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Bruderinfo

Kommentare (32)

  1. Dieter says:

    Hallo Frank&Frei. Danke für deine Antwort. Habe mit meinen Worten den Kommentar von Matthäus gemeint, der sich auf widersprüchliche Aussagen zum Umgang mit den bösen Nichtzeugen im Wachtturm vom 15.02.94 bezog.
    Würden die wirklich wissen was sie tun, würden sie sich nicht selbst in der gleichen WT-Ausgabe widersprechen.
    Du hast sicher recht, wenn ich sehe, was du meinst. Im unter den Teppich kehren sind sie Weltmeister. Der Heiligenschein der göttlichen Wahrheit muss ja erhalten bleiben.
    Suspekt finde ich, wie sie oft über die Katholische Kirche herziehen. Der Papst hält sich für unfehlbar, die Herren der LK jedoch auch. Interessant ist für mich, dass konstruktive Kritik bei den Katholiken viel mehr möglich ist. Bei denen wirst du nicht gleich exkommuniziert, wenn du selbstständig denkst und wagst, das auch noch zu äussern.
    Fange mal bei den Zeugen an, eine eigene , und, wie teuflisch, auch noch von der aktuellen „göttlichen Wahrheit“ abweichende Meinung zu äussern. Ich kann mich an eine Begebenheit erinnern, bei der ich mal sehr dezent den Hauch einer abweichenden Meinung geäussert habe. Der Ausdruck in den anwesenden Gesichtern sagte deutlich: ausschliessen, diesen Abtrünnigen.
    Was hat Jesus wohl gemeint als er in Joh.8:32 sagte: Die Wahrheit wird euch frei machen???

    1. Winston says:

      Lieber Dieter und Frank&Frei,

      für alle diejenigen, die nach einem Austritt oder Ausschluß und der Bewältigung der nachfolgenden Isolation wieder im Leben Fuß gefaßt haben, ist der Text in Joh. 8:32 eindeutig.

      Wir sind frei von einer verordneten vorgegebenen Meinung, verbunden mit anspruchslosen Phrasen in eigentümlicher Sprache garniert mit willkürlich zusammengewürfelten schlecht übersetzten Bibeltexten.

      Wir sind frei von der Denunziation unserer Mitbrüder und auch liebevoller Verwandter, die permanent auf uns aufgepaßt haben und jeden noch so kleinen Fehler gleich gemeldet haben.

      Und was das schönste ist, wir unterliegen keiner selbstgerechten Gerichtsbarkeit von Religionswächtern, die ihre Stellung durch eingeschränktes Denken erhalten haben.

      Darüberhinaus können wir uns mit Christen aus anderen Religionen austauschen und dabei feststellen, daß es unter Katholiken und auch Protestanten viele ehrliche Nachfolger Jesu gibt, die noch dazu im Hinblick auf die gelebte Nächstenliebe viel mehr Werke vorweisen können als nur abgelaufene, abgestandene sinnlose Predigtdienststunden oder die Überwachung jungendlicher und erwachsener ZJ-Missetäter.
      Da ich in dieser Organisation aufgewachsen bin, und seit langem gut ohne die Fast-Food-Speise des tuvS lebe, interpretiere ich 2. Petrus 2:22 über den Hund, der zu seinem eigenen Gespei zurückkehrt oder die gewaschene Sau, die sich im Kot wälzt nur im Zusammenhang mit einer theoretischen Wiederaufnahme in die ZJ-Organisation. Und das kann ich mir beim Besten Willen nicht mehr vorstellen.
      liebe Grüße
      Thomas

      1. Manfred says:

        Lieber Thomas,

        das was Du geschrieben hast: interpretiere ich 2. Petrus 2:22 über den Hund, der zu seinem eigenen Gespei zurückkehrt oder die gewaschene Sau, die sich im Kot wälzt nur im Zusammenhang mit einer theoretischen Wiederaufnahme in die ZJ-Organisation. – Zitat Ende.

        Kann ich nur voll und ganz beipflichten. Jetzt nachdem uns bewusst wurde, wie wir über Jahre von der Orga betrogen wurden und wir die „Wahrheit hinter der Wahrheit“ kennenlernen durften. Das ist die Wahrheit über den Herrn Jesus Christus und wir ihm folgen. Das macht uns frei und unabhängig, wir werden durch die Bibel zu selbstbestimmenden Menschen erzogen, nicht von anderen Menschen, sondern durch den Geist unseres himmlischen Vaters.

