31 Comments
  • Hubert
    Oktober 17, 2014

    Hallo liebe Mitbeobachterinnen und Mitbeobachter
    des Weltgeschehens,

    und mit Bezug zum BI-Artikel „Abraham, der Vater aller Gläubigen“ und den bisherigen Kommentaren und den religionsgeschichtlichen Hinweisen u.a. auch zu den irdischen Interessen Gottes seit dem 17.10.2014:

    Leider gibt es offensichtlich keine weitere Friedensentwicklung sondern folgende JÜNGSTE AKUTE ESKALATIONSMELDUNG AUS JERUSALEM und ISRAEL und den Lager der Islamisten/Moslems:

    am Mittwoch, den 30.10.2014, gab es in Jerusalem einen weiteren Vortrag zum Thema:

    “Israels Rückkehr auf den Tempelberg.”

    Vortragsredner war der Vorsitzende der Rückkehr-Initiative
    Rabbi Yehuda Glick (50).

    Nach der Veranstaltung erfolgte um ca. 22:30 Uhr an diesem Tag
    auf diesen religiösen Mann und Aktivisten ein Schussattentat,

    durch einen 32-Jährigen aus dem Glaubenslager der Islamisten.

    Bekanntlich haben sich ca. 620 u.Z. die ersten Moslems

    von der Bibel und den Israelis/Juden und den Christen

    und ihrem Evangelium immer weiter distanziert und losgesagt

    und dann über Mohammed und den Koran eine neue religiöse Bewegung erzeugt,

    der heute weltweit über 1 Milliarden Anhänger und alle Nachbarstatten Israels folgen,

    die aber in den letzten 66 Jahren seit der Staatsgründung Israels

    1948 nie mehr die Oberhand über Israel gewinnen konnten,

    was höchstwahrscheinlich in Einklang mit der Erfüllung biblischer Verheißungen steht,

    die Israel aber auch treuen Christen gegenwärtig und zukünftig große und wunderbare göttliche Segnungen in Aussicht stellen!

    Könnte es dazu einmal hier auf BI einen Artikel geben?

    ………………

    Schalom aus dem Zion nach dem Geiste,

    und noch einen schönen Tag,

    Hubert am 31.10.2014
    ______________________________________________________________

  • Bruderinfo
    Oktober 17, 2014

    Hallo Hubert

    Bitte verstehe dass Deine Links zu sehr von dem abweichen was wir hier generell diskutieren wollen. Jeder hat Zugang zu täglichen Nachrichten auch über das was in Jerusalem geschieht.
    Ob Deine These sich erfüllt wird die Zeit zeigen, es haben sich schon viele Menschen geirrt.
    Das Thema das Du gerne als Vortrag sehen würdest ist ein Thema das regelmäßig die Brüder spaltet. Deshalb gibt es zu diesem Thema hier keine Vorträge.

    Grüße an Alle
    Bruderinfo

  • sarai
    Oktober 17, 2014

    Wenn ich darf, möchte ich noch etwas zu *Abraham* beitragen:
    Besonders im Jüdischen versteht man unter Abrahm, den *Vater aller Glaubenden*:

    Es wird gebetet: „Heil dem Manne, der Dich nicht vergisst, und dem Menschensohn, der sich durch Dich erstrafft, denn die Dich suchen, werden niemals straucheln“.

    Ein Jude erstrafft sich durch Gott und in Gott und sieht dabei die Gestalt seines Erzvaters, Abrahm, den *Starken*, der so genannt wird wegen seiner großen Kraft des Glaubens, wegen welchem von ihm gesagt wurde: „Er aber vertraute ihm, das achtete er ihm als Bewährung“, in Genesis 15 Vers 6.

    Juden wenden sich der Glaubenskraft des Abrahams zu, um von ihm zu lernen, WIE sie glauben sollen.
    Es wird gesprochen über die Glaubenswahrheit im Gegensatz zur Vernunftswahrheit und ob das ein Widerspruch ist, verglichen an dem was Thomas von Aquino lehrte, oder ob es so ist, wie Lessing es meinte.

    Aber all diese Glaubensbegriffe haben mit dem ursprünglichen biblischen Glauben rein gar NICHTS zu tun, denn er ist nicht die Zustimmung zu irgendwelchen theologischen Wahrheiten , sondern *Glauben* schlechthin, so wie aus Exodus 17, Vers 12.

    Dieser Vers über Moses und die Amalekiter und das was Aaron und Hur dabei taten, zeigt und bedeutet genau das, was Glauben ist und mit sich bringt: Sicherheit und Vertrauen, der Gläubige ist STARK ohne Ende und ohne Schwanken und ohne Zweifel.

    Es wird deshalb am ersten Tag des neuen jüdischen Jahres der 27. Psalm zu Gott Vater gebetet, der da heißt: „Weise mir, Du, DEINEN Weg“.
    JHWH sprach zu Abram: „Gehe Du aus Deinem Land, aus Deiner Verwandtschaft, aus dem Haus Deines Vaters, in das Land, das ich Dich schauen lassen werde“ (Genesis 12)

    Abrahm wußte überhaupt nicht, wohin er da gehen muss, weg von seinem bekannten, gut entwickelten Land und wie es dort sein würde, wohin er gesandt wurde und trotzdem ging er in tiefstem Glauben und Vertrauen, obwohl er nicht wusste, WOHIN ihn dieser Weg führen würde und so ging und ging er bis ins Land Kanaan.

    Beide Male, auch als er seinen Sohn Isaac opfern sollte und auch, als er in dies fremde Land losgeschickt wurde, von dem man im Nachhinein weiß, dass diese Bewohner dort sogar ihre eigenen Kinder einem fremden Gott OPFERTEN; wusste Abrahm NICHT, was ihn im Endeffekt erwarten würde, aber er GLAUBTE TIEF und VERTRAUTE Gott und deswegen denke ich, ist es so, dass er Gottes FREUND werden konnte, weil sie ihre Wege ZUSAMMEN gingen, im Glauben und Wissen, dass einer dem anderen NICHT schaden würde wollen; so wie es eben zwischen wirklich guten Freunden sein muss!

    Wenn in Psalm 31 gebetet wird: „Du bist mein Fels, meine Bastei, um Deines Namens willen wirst Du mich leiten, wirst Du mich führen“, dann betet man nicht um eine Leitung und Führung, die einem seinen freien Willen abnimmt oder seine eigene Verantwortung, sondern es ist ein Ausdruck von allertiefstem Glauben an den Vater und der Mensch agiert MIT, zusammen mit dem Vater und nicht als willenloses Werkzeug.

    Auf allen unseren Wegen sind wir durchaus Versuchungen ausgesetzt, weil wir einen freien Willen haben, aber es liegt an UNS, Versuchungen zu widerstehen und Gottes Prüfungen DADURCH zu bestehen.

    Vermutlich liegt auch der Grund darin, warum in der Generation von Mose so viele Wunder geschahen, aber in den Generationen der Erzväter; dass der Glaube der Generation, die aus Ägypten zog, so schwach war, während die anderen im Glauben so stark waren, dass sie ihn auch durch jedwedes Unglück nicht verloren hätten.

    2 Theologen unterhielten sich einmal über das, was in ihrem Leben ihr ureigenes Ziel sei. Der eine sagte, er wolle ein *Heiliger* werden und der andere, dass er *GLAUBEN lernen* wollte.
    Nun, der erste, er ist kein Heiliger geworden, aber der Zweite begriff, dass man in die Kraft des Glaubens am besten dann kommt, wenn man durch viele Leiden gehen musste, wenn es einem durch Ratlosigkeiten, lebenserschwerende Dinge oder andere Unbill so schlecht geht, dass man sich dem Himmlischen Vater förmlich in die Arme *WIRFT*.
    Von diesem 2. modernen Glaubensmann wird auch erzählt, dass er im 2. Weltkrieg in einem Bunker war, der gebombt wurde und alles erzitterte; fast die ganze Decke kam heruntergefallen, alle schrien wild durcheinander, aber er stand im Glauben und Vertrauen an seinen Gott gefestigt da, ohne mit der Wimper zu zucken oder eine Miene zu verziehen und wartete nur darauf, dass es endlich vorbei war.
    Er ist einer jener, der sich Abraham zum Vorbild nahmen und der so seinen Glauben wirklich *lernte*, so wie er es sich einmal so sehr gewünscht hatte.

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • Refugio
    Oktober 17, 2014

    Liebe sarai!

    Dein Beitrag und die Zusatzerklärungen zum Thema Abraham, hat mich sehr bewegt und als ich den Bericht aus Exodus 17 nochmal nachgelesen hatte, stellte ich fest, dass ich da noch weit davon entfernt bin, so einen Glauben aufzuweisen.

    Die Erklärung zu Psalm 31 stimmt mit dem überein, dass JHWH keine Marionetten geschaffen hat, sondern uns mit einer Denkfähigkeit und mit einem freien Willen ausgestattet hatte.

    Mache so weiter mit Deinen Beiträgen, denn sie geben zum Nachdenken.
    Möge es so sein, dass wir uns dessen immer bewusst sind.

    Danke und herzliche Grüsse

    Refugio

  • Hubert
    Oktober 17, 2014

    Liebe Freundinnen und Freunde des Hebräers Abrahams
    und “Israels und u.a. seiner 12 Stämme lt. Jak. 1:1″,

    was wird uns oder der heutigen großen internationalen jüdischen Volksmenge aus über 110 Nationen in Israel

    oder der am 25.9.1969 gegründete “Organisation für Islamische Zusammenarbeit” (OIC),

    die seither jährlich am Tor zu Mekka, in der saudi-arabischen Küsten- und Hafenstadt Dschidda,

    sitzt und tagt, sichtbar und klargestellt,

    wenn wir uns mit den Willen Gottes in der Zeit des Hebräers Abraham, geb. ca. 2018 v.u.Z.,

    vor ca. 3.950 Jahren etwas tiefer und nicht in einem oberflächlichen Geplänkel befassen?

