88 Comments
  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Lieber Alois,

    in einem Zeitlauf, bei dem seit den Tagen Esthers der teuflische Feind immer ein Ziel hatte: nämlich die Vernichtung der Juden, ist es naheliegend, dass die Inspiratoren für den Holocaust und der jahrhundertealten Pogrome, nicht an einer Wiederherstellung Israels und Straßen nach Assyrien und Ägypten interessiert ist. Diese arabischen Feinde aus der eigenen Verwandtschaft (Ibrahim), schießen auch keine Friedenstauben nach Israel! Neuerdings tun dies auch die IS von Sinai aus.

    Achim schrieb schon recht deutlich:
    Natürlich wird es in der Zukunft eine Straße von Ägypten (über Jerusalem) nach Assyrien geben, aber nicht in diesem “System” sondern erst im Königreich Jesu. Schließlich werden viele Menschen auferstehen und auch wieder dann friedliche Nationen bilden. Vielleicht geht die Straße auch noch über Syrien, also über Damaskus.

    Apropos Damaskus. Noch eine Voraussage aus Jesaja, Kapitel 17:

    1 Ausspruch über Damaskus.
    Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird ein Trümmerhaufen…
    3 Und die Festung nimmt ein Ende in Ephraim und das Königtum in Damaskus, sowie der Ü b e r r e s t von Syrien: er wird sein wie die Herrlichkeit der Kinder Israel, spricht Jahwe der Heerscharen.

    Vielleicht sind die gegenwärtigen Strafaktionen über die Moslems im Nahen Osten, nur eine Ouvertüre dessen, was noch alles kommen mag?

    Dass wir gutmütigen Nationen all die moslemischen Flüchtlinge aufnehmen und sie auch füttern und beherbergen, mag noch seine unguten Folgen auslösen. Offenbar denken die Politiker beim Wort „Trojaner“ nur an das Internet und nicht welche potentiellen „Schläfer“ man haufenweise importiert.
    Wie sagte einst Lenin über die Kapitalisten: „Die liefern uns noch den Strick, mit dem wir sie aufknüpfen werden.“

    Ich hoffe, die obige Parallele kommt nicht wieder in den „falschen Hals“

    Shalom am frühen Morgen!
    Gerd

  • Alois an Gerd
    Juni 8, 2015

    Lieber Gerd

    Wir sind doch gar nicht so weit auseinander, hast Du doch meine Worte als gut befunden, jedoch Achim zugeordnet:

    Achim schrieb schon recht deutlich:
    Natürlich wird es in der Zukunft eine Straße von Ägypten (über Jerusalem) nach Assyrien geben, aber nicht in diesem “System” sondern erst im Königreich Jesu. Schließlich werden viele Menschen auferstehen und auch wieder dann friedliche Nationen bilden. Vielleicht geht die Straße auch noch über Syrien, also über Damaskus.

    Das war nicht Achim sondern ich habe das geschrieben. Ich glaube dass sich diese Prophezeiung erst in der Herrschaft Jesus erfüllt, Du meinst es passiert noch während der Herrschaft des Widersachers.

    Man wird sehen,

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Stimmt Alois,

    ich kopierte d i c h ! Warum wohl? Weil ich deine Sätze so sehe wie du!
    Es ist daher unrichtig wenn du unterstellst ich würde das im alten System erwarten, dann wäre doch die von mir kopierten Sätze von dir eine absurde Handlung meinerseits 😉

    Ursprünglich wollte ich das von Achim zitieren:

    Jes 19 wird sich erfüllen wenn Jesus als Messias in Jerusalem herrschen wird. Davon bin ich mittlerweile – entgegen meiner ZJ-Indoktrination von der Muttermilch an- überzeugt und es fasziniert mich, mir vorzustellen, wie dieser arabische Raum weltweit gesehen zum Zentrum einer Ausdehnung des Friedenesreiches Christi werden kann.

    Da sind wir uns nun bewusst e i n i g

    Daher abwarten was noch schreckliches kommt, Tee (mit Rum?) trinken, aber bitte nicht den Griechen senden!

    🙂

  • Zadok/Achim
    Juni 8, 2015

    Lieber Alois und Gerd,

    was die zeitliche Abfolge angeht, ist für mich klar aus dem Kontext
    herauszulesen, dass sich diese Prophezeihung erst erfüllt, wenn der Messias auf der Erde herrscht.
    Beide Länder müssen heute noch ihre Rollen spielen als Könige des Südens und des Nordens und das passiert ganz sicher vor der Wiederkunft des Messias. Hier positionieren sich ja die Protagonisten bereits auf der Weltbühne.
    Lieber Gruß
    Achim

  • edelmuth an Gerd
    Juni 8, 2015

    Hallo Gerd

    » Dass wir gutmütigen Nationen all die moslemischen Flüchtlinge aufnehmen und sie auch füttern und beherbergen, mag noch seine unguten Folgen auslösen. Offenbar denken die Politiker beim Wort “Trojaner” nur an das Internet und nicht welche potentiellen “Schläfer” man haufenweise importiert. «

    Wir dürfen nicht vergessen, dass die gutmütigen Palästinenser vor dem Holocaust geflüchtete deutsche und österreichische Juden aufgenommen haben ohne die Folgen zu erahnen.

    Wir sind den Menschen dankbar, die aus Liebe vorbehaltlos in Not geratene Menschen ungeachtet ihres Glaubens, ihrer Rasse und Nationalität aufnehmen und ihnen helfen.

    Ede

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Dein Wort im Jahre 2015, in Gottes Ohr – ohne Folgewirkung:

    Wir sind den Menschen dankbar, die aus Liebe vorbehaltlos in Not geratene Menschen ungeachtet ihres Glaubens, ihrer Rasse und Nationalität aufnehmen und ihnen helfen.

    Ob der islamische Glaube in der Zukunft bei den Ungläubigen tatenlos bleibt, ist nun u.a. auch in deinen „Liebeshänden“ versorgt.

    Viel Glück!
    Gerd

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Lieber Gerd

    Natürlich wird es in der Zukunft eine Straße von Ägypten (über Jerusalem) nach Assyrien geben, aber nicht in diesem „System“ sondern erst im Königreich Jesu. Schließlich werden viele Menschen auferstehen und auch wieder dann friedliche Nationen bilden. Vielleicht geht die Straße auch noch über Syrien, also über Damaskus.

    Dazu zitiere ich den Text den Achim schon zitiert hat noch einmal:

    Zitat aus Studienbibel:
    19,23 von Ägypten eine gebahnte Straße nach Assyrien.
    »An jenem Tag« der Herrschaft Christi werden zwei große einander bekriegende Nationen aus Jesajas Zeit dauerhaften Frieden miteinander haben.”

    Alles was im Nahen Osten vor der Herrschaft Christi geschieht kommt auch nicht von Jesus, sondern der Widersacher macht seine eigenen Spielchen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Euer Fazit, lieber Alois und Ede,

    ist, wir dürfen die Voraussagen Jehovas nicht interpretieren, weil eventuell keine stimmt. Und wenn die Grenzen die in Jesaja für Länder wie Ägypten, Assyrien und Israel genannt sind, nicht denen von heute entsprichen, dann gilt die Prophetie nichts?

    Wieso müssen die Überlebenden nach Jesu Wiederkunft zu Christen im NT-Sinn werden? Genügt es nicht, wie z.B. in Sacharja 12 zu lesen, dass die Bewohner vom kommenden (angegriffenen) Jerusalem, ihren Messias durch Schauen annehmen.
    Und die Moslems sollen Glauben ändern, meint Ede, wenn sie den sehen und spüren… Psalm 2: …26 Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt über die Nationen geben;
    27 und er wird sie weiden mit eiserner Rute, wie Töpfergefäße zerschmettert werden…

    …dann muss keiner auf Erden mehr glauben, nur noch Handeln im Sinne des Königs und seiner Mitstreiter und sich unterordnen. Sie werden dann auch nicht von den für ZJ so hochgespielten „Symbolen“ nehmen, eher das wie in Sacharja 14: 16-21 angekündigt.

    Wenn es Assyrien heute nicht mehr so gibt wie es einmal war, dann wird es dort keine vorausgesagte Straße geben können, also dieser „Logik“ kann ich nicht so recht folgen, sorry

    Gerd

  • edelmuth an Gerd
    Juni 8, 2015

    Guten Abend Gerd

    » Wieso müssen die Überlebenden nach Jesu Wiederkunft zu Christen im NT-Sinn werden? Genügt es nicht, wie z.B. in Sacharja 12 zu lesen, dass die Bewohner vom kommenden (angegriffenen) Jerusalem, ihren Messias durch Schauen annehmen. «

    Nein Gerd. Das genügt nicht! Die Rettung der Menschen kommt nur über die Anerkennung Jesus als den vorausgesagten Messias.

    Jesus durch Schauen anzunehmen schließt die Annahme Jesus durch Glauben, wie ihn Abraham einst bewies, aus. Eben daran mangelt es den Israeliten. Sonst könnten sie Jesus bereits heute als ihren Messias annehmen. Aber sie warten ab, ob er ihre Erwartungen als siegreicher Feldherr erfüllt, bevor sie ihn anerkennen wollen. Doch das lässt Jesus nicht mit sich machen.

    Sie Israeliten pochen auf ihre Rettung als Gottes Volk ohne die Anerkennung Jesus als ihren Messias. Sie sind gleichfalls nicht bereit sich an den mosaischen Bund zu halten. Auch dann, wenn sie sich ändern und daran halten würden, würde es ihnen wenig nützen, denn die Vergebung von Sünden kommt nicht durch das Blut von Tieren, sondern durch das Opfer Jesus.

    Glaubst du wirklich, dass Jesus diejenigen, die ihn immer noch verachten, als Gottes Volk wieder herstellen und gleichzeitig die verwerfen würde, die ihn als ihren König und Gottes Sohn anerkennen und lieben? Wenn ja, dann hast du den Vater und den Sohn nie kennen gelernt.

    Ede

  • Zadok/Achim
    Juni 8, 2015

    Liebe Geschwister,

    ja der Text ist spannend und Alois hat sein Argument mit dem Ablenkungsmanöver des Teufels gezogen, also alles auf dem Tisch bei dieser Frage.

    Der Text gefällt mir wirklich persönlich sehr gut, weil er Jahrhunderte biblische Geschichte von Kriegen und Weltmachtssituationen einfach in friedliche Verhältnisse umwandelt.
    Und genau für Frieden unter verfeindeten Nationen mit Weltmachtstatus steht diese Strasse.
    Zitat aus Studienbibel:
    19,23 von Ägypten eine gebahnte Straße nach Assyrien.
    »An jenem Tag« der Herrschaft Christi werden zwei große einander bekriegende Nationen aus Jesajas Zeit dauerhaften Frieden miteinander haben.“ Ende

    Geografisch liegt Assyrien genau so wie von Alois beschrieben und wahrscheinlich haben wir alle eine buchstäbliche Strasse in Nord-Süd-Richtung vor Augen. Die wird es so nicht geben.
    Jes 19 wird sich erfüllen wenn Jesus als Messias in Jerusalem herrschen wird. Davon bin ich mittlerweile – entgegen meiner ZJ-Indoktrination von der Muttermilch an- überzeugt und es fasziniert mich, mir vorzustellen, wie dieser arabische Raum weltweit gesehen zum Zentrum einer Ausdehnung des Friedenesreiches Christi werden kann.
    Nach meinem Verständnis muss sich noch und zwar vor der Wiederkunft Christi all das erfüllen was in den Propheten über den König des Nordens und Südens, worin Ägypten und Assyrien eine wichtige Rolle spielen werden, geschrieben steht. Und all das ist heute im Ansatz erkennbar – siehe IS und deren Aktivitäten.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Lieber Alois und Ede,

    wenn ihr den Jes. 19-Text infrage stellt, dann besagt das doch nicht, dass es sich nicht erfüllen kann! Wenn Assyrien nicht dem heutigen Syrien entspräche, dann sage d u uns doch w e r es dann sein könnte, oder irrte Jehova in der Vorschau?

    Ede, du meinst, dass sich Jehova die Moslems mitsamt ihrer Islam-religion einverleiben wird? Wie kommst du darauf? Hat uns die Geschichte des AT mit den Balsanbetern u.dgl., garnichts gelehrt?
    Die angesprochenen Völker sind Nachkommen Ibrahims, wie sie ihn nennen – eicht da nicht nur ein bisschen Vision, wie die Völker durch Israel…

    Den Rest dieser Prophetie bitte selber erahnen, sooo kompliziert kann es doch nicht sein, wenn doch in Jesaja auch eine neue Erde verheißen wurde, oder nicht?

    Fragt grüßend

    Gerd

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Lieber Gerd

    Assyrien sollte man nicht mit Syrien verwechseln. Wo Syrien liegt, mit Damaskus als Hauptstadt wissen wir alle, aber Assyrien entspricht hauptsächlich dem Staatsgebiet des heutigen Irak und Kuweit. Die Landkarte ist in Wiki zu sehen.

    (https://de.)wikipedia.org/wiki/Assyrien

    Ich vermute wir können noch lange warten, vielleicht bis zum Sankt Nimmerleinstag, bis sich das buchstäblich erfüllt was weiter oben der Anlass für dieses Thema war. Das babylonische Reich ist von der Landfläche her der Nachfolger des Assyrischen Reiches, Babylon als Hauptstadt. Babylon einst im Gebiet von Assyrien hatte die Städte von Assyrien erobert.
    So gesehen kann man Assyrien auch mit Babylon übersetzen, aber Babylon gibt es Heute buchstäblich auch nicht mehr.
    Wenn schon eine buchstäbliche Auslegung in Frage kommt, dann ist es Heute der Irak und nicht Syrien.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Lieber Alois,

    du willst uns also damit sagen, dass sich Jesaja 19 nicht erfüllen darf, denn Assyrien gibt es nicht mehr?

    Ist das seriöse Bibelforschung, wie darf sich denn die Prophetie erfüllen, etwa das, Sach. 10?

    7 Und Ephraim wird sein wie ein Held, und ihr Herz wird sich freuen wie vom Wein; und ihre Kinder werden es sehen und sich freuen, ihr Herz wird frohlocken in Jahwe.
    8 Ich will sie herbeizischen und sie sammeln, denn ich habe sie erlöst; und sie werden sich mehren, wie sie sich gemehrt haben.
    9 Und ich will sie unter den Völkern säen, und in den fernen Ländern werden sie meiner gedenken; und sie werden mit ihren Kindern leben und zurückkehren.
    10 Und ich werde sie zurückführen aus dem Lande Ägypten und sie sammeln aus Assyrien, und sie in das Land Gilead und auf den Libanon bringen; und nicht wird Raum genug für sie gefunden werden.
    11 Und er wird durch das Meer der Angst ziehen und die Wellen im Meere schlagen, und alle Tiefen des Stromes werden versiegen; und die Hoffart Assyriens wird niedergeworfen werden, und weichen wird das Zepter Ägyptens.
    12 Und ich werde sie stark machen in Jahwe, und in seinem Namen werden sie wandeln, spricht Jahwe.

    Nun haben wir die Möglichkeit die Prophetie des Allerhöchsten ad absurdum zu führen, oder heraus zu finden w o denn sich die Voraussage geografisch erfüllen könnte. Ich sah hier nach:

    Assyrien – Bibel-Lexikon

    Das große Königreich von Assyrien war am Tigris gelegen und wurde im Norden von Armenien, im Osten vom Zagros-Gebirge und Medien, im Süden von Babylonien und im Westen von Syrien und der syrischen Wüste begrenzt. Das Reich besaß jedoch zweifellos nicht immer dieselben Grenzen. Es hatte Ninive als Hauptstadt. Den ersten Hinweis auf Assyrien findet man in 1. Mose 2,14, wo es heißt, dass einer der Flüsse des Paradieses „östlich von (oder vor) Assyrien“ floss.

    Der Name „Assyrien“ scheint von der ersten Hauptstadt Assur (heute Kalat Scherkat) am Tigris abgeleitet worden zu sein, in der schon im 18. Jahrhundert v. Chr. nacheinander mehrere Könige hintereinander regierten.
    […]
    Einige Abschnitte, die von den Königen von Assyrien sprechen, sind prophetischer Natur und beziehen sich auch vom heutigen Standpunkt aus betrachtet noch auf die Zukunft, wenn sie als „Könige des Nordens“ wieder mit Israel zu tun haben werden und von Gott gerichtet werden. Die Auflehnung gegen Israel endet in der Vernichtung des Assyrers (siehe Jes 10,12; 14,25; 30,27-33). Ein bemerkenswerter Abschnitt spricht davon, dass Assyrien zusammen mit Ägypten und Israel gesegnet werden wird (Jes 19,23-25). „Denn der Herr der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!“ Wir sehen also, dass die Assyrer sowohl hinsichtlich der Vergangenheit als auch im Blick auf die Zukunft einen großen Platz in der Schrift einnehmen – zweifellos deshalb, weil sie mit Gottes irdischem Volk, dem „Israel Gottes“, zu tun hatten und noch haben werden.

    Ich wünsche einen gesegneten Sonntagmorgen!

    Gerd

  • Alois an Gerd
    Juni 8, 2015

    Lieber Gerd

    In Deinem Zitat hast Du ebenfalls bestätigt, dass Assyrien nicht Syrien ist, sondern dass das assyrische Reich im Westen durch Syrien begrenzt war.
    Ich kann mich nur wiederholen, es entspricht in Etwa dem heutigen Staatsgebiet des Irak und Kuweit.
    Du hast aber ein paar Kommentare weiter oben geschrieben dass es sich heute um Syrien handelt, aber das hast Du im Zitat jetzt richtiggestellt.
    Natürlich werden sich alle Prophezeiungen haarklein erfüllen, fragt sich nur ob an einem buchstäblichen Land, in diesem Beispiel Ägypten, Irak und Israel, oder ob zwar in diesen drei genannten Ländern, aber erst im Reiche Gottes. Oder was auch noch sein kann, in einer Erfüllung im übertragenen geistigen Sinn.

    Eine Erfüllung im Reiche Gottes, also dem 1000 jährigem Reich Jesu kann ich mir gut vorstellen, denn dann gibt es keine Religionen mehr, sondern nur noch Anbeter Jehovas und Jesu. Im Reich Jesu werden alle Brüder sein und sich auch gegenseitig besuchen, dazu braucht man eine Straße.

