107 Comments
  • Argentum@bi/N.S
    September 30, 2015

    Lieber N.S,

    Also allmählich fange ich an, die Hürde zur Hauptseite persönlich zu nehmen 🙁 .
    Ich habe mir zwei verschiedene neue E- mail Adressen ( web.de und freenet.de) zugelegt, aber es geht immer noch nicht!
    Hast Du vielleicht noch einen Tip? 😉

    Liebe verzweifelte Grüße
    Argentum

  • Bruderinfo N.S
    September 30, 2015

    Liebe Argentum

    In Deinen neuen E-Mail Adressen solltest Du natürlich vor dem @ nicht dasselbe schreiben wie bisher, sondern etwas Anderes, z.B. Arge123@web.de

    Falls das nichts nützt, schicke mir mal die beiden Adressen an norbert@bruderinfo-prophetie.de
    Ich teste es dann.

    Liebe Grüße

  • Argentum
    September 30, 2015

    Liebe/r N.S,
    vielen Dank für die Mühe. Das ist echt nett. Ich versuche es später mal mit einer anderen Adresse.

    Ganz liebe Grüße
    Argentum

  • Argentum@shannon
    September 30, 2015

    Liebe Shannon,
    habe jetzt mehrere Browser versucht. Klappt nicht. aber danke für Deine Tips. 🙂

    LG Argentum

  • Bruderinfo NS an Argentum
    September 30, 2015

    Liebe Argentum

    Ich habe auf der Hauptseite ein Testkommentar mit Deinem Namen und Deiner E-Mail Adresse geschrieben. Auch bei mir hat es nicht funktioniert. Dann habe ich Deinen Namen genommen und meine E-Mail Adresse. Der Kommentar wurde normal hochgeladen. (Ich habe ihn natürlich wieder gelöscht)

    Es liegt somit an Deiner E-Mail Adresse dass Du keine Kommentare hochladen kannst. Versuche es mal mit einer anderen Adresse, z.B. Web.de

    Liebe Grüße
    Bruderinfo N.S.

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Alois,

    der Text über Edom steht ja nicht isoliert da, es sind in meinen zitierten Stellen auch noch andere Länder genannt, ich wiederhole aus Daniel 11:

    „…und viele L ä n d e r werden zu Fall kommen; diese aber werden seiner Hand entrinnen: Edom und Moab und die Vornehmsten der Kinder Ammon. 42 Und er wird seine Hand an die Länder legen, und das Land Ägypten wird nicht entrinnen.“

    Wenn Edom die heutige Christenheit darstellen soll, wer sind dann die „vielen Länder“, wer sind die Kinder Ammon, wer ist „Ägypten“? Hat je ein Leser zur Zeit dieser Prophezeiung an die Möglichkeit gedacht, man müsse diese Länder vergeistigen, wenn die Textvorgabe dazu keine Andeutung macht? So ist es für mich naheliegend, dass die Menschen gemeint sind, die bei der Erfüllung dieser Voraussage in dieser Gegend leben. Ägypten ist Ägypten, was mit diesem Land geschieht zitierte ich aus Jesaja 19, Auszug:

    „20 und das wird zu einem Denkzeichen und zu einem Zeugnis sein dem Jahwe der Heerscharen im Lande Ägypten. Denn sie werden zu Jahwe schreien wegen der Bedrücker, und er wird ihnen einen Retter und Streiter senden und sie erretten.
    21 Und Jahwe wird sich den Ägyptern kundgeben, und die Ägypter werden Jahwe erkennen an jenem Tage…
    22 Und Jahwe wird die Ägypter schlagen, schlagen und heilen; und sie werden sich zu Jahwe wenden, und er wird sich von ihnen erbitten lassen und sie heilen…
    24 An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde;
    25 denn Jahwe der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!“

    Wenn wir Ägypten nun vergeistigen und sagen es sei die „Welt“, oder dieses „System der Dinge“, dann wird Ägypten gerettet und „Edom“ als Christenheit und die „strenggläubigen Anhänger des Judaismus“, nach der von mir zitierten Diktion der WTG, wird ausgerottet, folgst du dieser Auslegung?

    Aber zurück zu „Israel“, um dich zu verstehen zitiere ich noch mal auszugsweise was Sacharja voraus schrieb und ich frage: ist dort mit dem Angriff und Rettung von Jerusalem das himmlische gemeint? Sach. 12:

    „7 Und Jahwe wird die Zelte Judas zuerst retten, auf daß die Pracht des Hauses Davids und die Pracht der Bewohner von Jerusalem sich nicht über Juda erhebe. –
    8 An jenem Tage wird Jahwe die Bewohner von Jerusalem beschirmen; und der Strauchelnde unter ihnen wird an jenem Tage wie David sein, und das Haus Davids wie Gott, wie der Engel Jahwes vor ihnen her.
    9 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich alle Nationen zu vertilgen suchen, die wider Jerusalem heranziehen.
    10 Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben [steht in Off. 1:7 genau so! Kann nicht der eine Römer sein.], und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.“

    WER wird wehklagen?

    Kapitel 14:
    „1 Siehe, ein Tag kommt für Jahwe, da wird deine Beute verteilt werden in deiner Mitte.
    2 Und ich werde alle Nationen nach Jerusalem zum Kriege versammeln; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.
    3 Und Jahwe wird ausziehen und wider jene Nationen streiten, wie an dem Tage, da er streitet, an dem Tage der Schlacht.
    4 Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberge stehen, der vor Jerusalem gegen Osten liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tale, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen.“

    Die WTG vergeistigt das alles und lässt es schon in der Zeit von 1918/19 an den „geistigen Judäern“ (ihre Anhänger natürlich) in Erfüllung gehen. Adventisten sehen keine Erfüllung, weil für sie dieses „geistliche Israel“ Jesus nicht annimmt, daher hat die Voraussage keinerlei Realität mehr.

    Für die meisten Ausleger ist da vom buchstäblichen Jerusalem die Rede und wer in den letzten Jahren die aktuellen Nachrichten verfolgt und die Angriffe der Muslime um den Tempelberg zu Jerusalem wahrnimmt, pocht auf eine mögliche baldige buchstäbliche Erfüllung, ich auch.

    Und du?

    Morgengrüße an alle Bibelforscher!
    Gerd

  • Gerd
    September 30, 2015

    Auch Guten Morgen, lieber Alois!

    Zu deiner Frage gibt es diese Ankündigungen:
    Daniel 11:
    40 Und zur Zeit des Endes wird der König des Südens mit ihm zusammenstoßen, und der König des Nordens wird gegen ihn anstürmen mit Wagen und mit Reitern und mit vielen Schiffen; und er wird in die Länder eindringen und wird sie überschwemmen und überfluten. 41 Und er wird in das Land der Zierde eindringen, und viele Länder werden zu Fall kommen; diese aber werden seiner Hand entrinnen: Edom und Moab und die Vornehmsten der Kinder Ammon. 42 Und er wird seine Hand an die Länder legen, und das Land Ägypten wird nicht entrinnen.

    Jesaja 11:
    13 Und der Neid Ephraims wird weichen, und die Bedränger Judas werden ausgerottet werden; Ephraim wird Juda nicht beneiden, und Juda wird Ephraim nicht bedrängen. 14 Und sie werden den Philistern auf die Schultern fliegen gegen Westen, werden miteinander plündern die Söhne des Ostens; an Edom und Moab werden sie ihre Hand legen, und die Kinder Ammon werden ihnen gehorsam sein.

    Obadja 18:
    18 Und das Haus Jakob wird ein Feuer sein, und das Haus Joseph eine Flamme, und das Haus Esau zu Stoppeln; und sie werden unter ihnen brennen und sie verzehren. Und das Haus Esau wird keinen Übriggebliebenen haben, denn der HERR hat geredet. 19 Und die vom Süden werden das Gebirge Esaus, und die von der Niederung die Philister in Besitz nehmen; und sie werden das Gefilde Ephraims und das Gefilde Samarias, und Benjamin wird Gilead in Besitz nehmen
    ———————
    Aus meinem Gedächtnis: die Felsenstadt „Petra“ in Jordanien, (Touristenattraktion) soll von den Edomitern gemeißelt worden sein. Sie wohnen aber nicht mehr dort…

    Der Eintrag gestern um 20.28 Uhr stützt sich auf diese Quelle, Zitat:

    *** sl Kap. 13 S. 223-224 Wenn die Christenheit und das Judentum nicht mehr da sind *** (Rettungsbuch)

    13. Kapitel
    Wenn die Christenheit und das Judentum nicht mehr da sind
    DAS alte Edom (Idumäa) war gegen die Anbeter Jehovas. Auch in den Tagen der Apostel Jesu Christi, im ersten Jahrhundert u. Z., kämpften die Edomiter (Idumäer) zusammen mit den strenggläubigen Anhängern des Judaismus gegen das junge Christentum (Apostelgeschichte 4:25-28; 12:1-6). Dann aber verschwand die Nation Edom aus der Geschichte. Diese berüchtigte Nation hat jedoch ein neuzeitliches Gegenstück, an dem sich gewisse biblische Prophezeiungen in größerem Ausmaß und endgültig erfüllen werden. Es handelt sich dabei um die Christenheit. Die biblischen Prophezeiungen über Edom müssen daher heute im Hinblick auf das, was über das neuzeitliche Gegenstück kommt, betrachtet werden.
    2 In der außergewöhnlichen Prophezeiung gegen Edom, die in Jesaja, Kapitel 34 enthalten ist, lesen wir folgende unheilverkündende Worte: „Denn Jehova hat einen Tag der Rache, ein Jahr der Vergeltungen für den Rechtsfall um Zion“ (Jesaja 34:8). Jehovas „Tag der Rache“, sein „Jahr der Vergeltungen“, steht für das heutige Gegenstück des alten Edom unmittelbar bevor. Während wir also die weiteren Verse dieser Prophezeiung Jesajas betrachten, können wir an die heutige Christenheit denken. Wegen der feindseligen Haltung, die Edom damals gegen Zion oder Jerusalem einnahm, sagte der Prophet Jesaja folgende Vergeltungen voraus:
    3 „Und ihre Wildbäche sollen in Pech verwandelt werden und ihr Staub in Schwefel; und ihr Land soll wie brennendes Pech werden. Bei Nacht und auch bei Tage wird es nicht ausgelöscht werden; auf unabsehbare Zeit wird sein Rauch fortwährend aufsteigen. Von Generation zu Generation wird sie ausgetrocknet sein… “ (Jesaja 34:9-15).

    Da ist es die Christenheit und die Juden die gemäß dieser vertrauenswürdigen 😉 Quelle ausgerottet werden. Solche Überschriften auch über das „Judentum“ sprechen für sich: „Wenn die Christenheit und das Judentum nicht mehr da sind“…

    Wenn die biblischen Wiederherstellungsverheissungen für Israel gewünscht werden, dann sind diese durch die Tante Google leicht zu finden 🙂

  • Alois
    September 30, 2015

    Lieber Gerd

    ich habe die Frage nicht ohne Grund gestellt. Ich lese keine bibelerklärende Schriften, oder Bibelkommentare. Das sind alles auch nur Menschengedanken, die zwar interessant sind, aber unser eigenständiges forschen beeinflussen.
    Seit einigen Jahren habe ich auch den Verdacht dass mit Edom die Christenheit, also die Scheinchristen gemeint sein könnten.

    Aber jetzt fällt mir etwas anderes auf. Bei den Prophezeiungen gegenüber Edom bist Du bereit in der Neuzeit Edom im übertragenen Sinne zu sehen und zu akzeptieren. Aber bei Juda, Israel und Jerusalem bist Du das nicht, da nimmst Du die wörtliche Variante.

    Für mich ist das ein prophetisches Wort hinbiegen wie es am besten passt. Denn entweder es ist alles im übertragenen Sinne gemeint, oder alles ist wörtlich zu verstehen. Aber da es Edom gar nicht mehr gibt, scheidet die wörtliche Variante für mich aus.

    Ich glaube auch dass Edom die Menschen sind die zwar die gleiche „Abstammung“ haben wie die wahren Christen, aber nicht das rettende Opfer Jesu wirklich im Herzen angenommen haben. Somit alle christlichen Religionen der Christenheit. Diese „Edom“ Menschen bekämpfen Israel, Juda und Jerusalem, auch wenn es nicht in Gewalt ausartet. Auch ein toller Papst kann ein Kampf gegen treue Christen sein. Diese Israeliten und Juden symbolisieren für mich die neuzeitlichen Christen die Jesus folgen wollen, die Jesus als das Haupt, den Retter, den Hirten und König sehen, unabhängig von ihrer religiösen Herkunft.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Argentum
    September 30, 2015

    Zum Plan, Israel Verstockung widerfahren zu lassen und zu einer bestimmten Zeit Wieder Annahme zu gewähren, weisen sehr viele Texte in Jesaja hin:

    Jesaja 6,9-13

    9Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volk: Höret und verstehet’s nicht; sehet und merket’s nicht!
    10Verstocke das Herz dieses Volks und lass ihre Ohren taub sein und ihre Augen blind, dass sie nicht sehen mit ihren Augen noch hören mit ihren Ohren noch verstehen mit ihrem Herzen und sich nicht bekehren und genesen.
    11Ich aber sprach: Herr, wie lange? Er sprach: Bis die Städte wüst werden, ohne Einwohner, und die Häuser ohne Menschen und das Feld ganz wüst daliegt. 12Denn der HERR wird die Menschen weit wegtun, sodass das Land sehr verlassen sein wird. 13Auch wenn nur der zehnte Teil darin bleibt, so wird es abermals verheert werden, doch wie bei einer Eiche und Linde, von denen beim Fällen noch ein Stumpf bleibt. Ein heiliger Same wird solcher Stumpf sein.

    Jesaja 29,17-24
    17Wohlan, es ist noch eine kleine Weile, so soll der Libanon fruchtbares Land werden, und was jetzt fruchtbares Land ist, soll wie ein Wald werden.
    18Zu der Zeit werden die Tauben hören die Worte des Buches, und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis sehen;
    19und die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, und die Ärmsten unter den Menschen werden fröhlich sein in dem Heiligen Israels. 20Denn es wird ein Ende haben mit den Tyrannen und mit den Spöttern aus sein, und es werden vertilgt werden alle, die darauf aus sind, Unheil anzurichten, 21welche die Leute schuldig sprechen vor Gericht und stellen dem nach, der sie zurechtweist im Tor, und beugen durch Lügen das Recht des Unschuldigen.
    22Darum spricht der HERR, der Abraham erlöst hat, zum Hause Jakob: Jakob soll nicht mehr beschämt dastehen, und sein Antlitz soll nicht mehr erblassen. 23Denn wenn sie sehen werden die Werke meiner Hände – seine Kinder – in ihrer Mitte, werden sie meinen Namen heiligen; sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und den Gott Israels fürchten. 24Und die, welche irren in ihrem Geist, werden Verstand annehmen, und die, welche murren, werden sich belehren lassen.

    Jesaja 48,1-9
    481Hört dies, ihr vom Hause Jakob, die ihr nach dem Namen Israels heißt und aus dem Wasser Judas gekommen seid; die ihr schwört bei dem Namen des HERRN und den Gott Israels bekennt, aber nicht in Wahrheit und Gerechtigkeit, – 2sie nennen sich nach der heiligen Stadt und pochen auf den Gott Israels, der da heißt der HERR Zebaoth.
    3Ich habe vorzeiten verkündigt, was schon gekommen ist; aus meinem Munde ist es gekommen, und ich habe es sagen lassen. Ich tat es plötzlich und es kam.
    4Denn ich weiß, dass du hart bist und dein Nacken eine eiserne Sehne ist und deine Stirn ehern. 5Darum habe ich dir’s vorzeiten verkündigt und es dir sagen lassen, ehe es gekommen ist, damit du nicht sagen könntest: Mein Götze tat es, und mein Abgott, der geschnitzt und gegossen wurde, hat’s befohlen.
    6Das alles hast du gehört und siehst es und verkündigst es doch nicht. Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, das du nicht wusstest.
    7Jetzt ist es geschaffen und nicht vorzeiten, und vorher hast du nicht davon gehört, auf dass du nicht sagen könntest: Siehe, das wusste ich schon. 8Du hörtest es nicht und wusstest es auch nicht, und dein Ohr war damals nicht geöffnet. Ich aber wusste sehr wohl, dass du treulos bist und man dich nennt »Abtrünnig von Mutterleib an«.
    9Um meines Namens willen halte ich lange meinen Zorn zurück, und um meines Ruhmes willen bezähme ich mich dir zugut, damit du nicht ausgerottet wirst. 10Siehe, ich habe dich geläutert, aber nicht wie Silber, sondern ich habe dich geprüft im Glutofen des Elends. 11Um meinetwillen, ja, um meinetwillen will ich’s tun, dass ich nicht gelästert werde; denn ich will meine Ehre keinem andern lassen

    Jesaja 54,7-10

    Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. 8Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser.
    9Ich halte es wie zur Zeit Noahs, als ich schwor, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde gehen sollten. So habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich zürnen und dich nicht mehr schelten will. 10Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer

    Und Paulus nimmt Bezug darauf
    In Apostelgeschichte 28,25-28.

    25Sie waren aber untereinander uneins und gingen weg, als Paulus dies eine Wort gesagt hatte: Mit Recht hat der Heilige Geist durch den Propheten Jesaja zu euren Vätern gesprochen (Jesaja 6,9-10): 26»Geh hin zu diesem Volk und sprich: Mit den Ohren werdet ihr’s hören und nicht verstehen; und mit den Augen werdet ihr’s sehen und nicht erkennen. 27Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt und ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.« 28So sei es euch kundgetan, dass den Heiden dies Heil Gottes gesandt ist; und sie werden es hören.

  • edelmuth an Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Argentum

    (Jesaja 10:20) 20 Und es wird bestimmt an jenem Tag geschehen, daß die Übriggebliebenen von Israel und die vom Hause Jakob, die entronnen sind, sich nie wieder auf den stützen werden, der sie schlug, und sie werden sich gewiß auf Jehova stützen, den Heiligen Israels, in Wahrhaftigkeit…

    Als das abtrünnige Israel von Jehova verworfen würde, ist ein treuer Überesst aufgrund seines Glauben an Jesus als den vorhergesagten Messias, übrig geblieben. (Jesu Apostel eca). Diese Apostel hatten sich in ihrem Glauben ursprünglich auf die Pharisäer und ihre Aussagen gestützt, denn sie waren gläubige Juden. Als sie nun anfingen Jesus und die Gute Botschaft zu verkünden, wurden sie von den Pharisäern und den Schriftgelehrten verfolgt und buchstäblich geschlagen. Fortan stützten sie sich fest auf Jehova, den Heiligen Israels.

    Im übertragenen Sinn deutet eine „Meßschnur“ auf eine Regel oder einen Maßstab hin (Jes 28:10, 13). In Verbindung mit seinem untreuen Volk machte Jehova beispielsweise „das Recht zur Meßschnur“ (Jes 28:17). Dadurch, daß er an Jerusalem dieselbe Meßschnur anlegte wie an Samaria, war zu erkennen, daß Jerusalem ebenso verwüstet werden würde (2Kö 21:13; Klg 2:8). Sein Ausspannen der „Meßschnur der Leere“ über Edom wies ebenfalls auf Vernichtung hin, und der Gebrauch dieser Meßschnur bedeutete, daß das Land den Tieren zugeteilt werden würde, die sich in den verwüsteten Gegenden Edoms ansiedeln würden (Jes 34:5-17).

    In ähnlichen Worten sagte der Prophet Jesaja die Zerstörung Edoms voraus: „Ihre Wildbäche sollen in Pech verwandelt werden und ihr Staub in Schwefel; und ihr Land soll wie brennendes Pech werden. Bei Nacht und auch bei Tage wird es nicht ausgelöscht werden; auf unabsehbare Zeit wird sein Rauch fortwährend aufsteigen. Von Generation zu Generation wird sie ausgetrocknet sein; für immer und ewig wird niemand darübergehen“ (Jes. 34:5, 9, 10). In dieser Prophezeiung wird aber auch gesagt, daß Wüstentiere in dem verheerten Land weilen würden (Jes. 34:11-17). Deshalb kann es sich bei dem Feuer, dessen Rauch bis auf unabsehbare Zeit fortwährend aufsteigt, nicht um buchstäbliches Feuer handeln. Vielmehr versinnbildet es die totale und ewige Vernichtung des einst blühenden Edom.

    (Jesaja 34:11-17) . . .Und der Pelikan und das Stachelschwein sollen davon Besitz ergreifen, und Waldohreulen und Raben, sie werden darin weilen; und er soll darüber die Meßschnur der Leere und die Steine der Öde ausspannen. 12 Ihre Edlen — es sind keine da, die man zum Königtum selbst berufen wird, und alle ihre Fürsten, sie werden zu nichts werden. 13 Auf ihren Wohntürmen sollen Dornen aufschießen, Nesseln und dorniges Unkraut an ihren befestigten Plätzen; und sie soll ein Aufenthaltsort von Schakalen werden, der Hof für die Strauße. 14 Und solche, die ständig wasserlose Gegenden aufsuchen, sollen heulenden Tieren begegnen, und sogar der bockgestaltige Dämon wird seinem Gefährten zurufen. Ja, dort wird die Nachtschwalbe es sich gewiß bequem machen und für sich eine Ruhestätte finden. 15 Dort hat die Pfeilschlange ihr Nest gemacht und legt [Eier], und sie soll [sie] ausbrüten und [sie] unter ihrem Schatten zusammensammeln. Ja, dort sollen sich die Weihen zusammentun, jede mit ihrem Partner. 16 Forscht selbst im Buch Jehovas, und lest laut: Nicht eines von ihnen hat gefehlt; tatsächlich vermißt keines seinen Partner, denn der Mund Jehovas ist es, der den Befehl gegeben hat, und sein Geist ist es, der sie zusammengebracht hat. 17 Und ER ist es, der für sie das Los geworfen hat, und seine eigene Hand hat ihnen den Ort mit der Meßschnur zugeteilt. Bis auf unabsehbare Zeit werden sie Besitz davon ergreifen; Generation um Generation werden sie darin verweilen.

    Nach der prophetischen Schilderung der öden Wüste, zu der das „Land Edom“ werden soll, nämlich zu einem Aufenthaltsort für Wüstentiere, Vögel und Schlangen, gibt uns der Prophet Jesaja die Zusicherung, daß Jehova diese Prophezeiung unfehlbar erfüllen wird. Auf unabsehbare Zeit werden sie Besitz davon ergreifen; Generation um Generation werden sie darin verweilen“ (Jesaja 34:16, 17).

    Ede

  • Gerd
    September 30, 2015

    „Edom“ – Entwirrung durch Bibelerkundigung:

    Edom – Bibel-Lexikon

    (Bedeutung des Namens
    Edom = rötlich, rot
    Quelle: Kleine Namenskonkordanz)

    Edom ist der Name, der Esau gegeben wurde, weil er Verlangen nach dem roten Gemüsegericht von Jakob hatte. Edom bedeutet „rot“ (1. Mo 25,30; 36,1.8.19).[…]
    Edom wird in den Propheten immer wieder dadurch charakterisiert, dass es eine Verbindung zu Israel hatte und es wird deshalb gerichtet, weil es Israel hasste (Hes 35,5). Gott reizte einmal den König von Edom, um Israel zu schlagen (1. Kön 11,14), doch dann stärkte er Israel wieder gegen Edom (2. Chr 25,10.11). Einige der Prophezeiungen über Edom beziehen sich auf die Zukunft. Edom ergötzte sich an der Strafe Judas, als das Gericht Gottes auf Juda fiel. In Bezug auf Jerusalem sagten sie: „Entbößt, entblößt sie bis auf ihre Grundfeste!“ (Ps 137,7). Damit bewiesen sie ihren Hass und ihre Eifersucht – wie auch in anderen Schriftstellen – als die Nachkommen Esaus.

    Viele Prophezeiungen sprechen von dem Gericht an Edom. Wenn der König des Nordens in der Zukunft in Palästina einfallen wird und die Länder (z.B. Ägypten) überwindet, dann werden Edom, Moab und die Vornehmsten der Kind Ammon seiner Hand entfliehen, da sie aufbewahrt werden, um schließlich von Israel unterworfen zu werden (Dan 11,41; Jes 11,13.14; Obadja 18.19)…Unter den Makkabäern wurden die Edomiter, die im Westen wohnten, besiegt und Hebron wurde befreit. Nachdem die Römer das Gebiet besetzt hatten, kam das ganze Land in den Ruin durch die Herrschaft von Mahometan, der das Land welken ließ.
    —————-

    Im Gegensatz zu Edom, bekam ISRAEL unzählige Verheissungen – einige wurden hier schon zitiert – für eine Wiederherstellung durch Jehova!

    Grüße des Unterscheidungsvermögens!

  • Alois
    September 30, 2015

    Guten Morgen Gerd

    Wer sind Edom, Moab und die Vornehmsten der Kind Ammons heute?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Argentum
    September 30, 2015

    Lieber Ede,
    wie legst Du dann diese Bibelstelle aus?

    jesaja 11,1-12

    Und ein Spross wird hervorgehen aus dem Stumpf Isais, und ein Schössling aus seinen Wurzeln wird Frucht bringen. 2 Und auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und Furcht des HERRN; 3 und er wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, und nicht zurechtweisen nach dem, was seine Ohren hören1, 4 sondern er wird die Geringen richten in Gerechtigkeit und die Elenden2 des Landes zurechtweisen in Geradheit. Und er wird den Gewalttätigen3 schlagen mit dem Stab seines Mundes und mit dem Hauch seiner Lippen den Gottlosen töten. 5 Gerechtigkeit wird der Schurz4 seiner Hüften sein und die Treue5 der Schurz seiner Lenden. 6 Und der Wolf wird beim Lamm weilen und der Leopard beim Böckchen lagern. Das Kalb und der Junglöwe und das Mastvieh werden zusammen sein, und ein kleiner Junge wird sie treiben. 7 Kuh und Bärin werden miteinander weiden, ihre Jungen werden zusammen lagern. Und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. 8 Und der Säugling wird spielen an dem Loch der Viper und das entwöhnte Kind seine Hand ausstrecken nach der Höhle der Otter. 9 Man wird nichts Böses tun noch verderblich handeln auf meinem ganzen heiligen Berg. Denn das Land wird voll von Erkenntnis des HERRN sein, wie von Wasser, das das Meer bedeckt. 10 Und an jenem Tag wird es geschehen: der Wurzelspross6 Isais, der als Feldzeichen der Völker dasteht, nach ihm werden die Nationen fragen; und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.
    ============================================================
    11 Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der Herr noch einmal seine Hand erheben7, um den Rest seines Volkes, der übrig bleibt, loszukaufen aus Assur und Ägypten, aus Patros8 und Kusch, aus Elam9, Schinar10 und Hamat und von den Inseln des Meeres11.

    12Und er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.

    LG Argentum

  • Argentum
    September 30, 2015

    Wegen der Doppelposts: beim Tablet passiert es mir schnell, daß ich mal neben das Feld tippe und schon abgeschickt wird, obwohl ich das Textfeld nur scrollen möchte…

    Sorry für das Durcheinander
    LG an BI Argentum

  • Shannon
    September 30, 2015

    Lieber Ede,
    es ist mir egal, wie er erscheint. Hauptsache er erscheint. Da ich davon ausgehe, dass er eher als Geistwesen erscheint, bedeutet das noch lange nicht, dass wir nicht sehen können.

