33 Comments
  • Noemi an Georg I
    Oktober 7, 2014

    Lieber Georg I,

    auch ich möchte dich recht herzlich begrüßen hier bei uns und freue mich über deinen Beitrag.
    Besonders Nr. 4 gefällt mir gut, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus zu Kindern Gottes werden. Dadurch, dass wir Kinder Gottes sind, werden wir von Gott geliebt und das bedingungslos. Das ist das schönste Geschenk, was wir im Leben bekommen können.
    Und ja, vor Gott sind wir alle gleich, keiner ist besser oder schlechter. Er freut sich über jeden, der glaubt.
    Wenn wir soweit gekommen sind, ist es wichtig auf dem Weg zu bleiben, um Jesus nachzufolgen und zu seiner Schafherde zu gehören. Beim Gericht erfahren wir dann Weiteres über unser Leben, darauf können wir uns freuen.
    Lieber Georg, liest du schon länger hier auf BI?
    Ich grüße dich herzlich und wünsche dir noch viel Freude beim Stöbern hier.
    Noemi

  • Georg I an Alle
    Oktober 7, 2014

    Liebe Geschwister,

    ich möchte gerne folgende Gedanken mit Euch teilen und bin gespannt auf Eure Meinungen.

    Auserwählte für Christus

    1.Das erste Menschenpaar hat durch Rebellion gegen Gott ihre ursprüngliche Aufgabe sowie ewiges Leben verloren. Unser Schöpfer kündigte Befreiung von der satanischen Herrschaft an. 1 Mose 3:15
    2. Die Heilige Schrift berichtet von vielen Glaubensmännern, die im Verlauf der Jahrtausende auf den vorhergesagten Befreier gewartet haben. – Hebräer 11 –
    3. Vor ca.2000 Jahren sandte Gott seinen einziggezeugten Sohn zur Erde, Jesus Christus wurde als vollkommener Mensch geboren und bei seiner Taufe mit Geist gesalbt und erfüllte durch seinen Opfertod die Voraussetzung zur Befreiung der Menschheit von Sünde und Tod.
    – Matth 3:17, Joh. 1:32, Joh. 3:16, Joh. 11.25
    4. Duch den Glauben an den Namen Jesu Christi erlangen wir die Liebe Gottes, die Gotteskindschaft sowie das ewige Leben zurück. Johannes 14:21-24, Römer8:14,15, 1. Johannes 5:11-13
    5.Christus bedeutet Gesalbter und alle wahren Nachfolger Christi sind demnach Christen und durch die Taufe gesalbt und daher Gesalbte. Apg. 11:26
    6.Unser himmlischer Vater setzt die Glieder am Leib Christi und jedes Glied erhält seine endgültige Aufgabe an Ende seines Lebens.
    7.Viele sind Berufene, aber wenige Auserwählte – Matth. 22:14
    – Beispiel Königreichsbund mit 12 Jüngern – Lukas 22:28-30
    8.Diese Auserwählten sind von Christus für den Himmel erkauft, aber erst dort gekennzeichnet. Offb. 5:9,10, Eph.1:2-8, Matth 24:22, Römer 8:33
    9.Diese Kennzeichnung im Himmel erfolgt durch ein Versiegeln, die Zahl wird mit 144000 benannt (12×12000) aus 12 Stämmen Israels. Offb. 7:3-8 Offb. 14:1,4 2. Korinther 1:22, Epheser 4:30
    10. Die Versiegelten werden auch als Braut Christi dargestellt oder als das himmlische Jerusalem bzw. als Erstlingsfrucht. Jak. 1:18, Offenb.14:4,Offb.19:6-10, Offb. 21

    Schlussfolgerung:

    Sowohl die Auserwählten bzw. Erkauften als auch die übrige erlöste Menschheit wird erst nach Gottes Gerichtsurteil ihrer endgültigen Aufgabe zugeführt.
    Bis dahin sind wir alle gleich in Glaube, Liebe und Hoffnung.

  • sarai an Georg I
    Oktober 7, 2014

    Lieber Bruder Georg I,

    ich begrüße Dich hier ganz herzlich und bedanke mich für Deinen Kommentar.

    Ganz besonders gut haben mir Deine Punkte 4 und 5, aber auch die Nummer 6, sowie 8 und Deine Schlußfolgerung gefallen.

    Es ist wirklich schön zu wissen, mit allen GLEICH zu sein in Glaube, Liebe und Hoffnung und wir selbst wissen ja auch erst NACH dem Urteil, ob und wie wir unsere Lebensprüfungen im Herrn bestanden haben. Wollen wir also im GLAUBEN auf die LIEBE unseres Herrn HOFFEN, daß wir ins ewige Leben dürfen und diesen Zeitpunkt in Demut erwarten…

    Wenn wir die Prüfung bestehen, dann werden wir sicher Aufgaben bekommen, die unseren Talenten entsprechen und die wir dann mit Liebe und Treue pflichtbewußt umzusetzen trachten werden.

    Wie schön wird das doch sein, mit lauter Brüdern und Schwestern in Eintracht zusammen wohnen zu dürfen und nicht mehr bösen Anfeindungen oder sonstigen negativen Erlebnissen ausgesetzt zu sein.

    Wollen wir darum bitten und unser Herz danach ausrichten und darauf hoffen, dabei sein zu dürfen.

    Wie geht es Dir? Gehst Du noch in die Versammlungen oder bist Du schon lange ein freier Denker; magst Du uns ein bißchen was über Dich erzählen?

