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Bruderinfo

Kommentare (187)

  1. Gerd says:

    Lieber Rico,

    eines ist bei deinem lobenswerten Bekenntnis klar geworden: uns fehlt nicht die Zuchtrute einer autoritären Sekte, uns fehlt eine traute Gemeinde, wo es noch echte „Seelsorge“ gibt. Das haben wir als religiöse Singles nicht, als Eremit kann man bestenfalls mit sich selbst in einen Spiegel hinein sprechen. Aber das geht kaum, Jakobus 5:

    16 Bekennet denn e i n a n d e r die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; das inbrünstige Gebet eines Gerechten vermag viel.

    Diesen Text missbrauchten die Beichtväter in der Großkirche, aber dort ist das Bekenntnis eine Einbahn und getilgt wird mit einigen Gebeten zu Heiligen oder zur Gottesmutter.

    Am Sonntag gab es wieder den „urbi & orbi“-Segen, der bringt immer noch einen Ablass, hörte ich im Radio. Vor Jahren noch bei persönlicher Anwesenheit, dann genügte auch die TV-Übertragung, neu ist nun: Ablass durch das Internet…

    Um unsere Schuldgefühle – die jeder in irgend einer Form hat – können wir uns sicher auch hier erleichtern, durch Gespräche, muss ja nicht gleich in einer Beichte münden. Wir sollten das künftig im Sinn behalten, es gab ja schon geschriebene Gebete, das war m i r doch zu sakral und intim für eine publike Praxis, aber vielleicht bin ich als Mann da etwas zu nüchtern. Das ist nun auch ein Bekenntnis

    Danke lieber Rico für deine Anregungen, belaste dich nicht mit ganz natürlichen Regungen, sonst fühlt sich der Schöpfer noch als Schuldiger 🙂

    Abendgruß an alle Mühseligen und Beladenen!

    Gerd

    1. Rico says:

      Hallo Gerd,

      danke für deinen Kommentar ich finde was du über die GRoßkirchen geschrieben hast macht Sinn! Ich sehe das ganz genauso wie du!

      Zitat von dir:

      Diesen Text missbrauchten die Beichtväter in der Großkirche, aber dort ist das Bekenntnis eine Einbahn und getilgt wird mit einigen Gebeten zu Heiligen oder zur Gottesmutter.

      Zitat Ende

      Das Beste kommt zum Schluss! Soweit ich das weis, hat die Sündenvergebung bei einem Beichtvater in der katholischen Kirche keinen Einfluss darauf ob Gott dem Sünder vergeben hat oder nicht! Es zählt nur ob der Beichtvater die Sünden vergeben hat! Damit stellt er sich über Jehova! Deshalb beichte ich eigentlich meine Sünden direkt bei Gott der ohne Sünde ist und der damit auch das Recht hat mich zu be und zu verurteilen! Aber das Recht hat kein Mensch weil wir alle sündige Menschen sind! Ja auch das die Seelsorge für einen religiösen Singel fehlt damit gebe ich dir auch recht das hat aber nichts mit Sündenvergebung zu tun jedenfalls für mich nicht sondern eher mit einer Gewissensentlastung! Ich könnte diese auch bei einem Psychotherapeuten bekommen solange er christlich orientiert und geprägt ist aber bei einem Atheisten macht das keinen Sinn wenn es sich um religöse Probleme handelt!

      Da ich seit etlichen Jahren psychisch krank bin kann es auch gut möglich sein das mir meine Psyche mir ein Schnäpchen gespielt hat aber wie auch immer am Ende bleibt es eine Gewissensfrage die jeder anders für sich beantworten sollte! Ich hatte auch Angst durch dieser Sexualpraktik vieleicht bisexuell zu werden was ich nicht bin und auch nicht sein möchte! Man(n) macht sich dann eben so seine Gedanken die einem Angst machen bsonders wenn man christlich geprägt ist und wünscht ein gutes Verhältnis zu seinem himmlichen Vater zu haben und zu behalten! Danke für deine Antworten auch an an dich Heibea danke für deine Antwort!

      Lg Rico

  2. Rico says:

    Hallo Gerd und Tommy,

    danke für eure Antworten an mich, vielleicht habt ihr damit recht und ich hätte damit nicht hier online gehen sollen aber irgendwie hab ich das gebraucht gehabt damit ich wieder zu meinem inneren Frieden zurückfinden kann! Übrigens Tommy hatte ich meine Schuld vor Gott schon bekannt gehabt im Gebet aber ich wollte nochmal für mich wissen was andere Christen besonders Männer davon halten und welchen Rat sie mir geben könnten wie ich damit umgehen sollte? Aber das habt ihr ja mit euren Antworten getan und dafür möchte ich mich bei euch auch bedanken! Ja zum Glück ist Jesus für uns alle gestorben und ich schätze sein Opfer auch sehr hoch ein ohne ihn gäbe es keine Sündenvergebung bei Gott! Ich werde denoch diese Praktiken lassen weil ich da ein schlechtes Gewissen vor Gott habe! Aber jeder denkt da halt anders aber danke dafür das ihr mich getröstet habt und ehrlich zu mir wart!

    Lg Rico 🙂

    1. heibea an Rico says:

      Lieber Rico,
      ich kann Dir als Mutter zweier jetzt erwachsener Söhne nur den
      Rat geben,den ich ihnen damals mit auf den Lebensweg gab: ge-
      nieße den Sex mit Deinem von Gott gegebenen Körper, nur so
      lernst Du Dich und Deine Gefühle kennen und bist später auch
      mal in der Lage, Deine Frau „zufriedenzustellen“. Nimm Dir alle
      Zeit der Welt, sprich offen mit Deiner Partnerin über auch ge-
      heime Wünsche, probiert es ohne schlechtes Gewissen aus! Auch
      guter, befriedigender Sex gehört zu einer glücklichen Beziehung.
      In diesem Sinne alles Gute Dir hei-bea

    2. Tommy says:

      Kein Thema Rico,
      manchmal macht man sich zu viele Gedanken. Lasst uns lieber im Gebet verharren, der Herr gibts seinen im Schlaf heisst es ja.
      Tommy

  3. Gerd says:

    Lieber Rico,

    denke mal darüber nach, ob man überhaupt gegen s i c h selbst sündigen kann?

    Die Bibel zeigt, dass eigentlich nur verwerflich ist, wenn man gegen seinen Nächsten sündigt. Wenn deine Freundin deine verborgenen Praktiken ablehnen würde und du machst das justament, dann erst fügst du i h r (nicht Gott) geistige Schmerzen zu.

    Wir sind noch zu sehr von unseren Sexualwächtern aus Brooklyn beeinflusst, wo viele Insider meinten, dass von Freddy Franz beginnend diese Anti-lustbegierden gefördert wurden. Da meinten manche – wahrscheinlich zurecht – dass der als „ewiger Junggeselle“ deswegen sosehr gg die Selbstbefriedigung war, weil sie ihn bei s i c h so sehr störte 😉

    Daher: wer noch n i e Selbstbefriedigung tat, werfe den ersten Stein auf Rico. Seltsam, ich suche und finde keine Steine 🙂

    Mach dir nix draus Rico, du bist ein ehrlicher Mensch, das sollte uns allen Vorbild sein – und sei dir sicher: auch wir haben unsere geheimen Gelüste, aber sag’s niemanden…

    In aufrichtiger Zuneigung grüßt dich herzlich –
    Gerd

  4. Rico says:

    Hallo Leute,

    mich beschäftigt da etwas und ich hab deshalb auch ein schlechtes Gewissen Gott gegenüber gehabt aber ich hab das mit ihm im Gebet besprochen gehabt und hab jetzt wieder meinen Frieden gefunden gehabt! Zuvor möchte ich aber sagen um Misverständnisse auszuschliesen, ich bin lange Zeit Singel gewesen und bin jetzt gerade wieder dabei mit meiner Exfreundin zusammen zukommen aber ich hab sehr gesündigt gehabt und deshalb hab ich auch Angst gehabt das Gott mir meine Sünde niemals vergeben wird besonders weil ich die Wahrheit kenne und kein gottloser Mensch bin! Es fällt mir nicht leicht darüber zu schreiben aber ich brauche jetzt dringend christlichen Rat und wo ollte ich ihn mir sonst holen als bei BruderInfo! Ihr seit sowas wie meine Gemeinde geworden und ich hoffe das ihr mich jetzt nicht verachten werdet wenn ich euch gleich schreiben werde was ich getan habe! Ich habe vor einiger Zeit im Internet etwas über Tantramassagen gelesen gehabt und wer es nicht weis darin geht es darum das der Mann einen Multiplen Orgasmus bekommen kann wenn er sich die Prostata stimuliert und genau das wollte ich wissen ob das stimmt! Ich muss dazu sagen, das ich heterosexuell bin und das werde ich auch bleiben aber ich bin meinen Gelüsten gefolgt und habe jetzt immer eine Art Zwangsgedanken in meinem Kopf das ich das wieder tun soll obwohl ich mich dabei sehr schlecht und schmutzig vorkomme! Meine Freundin weis davon und kommt damit klar aber ich komme nicht damit klar weil ich jetzt Angst habe das Gott mich dafür hassen könnte! Mir hat das auch nicht gefallen gehabt das war nur die Neugirde und der Gedanke es auszuprobieren! Aber wie gesagt, ich hasse mich dafür das ich das zugelassen habe! Ich bin sonst was Sexualität anbelangt eher zurückhaltent aber dieser Gedanke diesen Multiplen Orgasmus zuerleben saß in meinen Kopf fest wie eine Art Zwangsgedanke! Ich habe Jehova meine Schuld ein paar mal bekannt und ich hoffe sehr das er mir das vergeben wird was ich getan habe! Was würdet ihr mir raten wie ich jetzt weiter damit umgehen soll?

    Lg Rico

    1. Tommy says:

      Hi Rico,

      ist oft hart was ich sage, aber hoer erstmal auf zu jammern.
      Ist gut, wenn Du bei allem was Du tust Gott im Sinn hast. Bemerke aber auch was Paulus sagte, keiner ist gut, keiner ist ohne Suende. Bereue vor Gott! Uns brauchst Du da gar nicht. Bereue vor Gott wenn Du eine Suende begangen hast. Ob das eine war?!?!?! Anyway. Keiner von uns sollte vor Gott treten und anfangen zu behaupten er haette nichts zu bereuen. Jesus musste deswegen sterben. Sei dankbar, dass Gott so ist und mache Dir nicht so viele Sorgen, dass es Dich den Schlaf kostet.
      Was sollen wir sagen? Um Himmels Willen dieser Rico!?!?! Trete vor Gott und klaer es mit ihm. Ich versuch dann meinen Bierdurst mit ihm zu besprechen.
      Gottes Segen
      Tommy

    2. Tommy says:

      Oder so wie Gerd es ausdrueckt Rico,
      mag mein eigenes Empfinden sein, ich denke aber dass es da weit schwierigere Faelle gibt.
      Tommy

  5. Boas an Maryam says:

    Liebe Maryam,

    danke für Deine Geduld für die Beantwortung Deiner Fragen.

    Biblische Themen
    Grundlegend muss ich zu biblischen Themen sagen, dass ich zwei Dinge sehr genau unterscheide. Zum einen gibt es die biblischen Themen. Nehmen wir einmal die Schriftstellen, die über den treuen und verständigen Sklaven berichten. Im vorletzten Artikel über die 31 Fragen steht am Ende des Artikels die Aufforderung, unsere anders denkenden Brüder nicht zu verachten, weil ihnen der Geist Jesu nicht einen tiefen Einblick in die Schriftstellen gegeben hat. Das ist absolut richtig. Für mich habe ich zwar entschieden, dass die Deutung der Zeugen nicht richtig sein kann. Aber es handelt sich hier um eine gemachte Aussage der Bibel. Sogar auf dieser Seite von Bruderinfo herrscht bezüglich der Deutung auch keine einheitliche Überzeugung. Einige sind der Auffassung, dass Jesus der TuvS ist. Andere halten sich eher an den Gedanken eines Gleichnisses. Aber es ist und bleibt eine Tatsachen, dass Jesus einen treuen und verständigen Sklaven erwähnt. Und darüber kann man sehr wohl diskutieren.

    Außerbiblische Themen
    Im Gegensatz zu solchen Bibelstellen gibt es Themen, wo die Bibel KEINE Aussage trifft. Diese Themen sind mit unter das Thema der unterschiedlichen Sexualpraktiken oder die Frage, wie eine Ehe geschlossen werden muss. Diese Themenbereiche gibt es nicht erst seid dem letzten Jahrhundert sondern schon seid beginn der Menschheit. Deshalb zieht die Argumentation nicht: „Das gab es vorher noch nicht und deshalb kann darüber auch nichts in der Bibel stehen“. Dem ist einfach nicht so. Über genau solche Themen, wo sich die Bibel ausschweigt, geht es mir im Gegensatz zu den biblischen Themen. Im Bereich dieser Diskussion, wurde z.B. von einer ganz lieben Schwester auf eine Seite einer Kirche verwiesen. Und dort finden sich jede Menge feste Aussagen zur Sexualität. Die meisten dieser Aussagen haben biblisch keine einzige Stütze zu bieten. Jehova schweigt seid 6.000 Jahren zu vielen Themen. Und weil es deshalb kein biblischen Gesetz oder Richtlinie gibt, wird schnell ein neues Gottesgesetz kreiert, und dieses als der Wille JHWH´s ausgegeben. Diese Gemeinden sind mit unter sogar bereit, für diese “ selbst gestalteten Moralvorsätze im Namen Gottes “ ihren Bruder auszuschließen. Die sind dazu bereit ihren Bruder geistig zu töten! Im Gegensatz zu den echten biblischen Themen, wie zu Anfangs erwähnt, kommt in mir beim Lesen solcher Behauptungen ein gerechter Zorn in meinem Herzen auf. Nicht, weil ich persönlich anderer Meinung wäre, über die geäußerten Moralvorstellungen. Sondern weil meinem Bruder, unter Androhung der geistigen Todesstrafe, die Möglichkeit genommen wird, frei seinem Gewissen zu folgen. Und was mich an solchen Seiten ganz besonders stört, ist die Dreiste Behauptung, “ Diese Meinung stammt von Gott „. Jehova schweigt, aber Die schreiben ganze Romane darüber. Deshalb ist meine Antwort bezüglich der Internetseite dieser Gemeinde auch so hart ausgefallen. (Die Antwort war mit Nichten gegen meine liebe Schwester Tirza gerichtet, die hier vorzügliche Arbeit verrichtet und deren Kommentare von einer großen Liebe zu ihren Brüdern zeugen.) Obwohl ich heute Single bin, mich also die meisten der Behauptungen gar betreffen, werde ich trotzdem falsche Bibellehren, wie sie zum Thema „Gottes Ansicht“ über Sexualität auf der ganzen Welt kursieren, weder unterstützen, noch wortlos hinnehmen.

    Nehmen wir nur einmal das Einfachste aller Sexualthemen, wie muss eine Ehe geschlossen werden? Oder ab wann ist eine Ehe vor Gott eine Ehe? Die damit verbundene Verdammnis der “ festen Paare ohne Trauschein “ ist buchstäblich zum Himmel schreiend. Was mich zu Deiner ersten Frage führt: Dem eigentlichen Sinn einer Partnerschaft. Warum gibt es die, von Gott geschaffene, Möglichkeit der Partnerschaft zwischen Mann und Frau? Der Ausgangspunkt dieser Möglichkeit liegt in der biblisch, ganz deutlich geklärten, Tatsache, dass das Alleine sein, für einen denkenden und fühlenden Menschen nicht gut ist. Deshalb hat JHWH bei seiner eigenen Schöpfung des Mannes so zu sagen nachgebessert. Die Bibel gibt freimütig zu, dass es nicht gut (also schlecht) ist alleine durchs Leben gehen zu müssen. Deshalb wurden von unserem Schöpfer die Frauen erschaffen. Die Gespräche in der Abenddämmerung und die Aufgabe, den Tieren Namen zu geben haben für Adam nicht ausgereicht, um glücklich zu sein.

    Der normale Mensch braucht einen Partner an seiner Seite, damit er sein seelisches Gleichgewicht nicht verliert und glücklich ist. Einen andersgeschlechtlichen Menschen, dem man sich anvertrauen kann, mit dem man reden kann, der einem Zuhört, der einen versteht, der einem bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben und Problemen zu Seite steht, der Mitgefühl zeigt, der einem das Gefühl vermittelt, von tiefsten Herzen geliebt zu werden. Einen Menschen den man berühren kann, dessen Körperwärme man spürt. Dessen Zärtlichkeiten man genießen kann. Einen Menschen, mit dem man sich im Bett so richtig austoben kann, die Welt um sich herum vergessen kann, Lust und Verlangen verspüren kann, der auf seine sexuellen Bedürfnisse eingeht ( Wie Paulus es in 1. Kor. 7 als richtig und wichtig ausdrückt ). Auch das Glück zu empfinden, sein Kind in die Arme zu schließen. Solche Partnerschaften sind Gott gewollt. Die Bezeichnung und Akzeptanz einer Partnerschaft hat sich im Laufe der vergangenen Jahrtausende immer wieder verändert und verändert sich noch. Und doch geht es bei allen gebrauchten Begriffen der Vergangenheit und Gegenwart wie Ehe, Partner, zu Mann und Frau werden u.s.w. immer um die gleiche, Gott wohlgefällige, Sache: Nämlich um eine feste Partnerschaft zwischen zwei, nicht eng verwandten, zweigeschlechtlichen Menschen, die vom alter her dazu fähig sind, ihren Mann und ihre Frau im Leben zu stehen. Hier zu Lande gibt es kein Gesetz, dass das Zusammenleben eines Paares ohne Trauschein verbietet. In Deutschlang besitzt nach dem offiziellen Familienreport 2011 in den neuen Bundesländern fast jedes dritte bis vierte Paar keinen Trauschein. Und die Akzeptanz solcher nicht registrierten Beziehungen liegt in Deutschland „über“ diesen Prozentzahlen.

    In der christlichen Arche Flensburg habe ich folgende Zeilen gefunden:

    „Die christliche Ehe ist nicht an bestimmte, unabänderliche Formen der Eheschließung gebunden. Wer ausschließlich mit Bibelversen argumentiert, wird die Bedeutung einer standesamtlichen oder gar einer kirchlichen Trauung kaum begründen können.“

    “ Mittlerweile bleiben in unserer Gesellschaft manche Paare ohne Trauschein einander über viele Jahre treu, während andere in dritter oder vierter Ehe verheiratet sind. Zugespitzt formuliert müssen wir also sagen: Nicht der Trauschein legitimiert den Geschlechtsverkehr, sondern nur der erklärte Wille zur lebenslanger Treue. Wo der allerdings vorhanden ist, spricht in der Regel nichts gegen eine offizielle Heirat.“

    (PASTOR MANFRED VETTER)

    Solche Aussagen kann ich sehr wohl respektieren! Vielen Christen und christliche Kirchen in unserer westlichen Welt ist diese Erkenntnis dieses Pastors noch nicht klar geworden. Sonst würden sie nicht so aggressiv gegen anders denkende Christen vorgehen.

    Die damit verbundene Möglichkeit, die Erde zu füllen, ist aber bei der Erschaffung Evas erst einmal zweitrangig gewesen. Dieser Auftrag der Füllung der Erde, sehe ich als bereits erfüllt an; So sehe ich dieses für mich. Wir haben heute eher das Problem der Überbevölkerung, als das Problem des übermäßigen Platzangebotes auf diesem Planeten. Heute noch, wegen Verhütung, von einem Vergehen gegen Gott zu sprechen, wie es die Katholische Kirche als Beispiel macht, halte ich für unzumutbar und Sinn verfehlt. Der neue Papst steuert ja diesem Gedanken schon langsam entgegen.

    Paulus schrieb im 1. Korintherbrief 7:1-9 das nicht jedem die „Gadengabe von Gott“ (Elberfelder Bibel) gegeben ist, alleine durchs Leben zu ziehen.

    1. Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es gut für einen Menschen, kein Weib zu berühren.
    2. Aber um der Hurerei willen habe ein jeder sein eigenes Weib, und eine jede habe ihren eigenen Mann.
    3. Der Mann leiste dem Weibe die eheliche Pflicht, gleicherweise aber auch das Weib dem Manne.
    4. Das Weib hat nicht Macht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann; gleicherweise aber hat auch der Mann nicht Macht über seinen eigenen Leib, sondern das Weib.
    5. Entziehet {O. Beraubet} euch einander nicht, es sei denn etwa nach Übereinkunft eine Zeitlang, auf daß ihr zum Beten Muße habet; {O. euch dem Gebet widmet} und kommet wieder zusammen, auf daß der Satan euch nicht versuche wegen eurer Unenthaltsamkeit.
    6. Dieses aber sage ich aus Nachsicht, nicht befehlsweise.
    7. Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie auch ich selbst; aber ein jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.
    8. Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie auch ich.
    9. Wenn sie sich aber nicht enthalten {O. beherrschen} können, so laßt sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten, als Brunst zu leiden.

    Hier geht es eindeutig um Sex, wie es der Vers 9 deutlich zum Ausdruck bringt. Jehova legte halt mal fest, dass auch die Frau ein tiefes Verlangen nach ihrem Mann in sich spüren wird. Der Apostel beschreibt den Sexualtrieb (wegen der weit verbreiteten Hurerei / Brunst leiden ) als ganz wichtigen Grund einen Partner zu haben, damit man dem sexuellen Verlangen in einer Beziehung nach Gottes Wohlgefallen freien Lauf lassen kann ohne sich eines Bordells zu bedienen; so wie es Simson und Juda taten.

    Um noch einmal auf Deine dritte Frage zurück zu kommen, wie ich meinen Standpunkt biblisch erschlossen habe: Ich kann nicht biblisch argumentieren, wenn da in der Bibel nichts steht! Wenn die Bibel zu gewissen Themen und Ritualen schweigt, dann sollte ich es bei Anderen auch tun. Und für mich mache ich jenes, was mir mein Gewissen vorschreibt oder erlaubt. So einfach ist Antwort.

    Das ist meine Ansicht zu gewissen Themen. Ich hoffe, liebe Maryam, dass ich ein paar Deine Fragen etwas beantworten kann. Ich laufe hier ja nicht weg.

    Ich grüße Dich damit herzlich und wünsche Dir einen schönen Feiertag.
    Boas

    1. Maryam an Boas says:

      Lieber Boas,
      ich danke dir für deine Nachricht. Ich habe sie eben erst gelesen, weil ich die letzten Tage kein Internet hatte, und antworte dir auch noch. Muss erst einmal darüber nachdenken… 🙂
      Herzlich, M

      1. Boas says:

        Liebe Maryam,

        Du hast so geduldig auf meine Antwort gewartet, während ich beschäftigt war. Da möchte ich gerne auch so viel Geduld für Dich aufbringen. Lies erst einmal in Ruhe, was es hier Neues gibt.

        Liebe Grüße
        Boas

  6. Rico says:

    Hallo,

    ich möchte noch etwas ergänzen nachdem ich einige Kommentare gelesen hatte! Ich hab so den Eindruck das es noch nicht richtig verstanden wurde,wie Gott die Beziehung zwischen Mann und Frau sieht! In 1 Mo 2:23-25 steht der Satz auf dem sich später Jesus berufen hatte als er zu den Juden und seinen Jüngern von der Gabe des Ledigseins sprach und auch der Apostel Paulus sprach davon! Deshalb finde ich ist dieser Text aus 1Mo 2:23-25 da sehr wichtig und entscheident wie Gott die Partnerschaft bzw. Beziehung zwischen Mann und Frau betrachtet!

    Ich zitiere aus der Hoffnung für alle:

    1Mo 2:23-25

    Da rief dieser: „Endlich gibt es jemanden wie mich! Sie wurde aus einem Teil von mir gemacht – wir gehören zusammen!“1
    24 Darum verlässt ein Mann seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, dass die beiden eins sind mit Leib und Seele.
    25 Der Mann und die Frau waren nackt, sie schämten sich aber nicht.

    Mat 19:1-6

    Nachdem Jesus das gesagt hatte, verließ er Galiläa und kam in das Gebiet von Judäa östlich des Jordan.
    2 Eine große Menschenmenge folgte ihm, und er heilte ihre Kranken.
    3 Da kamen einige Pharisäer zu Jesus, weil sie ihm eine Falle stellen wollten. Sie fragten ihn: „Darf sich ein Mann von seiner Frau aus jedem beliebigen Grund scheiden lassen?“
    4 Jesus antwortete: „Lest ihr denn die Heilige Schrift nicht? Da heißt es doch, dass Gott am Anfang Mann und Frau schuf und sagte:
    5 ‚Ein Mann verlässt seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, dass die beiden eins sind mit Leib und Seele.’1
    6 Sie sind also eins und nicht länger zwei voneinander getrennte Menschen. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.

    1Kor 6:12-20

    Es ist alles erlaubt“, sagt ihr2. Das mag stimmen, aber es ist nicht alles gut für euch. Mir ist alles erlaubt, aber ich will mich nicht von irgendetwas beherrschen lassen.
    13 Wenn ihr schreibt: „Das Essen ist für den Bauch, und der Bauch für das Essen“, dann ist das schon richtig. Und ebenso gewiss hat Gott beides – das Essen wie den Bauch – zur Vergänglichkeit bestimmt. Aber das bedeutet nicht, dass Gott uns den Körper gab, damit wir sexuell zügellos leben! Vielmehr wurde auch unser Körper zum Dienst für den Herrn geschaffen. Deshalb ist es Gott nicht gleichgültig, wie wir damit umgehen.
    14 Denn Gott wird uns durch seine Kraft vom Tod zum ewigen Leben auferwecken, so wie er Christus auferweckt hat.
    15 Wisst ihr denn nicht, dass auch euer Körper zum Leib Jesu Christi gehört? Wollt ihr wirklich den Leib Christi mit dem einer Hure vereinigen? Niemals!
    16 Denn wer sich mit einer Hure einlässt, der wird ein Leib mit ihr. So heißt es schon in der Heiligen Schrift von Mann und Frau: „Die zwei werden eins sein mit Leib und Seele.“3
    17 Wenn ihr dagegen in enger Verbindung mit dem Herrn lebt, werdet ihr mit ihm eins sein durch seinen Geist.
    18 Deshalb warne ich euch eindringlich vor jeder verbotenen sexuellen Beziehung! Denn mit keiner anderen Sünde vergeht man sich so sehr am eigenen Körper wie mit sexueller Zügellosigkeit.4
    19 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst.
    20 Gott hat euch freigekauft, damit ihr ihm gehört; nun dient auch mit eurem Körper dem Ansehen Gottes in der Welt.

    Zitat Ende

    Ich finde diese zitierten Bibeltexte von mir im Zusammenhang gelesen zeigen das für Gott wichtig ist das der Mann und die Frau sich lieben sollen und bis zum Tod zusammengehören mit Leib und Seele! Aber nicht jeder Mensch ist dafür berufen von Gott der Eine hat die Gabe des Ledigseins und der Andere hat sie eben nicht aber wenn ein Mann eine Frau liebt und ihr das dann nach einer gewissen Zeit zeigen will dann ist nun mal der Sex also die Vereinigung von Mann und Frau ( ein Fleisch sein) der Weg das zu zeigen! Wichtig ist aber das man mit keiner Hure ein Fleisch wird! Das hat Paulus ganz deutlich gesagt! Wenn man aber weis was eine Hure in der Bibel ist dann weis man auch das ein Zusammenleben von Mann und Frau ohne Trauschein nicht darunter fällt! Da ein Mann eine Hure für den Sex in der Regel dafür bezahlt! Aber ein Mann der mit seiner Partnerin aus Liebe zusammen ist und mit ihr Sex hat das ist etwas ganz anderes! Auserdem verbietet Gott in der Bibel noch ( Sodomie,Homosexualität,Ehebruch und Pädhophilie) ! Im alten Testament und auch zur Zeit Jesu gab es mit Sicherheit keinen Traualtar wo man die Ehe schloss sondern wenn Mann und Frau sich liebten mit Leib und Seele dann verliesen sie ihre Eltern und lebten als Mann und Frau zusammen! Jedenfalls verstehe ich so das ein Fleisch sein! Dazu zählt der Sex aber auch das zusammen leben und für einander da sein als Mann und Frau als eine Einheit!

    Lg Rico

    1. Boas says:

      Lieber Rico, das hast Du sehr gut geschrieben.
      Boas

      1. Rico says:

        Hallo Boas,

        danke für dein Lob!

        Lg Rico 🙂

  7. Rico says:

    Hallo Boas und Franki,

    danke das ihr mir auf meine Fragen eingegangen seid und für mich auch zufriedenstellend beantwortet habt! Ich selber habe das Kamasutra noch nicht ausprobiert ich glaube das würde meine Partnerin nicht wollen aber damit habe ich kein Problem da es ja beide Partner in einer Beziehung das wollen sollten! Da ich meine Partnerin liebe würde ich von ihr auch nichts verlangen was sie nicht möchte und was ich an ihrer Stelle auch nicht tun würde!

    Was den gedanklichen Ehebruch anbelangt, da gebe ich euch beiden recht das was da Jesus sagte trifft auf einen vollkommenen Menschen zu der sich in jeder Situation beherrschen kann! Aber wer auser dem Sohn Gottes kann das von sich behaupten? Ich glaube niemand kann das und ich finde da die Doppelmoral bei den Zeugen Jehovas auch ziemlich erbärmlich! Jesus sagte an einer anderen Stelle auch,wer von euch ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein! Welcher Zeuge Jehovas könnte da den ersten Stein werfen?

    Ich gebe dir recht Franki das es alles mit der Erziehung im Elternhaus zu tun hat wie man sich später im Leben entwickelt auch was die Sexualität anbelangt ist das so!

    Boas dir gebe ich recht wenn du sagst das es bei Jehova und auch bei Jesus egal ist ob man einen Trauschein hat oder nicht! Entscheident ist ob man Geschlechtsverkehr gehabt hat weil man dadurch ein Fleisch wird so wie es in erstem Mose geschrieben steht und Jesus bestädigte das später nocheinmal! Von daher lasse ich mir da auch nichts mehr anderes einreden! Solange ich in einer festen Beziehung mit einer Frau lebe und das aus Liebe habe ich kein schlechtes Gewissen vor Gott! Was ich aber nicht tun könnte das wäre Sexualpraktiken wie Tantra auszuprobieren weil das mit Dämonenanbetung und Ritualen zutun hat wo dann perverse sexuelle Praktiken vollzogen werden wo durch man dann mit Dämonen in Kontakt tritt! Ich hab das bei Wikipedia gelesen und ich wusste das vorher noch nicht und das Tantra hängt auch mit dem HInduismus zusammen aber da soll es verschiedene Formen davon geben was Jehova auf Garantie verurteilt besonders wenn ich dann an die Dämonenanbetung im Alten Testament denke wo die Israeliten ihre Kinder den Dämonen geopfert haben oder wo sie sich an dem Baal von Beor gehängt haben das war auch eine Art von Dämonenanbetung mit Sexuellen Riten! Sowas ist nur abartig zu nennen! Bei Vergewaltigungen sehe ich das genauso egal wer da vergewaltigt wird und ob es in der Ehe passiert oder auserhalb! Sowas kommt vom Bösen und nicht vom Guten!

    In dem Buch der Gewissenskonflikt von Rayman Franz wird ein Fall geschildert wo eine Zeugin sich scheiden lassen wollte von ihrem Mann der auch ein Zeuge Jehova war weil er Sodomie betrieben hatte mit einem Tier und weil er analen sexuellen Verkehr mit einer Frau gehabt hatte! Ich kann da die Frau gut verstehen das sie da von ihrem Mann los kommen wollte! Aber wie reagierte die Leitende Körperschaft auf diesem Fall? Sie schrieben der Frau das es keinen biblischen Scheidungsgrund gäbe weil ihr Mann ja weder mit der anderen Frau noch mit dem Tier ein Fleisch geworden wäre!

    Wenn ich mich richtig erinnere steht doch aber im 3.Mose 18 geschrieben das man keinen Sex mit einem Tier haben sollte und auch wenn der Mann der Frau analen Sex hatte und nicht mit einem Mann so finde ich kommt am Ende das selbe dabei raus weil die Körperöffnung ja die selbe ist! Die Zeugen Jehovas haben genauso gehandelt wie zur Zeit Jesu die Pharisäer und Schriftgelehrten! Sie haben um ihrer Überlieferung willen das Wort Gottes ungültig gemacht aber dafür werden sie von Gott noch zur Rechenschaft gezogen werden!

    Danke nochmal für eure Kommentare!

    Lg Rico

    1. Matthäus says:

      Es gibt doch einen guten Rat zu diesem Thema:

      Vermeide die Extreme!
      15 In meinem kurzen Leben habe ich viel gesehen: Manch einer richtet sich nach Gottes Geboten und kommt trotzdem um; ein anderer will von Gott nichts wissen, aber er genießt ein langes Leben. 16 Sei nicht zu fromm, und übertreib es nicht mit deiner Weisheit! Warum willst du dich selbst zugrunde richten? 17 Sei aber auch nicht gewissenlos und unvernünftig! Warum willst du sterben, bevor deine Zeit gekommen ist? 18 Es ist gut, wenn du ausgewogen bist und die Extreme meidest. Wer Gott gehorcht, der findet den richtigen Weg. 19 Diese Weisheit beschützt einen Menschen mehr, als zehn Machthaber einer Stadt ihm helfen können. 20 Denn es ist kein Mensch auf der Erde so gottesfürchtig, dass er nur Gutes tut und niemals sündigt. 21 Hör nicht auf das Geschwätz der Leute; dann hörst du auch nicht, wie dein Untergebener über dich lästert! 22 Du weißt genau, dass auch du sehr oft über andere hergezogen hast.

      1. Avalon says:

        Lieber Matthäus, Deine ‚Extreme-Liste‘ scheint mir an manchen Stellen ausbaufähig! Wenn Du erlaubst! Du schreibst: „Manch einer richtet sich nach Gottes Geboten und kommt trotzdem um“.
        (Warum wohl, weil Zeit und Zufall jeden trifft und Gott ist nicht parteiisch.) Du schreibst: „einer will von Gott nichts wissen und genießt trotzdem ein langes Leben“.(Ja warum wohl, lieber Matthäus, weil einige Langlebige gute GENE geerbt haben. Und, weil vielleicht diese Menschen, aus ihrem Inneren heraus, wissen, dass sie keine ewige Zukunft, ohne Gott, haben werden. In ihrer Lebensspanne kümmern sich diese Gottlosen wohl sehr um ihre Gesundheit, und nochmals, denke bitte an die GENE!).
        Du schreibst: „Sei nicht zu fromm. Übertreibe es nicht mit der Weisheit“. (Mir scheint es, in all unserer Unvollkommenheit sind wir keinesfalls weder zu fromm noch zu weise. Du meinst wohl eine Art von Frömmelei und von Weisheit sehe ich nur wenig, sowohl unter sogenannten Christen noch in der sogenannten Welt. Denke an dieser Stelle bitte an Salomon. Dem seine Weisheit scheint nur sporadisch anwesend gewesen zu sein. Denke nur an seine letzten Jahre). Du schreibst: „nicht gewissenlos und unvernünftig sein“.
        (Mir scheint es manchmal so, als wäre das Gewissen einiger Menschen doch so ziemlich lose zu sein und unvernünftig handeln, davor warnt uns schon die HL). Du schreibst: „Warum vor der Zeit sterben“.(Niemand will vor seiner Zeit sterben, eigentlich niemals, weil unser Schöpfer uns die Ewigkeit ins Herz gelegt hat. Das Leben ist ein Gottesgeschenk und sooo… wunderbar. Sogar meines!) Du schreibst: „ausgewogen sein, Extreme meiden, Gottes Wort gehorchen. So zu handeln beschützt dem gehorchenden Menschen“.(Wie wahr, Du Redest dem Wort Gottes das Wort).
        Du schreibst: Kein Mensch ist vollkommen, also fehlerfrei“.
        (Lieber Matthäus, auch das ist wahr! Aber, wir stehen leider immer noch unter dem Gesetz der Erbsünde. Arbeiten wir also fortwährend daran, dass dieses Übel mit der Zeit ausgemerzt wird und wir von ÜBLEM nichts mehr hören. Ganz liebe Grüße, Avalon

        1. Matthäus says:

          Ich habe ja gerade eine Kommentar zum Thema „schöne Frauen“ geschrieben, zu deinen Zeilen an mich lieber Avalon möchte ich den Gedanken von Pred. 7:17 nochmals anführen – es heißt dort:

          17 Sei aber auch nicht allzu gesetzlos (oder Gottlos) und sei kein Narr! Warum willst du vor deiner Zeit sterben? 18 Es ist am besten, du hältst das eine fest und läßt auch das andere nicht aus der Hand;

          …in der NWÜ heißt es: „sei nicht allzu böse!“ … das erinnert mich an die Zeit als ich einen Vortrag über die weisen Sprüche von Salomo sprach. Ich lass damals diesen Vers aus der NWÜ vor und der lautete:

          „…werde nicht allzu böse…!“, damals war ein KA gerade in dieser Versammlung zu Besuch und ich bekam lobende Worte von ihm und er erwähnte zu diesem Vers etwas ironisch, dass ein bisschen böse jeder Christ ist oder sein darf. Und deckt sich das nicht auch wieder mit dem Bibelwort aus Prediger:

          „Es gibt keinen auch nicht einen Gerechten …!“

          Diese Worte decken sich auch wieder mit den Worten von Paulus an die Römer Kap. 3:

          Denn eben habe ich allen Menschen – ob Juden oder Nichtjuden – bewiesen, dass sie unter der Herrschaft der Sünde leben. 10 Dasselbe sagt schon die Heilige Schrift: „Es gibt keinen, auch nicht einen Einzigen, der ohne Sünde ist. 11 Es gibt keinen, der einsichtig ist und nach Gott fragt. 12 Alle haben sich von ihm abgewandt und sind dadurch für Gott unbrauchbar geworden. Da ist wirklich keiner, der Gutes tut, kein Einziger!

          Folglich werden wir niemals, sosehr wir uns auch bemühen die Gerechtigkeit vorweisen die Gott gefallen könnte, dazu bedarf es dem was Paulus in diesem Zusammenhang als Resümee schrieb:

          22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: 23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.8 24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat.

          Und darüber dürfen wir uns alle freuen, wenn auch unsere ehrliches Bemühen nicht fehlen sollte!
          LG. Matthäus

        2. Boas says:

          Lieber Avalon,

          Matthäus zitiert hier nur die Bibelverse aus Prediger 7:15-22. Den gleichen Text, den ich auch am Ende meines Kommentars angeschnitten habe.

          Sei recht herzlich von mir gegrüßt
          Boas

          1. Avalon says:

            Lieber Boas, als ich im Nachhinein nochmals Matthäus Kommentar gelesen hatte, da fiel mir auch die Versangabe im Text auf und ich begriff, ich bemerkte meine Fehldeutung. Aber leider folgte schon nach dem ersten Lesen, umgehend meine Stehgreif-Text-Schreibe an Matthäus. Ich schmunzelte. Auch jetzt, da ich Eure Hinweis-Kommentare gelesen habe, musste ich wiederum schmunzeln. Danke für Deine/Euren Hinweis. Der Inhalt meines Kommentars an Matthäus, vom 22. März 2015 um 16:57, bleibt trotzdem als wahr stehen. Nochmals Danke und ganz liebe Grüße an Euch zwei. Avalon

  8. Franki says:

    Franki an Rico

    Lieber Rico

    Im Zusammenhang mit dem Ehebruch in Gedanken möchte ich Dir folgendes sagen.

    Wenn ich als Mann einer hübschen attraktiven Frau hinterherschaue,oder einer hübschen schön aussehneden Schwester,umgekehrt ,wenn eine Frau einem attraktiven Mann hinterherschaut und diesen anziehend findet oder auch sexy idt das lange noch kein Ehebruch in Gedanken.

    ich glaube nicht das,diese Prozedur,so nenne ich es mal irgendjemanden von beiderlei Geschlecht noch nicht getan hat.

    Ist ja auch nicht verboten auch von Gott nicht das man jemand hübsch und attraktiv findet.

    Wenn sichj jemand dabei schmutzige Gedanken macht ,so ist das seine Sache.

    Ich möchte Dir mal nur ein Beispiel geben,als der Film in den 80igern Ditry Dancing herauskam,war ich in dem Film 4 mal im Kino.

    Und als ich mit Brüdern darüber gesprochen habe,sagten mir einige 5000% Zeugen “ Mensch wie kannst Du nur in so einen Film gehen,der ist ja abartig,da wird sexuelle Freizügigkeit gezeigt usw.

    Obwohl in dem Film garantiert nichts sexuell freizügiges zu sehen war,heute ist der Film wenn er im wiederholten Male im Fernseher zu sehen ist oderich habe auch die DVD davon,ganz normal und harmlos.

    Aber Du siehst wie dann darauf reagiert wird,und Du wirst es nicht glauben einem dieser 5000% Brüdern wurde später die Gemeinschaft entzogen weil herauskam,bzw ihn seine Exfrau übrigens auch eine noch Schwester ,die ihn bei der Schlammschlacht zur Scheidung angeschwärzt hat,das er regelmäßige Besuche in einem Bordell gemacht hat.

    So gehts dann.

    Also mach Dir keine Gedanken das ist normal das man dem jeweiligen anderen Geschlecht hinterher schaut und auch sich selbst mal sagt,das gebe ich offen zu Mensch ist die hübsch ,die würde ich garantiert nicht von der Bettkante stossen,

    Wenn es bei dem Gedankenspiel bleibt ist es ok.

    Bei kamasutra weiß ich nicht,aber ich denke mal wenn ein Ehepaar,das aufeinander eingespielt ist diese Art des sexuellen Zusammenseins liebt,warum sollte Jehova da was einzuwenden haben.

    Innerhalb der Ehe,wenn ein Paar aufeinander eingespielt ist und die gegenseitigen Sexpraktiken aktzeptiert,ist das auch normal.

