81 Comments
  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Edelmuth, Boas und Co.
    Mai 1, 2015

    In diesem Forum waren ja Fragen aufgetaucht wie: „Wie/wann kommt Jesus wieder?“ und „Wann hat Jesus seinen Leib als Opfer dem Vater dargebracht?“ Ich möchte in diesem Zusammenhang die Frage hinzufügen: „Wann hat Jesus Hl. Geist an seine Apostel vergeben?“

    Dazu möchte ich festhalten dass: Meine `Meinung´, auf meiner Erkenntnis sowie meinem Verständnis basiert. Dabei vermeide ich es, meinen Standpunkt „als den einzig wahren“ zu deklarieren, wie einige das hier gerne tun. Auch möchte ich auf diverse Kommentare, aus dem Zeitraum August 2013 von der BI-Hauptseite, hinweisen.
    Zu bedenken gilt: Jeglicher Irrtum unsererseits kann niemals ausgeschlossen werden, dazu sind wir einfach nicht gut genug!

    Zunächst möchte ich den „Helfer“ und „den Geist der Wahrheit“ hervorheben, um damit Stellung in Bezug auf wann Jesus Hl. Geist vergab, zu nehmen.

    Jesus spricht in Joh. 14:16 von einem „Geist der Wahrheit“, den sein Vater den anwesenden 11 Jüngern geben wird. “Dieser Geist bleibt bei euch und wird in euch sein“ versichert Jesus den Jüngern im nächsten Vers. Ist dieser „Helfer“ sowie „der Geist der Wahrheit“, der sogenannte Heilige Geist, den die Jünger erst nach Jesu‘ Himmelfahrt/Pfingsten erhalten sollten? Sollten die Jünger (Jesu‘ Apostel) erst Hl. Geist erhalten, nachdem Jesus zu seinem Vater zurückkehrte?
    Die Antwort befindet sich in der Hl. Schrift und zwar in Joh. 20:19 – 22(NGÜ).

    »Es war am Abend jenes ersten Tages der neuen Woche. Die Jünger hatten solche Angst vor den Juden, dass sie die Türen des Raumes, in dem sie beisammen waren, verschlossen hielten. Mit einem Mal kam Jesus, trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Als die Jünger den Herrn sahen, wurden sie froh. »Friede sei mit euch!«, sagte Jesus noch einmal zu ihnen. »Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich jetzt euch.« Und er hauchte sie an und sagte: »Empfangt ´den` Heiligen Geist!«

    Es kann (muss aber nicht!) folgendes festgehalten werden:
    Mindestens die Apostel Jesu erhielten Hl. Geist vor dessen Himmelfahrt. Den „Geist der Wahrheit“ (es handelt sich offensichtlich um den sogenannten „Helfer“) würden nach Jesus Himmelfahrt (wir wissen das damit Pfingsten, bzw. ca. 40 Tage nach Jesu‘ Himmelfahrt, gemeint ist/sind) zunächst weitere Jünger Jesu erhalten. Das ist in Übereinstimmung mit Apg. 1:5, wo Jesus sagte: »Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden, und das schon in wenigen Tagen.«
    Bemerkenswert finde ich die Worte Jesu‘ “ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden“. Mit Hl. Geist getauft! Damit wurde offensichtlich die echte Christliche Ekklesia, bzw. Kirche Christi, gegründet. War die Taufe nicht auch ein Erfordernis, um als ein Nachfolger Jesu anerkannt zu werden? Ich denke doch.

    An dieser Stelle ergeben sich mir nun folgende Fragen:
    • Kann es sein, dass „Der Geist der Wahrheit/Helfer“ ein besonderer Geist, d.h. ein „Spezial Heiliger Geist Jesu“ ist, den nur die original Apostel Jesu erhielten?
    • Weshalb wurden eben nur sie, ausschliesslich, zum Abendmahl mit Jesu eingeladen und nicht die vielen, anderen Jünger auch? Weshalb vermachte Jesus nur diesen 11 Aposteln direkt diesen Heiligen Geist?

    Wie ja bekannt ist, wurde Pfingsten (pentēkostē hēméra) ca. 33 u.Z., die „Taufe mit dem Heiligen Geist“ vollzogen. (Siehe Apg. 1:5,8 und 2:3,4) Hierrunter verstehen die meisten die Ausgiessung des Hl. Geistes. Nur war dieser ein „anderer Hl. Geist“. Dieser wurde nunmehr ebenfalls allen zukünftigen Christen gestattet.

    Nun zur Frage weshalb Jesus Christus wieder kommt.
    Dazu möchte ich zuvor den Auftrag Jesu behandeln, den Er von seinem Vater bereits kurz nach dem Sündenfall Adams, erhalten hat. JHWH „verordnete“ Jesu bereits im Garten Eden diesen Auftrag, den wir in 1. Mo. 3:15 finden: „… er wird dir den Kopf zermalmen…“. Meines Erachtens ist mit „er“ Jesus gemeint. Hierbei könnte es sich bereits um eine „Vorschau Jesu“ handeln, die JHWH als Auftrag für Jesus vorherbestimmt hat. Was jetzt diesen „Auftrag“ betrifft, so finden wir in Joh. 5:36,37(NGÜ) folgende Aussage Jesu höchst persönlich:

    »Es sind die Dinge, die ich tue, um den Auftrag zu erfüllen, den der Vater mir gegeben hat. Sie zeugen davon, dass er es ist, der mich gesandt hat. Und auch der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat als mein Zeuge gesprochen. Aber ihr habt seine Stimme nie gehört und seine Gestalt nie gesehen.«

    Jesus kommt demnach wieder, um seinen Auftrag komplett zu vollenden.

    Jetzt nimmt Jesus Stellung zu der Frage „wann er denn gesehen werde“. Schauen wir uns das einmal in Joh. 16:13 – 22(NGÜ) an:

    »Doch wenn der ´Helfer ` kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Denn was er sagen wird, wird er nicht aus sich selbst heraus sagen; er wird das sagen, was er hört. Und er wird euch die zukünftigen Dinge verkünden. Er wird meine Herrlichkeit offenbaren; denn was er euch verkünden wird, empfängt er von mir. Alles, was der Vater hat, gehört auch mir. Aus diesem Grund sage ich: Was er euch verkünden wird, empfängt er von mir.« »Es dauert nur noch kurze Zeit, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen. Und es dauert noch einmal eine kurze Zeit, dann werdet ihr mich wiedersehen.« 17 Einige seiner Jünger sagten zueinander: »Was meint er damit, wenn er zu uns sagt: ›Es dauert nur noch kurze Zeit, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen. Und es dauert noch einmal eine kurze Zeit, dann werdet ihr mich wiedersehen?‹ Und was bedeutet es, wenn er sagt: ›Ich gehe zum Vater‹?« 18 Sie überlegten hin und her: »›Eine kurze Zeit‹, hat er gesagt. Was heißt das? Wir wissen nicht, wovon er redet.« 19 Jesus merkte, dass sie ihn gern gefragt hätten. Er sagte zu ihnen: »Überlegt ihr miteinander, was ich meinte, als ich sagte: ›Es dauert nur noch kurze Zeit, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen. Und es dauert noch einmal eine kurze Zeit, dann werdet ihr mich wiedersehen‹? 20 Ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen. Ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit wird sich in Freude verwandeln. 21 Es geht euch wie der Frau, die ein Kind bekommt: Während der Geburt macht sie Schweres durch, aber wenn das Kind dann geboren ist, sind alle Schmerzen vergessen, so groß ist ihre Freude über das Kind, das sie zur Welt gebracht hat. 22 Auch ihr seid jetzt traurig; doch ich werde wieder zu euch kommen.«

    Wenn ich folgende Worte Jesu intensiv betrachte, dann erkenne ich darin folgende Information:
    Der ´Helfer `/ der „Geist der Wahrheit“ wird meine Herrlichkeit offenbaren bedeutet für mich u.a., dass Jesus als Geistwesen erscheinen wird. Ich vergleiche das in etwa mit den abgefallenen Engeln vor der Flut, die sich materialisieren und sogar mit den Frauen geschlechtlich einlassen konnten, aber auch in den himmlischen Bereich „retournieren“ konnten. …ihr (werdet) mich wiedersehen…ich werde wieder zu euch kommen… sagte Jesus zu seinen Aposteln. Was er nicht sagte war in welcher Form! Jesus kommt sicherlich nicht als Mensch wieder, auch nicht um auf der Erde zu bleiben wenn er wieder hier war. Wie hatte Jesus sich dem Saulus „geoffenbart“? Wie war der Übergangsprozess, als Jesus in den Wolken entschwand? Wo und wie war er danach? Fragen… Sind Antworten eigentlich erforderlich?

    Ich stelle mir eine Begegnung so ähnlich vor, wie sie Stephanus gehabt haben könnte, über den in Apg. 7:55, 56(NGÜ) berichtet wurde:

    »Stephanus aber, vom Heiligen Geist erfüllt, blickte jetzt unverwandt zum Himmel hinauf, denn er sah dort die Herrlichkeit Gottes, und er sah Jesus, der an Gottes rechter Seite stand. »Ich sehe den Himmel offenstehen!«, rief er. »Ich sehe den Menschensohn, wie er an der rechten Seite Gottes steht!«

    Möglicherweise wurde Stephanus in einen Status versetzt, den wir mit unseren Verstand niemals erfassen können. Wie er, so kann es ebenfalls sein, dass wir „Dinge zu sehen bekommen, über die wir noch staunen werden!“. Bekanntlich sieht man ja auch mit dem Herz… Oder wenn ich den See seh‘, brauch ich kein Meer mehr…

    Wann hat Jesus seinen Leib als Opfer dem Vater dargebracht? Dieser Punkt wurde aus folgendem Kommentar entnommen: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1608#comment-7712

    Bei mir fiel voriger Kommentar, als Abwertung des Wertes Jesu, durch. Wie ich bereits in der Erklärung des Auftrags JHWH’S auf Jesus bezogen indizierte, war offensichtlich hier der Prozess für das Opfer als solches (Er wird dir den Kopf zertreten), in Vorbereitung. Alle Opfer aus dem Menschen- und Tierbereich, konnten niemals den Gegenwert für JHWH erbringen, den Jesus mit seinem Opfertod brachte. Sicherlich wusste Jesus das, denn er hat bereitwillig sein Leben für die gesamte Schöpfung geopfert. Wann wurde also dieses Opfer „Rechtsgültig“? Bitte, lasst uns das einmal untersuchen. Joh. 10:17 & 18(NGÜ) dient als Grundlage.

    »Der Vater liebt mich, weil ich mein Leben hergebe. Ich gebe es her, um es wieder zu empfangen. Niemand nimmt es mir; ich gebe es freiwillig her. Ich habe die Macht, es herzugeben, und ich habe die Macht, es wieder zu empfangen. Das ist der Auftrag, den ich von meinem Vater bekommen habe.«

    Jesus hatte definitiv einen Auftrag von seinem Vater U N D Jesus erfüllte diesen Auftrag! JWHW bezeugte sein Wohlgefallen über seinen Sohn mindestens 2 Mal: „»Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude.« »Dies ist mein Sohn, mein Auserwählter; auf ihn sollt ihr hören!«“(Siehe Matt. 2:17; Luk. 3:22 sowie Luk. 9:35)

    Wann ist Jesus zu seiner Herrlichkeit gekommen? Was sagte Jesus selber dazu?
    In Lukas 24 Vers 25 und 26 sagt Jesus – nachdem Er auferweckt war – zu zwei Jüngern, die auf dem Weg nach Emmaus waren:

    »Ihr unverständigen Leute! Wie schwer fällt es euch, all das zu glauben, was die Propheten gesagt haben! Musste denn der Messias(oder Christus) nicht das alles erleiden, um zu seiner Herrlichkeit zu gelangen?«
    In Matt. 28:18(NGÜ) lesen wir:
    »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.«

    Mein Resümee:
    Jesus kam auf die Erde, um den Auftrag seines Vaters zu erfüllen. (Joh. 5:36,37)
    Jesus hatte Herrlichkeit bevor er auf die Erde kam (Joh. 17:5) und erhielt sie sogleich nach seiner Auferstehung wieder. (Luk. 24:25, 26)
    Jesus wurde in den Himmel aufgenommen und setzte sich an die rechte Seite Gottes. (Mark. 16:19)
    Jesus kommt wieder und alle Augen werden ihn sehen. (Offb. 1:7)
    Die „Fleischliche Ansicht“ wird gern aus dem Aspekt des Menschen gesehen, Gott und Jesus halten es bestimmt mit dem Geisteswesen.
    Jesus brachte – gemäss den von JHWH erhaltenen Auftrag – sein vollwertiges Opfer, mit seinem Tod, seinem himmlischen Vater da. (Luk. 24:46 »Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist!«) Ab diesem Punkt war Jesus von JHWH abhängig und auch die Akzeptanz des Opferwertes lag nunmehr in Gottes Hand. Und JHWH nahm es an und erweckte Jesus zu geistlichem Leben. Jesus hatte bekanntlich alle Macht von seinem Vater nach seinem Tod erhalten, lt. Matt. 28:18.
    Jesus regiert als unser König seit seiner Himmelfahrt mit dem Segen JHWH’s und über der gesamten Schöpfung.

    Güsse des Friedens Jesu vom Bodensee, sendet
    Athalja

  • Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Athalia

    Eine sehr gute Analyse die Du oben gepostet hast.
    Danke!

    Grüße aus dem Schwabenland
    Alois

  • Tommy
    Mai 1, 2015

    Wass, enn Schwob bisch Du?
    Tommy

  • edelmuth an Manfred
    Mai 1, 2015

    Guten Abend Manfred

    Vorweg deine letzte Frage. Mein Nick macht deutlich, das ich nicht Glückskind bin. Deshalb wirst du von mir auch keine Antwort auf deine an Glückskind gerichteten Fragen bekommen.

    (Offenbarung 7:15) . . .Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten.

    Menschen mit einem Fleischesleib benötigen Nachtruhe. Wenn auf der einen Seite der Erde Nacht ist und die Menschen ruhen, ist auf der anderen Seite Tag. So bringen sie auf der Erde als Gemeinschaft gesehen Tag und Nacht heiligen Dienst dar.

    (Offenbarung 22:3-5) . . .Und es wird keinen Fluch mehr geben, sondern der Thron Gottes und des Lammes wird in [der Stadt] sein, und seine Sklaven werden ihm heiligen Dienst darbringen; 4 und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihrer Stirn sein. 5 Auch wird es keine Nacht mehr geben, und sie haben kein Lampenlicht nötig, noch [haben sie] Sonnenlicht, denn Jehova Gott wird ihnen Licht geben. Und sie werden für immer und ewig als Könige regieren.

    Für die Gesalbten wird es keine Nacht(ruhe) geben, denn sie haben einen geistigen Leib. Sie essen und trinken nicht, benötigen keinen Schlaf und keinen Urlaub. Sie haben keine Familie und keinerlei haushaltlichte Verpflichtungen. Sie widmen sich jeden Augenblick ihres Lebens der Aufgabe ihres Herrn und Bräutigams.

    Sie sind nicht dem Gesetz eines Fleischesleibes unterworfen. Sie leben im Himmel von der Kraft Gottes. Ihre Aufgabe ist es die Menschen auf der Erde zur Vollkommenheit zu geleiten. Das erfordert ihre ungeeilte Aufmerksamkeit 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und das tausend Jahre lang, denn auf der Erde ist immer irgendwo Tag.

    Welche Ehre erhalten sie für ihre Arbeit? Kein Mensch kennt sie. Es haben mehr als 144 000 Menschen von den Symbolen genommen. Niemand weis wer tastsächlich vom Vater zu himmlischem Leben verherrlicht wird. Alles das, was sie tun, tun sie zur Ehre ihres Bräutigams und zur Verherrlichung des Vaters. Sie lehnen jede Ehre für sich selber ab. Das erfordert sehr viel Demut und Verzicht.

    Welchen Lohn erhalten sie? Sie dürfen in dem wunderbaren Licht des Vaters leben. Es ist so wunderbar, dass jeder, der einmal in diesem Licht gestanden hat, immer wieder darin bleiben will. Sie leben in der unmittelbaren Nähe des Vaters und können IHN buchstäblich sehen. Das Wichtigste aber ist, sie haben das Wohlgefallen des Vaters.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    Mai 1, 2015

    Lieber Edelmuth,

    Mein Kommentar ist die Antwort auf diesen Kommentar von Dir, aber die Spalte ist dort zu klein:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1608#comment-7721

    Jetzt haben wir genau das gleiche Problem wie mit Offenbarung 3:12. Du hattest ja dieses Zitat auf die 144.000 angewandt:

    Sie haben 24 Stunden am Tag Dienst, 365 Tage im Jahr und das tausend Jahre lang zum Wohl der Menschen auf der Erde. – Zitat Ende.

    Doch das wird nicht von den 144.000 gesagt, sondern von der großen Volksmenge. Wieso wird dies nicht direkt in der Bibel über die 144.000 gesagt? Warum muss man Bibeltexte über vermeintliche Nicht Gesalbte auf die Gesalbten übertragen und wie Du dann ergänzen:

    Das, was über Hingabe und die Opferbereitschaft von der großen Volksmenge gesagt werden kann, kann in noch größerem Maße von den Gesalbten gesagt werden. – Zitat Ende.

    Ich poste den Text mal im Zusammenhang aus

    Off. 7:13-17; Elb:
    13 Und einer von den Ältesten begann und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind – wer sind sie, und woher sind sie gekommen?
    14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes.
    15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.

    16 Sie werden nicht mehr hungern, auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie fallen noch irgendeine Glut;
    17 denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie hüten und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.

    Wie Du anhand der fett markierten Wörter erkennst, geht es hier um die große Volksmenge, die siegreich aus der großen Drangsal hervorgegangen sind und genau diese Menschen werden gemäß Vers 15:… dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.

    Wie kann es gemäß Deiner Sichtweise sein, dass die Große Volksmenge IM Tempel dient, wo doch der Tempel im Himmel sein soll? Denn auch Du glaubst ja, dass die Große Volksmenge auf der Erde leben wird.

    Hier weitere Zitate aus der Offenbarung. Es wird nicht gesagt, dass es sich um Gesalbte oder die 144.000 handelt. Es geht um Menschen, die siegreich aus der großen Drangsal hervor gehen. Ist nicht genau das bei der Großen Volksmenge der Fall?

    Off. 2:7: 7 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Dem, der siegt, will ich gewähren, von dem Baum des Lebens zu essen, der im Paradies Gottes ist.’

    Off. 2:10, 11: 10 Fürchte dich nicht vor den Dingen, die zu leiden du im Begriff bist. Siehe! Der Teufel wird fortfahren, einige von euch ins Gefängnis zu werfen, damit ihr völlig auf die Probe gestellt werdet, und ihr werdet zehn Tage lang Drangsal haben. Erweise dich als treu selbst bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben. 11 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Wer siegt, der wird keinesfalls vom zweiten Tod Schaden erleiden.’

    Off. 2:17: …Dem, der siegt, will ich etwas von dem verborgenen Manna geben, und ich will ihm einen weißen Kieselstein geben und auf dem Kieselstein einen neuen Namen geschrieben, den niemand kennt außer dem, der ihn empfängt.’

    Off. 2:26-28: 26 Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern geben.
    Off. 3: 5 Wer siegt, der wird so in weiße äußere Kleider gehüllt werden; und ich will seinen Namen keinesfalls aus dem Buch des Lebens auslöschen, sondern ich will seinen Namen vor meinem Vater und vor seinen Engeln bekennen.
    Off. 3:12 Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben.
    Off. 3:21 Wer siegt, dem will ich gewähren, sich mit mir auf meinen Thron zu setzen, so wie ich gesiegt und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

    In allen Texten an die sieben Versammlungen wird keine Unterscheidung zwischen Gesalbten und Nicht Gesalbten gemacht. Es geht einzig und alleine darum, dass diese Menschen siegen werden und weil sie siegen, daher werden Sie zu einer Säule im Tempel und werden nie mehr aus diesem hinausgegen und genau das wird von der großen Volksmenge gesagt. Nicht von den 144.000.

    Wenn die große Volksmenge aber IM Tempel Gottes auf der Erde dient und nicht im Himmel, dann ist Offenbarung 3:12 wohl doch buchstäblich zu verstehen, dass sie vom Himmel herabkommen. Übrigens genau das gleiche steht auch in Offenbarung Kap. 21, wenn Du den Kontext dazu liest.

    Wenn man die Offenbarung so liest, dann scheint die Große Volksmenge wohl auch mit Heiligem Geist gesalbt zu sein. Ich hatte zu diesem Thema mal eine Diskussion mit dem GK und da hatte ich Ihn gefragt:

    Liebes Glückskind,
    ich werde inhaltlich noch auf Deinen kompletten Kommentar eingehen, aber wie Du sagtest, möchtest Du erst klären ob die große Volksmenge auch zu den 144.000 gehören.
    Du sagst ja, dass die 144.000 als Priester und Könige im Tempel Gottes mit Christus regieren und demnach an der 1.ten Auferstehung teilhaben. Die große Volksmenge dürfen nicht als Priester und Könige im Tempel Gottes regieren und haben erst an der 2.ten Auferstehung teil.
    Sehe ich das so richtig?
    Dann möchte ich Dich jetzt bitten, dass Du mir mal einen Bibeltext nennst, wo gesagt wird, dass die 144.000 diejenigen sind, die im Tempel mit Christus dienen werden und somit als Priester und Könige amten. Vielleicht kommen wir so dem Geheimnis um diese Gruppe auf die Spur.
    – Zitat Ende.
    nachzulesen hier: http://www.bruderinfo.de/?p=1231&cpage=1#comment-72813

    Ich habe bis heute keine Antwort darauf bekommen, es sind nun schon fast zwei Jahre.

    Kannst Du diese Frage beantworten ohne auf Texte über die große Volksmenge zurück greifen zu müssen?

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth an Boas
    Mai 1, 2015

    Guten Morgen Boas

    » Hat Jesus durch diesen neuen Körper nach seiner Auferstehung sein Loskaufsopfer zurückgenommen? Ich meine nicht, da es sich zwar um einen sichtbaren, hörbaren und greifbaren Körper handelte, es sich aber eben nicht um einen fleischlichen, menschlichen Körper gehandelt hat. Soweit wirst Du mir bestimmt zustimmen. Auch bei späteren Situationen, wo Jesus wieder sichtbar und hörbar wurde, nahm er damit nicht sein Loskaufsopfer zurück. Hör- und Sichtbar war er z.B. bei der Bekehrung des Paulus, hörbar sogar für die Übrigen Begleiter, für die Feinde Jesu. Jesus nahm also nicht nur durch Visionen Kontakt zu Paulus auf. Hat nun Jesu dadurch, dass er nach seinem “unsichtbar werden” (Himmelfahrt) in einer Wolke, zeitweise wieder sicht- und hörbar wurde, sein Loskaufsopfer zurückgenommen? «

    Darin steckt eine wirklich interessante Frage.

    Wann hat Jesus seinen Leib als Opfer dem Vater dargebracht?

    In den 40 Tagen nach seinem Tod am Pfahl hat sich Jesus seinen Jüngern in einem materialisierten Fleischesleib gezeigt. Haben sie ihn gesehen? Ja, sie haben ihn an seinen Geesten erkannt, obwohl er jedes mal ein anderes Aussehen hatte.

