62 Comments
  • Tommy
    Oktober 13, 2015

    Markus 16:16 : Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
    Tommy

  • Manfred
    Oktober 13, 2015

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    ich weiß ich bin spät dran zu diesem Diskussionsthema der Taufe, aber ich bin erst vorgestern auf einen Text gestoßen, der evt. auch ein neues Licht auf die Taufe wirft.

    Die Frage war ja, ob man sich erneut taufen lassen muss, wenn man nach der falschen Taufformel der Organisation getauft wurde? Dazu möchte ich Mat. 3 im Zusammenhang aus der Elberfelder zitieren:

    Johannes der Täufer
    1 In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa
    2 und spricht: Tut Buße! Denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen.
    3 Denn dieser ist der, von dem durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: „Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Pfade!“
    4 Er aber, Johannes, hatte seine Kleidung von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig.
    5 Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Umgegend des Jordan;
    6 und sie wurden von ihm im Jordanfluss getauft, indem sie ihre Sünden bekannten.
    7 Als er aber viele der Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kommen sah, sprach er zu ihnen: Otternbrut! Wer hat euch gewiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen?
    8 Bringt nun der Buße würdige Frucht;
    9 und meint nicht, bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater! Denn ich sage euch, dass Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag.
    10 Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
    11 Ich zwar taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, dessen Sandalen zu tragen ich nicht würdig bin; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen;
    12 seine Worfschaufel ist in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.

    Die Taufe Jesu
    13 Dann kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen6.
    14 Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe nötig, von dir getauft zu werden. Und du kommst zu mir?
    15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt so sein! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da lässt er ihn.
    16 Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden ihm geöffnet, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und auf sich kommen.
    17 Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.

    Besonders Mat. 3:11 ist sehr aussagekräftig:

    11 Ich zwar taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, dessen Sandalen zu tragen ich nicht würdig bin; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen;

    Wenn man das so liest, dann ist die Wassertaufe vielleicht ein Aspekt, aber Christus würde einen selbst mit Heiligem Geist und Feuer taufen. Dann hätten nicht wir es in der Hand ob wir uns taufen lassen, sondern unser Wandel entscheidet ob der Herr selbst uns tauft.

    Die Taufe mit dem Heiligen Geist ist wahrscheinlich allen klar was es bedeutet, doch was ist die Taufe mit Feuer? Dazu gibt es sicherlich auch noch weitere Texte. Aber bis hierher erstmal.

    Liebe Grüße Manfred

  • Argentum
    Oktober 13, 2015

    Lieber Manfred,
    die gleiche Frage kam mir auch in den Sinn.
    Eine Feuertaufe ist doch mit einer Bewährungsprobe in einem Ernstfall.

    Auch die Läuterung kommt mir da in den Sinn:

    1. Petrus 1:7

    Denn diese Prüfungen geben euch Gelegenheit, euch in eurem Glauben zu bewähren. Genauso, wie das vergängliche Gold im Feuer des Schmelzofens gereinigt wird6, muss auch euer Glaube, der ja unvergleichlich viel wertvoller ist, auf seine Echtheit geprüft werden. Und wenn dann Jesus Christus ´in seiner Herrlichkeit` erscheint, wird ´eure Standhaftigkeit` euch7 Lob, Ruhm und Ehre8 einbringen.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Omma@Alois
    Oktober 13, 2015

    Lieber Alois,

    wenn ich noch einmal auf das Thema Taufe zurückkommen darf, möchte ich ergänzend zu deinem Kommentar,

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1684#comment-8067

    folgende Gedanken unseres lieben Brd. Ray Franz posten, aus seinem Buch:

    Auf der Suche nach christlicher Freiheit

    (Ab Seite 625 Auszugsweise!)

    Man kann sich nur schwer etwas Persönlicheres als die Taufe
    vorstellen. Der Bericht über den äthiopischen Eunuchen, der sich auf einer Reise spontan neben der Straße taufen ließ, zeigt das sehr schön.

    DER TAUFAKT STELLT EINE ÖFFENTLICHE ERKLÄRUNG DAR, DASS MAN AN GOTTES SOHN GLAUBT, UND IST „DIE AN GOTT GESTELLTE BITTE UM EIN GUTES GEWISSEN, DURCH DIE AUFERSTEHUNG JESU CHRISTI.“

    Die Heilige Schrift beschreibt Taufen nicht als schematisierte Abläufe, nicht einmal die Taufe Tausender von Menschen zu
    Pfingsten. Sie waren kein im Voraus geplanter Teil eines „Kongress“-Programms. Sie wurden spontan durchgeführt, so wie es sich gerade ergab; und wer auch immer anwesend war, der taufte. Es besteht also kein Grund, warum man besondere Umstände oder eine spezielle Gelegenheit zur Taufe abwarten sollte. Ein Mann könnte die Angehörigen des eigenen Haushalts taufen.

    EINE FRAGE IST AUCH, OB MAN SICH NOCH EINMAL TAUFEN LASSEN SOLLTE.

    Dass man eine Religionsgemeinschaft verlässt, macht das an sich nicht nötig, so als ob die Taufe nur dann gültig ist, wenn man Mitglied der Gemeinschaft ist.

    DER TAUFAKT IST SO SEHR PERSÖNLICH, DASS DER ENTSCHEIDENDE PUNKT IST, WAS DIE TAUFE DAMALS FÜR EINEN BEDEUTETE, WIE MAN VERSTANDES- UND GEFÜHLSMÄSSIG DAZU STAND.

    Für mich bedeutete es, dass ich mich Gott völlig durch Christus auf der Grundlage seines vergossenen Blutes hingab; das war der vorherrschende Gedanke, den ich im Augenblick meiner Taufe empfand. ES BESTAND FÜR MICH NIE EIN ZWEIFEL, DASS MEIN HERR UND MEISTER CHRISTUS IST. Zugegeben, ich war in einer bestimmten Glaubensorganisation, die ich viele Jahrzehnte lang voll und ganz unterstützte. Das habe ich aber getan, weil ich meinte, diese Organisation würde aufrichtig GOTT UND CHRISTUS dienen und ihnen gehorchen.

    Als mir dann mit der Zeit an einem gewissen Punkt klar wurde, dass ich vor einer eindeutigen Entscheidung stand, war ich mir ganz sicher, wie ich mich zu entscheiden hatte, auch wenn das hieß, einen Teil eines religiösen Erbes, der sich durch drei Generationen hindurchgezogen hatte, zu beenden.

    EIN ANDERER TEIL, DER WICHTIGE, FAND DAMIT ABER KEIN ENDE, DENN MEINE ELTERN, DIE ZEUGEN WAREN, HATTEN MICH NIE IN DEM GLAUBEN ERZOGEN, ZUERST KÄME DIE ORGANISATION; VIELMEHR STÜNDE GOTT AN ERSTER STELLE.

    Ich bin mir dessen bewusst, dass das bei anderen vielleicht nicht so war. Sie können dann wohl frei ihre eigenen Schlüsse ziehen, OB SIE SICH AUS DEN RICHTIGEN BEWEGGRÜNDEN HABEN TAUFEN LASSEN.

    Lieber Alois, ich bin erst jetzt auf diese Gedanken gestoßen, daher die verzögerte Antwort auf deinen Kommentar.

    Sei ganz lieb gegrüßt von Omma

  • Argentum@alois/ede
    Oktober 13, 2015

    Also weiter…
    In der Schöpfungsgeschichte geht es ja darum, daß Gott befand, der Mensch sollte nicht allein sein und einen “ Helfer“ bekommen sollte und so stellte er ihm allerhand an Tieren vor und
    Mose 1,2: 18-21 besagt:

    „Gott, der Herr, dachte: »Es ist nicht gut, dass der Mensch so allein ist. Ich will ein Wesen schaffen, das ihm hilft und das zu ihm passt.« 19 So formte Gott aus Erde die Tiere des Feldes und die Vögel. Dann brachte er sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er jedes Einzelne nennen würde; denn so sollten sie heißen. 20 Der Mensch gab dem Vieh, den wilden Tieren und den Vögeln ihre Namen, doch unter allen Tieren fand sich keins, das ihm helfen konnte und zu ihm passte. 21 “

    Und dann die Lösung:

    „Da versetzte Gott, der Herr, den Menschen in einen tiefen Schlaf, nahm eine seiner Rippen heraus und füllte die Stelle mit Fleisch. 22 Aus der Rippe machte er eine Frau und brachte sie zu dem Menschen. 23 Der freute sich und rief: »Endlich! Sie ist’s! Eine wie ich!8 Sie gehört zu mir, denn von mir ist sie genommen.«

    Es musste erst eine Verbindung geschaffen werden. “ Fleisch von meinem Fleisch“, “ sie gehört zu mir“.
    Auch hier erscheint wieder ein Hinweis auf “ Erkennen“. Sich im anderen widerspiegeln, sich wiederfinden. Eine adäquate Beziehung eingehen.
    Partnerschaft. Sich ähneln. Sich austauschen können und Liebe entstehen lassen.
    Vielleicht ist das der Lernprozess in der Unvollkommenheit.
    Um zu einer Einheit zu finden?

    @Ede
    Woher willst Du wissen, welche Art von Fortpflanzung vorgesehen war?

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Gerd
    Oktober 13, 2015

    Liebe Argentum,

    Ede schrieb: „Engel sind geschlechtslos und haben nicht das Recht zu heiraten und sich zu vermehren. Das wäre ihnen nur möglich, wenn sie sich als Menschen materialisieren und mit ihnen Nachkommen zeugen könnten.“

    Engel können sich als Geistwesen nicht paaren, es ist nur die Frage wie die von der Erde erkauften Menschen, die Geschwister Jesu werden, ihren latenten Leib zur Materialisation geschlechtsneutral erhalten? Auf Erden waren sie unterschiedlichen Geschlechts, dann in der „himmlischen Hütte“, werden sie alle Ursprünglichkeit verlieren? Ich meine nur bezogen wenn sie sich materialisieren, wird z.B. die auf Erden ehemals geistgesalbte Schwester Phöbe, bei der Materialisation zu einem Mann? 😉

    Also, das sind bestimmt nicht meine heutigen Sorgen, aber darüber Nachzudenken ist doch recht amüsant 🙂

    Ich wünsche eine gute Zeitumstellung, jetzt fängt der Winter an und Europa wird angeblich immer bunter

    Gerd

  • Omma@Gerd
    Oktober 13, 2015

    Danke, lieber Gerd, für den Hinweis! Ich hätte doch glatt das Ende der Sommerzeit „verschlafen“.

    Ganz liebe Grüße aus dem „Tal der Ahnungslosen“ sendet dir Omma

  • edelmuth an Gerd
    Oktober 13, 2015

    Guten Abend Gerd

    (Matthäus 22:29-30) . . .Jesus gab ihnen zur Antwort: „Ihr seid im Irrtum, denn ihr kennt weder die Schriften noch die Macht Gottes; 30 denn in der Auferstehung heiraten Männer nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel.

    (Lukas 20:34-36) . . .Jesus sprach zu ihnen: „Die Kinder dieses Systems der Dinge heiraten und werden verheiratet, 35 diejenigen aber, die für würdig erachtet worden sind, jenes System der Dinge und die Auferstehung von den Toten zu erlangen, heiraten nicht, noch werden sie verheiratet. 36 In der Tat, sie können auch nicht mehr sterben, denn sie sind den Engeln gleich, und sie sind Gottes Kinder, indem sie Kinder der Auferstehung sind.

    Ede

  • Alois an EDE
    Oktober 13, 2015

    Lieber Ede

    Ich bin mir auch sicher dass die Menschen denen das ewige Leben geschenkt wurde keine Kinder mehr bekommen können. Das trifft für die 144000 zu die an der ersten Auferstehung mit einem unverweslichen Leib bekleidet werden, sowie für die Menschen die nach den 1000 Jahren ebenfalls ewig leben dürfen.

    Ich glaube man muss zurück zu den Anfängen der Menschen, was war der Wille Gottes der am Ende des 7. Schöpfungstages umgesetzt sein wird? Der Wille Gottes ist dass die Menschen ewig leben und ihm absolut vertrauen und an ihn und seinen Sohn glauben. Die Menschen sind im Bilde Gottes geschaffen worden und auch Gott, Jesus und die Engel können sich nicht fortpflanzen wie die Menschen.

    Adam und Eva wurde zwar gesagt, füllet die Erde, trotzdem wurde Kain als Erstgeborener erst nach dem Sündenfall gezeugt, sonst wäre er ja vollkommen geboren. Wie lange Adam und Eva zusammen im Paradies gelebt haben bis der Sündenfall eintrat wissen wir nicht. Meine Vermutung ist dass Adam mindestens 30 Jahre alt war bis er versucht wurde, weil auch Jesus als ebenfalls vollkommener Mensch vom Teufel im Alter von 30 Jahren versucht wurde.

    Jesus sollte die Sünde Adams und damit unser aller Sünden tilgen. Es wäre zutiefst ungerecht den Adam schon in seinen ersten Lebensjahren zu versuchen und Jesus erst im 30. Lebensjahr mit entsprechender Erfahrung. Gott ist absolut gerecht und er will sich nicht vom Satan vorwerfen lassen er sei ungerecht und hätte Adam benachteiligt.

    Wenn man diesen Gedanken zu Ende denkt kommt man zum Schluss, dass Adam und Eva immer noch alleine im Paradies wären, wenn sie nicht gesündigt hätten. Aber der ewige Gott wusste natürlich in seiner Allwissenheit dass sie sündigen werden und so nahm alles seinen Lauf wie wir ihn kennen.

    Das sind meine Gedanken dazu, andere haben andere Gedanken und das ist gut so.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    Oktober 13, 2015

    Guten Abend Alois

    » Wenn man diesen Gedanken zu Ende denkt kommt man zum Schluss, dass Adam und Eva immer noch alleine im Paradies wären, wenn sie nicht gesündigt hätten. «

    Das verstehe ich nicht. Warum hätten sie keine Kinder haben können, wenn sie nicht gesündigt hätten?

    Einige Exegeten verstehen die Sünde im Paradies mit den ersten Geschlechtsbeziehungen Adams und Evas. Das kann aber nicht richtig sein, denn Jehova beauftragte Adam und Eva die Erde zu füllen, und das konnten sie nur in alt bekannter und allseits sehr beliebter Form.

    Ede

  • Alois an EDE
    Oktober 13, 2015

    Lieber Ede

    der Wille Gottes ist, dass die Menschen einen Leib haben der ewig lebt. Ein Leib der ewig lebt kann auch nicht mit Gewalt getötet werden. Auch dann nicht wenn derjenige kein Essen und Trinken zuführen würde. Adam und Eva hatten so einen Leib. An dem Tag an dem sie gesündigt hatten, wurde wie angekündigt sofort der Leib in einen sterblichen Leib umgewandelt, so wie ihn auch schon die Tiere hatten. Im Nu wurde der Mensch sterblich und verletzbar, ab diesem Moment mussten sie sich das Essen erarbeiten um nicht zu verhungern. Vorher konnten sie essen, mussten es aber nicht. Denn wer nicht sterben kann muss auch nicht unbedingt essen und trinken. So wie Mose 40 Tage auf dem Sinai auch nichts essen musste und nicht verhungerte, oder Jesus, der auch 40 Tage in der Wüste gefastet hat.
    So einen Leib der ewig lebt werden die Menschen nach der 2. Auferstehung wieder geschenkt bekommen. Die Fortpflanzung ist nur notwendig, wenn es auch den Tot gibt. Deshalb pflanzen sich auch die Engel nicht fort, weil sie auch nicht sterben müssen. Viele denken jetzt das würde ganz schön langweilig werden, das glaube ich nicht denn unser Vater wird alles neu machen und einen viel besseren Ersatz schaffen für die dann abgeschafften Genüsse unserer Welt und unseres Fleisches.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Argentum@alois/ede
    Oktober 13, 2015

    Lieber Alois,
    das ist mal ein tollkühne Gedanke!
    Ich habe erst gezögert, Dir diese Frage zu stellen, da ich auch überlegt habe: wieso sollten sie alleine im Paradies bleiben?

    1.Mose 1,27,28

    „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau22 schuf er sie. 28 Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!“

    Lieber Ede,
    das gleiche wollte ich auch erst fragen ( ist kein Widerspruch!).
    Aber dann kam mir der Gedanke: Wieso sollten sie sich in der für uns altbewährten Form fortpflanzen? Das wird nirgendwo im Detail beschrieben! Das war nur nach dem Sündenfall so. Und alles unter Mühsal und Beschwerden.

    „Zu der Frau sprach er: Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft7, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären! Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen.“

    Später mehr…

    Ganz liebe Grüße
    Argentum

  • edelmuth an Alois
    Oktober 13, 2015

    Hallo Alois

    Deine Ausführungen bezüglich des menschlichen Körpers offenbaren einen interessanten Aspekt. Jehova ist auch zu kleinen Wundern bereit ohne sie großartig publik zu machen, einfach nur so aus Liebe. Ist das nicht wunderbar?

    » Die Fortpflanzung ist nur notwendig, wenn es auch den Tot gibt. Deshalb pflanzen sich auch die Engel nicht fort, weil sie auch nicht sterben müssen. «

    Beachtet man den chronologischen Ablauf, so wurden die Menschen von Anfang an männlich und weiblich erschaffen. Das beinhalten den rechtmäßigen Gebrauch der zueinander passenden Geschlechtsorgane. Der bestimmungsmäßige Gebrauch der Geschlechtsorgane lag in dem Auftrage Jehovas die Erde zu füllen, nicht zu überfüllen, und dann auch nur die Erde.

    Zum Zwecke ihrer Vermehrung und der Art ihrer Vermehrung wurden die Menschen von Anfang an männlich und weiblich erschaffen. Dann erfolgte der Auftrag Jehovas sich zu vermehren und die Erde zu füllen. Erst dann erfolgte der Sündenfall. Es besteht daher kein kausaler Zusammenhang zwischen der Sterblichkeit des Menschen und seiner Möglichkeit zur Vermehrung.

    Würde dieser Zusammenhang bestehen, würde das bedeuten, dass die Menschen auch dann gestorben wären, wenn sie nicht gesündigt aber den Auftrag Jehovas zu ihrer Vermehrung angenommen hätten. Dann bestünde die „Sünde“ in der „verbotenen Frucht der Geschlechtsbeziehungen“, die im Auftrage Jehovas zu ihrer Vermehrung führen sollten. Dann hätte es auch nie einen Sündenfall gegeben und Jesus wäre unnötig gestorben und alles, was mit der Rettung der Menschen zu tun hat, wäre unwahr, denn was Adam und Eva taten wäre Jehovas Auftrag gewesen.

    Nein, Alois, das kann nicht stimmen.