        Würden wir das wieder aufgeben und in die Organisation zurückkehren, dann trifft auf uns das zu, dass der Hund zu seinem eigenen Gespei zurückkehrt. Für mich kommt das auch nicht mehr in Frage.

        Eine Bitte an alle, auch wenn ich es mir nicht vorstellen kann. Sollte ich jemals den Anschein erwecken, wieder dorthin zurück zu kehren, dann klopft mir bitte auf die Finger und weckt mich auf. Ich möchte mich vollkommen von dem Geist dieser Welt (Zeugen Welt) getrennt halten.

        Liebe Grüße an Alle und es ist wirklich schön, wie wir uns hier gegenseitig ermuntern können. Vielen Dank dafür.
        Manfred

        1. Alois says:

          Mach ich dann lieber Manfred, ich weiß schließlich wo Du wohnst
          🙂
          Liebe Grüße
          Alois

          1. Dennis says:

            Lieber Alois,

            wir werden den lieben Manfred wohl dann in den Schwitzkasten nehmen müssen, denn es würde dann schon schlimm um ihn stehen 😉

            LG
            Dennis

          2. Manfred says:

            Lieber Dennis, Lieber Alois,

            Ich wusste doch das auf meine neuen Brüder Verlass ist. Wenn wir uns gegenseitig stärken, braucht keiner liegenbleiben, wenn er mal strauchelt. Die anderen werden ihn aufheben und wieder auf den rechten Weg zurück führen. Ich bin froh, dass wir so eine liebe Gemeinschaft haben dürfen, dass ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt wo wir herkommen. Wir sind nicht vom Regen in die Traufe gekommen, sondern haben hier einen Unterschlupf gefunden, der uns vor der stürmischen Zeit beschützt und behütet.

            Liebe Grüsse Manfred

        2. Winston says:

          Lieber Manfred,

          allein die Vorstellung über einen längeren Zeitraum als Büßer, geächtet und isoliert in den Versammlungen Reue zu bekunden, nur um wieder als Mitglied der Versammlung aufgenommen zu werden ist für mich die Vorstufe zur Hölle.
          Dann noch die Kontrollen der Ältesten, ob Du Dich wirklich losgesagt hast von weltlichen Freunden und Beziehungen, verbunden mit der Einhaltung des Gebots Zeugen auch Familienangehörige nicht zu grüßen.
          Und natürlich die Vernichtung von nicht ZJ Literatur und anderer Bibelübersetzungen.
          Ich glaube, wenn wir uns das vor Augen halten und darüber nachdenken, dann kommt keiner von uns Abtrünnigen auf die abstruse Idee sich dieser verordneten Nächstenliebe unserer EX-Brüder und Schwestern zu unterwerfen.
          liebe Grüße
          Thomas

      2. Holger says:

        Wir sind frei von der Denunziation unserer Mitbrüder und auch liebevoller Verwandter, die permanent auf uns aufgepaßt haben und jeden noch so kleinen Fehler gleich gemeldet haben.

        Die große Anzahl der Brüder in den Versammlungen bestehen meistens aus Familien-Angehörige mit einer großen Verwandtschaft. Es dauert sehr lange bis ein Fremder (v.d.Welt?) in die Versammlung kommt und sich taufen läßt. Da ich seit meiner Kindheit bei der WT-Orga war, geht der Trend seit Jahren zurück. Daten werden gespeichert, obwohl man nicht mehr dabei ist. Gibt man keinen Bericht mehr ab, wird man dann wie ein Aussätziger behandelt. Die einfachste Art über die Sache zustehen ist, so machen als ob es einem nichts angeht. Auf die Brüder in der Versammlung zu gehen und sie freundlich begrüßen, da sie nicht wissen, das es ihnen bald genauso gehen könnte. LG. Holger

      3. Giovanna La Rocca3 says:

        Sehr richtig was du hier geschildert hast…denn ich besuche die Zusammenkünfte nicht mehr .. bin zwar in diesen glauben aufgewachsen später erst getauft. Aber ich hab immer geschaut das ich meine Freunde die nicht zeugen sind immer respektiere und sie waren immer da für mich…

