28 Comments
  • Achim
    Oktober 27, 2013

    Lieber Manfred, liebe Geschwister,

    und ich habe in Joahnnes 12:41 folgende Worte gefunden:
    Diese Weissagung Jesajas bezog sich auf Jesus, denn Jesaja hatte dessen Herrlichkeit gesehen.

    Das bestätigt ebenfalls dass Jesus aktiv tätig war, bevor er auf die Erde kam.

    Liebe Grüße
    Achim

  • Manfred
    Oktober 27, 2013

    Liebe Geschwister,

    Ich habe gerade in 1. Petrus gelesen und einen indirekten Hinweis darauf gefunden, dass Christus schon zu Zeiten des alten Testaments gewirkt hat. Wir lesen:

    Schon die Propheten haben nach dieser Rettung gesucht und geforscht, und sie haben vorausgesagt, wie reich Gott euch beschenken würde. In ihnen wirkte bereits der Geist Christi. Er zeigte ihnen, dass Christus leiden müsste und danach Ruhm und Herrlichkeit empfangen würde. Daraufhin forschten die Propheten, wann und wie dies geschehen sollte. Gott ließ sie wissen, dass diese Offenbarungen nicht ihnen selbst galten, sondern euch. Nun sind sie euch verkündet worden, und zwar von denen, die euch die rettende Botschaft gebracht haben. Gott erfüllte sie dazu mit dem Heiligen Geist, den er vom Himmel zu ihnen sandte. Diese Botschaft ist so einzigartig, dass selbst die Engel gern mehr davon erfahren würden. (1 Petrus 1:10-12 HFA)

    Im Vers 10 wird gesagt, dass schin in den damaligen Propheten der Geist Christi gewirkt hat. Somit kann er nicht untätig gewesen sein.

    Liebe Grüsse Manfred

  • sarai
    Oktober 27, 2013

    Liebe Bibelschürfer,

    irgendwie ist es meines Wissens nach das Gedankengut der MORMONEN; diese behaupten schon seit 1823, daß der Name von Jesus eigentlich Jehova heisst, und Gott selbst *ELOHIM* sei; was aber, und das kann nun *ich* beisteuern, vom *jüdischen* her eigentlich *GÖTTER* heissen würde, da es die Mehrzahl ist.

    Das würde dann aber auch schon wieder unserem christlichen UND dem jüdischen Monotheismus total widersprechen; ausserdem gibt es dann bei den Mormonen noch einen *ÜBERGOTT*, der da auch noch mal drübersteht, und da hakt es bei mir dann schon gewaltig, denn das WILL ich nicht glauben, das würde dann bereits ALLES in Frage stellen; meinen GOTT und meinen JESUS 😉

    Ganz Liebe Grüsse,
    Sarai

  • Alois
    Oktober 27, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder

    Ich habe einen Vers gefunden der aussagt, dass Jesus erst bei seiner Ankunft geoffenbart wurde. Im Umkehrschluss heißt das dass er davor nicht offenbart wurde. Dann können wir im AT auch nichts klar und konkretes finden.

    1.Petr. 1
    19. sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken;
    20. welcher zwar zuvorerkannt ist vor Grundlegung der Welt, aber geoffenbart worden am Ende der Zeiten um euretwillen,
    21. die ihr durch ihn glaubet an Gott, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, auf daß euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott sei.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Achim
    Oktober 27, 2013

    Lieber Alois,

    in der NL heißt es: 1. Petrus 1:20

    Schon vor Erschaffung der Welt wurde er dazu bestimmt,
    doch erst jetzt, am Ende der Zeiten, ist er für euch erschienen, so dass ihn alle sehen.

    Also für mich heisst das nicht, dass er vorher nicht existierte.
    Das kann man auch anders herauslesen. Man bestimmt jemanden für eine Aufgabe, wenn er existent ist. Natürlich kann der Vater auch jemanden bestimmen, der noch nicht lebt; glaube ich aber aufgrund der vielen anderen Verse nicht.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Sascha
    Oktober 27, 2013

    Liebe Geschwister,

    ihr habt schon sehr interessante Hinweise zusammengestellt. Hier noch ein kleiner Gedanke von mir:

    Es heißt immer wieder, dass die Juden den Messias nicht ERKANNTEN. Wann erkenne ich jemanden nicht? Wenn ich ihn eigentlich kenne, ihn aber aufgrund einer Veränderung in seinem Aussehen oder Auftreten nicht erkenne. Ein Mensch trägt z.b. aufeinmal eine Brille oder er hat sich die Haare gefärbt. Wenn ich ihn oder sie lange nicht gesehen habe, erkenne ich ihn vielleicht nicht, wenn er oder sie dann plötzlich vor mir steht.