    Aber bei dieser Prophezeiung jetzt auf den Nahen Osten, insbesondere Syrien zu schauen ist meines Erachtens gefährlich, weil man vor dem Kommen Jesu auf Ereignisse wartet die so gar nicht kommen werden. Der jetzige Nahe Osten ist meiner Meinung nach ein sehr gut eingefädeltes Ablenkungsmanöver des Widersachers um das Kommen Jesu zu verschlafen.
    Die fünf unklugen Jungfrauen lassen grüßen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Gerd
    Juni 8, 2015

    Guten Morgen Gerd

    Du hast das Problem richtig erkennt. Allerdings ziehst du die falschen Schlussfolgerungen daraus.

    » Ede, du meinst, dass sich Jehova die Moslems mitsamt ihrer Islam-religion einverleiben wird? Wie kommst du darauf? Hat uns die Geschichte des AT mit den Balsanbetern u.dgl., garnichts gelehrt? «

    Ich schließe es vollständig aus, dass Jehova dem Islam seine Zustimmung schenken wird. Das bedeutet, dass die Moslems ihren Glauben ändern müssten.

    Da eine Rettung im Sinne einer Wiederherstellung als Gottes Volk ohne Anerkennung Jesu als den Messias unmöglich ist, müssen sowohl Israel, Ägypten und Assyrien in nicht näher definierten Grenzen zu dem Christentum konvertieren, das die Trinität nicht anerkennt.

    Das halte ich ebenfalls für unmöglich. Damit ist deine Anwendung/Interpretation von Jesaja nicht zustimmungsfähig.

    Ede

  • Tommy
    Juni 8, 2015

    Gut Ede,

    auf Deinen Kommentar vom 01.07.2015, den man leider nicht beantworten kann, sage ich folgendes:
    Markus 14:62 : Jesus sagte: Ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen. Klingt jetzt für mich aber schon so, dass es jeder wahrnehmen/sehen könnte Habe keine andere Übersetzung gefunden, ausser, dass die Codexe meistens mehr von göttlicher Natur Jesu sprechen. Aber „eraugen“ (als genauere Übersetzung) klingt schon….

    30Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde jammern und klagen und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. Auch hier

    Lukas 22:18 : Denn ich sage euch, daß ich nicht von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis das Reich Gottes komme. Wie das dann?

    Apostelgeschichte 1: 9-11 : Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.10Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen11und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.

    Apostelgeschichte 3:21 : welchen freilich der Himmel aufnehmen muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat. Auch interessant

    Auch dieses erklaert meines Erachtens viel:

    Matthäus 11:27 : Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. Das sind zwei wesenverschiedene Personen, sonst könnte man evtl. nicht übergeben.

    Lukas 10:22 : Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will

    Johannes 5:22 : Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohne gegeben

    Johannes 10:17+18 : Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, auf daß ich es wiedernehme Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.

    Johannes 15:15 : Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe

    Habe noch viele weitere Stellen am start bei Bedarf.
    Vor allem der Ausdruck „eraugen“ (so wurde das eben uebersetzt und erschien nicht nur einem Uebersetzer sinngemaess, erklaert vieles, aber……..ich will mich nicht verschliessen.
    Tommy

  • Zadok/Achim@Ede
    Juni 8, 2015

    Hallo Ede,

    ja, der Jan Hus hatte recht, die Prädestinatonslehre ist nun mal biblisch. Dass er so nach Strich und Faden betrogen wurde, weil er dem Kaiser vertraut hatte, war mir so im Detail nicht bekannt.

    Aber es ist ein Fakt – ich werde jetzt die Diskussion aus dem April über Jesus als tuvS und das Thema ob Gott Leiden und Krankheiten schickt nicht wieder aufrollen – dass ungeliebte biblisch begründete Standpunkte und die, die sie vertreten, auf bedenklich agressive Weise angegangen werden. Heute im Jahre 2015 hier auf BI-Prophetie – aber das muss so sein, schließlich ist Endzeit.

    Liebe Grüße
    Achim

    so jetzt bin ich gespannt, wie lange es dauert bis jemand wieder losknüppelt.

  • Tommy
    Juni 8, 2015

    Mach ich den Anfang Achim,
    was macht Dich so sicher, dass Endzeit ist?
    Tommy

  • edelmuth
    Juni 8, 2015

    Heute gedenken wir der Hinrichtung von Jan Hus

    Was war der Grund seiner Hinrichtung?

    Hus durchzog das Land als Wanderprediger und fand zahlreiche Anhänger. 1413 schrieb Hus De Ecclesia (Über die Kirche). Darin vertrat er die Ansicht, dass die Kirche eine hierarchiefreie Gemeinschaft sei, in der nur Christus das Oberhaupt sein könne. Ausgehend vom augustinischen Kirchenbegriff, definierte er die Kirche als Gemeinschaft der Prädestinierten, also aller von Gott erwählten Menschen. In der sichtbaren Kirche gebe es jedoch zudem auch die nicht erwählten Menschen, die das corpus diaboli bildeten. Hus vertrat die Ansicht, dass viele Häupter der Kirche in Wahrheit Glieder des Teufels seien.

    …wikipedia.org/wiki/Jan_Hus

    Mit dem Versprechen des Königs Siegmund auf freies Geleit hoffte Hus, seine Lehren erfolgreich verteidigen zu können, wurde jedoch gleich bei seiner Ankunft festgenommen und in der Burg des Kostanzer Bischofs, dem Schloss in Gottlieben, inhaftiert. Er lehnte es ab, die Lehrautorität des Konzils anzuerkennen, da es in seinen Aussagen nicht mit der Bibel übereinstimmte, und verweigerte den Widerruf seiner Schrift De Ecclesia und seiner Überzeugung, dass die Kirche die nicht hierachisch zu gliedernde Versammlung der durch Prädestination Erwählten sei, deren Haupt allein Christus darstellt. Da er die Aufforderung zum Widerruf seiner Lehren und zur Unterlassung der Predigertätigkeiten kategorisch ablehnte, wurde er schließlich verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt, der Überlieferung zufolge an der Stelle des heutigen Denkmals Hussenstein; mit ihm wurden seine Bücher verbrannt, die Asche des Scheiterhaufens wurde in den Rhein geschüttet. Die Hinrichtung leitete Friedrich VI., der spätere Kurfürst von Brandenburg, der Stammvater der preußischen Könige und deutschen Kaiser aus dem Hause Hohenzollern.

    …….heiligenlexikon.de/BiographienJ/Johannes_Jan_Hus.html

    Kommt uns das nicht alles bekannt vor? Die Geschichte wiederholt sich…

    Ede

  • Tommy
    Juni 8, 2015

    Die Menschen werden sich nie aendern Ede,
    Gott auch nicht.
    Tommy

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Gestern waren knapp neben Israel auf Sinai schwere Kämpfe der IS:

    Nach IS-Terroranschlägen
    Ägypten verschärft Anti-Terrorgesetze
    Stand: 02.07.2015 15:09 Uhr

    Nach den IS-Anschlägen auf dem Sinai hat Ägyptens Regierung ein neues Anti-Terrorgesetz gebilligt. So will die Regierung von Präsident al Sisi die Lage beruhigen. Doch gerade das harte Vorgehen der Regierung sorgt für Zündstoff.

    Von Clemens Verenkotte, ARD-Hörfunkstudio Kairo

    Der bislang schwerste Terroranschlag des IS auf ägyptische Sicherheitskräfte auf dem Sinai dominiert unverändert die Medien des Landes. Während der Armeesprecher Mohamed Samir die Reaktionen der Streitkräfte lobt, werden zu seinen Aussagen grausame Bilder der getöteten IS-Kämpfer gezeigt: „Die Lage an Ort und Stelle ist zu 100 Prozent unter Kontrolle. Wir haben 17 heldenhafte Märtyrer verloren und die Anzahl der Terroristen, die getötet worden sind, liegt bei fast 100. Gott sei Dank, die Streitkräfte haben alles unter Kontrolle“, so Samir.

    Nicht näher genannte Militärkreise hatten gestern gegenüber Nachrichtenagenturen von weitaus mehr getöteten Soldaten und Polizisten gesprochen.

    „Gerechte Abschreckung“

    Heute Vormittag dann der nächste Schritt der Regierung: Das Kabinett billigte ein neues Anti-Terrorgesetz. In einer Erklärung hieß es, die Maßnahmen stellten eine „rasche und gerechte Abschreckung“ gegen den Terrorismus dar…

    …tagesschau.de/ausland/aegypten-is-101.html

    Vorhin sah ich, dass das Wort „Sinai“ sehr oft in der Bibel vorkommt – ein Beispiel hier Apg 7:

    30 Und als vierzig Jahre verflossen waren, erschien ihm in der Wüste des Berges Sinai ein Engel in einer Feuerflamme eines Dornbusches.

    Die Konflikte ganz nahe bei Israel sollten wir eher als Zeichen an der Wand beachten, als was sich beim „Überrest der ZJ-Gesalbten“ tut 😉

    Hitzegrüße!
    Gerd

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Lieber Gerd

    Das sehe ich auch so, je mehr in Palästina, Syrien und Ägypten passiert, desto näher ist das Ende dieser Satansherrschaft. Denn der Teufel weiß dass seine Zeit immer kürzer wird. Mit aller Gewalt will er das Volk Israel vernichten, damit sich die Prophezeiungen über die Rettung von ganz Israel nicht erfüllen.

    Ich bin mir sicher, dass wir jeden Tag einen Tag näher an dem Tag sind an dem Jesus kommen wird um den Widersacher in Ketten zu legen.

    Ich denke da sind wir uns einig.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Ergänzung zu meiner post vor 2 Tagen:

    „Nach den IS-Anschlägen auf dem Sinai hat Ägyptens Regierung ein neues Anti-Terrorgesetz gebilligt…Die Konflikte ganz nahe bei Israel sollten wir eher als Zeichen an der Wand beachten…“

    Neue Nachrichten berichten, dass die IS gestern von Sinai aus drei Raketen auf Israel abfeuerten. Sacharja 12 fällt einem da ein.

    Hitzegrüße!
    Gerd

  • edelmuth an Gerd
    Juni 8, 2015

    Hallo Gerd

    Der IS ist aber auch in Syrien und im Jemen stark auf dem Vormarsch und greift nun auch Saudi Arabien, alles moslemische Staaten und erklärte Gegner Israels, an. Mit welscher Schriftstelle begründest du das?

    Ede

  • Elfi
    Juni 8, 2015

    Vielleicht kann ich, lieber Ede, ein paar erhellende Gedanken dazu beitragen.
    Der IS möchte die Weltherrschaft, vielleicht ist er der Antichrist, von dem die Bibel berichtet? Er hat doch auch Syrien und andere Staaten angegriffen, sind die nicht auch moslemisch, jedenfalls zum Tei? Er zerstört die Kulturgüter jener Staaten, weil er sich für den echten Islamausleber und Ausleger hält, oder ist Dir noch nicht aufgefallen, dass er Christen enthauptet und die Juden vernichten möchte? Genauso steht es im Koran! Das war Mohameds Wunsch. Was ist es denn, was der IS an Saudi Arabien so toll findet und haben will????? Das ÖL! Wer das Öl hat, hat die Weltherrschaft!
    Beachte bitte, was in der Offenbarung 20:4 steht, dass die Seelen deren unter dem Altar waren, die ENTHAUPTET wurden! Enthaupten ist die Lieblingsstrafe des Islam.
    Sind nur ein paar Gedanken dazu!
    Liebe Grüße.
    Elfi

  • edelmuth an Elfi
    Juni 8, 2015

    Hallo Elfi

    Wenn die Enthauptung die Lieblingsstrafe der Islamisten ist, gehe ich dann recht in der Annahme, dass Johannes, der Täufer, von Islamisten enthauptet wurde?

    Mit dem Greifen nach der Weltherrschaft unterscheidet sich der IS weder von der UN noch vom Papst oder der LK der Zeugen Jehovas, die Israeliten jüdischen Glaubens wollen sie auch und setzen dabei auf ihren siegreichen Messias, auf den sie immer noch warten.

    (1. Johannes 2:18) . . .Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; . . .

    (1. Johannes 2:22-23) . . .Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.

    Offenbar gab es damals bereits Antichristen, die Jesus als ihren Messias ablehnen, bis zum heutigen Tag, nicht nur die Moslems, sondern auch die Israeliten jüdischen Glaubens.

    Ede

  • sarai
    Juni 8, 2015

    Wer immer wieder gebetsmühlenartig behauptet, daß Gottes Volk Israel ersetzt wurde durch die Christen, der negiert JHWHs Versprechungen, genauso wie auch Teile der Bibel, die diese Voraussagen beinhalten UND er wird sich beim Gericht auch einmal fragen lassen müssen: „Kain, WO ist dein Bruder Abel???“

    Man kann nicht nach dem Erbe eines ganzen Volkes greifen ohne zu BEgreifen, daß sich damit diese Menschen selbst mit dem Kainsmal kennzeichnen. Wer seinen Bruder oder älteren Bruder um sein Erbe betrügt ist und bleibt ein Erbschleicher!

    Es ist nicht nötig, sich immer wieder in die Eifersüchteleien, durch welche schließlich die Ersatztheologie entstanden ist, hineinzusteigern, denn unser Messias hat uns etwas anderes gelehrt. Die BRUDERLIEBE!

    Auch machen mich solche Aussprüche wie: „Schaut man aber genauer hin, so sieht man dass in den Herzen des Volkes Israel das goldene Kalb nicht vernichtet wurde, es lebt über viele Generationen hinweg weiter in den Herzen des Volkes“ sehr traurig, denn es stimmt einfach nicht.

    Unser einziger Gott JHWH hat IMMER, auch wenn es um wichtigste Glaubensprüfungen ging, mit einem mehr oder weniger großen Rest WEITERHIN die Geschichte zusammen mit dem jüdischen Volk geschrieben –

    hier ein paar Beispiele:
    gerade beim Goldenen Kalb (jetzt noch Thema auf BI) waren es die Söhne LEVIS, 2. Mose 32:26, die sich als TREU erwiesen haben. Leviten haben auch heute noch einige besondere Vorrechte.

    Vorher noch Noah und seine Großfamilie, 1. Mose 7:23 –

    weiters dann Josua und Kaleb aus 4. Mose 14:30, die *GLAUBTEN*,

    oder die 7.000 Leute , die ihre Knie nicht vor dem Baal beugen wollten. 1.Könige 19, Verse 14 bis 18.

    Ebenso noch Daniel und seine Freunde – als andere dem gottlosen König gehorchten: Daniel 3:12 und 6:12 und 13.

    Vor 2.000 Jahren schließlich kam Jesu mit seinen Nachfolgern, ebenfalls alles Juden.

    Der König der Juden – was wird er sagen, wenn Christen immer noch sein Volk, in das er durch seines Vaters Wille direkt hineingeboren wurde, so verunglimpfen?

    Nicht zu vergessen: die vielen heutigen messianischen Juden.

    Und: all diejenigen, die seit Generationen verzweifelt auf den Messias warten und bei seinem Wiederkommen zutiefst berührt sein werden…

    Sarai

  • Manfred an Sarai
    Juni 8, 2015

    Liebe Schw. Sarai,

    dass wir jetzt wieder zu der Diskussion gekommen sind, wie es um das Volk Israel bestellt ist, war weder von mir gewünscht noch beabsichtigt. Mein Kommentar ging auch nicht über das Goldene Kalb an sich, sondern sollte einzig darum gehen, dass Menschen einen Führer haben wollen. So wie damals als der Mose eine Zeitlang weg war. Sofort brauchten sie einen anderen Führer. Mein Kommentar sollte eigentlich belegen, dass es den Menschen nicht darauf ankommt einen vollkommenen Führer zu haben, sondern Hauptsache sie haben überhaupt einen Führer. So wie das goldene Kalb Fehler hatte, es konnte weder reden, hören, sehen noch laufen. Trotzdem wollte das Volk aber dass dieses Kalb vor ihnen hergeht um ihnen den Weg zu zeigen. Sie wollten irgendetwas sichtbares haben, was sie anbeten können.
    Darum ging es mir eigentlich. Deshalb wird heute die LK so unglaublich verehrt und als Führer angesehen, obwohl sie viele Fehler machen, aber es ist den Zeugen egal, Hauptsache sie haben einen, der ihnen sagt wo es lang geht. Was sagte aber Jesus und ihm sollten wir doch eigentlich nachfolgen?

    Mat. 23:1-10; Einh.Ü:
    1 Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger
    2 und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.
    3 Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.
    4 Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.
    5 Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang,
    6 bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben,
    7 und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen.
    8 Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
    9 Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.
    10 Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.

    Rabbi, Meister, Vater, Lehrer, das alles sind Begriffe für Personen die anderen Menschen vorstehen. Genauso wie ein Führer eben. Doch genau so sollte man sich nicht nennen lassen, denn alles wird nur durch Christus vollkommen und seinen Vater, der ihn ausgesandt hat.

    Ich kenne mich in anderen Religionen nicht aus. Ich wurde zwar als Kind ev. getauft, bin aber eigentlich nie in die Kirche gekommen und mit 7 Jahren lernte ich durch meine Mutter die ZJ kennen. Deshalb kann ich nur über diese Religion etwas schreiben, die anderen kenne ich zuwenig. Wenn Babylon die Große das Weltreich der falschen Religion ist, dann ist das aber auch nicht wichtig. Denn dann müsste man eigentlich aus jeder Religion herausgehen. Das ist die Anweisung, so wie es in der Offenbarung steht. Man müsste sich von jeder Religion trennen und nur noch Christus folgen. Allerdings ist er im Moment noch ein unsichtbarer Führer und deshalb scheint es für viele Menschen einfacher zu sein einem anderen Religionsführer zu folgen. Hauptsache man kann ihn sehen.

    Wegen dem Volk Israel hattest Du geschrieben: Vor 2.000 Jahren schließlich kam Jesu mit seinen Nachfolgern, ebenfalls alles Juden.
    Der König der Juden – was wird er sagen, wenn Christen immer noch sein Volk, in das er durch seines Vaters Wille direkt hineingeboren wurde, so verunglimpfen?
    – Zitat Ende.

    Niemand hier bei BI will die Juden verunglimpfen, ich kenne zumindest niemanden. Du hast selbstverständlich Recht, dass Jesus vor 2.000 Jahren mit seinen Nachfolgern gekommen ist und diese waren alle Juden. Das stimmt. Aber nicht alle Juden waren Nachfolger Jesu. Es gab Juden die Jesus gefolgt sind und es gab Juden die Jesus verfolgt haben. Was sagte Jesus selbst darüber, wer sein Bruder ist?