    Ede

  • Alois an Ede
    Oktober 13, 2015

    Lieber Ede

    Dass die Beiden als Mann und Frau erschaffen wurden ist unstrittig. Die Frage die ich stelle ist, warum wurde dann das erste Kind erst nach dem Sündenfall gezeugt? Wie ich in einem vorherigen Kommentar geschrieben habe, ist es schwer vorstellbar dass zwischen der Erschaffung Adams und dem Sündenfall nur wenige Monate lagen. Das wäre gegenüber Adam sehr ungerecht gewesen, kaum am Leben, gleich die Prüfung. Das kann nicht sein, deshalb schrieb ich, mindestens 30 Jahre müsste Adam alt gewesen sein, wie Jesus als er geprüft wurde.
    Ich vermute dass vollkommene und unsterbliche Wesen einfach keine Lust zum Verkehr verspüren. Die Wesen die es verspürt haben wurden vor der Flut bekanntlich weggesperrt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    Oktober 13, 2015

    Guten Abend Alois

    Der von dir angesprochen Punkt ist mir sehr wichtig.

    Stell dir einen jungen, vollkommenen Mann vor, der 30 Jahre lang eine junge, knackige Frau ständig splitterfasernackt um sich herum hat und der kein Verlangen nach ihr hat? Entweder ist der krank oder falsch gepolt.

    Nach dem jüdischen Gesetz war ein Mann erst mit 30 Jahren volljährig. Erst dann konnte sich Jesus taufen lassen. Danach durfte Satan ihn versuchten.

    Adam hingegen wurde von Jehova als erwachsener, volljähriger Mann erschaffen.

    Nicht Jehova, sondern Satan hat Adam verleitet. Von Satan wissen wir, dass er nicht gerecht, sondern in höchstem Maße selbstsüchtig ist. Nur wenn es Satan gelingen würde das erste Menschenpaar vor der Geburt ihres ersten Kindes zum Sündigen zu verleiten, würden alle ihre Nachkommen unvollkommen sein, und er könnte es wie ein Schöpfungsfehler Jehovas aussehen lassen. Außerdem hat Satan mit seiner Lüge Jehovas Herrscherrecht, den Menschen Maßstäbe zu setzen, infrage gestellt und IHN als ungerechten Herrscher, der den Menschen etwas vorenthalten würde, verleumdet. Der hochheilige Name Jehovas stand unter generalverdacht. Das konnte Jehova unmöglich auf sich sitzen lassen. Das musste unter allen Geschöpfen im Universum geklärt werden.

    Der sofortige Vollzug der Todesstrafe an Adam und Eva hätte den Verdacht, etwas vertuschen zu wollen, noch verstärkt.

    Der Einzige, der Jehovas Name von allen Beschuldigungen rein waschen würde, konnte nur sein vollkommener Sohn Jesus sein, der seinen Vater mehr als ein Leben liebt. Durch seine Treue bis in den Tot hat er den Namen des Vaters als der rechtmäßige, souveräne und höchste Gott des Universums gerechtfertigt, der den Menschen nichts vorenthält und zu recht und sehr liebevoll über die Menschen herrscht.

    Jesu vollkommenes Opfer hat beweisen, dass Jehova vollkommen ist und keine Fehler gemacht hat, und er es wert ist ihn zu lieben und ihm zu folgen.

    Ede

  • Gerd
    Oktober 13, 2015

    Wie sagt man so schön: Rätsel sind da, um gelöst zu werden! 😉

    Rätselhaftes gehört enträtselt, wenn man keine direkten Fakten hat, dann muss man kriminalistisch aus den Indizien irgendwelche möglichen Schlüsse ziehen.

    Ich fange mal an, frei von der Leber weg, bekannte Tatsachen zu beleuchten:

    Am Anfang war GOTT und sein ausführendes Werkzeug war sein Geist und als Verwirklicher seiner Erschaffensideen, der Logos! Kann man das so stehen lassen?

    Gott ist ein Geist, die Geister die er schuf, sind auch „durchsichtig“. Im Spiritismus erklärt es ein Geist durch das Medium einmal so, dass ihre Körper wie unbrennbares Gas seien.

    So war das Leben im Raum (für unsere Augen) von unsichtbaren Geschöpfen gefüllt. Dass diese Geister Gefühle und Wünsche haben, wurde erst mit der Erschaffung der Materie, bis hin zu den Planeten, unserer Erde, mit den ersten Tieren (Saurier), die sich auch bekämpfen konnten, für diese geistigen Beobachter, bestimmt zur Sensation.
    Ob mit dem Schöpfungsbericht in Genesis 1 noch ein erweiterter schon eingeleiteter Prozess erfolgte, nehmen etliche Ausleger (aus 1 Vers 1) an. Indizien dafür sind z.B. die Kohle- und Övorkommen, die auf ein sehr hohes Alter, ihrer ursprünglichen pflanzlichen Existenz, hindeuten.

    Besondere Sensation war (für die nachfolgend Genannten), sicher die Erschaffung von Mann und aus dem heraus: die FRAU! Letzere scheint die, offenbar männlich strukturierten, Engel, begeistert zu haben:

    Hiob 38: 4 Wo warst du, als ich die Erde gründete? Tue es kund, wenn du Einsicht besitzest!
    5 Wer hat ihre Maße bestimmt, wenn du es weißt? Oder wer hat über sie die Meßschnur gezogen?
    6 In was wurden ihre Grundfesten eingesenkt?
    7 Oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten?

    Dann kam für die Engel noch eine gottgewirkte Gabe hinzu: die Materialisation!

    Ich setze euer diesbezügliches Bibelwissen voraus und gebe meine Vermutungen nur kurz wider. Engel „haben ihre ursprüngliche Behausung“ verlassen, lesen wir bei Judas. WIE war denn diese ursprüngliche Behausung, die Paulus in 2.Kor. 5 „Hütte“ nennt? Eine geistige!
    So wie sich Engel oftmals materialisiert haben, mit Gottes Einverständnis und z.B. auch bei Abraham einkehrten.

    Die Dämonen konnten zwar noch Kinder zeugen, die Gabe der Materialisation wurde ihnen strafweise genommen. Aber die „Lust nach dem Fleische“ scheint eine besondere zu sein. Daher „behausen“ sie sogar willige Menschen, sie nisten sich auch in Medien ein, wenn die Not groß ist, befriedigen sogar Schweine diese Fleischeslust.

    Was ich daraus schlussfolgere: nicht nur uns macht das materielle Leben Spaß, essen und trinken, Urlaub und Löwen streicheln und – da war ja noch was…

    Was ist denn dann der Idealzustand? Unverbindlich meine ich:

    Leben als Geist in den „himmlischen Örtern“, das Universum mit für uns unbekannter Geschwindigkeit bereisen und das Materialisieren mit einer menschlichen „Hütte“, solange es dem Individuum Spaß macht. Daher war/ist der Rauswurf der geistigen Rebellen zur Erde keine Wohltat, sondern eine Strafe! Immerwährendes Leben, also auf die Erde gebunden, würde zu einem Gefängnis werden! Schon die Alten im AT waren nach ein paar hundert Jahren am Leben einfach satt.

    Jetzt Blick in die Zukunft, 2. Petrus 3:

    9 [Der] Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen.
    10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.
    11 Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit!
    12 Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden.
    13 Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine n e u e Erde,
    in welchen Gerechtigkeit wohnt.
    14 Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, so befleißiget euch, ohne Flecken und tadellos von ihm erfunden zu werden

    Es wird alles n e u ! Es werden nicht nur die vielen Mülltonnen Plastik aus dem Meer beseitigt und alle die Umweltgifte, es kommt a l l e s (auch Lebendiges) radikal w e g , was nicht zu dem neuen Himmel und Erde passt! Ich erspare es mir, all die vielen Stellen zu zitieren, eine genügt: das Unkraut (Menschen) landet im FEUER. Off. 20 zeigt welche anderen Geschöpfe auch dort landen werden…

    Mögliche Aussicht:
    1. Die von Gott zuvor Erkannten, die „Berufenen und Erwählten“, werden im Entscheidungsmoment, mit Trompetenschall in die Luft geholt und dann in Dimensionen, die ein Paulus auch dritter Himmel benennt. Also bestimmt ist das kein Plätzchen am Strand, oder wo es der Teufel beliebte zu „wandeln“. Das angeborene Irdische ist für diese Körperschaft: „Leib Christi“ genannt, Vergangenheit.

    2. Nach dem Erscheinen Jesu auf Erden, mit den Heiligen (Sach. 14) und Engeln wird das eingeleitet, was die Offbg. 2 so beschreibt, ob das Harmagedon sei, weiß ich nicht:

    26 Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt über die N a t i o n e n geben;
    27 und er wird sie weiden mit eiserner Rute, wie Töpfergefäße zerschmettert werden, wie auch ich von meinem Vater empfangen habe;

    Auch da geht es radikal zu, gleichzeitig werden die heraus „gefiltert“, die einen Ewigkeitsanspruch haben, so wie die Nachgenannten…

    Apg. 13: 48 Als aber die aus den Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten, so viele ihrer zum ewigen Leben verordnet waren.

    Danach? Vielleicht gleich die Atomisierung der alten Erde und Bildung der neuen?
    Ich rätsele weiter: ein neuer Mensch der sich wahrscheinlich im geistigen Bereich zuhause fühlen mag, aber wenn er will, dann „ver-erdet“ er sich, er darf dann seine „Behausung“ verändern wann er will und auf der neuen Erden wandeln – und w a s essen? Schweinebraten? Was meint ihr?

    Nun mache ich Pause, danke euch für die Geduld, dass ihr diese fantasievolle, aber mögliche, Zeitreise in die Zukunft mit gemacht habt.

    Wem es Spaß macht, kann diese Aussichten erweitern, oder ins Reich Absurdistan verbannen, ich bin auf alles gefasst 😉

    Gerd

  • edelmuth an Gerd
    Oktober 13, 2015

    Guten Abend Gerd

    Einen Geschlechtstrieb können nur Wesen haben, die mit einem Geschlecht ausgestattet sind. Der Sinn beider unterschiedlicher Geschlechter ist die Fortpflanzung

    Die Auswahl ihrer Geschlechter hat nichts mit der Triebhaftigkeit der Dämonen zu tun, sondern mit dem Erbrecht.

    Das Recht wird durch den Vater vererbt, die Abstammung durch die Mutter.

    Jehova wurde der Vater Jesu, Jehova ist vollkommen. Also war Jesus als sein gezeugter Sohn ebenfalls vollkommen. Weil Jesus zu Opferzwecken vollkommen sein musste, konnte niemand anders als Jehova der Vater von Jesus werden, da Jehova vollkommen ist und nur er durch ein Wunder Maria ohne Geschlechtsbeziehungen schwängern konnte. Geschlechtsbeziehungen mit Maria wären eine Sünde, die Jehova niemals vollbracht hätte. Auch hätte dabei kein vollkommener Sohn hervorgebracht werden können. Deshalb ist es so wichtig, dass Jesus durch die Jungfrau Maria geboren wurde.

    Die Mutter des Menschen Jesus war ein Menschen, die Jungfrau Maria. Deshalb wurde Jesus auch ein Mensch aus Fleisch und Blut, allerdings aufgrund seines Vaters Jehova vollkommen.

    Engel sind geschlechtslos und haben nicht das Recht zu heiraten und sich zu vermehren. Das wäre ihnen nur möglich, wenn sie sich als Menschen materialisieren und mit ihnen Nachkommen zeugen könnten.

    Jehova hatte durch den Ungehorsam über Adam und Eva den Adamischen Fluch ausgesprochen, der ihnen den Tod aufgrund ihres Ungehorsams ankündigte. Durch das Verlassen ihrer von Jehova zugedachten Stellung und ihrer Materialisierung zu Menschen wurden die Engel unvollkommen (Dämonen) und brachten mit den Menschen unvollkommene Nachkommen hervor, die an Kraft und Größe den ursprünglichen Menschen weit überlegen waren.

    Der Adamische Fluch wurde nicht über ungehorsame Engel (Dämonen) gesprochen. Jehova sagte ihnen nicht, dass sie aufgrund ihres Ungehorsam sterben müssen. Deshalb erbten ihre Nachkommen zwar unvollkommenes Leben, das aber aufgrund der Vaterschaft der Dämonen nicht dem Adamischen Fluch unterlag. Die Nachkommen der Dämonen würden nicht wie die Menschen altern und sterben. Deshalb griff der Vater ein, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.

    Die Verwandlung in männliche, fortpflanzungsfähige Menschen zeigt, wie intelligent sie sind und über welch einen großes Wissen sie verfügen. Es zeigt aber auch, dass es ihnen an Liebe fehlt, um so etwas tun zu können. Allerdings waren sie nicht in der Lage das Eingreifen Jehovas zu verhindern und das Verbot sich künftig zu materialisieren außer Kraft setzen. Deshalb müssen sie von anderen Menschen Besitz nehmen, um diese Menschen in ihrem Sinne agieren zu lassen.

    Ede.

  • Argentum@gerd
    Oktober 13, 2015

    Lieber Gerd,
    ich persönlich finde, es ist eine schöne Vorstellung, daß Geistwesen sich von Zeit zu Zeit (im neuen System) materialistischen und so eine sichtbare Verbindung mit den Menschen eingehen. Allerdings nicht zum Zwecke der Fortpflanzung weil wir dann beim gleichen Dilemma wären, daß Ede schon richtig geschildert hatte.

    Aber da die Engel sich damals auch einer menschlichen Gestalt bedienten und auch Jesus einen sichtbaren Körper angenommen hat, erscheint es mir logisch, daß die 144000 Mitregenten so auch erscheinen könnten. Das wäre auch eine schöne Gelegenheit bei den Liebsten vorbeizuschauen, denn warum sollte ein liebevoller Gott seinen Kindern das verweigern?

    Ich hoffe darauf, daß es Schweinebraten oder ähnliche Grausamkeiten dann nicht mehr gibt!
    Aber ich zweifle nicht daran, daß es unserem Schöpfer gelingt wunderbare neue Pflanzen zu erfinden, die uns irdische Genüsse verschaffen.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • edelmuth an Athalja
    Oktober 13, 2015

    Hallo Athalja

    » Die Lösung für das “Bär-Rätsel” ist von euch beiden richtig gelöst worden.

    Das Haus muss sich genau über dem Nordpol befinden. Da so weit im Norden nur Eisbären leben, muss der Bär ein weisses Fell haben.! «

    Das trifft nur für die Zeit nach der Sintflut zu. Vor der Sintflut war das Fell braun, weil es damals noch keine vereisten Pole gab.

    Ede

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Alois & Manfred
    Oktober 13, 2015

    Lieber Alois,
    Lieber Manfred,

    Tja – wie so manche biblische Frage es „in sich hat“ (sie irdisches-, respektive himmlisches Leben) so haben Rätsel ebenfalls mehrere Optionen.

    Die Lösung für das „Bär-Rätsel“ ist von euch beiden richtig gelöst worden. Gratulation! Kompliziertes berechnen ist manchmal nicht erforderlich…

    Die Auflösung des Rätsels hier drauf ist:
    Das Haus muss sich genau über dem Nordpol befinden. Da so weit im Norden nur Eisbären leben, muss der Bär ein weisses Fell haben.

    »Der Weise höre und mehre die Kenntnis, und der Verständige erwerbe weisen Rat, um zu verstehen Spruch und Bildrede, Worte von Weisen und ihre Rätsel! Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren.«

    Der Sprücheschreiber (Spr. 1:5 -7 ELB) wünscht hiermit allen Lieben ein schönes Wochenende.

    In tiefer Verbundenheit,
    Athalja

  • Manfred an Athalja
    Oktober 13, 2015

    Lieber Athalja,

    so ein Rätsel fördert die grauen Gehirnzellen. Je mehr man sich geistig anstrengt, umso besser funktioniert das Gehirn. Ist wie Muskeltraining, nur fürs Gehirn. 😉

    Dein Rätsel kann man auch auf die Bibel übertragen, so wie bei Dir überhaupt nichts über eine Farbe geschrieben stand, so steht auch oft eine Aussage nicht wörtlich in der Bibel. Wenn man aber andere Aussagen nimmt, dann kann man eine Schlussfolgerung ziehen, die einem dann möglicherweise das Geheimnis preisgibt, über das gar nichts geschrieben steht.

    Das heißt, man muss auch zwischen den Zeilen lesen. Für mich ist die ganze Bibel ein einziger Brief von unserem himmlischen Vater und seinem Sohn Jesus Christus. Egal wieviele unvollkommene Menschen am Schreiben beteiligt waren. Selbst Übersetzungsfehler kann man herausfinden, wenn man immer die Bibel als Ganzes im Sinn behält. Man kann zwar dann nicht beweisen, dass es eigentlich anders heißen müsste, aber für den eigenen Glauben ist das ja auch gar nicht nötig. Man kann nur das glauben, wovon man selbst überzeugt ist. Ob das dann richtig ist, wird sich zeigen:

    1.Kor.3:
    10 Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. 11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist4, welcher ist Jesus Christus. 12 Wenn aber jemand auf den Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, 13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klarmachen, weil er in Feuer offenbart wird. Und wie das Werk eines jeden beschaffen ist, das wird das Feuer erweisen. 14 Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen; 15 wenn jemandes Werk verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer. 16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in5 euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr. 18 Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt6, so werde er töricht, damit er weise werde. 19 Denn die Weisheit dieser Welt7 ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: „Der die Weisen fängt in ihrer List.“ 20 Und wieder: „Der Herr kennt die Überlegungen der Weisen, dass sie nichtig sind.“ 21 So rühme sich denn niemand im Blick auf Menschen8, denn alles ist euer. 22 Es sei Paulus oder Apollos oder Kephas9, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges; alles ist euer, 23 ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Oktober 13, 2015

    In den 1000 Jahren der Wiederherstellung – wie es Petrus ankündigte – braucht doch Leute wie dich, Ede!

    Also bleib den künftigen Königen erhalten!

    Aber wie es mit der Erde enden wird, warum kommt da nix von deinen Visionen aus den Quellen von Brooklyn?Kopiere aus diesen Enthüllungen und beantworte meine Fragen von heute!

    Gutes Nächtle!

  • Gerd
    Oktober 13, 2015

    Liebe Freunde des ewigen Lebens auf Erden!

    Die Erde nimmt keiner der hier Mitschreibenden euch weg. Das tut nur Petrus, der meint sie würde sich in Brand total auflösen, ihr kennt die Stelle. Nicht mal die auf irdische Ziele fixierte WTG erklärt das klar, da ihr nun für immer Erdlinge sein möchtet: tut mir den Gefallen und erklärt mir das – danke!

