129 Comments
  • Manfred F
    September 28, 2014

    Wer ist der Same des Weibes? Wahrscheinlich Jesus. Was war Jesus auf Erden? Er war ein Jude. Was sind die Juden? Die Bibel sagt:

    2Mo 19,5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
    5Mo 14,2 Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott, und der HERR hat dich erwählt, dass du sein Eigentum seist, aus allen Völkern, die auf Erden sind.

    Sie sind Gottes Eigentum.

    Gott bezeichnete das Volk Israel auch als seine Braut:

    Jes 62,5 Denn wie ein junger Mann eine Jungfrau freit, so wird dich dein Erbauer freien, und wie sich ein Bräutigam freut über die Braut, so wird sich dein Gott über dich freuen.

    Meiner Ansicht nach könnte das Weib das Volk Gottes, die Israeliten sein. Laut Römer hat Gott das Volk nie verstoßen:

    Römer 11
    1 So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn ich bin auch ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat

    11 So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte.
    12 Wenn aber schon ihr Fall Reichtum für die Welt ist und ihr Schade Reichtum für die Heiden, wie viel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird.
    15 Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten!
    25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;
    26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
    27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«

    Gott hat prophezeit, die Verjagten Israels wieder zu sammeln:
    Jes 11,12 Und er wird ein Zeichen aufrichten unter den Völkern und zusammenbringen die Verjagten Israels und die Zerstreuten Judas sammeln von den vier Enden der Erde.

    Diese Prophezeiung spielt nach Jesus. Denn zu Beginn von Kapitel 11 schreibt Jesaja:

    1 Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.

    Die Juden wurden nach der Vernichtung des Tempels in alle vier Enden der Erde zerstreut. Erst in der Neuzeit wurden sie gesammelt und wieder ein Volk. Laut Paulus findet das am Ende der Zeit statt. Wenn man sich überlegt, seit Gründung des Staates Israels versuchen die islamischen Völker, die heute diejenigen sind, welche die meisten Christen verfolgen, Israel zu vernichten und so ein kleiner Staat schafft es seit 60 Jahren, zu bestehen.

    Meine Deutung ist daher
    Schlange = Satan
    Weib = Volk Israel
    Samen = Jesus

    Am Ende der Zeit wird Jesus der Schlange den Kopf zertreten und das Weib, also Israel zu Jesus stehen. Ohne die Verwerfung oder Verstockung der Juden würden wir Heiden gar nicht die Segnungen haben, die wir erhalten haben. Jahrtausendelang musste man Jude werden, um in den Segen Gottes zu kommen. Durch Jesus haben jetzt auch die Heiden Zutritt.

  • Boas
    September 28, 2014

    Also zurück zum Thema. Wer ist die Frau?

    Meine persönliche Meinung ist, dass sich das Wort „Frau“ in der ursprünglichen Prophezeiung vor ca. 6.000 Jahren wirklich auf Eva bezog. Abweichend davon sind im laufe der Jahrtausenden danach noch Erweiterungen unseres Schöpfers bezüglich dieser Bezeichnung vorgenommen worden.

    Begründung: Damals gab es auf der Erde nur eine einzige Frau. Den Namen EVA wurde ihr von Adam erst danach gegeben wenn ich das richtig sehe. Deshalb ist es mir logisch, dass Gott nicht diesen Namen sondern die Bezeichnung Frau verwendet.

    Der Same von Eva ist wie Paulus passend schrieb die Einzahl. Nicht wie im falle vieler. So muss der Same eine einzelne Person gewesen sein, meiner Überzeugung nach Jesu von Nazaret. Deshalb auch die genaue Auflistung des Stammbaums von Eva bis Maria oder Adam bis Joseph. Ach ja stimmt ja. Joseph ist ja nicht der leibliche Vater von Jesus. Also doch nur von EVA bis MARIA. Der Same kam also von der Stammlinie einer Frau und nicht eines Mannes.

    Die für mich interessantere Frage ist, wenn der Same der Frau in der Einzahl steht müsste der Same der Schlage auch in der Einzahl sein. Böse Menschen gab es schon immer. Aber meine erweiterte Frage ist: Wer ist der Same (Einzahl) der Schlange? Satan ist gemäß der Bibel die Schlange selbst der Urvater der Lüge. Aber wer ist dieser Same? Da denke ich vordergründig erst ein Mal an die Offenbarung. Über das Tier bzw. auch an das Bild des Tieres!? Es verführt auch die Menschen. Gibt es diesen Schlangensamen schon oder wird er noch kommen?

    Interessant finde ich auch, dass die Schlange nicht nur Verführung im Gepäck hatte. Sie sprach so, wie eine Frau zu ihrer besten Freundin spricht. Die Schlange bot der ersten Frau, Eva, ihre Freundschaft an. Gott hat deshalb vielleicht auch die Feindschaft der beiden Lager so hervorgehoben.

    Für mich bleibt jedoch die Frage offen, wer der Same (Einzahl) der Schlange ist? Wer hat dazu für mich einen Gedanken?

    Mit lieben Grüßen
    Boas

  • Edelmuth an Boas
    September 28, 2014

    Hallo Boas

    Wenn die Schlange symbolisch zu verstehen ist, warum verstehst du Frau im Kontext dann buchstäblich. Das passt nicht.

    Ede

  • Boas
    September 28, 2014

    Lieber Ede.

    Moment! Buchstäblich oder symbolisch. Weder Eva, Satan oder Jesus sind symbolische Figuren.

    Meine bescheidene Meinung bezüglich der damals vor 6.000 Jahren gemachte Vorhersage:

    DIE FRAU = Eva (reale Person)

    DER SAME DER FRAU = Jesus (reale Person Einzahl))

    DIE SCHLANGE und somit auch (wie es die WTG ausdrücken würde) der BAUCHREDNER DER SCHLANGE = Satan (reale Person bzw. reales Wesen)

    DER SAME SATANS = ??? (reale Person?)

    Wenn das Thema der Seite heißen würde: Wer ist die Schlage aus 1.Mose 3:15 würde jeder sagen, „der Teufel“. Niemand käme auf den Gedanken, dass die Schlange nur eine Schlange war und Schlangen reden können.

    Oder das die Schlange, die die Worte zu Eva richtete nur ein SYMBOL für Satan ist. Sondern jeder würde sagen: „Schlangen können nicht reden. Zwar war die Schlange real. Aber der Teufel hat sich hinter der Schlange versteckt und so getan als kämen die Worte aus dem Maul der Schlange. Er selbst war zwar für Eva unsichtbar. Aber real anwesend.“

    Abweichend von der vor 6.000 Jahren gemachten Verheißung sind im Laufe der Jahrtausenden danach vielleicht noch Erweiterungen unseres Schöpfers bezüglich dieser Benennungen vorgenommen worden. Doch ich beziehe mich hier direkt auf die Worte beim Sündenfall.

    LG
    Boas

  • Alois
    September 28, 2014

    Lieber Boas

    DER SAME SATANS…

    Das dürften die Feinde Jesu sein. Einzelpersonen auch, aber hauptsächlich alle Bestrebungen die Menschen von Jesus und dem Vater wegzubringen.

    Nimrod war ein gewaltiger Jäger vor Jehova, somit der erste Samen nach der Flut. Er wollte mit der Stadt und dem Turm zu Babel verhindern dass sich die Menschen sich auf der Erde verteilen und sich dadurch dem direkten Einfluss der Diener Satans entziehen. Das ging danach so weiter bis hin zur Organisation, die vorgibt Jehova zu dienen und doch die Menschen von unserem Herrn Jesus wegbringt.
    Man könnte auch sagen, der Teufel redet durch den Mund der LK.

    Die Liste ließe sich beliebig erweitern…

    Liebe Grüße Alois

  • Boas
    September 28, 2014

    Lieber Alois,

    danke für deine Mitteilung. Diese Erklärung oder ähnlich habe ich die letzten Jahrzehnte auch benutz. Nur machte ich mir bezüglich der Einzahl der Samen, sagen wir mal besser „des Samens“ der Schlange so meine Gedanken. (z.B. Offenbarung, Das Tier und sein Bild) Leider hast Du da auch keine neue Idee!?

    Trotzdem vielen Dank.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Abend.
    Boas

  • Alois an Boas
    September 28, 2014

    Lieber Boas

    Weist Du wenn ich meine Ansicht schreibe wie ich das derzeit glaube werde ich oft nur angegriffen, aber egal, ich halte das aus.

    Für mich ist die WTO der neuzeitliche Same des Satans. Natürlich gibt es viele andere falsche Religionen, aber keine hat sich nach dem Namen Jehovas genannt und so massiv Jesus ausgebootet. Weil nur diese Religion behauptet, sie sei die einzig richtige Religion und alle anderen werden vernichtet, deshalb kann man das was sie tu,t mit dem Verhalten eines wilden Tieres vergleichen.

    Keine andere Religion, die behauptet die einzig wahre Religion zu sein und auch noch den Namen Jehovas trägt, geht so brutal gegen Andersdenkende und Nachdenkende Gemeindemitglieder vor. Wer nicht dieses wilde Tier, die LK und den Sklaven anbetet wird die Gemeinschaft entzogen und er kann mit den Zeugen Brüdern keinerlei „Geschäfte“ mehr machen. Der Betroffene ist wie Tot!

    Die meisten Brüder hier sind mit der WTO sowas von fertig, dass sie nicht einmal mehr in Erwägung ziehen können, dass sich die schlechten Prophezeiungen der Bibel auf die WTO und die ganze Religionsgemeinschaft beziehen könnte. Denn wer die Propheten kennt, der weiß auch dass es in den Propheten fast nur um die Verurteilung des Volkes Israel geht. Die WTO behaupten schließlich sie seien die geistigen Israeliten, deshalb bekommen sie auch das ganze geistige Fett ab, das über Israel prophezeit wurde.

    So wie Jesus im Jahre 29 sich zuerst den Israeliten zugewandt hat und dann, weil sie ihn nicht angenommen haben die Apostel den Heiden, könnte es auch Heute sein. Zuerst hat sich Jesus den Bibelforschern und ZJ zugewandt und weil sie Jesus nicht angenommen haben, sondern der LK bzw. dem „Sklaven“ den Vorzug gaben, deshalb hat er sich allen Menschen zugewandt. Von den ZJ wird wie es in den Propheten steht nur ein kleiner Rest gerettet werden, das könnten die sein die die ZJ verlassen haben und nicht wieder anderen Bauernfänger auf den Leim gegangen sind.

    Die ZJ werden untergehen und…..
    Haggai 2 7. Und ich werde alle Nationen erschüttern; und das Ersehnte aller Nationen wird kommen, und ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit füllen, spricht Jehova der Heerscharen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred F
    September 28, 2014

    Du schreibst „So wie Jesus im Jahre 29 sich zuerst den Israeliten zugewandt hat und dann, weil sie ihn nicht angenommen haben die Apostel den Heiden, könnte es auch Heute sein. “

    Ich sehe das etwas anders. Jesus hat ganz bewußt gesagt „Ich bin nur zu den Kindern Israels gesandt“. Auch als er seine Jünger ausschickte, gingen diese nur zu den Juden. Das war auch ganz logisch. Er war noch nicht für die Sünden der ganzen Welt gestorben. Wenn er oder seine Jünger zu den Heiden gegangen wären, auf welcher Grundlage hätten diese dann gerettet werden sollen?
    Die Juden waren und sind das auserwählte Volk. Sie waren von Gott bereits angenommen und ihnen zeigte Jesus, dass eine neue Zeit angebrochen war, wo nicht mehr das Gesetz galt sondern durch ihn erfüllt werden würde.