  2. frank&frei says:

    dieter, besser wäre zu sagen: sie tun nicht das, was sie wissen.
    denn die wissen genau, wo der hase begraben liegt, packen aber nicht an aus gründen, die dahin führen, dass sie bei ihren lemmingen dann die führerrolle verlieren. gruss an alle, bin noch nicht zu hause

  3. Matthäus says:

    Noch ein gutes Beispiel wie man in ein und derselben WT Ausgabe gegensätzliche Belehrung betreibt:

    *** w94 15. 2. S. 6 Sind Jehovas Zeugen eine Sekte? ***
    Sektenmitglieder kapseln sich oft von Angehörigen, Freunden und sogar von der Gesellschaft im allgemeinen ab. Ist das bei Jehovas Zeugen der Fall? … sie leben weder in Kommunen, noch kapseln sie sich von Verwandten und anderen ab.

    *** w94 15. 2. S. 24 Wahre Abstand, wenn Gefahr droht! ***
    Wir sollten uns auch vor vermehrtem Umgang mit Weltmenschen hüten. Dabei könnte es sich um Nachbarn, Schulfreunde, Arbeitskollegen oder Geschäftspartner handeln.

    Und was soll jetzt der „treue ZJ“ tun – Umgang pflegen oder meiden?

    1. Hans says:

      Der ist echt gut Matthäus, danke! Ein echter Schenkelklopfer …

      LG Hans

      1. Matthäus says:

        Ja wie du es sagst lieber Hans, das tragische daran ist hierbei das diese Lehrer (sie haben ein strengeres Gericht zu erwarten) einem Millionenvolk einreden wollen das nur sie vom Geist geleitet sind, oder wie bei uns einmal ein Kreisaufseher (Br. Lutz) wörtlich am KK die Behauptung aufstellte: „Alles was uns Jehovas heute sagen möchte steht im Wachtturm!“

        Wenn ich mir obiges WT Zitat genauer (abgesehen von dutzenden falschen Lehrer) ansehe dann ist es eine Beleidigung und Verachtung des heiligen Geistes und Jehovas. Aus diesem Grund hat Palus die Folgen dem jungen Timotheus im 1. Brief vermittelt was heute immer noch Gültigkeit hat.

        6: 20 Lieber Timotheus, bewahre das kostbare Gut, das dir anvertraut worden ist, mit aller Sorgfalt! Wende dich entschlossen gegen alles unheilige, leere Geschwätz ´der Irrlehrer`, denn sie stellen Behauptungen auf, die ´dem Evangelium` widersprechen, und geben diese zu Unrecht als die wahre Erkenntnis aus. 21 Schon manche, die sich auf diese Lehre eingelassen haben, sind vom Weg des Glaubens abgekommen.

        Wieviele die aufgrund von Enttäuschung oder ungerechter Behandlung sich zurückgezogen und viele von diesen den Glauben zur Gänze verloren haben, bestätigt genau diese Warnung.

        Lg. Matthäus

    2. Dieter says:

      Komisch, erinnert mich irgendwie an den Titel eines James Dean Films: Denn sie wissen nicht was sie tun

  4. Manfred says:

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    vielen Dank für den Einsatz, dass Ihr wieder online seid. Da merkt man erstmal wie einem Bruderinfo mittlerweile ans Herz gewachsen ist. Es fehlt etwas, wenn man Eure Seite nicht aufrufen kann um mit seinen Brüdern Gemeinschaft zu pflegen.

    Zu dem BI-Spezial 2 kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass dies wahr ist was Ihr geschrieben habt. Obwohl ich kein biblisches Gebot übertreten habe, wurde ich ausgeschlossen und das nur weil ich anhand von Bibelstellen nachweisen konnte, dass gewisse Lehren der Gesellschaft falsch sind. Somit geht es den Ältesten nicht um die Wahrheitsfindung, denn sonst hätten Sie Ihre geistige Führerschaft ausschliessen müssen. Es geht nur darum, ob man alles mitträgt, was aus Brooklyn kommt.
    Wenn einem das Gewissen dies verbietet und man die Ältesten auf diese Diskrepanzen aufmerksam macht, wird man gnadenlos an die Luft gesetzt und fortan von allen gemieden.

    Jesus sagte, dass man seine Jünger an der Liebe erkennen wird.