    Viele Brüder und Schwester machen viel Wind um nichts,wenn es um solche Dinge geht,viele sind auch muss ich sagen sehr prüde erzogen worden,ich kann mich darann erinnern das von der Bühne her mal gesagt wurde ,das Thema Selbstbefriedigung wäre Sünde.

    Gut ich habe mir das angehört und innerlich für mich gedacht was wird da für ein Quatsch erzählt,gerade in der Pupertätszeit und in der süäteren Jugendzeit ist gerade das ausprobieren am eigenen Körper für das spätere Verhalten in den sachen wichtig und zwar bei beiderlei Geschlecht.

    Bei Zeugen eltern die Ihre Kinder streng nach der WTG Regel erzogen haben ist dann spätestens feststellbar nach dem die Kinder geheiratet haben ( Glaubensbruder heiratet Glaubensschwester,beide prüde erzogen,dabei kommt zu 90% die Katastrohe heraus das nach ein paar Jahren die Ehe in schieflage gerät und die Scheidung nicht lange auf sich warten läßt,das habe ich in den über 3 Jahrzehnten Zeugen jehovas sein sehr oft erlebt

    Von 10 Ehen waren nach 5 Jahren 7 Ehen geschieden und die Scheidungsrate ist gerade im Prozentualbereich bei Zeugen sehr hoch

    Scheidungsgründe wren vom Fremdgehen weil die Partner sich nicht sexuell ausgeglichen nähren konnten bis hin das Frauen verprügelt wurden,weil die Erziehung im Elternhaus des Mannes fehlgeschlagen ist man hat ihm beigebracht die Frau hat sich bedingungslos zu unterortnen wenns sein muss auch mit körperlicher Gewalt.

    Vergewaltigungen innerhalb der Ehe war auch dabei,also das ganze Zenario was schief gehen kann wenn die Erziehung nicht stimmt.

    Deshalb macht das was Euch Spass macht und wenn beide es aktzeptieren und in ordnung finden.

    Viele Grüße
    Franki

    1. Avalon says:

      Lieber Franki
      Zu Deinen Worten möchte ich noch meine anfügen, wenn du erlaubst.
      Du äußerst Dich folgendermaßen: „Ist ja auch nicht verboten, auch von Gott nicht, dass man jemand hübsch und attraktiv findet“. Wie gut Du resümiert hast! Hätte Gott uns wohl sonst Augen gegeben! Was unsere Moralvorstellung aber betrifft, da sollten wir wohl auf der Hut sein; leider sind wir doch immer noch sehr fleischlich. Wenn meine Frau und ich unterwegs sind und wir Menschen begegnen, dann schauen wir uns diese, im Vorübergehen, auch an. Und oftmals tauschen wir uns, über diese Menschen, unsere Gedanken aus. Wie z.B.: „Hast Du gesehen wie schön dieser Mensch aussieht! Wie adrett er gekleidet ist!“. Franki, und dann kommt fasst immer der (ausgesprochene) Gedanke: Wenn wir bedenken, wie viele Jahrtausende es seit dem Sündenfall ja schon her ist! Der Mensch hat sich im Ganzen sicherlich nicht zum Besseren entwickelt. Und trotzdem, in den Jahrzehnten seiner Jugend, sieht der Mensch immer noch, in seiner vollkommenen Gestalt, wunderschön, aus! Ganz gleich, ob es sich um Männlein oder Weiblein handelt! Und sollten wir mal und das geschieht recht oft, mit der zufälligen Bekanntschaft, ins Gespräch kommen und wir stellen dann auch noch, zu unserer Freude, fest, welch Geistes Kind, dieser Mensch ist, dann sagen wir, im Nachhinein: „Gott sei Ehre und Dank, dass er die Menschenkinder erschaffen hat und trotz des Sündenfalls, nicht gänzlich verworfen hat. Gott sei Dank“. Trotz meiner Schwärmerei werde Ich jetzt meine Worte an Dich beenden. Weil meine Frau gleich das Essen auf den Tisch stellt. Ganz liebe Grüße, Avalon.

      1. Franki says:

        Franki an Avalon

        Lieber Avalon,

        Da pflichte ich Dir voll bei.

        Da ich früher vom Beruf her,viele Auslandsreisen unternehmen musste,hatte ich das Glück viele Menschen aus den verschiedensten Rassen kennen zu lernen.

        Und ich muss sagen auf Ihre Art waren alle attraktiv und hübsch anzusehen ob Männlein oder Weiblein.

        Nicht nur das,alleine wenn man das Sichtfeld das jehova oder auch Gott gegeben hat richtig nutzt kann man nicht nur bei Menschen die schönheit bewundern,sondern auch in der Natur.

        Seit ich seit Dezember letzten Jahres in Pension bin und schon einige Jahre meine treue Freundin,eine Deutsche Dogge habe8 ein weibliches Tier) die zwar so groß wie ein kleines kalb ist aber total harmlos und sehr lieb,gehe ich viel mit Ihr in der Gegend in der ich wohne das ist auf dem Lande in die Wälder und in die Natur.

        Und jedesmal endecke ich neue Variationen die mir gefallen und ich muss sagen früher wo man voll im Brufsstress war ist einem das so gar nicht aufgefallen.

        Dafür Danke ich Gott dafür.

        Liebe Sonntagsgrüße

        Franki

      2. Matthäus says:

        Was ich bei diesem Thema „schöne Frauen“ gerne miteinbringe ist jene Begebenheit die David äußerte als er Bathseba das erste mal sah. Er sagte „sie war schön von Gestalt“, warum konnte er das sagen? Bestimmt nicht deswegen weil er ihre Anmut, Schönheit, Figur mit allem was bei einer schönen Frau dazu gehört, nicht wahr nahm, sondern genau aus dem Gegenteil heraus. Ja auch er war ein Mann und beobachtete sie (ein Voyeur?) als sie am Flachdachdach ihres Hause badete und ihm überkamen die Gefühle „diese Frau muss ich haben“.

        Ohne jetzt diese Empfindungen oder Gedanken entschuldigen zu wollen, sind sie nicht allzu verständlich? Sind Männer nicht darauf „programmiert“ die Schönheit von Augen, Haaren, Beinen,
        usw. wahrzunehmen? Ich vergleiche das auch gerne mal mit einer wunderschönen Landschaft, das können wohlgeformte Berge, Seen, Strandabschnitte, Flüsse und was alles noch so geschaffen ist, sein. Wenn wir auch dabei ins Schwärmen kommen würde niemand hier etwas sündiges dahinter sehen – oder? Wenn diese Schöpfung nun eine schöne Frau ist, dann soll man, was zwar auch ein David nicht fertig brachte, wissen wie weit man im schwärmen gehen darf ohne die eigene Frau zu verletzen.

        Deshalb steht ja auch in den Sprüchen Kap. 5:
        15 Freu dich doch an deiner eigenen Frau! Ihre Liebe ist wie eine Quelle, aus der immer wieder frisches Wasser sprudelt. 16 Willst du sie verlieren, weil du dich mit anderen einlässt? 17 Dir allein soll ihre Liebe gehören, mit keinem anderen sollst du sie teilen! 18 Erfreue dich an deiner Frau, die du als junger Mann geheiratet hast. 19 Bewundere ihre Schönheit und Anmut!2 Berausche dich immer wieder an ihren Brüsten und an der Liebe, die sie dir schenkt!

        Wenn ich dann noch an Beschreibungen des Sulamith Mädchen denke,
        wie hat der Bräutigam über ihre Schönheit doch geschwärmt:

        Wie schön du bist!
        1 Wie schön du bist, meine Freundin, wie wunderschön! Deine Augen hinter dem Schleier glänzen wie das Gefieder der Tauben. Dein Haar fließt über deine Schultern wie eine Herde Ziegen, die vom Gebirge Gilead ins Tal zieht. 2 Deine Zähne sind weiß wie geschorene Schafe, wenn sie aus der Schwemme kommen. Keiner von ihnen fehlt. 3 Wie ein scharlachrotes Band leuchten deine Lippen, sie sind schön geschwungen. Hinter dem Schleier schimmern deine Wangen wie eine Scheibe vom Granatapfel. 4 Dein Hals ist rund und hoch wie der Turm Davids, dein Schmuck wie tausend Schilde, die daran hängen. 5 Deine Brüste sind wie junge Zwillinge einer Gazelle, die auf Blumenwiesen weiden. 6 Abends, wenn es kühl wird und die Nacht ihre Schatten über das Land breitet, will ich zu dem Hügel kommen, der nach Myrrhe und Weihrauch duftet. 7 Deine Schönheit ist vollkommen, meine Freundin, kein Makel ist an dir.

        … da kann man doch einen Mann (mich eingeschlossen) gut verstehen – oder nicht?

        Bei all dem dürfen wir nicht vergessen, die Sünde die sich bei all dem sehr schnell einstellen kann wird in Gottes Worte nicht ohne Grund als „Genuss der Sünde“ beschrieben. Und wir sind nun einmal alle Sünder wenn wir auch diesen Gefühlen nicht einfach freien Lauf lassen dürfen. Der eine mag seine Leidenschaft die sich daraus ergeben kann, leichter kontrollieren, wie der andere. Genauso wie der eine beim Alkohol leichter die Oberhand hat als der andere.

        Somit möchte ich diesen Gedankenausflug mit einem tröstenden Bibelwort abschließen:

        8 Barmherzig und gnädig ist der Herr, groß ist seine Geduld und grenzenlos seine Liebe! 9 Er beschuldigt uns nicht endlos und bleibt nicht immer zornig. 10 Er bestraft uns nicht, wie wir es verdienen; unsere Sünden und Verfehlungen zahlt er uns nicht heim.

        11 Denn so hoch, wie der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Liebe zu allen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen. 12 So fern, wie der Osten vom Westen liegt, so weit wirft Gott unsere Schuld von uns fort! 13 Wie ein Vater seine Kinder liebt, so liebt der Herr alle, die ihn ehren. 14 Denn er weiß, wie vergänglich wir sind; er vergisst nicht, dass wir nur Staub sind. 15 Der Mensch ist wie das Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Feld.

        Liebe Grüsse Matthäus

  9. Rico says:

    Hallo Leute,

    ich möchte mich auch gerne an eurer Diskussion beteiligen auch wenn ich da ielleicht etwas zu spät kommen sollte! Aber lieber zu spät als nie! 🙂

    Was sexuelle Verfehlungen anbelangt, so vergeben Jehova und sein ohn Jesus mehr als viele es vielleicht meinen würden solange man bereut und sein Tun aus Schwachheit heraus getan hat! Aber Gott kennt ja das Herz eines jeden Menschen und er weis ob die Reue eines Menschen von Herzen kommt oder nur geheuchelt war!

    Was mich mal interessieren würde ob ein Christ mit seiner Parnerin Kamasutra praktizieren dürfte oder wäre das Unzucht in den Augen Gottes? Nicht das ich das vor hätte aber mich würde das mal interessieren! Da in der Bibel nichts dazu geschrieben steht!

    Was den Ehebruch in Gedanken angeht, da frage ich mich ob man da auch schuldig wird wenn zB. ein Mann eine Frau ansieht wo er nicht weis das sie verheiratet ist und er in seinem Herzen sie begehrt? Anders ist es natürlich wenn man das weis zB. wenn ie Frau einen Ehering trägt oder ich die Frau kenne und weis das sie mit einem anderem Mann zusammen ist! Dann wäre das ein gedanklicher Ehebruch wenn ich in meinem Herzen diese Frau begehren würde und das wäre dann in den Augen Gottes eine Sünde aber wenn man das nicht weis das die Frau verheiratet ist oder sich gerade in einer festen Beziehung befindet dann kann man ja eigentlich nichts dafür wenn man solche Gedanken bekommt oder wie seht ihr das?

    Da Menschen nun mal Menschen sind und keine Roboter aber man sollte schon bemüht sein durch den Geist zu wandeln und nicht durch das Fleisch! Auch wenn der Geist willig ist und das Fleisch schwach!

    Lg Rico

    1. Boas says:

      Lieber Rico,

      deine erste Frage ist ganz leicht zu beantworten. Es gibt nur ganz wenige Dinge die von göttlicher Seite nicht gerne gesehen werden, bzw. von ihm todeswürdig sind.

      Absolut tabu sind:

      1. Sex und Partnerschaft mit gleichgeschlechtlichen Partnern.
      2. Sex mit Kindern
      3. Sex und Partnerschaft mit engen Blutverwandten
      4. Sex und Partnerschaft mit anderweitig vergebenen Partnern
      5. Sex mit Tieren

      Sex unter nicht gebunden Menschen ist laut dem strengeren mosaischen Gesetz KEIN todeswürdiges Vergehen! Geht aber am eigentlichen Sinn einer Partnerschaft vorbei. (Gewissensfrage)

      ABER im mosaischen Gesetz wurde käufliche/gewerbliche Prostitution mit dem Tod bestraft.
      Außerhalb der Regel befinden sich der Stammvater und Witwer Juda, und Simson, beides Singles. Simson stand schon unter mosaischem Gesetz, Juda jedoch nicht. Wurde aber für beide als „Kunde“ nicht mit dem Tod oder sonstigen Rügen geahndet.

      Vergewaltigung ist nach meinem Moralbegriff abscheulich. Vergewaltigung einer ungebundenen Frau oder Witwe wurde nach mosaischem Gesetz aber nur mit einer Geldstrafe geahndet. Pfui Igitt!!!

      Eine Partnerschaft mit einem Nicht-Christen eingehen ist nicht optimal, aber ist keine Todsünde (Gewissensfrage)

      Eine Partnerschaft mit einer geschiedenen Frau einzugehen ist laut Paulus in 1. Korinther kein todeswürdiges Vergehen (Gewissensfrage). Sind beide aber in der Christengemeinde, sollten beide unverheiratet bleiben. (Hat wahrscheinlich den Hintergrund, die Gemeinde nicht unnötig mit emotionalen Problemen zu belasten oder gar zu aufzuspalten. (Wäre damals fatal gewesen) Damals gab es kein Auto, um mal gerade eben in die Nachbarversammlung zu fahren um dem Ex und seiner neuen Flamme sowie seiner ganzen Verwandtschaft aus dem Weg zu gehen.) Geht die Partnerschaft in einem geteilten Haus in die Brüche, sagt Paulus: Wenn er weggeht, dann lass ihn. Ihr seid zum Frieden berufen. (War übrigens seine private Meinung. Jesus hat ihm zu diesem Thema nichts gesagt.)

      Ob eine feste Partnerschaft bei einer Behörde beantragt und in einer Liste eingetragen wird, hat für JHWH oder Jesus keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der Partnerschaft zweier Menschen! Es gibt hunderte von Bibeltexten, die allen verdeutlichen, was eine gute Beziehung im Alltag ausmacht. Es gibt aber keinen einzigen Text in der Bibel, der es als „Gebot“ festlegt, wie eine Ehe zu schließen ist! Das ist eine ganz private Sache und bleibt dem Paar überlassen. Auch eine religiöse Trauung liegt im eigenen Ermessen des Paares. Wie es Andere in der Bibelgeschichte gemacht haben hat keine Relevanz. (VORSICHT: hätte ich eine feste Partnerin die ich liebe, und wir hätten uns für keine standesamtliche Trauung entschieden; Wenn es jemand aus der Versammlung wagen würde mich Hurer, oder meine geliebte Frau als Hure zu bezeichnen, der landet ohne Gnade, wegen Beleidigung, vor Gericht.) Wie eine Ehe oder Partnerschaft geschlossen werden muss oder geschlossen werden sollte war Gott, wie auch Jesus kein Wort wert. Leider machen viele christliche Menschen sehr viel Worte um das Thema und verkaufen ihre eigenen Moralvorstellungen als die Moralvorstellung Gottes. Und mischen sich dadurch in Dinge ein, die sie nichts angehen.

      Genau das Gleiche trifft auf die gestellte Frage nach Sexualpraktiken zu. Ob Kamasutra, Selbstbefriedigung, die ganzen möglichen und unmöglichen Sexstellungen, Anal- oder Oralverkehr, Fetisch, BDSM, und was es da noch alles Schönes und Unschönes gibt; Jehova war das alles kein Textabsatz, keinen Satz, ja nicht einmal ein Wort wert. Wenn etwas von dem für ihn wichtig gewesen wäre, hätte er uns das schon mitgeteilt. Doggystyle gibt es nämlich nicht erst seid Gestern.

      MERKE: Also halten wir uns alle schön brav aus dem Sexualleben unserer Brüder und Schwestern raus. Da ist alles erlaubt, was beiden gefällt! Punkt!

      Doch nun zu der zweiten Frage. Es ist eigentlich die Frage nach der Qualität der Messlatte Jesu. Diese Messlatte ist in jeder Hinsicht zwar absolut richtig. Aber: es ist eine „vollkommene“ Linie. Grenzen, die er, als vollkommener Sohn Gottes, einhalten konnte. Eine Linie, die wir, so Gott will, auch irgendwann einmal einhalten können. Aber zu Zeit kenne ich keinen Menschen auf der Welt, der das schaffen kann oder jemals geschafft hat. Du begegnest einer bildhübschen Frau auf der Straße. Dein Blick wandert automatisch von Oben nach unten. Und wieder zurück. Um eine passende Partnerin zu finden, ist dieses Verhalten sogar wichtig und von Gott in unseren Genen fest verankert. Da kann ich gar nichts dagegen tun. Und die Frauen/Partnerinnen wissen das auch. Wenn dieses schon ein Ehebruch ist, „der mit dem Tod bestraft wird“, sind wir alle Tod und haben keine Chance.

      Jesus gibt uns hier das vollkommene Beispiel eines vollkommenen Menschen. Wenn das jemand heute schon schaffen könnte, dann wäre auch er vollkommen und er benötigt Jesus nicht, um gerecht gesprochen zu werden. Er wäre auf Grund seiner eigenen Taten vor Gott gerecht.

      Ich pflegte in einer solchen Situation zu meiner Partnerin zu sagen: … Aber gegessen wird zu Hause.

      Deshalb Rico, bemühe Dich aber sei nicht all zu gerecht. Weder mit Dir noch mit Deinen Mitmenschen/Mitchristen.

      Ganz liebe Grüße
      Boas

      1. Zadok/Achim @Boas says:

        Lieber Boas,

        du schreibst:
        Wie eine Ehe oder Partnerschaft geschlossen werden muss oder geschlossen werden sollte war Gott, wie auch Jesus kein Wort wert.

        Nun, es war Jesus sogar eine klare TAT wert, er hat nämlich eine klassische Hochzeit besucht und dort sein erstes Wunder gewirkt. Er hat also klar gezeigt, welche Form des Zusammenlebens er gutheisst.
        Sonst wäre er wohl kaum dort aufgetaucht.
        Wir sollten hier auf BI nicht den Eindruck erwecken, dass unverheiratete Partnerschaften eben so mal hingenommen werden.
        Natürlich richten wir deswegen niemanden. Aber wir sind ja auch keine Gemeinde.
        Mir ist bekannt, dass man auch heute – 2015 – nicht in einer Freikirche oder einer bibeltreuen Gemeinde Mitglied sein kann, wenn man als unverheiratetes Paar zusammenlebt. Man wird dort auch heute noch letztlich ausgeschlossen. Zwar nicht wie der letzte Dreck behandelt wie bei Zeugens, aber klare Kante, bis der Zustand geändert wurde. Finde ich klasse so.
        Lieber Gruß
        Achim

      2. Tirza an Boas says:

        Lieber Boas,

        ergänzend zu deinen Zeilen möchte ich auf eine Website hinweisen, die, zu der von dir angesprochenen Thematik, noch gute Gedanken enthält; siehe unter NEU

        (http://www.)eaec-de.org/Artikel.html

        Liebste Grüße & einen schönen Sonntag
        Tirza

        1. Boas an Maryam says:

          Werte Tirza,

          ich habe mir die Seite angeschaut und die Abhandlungen über Sex gelesen. Mit entsetzen habe ich festgestellt, auf welche primitive Art bei vielen Fragen (nicht alle) Argumentationen als Beweisführung Hilfe suchend zusammengestückelt werde. Da werden jede Menge feste Behauptungen aufgestellt von allem, was JHWH angeblich alles verurteilt. Feste Behauptungen über Details zum Thema Sex, die unserem Schöpfer noch nicht der Mühe wert waren, darüber ein Wort niederschreiben zu lassen. Was diese Seite alles in den Mund Jehovas legt, was er in Wirklichkeit niemals gesagt hat, ist unglaublich.

          Private Behauptungen sinngemäß wie: Die Basis von Sex muss immer Liebe sein aber um Himmelwillen niemals Lust dabei empfinden. Wer aus Lust Sex macht, vergeht sich an Gottes Gesetz.

          Da stehen Setze wie:
          „Zum einen kann der Unterschied zwischen einem sexuellen Verlangen, das auf Lust oder auf Liebe basiert, oft sehr fein sein. Daher brauchen wir möglicherweise Gottes Hilfe bei der Beurteilung.“

          Oder wir stellen hier einfach mal die Behauptung auf, Selbstbefriedigung ist Götzendienst. (Weil es in der Bibel ja keinen negativen Text zur Selbstbefriedigung gibt, (Affen mach im übrigen Selbstbefriedigung, siehe Zoobesuch) suchen wir uns einfach was raus). Und schon haben den Gedanken des Götzendienstes. Und das Thema ist ausbaufähig.

          Einige Aussagen von Überschriften lauten:
          -Durch Analsex kann Lust Fuß fassen
          -Analsex ist nicht in Übereinstimmung mit der Rolle einer christlichen Ehe

          Was??? Analsex und Bibel??? Was liest der Autor da in das Wort Gottes hinein? Er überschreitet damit gehörig seine Kompetenz.

          Nach einer solchen Welle von unhaltbaren blasphemischen Wortäußerungen und Bibel-Verdreherei, Falschaussagen von selbst ernannten Moralaposteln habe ich mich schleunigst von dieser Seite verabschiedet. Diese Internetseite kann wirklich nur jemanden überzeugen, der die Bibel noch nicht zigmal durchforstet hat, und das mit unterschiedlichen Übersetzungen.

          Wer dieses Menschenwort als Glaubensrichtlinie annehmen möcht, der soll es tun. Aber er sollte es lassen, offiziell im Namen Jehovas solche Äußerungen los zu lassen. Ich halt mich da lieber an das, was die Bibel wirklich über eine Sache schreibt, oder auch nicht schreibt. Sorry, mit Menschen, die über das Geschriebene in dieser Art hinausgehen, und darüber auch noch feste Behauptungen aufstellen (2. Johannes 1:9) über das, was Gott angeblich gesagt haben soll, Gott es aber nicht gesagt hat, will ich nichts zu tun haben. Johannes nennt solche Christen in seinen drei Briefen Antichristen; der Feind aus den eigenen Reihen, die über das geschriebene hinausgehen.

          Ich wünsche Dir eine schöne Woche
          Boas

          1. Tirza an Boas says:

            Lieber Boas,

            ich scheue die Rückantwort nicht und respektiere dich.
            Schade, dass du soweit gehst vom Antichristen zu sprechen,
            das ist nicht gut.
            Nun,das Thema ist auch nicht leicht, vielleicht brauchst du noch etwas Zeit.
            Ich denke ja, das vieles Führung ist, wenn Gott mich leitet und auf Themen aufmerksam macht, auch auf anderen Websites.
            Wir wollen doch alles prüfen und das beste behalten?!
            Und da mir deine Zeilen zu diesem Thema wiederum allzu, verzeih den Begriff „oberflächlich“ rüberkamen (in Teilen!) –
            so wie dir sicher Äußerungen dieser Website zu „überzogen“ rüberkamen (in Teilen) versuchte ich eine Ausgewogenheit herzustellen, was mir bei dir nicht gelungen ist, schade.
            Gestern früh hat mir eine Schwester ein Buch in PDF-Format geschickt, ist nicht lang, schafft man an einem Tag, in 2 Stunden.
            Wenn ich dir zum Ausgleich dieses Buch anbieten darf?
            Vielleicht triftt es deinen Nerv eher?

            (http://)clv-server.de/pdf/256153.pdf

            Mit dem Buchtitel möchte ich mich bei dir verabschieden.
            „Behüte dein Herz“

            Liebste Ggüße
            Tirza

          2. Boas an Tirza says:

            Danke für Deine freundliche Antwort, liebe Tirza. Das Buch habe ich mir mal abgespeichert.

            Liebe Grüße und Gottes Segen
            Boas

        2. Boas an Tirza says:

          Sorry, Anschrift sollte Boas an Tirza heisen.

      3. Maryam an Boas says:

        Lieber Boas, danke dir für deine Ausführungen. Ich denke schon lange darüber nach, wie und ab wann eine Partnerschaft für Jehova eine solche ist. Am einmal vollzogenen Geschlechtsverkehr kann es meines Erachtens nach nicht allein liegen (als ob man „verheiratet“ ist vor Jehova, sobald man Sex hatte). Auch am Hochzeitsfest allein kann es nicht liegen. Kleiner Exkurs an Zadok: Dass Jesus auf einer Hochzeitsfeier war, bedeutet nicht automatisch, dass er möchte, dass wir auf diese Art die Schließung einer Ehe eingehen. Dass er auf der Hochzeit war und dort ein Wunder tat, heißt für mich nur, dass er gegen diese Art Feierlichkeiten nichts hat. Dass sie konstitutiv sind, ist ein Schluss, den das Bibelwort nicht nahe legt – mir zumindest nicht.
        Mir ist heute der Vergleich zur Taufe eingefallen. Erst erfolgt die Hingabe an Gott, nämlich unser sehr privates Versprechen, dass wir ihm unser Leben lang dienen möchten, dann die Taufe vor mindestens einer Person, nämlich dem Täufer, als menschlichem Zeugen (1Pe 3:21 öffentliche Bitte um ein gutes Gewissen). Der eigentlich wichtige Akt ist die Hingabe, nämlich unser freier Entschluss, Gott zu dienen. Ohne diesen Entschluss und den Wunsch, ihn öffentlich zu machen, keine Taufe.
        Ähnlich funktioniert das Eheversprechen. Beide Partner versprechen sich die Treue, füreinander da zu sein, gemeinsam Gottes Vorsatz umzusetzen etc.. Die Hochzeit ist der öffentliche Akt, damit alle Menschen im sozialen Umkreis wissen, dass diese zwei Personen sich ein Versprechen gegeben haben. Ob dies mit einer bestimmten Zeremonie, einer Feier oder einem sonstigen Ritual (Mag 1:24 Joseph holte Maria in sein Haus) begangen wird, ist biblisch meines Erachtens nach nicht festgelegt und dient nur dafür, dass die Menschen drumrum das symbolische Zeichen verstehen, dass diese beiden Menschen jetzt zusammen gehören. Wichtiger ist der informelle Akt zwischen den beiden, das Versprechen, das sie sich gegeben haben. Ohne diese Übereinkunft gäbe es keine feste Partnerschaft zwischen den beiden. Daher denke ich, dass es für Jehova nicht wichtig ist, ob zwei Menschen offiziell verheiratet sind. Man kann auch anders zeigen, was man sich versprochen hat (1. Mo 2:24 der Mann wird Vater und Mutter verlassen und fest zu seiner Frau halten und sie werden ein Fleisch werden).
        Interessant ist, dass es offensichtlich auch Beziehungen zwischen Ungebundenen gibt, die das eigentliche Ziel von Partnerschaften im Sinne Gottes verfehlen – so oder ähnlich schriebst du doch, Boas?! Dafür muss man sich fragen, was es bedeutet „ein Fleisch“ zu sein. Klassischerweise ist die Beziehung zwischen Mann und Frau dazu da, Kinder zu bekommen und gottesfürchtig aufzuziehen. „Die Erde zu füllen“ ist der Auftrag, den Adam und Eva von Gott bekamen. Zwar kann man Kinder auch einfacher bekommen, aber dann stellt sich die Frage, inwieweit es möglich ist, die Aufgabe Gottes zu erfüllen. Das sind so einige Gedanken, die ich mir dazu gemacht habe. Mich würde interessieren, was du meinst, Boas. Was meinst du, was der Sinn von festen Partnerschaften ist? Inwieweit geht man als Ungebundener daran vorbei? Mich würde sehr interessieren, wie du dir deinen Standpunkt biblisch erschlossen hast. Ich habe ja recht ähnliche Gedanken wie du, aber mir fehlt noch der eine oder andere biblische Nachweis dafür. Und ohne diesen kann ich nicht lückenlos biblisch argumentieren. Deswegen würde es mich besonders interessieren, was dein Bibelstudium zu dem Thema ergeben hat. Vielleicht magst du das ja teilen? 🙂
        Herzliche Grüße an alle und einen sonnigen Sonntag
        M

        1. Igel says:

          Hallo Maryam und Boas,

          Wir alle wissen wie unser himmlischer Vater über die Ehe denkt und sie als heilig betrachtet, deshalb ist es auch verständlich das Jesus hier sein erstes Wunder vollbrachte. Gerade für die Gründung einer Familie ist sie meiner Meinung auch von unserem Vater eingerichtet worden und auch in der Welt die grundfeste der Gesellschaft.
          Deshalb ist es ja auch wichtig sich genau kennenzulernen Bevor!!! man Heiratet!
          Deshalb und das ist meine Lebendserfahrung sollte man ohne Druck und ohne rosarote Brille gemeinsam beurteilen ob passt was sich gefunden hat! Ob nun Sex vor der Ehe richtig oder falsch ist ist die grosse Frage, fals man Sex vor der Ehe hatte bewirkt das mit Sicherheit das der Druck sinkt heiraten zu müssen auch senken Verhütungsmittel die Gefahr das neuer Druck entsteht.
          Die Frage ist doch wie Jesus darüber dachte und was die Bibel sagt.
          Mir kommt hier die Geschichte am Jakobsbrunnen in den Sinn, nachzulesen in Johannes 4 : 6-29 .
          Warum sprach Jesus gerade die Frau an? Fünf mal verheiratet und mit dem jetzigen Mann nur zusammenlebend?
          Verurteilte Jesus das verhalten der Samariterin oder war sie gar nach dem zusammentreffen eine Verkündigerin denn sie ging in die Stadt und verkündigte was Jesus über sie sagte!
          Ich denke wir sollten es uns nicht zu einfach machen aber unnötig schwehr auch nicht!
          Wenn Menschen jungfräulich in die Ehe gehen möchten ist daran sicher nichts verkehrtes. Wenn aber Menschen dies anders sehen und erst gemeinsam sich entdecken und kennenlernen möchten besonders wenn sie älter sind und schon geschieden sind oder fünfmal geschieden sind wie die Samariterin glaube ich das Jesus hier unterscheidungsvermögen angewandt hat und genau diese Frau zur Verkündigerin gemacht hat in dem er sie angesprochen hat! Darüber denke ich sollte man nachdenken bevor man Menschen verurteilt die nicht unter Druck heiraten sondern sich Zeit lassen für diese heilige Entscheidung eine Ehe einzugehen.
          Das ist aber nur meine Meinung und meine Erfahrung!

          Liebe Grüsse Igel

          1. Gerd says:

            Ist in der Bibel eigentlich eine Heiratszeremonie vorgeschrieben? Wenn ja, wo? 😉

            Und der eigentliche Grund warum Mann/man/frau heiratet, ist doch sehr ernüchternd und frei von Romantik:

            1.Kor. 7: 2 Aber um der Hurerei willen habe ein jeder sein eigenes Weib, und eine jede habe ihren eigenen Mann.

            Dazu abschließende sarkastische Frage: W a s kommt billiger?

            Ich schwimm‘ eh schon weg ~~~~~~~ >)))°>

            und grüße herzlich

            ( ͡° ͜ʖ ͡°)

          2. Papillon says:

            war es nicht so, dass der Mann seine auserwählte ins Haus seiner Eltern holte und ab dann waren sie Mann und Frau?
            Mir hat ein Ältester mal erklärt, dass Jehova diese bürokratische Eheschliessung nicht braucht, dass man aber sich an die ortsüblichen Gegebenheiten anpasst. d.h. wenn es hier erforderlich ist diese Ehegemeinschaft einzutragen, dann muss man das tun, damit alle aussenstehenden einen auch als Ehepaar wahrnehmen. so in etwa. Problem der Komiteefälle, hier ist es entscheidend ob man nach dem weltlichen Gesetz verheiratet ist, auch wenn man sich selbst auch ohne als Ehepaar sieht. Auf welchen Bibelvers bezieht man das eigentlich. Vielleicht gibt es Älteste hier, die die neue Schulung schon mitgemacht haben, ging ja wohl um Komiteefälle.

            Eure Magda

        2. Boas an Maryam says:

          Liebe M.

          Bitte verzeih mir, wenn ich mich erst jetzt auf Deine Frage melde. Ja, wir haben wahrscheinlich ganz ähnliche Ansichten. Und da gibt es noch einiges biblisch zu beweisen. Zurzeit arbeite ich schriftlich an diesem umfangreichen Thema und will es als Kommentar hier einstellen. Wenn das die nächsten Tage abgeschlossen ist, melde ich mich noch mal bei Dir.

          Bis dahin ganz liebe Grüße. Und ich freue mich schon.
          Boas

          1. Maryam says:

            Lieber Boas, danke dir für deine Antwort. Ich bin sehr gespannt auf deinen Beitrag und freu mich auf die Diskussion – vielleicht finde ich ja bis dahin auch etwas, was ich dann beitragen kann.
            Herzlich
            Maryam

      4. Florian says:

        Hallo Boas,
        danke für deine ausgegwogenen Gedanken zum Thema Sexualität.
        Ich kann dem nur zustimmen.
        Liebe Grüße
        Florian

  10. Tommy says:

    Hat hierzu der Herr nicht deutliche Worte gefunden? Wer eine Frau luestern ansieht hat schon….usw.
    Die Frage ist dann, bereut man? Die zweite Frage lautet vielleicht, mit welcher Doppelmoral wird man dann von Aeltesten beurteilt?
    Tommy

    1. Milka says:

      Und ob man genug bereut entscheiden dann 3 Personen? Naja aber das ist wieder ein anderes Thema 🙂

  11. Milka says:

    Tja mittlerweile gibt es ja ganz neue Wege der Sexualität. Denkt an Telefonsex oder im Chat. Auch das führt nun zum Ausschluss, wenn man es mehr als zweimal getan hat. Ausschlussgrun: Unverschämtes unmoralisches Verhalten.
    Bin gespannt auf Eure Kommentare dazu

    1. heibea says:

      ich kenne einen Ältesten, der ganz viele (c.a. 2000) Bilder halb-
      nackter, in zwielichten Posen fotografierter junger Mädchen auf
      seinem PC hatte und immer noch im Amt ist. Es ist ja alles nur
      ganz harmlos,- sagt er!!! (verheiratet und kinderlos !)- Welch
      doppelzüngige Moral!
      Gruß hei-bea

  12. Matthäus says:

    Eine Frage an Bruderinfo und andere Nutzer!

    Seit einiger Zeit stelle ich fest dass beim anklicken von „letzte Kommentare“ z.b. Speziell bei obigem Thema über sexuelle Vergehen, ich „IRGENDWOHIN“ geleitet werde nur nicht zu diesem Schreiber den ich angeklickt habe. Ist das nur bei mir so (I-pad) oder machen andere auch diese Erfahrung? Was könnte dagegen getan werden. Auch wenn ich den Vorgang 4,5 mal wiederhole ich komme nicht zu jenem Kommentar!?
    Mit der Bitte um Antwort!
    Lg. Matthäus

    1. Manfred an Matthäus says:

      Lieber Matthäus,

      Ich habe das selbe Phänomen mit dem ipad. Nur wenn man über den PC die Kommentare anklickt, kommt man immer richtig an. Hat wohl was mit dem apple Betriebssystem oder dem safari Browser zu tun.

      Liebe Grüsse Manfred

    2. Elke says:

      Lieber Matthäus,

      das Problem habe ich nicht. Ich wäre auch wirklich überfordert damit, so ein Techniklegastheniker wie ich bin. Deshalb lasse ich die technischen Tipps auch für die darin Bewanderten und wünsche dir nach dieser Rückmeldung eine ganz geruhsame Nacht und einen schönen Tag morgen.

      Liebe Grüße
      Elke

    3. Manfred an Matthäus says:

      Lieber Matthäus,

      Es liegt an Apple. Ich habe mir mal den Fast Browser heruntergeladen und damit werden alle Links einwandfrei angezeigt. Allerdings nervt da die Werbebanner Einblendung. Mal schauen, es gibt bestimmt auch einen Browser wo es funktioniert ohne Werbung. Wenn ich einen gefunden habe, sage ich es Dir.

      Liebe Grüsse Manfred

  13. armes Schaf 2012 says:

    wenn schwestern und brüder zum thema sex in der versi einen kommentar geben,sprechen fast alle es als.. sechs aus…selten als sex…!

  14. Frank&Frei says:

    wer so viel über Sex philosphiert, scheint nen enormen Druck in der Leiste zu haben. Nicht, dass es da in Brooklyn Leistenbrüche en Masse gibt.

    1. Dennis says:

      Danke Frank&Frei,

      das war ein echter Kalauer, der mir den Tag rettet :-)))

      LG
      Dennis

      1. Frank&Frei says:

        lieber Dennis,
        wir haben inzwischen einen Punkt erreicht, wo wir mit der Vergangenheit abgeschlossen haben. Ich kann für diese Einrichtung nur noch Bedauern und Mitleid empfinden.
        Die regeln alles – wie die Juden im Talmud.
        Der Tower schreibts vor – nur halten tut sich doch eh keiner dran, weil das Leben eben lebendig ist und nicht steril.
        Wenn man nen Behtelbruder fragt, was er von Masturbation hält kommt die verlegene Antwort: o – na – nie.
        Ein Sklave, der vor 35 Jahren sogar ins eheliche Schlafzimmer vordrang und dort mit dem Finger drohte indem er über verbotenen Sex zwischen Eheleuten philosophierte, gleicht doch dem Klerus, der der Leibesfeindlichkeit Tür und Tor öffnete.
        Wie Raymond Franz darlegte scheiterten daran schließlich viele ehen, weil manche Ehepartner sich den Ältesten offenbarten.
        Das war wohl so heißt, dass seither die Elite des Octumvirats sich zu diesem Thema nunmehr bedeckt hält.
        Die sind eigentlich eher ein Octopus, der mit seinen Armen alles umklammert.
        Watt n Glück, als Octopus Salat ist er mir willkommen. Ansonsten kann die Krake bleiben wo sie ist.
        und als Enteroctopus – Riesenkrake – wünsche ich denen viele Spermwale, die diese als Leibspeise haben.
        Am 8. November tagtder Appelationscourt and dann werden wir sehen, wie der Tower steht ob es bei der Strafe bleibt, sie gelöscht wird oder gar mehr wird. Bei so vielen Fällen von Kinderschändung und deren langjährige Politik alles vor der Polizei zu verbergen um „keine schade auf den namen Jehovahs zu bringen“ ist der laufende Fall nur ein Zünglein auf der Waage.
        Wenns erst mal so richtig kommt, werden sie den Laden auflösen, ein bischen schwadronieren und mit ner neuen Nummer rauskommen.
        WEr gibt schon gern seine Melkkühe ab? Und die WOLLEN ja bekanntlich gemolken werden.
        schöne Grüße von der Hohenleite

  15. Hans says:

    Hi Leute,

    zum Tür-offen-lassen fällt mir der Spruch ein:

    „Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch.“

    LG
    Hans

    1. Andre says:

      Amüsant, dieses Thema. Ich weiß nicht, was die WT-Schreiber sich dabei denken. Als wenn man durch „Tür-offen-lassen“ die „überall
      wütende Unmoral“ eindämmen könnte.
      Genauso lächerlich die Ermahnungen an junge Paare, die vorhaben sich kennenzulernen. Wenn ein Paar es drauf anlegt, so finden sich überall Gelegenheiten dazu. Aber ja nicht alleine spazierengehen !! „Gebüsche sind überall“.. Super Hans..
      Da geht´s doch vielmehr um ein schlechtes Gewissen einzureden, einzuschüchtern und eine grausame Abhängigkeit herzustellen.

      Und wie war das mit der Selbstbefriedigung ? In allen Schriften als Unreinheit, als Sünde, als „was weiß ich nicht alles“ schlecht gemacht.. im Ältestenbuch aber als keine Porneia betittelt und somit kein Verfehlen. Aber wie gehts vielen jungen Z.J, die ihren Körper so kennenlernen ? Schlimm, wie da die Psyche junger Leute beeinflusst wird…

      LG
      Andre

  16. Anna says:

    Liebe Maryam, liebe Brüder und Schwestern,

    Dein Kommentar an Eddi vom 24.10.2012, 20.34 Uhr hat mich sehr erheitert, nur kurz ein Zitat von Dir:

    ZITAT:
    Sicher, eine Menge Paare lernen sich im Arbeitsumfeld kennen. Aber wo auch sonst? Immerhin arbeitet man ja 40 Stunden die Woche. Das heißt noch lange nicht, dass sie nichts besseres vorhaben, als ständig ZJs rumzukriegen – und so wurde das in unserem WT-Studium hingestellt. Als würden alle Nicht-ZJs nur den ganzen Tag Sex haben und wollen – mit jedem und jeder, der/die nicht schnell genug geflüchtet ist…ENDE ZITAT

    Ich bin ja nun auch in Vollzeit berufstätig und habe viel mit Männern zu tun. Ich werde stets höflich und respektvoll behandelt. Der Umgangston frei von anzüglichen Bemerkungen usw. Und meine Türe ist selbstverständlich geschlossen, wenn ich mit einem Mann oder einer Frau etwas zu besprechen habe. Damit wir ungestört sind und uns konzentrieren können 🙂 Deiner Beschreibung kann ich somit nur zustimmen.

    Wenn ein verheirateter Bruder oder eine Schwester Beziehungen zu Kollegen haben dann geht nach meiner Beobachtung die Initivate stets von den Zeugen Jehovas aus. Weil viele eben in ihren Ehen unglücklich und frustriert sind, aus den Gründen die schon hinreichend genannt wurden.

    Daher hat mich hat diese Aussage im letzten WT-Studium auch gestört. Als ob sämtliche „Weltmenschen“ Sexmonster wären.