    Trotzdem sagte Jesus noch zu Lebzeiten „Ich habe noch andere Schafe….“
    Es ist also meiner Ansicht nach nicht so, dass die Heiden der „Notnagel“ sind, weil die Juden nicht hören wollten. Das war alles so gewollt. Noch mehr. Paulus sagt, Gott hat die Juden absichtlich verstockt, damit zuerst die Heiden eingesammelt werden sollen. Ich stelle mir das so vor:

    Laut der Bibel soll in dem Moment, wo das Volk israel den Messias annimmt, die Auferstehung der Toten beginnen. Da vorher noch möglichst viele Menschen aus den Nationen gerettet werden sollten, musste dies von Gott gesteuert werden. Außerdem hatte Gott prophezeit, die Juden in alle Welt zu zerstreuen. Erst kurz vor dem Ende (kurz ist relativ) wollte er das eigene Volk wieder ins Heimatland holen, was ja inzwischen geschehen ist.

    Alles läuft also im Plan Gottes. Onb die WTG wirklich eine „besondere“ Rolle spielt und diese Rolle in der Bibel beschrieben wird, wage ich zu bezweifeln. Es gibt rund 7 Mio. ZJ und 7 Milliarden Menschen. Es ist also eine sehr kleine Religionsgemeinschaft. Alle anderen christlichen Gemeinschaften zusammen machen mehrere Milliarden Menschen aus. Der Islam ebenso. Sogar der Hinduismus und Buddhismus hat hunderte von Millionen Anhängern.

    Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass gerade in den Büchern über die Propheten und die Offenbarung von Seiten der LK extreme Auslegungen vorgenommen werden. Das geht soweit, dass die Zeit, wo einige Mitglieder der LK im Gefängnis waren, in Bibelstellen hineininterpretiert werden. Wer Russells Bücher kennt, weiss, was Russell alles aus der Neuzeit in der Bibel wiedergefunden haben will. Vielleicht ist das ein Grund, warum versucht wird, Bibeltexte in die Neuzeit zu übertragen. Meiner Ansicht nach gibt es in der Bibel bzgl. der Neuzeit eigentlich nur wenig konkretes. Die Rückkehr der Juden war sehr konkret. Kriege und Hungersnöte sind da schon wieder schwammig, denn seit der Mensch existiert, gab es Kriege und je mehr Menschen es gibt, umso mehr sind gleichzeitig darin verwickelt. Da ich der Ansicht bin, dass die „Endzeit“ noch zu Lebzeiten Jesu angefangen hat, und zwar von dem Tag an, wo Jesus „den Satan aus dem Himmel stürzen sah“ ergibt die Geschichte der Menschheit seitdem, also seit knapp 2 Jahrtausenden gesamt gesehen eigentlich genau das wieder, was Jesus über die Endzeit gesagt hat. Wirklichen Frieden gab es auf der Welt nur sehr selten.
    Interessanterweise hungern heute zwar insgesamt mehr Menschen, prozentual gesehen aber weniger als von 20 Jahren. Viele Seuchen sind ausgerottet wie die Pocken. Aber wenn man das auf einen längeren Zeitraum sieht, ist es ein auf und ab. Denkt man, endlich Frieden, dann kommen Terroranschläge wie am 11.9. oder Kriege wie Irak, oder Bürgerkrieg wie in Somalia usw.
    All das sind Zeichen. Ob einzelne Religionsgemeinschaft eine besondere Rolle spielen wage ich zu bezweifeln. Man könnte diese zusammenfassen unter der Aussage “ Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.
    5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen“
    „10 Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.
    11 Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.“
    „23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus!, oder: Da!, so sollt ihr’s nicht glauben.
    24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.“

    Mit diesen Aussagen macht Jesus klar, dass es eine Vielzahl an verschiedenen Sekten oder Gemeinschaften geben wird, die alle behaupten, Nachfolger Christi zu sein, die prophezeien und was auch immer mehr.

    Das fing eigentlich schon zur Zeit der Apostel an und hat immer noch bestand. Johannes schreibt: „Joh 2,18 Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind nun schon viele Antichristen gekommen; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.
    1Joh 2,22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
    1Joh 4,3 und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt. “

    Johannes könnte damit zum Beispiel die Moslems meinen, die ja leugnen, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Allerdings gab es die damals noch nicht. Es gab aber damals bereits Diskussionen, wer Jesus sei.

    Die einen meinten, er sein ein Mensch, die anderen, er sei Gott usw. Für Johannes könnten die die Antichristen gewesen sein, die geleugnet haben, dass Jesus Gott sei, da er in seinem 1. Brief im Kapital 5 mit sehr deutlichen Worten behauptet, dass Jesus der wahrhafte Gott sei. So deutlich hat das sonst kaum ein Schreiber dargelegt.

    Lange Rede kurzer Sinn. Man kann in die Prophezeiungen der Bibel sehr viel reinlegen und ob es wirklich oft zwei Erfüllungen gab, wie die WTG immer gern geschrieben hat, ist zumindest fragwürdig. Von daher sehe ich nicht, dass die WTG in irgendeiner Weise in der Bibel überhaupt explizit erwähnt wird.

  • Boas
    September 28, 2014

    Lieber Alois,

    ich gebe zu, dass ich persönlich der WTG nicht eine solche Tragweite zugestehe.

    Das tolle bei Bruderinfo ist, dass jeder seine Meinung freimütig äußern darf. Selbst noch ZJ die hier versuchen Predigtdienststunden abzuliefern.

    Ich denke gerade an den Eifer und die Überzeugung in der Vergangenheit in der ICH die Lehren der WTG einst verbreitet und gelehrt habe. Gerade jedem hier sollte bewusst sein, dass das momentane Verständnis der Bibel auch falsch sein kann. Deshalb behalte ich deine Theorie einfach mal im Hinterkopf obwohl Sie nicht meine momentane Deutung entspricht.

    Wenn ich persönlich jemanden angreife, der auf Christus vertraut, also eine andere Meinung bez. Glaubensauslegungen, Prophetieauslegung hat als ich, bin ich nicht besser als die, die ich genau aus diesen Gründen verlassen habe; nämlich die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas.

    Ich verstehe den Hass, die Enttäuschung und Wut bezüglich der Leitung der WTG, was sehr deutlich aus den Artikeln und Kommentaren hier herauszulesen ist.

    Christ sein bedeutet für mich aber auch, die Früchte des Fleisches in Zaum zu halten. Wenn ich zulasse, dass sich mein Hass gegen die „kleine, leider Fehlinformierte“ Schwester oder Bruder richtet, der wie ich einst versucht den Willen des Schöpfers zu tun, wie kann ich dann von Jesus auf Mitleid und Vergebung meiner Sünden hoffen? Deshalb versuche ich die einzelnen Verkündiger nicht als meine Feinde zu sehen. Auch wenn es mir nicht immer gelingt und ich schon seid Jahrzehnten an dieser christlichen Einstellung arbeite. Denn auch ZJ hoffen auf die unverdiente Güte des Christus. Und verdienen können wir uns die Freundschaft mit Jesus nicht. Sie ist und bleibt etwas unverdientes.

    Den 7 Männern in NY, die Papst sein wollen, halte ich indes Handeln gegen besseres Wissen vor. Den endgültigen Urteilsspruch über diese 7 Männer und noch einigen weiteren behalte Jesus und Jehova vor.

    So sehe ich das.

    Wenn ich mich aber in deine Argumentation hineinversetzte und ich die ZJ als der Same Satans sehe, als das Tier bzw. das Bild des Tieres; Das war, jetzt nicht ist, aber wieder sein wird, dann MUSST du hassen, was Du einst geliebt hast.

    Sollte DEINE Interpretation falsch sein, bete ich für Dich, dass dir Jesus diese Sünde nicht anrechnen möge.

    Und sollte ICH mich irren, und keinen gerechten Hass gegen die ZJ aufgebracht haben, dann Bitte Du für mich bei Jesus und Jehova, dass er mir diese Sünde nachsieht.

    Mit ganz lieben Grüßen an Alois,
    meinen Bruder im Geiste.
    Boas.

  • Alois
    September 28, 2014

    Lieber Boas

    Hassgefühle kenne ich nicht, ich habe noch nie in meinem Leben jemanden gehasst. Ich hasse auch nicht den Satan, denn er ist ein Opfer von sich selbst, ein bedauernswertes Geschöpf, er tut mir eher leid.
    Ich muss auch niemanden hassen nur weil er auf den falschen Weg geraten ist. Selbst wenn ich das müsste, ich wüsste nicht wie man hasst. Neid kenne ich auch überhaupt nicht, andere Schwächen habe ich aber gelegentlich und arbeite dran sie im Zaum zu halten damit sie nicht ausbrechen.

    Ich habe die WTO auch nie geliebt, ich liebe meine Brüder im Glauben, die Jesus auch als Ihren Herrn sehen. Aber eine Organisation lieben? Wie soll das gehen ohne in der WTO einen Gott zu sehen? Man kann eine Organisation nicht lieben ohne sie bereits als Gott zu sehen.

    Das Urteil über die Feinde Jesus überlasse ich unserem Herrn Jesus und seinem Vater. Ich äußere mich zwar oft darüber was diesen Feinden Jesu wahrscheinlich geschehen wird, aber das soll nicht verurteilen, sondern nur warnen, aufklären oder meine Sicht auf die Prophetie zeigen.

    Etwas ungeprüft annehmen, nur weil ein anderer Bruder etwas aus der Bibel herausgearbeitet hat mache ich auch nicht, da bin ich auch voll bei Dir. Viele Gedanken anderer Brüder die ich zwar in Erwägung ziehe, aber momentan nicht nachvollziehen kann, stecke ich in eine gedankliche Schublade. Mit der Zeit, kann Jahre dauern, lichtet sich das Verständnis und die Schublade wird geleert.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    September 28, 2014

    Lieber Boas

    In Offenbarung 13 gibt es das erste Tier und das zweite Tier das aus der Erde aufsteigt.

    11. Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamme, und es redete wie ein Drache.

    Nur bei diesem 2. Tier habe ich den Verdacht dass es sich um die WTO handelt. Das Tier ist „gleich einem Lamme“. Wer ist das Lamm in der Prophetie der Bibel? Doch eindeutig Jesus Christus. Jesus kann das Tier natürlich nicht sein, aber jemand der sich an die Stelle Jesu gesetzt hat, der sich als der Kanal zu Jehova ausgibt.
    Die LK der WTO hat sich an die Stelle Jesus gesetzt und diese LK redet Unwahrheiten wie wir es von dem Drachen Satan gewohnt sind.

    So ein Gedanke kann man nicht einfach glauben, das weiß ich, erwarte und möchte auch nicht, dass jemand das einfach übernimmt. Die Meisten Ex-Zeugen sind so was von „fertig“ mit der WTO, dass sie nicht einmal mehr in Erwägung ziehen, dass sie doch in der Bibel als das böse Werkzeug des Satans gebraucht werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    September 28, 2014

    Liebe Geschwister hier auf der BI-Prophetie- sowie auf der BI-Seite,

    „Wie lautet doch gleich das Thema bzw. die Frage auf das/die ihr hier antworten S O L L T E T ?

    Weshalb verrennt ihr euch dann in Themen, die hier nicht zur Behandlung stehen?

    Ist es so schwer, im Rahmen des von BI vorgegebenen Rahmens zu bleiben?

    Ich finde es sehr unfair von denen, die sich hier um IHR RECHT streiten müssen.
    Ich finde es unfair, andere Themen in abwandelnder Art vom eigentlichen Thema/Frage, zu behandeln.
    Ich finde es unfair, dass sich „einige selbstherrlich profilieren müssen“.

    Fairness und Gerechtigkeit schauen anders aus…
    Denkt doch bitte mal an diejenigen, die wirkliche Hilfe hier suchen und benötigen.

    Sucht Frieden und ihr werdet ihn finden.

    Liebe Grüsse vom Bodensee,
    Athalja

  • Bruderinfo
    September 28, 2014

    Lieber Athalja

    Du hast völlig Recht. ich könnte das Thema neu einstellen und das obige Thema umbenennen.
    Wie könnte die Überschrift über den Verlauf dieser Diskussion heißen?