    Mit dieser unbarmherzigen Ausschlusspraxis lassen sie erkennen, dass sie keine Jünger Jesu mehr sind, sondern Marionetten einer Druckverlagsgesellschaft. Mir tun sie nur noch leid, vor allem wenn ich sehe wie sie sich verstecken wenn ich sie in der Öffentlichkeit sehe. Denn sie müssen ja den Umgang mit mir vermeiden. Ich ja nicht. Ich halte mich nicht an diese Regel und wenn ich einen Zeugen sehe, gehe ich hin und grüße ihn.

    100% zutreffend was in Bruderinfo Spezial 2 steht.

    Liebe Grüße Manfred

    1. M. L Walter says:

      Lb. Manfred
      Diese herzlose,gnadenlose, Inquisitorische Ausschlußpraxis soll zeigen ,dass sie Machthungrig sind ,was Jesus niemals gemeint haben könnte.Er war ein mitfühlender Mensch und hat uns gesagt,dass wir vergeben sollen und den Kranken in Liebe wieder zurecht bringen sollten,und die die Herde hüten sollten liebevolle Hirten sein u. keine Diktatoren. Ein Ältester meinte ,als sie einen Br. Ausgeschlossen hatten : Ja, wir haben ihn in die Hände des Teufels gegeben !… – Was bilden sich diese Ältesten überhaupt ein ???Die stellen sich doch tatsächlich über Jesus!-Jesus ist unser Richter,und nicht die Ältesten ! Sicher ist ,dass sie eine härtere Strafe bekommen ,weil sie viel in Ungerechtigkeit oder vor Selbsterhöhung strotzen . Marille

      1. Dieter says:

        Da hast du recht. Diese Herren sind eiskalt, selbstgerecht und überheblich

      2. Kyp says:

        Andererseits hat der erwähnte Älteste nur 1. Kor. 5:5 zitieren wollen, nicht wahr? Eine derart maßlose Hybris ist das nun auch wieder nicht.

        1. Matthäus says:

          Hallo Kyp,
          Du bist neu – oder? Vorerst ein herzliches Willkommen!
          So ganz habe ich deine Erwiderung nicht verstanden, könntest du deine Überlegung etwas
          genauer formulieren? Es würde mich sehr freuen!
          Lg. Matthäus

          1. Kyp says:

            Hallo Matthäus,

            herzlichen Dank. Neu nicht, aber unscheinbar 🙂

            M.L. schrieb: „Ein Ältester meinte ,als sie einen Br. Ausgeschlossen hatten : Ja, wir haben ihn in die Hände des Teufels gegeben ! !… – Was bilden sich diese Ältesten überhaupt ein ???Die stellen sich doch tatsächlich über Jesus!-Jesus ist unser Richter,und nicht die Ältesten !“

            Ich antwortete: „Andererseits hat der erwähnte Älteste nur 1. Kor. 5:5 zitieren wollen, nicht wahr? Eine derart maßlose Hybris ist das nun auch wieder nicht.“

            Statt einer Anmaßung handelt es sich hier vielmehr um ein paulinisches Zitat, das er – je nachdem wie man den Gemeinschaftsentzug betrachtet – in diesem Zusammenhang erwähnte.

            Grüße im Herrn

            Kyp

          2. Matthäus says:

            Danke für deine Antwort lieber Kyp!

            Jetzt verstehe ich was du geschrieben hast, jetzt möchte ich Paulus der zur gleichen Begebenheit eine weitere Anweisung gab. Meine Frage wie stehst du dazu, und warum beherzigen die meisten Ältesten diesen eindeutigen Rat wenig bis gar nicht?

            Hier seine Worte im 2.Brief an die Korinther Kap.2

            Vergebung für einen Bestraften
            5 Wer anderen Kummer bereitet hat, der hat nicht nur mich traurig gemacht, sondern euch alle – oder doch fast alle, um nicht zu übertreiben. 6 Die meisten von euch haben sein Verhalten bestraft, damit soll es gut sein. 7 Jetzt müsst ihr ihm vergeben und ihn ermutigen, denn er soll nicht verzweifeln. 8 Zeigt ihm deshalb eure Liebe. 9 Der Zweck meines Briefes ist ja erreicht: Ich wollte sehen, ob ihr euch bewährt und meine Anweisungen befolgt. 10 Wem ihr vergebt, dem vergebe ich auch. Wenn ich etwas zu vergeben hatte, dann habe ich es um euretwillen vor Christus längst getan. 11 Denn wir kennen die Absichten Satans nur zu genau und wissen, wie er uns zu Fall bringen möchte. Aber das soll ihm nicht gelingen.