    Viele liebe Grüße,
    Sarai

  • Janosh
    Oktober 7, 2014

    Das Haupt der Gemeinde ist Jesus Christus und nicht die leitende Körperschaft.
    So wie in dem Artikel deutlich bewiesen und herausgestellt, verdreht und verfälscht die Macht besessene gesamte Führung der Zeugen Jehovas das Wort Gottes zu seinem eigenen Nutzen. So erlaubt sie es nicht die Bibel für sich sprechen zu lassen. Gottes Wort ist Wahrheit, aber die Wahrheit passt der leitenden Körperschaft nicht, so wird nicht Gottes Wort verkündet sondern der Wachtturm und die darin enthaltene Wahrheit.
    Ich kann mich noch daran erinnern wie vor 1975 fanatisch die Interessen der WTG in den Vordergrund gestellt wurden und ein enormes Vermögen aufgebaut wurde mit dem bevorstehenden Harmageddon. Die Worte aus der Bibel bzgl. Zeit und Ende wurden bewusst missachtet. Ja man lästerte sogar indirekt gegen Gott nur um die eigene Erkenntnis über über den Zeitpunkt des Endes erkannt zu haben.
    Irregeführt haben sie die Schafe Gottes. Ihren Glauben missbraucht. Falsche Prophetie sich zu eigen gemacht.
    Ja die LK ist nicht besser als die Pharisäer und auch nicht besser als die Aussagen von Dämonen. Denn schon in der Bibel steht, das auch der Teufel sich oft als ein Engel des Lichts zeigt.
    Wisst ihr warum ich mittlerweile so einen Hass auf die Organisation habe? Es interessiert sie einen S..dreck wer ihr seid, was ihr fühlt und was ihr glaubt. Die WTG geht über Leichen. Der LK ist nur die totalitäre Macht wichtig. Ob Familien oder Einzelpersonen zerstört und elendig zurück gelassen werden interessiert sie nicht. Warum nicht? Weil es keine echte Liebe gibt sondern nur eine geheuchelte, die nur den Zweck verfolgt der eigenen Zielerfüllung.
    Aber egal, viele Brüder sind wie Lemminge und machen einfach weiter, so nach dem Motto: Wo sollen wir denn hingehen? Ist ja auch die Begründung der LK, wie armselig sind wir doch als Mensch geworden und geben uns wie Sklaven der WTG hin. Wir können nur einem Herren dienen, Jesus Christus, und nicht noch der WTG.
    Doch trügerisch und geschickt ist die LK wie in dem Artikel bewiesen.

  • Boas
    Oktober 7, 2014

    Liebe Schwestern und Brüder.

    Ich finde es schade, dass so wenig Interesse besteht über das Thema zu diskutieren, OB UND WIE CHRISTEN IM ERSTEN JAHRHUNDERT GELEITET WURDEN. Und was diesbezüglich der Wille Jesu gewesen sein könnte.

    Ist doch eigentlich eine wichtige Sache, was da Schwester P… aufgreift. Vielleicht sogar eine fundamentale Angelegenheit!? Oder sind alle schon mit der Thematik komplett durch?

    Da bleibt mir nur die Hoffnung, dass sich hier bezüglich des Themas noch was tut.

    Mit lieben Grüßen
    Boas

  • Gerd
    Oktober 7, 2014

    Lieber Boas,
    du meintest: „Da bleibt mir nur die Hoffnung, dass sich hier bezüglich des Themas noch was tut.“

    Es t u t sich was, wenn ich aus meinem (vergriffenen) Buch zum Begriff „leitende Körperschaft“ etwas rauskopiere:

    Historischer Rückblick

    Fragt man einen Zeugen Jehovas, wie seine „theokratische Organisation“ geleitet wird, so antwortet er in der Regel etwa so: „Jehova selbst leitet sie durch Jesus Christus. Dieser aber bedient sich – seit den Tagen der Urkirche – einer leitenden Körperschaft (l. K.). Zwar endete diese theokratische Form der Führung seit dem Ableben der Apostel, doch seit der Wiederentdeckung „biblischer Grundwahrheiten“ durch C. T. Russell, den Gründer und ersten Präsidenten der Wachtturm-Gesellschaft (WTG), wird Gottes Volk wieder durch eine leitende Körperschaft „theokratisch“ geführt.“ Woher nimmt der Zeuge Jehovas diese Überzeugung? Sie wurde ihm seit seiner Unterweisung im Heimbibelstudium durch die Wachtturm-Schriften immer und immer wieder in der einen oder anderen Form nähergebracht, z. B. in der Ausgabe des Wachtturms (WT) vom 1.April 1977, Seite 206-208. Nachdem der WT zu zeigen versuchte, dass es schon in der Zeit der frühen apostolischen Gemeinden eine leitende Körperschaft gab, behauptet er ihre Wiedereinführung seit den Tagen C.T. Russells und ihr Fortbestehen über die Ära von Rutherford und der Präsidentschaft von N. H. Knorr hinaus:

    „In den vergangenen Jahren war die leitende Körperschaft der Klasse des ‚treuen und verständigen Sklaven‘ stets eng mit der als Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania bekannten Körperschaft verbunden. Diese Körperschaft, die im Jahre 1884 zum erstenmal gesetzlich eingetragen wurde, kümmert sich um die wichtigsten Angelegenheiten der Zeugen Jehovas in der ganzen Welt. Ohne Zweifel war ihr erster Präsident, C. T. Russell, in der Zeit, in der den biblischen Grundwahrheiten unter Gottes treuen Anbetern auf der Erde wieder Geltung verschafft wurde, ein besonderes Werkzeug Jehovas. Dann, in den Jahren 1917 bis 1942, diente J. F. Rutherford als Präsident, und er kämpfte mutig gegen die Bemühungen der Christenheit, Gottes organisiertes Volk in Verruf zu bringen und es zu vernichten. Im Jahre 1942 setzte N. H.Knorr, der damalige Präsident der WTG, tatkräftig einen weltweiten biblischen Erziehungsfeldzug in Gang. Die administrative Tätigkeit dieser treuen Männer und ihrer Mitarbeiter in der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas ist von Jehova wunderbar gesegnet worden.“ (WT, 1.4.1977, S. 207, Abs.15).

    Also: Russell, Rutherford, Knorr und Franz – jeweils in ihrer Zeit – Mitarbeiter in der leitenden Körperschaft? Grau, sagt man, ist alle Theorie. Es stellt sich nun die Frage: Wie sieht die Wirklichkeit aus?