    Liebe Grüße
    Bruderinfo

  • ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
    September 28, 2014

    Bewusste Themaverfehlung durch mangelhafte Diskussionsdisziplin

    „Wenn ich ein Rezept für ein Steak möchte, erwarte ich keine Rezeptvorschläge für Eintöpfe“.

    Eine Frage erfordert EINE Antwort und zwar eine dazu gehörige. Andere Gedanken finden ihren Platz in den entsprechenden Rubriken. Dieses Verhalten finde ich nicht i.O.

    Ich muss nicht auf jede Frage, die hier gestellt wird, eine Antwort bzw. einen Kommentar schreiben, wenn ich es nicht für notwendig halte. Nicht alles erfordert meinen „Senf“… Wo ich es angebracht finde, dort werde ich mich auch einbringen.

    Grüsse des Friedens vom Bodensee
    Athalja

  • Boas
    September 28, 2014

    Lieber ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ,
    Liebes Bruderinfo-Team

    ich gebe Dir recht bezüglich des Themenrahmens. Mit unter habe ich auch ein gewisses Thema bei Bruderinfo in seiner Überschrift sehr interessant gefunden. Aber wie gesagt nur in seiner Überschrift.

    Bitte verzeihe mir, wenn ich abgeschweift bin.

    Trotzdem finde ich die Idee des Moderators gut, das Thema in einem separaten Trade neu einzustellen, das es scheinbar für viele wichtig und diskussionswert ist.

    Ganz lieben Grüßen an den Bodensee und einer nochmaligen Entschuldigung für meine Abschweifung.

    Br. Boas

  • Edelmuth an Athalja
    September 28, 2014

    Hallo Athalja

    Grundsätzlich hast du mit deiner Kritik recht.

    Die rege Teilnahme aller Beteiligten belegt aber auch das große Interesse, und wir danken dem Moderator dafür, dass er uns gewähren lies. Es wurden viele biblisch gut belegte Beiträge geschrieben, weil ein Bedürfnis nach Klärung dieses Themas bestand.

    Zurück zum ursprünglichen Thema. Von dir haben wir zu diesem Thema noch kein Beiträge gelesen. Jedenfalls erinnere eich mich nicht daran. Wann dürfen wir deine erste biblisch fundierte Stellungnahme lesen?

    Ede

  • Edelmuth an Alois und alle
    September 28, 2014

    Guten Abend Alois

    Könnten die Israeliten in Fleische aufgrund des alten, mosaischen Bundes gerettet werden?

    (Galater 3:10-11) . . .Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun.“ 11 Daß übrigens durch Gesetz niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn „der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“.

    Jeder, der meint durch den alten Bund gerettet zu werden, muss jedes Gesetz einhalten. Das schaffte und schafft kein unvollkommener Mensch. Deshalb ist er verflucht, denn so sehr er sich auch bemühen mag, er schafft es nicht und kann nicht gerettet werden. Deshalb hat der mosaische Bund bei Gott noch niemanden (außer Jesus) gerecht gesprochen. Der Gerechte aber wird aufgrund seines Glaubens an Jesus leben, weil Jesu Opfer seine Sünden sühnt.

    Paulus wandte sich deshalb entschieden gegen die Einhaltung von Gesetzeswerke (Beschneidung) aus dem alten Bund, denn wer meint er müsse das mosaische Gesetz einhalten, um gerettet zu werden, braucht Jesus nicht, denn er setzt seine ganze Hoffnung auf den alten Bund.

    Ein Nebeneinander beider Bündnisse ist deshalb mit Gottes Vorhaben unvereinbar.

    Ede

  • Alois
    September 28, 2014

    Hallo Ede

    Zu diesem Thema gibt es auch auf der Hauptseite dieselbe Diskussionen bei der ich mich bereits geäußert habe.
    Dieser Kommentar und einige Kommentare darüber:

    http://www.bruderinfo.de/?p=1902&cpage=1#comment-138077

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois und Gerd
    September 28, 2014

    Guten Morgen Alois
    Guten Morgen Gerd

    Leider ist es mir technisch nicht möglich auf der Hauptseite zu schreiben. Dort bin ich immer noch gesperrt. Bis heute weis ich nicht warum.

    Eben aus diesem Grund stelle ich meine Antwort zu Gerds Kommentar bezüglich Hesekiel 36 hier hinein. Gerd überliest nämlich gerne Vers 26

    22 „Darum sprich zum Hause Israel: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat: „Nicht um euretwillen tue ich [es], o Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid.“ ‘ 23 ‚Und ich werde meinen großen Namen gewiß heiligen, der unter den Nationen entweiht worden ist, den ihr in ihrer Mitte entweiht habt; und die Nationen werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚wenn ich mich unter euch vor ihren Augen heilig erweise. 24 Und ich will euch aus den Nationen herausnehmen und euch aus allen Ländern zusammenbringen und euch herbringen auf euren Boden. 25 Und ich will reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein werden; von all euren Unreinheiten und von all euren mistigen Götzen werde ich euch reinigen. 26 Und ich will euch EIN NEUES HERZ geben, und EINEN NEUEN GEIST WERDE ICH IN EUER INNERES LEGEN, und ich will das Herz von Stein aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein Herz von Fleisch geben. 27 Und meinen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will handeln, so daß ihr in meinen Bestimmungen wandeln werdet und meine richterlichen Entscheidungen einhalten und tatsächlich ausführen werdet. 28 Und ihr werdet gewiß in dem Land wohnen, das ich euren Vorvätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk werden, und ich selbst werde euer Gott werden.‘ …

    Vers 26 und 27 läst erkennen, dass Jehova eine Herauswahl nach dem Herzen vorsieht und prophezeit: „Und ich will euch ein neues Herz geben, und einen neuen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will das Herz von Stein aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein Herz von Fleisch geben. 27 Und meinen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will handeln, so daß ihr in meinen Bestimmungen wandeln werdet und meine richterlichen Entscheidungen einhalten und tatsächlich ausführen werdet… ihr sollt mein Volk werden, und ich selbst werde euer Gott werden“

    Dies deckt sich mit den Ankündigungen Jehovas zu seinem neuen Bund

    (Jeremia 31:31-33) . . .„Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund s i e brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“ 33 „Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“

    Dieser neue Bund mit Jesus sollte mit den „geistigen Israeliten“ geschlossen werden. In Anlehnung an das ursprüngliche Gott hingegebene Volk Israel, das nach ihrer Abstammung ausgewählt wurde, sollte nun ein neuer Bund mit einem „geistigen Israel“ geschlossen werden, das nach seinem Glauben beurteilt wird. (Heb. 8:10) Die kollektive Verantwortung des alten Bundes sollte nun in die individuelle Verantwortung geändert werden. (Hesekiel 18:2,3)

    Lässt der Staat Israel diesen neuen Geist erkennen, der sich bemüht Gottes Wort zu halten. Geben sie zu erkennen, dass sie Gottes Volk sind und Jehova ihr Gott ist?

    Würden sie zu Gott zurückkehren, würde auch die geistige Decke von ihnen genommen werden(2. Kor. 3:12-18), und sie würden Jesus als ihren Messias anerkennen und sich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen lassen (Matth.28:19,20). Sie würden nicht als das Israel im Fleische, sondern als das Israel im Geiste wiederhergestellt(Hes. 36-38) werden, da sie ein neues Herz und einen neuen Geist bekommen haben, durch den sie Jehova als ihren Gott anerkennen.

    Ede

  • Bird an Ede
    September 28, 2014

    Ede, ich verstehe dein Logik nicht. Kannst du sie mir erklären?

    Zitat: Würden sie zu Gott zurückkehren, würde auch die geistige Decke von ihnen genommen werden(2. Kor. 3:12-18), und sie würden Jesus als ihren Messias anerkennen und sich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen lassen (Matth.28:19,20). Sie würden nicht als das Israel im Fleische, sondern als das Israel im Geiste wiederhergestellt(Hes. 36-38) werden, da sie ein neues Herz und einen neuen Geist bekommen haben, durch den sie Jehova als ihren Gott anerkennen.

    Wenn das Volk den Vater als ihren Gott hatte, wieso soll der Vater seinen Sohn senden damit sie dann zu Gott zurückkehren?

    Wenn das Volk aber mit Jesus als ihren Gott gewandelt sind, dann ist der Zorn eines Vaters auf dem Volk weil sie ihren Gott Jesus nicht erkannten.
    Drum heißt es auch in Sacharia 12, das sie Wehklagen also weinen werden wenn sie Jesus in seiner Herrlichkeit kommend sehen.
    Dann wird ihnen klar wen sie durchbohrt haben.

    Aber egal, ich werde es gleich wie Boas dabei belassen. Es ist deine Sache und du wirst sicher das richtige für doch tun!

    Lg
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    September 28, 2014

    Guten Abend Bird

    » Wenn du JOH 1:1 so über setzt das Jesus ein zweiter Gott ist, dann hast du aber ein Problem. Du sollst ja keine zwei Götter dienen. «

    Richtig, Bird! Deshalb bete ich Jesus auch nicht an. Wenn ich dennoch auf Jesus höre, dann, weil der Vater es ausdrücklich gesagt hat. Damit höre ich auf den Vater, wenn ich auf Jesus höre.

    » In Sacharia 12 sagt JHWH das er durchstochen wurde! Aha, das ist mir aber neu dss der Vater durchstochen wurde! «

    Stimmt, Bird! Jesus wurde am Pfahl durchstochen, aber nicht JHWH. Deshalb kann Jesus nicht JHWH sein, sondern JHWH muss ein anderer Gott sein, nämlich der Vater und Jesus ist sein Sohn.

    Wenn die Israeliten mit dem Gott ihrer Vorväter Jehova gewandelt wären, hätten sie erkannt, dass Jesus Gottes Sohn, der vorhergesagte Messias ist, der vom Vater ausgesandt wurde. Jesus wurde mehrfach in der Bibel angekündigt, sodaß sogar Herodes, der kein Israelit war, bescheid wusste und alle Kinder bis zum Alter von zwei Jahren töten ließ. Ein Engel Gottes warnte Joseph und Maria, sodass sie rechtzeitig fliehen könnten.

    Wie könnte Maria, sein Geschöpf, den allmächtigen JHWH 9 Monate lang in ihrem Schoß als Fötus getragen haben. Undenkbar! Aber sie hatte Jesus, den Sohn Gottes getragen.

    Ede

  • Alois
    September 28, 2014

    Liebe Geschwister

    ich kenne die Ungereimtheiten von Ede. Und doch ist nicht alles falsch was er schreibt.
    Was das Gebet betrifft habe ich mich bereits geäußert und bin nicht Ede seiner Ansicht, dass ich nicht zu Jesus nicht reden darf. Auch danke ich Jesus, dass er das Leid am Pfahl auf sich genommen hat, wieso soll ich ihm dafür nicht danken? Klar es war der Wille des Vaters den Jesus wie immer haarklein umgesetzt hat, trotzdem hat er, eigentlich Beide gelitten nur für uns.

    Aber wenn es darum geht unserem Schöpfer für das tägliche Brot oder den heiligen Geist zu danken, dann tue ich das dem Vater gegenüber.

    Denn der Vater ist der Ursprung allen Lebens, ohne den Willen unseres Vaters gäbe es auch kein Jesus, keine Schöpfung, einfach nichts. Der Vater hat nichts selbst gemacht, sondern er hat seinen Willen und Jesus handelt gemäß dem Willen des Vaters. Von der Schöpfung des ersten Engels, über das Schaffen des Universums, bis hin zur Vollkommenheit und Ewigkeit macht alles Jesus.
    Schon weil ich diese Worte schreibe ehre ich auch Jesus, obwohl der Danke dafür in erster Linie dem Vater gehört.

    Mir ist wegen eines privaten Mailverkehrs ein interessanter Bibeltext aufgefallen:

    Jak. 5

    14. Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Versammlung zu sich, und sie mögen über ihn beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.
    15. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.
    16. Bekennet denn einander die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; das inbrünstige Gebet eines Gerechten vermag viel.