            Ich ersuche um deine Stellungnahme! Vielleicht kannst du auch die Argumente (Vorhaltung) von Dennis mit
            berücksichtigen und beantworten?
            Lg. Matthäus

        2. Dennis says:

          Hallo Kyp,

          hab ehrlich gesagt Deinen Einwand hier auch nicht richtig verstanden.

          Allerdings hab ich mir kurz Deinen Blogspot angeschaut. Da Du ganz offensichtlich ein glühender Verteidiger der WT-Orga bist und auch die NWÜ als „texttreu“ bezeichnest, möchte ich Dir einige Hilfen an die Hand geben um diese Urteil nochmal zu überdenken ;-):

          http://www.digidatanet.de/?p=680
          http://www.bruderinfo.de/?p=1017

          Zum Beispiel würde mich Deine Meinung zu Apg. 5:42 „Haus-zu-Haus“ gr.: „kat‘ òikon“ im vgl. zu Apg. 2:46 *Fußnote Studienbibel, interessieren. Oder auch Joh. 17:3 NWÜ im Vergleich zu anderen Übersetzungen. Wer übersetzt hier richtig?

          LG
          Dennis

          1. Kyp says:

            Hallo Dennis,

            vielen Dank für dein Interesse. Die Übersetzungsdiskrepanzen bei diesen beiden Texten sollten eigentlich jedem ‚Bibelforscher‘ bekannt sein. Ich versuche alle Dinge von einem alleinig biblischen Standpunkt zu betrachten, alles andere und was Meschen daraus machen ist mir relativ egal. Ich denke, dass es das Beste ist, sich auf die Bibel und Jesus Christus allein zu konzentrieren. Die NW kann deshalb als texttreu bezeichnet werden, da sie, wie im Artikel beschrieben, nicht auf Verständlichkeit aus ist, was sich besonders im AT bemerkbar macht. Hier stattdessen eine GNB oder NL zurate zu ziehen macht den Unterschied sehr schnell deutlich.

            Grüße im Herrn Jesus

            Kyp

          2. Starfighter says:

            Starfighter

            Eingereicht am 24.03.2013 um 15:48

            Hallo

            Meine Mutter war 8 Jahre lang mit denen zusammen und ich durfte immer in die Zusammenkünft kommen und habe sie auch besucht. Mit einigen Lehren konnte ich mich aber nicht anschließen, da ich es aus der Bibel nicht so herausgelesen habe, was der Treue Sklave uns so übergibt. Mein Probleme hatte ich schon mit der Streifrage Gottes, da ich nie wirklich verstand, seit wann sich Gott vor irgendwem rechtfertigen musste. Erklären konnte mir das auch niemand. Meine Mutter hat nun den Kontakt zu den ZJ abgebrochen und ich gehe auch nicht mehr in die Zusammenkünfte. Ich bin auf dieser Seite gestoßen und nun habe ich endlich Menschen gefunden, mit denen ich mich austauschen kann.
            Gruß

  5. Matthäus says:

    obige Kommentare sollten an Alle gehen und nicht nur an Mani- ist von davor irgendwie mitgegangen!
    lg. Matthäus

  6. Matthäus - obiges wollte ich an Mani richten! says:

    Als Wien noch ein Bethel war, auch hier dasselbe Spiel – Zitat aus den Salzburger Nachrichten:

    Aus dem Artikel: Leben mit dem Wachtturm vom 18.7.2008

    Zitat: „Wenn man bei den Zeugen Jehovas aussteigt, dann lässt man sein gesamtes Umfeld hinter sich, da der Kontakt zu so genannten ,Ausgeschlossenen“; für Aktive nicht erlaubt ist. Das geht so weit, dass einen ehemalige Weggefährten auf der Straße nicht einmal mehr grüßen“, erklärt der Ex-Zeuge.