    Unter anderem auch Folgendes:

    01.) Oberhalb der Mündung des Jordangrabens in das Tote Meer und somit auch oberhalb von Qumran befinden sich in einem zentralen Gebirgs- und Felsrücken abgelegene und durch Wildbachtäler
    zerklüftete, strategisch aber sehr interessante, felsige Bergregionen mit Anhöhen und Felshöhen bis über 800 Meter,
    in denen auch heute noch nur wenige natürliche Wasserquellen existieren.

    02.) Vor ca. 3.950 Jahren, also noch zu Lebzeiten Sems,
    gest. ca. 1868 v.u.Z, und somit ca. 437 Jahre nach der Sintflut als Abraham ca.85 Jahre alt war, gab es dort auch wahrscheinlich im Bereich der heutigen Großstadt Jerusalems ein Ortsgebiet namens SALEM, zu dem auch die Tal der Ebene SCHAWE gehörte.

    Damals bekanntlich der Wirkungsbereich von Melchisedek,

    der gemäß 1. Mose 14:18 und Hebr. 7:1-28 damals als “Priester Gottes, des Höchsten” und als “König der Gerechtigkeit” und “König des Friedens/Salems” bekannt war.

    03.) Dort bei Salem, auf der Plateauebene von Schawe, wurde ca. im Jahre 1933 v.u.Z Gottes Auserwählter, der tapfere und erfolgreiche gläubige Hebräer und Kriegs- und Friendensmann Abraham,

    inzwischen bereits ca. 85 Jahre alt, bei einem Nachkriegstreffen, bei dem auch der König von
    Sodom anwesend war,

    vom Priesterkönig Melchisedek mit Brot und Wein bewirtet
    und dabei gemäß 1. Mose 14:19-20 zeremoniell mit besonderen Worten vor JHWH/Jahuwah gesegnet.

    04.) Ca. 40 Jahre später, also ca. im Jahre 1893 v.u.Z., zeigte der große und wahre Segensspender,El Eljon/also Gott,
    der Höchste, wiederum in dieser Berggegend, die Gott gemäß
    1. Mose 22:2 nun “LAND MORIA” nannte,

    den aufopferungsvollen Abraham und seinem nun ca. 25 Jahre alten Sohn Issak JENEN BERG UND ORT, wo Issak geopfert werden sollte.

    05.) Nach erfolgreich absolvierter Glaubens- und Gehorsamsprüfung und dem Auswegserlebnis mit dem Schafbock/Widder und den zwei heute immer noch große Relevanz habenden Segens- und Lobsprüchen
    des Engels Jahuwahs gab Abraham gemäß 1. Mose 22:14 diesen Ort
    am vom Gott erwählten Berg folgenden Namen: “Jahuwah-jera’eh”,

    was soviel heißt wie “Auf dem Berg JHWH’s/Jahuwahs wird es ausersehen, wird dafür gesorgt werden…”.

    Fazit:

    Der gottesfürchtige und mutige Abraham “eroberte” und erwählte im Segen und in der Gemeinschaftmit dem wahren Gott als ERSTER für die Semiten und Hebräer und das Volk Israel jenen abgelegenen
    gesegneten Berg Gottes,

    der als “Berg Moria” neben dem in der Nähe gelegenen Berg Zion und dem benachbarten Ölberg und der Stadt Jerusalem bis heute Weltgeschichte schreibt,

    weil sich heute dort nicht nur die Überreste der letzten levitischen und jüdischen Tempelanlage befinden, die ca. im Jahre 70 u.Z. von den Römern zerstört wurde, sondern seit etwa 1322 Jahren, also ca. seit dem Jahre 692 u.Z. befindet sich dort auch der älteste Sakralbau des Islams, der FELSENDOM.

    Näheres dazu in Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Felsendom

    Was in Verbindung mit der Pionierarbeit von Abraham und seiner Familie auch nicht vergessen werden sollte,

    sind viele weitere historischen Rechtsvorgänge, mit denen der Allmächtige seinen Anspruch und den Anspruch
    seines Bundesvolkes Israel im Land der Verheißung,

    vgl. 1. Mose 15:18-21 und Nehemia 9:8,

    auf den Berg Moria und den Berg Zion und die irdische Stadt Jerusalem bekräftigte, aufgezeichnet u.a in 5. Mose 12:5-21; 26:2 und 2. Chr. 6:4-6 und 7:12 und 1. Könige 8:14-61.

    Doch zuerst blieb es den Nachkommen Abrahams verwehrt, sich in dieser Bergregion im göttlichen Kerngebiet des “heiligen Landes”, anzusiedeln.

    So übernahmen dort am “schwer zugänglichen Ort” Zion
    (vgl. 1. Chr. 11:7) und am Berg JHWH-jera’eh/Moria und
    in der Ortschaft Salem und auf der Schawe-Ebenenach den Tagen Melchisedeks und Abrahams ca. 800 Jahre lang,

    also ca. von 1870 v.u.Z. bis ca. 1070 v.u.Z.,

    götzendienerische und feindselige Nachkommen Hams und Kanaans, das Kommando: die Jebusiter, bewaffnete und verschanzte Bergbewohner.

    Sie werden familienchronologisch erstmals in 1. Mose 10:16 erwähnt und ihre Stadt dort nannten sie nicht mehr Salem
    sondern Jebus. Dies wird erstmals in Josua 18:28 erwähnt,
    wo von ihren Bewohnern, den Jebusi, gesprochen wird.

    Obwohl Josua und die Streitmacht Israels bis 1467 v.u.Z.
    gemäß Jos. 9 und 10 und 12 sowie gemäß Richter 1:8 in zwei Kriegszügen, die auch die Stadt Jebus zerstörten, alles unternahmen, gelang es Israel damals gemäß Josua 15:63 nicht,

    die Jebusiter endgültig zu vertreiben, so dass sie sich in den folgenden ca. 400 Jahren im Götzendienst und in der falschen Anbetung sogar mit abtrünnigen Söhnen und Töchtern Judas und Benjamins verschwägern und auf Zion eine Festung ausbauen konnten.

    Erst mit David konnten ca. im Jahre 1070 v.u.Z die Interessen Gottes bezüglich SEINER BERGE ZION UND MORIA UND SEINER STADT JERUSALEM weiter verwirklicht werden.

    Nach der Einnahme Zions stellte David dort in seiner „Stadt“ in Gemeinschaft mit dem Allmächtigen zuerst in einem Zelt auch Gottes Bundeslade mit Israel auf.

    Die Folge: JHWH segnete David und seine Nachkommen damals u.a. mit einem Bund für ein Königreich und für ein zukünftiges
    messianisches Königreich, das gemäß Psalm 110:1-7
    einmal der HERR DAVIDS, Christus, verwirklichen sollte.

    Und was ging später Davids Kauferwerb der felsigen Anhöhe Moria,
    also des heutigen Tempelberges in Jerusalem, voraus?

    Unter anderem wegen David’s Zählung der Wehrmacht und Israels
    Gefolgschaft für Absalom ließ Gott durch seinen Engel
    im ganzen Gebiet Israels und in Jerusalem ca. 70000 Personen durch die “Pest” zu Tode bringen.

    Erst auf Anraten des Engels Gottes und des Propheten Gads
    konnte David, zu Tode erschrocken, durch den Kauferwerb des Berggeländes Moria und mit Gebet in Verbindung mit einem
    Brand- und Gemeinschaftsopferaltar Gottes Zorn und Strafaktion wieder besänftigen.

    Jahre später gebot David dann im Auftrag Gottes seinem Sohn Salomo, auf Moria, diesem auserwählten Gelände dann Israels
    und GOTTES lang ersehntes TEMPELHEILIGTUM zu bauen und einzuweihen,

    was dann das Volk Israel unter Salomo in Jerusalem innerhalb der 7 Jahre von 1034 v.u.Z bis 1027 v.u.Z. so gut bewerkstelligte, dass gemäß 1. Könige 8:6-11 nach der Aufstellung der Bundeslade im Allerheiligsten Gottes Gegenwart und Herrlichkeit in Form in Form einer unwiderstehlichen Wolke das feste Bauwerk erfüllte.

    Bis zum Kommen des Messias, Gottes Menschensohn, erlebte dann
    Gottes irdische Stadt Jerusalem mit den Plätzen und Bauten auf Zion und auf Moria, verbunden mit weiteren Verheißungen und Prophezeiungen Gottes, viele wechselvolle und extreme Zeiten,
    ja viel Freud, aber leider auch viel Leid.

    Und Jesus/Jeshua selber war es dann noch, der vor und nach
    seiner Hinrichtung in Einklang mit den alten Propheten
    gegenüber seinen Aposteln und der Christenversammlung betonte,

    dass das irdische Jerusalem, die Stadt seines Vaters,
    also JHWH’s und Davids, gemäß Luk. 21:24

    von den Nationen nur solange zertreten werden wird,

    BIS DIE BESTIMMTEN ZEITEN DER NATIONEN ERFÜLLT SIND.”