    Wenn er will, dass wir ihn sehen, werden wir ihn sehen. Wenn er will, dass die ganze Menscheit ihn sieht, wird er es schon so machen, dass die Völker ihn sehen. Und ich gehe nicht davon aus, dass das in Form einee Lasershow am NAchthimmel sein wird.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Shannon
    September 30, 2015

    Ach Edelmuth,

    ist doch egal, wie man sich das vorstellt. Vermutlich viel mächtiger und monumentaler, als unsere menschliche Vorstellungskraft ausreicht. Ich kanns abwarten. Ich denke, jeder hat so seine eigenen Vorstellungen zu dem Thema.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • edelmuth an Shannon
    September 30, 2015

    Hallo Shannon

    (Lukas 22:20) . . .Ferner den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes, das zu euren Gunsten vergossen werden wird.

    Jesus prophezeite, dass sein Blut zu Gunsten des neuen Bundes vergossen werden wird. Würde Jesus als Mensch wieder kommen, hätte er sein Blut, das er zu Gunsten der Menschen vergossen hat, wieder bekommen. Jesus hätte sein Opfer zurück genommen. Damit wäre kein Opfer erbracht worden. Die Menschen könnten nicht gerettet werden.

    Ist das möglich?

    In welcher Form erscheint dir Jesus in den Wolken nun?

    Ede

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Alois, deine Vermutungen in allen Ehren,

    wenn Israel das tut was du erwartest, dann werden der SCHWUR Jahwes an die Vorväter – ich zitierte ihn heute – oder die Bekräftigung in Römer 11,28, gestern zitiert, automatisch hinfällig? Oder ist das dann auch obsolet? Apg. 3:

    21 welchen freilich der Himmel aufnehmen muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.

    Wiederherstellen kann man nur etwas, das es vorher schon g a b !

    Es wird den Nachfahren Abrahams das LAND Israel mit paradiesischem Umfeld in den Kapitel 36 – 39 in Hesekiel voraus gesagt. Wollen wir Christen das nicht, weil wir meinen, das spiele sich im Himmel ab, wo wir das geistig genießen?

    Was machen wir denn mit dieser Voraussage? Jesaja 19 verheisst etwas an die Kinder Abrahams (bzw. Ibrahims):

    23 An jenem Tage wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jahwe dienen.
    24 An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde;
    25 denn Jahwe der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!

    Wie erklären das unsere früheren Lehrmeister? Im sog. „Jesajabuch“ so:

    *** ip-1 Kap. 15 S. 206-207 Abs. 35-38 Jehovas Beschluss gegen die Nationen ***

    “ (Jesaja 19:23-25). Eines Tages werden zwischen Ägypten und Assyrien tatsächlich freundschaftliche Beziehungen bestehen. Inwiefern?
    36 Als Jehova in der Vergangenheit sein Volk aus der Hand von Nationen rettete, bereitete er ihm sozusagen Landstraßen, die in die Freiheit führten (Jesaja 11:16; 35:8-10; 49:11-13; Jeremia 31:21). In begrenztem Umfang erfüllte sich diese Prophezeiung nach der Niederlage Babylons, als Exilanten aus Assyrien und Ägypten sowie aus Babylon in das Land der Verheißung zurückkehrten (Jesaja 11:11). Was ist aber von der Neuzeit zu sagen?
    37 Heute ist der Überrest der gesalbten geistigen Israeliten „ein Segen inmitten der Erde“. Sie fördern die wahre Anbetung und verkündigen Menschen aller Nationen die Königreichsbotschaft. Einige dieser Nationen sind wie Assyrien stark militaristisch ausgerichtet. Andere Nationen sind liberaler, vielleicht wie Ägypten, der einstige „König des Südens“ aus der Prophezeiung Daniels (Daniel 11:5, 8). Millionen Menschen aus den militaristischen und den liberaleren Nationen haben sich auf den Weg der wahren Anbetung begeben. So „leisten“ Menschen aus allen Nationen vereint „Dienst“. Bei ihnen gibt es keine nationalistischen Entzweiungen. Sie lieben einander, und man kann wirklich sagen, ‘Assyrien komme nach Ägypten und Ägypten nach Assyrien’. Es ist so, als führe eine Landstraße von dem einen Land zum anderen (1. Petrus 2:17). [Gerd: man lese mal die angeführte Bibelstelle, was hat die mit der „Landstraße“ zu tun?]
    38 Inwiefern wird aber Israel „der Dritte werden mit Ägypten und Assyrien“? Die meisten, die zu Beginn der „Zeit des Endes“ Jehova auf der Erde dienten, gehörten zum „Israel Gottes“ (Daniel 12:9; Galater 6:16). Seit den 1930er-Jahren ist eine große Volksmenge „anderer Schafe“ in Erscheinung getreten, die die irdische Hoffnung haben (Johannes 10:16a; Offenbarung 7:9). Aus den Nationen — prophetisch dargestellt durch Ägypten und Assyrien — strömen sie in Jehovas Haus der Anbetung und laden andere ein, sich ihnen anzuschließen (Jesaja 2:2-4). Sie verrichten dasselbe Predigtwerk wie ihre gesalbten Brüder…

    Wir können es natürlich auch so machen wie die Adventisten, dieser Ex-STA berichtet u.a.:

    Hans Georg Schäfer

    Mein Zeugnis als ehemaliger Adventistenprediger

    …2. Wiederkunftserwartung

    Der Name Adventist kommt von Advent und soll auf die Nähe des Kommens Jesu hinweisen. Doch bis heu­te bezeugen weder die Lehre noch das praktische Le­ben diese Hoffnung. In dem falschen Parusieverständnis haben die Entrückung der Gemeinde Jesu, das 1000 jährige Reich und auch Israel keinen Platz. Die entsprechen­den Bibelstellen im AT und NT werden anders ausge­legt.

    Aus dieser Sicht geschieht die Aufnahme der Gläu­bigen in den Himmel erst dann, wenn der Herr sichtbar für die ganze Erde erscheint. Das Reich des Messias wird restlos abgelehnt und nach Off. 20 ist bei den STA 1000 Jahre absolute Ruhe auf einer Erde ohne Men­schen. Aus diesem Grund sei der Satan gebunden, weil niemand mehr zur Verführung lebt. Sämtliche Natio­nen sind tot und damit im Grabe. Man überträgt die 1000 Jahre auf den Himmel.

    Israel habe als Volk seine Chancen seit der Verwer­fung Jesu verspielt. Die neutestamentliche Gemeinde sei das geistliche Israel. Das heutige Volk bleibt nach ihrer Sicht verworfen und die ständige Sammlung der Juden seit 1948 ist für die STA ohne Bedeutung. Mit der biblischen Formulierung „Der Herr kommt bald“ wird ständig zum Zeugendienst, zur Aktivität und zur Betriebsamkeit aufgerufen, aber mit einer unkorrekten Füllung. Es geht immer um eine weltweite Mitglieder­werbung, die bei allen Sekten zu finden ist. So erfährt die biblische Adventhoffnung eine Verdrehung und Verstümmelung, aufgebaut auf eine historische, aber unhaltbare Offenbarungsauslegung, die vielen in den STA‑Reihen arg zu schaffen macht…

    Frei nach dem Motto: wie man die AT-Texte zu verstehen hat, entscheidet meine Kirche, oder mein Wunschdenken. Wer es zu fassen vermag, der fasse es!

    Dienstagsgrüße!
    Gerd

  • edelmuth an Argentum
    September 30, 2015

    Guten Abend Argentum

    Wie stellst du dir Jesu Wiederkunft als buchstäblicher Menschen schwebend über einer Wolke vor. Kannst du deine Vorstellungen beschreiben?.

    Ede

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Ede,
    ich denke, daß unser begrenztes menschliches Vorstellungsvermögen dazu nicht ausreicht.

    „Und ich will Wunder geben in den Himmeln+ und auf der Erde, Blut und Feuer und Rauchsäulen.+ 31  Sogar die Sonne wird in Finsternis verwandelt werden+ und der Mond in Blut+ vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas.+ 32  Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird;+ denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die Entronnenen sein,+ so wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden*, die Jehova beruft.“*+

    Mir fällt es schwer solche gewaltigen Bilder in den geistigen Bereich zu verlegen.
    Irgendwie beschleicht mich dann immer das Gefühl, daß man die Macht Gottes dadurch (wenn auch nicht beabsichtigt) schmälert und ich habe zuviel Ehrfurcht vor seinem Wort.

    Liebe schwesterliche Grüße auch an Dich
    Argentum

  • edelmuth an Argentum
    September 30, 2015

    Guten Abend Argentum

    Eine Silhouette wie ein Mensch am Himmel erscheinen zu lassen ist sogar Menschen möglich. Christliche Zuschauer mögen sie dann als den wiedergekehrten Jesus identifizieren, Agnostiker vielleicht an einen Elian denken…..

    Bei einem Kampf eines seiner treuen Diener hat Jehova einmal die Sonne still stehen lassen. Er hat dafür gesorgt, dass sich die Erde eine Zeit lang nicht dreht, ohne dass das Sonnensystem schaden nimmt. Die Erde anhalten und dann wieder in Rotation zu versetzen und dafür zu sorgen, dass die Meere nicht überschwappen oder Planten aus der Bahn geworfen werden kann nur ein Gott, der alle Sonnesysteme erschaffen haben. Sogar seine Feinde werden dann zugeben müssen, dass das Jehova war.

    Jesus ist alle Gewalt im Himmel und auf Erde gegeben worden. Er kann fast alles tun, was der Vater tun kann. Auch wird in der Bibel von Himmelsphänomenen gesprochen. Wir wissen nicht, was Jesus tun wird. Doch es wird so beeindruckend sein, dass sogar seine Feinde zugeben müssen, dass Jesus wieder gekommen ist.

    Das, was Jesus dann tun wird, ist beindruckender als jedes Silhouette am Himmel.

    Ede

  • edelmuth an Argentum
    September 30, 2015

    Wer lehrt warum, dass Jesus als Mensch im Fleische wieder kommen wird?

    Sie Israeliten jüdischen Glaubens kennen die Hebräischen Schriften, in denen der Messias angekündigt wird, sehr genau. Die Flucht Josephs, des Stiefvaters Jesu, aufgrund der Tötungsabsichten des Herodes, belegen die Kenntnisse und Erwartungen der Israeliten.

    Die Israeliten wollten diesen Jesus als ihren Messias nicht. Sie wollten einen siegreichen Feldherren, der sie vom römischen Joch befreien würde. Sie töteten Jesus als Ketzer und Gotteslästerer. Nun brauchen sie unbedingt einen Messias aus Fleisch und Blut als erfolgeichen Feldherren, um ihren schäbigen Mord an Jesus zu rechtfertigen, denn würde ihr Messias als Mensch aus Fleisch und Blut kommen, hätten sie mit ihrem Mord an Jesus richtig gehandelt. Deshalb halten sie krampfhaft an ihrer Version fest, weil sie anderenfalls als Gottesmörder erkannt werden würden.

    Man stelle sich vor Jesu würde tatsächlich, wie von den Israeliten favorisiert, im Fleische wieder kommen und Israel als Gottes Volk wieder herstellen wollen.

    Derzeit setzen sie kein Vertrauen auf den Gott ihrer Vorväter, sondern auf die Waffen Ägyptens. Sie halten sich nicht an die Vorschriften des mosaischen Gesetzes und haben auch keinen Hohepriester. Eine Abstammung von Abraham können sie nicht belegen. Satt dessen haben sie sich mit anderen Völkern vermischt, was ihnen strengstens verboten war. Nun lehren sie, dass der, den sie am Pfahl ermordet haben, sie im Gegensatz zu seinem Wort, keinen Unterscheid im Fleische mehr zu machen, vor allen anderen Volker in den Grenzen des verheißenen Landen als Volk Gottes wieder herstellen würde.

    Was bedeutet das?

    Es bedeutet massenhaftes Blutvergießen nicht nur an den umliegenden Nationen, die im Gebiet des verheißene Landes leben, sondern auch an seinen treuen Dienern, die in diesen Ländern leben. Die Nationen werden es sich nicht gefallen lassen, wenn Israel im vermeintlichen Auftrage ihres Messias über sie her fallen würde, um sie zu vernichten. Sie werden sich mit allen Mitteln wehren.

    Mich beschleicht dabei der Eindruck, als würden einige Israeliten Jesus nicht ganz ernst nehmen. Jesus ist nicht ihr „Spielgefährte“ den sie einsetzen oder morden können, wie es ihnen beliebt. Jesus ist ein von Jehova eingesetzter mächtiger König.

    Um dem Eindruck von Antisemitismus vorzubeugen möchte ich erklären, das einige meine Vorfahren aus Israel kommen.

    Ede

  • Argentum@Ede
    September 30, 2015

    Hallo Ede,
    so ähnlich habe ich es gemeint. Es steht doch auch nirgendwo, daß er im Fleische wiederkommt, nur daß ihn alle sehen werden. Spektakulär und aufsehenerregend und furchteinflössend.

    Zur Wieder Annahme Israels: je mehr ich darüber lese, umso fester werde ich in der Vorstellung, daß Israel zur festgelegten Zeit wieder Gnade erwiesen wird ( wohlgemerkt eine irdische Verheißung).

  • Argentum
    September 30, 2015

    Nachtrag:

    Jesaja 4:2-6
     
    In der Zeit wird alles, was der Herr im Land entstehen lässt, ihm zur Zierde und zur Ehre dienen und die Früchte des Landes werden zum Stolz und Ruhm der Entkommenen Israels. 3 Wer dann in Zion übriggeblieben ist und in Jerusalem überlebt hat, wird heilig genannt werden. Das sind alle, die in Jerusalem zum Leben eingetragen sind. 4 Wenn der Herr den Schmutz der Schande von den Frauen Zions1 abgewaschen hat und die Bluttaten Jerusalems mit dem Geist des Gerichts und einem versengenden Wind abgewaschen sind, 5 wird er über den ganzen Berg Zion und über der Festversammlung seines Volkes am Tag eine Wolke und in der Nacht einen hellen Feuerschein kommen lassen. Er schenkt ein Dach über allem, was herrlich ist, 6 und stellt eine Hütte als Schattenspender in der Hitze des Tages und als Zuflucht vor Unwetter und Regen bereit.

  • Argentum@ede
    September 30, 2015

    Zur Wieder Annahme Israels:

    Er, der Heilige Israels, ist dein Erlöser, er wird der Gott der ganzen Erde genannt. 6 Denn der Herr hat dich gerufen, als du dasaßt wie eine sitzen gelassene, tief betrübte Frau. »Wie könnte ich auch die Frau meiner Jugendzeit verschmähen?«, spricht mein Gott. 7 »Einen Augenblick habe ich dich verstoßen, doch voll Barmherzigkeit werde ich dich zurückholen. 8 In einem Moment des Zorns habe ich kurz mein Antlitz vor dir verborgen, doch mit ewiger Gnade habe ich Erbarmen mit dir«, spricht der Herr, dein Erlöser. 9 Wie ich zur Zeit Noahs geschworen habe, dass ich die Erde nie mehr überfluten will, so schwöre ich jetzt, dass ich dir nie mehr zürnen
    und nie mehr drohen werde.

    LG Argentum

  • Argentum@ede
    September 30, 2015

    Hallo Ede,
    so ähnlich hatte ich es gemeint. Es steht doch auch nirgendwo, daß er im Fleische kommt, nur daß er kommt und daß ihn alle sehen werden. Spektakulär, aufsehenerregend und furchteinflössend.

    Liebe Grüße Argentum

  • Argentum
    September 30, 2015

    Matthäus 24: 29,30

     »Doch sofort nach dieser Schreckenszeit wird sich die Sonne verfinstern und der Mond wird nicht mehr scheinen, die Sterne werden vom Himmel fallen und die Ordnung des Himmels wird zusammenbrechen.7 30 Dann wird der Menschensohn für alle sichtbar am Himmel erscheinen. Dies ist das Zeichen, dass das Ende da ist.8 Die Völker der ganzen Welt werden jammern und klagen, wenn sie den Menschensohn auf den Wolken des Himmels mit göttlicher Macht und Herrlichkeit kommen sehen.“

    LG Argentum

  • Alois
    September 30, 2015

    Liebe Schwester Argentum

    Der von Dir genannte Vers 30 aus Matth. 24 ist eindeutig:
    Dann wird der Menschensohn für alle sichtbar am Himmel erscheinen. Dies ist das Zeichen, dass das Ende da ist. Die Völker der ganzen Welt werden jammern und klagen, wenn sie den Menschensohn auf den Wolken des Himmels mit göttlicher Macht und Herrlichkeit kommen sehen.

    Man kann ja der Ansicht sein dass sich das nur geistig oder symbolisch erfüllt, darüber spotten dass manche Schwestern und Brüdern dieses Zukunftsscenario ernst nehmen. Aber was haben die Völker der ganzen Welt mit geistigem oder symbolischem Verständnis am Hut? Nichts! Sie würden mit ihrer oft atheistischen Einstellung den Menschensohn Jesus gar nicht bemerken, wäre er nicht tatsächlich überall sichtbar. Kleingläubige würde Jesus wahrscheinlich zu denen sagen die das nicht glauben können dass Jesus überall sichtbar sein wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Argentum
    September 30, 2015

    Lieber Bruder Alois,
    genau das denke ich auch. Das Eingreifen muß so gewaltig und spürbar sein, daß ALLE, auch die Nicht gläubigen bekennen müssen, daß Gott eingegriffen hat.

    „Und ich werde Wunderzeichen2 geben am Himmel und auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchsäulen. 4 Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare“

    LG Argentum

  • Argentum
    September 30, 2015

    Lieber Ede,
    wenn eine weltweite Drangsaliert herrscht und Jesus danach eingreift, kann ich mir schon vorstellen, daß Nachrichten im Sinne von Sensation und aufgrund einer Panik über die Medien verbreitet werden, weil man ihn nicht mehr ignorieren kann.

    Aber ich habe auch kein Problem damit, zu glauben, daß jemand, der imstande ist, die Naturgewalten außer Kraft zu setzen, die Fähigkeit besitzt überall gleichzeitig zu erscheinen:

    Matthäus 24,

  • Argentum
    September 30, 2015

    Liebe/r N.S. von BI
    danke für Deine Ermunterung.
    Jetzt kann ich mich auch mal bedanken für die Mühe, die Ihr Euch macht mit den Ausarbeitungen. Man merkt immer, daß hier jeder sehr daran arbeitet, die Bibel richtig zu verstehen und das mit Gleichgesinnten zu teilen.
    Leider befinde ich mich momentan auch eher im Niemandsland, weil ich innerlich von einer Taufe Abstand genommen habe. Aber ich fühle mich nicht wohl dabei, befinde mich “ zwischen den Stühlen“.
    Nur, wie soll man sich dem Vater und seinem Sohn hingeben, wenn man sich nicht taufen lassen möchte, weil man Zweifel an der LK hat?
    Vor allem, weil die Tauffragen noch auf die Organisation erweitert wurden.
    Man weiss gar nicht mehr, wo man hingehört und das ist kein schönes Gefühl.

    LG Argentum

  • Omma@Argentum
    September 30, 2015

    Liebe Argentum,

    Du schreibst: „Leider befinde ich mich momentan auch eher im Niemandsland, weil ich innerlich von einer Taufe Abstand genommen habe. Aber ich fühle mich nicht wohl dabei, befinde mich „zwischen den Stühlen”.
    Nur, wie soll man sich dem Vater und seinem Sohn hingeben, wenn man sich nicht taufen lassen möchte, WEIL MAN ZWEIFEL AN DER LK HAT?“

    Ja, liebe Argentum, mit dieser Frage stehst du nicht allein da! Auch ich hatte mir so meine Gedanken gemacht, und sie in einem Kommentar geäußert (ab Abs. drei): http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/luegen-bekommen-automatisch-kinder/#comment-3125

    Solltest du noch Fragen haben, kannst du mir gerne schreiben. Ich bin aber auch nur eine Suchende und weiss nicht alles.

    wegsucher51@web.de

    Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma

  • Argentum
    September 30, 2015

    Liebe Schwester Omma,
    danke für Deinen Kommentar. Habe den Link angesehen und muß mich aber erst mit dem Gedanken anfreunden, daß es dann keine offizielle Taufe ist und dann ist da noch die Frage, wer tauft, da alle meine gläubigen Freunde Zeugen sind…und es soll doch schon einen würdigen Rahmen haben.
    Danke für Deine E-mail Adresse. Ich komme gerne darauf zurück.
    Ich bin auch dankbar für die Möglichkeit auf dieser Seite über alle Stadt- und Landesgrenzen hinweg liebe Brüder und Schwestern zu finden, mit denen ich mich austauschen kann.

    Liebe Grüße an Dich Omma und alle anderen, die hier mitlesen. 🙂

  • Bruderinfo NS
    September 30, 2015

    Liebe Schwester Argentum

    ich nehme Dein Anliegen zum Anlass demnächst ein neues Diskussionsthema zur Taufe einzurichten. Es wurde in den letzten Jahren mehrfach darüber in Bruderinfo diskutiert, aber das ist kaum zu finden.

    Liebe Grüße
    Bi N.S.

  • Argentum
    September 30, 2015

    Liebe/r N.S.
    danke auch Dir. Das ist eine gute Idee und ich freue mich darauf. Leider kann ich auf der Hauptseite nicht posten. Ich glaube, auch da wurde schon darüber diskutiert.

    Liebe Grüße auch an Dich
    Argentum

  • Shannon
    September 30, 2015

    Liebe Argentum,

    warum kannst du auf der Hauptseite nicht posten? Das wundert mich doch sehr. Schon mal beim Admin nachgefragt warum?

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Argentum@shannon
    September 30, 2015

    Liebe Shannon,
    wenn ich einen Kommentar sende, erscheint immer nur eine leere Seite und nichts passiert. Habe Bruderinfo.de schon angeschrieben, aber keine Antwort bekommen. Auch eine andere E-mail Adresse und anderer Name, wie mir ein anderer Besucher empfohlen hat ( weil er vermutete, daß die Kommentare durch einen Filter laufen, um Spam von vornherein anzulocken), hat nichts genutzt.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Argentum
    September 30, 2015

    Liebe Shannon,
    wenn ich auf der Hauptseite einen Kommentar senden will, erscheint immer nur eine leere Seite. Habe bruderinfo.de eine Mail geschickt, aber keine Antwort erhalten. Das Problem haben aber wohl ein paar mehr hier.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Shannon
    September 30, 2015

    @ Argentum

    ich antworte dir hier, weil unter dir kein Button mehr ist.

    Hast du schon mal einen anderen Browser versucht? Beispiel: Bei Ipad statt Safari den Chrome? Oder bei anderen Pads den Mozilla? oder den Chrome, alternativ Opera?

    Ist mir im Spätsommer beim einchecken meines Fluges passiert, dass ab einem bestimmten Punkt nichts mehr ging. Habe die Hotline von Ryanair angerufen, der hat mir empfohlenb einen anderen Browser zu nehmen und schwupp, es ging.
    Versuchs mal.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Tommy
    September 30, 2015

    Nun Argentum,
    die Schrift beschreibt deutlich wohin man eigentlich gehoeren sollte.
    Petrus sagte dann mal, Herr wohin sonst sollten wir gehen?
    Was oder wen hat Petrus da gemeint? Zu wem wollte Petrus gehen?
    Tommy

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Tommy,
    ja Du hast Recht, das habe ich innerlich auch schon getan. Nur wäre es schön, auch zu einer Gruppe zu gehören, in der man sich gegenseitig stärken, Gott anbeten und in Gemeinsamkeit beten kann.
    Ich denke schon, daß Paulus das nicht ohne Grund gesagt hat:

    „Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun. 25 Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben. Ermahnt euch gegenseitig dabeizubleiben. Ihr seht ja, dass der Tag nahe ist, an dem der Herr kommt.“

    LG Argentum

  • Tommy
    September 30, 2015

    Ja Argentum,
    gut. Du hast schon viele gefunden und es kommen mehr dazu wenn Du es willst.
    Tommy

  • Gerd
    September 30, 2015

    Es geht primär um die Aussagen des Propheten Sacharja Kapitel 12 und 14. Die Voraussage in Kapitel 12 beginnt so, wie bereits zitiert:

    1 Ausspruch des Wortes Jahwes über Israel.
    Es spricht Jahwe,
    der den Himmel ausspannt und die Erde gründet, und des Menschen Geist in seinem Innern bildet:
    2 Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.
    3 Und es wird geschehen an jenem Tage…

    Dem Gegenüber steht diese Ansicht, die ich inhaltlich nicht weiter bewerten will, Zitat:

    Es ist für mich nicht die neuzeitliche Erfüllung der Propheten sondern ein nachäffen der Prophezeiungen durch den Teufel um die wahre Bedeutung der Propheten zu verschleiern.

    Ich übergebe die Kommentierung an andere Mitleser.

    Sende an alle harmonische Abendgrüße in einer kritischen Zeit, nicht nur für Israel, sondern bestimmt auch für uns

    Gerd

  • Gerd
    September 30, 2015

    Israels Schicksal in 2 Akten

    1. Akt – 5. Mose 4:

    25 Wenn du Kinder und Kindeskinder zeugen wirst, und ihr eingelebt seid im Lande, und ihr euch verderbet und euch ein geschnitztes Bild machet, ein Gleichnis von irgend etwas, und tut, was böse ist in den Augen Jahwes, deines Gottes, ihn zu reizen:
    26 so nehme ich heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch, daß ihr gewißlich schnell aus dem Lande umkommen werdet, wohin ihr über den Jordan ziehet um es in Besitz zu nehmen; ihr werdet eure Tage darin nicht verlängern, sondern gänzlich vertilgt werden.
    27 Und Jahwe wird euch unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet übrigbleiben, ein zählbares Häuflein unter den Nationen, wohin Jahwe euch führen wird;
    28 und ihr werdet daselbst Göttern dienen, dem Werke von Menschenhänden, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht hören und nicht essen und nicht riechen.

    2. Akt, noch unerfüllt:

    29 Aber ihr werdet von dort Jahwe, deinen Gott, suchen; und du wirst ihn finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst.
    30 In deiner Bedrängnis, und wenn alle diese Dinge dich treffen werden am Ende der Tage, wirst du umkehren zu Jahwe, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen.
    31 Denn ein barmherziger Gott ist Jahwe, dein Gott; er wird dich nicht lassen und dich nicht verderben und wird des Bundes deiner Väter nicht vergessen, den er ihnen g e s c h w o r e n hat.

    Die noch unerfüllte Verheissung wird n.m.A. zu deren Segen auf der Erde führen.

    Guten Morgen!
    Gerd

  • Alois
    September 30, 2015

    Guten Morgen Gerd

    Wenn das fleischliche Israel das tatsächlich tun wird was Du im 2. Akt zitiert hast, dann wird Gott sie auch retten. Ich fürchte nur dass wenn sie tatsächlich so bedrängt werden würden wie König Hiskia bedrängt wurde, dann werden sie ihre vermutlich vorhandenen A-Bomben aus dem Bunker holen. Das hat dann nichts mit Rettung durch Gott zu tun.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Edelmuth
    September 30, 2015

    Lieber Edelmuth,

    ich antworte hier auf diesen Kommentar von Dir: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1677#comment-7986. Du hast da geschrieben:

    Die alten, treuen Israeliten, die vor Jesu irdischem Lauf starben, konnten Jesus nicht kennen, um sich zu ihm zu bekennen. Sie erhalten aufgrund Gottes unverdienter Güte eine Auferstehung in Ungerechtigkeit. – Zitat Ende.

    Die Bibel sagt über die Menschen die vor Christus gestorben sind etwas anderes. Das was Du geschrieben hast, musste die LK erfinden, damit nicht offensichtlich wird, dass es viel mehr treue Menschen gibt als nur 144.000, die an der ersten Auferstehung teilhaben werden.