    Wir sollen somit im Namen des Herrn, also im Namen Jesu beten. Im Namen Jesu kann man aber nur zu dem Vater beten. Im Namen Jesu zu Jesus beten passt irgendwie nicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Boas
    September 28, 2014

    Lieber Edelmuth

    danke für deine begonnenen Erklärungen. Ich habe den Eindruck, dass wir jedoch von verschiedenen Dingen reden.

    Wenn ich STefan und Alois richtig verstanden habe geht es uns NICHT darum, dass Jehova und Jesus unterschiedliche Persönlichkeiten sind. Oder darum, dass Jehova eine Stufe höher als Jesus ist und ewiglich bleiben wird. Mir geht es auch NICHT um die Tatsache , dass wir immer zu Jehova beten dürfen, ihn anbeten oder mit ihm reden können.

    Wenn ich Alois und STefan richtig verstanden habe stellen wir uns wie auch schon Millionen anderer Christen der vergangenen 2.000 Jahre die folgenden einfachen Fragen:

    1. Darf ich mit Jesus direkt reden?

    2. Darf ich mich bei Jesus direkt für das Loskaufsopfer bedanken?

    3. Darf ich Jesus direkt etwas fragen?

    4. Darf ich Jesus direkt etwas bitten?

    5. Darf oder sollte Jesus eine gewisse Form der Anbetung (niederknien) entgegengebracht werden, auf Grund seiner neuen von JHWH verliehenen erhobenen Stellung?

    6. Ist es Gotteslästerung (Blasphemie) mich direkte an Jesus zu wenden oder bin ich gezwungen den Umweg über Jehova zu nehmen, damit er es Jesus ausrichtet?

    7. Wann bin ich das letzte Mal zu Jesus gekommen, damit Er mich erquickt ( Mat. 11: 25-30) und welchen Weg der Kontaktaufnahme habe ich gewählt? Bin ich überhaupt schon einmal zu Jesus persönlich gekommen?

    Lieber Ede, du weist als noch ZJ oder ehemaliger ZJ um die Präsenz dieser Fragen. Mir wurde schon als kleines Kind von meinen Eltern eingeschärft nur zu Jehova zu sprechen und sonst zu niemanden; nicht mal zu Jesus.

    Und immer die Endformulierung benutzen „…Im Namen Jesu, Amen“, damit das Gebet auch bei Jehova ankommt und nicht beim Teufel landet. Und die Information der Zeugen, nur Jehova gebührt Anbetung ; Jesus darf in gar keiner weise Angebetet werden. Die Begriffe Gebet und Anbetung waren für mich damals etwas Mystisches/Magisches.

    Diese einfachen 7 Fragen haben es in sich. Die biblischen Antworten darauf die jeder von uns für sich finden wird mögen ganz unterschiedlich sein.

    Es würde mich interessieren zu lesen wer von den Lesern sich darüber schon Gedanken gemacht hat und zu welchen Schlüssen Ihr gekommen seid?

    Mit liebsten Grüßen
    Boas

  • Bird an Boas
    September 28, 2014

    Lieber Boas.

    Für mich ist seit längerem klar, das ich mit ihm reden, ihn etwas bitten, mich bedanken darf!

    Er ist mein Haupt. Und außerdem will sein Vater und unser Vater das wir auf ihn hören. Wie soll ich auf ihn hören wenn ich nichts mit ihm besprechen darf?

    Außerdem, umso mehr ich den Sohn Ehre, Ehre ich den Vater.
    Eines geht über in das andere.

    @Alois, oft macht es den Anschein, das der Vater weniger erwähnt wird. Für mich ist der Vater eine getrennte Person und höher als Jesus, aber Jesus ist mein Gott.

    Lg
    Bird

  • Alois
    September 28, 2014

    Lieber Bird

    Das sehe ich alles genau auch so.
    Es würde wenig Sinn machen, wenn ich Jesus am Ende des Gebetes bitte mein Gebet an den Vater weiterzugeben und der Vater dann die Bitte wieder Jesus weitergibt, damit Jesus mir dann hilft.
    Da kann ich doch gleich Jesus meine Bitte vortragen und Beiden für alles danken.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Boas
    September 28, 2014

    Da sind also drei schon einer Meinung. Klare Fragen führen zu klaren Antworten. Klasse!

  • Manfred
    September 28, 2014

    Lieber Boas,

    Du kannst mich auch dazu zählen, dann sind es schon vier. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Elfi
    September 28, 2014

    Und ich, Ihr Lieben, denke genauso! Ergo 5!

    Liebe Grüße. Elfi

  • Edelmuth an Boas
    September 28, 2014

    Hallo Boas

    Alle Dinge, die wir haben, unser Leben und die Mittel zum Leben, stammen vom Vater. Das gilt auch für Jesus und alle anderen Geschöpfe Gottes. Wenn wir uns bedanken, dann bei Jehova für einen so wunderbaren Sohn.

    » Darf ich mit Jesus direkt reden? «

    Wie reden wir mit Jehova?

    Mit einer Geistperson wie Jehova, die unsere Gedanken kennt, reden wir durch ein Gebet. Wir beten ihn an. Wie könnte jemand mit Jesus reden ohne ihn anzubeten?

    (2. Mose 20:3) . . .Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben. . .

    Jesus hat am Pfahl um seines Vaters Namen und unserer Rettung Willen sehr stark gelitten. Ob sein Leiden ein Loskaufsopfer war, hängt vom Vater und der Anerkennung dieses Opfers ab. Ohne den Vater gibt es kein Loskaufsopfer. Deshalb gebührt dem Vater der Dank für seinen großartigen Sohn und dem Sohn für sein großartiges Opfer.

    » Darf ich Jesus direkt etwas fragen? Darf ich Jesus direkt etwas bitten? «

    Von wem erwartest du eine Antwort und in welcher Form? Jesus forderte uns unmissverständlich auf den Vater in seinem(Jesu) Namen zu bitten. Warum dann Jesus entgegen seines Rates um Hilfe bitten?

    Joh. 14:13)13 Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, DAMIT DER VATER IN VERBINDUNG MIT DEM SOHN VERHERRLICHT WERDE. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

    Jesus betonte einmal, dass der Vater und er eins, d.h. wesenseins oder stets einer Meinung seien. Der Vater und Jesus lassen sich nicht auseinanderdividieren. Niemand kann Jesus um etwas bitten, das beim Vater nicht gut ankommt. Wenn jemand auch ein schlechtes Gewissen hat und sich deshalb schämt den Vater anzusprechen, so sei dieser Sünder von Jesus unausgesprochen aufgefordert, sein Problem mit dem Vater unverzüglich zu regeln, statt IHN zu umgehen und Jesu zu bitten. Das kommt bei beiden nicht gut an. Durch Jesus haben wir aber einen Fürsprecher, sodaß wir berechtigte Hoffnung auf Vergebung unserer Sünden haben können.

    » Darf oder sollte Jesus eine gewisse Form der Anbetung (niederknien) entgegengebracht werden, auf Grund seiner neuen von JHWH verliehenen erhobenen Stellung? «

    Ob sich jemand als Zeichen seiner Verehrung niederkniet ist eine persönliche Sache, die heute nur noch sehr selten praktiziert wird. Vielmehr sollten wir uns vor einer geistigen Unterwerfung im Sinne von Verehrung und Hoffnung auf Rettung hüten. Satan verlange nicht die vollständige Anbetung, sondern nur einen Akt der Anbetung von Jesus. Wir müssen uns daher vor jeder Art falscher Anbetung hüten, indem wir möglicherweise darauf vertrauen, dass der Sklave, der Papst, die Apostel uns schon den Willen des Vaters verständlich machen. Wenn wir ihre Lehren nicht anhand der Bibel überprüfen, gestehen wir ihnen göttliche Autorität zu und setzen unser Hoffnung darauf, bei absolutem Gehorsam ewiges Leben zu bekommen. Wir wissen, dass sich der Vater das nicht ewig bieten lassen wird.

    Die erhoben Stellung Jesu sollte uns nicht verleiten ihn anzubeten. Dafür gibt es keinen Grund. Wenn der Vater früher jeden Götzen platt gemacht hat, dann schmerzt ihn die Anbetung Jesu um so mehr, denn gegen seinen geliebten Sohn wird der Vater nicht vorgehen. Was den Vater schmerzt, schmerzt auch den Sohn. Deshalb dürfen wir nicht erwarten für die Anbetung Jesu vom Vater oder Jesus belohnt zu werden.

    » Ist es Gotteslästerung (Blasphemie) mich direkte an Jesus zu wenden oder bin ich gezwungen den Umweg über Jehova zu nehmen, damit er es Jesus ausrichtet? «

    Den Vater zu bitten ist kein Umweg. So wie Jesus gesagt hat, werden vom Vater alle Bitten und Danksagungen nur dann berücksichtigt, wenn sie im Namen Jesu kommen, als habe Jesus sie selber vorgetragen. Wie wolltest du den Vater bitten Jesus etwas mitzuteilen, was ihm(Jesus) unbekannt ist und nicht in seinem(Jesu) Namen kommt.

    » Wann bin ich das letzte Mal zu Jesus gekommen, damit Er mich erquickt ( Mat. 11: 25-30) und welchen Weg der Kontaktaufnahme habe ich gewählt? Bin ich überhaupt schon einmal zu Jesus persönlich gekommen? «

    Nachdem Jesus deine Bitten, die du dem Vater in seinem (Jesu) Namen vorgetragen hast, gehört hat, nutzt er (Jesus) den Heiligen Geist des Vaters, um dich zu erquicken.

    Ede

  • Boas
    September 28, 2014

    5:1

    Ich habe früher die gleiche Argumentationskette benutz um zu beweisen, dass man nicht zu Jesus beten darf, Ihn also nicht anbeten darf. (2.Mose 20:1-5) Die ersten Zwei der 10 Gebote. Du sollst keine Götter neben mir haben. Oder keinen falschen Göttern dienen.

    Aber nur bis zu dem Zeitpunkt als mir bewusst wurde, dass ich mit diesem Argumentationsaufbau Jesus auf die gleiche Stufe von Baal oder Moloch erniedrige. Ab da fand ich diese Beweisführung abstoßend und unlogisch.

    Johannes beschreibt in seinem Evangelium, dass 98 u. Z. geschrieben wurde, Jesus Christus das erste Mal in der Bibel direkt als ein Gott.

    Das mag daran liegen, dass er 2 Jahre zuvor (96 u. Z.) die Visionen der Offenbarung sah. Er sah, wie sich die Höchsten der Himmel (Jehova ausgeschlossen) vor ihm niederwarfen (Off 5). Genau wie Du habe ich früher bei meinen Argumenten und Erklärungen um die Offenbarung einen großen Bogen gemacht.

    Aber wir müssen ja nicht alle einer Meinung sein. Ich unterstelle Dir Edelmut und Aufrichtigkeit bei deinen Kommentaren. Deshalb belasse ich es dabei.

    So am Rande noch eine persönliche Frage aus Neugier: Wie lange bist oder warst du ein Zeuge Jehovas und bist Du es heute immer noch?

    GLG
    Boas

  • STefan @ Boas
    September 28, 2014

    Lieber Boas,

    herzlichen Dank für Deine 7 Punkte Zusammenfassung. Kaum ist man mal ein paar Tage nicht da, sind hier Beiträge ohne Ende verfasst und ich komme kaum mit dem Lesen nach. Du hast die Fragen punktgenau gestellt, und ja, ich habe leider noch keine richtige Antwort darauf gefunden. Vielleicht liegt es daran, das ich es in meiner Kindheit eben auch so gelehrt wurde ausschließlich zu Jehova zu beten in Jesu Namen.
    Ich hoffe, und darum bete ich, dass den richtigen Weg finden werde.
    Danke für die rege Diskussion in diesem Thema, auch wenn es nichts mit der Frau in der Buch Mose zu tun hat.
    LG
    STefan

  • Boas
    September 28, 2014

    Lieber STefan,

    ich gebe zu, das es zu Anfang für mich auch befremdlich war ein Gespräch mit Jesus zu beginnen. Das mag wirklich an der Jahrzehnten langen Konditionierung der Zeugen liegen.