    Dabei musste ich daran denken, dass sich JHWH vor dem Erscheinen des Messias lange nicht mehr so gezeigt hatte, wie es noch zu Zeiten Mose oder später von Königen wie David oder Hiskia der Fall war. Da Jesus schon immer eine Rolle gespielt hatte, wie die von euch zitierten Texte zeigen, hätten sie ihn eigentlich ERKENNEN müssen, aber da sie die Schriften falsch verstanden, war das Gegenteil der Fall.

    Also, wie immer ist auch dieser Gedanke nur ein Ansatz und mit „erkennen“ kann natürlich auch die übertragene Bedeutung gemeint sein und weniger die wörtliche… aber er kam mir nunmal letztens in den Sinn, und warum sollte ich ihn nicht mit euch teilen? 🙂

    Liebe Grüße
    Sascha

  • Alois
    Oktober 27, 2013

    Liebe Schwestern und Brüder

    Folgender Text stammt zwar vom NT, jedoch handelt es sich um die Zeit der israelitischen Wüstenwanderung:

    1. Korinther 10
    1. Denn ich will nicht, daß ihr unkundig seid, Brüder, daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind,
    2. und alle auf Moses getauft wurden in der Wolke und in dem Meere,
    3. und alle dieselbe geistliche Speise aßen,
    4. und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete.
    5. Der Fels aber war der Christus. An den meisten derselben aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden.
    6. Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, daß wir nicht nach bösen Dingen gelüsten, gleichwie auch jene gelüsteten.

    Somit hat schon zur Zeit Moses unser Hirte Jesus das damalige Volk Jehovas begleitet und ihnen das lebensnotwendige Wasser gegeben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Maryam
    Oktober 27, 2013

    Lieber Alois, vielen Dank für den wichtigen Hinweis. Hab die Stelle schon öfters gelesen, ober noch nie ist mir das aufgefallen!!
    Kleine Nachfrage: Dass Jesus die Israeliten begleitet hat ist also unstrittig – aber gab er ihnen buchstäbliches Wasser? Ich verstehe das so, dass er ihnen geistiges Wasser gab = Erkenntnis (Joh 4:14 in Zusammenhang gebracht mit Joh 17:3). So ähnlich wie ab Joh 6:28. Jesus ist der, der den größten Auftrag Jehovas erfüllt hat, der am meisten seines Vaters Willen getan hat.
    Aber ich verstehe auch das Vaterunser hauptsächlivh symbolisch: Gib uns heute unser Brot für diesen Tag.
    Natürlich sorgt Jehova auch buchstäblich dafür, dass wir genug haben. Wenn ich über die Worte aber nachdenke, muss ich immer an Brot = Auftrag denken (Joh 4:34 meine Speise ist es, den Willen meines Vaters zu tun). Ich bitte Jehova gewissermaßen damit, um meine Portion, heut in seinem Auftrag seinen Willen zu tun, sofern er mich dafür nutzen kann.
    Schick dir viele Grüße
    M

  • Anna
    Oktober 27, 2013

    Vielen Dank lieber Alois für den Text aus 1. Korinther 10. Das habe ich wie Maryam auch immer überlesen.

    Liebe Grüße Anna

  • sarai@Alois
    Oktober 27, 2013

    Lieber Alois –

    ich denke, daß von genau daher auch der Trinkspruch der damaligen bis heutigen buchstäblichen Israeliten herrührt:

    L´chaim – sie sagen dies immer, bevor sie trinken und dies bedeutet:
    „auf das LEBEN“ 😉

    ganz liebe Grüsse,
    aber das hast Du sicher schon gewusst, ne?

