135 Comments
  • Edelmuth an alle
    November 15, 2014

    Guten Abend

    Den gezielten Aufbau eines scheinbaren Helden zur Manipulation seiner Gläubigen erleben wir in den Lehren der LK der Zeugen Jehovas.

    (Matthäus 24:45-51) 45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen . . .

    Hier wird ein Sklave, ein Held, geschildert, der aufgrund seiner Handlungsweise sowohl gut als auch böse sein kann.

    Die LK der ZJ nutzt diese Darstellung eines Sklaven zunächst als Gleichnis und wendet die guten Eigenschaften auf sich und die schlechten Eigenschaften auf die Kirchen der Christenheit und andere Abtrünnige an. Damit anerkennt sie aber eine biblische Grundlage von universeller Bedeutung an. Mit ihrer Anerkennung als Gleichnis geht aber ihre Einzigartigkeit als Treuer und Verständiger Sklave verloren.

    Joseph wurde als ein treuer und verständiger Sklave über die ganze Habe Pharaos gesetzt. Auch Jesus war ein treuer und verständiger Sohn. Ihm wurde alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben. Die 144 000 Auserwählten sind alle treue und verständige Sklaven

    Somit beschließt die LK der ZJ, dass die Darstellung des Sklaven in Matthäus 24:45-51 eine Endzeitprophezeiung ist, die ab 1919 ausschließlich auf sie Anwendung findet. Diese Endzeitprophezeiung beschreibt aber ein Sklaven, der sowohl gut wie auch böse sein kann, was der Sklave für sich selber ablehnt.

    Entweder ist die Darstellung über den Sklaven aus Matthäus 24:45-47 ein Gleichnis, das unterschiedliche Anwendung findet, dann ist es keine Endzeitprophezeiung und nicht ausschließlich auf die LK anwendbar, oder es ist ein Endzeitprophezeiung, dann ist der Sklave auch böse. Beides geht nicht, denn es widerspricht sich grundsätzlich.

    Dieser Widerspruch ist ein deutlicher Hinweis, dass das Verständnis der LK nicht von Gott kommen kann, denn Jehova widerspricht sich nicht.

    Ede

  • Edelmuth an alle
    November 15, 2014

    Guten Abend

    Das Wahrig-Wörterbuch beschreibt den Held als eine Person die Hervorragendes leisten kann. Ein Held ist aber auch immer nur in den Augen des Betrachtes ein Held. Ein Freiheitskämpfer, der in den Augen des Einen ein Held ist, ist in den Augen des Anderen ein Terrorist.

    Wir wollen alles aus Jehovas Blickrichtung sehen. Die in der Bibel erwähnten Helden unterscheiden sich von den politischen Helden dadurch, dass sie Fehler haben. Das macht sie uns sympathisch, denn auch wir haben Fehler und können uns mit ihnen identifizieren. Die von Jehova in der Bibel aufgezeichneten Helden dienen uns als Vorbilder, allem voran sein Sohn Jesus.

    Fast alle christlichen Glaubensgemeinschaften berufen sich auf die gleiche Bibel und kommen doch zu unterschiedlichen Ergebnissen. Ihre Macht besteht in der Anwendung und Interpretation der Schriftstellen. Ihre Querverweise, die in jeder Bibel je nach Herkunft andere sind, sollen ihre Blickrichtung als biblisch belegen.

    Der Sklave lässt es sich auch nicht nehmen für jeden Zwecke seine Helden aufzubauen und deren Tätigkeit zu interpretieren und sie bestimmten Personengruppen zuzuweisen. Der Sklave würde sich in der Rolle Abrahams als Freund Gottes sehen, aber nie in der Rolle desjenigen, der seine Frau zu verschachern versuchte. Personen, die in der Bibel durch ihren Gehorsam positiv in Erscheinung traten, würde er gegenüber seinen Gläubigen als Vorbilder aufbauen, und andere, die durch ihren Ungehorsam auffielen (Frau Lots) zur Warnung. Da sich der Sklave als irdischer Vertreter der himmlischen Organisation betrachtet, gebührt der Gehorsam aus seiner Blickrichtung natürlich ihm. Seine Gläubigen sollen ihm blind folgen (wie einem Gott) und ihre gesamte Hoffnung auf Rettung auf ihn (statt auf Jehova) setzen, wenn sie seinen Willen tun. Auch hier gilt:

    (2. Mose 20:5) . . .Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, . . .

    Wir dürfen uns vor niemandem außer Jehova und seinem Sohn Jesus geistig niederbeugen und ihnen dienen. Wenn wir nicht davon überzeugt sind, dass das, was wir zu tun beabsichtigen, Gottes Wille ist, dürfen wir es nicht tun.

    Um seinen Gläubigen seine Blickrichtung auch dann noch als biblisch verständlich zu machen, werden gerne die Fehler seiner Helden als von Gott stillschweigend geduldet und damit als akzeptabel hingestellt, obwohl sie absolut unbiblisch sind.

    Rahab versteckte in Jericho die beiden jüdischen Kundschafter und belog die Soldaten, um sie weg zu schicken. Später wird Rahab in der Bibel lobend erwähnt.

    Diese Lüge Rahabs nutz der Sklave, um seine Lügen zu legitimieren. Jehova würde nie eine Lüge billigen, geschweige belohnen. Satan ist der Vater der Lüge.

    Auch die Fehler des Sklaven versucht er mit den Fehlern der Jünger Christi, die auch Fehler machten, zu relativieren und mit der Unfähigkeit des Volkes Gottes, das es einfach nicht anders begreifen kann, zu entschuldigen sowie die Verantwortung dafür dem Vater, von dem er angeblich geleitet wird, zu übertragen.

    Es ist daher erforderlich, dass wir auch die Fehler der Helden kennen, zum Einen, um zu erkennen, das sie fehlbar wie wir sind, und zum Anderen, dass wir unser Vertrauen nicht missbrauchen lassen.

    Ede

  • Alois an EDE
    November 15, 2014

    Lieber Ede

    Ich glaube Du hast auch einen Fehler in folgenden Sätzen:

    Die in der Bibel erwähnten Helden unterscheiden sich von den politischen Helden dadurch, dass sie Fehler haben. Das macht sie uns sympathisch, denn auch wir haben Fehler und können uns mit ihnen identifizieren. Die von Jehova in der Bibel aufgezeichneten Helden dienen uns als Vorbilder, allem voran sein Sohn Jesus.

    Ich gehe davon aus dass Du das ungeschickt geschrieben hast, denn Jesus ist kein Held der Bibel mit einem Fehler. Man sollte Jesus auch nicht mit den Glaubenshelden auf eine Stufe stellen. Jesus ist einzigartig, der Zweite im Universum.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    November 15, 2014

    Guten Morgen Alois

    Du hast recht. Jesus ist fehlerlos. Jesus ist auch so viel größer als ich. Ich werde nie seine Fehlerlosigkeit, sein Denken und seine Empfinden erreichen können. In dieser Hinsicht ist er sehr weit weg von mir. Jesus war nie unvollkommen. Er hat auch ein ganz anderes Verhältnis zum Vater und sieht die Dinge ganz anders wie ich. Da komme ich nie hin

    Mit König David, der Jehova um Vergebung bitten musste, kann ich mich eher identifizieren. Wenn mir König David in dieser Hinsicht sympathischer ist, bedeutet das nicht, dass mir Jesus unsympathisch ist. Nur Jesus ist von meiner Fehlerhaftigkeit so weit weg. Der Abstand ist eben sehr groß.

    Natürlich sollten wir Jesu Nachahmer sein. Nur, wer schafft das?

    Ede

  • Bird an Alois
    November 15, 2014

    Lieber Alois,

    danke für die Bibelstellen. So ist es eben mit dem Glauben. Man kann vieles erklären und vieles zerreden.

    Wer Jesus ehren will mit ihm sprechen will oder ihn gar anbeten will soll es machen.

    Wie sagt es Paulus. Alles ist Stückwerk.
    Mann muss nicht alles verstehen. Uns ist Jesus gegeben und er hat die Macht. Daran möchte ich mich halten.

    Wie heißt es so schön, es gibt eine Zeit zum reden und eine zum schweigen.
    Die ist für mich jetzt gekommen. 🙂
    Der Herr wird sich sowieso zu erkennen geben.
    Ich kann diese Zitierten Wachtturmaussagen von einem Herrn Ede gar nicht mehr lesen.
    Meiner Meinung geht es Ede nur mehr darum das Menschen nicht aus der Orga raus gehen.
    Das zermürmt hier sehr und ist sogar Gift für andere! Ist hart gesagt aber es ist so!

    Alles Liebe
    Bird

    LG
    Bird

  • Alois an Bird
    November 15, 2014

    Lieber Bird

    Du kennst keinen Text, dass Jehova der Vater ist?

    Psalmen 2
    1. Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften?
    2. Es treten auf die Könige der Erde, und die Fürsten ratschlagen miteinander wider Jehova und wider seinen Gesalbten:
    3. „Lasset uns zerreißen ihre Bande, und von uns werfen ihre Seile!“
    4. Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet ihrer.
    5. Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn, und in seiner Zornglut wird er sie schrecken.
    6. „Habe doch ich meinen König gesalbt auf Zion, meinem heiligen Berge!“
    7. Vom Beschluß will ich erzählen: Jehova hat zu mir gesprochen: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
    8. Fordere von mir, und ich will dir zum Erbteil geben die Nationen, und zum Besitztum die Enden der Erde.
    9. Mit eisernem Zepter wirst du sie zerschmettern, wie ein Töpfergefäß sie zerschmeißen.
    10. Und nun, ihr Könige, seid verständig, lasset euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde! 11. Dienet Jehova mit Furcht, und freuet euch mit Zittern!
    12. Küsset den Sohn, daß er nicht zürne, und ihr umkommet auf dem Wege, wenn nur ein wenig entbrennt sein Zorn. Glückselig alle, die auf ihn trauen!

    In Vers 2 ist schon Jehova UND der Gesalbte erwähnt.
    Dann in Vers 7 noch einmal, wobei der am Anfang genannte „ich“, nur Jesus sein kann. Denn Gezeugt wurde nur Jesus. In Vers 8 Fordert Jehova den Sohn auf von ihm, also dem Jehova das Erbteil bis zu den Enden der erde zu geben. Somit die ganze Habe von Jehova zu fordern, was auch noch geschehen wird.

    Jesus war vor seiner Erhöhung einfach so demütig dass er immer Jehova die Ehre gab, wenn er dies oder das im AT gemacht hat. Jesus hat stets den Willen des Vaters umgesetzt so wie ein Diener immer den Willen des Herrn macht und sagt was der Herr will, so hat es Jesus stets getan.
    Die Formel Jehova gleich Jesus und vom Vater ist im AT nicht die Rede, kann man wegen vieler Bibelstellen nicht aufrechterhalten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    November 15, 2014

    So hat Paulus unseren Herrn Jesus geehrt

    Kol. 1

    9. Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tage an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, auf daß ihr erfüllt sein möget mit der Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit und geistlichem Verständnis,
    10. um würdig des Herrn zu wandeln zu allem Wohlgefallen, in jedem guten Werke fruchtbringend, und wachsend durch die Erkenntnis Gottes,
    11. gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit, zu allem Ausharren und aller Langmut mit Freuden;
    12. danksagend dem Vater, der uns fähig gemacht hat zu dem Anteil am Erbe der Heiligen in dem Lichte,
    13. der uns errettet hat aus der Gewalt der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe,
    14. in welchem wir die Erlösung haben, die Vergebung der Sünden;
    15. welcher das Bild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Schöpfung.
    16. Denn durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen.
    17. Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen zusammen durch ihn.
    18. Und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung, welcher der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, auf daß er in allem den Vorrang habe;
    19. denn es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen
    20. und durch ihn alle Dinge mit sich zu versöhnen-indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, -durch ihn, es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

    Liebe Grüße
    Alois

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Bird
    November 15, 2014

    Lieber Bird,

    in deinem Kommentar (vom 2. Dezember 2014 um 22:46) äusserst Du folgenden Standpunkt:

    “Wenn XYZ sagt, das Engel gesprochen haben, dann kann ich dem GAR nichts mehr abgewinnen. Warum? Weil kein Engel zu Abraham sprach, sondern Jahwe direkt von Angesicht zu Angesicht wie ein Freund!! Das steht so in der Bibel!“

    Dem wage ich deutlich zu widersprechen und begründe das auch biblisch. (Achtung: ich bin definitiv kein Zeuge Jehovas, aber ein Zeuge Jesus!)

    Lukas schreibt dazu in Lukas 1:11 – 13a (NGÜ):

    “Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er sah ihn auf der rechten Seite des Rauchopferaltars stehen. Zacharias erschrak und wurde von Furcht gepackt. Doch der Engel sagte zu ihm: »Du brauchst dich nicht zu fürchten, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden.“

    Wie der weitere Dialog bis Vers 20 zeigt, sprachen der Engel Gabriel und Zacharias sehr wohl miteinander. Noch ein Beweis dafür, dass Engel doch mit Menschen sprechen, gefällig? Dann schau bitte auf die Begebenheit aus Lukas 1:26 – 38 (BGÜ), die ich nur auszugsweise nachfolgend wiedergebe:

    “Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.“

    Auch hier wird von einem Dialog zwischen einem Engel und einem Mensch gesprochen. Wie uns also aus der Bibel übermittelt wird, ist es nichts Aussergewöhnliches wenn JHWH Engel einsetzt die mit Menschen sprechen.
    Noch etwas ist an dieser Begebenheit interessant, da es mit deiner folgenden Aussage zu tun hat:

    “Interessant finde ich die Frage, wer den an den Pfahl geschlagenen Jesus auferweckt hat, wenn Jesus gleich JHWH gewesen wäre.
    Das ist doch einfach. Der Vater JHWH hat ihn erweckt. JHWH kann auch so was wie die Tudors sein.
    Es gibt zwei JHWH in der Bibel. Das zeigen einige Stellen.„

    Oha – es soll „zwei JHWHs“ geben?

    Das habe ich bisher noch nie gehört! Damit würde ja „JHWH-1“ – der in 1.Mo. 3:15 von „Er“ spricht – sozusagen zu „JHWH-2“ oder wie? Und dann würde „JHWH-1“ via „Tudor-Effekt“ zu „JHWH-2“ als „Embryo-Baby-erwachsener Mann-Mutation“ im Weiteren als „Heiland“ deklariert!?!? Wow… Ich weiss nicht so recht wo handfeste, biblische Beweise dafür zu finden sind. Na jah, Du hast sicherlich Beweise dazu, oder?

    Mir kommt es so vor, als ob hier eine komplett neue Version von Gott bzw. JHWH, erzeugt werden soll. Also – irgendwie komme ich da nicht mit. Bin auch nicht überzeugt von einigen Aussagen hier diesbezüglich…
    Erfolgte da irgendwann mal so etwas wie eine Kernspaltung mit den beiden JHWHs oder zwischen JHWH und sein Sohn? Übrigens hatten wir dieses Thema hier vor geraumer Zeit und wir weichen wieder einmal vom eigentlichen Thema ab: Isaak und Jacob…

    Liebe Grüsse vom Bodensee wünscht,
    Athalja

  • Bird an Athalia
    November 15, 2014

    Lieber Athalia,

    danke das du mir geantwortet hast. Ich möchte deine Punkte nun aufklären, da ich das nicht so gemeint habe wie es anscheinend rübergekommen ist.

    1. sicher waren oft Engel im Spiel. Doch an jener Passage wo JHWH dem Abraham erschien war definitiv kein Engel im Spiel. Denn JHWH sprach direkt von Angesicht zu Angesicht zu ihm wie ein Freund. Auch die Sarah hat das mitbekommen. Bemerkenswert ist das hier JHWH NICHT im Vaterschaft Verhältnis zu Abraham stand. So gibt es einige Begebenheiten wie auch die Aussage von David, das der Herr mit seinem Herrn (Jesus) sprach.

    2. das JHWH im AT der Jesus im NT ist, das glauben auch viele andere. Wenn du meine Bibelstellen liest, dann siehst du, das es viele Parallelen gibt. Gott (nicht der Vater) ist eben einer. Sonst würde es zwei geben.

    3. der Vergleich mit den Tudors war ein Versuch dies zu erklären. Ich meinte, das JHWH evtl so was wie der Familienname ist. Leider ist schreiben oft nicht so einfach!

    Mir ist nun klar geworden, das manche verstehen was ich meine und andere nicht. Warum auch immer.
    Jeder ist für seinen Glauben selbst verantwortlich. Es ist anscheinend besser, manche Sachen für sich zu behalten. Ich fülle gerade meinen Glauben auf und ich kann mir beim BESTEN Willen nicht vorstellen das mein Vater ein Problem hat das ich mit Jesus kommuniziere. Der Vater sagt HÖRT auf ihn!!! Wie soll ich das laut Ede machen wenn ich ihm nicht antworten darf!
    Jesus sagt ich klopfe an der Tür. Jeder ZJ würde Jesus gar nicht einlassen zum Abendessen da er ja nicht mit ihm sprechen darf. Na das ist ein Verhältniss.

    Ich hoffe ich konnte etwas Licht da rein bringen.
    Im Namen Jesu entschuldige ich mich dafür wenn ich etwas unklar war!

    Gottes Segen an alle!
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    November 15, 2014

    Guten Morgen Bird

    » Denn JHWH sprach direkt von Angesicht zu Angesicht zu ihm wie ein Freund. «

    (2. Mose 33:20) 20 Und er fügte hinzu: „Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.“

    (Johannes 1:18) . . .Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

    Die Bibel belegt, dass kein Mensch aus Fleisch und Blut Gott sehen und leben kann, und IHN deshalb auch noch nicht gesehen hat, auch nicht Abraham.

    »… das JHWH im AT der Jesus im NT ist, das glauben auch viele andere. «

    Stimmt! Das glauben alle Trinitarier. Weil sie aber nicht erklären können, wer Jesus (Jehova) von den Toten auferweckt hat, lehren sie, dass beim Tod eines Menschen eine unsichtbare, unsterbliche Seele seinen Körper verlässt. Allerdings haben sie damit ein weiteres Problem, nämlich, dass der Mensch dann gar nicht stirbt, sondern lediglich seine sterbliche Hülle verlässt und damit auch das Opfer Jesus, dass uns Rettung bringt, nicht erbracht wurde.

    Was nun? Die neuste Version ihrer Erklärungen trennt Jehova und den Vater in zwei unterschiedliche Götter, von dem der Vater so erhaben ist, dass nichts über ihn bekannt ist, und Jehova „in Wirklichkeit“ Jesus und umgekehrt ist, und das alles nur um statt Jehova, den höchsten Gott, nun Jesus, seinen Sohn, anbeten zu können.

    Wer hat nur ein Interesse an dieser falschen Anbetung. Es ist der Gleiche, der darauf spekuliert, dass Jehova seinem Sohn aus Liebe nichts antun wird und die Schmerzen erträgt. Wie lange noch?

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Ede

    Das ist genau das Problem, in Mose steht dass Abraham mit Jehova geredet hat und andererseits kann kein Mensch den Allmächtigen sehen und leben.
    Deshalb muss jemand anderes sich bei Abraham als Jehova ausgegeben haben. So auch in vielen anderen Begebenheiten des AT.
    Es gibt Hinweise dass dies Jesus war, denn wenn es ein Engel war, dann steht auch in der Bibel dass es ein Engel Jehovas war. Jesus hat sich nie in den Vordergrund geschoben, im Gegensatz zum Teufel, sondern sich auch damals nur als Mittler zu Jehova gesehen.
    Es ist etwa so wie wenn ich mit einem Menschen nur per Telefon reden kann. Eigentlich rede ich gar nicht mit dem fernen Menschen, sondern mit dem Telefon. Denn ohne den Mittler Telefon könnte ich nicht mit dem fernen Menschen reden. Jetzt daraus zu schließen, dass das Telefon gleich dem fernen Menschen ist, ist zu kurz gesprungen. Jeder Vergleich hinkt, aber Jesus hatte im AT so eine Art Telefonfunktion zum Allmächtigen. Aus dem Telefon hörte man immer nur, ich bin Jehova und verspreche Dir dies und das. Aber das Telefon war nicht Jehova, sondern der Sohn, der einmal so erhöht werden sollte, dass er für uns Menschen greifbar wurde.
    Das ist inzwischen geschehen, jetzt haben wir den Vater und den Sohn, Jehova und Jesus. Beide sollen wir gleichermaßen ehren.
    Nur mit Jesus reden ist falsch, aber nur mit Jehova reden ist genauso falsch. In meinem Herzen wohnen beide gleichermaßen.
    So wie sich Jesus im AT zugunsten Jehovas demütig zurückgehalten hat, so sollte es die WTO heute zugunsten Jesus tun. Das macht sie aber nicht, sie schiebt sich Heute genauso in den Vordergrund, wie es Satan im Paradies gegenüber Jehova gemacht hat.
    Damit ist die WTO der neuzeitliche Verführer nach dem Motto, hat Gott wirklich gesagt, dass es nur durch Jesus Rettung geben kann? Sie verspricht dass jeder der der WTO folgt, gerettet wird. Von Gott aus gesehen ist sie damit einem wilden Tier gleich, wie es Daniel und Offenbarung beschrieben hat.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    November 15, 2014

    Hallo Alois

    Es ist gut möglich, dass in bestimmten Fällen Jesus die Aufgabe des Sprechers Jehovas übertragen wurde. Die Bibel macht darüber kein Aussage. Daraus dürfen wir auf keine Fall schließen, dass wir Jesus oder einen anderen Engel anbeten dürfen.

    (Offenbarung 19:9-10) . . .“ Auch sagt er zu mir: „Dies sind die wahren Worte Gottes.“ 10 Darauf fiel ich vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Er aber sagt zu mir: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.“

    Hier wird deutlich, dass Engel, die im Auftrage Jehovas zu den Menschen kommen, um ihnen eine Botschaft zu überbringen, nicht angebetet werden dürfen, und dass für Jesus Zeugnis gegeben werden sollte….!?!

    Ede

  • Bird an Ede,
    November 15, 2014

    Jesus ist nun nicht ein Engel! SAG mal wieso arbeites du gegen ihn.

    1Jo 1:1 und das Wort war GOTT
    Hebräer Kap 1 da sagt der Vater zu seinem Sohn selbst Gott!
    In Offenbarung geht es um die Offenbarung Jesu.
    Alle Engel werden ihn Anbeten.

    Ede du drehst dich im Kreis und darum lässt du die Herrlichkeit Jesus nicht in dir rein. Du bringst Jesus mit Engeln in Zusammenhang und sagst das wir Götzendienst machen.
    Am besten du redest nicht mehr mit uns, denn wir sind Götzenanbeter. Deine Organisation warnt vor uns. Du tust mir leid.

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    November 15, 2014

    Hallo Bird

    (2. Mose 7:1) . . .Demzufolge sprach Jehova zu Moses: „Siehe, ich habe dich zum Gott für Pharao gemacht, und Aaron, dein eigener Bruder, wird dein Prophet werden.

    Moses wurde von Jehova zum Gott über Pharao gemacht.

    (2. Korinther 4:4) . . .unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle.

    Satan hat sich selber zum Gott dieses Systems der Dinge erhöht.

    Diese beiden Schriftstellen belegen, dass „Gott“ keine Gattung, sondern ein Titel ist.

    (Johannes 1:1-2) 1 Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT.

    Sowohl Jehova, wie auch Jesus und die Engel, aber auch Satan und seine Dämonen sind Geistwesen. Die Bezeichnung „Gott“ gibt lediglich ihren hohen Rang an.

    Von den Geistwesen darf nur Jehova angebetet werden.

    Ede

  • Bird an Alle
    November 15, 2014

    Irgendwie habe ich das Gefühl, das Ede Jesus wie einen Ausgeschlossenen behandelt. Nur nicht grüßen und ja nicht mit ihm reden den das will Jehova nicht.

    Für meinen Teil Ede bist du brandgefährlich!

    Bird

  • Bird an Ede
    November 15, 2014

    Hallo Ede,

    ich möchte mich bei dir entschuldigen. Du hast eben deine Sichtweise und ich meine.
    Danke das du mich warnen möchtest. Du meinst es sicher net böse!
    Ich für meinen Teil sehe eben in Jesus nicht einen Engel sondern meinen Erlöser, Vater, Gott, Ratgeber. So wie es in Jes 9:5 steht.

    Der Himmlische Vater hat ihm dies übertragen. In ihm JESUS, können wir den Vater erkennen.

    LG
    Bird

  • Gerd
    November 15, 2014

    Nachfolgende Übersetzung aus dem Urtext, vermittelt gut die „verwandtschaftliche Beziehung“ zwischen einem göttlichen VATER zu seinem göttlichen SOHN – Neue Welt Übersetzung:

    18 Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott,* der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

    * „Der einziggezeugte Gott“, P75אc; P66א*BC*: „einziggezeugter Gott“; ACcItVgSyc,h: „der einziggezeugte Sohn“.

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Bird
    November 15, 2014

    Lieber Bird,

    einen interessanten Gedanken von dir nehme ich einmal zum Anlass, um aufzuzeigen wie unterschiedlich Bibelübersetzungen sein können. Dabei soll es doch wohl um eine sogenannte „Wahrheitsfindung“ gehen nicht wahr, um “EIN BESTMÖGLICHE ERKENNTNIS“ zu bekommen.

    Lt. deinem Kommentar (vom 1. Dezember 2014 um 21:28) bist Du folgender Meinung:

    “In 1. Mose 19,24 steht wörtlich: „Da ließ JHWH auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer regnen von JHWH aus dem Himmel.“ In diesem Vers lässt der erste Jahwe Feuer und Schwefel regnen, und zwar von einem zweiten Jahwe aus dem Himmel. Der erste Jahwe ist auf der Erde, er war es, der zuvor mit Abraham geredet hatte. Jahwe war Abraham erschienen und hatte ihn vor der kommenden Zerstörung Sodoms gewarnt. Dieser Jahwe auf der Erde, der erste Jahwe, ließ nun Schwefel und Hagel regnen vom zweiten Jahwe, der im Himmel war. Der Begriff Jahwe, der persönliche Name Gottes, bezieht sich hier auf zwei unterschiedliche Personen.“

    Wenn Du diesen Bibeltext einmal mit anderen Übersetzungen vergleichst, wirst Du – wenn Du bitte auf die Formulierung achtest – folgendes feststellen (ich nehme als ein Beispiel hierfür die NeÜ):

    “Da ließ Jahwe Feuer und Schwefel auf Sodom und Gomorra regnen. Es kam von ihm, vom Himmel herab, und verwüstete die Städte und ihre ganze Umgebung.“

    Gemäss dieser Übersetzung kann demnach NICHT gesagt werden, dass 2 Jahwes Feuer regnen liessen. Einige Übersetzungen geben diese Stelle allerdings so wieder, wie Du es angeführt hattest. Welche ist nun für eine Wahrheitsfindung die Richtige?

    Du kennst doch sicherlich die „Formulierung“ aus Lukas 23:42,43 und die entsprechende Streitfrage derentwegen, nicht wahr? Ich gebe sie der Vollständigkeit halber an:

    “Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft als König antrittst!« Jesus antwortete ihm: »Ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.«

    Diese Bibelstelle wird nur – nach meinem besten Wissen! – von den Zeugen Jehovas anders wiedergegeben, und zwar lt. NWÜ wie folgt:

    „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“

    Das sollte nur ein Beispiel sein, wie diverse Bibelübersetzungen Verwendung finden können – je nach Zweck und Zielsetzung. Manchmal ist es doch sinnvoll andere Übersetzungen auch zu vergleichen. Dann schaut so manche Aussage plötzlich ganz anders aus… Vielleicht Weil JHWH Jesus wie folgt bestätigt:

    „Als er nach seiner Taufe betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam in sichtbarer Gestalt wie eine Taube auf ihn herab. Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: »Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude.«“

    Liebe Grüsse vom Bodensee wünscht,
    Athalja

  • Bird an Athalia
    November 15, 2014

    Lieber Athalia,

    danke fuer deine Hinweise. Ich bin bei dir, das das ganze nicht einfach ist. Darum verwende ich gerne Geschichten. Die ganze Diskussion findet ja deswegen statt, weil viele die Gottheit Jesus nicht sehen wollen.

    Versetzen wir uns in die Lage der Juden. Nach der Lehre der ZJ haben die Juden angeblich mit dem Vater Jehova gehandelt. Und die hatten ein gutes Verhältnis zu ihm.
    Jetzt kommt der Vater auf die Idee, seinen Sohn zu senden um jemanden dazwischen zu setzen. Bitte was macht das für einen Sinn?

    In Joh Kap 1 heißt es das die Juden IHN Jesus nicht erkannten. Er war es ja dessen Volk die Juden waren. Er kam in das seinige doch die seinigen erkannten ihn nicht.
    Drum hat JHWH Auch gesagt HÖRT AUF IHN!

    Schon allein, das wir Jesus als den HERRN bekennen müssen zeigt seine Stellung an! Die Frage ist was bedeutet für einen ZJ HERR? Herr Maier oder Herr Engel?

    Schon allein die Parallelen das JHWH sagt er ist der alleinig Retter zeigt an das es Jesus ist. Denn sonst gibt es zwei Retter!

    Jeder muss sich fragen welchem Herrn er dient.

    Das Jesus der Gott ist sagt auch Paulus. Was bedeutet Gottseliglkeit?
    Der lebendige Gott ist Jesus die Grunfeste. Er der lebendige Gott wurde geoffenbart im Fleische
    1. Timotheus 3:15-16 ELB71

    wenn ich aber zögere, auf daß du wissest, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, welches die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit. Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart worden im Fleische, gerechtfertigt im Geiste, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

    Wenn Ede sagt, das Engel gesprochen haben, dann kann ich dem GAR nur chts mehr abgewinnen. Warum? Weil kein Engel zu Abraham sprach, sondern Jahwe direkt von Angesicht zu Angesicht wie ein Freund!!
    Das steht so in der Bibel! Meine Freunde sprechen nicht über andere zu mir!!
    Die Juden sagten zu Gott auch nicht Vater. Warum? Weil sie mit Jesus zu tun hatten. Erst als Jesus kam machte er es möglich sich mit dem Vater zu versöhnen. Das ist die Heilsbotschaft.
    Ich kann doch hat nichts falsch machen, denn Jesus kann ich gar nicht zu viel Ehren denn ich muss ihn so wie den Vater ehren!