    Mat. 12:46-50; Einh.Ü: 46 Als Jesus noch mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen.
    47 Da sagte jemand zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen.
    48 Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?
    49 Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder.
    50 Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

    Wer den Willen seines Vaters tut, ist sein Bruder, Schwester und Mutter. Das ist doch ganz einfach. Ob jemand den Willen des Vaters tut, wenn er Jude, kath. ev. ZJ usw. ist, dass können wir doch gar nicht beurteilen. Es steht uns auch nicht zu das zu beurteilen. Einer wird die Menschen richten und das ist Jesus Christus. Punkt. Wir haben lediglich Hinweise zur Verfügung, wer einer der Geschwister Jesu sein könnte.

    Joh 13,35; Elb: Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

    Alles was darüber hinausgeht, können wir nicht wissen und ist auch gar nicht wichtig. Über meine ehemaligen Brüder mache ich mir aber noch Gedanken und hoffe, dass vielleicht noch einige erkennen, dass auch sie Babylon die Große verlassen müssen. Um die Juden mache ich mir weniger Gedanken, denn es steht geschrieben:

    Röm. 11:25-27; Elb.: 25 Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird;
    26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: „Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;
    27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.“

    Wen Gott retten will, den wird er retten. Kein Mensch könnte auch nur ein ansatzweise etwas daran ändern, was Gott sich vorgenommen hat. Genauswenig wie man Jesus vorschreiben kann, wo er zukünftig sein wird. Es wird genauso geschehen wie es verheißen worden ist. Das ist zumindest mein persönlicher Glaube.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Liebe Sarai

    Weist Du über die Israeliten mache ich mir keine große Gedanken, denn sie werden sowieso alle gerettet. Jesus wird ihnen allen vergeben obwohl sie vorher alle Sünder waren.

    Steht ja auch so in Röm. 11
    25. Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;
    26. und also wird ganz Israel errettet werden, …….

    Sie werden also solange verstockt sein bis die Menschen aus den Nationen eingesammelt sind. Dann wird ganz Israel gerettet, ohne dass sie sich zuvor zu Jesus bekehrt haben. Denn dass sie sich vor der Rettung bekehren müssen steht nicht da, die Rettung gibt es ohne Bedingungen erfüllen zu müssen.

    Trotzdem stehe ich auf dem Standpunkt, dass die schlechten Prophezeiungen des AT sich an der WTG erfüllen, zumindest zutreffen, denn sie haben sich angemaßt im Namen Jehovas zu sprechen, was sie aufgrund ihrer vielen Irrtümer definitiv nicht tun. Die Israeliten die dann gerettet werden sind da fein raus, für sie treffen nur die guten Prophezeiungen zu.

    Beispiel:
    Micha 4
    1. Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses Jehovas feststehen auf dem Gipfel der Berge und erhaben sein über die Hügel. Und Völker werden zu ihm strömen;
    2. und viele Nationen werden hingehen und sagen: Kommt und laßt uns hinaufziehen zum Berge Jehovas und zum Hause des Gottes Jakobs! Und er wird uns belehren aus seinen Wegen, und wir wollen wandeln auf seinen Pfaden. Denn von Zion wird ausgehen das Gesetz, und das Wort Jehovas von Jerusalem;

    Es ist somit klar dass es neben den Israeliten auch andere Völker gibt die gerettet werden, denn wie sonst sollen sie zum Berg Zion hinaufziehen?
    Die anderen Völker haben es nicht so leicht wie die Israeliten, werden nicht automatisch gerettet. Ich bin schon glücklich wenn der Widersacher und seine Helfer nicht mehr ihr Unwesen treiben können, Krankheiten und Tod abgeschafft sind. Alles Andere ergibt sich dann.

    Liebe Grüße
    Alois

  • sarai
    Juni 8, 2015

    Hallo, liebe Prophetieseitler,

    ausgeknockt von einer langwierigen, fiebrigen Sommergrippe, hier zurück, bin ich erstaunt über die beiden Kommentare von Manfred und Alois, welche bezüglich der Juden bis jetzt immer komplett anders geklungen hatten!

    Sollte es diesbezüglich einen plötzlichen Gesinnungswechsel gegeben haben oder darf ich mich jetzt verarscht fühlen oder ist es einfach nur Heuchelei, um mit dem bei Euch so ungeliebten Thema Ruhe zu haben?

    Besonders der mehrere ellenlange Kommentar von Manfred sollte mich wohl aussehen lassen, als könnte ich nicht bis 3 zählen. Schade, daß es hier auf dieser Seite nicht gelingt, fair miteinander zu reden.

    Außerdem war nicht ICH es, der immer mit dem *Juden_Thema* angefangen hat, sondern ich mußte mich klarerweise immer durch eine Aussage von Euch provoziert fühlen. Gewollt oder nicht gewollt, erwünscht oder nicht, beabsichtigt oder nicht.

    Genausogerne, wie Ihr hier immer die bösen Juden für alles negativ passierte verantwortlich macht und sie dann neuzeitlich gleichstellt mit den heutigen Zeugen Jehovas, genausogerne überseht Ihr geflissentlich, daß die Glaubenshelden, welche Ihr hier auf der Prophetieseite behandelt habt und noch weiterbehandelt, SÄMTLICH *J u d e n* waren – auch das neue Thema: JOSUA und Kaleb. Alleine damit widersprecht Ihr Euch in Euren Interpretationen.

    Oder habt Ihr sie irgendwie *einchristianisiert*, weil sie schließlich in Eurer Bibel stehen?

    Hiermit beende ich meinen Kommentar, damit ich mich nicht mehr weiter aufrege und bin echt enttäuscht, wie ich hier behandelt werde.

    L.G.,
    Sarai und: Begleitschutzkommentar von Shannon unerwünscht.

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Liebe Sarai

    Das war schon ernst gemeint, die Frage ist nur wer ist mit „Israel“ gemeint.
    Und genau da gehen unsere Ansichten noch genauso auseinander wie bisher.

    Trotzdem habe ich keine Lust mehr darauf dieses Thema zum X-ten Mal zu wiederholen. In der Zukunft, wird sich herausstellen wer wann gerettet wurde. Solange kann ich warten, oder ich sterbe vorher, Gott weiß es.

    Ich mache mir darüber tatsächlich keinen Kopf mehr. Von meiner Seite können alle Menschen die je gelebt haben und leben gerettet werden. Es geschieht stets der Wille Gottes, egal ob ich mir den Kopf zerbreche, darüber diskutiere oder das diskutieren sein lasse.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Sarai
    Juni 8, 2015

    Liebe Sarai,

    nein, ich wollte Dich nicht aussehen lassen als könntest du nicht bis drei zählen. Meine Kommentare sind deshalb so lang, weil ich immer versuche meinen Standpunkt so darzulegen, dass es keine Missverständnisse gibt, gerade weil ich den Eindruck habe, dass wir und damit meine ich alle, sehr oft aneinander vorbei reden.

    Anscheinend kann man auch mit langen Kommentaren immer noch aneinander vorbei schreiben.

    Du sagst ich würde nicht fair mit Dir und mit dem Thema Juden umgehen. Hast Du nicht gelesen, was ich vor einiger Zeit darüber geschrieben habe, welche Rettung Abraham, Isaac usw. zuteil werden wird? Dass ich auch denke das sie zu den 144.000 gehören werden? Alois ist in diesem Punkt der gleichen Ansicht.

    Gerade diejenigen, die hier darauf pochen, dass ganz Israel gerettet wird, diese sehen Abraham nicht bei den 144.000, sondern bei den Menschen die auf der Erde leben sollen, während die Christen in den Himmel kommen werden. Doch es gibt keine zwei Klassen Gesellschaft und es gibt auch keine zwei Herden. Jedenfalls sagt das die Bibel so und dem Wort Gottes glaube ich.

    Wenn Du möchtest, dann können wir gerne mal skypen um diese Missverständnisse auszuräumen, denn nichts liegt mir ferner als ständig irgendwelche Streitereien mit jemandem zu haben.

    Herzliche Grüße und weiter gute Besserung
    Manfred

  • edelmuth an sarai
    Juni 8, 2015

    Hallo Sarai

    Kritik an den Israeliten ist kein Antisemitismus. Sonst müsste ich gegen meine eigenen Abstammung reden.

    Abraham, Jesus andere bedeutende Person der Bibel waren Juden. Es waren aber auch Juden, die Jesus umgebracht haben. Ein Jude zu sein ist deshalb nichts Besonderes. Ein Jude ist wie ein Europäer, Asiat oder ein Afrikaner ein Menschen, der von Gott unterschiedslos geliebt wird. Deshalb dürfen wir den Israeliten jüdischer Abstammung kein Privileg unterstellen.

    (Römer 11:5-8) 5 So hat sich nun auch in der gegenwärtigen Zeitperiode EIN ÜBERREST GEMÄß EINER AUSERWÄHLUNG ZUFOLGE UNVERDIENTER GÜTE GEZEIGT. 6 Wenn es nun durch unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht mehr als unverdiente Güte. 7 Was nun? GERADE DAS, WAS ISRAEL ERNSTLICH SUCHTE, HAT ES NICHT ERLANGT, DIE AUSERWÄHLTEN ABER HABEN ES ERLANGT. Die übrigen hatten ihr Empfindungsvermögen abgestumpft, 8 so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“

    Wer sind die von Gott beschriebenen Auserwählten?

    (Jeremia 31:31-33) . . .„Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund s i e brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“ 33 „Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“

    Die Auserwählten werden von Gott nicht aufgrund ihrer Abstammung im Fleische, sondern aufgrund ihres Glaubens im Herzen auserwählt. Wie die alten Israeliten sind sie ein Bündnisvolk und stellen aufgrund ihrer Herauswahl das geistige Israel dar.

    Die ersten Jünger Jesu waren Israeliten…

    Ede

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Solange immer w i e d e r die Herauswahl in die Christuskörperschaft, mit Unsterblichkeit u. Dgl. mit der Verheißung Israels auf ERDEN Vermixt wird, werden die Einen mit den Anderen immer verwechselt werden.

    Die im irdischen Jerusalem ihr LAND erhalten – Hes. 35 bis 39 – werden die ERDE zum Paradies führen w i e sonst würden sich die letzten Verse in Jes. 19 erfüllen?
    wer wagt es diese Frage zu beantworten, w e r ?

    vielleicht kommt dann endlich Klarheit, hofft aus Kitzbühel, auf dem iPad einklopfend –

    Gerd

  • Zadok/Achim@Gerd
    Juni 8, 2015

    Lieber Gerd,

    das ist ein faszinierender Text: Ich stell ihn mal hier ein:
    Jesaja 19: 21-25
    An jenem Tag wird sich der Herr den Ägyptern offenbaren. Sie werden zu dieser Zeit den Herrn erkennen und ihm Schlacht- und Speiseopfer bringen, sie werden ihm Gelübde ablegen und sie auch halten.
    22 Der Herr wird Ägypten auf eine Weise züchtigen, die dem Land Heilung bringt. Die Ägypter werden sich zum Herrn bekehren und er wird sich von ihnen bitten lassen und sie heilen.
    23 Dann wird eine Straße von Ägypten nach Assyrien führen, sodass sich beide Völker gegenseitig besuchen können und beide werden dem Herrn dienen.
    24 Israel wird an diesem Tag als dritter im Bund mit Assyrien und Ägypten dastehen und ein Segen für die Welt sein. Die drei Länder werden zusammengehören und sie werden ein Segen für die Erde sein.
    25 Denn der Herr, der Allmächtige, spricht ihnen seinen Segen zu: »Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assyrien, das Land, das ich geschaffen habe und Israel, mein besonderes Eigentum!«

    Hier kann man als ZJ oder auch als EX-ZJ munter kreativ werden im Deuten und Umdeuten, im Vergeistigen und des anderen Religionen zuschieben.
    Aber mit Hermeneutik haben es die Bibelerklärer mit ZJ-Denke oder ZJ-Hintergrund nicht so.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Lieber Achim

    Ägypten und Israel gibt es noch, oder wieder, nun bin ich gespannt wann sich aus den Trümmern des Nahen Ostens ein neuer Staat bildet der sich Assyrien nennt. Denn solange es kein Assyrien gibt, kann sich auch diese Prophezeiung nicht erfüllen.
    Geschichtlich hat Assyrien mit Syrien nichts zu tun. Das Gebiet umfasste das Zweistromland, also hauptsächlich das östliche Irak, kleine Teile westlicher Iran und Kuweit.
    Auch werden die Millionen Menschen die dort leben Jehova und Jesus annehmen, wenn Gott es will wird es auch geschehen. Schließlich wird sich die Prophezeiung erfüllen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Zadok/Achim
    Juni 8, 2015

    Hallo Zakok/Achim

    Es ist in der Tat kaum vorstellbar

    » 22 Der Herr wird Ägypten auf eine Weise züchtigen, die dem Land Heilung bringt. Die Ägypter werden sich zum Herrn bekehren und er wird sich von ihnen bitten lassen und sie heilen. «

    Die Moslems in Ägypten werden zum Judentum konvertieren, und wenn die Israeliten Jesus als Messias anerkennen, dann werden sie alle zum Christentum konvertieren. Echt stark!

    » 23 Dann wird eine Straße von Ägypten nach Assyrien führen, sodass sich beide Völker gegenseitig besuchen können und beide werden dem Herrn dienen. «

    Ob an eine buchstäbliche Straße oder eine Luftstraße für Flugzeuge gedacht ist, kann ich nicht sagen. Aber wenn die moslemischen „Assyrer“ mit den zum Christentum konvertierten Ägyptern freundschaftlichen Umgang pflegen, ist das schon ein sehr starker Ausdruck von Toleranz. Ob der Islam aber die Billigung des Vaters bekommt, wage ich zu bezweifeln. Beide werden auf jeden Fall dem Herrn dienen.

    » 24 Israel wird an diesem Tag als dritter im Bund mit Assyrien und Ägypten dastehen und ein Segen für die Welt sein. Die drei Länder werden zusammengehören und sie werden ein Segen für die Erde sein. «

    Das verheißen Land umfasst große Teile Assyriens. Ob sich die moslemischen „Assyrer“ dieses Land von den Israeliten friedlich wegnehmen lassen? Ich könnte mir ein anders Verhalten vorstellen. Und ob sie ihre Niederlage dann als Segen empfinden kann ich mir auch nicht vorstellen. Doch Ägypten gehört nicht zum verheißen Land.

    » 25 Denn der Herr, der Allmächtige, spricht ihnen seinen Segen zu: »Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assyrien, das Land, das ich geschaffen habe und Israel, mein besonderes Eigentum! «

    Es ist wirklich alles sehr missverständlich.

    Ede

  • Tommy
    Juni 8, 2015

    Sarai,
    ich denke dass die meisten Juden genau so sind wie die meisten Christen. Fuer beide wird es beim Herrn schwierig. Nur, dass die Juden eben als Volk Gottes Zusage haben und das schon lange. Und wenn ich die Schrift richtig interpretiere wird Gott allen die Augen oeffnen, er wartet nur ab, bis die Nationen vollstaendig usw….
    Gut, dass Du genesen bist.
    Tommy

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Lieber Achim

    Es ist jedem seine eigene Sache wo er Hinweise aus der Bibel in der Neuzeit anwendet.

    Beispiel, das oben diskutierte „goldene Kalb“.
    Du hast recht, das Kalb das Aaron gemacht hat und das fast das ganze Volk Israel haben wollte, dazu sogar ihren Reichtum gegeben hat, ist nicht weit gekommen. Kaum fertiggestellt wurde es vernichtet.
    Der Vergleich mit dem goldenen Kalb die WTG zu sehen passt somit auf den ersten Blick nicht. Denn die WTG gibt es Jahrzehnte und wurde nicht sofort vernichtet.

    Schaut man aber genauer hin, so sieht man dass in den Herzen des Volkes Israel das goldene Kalb nicht vernichtet wurde, es lebt über viele Generationen hinweg weiter in den Herzen des Volkes, trotz langer Wüstenwanderung, vieler Kriege und im weiteren Verlauf einer recht gesegneten Zeit unter David uns Salomo.

    1. Kön. 12 behandelt die Zeit nach dem Tod Salomos, als Israel in 2 Reiche geteilt wurde:

    28. Da beriet sich der König und machte zwei goldene Kälber. Und er sprach zu dem Volke: Es ist zu viel für euch, nach Jerusalem hinaufzuziehen; siehe da, Israel, deine Götter, die dich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt haben.
    29. Und er stellte das eine in Bethel auf, und das andere tat er nach Dan.

    Da sind sie wieder die Kälber und der König nahm sogar Bezug darauf, dass diese Kälber Israel aus Ägypten herausgeführt hätten. Es war bekanntlich Jehova der sie aus Ägypten herausgeführt hat und nicht ein Kalb (oder 2).

    Auch Heute sagen die Zeugen die WTG hätte sie aus der Welt befreit und sie in die „Wahrheit“ gebracht. Der WTG solle man dankbar sein, dass man die Wahrheit kennengelernt hätte. Wir kennen alle diese Sprüche.

    Im übertragenen Sinne ist es genau dasselbe was damals im 10-Stämmereich stattgefunden hat und Heute bei den WTG-Zeugen stattfindet.

    Aber da unser Vater im Himmel uns das Verstehen der Bibel nicht so schwer machen möchte hat er durch seinen Geist möglicherweise sogar dafür gesorgt dass die WTG ein „Bethel“ hat. (Vers 29) Aber selbst diesen Hinweis, wo wir das goldene Kalb finden können, wird Dich nicht umstimmen. Wobei die Geschichte zeigt, dass Bethel zuerst da war und erst ab einem bestimmten Zeitpunkt das goldene Kalb aufgestellt wurde. Denn es gab am Anfang eine Zeit, da hat man keine WTG angebetet.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Zadok/Achim@Manfred
    Juni 8, 2015

    Lieber Alois,

    mich haben diese Hinweise ja selbst lange genug fasziniert, aber da ich auch rechts und links schaue, hab eich gesehen, dass jede Sekte
    ihre Punkte in der Bibel findet, die ihr helfen, zu erkennen, dass ihre Religion falsch ist. Insofern finde ich „Bethel“ sehr gut. Kennen auch die neuzeitliche Fügung wie es zum Erwerb des Gebäudes kam.
    Aber nachdem wir jetzt also seit Jahren festgestellt haben wie falsch wir gelegen sind, wird es Zeit, sich einem Leben mit Jesus Christus zu widmen.
    Darum geht es ausschließlich. Sogar die WTG-Kälber haben das erkannt und auf den großen Kongressen reagiert. Auf Kälberart halt.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Manfred
    Juni 8, 2015

    Liebe Geschwister,

    um noch etwas zum ursprünglichen Diskussionsthema zu sagen, so ist mir beim Lesen etwas aufgefallen. Es geht um das Goldene Kalb.