    Nachdem es seit 1948 in und rund um Jerusalem, Zion und Moria,
    wo seit 692 u.Z. ja der islamischen Felsendom steht,
    wieder ein Volk und ein Staatswesen Israel gibt,
    wo auch viele islamistische Palästinenser leben,

    wird sich meiner Meinung nach auch in Verbindung mit der 2014/2015 vorhandenen Tetrade von Mondfinsternissen zu Gottes Festzeiten wahrscheinlich bald zeigen und herausstellen,

    welche Zukunft das irdische Jerusalem samt der Bevölkerung

    Israels demnächst in Gottes Vorsatz und Plan haben wird.

    Gottes Verheißungen gegenüber Abraham, Moses, den Propheten

    und durch den Messias geben viel Platz, Wunderbares weiter

    zu erhoffen, denn von 1948 bis 2014 ist dort bereits wieder

    Erstaunliches geschehen, z.B. die Staatsgründung, vgl. Jesaja 66:8, und seine bisher 66-jährige Behauptung gegenüber seinen Feinden, außerdem hält ein Teil Israel bereits wieder jährlich neben den Geboten Gottes in der Thora auch Gottes Fest- und Anbetungszeiten ein,

    worin es von vielen messianischen Christen bereits unterstützt wird, wie vor einigen Tagen auch beim Laubhüttenfest in Jerusalem, was Israels Staatspräsident bereits positiv registriert hat.

    Soweit mein 1. Beitrag zum Thema „Abraham und Gottes Interessen“,

    und schöne und gesegnete Abendstunden
    noch in die ganze Runde hier auf Bruder-Info,

    Hubert am 20.10.2014
    _______________________________________________________________

  • Refugio
    Oktober 17, 2014

    An Hubert und alle die sich gerne Abraham zum Vorbild in Glaubensangelegenheiten machen möchten!

    Hubert, Du hast eine Menge zusammengetragen um sich ein Bild über den grossen Glaubensmann zu machen. So bekommen wir einen Überblick, was mit ihm noch so allen zusammenhängt.
    Mir hat das Nachsinnen über Abraham auch gezeigt, dass es noch viel mehr gibt, was wir von ihm lernen können. Zum B. lesen wir in 1. Mose 13:1-14, dass, als Abraham von Ägypten nach Negev zog, mit der Zeit sehr wohlhabend wurde und das führte dazu, dass die Hirten Abrahams und Lots sich stritten.
    Somit bot der Ältere dem Jüngeren an, es sich zu erwählen wo er weiterhin wohnen wollte. Lot entschied sich für das fruchtbare Jordantal und nahm Wohnsitz in den Städten Sodom und Gomorra.
    Abraham dagegen lebte im Land Kanaan, in Hebron.
    JHWH zeigte, dass er sein Wohlgefallen hatte und versprach ihm, dass er seinen Nachkommen das ganze Land geben würde.

    Der Bibel Bericht zeigt weiter, dass 9 Könige, darunter die Könige von Sodom und Gomorra Krieg führten. Letztere mussten fliehen und Lot, Abrahams Bruder und deren gesamte Habe fielen die Hände ihrer Feinde.
    Ein Entronnener teilte Abraham mit was geschah.
    Abraham, obwohl er nicht mehr mit Lot zusammenwohnte, zögerte nicht seiner Familie zu helfen. Nicht Schadenfreude zeichnete ihn aus, sondern selbstlose Liebe und Entschlossenheit Lot zu helfen.

    Was können wir daraus lernen? Obwohl viele Ältere von uns mehr Erfahrung haben und die Jüngeren sich von uns manchmal abkapseln, heisst das nicht, dass sie deswegen glaubensschwach sind.
    Lot machte seine eigene Erfahrung, konnte aber mit der Loyalität seines Onkels rechnen. Er lies ihn nicht im Stich.

    Wir wissen auch nicht, was unsere Familienangehörigen die sich noch in der ORG machen tun. Ob sie es irgendwann verstehen, dass sie sich davon trennen müssen, das ist ihre Angelegenheit.
    Abraham zweifelte nicht an der guten Einstellung Lots. Als er von der Schlacht der Könige zurückkam, wurde er von JHWH durch Melchiseks gesegnet.

    Und Lot, der von der WTG immer als Materialist dargestellt wurde, wird von Jesus in den Evangelien positiv erwähnt.
    Noch ein Gedanke dazu ist, sie sagen immer, dass Lot in Sodom wohnte, obwohl die Sodomiten schlecht waren, auch Abraham wohnte unter schlechten Menschen, denn die Kanaaniter opferten sogar Kinder.
    Egal wo man wohnt, wir alle sind umgeben von guten und schlechten Menschen, doch kämpfen wir weiter, wissend, dass Jesus für uns eintritt.

    Einen schönen Nachmittag wünsche ich Euch

    Refugio

  • Hubert
    Oktober 17, 2014

    Ein Hallo allerseits inkl. der „Refugio“ und der „sarai“

    und mit Bezug zu meinen Hinweisen v. 20.10.2014 und Refugios Hinweisen v. 22.10.2014 und sarais Hinweisen v. 23.10.2014

    die Frage:

    „Was sagt eigentlich DER KORAN über das Ausmaß des Landgebietes,

    welches ALLAH Abrahams Nachkommen versprochen hat?“

    Wie “Israel heute” seit dem 24.10.2014 berichtet,
    sehen sich dzt. weltweit islamische Gelehrte mit den
    religionswissenschaftlichen Studienhinweisen von
    Uni-Prof. Nissim Dana, UNI-Professor in Jerusalem,

    konfrontiert,

    der seit kurzem moslemische Länder und Gelehrte öffentlich
    darauf aufmerksam macht, dass in den islamischen Ländern in Nordafrika, Ägypten, Jordanien, Arabien, in Syrien, der Türkei,
    im Irak, Iran u.s.w

    permanent 7-8 Stellen im Koran vertuscht werden, in denen der
    KORAN davon spricht, dass der Gott der Moslems und der Islamisten, ALLAH,

    Israel bzw. den Juden DAS LAND ZWISCHEN NIL UND EUPHRAT,

    ALSO AUCH TEILE ÄGYPTENS, JORDANIENS UND SYRIENS versprochen hat.

    Und werden diese Koranstellen ins Treffen geführt, dann kommt
    von islamische Gelehrten die Pseudo-Ausrede, „… die Sünden Israels hätten in der Vergangenheit für Israel einen Anspruchsverlust bewirkt“,

    DENN DIESE THESE WIRD IM KORAN, DEN ES SEIT CA. 632 u.Z. GIBT,

    NIRGENDWO BELEGT!

    Hier aus Thematik- und Aktualitätsgründen auch die

    Kurz-Video-Hinweise auf „Israel heute“ von Prof. Dana dazu:

    3 mal w.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27807/Default.aspx

    Somit stellt sich uns Christen, dem „Israel nach dem Geiste“,

    die Frage:

    „Gilt dieses Versprechen bzw. diese Verheißung Gottes,
    aufgezeichnet in der Bibel u.a. in 1. Mose 12:1-3, 7; 13:14-17; 15:7; immer noch für die Nachkommen Abrahams nach dem Fleische,

    die ja seit ca. 66 Jahren wieder in einem Staatswesen im Nahen Osten leben, also gilt u.a. 1. Mose 15:18 für sie immer noch ?

    Wo wir lt. NWÜ lesen:

    “An jenem Tag schloss Jehova mit Abram einen Bund, indem er sprach: “Deinem Samen will ich DIESES LAND GEBEN, VON DEM STROM ÄGYPTENS BIS ZU DEM GROSSEN STROM, DEM STROM EUPHRAT: …”

    Wenn ja, dann sollten sich meiner Meinung nach die bisher feindseligen islamischen Nachbarländer Israels schnellstens
    etwas Sinnvolles gegenüber JHWH/JAHUWAH = ALLAH und Gottes Sohn JESHUA und Gottes Volk Israel einfallen lassen…

    Viel Licht und göttliche Hilfe für Israel
    und vor allem auch für seine Nachbarn,

    auch das wünscht sich seit heute

    Hubert am 25.10.2014

    __________________________________________________________________

  • Zadok/Achim an Hubert
    Oktober 17, 2014

    Hallo Hubert,

    das war mir neu, dass im Koran den Juden diese Landgebiete zugestanden werden, wie diese auch in 1. Mose 15 beschrieben werden.
    Vers 18-21
    So schloss der Herr an jenem Tag einen Bund mit Abram und sprach: »Ich werde dieses Land deinen Nachkommen geben, das ganze Gebiet von den Grenzen Ägyptens1 bis zum großen Fluss Euphrat –
    19 das Land der Keniter, Kenasiter, Kadmoniter,
    20 Hetiter, Perisiter, Refaïter,
    21 Amoriter, Kanaaniter, Girgaschiter und Jebusiter.«

    Interessant ist in dem Zusammenhang, dass in diesem Kapitel auch der abrahamische Bund geschlossen wird, der ein einseitiger Bund war, ohne Verpflichtungen seitens Abraham. Vers 8:17
    Doch Abram entgegnete: »O allmächtiger Herr, wie kann ich sicher sein, dass ich es wirklich bekommen werde?«
    9 Da befahl ihm der Herr: »Bring mir eine dreijährige Kuh, eine dreijährige Ziege, einen dreijährigen Widder, eine Turteltaube und eine andere Taube.«
    10 Abram holte die Tiere und schlachtete sie. Er schnitt jedes einzelne der Länge nach durch und legte je eine Hälfte der anderen gegenüber. Die Vögel aber zerteilte er nicht.
    11 Raubvögel stießen auf die Kadaver herab, doch Abram jagte sie weg.
    12 Als die Sonne unterging, fiel Abram in einen tiefen Schlaf. Während er schlief, befiel ihn eine schreckliche, dunkle Angst.
    13 Da sprach der Herr zu Abram: »Du sollst wissen, dass deine Nachkommen Fremde in einem fremden Land sein werden. Sie werden 400 Jahre lang als Sklaven unterdrückt werden.
    14 Doch ich werde das Volk, das sie unterdrückt, bestrafen. Am Ende werden sie mit großen Reichtümern von dort wegziehen.
    15 Du aber wirst ein hohes Alter erreichen und in Frieden sterben.
    16 Erst wenn die Sünde der Amoriter das Maß voll gemacht haben wird, werden deine Nachkommen nach vier Generationen hierher zurückkehren.«
    17 Als die Sonne untergegangen und es ganz dunkel geworden war, fuhr ein rauchender Feuerofen und eine flammende Fackel zwischen den Hälften der Kadaver hindurch.