    @Eddi, Danke für die Arbeit mit der Statistik.

    Liebe Grüße an alle

    Anna

  17. Annonym says:

    Hallo Jackie,

    In Römer 7:11 sagt Paulus: das Gesetz ist gut , gerecht und heilig, aber es bringt uns den Tod, weil es uns in dem Zustand, in dem sich jeder von uns befindet zum Tode verurteilt.

    Vers 14 – 20: „Ich weiß, dass das Gesetz gut und heilig ist, aber ich bin fleischlich. Ich möchte das Gesetz erfüllen, von ganzem Herzen, aber es gelingt mir (uns) nicht.
    Ich habe zwar die Fähigkeit es zu wünschen, aber nicht die Fähigkeit es zu vollbringen.
    Das bedeutet, wenn ich das was ich möchte nicht vollbringe, dann tue nicht ICH es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

    Insofern ist jeder, der so wie Paulus den Herzenswunsch hat das Gesetz zu erfüllen, der es liebt und als gerecht und gut anerkennt, von der Sünde befreit, auch wenn er weiter dem Fleische nach der Sünde erlegen ist.
    Vers 25: Dank sei Jesus Christus , unseren Herrn, er hat uns von den Gesetz der Sünde und den Folgen befreit.

    Diese Aussage ist für einen Zeugen Jehovas nicht nachvollziehbar, weil er den wahren Wert der Erlösung und Sündenbefreiung nie verstanden hat. Wird er doch immer belehrt, nur durch das befolgen der Gebote, durch das an sich arbeiten kann er sich seine Erlösung verdienen.

    Was bedeutet dies in der Praxis? Ein Beispiel, mir persönlich bekannt, und vereinfacht beschrieben:
    Ein Ehepaar, jung geheiratet, erkennt, das es nicht in der Lage ist eine erfüllte Ehe zu führen. Es stellt sich heraus, das die Ehefrau ihrer ehelichen Pflicht auf sexuellem Gebiet nur wiederwillig nach kommt, am liebsten darauf verzichte möchte.

    Der Mann lernt eine Frau kennen, die ihn versteht, er fühlt sich geliebt und geht mit ihr eine Verbindung ein. Es kommt zur Scheidung, er heiratet und führt ab nun eine glückliche und erfüllte Ehe. Er hat natürlich gegen das Gesetz Jehovas verstoßen und Ehebruch begangen, aber er ist dennoch kein Hurer oder Ehebrecher, da er eigentlich vom Herzen und Wollen her eine gute Ehe führen wollte, aber sein Fleisch ist schwach und die unvollkommenen Umstände tragen dazu bei das es nicht gelingt.

    Das von mir angeführte Beispiel ist sehr vereinfacht, dessen bin ich mir bewusst, und in Wirklichkeit ist alles viel komplizierter und noch schwieriger.

    Es werden jetzt Einige Leser hier viele „Wenn und Aber“ ansprechen wollen.
    Natürlich kann auch eine Frau in ihrer Ehe unglücklich sein, und ähnliche Situationen erleben.

    Und natürlich wird erwartet, dass man an seiner Ehe arbeiten kann und natürlich sollte man alles zu tun um die Ehe zu retten, um auch Gott zu gefallen.
    Und die meisten tun es ja auch und vielen gelingt es auch, auch in der „Welt oder als Weltmensch“. Aber vielen eben nicht, obwohl sie es möchten. Die Umstände und Veranlagungen sind so unterschiedlich, das man keine pauschalen Urteile fällen kann, deshalb sagt Jesus „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.

    Was ich mit diesem Beispiel nur zeigen möchte, „es ist ein Unterschied ob jemand ein Hurer ist weil er es WILL, oder weil er in seiner Situation auf Grund seines sündigen Zustands und seiner fleischlichen Schwäche nicht anders kann.

    Menschen, die das Gesetz hassen, es ablehnen, es nicht als geistige Grundlage ansehen und deshalb ohne Gewissensbisse und bewusst dagegen verstoßen, das SIND Hurer und Lügner und Trunkenbolde u.s.w., von diesen müssen wir uns fern halten, aber einer, der einer Sünde erlegen ist, obwohl er es nicht will, braucht Hilfe und Trost. Aber nicht in dem Sinne, das wir ihn auf Grund einer gescheiterten Ehe ausschließen, um ihn nach 2 Jahren mit seinem neuen Partner wieder aufzunehmen.

    Ich hoffe, Jackie, das ich dir etwas helfen konnte zu verstehen, was Paulus meint, wenn er sagt „entfernt den BÖSEN, Hurer, Ehebrecher Trunkenbolde u.s.w., aus eurer Mitte.

    L.G.
    Annonym

    1. Hopefull says:

      Lieber Bruder Annonym

      ich danke Dir für Deinen liebevollen Kommentar. Das ist ein so wichtiger Punkt. Das Loskaufsopfer Jesu bekommt eine viel wertvollere Bedeutung. Auch das was Jesus sagte, dass die Wahrheit frei macht. Viele fühlen sich durch ihr angeborene Sünde wertlos und meinen sie können nie von Jehova als würdig erachtet werden, weil sie die geforderten Leistung einfach nicht erfüllen können. Aber durch den Tod Jesu sind wir frei gemacht worden, Jehova sieht über unsere Erbsünde hinweg und unterscheidet, ob sie willentlich oder getrieben durch unsere Unvollkommenheit verursacht wurde. Er unterscheidet, ob sich jemand wirklich bemüht ihm wohl gefällig zu leben oder eher ein flegelhaftes Leben führt und keinen Gedanken an ihn und seinen Sohn verschwendet.
      Das ist die gute Botschaft, die Jesus uns vermittelt hat. Wie unendlich wertvoll diese Erkenntnis doch ist.
      vielen Dank für Deine aufbauenden Worte

      Liebe Grüße Hope

      1. Edelmuth says:

        » Er unterscheidet, ob sich jemand wirklich bemüht ihm wohl gefällig zu leben oder eher ein flegelhaftes Leben führt und keinen Gedanken an ihn und seinen Sohn verschwendet. «

        Hallo Hope

        Du äußerst einen sehr interessanten Gedanken, die viel Liebe und Verständnis wiederspiegelt.

        Wie bewertest du 1. Kor. 6:9-11? Sollte der Glaube an Jehova und seinen Sohn auf jeden Fall eine Änderung in unserem Leben verursachen?

        (1. Korinther 6:9-11) . . .Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

        Ede

      2. Hopefull says:

        Zitat >> Wie bewertest du 1.Kor. 6:9-11? Sollte der Glaube an Jehova und seinen Sohn auf jeden Fall eine Änderung in unserem Leben verursachen?<< Zitat ende

        Lieber Bruder Ede
        Der Glaube an Jehova und seinen Sohn WIRD auf jeden Fall eine Änderung in unserem Leben verursachen. Das ist ja das wunderbar eigenartige am christlichen Glauben. Wenn jemand an Jehova und seinen Sohn glaubt und lieben lernt und das Loskaufsopfer an nimmt, wird er automatisch die Früchte des heiligen Geistes hervorbringen. Er wird aufhören willentlich seinen fleischlichen Begierden nachzugehen. Ich meine natürlich die schlechten Begierden. Essen und trinken sind ja auch Begierden. Du weißt was ich meine.
        Da wir aber sündig sind wird es uns nicht immer gelingen. Nehmen wir als Beispiel ein Dieb. Ein Dieb weiß, dass er etwas böses macht, wenn er andere bestiehlt. Hat dies aber seid langem ohne Gewissensbisse gemacht. Nun lernt er die Bibel kennen und lernt Jehova und Jesus zu lieben. Sein innigster Wunsch: von diesem Laster weg zu kommen. Doch plötzlich bietet sich die Gelegenheit. Ein unbewachter Geldbeutel liegt irgendwo rum. Seine alten Gewohnheiten kommen durch, er kann sich nicht berherrschen und schwups… der Geldbeutel ist in seiner Tasche. So! Nach einiger Zeigt plagt ihn sein Gewissen, er weiß, dass er wieder was schlechtes getan hat. Sein Glaube drängt ihn nun alles wieder ins Reine zu bringen, er bereut sucht den Besitzer und gibt ihm den Geldbeutel wieder zurück. Wenn er nun echte Reue hat, sagt er dem Besitzer auch was wirklich passiert ist und bittet um Vergebung.
        Der Besitzer vergiebt ihm großzügig, aber was ist nun mit dem eigenen Gewissen?? Denn wir wissen ja, der härteste Richter ist das eigene Gewissen. Obwohl er wirklich bereut hat, kann er sich selbst nicht vergeben. Er erachtet sich als unwürdig weil er der Sünde wieder erlegen ist und sich nicht beherrschen konnte. Und damit er sich nun nicht sein ganzes Leben mit Gewissensbissen kaputt macht tritt nun Jesus für ihn als Fürsprecher auf, durch das Loskaufsopfer, damit er, obwohl er diese Sünde erneut getan hat vor Jehova treten kann. Er ist frei und wird von dieser Sünde nicht mehr belastet.

        Natürlich muss uns immer wieder aufs neue bewusst sein, dass wir, solange wir sündhaft sind, das Opfer Jesu brauchen. Egal was wir tun, es ist nie vollkommen oder rein.
        In 1.Kor.6: 9-11 werden Brüder erwähnt, die vorher einen schlimmen Lebenswandel führten, weil sie es so wollten. Sie sind aber rein gewaschen worden, haben also einen Prozess der Reue durchlaufen und ihr Leben geändert.
        Ja, eine Änderung kommt automatisch mit, sobald man Jehova und seinen Sohn lieben gelernt hat. Auf Glauben folgen Werke. Und Reue geht vorran.
        Das ist etwas wirklich wertvolles, was Jehova und Jesus uns geschenkt haben. Seien wir dankbar und nehmen es an.

        ich wünsch Euch allen einen schönen Abend

        liebe Grüße Hope

        1. Edelmuth says:

          Guten Abend Hope

          Erlaube mir, dass ich deine Sichtweise auf eine andere Person beziehe.

          Nehmen wir als Beispiel einen Kinderschänder. Ein Kinderschänder weiß, dass er etwas böses macht, wenn er andere vergewaltigt. Hat dies aber seid langem ohne Gewissensbisse gemacht. Nun lernt er die Bibel kennen und lernt Jehova und Jesus zu lieben. Sein innigster Wunsch: von diesem Laster weg zu kommen. Doch plötzlich bietet sich die Gelegenheit. Ein unbewachtes Kind spielt irgendwo in der Sandkiste. Seine alten Gewohnheiten kommen durch, er kann sich nicht beherrschen und schwups… das Kind….!. So! Nach einiger Zeigt plagt ihn sein Gewissen, er weiß, dass er wieder was Schlechtes getan hat. Sein Glaube drängt ihn nun alles wieder ins Reine zu bringen, er bereut sucht die Ältesten und gesteht ihnen die Tat. Wenn er nun echte Reue hat, sagt er den Ältesten auch was wirklich passiert ist und bittet um Vergebung …..

          Könntest du dir einen derartigen Verbrecher heute in der himmlischen Regierung vorstellen, der aufgrund seines Triebes gestern noch vergewaltigt und gemordet hat?

          Ede

          ==============================================================================================

          Hallo Ede,
          gestatte mir, das ich mich in deinem Dialog mit Hope einschalte.
          Aber dein Vergleich mit eienm Kinderschänder ist unangebracht und passt hinten und vorne nicht.
          Kindesmissbrauch ist ein Verbrechen das nicht gleichzustellen ist mit Sex vor der Ehe oder Ehebruch.
          Auch nicht mit Diebstahl. Ganz abgesehen davon, das Pädophile in der Regel kranke Mesnchen sind und
          Therapie benötigen.
          In dieser unvollkommenen Welt gibt es nun einmal auch auf sexuellem Gebiet viele krankhafte Verirrungen.

          1. Annonym says:

            Hallo Ede,
            möchte auf deine Frage eingehen, wie 1. Kor. 6:9-11 im Kontext mit Römer 7: 26- 20 zu bewerten ist.
            In Römer 6:20 sagt Paulus: „Wenn ich nun das was ich nicht wünsche tue, so vollbringe nicht mehr ich die Sünde, sondern die Sünde die in mir wohnt.“

            Paulus macht also einen Unterschied zwischen sich als Person dem Fleische nach und sich als Person gemäß seines Geistes oder seiner geistigen Einstellung. So verstehe ich es jedenfalls.
            Und diesen Wiederspruch von Geist und Fleisch kann kein Mensch überwinden, mit einfachen Worten, auch als gläubiger Christ wird er dem Fleisch auf irgend einer Art und Weise mehr oder weniger erliegen.

            Wenn Paulus daher an die Korinther schreibt, das kein Hurer oder Schmäher oder Trunkenbold das Reich Gottes ererben wird, dann sagt er die Wahrheit, aber jeder der sich seiner Sünden bewusst ist und das Opfer Jesu im Glauben und Vertrauen auf Erlösung annimmt, ist kein Hurer oder Schmäher mehr, auch dann nicht, wenn er wieder einmal der Sünde zum Opfer fällt.
            Warum, weil jeder der glaubt „gerechtgesprochen“ ist.
            Paulus sagt nicht: „Und doch waren das einige von euch, aber von nun an sündigt ihr nicht mehr, und deshalb ererbt ihr das Königreich“ Sondern er sagt: „Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid REINGEWASCHEN worden, aber ihr seid GEHEILIGT worden, aber ihr seid GERECHTGESPROCHEN worden DURCH UNSEREN HERRN JESUS CHRISTUS und mit dem Geist unseres Gottes.
            Wer also im Glauben an Christus lebt und natürlich auch an sich arbeitet dem göttlichen Maßstab zu entsprechen, ist von der Sünde und den Folgen frei, sprich er ist kein Hurer oder Schmäher mehr, auch wenn er noch weiter Fehltritte begeht und es nicht schafft seinem geistigen Menschen gemäß zu Leben.

            Mit dieser Aufzählung der Sünden möchte Paulus uns ermuntern den einzigen Weg zur Erlösung zu ergreifen, den Christus.
            Wie gesagt, so verstehe ich diese Worte des Paulus.

            „Wenn jemand von euch merkt, dass ein anderer Christ eine Sünde begeht, die nicht zum Tod führt, soll er für ihn beten. Dann wird Gott diesem Menschen das Leben schenken. Das gilt aber nicht für die Sünde, die den Tod zur Folge hat. Wenn jemand diese Schuld auf sich lädt, sollt ihr nicht für ihn beten. 17 Natürlich ist jedes Unrecht Sünde. Aber nicht jede Sünde führt in den Tod. 18 Wir wissen: Wer ein Kind Gottes ist, der sündigt nicht, weil der Sohn Gottes ihn bewahrt.“ 1. Joh. 5:16

            L.G.
            Annonym

          2. Zadok says:

            Lieber Annonym,
            dein Zitat:
            Wer also im Glauben an Christus lebt und natürlich auch an sich arbeitet dem göttlichen Maßstab zu entsprechen, ist von der Sünde und den Folgen frei, sprich er ist kein Hurer oder Schmäher mehr, auch wenn er noch weiter Fehltritte begeht und es nicht schafft seinem geistigen Menschen gemäß zu Leben. Ende

            Genau so ist das,und man kann das wunderbar leben. Was man konkret in einer Alltags-Situation tut, um das Rechte zu tun, kommt aus einem selbst heraus, egal ob viel oder wenig, großes oder etwas kleines; man tut da richtige weil man Jesus und Jehova liebt. Man tut es aus sich selbst heraus und für sein gutes Gewissen und nicht mehr um vor Jehova Pluspunkte zu sammeln und sich einen guten Eindruck bei ihm zu erarbeiten.
            Das ist das, was das sanfte Joch und die leichte Last
            ausmacht.
            oder in Anlehnung an den Vortag über unser Glaubensgebäude:
            Unser Fundamnet ist felsenfest; und mit Freude und Freiwilligkeit bauen wir an unserem Gebäude, das darauf steht.

            Lieber Gruß
            Zadok

          3. Hopefull says:

            Hallo Ede
            wenn ein Kinderschänder wirklich bereut, würde er nicht nur zu den Ältesten gehen, sondern sich auch selbst bei der Polizei anzeigen und seine Strafe annehmen. Er würde auch Maßnahmen zur Vorbeugung ergreifen zB eine Therapie, Selbsthilfegruppen usw, wie Bruderinfo schon erwähnt hat.

            Zum anderen steht es uns nicht zu die Plätze im Königreich zu verteilen. Jesus Jünger haben sich auch oft darum gestritten wer der Größere sei und haben sich um den Rechten Platz Jesu gestritten, ja sogar die Mütter haben einen guten Platz ihrer Söhne im Himmel erbeten. Mat. 20:20-28

            Auch sagt Jesus an anderer Stelle, dass, wenn man eingeladen ist, sich nicht sogleich auf den besten Platz setzen soll, sondern einen niederen Platz nehmen sollte. Damit der Herr einen nicht erniedrigt und denjenigen nicht vom erhöhten Platz schickt, sondern eher erhöht und ihn vom niedrigen Platz auf den höheren setzt. ( ich finde leider gerade diese Bibelstelle nicht) . Aber in Sprüche gibts es so ähnliche Hinweise. Spr. 25:6,7; Spr. 29:23

            Ich möchte so sein wie Jesus die Kinder beschrieben hatte. “ Lasst die Kinder und wehrt ihnen nicht zu mir zu kommen. Denn solchen gehört das Reich der Himmel“
            Ja Kinder haben das vollste Vertrauen in ihren Eltern, dass alles was sie tun recht ist und alles gut wird. So habe ich auch das vollste Vertrauen, dass unser Vater in den Himmeln schon die Richtigen aussuchen wird. Darüber muss ich mir wirklich nicht den Kopf zerbrechen.

            Viele liebe Grüße
            Hope

          4. Edelmuth says:

            Ob pädophile Kinderschänder oder Vergewaltiger von Kindern in jedem Fall krankhaft sind, kann ich nicht beurteilen. Alkoholiker sind jedenfalls krank.

            Zur Diskussion stand nicht die Schwere der Tat, sondern die zwanghaft Neigung zum Verbrechen, die jemandes Tat entschuldigen könnte. Die zwanghafte Neigung zum Verbrechen ist bei Triebtätern am Stärksten ausgeprägt.

            Wir Menschen unterscheiden nach Schwere der Tat. Macht Jehova das auch? Oder kommt es ihm tatsächliche auf das Herz des Täters an. Ist es unterschiedlich zu bewerten, wenn ein Alkoholiker oder ein Raucher, der von Herzen wünscht, seinem Laster nicht mehr unterlegen zu sein, rückfällig wird, oder ein Raser, der sich um die STVO und Jehovas Mahnungen einen Schmutz schert. Beurteilt Jehova die Schwer der Verfehlung oder das Herz der Täter?

            Ede

          5. Hans says:

            Hi Ede,

            unabhängig von eurer Diskussion, in die ich mich nicht einmischen will:

            Ich bin mir sicher, dass im göttlichen Gericht die individuelle Psychopathologie berücksichtigt wird. Wie genau wissen wir nicht. Können wir und müssen wir aber auch nicht.

            Der Rechtsstaat versucht dies ja auch in gewissem Umfang. Allerdings nicht immer sehr glücklich, da reines Wegsperren (ohne Therapie) einen Kranken nicht gesund macht. Eher das Gegenteil.

            Andererseits kann der Mensch nicht alles wegtherapieren, schön wär’s. Und das ist das tolle mit Jehova und Jesus: Da wird ALLES behoben werden, auch die schräge Psyche und es wird individuell gerecht, aber auch VOR ALLEM BARMHERZIG verfahren. Mit allen Beteiligten. Keiner wird sich hinterher zu Recht beschweren können, weder Opfer noch Täter. Das kann aber nur unser Schöpfer, niemals ein Mensch bewirken.

            LG
            Hans

          6. Eddi says:

            Lieber Ede,

            meiner Meinung nach beurteilt Jahwe mal gar nichts, weil er das Gericht seinem Sohn überlassen hat. Der wiederum ist (auch) gerecht und das bedeutet, jemand, der lügt, sündigt genauso wie jemand, der einen andern vielleicht gerade heute durch irgendeine Bemerkung so runtergezogen hat, dass dieser den Freitod als Erleichterung betrachtet hat. Sowas gibts nämlich!

            Es gibt keine schweren und leichten Sünden. JEDE Sünde führt zum Tod. Es gibt nur eine Sünde, die nicht mehr aus dem Tod herausführt, aber die ist ja nicht Gegenstand der Diskussion. Alle anderen Sünden – ohne Ausnahme – können und WERDEN durch das Opfer Jesu gesühnt. Darin können wir unser Herz versichern. Und auch das macht unser Herr Jesus ganz allein und ohne den Schmarren der Ältesten von wegen Herz aufblättern zum Reue angeln! Und sich das 5 Jahre oder länger vorhalten lassen.

            „Euer himmlischer Vater weiß, was ihr benötigt, noch ehe ihr es erbeten habt!“ Wenn das für unser täglich Brot gilt, wie viel mehr für unser tägliches Seelenheil.

            Deine dich liebende
            Eddi

          7. Eddi says:

            Ach so, Ede, hab ich noch vergessen: Nur mal so zum Nachdenken:

            Wir (fast) alle sind der WTG nachgefolgt wie die kleinen Kinder. Und wir wurden übelst missbraucht, viele unserer Seelen vergewaltigt.

            Aber du gehst noch in die Versammlung, oder? Siehst du, es ist doch gut, wenn mit Verstand und Unterscheidungsvermögen argumentiert wird und du nicht in die gleiche Kiste gesteckt wirst wie jene Täter und das gilt auch für alle anderen, die noch gehen, denn ich bin davon überzeugt, dass auch diese gute Gründe dafür haben. In Gottes Augen absolut edle Gründe.

            Wenn wir für unsere Brüder und Schwestern dieses Unterscheidungsvermögen wünschen und auch für uns selbst, denkst du nicht, dass Jesus noch viel besser unterscheidet?

            Und UNSERE Schuld vergibt.
            Eddi

          8. Eddi says:

            Lieber Ede,

            dein Zitat: „Könntest du dir einen derartigen Verbrecher heute in der himmlischen Regierung vorstellen, der aufgrund seines Triebes gestern noch vergewaltigt und gemordet hat?“

            Findest du irgendwo in der Bibel eine Zeittafeln, wann vergebene Sünden im Gedächtnis Gottes gelöscht werden? So: Lügen 2 Tage, Stehlen 4 Wochen, Kindesmissbrauch 3 Jahre…?

            Jesus lehrte uns beten: „Und vergib uns unsere Schuld“ und du, willst du beten: Vergib sie denen aber nicht heute? Wir wissen nicht, was der Verbrecher neben Jesus angestellt hatte, aber sollte Jesus ihm tatsächlich ein leeres Versprechen gegeben haben, als er ihm sagte: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“? Setzen wir mal voraus, die NWÜ hätte die Interpunktion korrekt wiedergegeben: „Wahrlich ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein“, so wäre doch dieser Verbrecher einer der ersten, der – wie gesagt, nach der NWÜ und WTG-Überlegung – 1914 auferweckt worden wäre. So ganz ohne viel Zeit zur Reue. Hast du Angst, dass ein Mensch, der von Jesus für würdig erachtet wurde, mit ihm in seinem Reich zu sein, nicht genug Zeit für Reue hat?

            Dank sei Gott und Ehre IHM in der Höhe für die Zuversicht, dass unsere Sünden vergeben sind, SOBALD wir durch unseren Priester Jesus dies erfleht haben.

            Einen gesegneten Abend wünsche ich dir
            Eddi

        2. Hopefull says:

          PS: Ich habe noch einen tollen Bibeltext gefunden zu diesem Thema. 1. Johann. 3:18-24. Besonders Verse 20+21.

          Viel Spaß beim Lesen und Nachdenken 🙂

          Grüßle Hope

    2. PINEHAS says:

      Hallo Annonym,
      danke für deinen schönen Kommentar, den du sehr gut biblisch begründet hat. Dieses Beispiel war wirklich ein sehr reales .
      Wir wahren auch mit einer Familie befreundet auf denen dieses genau zutraf. Beide sind als ZJ aufgewachsen. Nach zwei Jahren des kennen lernens heirateten sie , natürlich ohne vorher Sex zu machen. In der Hochzeitsnacht ,nach einer schönen, gelungenden Feier kam für ihn der Schock, der Sex wurde ihm verweigert, auch am zweiten und dritten Tag , obwohl es keinerlei körperliche, gesundheitliche Einschränkungen gegeben hatte. Er sagte mir, während seines gesamten Ehelebens , etwa 10 Jahre, sei es noch nicht einmal vorgekommen,das sie bezüglich Sex den Anfang gemacht hat. Manchmal haben sie einmal, zweimal im Monat Sex, was zu Spannungen und Problemen führt was wiederum zum Anlass genommen wird um es schon mal für ein halbes Jahr auszusetzen . Nach wohl unendlichen Gesprächen diesbezüglich , sagte die Schwester ihm freiheraus, dass sie ihn nicht aus Liebe geheiratet hat. Lange Rede kurzer Sinn, der Bruder ist tot unglücklich in seiner Ehe. Einerseits sagt er , denkt er nicht an eine Scheidung, weil Jehova Ehescheidungen hasst, andererseits ist sein Eheleben die reinste Hölle diesbezüglich.
      Auch mit den Ältesten hat er darüber gesprochen. Sie kahmen wohl auch ,sogar mit dem KA . Sie sagten ihn da könne man nichts machen, mann kann ja keinen dazu zwingen. Das stimmt zwar, aber Trost hört sich auch irgendwie anders an. Der KA erzählte ihn noch eine Erfahrung von einem Ehepaar wo es genau umgekehrt war. Da wollte der Mann nicht. Er sagte die Schwester hat das ganze Eheleben wohl so ausgehalten. Erwähnte aber noch,das sie daraufhin Depressionen bekam . Ach ja natürlich erzählte er wohl noch ausgiebig, das sie sich durch den Predigtdienst und Verausgabung in der Versammlung ablenkte, was dann auch der abschließende Rat für ihn war. Sie sollten ihre sexuellen Probleme dadurch beheben, indem sie mehr zusammen predigen gehen.

      Ehrlich gesagt auch ich war überfordert den Bruder etwas hilfreiches zu erzählen. Annonym, deine Gedanken im Kommentar hätte ich damals gut gebrauchen können. Denn diese hätten ihn geholfen. Für betroffene sind diese ein Lichtblick. Danke.

      VLG PINEHAS

      1. Dennis says:

        Lieber Annony, lieber Pinehas,

        dieses Problem dürften wohl wirklich viel Ehepaare bei ZJ durch schleppen. Ohne jetzt genauere Infos von einzelnen Paaren zu haben, man will ja nicht indiskret sein, aber ich glaube das Problem ist diesem ganzen kranken WT-System zu suchen.

        Sexualität bekommt ein ZJ schon von Kindesbeinen an als eine „Pfui“-Sache mit, vor der man sich „hüten“ muss, weil eine Falle Satans.

        Das wird ihm regelrecht eingetrichtert. Schon das Flirten ist ja die erste Stufe zur Hurerei, was immer wieder in den WT-Artikeln hervorgehoben wird. Unaufhörlich will Satan angeblich erreichen, dass wir in dieser Hinsicht „sündigen“. Auch die Gedanken müssen wir kontrollieren.

        Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass schon die Annäherung an ein weibliches Wesen mir früher unerträgliches Herzklopfen verursacht hat, auch wenn es eine Schwester war.

        Es ist unbestritten und wird selbst von Brüdern zugegeben, dass ZJ-Jugendliche am frühesten überhaupt heiraten, oft als Teenager. Über die Gründe brauchen wir nicht reden, die liegen auf der Hand.

        Letztlich brauchen wir nicht drum rum reden. Die kranke und liebesfeindliche Einstellung der WTG zur Sexualität richtet bei vielen Brd. und Schwestern lebenslänglichen Schaden an. Wer „Gewissenskonflikt“ von Ray Franz gelesen hat weiß, dass bis in die 80iger Jahre die l.K. sogar bestimmen wollte welche „Handlungen“ im Ehebett biblisch sind und welche nicht. Bis heute sind versch. Andeutungen in WT-Artikeln und in Vorträgen zu finden. Einfach nur abartig finde ich das, wenn sich 8 Männer berufen fühlen 7 Mio. Menschen Vorschriften in dieser Hinsicht zu machen.

        LG
        Dennis

        1. Alois says:

          Lieber Dennis

          Dem was Du geschrieben hast kann ich nur 100%ig zustimmen, mir ging es auch so, mit Herzklopfen, Schüchternheit usw. Meine Jugend war davon sehr negativ geprägt. Da ich zwar mit den Menschengeboten der Organisation aufgewachsen bin, andererseits aber nicht mit der Organisation mitmachen wollte, war meine Jungend in dieser Hinsicht viele Jahre richtig versaut.
          Erst nachdem ich mich entschlossen hatte keine Zeugin zu heiraten gings bergauf.
          Mit der Katholikin die ich geheiratet habe, die sich dann heimlich taufen lies, ohne (von Ausnahmen abgesehen) in die Versammlungen zu gehen, bin ich nach über 30 Jahren immer noch verheiratet.
          Hätte ich eine linientreue Zeugin geheiratet, hätte ich wohl die Hölle auf Erden, so habe ich die Freiheit das zu glauben was ich für richtig halte.

          Liebe Grüße
          Alois

        2. Martin says:

          Lieber Dennis,
          Wie recht du hast!

          Im sogenannten Hütebuch (Das Geheimbuch für die Ältesten) finden wir unter der Rubrik, wann ein Rechtskomitee gegründet werden muss, folgendes Zitat:

          „Unter „porneia“ (Hurerei) zählt nicht flüchtiges berühren der Genetalien, wohl aber deren absichtliche Reizung. Oral-und Analverkehr sowie die gegenseitige Reizung der Genetalien nicht miteinander verheirateter sind „porneia“. (LV S.99; WT15.07.2006 S.29,30; WT 15.02.2004 S.13; WT 01.11.2000 S.8 Abs.6; WT 01.09.1983 S.23-26) Porneia erfordert weder Hautkontakt noch Geschlechtsverkehr (wie das Eindringen des Penis in die Vagina oder den After) noch einen Orgasmus. Selbstbefriedigung ist nicht „porneia“.

          Ja, das sind doch Rechtsfälle! Was wird da wohl ermittelt? Hat der „Missetäter“ -so werden Zeugen Jehovas genannt- die gesündigt haben, nun die Brüste oder Genitalien flüchtig berührt? Oder wurden die Brüste absichtlich gereizt? Kam es zum Orgasmus oder zum Samenerguss? War der Penis in der Scheide oder nicht? Ja, das ist Aufgabe der 3 Rechtskomiteeglieder, dies zu ermitteln, das heißt, zu erfragen. Da müssen eindeutige Beschreibungen gegeben werden, was lief, sonst kann dies nicht als „Reue bewertet werden“. Zum Glück gibt es sensible Verfahrensweisen von einfühlsamen Ältesten, aber dies kann man nicht von der Menge sagen, die solche FÄLLE behandeln müssen. Was mutet die WTG 300-500.000 Älteste in den Versammlungen da wohl zu?
          Lieber Annonym, das wären natürlich keine Rechtsfälle für dich. Das siehst du viel zu ausgeglichen. Da gäbe es ja kaum noch Gemeinschaftsentzüge oder andere Sanktion-und Zuchtmaßnahmen. Vielen Dank für Deine ausgewogene biblische Darstellung.

          Martin

          1. Ruth says:

            Hallo an alle,dieses sogenannte Geheime Buch ist ja wohl das allerletzte!Mein Mann der selber eimal Ältester war , hat es mir gegeben und ich habe Auszüge daraus gelesen!Wer denkt sich sowas blos aus?Unvollkommene Menschen, die sich selbst erhöhen und dann über ihre Brüder richten wollen?!Ich war gestern Abend so traurig das ich wieder einmal weinen musste ,wenn ich an all die Jahre denke (Ich bin 1986 getauft)die ich mich der WTG unterworfen habe!Ich war 22 als ich meine damaligen Mann geheiratet habe.Eigentlich wollte ich nicht heiraten ,wir kannten uns seit der Schulzeit und waren beide keine ZJ!Nach Jahren trafen wir uns wieder und im Bekanntenkreis war eine Zj die uns von der Wahrheit erzählte .Von da an gingen wir zu den Zusammenkünften ,studierten und machten alles mit was so man halt so tun sollte um ein ZJ zu werden!Ich hatte damals schon eine eigene Wohnung mein damalige mann wohnte noch bei seinen Eltern ,die keine Zj waren.Meistens war er dann bei mir.Wir studierten und man sagte uns wir dürfen nicht zusammen wohnen wir müssten heiraten um getauft zu werden und vorher müssten wir eine zeitlang getrennt leben sonst bekämen wir keine Ansprache.Die Eltern meines damaligen Mannes wollten nicht das er Zj wird und verboten ihm nach Hause zu kommen wenn er damit nicht aufhört.Daher blieb ihm nichts anderes übrig als bei mir zu wohnen!Geld um sich eine eigene Wohnung zu leisten hatte er nicht !Weil wir ja studierten hatten wir dann den Entschluß gefasst , das er dann auf der Couch schläft solange wir nicht verheiratet sind!Mit 22 fand ich es einfach zu jung zum heiraten .Da wir aber unbedingt ZJwerden wollten entschlossen wir uns dann doch zu heiraten!Eigentlich wusste ich schon damals , das dies ein dummer Grund ist um zu heiraten !Die Ehe hielt zwar 13 Jahre aber dann betrog er mich mehrfach zuletzt mit meiner besten Freundin, die Vollzeitpionierin war und dren Ehe , dadurch dann auch in die Brüche ging!Ich war danach 15 Jahre alleine und zog meine Sohn groß , der inzwischen 21 ist!er ist verliebt in eine Schwester!und ich habe ihm nie verboten sich bezüglich seines Körpers kennenzulernen oder habe es als pfui empfunden oder es ihm gegenüber erwähnt, das dies alles nicht sein darf!Was für ein Quatsch!Jehova hat uns so erschaffen, damit wir unseren Körper kennenlernen und Gefühle und Freude in der Sexualität zu haben das ist kein igitt, das wird so von der WTg dargestellt !Ich bin inzwischen wieder verheiratet seit 2 Jahren!Mein jetziger Mannwohnt in NRw ich damals in Schleswig-Holstein! Wenn ich ihn besucht habe musste ich mir teure Unterkünfte suchen um dort zu nächtigen obwohl mein Mann ja Platz genug hatte in seiner Wohnung!Somit beschlossen wir , um auch geld zu sparen , das ich mit in seiner Wohnung übernachten konnte!Wir sind beide über 40 und keine wilden Tiere die übereinander herfallen du meine Güte wir waren einfach froh, das wir einander hatten und uns im Arm halten konnten!Aus Liebe zu Jehova haben wir sogar bis nach der Hochzeit gewartet!Nach der Hochzeit fing der Terror , seitens der Versammlung an !Mein Mann lebte ja auch schon, genau wie ich viele Jahre alleine und ging seit ca 6 Jahren nicht mehr zu den Zusammenkünften und hatte keinerlei Kontakte zu Brüdern , die sich auch nicht darum scherten all die Jahre, wie es ihm ging!Erst danach wurden wir plötzlich bombadiert mit Briefen etc. wir erklärten sogar in einem Rückbrief wie alles war!Mein Mann wurde dann ja zur Rechtskomiteesverhandlung, alleine schon das Wort Verhandlung, geladen!Er ging natürlich nicht hin!3 Briefe folgten und immer Einladungen zu einer Verhandlung!er ging nicht hin!Den letzten Brief hat er ungeöffnet zurückgeschickt und seit dem haben wir nichts mehr gehört!das ist 1Jahr her .Wir gehen auch in keine Zusammenkunft mehr wir rechtfertigen uns nicht vor selbsterhöhten unvollkommenen Menschen , die sich anmaßen Dinge aufzusetzen und diese für richtig halten!Ich bin nur traurig darüber, das ich all die Jahre zu den Zusammenkünften ging gedient habe zurückgesteckt habe und als ich wirklich Hilfe brauchte , sie nicht bekam von keinem Ältetsen oder sonst wem!Mein Mann und ich lieben Jehova und Jesus aber wir sind traurig ,darüber was man all die Jahre für die Versammlung getan hat und so blind war denen zu folgen und zu gehorchen aus Angst nicht zu überleben oder ausgeschlossen zu werden das wird einem ja ständig gesagt! oder man ist nicht gut genug tut nicht genug etc!Mein Mann kämpft auch seit Jahren , das er sein Kind sieht!Seine Ex, auch eine Schwester, verweigert ihm das kind zu sehen obwohl mein mann auch das Sorgerecht hat!Das sind alles Dinge die traurig sind !Und all das weil wir geheiratet haben und nicht mehr alleine sein wollten !Ich verstehe nicht warum tut die WTG soetwas?all die Brüder die ihr folgen und versuchen treu zu sein und eigentlich gar nicht frei leben können weil sie vielleicht eine sehr unglückliche Ehe führen etc.viele in meinem Freundeskreis haben Ehebruch begangen aber es gibt auch solche die einfach raus müssen aus der Ehe weils einfach kaputt macht !Diese sogenannten Rechtskomitees sollten abgeschafft werden denn auch dort sitzen Brüder die ein gestörrtes Verhältnis zum Sex haben oder kaputte Ehen führen und damit keiner etwas merken darf wird einfach dem schein nach weitergemacht unddie Partner werden depresiv oder sonst was .Wenn ich an Selters denke , wo die Brüder eine Tür auflassen müsen , wenn sich eine Schwester im raum befindet muss ich lachen , denn die sind auch nicht ohne wenn die wollen gehn die woanders hin und tun es dann dort haha…lächerlich mir kANN KEINER WEIS MACHEN ,das in Selters alles rein ist ?!So das war mein Wort zum Dienstag und ich fühle mich nun etwas besser das gesagt haben zu dürfen!Liebste Grüße vom sonnigen Niederrhein Ruth und ihr Schaf

          2. Frank&Frei says:

            dat tut juut Ruth, danke für dein offenes Posting.
            Ich war 40 Jahre lang Diener und habe in der Zeit die „Macht“ der Ohnmächtigen kennengelernt. Und ihre Kommitteeesitzungen in rEchtsfällen mit peinlich genauen Fragen wie das Pärchen s wohl getrieben hat. Ich habe auch andere Älteste kennengelernt, die das seriös handelten, aber es gab, wie erwähnt auch wollüstige Typen, die genau hören wollten, wie sie es oral gemacht hat.
            Einfach nur abscheulich und widerlich sich intime Dinge einzumischen.
            Das Hütebuch ist der glorreiche Abschluß einer wahnsinnigen Wirtschaft, nämlich die, Menschen total zu kontrollieren.
            Ich habe mich dem entzogen, weil ich als Christ ein völlig anderes Verständnis entwickelt habe, als die senilen alten Herren im Tower vorgeben. Das sind Wendehälse ohnegleichen, Opportunisten par Excellence, die immer wieder versuchen in eine Lückzu zu springen, die ihnen Fortkommen verspricht.
            die Lehren sind so konstant wie die Lieder und ich habe in meiner Zeit bisher insgesamt 4 Liederbücher vom WT gehabt.
            Zum Vergleich: die Evangelsichen singen Lieder, die teilweise über 400 Jahre alt sind – weitgehend unverändert.
            Eine Religion, die eins auf Chamäleon macht,wird eines Tages den weg des Chamäleons gehen und gefressen werden.
            Sie stehn kurz davor. Die Fälle des Kindsmissbrauchs kommen jetzt auf und werden ihnen alles nehmen, wie die Könige der Erde der Hure im Buch der Offenbarung.
            Gott wird richten und seine Gericht sind gerecht.
            Wenn wir darauf bauen und Ihm vertrauen, haben wir einen festen Bergfried, der jede Attacke der Gegner aushalten läßt
            Schönen Gruss and den schönen NIederrhein

          3. Hopefull says:

            Liebe Ruth

            Dein Bericht ist mir sehr zu Herzen gegangen und hat auch mich traurig gemacht. Es tut mir sehr leid, dass Du und auch Dein Mann dies alles erleben musstet.
            Wenn Du weinen musst, dann tu es. Das ist unser Überlaufventil, wenn mal wieder alles zu viel ist und das Herz schwer wird.
            Jehova hat Dich die ganze Zeit geliebt und nie verworfen, auch wenn Du diese Zeit in der Organisation als verschwendet ansiehst. Für ihn war es nicht verschwendet. Denn er ist es, der ins Herz schaut und die Nieren beurteilt. Sein Herz ist größer als unseres. Ich bin ja immer noch begeistert von meinem neu entdeckten Bibelvers in 1. Joh. 3:19-21(GÜ):

            19 Und daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsere Herzen vor Ihm stillen, 20 dass, wenn unser Herz uns verurteilt, GOTT GRÖßER IST ALS UNSER HERZ und alles weiß. 21 Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verurteilt, so haben wir Freimütigkeit zu Gott.

            Jehova ist viel größer und steht weit über Menschengebote. Wir haben nicht das Recht über andere zu richten, aber haben das Recht andere zu erbauen.

            Ich wünsche Euch viel Kraft und Jehovas Beistand

            liebe Grüße Hope

          4. Eddi says:

            Liebe Ruth,

            fühl dich umarmt, Liebes.
            Zunächst: Mit Selters hast du total recht. Auch dort gibt es trotz – oder wegen – der vielen Vorschriften auch Hurerei nach der innerbetrieblichen Auslegung und das nicht zu wenig.
            Zum andern: Unser himmlischer Vater hat auch den Bereich zwischen Bauchnabel und Kniekehle erschaffen und zwar zur Freude. Meine feste Überzeugung – und ich bin absolut negativ geprägt durch Erfahrung – ist, dass es viel weniger Fälle von Ehebruch, Kindesmissbrauch und anderen unchristlichen Verhaltensweisen kommen würde, wenn die Brüder und Schwestern sich einfach nur normal verhalten könnten.