    (Johannes 20:13-17) . . .Und sie sagten zu ihr: „Frau, warum weinst du?“ Sie sprach zu ihnen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.“ 14 Nachdem sie diese Dinge gesagt hatte, wandte sie sich zurück und sah Jesus dastehen, wußte aber nicht, daß es Jesus war. 15 Jesus sprach zu ihr: „Frau, warum weinst du? Wen suchst du?“ Da sie meinte, es sei der Gärtner, sagte sie zu ihm: „Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so sage mir, wohin du ihn gelegt hast, und ich will ihn wegnehmen.“ 16 Jesus sagte zu ihr: „Maria!“ Sich umwendend, sagte sie auf hebräisch zu ihm: „Rabbuni!“ (was „Lehrer!“ bedeutet). 17 Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ “

    Erst bei seiner Himmelfahrt brachte Jesus sein Leben als Opfer dem Vater dar.

    Als Zeichen seiner Annahme stellt ihm der Vater den Heiligen Geist, seine Kraft, zur Verfügung. Sie ist das Mittel, das sich Jesus zur Durchführung seines Willens bedient. Als für Menschen sichtbares Zeichen goss Jesus diesen Geist zu Pfingsten über Menschen aus.

    (Apostelgeschichte 2:1-4) . . .Während nun der Tag des Pfingst[festes] seinen Verlauf nahm, waren sie alle am gleichen Ort beisammen, 2 und plötzlich entstand vom Himmel her ein Geräusch wie das einer dahinstürmenden starken Brise, und es erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und Zungen wie von Feuer wurden ihnen sichtbar und wurden verteilt, und auf jeden von ihnen setzte sich eine, 4 und sie alle wurden mit heiligem Geist erfüllt und fingen an, in verschiedenen Zungen zu reden, so wie der Geist ihnen gewährte, sich zu äußern.

    Nach seiner Himmelfahrt wurde Jesus nicht mehr in Gestalt eines Menschen gesehen. Der Heilige Geist würde von nun an der versprochene Helfer sein, an dem wir Jesu Einflussnahme erkennen können.

    Niemand kann die Herrlichkeit des Vaters sehen(schauen) und leben. Aber wir können den Vater an den gemachten Dingen sehen(erkennen). Die Wiederkehr unseres Herrn Jesus können wir an Veränderungen sehen(erkennen) die er mit dem heiligen Geist Gottes bewirkt und die nur Jesu zugeschrieben werden können.

    Ede

  • Tommy
    Mai 1, 2015

    Da gebt Ihr beiden aber wieder Gas was?
    Aber Respekt vor der aufgewendeten Zeit.
    Aber sind wir uns hier einig, dass das Kommen Jesu fuer jeden, auch den unglaeubigsten aller Unglaeubigen sichtbar sein wird?
    Tommy

  • edelmuth an Boas
    Mai 1, 2015

    Hallo Boas

    » Was sollte Jesus deiner Meinung nach veranlassen sichtbar (aber nicht mit einem Körper aus Fleisch und Blut) auf die Erde zu kommen?

    Aber wie könnten sie die Menschheit führen? «

    Wie kann Jesus heute schon unsichtbar vom Himmel seinen Diener anleiten und das Werk führen? Durch den heiligen Geist seines Vaters.

    » Wenn ich nun auf Deine Frage antworten sollte, warum Jesus sichtbar (nicht fleischlich, nicht aus Fleisch und Blut) wiederkommen sollte, würde ich sagen: Vielleicht um uns direkt zu unterweisen. «

    Schon zu seinen Lebzeiten auf der Erde sandte Jesus seine Brüder aus, um die Menschen zu unterweisen. Er erteile seinen Jüngern den Auftrag die Gute Botschaft von einem bis zum anderen Ende der Erde zu predigen und dann würde das Ende und seine Wiederkehr kommen. Wenn die Erde nach Harmagedon gereinigt sein wird, hat Jesus nur noch Diener auf der Erde und sein Widersacher ist gefangen genommen. Unser Herr und König kann sich dann auf ein ganzes Volk stützen, dass seine Botschaft verkündigt. Jesus delegiert dann seine Diener im Himmel und auf der Erde und erteilt Anweisungen mit dem Heiligen Geist Gottes.

    Warum sollte Jesus auf die Erde kommen und seine 144 000 Brüder mit einer unvorstellbar großen Aufgabe, die sie selber nicht bewältigen können, alleine im Himmel zurück lassen. Sie haben als Mitkönige lediglich beratende Funktionen. Jeder Beschluss wird von Jesus, unserem König, geprüft und abgesegnet und das gilt erdenweit. Seine Regierung ist vollkommen. Sein Gegenwart wird jede Träne von den Augen wischen (jede Ursache zur Trauer beheben)

    Wenn Menschen an Jesus nicht glauben, obwohl Zeugen alle notwendigen Dinge in der Bibel aufgeschrieben haben, glauben sie ihm auch nicht, wenn sie ihn in menschlicher Gestalt sehen würden. Sie haben ihm auch nicht geglaubt, als er Wunder auf der Erde vollbrachte.

    Ede

  • Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Ede

    Du hast geschrieben:

    „Erst bei seiner Himmelfahrt brachte Jesus sein Leben als Opfer dem Vater dar.“

    Das glaube ich überhaupt nicht!
    Schon im Gesetz Mose gab es viele Tieropfer und andere Opfer. Die Tiere mussten sterben um die Sünden der Menschen zu sühnen. Immer war der Tod bei einem Opfer, das Sünde sühnen sollte, notwendig. Auch Hebräer 10 schreibt über das Opfer Jesu. Nämlich dass das Opfer Jesu notwendig war um all die zuvor notwendigen Opfer abzuschaffen.

    Jesus opferte sich bei seinem Tod und nicht erst nach seiner Auferstehung, sondern sein Opfer begann die langen Stunden zwischen Verhaftung und endete an seinem Tod. Dann zerriss der Vorhang des Tempels und es kam eine Finsternis über das Land.

    Wenn Du die Himmelfahrt Jesu als ein Opfer bezeichnest, dann müssten Jesus im Himmel schlimmere Dinge als auf der Erde erwarten. Denn wie sonst kann man seine Erhöhung in den Himmel, zur rechten Gottes als Opfer bezeichnen?

    Auch schon in anderen Kommentaren hast Du geschrieben, dass sich die 144.000 die in den Himmel kommen, für die Menschen auf der Erde opfern würden. Wie kannst Du diese Ansicht haben wenn doch in Offbg. 20 steht:

    6. Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre.

    Hat der Geist des Höchsten gelogen als er diese glückselige Aussicht dem Johannes „zugeflüstert“ hat?

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    Mai 1, 2015

    Guten Abend Alois

    » Wenn Du die Himmelfahrt Jesu als ein Opfer bezeichnest, dann müssten Jesus im Himmel schlimmere Dinge als auf der Erde erwarten. Denn wie sonst kann man seine Erhöhung in den Himmel, zur rechten Gottes als Opfer bezeichnen? «

    Da hast du mich völlig missverstanden. Nicht die Himmelfahrt, sondern der Verzicht auf irdisches Leben durch seinen Tod war/ist sein Opfer. Doch den Wert seines Opfers brachte Jesus bei/nach seiner Himmelfahrt dem Vater dar. Zuvor war Jesus noch 40 Tage als Geistgeschöpf auf der Erde und zeigte sich den Jüngern in menschlicher Gestalt zum Beweis einer buchstäbliche Auferstehung im Fleisch.

    Fleisch kann Himmel nicht erreichen. Deshalb ist eine Auferstehung im Fleische nur auf der Erde möglich. Hätte Jesus vom Vater einen Fleischesleib bekommen, hätte er wieder sterben müssen, um den Himmel erreichen zu können. Augenzeugen berichteten, dass Jesus im menschlicher Gestalt in die Wolken auffuhr und dann verschwand. Nun sitzt er als Geistgeschöpf zur Rechten des Vaters.

    Ob sich Jesus zu einem späteren Zeitpunkt in menschlicher Gestalt, die wir nicht unbedingt ihm zuordnen können, auf die Erde begeben wird, wissen wir nicht. Doch zur Durchführung seiner Regierung als der von Gott eingesetzte König ist es nicht erforderlich.

    » Auch schon in anderen Kommentaren hast Du geschrieben, dass sich die 144.000 die in den Himmel kommen, für die Menschen auf der Erde opfern würden. Wie kannst Du diese Ansicht haben wenn doch in Offbg. 20 steht: «

    Opfern bedeutet hier nicht sterben, sondern verzichten. Der Mensch ist vom Vater und seinem Sohn für die Erde gemacht. Die Gesalbten mit himmlischer Hoffnung wurden als Menschen mit menschlichen Bedürfnissen, die auf die Erde abgestimmt sind, geboren. Sie sind an dem Ziel ihres Bräutigams, alle Menschen zum ewigen Leben zu führen, so sehr interessiert, dass sie freiwillig auf das Ausleben ihrer irdischen Bedürfnisse verzichten und sich ganzherzig diesem Ziel widmen. Sie haben nach ihrer Auferstehung einen geistigen Leib bekommen, der keine Nahrung und keine Nachtruhe benötig und daher auch keinem fleischlichen Bedürfnis nachjagt. Weder heiraten sie, noch haben sie Nachkommen oder die Sehnsicht nach geselligem Beisammensein bei gutem Essen und einem Glas Wein. So etwas gibt es dort oben nicht. Auch könnten sie es mit ihrem geistigen Leib nicht genießen, auch keinen Kaffee und keinen Kuchen. Urlaub am Meer oder in den Bergen ist nicht möglich. Sie haben 24 Stunden am Tag Dienst, 365 Tage im Jahr und das tausend Jahre lang zum Wohl der Menschen auf der Erde. Wenn das kein Opfer ist…?

    Ede

  • Shannon
    Mai 1, 2015

    Lieber Ede,

    willst du uns damit sagen, dass der Verzicht auf all die fleischlichen Genüsse ein Opfer darstellt? Du tust ja so, als ob der menschliche Leib ein erstrebenswerter Zustand für ein Geistgeschöpf ist. Was, wenn diese himmlische Existenz viel mehr inneren Frieden beinhaltet, viel extatischer, viel glückseeliger ist?
    Dann ist es kein Verzicht, dann ist es doch eher eine Erlösung.
    Ich staune immer wieder, wie begrenzt doch unser menschliches Denken ist.
    Vielleicht gibt es für den geistigen Leib andere schöne Dinge, wie z.B ein Glas Wein genißen oder Kaffee und Kuchen. Vielleicht sehen die viel mehr, als unser begrenztes Sichtfeld, das sich an dem Anblick von Bergen oder Meer erfreut.

    Kann man das Opfer nicht anders sehen? Nämlich das Leben geben unter grausamsten Qualen und Schmerzen?
    Das ist es, was Jesus Christus für uns getan hat, er ist gestorben unter den schlimmsten Qualen.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • edelmuth an Shanon
    Mai 1, 2015

    Hallo Shannon

    » Vielleicht gibt es für den geistigen Leib andere schöne Dinge, wie z.B ein Glas Wein genißen oder Kaffee und Kuchen. Vielleicht sehen die viel mehr, als unser begrenztes Sichtfeld, das sich an dem Anblick von Bergen oder Meer erfreut. «

    Ich denke auch, dass es etwas Wunderbares ist, unter direkter Leitung der Kraft Gottes in Gegenwart des Vaters und des Sohnes zu leben. Aus dem Blickwinkel Gottes und mit seiner Kraft erschließen sich ganz neue Welten. Für Jesus Brüder ist das Leben im Himmel kein Oper sondern die Erfüllung aller ihrer Sehnsüchte. Doch das erfordert eine ganz bestimmte selbstlose Herzenseinstellung, die nicht jeder Mensch hat. Sie schaffen keine Dinge für sich selber, sondern erfreuen sich daran, dass ihr Bräutigam mit ihrer Unterstützung erfolgreich Menschenleben rettet. Ihr Lohn ist kein Haus im Grünen mit Garten und Hund und eine wunderbare Familie. Ihr Lohn ist die Weisheit Gottes, die ihnen ganz andere Sichtweisen eröffnet.

    Das Leben im Himmel ist kein holyday. Für Menschen mit irdischer Gesinnung wäre das Leben im Himmel ein Opfer. Aber für Gesalbte ist es die Erfüllung aller Wünsche.

    (Johannes 6:53) . . .Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. . .

    Sie haben vor ihrer Verherrlichung zu himmlischem Leben von den Symbolen genommen und damit Leben in sich selber, nicht für ihre Rettung, denn sie sind gerettet, sondern zur Rettung der großen Volksmenge auf der Erde, die gerettet und für das ewige Leben vorbereit werden soll.

    (Offenbarung 20:4) . . .Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, und die, die weder das wilde Tier noch sein Bild angebetet und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn und auf ihre Hand empfangen hatten. Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre.

    Sie werden vom Himmel aus über die gesamte Erde regieren und die Menschen richten und mitentscheiden, wer leben darf. Ich könnte mir vorstellen, dass sie auch an der Auferstehung der Toten beteiligt sind.

    Ede

  • Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Ede

    Entschuldige dass ich Dich falsch verstanden habe, dieser Punkt ist nun geklärt.

    Wegen dem Verzicht der 144.000 die im Himmel nicht mehr die Genüsse der Erde genießen können sollen eine Bemerkung:

    Dass die 144000 nicht heiraten werden sagte Jesus. Aber dass sie nicht auf der Erde ein Glas Wein trinken können steht nicht in der Bibel. Im Gegenteil:

    Jesus sagte in Luk. 22:

    15. Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.
    16. Denn ich sage euch, daß ich hinfort nicht mehr davon essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reiche Gottes.
    17. Und er nahm einen Kelch, dankte und sprach: Nehmet diesen und teilet ihn unter euch.
    18. Denn ich sage euch, daß ich nicht von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis das Reich Gottes komme.

    Somit hat Jesus klar gesagt dass er bis zur Herstellung des Reiches Gottes nicht mehr Wein trinken wird. Aber was ist danach?

    Mark. 14
    25. Wahrlich, ich sage euch, daß ich hinfort nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde bis an jenem Tage, da ich es neu trinken werde in dem Reiche Gottes.

    Du kennst meine vielen Kommentare in denen ich schrieb, dass der Himmel nur ein Wesenszustand ist und nicht ein Ort im Weltall. Gerade die Worte Jesu bestätigen, dass die 144.000 in der Gestalt wie Engel auf der Erde sein werden. Engel wie sie Abraham und Lot beherbergt hat. Denn wie Du auch schon geschrieben hast, es macht keinen Sinn dass Jesus auf der Erde ist und die 144000 in erdfernen Örtern.

    Vielmehr dürfte es so sein dass die 144.000 und Jesus bei den Menschen sein werden. In einem himmlischen „Körper“, in einem Zustand wie Engel es auch sind. Denn wie sonst könnte am Ende der 1000 Jahre dazu kommen, dass von Gog das Heerlager der Heiligen angegriffen wird?
    Das geht nur wenn die Heiligen auf der Erde sind und vor dem jüngsten Gericht können nur die 144000 die Heiligen sein, oder wer sonst?

    Offbg. 20
    7. Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden,
    8. und wird ausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, sie zum Kriege zu versammeln, deren Zahl wie der Sand des Meeres ist.
    9. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam [von Gott] hernieder aus dem Himmel und verschlang sie.

    Heiraten werden sie nicht wollen, aber das dürfte der einzige Nachteil sein für diejenigen sein die das Glück, oder die Gnade der ersten Auferstehung haben.

    Matth. 22
    29. Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irret, indem ihr die Schriften nicht kennet, noch die Kraft Gottes;
    30. denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel Gottes im Himmel.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Ede
    Mai 1, 2015

    Lieber Edelmuth,

    Kannst Du mir mal bitte sagen, woher Du das weisst?:

    Sie haben 24 Stunden am Tag Dienst, 365 Tage im Jahr und das tausend Jahre lang zum Wohl der Menschen auf der Erde. Zitat Ende

    Hast Du da einen Bibeltext, der das besagt oder ist es eine Vermutung von Dir?

    Liebe Grüße Manfred

  • edelmuth an Manfred
    Mai 1, 2015

    Guten Abend Manfred

    » Kannst Du mir mal bitte sagen, woher Du das weisst?:

    Sie haben 24 Stunden am Tag Dienst, 365 Tage im Jahr und das tausend Jahre lang zum Wohl der Menschen auf der Erde. Zitat Ende

    Hast Du da einen Bibeltext, der das besagt oder ist es eine Vermutung von Dir? «

    (Offenbarung 7:15-17) . . .Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. . . .

    Das, was über Hingabe und die Opferbereitschaft von der großen Volksmenge gesagt werden kann, kann in noch größerem Maße von den Gesalbten gesagt werden

    (Offenbarung 21:22-23) . . .Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. 23 Und die Stadt hat es nicht nötig, daß die Sonne oder der Mond auf sie scheint, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe war das Lamm.

    (Offenbarung 22:3-5) . . .Und es wird keinen Fluch mehr geben, sondern der Thron Gottes und des Lammes wird in [der Stadt] sein, und seine Sklaven werden ihm heiligen Dienst darbringen; 4 und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihrer Stirn sein. 5 Auch wird es keine Nacht mehr geben, und sie haben kein Lampenlicht nötig, noch [haben sie] Sonnenlicht, denn Jehova Gott wird ihnen Licht geben. Und sie werden für immer und ewig als Könige regieren.

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    Mai 1, 2015

    Lieber Ede,

    ich habe Dir hier auf Deinen Kommentar geantwortet:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1608#comment-7722

    Liebe Grüße Manfred

  • Boas an Ede
    Mai 1, 2015

    Lieber Ede,

    vielen Dank dass Du mir so ausführlich geantwortet hast. Ich schätze Deine Zeit, die Du dafür aufgewendet hast. Unter vielen Deiner Aussagen möchte ich symbolisch einen dicken Strich machen, weil sie auch meine Meinung widerspiegeln. Wie ich sehe, sind wir beide der gleichen Meinung, dass Jesus nicht mehr in einem fleischlichen menschlichen Leib zurückkommen wird. Da habe ich mich bestimmt missverständlich in meinem Kommentar auf der Hauptseite ausgedrückt.

    Wenn Du es mir gestattest, möchte ich an Deine Argumentationskette anknüpfen. Nach Deiner logischen Ausführung, würde Jesus den Wert seines Loskaufsopfers zurücknehmen, wenn er in einem fleischlichen Leib zurückkommen würde, also mit einem menschlichen Körper, mit dem er über 30 Jahre auf dieser Erde gelebt hat.

    Nach seiner Auferstehung bekam er von Gott einen anderen Körper zur Verfügung gestellt. Dieser war, im Gegensatz zu seiner früheren Hülle, ausgestattet mit den Fähigkeiten eines Engels, eines Weltengängers. Obwohl man diesen Körper sehen konnte, ihn sprechen sah, und sogar Berührungen möglich war (siehe ungläubige Thomas), unterlag diese Hülle nicht den Naturgesetzen. Er konnte durch verschlossene Türen gehen und seinen Körper für die Augen von Menschen unsichtbar machen.

    Hat Jesus durch diesen neuen Körper nach seiner Auferstehung sein Loskaufsopfer zurückgenommen? Ich meine nicht, da es sich zwar um einen sichtbaren, hörbaren und greifbaren Körper handelte, es sich aber eben nicht um einen fleischlichen, menschlichen Körper gehandelt hat. Soweit wirst Du mir bestimmt zustimmen. Auch bei späteren Situationen, wo Jesus wieder sichtbar und hörbar wurde, nahm er damit nicht sein Loskaufsopfer zurück. Hör- und Sichtbar war er z.B. bei der Bekehrung des Paulus, hörbar sogar für die Übrigen Begleiter, für die Feinde Jesu. Jesus nahm also nicht nur durch Visionen Kontakt zu Paulus auf. Hat nun Jesu dadurch, dass er nach seinem „unsichtbar werden“ (Himmelfahrt) in einer Wolke, zeitweise wieder sicht- und hörbar wurde, sein Loskaufsopfer zurückgenommen? Auch hier meine ich persönlich, dass dies niemals der Fall gewesen ist. Ich denke auch bei dieser Schlussfolgerung sind wir der gleichen Meinung.

    Nur einmal gesetzt den Fall, Jesus würde bei seinem Wiederkommen schon wieder einmal von seiner Fähigkeit gebrauch machen, sichtbar, hörbar und vielleicht sogar fühlbar wiederzukommen, gerade so wie er es auch nach seiner Auferstehung und auch nach seiner Himmelfahrt getan hat, würde er damit den Wert seines Loskaufsopfers zurücknehmen? Ich persönlich denke, es sollte keine Auswirkung auf das Loskaufsopfer haben, ob er dies 33 u.Z 40 u.Z., 50 u.Z. oder 60 u.Z. getan hat oder eben z.B. 2015 u.Z tun würde. Meinst Du, dass es irgendwelche negativen Auswirkungen für uns Christen hätte, wenn er die Macht eines Weltengängers, bei seinem Wiederkommen nach der großen Drangsal, noch einmal benutzen wird, wie er es vor und nach seiner Himmelfahrt schon des Öfteren getan hat? Auch unter dieser Möglichkeit sehe ich persönlich keine Theologischen Probleme.

    Ergänzen möchte ich also für mich festhalten: Fleischlich und Sichtbar sind für mich zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe.
    Der Ausdruck „fleischlich“ bedeutet für mich, einen buchstäblich aus Fleisch bestehenden Körper eines Menschen, aus buchstäblichem Fleisch und Blut, der den Naturgesetzen unterliegt.
    Der Ausdruck „Sichtbar“ oder „sichtbarer Körper“ bedeutet für mich, einen Körper, ähnlich des sichtbaren Körpers, den er sich nach seiner Auferstehung und nach seiner Aufnahme in eine Wolke bedient hat. Ob es nun ein glänzendes Licht sei, oder eine optisch wahrnehmbare Erscheinung, die man sprechen hört.

    Lieber Ede, Du schreibst eine interessante Frage, die ich versuche zu beantworten: „Was sollte ihn deiner Meinung nach veranlassen im Fleische auf die Erde zu kommen?“ Diese Frage würde ich gerne ein klein wenig nach meinem Verständnis verändern.

    Was sollte Jesus deiner Meinung nach veranlassen sichtbar (aber nicht mit einem Körper aus Fleisch und Blut) auf die Erde zu kommen? Die Zeugen sind doch der Meinung, dass es Überlebende der großen Drangsal geben wird. Dazu kommen nach deren Meinung auch die ganzen Auferstandenen dazu. Weiter lehren Sie, dass die 144.001 Priester und Könige über die Erde sein werden. Und deren Aufgabe ist es, die übrige Menschheit zur Vollkommenheit zu führen. Über das, wie sie die Menschen führen, legt sich die WTG nicht direkt fest.

    Aber wie könnten sie die Menschheit führen? Es wird ja eine Aktivität von ihnen erwartet. Sie müssen also irgendwie mit der Menschheit in den 1.000 Jahren Kontakt aufnehmen. Also folgerichtig Dinge mitteilen, die man tun oder lassen sollte. Unterweisen, in den tiefen Dingen der Wahrheit und der Erkenntnis Jehovas. Korrigieren. Vielleicht auch direkt eingreifen.