    Diese flammende Fackel war das Bundesversprechen Jehovas. Dieser Bund ist noch in Kraft und hat sich bisher nicht erfüllt. Bis heute hat Israel niemals solch eine Ausdehnung erfahren und wird es auch nicht bis zur Wiederkunft Christi. Erst dann werden diese Landverprechen wahrgemacht.
    Der Gesetzesbund mit dem Volk Israel Jahrhunderte später, dieser hat sich erfüllt durch Jesus Christus und ist durch den Neuen Bund abgelöst. Aber der abrahamische Bund ist noch nicht erfüllt; deshalb hat Paulus recht wenn er im Römer 11:26 davon spricht, dass
    „ganz“ Israel bewahrt wird, was aber nach meinem Verständnis nur einen gläubigen Rest bedeutet, der durch die große Drangsal bewahrt wird. Diejenigen Juden, die zum Leib Christi gehören, sind hier nicht gemeint.

  • Alois
    Oktober 17, 2014

    Lieber Achim

    Du hast geschrieben:

    Diese flammende Fackel war das Bundesversprechen Jehovas. Dieser Bund ist noch in Kraft und hat sich bisher nicht erfüllt. Bis heute hat Israel niemals solch eine Ausdehnung erfahren und wird es auch nicht bis zur Wiederkunft Christi. Erst dann werden diese Landverprechen wahrgemacht.

    Dem kann ich so nicht zustimmen.

    5. Mose 1
    5. Diesseit des Jordan, im Lande Moab, fing Mose an, dieses Gesetz auszulegen, indem er sprach:
    6. Jehova, unser Gott, redete zu uns am Horeb und sprach: Lange genug seid ihr an diesem Berge geblieben;
    7. wendet euch und brechet auf und ziehet nach dem Gebirge der Amoriter und zu allen ihren Anwohnern in der Ebene, auf dem Gebirge und in der Niederung und im Süden und am Ufer des Meeres, in das Land der Kanaaniter und zum Libanon, bis zu dem großen Strome, dem Strome Phrat.
    8. Siehe, ich habe das Land vor euch gestellt; gehet hinein und nehmet das Land in Besitz, welches Jehova euren Vätern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat, ihnen zu geben und ihrem Samen nach ihnen.


    Jos. 1:4
    Von der Wüste und diesem Libanon bis zum großen Strome, dem Strome Phrat, das ganze Land der Hethiter, und bis zum großen Meere gegen Sonnenuntergang, soll eure Grenze sein.

    Der erste Denkfehler ist, dass der Bach Ägyptens nicht der Nil ist, sondern ein kleiner Wadi, der nur im Winter Wasser führt. Er liegt etwa an der jetzigen Südgrenze Israels/ Gaza nach Ägypten. Diese Grenze hatte das alte Israel erreicht. Ein kleiner Beweis aus Josua:

    Josua 15:1-4
    Und das Los fiel für den Stamm der Kinder Juda, nach ihren Geschlechtern, nach der Grenze Edoms hin, der Wüste Zin, gegen Mittag, im äußersten Süden.
    Und ihre Südgrenze war vom Ende des Salzmeeres, von der Zunge, die sich gegen Süden wendet;
    und sie lief aus südwärts von der Anhöhe Akrabbim und ging hinüber nach Zin, und sie stieg hinauf südlich von Kades-Barnea und ging hinüber nach Hezron, und sie stieg hinauf nach Addar und wandte sich nach Karka,
    und sie ging hinüber nach Azmon und lief aus an dem Bache Ägyptens; und der Ausgang der Grenze war nach dem Meere hin. Das soll eure Südgrenze sein. –

    Auf der Nord-Ostseite sollte Israel bis zum Euphrat wohnen. Das war dann in der Zeit der Richter bis Salomo so, denn dort wohnte der Stamm Ruben, Der Euphrat wurde oft auch Phrat genannt:

    Chr. 5:9
    und gegen Osten wohnte er bis zu der Wüste, welche sich von dem Strome Phrat her erstreckt; denn ihre Herden waren zahlreich im Lande Gilead.

    1. Chronika 18:1-3
    Und es geschah hernach, da schlug David die Philister und demütigte sie; und er nahm Gath und seine Tochterstädte aus der Hand der Philister.
    Und er schlug die Moabiter; und die Moabiter wurden David zu Knechten, welche Geschenke brachten.
    Und David schlug Hadareser, den König von Zoba, bei Hamath, als er hinzog, um seine Macht am Strome Phrat zu befestigen.

    Es hatte sich somit spätestens bei David die Abraham versprochene Landnahme definitiv erfüllt.

    Aber im Paradies kann ich mir gut vorstellen, dass die vielen Auferstandenen aus dem alten Israel wieder zwischen dem Bache Ägyptens bis zum Euphrat ausdehnen werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • sarai an Hubert
    Oktober 17, 2014

    Lieber Hubert,

    da nachträglich ALLE Kommentare für genau DIESES Video DEAKTIVIERT wurden, man sie also NICHT mehr nachlesen kann und das Video auch über YouTube nicht mehr angesehen werden kann, kannst DU getrost davon ausgehen, daß die Annnahme von Prof Dana stimmt 🙂

    Anders machen es die ZJ ja mit ihnen UNLIEBSAMEN Dingen im Internet auch nicht! Diese werden dann einfach genukt oder beantragt, gelöscht zu werden…

    Ich habe auch einen Koran zu Hause, man bekommt sie auch kostenlos von den Büchertischen, die oft vor den eingerichteten muslimischen Zusammenkunftsorten eingerichtet sind…

    Ich bin auch felsenfest davon überzeugt, daß, wenn unser Gott JHWH Zusagen gemacht hat, diese genauso felsenfest von ihm eingehalten werden. Denn der gemeinsame Gott von Juden und Christen LÜGT NICHT!

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • Hubert
    Oktober 17, 2014

    Guten Morgen „sarai“,

    du meinst, dass „nachträglich ALLE Kommentare für genau DIESES Video DEAKTIVIERT wurden, man sie also NICHT mehr nachlesen kann und das Video auch über YouTube nicht mehr angesehen werden kann,
    …“ …

    Tatsächlich ist es aber so, dass dieses Schicksal auf “ Israel

    heute“ dem Dana-Kurzvideo bisher noch KEINESWEGS passiert ist,

    und dort die Dana-Hinweise immer noch aktiv sind,

    weshalb ich Bruder-Info bitte, den Video-Link, den ich
    unten noch einmal anführe, vollständig zuzulassen und
    nicht abzuändern,

    denn Mitleserinnen und Mitleser, die sich bei diesen Suchdingen im WEB noch schwer tun,

    finden vielleicht wie „sarai“ auch bei leichten Link-Abänderungen

    die wichtigen und wertvollen Artikel und Videos nicht,

    die uns Ex-ZJ als Mitschreiberinnen oder Mitschreibern bei

    Beiträgen ein ECHTES ANLIEGEN sind und die interessierte Mitleser

    und Mitleserinnen gerne ansehen oder lesen würden.

    Hoffe „sarai“, dass es funktioniert, wenn du jetzt auf Folgendes
    klickst:

    http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27807/Default.aspx

    Mit lieben Grüßen
    und Besten Dank
    an den BI-Administrator

    Maria am 26.10.2014
    _______________________________________________________________

  • sarai an Hubert
    Oktober 17, 2014

    Danke, lb. Hubert, ich hatte es mir inzwischen schon über die NAI-Redaktion angesehen und ich bin auch überzeugt, daß Prof. Dana Recht hat; denn so stehts ja auch in unserem Testament, daß dieses Land von JHWH versprochen wurde; und darauf vertraue ich.

    liebe Grüße,
    Sarai

  • Hubert
    Oktober 17, 2014

    Lieber „Zadok/Achim“,

    Danke für Deinen Beitragspunkte, zu folgenden

    … „Diese flammende Fackel war das Bundesversprechen Jehovas. Dieser Bund ist noch in Kraft und hat sich bisher nicht erfüllt. Bis heute hat Israel niemals solch eine Ausdehnung erfahren und wird es auch nicht bis zur Wiederkunft Christi. Erst dann werden diese Landversprechen wahrgemacht. Der Gesetzesbund mit dem Volk Israel Jahrhunderte später, dieser hat sich erfüllt durch Jesus Christus und ist durch den Neuen Bund abgelöst. Aber der abrahamische Bund ist noch nicht erfüllt; deshalb hat Paulus recht wenn er im Römer 11:26 davon spricht, dass
    “ganz” Israel bewahrt wird, was aber nach meinem Verständnis nur einen gläubigen Rest bedeutet, der durch die große Drangsal bewahrt wird. Diejenigen Juden, die zum Leib Christi gehören, sind hier nicht gemeint.“

    möchte ich mich hier gelegentlich in nächster Zeit noch einmal Dir gegenüber äußern.