    Ich will das keinem Aufzwingen denn es ist meine persönliche Entscheidung.
    Ich kann es nur nicht mitansehen wenn mein Herr degradiert wird. Jesus in seiner Herrlichkeit ist für mich Gott. Ich merke einen erheblichen Unterschied wenn ich zu Jesus bete und mit mit ihm kommuniziere denn er ist der MITTELSMANN zum Vater. ER tritt für mich beim Vater ein.
    Wer bin ich wenn ich direkt zum Vater komme ohne die Audienz von Jesus?
    Wenn Jesus der Weg ist, kann ich nicht die Abkürzung nehmen. Ein Ältester sagte, er geht eben gleich zum Goggl und nicht zum Giggl.
    Da war ich sprachlos denn dass ist Gotteslästerung für mich.

    Ede hat mir noch KEINEN Text nennen können der mich vom Gegenteil über zeugt. Für mich führt er eher weg, denn er versucht wehement Argumente zu finden anhand der NWÜ um Jesus zu degradieren. Wie er will. Es ist jeden seine eigene Entscheidung. Dich wünsche ich das andere darüber nachdenken.

    Übrigens danke Elke für deinen Zuspruch. Ich denke du versteht mich.
    Viele Sachen spielen sich im Herzen ab. Vielleicht bezeugt es der Geist mit dem Herzen, ich weiss es nicht. Wenn es aber somit werden es mehrere so mit bekommen da bin ich sicher.

    LG
    Bird

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Bird

    Dein obiger Kommentar ist nach meiner Überzeugung absolut richtig.
    Auch was Ede betrifft, er durfte das leider noch nicht erkennen. Wird schon noch werden, auch Paulus hat sich lange gegen Jesus gestellt und wurde zwangsbekehrt, weil er ein gutes Herz hatte und von seinem Glauben überzeugt war. Paulus war halt noch in der alten Denke gefangen.

    Da wo die WTO Zeugen von der Stellung her Jehova sehen, da ist in Wirklichkeit Jesus und der Vater von Jesus, also Jehova, ist noch viel größer, bzw. Er ist unendlich, von uns direkt nicht erreichbar! Aber der Geist des Höchsten liegt wie ein leichter Nebel über allem. Der Geist des Höchsten ist die Verbindung zwischen allem was lebt. Würde der Geist des Höchsten verschwinden, dann würde alles Leben sterben.

    Auch Paulus sagte, dass Jesus das Volk Israel in der Wüste begleitete:

    1. Korinther 10
    1. Denn ich will nicht, daß ihr unkundig seid, Brüder, daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind,
    2. und alle auf Moses getauft wurden in der Wolke und in dem Meere,
    3. und alle dieselbe geistliche Speise aßen,
    4. und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete.
    5. (Der Fels aber war der Christus.) An den meisten derselben aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden.

    Klar ist, dass wenn im AT von Jehova die Rede ist, hat immer Jesus dies oder das gesagt und getan. Es sieht so aus, als hätte sich Jesus als Jehova ausgegeben.
    Dabei darf man aber nicht vergessen, dass Jesus nur den Willen des Vaters umgesetzt hat. Es war immer Jesus, bei Abraham, bei Adam, bei Noah, aber im Auftrag und im vollkommenen Willen des Vaters. Nichts geschah und nichts geschieht, was nicht dem ewigen Vater Jehova sein Wille ist. Ohne den Willen des Vaters hätte Jesus nichts getan. (siehe das Mustergebet)
    Dafür danken wir dem Vater durch seinen Sohn Jesus und seinem Sohn.

    LG
    Alois

  • Manfred an Bird
    November 15, 2014

    Lieber Brd. Bird,

    das ist eine sehr interessante Schlussfolgerung, die Du hier gezogen hast und damit meine ich diese:

    Jetzt kommt der Vater auf die Idee, seinen Sohn zu senden um jemanden dazwischen zu setzen. Bitte was macht das für einen Sinn? – Zitat Ende.

    Dazu einen ergänzenden Text wo Jesus über sich selbst sagt:

    Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

    Wenn niemand zum Vater kommt außer durch ihn, dann gilt das auch für alle Menschen, die gelebt haben bevor Jesus auf die Erde kam. Jesus hatte nur noch nicht den Namen Jesus, sondern ist unter dem Namen seines Vaters aufgetreten. Da der Vater und der Sohn sowieso eins sind, konnten sie auch den gleichen Namen haben. Denn alles was der Sohn je getan hat oder noch tun wird ist in völliger Übereinstimmung mit dem was der Wille seines Vaters ist. Wenn also Jesus etwas tut, dann tut er das was auch sein Vater getan hätte, wenn er es selbst machen würde. Aber der Vater hat dem Sohn alle Macht über Himmel und Erde gegeben und doch wartet er geduldig, bis sein Vater sagt:

    Jetzt ist die Zeit gekommen, dass das Du Dein Reich auch auf der Erde aufrichtest. Solange sitzt er zu seiner Rechten.
    Daher stimme ich Deinem Kommentar zu und danke Dir für Deine Schlussfolgerung.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    November 15, 2014

    Hallo Manfred

    » Jesus hatte nur noch nicht den Namen Jesus, sondern ist unter dem Namen seines Vaters aufgetreten. Da der Vater und der Sohn sowieso eins sind, konnten sie auch den gleichen Namen haben. «

    Dass der Vater und Jesus eins sind, bedeutet nicht, dass sie eine Person sind, sondern, dass sie einer Meinung sind. Der Vater ist größer im Sinne von mächtiger als Jesus und verfügt über mehr Wissen als Jesus. Nicht zuletzt hat der Vater Jesus von den Toten auferweckt bzw. ihn neu erschaffen, was für Jesus selber unmöglich war.

    Jesus kann sich doch nicht vor seinem irdischen Lauf unter falschem Namen als Jehova, der höchste Gott und Schöpfer des Universums ausgegeben haben, um die Anbetung für sich zu beanspruchen!!! Überlegt doch mal!!!

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    November 15, 2014

    Lieber Edelmuth,

    wo habe ich geschrieben, dass der Vater und Jesus eine Person sind? Alois hatte Dich erst letztens darauf hingewiesen, dass Du immer antwortest und eine Hinzufügung machst und dadurch einen Kommentar falsch aussehen lässt. Mein Kommentar war aber nicht falsch, denn Jesus sagt von sich selbst und das hatte ich frei zitiert:

    Joh. 10:30 Ich und der Vater sind eins.

    Warum versuchst Du immer mit Gewalt einen anders zu verstehen als man es meint???

    Liebe Grüße Manfred

  • Bird an Alois und Manfred
    November 15, 2014

    Guten Abend.

    Der Gedankengang Manfred ist wirklich überlegenswert.
    Wenn Gott immer derselbe ist, verändert er nichts. Somit war der Weg zum Vater immer Jesus.

    Das bestätigt ja auch die Begebenheit die Alois angeführt hat.
    Paulus hörte die Stimme aus dem Himmel. Obwohl er Jesus nicht kannte, war ihm klar das Jesus zu ihm spricht.

    Jeder Zeuge würde sagen das Jehova zu ihm spricht. Da wird einem schon klar das sie mit Jesus nichts am Hut haben.

    Der Vater wird nie direkt mit uns Kontakt haben sondern nur über Jesus !

    Auch dem Stephanus war klar wer sein Ansprechpartner ist. Den Christen wäre laut 1 Kor 1-2 klar das Jesus der Ansprechpartner ist.

    Nur die Zeugen wollen den direkten Weg. Merken aber nicht das ihnen der Kontakt zu Jesus fehlt!

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Alois und Bird
    November 15, 2014

    Guten Abend Bird und Alois

    » Paulus hörte die Stimme aus dem Himmel. Obwohl er Jesus nicht kannte, war ihm klar das Jesus zu ihm spricht. «

    Lest die Begebenheit bitte selber…..

    (Apostelgeschichte 9:1-6) . . .Saulus aber, der immer noch Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn schnaubte, ging zum Hohenpriester 2 und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damạskus, um alle, die er finden würde, sowohl Männer wie Frauen, die zum WEG gehörten, gebunden nach Jerusalem zu bringen. 3 Als er sich nun auf seiner Reise Damạskus näherte, umblitzte ihn plötzlich ein Licht vom Himmel, 4 und er fiel zu Boden und hörte eine Stimme, die zu ihm sagte: „Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich?“ 5 Er sagte: „Wer bist du, Herr?“ Er sprach: „Ich bin Jesus, den du verfolgst. 6 Doch steh auf und geh in die Stadt hinein, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst.“

    Paulus wusste nicht wer zu ihm sprach und fragte nach….und es war nicht Jehova, sondern Jesus, der mit ihm sprach.

    Dieser Jesus, von dem ihr meint, dass er angebetet werden sollte, (1. Kor. 1:2) sagte über „seine“ Anbetung folgendes:

    (Matthäus 4:10) 10 Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

    (Philipper 2:5-7) . . .Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich.

    Jesus wollte und will nicht angebetet werden. Jesus ist der Mittler zwischen dem Vater und den Menschen In seinem Namen überbringen wir dem Vater unsere Gebete.

    Was hindert euch daran den Vater so anzubeten, wie der Vater und Jesus es wollen.

    Ede

  • Alois an EDE
    November 15, 2014

    Lieber Ede

    Du hast geschrieben:
    Jesus wollte und will nicht angebetet werden. Jesus ist der Mittler zwischen dem Vater und den Menschen In seinem Namen überbringen wir dem Vater unsere Gebete.

    Zeige mir mal wo ich geschrieben habe dass man Jesus anbeten soll und Jehova nicht. Ich darf mit Jesus reden, ihm danken dass er sein Leben für uns gelassen hat und ihn um etwas bitten, zum Beispiel meine Gebete dem Vater vorzulegen. Genauso bitte ich den Vater und danke ihm für alles, auch danke ich dem Vater für das was Jesus für uns getan hat, denn nur wegen dem Willen des Vaters das das Universum und alles Leben entsteht, ist alles entstanden.

    Es geht doch die ganze Zeit hauptsächlich nur darum, welche Stellung Jesus vor seiner Geburt auf Erden hatte und ob Jehova im AT selbst den Menschen erschienen ist oder ob es Jesus und die Engel waren.

    Wenn Du Deine Kommentare selbst richtig lesen würdest, würdest Du dahinterkommen dass Du auf dem Holzweg bist.

    Beispiel:
    Philipper 2:5-7) . . .Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich.

    Du hast einen Vers zitiert der genau unsere Ansicht beweist, nämlich dass Jesus, bevor er in Vers 7 als Mensch auf die Erde kam in Gottesgestalt existierte! Genau das schreiben wir die ganze Zeit und Du schreibst dagegen, nämlich dass Jesus nicht auch die Gestalt eines Gottes hat. Der vers beweist genau das was ich immer schreibe, Jesus hat im AT immer nur den Willen des Vaters umgesetzt und hat sich in seiner Demut nie in den Vordergrund geschoben. Wenn im AT steht, dass Jehova dies und das gemacht hat, war es immer Jesus, ein Engel oder der Heilige Geist der es den Menschen gesagt hat, so wie ein Konzernsprecher immer das verkündet was der Konzernvorstand beschlossen hat und durchführen will.

    Dann hast Du folgenden Vers zitiert:
    1. Korinther 8:6) . . .so gibt es für uns tatsächlich e i n e n GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind und wir für ihn; und es gibt e i n e n Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

    Auch mit diesem Vers bestätigst Du unsere Ansicht, dass alles aus dem Vater endstanden ist, aber dass durch Jesus alle Dinge sind. Soll heißen, durch Jesus und für Jesus sind alle Dinge entstanden.

    Dann versuchst Du mit dem AT Dinge zu beweisen die mit dem AT gar nicht beweisbar sind, weil Jesus als der Sohn der Menschheit noch gar nicht offenbart wurde. Logisch dass deshalb im AT nur Jehova erwähnt wurde.

    Dann fügst Du Schlussfolgerungen hinzu, die gar nicht dastehen, Beispiel:
    (Psalm 83:18) 18 Damit man erkenne, daß du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde.
    Jehova ist nicht nur Schöpfer aller Dinge, sondern der höchste Gott des Universums. Über ihn gibt es keinen anderen Gott.

    Wo steht in diesem Psalm dass Jehova der höchste Gott des Universums ist? Es steht nicht einmal „Himmel und Erde“ da, sondern nur „Erde“. Wenn Du den Begriff „der höchste Gott“ benutzt, wer ist dann der zweithöchste Gott?
    Ich glaube auch dass Jehova der höchste Gott des Universums ist, aber es steht nicht in diesem Psalm. Aber ich glaube eben, dass der zweithöchste Gott Jesus ist.

    Ich kann Dir eines versichern, solange Du Jesus nicht ehrst, wird Dir auch Jesus nicht in vollem Umfang den Heiligen Geist des Vaters senden können.
    Joh. 5
    23. auf daß alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Frage an Dich, wie ehrst Du eigentlich den Sohn, wenn Du kein Wort zu ihm reden willst?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bird an Ede
    November 15, 2014

    So lieber Ede,

    erstens, wenn mit mir jemand spricht den ich nicht sehe, werde ich sicher einmal fragen wer er ist.

    Du zitierst diesen Text!
    Matthäus 4:10) 10 Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

    Kannst du mir bitte die Urschrift zeigen wo JHWH steht????????????
    Denn das ist eine Einfügung.

    Wenn ich der Chef von einem Konzern bin, und ein Mitarbeiter zu mir kommt weil er glaubt das er über mir steht, dann werde ich ihm sagen dass er seinem Chef zu gehorchen hat.

    Wer ist hier gemeint????

    Also lieber Ede das ist kein Beweis, denn Satan wollte eine Anbetung von Jesus.

    Wenn du mir den griechischen Text mit dem Tetagramaton zeigst dann glaube ich dir.

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    November 15, 2014

    Hallo Bird

    » Wenn ich der Chef von einem Konzern bin, und ein Mitarbeiter zu mir kommt weil er glaubt das er über mir steht, dann werde ich ihm sagen dass er seinem Chef zu gehorchen hat. «

    Das hat Jehova nicht nötig. Jehova ist der Chef! Das wird von Jesus nicht infrage gestellt. Jesus liebt Jehova so, wie er ist. Im Gegenteil, Jesus fordert alle Menschen auf wie er Jehova anzubeten. (Matthäus 4:10)

    (Matthäus 4:10) 10 Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘

    Als Jesus diese Worte äußert, war das Neue Testament noch nicht geschrieben. Mit den Worten „es steht geschrieben“ bezog sich Jesus auf das alte Testament, in dem geschrieben steht, dass nur Jehova angebetet werden soll. Das Tetragramaton findest du dort über 7000 mal.

    Warum wollt ihr Jesus anbeten? Welchen Vorteil versprecht ihr euch davon?

    Ede

  • Edelmuth an Alois
    November 15, 2014

    Hallo Alois

    » Ich darf mit Jesus reden, ihm danken dass er sein Leben für uns gelassen hat und ihn um etwas bitten, zum Beispiel meine Gebete dem Vater vorzulegen.

    Genauso bitte ich den Vater und danke ihm für alles, auch danke ich dem Vater für das was Jesus für uns getan hat, denn nur wegen dem Willen des Vaters das das Universum und alles Leben entsteht, ist alles entstanden. «

    Es ist gut, dass du den Vater für seinen hervorragenden Sohn dankst und IHN lobst. Wie dankst du dem Vater? Wie wir alle im Gebet.

    Wie nimmst du mit Jesus Kontakt auf? Durch ein Gebet, denn anders geht es nicht. Damit betest du einen anderen Gott an, denn Jesus ist auch ein Gott.

    Du kennst den Vater und weist, wie er darüber denkt….

    Versprichst du dir dadurch irgendeinen Vorteil? Gibt es etwas, dass Jesus kann und der Vater nicht?

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Ede

    Wenn Du zu Jehova betest, dann hoffst Du, dass Jesus Deine Gebete hört. denn ohne Jesus kommst Du nicht zum Vater.
    Als Lot von Engeln besucht wurde, hat Lot mit den Engeln geredet, ihnen vielleicht sogar gedankt. War das dann auch eine Anbetung?
    Nein, unter reden, ehren, danken und anbeten ist für mich ein Unterschied.

    LG
    Alois

  • Bird an Ede
    November 15, 2014

    Lieber Ede,

    es hilft nichts , lassen wir es! Du konntest mir den Text um den ich dich bat nicht senden.

    Mehrmals in der Bibel wird gezeigt das Leute wie Paulus , Stephanus und die ersten Christen Jesus angerufen haben. Wenn für dich das auch anbeten heißt, dann war es auch so.

    Wie dem auch sei, wir brauchen dich nicht zu überzeugen. Entweder du versteht uns nicht oder willst uns nicht verstehen.

    Alles was du anstellst, sind Behauptungen die Meiner Meinung nur aus den Überlegungen der WTG entstehen.
    Ich bin mir sehr sicher das dein Ziel hier nur darin besteht Brüder zurück in die Organisation zu bringen.

    Nur ein Text über den du vielleich mal Selber Nachdenken kannst.
    1. Korinther 1:2 ELB71

    der Versammlung Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christo Jesu, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Orte den Namen unseres Herrn Jesus Christus ANRUFEN, sowohl ihres als unseres Herrn.

    Du und ich wissen genau was hinter dem Wort anrufen steht!

    Vielleicht siehst du das Wort ja gar nicht!!!

    Lg
    Bird

  • Edelmuth an Alois
    November 15, 2014

    Hallo Alois

    Seine Jünger hatten mit Jesus regen Gedankenaustausch. Das war zur Verkündigung der guten Botschaft von der Rettung der Menschen auch erforderlich. Als die Engel den Menschen eine Botschaft überbrachten, hatten sie auch regen Gedankenaustausch.

    Da wir alle guten Dinge von Jehova haben, hat Jesus möglicherweise IHM zu Ehren verfügt, dass alle Bitten und Danksagungen künftig an Jehova zu richten sind.

    (Philipper 4:4-7) 4 Freut euch allezeit im Herrn. Nochmals will ich sagen: Freut euch! 5 Laßt eure Vernünftigkeit allen Menschen bekanntwerden. Der Herr ist nahe. 6 Seid um nichts ängstlich besorgt, sondern laßt in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott bekanntwerden; 7 und der Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft, wird euer Herz und eure Denkkraft durch Christus Jesus behüten.

    Jesus ging sogar noch einen Schritt weiter.

    (Johannes 14:13-14) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

    Jesus knüpfte seine Unterstützung unserer Bitten an die Bedingung, dass wir den Vater in seinem Namen bitten, damit „. .was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.“ (Johannes 15:16)

    Der Vater ist für Jesus die hervorgehobene Person, die alle Ehre und Verherrlichung verdient.

    Ede

  • Edelmuth an Bird
    November 15, 2014

    Guten Abend Bird

    Auch wenn du noch so unbotmäßige Forderungen stellst, von denen du genau weist, dass sie unerfüllbar sind, dann kommst du dennoch nicht an Gottes Wort vorbei.

    (2. Mose 20:3,5) . . .Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen . . .

    Jehova hat dich nicht im Unklaren gelassen.

    Damit will ich es bewenden lassen und wünsche dir noch einen schönen Abend.

    Ede

  • Alois an EDE
    November 15, 2014

    Sag mal lieber Ede

    wie willst Du eigentlich dem Sohn Jesus Ehre erweisen wie dem Vater Jehova, wenn Du gar nicht mit dem Sohn redest? Es sogar als verboten ansiehst mit dem Sohn zu reden? Ich weiß nicht wie ich das schaffen soll bei einem Redeverbot.

    Joh. 5 NWÜ
    22 Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben,
    23 damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Ich ehre Jesus wie den Vater Jehova, indem ich ihn als unseren einzigen Hirten ansehe und nicht als „Postbote“ um unsere Gebete dem Vater durchzureichen.

    Jesus verglich uns Gläubige mit einer Herde Schafe die Jesus als guter Hirte gesammelt hat. Meinst Du nicht auch dass die Schafe der Herde Jesu nicht auch ein zufriedenes „määäh“ zu ihrem Hirten sagen dürfen und ihn dabei anschauen? Schließlich sind die Schafe sehr glücklich mit ihrem Hirten der sie vor den Wölfen schützt.

    LG
    Alois

  • Bird an Ede
    November 15, 2014

    Ich möchte nur deine Texte so nicht stehen lassen.

    Du hast mir nicht zeigen können dass JHWH in diesem Text von Mat da steht.
    Du hast mir keine Antwort gegeben warum die Christen im ersten Jahrhundert zu Jesus gebetet haben und wir das nicht sollen.
    Dein Text aus Johannes stimmt so nicht den auch in der FN steht WER MICH IN MEINEM NAMEN BITTET….. Und das macht Sinn denn ich sehe Jesus nicht und muss seinen Namen Nennen um mit ihm zu reden.

    Der Text aus Mose stimmt zeigt nicht das JHWH der Vater ist!!!!
    Aber egal lassen wir es!
    Du gehst ja auf Alois auch nicht ein. Er fragte WIE du den Sohn ehrst!

    Du weichst immer wieder mit einer WACHTTURM Geschichte aus!

    Alles Gute Ede!
    PS: ich wünsche dir das du erkennst das die ORG dich von Jesus nur wegbringt.

    Bird

  • Edelmuth an Bird
    November 15, 2014

    Guten Abend Bird

    » Du hast mir keine Antwort gegeben warum die Christen im ersten Jahrhundert zu Jesus gebetet haben und wir das nicht sollen. «

    Weil die ersten Christen Jesus auch nicht angebetet haben.

    » Dein Text aus Johannes stimmt so nicht den auch in der FN steht WER MICH IN MEINEM NAMEN BITTET….. Und das macht Sinn denn ich sehe Jesus nicht und muss seinen Namen Nennen um mit ihm zu reden. «

    Bird im Namen Birds zu bitten ist ebenso unverständlich wie Alois im Namen Alois zu bitten.

    Hast du jemals einen anderen Menschen in seinem eigenen Namen um etwas gebeten? Ich glaube nicht!

    Deshalb schreibt, nein, nicht die NWÜ, sondern die Elberfelder Übersetzung 2003 in Joh. 14:14

    (Joh. 14:14) 14 Wenn ihr mich[A] etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun[a]. A) Das Wort „mich“ fehlt in mehreren alten Handschriften. (Elberfelder Übersetzung 2003)

    Warum wollt ihr partout Jesus anbeten? Welchen Vorteil versprecht ihr euch davon? Was kann Jesus besser, was der Vater nicht kann?

    Ede

  • Bird an Ede
    November 15, 2014

    Ede,

    um es auf den Punkt zu bringen. Wenn ich im Namen Jesu etwas mache oder ihn etwas bitte, dann macht der Text sehr wohl Sinn.

    Wer mich in meinem Namen etwas bittet heißt, dass ich den Herrn Jesus etwas bitte und ihn als Mittler bitte, dies an den Vater zu bringen.

    Das Argument das du bringst ist meines Erachtens ein keines denn warum haben die ersten Christen Jesus angerufen?

    Du bist so verbort auf das Wort Anbeten das du nichts mit Jesus anfangen kannst.
    Übrigens ich bete dich auch gerade an weil ich mit dir spreche!
    Ich kann und will deinen Gedanken nicht mehr denken. Denn es tut mir im Herzen weh wenn ich sehe wie du Jesus runterspielst.

    Warum ich mit Jesus sprechen? Ganz einfach. Weil ich das Gebot des Vaters, das der Sohn alle Macht hat und er der MITTLER ist beachte.
    Mittler zu sein ist das selbe wie ein Botschafter. Kommst du auf die Idee in ein anderes Land zu gehen und dort den Namen des Botschaftern nur zu erwähnen. Nein denn in manchen Länderen brauchst du den sonst wirst du nicht erhört oder sogar eingesperrt!

    Ich glaube das kann man nicht schreiben und erklären, entweder man kommt selbst drauf oder eben nicht.
    Viele der Schreiber hier verstehen mich und darum werde ich erstmal nur mehr Athalia zurückschreiben da er mich missverstanden hat. Das liegt mir noch am Herzen. Mehr werde ich zu diesem Thema obwohl es wichtig ist nicht mehr sagen.
    Der Herr ist und bleibt der Scheidepunkt an der Kreuzung.
    Ich für meinen Teil schäme mich nicht dafür das ich mit ihm als meinem Haupt spreche.
    Schade das man das hier nicht diskutieren kann. Manchen hier ist es wichtiger die Organisationslehren und Argumente zu bringen anstatt über den Schatten zu springen und tiefer zu graben.

    Zum Abschluss. Wer im Namen Jehovas etwas bittet dem wird gegeben werden oder? Das macht aber für dich Ede auf einmal Sinn. Aber das ganze mit Jesus abzuwickeln wo der VATER ALLES dem SOHN übergeben hat und selbst NICHTS mehr mit uns direkt macht, macht für dich keinen Sinn.

    Wie auch immer, irgendwann wirst auch du denn Herrn Jesus kennenlernen.
    Hoffe du erkennst ihn dann.

    Friede an dich und alles Gute und Segen den Anderen lieben Menschen hier!
    Bird

  • Edelmuth an Alois und Bird
    November 15, 2014

    Hallo Bird
    Hallo Alois

    (2. Mose 20:3-5) . . .Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben. 4 Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, . . .

    Nicht Jesus, sondern Jehova fordert für sich allein die Anbetung.

    Wer ist Jehova?

    (1. Korinther 8:6) . . .so gibt es für uns tatsächlich e i n e n GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind und wir für ihn; und es gibt e i n e n Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

    (Jeremia 10:10) 10 Jehova aber ist in Wahrheit Gott. Er ist der lebendige Gott und der König auf unabsehbare Zeit. . . .

    (2. Samuel 22:14) . . .Vom Himmel her begann Jehova zu donnern, Und der Höchste selbst begann seine Stimme erschallen zu lassen.

    (Psalm 47:2) 2 Denn Jehova, der Höchste, ist furchteinflößend,. . .

    (Psalm 83:18) 18 Damit man erkenne, daß du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde.

    Jehova ist nicht nur Schöpfer aller Dinge, sondern der höchste Gott des Universums. Über ihn gibt es keinen anderen Gott.

    Wer ist Jesus.

    (2. Korinther 4:4) . . .damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle.

    (Kolosser 1:15) 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, . . .

    (Hebräer 1:3) 3 Er ist der Widerschein [seiner] Herrlichkeit und der genaue Abdruck seines Wesens selbst, und er erhält alle Dinge durch das Wort seiner Macht aufrecht; und nachdem er eine Reinigung für unsere Sünden herbeigeführt hatte, setzte er sich zur Rechten der Majestät in den Höhen.

    Das Bild ist nicht das Original. Jesus ist nicht Jehova. Er ist SEIN Widerschein.

    (Matthäus 3:17) . . .Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

    Jehova bekennt, dass Jesus sein Sohn ist, an dem er Wohlgefallen gefunden hat.

    Wie denkt Jesus über die Anbetung.

    (Matthäus 4:10) . . .Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

    Auch wenn in anderen Übersetzungen statt Jehova „Herr“ steht, ist Jehova damit gemeint, denn im AT ist Jesus unbekannt und nur Jehova als Herr bekannt gewesen.

    Welchen Vorteil versprecht ihr euch Jesus an der Stelle Jehovas zu sehen. Ist Jesus nicht stets einer Meinung mit Jehova?

    Wer meint statt Jehova nun Jesus anbeten zu müssen, denke einmal über 2. Mose 20:3-5 nach.

    Ede

  • Gerd
    November 15, 2014

    Wie sinnlos die Beweisführung bei denen ist, die längst sich eine feste Meinung gebildet haben, zeigt nachfolgende Kopie die ich vor 7 Jahren an den gleichen Adressaten schrieb:

    25.07.2007, 03:59
    Guten Morgen Ede,

    manchmal scheint es nötig zu sein die Ursprungsfrage mehr als einmal zu stellen.
    Meine, garnicht neue Frage war doch diese:

    Ich möchte die gleiche Frage stellen, wie es die Zeitschrift der Zeugen Jehovas „Erwachet!“ vom 8. April 2000 tat: „Ist es richtig, Jesus anzubeten?“

    Dabei wurde sehr sensibel mit dem Wort „anbeten“, in Bezug auf Jesus, argumentiert. Jedoch kam der Artikelschreiber auf S. 26 zu dem Schluß, daß das griech. Wort „proskynéo“, wie es der Schreiber des Hebräerbriefes z.B. in 1:6 verwendet „…bedeute buchstäblich, jemandes Hand zu küssen zum Zeichen der Ehrerbietung, den Menschen …oder Gott erwiesen wird“. Auf S. 27 wird von den Astrologen berichtet, die das kleine Kind Jesus fanden. Dann wird der Luthertext zitiert, da kamen die Männer zu dem Kind „fielen nieder und beteten es an [proskinéo]“ Matth 2:2, 11. Einige Zeilen später kam wieder die Einschränkung, daß mit dem griechischen Wort „huldigend sich neigen“ oder „huldigen“ gemeint sei. Trotzdem ist es erstaunlich, daß Jesus zumindest eine Ehrerbietung zugestanden wird. Noch vor einigen Jahren sah man dies weit strenger:

    *** w84 15. 12. 7 Weihnachten – Warum gefährlich? ***
    Außerdem hat das Weihnachtsfest dazu beigetragen, daß man Jesus anstelle seines Vaters, Jehova Gott, anbetet. Das ist eine weitere Form des Götzendienstes, da der verherrlichte Herr Jesus Christus ?der Anfang der Schöpfung Gottes? ist (Offenbarung 3:14; siehe auch Römer 1:25). <

    Demnach waren die Astrologen "Götzendiener". Aber nicht nur sie, denn der "herausragende Bibelforscher", wie C.T. Russell im WT vom 15.März 2000 (mit großer Abbildung auf S. 12) genannt wurde, hat, gemeinsam mit seinen damaligen Mitstreitern, zu Jesus gebetet! Der Gründer der einzigen wahren Organisation Gottes demnach ein Götzendiener !?