    Beispiel aus meinen Vergleichen: Wer nicht zum Team von Jogi Löw eingeladen wird, hat keine Ahnung wie sich diese Einberufung in Herz und Hirn anfühlt. Ich hoffe, das Gleichnis wird verstanden. Ich kann mit nachfolgendem Text was anfangen, ihr wahrscheinlich nicht, Eph. 2:

    6 und hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Ö r t e r n in Christo Jesu

    Die dumme Christenheit hat, wie es die Historie zeigt, für Christen die e i n e Hoffnung in der himmlischen verstanden. So auch alle Kirchen und Gruppen, die nie auf die Idee kamen, die Erde in den Himmel zu verlegen. Ja, sie sind nach Sicht einiger Ex-ZJ eben nicht irdisch gesinnt (Scherz).

    Die Bibelforscher waren nach der Auslegung Letztgenannter offenbar auch ahnungslos und wollten dort sein, wie es 1. Kor 15 gar so aufdringlich erklärt: mit einem neuen himmlischen Körper zur Unsterblichkeit in den Himmel, kein Fleisch und Blut kommt dorthin, oder wollte Paulus seine Adressaten veräppeln?

    Ihr wäret immer noch bei dieser Konstellation verblieben, wäre nicht Mitte der 1930er Jahre die Not mit der übervollen Zahl der Gesalbten in der himmlischen Klasse entstanden. Da zog der geisterfüllte(?) Präsident Rutherford die Notbremse und dann begann eure hoffnungsvolle Stunde, alle geistigen Sehnsüchte wurden durch dessen Diktat materialisiert. W i e ging das vor sich und wie naiv die Mitläufer ihre himmlische Gesinnung ablegten, zeigt ein wichtiger Mann der WTG-Hierarchie:

    *** w88 1. 3. S. 10 Mein Leben in der vom Geist geleiteten Organisation Jehovas ***

    Mein Leben in der vom Geist geleiteten Organisation Jehovas
    Von Albert D. Schroeder erzählt:

    Begeisterndes neues Licht

    Anfang 1935, etwa sechs Monate nach meiner Entlassung aus dem Gefängnis und der Rückkehr ins Bethel, gab es, wie ich mich erinnere, bei Tisch mehrfach Diskussionen über die Identität der „großen Schar“ (Offenbarung 7:9, 13, Lutherbibel). Einige unterstützten die Ansicht, daß es sich dabei um eine zweitrangige himmlische Klasse handle, wie es schon der erste Präsident der Watch Tower Society, Bruder Russell, gelehrt hatte. Andere argumentierten jedoch, die „große Schar“ würde aus denjenigen bestehen, die eine irdische Hoffnung hätten. Bei diesen Diskussionen wollte sich Bruder Rutherford nicht festlegen.

    Wir alle aus dem Bethel waren freudig erregt, als wir mit einem Sonderzug zum Kongreß nach Washington (D. C.) fuhren, der vom 30. Mai bis 3. Juni 1935 abgehalten wurde. Am zweiten Kongreßtag verkündete Bruder Rutherford die begeisternde Neuigkeit, daß die „große Schar“ tatsächlich eine irdische Klasse ist. Auf dem Höhepunkt seiner Ansprache fragte er: „Möchten alle, die die Hoffnung haben, ewig auf der Erde zu leben, bitte aufstehen?“ Etwa die Hälfte der 20 000 Anwesenden stand auf. Dann rief Bruder Rutherford aus: „Seht! Die große Schar!“ Zunächst trat ein kurzes Schweigen ein. Doch schließlich stimmten wir alle in einen Freudenruf ein, und das laute Jubeln wollte kein Ende nehmen. Am nächsten Tag wurden 840 Personen getauft, von denen die meisten zur irdischen Klasse gehörten.

    Das neue Licht in bezug auf die „große Schar“ führte im folgenden Jahr, 1936, zu einer schrittweisen Reorganisation, wodurch man sich auf den erwarteten Zustrom von Gliedern dieser Klasse einstellte…

    Eure geistigen Vorväter mit ihrer himmlischen Hoffnung, wurden dieser – etwa durch heiligen Geist? Sagt es mir! – beraubt!

    Und nun erwartet ihr euer künftiges immerwährendes Leben auf einer Erde, die sich irgendwann in ihren Atomen auflösen wird.
    Ich möchte s o eine Hoffnung nicht haben, denn auch die veganen Löwen werden nicht ewig leben – oder doch?

    Abendgruß!
    Gerd

  • edelmuth an Gerd
    Oktober 13, 2015

    Guten Abend Gerd

    Wenn es keine Menschen auf der Erde gäbe, über wen wollt ihr dann als Könige regieren. Welchen Sinn macht ein Königtum mit König ohne Volk.

    Wenn die Erde in seine Atome aufgelöst sein wird, was haben die himmlischen Könige dann gerbt?

    Ede

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Oktober 13, 2015

    Liebe Disputanten,

    es geht hier stets um die Glaubensfrage “Leben im Himmel oder auf der Erde“ und es wird immer unterschiedliche Ansichten unter uns Menschen dazu geben.

    Ich möchte mal zur Abwechslung ein Rätsel einbringen.

    Ein Mann baut ein rechteckiges Haus. Jede der Mauern zeigt nach Süden. Ein Bär kommt vorbei. Welche Farbe hat der Bär?

    Nun, wir können unseren Kopf noch so anstrengen: der Eine findet die Lösung und der Andere kommt nicht drauf… (“Ihr dürft mir eure Lösung gerne mitteilen!“)

    Immer wieder wird der Begriff Harmagedon ins Spiel gebracht. Den haben wir bei den Zeugen Jehovas per „Angstmachendes Vitamin“ eingebläut bekommen und so mancher hat damit auch heute noch ein massives Problem. Hier, in diesem Portal, kommt nicht sehr viel dazu zum Vorschein. Dafür jedoch die unersättliche Diskussion nach der „Himmel-Erde-Leben“ Frage.

    Der Begriff Harmagedon (Armageddon) kommt einmal in der Bibel vor, und zwar in Off. 16:16. Aus der NGÜ entnommen lautet er:
    “Jene dämonischen Geister versammelten nun die Könige an dem Ort, der auf Hebräisch Harmagedon * heißt.“
    Die Erklärung der NGÜ dazu ist:
    *(Wahrscheinlich: $»Berg (Hügel? Bergland?) von Megiddo£ «$. Megiddo, eine strategisch wichtige Stadt im Norden Palästinas, war Schauplatz bedeutender Schlachten in der alttestamentlichen Geschichte Israels.

    Es kann jetzt erneut ein diskussions Hin-und-her erfolgen, aber meine Intention ist es nicht. Was ich in Vergleich bringen möchte ist: So wie mit dem Bär-Rätsel, so können wir alle hier über Begriffe wie Himmlisches- oder Irdisches Leben rätseln, als auch was Harmagedon für ein „Schreckgespinst“ sein könnte – jeweils für den Einen oder den Anderen.

    Der Gedanke, den Johannes in Off. 21:24 – 27 (NGÜ) anbringt, kann ebenfalls als eine eindeutige Aussage gewertet werden.

    Die Völker werden in dem Licht leben, das von der Stadt ausgeht, und von überall auf der Erde werden die Könige kommen und ihren Reichtum in die Stadt bringen. Die Tore der Stadt werden den ganzen Tag geöffnet sein; mehr noch: Weil es dort keine Nacht gibt, werden sie überhaupt nie geschlossen. Die herrlichsten Schätze und Kostbarkeiten der Völker werden in die Stadt gebracht. Aber etwas Unreines wird dort niemals Einlass finden. Wer Dinge tut, die Gott verabscheut, und sich in seinem Handeln von der Lüge leiten lässt, darf nicht hineingehen. Zutritt haben nur die, die im Lebensbuch des Lammes eingetragen sind.

    Meine Überzeugung war hier mehrfach angebracht worden: “Füllet die Erde…“ Wurde dies je von JHWH oder Jesus aufgehoben? Und in einer Stadt, in der man von einem besonderen, göttlichen Licht leben wird, zu dem Könige der Erde kommen werden: ist das nur eine Symbolische Erde? Jedermanns Glaube kann das individuell beantworten…

    Den Gedanken von Ede und Manfred kann ich (bedingt) zustimmen. Jedenfalls zeigt die Hl. Schrift beide Optionen. „Geist berufen“ oder nicht – Jesus kam auf die Erde um diese auch für Menschen erhalten zu wollen!

    Bedenke die Worte aus Off. 22:18,19

    Wer dieser Botschaft etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, die in diesem Buch beschrieben sind. Und wer von der prophetischen Botschaft dieses Buches etwas wegnimmt, dem wird Gott wegnehmen, was ihm in diesem Buch als sein Anteil zugesprochen ist – das Recht, vom Baum des Lebens zu essen, und das Recht, in der heiligen Stadt zu wohnen.

    In tiefer Verbundenheit
    Athalja

  • Manfred
    Oktober 13, 2015

    Lieber Athalja,

    Weiß?

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Oktober 13, 2015

    Lieber Athalja

    Wenn Du akzeptierst dass die 4 Wände jeweils nur zu 99,999% nach Süden zeigen schließe ich mich Manfred an und sage auch weiß.

    Die Mittellinie der jeweils beiden gegenüberliegenden Wände zeigen jedoch exakt nach Süden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    Oktober 13, 2015

    Lieber Ede,

    du bist, nach eigenen Worten, für die irdischen Sehnsüchte geprägt und wirst nicht durch den göttlichen Geist davon abgebracht werden.

    Erlaube es zumindest denen, die seit Grundlegung der Welt zuvorerkannt sind, ihrer himmlischen Berufung zu folgen. Wie könnte sich denn das erfüllen, wenn alle Verheissungen sich n u r auf der Erde erfüllen würden?

    Off. 5: 10 und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!

    Oder folgte Paulus einem Hirngespinst?:

    2. Kor. 5: 1 Denn w i r wissen, daß, wenn unser irdisches Haus, die Hütte, zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, ein ewiges, in den H i m m e l n .
    2 Denn in diesem freilich seufzen wir, uns sehnend, mit unserer Behausung, die aus dem Himmel ist, überkleidet zu werden…
    17 Daher, wenn jemand in Christo ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden.

    Bleib wo du bist und sei von mir herzlich gegrüßt!
    Gerd

  • Manfred an Gerd
    Oktober 13, 2015

    Lieber Gerd,

    ich glaube auch an eine himmlische Berufung, ich glaube nur nicht an ein Leben im Himmel, weit entfernt von der Erde. Du führst einen interessanten Bibeltext an, nämlich den von der irdischen Hütte, ich zitiere den Zusammenhang:

    2.Kor. 5:1-10; Elb: 1 Denn wir wissen, dass, wenn unser irdisches Zelthaus zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln.
    2 Denn in diesem freilich seufzen wir und sehnen uns danach, mit unserer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden,

    3 insofern wir ja bekleidet, nicht nackt befunden werden.
    4 Denn wir freilich, die in dem Zelt sind, seufzen beschwert, weil wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde vom Leben.
    5 Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns die Anzahlung des Geistes gegeben hat.
    6 So sind wir nun allezeit guten Mutes und wissen, dass wir, während ‚einheimisch‘ im Leib, wir vom Herrn ‚ausheimisch‘ sind
    7 – denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen -;
    8 wir sind aber guten Mutes und möchten lieber ‚ausheimisch‘ vom Leib und ‚einheimisch‘ beim Herrn sein.
    9 Deshalb setzen wir auch unsere Ehre darein, ob ‚einheimisch‘ oder ‚ausheimisch‘, ihm wohlgefällig zu sein.
    10 Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er durch den Leib vollbracht, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses.

    Was ist das irdische Zelthaus oder die Hütte, wie es manche übersetzen? Das ist unser Körper den wir jetzt haben, der im Alter immer schwächer wird. Der neue Körper liegt für die bereits im Himmel bereit, die aufgrund des Glaubens gerecht gesprochen worden sind. Wenn wir diesen neuen Körper, man könnte auch sagen diese neue Wohnung in der unser Geist wohnen soll, aus dem Himmel erhalten, dann haben wir unvergängliches Leben bekommen. Doch interessanterweise bekommen wir diesen neuen Körper hier auf der Erde. Warum werden diejenigen die zu Christus gehören nicht gleich im Himmel auferweckt, sondern auf der Erde?

    Aber worauf ich eigentlich hinweisen möchte, ist dieser Text aus Hebräer:

    Hebr. 11:8-16; Elb;
    8 Durch Glauben war Abraham, als er gerufen wurde, gehorsam, auszuziehen an den Ort, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme.
    9 Durch Glauben siedelte er sich im Land der Verheißung an wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung;
    10 denn er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.

    11 Durch Glauben empfing er auch mit Sara, obwohl sie unfruchtbar war, Kraft, Nachkommenschaft zu zeugen, und zwar über die geeignete Zeit des Alters hinaus, weil er den für treu erachtete, der die Verheißung gegeben hatte.
    12 Deshalb sind auch von einem, und zwar Gestorbenen, so viele geboren worden wie die Sterne des Himmels an Menge und wie der Sand am Ufer des Meeres, der unzählbar ist.
    13 Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sahen sie von fern und begrüßten sie und bekannten, dass sie Fremde und ohne Bürgerrecht auf der Erde seien.
    14 Denn die, die solches sagen, zeigen deutlich, dass sie ein Vaterland suchen.

    15 Und wenn sie an jenes gedacht hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Zeit gehabt zurückzukehren.
    16 Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist nach einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

    Ich wiederhole nochmal den Vers 16:

    16 Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist nach einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

    Selbst Abraham oder Isaak usw. trachteten alle nach dem himmlischen, der Stadt die Ihnen bereitet wurde, das himmlische Jerusalem.

    Wenn Du also den Hinweis auf den Himmel in 2. Korinter zum Anlass nimmst, dass Du in den Himmel kommst, dann müsstest Du aber auch Abraham und den andern alten Männern aus Israel zugestehen, dass auch sie in den Himmel kommen können. Denn der Vers 16 ist ja genauso deutlich. Doch das gestehst Du ihnen nicht zu, weil Du zu Recht sagst, dass Abraham immer nur die Erde verheißen wurde. Wenn also trotzdem das in Hebr. 11 von der himmlischen Hoffnung gesprochen wird, dort aber eine irdische Verheißung gemeint ist, dann müsste das auch auf 2. Korinter zutreffen.

    Ansonsten misst man mit zweierlei Maß und erhebt sich sogar über die Menschen, die bereits vor Gott gerechtgesprochen worden sind. Was darüber in der Bibel steht, brauche ich Dir ja nicht zu sagen. Ich würde generell auch gar nichts mehr dazu sagen, wenn man Abraham auch die himmlische Hoffnung zugestehen würde. Dann wird zumindest mit dem gleichen Maßstab gemessen.

    Das man mit dem neuen himmlischen Leib auch auf der Erde sichtbar leben kann, hat Jesus nach seiner Auferstehung bewiesen. Sonst hätten ihn die Jünger nicht mehr sehen und anfassen können.

    Bitte schau Dir die Passagen über Abraham nochmal an, denn da wo der Abraham sein wird, da werden auch die Brüder Christi sein. Entweder oder. Das wars von mir zu dem Thema, haben wir schon viel zu oft diskutiert.

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth an Gerd
    Oktober 13, 2015

    Hallo Gerd

    Auch die Herren aus Brooklyn/USA wähnen sich im Himmel und das sogar in bevorrechtigter Stellung. Milliarden angeblicher Christen glauben an ein Leben nach ihrem Tod im Himmel.. Nein Gerd, deine Hoffnung möchte ich dir nicht nehmen. Nicht ich, sondern der Vater beruft autark seine Söhne. Doch die Herauswahl setzt die dauerhafte und erprobte Zustimmung des Auserwählten voraus. Deshalb lässt der Vater die Erprobung zu.

    Der Vater würde nie eine Zustimmung erwarten ohne den Infragekommenden nicht zuvor über alle ihn betreffenden Dinge im Himmel informiert zu haben. Ein „..das habe ich nicht gewusst, sonst hätte ich nicht…“ gibt es beim Vater nicht. Der Auserwählte muss die ganze Zeit mit ganzen Herzen treu dabei sein und die Erfüllung des Ziels seines Herrn Jesus im Vordergrund haben. Wer glaubt, sich als Mitregent im Himmel materialisieren zu können, um sich unter den auf der Erde leben Menschen als König feiern lassen zu können, hat nicht verstanden, dass die gesamte Ehre dem Vater und dem Sohn gehört.

    Ein Mitregent mit Jesus wird auf alle persönlichen Interessen und Wünsche verzichten müssen und wird dafür einen Lohn bekommen, den, wenn er ihn einmal gekosten hat, nie wieder hergeben möchte, voraus gesetzt, er hat eine Herz dafür und ein Interesse daran. Seine Freude wird es sein mitzuerleben, wie sein Herr die Welt verändert und Erfolg unter den Menschen hat. Er wird sehen können, wie die Menschen glücklich und zufrieden leben und lachen. Er wird durch den Geist des Vaters Zusammenhänge und Dinge sehen, an die er vorher nie gedacht hat. Er wird der glücklichste Menschen im Himmel sein, vorausgesetzt, er hat ein Herz dafür.

    Er liebt seinen Herr so sehr, dass er bereit ist sein Leben für ihn zu geben. Er liebt aber auch die Menschen so sehr, dass er bereit ist ein Teil seines Lebens für sie zu geben, wissend, dass es der Wunsch seines Herrn, seines Bräutigams ist.

    Als gerechtgesprochener Mensch erleidet er den Tod wie Jesus und erfährt eine Auferstehung wie Jesus, denn nur Gerechte können den Himmel erreichen. (1. Kor. 6:9).Jesus hat sein Blut für die Mensche gegeben und wird nie mehr als Mensch auf der Erde leben, sonst bekäme er sein Blut zurück. Ebenso die gesalbten Mitregenten, die sich für das Leben im Himmel entschieden haben.

    Ede

  • edelmuth an Gerd
    Oktober 13, 2015

    Guten Abend Gerd

    Die Menschen sind für die Erde gemacht. Die Erde ist ihr natürlicher Lebensraum. Ihre Bedürfnisse sind auf diesen Lebensraum abgestimmt.

    Die Engel sind für den Himmel gemacht. Der Himmel ist ihr natürlicher Lebensraum. Ihre Bedürfnisse sind auf diesen Lebensraum abgestimmt.

    Auf der Erde sind viel Dinge materieller Natur und wenige Dinge geistig. Im Himmel sind alle Dinge geistig. Ein Mensch, der im Himmel Bedürfnisse nach fleischlichen Dingen hat, ist im Himmel der unglücklichste Mensch, denn er wird für immer und ewig darauf verzichten müssen. Der Vater weis die richtige Auswahl zu treffen.

    Der Mensch hat über den Menschen stets zum Schaden geherrscht. Warum? Er ist von Jehova nicht zum König über Menschen, sondern über die Tierwelt gesetzt. Der Mensch verträgt es nicht, wenn andere Menschen über ihn regieren.

    Im Himmel regieren Engel über Engel. Das erfordert Demut und den vollständigen Verzicht auf individuelles Ausleben der eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen. Im Himmel arbeiten alle Mitkönige aus ganzem Herzen und mit ganzer Kraft an der Erfüllung der Aufgabe ihres Königs.