    Über Abraham steht geschrieben und er ist ein Mensch, der vor Jesu irdischem Lauf gestorben ist:

    Röm. 4:3, 19-22; Elb: 3 Denn was sagt die Schrift? „Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.“

    19 Und nicht schwach im Glauben, sah er seinen eigenen, schon erstorbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes der Sara 20 und zweifelte nicht durch Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde gestärkt im Glauben, weil er Gott die Ehre gab. 21 Und er war völlig gewiss, dass er, was er verheißen habe, auch zu tun vermöge. 22 Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden.

    Soll Abraham als Ungerechter auferweckt werden, obwohl er bereits zu seinen Lebzeiten als gerecht empfunden worden ist???

    Abraham lebt in Gottes Augen und damit ist auch er ein Mensch, der an der ersten Auferstehung teilhaben wird. Doch das passt vielen nicht in ihr eigenes Bild, dass sie sich von der 1.ten Auferstehung gemacht haben und daher wird die Hoffnung des Abraham mal eben verleugnet.

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth an Manfred
    September 30, 2015

    Guten Abend Manfred

    Abraham war im Verhältnis zu den übrigen Bewohnern ein gerechten Mann und Freund Gottes, denn er übte Glauben an Jehova aus.

    Die Gerechtsprechung der Brüder Christi aufgrund Jesu Opfers war erst nach seinem Tod möglich.

    Die relative Gerechtigkeit Abrahams darf man mit der Gerechtsprechung der Brüder Christi nicht verwechseln.

    Alle gesalbten Brüder Christi werden aufgrund des Bundes mit Christus an der ersten Auferstehung teilnehmen, denn sie bilden mit Jesus als König die himmlische Regierung zur zweiten Auferstehung der Menschen auf der Erde, damit diese zur Vollkommenheit geführt werden können.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    September 30, 2015

    Lieber Edelmuth,

    warum fügst Du dieses Wort: „realtiv“ zur Gerechtigkeit Abrahams hinzu? Kannst du mir auch nur einen einzigen Bibeltext zeigen, wo die Wort Kombination „relative Gerechtigkeit“ vorkommt? Was sagt die Bibel über die Auferstehung?

    Apg 24,15 und die Hoffnung zu Gott habe, die auch selbst diese hegen, dass eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten sein wird.

    Es gibt eine Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten. In welcher Auferstehung soll der Abraham, der schon zu Lebzeiten von Gott gerechtgesprochen wurde nun wieder kommen? Wo steht in der Bibel das es noch eine dritte Auferstehung gibt, nämlich die der „relativ Gerechten“??

    Petrus wurde in einer ähnlichen Situation mal folgendes gesagt:

    Apg. 10:9-16; Elb:
    9 Am folgenden Tag aber, während jene reisten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, um zu beten.
    10 Er wurde aber hungrig und verlangte zu essen. Während sie ihm aber zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn.
    11 Und er sieht den Himmel geöffnet und ein Gefäß, gleich einem großen, leinenen Tuch, herabkommen, an vier Zipfeln auf die Erde herabgelassen;
    12 darin waren allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels.
    13 Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iss!
    14 Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgendetwas Gemeines oder Unreines gegessen.
    15 Und wieder erging eine Stimme zum zweiten Mal an ihn: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein!
    16 Dies aber geschah dreimal; und das Gefäß wurde sogleich hinaufgenommen in den Himmel.

    Dreimal wurde dem Petrus gesagt: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein!

    Wenn Abraham von Gott gerechtgesprochen wurde und es sogar in der Bibel so nieder geschrieben wurde, so dass wir das heute nachlesen können. Mit welchem Recht zweifelt man solche Aussagen an?

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth an Manfred
    September 30, 2015

    Guten Abend Manfred

    Abraham war relativ gerecht, weil er nicht absolut gerecht war. Die absolute Gerechtsprechung aufgrund Jesus Opfer war erst nach Jesu Tod möglich. Nur durch den neuen Bund mit Jesus ist eine Auferstehung zu himmlischem Leben erst möglich geworden. Abraham konnte aufgrund seiner frühen Geburt kein Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesus sein.

    Die Sache mir seiner Frau Sara und dem Pharao belegt, dass Abraham nicht absolut gerecht war, sonst hätte er so etwas nicht getan und Jehova hätte nicht die Notbremse ziehen müssen.

    Wer heute etwas Ähnliches mit seiner Frau versucht wird bestimmt nicht gerecht gesprochen.

    Die Auferstehung der Gerechten bezieht sich auf die Auferstehung der gesalbten Brüder Christi zu himmlischen Leben, weil sie aufgrund des Opfers Jesus gerecht gesprochen werden (müssen). Sie sind Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesus für ein Leben im Himmel. Die Gerechtsprechung ist erforderlich, weil Ungerechtigkeit den Himmel nicht erreichen kann. Sie erleben die erste Auferstehung, weil die himmlische Regierung zuerst vollständig (zur Hochzeit des Lammes) im Himmel versammelt sein muss, bevor sie mit Jesus als ihren und unseren König die auf der Erde lebenden, ungerechten Menschen zu ewigem Leben führen können. Erst nach Bestehen der Schlussprüfung werden diese vom Vater gerecht gesprochen.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    September 30, 2015

    Lieber Edelmuth,

    war Abraham sündenlos? Nein, war er nicht und trotzdem sagt die Bibel das Abraham gerecht war. Ohne Einschränkung. Die Einschränkung kommt von Dir. Da kommen wir wieder zu dem Text aus
    Apg. 10:
    Dreimal wurde dem Petrus gesagt: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein!

    Mit welchem Recht kannst Du über Abrahms Gerechtigkeit urteilen?

    Ein Gerechter Mensch wie Abraham kann nur in der Auferstehung der Gerechten zum Leben kommen und das ist die erste Auferstehung. Über ihn wird gesagt, dass er am Tisch im Königreich sitzen wird.
    Ist das nicht deutlich genug???

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth an Manfred
    September 30, 2015

    Hallo Manfred

    Abraham und Rahab waren im Verhältnis zu den übrigen Bewohnern des Landes relativ gerecht.

    (Jakobus 2:21-26) . . .Wurde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem er Ịsaak, seinen Sohn, auf dem Altar dargebracht hatte? 22 Du siehst, daß [sein] Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte, und durch [seine] Werke wurde [sein] Glaube vollkommen gemacht, 23 und das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Jehovas“ genannt. 24 Ihr seht, daß ein Mensch durch Werke gerechtgesprochen wird und nicht durch Glauben allein. 25 Wurde nicht ebenso auch Rạhab, die Hure, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem sie die Boten gastfreundlich aufgenommen und sie auf einem anderen Weg weggesandt hatte? 26 Ja, wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

    Weil sie Glauben an Gottes Verheißung bezüglich des „Samens“ ausübten und weil sie sich bemühten, Gottes Gebote zu befolgen, wurden sie nicht als ungerecht erachtet, so, als hätten sie wie die übrige Menschenwelt keinen guten Stand vor Gott.

    Doch diese Gerechtigkeit hatte nicht die absolute Bedeutung wie die Gerechtsprechung durch Jehova. Der Jünger Jakobus deutete das Ausmaß der Rechtfertigung Abrahams an, als er schrieb: „Das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: ‚Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet‘, und er wurde ‚Freund Jehovas‘ genannt“ Abraham wurde also wegen seines Glaubens als ein FREUND GOTTES gerechtgesprochen, NICHT ALS EIN SOHN GOTTES, weil er nicht „wiedergeboren“ worden war und nicht die Aussicht auf himmlisches Leben hatte

    (Johannes 3:3) 3 Als Antwort sagte Jesus zu ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen.“

    Aus dem Bibelbericht geht deutlich hervor, daß VOR dem Kommen Christi den Menschen weder die Sohnschaft noch die himmlische Hoffnung ermöglicht wurde. Jesus war der verheißene Nachkomme Abrahams. Abraham konnte somit nicht aufgrund Jesus Opfer gerecht gesprochen werden, weil Jesus dieses Opfer noch nicht gebracht hatte.

    Erst nach Jesus Opfer konnten sie aufgrund Jesus Opfer gerecht gesprochen und an Sohnes Statt angenommen werden.

    (Johannes 1:12) 12 So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Befugnis, Kinder Gottes zu werden, weil sie Glauben an seinen Namen ausübten

    Abraham…
    – wurde nicht an Sohnes Statt angenommen
    – wurde nicht wiedergeboren
    – wurde nicht getauft
    – wurde nicht mit Heiligem Geist gesalbt
    – nahm nicht von den Symbolen

    Das Leben auf der Erde ist für Abraham, Isaak und Jakob, sowie für König David und andere Freunde Gottes ein respektabler Lohn. In diesem Sinne ist das Leben auf der Erde auch für uns ein lohnendes Ziel.

    Ede

  • Alois
    September 30, 2015

    Lieber Ede

    Irgendwie bist Du noch in festen Regeln gefangen. Ob diese Regeln alle biblisch sind, oder nur Menschenansicht, oder Menschengebote wird sich wahrscheinlich irgendwann klären.

    Zitat:
    – wurde nicht an Sohnes Statt angenommen
    – wurde nicht wiedergeboren
    – wurde nicht getauft
    – wurde nicht mit Heiligem Geist gesalbt
    – nahm nicht von den Symbolen

    – Solange wir Vater zu unserem Gott sagen dürfen, sind wir auch Söhne Gottes. Natürlich nicht Sohn im Sinne Jesus, aber Kinder Gottes.5. Mose 14
    1. Ihr seid Kinder Jehovas, eures Gottes;…….
    Wenn die Israeliten schon Kinder Gottes genannt wurden, wieso Abraham nicht?

    – vielleicht ist er geistig doch wiedergeboren, nämlich als er mit 75 Jahren auf Reise ging und genau das tat was Gott ihm gesagt hat.
    Oder wiedergeboren weil er in der Ferne die Verheißung sah.

    – Ist die Taufe so wichtig? Das befreite Volk Israel wurde getauft als sie durch den trockenen Jordan gezogen sind. Die Taufe des Herzens ist wichtig, nicht dass man untertaucht.

    -woher weist Du das, dass Abraham nicht mit Geist gesalbt war? Ich glaube so ein Glaubensheld hatte den Geist Gottes. Dass Abraham im Reiche der Himmel sein wird sagt Jesus in Matth. 8:
    11. Ich sage euch aber, daß viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tische liegen werden in dem Reiche der Himmel,

    -Von den Symbolen nehmen muss man nicht um an der 1. Auferstehung teilzuhaben. Gott entscheidet wer an der 1. Auferstehung teilhat und nicht wir Menschen. siehe Abschnitt davor.

    Allgemein finde ich eine Diskussion müßig, ob man in den Himmel kommt oder auf der Erde im Paradies lebt.
    Mir persönlich ist es völlig egal wo ich leben darf. Wichtig für mich ist dass ich überhaupt irgendwie in Jesu Königreich leben darf. Ich verstehe nicht warum es für den Einen so wichtig ist in den Himmel zu kommen und Andere dass sie lieber auf der Erde wohnen. Manchen ist es selbst im ewigen leben wichtig langfristig der Lust des Fleisches zu frönen um viele Kinder in die Welt zu setzen. Aber vor Gott zählt nicht der Körper, das Fleisch, die Hütte, wie Petrus seinen Körper nannte in dem er wohnte, sondern der Geist. Der Geist ist das Bild Gottes in dem wir erschaffen wurden und nicht der Körper.

    Wichtig ist im Buch des Lebens zu stehen, einfach leben zu dürfen, durch Gnade, denn wir können nichts zu unserer Rettung tun.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Alois
    September 30, 2015

    Lieber Alois,

    vielen Dank für Deinen ergänzenden Kommentar. Ich werde jetzt auch nichts mehr dazu schreiben, denn ich könnte nur zum dritten Mal auf Apg. 10 verweisen und weiß eigentlich schon vorher, dass auch dies vergeblich wäre.

    Jemand anderem die Gerechtsprechung durch Gott abzuerkennen, die sogar nachweislich in der Schrift festgehalten wurde, halte ich persönlich für sehr gefährlich. Aber jeder muss selber wissen wie weit er gehen will.

    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende, es soll ja wieder wärmer werden.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    September 30, 2015

    Auslegung aus bibelkommentare.de zum Buch Sacharja, Auszüge:

    Kapitel 12

    Im Anschluss an die Verwerfung des Christus und die Annahme des Antichristen geht dieses Kapitel auf die Ereignisse betreffs Jerusalem in den letzten Tagen ein. Die Nationen, die Gottes irdisches Volk bedrängen, werden feststellen, dass Jerusalem eine Last sein wird, die sie zerdrücken wird. Juda wird einsehen und erkennen, dass derjenige, den sie gekreuzigt haben, ihr wahrer Messias war, und ein großer Schmerz wird ihre Herzen durchbohren (vgl. Sach 12,11 mit 2. Chr 35,22–25). Jede Familie wird einzeln trauern und davon abgesondert die Frauen.

    Kapitel 14

    Kapitel 14 kündigt den Tag des Herrn an. Alle Völker werden durch Gott gegen Jerusalem versammelt werden. Die Stadt wird eingenommen, die Häuser werden geplündert werden und die Hälfte der Einwohner wird in Gefangenschaft gehen. Dann wird der Herr ausgehen und gegen diese Nationen kämpfen. Die Füße des Herrn-Jesus werden auf dem Ölberg stehen, von dem aus er zum Himmel hinaufstieg, und der Berg wird sich in der Mitte spalten, was große Furcht auslösen wird. Der Herr wird kommen, und alle Heiligen mit ihm. Die zweite Hälfte von Vers 6 ist von der Übersetzung her etwas unklar, da sich dieHandschriften hier unterscheiden. Wörtlich heißt es hier wohl: „Die Prächtigen werden sich zusammenziehen“ (vgl. die Anmerkung in der ELB). Der nächste Vers zeigt, dass es kein gewöhnlicher Tag sein wird, sondern es wird hell sein am Abend.

    Lebendige Wasser werden aus Jerusalem hervorkommen, von denen ein Teil zum östlichen Meer und ein Teil zum westlichen Meer fließen wird. Zudem wird es physische Veränderungen im Land geben. Die Feinde werden verzehrt werden und Juda wird an der Beute teilhaben. Die verbleibenden Nationen, die das Gericht überleben, werden nach Jerusalem hinaufgehen und den König, den Herrn der Heerscharen, anbeten. Wenn sie diesem Dienst der Anbetung nicht nachkommen, werden sie bestraft werden. „Heilig dem Herrn“ wird auf den Schellen der Rosse stehen und alle in Jerusalem werden geheiligt werden. Es wird kein Kanaaniter (oder Händler) mehr im Haus Gottes sein, wie es in den Tagen der Fall war, als der Herr auf der Erde war.

    Die gesamte Prophezeiung betrifft Gottes irdisches Volk und ist voller Einzelheiten in Bezug auf ihre Strafe und ihre Segnung. Es wird auf ihren Messias und seine Verwerfung eingegangen, und ebenso auf seine zukünftige Annahme durch sie und seine Herrlichkeit in ihrer Mitte. Es wird auffallen, dass von dem Herrn und ihrem Messias (in welcher Weise auch immer auf ihn hingedeutet wird) oft als ein und derselben Person gesprochen wird.

    Auffallend: es wird auch bei dieser Erklärung auf lebende Menschen in Israel Bezug genommen. So sehen es auch die WTG-Ausleger und haben schon eine erfüllte Geschichte dazu, Quelle: PM Kap. 19, S. 334, „Theokratiebuch“:

    …3 Diese Worte aus Sacharja 12:1-6 sind den natürlichen, beschnittenen Juden von heute ein Rätsel. Sie haben versucht, eine Erfüllung dieser prophetischen Worte in der alten Geschichte ihrer Nation zu suchen, nämlich zwischen der Zeit dieses ‘prophetischen Spruches’, dem sechsten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung (etwa 518 v. u. Z.), und dem Jahre 70 u. Z., als Jerusalem von den römischen Legionen zerstört wurde. Aber sie konnten als Erfüllung der Prophezeiung nichts Glaubwürdiges finden. Weshalb nicht? Weil die Erfüllung des ‘prophetischen Spruches’ ihren höchsten Grad oder ihren Höhepunkt in einem Israel und Jerusalem erreicht, das von höherem Rang ist, als das natürliche, fleischliche Israel und das irdische Jerusalem ihn einnahmen…
    10 Nachdem am 11. November 1918 der Erste Weltkrieg geendet hatte, stellten die weltlichen Nationen ihre Feindseligkeit gegen Gottes im „himmlischen Jerusalem“ aufgerichtetes messianisches Königreich nicht ein. In den darauffolgenden Jahren nahmen sie den Völkerbund als Ersatz für Gottes himmlisches Königreich an. Damit begannen sie eine sinnbildliche Belagerung des „himmlischen Jerusalem“. Diese Belagerung äußerte sich in dem Widerstand und der Verfolgung, die sich gegen den gesalbten Überrest der „Versammlung der Erstgeborenen“ erhob, welche das messianische Königreich des „himmlischen Jerusalem“ verkündigten. Da diese Jünger Jesu Christi ihn als den ‘Löwen, der vom Stamme Juda ist, die Wurzel Davids’, unterstützten, waren sie geistige Judäer oder gehörten in geistigem Sinne zum Stamm Juda. So waren diese geistigen Judäer zusammen mit dem himmlischen Jerusalem unter Belagerung durch die Nationen, die gegen das Königreich waren. Es war genauso, wie es in Sacharja 12:2 vorausgesagt worden war:
    11 „Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Schale, die alle Völker ringsum taumeln macht; und auch gegen Juda wird er schließlich bei der Belagerung sein, ja gegen Jerusalem“ (NW). „Siehe, ich mache Jerusalem zur Taumelschale für alle Völker ringsum;
    12 Während im Jahre 1919 u. Z. die weltlichen Nationen den Völkerbund als eine internationale Organisation für Weltfrieden und Sicherheit annahmen, begann der gesalbte Überrest des geistigen Juda, wie nie zuvor die gute Botschaft vom Königreich des „Löwen“ zu verkündigen, „der vom Stamme Juda ist, die Wurzel Davids“. So begannen die weltlichen Nationen von jener Zeit an, dieses geistige Juda auf Erden zu belagern, und setzten ihre Bestrebungen beharrlich fort, den Widerstand und die Haltung dieser geistigen Judäer, die sich nicht anpaßten, zu überwinden. Ganz anders, als es im allgemeinen im Ersten Weltkrieg der Fall war, weigerten sich diese geistigen Judäer, sich von den Nationen in Furcht versetzen zu lassen. Sie erkannten den von Gott, dem Höchsten, erhaltenen Auftrag noch deutlicher als zuvor und erwählten sich die Handlungsweise der Apostel: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen.“…

    Wir haben nun die Auswahl den Sacharja-Text nach eigenem Gutdünken zu erklären, bitte diese dann biblisch begründen!
    Man beachte, dass die Bewohner von Jerusalem total überrascht werden, es sind keine Christusgläubigen und deren Annahme geht dann nicht durch Glauben vonstatten, sondern weil sie ihn (den ihre Vorfahren töteten) SEHEN. Dass sie ihn dann mehrheitlich akzeptieren werden, ist ziemlich nahe liegend.

    Ich erwarte eine buchstäbliche Erfüllung, was sich im Kampf um den „Tempelberg“ zu Jerusalem immer wieder (auch in den letzten Tagen) abspielt und die ganze Konstellation ausserhalb der Grenzen von Israel z.Z. tut, macht mich zumindest hellhörig.

    LG – Gerd

  • edelmuth an Gerd
    September 30, 2015

    Guten Morgen Gerd

    Immer wieder versuchst du uns die Mähr von der Wiederherstellung Israels als Gottes Volk zu vermitteln, indem du die These der WTG widerlegst. Doch daraus zu schließen, dass Jehova Israel als sein Volk wieder herstellen würde, hieße alle übrigen Bibelstellen zu ignorieren.

    Sacharja hat sich bereits erfüllt, wie dir mehrfach anhand der Bibel belegt wurde.

    Israel als Gottes Volk wieder herzustellen hieße allen Versprechungen Jehovas, keinen Unterscheid im Fleische und damit keine Herauswahl aufgrund der Abstammung zu machen, sondern alle Menschen aufgrund ihres Herzen bzw. Glaubens zu beurteile, Lügen zu strafen, und das, verehrter Gerd, kann nicht sein!!!

    Ede

  • edelmuth an Gerd
    September 30, 2015

    Die Prophezeiungen Sacharjas

    (Sacharja 12:10) . . .Und ich will über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gunst und flehentlicher Bitten ausgießen, und sie werden gewiß auf DEN schauen, den sie durchstochen haben, und sie werden sicherlich um IHN klagen wie bei der Klage um einen einzigen [Sohn]; und es wird bittere Wehklage um ihn geben, wie wenn es bittere Wehklage um den erstgeborenen [Sohn] gibt.

    Die treuen Apostel und andere Jünger Christi werden damals im irdischen Jerusalem wegen des Todes des ‘einziggezeugten Sohnes’ Gottes bewegte Klagen ausgestoßen haben. Es ist nicht zu erwarten, dass Jesus die, die ihn durchstochen haben und bereits seit über 1900 Jahren tot sind, zum Leben auferwecken wird, damit sie über den, den sie als Messias nicht anerkennen, Wehklage halten können.

    Sacharja hat genau vorhergesagt, daß Jesus als König, „demütig und auf einem Esel reitend“, in Jerusalem einziehen würde und für „dreißig Silberstücke“ verraten würde, daß seine Jünger zu jener Zeit zerstreut würden und ein Soldat ihn am Pfahl mit einem Speer durchstechen würde (Sach. 9:9; 11:12; 13:7; 12:10). Die Prophezeiung spricht auch von einem, dessen Name „Sproß“ ist und der den Tempel Jehovas bauen wird. Vergleicht man damit Jesaja 11:1-10; Jeremia 23:5 und Lukas 1:32, 33, so erkennt man, daß es sich bei dem Sproß um Jesus Christus handelt, der „für immer als König über das Haus Jakob regieren“ wird. Sacharja beschreibt den „Sproß“ als einen „Priester auf seinem Thron“. Das stimmt mit den Worten des Apostels Paulus überein: „Jesus . . . [ist] für immer Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks geworden“ sowie: „Er hat sich zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln gesetzt“ (Sach. 6:12, 13; Heb. 6:20; 8:1). Somit weist die Prophezeiung auf den „Sproß“, den Hohenpriester und König, hin, der sich zur Rechten Gottes, der in den Himmeln ist, gesetzt hat, während sie gleichzeitig Jehova als den souveränen Herrscher über alles verkündet: „Und Jehova wird König werden über die ganze Erde. An jenem Tag wird sich Jehova als e i n e r erweisen und sein Name als e i n e r“ (Sach. 14:9).

    Prophezeiung: Sach. 9:3, 4 „Tyrus ging daran, sich einen Wall zu bauen und Silber aufzuhäufen wie Staub und Gold gleich dem Schlamm der Straßen. Siehe! Jehova selbst wird es enteignen, und ins Meer wird er gewißlich seine Streitmacht niederschlagen; und im Feuer wird es selbst verzehrt werden.“ (Die Niederschrift der Prophezeiung Sacharjas wurde 519 v. u. Z. beendet.)

    Erfüllung: Die Inselstadt Tyrus wurde im wesentlichen 332 v. u. Z. von Alexander dem Großen zerstört. Alexander verwendete die Trümmer der Festlandstadt, um eine Landbrücke zur Insel zu bauen. „Die mazedonischen Heere erstürmten die Mauern, und nach einer siebenmonatigen Belagerung wurde Tyrus ein Opfer der Flammen und ein Schauplatz von Massakern

    Zahlreiche andere Prophezeiungen des Buches Sacharja finden ihre Erfüllung in Christus Jesus: sein Einzug in Jerusalem als König, „demütig und auf einem Esel reitend“ (Sach 9:9; Mat 21:5; Joh 12:15), daß er für „dreißig Silberstücke“ verraten wurde (Sach 11:12, 13; Mat 26:15; 27:9), daß danach seine Jünger zerstreut wurden (Sach 13:7; Mat 26:31; Mar 14:27), daß Jesus am Stamm mit einem Speer durchstochen wurde (Sach 12:10; Joh 19:34, 37) und seine Rolle als König-Priester (Sach 6:12, 13; Heb 6:20; 8:1; 10:21). Als Erfüllung seiner Prophezeiungen brachte er später einen Überrest seines reumütigen Volkes nach Zion oder Jerusalem zurück (Jes 35:10; 51:3; 52:1-8; Jer 50:4, 5, 28; 51:10, 24, 35). Deshalb war es möglich, daß Jesus Christus auf einem Eselsfüllen in Jerusalem einreiten und sich Zion als König anbieten konnte, wodurch sich die Prophezeiung Sacharjas erfüllte (Sach 9:9; Mat 21:5; Joh 12:15).

    Sacharja eignet sich nicht, um die Wiederherstellung Israels als Gottes Volk glaubhaft zu begründen.

    Ede

  • edelmuth an Gerd
    September 30, 2015

    Hallo Gerd

    Wenden wir uns des von dir gerne bemühten Sacharja 14 zu:

    (Sacharja 14:1-2) 14 „Siehe! Es kommt ein Tag, der Jehova gehört, und die Beute von dir wird gewiß in deiner Mitte verteilt werden. 2 Und ich werde bestimmt alle Nationen gegen Jerusalem zum Krieg versammeln; und die Stadt wird tatsächlich eingenommen und die Häuser werden geplündert werden, und die Frauen, sie werden vergewaltigt werden. Und die Hälfte der Stadt soll ins Exil ausziehen; was aber die Übriggebliebenen des Volkes betrifft, sie werden nicht aus der Stadt weggetilgt werden.

    Bis zur Zerstörung des alten Israels stand ein buchstäblicher Thron Jehovas, den sein gesalbter König David einnahm, in Jerusalem. Im Jahre 33 u.Z. verzichtete das irdische Jerusalem auf sein Recht, den Thron Jehovas durch einen gesalbten Erben neu zu besetzen, und lies Jesus, den Christus, am Pfahl zu Tode bringen.

    Würde nun die göttliche Verheißung eines ewigen Königtums in der königlichen Linie Davids, die er dem Abraham gab, wegen dieses gewaltsamen Todes des geistgesalbten, bleibenden Erben Davids unerfüllt bleiben?

    Auf keinen Fall! Am dritten Tag auferweckte der allmächtige Jehova seinen Sohn Jesu zu unsterblichem geistigen Leben, sitzend zu seiner Rechten auf dem Thron Davids in den Himmeln. Durch sein Opfer, sein Verzicht auf sein Recht auf menschliches Leben, indem er sein Blut für uns vergoss, ist Jesus ein für alle mal als Gerechter für Ungerechte gestorben.

    (1. Petrus 3:18) 18 Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.. . .

    EINE WIEDERKEHR CHRISTI ALS MENSCH IST UNMÖGLICH. ANDERENFALLS WÄRE ER NICHT EIN FÜR ALLE MAL (ALS GERECHTER) GESTORBEN UND HÄTTE AUCH SEIN BLUT NICHT FÜR UNS VERGOSSEN, DENN ER HÄTTE ES ALS MENSCH WIEDERBEKOMMEN.

