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Bruderinfo

Kommentare (39)

  1. Starfighter says:

    Hallo Bruder N.S

    Dass der treue und verständige Sklave, Jesus Christus ist, bin ich mir nicht ganz so sicher

    Ich will dies gerne nach meinem persönlichen Bibelverständnis vortragen
    Matthäus 24,45

    Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?

    Wenn man sich in den Texten tief hineindenkt, hatte Jesus Christus eine Veranschaulichung durchführen wollen, wer dazu fähig sei, so treu und klug zu handeln, auf die Betonung: Wer ist in WIRKLICHKEIT? bzw. Wer ist dazu fähig?

    Matthäus 24,46-47

    Glücklich ist JENER Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet.Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Hier sprach nach meinem Verständnis Jesus Christus jeden einzelnen an, damit sind also Einzelpersonen gemeint und es bedeutet nicht, dass er jetzt über seine Leute steht, denn jeder kann für jeden Sklaven Speise zur rechten Zeit sein

    Einen ähnlichen Text finden wir in Lukas 12,41

    Dann sagte Petrus: „Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle?“42Und der Herr sprach: „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben?43Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet.

    Damit ist klar, dass der Zitat aus Matthäus 24,45-47 ein Gleichniss und ebenso eine Veranschaulichung war.

    Die Neue Genfer gibt es wie folgt wieder:Woran erkennt man denn einen treuen und klugen Diener? Angenommen, ein Herr hat einem seiner Diener die Verantwortung übertragen, der ganzen Dienerschaft zur gegebenen Zeit das Essen auszuteilen.

    Jesus fragte also praktisch: ‚Wer unter euch Jüngern wird sich denn als solch ein
    treuer und verständiger Verwalter erweisen?‘ Die Antwort würde von den Taten
    eines jeden einzelnen abhängen, nicht von seiner Zugehörigkeit zu etwas.
    Überdies fährt Lukas in seinem Bericht mit Jesu Worten über den Sklaven fort, der
    versteht, aber nicht danach handelt und daher viele Schläge erhält, sowie denjenigen,
    der nicht versteht und also auch nicht danach handelt und daher wenige Schläge
    erhält. Jesus schließt mit folgender Lehre aus dem Gleichnis:
    In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über
    vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.Vergleiche Lukas 12:48 in der NWÜ

    Statt eine Gruppe oder „Klasse“ spricht Christus selbst hier in erster Linie den
    einzelnen Christen an: wie er als einzelner handelt und als was für ein Mensch er sich
    erweist.

    Gruß

    1. G.M. says:

      Hallo Starfighter,

      genauso sehe ich das auch. Jeder der die biblische Wahrheit erkennen darf, hat die Verantwortung dementsprechend zu handeln. Es ist nur ein Gleichnis und keine Ankündigung einer besonderen Klasse für die Endzeit. Für die christliche Weiterentwicklung (Erkenntnis und Persönlichkeit) ist einzig und allein der Heilige Geist zuständig und dieser Geist steht allen zur Verfügung sofern sie es wollen (LUK 11:13). Keiner hat das Recht über den Glauben eines anderen zu herrschen, aber man darf durchaus ein Mitarbeiter an der Freude anderer sein (2.KOR 1:24).
      Brüderliche Grüße

      G.M.

  2. Heike says:

    Hallo lieber Bruder N.S.,

    ich habe mir auch gerade deinen Artikel durchgelesen und finde das auch alles sehr schlüssig, vielen vielen Dank für die viele Mühe! Nur ein Bibeltext ist mir noch etwas unklar, vielleicht könnt Ihr ihn mir erklären, vielleicht bin ich auf einem falschen Dampfer:

    (Zitat aus deinem Vortrag)“Matth. 24 Vers 45-47 (NWÜ)

    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?

    46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet.

    47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.“

    Ich meine vor allem den Vers 46. Hier wird gesagt, der treue und verständige Sklave wird Glücklich sein wenn der Herr ihn bei SEINER ANKUNFT so tuend findet. Also wer ist jetzt der Herr, etwa Jehova? Wenn der Treu und verständige Sklave Jesus ist, kann er innerhalb dieses Gleichnisses ja nicht auch gleichzeitig der Herr sein. Aber darauf hätte ich jetzt ganz spontan getippt, oder was ist dann mit der Ankunft gemeint? Ich dachte immer damit wäre Jesu Ankunft auf der Erde gemeint.

    Vielen Dank für eure Antwort!!
    Liebe Grüße eure Heike

    1. N.S. says:

      Liebe Schwester Heike

      Herzlich willkommen auf dieser Seite!

      Ja ich glaube der Herr in diesem Gleichnis ist Jehova. Jesus ist unser Hirte und gibt uns alles was wir brauchen und wenn dann Harmagedon kommt, wird dem Teufel die Habe Erde weggenommen und dem Jesus gegeben, damit er das Paradies aufrichten kann. Jehova wird zu Beginn von Harmagedon nur Jesus tuend im Sinne und Willen Jehovas antreffen.

      Jesus sammelt bereits seine Schafe die seine Stimme hören ein, aber die ganze Habe des Jehova hat Jesus noch nicht erhalten, da immer noch der Teufel Herr über einen Teil der Habe Jehovas, nämlich der Welt ist. Diese hat Satan seit dem Sündenfall im Paradies unter sich mit allem Leid und dem Tod.

      Liebe Grüße und Jehovas Segen, Dir und Euch allen!
      Bruder N.S.

  3. Manfred says:

    Lieber Brd. N.S.,

    Nachdem der neueste Studienartikel der Gesellschaft online ist (15.07.13), habe ich mir noch mal Deinen Vortrag hier durchgelesen über den Treuen und verständigen Sklaven. Ich muss sagen, im Gegenzug zu dem WT Artikel ist Deine Erklärung wunderbar harmonisch und auf der Bibel gegründet, ohne die Texte mit Gewalt zu verbiegen um sie in Deine Ansicht reinzupressen.
    Du hast Dich ja hauptsächlich darauf konzentriert, wer in Wahrheit die Speise austeilt, wer der Ganze Habe hat und weitergibt und wer heute die Schafe Jesu drangsaliert, bzw. Geistig verhungern lässt.