    Das Leben im Himmel unterscheidet sich vollständig vom Leben auf der Erde.

    Ede

  • Gerd
    Oktober 13, 2015

    Lieber Manfred,

    deine Auslegungen in allen Ehren, aber wenn deine Ansicht stimmt, dann müssten doch alle Engel, bis hin zu Jesus, total unglücklich sein, weil sie in Gottes Nähe im HIMMEL, als Geistwesen, ihr Dasein fristen müssen – oder?

    Ich will nicht alle Stellen nochmal zitieren, wo ein Paulus seine Hoffnung offen machte, um aus der menschlichen Hülle (Hütte genannt) in eine himmlische zu gelangen. Es gibt so viele Hinweise dazu wie auch für Jene die unbedingt auf Erden bleiben möchten. Sei gewiss, keiner wird in den Himmel hinein gezwungen werden, weil dazu die Berufung durch den hlg. Geist Voraussetzung ist! Wer davon nichts vernimmt, bleibt dort wo er ist/war.

    Diese Voraussagen (wie Jesaja 65) sind doch sowas von naheliegend und hat mit der Berufung, die Jesus dem Paulus offenbarte, nichts zu tun!

    Daher sei nicht in Furcht ein von Jesus bewirkter Alien werden zu m ü s s e n 🙂

  • Gerd
    Oktober 13, 2015

    Auch 1935 wurde die „Taufe“ zu einem besonderen Thema für die WTG. Denn die neu eingeführte sog. „irdische Hoffnung“ löste die Frage aus, waren alle vor 1935 Getauften auch für diese neue „Klasse“ gültig untergetaucht worden?
    Das „Königreichsbuch“ vom Jahr 1973 machte einen Rückblick:

    *** ka Kap. 14 S. 268-269 Abs. 24-26 Irdische Untertanen des Königreiches Gottes ***

    24 Wann erhielten denn diejenigen, die gern Klarheit gehabt hätten, eine befriedigende und den Tatsachen entsprechende Erklärung der Vision über die „große Schar“? Im Jahre 1935, sechs Monate nach der Freigabe des Buches Jehova, nämlich auf der Hauptversammlung, die Jehovas Zeugen vom 30. Mai bis 3. Juni 1935 in Washington (D. C.) durchführten. In einem Artikel, in dem dieser Kongreß angekündigt wurde und der im Wachtturm vom 15. April 1935 (Seite 127 und 128) erschien, wurde ausdrücklich gesagt: „Jedermann, der auf der Seite Jehovas und seines Königreiches steht, ist willkommen.“ Ferner hieß es darin: „Dies ist eine Dienst-Hauptversammlung, und es wird erwartet, daß ein jeder vom Überrest und die Jonadabe am Dienste teilnehmen werden. . Es werden Vorkehrungen getroffen, daß alle, die ihre Weihung durch die Taufe im Wasser versinnbilden möchten, dies werden tun können.“ In einer späteren Ankündigung des Kongresses hieß es: „Bis jetzt hatten nicht viele Jonadabe das Vorrecht, einer Hauptversammlung beizuwohnen, und die Hauptversammlung in Washington mag für sie zu wirklichem Trost und Nutzen gereichen.“

    25 Am Freitag nachmittag, den 31. Mai erkannten(?!) die interessierten Personen, die zwischen sich und dem geschichtlichen Jonadab, dem Sohne Rechabs, eine Ähnlichkeit feststellten, warum sie zu diesem Kongreß in Washington besonders eingeladen worden waren. Wieso? Weil an jenem Nachmittag der Hauptredner des Kongresses, J. F. Rutherford, zu den im Washingtoner „Auditorium“ Anwesenden und zu einer zahllosen unsichtbaren Zuhörerschaft, die ihn über die Sender WBBR und WHPH (Petersburg, Virginia) hörte, über das Thema „Die große Volksmenge“ sprach. In dieser Ansprache wurde Offenbarung 7:9-15 erklärt und gezeigt, daß die „große Volksmenge“ nicht aus Anbetern besteht, die dazu bestimmt sind, an der geistigen Auferstehung teilzuhaben und in den Himmel zu kommen, sondern daß es sich dabei um eine irdische Klasse von Anbetern Jehovas handelt, denen Gottes Wort ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde unter dem himmlischen Königreich Jesu Christi und seiner verherrlichten Kirche oder Versammlung in Aussicht stellt. Diese Anbeter, die eine irdische Hoffnung hatten, wurden damals mit Jonadab, dem Sohne Rechabs, verglichen und deshalb als „Jonadabe“ bezeichnet. Im Wachtturm hieß es später:

    Sie werden auch „die Jonadabe“ genannt. Sie sind im Sinnbild getauft worden, womit sie bezeugten, daß sie sich geweiht haben, den Willen Gottes zu tun, daß sie sich auf die Seite Jehovas gestellt haben und ihm und seinem König dienen. Auf diese Weise haben sie sich gereinigt, und so sind sie jetzt „bekleidet mit weißen Gewändern“. Damit ist die große Volksmenge endgültig als eine nicht geistgezeugte Klasse festgestellt worden, deren Hoffnung nicht auf die Erlangung eines Platzes im Himmel gerichtet ist, sondern . . . daß sie „aus der großen Drangsal kommen“ . . (Der Wachtturm, 15. September 1935, Seite 280, Absatz 21).

    26 Der Inhalt dieses bedeutsamen Vortrages wurde in zwei Teilen unter dem Titel „Die große Volksmenge“ in den Wachtturm-Ausgaben vom 1. und 15. September 1935 veröffentlicht, um die Anbeter Jehovas in der ganzen Welt davon in Kenntnis zu setzen. Am Tag nach dem Vortrag ließen sich 840 Personen taufen, um zu versinnbildlichen, daß sie Jünger des Herrn Jesus Christus geworden waren. (Matthäus 28:19, 20) Diese 840 Täuflinge hatten nach der Bibel kein Recht zu sagen, sie gehörten zur himmlischen Klasse der Miterben Christi oder zu der durch die „große Volksmenge“ dargestellten irdischen Klasse. Nicht ihr Wille sollte geschehen, sondern der Wille Jehovas. Er als der Höchste sollte bestimmen, wie es ihm gefiel, zu welcher Klasse sie gehören sollten. Diejenigen von ihnen, die er nach ihrer Taufe zu seinen geistigen Söhnen zeugte, fügte er dadurch in die geistige Klasse ein, der ein himmlisches Erbe in Aussicht stand. Diejenigen, die er nicht zu geistigen Söhnen zeugte und die er nicht wie geistige Söhne behandelte, waren für die irdische große Volksmenge bestimmt.
    ——————-
    Das ging damals ruck-zuck und die Mitläufer nahmen diese für sie neue Hoffnung nur zögerlich an, wie mir das Ehepaar Voigt einmal erzählte. Walter Voigt war jahrzehntelang der Zweigaufseher in Österreich. Seine Frau Elsi erzählt mir, dass sie ab 1937 nicht mehr am 14. Nisan von den Symbolen nahm, weil sie vom Getuschel unterrichtet wurde, dass Schwestern in der Versammlung meinten, sie fühle sich als Frau des „Pilgerbruders“, wie man die führenden Missionare der WTG nannte, als was „besseres“. Sie nahm dann vom Abendmahl heimlich zuhause um nur keinen Anstand zu machen…

    Dass sei allen gesagt, die von Geburt weg nur e i n e „irdische Hoffnung“ eingebläut bekamen und dadurch auch nur irdische Visionen im Kopf haben. Es schwebt dabei eine Frage im Raum:
    Wenn sie nicht durch Gottes Geist berufen wurden, dann bleibt auch keine Alternative – oder vergesse ich da was?

    Ich sende nachdenkliche Visionssuchgrüße – Gerd

  • Manfred an Gerd
    Oktober 13, 2015

    Lieber Gerd,

    zu diesem Satz von Dir möchte ich etwas anmerken: Dass sei allen gesagt, die von Geburt weg nur e i n e “irdische Hoffnung” eingebläut bekamen und dadurch auch nur irdische Visionen im Kopf haben. – Zitat Ende.

    Erstens, ich war nicht von Geburt an ein Zeuge Jehovas.
    Zweitens, ich habe mir seit meinem Weggang bei den ZJ, meinen eigenen Glauben anhand der Bibel erarbeitet. Ich habe mich dabei weder von irgendwelchen Predigern bei Youtube, noch irgend welchen Internet Seiten beeinflussen lassen.
    Drittens, wenn mir der Herr es gewährt, dann sehe ich meine Hoffnung auch bei den 144.000.
    Viertens, so wie ich die Bibel verstehe, ist auch für die 144.000 die Erde zum ewigen Leben vorgesehen.

    Ich glaube deshalb nicht an ein Leben im Himmel, weil viele Bibeltexte keinen Sinn mehr ergeben und es nirgends eindeutig steht, dass die Brüder Christi im Himmel (Ort entfernt von der Erde) leben werden. Im Gegenteil, es stehen eindeutig Texte in der Bibel, wo geschrieben steht, dass sie auf der Erde sein werden. Leider werden diese Texte sehr oft ignoriert oder umgedeutet.

    Aber was bringt uns das? Am Ende geschieht genau das was in Gottes Wort niedergeschrieben wurde. Da halte ich mich lieber an den biblischen Inhalt. Sorry.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Oktober 13, 2015

    Liebe Argentum,

    oft wird etwas Altes durch etwas Neues ersetzt, oder wie ich beim gegenständlichen Thema meine: erweitert!

    Das zeigt auch Galater 1:

    11 Ich tue euch aber kund, Brüder, daß das Evangelium, welches von mir verkündigt worden, nicht nach dem Menschen ist.
    12 Denn ich habe es weder von einem Menschen empfangen, noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesu Christi.

    Paulus nennt die Erweiterung auch „Evangelium“, dieses gab es VORHER noch nicht.

    Der Sohn hatte offenbar auch die zeitmäßige Voraussicht und wusste von seinem Tod und u.a. auch, dass Judas dabei eine schicksalhafte, aber selbst verursachte, Rolle spielen würde. Wie Jesus auch wusste, was durch Petrus geschieht bevor der Hahn 3-mal kräht…

    Dass nachfolgendes geschehen wird mag nur den Betroffenen bewusst werden, den Nichtbetroffenen eben nicht:

    Römer 8: 14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, d i e s e sind Söhne Gottes.
    15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in welchem wir rufen:
    16 Abba, Vater! Der Geist selbst zeugt mit unserem Geiste, daß wir Kinder Gottes sind.
    17 Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir anders mitleiden, auf daß wir auch mitverherrlicht werden…
    28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.
    29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

    Die „Regie“ hat dabei nicht der Berufene sondern der Berufende inne, ich denke du verstehst was ich meine.

    Sei lieb gegrüßt!
    Gerd

  • Argentum@gerd
    Oktober 13, 2015

    Lieber Gerd,
    Lieber Gerd,
    danke für Deine Ausführungen.
    Erlaube mir einen naiven Gedanken:
    Könnte es nicht sein, daß Jesus in erster Linie die 12 Apostel gemeint hat? ( Die, die auf den 12 Thronen sitzen sollen.) Und daß so auch die “ Erstlingsfrucht“ gemeint war, also die Jünger, die in großer Nähe zu Jesus Christus regieren sollen?

    Demzufolge gäbe es eine Hierarchie der „12“, der “ 12 Stämme“, der großen Volksmenge.

    Ich glaube auch an die 144000 als Mitregenten in den himmlischen Örtern.
    Und ich glaube auch, daß sie himmlische Wohnorte haben.
    So wie ich Dich verstanden habe, sagen die Bibelverse auch aus, daß ER sie schon ausgewählt hat, bevor sich alles entwickelt hat. Dem kann ich auch zustimmen. Wobei wir wieder bei dem Paradoxon wären.

    Kann mir vielleicht jemand erklären, woran die Organisation festmachen will, wieviele Gesalbte noch leben und wie sie das mit den letzten Tagen und der Dringlichkeit in Verbindung bringen?

    LG Argentum

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Oktober 13, 2015

    An alle „Tief-sinnende Bibelforscher“,

    Noch einen überlegenswerten Gedanken möchte ich hier anbringen:

    Ist nicht die Hingabe an JHWH UND JESUS viel wichtiger als die Taufe selbst?

    Beschliessen wir nicht zuerst uns JHWH UND JESUS hinzugeben und uns erst danach taufen zu lassen?

    Wenn ich mich dann taufen lasse (durch völliges Untertauchen!) werde ich die Berechtigung erhalten, für ein Anrecht als Jesu‘ Nachfolger gewertet zu werden.

    Wenn ICH mich einmal JHWH und Jesus hingegeben</b habe, dann soll das auch für die "Ewigkeit" sein, mit der Hoffnung, einmal ewig auf der Erde leben zu dürfen. Mein Interesse für ein Leben im Himmel, ist nicht vorhanden. Ein zweites Mal brauch ich mich auch nicht taufen zu lassen denn meine öffentliche Erklärung hat Bestand.

    Ich glaube auch an die Worte aus Luk. 9:35 (NGÜ):

    »Dies ist mein Sohn, mein Auserwählter; auf ihn sollt ihr hören!«

    Was sollten wir denn hören? Lies bitte Lukas 10:21,22 (NGÜ) mit mir:

    »Ich preise dich, Vater, du Herr über Himmel und Erde, dass du das alles den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hast du es gewollt, und dafür preise ich dich. Alles hat mir mein Vater übergeben. Niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater weiß es; und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn – und die, denen der Sohn es offenbaren will.«

    Mit tiefer Verbundenheit
    Athalja

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth
    Oktober 13, 2015

    Guten Morgen Ede,

    mir geht es um die „R I C H T I G K E I T“ der sogenannten Taufformel aus Matt. 28:19-b:„…tauft sie auf/in den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes…“. Ich bin der Überzeugung, dass es sich hierbei um ein ähnliches Additiv handelt, wie z.B. im „Vater-Unser“.

    Weshalb möchte ich das hervorheben? Weil einiges in so mancher Bibelübersetzung NICHT stimmt!

    Beispiele: Matt. 6:7 -13 zuerst aus der Luther-Bibel, danach aus der NGÜ:

    »Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. 9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 11 Unser tägliches Brot gib uns heute. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.«

    *******************************
    »7 Beim Beten sollt ihr nicht leere Worte aneinander reihen wie die Heiden, ´die Gott nicht kennen`. Sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Macht es nicht wie sie, denn euer Vater weiß, was ihr braucht, und zwar schon bevor ihr ihn darum bittet. 9 Ihr sollt so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt, 10 dein Reich komme, dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht. 11 Gib uns heute unser tägliches Brot. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig wurden. 13 Und lass uns nicht in Versuchung geraten, sondern errette uns vor dem Bösen.«

    Ein weiteres Beispiel:

    Ein immer wieder „missdeuteter Passus“ kommt im Lukas Evangelium vor, wo in Luk. 23:43 ein angeblicher Hinweis Jesus auf den sofortigen Eintritt ins Paradies zugesichert wird. Fast alle Religionsgemeinschaften und aktuelle Bibelübersetzungen geben diesen Text so wieder: “Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“

    In der “Encyclopedia of The Bible” wird folgende Aussage angeboten:

    ”Jesus said to the thief on the cross, “Truly, I say to you, today you will be with me in Paradise” (Luke 23:43). In view of Christ’s descent into Hades and the NT emphasis on the Resurrection, some have taken “today” with the first phrase, rather than the second. The passage would read, “Truly I say to you today, you will be with me in Paradise.” So Jesus would not teach conscious existence in paradise immediately after death in the intermediate state. However, the many other occurrences of the introductory formula, “Truly I say to you,” do not include any additional terms such as “today.” This type of interpretation would render meaningless the nearest example, where Jesus said, “Truly, I say to you, this generation will not pass away till all has taken place” (Luke 21:32).

    (Englisch ist ja bei den meisten heute kein Problem mehr, daher könnt ihr alle selber nachschauen, wie die Wiedergabe auf Deutsch lauten würde.)

    Diese Argumentation kann erheblich erweitert werden; mir liegt jedoch nicht weiter daran.

    In meinem „sehr langen Kommentar“ vom 16.10.15 habe ich am Ende die „Taufformel“ erklärt. Sie ist meiner Überzeugung nach nicht biblisch, bzw. nicht Jesu‘ Anweisung! Eben ein berechnetes „Additiv“.

    Dieses (Taufe)Thema ist hier zur genüge biblisch belegt worden und bedarf meinerseits keiner weiteren Abhandlung.

    Mir ist bewusst, dass ich hiermit wieder “Tiefenanalyse” begehe, aber mir liegt sehr viel an den exakten biblischen Aussagen. Ich lasse mir nicht so einfach ein Zebra für ein Pferd „verkaufen“… Ich bekenne mich als “Echten Bibelforscher“

    Take it easy…
    Athalja

  • Gerd
    Oktober 13, 2015

    Liebe Argentum,

    ich bemühe wieder mal mein Fußball-Gleichnis 😉

    Es gibt weltweit unzählige Fußballer, die einer großen Volksmenge gleichen. Sie spielen nur dann in der Nationalmannschaft wenn der Coach sie in seinen, von i h m erwählten, Kader aufnimmt. Aber das bedeutet nicht, dass den anderen Fußballern, die sich diesem Sport mit Hingabe widmen, nicht spielen dürfen. Sie haben ihren Spaß auf vielen Spielplätzen, aber nicht in der Nationalmannschaft.

    Bis Pfingsten ist das Hauptaugenmerk des ewigen Lebens der JHWH-Gläubign auf Texte wie Jesaja 65 gerichtet. Der Vermittler des ewigen Lebens, wollte aber seine Freunde gerne im Bereich seines himmlischen Daseins haben und drückte dies so aus, Joh. 14:

    2 Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.
    3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu m i r nehmen, auf daß, wo ich bin, auch ihr seiet.

    17:
    24 Vater, ich will, daß die, welche du mir gegeben hast, auch bei m i r seien, wo ich bin, auf daß sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.

    Der Vater des Erstgeborenen und weiterer Kinder konnte Gott schon längst erkennen, Beispiel Epheser 1:

    3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo,
    4 wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe;
    5 und uns zuvorbestimmt hat zur S o h n-schaft durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens

    Ich hoffe, dich mit diesen Text nicht zu sehr verwirrt zu haben und mit meinen A n n a h m e n nicht ganz falsch zu liegen 🙂

    Ich grüße, verbunden mit den besten Wünschen zum Wochenanfang!