    Wenn ich Dir aber eines auf den Weg mitgeben darf, ist es folgendes:

    BITTE HANDELE NICHT GEGEN DEIN GEWISSEN

    Wenn ich 1.Kor. und Apo. im Zusammenhang lese erkenne ich die Diskrepanz zwischen Paulus und den übrigen Apostel. Paulus hatte keinerlei Gewissensprobleme in einen Götzentempel zu gehen um dort günstiges Fleisch zu essen das Götzen geopfert worden war. Seine Erklärung ist stichhaltig und logisch. Aber er tat es, wenn möglich nicht, wenn die Möglichkeit bestand, dass er von einem anderen Christ gesehen wurde.

    Nicht, weil es falsch gewesen ist. Nicht, weil sein Glaubensbruder Anstoß an ihm nehmen könnten (Paulus macht was verbotenes!!!). Im Gegenteil. Er spricht in 1. Korinther davon, dass sich seine Glaubensbrüder nicht als Richter über sein Gewissen aufspielen sollten. Nicht, damit die übrigen jüdischen Apostel, besonders Jakobus nicht davon mitbekommen.

    Er aß kein Götzen geopfertes Fleisch, damit sein Glaubensbruder nicht auch Götzen geopfertes Fleisch esse, weil Paulus das ja auch tut und nicht weil man selbst zu der Gewissensentscheidung gekommen ist, das alles von Jehova, wenn gedankt, rein ist.

    Zwei Christen machen die gleiche Sache. Der eine tut es aus Überzeugung, dass es richtig und Jehova/Jesus annehmbar ist. Der andere Christ macht es mit einem schlechten Gewissen. Die Tatsache ist in seinem Kopf, dass es ja doch falsch sein könnte. Damit handelt er gegen sein persönliches Gewissen. Und damit ist es ihm Sünde.

    Das Gewissen eines Anderen ist keine Richtschnur. Die meisten Dinge im Leben eines Christen sind Gewissensentscheidungen und keine Göttlichen Glaubensgesetze.

    Das trifft auf so vieles zu. Gewissensfragen sind z.B.: Bluttransfusionen, zusammen Leben mit einem Lebenspartner ohne Eintrag in ein staatliches Register, Zivildienst, mäßiger Alkoholgenuss, Rauchen, Gesetzestreue, Übergewicht/Schlemmerei, Freitod, Sterbehilfe, beten zu Jesus, die Zeugen Jehovas hassen oder sie doch bedingt zu lieben.

    Deshalb meine Bitte an Dich STefan:
    BITTE HANDELE NICHT GEGEN DEIN GEWISSEN

    Zur gegebenen Zeit wird es bei Dir Klick machen. Oder auch nicht. Wenn Du nur zu Jehova betest machst Du mit Sicherheit nichts falsch.

    Jehovas Segen beim Nachsinnen
    Boas

    PS: Ich hoffe, dass das hier geschriebene nicht wieder zu heftigen Diskussionen am eigentlichen neuen Diskussionsthema vorbei führt. Diese Worte sind speziell für STefan.

  • STefan @ Boas
    September 28, 2014

    Lieber Boas,

    ich danke Dir sehr herzlich für Deine Ausführungen. Dein angeführtes Beispiel mit dem Götzenfleisch leuchtet mir ein, wenn ich ehrlich bin, habe ich, nachdem ich Deine Zeilen gelesen habe erst den achten Vers vom Korintherbrief richtig verstanden. Genau deshalb passt dieses Gegebenheit auch sehr gut auf meine Situation. Wenn ich mit meinem jetzigen biblischen Verständnis direkt zu Jesus sprechen würde, ja dann würde ich mich aufgrund meines Gewissens schuldig fühlen. Trotzdem habe ich das Gefühl, auch durch die vielen Kommentare hier, das ich Jesus zu wenig Aufmerksamkeit entgegenbringe, und sein Opfer nicht genügend anerkenne. Ich bin mir sicher, Du verstehst das wie ich es meine. Ich bin gewillt an mir zu arbeiten, und durch viele Ereignisse in den letzten Monaten habe ich das Gefühl unserem Schöpfer näher zu kommen. Vielleicht brauche ich einfach mehr Zeit um Eure Erkenntnis zum Gebet an Jesus zu erlangen, oder eben auch nicht.

    Mein Vater sagte immer zu mir, ich könne alleine ohne ein richtiges Bibelstudium (ZJ) keine richtige Erkenntnis erlangen, denn ohne heiligen Geist wird die Wahrheit keinem zum Teil. Wenn man sich allerdings die vielen verschiedenen Meinungen und Darlegungen hier bei BI durchliest, oder auch von anderen Religonen und Foren, mit all den verschieden Lehren, dann frage ich mich, wo die Wahrheit sich versteckt hält und wen sie wirklich frei macht. So bleibt mir vorerst nur eins, an Jesu Versprechen zu denken, als er sagte, wer Gott sucht, der wird ihn finden und damit auch die Wahrheit.

    Lieber Boas, danke.
    Liebe Grüße
    STefan

  • Alois
    September 28, 2014

    Lieber Bird

    Wie man im Verlauf der Kommentare lesen kann, gibt es für die Einen nur Jehova und Jesu ist weit untergeordnet, und für Andere hier gibt es nur Jesus und den Vater gibt es gar nicht, bzw. Jesus und der Vater sind eine Person.
    Das eine ist so falsch wie das Andere.

    Jesus lehrte uns das Vaterunser. In diesem Vaterunser steht den Vater betreffend, Dein Wille geschehe im Himmel wie auch auf Erden.

    Der Vater hat lediglich einen universellen Willen, den Willen wie alles in der Ewigkeit geschehen soll. Jesus hat den Willen des Vaters immer umgesetzt. Von Anfang an hat Jesus das getan und bis zum Ende wird Jesus das tun. Dafür danke ich ihm und dem Vater danke ich dass er diesen Willen hatte. Denn ohne den Willen des Vaters wäre nichts passiert und ohne dass Jesus den Willen 1:1 umgesetzt hätte auch nicht.

    Außer der Zeugung Jesu hat der Vater nichts selbst getan, denn alles weitere hat Jesus gemacht. Deshalb glaube ich auch dass der JWHW im AT eigentlich Jesus war, der den Willen seines Vaters umgesetzt hat.

    1. Kor. 8
    5. Denn wenn es anders solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden (wie es ja viele Götter und viele Herren gibt),
    6. so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von welchem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind, und wir durch ihn.

    Oder deutlicher in Kol. 1
    12. danksagend dem Vater, der uns fähig gemacht hat zu dem Anteil am Erbe der Heiligen in dem Lichte,
    13. der uns errettet hat aus der Gewalt der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe,
    14. in welchem wir die Erlösung haben, die Vergebung der Sünden;
    15. welcher das Bild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Schöpfung.

    16. Denn durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen.
    17. Und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen zusammen durch ihn.
    18. Und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung, welcher der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, auf daß er in allem den Vorrang habe;
    19. denn es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen
    20. und durch ihn alle Dinge mit sich zu versöhnen-indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, -durch ihn, es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

    Der Vater ist größer als ich, sagte Jesus. (Joh. 14:28) Wie wahr und doch ist durch Jesus alles entstanden. Nur daraus nur noch Jesus anzubeten und den Vater zu ignorieren oder sogar zu leugnen, ist genauso falsch wie es die ZJ tun indem sie Jesus als größter Prophet und Prediger degradieren.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth an Boas
    September 28, 2014

    Guten Abend Boas

    Aufgrund der Breite des darzustellenden Beitrages mache ich hier weiter.

    Deine Einwände sind mir gut bekannt. Ich bevorzuge jeden Punkt ausführlich und gelassen zu diskutieren.

    In meinem letzten Beitrag belegte ich anhand von 1. Joh. 1:1 dass Jesus die Stellung eines Gottes hat aber nicht der höchste Gott des Universums Jehova ist.

    Jehova hat ihm alle Macht im Himmel und auf Erde gegeben. Das konnte Jehova, weil er diese Macht hat. Bedeutet es, dass Jesus nun die Stellung Jehovas eingenommen hat und Jehova nun machtlos ist? Keineswegs! Dafür besteht auch gar kein Grund.

    (1. Korinther 15:27-28) . . .Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

    Jehova hat ihm alle Dinge unterworfen außer sich selber. Jesu seinerseits strebte nie die Stellung des Vaters an. Er ist mit seiner Position zur Rechten des Vater glücklich und zufrieden, wenn nur sein Vater zufrieden ist.

    Philipper 2:5-11) 5 Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

    Wenn Jehova ihm den Namen gegeben hat, der über alle Namen steht, (Philipper 2:9), dann steht dieser Name niemals über den Namen des Vaters, denn der Vater wird die Herrlichkeit, die allein IHM als dem anzubetenden Schöpfer und höchsten Gott des Universums zusteht, niemals an irgendein Geschöpf abtreten.

    (Jesaja 42:8) . . .Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

    (Seit seinem Tod auf der Erde und seiner Wiedererschaffung durch den Vater ist Jesus eindeutig ein Geschöpf Jehovas)

    Aufgrund unserer sündhaften Stellung können wir Jehova nur durch Jesus als Mittler anbeten, indem wir unsere Gebete in Jesu Namen darbringen.

    Zum Besseren Verständnis zitiere ich Joh. 14:14 aus der Elberfelder Übersetzung 2003.

    14 Wenn ihr mich[A] etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun[a]. A) Das Wort „mich“ fehlt in mehreren alten Handschr.

    Es macht auch keinen Sinn Boas im Namen Boas um etwas zu bitten, damit er es tut. Jesus sagte unmissverständlich, dass er uns unterstützen will, wen wir den Vater bitten.

    Ede

  • Gerd
    September 28, 2014

    Ede meinte:

    Guten Abend Pinehas

    Deinem Rat zufolge habe ich mir Sacharja angesehen und bin zu folgender Erkenntnis gekommen. Sacharja hat sich in großen Teilen bereits erfüllt.

    (Sacharja 12:10) . . .Und ich will über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gunst und flehentlicher Bitten ausgießen, und sie werden gewiß auf DEN schauen, den sie durchstochen haben, und sie werden sicherlich um IHN klagen wie bei der Klage um einen einzigen [Sohn]; und es wird bittere Wehklage um ihn geben, wie wenn es bittere Wehklage um den erstgeborenen [Sohn] gibt.

    Da sieht man exemplarisch welche Ungereimtheit heraus kommt, wenn man der WTG-Denke folgt. Sind denn die oben genannten Weinenden solche die Christus folgten? Nein, die Genannten WERDEN bereuen wenn sie erkennen müssen, dass der der ihnen hilft, der Messias ist, den ihre Vorfahren durchstochen – also getötet – hatten.

    Man beachte auch die unerfüllte Einleitung des gleichen Kapitels 12:

    „Es spricht Jahwe, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet, und des Menschen Geist in seinem Innern bildet:
    2 Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem.
    3 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein machen für alle Völker: alle, die ihn aufladen wollen, werden sich gewißlich daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich wider dasselbe versammeln.
    4 An jenem Tage, spricht Jahwe, werde ich alle Rosse mit Scheuwerden und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; und über das Haus Juda werde ich meine Augen offen halten, und alle Rosse der Völker mit Blindheit schlagen.“

    Da kämpft doch Jehova für die Bewohner von Jerusalem – w a n n hat sich denn das erfüllt, Ede? Das steht doch noch aus – aber gewisse Vorzeichen für die Erfüllung kann man HEUTE schon erahnen…

  • Edelmuth an Gerd
    September 28, 2014

    Guten Abend Gerd

    » Da sieht man exemplarisch welche Ungereimtheit heraus kommt, wenn man der WTG-Denke folgt. Sind denn die oben genannten Weinenden solche die Christus folgten? Nein, die Genannten WERDEN bereuen wenn sie erkennen müssen, dass der der ihnen hilft, der Messias ist, den ihre Vorfahren durchstochen – also getötet – hatten. «

    Ich bin ja ganz bei dir, Gerd. Wir würden uns alle riesig freuen, wenn die Israeliten ihren Fehler bereuen und Jesus als ihren Messias anerkennen würden. Sie brauchen auch nicht zu warten. Sie können es sofort machen und sich als Christen taufen lassen. Aber sie wollen nicht, und es gibt für mich keine Anzeichen, dass sie es wollen. Doch ohne Anerkennung Jesus als den Messias Gottes gibt es kein Rettung.