    In der Zeit des Gründers und ersten Präsidenten der WTG, C. T. Russell

    Wer sich mit den WT-Schriften der Russell-Ära (Veröffentlichungen also zwischen 1879 und 1916) etwas gründlicher beschäftigt, als dies bei den einzelnen Zeugen Jehovas geschieht, wird überrascht sein: Russells Schriften erwähnen, weder direkt noch indirekt, so etwas wie eine „leitende Körperschaft“. Und das hat darin seinen Grund: Die heute ihr zugeschriebenen Leitungsfunktionen fallen nach Russells Sicht in die Zuständigkeit der örtlichen „Versammlung“, die ihre Ältesten selber wählen sollten und keiner Zentralgewalt unterworfen war. Russell sah in einem solchen Zentralismus die Gefahr, es könnte sich zwischen Gott und der Gemeinschaft eine „irdische Macht schieben“. Diese Gefahr, der z.B. nach übereinstimmender Auffassung aller protestantischer Christen entschieden zu widerstehen ist.

    „Denn es ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung“ (1.Tim.2,5.6).

    Demgemäß schrieb Russell Anfang 1914 in dem von ihm redigierten WT:

    „Jede Versammlung des geweihten Volkes des Herrn ist völlig frei und sollte unabhängig für sich selbst den Glauben an die Bibel und alle die kostbaren Wahrheiten derselben haben… Die Glieder der Herauswahl unterstehen niemandes Autorität, als nur derjenigen des biblischen Bischofsamtes oder der apostolischen Lehrer, was die Ältesten und Diener (Diakone) betrifft, so sind diese von der Versammlung in Übereinstimmung mit den Weisungen der Bibel aus ihrer eigenen Mitte zu wählen. Keine irdische Macht hat ein Recht, sich zwischen die Verordnungen der von Gott eingesetzten 12 Apostel und die Gemeinde der Kinder Gottes zu schieben, die sich in Übereinstimmung mit den Weisungen der Apostel versammelt“ (WT, Jahrgang 1914, Seite 23).

    Im Unterschied zu den heutigen Wachtturmschriften, in denen gerne die Heilsnotwendigkeit der Organisation mit dem Hinweis auf solche Versammlungen begründet wird, bestritt Russell jede Notwendigkeit einer zentralistischen Organisation:

    „… bis jetzt ist sie [die Kirche] noch nicht vollkommen und darum auch noch nicht organisiert. Wenn sie organisiert sein wird, wird sie mit Macht bekleidet, nicht eine Demokratie, sondern eine Herrschaft, nicht eine Republik, sondern ein Königreich sein …“

    Russell ist überzeugt, dass jedes „Organisieren“ der Kirche und jedes „gebieterische Regieren“ letztlich doch nur nach „Art und Weise der Welt“ geschähe. Wörtlich schreibt er:

    „Auch existiert eine solche Organisation, die mit göttlicher Autorität angetan ist, heute überhaupt noch nicht …Die Kirche Gottes ist noch nicht organisiert … In dieser freiwilligen Vereinigung gibt es keine gebietende Autorität über andere, und kein Herrschen über Gottes Erbteil sollte gestattet sein; denn der eine Herr hat uns die Instruktion hinterlassen: ,Ihr aber, lasst euch nicht Rabbi nennen, denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder‘ (Matth.23,8). Anstelle des königlichen und gebieterischen Regierens, das doch nur nach Art und Weise der Welt geschehen würde, hat uns der Meister eine andere, entgegengesetzte Regel… gegeben.“ (WT, Jahrgang 1908, S. 104 ff).

    Den auch heute immer wieder erhobenen Einwand, die wahre Christengemeinde brauche doch eine Organisation und deren Leitung um der Einigung und Einheit willen, begegnet Russell mit dem Hinweis auf die frühen christlichen Gemeinden des ersten Jahrhunderts:

    „Es war eine Vereinigung des Geistes: das Gesetz des einzelnen war die Liebe, während sie als ein Ganzes unter dem Gehorsam gegen das ´Gesetz des Geistes´ standen, wie es in dem Leben, den Worten und Taten ihres Herrn und Meisters zum Ausdruck kam. Ihre Leitung war der Wille dessen, der da sprach: ´Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote´“.

    Im gleichen Artikel erinnert Russell an die sektiererischen Entwicklungen in der Kirchengeschichte und an jene falsche „Einheit“, bei der „man versuchte, alle Kirchenmitglieder auch in dem kleinsten Lehrpunkt einerlei denken zu machen“. Das war in keinem Fall die Einheit, die der Apostel Paulus anstrebte, so betont Russell. Er empfahl vielmehr die Einigkeit im Geiste, im Herzen, in der Gesinnung, eine Einigkeit, die als ein natürliches Resultat der rechten Übung der Freiheit, die wir in Christo haben, von selbst entspringt. In einer solchen freien Vereinigung von Christen, wie sie Russell vorschwebte, und wie er sie bei den damaligen „Bibelforschern“ zu realisieren versuchte. Da ist natürlich für eine autoritär herrschende „leitende Körperschaft“ kein Raum. Genauso wenig ist diese im Neuen Testament begründet. Wer hier auf das „Apostelkonzil“ (Apg.15) verweist, widerlegt sich selbst, denn der Bericht in der Apg. des Lukas sowie die Kommentierung durch den Apostel Paulus (Gal. 2,1-16!) zeigen deutlich: Die Apostel – weit davon entfernt, autoritär zu herrschen – mussten selbst noch um den rechten „Kurs“ ringen.
    C.T. Russell und die Direktoren der 1881 von Russell gegründeten „Wachtturm Gesellschaft“ (1884 gesetzlich eingetragen) bildeten keineswegs eine „leitende Körperschaft“ wie die heutige WTG behauptet. Im WT vom 1.4.1972, Seite 216 heißt es:

    „Wie die Tatsachen zeigen, kam es zu einer Verbindung der leitenden Körperschaft mit der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania. Russell gehörte damals, im letzten Viertel des neunzehnten Jahrhunderts, offensichtlich der leitenden Körperschaft an.“

    Das sah C. T. Russell selbst jedoch ganz anders. Raymond Franz, früheres Mitglied der „leitenden Körperschaft“, schrieb nach seinem freiwilligen Ausscheiden aus der „l. K.“ und seinem Bruch mit der Wachtturm-Organisation sein Buch „Der Gewissenskonflikt“, und zitiert darin aus Russells „Letztem Willen und Testament“, veröffentlicht am 1. Dezember 1916 im englischen WT. Darin erklärt Russell (§ 2):