    (Sacharja 14:3-5) 3 Und Jehova wird gewiß ausziehen und gegen jene Nationen Krieg führen wie am Tag seiner Kriegführung, am Tag des Kampfes. 4 Und seine Füße werden tatsächlich an jenem Tag auf dem Berg der Olivenbäume stehen, der vor Jerusalem, im Osten, ist; und der Berg der Olivenbäume soll sich in seiner Mitte spalten, vom Sonnenaufgang her und gegen Westen. Dort wird ein sehr großes Tal sein; und die Hälfte des Berges wird tatsächlich nach Norden bewegt werden und die Hälfte davon nach Süden. 5 Und ihr werdet gewiß zum Tal meiner Berge fliehen; denn das Tal der Berge wird bis nach Azel hin reichen. Und ihr werdet fliehen müssen, so wie ihr wegen des [Erd]bebens in den Tagen Usijas, des Königs von Juda, geflohen seid. Und Jehova, mein Gott, wird bestimmt kommen [und] alle Heiligen mit ihm.

    Du wirst doch niemandem erzählen wollen, dass Jehova als Geistperson buchstäblich seine Füße auf den „Berg der Olivenbäume“ vor Jerusalem stellen wird, denn dort steht besagter Berg nicht. Auch ist nicht anzunehmen, dass sich dieser nichtvorhandene Berg in beschriebener Form spalten wird, damit wir wie in den Tagen Usijas in das Tal dieser Berge fliehen können. Die Tage Usijas sind längst vorbei.

    Ede

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Ede,

    offensichtlich hast du Lust daran dich zu blamieren 🙂

    Du meintest gestern:

    „Du wirst doch niemandem erzählen wollen, dass Jehova als Geistperson buchstäblich seine Füße auf den „Berg der Olivenbäume“ vor Jerusalem stellen wird, denn dort steht besagter Berg nicht. Auch ist nicht anzunehmen, dass sich dieser nichtvorhandene Berg in beschriebener Form spalten wird…“

    Ah, den Berg gibt es nicht? bibelkommentare.de:

    Ölberg – Bibel-Lexikon
    Der Ölb e r g liegt im Osten der Stadt Jerusalem, abgesondert durch das Tal des Kidron. Zweifellos ist sein Name auf die Olivenbäume, die auf ihm wuchsen, zurückzuführen. Der Ölberg wird nur selten im Alten Testament erwähnt. Es hat den Anschein, dass die Bibel keine Synonyme für den Ölberg verwendet. Als David auf der Flucht vor seinem aufständischen Sohn Absalom war, eilte er aus Jerusalem heraus und bestieg den Ölberg (2. Sam 15,30). In der Zukunft, so der Prophet Sacharja, werden die Füße des Herrn auf diesem Berg stehen und der Berg wird sich in der Mitte entzwei spalten (Sach 14,4).
    Es ist bemerkenswert, welch eine Verbindung der Herr zu diesem Berg hat: Er war es gewohnt, dorthin zu gehen: „[…] des Nachts ging er hinaus und übernachtete auf dem Berge, welcher Ölberg genannt wird“ (Lk 21,37; Lk 22,39; Joh 8,1). Der Herr saß auf diesem Berg, dem Tempel gegenüber, und sprach zu seinen Jüngern über zukünftige Drangsale und über das kommende Gericht (Mk 13,3). Der Herr stieg offensichtlich zum Himmel hinauf von einem tiefer gelegenen Platz auf dem Berg in der Nähe Bethaniens (Lk 24,50; Apg 1,12), und wird, wie schon angedeutet, einst auf diesem Berg bei seiner Wiederkunft stehen.

    Ich wiederhole ergänzend einen Text, der von dir weiterhin als nicht vorhanden gilt, aber genau erklärt, warum sich JHWH an seinen SCHWUR an Abraham und Nachfahren erinnert, Römer 11:

    27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde“.
    28 Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der A u s w a h l aber Geliebte, um der V ä t e r willen.

    Ich wünsche angenehme Ruhe!
    Gerd

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Alois,

    aus deiner Antwort entnehme ich, dass du die zwei genannten Texte in Sach. 12 und 14, als unerfüllbar einschätzt. Die ZJ und Adventisten vergeistigen diese und sagen es erfülle sich durch ihre neuzeitliche Kirche…

    Dann wird sich das nicht ereignen, das sind noch LEBENDE aus Israel, wenn der Messias eingreift Sach. 12:

    9 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich alle Nationen zu vertilgen suchen, die wider Jerusalem heranziehen.
    10 Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.

    Eine Parallele zu diesem Text gibt es auch hier, Off. 1:

    7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes.

    Warum sollte Jerusalem nicht angegriffen werden? Diese Möglichkeit ist doch gegenwärtig sogar ziemlich naheliegend, wenn z.B. die islamischen Horden noch aktiver gegen ihren Erbfeind werden.

    Vielleicht bin ich naiv, wenn ich eine buchstäbliche Erfüllung der Voraussagen von JHWH erwarte 😉

    Sonntagsgrüße!
    Gerd

  • Alois
    September 30, 2015

    Lieber Gerd

    Ich halte das nicht für unerfüllbar. Aber ich habe mir angewöhnt nicht mit aller Gewalt jede Prophezeiung verstehen zu müssen. Ich kann warten bis sich das Rätzel auflöst und muss nicht unbedingt eine Erfüllung „prophezeien“.
    Ich glaube nicht dass es sich so erfüllt wie Du und die Meisten es glauben und deshalb warte ich bis ich das verstehen darf. Es gibt noch andere Möglichkeiten wie sich das erfüllen kann, aber das wäre Spekulation, genauso wie ich Deine Interpretation für eine Spekulation halte.

    Das prophetische Wort der Bibel ist weniger dazu da die Geschichte vorauszusehen, sondern mehr dazu dem die Ehre zu geben der schon immer alles wusste. Egal wie sich eine Prophezeiung erfüllt, unser Vater im Himmel hat es schon immer gewusst.

    Schönen Sonntag
    Grüße
    Alois

  • Alois
    September 30, 2015

    Lieber Gerd

    Wer hat eigentlich Jesus durchstochen?
    Es waren nicht die Juden, sondern römische Soldaten. Die sind aber längst gestorben und können nicht sehen wenn Jesus mit einer Wolke kommt. Man muss die Worte der Bibel schon genau nehmen, sonst verfällt man leicht dazu dem Mainstream zu folgen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    September 30, 2015

    Hallo Alois

    Stimmt! Es waren römische Soldaten, die Jesus durchstochen haben. Sie leben nicht mehr. Die römischen Soldaten stehen symbolisch für die Nationen, also für alle ungläubigen Menschen. Sie werden Jesus sehen im Sinne von erkennen.

    Bei Jesus Wiederkunft werden auch die Ungläubigen erkennen und zugestehen müssen, dass es Jesus ist, der im Auftrage des Vaters kommt. Deshalb werden sie wie um einen verlorenen Sohn trauern und vor Furcht der Dinge, die auf sie zukommen werden, harren.

    Muss man daraus schließen, dass Jesus buchstäblich im Fleische auf die Erde kommt?

    Ich meine nicht, denn käme er buchstäblich im Fleische auf die Erde, könnte er nur dort gesehen werden, wo er ankommt und nicht erdenweit von seinen Freunden wie auch von seinen Feinden. Jehova gebrauchte einmal eine ähnliche Ausdrucksweise, als er den Menschen einschließlich seinen Feinden in Hesekiel prophezeite, dass die Menschen IHN (an-)erkennen müssen, obwohl niemand Gott sehen und leben kann.

    Ede

  • Argentum
    September 30, 2015

    Lieber Ede,
    im Zeitalter der weltweiten Live- Übertragungen und des Internets verbreitet sich eine Nachricht in Wort, Bild und Ton in Sekundenschnelle rund um die Welt, also kann Jesus Eingreifen ÜBERALL sogar fast zeitgleich gesehen werden. Nur so ein Gedanke.
    Sorry, daß ich mich einmische…aber ich hätte gedacht, daß ich mit diskutieren dürfte…oder auch nicht?

    LG Argentum

  • Bi NS
    September 30, 2015

    Liebe Schwester Argentum

    Natürlich darfst Du mit diskutieren, eine breite Beteiligung ist ausdrücklich erwünscht!

    Liebe Grüße
    Bi NS

  • edelmuth an Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Argentum

    Technisch gesehen hast du natürlich recht. Doch ist diese weltweite Unterstützung der Wiederkunft Jesu durch die Nationen, die in der Hand dessen, der böse ist, liegen, zu erwarten? Ich glaube nicht!. Bereits heute erkennen sie Jesus als Gottes Sohn, der Anspruch auf die Weltherrschaft hat, nicht an. Sie stellen ihn so dar, wie sie ihn gerne hätten, als niedliches, aber unbedarftes Baby, dessen einzige Aufgabe zu sein scheint, unter den wohlhabenden Menschen Geschenke zu verteilen.

    (Daniel 2:44) . . .Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen;

    Dann, wenn Jesus diese Reinigung der Erde von dem korrupten politischen System in der großen Drangsal vollzogen hat, wird er zur Erde wiederkommen. Dann wird es keine Bundsregierung oder andere menschliche Regierungen mehr geben. Eine Fernsehübertragung in alle Teile der Welt wird es vermutlich auch nicht geben. Nur seine Anhänger erwarten seine Wiederkunft sehnsüchtig, seine Gegner aber fürchten seine Konsequenzen.

    Ede

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Alois,

    ich sah erst verspätet deine Ansicht, Zitat:

    Lieber Gerd
    Wer hat eigentlich Jesus durchstochen?
    Es waren nicht die Juden, sondern römische Soldaten. Die sind aber längst gestorben und können nicht sehen wenn Jesus mit einer Wolke kommt.

    Dann entferne gleich die Voraussage in Offenbarung 1 Vers 7, die ich heute schon zitierte!

    Wenn in Sacharja von Rössern die Rede ist, dann muss man sich eben wie bei vielen Voraussagen auf aktuelle Sprachform interpretieren. Wie wär’s mit Panzer und Raketen, dafür gab es damals noch keine hebräischen Begriffe.

    Zu den Eingansversen in Sach. 12, passt u.a. auch diese Voraussage, aus der Zeitschrift „Die Welt“:

    POLITIK TÜRKEI IM WAHLKAMPF 31.05.15

    Erdogan schwärmt von der Eroberung Jerusalems Hunderttausende feiern die Eroberung Konstantinopels. Erdogan prophezeit ein muslimisches Jerusalem. Ein Einpeitscher ruft: „Ihr seid die Generation, die Damaskus und Jerusalem erobern wird!“

    Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat am Samstag bei einer Kundgebung anlässlich des 562. Jahrestages der Eroberung Konstantinopels (das heutige Istanbul) eine Linie von den Anfängen des Islams zur Parlamentswahl gezogen: „Eroberung heißt Mekka. Eroberung heißt Sultan Saladin, heißt, in Jerusalem wieder die Fahne des Islams wehen zu lassen.“ Eroberung bedeute, das Erbe Sultan Fatih Mehmeds zu wahren. „Eroberung bedeutet, die Türkei wieder auf die Beine zu bringen.

    Hörst du überhaupt nicht diese Signale?

    🙂

  • Alois
    September 30, 2015

    Lieber Gerd

    Natürlich sehe ich was im Orient los ist.
    Ich interpretiere das nur anders als Du. Es ist für mich nicht die neuzeitliche Erfüllung der Propheten sondern ein nachäffen der Prophezeiungen durch den Teufel um die wahre Bedeutung der Propheten zu verschleiern. Aber jeder hat seine eigene Ansicht und das ist gut so. Die Existenz der WTG hat denselben Zweck. Der Widersacher setzt alles daran die Gläubigen die wahre Bedeutung der Prophezeiungen auf andere Art plausibel zu machen. Ob nun ich oder Du dem Widersacher speziell in diesem Punkt auf den Laim gegangen sind wird die Zukunft zeigen. Das bekommen wir jetzt nicht geklärt und sollte unsere brüderliche Liebe auch nicht trüben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Alois,

    es hat sich bis heute die Vorhersage mit Jerusalem nicht in der Form erfüllt wie es Jahwe – mit seinem Zutun! – in Sach. 12 voraussagen ließ.

    Nimm deinen Text: „Sacharja 12
    2. Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker r i n g s u m ; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.“

    WAS wollen wir denn noch verstärkter haben, was sich doch bereits im Chaos der umliegenden Völker in diesen Tagen tut? Auch direkt an der Grenze zu Israel tut sich ein weiterer Konflikt zu entflammen. Wäre z.B. ein Eingreifen der UNO-soldaten keine Armee der „Völker“. Alles ist möglich!

    Oder überzeugt es dich erst wenn das geschieht, Sacharja 14:

    1 Siehe, ein Tag kommt für Jahwe, da wird deine Beute verteilt werden in deiner Mitte.
    2 Und i c h werde alle Nationen nach Jerusalem zum Kriege versammeln; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.
    3 Und Jahwe wird ausziehen und wider jene Nationen streiten, wie an dem Tage, da er streitet, an dem Tage der Schlacht.
    4 Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberge stehen, der vor Jerusalem gegen Osten liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tale, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen…
    5 Und kommen wird Jahwe, mein Gott, und alle Heiligen mit dir.
    6 Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird kein Licht sein; die Gestirne werden sich verfinstern.
    7 Und es wird ein einziger Tag sein (er ist Jahwe bekannt), nicht Tag und nicht Nacht; und es wird geschehen zur Zeit des Abends, da wird es Licht sein.

    Gegen welche Nationen wird Jahwe hier ^ streiten, lieber Alois? Sind es nicht vielleicht die, die in einigen Kapiteln von Hesekiel erwähnt werden, wo Jahwe Israel aus diesen heraus (zurück) holen wird?

    Abendgrüße!
    Gerd

  • Alois
    September 30, 2015

    Lieber Gerd

    ich beobachte das Geschehen um Israel herum sehr aufmerksam. Außer den Raketenangriffen aus Gaza kann ich nicht erkennen wer gegen Jerusalem ankämpfen soll. In vielen Ländern um Israel herum ist Krieg, das stimmt, aber diese Kriege haben nichts mit Jerusalem zu tun.

    Selbst wenn UN-Soldaten in Syrien intervenieren würden, hat das immer noch nichts mit Jerusalem zu tun. Und dass UN-Soldaten gegen Israel und Jerusalem vorgehen könnten glaubst Du bestimmt auch nicht. UN-Soldaten würden eher Konfliktparteien trennen, eine Pufferzone bilden, aber nicht gegen Jerusalem vorgehen.

    Ich bleibe bei meiner Ansicht, das was in Sach. 12 steht wird sich im Nahen Osten nie erfüllen. Im selben Kapitel ist auch vom Hause Davids die Rede, wo soll dieses Haus in Jerusalem denn sein? Keiner in Jerusalem kann sagen zum Hause Davids zu gehören.

    Der Einzige den ich „kenne“ der Heute zum Hause Davids gehört ist Jesus. Vielleicht ist das der Ansatz weiter zu kommen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Argentumh
    September 30, 2015

    Hallo Alois und Gerd,
    da ich hier neu bin, entschuldigt wenn die Themen hier schon wieder angesprochen werden. Ich hab natürlich schon viel im Archiv gelesen. Aber ich habe noch nichts von den 10 Stämmen gelesen, die sich wohl in den übrigens Völkern verurteilt haben und so auch in den Prophezeiungen in der Welt von heute eine große Rolle spielen:
    ________________________________
    Die „verlorenen“ zehn Stämme

         Jedoch – und das ist der wichtige Punkt, den die meisten zu übersehen scheinen: Die nördlichen zehn Stämme kehrten nie aus der Gefangenschaft zurück! Hunderte von Kilometern entfernt von der Gegend angesiedelt, in die die Juden über ein Jahrhundert später in Gefangenschaft geführt wurden, blieben die zehn Stämme Israels völlig getrennt und verschieden von den Juden.
         Was geschah mit den zehn Stämmen Israels? Die Geschichte nennt sie die „verlorenen zehn Stämme.“ Wohin sind sie gegangen? Die Antwort auf diese Frage ist eines der faszinierendsten Ereignisse der Geschichte. Und tatsächlich ist die Antwort auf dieses Geheimnis auch der Schlüssel zum Verständnis der meisten alttestamentlichen Prophezeiungen!
         Wie Sie erraten haben mögen, zeigt die Identität und Lokalisierung dieser Völker des Altertums, wer die Völker in Amerika, Kanada, Großbritannien, Australien, Neuseeland und die von den Briten abstammenden Volksgruppen in Südafrika sind. So erklärt sich, weshalb diese Nationen eine solche Macht und Größe erreicht haben und was mit ihnen geschehen wird, wenn sich das Ende des gegenwärtigen Zeitalters nähert!
         Kenntnis von der Identität der Nachkommen des altertümlichen Israel kann man erlangen, indem man genau die Bibel mit den Aufzeichnungen historischer Geschichtsschreibung vergleicht. Selbst die gebildetsten Leute unserer modernen Welt sind blind gegenüber den wahren Fakten zu diesem Thema. Sie sind durch die Evolutionstheorie verblendet und verwerfen daher völlig die Bibel als für uns heute brauchbar. Daher können sie auch die faszinierende Geschichte bezüglich unserer Zukunft nicht erkennen, die darin dargelegt wird.
         Und die meisten religiösen Führer fallen in dieselbe Kategorie. Selbst diejenigen, die behaupten, dass sie die Bibel als Autorität anerkennen, sind von Vorurteilen durch konfessionelle Tradition verblendet.
         Aber es geht nicht nur um eine Frage bezüglich der Geschichte des Altertums! Ihre Zukunft, die Zukunft Ihrer Familie und die Zukunft Ihres Landes sind mit der Antwort verknüpft! Die Frage ist: Wo sind die „verlorenen zehn Stämme“ Israels heute?
    __________________________________________________
    Auszug aus “ Was bringt die Zukunft für
    Amerika und Großbritannien?“ von von John H. Ogwyn

    Das würde auch wieder nähere Erklärungsansätze für die 12 Stämme in der Offenbarung ergeben…

    Lg Argentum

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Alois,
    du hast Recht. Ich meinte auch Israel (war schon spät 😉 )

    LG Argentum

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Alois,

    wie Sacharja 12 zeigt, wird die Rettung Israels durch eine Art Provokation JHWHs ausgelöst, indem Er…:

    12. Es spricht Jahwe, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet, und des Menschen Geist in seinem Innern bildet:
    2 Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.

    Was sich momentan wieder heiß vor den Toren Israels abspielt, Syrien grenzt direkt an Israel, auf der anderen Seite sind die zur Intifada bereiten Palästinenser – kurz: die zwei abrahamitischen Brudervölker stehen vor ihrem letzten Entscheidungskrieg. Vielleicht eines der deutlichsten Endzeitzeichen.

    Wie völlig daneben die Israel-Vergeistiger, z.B. die Voraussagen in Hes. 36-39 zusammendeuteln, ist gut im WTG-„Rettungsbuch“, Kapitel 25 ab Seite 169 zu lesen:

    …Sie hatten demnach ein ähnliches Erlebnis wie die verdorrten Gebeine in dem Tal, das Hesekiel in einer Vision besichtigte. Jehova hauchte jene verdorrten Gebeine an, und sie wurden lebendig. Das veranschaulichte die Wiedergeburt der Nation Israel nach 70jähriger Gefangenschaft in Babylon (Hesekiel 37:1-14). Diese beiden Prophezeiungen, aus Hesekiel und aus der Offenbarung, erfüllten sich auffallend im Jahre 1919, als Jehova seine „verstorbenen“ Zeugen wieder zu tätigem Leben erweckte.

    24 Welch ein Schock für ihre Verfolger! Die Leichname der zwei Zeugen waren plötzlich wieder am Leben und aktiv. Das war für jene Geistlichen eine bittere Pille, um so mehr, als sich die christlichen Prediger, die auf ihre Veranlassung ins Gefängnis gekommen waren, wieder auf freiem Fuß befanden und später völlig rehabilitiert wurden. Noch mehr bestürzt müssen sie gewesen sein, als die Bibelforscher im September 1919 in Cedar Point (Ohio, USA) einen Kongreß abhielten. Bei dieser Gelegenheit hielt J. F. Rutherford, der kurz vorher aus dem Gefängnis entlassen worden war, die aufrüttelnde Ansprache „Die Verkündigung des Königreiches“, die sich auf Offenbarung 15:2 und Jesaja 52:7 stützte. Die Glieder der Johannes-Klasse begannen wieder zu „prophezeien“, das heißt öffentlich zu predigen. Mit neuer Kraft stellten sie die Heuchelei der Christenheit immer deutlicher bloß.

    25 Die Christenheit versuchte wiederholt, einen Sieg wie den im Jahre 1918 zu erringen. Man nahm Zuflucht zu Pöbelaktionen, zur Rechtsverdrehung, zu Gefängnisstrafen und sogar zu Hinrichtungen — alles aber ohne Erfolg! Nach 1919 befand sich der geistige Bereich der zwei Zeugen außerhalb der Reichweite ihrer Feinde. In jenem Jahr hatte Jehova zu ihnen gesagt: „Kommt hierherauf“, und sie waren in eine erhöhte geistige Stellung aufgestiegen, in der ihre Feinde sie zwar sehen, aber ihnen nichts anhaben konnten. Wie sehr die große Stadt durch die Wiederherstellung der zwei Zeugen erschüttert wurde, beschreibt Johannes wie folgt: „Und in jener Stunde ereignete sich ein großes Erdbeben, und ein Zehntel der Stadt fiel; und siebentausend Personen wurden durch das Erdbeben getötet, und die übrigen gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels“ (Offenbarung 11:13). Es kam im religiösen Bereich tatsächlich zu großen Erschütterungen. Es war, als ob sich der Boden unter den Füßen der Führer der anerkannten Kirchen bewegte, als diese Gruppe wiederbelebter Christen ans Werk ging. Ein Zehntel der Stadt, in übertragenem Sinn 7 000 Personen, wurden so gründlich betroffen, daß von ihnen gesagt wird, sie seien getötet worden…

    Im Gegensatz zu den Adventisten, versuchen die ZJ diese Voraussagen nicht als überholt darzustellen, aber das Ergebnis ist, vornehm zuhaltend gesagt, abenteuerlich 😉

    Hat sich denn das nachfolgend Gesagte für das fleischliche Israel, nach der Rückkehr aus Babylon erfüllt, wie oben behauptet wurde?

    Hes. 37:21 Und rede zu ihnen: So spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich werde die Kinder Israel aus den Nationen herausholen, wohin sie gezogen sind, und ich werde sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land bringen. 22 Und ich werde sie zu einer Nation machen im Lande, auf den Bergen Israels, und sie werden allesamt einen König zum König haben; und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden, und sollen sich fortan nicht mehr in zwei Königreiche teilen. 23 Und sie werden sich nicht mehr verunreinigen durch ihre Götzen und durch ihre Scheusale und durch alle ihre Übertretungen; und ich werde sie retten aus allen ihren Wohnsitzen, in welchen sie gesündigt haben, und werde sie reinigen; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein. 24 Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie werden allesamt einen Hirten haben; und sie werden in meinen Rechten wandeln, und meine Satzungen bewahren und sie tun. 25 Und sie werden wohnen in dem Lande, das ich meinem Knechte Jakob gegeben, worin eure Väter gewohnt haben; und sie werden darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein ewiglich. 26 Und ich werde einen Bund des Friedens mit ihnen machen, ein ewiger Bund wird es mit ihnen sein; und ich werde sie einsetzen und sie vermehren, und werde mein Heiligtum in ihre Mitte setzen ewiglich. 27 Und meine Wohnung wird über ihnen sein; und ich werde ihr Gott, und sie werden mein Volk sein. 28 Und die Nationen werden wissen, daß ich Jehova bin, der Israel heiligt, wenn mein Heiligtum in ihrer Mitte sein wird ewiglich.

    Hat sich das nach 539 v. Chr. bereits erfüllt?

    Achja, das geistig Verwandelte erfüllte sich bei Zeugens 1919 – oder ist das auch schon wieder durch neues Licht überholt?

    Samstagsgrüße!
    Gerd

  • Alois
    September 30, 2015

    Lieber Gerd

    Was die WTG in ihren Büchern schreibt interessiert nicht nur am Rande. Meistens ist das Gegenteil von dem richtig was sie lehrt.

    Sacharja hat sein Buch nach dem Exil von Babylon geschrieben. Die von Dir genannten Verse haben sich vermutlich noch nicht erfüllt. Es dürfte auch schwer sein diese Prophezeiung an der Stadt Jerusalem erfüllen zu lassen. Noch einmal der Text:

    Sacharja 12
    2. Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.
    3. Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein machen für alle Völker: alle, die ihn aufladen wollen, werden sich gewißlich daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich wider dasselbe versammeln.
    4. An jenem Tage, spricht Jehova, werde ich alle Rosse mit Scheuwerden und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; und über das Haus Juda werde ich meine Augen offen halten, und alle Rosse der Völker mit Blindheit schlagen.

    Folgende Aussagen sollten wir beachten:
    1. Jerusalem ist ein Laststein für alle Völker
    2. Alle Nationen der Erde werden sich wider dasselbe versammeln.
    3. es gibt in diesem Krieg Rosse und Reiter

    Ich kann nicht glauben dass Heutzutage noch mit Rossen und Reiter gegen eine Stadt vorgegangen wird. Auch kann ich nicht glauben dass alle Nationen der Erde gegen Jerusalem vorgehen, zum Beispiel würde Deutschland aufgrund seiner Geschichte niemals gegen Jerusalem vorgehen, die USA wohl auch nicht. Wieso soll Jerusalem ein Laststein für alle Völker sein, was interessiert ein Japaner was in Jerusalem für Probleme herrschen. Viele Ungereimtheiten wenn man sich das genauer anschaut.

    Ich denke wenn Du auf dieses eigentlich in Sacharja genau beschriebenes Scenario wartest, kannst Du noch lange warten. Dass es in Syrien drunter und drüber geht ist bekannt, aber auch in Somalia, Irak, Jemen, Afganistan, Südsudan und Libyen herrscht mehr oder weniger Bürgerkrieg. Was hat der fast überall gescheiterte „Arabische Frühling“ mit Jerusalem zu tun, verstehe ich nicht. Das Gegenteil dürfte der Fall sein, gerade weil rings rum die Länder geschwächt sind, genug eigene Probleme haben, können sie nicht gemeinsam Jerusalem angreifen. Die Länder ringsum sind ja selbst untereinander Spinnefeind.

    Liebe Grüße
    Alois

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    September 30, 2015

    Zu der hier angeführten Begebenheit aus Luk. 19:29 – 35, binde ich den Paralleltext aus Matt. 21:1-7 ein aus der NGÜ. Einige Gedanken sind mir dazu in den Sinn gelangt.

    Als sie nicht mehr weit von Jerusalem entfernt waren und in die Nähe von Betfage am Ölberg kamen, schickte Jesus zwei Jünger voraus. 2 Er gab ihnen folgende Anweisung: »Geht in das Dorf, das ihr vor euch seht. Gleich ´beim Ortseingang` werdet ihr eine Eselin finden, die angebunden ist, und bei ihr ein Fohlen. Bindet sie beide los und führt sie zu mir. 3 Und sollte jemand etwas zu euch sagen, dann antwortet: ›Der Herr braucht die Tiere.‹ Dann wird man sie sofort mit euch gehen lassen.« 4 Das geschah, weil sich erfüllen sollte, was durch den Propheten vorausgesagt worden war: 5 ›Sagt der Tochter Zion: Dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig, und er reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.‹ 6 Die beiden Jünger machten sich auf den Weg und führten alles so aus, wie Jesus es ihnen aufgetragen hatte. 7 Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Mäntel über die Tiere, und Jesus setzte sich darauf.