    Ede

  • Gerd
    September 28, 2014

    Lieber Ede,

    es tut mit leid, aber diese Antwort mit Ungereimtheit für die irdischen Voraussagen der Nachkommen Abrahams, führt wieder mal auf die falsche Fährte:

    Ich bin ja ganz bei dir, Gerd. Wir würden uns alle riesig freuen, wenn die Israeliten ihren Fehler bereuen und Jesus als ihren Messias anerkennen würden. Sie brauchen auch nicht zu warten. Sie können es sofort machen und sich als Christen taufen lassen. Aber sie wollen nicht, und es gibt für mich keine Anzeichen, dass sie es wollen. Doch ohne Anerkennung Jesus als den Messias Gottes gibt es kein Rettung.

    Wenn die in Sacharja 12 genannten Leute in Jerusalem sich von ihrem Messias retten lassen und d a n n erkennen müssen, dass dies der ist, den ihre Vorfahren umbringen ließen, dann s i n d diese jüdischen Bewohner nicht getaufte Christen! Trotzdem rettet sie der Messias vor der Ausrottung! Oder erfüllte sich das schon 1919 am Überrest der „geistlichen Israeliten“, wie es die Literatur der WTG vorgaukelt? Ich habe diesen Schwachsinn schon mal herein kopiert…

    Erlaubst du dass sich nachfolgende Voraussage erfüllt – oder besser, erkläre d u mal w o das sein wird, Jesaja 19:

    22 Und Jahwe wird die Ägypter schlagen, schlagen und heilen; und sie werden sich zu Jahwe wenden, und er wird sich von ihnen erbitten lassen und sie heilen.

    23 An jenem Tage wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jahwe dienen.
    24 An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde;
    25 denn Jahwe der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!

    In Erwartung deiner Antwort zu meiner Frage, grüßt am frühen Morgen –

    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    September 28, 2014

    Guten Morgen Gerd

    » Wenn die in Sacharja 12 genannten Leute in Jerusalem sich von ihrem Messias retten lassen und d a n n erkennen müssen, dass dies der ist, den ihre Vorfahren umbringen ließen, dann s i n d diese jüdischen Bewohner nicht getaufte Christen! Trotzdem rettet sie der Messias vor der Ausrottung! «

    Jesus war bereits vor etwa 2000 Jahren da, um die Israeliten vor ihr Ausrottung zu bewahren. Er hat ihnen geholfen, Kranke geheilt, Tote auferweckt und sich nicht ohne Zeugnis gelassen. Und was haben die Israeliten getan? Sie haben ihn umgebracht. Einen König wie diesen wollten sie nicht.

    Über Jesus wurden viele Bücher geschrieben, in denen Zeugnis über ihn und seine Wunder abgelegt wird, damit die Israeliten erkennen und zu ihm umkehren konnte. Doch sie wollten und wollen einen König wie Jesus nicht, sondern einen mächtigen Feldherrn im Fleische, der sie vom römischen Joch oder andersstaatlichem Joch befreit und ihnen die Vormachtsstellung als Gottes Volk wieder verschafft, die sie einst bei Jehova inne hatten.

    Jesus ist keine Rassist. Er war gekommen, nicht um die Israeliten als Volk wieder herzustellen, sondern um allen Menschen guten Willens die Möglichkeit zur Rettung zu verschaffen. Die Auswahl erfolgt nicht nach dem Fleische oder der Organisationszugehörigkeit, sondern nach dem Herzen. Es gibt für Jesus keinen Grund wieder zu kommen, um den Israeliten als erfolgreicher Feldherr – wie gewünscht – ihre Vormachtstellung als Gottes Volk zu verschaffen, denn nur dann würden sie ihn als ihren König anerkennen.

    Jesus ist König und er lässt sich von niemandem außer den Vater für seine Zwecke einspannen.

    Ede

  • Gerd
    September 28, 2014

    Das soll, lieber Ede, die Antwort auf meine Frage sein?

    Du beantwortest meine Frage aus Sach. 12, das sich noch nicht erfüllte, also in der Zukunft liegt, mit altbekannten Tatsachen, die vor 2000 Jahren stattfanden.
    Wenn Jerusalem angegriffen w i r d und der Messias sie vor ihrer Ausrottung (die womöglich durch ISIS & Co erfolgen könnte) rettet, d a n n werden sie auf den Aufblicken, an den sie eben n i c h t geglaubt haben, daher jammern sie auch!
    Warum steht denn in Off. 1:7 in der Z u k u n f t s-form ein Zitat aus Sach. 12 (7 Siehe, er k o m m t mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes.) ??

    Für alle die sich ein objektiv biblisches Erklärungsvermögen erhalten haben, mögen doch die nachfolgende Voraussage mal geistig umsetzen. War das schon, oder kommt das erst, oder erfüllt es sich n i e ?

    Jeremia 30: 7
    Wehe! Denn groß ist jener Tag, ohnegleichen, und es ist eine Zeit der Drangsal für Jakob; doch wird er aus ihr gerettet werden.
    8 Denn es wird geschehen an jenem Tage, spricht Jahwe
    der Heerscharen, daß ich sein Joch von deinem Halse zerbrechen und deine Fesseln zerreißen werde, und Fremde sollen ihn nicht mehr dienstbar machen;
    9 sondern sie w e r d e n Jahwe, ihrem Gott, dienen und ihrem König David, den ich ihnen erwecken werde.
    10 Und du, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht Jahwe, und erschrick nicht, Israel! Denn siehe, ich will dich retten aus der Ferne und deine Nachkommen aus dem Lande ihrer Gefangenschaft; und Jakob wird zurückkehren und ruhig und sicher sein, und niemand wird ihn aufschrecken.
    11 Denn ich bin mit dir, spricht Jahwe, um dich zu retten. Denn ich werde den Garaus machen allen Nationen, wohin ich dich zerstreut habe; nur dir werde ich nicht den Garaus machen, sondern dich nach Gebühr züchtigen und dich keineswegs ungestraft lassen.

    12 Denn so spricht Jahwe: Deine Wunde ist unheilbar, schmerzlich ist dein Schlag;
    13 niemand führt deine Streitsache, für das Geschwür gibt es kein Heilmittel, da ist kein Pflaster für dich!
    14 Alle deine Buhlen haben dich vergessen, sie fragen nicht nach dir. Denn ich habe dich geschlagen mit dem Schlage eines Feindes, mit grausamer Züchtigung, um der Größe deiner Ungerechtigkeit willen, weil deine Sünden zahlreich sind.
    15 Was schreist du über deine Wunde, daß dein Schmerz unheilbar ist? Um der Größe deiner Ungerechtigkeit willen, weil deine Sünden zahlreich sind, habe ich dir solches getan.
    16 Darum sollen alle, die dich fressen, gefressen werden, und alle deine Bedränger sollen insgesamt in die Gefangenschaft gehen; und deine Berauber sollen zum Raube werden, und alle deine Plünderer werde ich zur Plünderung hingeben.
    17 Denn ich will dir einen Verband anlegen und dich von deinen Schlägen heilen, spricht Jahwe, weil man dich eine Verstoßene nennt: „Das ist Zion, nach der niemand fragt!“

    Samstagsgrüße!
    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    September 28, 2014

    Hallo Gerd

    » Warum steht denn in Off. 1:7 in der Z u k u n f t s-form ein Zitat aus Sach. 12 (7 Siehe, er k o m m t mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes.) ?? «

    Weil es so eintreffen wird, wie Jehova es prophezeit hat.

    Jesus kommt nicht buchstäblich in einer Wolke geflogen, denn sonst könnten die Menschen in Sibirien, in Australien, in Nord- und Südamerika, am Nord- und Südpol und auf vielen Inseln ihn nicht sehen. Dass Jesus mit den Wolken kommt, symbolisiert, dass er im unsichtbaren Bereich, also nicht als Mensch aus Fleisch und Blut kommt.

    Diejenigen, die ihn buchstäblich durchstochen haben, sind längst verstorben. Aber es gibt viele Menschen, die ihn noch heute töten (durchstechen) würden. Sie werden an den Geschehnissen erkennen, dass Jesus es ist, der wiederkommt. Sie werden seinetwegen wehklagen, nein nicht aus Reue, sonst würden sie ihn nicht durchstechen wollen, sonder aufgrund dessen, was sie erwartet.

    Ede

  • Bird an Ede
    September 28, 2014

    Hallo Ede,

    Du sagst, das wenn der Menschensohn auf den Wolken kommt das dies Unsichtbarkeit bedeutet.

    Es ist nur mehr lächerlich, wie du die Wachtturm Doktrin jeden erklärst.

    Wie viel kleinglauben muss man haben um nicht zu glauben wenn Jesus AUF einer Wolke kommt (übrigens mit seinen Engeln) das dies nicht jeder sehen kann?

    Auch als er in den Himmel ging, sahen ihn die Menschen. Übrigens es heißt SO WIE ER gegangen ist kommt er wieder. Also von Unsichtbar keine Spur!!

    Unsichtbar würde nicht jeder merken das muss einem doch klar sein. Jeder könnte als Ausrede sagen. Ich habe ihn nicht gesehen.

    Warum Ede gibst du dich eigentlich mit Abtrünnigen ab?

    Achja und eine Frage würde mich brennend interessieren. Wer ist dein HERR und was bedeutet er für dich???

    Lg in der Hoffnung das du aufwachst!
    Bird

  • Gerd
    September 28, 2014

    Es könnten noch 70-mal Pauli Worte zitiert werden: „Sie (Israel) s i n d Geliebte um der V ä t e r willen“ – es ist sinnlos bei solchen die sich nach eigenen Gnaden schon zu „geistigen Israeliten“ ernannten.
    Klar Ede, die Israeliten die sich durch den Messias beim Angriff auf Jerusalem retten lassen müssen, s e h e n ihn, werden sie ihn nachdem sie um ihn dann gejammert haben, ablehnen?

    Zur Verheissung an Israels Väter, nun einige Sätze aus einem Artikel von den „Freunden des konkordanten Verlages“, Auszug:

    „…Die Väter gehören ihnen an – Isaak und Jakob, Mose und David und viele andere Gottesmänner; kein anderes Volk hat solche gesegneten Väter.
    Christus stammt dem Fleische nach aus ihnen. – Abraham und David sind Jesu Vorfahren. Er ist der Messias Israels. Nur zu den verlorenen Schafen vom Hause Israel war Er im Fleisch gesandt (Mat.15:24).

    Anbetend beendet Paulus den Satz: »… der über allen ist, Gott, gesegnet für die Äonen! Amen!« Möge Israel doch erkennen, dass Jesus der Christus ist und dieser, das Haupt über alles, zu ihnen gekommen war. Christus ist Gott, nicht im absoluten Sinn, denn es ist ja nur ein Gott, der Vater, und nur ein Herr und Mittler, Jesus Christus, durch den das All geworden ist (1.Kor.8:6; 1.Tim.2:5). Christus darf aber Gott genannt werden, weil Er in göttlicher Vollmacht auftritt und wie Gott ist, zumal den Vater sieht, wer Ihn sieht (Joh.14:9).
    Er, Christus, sei gesegnet für die Äonen! Wir sind gewiss, dass Er Sich in den kommenden Äonen an Israel herrlich erweisen wird.