    Gerd

  • Argentum@ede
    Oktober 13, 2015

    Hallo Ede,
    Du schreibst :
    „Daraus schließe ich, dass die Taufe in Verbindung mit der Verkündigung der Guten Botschaft Verpflichtung für alle Gesalbten mit himmlischer Hoffnung ist. Diese Gesalbten erfahren ihre Schlussprüfung bereits zu ihren Lebzeiten auf der Erde.
    Die Mitglieder der großen Volksmenge werden nach ihren Herzen beurteilt. Sie erleben ihre Schlussprüfung am Ende ihrer tausendjährigen Schulung.“

    Das hört sich so an, als hätte die LK wieder eine neue Erkenntnis gehabt und somit eine neue Taufformel eingeführt.
    Und damit wären wir aber wieder bei dem Thema, für wen das gesamte NT geschrieben ist und wer entscheidet, was ist für die “ Gesalbten“ und was für die große Volksmenge.
    Ich kann mir mittlerweile schwer vorstellen, daß Gott diese Botschaft so lange und so weit hat verbreiten lassen, wenn sie nur für 144000 Menschen gelten soll. Und hätte er uns dann nicht irgendwie auf eine gesonderte Bedeutung für unterschiedliche “ Klassen“ hingewiesen?
    Sorry, ich glaube diese Diskussion gab es, glaube ich, schon an anderer Stelle.

    LG Argentum

  • edelmuth an Argentum
    Oktober 13, 2015

    Guten Abend Argentum

    Mit meine Formulierung: „Daraus schließe ich…“ weise ich ausdrücklich darauf hin, dass dies nicht die Lehre des Sklaven ist (und so auch nicht in seiner Literatur zu finden ist), sondern meine Schlussfolgerung darstellt. Der Sklave würde nie den Predigtdienst allein den Gesalbten zuweisen, denn dann könnten sie keine Brüder aus der großen Volksmenge in den Dienst schicken. Hintergründig gehen sie dennoch davon aus, dass die Gesalbten, respektive die LK den Predigtauftrag von Jesus erhalten haben und die übrigen Brüder sie dabei unterstützen.

    Für das richtige Verständnis im Predigtdienst benötigt man den Heiligen Geist, den nach Aussage der LK nur sie bekommen kann. (Die Fakten sprechen für sich)

    Alle Brüder lehren das, was die LK veröffentlicht und geben die Zeitschriften mit ihrem Lehrinhalt an den Türen ab. Etwas anders zu lehren würde den Ausschluß bedeuten.

    Die große Volksmenge erhält ihr Leben nicht wie die Gesalbten aufgrund einer (Abrahams) Verheißung, sondern aufgrund einer Aussage Jesus.

    (Matthäus 25:34,40) . . .Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. . . .Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

    Indem die große Volksmenge die Gesalbten im Dienst unterstützt, erhält sie nach Lehre der LK aufgrund ihrer Unterstützung das ewige Leben. Wie das mit der unverdienten Güte, die Jesus bzw. Jehova dem Schächer aufgrund seines Herzens erwiesen hat, zusammen passt, weis ich nicht. Auf jeden Fall kann man sich das ewige Leben nicht verdienen.

    Das NT ist primär für die gesalbten Brüder Jesu mit himmlischer Hoffnung geschrieben. Erst der Vorbildcharakter Jesu, den wir nachahmen können, macht das NT für uns besonders interessant. Aber das NT beschäftigt sich vorrangig mit den Auserwählten als designierte Könige der Regierung Jesus und die große Volksmenge lediglich als Nutznießer dieser Regierung.

    Ede

  • Argentum@gerd
    Oktober 13, 2015

    Lieber Ede,
    mir war schon klar, daß es DEINE Schlußfolgerung war.

    „Für das richtige Verständnis im Predigtdienst benötigt man den Heiligen Geist, den nach Aussage der LK nur sie bekommen kann. (Die Fakten sprechen für sich)“

    Das sehe ich auch so. Wer kann wem den heiligen Geist absprechen? Wer darf das? Wer traut sich das? Ich nicht.

    „Das NT ist primär für die gesalbten Brüder Jesu mit himmlischer Hoffnung geschrieben. Erst der Vorbildcharakter Jesu, den wir nachahmen können, macht das NT für uns besonders interessant. Aber das NT beschäftigt sich vorrangig mit den Auserwählten als designierte Könige der Regierung Jesus und die große Volksmenge lediglich als Nutznießer dieser Regierung.“

    Aber ist das glaubwürdig, daß Gott 27 Bibel Bücher schreiben lässt, die nur für eine zeitgenössische “ Handvoll“ gültig ist? Und vor allem erwähnt er keine explizite Unterscheidung.

    Entschuldigt bitte, wenn ich schon viel diskutierte Themen ansprechen, aber der Fundus bei BI ist groß und ich bin noch nicht ÜBERALL durch. 😉

    LG Argentum

  • Alois
    Oktober 13, 2015

    Liebe Schwestern und Brüder

    Die Bibel sagt über die Taufe:

    Mark. 16
    15. Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in die ganze Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung.
    16. Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

    Apg. 2:38
    Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber [sprach] zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

    Apg. 22
    16. Und nun, was zögerst du? Stehe auf, laß dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst.

    Es gibt aber auch diese Verse, welche man aber nicht falsch verstehen darf:

    Apg. 19
    3. Und er sprach: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber sagten: Auf die Taufe Johannes‘.
    4. Paulus aber sprach: Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft, indem er dem Volke sagte, daß sie an den glauben sollten, der nach ihm käme, das ist an Jesum.
    5. Als sie es aber gehört hatten, wurden sie auf den Namen des Herrn Jesus getauft;

    Denn hier geht es nicht darum, durch die 2. Tauffrage auf eine menschliche Organisation getauft worden zu sein, sondern diese Menschen wurden damals überhaupt nicht auf Jesus Christus getauft. Diese Verse sind somit kein Beweis eine Taufe zu wiederholen.

    Eine ähnliche Begebenheit, wie wir sie durch die 3. Tauffrage vorfinden gab es tatsächlich auch schon zur Zeit der Urchristen:

    1. Kor. 1
    11. Denn es ist mir von euch kund geworden, meine Brüder, durch die Hausgenossen der Chloe, daß Streitigkeiten unter euch sind.
    12. Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi.
    13. Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus‘ Namen getauft worden?

    Es haben sich somit auch schon zu damaliger Zeit Menschen nebenher eingeschlichen die auf sich, anstelle auf Jesus Christus getauft haben. (Vers 12) Aber Paulus schrieb nicht dass man deswegen die Taufe wiederholen solle, im Gegenteil, er sagte, „Ist der Christus zerteilt?“
    Und einen Vers vorher forderte Paulus die Brüder und Schwestern auf, in dieser Sache übereinstimmend zu reden, wie wir in 1. Kor. 1 Vers 10 nachlesen können:

    Ich ermahne euch aber, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle dasselbe redet und nicht Spaltungen unter euch seien, sondern daß ihr in demselben Sinne und in derselben Meinung völlig zusammengefügt seiet.

    Deshalb ist es nach meiner Ansicht nicht nötig und auch nicht sinnvoll die Taufe zu wiederholen, zumal die erste Tauffrage völlig in Ordnung ist und zusammen mit der Wassertaufe auch völlig ausreicht.
    Wen jedoch das Gewissen plagt, kann auch einen Brief an die Ältesten oder Selters schreiben, dass man nach Gebet zu der Erkenntnis gekommen ist dass man der 2. Tauffrage aufkündigen möchte. Denn dann hätte man für sein eigenes Gewissen dieses Versprechen an die Organisation gelöst.

    1.Petr. 3:21 … So wie diese acht Menschen damals erfahrt ihr heute eure Rettung in der Taufe. Denn in der Taufe soll ja nicht der Schmutz von eurem Körper abgewaschen werden. Vielmehr bitten wir Gott darum, uns ein reines Gewissen zu schenken. Und das ist möglich geworden, weil Jesus Christus auferstanden ist.

    Ich verstehe Petrus so, als sei die Taufe lebensnotwendig, außer man hat dazu keine Möglichkeit wie beispielsweise der Mann der neben Jesus am Holze hing.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    Oktober 13, 2015

    Hallo Alois

    Deinen Gedanken kann ich voll zustimmen. Es scheint eine unbedingte Notwendigkeit zur Taufe zu geben.

    (Apostelgeschichte 2:38) . . .Petrus [sagte] zu ihnen: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen. . .

    (Apostelgeschichte 2:41) 41 Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft, und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan.

    (Apostelgeschichte 10:48) . . .Hierauf gebot er, daß sie im Namen Jesu Christi getauft würden. . .

    (Apostelgeschichte 8:12) . . .Als sie aber Philịppus glaubten, der die gute Botschaft vom Königreich Gottes und vom Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufen, sowohl Männer als auch Frauen.

    Sogar unser vollkommenes Vorbild, Jesus, unser König, der es bestimmt nicht nötig hatte getauft zu werden, ließ sich zur Nachahmung taufen.

    (Matthäus 3:13-17) . . .Dann kam Jesus von Galiläa her zu Johạnnes an den Jordan, um sich von ihm taufen zu lassen. 14 Dieser aber suchte ihn davon abzuhalten, indem er sprach: „Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?“ 15 Da entgegnete ihm Jesus und sagte: „Laß es diesmal so sein, denn auf diese Weise ziemt es sich für uns, alles auszuführen, was gerecht ist.“ Da hörte er auf, ihn davon abzuhalten. 16 Als Jesus getauft war, kam er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden geöffnet, und er sah Gottes Geist wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. 17 Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

    Was Jesus uns zur Anleitung getan hat ist uns Verpflichtung. Offensichtlich scheint aber ein Widerspruch zur Rettung des Schächers ohne Taufe zu bestehen.

    Vor Jesus irdischem Lauf war die Taufe unbekannt. Johannes der Täufer hatte Jesu Erscheinen vorbereitet. Seine Taufe ermöglichte nicht den Bezug des Heiligen Geistes. Mit der Aussicht Bündnispartner des neuen Bundes zu werden führe Jesus die Taufe ein.

    Die Aufforderung zur Taufe war stets mit der Aufforderung zur Verkündigung der Guten Botschaft verbunden. Jesus richtete seinen Auftrag an sein Jünger. Zu dieser Zeit war die Einsammlung der Mitregenten für seine Königreichsregierung noch nicht abgeschlossen, sodass alle Hoffnung auf ein Leben im Himmel gerichtet war. Jesus Jünger waren alle samt gesalbte Brüder. Sie nahmen gerne die Verkündigung der Guten Botschaft allen Menschen zu einem Zeugnis auf. Was ist aus einigen von ihnen geworden.

    (Offenbarung 6:9-11) 9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?“ 11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren].
    Alle gesalbten Brüder Christi, die zu himmlischem Leben erweckt werden, haben sich am Zeugnisgeben beteiligt und sind bis in den Tod treu geblieben.

    Daraus schließe ich, dass die Taufe in Verbindung mit der Verkündigung der Guten Botschaft Verpflichtung für alle Gesalbten mit himmlischer Hoffnung ist. Diese Gesalbten erfahren ihre Schlussprüfung bereits zu ihren Lebzeiten auf der Erde.

    Die Mitglieder der großen Volksmenge werden nach ihren Herzen beurteilt. Sie erleben ihre Schlussprüfung am Ende ihrer tausendjährigen Schulung.

    Ede

  • Argentum@Alois
    Oktober 13, 2015

    Hallo Alois,
    so ähnlich sehe ich es auch.
    Hier nochmal eine andere Übersetzung von Petrus 3,21: (Elberfelder)

    „21 Das Abbild davon errettet jetzt auch euch, das ist die Taufe – nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches, sondern die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen – durch die Auferstehung Jesu Christi.
    22 Der ist zur Rechten Gottes, nachdem er in den Himmel gegangen ist, und Engel und Mächte und Kräfte sind ihm unterworfen.“

    Die Taufe scheint aber auch immer mit der Bereitschaft zur Treufe und Prüfung zu tun zu haben:
    Lukas 12,50:
    »Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer anzuzünden; ich wünschte, es würde schon brennen!
    50 Aber vor mir steht eine Taufe, mit der ich noch getauft werden muss, und wie schwer ist mir das Herz, bis sie vollzogen ist!

    Markus 10,38:
     »Ihr wisst nicht, um was ihr da bittet«, entgegnete Jesus. »Könnt ihr den bitteren Kelch trinken, den ich trinken werde, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werden muss?« –
    39 »Das können wir!«, erklärten sie. Da sagte Jesus zu ihnen: »Den Kelch, den ich trinke, werdet ihr zwar auch trinken, und die Taufe, mit der ich getauft werde, werdet auch ihr empfangen.

    Vielleicht bin ich auch auf dem falschen Dampfer, aber dies nur so als Anregung…

    LG Argentum

  • Omma
    Oktober 13, 2015

    Hallo, ihr Lieben,

    hier noch einige Überlegungen von mir.

    Die Kommentare hier zu dem Diskussionsthema „Taufe“ haben meine „grauen Zellen“ richtig angeregt. So habe ich noch einmal über dieses Thema nachgedacht. Ob meine Gedanken richtig sind, weiß ich nicht. Ich bin daher sehr dankbar, wenn ich auf Dinge hingewiesen werde, die ich nicht bedacht habe.

    Zunächst einmal die Frage: „Wie wichtig ist die Taufe überhaupt?“
    Gibt es ewiges Leben nur wenn man getauft ist? Oder was ist wichtig?
    Die Taufe wird in der Bibel immer als wichtiger Schritt beschrieben der auf EINE BEWUSSTE ENTSCHEIDUNG FÜR JESUS FOLGT, und ihn als Christ kennzeichnet.

    Apostelgeschichte 16:14,15 (NGÜ)
    14 Eine dieser Frauen – sie hieß Lydia – war eine Purpurhändlerin aus Thyatira, die an den Gott Israels glaubte. Während sie uns zuhörte, öffnete ihr der Herr das Herz, so dass sie das, was Paulus sagte, bereitwillig aufnahm.
    15 NACHDEM SIE SICH dann mit allen, die in ihrem Haus lebten, HATTE TAUFEN LASSEN, lud sie uns zu sich ein. »Wenn ihr überzeugt seid, dass ich ´JETZT EINE CHRISTIN BIN UND` AN DEN HERRN GLAUBE«, sagte sie, »dann kommt in mein Haus und seid meine Gäste!« Sie drängte uns ´so, dass wir einwilligten`.

    Apostelgeschichte 2:38 (NGÜ)
    38 »Kehrt um«, erwiderte Petrus, »und jeder von euch lasse sich auf den Namen von Jesus Christus taufen! Dann wird Gott euch eure Sünden vergeben, und ihr werdet seine Gabe, den Heiligen Geist, bekommen.

    Hier, in Apostelgeschichte 2 erkenne ich, dass Petrus die Taufe als etwas sehr wichtiges ansieht. PETRUS HAT DIE TAUFE HIER NICHT ZUR DISKUSSION GESTELLT. Er hat nicht gesagt: „Kehrt um und wenn ihr wollt, dann können sich einige von euch dann auch irgendwann mal taufen lassen.“, er sagt hier ausdrücklich, DASS SICH JEDER TAUFEN LASSEN SOLLE.

    Apostelgeschichte 10:48 (Schlachter 2000)
    48 UND ER BEFAHL, DASS SIE GETAUFT WÜRDEN im Namen des Herrn. Da baten sie ihn, etliche Tage zu bleiben.

    Auch hier hat er sie nicht freundlich gebeten oder ihnen empfohlen, sich taufen zu lassen.

    Diese Bibeltexte zeigen mir, dass die Taufe ein sehr zentraler und wichtiger Schritt ist, den jemand der sich gerade für Jesus entschieden hat unbedingt gehen sollte.

    Aber ist sie auch für unsere Rettung nötig?

    Markus 16:16 (NGÜ)
    16 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

    Glaube und Taufe sind sehr wichtig, aber ENTSCHEIDEND FÜR DIE RETTUNG IST DER GLAUBE.

    Johannes 3:16 (NGÜ)
    16 Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit JEDER, DER AN IHN GLAUBT, DAS EWIGE LEBEN HAT UND NICHT VERLOREN GEHT.

    Johannes 6:40 (NGÜ)
    40 Ja, es ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht UND AN IHN GLAUBT, das ewige Leben hat; und an jenem letzten Tag werde ich ihn auferwecken.

    Die Begebenheit mit dem Übeltäter bei der Hinrichtung hat mich auch sehr nachdenklich gestimmt.

    Lukas 23:39-43 (NGÜ)
    39 Einer der beiden Verbrecher, die ´mit ihm` am Kreuz hingen, höhnte: »Du bist doch der Messias, oder nicht? Dann hilf dir selbst, und hilf auch uns!«
    40 Aber der andere wies ihn zurecht. »Fürchtest du Gott auch jetzt noch nicht, wo du doch ebenso schlimm bestraft worden bist wie dieser Mann und wie ich?«, sagte er zu ihm.
    41 »Dabei werden wir zu Recht bestraft; wir bekommen den Lohn für das, was wir getan haben. Er aber hat nichts Unrechtes getan.«
    42 Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft als König antrittst!«
    43 Jesus antwortete ihm: »Ich sage dir: Heute noch WIRST DU MIT MIR IM PARADIES SEIN.«

    Der Verbrecher bekennt sich zu Jesus und Jesus verspricht ihm das Paradies. Bei dieser Person handelte es sich nicht um einen Jünger Jesu und sie war dementsprechend wahrscheinlich auch nicht getauft, dieser Verbrecher hatte noch nicht einmal die Möglichkeit sich noch taufen zu lassen.
    Wenn ich noch einmal alles zusammenfasse, dann erkenne ich folgendes:

    TAUFE IST WICHTIG – SEHR WICHTIG SOGAR – ABER FÜR UNSERE ERRETTUNG IST UNSER GLAUBE AN UNSEREN HERRN AUSSCHLAGGEBEND.

    Ganz liebe Grüße sendet euch Omma

  • Manfred an Omma
    Oktober 13, 2015

    Liebe Omma,

    vielen Dank für Deine ausgewogenen Worte zu dieser Thematik. So glaube ich das auch, wie Du das in den letzten Worten zusammengefasst hast:

    TAUFE IST WICHTIG – SEHR WICHTIG SOGAR – ABER FÜR UNSERE ERRETTUNG IST UNSER GLAUBE AN UNSEREN HERRN AUSSCHLAGGEBEND.

    Liebe Grüße Manfred

  • Ron West
    Oktober 13, 2015

    Hallo Omma,

    ich kann Dir von ganzem Herzen zustimmen.
    Der Verbrecher der Jesus ansprach und Ihn sogar verteidigte, machte dies sozusagen öffentlich. Er machte kein Geheimnis daraus was er glaubte.

    Als Petrus nach seiner Predigt aufrief sich taufen zu lassen, sollten die Menschen nicht in aller Heimlichkeit an Jesus glauben, sondern durch die Taufe wurde öffentlich, das sie Nachfolger Jesu sein wollten und sich ihm bereit sind hinzugeben.

    LG Ron

  • edelmuth an Athalja
    Oktober 13, 2015

    Guten Morgen Athalja

    Zum besseren Verständnis möchte ich deinen Ausführungen einige Erklärungen hinzufügen.