    Vielleicht bedienen sie sich der Myriaden von Engeln? Die dann mit den Menschen in Kontakt treten. Engel, die man vielleicht wirklich mit Augen sehen kann, zumindest hören wird. Das würde Jehova bestimmt auch alleine hinbekommen, die Engel zu den Menschen zu senden um die Menschen zu unterweisen. Wozu braucht er dann die 144.001? Auch Jesus alleine, ohne die 144.000 könnte die Engel senden. Bestimmt wäre auch Jesus, wie sein Vater damit nicht überfordert.

    Warum wird die Stadt (das neue Jerusalem), deren 12 Ecksteine die Namen der Apostel tragen, vom Himmel herabkommen, und warum wird das Zelt Gottes bei den Menschen weilen?

    Wenn ich nun auf Deine Frage antworten sollte, warum Jesus sichtbar (nicht fleischlich, nicht aus Fleisch und Blut) wiederkommen sollte, würde ich sagen: Vielleicht um uns direkt zu unterweisen. Die 144.000 folgen dem Lamm, wohin es auch geht. Also kommen diese ehemaligen Menschen auch sichtbar (aber nicht aus Fleisch und Blut) auf die Erde um uns mit Jesus zu unterweisen. Vielleicht kommen die 144.000 als neues Jerusalem deshalb zu den Menschen, um sie zur Vollkommenheit zu führen. Die einfachste Antwort, ist vielleicht die Richtige.

    So würde ich mir ein Wiederkommen Jesu vorstellen oder wünschen. Er und seine Mitbrüder kommen in einem sichtbaren Leib eines Weltengängers zu den Menschen, und unterrichten persönlich die Menschen auf der Erde. Gehen vielleicht auch durch verschlossene Türen um Verbrechen zu verhindern. Oder um Menschen zu belehren oder zurechtzuweisen. Aber das ist meine private Vorstellung. Deshalb bekommen wir Beide bestimmt keinen Zwist.

    Lieber Ede, aber um nochmals auf meine Bitte vor zwei Wochen zurückzukommen:
    Es interessiert mich aufrichtig, ob Du in der Versammlung oder in den Publikationen der Zeugen auf Bibeltexte gestoßen bist, die von einer nicht sichtbaren Wiederkunft Jesu sprechen. Du hast hier auf BI doch die beste Möglichkeit, vorsichtig ein paar Älteste zu fragen. Bitte höre Dich doch mal für mich um.

    Vielen Dank im Voraus für Deine Mühe, mir meine Bitte zu erfüllen.

    Mit ganz herzlichen Grüßen
    Boas

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    Mai 1, 2015

    “Hey, da bin ich wieder…“🙂

    Nach einer Zeit des aktiven Lesens (analysieren & beobachten) turbulenter Kommentare hier, schalte ich mich halt wieder hinzu. Konkret zu Inhalten von Boas‘ und Edelmuth’s Kommentare. Es handelt sich meinerseits nicht um Verurteilung von Meinungen, jedoch um eine Alternativ-Ansicht…

    Es wurde ja die Frage aufgeworfen, ob Jesus „sichtbar oder unsichtbar“ wiederkommt, bzw. mit was für einen Leib er erkennbar wäre. Eine eindeutige Aussage der Hl. Schrift hierzu gibt es nicht, meines Wissens nach… (Maybe somebody knows…)

    Ich möchte dazu gerne eine Vorlage Jesu aus Joh. 5: 19 – 30 einbringen und danach weitere Gedanken ins Spiel bringen. Dieser Text ist im Zusammenhang aus der NGÜ:

    »Ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun; er tut nur, was er den Vater tun sieht. Was immer der Vater tut, das tut auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut. Ja, der Sohn wird noch viel größere Dinge tun, weil der Vater sie ihm zeigt – Dinge, über die ihr staunen werdet. Denn wie der Vater die Toten zum Leben erweckt, so gibt auch der Sohn denen Leben, denen er es geben will. Dem Sohn ist nämlich auch das Gericht übertragen. Der Vater selbst richtet niemand; er hat das Gericht ganz dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ebenso ehren wie den Vater. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der den Sohn gesandt hat. Ich versichere euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben getan. Ich sage euch: Die Zeit kommt, ja sie ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und wer sie hört, wird leben. Denn wie der Vater aus sich selbst heraus Leben hat, so hat er auch dem Sohn die Macht gegeben, aus sich selbst heraus Leben zu haben. Und er hat ihm die Vollmacht gegeben, Gericht zu halten; denn er ist der Menschensohn. Seid deshalb nicht erstaunt, wenn ich euch sage, dass der Tag kommt, an dem die Toten in ihren Gräbern die Stimme des Sohnes hören und herauskommen werden. Die, die getan haben, was gut ist, werden zu neuem Leben auferweckt werden; die aber, die getan haben, was schlecht ist, werden zu ihrer Verurteilung auferweckt werden. Von mir selbst aus kann ich nichts tun. Auch dann, wenn ich urteile, höre ich auf den Vater. Und mein Urteil ist gerecht, weil es mir nicht um meinen eigenen Willen geht, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.«

    „Der Sohn wird noch viel größere Dinge tun, weil der Vater sie ihm zeigt – Dinge, über die ihr staunen werdet“ ist ein Indikator unseres grossen Herrn und Königs Jesus Christus. Nehmen wir einmal an, dass mit dieser Aussage Dinge gemeint sind, die wir uns heute überhaupt nicht vorstellen können oder worüber sich zu sinnieren lohnt. Dinge, die selbst Jesus bisweilen noch völlig unbekannt sind, da JHWH sie ja Jesus erst (noch?) zeigen wird. Dinge, über die viele (Anzahl unbekannt) staunen (alt. sich wundern) werden! Was das wohl alles sein mag?

    Offensichtlich gibt es einiges was nicht nur uns Menschen, sondern auch Jesus „vorenthalten/vorbehalten“ ist, wir stehen ohnehin an „Letzter Stelle“.
    Die Offenbarung u.a., erwähnt einiges, was wir uns auch nicht richtig vorstellen können, wie zum Beispiel die 4 Reiter mit den entsprechenden Pferden, „die Sonne wurde schwarz“ oder das „Sterne auf die Erde wie Feigen vom Himmel fallen“. Siehe (Offb. 6:1 – 8,12,13) Auch folgende Worte Jesu, aus obigem Zusammenhang, lassen „Spekulations-Potential“ zu:

    “Die Zeit kommt, ja sie ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und wer sie hört, wird leben.“ Hier können wir auch nur „staunen“ bzw. uns „wundern“, denn wie

    • hören die Toten die Stimme Jesu? (Wird es eine „Live-Übertragung via Sattelten“ oder ähnliches geben?)
    • kann jeweils 1 Reiter/Pferd über die „ganze Erde“ reiten? (Pferde – in einer himmlischen Funktion?)
    • welches Gebiet, bzw. Erdteil/e meinte Jesus mit seiner Aussage?
    • wie könnte die Stimme des Sohnes Gottes Erdenweit „gehört“ und „wahrnehmbar“ werden?

    Weitere Fragen ergeben sich um unsere Phantasie ihren Lauf zu lassen:

    • Hatten – als ein Engel die Geburt Jesu den Hirten ankündigte – alle Menschen die Ansage, sowie den Jubel der Engel vernommen? Siehe Luk. 2:8 – 15
    • Handelte es sich nicht gerade dabei um ein universell bedeutendes Ereignis, welches mit der Souveränität JHWH’s zu tun hatte?
    • Betraf es nicht ebenfalls die gesamte Menschheit sowie alle Geistwesen?
    • Weshalb wurde diese „Information“ also nur einem begrenzten „Publikum“ geoffenbart?
    • Staunen? Oder sich „wundern“ über noch viel grössere Dinge sollen folgen… Welche?

    Interessant ist auch, was Offb. 1:8 (NGÜ) sagt:

    »Ich bin das A und das O, ´der Ursprung und das Ziel aller Dinge`«, sagt Gott, der Herr, der ist, der war und der kommt, der allmächtige Herrscher.

    Wird hier nicht gesagt, dass Gott der Herr, kommt? Wie sind dann die Worte Johannes aus Offb. 1:4 – 7 und Offb. 22:7(NGÜ) zu verstehen, wo wir folgendes lesen:

    Offb. 1:4 – 7(NGÜ
    Gnade und Frieden ´wünsche ich` euch von dem, der ist, der war und der kommt, von den sieben Geistern vor seinem Thron und von Jesus Christus, dem vertrauenswürdigen Zeugen ´für die Wahrheit`, der als Erster von den Toten auferstanden ist und jetzt über alle Könige der Erde regiert. Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unseren Sünden erlöst hat, ihm, der uns zu Mitherrschern in seinem Reich und zu Priestern für seinen Gott und Vater gemacht hat, ihm gebührt die Ehre und die Macht für immer und ewig. Amen. Und er wird wiederkommen! Auf den Wolken wird er kommen, und alle werden ihn sehen, auch die, die ihn durchbohrt haben. Sein Anblick wird alle Völker der Erde in Schrecken und Trauer versetzen. Ja, amen, ´so wird es sein`.

    Offb. 22:7,12(NGÜ)

    »Denkt daran: Ich komme bald«, ´sagt Jesus.` »Ja, ich komme bald«, ´sagt Jesus,` »und bringe jedem den Lohn mit, den er für sein Tun verdient hat. Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel ´aller Dinge`.«

    Wer kommt denn nun? Beide – JHWH sowie Jesus? „Der Sohn wird noch viel größere Dinge tun, weil der Vater sie ihm zeigt – Dinge, über die ihr staunen werdet“ sagte doch Jesus selber. Wir wissen nicht worüber wir alles staunen (alt. uns wundern) werden. Die Offenbarung zeigt uns das auch hier:

    »Ich bin das A und das O, ´der Ursprung und das Ziel aller Dinge`«, sagt Gott, der Herr – so lesen wir es in Offb. 1:8. Und in Offb. 22:12(NGÜ) lesen wir folgendes:

    »Ja, ich komme bald«, ´sagt Jesus,` » Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel ´aller Dinge`.«
    Wie wir also sehen können, haben wir es mit zweierlei Aussagen zu tun:

    1. JHWH kommt und Jesus kommt.
    2. JHWH ist das A und das O (andere nennen es Alpha und Omega) und Jesus ist selbiges!

    Wenn also JHWH von niemandem gesehen werden kann (siehe 2. Mo. 22:18 – 20; Joh. 1:18): wer wird Ihn dann sehen, wenn Er kommt? Die Menschen offensichtlich nicht! Es muss offensichtlich symbolische Bedeutung haben. Röntgenstrahlen, Radiowellen, Mikrowellen, etc. kann man auch nicht sehen, aber erkennen und wahrnehmen.

    Anders schaut’s aus, wenn Jesus kommt: „A L L E werden ihn sehen“! Jesus sagte selbst:
    „Sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen“.
    Wie werden ALLE ihn sehen? Sichtbar oder unsichtbar (gemeint ist die Art des Leibes)? Erkennbar wird es auf jeden Fall sein! Fakt ist dass er kommt. Mir ist’s egal wie er kommt; ich freue mich auf Jesus so oder so!

    Jesus befindet sich ausserdem in der Herrlichkeit, an der rechten Seite JHWH’s und regiert seither bereits als König; nicht erst ab 1914/1918 u.Z. Diese Worte Jesu wurden als eine Tatsache von Ihm mehrfach, selber gesagt.

    Wenn von „Toten die vor dem Thron stehen“, lt. Offb. 20:12, die Rede ist, so können wir uns das auch nicht vorstellen. Oder die Bedeutung der 7 Donner aus Offb. 10:3 (ein Bezug besteht zu 2.Mo. 19:16). Müssen wir das überhaupt? Müssen wir unseren ohnehin schon „viel zu kleinen Kopf“ mit Dinge zermartern, die für unser ewiges Leben relativ unwichtig sind? Gewinnen wir deshalb „mehr Leben“ wenn wir uns unnötige Gedanken machen, die mit den versiegelten Geheimnissen Gottes zu haben?

    Die Freude darüber, dass Jesus wiederkommt – egal in welcher Form – sollte unser Verhältnis zu diesem grossartigen Gott und König verbessern.

    Jesus sagte deutlich: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander Liebt! Damit „hapert’s“ gerade auf der BI-Hauptseite… Traurig…

    LIEBE kann wie folgt definiert werden:

    LLASS IIMMER EEINE BBRÜCKE EENTSTEHEN

    Diese Brücke bewirkt, dass wir uns Jesus immer näher kommen (sollten!). Bitte helft alle mit, dass sie (hier bei BI!!!) tragfähig bleibt.

    Vom Bodensee mit Anhang: Agapé©
    Athalja

  • Manfred an Athalja
    Mai 1, 2015

    Lieber Athalja,

    Du hast sehr gute Gedanken niedergeschrieben. Auch hast Du Recht, dass man nicht darüber streiten muss, ob Jesus im „Fleisch“ wieder kommt oder anders. Das ist eigentlich nur dafür wichtig, weil man daran den Antichristen erkennen kann, denn der sagt dass er NICHT im Fleisch kommen wird.

    Jesus wurde nach seiner Auferstehung auf der Erde von seinen Jüngern und anderen Menschen gesehen und man konnte ihn anfassen. Welcher Leib das nun genau ist, ist doch eigentlich völlig Wurscht. Wichtig ist, dass man ihn sehen konnte und genau das wird von seiner Ankunft hier auf der Erde gesagt. Aus welcher Materie oder Molekülen dieser Leib besteht ist egal. Fakt ist, dass Jesus nachdem er seinen menschlichen Körper abgegeben hat, tatsächlich noch sichtbar gewesen ist. Somit ist das ein Beleg dafür, dass man Jesus auch später sehen kann, denn er wird ja in dem gleichen Leib wiederkommen, indem er gegangen ist. Engel konnten sich ja auch soweit materialisieren, dass Sie sogar mit menschlichen Frauen Kinder zeugen konnten. Also alles schon mal da gewesen.

    Du hast noch Off. 20:12 angeführt, wie die Toten vor dem Thron stehen können. Ich glaube das damit die Menschen gemeint sind, die noch nicht im Buch des Lebens stehen. Da geht es ja um das ewige Leben. Wer das noch nicht bekommen hat und nicht im Buch des Lebens steht, der ist sozusagen noch Tod. Erst wenn man in das Buch des Lebens eingetragen ist, dann gibt einem Jehova oder Jesus das ewige Leben. Es gibt ja auch einen Bibeltext wo Jesus sagt:

    Lasst die Toten Ihre Toten begraben.

    Damit können also nur die Menschen gemeint sein, die noch nicht im Buch des Lebens stehen, denn ich glaube nicht das Jesus damit Zombies gemeint hat.

    Deinen Wunsch nach mehr Liebe im Umgang miteinander möchte ich gerne unterstützen.

    Herzliche Grüße an den Bodensee
    Manfred

  • edelmuth an Manfred
    Mai 1, 2015

    Hallo Manfred

    » Du hast sehr gute Gedanken niedergeschrieben. Auch hast Du Recht, dass man nicht darüber streiten muss, ob Jesus im “Fleisch” wieder kommt oder anders. Das ist eigentlich nur dafür wichtig, weil man daran den Antichristen erkennen kann, denn der sagt dass er NICHT im Fleisch kommen wird. «

    Da musst du etwas missverstanden haben. Vermutlich denkst du dabei an den Sklaven, hältst ihn für den Antikristen und weil er lehrt, dass Jesus nicht im Fleische wiederkommt, muss das falsch sein. Mich überzeugt deine Argumentation nicht.

    Die Israeliten haben Jesus als ihren Messias verworfen und ihn getötet. Sie haben sich als Antichristen erwiesen. Da der Messias in den hebräischen Schriften voraus gesagt wird, erwarten sie ihn immer noch. Würde Jesus tatsächlich bei ihnen als der vorausgesagte Messias im Fleische erscheinen und sie als Gottes Volk in den Grenzen des verheißene Landes wieder herstellen, hätten sie Jesus vor 2000 Jahren zu recht als Gotteslästerer umgebracht. Dann wäre er zu recht für seine Lästerung hingerichtet worden und hätte mit seinem Tod kein Opfer gebracht. Ohne dieses Opfer ist aber eine Rettung der Menschen unmöglich.

    Ede.

  • Manfred an Edelmuth
    Mai 1, 2015

    Lieber Edelmuth,

    ich will mit meiner Argumentation niemanden überzeugen, auch Dich nicht. Wir diskutieren hier bei BI biblische Themen, was uns in den Versammlungen nicht möglich war. Aber überzeugen können wir niemanden. Die Diskussionen der letzten Wochen haben gezeigt, dass man sogar Bibeltexte, die das genaue Gegenteil von einer Ansicht aussagen, trotzdem als Stütze für die falsche Ansicht hergenommen werden. Im Grunde ist es so, dass jeder glaubt was er will. Oder jeder hat seine eigene Sichtweise, wie der eine oder andere Bibeltext zu verstehen ist. Und in den meisten Fällen, wird keiner von seinem Standpunkt abrücken. Solange Du hier bei BI schreibst, belegst Du mit Off. 3:12, dass die 144.000 für immer im Himmel sind und solange schreibe ich auch, dass dieser Tempel vom Himmel herabkommt. Hat sich einer von uns beiden in seiner Ansicht korrigiert? Ich denke nicht. Sind wir doch mal ehrlich. Jeder hat seinen Standpunkt und jeder behält ihn auch. Überzeugen geht also nicht, höchstens diskutieren.

    Du hattest ja geschrieben:
    Da musst du etwas missverstanden haben. Vermutlich denkst du dabei an den Sklaven, hältst ihn für den Antikristen und weil er lehrt, dass Jesus nicht im Fleische wiederkommt, muss das falsch sein. Mich überzeugt deine Argumentation nicht. – Zitat Ende.

    1. Ja, ich denke das die LK der Antichrist ist und viele zu Antichristen gemacht hat
    2. Nein, ich glaube nicht das Jesus im Fleisch wiederkommt, nur weil die LK das Gegenteil lehrt, sondern weil es so in der Bibel steht.

    2.Joh. 1:7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

    Jesus kommt auch sicherlich nicht mit seinem menschlichen Körper wieder auf die Erde, sondern mit seinem himmlischen, den man aber sehen kann.

    Eigentlich ist es nur eine Frage der Definition. Was bedeutet Fleisch und was bedeutet Geist?

    Wenn Fleisch = sichtbar bedeutet und Geist = unsichtbar, dann würde der Antichrist behaupten, dass Jesus unsichtbar wieder kommt, während in der Bibel immer steht, dass er zu sehen ist. Übrigens Boas hat ja auf diesen Umstand mal hingewiesen und hatte Dich gefragt ob es eine Bibelstelle gibt, wo steht das Jesus unsichtbar kommen würde. Wenn es diese Bibelstelle nicht gibt und ansonsten immer davon gesprochen wird, das jedes Auge Jesu sehen wird…

    Welche Schlüsse sollte man dann aus diesem Umstand ziehen???

    Ich möchte nicht zum Antichristen gezählt werden, daher sage ich, dass er sichtbar zur Erde kommen wird.

    Und jetzt eine gute Nacht, ist spät geworden.

    Liebe Grüße Manfred

  • Gerd
    Mai 1, 2015

    Liebe Tirza,

    der 68-seitige Artikel, ist vom Gesichtspunkt der „Substitutionslehre“ verfasst. Die wurde vom katholischen Religionslehrer Augustinus erstmals erstellt und dann vor etwa 400 Jahren auch von den meisten Kleinkirchen – ab ca. 1929 auch von den ZJ – übernommen.

    Der Artikel beginnt mit einer Ansicht, die von den sog. „Dispensationalisten“ vielleicht ansatzweise aber von mir nicht geteilt wird, nämlich wie es der Autor Böhm behauptet:

    „Spätestens seitdem im Jahre 1948 der Staat
    Israel gegründet wurde und sich Juden aus
    aller Welt dort sammeln, glauben viele Christen,
    dass durch diese Staatsgründung die
    biblischen Weissagungen von der Wiederherstellung
    Israels in Erfüllung gingen.“

    Ich habe zu dieser Thematik oft schon geschrieben, dass Gott den Staat Israel, oder den Zionismus, diesen politisch-weltlichen Staat nicht zum Gottesstaat machte. Dieses Volk ist n o c h im von Gott verordneten Prozess der Verstockung, lt. 1. Kor. 3 liegt n o c h die „Decke“ über ihrem Haupt.
    Wie ich schon schrieb wäre es gut, all das bereits dazu Geschriebene einfach zu kopieren, aber w i e findet man das in einem blog? Ich werde es nun möglicht kurz zusammen fassen, teilweise aus dem Gedächtnis.

    Unser Fokus liegt z.Z. auf Sacharja 12, es geht um den Angriff auf Jerusalem – ist das nach heutiger Sicht denn so unmöglich? – ferner um das Eingreifen des Messias. DANN erst erfassen die bedrängten Bewohner von Jerusalem (event. durch die Horden des IS ausgelöst?) w e r ihnen dann zu Hilfe kam.
    Die Annahme geschieht nicht durch Glauben, sondern durch SCHAUEN! Sie weinen als sie erkennen, w e r das ist! Oder w i e soll man Vers 10 sonst verstehen? Warum nimmt auf 68 Seiten der Autor Böhm darauf keinerlei Bezug?

    Sind die genannten Juden dann für das himmlische Leben, in die Körperschaft Christi, hineingestellt? Nein! Da hat der Herr Böhm schon recht: in die himmlische „Berufung und Erwählung“ kommt aus allen Nationen, aber n u r wer GLAUBEN an Jesus ausübt, aber dies schon tut v o r seiner Erscheinung (und Kampf um Jerusalem)!

    Mir ist die Lehre des „geistigen Israel“, bei Zeugens, oder auch bei Adventisten, sehr gut geläufig, verteidigte ich sie als ZJ. Hatte ich als Komiteemitglied bei 3 Schwestern beim Ausschluss mitgestimmt, weil sie lehrten, dass Israel nach dem Fleische auch wieder eine Annahme finden wird. Dadurch hatte ich mich danach analytische mit dem Thema befasst, erkannte aus Römer 11, dass Israel immer noch „Geliebte um der Väter willen“ s i n d. Petrus nennt die irdische Voraussage in Apg. 3, als die „Wiederherstellung“ was die AT-Propheten voraussagten.
    Und die sagten keine himmlische Bestimmung voraus, die sagten all die Verheissungen für eine neue ERDE, wo die Nachkommen Abrahams eine führende Rolle innehaben. Im „Vater unser“ wird darum gebetet!

    In den letzten Versen von Jesaja 19 – bitte nachlesen! – werden auch die Länder Ägypten und Syrien mit Israel die Dominanz und den Segen Jahwes innehaben. Warum erklärt der Herr Böhm nicht wie man das verstehen soll, wenn er so oft schon den Prophetn Jesaja erwähnt? Wird die dort genannte Straße zwischen den Ländern etwa im Himmel sein?

    Wie einseitig die Betrachtungsweise ist, zeigt die Bezugnahme auf Verse in Hesekiel 36, Zitat aus Artikel:

    „…was wiederum der Ankündigung des Neuen
    Bundes in Hesekiel 36 entspricht:
     „Und ICH werde machen, daß ihr in MEINEN
    Satzungen wandelt und MEINE Rechte
    bewahret und tut“ (V. 27).
    GOTT SELBST schafft also durch den Neuen
    Bund in den Gläubigen was vor IHM wohlgefällig
    ist, indem ER sie in jedem guten Werk
    vollendet, so dass sie SEINEN Willen tun….
    In Kapitel 36,24.28ff ist wieder von der
    Sammlung im Land die Rede, in den Versen
    25-27 aber von dem Neuen Bund.“

    Warum zitiert und erklärt er nicht diese nachfolgenden Verse im gleichen Artikel, sondern verschweigt sie?