            Es klang in einem Kommentar schon an: man wird permanent erinnert, was man nicht soll. Das ist die Psychologie vom „blauen Hund“! Kennst du nicht? Stell dir ein Verbotsschild vor, auf dem ein blauer Hund abgebildet ist. Das stellst du auf die Wiese. Dann zeigst du es deinen Zuschauern und prägst ihnen ein, niemals, wenn sie an einer Wiese vorbeikommen, an den blauen Hund zu denken, auch nicht, wenn sie mal Lust haben, einen Strauß Wiesenblumen zu pflücken, Kinder auf der Wiese spielen sehen u.s.w. Sie sollen nie an den blauen Hund denken. Was meinst du, wer denkt tatsächlich an den blauen Hund, wenn er wieder an einer Wiese vorbeikommt? Richtig: Alle!

            Genauso ist es mit der Sexualität und der Literatur. Erst vor einigen Tagen habe ich mich mit einer ganz lieben Schwester darüber ausgetauscht und darüber eine „Kurz-Statistik“ angefertigt.

            Dafür habe ich nur 3 Begriffe herausgenommen und habe sie heute nur auf die Zeitschriften reduziert. Die WT-Library (2010) „beherbergt“ den Begriff „Sex“ 1020 mal, den Begriff „Ehebruch“ 1057 mal, den Begriff „Hurerei“ sogar 1476 mal. Also 3553 mal nur für die Zeitschriften WT und EW. So eine Library speichert Literatur von 30 Jahren, das ergibt 1560 Wochen (bei 52 Wochen). Bis 2010 erschienen die Zeitschriften 14tägig, also haben wir 780 Ausgabe-Wochen. 3553 mal einen der drei Begriffe durch 780 ergibt 4,55 mal pro Ausgabetag! Und die Zeitschriften sollen mindestens 2 mal gelesen werden, zum Abgeben und zum Studieren (und beim Studium ja auch nochmal), also sind wir pro Zeitschrift bei 4,55 mal. Wie gesagt, nur diese drei Begriffe.

            Man hat uns also über 30 Jahre hinweg ständig daran erinnert, nicht an das zu denken, woran wir ständig erinnert werden. Sex ist der blaue Hund der WTG.

            Ruth: Der Prüfer aller Herzen beurteilt dich und mich und er weiß um die Dinge des Herzens. Es ist wirklich schade, so viel Zeit damit verdaddelt zu haben. Ich wünsche dir und deinem Mann alles erdenklich Gute und das was ich nicht mehr erdenken kann, von Gott durch Jesus Christus.
            Eddi

            =====================================================================================================

            Danke Eddi,
            sehr interessante Statistik.
            Deinen Schlußfolgerungen kann ich nur zustimmen.

          5. Maryam says:

            Liebe Eddi,
            deine Recherchen sind wirklich gut. Danke dafür! Ich kenne das so ähnlich, aber mit rosa Elefantem. Aber denk jetzt bitte nicht an einen blauen Hund neben einem rosa Elefanten… ;-P
            Das bestätigt das, was ich schon seit einer Weile über die ständigen Erwähnungen von Sex in den Versammlungen und den Zeitschriften. Keiner denkt so viel an Sex wie ZJs… Selbst, wenn sie daran denken, wie sie und dass sie keinen Sex (unter den bekannten Umständen) haben sollten, denken sie immer daran. Bestes Beispiel war der WT vom letzten Sonntag: Wir sollen jedem Kollegen gegenüber klar machen, dass wir nicht verfügbar sind! Ich finds total lächerlich. Ganz ehrlich: Ich arbeite, wenn ich in der Arbeit bin. Da hab ich doch keine Zeit, ständig drüber nachzudenken, ob der Kollege, mit dem ich dies und das besprechen möchte, sich nicht heimlich vorstellt, er könnte mich rumkriegen.
            Sicher, eine Menge Paare lernen sich im Arbeitsumfeld kennen. Aber wo auch sonst? Immerhin arbeitet man ja 40 Stunden die Woche. Das heißt noch lange nicht, dass sie nichts besseres vorhaben, als ständig ZJs rumzukriegen – und so wurde das in unserem WT-Studium hingestellt. Als würden alle Nicht-ZJs nur den ganzen Tag Sex haben und wollen – mit jedem und jeder, der/die nicht schnell genug geflüchtet ist… Da fragt man sich doch, wer in Wirklichkeit ständig drüber nachdenkt… und vor allem warum… Das erinnert mich ein bisl an die Mädels auf dem Schulhof, die die Jungs gejagt und mit Schnee beworfen haben und sich dann drüber aufgeregt haben, wenn die Jungs zurückwarfen. „Die bösen, bösen Jungs haben uns wieder die ganze Pause über gejagt, Frau Lehrerin! Und dann haben sie uns auch noch angefasst, während sie uns mit Schnee eingeseift haben!“ Wer da von wem was (und nicht nur Aufmerksamkeit) wollte und von wem in Wirklichkeit „Gefahr“ ausging, war da auch klar!
            Ist doch echt lächerlich. So bin ich z.B. aufgewachsen: Bin ich mit einem Bruder in einem Raum, muss ich sofort Angst haben, er springt mich gleich an, und ich hab das Gefühl, es muss mir unangenehm sein, dass ich überhaupt so „unmoralisch“ bin und mit ihm rede – ohne, dass die Tür dabei offen oder seine Frau im Raum ist. Vielleicht bin ich ja auch mit einem unmoralischen Rock gekleidet, der tatsächlich kurz überm Knie aufhört! Könnte ja auch sofort jemand was dagegen haben oder es könnte Gerede geben!
            Bin ich mit einem „Welti“ in einem Raum, hab ich stundenlang kein Problem damit – ohne dass irgendwer irgendwelche Anstalten zu irgendwas macht. Und wir reden wie zwei normale Menschen miteinander. Warum ist das wohl so? Und warum ist das andere so anders?
            Ach, ich reg mich nur wieder drüber auf!
            Danke dir nochmal, liebe Eddi. Dass du schlechte Erfahrungen gemacht hast, tut mir echt leid! Bist leider nicht die Einzige! Es gibt noch eine ganze Menge, und ich denke auch, dass es weniger Unrecht gäbe, wenn sich die Leute normal verhalten würden – so wie Jehova es ja auch wollte.
            Schick dir ganz herzliche Grüße
            Maryam

    3. Alois says:

      Lieber Anonymus

      Danke für die richtigen Worte. Jeder Zeuge hat im Bibelleseprogramm oder sonst die Geschichte mit David und Bathseba gelesen.
      Gemäß dem Gesetz Mose hätte David die mehrfache Todesstrafe bekommen müssen. Aber trotz aller schweren Sünden und dem Mord am Mann der Bathseba wurde ihm von Jehova vergeben. Sogar die Königslinie und Linie zu Jesus kam aus seinen Lenden.

      Wie lächerlich sind dagegen Sünden die aus der Schwäche heraus geschehen, oder aus unerträglichen Situationen, welche beispielsweise aus der von Dir genannte Situation herrühren.

      Die ganzen Menschengebote sollte man einfach vergessen und den Sinn des Wortes Gottes beachten. Dass wir uns mit vielen Menschengeboten rumschlagen müssen sagte schon Jesaja:

      Jes. 28
      13. Und so wird ihnen das Wort Jehovas sein: Gebot auf Gebot, Gebot auf Gebot, Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift, hier ein wenig, da ein wenig; auf daß sie hingehen und rücklings fallen und zerschmettert werden und verstrickt und gefangen werden.

      Und noch ein Zitat aus Römer:
      Röm 3 (neue Genfer)
      27 Hat da noch irgend jemand einen Grund, auf etwas stolz zu sein? Nein, das ist jetzt ausgeschlossen. Folgt das etwa aus dem Gesetz? Sofern das Gesetz zu Leistungen auffordert: nein; sofern das Gesetz jedoch zum Glauben auffordert: ja.
      28 Denn wir gehen davon aus, dass man aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wird, und zwar unabhängig von Leistungen, wie das Gesetz sie fordert.

      Liebe Grüße
      Alois

  18. Anonymos says:

    Lieber Jacki,
    gerne möchte ich auf deine Frage näher eingehen, was ich es gemeint habe. Werde morgen oder übermorgen ausführlich dazu Stellung nehmen.
    Nur soviel, so wie du es verstanden hast, Zitat: Also, wenn ich meinen Mann oder meine Frau nur einmal betrogen habe, ist es kein Ehebruch, weil es nur einmal war? Ist das so gemeint?
“ So habe ich es nicht gemeint. Ehebruch bleibt Ehebruch.

    Aber wie gesagt, werde es noch genauer erläutern.
    Lies doch inzwischen bitte einmal Römer Kapitel 7, am besten mehrmals und auch in einer anderen Übersetzung nicht nur die NWÜ.
    Besonders die Verse 14-20.
    Teile mir doch einmal mit was deiner Ansicht nach der Apostel Paulus hier sagen will, und ob das für dich klar ist, besonders der Vers 20 v. Kapitel 7+ 24,25
    Liebe Grüße
    Annonym

    Auch dieser Artikel kann dir erst einmal weiterhelfen

    http://www.digidatanet.de/?p=294

    1. Eddi says:

      Guten Abend Anonymos,

      tut mir leid, ich habe dir gerade vorgegriffen und bin in einem Kommentar auf Röm. 7 eingegangen.

      Aber du kannst das bestimmt besser erläutern und ich freue mich auf deinen Beitrag.

      Einen schönen Abend
      Eddi

    2. Jackie says:

      Hallo Anonymos,

      Danke, dass du dir die Zeit genommen hast so schnell zu antworten.
      Ich weiß, was du mit dem Text aus Römer ausdrücken möchtest! Vielleicht kannst du in deine Antwort den Text aus Römer 5:11-13 mit einfließen lassen.
      Meine Meinung ist, dass ein Ausschluss und damit meine ich nicht einen religiösen (Entbindung aller Vorrechte), sondern den sozialen Ausschluss, einem Sünder nicht hilft. Gerade in Zeiten größter Not braucht man Freunde, nicht nur wenn es einem gut geht. Was soll da ein Ausschluss, wie bei Z.J. praktiziert da bewirken? Der Gesunde braucht keinen Arzt hat unser Herr Jesus gesprochen. Die NWÜ lese ich schon lange nicht mehr… Es gibt schönere Übersetzungen, die mir mehr zu Herzen gehen. Es gibt viele Begebenheiten, aus der Bibel, gerade auch zu diesem Thema, die mich eher verwirren. Deswegen habe ich die Frage gestellt, um meinem neuen Glaubensgebäude einen neuen feuerfesten Stein hinzuzufügen. Ich schließe mich Eddis Worten an und freue mich auf deinen Beitrag.
      Jackie

  19. mike says:

    hallo!
    dieser schütt ist von denen die in selters sind, vermute ich mal,
    aber erst seit kurzem, so wie der schreibt!! *grins*

    1. armes Schaf 2012 says:

      hallo mike! ein zitat eines bruders,ich sag mal mit lametta,so wie es am rhein üblich ist..Die in Brooklyn oder Selters haben auch keine eintrittskarte in das neue SYSTEM.und wer gibts sie aus?ein feister greis? eine arme schwester?ein gehörnter bruder?eine gehörnte schwester?ja wer geld hat schüchtert andere ein!seid ihr keine menschen?doch seid ihr!ihr seid wie die WELT.KALT,ohne Fürsorge,berechnend,unbarmherzig,ohne liebe zum guten,zur schau stellend ,prahlend das sie erkenntniss haben?lügner aufgeblasen vor stolz.und dann immer das alte israel als biblisches vorbild für die jetzige zeit? da wurden fresser und schlemmer gesteinigt.Punkt!
      ich schäme mich für so eine fresserschaft!

  20. armes Schaf 2012 says:

    hallo,es ist ja wieder einmal nett das hier die fetzen fliegen.es gibt immer noch anscheinend unverbesserliche brüder,die für die sogenannte gesellschaft alles geben.ehrlich,mich wiedert eine organisation an die mit fingern auf andere zeigt zb.kindesmissbrauch ,geldgier,habsucht,und jetzt kommts Falsches Zeugnis reden usw,usw,usw.die versammlungen werden immer leerer,wie dick sind denn die scheuklappen des schöngelüges noch frag ich euch.diese kranken studienartikel bezüglich des dienstes,diese unverschämten spendenaufrufe,diese heuchelei in den versammlungen.offenbar fühlt sich da einer sehr wohl der sich mächtig hier ins zeug legt.lieber bruder c s pass gut auf dich auf!die grenzenlose liebe ist dir dort gewiss….

  21. AKAZIE says:

    Lieber Hans, genau diese Frage Stelle ich mir sehr oft, wie lange man diese Kompromisse durchhält. Doch letztendlich wenn ich diese Frage mir Stelle, dann überlass ich die Antwort darauf meinen Gott und Vater.
    Die Angst vor Denunzierung ist eine normale menschliche Reaktion, der man sehr leicht erliegen kann. Es kann wohl nichts schaden wenn wir auch darum bitten, das Jehova bitte endlich soweit ins derzeitige Geschehen eingreift, das endlich Klarheit unter seinen Anbetern herrscht. Keiner von uns kann genau sagen was diese Webside nun tatsächlich bewirkt. Sie besteht nun mal gerade zwei Jahre. Was sind schon die paar Tage??? Doch wer hier die Entwicklung so einigermaßen mitverfolgt, kommt auch zu dem Schluß das zwar sich aus der Sicht der Wachtturmgesellschaft lauter Ungehorsame Ihre Meinung kundtun, das die Räder nicht mehr ganz so Spuren wie sie sollten. Denn diese Art der Opposition trotz allem Jehova, Jesus , heiliger Geist und die Bibel dabei voranzustellen, und dabei ganz klar die menschlich verursachten Führungswidersprüche innerhalb der Organisation offenzulegen, dies hat nichts mit Abtrünnigkeit zu tun, sondern ist doch nur der tiefe Wunsch in allen Dingen dem Wort Gottes die Aufmerksamkeit zu schenken. Wir sind hier gerade mal ca. 750 Tage alt, es liegt in der Natur des Menschen, das er bestimmte Dinge Vorallen die Heiß ersehnten nicht abwarten kann. Sinnbildlich gesehen sind wir hier alle noch im Stadium eines kleinen Kindes, was die Fragen an die Mutter stellt und die Antwort der Mutter mit der Antwort des Vaters vergleicht. Doch wie wir wissen werden recht schnell aus kleinen Kindern, erwachsene Menschen die man ernstnehmen muss.

    In diesem Sinn viele Grüße die AKAZIE

    1. Hans says:

      Hi Akazie,

      wahre Worte, die du da schreibst. Zwei Dinge fallen mir dazu ein:

      1. Monika Deppe

      Sie erzählte sinngemäß, dass sie einst intensiv zu Jehova betete für einen klaren Weg und einige Tage später wurden sie von einem Interessierten(!) bei den Ältesten verpfiffen und daraufhin ausgeschlossen. Das war sozusagen der Beginn eines neuen Weges.

      2. Ängste als Richtungsweiser

      Auch wenn es unangenehm ist glaube ich, dass man in vielen Lebens-Situationen seine größten Ängste hernehmen kann, um sie als Richtungsweiser zu verwenden. Als Indikator, was als nächstes zu tun ist. Manchmal ist es genau das, wovor man sich fürchtet. Oft macht es dann hinterher erst so richtig Sinn und man ist froh, dass man sich dem gestellt hat.

      Möge unser Schöpfer uns alle anleiten, den richtigen Weg zu gehen!

      LG
      Hans

  22. Christian Schuett says:

    Sorry wenn ich deutlich werde, aber was Autor H.P.M. hier schreibt ist ziemlich daneben. Diesen ellenlangen Text nun im Detail zu zerpfluecken, dazu ist mir die Zeit zu schade.
    Dass hier solchen Aeusserungen eine Plattform geboten wird finde ich sehr bedenklich, erst recht unter dem Motto „Von Zeugen fuer Zeugen“, da kann Autor H.P.M. Aeltester sein wie er will.

    Chris

    1. Ulrike P. says:

      Hallo Christian,
      ZITAT aus dem Artikel:
      „Zusammenfassend ist also festzuhalten; es soll hier nicht gesagt werden, das Beachten der göttlichen Grundsätze in Verbindung mit Moral und Sexualität sei nicht erforderlich. Ehebruch oder sexuelle Beziehungen vor der Ehe entsprechen nicht dem göttlichen Willen, so wie vieles andere mehr. Jeder Nachfolger Christi wird darauf hin arbeiten, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Doch Tatsache ist, das auch ehrlich bemühte Christen wie auch Menschen zu allen Zeiten gerade auf diesem Gebiet immer wieder strauchelten und straucheln werden. “

      Richtig oder Falsch?

      Und noch eine Frage an dich: Was meinst du, sind wir alle nur einmal in unserem Leben auf Gottes Gnade angewiesen, oder immer wieder?

      LG Ulli

      1. Christian Schuett says:

        Jeder macht Fehler und natuerlich ist jeder auf Gottes Gnade angewiesen.
        Aber wie der Autor des Artikels jetzt so zu tun, als gaebe es keine einzuhaltenden Massstaebe mehr kann ja auch nicht die Loesung sein, oder? Soll der biblische Massstab nun komplett fallen, soll jeder vor der Ehe „rummachen“ duerfen? Ich meine, was passiert denn in der Endkonsequenz, wenn man derart zentrale moralische Ansprueche fallen laesst? Welcher folgt dann als naechster?

        1. Lieber Bruder Schuett,
          leider kann der Älteste im Moment keine Stellung zu deiner Anschuldigung machen, da er unpässlich ist. Er wird dir bestimmt noch dazu antworten. Aus diesem Grunde möchte ich dir kurz antworten. Du schreibst:…Aber wie der Autor des Artikels jetzt so zu tun, als gaebe es keine einzuhaltenden Massstaebe mehr kann ja auch nicht die Loesung sein, oder? Soll der biblische Massstab nun komplett fallen, soll jeder vor der Ehe “rummachen” duerfen? Dazu steht doch die Antwort im Artikel:…Zusammenfassend ist also festzuhalten; es soll hier nicht gesagt werden, das Beachten der göttlichen Grundsätze in Verbindung mit Moral und Sexualität sei nicht erforderlich. Ehebruch oder sexuelle Beziehungen vor der Ehe entsprechen nicht dem göttlichen Willen, so wie vieles andere mehr. Jeder Nachfolger Christi wird darauf hin arbeiten, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Doch Tatsache ist, das auch ehrlich bemühte Christen wie auch Menschen zu allen Zeiten gerade auf diesem Gebiet immer wieder strauchelten und straucheln werden. Auch schreibst du:…Ich meine, was passiert denn in der Endkonsequenz, wenn man derart zentrale moralische Ansprueche fallen laesst? Welcher folgt dann als naechster? Da du hier sehr schön den Zeigefinger hochhebst und hier die Moral der Brüder in Ketten legen möchtest, wäre die Antwort auf deine Frage:…wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. Jesus wollte die Brüder und Schwestern nicht noch mehr beladen mit Regeln und Knebelungen, nein er wollte die Freiheit predigen und das Joch das Ihnen von den Schriftgelehrten auferlegt wurde abnehmen. Denn wer nach Gestz handelt der wird nach Gesetz gerichtet werden. Kannst du oder irgendein Bruder diesem Regelwerk der Organisation standhalten? Bestimmt nicht. Tagtäglich erreichen uns Schreiben und Emails, wo Brüder sowie Schwestern unter dem Joch und Regelwerk der Organisation zusammenbrechen. Ist nicht LIEBE das was Jesus predigte? Weltweit gehen wegen einem verkorksten auferlegten Sexualverhalten und Sexualregelwerk Ehen in den Versammlung kaputt, da Brüder immer jünger heiraten und schon ein schlechtes Gewissen eingeredet bekommen, wenn sie schon einmal allein mit einer Schwester zusammen sind. Das führt oft zu großen Problemen in den jungen Ehen. Aus diesem Grunde hat der Bruder diesen Artikel geschrieben und hat dies im Lichte der Liebe der biblischen Ratschläge einmal aus einer anderen Perspektive beleuchtet. Auch ein großes Problem ist anscheinend der Kindesmissbrauch, der oft verschwiegen wird. Eine amerikanische Gesellschaft gegründet von mehreren ehemaligen Ältesten die sich Silent Lambs (schweigende Lämmer) nennt deckte sehr viele solcher Fälle unter uns (Zeugen Jehovas) auf. Ist das nicht schockierend? Sollten wir uns nicht alle schämen, daß wir durch falsches menschliches Regelwerk, daß in keinster Weise etwas mit Jehova zu tun hat solche Früchte hervorbringt? Sollten wir denn wegschauen wenn etwas in unserer Gemeinschaft komplett falsch läuft? Sollten wir so handeln wie die damaligen Schriftgelehrten, die den verwundeten Mann am Wegesrand liegen liessen als sie von Ihrer (Versammlung) Anbetung im Tempel nach Hause zurückkehrten und nur der Samariter (falsche Religion) helfend zur Seite stand? Bruder Schuett, wir können nur auf etwas aufmerksam machen und andere Blickwinkel beleuchten. Das du dies anders verstehst ist dein gutes Recht und das akzeptiert auch jeder. Dennoch würden wir wünschen das du alle Aspekte des Artikels nochmals liest, auch wenn du meinst das es Zeitverschwendung ist, denn dies ist es bestimmt nicht. In diesem Sinne eine gute Nacht Bruderinfo 🙂

          1. Christian Schuett says:

            Hallo „Bruderinfo“
            Zunaechst mal waere mir ein Name sympathischer, es ist mir unangenehm, mit einem Pseudonym zu diskutieren.

            „Kannst du oder irgendein Bruder diesem Regelwerk der Organisation standhalten?“
            Welches „Regelwerk der Organisation“ meinst Du? Bezogen auf die Vorgabe kein Sex vor der Ehe, ja dem kann man entsprechen, auch wenn es sicher nicht leicht ist. Dass dies andere Probleme zur Folge hat, ist unwidersprochen, ich lebe schliesslich auch nicht hinter’m Mond. Nur was ist die Alternative? Soll man nun sagen: Gott und Jesus sind Liebe, alle sind nur Suender, es wird vergeben also macht was ihr wollt? Natuerlich finden das dann viele ganz toll, erst recht aus dem Mund eines Aeltesten, denn nun kann man sehr schoen die Verantwortung fuer das daraus resultierende Tun auf jemand anderen ueberweisen. Ohrenblaeser nennt man so jemanden.
            Praktisch wuerde das folgendes bedeuten, sollte die Gesellschaft diesen Weg einschlagen: Bekanntmachung von der Buehne: „So liebe Brueder und Schwestern, ab Heute gilt der Massstab „Kein Sex vor der Ehe“ nur noch insofern, als dass er ein unerreichbares Ideal darstellt, welcher zwar anzustreben ist, aber es kann folgenlos dagegen verstossen weren. Also gehet hin und mehret Euch, treibt es aber bitte nicht ZU bunt.“ Das waere besser?
            Ok, Vorschlag meinerseits:
            Dieser Aelteste „H.P.M.“ aeussert all diese Gedanken beim naechsten diesbezueglichen Komiteefall und zwar mit allem Nachdruck. Das sollte der allererste Schritt sein, den ihn sein Gewissen zu tun veranlassen sollte. Er wird sein Aeltestenamt dann verlieren, aber das ist doch tausendmal besser, als sein Gewissen derart zu verbiegen, oder?
            Zweiter Schritt: In der Versammlung sich zu Wort melden und oeffentlich kundtun, was
            man von den Moralvorstellungen und Massstaeben der Organisation haelt.
            Dritter Schritt, nachdem sich 10 umstehende Brueder auf ihn geworfen haben: Organisation verlassen.
            Ich meine, diese Ansichten, auch Deine „Bruderinfo“, sind derart weit von den Vorgaben der Organisation entfernt, da muss ich mich schon fragen, wie es so jemanden gelingt, einen auf heile Welt in der Versammlung zu machen??? Wie lange wollt Ihr diese Maskerade noch durchziehen? Was soll das? Wollt ihr allen ernstes bewirken, dass die Gesellschaft diesbezueglich nachgibt? Ich kann Euch versichern, dass dies NIE geschehen wird! Stattdessen wird hier ein Forum gegruendet, wo unter dem Deckmantel „Zeugen fuer Zeugen“ anonym irgendwelche neuen Werte verkuendet werden. Wem diese Vorgaben der Gesellschaft nicht gefallen, also nichts liegt naeher, als entweder seine eigenen Vorstellungen dem anzupassen oder aber die Organisation zu verlassen. Es gibt tausende christlicher Vereinigungen, da findet sich sicher eine, die viel besser zu einem passt. Und sollte wider Erwarten keine dabei sein, kann man selber einen entspr. Kreis gruenden. So hat es Russel damals ja auch gemacht, wo ist das Problem? Jetzt als Allgemeinplatz vorschieben: Jaaa, aber dann verliere ich den Kontakt zu meiner Familie! ist feige. Jesus sagte, wer zu jemand anderem mehr Liebe hat, als….. Alles bekannt hier. Also wie waere es damit, einfach mal danach zu handeln? Stattdessen wird in der oertlichen Versammlung ein Maskenball veranstaltet und hier unter Pseudonymen „Neue Werte“ verkuendet.
            Also ich wuerde mir bei sowas reichlich bloed vorkommen, ganz ehrlich….

            ________________________________________________________________________

            Hallo lieber Bruder,

            Da es dich das Thema Sexualitaet und die biblische Ansicht dazu sehr bewegt, werde ich demnächst versuchen das was ich sagen wollte in meinem Artikel, gerne noch einmal erlautern. Grundsätzlich solltest du nicht davon ausgehen, dass jeder, der versucht das Thema vernünftig und ehrlich zu sehen, und im Sinne christlicher Liebe , dem unmoralischen Treiben die Türen öffnen möchte.

            L.G.
            H.P.M.

          2. matthäus says:

            Eine sehr gute Antwort an Chris, lieber Bruder!

            Wenn ich mir noch eine Anmerkung erlauben darf! Lieber Chris
            ich darf Dich ermuntern einmal über Jak. 2:10 nachzudenken und die Frage dazu: Gibt es auch nur EINEN Bruder oder EINE Schwester die von sich behaupten könnte er oder sie hätte nur EINEN Fehler
            begangen? Oder DU SELBST – hast Du in Deinem Leben NUR EINEN Fehler begangen? Keiner der hier mitleseneden wird von sich behaupten können KEINEN Fehler begangen zu haben.

            Und was schreibt Jakobus über solche die selbst NUR EIN Gesetz übertreten haben? Lies es bitte selbst nach!

            Diese Selbsterkenntnis führt dann zu mehr Demut und Einsicht sowie Wertschätzung für die wunderbare Zusage aus Ps.103:8-14 !

            lg. Matthäus

          3. Hans says:

            Hi Christian,

            die von dir angesprochene Diskrepanz zwischen der eigenen Meinung und dem, was man offiziell als Ältester in Versammlungen vertritt / vertreten muss, sehe ich auch als problematisch an. Dabei meine ich nicht kleine bzw. marginale Dinge oder Lehren. Da wird man nie 100% Übereinstimmung haben in der Realität. Ich spreche jetzt von den grundlegenden, fundamentalen Ansichten, die hier bei BI diskutiert werden.

            Ich kann noch nachvollziehen, dass man einen Auschluss/Austritt vermeidetet aufgrund der folgenden Kontaktsperre. Aber die (Grund-)Lehren der WTG massiv zu zerlegen und gleichzeitig als Ältester zu dienen ist für mich (andere mögen das für sich anders sehen) NICHT AUTHENTISCH. Diese fehlende Kongruenz im Denken und Handeln führt meiner Meinung nach zu innerer Zerrissenheit und irgendwann zu psychischen Problemen. Man kann nicht zwei Herren dienen oder sich immer „nachts davonschleichen“, um bei biblischen Beispielen zu bleiben. Irgendwann muss man Farbe bekennen. Deshalb denke ich auch schon darüber nach, mein Amt niederzulegen.

            Nun könnte man auch argumentieren, als „liberaler“ Ältester kann man noch Gutes tun, Hardliner abmildern. Für mich komme ich jedoch zunehmend zu dem Schluss, dass das, was ich für andere tun kann, nichts mehr mit dem Amt als Ältester zu tun hat. Ein ZJ-Ältester ist in vielen Fällen eher Verwalter/Organisator als Hirte!

            Wenn du immer der einzige mit einer Gegenstimme bei einer Ältestenbesprechung bist, kannst du nichts bewirken. Selbst in einem Komitee steht dann einer gegen zwei. Stimmst du häufig als einziger dagegen, landest du schnell in der Schublade „Murrender“ oder gar „Einheitsstörer“. Und das nächste ist: Wie oft kannst du dich klipp und klar äußern, bis Lunte gerochen wird und du selbst Gegenstand der Untersuchung wirst? Wie oft kannst du dich auf die Bühne stellen und eine nicht WTG-konforme Meinung vertreten bis sich die Falltür öffnet und du im Keller verschwindest?

            Beispiel: Hier wurde der km Programmpunkt bzgl. 12 Gründe fürs Predigen zu Recht zerlegt. Was, wenn ich den zugeteilt bekomme? Ohne Angabe von Gründen ablehnen? (wie oft geht das?) Krank melden? So tun als wäre man geschäftlich verhindert? Dem KO sagen, ich stimme nicht mit dem Inhalt überein, teile es bitte jemand anders zu? Dem Artikel von der Bühne widersprechen?

            Ja, manche Artikel kann man etwas ABSCHWÄCHEN. Ist das der Weg? Bleiben wir bei dem Beispiel des 12-Gründe-Artikels: Wie sollte man DIESEN Artikel von der BÜHNE abschwächen? Und selbst wenn dies gelänge, würde es von denen, die nicht kritisch denken, eh überhört. Die lesen die Artikel, studieren diese und plappern nach, egal was du von der Bühne sagst. Du kannst nur sehr subtil abschwächen und erreichst damit nicht die Klarheit und Deutlichkeit, die den bislang Unkritischen weiterhelfen würde. Und selbst eine Abschwächung ist ein Kompromiss, denn sie entspricht ja eigentlich auch nicht ganz deiner Meinung und ist somit wieder nicht authentisch.

            Eine klare Linie wäre z.B. solange Klartext reden und andere aufwecken, bis man halt entbunden und letztendlich rausgeschmissen wird. Ich gebe zu, das ist aber (zumindest im Moment) nicht mein Ding und auch nicht das von vielen anderen.

            Die Fragen, die sich jeder Christ, besonders die Ältesten von BI und auch alle, die Kommentare schreiben (mich eingeschlossen) fragen müssen ist: WAS WILL ICH EIGENTLICH? WO SOLL DAS ALLES HINFÜHREN?

            Das alles ist nur meine unbedeutende Meinung. Jeder muss das für sich selbst entscheiden. Jehova und Jesus müssen bewerten und richten. Und ich bin dankbar für die Möglichkeit dieses Forums in Bezug auf den Gedankenaustausch! Zudem finde ich es für mich unerheblich, ob die Artikelschreiber einer Funktion in der WTG nachkommen oder nicht. Das hat höchstens die Bedeutung, dass sie mit den Verfahrensweisen der WTG vertrauter sind als Nicht-Diener und Zugang zu zusätzlichen Quellen und WTG-Schulung haben.

            LG
            Hans

          4. Lieber Bruder Hans,
            du hast in deinem Kommentar völlig recht. Es besteht auch in unserem Herzen stets die Frage: wie lange noch können wir dem inneren Zwiespalt standhalten? Die Antwort ist aber stets die: solange wir noch hier gebraucht werden. Die Arbeit hinter den Kulissen ist viel, der Arbeiter sind aber wenige. Auch schreibst du: …Die Fragen, die sich jeder Christ, besonders die Ältesten von BI und auch alle, die Kommentare schreiben (mich eingeschlossen) fragen müssen ist: WAS WILL ICH EIGENTLICH? WO SOLL DAS ALLES HINFÜHREN? Die Antwort gibst du in unserem Fall selber in deinen Worten:…Und ich bin dankbar für die Möglichkeit dieses Forums in Bezug auf den Gedankenaustausch! Zudem finde ich es für mich unerheblich, ob die Artikelschreiber einer Funktion in der WTG nachkommen oder nicht. Das hat höchstens die Bedeutung, dass sie mit den Verfahrensweisen der WTG vertrauter sind als Nicht-Diener und Zugang zu zusätzlichen Quellen und WTG-Schulung haben. – Genauso ist es. Es gibt natürlich immer wieder Brüder wie Christian die denken die Organisation verteidigen zu müssen und blind Ihr folgen. Doch ist der tuvS schon eine Weile nicht mehr treu und verständig. Das weiß im Grunde fast jeder Älteste. Was wir hier bewegen können ist im Grunde nur zu Helfen wo Hilfe bedarf und die Brüder wieder zum SELBSTDENKEN anregen sowie, daß sie Ihren Glauben auf unseren himmlischen Vater und seinen Sohn aufbauen (auf Fels) und nicht auf Menschenwort (Sand). Brüder wie Christian die ihren Glauben auf die Organisation aufbauen werden einmal ohne Glauben dastehen wenn sie der Organisation nicht mehr zugehörig sind oder wenn es die Organisation irgendwann nicht mehr gibt. Aus diesem Grunde ist es uns sehr wichtig das die Brüder ihren Glauben wieder selbst erarbeiten und freie nachfolger Christi werden und die Liebe in ihrem täglichen Leben leben. Das ist unser Ziel und unsere tägliche Motivation. LG Bruderinfo 🙂

        2. matthäus says:

          Lieber Chris,
          auch über diese Belehrung Jesu würde ich einmal sehr intensiv nachdenken! …und auch was seine wiederholten Worte bedeuten:

          „Ich will Barmherzigkeit, …wenn ihr es nur verstehen würdet!“

          …oder wo reihst du dich selbst ein?

          9 Jesus erzählte ein weiteres Gleichnis. Er hatte dabei besonders die Menschen im Blick, die selbstgerecht sind und auf andere herabsehen. 10 „Zwei Männer gingen in den Tempel, um zu beten. Der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zolleinnehmer. 11 Selbstsicher stand der Pharisäer dort und betete: ‚Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie andere Leute: kein Räuber, kein Gottloser, kein Ehebrecher und schon gar nicht wie dieser Zolleinnehmer da hinten. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe von allen meinen Einkünften den zehnten Teil für Gott.‘

          13 Der Zolleinnehmer dagegen blieb verlegen am Eingang stehen und wagte kaum aufzusehen. Schuldbewusst betete er: ‚Gott, vergib mir, ich weiß, dass ich ein Sünder bin!‘ 14 Ihr könnt sicher sein, dieser Mann ging von seiner Schuld befreit nach Hause, nicht aber der Pharisäer. Denn wer sich selbst ehrt, wird gedemütigt werden; aber wer sich selbst erniedrigt, wird geehrt werden.“

          Die Selbstgerechtigkeit vieler ZJ widert nicht nur mich an!
          lg. Matthäus

          1. Andre says:

            Hallo Matthäus, dein letzter Satz hat es in sich: Die Selbstgerechtigkeit der Z.J. …. Da hast du so recht. Und bei einigen, die hier mitschreiben, schleicht sich das auch ein. So wie „in der Wahrheit sein“.. Meine Meinung zählt, Recht haben, anstatt einfach nur die Meinungen anderer zur Kenntnis nehmen, ggf. darüber nachdenken. Schlimm, alles bewerten zu müssen.
            Nimm den Einwand von C.S. über die Sexualität. Ja, in der Bibel stehen Gottes Maßstäbe. Ja, wir wissen Gottes Ansicht über gewisse Punkte. Aber wie willst du im gleichen Moment das Beispiel Jesu erklären, wie er mit der Ehebrecherin umging ? Wir wissen, wie Jehova über die Scheidung denkt und lesen aber auch, was er damals gestattet hatte. Und so gibt es zig Beispiele aus der Bibel, das Jehova und Jesus über alles die Liebe gesetzt haben und nicht, wie es bei den Z.J. ist,
            die das Recht durchsetzen wollen und die Liebe vergessen. Es ist nunmal ein selbstrechter Haufen, alle in der Welt sind böse und wenn einer was anstellt, dann sind alle geil drauf, richten zu dürfen. Allein das zeigt mir, das niemals Menschen über andere richten dürfen, geschweige denn so pseudo-Beicht-Aktionen wo junge Z.J. bloßgestellt werden, nur weil die Hand zu weit nach unten gerutscht ist.. Mir tun echt die Ältesten leid, die hier mitschreiben und wirklich noch Liebe in sich haben. Und ich hoffe, dass sie alle den Mut finden, einen Schlusstrich zu ziehen und nicht psychisch daran zu grunde gehen.
            Nicht umsonst heißt es, dass Jehovas Gedanken höher sind… wir werden so viele Dinge nicht erkennen können.. auch ob die Menschheit erst so oder so alt ist.. ist ja auch lebenswichtig.
            LG
            Andre

    2. Gregor says:

      Hallo Christian Schuett,
      du schreibst:
      Sorry wenn ich deutlich werde, aber was Autor H.P.M. hier schreibt ist ziemlich daneben. Diesen ellenlangen Text nun im Detail zu zerpfluecken, dazu ist mir die Zeit zu schade.
      Dass hier solchen Aeusserungen eine Plattform geboten wird finde ich sehr bedenklich, erst recht unter dem Motto “Von Zeugen fuer Zeugen”, da kann Autor H.P.M. Aeltester sein wie er will.

      Du kritisierst einen Text obwohl dir die Zeit zu schade ist ihn komplett zu lesen. Das heißt das du ihn garnicht gelesen hast. Sorry wenn ich hier auch deutlich werde, aber entweder bist du zu faul dir die Mühe zu machen oder du hast einfach verlernt dein Gehirn zu benutzen. Ich lese hier nun schon sehr lange mit und finde solche Polemischen Kommentare einfach nur dumm. Bin selber Ältester und finde BI klasse. Weiter so und Brüder wie du Christian sind oft die typischen Mitläufer die nichts leisten und in der Versammlung nichts bewegen aber wenn ein Bruder oder eine Schwester einen kleinen Fehltritt leisten sofort diesen bei uns Ältesten verpetzen. Boah was für ein mieser Charakter.

      1. AKAZIE says:

        Hallo Bruder Gregor, das hast Du gut beobachtet mit unserem Freund Christian. Sicherlich schütteln auch noch andere Mitleser den Kopf, doch letztendlich hat er uns allen seine Meinung und Ansicht kundgetan, das ist immerhin ein mutiger Schritt. Ob uns diese Meinung nun passt oder nicht, ist es immer gut diese zuakzeptieren und letztendlich für jeden von uns zu begreifen, das mit einem eigenen verfassten Kommentar unmöglich jeder der Leser einverstanden sein kann. Dafür sind die Blickwinkel und Standpunkte oft zu fest und auch mitunter total einzementiert. Doch ich glaube, das mit jedem Blickwinkel und geäußerten Ansicht, einjeder von uns dabei beeinflusst wird. Was sind wir Menschen denn schon?
        Staub im Wind !!! Nur wenige sind es die sich mit göttlicher Erkenntnis beschweren um vom Wind nicht in jede erdenkliche Ecke menschlicher Weisheiten getragen zuwerden.

        ALLE schauen.
        VIELE sehen.
        EINIGE erkennen.
        Doch die WENIGEN verstehen.

        Viele Grüße von AKAZIE

        1. Gregor says:

          Bruder Akazie,
          mit deinem kleinen Vers sprichst du wahres aus.Ich möchte aber nicht mehr als Ältester wegen des „Friedens“ der Versammlung immer den Mund halten. Wenn sich jemand anmaßt eine Meinung zu äußern obwohl er den Artikel nicht gelesen hat, dann hat er auch kein Recht eine Meinung zu äußern. Eine Meinung muß auf etwas aufbauen. Wenn ein Bruder einen Artikel nicht gelesen hat und nur aus Protest eine Meinung dazu abgibt, so ist dies nicht richtig. Das habe ich gesagt und das ist nur fair gegenüber einem Bruder der den Artikel gelesen hat und dann nicht mit dem Artikel einverstanden ist, das respektiere ich.

          Gruß
          Gregor

      2. matthäus says:

        Lieber Gregor!

        Danke für Deine Stellungnahme zur Aussage von Chris!
        Es ist gut wenn – sehr gut! – wenn Älteste ihre Meinung frei äußern. Ich finde diesen Artikel wie eigentlich alle anderen ebenso SEHR gut und verantwortungsbewußt geschrieben.

        Zu Chris und deier Einschätzung seiner Person, da gibt es doch die klare Beurteilung eines Menschen in Gottes Wort – ich müßte den Text in Sprüche suchen – aber die meisten kennen ihn:

        WER AUF EINE ERKLÄRUNG EINE ERWIDERUNG ABGIBT >EHE SIE ANGEHÖRT<
        ZU HABEN – DEM IST ES TORHEIT !!! Diese Torheit finde ich traurigerweise bei so vielen ZJ – genauso wie viele die Aufforderung aus GW nicht ernst nehmen: "PRÜFET ALLES und das GUTE behaltet!"

        lg. Matthäus

        1. Gregor says:

          Lieber Matthäus,
          danke für deine Einschätzung. So ist es. Ich schätze deine Kommentare sehr, auch wenn sie manchmal sehr lange sind. Leider sind viele Brüder in den Versammlungen lieblos geworden und ohne Mitgefühl. Dies macht mir sehr zu schaffen.

          Grüße
          Gregor

          1. Ulrike P. says:

            Hallo zusammen,
            also ich fänd´s ja wirklich klasse wenn Christian sich nochmal melden würde.

            Denn ich habe seine Worte…:

            ZITAT:
            „Diesen ellenlangen Text nun im Detail zu zerpfluecken, dazu ist mir die Zeit zu schade.“

            …nicht so verstanden, dass er den Text garnicht richtig gelesen hat, sondern das es ihm um die Zeit zu schade ist, uns zu erläutern was genau er an diesem Text kritisiert.

            Was aber auch nicht furchtbar viel besser wäre, allderweil es von der Art und Weise einfach billig ist…

            LG Ulli

        2. barnabas says:

          Das steht in Spr.18:13, ein guter Rat um Peinlichkeiten zu vermeiden.