    2. Mos.32:1-6; HFA:1 Als Mose so lange Zeit nicht vom Berg herabkam, versammelten sich die Israeliten bei Aaron und forderten ihn auf: „Mach uns eine Götterfigur, die uns den Weg zeigt! Wer weiß, was diesem Mose zugestoßen ist, der uns aus Ägypten herausgeführt hat!“ 2 Aaron schlug vor: „Eure Frauen und Kinder sollen ihre goldenen Ohrringe abziehen und zu mir bringen!“ 3 Da nahmen alle Israeliten ihre Ohrringe ab und brachten sie Aaron. 4 Er nahm den Schmuck entgegen, schmolz ihn ein und goss daraus ein goldenes Kalb. Anschließend gab er ihm mit dem Meißel die endgültige Form. Als es fertig war, schrien die Israeliten: „Das ist unser Gott, der uns aus Ägypten befreit hat!“ 5 Daraufhin errichtete Aaron einen Altar vor der Götterfigur und ließ bekannt geben: „Morgen feiern wir ein Fest zu Ehren des Herrn!“ 6 Am nächsten Morgen standen alle früh auf und brachten Brand- und Dankopfer dar. Danach ließen sie sich nieder, um zu essen und zu trinken. Sie feierten ein rauschendes, ausschweifendes Fest.

    Genau genommen hat doch Gott alle Wunder gewirkt die die Israeliten aus Ägypten befreit haben. Mose war nur derjenige, der das umgesetzt hat, was Gott wollte. Das müsste eigentlich jeder gewusst haben. Selbst wenn Mose noch länger weg geblieben wäre, so wäre Gott immer noch da gewesen.

    Anscheinend brauchten die Israeliten aber unbedingt jemanden, den sie sehen und ansprechen konnten. Deshalb haben sie Aaron darum gebeten ihnen eine Götterfigur zu machen, die zwar stumm ist und nichts kann, aber sie konnten sie sehen und ihr folgen. Da war es auch egal, dass man diesen „Gott“ tragen musste.

    Könnte es sein, dass sich die LK heute deshalb so leicht an die Stelle von Jesus setzen konnte, weil die Menschen einfach einen sichtbaren Führer wollen und keinen der sie unsichtbar leitet? So können sie die Veranwortung abgehen, den Weg zu Jesus zu gehen, weil sie sich der Führung der LK völlig anvertrauen, auch wenn diese Fehler haben, so wie das goldene Kalb das getragen werden musste.

    Hauptsache sie haben jemanden dem sie folgen können. Wäre das denkbar?

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Lieber Manfred

    Ja die Menschen brauchen immer etwas was man sehen kann. Auch das goldene Kalb sollte eigentlich für Jehova stehen. Denn wie sonst hätte Aaron sagen können: “Morgen feiern wir ein Fest zu Ehren des Herrn!”
    Sie wollten dem Herrn (Jehova) ein Fest machen und opfern und dafür haben sie das goldene Kalb gemacht. Eine extrem treffende Parallele zur Situation bei den Zeugen, auch die haben sich ein „goldenes Kalb“ geschaffen und beten es an. Auch sie meinen wenn die WTG ein Fest (Kongress) veranstaltet dass sie das Fest zu Ehren des Herrn (Jehovas) feiern. Andere Religionen sind auch nicht besser, aber sie beten nicht einen Götzen an und meinen Jehova damit. Das ist der Unterschied, dass sie Jehova sowieso außen vor lassen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Elfi
    Juni 8, 2015

    Hallo, lieber Alois,

    ich zB. gehöre der weltweiten Gemeinde Jesu Christi an, keiner „Religion“! Ich treffe mich in unserer Gemeinde mit Menschen, die
    so denken, wie ich. Die die Heilige Schrift anerkennen und dem Herrn Jesus die Stellung zu billigen, die ihm gebührt!
    Wir lassen vielleicht den ohnehin falschen Namen „Jehova“ außer acht, aber niemals Gott, den Vater! Wieso sind solche Menschen NICHT besser, als die WTG?
    Ich war lange genug eine Zeugin Jehovas, um den Unterschied sehr genau zu kennen!
    Bitte, keine Verallgemeinerungen, sondern sei eingedenk der Tatsache, dass es ganz viele Menschen gibt, die sich sehr genau an die Bibel halten und zwar schon länger, als es die WTG gibt!

    Sollte nur zur Aufklärung beitragen!
    Ganz liebe Grüße.
    Elfi

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Liebe Elfi

    Da Du selbst keiner Religion angehörst trifft das auf Dich auch nicht zu was ich geschrieben habe.
    Ich habe von Religionen geredet. Ich kann mir nicht vorstellen dass es eine hierarchisch organisierte Religion gibt die keine Götzen anbetet.
    Es ist für uns gläubige, aber keiner Religion angehörenden Menschen, schon schwer genug keinen Götzen zu folgen. Ich schaffe es jedenfalls nicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Zadok7Achim@Manfred
    Juni 8, 2015

    du schreibst:
    eine Götterfigur zu machen, die zwar stumm ist und nichts kann, aber sie konnten sie sehen und ihr folgen. Da war es auch egal, dass man diesen „Gott“ tragen musste. Zitat Ende

    Dieses Kalb wurde nicht getragen. Niemals wurde das gemacht mit Götzenbildern, auch mit den goldenen Kälbern des Jerobeam nicht.
    Nur die Bundeslade wurde getragen, aber das war etwas anderes.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Shannon
    Juni 8, 2015

    22Aaron sprach: Mein Herr lasse seinen Zorn nicht entbrennen. Du weißt, dass dies Volk böse ist.
    23Sie sprachen zu mir:

    Mache uns einen Gott, der vor uns hergehe;

    denn wir wissen nicht, was mit diesem Mann Mose geschehen ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat.

    Dann ist das Kalb halt selber gelaufen

  • sarai@Shannon
    Juni 8, 2015

    So viel ich weiß, ist das Volk um das goldene Kalb herumgetanzt und nicht das Kalb ums Volk.
    Außerdem stand es noch immer an seinem Platz, als Mose vom Berg herab kam, niemand war damit weitergewandert.

    2.Mose 32 Vers 19 und 20:
    19 Als er aber nahe zum Lager kam und das Kalb und den Reigen sah, ergrimmte er mit Zorn und warf die Tafeln aus seiner Hand und zerbrach sie unten am Berge 20 und nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und zerschmelzte es mit Feuer und zermalmte es zu Pulver und stäubte es aufs Wasser und gab’s den Kindern Israel zu trinken…

  • Shannon
    Juni 8, 2015

    @ Sarai

    Ob das Kalb von A nach B, also vom Herstellungsplatz/Schmiedeplatz zu einem Altarplatz transportiert wurde oder stehen blieb, ist unwichtig. Es hatte den Zweck, später vor dem Volk hergetragen zu werden, wie in Vers 23 steht.
    Kaum anzunehmen dass das Gold bei Weiterziehen ins verheißene Land einfach in der Wüste zurück gelassen worden wäre.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Zadok7Achim@Manfred
    Juni 8, 2015

    Liebe Shannon,

    ja, die Israeliten wollten hinter dem Kalb her marschieren.
    Es kam aber nicht dazu.

    Ich kann also – wie es Manfred es getan hat – etwas, das n i c h t stattgefunden hat, als Vorbild hernehmen, für etwas was er heute bei ZJ sieht. Das geht einfach nicht.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Aus dem „Bibel-Lexikon“ kopiert, Hervorhebung von mir:

    Heiliger – Bibel-Lexikon

    Im Hebräischen werden hierfür zwei Begriffe verwendet:

    1. chasid, „gottesfürchtig“, auch übersetzt mit „heilig“ oder „fromm“. Das Wort erscheint regelmäßig in den Psalmen, wo Gott von seinen Heiligen spricht (u.a. Ps 31,24; 50,5; 116,15; 149,1.5.9).

    2. qadosh „gottgeweiht“, „abgesondert“, „heilig“ (5. Mo 33,3; Hiob 15,15; Ps 16,3; 34,10; 89,6.8; Dan 7,18-27; 8,13; Hos 11,12; Sach 14,5). Aaron wird „Heiliger des Herrn“ genannt. (Ps 106,16)

    Im N.T. wird das Wort αγιος benutzt, welches „Heiliger“ bedeutet. Ein Heiliger ist jemand, der für Gott abgesondert ist. Er ist Heiliger durch seine Berufung (und nicht „aufgerufen heilig zu sein“) (Rö 1,7; 1. Kor 1,2; vgl. Heb 3,1). Heilige sind also eine anerkannte, abgesonderte Gruppe von Personen, die Gott angehören – seine Heiligen (Apg 9,13; Kol 1,26; 1. Thes 3,13; Jud 14). Alle Christen gehören zu dieser Gruppe, sodass der Apostel Paulus von „allen Heiligen“ sprechen konnte (Eph 1,15; 3,18; Kol 1,4; Phlm 5). Christen brauchen daher nicht vor der Stellung zurückschrecken, in die sie von Gott gemäß seinem Wohlgefallen gebracht wurden. Sie sollten aber auch nicht vergessen, dass sie ein Verhalten an den Tag legen sollten, welches „Heiligen geziemt“ (Rö 16,2; Eph 5,3).

    Das Wort αγιος entspricht dem hebräischen Wort qadosh. Das Wort chasid entspricht mehr dem griechischem Wort οσιος, das in 1. Timotheus 2,8; Titus 1,8; Hebräer 7,26 sowie Offenbarung 15,4 mit „heilig“ und in Apostelgeschichte 2,27; 13,35 mit „Frommer“ übersetzt wird.

    So wie es zur Zeit des A.T. viele Heilige auf der Erde gab, wird es auch nach der Entrückung der Versammlung viele Heilige auf der Erde geben. Die Unkenntnis dieser Tatsache hat schon oft zu einer falschen Anwendung der Prophetie auf die Kirche geführt (u.a. Off 13,10; 14,12; 18,24; 20,9).

  • Zadok/Achim@Gerd, Manfred
    Juni 8, 2015

    Liebe Brüder,

    Manfred schreibt:
    Nur vielleicht möchte er lieber hier bei den Menschen auf der Erde sein. Zitat Ende

    Nun, er will ganz sicher voller Sehnsucht wieder hier auf der Erde sein.
    Jesus wird die 1000 Jahre auf der Erde sein Friedensreich aufrichten
    und alle abrahamischen,davidischen und anderen Prophezeihungen, die die ZJ immer vergeistigten und und auf sich selbst anwenden, um im Spiel zu bleiben, werden sich buchstäblich erfüllen.
    Und das ist auch biblisch.
    Beispiel gefällig?
    Der Tempel in Hesekiel 40
    äußerer Vorhof – warum diese Ausmaße für die Nationen? Und das im Himmel? Oder dmacht das auf der Erde doch mehr Sinn?
    Das ist der dritte Tempel von dem wir wissen; warum wollen die Juden unbedingt einen 3.Tempel bauen? Und das sehr bald?
    Wollen wir diese Sache auch wieder wegbügeln oder stellen wir uns dem?
    Wenn Gerds Post uns darauf hinweisen will, dass es Zeit wird für diese Diskussion, dann hat er meine Unterstützung. Es ist Zeit für diese Diskussion. Wenn diese Seite BI Gottes Unterstützung hat, dann kann sie sich der Frage, ob Jesus auf der Erde wiederkommt und
    ob er einen Tempel hat, der in der Bibel beschrieben ist, nicht verschließen.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Kann man diese WTG-Auslegung akzeptieren?

    *** it-1 S. 19 Abendmahl des Herrn ***

    Jesus wies seine Jünger darauf hin, daß er nicht mehr von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken werde (von dem er während der Passahfeier vor dem Gedächtnismahl getrunken hatte), ‘bis zu jenem Tag, da er es neu mit ihnen trinken werde im Königreich seines Vaters’ (Mat 26:29). Da er im Himmel keinen buchstäblichen Wein trinken wird, meinte er damit offensichtlich das, wofür der Wein in der Bibel manchmal als Symbol gebraucht wird: Freude. Seine Jünger sehnten sich voller Erwartung danach, mit ihm im Königreich vereint zu sein (Rö 8:23; 2Ko 5:2). König David erwähnte in einem Lied, daß Jehova für Wein sorgt, „der das Herz des sterblichen Menschen erfreut“, und sein Sohn Salomo sagte: „Wein, er erfreut das Leben“ (Ps 104:15; Pr 10:19).

    Parallele:
    *** Bibelstellen NWÜ ***

    (Markus 14:25) Wahrlich, ich sage euch: Ich werde keinesfalls mehr von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich es neu trinke in dem Königreich Gottes.

    Man muss sich in das Verständnis der Jünger versetzen, die obige Wörter von Jesus hörten. Haben die dieses „trinken“ als Symbol für Freude aufgefasst? Denn vor dieser Ankündigung hatten sie noch buchstäblichen Wein getrunken…

  • Manfred an Gerd
    Juni 8, 2015

    Lieber Gerd,

    Du fragst: Kann man diese WTG-Auslegung akzeptieren?

    Meine Meinung: Nein.

    Die Begründung der Organisation ist mehr als fadenscheinig, wenn sie schreiben:

    Da er im Himmel keinen buchstäblichen Wein trinken wird, meinte er damit offensichtlich das, wofür der Wein in der Bibel manchmal als Symbol gebraucht wird: Freude. – Zitat Ende.

    Ist es offensichtlich, dass Jesus mit dem Wein die Freude gemeint hat? Nein, das ist überhaupt nicht offensichtlich. Wenn man dass aber mit einer solchen Bestimmtheit behauptet, dann wird sich wohl kaum ein ZJ dagegen aussprechen. Sie behaupten außerdem, dass Jesus im Himmel keinen buchstäblichen Wein trinken wird. Das glaube ich auch. Allerdings deute ich dann nicht den Wein um, sondern gehe davon aus, dass Jesus diesen Wein hier auf der Erde mit seinen Jüngern trinken wird.

    Vor allem achte mal auf die Worte davor und vergleiche dann mal den Bibeltext aus der Elberfelder:

    Jesus wies seine Jünger darauf hin, daß er nicht mehr von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken werde (von dem er während der Passahfeier vor dem Gedächtnismahl getrunken hatte), ‘bis zu jenem Tag, da er es neu mit ihnen trinken werde im Königreich seines Vaters’ (Mat 26:29). – Zitat Ende.

    Mat. 26:29; Elb: 29 Ich sage euch aber, dass ich von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken werde bis zu jenem Tag, da ich es neu mit euch trinken werde in dem Reich meines Vaters.

    Sie fügen hier in Klammern etwas ein, was von der eigentlichen Aussage des Textes ablenken soll. In der Elberfelder wird es noch deutlichen, denn dort steht: diesem Gewächs des Weinstocks
    Es geht hier Jesus genau um buchstäblichen Wein und nichts anderes, denn die Freude wächst nicht an einem Weinstock, sondern ist eine Frucht des Geistes. Und wenn es um den buchstäblichen Wein geht, dann wird das wohl daran liegen, dass Jesus wieder hier auf die Erde zurück kehren wird. Das ist nämlich genau das was die Jünger von ihm wissen wollten:

    Mat. 24:3; Elb: 3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?

    Denn wenn Jesus im Himmel bliebe, dann braucht es keine Zeichen für seine Ankunft, denn dann würde er gar nicht kommen. Versucht man also einen Text umzudeuten, dass Jesus weiterhin im Himmel bleibt, dann muss man auch alle anderen umdeuten und dann passt die Bibel nicht mehr zusammen.
    Dass man im Himmel keinen Wein trinken wird, da denke ich sind wir uns alle einig. Das Jesus seine Jünger nicht angelogen hat, wird wohl auch keiner glauben. Warum ist es dann so schwer zu glauben, dass Jesus wieder auf die Erde zurückkehrt, wo das doch in vielen Bibelstellen zum Ausdruck kommt???

    Es geht noch nicht einmal darum, ob er nicht alles vom Himmel aus regeln könnte. Sicherlich könnte er das. Nur vielleicht möchte er lieber hier bei den Menschen auf der Erde sein. Wenn es sein Wunsch ist und auch der seines Vaters, wieso akzeptiert man das nicht? Ich freue mich darauf, wenn Jesus vom unsichbaren himmlischen Bereich in den sichtbaren irdischen Bereich wechselt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Lieber Manfred,

    auch ich wollte mit meiner provokanten Frage, nur auf die Unlogik der WTG-Auslegung hinweisen. Es liegt daran, dass sie die Möglichkeiten der himmlischen Körper, gewissermaßen nur eindimensional sehen wollen.

    Ich schrieb schon diese Woche von Engeln die im Fleische Kinder zeugten, oder die bei Abraham Speisen zu sich nehmen konnten. Und Jesus und seine künftigen Brüder werden das nicht können was Engel schon lange konnten?
    Die WTG-Ausleger kommen nicht umhin zu bestätigen, dass Jesus im Fleische gestorben und im Geiste auferweckt wurde. So konnte er in den 40 Tagen nach seiner Auferstehung das:

    *** it-1 S. 643 Emmaus ***

    Ein Dorf, nach dem Kleopas und ein anderer Jünger zusammen unterwegs waren, als sich ihnen der verkörperte Jesus Christus, der an jenem Tag auferstanden war, anschloß. Die Jünger erkannten ihn aber erst, nachdem sie in Emmaus angekommen waren und er „mit ihnen beim M a h l lag“.

    *** my Geschichte 103 In einem verschlossenen Raum ***

    Sieh dir mal das Bild an. Jesus erscheint mitten in dem Raum, obwohl die Tür verschlossen ist. Die Jünger freuen sich unwahrscheinlich. Was für ein aufregender Tag! Kannst du aufzählen, wie oft Jesus seinen Jüngern bis jetzt erschienen ist? Kommst du auch auf fünf Mal?
    Der Apostel Thomas war nicht da, als Jesus erschien. Die Jünger erzählen ihm deshalb: »Wir haben den Herrn gesehen!« Aber Thomas sagt, dass er das erst glaubt, wenn er Jesus selber gesehen hat. Acht Tage später treffen sich die Jünger wieder in einem verschlossenen Raum. Diesmal ist Thomas dabei. Plötzlich erscheint Jesus mitten im Zimmer. Jetzt glaubt auch Thomas, dass Jesus lebt.
    Johannes 20:11-29; Lukas 24:13-43

    Wenn wir in Hebr. 1 lesen:
    6 Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er: „Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten“.
    7 Und in Bezug auf die Engel zwar spricht er: „Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu einer Feuerflamme“; in Bezug auf den Sohn aber:
    8 „Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches…

    Muss der Erstgeborene und seine geistigen Brüder, wenn sie „über die Erde herrschen“, wieder zu Menschen werden? Das behaupten nicht mal die ZJ.