    „36:19 Und ich versprengte sie unter die Nationen, und sie wurden in die Länder zerstreut; ich richtete sie nach ihrem Wege und nach ihren Handlungen.
    20 Und als sie zu den Nationen kamen, wohin sie kamen, da entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: Jahwes Volk sind diese, und aus seinem Lande sind sie gezogen.
    21 Aber ich habe meinen heiligen Namen verschont, welchen das Haus Israel entweiht hat unter den Nationen, wohin sie kamen. –
    22 Darum sprich zum Hause Israel: So spricht der Herr, Jahwe: N i c h t um euretwillen tue ich es, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid.
    23 Und ich werde meinen großen Namen heiligen, der entweiht ist unter den Nationen, welchen ihr entweiht habt in ihrer Mitte. Und die Nationen werden wissen, daß ich Jahwe bin, spricht der Herr, Jahwe, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilige. –
    24 Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer L a n d bringen.“

    Ist dieses künftige „Land“ im Himmel?
    Das Land wird geografisch dort sein wo auch Jerusalem ist, es wird bestimmt nicht von Zionisten regiert sein, auch heute geschieht dies nicht im Namen Gottes!

    Wiki erklärt folgendes zum Thema, ich hebe das Wort hervor, wo man es bei Wikipedia finden kann:

    Die Substitutionstheologie hat das Verhältnis der Kirche zum Judentum im Lauf der Christentumsgeschichte mit verschiedenen Modellen beschrieben, die im Kern immer auf die Aufhebung oder Auflösung des Judentums hinauslaufen:

    • das Ersatzmodell: Die Kirche ersetzt seit der Auferstehung Jesu Christi das Gottesvolk Israel. Sie versteht sich als neues Gottesvolk, das die Verheißungen Israels „geerbt“ habe, während Israel unter dem Fluch und Zorn Gottes stehe. Juden könnten nur noch als Einzelne durch die christliche Taufe Anteil am Heil erhalten. Der besondere Heilsweg der Tora sei jedoch ein für alle Mal beendet, der Bund Gottes mit seinem Volk zerstört. Dies war die nahezu durchgängige Auffassung der Patristik seit dem Barnabasbrief und wurde auch später von Martin Luther übernommen.

    • das Integrationsmodell: Auch hier versteht sich die Kirche als das einzige Volk Gottes, das aber einen Teil des bleibend erwählten Judentums in sich aufnimmt.
    • Heutige Exegeten erkennen an, dass das Neue Testament (NT) den ungekündigten Israelbund bestätigt und bekräftigt, etwa wenn Paulus von Tarsus in Röm 11,2.28 EU betont:

    • „Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er einst erwählt hat… von ihrer Erwählung her gesehen sind sie von Gott geliebt, und das um der Väter willen. Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt.“

    • Demgemäß ist der Begriff „Volk Gottes“ im NT weiterhin auf das Volk Israel bezogen (z.B. in Röm 15,4), so dass die Christen durch Jesus Christus „Miterben der Verheißung“ geworden seien (Eph 3,6 EU). Demnach könne die Kirche aus Juden und Heiden auf keinen Fall das erwählte Volk Gottes ersetzen und ablösen, sondern sei im Gegenteil ein aus reiner Gnade Gottes „eingepfropfter Zweig“ dieses Volkes (Röm 11,16-21 EU).[5]

    • Daraus folgern christliche Theologen heute: Nur durch die Anerkennung der bleibenden Erwählung Israels könne die Kirche Anteil an seiner Verheißungsgeschichte erhalten. Christen, die das Judentum als überholte, abgelöste oder abzulösende Religion betrachten, haben aus dieser Sicht ihr eigenes Heil aufgegeben, ob sie es wissen oder nicht.

    • Das christologische Dependenzmodell:
    Diese Variante betont, dass Jesus Christus selbst der Substitutionstheologie nicht nur hinsichtlich des vorlaufenden Israelbundes und der unabgegoltenen messianischen Hoffnung, sondern vor allem im Blick auf seine Versöhnungstat am Kreuz widerspricht. Er habe die Völker gerade durch sein stellvertretendes Erleiden des Endgerichts – also das, was früher die Ablösung und Verwerfung des ersterwählten Gottesvolks begründete – in die Erwählungs- und Hoffnungsgeschichte Israel einbezogen.
    Demnach müssten nicht die Juden, die Jesus nicht als Messias anerkennen, bekehrt und in die Kirche integriert werden, sondern die Christen aus den Völkern (hebr. Gojim) müssten erkennen, dass sie nur als „Hinzuberufene“ Teilhaber der Erwählung Israels sind (Röm 9-11). Nicht nur von ihrer historischen Herkunft und gemeinsamen eschatologischen Zukunft her, sondern auch und entscheidend von der Geschichte Jesu Christi selbst her seien die Völker zur gemeinsamen Erkenntnis des Gottes Israels – ausgedrückt in der Verheißung der Völkerwallfahrt zum Zion – bestimmt. Die christliche Völkermission sei also nicht die Vorbedingung und Vorstufe zur Judenmission, sondern die Erfüllung der Verheißung, dass die Völker sich zum Gott Israels bekehren und auf seinen an Israel offenbarten Willen hören. Damit werde die Judenmission abgelöst durch ein gemeinsames Friedenszeugnis der Kirche und Synagoge gegenüber den Völkern.

    Trotzdem dürfen die unterschiedlichen ZIELE nicht vermengt werden!
    Damit das nicht den Rahmen sprengt, will ich meine Eingabe vorerst abschließen und Grüße alle „Berufenen und Erwählten“, die lt. Petrus diese durch den hlg. Geist (!) vermittelte Hoffnung, FEST machen sollen (2. Brief 1:10)

    Gerd

  • Tirza an Gerd
    Mai 1, 2015

    Lieber Gerd!

    Vielen Dank für deine Ausführungen; habe sie mir gleich ausgedruckt um sie besser lesen zu können und wollte mir eigentlich dabei Notizen machen, um auf deine Einwände eingehen zu können.
    Das Thema ist in der Tat, einerseits nicht leicht und andererseits
    aber auch nicht zu schwer zu verstehen, je nachdem welchen Standpunkt man einnimmt. Ich hab´es ja bei den Kommentaren von Elfi und Ede gemerkt, wie schwer die Annäherung ist, vielleicht weil es keine Annäherung gibt? Ich bin angetan von der Abhandlung, sonst hätte ich sie nicht eingestellt, wohl wissend, dass ich damit wohl eher in ein Wespennest steche, was so nicht meine Absicht ist, sondern, so denke ich, vielleicht bringt der eine oder andere Gedanke doch etwas, dem einen oder anderen, denn dafür ist der Austausch ja da.
    Ich kann dir nicht das Wasser reichen, deshalb danke ich dir für deine Informationen, liegen noch auf dem Tisch und werden nochmals geprüft.
    Doch wenn ich, einfach wie ich bin ein Fazit ziehen würde, denke ich schon,dass es letztlich zuerst darauf ankommt, die Gebote unseres Herrn Jesus Christus zu halten und sie sich auf das Herz schreiben zu lassen: Stichwort Beschneidung des Herzens und da kommt dann eben auch kein gläubiger Jude drum herum, wenn er seine Hoffnung FEST machen will, lieber bald als später, bevor es zu spät ist.
    In diesem Sinne uns allen eine gesegnete Nacht & liebste Grüße
    Tirza

  • Boas an Ede
    Mai 1, 2015

    Lieber Ede,

    hast Du meinen Beitrag für Dich auf der Hauptseite schon gelesen?
    http://www.bruderinfo.de/?p=2101&cpage=1#comment-179777

    Zum Thema sichtbare oder unsichtbare Wiederkunft Jesu von der Hauptseite wolle ich nochmals nachhaken, ob Du schon die Zeit gefunden und etwas in Erfahrung gebracht hast. Es interessiert mich aufrichtig, ob Du in der Versammlung oder in den Publikationen auf Bibeltexte gestoßen bist, die von einer nicht sichtbaren Wiederkunft Jesu sprechen. Du hast hier auf BI noch die beste Möglichkeit, vorsichtig ein paar Älteste zu fragen.

    Vielen Dank im Voraus für Deine Mühen.

    Boas

  • edelmuth an Boas
    Mai 1, 2015

    Hallo Boas

    Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Mir war dein Beitrag total entgangen, weil ich nicht regelmäßig auf der Hauptseite lese. Ich freue mich aber immer wieder, wenn jemand Interesse an dem Wort Gottes hat und es ergründen möchte.

    Du hast einen sehr ausführlichen Beitrag geschrieben und dir sehr viel Arbeit gemacht. Um die Leser nicht zu sehr zu ermüden, werde ich deinen Beitrag jeweils in Teilen aber nacheinander in Gänze beantworten.

    Jesus buchstäblich zu sehen bedeutet, dass er in einem fleischlichen Leib wiederkommt. Ist das möglich?. Worin bestand Jesus Opfer? Jesus Opfer bestand in seinem Verzicht auf sein Leben. Auf welches Leben?

    Der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6:23) Diese leidvolle Erfahrung mussten seit Adam & Eva alle unvollkommen Menschen machen, denn sie alle haben gesündigt.

    Jesus war der einzige vollkommene Mensch, der nie gesündigt hat. Jesus hätte ewige leben können, wenn er nicht ermordet worden wäre. Da Jesus an seinem Tod unschuldig war, hätte er nach Römer 6:23 beim Vater einen Rechtsanspruch auf die Wiederherstellung seines irdischen Lebens. Jesus Opfer bestand somit auf dem Verzicht auf irdisches Leben, nicht auf das geistige Leben.

    Der Vater rechnet nun die Sünde Adams Jesus zu, als habe nicht Adam, sondern Jesus gesündigt und dafür den Lohn, nämlich den Tod erhalten, damit Adam vom Vater sündenlos gerechnet werden kann. Das ist erforderlich, damit Adams Nachkommen als Kinder eines sündenlosen menschlichen Vater ebenfalls sündenlos gerechnet werden können und ewige leben könnten. Damit war Jesus der Einzige, der das vollkommene Opfer zur Rettung der Menschheit erbringen konnte, denn er war als Mensch geboren und bis zu seinem Tod fehlerlos geblieben.

    Damit sind die Menschen aber weder im Fleische noch im Geiste tatsächlich fehlerlos. Sie werden in der neuen Ordnung zur geistigen Vollkommenheit geführt. Die fleischliche Vollkommenheit erhalten sie vom Vater. Deshalb ist für ihre Rettung auch ihr Herz in Verbindung mit Jesus Opfer und der unverdienten Gotte Gottes von größter Bedeutung.

    Was wäre, wenn Jesus im Fleische wiederkäme?

    Jesus würde das Leben, das er als ein vollkommenes Opfer zu Gunsten der Menschen gegeben hat, zurück bekommen. Damit wäre es nicht erbracht worden und könnte kein Leben retten und Jehovas Rettungsversuch wäre gescheitert. Das aber ist unmöglich.

    Interessant ist auch der Gedanke, dass Jesus Leben in sich hatte. Er hätte nie sterben können, wenn er es nicht gewollt hätte. Außerdem stand er stets unter dem Schutz des Vaters und der Engel. Auch sie mussten untätig zusehen.

    Satan musste so sehr provoziert und in die Ecke getrieben werden, dass er keinen anderen Ausweg sah, als Jesus zu ermorden. Anderenfalls wäre die gesamte Erde christianisiert worden, und das konnte Satan nicht zulassen.

    Auch das religiöse Umfeld der Israeliten musste einerseits Jesus Predigten zulassen, um Jünger zu „gebären“, andererseits musste es so fanatisch und von Selbstsucht und Geltungsbedürfnis der Pharisäer geprägt sein, dass sie ihn umbrachten. Das ist ein Timing, das nur vom Vater, der alle Dinge genau kennt, stammen kann.

    Ede

  • edelmuth an Boas
    Mai 1, 2015

    Hallo Boas

    Zeugen Jehovas erkennen die Gegenwart Christi an ihrer Organisation und deren Aktivitäten. Sie sagen, dass Jesus seit 1914 durch sie zu regieren begonnen hat. Darin sind auch ihre Allmachtsvorstellungen des Sklaven begründet, weil hinter allem Jesus stehen würde. Dass das nicht stimmen kann, erkennt man an ihren Äußerungen und ihren Aktivitäten, denn alles was Jesus macht, ist vollkommen und kann nicht korrigiert werden. Im Übrigen dürfen sie nur dann zu regieren beginnen, wenn sie tatsächlich zu Königen im Himmel verherrlicht worden sind, und das ist unmöglich, so lange sie auf der Erde leben.

    Tatsache ist aber, das du die Bibel kennst und die Dinge mit dem Auge des Glaubens siehst. Du würdest Jesus an anderen Dingen erkennen, wie diejenigen, die ihn durchstochen haben und seine Wiederkehr fürchten müssen und alle Anzeichen so weit wie möglich verdrängen. Interessant ist auch der Gedanke, das selbst seine Feinde an Jesus Glauben müssen, denn sonst könnten sie die Dinge nicht dem Sohn Gottes zuordnen. Laizisten würde eher an eine Invasion vom anderen Stern denken.

    Bei seiner Himmelfahrt sagten die Engel, dass Jesus so wiederkommen würde, wie er gegangen ist. Sie sagten es zu seinen Jüngern, denn nur sie waren anwesend. Der Aufstieg in den Wolken bedeutet einen Aufstieg in den unsichtbaren Bereich. Aus ihm sollte Jesus wieder kommen. Er sollte zuerst nur von seinen Jüngern mit dem Auge des Glaubens erkannt werden. Erst später, wenn Jesus an seinen Feinden Vergeltung übt, werden sie zugeben (müssen), dass es Jesus ist und vor Angst schaudern.

    Interessant ist auch hier wieder das Timing. Jesus würde in voller Herrlichkeit erst nach der großen Drangsal zu erkennen sein. Dazu heißt es, das es wie vor der Sintflut sein würde und die Menschen mit sich selbst und den Auswirkungen der großen Drangsal so sehr beschäftigt sein würden, das sie keine Notiz davon nehmen. Niemand würde die Wiederkehr Jesus erwarten und deshalb auch keine Dinge seiner Gegenwart zuordnen. Ferner heißt es, dass kein Fleisch am Leben beleiben würde, aber um der Auserwählten Willen habe er die Tage verkürzt. Das bedeutet, dass die Menschen die Erde mit allen Menschen zu vernichten beabsichtigen, aber der Herr zur Rettung seiner auserwählten Gesalbten eingreifen wird. Dann wird er an seinen Feinden Vergeltung üben, die nun erkennen müssen, was sie zu erwarten haben. Auch hier ist eine Gegenwart des Herrn im Fleische nicht erforderlich.

    Für wen ist die Gegenwart des Herrn im Fleische erforderlich?

    Jesus ist für die im Fleische erforderlich, die einen starken Feldherrn zu ihrer Wiederherstellung als Gottes bevorrechtigtes Volk vor den Nationen und ihre Souveränität im verheißenen Land benötigen. Sie warten noch heute auf ihren Messias. Würde Jesus tatsächlich als der verheißene Messias im Fleische wieder kommen, hätten sie mit ihrem Mord an Jesus richtig gehandelt, denn sie töteten ihn als Gotteslästerer.

    Deshalb kann Jesus nicht im Fleische wieder kommen

    Ede

  • edelmuth an Boas
    Mai 1, 2015

    Du hast natürlich recht, Boas

    » In wieweit war er denn weg, die letzten 2000 Jahre? RÄUMLICH oder SEHBAR? Räumlich ist er die ganzen Jahrtausende stets bei seinen Jüngern gewesen. «

    Nicht einmal das Haar eines Mannes würde verloren gehen, ohne dass der Vater es bemerkt. Da Jesus zur Rechten des Vaters sitzt, wird er es ebenso wissen. In welchen Sinne war Jesus ca. 2000 Jahre nicht da und was bedeutet seine Wiederkunft? Jesus hat wie sein Vater alle Dinge auf der Erde gesehen, aber er hat nicht eingegriffen. Er hat die Menschen gewähren lassen. Erst wenn er zu regieren beginnt, ist er als unser König wieder gekommen. Wer wird Jesus zu erst an seinen Taten sehen im Sinne von erkennen?. Es sind seine Jünger, die die Bibel kennen und geistig wach geblieben sind. Sie erkennen die Einflussnahme Jesu durch den Heiligen Geist und können Veränderungen anhand der Bibel eindeutig Jesus zuordnen. Die Veränderungen werden so deutlich sein, das sogar Jesus Feinde anerkennen müssen, das es Jesus ist, der sein Amt als regierender König angetreten hat.

    Wie werden die Menschen Jesus „sehen“? Einige stellen ihn zu Weihnachten als Baby dar, obwohl er ein mächtiger König geworden ist. Andere bevorzugen eine Darstellung als Mensch, weil er als Mensch gelebt und glitten hat und deshalb den Menschen nachempfinden kann, obwohl Jesus heute nach dem Vater das mächtigste Geistgeschöpf des Universums ist. Die Offenbarung beschreibt Jesu als Lamm, das sich selber zur Rettung der Menschheit geopfert hat. Andere Bibelschreiber sehen ihn als einen mächtigen König, der siegreich auf einem Pferd reitet. Jesus hat so viele wunderbare Eigenschaften, dass vermutlich jede Beschreibung auf ihn zutreffen würde. Wie würdest du ihn bei seiner Wiederkunft sehen wollen?

    Du beschreibst sehr treffend die Fähigkeiten der Engel und die sich für sie daraus ergebenden Möglichkeiten. Jesus würde sich nie wie ein abgefallener Engel mit menschlichen Frauen einlassen. Was sollte ihn deiner Meinung nach veranlassen im Fleische auf die Erde zu kommen?

    Jesus verlangt von den Menschen die Anerkennung als ihr König, aber er würde sich deshalb von den Menschen nie feiern lassen. Ihm ist stets daran gelegen durch seine Tätigkeit den Vater zu verherrlichen. Warum sollte Jesus deiner Meinung nach im Fleische auf die Erde kommen?

    Wir beten zu unserem unsichtbaren Vater und wissen, dass Jesus an SEINER Rechten unsere Gebete vermittelt. Auch Jesus ist für uns unsichtbar. Vermissen wir etwas? Benötigen wir zur Anbetung eine sichtbare menschliche Gestalt? Wohl kaum! Das einzige, das wir vermissen, ist die Gegenwart unseres Königs, seine Regierung, die alle Dinge wieder vollkommen herstellen wird.

    Es ist nicht einfach die Schriftstellen aus der Bibel den beiden Menschenarten mit unterschiedlicher Auferstehungshoffnung zuzuordnen. So wie es einen König gibt, gibt es auch ein Volk. Ohne Volk ist der König kein König. Beide bedingen einander. Die Mitkönige bekommen einen besseren, einen vollkommenen geistigen Leib, weil Unvollkommenes den Himmel nicht erreichen kann. Die Nutznießer dieser himmlischen Regierung behalten ihren noch unvollkommene Körper. Sind sie benachteiligt? Nein, denn sie können in der neuen Ordnung in dem von Gott gesetzten Rahmen ihre persönlichen Wünsche ausleben, während sich die gesalbten Mitkönig ganz der Aufgabe ihres Königs hingeben. Sie verzichten auf alle persönlichen Bedürfnisse.

    Ede

  • Tommy
    Mai 1, 2015

    Apostelgeschichte 1
    9. Und als er dies gesagt hatte, wurde er emporgehoben, indem sie es sahen, (O. indem sie zusahen) und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen hinweg.
    10. Und wie sie unverwandt gen Himmel schauten, als er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißem Kleide bei ihnen,
    11. welche auch sprachen: Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet hinauf gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird also kommen, wie ihr ihn gen Himmel habt auffahren sehen.
    Elberfelder
    Hmmmmmmm……..
    Markus 13:37 : Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!Markus 14:62 : Jesus sagte: Ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen.
    Markus 14:62 : Jesus aber sprach: Ich bin’s! Und ihr werdet den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels…werden ihn sitzen SEHEN!?!?!?….
    LUKAS 17:20-21: Als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte.21Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch.A
    Der ist interessant finde ich
    Lukas 17:24 : Denn gleichwie der Blitz blitzend leuchtet von einem Ende unter dem Himmel bis zum anderen Ende unter dem Himmel, also wird der Sohn des Menschen sein an seinem Tage
    Lukas 17:26-30 : Und gleichwie es in den Tagen Noahs geschah, also wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen: sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und die Flut kam und alle umbrachte. Gleicherweise auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tage aber, da Lot von Sodom ausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um. Desgleichen wird es an dem Tage sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird.
    Also zumindest deutlichst erkennbar, das sagst Du ja auch

    Hmmmmmmm…..
    Tommy

  • Gerd
    Mai 1, 2015

    Traue dich ruhig Elfi, nun bist du dran 😉

    Am besten du kopierst einfach, was es schon an gefühlten hundert Antworten dazu gibt – tja wenn du diese hier findest, Sisyphusarbeit war weit einfacher.

    Ich könnte wieder zitieren wie die WT-Märchenerzähler die Erfüllung von Sach. 12 schon 1918 erlebten. Der gesamte Inhalt (Quelle WTG: PM Kap. 19, S. 334, „Theokratiebuch“) bewirkt, auch beim momentan trüben Wetter, sonnige Heiterkeitsausbrüche.

    Wish you all the best!

    🙂

  • Elfi
    Mai 1, 2015

    Lieber Gerd, ich danke Dir, dass Du mich zum schmunzeln gebracht hast, aber eigentlich wollte ich zu diesem Thema nichts mehr schreiben! Ist ja wirklich schon genug durchgekaut worden!
    Ich halte mich an die Aussage des Wortes Gottes und wie ich es mit der Hilfe des Heiligen Geistes verstehe. Und Du auch, gelle???
    Außerdem finde ich, die Weltverhältnisse, besonders im nahen Osten,
    sprechen doch Bände, oder?
    Um mit Dir zu sprechen: fröhliche Dienstagsgrüße!
    Elfi

  • Gerd
    Mai 1, 2015

    Pardon Elfi,

    wenn ich dir bei der Antwort vorgreife! Hier ist für m i c h die Antwort:

    http://xxx.biblischelehre.de/Gott_und_Christus_Gleichheit_und_Unterschied.htm

    Wer aus dem x ein w macht, wird informiert.
    Bei eventueller Widerlegung, diese melden, ich habe die Mailadresse des Autors 😉

    Freitagsgrüße!
    Gerd

  • Elfi
    Mai 1, 2015

    Ede, Ede,
    nicht ich sage, dass sie ( die Juden) ihn als ihren König anerkennen werden, sondern das steht in Sacharja 12:10 und in anderen Stellen des AT!
    Das Thema wurde doch schon oft genug hier durchgekaut. Ergo, nichts Neues unter der Sonne!
    Die WTG und Du, ihr liebt doch das AT so sehr, dass ihr ständig daraus zitiert.

    Hast Du auch schon mal Jesaja 54:1-7 gelesen?
    Auszugsweise: “ Denn den Schöpfer ist dein Ehemann, es ist Jahwe, der allmächtige Gott, dein Befreier, es ist der heilige Gott Israels, der Gott, dem die ganze Erde gehört. Denn wie eine verstoßene und tief gekränkte Frau rief Jahwe dich zurück. „Kann man denn seine Jugendliebe verstoßen? sagt dein Gott. „Für eine kleine Weile hab eich dich verlassen, aber mit großem Erbarmen hole ich dich wieder heim.“ (Vers 5-7)
    Dazu noch Römer 11. und 5. Mose 30:3-5 usw. usw.