    „Jedoch im Hinblick auf die Tatsache der Schenkung der Zeitschrift, ZIONS WACHTTURM, den SCHRIFTSTUDIEN und verschiedenen anderen Broschüren etc. an die Watch Tower Bible and Tract Society, tat ich dies mit dem ausdrücklichen Verständnis, dass ich die volle Kontrolle aller Interessen dieser Publikationen Zeit meines Lebens haben würde, und dass sie nach meinem Hinscheiden gemäß meinen Wünschen weitergeführt werden sollen. Hiermit lege ich die besagten Wünsche dar – meinen Willen hinsichtlich derselben – wie folgt …“

    Russell beanspruchte also „die volle Kontrolle“ für seine Person! Nicht für eine Körperschaft!…#

    Zitatunterbrechung, um den Rahmen nicht zu sprengen, es grüßt

    Gerd

  • Omma@Boas
    Oktober 7, 2014

    Lieber Boas,

    zu dem Thema LK habe ich interessante Gedanken in dem 2. Buch von Brd. Raymond Franz gelesen. Ich versuche sie aus dem Gedächtnis zu wiederholen.

    Die irdischen VERTRETER (Apostel, Älteste) Jesu Christi sollten die Lehren und Gebote ihres Hauptes, Jesus, VERTRETEN und für die Herde liebevoll sorgen. Keiner sollte sich über den Anderen erheben, alle wären Brüder.

    Schon bald nach dem Tode der Apostel bildete sich eine Machtstruktur aus. Aus den VERTRETERN Jesu Christi wurden STELLVERTRETER, die ihre eigenen Gesetze aufstellten und Gehorsam einforderten. Jesus wurde nicht mehr als Haupt anerkannt, sondern verdrängt.

    Dieses Muster finden wir in vielen Religionen wieder, auch bei den ZJ. Nicht die Lehren und Gebote Jesu zählen, sondern ihre eigenen. Bekräftigt wird das Ganze mit der Behauptung, sie wären von Gott und seinem Geist geleitet.

    Ein weiterer Beweis, dass eine LK (ob heute oder damals) völlig unbiblisch ist. Die LEITUNG der Christengemeinde hat nur unser Herr Jesus Christus bekommen.

    GLG Omma

  • Schäfchen
    Oktober 7, 2014

    Liebe Omma,
    wenn mich früher jemand nach dem Wort Gottes gefragt hat,
    habe ich ohne zu zögern auf die Bibel gezeigt und gesagt ich lese
    oft in Gottes Wort.
    Im Johannesevangelium 1:1-4(gute Nachricht) wird deutlich gezeigt
    Jesus ist das Wort
    1Am Anfang war das Wort*. Das Wort war bei Gott,
    und in allem war es Gott gleich.
    2Von Anfang an war es bei Gott.
    3Alles wurde durch das Wort geschaffen;
    und ohne das Wort ist nichts entstanden.
    4In ihm war das Leben,
    und dieses Leben war das Licht
    für die Menschen.
    Nur er Gibt das Licht und keine LK!

  • gonzo
    Oktober 7, 2014

    der gonzo,

    wenn du den glauben hast, lauf nicht weg und keinem nach …

    euer gonzo

  • gonzo
    Oktober 7, 2014

    der gonzo,

    der alte bund ist seit Jahrhunderten erfüllt.
    wie oft denn nun noch, für uns als christen zählt nur das neue testament.
    das die zeugen jehovas sich alles heraussuchen was ihnen in ihrem glauben passt, ist schon ein zeichen, dass da was nicht stimmt.
    jesus war doch nicht um sonst auf der erde, dass alte testament ist „nur“ eine geschichtliche auslegung der früheren gläubigen und deren leben.( natürlich von jehova geführt)
    mit heiligen kriegen, tod und mord.
    das wollen wir doch alle nicht, oder, nur mit jesus kam das neue leben, die hoffnung und das mensch sein …

    euer gonzo

  • Tommy
    Oktober 7, 2014

    Moin Gonzo,

    ich gehe noch einen Schritt weiter und behaupte, dass Gott dies schon im Alten Testament so angedeutet hatte, dass wir eben durch Gesetzeswerke nicht gerecht wuerden. So wie Paulus im Roemerbrief Abraham als glaubenden Menschen darstellte, unbeschnitten (zuerst) und Glauben ausuebend, also tuend. Alles deutete auf seinen Sohn hin und auf jenen wurde in den alten Schruften so oft hingewiesen.
    Tommy

  • sarai an pit
    Oktober 7, 2014

    Lieber pit,

    entschuldige bitte, ich hatte Deinen Kommentar nicht gesehen.
    Ich bedanke mich sehr für Deine lieben Wünsche und grüße Dich herzlich,

    Sarai

  • pit an sarai
    Oktober 7, 2014

    liebe sarai,
    schön das du wieder da bist.
    ich hatte dir auch schon geschrieben, bekam aber keine antwort.
    ist aber nicht schlimm. war nicht lebenswichtig.
    ich wünsch dir, dass es dir wieder gut geht.

    friede pit

  • Bernhard Schüler
    Oktober 7, 2014

    Hallo Horst,

    Du hast, kurz und bündig, den Nagel mitten auf den Kopf getroffen.
    Es fällt mir schwer, zu glauben, dass Dir der Heilige Geist das nicht inspiriert hat, was man von der LK, bei deren willkürlichen Thesen, nicht behaupten kann.
    Aber manchmal habe ich auch den Eindruck, dass der Heilige Geist ganz nahe beim gesunden Menschenverstand und beim gesunden, liebenden, gerechten und gewissenhaften „Volksempfinden“, welches Gott uns eingegeben hat, angesiedelt ist.

    Liebe christliche Grüße von Bernhard

  • Boas
    Oktober 7, 2014

    Liebe Schwester P.

    Herzlichen Dank für Deine Ausführungen.

    Du versuchst durch Deine Argumentation klar zu stellen, dass wichtige Entscheidungen nicht nur durch die Apostel und die älteren Männern getroffen wurden, sondern auch durch die gesamte Versammlung in Jerusalem. Du redest davon, das Sie versucht haben ein Übel bei der Wurzel zu packen. Und von übereifrigen und eigenmächtigen Judenchristen.

    Gestatte mir in einigen Dingen anderer Meinung zu sein.