    Ich konnte mir den Sondervortrag diesen April anhören, wo es darum ging, ob mit dem jetzigen Leben alles vorbei ist. Da war nichts neues, alles olle Kamellen, die man schon seit über 40 Jahren kennt. Warum man das einen Sondervortrag nennt, ist mir schleierhaft. Da sieht man, dass sie nur noch aufgewärmtes Essen bekommen, dass keine Nahrkraft mehr hat. Dazu kommt, dass der neueste Wt zwar “ neues Licht“ enthält, dies aber nicht heller ist, sondern eigentlich zeigt das sie weiter im Dunkeln tappen. Diese Speise ist sogar vergiftet, weil sie die Bibeltexte verdreht wiedergeben nur um Ihre Lehransicht zu stützen. Davon kann kein Schaf satt werden und geistig wachsen. Unmöglich.

    Welch Gegensatz zu Deinen biblisch begründeten Erklärungen. Wenn man sich dann noch den zweiten Vortrag hier auf Bruderinfo Prophetie durchliest, indem es ja um den zeitlichen Aspekt geht, genau wie in dem neuesten Wt, dann wird offensichtlich, dass die Ansicht der LK an den Haaren herbeigezogen ist.
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=776

    Liebe Grüsse Manfred

  4. Shannon says:

    Zitat: Das Murren Korahs könnte man heute also allenfalls auf ein Murren gegen Jesus anwenden, aber niemals auf Kritik, die man menschlichen Organisationen gegenüber zum Ausdruck bringt.

    Das würde aber im Umkehrschluss bedeuten, dass die Organisation, die gegen Jesus murrt, mit der Rotte Korahs gleichzusetzen ist.

    1. Sascha says:

      Liebe Schwester Shannon,

      deinem Umkehrschluss kann ich nur zustimmen… und selbiges trifft natürlich auf alle religiösen Führer und Organisationen zu, die sich an die Stelle Jesu gesetzt haben, oder sogar direkt behaupten, seine Stellvertreter auf Erden zu sein.

      Dabei wird in der Bibel klar gesagt, wer bzw. was diese Rolle einnimmt:

      Joh 14:16 Und ich werde den Vater bitten, dass er euch AN MEINER STELLE einen anderen Beistand gibt, der für immer bei euch bleibt. Joh 14:17 Das ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“

      Der Heilge Geist ist der „Ersatz“ für die persönliche Gegenwart Jesu. Aber da die „Welt“ diesen Geist nicht sehen kann, sucht sie sich lieber buchstäbliche, sichtbare Führer. Wer die Wirkung von diesem „Geist der Wahrheit“ am eigenen Leib verspürt hat, fragt auch nicht mehr, wo er hingehen soll, wenn er merkt, dass seine Religionsgemeinschaft oder Kirche geistige Hurerei getrieben hat.

      Schöne Grüße

      Sascha

    2. Hans says:

      Hi Shannon,

      das ist logisch und scharfsinnig!

      LG
      Hans

  5. Zadok says:

    Liebe Barbara, lieber Sascha,

    vor lauter Ablenkung durch Irrelevants und Co ist auch mir das komplett entgangen.
    Ja, diese beiden Texte in Verbindung miteinander sagen alles aus, um diese Frage absolut biblisch zu erklären. Für mich das beste Argument überhaupt, weil nicht zu widerlegen.

    Ein toller Start in den Tag…
    LG
    Zadok

    1. Sascha says:

      Lieber Zadok,

      vor allem zeigen die Texte auch, dass man das Murren Korahs nicht als biblisches Beispiel auf sogenannte WTG-Kritiker beziehen kann. Denn Moses sagte, „einen Propheten gleich mir“ wird der Herr erwecken, und durch Hebr. 3 wird die direkte Verbindung von Moses zu Jesus gezogen. Das Murren Korahs könnte man heute also allenfalls auf ein Murren gegen Jesus anwenden, aber niemals auf Kritik, die man menschlichen Organisationen gegenüber zum Ausdruck bringt.

      Schöne Grüße

      Sascha

  6. Sascha says:

    Liebe Geschwister,

    ich möchte euch gerne auf einen sehr guten Kommentar von Schwester Barbara auf der Hauptseite aufmerksam machen. Sie hat zum Thema „Treu und Verständiger Sklave“ geschrieben:

    Zitat Anfang
    Noch ein biblischer Gedanke zum Thema Verwalter(Sklave).

    5. Mose 18,15 Einen Propheten wie mich wird dir der Herr dein Gott erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf ihn sollst du hören.

    Darauf nimmt Paulus in Heb. 3,1-19 Bezug, lies doch bitte diese Verse nach und achte bitte besonders auf die Verse 5+6. Da steht schwarz auf weiß wer der Verwalter ist , welcher über das ganze Haus (Habe) gesetzt ist.
    Auf diesen beziehe ich auch Jesaja 55,11.
    Da also Jehova durch Jesus seinen Willen ausführt und seine Anbeter durch den Heiligen Geist anleitet( jeden einzelnen) braucht es keine Menschen die auf der Erde irgendetwas für Gott organisieren.