    Diese Begebenheit hat eine Bezugnahme auf Jes. 62:11,12. Die „Neue Evangelische Übersetzung“ gibt diesen Text folgendermassen wieder:

    Seht, Jahwe lässt es hören bis ans Ende der Welt: „Sagt der Zionsstadt: ‚Pass auf, dein Retter kommt! Schau, er bringt den Siegespreis mit! Das Volk, das er befreite, zieht vor ihm her.'“ Man wird es nennen „das heilige Volk“ und „die Erlösten Jahwes“. Und dich wird man nennen „die Begehrte“ und „die nie mehr verlassene Stadt“.

    Zion, einst die Stadt Davids (ein Vorfahre Jesu), war ebenfalls die Stadt JHWHs. Das ehemalige Israelitische Volk Gottes – das später aus der babylonischen Gefangenschaft befreit wurde – sollte als sogenanntes „Neues Israel“ eine Art Wiedergeburt erhalten. So, wie JHWH damals Cyrus als Befreier verwendete, genauso sollte der noch viel grössere Cyrus Jesus Christus, als verheissener Messias und Befreier der Menschheit von der Knechtschaft der Sünde, Verwendung finden. Ausserdem ist mit Jesus Christus als „Haupteckstein“, die Grundlage für das Königreich Gottes, das seinen Sitz im himmlischen Zion hat, gelegt worden. Das wurde ebenfalls von den Propheten voraus gesagt.

    Sach. 9:9 wurde schon einmal hier erwähnt (Alois) aber ich füge ihn nochmal ein, damit der Zusammenhang deutlicher wird.

    Juble laut, Tochter Zion, jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir: Gerecht und siegreich ist er, demütig und auf einem Esel reitend, und zwar auf einem Fohlen, einem Jungen der Eselin.

    Damit wurde der Siegespreis von dem König (Jesus Christus) „den Erlösten Jahwes“ mitgebracht. Demütig und sanftmütig ritt Jesus (deshalb auf einem Fohlen) als König in die Stadt Jerusalem (Symbolisch Zion genannt) ein. Die „Tochter Zions“ sollte sich auf dieses Ereignis noch freuen. Der Retter ist ja bereits wieder im Himmel zur Rechten JHWHs und bereitet dort, mit seinem Vater, das Königreich der Himmel vor.

    Gedanken und Grüsse der Verbundenheit von
    Athalja

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Ede,

    wie kommst du auf die Idee, Israels Schuld bei Jehova zu sehen?:

    „Ich bin mir absolut sicher, dass Jehova ihre Nichterkenntnis nicht veranlasst hat.“

    WIR, du und ich, sind auch für unsere eigenen Sünden zuständig und können sie nicht auf Adam und Eva abwälzen.

    Was Israel betrifft, so wird sich das noch erfüllen, was du schon in anderen Ex-ZJ-Foren oftmals gelesen hast:

    Sach. 12:
    8 An jenem Tage wird Jahwe die Bewohner von Jerusalem beschirmen; und der Strauchelnde unter ihnen wird an jenem Tage wie David sein, und das Haus Davids wie Gott, wie der Engel Jahwes vor ihnen her.
    9 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich alle Nationen zu vertilgen suchen, die wider Jerusalem heranziehen.
    10 Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.

    JHWH wird sie vor der Vernichtung bewahren. Dann erfüllen sich die Voraussagen ab Hesekiel 36…

    Sonntagsgrüße!
    Gerd

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Alois,

    dein Wort in „Erwachet’s“ neuester Diktion, Oktober 2015:

    Schließt der Schöpfungsbericht einen Urknall aus?

    In der Bibel heißt es einfach: „Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde“ (1. Mose 1:1). Sie sagt nicht im Detail, wie Gott dabei vorging. Also selbst wenn das Universum durch den Urknall entstanden wäre, würde das der Bibel nicht widersprechen. Doch 1. Mose 1:1 würde dann die Frage beantworten, wer den Urknall verursacht hat.

    Für viele Wissenschaftler ist der Urknall natürlich ein spontanes Ereignis ohne Einwirkung von außen, bei dem sich Materie mit der Zeit zu Sternen und Planeten formiert hat. Aber gemäß der Bibel hat Gott das Universum erschaffen — ob nun durch eine „Explosion“ oder auf andere Weise.

    „Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde“ (1. Mose 1:1)
    —————–

    Nun weiter mit dem „nicht wahr?“ -resonierenden DDDr. Wilder-Smith:

    Nun, das ist passiert, und da ist dieses Ehepaar durch einen Ereignishorizont von dem anderen Ehepaar getrennt worden. Nun, wollen wir sagen, dass wir dieses Ehepaar auf der linken Seite, von mir aus gesehen, einsperren wollen. Wie könnten wir das tun? Wir sperren sie ein, indem wir einfach einen Ereignishorizont um sie herum aufbauen. Sie können nicht drüber hüpfen, sie können nicht hinunter graben. Sie sind absolut gefangen, nicht wahr? Da ist ein Ereignishorizont. Das Land ist gleich geblieben, aber sie sind durch einen Ereignishorizont getrennt. Nun, wollen wir sagen, dass dieses Ehepaar einmal so etwas gesehen hätte. Sehen Sie, ich bin kein Picasso. Das sind Fußspuren. Also, sehen Sie die Zehen… Och, sie sollten da sein, und sie sollten dort sein, aber sie sind ein bisschen klein, nicht wahr, und so mikroskopisch kann ich nicht malen. Nun, wollen wir sagen, dass solche…

    Ich habe einen ganz besonderen Grund, Ihnen das zu sagen. Wollen wir sagen, dass solche Fußspuren, zweidimensionale Fußspuren, plötzlich neben diesen Menschen erscheinen. Wie würden sie erscheinen? Aus dem Nichts oder woher? Sie könnten nicht aus dem Himmel kommen, denn es gibt keinen, und sie könnten nicht von unten kommen, denn das gibt es auch nicht. Sie erscheinen aus dem Nichts. Nun, unsere Flachländer wollen sie fangen. So tun sie das, was man mit ihnen gemacht hat. Sie ziehen eine Linie darum herum, und einige Tage, nachdem sie die Linie darum herum gezogen haben… Und einige Flachländer waren drin. Da gucken sie rein, und diese Fußspuren sind weg. Sie sind einfach verschwunden. Die Flachländer sind Gefangene geblieben. Aber die Fußspuren sind einfach weg. Sie sind nicht gefangen.

    Wie könnte man das erklären? Sehen Sie, wenn Sie dieses Bild hier angucken… Sie sehen das Flachland, das in Wirklichkeit ein Teil von einem Würfel ist. Hier ist der Würfel und hier ist das Flachland. A, B, C, D und hier ist EF, der Ereignishorizont. Nun, was in Wirklichkeit geschehen ist, ist, dass ich… Da sind die beiden Fußspuren und da bin ich. Also, das sind meine Haare und das ist mein Bart, falls Sie es nicht erkennen, und das sind meine Beine. Ich bin an einem Sonntagnachmittag spazieren gegangen, aber ich bin dreidimensional, nicht wahr? Sie sehen das doch. Die Flachländer sind doch zweidimensional.

    Nun, was haben die Flachländer getan? Was sie getan haben? Sie haben versucht, meine dreidimensionalen Fußtritte zweidimensional zu fangen, und sie konnten es nicht schaffen. Die Fußspuren kamen jederzeit heraus, weil ich einfach den Fuß heben kann. Und wenn ich den Fuß hebe, komme ich ohne jegliche Schwierigkeiten über den Ereignishorizont, nicht wahr? Also, wenn ich eine zusätzliche… Hören Sie zu, hier ist das Geheimnis der Omnipräsenz, aber Sie müssen ein bisschen mehr Blut hinauf schicken, so dass der Computer funktioniert. Wenn ich eine, sind Sie mit mir, eine Dimension mehr habe als die Flachländer, können die zweidimensionalen Flachländer etwas Dreidimensionales wie mich gar nicht fangen. Denn sie bauen einen zweidimensionalen Ereignishorizont um meine Fußtritte herum auf und das hält meine zweidimensionalen Fußtritte auf, aber meinen Fuß fängt das nicht. Verstehen Sie? Ich hebe meinen Fuß darüber, hier bin ich und ich marschiere in diese Richtung davon, okay?

    Wenn man eine zusätzliche Dimension hat, zu den Dimensionen einer Realität, hören Sie zu, dann können die unteren Dimensionen die oberen Dimensionen nicht fangen. Nun hören Sie, was Jesus getan hat. Sie wissen, nachdem er ins Totenreich gegangen ist, da erschien er den Jüngern, die in einem Zimmer versammelt waren, wo die Türen und Fenster verschlossen waren aus Angst vor den Juden, okay? Und wer erschien plötzlich, ohne ein Fenster oder die Tür aufzumachen? Jesus. Und sie waren gar erschrocken und sagten: „Das ist ein Geist.“ Und er sagte: „Nein, ich bin kein Geist. Seht meine Hände, durchbohrt von Nägeln. Für euch. Seht meine Füße, durchbohrt von Nägeln, für euch. Seht meine Seite, geöffnet, für euch. Ich bin kein Geist. Gebt mir etwas zu essen.“ Und er hat gegessen, und als er das getan hatte, segnete er sie und ging aus ihrer Mitte, genau wie er da stand.

    Also, meine sehr verehrten Damen und Herren, wenn Sie wissenschaftlich denken und wenn Sie sich das genau überlegen, gibt es nur einen Schluss, den man ziehen kann. Dass Jesus in eine andere Dimension gegangen ist und in dieser Dimension konnte man ihn mit den drei Dimensionen, die wir heute kennen, gar nicht fangen. Und so ist der… Ah ja, sehen Sie, bewegliche Exempel, ganz wunderbar. Ah, da leuchtet der Herr für mich. Er hinterlässt ja keine Fußspuren. Das ist aber… Ah, sehr verwirrend, aber er untersucht besser als Sie, oder nicht? Das ist das ganze Bild.

    Nun, lasst uns jetzt zum Ende des Problems kommen, weil die Zeit sehr schnell fortschreitet. Ich glaube, dass Jesus omnipräsent ist. Er ist nicht weit von einem jeden von uns entfernt. Denn sehen Sie: In diesem Bild… Wenn man diesen Würfel anschaut, keine… Ich bin lieb zu Tieren. Wenn man diesen Würfel nimmt… Schauen Sie sich die verschiedenen Flächen an, die ich da gezeichnet habe. Wie viele Flachländer könnten Sie dort einbauen, wenn Sie keine Tiefe und keine Dicke haben? Eine unendliche Anzahl, nicht wahr? Sie sind alle durch einen Ereignishorizont voneinander getrennt. Wie viele Flachländer könnten Sie da rein bekommen? Unendlich viele, und alle sind durch einen Ereignishorizont voneinander getrennt. Wie viele Flachländer könnten Sie da rein bekommen? So viele, wie Sie wollen. Unendliche Mengen, und alle sind durch einen Ereignishorizont voneinander getrennt.

    Das bringt uns zu dem letzten Punkt. Ich glaube, dass wir hier in diesem Zimmer, in diesem Saal, von einer Wolke von Zeugen, von anderen Dimensionen, umgeben sind. Sie dürfen nicht denken, dass ich okkult bin. Ich glaube nicht, dass ich okkult bin. Ich glaube, dass es einfach so ist und das Zeugnis der Bibel weist in diese Richtung. Die Bibel spricht von den Dimensionen der vielen Himmel. Paulus ist dorthin gegangen, in den dritten Himmel, in das dritte Paradies Gottes. Und er hat Dinge gesehen, die er nicht aussprechen durfte.

    Nun, die Frage ist die: Wenn das der Fall ist, und wenn wir von diesen Dingen umgeben sind. Warum haben wir keinen Kontakt damit? Jetzt werden wir ganz pragmatisch. Wie kommt es, dass man ein bisschen esoterisch werden muss, wenn man den Kontakt erzwingen will? Ich sage Ihnen warum. Wenn Sie zwei Personen kennen, wollen wir sagen, Mann und Frau, und sie leben im gleichen Haus und sie leben im Streit miteinander. Wollen wir sagen, der Mann ist gegenüber seiner Frau untreu. Oder die Frau dem Mann. Beides kommt vor. Die leben aber im gleichen Haus. Meinen Sie, dass diese beiden Personen viel Kontakt miteinander haben?

    Nehmen Sie Ihren Kollegen in der Bank oder irgendwo sonst, und Sie haben ihm Unrecht getan, Böses über ihn gesagt, und Sie haben Rufmord begangen, und er weiß es und Sie wissen es auch. Gibt es sehr viel Kontakt zwischen Ihnen beiden? Nehmen Sie Ihre Kinder,

    die andere Wege gehen als die Eltern. Rapperswil. Drogen, Alkohol, Diebstahl. All die Dinge, die es gibt. Meinen Sie, dass es viel Kontakt gibt zwischen solchen Kindern und ihren Eltern?

    Wo ist der Kontakt zwischen Persönlichkeiten? Kontakt zwischen Persönlichkeiten ist da vorhanden, wo es keine Übertretungen des Gesetzes, das den Kontakt zwischen den Persönlichkeiten regelt, gibt. Nun, wenn ich ein, wollen wir sagen, Ehepaar habe, und sie sind kräftig und permanent zerstritten, dann leben sie im Haus aneinander vorbei. Sie sind im gleichen Haus und sie haben vielleicht körperlichen Kontakt, aber darüber hinaus passiert nichts.

    Wie kann man erreichen, dass diese Persönlichkeiten Kontakt haben, der nicht rein physikalisch ist? Denn der Kontakt zwischen Persönlichkeiten ist nicht der Bezeichnung würdig, nicht wahr, wenn er nur physikalisch ist. Es muss ein Kontakt des Herzens, der Seele und des Geistes sein. Wie kann man den Kontakt wieder herstellen? Ich glaube, dass der Kontakt durch Metanoia wieder hergestellt wird. Haben Sie mich verstanden? Metanoia. Es ist eine lange Zeit her, seit ich in der Schule war. Metanoia heißt „Umdenken“, dass man hingeht, der eine zum anderen und der andere zum einen, und sagt: „Es tut mir leid. Bitte vergib mir.“

    Ich habe das jahrelang gemacht, und wenn das wirklich geschieht und man sich wirklich findet, dann entsteht Kontakt. Ist es nicht so? Oh, das haben wir oft genug erlebt. Besonders die Christen, die hier sind. Nun, der Grund, warum wir keinen Kontakt haben mit diesen Dimensionen, von denen ich gesprochen habe, ist einfach wie Luther gesagt hat: „Das, was trennt, ist Schuld oder Sünde.“ Die Übertretung des Gesetzes, der Reglementierung, des Kontaktes zwischen Persönlichkeiten…

    Wenn das Gesetz der Sünde da ist und nicht entfernt worden ist, bleiben die Leute, die beiden Personen, getrennt. Nun, ich glaube, und ich bin absolut sicher und überzeugt und sage es Ihnen freimütig heute Abend: Dass Gott heute Abend nicht weit entfernt ist von jedem hier im Saal. Gott in Jesus. Aber das, was uns trennt, ist, dass wir ihn ignorieren. Haben Sie ihn heute gesucht? Sind Sie heute in die Knie gegangen? Liebe Freunde, Sie verpassen den Himmel auf Erden, wenn Sie ihn ignorieren. Das sage ich Ihnen allen Ernstes. Dann müssen Sie ein Metanoia drum machen, sagen: „Herr Jesus, du bist für mich ins Totenreich gegangen, um die Macht des Totenreiches, die die Macht der Sünde ist, zu brechen. Und ich danke dir dafür. Hilf du mir, dass ich dir ähnlicher werde.“ Und in dem Augenblick entsteht der Kontakt. Haben Sie das verstanden?

    Wir schauen uns das mal wissenschaftlich an, eine Minute lang, und dann machen wir Schluss mit der persönlichen Seite. Sie wissen… Sie wissen, lieber Herr, liebe Frau, liebe Dame… Sie wissen, dass jede denkende Maschine, so wie ein Computer, ein denkender Computer, unser Denken voraussetzt. Sie können sich keinen Computer vorstellen, der fähig ist, sich selbst zu programmieren und zu lernen. So eine Maschine, die denkt und sich selber programmiert, gibt es nicht. Sie müssen für so eine Maschine Denken voraussetzen. Stimmt es oder stimmt es nicht? Wenn Sie mir sagen, dass irgendeine Maschine, wollen wir sagen, eine Televisionsgerät, da ist und funktioniert…

    Sie wissen, dass die Materie und die Zeit diese Maschine nicht gebaut haben. Das wissen Sie. Sie wissen, dass das Vorhanden sein einer solchen Maschine Denken voraussetzt. Wenn ich diese Maschine hier sehe, weiß ich, dass die Materie so eine Maschine zusammen mit der Zeit allein nicht gebaut hat. Ich weiß, dass diese Maschine erdacht worden ist. Stimmt es oder stimmt es nicht? Mit dem denkenden Computer, einem Computer, der denkt, der sich selber programmiert, weiß ich so sicher wie ich hier stehe, dass Denken plus Materie plus Zeit diese Maschine gebaut hat. Stimmt es oder stimmt es nicht? Das kann niemand abstreiten. Maschinen bauen sich nicht von selbst. Keine Maschine. Denkende Maschinen, wie alle Maschinen, setzen Denken voraus.

    Nun, liebe Freunde, Sie sind alle Maschinen, die denken. Sie haben versucht, mit mir heute Abend ein bisschen zu denken. Wir haben nicht einfach geschwatzt. Wenn Sie eine Maschine sind, um Kartoffeln und Glöckli und Poule, wenn Sie wollen, Hühnchen, wenn Sie das haben müssen… Wenn Sie eine Maschine sind, um Wiener Schnitzel… Variationen sind sehr wichtig, sonst ist das Leben sehr langweilig. Wenn Sie eine Maschine sind und Sie sind es. Wenn Sie Kartoffeln und Wiener Schnitzel, entschuldigen Sie, noch eine kleine Variation, in Gedanken umwandeln wollen, dann setzt das Denken voraus. Das ist ein unabänderliches wissenschaftliches Gesetz aus der Informationstheorie.

    Alle Maschinen setzen Denken voraus. Denkende Maschinen noch mehr als andere. Sie sind eine solche Maschine. Wenn Sie Ihr Abendessen in den letzten zwei, drei Wochen und auch heute nicht gehabt hätten, hätten Sie den heutigen Abend gar nicht aushalten können. Gar nicht. Sie sind eine Maschine, die Kartoffeln braucht, damit Sie sie in Gedanken umwandeln können. Sie haben Kartoffel-Gedanken wie ich auch.

    Nun, liebe Freunde, öffnen Sie jetzt Ihr Herz für Gott und beantworten Sie folgende Frage: Wo ist die Quelle des Denkens, die Sie sich vorstellen, um sich selber zu erklären? Sie müssen es. Denkende Maschinen setzen Denken voraus. Nun, Sie sind eine Persönlichkeit. Sie sind eine Person. Sie sind eine Maschine, die denkt und zur gleichen Zeit eine Person ist. Es ist unvorstellbar, sich eine denkende, persönliche Maschine, Supermaschine, wie Sie es sind, vorzustellen, ohne eine Quelle des Denkens und der Person, die man sich als Quelle vorstellt.

    Sie müssen eine Quelle des Denkens haben, die persönlich ist. Es gibt keinen Ausweg. Probieren Sie es mit Wissenschaftlern, wenn sie ruhig in einer Ecke sitzen. Die Frage ist die: Dieses Denken liegt nicht in der Materie von Zeit und Raum, die wir kennen. Deshalb nehme ich an, dass diese Quelle in einer Dimension liegt, die uns umgibt, die uns sehr nahe ist. Das Einzige, was uns von Gott trennt, von dieser Quelle des Denkens und der Person, der Super-Person… Das Einzige, was uns von ihm trennt, ist unsere Sünde. Das Einzige. „Er ist so nah“, wie Allah sagt. Ich habe den Koran in der Türkei studiert. „Er ist so nah wie unser Atmen, aber so fern wie unsere Sünde.“

    Wenn Sie heute Abend zu Jesus kommen, und zu ihm sagen: „Herr Jesus, du hast gesagt, dass du mich gemacht hast, erschaffen hast, und du hast mich erlöst. Bitte nimm die Macht der Sünde weg von mir, damit ich dich erfahre.“ Dann werden Sie ihn erfahren. „Wer mich sucht, der wird mich finden.“ Das garantiere ich Ihnen. Ich schaue mich bei meinen Kollegen um und ich kenne sehr viele, die mir freundschaftlich gesonnen sind und die Nichtchristen sind. Und man sieht sie, einer nach dem anderen. „Der da sucht, der findet.“ Aber der Weg zum Suchen ist der Weg der Entfernung, des Ereignishorizontes zwischen mir und ihm. Und das ist meine eigene Sünde.

    Nun, ich sage Ihnen: Jesus ist ans Kreuz gegangen, um allen zu helfen, um alle zu entsündigen. Das Einzige, was wir zu tun haben, ist ganz einfach von ganzem Herzen „Ja“ dazu zu sagen, umzudenken, Metanoia zu machen. Das ist es, und dann öffnet sich uns der Himmel, und dann ist der omnipräsente Gott uns nahe, denn er ist nicht fern von einem jeden von uns. Und er wohnt in den Herzen derer, die sich durch Jesus entsündigen lassen.

    Und wenn Sie das tun, also sich von Jesus entsündigen lassen, dann wohnt Jesus in Ihrem Herzen. Ach, was bin ich froh. Als Student, vor vielen, vielen Jahren, in Oxford, habe ich das gelernt, und ich erfahre es seitdem jeden Tag. Sie können das auch, aber schieben Sie es nicht auf und ignorieren Sie ihn nicht.

    Sagen Sie aus tiefstem Herzen zu ihm: „Herr Jesus, ich sehe, dass ich die Welt rational nicht erfassen kann ohne dich vorauszusetzen. Bitte hilf du mir, dich zu erfahren, indem ich das Gesetz der Sünde wegnehme, die ein Ereignishorizont ist zwischen mir und dir.“ Ich danke Ihnen allen recht, recht herzlich für Ihre Geduld mit mir heute Abend. Vielen Dank.

    Wir sollten demnach mehrdimensional denken lernen, dann ist uns auch das Geistige etwas begreif- und ergreifbarer geworden, hofft ganz dimensional –
    Gerd 🙂

  • Argentum
    September 30, 2015

    Lieber Gerd,
    jetzt habe ich mich durch den langen Text gearbeitet. :O
    Es ist teilweise schwere Kost ( Physik), aber er bringt es auf unterhaltsame Weise näher und ich bin Dir sehr dankbar fürs posten.

    Die Flachländer sind mir auch geläufig und es erklärt sehr schön unser Dilemma.
    Es macht auch die “ übernatürlichen“ Erscheinungen in der Bibel verständlicher und hilft bei zweifelnden Menschen, die die Bibel für ein Märchenbuch halten eine Brücke zu bauen.
    Aber letztendlich muß wohl im Herzen die Demut und Bereitschaft für den Glauben vorhanden sein…

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Argentum
    September 30, 2015

    Ich nochmal:-)
    Wollte noch nachtragen, daß die Verbindung mit Jesus im Vortrag mich sehr berührt hat.
    Danke.

    LG ( in der Späte der Nacht)
    Argentum

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Argentum,

    wenn wir nun so unbegreifliches, durch Menschen experimentell nahe gebracht bekommen, dann wird sogar irgendwie begreiflich, dass Gott die Zeit sogar „verkürzen“ kann. Wie kann man den unendlichen Raum durchreisen? Lichtgeschwindigkeit ist dort, irdisch verglichen, eine Schnecke. Beamen eines Geistes, ist kaum möglich, aber möglicherweise gibt es „Abschneider“ für die Reise?

    Vielleicht muss man die „universelle Bergstraße“ nicht über die Serpentinen rauf, sondern nimmt einfach die Luftlinie 😉

    Es gibt verschiedene Abkürzungen, so fragt die KOSMOLOGIE – Ist das Universum leicht gekrümmt? – von Robert Gast (googlen hilft)

    Nun weiter im Vortrag unseres gläubigen Dreifachdoktors, ich habe ein paar Absätze übersprungen. Wir kommen nun zum gekrümmten Licht, das ist aber nachgewiesen 🙂 (Hervorhebung ist von mir!)

    …Jetzt kommt der zweite Teil dieses Versuches. Sie wissen, meine sehr verehrten Damen und Herren, falls es nicht zu lange her ist, seit Sie Physikunterricht hatten. Sie wissen, dass Licht aufgefasst werden kann… Es ist wie mit der Immanenz und der Transzendenz. Licht kann aufgefasst werden wie Partikel, kleine Partikel, oder wie Wellen, eine Wellenfunktion oder Partikel. Nun, man demonstriert, dass Licht Gewicht hat. Haben Sie das verstanden? Das Licht hat Gewicht.

    Folgendermaßen: Man hat es getan, als ich noch ganz jung war. Man hat Licht an einem Stern, an der Sonne, vorbei geleitet. Normalerweise geht Licht in geraden Linien, nicht wahr? Okay? Sie wissen das. Licht guckt nicht um die Ecke. Man muss freie Sicht haben, wenn man um die Ecke schauen will, nicht wahr, aber beim Licht ist das normalerweise nicht der Fall. Aber wenn Licht gerade über eine Solarmasse von 1,4 geht, und gerade weil das Licht Gewicht hat, wird es dann von der Gravitation der Sonne angezogen, und das Licht wird verbogen. Also, es gibt einen Brechungsindex. Nun, passen Sie auf! Wenn Licht über einen Pulsar geht, und der Pulsar ist unsagbar viel schwerer als die Solarmasse, wird das Licht gar sehr verbogen. Denn die Gravitationsmasse in dem Pulsar ist viel, viel wirksamer bei der Verbiegung des Lichtes als bei dieser diffusen Masse da oben, bei dieser Solarmasse.

    Jetzt kommt die dritte Stufe, und dann werden Sie erkennen, was ich Ihnen sagen will. Diese Autokompression, dieser Autokollaps, geht weiter. Also, die Solarmasse, die Sonne, kollabiert zu einem Pulsar. Aber der Pulsar ist ungeheuer viel schwerer, komprimierter, als die Masse hier und die Masse dort. Die kollabiert in sich und die kollabiert in ein schwarzes Loch. Und Sie haben sicher in den letzten Jahren viel von schwarzen Löchern in den Zeitungen gelesen. Das ist ein Autokollaps und die Materie zieht sich an und zieht sich an, und weil sie immer schwerer wird, immer konzentrierter wird, nimmt die Gravitation, die Konzentration, immer mehr zu, bis der Autokollaps so weit geht, dass das schwarze Loch dazu neigt, unendliche Gravitation zu besitzen, und zu keiner Dimension fähig zu sein. Das heißt, dass es zu unendlicher Gravitation und zum Verschwinden neigt, und auch dazu neigt, keine Dimension zu haben. Also, der Autokollaps geht so lange weiter, bis man ein schwarzes Loch hat. Und je mehr man da hinein speist, in dieses schwarze Loch, desto schwerer und kleiner wird es.

    Wie Pharaos Kühe, nicht wahr? Sie wissen, dass Pharaos Kühe… Je mehr sie gefressen haben, die Dünnen, desto dünner wurden sie. Leider ist das bei uns nicht so, nicht wahr? Wenn wir das gleiche probieren, expandieren wir leider, aber beim schwarzen Loch… Je mehr sie zu sich nehmen, desto kleiner werden sie. Nun, hier haben Sie ein unvorstellbares Gravitationsfeld. Probieren wir jetzt noch einen letzten Versuch aus. Wir leiten Licht in die Nähe von einem schwarzen Loch. Und weil die Gravitation so stark ist, wird das Licht verbogen. Passen Sie auf! Kommen Sie ein bisschen näher, hier wird das Licht mehr verbogen. Und wenn Sie dahin kommen, gibt es eine Stelle, wo das Licht in eine Umlaufbahn kommt. Also, das Licht geht in einer Umlaufbahn um das schwarze Loch.