    Was den islamischen Koran betrifft, werden derzeit immer mehr Fakten und Realitäten beleuchtet, die vielen von uns neu sind, weil viele von uns diese Schrift der Moslems, die kein Evangelium über Gottes Sohn Christus Jesus beinhaltet,

    meiner Meinung nach richtigerweise als unnötigen Lesestoff betrachten.

    So ist heute in der Kärntenausgabe der „KLEINE ZEITUNG“,
    vgl. http://www.kleinezeitung.at, auf Seite 4-5 unter dem Titel
    „Alles ist möglich“ von Herrn Thomas Götz ein Interview
    mit Herrn Ednan Aslan, Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Wien, abgedruckt,

    wo er sich u.a. wie folgt zum KORAN und zur KORANLEHRE, die seit 1500 Jahren weltweit positiv beworben und als Wort Gottes verbreitet wird, äußert:

    … Zur Frage: „Die Moslems, die wir fürchten, berufen sich auf den Koran.“

    sagt Herr Prof. Aslan: „Ich habe vor dieser Religion auch Angst. Was Herr Baghdadi macht, der „Kalif“ des „Islamischen Staats“ im Irak oder in Syrien, entspricht den ideologischen Grundlagen der klassischen Lehre des Islam.“

    Auf die anschlißende Frage: „Das sagen sonst Islam-Kritiker.“

    antwortet der Islamexperte klar und deutlich:

    „Wenn jemand eine Scharia-Gesellschaft nach der klassischen Lehre live erleben möchte, dann sollte er Youtube-Videos von IS im Internet anschauen.“

    Und auf die folgende Frage: „ Das ist also kein Missverständnis, wie oft behauptet wird?“

    ist seine Insider-Auskunft:

    „Es entspricht wirklich der klassischen Lehre, dass man Frauen steinigen muss, dass man den Hals abschneiden, die Hand amputieren, die Sklavinnen verkaufen muss. Solches können sie
    in vielen klassischen Büchern des Islam lesen. Wenn wir den Islam europäisch im Sinne der Aufklärung prägen möchten, dann muss er sich von diesen Inhalten distanzieren.“ …

    Mein dzt. Fazit dazu:
    Für das, was auf den Islam und die Moslems und alle anderen bisher unbiblischen und evangeliumslosen Weltreligionen gemäß den biblischen Prophezeiungen des Allmächtigen zu kommt, wird es meiner Meinung nach nicht ausreichen,

    wenn sie sich nur auf eine INHALTSDISTANZIERUNG SOWIE PRÄGUNG
    „… EUROPÄISCH IM SINNE DER AUFKLÄRUNG“ einlassen!

    Damit erlangen bzw. gewinnen sie im Glauben nämlich noch nicht den so lebenswichtigen BIBLISCHEN WILLEN GOTTES UND DIE SO LEBENSWICHTIGE BIBLISCHE CHRISTLICHE WEISHEIT UND DEN SO LEBENSWICHTIGEN SCHUTZ IN GOTTES SOHN CHRISTUS JESUS.

    Auswegsreich könnte aber für alle Islamisten und Moslems
    und für Alle, die in falschen Kirchen und Religionen stecken,

    die vorletzte Antwort von Prof. Aslan sein, als er auf die Frage

    „Kann man sie (Hinweis: gemeint ist die lebendige Religiosität) wiederbeleben?“ wie folgt antwortet:

    „Wir müssen versuchen, die Kommunikation zwischen Gott und Menschen wieder zu beleben. Es kann nicht sein, dass Gott seit 1500 Jahren mit den Menschen nicht mehr spricht und ihre Fragen nicht mehr ernst nimmt. Deshalb müssen wir wieder bewusst unsere Fragen stellen. Sonst ist diese Religion in Europa verkommen und hat keine Zukunft. Dann werden wir mehr Bilder der Gewalt zu sehen bekommen, weil die Menschen aus dieser Religiosität nur Hass ableiten können, keinen Frieden.“ Zitatende.

    Offensichtlich werden in den nächsten Jahren jene bewusst die entscheidenden religiösen Fragen stellen, weltweit wahrscheinlich auch viele Moslems und Islamisten, die Gott zu seinem Volk zählt, also zum Israel nach dem Geist, das SICH aber noch nicht wie das Israel nach dem Fleisch, bereits auf der Erde in einem Staatswesen versammelt und organisiert hat,

    doch beide „Völker“ hoffen in unserer Zeit auf JHWH und kommen ihm bereits jährlich entgegen,

    mit freundlichen Grüßen
    und lieben Segenswünschen,

    Hubert am 26.10.2014
    __________________________________________________________________

  • Edelmuth an Hubert
    Oktober 17, 2014

    Hallo Hubert

    » Somit stellt sich uns Christen, dem “Israel nach dem Geiste”, die Frage:

    “Gilt dieses Versprechen bzw. diese Verheißung Gottes, aufgezeichnet in der Bibel u.a. in 1. Mose 12:1-3, 7; 13:14-17; 15:7; immer noch für die Nachkommen Abrahams nach dem Fleische, «

    Deine und die vieler Christen Frage lässt sich eindeutig mit „Nein!“ beantworten. Warum?

    (1. Mose 13:15) . . .das ganze Land, das du siehst, dir und deinem Samen werde ich es bis auf unabsehbare Zeit geben.

    Der Begriff „unabsehbare Zeit“ bedeutete für Abraham eine buchstäblich unabsehbare Zeit. Sie bedeutet aber nicht auf alle Ewigkeit. Jehova hatte nach der Inbesitznahme des Landes durch die Nachkommen Abrahams die Zerstörung Jerusalems und ihre Deportation ins Exil aufgrund ihre Bündnisbrüchigkeit zugelassen. Das sollte ein deutlicher Warnschuss für sie sein, denn er gab ihnen das Land und Jerusalem wieder. Sie verfielen aber immer anderen Göttern und wurden untreu bis sie SEINEN Sohn ermordeten und von Gott verworfen wurden.

    Unter dem mosaischen Bund führte Jehova sein Volk in das ihren Vorvätern verheißene Land. Der mosaische Bund konnte die Verheißungen, die Gott Abraham macht, aber nicht vollständig erfüllen, denn er wurde mit den Israeliten im Fleische abgeschlossen und betraf deshalb nur sie.

    (1. Mose 18:18) 18 Nun, Abraham wird bestimmt eine große und mächtige Nation werden, und ALLE NATIONEN der Erde sollen sich durch ihn segnen.

    Abraham wurde zugesichert, dass nicht nur die Israeliten, sondern ALLE NATIONEN durch seinen Nachkommen segnen werden.

    (Galater 3:16) . . .Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samen“ wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall EINES EINZIGEN: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist.

    Der Segen für alle Nationen sollte nicht durch das gesamte Volk Israel im Fleisch kommen, sondern nur durch einen Israeliten, nämlich Jesus. Daher war zu erwarten, dass der mosaische Bund durch einen neuen Bund ersetzt werden würde.

    (Jeremia 31:31-33) . . .Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund s i e brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“ 33 „Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“

    Der neue Bund sollte nicht mehr wie der alte mosaische Bund, den Gott mit den Vorvätern schloss, eine Auswahl nach dem Fleische treffen, sondern nach dem Glauben jedes Menschen, so wie Abraham ihn offenbart hatte,

    Ist mit dem Ausdruck „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen“ das buchstäbliche Israel im Fleische gemeint? NEIN! Denn das würde wieder eine Herauswahl nach dem Fleische bedeuten, etwas, das Gott für den neuen Bund ausschloss.

    (Römer 2:28-29) 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht. . . .

    Ede

  • Hubert
    Oktober 17, 2014

    Hallo „Edelmuth“,

    Nach Deiner oberflächlichen und ungenauen Erstäußerung am 19.10.2014,

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1388#comment-6303

    die gleich einmal den Blick auf Abraham in seiner ewigen Stellung als Freund Gottes und Glaubens- und Handlungsvorbild verstellt und eine vermeintliche Fehlhandlung Abrahams in den Vordergrund stellte,

    hast Du hier, nachdem bis zum 26.10.2014 erfreulicherweise Abrahams maßgebliches detailreiches Licht und sein göttlicher Segen nicht durch Dich sondern durch andere Mitschreiber und Mitschreiberinnen etwas aufleuchtete,

    am 26.10.2014 zur wichtigen Frage:

    “Gilt dieses Versprechen bzw. diese Verheißung Gottes, aufgezeichnet in der Bibel u.a. in 1. Mose 12:1-3, 7; 13:14-17; 15:7; immer noch für die Nachkommen Abrahams nach dem Fleische, «

    gemeint:

    „Deine und die vieler Christen Frage lässt sich eindeutig mit „Nein!“ beantworten.“

    und hast dann dafür folgende 2 bisher üblichen Argumente angeführt:

    01.) Aus 1. Mose 13:15 kann Deiner Meinung nach das Israel
    nach dem Fleisch keinen ewigen Landanspruch ableiten…

    Ich bin für all die biblischen Rechtsdetails in dieser wichtigen
    Rechtsfrage dzt. noch kein wirklicher Experte, doch hast Du offensichtlich übersehen,

    dass Deiner Meinung z.B. die Sichtweise unseres Herrn Erlösers Jeshua lt. Luk. 21:24 entgegensteht, wo er eindeutig davon spricht,

    dass einmal die Zeit kommen wird, wo das irdische Jerusalem, Gottes irdische Haupt- und Namensstadt, nicht mehr von den Heidennationen zertreten werden wird.