    Jesus verdient Huldigung

    Mit dieser Überschrift fährt der Artikel vom 8.4.00 fort und stellt die Frage: „Verdient Jesus solche Huldigung? Ganz bestimmt! Der Apostel Paulus erklärt in seinem Brief an die Hebräer, als ´Erbe aller Dinge´ habe sich Jesus ´zur Rechten der Majestät in den Höhen gesetzt´ (Hebr 1:2-4). Daher ist es passend, daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters“ Phil 2:10, 11.

    Meine Frage an aktive Zeugen Jehovas, wenn gemäß angeführtem Artikel „Jesus Huldigung verdient“, wie wird das praktiziert? Die gleiche EW-Ausgabe wies auf der letzten Seite auf das Gedächtnismahl am 19. April 2000 hin. Wurde während dieser Abendmahlsfeier in den vier Gebeten gesprochen werden, zumindest einmal Jesus „huldigend“ gedankt?

    Betrachtung zum griechischen Wort „proskynéo“:

    Es scheinen sich die Bibelübersetzer oft nicht einig zu sein. Allein im Matthäus-Evgl. wird „proskynéo“, auf Jesus bezogen, oft mit huldigen, oft mit „vor ihm niederwerfen“ wiedergegeben. Beispiele, nur aus Matthäus: 2: 2,8,11; 8:2; 9:18; 14:33; 15:25; 20:20; 28:17

    „Proskynéo“ wird auch gegenüber dem himmlischen Vater gebraucht, Beispiel Elb.Üb.: Matth 4:10: „Du sollst den Herrn deinen Gott anbeten…“ (Gleich Luk 4:8 )
    Joh 4: 20, 21, 22, 23, 24; 12:20 – (anbeten)
    Apg 8:27; 24:11
    1 Kor 14:25
    Hebr 11:21
    Off 3:9; 4:10; 11:16; 14:7; 15:4; 19:4; 22:9

    Wie die Bibel-Konkordanz hinten in der NW-Ü (der Zeugen Jehovas) beim Stichwort „anbeten“ zeigt, werden in den Griech.Schriften das Wort „proskynéo“ oftmals mit „anbeten“ übersetzt. Interessant ist daß nachfolgender Text in der Neue-Welt-Übersetzung , Ausgabe deutsch 1963 wie folgt lautet: Hebräer 1:6
    6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wieder in die bewohnte Erde einführt, sagt er:
    Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten‘.

    Nur heute wollen Zeugen Jehovas mit Jesus nicht einmal „reden“… Haben sie ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Erlöser?
    Gerd

    ———————
    Ich bedränge NIEMAND mit Jesus zu sprechen. Wer glaubt es genügt wenn er Jesus sympathisch findet und das sei schon proskynéo, dann ist mir das im Grunde egal.
    Ich denke an die stillen Mitleser und an die, die sich erst orientieren.

    Und wenn du zum 70. mal anführst, dass nur Jehova angebetet werden solle, dann erwähne ich zum 71. mal, dass besagter Jehova seinen Sohn erhöhte, nachdem dieser die Schuld der Menschheit auf sich nahm. Die Stellen führe ich nicht mehr an, da gehe ich nun lieber nochmal ins Bett. Denn in Edes Kopf geht das eh nicht rein.

    Guten Morgen und
    _________________
    Liebe Grüße! [Zitatende aus: ……. bechhaus.de/]

  • Bird an GERD
    November 15, 2014

    Lieber Gerd,

    vielen vielen Dank. Du bringst es auf den Punkt.

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Gerd
    November 15, 2014

    Hallo Gerd

    Daran kannst du einmal sehen, wie lange ich es dir schon zu erklären versuche, aber du hast es offenbar noch nicht verstanden

    Du zitierst auszugsweise den Wachtturm, ich die Bibel. Unbestreitbar verdient Jesus unsere Huldigung, aber nicht unsere Anbetung. Die ist allein Jehova vorbehalten.

    Du bist geschickt dem griechischen Ausdruck für Huldigung „proskynéo“ ausgewichen. Es gibt unzählige Beispiele in der Bibel, dass hochgestellte Personen durch ein Sich-nieder-werfen gehuldigt aber nicht angebetet wurden. Diese Art der Huldigung kann Bestandteil der Anbetung sein, muss es aber nicht.

    Wir beten heute Jehova ohne uns niederzuwerfen an, obwohl es bestimmt nicht falsch sein würde, wenn jemand das täte. Eine mögliche Kontaktaufnahme zu Jesus ist nur über das Gebet möglich. Doch das verstößt gegen Jehovas Grundsatz, dass nur er angebetet werden darf.

    Satan, ein Minimalist, verlangte für sich nicht die Anbetung, nein, sondern nur einen Akt der Anbetung von Jesus. (Matthäus 4:9) Das hätte schon genügt, um Jesus und die gesamte Menschheit ins Verderben zu bringen und den heiligen Namen des Vaters zu diskreditieren.

    Wie können wir Jesus ehren?

    Indem wir ihn als unseren Herrn anerkennen und ihm bereitwillig folgen, d.h. den Sinn seiner Worte zu verstehen und umzusetzen versuchen.

    Ich glaube, dass Jesus mehr Wert auf ein demütiges Herz und einen Akt der Liebe legt, als auf gutgemeinte Geesten.

    » Und wenn du zum 70. mal anführst, dass nur Jehova angebetet werden solle, dann erwähne ich zum 71. mal, dass besagter Jehova seinen Sohn erhöhte,…. «

    Der Vater hat den Sohn zu seiner Rechten neben sich erhöht aber nicht zum Haupt über sich gemacht.

    (Jesaja 42:8) 8 Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

    Der Vater ist und bleibt der höchste Gott des Universums. Er hat alle Macht im Himmel und auf Erde dem Sohn gegeben. Lediglich seine Anbetung hat er für sich behalten.

    Ede

  • Bird an GERD
    November 15, 2014

    Gerd, es ist schon unglaublich das Ede die Kommunikation mit Jesus gleichsetzt mit Götzendienst.
    Ich bin schockiert!

    Sogar Johannes 1:1 wird von ihm entehrt wo schwarz auf Weiss steht das Jesus Gott ist.

    Komisch, ich kenne aber keinen Text in der Bibel der sagt dass JHWH der Vater ist!

    LG
    Bird

  • Elfi
    November 15, 2014

    Ihr Lieben: Bird und Alois!

    Bin ganz bei Euch!

    „MIR ist ALLE Macht im HIMMEL und auf der ERDE gegeben.“ Matthäus
    28:18

    “ In keinem anderen ist das HEIL zu finden, denn in der ganzen Welt hat Gott keinen anderen NAMEN gegeben, in dem wir gerettet werden können!“ – Jesus Christus – Apostelgeschichte 4:12

    Ist das nicht wunderbar? Ich liebe meinen Herrn Jesus Christus von
    ganzem Herzen, denn seinem Leiden und Sterben und seiner Auferstehung verdanke ich mein Leben in Ewigkeit!

    „……Denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich der bin, AUF DEN ES ANKOMMT, werdet ihr in euren Sünden sterben!“ Johannes 8:24

    “ Jesus Christus ist immer der selbe – gestern, heute und in Ewigkeit!“
    Hebräer 13:8

    Unser Vater im Himmel freut sich, wenn wir unseren Herrn Jesus so ehren, WIE IHN, denn das ist sein Wunsch!

    Liebe Grüße.
    Elfi

  • Edelmuth an Elfi
    November 15, 2014

    Hallo Elfi

    (Matthäus 28:18) . . .„Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

    Von wem hatte Jesus alle Macht im Himmel und auf der Erde bekommen? Er hat sie von dem bekommen, der sie hat, nämlich vom Vater. Bedeutet das, dass der Vater nun keine Macht mehr hat?

    (1. Korinther 15:27-28) 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

    Offenkundig ist von der Machübergabe der ausgenommen, der ihm(Jesus) alle Macht gegeben hat, nämlich der Vater. Wenn Jesus seinen Auftrag ausgeführt hat, wird er alles einschließlich sich selber der Vater wieder übergeben.

    Der Vater hat nie aufgehört der oberste Gott des Universums zu sein und wird es für alle Ewigkeiten bleiben.

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Ede

    Du hast geschrieben:

    Der Vater hat nie aufgehört der oberste Gott des Universums zu sein und wird es für alle Ewigkeiten bleiben.

    Das hat bei dieser Diskussion auch niemand in Frage gestellt, auch Elfi nicht. Wir sind hier alle der Ansicht dass der Vater von Jesu der Höchste über allem ist.

    Elfi mit ihrem Kommentar völlig Recht. Nur durch Jesus können wir gerettet werden, nur Jesus ist der gute Hirte. Auch Jesus tut alles zur Ehre des Vaters. Wir dürfen Jesus und den Vater ehren!

    Joh. 10
    11. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.
    12. Der Mietling aber und der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut die Schafe.
    13. Der Mietling aber flieht, weil er ein Mietling ist und sich um die Schafe nicht kümmert.

    Bei obiger Bibelstelle muss man nur Mietling durch „Ältester“ ersetzen und Wolf durch „Leitende Körperschaft„. Dann ist alles gesagt.

    LG
    Alois

  • Bird an Michael
    November 15, 2014

    Lieber Michael,

    vielleicht hilft es dir.

    Jesus ist im Namen seines Vaters gekommen. Somit kann man sagen das der Name des Vaters durchaus auch JHWH sein kann. Der Familienname evtl.

    Was diesen Schluss zulässt, zeigen einige Texte wo Jehova zu Jehova spricht, oderJehova es von Jehova herabregenen lies.

    Sacharja 2:10-11 ELB71

    Jubele und freue dich, Tochter Zion! denn siehe, ich komme und werde in deiner Mitte wohnen, spricht Jehova. Und an jenem Tage werden viele Nationen sich an Jehova anschließen, und sie werden mein Volk sein; und ich werde in deiner Mitte wohnen, und du wirst erkennen, daß Jehova der Heerscharen mich zu dir gesandt hat.

    In 1. Mose 19,24 steht wörtlich: „Da ließ JHWH auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer regnen von JHWH aus dem Himmel.“ In diesem Vers lässt der erste Jahwe Feuer und Schwefel regnen, und zwar von einem zweiten Jahwe aus dem Himmel. Der erste Jahwe ist auf der Erde, er war es, der zuvor mit Abraham geredet hatte. Jahwe war Abraham erschienen und hatte ihn vor der kommenden Zerstörung Sodoms gewarnt. Dieser Jahwe auf der Erde, der erste Jahwe, ließ nun Schwefel und Hagel regnen vom zweiten Jahwe, der im Himmel war. Der Begriff Jahwe, der persönliche Name Gottes, bezieht sich hier auf zwei unterschiedliche Personen.

    Es gibt auch noch einen Text wo Jaweh mit Jahweh spricht.

    Außerdem kann man an manchen Texten erkennen ob der Vater oder der Sohn gemeint ist.
    Der Vater konnte von keinem gesehen werden, nur der Sohn sah ihn.wie kann Abraham dann den Vater gesehen haben? Und das von Angesicht zu Angesicht wie einen Freund?

    Ich kann nicht sagen das dies Tür und Angel für die Dreieinigkeit öffnet.
    Im Gegenteil, es zeigt mir nun die Macht die Jesus hat. Drum beuge ich mich von Herzen vor ihm.

    LG
    Bird

  • Alois an Bird
    November 15, 2014

    Lieber Bird

    Interessante Verse! Man lernt nie aus!

    Aber wundert Dich das?

    Joh. 14
    9. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, und wie sagst du: Zeige uns den Vater? –

    Da Jesus aus Gott geboren ist, kann er nur wie der Vater aussehen. Jesus hat im AT im Namen Jehovas gesprochen. Jehova selbst hat nie direkt zu den Menschen gesprochen, höchstens in Träumen und Visionen durch seinen Heiligen Geist. Es war immer Jesus der in völliger Willensübereinstimmung den Willen des Vaters umgesetzt hat.

    Jesus sagte gemäß Joh. 14
    6.Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

    Ich gehe davon aus, dass dies schon immer so war und in beide Richtungen gilt. Der Vater des Jesu ist einfach zu unendlich und zu ewig, als dass er direkt mit uns kleinen endlichen unvollkommenen Menschen reden und zuhören wollte.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bird an Alois
    November 15, 2014

    Lieber Alois,

    du sprichst mir aus dem Herzen!

    In der Lyre Studienbibel steht zu Römer 10:10-14 im Kommentar sinngemäß das es ein erkennen und bekennen im Herzen ist. Wer den Geist hat bekennt Jesus als den HERRN, im AT JHWH. Dies wird durch den Mund öffentlich gemacht.

    Ich kann nur von mir selbst sprechen, aber es drängt mich förmlich dies zu sagen! Mir wird immer mehr klar welche Macht Jesus dadurch hat.
    Und ich darf ihn als meinen Gott anbeten. Dadurch zeige ich auch dem Vater das ich Jesus annehme.

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Alois und Bird
    November 15, 2014

    Guten Morgen

    (Matthäus 3:16-17) . . .Als Jesus getauft war, kam er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden geöffnet, und er sah Gottes Geist wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. 17 Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „DIESER IST MEIN SOHN, DER GELIEBTE, AN DEM ICH WOHLGEFALLEN GEFUNDEN HABE.“

    (Matthäus 17:5-9) . . .Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: „DIESER IST MEIN SOHN, DER GELIEBTE, AN DEM ICH WOHLGEFALLEN GEFUNDEN HABE; HÖRT AUF IHN!“ 6 Als die Jünger dies hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. 7 Dann trat Jesus herzu, rührte sie an und sprach: „Steht auf, und fürchtet euch nicht.“ 8 Als sie ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als nur Jesus allein. 9 Und als sie vom Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach: „Erzählt niemandem von der Vision, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist.“

    Wer hat bei diesen beiden Begebenheiten gesagt: „DIES IST MEIN SOHN, DER GELEIBTE, AN DEM ICH WOHLGEFALLEN GEFUNDEN HABE.“

    Konnte irgend jemand anderes als Jehova dies vor allen Menschen bezeugen?

    Ede

  • Michael@Alois
    November 15, 2014

    Lieber Alois,

    Du sagst : [Zitat]
    Jesus hat im AT im Namen Jehovas gesprochen. Jehova selbst hat nie direkt zu den Menschen gesprochen, höchstens in Träumen und Visionen durch seinen Heiligen Geist. [Zitat Ende]

    Wenn Du das nur und ausschließlich auf die Begebenheiten des Alten Testamentes beziehst muß ich dir Recht geben! Da würde mir jetzt, aus dem Stegreif heraus, auch nichts einfallen.
    Allerdings kann man nicht sagen, dass Jehova niemals direkt zu Menschen geredet hätte. Für mich hat er das mindestens 2x getan.

    1. Bei der Taufe Jesu [ Matthäus 3:16 u. 17 ]
    2. Bei der „Umgestaltungs-Szene“ Jesu [ Matthäus 17:5 ]

    Bei beiden Begebenheiten legte Jehova persönlich Zeugnis für seinen Sohn ab, indem er sagte:
    „Dies ist mein geliebter Sohn.“

    Lieber Alois, Du zitierst Johannes 14:9 …
    So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, und wie sagst du: Zeige uns den Vater?

    und sagst: [Zitat] Da Jesus aus Gott geboren ist, kann er nur wie der Vater aussehen. [Zitat Ende]

    Bei aller Liebe und mit allem Respekt, diesen Satz kann ich nun nicht einmal im Ansatz nachvollziehen. Denn er scheint, für mich, zu suggerieren, dass Jehova ein menschliches Aussehen hätte. Und wirklich, da sträuben sich mir sämtliche Nackenhaare.
    Ich erinnere hier auch einmal an die Begebenheiten nach Jesu Auferstehung, als er mehrfach seinen Jüngern oder auch Maria Magdalena erschien. Sie erkannten ihn nie an seinem „Aussehen“… nur an dem was er sagte und tat. Daher steckt auch für mich in Johannes 14:9 eine andere Bedeutung als die des visuellen Sehens.

    Liebe Grüße, Michael

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Michael

    Ich habe mir die von Dir genannten Verse nochmal in der Elberfelder unrev. angeschaut. Mag sein dass andere Übersetzungen auch dem Sinn gemäß anders übersetzen und man deshalb einen Beweis hat, dass es doch Jehova selbst war der gesprochen hat, das habe ich nicht geprüft:

    Matth. 3
    16. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald von dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden ihm aufgetan, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herniederfahren und auf ihn kommen.
    17. Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe.

    Der Geist Gottes kam wie eine Taube auf Jesus.
    Dann noch die Stimme aus den Himmeln, aber nirgends steht dass es die Stimme des Vaters war, es kann auch ein Engel im Auftrag des Vaters gesprochen haben.

    Genauso in der 2. Stelle Matth. 17:5
    Auch da ist nur von einer Stimme die Rede:

    5. Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme kam aus der Wolke, welche sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe; ihn höret.

    Natürlich hat die Stimme den Willen des Vaters Jehova gesprochen, so wie es im AT Jesus und wahrscheinlich auch Engel getan haben. Es geschieht immer der Wille des Vaters, in alle Ewigkeit.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    November 15, 2014

    Guten Abend Alois

    Deinen Ausführungen stimme ich voll umfänglich zu.

    Hat Jehova die Bibel geschrieben? Einige behaupten, ER habe sie geschrieben, obwohl eindeutig Menschen das geschrieben haben, was ER ihnen diktiert hat.

    Was ich meine ist, dass oft gesagt wird, ein König habe diese oder jene Stadt gebaut, obwohl er keinen Handschlag dafür getan hat. Er hat sie bauen lassen. So hat auch Jehova für sich reden lassen. Wenn somit Engel im Auftrage Jehovas redeten, war es als habe Jehova selber geredet. Aus diesem Grund gaben sich einige Engel gegenüber Lot als „Jehova“ aus, obwohl niemand Jehova sehen und leben kann. Aber diese Männer/Engel kamen im Auftrage Jehovas und redeten in SEINEM Namen.

    Ede

  • Alois an Michael
    November 15, 2014

    Lieber Michael

    Mit dem Vers Joh. 14:9 muss ich dir Recht geben. Es ging wirklich nicht um das Äußere, sondern um Jesus mit seinen Eigenschaften, seiner Liebe!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Michael@Bird
    November 15, 2014

    Hallo Bird,

    Du schreibst: [Zitat]
    „Ich bin über zeugt davon, das Jesus sich gerade jetzt den Zeugen offenbaren wird!
    Jeder Ede wird erkennen müssen das ER JHWH ist!“ [Zitat Ende]

    Hm, darüber habe ich mir pers. auch schon den Kopf zerbrochen, ob Jesus JHWH ist.
    Viele, sehr viele Bibeltexte legen diesen Schluss auch durchaus nah.
    Und nicht zuletzt auch die „Kreuzinschrift“, die Pilatus über Jesus anbrachte.
    Jeder kennt die lateinische Inschrift, diese vier Buchstaben : INRI .

    Die Bibel sagt uns jedoch dass diese Inschrift in den drei, damals gebräuchlichen Sprachen der Gegend, verfasst wurde.
    In Lateinisch, in Griechisch und in Hebräisch. Die griechische und die hebräische Inschrift ist, im Gegensatz zu der lateinischen Inschrift, jedoch eher nicht bekannt.
    Wenn man jedoch die Übersetzung der Inschrift INRI, also:

    – Jesus [der] Nazarener [der] König [der] Juden –

    ins Hebräische zurück übersetzt würde sich folgender Wortlaut ergeben:

    Yeshua Hanozri Wumelech Hayehudim … als Kürzel geschieben … YHWH

    Als die Priester diese Inschrift sahen erschraken sie und sie sagten zu Pilatus:
    „Schreib nicht, – der König der Juden – … schreibe, dass er gesagt, behauptet habe, der König der Juden zu sein.“ Pilatus antwortet : „Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben“

    Tja, hatte man wirklich YHWH ans Kreuz geschlagen? Ist Jeshua YHWH?

    Wenn ich jetzt diesen Gedanken zu Ende spinne, ergibt sich für mich jedoch ein Dilemma.

    1) Würden wir dann den Namen des Vaters nicht kennen, wenn Jesus YHWH sein sollte.
    2) Würde man damit der „Dreieinigkeitslehre“ Tür und Tor öffnen.
    3) Sagt Jesus in Johannes 17:6 … „Ich habe DEINEN Namen den Menschen kundgetan“

    Ja, also welchen Namen hätte denn Jesus dann bekannt gemacht… wenn nicht den Namen des Vaters? Wer hat eine Lösung?

    Liebe Grüße an alle,
    Michael

  • Edelmuth an Michael
    November 15, 2014

    Guten Abend Michael

    Auch wenn ich deinem Gedanken inhaltlich voll zustimme, muss ich doch hervorheben, dass John 17:6 anders gemeint ist.

    (Johannes 17:6) 6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten.

    Auch wenn die Israeliten den Eigennamen Gottes nicht aussprechen durften, war er ihnen als eifrige Synagogengänger durch die Gebete der Priester gut bekannt. Jesus ist somit nicht zu den Israeliten gegangen, um ihnen die Aussprache des Namens Gottes mitzuteilen. Sie hätten ihn dafür auch zur Verantwortung gezogen. Jesus ist zu den Israeliten gegangen, um ihnen mitzuteilen, wofür der Name Gottes steht.

    Man könnte die Israeliten, die Jesus als Messias nicht (aner-)kennen, fragen, welcher Name Gottes ihnen überliefert ist. Allerdings dürfen sie ihn nicht aussprechen und auch nicht aufschreiben.

    Interessant finde ich die Frage, wer den an den Pfahl geschlagenen Jesus auferweckt hat, wenn Jesus gleich JHWH gewesen wäre.

    Ede

  • Bird an Michael und Ede
    November 15, 2014

    Hallo Ede,

    dein Zitat
    Interessant finde ich die Frage, wer den an den Pfahl geschlagenen Jesus auferweckt hat, wenn Jesus gleich JHWH gewesen wäre.

    Das ist doch einfach. Der Vater JHWH hat ihn erweckt.
    JHWH kann auch so was wie die Tudors sein.

    Es gibt zwei JHWH in der Bibel. Das zeigen einige Stellen.

    Außerdem hat Paulus gesagt, für uns gibt es nur EINEN Namen. Mit welchem Recht Ede verwenden wir dann den anderen wenn das doch der Wille Gottes ist?
    Wer sind wir das wir über dem Gesetz stehen?
    Ist uns Jesus zu wenig?

    Sollen wir nicht lieber zu ihm „Vater, lieber Vater“ sagen?

    Man muss sich einmal das Vorstellen, da sagt die Bibel über Jesus

    Starker Gott
    ewig Vater
    Fürst des Friedens
    Wunderbarer Ratgeber

    Und dann sagen manche NEIN er ist nicht Gott. Ja wiedersetzen wir uns da nicht dem Vater und sagen das er ein Lügner ist?
    Wie viele Texte muss man anführen um das zu erkennen?

    Die WTG macht aus Jesus einen Hans Wurst. Wie traurig!

    LG
    Bird

  • Bruderinfo an Alle
    November 15, 2014

    Liebe Brüder,

    Wir Menschen neigen dazu die eigene Ansicht als richtig anzusehen und alle anderen Ansichten als falsch.
    Wenn man aber die christliche Lehre genau betrachtet ist nur falsch, was von Jesus und seiner Rettung wegführt.

    Umgekehrt ist alles richtig was zu Jesus und seine Rettung führt. Der Maßstab was richtig und falsch ist, ist somit: Was führt zu Jesus, seinem Vater und deren Verheißung.
    Unsere Brüder sind deshalb alle die zu Jesus führen, die WTO zum Beispiel führt die Menschen weg von Jesus, somit sind die Führung der WTO nicht mehr unsere Brüder.

    Eph. 4
    11. Und er hat die einen gegeben als Apostel und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer,
    12. zur Vollendung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes Christi,
    13. bis wir alle hingelangen zu der Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes, zu dem erwachsenen Manne, zu dem Maße des vollen Wuchses der Fülle des Christus;
    14. auf daß wir nicht mehr Unmündige seien, hin-und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Winde der Lehre, die da kommt durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum;
    15. sondern die Wahrheit festhaltend in Liebe, laßt uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus,
    16. aus welchem der ganze Leib, wohl zusammengefügt und verbunden durch jedes Gelenk der Darreichung, nach der Wirksamkeit in dem Maße jedes einzelnen Teiles, für sich das Wachstum des Leibes bewirkt zu {O. Gnade erwiesen} seiner Selbstauferbauung in Liebe.

    An anderer Stelle werden die Brüder mit einem Leib verglichen. Angenommen einer von Euch wäre zufällig ein Ohr und ein Anderer das Auge. Das Auge würde in der Ferne etwas sehen was dem Ohr verborgen bleiben würde und das Ohr würde etwas hören was dem Auge verborgen bliebe. Wieso soll man deswegen streiten? Das NT ist voll mit solchen Vergleichen und selbst Jesus sagte, wer nicht gegen uns ist mit uns.

    Somit ist für mich glasklar, Recht haben alle Brüder und Schwestern die als Werkzeuge zu Jesus und seiner Rettung hinführen wollen. Nur das zählt! Es zählt nicht, dass der Eine nicht erkennen kann was der Andere erkannt hat.
    Wenn man nur eine Erkenntnis zulässt spaltet das. Wir würden den gleichen Fehler begehen wie Millionen Menschen vor uns die endlich frei geworden vom Joch der geistigen Unterdrückung wieder unter ein Joch gekrochen sind, dem Joch des einheitlichen unfreien Glaubens.

    Wenn wir alle zukünftig für unser Urteil nur ein Kriterium anwenden, nämlich, führt der Vortrag oder der Kommentar zu Jesus, seinem Vater und deren Rettung, dann wird die Bruderliebe ganz einfach umzusetzen sein. Dann sind plötzlich Menschen unsere Brüder deren Meinung wir gar nicht teilen. Nur so kann das Gebot der Liebe unter den Brüdern funktionieren.

    Ich habe absichtlich die Formulierung zu Jesus, seinem Vater und deren Rettung gewählt. Denn zum Glauben gehört auch dass man an die Erfüllung des Glaubens, an die Rettung glaubt. Der Teufel und die Dämonen glauben auch an Jesus und doch werden sie nicht gerettet werden. So glauben auch Millionen von Christen an Jesus, aber sie glauben nicht an die versprochene Verheißung. Der Vater kennt die Herzen und wird am Ende urteilen.

    Bitte arbeiten wir alle daran und versuchen nicht die eigene Ansichten und die eigenen Regeln und Verhaltensweisen unserem Bruder aufzuzwingen.

    Unter den Aposteln gab es manchmal auch heftige Meinungsverschiedenheiten:

    Apg. 15:39 Es entstand nun eine Erbitterung, so daß sie sich voneinander trennten, und daß Barnabas den Markus mitnahm und nach Cypern segelte.

    Das was hier manchmal passiert, ist somit nichts Neues unter dem Himmel. Spätestens nach der Auferstehung oder der Rettung werden alle Meinungsunterschiede vergessen sein.

    Liebe Grüße
    Bruderinfo

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth
    November 15, 2014

    Sind alle deine Kommentare der letzten 3 – 4 Tage von dir erstellt worden, damit dein „Soll-für-den-PD-Bericht“ erfüllt wird?

    Du überholst dich ja selber mit der Anzahl deiner Kommentare.

    Findest Du nicht, dass einiges von deinem Inhalt „sehr weit hergeholt“ ist?

    Du behauptest:

    „Jesus war Mitglied der jüdischen Organisation, die nachweislich die falsche Anbetung praktizierte.

    Jesus hat sich in keinerlei „Joch“ integrieren lassen!

    Grüsse des Friedens Jesus vom Bodensee,
    Athalja

  • Gerd
    November 15, 2014

    Wie erfüllt sich Jehovas Prophetie?
    Wenn es nach Ede geht: NIE!
    Wer an die Rückführung Israels glauben tut,
    der hat keine Billigung durch Edelmuth!
    Es ist demnach für Israel ein Muss,
    für immer zu bleiben im fernen Exodus.
    Ede kennt nur Israel welches geistig,
    in Brooklyn falsche Prophetie drucken tut, sehr fleißig,
    dort ist ein Sklave, angeblich verständig und treu
    mit geistiger Speise Lichter zündet welche neu.
    „Trost für die Juden“ verbreiteten sie noch 1928,
    diese Sicht ist für Ede heute alt und ranzig.
    Er gerät völlig außer Rand und Band
    da Hesekiel 36 zeigt, Israel zurückkommt in der Väter Land!
    Aber Edelmuth hat sich längst schon fest gerannt:
    Für ihn bleiben Abrahams Nachkommen für immer verbannt,
    außer sie würden sich tief verbeugen
    vor dem Sklaven, das sind für Ede: Brooklyns Zeugen!

    Ede erlaubte diese Vorgangsweise Jehovas, 5. Mose 4:
    27 Und Jahwe wird euch unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet übrigbleiben, ein zählbares Häuflein unter den Nationen, wohin Jahwe euch führen wird;
    28 und ihr werdet daselbst Göttern dienen, dem Werke von Menschenhänden, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht hören und nicht essen und nicht riechen.

    Aber d a s DARF für die „geistigen Israeliten“ nicht passieren, gleiches Kapitel:
    29 Aber ihr werdet von dort Jahwe, deinen Gott, suchen; und du wirst ihn finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst.
    30 In deiner Bedrängnis, und wenn alle diese Dinge dich treffen werden am Ende der Tage, wirst du umkehren zu Jahwe, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen.
    31 Denn ein barmherziger Gott ist Jahwe, dein Gott; er wird dich nicht lassen und dich nicht verderben und wird des Bundes deiner Väter nicht vergessen, den er ihnen geschworen hat.

    Auch da hat sich Paulus geirrt, es stimmt nur der erste Teil des Verses, Römer 11:
    28 Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber G e l i e b t e, um der V ä t e r willen.

    Konsequenz der verkehrten Sicht: kursive Wörter l ö s c h e n !

    Guten Abend!
    Gerd

  • Edelmuth an alle
    November 15, 2014

    Der Gerichtstag Gottes

    Sehnsüchtig erwartet die Braut ihren Bräutigam. Sie ist vorbereitet, weil sie nicht weis, wann er kommt, aber er kommt, überraschend wie ein Dieb in der Nacht.