    Wie die Astronauten, Irving, der hier war und ein Freund von uns ist, das auch beim Mond getan hat. Er kam nahe genug heran, die Geschwindigkeit war richtig, und auf einmal gingen sie um den Mond herum und sie wären jetzt da gewesen, nicht wahr? Wenn sie nicht hätten beschleunigen können, um rauszukommen, oder hätten bremsen können, um auf den Mond zu fallen. Sie haben gebremst und dann beschleunigt, gebremst, um auf den Mond zu kommen, und dann wieder rauszukommen. Nun, wenn das Licht bei diesen Verhältnissen in eine Umlaufbahn kommt, hat das eine große Folge. Ich sehe Sie, weil das Licht von Ihrer Stirn reflektiert wird. Ich sehe die Lichter, weil das Licht direkt in meine Augen fällt. Aber wenn das Licht hier in eine Umlaufbahn gekommen ist, wird nichts reflektiert und nichts emittiert, ausgegeben. Und deshalb wird alles, was in die Nähe der Umlaufbahn kommt, unsichtbar. Alles wird bei dieser Umlaufbahn unsichtbar. Also, das ist die Tarnkappe von den alten Fabeln.

    Tatsächlich, wo die Lichtgeschwindigkeit von der Gravitation in Schach gehalten wird, so dass das Licht nur zirkuliert und nicht abgeht, und man eine Botschaft durch das Licht bekommen kann, da wird alles unsichtbar. Also, prinzipiell wird alles in der Nähe von einem schwarzen Loch unsichtbar. Das ist das Erste, was ich Ihnen sagen wollte. Zweitens, das ist sehr wichtig: Wenn man mit einer Atomuhr in die Nähe diese Umlaufbahn käme, dann würde, je näher die Atomuhr der Umlaufbahn käme, die Zeit entsprechend langsamer laufen, fließen. Wenn die Atomuhr zur Umlaufbahn kommt, stoppt die Zeit und wird nicht mehr gelesen. Die Zeit stoppt, sie fließt dort nicht mehr. Das ist eine ganz große Erkenntnis der modernen Zeit, dass es Dimensionen gibt, wo die Zeit nicht mehr fließt.

    Nun, unsere Dimension ist eine Dimension von Materie und von Zeit. Wir sind ein Raum-Zeit- Kontinuum, wie Einstein sagte. Und hier haben wir jetzt einen Platz erreicht, an dem die Zeit stoppt. Ob innerhalb dieser Grenze die Zeit rückwärts läuft, wissen wir nicht. Es könnte sein, dass da alles jünger wird, nicht wahr? Wir könnten dort nicht leben, es wäre zu viel Energie vorhanden. Die Physiker wissen das sehr wohl und stehen dazu. Wissen Sie, der Fluss der Zeit, wenn er stoppt, ist eigentlich ewige Gegenwart, und ewige Gegenwart hat einen anderen Namen: Ewigkeit. Nur ist das Wort „Ewigkeit“ vorbelastet. Ich habe es deshalb bis jetzt nicht benutzt.

    Aber wenn die Zeit stoppt, sind Sie außerhalb unserer Dimension von Zeit und Materie. Ich habe bis jetzt nur die Zeit behandelt. Die Zeit stoppt dort, und da sind wir am Ende unserer Dimension. Das ist eine allgemein anerkannte Grenze unserer Dimension. Nun, wenn man Materie wie Licht oder irgendeine andere Materie da hinein speist, wird die Materie alle Eigenschaften verlieren, die wir kennen. Die Wertigkeiten, zum Beispiel von Kohlenstoff, hören dort auf. Wenn man Antimaterie dort hinein speist, hören die Eigenschaften von Antimaterie auf. Was da passiert, weiß kein Mensch. Aber man weiß, dass das eine Grenze von Materie ist. Nun, Sie können Materie ohne Zeit nicht haben, und Sie können auch Zeit ohne Materie nicht haben. Und so sind wir hier ans Ende, an eine Grenze, an eine Barriere in unserem Raum-Zeit-Kontinuum gestoßen.

    Nun, das Vierte ist noch wichtiger. Weil nichts aus dieser Überdimension herauskommt, hat man keine Strahlen oder keine Kanäle, um Informationen aus einem schwarzen Loch herauszuziehen. Ich weiß, es gibt da theoretische Sachen, die ich privat mit Ihnen diskutiere, aber jetzt für heute Abend, für meine Zwecke, sagt man, dass man hier am vierten Punkt, sind Sie mit mir, eine kosmische Zensur erreicht. Es ist wie das Grab. Wissen Sie, Sie sehen einen Menschen im Spital liegen. Wollen wir sagen, er hat Krebs, oder wollen wir sagen, er hat einen Herzinfarkt. Und er liegt da, und Sie reden mit ihm, und dann gibt es auf einmal ein Zucken um seinen Mund und es sieht so aus, als ob er lächeln würde, aber er lächelt nicht. Er ist tot. Dieser Mensch ist nicht vernichtet worden, er ist über einen Ereignishorizont gegangen. Früher konnten Sie bis zu diesem Punkt mit ihm reden, und jetzt kommt keine Information mehr zurück.

    So ist das Grab ein sehr gutes Sinnbild für einen Ereignishorizont. Ein Mensch passiert im Sterben einen Ereignishorizont, außerhalb der Zeit, in die Ewigkeit. Genauso ist es hier: Die Grenze zwischen einer Dimension, die Zeit und Materie hat, und einer anderen Dimension, die nicht Zeit und Materie hat. Die Wissenschaftler wissen das heute sehr wohl, aber sie reden wenig darüber, denn es bringt große Komplikationen, wenn man es sagt. Die wissen sehr wohl, dass die materialistische Einstellung falsch ist. Oder sollte ich lieber mangelhaft anstatt falsch sagen, um lieb zu sein? Mangelhaft. Denn es gibt die Möglichkeit von unendlich vielen anderen Dimensionen mit oder ohne Zeit. Hier habe ich eine ohne Zeit und ohne Materie genommen.

    Aber das Fünfte und Sechste muss ich schnell durchnehmen. Innerhalb von diesem schwarzen Loch, die Kalkulationen sind vor zwei Jahren veröffentlicht worden, gibt es unendlich viele Wege, „Tunnels“ nennt man sie auf Englisch, Wege von einem schwarzen Loch in unendlich viele andere Dimensionen, so viele Sie wollen. Computer in der Mathematik und Physik haben das beide ausgearbeitet. Innerhalb eines Schwarzen Loches gibt es so viele Wege, dass man sie unendlich nennt, in andere Welten, andere Dimensionen. Die Wissenschaftler wissen das, und doch werden unsere Universitäten auf der ganzen Erde vom krassesten Materialismus beherrscht. Das hat nichts mit Religion zu tun, sondern mit der Wissenschaft.

    Wir wissen, dass es Ewigkeiten gibt. Wir wissen, dass es Stellen gibt, an denen keine Materie vorhanden ist, wie wir sie kennen. Wir wissen, dass es Gebiete gibt, innerhalb der Realitäten dieses Universums, die nicht zeit- und raumbedingt sind. Das ist kein Problem. Und das Letzte, was ich sagen muss, das wird Sie auch interessieren, und vergleichen Sie das mit dem, was die Bibel sagt. Wenn man einmal innerhalb eines solchen Ereignishorizontes wäre und getrennt wäre von Raum und Zeit… Wenn man sich einmal innerhalb von so etwas befinden würde… Man könnte dort natürlich nicht leben, aber theoretisch gesehen braucht es eine Ewigkeit an Zeit, um von Oberfläche zu Oberfläche zu gelangen. Das Resümee ist sehr einfach: Es gibt dort keine Zeit, und deshalb kann man nie wieder herauskommen. Das könnte man unter den Umständen nicht, weil die Zeit nicht mehr fließt. Und wenn die Zeit nicht mehr fließt, und Sie Progression machen wollen, bitteschön, da sind Sie drin.

    Viele denken, dass das von dem Grab ein ganz gutes Beispiel ist. Aber ich glaube, dass wenn man das schwarze Loch mit einem Grab vergleicht… ich sage nicht, dass ein schwarzes Loch ein Grab ist, ich sage auch nicht, dass ein schwarzes Loch die Hölle ist, das liegt mir fern. Das ist ein Beispiel, das ist eine Denkübung, nicht wahr, damit wir verstehen, was die Transzendenz bedeutet. Nun, wenn es solche Dimensionen gibt, überlegen Sie, was das bedeutet. Ich glaube, dass wenn ein Mensch stirbt, dann passiert er einen Ereignishorizont. Er wird nie wieder so zurückkommen so wie er jetzt ist. Das ist eine Einbahnstraße. Jesus sagte, er habe die Einbahnstraße des Todes… Ich sage in keiner Weise, dass der Tod ein schwarzes Loch ist. Es ist nur eine Denkübung.

    Aber Jesus ging hinein und er sagte: „Das Totenreich ist eine Einbahnstraße, weil das, was die Seele im Totenreich hält, die Macht der Sünde ist.“ Das, was einen Menschen im Gefängnis festhält, ist seine Schuld. Wenn er für seine Schuld büßen muss, wollen wir sagen, er hat eine Million Franken veruntreut, nicht wahr, und da sitzt er hinter Gittern. Es sind nicht die Gitter, die ihn dort festhalten. Es ist die Macht des Gesetzes, die ihn hält. Mit einer Säge könnte er die Gitter schon durchsägen, nicht wahr, und rauskommen, aber die Macht des Gesetzes hält ihn aufgrund seiner Schuld dort fest. So ist es auch mit der Macht des Todes.

    Jesus hat gesagt: Wenn ein Mensch stirbt, dann ist das, was ihn im Totenreich hält, die Macht seiner Schuld. Und das scheint mir sehr resonable zu sein. Und als Jesus da hinein ging, hinter diesen Ereignishorizont, den wir den Tod nennen können, wenn wir wollen… Er ging hinein, und war drei Tage an diesem Ort der Toten. Und der Tod konnte ihn nicht halten, weil er die Schuld, für die er gesühnt hatte, für mich und für Sie und für die Sünden der ganzen Welt bezahlte. Und als die Schuld der Sünde bezahlt war, da war er frei, wieder herauszukommen aus diesem Gefängnis, wenn Sie so wollen. Nun, Jesus hat gesagt: Weil er dort hineingegangen ist, ist er der Erste von den Toten. Weil er herauskommen konnte, hat er es bewiesen.

    Denn die Macht des Todes ist doch die Sünde. Das wissen wir doch alle. In meinem Herzen weiß ich das und Sie wissen es auch. Menschen haben weniger Angst zu sterben, wenn sie keine Angst vor ihrem eigenen Gewissen, vor dem Gericht Gottes, haben. Ich weiß, wie das ist. Ich habe sehr viele Menschen sterben sehen. Und das ist die Macht des Todes. Nun, Jesus hat dem Tod die Macht genommen, und alle, die vom Tod gefangen waren, freigelassen, weil er den Preis der Schuld bezahlt hat. Und so war die Rechnung quittiert, und er konnte herauskommen und er nimmt alle, die dort hinein gehen, mit hinaus, die sich darauf verlassen, dass er das für sie getan hat. Gut und schlecht, reich und arm. Für die tut er das.

    Nun, er hat gesagt, dass er den Schlüssel zum Totenreich hat. Er geht dort ein und aus und diejenigen, die im Herrn gestorben sind, die sind getröstet von ihren Werken. Und die ruhen von ihren Werken, weil Jesus dort ein und aus geht, und wenn sie sterben, sind sie außerhalb des Leibes und beim Herrn. Das glaube ich fest. Ich habe sehr viele Erfahrungen mit sterbenden Menschen gehabt, die das auch erfahren haben. Wissen Sie, einen Menschen sterben zu sehen, der diese Dinge weiß, ist ganz anders, als einen Menschen sterben zu sehen, der von diesen Dingen nichts weiß oder gegen sie rebelliert. Wir kommen alle dort hinein. Kein Einziger in diesem Zimmer wird in hundert Jahren noch hier sein. Wir kommen alle dort hinein. Es hat keinen Sinn, dagegen zu rebellieren. Wir müssen uns nur auf die Reise vorbereiten, die wir machen können.

    Nun, wenn Jesus dort hineingekommen ist und dort ein und aus geht… Das macht es möglich, dass er im Totenreich ist. Und ich glaube, dass er da ist. Wir haben gesagt: Gehe ich in den Scheol, in das Totenreich, siehe: Du bist da! Und ich bin froh, Ihnen diese gute Botschaft sagen zu können. Dass dem Tod die Macht genommen worden ist, weil Jesus da hineinging und für das bezahlte, was mich dort gefangen hält, gefangen halten würde. Aber dann überlegen Sie, was das für mich im Hier und Jetzt bedeutet. Wenn Jesus tatsächlich omnipräsent ist, sind diese anderen Dimensionen um uns herum wie eine große Wolke von Zeugen.

    Darf ich versuchen, Ihnen das schnell mit einem anderen Bild klar zu machen? Wollen wir sagen, dass wir, jetzt wo Ihnen die Dimensionen etwas geläufiger geworden sind… Wollen wir sagen, wir haben ein Reich von zwei Dimensionen. A, B, C, D, also eine Ebene. Und diese Ebene heißt Flachland. Also, darin wohnen Wesen, die intelligent sind. Flachländer. Und die führen ein schönes Leben, aber sie wissen überhaupt nichts von Höhe oder Tiefe. Sie kennen nur Länge und Breite. Höhe ist denen unbekannt. Tiefe ist denen auch unbekannt. Die sind zweidimensional.

    Nun, wenn diese Wesen hier, diese Flachländer, wenn durch ihr Land ein EF gezogen wird… EF, sind Sie mit mir? EF. Ich erwarte, dass Sie „Amen“ oder so etwas sagen, damit ich weiß, dass Sie nicht schlafen, denn das wäre gerade jetzt eine Katastrophe. EF wäre was in unserem Jargon von heute Abend? Was wäre das in unserem Jargon von heute Abend? Die Linie EF? Mal sehen, ob Sie verstanden haben, was ich Ihnen sagen wollte. Es wäre ein Ereignishorizont, nicht wahr? Denn sie können nicht herüberschauen, sie haben keine Höhe. Und sie könnten nicht hinunter graben, denn sie haben keine Tiefe. Das wäre eine absolute Grenze, die sie nicht überwinden können. Ein Ereignishorizont…

    Gut verkraftet? 😉

    Vielleicht kehrt der Geist der Verstorbenen nach außerhalb unseres Kontinuums und kehrt erst bei Jesu Wiederkommen in die vorbestimmte Dimension, die ihm 1) von Gott gegeben wurde…

    … oder 2) andererseits, wo er schon vorher materiell existierte und nur dort für immer leben will? Aber, ist denn d a s erstrebenswert, das Fleisch wird immer neu, aber in der Ewigkeit dieser Dimension, wird doch die Erdverbundenheit – in den Millionen Jahren: zum Gefängnis! Urlaub, vom Weltall aus auf die Erde materiell gebeamt – dann bin ich dabei 🙂

    Im geistigen Bereich erlebt der „Berufenen und erwählte“ die Herrlichkeit Gottes!
    – Paulus:

    Römer 8: 21 auf Hoffnung, daß auch selbst die Schöpfung freigemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbnisses zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
    5: 2 durch welchen wir mittelst des Glaubens auch Zugang haben zu dieser Gnade, in welcher wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.
    15: 7 Deshalb nehmet einander auf, gleichwie auch der Christus euch aufgenommen hat, zu Gottes Herrlichkeit…

    Vortragsende folgt
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  • Gerd
    September 30, 2015

    Guten Abend Ede,

    dieser Aussage kann ich nicht ganz folgen:

    „Wenn es geschrieben steht, dass Israel eine Decke des Nicht-Verstehens übergezogen ist und sie deshalb Jesus als ihren Messias nicht erkennen, so ist es nicht Jehovas Schuld, als habe er ihnen diese Decke übergezogen, um sie dort bis zu seinem Zeitpunkt zu belassen.“

    Kennst du nicht die unzähligen Strafen die von JHWH kamen, weil Israel so oft versagte? Die „Decke“ ist eine weitere Strafe und wird, wie angekündigt, weggetan werden. Wer tut sie weg? Israel selber?

    Römer 11: 20 Recht; sie sind ausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben…
    21 denn wenn G o t t der natürlichen Zweige nicht geschont hat…
    26 und also wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: „Es wird aus Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;
    27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn i c h ihre Sünden wegnehmen werde“.
    28 Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte, um der Väter willen.

    Vorher geschieht noch das:
    25 Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, b i s die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;

    Wenn diese Herauswahl (pleroma) abgeschlossen ist, dann wird, nach meiner Annahme, Israel wieder als Volk auf ERDEN führend sein.
    Die Auserwählten aus Israel und den Völkern werden dann eingesammelt sein, das Gnadenzeitalter wird abgeschlossen.
    Der Messias und seine Mitverbundenen werden über (epí – kann auch mit „auf“ übersetzt werden) die Erde regieren.

    Abendgruß!
    Gerd

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Gerd,
    bin gespannt, wie der Vortrag weitergeht.

    Du spricht das Experiment an, daß mit Quantenverschränkung erklärt wird. Faszinierend, oder?
    Habe gerade nochmal ein Interview mit ihm nachgelesen und war ganz baff, daß er genau das anspricht, worüber ich auch schon beim Thema “ Information“ nachgedacht hatte, nämlich, das am Anfang das Wort war ( wobei wir natürlich an den “ Werkmeister“ denken, aber das eine muss das andere nicht ausschließen).

    „Anton Zeilinger: Wenn man ein Teilchen misst, nimmt es bei der Messung eine Eigenschaft an, und das andere, beliebig weit weg, nimmt im selben Moment ebenfalls die entsprechende Eigenschaft an, obwohl zwischen den Teilchen keine Verbindung besteht. Man kann dafür keine Erklärung geben im Rahmen des üblichen Weltbildes. Das ist ein rein quantenphysikalisches Phänomen. Mathematisch kann man es hervorragend beschreiben, es ist kein Problem der Theorie. Das Problem ist das konzeptive Verständnis: Was erzählt uns das über die Welt?

    Information
    Anton Zeilinger, geboren 1945 in Ried im Innkreis, ist international als Experimental- und Quantenphysiker bekannt. Seine Experimente zur Quantenteleportation trugen ihm den Spitznamen „Mr. Beam“ ein. Er leitet das Institut für Quantenoptik der Akademie der Wissenschaften und ist Professor an der Universität Wien.
    Eine Entwicklungsrichtung besagt, wichtiger als die Konzepte Raum und Zeit sei das Konzept der Information, und Information ist offenbar unabhängig von Raum und Zeit. Das heißt, die Information liegt vor, dass die beiden Systeme gleich sein müssen, auch wenn sie vor der Beobachtung noch keine vordefinierten Eigenschaften besitzen und obwohl sie keine Verbindung haben.

    Für mich deutet das in die Richtung, dass Information fundamentaler ist als alle anderen Konzepte. Schon das Johannes-Evangelium beginnt mit „Am Anfang war das Wort“. Das kann ich auch mit Information übersetzen.“

    Oder auch:
    Hebräer 11,3

    Durch solches Vertrauen gelangen wir zu der Einsicht, dass die ganze Welt durch das Wort Gottes geschaffen wurde und alle sichtbaren Dinge aus Unsichtbarem entstanden sind.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    September 30, 2015

    Liebe Argentum,

    mit Bezugnahme auf Joh. 1:1,2 bringe ich Ps. 19 mit auf die Bildfläche. Dieser Text ist – anlehnend auf die hier erwähnte Quantenphysik – eine Bibelstelle, die sicherlich gutes Potential in sich trägt.

    Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe zeigt, dass es das Werk seiner Hände ist. Ein Tag erzählt es dem anderen, und eine Nacht gibt es der anderen weiter. Sie tun es ohne Worte, kein Laut und keine Stimme ist zu hören. Und doch geht ihre Botschaft über die ganze Erde, ihre Sprache bis zum Ende der Welt. Gott hat der Sonne ihren Ort am Himmel gegeben. Von Horizont zu Horizont vollführt sie ihren Lauf, nichts kann sich vor ihrer Glut verbergen. Das Gesetz des Herrn ist vollkommen, es stärkt und erfrischt die Seele. Was der Herr in seinem Wort bezeugt, darauf kann man sich verlassen, auch einem Unerfahrenen wird dadurch Weisheit geschenkt. Die Anordnungen des Herrn sind wegweisend und erfreuen das Herz. Das Gebot des Herrn ist klar und deutlich, es schenkt neue Einsicht. Ehrfurcht vor dem Herrn ist rein, in Ewigkeit bleibt sie bestehen. Die Ordnungen des Herrn sind zuverlässig und entsprechen der Wahrheit, sie sind ausnahmslos gerecht. Wertvoller als Gold sind sie, kostbarer als eine Menge von feinstem Gold; sie sind süßer als Honig, ja, süßer noch als Honig, der aus der Wabe fließt.

    „Die Ordnungen des Herrn sind zuverlässig und entsprechen der Wahrheit“ sagt der Psalmist und die Botschaft des „WORTES“ (Jesus) bezeugen das nur zu gut!

    Wie lesen wir in Ps. 115:16? Der Himmel gehört allein dem Herrn, die Erde aber hat er den Menschen anvertraut. Sollten wir damit nicht „Bodenbeständig“ bleiben? Ich denke doch.

    Damit sende ich „Irdische Grüsse“,
    Athalja

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Athalja,
    ja der Psalm ist wunderschön und sehr passend. Danke 🙂

    Zum Thema vielleicht auch noch:

    Psalm 139,13-18
    13 Denn du bildetest meine Nieren. Du wobst6 mich in meiner Mutter Leib. 14 Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl. 15 Nicht verborgen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewoben7 in den Tiefen der Erde. 16 Meine Urform8 sahen deine Augen. Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war. 17 Für mich aber – wie schwer9 sind deine Gedanken, Gott! Wie gewaltig sind ihre Summen! 18 Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • mitto
    September 30, 2015

    Lieber Freund Gerd u. Alle, den wahren hochheiligen Gott suchenden Freunde, seid herzlich gegrüßt.
    Dein Beitrag zeigt den aufrichtigen Wunsch, vieler ordentlicher Menschen bei BI. die Wahrheit erkennen zu können.
    Du bringst laufend gute Gedanken mit ein, bei euren Überlegungen, bei Betrachtungen biblischer Themen. Sehr treffend hast Du diesen Umstand der Strafen Gottes für sein Volk korrigiert.
    <Kennst du nicht die unzähligen Strafen die von JHWH kamen, weil Israel so oft versagte? Die “Decke” ist eine weitere Strafe und wird, wie angekündigt, weggetan werden. Wer tut sie weg? Israel selber?<
    Nur Heute ist dies anders, Heute sind es die Menschen, die nur durch die Erkenntnis aus Gottes Wort folgendes beachten sollten. Der Schleier der Unkenntnis der schon tausende von Jahren, auf der Menschheit liegt, wird nur durch folgende Einhaltung der Bibelstelle aufgehoben. Denkt an die Sprachverwirrung, sie ist noch Heute eine schwere Bürde für die Menschheit als Strafe.
    In 2. Kor. 3:16 wird zur Umkehr zu den hochheiligen Gott „JAHWAH“ geraten. Der wahren Namen des hochheilige Herr „JAHWAH“ ist der GEIST, u. wo der GEIST des Herrn wirkt, da ist FREIHEIT.
    Solange Ihr falsche Götternamen anruft, wie Jehova, JHWH, Jahwe, Jesus, gibt es keine geordnete einheitliche Glaubens Gemeinschaft. JHWH ist kein Name sondern aus diesen Konsonanten, leitet sich der wahre hochheilige Gottes Name „JAHWAH“ ab. Auch das Wort Jesus, ist eine griechische Übersetzung aus dem hebräischen Wort, für unseren hochheiligen jetzt regierenden König „JAHSCHUAH“. ER wurde getauft mit den Namen Immanuel = Gott ist mit uns, Jahschuah = Gott JAH, rettet durch seinen Sohn.
    An der Menschheit kann man erkennen was die Anrufung mit den Worten Jesus, Jehova, Allah, usw. bewirkt. Uneinigkeit, Streit, bis zur Tötung in Namen Gottes.
    Liebe Grüße von mitto den Törichten nach 1. Kor. 1:27,.

  • edelmuth an Gerd
    September 30, 2015

    Guten Abend Gerd

    “Wenn es geschrieben steht, dass Israel eine Decke des Nicht-Verstehens übergezogen ist und sie deshalb Jesus als ihren Messias nicht erkennen, so ist es nicht Jehovas Schuld, als habe er ihnen diese Decke übergezogen, um sie dort bis zu seinem Zeitpunkt zu belassen.”

    Wenn es, wie du zugestehst, nicht Jehovas Schuld ist, dass den Israeliten eine Decke der Nichterkenntnis übergeworfen wurde, wessen Schuld ist es dann? Liegt es in Jehovas Verantwortung den Israeliten die symbolische Decke zu entfernen? Nein! Wenn du der Ansicht bist, dass den Israeliten die Decke eines guten Tages entfernt werden wird, wer macht es und wer ist für den Zeitpunkt verantwortlicht?

    Wenn niemand ohne die Anerkennung Jesus als Messias gerettet werden kann, so bedeutet die Decke der Nichterkenntnis für die Israeliten den Tod. Wer zögert mit der Entfernung der Decke und verhindert damit die Rettung der Israeliten? Jehova und Jesus sicherlich nicht!

    Ich habe in Israel noch niemanden mit einer Decke über den Kopf herum laufen sehen, außer die, die möglicherweise zu viel Sonne abbekommen haben. Könnte es sein, dass die Sache mit der Decke der Nichterkenntnis symbolische gemeint war und daher auch symbolisch zu verstehen ist. Ich bin mir absolut sicher, dass Jehova ihre Nichterkenntnis nicht veranlasst hat. Anderenfalls wäre es ein schlechter Witz, weil Jehovas Jesus beauftragt hat ihnen zu predigen.

    Ohne Jesu Anerkennung als Messias keine Rettung! Was sollte die Israeliten dann veranlassen Jesus als ihren Messias anzuerkennen, um gerettet zu werden? Vielleicht, wenn Jesus als siegreicher König gegen die Nationen vorgehen und mit ihnen gleich seine treuen Diener, die Christen, beseitigen würde, damit die Israeliten am Ende sagen können: „Unser Messias! Nur gut, das wir diesen Ketzer Jesus, der sich der Messias ausgegeben hat, an den Pfahl geschlagen haben“

    Nein Gerd! Deine These von der Wiederherstellung Israels als Gottes Volk ist ebenso abstrus wie die These vom Treuen und Verständigen Sklaven als Exekutive Jehovas.