    Wie Gott das macht, und ob es Jesus Christus gefällt, den Himmel nochmals zu verlassen, was eigentlich aus allen anderen Bibelstellen des NT hervor geht, bestimmst nicht Du und nicht ich!

    Ergo lassen wir uns überraschen, wie unser guter Vater im Himmel alle seine Prophezeiungen in die Tat umsetzten wird!
    Ich wäre jedoch sehr vorsichtig, das AT in dieser Hinsicht zu ignorieren!
    Und vergiss nie, Jesus Christus kam schon beim ersten mal „nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“.(Matth. 15:24)
    So kommt er auch das zweite Mal, um Israel zu befreien. – Sacharja 12:2- und 14:5b “ Dann wird Jahwe, mein Gott, kommen und alle Heiligen werden bei ihm sein.“
    „Die Überlebenden der Völker, die gegen Jerusalem gekämpft haben, werden jedes Jahr nach Jerusalem ziehen, um das Laubhüttenfest zu feiern und Jahwe, den allmächtigen Gott anzubeten. Wenn aber eins von den Völkern der Erde sich weigert zu kommen, wird kein Regen mehr auf das Land fallen.“

    Wieso wird also die Erde menschenleer sein? (habe ich auch nie gesagt)Juden und bekehrte Heiden werden auf der Erde leben, denn Jesus Christus wird „inmitten seiner Feinde regieren“, oder hast Du das noch nicht gelesen?
    Erzähl mir jetzt nicht, dass sei alles symbolisch, oder WTG-Jargon, geistig zu verstehen! Gottes Wort sollte man in fast allem wörtlich nehmen!
    Und wenn ich dann davon ausgehe, dass in Offenbarung 20:7-10 steht, dass am Ende der 1000 Jahre die „Völker der ganzen Erde“ los gehen und das „Heerlager der Heiligen und die von Gott geliebte Stadt“ umzingeln, rundet sich das Bild!
    Und dann kommt Feuer vom Himmel und vernichtet sie!

    Dann erst lesen wir in Offenbarung 21, dass die Ewigkeit, nach dem Gericht vor dem großen weißen Thron, beginnt!

    Vielleicht sind das Gedanken, die man mal in Erwägung ziehen könnte.

    Obwohl für uns heute erst mal wichtiger ist, ganz auf der Seite Jesu Christi zu stehen, und die gute Botschaft von seinem Erlösungswerk unter die Leute zu bringen!

    LG. Elfi

  • edelmuth an Elfi
    Mai 1, 2015

    Guten Abend Elfi

    (Sacharja 12:10) . . .Und ich will über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gunst und flehentlicher Bitten ausgießen, und sie werden gewiß auf DEN schauen, den sie durchstochen haben, und sie werden sicherlich um IHN klagen wie bei der Klage um einen einzigen [Sohn]; und es wird bittere Wehklage um ihn geben, wie wenn es bittere Wehklage um den erstgeborenen [Sohn] gibt.

    Was veranlasst dich daraus zu schließen, dass Jesus kommen würde, um Israel als Gottes Volk wieder herzustellen. Jesus ist nicht Jehova. Jehova war ihr ehelicher Besitzer nicht Jesus.

    Ede

  • Tommy
    Mai 1, 2015

    Er war in der Welt, und die Welt ward durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht Er kam in das Seinige, und die Seinigen (Eig. in das Eigene, und die Eigenen) nahmen ihn nicht an;
    Hmmmmm?
    Tommy

  • Gerd
    Mai 1, 2015

    Guter Text Tommy!

    Die Meinungsgeber in Brooklyn bestätigen doch in ihrer Literatur, dass Jesus so handelte als wäre er Jehova! In seinem Namen steckt auch ein Teil des Tetragramms!

    Beispiele aus der WTG-Literatur:

    *** it-2 S. 99 Königreich Gottes ***
    wollte Jesus damit offensichtlich sagen, daß er — Gottes königlicher Repräsentant, der von Gott zum König Gesalbte — in ihrer Mitte sei. Er war aber nicht nur in dieser Eigenschaft gegenwärtig, sondern hatte auch die Befugnis, Werke zu vollbringen, die Gottes königliche Macht offenbarten, sowie die Vollmacht, Personen, denen eine Stellung in seiner kommenden Königreichsregierung in Aussicht stand, auf diese Stellung vorzubereiten.

    *** w08 15. 9. S. 21 Abs. 6 Dem „Geist der Welt“ widerstehen ***
    . Wir müssen auch anerkennen, dass Jesus der ernannte Repräsentant Jehovas ist, durch den er seinen Geist gibt (Kol. 2:6). Richten wir deshalb unser Leben nach dem Beispiel und den Lehren Jesu aus (1. Pet. 2:21).

    *** w02 1. 8. Sich loyal göttlicher Autorität unterwerfen ***
    16. (a) Welcher Beweis hätte Juden im 1. Jahrhundert davon überzeugen sollen, dass Jesus der Repräsentant Jehovas war?
    ———————

    Hier macht sich die WTG doch Selbstvorwürfe:

    *** ip-1 Kap. 18 S. 242 Abs. 21 Aus Beispielen der Treulosigkeit lernen ***
    Die Christenheit spielt sich zum Beispiel seit langem so auf, als sei sie als V e r w a l t e r eingesetzt worden, als irdischer Repräsentant Jesu Christi.

  • edelmuth an Elfi und Gerd
    Mai 1, 2015

    Guten Abend Elfi und Gerd

    Jehovas Volk wurde nach dem Fleische ausgewählt. Es waren primär Nachkommen Abrahams, die sich auf die Verheißung, die Gott Abraham gegeben hat, beriefen. Jehova war ihr ehelicher Besitzer

    Jesus Volk wird nach dem Geiste ausgewählt. Ungeachtet ihrer fleischlichen Abstammung glauben sie ihrem König Jesus und vertrauen ihm uneingeschränkt.

    Jesus hat keinen Auftrag das ehemalige Volk Jehovas, das nach dem Fleische ausgewählt wurde und Jesus nicht kennt, zum Nachteil seines Volkes als sein ehelicher Besitzer heim zu führen. Niemals würde Jesus auf die Rechte seines Vaters übergreifen.

    Bevor Jesus die Herauswahl seiner Nachfolger aus den Israeliten treffen konnte, hatte der Vater aufgehört ihr ehelicher Besitzer zu sein. Er hatte sie verworfen wie ein Ehemann seine untreue Frau verwirft, weil sie ständig geistige Hurerei mit den mistigen Götzen treibt.

    Wenn Israel Jesus als ihren Messias anerkennen und damit der geistigen Herauswahl entsprechen würde, müsste es auch anerkennen, dass Menschen aus den Nationen zu Jesu Volk gehören. Damit wäre aber die Wiederherstellung Israels als Gottes Volk unmöglich. So lange Jesus als König regiert wird es keinen Unterscheid im Fleische mehr geben.

    Mit der Ablehnung Jesus als Messias und ihrer Forderung nach einem Messias ihrer Vorstellungen nötigt Israel den Gott ihrer Vorväter ihnen einen starken Feldherrn zu schicken, der ihnen zur alleinigen Souveränität über das verheißene Land verhelfen soll, damit sie ihn, nachdem sie ihr Ziel erricht haben, wieder vergessen können, so wie sie es mit Jehova und allen anderen gemacht haben.

    Ich glaube nicht, dass das Ziel des Vaters und des Sohnes ist.

    Ede

    Übrigens, Gerd. Mit der Anerkennung Jesu als ihren Messias und ihrer öffentlichen Erklärung durch die Taufe wären sie Christen und hätten das Recht auf ein Leben im Himmel wie du und alle anderen Christen. Wer wollte ihnen das verwehren? Wer aber sollte dann noch das Volk Gottes auf der Erde bilden, dem Jesus als König vorstehen würde? Es würde mich schon interessieren, wenn Milliarden designierter christlicher Könige im Himmel sind und ihr Haupt auf der Erde ist. Das ist kaum vorstellbar.

  • Tirza an Elfi und Edelmuth
    Mai 1, 2015

    Liebe Elfi & lieber Edelmuth,

    ich würde mich nicht einklinken. Aber, ich habe gerade eben eine
    PDf fertig gelesen und die würde ich euch gern empfehlen, gemäß
    1.Thessalonicher 5:21

    (http://www).neuesundaltes.de/pdf/wiederherstellung_israels.pdf

    Nicht stöhnen und nicht sauer sein; ich denke man kann über alles reden und schreiben, wenn es in Liebe und Respekt geschieht.

    Liebste Grüße
    Tirza

  • Elfi
    Mai 1, 2015

    Hey, Ede!

    Natürlich wird Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht ererben!
    Meine Betonung lag ja auch darauf, dass Jesus schon nach der Auferstehung einen Leib hatte, der etwas besonderes war. Fleischlich kann er nicht gewesen sein, denn Fleisch kann nicht durch Wände gehen! Und bedenke, bei Gott ist kein Ding unmöglich!
    Jedenfalls sagt die Bibel mehr als einmal, dass wir den Herrn sehen werden! Du hast noch sehr viel WTG-Lehre im Kopf! Löse Dich mal davon!Und den Fehler, den die WTG macht: sie lässt das Wort nicht so stehen, wie es steht!
    ZB. steht in Römer 11:1:“So sage ich nun: Hat Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne!….“ (Luther 1545)Römer 11:2, Sacharja 12:10, Matth.24:30
    Machst Du auch um der Lehren der WTG willen, die Heilige Schrift
    ungültig?
    Elfi

  • edelmuth an Elfi
    Mai 1, 2015

    „Alle Christen kommen in den Himmel“

    lehren sie und meinen sich selber, auch hier bei BI. Sie werden als Mitkönige über die Erde regieren, sagt die Offenbarung. Über wen sonst? Doch nicht über sich selber!?

    Die Israeliten, sagst du, werden als Gottes Volk auf der Erde wieder hergestellt. Wer ist dann Gottes Volk, die Israeliten auf der Erde oder die Christen im Himmel?

    Sie, die Christen, werden über die Erde regieren, sagt die Offenbarung. Über die Israeliten? Sind sie damit einverstanden? Ich glaube nicht!

    Du sagst, dass Jesus mit einem materiellen Leib auf die Erde kommen wird. Einen Messias, der ihnen Liebe predigt, wollten sie nicht. Den haben sie bereits umgebracht. Ihr Vertrauen setzen sie lieber auf die Waffen Ägyptens als auf den Gott ihrer Vorväter. Sie halten weder das Gesetz, noch haben sie einen Hohepriester.

    Wer sind die, die im Staate Israel leben? Keiner von ihren kann seine Abstammung von Abraham belegen. Sie sagen, dass sie Juden im Fleische sind, aber wissen nicht, ob ihre Vorväter sich mit den Nationen vermischt haben. Du sagst, dass der Messias, den sie umgebracht haben, auf die Erde kommen wird, um dieses Mischvolk, das den Gott ihrer Vorväter nicht kennt, als Gottes Volk „wiederherzustellen“. Sie beharren auf die Erfüllung der Verheißung Abrahams, die sie nicht kennen, denn durch den Nachkomme (Einzahl) Abrahams sollen sich alle Nationen (nicht nur Israel) segnen. Jehova würde dann keinen Unterschied im Fleische mehr machen.

    Du sagst, dass sie Jesus als ihren Messias anerkennen werden (wenn ihnen der Schleier der Nichterkenntnis vom Gesicht gezogen wird) Toll, dann sind sie alle Christen, lassen sich alle taufen und werden im Nu mit einem geistigen Leib in den Himmel befördert. Über wen regieren die Christen dann? Wie wird Jesus dann Israel als Gottes Volk auf der Erde herstellen, wenn sie alle als Christen im Himmel sind?

    Die Bösen wurden bereits in der Schlacht von Harmagedon getötet. Der Einzige, der dann noch auf der Erde ist, ist Jesus, unser König. Was soll er da?

    Es ist für Jesus bestimmt nicht so prickelnd den Platz zur Rechten seines Vater zu verlassen, um in leibhaftiger Gestalt auf eine menschenleere Erde zu kommen.

    Ede

  • Elfi
    Mai 1, 2015

    Guten Morgen, Ede!
    Wo steht denn in der Heiligen Schrift, dass Jesus jetzt einen unsichtbaren Leib hat? Hast Du vergessen, dass er nach seiner Auferstehung einen Leib hatte, den man sehen konnte,und der dennoch durch Wände gehen konnte? Wer sagt Dir denn, dass dies heute nicht so ist und er sich jederzeit zeigen könnte?
    Ich dachte immer, wie ich es vor Jahrzehnten in einem Buch las, dass „Jehovas Zeugen am wörtlichen Verständnis der Heiligen Schrift festhalten“, was ich schon immer für einen Irrtum gehalten habe, denn sonst brauchte die WTG nicht so viel herum exegieren!

    Wenn in der Bibel steht, dass IHN „jedes Auge sehen wird“ und das steht mehrmals da, dann wird das auch so sein!
    Ansonsten kannst Du die Bibel vergessen und das wollen wir doch nicht, oder?

    Wie die Heilige Schrift sagt, dass sich jedes Knie auf der Erde, unter Erde und im Himmel vor Jesus Christus beugen wird, dass sich die Israeliten zu ihm bekehren werden und bereuen, und das, weil sie ihn sehen werden,( Sacharja 12:10) muss Ihn die ganze Welt sehen können, sonst kriegen es noch ein paar ganz Unbelehrbare fertig, und sagen: alles was da jetzt passiert kommt von den Außerirdischen!

    Du bist doch so bibelfest, oder? Kannst Du mir mal die Bibelstelle mitteilen, in der gesagt wird, dass es nur 144 000 „Brüder“ Jesu gibt und dass nur diese „mit Geist gesalbt sind“?

    Oh, Du kannst nicht sagen, ob es Himmelsphänomene gibt, wenn Jesus wiederkommt??? Also ich lese das beispielsweise im Lukas 21:25 und Matth. 24:30.
    Zum Schluss möchte ich Dich ganz naiv fragen: Warum kommt Jesus überhaupt wieder ( so sagt die Bibel), wenn man ihn nicht dabei sieht??? Dann hätte Gott aufschreiben lassen können, dass Jesus das alles von Himmel her macht, oder????

    Einen gesegneten Tag!
    Elfi

  • edelmuth an Elfi
    Mai 1, 2015

    Guten Abend Elfi

    » Wo steht denn in der Heiligen Schrift, dass Jesus jetzt einen unsichtbaren Leib hat? Hast Du vergessen, dass er nach seiner Auferstehung einen Leib hatte, den man sehen konnte, und der dennoch durch Wände gehen konnte? Wer sagt Dir denn, dass dies heute nicht so ist und er sich jederzeit zeigen könnte? «

    (1. Korinther 15:42-45) . . .So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. 43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. 44 Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen physischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen. 45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist.

    Hast du schon mal einen Geist gesehen?

    (Johannes 3:8) . . .Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Geräusch, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren worden ist.“

    (1. Korinther 6:17) 17 Wer sich dagegen dem Herrn anschließt, ist e i n Geist.

    Sowohl der Herr wie auch seine Jünger sind jeweils mit einem unsichtbaren geistigen Leib ausgestattet und leben in den Himmeln zur Verherrlichung des Vaters, der auch Geist ist.

    (1. Korinther 15:50) . . .Indes sage ich dies, Brüder, daß Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können,. . .

    (Galater 5:24) . . .Außerdem haben die, die Christus Jesus angehören, das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden an den Pfahl gebracht.

    » Wenn in der Bibel steht, dass IHN “jedes Auge sehen wird” und das steht mehrmals da, dann wird das auch so sein! «

    Der Vater sagte in Hesekiel mehrmals, dass die Menschen IHN erkennen werden (müssen). Bedeutet das, dass sie ihn sehen werden? Nein, denn kein Mensch kann Gott sehen und leben. Die Menschen werden IHN an seinen Taten erkennen. Ebenso werden sie Jesus bei seiner Wiederkunft erkennen oder vor ihrem geistigen Auge sehen.

    Woher kommt das Bedürfnis Jesus im Fleische auf der Erde zu erhoffen?

    Dieses Lehre wird überwiegend von denen verbreitet, die gleichfalls die Wiederherstellung Israels als Gottes Volk lehren, obwohl sie wissen, dass Jehova sie verworfen hat.

    (Hesekiel 21:25-27) . . .Und was dich betrifft, o zu Tode verwundeter, böser Vorsteher Israels, dessen Tag gekommen ist zur Zeit der Vergehung des Endes, 26 dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Entfern den Turban, und heb ab die Krone. Dies wird nicht dasselbe sein. Das Niedrige erhöhe, und den Hohen erniedrige. 27 In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben.‘

    Das Königreich wurde den Israeliten vom Vater genommen und demjenigen gegeben, der bei IHM das gesetzliche Recht auf den Königsthron hat, nämlich sein Sohn Jesus.

    Obwohl Jesus den Israeliten durch seine Wunder bewiesen hat, in wessen Auftrage er kam, haben sie ihn ermordet. Einen König wie ihn wollten sie nicht. Sich diesem König unterordnen und ihm dienen wollten sie schon gar nicht. Jesus sollte ihnen als mächtiger Feldherr dienen und sie vom römischen Joch befreien. An dieser Forderung halten sie noch immer fest. Erst dann, wenn Jesus im Fleische wieder kommt und, nein, nicht ihnen in Liebe predigt, sondern sie als mächtiger Feldherr in den Grenzen des verheißenen Landes als Gottes bevorrechtigtes Volk wieder herstellt, wollen sie ihn als Messias anerkennen, sonst nicht. Das ist nicht der Glaube, den Abraham offenbarte.

    Jesus wird sie dort hinschicken, wo sie hingehören.

    Ede

  • Tommy
    Mai 1, 2015

    Du weisst Ede,

    es gibt andere Meinungen darueber. Am Schluss bleibt uns immer die Hoffnung auf den herrn. Daran sollten wir hartnaeckig festhalten.
    Tommy

  • edelmuth an Boas
    Mai 1, 2015

    Hallo BOAS

    » Keine Schriftstelle ist mir im Sinn, die sagt: “Und sie werden ihn nicht sehen!” Jeder gläubige Zeuge Jehovas ist recht herzlich eingeladen, mir mit Bibeltexten zu helfen, die davon sprechen, dass Jesus nicht gesehen wird.

    Die zweite Frage ist da viel leichter zu beantworten. Da fällt mir der Text aus Offenbarung 1:7 ein: Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen , auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen. «

    Du hast recht, BOAS. Jeder Menschen, sogar die, die ihn durchstochen haben, wird ihn sehen.

    Die, die ihn durchstochen haben, leben nicht mehr und sind zu Staub geworden. Aber Jesus augenblicklichen Feinde, die ihn durchstechen würden, leben noch und werden ihn sehen im Sinne von erkennen. Sie werden zugeben müssen, dass sie den Messias ermordet haben und sich seinetwegen vor Leid schlagen.

    Jesus hat derzeit einen unsichtbaren geistigen Leib. Wie wird er erkannt werden? Sollte er in menschlicher Gestalt erkannt (im Sinne von sehen) werden, könnten nur die ihn sehen, denen er sich bei seiner Wiederkunft zeigt. Die übrigen Menschen auf der anderen Seite der Erde würden ihn nicht sehen können. Damit würden nicht alle Menschen, sowohl seine Freunde wie auch seine Feinde, ihn bei seiner Wiederkunft sehen können.

    Jesu gesalbte Brüder, die mit ihm als Mitkönige über die Erde regieren werden, sind bei seiner Wiederkunft im Himmel versammelt. Jesus holte sie in den Himmel, damit sie dort sind, wo auch er ist. Was soll Jesus in fleischlicher Gestalt auf der Erde tun, was er nicht viel besser mit dem Heiligen Geist Gottes vom Himmel her tun kann.

    Hinzu kommt, dass Jesus, wenn er als Mensch auf der Erde leben würde, das Opfer, das er für die Menschen gegeben hat, nämlich sein Leben, zurück bekommen würde. Damit wäre kein Opfer zur Rettung der Menschen erbracht worden.

    Ob es bei Jesu Wiederkunft sichtbare Himmelsphänomene geben wird, kann ich nicht sagen. Jesus wird an den Dingen, die er veranlasst, auch von seinen Feinden erkannt werden, Dinge, dessen Urheber nur Jesus mit der Macht seines Vaters sein kann.

    Ede

  • Tommy
    Mai 1, 2015

    Befuerchte Ede,
    dass es heisst, dass er genau so wiederkommen wuerde wie er „gegaqngen“ ist in der Apostelgeschichte. Ich glaube auch, dass Gott das schon hinkriegen wird.
    Tommy

  • edelmuth an Tommy
    Mai 1, 2015

    Befürchte Tommy,

    dass, du dann auch zugeben musst, dass ihn nur seine Jünger in den Himmel auffahren gesehen haben. Also werden auch nur seine Jünger seine Gegenwart erkennen, und da kannst du jeden ZJ fragen. Er erkennt Jesus Gegenwart seit 1914.

    Ede

  • Tommy
    Mai 1, 2015

    Ja Ede,
    dass ist absolut die Argumentationsweise der Zeugen, dass aber auch diejenigen ihn sehen werden die ihn an den Pfahl gebracht haben………hmmmmmmm
    Tommy

  • edelmuth an Tommy
    Mai 1, 2015

    Ja, Tommy…

    …und wenn du dann noch berücksichtigst, dass die, die ihn durchbohrt haben, zu Staub geworden sind, kommst schnell darauf, dass Vieles eine andere, eine sinnbildlich Bedeutung haben muss. Nur welche?

    Ede

  • Tommy
    Mai 1, 2015

    Ich befuerchte Ede,
    dass wir dessen alle gewahr werden. Bis dahin muss man sich auch um sein eigenes Heil im Herrn kuemmern.
    Tommy

  • Zadok/Achim@ Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Alois,
    du schreibst:
    Woher kennst Du die von Gott gesetzten Grenzen denn so genau? Zitat Ende
    Nun, leider gibt es keine eindeutige Definition für die Grenzen.
    Aber eine Grenzlinie habe ich in dem Beispiel mit Eli genannt. Eli
    zeigte keine Nächstenliebe mehr, denn er hat seine Söhne nicht zurechtgewiesen.
    Zudem duerfen wir nie vergessen, dass Gott vier Haupteigenschaften hat, die alle gleich groß sind. Liebe, Gerechtigkeit, Weisheit und MAcht. Die Liebe Gottes ist also nur ein Viertel seines Wesens. Das ist m.E. eine solche Grenzlinie. Siehe Eli. Oder nimm Ananias und Sapphira.Da tritt die Liebe Gottes massiv in den Hintergrund; dabei wollten die beiden ja nur etwas besser aussehen vor anderen als sie es waren – da kannte unser Vater überhaupt kein Pardon. Warum hat Gott hier keine Überzeugungsarbeit geleistet und die beiden auf die schlimmen Folgen der Lüge aufmerksam gemacht? Warum wurden die 850 Baalspriester durch Feuer vom Himmel vernichtet? Man hätte es ja mit Geduld und Überzeugungsarbeit probieren können.
    Warum hat ein Jeremia 40 Jahre prophezeit? Vielleicht wären 50 Jahre besser gewesen, wer weiss?
    Man könnte viele Beispiele anführen.
    Lieber Gruß
    Achim

  • edelmuth an Bernhard
    Mai 1, 2015

    Hallo Bernhard

    Leider ist es mir nicht möglich auf der Hauptseite zu schreiben. Deshalb antworte ich dir in der Hoffnung hier, dass du meine Zeilen liest.