    Wenn die „neue Erde“ sich etabliert hat, werden die Überlebenden des alten „Äon“ weiter Menschen sein und die Auferstehenden, die nicht zur „Christusklasse“ 😉 gehören, werden Menschen sein.

    Aber bitte, man soll die in 1. Kor. 15 Genannten, die zur Unsterblichkeit und Gleichheit Jesu berufen wurden und einen Geistleib bekommen, nicht in ihren Möglichkeiten der Materialisierung beschneiden.

    Freitagsgrüße!

  • edelmuth an Gerd
    Juni 8, 2015

    Guten Morgen Gerd

    (Offenbarung 20:7-10) . . .Und sobald die tausend Jahre zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, 8 und er wird ausziehen, um die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind], irrezuführen, Gog und Mạgog, um sie zum Krieg zu versammeln. Die Zahl dieser ist wie der Sand am Meer. 9 Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie irreführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert, wo [schon] sowohl das wilde Tier als auch der falsche Prophet [waren]; und sie werden Tag und Nacht gequält werden für immer und ewig.

    Hier wird eine Szene beschrieben, die offenbar auf der Erde stattfinden wird. Böse Menschen, die die Heiligen angreifen wollen, kann es im Himmel nicht geben. Außerdem kam Feuer aus dem Himmel herab (auf die Erde) um die bösen Menschen zu verzehren. Demzufolge müssen sich das Lager und die Heiligen auf der Erde befinden.

    Für mich stellt sich die Frage, ob mit den Heiligen die gesalbten Mitkönige, die mit Jesus über die Erde regieren werden, gemeint sind.

    Im Widerspruch zu dieser Hypothese steht:

    (Offenbarung 3:21) . . .Wer siegt, dem will ich gewähren, sich mit mir auf meinen Thron zu setzen, so wie ich gesiegt und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

    (Offenbarung 4:2-3) 2 Nach diesen Dingen geriet ich sogleich unter [die Macht des] Geistes: Und siehe, ein Thron war im Himmel aufgestellt, und auf dem Thron saß einer. 3 Und der Sitzende ist dem Aussehen nach gleich einem Jạspisstein und einem kostbaren rotfarbenen Stein, und rings um den Thron [ist] ein Regenbogen, dem Aussehen nach gleich einem Smaragd.

    Der Thron des Vaters ist unstrittig im Himmel, und Jesus sitzt zu seiner Rechten auf dem Thron.

    Vielleicht kannst du den Widerspruch aufklären.

    Ede

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Lieber Ede,

    wir lernten doch aus 1. Korinther 15 das:

    39 Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch; sondern ein anderes ist das der Menschen, und ein anderes das Fleisch des Viehes, und ein anderes das der Vögel, und ein anderes das der Fische.
    40 Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber eine andere ist die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen;
    41 eine andere die Herrlichkeit der Sonne, und eine andere die Herrlichkeit des Mondes, und eine andere die Herrlichkeit der Sterne; denn es unterscheidet sich Stern von Stern an Herrlichkeit.
    42 Also ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verwesung, es wird auferweckt in Unverweslichkeit.
    43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft;
    44 es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen.
    45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, ward eine lebendige Seele“; der letzte Adam ein lebendig machender Geist.
    46 Aber das Geistige war nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistige.
    47 Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub; der zweite Mensch vom Himmel.

    Die sog. „Herauswahl“ der „Berufenen und Erwählten“, bekommen einen geistigen und unsterblichen Körper. Somit können diese am Ende der 1000 Jahre nicht im irdischen Jerusalem auf eine Endprüfung warten.

    Welche Körper die haben, die dann auf der Erde betroffen sind zeigt uns, Off. 20:
    7 Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden,
    8 und wird ausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, sie zum Kriege zu versammeln, deren Zahl wie der Sand des Meeres ist.
    9 Und sie zogen herauf auf die Breite der E r d e und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam [von Gott] hernieder aus dem Himmel

    Kopie aus:

    Auferstehung – Bibel-Lexikon

    Diese kann als der fundamentale Grundsatz von Gottes Handeln mit dem Menschen in Gnade betrachtet werden, angesichts der Tatsache, dass der Mensch durch die Sünde unter dem Gericht des Todes steht. Der Ausdruck „Die allgemeine Auferstehung“ findet sich in den Werken der Theologie wieder und wird damit erklärt, dass die Toten alle zur selben Zeit auferweckt werden; aber diesen Gedanken findet sich nicht in der Schrift. Der Herr spricht von einer Auferstehung zum Leben. „Die Toten in Christus“ werden beim Kommen des Herrn Jesus auferweckt werden (1. Thes 4,16), und Johannes spricht von der ersten Auferstehung und fügt hinzu: „die Übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren“ (Off 20,5.6). Die Bezeichnung erste kennzeichnet mehr den Charakter als die Zeit der Auferstehung, es werden offensichtlich nur die Erlösten eingeschlossen; „die Übrigen“ werden nur zum Gericht auferweckt.

    In Römer 8,11 wird deutlich, dass die Auferstehung der Gläubigen einen ganz andere Rang trägt als die der Ungläubigen: die Heiligen werden auferweckt durch oder wegen Gottes Geist, der in ihnen wohnt, was von den Unbekehrten sicher nicht gesagt werden kann. Die Auferstehung der Heiligen wird auch dadurch von der der Ungläubigen unterschieden, dass es, wie die des Herrn und des Lazarus, eine Auferstehung „aus (έκ) den Toten“ ist (Mk 12,25). Es war der aufrichtige Wunsch des Paulus, diese zu erlangen (Phil 3,11, siehe im Griechischen).

    Der Zustand der Auferstehung steht in schärfstem Kontrast zu dem Zustand nach dem Fleisch. Das, was aus der Saat entsteht, die in die Erde gesät wurde, erscheint in seiner Gestalt sehr verschieden von dem gesäten Samen, obwohl es den Inhalt des Samens aufnimmt. 1. Korinther 15 bezieht sich nur auf die Auferstehung der Heiligen, wie in den Versen 23 und 24 deutlich wird…
    Im A.T. finden sich wenige klare Andeutungen von der Auferstehung, obwohl die Vorstellung davon der ganzen Lehre zugrunde liegt. Hiob mag vielleicht davon gehört haben (Hiob 19,25-27), und als der Herr die Sadduzäer tadelte, lehrte er sie, dass sie die Wahrheit der Auferstehung auch daraus schlussfolgern konnten, dass Gott von sich als dem „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ sprach, lange Zeit nachdem sie gestorben schon waren. Er ist der Gott der Lebenden, nicht der Toten (Mk 12,26.27). Martha sprach von der Auferstehung als von einem Gegenstand allgemein anerkannten Glaubens (Joh 11,24), was auch in der Aussage, dass die Sadduzäer nicht an sie glaubten, enthalten ist…

    Die nicht für das himmlische Leben berufen wurden, oder unbedingt auf Erden leben wollen, werden ihre „irdische Hoffnung“ ausleben können.

    Schönes Wochenende!

  • Boas an Ede
    Juni 8, 2015

    Lieber Ede,

    vielleicht helfen Dir bei Deinen Überlegungen ein paar weitere Fragen, um zu einer, für Dich, logischen Lösung zu kommen.

    1. Benötigt Jehova eine Sitzgelegenheit? Gibt es einen Thron Gottes und die Throne der 24 Ältesten buchstäblich?

    2. Was will uns ein Geschichtsschreiber mitteilen, wenn er schreibt: „Elisabeth die I. „saß“ von 1558 bis 1603 auf dem Thron von England und Irland. Zurzeit von Elisabeths „Thronbesteigung“ war die Lage in England sehr angespannt.“ Möchte der Schreiber dieser Worte damit sagen, dass Elisabeth die I. ihr ganzes Leben auf diesem Thron verbracht hat, dort gegessen und geschlafen hat? Das dieser Thron auf zwei Länder, England und Irland, gleichzeitig gestanden hat, was wörtlich unmöglich ist? Und diese Königin niemals eine Auslandsreise angetreten hat?

    Ich würde zu dem Schluss kommen, dass der Geschichtsschreiber, lediglich mitteilt, dass Elisabeth 45 Jahre an der Regierung oder an der Macht war. Und die Aussage, dass dieser imaginäre Thron in England und Irland stand, zeigt mir, auf welches Landgebiet sich ihre Machtbefugnis erstreckt hat.

    Wenn nun jemand auf dem Weltthron sitzt, so hat er die Macht über die ganzen Länder der Erde. Sitz jemand auf einem Thron im Himmel, …

    3. Sitz Jehova immer auf diesem Thron? Daniel 11:36 “ … und ein Alter an Tagen sich setzte…“ 1. Mose 18:1, 2, 22 Danach erschien ihm Jehova unter den großen Bäumen Mamres, während er um [die Zeit der] Hitze des Tages am Zelteingang saß. 2 Als er seine Augen erhob, da schaute er, und dort standen in einiger Entfernung von ihm drei Männer. 22 Hier nun wandten sich die Männer von dort weg und begaben sich auf ihren Weg nach Sodom; was aber Jehova betrifft, er stand noch vor Abraham.

    Meines Erachtens saß Jehova, auch während dieses kurzen Auslandsaufenthalts auf der Erde, gleichzeitig auf seinem Thron im Himmel.

    Was nun Off. 20:9 betrifft, so werden dort zwei Dinge erwähnt: das „LAGER“ der Heiligen und zweitens, die GELIEBTE STADT. Ist die Stadt das neue Jerusalem, das vom Himmel herabkommt, deren Grundsteine die 12 Apostel sind? Oder ist es eine buchstäbliche Stadt in Palästina?

    Vielleicht helfen Dir, lieber Ede, diese Fragen weiter, um Deine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.

    Ganz liebe Grüße
    Boas

  • Boas an Ede
    Juni 8, 2015

    Lieber Ede,

    Um die Gedanken noch ein wenig zu erweitern, könnte man sich fragen, wie viele imaginäre Throne es im „Himmel“ gibt. Ich komme auf insgesamt 25 Throne. Auf 24 Throne sitzen die Ältesten (Off. 4+5). Diese Ältesten sitzen schon auf ihren Thronen, bevor Jesus in Erscheinung tritt und Er schließlich vor den Thron Jehovas kommt. Kapitel 4 beschreibt, wie es die ganzen Jahrtausende war, bevor das Lamm (Jesus) geschlachtet wurde. Das „alte“ Lied wird gesungen. Es scheint mir, dass diese 24 Ältesten über den Himmel (Engel) herrschen. Ob es buchstäblich die „ältesten“ Geistwesen oder die Erzengel sind; ich habe keine Ahnung. Ob ihre Anzahl buchstäblich 24 oder nur symbolisch zu verstehen sind, muss ich gar nicht wissen. Ihre Macht, um das obige Beispiel von Elisabeth die I. zu benutzen, liegt in der unsichtbaren Engelwelt, im Himmel.

    Und dann gibt es da noch den, ich möchte fast sagen, Kaiserthron, der Thron Jehovas. Diese Macht erstreckt sich über Alles, sowohl über die Geisterwelt (24 Älteste) als auch über alles Sichtbare. Jesus setzte sich (Off. Kapitel 5) nach seinem Opfertod, auf diesen Kaiserthron seines Vaters (mit seinem Vater). Somit erstreckt sich sein Machtbereich seid damals sowohl über die 24 Throne für die Engelregierung, als auch über die Erde, die Menschen. („Das sich jedes Knie beugen, im Himmel und auf der Erde.“) Jehova und Jesus sitzen auf diesem Überthron, weil es eigentlich zwei Throne sind: Über Himmel und Erde.

    Jetzt gibt es aber noch weitere Throne. Off. 20:4 sagt, dass die Seelen der Menschen die hingerichtet wurden, mit Christus 1.000 Jahre herrschen werden. Herrschen über die Erde oder über den Himmel? Wenn sie über die Erde herrschen werden, so sitzen sie mit Jesus auf nur einem seiner beiden symbolischen Throne; Also nur auf dem Thron, der für die Herrschaft über die Erde (sichtbares, Nationen) steht. Das bedeutet aber nicht, dass sie mit Jesus und Jehova auf dem symbolischen Kaiserthron sitzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihre Machtstellung über den der 24 Ältesten oder den 4 gewaltigen Geschöpfen liegt. Demnach wären Deren symbolische Throne oder Kronen (144.000) auf der Erde zu finden. In Off. 5:13 wird nur von Jehova und Jesus gesprochen, dass ihnen die Ehre und Macht (Anbetung) für alle Zeit gebührt. Die übrigen Heiligen finden in dieser übergeordneten Machtposition keine Erwähnung.

    Meine Meinung ist, dass es gerade in der Offenbarung nicht darauf ankommt, wo die einzelnen Thron buchstäblich steht, weil es höchstwahrscheinlich eine solche Sitzgelegenheit im unsichtbaren Bereich nicht wirklich gibt. Es ist für mich nur wichtig zu wissen, „worüber“ die Macht, ausgeübt wird, und nicht „von wo“ diese Macht ausgeübt wird.

    Das sind, auf die Schnelle, so meine privaten Überlegungen, die natürlich auch falsch sein können.

    Ganz liebe Sonntagsgrüße
    Boas

  • Manfred an Boas
    Juni 8, 2015

    Lieber Boas,

    Ich glaube auch, dass im Himmel keine buchstäblichen Throne stehen, denn wenn man diesen text hier liest:

    Ich aber sage euch: Schwöret überhaupt nicht; weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel; noch bei Jerusalem, denn sie ist des großen Königs Stadt; (‭Matthäus‬ ‭5‬:‭34-35‬ ELB71)

    Dann muss man sich fragen, wo die Throne der 24 Ältesten stehen. Dann müssten die Throne der 24 Ältesten auf dem Thron von Gott stehen. Auch müsste man sich fragen, wo hier auf der Erde die Füsse Gottes ausgestreckt sind, wenn die Erde der Fuss Schemel ist.

    Unsichtbare Geistwesen, die nur aus Licht und Energie bestehen, werden wohl keine Sitzgelegenheit benötigen. Ich stelle mir das so vor, wie eine Wolke die am Himmel schwebt. Obwohl man sie sehen kann und es einem wie eine Wand vorkommen mag, ist sie doch an nichts befestigt und ein Flugzeug kann in sie hinein und durch fliegen.

    Das sind einfach Zustände, die wir jetzt noch nicht erfassen können, weil wir das ja noch nie gesehen haben.

    Liebe Grüße Manfred

  • Zadok/Achim@Gerd, Manfred
    Juni 8, 2015

    Lieber Manfred,

    Zitat:
    Unsichtbare Geistwesen, die nur aus Licht und Energie bestehen, werden wohl keine Sitzgelegenheit benötigen. Ich stelle mir das so vor, wie eine Wolke die am Himmel schwebt. Obwohl man sie sehen kann und es einem wie eine Wand vorkommen mag, ist sie doch an nichts befestigt und ein Flugzeug kann in sie hinein und durch fliegen.
    Ende

    Respekt Manfred, darauf muss man erst mal kommen. Absolut sinnfrei, aber demokratisch erlaubt. Werde darauf zurückkommen, wenn das nächste Mal meine Kommentare kritisiert werden.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Manfred an Edelmuth
    Juni 8, 2015

    Lieber Edelmuth,

    Du hast geschrieben: Demzufolge müssen sich das Lager und die Heiligen auf der Erde befinden.
    Für mich stellt sich die Frage, ob mit den Heiligen die gesalbten Mitkönige, die mit Jesus über die Erde regieren werden, gemeint sind.
    – Eitat Ende.

    Das ist eine sehr gute Schlussfolgerung von Dir. Wer sind also die „Heiligen“? Was sagt Gottes Wort? Die Zitate sind aus der Elberfelder:

    Offb 14,12 Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren.

    Offb 19,8 Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleide in feine Leinwand, glänzend, rein; denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.

    Offb 21,2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

    Offb 21:9, 10: 9 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.
    10 Und er führte mich im Geist hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel von Gott herabkam,

    Die Heiligen sind die, die die Worte Gottes und den Glauben Jesu bewahren. Die weißen Gewänder sind ihre Gerechten Taten und diese weißen Gewänder haben die Brüder Christi an. Es sind die Brautgewänder und ja, sie kommen am Ende der Entrückung vom Himmel herab um dann mit Jesus zusammen auf dem Berg Zion zu stehen. Von Zion aus wird sich das Königreich Gottes über die ganze Erde ausbreiten.

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth an Manfred
    Juni 8, 2015

    Guten Morgen Manfred

    (Apostelgeschichte 5:31) . . .Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erhöht, . . .

    Wie lange werden wird diesen Hauptvermittler zur Rechten Gottes benötigen?

    So lange, bis jeder Mensch vor dem Vater gerechtfertigt, d.h. gerecht gesprochen ist, und das kann bis zum Bestehen der Schlussprüfung tausend Jahre n.H. dauern.

    (Matthäus 22:41-44) . . .Während nun die Pharisäer versammelt waren, fragte Jesus sie: 42 „Wie denkt ihr über den Christus? Wessen Sohn ist er?“ Sie sagten zu ihm: „Davids.“ 43 Er sprach zu ihnen: „Wie kommt es denn, daß David ihn durch Inspiration ‚Herr‘ nennt, wenn er sagt: 44 ‚Jehova sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße lege.“ ‘?

    (1. Korinther 15:26) . . .Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht.. . .

    Bis zum Bestehen der Schlussprüfung können Menschen noch sterben. So lange wird Jesus beim Vater bleiben.

    (Matthäus 26:64) . . .Doch ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“

    Ist es einem Menschen möglich Jesus buchstäblich zur Rechten des Vater sitzen zu sehen?

    Nein! Daraus folgt, dass sowohl die Wiederkunft Christi wie auch sein Sitzen zur Rechten des Vaters sinnbildlich zu verstehen ist, denn beide Aussagen sind untrennbar miteinander verbunden. Möglicherweise werden wir Jesu Wiederkunft an den Auswirkungen erkennen.