    Zitat Ende

    Liebe Barbara, danke für diesen Text aus Heb. 3. Er ist wirklich sehr deutlich geschrieben, und scheinbar habe ich ihn bisher überlesen…;-)

    Ich möchte ihn hier noch einmal gerne zitieren:

    Heb 3:1 Aus diesem Grund sollt ihr euer Augenmerk auf Jesus richten, liebe Geschwister, auf den Apostel und Hohen Priester unseres Bekenntnisses. Ihr seid ja auch für Gott ausgesondert und zur Teilnahme an der himmlischen Welt berufen.
    Heb 3:2 Haltet euch vor Augen, wie treu er dem dient, der ihn eingesetzt hat. In dieser Hinsicht war er wie Mose, der ein treuer Diener für das ganze Haus Gottes war.
    Heb 3:3 Ihm jedoch kommt größere Ehre zu als Mose. Denn der Erbauer eines Hauses genießt größeren Ruhm als das Haus.
    Heb 3:4 Jedes Haus hat ja einen Erbauer, aber der, der alles erbaut hat, ist Gott.
    Heb 3:5 Und wenn Mose sich in Gottes ganzem Haus als treu erwies, bezieht sich das auf seinen Dienst als Verwalter. Damit war er ein Hinweis auf das, was später verkündigt werden sollte.
    Heb 3:6 Christus aber erweist seine Treue als Sohn und damit als Herr über das Haus Gottes. Und dieses Haus sind wir – vorausgesetzt, wir halten voll Zuversicht und Stolz an der Hoffnung fest bis wir am Ziel sind.

    Schöne Grüße

    Sascha

  7. Alois says:

    Liebe Schwestern und Brüder

    Noch ein Vers der Bestätigt dass Jesus alles was er hat vom Vater erhalten hat (Vers 7):

    Joh. 17
    6. Ich habe deinen Namen geoffenbart den Menschen, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.
    7. Jetzt haben sie erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist;

    Es gibt so viele Stellen in der Bibel, aus denen klar hervorgeht dass Jesus von seinem Vater die Habe erhalten hat. Eigentlich unverständlich dass die Meisten das nicht akzeptieren. leider auch viele von denen die der Organisation entronnen sind.

    Liebe Grüße
    Alois

  8. Sascha says:

    Liebe Brüder und Schwestern,

    ich habe mich in den letzten Tagen noch einmal mit dem Thema „Treu und verständiger Sklave“ beschäftigt. Der Grund dafür lag darin, dass es mir auffällt, dass es scheinbar nicht so eine große Schwierigkeit ist, den untreuen Sklaven zu erkennen, und ihn dann zu kritisieren und sich von ihm zu distanzieren. Aber was passiert danach? Wer den „bösen“ Sklaven erkannt hat, für den stellt sich dann oft die Frage: Wo sollen wir hingehen?

    Interessant ist, dass diese Frage ja ein Zitat von Petrus ist. In diesem Vortrag hier wurde auf Johannes 6:27 hingewiesen. Daraus geht klar hervor, dass Jesus selbst die Nahrung austeilen wird, ganz egal, ob Matt. 24:45-51 nun als Gleichnis zu verstehen ist, oder nicht. Also wenn überhaupt jemand als treu und verständiger Sklave bezeichnet werden kann, der die Nahrung austeilt, dann ist es Jesus. Kein Mensch wird über die ganze Habe gesetzt.

    Viele behaupten, dass es sich dabei nur um ein Gleichnis gehandelt hat. Die Gleichen verurteilen aber auch den bösen Sklaven und identifizieren ihn mit der WTG. Dabei könnte man eins vergessen: Wenn es wirklich einen bösen Sklaven gibt, den wir identifizieren können, dann MUSS es auch einen Treuen und Verständigen geben. Ansonsten würde man ja behaupten, dass der eine Teil der Aussage Jesu ein Gleichnis ist, der andere Teil aber eine buchstäbliche Erfüllung findet. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, sodass ich davon ausgehe, dass Jesus tatsächlich eine Situation beschrieben hat, wie wir sie heute vorfinden.

    Wie im Vortrag gesagt wurde, lässt alleine die Ausdrucksweise „Wer ist in WIRKLICHKEIT der treu und verständige Sklave“, darauf schließen, dass es in der Zukunft einen geben würde, der sich als dieser ausgibt oder bezeichnet. Da es offensichtlich nicht leicht zu erkennen wäre, da Jesus an anderer Stelle sagte, dass sich viele als der Messias ausgeben, stellt er die Frage offensichtlich absichtlich so, dass wir beim Lesen zum Nachdenken gebracht werden sollen. „Wer ist in Wirklichkeit“- das lässt uns doch aufhorchen.

    Warum ist es denn überhaupt wichtig, zu verstehen, dass Jesus in Wirklichkeit der treu und verständige Sklave ist? Wenn wir verstehen und akzeptieren, dass Jesus laut Joh. 6:27 die Nahrung austeilt, brauchen wir nicht darauf zu hoffen, dass sich der Sklave, der sich immer als treu und verständig bezeichnet hat, noch einmal einer Wandlung unterzieht, und auf der anderen Seite müssen wir nach dem Erkennen der Lüge nicht krampfhaft nach einem anderen menschlichen Sklaven suchen, der uns dann den nötigen Halt gibt und mit geistiger Nahrung versorgt.

    Interessant ist doch, dass die Frage „Wo sollen wir hingehen?“ zwar oft gestellt wird, gleichzeitig aber übersehen wird, dass Petrus selbst die Antwort auf seine Frage gab:

    Joh 6:68 „Herr, zu wem sollen wir denn gehen?“, antwortete Simon Petrus. „Du hast Worte, die zum ewigen Leben führen.
    Joh 6:69 Und wir glauben und wissen, dass du der Heilige bist, der das Wesen Gottes in sich trägt.“

    Jesus hat die Worte des ewigen Lebens, er sorgt heute für die Belehrung, die er uns durch den Heiligen Geist ganz persönlich zukommen lässt. Wie ich schon mehrfach gerne zitiert habe, sagt Johannes dann später in seinem 1. Brief:

    1Jo 2:27 „Für euch aber gilt: Der Heilige Geist, mit dem Christus euch gesalbt hat, bleibt in euch! Deshalb braucht ihr keinen, der euch darüber belehrt, sondern der Geist lehrt euch das alles. Und was er lehrt, ist wahr, es ist keine Lüge. Bleibt also bei dem, was er euch lehrt und lebt mit Christus vereint.“

    Wer diese Zusammenhänge versteht und vor allem akzeptiert, wer nicht mehr nach Menschen Ausschau hält, der kann die Worte Jesu aus der Offenbarung an sich selbst erleben:

    Off 3:8 Ich kenne dein Tun und ich habe dir eine Tür geöffnet, die niemand schließen kann. Du hast nur wenig Kraft, aber du hast dich nach meinem Wort gerichtet und dich zu meinem Namen bekannt.