    Das Problem: Kranzingers Frau war zu diesem Zeitpunkt noch Teil der Gemeinschaft. „Ich durfte schon mit meinem Mann sprechen. Aber unsere Ehe wäre daran beinahe zerbrochen“, sagt Johanna Kranzinger. Sie trat drei Jahre nach ihrem Mann aus. Die Konsequenz: „Mehrere Geschwister sprechen deswegen nicht mehr mit mir.“

    Die Bibel gibt das richtige Verhalten vor Die Zeugen Jehovas selbst wollen von einem „Kontaktverbot“ nichts wissen: „So etwas gibt es nicht. Wir leiten unser Verhalten von der Bibel ab. Da heißt es: ,Keinen Umgang mehr mit jemanden zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgierer oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen. Daran halten wir uns“, sagt Zimmermann. Also kein Kontakt? „In einer Notsituation würden wir einem Ex-Bruder selbstverständlich immer helfen.“ Aber mit ihm nicht mehr an einem Tisch sitzen? „Das steht außer Frage.“

    Zimmermann war der Pressesprecher von Wien – war deshalb weil Wien geschlossen wurde.
    Auch diesen Zeitungsausschnitt kann ich mitsenden!

    Damals gab es auch eine online Diskussion mit teils heftigen Reaktionen, aber das sind ja
    „alles Lügner“ die aus eigener Erfahrung oder aus bitterer Konsequenz berichten!

    lg. Matthäus

  7. Tina says:

    ihr lieben die ihr dies verfaßt habt,
    genauso ist es. es verhält sich genauso wie es dargestellt ist.
    ich habe dies bei so einigen aus meinem um – und freundeskreis beobachten können. keine gnade, keine barmherzigkeit,sofortiges aburteilen aus fadenscheinigen gründen.
    was mir da so geschildert wurde – wie solche verhandlungen vor sich gehen … würde das genauso sein wenn jesus dabei sitzen würde?
    es mag sein, dass man das als freund des betroffenen nicht ganz objektiv betrachtet. aber wenn man auf sein herz hört, merkt man die härte und gnadenlosigkeit dahinter.
    vielen dank für dieses „spezial 2 !!
    ich habe mir das auch gleich ausgedruckt …. sicher ist sicher 🙂
    liebe grüße
    tina 🙂

  8. genovefa Widmann says:

    Hallo liebe Bruderinfo!

    Wie schön dass Ihr wieder da seid. JHWH hat mein Gebet erhört.
    Auch Euch vielen Dank für Eure Mühe.

    Genovefa

    1. Matthäus - obiges wollte ich an Mani richten! says:

      Zum sehr zutreffenden Inhalt der 2. Ausgabe „Bruderinfo Spezial“ wird durch ein Interview einer Zeitung mit dem Pressesprecher Rudtke/Selters belegt:

      Frage: Sie schließen Mitglieder aus. Wann und warum?

      Rudtke: Wenn jemand willentlich biblische Gesetze über tritt und diese Tat nicht bereut. Die Über tretung selbst führ t noch nicht zum Gemein- schaftsentzug.

      Frage: Welche Verfehlungen sind das?

      Rudtke: Beispiele sind Töten, Stehlen, Verleumden, Alkoholismus und grobe sittliche Verfehlungen.

      Frage: Gibt es Kontaktverbote zu Ausgeschlossenen oder Ausgetretenen?

      Rudtke: Das kann man so generell nicht ausdrücken. Wenn es Ehepartner, Kinder oder Eltern sind, dann wird der Kontakt bestehen bleiben. Wenn keine Beziehungen da sind, respektieren wir seine Einstellung und meiden den Kontakt. Aber da gibt es keinen Zank und kein Verbot.
      Ende des Zitats!

      Sollte jemand diesen Zeitungsausschnitt den Ältesten vorlegen wollen, in dem mehrere Lügen
      von Hr. Rudtke dargelegt werden, kann ich den gerne senden! (zeugejesus@gmail.com)

      Die Frage die bleibt: Warum wird Br. Rudtke dafür (Lügen) nicht zur Rechenschaft gezogen – nun weil er im Auftrag der LK handelt. Siehe Offenb. 22:15
      lg. Matthäus