    Ich gebe Dir uneingeschränkt recht. Das Wort Leitende Körperschaft kommt in der Bibel NICHT VOR. Und es ist zu bezweifeln, dass ein Machtgremium wie es sich leider nach dem Aufstieg Jesu in den Himmel innerhalb weniger Jahrzehnte in Jerusalem bildete, von ihm jemals vorgesehen oder gewünscht war.

    Die Bibel macht durch viele Berichte klar, dass jeder Christ eine Eigenverantwortung besitzt, sein Handeln in Einklang mit dem Willen Jehovas zu bringen. Auf gar keinen Fall ungeprüft einer Person nachzueifern. („Ich gehöre zu Apollos. Ich gehöre zu Paulus.“) Also selbst zu logischen Schlussfolgerungen zu gelangen was Glaubensfragen betrifft. Und eine gesunde Trennung vorzunehmen, was Glaubensfragen und Gewissensfreiheit angeht.

    Nach meinem Bibelverständnis hat sich in Jerusalem innerhalb weniger Jahrzehnte 32-62 u.Z. eine (christliche) Macht- und Gewaltherrschaft gebildet. Zusammengehalten aus Angst, Furcht und jüdischer Arroganz. Selbst andere Apostel wie Petrus (Kephas) unterlagen ihrer Dominanz, Stärke und Einfluss. Das führte dazu, dass sich selbst Petrus aus Furcht verstellt hat und dafür auch von Paulus in aller Deutlichkeit zurechtgewiesen wurde. Es gab eine Macht weniger Männer im Zentrum Jerusalems. Als Machtzentraler Bereich würde ich den Apostel Jakobus und die Männer um Jakobus benennen (Apo.15:19, 21:17-26). Besonders Jakobus ist es zu verdanken, dass damals jüdisches Brauchtum und Christentum miteinander zu einer undefinierbaren ungenießbaren Masse unter den Judenchristen verschmolzen ist!

    Was Jakobus oder die übrigen Männer um den Kreis von Jakobus sagten, war Gesetz. Man hatte Ehrfurcht vor ihnen und folgte ihrem Rat. Einem Rat, der in angeblichen wichtigen Angelegenheiten, wie die Beschneidung und halten anderer mosaischer Gesetze, meines Erachtens leider total fehl am Platze war. Der diplomatische Rat des Apostel Jakobus (ab Apo.21) bescherte Paulus viele Jahre Haft und Gefangenschaft und kostete ihn gleich mehrere Male fast das Leben.

    Der Apostel Paulus hatte bezüglich der damals getroffenen Entscheidung über das Halten von 4 altjüdischen Gesetzen seine eigene Meinung, wie man dass aus unterschiedlichen Schriftstellen erkennen kann. Eine Aufforderung der Beschneidung oder ein Verbot einer Speise aus Alttraditionen des Judentums, waren für den Apostel Paulus laut seinen Briefen und den Aufzeichnungen von Lukas als sein Reisebegleiter und Schreiber der Apostelgeschichte, haltlos. Eher nur ein Grund von Unruhe und Verwirrung in den Gemeinden, die er ständig gezwungen war zu berichtigen und die Gemeindemitglieder wieder zu beruhigen.

    Meine persönliche Meinung ist, dass die LK, wie sie sich heute den ZJ präsentiert ihrer Vorgängerversion alle Ehre macht. Und daran gibt es leider nur wenig positives!

    Ich liebe Jehova, Jesus und die Bibel. Und ich finde es gut, das auch die Fehler so hochrangiger Apostel wie Jakobus unparteiisch aufgeführt werden.

    So weit eine kurze Zusammenfassung der Machtstrukturen des ersten Jahrhunderts. Ich denke gerade an den Text aus Apo.19:15. Das sagt ein Dämon zu den 7 Söhnen des obersten Priesters Skeuas: „Ich kenne Jesus und ich kenne Paulus. Aber wer seid ihr?“

    Ich wünsche Dir Schwester P. und auch allen Anderen ein gutes Nachsinnen über das Geschriebene ganz im Sinne eines der letzten Hauptartikel von Bruderinfo: „Einheitsbrei oder Vielfalt?“

    Mit lieben Grüßen
    Boas

  • Schwester P.@Boas
    Oktober 7, 2014

    Lieber Boas,

    vielen Dank für deinen liebevoll formulierten, ausführlichen Kommentar, und danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dich mit meinen Ausführungen zu beschäftigen.

    Da ich gerade erst nach Hause gekommen bin, habe ich deinen Kommentar nur überflogen. Ich habe aber viele interessante Gedanken entdeckt, die du ja auch durch Bibelstellen untermauert hast. Ich werde, wenn ich etwas zur Ruhe gekommen bin, über dein Geschriebenes nachsinnen, und die Bibeltexte nachlesen.

    Noch einmal vielen Dank

    deine Schwester P.

  • Refugio
    Oktober 7, 2014

    Liebe Schwester P.

    Das Thema Frage der Beschneidung war für mich nicht gerade mein Lieblingsthema, deshalb brauchte ich einige Anläufe, um mir Deinen Aufsatz durchzulesen.
    Deshalb habe ich mich heute noch einmal mit einigen Kap. aus der Apg. beschäftigt und ich muss sagen, dass mir beim Lesen doch einiges aufgefallen ist, das ich jetzt mit Dir und natürlich auch mit den anderen Lesern teilen möchte.

    Einige Kapitel vorher, d.h.aus der Apg. 9:1 habe ich entnommen, dass Paulus, als er die Christen noch verfolgte zum Hohenpriester ging, sich Briefe von ihm erbat, nach Damaskus, an die Synagogen, in der Absicht, wenn er irgendwelche Anhänger des Weges fände….sie gebunden nach JERUSALEM zu bringen.
    In diesem Text steht nichts, dass er zur LK gehen wollte, die gab es nicht, sondern er ging zu dem zuständigen Hohenpriester.

    Doch es kam anders, denn er war nicht der autorisierte in dieser Angelegenheit, sondern derjenige, der von Gott als Haupt der Christen eingesetzt wurde, Jesus Christus. Und er kümmerte sich persönlich um diese wichtige Sache.

    In Vers 3,4 lesen wir, dass er direkt mit Paulus sprach und ihm Anweisung gab, sich zu Ananias zu begeben, ein Jünger Jesu, um ihm weiteres mitzuteilen.