    Schöne Grüße

    Sascha

    P.S. Die ganzen Begebenheiten aus Johannes 6 sind was das Thema geistige Nahrung betrifft, sehr aufschlussreich. Vor allem, weil sich wegen dieser Aussagen Jesu viele Jünger von ihm abwandten. Sie konnten nicht einsehen, dass er die Nahrung (…oder heute, derjenige, der die Nahrung austeilt)sein sollte. Vielleicht darf ich euch dieses Kapitel für euer nächstes Bibellesen empfehlen… 🙂

    1. Manfred says:

      Lieber Sascha,
      Das war ein sehr schöner und absolut richtiger Kommentar. Wenn es den bösen Sklaven heute gibt, dann muss es in der Tat auch den richtigen Treuen und Verständigen Sklaven geben.

      Doch so wie in Jesu Tagen, wollen auch Heute viele nicht glauben das Jesus damit gemeint ist. Dabei hat er doch selbst von sich gesagt:

      Und Jesus trat herzu und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. (Matthäus 28:18 ELB71)

      Das ist m.E. Das gleiche wie ihn über die ganze Habe Jehovas zu setzen.

      Liebe Grüsse Manfred

      1. Ulrike P. says:

        Hallo Sascha,
        ich kann mich dir nur anschließen.
        Die „Speise des tuvS“ nehmen wir haargenau dann zu uns, wenn wir das neue Testament lesen, sowohl die Evangelien als auch die Apostelbriefe. – Und der heiligen Geist der uns gewährt wird, stellt sicher, dass wir alle geistige Speise auch zum genau richtigen Zeitpunkt in unserem Leben, geistig aufnehmen.

        LG Ulli

        1. Sascha says:

          Liebe Schwester Ulli,

          das hast du schön beschrieben. Solange wir nach Menschen Ausschau halten, kann der Geist Jehovas in uns nicht richtig wirken. Ich vergleiche das Anerkennen, der wirklichen Rolle Jesu und dass ER die Speise austeilt mit einem Raum, den man lüften möchte. Man kann die Fenster oder die Balkontüren auf „Kipp“ stellen, dann dauert es natürlich, bis sich die frische Luft im Zimmer verteilt hat. Reißt man die Fenster und Türen aber weit auf, hat man einen ganz anderen Effekt.

          Und so stelle ich mir die Verbindung zu Jehova und Jesus vor. Jehova hat den Heiligen Geist gesandt, quasi die frische Luft. Jesus ist die Tür. Wenn ich in Jesus lediglich den Sohn Gottes sehe, und mich dann im Gebet an Jehova wende, kann ich natürlich ein wenig von dieser frischen Luft erhalten. So haben ja auch wir, bevor wir Jesus in seiner Stellung erkannt haben, das Gefühl, dass Jehova uns schon geleitet hat. Wir haben also unser Fenster auf „Kipp“ gestellt, und entsprechend hatten wir das Gefühl, dass wir unterstützt werden. Aber erst durch das Anerkennen Jesu, auch dass er für die Nahrung verantwortlich ist, reißen wir förmlich unsere Fenster und Türen weit auf, und erst dadurch wird uns auch der Unterschied zu unserem vorherigen Zustand bewusst. Auf einmal merken wir, dass die frische Luft, also der Geist Jehovas, ja ganz anders und schneller wirken kann, als wir es je für möglich gehalten haben.

          Jehova hat uns also in seiner Geduld getragen, uns dann aber zur richtigen Zeit den einzigen Weg zur Rettung gezeigt, und der führt nur über seinen Sohn. Das wird in diesem wunderbaren Text aus Johannes beschrieben:

          Joh 5:21 Denn wie der Vater die Toten zum Leben erweckt, so gibt auch der Sohn das Leben, wem er will,
          Joh 5:22 weil nicht der Vater das Urteil über die Menschen spricht, sondern der Sohn. Der Vater hat die ganze richterliche Macht dem Sohn übertragen,
          Joh 5:23 damit alle den Sohn ebenso ehren wie den Vater. Doch wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Joh 5:24 Ja, ich versichere euch: Wer auf meine Botschaft hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben schon hinter sich.“

          Viele reden immer davon, dass Jehova die Menschen richten wird. Das stimmt einfach nicht, hier wird ganz klar beschrieben, dass Jesus diese Aufgabe bekommen hat. Deswegen sagt der Vers 23 deutlich, dass durch die Ehre, die Jesus erhält, letztendlich Jehova geehrt wird. Wer, nachdem er mit dieser Erkenntnis in Berührung gekommen ist, den Sohn nicht ehrt, der hat auch Jehova verworfen.

          Geben wir also Jesus die Ehre dafür, dass er auch für das Austeilen der Nahrung verantwortlich ist, dann ehren wir unseren himmlischen Vater, weil er diese Vorkehrung ins Leben gerufen hat.

          Schöne Grüße und danke für deinen Kommentar

          Sascha

  9. Sascha says:

    Lieber Bruder N.S.,

    dieser Vortrag ist ein wirklich großes Zeugnis für unseren Herrn und Erlöser Jesus. Ich bin zu den gleichen Schlüssen bezüglich des Treuen und Verständigen Sklaven gekommen. Aber du hast sehr Texte, besonders auch aus den Psalmen, angeführt, die mir noch nicht bekannt waren, bzw. bei denen ich bisher keine Verbindung gezogen hatte. Deswegen vielen Dank für die sehr gute Abhandlung.

    Schöne Grüße

    Sascha

    1. Matthäus says:

      Hallo Sascha, deine Frage oder Überlegung zu Joh.10:16 der anderen Schafe, nun für mich ist es insofern klar er spricht deutlich davon dass er zu den verloren Schafen des Hauses Israel gesandt wurde, natürlich haben ihn die meisten abgelehnt (Haupteckstein verworfen) deshalb bezeichnet er sie ja nur als kleine Herde.