    Ede

  • Gerd
    September 30, 2015

    Ein zutreffender Satz von dir, lieber Argentum:

    „Betrachtet man z.B. die Quantenphysik ( beim Erarbeiten eines leichten Verständnisses darüber qualmt der Kopf) mit einem offenen Geist, sieht die sogenannte Materie auch ganz anders aus“

    Die ersten Quanten-Versuche eines österr. Physikers (ich glaube er heißt Zeilinger) über die Donau in Wien bewies, dass auch Materie „gebeamt“ werden kann, dass erinnert an die Raumfahrten des Captain X und Mr. Spook mit den langen Ohren. Dort wurde viel gebeamt, nun mag sogar was dran sein das zu realisieren…

    Den Vortrag über die Gotteswohnung kann man sogar hören, wurde im Januar im Radio HBR gesendet:

    Wo wohnt Gott? – Arthur Ernest Wilder-Smith

    Mittwoch, 20.00 Uhr auf RadioHBR

    Dr. Dr. Dr. Arthur Ernest Wilder-Smith (* 1915; † 1995), war ein britischer Chemiker und Vertreter der biblischen Schöpfungslehre. Wilder-Smith studierte Chemie und Pharmakologie, worin er mehrere Doktor- und Professorentitel erhielt. Er hatte diverse Lehrstühle an europäischen und amerikanischen Universitäten inne. Zwischenzeitlich war er auch im Range eines Generals als Drogenberater für die NATO tätig. Er ist Autor und Co-Autor von mehr als 70 wissenschaftlichen Publikationen und mehr als 30 Büchern, die in viele Sprachen übersetzt wurden.

    Mir sandte den Vortrag der urige Ex-ZJ in der Schweiz, Victor Sasso. Ich besuchte ihn 2-mal in der Nähe von St. Gallen. Kennt ihn hier ein Mitleser? In seiner Nachbarschaft wohnte Ernest Wilder-Smith, der ihn oft besuchte und sie fachsimpelten zusammen, wobei Victor versuchte, damals noch als Zeuge, ihn für diese Organisation zu gewinnen, was nicht gelang 😉

    Fortsetzung Vortrags-Auszug:

    Nun, ich muss Ihnen jetzt klarmachen, wie das sein kann, dass er omnipräsent und auch omnipotent ist, allmächtig ist. Das müssen wir auch tun, aber es gibt sehr viele Menschen, besonders in der wissenschaftlichen Welt, die sagen: „Ja, aber hören Sie. Die Bibel lehrt ein dreistöckiges Weltbild. Also, dass Gott oben im Himmel ist und die Menschen auf Erden sind. Und unten, unter der Erde, ist der Teufel mit seinen Heerscharen, nicht wahr?“ Und dieses dreistöckige Weltbild wird von vielen aufgestellt, die das Heilige Wort Gottes verachten, um die Lehre der Bibel verächtlich zu machen. Dieses dreistöckige Weltbild, es ist zu einfach. Ich kenne viele fromme Leute, auch in Amerika, die an dieses Weltbild glauben. Gott ist oben, der Mensch ist auf Erden und der Teufel und seine Scharen, die Toten, sind in der Erde.

    Ein so naives Bild lehrt das Wort Gottes nicht, sondern es lehrt Immanenz und Transzendenz. Und das Problem ist, dass man dieses Bild von Transzendenz klarmacht, dass man es den Menschen wirklich anschaulich macht, dass man das versteht. Denn die Bibel sagt, dass Gott uns das Gehirn gegeben hat, damit wir lernen, zu verstehen. Sie denken nicht, dass Gott, der Schöpfer, Sie gemacht hat mit einer grauen Masse, die 33,3 Prozent Ihres Gesamtblutes von Ihrem Herzen nimmt. Umsonst. Ich meine, die Leber ist schon groß, bei vielen von uns zu groß, nicht wahr, wegen gewisser Sitten, die wir haben. Aber die Leber hat eine Funktion. Eine Überfunktion, wenn sie zu groß ist.

    Aber was ist die Funktion des Gehirns? Viele denken, dass wenn man Christ wird, dass man sozusagen das Gehirn einfach in den Bauch tun kann, und nicht mehr damit denken muss. Das Gehirn ist da und Gott bittet selber darum, Jesus hat es getan, und darum gefleht, dass das Verständnis, der Verstand, für diese Dinge geöffnet wird. Genauso wie eine gute Leberfunktion da sein soll, so muss auch eine gute Gehirnfunktion da sein, wenn wir vollkommene Menschen sein wollen. Sie dürfen nicht denken, dass das Christsein heißt, dumm zu sein. Denn der Umgang mit diesen Dingen verlangt eine ganze Masse von Hämoglobin und grauer Masse, um das zu verstehen. Plus der Heilige Geist, der uns die Fähigkeit gibt, überhaupt zu denken. Das glaube ich ganz fest.

    Nun, lasst uns das jetzt versuchen. Wenn das die Lehre ist von heute, dass das Hier und Jetzt, Zeit und Raum, alles ist, sind wir Materialisten und wir glauben nicht an Transzendenz. Die Bibel lehrt ganz klar, dass die Wirklichkeit transzendent ist. Es gibt Immanenz, das ist Zeit und Raum, aber es gibt auch Transzendenz. Wie wollen wir das verstehen? Nun, Sie finden… Sie vielleicht nicht. Aber als ich an die Universität ging, das war vor einigen Jährchen, nicht wahr, als mir das passierte. Da hat man auch an den Universitäten wie in Oxford über diese Dinge offen gesprochen. Heute tut man das nicht. Man redet nicht über diese Dinge, sie sind nicht der Mühe wert, sagt man.

    Ich will Ihnen jetzt sagen und zeigen, wie das wirklich ist bei den Wissenschaften in Bezug auf Transzendenz. Und wenn wir dann verstehen, soweit wir verstehen können, und es wird etwas, einige Kilojoules, Kalorien, brauchen, bis wir es tun. Wenn wir das tun, dann werden Sie finden, dass Gott Ihnen sehr nahe ist. Er ist nicht weit von einem jeden von uns. Es ist nur einen Schritt zwischen mir und ihm. Und deshalb mache ich mir die Mühe und es ist eine Mühe für mich und für uns alle, so zu denken, wie wir nicht gewohnt sind zu denken. Das will ich tun.

    Nun, in den Wissenschaften sind viele Versuche gemacht worden in den letzten zwanzig, dreißig Jahren, die uns dieses Problem „Wo wohnt Gott, wo ist die Transzendenz, wie soll ich das auffassen?“ klarer machen, als in den Zeiten des Materialismus von Darwin und von den anderen, die von diesen Dingen gar nichts gewusst haben. Ich will Ihnen einen Versuch nennen, den man gemacht hat in Cambridge vor zwanzig, ja, etwas mehr als zwanzig Jahren gemacht hat, vor fünfzehn, zwanzig Jahren gemacht hat, der Ihnen die Prinzipien klar macht, warum wir in Zeit und Raum leben können und nichts erfahren von dieser großen Transzendenz, in der Gott leben soll. Wenn ich Ihnen das klar gemacht habe, werde ich Ihnen sagen, warum wir nichts von diesen Dingen erfahren, so wie wir sie erfahren sollen.

    Nun, der Versuch, den ich Ihnen nenne… Es wird vielleicht zehn Minuten brauchen, bis ich diesen Versuch mit Ihnen zu Ende besprochen habe. Aber ich brauche jeden Schritt, um Ihnen dieses Problem klarzumachen. Wenn Sie einschlafen und Sie daran denken, was morgen zu tun ist in der Bank oder sonst, wo Sie sind, werden Sie einfach die Logik verpassen und durch die Sprossen der Leiter fallen, nicht wahr? Und wenn Sie durchgefallen sind, kann ich Ihnen nicht helfen. Sie schlittern da runter und da sind Sie verloren.

    Also, passen Sie auf! Ich versuche, es Ihnen so klarzumachen wie nur möglich. Der Versuch ist dieser von Lovell. Lovell ist der Astronom in England, der 1967 das erste Radioteleskop gebaut und in Betrieb genommen hat. Nun, er hat ein Teleskop gebaut, das nicht mit Lichtwellen sah, sondern mit Radiowellen. Das ist das Erste. Nicht mit Lichtwellen, wie wir normalerweise mit unseren Augen sehen, sondern mit Radiowellen, die für seine Zwecke geeigneter waren. Er hat dieses Teleskop gebaut und gegen die Krebsnebular gerichtet. Und kaum hatte er das getan, als er eine Botschaft in Codeform aus dem All zu hören meinte.

    Nun, wenn man meint, dass es da draußen Intelligenz gibt, dann meinen die Leute, dass die Marsmenschen kommen und es schlimmer machen als wir, nicht wahr? Die wollen unsere Erde in die Luft sprengen, bzw. den Mond sprengen, wollen den Mars verlassen, und wir haben Angst. Science-Fiction hat ihre Arbeit getan. Und als Lovell das getan hat, bekam er diese Botschaften, wie er meinte, aus dem All, aus der Krebsnebular, und sofort hat die englische Regierung ihm gesagt, er muss das geheim halten. Denn die Leute, besonders in Washington und New York, die würden meinen, dass die Marsmenschen kommen, nicht wahr, und das wäre doch schrecklich. Dann gäbe es dort eine Panik, denn die müssen böser sein als wir, und wir sind böse genug, nicht wahr?

    Was hat er gesehen? Ja, zuerst haben sie ihm einen Codenamen gegeben für dieses Projekt, dieses Experiment. Und der Codename hieß „LGM“. Sie wissen alle, was „LGM“ bedeutet. Es heißt „Little Green Men“. Die kleinen, grünen Männer. So haben sie sich das vorgestellt und sie hatten Angst, dass es eine Panik in der zivilisierten Welt gibt, weil eben diese Botschaften, wie sie meinten, vom Himmel kamen, von der Intelligenz aus dem All. Lovell ist nicht der Einzige, der gemeint hat, dass es da oben Intelligenz gibt. Es gibt sehr viele, die an extraterrestrische Intelligenz glauben. Ich bin neutral in dieser Hinsicht, ich weiß es nicht.

    Was hat er in Wirklichkeit gesehen? In Wirklichkeit hat Lovell ein Pulsar entdeckt, und ein Pulsar ist eine besondere Art von Stern. Und jetzt müssen Sie die Schritte ganz genau verfolgen. Wenn eine Solarmasse von 1,4 existiert, das ist ein Stern, eine Solarmasse. Ein Stern, 1,4-mal schwerer als unsere Sonne. Unser Stern, die Sonne. Wenn man so einen Stern hat, der 1,4-mal die Masse unserer Sonne hat, gibt es zwei Kräfte. Es gibt die zentrifugalen Kräfte, das heißt: Die Kräfte, die nach außen fliehen durch die Rotation. Und es gibt die zentripetalen Kräfte. Das sind die Kräfte, die nach innen ziehen. Und Außen und Innen neutralisieren sich, solange das Ding in der gleichen Größe bleibt. Die Kraft nach außen ist so stark wie die Kraft nach innen.

    Nun, es gibt Zeiten, zu denen die Anziehungskräfte nach innen plötzlich stärker werden als die zentrifugalen Kräfte nach außen. Sehen Sie, das ist unser Stern. Da sind die Kräfte nach außen und da sind die Kräfte nach innen. Nun, wenn die Kräfte, die nach innen ziehen, überhand nehmen, kollabiert der Stern auf sich selber. Aber dieser Kollaps ist nicht mehr ein Schieben der Moleküle und der Atome an sich, sondern eine Schrumpfung der Atome selbst. Also, die Orbitale werden durch diese Kräfte in sich selbst gedrückt, und diese Kompression ist unsagbar viel größer als die Kompression, wie wenn Sie Ihre Autoreifen aufpumpen.

    Wenn Sie die Reifen aufpumpen, schieben Sie die Moleküle näher aneinander und es entwickelt sich Wärme. Das wissen Sie doch alle. So weit haben Sie Ihre Erfahrungen mit der Physik, falls es nicht Ihr Autoservice für Sie tut, schon selber gemacht. Weil diese Kompression interatomar ist, also die Atome selber schrumpfen und kleiner werden, ist die Kompression riesig groß. Also, die Schrumpfung ist ungeheuer groß und der Stern, hier dieser Stern von 1,4 Solarmasse, kollabiert in sich selbst und bildet einen Pulsar. Und die Pulsaren, die Pulsaren sind sehr, sehr schwer. Sehr, sehr schwer, und rotieren sehr schnell.

    Nun, wenn sie rotieren, schneiden sie magnetische Felder, wie ein Dynamo das tut, und wenn sie die magnetischen Felder schneiden, geben sie Laute von sich, die sich anhören wie ein Morse-Code. Und diese schnelle Umdrehung von diesem riesigen, schweren Stern erzeugte die Laute, die Lovell gehört hatte. Und ein Pulsar-Stern… Hören Sie zu, dies ist wichtig, damit Sie unser Problem am Ende verstehen. Ein Pulsar-Stern, man kann ihn auch Neutronenstern nennen oder Weißer Zwerg, ist eine Billion-mal schwerer als Wasser. Haben Sie das registriert? Können Sie sich das vorstellen? Reicht die graue Masse dafür aus? Eine Billion-mal schwerer als Wasser. Denn Sie wissen, ganz klar, nicht wahr, Sie haben eine klare Vorstellung davon. Ein Teelöffel voll wiegt eine Billion amerikanische Tonnen. Ein Teelöffel voll. Eine Billion amerikanische Tonnen. Es gibt nichts in Zeit und Raum, das stark genug wäre, um so etwas zu halten…

    Kann ich fortsetzen wenn es der BI-Chefredakteur es gestattet 🙂

    Daher musste auch Paulus in den „dritten Himmel“ in diesem Zustand verstand er, dass die Gläubigen, die durch den hlg. Geist des Vaters in der Auferstehung hin zur Familie Gottes geistig verwandelt werden, dem Erstgeborenen GLEICH sein werden, wie es zu lesen ist.
    Da mag das Fleisch wider den Geist streiten, das ist aber k e i n e moralische Wertung, sondern der nachfolgende Text zielt eher auf die künftige Zustandssehnsucht, für die die sie HABEN, Römer 8:

    5 Denn die, welche nach dem Fleische sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, welche nach dem Geiste sind, auf das, was des Geistes ist.
    6 Denn die Gesinnung des Fleisches ist der Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden;
    7 weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft ist gegen Gott, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie vermag es auch nicht.
    8 die aber, welche im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen.
    9 Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
    10 Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.
    11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesum aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christum aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.

    Genug! Schönen Freitagabend wünscht
    Gerd

  • Gerd
    September 30, 2015

    Hallo Argentum,

    genau auf die von dir genannte Thematik zielte ich ab. Zu dieser hatte ich vor einigen Jahren einen Schriftwechsel mit einem Noch-ZJ geführt, Auszug:

    Die Bibel (Gott) fordert den Menschen zur Umkehr (Buße) auf. Das bedeutet nicht nur Hinwendung zu Gott, sondern auch Abkehr von seinen bisherigen bösen Wegen. Das bedeutet aber, der Mensch muss ,Wollen‘ können. Jesus hat das immer wieder deutlich gesagt, dass Menschen ,nicht gewollt‘ haben, und noch im letzten Buch der Bibel werden Menschen aufgefordert: ,wer da w i l l , der komme‘.

    So sehr wir von uns aus unfähig sind, Gottes Willen zu tun, und regelmäßig an unserem sündigen Wesen scheitern, so wenig können wir uns damit entschuldigen. So sehr umgekehrt nicht unser Können oder Versagen über unser Heil entscheidet, sondern ausschließlich Gottes Gnade, so wenig sind wir der Verantwortung für unser Tun enthoben. Gott hat den Menschen als ein ihm verantwortliches Gegenüber geschaffen. Er kann hören und antworten und hat einen Willen. Der Mensch kann wollen! Wer nicht will, kann auch nicht können und muss die Konsequenzen tragen.

    Von daher ist es nur folgerichtig, wenn Gott in der Vergangenheit Menschen und Völker zur Rechenschaft gezogen hat. Dennoch spricht die Bibel auch von Erwählung, Vorauserkennen usw. Ich zitiere hier das Biblisch-Theologische Handwörterbuch von Osterloh und Engelland:

    ,Wir können von Gottes Wirken und des Menschen Verantwortung also nur
    dann in rechter Weise reden, wenn wir das Ärgernis [gemeint ist der scheinbare logische Widerspruch] dieser beiden Aussagen auf uns nehmen. Das heißt aber, dass wir keine von ihnen zugunsten der anderen verkürzen oder beseitigen dürfen. Wir müssen lernen, in beiden Aussagen zu denken und zu leben, und müssen darum auch die Verkündigung von beiden Grundaussagen bestimmt sein lassen. Die Gemeinde hat das Recht darauf, das Evangelium in beiden Formen zu hören, und die Pflicht, das Ärgernis ertragen und bejahen zu lernen.

    Die Verkündigung darf nicht in der einen Form erstarren, sondern muss von der einen Grundaussage in die andere übergehen und zu der lebendigen Bewegung zwischen beiden Aussagen gelangen, um so von Gottes Wirken und des Menschen Verantwortung zu reden, wie es das Neue Testament tut. ‚

    Die Baker ,Encyclopedia of the Bible‘ schreibt unter dem Stichwort ,foreordination‘ folgendes (Übersetzung von mir):

    Vorherbestimmung schafft für Theologie und für das normale menschliche Denken Probleme, besonders in Bezug auf menschliche Freiheit und Verantwortung und in Bezug auf den Gesichtspunkt der Vorherbestimmung die
    Rettung betreffend. Wie kann man Menschen verantwortlich machen für ihre Handlungen und Entscheidungen, wenn diese vorherbestimmt waren? …Der offensichtliche Widerspruch oder das Paradoxon bleibt ungelöst, weil unser menschliches Verständnis begrenzt ist. …Gottes Oberherrschaft kontrolliert die Ereignisse, die in der Welt ablaufen, aber Gott ist nicht verantwortlich für die Sünde. Er schuf menschliche Wesen, welche gegenüber Gott sowohl nein wie ja sagen können…‘.

    Noch mehr Kommentare verändern die Aussagen nicht; aber ich denke, dass
    auch Dein Text ein sehr hilfreicher Versuch ist, beide Aussagen der Schrift dem menschlichen Verständnisvermögen ein bißchen näher zu bringen, Darum Danke. Liebe Grüße… Zitatende
    —————-
    Mit anderen Worten: Für Gott ist unsere Zukunft bereits Vergangenheit. Somit ist auch unser Versagen in den nächsten Tagen bereits Geschichte – da muss man mal tief durchatmen…

    Wer sich gut mit solchen „überhimmlischen“ Dingen auskannte, war der 3-fach Doktor:

    Wo wohnt Gott?
    Arthur Ernest Wilder-Smith

    Abschrift eines Vortrages, gehalten im November 1984. (Auszüge)

    Der Zeitgeist heute ist natürlich materialistisch. Wir glauben, besonders in den Wissenschaften, dass unsere Realität, also die Wirklichkeit, die Realität von Zeit und Raum, in der wir leben… Wir neigen dazu, zu glauben, dass die Realität von Zeit und Raum alles ist. Stimmt es oder stimmt es nicht? Ich frage Sie, dann können Sie selber antworten.

    Haben Sie heute mit der Realität von Gott gelebt oder nicht? Denn wenn Sie heute durch den Tag gegangen sind ohne seine Gegenwart, sind Sie, sind Sie wirklich, ich sage das jetzt nicht, um Sie zu beleidigen oder sogar mich zu beleidigen, dann haben Sie materialistisch gelebt. Wenn Sie so leben, als ob Materie, Zeit und Raum alles sind, dann sind Sie, und wenn ich das tue, dann bin ich ein Materialist. Und der Zeitgeist ist materialistisch.

    Wir meinen, dass die Wissenschaft, die zu einem sehr großen Teil materialistisch ist, alles kann, und wir leben von dem, was wir bekommen können aus dieser Welt und wir glauben nicht so sehr an Metaphysik. Das heißt: Das, was außerhalb von Zeit und Raum ist. Denn wir glauben weniger an Transzendenz als an Immanenz. Ich muss ein bisschen wissenschaftlich werden, entschuldigen Sie mich. Denn wenn ich das nicht tue, sagen Sie: „Oh, der ist ein populärer Wissenschaftler. Oh, er hat zu viel mit Worten geredet, die wir nicht verstehen.“ Deshalb sage ich es so, wie die Wissenschaftler es auch sagen. Wir sind eher geneigt, immanent zu glauben als transzendent.

    Nun, ich bin der festen Überzeugung, dass die Wissenschaft heute, besonders die biologischen und die informationstheoretischen Wissenschaften, uns zwingen, an die Transzendenz zu glauben. Wir wissen, dass die Immanenz, das Hier und Jetzt, da ist. Aber wir wissen auch, wenn wir uns unsere Wissenschaften genau anschauen, dass die Transzendenz da ist. Nun, wenn es einen Gott gibt und er irgendwo wohnt… Wenn ein Gott eine Person ist, und es heißt doch in der Heiligen Schrift, dass wir in seiner Ebenbildlichkeit erschaffen worden sind. Also, wir sind Persönlichkeiten mit Leib, Seele und Geist. Und wenn Gott eine Persönlichkeit ist, die trinitarisch ist, also Vater, Sohn und Heiliger Geist, dann ist er auch eine Person.

    Nun, die Frage ist die: Wenn er nicht immanent ist, sondern transzendent ist, wo wohnt er? Es heißt: Er wohnt nicht weit von uns. Das ist das erste Zeichen des Sherlock Holmes. Er benutzt Zettel, nicht wahr? Er ist nicht weit von uns. Also braucht man nur durch ein Teleskop zu schauen. Das zeigt uns leicht die Weite, wo er sein könnte. Wo wohnt er denn, wenn das nicht weit weg ist von uns? Können wir eine wissenschaftliche Aussage machen? Eine wissenschaftliche Aussage, sehr pseudowissenschaftlich, war die von Gagarin. Damals, als er von der ersten Weltraummission zurückkam, nicht wahr? Er sagte: „Ich bin da oben gewesen im Himmel und ich habe Gott nicht gesehen. Ich habe keine Engel gesehen. Ich habe keinen Thron Gottes gesehen und deshalb ist diese Hoffnung der Christen ein Plunder. Da ist in Wirklichkeit einfach Nichts.“

    Nun, wenn Gagarin wirklich ernsthaft Gott mit diesen Methoden, also Hinfahren und Nachschauen, gefunden hätte, dann muss er wirklich… Ich will nichts Böses sagen, denn ein Christ soll nicht böse sein, und ich will es auch nicht, aber das war nicht sehr wissenschaftlich. Denn mit einem Teleskop kann man Milliarden von Lichtjahren beobachten, und man kann sie genauestens untersuchen, besonders vom Weltraum aus. Das ist es, was man heute macht. Weg von der Atmosphäre, dass man besser schauen kann. Und wir wissen, dass wir Milliarden von Lichtjahren beobachtet haben, und wir haben Gott und die Engel, die Throne, die Altäre und all das nicht gefunden. Also, dass Gagarin… er ist dreihundert bis vierhundert Kilometer gefahren, nicht wahr, und dann sagt er: „Ich sehe nichts.“ Ich bitte Sie: Vorher haben wir Millionen von Kilometern beobachtet und nichts gesehen. Also, etwas Neues hat er nicht gesagt. Denn klar, wir konnten viel besser schauen als er durch sein kleines Guckloch da oben in dreihundert, vierhundert Kilometern Höhe. Denn unsere Teleskope sind viel, viel besser als das.

    Wo ist das denn, was bedeutet das, wenn es heißt, dass er nicht fern ist von jedem von uns? Er wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind. Nun, ich gebe Ihnen jetzt eine kleine Übung mit mir zum Thema „Wo wohnt Gott?“, wie die alten hebräischen Propheten dieses Problem gesehen haben. Und sie haben viel weiter geschaut als Leute wie Gagarin. Hören Sie, was sie sagen, und dann dehnen Sie Ihr Gehirn, die graue Masse, ein wenig aus, und versuchen Sie mal, ob Sie das wirklich verstehen können. Wissen Sie, nicht alles, was wir nicht verstehen können, ist zwangsläufig Unsinn. Vielleicht, vielleicht überfordert es die Synapsen und die Verdrahtungen da oben in der grauen Masse.

    Ich gebe Ihnen das erste Wort, es ist ein sehr schönes Wort, meine Damen und Herren, und hören Sie zu! Es steht in Josua 2, 11. Ich komme gleich auf die wissenschaftliche Seite zu sprechen, aber Sie müssen die Frage formulieren, denn es ist eine schwere Frage. „Denn Jehova, euer Gott, ist im Himmel oben.“ Aha. Dann hätte Gagarin ihn finden müssen, er wäre ihm vierhundert Kilometer näher gewesen, nicht wahr? Er wohnt im Himmel oben. Das ist, wie viele Leute Texte lesen. Die lesen sie halb und schlagen die Bibel zu, ehe sie fertig sind.

    Denn dieser Text geht weiter und gibt uns gleich den Schlüssel und der Schlüssel ist ganz und gar überraschend. „Und er wohnt auf der Erde unten.“ Oh. Also, diese Person wohnt oben im Himmel und zur gleichen Zeit wohnt sie unten auf der Erde. Und wenn Sie in den Zeilen ein bisschen weiter lesen, finden Sie auch, dass er im Scheol wohnt. Also, an dem Ort der Toten. Hören Sie zu! Psalm 139, 8: „Fahre ich auf zum Himmel, so bist du da. Das ist deine Wohnstätte. Rettete ich mich in den Zion, ins Totenreich. Siehe, da bist du auch.“ Er wohnt im Himmel, er wohnt auf der Erde, er wohnt im Totenreich.

    Es gibt ein Wort in der Wissenschaft, das gerade diese Aussage zusammenfasst. Und das ist das Wort „transzendent“. Er ist transzendent. Das heißt, dass er wirklich, darf ich das lateinische Wort benutzen, omnipräsent, überall, allgegenwärtig, ist. Nun, liebe Freunde, wenn Sie mit mir gesprochen hätten, ehe ich Christ wurde, hätte ich gesagt: „Sie wollen mich nur verwirren. Ich kann das nicht begreifen, denn ich bin nicht omnipräsent, und ich habe gar keine Vorstellung davon, wie das geschehen kann.“ Aber die klare Aussage der Bibel ist, dass Gott omnipräsent ist. Nun, wenn er omnipräsent ist, wenn das wirklich der Fall ist, auch wenn wir es nicht verstehen, dann ist er nicht weit entfernt von einem jeden von uns. Sehen Sie die Logik? Wie das sein kann?

    Nun, ich muss Ihnen jetzt klarmachen, wie das sein kann, dass er omnipräsent und auch omnipotent ist, allmächtig ist…

    Wer mehr vom Inhalt des Vortrages lesen möchte – bitte melden 🙂

    Es grüßt herzlich –
    Gerd

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Gerd,
    sehr schöne Gedanken und ein sehr schöner Artikel. Danke 🙂
    Ich würde gern mehr darüber lesen.

    Du schriebst:
    „Wir können von Gottes Wirken und des Menschen Verantwortung also nur
    dann in rechter Weise reden, wenn wir das Ärgernis [gemeint ist der scheinbare logische Widerspruch] dieser beiden Aussagen auf uns nehmen. Das heißt aber, dass wir keine von ihnen zugunsten der anderen verkürzen oder beseitigen dürfen. Wir müssen lernen, in beiden Aussagen zu denken und zu leben, und müssen darum auch die Verkündigung von beiden Grundaussagen bestimmt sein lassen. Die Gemeinde hat das Recht darauf, das Evangelium in beiden Formen zu hören, und die Pflicht, das Ärgernis ertragen und bejahen zu lernen.
    Die Verkündigung darf nicht in der einen Form erstarren, sondern muss von der einen Grundaussage in die andere übergehen und zu der lebendigen Bewegung zwischen beiden Aussagen gelangen, um so von Gottes Wirken und des Menschen Verantwortung zu reden, wie es das Neue Testament tut. ‘“

    Sehe ich auch so.
    Das Paradoxon muss man lernen hinzunehmen. Das kann aber nur passieren, wenn man demütig erkennt, daß die menschliche Sichtweise und Erklärungsversuche sehr beschränkt sind. Menschliche Wissenschaft kann sehr wohl glaubensstärkend sein (ich schreibe dies, weil mir von Zeugen schon oft gesagt wurde, daß man sich nicht auf weltliches Forschen und Erkenntnisse verlassen soll ). Betrachtet man z.B. die Quantenphysik ( beim Erarbeiten eines leichten Verständnisses darüber qualmt der Kopf) mit einem offenen Geist, sieht die sogenannte Materie auch ganz anders aus 😉 .