          Grüße von Barnabas

      3. Christian Schuett says:

        „Du kritisierst einen Text obwohl dir die Zeit zu schade ist ihn komplett zu lesen.“
        Sagt wer?

        „Boah was für ein mieser Charakter.“
        Danke fuer die Blumen, Bruder. LOL

    3. Martin an Christian Schuett says:

      Hallo Christian Schuett,
      kannst Du das mal ein wenig ausführlicher begründen? Man kann ja auch in wenig Worten etwas deutlicher werden, um den göttlichen Standpunkt zu vertreten. Geht doch sonst an den „Türen“ auch, wenn eine Antwort gewünscht wird. Im Voraus vielen Dank für Deine Mühe. Nur Mut, um mit dem Wort Gottes Dinge richtig zu stellen.
      Gruß
      Martin

      1. Christian Schuett says:

        Etwas konkreter, ok:
        „Texte, die von der Sehnsucht eines unverheiratetes Liebespaars nach körperlicher Vereinigung berichten. Das »Hohelied der Liebe«, eine Sammlung ganz irdisch-erotischer Liebeslieder, kennt diesen Gedanken: In Kapitel 2,16 träumt eine junge, ganz offensichtlich nicht verheiratete Frau, von einer Liebesnacht im Freien, und ähnlich
        ist es in Kapitel 7,11 Hier könnte man natürlich Einwenden, das diese junge Frau nur davon träumte, also in Gedanken die körperliche Vereinigung suchte, aber es nicht getan hat. Hier kann man nur auf Jesu Worte verweisen, “hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen.”
        Hier stellt der Autor spekulative erotische Fantasien, welcher Art auch immer die gewesen sein koennten, auf eine Stufe mit den begehrlichen Blicken eines verheirateten Mannes Richtung anderer Frau. So nach dem Motto: Wenn das Eine verboten ist, dann auch das Andere, bzw. Wenn dies erlaubt, dann das auch. Was soll das?

        Generelle Message, so wie ich es verstanden habe: Sex vor der Ehe ist nicht so schlimm. Dieser Meinung kann er ja gerne sein, kein Problem. Aber dem auf einer Plattform „Von Zeugen fuer Zeugen“ Ausdruck verleihen, nunja, finde ich daneben.
        Und wer derart zentrale Glaubensgrundsaetze bei den Zeugen (kein Sex vor der Ehe) nicht tragen will, also mal ehrlich, dann soll man doch die Konsequenzen ziehen. Wenn ich Fussball spielen will, bleibe ich doch nicht im Handballverein. Aber sich dann hinstellen und Bibelstellen vergewaltigen, alles unter dem Deckmantel man sei ja auch ein Bruder, nee das geht mal garnicht.

        1. Ulrike P. says:

          Hallo Christian,
          ZITAT:
          „Aber sich dann hinstellen und Bibelstellen vergewaltigen, alles unter dem Deckmantel man sei ja auch ein Bruder, nee das geht mal garnicht.“

          WENN jemand Bibelstellen vergewaltigt dann die WTG…ganz sicher nicht Bruderinfo.

          Deine Argumentation zeigt, dass du immer nur punktuell Aussagen heranziehst und damit dann nichts anderes vorhast, als sie vorwurfsvoll zu zerreißen.

          Da frage ich mich: Warum zum Kuckuck bist du hier? – Ach ja…ich weiß schon. Dir geht es darum den „Sklaven“ zu verteidigen, dem wir hier ja so übel mitspielen.

          Siehste…und das ist der Unterschied zwischen dir uns dem Bruderinfo-Team. Ihnen geht es darum, die Wahrheit wie sie Jesus gelehrt hat, hochzuhalten.

          LG Ulli

        2. Zadok says:

          Ich habe in meiner Zeit als Ältester beide sich entgegenstehenden
          Geisteshaltungen erlebt: Die von BI – die Handhabung einer sexuellen Verfehlung in Liebe zu den Betroffenen und ich habe es erlebt, wenn organisationsgemäß das scharfe Schwert geschwungen wird und die Betroffenen nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen wurden.
          Heute würde ich niemanden mehr empfehlen zu den Ältesten zu gehen und sich zu bekennen; die Wahrscheinlichkeit ohne Liebe behandelt zu werden, ist zu hoch. Viel zu hoch.
          Die WTG wird diese einzige Waffe „Komitteeverhandlung mit Ausschlussdrohung“ nie aus der Hand geben oder den Wirkungskreis dieser Wafffe einschränken lassen.
          Ich verstehe sehr gut, dass Betroffene einfach schweigen statt sich der Komitee-Inqisition auszusetzen…es ist sicher ehrlicher und richtiger, diese Sache allein mit Jehova im Gebet auszumachen.(Psalm 51:5)
          Niemand braucht drei Mitwisser und das unbestimmte Gefühl, dass es sehr viel mehr als drei sind, die Bescheid wissen….

          Für mich war dieser Vortrag sehr tröstlich, weil ich zum ersten Mal echtes Mitgefühl gespürt habe.

          1. Frank&Frei says:

            die Macht der Kirchen liegt in der Jurisdiktion ihrer eigenen REchmäßigkeiten. Und die werden solange geformt, bis sie total greifen, einschüchtern und die Leute in Ketten legen.
            Wenn beim Moses ein kerl was mit ner Frau hatte, unverheiratet und es kam raus, mußte er sie ehelichen – und das wars. Da it keine hochnotpeinliche Befragung gewesen. Da war ganz klar – entweder Ehe oder Steine. Und scheidung war nicht erlaubt.
            Normale Menschen suchen doch den einen Partner. es gibt zwar auch Typen, die alles, was nicht auf den Bäumen ist, mitnehmen, aber seien wir ehrlich – Liebe ist Romantik und Ausschließlichkeit.
            Und die sieht primär den Menschen, den man liebt, mt dem man verbunden sein möchte.
            Das Hohelied ist voll dieser Imaginationen.
            Und wenn da welche vor der Eheschließung sich lieben, und es für sich behalten – warum sollten sie da einem Kommittee Rechenschaft ablegen, das ihnen dann noch ganz intime Fragen stellt.
            Das ist Voyeurismus für manche Männer, die im Ehealltag ihr business as usual erleben.
            Man kann nicht behaupten: wir haben keine Beichte und dann doch deutlich darauf bestehen. Und welcher Älteste hält wirklich dicht, zB bei seiner Frau? Stille Post gibts überall.
            Und was 2 tun geht alle anderen kaum was an, vor allen dingen,wenn es nicht kommuniziert

          2. Hans says:

            Hi Zadok,

            habe eh prinzipiell den Eindruck, dass zumindest Ehefrauen Mitwisser vieler Dinge sind, die ein Ältester für sich behalten sollte.

            LG
            Hans

        3. Alois says:

          Hallo Christian

          Wenn zwei Menschen sich lieben und sich gegenseitig versprochen haben zusammen zu gehören, dies sogar im Gebet bezeugt haben dass sie verheiratet sind, warum sollen sie dann nicht vor dem Stempel eines Beamten miteinander zusammensein?
          Probleme mit dem Gewissen sollten erst dann entstehen, wenn einer der Beiden das Versprechen nicht einhält. Dann wäre die Ehe ohne Stempel gebrochen. Das Gewissen vor unsem Vater ist entscheidendund nicht der Standesbeamte mit seinem Stempel.
          Die Organisation definiert vorehelicher Verkehr mit dem Zeitpunkt des Standesbeamten Stempel. Ich definiere vorehelichen Verkehr mit dem Zeitpunkt an dem sich die beiden Liebenden hoch und heilig versprochen haben zusammenzugehören. Jehova ist Zeuge für das was die Beiden sich versprochen haben. Irgendwo in der Bibel steht, was Gott zusammengejocht hat, darf kein Mensch trennen. Also hat Gott die beiden Liebenden verheiratet und nicht der Standesbeamte!
          Wieso erhebt sich die Organisation über die Worte Gottes?
          Weil sie die Menschengebote, dazu gehört auch der Stempel des Beamten, höher stellt als Gottes Worte. Denn Gott fügt die beiden Liebenden zusammen, das macht er wann er will und nicht wann es auf dem Standesamt einen passenden Termin gibt.

          Oder schaue Dir mal an was David alles verbrochen hat und trotzdem wird er bei Jehova als Gerechter geführt.
          Da sind die scheinbaren Sünden die man von Seiten mancher Gesetzesgelehrten den Verliebten vorwirft Kinderlitzchen dagegen.

          Denke mal darüber nach ob Du Menschengeboten folgen willst oder alles vom Standpunkt Gottes aus.

          LG
          Alois

          1. Frank&Frei says:

            wir schließen ein
            wir schließen aus
            wir machen ein Gefängnis draus
            wir sperren dort die Gläubgen ein
            und führen andere hinein
            das ist das geistge Paradies
            keines ist größer heut als dies
            und eines nur hat den Bestand
            im Wachturm und Erwachet Land.
            Gestützt auf willge Dienerscharen
            in jungen und in alten Jahren
            wird kontrolliert und schikaniert
            weil das die Insassen formatiert
            so dass sie willig sind und geben
            was man fordert so im Leben
            Zeit und Geld, Gehorsam blind
            den man dort sicher immer findt

            ja liebe Leute kommt herein
            hier tut ihr nicht alleine sein
            in diesem Geistigen Paradies
            das wird gepflegt wie ein Verliess
            in dem man ohne Vorbehalt
            sein Ich verliert im Sklavenwald
            wo die Gesetze angewandt
            freies Denken unbekannt
            hier mußt du horchen hören handeln
            und kannst dabei in stille wandeln.

            Drum komm herein nimm, Haltung and
            der Bart muss ab Kravatte dran
            und lass dir blos nicht mal gefallen
            mal anders auszusehen, aufzufallen

            hier lebe der Homo Wachtorius
            gefügig ist er
            nun ist Schluß

          2. Dennis says:

            Lieber Alois,

            dein Standpunkt hierzu deckt sich exakt mit meinem. Es gibt keinen einzigen biblischen Beweis für die Behauptung, man wäre erst verheiratet wenn ein weltlicher Beamter eine Bescheinigung ausstellt.

            Die WTG muss dafür ja immer wieder Bibelstellen wie Römer 13 zitieren um zu argumentiern, dass dies „in einem Land so vorgesehen ist, wenn 2 Menschen zusammen Leben wollen und wir so dem Cäsar gehorchen“, so ähnlich steht es in den Publikationen. Mit Jehova und der Bibel hat das nichts zu tun.

            Es gibt keine Bibelstelle wo eine standesamtliche Hochzeit erwähnt wird, nicht eine, obwohl es damals bestimmt schon Behörden gab. Im Gegenteil wir lesen immer nur, dass sich dieser oder jene Mann eine Frau „genommen“ hat, sonst nichts. Von den Israeliten brauchen wir überhaupt nicht sprechen, da war sowieso alles anders was Ehe und Moral betrifft.

            LG
            Dennis

  23. Ulrike P. says:

    Hallo alle miteinander,
    ich möchte euch hier einmal um Rat fragen, für eine Bekannte die weder ein noch aus weiß und nun andere Christen um Hilfe bittet.

    Sie lebt seid ca einem Jahr in Trennung…ein großes Unglück in ihrer Familie hat leider auch ihre Ehe zerstört…

    Nun lebt ihr Mann mit einer neuen Frau zusammen und sie selbst hat auch einen neuen Partner, den sie gerne heiraten würde. Sie wurde vor ein paar Jahren in eine Baptistengemeinde getauft…wenn es nach denen ginge, müsste sie alles daran setzen, trotz der neuen Frau an der Seite ihres Mannes, ihre Ehe wieder zu kitten.

    Was – wie ich finde – total unrealistisch ist.

    Ihr neuer Partner, ist auch ein Christ und beide möchten alles gemß der Bibel richtig machen.

    Folgende Bibelstellen machen ihnen zu schaffen:

    31 Ihr habt gehört, dass es im Gesetz von Mose heißt: `Ein Mann darf sich von seiner Frau scheiden lassen, wenn er ihr einen Scheidungsbrief ausstellt.´
    32 Ich aber sage: Wenn ein Mann sich von seiner Frau scheiden lässt – es sei denn, sie war untreu -, macht er sie zur Ehebrecherin. Und wer eine geschiedene Frau heiratet, begeht ebenfalls Ehebruch.
    Mat 5, 30, 31

    7 »Und warum hat dann Mose gesagt, dass ein Mann seiner Frau einen offiziellen Scheidungsbrief ausstellen und sie dann fortschicken darf?«, fragten sie.
    8 Jesus antwortete: »Mose erlaubte die Ehescheidung, weil eure Herzen hart sind, aber ursprünglich war sie nicht Gottes Wille.
    9 Und ich sage euch: Ein Mann, der sich von seiner Frau scheiden lässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch – es sei denn, seine Frau war untreu.
    Mat 19, 7-9

    2 Lasst es mich an einem Beispiel deutlich machen: Wenn eine Frau heiratet, ist sie durch das Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er lebt. Wenn er aber stirbt, haben die Ehegesetze keine Gültigkeit mehr für sie.
    Röm 7, 2

    Sie lesen nun daraus, dass sie – nach diesen Bibelversen – für immer alleine sein muss…auch dann wenn die Scheidung vollzogen wurde…

    Sie ist gerade einmal Mitte 30…gehe ich nach meinem Gefühl, kann ich mir nicht vorstellen, dass Gott und Jesus ihr nach all dem Leid der letzten Jahre, nicht ein neues Eheglück gönnen würde.

    Doch die beiden können nur glücklich miteinander werden und unbelastet ihre gemeinsame Zukunft planen, wenn man ihnen anhand der Bibel zeigen könnte, dass Gott ihnen ihren Segen dazu gibt.

    Ich gebe zu, dass ich da nicht mal eben ein paar Verse aus dem Ärmel schütteln kann…darum möchte ich hier gerne um eure Mithilfe bitten.

    LG Ulli

    1. Matthäus says:

      Hallo liebe Ulli!

      Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Ehe bereits geschieden!? Durch den Ehebruch den ja beide begangen haben, ist beiden der Weg für eine Wiederverheiratung geebnet.

      Jesu hat doch einerseits die Frau die den Ehebruch begangen hat nicht verurteilt – er sagte lediglich „Sündige nicht mehr“.
      Die Sünde kann nur mehr bereut werden – wenn BEIDE der Schuldige UND der Unschuldige Bereitschaft haben die Ehe weiterzuführen dann braucht die Ehe nicht geschieden zu werden – dies ist doch offensichtlich nicht der Fall – oder?

      Die Lehre welche Jesus uns vermittelt ist diese:

      Mt 5:32 Ich sage euch aber: Wer sich von seiner Frau trennt, obwohl sie ihn nicht betrogen hat, der treibt sie zum Ehebruch. Und wer eine geschiedene Frau heiratet, der begeht Ehebruch.“

      Und auch diesen Rat gab er:

      Matth. 19: Die Frage nach der Ehescheidung

      1 Nachdem Jesus das gesagt hatte, verließ er Galiläa und kam in das Gebiet von Judäa östlich des Jordan. 2 Eine große Menschenmenge folgte ihm, und er heilte ihre Kranken.

      3 Da kamen einige Pharisäer zu Jesus, weil sie ihm eine Falle stellen wollten. Sie fragten ihn: „Darf sich ein Mann von seiner Frau aus jedem beliebigen Grund scheiden lassen?“

      4 Jesus antwortete: „Lest ihr denn die Heilige Schrift nicht? Da heißt es doch, dass Gott am Anfang Mann und Frau schuf und sagte: 5 ‚Ein Mann verlässt seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, dass die beiden eins sind mit Leib und Seele.’1 6 Sie sind also eins und nicht länger zwei voneinander getrennte Menschen. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.“

      7 „Doch weshalb“, fragten sie weiter, „hat Mose dann vorgeschrieben, dass der Mann seiner Frau eine Scheidungsurkunde gibt, wenn er sich von ihr trennt?“2 8 Jesus antwortete: „Mose erlaubte es, weil er euer hartes Herz kannte. Ursprünglich ist es aber anders gewesen. 9 Ich sage euch: Jeder, der sich von seiner Frau trennt und eine andere heiratet, bricht die Ehe, es sei denn, seine Frau hat ihn betrogen.“ 10 Da meinten seine Jünger: „Wenn das mit der Ehe so ist, dann heiratet man besser gar nicht!“ 11 Jesus antwortete: „Nicht jeder kann begreifen, was ich jetzt sage, sondern nur die, denen Gott das Verständnis dafür gibt.

      Ich finde damit ist alles zu dieser Thematik gesagt.

      Wobei die Worte von Paulus zum „alten Gesetz“ und der Problematik daraus noch diesen Hinweis gab, folglich sind die mosaischen Richtlinien zum Ehegesetz durch diese Aussage tlw. aufgehoben :

      Römer 7: Die Grenzen des Gesetzes

      1 Meine lieben Brüder und Schwestern! Ihr kennt doch das Gesetz. Eigentlich solltet ihr dann wissen, dass Gesetze für uns nur Gültigkeit haben, solange wir leben. 2 Was bedeutet das? Eine verheiratete Frau zum Beispiel ist an ihren Mann durch das Gesetz so lange gebunden, wie er lebt. Stirbt der Mann, dann ist sie von diesem Gesetz frei und kann wieder heiraten.

      3 Hätte diese Frau zu Lebzeiten ihres Mannes einen anderen Mann gehabt, wäre sie eine Ehebrecherin gewesen. Nach dem Tod ihres Mannes aber ist sie frei von den Verpflichtungen des Ehegesetzes. Niemand wird sie eine Ehebrecherin nennen, wenn sie als Witwe einen anderen Mann heiratet. 4 Genauso wart auch ihr gebunden, an das Gesetz. Aber ihr seid davon befreit worden, als Christus am Kreuz für euch starb. Und jetzt gehört ihr nur noch ihm, der von den Toten auferweckt wurde. Nur so werden wir für Gott Frucht bringen, das heißt leben, wie es ihm gefällt. 5 Von Natur aus waren wir einst der Gewalt der Sünde ausgeliefert und wurden von unseren selbstsüchtigen Wünschen beherrscht. Durch das Gesetz wurde die Sünde in uns erst geweckt, so dass wir taten, was letztendlich zum Tod führt. 6 Aber jetzt sind wir von diesen Zwängen frei, denn für das Gesetz sind wir tot. Deswegen können wir Gott durch seinen Heiligen Geist in einer völlig neuen Weise dienen und müssen es nicht mehr wie früher durch die bloße Erfüllung toter Buchstaben tun.

      Ich hoffen diese biblischen Ratschläge/Anweisungen helfen Deiner Freundin! lg. Matthäus

      1. Ulrike P. says:

        Hallo Matthäus und Frank,
        vielen Dank für eure Antworten. Ich konnte einige eurer Gedanken und Bibelstellen mit einbringen und hoffe nun, dass sie dadurch Frieden und Ruhe findet.

        LG Ulli

    2. Frank&Frei says:

      wenn ihr Gatte schon in einer neuen Beziehung lebt, ist die Ehe in dieser Hinsicht eh schon gebrochen. Da gibt es nichts zum Schönreden.
      Dass die Ehe heilig ist, steht ausser FRage, aber ebenso ist das Leben heilig. Und wenn der eine Ehepartner die Ehe durch sein Verhalten gelöst hat, durch Zusammenleben mit einer anderen Parnerin, mit der er sozusagen nun die Ehe vollzieht, so hat Deine Bekannte wohl keinen Grund, schwarz zu tragen und auf Einsicht ihres Ex-Gatten zu hoffen.
      Jehovah ist bei weitem nicht so hart in seinen Entscheidungen, wie es Menschen manchmal sind, auch zu sich selbst.
      Das sind Gedanken, die die Frau sich durch den Kpf gehen lassen sollte. Im übrigen ist es ihr Leben, dass sie lebt und die Tatsache, dass sie sich über diese Umsstände Gedanken macht, zeigt, dass sie REspekt vor Gottes Wort hat, so auch ihre neue Beziehung.
      Manche Menschen neigen dazu, ähnlich dem Christus, die Leiden der Welt auf sich zu nehmen. Was sie niemals können und auch zu keiner Zeit seinem Wirken gleichkommt.
      Einer genügt, eine Ehe zu brechen. Aber 2 sind gefragt, sie zusammen zu halten.
      IN diesem Falle hat Einer sein Werk vollbracht

  24. Ulrike P. says:

    Hallo Matthäus und Alois,
    ich habe keinen Button mehr gefunden, deshalb poste ich meinen Beitrag von hier.

    Joh 12, 47:
    47 Wer hört, was ich sage, und sich nicht danach richtet, den verurteile ich nicht; denn ich bin nicht als Richter in die Welt gekommen, sondern als Retter.

    Ich verstehe es so, dass als Jesus auf die Erde kam, seine einzige Mission war, die Menschen durch sein Leben und seinen Tod mit Gott zu versöhnen.

    Vers 48:
    Wer mich ablehnt und nicht annimmt, was ich sage, hat seinen Richter schon gefunden: Die Worte, die ich gesprochen habe, werden ihn am letzten Tag verurteilen.

    Ablehnung heißt ja, etwas das man dargeboten bekommt zwar wahrzunehmen, aber aus Geringschätzigkeit nicht haben zu wollen.
    Man schlägt ganz bewusst das Versöhnungsangebot Gottes aus.
    Jesu Worte handeln von Liebe und Gerechtigkeit, davon ihn als Erlöser anzunehmen und seinem Vater zu vertrauen. Wer Jesu Worte nicht annimmt, lehnt zugleich Gottes Liebe und Gerechtigkeit ab.

    ZITAT ALOIS:
    Ich glaube auch dass Jesus als Retter gekommen ist, aber wenn der Zeitpunkt des Gerichts gekommen ist, dann ist er auch ein gerechter Richter.

    Das denke ich auch, denn ohne Gericht kann es auch keine alles umfassende Gerechtigkeit geben.

    Ihr Lieben alle miteinander,
    an dieser Stelle möchte ich mich in den Urlaub verabschieden, Dänemark ruft.

    Ich weiß jetzt schon, dass ich euch alle vermissen werde, habe dort nämlich keine Internetmöglichkeit.
    Ach…wisst ihr was…ich nehme euch einfach in meinem Herzen mit! 🙂

    Also, bissi Tage und bleibt gesund an Körper, Geist und Seele.

    Liebe Grüße eure Ulli

    1. Anna says:

      Liebe Ulli und @alle,
      dann kann ich Dir und Deiner Familie nur schöne erholsame Ferien wünschen. Und ohne Internet ist das Leben auch mal ganz schön… Die online-Leitung zu Jehova steht ja.
      Es wurde angeregt bezüglich der Thesen mal Vorschläge zu machen, was sich in den Versammlungen ändern müßte, eben zum Programmablauf usw.
      Im Vordergrund sollte die Bibel stehen. Also jemand der GUT lesen kann, liest auch etwas vor. Die Brüder und Schwestern melden sich dazu, frei und ungezwungen. Wenn jemand etwas nicht versteht darf er fragen usw.
      Predigtdienstschule kann man streichen. Das Buch über die Apostelgeschichte sowieso.
      Schöne Lieder sollte man singen und selbstverständlich beten. Ansonsten Bekanntmachungen und noch ein paar Minuten für „örtliche Bedürfnisse“ insofern, dass die Brüder sich vor der Versammlung äußern können, sollten sie Hilfe brauche, beim Umzug, bei Krankheit, was auch immer.
      Dann würde eine Gemeinschaft in Liebe zusammenwachsen.
      Liebe Grüße Anna

      1. Matthäus says:

        Ein wahres Wort liebe Anna! Sollte je Jesus seine Worte wahr machen die er in der Bergpredigt äußerte dann tun mir diese Menschen heute schon leid – oder eigentlich darf einem soviel Dummheit nicht leid tun.

        Mark. 4:24 Und er sprach zu ihnen: Seht zu, was ihr hört! Mit welchem Maß ihr messt, wird man euch wieder messen, und man wird euch noch dazugeben

        Oder prophetisches Wort:
        Jes 33,1 Weh dir, du Verwüster, der du selbst nicht verwüstet bist, und du Räuber, der du selbst nicht beraubt bist! Wenn du das Verwüsten vollendet hast, so wirst du auch verwüstet werden; wenn du des Raubens ein Ende gemacht hast, so wird man dich auch berauben.

        Auch Paulus wußte dazu das richtige zu sagen: Röm. 14:
        13 Darum lasst uns nicht mehr einer den andern richten; sondern richtet vielmehr darauf euren Sinn, dass niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis bereite. (wieviel mehr seiner eigenen Ehefrau)

        Es ist erschütternd wie sehr sich Menschen innerhalb der Organisation als Marionetten benehmen – ohne Eigenverantwortung ohne Liebe, was ein Merkmal der wahren Jünger Jesu sein sollte.

        In den Sprüchen heist es: LIEBE DECKT SÜNDEN (selbst wenn es eine ist) ZU! Aber solange die LK dazu aufruft Menschen zu hassen vor dem Mitbruder Ekel zu bekunden und nicht offen eingesteht das sie auf dem Holzweg sind, wird sich diese Hatz gegen den Bruder nicht ändern.

        Laß Dich nicht unterkriegen – sei selbstbewußt und steh zu Deiner Überzeugung liebe Terry!
        lg. Matthäus

  25. schneerose says:

    danke für eure kommentare
    sexuele „verfehlungen“ der vergangenheit

    wie schwierig dieses thema ist.. zeigen die erklärungsversuche christliche eigenschaften mit jüdischen wertevorstellungen in einklang zu bringen..

    einfach zum nachdenken…
    (ausschnitt diskusionsrunde schneerosen)

    „ich (br.schneerose) möchte in euer versammlung sesshaft werden…
    meine töchter mit ihren kindern sind bei mir…die herzliche neugierigkeit der schwestern lässt nicht lange auf sich warten..und schon ist es offenkundig das ich nicht nur grossvater sondern auch der vater dieser kinder bin…die erkenntniss.. dass ich mich 2 mal ins komma getrunken habe.. dies alles mit einwilligung meiner töchter geschah.. mildert wie man es an euren gesichtern sieht den sachverhalt nicht“…

    die frage an euch..brüder

    was ist grösser
    die freude das wir das sind ……..oder die angst.. die presse könnte…..

    werden wir trozdem willkommen geheissen.. werden die ältesten mich als vollwertigen vater meiner kinder anerkennen..habe ich die voraussetzung selber ältester zu werden..dürfen wir im gemeinsamen haushalt leben……………..usw.

    wir sind sehr froh ..dass jesus die jüdischen Wertvorstellungen an den stamm gebracht hat..
    christ zu sein..besonders die früchte des geistes ist das beste das uns passieren konnte..wir danken jesus dafür…

    erschreckend sind die wertevorstellungen unserer organisation ..sie erinnern uns an den Talmud … menschen verachtende verordnungen..wie das „kreuzverhöhr“ der brautleute…

    einige meinten.. bruder-info habe eine liberale ansicht über sexualität…welche ansicht hat jah. im fall lot…
    in unserer versammlung könnte lot kein ältester werden.. er würde nicht einmal aufgenommen…trozdem bezeichnet ihn petrus in seinem brief als gerecht..ja.. er ist ein bsp. für uns…wir können nur froh sein..dass jesus unser richter ist..wir brauchen in dieser sache keine verantwortung tragen.. nebenbei haben wir die aussicht ..dass auch unsere „versteckten“ sünden (die keiner weis) vergeben werden.. das kann uns nur recht sein ..

    ein dank noch mal an bruder-info..dieses heikle thema anzusprechen

    ich muss nochmal darauf verweisen..dass meine kommentare nur das empfinden von menschen sind die ihre gedanken laut aussprechen..sie müssen nicht der wahrheit entsprechen und sind nicht als belehrung gedacht… wir möchten weder lot..jah.. brüder noch die bibel in frage stellen oder beleidigen…

    1. Alois says:

      Hallo Schneerosen

      Ich glaube Jehova unterscheidet zwischen den Sünden welche aus dem sündigen Fleische geschehen und solchen Sünden welche unser Geist sündigt. Die Sünden welche aus dem Fleische kommen sind unabsichtlich geschehen, sie wurden nicht heimlich geplant und durchgeführt.
      Die Sünden des Geistes sind Sünden welche heimlich in unserem Inneren geplant werden, oder auch die Sünden welche nichts mit der fleischlichen Sünde zu tun haben, wie das Verleugnen des Heiligen Geistes, oder das Leugnen Jehovas und Jesus Christus. Aber immer gilt, jeder Mensch kann umkehren und bereuen, so wird er leben, egal was er zuvor gemacht hat. Mit einer Ausnahme: Wer den Heiligen Geist leugnet, dem kann nicht vergeben werden, denn ohne Verbindung zum Geist Jehovas kann dem Betreffenden auch nicht geholfen werden.

      Vor Jehova zählt was Jesus in Markus 3 gesagt hat:
      28. Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Söhnen der Menschen vergeben werden, und die Lästerungen, mit welchen irgend sie lästern mögen;
      29. wer aber irgend wider den Heiligen Geist lästern wird, hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig

      Matth. 12
      31. Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
      32. Und wer irgend ein Wort reden wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

      Die Organisation bestraft rechtswidrig die Sünden des Fleisches, aber gerade für die Bestrafung dieser Sünden gibt es keine christlich biblische Grundlage. Die Sünden des Geistes, welche schlimmer sind, kann kein Mensch bestrafen, weil ein Mensch nicht die Gedanken eines anderen Menschen sehen kann. Gemeinschaftsentzüge sind nach meiner Meinung völlig unbiblisch.

      Oft kann man lesen Jehova sei ausschließlich ein liebender Gott. Aber er ist auch ein strafender Gott, wie die Geschichte zeigt und die Zukunft zeigen wird.

      Jak. 1
      17. Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch eines Wechsels Schatten.

      Bei Jehova gibt es keine Veränderung, er war zur Zeit Abrahams derselbe wie jetzt auch. Kein Wunder, ist Jehova doch ewig. Etwas Ewiges kann sich nicht verändern.

      Als Beispiel wie Jehova mit sündigen Menschen umgeht dient die Geschichte von David mit Bathseba. Die erste Sünde die David getan hat, der Ehebruch, kam aus der fleischlichen Sünde. Diese war vor Jehova nicht schlimm, diese Sünde alleine wurde bei den folgenden Strafen auch nicht genannt. Danach wollte David die Sünde vertuschen und ab diesem Zeitpunkt hat David mit seinem Geist gesündigt. Er plante mit seinem Geiste die Sünde in seinem Inneren.

      2. Sam. 12
      9. Warum hast du das Wort Jehovas verachtet, indem du tatest, was übel ist in seinen Augen? Urija, den Hethiter, hast du mit dem Schwerte erschlagen, und sein Weib hast du dir zum Weibe genommen; ihn selbst hast du ja umgebracht durch das Schwert der Kinder Ammon.
      10. Nun denn, so soll von deinem Hause das Schwert nicht weichen ewiglich, darum daß du mich verachtet und das Weib Urijas, des Hethiters, genommen hast, daß sie dir zum Weibe sei.
      11. So spricht Jehova: Siehe, ich will aus deinem Hause Unglück über dich erwecken, und ich will deine Weiber vor deinen Augen nehmen und sie deinem Nächsten geben, daß er bei deinen Weibern liege vor den Augen dieser Sonne!
      12. Denn du, du hast es im Verborgenen getan; ich aber, ich werde dieses tun vor ganz Israel und vor der Sonne!
      13. Da sprach David zu Nathan: Ich habe gegen Jehova gesündigt. Und Nathan sprach zu David: So hat auch Jehova deine Sünde hinweggetan, du wirst nicht sterben.
      14. Nur weil du den Feinden Jehovas durch diese Sache Anlaß zur Lästerung gegeben hast, so soll auch der Sohn, der dir geboren ist, gewißlich sterben.
      15. Und Nathan ging nach seinem Hause. Und Jehova schlug das Kind, welches das Weib Urijas dem David geboren hatte, und es wurde todkrank.

      Weil David eingesehen hat dass er gegen Jehova gesündigt hat, musste er nicht sterben. (Vers 13) aber als Strafe dafür, dass David den Feinden Jehovas einen Grund zur Lästerung gegeben hat musste das Kind aus diesem Ehebruch sterben. (Vers 14)

      In Vers 10 sagte der Prophet zu David, dass er mit der Tat Jehova verachtet hat. David hat Jehova verachtet, weil er ihn für eine Zeit vergessen hatte. David wusste eigentlich dass Jehova alles sieht und diese Tat nicht verborgen bleiben konnte. An Jehova hat er während dieser Zeit nicht mehr gedacht, er hatte Jehova vergessen was einer Verachtung gleichkommt.

      Vers 11 und 12 hat sich zu Lebzeiten Davids buchstäblich erfüllt, nachdem David Jerusalem wegen seinem Sohn Absalom verlassen hatte und 10 Nebenfrauen in seinem Haus zurückgelassen hatte:

      2. Sam. 16
      21. Und Ahitophel sprach zu Absalom: Gehe ein zu den Kebsweibern deines Vaters, die er zurückgelassen hat, um das Haus zu bewahren; so wird ganz Israel hören, daß du dich bei deinem Vater stinkend gemacht hast, und die Hände aller derer, die mit dir sind, werden erstarken.
      22. Da schlug man für Absalom ein Zelt auf dem Dache auf; und Absalom ging ein zu den Kebsweibern seines Vaters vor den Augen von ganz Israel.

      Im Alten Testament war es normal, dass Jehova ein vergebender aber auch ein strafender Gott ist. Im Neuen Testament wird oft hineingelesen, Jehova sei nur ein liebender Gott. Petrus schreibt dass Jehova auch ein strafender Gott ist.

      2. Petrus 2
      1. Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volke, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten nebeneinführen werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen.
      2. Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um welcher willen der Weg der Wahrheit verlästert werden wird.
      3. Und durch Habsucht werden sie euch verhandeln mit erkünstelten Worten; welchen das Gericht von alters her nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht.
      4. Denn wenn Gott Engel, welche gesündigt hatten, nicht verschonte, sondern, sie in den tiefsten Abgrund hinabstürzend, Ketten der Finsternis überlieferte, um aufbewahrt zu werden für das Gericht;
      5. und die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, als achten bewahrte, (neben sieben)als er die Flut über die Welt der Gottlosen brachte;
      6. und die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und zur Zerstörung verurteilte, indem er sie denen, welche gottlos leben würden, als Beispiel hinstellte;
      7. und den gerechten Lot rettete, der von dem ausschweifenden Wandel der Ruchlosen gequält wurde;
      9. Der Herr weiß die Gottseligen aus der Versuchung zu retten, die Ungerechten aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, um bestraft zu werden;
      10. besonders aber die, welche in der Lust der Befleckung dem Fleische nachwandeln und die Herrschaft verachten, Verwegene, Eigenmächtige; sie erzittern nicht, Herrlichkeiten zu lästern,
      11. während Engel, die an Stärke und Macht größer sind, nicht ein lästerndes Urteil wider sie beim Herrn vorbringen.
      12. Diese aber, wie unvernünftige, natürliche Tiere, geschaffen zum Fang und Verderben, lästernd über das, was sie nicht wissen, werden auch in ihrem eigenen Verderben umkommen,

      In den Propheten steht wen Petrus meinte:

      Jesaja 30
      1. Wehe den widerspenstigen Kindern, spricht Jehova, welche Pläne ausführen, aber nicht von mir aus, und Bündnisse schließen, aber nicht nach meinem Geiste, um Sünde auf Sünde zu häufen;
      2. die hingehen, um nach Ägypten hinabzuziehen-aber meinen Mund haben sie nicht befragt-um sich zu flüchten unter den Schutz des Pharao und Zuflucht zu suchen unter dem Schatten Ägyptens!

      Hat sich nun erfüllt durch die Anerkennung als religiöse Körperschaft in vielen Ländern.

      Jes. 59
      12. Denn viele sind unserer Übertretungen vor dir, und unsere Sünden zeugen wider uns; denn unserer Übertretungen sind wir uns bewußt, und unsere Missetaten, die kennen wir:
      13. Abfallen von Jehova und ihn verleugnen und zurückweichen von unserem Gott, reden von Bedrückung und Abfall, Lügenworte in sich aufnehmen und sie aus dem Herzen sprechen.
      14. Und das Recht ist zurückgedrängt, und die Gerechtigkeit steht von ferne; denn die Wahrheit ist gestrauchelt auf dem Markte, und die Geradheit findet keinen Einlaß.
      15. Und die Wahrheit wird vermißt; und wer das Böse meidet, setzt sich der Beraubung aus. Und Jehova sah es, und es war böse in seinen Augen, daß kein Recht vorhanden war.
      16. Und er sah, daß kein Mann da war; und er staunte, daß kein Vermittler vorhanden. Da half ihm sein Arm, und seine Gerechtigkeit, sie unterstützte ihn.

      Klagel. 4
      6. Und die Schuld der Tochter meines Volkes ist größer geworden als die Sünde Sodoms, welches plötzlich umgekehrt wurde, ohne daß Hände dabei tätig waren.

      In Hesekiel steht wie Jehova mit den Sünden umgeht, dafür wurde er sogar von seinem Volke kritisiert:

      Hesekiel 18
      21. Wenn aber der Gesetzlose umkehrt von allen seinen Sünden, die er getan hat, und alle meine Satzungen hält und Recht und Gerechtigkeit übt, so soll er gewißlich leben, er soll nicht sterben.
      22. Aller seiner Übertretungen, die er begangen hat, soll ihm nicht gedacht werden; wegen seiner Gerechtigkeit, die er geübt hat, soll er leben.
      23. Habe ich irgendwie Gefallen an dem Tode des Gesetzlosen, spricht der Herr, Jehova? Nicht vielmehr daran, daß er von seinen Wegen umkehre und lebe?
      24. Wenn aber ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und unrecht tut, nach all den Greueln tut, die der Gesetzlose verübt hat, sollte er leben? Aller seiner gerechten Taten, die er getan hat, soll nicht gedacht werden; wegen seiner Treulosigkeit, die er begangen, und wegen seiner Sünde, die er getan hat, wegen dieser soll er sterben. –
      25. Und ihr sprechet: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Höret doch, Haus Israel: Ist mein Weg nicht recht? Sind nicht vielmehr eure Wege nicht recht?
      26. Wenn ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und unrecht tut, und um deswillen stirbt, so stirbt er wegen seines Unrechts, das er getan hat.
      27. Wenn aber ein Gesetzloser umkehrt von seiner Gesetzlosigkeit, die er begangen hat, und Recht und Gerechtigkeit übt: Er wird seine Seele am Leben erhalten.
      28. Sieht er es ein und kehrt er um von allen seinen Übertretungen, die er begangen hat, so soll er gewißlich leben, er soll nicht sterben. –
      29. Aber das Haus Israel spricht: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Sind meine Wege nicht recht, Haus Israel? Sind nicht vielmehr eure Wege nicht recht?
      30. Darum werde ich euch richten, Haus Israel, einen jeden nach seinen Wegen, spricht der Herr, Jehova. Kehret um, und wendet euch ab von allen euren Übertretungen, daß es euch nicht ein Anstoß zur Missetat werde;
      31. werfet von euch alle eure Übertretungen, womit ihr übertreten habt, und schaffet euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel?
      32. Denn ich habe kein Gefallen am Tode des Sterbenden, spricht der Herr, Jehova. So kehret um und lebet!

      Wir wissen bei jedem der gesündigt hat nicht ob er am Ende seine Übertretung bereut hat und umgekehrt hat. Trotz der Sünden Lots, Davids und vieler anderer in der Bibel genannten Personen gelten sie als Gerechte, weil sie sich am Ende eine neues Herz und einen neuen Geist angeschafft haben. (Vers 31) So auch wir, wenn wir zu Jehova umkehren solange es noch möglich ist, wird unserer früheren Sünde nicht gedacht.

      Alle die Gott gehorchen erhalten den Heiligen Geist:

      Apg. 5:32
      Und wir sind Zeugen von diesen Dingen, aber auch der Heilige Geist, welchen Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.

      Folgende Bibelverse müssen nicht kommentiert werden:

      Röm. 3
      20. Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
      21. Jetzt aber ist, ohne Gesetz, Gottes Gerechtigkeit geoffenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten:
      22. Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesum Christum gegen alle und auf alle, die da glauben.
      23. Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes,
      24. und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christo Jesu ist;

      Röm. 5
      19. Denn gleichwie durch des einen Menschen Ungehorsam die Vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden.
      20. Das Gesetz aber kam daneben ein, auf daß die Übertretung überströmend würde. Wo aber die Sünde überströmend geworden, ist die Gnade noch überschwenglicher geworden,
      21. auf daß, gleichwie die Sünde geherrscht hat im Tode, also auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesum Christum, unseren Herrn.

      Röm 7
      14. Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft;
      15. denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
      16. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, daß es recht ist.
      17. Nun aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die in mir wohnende Sünde.
      18. Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen dessen, was recht ist, [finde ich] nicht.
      19. Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, dieses tue ich.
      20. Wenn ich aber dieses, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die in mir wohnende Sünde.

      Röm. 8
      5. Denn die, welche nach dem Fleische sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, welche nach dem Geiste sind, auf das, was des Geistes ist.
      6. Denn die Gesinnung des Fleisches ist der Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden;
      7. weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft ist gegen Gott, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie vermag es auch nicht.
      8. die aber, welche im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen.
      9. Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
      10. Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.
      11. Wenn aber der Geist dessen, der Jesum aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christum aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.

      Gal. 2
      15. Wir, von Natur Juden und nicht Sünder aus den Nationen, aber wissend,
      16. daß der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesum Christum, auch wir haben an Christum Jesum geglaubt, auf daß wir aus Glauben an Christum gerechtfertigt würden, und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird.
      Jak. 5
      19. Meine Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt, und es führt ihn jemand zurück,
      20. so wisse er, daß der, welcher einen Sünder von der Verirrung seines Weges zurückführt, eine Seele vom Tode erretten und eine Menge von Sünden bedecken wird.

      1. Joh. 5
      16. Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tode, so wird er bitten, und er wird ihm das Leben geben, denen, die nicht zum Tode sündigen. Es gibt Sünde zum Tode; nicht für diese sage ich, daß er bitten solle.