    » Wenn alle Gerechten in den Himmel entrückt werden und als Könige mit Jesus regieren und alle Ungerechten ausgerottet, wer lebt dann auf der Erde und über wen regieren die Könige vom Himmel aus, wenn doch die Menschheit ausgerottet ist? «

    Du vermutest richtig. Alle Gerechten oder die, die von Gott gerecht gesprochen wurden, werden zu himmlischem Leben auferweckt.

    Gerecht zu sein bedeutet, dem Gesetz Gottes (so weit wie möglich) entsprechend zu denken und zu handeln. Ungerecht zu sein bedeutet dem Gesetz Gottes nicht zu entsprechen. Die Gründe dafür sind vielfältig und meist in unserer Fehlerhaftigkeit des Denkens und in unserer Unvollkommenheit des Fleische zu finden.

    Böse zu sein bedeutet dem Gesetz vorsätzlich nicht entsprechen zu wollen. Nur der Vater kennt die Hintergründe dafür und kann beurteilen, ob „bösen“ Menschen vergeben oder sie gerichtet werden.

    Alle auf der Erde auferstehenden Menschen werden ungerecht und in Gottes Augen immer noch wie Tote sein. Sie können nicht zu himmlischem Leben auferweckt werden.(1.Kor. 6:9)

    (Apostelgeschichte 24:15) . . .ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird.

    Der Vater verlangt von niemandem Dinge, die er nicht leisten kann. Deshalb hat der Vater die Auferstehung der Ungerechten auf der Erde und die nachfolgende tausendjährige Gerichtszeit vorgesehen, in der sie sich zu gerechten Menschen entwickeln können. Erst nach Bestehen der Schlussprüfung am Ende der tausend Jahre werden sie bei Gott gerecht sein und leben (Offenbarung 20:5)

    (Offenbarung 20:5) . . .Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren. . .

    Die Bösen aber werden für immer vernichtet werden.

    Ede

  • Zadok/Achim@Manfred
    Mai 1, 2015

    Lieber Manfred,

    du schreibst:
    Ich könnte jedenfalls niemals einen anderen Menschen für eine Sünde gegen Gott um Entschuldigung oder Vergebung bitten. Das wäre für mich ganz klar Götzendienst, denn ich würde einem Menschen zugestehen, dass er die Macht hat meine Sünden gegen Gott zu vergeben. Zitat Ende

    Hier hast du was nicht richtig verstanden. 1. Johannes 3:4
    Wer sündigt, missachtet das Gesetz Gottes, denn Sünde bedeutet immer Auflehnung gegen Gottes Gesetz.

    Man sündigt immer gegen Gott in allererster Linie und gegen Menschen. Sie sind diejenigen, die unsere Sünden ertragen, ausbaden müssen.
    Zwei Beispiele:
    David in Psalm 51
    Denn ich erkenne meine Vergehen3, und meine Sünde ist stets vor mir.
    6 Gegen dich, gegen dich allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen; damit du im Recht bist mit deinem Reden, rein erfunden in deinem Richten.

    Gegen wen hat David gesündigt? Gegen Gott? Ja. Gegen Uria und Bathseba?Ja auch. Gegenüber wm könnte er Wiedergutmachung leisten?
    Gott braucht nichts von ihm, Gott reicht aufrichtige Reue.

    Zachäus, der Oberzöllner
    Doch den Leuten in der Menge gefiel das nicht. »Bei einem berüchtigten Sünder kehrt er als Gast ein«, murrten sie.
    8 Währenddessen stellte Zachäus sich vor den Herrn hin und sagte: »Herr, ich werde die Hälfte meines Reichtums den Armen geben, und wenn ich die Leute bei der Steuer betrogen habe, werde ich es ihnen vierfach erstatten!«
    9 Jesus erwiderte: »Heute hat dieses Haus Rettung erfahren, denn dieser Mann hat sich als Sohn Abrahams erwiesen.

    Zachäus hat gegen Gott gesündigt, denn Gott verlangt: Du sollst nicht stehlen. Er hat aber auch gegen seine Mitmenschen gesündigt, denn er erstattete vierfach was er erpresst hatte.
    Und d a n n sagte Jesus, dass dieses Haus gerettet werden würde.

    Ausserdem weiss jeder Sünder ganz genau, was er falsch gemacht hat.
    Entweder es wird ihm gesagt von Menschen oder sein Gewissen sagt es
    ihm.
    Dein Beispiel mit der Rechnung, der ein Leistungsnachweis fehlt, ist meines Erachtens nicht glücklich gewählt, denn was hat Geld mit dem zu tun was uns von Gott trennt, der Sünde?

    In einem Punkt kann ich dir zustimmen:
    Pauschale Entschuldigungen bringen nichts.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Achim

    Die Geschichte mit den Schlangen hast Du richtig gestellt, danke dafür. Man (zumindest ich) hat doch nicht die ganze Bibel im Kopf.

    Was die Vergebung oder die Entschuldigung betrifft möchte ich mich präziser ausdrücken, am Besten an einem Beispiel:

    Angenommen ich würde plötzlich die Trinität verteidigen so wie es die katholische Kirche lehrt, denn es gibt verschiedene Ausprägungen.

    Ein Bruder regt sich deshalb heftig über mich auf und redet deshalb nicht mehr mit mir. Er verlangt eine Entschuldigung von mir wegen dieser teuflischen Lehre.
    Ich hätte mit dieser Lehre aber nicht gegen den Bruder gesündigt, sondern gegen unseren Herrn und des Herrn Vater. Somit müsste ich, sofern ich den Fehler einsehe, den Vater um Vergebung bitten.

    Ganz anders wäre die Situation wenn ich gegen den Bruder eine Beleidigung ausgesprochen hätte, da müsste ich dann wirklich den Bruder um Vergebung bitten.

    Deine Beispiele mit der falschen Nachsicht sind natürlich richtig, aber ich glaube man kann einen Bruder nur durch geduldige Überzeugungsarbeit von seinem vermeintlichen falschen Weg runter holen. Das ist ein ganz anderes Thema und hat mit Vergebung wenig zu tun.

    Zu deinem Satz:
    „Hier im Blog immer auf die Nächenliebe zu verweisen ist recht und gut, solange es innerhalb der von Gott gesteckten Grenzen bleibt.“

    Woher kennst Du die von Gott gesetzten Grenzen denn so genau? In über 4 Jahren BI musste ich feststellen, dass es fast so viele Ansichten gibt wie es Kommentarschreiber gibt und alle haben gute Argumente, jeder Kommentarschreiber könnte Recht haben. Nur Gott und sicherlich auch Jesus kennt die Grenzen ganz genau, wir glauben nur sie zu kennen. Genau deshalb sollen wir nicht richten, sondern das Gericht Jesus überlassen.

    Aber ich gebe Dir insofern Recht dass es Ansichten gibt da bin ich mir auch zu fast 100% sicher dass die Grenzen Gottes überschritten sind. Wirklich verurteilen darf ich trotzdem nicht, so glaube ich es zumindest.

    Liebe Grüße und alles Gute vor allem die nächsten Tage
    Alois

  • Zadok/Achim@ Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Alois,
    dein Beispiel mit der Trinitätslehre, die du vertreten würdest,
    finde ich soweit stimmig. Da müsstest du dich vor dem Vater entschuldigen und bereuen. Und – und das hast du übersehen- auch vor all denen, die dem geglaubt haben was du unter die Leute gebracht hast. Du müsstest dich genau mit der Intensivität, mit der du die Falschlehre verbreitet hast, auch entschuldigen und bereuen. Gal.6:7,8

    Ich habe mich beispielsweise bei meinem Sohn dafür entschuldigt, dass ich ihn in einer Sekte großgezogen habe. War mir wichtig. Und er hat die Entschuldigung angenommen.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Achim

    Du hast Recht, wenn ich etwas Falsches verbreitet hätte müsste ich außer den Vater um Vergebung bitten, mindestens klar und deutlich auch den Menschen sagen dass ich etwas Falsches verbreitet habe.
    Als Beispiel könnte man die WTG Prophezeiung mit 1975 anführen. Anstelle zu behaupten sie hätten das nie gelehrt, hätten Sie Gott um Vergebung bitten müssen und den Zeugen sagen müssen dass sie die Zeitangaben der Bibel falsch interpretiert haben. Dann wäre alles gut gewesen. Jeder Mensch macht Fehler und verdient Vergebung, aber zuerst muss der Mensch der den Fehler gemacht hat demütig sein und sich den Fehler eingestehen.

    Das dürfte der Grund gewesen sein, warum dem König David extern schwere Fehler vergeben wurden, weil er demütig vor Gott bereut hat und sich nicht in Ausreden geflüchtet hatte.
    Die biblischen Beispiele die Du angeführt hast, haben genau das wie sich David verhalten hat nicht gemacht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    Mai 1, 2015

    Guten Morgen Alois

    Du sprichst einen sehr interessanten Gedanken an.

    Ein Bibelwort sagt, dass der Herr erntet, wo er nicht gesät hat. Jehova gebrauchte Nebukadnezar, der bestimmt nicht sein Freund war, um die Israeliten für 70 Jahre in Zucht zu nehmen. Kannst du dir vorstellen, dass er heute den IS gebraucht, um assyrische Kultstätten zu vernichten?

    Du hast recht, der Vater und der Sohn vergeben großzügig. Voraussetzung ist aber, dass der Sünder, wenn er in der Lage ist seinen Fehler zu erkennen, ihn bereut und dann, wenn es ihm in seiner Schwachheit möglich ist, ihn auch lässt. (Alkohol, Drogen, Beziehungen). Ein Automatismus und ein Recht auf Vergebung aufgrund seiner Stellung in der Versammlung ist damit nicht verbunden. Gerade Vorbilder müssen ein Vorbild in der Versammlung sein und das um so mehr, je höher ihre Stellung ist und denjenigen, gegen den sie gefehlt haben, um Vergebung bitten, um den unter ihnen Stehenden zu zeigen, wie man es richtig macht. Etliche Bibelstellen weisen darauf hin.

    Vergebung ist nur im Zusammenhang mit aufrichtiger Reue möglich.

    Ede

  • Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Ede

    Ich glaube unser Vater oder Jesus haben nichts mit IS oder sonstigen Zerstörungen zu tun. Das Einzige was ich mir vorstellen kann ist, dass sich Jehova denen „erkenntlich zeigt“ die seinen heiligen Namen für ihre eigenen Zwecke missbrauchen. So halte ich es für durchaus möglich, dass sich Jehova und Jesus in der Zukunft aufmachen um dem Treiben der WTG, der LK und den obersten Selteranern den Garaus zu machen.

    Sollte das was ich in Erwägung ziehe tatsächlich einmal eintreten, wird es genügend Stimmen geben die das Eingreifen des Höchsten verneinen und genügend andere Gründe für deren Untergang anführen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred an Edelmuth
    Mai 1, 2015

    Lieber Edelmuth,

    Deinen letzten Satz möchte ich aufgreifen, den hier:

    Vergebung ist nur im Zusammenhang mit aufrichtiger Reue möglich.

    Es gibt ja die Möglichkeit gegen Gott zu sündigen und gegen einen anderen Menschen.

    Hat man eine Sünde gegen Gott begangen, dann ist auch der der Ansprechpartner, wenn man Vergebung von Gott gewährt haben möchte. Das macht man also im Gebet persönlich mit Gott aus.
    Das Haupt eines Mannes ist Jesus und dessen Haupt ist Jehova. Über einem Mann steht nicht ein anderer Mann. Es ist eine absolute Hierachie, so wie sie in der Bibel steht. Jeder der sich da dazwischen drängt, gehört da nicht rein (siehe Beispiel LK).

    Ich könnte jedenfalls niemals einen anderen Menschen für eine Sünde gegen Gott um Entschuldigung oder Vergebung bitten. Das wäre für mich ganz klar Götzendienst, denn ich würde einem Menschen zugestehen, dass er die Macht hat meine Sünden gegen Gott zu vergeben. Egal wie sehr man mich bedrängen würde, aber das käme niemals über meine Lippen.

    Gehen wir mal davon aus, dass ein Mensch gegen einen anderen Menschen gesündigt hat und der eine fordert nun von dem anderen eine Entschuldigung verbunden mit aufrichtiger Reue ein.

    Wie kann der Sünder nun Vergebung erlangen und aufrichtige Reue zeigen?

    Dem Sünder ist vielleicht gar nicht bewusst, wo er gegen seinen Bruder gesündigt hat.

    Würde es aufrichtige Reue bedeuten und Vergebung zur Folge haben, wenn er sich bei dem anderen mit diesen Worten entschuldigt:

    Du ich weiß zwar nicht wo ich gegen Dich gesündigt habe, aber vergib mir bitte die schwere Schuld, die ich auf mich geladen habe?

    Das Wort Entschuldigung hat ja das Wort Schuld enthalten. Derjenige, der sich entschuldigen soll, schuldet somit dem anderen eine Entschuldigung. Nehmen wir mal ein Beispiel aus dem kaufmännischen:

    Eine Dienstleistungsfirma berechnet jemanden folgende Leistung: 10 Stunden Arbeitszeit für 200 Euro. Der Empfänger der Rechnung ist der Schuldige, denn er schuldet dem Rechnunssteller die Zahlung. Auch wenn der Rechnungsempfänger die Firma kennt, so wird er die Rechnung dennoch prüfen wollen und fragt daher bei der Firma nach und schreibt:

    Um Ihre Rechnung buchen zu können, benötigen wir einen Nachweis, für welche Tätigkeit sie diese 10 Stunden berechnet haben. Erst dann können wir die Rechnung abschliessend bearbeiten und Ihnen dann den geschuldeten Betrag überweisen.

    Eine Schuld kann erst dann wirklich ausgeglichen und getilgt werden, wenn klar ist für was diese Schuld besteht. In meinen Augen hätte eine pauschale Entschuldigung keinen Wert, denn es würde sich immer einer der Parteien benachteiligt fühlen.

    Der der die Entschuldigung einfordert wird sagen:
    Das war eine halbherzige Entschuldigung, der weiß ja noch nicht mal für was er sich entschuldigen soll.

    Der der sich entschuldigt wird denken:
    Ich frage mich, für was ich mich eigentlich entschuldigt habe, ich habe ihm doch gar nichts getan.

    Daher die Frage an Dich Edelmuth:

    Ist aufrichtige Reue und Vergebung möglich, wenn der Schuldner nicht über seine Schuld in Kenntnis gesetzt wurde?

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Mai 1, 2015

    Liebe Geschwister

    Wie richtig es war dass Jehova den Mose „verschwinden“ lassen hat, damit kein Kult um diesen zweifelsfrei besonders großen Propfeten Mose entsteht, kann man in 2. Könige 18 Vers. 4 lesen. Da ging es um König Hiskia.

    Er tat die Höhen hinweg und zerschlug die Bildsäulen, und rottete die Aschera aus, und zertrümmerte die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu jenen Tagen hatten die Kinder Israel ihr geräuchert, und man nannte sie Nechustan.

    Man muss sich das mal vorstellen, jeder kennt das Ende des goldenen Kalbes. Trotz dieser Begebenheit hat Mose eherne Schlangen gemacht. Vielleicht nur als Andenken, denn ich glaube nicht dass Mose sein Volk zur Anbetung der Schlange bewegen wollte. Aber da es von Mose nicht einmal ein Grab gab, hatte man nichts anderes als die Schlangen. Bei Jesu wusste man wo sein Grab war und bis Heute pilgern Menschen zur Grabeskirche.

    Auch interessant ist, dass selbst König David und König Salomo das Treiben um die Anbetung der Schlangen beendet haben. Man sieht mal wieder, dass unser Vater im Himmel uns viele Fehler verzeiht. Wenn Jesu sagte dass man seinem Bruder immer wieder vergeben soll, dann wird es Jesus und unser Vater ganz bestimmt auch immer wieder tun, denn sie lieben uns Menschen. Ein fehlerfreies Leben anzustreben verschafft uns keine Rettung, sondern nur die Gnade unseres Herrn und die Beachtung der 2 größten Gebote.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Zadok/Achim@Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Alois,
    du schreibst:
    Trotz dieser Begebenheit hat Mose eherne Schlangen gemacht. Vielleicht nur als Andenken, denn ich glaube nicht dass Mose sein Volk zur Anbetung der Schlange bewegen wollte. Zitat Ende

    In 4.Mose 21: 4-9 wird uns die Situation geschildert; man kann auch sehr gut erkennen, wie diese Sache mit dem Vergeben in Verbindung steht.

    Vers 4und 5 zeigt uns, dass das Volk murrte und seiner Unzufriedenheit freien Lauf ließ.
    Verse 6-9 lauten:
    Da sandte der HERR feurige Schlangen5 unter das Volk, und sie bissen das Volk; und es starb viel Volk aus Israel.
    7 Da kam das Volk zu Mose, und sie sagten: Wir haben gesündigt, dass wir gegen den HERRN und gegen dich geredet haben. Bete zu dem HERRN, dass er die Schlangen von uns wegnimmt! Und Mose betete für das Volk.
    8 Und der HERR sprach zu Mose: Mache dir eine Schlange6 und tu sie auf eine Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben.
    9 Und Mose machte eine Schlange von Bronze und tat sie auf die Stange; und es geschah, wenn eine Schlange jemanden gebissen hatte und er schaute auf zu der ehernen7 Schlange, so blieb er am Leben.

    Wie man sieht, hat Moses also kein Andenken gefertigt und das auch noch eigenmächtig, sondern er handelte auf Befehl Jehovas.
    „Feurige Schlangen“ bedeutet dass der Biss eine brennende Entzündung verursachte.

    Zum Thema Vergebung, das dir ja immer so überaus wichtig ist, können wir hier die göttliche Vorgehensweise erkennen:
    1. Das Volk sündigt
    2. Jehova straft
    3. Das Volk bittet um Vergebung und bereut (hat Ede richtig erklärt)
    4. Jehova vergibt, verlangt aber Reue oder Buße.
    5. Wer bereut und sich fügt, lebt.
    So und jetzt kommt dein Text aus Matth 18 mit dem 77mal vergeben, den du so oft zitierst – dieses Muster angewandt bedeutet das, dass ich erst dann 77mal vergeben soll, wenn ich 77 mal um Vergebung gebeten wurde.
    Und genau diesen Aspekt lässt du regelmäßig unter den Tisch fallen.

    Es gibt in diesem Zusammenhang noch eine weitere Gefahr,in die man geraten kann: 1. Samuel 3:12
    An jenem Tage werde ich über Eli alles kommen lassen, was ich gegen sein Haus geredet habe: Ich will es anfangen und vollenden.
    13 Denn ich habe ihm mitgeteilt, dass ich sein Haus für ewig richten will um der Schuld willen, denn er hat erkannt, dass seine Söhne sich den Fluch zuzogen3, aber er hat ihnen nicht gewehrt.

    Hier wird gezeigt, dass allzu viel und zu lange Nachsicht üben, den Tod nach sich zieht. Vor allem, wenn man Nachsicht übt gegen besseres Wissen! Wie im Kapitel 4 berichtet wird, starben sowohl Hophni und Pinehas als auch Eli – er kippt nach hinten um – aus, vorbei.
    Hier im Blog immer auf die Nächenliebe zu verweisen ist recht und gut,solange es innerhalb der von Gott gesteckten Grenzen bleibt.
    Für mich – der ich immer wieder die Gerechtigkeit neben der Liebe Gottes als Haupteigenschaft betone- wäre es das allerschlimmste,
    meinen Lieben nicht zu wehren, wenn sie gegen Gott handeln.
    Dabei ist es egal, ob es sich um die eigenen Kinder handelt oder um sehr gute Freunde. Man tut ihnen nichts Gutes.

    Lieber Gruß
    Achim

  • edelmuth an Zadok/Achim
    Mai 1, 2015

    Guten Abend Achim

    » An jenem Tage werde ich über Eli alles kommen lassen, was ich gegen sein Haus geredet habe: Ich will es anfangen und vollenden.
    13 Denn ich habe ihm mitgeteilt, dass ich sein Haus für ewig richten will um der Schuld willen, denn er hat erkannt, dass seine Söhne sich den Fluch zuzogen3, aber er hat ihnen nicht gewehrt.

    Hier wird gezeigt, dass allzu viel und zu lange Nachsicht üben, den Tod nach sich zieht. Vor allem, wenn man Nachsicht übt gegen besseres Wissen! «

    Du hast natürlich recht, wenn du darauf hinweist, dass wir jede Sünde gegen Jehova zu unterbinden versuchen müssen, soweit es in unserer Macht liegt.

    Das hat aber nichts mit der Sünde zu tun, um dessen Vergebung uns der Sünder bittet. Ihm sollen wir 7 mal 77 mal vergeben, was einer ständigen Vergebung gleich kommt. Das tun wir selbstverständlich gerne. Nicht ohne Grund bitten wir den Vater unsere Sünden zu vergeben, wie wir anderen Menschen ihre Sünden (die sie gegen uns begangen haben mögen) vergeben. Die an uns gerichtete Bitte um Vergebung beinhaltet, dass der Sünder seine Fehler erkannt hat. Nur Jehova, der die Herzen der Menschen kennt, darf Grenzen setzen und ggf. Rache üben. Sünden gegen Jehova kann nur Jehova vergeben.

    In den Augen Jehovas gibt es auch Sünden, die Menschen aus Unwissenheit begangen haben. Jehova ist nicht ungerecht und würde nie etwas von Menschen verlangen, was sie (aus Unwissenheit) nicht leisten können. Dennoch sind sie nicht gerecht. Sie leben aber aufgrund Jesu Opfer, das ihre Sünden sühnt, aber mit der Option, dass sich die Menschen bemühen weiterhin Erkenntnis mit dem Ziel in sich aufzunehmen, dem Vater eines Tages vollständig zu gefallen und vor ihm gerecht dazustehen. Dieses Bemühen sieht der Vater und beurteilt es positiv. Das beste Beispiel ist der Schächer, der neben Jesus am Pfahl starb, und eine Auferstehung aufgrund seines Herzen zugesprochen bekam. Würde der Vater unsere fehlerhafte Handlungsweise beurteilen, würde kein Mensch gerettet werden.

    Unser Bemühen das Falsche zu unterbinden und das Richtige zu wollen, darf niemanden so weit unter Druck setzen, dass er den Mut verliert. Nicht aufgrund unserer Intentionen, sondern aufgrund seiner eigenen Überzeugung soll er sich in Richtung Jehovas Willen verändern. Deshalb dürfen wir nur in Gesprächen bittend auf ihn einwirken.

    Wie viel Freude hat Jehova an einem Menschen, der aus Angst mit Mühe seine vom Sklaven geforderten Predigtdienststunden erfüllt. Dieser Menschen möchte natürliche leben, aber ist er unter Jehovas Regierung auch glücklich?