    Sarai

  • Alois
    Oktober 27, 2013

    Nein das wusste ich nicht.
    Grauhaarige Männer sollen angeblich weise sein, aber wenn man nur wenige graue Haare hat fehlt doch einiges an Wissen. 😉

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Oktober 27, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern (oder umgekehrt)

    In Jes. 11 müsste mit „Reis“, „Sproß“ oder „Schößling“ Jesus gemeint sein:

    1. Und ein Reis wird hervorgehen aus dem Stumpfe Isais, und ein Schößling aus seinen Wurzeln wird Frucht bringen.
    2. Und auf ihm wird ruhen der Geist Jehovas, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und Furcht Jehovas;
    3. und sein Wohlgefallen wird sein an der Furcht Jehovas. Und er wird nicht richten nach dem Sehen seiner Augen, und nicht Recht sprechen nach dem Hören seiner Ohren;
    4. und er wird die Geringen richten in Gerechtigkeit, und den Demütigen des Landes Recht sprechen in Geradheit. Und er wird die Erde schlagen mit der Rute seines Mundes, und mit dem Hauche seiner Lippen den Gesetzlosen töten.
    5. Und Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein, und die Treue der Gurt seiner Hüften. –
    6. Und der Wolf wird bei dem Lamme weilen, und der Pardel bei dem Böcklein lagern; und das Kalb und der junge Löwe und das Mastvieh werden zusammen sein, und ein kleiner Knabe wird sie treiben.
    7. Und Kuh und Bärin werden miteinander weiden, ihre Jungen zusammen lagern; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind.
    8. Und der Säugling wird spielen an dem Loche der Natter, und das entwöhnte Kind seine Hand ausstrecken nach der Höhle des Basilisken.
    9. Man wird nicht übeltun, noch verderbt handeln auf meinem ganzen heiligen Gebirge; denn die Erde wird voll sein der Erkenntnis Jehovas, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. –
    10. Und es wird geschehen an jenem Tage: der Wurzelsproß Isais, welcher dasteht als Panier der Völker, nach ihm werden die Nationen fragen; und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.
    11. Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Herr noch zum zweiten Male seine Hand ausstrecken, um den Überrest seines Volkes, der übrigbleiben wird, loszukaufen aus Assyrien und aus Ägypten und aus Pathros und aus Äthiopien und aus Elam und aus Sinear und aus Hamath und aus den Inseln des Meeres.
    12. Und er wird den Nationen ein Panier erheben und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Zerstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.

    Ich glaube dieses Sammeln der zerstreuten Judas findet in unserer Zeit statt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • sarai@Alois
    Oktober 27, 2013

    ja, und die *messianischen Gruppierungen* davon sind schon länger auf „dem Weg“ und die anderen hoffen so stark auf ihren *kommenden* Messiah, daß sie ihn diesmal AUCH *erkennen* werden :-)))

    ganz liebe Grüsse,
    Sarai

  • Mani an Alois, Manfred
    Oktober 27, 2013

    Lieber Brüder!

    Ich denke, dass die Schlussfolgerung Manfreds schon richtig ist, nur bezieht sich Jer. 23:5,6 mit der Aussage auf die noch vor uns liegende Zukunft. Damit kann man also noch nicht ableiten, dass Jesus auch in seiner vormenschlichen Existenz schon den Namen JHWH benutzt hat, aber die Möglichkeit wäre grundsätzlich denkbar.

    Danke Alois für die genannten Bibelstellen. Bei Sacharja 3 (… auf einem Steine sieben Augen …) ist mir folgendes aufgefallen, bin mir aber nicht sicher, ob irgend ein Zusammenhang besteht:

    Off. 2:17: „…und ich werde ihm einen weißen Stein geben, und auf den Stein einen neuen Namen geschrieben …“
    Off. 5:6: „ein Lamm mit sieben Augen, die die sieben Geister Gottes sind“

    Liebe Grüße
    Mani

  • Manfred an Alois
    Oktober 27, 2013

    Lieber Brd. Alois,

    Aber ist das dann nicht Jer.23:5,6 genau die Bestätigung dafür, dass Jesus tatsächlich den Namen seines Vaters führt und auch führen darf? Denn Jehova selbst hat ja diese Worte gesprochen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Oktober 27, 2013

    Lieber Manfred

    Was hältst Du von diesem kurzen Bibelvers?

    5.Mose 6
    4. Höre Israel: Jehova, unser Gott, ist ein einziger Jehova!

    Nach diesem Vers kann der Sohn nicht auch Jehova geheißen haben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Oktober 27, 2013

    Lieber Brd. Alois,

    Lies bitte mal wie es in anderen Übersetzungen geschrieben steht:

    Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein! (5. Mose 6:4 SCH2000)

    Hört, ihr Israeliten! Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. (5 Mose 6:4 HFA)

    Höre Israel: Jahwe ist unser Gott, Jahwe allein! (5. Mose 6:4 NBH)

    Und ausserdem kannten wir ja schon diesen Text:
    Ich und der Vater sind eins.“ (Johannes 10:30 ELB71)

    Das Thema bleibt weiter schwierig.