    Außerdem sollten wir nicht übersehen, dass unser Meister in Matth. 23:37-39 nur davon gesprochen hat, dass nur eine befristete VERÖDUNG von Jerusalem eintreten sollte,

    und zwar solange, BIS ISRAEL NACH DEM FLEISCHE sagen wird:

    „GELOBT SEI, DER DA KOMMT IM NAMEN DES HERRN.“, lt. Luther/1980.

    02.) Allein aus den o.a. 2 Hinweisen von Jeshua ergibt sich,

    dass Deine Behauptung

    … „Sie verfielen aber immer anderen Göttern und wurden untreu bis sie SEINEN Sohn ermordeten und VON GOTT VERWORFEN WURDEN.“,

    dass also DAS ISRAEL NACH DEM FLEISCHE VON SEINEM GOTT UND VATER JHWH endgültig „VERWORFEN WURDE“ N I C H T stimmen kann.

    Alle die dzt. einen solchen Standpunkt wie Du einnehmen und vertreten und verteidigen, haben bisher auch noch viele andere biblische Hinweise übersehen oder übergehen sie vorsätzlich,

    die eine TOTALVERWERFUNGSSICHTWEISE nicht zulassen,

    so z.B. betonte Petrus am Boden in Jerusalem stehend lt.
    Luther/1980 in Apg. 3:20-22 den jüdischen Volksgenossen gegenüber:

    „…auf dass da komme die Zeit der Erquickung von dem Angesicht des Herrn und er sende den, der euch zuvor zum Christus bestimmt ist, Jesus. Ihn muss der Himmel aufnehmen bis auf die Zeit, DA ALLES WIEDERGEBRACHT WIRD, WOVON GOTT GEREDET HAT DURCH DEN MUND SEINER HEILIGEN PROPHETEN VON ANBEGINN.“

    Somit wird bald ALLES VON MOSES UND DEN AT-PROPHETEN, also auch

    das, was sie verheißungsvoll zum Berg Moria, zu Zion und zu Jerusalem geredet haben,

    bald WIEDERGEBRACHT ODER WIEDERHERGESTELLT werden.

    Dazu wird auch eine genaue Erkenntnis nicht nur über den

    Allmächtigen GOTT JHWH und seinen einziggezeugten Menschensohn

    Jeshua sondern auch zu den sichtbaren Hoheitszeichen Gottes,

    also zu Sonne, Mond und Sternen, gehören,

    und wie mit ihrer Hilfe die wirklichen Neumonde,
    das wirkliche Neujahr, die wirklichen Monatsbeginne
    und die wirklichen Wochensabbate

    und die speziellen Aufmerksamkeits- und Gegenwartszeiten
    Gottes zu seinen speziellen jährlichen Terminen,

    auf richtige gottgefällige und biblische Weise BESTIMMT werden können,

    also auch der Abend der Abendmahls – und Passahfeier des neuen Bundes,
    die 7 Tage der Ungesäuerten Brote inkl. dem Tag der Gerstenerstlingsgabe,
    der Weizenerstlingstag/Pfingsten,
    der Tag des TERUAH-Schofar- und Trompetenschalles: Yom Teruah,
    der Sündenvergebungs- und Versöhnungstag: Yom Kippur
    und die 8 Tagen des freudigen Laubhütten-Zeltfestes.

    Blicke doch nur auf einen gregorianischen päpstlichen Jahreskalender wie er uns hier in Europa und den USA
    in Fleisch und Blut übergegenagen ist,

    dann wird deutlich, wie gewaltig Satan, der Teufel, über ihn und andere falsche Jahreskalender die Menschheit irreführt und die Anbetung fast aller Menschen zu sich hingezogen und gegen Gott aktiviert hat.

    Und Du kannst auch davon ausgehen, dass auch Deine dzt. öffentliche Meinung

    „Ist mit dem Ausdruck „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen“ das buchstäbliche Israel im Fleische gemeint? NEIN! Denn das würde wieder eine Herauswahl nach dem Fleische bedeuten, etwas, das Gott für den neuen Bund ausschloss.“

    keine wirkliche Geltung für treue und wahrheitsliebende Christen und Christinnen hat bzw. nachzubessern sein wird, weil sie den Blick auf die wirklichen Zusammenhänge und Verhältnisse in Verbindung mit dem neuen Bund verstellt.

    Soweit meine Hinweise zu Deinen Äußerungen v. 26.10.2014
    aus meiner dzt. Sichtweise heraus, die sich von 2013 bis heuer 2014 nach sorgfältigen Überprüfungen und Nachforschungen
    im Wort Gottes im AT und NT und nach diversen Kommunikationen
    und Abgleichungen mit wahrheitssuchenden Brüdern und Schwestern ergeben hat,

    mit freundlichen Grüßen
    und lieben Segenswünschen

    Hubert am 27.10.2014
    _________________________________________________________________

  • Edelmuth an Hubert
    Oktober 17, 2014

    Guten Abend Huber

    Wenn du das Angebot Abrahams, das er mit seiner Aussage, Sarah sei seine Schwester, machte, für biblisch hältst, dann könntest du dir überlegen, ob deine Frau nicht auch deine (Glaubens-)Schwester ist…..!!!

    Eins ist sicher, dass jeder, sowohl du wie auch Abraham, durch den Ehebund an seinen Ehepartner bis zum Tode gebunden ist. Jehova wusste den Vollzug der Ehe nicht ohne Grund zu verhindern.

    »….Deiner Meinung z.B. die Sichtweise unseres Herrn Erlösers Jeshua lt. Luk. 21:24 entgegensteht, wo er eindeutig davon spricht, dass einmal die Zeit kommen wird, wo das irdische Jerusalem, Gottes irdische Haupt- und Namensstadt, nicht mehr von den Heidennationen zertreten werden wird «

    (Lukas 21:24) . . .sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu allen Nationen geführt werden; und Jerusalem wird von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind. . .

    Wann begann dieses „Zertreten“? Es begann eindeutig, lange bevor Jesus in Bethlehem geboren wurde, denn in Jerusalem regierten schon geraume Zeit keine menschlichen Könige aus der Geschlechtslinie Davids mehr. Die davidische Königsdynastie war zu Ende gegangen, als König Zedekia von den einfallenden Babyloniern unter Nebukadnezar abgesetzt wurde.

    (Hesekiel 21:26, 27).Dies ist, was der Herr Jehova gesprochen hat: ,Entferne den Turban und hebe ab die Krone. Dies wird nicht dasselbe sein. . . . In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewißlich niemandes werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich es geben‘“

    (Lukas 1:32-33) . . .Dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten genannt werden; und Jehova Gott wird ihm den Thron Davids, seines Vaters, geben, 33 und er wird für immer als König über das Haus Jakob regieren, und sein Königreich wird kein Ende haben.“

    Doch wie lange sollte es dauern, bis das messianische Königreich — das durch das irdische Königreich Israel mit seiner Hauptstadt Jerusalem vorgeschattet worden war — seine Herrschaft antreten würde? Wir wissen nicht wann unser König Jesus der Christus zu regieren beginnen wird. Wir wissen aber, dass er mit seinen Mitregenten vom Himmel über die Erde regieren wird.

    (Offenbarung 5:9-10) . . .Du bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige ÜBER die Erde regieren.“

    Irrtümlicher Weise gehst du nach dem Niedertreten Jerusalems von seiner Widerherstellung als Anbetungsstätte Jehovas aus.

    (Johannes 4:21,23) . . .Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. 23 Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter.

    » Außerdem sollten wir nicht übersehen, dass unser Meister in Matth. 23:37-39 nur davon gesprochen hat, dass nur eine befristete VERÖDUNG von Jerusalem eintreten sollte, «

    (Matthäus 23:37-39) . . .Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind — wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel versammelt! Ihr aber habt nicht gewollt. 38 Seht! Euer Haus wird euch verödet überlassen. 39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von nun an auf keinen Fall mehr sehen, bis ihr sagt: ‚Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!‘ “

    Wer ist es, der im Namen des Herr kommt? Es ist unser Herr Jesus der Christus. Den Israeliten wird vom Vater vorausgesagt, dass ihr Haus so lange verödet bleiben wird, bis sie Jesus als den vorausgesagten Messias willkommen heißen, d.h. ihn als König anerkennen. Wann wird das sein? Es könnte schon heute sein, wenn sie nur wollten, aber sie wollen nicht. Deshalb hat Jehova Israel bis auf einen kleinen Überrest verworfen.

    Da du so sehr von der Wiederherstellung Israels im Fleische überzeugt bist, kannst du mir sicherlich nachstehende Frage beantworten.

    Von Geburt her bin ich teils arischer, teils jüdischer Abstammung. Kannst du mir nun sagen, welcher Teil von mir als das Volk Gottes wieder hergestellt und gerettet wird.

    (Römer 10:11-13) . . .Denn die Schrift sagt: „Keiner, der seinen Glauben auf ihn setzt, wird enttäuscht werden.“ 12 Denn da ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn da ist derselbe Herr über alle, der reich ist gegenüber allen, die ihn anrufen. 13 Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“.