      Aber sagte: Ich habe auch andere Schafe, auch die muss ich sammeln und hierbei können nur die vielen verstreuten Menschen aus aller Welt (Nichtjuden) gemeint sein.

      Lg. Matthäus

  10. Manfred says:

    Lieber N.S.,

    vielen Dank für die Klarstellung, wer der Treue und verständige Sklave in Wirklichkeit ist. Man darf sich eben nicht nur einen Text aus der Bibel herausnehmen und für sich beanspruchen. Nur wenn es in Einheit mit der restlichen Bibel ist, dann kann man sagen, dass es richtig ist.

    Zu dem Vers von Hesekiel 34:12:

    12. Wie ein Hirt sich seiner Herde annimmt an dem Tage, da er unter seinen zerstreuten Schafen ist, also werde ich mich meiner Schafe annehmen und werde sie erretten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am Tage des Gewölks und des Wolkendunkels.

    Kam mir folgender Bibeltext aus Mat. 24: 29-31 in den Sinn:

    Endzeitrede: Ankunft des Menschensohnes
    29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
    30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.
    31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

    In Hesekiel wird vom Tage des Gewölks und des Wolkendunkels gesprochen und in Mat. 24:29, dass die Sonne verfinstert wird und der Mond seinen Schein nicht mehr geben wird. Das scheint die selbe Begebenheit zu sein. Oder?

    Liebe Grüße Manfred

    1. Sascha says:

      Lieber Manfred,

      ich bin mir nicht ganz sicher, ob in Hesekiel nicht auch die geistige Nacht oder die geistige Finsternis gemeint ist, in der wir heute noch leben. Denn der Vers sagt ja, dass die Schafe am „Tag des Gewölks und des Wolkendunkels“ zerstreut wurden. Bei der Begebenheit aus Matthäus ist aber bereits vom Einsammeln durch die Engel die Rede.

      Wie denkst du darüber? Wie gesagt, ich bin mir nicht sicher, kann also auch sein, dass du mit deinem Gefühl richtig liegst.

      Schöne Grüße

      Sascha

      1. Alois says:

        Lieber Sascha

        Ich glaube die Bibel redet auch in den Propheten oft in Gleichnissen. Wenn wir in den Propheten Schafe genannt werden, so versteht man alles viel besser, wenn man sich in das Leben als Schaf hineindenkt.

        Ein Schaf lebt in einer Schafherde, zusammengehalten durch einen Hirten. Aber irgendwann wird es Abend und wenn der Schafhirte kein guter Schafhirte ist, weil es schließlich nicht seine Schafe sind, sondern er nur bei dem Besitzer der Schafe angestellt ist, dann bleibt er nicht bei seiner Herde, sondern macht einen kleinen Zaun um die Herde herum und geht nach Hause. Du musst nur mal darauf achten wie es in der realen Schafe Welt abläuft, dann kann man das leicht nachvollziehen.

        Gut, die Schafe werden am Abend alleine gelassen, weil die Hirten lieber in gut geheizten Häusern übernachten. Aber draußen passiert etwas Schreckliches, wilde Wölfe greifen die Schafherde an, die Schafe geraden in Panik und flüchten so schnell sie können und werden in alle Himmelsrichtungen zerstreut.

        Von diesem Fiasko in der Nacht erfährt der Besitzer der Schafe, kann aber, weil es stockdunkel ist nichts tun. Die Schafe sind wegen der Flucht vor den wilden Tieren alle unkoordiniert irgendwo hingerannt und sind alleine auf sich gestellt. Der Besitzer der Schafe redet mit seinem Sohn und die beiden beschließen, dass der Sohn sich, sobald man etwas sehen kann aufmacht, die zerstreuten Schafe aus allen Himmelsrichtungen zu suchen, zu finden und in eine Herde zu sammeln, bei der nur noch der Sohn selbst der Hirte ist. Auf angestellte Hirten möchten sie sich nicht mehr verlassen.

        Nachdem der Sohn im Verlauf dieser Zeit das alles gemacht hat, kein Schaf wird vermisst werden, wird der Vater vorbeikommen und sehen, dass der Sohn tuend alles perfekt gemacht haben wird. Deswegen wird der Vater zum Sohn sagen: Weil ich Dich, als ich kam und nachschaute tuend angetroffen habe, deswegen werde ich dich jetzt über meine ganze Habe setzen. Die faulen Hirten aber wird er bestrafen.

        Nochmal zurück: Der Sohn kann erst zu Beginn der Morgenröte das Haus verlassen um in den Bergen die zerstreuten Schafe zu suchen, manche kommen weil er sie ruft, manche muss er auf der Schulter zurücktragen weil sie verletzt sind. Da eine Nacht prophetisch 12 Stunden hat, muss man nur etwas aufpassen wann bei einem klaren Wetter die Morgenröte beginnt. Ich schätze mal etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang, kann man am Horizont erkennen dass es langsam rot wird.

        In den Propheten hängt das Wort Morgenrot, oder Morgenröte immer mit der Rettung zusammen. (Nicht die Rettung in Harmagedon, sondern die Rettung in die Herde des Christus)

        Wir wissen nicht wie lange die Nacht in der prophetischen Erfüllung dauert, man kann es nur vermuten. Es ist auch gar nicht so wichtig, sofern man erkennt wann der Sohn begonnen hat die zerstreuten Schafe einzusammeln. Wenn wir das Zeichen der Zeit des Einsammelns erkennen, dann wissen wir, dass die letzte Stunde vor dem Sonnenaufgang begonnen hat. Der Morgen kann dann nicht mehr weit sein.

        Im Gegensatz dazu weiß man vor dem ersten heller werdem am Horizont als Schaf nicht, wie weit die Nacht fortgeschritten ist. Ein Schaf hat keine Uhr, es weiß aber, wenn die Morgendämmerung beginnt, dann geht bald die Sonne auf. Deswegen zwitschern auch die Vögel während der Morgendämmerung, weil sie wissen bald geht es los mit dem neuen Tag.