    Zu dieser Hochzeit müssen alle 144 000 Mitglieder der Braut im Himmel versammelt sein, um an der Hochzeit mit dem Lamm teil nehmen zu können. Die Hochzeit des Lammes ist Voraussetzung für den Beginn des Gerichtstag Gottes, an dem die vollständige Königreichsregierung über die gesamte Erde regiert und die Menschen richtet.

    Die gesalbten Brüder Christi stellen als Brautklasse nicht nur den Leib Christi dar, sie sind mit ihrem Haupt Jesus eins, d.h. stets einer Meinung. Nach der Hochzeit sind sie mit dem Lamm eine Einheit. Alles das, was sie entscheiden und tun, wird von ihrem Haupt Jesus gebilligt. Es ist so als habe Jesus es selber entschieden. Wenn die Braut das Leben, das sie in sich trägt in Übereinstimmung mit dem Bräutigam nutz, um damit Menschen zum Leben zu bringen, ist es so, als habe Jesus es selber getan.

    Damit wird der Vorteil für die immer noch unvollkommenen Menschen auf der Erde erkennbar, denn die Mitglieder der Braut waren alle unvollkommen und fehlerhaft und kennen die Situation. Sie haben aus eigener Erfahrung Verständnis für die Menschen auf der Erde. Allerdings haben sie es geschafft sich zu ändern und erwarten es auch von den Menschen. Man kann ihnen nicht vorwerfen, dass sie keine Ahnung und kein Mitgefühl haben würden. Jesus, ihr Bräutigam und unser König ist Garant dafür, dass nichts Ungerechtes entschieden wird. Besser kann es uns, die wir Gott immer mehr gefallen wollen, am Geritstag Jehovas gar nicht ergehen.

    Aus der Offenbarung geht hervor, dass Jesu Opfer durch seinen Verzicht auf sein irdisches Leben mindestens 144 000 Menschenleben retten konnte. Wenn jedes weitere Opfer der Braut Christi aufgrund Jesu Opfer und durch ihren Verzicht aus irdisches Leben jeweils 144 000 Menschenleben auf der Erde retten kann, so könnten insgesamt 20,736 Mrd. Menschen gerettet werden, so viele wie die Erde nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ernähren kann.

    Sicherlich wird sich Jehova nicht an irgendwelchen Zahlen festbeißen, aber diese Zahlenspielerei zeigt, wie gut überlegt und durchdacht Jehovas Vorgehensweise ist. Jehova hat alles genau geplant.

    Ede

  • Edelmuth an alle
    November 15, 2014

    Christi Braut

    Das Leben der 144 000 Mitglieder der Braut Christi wird durch ihre Aufgabe bestimmt.

    (Matthäus 22:14) 14 Denn es sind viele eingeladen, doch wenige auserwählt.“

    Weit mehr als die 144 000 Mitglieder fühlen sich eingeladen und nehmen von den Symbolen, doch nur 144 000 sind auserwählt. Die Einnahme der Symbole zeigt aber ihre Bereitschaft sich für ein Leben im Himmel zur Verfügung zu stellen.

    Was bedingt ein Leben im Himmel?

    Sie haben keinen fleischlichen, sondern einen geistigen Leib, der keine Nachtruhe benötigt. Sie leben durch die Kraft Jehovas.

    Die Braut Christi opfert ihr Recht auf irdisches Leben zu Gunsten der großen Volksmenge. Sie verzichten vollständig auf eigene persönliche Interessen. Sie freuen sich nicht mehr über ihre eigenen Werke, sondern über den Erfolg ihres Bräutigams. Sie selber gehen vollständig in ihrer Arbeit für ihn auf. Ihre Freude ist die Freude das Bräutigams, der bemüht ist möglichst alle Menschen sowohl zur körperlichen wie auch geistigen Vollkommenheit zu geleiten, damit sie die Schlussprüfung bestehen und sich ein Recht auf ewiges Leben erwerben.

    Ihr Lohn ist nicht nur die Unsterblichkeit, sondern in dem Licht Jehovas zu stehen und alle Dinge mit seinen Augen zu sehen, um die Dinge zu erkennen, die auch ihre Bräutigam erkennt.

    Der Vater lässt es zu, dass mehr als die erforderliche Menge von 144 000 Gesalbten von den Symbolen nehmen, damit kein Mensch herausfinden kann, wer ausgewählt ist, und sich niemand zu Lebzeiten durch großzügige Geschenke Vorteile in seiner Beurteilung verschaffen kann. Jehova wird es auch zu verhindern wissen, das kein Mitglied der Brautklasse von den Menschen auf der Erde als Heiliger verehrt werden kann, denn alle Ehre gehört dem Bräutigam, der alles zur Verherrlichung seines Vaters tut.

    Jedes Mitglied der Brautklasse ist in den Augen Jehovas so wertvoll, weil jeder wie Jesus sein Leben für die Menschen gibt. Deshalb sind sie Helden, unsere neuzeitlichen Helden.

    (Johannes 15:13) 13 Niemand hat größere Liebe als die, daß einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe.

    Ede

  • Edelmuth an alle
    November 15, 2014

    Israel, Gottes Volk

    Als Jehova dem Abraham verhieß, dass sich alle Menschen durch seinen Nachkommen segnen werden, hatte ER die Rettung aller Menschen im Sinn. Warum suchte sich Jehova dann ein Volk für seinen persönlichen Besitz aus?

    Jehova beabsichtigte seinen Sohn Jesus auf die Erde zu schicken, um aus SEINEM Volk einen Überrest für eine himmlische Regierung herauszuwählen. Die Herauswahl sollte bestimmten geistigen Ansprüchen genügen. Deshalb predigte Jesus den Israeliten, um sie für seine, bzw. Jehovas Königreich als Mitregenten zu gewinnen. Dafür war ein bestimmtes religiöses Umfeld erforderlich. Zu diesem Zweck schloss Jehova mit den Israeliten den mosaischen Bund. Dieser Bund sollte für sie ein Erzieher sein.

    Obwohl ER sie in Zucht nahm, wurden sie immer wieder untreu, sodass ER den fehlenden Rest für seine Königreichsregierung aus den Nationen nahm (Gleichnis vom Olivenbaum)

    In Anlehnung an das fleischliche Israel schloss Jesus den neuen Bund mit dem geistigen Israel, nämlich jene, die an ihn glaubten. Die Herauswahl war nicht mehr fleischlich, sondern geistig begründet. Was das Israel im Fleische eigentlich erreichen sollte, hat das Israel im Geiste erreicht, nämlich die Bildung einer himmlischen Regierung mit Jesus als König.

    (Römer 9:30-32) . . .Was sollen wir denn sagen? Daß Leute von den Nationen, obwohl sie nicht der Gerechtigkeit nachjagten, Gerechtigkeit erlangten, die Gerechtigkeit, die sich aus dem Glauben ergibt; 31 Israel aber, obwohl es einem Gesetz der Gerechtigkeit nachjagte, hat das Gesetz nicht erreicht. 32 Aus welchem Grund? Weil es ihm nicht durch Glauben, sondern gleichsam durch Werke nachjagte. . .

    Jesus wurde von den Israeliten, die ihn als ihren Messias ablehnten, wie ein Gotteslästerer ermordet. Doch der Herr ist auferstanden und wird wieder kommen, um seine Macht als regierender König anzutreten

    (Sacharja 12:10) . . .Und ich will über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gunst und flehentlicher Bitten ausgießen, und sie werden gewiß auf DEN schauen, den sie durchstochen haben, und sie werden sicherlich um IHN klagen wie bei der Klage um einen einzigen [Sohn]; und es wird bittere Wehklage um ihn geben, wie wenn es bittere Wehklage um den erstgeborenen [Sohn] gibt.

    Wird er das Israel im Geiste, das fest an ihn glaubt und auf ihn als ihren Bräutigam wartet, vergessen und das Israel im Fleische, das ihn noch immer ablehnt, als Gottes Volk wieder herstellen, um dann als sichtbarer König für sie Krieg gegen die Nationen zu führen? Es ist unmöglich, dass der Herr Unterschiede aufgrund der Abstammung macht!

    Ede

  • Gerd
    November 15, 2014

    Sag an, lieber Ede,

    w a s machen wir dann mit der Voraussage aus Gottes ureigenster Übersetzung von Hesekiel 36?

    …16 Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 17 „Menschensohn, das Haus Israel wohnte auf seinem Boden, und sie machten ihn ständig unrein durch ihren Weg und mit ihren Handlungen.+ Wie die Unreinheit der Menstruation ist ihr Weg vor mir geworden.+ 18 Und ich goß dann meinen Grimm über sie aus wegen des Blutes, das sie im Land vergossen hatten,+ welches [Land] sie mit ihren mistigen Götzen verunreinigt hatten.+ 19 Und ich ging daran, sie unter die Nationen zu zerstreuen, so daß sie in die Länder versprengt wurden.+ Gemäß ihrem Weg und gemäß ihren Handlungen richtete ich sie.+ 20 So kamen sie* zu den Nationen, wohin sie kamen, und man* entweihte dann meinen heiligen Namen,+ indem [man] mit Bezug auf sie sagte: ‚Diese sind das Volk Jehovas, und aus seinem Land sind sie ausgegangen.‘+ 21 Und es wird mir leid tun um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entweiht hat unter den Nationen, wohin sie gekommen sind.“+
    22 „Darum sprich zum Hause Israel: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat: „Nicht um euretwillen tue ich [es], o Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid.“ ‘+ 23 ‚Und ich werde meinen großen Namen gewiß heiligen,*+ der unter den Nationen entweiht worden ist, den ihr in ihrer Mitte entweiht habt; und die Nationen werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin‘,+ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚wenn ich mich unter euch vor ihren Augen heilig erweise.+ 24 Und ich will euch aus den Nationen herausnehmen und euch aus allen Ländern zusammenbringen und euch herbringen auf euren Boden.+ 25 Und ich will reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein werden;+ von all euren Unreinheiten+ und von all euren mistigen Götzen werde ich euch reinigen.+ 26 Und ich will euch ein neues Herz geben,+ und einen neuen Geist werde ich in euer Inneres legen,+ und ich will das Herz von Stein aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein Herz von Fleisch geben.+ 27 Und meinen Geist werde ich in euer Inneres legen,+ und ich will handeln, so daß ihr in meinen Bestimmungen wandeln werdet+ und meine richterlichen Entscheidungen einhalten und tatsächlich ausführen werdet.+ 28 Und ihr werdet gewiß in dem Land wohnen, das ich euren Vorvätern gegeben habe,+ und ihr sollt mein Volk werden, und ich selbst werde euer Gott* werden.‘+
    29 ‚Und ich will euch von all euren Unreinheiten retten+…

    W i e löscht du das ^ aus deiner Bibel?

  • Edelmuth an Gerd
    November 15, 2014

    Hallo Gerd

    » ….w a s machen wir dann mit der Voraussage aus Gottes ureigenster Übersetzung von Hesekiel 36? «

    Wir schauen in den Tiefen der Bibel nach und erkennen, dass Jehova den Israeliten immer dann geholfen hat, wenn sie bereuten. Haben sie bereut? Nein! Gottes Sohn haben sie als ihren Messias verworfen und ihn umgebracht. An das mosaische Gesetz halten sie sich auch nicht. Sie vertrauen auf die Waffen Ägyptens. Was sollte sie also retten?

    Derzeit erleben sie gerade die Flüche, die Jehova ihnen in 5. Mose 28:15-68 bei Ungehorsamkeit angedroht hat. Sie nehmen Gott nicht einmal erst, indem sie IHM unterstellen, dass er ihnen schon vergeben und sie wieder herstellen wird, so, wie er es seit Jahrhunderten immer wieder getan hat. Sie haben Gottes Drohungen nie ernst genommen.

    Doch es gibt ein geistiges Israel, das Jehova liebt und IHN ernst nimmt, ihm bereitwillige folgt, wohin er will.

    Die Prophezeiungen zeigen, daß sich die paradiesischen Verhältnisse auf die Menschen bezogen, die wegen ihrer Treue zu Gott nun wie „Bäume der Gerechtigkeit“ „sprossen“ und gedeihen könnten, ja die einem „gut bewässerten Garten“ glichen, da sie eine einzigartige geistige Wohlfahrt genießen und von Gott reich gesegnet würden, weil sie in seiner Gunst stünden (Jes 58:11; 61:3, 11; Jer 31:12; 32:41; vgl. Ps 1:3; 72:3, 6-8, 16; 85:10-13; Jes 44:3, 4). Gott wird ihnen das verheißene Land geben, nämlich die gesamte Erde

    (Matthäus 25:31-46) . . .Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken. 34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘

    40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘ 41 Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘

    45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Ede

    Du hast geschrieben:
    Doch es gibt ein geistiges Israel, das Jehova liebt und IHN ernst nimmt, ihm bereitwillige folgt, wohin er will.

    Da kann ich dir nur Recht geben. Die Frage ist jedoch, wer ist Heute das geistige Israel.
    Dieses geistige Israel das am Ende gerettet wird, kann nur das Israel sein dass auch Jesus ehrt wie es gleichermaßen den Vater Jehova ehrt.
    Wäre das der Hauptmaßstab, dann kämen diejenigen Zeugen die die WTO verlassen haben und nur noch Jesus als ihren Herrn folgen wollen am Besten weg.
    Am schlechtesten kämen dann die WTO Zeugen weg, weil sie Jesus nicht so ehren wie sie den Vater ehren.

    Schönen Sonntag
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    November 15, 2014

    Guten Abend Alois

    Die Mitgliedschaft in einer Organisation rettet niemanden. Ob sie ihn verurteilt, richtet sich nach deren Ziele, die sie vertritt. Weder hat die eine oder andere Organisation die absolut wahre Erkenntnis, noch irgendein Mitglied dieser Organisationen oder irgend ein anderer Mensch. Deshalb kann man kein Urteil über sie sprechen, denn alle machen Fehler.

    Jesus war Mitglied der jüdischen Organisation, die nachweislich die falsche Anbetung praktizierte, denn Jesus übte die wahre Anbetung aus. Offenbar war seine Mitgliedschaft kein Fehler, denn sonst wäre er nicht fehlerlos gewesen.

    Die Israeliten pflegten nur Umgang mit Ihresgleichen und lehnen jeden Umgang mit Fremden ab. Deshalb bestand Paulus darauf ein Jude zu sein. Ob er seine Beschneidung vorzeigt, ist uns nicht überliefert, wohl aber, dass er an den jüdischen Reinigungszeremonien teilnahm.

    Diese Beschneidung diskqualifiziert Jesus auch als wiedergekehrter König der Juden im Fleische, denn er war/ist vollkommen. Bei ihm wachsen alle abgetrennten Körperteile wieder nach. Unbeschnitten Menschen würden Israeliten niemals folgen. Diese Kleinigkeit mit großer Bedeutung haben die Verfechter der Wiederkehr Jesus im Fleische stets vergessen.

    Ede

  • Bird an Ede
    November 15, 2014

    Ede,wieso nur ):

    Wieso gibst du den Sacharia Vers falsch wieder? Du machst dann das falsche noch fett!

    Bitte zeig mir doch den Grundtext wo du das ableitest, das JHWH nicht selbst von sich spricht?

    Vielleicht fängst du dann zu denken an!

    Schau mal in die FN der Studierbiebel da steht sogar , sie werden auf mich Blicken….

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    November 15, 2014

    Guten Morgen Bird

    In Hesekiel heiß es mehrfach „…und sie werden erkennen müssen, dass ich Jehova bin“. (Hesekiel 5:13; 6:8,10,13,14; 7:4) Deutet das nicht darauf hin, dass sie Jehova sehen werden, obwohl kein Mensch Gott sehen und leben kann? (2. Mose 33:20)

    Gott wird an den gemachten Dingen erkannt.

    (Römer 1:20) 20 Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind;

    So wie an den Schwalben der Frühling erkannt wird, wird an den immer deutlicher werdenden Phänomenen die Gegenwart des Herrn erkannt.

    (Lukas 21:25-28) . . .Auch wird es Zeichen an Sonne und Mond und Sternen geben und auf der Erde Angst unter den Nationen, die wegen des Tosens des Meeres und [seiner] Brandung weder aus noch ein wissen, 26 während die Menschen ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen; denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 27 Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit kommen sehen. 28 Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“

    Die Geschehnisse werden so deutlich sein, dass sie nicht nur von den Gläubigen, sondern auch von Jesus Gegner, nämlich die, die ihn noch heute ablehnen, erkannt werden, sodass sie zugeben müssen, dass es der Herr ist.

    (Offenbarung 1:7) 7 Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen.

    Diejenigen, die Jesus buchstäblich durchstochen haben, leben nicht mehr. Aber es gibt viel Menschen, die ihn ablehnen und sinnbildlich durchstechen würden. Was wird das Ergebnis ihrer Ablehnung sein?

    (Lukas 17:29-30) . . .An dem Tag aber, als Lot aus Sọdom herauskam, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. 30 Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn geoffenbart wird.

    Was nun, wenn Jesus nach der Abstammung unterscheiden würde? Wären dann nicht alle Israeliten, weil sie ihn umgebracht haben und ihn bis heute ablehnen, zum Tode verurteilt?

    Sind wir froh, das der Herr nicht mehr nach der Abstammung sondern nach dem Herzen der Menschen schaut.

    Ede

  • Bird an Ede
    November 15, 2014

    Lieber Ede,

    danke für deine Bibelstellen. Normal müsste es schon beim ersten Text funken. Was macht es für einen Sinn das die Juden und die Nationen erkennen müssen das Jehova Jehova ist???
    Wer ist dieser ICH? Ist es nicht vielmehr klarer das jeder erkennen muss das Jesus JHWH Ist? Ich denke schon. Warum ich das glaube möchte ich hier kurz erläutern.

    Ich kenne keinen Text der belegt das JHWH der Vater ist! Das alleine wäre aber nicht alles.

    Ich stelle nun die Aussagen der Bibel gegenüber wo JHWH etwas behauptet zu sein. Jesus behauptet im NT das selbe von sich.

    Entweder es gibt zwei Götter, dann hat einer gelogen oder es ist ein und der selbe.
    Jesus sagt, wir müssen Diener eines Herrn sein. Wer ist dein und mein Herr?
    So nun Texte die Eindeutig belegen das JHWH und Jesus ident sind!

    Es kann jeder selbst in der Bibel nachlesen darum gebe ich nur die Stellen an wo sie stehen damit der Post nicht zu lange wird.
    Es ist anzuraten eine Bibel zu nehmen denn die NWÜ verschleiert genau diese Stellen um das zu verheimlichen. Denn genau deswegen wenn sie sagen das Jehova dort eingesetzt wurde wo die selbe Aussage im AT vorkommt.

    Allmacht.
    1.Mose 17,1
    Offb 1,8

    Fels
    Psalm 18,3
    1Kor 10,4

    Horn des Heils
    Psalm 18,3
    Lukas 1,69

    Hirte
    Jes 40,10 und 11
    1Pet 5,4

    König der Herrlichkeit
    Psalm 24,7-10
    1 Kor 2,8

    Licht
    Psalm 27,1 Jesaja 60,19
    Joh 1,4-9 Joh 8,12. Ofb 21:23

    Retter
    Psalm 27,1 Jes 12,2
    Apg 4,10-12

    Herr der Herren
    Psalm 136,3
    OFFB 19,16

    Heiliger (Einer)
    Jes 12,6
    Apg 2,27

    Gesetzgeber
    Jes 33,22
    Heb 9,14-17

    Richter
    Jes 33,22
    Micha 5,1 Apg 10,42

    Der Erste und der Letzte
    Jes 41,4 jes 48,12
    Offb 1,8 und 22,13

    Einziger Retter
    Jes 45,21 und 60,16
    Titus 2,13 und 3,6

    Geber des Wassers
    Jes 44,3 und 55,1
    Joh 7,36-39

    König von Israel
    Jes 44:6
    Joh 1,49 und 19,16

    Einziger Schöpfer
    Jes 44,26 und 48,13
    Joh 1,3 Kol 1,16 und Heb 1,10

    Einziger gerechter Gott
    Jes 45,21
    Apg 7,52

    Erlöser
    Jes 54,4 und 60,16
    Offb 5,9 und GAL 3,12

    Das sind nur Beispiele.
    Für mich waren die Psalmen 90-106 der ultimative Beweis dies zu erkennen. Denn der Vater hat kein Erbe bekommen noch wird er sichtbar kommen.

    Warum kann man sagen das sogar im AT Jesus als Gott bezeichnet wird?

    Jesaja 9,5 ist einer der stärksten Beweise, dass JESUS Gott ist: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf Seiner Schulter, und Er heißt Wunderrat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friedefürst.“ Die Ausdrücke „Kind“ und „Sohn“ beziehen sich auf die Menschwerdung oder auf die Offenbarung des „mächtigen Gottes“ und des „Ewig-Vaters“

    Jesaja prophezeite, dass der Messias, Immanuel (Gott mit uns) genannt werden wird (Darum so wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel. Jesaja 7,14; Das ist aber alles geschehen, auf daß erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: 23 „Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen“, das ist verdolmetscht: Gott mit uns. Matthäus 1,22-23).

    Jesaja beschrieb den Messias als Zweig von Jesse bzw. Isai (Vater von David), und als Wurzel von Jesse (Und es wird eine Rute aufgehen von dem Stamm Isais und eine Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen, 10 Und es wird geschehen zu der Zeit, daß die Wurzel Isai, die da steht zum Panier den Völkern, nach der werden die Heiden fragen; und seine Ruhe wird Ehre sein. Jesaja 11,1 und 10; siehe auch Offenbarung 22,16). Dem Fleisch nach war Er ein Nachkomme (Zweig) von Jesse und David, aber dem Geist nach war Er ihr Schöpfer und Ursprung des Lebens (Wurzel). JESUS verwendete dieses Konzept, um die Pharisäer zum Nachdenken zu bringen. Er zitierte den Psalm 110 und fragte: „Was denkt ihr von Christus? Wessen Sohn ist Er? Sie antworteten: Davids. Da fragte Er sie: Wie kann Ihn dann David durch den Geist Herr nennen, wenn er sagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze Dich zu meiner Rechten, bis daß Ich Deine Feinde unter Deine Füße lege? Wenn nun David Ihn Herrn nennt, wie ist Er dann sein Sohn? Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, auch wagte niemand von dem Tage an, Ihn hinfort zu fragen.“ Matthäus 22,41-16.

    Jesaja 35,4-6 beinhaltet, dass JESUS Gott ist: „Gott, der da vergilt, kommt und wird euch retten.“ Weiter enthält diese Schriftstelle: Wenn Gott kommt, werden die Augen der Blinden geöffnet und die Ohren der Tauben hörend gemacht werden. Die Lahmen werden springen und die Zunge der Stummen wird sprechen (Saget den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Sehet, euer Gott, der kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen. 5 Alsdann werden der Blinden Augen aufgetan werden, und der Tauben Ohren geöffnet werden; 6 alsdann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und der Stummen Zunge wird Lob sagen. Denn es werden Wasser in der Wüste hin und wieder fließen und Ströme im dürren Lande.). JESUS wandte diese Schriftstelle auf sich selbst an (Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verkündiget Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: die Blinden sehen, die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein, die Tauben hören, die Toten stehen auf, den Armen wird das Evangelium gepredigt; Lukas 7,22). Sein Dienst erfüllte all diese Verheißungen.

    Jesaja 40,3 enthält die Erklärung über jemanden, der in der Wüste rufen wird: „Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet den Weg des Herrn, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserem Gott!“ Johannes der Täufer erfüllte diese Prophezeiung als er den Weg für JESUS vorbereitete (Und er ist der, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat und gesprochen: „Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg und macht richtig seine Steige!“ Matthäus 3,3), daher ist JESUS unser Herr (Jahwe) und unser Gott.

    Micha 5,1 enthält den Beweis, dass der Messias Gott ist: „Und du, Betlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir Der kommen, Der in Israel Herr sei, Dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“ Im Alten Testament wird klar ausgedrückt, dass Gott selbst als Messias und Erretter erscheinen würde.

    Vielleicht ist das ganze ja so manchen eine Hilfe
    LG
    Bird

  • Alois an Bird
    November 15, 2014

    Lieber Bird

    Und doch hat dieser Jesus, der im AT den Willen Jehovas zu 100% verkündet und durchgeführt hat und im Namen Jehova aufgetreten ist, einen Vater. Ich sehe es auch so wie Du, dass wenn im AT Jehova dies oder das gemacht hat, es in Wirklichkeit Jesus war.
    Du hast Micha zitiert: Dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.”
    Jesus hat seinen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her, der Vater war jedoch schon immer, hatte keinen Anfang.
    Jesus war der Anfang, davor gab es nur die Ewigkeit des Vaters.

    Man muss aufpassen dass man den ewigen Vater nicht mit Jesus gleichsetzt. Jesus ist nicht identisch mit seinem Vater, er ist aus dem Vater geboren. Es sind somit Zwei!
    Ich möchte nicht alles wiederholen, deshalb verweise ich auf ältere Kommentare:

    http://www.bruderinfo.de/?p=1957&cpage=1#comment-150512
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1375#comment-6126
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1119#comment-5165

    Letzten Endes ist es fast egal, ob man sagt der Jehova des AT ist identisch mit dem Jesus des NT
    Oder
    Ob man die Ansicht vertritt, dass der Jehova des AT stets durch Jesus vertreten wurde, weil Jesus noch nicht so weit erhöht wurde dass man Jesus den Sohn selbst ehren darf.

    Ich glaube dass Jesus nicht wollte dass die Menschen im AT den Sohn anbeten, sondern Jesus wollte dass der Vater die Ehre bekommt. Erst nach seiner Erhöhung sollen wir den Sohn ehren wie den Vater.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois und Bird
    November 15, 2014

    Guten Abend Bird
    Guten Abend Alois

    (Matthäus 3:16-17) . . .Als Jesus getauft war, kam er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden geöffnet, und er sah Gottes Geist wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. 17 Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

    (Matthäus 17:5-9) . . .Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“ 6 Als die Jünger dies hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. 7 Dann trat Jesus herzu, rührte sie an und sprach: „Steht auf, und fürchtet euch nicht.“ 8 Als sie ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als nur Jesus allein. 9 Und als sie vom Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach: „Erzählt niemandem von der Vision, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist.“

    Jehova hat Jesus vor Zeugen als seinen Sohn bekannt. Jehova war für Jesus nicht nur sein geliebter Vater sondern sein Gott

    (Johannes 14:28) . . .Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich. . .

    (Johannes 20:17) 17 Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ “

    Der Vater hat diesen Jesus von den Toten auferweckt, von dem alle Jünger Zeuge waren, und zu himmlischem Leben verherrlicht. Deshalb kann Jesus nicht gleich der Vater sein.

    Könnte es sein, das Jesus gleich der im alten Testament genante Jehova ist, während der Vater als eine nicht näher in Erscheinung getretene Autorität im Himmel wohnt.

    Nein! Eindeutig nicht. Beachten wir einmal die Bedeutung der Namen, mit denen sich sowohl Jehova wie auch Jesus uns bekannt gemacht haben, so wird deutlich, das Jesu der Sohn von Jehova ist.

    Bedeutung des Namens „Jesu“
    „Jehoschua“, bedeutet „Jehova ist Rettung“; gr.: ’Ιησου (Iēsoú, „Jesus“).
    „Jehova ist Rettung“. Hebr.: Jehōschúa‛; gr.: ᾿Ιησουν (Iēsoún, „Jesus“).

    Bedeutung des Namens „Jehova“
    (2. Mose 3:14) . . .Darauf sprach Gott zu Moses: „ICH WERDE MICH ERWEISEN, ALS WAS ICH MICH ERWEISEN WERDE.“ Und er fügte hinzu: „Dieses sollst du zu den Söhnen Israels sagen: ‚ICH WERDE MICH ERWEISEN hat mich zu euch gesandt.‘ “

    (Apostelgeschichte 5:30-32) . . .Der Gott unserer Vorväter hat Jesus auferweckt, den ihr ums Leben gebracht habt, indem ihr ihn an einen Stamm hängtet. 31 Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel [Gelegenheit zur] Reue und Vergebung der Sünden zu geben. 32 Und wir sind Zeugen dieser Dinge, und desgleichen ist es der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm als [dem] Herrscher gehorchen.“

    Ede

  • Bird an Ede und Alois
    November 15, 2014

    Du hast natürlich Recht Alois, den Vater dürfen wir nicht vergessen!
    Vielleicht liegt es bei mir an der neu gewonnen Liebe zu Jesus. (:

    Wie sagt Paulus, seit ich ihn kenne ist alles andere nur mehr Kehricht…….

    Ede, deine Bibeltexte stehen in meinem Glauben in keinster Weise im Widerspruch.
    Das Zeugen denken hat ein Problem. Sobald Jemand Jesus hochhebt, kommen standard Bibelstellen um zu zeigen das man ihn ja nicht hochheben darf. Sobald kommt im Gedanken auf, das Jehova der Vater ist. Mehr darf und kann nicht sein!!!!

    Du zitierst nun folgenden Text.
    Bedeutung des Namens „Jehova“
    (2. Mose 3:14) . . .Darauf sprach Gott zu Moses: „ICH WERDE MICH ERWEISEN, ALS WAS ICH MICH ERWEISEN WERDE.“ Und er fügte hinzu: „Dieses sollst du zu den Söhnen Israels sagen: ‚ICH WERDE MICH ERWEISEN hat mich zu euch gesandt.‘

    Genau dieser Vers Ede zeigt das Jesus sich am Ende als das erweist was er ist.
    Hast du meine Texte und vor allem die Psalmen 90-106 gelesen?
    Ich denke nicht.

    Ich bin über zeugt davon, das Jesus sich gerade jetzt den Zeugen offenbaren wird!
    Jeder Ede wird erkennen müssen das ER JHWH ist!

    LG
    Bird

  • milan
    November 15, 2014

    milan an Manfred

    Lieber Manfred,
    kann es wirklich sein, wenn es um „genaue Erkenntnisse“ aus dem Wort Gottes geht, dass es dann notwendig erscheint 4, 6, 8 verschiedene Bibelübersetzungen heranzuziehen womöglich noch ergänzt durch eine Interlinear-Version und einer Evangelien-Synopse??????