  26. Andrea says:

    lieber matthäus,
    mir geht es ganz genauso. jehova ändert sich doch niemals, wieso war dann damals alles anders?

    ich lese ungern im alten testament, weil ich dann meistens schlecht schlafe und richtig niedergeschlagen bin. es ist mir zu brutal und ich kann es einfach nicht nachvollziehen (wie z.b. den fall mit lots töchtern). für meinen glauben ist es nicht förderlich, obwohl ich weiss, dass die ganze schrift von gott inspiriert ist.

    1. Matthäus says:

      Mit diesen Empfindungen bist du nicht allein, liebe Andrea!
      Gesetze und Handlungen wie sie im mosaischen Gesetz festgeschrieben wurden, sind für viele die Jehova wie seinen Sohn der ja über seines Vaters Eigenschaften verfügt, nicht verständlich oder erklärbar.
      Vielleicht müssen wir uns hier mit den Worten an die Römer abfinden:

      Röm 11: Gott ist unbegreiflich groß
      33 Wie groß ist doch Gott! Wie unendlich sein Reichtum, seine Weisheit, wie tief seine Gedanken! Wie unbegreiflich für uns seine Entscheidungen9 und seine Pläne! 34 Denn „wer könnte jemals Gottes Absichten erkennen?

      1. Johann says:

        Hallo liebe Brüder,
        auch wenn diese Diskussion schon älter ist, möchte ich mich daran beteiligen, weil es eine Bibelstelle gibt, dir mir mächtig Probleme macht.
        2. Könige 2:23 Und er ging dann von dort nach Bẹthel hinauf. Als er auf dem Weg hinaufging, da waren kleine Buben, die aus der Stadt herauskamen und ihn zu verhöhnen begannen und die fortwährend zu ihm sprachen: „Geh hinauf, du Kahlkopf! Geh hinauf, du Kahlkopf!“
        24 Schließlich wandte er sich um und sah sie und rief im Namen Jehovas Übles auf sie herab. Dann kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen von ihnen zweiundvierzig Kinder in Stücke.

        Unter welchem Lehrpunkt soll ich diese Begebenheit begreifen?
        Kleine Buben erlauben sich einen „harmlosen“ Scherz, und werden, nach Ankündigung Elias von Jehova bestialisch zerfleischt?

        Vielen lieben Dank für eure Erklärungen und Meinungen.
        Euer Bruder Johann

        1. Anna says:

          Hallo lieber Bruder Johann, liebe Brüder und Schwestern,

          über diese Schilderungen im Alten Testament habe ich auch schon oft nachgedacht. Wenn sich diese Buben wohl über längere Zeit lustig über Elisa gemacht haben so hätte es nach meiner Meinung auch genügt die 2 Bärinnen zu rufen und die Jungs tüchtig anzubrüllen und zu erschrecken.

          Dann wäre die Lektion für das weitere Leben doch ganz eindringlich gewesen. So aber waren sie tot und konnten gar nichts aus ihrer Respektlosigkeit lernen.

          Elisa ist ja auch danach weg gegangen. Ich als Mutter hätte ihn gelyncht.

          Was die Geschichte mir zeigt ist dass er ja offenbar große Vollmachten von Jehova hatte und dieser NICHT eingegriffen hat.

          Elisa wurde ja zum Nachfolger von Elia und der hatte ja mit seiner Vollmacht auch einiges an Leben auselöscht.

          Hier der Bericht in 2. Könige 1:9-15 als er Feuer vom Himmel herabkommen ließ.

          Er tut dies mit den Worten aus der Hoffnung für alle:

          9 Sofort schickte er einen Truppenführer mit fünfzig Mann los, um den Propheten gefangen zu nehmen. Sie fanden ihn auf dem Gipfel eines Berges. Der Truppenführer ging zu ihm hinauf und befahl: „Bote Gottes, du sollst sofort mit uns kommen – auf Anordnung des Königs!“
          10 Doch Elia entgegnete: „Wenn ich tatsächlich ein Bote Gottes bin, dann soll Feuer vom Himmel fallen und dich samt deinen fünfzig Männern verzehren!“ Da fiel Feuer vom Himmel und verbrannte sie alle.
          11 Der König schickte einen anderen Truppenführer mit fünfzig Mann, um Elia zu holen. Er rief dem Propheten zu: „Bote Gottes, du sollst sofort herunterkommen! Der König befiehlt es!“
          12 Und wieder rief Elia: „Wenn ich wirklich ein Bote Gottes bin, dann soll Feuer vom Himmel fallen und dich samt deinen fünfzig Männern verzehren!“ Da ließ Gott Feuer vom Himmel fallen, und alle verbrannten.
          13 Zum dritten Mal schickte der König einen Truppenführer mit seinen fünfzig Mann zu Elia. Aber dieser stieg zu Elia hinauf, warf sich vor ihm zu Boden und flehte ihn an: „Bote Gottes, bitte lass mich und meine fünfzig Männer am Leben!
          14 Ich weiß, dass Feuer vom Himmel fiel und die beiden anderen samt ihren Soldaten verbrannt hat. Aber bitte, verschone wenigstens uns!“
          _._

          Wie hier der Vers 15 zeigt hat ein Engel Elia Anweisung gegeben diese fünfzig am Leben zu lassen.

          15 Da sagte der Engel des Herrn zu Elia: „Geh mit ihm hinunter! Du brauchst keine Angst vor ihm zu haben.“

          Und dann ging Elia zu Ahasja und teilt ihm mit dass ER sterben wird. Warum dafür 100 Menschen sterben mussten ist mir unklar.

          Der Umgang von Elia und Elisa mit Zornausbruch oder Macht scheint mir nicht im Einklag damit was uns Jesus zeigt.

          Also das ist so auf die Schnelle was mir in der Mittagspause einfällt.

          Herzliche Grüße Anna

          1. Winston an Anna says:

            Liebe Anna,

            Danke für Deinen Kommentar. Auch ich kann bis heute nicht verstehen, wieviel grausame Taten der Juden unserem Gott zugeschrieben werden. Die Bücher Könige, Chronika und Richter sind voll von Greueltaten an unschuldigen Kindern, Greisen, Zivilisten.
            Allerdings hindern mich diese Geschichten der Juden nicht daran, meinem Gott und Jesus zu unterstellen, dass sie das nicht waren und auch nicht gut heissen. Es gibt für mich keinen eifersüchtigen zornigen Gott. Er ist der Schöpfer aller Menschen auf dieser Erde, egal wie sie sich ihm nähern. Die Begründungen in der WTG Literatur mit alten aufgewärmten, grausamen Schilderungen, wie Gott Menschen wegen Ungehorsams, manchmal wegen kleinster Vergehen (Onan) bestraft dienen doch nur der Einschüchterung ihrer Schafe, genau so wie das proklamierte nahende Ende, das uns ermuntern soll ihnen Gehorsam und Respekt bis hin zur Aufgabe eines selbstbestimmten Lebens, auf dem Altar der Götzenanbetung zu opfern.
            – Keine Bildung
            – kein ordentlicher Beruf
            – keine Kinder
            – keine Renten oder Krankenversicherung für Vollzeitdiener
            Jedes mal, wenn im Wachturm so eine Geschichte mit dem Kommentar endet. Hast Du verstanden, warum wir Jehova gehorchen müssen ? Nur wenn wir der Gesellschaft gehorchen, liebt uns Jehova, sonst geht es uns wie Onan oder irgendeinem anderen ermordeten Juden oder Kanaaniter, der ungehorsam war.
            Diese Art zu denken widerspricht allen überlieferten Lehren unseres Herrn Jesus.

            Ein kleines Beispiel, wie die WTG die altestamentarischen Schriften deutet
            w07 1. 4. S. 21-25
            Loyal zu Christus und seinem treuen Sklaven stehen

            Jesaja 45:14
            Dies ist, was Jehova gesprochen hat: „Die Fronarbeiter Ägyptens und die Kaufleute Äthiopiens und die Sabạ̈er , hochgewachsene Männer, sie werden sogar zu dir übergehen, und dein werden sie werden. Hinter dir her werden sie wandern; in Fesseln werden sie herüberkommen, und vor dir werden sie sich niederbeugen. Zu dir werden sie beten [und sagen]: ‚In der Tat, Gott steht mit dir in Gemeinschaft und sonst gibt es keinen; es gibt keinen [anderen] Gott.‘ “
            Dann gleich dahinter die Erklärung der WTG
            Bildlich gesprochen „wandern“ die „anderen Schafe“ hinter der gesalbten Sklavenklasse und ihrer leitenden Körperschaft her, indem sie ihrer Leitung folgen. Bereitwillig und unentgeltlich stellen die anderen Schafe ihre Kraft und ihre Mittel in den Dienst des weltweiten Predigtwerks, das Christus seinen gesalbten Nachfolgern auf der Erde aufgetragen hat.

            Dümmer geht’s wohl nicht mehr.

            Aber der Bibeltext paßt bestens zum TuvS
            – Hinter Dir werden sie wandern
            – in Fesseln werden sie kommen
            – Dich werden sie anbeten

            Die Fesseln abnehmen nicht vergessen !!

            Das kommen mir Bilder aus dem Film Onkel Toms Hütte in den Sinn. Die Schwarzen in Fesseln hinter den Herren bei der Anbetung derselben. Oh Master, der Du uns führst und leitest.

            Dazu im Wachturm vom Oktober2013 „Dient als Sklaven für Jehova“ eine klare Verdrehung einer Bibelstelle zur weiteren Begründung:
            Das steht wirklich in der Bibel:
            10 In der Bruderliebe seid herzlich zueinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend; 11 im Fleiß nicht säumig, brennend im Geist; dem Herrn dienend
            Und das im Wachturm:
            „Seid nicht saumselig in euren Geschäften. Dient als Sklaven für Jehova“ (Röm 12:11)

            Ich glaube, denen gehen bald die letzten Lichtlein aus. Wenn das Niveau der kommenden Schriften weiterhin so sinkt, dann verlassen auch die letzten intelligenten Zeugen diesen Verein. Über den verbliebenen Rest, kann man dann auch leichter herrschen, solange diese erfolgreich vom Denken abgehalten und von ihren entsorgten denkenden EX-Zeugen fernhalten werden.
            Dann wird’s aber finster für den verbliebenen Rest.

            Liebe Grüße
            Thomas

          2. Gaberta says:

            Lieber Thomas,
            über diesen Artikel „Dient als Sklave für Jehova“ bin ich auch gestolpert.
            Habe 5 verschiedene Bibelübersetzungen verglichen, in allen steht in
            Röm. 12:11 Dient dem Herrn, od. ähnlich, in keiner übersetzung wird das
            Wort Sklave verwendet. In der Studienbibel wird bei Jeh. auf den Anhang
            1 C o. D verwiesen. hab mir mal die Mühe gemacht diese Erklärung zu verstehen.
            Fakt ist, dass hier im Urtext der best. Artikel davor steht und somit wohl
            eher Jesus gemeint ist, wenn ich das richtig verstanden habe. und nochdazu
            nicht als Sklave.
            Eifernde Grüße
            Gaberta

          3. Jade says:

            Leider beobachte ich etwas anderes. In meinem (auch familieren) Umfeld laufen sie begeistert hinter dem Sklaven her. Zum letzten Kongress sagte eine Schwester zu mir, dass alles( zB. die Ansprachen) immer besser würde bei den Zeugen. Das hat sie schon oft zu mir gesagt. Und ich glaube wirklich , dass sie es auch so empfindet.
            Ich schweige dann lieber ,obwohl es mir weh tut. Sie sind so furchtbar verblendet.
            Die grausamen Geschichten aus dem AT sind wirklich schrecklich, und ich habe deshalb schon oft mit Gott gehadert.
            Ich hoffe sehr, dass man es ihm nur deshalb anlastet, weil grausame Menschen es so wollten. Die Sache mit den Bären und den Kindern widerspricht allen menschlichen, natürlichen Gefühlen! Und das Wühlen in diesen Geschichten habe ich in der Vers.immer als so niederschmetternd empfunden,dass ich oft das Bedürfnis hatte sofort den Saal zu verlassen.
            LG Jade

          4. Zadok/Achim says:

            Liebe Anna, lieber Thomas,

            wenn man speziell diese Begebenheit liest, kommen sicher solche Gefühle auf, da reagiert das Mutterherz besonders heftig.
            Aber ich denke, man sollte bedenken, welche Umstände damals herrschten:
            – Die Israeliten aus dem 10Stämme-Reich hingen der Baalsanbetung an,
            gut möglich dass sie ihren Baalsgötzen auf dem Hausdach hatten.
            – Elia kämpfte einen harten Kampf gegen die Baalsanbeter und Propheten.
            – Diese Kinder haben vermutlich zu Hause alles andere als
            respektvolles Verhalten gegenüber dem Propheten Jehovas gelernt.
            – Und nicht zu vergessen: Elia war nicht irgendjemand, der war das
            Sprachrohr Jehovas! Was er sagte, das kam wirklich vom Jehova! Er
            war das was unsere liebe LK gerne wäre.

            Stellt Euch vor, auf einem Kongress sehen 42 Kinder den Sanderson und schreien: Glatzkopf! Nur schwer vorstellbar sogar bei den Zeugen…
            und der Vertreter Jehovas soll diese Respektlosigkeit hinnehmen?
            Es geht für Elia ja auch darum, dass mit ihm sein Gott gelästert
            wurde.
            Die Begebenheit ist vielschichtiger als man denken mag..

            Liebe Grüße aus Schwaben nach Bayern
            Achim

          5. Dennis says:

            Lieber Achim,

            ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber ich verstehe Deine Erklärung nicht ganz. Den Vergleich mit Sanderson und dem Kongreß auch nicht.

            Kein normaler Mensch, auch der schlimmste Verbrecher nicht, käme auf die Idee 42 Kinder grausam zu töten, nur wegen solch einer Lappalie.

            Für mich ist es hoch fragwürdig, dass…

            … es sich so zugetragen hat

            … dieser Bibeltexte tatsächlich inspiriert ist

            … Jehova hier seine Hände im Spiel hatte

            Lg
            Dennis

        2. M. an Johann says:

          Hallo Johann,

          eine Theorie dazu gibt es hier:
          bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=367

          LG,

          M.

          1. Matti says:

            Ich finde diesen Erklärungsversuch mehr als dürftig.
            Persönlich halte ich es so: Ich gehe nicht erst davon aus, dass alles was ich in der Bibel lese gerecht, oder von Gott inspiriert ist. Wie sollte ich sonst prüfen ob ich diesem Gott meinen Glauben schenken will? Wenn ich voreingenommen an eine Sache rangehe, passiert mir das selbe wie unter der Fahne der WTG.
            Berechtigte Kritik und logisches Denken bleiben auf der Strecke.

            Bei solchen Bibelstellen mache ich mir eher Gedanken darum, ob dieses Bibelbuch überhaupt inspiriert ist, welches Bild es von Gott vermittelt und ob es zum restlichen Bild passt. Vielleicht beinhaltet das Bibelbuch doch mehr Gedanken und Vorstellungen des Schreibers, die das Bild vielleicht verzerren könnten?
            Schliesslich hat weder Jesus noch geistgesalbte Propheten die Bibel, als die, die wir heute haben, persönlich signiert und freigegeben.
            Die Umstände wie die Bibel zusammengefügt wurde, lassen Raum für Spekulationen und Kritik.

            Auf jeden Fall würde ich einem intelligenten Schöpfer nicht zumuten, solch Grausame Taten auszuführen, geschweige denn in einem inspirierten Buch niederzuschreiben.

            Damit möchte ich die Bibel nicht als falsches Buch abstempeln, jedoch sollte man seinen Glauben sorgfältig prüfen. Egal ob Koran, Bibel etc.

            Lg Matti

          2. Dennis an johann says:

            Lieber Matti,

            sehr gute Gedanken. Deine Herangehensweise an die Bibel finde ich sympathisch und vernünftig.

            Tatsache ist, dass das Wort „Bibel“ in der Bibel, die wir heute haben, überhaupt nicht vor kommt. Das was wir heute als „Wort Gottes“ ansehen wurde von einigen wenigen Menschen zusammen gestellt.

            Lg
            Dennis

          3. M. says:

            Hallo,

            also wenn ich einige der Kommentare ansehe – pickt man sich aus der Bibel heraus was einem gefällt, das andere kann man dann schon getrost unter den Tisch fallen lassen? Im Zweifelsfall sei dieses oder jenes Buch nicht inspiriert?

            Natürlich ist Jehova Liebe und Jesus Christus sein Bild, gerade im NT kann man das sehen.

            Im AT erkennt man aber doch den hohen Maßstab, der absolut vollkommen ist.

            Z. B. ist das Gesetz ein ERZIEHER, der die SÜNDE aufzeigt. Der Erzieher, der sie dann zum Christus führt, wo es die Erlösung gibt. Deshalb sollten die Menschen auch die ganze Heilige Schrift, also auch das AT lesen, damit sie erkennen, wie heilig der Allmächtige Gott ist.

            Wenn man sich das mal vorstellt – von der Verzweiflung „ich krieg nix auf die Reihe, wie es vom Gesetz verlangt wird, ich bin am Ende; Jehova ist so heilig und groß, ich bin ein absoluter Sünder“, zur Erlösung in Jesus, der unsere Gerechtigkeit IST. Und der uns dann hilft, so zu leben, wie Gott es möchte. So wird doch erst das Ausmaß von Seiner Liebe klar.

            Die Sünde plus Auswirkung erkennen – die Sünde wird allgemein unterschätzt. Als sei eine „kleine“ Sünde nur Larifari. Die Sünde trennt vom heiligen Gott, wegen der „Sünde“ musste Jesus sterben.

            Gott ist GÜTIG, aber auch GERECHT. Er ist LIEBE, aber auch HEILIG, deshalb KANN er seine Liebe und seine Barmherzigkeit nur denen zuwenden, die Ihn und seine AUTORITÄT anerkennen.

            Elisa war, wie schon jemand schrieb, ein heiliger Gottesmann, ein Vertreter des Höchsten.

            LG,

            M.

          4. Hopefull says:

            Hallo Ihr Lieben

            auch sollten wir nicht vergessen, JHWH und Jesus, sein Sohn, sind diejenigen , die in die Herzen der Menschen blicken können. Gott weiß schon im Vorraus, was aus kleinen Kindern später mal wird. Wie also ihre Herzeneinstellung, gut oder böse, im Erwachsenenalter sein wird. JHWH lebt im Jetzt, in der Zukunft und in der Vergangenheit gleichzeitig. Deswegen ist er auch nicht ein Geist, sonder er IST Geist. Weil er keine Grenzen hat und auch Herr über Zeit und Raum ist.
            Ich habe mich auch immer gefragt, warum mussten ausgerechnet auch die Kinder sterben, besonders da, wo Gott einen Bann auf ein Volk auferlegt hatte, d.h. zur Vernichtung verurteilte, mit Kindern.
            Für mich ist das die einzigste Erklärung, weil Gott eben weiß, was aus den Kindern wird.
            Auch darf man nicht vergessen, dass manche Hintergrundserfahrungen einfach fehlen. Sie sind nicht mit aufgeschrieben worden. Ich habe ja neulich die Bücher von Eusebius von Ceasarea gelesen und bin da auch interessante Informationen gestoßen, die in der Bibel nicht aufgeschrieben wurden.
            Ein Beispiel ist Apg. 21: 38
            Der Oberste war übrigens, laut Josephus (Eusebius zitiert hier nämlich Flavius Josephus), Felix, der Paulus fragte ober er der Ägypter wäre, den sie suchten.
            Warum diese Frage? Die Bibel schreibt nämlich nichts dazu. Aber dazu gibt es eine Geschichte, die Eusebius in seinem 2ten Buch Kap 21 aus Josephus zitiert. Dass nämlich ein Mann aus Ägypten nach Jerusalem kam, und 30.000 Mann zusammenrottete mit Betrug, und sie dazu verführte Jerusalem zu erobern. Der Oberste Felix musste mit seiner Garde zu Hilfe kommen und schlug den Pöpel mit Hilfe der Bewohner nieder und der Ägypter floh mit wenigen in die Wüste. Da der Kommandant Felix ihn nie zu Gesicht bekam und nicht wusste wie der Aufrührer aussah, dachte er, der Paulus wäre es und deshalb stellte er ihm diese Frage.

            Die Bibel ist ja auch wie ein kleines Geschichtsbuch, voll von zugetragenen Begebenheiten, wo der Schreiber aber nicht alle Hintergundsinformationen preis gibt. Und so, denke ich mal, könnte man einen etwas falschen Eindruck bekommen.

            Auch gibts im NT die Geschichte von dem einen Cäsar, der „Augenblicklich“ von Würmern zerfressen wurde. Auch dazu zitiert Eusebius eine interessante Begebenheit aus den Büchern von Josephus. Nämlich was der Grund war, warum JHWH so reagierte. Sehr interessant. Ich kann es nur empfehlen die alten Geschichtsbücher mal zu lesen. Man bekommt wirklich ein tieferes Verständnis zur Bibel.

            Liebe Grüße Hope

        3. waytodawn says:

          Lieber Johann,

          sich diese Situation erklären, kann man in vielerlei Hinsicht.

          Möglichkeit 1:
          Die Juden haben die Schrift bzw diese Begebenheit „ausgeschmückt“, um den blinden Gehorsam und Respekt für ‚Männer Gottes‘ zu rechtfertigen.

          Möglichkeit 2:
          Wir dürfen hier nicht vergessen, zu welchen Zeiten das vermutlich stattfand: Jehova wirkte zu diesen Zeiten öffentlich Wunder für sein Volk! Das MUSS in den umliegenden Ländern, Städten etc bekannt gewesen sein!
          Möglich, dass Jehova seinen Richtern und Propheten diese Gewalten gegeben hat, um ihnen selbst – und anderen zu zeigen, dass sie doch zu menschlich sind. Dass sie noch so stark sein können und dennoch Unheil übereinander bringen. Wie gut zu wissen, dass Jehova eben NICHT aus Jähzorn handeln würde – oder aus falscher Eitelkeit.

          In dem Beispiel, welches Anna aufgeführt hat, kann ich mir zB denken, dass dies eine Schutzmaßnahme war, die verhindern sollte, dass der Prophet wegen der Ankündigung getötet werden würde.
          Mussten hierfür diese 100 Menschen sterben? Aus heutiger humanistischen Gründen vielleicht nicht. Das ist ja das, weshalb das AT von Atheisten immer gerne zerissen wird. Aus heutiger Sicht, war der Tod dieser 100 Menschen vielleicht ungerecht.
          Doch ich traue Jehova zu, dass er in die Herzen eines jeden Mannes gesehen hat und auch entscheidet, wer bei der Auferstehung dabei sein wird! Mich beruhigt dieser Gedanke ungemein:
          Jehova will, dass wir leben und ihn schmerzt jeder einzelne Verlust!

          Dennoch orientiere ich mich viel mehr an dem Wirken Jesu, der mit zwei simplen Geboten gezeigt hat, wie wir unsere Dankbarkeit für die unverdiente Güte Jehovas zeigen können:
          Jehova und unseren Nächsten lieben wie uns selbst.

        4. Matti says:

          Hallo leiber Johann!

          Dem Stimme ich voll und ganz zu. Einige Texte im alten Testament scheinen einen Gott zu beschreiben, der sich in seinen Eigenschaften Jesus kaum ähnelt.

          Ein weiterer Text der mir persönlich den Kopf zerbricht ist die Begebenheit in 2.Samuel 11 und 12. Hier schwängert David eine verheiratete Frau und bringt ihren Mann auf hinterlistige Art und Weise zu Tode!
          Als der Prophet Nathan ihm sein Vergehen vor Augen hält, bereut David es.
          Was dann passiert ist für mich unerklärlich:2.Samuel 12:14-15″ 14 Dessenungeachtet wird, weil du durch diese Sache ohne Zweifel Jehova gegenüber respektlos gehandelt hast, auch der Sohn, der dir eben geboren worden ist, ganz bestimmt sterben.“ 15 Dann ging Nathan in sein eigenes Haus. Und Jehova schlug dann das Kind, das die Frau Urịas dem David geboren hatte, so daß es krank wurde.“

          7 Tage später starb das Kind.
          Also hat hier Jehova ein unschuldiges Kind, wegen des Vergehens Davids, umgebracht. Jesus vergibt „77 mal“ , aber der Gott des alten Testaments vergibt nur unter der Bedingung einen Unschuldigen zu töten?
          Aus heutiger Sicht rechtlich nicht auszudenken!

          Lg Matti

          1. Elke says:

            Lieber Matti,

            nach dem GESETZ hätten sowohl Batseba wie auch David getötet werden müssen. Was wäre denn aus dem ungeborenen Kind geworden? Richtig, es wäre auch zu Tode gekommen.
            Es ist daher eine außerordentliche Gnade Jahwes gewesen, David wegen seines Versprechens am Leben zu halten und Batseba ebenfalls.
            Aber er hat deutlich die vorliegende Schuld offenbart. Der Bericht schildert, wie David gefastet und gebetet hat. Das ist auch seinen Bediensteten aufgefallen und sie haben sich garantiert ihren Teil gedacht. Aber das war nur ein Teil der Sühne, die David wegen seiner Tat zu tragen hatte.

            Ich persönlich bin sehr froh, dass wir heute nicht mit solchen direkten Maßnahmen Gottes zu rechnen haben und bete darum, dass mich das nicht in Versuchung führt, in meinem Verhalten lässig zu werden. Und es zeigt mir noch einmal, wie ungeheuer groß die Gnade durch Christus ist.

            Euch allen einen schönen Abend
            Elke

          2. M. an Elke says:

            Elke,

            „und bete darum, dass mich das nicht in Versuchung führt, in meinem Verhalten lässig zu werden.“

            Dann bitte, bitte Elke nimm die Anfangsaussagen im Kommentar zurück:
            http://www.bruderinfo.de/?p=1303&cpage=1#comment-70634

            M.

          3. Elke says:

            Guten Tag M.

            möchtest du bitte konkretisieren, was ich zurücknehmen soll? Es mögen mir durchaus auch Fehler unterlaufen, aber ich argumentiere in der Aufrichtigkeit meines Herzens und nach meiner Überzeugung, die ich mittlerweile gewonnen habe.

            Ich freue mich auf deine Antwort und sende dir liebe Grüße
            Elke

          4. M. an Elke says:

            Liebe Elke,

            dein aufrichtig gemeintes Kommentarschreiben bezweifle ich nicht. Aus der Fülle des Herzens sprudelt der Mund 😉

            Bei dem Kommentar meinte ich den ersten Absatz über die Salbung und Schwefel.

            Wir sollten über niemanden nachteilig reden (Titus 3:2) und wir können nicht ins Herz sehen. Jehova sieht doch den einzelnen Menschen und Jesus sagte, nichts vor der Zeit zu richten (1. Korinther 4:5). Wer sagt, dass ich oder du „richtiger“ liegen?

            Bis zum Gericht wird Jesus sicher alle möglichen „Werkzeuge“ benutzen, damit sein Name bekannt würde um so viele Menschen wie möglich zu retten (Philipper 1:18). Jeder ist da für sich selbst verantwortlich, ein Werkzeug zu sein. Solange Menschen sammeln (statt zu zerstreuen), können wir uns freuen und unseren Teil beitragen.

            Dies meine ich gut, aber das weißt du sicher.

            LG,

            M.

          5. Elke an M. says:

            Hallo lieber Bruder M.,

            ganz herzlichen Dank für diesen Hinweis.

            Es liegt mir fern, jemanden persönlich zu verurteilen, was ich wirklich verurteile, ist das SYSTEM der Handlung. Wenn sich heute ein Mitglied der LK hinstellen würde und berichten, dass er vorsichtiger wurde mit den Beurteilungen bezüglich Abtrünnigkeit oder ähnlichem, bitte glaube mir, ich würde mich darüber genauso freuen wie über einen neuen Namen hier.

            Wieder und wieder habe ich auch hier geschrieben, dass mir nicht in erster Linie daran liegt, dass verkehrte Lehrer von Gott zur Rechenschaft gezogen werden, sondern dass ich auch denen zu vergeben in der Lage bin, die mir übel zugesetzt haben. Schon einige Älteste haben sich hier eingefunden und bedauert, früher diese Dinge so gehandhabt zu haben und wer sollte ich da sein, dass ich das hinterfrage? Wenn Jahwe möchte, dass alle Menschen gerettet werden, warum sollte ich dann ein Stöckchen zwischen den Füßen platzieren?

            Nein lieber Bruder M. das möchte ich nicht, auch wenn es manchmal sehr schwer ist, so zu denken, denn das Leid dieser falschen Lehre hat nun schon die 4. Generation unserer Familie erreicht und leider auch einen traurigen Höhepunkt. Aber gerade deshalb möchte ich auch so differenzieren. Und ich entwickle wirklich Glut, wenn ich einen solchen Brief lese. Das betrifft den Geist, der dahinter steckt, nicht die Person, um die ist es mir schade, aber der Geist und die Lehre dahinter – ich danke für die Gewissheit, dass der Feuersee gute Außmaße hat! Jesus hat auch die Klasse der Pharisäer und Oberlehrer (kommt mir bekannt vor) als Heuchler und Otternbrut bezeichnet, aber er unterredete sich mit Einzelnen von ihnen. Auch da stand nicht die Person als solches als Beleidigter, sondern die von ihnen verbreitete Irrlehre.

            Insofern bemühe ich mich von NIEMANDEM nachteilig zu reden (manchmal eher hilflose Bemühung)aber von ETWAS, nämlich dieser Lehre und dem dahinter stehenden Geist rede ich nachteilig, damit das Recht Gottes wieder an seinen Platz kommt. Aber zur Verbreitung dieser Lehre gehören leider wieder Personen und da schließt sich dann der Kreis.

            Nochmal vielen Dank für den Hinweis, ich werde mich bemühen, das künftig in den Kommentaren stärker zu differenzieren und ich bedanke mich auch, dass du mich auf eine Gefahr aufmerksam gemacht hast. Ich wollte niemanden verletzen.

            Liebe Grüße
            Elke

          6. Elke says:

            Hallo liebe Forscher,

            ganz grundsätzlich halte ich es so, dass ich davon ausgehe, dass die Bibel inspiriert ist. Nur die Bibel.

            Bei erwähnten Geschichten kann man schon ins Hadern kommen und das ist auch völlig okay. Vergessen wir nicht, dass auch Abraham mit Jahwe rechtete, als es um die Bewohner Sodoms und Gomorras ging. Aber genau daraus sollten wir auch unsere Lehre ableiten. Jahwe sollte nicht auf unser Niveau gebracht werden, wir bitten einfach, dass wir sein Niveau verstehen.

            Zur Sache mit den 42 „Kindern“. Ich gebe euch mal den Bibeltext aus Jesaja 65:20 zu bedenken: „20 „Nicht mehr wird es dann von jenem Ort einen Säugling von wenigen Tagen geben noch einen alten Mann, der seine Tage nicht erfüllt; denn obwohl hundert Jahre alt, wird einer noch als Knabe sterben; und was den Sünder betrifft, obwohl hundert Jahre alt, wird Übles auf ihn herabgerufen werden. (der NWÜ entnommen)

            Wie alt war Jesus bei seiner Taufe? Na eben. Warum? Weil das jüdische Recht die Volljährigkeit erst ab diesem Alter vorgesehen hat und Jesus seinen Dienst erst als Erwachsener begann. Wenn ihr 5. Mose 21:18-21 dazu nehmt, werdet ihr bestimmt nachvollziehen können, dass der Begriff „Kinder“ eher großzügig verwendet wurde. Das waren mit Sicherheit keine kleinen unschuldigen Bengelchen, die mal einen typischen Streich ausgeheckt haben. Stellt euch vor, ihr hättet eine Bande Jugendlicher um euch, du bist allein und die haben Blödsinn im Kopf, gehen mit Häme auf euch zu. Wie fühlt ihr euch dann? Berlin Alexanderplatz vor ein paar tausend Jahren.

            Diese Erklärung ist nicht „inspiriert“ 🙂 Einfach ein Gedanke.
            Ganz liebe Grüße
            Elke

            ===========================================================

            Hallo Elke,
            auch für diese Erklärung ein dankeschön.
            Auch ich hatte mir schon vorgenommen zu dieser Thematik selbst etwas zu schreiben. Aber besser kann mann es nicht sagen. Es sind genau meine Überlegungen auch.
            Wir müssen und davor hüten unser Gerechtigkeitsempfinden als Masstabvon Ereignissen zu nehmen die wir einfach nicht beurteilen können und müssen. Deshalb die Bibel als von Gott inspiruietrt in Frage zu stellen ist gefährlich wenn nicht sogar vermessen. Die Bibel ist und bleibt hier bei Bruderinfo die Grundlage unseres Glaubens und vertrauens an Jehova Gott und seinen Sohn Jesus Christus.

            Wollen wir de Handlungen Gottes beurteilen? Paulus fragt uns sogar“ wer will Gott vorschreiben was er mit seiner Schöpfung tut?
            Wir dürfen und müssen darauf vertrauen das unser Schöpfer Gerecht und richtig handelt, das gehört zum „Glauben“ an Gott dazu. Nicht nur glauben das es einen Gott gibt sondern das er gerecht und gut zu unserem Nutzen wirkt.
            Liebe Grüße
            an alle
            Bruderinfo

          7. Manfred an Elke, Bruderinfo says:

            Liebe Elke, Liebe Brüder von Bruderinfo,

            vielen Dank für Eure Erklärungen. Ich verstehe das in allen Punkten genauso. Evt. hat diese Situation sogar noch einen prophetischen Hintergrund. Allerdings werde ich im Moment noch nicht schlau daraus. Was mir nur aufgefallen ist, dass hier von 42 Kindern gesprochen wurde, die von Bethel herauskamen. In der Offenbarung wird ja folgendes geschrieben:

            Off. 11:1-2, Elberfelder 1 Und es wurde mir ein Rohr, gleich einem Stab, gegeben und gesagt: Steh auf und miss den Tempel Gottes und den Altar und die, welche darin anbeten!
            2 Und den Hof, der außerhalb des Tempels ist, lass aus und miss ihn nicht! Denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zertreten 42 Monate.

            Im Vers 2 haben wir eine heilige Stadt, die 42 Monate zertreten wird. Die Zahl 42 finden wir in abgewandelter Form noch in weiteren Bibelbüchern. Denn 42 Monate sind genau 3,5 Jahre = 3,5 Zeiten oder 1.260 Tage.

            In der Bibel steht nicht einfach nur etwas um das Papier zu füllen. Die ganze Bibel zusammen genommen ist ein riesiges Rätsel, dass man nur mit Hilfe des heiligen Geistes lösen kann. Auch wenn es uns manchmal seltsam erscheint, was irgendwo geschrieben steht. Es hat mit Sicherheit eine tiefere Bedeutung als wir durch das bloße Lesen der Buchstaben erkennen können.

            Liebe Grüße Manfred

          8. Matti says:

            Vielen Dank für die vielen Beiträge!

            Es waren einige Gedanken dabei die ich persönlich gar nicht im Sinn hatte und die einige Punkte aus einer ganz anderen Perspektive beleuchten!
            Genau deswegen finde ich den Gedankenaustausch zu biblischen Themen so wichtig!

            Lg Matti

          9. Elke an Bruderinfo says:

            Liebes Team von Bruderinfo,
            lieber Bruder,

            zunächst Danke für das Lob. Die Bibel zu hinterfragen ist für mich völlig in Ordnung und so, wie man den Sinn des Lebens hinterfragen kann ohne gleich als potentieller Selbstmörder zu gelten, so ist es auch völlig legitim, zu hinterfragen, was dafür spricht, dass ein Bibelbuch inspiriert ist oder ob etwas dagegen spricht.

            Tatsächlich halte ich dies sogar für äußerst wichtig. Warum sollten wir uns mit tollen Geschichten beschäftigen, wenn wir Zweifel hegen, ob dieses Buch auch Gottes Gedanken enthält? Wir machen doch auch die Butter aufs Brot (des Lebens) und nicht umgekehrt, oder? Ich habe mir eine Schlüsselfrage zurecht gelegt: Was würde mich als Gott veranlassen, so zu handeln? Wenn ich dann etwas nicht verstehe, gehe ich mit dieser Frage „ins Gericht“, also so, als würde ich als Gott versuchen, diesem armen Weibsbild Elke mal zu erklären, dass die Handlung einen tieferen Sinn hat. Das kann mal was länger dauern, ich bin ja bloß Mensch, aber es funktioniert, weil man dann von sich selbst erwartet, die Dinge von Gottes Standpunkt aus zu sehen.
            Das habe ich mich früher nicht getraut, weil gerade der Vorwurf der Vermessenheit immer im Raum stand. Aber solange wir aufrichtig am Wort Gottes interessiert sind, gibt es meines Erachtens keine Vermessenheit, diese fängt erst dann an, wenn wir Gottes Gedanken durch unsere eigenen ersetzen und damit zufrieden sind, bzw. diese als neues Testament verkaufen wollen. Oder wenn wir aufhören, etwas verstehen zu wollen.

            Ich bin sicher, dass wir darin einen Konsens finden.
            Liebe Grüße der brüderlichen Verbundenheit
            Elke

  27. schneerose says:

    hallo alois

    danke für deine biblische darlegung…

    um zu verstehen was wir im kreise der schneerosen diskutiert
    haben .. warum wir die verantwortliche seite eines vaters und patriarchen hineininterpretiert haben sei.. folgende erdachte situation zur veranschaulichung…

    „du alois.. lebst mit deinem bruder und deiner mutter in afganistan
    die menschen dort..insbesondere die taliban sind dir wegen deiner christlichen anschauung sehr feindlich gesinnt…keiner der muslimischen väter wird dir seine tochter zur frau geben..im gegenteil.. sie betrachten euch als feinde…möchten euch töten…

    um nicht ständig in angst zu leben geht ihr aus der stadt hinaus in die einsame berggegend…die zeit vergeht und du erkennst das ihr ohne nachkommen seid.. einer nach dem anderen sterben werdet…

    nun sagst du zu deinem jüngeren bruder… unsere mutter wird alt sie kommt in die Wechseljahre..und wir haben keine frauen mit der wir kinder haben können…
    komm..lass uns unserer mutter wein zu trinken geben……“

    ich möchte hier nicht mehr weiterschreiben …denk dir die geschichte zu ende…

    du schreibst alois.. „auch gab es noch keine Gesetze welche das was passiert ist verboten hätten. “
    dann hätte jah. sodom..gomora ungerechterweise hingerichtet…

    es gibt gesetze die in unser herz geschrieben sind…
    z.b. keinen menschen töten..nicht stehlen..lügen..usw…
    auch das eltern nicht kinder missbrauchen oder umgekehrt ist in unser herz eingeschrieben………und ich denke sicher richtig.. wenn ich als bruder schneerose zu dir spreche..es gibt keinen einzigen grund auf dieser welt..der es rechtfertigt.. unsere mütter oder töchter zu scwängern.. oder auf andere weise sexuellen umgang mit ihnen zu haben…

    wir möchten gott und die bibel nicht in ein schiefes licht rücken..sondern nur zum ausdruck bringen..dass wir diesen bericht in der bibel nicht verstehen…

    zu diesem thema vom bruder-info haben wir noch viele gedanken die wir einbringen möchten..nur die formulierung ist schwierig ..wir möchten niemand verletzen…darum schweigen wir…

    ein bsp. von den sr. schneerosen
    du alois hast im kommentar david erwähnt..weist du wie sich eine frau fühlt..wenn dein mann „jedesmal“ mit einer neuen frau heimkommt …die geistigen und körperichen bedürfnisse der ersten frau (frauen) nicht wahrnimmt..gilt die unvollkommenheit von der bruder-info spricht nur für den mann…

    ich möchte dir die aussagen der sonst sehr friedlichen sr. schneerosen sparen…
    alois.. wir danken nochmals für deine stellungnahme…

    1. Matthäus says:

      Zu dieser Thematik sind viele – für mich ungeklärte Fragen wie daß mosaische Gesetz mit der Liebe Gottes in Einklang zu bringen sein soll, und auch folgender Brief verdeutlichen soll:

      Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen. Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie, als achtsame Christin, dass Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da diese nach Leviticus 18:22 ein Greuel wäre.

      Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet wurde.

      Liebe Dr. Laura
      Vielen Dank, daß Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, daß es sich dabei um ein Greuel handelt. Ende der Debatte.

      Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,

      • Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, daß dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

      • Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

      • Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

      • Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, dass würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

      • Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

      • Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

      • In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt’s hier ein wenig Spielraum?

      • Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

      • Ich weiß aus Lev. 11:16-8, daß das Berühren der Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

      • Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)?

      Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)

      Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.

      Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan
      Jake

    2. Lupo says:

      Hallo Schneerosen,
      aus euren Kommentar zum Thema „sexuelle Verfehlungen“ entnehmen ich, das ihr
      viele offenen Fragen habt, und das vielleicht auch einiges missverstanden wurde.
      Tatsächlich ist es ja auch kein einfaches Thema, und wie ihr richtig schreibt, ist es nicht immer einfach die richtigen Formulierungen zu finden.

      Ich glaube es geht nicht nur euch so, die Geschehnisse zum Thema „Sexualität“ wie sie im „alten Testament“ zu lesen sind immer richtig einzuordnen oder zu verstehen.

      Doch wir sollten immer daran denken das die Berichte in der Bibel ehrlich sind und nicht geschönt.
      Sie zeigen, das es zu allen Zeiten sexuelle Verfehlungen gab, auch unter dem auserwählten Volk Gottes.
      Doch an keiner Stelle der Bibel werden diese Verfehlungen von Gott gut geheißen.
      All die schrecklichen Dinge die wir in der Bibel lesen entsprechen nicht dem Willen Gottes sondern entstehen aus der Unvollkommenheit des Menschen. So gesehen sollten die schlimmen Ereignisse wie sie in der Bibel berichtet werden eigentlich nicht unser Vertrauen in Gott schwächen, sonder eher stärken, den Jehova Gott wird aufrichtigen Menschen helfen, trotzt ihre Unvollkommenheit in ein Gutes Verhältniss zu ihm zugelangen.
      Deshalb dürfen wir all die „treuen Glaubensmänner“ nicht verurteilen auf Grund ihrer Verfehlungen auch auf sexuellem Gebiet. Unseren Glauben an Gott dürfen wir von den Handlungen anderer nicht abhängig machen. All das schreckliche geschieht auch heute noch, auch unter Menschen die heute nach dem Willen Gottes handeln möchten.