    Ede

  • Manfred
    Oktober 17, 2014

    Liebe Geschwister,

    über Abraham gibt es wirklich sehr vieles zu sagen und zwar hauptsächlich positives. Er hat seine Heimat verlassen und ist als Nomade durch die Wüste in das verheißene Land gezogen ohne zu wissen was ihn dort erwartet. Die grösste Tat ist jedoch, dass er als Vorbild gebraucht wurde um uns Menschen zu zeigen, welches Opfer unser Gott für uns sündige Menschen gebracht hat. Das ist übrigens auch ein Hinweis darauf, dass Jesus kein Engel ist.

    Abraham sollte den einzigen rechtmäßigen Erben von sich und seiner Frau als Opfer darbringen. Nicht den Sohn, den er mit seiner Magd hatte, obwohl er auch dort der leibliche Vater war.

    Genauso hat unser himmlischer Vater nicht einen Engel unter Miriaden von Engeln ausgewählt, sondern er hat das Beste gegeben was er hatte, seinen einziggezeugten Sohn. Den Sohn, der erbberechtigt ist.

    Doch zurück zu Abraham. Was mich immer sehr bewegt hat, ist dass Gott es rechtzeitig verhindert hat, dass Abraham seinen Sohn Isaak tatsächlich geopfert hat. Gott weiß wie schwer es für uns Menschen ist, unseren eigenen Kindern weh zu tun vor allem wenn man nur das eine hat. Abraham hätte es trotzdem getan, weil sein Glaube so unglaublich groß und stark war. Wenn unser Glaube nur halb so groß ist, dann können wir uns glücklich schätzen.

    In der Bibel steht immer, dass der Glaube uns rettet und nicht, weil wir Gesetze einhalten oder keine Fehler machen.

    Abraham wird auch als Freund Gottes bezeichnet. Das unterstreicht das besondere Verhältnis, dass zwischen Abraham und Jehova bestand und noch besteht, denn vor Gott leben alle Menschen, denn er ist ein Gott der Lebenden.

    Abraham ist wahrlich eine Person die wir als unser Vorbild annehmen können.

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    Oktober 17, 2014

    Manches mal frage ich mich welcher Geist in dir wirkt, Ede?

    Man kann an jedem Menschen etwas finden, etwas aussetzen, so z.B. diese deine Worte:

    „Abram bewies durch seinen Täuschungsversuch einen Mangel an Glauben, denn er glaubte nicht, dass Jehova für ihn sorgen könnte und würde. Deshalb ging er in das Land Pharaos und versuchte ihn zu täuschen.“

    Was denkst du wird der Richter bei dir alles finden? Wenn ER deine Fehler auf die Waagschale legen wird, dann sieht es finster aus! Wichtig ist wie JHWH seinen treuen Diener sieht, hier ist eine kleine Einschätzung
    die etwas anderes offenbart als du „um jeden Preis“ einem treuen Diener unterschieben willst. Ich kann dir nur wünschen dass Jesus nicht jene Worte anwendet die er in der Bergpredigt verwendete: „Mit dem Mass mit dem ihr messt, wird euch gemessen werden!“

    Hier die Worte wie sie Paulus an die Römer beschreibt, und nun vergleiche sie mit deinen Worten:

    4: Ich möchte das jetzt noch deutlicher machen. Wodurch konnte Abraham, der Stammvater des jüdischen Volkes, vor Gott bestehen? 2 Bestimmt nicht wegen seiner guten Taten! Damit hätte er zwar bei den Menschen Ruhm und Ansehen gewinnen können, nicht aber bei Gott. 3 In der Heiligen Schrift heißt es: „Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung.“

    Geh in dich und leg dich nicht ständig mit deiner Rechthaberei mit anderen an, das tut auch dir selber gut!
    Liebe Grüsse Matthäus

  • Refugio
    Oktober 17, 2014

    Lieber Matthäus!

    Da Ede mit seinen schlauen Kommentaren über die WT Lehre keinen Erfolg hat, möchte er das auf andere, scheinbare schlaue Weise erreichen, er möchte einige im Glauben schwächen, indem er Glaubenstreue Männer schlecht machen möchte.
    Was er für einen Geist hat, zeigt sich, dass er das Schlechte beim Menschen sucht.
    Doch dass er ein nachahmenswertes Beispiel für solche ist, die verstehen möchten, was echter Glaube wirklich bedeutet, hat man ihm in all den Jahren WT Schule nicht beigebracht.

    Dazu fällt mir der Text aus Röm 10:1-3 ein, da geht es um Israeliten die Eifer aufwiesen, aber es gehörte noch mehr dazu. Paulus schreibt:……..Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie eifern um Gott, aber mit Unverstand. Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, sind sie der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan……

    Herzliche Grüsse

    Refugio

  • Alois
    Oktober 17, 2014

    Liebe Geschwister

    Die Diskussion über einen Fehler den Abraham gemacht hat lenkt davon ab um was es bei einem Gläubigen Christen oder einem Gläubigen an Jehova überhaupt geht.
    Wir werden nicht gerettet weil wir ein vorbildliches Leben führen, wie es die WTO ständig suggeriert, sondern wir werden gerettet wenn wir an Jesus unseren Herrn und seinen Vater mit vollem Herzen glauben.

    Wir werden durch Gnade gerettet und nicht weil wir uns etwas verdient hätten. Natürlich werden wir einen christlichen Lebenswandel führen und wir wollen das Gebot Jesu den Nächsten zu lieben einhalten. Aber ob wir mehr oder weniger gelogen haben, das rettet uns nicht und schneidet uns auch nicht von der Rettung ab.

    Nicht nur Abraham hat Fehler gemacht, auch alle anderen Glaubenshelden dürften Fehler gemacht haben. Denn hätten sie keine Fehler gemacht, dann hätte Jesus sich nicht für sie Opfern müssen.
    Ob Sarai jetzt eine Halbschwester war oder nicht ist zweitrangig.

    Unser aller Vater Abraham war ein Glaubensheld, das zählt. Die Fehler wurden bei Gott nicht registriert, sondern nur sein Vertrauen auf Jehova und den Glauben an die ferne Verheißung.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    Oktober 17, 2014

    Hallo Alois

    Abram zog in das Land Pharaos, weil im gesamten Land eine Hungernsnot herrschte.

    Während die Lügen Rahabs und Petrus aus Angst im Affekt ausgesprochen wurden, wurde die Täuschung Abams geplant und vorsätzlich begangen, damit es ihm gut geht.

    Abram ist uns wegen seines Glaubens gut bekannt. Aufgrund dieses Glaubens verhieß Jehova ihm, dass sich alle Nationen durch seinen Nachkommen segnen werden. Israeliten wie auch Moslems beziehen sich als Nachkommen Abrams auf diese Verheißungen.

    Die Größe gebührt Jehova.

    Abram bewies durch seinen Täuschungsversuch einen Mangel an Glauben, denn er glaubte nicht, dass Jehova für ihn sorgen könnte und würde. Deshalb ging er in das Land Pharaos und versuchte ihn zu täuschen. Würden wir unsere Ehefrauen – denn sie sind auch unsere (Glaubens-)Schwestern – aus welchem Grunde auch immer, wie Abram anbieten, würde man uns unverzüglich die Gemeinschaft entziehen. Die ganze Welt würde sich gegen uns empören. Auch bei BI hätten wir nichts mehr zu suchen.

    Abram hat sich offenkundig im Glauben geändert und im Falle Isaak seinen unverbrüchlichen Glauben bewiesen. Die Größe Jehovas besteht nun darin, dass er Abram keinen Vorwurf gemacht sondern sein Herz gesehen hat.

    Abram ist für uns eine Ermunterung und Beispiel, wie man trotz einer Glaubensschwäche und schweren Fehlern in ein gutes Verhältnis zu Jehova gelangen kann.

    Ede

  • Shannon
    Oktober 17, 2014

    Zitat Ede:

    Während die Lügen Rahabs und Petrus aus Angst im Affekt ausgesprochen wurden, wurde die Täuschung Abams geplant und vorsätzlich begangen, damit es ihm gut geht.

    Sag mal Ede, hast du Kinder? Wenn ja, wie viele Kompromisse hast du in deinem Leben um deiner Kinder willen gemacht und wie oft hast du deine Seele verbogen? Ich glaube nicht, dass es Abraham um sein eigenes Leben ging. Er war verantwortlich für hunderte Knechte und Mägde und deren Familien.
    Es herrschte Hungersnot, aber ich gehe davon aus, dass Abraham so vermögend war, dass es ihm alleine immer gereicht hätte. Aber was ist mit den Familien, die zu seinem „Haus“ gehörten?

    Sieh das doch mal als Firma. Ein verantwortlicher Firmenchef wird immer beim Wohl der Firma, auch das Wohl der Mitarbeiter im Auge behalten. Da hängt nicht nur seine Existenz dran, sondern auch die der Mitarbeiter und deren Familien. Das bedeutet, bei allen Entscheidungen sind die auch zu berücksichtigen. Das ist es, was man unter einem Patriarch versteht.
    Ich weiß, dass diese Eigenschaften vielen Firmenchefs abhanden gekommen sind. Im Zweifel lässt man alles zurück, verkauft die Bude und geht seiner Wege. Sie sind nur auf ihr eigenes Wohl bedacht, was aus den Familien wird, ist egal. Aber damals hatte man das „ganze Haus“ im Blickfeld.

    Es wäre ein Einfaches gewesen, nur sich selbst zu retten. Aber „das ganze Haus“ mit all den vielen Menschen, das ist schon eine andere Dimension. Trotzdem hat er sich in die „Gefahr“ begeben, denn das Risiko, dass das Ganze auffliegt, besteht immer.