        Wenn wir also Schafe sind und erkennen, dass wir vom Sohn gefunden wurden, wo auch immer wir uns versteckt halten, dann wissen wir dass wir uns in der Morgendämmerung befinden müssen, bereits jetzt gerettet worden sind und uns in der Obhut des guten Hirten Jesus befinden. Sind wir dann in dieser Herde des Sohnes geborgen, dann warten wir noch eine kleine Weile bis der neue Tag mit der höher steigenden Sonne begonnen hat und der Sohn uns auf paradiesische fette Weide führt.

        Nach meiner Beobachtung hat der Sohn erst seit wenigen Jahren begonnen die Schafe zu suchen. Seine Suche bis das letzte Schaf gefunden ist dauert momentan noch an. Am Ende wird keines vermisst werden.

        Liebe Grüße
        Alois

        1. Manfred says:

          Lieber Brd. Alois,

          Deine Schilderung aus der Sicht eines Schafes ist ganz wunderbar. Ich habe mich jetzt nach dem nochmaligen Lesen Deines Kommentares richtig in die Rolle eines Schafes hineindenken können und dabei festgestellt, dass Jesus uns zu Recht mit Schafen verglichen hat und nicht mit anderen Tieren.

          Warum? Weil Schafe von Ihrem guten Hirten abhängig sind, dass er sie auf schmackhafte Weiden führt und sie können sich nicht wehren, wenn sie einen schlechten Hirten haben.

          Deshalb wird Jesus an Ihrer Stelle sich für seine Schafe einsetzen und für Gerechtigkeit sorgen. Er wird die Schafe aus der Hand der bösen Hirten befreien und wird die bösen Hirten bestrafen.

          Ich danke unserem himmlischen Vater und seinem Sohn, dass ich mich als Schaf in Ihre Hände begeben kann und weiss, dass sie nur das Beste für mich, aber auch alle anderen Schafe wollen, die um mich herumstehen.

          Liebe Grüsse Manfred

        2. Hans says:

          Hi Alois,

          sehr schöne Zusammenfassung der Sichtweise eines Schafes. Das hilft an einigen Stellen wirklich weiter!

          Du schreibst: „Nach meiner Beobachtung hat der Sohn erst seit wenigen Jahren begonnen die Schafe zu suchen.“

          An was machst du das genau fest?

          Schöne Grüße,
          Hans

          1. Alois says:

            Lieber Hans

            Wie schon oft erwähnt sind meine Eltern, meine Schwestern und ich nie der Organisation hinterhergelaufen. Wir sind aber völlig der Ansicht, dass sich an den Zeugen Jehovas das erfüllt, was in den Propheten geschrieben steht. Fast zu 100% stehen ganz schlechte Dinge in den Propheten, deshalb ist ja auch das meiste schlecht bei den Zeugen. Nicht dass Jehova und Jesus das herbeigeführt hätten, nein, sondern weil Jehova als ewiger zeitloser Gott schon immer wusste was in allen Zeiten passieren wird.

            In der geistigen Nacht, die nach meiner momentanen Ansicht seit dem 1975 Fiasko vorhanden ist, sind die Schafe Jesu immer mehr zerstreut worden. Je früher ein Schaf zerstreut wurde, desto länger war es alleine ohne seine ebenfalls zerstreute Mitschafe zu sehen. Denn wer von den bösen Wölfen (böse Älteste) zerstreut wurde, weil sich der Hirte („tuvS“) nicht um die Belange der Schafe kümmerte, sitzt mitten in der Nacht irgendwo alleine fest und hoffen dass ein guter Hirte sie retten wird.

            Dieses alleine festsitzen dauert natürlich solange bis ab der Morgenröte der gute Hirte (Jesus) diese Schafe sammelt und in sein Schafgatter bringt.
            Sobald das Schaf angekommen ist, sieht es plötzlich viele andere Schafe und ist nicht mehr alleine. Sein Herz hüpft vor Freude und der Glaube an die Rettung ist wieder ganz stark.
            Somit muss Jesus seit ein paar Jahren begonnen haben seine Schafe zu sammeln, weil wir seit einigen Jahren unsere Mitbrüder sehen können. Mit Mitbrüdern meine ich nicht die Böcke die der Organisation folgen, sondern die Schafe die Jesus folgen.

            In Deutschland fand das vor allem durch den Aufbau von BI statt, in anderen Ländern bildeten sich andere Wege heraus. Aber überall auf der Welt sammeln sich die Schafe.
            Wenn Jesus nicht begonnen hätte seine Schafe zu sammeln, dann würden wir uns gar nicht kennen. Man kann natürlich sagen, das liegt an den neuen Medien Internet. Richtig, aber Jehova wusste dass es in unserer Zeit diese Möglichkeit gibt sich kennenzulernen und sich gegenseitig im Glauben zu stärken.

            Ob vor 3000 Jahren die Buchrolle oder heute das Internet macht keinen Unterschied, wir nutzen so oder so die Erungenschaften dieser Welt.

            Am Ende der Geschichte bedankt sich der gute Hirte Jesus bei seinem Vater Jehova, weil er ihm diese zerstreuten Schafe als seine neue demütige und an ihn glaubende Herde geschenkt hat. Aber normalerweise bedankt man sich erst wenn man ein Geschenk vollständig erhalten hat und nicht schon vorher. Wenn sich somit einmal Jesus bei seinem Vater bedankt, dann haben wir ein Zeichen, dass er seine Schafe vollständig gesammelt hat und somit die Türe zur Rettung zu ist. Wer dann noch kommt wie die 5 unklugen Jungfrauen, wird abgewiesen.

            Als Noah in die Arche ging hat Jehova die Türe von außen verschlossen. Niemand konnte mehr ab einem gewissen Zeitpunkt in die Arche gehen. 1. Mos 7:16 „…….Und Jehova schloß hinter ihm zu.“ Erst danach begann es zu regnen.