    Wer hat ein Interesse an einem buchstäblichen Kommen des Messias im Fleische auf der Erde?

    Es sind die, die Jesus, der von sich behauptet hat, der vorausgesagte Messias zu sein, als Gotteslästerer ermordet haben, damit sie an seinem vergossenen Blut unschuldig sind. Seine Gegenwart im Fleische als der vorrausgesagte Messias würde ihnen recht geben, als sie Jesus getötet haben.

    Nein, sie wollen sich nicht im Glauben zu Jesus bekennen, denn das könnten sie heute schon. Sie wollen ihn erst dann als ihren Messias anerkennen, wenn er sie in den Grenzen des verheißenen Landes vor allen anderen Völkern als Gottes bevorrechtigtes Volk wieder herstellt hat. Diese Forderung erhoben sie bereits, als sie noch von Rom unterdrückt wurden. Sie verstanden nicht, dass Jesus Gegenwart auf der Erde nicht nur ihnen, sondern der Rettung aller Menschen galt und sie in seinem Vorhaben lediglich eine besondere Rolle spielen sollten. Sie glauben auch nicht an die Rettung der Menschen durch Jesus Opfertod.

    Ihre beharrliche Forderung an „ihren“ Messias macht deutlich, das sie sich dem Messias als ihren König nicht unterordnen, sondern ihn für ihre Interessen missbrauchen wollen.

    Wenn Jesus im Himmel zur Rechten des Vater ist, wo sind dann seine Brüder.

    (Johannes 14:2-3) 2 Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid.

    Ede

  • Tommy
    Juni 8, 2015

    Tja Ede,

    zumindest Stephanus war es moeglich und…..jedes Auge wird ihn….. Fuer mich wenig interpretationsspielraum.
    Tommy

  • edelmuth an Tommy
    Juni 8, 2015

    Hallo Tommy

    »…zumindest Stephanus war es moeglich und…..jedes Auge wird ihn….. Fuer mich wenig interpretationsspielraum. «

    Das ist sehr schade, Tommy

    (2. Mose 33:20) 20 Und er fügte hinzu: „Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.“

    (Johannes 1:18) 18 Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

    Wer kann Gott von Angesicht zu Angesicht sehen? Das können nur Geistgeschöpfe wie der Sohn und die Engel.

    (Matthäus 18:10) … ich sage euch, daß ihre Engel im Himmel allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der im Himmel ist.

    Wen sah Stephanus?

    (Apostelgeschichte 7:54-56) . . .Als sie nun diese Dinge hörten, fühlten sie sich in ihrem Herzen zutiefst verletzt, und sie begannen mit den Zähnen gegen ihn zu knirschen. 55 Er aber, voll heiligen Geistes, schaute unverwandt zum Himmel empor und erblickte die Herrlichkeit Gottes und Jesus, zur Rechten Gottes stehend, 56 und er sprach: „Siehe! Ich sehe die Himmel aufgetan und den Menschensohn, zur Rechten Gottes stehend.“

    Hat Stephanus buchstäblich in den Himmel schauen und den Vater und den Sohn sehen können? Nein! Stephanus hatte eine Vision, in der er den Vater und den Sohn gesehen hat.

    Ede

  • Cheyenne
    Juni 8, 2015

    Liebe Brüder und Schwestern!

    4.Mose 12:1 Mirjam aber und Aaron redeten gegen Mose wegen der kuschitischen Frau, die er genommen hatte; denn er hatte eine Kuschitin zur Frau genommen. 2 Und sie sprachen: Redet denn der HERR allein zu Mose? Redet er nicht auch zu uns? Und der HERR hörte es.

    Ein dunkler Punkt im Leben von Mirjam war ihr Aussatz. Obwohl auch ihr Bruder Aaron an der Auflehnung beteiligt war, wurde nur sie mit dem Aussatz geschlagen. Die LK lehrt uns, dass Mirjam bei dieser Verschwörung die Rädelsführerin war, weil sie eifersüchtig auf Zippora gewesen sei. Aaron hat sich nur von ihr beeinflussen lassen, weil ihm seine Schwester näher stand als die Schwägerin. Dieser Vorstellung widerspricht Aarons Reaktion, der sich genauso schuldig fühlte.

    12:11 Und Aaron sprach zu Mose: Ach, mein Herr, lege die Sünde nicht auf uns, denn WIR haben töricht gehandelt und UNS versündigt. 12 Lass diese doch nicht sein wie ein totes Kind, das aus dem Leib seiner Mutter kommt, und dessen Fleisch schon halb verwest ist!

    Interessant ist auch der Anhang aus der Studienbibel Schlachter 2000:
    12,1-16 Moses Bruder und Schwester widersetzten sich seiner Leiterschaft. Unmittelbarer Anlass waren die weissagenden Ältesten. Moses Stellung als Sprachrohr Gottes für Israel wurde in Frage gestellt.

    Diese Darstellung entschärft die Darstellung der WTG/LK, Mirjam als giftende und eifersüchtige Schwester hinzustellen. Aus dem Kapitel 11 geht hervor, dass sich das ganze Volk gegen Moses aufgelehnt hat. Auf den Angriff gegen Moses seine Stellung als Mittler des Volkes möchte ich nicht näher eingehen, es geht mir um seine kuschitische Frau. Es hat für mich niemals einen Sinn ergeben, weshalb Mirjam gegen die Schwägerin intrigiert haben soll. Eine Hirtentochter die bereits etwa 40 Jahren mit Moses verheiratet war und mit ihm und den Söhnen nach Ägypten kam. Außerdem schreibt der Ehemann, dass es sich um eine KUSCHITISCHE Frau handelte, Zippora war aber eine Midianiterin, bzw., Keniterin. In LK- Manier werden hier einfach die negroiden Nachkommen Kuschs mit den semitischen Nachkommen Abrahams und Keturas in einen Topf zusammengeworfen.

    Zuerst einige Zitate aus den Einsichten Büchern der LK:
    Zippora: Allem Anschein nach kehrte Zippora später zu ihren Eltern zurück, um sie zu besuchen, denn nach dem Auszug aus Ägypten kamen sie und ihre Söhne mit Jethro zu Moses in das Lager in der Wildnis (2Mo 18:1-6). Das unerwartete Auftauchen Zipporas im Lager erregte offenbar die Eifersucht Mirjams, Moses’ Schwester, und so nahm sie (zusammen mit Aaron) Zipporas kuschitische Abstammung zum Anlaß, um gegen Moses Anschuldigungen zu erheben (4Mo 12:1).
    Kuschit:… Zippora war eine Keniterin unbestimmter Herkunft.

    Laut LK kennt man Zipporas Herkunft nicht. Das muss man behaupten, um sie zur Kuschitin umdeklarieren zu können. Zweifellos war sie Jethros Tochter und Hobabs Schwester. Erstaunlicherweise kennt die LK aber deren Herkunft genau.

    Wieder die Einsichtenbücher:
    Keniter: Als Moses von Ägypten in das Land Midian floh, heiratete er in eine dort wohnende kenitische Familie. Wird von Gliedern dieser Familie etwas berichtet, was sich zutrug, als sie in Midian wohnten, dann werden sie als Midianiter bezeichnet, in anderen Fällen als Keniter. Das läßt darauf schließen, daß Jethro, der „Priester von Midian“ und Schwiegervater des Moses, sowie Hobab, Moses’ Schwager, lediglich vom geographischen Standpunkt aus Midianiter gewesen sein könnten (2Mo 2:15, 16; 3:1; 18:1; 4Mo 10:29, 30; Ri 1:16). Waren die Verwandten des Moses aber wirkliche Nachkommen Midians, dann wurden sie vielleicht deshalb Keniter genannt, weil sie einem kenitischen Zweig oder einer kenitischen Familie der Midianiter angehörten. In diesem Fall hätten sie sich in bezug auf ihre Abstammung von den Kenitern unterschieden, die bereits zur Zeit Abrahams existiert hatten, ehe Midian geboren wurde

    Jethro war „der Priester von Midian“. Als Haupt einer großen Familie mit mindestens sieben Töchtern und einem namentlich erwähnten Sohn (2Mo 2:15, 16; 4Mo 10:29) war er nicht nur verpflichtet, in materieller Hinsicht für seine Angehörigen zu sorgen, sondern mußte ihnen auch in der Gottesanbetung vorangehen. Er wurde daher passenderweise als „der Priester [oder Vorsteher] von Midian“ bezeichnet, was indes nicht unbedingt bedeutet, daß er ein Anbeter Jehovas war. Es könnte aber sein, daß seine Vorfahren in der wahren Anbetung erzogen worden waren und davon noch etwas in der Familie fortlebte. Seine Handlungsweise verrät jedenfalls eine große Achtung vor dem Gott, den Moses und Israel anbeteten

    Họbab: Moses’ Schwager; der Sohn Reuels (Jethros), ein Midianiter vom Stamm der Keniter

    Bei Zipporas Familie behauptet die LK nicht, dass sie Kuschiten wären. Zum Vergleich möchte ich noch einige Anhänge aus der SCH 2000 und Studienbibel hier kopieren:

    2.Mose 2,15 Midian: Die Midianiter waren Nachkommen von Abraham und Ketura (1Mo 25,1-4) und siedelten auf der arabischen Halbinsel am Ostufers des Golfs von Akaba.
    2.Mose 2,18 Reguel. Auch als Jethro bekannt (3,1). Es kann gut sein, dass er den wahren Gott anbetete (vgl. 18,12-23), obwohl er auch ein Priester von Midian war.

    Reguel: d.h. “Freund Gottes” oder “Hirte Gottes” , ein anderer Name Jethros. Aufgrund der Abkunft von Abraham ist es durchaus möglich, dass Reguel von der Anbetung des wahren Schöpfergottes wusste.

    4.Mose 12,1 kuschitischen. Kusch bzw. Äthiopien lag südlich von Ägypten. Dort lebten die Nachkommen von Kusch, dem Erstgeborenen von Ham (1Mo 10,6.7). Obgleich die Bezeichnung »kuschitisch« auch für Zippora, Moses erste Frau, verwendet worden sein kann, scheint es wahrscheinlicher, dass Mose nach dem Tod Zipporas ein zweites Mal heiratete. Die Ehe mit der Kuschitin war noch jung und lieferte einen Vorwand für den Angriff von Mirjam und Aaron. Da Mirjam als Erste erwähnt wird, war wahrscheinlich sie die Anstifterin des Aufruhrs gegen Mose.

    Aber die LK behauptet in ihrem Einsichtenbuch: „Das heißt nicht, daß Zippora damals gestorben war und Moses eine neue Ehe mit einer äthiopischen Frau eingegangen war, wie häufig behauptet wird, denn obwohl sich die Bezeichnung „Kuschit“ meistens auf Äthiopier bezieht, kann sie auch Araber einschließen.“

    Nun, Zippora braucht wirklich nicht gestorben sein, aber was sollte den Moses daran gehindert haben, eine weitere Ehe einzugehen? Das war in der damaligen Kultur völlig normal. Der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus berichtet in “Jüdische Altertümer” im 2. Buch, 10. Kapitel von solch einer Ehe. Das war noch vor seiner Flucht aus Ägypten. Hier ein gekürzter Auszug aus seinem Bericht:

    Die Äthiopier waren in Ägypten eingefallen und hatten geraubt und geplündert. Die Ägypter, darüber erzürnt, beschlossen, ihre Schmach zu rächen und rüsteten ein Heer gegen sie aus. Jedoch wurden sie geschlagen; ein Teil von ihnen fiel in der Schlacht, der andere zog sich in schmählicher Flucht nach Hause zurück. Die Äthiopier verwüsteten weiterhin ihr Land, machten reiche Beute und rückten bis Memphis und ans Meer vor. Keine Stadt konnte sich ihrem Ansturm widersetzen. Aufgrund eines Orakels verlangte der Pharao von seiner Tochter den Moses, der das Land aus dieser Bedrängnis retten sollte. Moses übernahm den Kriegszug als Befehlshaber und führte seine Truppen durch das Landesinnere und nicht am Ufer des Flusses entlang. So gelang ihm der Überfall auf das Land, er zerstörte deren Städte und der Rest wurde in die Königsstadt Saba zurückgedrängt und belagert. Während dieser Belagerung sah die Königstochter, wie Moses sein Heer an die Stadtmauer führte und selbst tapfer kämpfte. Sie bewunderte seine Taten, wie er die ruhmreichen Äthiopier in die äußerste Enge getrieben hatte. Sie verliebte sich sehr heftig in ihn, und ließ ihm durch ihre vertrautesten Diener die Ehe anbieten. Moses ging darauf ein, unter der Bedingung, dass ihm die Stadt übergeben würde. Nachdem er den Eid geleistet hatte, dass er am Vertrag festhalten würde, wurde ihm die Stadt übergeben und Hochzeit gefeiert.

    War es die Königstochter namens Tharbis, die unerwartet im Lager auftauchte, oder hat Moses eine andere Kuschitin geheiratet? Das wäre jedenfalls naheliegender als die LK- Version, Moses hätte damit die Herkunft seiner Zippora gemeint. Zippora kannte als Nachkomme Abrahams auch das Gesetz der Beschneidung.

    Sollte Moses wirklich so dusselig gewesen sein und die Midianiter mit den Kuschiten, den schwarzafrikanischen Völkern im Süden Ägyptens (Sudan, Äthiopien, Eritrea) verwechselt haben?

    L.G.Cheyenne

  • Manfred an Edelmuth
    Juni 8, 2015

    Lieber Edelmuth,

    ich schreibe meinen Kommentar hier hin, da kein Antwortbutton mehr an Deinen Kommentaren ist. Es ist die Antwort auf diese beiden Kommentare von Dir:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1612#comment-7741
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1612#comment-7743

    In meinem Kommentar vom 13.06.15: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1612#comment-7740
    hatte ich ja an Dich geschrieben:
    In diesen Texten steht die unfehlbare Wahrheit, dass die Gesalbten mit Jesus hier auf der Erde sein werden, was Du aber ablehnst. Wenn Du schon Jesus nicht glaubst und auch nicht auf den Geist hörst dann würdest Du auch nicht 100 anderen Gesalbten Brüder Christi glauben. Denn jemand der Christus folgt, kann niemals etwas anderes sagen, als das was er von seinem Herrn gehört oder gelesen hat. Es wird immer in Übereinstimmung mit dem sein, was Jesus gesagt hat und in der Bibel steht. – Zitat Ende.

    Wer oder was das himmlische Jerusalem ist, dazu gibt es ja eine eindeutige Aussage in Off. 21:9 und 10. Dass die Brüder Christi hier als das himmlische Jerusalem beschrieben werden, zeigt ja schon das es eine symbolische Stadt ist. Man muss also nicht spekulieren, wie diese riesige Stadt vom Himmel auf die Erdo kommen kann, denn es ist klar das es die Brüder Christi sind. Da die Brüder Christi Jesus bei seiner Ankunft hier auf der Erde in den Wolken entgegen gehen, könnte das somit das Ende der Entrückung beschreiben, so dass alle am Berg Zion wieder herabkommen und dort gemeinsam mit dem Lamm Jesus dort stehen werden.

    Du schreibst nun in Deinem Kommentar an Boas: Das Zelt Gottes ist nicht buchstäblich zu verstehen, denn es ist weder aus imprägniertem Stoff, noch umfasst es die gesamte Erde. Das Zelt Gottes ist sinnbildlich zu verstehen.
    Ein Zelt stellt einen Schutz für Menschen dar. Das Zelt Gottes stellt den Schutz Gottes durch seine Herrschaft über die Menschen dar….
    und
    …. Satan und seine Dämonen werden in den Abgrund geworfen und später vernichtet werden. Das Neue Jerusalem wird mit Christus vom Himmel aus regieren, während die Auferstehung und das Gericht vor sich gehen, und dann wird sich die zur Vollkommenheit gelangte Menschheit schließlich ewigen Lebens auf einer paradiesischen Erde erfreuen
    – Zitat Ende.

    Wenn die Stadt für die Brüder Christi steht, dann könnte das Zelt Gottes auch für Jesus stehen, nicht wahr? Dann wäre die Aussage nämlich dass Jesus bei den Menschen sein wird. Übrigens ist es genau das wenn man erwartet das Jesus wiederkommt. Er wird nocheinmal zur Erde zurückkehren. Das setzt voraus, dass er auch tatsächlich die Erde mit seinen Füßen berührt. Wenn er aber nur vorbeifliegt um seine Brüder in den Himmel zu holen, dann ist er nicht zur Erde zurückgekehrt. Vielleicht ist dies in Deinen Augen eine Spitzfindigkeit von mir, aber ich glaube das nichts einfach nur so in der Bibel steht um Papier zu füllen oder schöne Geschichten zu schreiben. In der Bibel steht das Geheimnis über das Königreich Gottes, deren König Jesus Christus sein wird.

    Auf jeden Fall behauptest Du, dass alles sinnbildlich zu verstehen ist und das das Neue Jerusalem vom Himmel aus regieren wird.

    Warum steht aber dann immer in der Bibel, dass das himmlische Jerusalem vom Himmel herabkommt? Wenn das himmlische Jerusalem doch die Brüder Christi sind, dann müssen sie doch von der Erde in den Himmel oder nicht? Und wenn sie dann endlich oben sind, dann soll die Bibel schreiben, dass sie wieder runter kommen, obwohl sie tatsächlich oben bleiben????

    Anscheinend wusste Jesus, dass die Menschen das nicht glauben können, dass er tatsächlich zu ihnen runter auf die Erde kommen wird und deshalb hat er seine Worte sogar noch bekräftigt, wir lesen im Vers 5 von Off. 21:

    5 Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.

    Also auch wenn es schwer zu glauben ist, so sind diese Worte gewiss und wahrhaftig. Wenn Du schreibst, dass es nicht so sein wird, sondern alles nur symbolisch zu verstehen ist, dann schreibst Du eigentlich, dass die Worte Jesu, niedergeschrieben in der Offenbarung eben doch nicht gewiss und wahrhaftig sind.

    Was nützt es Dir also, wenn Du einen Gesalbten nach der Lehre der Bibel befragen könntest, wenn Du die Bibel selbst nicht akzeptierst?

    1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan,
    2 der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah.
    3 Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe. Off. 1:1-3.

    Wie soll sich dieser Bibeltext erfüllen, wenn die Regierung im Himmel ist?

    Ps 110,2 Den Stab deiner Macht wird der HERR aus Zion ausstrecken. Herrsche inmitten deiner Feinde!