    1. Wesen der Taufe

    » In der Taufe wird der Täufling gemäß der Lehre des Apostels Paulus in Christi Tod getauft und mit Christus „begraben in den Tod“. «

    Durch die Taufe bekommt der Täufling nicht die verbindliche Aussicht wie Jesus als Märtyrer zu sterben, sondern durch Jesus Tod erhält er die Aussicht auf Auferstehung von den Toten, die Rettung für ihn bedeutet.

    » Ihr Wasser „tötet“ und „schenkt Leben“ zugleich. «

    Durch die Tauf stirbt kein Mensch buchstäblich. Ebenso handelt kein Mensch nach seiner Taufe sündenlos. Niemand ist durch seine Taufe von Sünden rein geworden. Das geht nur durch Jesus Opfer.

    » Die Taufe ist Ausdruck des göttlichen Versöhnungshandelns durch Kreuz und Auferstehung Christi. «

    Das Kreuz könnte das Mittel sein, wodurch Jesus gestorben ist. Es ist aber niemals das Mittel zur Versöhnung. Das ist allein unser Herr und Mittler Jesus. Die Verherrlichung des Kreuzes durch die Christenheit ist ebenso unbiblisch wie die Verherrlichung von JW.ORG durch die Zeugen Jehovas

    » Die Bibel erzählt nur in Apostelgeschichte 19:3-5 eine nochmalige Taufe, weil die erste Taufe dort keine christliche gewesen ist, sondern die Taufe des Johannes. Unterscheidende Kennzeichen der „christlichen“ Taufe sind dort das Wirken des Heiligen Geistes in ihr und die Taufe auf den Namen Jesu Christi. «

    In der Tat, die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (Apg. 28:19,20) ist Auftrag und Voraussetzung zur Erlangung des Heiligen Geistes zugleich. Deshalb die Frage, ob allein der Gebrauch der Taufformel (Babytaufe) genügt oder die Kenntnis der Bedeutung der Taufe die Vorraussetzung ist.

    Die Taufe ist nach seiner persönlichen Hingabe an den Vater und den Sohn, die den inneren Wunsch, künftig ihren Willen zu tun, bedeutet, eine öffentliche Erkläre seines Vorhabens und der damit verbundenen inneren Einstellung.

    (Fortsetzung folgt)

    Ede

    PS: Glaubst du eigentlich, das irgend jemand deine lange Kopie liest, wenn sie nicht Stück für Stück aufgearbeitet wird?

  • edelmuth an Athalja
    Oktober 13, 2015

    Hallo Athalja

    » In der Taufe wurde der Täufling aus dem heidnischen Kontext herausgenommen und dem Machtbereich Jesu Christi unterstellt – was mit der Formulierung Taufe εις Χριστόν Ιησοῦν (eis Christón Iēsoûn, wörtl: „in Christus Jesus hinein“) gemeint ist. Und er wurde von ihm durch den Heiligen Geist „versiegelt“ (Eph. 4:30) und in den Leib Christi eingegliedert (1. Kor. 12:13). «

    Die Taufe gewährt nicht den automatischen Bezug des Heiligen Geistes, als wären dadurch alle Täuflinge für das ewigen Leben als regierende Könige im Himmel versiegelt. (Babytaufe)

    (1. Korinther 12:13) . . .Denn wahrlich, durch e i n e n Geist sind wir alle zu e i n e m Leib getauft worden, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie, und wir alle sind mit e i n e m Geist getränkt worden.

    Die Taufe bringt den persönlichen Glauben des Täuflings zum Ausdruck, damit sie alle eins mit Jesus im Glauben seien. Schon diese Einigkeit im Glauben und dessen Früchte sind in der Christenheit sehr umstritten. Christen morden Christen weil sie einer anderen Konfession angehören. Glaubensbrüder morden im Auftrage ihrer nationalen Regierungen Glaubensbrüder, weil die eine andere Staatsangehörigkeit haben. Christen verfolgen Menschen, weil sie eine andere Hautfarbe haben. Es ist daher unmöglich, dass sie alle einen sich widerstreitenden Heiligen Geist besitzen. Daher können sie auch nicht für eine himmlische, sich widerstreitende Regierung versiegelt worden sein. (Epheser 4:30)

    » Bei den Apostolischen Vätern verschob sich der Charakter der Taufe zu einem „gesetzlich verstandenen Eintrittsritus“ in die Kirche. «

    Tatsächlich hat sich die (Baby-) Taufe zu einem reinen Aufnahmeritual in eine (Christliche?) Glaubensgemeinschaft minimiert. Ein Baby kann mit Nichten die Lehren Jesu verstehen und sich seinem Gott und Gottes Sohn hingeben. Es wird nicht einmal gefragt, geschweige einer verständlichen Antwort von ihm abgewartet.

    Auch die Erwachsenentaufe ohne Nennung der Taufformel, wie bei Zeugen Jehovas üblich, erfüllt nicht die erforderlichen Voraussetzungen. Wir beten zum Vater im Namen unseres Herrn Jesus und rufen ihn am Ende unseres Gebetes an, indem wir sagen: „…im Namen unseres Herrn und Königs Jesus Christus“. Das ist biblisch, gut und richtig. Damit bringen wir zum Ausdruck, dass wir dem Vater unser Gebet nicht Kraft eigener Autorität, sondern im Namen einer höheren Autorität unseres Mittlers Jesus überbringen.

    Sie taufen im „Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ ohne dabei ein Wort zu sagen. Sie sagen, dass sie dem Täufling vorab die Bedeutung der Taufe erklärt haben. Das wäre so, als ob wir zum Vater beten würden, ohne dabei den Namen Jesu anzurufen, weil wir davon ausgehen, dass der Vater ohnehin Bescheid weis. Das wäre eine bodenlose Respektlosigkeit sowohl vor dem Vater, wie auch vor Jesus unserem König. Wir sind (noch) nicht in der Lage aufgrund unserer Stellung vor dem Vater eigene Gebete darzubringen.

    Wenn wir etwas im Auftrage einer höheren Autorität tun, dann müssen wir dessen Namen nennen, auch dann, wenn jeder vorab weis, in wessen Namen wir handeln.

    Aber der Verzicht auf die Taufformel hat noch eine weitere Bedeutung

    (Fortsetzung folgt)

    Ede

  • edelmuth an Athalja
    Oktober 13, 2015

    Guten Abend Athalja

    Wenn sie sich beharrlich weigern, die Taufformel zu sprechen, stellt sich mir die Frage nach dem Warum.

    Beachten wir den Schächer, der neben Christus am Pfahl starb. Er wurde nicht unterwiesen (hatte auch kein 80 Taufragen beantwortet), hatte keine Stunde Predigtdienst auf dem Zettel, (was die ersten Anzeichen für Abtrünnigkeit darstellt) und war nicht (als Zeuge Jehovas) getauft. Dennoch war er weiter als wir es heute sind. Ihm wurde von Jesus verbindlich eine Auferstehung im Paradies zugesichert. Wie war das möglich? Jesus hatte sein Herz beurteilt und in seinen Äußerungen annnehmare Früchte seines Glaubens gefunden (Jak. 2:26)

    Es ist somit nicht zwingend notwendig getauft zu sein, um gerettet zu werden und eine Auferstehung (auf der Erde) zu bekommen. Das gilt natürlich auch für alle treuen Juden, die vor Christus starben, und alle, die Christus noch nicht oder noch nicht richtig kennen gelernt haben.

    Warum forderte Christus dennoch seine Nachfolger verbindlich auf:

    (Matthäus 28:19-20) . . .Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. . . .

    Beachtet man, dass Christus ein Gesalbter Gottes war, so waren seine Jünger ebenfalls gesalbte Nachfolger Christi. Damit forderte Christus seine Jünger auf ebenfalls gesalbte Nachfolger zu machen, sie zu taufen und zu lehren, was er ihnen geboten habe.

    Die große Volksmenge, mit der es der Sklave überwiegend zu tun hat, sind aber keine gesalbten Nachfolger Christi. Sie sind Nachahmer Christi. Der Sklave spricht ihnen jegliche Salbung mit Heiligem Geist und damit den Bezug des Heiligen Geistes ab. Er billigt den übrigen Gesalbten, die von den Symbolen nehmen, einen geringen Bezug des Heiligen Geistes zu, der sich aber nicht erkennbar auswirkt. Lediglich die LK macht darin eine rühmliche Ausnahme, denn sie sind als alleinige, von Gott autorisierte Personen berechtig, die Beiträge, die von ihren ghostwiter aus der großen Volksmenge geschrieben werden, frei zu geben, so ihre Lehre. Sie sehen sich als der alleinige Kanal, der mittels des Heiligen Geistes von Gott geleitet und gebraucht wird. Doch dazu müssten sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft worden sein. Sind sie das?

    Die große Volksmenge mit irdischer Auferstehungshoffnung ist in der Situation wie der Schächer. Sie sind, auch wenn sie auferstehen, immer noch ungerecht, weil sie zuvor vom Vater nicht gerecht gesprochen wurden. Das erlaubt ihnen immer noch unwissendlich Fehler machen zu dürfen, die ihnen unverzüglich aufgrund Jesus Opfer vergeben werden, sodass sie nicht sterben. Die Gerechtsprechung ist nur den Gesalbten vorbehalten, weil sie eine Auferstehung zu himmlischem Leben erfahren. Ungerechtigkeit kann den Himmel nicht erreichen.

    Mich bewegt daher die Frage, ob bei den Zeugen Jehovas die Taufformel nicht bewusst weg gelassen wurde, um lediglich eine unbiblische Aufnahmezeremonie mit öffentlichem Gelöbnis auf die Organisation durchzuführen und den Täufling glauben zu lassen, dass er im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft worden sei, damit er sich selber an die Auflagen des Sklaven hält, und wenn er sich durch sein Bibelstudium einen gottgefälligen Glauben erworben hat, dann wie der Schächer von Jehova aufgrund seines Glaubens zu irdischem Leben gerettet wird.

    Ede

  • Ron West
    Oktober 13, 2015

    Hallo Ede,

    Deine Ausführungen scheinen zu zeigen, das Du Dir absolut sicher bist, das der Text aus Matth. 28 richtig überliefert wurde. Denke einfach mal darüber nach was Athalja an Recherche uns gezeigt hat.

    Warum die WTG eine Taufformel verwendet oder warum nicht ist für mich persönlich nicht von Bedeutung. Mir persönlich ist viel wichtiger zu erfahren, ob das geschriebene Wort (die Bibel) auch wirklich so wiedergegeben wird (zum Beispiel die Worte Jesu), wie sie tatsächlich im 1. Jahrhundert gesagt wurden.

    LG Ron

  • edelmuth an Ron West
    Oktober 13, 2015

    Hallo Ron

    Die Ausführungen Athaljas zur Taufformel, wie sie auch im Bibel Center unter „Taufe im Namen der Trinität“ zu finden sind, unterstellt, dass frühere Übsetzer und Verfechter der Trinität Matthäus 28:19,20 in ihrem Sinne verändert haben, um der Lehre von der Trinität Vorzug zu geben. Das ist sicherlich eine Interessante Überlegung. Dazu passt, dass der Täufling in Apg. 22:16 aufgefordert wird, den Namen des Herrn anzurufen (anzubeten). Die Anbetung Jesus ist nur für Trinitarier problemlos, weil sie in dem Vater, den Sohn und den Heiligen Geist ein und den selben Gott sehen, dessen eine oder andere Facette angebetet wird.

    Gläubige, die einen personellen Unterscheid zwischen den beiden Göttern, dem Vater und dem Sohn machen, würden bei der Anbetung des Sohnes einen anderen Gott, nämlich seinen Sohn Jesus, anbeten, was der Vater strickt verboten hat.

    Der Autor führt aus, dass die ersten Christen nie eine Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes durchgeführt haben. Ebenso verstößt die Anbetung Jesu gegen das 2. Gebot und gegen Matthäus 4:10.

    Wenn wir aber alle Dinge, die uns zweifelhaft erscheinen, aus der Bibel ausklammern, wo soll das beginnen und wo wird es enden. Machen wir dann nicht den gleichen Fehler wir die Bibelübersetzer, die die Bibel bzw. ihre Übersetzung ihrer Lehre unterordnen.

    Statt dessen sehe ich in der Taufformel keinen Beleg für eine Trinität oder einen Versuch die Lehre von der Trinität in der Bibel zu verankern, sondern in des Nennung des Vater, des Sohnes und des (oft in der Bibel üblichen) personifizierten Heiligen Geist einen Ausdruck der Vollständigkeit himmlischer Autorität aus Vater, Sohn und SEINER Kraft, dem Heiligen Geist.

    Dann ist Matthäus 28:19,20 wieder schlüssig.

    Ede

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Oktober 13, 2015

    „Muss ich mich erneut taufen lassen wenn ich nach der neuen Taufformel getauft wurde weil diese nicht der Bibel entspricht?“

    Zu der oben aufgeworfenen Frage, möchte ich hiermit einige Aspekte beifügen, die sehr informativ sein können. Es wird erklärt, was Taufe bedeutet und welche Taufformen u.a. vollzogen wurden. Die Regelungen über die Taufe erklären sich im Wesentlichen durch die zwei Pfeiler des „Missionsbefehls“: Taufe und Lehre. Hierzu werden im Verlauf Zitate angeführt. Schliesslich wird auch nach der berechtigten „Taufformel“ aus Matt. 28:18 – 20 Stellung genommen.
    Es handelt sich hiermit um relativ umfangreichen „Stoff“, der evtl. einiges an Diskussionspotential verbirgt.

    Betonen möchte ich ausdrücklich, dass es sich hier um Angaben diverser, kompetenter Quellen handelt, und nicht unbedingt meine Ansicht wiedergibt. Da ich die folgenden Informationen, bzw. Zitate, als hoch interessant werte, möchte ich sie euch ebenfalls zukommen lassen.

    1. Zitatauszug: Wesen der Taufe
    In der Taufe wird der Täufling gemäß der Lehre des Apostels Paulus in Christi Tod getauft und mit Christus „begraben in den Tod“. Der Vollzug der Taufe bezeichnet damit die sicht- und erlebbare „Schwelle“ zwischen dem alten Sein des Menschen in der Sünde und dem neuen Sein seines Lebens in Christus. Ihr Wasser „tötet“ und „schenkt Leben“ zugleich. Mit ihr erhält der Getaufte Anteil an Christi Auferstehung (vgl. Rö. 6). Gleichzeitig wird er Teil des universalen Leibes Christi durch die Taufe im heiligen Geist (1.Kor. 12:13).
    Die Taufe ist Ausdruck des göttlichen Versöhnungshandelns durch Kreuz und Auferstehung Christi.
    Wie dieses in Christus „ein für allemal“ zum Heil der Welt geschehen ist, so geschieht auch die Taufe zum Heil des Täuflings und bedarf keiner Wiederholung. Die Bibel erzählt nur in Apostelgeschichte 19:3-5 eine nochmalige Taufe, weil die erste Taufe dort keine christliche gewesen ist, sondern die Taufe des Johannes. Unterscheidende Kennzeichen der „christlichen“ Taufe sind dort das Wirken des Heiligen Geistes in ihr und die Taufe auf den Namen Jesu Christi.
    Der Glaube ist dabei Voraussetzung zum Erlangen des Heils; die Taufe ist eine Folge des Glaubens, sie kann dem Glauben aber auch vorausgehen. Als Geschehen im Heiligen Geist macht sie ihn der Rechtfertigung teilhaftig und bezweckt zugleich den Wandel in einem neuen Leben, das von der Knechtschaft in die Freiheit der Kinder Gottes und von der Sünde in den Dienst der Gerechtigkeit und in die Heiligung führt.
    Petrus erklärt, dass in der Taufe nicht der Schmutz vom Leibe abgewaschen wird, sondern dass die Taufe die Bitte an Gott um ein reines Gewissen ist, indem Jesus Christus von den Toten auferstanden ist.

    1. Pet. 3:21 (NGÜ):
    “Das Wasser von damals war das Gegenstück zum Wasser der Taufe, und dieses Wasser rettet jetzt euch. Denn bei der Taufe geht es nicht um etwas Äußeres, das Abwaschen von körperlichem Schmutz. Sich taufen zu lassen bedeutet vielmehr, Gott um ein reines Gewissen zu bitten. ´Und dass die Taufe uns rettet,` verdanken wir der Auferstehung von Jesus Christus“

    Die römisch-katholische Kirche nennt die Taufe die Grundlage des ganzen christlichen Lebens, das Eingangstor zum Leben im Geist und zu den anderen Sakramenten.
    Beim Vollzug der Taufe wird der Täufling vollständig untergetaucht (Immersionstaufe), um das „Sterben und Auferstehen in Christus“ zu symbolisieren.