            Liebe Grüße
            Alois

          2. Anna says:

            Lieber Alois,
            ich antworte hier auf deinen Kommentar, daß der Hirte die Schafe einsammelt. Danke dafür und überhaupt und liebe Grüße Anna

          3. Hans says:

            Lieber Alois,

            danke für deine Erklärung. Du machst es also im Prinzip am Erkennen fest, dass man nicht mehr alleine dasteht. Am Finden der anderen „echten“ Schafe. Ich denke auch, dass die Art und Weise, wie das „technisch“ geht, zweitrangig ist. Alleine das Internet, ohne Jesus und die Wirkung des Geistes, würde wohl nix einsammeln und zusammenbringen. Zumindest nicht, was den wahren christlichen Glauben betrifft.

            Dann beobachten wir mal, was noch alles geht. Bevor der Regen anfängt 🙂

            Zum Thema Internet: Muss auch der Alptraum schlechthin für die WTG sein ….

            LG
            Hans

          4. Ulrike P. says:

            Hallo Alois,
            ZITAT:
            „Wenn sich somit einmal Jesus bei seinem Vater bedankt, dann haben wir ein Zeichen, dass er seine Schafe vollständig gesammelt hat und somit die Türe zur Rettung zu ist.“

            Und wie sollen wir hier auf Erden mitbekommen, wie bzw wann Jesus sich bei seinem Vater für die Herde bedankt?

            LG Ulli

          5. Manfred says:

            Liebe Ulli,

            Lies doch mal den Jahrestext von 2012 nach. Man findet ihn in Joh. 17:17.
            Dann lies Dir bitte das ganze Kapitel 17 durch.

            Liebe Grüsse Manfred

          6. Svenja says:

            Und was ist mit den Schafen außerhalb der ZJ?

          7. Hans says:

            Hi Svenja,

            sehr gute Frage. Es müssen auch nicht nicht-Ex-ZJ dazu gehören. Auch die müssen irgendwie eingesammelt werden.

            Durch’s Internet? In weniger einengenden (als Katholiken, Protestanten, Adventisten, ZJ, etc.) Alternativ-Gruppierungen?

            LG
            Hans

          8. Alois says:

            Liebe Svenja

            Wer ein Schaf ist und wer ein Bock ist, oder gar ein Wolf im Schafspelz, das müssen wir Menschen glücklicherweise nicht entscheiden. Das nimmt uns der absolut gerechte Retter Jesus und sein Vater ab.

            Jesus wird alle auf der Erde vorhandenen Schafe (Schaf im prophetischen Sinne) retten! Da bin ich mir ganz sicher.

            Meine Beiträge beziehen sich auf das was die Zeugen Jehovas betrifft. Was Gläubige anderer Religionen angeht, da kenne ich mich einfach zu wenig aus um abzuschätzen ob das prophetische Wort auch auf sie zutrifft.

            Liebe Grüße
            Alois

          9. Svenja says:

            Hallo Alois,

            das würde bedeuten, es gibt theoretisch zwei Arten von Schafen? Die einen, die u.a. hier eingesammelt werden und noch eine zweite Gruppe, die evtl. momentan gar nicht oder noch nicht eingesammelt wird? Also quasi verschiedene „Einsammelaktionen“?

            LG
            Svenja

          10. Alois says:

            Liebe Svenja

            Jesus sagte selbst dass er 2 Arten von Schafen hat.
            In Joh. 10 erzählt er von den Schafen, dass er der Gute Hirte ist, der sein Leben gelassen hat usw.

            Dann in Vers 16 erwähnt er, dass er auch noch andere Schafe hat, die nicht aus den zuvor genannten Schafen sind:

            16. Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hofe sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.

            Nachdem er also von der einen Gruppe Schafe geredet hatte, erwähnte er nebenbei, dass es auch noch andere Schafe gibt die nichts mit den zuerst genannten Schafen zu tun hatten. Diese müsse er auch bringen, oder sammeln. Am Ende wird es aber eine Herde sein.

            Somit gibt es 2 Schafsammelaktionen, wer immer das dann auch sein mag. In jedem Falle sind beide Gruppen Schafe, das steht fest.

            Liebe Grüße
            Alois

          11. Svenja says:

            Hallo Alois,

            verstehe, wie du das meinst. Was sagst du zu der These, dass die „anderen Schafe“ die Heiden seien, die bis zu Jesu Tod noch nicht dazu gehören konnten? So hab ich das bisher immer verstanden. Und so, dass Jesus einen schon einsammelt, wenn man zu ihm gefunden hat, weil wir dann untrennbar zu ihm gehören. Was sagst du dazu? Woran machst du fest, dass Jesus erst jetzt einsammelt? Entschuldige, falls du das schon geschrieben hattest, hab momentan wenig Zeit zum Lesen.

            Schönen Abend!
            Svenja

          12. Alois says:

            Liebe Svenja

            Wie wir die Worte Jesus interpretieren ist jedem seine eigene Sache, das muss man respektieren. Du hast gefragt ob es 2 Gruppen Schafe gibt und Jesus redete von 2 Gruppen, die aber am Ende eine Herde sein werden. Mehr möchte ich nicht dazu sagen, weil alles weitere schon wieder eine persönliche Ansicht ist.
            Zur 2. Frage habe ich bereits ein paar Kommentare weiter oben geantwortet:

            http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=677#comment-1446

            Da wirst Du natürlich als Nicht-Zeuge eine andere Meinung haben, das dürfte klar sein.

            Auch schönen Abend
            Alois

          13. Ulrike P. says:

            Hallo Alois,
            ZITAT:
            „Mehr möchte ich nicht dazu sagen, weil alles weitere schon wieder eine persönliche Ansicht ist.“

            Aber BI lebt doch davon das wir unsere persönlichen Ansichten untereinander austauschen, also – raus damit! 😀

            Ich habe ja auch meine persönliche Ansicht darüber. – Die ist so einfach, dass sie für die meisten wahrscheinlich schon wieder viel zu simpel ist:

            Als Jesus das mit den anderen Schafen sagte, sprach er ja zu seinem eigenm Volk. Darum gehe ich davon aus, dass die anderen Schafe alle Nicht-Juden sind. Gleichbedeutend mit der „vollen Zahl“ die aus den Nationenen heraus kommt, von der Paulus im Römerbrief spricht.