    Ich habe mich in einem Kommentar an anderer Stelle schon darüber „beklagt“,
    warum die Bibel in ihrer Gesamtaussage (Sinn unserer Existenz, Unsinn des Sterbens und dessen Ursache, die Wiederherstellung aller dem Menschengeschlecht verloren gegangenen Dinge, die Erlösung von Schuld und Sünde durch das vom Vater bereitgestellte Opfer seines Sohnen u.v.m.),
    warum diese auch für uns heute noch so wichtigen Dinge nicht ein wenig einfacher, transparenter vielleicht auch leichter nachvollziehbar dargelegt sind.
    Ich neige mittlerweile dazu nicht allen zuerst vom religiösen Judentum, in der nachchristlichen Ära von der früh-katholischen Kirche kanonisierten Bibelbüchern den gleichen Wert beizumessen. Ich halte es für nicht richtig, als „heilig“ deklarierte Schriften quasi mit einem Tabu zu belegen, das es dann nicht mehr erlaubt Fragen zu ihrer Wertigkeit zu stellen.

    Das einfachste Beispiel, das mir dazu immer einfällt, ist die Duplizität der Berichte von 1. und 2. Könige und 1. und 2. Chronika. Einmal aus der Sicht
    sozusagen „weltlicher“ Geschichtsschreiber, dann (Esra) aus dem Blickwinkel der Priesterkaste verfasst. Warum die Berichte über die Intrigen in den jüdischen und israelischen Königshäusern damit einhergehend die Mord- und Totschlaggeschichten gleich zwei mal nützlich sein sollen für Erbauung, Lehre und Zurechtweisung bleibt mir schleierhaft.
    Ich halte „Hiob“ für eines der interessantesten, tiefgründigsten Bücher der Bibel. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass es sich um eine Parabel und nicht um einen 1:1 wiedergegebenen Geschichtsbericht handelt. Ähnlich denke ich über die Jona/Fisch-Geschichte. Übrigens das einzige Bibelbuch wo so was wie Humor und Ironie aufblitzt (leider?!).
    Wie gesagt, erst mal eine Schrift oder Schriftensammlung sakrosankt machen und dann jeden als Meckerer oder Ungläubigen abqualifizieren, der es wagt
    (m.E. nach) berechtigte Fragen zu stellen. Das ist ja wie Du sicher weisst eine gängige Reaktion in der Gemeinschaft von ZJ. All das hat damit zu tun, dass ich mir erlaube Einiges in der Bibel mehr oder weniger stark zu „relativieren“, d.h. für mich ist die Tatsache, d a s s etwas in der Bibel steht für sich alleine noch kein Argument, dass dadurch auch a l l e s was dort geschrieben steht tatsächlich vom Geist Gottes genau so gewollt war und
    a l l e s einen gleich hohen Wert für mein Glaubensleben hat.

    Liebe Grüsse

    milan

  • milan
    November 15, 2014

    Guten Morgen,
    mir sind buchstäblich „in der Nacht“ noch zwei wichtige Aspekte eingefallen, die zumindest mal nachdenkenswert sind. Sie betreffen die Notwendigkeit eine gewisse Vorsicht walten zu lassen, wenn es um eine (erlaubte?) Relativierung biblischer Aussagen geht.

    1) BLUTFRAGE
    ich bitte j e d e n, der auf Grund von Beiträgen auf BI (Vorträge oder
    Kommentare) für sich zu dem Schluß gekommen ist, dass es sich beim
    Beschluss des Apostelkonzils n u r um eine Speisevorschrift gehandelt hat
    (also mit dem Ergebnis „Blutwurst“ auf keinen Fall, aber eine das jetzige
    Leben verlängernde oder rettende „Fremdbluttransfusion“ vielleicht doch).
    Ich empfehle also solchen Personen, sich einmal in der ARD-Videothek die
    Dokumentation vom Montag, dem 24. November 2014 (22.45 Uhr) anzusehen.
    Sie lief unter dem schönen Titel „BÖSES BLUT“.
    Für mich ein kleiner Hinweis darauf, dass tatsächlich nicht jede
    Erkenntnis, Auffassung oder Interpretation die im Laufe der letzten 140
    Jahre vom angeblichen TuvS abgesondert wurde (womöglich schon alleine
    deshalb!) abzulehnen ist.

    2) PARUSIE
    Sowohl Äußerungen in den Evangelien, die dem Herrn Jesus zugeschrieben
    werden, dann die bedeutungsschwangeren Hinweise in den Apostelbriefen
    (das „highlight“ hier: „WIR, die JETZT Lebenden, werden verwandelt
    werden in einem Nu…“), belegen welche Bedeutung die Naherwartung im
    Urchristentum hatte. Bitte kein Argument mit dem Tenor: Das war doch
    notwendig, damit es ihnen leichter fiel, sich von Löwen zerreissen zu
    lassen!
    Die Naherwartung und deren Ausbleiben findet in der Literatur der WTG
    so gut wie keine Erwähnung. Das läßt sich leicht an Hand der Indexe oder
    der watchtower-library nachprüfen.
    Sie ist aber aus verschiedenen Gründen auch für uns heute noch wichtig.
    Und sei es nur um zu erkennen, dass bei bestimmten Aussagen der Bibel eben
    manchmal eine gewisse Relativierung durchaus erlaubt ist.
    Zweites Beispiel dafür:
    Die Offenbarung beginnt mit den Worten:

    „Dies ist die Enthüllung der Geheimnisse Gottes.
    Jesus Christus hat sie geschaut und zeigt sie nun seinen Dienern.
    In Bildern zeigt er, was geschehen wird in kurzer Zeit“ (nach Zink)

    Sie endet mit der Zusicherung:

    „Jesus Christus, dessen Worte ich aufschrieb, spricht:
    „“Ja ich komme bald!““
    Ja das ist wahr“ (Zitatende, wieder nach der Übersetzung von Jörg Zink)

    Wie bekannt wird für das Wort „bald“ auch manchmal „eilends“ verwendet.

    Für mich zumindest ein Anlass, bestimmte Aussagen der Bibel auf keinen Fall
    wortwörtlich zu Lesen und zu Verstehen.

    Diese beiden nachgetragenen Hinweise sollen, bezogen auf die obige Diskussion
    deutlich machen auf welchem geistigen Glatteis man sich befindet, wenn man je nach Lust und Laune (soll heißen zur Unterstützung des eigenen Standpunkts bzw. wie weiter oben formuliert der individuellen „Ausgangslage“) Schrifttexte mal wortwörtlich mal „nur“ symbolisch verstehen will. Dies nicht selten mit dem Hinweis auf eine vermeintliche erste, zweite oder gar noch weitere „Erfüllung“.

    Nix für ungut, jetzt gehe ich wieder in´s Bett.

    Euer milan

  • Manfred an milan
    November 15, 2014

    Lieber Milan,

    wenn ich mir bei einem Text nicht sicher bin ob die Übersetzung das richtig wieder gibt, dann sehe ich mir auch andere Übersetzungen an. Auch wenn ich keine Möglichkeit habe, den Urtext zu lesen und nicht einer andern Sprache mächtig bin, so kann man über den Gesamt Zusammenhang des Wortes Gottes Rückschlüsse darauf ziehen, was in einem Text gemeint ist.

    Das ist wie bei einem Puzzel. Je mehr Teile Du bereits richtig eingeordnet hast, umso leichter fällt es Dir mit den weiteren Teilen. Du siehst dann schon die Farbschattierungen und weißt, dieses Teil gehört oben links hin und andere in die Mitte oder unten rechts.

    Wenn man also einen Text liest und versteht ihn nicht, dann kann man prüfen wie es in anderen Übersetzungen steht und gleicht das gelesene dann immer im Kopf mit dem bereits vorhandenen ab. In irgendeiner Übersetzung wird es dann so übersetzt, dass es zu dem passt, was Du bereits aus der Bibel erkannt hast und dann kannst Du das Teil einsetzen.

    So mache ich das jedenfalls. Bisher bin ich damit sehr gut gefahren.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an milan
    November 15, 2014

    Guten Abend milan

    Den von dir angesprochenen Film „Böses Blut“ in der ARD kann ich jedem empfehlen. Man kann ihn unter diesem Link ansehen.

    (http://www) ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/B%C3%B6ses-Blut-Kehrtwende-in-der-Intensivm/Das-Erste/Video?documentId=24921128&bcastId=799280

    Dort wird die Gefährlichkeit einer Bluttransfusion von fremden wie auch von eigenem Blut eindrucksvoll dargestellt. Allerdings wird auch erwähnt, dass dem Tod eine Bluttransfusion trotz aller Risiken vorzuziehen ist. In jedem Fall ist es eine Gewissensfrage, und es besteht weiterhin ärztliche Schweigepflicht.

    Obwohl ich für mich aus persönlichen Gründen jede Art von Bluttransfusion ablehne, kann ich die verstehen, die jede Möglichkeit für sich suchen, durch eine Bluttransfusion bei weiterhin gutem Gewissen zu überleben, insbesondere, wenn es um die eigenen Kinder geht.

    Wer einmal vor dieser Entscheidung gestanden hat kennt Todesangst.

    Ede

  • milan
    November 15, 2014

    An Alle, die sich (mittlerweile weit abseits des ursprünglichen Themas „Isaak“)
    nun intensiv darum streiten, ob Jesus seine Herrschermacht buchstäblich auf der „neuen“ Erde oder doch „nur“ (warum eigentlich nur?) vom Himmel her ausübt. Wobei der „Himmel“ ja wie schon erläutert, gar kein „Ort“ nach unserem beschränkten menschlichen Begriffsvermögen ist!

    Die vielen Anführungszeichen haben mit meinem Anliegen zu tun. Dieses besteht aber nicht darin den bisher zitierten Schriftstellen weitere hinzuzufügen.
    Ich habe mir erlaubt (in einem anderen Zusammenhang) eine Beobachtung zu kommentieren, die insbesondere durch die obige Diskussion wieder einmal bestätigt wird:
    Um die jeweils eigene Auffassung zu stützen, wird häufig so lange in den, wie wir wissen durchaus recht unterschiedlich übersetzten, Bibelversionen gesucht, bis man die „passende“ manchmal eben differgierende „gefunden“ hat.
    (Als Beispiel möchte ich hier erwähnen, dass sich bestimmte Formulierungen im biblischen Text durchaus unterschiedlich lesen, je nachdem ob der Übersetzer ein Verfechter des Trinitäs-Dogmas ist oder nicht!)

    Den lieben Athalja möchte ich ganz sachte darauf hinweisen, welche Probleme und Schwierigkeiten a l l e Exegeten (seit jeher) hatten, wenn es um die korrekte oder wenigstens wahrscheinliche Interpretation prophetischer Äußerungen der Bibel geht. Deshalb dem Ede vorzuwerfen, dass dieser nur WTG-Bla-Bla nachbetet ist etwas unfair. Ich selbst halte es nicht für richtig die (übrigens originär adventistische) Sicht auf Offenbarung 21 nahezu wortwörtlich zu verstehen. Warum dies unwahrscheinlich ist hat übrigens der vielgescholtene Ede schon recht plausibel erklärt.
    Ich habe kein Problem damit, mich mittlerweile als einen entschiedenen Gegner der WTG, insbesondere repräsentiert durch die LK oder den angeblichen TuvS zu bezeichnen. Und trotzdem bin ich derselben Meinung wie sie in den Kommentaren
    gelegentlich geäußert werden:
    Bei Weitem nicht alles, was in dieser Sekte gelehrt wird, kann man guten Gewissens in „Bausch und Bogen“ als falsch oder gar „unbiblisch“ abqualifizieren. Die haben halt (besonders natürlich wieder mit der Prophetie) genau dieselben Schwierigkeiten wie jeder (auch hier!), der gerne möchte, dass sich ihm ein geschlossenes, in sich stimmiges Bild erschließt. Das ist der Wunsch nach einem festen Fundament für die eigenen Glaubensinhalte. Diesem berechtigten Wunsch entgegen steht aber die unleugbare Realität der unterschiedlichen Ausgangsstandpunkte, die häufig (früher oder später) mit einem leider zu breiten Spektrum der Interpretierbarkeit biblischer Prophetie kollidieren. Das hat was mit den dort verwendeten Bildern, Symbolen, Gleichnissen und visionären Erscheinungen zu tun. Häufig wissen wir heute nicht mehr, welche Bedeutung ihnen die Erforscher derselben in der frühchristlichen Ära beigemessen haben (d.h. wenn sie sich schon damit auseinandergesetzt haben, welche „Interpretation“ der jeweiligen prophetischen Aussage sie damals favoritisierten).
    Ein Beispiel gefällig?
    Auch wenn´s jetzt nicht buchstäblich um Prophetie geht?

    In der bekannten „Verklärungsszene“ war es offensichtlich für die 3 beteiligten Apostel gar nichts Besonderes neben der besonders hervorgehobenen Person in der Mitte noch Moses und Elia zu entdecken. Warum eigentlich??
    Welche „Ausgangsvoraussetzung“ ihres Denkens (und Wissens??) veranlasste sie dazu eben nicht, wie wir dies heute tun würden, erschrocken auszurufen:
    „Huch, was ist denn das für eine Erscheinung aus dem Scheol, da wollen wir doch mal ganz vorsichtig rangehen, sonst gelangen wir unter spiritistischen Einfluss der Dämonen, die uns vormachen wollen, dass es ein unmittelbares Leben nach dem Tode gibt…..usw. usw…!!“)
    Bei genauer Betrachtung der Bibel (ich habe das für mich manchmal als das „zwischen-den-Zeilen-Lesen“ bezeichnet) hätte man keine Schwierigkeiten noch viele solche nicht oder nur sehr schwer beantwortbare Fragen zu stellen.

    Was ich damit zu den obigen Auseinandersetzungen „EDE versus Rest der Welt“ sagen möchte ist meine Erkenntnis: mit dem mehr oder weniger vernünfigen, schlüssigen und vermeintlich auch logischen Zitieren von dieser und jener Schriftstelle läßt sich leider in nicht wenigen Fällen auch des Gegenteil
    „beweisen“. Deshalb mein Leitsatz (der hier schon des öfteren zitiert wurde)
    HALTE DICH AN DIE MENSCHEN, DIE DIE WAHRHEIT SUCHEN, MISSTRAUE DENEN, DIE BEHAUPTEN SIE GEFUNDEN ZU HABEN (Andre Gide).

    Euer mitfühlender

    milan
    .

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    November 15, 2014

    Lieber Gerd, liebe Geschwister,

    unser gemeinsamer „Contra-Hent“ versucht, ganz offensichtlich, seinen WTO-loyalen Standpunkt zu vermitteln, nicht wahr?
    Ob es Achim, Alois, Gerd, Manfred oder meiner-einer ist, der ihn zu BIBLISCH FUNDIERTE BEWEISE aufgefordert hat – das Resultat ist stets das Gleiche: „Ein Drum-Herum“ aber nichts Genaues…
    Anscheinend ist Edelmuth nicht bereit die Bibel so zu verwenden, wie sie es verdient: Wahrhaftig, Würdig, Zuverlässig!

    Nochmal für dich lieber Edelmuth: Ich habe dich gebeten deine Behauptungen bezüglich des Begriffs „Geist Gesalbte“ ausschliesslich anhand der Bibel zu beweisen. Leider bist Du bisher nicht darauf eingegangen, aber dein Getue (wie hat Gerd es formuliert? – „sowas brooklynhaftes und kurioses“) – zeigt deine wahre Zugehörigkeit, um nicht Identität zu sagen.

    In deinem Kommentar vom 26. November 2014 um 13:37 an Gerd, behauptest Du zu Unrecht u.a. folgendes:

    „Was sollte Jesus veranlassen den herrlichen Platz an der Seite der Vaters zu verlassen, um auf diese chaotische Welt, die von Satan regiert wird, herunter zu kommen.“

    Diese schon sehr seltsam abgefasste Haltung wiederlegt Jesus selber. Er war es, der folgendes über sein sichtbares Wiederkommen sagte (jeweils aus der NGÜ zitiert):

    Matt. 24:30: „…sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit…“

    Matt. 26:64: „Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels.

    Offb. 1:7: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen.“

    Oder was sagte der Herr Jesus noch zu seinen Jüngern? Untersuche bitte Johannes 16:16 – 24 dazu und überprüfe deine Ansichten, lieber Edelmuth. Ich gebe nachfolgend nur einige Auszüge aus Joh. 16 hier wieder.

    Joh. 16:16; 22(NGÜ):
    »…Und es dauert noch einmal eine kurze Zeit, dann werdet ihr mich wiedersehen.

    …Auch ihr seid jetzt traurig; doch ich werde wieder zu euch kommen«

    Joh. 21:23 (NGÜ):
    „…er (Jesus) hatte nur gesagt: »Wenn ich will, dass er am Leben bleibt, bis ich wiederkomme, was geht dich das an?«

    Du hast doch sicherlich einen „klaren Spiegel“ bei dir daheim, nicht wahr? Ich meine keinen der „blind“ ist. Symbolisch meine ich hiermit die Hl. Schrift im richtigen Licht zu betrachten, vor allem passende und dem Thema entsprechende. Bisher hast dich (meistens) sehr gut heraus gewunden… Dann kannst Du auch dein eigenes Echo akzeptieren, indem Du deinen eigenen Rat an Gerd – vom 26. November 2014 um 20:23 – selber beherzigen würdest:

    „Versuch doch bitte einmal deine Argumente mit der Bibel in Einklang, d.h. mit den anderen Schriftstellen in Einklang zu bringen.“

    Zumindest deine Formulierungen wie z.B. „Geist Gesalbte oder Geistiges Paradies“ (die nur bei ZJ üblich sind) solltest Du biblisch belegen – nicht mit langweiligen WTO/TusV Passagen…

    Vom Bodensee aus dem Nebel grüsst
    Athalja

  • Gerd
    November 15, 2014

    Zitat:

    „Gerd, mir ist die Zeit dafür zu schade. Ich weiß, dass du es besser weist.

    Ede“

    Solange du nur die WTG-Theorien vertrittst, dass der Sohn Gottes, dem sogar Himmel und Erde unterworfen ist, sich nicht mehr auf der Erde materialisieren darf, weil er sonst sein Opfer preisgibt, ist es wirklich schade um die Zeit!
    Dass diese seltsame Ansicht in der Bibel nicht zu finden ist, versteht sich von selbst.

    Aber in der Bibel steht, dass Jesus mit seinen Jüngern wieder Wein trinken wird, dass er wieder in den Erdkreis eingeführt wird, dass er als „Wort Gottes“ ein Richter ist, dass alles ist für dich nicht erfassbar, daher keiner Silbe wert.

    Zeitersparnisgrüße!
    Gerd

  • Elfi
    November 15, 2014

    Danke Gerd, so ist es!
    LG.
    Elfi

  • Gerd
    November 15, 2014

    Liebe Elfi,

    der nachfolgende Ede-Beitrag ist sowas brooklynhaftes und kurioses für einen angeblichen ZJ-Kritiker, dass er nochmal von mir auf die Leserschaft losgelassen wird, Ede:

    „Hallo Gerd.

    Jesus ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben worden. Er kann alles tun was er will. Warum sollte Jesus in fleischlicher Gestalt auf die Erde kommen?

    Wenn er tun kann was er will, warum darf er sich gemäß deinen Einflüsterern, nicht auf Erden wieder materialisieren? Deine nachfolgenden Gründe sind direkt blasphemisch:

    Gründe, die dagegen sprechen.

    Punkt 1:

    Das Opfer Jesus besteht in seinem Verzicht auf irdisches Laben zu Gunsten der Menschen, damit er(Jesus) den Tod für Adams Sünde schmecke. Würde Jesus im Fleische wieder auf die Erde kommen, um als siegreicher König für das fleischliche Israel das verheißen Land zurückzuerobern, dann würde er sein Opfer zurück nehmen, um wieder Unterschiede aufgrund der Abstammung zu schaffen. Das ist allerdings unmöglich…“

    Alle Bibelstellen die zeigen, dass z.B. Jesus mit seinen Jüngern wieder von der Flüssigkeit des Weinstocks trinken werde, dass ihn Gott erneut in den Erdkreis einführt u.ä., wird mit der lächerlichen Ansicht, dass Jesus wenn er am weißen Schimmel auf Erden einreitet, dann auf sein Opfer verzichten würde. 😉

    Gibt es irgend eine christliche Religionsgemeinschaft, oder Einzeltäter, die solche unbiblischen Thesen von sich geben?

    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    November 15, 2014

    Guten Abend Gerd

    Deine Argumente verlieren an Tiefe.

    Versuch doch bitte einmal deine Argumente mit der Bibel in Einklang, d.h. mit den anderen Schriftstellen in Einklang zu bringen. Oder erkläre und doch, worin Jesu Opfer besteht?

    Bisher beweist du nur, dass du viel Dinge nicht verstanden hast. So spricht Jesus nicht nur von der Flüssigkeit des Weinstocks, von dem er trinken will, er spricht auch von Wohnungen. Also schließt man daraus, das es im Himmel buchstäblich Wohnungen, ja möglicherweise auch Häuser mit wunderschön angelegten Gärten gibt. Allerdings vergisst man, dass Fleisch den Himmel nicht erreichen kann. Wie will man also Wein trinken und in Wohnungen wohnen.

    Gerd, mir ist die Zeit dafür zu schade. Ich weiß, dass du es besser weist.

    Ede

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth
    November 15, 2014

    Lieber Edelmuth,

    mir geht es nicht um provokativen Idealismus irgendeines Rechthabers, aber sehr wohl um BIBLISCHES RECHT!

    Auch muss ich dich belehren: Ich war sehr lange ein aktiver Zeuge Jehovas, vielleicht sogar länger als Du!? Da ich heute jedoch ein Zeuge Jesus bin, komme ich dem Aufruf Jesus, den er an seine Nachfolger richtete, nach. Siehe Joh. 14:12; 15:27

    Worum es mir bezüglich deiner Kommentare geht lieber Ede, sind deine nicht überzeugenden, biblischen Beweise in deiner Argumention. Da Du bereits z.B. auf Manfreds Nachfragen (22. November 2014 um 17:34) nicht eingegangen bist, wäre nun eine Gelegenheit dazu.

    Schön wäre es lieber Ede, wenn Du wirklich auf die hervorgehobenen Punkte eingehen würdest. Besonders zu beachten ist der Fett markierte Teil! deiner Aussagen. Wo steht das, was Du hier behauptest?

    Folgende Behauptungen aus deinem Kommentar vom 22. November 2014 um 12:40 bedürfen u.a. einer sicheren〚BIBLISCHEN〛Erklärung deinerseits.

    “ Auch unsere neuzeitlichen „Helden“, die Gesalbten, machten Fehler. Sie sind für Jehova etwas ganz Besonderes, weil sie ihre Brüder so innig lieben, dass sie ihren Anspruch auf irdisches Leben den Mitgliedern der Großen Volksmenge opfern. Sie bekommen bei ihrer Auferweckung zu himmlischem Leben einen unsterblichen, geistigen Leib und kehren nie wieder auf die Erde zurück.“ Wo genau steht das in der Bibel?

    • „Was uns zum Nutzen ist, die Erfahrung der Gesalbten, mit der sie uns beurteilen, nötigt uns aber auch persönliche Veränderungen mit dem Ziel der Fehlerfreiheit ab, denn die Gesalbten haben uns auch diese Möglichkeit vorgelebt. Sie haben bewiesen, dass es geht.“

    Meiner biblischen Kenntnis gemäss, wird in keiner Bibel die ich kenne, von irgendwelchen „Gesalbten“ als Kollektivklasse gesprochen. Auch kennt ausser der WTO/TuvS (und dir!) keine andere mir bekannte Glaubensgemeinschaft solche Bezeichnungen.

    In deinem Kommentar an Manfred vom 22. November 2014 um 20:39 führst Du weiter folgendes an:

    „Als sie auf der Erde lebten, haben sie von den Symbolen genommen und vom Vater bei ihrer Auferweckung im Himmel Leben in sich selber zugesprochen bekommen.“

    und nimmst damit Bezug auf die „Die Gesalbten“. Als Beleg dafür berufst Du dich aufJoh.6:53 (NGÜ):

    „Jesus aber sagte zu ihnen: »Ich versichere euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.“

    Diese Bibelstelle ist – lt. Kontext, sowie gesamt Inhaltlich – jedoch an die Menschenmenge gerichtet, die Jesus nachgelaufen kamen und denen er den „Sachverhalt vom Brot des Lebens“ erklärte. Mit irgendwelchen „Gesalbten“ hat dieser Text jedenfalls nicht das Geringste zu tun!
    Bleib also bei deiner Argumentation dem Kontext der Bibel treu und „verkaufe nicht deine eigene Interpretation“, lieber Edelmuth.

    Meine Vermutung richtet sich bei dir und deiner Haltung, bezüglich der „Gesalbten Christen-Klasse“, u.a. auf den WT vom 09 15. 2. S. 24-28, wo Jesus in Joh. 10:27 von „Meine Schafe“ spricht, aber der sogenannte „TuvS“ (in §16) behauptet:

    „Auf die gesalbten Christen trifft das zu. Lässt sich von denen, die mit ihnen mitgehen, dasselbe sagen? Sie müssen ebenfalls auf Jesus hören. Aber sie müssen auch auf seine Brüder hören. Schließlich sind diese mit der Hauptverantwortung dafür betraut worden, Gottes Diener anzuleiten und zu versorgen.“

    Ja, lieber Edelmuth, dein „Fingerabdruck“ lässt schon irgendwie deine Zugehörigkeit erkennen…
    Eine gute Empfehlung – für dich lieber Ede ganz besonders – kommt vom Apostel Petrus. Er schreibt in seinem 2. Kapitel folgendes:

    2. Pet.1:3 bis 8(NGÜ)

    “In seiner göttlichen Macht hat Jesus uns alles geschenkt, was zu einem Leben in der Ehrfurcht vor ihm nötig ist. Wir haben es dadurch bekommen, dass wir ihn kennen gelernt haben – ihn, der uns in seiner wunderbaren Güte zum Glauben gerufen hat. 4 In seiner Güte hat er uns auch die größten und kostbarsten Zusagen gegeben. Gestützt auf sie, könnt ihr dem Verderben entfliehen, dem diese Welt aufgrund ihrer Begierden ausgeliefert ist, und könnt Anteil an seiner göttlichen Natur bekommen. 5 Darum setzt alles daran, dass zu eurem Glauben Charakterfestigkeit hinzukommt und zur Charakterfestigkeit ´geistliche` Erkenntnis, 6 zur Erkenntnis Selbstbeherrschung, zur Selbstbeherrschung Standhaftigkeit, zur Standhaftigkeit Ehrfurcht vor Gott, 7 zur Ehrfurcht vor Gott Liebe zu den Glaubensgeschwistern und darüber hinaus Liebe ´zu allen Menschen`. 8 Denn wenn das alles bei euch vorhanden ist und ständig zunimmt, wird euer Glaube nicht untätig und nicht unfruchtbar bleiben, und ihr werdet Jesus Christus, unseren Herrn, immer besser kennen lernen.“

    Jesus immer besser kennen zu wollen, bedeutet alles daran zu setzen, den Glauben an ihn mit Wahrheit und Erkenntnis zu beweisen.

    Treffend und wegweisend platzierte Jesus folgende Mahnung:

    Joh. 7:18(NGÜ):
    »Wer aus sich selbst heraus redet, dem geht es um seine eigene Ehre. Wem es aber um die Ehre dessen geht, der ihn gesandt hat, der ist glaubwürdig und hat keine unrechten Absichten.«

    Der WTO und deren TuvS scheint es um ihre „Eigene Ehre“ zu gehen. Wie schaut’s damit bei dir aus lieber Ede?

    Grüsse des Friedens unseres Herrn vom Bodensee wünscht
    Athalja

  • Edelmuth @ Athalja
    November 15, 2014

    Guten Abend

    » • “ Auch unsere neuzeitlichen „Helden“, die Gesalbten, machten Fehler. Sie sind für Jehova etwas ganz Besonderes, weil sie ihre Brüder so innig lieben, dass sie ihren Anspruch auf irdisches Leben den Mitgliedern der Großen Volksmenge opfern. Sie bekommen bei ihrer Auferweckung zu himmlischem Leben einen unsterblichen, geistigen Leib und kehren nie wieder auf die Erde zurück.“ Wo genau steht das in der Bibel? «

    Biblischer Beleg:

    (1. Korinther 15:50-55) . . .Indes sage ich dies, Brüder, daß Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. 51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß UNSTERBLICHKEIT anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche UNSTERBLICHKEIT anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“ 55 „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“

    » „Was uns zum Nutzen ist, die Erfahrung der Gesalbten, mit der sie uns beurteilen, nötigt uns aber auch persönliche Veränderungen mit dem Ziel der Fehlerfreiheit ab, denn die Gesalbten haben uns auch diese Möglichkeit vorgelebt. Sie haben bewiesen, dass es geht.“ «

    Biblischer Beleg:

    (Offenbarung 14:4-5) . . .Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; SIE SIND OHNE MAKEL.

    » Diese Bibelstelle ist – lt. Kontext, sowie gesamt Inhaltlich – jedoch an die Menschenmenge gerichtet, die Jesus nachgelaufen kamen und denen er den „Sachverhalt vom Brot des Lebens“ erklärte. Mit irgendwelchen „Gesalbten“ hat dieser Text jedenfalls nicht das Geringste zu tun! «

    Biblischer Beleg.

    (Johannes 6:53-54) . . .Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so HABT IHR KEIN LEBEN IN EUCH SELBST. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen;

    (Matthäus 26:17,26-28) . . .Am ersten Tag der ungesäuerten Brote traten die Jünger zu Jesus und sagten: „Wo willst du, daß wir für dich Vorbereitungen treffen zum Essen des Passahs?“ ….26 Während sie weiteraßen, nahm Jesus ein Brot, und nachdem er einen Segen gesprochen hatte, brach er es, gab es den Jüngern und sagte: „Nehmt, eßt! Dies bedeutet meinen Leib.“ 27 Auch nahm er einen Becher, und nachdem er Dank gesagt hatte, gab er ihnen diesen und sprach: „Trinkt daraus, ihr alle; 28 denn dies bedeutet mein ‚Blut des Bundes‘, das zugunsten vieler zur Vergebung der Sünden vergossen werden wird.