    War Ananias ein hohes Ratsmitglied, ein Priester, ein Ältester?
    Nein er war ein einfacher Jünger Jesu.
    Einfache Menschen wurden von Jesus gebraucht um das Thema Juden und Heiden, Beschnittene und Unbeschnittene durch Paulus und andere in die richtige Richtung zu bringen.

    Wenn Jesus sich einer LK bedient hätte, dann müssten wir an dieser Stelle der Bibel doch etwas davon lesen. Oder?

    Ananias war derjenige der Paulus zu erkennen half, dass er Jesus als ein auserwähltes Werkzeug, dienen würde. (siehe Schla.Bibel)

    Wie ging es weiter?

    Vers 19 weist darauf hin, dass Paulus etliche Tage bei den Jüngern in Damaskus zubrachte und Vers 20, dass er in den Synagogen Christus als Sohn Gottes verkündigte.
    Vers 26 zeigt, dass Paulus, nachdem die Juden, (beschnittene die weiter an diesem Gesetz festhielten), ihn umbringen wollten, nach JERUSALEM ging, um sich mit der LK zu treffen????????

    Nein, um sich den Jüngern Jesu anzuschließen.

    Das Kap. 10 berichtet dann ausführlich, dass ein Unbeschnittener Heide, Kornelius den Hl. Geist empfing. Petrus war der von Gott erwählte, diesem und seiner Familie zu helfen, dass Gott nicht die Person ansieht, sondern von nun an Personen aus allen Völkern, Beschnittene und Unbeschnittene, die Gunst Gottes erlangen könnten.

    Im Vers 45 sehen wir: Und alle Gläubigen aus der Beschneidung, Fussnote: aus dem Judentum, die mit Petrus gekommen waren, gerieten in Staunen, dass die Gabe des Geistes auch über die Heiden, (Unbeschnittene) ausgegossen wurde.

    Der Erkenntnis, dass man nicht beschnitten sein muss um Gottes Anerkennung zu erlangen wurden Stück für Stück die Wege geöffnet.

    Jesus bediente sich keiner LK um Gottes Willen zu offenbaren, sondern der Hl Geist trat in Aktion und gottesfürchtige Männer, solche die an Jesu Botschaft glaubten, liessen sich dafür willig einsetzen.

    Viele der beschnittenen Juden waren zunächst engstirnig.

    So ist es auch heute, dass einige uns einreden möchten, dass Beschneidung ein Erfordernis sei, dass zu erfüllen wäre.

    Die christliche Freiheit gewährt es uns, eigene Entscheidungen zu treffen, nicht nur in dieser Sache, sondern bei vielen anderen Lehren, die angeblich von Gott und Jesus stammen.

    Wie HORST schon sagte, in Apg.11:22 wird von der ganzen Gemeinde in JERUSALEM geredet, die alle ein Wörtchen mitreden konnten.
    Wir auf BI dürfen auch mitreden, dürfen uns äussern und wenn wir mal nicht gleich alles verstehen! Macht nichts, wir haben Zeit und Geduld.

    Ich hoffe ich habe Euch nicht gelangweilt??

    Grüsse

    Refugio

  • Schwester P.@Refugio
    Oktober 7, 2014

    Liebe Refugio,

    vielen Dank für deine lieben Worte! Du hast eine angenehme Persönlichkeit, denn du bist ehrlich ohne anderen weh zu tun, und das tut gut! Ich war richtig ein wenig beschämt, dass du dir so viel Mühe gemacht hast, und noch weiter in der Apostelgeschichte geforscht hast. Dein Kommentar war für mich Glauben stärkend!

    Noch einmal vielen Dank, und sei ganz lieb gegrüßt

    Deine Schwester P.

  • Störtebeker
    Oktober 7, 2014

    Liebe Refugio,

    hiermit möchte ich nur ein paar Gedanken zu dem Thema LK im ersten Jahrhundert und heute beitragen. (Auch für Schwester P. und alle die im Thema sind).

    Dass tatsächlich bei einer einzigen Gelegenheit in Jerusalem sozusagen ein Konzil abgehalten wurde beweist noch lange nicht, dass dort eine „Leitende Körperschaft“ tätig war.

    In Wirklichkeit gingen Paulus und Barnabas deshalb nach Jerusalem, weil genau dort das Problem entstanden war.

    Als Paulus zum Christentum bekehrt wurde sagte Christus absolut nichts davon, dass er nun nach Jerusalem gehen sollte. Wie du auch schon erwähntest wurde er nach Damaskus gesandt. Die Anweisungen die er bekam, kamen nicht durch ein Glied irgendeiner „leitenden Körperschaft“ in Jerusalem, sondern wie Du schon anführtest, durch einen Einwohner von Damaskus mit Namen Ananias, Apg. 9:1-17.

    Aus Gal. 1:1, 10,11,16,17 geht deutlich hervor, dass Paulus weder sein Apostelamt noch seine geistige Führung von oder durch Menschen oder durch die Apostel oder durch die „LK“ in Jerusalem erhielt.

    Er reiste erst drei Jahre später nach Jerusalem. Dabei sah er während seines 15 tägigen Aufenthalts nur Petrus und Jakobus aber sonst keine weiteren Apostel, Gal. 1:18-20.

    Danach hielt sich Paulus in der Versammlung Antiochia und nicht in Jerusalem auf. Es war die Versammlung Antiochia, nicht Jerusalem, die ihn zu seinen Missionsreisen aussandte.

    Erst nach 14 Jahren ging er wieder nach Jerusalem, Gal 2:1,2. Das mag vielleicht die Zeit gewesen sein, als besagtes Konzil wegen der Beschneidung abgehalten wurde.

    Wenn er sagt, dass er „zufolge einer Offenbarung“ nach Jerusalem ging zeigt das auch, dass Christen nicht in der Regel, oder ständig nach Jerusalem gingen um alle möglichen Fragen dort entscheiden zu lassen.

    Man kann aus Apg. 15 deutlich erkennen warum man in dieser Angelegenheit ausgerechnet nach Jerusalem ging um die Sache zu klären. Die Versammlung in Jerusalem selbst war der Ursprung des Problems, mit dem sich Paulus und Barnabas in Antiochia herumschlagen mussten, Apg.15:1,2,5,24.