    Liebe Grüße Manfred

  • Zadok/Achim
    Oktober 27, 2013

    Lieber Alois,

    ich war mal so frei, in der WT-Online Bibel nachzuschauen und da wird der Text genauso übersetzt. Dass der Sproß nur Jesus sein kann ist klar, denke ich. Also hat die LK nichts dagegen, dass Jesus mit dem Namen des Vaters genannt wird. Das ist entgegen der üblichen Praxis, den Sohn herabzuwürdigen. Aber ich denke, das ist ihnen einfach noch nicht aufgefallen…

    Lieber Gruß
    Achim

  • Hopefull
    Oktober 27, 2013

    Hallo Ihr Lieben

    Ja, das ist echt der Hammer. In der NWÜ heißt V 6:
    …Und dies ist sein Name, mit dem er genannt werden wird: Jehova ist unsere Gerechtigkeit.“
    In der Fußnote der NWÜ-Studeinbibel ist ein Vermerk:

    Jehova ist unsere Gerechtigkeit“ Hebr.: „Jehwah Zidhqenu

    Und wenn man sich jetzt mal überlegt, was „Jesus“ übersetzt heißt nämlich: „Gott ist Hilfe/Heil/Rettung“
    Somit trägt der Sohn den Namen Gottes in seinem Namen mit und offenbarte zusätzlich Gott JHWH durch sein Handeln auf der Erde und so macht Jesus den Namen/Ruf unseres Vaters bekannt.

    Spr. 30:4:
    Wer ist hinaufgestiegen zum Himmel und herabgefahren? Wer hat den Wind in seine Fäuste gesammelt? Wer hat Wasser in ein Tuch eingebunden? Wer hat aufgerichtet alle Enden der Erde? Was ist sein Name und was der Name seines Sohnes, wenn du es weißt?

    Immer wenn wir den Namen Jesus buchstäblich sagen, sagen wir auch gleichzeitig den Namen Gottes.
    „`JHWH´ ist Rettung“ der Gesalbte = Jesus Christus!

    Hammer!

    Liebe Grüße Hope

  • Peter Krieger
    Oktober 27, 2013

    Liebe Hope!
    Ich hätte noch ein paar Gedanken zu Sp.30:4. Man muss ja immer berücksichtigen wann ein Text niedergeschrieben wurde. Wer um diese Zeit ca.716 v.Ch. mit diesem Zitat konfrontiert wurde, kann nach meinem Verstäntnis niemals den Namen Jesus o. überhaupt den Sohn Gottes verstanden haben. Nach meiner Kentnis ist im AT. niemals vom gegenwärtigen Sohn Gottes die Rede, sondern nur auf sein Erscheinen als Sohn o. u. Messias hingewiesen. Sein Name wird genannt u. das ist höchst interesannt, Wunderbahrer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater,Friedefürst…,Die Beteutung von JHWH. Wahrscheinlich ein paar Jahre später, dann wenn man noch Jes.40:8,10-14,22,23 Jes.43:10-13 Jes.44:6-8,24 Jes.45:5-7,18,21-23 zu Kol.1:16 o. Joh.1:1-3 beachtet, ja Ist zugegeben viel Stoff aber für mich giebt es da nur eine Schlussfolgerung. Muss aber jeder selbst nachdenken u. 2.Mose3:13-15 unbedingt beachten u. hoffentlich verstehen u. klüger werden.
    Liebe brüderliche Grüsse!
    Peter Krieger

  • Hopefull
    Oktober 27, 2013

    Lieber Peter

    danke für Deinen Hinweis. Ich kann mir schon denken worauf Du hinaus willst. Ich wollte mit der Bibelstelle nicht beweisen, dass der Schreiber den Sohn Gottes mit Namen kannte. Viele Dinge wurden im AT aufgeschrieben, die der Schreiber und die Leser damals nicht verstanden und auch noch nicht verstehen durften, weil sie nicht für die damalige Zeit bestimmt waren. Ich denke da zB an das Paradebeispiel Daniel. Daniel hätte es ja gerne gewusst was er da eigentlich aufschreiben sollte, und an Intelligenz hat es bei ihm bestimmt nicht gefehlt. Er fragte nach. Der Engel sagte aber, dass diese Worte versiegelt und verschlossen sind bis zur Zeit des Endes. Der Engel sagte zu Daniel sogar in V 13 vom 12. Kapitel,
    „Du aber geh hin bis das Ende kommt. Du darfst nun ruhen und wirst einst auferstehen zu deinem Erbteil am Ende der Tage.‘
    Daniel musste sich mit seinen damaligen Wissensstand zufrieden geben. Aber trotzdem, wird er seinen Lohn erhalten!