    Es waren Jesu Jünger mit denen er den neuen Bund schloss. Nur sie sind die Bündnispartner. Als Zeichen seines Bundes reichte er ihnen die Symbole. Wer von den Symbolen genommen hat und zu himmlischem Leben verherrlicht worden ist, hat Leben in sich selber.

    Ede

  • Gerd
    November 15, 2014

    Seltsam, dass Menschen dem erhöhten und unsterblichen Jesus Vorschriften machen, w o er sich künftig aufhalten darf, Ede meinte:

    „Aber, wenn wir daraus schließen, dass Jesus sich in der heutigen Zeit wieder materialisieren und als Mensch auf die Erde kommen wird, dann ist das Wunschdenken.“

    Wie begründest du diese Einschränkung? Ich zeige dir wie ich es biblisch nachvollziehe, Hebr. 1:

    6 Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt

    Ich schließe mich der Sicht von Elfi an und sende

    Morgengrüße!
    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    November 15, 2014

    Hallo Gerd.

    Jesus ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben worden. Er kann alles tun was er will. Warum sollte Jesus in fleischlicher Gestalt auf die Erde kommen?

    Gründe, die dagegen sprechen.

    Punkt 1:

    Das Opfer Jesus besteht in seinem Verzicht auf irdisches Laben zu Gunsten der Menschen, damit er(Jesus) den Tod für Adams Sünde schmecke. Würde Jesus im Fleische wieder auf die Erde kommen, um als siegreicher König für das fleischliche Israel das verheißen Land zurückzuerobern, dann würde er sein Opfer zurück nehmen, um wieder Unterschiede aufgrund der Abstammung zu schaffen. Das ist allerdings unmöglich.

    Punkt 2:

    40 Tage nach seinem Tod zeigte sich Jesus in einem fleischlichen Leib unterschiedlichen Aussehens. Danach fuhr er zum Vater auf, um sein Leben als Opfer darzubringen und sich zu SEINER Rechten zu setzen. Anschließen sandte Jesus den vorausgesagten Helfer, den Heiligen Geist aus. Aus dem chronologischem Ablauf lässt sich erkennen, dass Jesus sich materialisiert hat, bevor er sein Leben als Opfer darbrachte. Nach Annahme des Opfers durch den Vater sandte Jesus den Heiligen Geist aus, um seinen Willen umzusetzen.

    Punkt 3:

    Jesus thront am bevorrechtigten Platz zur Rechten des Vaters. Zur Kommunikation mit den Menschen hat er den Heiligen Geist des Vaters zur Verfügung bekommen. Was sollte Jesus veranlassen den herrlichen Platz an der Seite der Vaters zu verlassen, um auf diese chaotische Welt, die von Satan regiert wird, herunter zu kommen.

    Wer der Meinung ist, dass das Jerusalem, das aus dem Himmel auf die Erde nieder kommt, aus Holz und Stein gebaut ist und es womöglich mit dem heutigen Jerusalem verwechselt, verkennt, dass dann die Bewohner, die Heiligen, sowie unser König Jesus auch aus Fleisch und Blut sein müssen. Warum sind sie dann derzeit als Geistpersonen im Himmel. Wie können sie als Erdbewohner aus Fleisch und Blut über die gesamte Erde regieren und richten.

    Wie begründest du die Einschränkungen, die Jesus im Fleische dann unterliegen würde.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    November 15, 2014

    Lieber Edelmuth,

    ich antworte hier auf Deinen Punkt drei. Man braucht überhaupt nicht darüber zu streiten um was es sich bei dem himmlischen Jerusalem handelt. Man muss es nur lesen. Es steht geschrieben:

    Off. 21: 9 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen. 10 Und er führte mich im Geist hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel von Gott herabkam, 11 und sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war gleich einem sehr kostbaren Edelstein, wie ein kristallheller Jaspisstein;

    Die Braut des Lammes sind die Brüder Christi (Gruppe der 144.000) und diese werden hier als das himmlische Jerusalem bezeichnet und wie Du siehst, kommen Sie vom Himmel herab. Das was sie gemäß Deiner Aussage ja nie mehr tun würden. Aber das weißt Du ja schon, das steht ja auch in Off. 3:12.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    November 15, 2014

    Guten Abend Manfred

    Man muss die Bibel nicht nur lesen, sondern auch verstehen.

    Wenn du die Schriftstelle aus Offenbarung 21:9 nicht sinnbildlich, sondern wörtlich verstehst, also meinst, dass das himmlische Jerusalem aus Holz und Stein buchstäblich vom Himmel kommt, dann wird der Engel nicht nur die Stadt zeigen, sondern auch eine buchstäbliche Frau und ein buchstäbliches Lamm.

    Wie groß soll das Jerusalem, das buchstäblich aus dem Himmel kommt, werden.

    (Offenbarung 21:15-17) . . .Der nun, der mit mir redete, hielt als Meßstab ein goldenes Rohr, damit er die Stadt und ihre Tore und ihre Mauer messe. 16 Und die Stadt liegt im Viereck, und ihre Länge ist so groß wie ihre Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr, zwölftausend Stadien; ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich. 17 Auch maß er ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, nach Menschenmaß, das zugleich Engels[maß] ist.

    Ein vollkommener Würfel von 12 000 Stadien (ca. 2 220 Kilometer) im Umfang, umgeben von einer 144 Ellen oder 64 Meter hohen Mauer. Sie würde eine Fläche beanspruchen, die ca. 14mal die Größe des heutigen Israel hätte, und sie würde in eine Höhe von fast 560 Kilometern reichen, also bis weit in den Weltraum hinaus. Das ganze Neue Jerusalem — sogar die breite Straße — ist „lauteres Gold gleich klarem Glas“, es ist von einer Schönheit und stellt einen Wert dar, die unsere Vorstellungskraft übersteigt. (Offenbarung 21:18)

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    November 15, 2014

    Lieber Edelmuth,

    bei diesem Satz muss ich Dir zu 100% zustimmen: Man muss die Bibel nicht nur lesen, sondern auch verstehen. – Zitat Ende.

    Wann genau fängst Du damit an? Auch wenn Du immer wieder behauptest, dass es Deine eigenen Gedanken sind, so haben die eine so frapierende Ähnlichkeit mit dem was aus Brooklyn kommt. Man könnte glatt glauben Du kupferst bei denen ab.

    Aber ich bitte Dich wirklich mal die Kommentare der Brüder hier zu lesen und auf die Argumente einzugehen, statt immer um den heißen Brei herumzureden. Du schreibst nämlich weiter:

    Wenn du die Schriftstelle aus Offenbarung 21:9 nicht sinnbildlich, sondern wörtlich verstehst, also meinst, dass das himmlische Jerusalem aus Holz und Stein buchstäblich vom Himmel kommt, dann wird der Engel nicht nur die Stadt zeigen, sondern auch eine buchstäbliche Frau und ein buchstäbliches Lamm. – Zitat Ende.

    Sag mir bitte mal wo ich in meinem vorherigen Kommentar geschrieben habe dass das himmlische Jerusalem aus Holz und Stein ist? Ich hatte geschrieben:

    Die Braut des Lammes sind die Brüder Christi (Gruppe der 144.000) und diese werden hier als das himmlische Jerusalem bezeichnet und wie Du siehst, kommen Sie vom Himmel herab. – Zitat Ende.

    Wenn Du nicht mal meinen Kommentar verstehen kannst, wie schaffst Du es dann mit der Bibel?

    Sorry für diese Worte, aber ich habe den Eindruck, dass Du absichtlich die Kommentare der Brüder hier falsch verstehst und es geschickt so hinstellst als könnten die anderen nicht bis drei zählen. Ich denke das von Dir nicht. Du weißt genau was Du tust, aber es ist nicht christlich, wenn Du versuchst andere wieder auf den Kanal der Gesellschaft zu locken. Ich kann nur hoffen, dass dem keiner mehr auf den Leim geht. Du sagst ja Du verstehst die Bibel. Wie verstehst Du diesen Text?

    Mt 18,6 Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    November 15, 2014

    Guten Abend Manfred.

    Dann muss ich dich zum besseren Verständnis fragen, was du unter „kommen vom Himmel herab“ verstehst. Wie kommen sie vom Himmel herab?

    Im Übrigen wäre es schön, wenn du wie auch die Anderen euch sämtlicher Unterstellungen über meine Absichten enthalten würdet. Ich kann euch versichern, dass sie falsch sind. Sie sind lediglich unchristlich.

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Edelmuth

    Sie kommen vom Himmel herab (auf die Erde).
    Wenn der Himmel der unsichtbare Bereich ist und die Erde der sichtbare Bereich, dann kommen die 144000 vom unsichtbaren Bereich in den sichtbaren Bereich. Aber das bedeutet nicht dass sie aus Fleisch und Blut bestehen werden.
    Oder glaubst Du dass der Engel der die 3 Hebräer im Feuerofen vor den Flammen beschützt hat aus Fleisch und Blut war? Trotzdem hat Nebukatnezar ihn gesehen.

    LG
    Alois

  • Gerd
    November 15, 2014

    Wenn wir etliche Male in der Bibel lesen, dass Engel sich materialisieren konnten, dass Jesus dies nach seiner Auferstehung ebenfalls tat, dann ist das keine Lehre der ZJ.

    Die Frage, die sich Christen stellen mögen, ist, ob die Priester und Könige in Off. 5 Vers 10 mit diesen ident sind, Off. 2:

    26 Und wer überwindet und meine Werke bewahrt bis ans Ende, dem werde ich Gewalt über die Nationen geben;
    27 und er wird sie weiden mit eiserner Rute, wie Töpfergefäße zerschmettert werden…

    Auszug aus bibelkommentare.de:

    Werden nur sog. „Überwinder“ oder „treue Christen“ an der Entrückung teilhaben?

    Bibelstelle(n): Offenbarung 2; 3; Hesekiel 33,10–20; Johannes 15,6; Römer 11,22

    Vor allem möchte ich betonen, dass wir, wenn wir Gottes Wort studieren und auslegen wollen, uns in Demut die Erklärung von Gottes Geist geben lassen müssen, damit wir die Gedanken Gottes darin finden können, welche bekanntlich andere und zwar höhere als die der Menschen sind (Jes 55,8.9). Wir müssen die Dinge vom Standpunkt Gottes, also sozusagen vom Himmel her anschauen lernen. Wir dürfen also nicht nach üblicher menschlicher Logik, menschlichen Maßstäben und Anschauungen rechnen und urteilen. Diese verfolgen stets den Zweck, den Menschen zu erhöhen und enthalten immer eine gewisse Dosis Selbstüberhebung. Solches rechnen heißt nicht Gott rechtfertigen, sondern den Menschen, denn vor dem Dreimalheiligen ist des Menschen eigener Wert gleich Null. Nur in der Herrlichkeit des Christus ist der Mensch vor Gott wohlgefällig.
    Sie machen nach alttestamentlichem Muster in Bezug auf die Verheißungen Unterscheidungen zwischen getreuen und ungetreuen Gläubigen. Gott macht dagegen heute im Zeitalter der Gnade nur einen absoluten Unterschied zwischen denen die glauben und Sein sind, und denen die nicht glauben und nicht Sein sind. Nur in Bezug auf den errettenden Glauben und was damit in organischer Verbindung steht, wie Wiedergeburt, Empfangen des Heiligen Geistes usw., setzt das Wort Gottes dem positiven „Wer“ das negative „Wer nicht“ gegenüber. In den Stellen, die Sie angeführt haben, handelt es sich eben um diese Unterscheidung, um solche, welche als scheinbare Gläubige mitlaufen, aber ohne wahres Leben aus Gott nicht ans Ziel gelangen können. Sobald sich das Wort an wirkliche wiedergeborene Kinder Gottes wendet, ist keine solche Unterscheidung mehr, da ist die Ausdrucksweise anders. In manchen Stellen lesen die Verfechter Ihrer Ansicht ein negatives Gegenteil hinein, das die Heilige Schrift nicht kennt. Denn was Gottes Wort nicht ausspricht, das gehört auch nicht dazu und sollen auch wir nicht hinzufügen.
    Das gilt gerade auch in Bezug auf die Überwinder. Sie denken da ohne Zweifel an das siebenfache Wort: „Wer überwindet“ in Offenbarung 2 und 3. Gerade da steht aber kein „Wer nicht überwindet“; warum denn selbst ein solches dazu denken? Die Überwinder werden da nicht den schwachen Gläubigen, sondern dem Bösen, den eigentlichen Schaden in der Christenheit, das dem Gericht sowieso verfallen ist, gegenübergestellt…

    Wer glaubensmäßig beschlossen hat, für immer auf Erden zu leben, wird dieses Traumziel weiterhin im Sinn haben und sehnt sich nicht danach, künftig im geistigen Bereich zu existieren. Auch die Unterscheidung von den „Berufenen und Erwählten“ und denen, die das nicht in ihrem Geist verspüren (Römer 8: 5-9), macht eben diesen Unterschied.

    Morgengrüße!
    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    November 15, 2014

    » Wenn wir etliche Male in der Bibel lesen, dass Engel sich materialisieren konnten, dass Jesus dies nach seiner Auferstehung ebenfalls tat, dann ist das keine Lehre der ZJ. «

    Stimmt, Gerd.

    Aber, wenn wir daraus schließen, dass Jesus sich in der heutigen Zeit wieder materialisieren und als Mensch auf die Erde kommen wird, dann ist das Wunschdenken.

    Paulus, nach Jesus der größte Prediger, wurde nicht vom materialisierten Jesus in menschlicher Gestalt berufen, sondern von Jesus durch den Heiligen Geist des Vaters.

    „Ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist. (Johannes 14:16-17)

    Jesus meinte nicht sich in menschlicher Gestalt oder einen materialisierten Engel, sondern den Heiligen Geist Gottes.

    Wer benötig Jesus in materialisierter, menschlicher Gestalt?

    Viele Menschen liebten Jesus, als er als Mensch Kranke heilte. Aber sie verwarfen ihn als König, weil ihr König sie vom römischen Joch befreien sollte. Er sollte stark und siegreich sein und Israel als bevorrechtigtes Volk im verheißenen Land wieder herstellen. Einen König wie Jesus wollten sie nicht.

    Auf ihren Messias als siegreichen König, der sie vom moslemischen Joch befreien wird, warten sie noch heute. Das verheißene Land umfasst mehrere umliegende moslemische Staaten, die ihr Land nicht freiwillig hergeben würden. Dafür benötigen die Israeliten Jesus in menschlicher Gestalt. An Jesus glauben? Nein, das wollen sie nicht! Erst wenn er sie in den Grenzen des verheißenen Landes als bevorrechtigtes Volk wieder herstellt, wollen sie ihn als Messias anerkennen. Das hat aber mit Glauben wie Abraham ihn hatte nichts zu tun.

    Wenn Jesus als Gottes Sohn so mächtig ist, dann ist er auch so intelligent sie zu durchschauen

    Ede

  • Elfi
    November 15, 2014

    „Wer benötigt Jesus in materialisierter, menschlicher Gestalt?“

    Alle, besonders die Juden, die dann gemäß Sacharja 12:10 auf ihn,
    ihren Messias, den sie durchbohrt haben, schauen werden und sich bekehren!
    Alle Nationen, die gemäß Sacharja 14:16 übrig bleiben und sich zu Jesus „zwangsbekehren“, damit er mit eisernem Stabe über sie herrschen kann! Offenbarung 19:15
    Alle, die ihn mit den Wolken des Himmels kommen sehen werden: Offenbarung 1:7!
    Alle, deren Knie sich beugen werden, weil sie ihn sehen, und bekennen werden, dass er „Herr“ ist, zur Verherrlichung Gottes des
    Vaters: Philipper 2:10,11
    Alle Völker der Erde, die dann jammern und klagen werden, weil sie den Menschensohn kommen sehen! Matthäus 24:30

    Denk mal nach, Ede, ohne das sichtbare Kommen Jesu würden die Menschen wahrscheinlich nicht glauben, dass das ganze Geschehen, was dann abläuft, von Gott kommt!

    Zu Deinem Gedanken, dass Jesus nicht auf der Erde regiert, passt übrigens Deine zitierte Bibelstelle aus Offenbarung 20:7-10 gar nicht, denn sie belegt eher das Gegenteil. Dort steht: dass die
    Aufrührer, sprich Satan und Konsorten, die Heilige Stadt angreifen, was eindeutig Jerusalem ist, und dann, pass auf: kommt
    Feuer von HIMMEL! Wenn das Ganze im unsichtbaren Bereich im Himmel wäre, wieso kommt dann Feuer vom Himmel??????

    LG. Elfi

  • Edelmuth an Elfi
    November 15, 2014

    Guten Abend Elfi

    » Feuer von HIMMEL! Wenn das Ganze im unsichtbaren Bereich im Himmel wäre, wieso kommt dann Feuer vom Himmel?????? «

    Feuer ist Symbol für die entgültige Vernichtung.

    (Offenbarung 20:14) . . .Und der Tod und der Hạdes wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee. . .

    Der Tod und das allgemeine Grab können nicht buchstäblich in den Feuersee geworfen werden. Aber sie können vernichtet werden.

    » Alle, besonders die Juden, die dann gemäß Sacharja 12:10 auf ihn, ihren Messias, den sie durchbohrt haben, schauen werden und sich bekehren! «

    Diejenigen Juden, die Jesus durchbohrt haben, sind bereits zu Staub verrottet. Ab er gibt Juden, die Jesus noch immer durchbohren würden, wenn sie könnten. Diese lehnen Jesu als ihren Messias ab, sonst würden sie Jesus nicht durchbohren wollen. Ihnen zu unterstellen, dass sie sich zu Jesus als ihren Messias bekennen werden, halte ich für eine unhaltbare Hypothese, denn sie könnten sich bereits heute zu ihm bekennen, was sie offenbar nicht wollen. Würde Jesus in der gleichen menschlichen Gestalt wieder kommen und das lehren, was er damals gelehrt hat, würden sie ihn wieder ablehnen, so wie sie es heute immer noch tun.

    Erst, wenn Jesus ihnen gegenüber als der siegreicher König auftreten und die umliegenden Nationen vernichten würde, um den Israeliten das verheißene Land zu verschaffen, wären sie bereit ihn als ihren Messias anzuerkennen. Dann würde Jesu allerdings wieder Unterscheide im Fleisch machen und es würden sich nicht alle Nationen durch ihn segnen.

    Ebenso wie der Vater an den gemachten Dingen erkannt wird, wird auch Jesus an den vorausgesagten Geschehnissen sogar von seinen Feinden erkannt, die zugeben müssen, dass das nur Jesus der Herr sein kann.

    Erkläre uns doch bitte einmal, Elfi, warum Jesus derzeit zur Rechten des Vaters thron und uns den Heiligen Geist geschickt hat, wenn seine persönliche Gegenwart im Fleische unbedingt erforderlich wäre?

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Ede

    ich habe eben diesen Vers gelesen:

    Heb. 1: 14; Nev.Ü: 14 Nein, die Engel sind ALLE nur Diener. Es sind Wesen der himmlischen Welt, die Gott als Helfer zu denen schickt, die an der kommenden Rettung teilhaben sollen.

    Frage an Dich, wo sind dann die Engel, wenn sie zu denen geschickt wurden die gerettet werden sollen? Auf der Erde oder weit weg von ihr?

    Die 144000 werden ebenfalls über die Erde regieren und wie Engel sein. Sie werden die Menschen belehren, dienen und regieren.
    Wo werden dann die 144000 sein, auf der Erde wie die Engel, oder weit weg von ihr?
    Damit sage ich nicht dass sie auf der Erde gebunden sind.

    Wie gesagt, die Engel und die 144000 leben im geistigen Bereich, also im Himmel und trotzdem werden sie auf der Erde sein. Es gibt auch die nächsten 1000 Jahre schlicht nichts zu tun außerhalb des Planeten Erde. Oder glaubst Du dass es eine weitere Erde gibt?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    November 15, 2014

    Guten Abend Alois

    Hast du schon einen Engel hier auf der Erde gesehen? Nein? Dann könnte es sein, dass sie mit ihrem geistigen Leib, den wir nicht wahrnehmen können, gegenwärtig sind, oder sie sind in einem anderen Einsatzgebiet tätig. Wir wissen es nicht!

    Wie kommst du darauf, dass die 144 000 gesalbten Brüder Christi Menschen auf der Erde belehren werden. Davon habe ich nichts gelesen.

    Mit ist bekannt, dass Jesus bereits heute den heiligen Geist erfolgreich nutzt, um Menschen zu der richtigen Erkenntnis zu verhelfen, die sie befähigt Menschen zu belehren. Wenn Engel Menschen belehren würden, könnten wir uns gelassen in unseren Sessel setzen.

    Ob es einen weiteren Planeten gibt, der von Menschen bewohnt werden kann, ist Spekulation. Es ist zu hoffen, dass sie vor Harmagedon keinen entdecken werden, denn anderenfalls würden sie durch einen nuklearen Krieg, der dann führbar wird, die Erde zu vernichten versuchen.

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Ede

    Ich habe folgenden Vers zitiert:
    Heb. 1: 14; Nev.Ü: 14 Nein, die Engel sind ALLE nur Diener. Es sind Wesen der himmlischen Welt, die Gott als Helfer zu denen schickt, die an der kommenden Rettung teilhaben sollen.

    Dann die Frage an Dich gestellt, wo sind dann die Engel, wenn sie zu denen geschickt wurden die gerettet werden sollen? Auf der Erde oder weit weg von ihr?

    Deine Antwort:

    Hast du schon einen Engel hier auf der Erde gesehen? Nein? Dann könnte es sein, dass sie mit ihrem geistigen Leib, den wir nicht wahrnehmen können, gegenwärtig sind, oder sie sind in einem anderen Einsatzgebiet tätig. Wir wissen es nicht!

    Wie kommst du darauf, dass die 144 000 gesalbten Brüder Christi Menschen auf der Erde belehren werden. Davon habe ich nichts gelesen.

    Es geht darum, dass wenn die Engel zu denen geschickt werden die an der kommenden Rettung teilhaben werden, dann müssen die Engel auch auf der Erde sein. Klar dass wir sie nicht sehen können, aber ich glaube ein Engel ist auch zu mir geschickt worden. Ich sehe ihn nicht, aber ich glaube dass er in meiner Nähe ist.

    Wenn die 144000 den Engeln ähnlich sind, die Engel aber der Menschen Helfer sind, dann ist es sehr wahrscheinlich dass die 144000 auch der Menschen Helfer sein werden.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    November 15, 2014

    Guten Abend Alois

    Die Engel Gottes offenbarten sich den Menschen in SEINEM Auftrage als Mensch aus Fleisch und Blut, um ihnen eine Botschaft zu überbringen. Zuletzt wurden sie als Mensch an Jesus Grab gesehen, um den Menschen mitzuteilen, dass Jesus lebt. Ob sie heute noch im unsichtbaren Bereich tätig sind kann ich nicht sagen. Ich habe auf jeden Fall keine gesehen. Einige Brüder behaupten, sie würden das Predigtwerk unterstützen. Mag sein, ich weiß es nicht.

    Der Heilige Geist des Vaters ist nicht nur in der Lage durch Menschen Bibelbücher schreiben zu lassen, die sie nicht verstehen, sondern er kann 120 Jünger gleichzeitig in unterschiedlicher Sprache, die sie nie gelernt haben, sprechen lassen. Der Heilige Geist Gottes kann sicherlich noch viel mehr.

    Was sollte Jesus oder eine Engel veranlassen auf die Erde zu kommen, ein Ort der nicht nur von Satan beherrscht wird, sondern an den er vom Himmel hinaus geworfen wurde.

    Vielleicht klärst du deine Eindrücke und Empfindungen einmal im Gespräche mit dem Vater. Er wird dir sicherlich Klarheit verschaffen können.

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Ede

    Bist Du sicher dass die Engel am Grab Jesu aus Fleisch und Blut waren? Du scheinst die Bibel wirklich nicht zu kennen.

    Matth. 28
    2. Und siehe, da geschah ein großes Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel hernieder, trat hinzu, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.
    3. Sein Ansehen aber war wie der Blitz, und sein Kleid weiß wie Schnee.

    Glaubst Du ernsthaft dass jemand aus Fleisch und Blut so aussehen kann wie Matthäus das beschrieben hat?

    Du musst ein sehr ungläubiger Mensch sein wenn Du nicht glaubst dass die Engel Gottes uns helfen solange Du sie nicht sehen kannst. Den Heiligen Geist kannst Du genauso wenig sehen wie die Engel.

    Einen Spruch von den Zeugen fällt mir dabei eine:
    Wenn jemand nicht an Gott glaubt, weil er ihn nicht sehen kann, hat man im Predigtdienst gesagt, dass man den Verstand auch nicht sehen kann und trotzdem behauptet jeder einen Verstand zu haben.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    November 15, 2014

    Guten Morgen Alois

    (1. Mose 19:1-2) . . .Nun kamen die beiden Engel abends in Sọdom an, und Lot saß im Tor von Sọdom. Als Lot sie erblickte, da stand er auf, um ihnen entgegenzugehen, und beugte sich mit seinem Angesicht zur Erde nieder. 2 Und er sagte dann: „Bitte sehr, meine Herren, biegt doch ab in das Haus eures Knechts und bleibt über Nacht, und laßt euch die Füße waschen. . . .

    Waren die beiden Engel, die Lot aufsuchten, nicht aus Fleisch und Blut?

    (1. Mose 32:24-25) . . .Schließlich blieb Jakob allein zurück. Da begann ein Mann mit ihm zu ringen, bis die Morgenröte heraufkam. 25 Als er schließlich sah, daß er nicht die Oberhand über ihn gewonnen hatte, da berührte er seine Hüftgelenkpfanne, und die Hüftgelenkpfanne Jakobs wurde ausgerenkt, während er mit ihm rang.

    War der Engel, gegen den Jakob rang, nicht aus Fleisch und Blut?

    (Johannes 20:24-29) . . .Thomas aber, einer von den Zwölfen, der „Der Zwilling“ genannt wurde, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25 Infolgedessen sagten die anderen Jünger zu ihm: „Wir haben den Herrn gesehen!“ Er aber sprach zu ihnen: „Wenn ich nicht in seinen Händen die Spur der Nägel sehe und meinen Finger in die Spur der Nägel lege und meine Hand in seine Seite lege, will ich es bestimmt nicht glauben.“ 26 Nun, acht Tage später befanden sich seine Jünger wieder drinnen und Thomas mit ihnen. Jesus kam, obwohl die Türen verschlossen waren, und er trat in ihre Mitte und sprach: „Friede sei mit euch!“ 27 Darauf sagte er zu Thomas: „Reich deinen Finger her, und sieh meine Hände, und nimm deine Hand, und leg sie in meine Seite, und sei nicht länger ungläubig, sondern werde gläubig.“ 28 Als Antwort sagte Thomas zu ihm: „Mein Herr und mein Gott!“ 29 Jesus sprach zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt? Glücklich sind die, die nicht sehen und doch glauben.“

    War Jesus nicht aus Fleisch und Blut?

    Es ist nicht auszuschließen, dass Engel auch andere Erscheinungsformen annehmen. Doch seit der Verherrlichung Jesu zu himmlischem Leben wurde keiner mehr gesehen.

    » Auf der Hauptseite hat man Dich wie Du selbst geschrieben hast gesperrt, möchtest Du das hier durch Dein unfaires Verhalten auch erreichen? «

    Ob meine Ansicht biblisch ist, müsste anhand der Bibel geklärt werden. Meine Darstellungen, ob biblisch richtig oder falsch, sind auf jeden Fall nicht unfair.

    Bist du bei BI ein Entscheidungsträger, der über die Sperre eines Autors entscheiden kann?

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Guten Morgen Edelmuth

    Deine Beispiele beweisen nur dass sich die Engel so materialisieren könnten dass man sie sehen und anfassen konnte. Bei Abraham könnten sie auch essen. Ob sie deshalb auch aus Fleisch und Blut bestanden, so glaube ich, steht nirgends, auch bei Jesus nicht. Aber wie Du selbst sagst, können Engel jede Erscheinungsform annehmen, genau darauf kam es mir an.

    Zur letzten Frage, wenn ich bezogen auf Bi etwas zu sagen gehabt hätte, wärst Du nicht generell gesperrt worden. Ich weiß nicht mal wie man in wordpress jemanden sperrt.

    Schönen Tag
    Alois

  • Manfred an Edelmuth
    November 15, 2014

    Lieber Edelmuth,

    auch in dem Kommentar von Alois hast Du bewusst etwas anderes gesehen als Alois geschrieben hatte. Du hast ihm geantwortet: Was sollte Jesus oder eine Engel veranlassen auf die Erde zu kommen, ein Ort der nicht nur von Satan beherrscht wird, sondern an den er vom Himmel hinaus geworfen wurde. – Zitat Ende.

    Das was Alois aber geschrieben hatte, waren nicht seine Worte, sondern sie standen genauso in der Bibel und doch hast Du sie NICHT verstanden:

    </strongHeb. 1: 14; Nev.Ü: 14 Nein, die Engel sind ALLE nur Diener. Es sind Wesen der himmlischen Welt, die Gott als Helfer zu denen schickt, die an der kommenden Rettung teilhaben sollen.

    Wenn man also Deine Frage beantworten möchte, dann ist genau das der Grund warum die Engel und auch Jesus zu uns auf die Erde kommen, damit sie uns helfen können gegen Satan und seine Dämonen stand zu halten. Die Engel HELFEN uns somit. Außerdem wird Christus doch hier über die Erde regieren, warum soll er also nicht wiederkommen? Es ist doch sein Königreich. Oder würdest Du Dich immer im Ausland aufhalten, wenn Du ein Königreich hättest? Ist das logisch anzunehmen?

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    November 15, 2014

    Guten Abend Manfred.

    » 14 Nein, die Engel sind ALLE nur Diener. Es sind Wesen der himmlischen Welt, die Gott als Helfer zu denen schickt, die an der kommenden Rettung teilhaben sollen «.

    Und daraus schließt du, dass die Engel im Fleische unter uns sein müssen?

    (Matthäus 28:20) . . .Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

    Ist Jesus im Fleische unter uns? Nein! Dennoch ist er da, bis zum Abschluss des Systems der Dinge. Was sollte ihn veranlassen im Fleische unter uns zu sein? Bekommen er und sein Vater im Himmel nicht genau mit, was hier auf der Erde geschieht? Haben sie keinen Heiligen Geist, um seine Diener zur Tätigkeit zu veranlassen. Wir wandeln durch Glauben, andere durch Schauen und verlangen nach Jesus im Fleische.