    Jehova möchte geliebt werden. Das bedingt glückliche Menschen, die gerne zu IHM kommen. Alles, was sie tun, tun sie ganzherzig, aus freuen Stücken und mit viel Freude. Glücksgefühle kann man nicht verordnen, sondern das Herz mit sehr viel Überzeugungsarbeit dafür bereit machen. Wen dann jemandem ein Fehler unterläuft ist man gerne bereit großzügig zu vergeben, nicht wahr?

    Ede

  • sarai
    Mai 1, 2015

    Im jüdischen hat Mose einen derartigen Heldenstatus, daß man sogar sagt, er sei *ohne Vorhaut* geboren worden, was ihm so ungefähr den selben „Heiligenschein“ verleiht – wie vergleichbar im christlichen der Maria mit ihrer Jungfrauengeburt.

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • Boas
    Mai 1, 2015

    Da hab ich noch was:

    Die Israeliten weigerten sich ihrem Anführer Moses zu gehorchen und nach zu folgen. Siehe das goldene Kalb oder die Weigerung das verheißene Land in Besitz zu nehmen. Die Israeliten wollten nicht in das verheißene Land gehen. – Die Israeliten zu Jesu Zeit wollten auch nicht auf ihren Messias hören und den Weg einschlagen, der ihnen Gott als Nation anbot.

    Moses musste deshalb einen Umweg einschlagen. Gott sorgte dafür, dass die damals lebenden Juden, mit wenigen Ausnahmen, nicht an der Verheißung teilhaben durften. Ein neues Volk Israel entstand, bestehend aus einer neuen Generation Hebräer. Diese erlangten damals die Verheißung. – Da die Juden Jesus als ihren Messias ablehnten, wand sich Jesus den Nationen zu. Heute dürfen alle Menschen, die am Herzen beschnitten sind seine Verheißung ererben. Das ist auch ein neues Volk

    LG
    Boas

  • edelmuth an Boas
    Mai 1, 2015

    Guten Abend Boas

    Mit dem goldenen Kalb hat es so seine Bewandtnis

    (2. Mose 32:1-6) . . .Unterdessen sah das Volk schließlich, daß Moses lange säumte, vom Berg herabzukommen. Da versammelte sich das Volk um Aaron und sprach zu ihm: „Auf, mache uns einen Gott, der vor uns hergehen wird, denn von diesem Moses, dem Mann, der uns aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, wissen wir wirklich nicht, was ihm widerfahren ist.“ 2 Darauf sagte Aaron zu ihnen: „Reißt die goldenen Ohrringe ab, die an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter sind, und bringt sie mir.“ 3 Und alles Volk begann sich die goldenen Ohrringe, die an ihren Ohren waren, abzureißen und sie Aaron zu bringen. 4 Dann nahm er [das Gold] aus ihren Händen, und er formte es mit einem Stichel und ging daran, es zum gegossenen Standbild eines Kalbes zu machen. Und sie begannen zu sprechen: „Das ist dein Gott, o Israel, der dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat.“ 5 Als Aaron dies zu sehen bekam, ging er daran, einen Altar davor zu bauen. Schließlich rief Aaron aus und sagte: „Morgen ist ein Fest für Jehova.“ 6 Da standen sie am nächsten Tag früh auf, und sie begannen Brandopfer zu opfern und Gemeinschaftsschlachtopfer darzubringen. Danach setzte sich das Volk nieder, um zu essen und zu trinken. Dann standen sie auf, um sich zu vergnügen.

    Kaum hatte Aaron das goldene Kalb fertig, ging er daran einen Altar zu bauen und rief die Israeliten zu einem Fest für Jehova auf. Wie passt das zusammen?

    Es lag nicht in der Absicht Aarons einen Götzen zu schaffen, vor dem sich das Volk niederbeugen und den es anbeten sollte. Aaron war der ständige Begleiter seines Bruders Moses gewesen und hatte die Machttaten Jehovas persönlich miterlebt.

    Der Stier symbolisierte in den Tagen des alten Israel die (göttliche) Macht. Deshalb sollte Aaren ein Mittel schaffen, durch das sie Jehova anbeten wollten.

    Die Anbetung Jehovas ist heilig. Nur er legt die Art seiner Anbetung fest. Diese Erfahrung mussten bereits andere machten, die ihre Art der Anbetung Jehovas mit ihrem Leben bezahlen mussten. Die Anbetung durch ein Kalb war von Jehova nicht vorgesehen. Es missfiel IHM so sehr, das ER Moses darauf aufmerksam machte und Moses wutentbrannt die beiden Steintafel auf dem Kalb zerschlug. Aaron hatte aus Unwissenheit gehandelt. Er wurde von Jehova für seine Tat nicht bestraft.

    Eine ähnliche Begebenheit finden wir unter Jerobeam, der die Israeliten vermutlich aus der gleichen Absicht zu Kälbernanbetung verführte.

    Jehova möchte weder durch ein Kreuz noch durch eine Organisation sondern im Glauben und mit reinem Herzen angebetet werden.

    Ede

  • Boas
    Mai 1, 2015

    Das Passahlamm und Jesus

    Da das Thema Moses sehr umfangreich ist, habe ich hier ein paar Stichworte zusammengestellt, die ich sehr interessant finde: Hauptsächlich gründen diese Gedanken auf 2. Mose 12 und 13:

    Erstgeborenes Lamm – Jesu war auch ein Erstgebogener

    Ein Lamm ohne Makel – Jesus war vollkommen

    Vor dem Schlachte abgesondert – Jesu widmete sich 3,5 Jahre vor seinem Opfertod allein dem Zeugnis für seinen Vater.

    Kein Knochen durfte dem Lamm gebrochen werden – Jesus wurden seine Beine nicht gebrochen, wie den beiden anderen zu seiner Seite.

    Das Lamm durfte nicht roh gegessen oder gekocht werden, sondern sollte am Feuer gegart werden. Dazu benötigte man einen Spieß, mit dem man es durchstechen musste – Jesu wurde auch durchbohrt oder durchstochen.

    Das Opferlamm musste vollständig aufgegessen werden. Reste sollten verbrannt werden. Nach der Passahmahl war nichts mehr von dem Opfertier übrig oder zusehen – Der Leichnam Jesu verschwand genau so, wie das Opferlamm.

    Die Juden sollten das Mahl in Eile zu sich nehmen. – Jesu wurde auch in Eile getötet, damit man nicht mit den Feiertagen in Konflikt gerät.

    Die Israeliten sollten nach dem Essen des Lammes vorbereitet sein, direkt aufzubrechen. Die Schuhe an den Füßen, die Sachen gepackt, den Stock in der Hand und abmarschbereit. – Jesus forderte seine Jünger auf wachsam und vorbereitet zu sein.

    Das Passah sollte gemeinsam eingenommen werden. War das Tier zu groß für eine Familie, konnte sogar weitere Personen dazu gerufen werden es zu essen – Jesus setzte das Abendmahl auch so ein, dass es nicht alleine zu sich genommen werden musste. Es sollten viele daran teilhaben. (Zuvor hat er von der Möglichkeit gebrauch gemacht, das Passahlamm mit noch weiteren Personen zu essen.)

    Das Fleisch des Lammes musste gegessen werden. – Das Fleisch Jesu musste symbolisch auch gegessen werden, Brot als Symbol für sein Fleisch.

    Das Blut sollte für alle äußerlich sichtbar an die Eingangspfosten des Hauses gestrichen werden. – Das Symbol seines Blutes, der Wein, seines neuen Bundes sollte verinnerlicht (getrunken) werden. Es sollte auch nach Außen sichtbar werden aber aus dem Innern eines Christen heraus. Gerecht gesprochen nicht aufgrund von Gesetzeswerke (dem streichen eines blutgeführten Pinsels über Stein) sondern auf Grund von lebendigen Glauben(staten der Liebe) als Erkennungsmerkmal eines Christen.

    Das Passah wurde eingeführt um der Rettung und Befreiung der Israeliten aus der Gefangenschaft Ägyptens zu gedenken. – Das Abendmahl wurde eingeführt, um der Rettung und Befreiung gottesgläubiger Menschen aus der Knechtschaft der Sünde und des Todes zu gedenken.

    Das Passah rettete nur Juden. – Das Opfer Jesu rettet Menschen in aller Welt.

    Das Passah dürfen bis heute nur gebürtige Juden feiern. Einem unbeschnittener Nichtjuden, wie ich es bin, ist es auf alle Zeit untersagt dieses Fest zu feiern. Es sei denn, ich bekenne mich zum jüdischen Glauben und lasse mich nach jüdischem Brauch beschneiden. (2. Mose 12: 43-49) Jehova hat es mir verboten das Passahfest als Nichtjude zu feiern. Oder ich musste im Land Israel meinen Wohnsitz haben und als Fremdling in diesem Land wohnen (3. Mose 24:22). Genau so darf ich auch nicht das Fest der ungesäuerten Brote feiern, selbst wenn ich es wollte. Es wäre mir eine Freveltat gegen Jehova, weil es nicht meine Urahnen waren, die er aus Ägypten befreit hat. Diese Passahfest und das Fest der ungesäuerten Brote gehören einzig und allein Menschen, die jüdischer Abstammung und beschnitten sind, und durch diese Feste der großen Taten Gottes für das israelitische Volk gedenken möchten. Aus diesem Grund wurde von allen 12/13 Apostel auch die Beschneidung von Nichtisraeliten abgelehnt. – Das Abendmahl dürfen alle Menschen feiern, die an ihrem Herzen beschnitten sind. Wir gedenken bei diesem Anlass nicht der Errettung Israels aus der Knechtschaft Ägyptens sondern der Errettung der Menschheit durch Jesus als Gottes Gesalbten aus der Knechtschaft des Todes.

    Ach, da gibt ja noch sooo vieles, dass einem in den Sinn kommt.

    LG
    Boas

  • Boas
    Mai 1, 2015

    Wo Schatten ist, da ist zumeist auch Licht. Deshalb möchte ich den Scheinwerfer ein wenig drehen und die Tötung des Ägypters auch noch von einer weiteren Seite zu beleuchten.

    In der GN-Übersetzung wird bei diesem Text gesagt, dass der Levit Moses dazukam, als ein Ägypter einen Hebräer erschlug. Damit stellt sie sich gegen die meisten anderen Bibelübersetzungen und wird wahrscheinlich an dieser Stelle auch falsch übersetzt sein. Eines wird in jeder Bibelübersetzung herausgestellt, dass dieser Ägypter grob gewalttätig wurde gegen einer seiner Brüder. Moses würde ich persönlich als gerechter Richter, der der Gerechtigkeit genüge getan hat, sehen. Auch bestätigen die darauf folgenden Verse, dass Moses bei seinem Gerechtigkeitsempfinden keine Unterschiede machte zwischen Ägypter und Hebräer. Bei dem Streit am nächsten Tag zwischen zwei Hebräer war sein Sinn auch auf Gerechtigkeit ausgelegt.

    Interessant ist die Frage, die der gewalttätige Israelit Moses stellte: „Wer hat dich denn zum Aufseher und Richter über uns eingesetzt?“ Damit trifft er den Nagel auf den Kopf! Moses beanspruchte die Stellung als Richter seine Brüder und des Volkes der Ägypter, und wollte gerade in dieser Rolle darin aufgehen. Er war aber nicht von JHWH als Richter eingesetzt worden. Noch nicht!

    Die Tötung dieses einzelnen Ägypters war so zusagen nichts im Vergleich zu der Tötung von 10.000den weiteren Ägyptern die noch folgen sollte. Diese „Tötungen“ wurde von Jahwe selbst in Auftrag gegeben.

    Wie sieht die Bibel das Verhalten von Moses? In Hebräer 11:24-26 schreibt Paulus:

    „24 Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heißen. 25 Er wollte lieber mit dem Volke Gottes Ungemach leiden, als zeitliche Ergötzung der Sünde haben, 26 da er die Schmach Christi für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er sah die Belohnung an.“

    An dieser Stelle spricht Paulus von der Zeit, als Moses noch nicht geflüchtet war. Alois würde hier sagen: „In der Zeit vor der Taufe“. In 2. Mose 2:11 Steht: „Als Mose erwachsen war, ging er einmal zu seinen Brüdern hinaus…“ In Hebräer 11: 24 steht: „Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war…“ Erst ab dem Vers 27 in Hebräer spricht er von der Zeit der Wiederkunft in das Land Ägypten: „27 Durch Glauben verließ er Ägypten, ohne den Grimm des Königs zu fürchten; denn er hielt sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn. 28 Durch Glauben hat er das Passah veranstaltet und das Besprengen mit Blut, damit der Würgengel ihre Erstgeborenen nicht anrühre. 29 Durch Glauben gingen sie durch das Rote Meer wie durch trockenes Land; während die Ägypter, als sie das auch versuchten, ertranken.“

    Also ging es Paulus in den Versen 24-26 um die Zeitspanne, an dem er den Ägypter seiner gerechten Strafe zugeführt hatte und Frieden unter seinen hebräischen Brüdern stiften wollte. Die Zeit vor seiner Flucht nach Midian wird somit von Paulus in Verbindung mit seinem Glauben gebracht. Einem Glauben der als Vorbildlich von Paulus hingestellt wird. Aufgrund seines Glaubens begann er für die Söhne Israels Einzustehen.

    Die Erschlagung des Ägypters ist der Auslöser für alles, was folgte. Von der Flucht nach Midian, dem Berg Sinai, dem Auftrag Gottes, der Macht-Demonstration Gottes in Ägypten, der Befreiung und dem Auszug u.s.w.

    Ob es nun richtig oder falsch war diesen Ägypter zu erschlagen, vermag ich nicht zu beurteilen. Das ist mein persönlicher Blickwinkel zu der Geschichte mit dem erschlagenen Ägypter, den ich kurz beleuchten wollte.

    Einen ganz herzlichen Gruß an Alle
    Boas

  • Gerd
    Mai 1, 2015

    Was die Anzahl an Prophetie anbelangt, haben wir einen herausragenden Propheten, der vor 100 Jahren noch lebte, sein Name: Charles T. Russell!

    Wer „inspirierte“ Russell? Antwort im 7. Band der „Schriftstudien“ vom Jahr 1917:

    Pastor Russells Warnung an die Christenheit kam direkt von Gott…In all seinen Warnungen beanspruchte er keine Originalität. Er sagte, daß er seine Bücher niemals selbst geschrieben haben könnte. Alles kam von Gott durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes.

    Russell war der „Spiritus Rector“ für viele Ansichten, die auch heute noch in den Köpfen der Meinungsgeber (WTG), aber auch in den Köpfen vieler Aussteiger, herumspuken.

    Beispiel, das Sklaven-Gleichnis. Der ehemalige Zweigdiener von Österreich, Walter Voigt, vermacht mir vor Jahren das bereits kostbar gewordene „Beröer Handbuch zum Bibelunterricht“, deutsch vom Jahr 1912, da kann man in Stichwörtern nachlesen, wie Russell Textstellen in der Bibel interpretierte.
    Nun gehe ich als Beispiel zum „Sklavengleichnis“, Matth. 24:

    Vers 44: seid bereit – Russell: Seid alle Zeit wachsam in bezug auf die Zeichen meiner [Jesu] ‚Parusia‘ – denn es wird die Zeit kommen, da es sehr wichtig sein wird, diese Wahrheit zu verstehen – B15, 158 [=Bezug zum 2.Band (=B) der Schriftstudien und Seitenzahl]

    Vers 45: Wer ist nun der treue und kluge – R: In der Ernte des Evangeliumszeitalters (B159) Treu gegen Gott und gegen seinen Haushalt und klug durch die Weisheit von oben (D314)

    sein Gesinde gesetzt hat…Speise zur rechten Zeit – R: Nach der ältesten Handschrift ’setzen wird‘ (D314). Wahrheit die jeweilen an der Zeit ist erkannt zu werden (A360) Können wir annehmen, daß der Herr irgend jemand in solcher Weise ehren wird, der durch seine Lehren und durch sein Schweigen die Ewig-Qual-Lehre unterstützt? (A15)

    Vers 46 Glückselig jen. Knecht – R: Der besondere Knecht, der seine Mitknechte nicht ’schlägt‘, sondern sie, sowie den ganzen ‚Haushalt‘, der durch ihn die ‚Speise zur rechten Zeit‘ empfängt, treu und demütig behandelt (D314)

    Vers 47: seine ganze Habe – R: Die große Vorratskammer der gegenwärtigen Wahrheit (B158, D314)

    Vers 48: Wenn aber jener böse Knecht – R: Wenn aber jener Knecht böse werden und den Glauben verlieren wird (D315)

    Vers 49: seine Mitknechte zu schlagen – R: Diejenigen, die im Glauben stehen und erklären, daß der Herr gegenwärtig ist (B158)

    Vers 50: ihn entzweischneiden – R: Ihn abschneiden – so daß er nicht länger mehr ‚jener Knecht‘ bleiben kann, der mit der Verbreitung der Wahrheit betraut ist, die in dieser Erntezeit fällig wird (A360, D314)
    ——————
    Im Gegensatz zur allgemeinen Exegese, wo der Knecht wachsame Christen darstellt, oder als andere Möglichkeit Christen die nicht wachsam sind, wird für Russell der Knecht schon zu einer bestimmten Körperschaft hochstilisiert, die aber auch abfallen kann! Letzteres räumt die heutige WTG nicht mehr ein.

    Was erhalten blieb und in unseren Köpfen eingraviert ist: der Sklave setzt sich aus einer erwählten Gruppe zusammen, die Glaubensedikte (Speise) für die eigenen Anhänger erlässt. Aus meinem Buch-Msk.:

    Russell als Prophet

    In einem Buch (vergriffen) des (mir pers. bekannten) Wiener Historikers Franz Stuhlhofer über den Gründer der WTG, wird bereits im Titel deutlich, daß schon in ihrer frühen Geschichte die Unehrlichkeit nicht nur einkalkuliert, sondern auch praktiziert wurde. Im genannten Buch: „Charles T. Russell und die Zeugen Jehovas“ Untertitel: „Der unbelehrbare Prophet“, weist Stuhlhofer nach, dass Russell bereits den Samen für die spätere Überschätzung der Organisation legte.

    Es drängt sich der Eindruck auf, dass „Pastor“ Russell immer mehr überzeugt war, ein besonders bevorrechteter „Seher“ zu sein, der viel mehr sah und erkannte als alle Theologen, Exegeten und Reformatoren der vergangenen Jahrhunderte. Neben Lehren, die er anhand der Bibel widerlegen konnte, baute er ein „Lehrgebäude“ auf, das nichts anderes als ein Konglomerat von menschlichen Ansichten und (oft aus dem Zusammenhang gerissenen) Bibeltexten war. Es wäre ein nutzloses Unterfangen, wollte man jetzt noch all die Quellen, aus denen er schöpfte, ausfindig machen. Was Russell begonnen hat, setzte die von ihm gegründete WTG unbeirrt fort, ausgenommen zweckdienliche Änderungen, die dann als „neues“ oder „fortschreitendes“ Licht deklariert wurden und werden.

    Unverrückbare „biblisch“ errechnete Daten bilden einen Mittelpunkt, um den sich künftig bis zum heutigen Tag alles dreht. Imaginäre „Tatsachen“ wurden derart hochstilisiert, dass sie als „die Wahrheit“ schlechthin gilt, diese abzulehnen oder auch nur anzuzweifeln, führt unweigerlich in die „endgültige Vernichtung“ in der seit mehr als hundert Jahren „unmittelbar bevorstehenden Schlacht von Harmagedon“. Ohne Unterlaß werden die WTG Anhänger mit „biblischen“ Voraussagen in Atem gehalten, von denen allerdings bis dato keine einzige durch wahrnehmbare Tatsachen bestätigt wurde. Dennoch fühlen die ZJ sich beleidigt, wenn man Russell und seine Nachfahren als „falsche Propheten“ bezeichnet.

    Der 1852 in Allegheny, Pennsylvania, geborene Russell beschäftigte sich schon im Alter von 16 Jahren mit religiösen Fragen, erhielt aber keine theologische Ausbildung. Für seine spätere Entwicklung war in den 1870er Jahren maßgeblich eine adventistische Splittergruppe verantwortlich. Menschen mit ausgeprägtem Selbstbewußtsein, können sich nicht lange in einer Gruppe ein- bzw. unterordnen. Russell trennte sich nach Meinungsverschiedenheiten von seinen Mentoren und nahm von diesen einige Auslegungen und besonders die Leidenschaft für „biblische“ Berechnungen mit. Trotz aller Fehlschläge hörte Russell zeit seines Lebens nicht auf, unerfüllte Vorhersagen hinzubiegen und sie mit „neuem Leben“ zu erfüllen. Gänzlich zu Recht nennt Stuhlhofer Russell einen „unbelehrbaren Propheten“. Russell grenzte sich von alten „überkommenen“ christlichen Formen ab er legte den Grundstock für das „Wir Denken“ „wir“ haben die Wahrheit; „wir“ haben das Licht — alle anderen sind draußen, „in der Finsternis“ usw…

    Mahlzeit! Nun bekomme ich Speise zur rechten Zeit – 12 Uhr Mittag!

    Gerd

  • Gerd
    Mai 1, 2015

    Es geht hier primär um den ECHTEN Propheten „Moses“, ich hoffe ihr seid nicht ungehalten, dass ich die Stichwörter „großer Prophet“ nun auch für den ersten „Propheten“ der WTG – Russell – verwende. Ich hoffe, es wird nicht als Missbrauch des eigentlichen Themas empfunden! 🙂

    Der siebente Band der Schriftstudien „Das vollendete Geheimnis“, entstand bekanntlich erst nach Russells Tod. Wie die Russellverehrer damals den Gründer dieses Verlages einschätzten, folgt anschließend aus Seite 5 des Buches.

    Internationale Vereinigung Ernster Bibelforscher
    Magdeburg , Brooklyn N. Y., Bern

    1925

    …Durch den Apostel Johannes offenbarte der Herr Jesus die Tatsache, daß die Kirche in sieben bestimmten Zeitperioden oder Epochen
    entwickelt werden würde; und daß er für jede dieser Perioden
    einen besonderen Engel oder Sendboten haben würde, um den anderen
    Gliedern des Leibes zu dienen. Es geht also daraus hervor,
    daß der Sendbote für die letzte oder Laodizäische Periode die Gegenwart des Herrn und die Zeit der Ernte des Evangelium-Zeitalters
    verkünden würde. Der große Meister legte ganz besonderen Nachdruck
    auf die Bedeutung des Sendboten für die siebente oder die
    Laodizäische Periode der Kirche, indem er über diesen Sendboten
    sagte: „Wer ist nun der kluge und getreue Knecht, den sein Herr über
    sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen Speise zu geben zur rechten
    Zeit?”

    Solche geweihten Christen, welche die in den vorhergehenden
    sechs Bänden der S c h r i f t – S t u d i e n enthaltene Wahrheit gelesen und völlig schätzen gelernt haben, werden leicht erkennen und
    darin übereinstimmen, daß Charles Taze Russell der Sendbote für
    die Kirche von Laodizäa war. Jeder, der an die Bibel glaubt, wird
    von dieser Tatsache durch das in diesen Bande vorgebrachte Beweismaterial
    und die daraus hervorgehende offenbare Gewißheit über jeden Zweifel hinaus überzeugt werden.