    Heute können wir einiges mehr verstehen. Da wir den Namen des Sohnes nun sogar buchstäblich kennen, können wir natürlich ganz andere Schlussfolgerungen ziehen. Wir verstehen es jetzt, das was sie damals nicht verstehen konnten. Für sie war es ein Vorschatten auf den Messiahs, für uns ist es die Erfüllung der vorhergesagten Dinge.
    Es steht nun mal so in der Bibel drin, „was ist der Name des Sohnes“. Auch der Schreiber hat verstanden, dass Gott einen Sohn hat, er wusste nur nicht wer es ist.

    Ich kann mir denken worauf Du mit den Bibelstellen hinaus willst. Es wird aber am Heiligen Geist scheitern, weil dies keine Person ist. Dann würde auch wiederrum 1. Mose 1: 26 nicht passen. Auch nicht die Aussage, „mein Vater ist größer als ich“, „keiner kommt zum Vater außer durch mich“, „Mein Vater wirkt bis jetzt und ich wirke auch“, „Der Sohn kann nichts aus sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht“, „Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht.“ (Johann. 5: 17-23), „Er setzte sich zur Rechten Gottes“, „…und (Stephanus) sah die Herrlichkeit Gottes, und Jesus zur Rechten Gottes stehen.“

    Es gibt einen Allerhöchsten, JHWH, der nie geboren wurde, der nie erschaffen wurde. Dieser war schon immer und wird auch immer sein. Dieser hat einen Sohn geboren, ein Teil von ihm selbst. Wir würden „sein Fleisch und Blut“ sagen. Durch seinen Sohn ist er zum Vater geworden. Mit seinem Sohn zusammen hat er alles erschaffen. Durch seinen Sohn hat er uns gerettet.
    Dadurch, dass sein Sohn an der Schöpfung mitwirkte, ist auch der Sohn zum Ewigvater und Gott für uns geworden. Wir wissen ja nicht wie weit er sich einbringen durfte.

    Wir wissen so vieles nicht und ich bin doch so neugierig wie Daniel. Aber ich muss mich mit dem zufrieden geben was ich heute weiß und mit dem was ich noch lernen darf. Aber unsere Unvollkommenheit lässt es nicht zu, dass wir ALLES wissen können. Wir würden es nicht verstehen. Aber jedes kleinste Körnchen, das ich aus der Bibel verstehen darf, ist für mich das Größte. Ich freu mich immer wieder so sehr darüber wenn es Klick macht und ich wieder ein neues Puzzelstück einfügen kann.
    Aber wir müssen uns damit abfinden, dass alles nur Stückwerk ist.

    lieber Grüße Hope

  • Rico
    Oktober 27, 2013

    Hallo liebe Hope,

    du hast es gut erklärt und auf dem Punkt gebracht das Jesus und Jehova unterschiedliche Personen sind und das Jesus bei der Erschaffung der Schöpfung mit beteiligt war aber er ist geworden im Gegensatz zu seinem Vater der von Ewigkeit zu Ewigkeit besteht und bestehen wird! Im alten Testament wurde der Messias vorausgesagt und die Juden wussten das und erwarteten ihn auch wenn sie ihn dann nicht erkannt hatten als er dann in der Person von Jesus Christus kam aber das ist eine andere Sache! Fakt ist aber das der Name Jesus erst im 1. Jahundert der Maria und ihrem Mann Joseph offenbart wurde! Was die Göttlichkeit Jesu angeht, so steht ja geschrieben, das Jesus ein Gott ist aber er ist nicht der Allmächtige ewige Gott das ist nur auf seinem Vater Jehova oder JHWH anzuwenden siehe ( Joh 1:1-2und 18,Jes 46:5-13,Spr 8:22-23,Jes 9:6,Off 1:8)!