    Das war der Grund warum in diesem einen Fall Jerusalem der Ort war, für die Erörterung dieses einen aber schwerwiegenden Problems.

    Es waren Faktoren im Spiel die nicht ständig und dauerhaft bestanden, und deshalb nicht auf unsere Zeit übertragbar sind, und sie stellen keine Legitimation für die sogenannte „leitende Körperschaft“ der Zeugen Jehovas in unserer Zeit dar.

    Es ist auch richtig, wie Horst es schon ausführte, dass die ganze Versammlung in Jerusalem beteiligt war und nicht nur eine sogenannte „LK“.

    Danke euch beiden noch, Refugio und Horst für eure liebe Antwort an mich am 05. 10. 2014.

    Für heute wünsche ich euch und allen einen schönen Abend. Grüße von Störtebeker

  • Refugio
    Oktober 7, 2014

    Lieber Störtebeker!

    Wenn man den ganzen Bericht in der Apostelgeschichte über Paulus, d.h. die Bekehrung, die Erscheinung Jesu und die Diskussionen die wegen der Beschneidung aufkamen nachliest, dann verstehe ich erst jetzt, dass man uns über Jahre kurz gehalten hatte, damit wir ja den wahren Sachverhalt nicht erkennen konnten.

    Ich hatte die Literatur der WTG immer studiert, auch habe ich die Texte nachgelesen, aber mir ist das alles nicht aufgefallen, dass man uns DUMM halten wollte.
    Diesen Leuten geht es nur um Macht und hinter dieser steht der eigentliche Drahtzieher, Satan. Er hatte uns den Sinn verblendet, damit wir seinen Werkzeugen weiterhin dienen, nämlich einer habgierigen Macht Institution.
    Wie Paulus in 2. Kor. 4: 3,4 sagte: dass der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass ihnen nicht aufleuchte das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi…..
    Und wir gingen fleissig zu den Leuten mit EW und wollten, dass SIE aufwachen. Wir selbst befanden uns in einem geistigen Tiefschlaf.

    Danke für Deine weiteren Ausführungen und liebe Grüsse

    Refugio

  • Michael 2
    Oktober 7, 2014

    Tut mir leid ich hoffe nicht das es etwas ernstes ist
    da ich deine scharfen Gedanken bewundere will ich wohl das Du noch lange schreiben kannst.
    Ich hoffe ich mache mir zu viele Sorgen..

    Gruß

  • sarai an Michael 2
    Oktober 7, 2014

    Lieber Michael,

    bitte mach Dir KEINE. Ich will mir auch keine machen, denn 1. bin ich sowieso grundoptimistisch eingestellt und 2. vertraue ich voll und ganz auf den Herrn. Wenn Du magst, kannst Du mich ja mal in ein Gebet mit einschließen? Weil ich weiß, daß Gebete sehr kraft- und wirkungsvoll sind. Darüber würde ich mich sehr freuen.

    Sei mir lieb gegrüßt,
    Sarai

  • Michael 2
    Oktober 7, 2014

    Hallo,ja natürlich kann man die 7 oder mehr Zwerge nicht damit vergleichen..auch wie es sich später liest ist unerheblich..
    Natürlich sollte man keine Gewalt anwenden..was ich ja auch nicht tue.
    Nur es muss ja mal Schluß sein mit diesem Mist ZJ..usw.
    man kann sich die Finger wund schreiben und es ändert sich auch in 10 Jahren nichts.
    Es gibt nur eine Frage:
    Will ich weg oder nicht ein ..äh oder ein aber gibt es nicht..wenn ich es nicht will kann ich es auch nicht schaffen..verloren eben…
    Ich war mal in einer Lungenklinik mit einem Freund zu Besuch..da gab es auch ein „Raucherzimmer“
    selbst frisch operierte waren in dem Zimmer und rauchten..
    kann man so jemanden retten?

    Es ist wie eine Schleife..man dreht und windet sich um ja keine Stellung beziehen zu müssen..
    Bitte nicht sagen Raucher sind krank..oder die Zeugen..naja jeder auf seinem Gebiet schon 😉

    Und ja noch etwas das an Sarai gerichtet ist:
    Nicht das Du mich falsch verstanden hast(was ich glaube)aber ich wollte keine private Mail mit dir sondern nur auf eine andere Seite mit dir mailen..da aber meine Mails jetzt gezeigt werden hat sich das erledigt.

    Gruß

  • sarai
    Oktober 7, 2014

    Lieber Michael2;

    da habe ich dann wohl etwas übersehen; sorry.
    Ich fürchte auch, daß ich mehreren nicht antworten konnte, da ich jetzt etliche Wochen wegen Krankheit gelegen bin und deshalb bestimmt auch einiges nicht mitbekommen habe oder es zu schnell wieder aus der Leiste gerutscht war und ich es deswegen nicht mehr lesen konnte.
    Sag einfach wie, wo, was, kein Problem 😉

    Liebe Grüße einstweilen,
    Sarai

  • Nachdenker an sarai
    Oktober 7, 2014

    Hallo sarai,

    schoen das du wieder da bist. Wuensch dir alles Gute auch und gerade jetzt in der ekligen, depressiven Jahreszeit.
    Gruesse
    Nachdenker

  • Sarai an Nachdenker
    Oktober 7, 2014

    Lieber Nachdenker,

    das ist lieb von Dir, danke. Aber weißt Du, ich bin gar nie depressiv, ich freue mich so sehr über JEDEN neuen Tag; ALLE Tage bringen doch auch IMMER etwas Schönes, man darf nur den Blick dafür nicht verlieren! Auch der Herbst hat noch manch wunderbar sonnige Tage und erst die herrliche Farbenpracht der bunten Blätter, welche die Bäume nun tragen dürfen und die man gepresst als netten Tischschmuck verwenden kann.
    Die prachtvollen Alleen mit den vielen Kastanienbäumen und den endlos herabpurzelnden Kastanien, über deren Geschenk sich alle Rehe auf den umliegenden Feldern und Wiesen nun freuen dürfen, ist es doch ein Festmahl für sie.
    Und ist es nicht schön, so eine glänzende, glatte Kastanie in der Hand zu fühlen, zu betrachten und dabei dankbar an unseren Schöpfer zu denken und uns ihm nahe zu fühlen?