    Kommen die Feinde Jesu auch in den Himmel, damit er in ihrer Mitte herrschen kann?
    Warum steht, dass der Stab seiner Macht aus Zion ausgestreckt wird, wenn er doch im Himmel ist und bleibt?

    Lieber Edelmuth, ich will Dich bestimmt zu nichts überreden. Du musst selbst wissen was Du glauben kannst und was nicht. Doch eines kannst Du Dir sicher sein, alles was in der Bibel steht, wird sich haarklein erfüllen ob wir das glauben und verstehen können oder eben nicht.

    Jes. 55: 11 so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird bewirken, was mir gefällt, und ausführen, wozu ich es gesandt habe.

    Ob uns das gefällt was in der Bibel steht oder nicht, es wird genau so geschehen. Wer könnte den Willen Gottes vereiteln? Du brauchst mir nicht zu antworten, ich glaube nicht das wir das noch weiter diskutieren müssen.

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth an Manfred
    Juni 8, 2015

    Hallo Manfred

    Gibt es etwas, dass Jesus nicht schon heute mit dem Heiligen Geist seines Vaters auf der Erde tun könnte, sodass er gezwungen wäre, den Platz an der Seite seines Vater zu verlassen, um persönlich auf der Erde erscheinen? Nein !!! Jesus kann, wie an 120 Jüngern zu Pfingsten bewiesen, vom Himmel aus den Geist der Menschen beeinflussen.

    Gibt es einen Rat oder eine Entscheidung, die die Gesalbten von Himmel aus nicht fällen können. Nein !!!

    Die persönliche Anwesenheit sowohl von Jesus, wie auch seiner gesalbten Braut, dem neuen Jerusalem, ist nachweislich nicht erforderlich.

    » Warum steht aber dann immer in der Bibel, dass das himmlische Jerusalem vom Himmel herabkommt? Wenn das himmlische Jerusalem doch die Brüder Christi sind, dann müssen sie doch von der Erde in den Himmel oder nicht? Und wenn sie dann endlich oben sind, dann soll die Bibel schreiben, dass sie wieder runter kommen, obwohl sie tatsächlich oben bleiben???? «

    Beachten wir die desaströsen Weltverhältnisse um uns herum, so kann man dafür Jesus und seine Regierung nicht verantwortlich machen. Wir wissen auch nicht, ob und wie Jesus auf die Weltsituation Einfluss nimmt. Aber wir wissen dass Jesu Liebe und sein Frieden bei vielen Gläubigen bereits im Herzen angekommen ist und sein Wille in der Verbreitung der guten Botschaft, wie immer sie auch dargeboten werden mag, umgesetzt wird.

    » Kommen die Feinde Jesu auch in den Himmel, damit er in ihrer Mitte herrschen kann?
    Warum steht, dass der Stab seiner Macht aus Zion ausgestreckt wird, wenn er doch im Himmel ist und bleibt? «

    Mit dem Heiligen Geist seines Vaters kann Jesus seine Diener befähigen alles zu tun, was ihm wichtig erscheint und auf diese Weise in Mitten seinen Feinden, dort, wo sie leben, regieren

    Wenn Jesus Königreich alle anderen Regierungen abgelöst und sein bzw. des Vaters Wille auf der gesamten Erde ungesetzt wird, (siehe Mustergebet) ist das neue Jerusalem auf die Erde gekommen und Jehovas Schutzschirm, SEIN Zelt über die Menschen ausgebreitet.

    Welchen Nachteil hätte es, wenn Jesus und seine gesalbten Brüder im Fleische auf die Erde kämen?

    Bestimmte Menschen, die sich persönliche Vorteile durch sein Erscheinen erhoffen, wären enttäuscht und würden es ihn auch merken lassen. Sie könnten zu seinen Feinden mutieren, nämlich dann, wenn Jesus Israel nicht als Gottes Volk wieder herstellt, weil er keinen Unterschied zwischen den Juden und den Nationen macht und Israel ihn daraufhin nicht als ihren Messias anerkennt. Auch die von Satan regierten politischen Systeme würden mit allen Mitteln gegen ihn vorgehen wollen.

    Seine gläubigen Anhänger würden ihn wie einen Gott verehren und ihn anzubeten versuchen, etwas, das Jesus nie gewollt hat. Jesus tat alles zur Verherrlichung seines Vaters und gab stets ihm die Ehre. Auch wies er darauf hin, dass nur der Vater angebetet werden darf (Matthäus 4:10)

    Ebenso, wenn seine gesalbten Brüder im Fleische auf die Erde kämen. Einige wohlhabende Brüder, die ihren Wohlstand anderen abgeknöpft und damit ihren gesalbten Brüder großzügige Geschenke in bestimmter Absicht gemacht haben, würden ihnen freundlich auf die Schulter tippen und sie daran erinnern wollen. Andere, die nicht über diese Mittel verfügten, würden möglicherweise, wie in der katholischen Kirche üblich, den Heiligen übermäßige Verehrung darbringen, damit sie bei ihrer Rückkehr in den Himmel zu ihren Gunsten Einfluss nehmen könnten.

    Es ist auch nicht auszuschließen, dass bei den vom Himmel auf die Erde gekommen Brüder Christi alte Gefühle aufkommen, sowohl zum anderen Geschlecht, wie auch zur Familie und den Menschenkindern als auch zum Leben als Mensch. Ein Himmelsbewohner, der sich nach der Erde zurück sehnt, ist der unglücklichste im Himmel und erträgt eine immerwährende Qual, denn er ist vom Vater, obwohl gut gemeint, zum Leben im Himmel verdammt.

    Ede

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Lieber Ede

    Es ist doch völlig klar dass es im Reiche Gottes niemanden geben wird der aus Fleisch und Blut besteht.
    Unser Zustand aus Fleisch und Blut ist nicht mit dem ewigen Leben kompatibel.

    Paulus schrieb in 1. Kor. 15
    50. Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt.

    Deshalb verstehe ich nicht wieso Du so auf ein Leben in Fleisch und Blut auf der Erde pochst und nicht verstehst dass es nach dem jüngsten Gericht nur noch Menschen geben kann die nicht aus Fleisch und Blut bestehen. Vorübergehend in den 1000 Jahren werden die Menschen wahrscheinlich weiter aus Fleisch und Blut bestehen, aber nur die nicht an der ersten Auferstehung teilgenommen haben. Am Ende werden alle wie Engel sein, ob auf der Erde oder im Himmel. Die Menschen, die 144000 und die Engel werden dann alle ähnlich sein, Leben in sich selbst, nicht mehr auf Nahrungs- Wasser- und Sauerstoffzufuhr angewiesen.
    Dann wird es auch keine Vermehrung der Menschen mehr geben, denn auch das ewige Leben ist nicht mit dem Kinder bekommen kompatibel. Die Erde würde sonst in der Ewigkeit überquillst. Und selbst wenn Gott dafür weitere Planeten als Wohnstätte bereitstellen würde, auch diese wären in der Ewigkeit überfüllt.

    Es ist kein Opfer an der ersten Auferstehung teilhaben zu dürfen, sondern etwas Besonderes! Es ist nach meinem Empfinden eine Beleidigung des Willen Gottes, der möchte dass wir ewig leben und es uns gut geht, wenn man diese Hoffnung als Opfer darstellt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    In 1. Mose 18 lesen wir, dass drei Engel sich bei Abraham und Sara materialisierten und wörtlich geschah dann das: „…8 Und er holte dicke und süße Milch und das Kalb, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor; und er stand vor ihnen unter dem Baume, und sie aßen.

    Sollten die durch Gotteskindschaft zu Söhnen Gottes werden, dem Herrn Jesus gleichgestaltet sind, etwa nicht ihren geistigen Leib in einen materiellen umwandeln können und umgekehrt?

    Wenn das überdimensionale Jerusalem auf die Erde kommt, dann müssen wir auch berücksichtigen, dass die Bibel oftmals mit orientalischen Übertreibungen etwas ausdrücken möchten. Dass nämlich die himmlische Regierung das tun wird, Off. 5:
    „10 und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!

    Dabei ist es doch ziemlich irrelevant, wie oft sie dann jeweils mit einem geistigen bzw. physischen Körper agieren werden! Was Engel können, sollten sie nicht können? Die Engel die Abraham besuchten konnte er sehen.

    Ein Beispiel, welches die übertriebene bildhafte Darstellung eines mächtigen Glaubens zeigt, Matth. 17:
    „20 denn wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berge sagen: Werde versetzt von hier dorthin! und er wird versetzt werden; und nichts wird euch unmöglich sein.

    Der Schwerpunkt dieses Vergleichs ist nicht der Berg, sondern der mächtige Glaube.
    So ist auch der Schwerpunkt beim herabkommenden Jerusalem in Off. 21, nicht die Stadt mit 12.000 Stadien Höhe, sondern die machtvolle Darstellung der Herrschaft, die die „Könige und Priester“ ausüben werden.

    Es grüßt mit der Kraft des Senfkorns –
    Gerd

  • edelmuth an Gerd
    Juni 8, 2015

    Guten Abend Gerd

    » Sollten die durch Gotteskindschaft zu Söhnen Gottes werden, dem Herrn Jesus gleichgestaltet sind, etwa nicht ihren geistigen Leib in einen materiellen umwandeln können und umgekehrt? «

    Dass sie es können, steht außer Zweifel. Aber ob sie es machen, um sich zu vergnügen, das glaube ich nicht. Ihre Bestimmung ist:

    (Lukas 20:34-36) . . .Jesus sprach zu ihnen: „Die Kinder dieses Systems der Dinge heiraten und werden verheiratet, 35 diejenigen aber, die für würdig erachtet worden sind, jenes System der Dinge und die Auferstehung von den Toten zu erlangen, heiraten nicht, noch werden sie verheiratet. 36 In der Tat, sie können auch nicht mehr sterben, denn sie sind den Engeln gleich, und sie sind Gottes Kinder, indem sie Kinder der Auferstehung sind.

    Es heißt nicht, dass sie Menschen gleich sind. Sie sind unsterblich und wie Engel mit einem geistigen Leib ausgestattet. Nur über Jehova, Jesus und seine Gesalbten, die Kinder Gottes, wird gesagt, dass sie unsterblich sind. Alle anderen Wesen, sowohl im Himmel, wie auch auf der Erde können sterben.

    Zu der Zeit, als Jehova Engel mit dem Auftrag, den Menschen eine Nachricht zu überbringen, auf die Erde sandte, gab es den von Jesus vorausgesagten Helfer, den Heiligen Geist, in dieser Form noch nicht. Wenn es nicht unbedingt erforderlich war, materialisierten sich die treuen Engel nicht, auch dann nicht, als ein Engel in einer Nacht 185 000 Soldaten erschlug.

    Lediglich die untreuen Engel nahmen Menschgestalt mit einem Fleischesleib an, um unsittlichen Verkehr mit den Frauen auf der Erde zu haben und Bastarde hervorzubringen.

    Hast schon mal einen materialisierten Engel oder Gesalbten auf der Erde gesehen? Warum nicht?

    Ede

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Also, lieber Ede
    du scheinst den Gesalbten Vergnügungen verbieten, denn du meintest:

    „Dass sie es can, Steht Ausser Zweifel. Aber ob sie es machen, um Sich zu vergnügen, das glaube ich nicht.“

    Wie soll denn dann das vor sich gehen?:

    Matth. 26 NWÜ:29 Ich sage euch aber: Ich werde von nun an bestimmt nicht mehr von diesem Erzeugnis des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich es neu mit euch trinke im Königreich meines Vaters.“

    Oder w i e werden sie sich da „vergnügen“? Off. 2:

    26 Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt über die N a t i o n e n geben;
    27 und er wird sie weiden mit eiserner Rute, wie Töpfergefäße zerschmettert werden, wie auch ich von meinem Vater empfangen habe;
    28 und ich werde ihm den Morgenstern geben.

    Wenn es Engeln (die „ihre natürliche Behausung“ verließen) möglich war sogar Kinder zu zeugen, w a s soll denn den künftigen „Söhnen Gottes“ nicht möglich sein? Du scheinst ja genau informiert zu sein.

    Morgengrüße!
    Gerd

  • Tommy
    Juni 8, 2015

    Und wenn uns das passiert waere Ede,
    haetten wir es bemerkt? Paulus schrieb ja auch schon, dass die Glaeubigen zum Teil schon Engeln Gastfreundschaft erwiesen haetten ohne es bemerkt zu haben. Wissen wir alles?
    Tommy

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Liebe Geschwister

    Mose war ein besonderer Mensch, Jehova(oder als Werkzeug Jesus oder ein Engel) redete mit Mose wie sich zwei Menschen unterhalten. Nicht wie sonst üblich über den Heiligen Geist. Trotzdem haben sich besonders Mirjam angemaßt auch eine Stellung ähnlich der von Mose zu haben. Heute kann man im übertragenen Sinne sagen, Jehova redet mit Jesus wie sich zwei Männer unterhalten. Aber mit den Menschen redet er nur über den Heiligen Geist. Wer sich anmaßt dass Jehova mit ihm genauso redet wie mit Jesus wird auch entsprechend seiner Überheblichkeit gezüchtigt werden.
    So gesehen stimmt es schon dass Jehova zum Nutzen des Betroffenen eine Krankheit, bei Mirjam war es der Aussatz, schickt. Aber immer nur vorübergehend.
    Spr. 3
    12. Denn wen Jehova liebt, den züchtigt er, und zwar wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat.

    Nun die Geschichte der sich selbst erhöhenden Mirjam:

    4. Mose 12
    1. Und Mirjam und Aaron redeten wider Mose wegen des kuschitischen Weibes, das er genommen hatte; denn er hatte eine kuschitisches Weib genommen.
    2. Und sie sprachen: Hat Jehova nur mit Mose allein geredet? Hat er nicht auch mit uns geredet? Und Jehova hörte es.
    3. Der Mann Mose aber war sehr sanftmütig, mehr als alle Menschen, die auf dem Erdboden waren.
    4. Da sprach Jehova plötzlich zu Mose und zu Aaron und zu Mirjam: Gehet hinaus, ihr drei, zum Zelte der Zusammenkunft! Und sie gingen hinaus, sie drei.
    5. Und Jehova kam in der Wolkensäule hernieder und stand an dem Eingang des Zeltes; und er rief Aaron und Mirjam, und die beiden traten hinaus.
    6. Und er sprach: Höret denn meine Worte! Wenn ein Prophet unter euch ist, dem will ich, Jehova, in einem Gesicht mich kundtun, in einem Traume will ich mit ihm reden.
    7. Nicht also mein Knecht Mose. Er ist treu in meinem ganzen Hause;
    8. mit ihm rede ich von Mund zu Mund, und deutlich und nicht in Rätseln, und das Bild Jehovas schaut er. Und warum habt ihr euch nicht gefürchtet, wider meinen Knecht, wider Mose, zu reden?
    9. Und der Zorn Jehovas entbrannte wider sie, und er ging weg.
    10. Und die Wolke wich von dem Zelte, und siehe, Mirjam war aussätzig wie Schnee; und Aaron wandte sich zu Mirjam, und siehe, sie war aussätzig.
    11. Da sprach Aaron zu Mose: Ach, mein Herr! Lege doch nicht die Sünde auf uns, durch welche wir töricht gehandelt und uns versündigt haben!
    12. Möge sie doch nicht sein wie ein totes Kind, dessen Fleisch, wenn es aus seiner Mutter Leibe hervorkommt, zur Hälfte verwest ist!
    13. Und Mose schrie zu Jehova und sprach: O Gott, bitte, heile sie doch!
    14. Und Jehova sprach zu Mose: Hätte ihr Vater ihr etwa ins Angesicht gespieen, sollte sie sich nicht sieben Tage lang schämen? Sie soll sieben Tage außerhalb des Lagers eingeschlossen werden, und danach mag sie wieder aufgenommen werden.
    15. Und Mirjam wurde sieben Tage außerhalb des Lagers eingeschlossen; und das Volk brach nicht auf, bis Mirjam wieder aufgenommen war.

    Die Geschichte der Mirjam sollte der LK, aber auch uns eine Lehre sein. Niemand darf sich selbst erhöhen, oder gar meinen dass Jehova unseren Herrn Jesus umgeht und direkt zu uns spricht. Nein, nur im Namen Jesus schickt uns unser Vater den heiligen Geist. Ein Umstand den die LK nicht erwähnt, weil sie will selbst alles lehren, entgegen folgenden Worten Jesu:

    Joh. 14
    26. Der Sachwalter {O. Fürsprecher, Tröster} aber, der Heilige Geist, welchen der Vater senden wird in meinem Namen, jener wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Juni 8, 2015

    Was mag die eigentliche Ursache für das „Haderwasser“ gewesen sein, in das Aaron und Moses gerieten?

    4.Mose 20:6 Und Mose und Aaron gingen von der Versammlung hinweg zum Eingang des Zeltes der Zusammenkunft und fielen auf ihr Angesicht; und die Herrlichkeit Jahwes erschien ihnen.
    7 Und Jahwe redete zu Mose und sprach:
    8 Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet vor ihren Augen zu dem Felsen, so wird er sein Wasser geben; und du wirst ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde tränken und ihr Vieh.
    9 Und Mose nahm den Stab vor Jahwe weg, so wie er ihm geboten hatte.
    10 Und Mose und Aaron versammelten die Versammlung vor dem Felsen; und er sprach zu ihnen: Höret doch, ihr Widerspenstigen! Werden wir euch Wasser aus diesem Felsen hervorbringen?
    11 Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit seinem Stabe zweimal; da kam viel Wasser heraus, und die Gemeinde trank und ihr Vieh.
    12 Da sprach Jahwe zu Mose und zu Aaron: Weil ihr mir nicht geglaubt habt, mich vor den Augen der Kinder Israel zu heiligen, deswegen sollt ihr diese Versammlung nicht in das Land bringen, das ich ihnen gegeben habe.
    13 Das ist das Wasser von Meriba, wo die Kinder Israel mit Jahwe haderten, und er sich an ihnen heiligte.

    War es die selbstherrliche Handlung von Aaron und Moses, oder war es das Schlagen des Felsen, wie manche vermuten?

  • edelmuth
    Juni 8, 2015

    Guten Abend

    Es war natürlich die selbstsüchtige Einstellung von Moses und Aaron, die es versäumt haben Jehova die Ehre für das Wasser zuzusprechen. Moses und Aaron hätten dieses Wunder nicht zu tun vermocht.