    2. Zitatauszug: Die Taufe in der „Alten Kirche“
    Wer sich in den ersten Jahrzehnten des Christentums taufen ließ, tat dies wohl im Glauben daran, noch zu Lebzeiten die Wiederkunft Jesu Christi zu erleben. In der Taufe wurde der Täufling aus dem heidnischen Kontext herausgenommen und dem Machtbereich Jesu Christi unterstellt – was mit der Formulierung Taufe εις Χριστόν Ιησοῦν (eis Christón Iēsoûn, wörtl: „in Christus Jesus hinein“) gemeint ist. Und er wurde von ihm durch den Heiligen Geist „versiegelt“ (Eph. 4:30) und in den Leib Christi eingegliedert (1. Kor. 12:13). Während die biblischen Berichte die Taufe auf den Namen Jesu Christi kennen, folgte die frühe Kirche dem Taufbefehl Mat. 28: 19 und taufte auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
    Immer verbunden mit der Taufe war das Glaubensbekenntnis, dessen älteste Formulierung κύριος Ιἠσοῦς – Kyrios Jesus – „Jesus ist der Herr“ lautet (vgl. Rö. 10:9).
    Bei den Apostolischen Vätern verschob sich der Charakter der Taufe zu einem „gesetzlich verstandenen Eintrittsritus“ in die Kirche. Die Wassertaufe wurde nun als Abwaschung der bis dahin begangenen Sünden verstanden. Für die nach der Taufe begangenen Sünden mussten andere Wege gefunden werden: Gute Werke tun, Beichten, Verzichten, Tauf-Aufschub bis zum Lebensende, „Blut-Taufe“ (durch einen Tod als Märtyrer), passives Leiden nach dem Tod im Fegefeuer.
    Während die biblischen Berichte die Taufe auf den Namen Jesu Christi kennen, folgte die frühe Kirche dem Taufbefehl Mat. 28:19 und taufte auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
    Im Urchristentum geschah die Taufe vermutlich durch vollständiges Untertauchen des Täuflings. Bis etwa zum 12. Jahrhundert war das Untertauchen durchaus eine übliche Taufform in der römisch-katholischen Kirche.
    Im 3. Jahrhundert vertraten Cyprianus und Tertullian die Ansicht, durch die Taufe werde die durch die Erbsünde zerstörte Gottebenbildlichkeit wiederhergestellt. Zwar reichte theoretisch der Glaube dazu aus, wie bei den Aposteln, von denen die Bibel nicht berichtet, dass Jesus sie getauft hat, da jedoch Jesus den Befehl zur Taufe gegeben habe, bestehe für die Gläubigen ein Zwang zur Taufe.
    Dieselben Theologen stritten im Ketzertaufstreit darum, ob auch eine Taufe anzuerkennen sei, die nicht in einer mit dem katholischen Bischof verbundenen Gemeinde gespendet sei. Man einigte sich darauf, dass die trinitarische Taufformel das entscheidende Element darstelle. Der Geistempfang, der ursprünglich mit der Taufe verbunden war, wurde zur selben Zeit – wohl als Reaktion auf eine gnostische Lehre von mehreren der jeweiligen Stufe der Erkenntnis entsprechenden Taufen – aus der Taufhandlung herausgenommen und durch eigene Handlungen, die Salbung mit Chrisam und die Handauflegung, ergänzt.
    Die Bezeichnung der Taufe als „Erleuchtung“ (griech. phôtismós) in der Alten Kirche stammt aus dem 2. Kor. 4:6. Der Begriff verdeutlicht, dass der Täufling aus der Finsternis des Unglaubens in das Licht des Glaubens und Erkennens eintritt. Justin der Märtyrer schrieb hierzu Mitte des 2. Jahrhunderts in seiner Ersten Apologie: „Es heißt aber dieses Bad Erleuchtung, weil diejenigen, die das an sich erfahren, im Geiste erleuchtet werden.“
    Aurelius Augustinus sah in der Taufe das Handeln Jesu als „sichtbares Wort“ und „unsichtbare Gnade“, die in der „sichtbaren Taufhandlung“ die „Heilwirkung“ vollbringen. Die sakramentale Handlung prägt dem Täufling den „Charakter“ des neuen Menschen ein, wie ein Stempel der Münze. Augustinus formulierte die Lehre von der Taufe „als Heilmittel gegen die Erbsünde“.

    3. Zitatauszug: Stand die Taufformel aus Mat. 28: 19 überhaupt im Urtext?
    Es ist unter Theologen umstritten, ob die Taufformel auf den Namen DES VATERS, des Sohnes und des heiligen Geistes ursprünglich überhaupt im Text gestanden hat. In einigen Bibeln wird dies auch erwähnt.
    Von der Bedeutung her besagt die Taufformel in Matthäus 28: 19 (nach meiner Auffassung in etwa) folgendes: Der Täufling wurde, bzw. wird getauft, um fortan in der Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn durch die Kraft des heiligen Geistes zu leben. Der Begriff des Namens ist hier nicht wortwörtlich zu nehmen, sondern steht für Beziehung.
    Überliefert wurde die Formel in der frühen Zeit der Kirche von 110-325.
    Der Passus im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes kommt nur in der sogenannten „Didache“ einer in der damaligen Zeit oft gebräuchlichen Zusammenfassung der Apostellehre vor. Da aber in diese „Didache“ auch eindeutig heidnische Elemente eingeflossen sind, wie Sakramentalismus und andere Dinge, spricht dies nicht unbedingt für den ursprünglichen Gebrauch der Taufformel. Die Didache oder die Zwölfapostellehre, die Doctrina apostolorum, (gr. „didache ton dodeka apostolon“) ist die älteste bekannte außerbiblische Schrift der frühen Christenheit. (Es folgt weiter unten eine detaillierte Erklärung hierzu.)

    Der Kirchenhistoriker Eusebius, dem wir die meisten Informationen über das sogenannte Konzil zu Nicäa verdanken, hat den Vers sehr oft zitiert. Eigenartig ist, dass die Formel in der Zeit vor 325 in keinem seiner 20 Zitate vorkommt. Nach dem Konzil aber etwa 6 mal mit der Formel.
    Es ist aufgrund der Berichte in der Apostelgeschichte und den Aussagen des Paulus in seinen Briefen ziemlich wahrscheinlich, dass auf den Namen Jesu getauft worden ist. Von daher steht die Formel im Namen DES VATERS, des Sohnes und des heiligen Geistes zu mindestens in einem formalen Widerspruch dazu.
    Zu meinen, man könne der Problematik in einer gut gemeinten geistlichen Absicht ausweichen, wird dem Thema nicht gerecht.

    4. Zitatauszug: Matthäus 28:19 & Taufberichte in der Apostelgeschichte
    Der sogenannte Missionsbefehl Jesu an seine Jünger in Matthäus 28:19 ist vom Wortlaut her in allen bisher bekannten Handschriften gleich … und enthält in den uns aus allen Bibelübersetzungen bekannten Wortlaut mit der trinitarischen Taufformel.

    Mat. 28:18-20(NGÜ):
    Jesus trat auf sie zu und sagte: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. 19 Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.«

    Dieser Vers ist die einzige Schriftstelle, in welcher im Neuen Testament überhaupt je eine solche trinitarische Formel („auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes“) vorkommt. Keine andere Schriftstelle im Neuen Testament enthält diese Worte, selbst an den Stellen, wo etwa der Vater, wie auch der Sohn und der Heilige Geist im unmittelbaren Kontext erwähnt werden. Weiterhin fällt auf, dass alle anderen Stellen, in denen im Neuen Testament dann von der Taufe gesprochen wird, nirgends eine Taufe „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes“ berichtet wird.
    Diese Umstände werfen ein besonderes Licht auf die Stelle in Mat. 28:18-20, bzw. konkret auf die Taufformel in Vers 19. Warum sollte Jesus diese Worte gesagt haben, wenn dann hinterher über die Apostel und Jünger an keiner Stelle berichtet wird, dass sie eine solche Taufe ausgeführt hätten? Warum wird in der Apostelgeschichte berichtet, dass Menschen „auf den Namen Jesu Christi“ bzw. „auf den Namen des Herrn“ getauft wurden aber an keiner einzigen dieser Stellen je erwähnt wird, dass diese Taufformel aus Mat. 28:19 benutzt wurde … und das, obwohl diese Worte doch zu den letzten Anweisungen Jesu an seine Apostel und Jünger gehörten und heutzutage bzw. seit Jahrhunderten von den Kirchen als so unvergleichlich bedeutsam angesehen werden?
    Der erste Bericht nach dem Ereignis in Mat. 28, in dem eine Taufe erwähnt wird, ist der Bericht in Apostelgeschichte 2, als Petrus am Tag der Pfingsten seine Zuhörer am Ende seiner Predigt aufforderte, sich zu bekehren und getauft zu werden.

    Apg. 2:38 (NGÜ):
    »Kehrt um«, erwiderte Petrus, »und jeder von euch lasse sich auf den Namen von Jesus Christus taufen! Dann wird Gott euch eure Sünden vergeben, und ihr werdet seine Gabe, den Heiligen Geist, bekommen.

    Die Ereignisse in Mat. 28 und Apg. 2 liegen nur wenige Tage auseinander … sollte Petrus etwa die Worte seines Herrn bereits vergessen haben? Sollte Petrus aus eigenen Überlegungen die Worte seines Herrn abgeändert haben und die trinitarische Taufformel durch eine andere ersetzt haben? Solches ist eigentlich angesichts dessen, was uns in den Berichten in der Apostelgeschichte berichtet wird, nicht anzunehmen! Auch lesen wir nicht nur bei Petrus davon, dass Menschen auf den Namen Jesu getauft wurden und nicht mit einer trinitarischen Taufformel … gleiches trifft auch für andere Apostel zu. Wie aber ist dies zu erklären?

    Aus den relativ vielen Stellen in den NT Schriften, in denen die Taufe erwähnt wird, spricht deutlich und eindeutig, dass es um eine Taufe „im Namen Jesu Christi“ bzw. „auf den Namen Jesu Christi“ ging und dass die frühe Gemeinde offenbar keinerlei trinitarische Taufformel kannte. Alle Stellen mit Berichten über Taufen schildern das Taufereignis ohne jeglichen Hinweis auf einen „trinitarischen“ Namen bzw. eine trinitarische Lehre!

    Hier einige weitere Beispiele aus der Apostelgeschichte:
    Apg 8,16 …getauft auf den Namen des Herrn Jesus.
    Apg 10,48 …zu taufen in dem Namen Jesu Christi
    Apg 19,5 …taufen auf den Namen des Herrn Jesus.
    Apg 22,16 …rufe seinen Namen an und lass dich taufen …

    Dieser Sachverhalt gibt zu denken, denn es kann eigentlich wohl nicht sein, dass Jesu letzte Worte vor seiner Himmelfahrt von den Aposteln ignoriert wurden und diese sich schon so kurze Zeit danach nicht mehr an die Anweisungen ihres Herrn hielten oder daran erinnerten. Bemerkenswert ist zudem, dass diese verschiedenen Berichte inhaltlich miteinander übereinstimmen und an sich keinerlei Anlass geben, ihr Zeugnis in Frage zu stellen. Andererseits gibt es in all den bisher bekannten existierenden Handschriften, die das Ende des Matthäusevangeliums enthalten, in dem Vers in Mat. 28:19 ausschließlich den Wortlaut mit der trinitarischen Taufformel.
    Das Problem
    Es ist klar, dass eigentlich nicht beide Sachverhalte in gleicher Weise als Original in Frage kommen können, denn dazu sind sie nicht nur in ihrem Wortlaut zu unterschiedlich, sondern vor allem in der Sache (der Lehre). Eine Stelle redet von einer Taufe auf „drei“ Namen im Sinne der Trinitätslehre, die anderen Stellen dagegen reden einheitlich von einer Taufe auf nur einen Namen, den Namen des Herrn Jesus. Die zwei Varianten stehen nicht in Einklang miteinander, und es ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass eine dieser zwei Varianten offensichtlich nicht der ursprünglich offenbarten Wahrheit entspricht, sondern es sich um einen erst zu späterer Zeit abgeänderten Text handeln muss.

    Die Frage, die nun geklärt werden muss lautet: Welches ist die ursprünglich offenbarte Wahrheit bzgl. dieses Sachverhalts und wo liegt der Fehler in dieser Angelegenheit?

    5.Zitatauszug: Wurden Fehler mit der Taufformel gemacht?
    Es gibt mehrere Möglichkeiten, die als Lösung bzw. Lösungsansatz in Frage kommen und berücksichtigt werden müssen, z.B.: (1) Jesu Worte in Mat. 28:19 enthielten die trinitarische Taufformel, dann könnte es sein, dass die Apostel und Jünger (a) seine Anweisung vergessen hatten und aus irgendeinem Grund anders tauften, (b) ihn nicht korrekt verstanden hatten und anders tauften und dabei meinten, seine Anweisungen auszuführen, (c) ihn nicht korrekt verstanden hatten und nach eigenem Ermessen eine „Ersatzlösung“ einführten, (d) ihn korrekt verstanden hatten und in Ungehorsam anders handelten. (2) Jesu Worte in Mat. 28:19 enthielten die trinitarische Taufformel gar nicht, dann kann es sein, dass (a) Jesus zwar von Taufe redete und zwar so, wie die Apostel sie dann ausführten, (b) Jesus gar nichts von Taufe sagte und die Berichte über spätere Taufen gar nichts mit Mat. 28:19 zu tun haben, usw. Wie können wir nun bestimmen, welche der verschiedenen Möglichkeiten in Frage kommen und welche ausgeschlossen werden können?
    Eine weitere Schwierigkeit bzgl. dieser Angelegenheit ist die Tatsache, dass ausgerechnet auf dem in diesem einen Vers überlieferten Wortlaut jener Aussage Jesu die Kirchen über Jahrhunderte hinweg ein überaus „riesiges“ theologisches Gebäude aufgebaut und zudem eine für ihre Identität mitbestimmende Praxis entwickelt haben: Die Wassertaufe im Namen der Trinität. Merkwürdigerweise scheinen all die anderen Verse dabei mehr oder weniger ignoriert zu werden oder kein sonderlich großes Gewicht zu haben. Es wird manchmal argumentiert, in den Versen würde halt lediglich der Name des Sohnes erwähnt, die Apostel hätten aber definitiv „im Namen des dreieinigen Gottes“ entsprechend der Anweisung Jesu gehandelt. Sollte sich herausstellen, dass der uns bekannte Wortlaut in Mat. 28:19 mit der trinitarischen Taufformel nicht Teil des Originals ist und Jesus einen solchen Taufbefehl gar nicht erteilt hat, so ergeben sich natürlich enorme Probleme für die großen Kirchen, die dann nämlich eingestehen müssten, dass sie seit Jahrhunderten einer Manipulation des Textes durch offensichtlich „trinitarisch“ beeinflusste Kräfte zum Opfer gefallen sind. Zudem würde nicht nur die Taufpraxis einer totalen Reformation unterzogen werden müssen, sondern die Trinitätslehre als solche hätte die einzige textliche Stütze verloren und könnte wohl kaum aufrechterhalten werden.
    Jeder Mensch ist vor Gott und seinem eigenen Gewissen verantwortlich für das, was er/sie denkt und glaubt. Wir können nicht die Verantwortung für unseren Glauben auf andere abschieben, so als seien die dran schuld, dass wir möglicherweise etwas Falsches glauben. Sicher, wir alle sind der Gefahr ausgesetzt, einer falschen Information zu glauben und eine Lüge als Wahrheit anzunehmen, aber wir sind dafür verantwortlich und sollten nüchtern und wachsam sein und sorgfältig prüfen, was wir gelehrt wurden oder gelehrt werden, um nicht irgend welchen Lügenmärchen zu glauben, die doch anhand der Schrift als falsch entlarvt werden können.
    Haben die Apostel einen Fehler gemacht?
    Oben wurden, bei der Darstellung des Problems, verschiedene Möglichkeiten zur Beantwortung der entstehenden Fragen und eine Lösung des Problems, erwähnt. Diese Ansätze gehen im Grunde auf zwei entscheidende Punkte aus:
    (1) der überlieferte Wortlaut in Mat. 28:19 ist korrekt und die trinitarische Taufformel gehört zu Jesu Worten, oder aber
    (2) der überlieferte Wortlaut in Mat. 28:19 ist inkorrekt, und die trinitarische Taufformel wurde erst später in den Vers eingefügt.
    Wir wollen zunächst einmal annehmen, dass der uns überlieferte Wortlaut in Mat. 28:19 korrekt ist und Jesus tatsächlich den Aposteln und seinen Jüngern geboten hat: „Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes … “ Was ergibt sich dann als Konsequenz?
    Wie alle nachfolgenden Berichte in der Apostelgeschichte und auch Erwähnungen bzgl. Taufe in den neutestamentlichen Briefen aufzeigen, wurde nirgends diese Taufanweisung aus Mat. 28:19 tatsächlich ausgeführt. Die verschiedenen Berichte, in denen unterschiedliche Personen beteiligt sind, stimmen in sich völlig miteinander überein und sagen absolut nichts über eine Taufe „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Es werden nicht einmal die drei Kernbegriffe Vater, Sohn und Heiliger Geist in dieser Form zusammen in den Berichten erwähnt. Ja, nicht nur gibt es keinerlei Taufbericht mit dieser Trinitäts-Namensformel, es gibt auch keinerlei andere Berichte über irgendwelche anderen Ereignisse oder Handlungen in der frühen Gemeinde, bei denen diese Formel auch nur andeutungsweise benutzt worden ist.
    Um die Wahrheit zu erkunden und zu finden, muss man bestimmte allgemeine Gegebenheiten von Vernunft und Logik bei der Auswertung der jeweils vorliegenden Fakten anwenden. Welches sind logische und vernünftige Überlegungen und Verknüpfungen, aufgrund derer dann ein Sachverhalt korrekt ins Gesamtbild eingeordnet werden kann? Ein wichtiges Prinzip ist, dass bei vielen und voneinander unabhängigen in sich übereinstimmenden Aussagen und lediglich einer oder wenigen widersprüchlichen Aussagen die vielen übereinstimmenden mit größerer Wahrscheinlichkeit der Wahrheit entsprechen und bei der einen bzw. den wenigen das Problem zu suchen ist.
    Die vielen Aussagen bzgl. Taufereignissen stimmen darin überein, dass jeweils Taufen „im Namen Jesu Christi“ bzw. „im Namen des Herrn Jesus“ geschahen. Die vielen Aussagen enthalten keinerlei auch nur andeutungsweise Hinweise auf Taufen „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ ! In den uns vorliegenden Berichten in der Apostelgeschichte sind unterschiedliche Personen beteiligt, u.a. Petrus, Philippus, Paulus … und unter ihrer Anleitung und Predigt werden Leute getauft auf den Namen Jesu Christi, auf den Namen des Herrn Jesus. Keiner von ihnen erwähnt etwas von einer „Trinität“ (Vater und Sohn und Heiliger Geist), geschweige denn ermutigt oder gebietet eine Taufe mit einer trinitarischen Namensformel. Die biblischen Berichte bekunden weiterhin, dass diese Taufen offensichtlich wirksam waren bzw. dem Willen Gottes entsprachen, denn die so Getauften wurden in der Tat vom Herrn der Gemeinde hinzugefügt! Aus diesen Berichten lässt sich unschwer ableiten und bestimmen, dass in der frühen Gemeinde keine Taufe auf den Namen einer Trinität gepredigt wurde, sondern eine Taufe auf den Namen des Herrn Jesus Christus.
    Aufgrund der Berichte in den NT Schriften kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die Apostel und anderen Gläubigen offensichtlich keinen Fehler machten, sondern dass ihre Anweisungen, ihre Predigt bzgl. des Namens Jesu Christi und getauft werden auf den Namen des Herrn Jesus absolut korrekt waren und dem Willen Gottes entsprachen und uns die Wahrheit bzgl. dieser Angelegenheit vermitteln!