    Ganz liebe Grüße
    Argentum

  • Alois
    September 30, 2015

    Liebe Argentum

    Ich gebe Dir völlig recht bei der Aussage dass die Wissenschaft den Glauben stärkt.
    Beispiel der Urknall, der Urknall fand innerhalb 0,000001 Sekunden statt und hatte sich aus einem kleinen Teilchen entwickelt das so klein war dass wir es nicht einmal sehen könnten, also der Größe von einem Staubkorn.
    Oder noch einfacher ausgedrückt, aus quasi Nichts hat sich in keiner Zeit ein riesiges Ur-Universum gebildet.
    Na wie das ohne den Schöpfer gehen soll? Nur er war in der Lage so eine gigantische Masse im Nu entstehen zu lassen.

    Da kann man nur ehrfurchtsvoll staunen und erkennen, dass wir wirklich wie Nichts im Verhältnis zu unserem Vater im Himmel sind.

    Liebe Grüße

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Alois,
    genau, dieser Schöpfungsakt zeugt von gewaltiger Macht und schließlich resultierender Ordnung, die bis in die kleinste heute messbare Einheit zu finden ist.
    Und unser Schöpfer ist ein Gott der Ordnung, das betonen die Schriften der Bibel immer wieder.

    Dir auch liebe Grüße:-)
    Argentum

  • edelmuth an Gerd
    September 30, 2015

    Guten Abend Gerd

    Grundsätzlich tue ich mich mit einem Paradoxon (Widerspruch) schwer, weil es ihn gar nicht geben kann. Das Paradoxon ist nur dann augenscheinlich existent, wenn wir etwas falsch verstanden haben. Jehova ist absolut logisch, und die Bibel wurde für Menschen geschrieben, damit wir daraus lernen können.

    Mit einer Sache hast du aber recht.

    » Die Bibel (Gott) fordert den Menschen zur Umkehr (Buße) auf. Das bedeutet nicht nur Hinwendung zu Gott, sondern auch Abkehr von seinen bisherigen bösen Wegen. Das bedeutet aber, der Mensch muss ,Wollen’ können. Jesus hat das immer wieder deutlich gesagt, dass Menschen ,nicht gewollt’ haben, und noch im letzten Buch der Bibel werden Menschen aufgefordert: ,wer da w i l l , der komme’. «

    Dem stimme ich uneingeschränkt zu und beziehe es auch auf Israel. Wenn es geschrieben steht, dass Israel eine Decke des Nicht-Verstehens übergezogen ist und sie deshalb Jesus als ihren Messias nicht erkennen, so ist es nicht Jehovas Schuld, als habe er ihnen diese Decke übergezogen, um sie dort bis zu seinem Zeitpunkt zu belassen. Im Gegenteil, er hat seinen Sohn Jesus ausgesandt, um den Israeliten zu predigen, damit sie ihn als ihren Messias erkennen. Die Decke der Nicht-Erkenntnis ist eine Situationsbeschreibung der Israeliten, und sie sind selber daran Schuld, weil sie nicht wollen, obwohl ein Überrest von ihnen Jesus erkannt hat und ihm gefolgt ist. ,

    (Matthäus 23:37-38) . . .Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind — wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel versammelt! Ihr aber habt nicht gewollt. 38 Seht! Euer Haus wird euch verödet überlassen.“

    Wie Argentum bereits sagte, einen König wie Jesus wollten die Juden nicht. Sie wollten einen siegreichen Feldherrn, der sie vom römischen Joch befreien würde. Auf diesen siegreichen Messias im Fleische warten sie heute noch, weil sie es sich nicht eingestehen wollen, mit der Ermordung Jesus einen schweren Fehler begangen zu haben.

    Jesus wird als siegreicher König wiederkommen, aber nicht um Israel als Gottes Volk wieder herzustellen. Jesus macht keinen Unterschied im Fleische. Jesus wird die als sein Volk herstellen, die an ihn glauben, um ihm willig folgen.

    Ede

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Ede,
    ich verstehe Paradoxon so, daß zwei uns gegensätzlich erscheinende Gegebenheiten gleichzeitig, oder nebeneinander existieren.
    Da Gott so viel höher, als wir ist, entzieht sich uns auch sein Verständnis von Zeit.
    Er hat uns aber in einigen Texten Beispiele für diese höhere Dimension gegeben ( bei ihm ist ein Tag wie tausend Jahre…). Genauso die Vorausschau, die er nutzen kann, oder nicht.

    Ich verstehe auch Deine Bedenken.
    Genauso ging es mir mit dem versteckten Pharao.
    Es wäre ungerecht, etwas zu veranlassen und dann zu strafen.

    Römer 11,7,8

  • Argentum
    September 30, 2015

    Ergänzung:
    Wie steht es also? Das jüdische Volk als Ganzes hat nicht erreicht, worum es sich so sehr abmüht: die Anerkennung bei Gott. Nur die haben dieses Ziel erreicht, die Gott aus seinem Volk ausgewählt hat. Die Übrigen hat er starrsinnig gemacht, 8 wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: »Gott hat ihren Geist verdunkelt, sodass sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, bis zum heutigen Tag.

    Es sollte heißen: verstockter Pharao!

    Ich kann es mir mittlerweile nur so erklären, daß er sich seiner Vorausschau bedient und so eine Art “ Züchtigung“ ( um im biblischen Wortlaut zu bleiben) vorgenommen hat.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Gerd
    September 30, 2015

    Lieber Edelmuth,

    hier noch eine Antwort auf deine Frage, Israel betreffend. Kopie aus Eintrag in meiner Konserve:

    Israel!
    Von Gott verworfen?

    Eine kleine Betrachtung von Römer Kap. 11

    In RÖMER 10:21 zitiert der Apostel Paulus aus Jesaja in Bezug auf Israel. „Den ganzen Tag habe ich meine Hände nach einem Volk ausgebreitet, das ungehorsam ist und widerspricht.“

    Hiermit ist wohl das buchstäbliche Israel gemeint, denn in Röm. 11:1 stellt Paulus die Frage, ob Jehova sein Volk verworfen hat. Unmittelbar darauf in Vers 2 gibt er die Antwort. „Gott hat sein Volk nicht verworfen, daß er zuerst anerkannt hat.“

    In Vers 3-7 erklärt der Apostel , dass nur ein Überrest das erlangt hat, was Israel ernstlich suchte, nämlich die himmlische Berufung. Die übrigen Israeliten hatten ihr Empfindungsvermögen abgestumpft (siehe Vers 7). Dies untermauert Paulus mit einigen Schrifttexten (Vers 8-10).

    In Vers 11 erklärt er, dass durch den Fehltritt Israels, den Menschen aus den Nationen (Heiden), die Möglichkeit zur himmlischen Berufung zuteil wurde, um gleichzeitig Israel zur Eifersucht zu reizen. Warum sollten die Israeliten eifersüchtig gemacht werden. Da ist doch von Gott eine bestimmte Absicht dahinter?

    In Vers 12 ist von der Vollzahl der Gesalbten aus den Nationen die Rede. Dieser Vers ist sehr aufschlussreich und sollte genau betrachtet werden. Sinngemäß heißt doch es hier: »Israels Schuld brachte der Welt reichen Gewinn, und ihre Abkehr war für die anderen Völker eine Quelle des Segens. Wie groß wird dann erst der Segen für die Welt sein, wenn ganz Israel sich Jesus Christus zuwendet!«

    In den Versen 13-14 wendet sich nun der Apostel Paulus an die Nichtjuden, da er ja ein Apostel der Nationen ist. Und vielleicht ist es ihm möglich erklärt er, durch seinen Auftrag die Angehörigen seines eigenen Volkes eifersüchtig zu machen und so wenigstens einige von ihnen für die Hohe Berufung zu erretten.

    In Vers 15 erklärt er dann weiter; als sie (die Israeliten) verstoßen wurden, bedeutete das für die ganze Welt den Frieden mit Gott. Was wird erst geschehen, wenn sie wieder angenommen werden! Dann werden die Toten lebendig.

    In den Versen 17-23 erklärt der Apostel, das die Menschen aus den Nationen, nun die Gelegenheit haben in den edlen Ölbaum eingepfropft zu werden, weil ja die Israeliten ihre Gelegenheit verkannt haben zu den Gesalbten als Gesamtheit zu gehören.

    In Vers 25 erklärt ihnen Paulus ausdrücklich das hl. Geheimnis, damit sie nicht von ihrer eigenen Klugheit zu falschen Schlüssen verleitet werden; dass eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist. Das heißt mit anderen Worten, das die Abstumpfung (od. der Unglaube, die Verstockung usw.) der Nation Israels so lange andauert, bis die Vollzahl [manche meinen dies seien die 144.000] von den Nationen eingesammelt sind; also vollständig ist, oder?

    „Und“, sagt Paulus in Vers 26, „auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden, so wie geschrieben steht. Der Befreier wird aus Zion (dem himmlischen Jerusalem) kommen und gottlose Handlungen von Israel (der Nation) abwenden. Ob nun „ganz Israel“ bedeutet, dass auch die hartnäckigen fleischlichen Gottesgegner inbegriffen sind, darf man bezweifeln. Wenn aber Gott mit Wundern dem Volk hilft, vielleicht ist dann das Gros geneigt sich Gott zu zuwenden.

    Vers 27: Denn das ist der Bund, den Gott mit ihnen schließen will: Er wird ihnen alle Verfehlungen vergeben.

    Dass Paulus hier vom buchstäblichen Israel spricht, geht auch aus Vers 28 hervor, weil sie ja „Feinde der guten Botschaft“ sind. Aber weil Gott ihre Vorväter erwählt hat, bleiben sie seine Freunde (od. Geliebte). Frage: Ist das geistige Israel ein Feind (!) des Evangeliums, hat sich Paulus da geirrt?

    Denn Vers 29 sagt sinngemäß: »Wenn Gott jemand seine Gnade geschenkt und berufen hat, widerruft er das nicht.«

    In Vers 30-32 erklärt er, dass den Nationen, wegen ihres Unglaubens Barmherzigkeit erwiesen wurde und so wie jetzt die Israeliten ungehorsam sind, ihnen Barmherzigkeit erwiesen wird.

    Schließlich schließt der Apostel Paulus mit krönenden Worten in den Versen 33-36 dieses Thema ab.

    Weitere Schriftstellen die das fleischliche Israel betreffen:

    Jer. 30:7-17
    Sach. 12:1-10
    Offb. 1:7
    ———————–
    Ist diese Ansicht glaubwürdiger?:

    WT vom 15.05.2011, Seite 23, Fußanmerkung zu Absatz 13: „Der Olivenbaum“.

    Zitat:
    „Offensichtlich hat der Olivenbaum hier weder die Funktion eines Vorbildes noch eines Gegenbildes. Die Nation Israel hatte zwar Könige und Priester, doch sie wurde kein „Königreich von Priestern“. Das Gesetz gestattete den israelitischen Königen nicht, Priester zu sein. Deshalb kann der Olivenbaum nicht das Volk Israel darstellen. Paulus macht hier anschaulich, wie Gott seinen Vorsatz, „ein Königreich von Priestern“ zu bilden, verwirklicht, und zwar mit dem geistigen Israel. Das aktualisiert die Erklärung im Wachtturm vom 15. November 1983, Seite 14-19.“

    Wenn das zutreffen würde, dann stimmt doch der hier oben angeführte Text aus Römer 11 nicht:

    „27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich i h r e Sünden wegnehmen werde“.
    28 Hinsichtlich des Evangeliums sind s i e zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte, um der Väter willen.“

    Wer sind diese „ihre“ und „sie“?

    Shalom!
    Gerd

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Gerd,
    sehr gut erklärt.
    Für mich sieht es auch genauso danach aus, daß Gott sich diesem seinem ersten auserwählten Volk nach der Einsammlung aus den Nationen wieder zuwenden wird.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, daß es auch in Israel messianische Juden gibt, die in erster Linie den Juden predigen.

    LG Argentum

  • Argentum
    September 30, 2015

    Nachtrag:
    Ich weiß auch nicht, warum manche sich so schwer tun, das zu akzeptieren. Wenn Gott sich dazu entschieden hat, die Juden wieder in der Endzeit als sein Volk anzuerkennen: so what?
    Es ist sein Wille. Und somit zu akzeptieren.

    LG Argentum

  • Alois
    September 30, 2015

    Liebe Argentum

    Gott wird nicht nur die Juden retten und anerkennen, sondern ganz Israel wird gerettet werden. Juda war nur ein Stamm von 12 Stämmen, ich verstehe nicht warum man immer nur von Juden redet. Wäre es nicht so, dann hätte Mose, Samuel, David und die Millionen andere Israeliten die versucht haben das Gesetz Mose einzuhalten keine Chance. Gott hat Israel versprochen sie zu retten dann wird er es auch tun. Jesus wird auch diesen Willen seines Vaters umsetzen.
    Gott ist ein ewiger Gott, ein Gott der Lebenden und nicht ein Gott der Toten. Vor Gott lebt Abraham, hat Jesus gesagt und so lebt auch ganz Israel vor Gott. Dieses Israel wird Gott retten. Sie haben zwar Jesus noch nicht anerkannt, weil sie vorher in der Todesschlaf gefallen sind, aber Gott wird bewirken dass sie Jesus anerkennen.
    Dass sich die Verheißung „ganz Israel wird gerettet werden“ nur auf das heutige Israel bezieht kann man so interpretieren, es steht aber nicht in der Bibel dass von Paulus aus gesehen das zukünftige Israel gemeint ist. Fest steht, dass das gläubige Israel vor dem Wirken Jesu gerettet wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    September 30, 2015

    Guten Abend Alois

    » Dieses Israel wird Gott retten. Sie haben zwar Jesus noch nicht anerkannt, weil sie vorher in der Todesschlaf gefallen sind, aber Gott wird bewirken dass sie Jesus anerkennen. «

    Würde Gott die Anerkennung Jesu auch gegen ihren Willen bewirken? Wo bleibt dann die allen Menschen zugesicherte Entscheidungsfreiheit?

    Wenn Gott ihren „Todesschlaf“ veranlasst hatte, wäre er auch für ihren Tod verantwortlich. Ebenso wenn er zögern würde sie aus ihren „Todesschlaf“ so schnell wie möglich aufzuwecken. Wie kann Jehova die Israeliten für ihre Ablehnung, Jesus als ihren Messias anzuerkennen, verantwortlich machen, wenn er durch den „Todesschlaf“ selber dafür verantwortlich wäre. Ebenso würden sich Moslems und andere Antichristen, die Jesus nicht anerkennen, auf die Israeliten berufen, wenn sie gerichtet werden.

    Welchen Sinn macht der Predigtdienst Jesu, wenn die Israeliten vorher von Gott in einen „Todesschlaf“ versetzt worden wären und ihn nicht als den Messias erkennen können. Wie war es möglich, das ein Überrest, beginnend mit den 12 Jüngern, diesem „Todesschlaf“ nicht erlagen.

    Der „Todesschlaf“ oder die Decke des „Nichterkennens“ ist von Jehova nicht veranlasst worden. Es ist lediglich eine Zustandsbeschreibung der Israeliten. Deshalb kann auch nicht gesagt werden, dass Jehova ihnen die Decke entziehen oder sie aus dem „Todesschlaf“ auferwecken würde. Sie sind für ihre Ablehnung Jesu ebenso selber verantwortlich wie die Moslems und andere Antichristen. Sie können wie alle anderen Menschen Jesus bereits heute als ihren Messias anerkennen

    Ede

  • Alois
    September 30, 2015

    Lieber Ede

    Ich vermute Du hast meinen Kommentar gar nicht richtig gelesen obwohl er kurz gefasst ist. Denn Deine Antwort passt gar nicht auf meinen Kommentar. Ich habe von Israeliten geschrieben, die vor Jesus seinem Predigtwerk gestorben sind, namentlich Mose, Samuel und David genannt. Wie sollen die denn auf Jesu hören wenn sie tot sind?

    Beispielsweise als Elia dachte er ist der Einzige der nicht das Knie vor dem Baal gebeugt hat. Die Stimme Jehovas sagte ihm dann dass es noch 7000 weitere Männer gab die nicht das Knie vor dem Baal gebeugt hatten.
    Ich bin überzeugt davon dass diese 7001 Männer nichts von Jesus wussten und die Decke bei Ihrer Auferstehung weggetan wird. So wird für ganz Israel das gerettet (auferstehen) wird die Decke weggetan werden.

    Vor Gott leben diese 7001 Männer, denn Gott ist ein Gott der Lebenden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    September 30, 2015

    Guten Morgen Alois

    So gesehen hast du natürlich recht. Die alten, treuen Israeliten, die vor Jesu irdischem Lauf starben, konnten Jesus nicht kennen, um sich zu ihm zu bekennen. Sie erhalten aufgrund Gottes unverdienter Güte eine Auferstehung in Ungerechtigkeit. Doch dann müssen sie sich selber zu Jesus bekennen. Tun sie es nicht und halten weiterhin an dem mosaischen Gesetz, dass sie von früher kannten, fest, verlieren sie ihr neu gewonnenes Leben. Aber wer klaren Verstandes sollte sich nach seinem persönlich erlebten Wunder aufgrund Jesus Opfer und Gottes vollkommener Regierung durch Jesus, SEINEM Sohn, nicht zu Jesus bekennen?

    Ede

  • Gerd
    September 30, 2015

    Zum Thema passt auch das, Römer 9:

    10 Nicht allein aber das, sondern auch als Rebekka schwanger war von Einem, von Isaak, unserem Vater,
    11 selbst als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten (auf daß der Vorsatz Gottes nach Auswahl bestände, nicht aus Werken, sondern aus dem Berufenden),
    12 wurde zu ihr gesagt: „Der Größere wird dem Kleineren dienen“;

    13 wie geschrieben steht: „Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehaßt.“

    14 Was sollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Das sei ferne!
    ——————
    Wir sind auch Teil der Voraussicht, aber nicht zwingend fix programmiert. Eingreifen (Stichwort: Segen) ist somit für den Vorausblickenden immer möglich, glaube ich 🙂

  • Alois
    September 30, 2015

    Liebe Schwester Argentum

    Auch von mir ein herzliches Willkommen.
    Es war zwar nicht meine Idee obige Fragen zu stellen, aber auch das was Du geschrieben hast ist erwähnenswert.
    Ich glaube die Fragen zielten darauf ab, dass Jesus genau wusste was sich wenig später zutragen wird. Gerd hat das oben sehr gut beschrieben. Unser Vater im Himmel sieht die ganze Ewigkeit gleichzeitig, ein für uns kaum zu ertragender Gedanke, sind wir doch zeitlich gestrickt.
    Ich glaube Jesus kann nicht 100,00% sicher in die Zukunft sehen, er kann sich denken wie die Zukunft wohl aussehen wird, aber Jesus hat alles was er von der Zukunft weiß von seinem Vater gelernt. Deshalb kennt Jesus auch nicht Tag und Stunde, weil es ihm der Vater nicht gesagt hat. Viele Bibelstellen veranlassten mich zu diesem Schluss.
    In dem Fall mit dem Eselsfüllen wusste Jesus schon aus den Propheten dass er einmal auf einem Eselsfüllen reiten wird. Aber die Propheten wurden natürlich wieder vom Geist des Vaters inspiriert.

    Sach. 9
    9. Frohlocke laut, Tochter Zion; jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König wird zu dir kommen: gerecht und ein Retter ist er, demütig, und auf einem Esel reitend, und zwar auf einem Füllen, einem Jungen der Eselin.

    Nur wo genau der Esel damals stand, das hat ihm wohl wieder der Geist des Vaters gesagt. Das stand nämlich nicht in den Propheten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Alois,
    danke auch Dir für Deine lieben Worte.
    Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, daß der Verfasser des Artikels auf Jesus‘ Vorherwissen abzielen könnte, da es für mich klar war, daß er diese Fähigkeit besitzt, wenn sein Vater es ihm erlaubt. Er wußte ja auch, daß Judas ihn verraten würde und das stand nicht in den Schriften, nur daß jemand ihn verraten würde.
    Den Ausführungen von Gerd kann ich mich anschließen. Gott nutzt diese Fähigkeit, wenn und wann er will und was sich für uns wie Vorherbestimmung liest, ist seine Fähigkeit vorauszusehen. Da er sich in einer anderen Dimension ( oder gleichzeitig überall) befindet, wird sich dort der Begriff Zeit, der sich unseren Sinnen hier im sogenannten „materiellen“ Bereich erschließt, anders gestalten, oder sogar auflösen.

    Jesaja 55,8,9:
    8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR1. 9 Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

    Apropos Dimensionen und Himmel. Wie seht Ihr das? Es ist ja mehrmals von mehreren Himmeln die Rede:

    2. Korinther 12,2:
    Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor vierzehn Jahren – ob im Leib, weiß ich nicht, oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, dass dieser bis in den dritten Himmel entrückt wurde.

    LG Argentum

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Bruder:-)
    Spielst Du hier vielleicht auf die Besonderheit an, daß es sich um ein “ Füllen“ handelt und daß noch niemand darauf gesessen hat?
    Ich habe zuerst gestützt, weil ich dachte daß ein sehr junger Esel noch nicht das Gewicht eines Menschen tragen kann, sofern dieser über 40 kg Körpergewicht hat, aber ich habe eine Erklärung darüber gelesen, daß das hebräische bzw. griechische Äquivalent kein schwaches Fohlen meint, sondern einen ausgewachsenen Eselshengst.
    In der Besonderheit, daß es noch niemand geritten hat, sehe ich einen Anspruch an Reinheit und Exklusivität, wie es einem hohen Herrscher zusteht.
    Woher aber wußten die Jünger, ob es noch nie geritten wurde?
    Sorry, wenn dieses Thema schon mal zur Sprache kam.
    Ich habe noch nicht alles im Archiv lesen können;-) .

    LG Argentum

  • edelmuth an Argentum
    September 30, 2015

    Guten Morgen Argentum

    Auch in der Auswahl des Eselfüllens sehe ich eine aussagekräftige Symbolik.

    Pferde wurden stets als Kriegs- oder Kampfmittel genutzt und auch so dargestellt. Anders im Falle Jesus. In seiner Bescheidenheit erwählte er sich das Lasttier, das von armen Leiten gebraucht wird. Damit drückt er seine Bescheidenheit und seine gesellschaftliche Umgebung aus, und wo er seinen Freunde sucht, nämlich unter den armen Fischern und einfachen Leute. Ihnen würde er gerne helfen.

    Was würden wir tun, wenn wir diesen demütigen König in der Ferne erkennen, wie er auf uns zukommt? Würden wir Angst bekommen und uns verstecken oder wir ihm wie einem guten Freund entgegen laufen?

    Ede

  • Argentum
    September 30, 2015

    Hallo Ede,
    dem kann ich auch zustimmen. Ein Esel war kein Träger für einen kriegerischen stolzen Mann.
    Ja, das war wohl auch das Problem der Juden in alter Zeit. Sie erhofften sich den König als glorreichen Kämpfer, griffen der Prophetie etwas zu vorher und standen sich so selbst im Weg. Die Auserwählung ist ihnen etwas zu Kopf gestiegen, gerade den “ Gelehrten“ der damaligen Zeit.

    LG Argentum

  • Gerd
    September 30, 2015

    Ein zeitloser Gott-Geist, der außerhalb unserer materiell begrenzten
    Raum-„Zeit“ (griech. Chronos) in ewiger Gleichzeitigkeit oder
    Synchronizität lebt, „könnte“ durchaus im Rahmen ewiger, zeitloser
    Sicht ALLES überblicken, was ein unendliches Kontinuum einschließt. Offensichtlich hatte Jesus auf Erden die gleiche Fähigkeit, oder bekam sie vom Vater vermittelt.

    Insofern „könnte“ Gott bereits vor Grundlegung der
    materiellen Welt SEHEN, welcher zukünftige Christ ihm aufgrund seiner
    Herzenseinstellung treu bleibt und wer nicht und genau diese Christen wählt er aus, wobei wiederum nur derjenige Christ zu Gott gezogen wird, dessen Herz dies wünscht und wobei Joh 6:44 gilt: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen“

    Bei dieser geschilderten Vorherbestimmungsvariante, worin Eph. 1:4
    eingebettet ist („so wie er uns in Gemeinschaft mit ihm vor Grundlegung der Welt ausgewählt hat“), bleibt ein freier Wille gewährleistet, weil Gott nur „zu sich zieht“ aber dabei nicht den Willen beeinflusst.

    Er „sieht“ lediglich voraus und reagiert „ziehend“. Es wird also keine
    Berufung schicksalhaft eingepflanzt, sondern Gott zieht diejenigen zu
    sich, die sowieso schon zu ihm wollen. Wer mit Gott versöhnt sein möchte, wird gezogen oder zum Gezogenwerden erwählt. Die anderen nicht. Die
    persönliche Wahl und damit der freie Wille jedes Menschen für oder gegen Gott bleibt gewahrt.

    Wer als Geist-Gott in ewiger Gleichzeitigkeit lebt, für wen also
    Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig stattfinden, für
    den ist alles längst geschehen, was noch vor uns liegt, für den existieren die künftigen Neuen Himmel und die Neue Erde als neue Schöpfung bereits und er konnte deshalb bereits vor 2000 Jahren sagen: „Es ist geschehen.“ Off. 21:6

    Wir hinken innerhalb unserer materiellen Raumzeitereignisse in diesem
    Fall lediglich hinter Gottes gleichzeitigen-geistigen Ereignissen hinterher.

    Gottes ewige Gleichzeitigkeit wird z.B auch beschrieben in 2.Pe 3:8,
    insofern hier gezeigt wird, dass es keine zeitliche Umrechnungsformel für
    Menschen- in Gottesjahre (1000 Jahre = bei Gott 1 Tag) gibt (wie es lange Zeit WTG-Lehre war oder teilw. noch ist), sondern hier heißt es, dass es bei Gott überhaupt keine Zeit gibt, die mit unserer Zeit vergleichbar wäre, denn wenn bei Gott ein Menschentag wie 1000 Gottesjahre sind und gleichzeitig 1000 Menschenjahre wie ein Gottestag, wie es hier heißt, dann ist dies allein ein Hinweis auf Gottes zeitlose Ewigkeit oder ewige Gleichzeitigkeit, die im geistigen Bereich herrscht und nicht auf eine alberne Umrechnungsformel.

    So kann man auch verstehen, wie von diesem Gott, der in ewiger
    Gleichzeitigkeit lebt, gesagt werden kann, dass für ihn diejenigen, die
    später auferstehen werden aus unserer menschlichen Sicht, bereits real
    leben.
    „Er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden, denn für ihn
    leben sie alle“ Luk. 20:38

    Diese Variante der Vorherbestimmung, insofern Menschen zu Gott gezogen
    werden, wenn sie das selbst wollen, garantiert einen freien Willen und
    damit auch, dass man nicht an schicksalhafte göttliche Beeinflussungen des Willens glauben muss.

    Nachdenkgrüße!
    Gerd

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