      Es scheint mir, dass ihr eine Aussage aus dem besagten Kommentar missverstanden habt.
      Das der Mann besonders mit den sexuellen Vorgaben Jehovas auf Grund seiner Unvollkommenheit zu kämpfen hat soll nicht als eine Entschuldigung dafür herhalten, das er die Gefühle seiner Frau ungestraft verletzen kann. Deshalb ja das Gesetz zur Regelung der Interesse der Frauen. Wir sollten auch berücksichtigen, das die Erwartungen und Gefühle der Frauen aus der Zeit der Patriarchen nicht unbedingt eins zu eins zu übernehmen sind.
      Das z.B. Sara ihrem Mann Abraham gestattete mit seiner Magd zu schlafen, ist für uns heute nicht Vorstellbar.

      Des weiteren zeigte Jesu im Umgang mit einer Ehebrecherin, das Jehova nicht nur dem Manne gegenüber Nachsichtig ist, sondern auch den Frauen, die ja auch vor sexuellen Verfehlungen nicht gefeit sind. Als die Pharisäer erwarteten, das Jesus einer Steinigung zu stimme, schickte er sie fort ohne zu verurteilen . Vielleicht konnte ich euch helfen das eine oder andere zu verstehen.
      Ansonsten finde ich diese Seite super. Auch den Kommentar über „Sexuelle Verfehlungen“

      Seid gegrüßt
      Lupo

      1. Alois says:

        Danke Lupo für Deine Erklärung
        genau so ist es, die Sünden die David gemacht hat, oder das was bei Lot passiert ist, wurde nie von Jehova gutgeheißen.
        Vom menschlichen Standpunkt aus ist das was David im Zusammenhang mit Bathseba gemacht hat, eine schwere Sünde und wir meinen Jehova müsste deswegen so einen Sünder verwefen.

        Im Gegensatz dazu verstehen die meisten Brüder und Schwestern nicht, warum so eine Kleinigkeit, wie das Volk zu zählen von Jehova so hart bestraft wurde, dass 70.000 eigentlich unschuldige Männer das Leben verloren haben. Solche Umstände lassen viele Brüder und Schwestern an der Bibel, vor allem dem AT zweifeln.
        Aber wir denken anders als Jehova, das war auch zur Zeit Hesekiels so:

        Hes. 8
        25. Und ihr sprechet: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Höret doch, Haus Israel: Ist mein Weg nicht recht? Sind nicht vielmehr eure Wege nicht recht?

        Wenn wir denken was Jehova tut sei nicht recht, dann haben wir ihn noch nicht verstanden. In der Sintflut oder in Sodom sind auch neugeborene Kinder, welche gewiss keine Sünde gemacht haben können umgekommen. So werden auch in Harmagedon neugeborene Kinder umkommen die noch gar nicht sündigen konnten. Deswegen würden Menschen normalerweise sagen Gott hat Unrecht getan. Für Gott ist es aber kein Unrecht, er sieht alles mit anderen Augen.

        Doch die viele Grausamkeiten des Alten Testaments, bringen viele Christen zum straucheln. Deswegen bewahrt den Glauben, das Verständnis wird mit der Zeit kommen. Wir alle haben noch einen langen Weg vor uns, den Magen von der bisher gewohnten Milchspeise umzustellen auf die feste Speise.

        Heb. 5
        13. Denn jeder, der noch Milch genießt, ist unerfahren im Worte der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger;
        14. die feste Speise aber ist für Erwachsene, welche vermöge der Gewohnheit geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten sowohl als auch des Bösen.

        1. Kor. 3
        1. Und ich, Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleischlichen, als zu Unmündigen in Christo.
        2. Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht Speise; denn ihr vermochtet es noch nicht; aber ihr vermöget es auch jetzt noch nicht, denn ihr seid noch fleischlich.

      2. Ulrike P. says:

        Hallo Lupo,
        ich weiß zwar nicht, ob du noch hier reinschaust, aber nichts desto trotz möchte ich einen Gedanken von dir aufgreifen:
        ZITAT:
        All die schrecklichen Dinge die wir in der Bibel lesen entsprechen nicht dem Willen Gottes sondern entstehen aus der Unvollkommenheit des Menschen. So gesehen sollten die schlimmen Ereignisse wie sie in der Bibel berichtet werden eigentlich nicht unser Vertrauen in Gott schwächen, sonder eher stärken, den Jehova Gott wird aufrichtigen Menschen helfen, trotzt ihre Unvollkommenheit in ein Gutes Verhältniss zu ihm zugelangen.

        Das begreifen nämlich viele Menschen nicht und gehört deshalb nochmal richtig hervorgehoben. Sie bekommen Auszüge aus dem AT serviert und meinen alles was damals geschah, war in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes.

        Grade auch die Geschichte um Lot und seinen Töchtern.
        Man hat seine Geschichte nie wirklich näher beleuchtet…wahrscheinlich deshalb, weil über ihn so gut wie nichts bekannt ist.
        Dabei ist das Wenige was niedergeschrieben wurde, rasend spannend und Wert, einmal näher beleuchtet zu werden.
        Vielleicht versteht man dann auch Vieles besser.

        Eigentlich weiß man von Lot nur, dass er ein Neffe Abrahmas war und ziemlich gut betucht.
        Und er war – Verwandtschaft hin oder her – auf seinen finanziellen Vorteil bedacht.
        Außerdem wollte er seinen Reichtum auch genießen, ein Leben in Zelten war anscheinend nichts für ihn. Gut – wahrscheinlich war da seine Frau die treibende Kraft, aber nix genaues weiß man nicht…vielleicht hat er sie ja auch erst da kennen gelernt… Wie auch immer, jedenfalls ließ er sich in Sodom nieder.

        Ob ihm da schon bekannt war, wie zügellos und gewaltätig die Einwohner dort waren, geht aus dem Bericht nicht hervor.
        Fest steht aber, dass er seine beiden Töchter mit Männern aus der Stadt verlobte.
        Viel vom Gott seines Onkels, scheint er ihnen aber nicht erzählt zu haben, denn als er zu ihnen eilte um sie vor dem göttlichen Gericht zu warnen, hatten sie nur Gelächter dafür übrig…

        Er lebte vielleicht tatsächlich nur seiner Frau und Töchter zuliebe in dieser Stadt, denn laut Petrus genoß er selber das Leben dort nicht. Weshalb er auch von Gott als gerechter Mann angesehen wurde.

        2. Pet 2, 7+8:
        7 Nur einen hat er gerettet: den rechtschaffenen Lot, der unter dem ausschweifenden Leben jener gewissenlosen Leute litt.
        8 Lot lebte ja mitten unter ihnen, und weil er selbst sich nach Gottes Willen richtete, quälte ihn all das Unrecht zutiefst, das er, dieser rechtschaffene Mensch, Tag für Tag mit ansehen und mit anhören musste.

        Als zwei Engel nach Sodom gesandt wurden, saß er vor dem Stadttor, die beiden Männer waren anscheinend wohl recht gut aussehend, denn Lot sah sie und hörte direkt alle Alarmglocken läuten. – Schließlich kannte er sein Kroppzeug von Nachbarschaft…

        1. Mose 19, 1-3 erzählt davon:
        1 Am Abend kamen die beiden Engel nach Sodom. Lot saß gerade beim Stadttor. Als er sie sah, ging er ihnen entgegen, verneigte sich tief und sagte:
        2 „Ich bin euer Diener! Kommt doch mit in mein Haus, und seid meine Gäste! Ruht euch aus, und bleibt über Nacht! Morgen könnt ihr dann eure Reise fortsetzen.“ „Nein danke, wir möchten lieber im Freien übernachten“, antworteten die beiden.
        3 Aber Lot drängte sie mitzukommen, bis sie schließlich einwilligten. Zu Hause brachte er ihnen ein gutes Essen und frisches Brot.

        Lot wusste genau was den Männer blühen würde, hätten sie wirklich draußen übernachtet und weil er das so Verabscheuungswürdig fand, bot er ihnen seine Gastfreundschaft an.

        Ab hier nimmt die Geschichte an Fahrt auf, und es zeigt sich auch WARUM Gott diese Stadt auslöschen wollte. Sexuelle Gewaltaten an Frauen und Männern waren dort an der Tagesordnung…sie gehörten neben arbeiten und essen zum normalen täglichen Leben. Keiner außer Lot hatte anscheinend ein Problem damit.

        1. Mose 19, 4-8:
        4 Danach wollten sie sich schlafen legen, doch in der Zwischenzeit waren alle Männer Sodoms, junge und alte, herbeigelaufen und hatten Lots Haus umstellt.
        5 Sie brüllten: „Lot, wo sind die Männer, die heute Abend zu dir gekommen sind? Gib sie raus, wir wollen sie vergewaltigen!“
        6 Lot zwängte sich durch die Tür nach draußen und schloss sofort wieder hinter sich zu.
        7 „Freunde, ich bitte euch, begeht doch nicht so ein schweres Verbrechen!“, rief er.
        8 „Ich habe zwei unverheiratete Töchter, die gebe ich euch heraus. Mit ihnen könnt ihr machen, was ihr wollt! Nur lasst die Männer in Ruhe, sie stehen unter meinem Schutz, denn sie sind meine Gäste!“
        9 „Hau ab!“, schrien sie. „Du bist nur ein Ausländer und willst uns Vorschriften machen? Pass bloß auf, mit dir werden wir es noch schlimmer treiben als mit den beiden anderen!“ Sie überwältigten Lot und wollten gerade die Tür aufbrechen,
        10 da streckten die beiden Männer die Hand aus, zogen Lot ins Haus und verschlossen die Tür.

        Es scheint sich also schnell herumgesprochen zu haben, dass es im Hause Lot „Frischfleisch“ gab…
        Ob Gott die Idee Lot´s, seine Töchter an den Mob herauszugeben – damit sie von seinen Gästen abließen – so knallermäßig gut fand, wird hier nicht näher erläutert. Aber so wie man Gott kennt, glaube ich nicht das er davon begeistert war…er hat es ja auch nicht zugelassen.- Wie die Töchter es fanden, sollten sie es überhaupt mitbekommen haben, braucht nicht näher erwähnt zu werden, das kann sich wohl jeder vorstellen.

        Erst jetzt gaben sich die Engel als Boten Gottes zu erkennen.

        Die Schwiegersöhne in spe wollten nicht mit und sogar Lot selber war eher zögerlich, also schnappten sich die Engel bei Morgengrauen Lot mit seiner Frau und den Töchter – und ab gings.

        Seine Frau schien auch nie wirklich ein Problem mit den besonderen „Eigenheiten“ der Stadtbewohner zu haben, denn sie drehte sich bei der Flucht nach der Stadt um…trotz Warnung.

        Die Engel luden nun Lot und seine Töchter auf sein bitten hin, in einer kleiner Nachbarstadt ab. Aber Lot hatte dann doch Angst dort zu bleiben und floh weiter, um in einer Höhle in den Bergen Zuflucht zu suchen.

        Ab hier stehen die beiden Töchter im Fokus der Geschichte:
        Der Vater alt, die Mutter und ihre Verlobten tot und kein Mann weit und breit in Sicht, den frau hätte heiraten können.
        Lot selbst schien keine Anstalten zu machen, die Höhle wieder verlassen zu wollen und so wurde es den Frauen langsam mulmig, wie sollten sie so jemals Nachkommen hervorbringen?

        Doch die Verse 31+32 zeigen auf, was um was es ihnen dabei wirklich ging:
        Eines Tages sagte die ältere Tochter zur jüngeren: „In dieser verlassenen Gegend gibt es keinen Mann, der uns heiraten könnte. Und unser Vater ist schon so alt, dass er bestimmt nicht mehr heiraten wird. WENN UNSER GESCHLECHT NICHT AUSSTERBEN SOLL, dann müssen wir etwas unternehmen. Deshalb habe ich mir einen Plan ausgedacht: Wir machen ihn mit Wein betrunken und legen uns zu ihm.“

        Uns ist soetwas völlig fremd, aber in dieser Zeit war das ein ganz normales Denken.
        Ob sie von Lot viel über den Gott Abrahams erzählt bekommen haben, wird nirgendwo beschrieben, auch nicht ob Lot selbst überhaupt eine besondere Beziehung zu Gott hatte …woher sollten sie also das Vertrauen haben, dass sich auch ohne ihr zutun alles zum Guten wenden wird.

        Bedenkt man in was für einer Stadt sie groß geworden sind, hatten sie selbst keine moralischen Bedenken bei ihrer Aktion…sie sahen sie einfach als Notwenigkeit. Frei nach dem Motto: Hilf´dir selbst, dann hilft dir Gott.
        Klar war ihnen aber wohl, dass Lot freiwillig nicht mitmachen würde, so kamen sie auf die Idee ihren Vater soweit mit Wein abzufüllen, dass er sich nicht mehr dagegen wehren konnte – ja, es heißt sogar, dass Lot nichts davon bemerkte.

        Ganz schön hinterlistig von den beiden jungen Frauen…aber zum einen ging es ihnen um den Erhalt ihres Geschlechts und zum anderen hielten sich ihre Skrupel vielleicht auch deshalb in Grenzen, weil sie aus der Stadt viel schlimmere Dinge kannten.
        Ich denke heute würden einige zu dieser Art von Samenraub sagen: Der Zweck heiligt die Mittel.

        Ob Gott das nun gutgeheißen hat, auch darüber wird nichts berichtet…jedenfalls nicht das ich wüsste…aber er muss wohl Verständis für ihre Lage aufgebracht haben und konnte ihren Grund nachvollziehen.
        Denn wie sonst lässt es sich erklären, dass beide Frauen direkt schwanger wurden, jede einen Sohn gebar und aus diesen schließlich sogar zwei Brüderstämme hervorgingen, die sich auch mal gegenseitig unterstützten wenn´s Not tat.

        Diese Stämme waren durch Lot zwar verwandt mit den Israeliten, mit dessen Gott hatten sie aber nichts zu tun. Im Gegenteil, später bekämpften sie die Israeliten sogar, auch hatten sie ihre eigenen Götter.
        Ob die Töchter Lot´s ihren Söhnen jemals vom Gott Abrahams erzählten, ist nicht überliefert.
        Auch wie es letztlich mit Lot und seinen Töchtern genau weiter ging weiß man nicht.

        Aber lernen kann man aus dieser Geschichte trotzdem sehr viel. – Nämlich über Gottes Langmut und seinen Gerechtigkeitssinn. Und über seine Ehrlichkeit…denn er hätte das Geschehen rund um Lot und seinen Töchtern auch verschweigen können, da sich dabei niemand mit Ruhm bekleckert hat.

        LG Ulli

  28. schneerose says:

    sexuelle „verfehlungen“ der vergangenheit

    der fall lot

    2. petrus: er befreite den gerechten lot ….zügellosen wandel…
    wie sah es nach seiner befreiung aus..konnte die familie lots ein besseres leben führen…

    für gewisse lebensumstände trägt jeder selber.. auch lot die verantwortung…wir können nicht alles gott oder der bösen welt zuschreiben…

    die handlungen lots..die sich aus den ungünstigen lebensumständen ergaben sind abscheulich…lot betrinkt sich der massen das jede moralische.. familiäre.. väterliche schranke fällt.. er hat sex mit seiner 1 tochter .. ein unfassbarer Inzest..

    statt tags darauf nachzudenken.. was er gemacht hat (das er genau so handelt wie die sodomisten die er verabscheute)..berauscht er sich wieder und missbraucht seine zweite tochter…
    hier denke ich immer wieder an den fall josef fritzl in österreich
    der seine tochter mehrmals schwängerte..

    alleine das betrinken währe schon ein komiteefall..aber trinken und seine kinder missbraucht ist für mich unfassbar..

    oder soll uns hier gesagt werden.. das trunkenheit eine Entschuldigung bei missbrauchsflällen ist..oder das alter…
    gerade der lot.. der sich über die moralischen zustände sodom und gomoras ärgerte ..setzt der sache die mütze auf…

    für uns stellt sich die frage.. wo war gott als das geschah..wie denkt jah. darüber…die bibel schweigt…

    gott hat ihn zwar aus einer misslichen lage in sodom befreit..nur die letzten umstände waren schlimmer als die ersten… schlimm deswegen weil inzest sogar Atheisten als sehr abscheulich empfinden…

    die geschichte lots ist für uns schneerosen sehr bitter…
    in dieser sache verstehen wir gott und die bibel nicht …

    1. Alois says:

      Liebe Schneerosen

      Ich kenne die Geschichte Lots etwas anders:
      1. Mose 19
      31. Und die Erstgeborene sprach zu der Jüngeren: Unser Vater ist alt, und kein Mann ist im Lande, um zu uns einzugehen nach der Weise aller Welt.
      32. Komm, laß uns unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Samen am Leben erhalten.
      33. Und sie gaben ihrem Vater Wein zu trinken in selbiger Nacht, und die Erstgeborene ging hinein und lag bei ihrem Vater; und er wußte weder um ihr Niederlegen noch um ihr Aufstehen.
      34. Und es geschah am Morgen, da sprach die Erstgeborene zu der Jüngeren: Siehe, ich habe gestern Nacht bei meinem Vater gelegen; laß uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, und gehe hinein, liege bei ihm, damit wir von unserem Vater Samen am Leben erhalten.
      35. Und sie gaben auch in selbiger Nacht ihrem Vater Wein zu trinken, und die Jüngere stand auf und lag bei ihm; und er wußte weder um ihr Niederlegen noch um ihr Aufstehen.
      36. Und die beiden Töchter Lots wurden schwanger von ihrem Vater.

      Die Verse 33 und 35 schreiben, dass Lot gar nicht gemerkt hat was die beiden Töchter angestellt haben. Die beiden Töchter waren in einer Zwangslage. Sie fürchteten zu Recht die Linie des Lot würde sonst aussterben. Zur Zeit Abrahams war die Welt sehr dünn besiedelt, auch gab es noch keine Gesetze welche das was passiert ist verboten hätten. Auch Abraham hat seine Halbschwester Sarah geheiratet. Kein Ton in der Bibel dass dies nicht in Ordnung gewesen wäre.

      Geht man in der Zeit vor zu David, da gab es dann bereits viele Gesetze, da hat David zwei ganz schwere Sünden begangen:

      Einmal indem er die Bathseba sich widerrechtlich zur Frau genommen hat und was noch schlimmer war, er hat ihren Mann praktisch umgebracht.
      Das was David gemacht hat waren Verbrechen welche vom menschlichen Standpunkt aus unverzeihlich sind. Er hat diese Fehler nicht einmal selbst festgestellt, sondern es musste erst ein Prophet Jehovas seine Augen öffnen. Er flehte bei Jehova um Vergebung und es wurde ihm vergeben. Er wurde nicht einmal ausgeschlossen, diesen Seitenhieb kann ich mir nicht verkneifen.

      Der zweite große Fehler war dass er sein Volk zählen wollte und dann auch gezählt hat.

      2. Sam. 24
      9. Und Joab gab die Zahl des gemusterten Volkes dem König an; und es waren in Israel achthunderttausend Kriegsmänner, die das Schwert zogen, und der Männer von Juda fünfhunderttausend Mann.
      10. Aber dem David schlug sein Herz, nachdem er das Volk gezählt hatte; und David sprach zu Jehova: Ich habe sehr gesündigt in dem, was ich getan habe; und nun, Jehova, laß doch die Ungerechtigkeit deines Knechtes vorübergehen, denn ich habe sehr töricht gehandelt!
      11. Und als David am Morgen aufstand, da geschah das Wort Jehovas zu Gad, dem Propheten, dem Seher Davids, indem er sprach:
      12. Gehe hin und rede zu David: So spricht Jehova: Dreierlei lege ich dir vor; wähle dir eines davon, daß ich es dir tue.
      13. Und Gad kam zu David und tat es ihm kund und sprach zu ihm: Sollen dir sieben Jahre Hungersnot in dein Land kommen? Oder willst du drei Monate vor deinen Feinden fliehen, indem sie dir nachjagen? Oder soll drei Tage Pest in deinem Lande sein? Nun wisse und sieh, was für eine Antwort ich dem zurückbringen soll, der mich gesandt hat.
      14. Und David sprach zu Gad: Mir ist sehr angst! Mögen wir doch in die Hand Jehovas fallen, denn seine Erbarmungen sind groß; aber in die Hand der Menschen laß mich nicht fallen!
      15. Da sandte Jehova eine Pest unter Israel, vom Morgen an bis zur bestimmten Zeit; und es starben von dem Volke, von Dan bis Beerseba, siebzigtausend Mann.

      Und jetzt vergleiche mal die beiden Fehler Davids und die Konsequenzen welche die beiden Fehler hatten. Der erste Fehler um die Bathseba war vom menschlichen Standpunkt aus ein ganz ganz schwerer Fehler. Der zweite Fehler war vom menschlichen Standpunkt aus eigentlich so gut wie kein Fehler.

      Aber Jehova hat andere Maßstäbe.
      Der Erste Fehler war ein Fehler der aus unserer fleischlichen Sünde heraus geschehen ist. Schon damals hat Jehova solche Fehler schnell verziehen. Durch das Opfer Jesu ist es noch leichter solche Fehler zu verzeihen.
      Der zweite Fehler hat im Volke 70.000 Menschen das Leben gekostet. Der Fehler war für Jehova somit sehr sehr schwerwiegend. Was war so schlimm daran das Volk zu zählen? Jehova will nicht dass wir Menschen uns so organisieren, dass wir wissen wieviele Menschen wir sind. Das was die Organisation der ZJ macht, indem sie die Verkündiger, die Stunden usw. zählt ist das selbe wie das was David gemacht hat. Nur mit dem Unterschied, dass David aufrichtig bereut hat. Diese Reue ist von der Organisation nicht zu erwarten.
      Es ist menschlich, eigentlich teuflisch, dass es uns interessiert wie viele Brüder es weltweit gibt, aber Jehova will das nicht.

      Das Zählwerk der Besuche auf der Bruderinfo Seite kann man nur deswegen durchgehen lassen, weil man trotzdem nicht weiß wie viele verschieden Brüder und Schwestern auf der Seite waren.

  29. cheyenne says:

    Im Buch “Gebt Acht”(1991) hat die LK an alles gedacht, z. B. steht dort u .A.:

    Unreinheit schließt das absichtliche flüchtige Berühren der Geschlechtsteile oder Streicheln der Brüste ein…
    Wenn ein solches Verhalten nicht berichtigt wird, kann es durch häufige Wiederholung in zügellosen Wandel ausarten…
    Vorsätzliches und gewohnheitsmäßiges leidenschaftliches Petting sowie vorsätzliches und gewohnheitsmäßiges Streicheln der Brüste können Formen von zügellosem Wandel sein… in diesem Fall ist ein Rechtsverfahren erforderlich.

    Als zulässiger Beweis gilt auch, wenn man unter “unpassenden Umständen die ganze Nacht” mit einer Person vom anderen Geschlecht in der gleichen Wohnung verbracht hat.
    Das führt dazu, dass man nachts bei übelsten Wetterbedingungen noch nach Hause fahren muss. So groß ist die Angst vor dem verpetzt werden und dem Ausschluss. Die meisten ZJ finden diese Rechtssprechung auch noch richtig, denn diese bringen Schande auf Jehovas Organisation. Als ob es nichts wichtigeres gäbe, als den “Heiligenschein” der Organisation vor der ungläubigen Welt zu präsentieren.

    Im Gesetz Moses war es (nur!) den Männern erlaubt, ihre Frauen wegen jeder Kleinigkeit zu verstoßen. Wenn sie aber Sex vorher hatten, durften sie sich nie scheiden lassen.
    5.Mose 22:
    28.Wenn ein Mann ein Mädchen findet, eine Jungfrau, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und liegt bei ihr, und sie werden gefunden:
    29.so soll der Mann, der bei ihr gelegen hat, dem Vater des Mädchens fünfzig Sekel Silber geben; und sie soll sein Weib sein, darum daß er sie geschwächt hat, er kann sie nicht entlassen alle seine Tage.

    Das war doch der beste Schutz für diese Frauen, denn sie durften nie von ihren Männern verlassen werden. Und aus der Gesellschaft wurden sie auch nicht ausgestoßen.

    Äußerst verwerflich ist die Einmischung der LK und ihrer ergebenen Diener in das Eheleben. Es ist unglaublich, wie sich viele dazu missbrauchen ließen, für die Gesetze der LK Spitzeldienste zu leisten und das Intimleben der Ehepaare auskundschafteten.
    Die Auswüchse dieser LK- Gesetze kann man im 3. Kapitel :”Leitende Körperschaft” auf Seite 48-56 im Buch
    “Der Gewissenskonflikt” von Raymond Franz, ehemaliges Glied der LK lesen.
    Beschämend und grausam, was Verheiratete Jahrzehnte lang erleben mussten, falls ihr Intimleben nicht den Gesetzen der LK entsprach.

    1. Alois says:

      Liebe Schwester cheyenne,

      Du hast geschrieben: Im Gesetz Moses war es (nur!) den Männern erlaubt, ihre Frauen wegen jeder Kleinigkeit zu verstoßen. Wenn sie aber Sex vorher hatten, durften sie sich nie scheiden lassen.

      Genau so war das im Gesetz Mose, und das gemäß einem Gesetz das keine Gnade kannte wie es im Christentum üblich ist. Wenn ein vorehelicher Verkehr im wirklich sehr strengen Gesetz Mose nur dazu geführt hat, dass der Mann sich nie mehr scheiden lassen konnte, wie kommt die Organisation dazu im gnadenreichen Christentum die Strafen wesentlich höher anzusetzen?

      Die Organisation kehrt die Vorgaben der Bibel total um, das selbe „Delikt“ wurde im strengen Gesetz Mose nur mit einer relativ kleinen Auflage versehen. Die Organisation behandelt die Brüder und Schwestern wie Aussätzige. Wenn in der Folge dieser Strafe Gemeinschaftsentzug die Ausgeschlossenen sich von Jehova abwenden, sterben sie geistig gesehen. Damit sind die Ältesten und deren Arbeitsanweiser geitig gesehen die Mörder der Ausgeschlossenen. Und was passiert mit Mördern im Gericht?

      Aus diesem Grunde schreibt Paulus:

      1.Tim. 1 ab Vers
      8.Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn jemand es gesetzmäßig gebraucht,
      9.indem er dies weiß, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Zügellose, für Gottlose und Sünder, für Heillose und Ungöttliche, Vaterschläger und Mutterschläger, MenschenMÖRDER,
      usw.

      Nicht umsonst steht in der Bibel: Das Gericht fängt im Hause Gottes an.

  30. Dennis says:

    Sexuelle Verfehlungen müssen genauestens untersucht und geahndet werden, so sieht es „Jehovas Organisation“ also Jehova selbst vor.

    In den Anweisungen für Älteste steht im Ältestenbuch: Zitat:

    „… 12. … Nachdem ZWEI ÄLTESTE eine Angelegenheit GRÜNDLICH geprüft haben, sollte die Ältestenschaft alles abwägen um zu entscheiden, ob es sich um eine schwerer Missetat handelt. Sind sie sich nicht sicher, wie vorzugehen ist, sollten sie das ZWEIGBÜRO zurate ziehen.“

    „….. 14. In folgenden Fällen kann schwere Unreinheit vorliegen:

    °Bei Personen, die nicht miteinander verheiratet sind, kam es bei zahlreichen Gelegenheiten zum streicheln der Brüste oder zu leidenschaftlichem, erotischem Umarmen, Liebkosen und Küssen. Wenn es nur wenige Male dazu kam (besonders bei Personen, die miteinander gehen und vorhaben zu heiraten), genügt es vielleicht, dass sich zwei Älteste mit dieser weniger schwerwiegenden Unreinheit befassen und die Betreffenden ermahnen. Die Ältesten sollten den Koordinator davon unterrichten. Ist es jedoch bei ZAHLREICHEN GELEGENHEITEN zu dem beschriebenen Verhalten gekommen und hat dieses an schwere und Häufigkeit zugenommen, kann die Bildung eines Rechtskomitees erforderlich sein.“ Zitat Ende.

    Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht noch, dass das ganze Ältestenbuch 138 Seiten hat und genau 9 davon stehen unter der Überschrift „Schwachen beistehen“.

    Die restlichen Seiten drehen sich fast nur noch um „Rechtskomitees, Berufungsverfahren, Wiederaufnahmeverfahren“.

    Die Worte „Organisation“, „unsere Publikationen“ und „Zweigbüro“ kommen 3mal häufiger vor als „Gebet“, „Bibel“ und „heiliger Geist“.

    Für mich sieht es so aus, dass hier eine Art „Kirchenrecht“ etabliert werden soll und mir fällt eigentlich nur eine Institution ein, die auch ein solches „Kirchenrecht“ für sich in Anspruch nimmt….!

    *letzte Zeile wurde vom Redakteur wegen Copyright Rechte gelöscht. Bitte die Rechte anderer Manuscripte und Bücher beachten. Zitate verwenden.

  31. Denker says:

    Hallo Bruderinfo,
    vielen Dank für diesen Artikel,auch in meiner Familie wurde ein Kind wegen sexuelles Fehlverhalten ausgeschlossen und zwar ohne wenn und aber.
    Die Ältesten haben meinem Kind weder Hilfe noch Beistand angeboten, auch uns als Familie nicht. Heute ist mein Sohn von der Organisation so entäucht,das er nichts mehr mit ZJ zu tun haben will.
    Eine Anmerkung noch von mir:ich war immer der Meinung das kein Mensch das Recht hat sich in die intimsten Angelegenheiten von Anderen einzumischen.Aber die Organisation tut es,sie schreibt ZJ vor wie sie Sex haben dürfen und wie nicht.Die Bibel sagt uns aber in erster Linie nicht „wie wann oder wo oder wie oft“ sondern hauptsächlich mit wem.
    Jehova gab Adam&Eva nur den Auftrag Nachkommen hervor zubringen ohne Einschränkung.
    Solche Artikel von euch sind wetrvoll und Glaubensstärkend macht weiter so. In Brüderlicher Liebe euer Denker.

    1. Matthäus says:

      In „Wahrheitenjetzt.de“ habe ich eine schöne Geschichte gelesen
      die ich euch nicht vorenthalten möchte:

      Ein kleiner Junge besuchte seine Großeltern, die auf einem Bauernhof lebten. Sie gaben ihm eine Steinschleuder, damit er schön im Wald spielen konnte. Dort zielte er unermüdlich auf Baumstämme, traf aber nie. Schließlich machte er sich etwas niedergeschlagen auf den Heimweg zum Abendessen.

      Da lief ihm Großmutters Lieblingsente über den Weg. Nur so zum Spaß zielte er auf sie und – er wusste gar nicht, wie ihm geschah – traf mit dem kleinen Stein genau ihren Kopf! Die Ente war sofort tot. Der Junge konnte gar nicht fassen, was da in wenigen Sekunden geschehen war. In seiner Verzweiflung versteckte er die Ente unter einem Haufen Brennholz. Jetzt bemerkte er auch, dass Susi, seine Schwester, alles gesehen hatte.

      Nach dem Mittagessen sagte die Großmutter: „Susi, hilfst du mir bitte mit dem Geschirr?“ Aber Susi rief fröhlich: „Oma, Timmy hat mir gerade gesagt, dass er so gerne in der Küche helfen möchte!“ Und sie zischte in seine Richtung: „Du weißt schon – die Ente!“ Timmy spülte das Geschirr.

      Später am Nachmittag kündigte der Großvater an, dass er die Kinder gerne zum Fischen mitnehmen möchte, doch die Großmutter sagte: „Es tut mir so leid, aber ich brauche Susi unbedingt beim Kochen!“ Susi lächelte und sagte: „Oma, gar kein Problem, Timmy hat mir gesagt, dass er dir viel lieber helfen möchte!“ Und wieder flüsterte sie ihm zu: „Du weißt schon – die Ente!“ So ging Susi fischen und Timmy half beim Kochen.

      Nachdem Timmy einige Tage lang sowohl seine als auch die Haushaltspflichten seiner Schwester übernommen hatte, konnte er es einfach nicht mehr aushalten. Er ging zu seiner Großmutter und beichtete ihr den Unfall mit der Ente.

      Sie kniete sich nieder, umarmte ihn und sagte: „Ach mein lieber Junge, das weiß ich doch längst. Ich stand gerade am Fenster und habe genau gesehen, wie das Unglück passiert ist. Aber ich mag dich doch so gerne und kann dir wegen so eines Missgeschickes gar nicht böse sein. Ich hab mir nur Gedanken gemacht, wie lange du es wohl zulassen wirst, dass Susi dich zum Sklaven macht!“.

      Die Lehre, die man daraus ziehen kann – für heute und für alle Zeiten – ist die: Was auch immer in unserer Vergangenheit passiert ist, was auch immer wir getan haben und was uns der Teufel immer wieder unter die Nase reibt, Lüge, Diebstahl, Feigheit, Hass, Zorn, Härte, Bitterkeit usw. Was auch Immer es ist, wir müssen von ganzem Herzen verstehen, dass Jehova am Fenster stand und alles gesehen hat. Ja, er hat unser ganzes Leben gesehen. Er möchte, dass wir verstehen, dass er uns liebt und uns Vergebung schenkt. Er macht sich aber auch Gedanken, wie lange wir es zulassen, dass der Teufel uns zum Sklaven macht!

      Jehova steht am Fenster!

      1. sarai@Matthäus says:

        Lieber Bruder Matthäus!

        Wenn es eine Wahl geben würde zum geliebtetsten Kommentar hier auf BI – DIESER, DEINER, wäre es für MICH – (Deine Aufdeckerchronik und als i-Tüpfelchen *die ENTE* –

        DANKE, MATTHÄUS 🙂

        Deine Glaubensschwester,
        Sarai

      2. Danke Matthäus,
        Du hast es auf den ‚Punkt‘ gebracht.
        LG Onesimus

  32. Matthäus says:

    Zum Inhalt dieses Thema meine größte Hochachtung und Lob und Dank – ich glaube im Namen vieler – die sich demütig ihrer Sündhaftigkeit (mich eingeschlossen) bewußt sind.

    Wenn in den Versammlungen ein solcher Geist (von Hirten) eine solche Denkweise vorherrschen würde, dann wäre das „Joch leicht“, die Brüder (insbeosnder die Jungen) würden jederzeit sich an einen Ältesten seines Vertrauens wenden. Was ich hierzu schon für gräßliche Geschichten gehört habe ist erschütternd.
    Ganze Familien sind wegen der Härte durch manche Älteste, auseinander gebrochen.

    Was ist die Folge? Schau Dich doch um – in vielen Versammlungen sind nahezu alle Jungen weg – insbesondere wenn unbarmherzige Gesetzteshüter sich verhalten als wenn diese Sünder IHNEN eine Verantwortung schuldig wären. Wie sagte Jesus im Bericht zur EHEBRECHERIN: …ich verurteile dich NICHT – …sündige nicht mehr! Dieses Vorbild sollten Älteste nachahmen im Bewußtsein wie sie andere beurteilen wird es IHNEN selbst einmal ergehen.

    Wer im Gericht ohne Barmherzigkeit ist, der darf wenn ER selbst an der Reihe ist – NICHT auf Barmherzigkeit hoffen.

    Bitte macht weiter so! Und ermuntert Brüder die niedergeschlagen, depressiv und in Gewissensnöten sich plagen, weil sie meinen unwürdig zu sein wenn ihnen der eine oder andere Fehler (Sünde) passiert ist.

    Dies soll kein „Aufruf zum Freibrief“ sein sondern das Faktum herausstellen: „Würden Vergehungen das sein worauf du achtest, Jah, KEIN Mensch könnte vor dir bestehen.“ Psalm 103

    1. Matthäus says:

      Zu den Jungen die in Scharen der Versammlung fernbleiben möchte ich noch etwas hinzufügen:

      Viele Zeugen, die von Kindheit an dabei waren, haben nach dem Weggang oft jeglichen Glauben verloren.

      Die Verantwortung dafür ist der WTG zuzuschreiben, welche die jungen Menschen nie zu einem Glauben an den Vater und den Sohn geführt hatte, sondern nur zum Glauben ‚an eine siegreiche Organisation‘, an den ‚treuen und verständigen Sklaven‘.

      Ein Ältester belehrte einmal seinen Mitbruder, wie er ein gutes, ein persönliches Verhältnis zu Gott finden und behalten könne – er sagte: „Wenn du ein gutes Verhältnis zur Organisation hast, dann hast du ein gutes Verhältnis zu Jehova!“ – Jesus ist scheinbar unwichtig ?

      Wenn aber dieser Glaube an die Organisation zerbricht, dann ist in aller Regel nichts mehr da.

      Jedenfalls heißt die von ZJ so gern gestellte Frage ‚Wohin sollen wir gehen?‘ in Wirklichkeit ‚Zu WEM sollen wir gehen?‘ (Joh.6:68 ..zu Christus, dem Herrn), und gerade zu Ihm sollen, dürfen, können wir gehen, jederzeit!

      1.Kor.3: 11 Das Fundament, das bei euch gelegt wurde, ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes oder gar besseres Fundament legen.

      1. Veit says:

        Hallo ihr Lieben,
        als Neuer in der Runde möchte ich mich erst kurz vorstellen, bin als ZJ groß geworden, verheiratet und habe auch Kinder. Auf diese Seite bin ich gekommen durch ein Zitat in einem Forum, was von Eli** moderiert wird, in welchem ich seit ca einem Jahr nur mitlese, und schockiert bin wie auf kritische Frage reagiert wurde (entweder Beitrag gelöscht, in Mod Bereich verschoben oder dem Fragesteller bestimmte Dinge vorgeworfen, also kein sachlicher Meinungsaustausch möglich). Ich freue mich, Menschen gefunden zu haben, wo man auch kritische Punkte ansprechen kann ohne gleich in ein bestimmtes Schema gepresst zu werden.
        Folgenden Aussagen von Matthias finde ich sehr treffend:
        „Viele Zeugen, die von Kindheit an dabei waren, haben nach dem Weggang oft jeglichen Glauben verloren.
        Wenn aber dieser Glaube an die Organisation zerbricht, dann ist in aller Regel nichts mehr da. “
        Die eigenen Erfahrungen zeigen, das es nicht möglich ist, seine Lebenspartner aufgrund der vielen Regeln und Vorschriften kennenzulernen (einige sagen man kauft die Katze im Sack) und das Annähern und Zeigen der Gefühle geht theoretisch bis zum Tag der Hochzeit auch nicht. Erst hinterher merkt man das man nicht zusammenpasst.

        Weiß jemand von euch, wie bei den Israeliten eine Hochzeit ablief?
        Formelle Angelegenheiten wie Standesamt kann es eigentlich nicht gegeben haben.

        Viele liebe Grüße
        Veit

        1. Anna says:

          Hallo Veit bzw. @alle!
          Schön, dass Du Dich meldest und mal zur Abwechslung ein ganz anderes Thema aufwirfst. Ich denke im alten Israel wie eben im Orient damals und zum Teil ja noch heute gab es keine lange Kennenlernzeit. Der Mann wollte die Frau, die Frau wurde oftmals gar nicht gefragt. Rebekka durfte ja wenigstens entscheiden, ob sie mit dem Diener mitgeht um Isaaks Frau zu werden. Andererseits hatte sie ja wohl nicht viel Spielraum, dort wo sie wohnte war die Auswahl wohl nicht besonders groß. Und bei Jakob, der hatte sich in Rachel verliebt und hat jahrelang für sie gedient. Da war wohl auch kein großes kennenlernen möglich. Sonst hätte er ja in der Hochzeitsnacht gemerkt, dass Lea die falsche ist…
          Da ich ja meinen verstorbenene Mann „in der Welt“ kennen und liebengelernt habe hat keiner von uns sozusagen „die Katze im Sack“ gekauft. Wir hatten eine schöne Beziehung und uns dann entschlossen zu heiraten.
          Für die Brüder scheint das auch eine Art TABU-Thema zu sein. Darf man wirklich allerhöchstens Händchenhalten??? Und dann entscheiden mit diesem Menschen das ganze Leben verbringen. Andererseits, wenn man das HOHELIED liest am besten nicht aus der NW-Übersetzung. Sulamith und ihrem Liebsten würde heute womöglich die Gemeinschaft entzogen werden… Würde man es verfilmen, ganz jugendfrei wäre es wohl nicht.
          Wie das Brüder, die in der Wahrheit aufgewachsen sind sehen und immer noch eine glückliche Ehe führen sehen wäre schon mal interessant.
          Nachdenkenswert ist ja auch noch die Tatsache, dass Joseph Maria in sein Haus holte, da war sie wohl im 3. Monat schwanger und keiner in der Umgebung fand das schlimm, dass sie doch früher Rundungen aufgewiesen hat, die mit dem Tag der Heimführung in Josephs Haus nicht ganz zusammengepaßt haben.
          Einen schönen regnerischen Tag und Jehovas Segen wünscht herzlich Anna

          1. Matthäus says:

            Auch die Erfahrungen von Mäusle zu diesem Thema – etwas weiter unten – denen ich nur zustimmen kann und die dieses „heiße Thema“ in einem doch etwas anderem Licht erscheinen lassen!

        2. Matthäus says:

          Wenn du schon mich zitierst, ein herzliches willkommen von mir lieber Veit!

          Ja es ist bitter und traurig zugleich, wenn man auf solches aufmerksam macht – ich habe mir einmal erlaubt einem KA Fakten zu nennen warum die ganzen Jungen in „unserer“ Versammlung ausbleiben. Etwas was mich sehr traurig stimmt, da ich selbst 15 Jahre Ältester war und seit Kindertagen ein ZJ bin. Dabei ist genau dieses HERRSCHEN über den Mitbruder, über ihn und sein Glaubensleben bestimmen zu wollen der Grund, warum so viele davonlaufen.