    Parallel dazu vermisse ich beim Sklaven, dass er die Ehre für seine Erkenntnis Jehova und seinem Sohn zuerkennt. Wo steht in seiner Literatur: „Dies haben wir von Jehova! ER hat es uns mitgeteilt!“ Statt dessen rühmt er sich mit seiner Erkenntnis als das selbstautorisierte Mittel zwischen Gott und den Menschen. Deshalb muss er sich auch fortlaufend korrigieren und tut dies auch nur dann, wenn sich seine Lehren als unwiderlegbar falsch erwiesen haben. Dann aber würde sich seine Behauptung, dass er diese Erkenntnis von Jehova hat als falsch und er als unwahr erweisen.

    Ganz gleich, Jehova wird sein Urteil über den Sklaven sprechen, wie ER es über Moses und Aaron getan hat.

    Ede

  • edelmuth
    Juni 8, 2015

    „Der treue und verständige Sklave ist vom heiligen Geist geleitet“

    sagen sie. Aber was bedeutet das? Was bewirkt es vom heiligen Geist geleitet zu sein?

    Zwischen „vom heiligen Geist geleitet“ und „vom Willen Gottes inspiriert“ erkenne ich keinen Unterschied. In beiden Fällen würde Gottes Heiliger Geist ihnen eingeben, was sie denken und damit sagen oder/und tun sollten. Wenn man unter Inspiration eine höhere Intensität (Wirkungsgrad) des heiligen Geistes versteht, so gibt es dafür keinerlei biblische Grundlage. Es ist auch nicht nachvollziehbar, dass ein allmächtiger Gott es bei der Leitung durch seinen Heiligen Geist (seiner Kraft) und geringer Intensität zulassen sollte, dass sich die Menschen zu ihrem Leid irren. Bisher war die unfehlbare Erfüllung eines Wortes der Beleg, dass es von Gott kam.

    Sie sagen, dass ein Gesalbter nichts Besonderes ist und über keinerlei außergewöhnliche Erkenntnisse verfüge. Wenn dass stimmen würde, frage ich mich, mit welchen Recht die LK uns belehren will, da sie doch aus Gesalbten besteht. Oder sind sie die große Ausnahme? Wenn ja, dann gibt es dafür keine biblische Grundlage.

    Was soll die Leitung durch den Heiligen Geist Gottes, wenn er nichts bewirkt? Der Heilige Geist ist doch nicht unfähig! Allerdings treffen wir immer wieder auf „Gesalbte“, die über keinerlei größere Erkenntnis verfügen und ihre Aussagen immer wieder korrigieren müssen. Deshalb kann auch keiner von ihnen sagen: „Dies haben wir von Jehova! ER hat es uns mitgeteilt!“

    Ich würde mich freuen und viele Interessierte mit mir, wenn es einen Gesalbten geben würde, der uns die unfehlbare Wahrheit Gottes mitteilen könnte.

    Ede

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Lieber Ede

    ich glaube ein echter Gesalbter, oder ein echter Jünger Jesu wäre so bescheiden und demütig dass er nicht öffentlich sagen würde dass er ein Gesalbter ist.

    Das was die LK an Selbstbeweihräucherung macht übertrifft sogar die Selbsterhöhung der Päpste. Der amtierende und die beiden letzten Päpste sind demütiger, zumindest nach außen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    Juni 8, 2015

    Guten Abend Alois

    Zu Lebezeiten Moses redete Jehova mit den Menschen durch Moses, nach Jesus irdischem Lauf mir den Menschen durch seinen Heiligen Geist.

    Sie sagen, dass Jehova mittels seines heiligen Geistes nur durch sie redet, indem ER sie durch eben diesen heiligen Geist leitet. Dann sind sie aber auch verpflichtet uns wie Moses alles zu sagen, was Gott ihnen mitgeteilt hat, und sich selber an ihre Worte zu halten. Dann kann es das „Hütebuch“, das wir nicht sondern nur die Ältesten kennen dürfen, nicht geben, insbesondere dann nicht, wenn darin die Umgangsformen mit dem einfachen Verkündiger festgeschrieben sind.

    Sind sie vom Heiligen Geist geleitet, dann ist auch der Buchinhalt dieses Buches durch den heiligen Geist bestimmt worden. Sollte nun der Verkündiger diesen Inhalt nicht kennen, damit Jehova für ihn unberechenbar bleibt und die Ältesten ein Überlegtheitsgefühl haben? Bestimmt nicht! Der Verkündiger soll den Buchinhalt nicht anhand Bibel prüfen und niemanden damit kontrollieren können.

    Reine Spekulation? Im Vertrauen darauf, dass wir das Buch nicht kennen, verhalten sie sich ungeachtet der darin enthalten Bestimmung wie es ihnen beliebt. Das bekommt man zu spüren, wenn man das Buch einmal heimlich gelesen hat und sie nichts davon ahnen.

    Wenn Jehova bei ihnen den gleichen Maßstab anlegt wie bei Moses und Aaron…

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    Juni 8, 2015

    Lieber Edelmuth,

    Du hast geschrieben: Ich würde mich freuen und viele Interessierte mit mir, wenn es einen Gesalbten geben würde, der uns die unfehlbare Wahrheit Gottes mitteilen könnte. – Zitat Ende.

    Es gibt diesen Gesalbten, nämlich Jesus Christus, der eingeborene Sohn Gottes. Lies was am Anfang der Offenbarung steht:

    Off. 1:1-3; Elb: 1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten1 zu zeigen, was bald2 geschehen muss; und indem er sie durch seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, 2 der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah. 3 Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist! Denn die Zeit ist nahe.

    In dieser Offenbarung, in der Jesus uns das mitteilt, was sein Vater ihm gesagt hat, steht auch Dein Lieblingsvers und darüber hinaus auch Off. 21:

    Off. 3:12; Elb: 12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen. 13 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

    Off. 21:1-5; Elb: 1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen1, und sie werden sein Volk2 sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss3 und wahrhaftig.

    In diesen Texten steht die unfehlbare Wahrheit, dass die Gesalbten mit Jesus hier auf der Erde sein werden, was Du aber ablehnst. Wenn Du schon Jesus nicht glaubst und auch nicht auf den Geist hörst dann würdest Du auch nicht 100 anderen Gesalbten Brüder Christi glauben. Denn jemand der Christus folgt, kann niemals etwas anderes sagen, als das was er von seinem Herrn gehört oder gelesen hat. Es wird immer in Übereinstimmung mit dem sein, was Jesus gesagt hat und in der Bibel steht.

    2. Joh. 9:8-11; Elb: 8 Seht auf euch selbst, damit ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt! 9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! 11 Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.

    Vertraue auf das Wort Gottes, auf Jesus Christus und höre was der Geist den Versammlungen sagt, dann brauchst Du keinen anderen Menschen, der Dir was sagt. Jehova hat in seiner unendlichen Weisheit alles zur Verfügung gestellt, was für uns wichtig ist. Die Frage ist nur, ob wir bereit sind das anzunehmen oder ob wir nach unserer eigenen Weisheit gehen.

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth an Manfred
    Juni 8, 2015

    Hallo Manfred

    Wäre es denkbar, dass das himmlische Jerusalem als buchstäbliche Stadt auf die Erde kommt?

    „Der nun, der mit mir redete, hielt als Meßstab ein goldenes Rohr, damit er die Stadt und ihre Tore und ihre Mauer messe. Und die Stadt liegt im Viereck, und ihre Länge ist so groß wie ihre Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr, zwölftausend Stadien; ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich. Auch maß er ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, nach Menschenmaß, das zugleich Engelsmaß ist“ (Offenbarung 21:15-17).

    Welch ungewöhnliche Stadt! Ein vollkommener Würfel von 12 000 Stadien (ca. 2 220 Kilometer) im Umfang, umgeben von einer 144 Ellen oder 64 Meter hohen Mauer. Eine buchstäbliche Stadt könnte niemals solche Maße haben. Sie würde eine Fläche beanspruchen, die ca. 14mal die Größe des heutigen Israel hätte, und sie würde in eine Höhe von fast 560 Kilometern reichen, also bis weit in den Weltraum hinaus.

    „Nun war der Bau ihrer Mauer Jaspis, und die Stadt war lauteres Gold gleich klarem Glas. Die Grundlagen der Stadtmauer waren mit jeder Art von kostbaren Steinen geschmückt: Die erste Grundlage war Jaspis, die zweite Saphir, die dritte Chalzedon, die vierte Smaragd, die fünfte Sardonyx, die sechste Sardion, die siebte Chrysolith, die achte Beryll, die neunte Topas, die zehnte Chrysopras, die elfte Hyazinth, die zwölfte Amethyst. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen; jedes der Tore bestand aus einer einzigen Perle. Und die breite Straße der Stadt war lauteres Gold, wie durchsichtiges Glas“ (Offenbarung 21:18-21).

    Kein gewöhnliches Material wie Lehm oder Stein wurde verwendet, sondern Jaspis, geläutertes Gold und ‘jede Art von kostbaren Steinen’. Das ganze Neue Jerusalem — sogar die breite Straße — ist „lauteres Gold

    „Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. Und die Stadt hat nicht nötig, daß die Sonne oder der Mond auf sie scheine, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe war das Lamm“ (Offenbarung 21:22, 23).

    Ein Tempel setzt auch eine Priesterschaft voraus, die Jehova zugunsten des Volkes Opfer darbringt.

    Jehova ist der Tempel dieser Stadt. ER thront in den Himmeln und zu seiner Rechten das Lamm. SEINE Priester bringen vor dem Thron Räucherwerk dar, das sind die Gebete der Heiligen.

    (Offenbarung 5:7-8) . . .Und es ging und nahm [sie] sogleich aus der Rechten dessen, der auf dem Thron sitzt. 8 Und als es die Buchrolle nahm, fielen die vier lebenden Geschöpfe und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder, und jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen, die voll Räucherwerk waren, und das [Räucherwerk] bedeutet die Gebete der Heiligen.

    Aus der Beschreibung des himmlischen Jerusalems, das zu Erde kommen soll, wird deutlich, dass es sich um keine Stadt aus Holz und Stein handelt, die es im Himmel nicht gibt, sondern um eine symbolische Stadt, die Jehovas Willen und Jesu Regierungsmacht durch den von Jehovas eingesetzten König bedeutet.

    Ede

  • Boas an Ede
    Juni 8, 2015

    Lieber Ede,

    ich habe Deine Gedanken gelesen und möchte Dir, wenn Du es gestattest, eine Zwischenfrage stellen. Wie wird sich Deiner Meinung nach nun Off. 21:3 erfüllen?

    „Siehe, das Zelt Gottes ist bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.“

    Wie kommt das himmlische Jerusalem (die Braut Jesu) zur Erde? Wie weilt das Zelt Gottes bei den Menschen?

    Ich weis, ich nerve Dich vielleicht damit, dass ich bezüglich meiner Frage vom 20. Mai 2015 schon wieder nachhake. Bitte verzeihe mir meine Hartnäckigkeit. Aber hast Du schon Gelegenheit gefunden in der Versammlung nachzufragen, ob es in der Bibel wenigstens eine Schriftstelle gibt, in der geschrieben steht, dass man Jesus nicht sehen wird?

    Besten Dank für Deine Mühe.

    LG
    Boas

  • edelmuth an Boas
    Juni 8, 2015

    Guten Abend Boas

    Das Zelt Gottes ist nicht buchstäblich zu verstehen, denn es ist weder aus imprägniertem Stoff, noch umfasst es die gesamte Erde. Das Zelt Gottes ist sinnbildlich zu verstehen.

    Ein Zelt stellt einen Schutz für Menschen dar. Das Zelt Gottes stellt den Schutz Gottes durch seine Herrschaft über die Menschen dar.

    (Offenbarung 7:15-17) . . .Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

    (Offenbarung 21:3-4) . . .„Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

    Da die Könige der davidischen Linie Gottes Gesalbte waren und auf dem „Thron Jehovas“ saßen, nannte man Jerusalem auch „den Thron Jehovas“, und die Stämme oder Nationen, die sich in Anerkennung der Souveränität Gottes dorthin wandten, wurden sozusagen zum Namen Jehovas versammelt. Jerusalem stellte demnach den Sitz der von Gott eingesetzten Regierung, des Vorbildkönigreiches Gottes, dar. Es war der Ort, von dem Gottes Gesetz, sein Wort und sein Segen ausgingen. Das irdische Jerusalem stand somit stellvertretend für die ganze Versammlung der Diener Gottes auf der Erde. Das „Jerusalem droben“ muß demzufolge für die ganze Versammlung der loyalen Diener Jehovas im Himmel stehen.

    (Offenbarung 21:2,9) 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 9 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, die voll der sieben letzten Plagen waren, und er redete mit mir und sprach: „Komm hierher, ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.“

    (Offenbarung 22:17) 17 Und der Geist und die Braut sagen fortwährend: „Komm!“ Und jeder, der [es] hört, sage: „Komm!“ Und jeder, den dürstet, komme; jeder, der wünscht, nehme Wasser des Lebens kostenfrei.

    Das Neue Jerusalem wird „die Braut, das Weib des Lammes“, genannt. Als Ehemann ist das Lamm, Jesus Christus, das Haupt der Braut, seines Weibes, des Neuen Jerusalem: „Ein Ehemann ist das Haupt seiner Frau.“ Doch besteht die Braut, das Weib, aus geistgezeugten Söhnen Gottes, die nicht nur „Erben Gottes“, sondern auch „Miterben mit Christus“ sind.

    (Römer 8:16-18) 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden. 18 Demzufolge halte ich dafür, daß die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden wird.

    Durch dieses Erbe wird die Stellung der Braut, des Weibes, erhöht, und sie hat mit ihrem Ehemann an seiner Herrlichkeit und Ehre in den Himmeln teil.

    Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, die voll der sieben letzten Plagen waren, und er redete mit mir und sprach: ‚Komm hierher, ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.‘ Und er trug mich in der Kraft des Geistes weg zu einem großen und hohen Berg, und er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herniederkam und die Herrlichkeit Gottes hatte“ (Offenbarung 21:9-11a).
    Satan und seine Dämonen werden in den Abgrund geworfen und später vernichtet werden. Das Neue Jerusalem wird mit Christus vom Himmel aus regieren, während die Auferstehung und das Gericht vor sich gehen, und dann wird sich die zur Vollkommenheit gelangte Menschheit schließlich ewigen Lebens auf einer paradiesischen Erde erfreuen

    Ede

  • Shannon
    Juni 8, 2015

    Guten Abend alle,

    ich sehe in dem Beispiel etwas anderes: Aaron tat, was man von ihm erwartet hat und durfte das verheißene Land nicht sehen.

    Unsere Brüder und Schwestern in der Orgainsation tun auch das, was von ihnen erwartet wird………???

    Und zweitens:

    Wie hat er sich gefühlt, als er von allen gebeten wurde, das Kalb zu machen. Hat man ihm gedroht, oder kam er sich plötzlich ganz wichtig vor? Wollte er aus dem Schatten von Moses heraus? Das Gefühl von „wichtig sein“ war vielleicht stärker, als die Bedenken, die er hatte????

    Sind alles nur Vermutungen von mir, aber die menschliche Psyche hat so ihre Fallen.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • sarai
    Juni 8, 2015

    Ich denke auch, daß Aaron sich nicht vom murrenden Volk hätte dazu bringen lassen sollen, dieses unselige Stierkalb zur Anbetung zu erbauen, gerade er, der sich doch so gut verbal ausdrücken konnte, daß er sogar von Gott zum Vorredner für Mose bestimmt war!

    Dafür, daß er selbst anordnete, Schmuck einsammeln zu lassen, um dann die goldene Statuette zu errichten, durfte er auch zur Strafe nicht ins verheißene Land.

    Ich sehe für mich daran, daß sogar von Gott zu Großem auserkorene biblische Gestalten so schwere Fehler begehen konnten; umso mehr müssen wir normale Menschlein aufpassen, unserem Herrn gegenüber integer zu bleiben und uns nicht verführen zu lassen; nicht von der Gegenseite mit all ihren unerschöpflichen Verführungskünsten und auch nicht von anderen Mitmenschen – versuchen wir also so nah am Wort Gottes zu dranzubleiben wie irgend möglich,

    liebe Grüße,
    Sarai

  • Tommy
    Juni 8, 2015

    Es zeigt aber auch, dass selbst solche Diener Gottes Fehler machen. Auch David und Salomo waren nicht verschont. Umso wichtiger war es, dass Jesus kam.
    Tommy

  • edelmuth an sarai
    Juni 8, 2015

    Guten Abend sarai

    Jehova hat Aaron für sein goldenes Kalb nie zur Rechenschaft gezogen. Warum nicht?

    Ede

  • sarai@edelmuth
    Juni 8, 2015

    Guten Morgen Ede,

    der biblische Bericht zeigt uns mehrmals, daß Aaron sehr wohl ein paarmal gerügt und zurechtgebracht werden mußte; aber er war auch selbst sehr schnell mit aufrichtig bereuen und hat auch damals den Mose angefleht, sich für Mirjam einzusetzen bei JHWH, um diese wiederum von ihrem Aussatz zu befreien, was auch gelang.

    Als Mose die Gottestreuen an seine Seite rief, da war Aaron sofort unter ihnen und deswegen wurde er vom Tod verschont wegen dem goldenen Stierkalb… und da er als Hohepriester auserkoren war, wurde ihm auch der Aussatz erspart, als er und Mirjam so eifersüchtig auf Moses Stellung waren. Dies zeigte, daß ihm wohl von Gott verziehen worden war.

    So schnell er reagierte, wenn er selbst Fehler gemacht hatte, so gut konnte er als Hohepriester die Sünden des Volkes sühnen, denn er hatte wohl aus seinen eigenen Fehlern gelernt und verstand das Volk deswegen so gut und konnte es deshalb auch gut vertreten bei den immer wieder nötigen Sündopfern.

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • Alois
    Juni 8, 2015

    Liebe Sarai

    Deinem Kommentar kann ich nur völlig zustimmen.

    Aaron kommt mir wie einer vor der sich immer wieder in irgend eine Sache reinziehen lassen hat. Wie einer der erst einmal gar nicht gemerkt hat dass er sich auf die falsche Seite gestellt hat. Er war auch nie ein Drahtzieher für die falsche Sache.

    Ich glaube als ihm der Fehler klar wurde hat er schnell die Konsequenzen daraus gezogen und das Richtige getan.
    Deshalb wurde er auch nicht von Gott verworfen, sondern hat weiter eine wichtige Aufgabe durchführen dürfen.

    Liebe Grüße von der Ägäis
    Alois

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