      1. M. L Walter says:

        Hallo Mattäus
        Zum Thema Ausschluß kann ich Dir nur sagen ,dass ein einfaches Schofi leichter ausgeschlossen wird als ein Ältester,der Hurerei treibt!… Bei einem Ältesten od. KA wird es vertuscht,verschleiert u.verdreht,und noch schlimmer, den Ältesten wird sogar,wenn ein RA benötigt wird Finanziell geholfen wenn es um Kindesmißbrauch geht.
        Meine lieben, geht mal in die Seite von: der Glöckel Die Geheimaktion der Zeugen Jehovas, da werdet ihr die Augen verrollen.In unserer damaligen Vers. vor erst 3 Jahren ist ein Ältester,wo die ganze Vers.schon 25 Jahre weis,dass er der Vater Opa ist! und alle schweigen -. hallo !!!! – Sie sagen nur: Jehova wird es schon richten und die kl. Schafe schließt man aus ja ja, weil sie nicht bereut haben, mhm . Dieser Älteste sagte zu uns,wir haben hier nichts zu hinterfragen!… hm, schön gell? Wir sind aus ihrer Mitte gegangen,weil wir nicht teil haben wollen an ihren Sünden! – wir sind entsetzt,wir dachten niemals,so etwas in der reinen Vers. vorkommt.Wacht mal endlich auf …..

        1. Empört_Euch! says:

          Hallo M.L Walter, es stimmt zu 100%, Älteste und deren Angehörige werden gedeckt, die können machen was sie wollen. Hab es selber erlebt, da als ZJ großgeworden. Es klingt hart: Ausgeschlossen werden nur die „ohne Lobby“ – es sei denn derjenige hat überhaupt nicht vor zu bereuen. Viele meiner Freunde hatten Sex vor der Ehe,darunter auch junge DAGs, die Eltern wussten das und haben es gedeckt, aber andere – die „ohne Lobby“ – wurden wegen Rauchen ausgeschlossen. Außerdem gibt es jede Menge homosexueller BR/SCHW, gerade unter Ältesten von der SdW ist mir dies immer wieder aufgefallen. Aber solange es Opfer gibt an denen man seine Macht ausleben kann und die einem schön jedes Detail ihres sexuellen Vergehens beichten müssen, „kümmert“ man sich lieber um diese. Mit Gott hat dies leider gar nichts mehr zu tun, oder aber das Gottesbild muss neu definiert werden.

    2. Matthäus says:

      Zum Thema „BI Spezial2“:

      Wer ist ein Abtrünniger?

      In dem Bibellexikon der ZJ „Einsichten über die Heilige Schrift“ steht unter dem Stichwort „Abfall, Abtrünnigkeit“ folgendes: „In den Christlichen Griechischen Schriften [NT] bezeichnet er jedoch hauptsächlich den religiösen Abfall, das Sichdistanzieren von der eigentlichen Sache Gottes, von der Anbetung … und die vollständige Aufgabe von Grundsätzen und Glaubens- ansichten. … Die Lage dessen, der wegen Abtrünnigkeit abgeschnitten [aus- geschlossen] wird, ist hoffnungslos. … Letzteres bedeutet eine entschiedene und willentliche Abkehr vom Pfad der Gerechtigkeit…. so handelt es sich dabei stets um eine Auflehnung gegen Gott und eine Verwerfung seines Wortes der Wahrheit …“

      Im Widerspruch zu dieser Definition wendet die Organisation den Begriff „abtrünnig“ bewusst auf jeden ZJ an, der mit ihren Ansichten nicht übereinstimmt und ihnen aus Gewissensgründen oder Überzeugung widerspricht!

      Die offene Ablehnung eines einzigen Dogmas, das die LK für wichtig oder biblisch hält, genügt, um als Abtrünniger zu gelten und einen Gemeinschaftsentzug zu riskieren – d.h.: auf einem sinnbildlichen Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Den fürchtet jeder ZJ mehr als den Tod – wieso?
      Der Gemeinschaftsentzug – warum so gefürchtet?

      Durch diese Strafsanktion wird ein ZJ aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen oder exkommuniziert. Niemand darf mit ihm reden, noch nicht einmal grüßen. Wer sich nicht an diese Regel hält, wird ebenfalls ausgeschlossen. Der Grund des Ausschlusses wird der Versammlung nicht bekannt gegeben. Der Beschluss des Gemeinschaftsentzugs-Komitee muss von allen ZJ blindlings anerkannt werden. Für engste Familienangehörige, die nicht in derselben Wohnung leben, gilt: „Höchstwahrscheinlich ist es möglich, so gut wie gar keinen Kontakt mit diesem Verwandten zu haben.“ Und bei wichtigen Familienangelegenheiten muss man ihn „auf ein Minimum beschränken“. (WT v. 15.4.88) Da JZ in der Regel keinen „unnötigen Umgang“ mit Außenstehenden pflegen und alle Kontakte mit der „Welt“, der Organisation Satans, abgebrochen haben, führt ein Gemeinschaftsentzug oft zur Vereinsamung oder schweren Depressionen. So mancher „bereut“ daher und bittet um Wiederaufnahme oder – wenn er nichts zu bereuen hat – begeht Selbstmord. Die Zahl der Suizide bei JZ ist hoch.