          Darin war auch eine Kritik an seiner Person und der Bitte um ein Gespräch enthalten, mit fast 60 Jahren darf man sich das schon erlauben – oder? Seine Reaktion: Ich spreche nur mit 2 Ältesten und im Königreichsaal mit Dir – das habe ich dankend abgelehnt!

          Gerade gestern habe ich ein Erlebnis gehabt das ich euch allen gerne erzählen möchte!

          Ich habe mittlerweile kein Problem mehr in irgendeine Kirche zu gehen und die Kunst dort zu genießen und sich daran zu erfreuen. Man braucht ja eindeutige Götzenbilder nicht zu ehren oder gar als Andachtshilfe zu gebrauchen.

          So war in einer kleiner Kirche am Berg – mit viel Engagement schön restauriert – zu einer Kammermusik geladen. Es wurde Vivaldi, Mozart u.a. gespielt. Von einem vorrangig Streichorchester aber auch Bläser und Trompeten wurden mit eingebunden. Die Akustik und Stimmung in diesem alten Gemäuer war überwältigend. Vielleicht hat gerade diese Stimmung zu folgendem beigetragen.

          In der Pause bin ich in der Kirche etwas herumgewandelt, habe die dargestellten Szenen in Bildern bestaunt und bin dann links vom Altar wo auch das Streichorchester aufgestellt war vor einer übergroßen erwürdigen Bibel – aufgebart auf einem Sockel – stehen geblieben.

          Es war bei Johannes Kap. 3 aufgeschlagen! In großen Lettern las ich die für mich mehr als bekannten Verse 16 und folgende:

          15 Jeder, der ihm vertraut, wird das ewige Leben haben. 16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.
          17 Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten.
          18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht verurteilt werden. Wer aber nicht an den einzigen Sohn Gottes glaubt, über den ist wegen seines Unglaubens das Urteil schon gesprochen.

          Im Rahmen der ergriffenen Stimmung sind mir zu diesen schon so oft gelesenen Worte folgende Gedanken in den Sinn gekommen. In einer katholischen Kirche (!!!) wird mir so richtig bewusst was viel ZJ nicht verstehen oder verstehen wollen – hier möchte ich nicht den gläubigen ZJ kritisieren sondern allem voran die Ältesten die auf Anweisung der LK gläubige ZJ ausschließen (hinausschmeißen) nur weil sie falsche Lehren die nachweislich sich als falsch herausgestellt haben, nicht länger akzeptieren können.

          Diese haben sich DAS BEHALTEN was Jesus hier mit so einfachen Worten von sich gibt, die so leicht zu verstehen sind.
          Die aber von vielen hartherzigen Ältesten auf Anweisung der noch unbarmherzigeren LK, sie zu richten und sich noch anmaßen, sie als bereits zum Tode verurteilt abzuschreiben ? !!!

          Diese Gedanken sind mir so – in dieser Kirche – durch den Kopf gegangen, gleichzeitig ist mir eine weitere Äußerung meines Schwiegersohnes in Erinnerung gerufen worden mit dem ich vor einem Jahr ein kath. Begräbnis in einer kleinen Landgemeinde besuchte. Es war ein „Anstandsbesuch“ eines langjährigen Geschäftspartners. Wir standen ganz hinten in der Kirche und lauschten dem Pfarrer als er über Jesus und die Auferstehung predigte. Die Feststellung meines Schwiegersohnes eines Organisationsloyalem ZJ dem Sinne nach: „Der predigt nicht schlecht, alles korrekt!“

          Meine Frage die ich in den Raum stellen möchte – ich will hiermit keinesfalls dazu aufrufen zur kath. Kirche zurückzukehren – haben andere als ZJ wie obige Erfahrung zeigt, es eher verstanden worauf es im Christsein ankommt? Sind ZJ blind für eindeutige Aussagen der hl. Schrift – die nur auf Leistungsdenken gedrillt werden – sich das ewige Leben verdienen möchten – Aussagen wie die folgenden:

          Lk 19,10
          „Der Menschensohn ist gekommen, Verlorene zu suchen und zu retten.“

          Joh 5,24
          „Ich sage euch die Wahrheit: Wer meine Botschaft hört und an den glaubt, der mich gesandt hat, der wird ewig leben. Ihn wird das Urteil Gottes nicht treffen, denn er hat die Grenze vom Tod zum Leben schon überschritten.“

          Joh 12,47
          „Wenn jemand auf meine Botschaft hört und nicht danach handelt, so werde ich ihn nicht verurteilen. Denn ich bin nicht als Richter der Welt gekommen, sondern als ihr Retter.“

          Joh 12,48
          „Wer mich ablehnt …, der hat schon seinen Richter gefunden. Was ich verkündet habe, wird ihn am Tag des Gerichts verurteilen.“

          Joh 20,31
          „Aber die hier aufgezeichneten Berichte wurden geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der versprochene Retter und der Sohn Gottes ist. Wenn ihr ihm vertraut, habt ihr durch ihn das ewige Leben.“

          Viele Jahre sind mir solch eindeutige Aussagen der Schrift „verborgen“ geblieben. Warum können sich Älteste angesichts solcher eindeutigen Aussagen unseres Herrn anmaßen Menschen aus der Christengemeinde auszuschließen, der Abtrünnigkeit mit allen bekannten Folgen anzuklagen, sie sollen gehaßt werden, die an Jesus glauben, IHN wie den Vater lieben,
          denen Jesus nicht nur einmal versichert ER wird ihnen das Leben schenken !!!?

          Einige von Euch habe ich ja schon persönlich kennengelernt die mögen meine Gedanken und Empfindungen eher einordnen können und verstehen wahrscheinlich leichter was ich hiermit ausdrücken möchte. Ich bin dankbar und froh hier in diesem Forum liebe Menschen kennengelernt zu haben. In der Hoffnung dass es noch bei vielen „Klick“ macht und sie ebenso erwachen.

          Liebe Grüße Matthäus

          1. Lieber Matthäus,
            es ist wirklich sehr schön zu hören, das hier gute Kontakte zustande kommen. Das freut uns wirklich sehr. Wenn ich in eine katholische/evang… Kirche gehen muß, wegen einem Todesfall oder anderen verwandschaftlichen Ereignissen, dann fühle ich mich nie wohl. Die Kirchen wurden oft an sogenannten Kraftorten gestellt um die Menschen nach Ihrem gutdünken manipulieren zu können. Nicht selten fanden auch in den unterirdischen Bereichen Folterungen statt. All dieses Negative und das Übel manifestiert sich in dem Gemäuer und dieses verursacht in mir immer ein beklemmendes Gefühl. Auch diese Gebäude werden bei Harmagedon zerstört werden. Ich möchte jedenfalls dann nicht drin sein. Aber wir verstehen natürlich deine Bewunderung für die Kunst. Der Prunk und die Kunst mit den Schätzen wird einem erst einmal richtig bewusst, wenn man Rom besucht und z.B. das Vatikan-Museum. Jahrhunderte wurden Schätze gehortet und dem Volk entrissen nur um Macht zu bekommen und Macht zu erhalten und die Menschen zu kontrollieren. Diese Kontrolle und die Macht hat leider auch in unseren Reihen schleichend Einfluß genommen. Deshalb ist es immer wieder wichtig Johannes Kapitel drei zu lesen und sich dessen auch bewusst zu werden, damit kein Mensch je Macht mehr über uns ausüben kann. Liebe Grüße an Alle da draußen und ein schönes Wochenende 🙂 sowie Jehovas Segen

          2. Frank&Frei says:

            lieber Matthäus,
            deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen. Die Kirchen haben über die Jahrhunderte einerseits Gutes getan, den Menschen irgendwo das Gefühl gegeben, nahe Gott zu sein. Leider auch wurde dort das Wort Gottes verdreht und menschen wurden zu OPfern gemacht.
            manchmal erinnert mich das an unsere Gemeinschaft, weil da Täter und Opfer oft verdreht werden. Ich erlaube mir nur auf die zigtausend Fälle von Kindsmissbrauch hnzuweisen und auf die darauf basierenden Anweisungen des „Sklaven“. Und als es dann so richtig in die Vollen ging, anfang dieses jahrzehnts, da ging dann plötzlich die Wende nach hinten los: haltet niemanden zurück, zum Staatsanwalt zu gehen.
            Auch das ist doppelgesichtig bei der Admininstration der Zeugen wie so vieles in der Geschichte. Ich denke hierbei nur an das Thema Balzereit, der verteufelt wurde und das 98er Erwachte schreibt er war unschuldig.
            man sieht nirgendwo, dass die usn regierende Klasse, mal Einsicht bekundet, sich für Fehlentscheidungen entschuldigt usw. Nein man behauptet das einzige anerekannte Sprachrohr Gottes zu sein.
            Und ich erinnere mich, dass der große Ostfriese, jener BA der aus Emden stammt, vor über 20 jahren mal auf einem KK großspurig über Watchtower IN gesprochen hat und mit Nachdruck unterstrich, dass das Inc sowas wie ein eingetragener Verein sei, aber keine Aktiengesellschaft.
            Solche Männer erfahren höchste Ehren, sind sie doch profane Lügner, die Luftschlösser bauen.
            wie kann man dann jener Kaste vertrauen?
            Mit einem KA habe ich vor Jahren mal ein intensives Gespräch geführt. Er hätte mich hernach ans Messer liefern können, hat jedoch im Dialog mit eingeräumt, dass er vieles kreitisch sieht in der Organisation und es wohl auch bei den reisenden sowas wie eine Opposition gibt. Danach ist er mir stets aus dem weeg gegangen. ABer ich war erstaunt, in ihm eine ehrliche Haut gefunden zu haben.
            Wer sind wir denn, dass wir den Anspruch haben, schon alles in suaberen Tüchern zu haben, schon „alles“ zu wissen. Wir sind blind wie Maulwürfe, haben aber einen guten Riecher.
            Zu der von gott bestimmten Zeit werden die wenigen die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie es Daniel am Ende sagt. Die liegt wohl noch vor uns. Ich erkenne deutlich, dass die Versammlungen sschon lange nicht mehr die Kraftquelle sind, die sie als Anspruch behaupten zu sein. Und andere Religionen wachsen schneller.
            Sehen wir es positiv: Jehova wird die Seinen voranbringen.

            Zur Entspannung hier mal ein Lied, das einfach nur ausdrückt, was wir alle im Leben wollen: http://www.youtube.com/watch?v=iaoSiklAXiU
            Das Bild paßt weniger dazu, aber der Text ist so simpel und einfach., Meine Mutter hat dieses Lied früher oft gesungen, es ist einfach nur ergreifend.
            herzlichst
            Frank & Frei

          3. Ulrike P. says:

            Hallo Matthäus,
            dass man so viele Bibelstellen nie so verstanden hat wie sie eigentlich gemeint sind, liegt mM nach daran, dass die Organisation – clever wie sie ist – praktisch das ganze NT nur auf den Überrest der 144000 bezieht.

            Alle dort beschriebene Hoffnung gilt ganz alleine den „Geistgesalbten“. – Während die „große Volksmenge“ zwar alle Gebote einzuhalten haben, aber nicht EINE der Segnungen die dort erwähnt werden, auch auf sie zutrifft.
            Einzig das Versprechen Jesu, welches er allen sanftmütigen Menschen gab, nämlich dass sie einmal die Erde ererben sollen, darf der Zeuge auf sich anwenden.

            Darum hat man per se viele der Verse des NT überhaupt nicht auf sich selbst angewandt. Schließlich wurde meist im selben Zuge betont, dass diese Verse nur den Geistgesalbten gelten. – Und das behält man dann halt immer im Hinterkopf.
            Solange man diesem Muster nachfolgt, fällt einem rein garnichts auf.

            Erst wenn man sich von den WTG-Dogmen befreit bemerkt man, dass auch SIE den falschen Aposteln gleichen, vor denen Paulus so eindringlich warnt:

            Wie ein Vater seine Tochter einem einzigen Mann anvertraut, so möchte ich euch mit Christus verloben, damit ihr IHM allein gehört.
            3 Zur Zeit aber fürchte ich, dass mir dies nicht gelingt. Denn wie schon am Anfang die Schlange Eva mit ihrer List verführte, so könntet auch ihr davon abgebracht werden, EINZIG und ALLEIN Christus zu lieben und an ihn zu glauben.
            2. Kor 11, 2

            Die WTG macht schon seit ihrem Bestehen nichts anderes, als von dem Christus weg, zur Organisation als alleinigen Heilsbringer zu führen.

            Ich habe dabei die Aussage von Russell im Sinn, der sagte dass die Leser seiner Schriftstudien die Bibel selbst garnicht mehr benötigen. – Diese überhebliche Einstellung ist bisher nahtlos, bis in die heutige Zeit, von all seinen Nachfolgern übernommen worden.
            Immer wieder und wieder bekommt der kleine dumme Zeuge von oben eingehämmert, dass er alleine überhaupt nicht in der Lage ist, Gottes Wort zu verstehen. Nein, dazu braucht´s UNBEDINGT die geistige Speise des „Sklaven“.
            Was dabei keinem auffällt ist, dass sie damit Jesus Christus als den wahren und einzigen Erlöser, im Grunde völlig verleugnen.

            Tja, und deshalb ist das auch eine ihrer Kernlehren. Denn da wo es ihnen gelingt ihre „Schafe“ vom wahren Hirten fernzuhalten, da kann der Geist Gottes in ihnen auch garnicht wirksam werden…

            Wer DAS einmal erkennt und dann nicht vor lauter Schreck lieber gleich wieder die Augen ganz feste zu macht, sondern sich für Jesus Christus als SEINEN alleinigen Mittler und Erlöser entscheidet, dem gehen so nach und nach ganze Kronleuchter auf.
            Dabei ist es – so wie man an deiner Erzählung sieht – völlig gleichgültig, wo man sich gerade befindet.

            @ Kirche
            Außer zu Beerdigungen oder eventuell noch Hochzeiten von Freunden oder Nachbarn, halte ich mich von Kirchen lieber fern. Ich war ja mal katholisch und habe somit auch jede Woche brav vor dem Altar gekniet. Ohne mir darüber im Klaren zu sein, gerade Götzendienst zu begehen.
            Ich weiß…ginge ich jetzt in eine Kirche, um mir all diese Dinge einfach um des künstlerischen Aspektes willen anzuschauen oder mir ein Konzert anzuhören, hätte das mit meinem Kirchenbesuch von früher nichts mehr zu tun. Aber da ich mich für menschliche Werke nicht sonderlich interessiere (bin auch kein Museumsgänger) hätte ich davon eh´ nichts. 😉

            Doch ich brauche nur mal versehentlich in eine Kirchenandacht zu schalten, mit all dem Prunk und Protz – und schon sträuben sich mir ganz scheußlich die Nackenhaare.

            Die WTG belügt ihre Gläubigen, indem sie einen eigenen Wachtturm-Gott erschaffen hat und einen Wachturm-Glauben lehrt – versteckter Götzendienst inclusive. – Während die katholische Kirche Gott auf andere Weise verleugnet. – Nämlich indem sie ihm seine Existenz direkt ganz absprechen…weil, er ist ja gleichsam Jesus…um dann noch von Jesus selbst auch ablenken, indem sie die Heiligenverehrung erfunden haben.

            Die Zeugen haben ihren Wachturm, die Katholiken ihren Katechismus mit denen sie gemäß den Dogmen ihrer Kirche unterrichtet werden.
            BEIDE erheben den Anspruch, die allein wahre Kirche zu sein und der Mittler zwichen Gott und den Menschen.
            BEIDE ziehen die Menschen hinter sich her, von Gott und Jesus Christus weg.

            Mit keinem von beiden, möchte ich jemals wieder etwas zu tun haben. – Denn ich habe nur einen Herrn und diene nur einem Gott.

            LG Ulli

          4. Matthäus says:

            Eine FRAGE AN ALLE:

            Zu meinem zitierten Bibelvers aus Joh.12:47
            „Wenn jemand auf meine Botschaft hört und nicht danach handelt, so werde ich ihn nicht verurteilen. Denn ich bin nicht als Richter der Welt gekommen, sondern als ihr Retter.”

            …habe ich versucht eine Erklärung in der Library zu finden!
            Bis auf mehrfache Hinweise auf diesen Vers, keine definitive Bezugnahme auf: „…meine Botschaft hört und NICHT danach handelt, so werde ich ihn nicht verurteilen“ – ich frage mich warum eine so eindeutige sehr viel sagende Aussage nicht näher erläutert wird?

            Also ich lese „hinein“, da Jesus nicht kommt um zu richten sondern zu retten, daß ein Mensch der seine Botschaft vernimmt an ihn glaubt aber nicht dannach handelt, dennoch gerettet wird!
            Oder wie seht ihr das?

            Die beste Bezugnahme in der CD Rom ist folgende: WT 1.10.90

            Versuche zu verstehen, bevor du richtest

            6 Jesus kam nicht, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten. Alle Urteile, die er fällte, stammten nicht von ihm selbst, sondern stützten sich auf das, was Gott ihm zu reden geboten hatte (Johannes 12:47-50). Alle Urteile, die wir fällen, sollten ebenfalls mit Jehovas Wort im Einklang sein. Wir müssen die menschliche Neigung unterdrücken, andere zu richten. Bei diesem Bemühen sollten wir ständig um die Hilfe Jehovas beten: „Bittet fortwährend, und es wird euch gegeben werden; sucht unablässig, und ihr werdet finden; klopft immer wieder an, und es wird euch geöffnet werden“ (Matthäus 7:7, 8). Selbst Jesus sagte: „Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat“ (Johannes 5:30).

            7 Wir sollten es uns zur Gewohnheit machen, andere nicht zu richten, sondern Verständnis für sie aufzubringen, indem wir uns in ihre Lage versetzen. Das ist zwar nicht leicht, aber unerläßlich, wenn wir uns an die Goldene Regel halten möchten, die Jesus anschließend erwähnte: „Alles daher, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, sollt auch ihr ihnen ebenso tun; in der Tat, das ist es, was das GESETZ und die PROPHETEN bedeuten“ (Matthäus 7:12). Jesu Nachfolger sollten also feinfühlig sein und den geistigen Zustand, die emotionale Verfassung und den Grad des Glaubens anderer berücksichtigen. Sie sollten ihre Bedürfnisse erkennen und verstehen sowie persönliches Interesse bekunden, indem sie ihnen beistehen (Philipper 2:2-4). Jahre später schrieb Paulus: „Das ganze GESETZ ist in e i n e m Ausspruch erfüllt, nämlich: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘ “ (Galater 5:14). Ende des Zitats!

            Die Frage zu diesem guten Kommentar die bleibt, warum hält sich allen voran von den Ältesten keiner daran?

            Lieber Matthäus,
            ich bin schon 50 Jahre „in der Wahrheit“, doch diesen Vers habe ich noch nie Bewußt wahrgenommen. Danke für diesen Hinwies, und die damit verbundene Frage.
            Dies Sichtweise und Aussage Jesu wird es mir leichter machen bei der nächsten Komieteeverhandlungen den Geist Jesu biblisch zu untermauern, und dem „Übeltäter“ mit Liebe und Verständnis zu begegnen. Danke Matthäus, es ist wunderbar zu erleben welch ein geistiger Schatz hier von unseren Brüdern geoffenbart wird.
            l.G. an alle
            Bruderinfo

          5. Dennis says:

            Lieber Matthäus,

            zu deiner Frage bzgl. Joh. 12:47 würde ich für mich sagen, dass der folgende Vers 48 das ganze auflöst:

            -Elberfelder-
            „Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten an dem letzten Tage.“

            Ich kann also nicht sagen, dass ich an Jesus Glaube und seinen Lehren zustimme, aber dann vielleicht sogar das Gegenteil von dem tue was diesem entspricht. Wenn dem so ist werde ich am „letzten Tag“ nach diesen Worten (Lehren) des Herrn Jesus gerichtet.

            Sehe hier keinen so großen Widerspruch bekannten Evangelium.

            LG
            Dennis

          6. Alois says:

            Lieber Bruder Matthäus

            Der von Dir genannte Vers:

            Joh 12,47
            “Wenn jemand auf meine Botschaft hört und nicht danach handelt, so werde ich ihn nicht verurteilen. Denn ich bin nicht als Richter der Welt gekommen, sondern als ihr Retter.”

            und folgender Vers sagen vordergründig nicht das selbe aus:

            Apg. 17:31
            weil er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, {And. üb.: hat allen Glauben dargeboten} indem er ihn auferweckt hat aus den Toten.

            Ich glaube auch dass Jesus als Retter gekommen ist, aber wenn der Zeitpunkt des Gerichts gekommen ist, dann ist er auch ein gerechter Richter.

            Oder wie verstehst Du das?

            Liebe Grüße
            Alois

        3. Ulrike P. says:

          Hallo Veit, herzlich willkommen bei uns! 🙂

          Ich hab´mal rumgegoogelt, aber außer den rechtlichen Dingen wie Brautpreis und dergleichen, habe ich nichts gefunden über Eheschließungen im alten Israel.

          Ich denke das man nicht wirklich gut daran tut, eine Ehe so zu betrachten wie die Israeliten in alter Zeit. Denn für viele war es lediglich ein Geschäft.
          Wobei ich mir vorstellen könnte, dass es auch genügend Eheschließungen gab, wo die Eltern doch auch auf die Liebe bedacht waren und nicht nur die Knete stimmen musste.
          Es gab immer schon Solche und Solche, wahrscheimlich hing es vom Charakter des Familienoberhauptes ab, wie mit seinen Töchtern oder den Söhnen verfahren wurde.

          Wie Gott selbst sich das Bündnis zwischen zwei Menschen vorstellt und wünscht, zeigt – wie Anna schon sagt – das Hohelied.

          Hier wird die ganze Gefühlspalette zweier Liebender besungen: Süße Sehnsucht, hingebungsvolle Leidenschaft, liebevolle Zärtlichkeit, gegenseitige Bewunderung und tiefe Wertschätzung.

          Wer von solchen Empfindungen erfüllt ist, KANN seinen Partner garnicht rücksichtslos oder verächtlich behandeln. – Geschweige denn treulos an ihm handeln…weder vor noch nach der Heirat.

          Schade das die WTG das Hohelied total vergeistigt hat und – wie könnte es anders sein – sich praktisch selbst als das Sulamithmädchen darstellt…so lieblich und rein…

          Würden sie statt dessen ihren jungen Leuten die im beziehungsfähigen Alter sind, anhand des Hohelieds zeigen was wahre Liebe alles an Gefühlen beinhaltet, wäre das sicherlich eher im Sinne des Schöpfers dieses Liedes.

          LG Ulli

  33. Mäusle says:

    Ein ganz liebes DANKE @Bruderinfo!

    Dieses Thema hat mich seit langem sehr beschäftigt, hängt davon weit mehr ab, als manch jemand glauben mag.

    In der Zeit, als ich als Ältester gedient habe, musste auch ich, laut Anweisung des „Sklaven“, vor einer Hochzeitsansprache das Prautpaar fragen, ob sie vorehelichen Verkehr hatten.

    Man merkte sofort, ob ein Paar in dieser Angelegenheit gelogen hatte.

    Ich gab unmissverständlich zu erkennen, dass, selbst wenn es vor der Ehe zum Verkehr gekommen sein sollte, Jehova uns liebt und unsere Herzen beurteilt UND dass das Paar ohnehin im Herzen und vor Jehova schon bei ihrer Verlobung einen Bund für das Leben geschlossen haben.

    Alles was danach kommt, ist ohnehin „weltlichen Ursprungs“ und eine gesetzliche Vormalität.

    Ich gebe offen zu, dass auch ich vor der Ehe schon Verkehr mit meiner Frau hatte.

    Ausser einem jahrelangen schlechten Gewissen hatte unser „Vergehen“ keine Folgen, schon gar nicht die, welche uns der „Sklave“ glauben machen möchte und zwar, dass Sex vor der Ehe zu enormen Problemen führt.

    Ganz im Gegenteil, ich bin sehr glücklich verheiratet und mache gegenüber meinen Kinder keinen Hehl daraus, dass sie, wenn sie
    doch vor der Ehe Verkehr haben, offen mit mir reden können und sollen, bevor sie zu den Ältesten gehen.

    Ich kenne z.B. ein liebes Ehepaar von dem ich weiss, dass auch sie vor zig Jahren vor der Ehe Geschlechtsverkehr hatten. Er ist heute ein ausgezeichneter Diener.

    Beide sind ganz liebe Menschen und haben selbst Kinder, allerdings leiden beide unter Depressionen und müssen zum Teil Psychopharmaka nehmen, weil sie mit ihrem schlechten Gewissen geplagt werden, ein Gewissen, welches gezielt von der WTG manipuliert wird.

    Ihre sünden vor den Ältesten bekennen möchten sie nicht weil sie genau wissen, dass dies wie jeder Komiteefall in der VS bekannt wird, weil es bei uns zumindest keinerlei Vertraulichkeiten mehr gibt. Viele Frauen von Ältesten wissen über die Rechtsfälle bestens bescheid und das ist sehr gefährlich.

    Wie @Bruderinfo schon zitierte, ich möchte nicht wissen, wie hoch die Dunkelziffer tatsächlich ist in Sachen „sexuelles Vehlverhalten“.

    Ganz schlimm finde ich es für Jugendliche, welche „in der Wahrheit“ aufwachsen.

    Diese werden ja so erzogen werden, dass sie, wenn ihre Eltern nicht liberal sind, irgendwo ein gestörtes Verhältnis zum Sex haben, was oft auch der Auslöser sein kann für sexuelle Straftaten, weil die natürlichen Gefühle ständig unterdrückt sind.

    Ich finde, dass @Bruderinfo hier ein Thema aufgegriffen hat, was sehr wichtig für all diejenigen ist, die geplagt von ihrem WTG-Gewissen keine Ruhe finden, weil sie der Meinung sind, eine „schwere Sünde“ begangen zu haben.

    Danke und liebe Grüsse

    Mäusle

    1. Alois says:

      Hallo Mäusle

      Du hast geschrieben:
      „Viele Frauen von Ältesten wissen über die Rechtsfälle bestens bescheid und das ist sehr gefährlich.“

      Auch das steht in den Propheten und erfüllt sich (Vers 12):

      Jesaja 3
      12. Mein Volk-seine Bedrücker sind Buben, und WEIBER herrschen über dasselbe. Mein Volk, deine Leiter führen irre, und den Weg deiner Pfade haben sie dir entrückt.
      13. Jehova steht da, um zu rechten; und er tritt auf, um die Völker zu richten.
      14. Jehova wird ins Gericht gehen mit den Ältesten seines Volkes und dessen Fürsten: Und ihr, ihr habt den Weinberg abgeweidet, der Raub des Elenden ist in euren Häusern;
      15. was habt ihr, daß ihr mein Volk zertretet und das Angesicht der Elenden zermalmet? spricht der Herr, Jehova der Heerscharen.

      1. Matthäus says:

        Hallo Alois zu Deinem Zitat fällt mir noch eins von Jesaja im Kap. 59 ein: (insbesondere Vers 14,15)

        9 Darum hat sich das Recht weit von uns entfernt, und die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir hoffen ständig auf Licht, doch siehe, Finsternis, auf Lichtglanz, [doch] in ständigem Dunkel sind wir fortwährend gewandelt. 10 Wir tasten fortgesetzt wie Blinde an der Wand, und wie die ohne Augen tappen wir fortwährend. ….

        11 Wir brummen anhaltend, wir alle,… Wir hofften auf Rechtsprechung, aber es gab keine; auf Rettung, [doch] sie ist fern von uns geblieben.

        14 Und das Recht wurde zum Zurückweichen gezwungen, und die Gerechtigkeit selbst blieb einfach in der Ferne stehen. Denn die Wahrheit ist sogar auf dem öffentlichen Platz gestrauchelt, und die Geradheit vermag nicht einzutreten.

        15 Und die Wahrheit wird vermißt, und irgendeiner, der sich von Schlechtem abwendet, wird ausgeplündert.

        Und Jehova sah [es] schließlich, und es war böse in seinen Augen, daß es keine Rechtsprechung gab. 16 Und als er sah, daß kein Mann da war, begann er sich erstaunt zu zeigen, daß keiner da war, der dazwischentrat. Und sein Arm rettete dann für ihn, und seine eigene Gerechtigkeit war das, was ihn stützte.

    2. Robert says:

      Hallo Mäusle,

      auch ich hatte mich (natürlich) schon mit diesem Thema beschäftigt und auch lange und ausgiebig mit meiner Freundin drüber diskutiert.

      Wir haben überlegt: Wann beginnt für Jehova eigentlich die Ehe? Dann wenn wir mit einem weltlichen Trauschein herumwedeln können, oder ab dem Moment, wo unsere Herzen entschieden haben, beieinander zu bleiben?

      Da waren wir auf denselben Schluss wie Mäusle gekommen, nämlich dass Jehova den Beschluss des Herzens vorzieht vor dem standesamtlichen Stempel.

      Und weil es im Artikel angesprochen wurde, kann man auch überlegen: Wenn nun zwei Menschen heiraten, oder gar zur Heirat genötigt werden, damit sie Verkehr ausüben dürfen, ansonsten aber das Herz der beiden nicht wirklich füreinander schlägt, ist diese standesamtliche Ehe dann auch eine Ehe in Jehovas Augen?

      Aus allem, was sich mir aus der Bibel erschließt und Jesus auch immer wieder betont hat, interessieren Jehova nur die Regungen unseres Herzens und unsere innere Einstellung, jedoch keine amtlichen Urkunden oder Gesetze, die nur dem Buchstaben, aber nicht dem Sinn nach eingehalten werden.

      Liebe Grüße an alle
      Robert

  34. Stefan says:

    Diese übermenschlich strenge Regelung führt damit zu auffällig vielen Ehen, die von sehr Jungen Menschen eingegangen wird (so zwischen 18 und 21 Jahren).
    Hierbei kann man nicht davon sprechen, daß sie über die „Blüte der Jugend“ hinaus sind, wie die Bibel empfiehlt.
    Der „Heiratsgrund“ ist in solchen Fällen offensichtlich und die Ernüchterung nach der Eheschliessung lässt nicht lange auf sich warten.
    Dabei lernen sich die beiden jungen Menschen viel zu wenig kennen, das heisst es wird nach einer ralativ kurzen Kennenlernzeit (oft höchstens 12 Monate) geheiratet.
    Das kann ja nur zu problemen führen!

    1. Hermann says:

      Gutes Argument,

      vor allem stellt sich die Frage, ob Gott es gerne sieht, wenn 2 Menschen heiraten nur um miteinander schlafen ZU DÜRFEN!

      Ich denke, dass eine Heirat aus so einem Grund auch gegen Gottes Vorstellung von Liebe ist!

      Wenn jemand nach 5 oder 6 Monaten Beziehung bereits verlobt ist und den jenigen dann heiratet und unglücklich ist, ist es vielleicht besser, vor allem beim Thema Sexualität nicht so streng bzw. so neugierig zu sein!

      Wie oft ich mich schon geschämt habe, weil ich mir bei der Beichte meiner Brüder und Schwestern beinahe wie ein Voyeur vorgekommen bin …

      Die Sexualität ist so ziemlich das intimste und geht nur das (Ehe)Paar was an!

      Bei Eheproblemen einer zu frühen Heirat kann auch die Bibel als Grundlage zum lernen miteinander auszukommen nicht herhalten!

      LG
      Hermann

      1. matthäus says:

        Deine Aussage lieber Hermann ist zu pauschal! Ich war sehr jung, ebenso meine Frau. Wir hatten uns 6 Monate nach dem kennenlernen verlobt und ein Jahr nach dem kennenlernen geheiratet. Nun sind es bald 40 Jahre das ich mit meiner Frau und immer noch glücklich – mit allen Höhen und Tiefen – verheiratet. Jedes junge Paar muß sich „zusammenraufen“, da wir nichts anders ob das Paar ein oder zwei Jahre zuvor beisammen sind. Entscheiden über Erfolg oder Mißerfolg ist die Bemühung beider aus einem gemeinsamen Weg einen Erfolgreichen zu machen.

        1. Hermann says:

          Lieber Matthäus,

          natürlich gibt es auch glückliche Ehen wie die deinige!
          Ich habs auch nicht böse gemeint und freue mich für dich und deine Frau, dass ihr euch gefunden habt und euer Glück anhält.

          Ich habe mit meiner Aussage lediglich sagen wollen, dass ein Großteil derjenigen, die zu jung heiraten später unglücklich werden. Bzw. dass die Zeit des Glücklichseins nicht so lange anhält, weil man feststellt, dass man auf Dauer gesehen mit dem anderen nicht glücklich werden kann, egal wie sehr man sich anstrengt!

          Wahre Liebe ist auch mit Sicherheit mit Kompromissen verbunden, aber niemals mit Anstrengung, bei der man sich anstrengen muss den Partner weiterhin zu lieben so wie er oder sie ist.

          Und im Falle einer Scheidung sind es doch wieder wir, die diese jungen Menschen richten. Und hierbei wird völlig ausser Acht gelassen, dass die Organisation und die damit verbundenen unmenschlichen Vorschriften und Strafen junge Päärchen die mehr als nur Händchenhalten wollen schon beinahe zur Ehe zwingen!

          Ich kann auch mit Sicherheit noch nicht im Alter von 18, 19 Jahren sagen, ob ich mit meinem Partner für immer und ewig zusammenbleiben kann, weil ich gerade in diesem Alter noch keine ausgeprägte Persönlichkeit habe!

          Gottes Segen!

          Hermann

        2. stefan says:

          Lieber Matthäus.
          Ich gebe Dir Recht, als Paar geht es darum Höhen wie auch Tiefen zu meistern. Und gerade da versagt die WTG kläglich! Es werden wohl Bücher und Zeitschriften im Akkord gedruckt. Jeder kann darin lesen „wie man sich zu verhalten hätte, wenn man es denn schaffen würde trotz allem immer die richtigen Worte zu finden“…
          Ich und meine Frau erlebten nach etlichen Jahren Ehe die Freude, an einem Eheseminar teilzunehmen. Wir meldeten uns an, weil vor allem ich es nicht schaffte die „vollkommenen“ Ratschläge in unserer Literatur in den Alltag einzubringen. Wir sprachen mit Ältesten weil wir unsere Ehe als kostbar betrachteten. Man war bald einmal an einem Punkt wo man uns professionelle Hilfe empfahl….
          Und da war sie schon die erste Hürde! Wohin sollen wir uns wenden? In unseren Reihen fand sich niemand, der eine dahingehende Ausbildung hat. Und in Welt ist ja ALLES des Teufels….
          Wir fanden Hilfe bei einem Zeugen-Paar das die Problematik in unseren Reihen schon länger erkannt hatte, und sich daher auf dem Weg zu einer therapeutischen Ausbildung befand. Wir erlebten so manches AHA-Erlebnis, gerade in Bezug auf die Unterschiede zwischen Mann und Frau. Das gegenseitige Verständnis wuchs und so entschieden wir uns eines Tages zum Besuch eines offiziellen Eheseminars des ICL.
          Ich sass in der ersten Stunde mit Blick in Richtung Ausgang dort, weil ich nur darauf wartete, einen unbiblischen Rat zu hören und sogleich den Raum zu verlassen. Meine Zweifel wurden etwas gedämpft, als der Kursleiter uns allen mitteilte, dass jeder, der hier einen Grund sucht die Ehe endlich auflösen zu können, hier am falschen Ort ist und gleich gehen dürfe. Wir seien hier, um die Ehe anhand biblischer Massstäbe zu stärken und das gegenseitige Verständnis zu fördern….
          Was soll ich sagen: Ich habe in diesen 4 Tagen soviel über mich selber gelernt wie nie zuvor! Seitdem kann ich es nicht mehr hören, wenn Vortragsredner in den Versammlungen und an Kongressen sog. „weltlichen Rat“ verteufeln.
          Es macht mich nur traurig zuzusehen wie Ehepaare nach einer vielleicht eher verfrühten Hochzeit über Jahre vor sich hindümpeln und ihnen dann weissgemacht wird, dass sie ihre Probleme mit dem erreichen eines Dienstamtes und vor allem immer noch mehr Predigtdienst in den Griff bekommen. Nach dem Motto: Nur nicht hinschauen, ablenken. Und das Paradies kommt eh jeden Moment, da erträgt man doch das bisschen Drangsal im Fleisch….
          Es beschäftigt mich nach wie vor, dass wir unser geniales Erlebnis so unseren Freunden nicht weitergeben können, weil alles WTG-Fremde als ein „essen vom Tisch der Dämonen“ angesehen wird.
          Richtig sauer macht mich auch folgende Tatsache:
          Wer sich die Mühe macht, die WTG auf solche oder ähnliche Missstände aufmerksam zu machen, und sich sogar dafür einsetzt daran etwas zu ändern, erntet abwiegelnde, arrogante Antwortbriefe in welchen der Verfasser nicht einmal den Mut aufbringt, seine Unterschrift darunter zu setzen. Ihm wird schliesslich Abtrünnigkeit vorgeworfen, worauf der Ausschluss nicht lange auf sich warten lässt…ein Armutszeugnis sondergleichen.

          LG stefan

          1. Anna an Stefan bzw. alle says:

            Lieber Stefan, liebe Schwestern und Brüder,

            danke für deine Information. Ich habe mir das mal angesehen, das ICL steht für Institut für christliche Lebens- und Eheberatung. Da sind recht vernünftige Ansätze drin. Es ist schon traurig, dass du darüber nicht mit anderen Brüdern sprechen kannst. Ist aber leider so, wie du schreibst.

            Die Organisation ist sich inzwischen jedoch über die Probleme innerhalb der Zeugen-Ehen schon bewußt. Die Kreisaufseher weisen bei Ihren Besuchen die Ältesten darauf hin, Hirtenbesuche bei Ehepaaren zu machen. Das sind dann so Alibi-Hirtenbesuche die zum Familien-Studier-Abend anregen und gemeinsamem Dienst usw.

            Ich denke, durch Fehlinterpretation des Begriffes „Haupt“ ist eine liebevolle Gemeinschaft als gleichberechtigtes Paar sehr schwierig. Oft genug sind es die Brüder, die in eine Rolle gezwungen werden, welche sie in den burnout treiben könnte. Weil sie ja als Häupter funktionieren müssen und für alles gemäßt WTG-Lehre vor Jehova gerade zu stehen haben. So war dies von unserem Schöpfer niemals vorgesehen.

            Jehova hat die Ehe gemäß 1. Mose 2:24 ins Leben gerufen. Das bestätigt uns ja auch Jesus und Paulus. Im wesentlichen geht es zu Berücksichtigen wie ich meine um das „Verlassen der Eltern“, dem Ehepartner „Anhangen“ und „EIN-Fleisch-werden“.

            Bei dem Begriff „Anhangen“ ist es ja wie ein Zusammenkleben, z.B. Papier. Das würde zerreißen wenn man es trennt. Und auch bei einer Trennung vom Partner bleiben Verletzungen nicht aus.

            Der Ausdruck „ein Fleisch“ umfaßt ja auch viel mehr als nur den körperlichen Bereich. Es geht auch um eine innige
            geistige und gefühlsmäßige Verbindung, welche die eigentliche Grundlage für die körperliche befriedigende Beziehung bilden. So wie sich das unser Schöpfer vorgestellt hat werden Mann und Frau also ganz eins und bleiben doch zwei. Letztendlich haben wir es hier mit dem wohl tiefsten Geheimnis der Ehe zu tun.

            Das sagt uns ja letztlich auch Paulus in Epheser 5 ab Vers 31(Neues Leben)

            31 In der Schrift heißt es: »Deshalb wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die beiden werden zu einer Einheit.
            32 Das ist ein großes Geheimnis, aber ich deute es als ein Bild für die Einheit von Christus und der Gemeinde.
            33 Deshalb sage ich noch einmal, dass jeder Ehemann seine Frau so lieben soll, wie er sich selbst liebt, und dass die Ehefrau ihren Mann achten und respektieren soll.

            Dass die Ältesten oftmals am meisten Probleme in den Beziehungen haben wird ignoriert. Liegt auch daran, dass viel Zeit die man miteinander verbringen könnte, durch administrative Tätigkeiten für die WTG verloren geht.

            Über Gefühle, Wünsche, Sehnsüchtge, suchen nach der eigenen Identität wird nicht gesprochen. Weil die Brüder sind ja auch keine ausgebildeten Seelsorger und Berater.

            Herzliche Grüße aus dem warmen Regen

            Anna

          2. stefan an Anna says:

            Liebe Anna.
            Ich denke schon, dass man das Problem erkennt. Obwohl man sich eher damit „konfrontiert“ sieht und es lieber unter dem Deckel hält. Zeitschriften Drucken ist einfacher… Dazu kommt: dahin ausgebildete Personen sind bei uns schlicht nicht vorhanden. Wie auch. Ein interessanter Beruf ist Nebensache und Mittel zum Zweck. So schlägt man zwei Fliegen auf einen Streich. Indem alles ausserhalb der WTG verteufelt wird, sehen sich Ratsuchende weiterhin an die WTG gebunden. Angst ist da ein nützliches Werkzeug. Und anstelle sich der Probleme anzunehmen wirft man die Menschen, die sich dafür zur Verfügung stellen würden noch raus!!!
            Welch ein Segen sich daraus ergeben kann, wenn man offen dazu steht, dass man eben Probleme hat, und dann noch spüren kann, dass man nicht alleine ist, haben wir am eigenen Leib erfahren.
            Die WTG nimmt so problembeladene Ehen und psychische Störungen in Kauf.
            Ich bin nach wie vor überzeugt, dass solche Seminare, die auf den Stärken des Einzelnen aufbauen, auch Balsam für die Seelen der Zeugen wäre. Eine grosse Hürde ist für viele aus unseren Reihen, die Hilfe eines ICL aus oben genannten Gründen überhaupt anzunehmen. Etwas vergleichbares ist leider vom TuvS nicht angedacht. Könnte ja sein, dass man da auf Dinge stösst, die von der Führung geändert werden müssten…
            Und schliesslich kommt das Ende bald, usw…. aber den Rest kennst Du ja…..
            mit liebem Gruss, Stefan

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