    Im Lichte göttlicher Prophezeiung, die sich jetzt täglich erfüllt und
    „den Wächtern” verständlich gemacht wird, ist folgendes aus der Feder
    Pastor Russell’s ein weiterer Beweis dafür, daß er von Gott zu
    dieser Generation gesandt wurde. Viele Jahre bevor die Drangsal,
    die jetzt auf den Nationen lastet, begann, schrieb Pastor Russell:
    „Die vier Zeichen des Herrn, die dem Elias gegeben wurden, stellen, wie
    wir glauben, vier Kundgebungen dar, in denen der Herr sich selbst der
    Menschheit zu offenbaren im Begriff steht, indem die drei ersten dieser Kundgebungen die Menschheit auf die letzte, durch welche der ersehnte Segen auf alle Geschlechter der Erde kommen wird, vorbereiten werden. Dieselben sind:
    „1.) Ein Wind, groß und stark, der die Berge zerriß.
    Stürmende Winde scheinen in der Schrift ein Sinnbild von Kriegen zu sein.
    Die Kriege, deren dunkle Wolken die zivilisierte Welt während der letzten dreißig Jahre so verhängnisvoll bedroht haben, sind in wunderbarer Weise
    zurückgehalten worden, um Zeit und Gelegenheit zu geben, die Geweihten des Herrn an ihren Stirnen (Verstandeskraft) mit der gegenwärtigen Wahrheit zu „versiegeln”.

    Sollte „wtarchive.svhelden“ hier mitlesen, möchte ich ihm Dank sagen, dass ich aus seiner umfangreichen Zusammenstellung obiges heraus kopieren konnte!

    Der Text zeigt auch, wie die Jünger Russells das Gleichnis vom „Sklaven“ verstanden…

    Liebe Grüße vom „Sendboten aus Mödling“ 😉

  • edelmuth an alle
    Mai 1, 2015

    Guten Morgen

    Wurde Moses beschnitten?

    Zur der Zeit als Moses geboren wurde sollten alle hebräischen Knabe getötet werden.

    (2. Mose 1:22-2:6) 22 Schließlich gebot Pharao seinem ganzen Volk, indem [er] sprach: „Jeden neugeborenen Sohn sollt ihr in den Nil werfen, doch jede Tochter sollt ihr am Leben erhalten.“ 2 Unterdessen ging ein gewisser Mann vom Haus Lẹvi hin und nahm sich eine Tochter Lẹvis. 2 Und die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn. Als sie gewahrte, wie gut er aussah, hielt sie ihn drei Mondmonate lang verborgen. 3 Als sie ihn nicht länger verbergen konnte, da nahm sie für ihn ein Kästchen aus Papyrus und überzog es mit Asphalt und Pech und legte das Kind hinein und setzte es in das Schilf am Ufer des Nil. 4 Auch stellte sich seine Schwester in einiger Entfernung auf, um herauszufinden, was mit ihm getan würde. 5 Nach einer Weile kam Pharaos Tochter herab, um im Nil zu baden, und ihre Dienerinnen schritten an der Seite des Nil dahin. Und sie erblickte das Kästchen mitten im Schilf. Sogleich sandte sie ihre Sklavin, daß sie es holte. 6 Als sie es öffnete, bekam sie das Kind zu sehen, und siehe, der Knabe weinte. Da hatte sie Mitleid mit ihm, obwohl sie sagte: „Dies ist eins von den Kindern der Hebräer.“

    Noch heute ist bei den Israeliten die Beschneidung eines Knabe ein Großereignis, das ausgiebig gefeiert wird. Wie konnten die leiblichen Eltern Moses die Beschneidung des Knaben geheim halten? Oder haben sie darauf verzichtet?

    Der Bund der Beschneidung

    Und er [Gott] gab ihm [Abraham] den Bund der Beschneidung- Apostelgeschichte 7:8

    Das Thema der Beschneidung wurde das erste Mal in 1. Mose 17 erwähnt. Gott sprach zu Abram und sagte ihm, dass er in eine Bundesbeziehung mit Ihm eintritt. Er wechselte Abrams Namen in Abraham and versprach ihm und seinem Samen nach ihm das ganze Land Kanaan zum „ewigen Besitztum.“

    Als ein Beweis oder Zeichen für diese besondere Bundesbeziehung zwischen Gott, Abraham und Abrahams Samen verlangte Gott, dass der 99jährige Abraham sich beschneiden ließe, und dass jeder männlichen Geschlechts in seinem Haus, ganz gleich ob Familienmitglied oder Sklave, auch beschnitten werde. Von diesem Zeitpunkt an musste jeder, der in Abrahams Familie eintrat oder in die seiner Kinder oder in die seiner Kindeskinder, ewiglich dieser Zeremonie folgen, zeigend, dass sie ein Teil von dieser Bundesabmachung war.

    Die Vorgehensweise war nicht wahlfrei: „Und der unbeschnittene Männliche, der am Fleische seiner Vorhaut nicht beschnitten wird, selbige Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volke; meinen Bund hat er gebrochen!“ (1. Mose 17:14)

    Ismael war dreizehn Jahre alt, als er und sein Vater beschnitten wurden. Aus diesem Grund beschneiden Araber, welche ihre Abstammung zurückverfolgen zu Abraham durch Ismael, ihre Knaben immer noch im Alter von dreizehn.

    Jedoch sprach Gott von diesem Zeitpunkt an, dass die Beschneidung der Knaben am achten Tag zu geschehen hat. Wenn somit Isaak ein Jahr später geboren wäre, wäre er am achten Tag beschnitten worden. Die Wichtigkeit des achten Tages war so groß, dass als Israel die Zehn Gebote erhielt, diese ausdrücklich angaben, dass am Sabbat keine Arbeit auszuführen sei, mit Ausnahme der Beschneidung.

    Was meint ihr? Wurde Moses beschnitten?

    Ede

  • Boas
    Mai 1, 2015

    Lieber Ede, gestern habe ich noch einen Text gefunden, der mit Beschneidung zu tun hat: 2. Mose 4:24

    24 Als er aber unterwegs in der Herberge war, griff ihn der HERR an und wollte ihn töten. (1. Mose 17.14) 25 Da nahm Zippora einen scharfen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und warf sie ihm vor die Füße und sprach: Du bist mir ein Blutbräutigam! (Josua 5.2) 26 Da ließ er von ihm ab. Sie sagte aber «Blutbräutigam» um der Beschneidung willen.

    LG
    Boas

  • Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Ede

    Mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit war Mose beschnitten, denn alle männlichen Kinder wurden am 8. Tag nach der Geburt beschnitten.

    Moses wurde nicht sofort nach der Geburt ausgesetzt, sondern erst nach drei Monaten.

    2. Mose 2
    2. Und das Weib ward schwanger und gebar einen Sohn. Und sie sah, daß er schön war, und verbarg ihn drei Monate.
    3. Und als sie ihn nicht länger verbergen konnte, nahm sie für ihn ein Kästlein von Schilfrohr und verpichte es mit Erdharz und mit Pech und legte das Kind darein, und legte es in das Schilf am Ufer des Stromes.

    Gut möglich dass Mose mit zunehmendem Alter von der Beschneidung der Israeliten erfahren hat und an sich selbst festgestellt hat dass er beschnitten ist. Zu diesem unverwechselbaren Merkmal konnte die Adoptivmutter sicherlich nur die Wahrheit antworten, nachdem er sicherlich Fragen gestellt hat.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth an Alois
    Mai 1, 2015

    Guten Abend Alois

    Als Unbeschnittener hätte Moses sicherlich kein so gutes Verhältnis um Vater gehabt. Wenn aber ein jüdischer Knabe am 8. Tag beschnitten wurde, war offenkundig, dass die Hebamme ihrem Auftrag nicht nachgekommen ist und das Kind verschont hat. Die Soldaten konnten dann bequem das Versäumte nachholen. Offenbar hat der Vater seine schützende Hand über Moses gehalten.

    Auch Moses Verhältnis zur Beschneidung war recht zwiespältig.

    Moses und Zipporah

    Als Moses vierzig Jahre alt war, dachte er, dass er bereit sei, Israel aus ägyptischer Gefangenschaft herauszuführen. Stattdessen wurde er, um sein Leben zu erhalten, zur Flucht gezwungen. Er ging in das Land Midian, heiratete schließlich Zipporah und hatte zwei Söhne, Gersom und Elieser (2. Mose 18:3,4). Midian war ein Sohn Keturahs und sicherlich befolgte Abraham den Ritus der Beschneidung mit all seinen Söhnen, die er mit Keturah hatte.
    Aber aus Gründen, welche nie erklärt wurden, beschnitt Mose keinen seiner Söhne im Lande Midian. Dies führt zu einem recht unerwarteten Ereignis, als der achtzigjährige Mose, Zipporah, Gersom und Elieser auf ihrem Weg nach Ägypten waren: „Und es geschah auf dem Wege in der Herberge, da fiel Jehova ihn an und suchte ihn zu töten. Da nahm Zippora einen scharfen Stein und schnitt die Vorhaut ihres Sohnes ab und warf sie an seine Füße und sprach: Fürwahr, du bist mir ein Blutbräutigam! Da ließ er von ihm ab. Damals sprach sie Blutbräutigam der Beschneidung wegen.“

    Wen versuchte Gott zu töten? Viele Übersetzer denken, dass es Mose war, so haben sie seinen Namen ausgetauscht mit dem Pronomen „ihn“. Aber Gott hat grade erst Mose erklärt, was er dem Pharaoh zu sagen hat. Es wäre unvorstellbar, wenn Er nun versuchen würde, ihn zu töten. Es ist viel eher wahrscheinlich, dass es Moses Sohn war. Das Gesetz der Beschneidung forderte, dass die unbeschnittene Person „ausgerottet werde aus ihrem Volke“ (1. Mose 17:14), nicht der Vater von dem Sohn.

    Als Zipporah realisierte, dass der Sohn in Gefahr war, wusste sie, was zu tun war, und sie tat es. Vor welche Füße warf sie die blutige Vorhaut? Wir lesen, dass sie, sobald sie dies tat, „Er [Jehova] von ihm [dem Sohn] abließ.“ Zipporah hatte somit grade das Leben ihres Sohnes gerettet, somit war sie nicht wütend. Sie warf es dem Engel oder dem Vertreter des Herrn vor die Füße und sagte: “ Fürwahr, du bist mir ein Blutbräutigam“ (2. Mose 4:25)
    Zipporah war kein Nachkomme von Jakob. In 4. Mose 12:1 wird sie ein “ äthiopisches Weibes“ genannt.

    Sie war eine Ausländerin im Staat Israel. Aber durch diese Tat erhob sie den Anspruch auf das Recht einer Bundesbeziehung mit Gott [durch seinen Vertreter natürlich]. Als dies alles beendet war und aus Gründen, welche niemals erklärt werden, kehrten Zipporah und ihre zwei Söhne zurück in ihres Vaters Jethros Haus. Sie gingen nicht mit Mose nach Ägypten. Später trafen sie sich in der Wüste wieder (2. Mose 18:5)

    (heraldmag.org/german/05ja_german_1.htm)

    Ede

  • sarai an Ede
    Mai 1, 2015

    Lieber Ede,

    ich denke, daß Zipporah sowohl ihrem Ehemann Mose, als auch ihrem Sohn das Leben gerettet hat, mit der Beschneidung des Sohnes – sie als Tochter eines Priesters wußte wohl am besten, was nun ganz schnell zu geschehen hatte.

    Auch nehme ich an, daß unser guter Gott nicht im Zorn diesen kleinen unschuldigen Säugling töten wollte, sondern es war Moses PFLICHT, seine Söhne zu beschneiden und er hatte es bis dahin noch immer nicht getan, obwohl er sich bereits wieder auf den Weg machen sollte.

    Dieses NICHTBEFOLGEN des damals obersten Gebotes für einen Juden hat Gottvater wohl so wütend gemacht, daß er Mose angegriffen hat, doch er hatte in Zipporah, obwohl sie keine Jüdin war, die für ihn richtige Gefährtin gefunden, die sowohl ihren Sohn Gershom als auch Mose liebte und dennoch den Willen JHWHs umsetzte, so schnell sie konnte.

    Was meinst Du?

    Lieber Gruß,
    Sarai

  • Zadok/Achim
    Mai 1, 2015

    Liebe Geschwister,

    auch heute gibt es Brüder, die sehr gerne Propheten wären.
    Mögen diese sich an der überaus klaren Einsetzung des Moses durch unseren Gott ein Beispiel nehmen. In 2.Mose 3 heisst es:
    Und nun siehe, das Geschrei der Söhne Israel ist vor mich gekommen; und ich habe auch die Bedrängnis gesehen, mit der die Ägypter sie quälen.
    10 Nun aber geh hin, denn ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Söhne Israel, aus Ägypten herausführst!

    Denn wer diese Einsetzung nicht vorweisen kann, ist nur ein falscher Prophet und möge schweigen.

    Lieber Gruß
    Achim

  • Alois an Achim
    Mai 1, 2015

    Lieber Achim

    Du hast Recht, aber was soll man machen wenn der WTG-Sklave behauptet von Jesus eingesetzt worden zu sein?
    Da können wir tausend Mal sagen dass er schweigen soll, es wird nichts nützen.
    Ehrlich gesagt, ich wäre viel zu feige zum Pharao zu gehen, oder wie die anderen Propheten zum König zu gehen und ihm die Fehler aufzuzeigen. Prophet sein wäre mir ein paar Nummern zu groß. Propheten sind uns zwar große Vorbilder, aber um so einen Job muss man sich nicht reisen.
    Zum Glück braucht man Heute keine Propheten mehr, wir haben die Bibel und den Helfer Heiliger Geist den uns Jesus schickt. Mehr brauchts nicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • sarai an Alois
    Mai 1, 2015

    Lieber Alois,

    weder habe ich ein Problem mit MEINEM Glauben, noch mit dem von MOSE und mein Beitrag war auch gar nicht wertend gemeint –

    ich dachte einfach, diese Kurz-Threads zwischen richtigen Vorträgen wären dazu da, erstmal alles gemeinsam miteinander zusammenzutragen, was wir über diejenige Person wissen!?

    Diesmal wars halt die anfänglich dunkle Seite von Moses – außerdem muß man ja wohl auch noch Dinge übriglassen, welche die anderen schreiben und einbringen können.

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • Alois an Sarai
    Mai 1, 2015

    Liebe Sarai

    Ich wollte Deinen Kommentar nur unterstützen, Dir Recht geben, nicht kritisieren. Entschuldige dass mir das nicht gelungen ist. Denn Dein Kommentar ist völlig richtig. Wir unvollkomme Menschen haben alle auch eine dunkle Seite und gerade unsere Fehler und Schwächen sollten uns dazu bringen demütig auf die Gnade unseres Herrn Jesus und unseres Vaters zu warten.
    Kein unvollkommener Mensch hat es verdient auf irgendeine Art wie ein Gott angebetet zu werden, Mose nicht und auch kein Papst oder eine LK. Ich glaube deshalb stehen auch die Fehler der gottesfürchtigen Menschen in der Bibel, damit sie keiner der gläubig ist als Gott anbetet. Vor allem zu damaliger Zeit bestand diese Gefahr, wäre es nicht so gewesen, hätte Gott den Leichnam Mose nicht verschwinden lassen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • sarai
    Mai 1, 2015

    Mose ist im jüdischen, genauso wie auch im christlichen Glauben eine sehr wichtige Gestalt –

    trotzdem darf nicht übersehen werden, daß er auch seine dunkle Seite hatte, nicht NUR seine Bockigkeit gegenüber seinem Schöpfer, sondern auch, daß er einen Mord begangen hat, um jemand anderen zu schützen und dies auch nicht wirklich im Affekt, sondern er hat sich vorher umgesehen und sich vergewissert, ob dies auch niemand sieht und hat den Ermordeten dann noch im Sand verscharrt…

    Auch hat er sich nach dieser Tat nicht gestellt, sondern sich versteckt – nachfolgend die Bibeltexte dazu:

    2. Mose 2: 11 und 12
    „11 Zu der Zeit, als Mose groß geworden war, ging er hinaus zu seinen Brüdern und sah ihren Frondienst und nahm wahr, dass ein Ägypter einen seiner hebräischen Brüder schlug.
    12 Da schaute er sich nach allen Seiten um und als er sah, dass kein Mensch da war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sande“.
    15″Und es kam vor den Pharao; der trachtete danach, Mose zu töten. Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich auf im Lande Midian. Und er setzte sich nieder bei einem Brunnen“.

    Wollte dies nur aufzeigen, es darf sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen.

    Liebe Grüße,
    Sarai

  • Alois
    Mai 1, 2015

    Liebe Sarai

    Auch Mose hatte, wie viele anderen Glaubenshelden auch, einen schwarzen Fleck im Lebenslauf. Bei Mose war diese Begebenheit jedoch als er noch nicht so richtig zu dem Gott seiner Väter gefunden hatte. Heute würde man sagen, der Fehler war vor der Taufe.
    Mose war etwa 40 Jahre alt als er den Mord begangen hatte und erst nach etwa 40 weiteren Jahren stand er vorm Pharao.

    Aber man sieht auch wieder an diesem Mann Mose, dass es Gott nicht darauf ankommt wie wenig Fehler ein Mensch macht, sondern darauf wie tief der Glauben an unseren Vater und Heute zusätzlich an unseren Herrn Jesus in unserem Herzen verankert ist. Diesen Glauben kann man sich nicht anstudieren, anlesen oder auswendig lernen, sondern entweder hat man den Glauben geschenkt bekommen oder nicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • sarai
    Mai 1, 2015

    Der Mose hatt´ es richtig schwer –
    denn das Volk, das murrte SEHR;

    als Straf´ dafür die große Watschen,
    40 Jahr lang durch die Wüste hatschen.

    Und die Moral von der Geschicht?
    FOLGE Gott, sonst hilft er NICHT!

  • Tommy
    Mai 1, 2015

    Das hat Du messerscharf herausgearbeitet Schwester Sarai
    Tommy

  • Manfred
    Mai 1, 2015

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    das Thema lautet ja: Moses der große Prophet.
    Vor kurzem lief ja wieder der Film „die Zehn Gebote“ (diesmal in HD) und da fand ich die Szene sehr beeindruckend, wie Moses und Aaron vor den Pharao treten und sein Stab, die Stäbe der Ägypter verschlungen hatte, nachdem alle Stäbe zu Schlangen geworden sind. Diese Begebenheit finden wir in

    2. Mo. 7:1-13; Elb:
    1 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich für den Pharao zum Gott eingesetzt, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.
    2 Du sollst alles reden, was ich dir befehlen werde, und dein Bruder Aaron soll zum Pharao reden, dass er die Söhne Israel aus seinem Land ziehen lassen soll.
    3 Ich aber will das Herz des Pharao verhärten und meine Zeichen und Wunder im Land Ägypten zahlreich machen.
    4 Und der Pharao wird nicht auf euch hören. Dann werde ich meine Hand an Ägypten legen und meine Heerscharen, mein Volk, die Söhne Israel, durch große Gerichte aus dem Land Ägypten herausführen.
    5 Und die Ägypter sollen erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich meine Hand über Ägypten ausstrecke und die Söhne Israel aus ihrer Mitte herausführe.
    6 Da handelten Mose und Aaron, wie ihnen der HERR befohlen hatte, so handelten sie.
    7 Mose aber war 80 Jahre alt und Aaron 83 Jahre, als sie zum Pharao redeten.
    8 Und der HERR sprach zu Mose und Aaron:
    9 Wenn der Pharao zu euch reden und sagen wird: Weist euch durch ein Wunder aus!, dann sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor dem Pharao hin! – er wird zu einer Schlange werden.
    10 Da gingen Mose und Aaron zum Pharao hinein und machten es so, wie der HERR geboten hatte: Aaron warf seinen Stab vor dem Pharao und vor seinen Hofbeamten hin, und er wurde zur Schlange.
    11 Da rief auch der Pharao die Weisen und Zauberer; und auch sie, die Wahrsagepriester Ägyptens, machten es ebenso mit ihren Zauberkünsten,
    12 sie warfen jeder seinen Stab hin, und es wurden Schlangen daraus. Aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.
    13 Doch das Herz des Pharao wurde verstockt, und er hörte nicht auf sie, wie der HERR geredet hatte.

    Was ich bisher nicht bewusst wahrgenommen hatte, steht im Vers 1:

    Siehe, ich habe dich für den Pharao zum Gott eingesetzt,…

    Moses war also nicht nur ein Prophet, sondern er wurde von Jehova über den Pharao als Gott eingesetzt. Das ist ein interessanter Aspekt über Moses.

    Ansonsten zeigen gerade die Kapitel am Anfang seiner Berufung durch Jehova, dass er sich eigentlich nicht in der Lage sah, dieser Aufgabe nachzukommen. So kann man in

    2. Mo. 4:10-16 lesen:
    10 Mose aber antwortete dem HERRN: Ach, Herr! Ich bin kein redegewandter Mann, weder seit gestern noch seit vorgestern, noch seitdem du zu deinem Knecht redest; denn unbeholfen ist mein Mund und unbeholfen meine Zunge.
    11 Da sprach der HERR zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund gemacht? Oder wer macht stumm oder taub, sehend oder blind? Nicht ich, der HERR?
    12 Und nun geh hin! Ich will mit deinem Mund sein und dich unterweisen, was du reden sollst.
    13 Er aber erwiderte: Ach, Herr! Sende doch, durch wen du senden willst!
    14 Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Mose, und er sprach:
    Ist nicht dein Bruder Aaron da, der Levit? Ich weiß, dass er reden kann. Und siehe, er geht auch schon aus, dir entgegen. Und wenn er dich sieht, wird er sich freuen in seinem Herzen.
    15 Dann sollst du zu ihm reden und die Worte in seinen Mund legen, und ich will mit deinem Mund und mit seinem Mund sein und will euch unterweisen, was ihr tun sollt.
    16 Er aber soll für dich zum Volk reden. Und es wird geschehen, er wird für dich zum Mund sein, und du wirst für ihn zum Gott sein.

    Mose hatte natürlich Respekt vor der Aufgabe ausgerechnet zu dem damals mächtigsten Mann zu gehen und ihm die Forderungen Jehovas zu übermitteln. Ist wohl für jeden von uns nachvollziehbar. Also sagte er zu Gott, dass er wohl der falsche für diesen Job ist, da er nicht sehr redegewandt ist. Jehova entgegnete ihm, dass er doch der Gott ist, der den Menschen die Stimme verliehen hat und das er selbst mit ihm sein wird um ihn zu unterweisen was er reden soll. Doch Mose widerspricht erneut Jehova und sagt:

    Ach, Herr! Sende doch, durch wen du senden willst!

    Zum Pharao wollte er nicht sprechen, aber Jehova widersprechen, das konnte er. Das zeigt eigentlich, dass wir Menschen uns zu sehr von dem beeindrucken lassen, was wir sehen. Unserem unsichtbaren Schöpfer zu widersprechen, traut man sich eher als einem Menschen von hohem Rang.

    Mose war ja nicht der einzige, der so dachte. In der Bibel ist auch von Jona die Rede, der sich Gott widersetzte und seinem Auftrag nicht nachgekommen wollte. Doch Gott widerspricht man nicht. Doch Jehova nimmt Rücksicht auf die Bedenken von uns Menschen und er wurde zwar zornig gegen Mose, hat ihm aber durch Aaron seinen Bruder eine Unterstützung für seinen Auftrag zugestanden.

    Was für ein großartiger Gott, der auf die Belange von uns kleinen Menschen Rücksicht nimmt.

    Aus dem Leben von Moses können wir bestimmt noch vieles lernen und ich bin gespannt auf die weiteren Kommentare.

    Liebe Grüße Manfred

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