    6.Zitatauszug: Was ist dann aber mit Matthäus 28:19?
    Da aufgrund der vielen anderen Berichte feststeht, dass Taufen in der frühen Gemeinde „auf den Namen des Herrn Jesus“ geschahen und keinerlei trinitarische Formel dabei verwendet wurde, und diese Berichte in sich alle eindeutig sind und miteinander übereinstimmen, muss das Problem mit dem Wortlaut in Mat. 28:19 zu tun haben. Was hat es mit diesem Vers und den uns darin in allen erhaltenen bislang bekannten alten Handschriften auf sich?
    Wie bereits kurz erwähnt, gibt es nicht nur alte Handschriften der biblischen Bücher selbst, sondern auch Handschriften von Schriften der Kirchenväter aus den frühen Jahrhunderten n.Chr. Von besonderem Interesse für die biblische Textforschung sind jene Handschriften, in denen biblische Berichte zitiert werden, da uns darin der Wortlaut des biblischen Textes mitgeteilt wird, welcher der Schreiber jenes Schriftstücks vorliegen hatte und aus dem er zitiert hat. Da alle erhaltenen biblischen Handschriften den Wortlaut mit der trinitarischen Formel enthalten, stellt sich die Frage, ob es möglicherweise Schriften von Kirchenvätern gibt, in denen dieser Teil aus Mat. 28:19 zitiert wird und die uns weitere Erkenntnisse zur Lösung des Problems vermitteln könnten.
    In der Tat gibt es einige sehr bemerkenswerte Schriften, in denen Mat. 28:19 erwähnt bzw. zitiert wird, und diese stammen im Wesentlichen aus der Feder des Kirchenvaters Eusebius von Cäsarea, der vor allem als „Vater der Kirchengeschichte“ bekannt geworden ist. Er wurde ca. 260-265 n.Chr geboren und starb im Jahre 339 n.Chr.; als sein Hauptwerk gilt seine Kirchengeschichte. Eusebius selbst war eigentlich ein Vertreter der Trinitätslehre, und man würde normalerweise vermuten, dass sich in seinen Schriften immer, wenn er die Stelle aus Mat 28,19 zitiert oder darauf zu sprechen kommt, der Wortlaut mit der trinitarischen Taufformel stehen wird, falls er denn in den Eusebius zur Verfügung stehenden biblischen Handschriften des Matthäusevangeliums so stand. Bemerkenswert ist aber, dass gerade das nun nicht unbedingt der Fall ist! Vielmehr finden sich in seinen Schriften eine ganze Reihe von Zitate und Hinweisen auf Mat 28,19, in denen nun eine solche Taufformel gar nicht erwähnt wird!
    Die wenigen Zitate, in denen der trinitarische Wortlaut enthalten ist, entstammen allesamt Schriften, die Eusebius erst nach dem Konzil von Nicäa (325 n.Chr.) geschrieben hat, wohingegen seine Schriften aus der Zeit vor diesem Konzil eine Lesart ohne die trinitarische Taufformel enthalten.

    7. Zitatauszug: Woher stammt die trinitarische Taufformel?
    Es gab offensichtlich in den frühen Jahrhunderten Bemühungen, diese Formel in die Lehre einzuführen und letztlich „im Text der Bibel zu verankern“ …. nur, lässt sich erkunden, wie es hierzu kam?
    Die früheste Erwähnung einer trinitarischen Taufformel findet sich in der Didache, auch „Apostellehre“ oder „Lehre der Apostel“ genannt. Die Didache ist eine Sammlung von Fragmenten von Schriftstücken, von denen angenommen wird, dass die ersten Kapitel vermutlich gegen Ende des 1. Jhdts, weitere Teile dann in der ersten Hälfte des 2. Jhdts n.Chr. also ca. 80-150 n.Chr.) aufgezeichnet wurden. Erstaunlich ist, dass in diesem relativ kleinen Werk (nur ca. 100 Verse sind insgesamt erhalten) eine Reihe von Aussagen zu finden sind, die einige falsche Lehren und Praktiken stützen, die sich später insbesondere im römischen Papsttum mit seinen Messen, Gebetbüchern, Taufritus mit Begießen statt Untertauchen, Beichte u.a, wiederfinden. Betrachtet man die Didache einmal vor diesem Hintergrund, so wird deutlich, dass es sich angesichts der gewaltigen Irrtümer bei diesem Dokument keineswegs um Lehre handelt, die der Herr Jesus seinen Aposteln gegeben haben soll.
    In der Didache wird in Kap. 7 folgendes bzgl. der Taufe gesagt: „7,1 Betreffs der Taufe aber: Tauft so: Nachdem ihr dies alles zuvor gesagt habt, tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes mit lebendigem (= fließendem) Wasser. 7,2 Wenn du aber kein lebendiges Wasser hast, taufe in anderem Wasser. Wenn du aber nicht in kaltem Wasser (taufen) kannst, (dann) in warmem. 7,3. Wenn du aber beides nicht hast, dann gieße auf den Kopf dreimal Wasser auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. 7,4. Vor der Taufe aber sollen der Täufer und der Täufling fasten und wenn möglich einige andere. Du sollst aber dem Täufling befehlen, einen oder zwei Tage lang vorher zu fasten.“
    Wenn man dies liest und mit den biblischen Berichten in der Apostelgeschichte und anderen NT Schriften vergleicht, ist offenbar, dass diese Angaben in der Didache offensichtlich nicht mit dem biblischen Zeugnis übereinstimmen, sondern von der biblischen Wahrheit abweichende Praxis einiger Christen aus jener Zeit (2. Jhdt n.Chr.) schildert. Es ist auch leicht zu erkennen, dass sich genau dieser Wortlaut dann später in den erhaltenen Abschriften des Matthäusevangeliums aus der Zeit nach dem Konzil von Nicäa wiederfindet. Bemerkenswert ist auch, dass Eusebius nicht viel von der Didache hielt und sie „unecht“ bezeichnete.

    Abschlussbemerkung
    Folgender Text ist der wahrscheinlich getreueste Bibeltext, den Jesus in Matt. 28:19,20 aussprach:

    »Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.«

    Die aufgeworfene Diskussionsfrage war:
    Muss ich mich erneut taufen lassen wenn ich nach der neuen Taufformel getauft wurde weil diese nicht der Bibel entspricht?

    Meine überzeugende Antwort darauf ist: Nein! Mit dem Untertauchen (bei meiner Taufe) hat meine Hingabe seine Erfüllung! Die „Institution“ – oder Körperschaft – ist nicht massgebend dafür. Es ist MEINE HINGABE AN JHWH UND JESUS!

    Ich hatte mich JHWH in der Überzeugung hingegeben weil: ich Jesus erkennen durfte und Jesus be-/folgen möchte, denn nur dadurch habe ich Zugang zu JHWH und Jesus selbst. Nur wenn ich Jesus „befolge“ kann ich einer seiner Jünger werden.

    Mit tiefer Verbundenheit
    Athalja

  • Tirza an Athalja
    Oktober 13, 2015

    Lieber Athalja,

    wenn du noch offen bist für eine weitere Vertiefung zu dieser
    Thematik, dann bitte ich dich herzlich, dir einmal
    bei Yuotube das Video anzusehen:
    Die 7 wichtigsten Fragen zur Taufe, Teil 1/2

    Unserem Herrn Jesus Christus anbefohlen & liebe Grüße

    Tirza

  • Argentum
    Oktober 13, 2015

    Hallo an alle:
    Habe gerade auf jw.org zum Thema Taufe dies gefunden:

    „Man muss sich auch immer bewusst sein, dass die Hingabe Jehova Gott gilt, nicht einem Werk, einer Sache, irgendwelchen Menschen oder einer Organisation. Durch die Hingabe und die Taufe geht man eine sehr enge Freundschaft mit Gott ein, ein ganz vertrautes Verhältnis zu ihm.“

    Ist das jetzt veraltet und vergessen worden, zu über arbeiten?

    LG Argentum

  • Alois
    Oktober 13, 2015

    Liebe Argentum

    Das ist mir schon seit Jahrzehnten bei der WTG aufgefallen, nicht alles ist falsch und Wahrheit wird mit Lüge vermischt.

    Wenn sich jemand kritisch über die WTG und der LK äußert hält man demjenigen die 2. Tauffrage vor. Umgekehrt schreibt man aber das was Du gepostet hast um den Schein zu waren dass sie nur Gott folgen. Aber einen Schönheitsfehler hat die Aussage der WTG dann doch, sie haben Jesus völlig außer acht gelassen. Wer nicht mit Jesus eine enge Freundschaft eingeht, ihn als direkten Herrn und Haupt mit Freude anerkennt, der kann auch kein Freund Gottes werden.
    Das wäre etwa so als wollte ich mit meinem Chef, den ich weder direkt sehen kann, noch mit ihm direkt reden kann, eine enge Freundschaft eingehen wollen, ohne mit dem Chefsekretär zu reden.

    Das funktioniert so nicht. Niemand kommt zum Vater ohne Jesus. Daraus folgt, niemand kann ein Freund des Höchsten werden ohne Jesus. Aber Jesus haben die WTG- Zeugen durch die LK ersetzt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Argentum
    Oktober 13, 2015

    Lieber Alois,
    Du hast Recht.
    Außerdem vermischen sie das Wort Gottes und den das Verständnis durch den heiligen Geist, mit der vom Geist geleiteten Organisation:

    Alte Tauffrage:

    Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Loskaufsvorkehrung Jehova Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willen zu tun, wie dieser dir durch Christus Jesus und durch Gottes Wort geoffenbart und durch Gottes heiligen Geist verständlich gemacht wird?”

    Neue Frage:

    Bist du dir darüber im klaren, daß du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?”

    Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes getauft?
    Ich finde das schon wichtig, wenn Jesus das so gesagt hat…

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Gerd
    Oktober 13, 2015

    Omma hat’s gut beschrieben, ich fühle, dass sie eher darauf appelliert die Zeremonie selbst, nicht über zu bewerten.

    Beim Lesen der Paulusbriefe wird klar, dass er in der Freiheit der Kinder Gottes keinen Wert auf irgendwelche speziellen Glaubenshandlungen legt, wie als Vergleich bei uns zu Pfingsten mittels Backenstreiche an Firmlingen den heiligen Geist zu beschwören versucht. Die Bereitschaft zum Empfang des hlg. Geistes, das ist primäre Voraussetzung.
    Vor 2 Tagen sah man im TV wie ein Königsbaby am Kopf mit Taufwasser befeuchtet wurde und es dabei wie am Spieß schrie. Da wird diese Zugehörigkeitszeremonie, ohne Glauben, direkt zur Karikatur. Und der Trick mit dem Taufpaten ist für mich genau so eine Irreführung, wie ein ZJ bei der Taufansprache und Einschwörung zur Organisation, ein Mitglied einer Organisation wird und d i e s e r ergeben sein soll.

    Zurück zu Paulus: er legte überhaupt keinen wert auf die Taufzeremonie, er war sogar froh nicht zu Viele damit „behandelt“ zu haben:

    1. Kor. 1: 13 Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus‘ Namen getauft worden?
    14 Ich danke Gott, daß ich niemand von euch getauft habe, außer Krispus und Gajus,
    15 auf daß nicht jemand sage, daß ich auf meinen Namen getauft habe.
    16 Ich habe aber auch das Haus des Stephanas getauft; sonst weiß ich nicht, ob ich jemand anders getauft habe.
    17 Denn Christus hat mich nicht ausgesandt zu taufen

    Wie es Tommy schon schrieb: wichtig ist es zum HERRN zu g e h ö r e n, diese Zugehörigkeit erfolgt nicht durch eine Wassertauchung, das muss vorher schon innerlich vollzogen worden sein! Wie bei der Ehezeremonie, oder weltlich: beim Schwur auf die Republik, das sollte längst ein gewissensmäßiger Beschluss sein.

    Petrus drückt sich so aus, 1. Brief 3:
    15 sondern heiliget Christus, den Herrn, in euren Herzen. Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung gegen jeden, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht;
    16 indem ihr ein gutes Gewissen habt…
    21 welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe (nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott)

    Was tatsächlich „rettet“ ist uns längst bekannt. Wir brauchen keine sichtbare Bestätigung unseres Glaubens, oder gar eine Art „Nottaufe“ um unserem himmlischen Vater bekannt zu sein.

    So würde i c h (mit Vorbehalt) in der Taufe eher ein Bekenntnis für die Mitgläubigen sehen, wie die Besucher einer Hochzeit erkennen, dass hier Zwei zusammen ziehen, die sich aber vorher schon das Versprechen gaben.

    Dieses gegenseitige Erkennen, zeigt gut Hebr. 8:

    10 Denn dies ist der Bund, den ich dem Hause Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Indem ich meine Gesetze in ihren Sinn gebe, werde ich sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen zum Gott, und sie werden mir zum Volke sein.
    11 Und sie werden nicht ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! denn alle werden mich erkennen vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen.

    Zwei Kapitel vorher sagt der gleiche Schreiber:

    1 Deshalb, das Wort von dem Anfang des Christus lassend, laßt uns fortfahren zum vollen Wuchse und nicht wiederum einen Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott, 2 der Lehre von Waschungen und dem Hände-Auflegen und der Toten-Auferstehung und dem ewigen Gericht.

    Was wir nicht versäumen dürfen, ist jedoch die „Taufe durch den heiligen Geist!“ –
    1.Kor. 12: 13 Denn auch in einem Geiste sind wir alle zu einem Leibe getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geiste g e t r ä n k t worden.

    Fragen wir uns selbst ernsthaft: braucht Gott und Jesus eine sichtbare Handlung um zu erkennen ob wir zu ihm gehören? Wenn wir unser Bekenntnis zu diesen göttlichen Verwandten schon einmal kund getan haben, brauchen diese dann noch eine weitere zeremonielle Bestätigung?

    Das sind meine (möglich: fehlbaren) Schlussfolgerungen zur gestellten Frage 🙂

    Gerd

  • Omma
    Oktober 13, 2015

    Lieber Bruder,

    ich möchte mich zu deiner Frage: „Wenn sich heute jemand taufen lassen will, welche Alternativen gibt es?“ äußern.

    Dabei kommt es mir zunächst auf das Wort „HEUTE“ an. Dazu muss ich etwas ausholen, da die Auffassungen bezüglich der Wirkung der Taufe in den christlichen Kirchen und Gemeinschaften verschieden sind; sie kann die EINGLIEDERUNG IN DIE GEMEINSCHAFT der Christen oder ein öffentliches Glaubensbekenntnis BEDEUTEN. In vielen Religionsgemeinschaften begründet aber die Taufe in kirchenrechtlicher Hinsicht die MITGLIEDSCHAFT DES GETAUFTEN IN DIE RELIGIONSGEMEINSCHAFT.

    Das ist wichtig zu wissen. Denn neben dieser kirchenrechtlichen Bedeutung der Taufe kann sie auch Rechtsfolgen für die staatliche Rechtsordnung haben. Dass bedeutet der Staat anerkennt die durch die Taufe begründete Mitgliedschaft auch da an, wo daraus Rechte oder Pflichten im staatlichen Bereich folgen. So hat eine KdöR das Recht Kirchensteuern zu erheben. Nur durch einen offiziellen Austritt kann man diesem entgehen.

    Welche Anweisungen finden wir in der Bibel? Jesu einfache Anweisung lautet:

    Matthäus 28:19 (NGÜ)
    19 Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; TAUFT SIE AUF DEN NAMEN DES VATERS, DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES …

    In späteren Bibelberichten, lautet die Taufformel schlicht: „auf den Namen Jesu Christi“. Die Bibel spricht nur einmal davon, dass sich Gläubige ein zweites Mal taufen ließen:

    Apostelgeschichte 19:2-5 (NGÜ)
    2 »Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr zum Glauben gekommen seid?«, fragte er sie. »Den Heiligen Geist empfangen?«, entgegneten sie. »Wir haben nicht einmal gehört, dass der Heilige Geist schon gekommen ist!« –
    3 »Was für eine Taufe ist denn an euch vollzogen worden?«, wollte Paulus wissen. »Die Taufe des Johannes«, erwiderten sie.
    4 Da sagte Paulus: »Johannes rief das israelitische Volk zur Umkehr auf und taufte die, die seinem Aufruf folgten. Aber er verband damit die AUFFORDERUNG, AN DEN ZU GLAUBEN, DER NACH IHM KOMMEN WÜRDE, NÄMLICH AN JESUS.«
    5 Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen von Jesus, dem Herrn, taufen.

    Wichtig für uns ist, AUCH HEUTE, dass wir VERSTEHEN, warum wir uns taufen lassen. Der Täufer ist nicht die wichtigste Person, sondern es ist eine Angelegenheit zwischen dem Täufling und seinem Herrn, das sind die Hauptpersonen.

    Von Philippus nach seinem biblischen Verständnis gefragt, antwortete der Äthiopier: „Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet?“. Nachdem ihm das Evangelium VON JESUS gepredigt wurde, wurde er DURCH PHILIPPUS GETAUFT.

    Apostelgeschichte 8:36-38 (NGÜ)
    36 Als sie nun, ´ins Gespräch vertieft,` die Straße entlangfuhren, kamen sie an einer Wasserstelle vorbei. »Hier ist Wasser!«, rief der Äthiopier. »Spricht etwas dagegen, dass ich getauft werde?«
    38 Und er befahl, den Wagen anzuhalten. BEIDE, Philippus und der Äthiopier, stiegen ins Wasser, und Philippus taufte den Mann.

    Es wird nichts von einer besonderen Zeremonie gesagt. Ein gläubiger Ungetaufter und ein gläubiger Getaufter stiegen in irgendein Gewässer, und die Taufe wurde vollzogen. Für mich ein sehr schönes Beispiel, auch für HEUTE.

    Ganz liebe Grüße von Omma

  • Tommy
    Oktober 13, 2015

    So isses Omma,
    durch die Taufe gehoert man (im guenstigsten Fall) zu niemand, ausser zum Herrn.
    Tommy

  • Edelmuth
    Oktober 13, 2015

    Mich regt an der 2. Taufrage auf…

    “Bist du dir darüber im klaren, daß du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?”

    Kann man sich durch die Taufe auch als ein Zeuge Jehovas, der Zeugnis über Jehova und Jesus ablegt, zu erkennen geben, der NICHT mit einer Organisation verbunden ist? Sicherlich! Ein Zeuge Jehovas ist ein Zeuge von Jehova, auch wenn er nicht mit der Organisation verbunden ist.

    Die Formulierung „mit der vom Geist geleiteten Organisation“ wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. Zeugen Jehovas gelten in vielen aber nicht allen Dingen als sehr präzise. Unter dem Geist, der die Organisation leitet, kann man viel verstehen. Ist es der Geist der Selbstsucht, der Lieblosigkeit, der Habgier…? Wenn damit der Heilige Geist gemeint sein soll, warum sagt man das nicht? Ist man sich darüber im Klaren, dass das falsch und anmaßend wäre?

    Was versteht ein Täufling unter „verbunden“ sein? Das ist interpretierbar. Die Organisation versteht darunter absoluten Gehorsam. Versteht das auch der Täufling vor seiner Taufe so? Warum sagt man ihm das nicht genau und präzise, sondern bemüht eine so schwammige Formulierung? Vielleicht um den Täufling über die wahren Absichten zu täuschen?

    Warum dieses öffentliche Gelöbnis. Will die Organisation aufgrund dieser Tauffrage einen Bruder vor das Komitee bringen? Nein! Die beiden Tauffragen sollen den Täufling psychologisch nötigen sich an die Anweisungen des Sklaven zu halten, etwas, das Jesus, unser König, nie gefordert hat. Ein (öffentliches) Gelöbnis zur Taufe ist in der Bibel nicht vorgesehen, schon gar nicht als Bekenntnis zu irgendeiner Organisation.

    Ede

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