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Edelmuth

    Weder Manfred noch ich haben je geschrieben, dass die Engel „im Fleische“ unter uns sind.
    So arbeitest Du sehr oft, Du fügst in der Wiederholung von Äußerungen unserer Kommentare Elemente hinzu, die wir gar nicht geschrieben haben. Das ist auch eine Art der Lüge.
    Damit willst Du uns verunglimpfen und blöd hinstellen.

    Auf der Hauptseite hat man Dich wie Du selbst geschrieben hast gesperrt, möchtest Du das hier durch Dein unfaires Verhalten auch erreichen?

    Liebe Grüße
    Alois

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth
    November 15, 2014

    …und täglich grüßt das Murmeltier…

    Lieber Edelmuth,

    Auch wenn Du inhaltsreiche Berichte/Kommentare erstellst, so finden sich in deinen Zeilen Begriffe, die in keiner Bibel so vorzufinden sind, wie Du sie darstellst. Damit ist wieder einmal erkennbar, dass Du den Lehren der WTO sowie dessen TuVS „Vasallentreu“ bist (das wurde dir schon mehrfach bescheinigt, nicht nur von mir).
    Alois u.a. meinte am 23. November 2014 um 22:51 sehr treffend:

    „Weist Du, Dein Problem ist, dass Du noch nicht erkannt hast wo der Himmel ist.“

    Folgende Aussagen oder Begriffe die Du verwendet hast (u.a. in deinem Kommentar vom 22.November 2014 20:39 Uhr), lassen sich biblisch nicht belegen – oder kannst Du dass ganz überzeugend?:

    “… Die Gesalbten werden vor ihrem Tod aufgrund Jesus Opfer gerecht gesprochen…
    …Um als Geistgeschöpf im Himmel aufgenommen zu werden müssen sie sterben…
    …Als sie auf der Erde lebten, haben sie von den Symbolen genommen und vom Vater bei ihrer Auferweckung im Himmel Leben in sich selber zugesprochen bekommen…

    Auch in deinem Kommentar vom 24. November 2014 um 07:59 sprichst Du so weiter:

    …Wie werden die zu himmlischem Leben auferweckten Gesalbten beschrieben…
    …Die gesalbten Könige, die mit Jesus über die Erde regieren, haben einen geistigen Leib bekommen und sind für Menschen nicht ohne weiteres sichtbar…
    …Es sind die gesalbten Brüder, die als Mitkönige mit Jesus als ihrem Hirten über die Erde, d.h. über die große Volksmenge regieren werden, damit sich die Bitte der Menschen aus dem Mustergebet erfülle…

    Zeige doch bitte, unter Beweisführung einer Bibel, die nicht von der WTO stammt, wo deine Behauptungen, genauso wie Du sie hier vorstellst, vorkommen! Ich kenne die Bibel nunmehr seit ca. 44 Jahre; Behauptungen wie Du sie lieber Edelmuth, aufstellst, kenne ich so jedoch nicht. Wenn Du es schaffst mich zu überzeugen, so hast Du sicherlich den Rat Jesus aus 1. Joh.5:20 (NGÜ) beherzigt:

    “Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat(W und uns Verständnis/Erkenntnisvermögen gegeben hat.), damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist. Mit ihm, dem wahren ´Gott`, sind wir verbunden, ´weil` wir mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden sind. Dieser ist selbst der wahre Gott; er ist das ewige Leben.“

    Auch wenn der Bezugspunkt hier eigentlich „Isaak“ lautet, so wäre es angebracht wenn Du folgende Artikel gründlich studieren würdest:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1050
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=975

    Grüsse des Friedens vom Bodensee wünscht
    Athalja

  • Gerd
    November 15, 2014

    Damit wir echten Nutzen ziehen können,

    wäre es vortrefflich, wenn wir die angeblich falsche Sicht des Ede (in diesem aktuellen Fall) analysieren und wenn nötig biblisch widerlegen.

    WO werden also diese Gesalbten, oder Leib Christi, künftig ihre „Hauptwohnung“ haben? Philosophische Mutmaßungen wo der Himmel sei, hilft nicht weiter, denn wir haben keine örtlichen Hinweise. Der Himmel auf Erden, das ist was für Romantiker.

    Wenn die „Priester und Könige“ auf oder über (epí) die Erde herrschen werden, geht es dann darum, dass sie sich auf Erden für immer einmieten werden und nicht mehr von dieser raus können? Gottes „Hütte bei den Menschen“, betoniert ihn existent auf den irdischen Bereich?

    Wie klein sehen diese Erdlinge den Allmächtigen, der vielleicht nicht nur viele Milchstraßen schuf, sondern weitere Universen, und dann soll er auf die Erde fixiert bleiben…

    😉

  • Zadok/Achim an Gerd
    November 15, 2014

    Lieber Gerd,

    es gibt sehr gläubige Menschen mit guter Bibelkenntnis ohne Zeugenhintergrund, die würden dir jetzt sagen,
    dass Christus auf der Erde über die Erde herrschen wird auf seinem Thron in Jerusalem. Damit wären sehr viele Wiederherstellunsgprophezeihungen erfüllt.
    Wenn es darum geht – d.h. die entsprechenden Bibeltexte herangezogen werden- in den Himmel zu kommen, dann verweisen sie auf die Zeit nach dem 1000jährigen Friedensreich. Über diese Zeit sagt die Bibel nicht viel, ausser dass es neue Himmel und eine neue Erde geben wird gem 2. Petrus 3:13. Ob dem so sein wird, bleibt abzuwarten; ein interessanter Denkansatz ist es allemal.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Edelmuth @ Athalja
    November 15, 2014

    Verehrter Athalja

    Um behaupten zu können, dass ich hier den Stanpunkt der WTG vertrete, müsstest du ihre Lehen kennen. Offenbar mangelt es auch hier, insbesondere, da ich Bird erklärt habe, dass diese Gedanke nicht in der WTG-Literatur zu finden sind.

    Nun zum Inhalt:

    Wenn die Gesalbten nicht vor ihrem Tod gerecht gesprochen werden können, wann dann? Nach ihrem Tod ist es sinnlos, denn der Tod sühnt alle Sünden.

    (Römer 6:7) . . .Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen. . .

    Die Gesalbten haben von den Symbolen genommen und damit symbolisch Jesus Fleisch gegessen und Jesus Blut getrunken

    (Johannes 6:53) . . .Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr KEIN LEBEN IN EUCH SELBST.

    (Offenbarung 5:10) Gott erkauft[c] aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation a) Kap. 14,3; Ps 33,3; Jes 42,10 b) Apg 20,28 c) Kap. 14,4; Gal 4,5
    10 und hast sie unserem Gott zu einem Königtum[A] und zu Priestern gemacht[a], und sie werden ÜBER DIE ERDE HERRSCHEN[b]! A) andere Handschr.: zu Königen a) Kap. 1,6 b) Kap. 20,4; 22,5 (Elberfelder Übersetzung 2003)

    Wenn du, verehrter Athalja, der Meinung bist, dass die NWÜ in den von mir zitierten Bibelstellen falsch übersetzt, dann beweise es.

    Ede

  • Gerd
    November 15, 2014

    Werden solche Texte ihre Gültigkeit verlieren?:

    Jes. 66: 1 So spricht Jahwe: Der Himmel ist mein Thron, und die Erde der Schemel meiner Füße. Welches ist das Haus, das ihr mir bauen könntet, und welches der Ort zu meiner Ruhestätte?

    Apg. 7: 48 Aber der Höchste wohnt nicht in Wohnungen, die mit Händen gemacht sind, wie der Prophet spricht:
    49 „Der Himmel ist mein Thron, und die Erde der Schemel meiner Füße. Was für ein Haus wollt ihr mir bauen, spricht der Herr, oder welches ist der Ort meiner Ruhe?

    Hebr. 10: 12 Er aber, nachdem er ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht, hat sich auf immerdar gesetzt zur Rechten Gottes, fortan wartend,
    13 bis seine Feinde gelegt sind zum Schemel seiner Füße.

    Sollte man diese Ortsbestimmung dahingehend umwandeln?

    „Der Schemel ist mein Thron und der Himmel ist für meine Füße?“

    Sollen wir Verheißungen wie diese, aus der Bibel streichen?

    Eph. 1: 3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo,
    4 wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe;
    5 und uns zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens…
    20 in welcher er gewirkt hat in dem Christus, indem er ihn aus den Toten auferweckte (und er setzte ihn zu seiner Rechten in den himmlischen Örtern,
    21 über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen…

    Wird für die zuvorbestimmten Gesalbten der Zugang zum Himmel verwehrt werden?

  • Edelmuth an Gerd
    November 15, 2014

    Hallo Gerd

    Du zitierst treffend die Texte, die belegen, dass der Vater in den Himmeln wohnt. Ebenso der Sohn Jesus, unser König, der zur Rechten des Vaters im Himmel weilt.

    Der Sohn ist doch nicht gespalten, zum Einen als Geistperson in den Himmeln zur Rechten des Vaters und zum Anderen als siegreicher König im Fleische auf der Erde. Welches ist der angemessenere Platz für den Sohn? Natürlich der zur Rechten des Vaters. Deshalb wird der Sohn auch nicht im Fleische auf die Erde kommen.

    Die Gesalbten, die Braut Christi werden mit Jesus vereint als ein Leib im Himmel wohnen. Natürlich, wo der Bräutigam ist, dort ist auch seine angetraute Braut.

    Wer sind diejenigen, die in Offenbarung 20:9 das Lager der Heiligen umringen. Es sind nicht die Heiligen selber, sondern die, die von Satan verführt werden.

    (Offenbarung 20:9) 9 Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie.

    Die Heiligen befinden sich im geistigen Bereich im Himmel, dort, wo Satan keinen Zutritt hat, ebenso ihre Wohnstätte oder ihr Lager. Auch die auf der Erde von Satan Verführten haben keinen Zutritt dorthin. Deshalb kann der Angriff auf das Lager mit den Heiligen nur im geistigen Bereich statt finden.

    Es könnte die gleiche Loyalitätsfrage sein, die Jehova dem ersten Menschen paar stellte, nämlich ob wir Gott bedingungslos gehorchen. Es könnte eine Rebellion gegen Jehova und seine Heiligen im Himmel sein, denen weiterhin zu gehorchen die Verführten ablehnen.

    Ede

  • Edelmuth an alle
    November 15, 2014

    Unsere frühgeschichtlichen „Helden“

    Die deutlichen Fehler unserer frühgeschichtlichen „Helden“ zeigen uns, dass sie wie wir Fehler machten. Sie waren einige von uns. Es ist also nichts Besonderes, ein „Held“ zu sein und uns vom Vater gebrauchen zu lassen. Möglicherweise gebraucht der Vater den Einen oder Anderen von uns, um uns und anderen seine Sichtweise deutlich zu machen.

    Auch unsere neuzeitlichen „Helden“, die Gesalbten, machten Fehler. Sie sind für Jehova etwas ganz Besonderes, weil sie ihre Brüder so innig lieben, dass sie ihren Anspruch auf irdisches Leben den Mitgliedern der Großen Volksmenge opfern. Sie bekommen bei ihrer Auferweckung zu himmlischem Leben einen unsterblichen, geistigen Leib und kehren nie wieder auf die Erde zurück. Sie sind zu einer Säule, zu einem tragenden Bestandteil des geistigen Tempels Jehovas geworden, aus dem sie nie wieder hinaus gehen.(Offenbarung 3:12)

    Warum sind diese neuzeitlichen „Helden“ auch für uns von so großem Nutzen.

    Jesus hat das Leben als Mensch persönlich erlebt und große Leiden ausgehalten. Er beurteilt uns aus seinen persönlichen Erfahrungen. Doch eins war er nie! Er war nie unvollkommen, nie fehlerhaft, hat nie um Vergebung bitten müssen….Er war nie verheiratet, hat sich nie mit seiner Ehefrau ernsthaft „unterhalten“ oder Kinder erzogen, besonders in ihrer Pubertät. Aber die Gesalbten waren fehlerhaft, sie waren verheiratet, haben die Höhen und Tiefen einer Familie erlebt und ihre Kinder erzogen (so gut es ging). Sie kennen unsere Situation aus eigener Erfahrung. Sie haben selber Fehler gemacht, aber sie haben sich geändert.

    Was uns zum Nutzen ist, die Erfahrung der Gesalbten, mit der sie uns beurteilen, nötigt uns aber auch persönliche Veränderungen mit dem Ziel der Fehlerfreiheit ab, denn die Gesalbten haben uns auch diese Möglichkeit vorgelebt. Sie haben bewiesen, dass es geht.

    Wir sollten deshalb nicht erschrecken, wenn wir wie unsere vorgeschichtlichen „Helden“ Fehler machen. Es gibt einen Weg daraus. Jehova liebt uns trotz unserer Fehler und hilft uns das Ziel zu erreichen.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    November 15, 2014

    Lieber Edelmuth,

    Du hast geschrieben: Sie sind für Jehova etwas ganz Besonderes, weil sie ihre Brüder so innig lieben, dass sie ihren Anspruch auf irdisches Leben den Mitgliedern der Großen Volksmenge opfern. Sie bekommen bei ihrer Auferweckung zu himmlischem Leben einen unsterblichen, geistigen Leib und kehren nie wieder auf die Erde zurück. Sie sind zu einer Säule, zu einem tragenden Bestandteil des geistigen Tempels Jehovas geworden, aus dem sie nie wieder hinaus gehen.(Offenbarung 3:12) – Zitat Ende.

    Könntest Du mir bitte den Bibeltext nennen, aus dem hervorgeht, dass die Gesalbten ihren Anspruch auf irdisches Leben zu Gunsten der Mitglieder der Großen Volksmenge opfern? Ich habe das bisher noch nirgends in der Bibel gelesen, daher würde mich das schon interessieren, wie Du darauf kommst.

    Zu Deiner Aussage, das die Gesalbten nie wieder auf die Erde zurückkehren, zitiere ich mal den von Dir angeführten Text aus der

    Offenbarung 3:12; Elb: 12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

    Wenn die Gesalbten also nie mehr aus dem Tempel hinausgehen und der Tempel im himmlischen Jerusalem ist, dann kommen Sie sehr wohl wieder auf die Erde zurück. So steht es jedenfalls in dem von Dir angeführten Text.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    November 15, 2014

    Guten Abend Manfred

    Was ist das Himmlische Jerusalem?

    Im Himmel gibt es weder Holz noch Stein oder andere materielle Dinge. Deshalb kann das himmlische Jerusalem kein stoffliches Jerusalem sein. Jerusalem symbolisierte den Sitz der königlichen Regierungsmacht durch Gott. Wenn das himmlische Jerusalem auf die Erde kommt bedeutet es, dass Jehova seine Regierungsmacht durch Jesus über die gesamte Erde ausdehnt. „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein“ (Offenbarung 21:3)

    (Römer 6:23) 23 Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.

    Bereits Adam & Eva mussten die schlimme Erfahrung machen, dass die Aussage aus Römer 6:23 stimmt, denn Jehova hatte ihnen prophezeit, dass sie sterben müssen, wenn sie von der verbotenen Frucht essen und damit sündigen würden.

    Auch Jesus hat die Erfahrung gemacht, dass Römer 6:23 stimmt, denn er war sündenlos und hätte ein Recht auf Leben auf der Erde gehabt. Jehova konnte nun die Sünde Adams zum Nachteil Jesus auf ihn anrechnen, als hätte Jesus und nicht Adam gesündigt, damit die Nachfolger Adams von der Erbsünde frei gesprochen werden können. Obwohl er unschuldig und sündenlos war, ist Jesus für die Sünde Adams gestorben und hat damit das Opfer gebracht, durch das wir als Nachkomme Adams gerettet werden können.

    Die Gesalbten werden vor ihrem Tod aufgrund Jesus Opfer gerecht gesprochen. Das ist erforderlich, weil Ungerechte den Himmel nicht erreichen können (1. Kor. 6:9) Diese Gerechtsprechung hat zur Folge, dass sie aufgrund Römer 6:23 als sündenlos angesehen werden und wie Jesus ein Recht auf Leben auf der Erde hätten.

    Um als Geistgeschöpf im Himmel aufgenommen zu werden müssen sie sterben. Sie werden dort bleiben, wo ihr Bräutigam und König auch ist, um mit ihm vom Himmel über die gesamte Erde zu regieren (Offenbarung 5:10) Sie sind wie Jesus sündenlos gestorben und haben wie Jesu die gleich Auferstehung.

    (Römer 6:5) 5 Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes mit ihm vereint worden sind, werden wir gewiß auch [in der Gleichheit] seiner Auferstehung [mit ihm vereint] sein;

    Sie bleiben als mitregierende Könige mit Jesus im Himmel und sind ein tragender Bestandteil des Tempels Jehovas (Offenbarung 3:12). Als sie auf der Erde lebten, haben sie von den Symbolen genommen und vom Vater bei ihrer Auferweckung im Himmel Leben in sich selber zugesprochen bekommen.

    (Johannes 6:53) . . .Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst.

    Wer hat den Nutzen aus ihrem Verzicht auf irdisches Leben und dem Leben, das ihnen vom Vater zugesprochen wurde?

    Jesus ist gerettet, sie sind gerettet!!! Den Nutzen kann nur die große Volksmenge haben. In welchen Form? Indem die gesalbten Mitkönige alle Dinge prüfen und mit Jesus entscheiden, wer leben soll, geben sie Leben, das vom Vater kommt, an die große Volksmenge weiter.

    Ede

  • Bird an Ede
    November 15, 2014

    Lieber Ede,

    du siehst es halt so wie du es siehst. Es ist halt die Geschichte des Sklaven der die Bibel zusammenstellt wie er will.

    Du schreibst das Jesus vom Himmel aus regiert. Wir beten doch das das Königreich kommt. Die Offenbarung sagt ganz klar das das Zelt Gottes auf der Erde ist. Mit Gott ist hier Christus gemeint.
    Was machen dann die sogenannten gesalbten im Himmel???
    Kommen deiner Meinung die Gesalbten nur aus den ZJ???

    Damit das du die Gruppen teilst, sprichst du über die Große Volksmenge das Todesurteil aus.

    Erstens wird es eine Herde unter EINEM Hirten sein, und seitens heißt es in der OFFB das alle die das Siegel NICHT haben umkommen!!!

    Da du hier ausschließlich aus der NWÜ zitierst, habe ich eher das Gefühl das du hier die Lehren der ZJ mit aller Gewalt aufrecht erhalten willst.
    Gut es ist deine Sache, aber vielleicht verstehe ich dich falsch. (;

    LG
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    November 15, 2014

    Guten Morgen Bird

    So intensiv du auch die Literatur des Sklaven durchforsten magst, du wirst die von mir veröffentlichen Erklärungen dort nicht finden.

    (Markus 16:19) . . .Nachdem nun der Herr Jesus zu ihnen geredet hatte, wurde er in den Himmel hinaufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. . .

    (Lukas 22:69) . . .Doch der Menschensohn wird von nun an zur machtvollen Rechten Gottes sitzen.“

    (Apostelgeschichte 2:33) . . .Da er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist und den verheißenen heiligen Geist vom Vater empfangen hat, hat er das ausgegossen, was ihr seht und hört.

    (Apostelgeschichte 5:31) . . .Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erhöht. . .

    Der Thron der absoluten Macht des Vater ist im Himmel und zu seiner Rechen im Himmel thron sein Sohn Jesus. Was sollte Jesus veranlassen diesen bevorrechtigten Platz an der Seite seines Vaters zu verlassen? Für seine Zwecke verfügt er über den Heiligen Geist seines Vaters und einer Menge treuer Diener.

    (Johannes 14:2-3) . . .Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid.

    (Offenbarung 11:15) . . .Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

    (Offenbarung 5:10) . . .du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.“

    Die Gesalbten werden mit Jesus vereint als Könige nicht AUF der Erde, sondern ÜBER die Erde regieren.

    Die Gesalbten können nicht nur von den Zeugen Jehovas kommen, denn zu Zeit der ersten Christen gab es die Zeugen Jehovas noch nicht. Die Auswahl treffen allein der Vater und der Sohn, nicht die Leitende Körperschaft in Brookly/USA

    (Johannes 10:16) . . .Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten.

    Mit dem neuen Bund mit Jesus wurde der Unterschied im Fleische aufgehoben, denn jeder gleich welcher Abstammung kann Jünger Christi werden. Deshalb können mit den Schafen aus der Hürde und den anderen Schafen, die nicht aus dieser Hürde sind, nicht die Heidenchristen und die Judenchristen gemeint sein, die zu einer Herde unter einem Hirten werden sollen. Es sind die gesalbten Brüder, die als Mitkönige mit Jesus als ihrem Hirten über die Erde, d.h. über die große Volksmenge regieren werden, damit sich die Bitte der Menschen aus dem Mustergebet erfülle: „Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. 10 Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde.“ (Matthäus 6:9-10).

    Wenn du möchtest kannst du die Bibelzitate aus der NWÜ gerne mit einer anderen Bibelübersetzung vergleichen, ob sie inhaltlich etwas anderes aussagen.

    Ede

  • Alois
    November 15, 2014

    Lieber Ede

    Weist Du, Dein Problem ist, dass Du noch nicht erkannt hast wo der Himmel ist.
    Der Himmel ist kein räumlicher physischer Ort, weil die Geisteswelt nicht im sichtbaren materiellen Bereich stattfindet.
    Auch Jehova ist nicht irgendwo im Weltall in seiner Amtsstube, sondern er ist überall, weil er unendlich ist.
    Wenn er aber unendlich ist, dann ist er auch um uns herum und in uns. Deshalb kennt er auch alle unseren Gedanken usw.

    Wenn das Paradies gekommen sein wird, dann werden die 144.000 im Himmel sein und trotzdem auf der Erde. Denn wer einen geistigen leib erhalten hat, weil er an der 1. Auferstehung teilnehmen durfte, ist bei Jesus im Himmel und im himmlischen Jerusalem. Das himmlische Jerusalem kommt aber auf die Erde, deshalb werden auch die 144.000 auf der Erde sein.

    Wenn dann am Ende der 1000 Jahre die Feinde Gog und Magog die heiligen umzingeln, dann können sie das nur tun, wenn die Heiligen auf der Erde sind. Heilig ist aber nur wenn man Leben in sich selbst hat. Das können nur die 144000 sein, weil die 2. Auferstehung dann noch in der Zukunft liegen wird.

    Ich vermute mal dass die Heiligen und die geliebte Stadt (das himmlische Jerusalem) für die Menschen sichtbar sein werden, denn sonst könnten sie diese nicht umzingeln.

    Offbg. 20
    7. Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden,
    8. und wird ausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, sie zum Kriege zu versammeln, deren Zahl wie der Sand des Meeres ist.
    9. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam [von Gott] hernieder aus dem Himmel und verschlang sie.

    Die Heiligen werden auch nicht heiraten, denn Jesus sagte in Math. 22:

    23. An jenem Tage kamen Sadducäer zu ihm, die da sagen, es gebe keine Auferstehung;
    24. und sie fragten ihn und sprachen: Lehrer, Moses hat gesagt: Wenn jemand stirbt und keine Kinder hat, so soll sein Bruder sein Weib heiraten und soll seinem Bruder Samen erwecken.
    25. Es waren aber bei uns sieben Brüder. Und der erste verheiratete sich und starb; und weil er keinen Samen hatte, hinterließ er sein Weib seinem Bruder.
    26. Gleicherweise auch der zweite und der dritte, bis auf den siebten.
    27. Zuletzt aber von allen starb auch das Weib.
    28. In der Auferstehung nun, wessen Weib von den sieben wird sie sein? Denn alle hatten sie.
    29. Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irret, indem ihr die Schriften nicht kennet, noch die Kraft Gottes;
    30. denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel Gottes im Himmel.

    Nur auf die 144000 kann es zutreffen, dass sie wie Engel Gottes sind.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    November 15, 2014

    Guten Morgen Alois

    Dein Einwand ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Er hat was.

    Wie werden die zu himmlischem Leben auferweckten Gesalbten beschrieben.

    (Offenbarung 5:9-10) . . .mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren. . .

    Sie werden als Könige ÜBER die gesamte Erde regieren

    (Offenbarung 14:3-5) . . .Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

    Ihre Gesamtzahl wird 144 000 umfassen, die von der Erde erkauft, d.h. abgesondert sind und Jesus beständig folgen.

    (Matthäus 22:30) . . .in der Auferstehung heiraten Männer nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel.

    Sie heiraten nicht, denn sie sind Engeln im Himmel gleich. Engel im Himmel haben keinen physischen, sondern einen geistigen Leib.

    (1. Korinther 15:42-45) 42 So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. 43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. 44 Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen physischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen. 45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist.

    Die gesalbten Könige, die mit Jesus über die Erde regieren, haben einen geistigen Leib bekommen und sind für Menschen nicht ohne Weiteres sichtbar.

    (Offenbarung 21:22-27) 22 Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. 23 Und die Stadt hat es nicht nötig, daß die Sonne oder der Mond auf sie scheint, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe war das Lamm. 24 Und die Nationen werden durch ihr Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit in sie hineinbringen. 25 Und ihre Tore werden überhaupt nicht geschlossen werden bei Tag, denn Nacht wird dort nicht sein. 26 Und sie werden die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen in sie hineinbringen. 27 Doch irgend etwas Unheiliges und jeder, der Abscheuliches und Lüge verübt, wird keinesfalls in sie eingehen, nur diejenigen, die in des Lammes Buchrolle des Lebens eingeschrieben sind.

    Auch das auf die Erde gekommene Jerusalem kann nicht stofflich sein. Deshalb frage ich mich, wie Offenbarung 20:9-10 zu verstehen ist, denn sowohl der Feuer- und Schwefelsee, wie auch das wilde Tier und der falsche Prophet sind sinnbildlich gemeint.

    (Offenbarung 20:9-10) . . .Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie irreführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert, wo [schon] sowohl das wilde Tier als auch der falsche Prophet [waren]; und sie werden Tag und Nacht gequält werden für immer und ewig.

    Ede

  • waytodawn
    November 15, 2014

    Isaak und Jakob… eine schwierige Geschichte.

    Wie Ede bereits erwähnt hatte, sehe ich bei Isaak die Parallele zu unserem Herrn Jesus und somit auch zu unserem Vater bzw auch zu Abraham.
    Gerade wir, die wir im Aufwachprozess sind, tun uns vielleicht schwer mit dem Gedanken jedem Befehl „blind“ zu gehorchen. Abraham hatte eine Verheißung erhalten und glaubte daran, dass Jehova diese wahr werden lassen würde. Ich glaube dennoch nicht, dass er sich die Entscheidung leicht gemacht hat. Und ich sehe das auch nicht als Beispiel dafür, dass ich blind gehorchen soll oder dass dies ein Zeugnis meines eigenen Glaubens sein soll.
    Isaak tat mehr als nur seinem Vater zu gehorchen. Gott segnete ihn, weil er auch auf ihn hörte. So sendete er seine „Nebenfrauen“ samt Kinder weg. Und dafür mehrten sich die Segnungen für ihn.

    Jakob… nun die Geschichte sehe ich von diesem Standpunkt:
    Jehova hat Jakob von vornherein auserkoren. Die Aussage, dass der Ältere dem jüngeren dienen wird, halte ich da für eindeutig. Deshalb sehe ich die Segnung durch Isaak nicht als die ÜBertragung dieses Vorrechts, später diesen Samen hervorzubringen. Es geht meiner Ansicht nach schlicht um das Erbe… und Jakob hat sich das Recht des Erstgeborenen von Esau erkauft… und durch eine List von seinem Vater dann diesen Segen erlangt. Diese List hatte sich nicht Jakob erdacht, sondern seine Mutter!

    Diese Begebenheiten sind vielleicht nicht unbedingt allein dazu geeignet zu sagen, was Isaak auszeichnete … spätere Ereignisse zeigen, dass er recht ehrgeizig gewesen ist, aber gläubig und allem voran auch ein Mensch mit Fehlern. Zu wissen, dass Jehova alle unsere „Glaubenshelden“ gesegnet hat und sie in der Bibel erwähnt werden, ist für mich sehr beruhigend. Es zeigt mir einfach, dass Gottes Maßstäbe zwar gerecht sind, aber dass er durchaus weiß, WAS bzw WEN er mit diesen Maßstäben misst.

    Liebe Grüße

    Uwe

  • Edelmuth an alle
    November 15, 2014

    Was mich an Isaak so berührt…

    Wir alle kennen den großen Vater gut, vertrauen ihm uneingeschränkt und folgen ihm blind ohne zu fragen. Wir würden von unserem Vater nie etwas Böses erwarten.

    Das gleiche kindliche Vertrauen setzte Isaak auch in seinen Vater Abraham als sie auf Geheiß Jehova loszogen….

    (1. Mose 22:6-8) 6 Danach nahm Abraham das Holz für das Brandopfer und legte es auf Ịsa·ak, seinen Sohn, und nahm das Feuer und das Schlachtmesser in seine Hand, und sie gingen beide zusammen weiter. 7 Und Ịsa·ak begann zu Abraham, seinem Vater, zu sagen: „Mein Vater!“ Darauf sprach er: „Hier bin ich, mein Sohn!“ Da fuhr er fort: „Hier ist das Feuer und das Holz, wo aber ist das Schaf für das Brandopfer?“ 8 Daraufhin sagte Abraham: „Gott wird sich das Schaf für das Brandopfer ausersehen, mein Sohn.“ Und sie gingen beide zusammen weiter.

    Abraham wusste, wer das Opfer sein sollte, denn er gehorchte Jehova, aber er mochte es seinem Sohn nicht sagen. So täuschte er ihn, denn er kannte den kindlichen Glauben seines Sohnes.

    (1. Mose 22:9) . . .Schließlich erreichten sie den Ort, den der [wahre] Gott ihm bezeichnet hatte, und Abraham baute dort einen Altar und legte das Holz zurecht ….

    Noch immer ahnte Isaak nichts. Aber dann…

    ….und band seinem Sohn Ịsaak Hände und Füße und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz.