    Gott wird Sich über Israel verherrlichen

    Wie aber wird das geschehen? Denn das schmerzlich geliebte Volk lehnt nach wie vor Jesus als seinen Christus ab. Im Grunde geht es jedoch nicht um Israels Unglaube und die daraus folgende Verwerfung, sondern um die Glaubwürdigkeit Gottes, denn Er hat Seine Verheißungen für Israel immer noch nicht wahr gemacht. Das ist die wahre Fragestellung. Liebt Gott Sein Volk etwa doch nicht? Sollte Gottes Wort nicht mehr gelten? Eine ähnliche Frage hatte Paulus in Römer 3:3 gestellt: »Wird etwa ihr Unglaube die Glaubwürdigkeit Gottes aufheben?« Die Antwort war: »Möge das nicht gefolgert werden!« Die Antwort der Verse 6 bis 8 unseres Kapitels lautet: »Es ist aber nicht so, als ob das Wort Gottes hinfällig geworden sei; denn nicht alle, die aus Israel stammen, sind Israel; auch sind sie nicht alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind; sondern es heißt: In Isaak wird dir Same berufen werden. Dies bedeutet: Nicht die Kinder des Fleisches, nicht diese sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung rechnet Er als Samen.«

    Nein, Gottes Wort ist nicht hinfällig geworden; Er wird alles erfüllen, was Er zugesagt hat, und zwar zunächst an den Kindern der Verheißung. Diese sind gegenwärtig Israel, das heißt übersetzt »aufrecht mit El«. Der Apostel Paulus verengte den Begriff »Israel«; es gibt mithin derzeit ein Israel innerhalb Israels. Nicht das Israel dem Fleische nach ist in der Gegenwart Israel, sondern das Israel nach der Verheißung. Diesem erweist Gott zur Zeit Seine Treue. Nur eine Auswahl aus Israel hat die Verheißung erlangt (vgl.Röm.11:7). Die Auswahl erfolgte aus Gnaden, nicht aus Werken (Röm.11:5,6). Die Auserwählten sind nicht besser als die anderen, sie haben kein Verdienst. Diese Tatsache gerade, dass Gott die Verheißungen an den Auserwählten der Vergangenheit und der Gegenwart erfüllt hat, die nichts dazu beigetragen haben – was hätten denn etwa Jakob, der Betrüger, oder Saulus, der Verfolger der Gemeinde, aufzuweisen? -, ist die Garantie dafür, dass Gott Sich auch über Israel als Gesamtheit erbarmen wird. Dann, wenn der Herr Jesus Christus wiederkommt und Er den neuen Bund mit Israel schließt, zu Beginn des Tausendjahrreichs, wird Israel als ganzes Volk gerettet werden, alle dann lebenden auserwählten Juden als Glieder der geheiligten Nation (Mat.8:12; 22:14; Hes.20:38; Heb.6:46; Jer.31:33-34; Röm.11:26; Luk.13:28-30). Und durch das verherrlichte Israel werden in den beiden kommenden Äonen alle anderen Nationen gesegnet werden.

    Wer ist Jude?

    Zur Zeit aber gilt, was wir gerade gesagt haben und auch in Römer 2:28,29 lesen: »Nicht der ist Jude, der es sichtbar ist, noch ist das Beschneidung, was sichtbar am Fleisch geschieht; sondern der ist Jude, der es innerlich, im Verborgenen, ist; und Beschneidung des Herzens ist im Geist, nicht im Buchstaben; dem wird Lobpreis zuteil, zwar nicht von Menschen, sondern von Gott.« Diese Juden sind heute Glieder der Körperschaft Christi und haben gemeinsam mit uns, denen aus den Nationen, die überhimmlische Bestimmung. In einer über die Verheißungen für das Volk Israel hinausgehenden Weise sind diese Juden zusammen mit uns Nichtjuden in Christus Jesus mit jedem geistlichen Segen inmitten der Überhimmlischen gesegnet (Eph.1:3; 3:6)…

    Wir wissen, dass unser Gott und Vater stets auf der Grundlage des Kreuzes Christi handelt, wo alle ihr gerechtes Urteil empfingen, sodass Er Sich nun aller Sünder erbarmen kann. Er ist der Sich erbarmende Gott; so wird Er in Vers 16 beschrieben. Mithin wird Er Sich allen erbarmen (Röm.11:32). Noch aber ist die Zeit dafür nicht gekommen. An Pharao machte Paulus deutlich, dass Gott die, derer Er Sich noch nicht erbarmt, verstockt. Das trifft gerade für Israel zu. So kam Paulus in Vers 18 zu dem Ergebnis: »Demnach erbarmt Er Sich nun, wessen Er will; aber Er verhärtet auch, wen Er will.«…

    Zur Zeit beruft Gott nur die Auswahl, also welche aus den Juden und aus den Nationen. Sie hat kein Anrecht darauf, ebenso wenig wie Ephraim. So werden die zehn Nordstämme Israels genannt, die abtrünnig waren und wirklich keinen Anspruch auf ihre Annahme durch Gott haben. Paulus vergleicht nun uns, die Auserwählten, mit Ephraim und beginnt deshalb den Vers 25 mit dem Wort »wie«: »Wie Er auch in Hosea sagt: Was nicht Mein Volk war, werde Ich >Mein VolkGeliebteSöhne des lebendigen Gottes< heißen« (Verse 25+26). Vergleiche Hosea 1:9 und 2:25. {<- Ede, beachte diese Hoseavoraussagen!} Gott wird Sich über Ephraim erbarmen, wie Er Sich über uns erbarmt hat.
    Und nicht nur das, sondern über Israel als Gesamtheit wird Er Sich erbarmen und es zum äonischen Leben im tausendjährigen Königreich der Himmel retten (Röm.11:26)…" Ende Zitat

    Bei Widerlegungen ist es sinnvoll detaillierte Gründe zu nennen und nicht einfach pauschaliert zu sagen das sei „Stuss“ – danke!

    Gerd

  • Elfi
    September 28, 2014

    Hallo Ede!

    Es betrübt mich zu tiefst,festzustellen, dass auch Du zu den Menschen gehörst, auf die 2. Korinther 4:3,4 zutrifft.
    Ein Text, den ich zu Zeugenzeiten gerne auf die „Weltmenschen“ angewendet habe, der für mich aber schon lange auf die Zeugen Jehovas zutrifft.“Wenn unsere gute Botschaft verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die verloren gehen, bei den Ungläubigen, bei denen der Gott dieser Welt das Denken verdunkelt hat, damit sie das helle Licht des Evangeliums nicht sehen: die gute Botschaft von der Herrlichkeit des Christus, den Abbildes Gottes.“

    Zu dieser guten Botschaft gehört auch, dass Israel als Ganzes gerettet wird. (Römer 11:12,15)
    Jesu Jünger fragten ihn in Apostelgeschichte 1:6 „Herr, wirst Du dann das Reich Israel wiederherstellen?“
    Was antwortet Jesus? „Jesus erwiderte :“ Der Vater hat die Zeiten und Fristen DAFÜR selbst bestimmt. Ihr müsst das nicht wissen:“ (Vers 7)
    Er hat nicht gesagt: „Jungs, da irrt ihr euch, es gibt kein Reich für euch!“ Nein, er hat es nicht bestritten, sondern sie vertröstet! Weil dieses Reich für Israel aufgerichtet wird, wenn Jesus Christus wiederkommt!

    Man kann es glauben, oder lassen, obwohl die Bibel darin unmissverständlich ist!
    Die Zukunft wird es zeigen!

    Liebe Grüße.
    Elfi

  • Edelmuth an Bird
    September 28, 2014

    Hallo Bird

    Es geht doch nicht darum, ob die WTG Recht oder Unrecht hat. Es geht mir darum, was mit der Bibel im Einklang ist, und wenn du eine bessere Erklärung hast, dann lass sie uns wissen.

    (Hebräer 9:11-12) . . .Als jedoch Christus als Hoherpriester der guten Dinge kam, die sich eingestellt haben, durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, 12 begab er sich, nein, nicht mit dem Blut von Ziegenböcken und von jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal an die heilige Stätte und erlangte eine ewige Befreiung [für uns].

    (Hebräer 9:27-28) . . .Und wie es Menschen aufbehalten ist, ein für allemal zu sterben, doch danach ein Gericht, 28 so wurde auch der Christus ein für allemal [als Opfer] dargebracht, um die Sünden vieler zu tragen; und das zweite Mal, da er erscheint, wird es getrennt von Sünde sein und für die, die ihn zu [ihrer] Rettung ernstlich erwarten.

    (Hebräer 10:9-10) . . .er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste, auf daß er das zweite aufrichte. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden. . .

    Wenn Jesus im Fleisch wieder käme würde er sein Opfer, das uns zur Rettung dient, zurück bekommen….

    Ede

  • Boas
    September 28, 2014

    An Alle Leser

    Nur mal so ein Gedanke bezüglich der „auf den Wolken“ die auch in Math. 24:30 und Off. 1:7 erwähnt werden. Ist jemandem schon mal in den Sinn gekommen, das diese Worte heute genau das Gegenteil bedeuten könnten, was sie damals bedeutet haben?

    Heute in unserer modernen Welt wo Flugzeuge buchstäblich über den Wolken fliegen und wir schon Mond und Mars besucht haben, wissen wir als Menschen, dass da sehr wohl etwas über oder in den Wolken sein kann das wir wegen der Wolkendichte nicht sehen können. Das Wolken nach oben begrenzt sind. Und das es darüber unendlich weiter geht.

    Aber wie war dass noch vor 500 Jahren? Vor Galileo und Kopernikus? Damals waren die Wolken bei Tag die oberste Begrenzung des Sichtfeldes. Nur Sonne, Mond und Sterne waren höher oder dahinter. Flugzeuge und Satelliten hatte damals noch niemand gesehen.

    Meine Meinung nach sagte damals ein Bauer auf dem Feld: “ Da, da fliegt ein Adler ÜBER, AUF oder IN den Wolken. Ich sehe ihn!“

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man damals den Begriff „Über den Wolken“ oder „Auf den Wolken“ oder „IN DEN WOLKEN“ für etwas gebraucht hat, dass man heute Wissenschaftlich als den Zwischenraum zwischen unterster Wolkenschicht und Erdemantel bezeichnen würde. Also etwas das für alle sichtbar ist; von überall aus gesehen werden kann. Die Wolken als Hintergrund.

    Erinnert sich jemand an noch das Zeichen von Batman? Das Zeichen wurde im Comic mit Licht in die Wolken gestrahlt . Das Zeichen war in den Wolken, für jeden sichtbar. Aber ich schweife ab.

    Stimmt diese Vermutung machen auch die Aussagen bezüglich der Sichtbarkeit Jesu bei seiner Wiederkunft einen inhaltlich logisch besseren Sinn.

    Liebe Güße und ein guten Nachsinnen
    Br. Boas

  • Edelmuth an Elfi
    September 28, 2014

    Hallo Elfi

    2. Korinther 3:14 bringt es unbestreitbar an den Tag. Israeliten können nur gerettet werden, wenn sie Jesus als ihren Messias anerkennen. Deshalb ist es auch unmöglich, dass Gott das Israel im Fleische, das Jesus als ihren Messias nicht anerkennt, als sein Volk wieder herstellen und die, die seinem Sohn Jesus bereits anerkennen, vergessen wird.

    Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird. (Luther 1984)

    Aber ihr Sinn ist verstockt worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt dieselbe Decke auf der Verlesung des Alten Testaments und wird nicht aufgedeckt, weil sie nur in Christus beseitigt wird (Elberfelder Übersetzung)

    Aber nicht nur das, sie sind verschlossen für Gottes Botschaft. Bis zum heutigen Tag ist das Alte Testament für sie wie mit einem Tuch verhüllt. Sie lesen es zwar, aber seinen Sinn verstehen sie nicht. Dieses Tuch wird erst dann weggenommen, wenn sie an Christus glauben. (Hoffnung für alle)

    Ede

  • Bird an Ede
    September 28, 2014

    Hallo Ede,

    Keine deiner Bibelstellen belegt das Jesus nicht Gott ist. Keiner deiner Bibelstellen belegt das Jesus nicht sichtbar kommt.