    Darum glaube ich, dass er sich diese Entscheidung nicht einfach gemacht hat und dass unser Schöpfer durchaus um diese „Gewissensnöte“ wusste.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Edelmuth an Shannon
    Oktober 17, 2014

    Guten Abend Shannon

    Dein Engagement ehrt dich. Doch lies bitte selber:

    (1. Mose 12:10-13) . . .Nun entstand eine Hungersnot im Land, und Ạbram zog nach Ägypten hinab, um dort als Fremdling zu weilen, denn die Hungersnot war schwer im Land. 11 Und es geschah, als er nahe daran war, Ägypten zu betreten, daß er dann zu Sạrai, seiner Frau, sagte: „Siehe, bitte! Ich weiß wohl, daß du eine Frau von schönem Aussehen bist. 12 Somit wird es ganz bestimmt geschehen, daß die Ägypter dich sehen und sagen werden: ‚Das ist seine Frau.‘ Und sie werden MICH gewiß töten, dich aber werden sie am Leben erhalten. 13 Sag bitte, du seist meine Schwester, damit es MIR deinetwegen gutgeht und meine Seele um deinetwillen bestimmt lebt.“

    An Familienangehörige hatte Abram wohl kaum gedacht, denn er war darauf bedacht, dass es ihm(Einzahl) gut geht.

    Ich will Abram deshalb gar nicht verurteilen. Schließlich gab es damals keine Sozialhilfe. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass Menschen sich zum Positiven ändern können.

    Abram, Isaak, Moses und David werden oft als Helden hingestellt. Sie alle hatten aber eine schattige Vergangenheit und haben sich geändert. Das ist gut zu wissen, wenn wir selber einmal ganz unten sind.

    Deine Beurteilung der Firmenchefs ist ganz toll, aber leider unrealistisch. Wenn es seiner Firma schlecht geht, wird der Chef seine Gläubiger nicht bedienen, (Rechnungen nicht bezahlen) dann sein Personal frei setzen (keine Löhne zahlen und die Leute entlassen) und wenn er seine Firma zu machen muss, hat er seine Schäfchen bereits im Trockenen, denn er hat das sich abzeichnende Dilemma frühzeitig erkannt. Als Firmenchef bis du wie ein Fisch im Haifischbecken, und wenn du nicht selber zum Haifisch wirst, wirst du gnadenlos gefressen.

    Ede

  • sarai an Shannon
    Oktober 17, 2014

    Liebe Schwester Shannon,

    ich empfinde das genauso wie Du und wenn man die entsprechenden Bibelstellen liest, so sieht man, daß unser guter Gott doch schon im VORHINEIN Abrahm GESEGNET hatte und er auch in SEINEM Auftrag unterwegs war, nämlich diesen ALTAR zu bauen.

    Es war also nur eine kleine List, aber keine dicke Lüge, denn seine Frau war ja wirklich auch seine Halbschwester und wer vorher schon gelyncht wird, kann ja wohl kaum einen Altar bauen… und es war Abrahm doch bestimmt das Wichtigste, dies zur Ehre für seinen geliebten Gott zu tun, der auf diesen seinen Wegen auch bestimmt MIT ihm war.

    Außerdem, da auch wir unsere Anliegen und Fragen in Gebeten offen vor unseren himmlischen Vater hinlegen, bin ich sicher, daß auch Abrahm dies getan hat, nochdazu, da er sogar DIREKT mit ihm reden konnte und ein Gesandter und Gesegneter von ihm war.

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • BenKenobi
    Oktober 17, 2014

    Mir gefällt an Abraham besonders gut, dass er wohl gottergeben war, jedoch das Leben liebte. Man kann das erkennen an der Beschreibung seiner gesamten Hausgemeinschaft, und an dem was die Schrift über seine Beziehung zu Sara schildert und letztendlich an der Schilderung seines Ablebens.(1. Mose 25,8) Wenn er auch der von Gott erhaltenen Verheissung etwas nachhelfen wollte, durch seine zweite Frau Hagar, so hat er doch die sich daraus ergebenden Konsequenzen mit Würde getragen. (Römer 9,8-9) Er hatte ausgesprochenen Mut (kam Lot zu Hilfe) und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn (handelt mit Gott um die Menschen der Städte Sodom und Gomorra vor dem Gericht zu bewahren)und vertraute letztendlich immer darauf, dass unser himmlischer Vater alles wahr machen würde, genauso wie er es verheissen hatte. (Hebräer 11,9-12) Abraham hat durch sein Leben nicht minder dazu beigetragen, dass wir alle auf den Segen Gottes hoffen dürfen. Ein Mann der sein ganzes Leben ein inniges Verhältnis zum Schöpfer pflegte.

  • Edelmuth an Shannon
    Oktober 17, 2014

    Guten Abend Shannon

    Ein wenig Provokation darf schon sein.

    Aber du hast schon recht, ich habe auch schon aus weniger wichtigen Gründen gelogen. Sogar Petrus, ein Jünger Jesus, hat aus Angst gelogen. Das ist verständlich und würde fast jedem passieren.

    Die Frage aber, die im Raum steht, ist, ob aus wichtigen Gründen das Gesetz Jehovas gebrochen werden darf.

    Wir kennen allen die Begebenheit mit Rahab, die die Soldaten belog und dafür gelobt wurde, oder die Begebenheit mit den Schaubroten, die eigentlich nicht gegessen werden durften. Jesus aber zog es vor eher zu sterben als die Unwahrheit zu sagen.

    Darf man Gottes Gesetz umgehen und täuschen, wenn das eigenen Leben in Gefahr ist, oder muss man es vorziehen eher zu sterben?

    Ede

  • Matthäus
    Oktober 17, 2014

    Wie heisst es auch in Gottes Wort?

    Werde nicht allzu gerecht, noch zeige dich übermässig weise!

    …und das deckt sich auch mit der ehrlichen Meinung von Paulus:

    Erst seit ich das Gesetz mit seinen Geboten kenne, wurde auch die Sünde in mir lebendig, 10 und darum bewirkte das Gesetz meinen Tod. So hat mich Gottes Gebot, das den Weg zum Leben zeigen sollte, letztlich dem Tod ausgeliefert.

    Also warum überhaupt eine Frage wie von Ede diskutieren? Es ist und bleibt eine Tatsache das wir sündigen!
    LG. Matthäus

  • Shannon
    Oktober 17, 2014

    Hallo Ede,

    Abraham hat also eindeutig gelogen. Und warum hat er gelogen? Offensichtlich aus Angst. Hast du noch nie gelogen? Warum sieht man an anderen Menschen immer die Schwächen und nicht die Stärken? Wie sagte Jesus? „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“

    Da gibt es einen gläubigen Mann, der bereit ist, seinen Sohn zu opfern. Aber man sieht die Lüge, also eine Sache, die allen von uns passiert. Wäre er vollkommen gewesen, bräuchten wir das Opfer Jesus nicht.

    Grüßle aus Schwaben
    Shannon

  • Edelmuth
    Oktober 17, 2014

    Über Abraham gibt es sehr viel zu sagen!

    Leider werden bei allen guten Eigenschaften Abrahams – er wurde Freund Gottes genannt – gerne einige negative Dinge unter den Tisch gekehrt.

    (1. Mose 12:10-13) . . .Nun entstand eine Hungersnot im Land, und Ạbram zog nach Ägypten hinab, um dort als Fremdling zu weilen, denn die Hungersnot war schwer im Land. 11 Und es geschah, als er nahe daran war, Ägypten zu betreten, daß er dann zu Sạrai, seiner Frau, sagte: „Siehe, bitte! Ich weiß wohl, daß du eine Frau von schönem Aussehen bist. 12 Somit wird es ganz bestimmt geschehen, daß die Ägypter dich sehen und sagen werden: ‚Das ist seine Frau.‘ Und sie werden mich gewiß töten, dich aber werden sie am Leben erhalten. 13 Sag bitte, du seist meine Schwester, damit es mir deinetwegen gutgeht und meine Seele um deinetwillen bestimmt lebt.“

    Abram stifte seine Frau an, die Ägypter durch eine einseitige Darstellung ihres Verwandtschaftsverhältnis zu ihm zu täuschen.

    Was das OK. Dürfen wir uns in einer ähnlichen Situation ebenso handeln?

    Ede

  • Zadok/Achim anEde
    Oktober 17, 2014

    Hallo Ede,

    es war ja nicht gelogen, denn wie aus Kapitel 20 hervorgeht, war Sara seine Halbschwester; gleicher Vater andere Mutter.
    Man braucht Menschen gegenüber, denen man misstraut, nicht zwingend alles erzählen, solange man sie nicht anlügt.
    Oder wem hast du erzählt, dass du hier bei B.I noch ein Fake laufen hast? „Ein wenig Provokation darf schon sein..“
    Grüße
    Achim

  • Edelmuth an Achim/Zadok
    Oktober 17, 2014

    Richtig, Achim!

    Warum sollte Sara aber hervorheben, dass sie seine Schwester ist, was ja nicht gelogen war.

    Weil Abram als ihr Ehemann um sein Leben fürchtete, denn die Chargen Pharaos hätten ihn einen Kopf kürzer gemacht, um Sara für Pharao zur Frau zu nehmen. Deshalb gab Abram seine Frau freiwillig her. Wie wenig das Vorgehen Abrams Jehovas Zustimmung fand, lässt sich daran erkennen, dass ER vor der ehelichen Vereinigung Pharaos mit Sara die Notbremse zog und sie verhinderte. Dennoch wurde Abram Freund Gottes genannt.

    Meine Frage war, ob wir wie Abram andere täuschen dürfen

    Ede