    Was mag Isaak in diesem Augeblick gedacht haben. „Nein, Vater, das kannst du nicht tun!!!“. Isaak konnte das Verständnis seines Vaters noch nicht haben, was sein Tod für die Menschheit bedeuten würde. Es betraf ihn persönlich. Sein Leben würde in Kürze zu Ende sein.

    (1. Mose 22:10) 10 Dann streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Schlachtmesser, um seinen Sohn zu töten.

    Isaak bekam Todesangst. Vielleicht hat er geschrieen. Vielleicht hat er versucht zu entkommen, aber sein eigener Vater hat ihn gebunden, damit er durch die Hand seines Vaters, dem er uneingeschränkt vertraute, sterbe. Die reine Panik angesichts seines Todes

    Und Abraham? War es für ihn leicht. Nein, denn es war sein eigener Sohn, den er wie sich selber liebte, sein eigen Fleisch und Blut. Was mag er in diesem Augenblick gedacht haben? Vermutlich hatte er Tränen in den Augen, aber es ging nicht anders, denn der Vater verlangte es von ihm. Also tat er so, wie es der Vater von ihm verlangt hat.

    Im letzen Augeblick, bevor die tödliche Klinge den Knaben erreichte, rief der Vater: „.Abraham, Abraham!“…„Strecke deine Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm gar nichts, denn jetzt weiß ich wirklich, daß du gottesfürchtig bist, indem du mir deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten hast.“ (1. Mose 22:11-12)

    Abraham war erleichtert. Ihm ist wahrlich ein Felsbrocken vom Herzen gefallen. Er war erleichtert und dankbar, dass der Vater sein Herzen und seinen Willen erkannt und seinen Sohn verschont hat.

    Warum berührt mich gerade diese Begebenheit so sehr?

    Isaak schattete die Rolle Jesu vor, Abraham die des Vaters. Nur, es war niemand da, der Schlimmeres hätte verhüten können. Der Vater, der viel größer ist und alles viel intensiver fühlt, hat den Tod seines Sohnes am Pfahl zu unseren Gunsten ertragen müssen. Ob ER wohl geweint oder sogar vor Schmerzen gar geschrieen hat?

    Und sein Sohn Jesus? Klar, er hat gewusst, warum er auf die Erde gekommen ist und dass er sterben sollte. Machte sein Vorherwissen seine Leiden leichter? Nein, denn er hatte eine Aufgabe zu erfüllen, die nur er erfüllen konnte.

    Als einziger vom Vater auserlesener Mensch, sein Sohn, sollte den hochheiligen Namen seines Vater rechtfertigen und durch sein Opfer, das seinen schmählichen Tod am Pfahl bedeutete, die Menschheit retten. Nur ein Fehler und alles wäre dahin gewesen. Nicht nur das, sein Eifer im Umgang mit dem Gesetz und den Menschen, denen er predigte, sollten dem Vater genügen, sodass er sein Opfer anerkennen würde. Er wusste, dass er nach seinem Tod am Pfahl nichts mehr bewirken konnte.

    (Lukas 22:41-44) . . .Und er selbst zog sich von ihnen etwa einen Steinwurf weit zurück und kniete nieder und begann zu beten, 42 indem er sprach: „Vater, wenn du willst, entferne diesen Becher von mir. Doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe.“ 43 Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. 44 Als er jedoch in Todesangst geriet, fuhr er fort, noch inbrünstiger zu beten; und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die zur Erde fielen.

    Wir sind froh, das Jesu alles so wunderbar gemeistert hat, denn das bedeutet unsere Rettung.

    Es aber auch gut, wenn wir uns die Leiden des Vaters und des Sohnes vergegenwärtig, wenn wir einmal am Stöhnen sind, wenn es darum geht, dass wie standhaft auf etwas verzichten müssen, vielleicht auch auf das eigenen Leben. Sie haben viel mehr getan und viel mehr ertragen als wir es jemals könnten.

    Ede

  • Manfred
    November 15, 2014

    Liebe Geschwister,

    über Isaak kann man ja einiges in der Bibel lesen, Gutes und weniger Gutes. Hier möchte ich mal wieder etwas positives aus der Bibel zitieren und ich denke das zeigt welchen Stellenwert der Isaak in den Augen Gottes hatte. Jesus sagte u.a. über Isaak:

    Mat. 22:32; Elb: 32 „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“? Gott ist nicht der Gott von Toten, sondern von Lebenden.

    Obwohl der Isaak im Laufe seines Lebens sicherlich vieles falsch gemacht hat, hat Jesus hier seinen Namen trotzdem mit Gott in Verbindung gebracht. Kann es ein größeres Lob geben? Hebräer Kap. 11 bestätigt das nochmals, wenn wir lesen:

    Heb. 11:15,16; Elb: 15 Und wenn sie an jenes gedacht hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Zeit gehabt zurückzukehren. 16 Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist nach einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

    Gott schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden und alle die in diesem Kapitel 11 erwähnt werden, haben ihren Anteil an der 1.ten Auferstehung und der himmlischen Stadt. Wie froh können wir sein, dass unser himmlischer Vater nicht auf unsere Verfehlungen achtet, denn diese hat Jesus mit seinem Opfer für uns beseitigt. So können wir durch unseren Glauben in einen gerechten Stand vor Gott gelangen. Wir selbst haben es in der Hand ob Gott uns einmal ähnlich betrachtet wie Abraham und seinen Sohn Isaak.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    November 15, 2014

    Eigentlich ist die Geschichte von Esau und Jakob ein Beispiel dass Jehova die Zukunft kannte:

    1. Mos. 25
    22. Und die Kinder stießen sich in ihr; und sie sprach: Wenn es so steht, warum bin ich dies? Und sie ging hin, Jehova zu befragen.
    23. Und Jehova sprach zu ihr: Zwei Nationen sind in deinem Leibe, und zwei Völkerschaften werden sich scheiden aus deinem Innern; und eine Völkerschaft wird stärker sein als die andere, und der Ältere wird dem Jüngeren dienen.

    Jehova wusste im voraus, dass Jakob der Jüngere sich das Erstgeburtsrecht erschleichen würde und sich den Segen des Jakob erschleichen wird.
    Man könnte auch sagen Jehova hat die beiden Zwillinge so beeinflusst dass sie das machen was Jehova zu Rebekka sagte. Aber das glaube ich nicht. Jehova kennt die Zukunft vollständig und deshalb konnte er der Rebekka diese Voraussage machen.

    Genauso hat Jehova durch die Propheten die Zukunft niederschreiben lassen. Es ist für Gott wie bei einem unendlich lagen Videofilm, er kann zu jeder Stelle vor und zurück spulen und kennt somit den ganzen Film von der ewigen Vergangenheit bis in die ewige Zukunft.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    November 15, 2014

    Vielleicht half dem Jakob diese Hüftgelenksoperation, 1. Mose 32:

    25 Und Jakob blieb allein übrig; und es rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte aufging.
    26 Und als er sah, daß er ihn nicht übermochte, da rührte er sein Hüftgelenk an; und das Hüftgelenk Jakobs ward verrenkt, indem er mit ihm rang.
    27 Da sprach er: Laß mich los, denn die Morgenröte ist aufgegangen; und er sprach: Ich lasse dich nicht los, du habest mich denn gesegnet.
    28 Da sprach er zu ihm: Was ist dein Name? Und er sprach: Jakob.
    29 Da sprach er: Nicht Jakob soll hinfort dein Name heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gerungen und hast obsiegt.
    30 Und Jakob fragte und sprach: Tue mir doch deinen Namen kund! Da sprach er: Warum doch fragst du nach meinem Namen? Und er segnete ihn daselbst.
    31 Und Jakob gab dem Orte den Namen Pniel: denn ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen, und meine Seele ist gerettet worden!

    Glaube macht’s möglich, Hebr. 11:

    20 Durch Glauben segnete Isaak, in Bezug auf zukünftige Dinge, den Jakob u n d den Esau.

    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    November 15, 2014

    Hallo Gerd

    » Glaube macht’s möglich, Hebr. 11: «

    Was glaubte Isaak, wen er vor sich hatte, als er Jacob segnete?

    (1. Mose 27:23) 23 Und er erkannte ihn nicht, weil seine Hände sich als so behaart erwiesen wie die Hände Ẹsaus, seines Bruders. Daher segnete er ihn.

    Isaak hat in dem Glauben Esau vor sich zu haben Jacob gesegnet, weil er von Jacob getäuscht wurde.

    (1. Mose 27:35) 35 Er aber sprach weiter: „Dein Bruder kam mit Trug, damit er den dir zugedachten Segen empfange.“

    Hätte Isaak Jacob segnen können, wenn ihm bewusst gewesen wäre, wer vor im stand?

    Nein, denn es war ein Gesetz Jehovas, dass stets der Erstgeborene den Segen bekam.

    Ede

  • Gerd
    November 15, 2014

    Ja, lieber Ede,

    ich verstehe die Denke in solchen Kategorien.
    Wahrscheinlich hätte ich nicht den Saulus von Tarsus zum Paulus verwandelt, aber zu dessem Segen, war nicht ich für die Auswahl zuständig.

    Was zitierte ich gestern um 5 Uhr – das:

    „…11 selbst als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten (auf daß der Vorsatz Gottes nach Auswahl bestände, nicht aus Werken, sondern aus dem Berufenden),
    12 wurde zu ihr gesagt: “Der Größere wird dem Kleineren dienen”;
    13 wie geschrieben steht: “Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehaßt.”

    Wir sollten nicht mit konventionellen, oder eingelernten Moralvorstellungen, die e n d-gültige göttliche Herauswahl be- oder verurteilen 🙂

    Gerd

  • Silas/Silvanus
    November 15, 2014

    Damit wirst du wohl recht haben. Man denkt immer noch zu sehr in schwarz und weiß – Segen und Fluch. Esau wird gerne vom „Sklaven“ als abgrundschlecht, ja geradezu hassenswert dargestellt. Wenn man allerdings die entsprechenden Schriftstellen liest, kommt man schnell dahinter, dass das so nicht stimmen kann. Hier mal die Schriftstelle auf die Paulus in Römer 9 Bezug nimmt, im Zusammenhang: „“Ich habe euch lieb“, sagt Jahwe, „doch ihr sprecht: ‚Wo liebst du uns denn?'“ – „Nun“, sagt Jahwe, „war nicht Esau Jakobs Bruder? Trotzdem liebte ich Jakob. Doch Esau hasste ich. Sein Gebirge hab ich zur Wildnis gemacht, sein Erbteil den Schakalen der Wüste geschenkt.“ Wenn Edom sagt: „Unser Land liegt in Trümmern, aber wir werden die Ruinen wieder aufbauen“, dann sagt Jahwe, der allmächtige Gott: „Mögen sie nur bauen, ich werde abreißen! Man wird sie ‚Land des Unrechts‘ nennen und ‚ein von Gott verdammtes Volk‘. Ihr werdet es selber sehen und sagen: ‚Groß erweist sich Jahwe über Israels Grenzen hinaus.'“ (Maleachi 1:2-5)
    Hier bezieht sich der Prophet nicht auf Esau, sondern vielmehr auf seine Nachkommen, die Edomiter, die Israel wirklich hassten.
    Silvanus

  • Edelmuth an Gerd
    November 15, 2014

    Guten Abend Gerd

    Jehova hatte allen Grund Esau zu hassen und Jacob trotz seiner Fehler zu lieben, denn ER kennt die Herzen der Menschen. Dennoch hat Jehova nichts mit Täuschungen und Lügen zu tun. Wäre es anders könnten wir SEINE Versprechen in Bezug auf SEINE Rettung auch nicht glauben. Doch, was Jehova sagt, trifft stets ein.

    Wenn Jehova sagt, dass er Jacob geliebt und Saul gehasst hat, dann war das eine Beschreibung seiner Gefühle, aber keine Auforderung zum unrechten Handeln. Auch Jehovas Prophezeiung, dass der Größere dem Kleineren dienen wird, darf nicht als Legitimation für unrechtes Handeln missverstanden werden. Jehova hat mit Täuschung und Lügen nichts zu tun. Eine Herauswahl durch eine Lüge oder mittels Täuschen kann deshalb keine göttliche Maßnahme sein. Jehova hat andere, legale Mittel um seinen Willen durchzusetzen.

    Auch hier gibt Jehova lediglich eine Zustandsbeschreibung ab.

    (2. Korinther 3:13-16) . . .machen es nicht wie Moses, der einen Schleier auf sein Angesicht legte, damit die Söhne Israels nicht unverwandt das Ende dessen anschauten, was weggetan werden sollte. 14 Doch ihre Denkkraft wurde abgestumpft. Denn bis zum heutigen Tag bleibt derselbe Schleier beim Lesen des alten Bundes ungelüftet, weil er durch Christus weggetan wird. 15 Ja, bis heute liegt, sooft Moses gelesen wird, ein Schleier auf ihrem Herzen. 16 Doch wenn eine Umkehr zu Jehova erfolgt, wird der Schleier weggenommen.

    Dieser Zustand Israels darf nicht als von Jehova herbeigeführt missverstanden werden, denn dann wäre Jehova für die Unwissenheit der Israeliten verantwortlich. Außerdem hätte ER seinen Sohn nicht ernst genommen. Jesu Predigttätigkeit und die seiner Jünger wären völlig nutzlos gewesen, wenn der Vater den Israeliten den symbolischen Schleier des Nichterkennens aufgelegt hätte. Es ist auch unvorstellbar, dass der Sohn gegen den Vater gearbeitet hat.

    Ede

  • Bird an Ede
    November 15, 2014

    Lieber Ede.

    Nichts für ungut, aber solange du aus der NWÜ zutiefst wirst du die Wahrheit nur nicht erkennen.

    Dein Text aus Korinther ist ein Paradebeispiel für die Umgestaltung der Bibel.

    Die Juden müssen laut vers 16 nicht zu Jehova zurückkehren sondern zu Christus. Die Juden haben Jesus verworfen nicht JHWH.
    Die NWÜ macht es den ZJ ebenso schwer die Wahrheit zu erkennen wie die Juden es mit dem alten Testament nicht erkennen!

    2. Korinther 3:14-16 SCH2000

    Aber ihre Gedanken wurden verstockt; denn bis zum heutigen Tag bleibt beim Lesen des Alten Testamentes diese Decke unaufgedeckt, die in Christus weggetan wird. Doch bis zum heutigen Tag liegt die Decke auf ihrem Herzen, sooft Mose ge­lesen wird. Sobald es sich aber zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen.

    LG
    Bird

  • Edelmuth
    November 15, 2014

    Wer war Isaak

    ISAAK ist der Sohn, den Gott Abraham und seiner Frau Sara verspricht, als beide schon sehr alt sind. In 1Mo 17,19 gibt Gott ihm noch vor seiner Geburt diesen Namen. Er kommt von dem hebräischen Wort „jizchak“ und bedeutet „Er lacht“ oder „Gelächter“. Abraham hatte bei der Verheißung gelacht (V. 17), später wird noch von einem ungläubigen Lachen Saras berichtet, ohne daß hier der Name Isaak erwähnt wird (1Mo 18,12-15). Als Isaak dann geboren ist, sagt Sara: „Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen“ (1Mo 21,6). Der Name wird also mit dem Unglaublichen und Wunderbaren der Geburt Isaaks in Verbindung gebracht: Abraham war 100 Jahre alt und Sara 90, als Isaak geboren wurde (1Mo 17,17; 21,5). Seine Heimat ist wohl die Gegend von Gerar oder Beerscheba (vgl. 1Mo 20,1; 21,14.31). Am achten Tag nach der Geburt wird Isaak von Abraham beschnitten und mit zwei oder drei Jahren entwöhnt, was mit einem großen Festmahl gefeiert wird. Da Sara so lange kinderlos geblieben war, hatte sie vor Isaaks Geburt ihrem Mann ihre Sklavin Hagar als Nebenfrau überlassen. Hagar hatte einen Sohn namens Ismael geboren, Isaaks Halbbruder, der inzwischen etwa 16 Jahre alt ist. Nach Isaaks Entwöhnung veranlaßt Sara, daß Hagar und Ismael fortgeschickt werden (1Mo 21; vgl. Gal 4,21-31).

    Später fordert Gott von Abraham, daß er Isaak auf einem Altar opfert. Gemeinsam steigen Vater und Sohn auf einen Berg, wo der Altar steht. Abraham zeigt kindlichen Gehorsam und ist bereit, Isaak sterben zu lassen. Doch kurz vor dem Opfer schickt Gott einen Widder, den Abraham statt seinem Sohn opfert (1Mo 22,1-19). Mit 40 Jahren heiratet Isaak Rebekka, die einer von Abrahams Knechten als Frau für ihn aus Mesopotamien geholt hatte. Sie ist die Tochter Betuëls, des Sohns von Nahor und Milka, und die Schwester Labans (1Mo 24; 25,20). Das erste Mal begegnen sich Isaak und Rebekka, als er gegen Abend aufs Feld hinausgeht, um zu beten (V. 63). Sara ist zu diesem Zeitpunkt bereits gestorben (1Mo 23; 24,67). Zunächst bleibt die Ehe 20 Jahre lang kinderlos, dann wird Isaak mit 60 Jahren Vater der Zwillinge Esau und Jakob (1Mo 25,25f). Zusammen mit seinem Halbbruder Ismael begräbt er seinen Vater in der Höhle von Machpela, als dieser mit 175 Jahren stirbt.

    Nach seinem Tod segnet Gott Isaak, der zu der Zeit bei dem „Brunnen des Lebendigen, der mich sieht“ wohnt (V. 11). Später wird über Isaaks Aufenthalt bei dem Philisterkönig Abimelech in Gerar berichtet, wo er, wie früher Abraham, seine Frau als seine Schwester ausgibt. Abimelech entdeckt den Betrug, als er sieht, wie Isaak mit Rebekka scherzt und sie liebkost. Diese Ereignisse werden noch vor die Geburt von Esau und Jakob fallen, denn wir hören im gleichen Zusammenhang (V. 16) von einer Erscheinung des Herrn, der Isaak eine zahlreiche Nachkommenschaft verheißt. Danach wohl wird Isaak den Herrn für seine Frau bitten, und der Herr läßt Rebekka Mutter werden (1Mo 25,21). Schon in Gerar war Isaak außergewöhnlich gesegnet worden und hatte großen Besitz erlangt (1Mo 26,12-22). In Beerscheba empfängt er eine Offenbarung Gottes, baut einen Altar und ruft den Namen des Herrn an (V. 23-25).

    Mit zunehmendem Alter erblindet Isaak, und das schafft günstige Voraussetzungen für eine Täuschungsaktion von Rebekka und Jakob. Als die Zeit da ist, daß er den Erstgeburtssegen ausspricht, ruft er Esau zu sich und bittet ihn, ihm ein Tier zu erlegen und zuzubereiten. Rebekka lauscht, weiß genau, daß Isaak den Segen sprechen wird, und kocht selbst ein Mahl, mit dem sie ihren Lieblingssohn Jakob zu Isaak schickt. Isaak ist zwar skeptisch, ob da wirklich sein Erstgeborener vor ihm steht, doch schließlich glaubt er dem Trick und spricht den Segen über Jakob. Als Esau später dazukommt, kann Isaak ihm nur noch einen unbedeutenderen Segen geben (1Mo 27). Jakob muß daraufhin vor seinem Zwillingsbruder fliehen, der ihm die List übelnimmt, doch später vertragen sich die Brüder wieder und begraben ihren Vater gemeinsam (1Mo 35,27-29). Insgesamt macht Isaak den Eindruck eines stillen Mannes und erscheint weniger aktiv als Abraham oder Jakob. Er wird zwar immer wieder auch noch erwähnt, doch meist im Zusammenhang mit andern, beispielsweise in der formelhaften Wendung „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ (vgl. Hebr 11,9.20).

    (Lexikon zur Bibel)

    Ede

  • Gerd
    November 15, 2014

    Allgemein wird der Bericht über die List mit dem Erstgeburtssegen durch Isaak an Jakob als Betrug (Schwindel) dargestellt. Ich neige mehr zur Ansicht aus meiner ZJ-Zeit, Bericht aus Einsichtenbuch:

    *** it-1 S. 675 Erstgeburtsrecht ***
    Der Erstgeborene konnte sein Erstgeburtsrecht an einen seiner Brüder verkaufen, wie es Esau tat, der sein Erstgeburtsrecht verachtete und es seinem Bruder Jakob für ein einziges Mahl verkaufte (1Mo 25:30-34; 27:36; Heb 12:16). Es wird nichts davon berichtet, daß Jakob sein käuflich erworbenes Erstgeburtsrecht zu dem Zweck geltend gemacht hätte, einen doppelten Anteil am Eigentum Isaaks zu bekommen (das aus beweglicher Habe oder persönlichem Eigentum bestand, denn mit Ausnahme des Feldes Machpela, wo sich eine als Grabstätte benutzte Höhle befand, besaß Isaak kein Land). Jakob war daran gelegen, daß seiner Familie geistige Werte übertragen wurden, nämlich die dem Abraham gegebene Verheißung hinsichtlich des Samens (1Mo 28:3, 4, 12-15).

    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    November 15, 2014

    Guten Abend Gerd.

    Wenn du die Sichtweise des Sklave bevorzugst, habe ich allen Grund die Schriftstellen nachzuschlagen.

    (1. Mose 27:6-17) 6 Und Rebẹkka sprach zu Jakob, ihrem Sohn: „Sieh, ich habe eben deinen Vater zu Ẹsau, deinem Bruder, reden hören, indem [er] sprach: 7 ‚Bring mir etwas Wildbret, und mache mir ein schmackhaftes Gericht, und, ah, laß mich essen, damit ich dich vor meinem Tod vor Jehova segne.‘ 8 Und nun, mein Sohn, hör auf meine Stimme in dem, was ich dir gebiete. 9 Geh bitte zur Herde, und hol mir von dort zwei gute Ziegenböckchen, damit ich sie zu einem schmackhaften Gericht für deinen Vater zurechtmache, so wie er es gern hat. 10 Dann sollst du es deinem Vater bringen, und er soll es essen, damit er dich vor seinem Tod segnet.“ 11 Und Jakob sagte dann zu Rebẹkka, seiner Mutter: „Aber Ẹsau, mein Bruder, ist ein behaarter Mann, und ich bin ein Mann [von] glatter [Haut]. 12 Was nun, wenn mein Vater mich betastet? Dann werde ich zweifellos in seinen Augen wie einer werden, der Spott treibt, und ich werde gewiß einen Fluch über mich bringen und keinen Segen.“ 13 Darauf sprach seine Mutter zu ihm: „Auf mich komme der dir zugedachte Fluch, mein Sohn. Nur hör auf meine Stimme und geh, hol [sie] mir.“

    14 Daher ging er hin und holte [sie] und brachte [sie] seiner Mutter, und seine Mutter bereitete ein schmackhaftes Gericht, wie sein Vater es gern hatte. 15 Danach nahm Rebẹkka Kleider Ẹsaus, ihres älteren Sohnes, die begehrtesten, die bei ihr im Haus waren, und zog sie Jakob, ihrem jüngeren Sohn, an. 16 Und die Felle der Ziegenböckchen legte sie über seine Hände und über die unbehaarte Stelle seines Halses. 17 Dann gab sie das schmackhafte Gericht und das Brot, das sie bereitet hatte, ihrem Sohn Jakob in die Hand.

    Nee, Gerd, nichts mit geistigen Werten, sondern ausgetrickst hat er Esau. Esaus Kleider und die Ziegenfelle sollten den Vater Isaak täuschen

    (1. Mose 27:18-23) . . .So ging er zu seinem Vater hinein und sprach: „Mein Vater!“, worauf er sagte: „Hier bin ich! Wer bist du, mein Sohn?“ 19 Und Jakob sprach weiter zu seinem Vater: „ICH BIN ẸSAU, DEIN ERSTGEBORENER. ICH HABE ES SO GETAN, WIE DU ZU MIR GEREDET HAST. Richte dich bitte auf. Setz dich und iß etwas von meinem Wildbret, damit deine Seele mich segnet.“ 20 Hierauf sagte Ịsa·ak zu seinem Sohn: „Wie kommt es, daß du es so rasch gefunden hast, mein Sohn?“ Er sprach darauf: „WEIL JEHOVA, DEIN GOTT, ES MIR ENTGEGENKOMMEN LIEß.“ 21 Dann sagte Ịsa·ak zu Jakob: „Tritt bitte herzu, damit ich dich betaste, mein Sohn, um zu erkennen, ob du wirklich mein Sohn Ẹsau bist oder nicht.“ 22 Da trat Jakob zu Ịsa·ak, seinem Vater, heran, und er betastete ihn dann, worauf er sprach: „Die Stimme ist die Stimme Jakobs, aber die Hände sind die Hände Ẹsaus.“ 23 Und er erkannte ihn nicht, weil seine Hände sich als so behaart erwiesen wie die Hände Ẹsaus, seines Bruders. Daher segnete er ihn.

    Jacob hat nicht nur seinen Vater Isaak getäuscht und belogen, sondern er hat noch behauptet, dass Jehova ihm das Wildbrett entgegenkommen ließ, um Gottes Zustimmung vorzutäuschen.

    Sicherlich hat Jehova zuvor Esaus Interesselosigkeit am Erstgeburtsrecht und an geistigen Werten erkannt und Jacob das Erstgeburtsrecht zugesprochen aber ER hat keine Lüge zur Durchsetzung seines Vorhabens nötig.

    Ede

  • Gerd
    November 15, 2014

    Ede, bedenke,

    wenn diese Handlung von Rebekka und Jakob n u r reiner Betrug war, warum ist dann Jehova darauf eingestiegen? Blieb dem Höchsten nun nix mehr übrig, oder hat e r es so gelenkt?

    Danke für deine Klarstellung!
    Gerd

  • Alois
    November 15, 2014

    Ich vermute mal eher, dass Gottes Maßstäbe andere sind wie die der Menschen.

    Abraham hat seine Frau als Schwester vorgestellt, was sie als Halbschwester auch war.
    Isaak hat seine Rebecca beim Philisterkönig ebenfalls als Schwester ausgegeben, was sie definitiv nicht war, trotzdem kein Wort in der Bibel dass dies Gott missfallen hätte.
    Rebecca war genauso gläubig und hat Jakob zur Lüge angestiftet was dieser auch mit Bedenken, oder ohne Bedenken, keiner weis das, getan hat. Beide haben gelogen, denn sie hat ihm die Pelzhandschuhe genäht. Trotzdem wurde Jakob reich gesegnet.

    Vom menschlichen Standpunkt war das was Jakob getan hat viel schlimm. Aber offensichtlich denkt Gott ganz anders.

    Isaak wollte sich schützen und deshalb hat er seine Frau als Schwester ausgegeben. Da dies auch Abraham 2 Mal gemacht hat, gehe ich davon aus dass wenn ein Herrscher eine schöne Frau haben wollte, sie kurzerhand den Ehemann einen Kopf kürzer gemacht haben um diese Frau rauben zu können. In so einer Notsituation ist die Lüge wohl erlaubt.

    Jakob kannte die Verheisung, dass aus Abraham und auch Isaaks Lenden alle Völker der Erde gesegnet werde. Jakob kannte aber die Schwäche Isaaks für den Bruder Esau. Sein Glaube war so groß, dass er zur Lüge gegriffen hat um sicherzustellen dass durch seine Nachkommenschaft alle Völker der Erde gesegnet werden würden. Denn ohne den Glauben dass die Verheißung eintreffen wird, hätte es ihm egal sein können.

    Was wiegt jetzt schwerer in der Waagschale Gottes? Sicherlich war der große Glaube des Jakob viel schwerer als die Lüge. Die Lüge wurde ihm nicht als Nachteil angerechnet.

    Je mehr wir nach den Maßstäben der Menschen handeln, desto weniger verstehen wir die Langmut und Gerechtigkeit Gottes. Gott ist es einfach egal ob wir Fehler machen, solange unser Glaube auf der Waagschale schwerer wiegt als die anderen Fehler die wir täglich tun.

    Das war bei Isaak und Jakob so und heute ist es durch das Opfer Jesu erst recht so. Nur Menschengesetze hängen solche Dinge wie Lüge, Ehebruch usw. hoch. Für Jesus und den Vater kommt es auf den von Herzen kommenden Glauben an.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    November 15, 2014

    Hier triffst du genau ins Schwarze, lieber Alois:

    Für Jesus und den Vater kommt es auf den von Herzen kommenden Glauben an.

    Gottes Vorauswissen spielt auch eine entscheidende Rolle, Römer 9:

    6 Nicht aber als ob das Wort Gottes hinfällig geworden wäre; denn nicht alle, die aus Israel sind, diese sind Israel,
    7 auch nicht, weil sie Abrahams Same sind, sind alle Kinder, sondern „in Isaak wird dir ein Same genannt werden“.
    8 Das ist: Nicht die Kinder des Fleisches, diese sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet.
    9 Denn dieses Wort ist ein Verheißungswort: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben“.
    10 Nicht allein aber das, sondern auch als Rebekka schwanger war von Einem, von Isaak, unserem Vater,
    11 selbst als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten (auf daß der Vorsatz Gottes nach Auswahl bestände, nicht aus Werken, sondern aus dem Berufenden),
    12 wurde zu ihr gesagt: „Der Größere wird dem Kleineren dienen“;
    13 wie geschrieben steht: „Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehaßt.“

    Morgengrüße!
    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    November 15, 2014

    Guten Abend Gerd

    » Blieb dem Höchsten nun nix mehr übrig, oder hat e r es so gelenkt? «

    Es ist für den Vater undenkbar, dass ER es so gelenkt hat, bzw. es SEIN Wille war, dass Jakob seinen Vater Isaak so getäuscht und belogen hat.

    Satan ist der Vater der Lüge, und mit Satan hat Jehova nichts gemeinsam.

    Es war doch nicht Jesu Schuld, als er die absolute Wahrheit gesagt und nicht gelogen hat und dafür gehängt wurde!!!

    Der Vater hat über die Sünden hinweg gesehen, weil er Abraham eine Verheißung gegeben hat, die sich u.a. durch Isaak, Jacob und auch König David, der bekanntlich auch über das Ziel hinaus geschossen ist, gegeben hat, und diese Verheißung bezieht sich nicht nur auf die Israeliten, sondern auf alle Nationen.

    Jehova hält immer Wort.

    Ede