    Aber auch der Winter birgt so viele schöne Überraschungen für uns, ich finde ihn nicht eklig, denn für all die Gesunden gibt es so tolle Sportarten gerade in dieser Jahreszeit und erst der viele weiße Schnee – ich war mal viele Wochen auf einer Isolierstation in einem Einzelzimmer, guckte aus dem Fenster und plötzlich fing es an, tanzende, glänzende, große Schneeflocken zu schneien. Mein Herz fing an vor Freude zu springen und wir sollten diesen allerersten Schnee jedes Jahr auch wirklich zu schätzen wissen; denn wenn wir daran denken, wieviele Lebensjahre die meisten Menschen erreichen, dann haben wir gar nicht SO oft DIESE herrliche Freude, dieses Wunder erleben zu dürfen…
    All dies bekommen wir kostenlos von unserem GUTEN GOTT geschenkt 🙂

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • Manfred an Sarai
    Oktober 7, 2014

    Liebe Schw. Sarai,

    es ist bewundernswert, welch positive Einstellung Du trotz Deiner Lebensumstände hast. Ich wünsche Dir alles Gute und das Du Dir diese Einstellung noch sehr lange bewahren kannst.

    Aber vor allem wünsche ich Dir den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes.

    Herzliche Grüße Manfred

  • sarai an Manfred
    Oktober 7, 2014

    Lieber Manfred,

    ich möchte mich bei Dir für die guten Wünsche und den Segen bedanken und schließe Dich auch umgekehrt in meine Gebete mit ein.

    Lieber Gruß,
    Sarai

  • Alois an Sarai
    Oktober 7, 2014

    Liebe Sarai

    Da ich weiß in welcher schönen Gegend Du lebst und dort auch ein paar Mal war, kann ich mir das mit den bunten Herbstblättern und Kastanienbäumen richtig vorstellen.
    Alles Liebe und alles Gute

    Alois

  • sarai an Alois
    Oktober 7, 2014

    Vielen lieben Dank, lieber Alois, für Deine guten Wünsche.
    Ja, ich freue mich auch sehr, daß ich in dieser schönen Stadt leben darf.
    Liebe Grüße zurück,
    Sarai

  • Horst
    Oktober 7, 2014

    Liebe Schwester,
    in meinen Augen sehr schön und verständlich, sowie durch Deine Vergleiche der WT-Darstellung mit dem biblischen Bericht sehr sachlich belegt. Danke!
    Einzelne Personen aus der Jerusalemer Versammlung wollten der Gemeine in Antiochia ihre Ansicht aufzwingen.
    Welche Liebe und welches Verständnis die Apostel und die verantwortlichen Ältesten doch allen entgegenbrachten! Wie weise und versöhnlich sie diesen Konflikt doch beilegten ! Und zwar (Apg. 15:22) „als Beschluss der Ältesten und Apostel im EINVERNEHMEN MIT DER GANZEN JERUSALEMER GEMEINDE“ und nicht im Alleingang einer sogenannten „Körperschaft“.
    Sehr gut zu erkennen in Vers 28: Der WT sagt „DER HEiLIGE GEIST UND AUCH WIR“…
    Also quasi, sogar der heilige Geist musste unserer Meinung sein, dem blieb sozusagen gar nichts anderes übrig.

    Die Bibel sagt aber „Der heilige Geist und AUCH WIR UNTER SEINER FÜHRUNG „…

    Gekonntes Weglassen, eine ausgeklügelte Demagogie.

    Es gab damals diesen Begriff der „leitenden Körperschaft“ gar nicht.
    Der ist nicht mal heute erklärbar.
    Eine Körperschaft ist ein Zusammenschluß rechtsfähiger Personen zu einem vereinbarten Zweck, als Rechtsform eine juristische Person. Eine MENSCHLICHE Rechtsfähigkeit, die weder biblisch belegt noch göttlich angeordnet ist. Was ist eine „leitende Körperschaft“ ? Eine WT-Erfindung! Den Begriff gibt es im Sprachgebrauch nicht !

    In der WT-Historie würde sich diese Auseinandersetzung wahrscheinlich so lesen:

    „Entgegen der Anweisung der leitenden Körperschaft, von Gott eingesetzt und unfehlbar durch seinen Geist geleitet, meinten die Brüder in Antiochia, sich nicht beschneiden lassen zu müssen.
    Die LK sandte eine Abordnung, welche die Betreffenden wegen Abtrünnigkeit ausschloss.
    Die Intriganten der Jerusalemer Versammlung, die ihre Brüder verunsichert und denunziert hatten, wurden belobigt und in ein Dienstamt erhoben. Dadurch wurde die Linientreue wiederhergestellt.
    Die Apostel wurden aufgrund ihrer Wankelmütigkeit zurechtgewiesen und durften ab sofort nicht mehr öffentlich predigen. In einer Sonderversammlung dankte die leitende Körperschaft Gott für die weise Führung und nahm Spenden für weitere notwendige Reisen von LK-Abordnungen entgegen.
    Auch die neuzeitliche LK ist eins mit dem Heiligen Geist, der mangels eigener Stellungnahme sowieso nach Belieben bemüht werden kann, und stellt durch Gleichschaltung in Wort, Schrift und Handlung eine weltweite Einförmigkeit her.
    Dank unserer Bibelauslegung stellt sie ausserdem das Ganze als den Willen Gottes dar.“

  • Schwester P.@Horst
    Oktober 7, 2014

    Lieber Horst,

    ich danke dir von Herzen für dein Lob!!! Für mich war es mein erster Beitrag, den ich an BI gesendet habe. Da ich kein besonders hohes Selbstvertrauen habe, ist es mir nicht leicht gefallen, ihn abzuschicken.

    Ich war bei meinem Bibellesen auf diese Begebenheit gestoßen, und dachte ich frag mal, ob das etwas für BI ist.

    Noch einmal vielen Dank

    Deine Schwester P.

  • sarai an Horst
    Oktober 7, 2014

    Lieber Horst,
    wie schön, daß Du trotz allem Deinen Humor nicht verloren hast.
    Lieber Gruß,
    Sarai

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