            LG Ulli

          14. Ulrike P. says:

            Hallo Manfred,
            „Lies doch mal den Jahrestext von 2012 nach. Man findet ihn in Joh. 17:17.
            Dann lies Dir bitte das ganze Kapitel 17 durch.“

            Bin mir nicht sicher wie du das jetzt meinst, drum hake ich mal nach:

            Joh 17, 17:
            17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.

            Verstehst du diesen Vers so, dass alle wahren Christen einmal die Einzigen sein werden, die dadurch abgesondert sind, dass sie sich WIRKLICH nur an das Wort Gottes halten und sich nicht, wie alle anderen (Scheinchristen inbegriffen) auf das wilde Tier einlassen?

            Und die Verse 22+23…:
            22 Ich habe ihnen die Herrlichkeit geschenkt, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind –
            23 ich in ihnen und du in mir, damit sie alle zur Einheit vollendet werden. Dann wird die Welt wissen, dass du mich gesandt hast, und wird begreifen, dass du sie liebst, wie du mich liebst.
            Joh 17, 22+23

            …beschreiben quasi, dass zwischen diesen Christen dann eine Einigkeit herrscht, wie es sie die Jahrtausende zuvor – seit dem Weggang der Apostel – nicht mehr gab.

            Das wäre dann etwas, das es in dieser Weise in KEINER Religion dieser Welt gibt. Geht man davon aus, dass sich das Gros aller anderen Religionen, eh´ ohne großartig rumzumucken dem wilden Tier unterwirft, würden diese Christen wahrhaftig für alle sichtbar aus dem Rahmen fallen.

            Ja…und die Schafe Jesu, würden dann eh´ 1 + 1 zusammen zählen. – Das kriegt sogar ein eingefleischter Dyskalkulist wie ich hin. 😉

            So würde ich das jetzt jedenfalls in diesem Zusammenhang interpretieren, ich würde mich aber sehr für deine weiterführenden Gedanken dazu interessieren.

            LG Ulli

          15. Manfred says:

            Liebe Ulli,

            ich habe gehört, dass Brd. N.S. einen Vortrag über den Jahrestext 2012 vorbereiten wird und diesem möchte ich nicht vorgreifen.

            Doch der Sinn erschliesst sich, wenn man das Kapitel 17 mal genauer unter die Lupe nimmt.

            Liebe Grüße Manfred

          16. Sascha says:

            Liebe Brüder und Schwestern,

            ein Gedanke ist hier noch nicht genannt worden. In Johannes 10 wird von anderen Schafen gesprochen. Eine Erklärung wäre, dass es sich auf fleischliche Juden bezieht. Das glaube ich aber nicht, weil Jesus zu den Juden im selben Kapitel folgendes sagte:

            Joh 10:24-28 „Da umringten ihn die Juden und fragten: „Wie lange willst du uns noch hinhalten? Wenn du der Messias bist, dann sage es frei heraus!“ 25 „Ich habe es euch doch schon gesagt“, erwiderte Jesus, „aber ihr glaubt mir ja nicht. Alles, was ich im Namen meines Vaters tue, beweist, wer ich bin. 26 Aber ihr gehört nicht zu meiner Herde, wie ich euch schon gesagt habe, und darum glaubt ihr nicht. 27 Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie, sie folgen mir 28 und ich gebe ihnen das ewige Leben. Sie werden niemals verlorengehen und niemand wird sie mir entreißen.“

            Die Juden, zu denen Jesus sprach gehörten NICHT zu seiner Herde. Wer könnte dann damit gemeint sein?

            Vielleicht darf ich euch deshalb einen Gedankenansatz nennen, von dem ich aber nicht genau weiß, ob ich es richtig verstanden habe. Es bezieht sich auf das, was in Matthäus 25 über die Trennung von Schafen und Böcken gesagt wird.

            Mat 25:31 „Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und mit ihm alle Engel, wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen. Mat 25:32 Dann werden alle Völker der Erde vor ihm zusammengebracht, und er wird sie in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegen trennt.
            Mat 25:33 Die Schafe wird er rechts von sich aufstellen, die Ziegen links.“

            Zunächst wird hier auch wieder klar gesagt, WANN diese Trennung stattfindet, nämlich WENN DER SOHN IN SEINER HERRLICHKEIT KOMMT. Aber der eigentliche Punkt ist, dass die Schafe in der Folge fragen, wann sie Jesus denn etwas gutes getan hätten. Sie kennen also den Grund für ihre gute Beurteilung offensichtlich gar nicht. Als Antwort sagt Jesus dann zu ihnen:

            Mat 25:40 Darauf wird der König erwidern: ‚Ich versichere euch: Was ihr für einen meiner gering geachteten Geschwister getan habt, das habt ihr für mich getan.‘

            Hier wird die nächste Personengruppe beschrieben, nämlich die Geschwister Jesu. Sie werden offensichtlich nicht erst bei dieser Trennung als Schafe bezeichnet, was mich zu dem Gedanken gebracht hat, dass diese Geschwister Jesu die „ersten“ Schafe sein könnten, von denen in Johannes 10 geschrieben wird. Die anderen Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind, also die bis dahin noch nicht zu den Geschwistern Jesu gehören, werden dann zu diesen Schafen hinzugetan, und dadurch EINE Herde sein. Sie werden ja für ihre guten Taten an diesen Geschwistern Jesu belohnt, was schon zeigt, dass es unterschiedliche Gruppen sein müssen.

            Wie gesagt, es sind erstmal nur meine Gedankengänge dazu. Aus meiner Sicht machen sie aber irgendwie Sinn, mich würden aber natürlich trotzdem eure Gedanken dazu interessieren.

            Schöne Grüße

            Sascha

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