      Weltweit werden jährlich 50 bis 60.000 ausgeschlossen – ohne jede Hoffnung auf künftiges Leben (wie allen eingehämmert wurde), wenn er nicht wiederaufgenommen wird. Der Wachtturm vom 15.7.95 verteidigt den Gemeinschaftsentzug auf S. 25 als „eine liebevolle Vorkehrung“. Der Ausschluss ist für den ZJ wie eine Hinrichtung.

      Warum „Abtrünnige“ nicht getötet werden, begründete der Wachtturm vom 15.1.53 wie folgt: „Da wir durch die Gesetze [des Staates und des Christus] eingeschränkt sind, können wir gegen Abtrünnige nur bis zu einem gewissen Maße Schritte unternehmen…. [diese Gesetze] verbieten es uns, Abtrünnige zu töten, selbst wenn es Familienangehörige nach dem Fleische wären.“

      Nur das Gesetz hindert die LK daran, Abtrünnige zu töten. Angst und Hass wären groß genug, um (wenn sie die Macht dazu hätten) die Scheiterhaufen wieder auflodern zu lassen.

      Trotzdem sind wir nicht grundsätzlich gegen einen Gemeinschaftsent-zug. Er wird in der Bibel an einigen Stellen gelehrt. In 1.Kor.5 heiß es ab Vers 12: „Es ist doch nicht meine Aufgabe, über die Außenstehen-den zu Gericht zu sitzen! Das wird Gott selbst tun. Eure Aufgabe aber ist es, die eigenen Leute zur Rechenschaft zu ziehen. Es heißt doch: Entfernt den Übeltäter aus eurer Mitte.“ Verabscheuungswürdig finden wir nur die Art und Weise, wie diesen Worten Geltung verschafft und wie der Ausschluss als Waffe vor allem gegen Dissidenten verwendet wird. Die Bibel gebietet zwar, das Böse oder die bösen Taten, aber nicht die Übeltäter zu hassen.

      Offener Aufruf zum Hass

      Kritik aus den eigenen Reihen fürchtet die Organisation so sehr, dass sie mit ihren Anweisungen für den Umgang mit sogenannten Abtrünnigen alle guten Grundsätze des Christentums über Bord warf. Das Gebot, alle ZJ, die die Organisation offen kritisieren, „vollständig zu meiden“ (WT 15.3.96), ist noch relativ harmlos. Der Wachtturm vom 1.10.93 fordert auf Seite 19 direkt dazu auf, sie nicht nur völlig zu meiden, sondern sie „mit vollendetem Hass zu hassen.“ Außerdem: „Wahre Christen teilen Jehovas Empfindungen gegenüber Abtrünnigen; sie möchten gar nicht wissen, was für Vorstellungen diese vertreten. Im Gegenteil, sie empfinden Ekel gegenüber denjenigen, die sich zu Feinden Gottes gemacht haben.“ Ständig werden kritische ZJ als „Feinde Gottes und der Wahrheit“ und als solche hingestellt, „ die Jehova hassen“ – wie in dem eben zitierten WT; und darum, heißt es weiter, „ muss ein Christ sie hassen.“

      Bruderhass statt Nächstenliebe! Das ist wirklich nicht das Evangelium, das Jesus Christus und die Apostel verkündigt haben. Die LK in der Weltzentrale will, dass jeder ZJ von all seinen Brüdern und Schwestern auf das tiefste gehasst wird, wenn er z. Bsp. aus Überzeugung offen sagt: „Gottes Königreich wurde 1914 nicht aufgerichtet.“ Mit der Aufforderung zum Bruderhass und der unsinnigen Lehre, dass das Königreich Gottes 1914 im Himmel aufgerichtet wurde, predigt die LK und alle ZJ, die den Unsinn nachplappern, „ein anderes Evangelium“ (gemäß Galater 1:8 eine sehr ernste Angelegenheit!)

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