    Lg Rico

  • Hopefull
    Oktober 27, 2013

    Lieber Rico

    vielen lieben Dank für Deine Antwort. Ich kann Dir nur voll zustimmen. Jesus selbst sagte ja, dass der Vater größer ist als er. Wenn er der Vater wäre, würde er das ja nicht sagen. Und auch mit dem Namen Jesus hast Du recht: der griechische Name „Jesus“, wurde erst kurz vor seiner Geburt bekanntgegeben, aber Jesus hatte ja noch einen anderne Namen.
    Vergleiche Jesaja 7:14 mit Mat. 1:23
    Dieser war schon früher bekannt, ebenso auch diese Namen wie wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.
    Jesaja 9:15

    Ich wünsch allen eine erholsame Nacht

    Liebe Grüße Hope

  • Birds an Hope
    Oktober 27, 2013

    Liebe Hope,

    Jetzt erschließt sich für mich auch dieser Text.

    Apostelgeschichte 4:12 ELB71

    Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.

    Darum ist uns auch nur dieser Name gegeben worden. Jesus hat seinen Vater vorgestellt. Wenn wir seinen Namen aussprechen, ehren wir somit auch den Vater.

    Drum hat Paulus auch sagen können, ihm geht es nur um Jesus. Er hat aber den Vater dadurch geehrt.

    Den reichsten Segen wünsche ich euch

    Bird

  • Alois
    Oktober 27, 2013

    Liebe Brüder und Schwestern

    Ich glaube es gibt viele Hinweise auf Jesus im AT:

    Ein Beispiel ist dass in den Propheten von Jesus als dem „Sproß“ prophezeit wurde.

    Jes. 4:2 An jenem Tage wird der Sproß Jehovas zur Zierde und zur Herrlichkeit sein, und die Frucht der Erde zum Stolz und zum Schmuck für die Entronnenen Israels.

    Jer. 23:5-6 Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.
    In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: Jehova, unsere Gerechtigkeit.

    Interessant, dass man Jesus Jehova unsere Gerechtigkeit nennen wird.

    Sach. 3:8-10 Höre doch, Josua, du Hoherpriester, du und deine Genossen, die vor dir sitzen-denn Männer des Wunders sind sie; denn siehe, ich will meinen Knecht, Sproß genannt, kommen lassen.
    Denn siehe, der Stein, den ich vor Josua gelegt habe-auf einem Steine sieben Augen siehe-ich will seine Eingrabung eingraben, spricht Jehova der Heerscharen, und will die Ungerechtigkeit dieses Landes hinwegnehmen an einem Tage.
    An jenem Tage, spricht Jehova der Heerscharen, werdet ihr einer den anderen einladen unter den Weinstock und unter den Feigenbaum.

    Liebe Grüße
    Alois

  • kleiner Colibri an Alois
    Oktober 27, 2013

    Lieber Alois,
    mit grauem Haar – also weise, schicke ich Dir einen Ergänzungstext
    zu Deinem Jeremia 33:15,16=

    In jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich für David einen gerechten Sproß sprossen lassen, und er wird bestimmt Recht und Gerechtigkeit im Land üben.

    16= In jenen Tagen wird Juda gerettet werden, und Jerusalem selbst wird in Sicherheit weilen. Und dies ist, wie sie genannt werden wird: “ Jahwe ist unsere Gerechtigkeit.“

    Wenn man beide Bibelstellen verbindet nennt man Jesus Christus und das heilige Jerusalem so, es ist eine Symbolik welche sie stehen Jehova ist unsere Gerechtigkeit.
    Mit Querverweisen arbeiten,
    LG Colibri

  • kleiner Colibri an Alois
    Oktober 27, 2013

    Lieber Alois,
    entschuldige bitte der Satz mit Querverw. arbeiten ist kein Deutscher Satz.
    Ich formuliere ihn, habe den Bibeltext mir Querverweis gefunden, was sagst Du dazu, sonst wirkt es unhöflich, entschuldige.
    Das große Mädchen mit dunklen Haaren, und rehbraunen Augen, die
    Dich anblinzeln.
    LG Colibri

  • Alois
    Oktober 27, 2013

    Liebe Schwester Colibri

    Keine Sorge, selbst ohne anblinzeln, rehbraunen Augen und schwarzen Haaren wäre ich Dir nicht böse 😉

    Das mit dem Deutsch ist manchmal schwer, wenn man sich verschrieben hat und merkt das nicht gleich, kann man das nicht mehr ändern, aber ich habe erlebt dass der Admin hier größere Fehler gerne korrigiert, wenn man ein Korrekturkommentar hinterherschickt. 🙂

    Liebe Grüße und den Segen des himmlischen Vaters
    Alois