    Wieso soll Jesus sich nicht materialisieren können. Außerdem steht in Johannes das wer Jesus nicht im Gleich KOMMEND bekennt ist der Lügner und AC.

    Egal Ede, anscheinend siehst du es nicht so und das ist für dich anscheinend ok.

    Ich kann nicht mehr zurück. Es würde verrat an Christus sein und das will ich nicht.

    Für mich ist es extrem unlogisch, das die Israeliten mit dem Vater gewandelt sind. Wäre das so, wieso soll der Vater auf einmal seinen Sohn senden um den Menschen zu zeigen wie der Vater angebetet werden soll. Unlogisch er geht es nicht!
    Dann hätte Johannes auch nicht schreiben brauchen dass Jesus zu den Seinigen kam, aber die Seinigen ihn nicht erkannten. Wen hätten sie erkennen sollen wen er ja gar nicht mit ihnen gewandelt ist?

    Ede, leider hat Elfi denke ich recht. Du bist in dieser Doktrin zu verankert oder du musst das so schreiben.

    Nur noch so zum Nachdenken. Ein guter Freund hatte mir gestern einen Text zum nachdenken gegeben, und heute ist er bei mir wie ein Blitz eingefahren.

    Wieso soll der Vater sagen, jeder muss erkennen das ich Jehova bin.???
    Der Vater würde sagen, jeder muss erkennen das ich der Allmächtige bin oder so.

    Jesus kann aber sagen, jeder wird erkennen müssen das ICH (JESUS) JHWH bin. Drum werden die Juden wenn sie ihn kommen sehen auch bereuen.

    Lg
    Bird

  • Alois
    September 28, 2014

    Hallo Bird

    Das sagt auch Paulus, dass Jesus das Volk Israel in der Wüste begleitete:

    1. Kor. 10
    1. Korinther 10
    1. Denn ich will nicht, daß ihr unkundig seid, Brüder, daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind,
    2. und alle auf Moses getauft wurden in der Wolke und in dem Meere,
    3. und alle dieselbe geistliche Speise aßen,
    4. und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete.
    5. (Der Fels aber war der Christus.) An den meisten derselben aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden
    .

    Klar ist, dass wenn im AT von Jehova die Rede ist, hat immer Jesus dies oder das gesagt und getan. Es sieht so aus, als hätte sich Jesus als Jehova ausgegeben.
    Dabei darf man aber nicht vergessen, dass Jesus nur den Willen des Vaters umgesetzt hat. Es war immer Jesus, bei Abraham, bei Adam, bei Noah, aber im Auftrag und im vollkommenen Willen des Vaters. Nichts geschah und nichts geschieht, was nicht dem ewigen Vater sein Wille ist. Ohne den Willen des Vaters hätte Jesus nichts getan. (siehe das Mustergebet)
    Dafür danken wir dem Vater.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Bird
    September 28, 2014

    Guten Abend Bird

    » Keine deiner Bibelstellen belegt das Jesus nicht Gott ist. Keiner deiner Bibelstellen belegt das Jesus nicht sichtbar kommt. «

    Jesus ist ein Gott, wie der Vater ein Gott ist. Gott ist ein Titel und kein Eigenname für Jehova.

    (2. Mose 7:1) . . .Demzufolge sprach Jehova zu Moses: „Siehe, ich habe dich zum Gott für Pharao gemacht, und Aaron, dein eigener Bruder, wird dein Prophet werden.

    Gemäß 1. Joh. 1:1 ist Jesus ein Gott aber ein anderer Gott wie Jehova, denn Jesus hatte einen Anfang. Jehova hat keinen Anfang und lebt ewig.

    » Für mich ist es extrem unlogisch, das die Israeliten mit dem Vater gewandelt sind. Wäre das so, wieso soll der Vater auf einmal seinen Sohn senden um den Menschen zu zeigen wie der Vater angebetet werden soll. «

    Die Israeliten haben nur JHWH gekannt. Sie kennen Jesus immer noch nicht. Sie würden nie auf den Gedanken kommen Jesus anzubeten.

    » Jesus kann aber sagen, jeder wird erkennen müssen das ICH (JESUS) JHWH bin. «

    JHWH kann nicht Jesus sein. Jesus wurde an den Pfahl geschlagen und ist gestorben. Dadurch hat er das Opfer für uns gebracht. JHWH hat ihn zu geistigem Leben wieder auferweckt. Wenn JHWH Jesus wäre, wer hat ihn dann nach seinem Tod wieder auferweckt.

    Mir scheint, du glaubst an die Trinität. Das wäre sicherlich ein weiteres interessantes Diskussionsthema.

    Ede

  • Bird an Ede
    September 28, 2014

    Ede ich glaube nicht an die Trinität! Das was du machst, ist aber Sachen aus dem Zusammenhang reissen. Morgens in der Bibel steht das JHWH der Vater ist bzw ich kenne keine Stelle.
    Wenn du JOH 1:1 so über setzt das Jesus ein zweiter Gott ist, dann hast du aber ein Problem. Du sollst ja keine zwei Götter dienen.

    In Sacharia 12 sagt JHWH das er durchstochen wurde! Aha, das ist mir aber neu dss der Vater durchstochen wurde!
    Ede die Bibel ist einfach geschrieben nicht für Wissenschaftler.

    Du Argumentierte nicht mit deiner Überzeugung, sondern bringst WTG Zitate die nicht aus dir stammen.

    Leider
    Bird

  • Alois
    September 28, 2014

    Liebe Brüder und Schwestern

    Schon sehr oft und immer wieder kommt das Thema des jetzigen fleischlichen Israels hoch.
    Ich habe mal nach meinen alten Kommentaren gefandet und auch welche gefunden:

    http://www.bruderinfo.de/?p=332&cpage=1#comment-1087

    Dann habe ich noch einen fast 3 Jahre alten Kommentar gefunden:

    http://www.bruderinfo.de/?p=595&cpage=1#comment-6752

    Und noch einen mit einer Analyse wie ich sie damals gesehen habe.

    http://www.bruderinfo.de/?p=595&cpage=1#comment-6726

    Dann einen alten Kommentar von Manfred:

    http://www.bruderinfo.de/?p=662&cpage=1#comment-6677

    Liebe Grüße
    Alois

  • PINEHAS
    September 28, 2014

    Hallo Ede,
    Gerd und BenKenobi haben dir ja schon geantwortet und zu Gerd seine Erklärungen braucht man eigentlich nichts mehr hinzufügen.

    Schreiber wie du sind dafür verantwortlich, das auf BI keine so richtige Erleuchtung aufkommen will . Solange der billige Einheitsbrei einer Juden feindlichen Sekte wiedergekäut wird , wird man zusammenhänge der Bibel nicht richtig verstehen.

    Natürlich wird man beim Erforschen der Bibel auch mal was falsch verstehen und eine Zeitlang beibehalten, aber wenn man denn auf erklärende Bibelaussagen aufmerksam gemacht wird, sollte man bereit sein zu lernen.

    Eigentlich ist es gar nicht so schwer, vorausgesetzt man liest die Bibel aufmerksam und betrachtet auch Kontexte.
    Allein Off 12: 13-17 wiederlegt deine Ansicht, dass die Frau eine himmlische Organisation ist bestehend aus treuen Engeln.

    Denn: Vers 13 besagt , dass der Drache die Frau hier auf der Erde verfolgte. Wen verfolgte er ? Richtig die Frau persönlich , noch nicht die Nachkommen !

    Frage dich: Wie soll Satan treue Engel verfolgen nachdem er zur Erde geworfen wurde und nun KEIN Zugang zum Himmel mehr hatte ?

    Da Satan die Frau erst verfolgte nachdem er auf die Erde geschleudert wurde, muss die Frau auch etwas auf der Erde sein und nicht im Himmel.
    Jetzt lesen wir im Vers 14 das die Frau zwei Flügel gegeben wurden . Dies zeigt uns den Schutz Gottes für diese Frau.
    Im Vers 15 und 16 lesen wir noch wie es Satan versuchte die Frau zu verfolgen doch Gott sorgte für Hilfe.

    Erst jetzt im Vers 17 , nachdem Satan anerkennen muss, dass er der Frau nichts anhaben kann da sie unter Gottes Schutz steht wird er über sie so zornig das er sogar mit ihren Samen/Nachkommen Krieg führt.

    Nun zu Deutung so wie ich das sehe.
    Die Frau ist, wie schon gesagt das buchstäbliche Israel von der biblischen Gründungszeit bis jetzt.
    Diese Frau hatte einen Sohn geboren, Jesus Christus.
    Jesus war Jude , er ging aus den Juden hervor.

    Wer ist dieser Same oder diese Nachkommen der Frau ? Nun da Jesus der Sohn ist, können die Nachkommen auch nur über den Sohn kommen. Dies sind die wahren Christen oder wie man sagt die Gemeinde. Menschen aus den Nationen wie du es ja auch geschrieben hast. Menschen die wie es der Vers 17 besagt Gottes Gebote befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.

    Ede du solltest lernen, dass das eine das andere nicht ausschließt. Wir leben im sogenannten Gnadenzeitalter, eine Zeit wo die Frau/ buchstäbliche Israel erst einmal gewissermaßen außen vor bleibt. Eine Zeit für alle Menschen (Heiden sind biblisch betrachtet alle Menschen, außer Juden ) um zum Herrn zu kommen.
    Doch diese Zeit wird einmal vorbei sein und die Frau wird einmal aus der Wüste zurückkommen, Gott/ Jesus wird sich ihnen wieder zuwenden. Warum ? Nicht weil es sich die Israeliten verdient hätten, sondern weil es Gott so will.

    Die ganze Menschheitsgeschichte ist geprägt vom Antisemitismus und Christenverfolgung. Wie zornig Satan momentan auf den Samen der Frau ist können wir im nahen Osten sehen. Die IS tötet auf brutalste , abscheulichste Art und Weise Christen . Gerne würde die IS auch gegen Jerusalem vorgehen oder ganz Israel ausrotten also gegen die Frau vorgehen . Doch diese ist von Gott beschirmt, die Erde kommt ihr zu Hilfe , will heißen sie hat eine starke Armee und besitzt die Atombombe.

    Ede komm endlich mal runter von deinem Wachtturmtripp und gib den Lesern von BI auch die Möglichkeit biblische Zusammenhänge zu verstehen.

    PINEHAS

  • Alois
    September 28, 2014

    Hallo Pinehas

    Es ist schon ein starkes Stück wie Du mit anderen Mitbrüdern umgehst, Zitat:

    Schreiber wie du sind dafür verantwortlich, das auf BI keine so richtige Erleuchtung aufkommen will . Solange der billige Einheitsbrei einer Juden feindlichen Sekte wiedergekäut wird , wird man zusammenhänge der Bibel nicht richtig verstehen.

    Damit sprichst Du uns allen den Heiligen Geist ab. Ehrlich gesagt waren die Argumente des Edelmuth, trotz dem deutlichen Wachtturm Zungenschlag einleuchtender als Deine Argumente. Denn Ede hat viele Bibelzitate angeführt die Du offensichtlich ignorierst.

    Dann schreibst Du noch:

    Ede komm endlich mal runter von deinem Wachtturmtripp und gib den Lesern von BI auch die Möglichkeit biblische Zusammenhänge zu verstehen.

    Für wie dumm hältst Du uns eigentlich, dass wir nicht in der Lage sind zu unterscheiden was biblisch fundiert ist und was nicht? Zu guter Letzt kommt für Dich offenbar die Atombombe von Jehova, denn wie sonst kannst Du so eine Aussage machen:

    Doch diese ist von Gott beschirmt, die Erde kommt ihr zu Hilfe , will heißen sie hat eine starke Armee und besitzt die Atombombe.

    Beschützt jetzt Jehova das Volk Israel oder ist es die starke Armee und die Atombombe?

    Lese mal in der Bibel die vielen Geschichten der Rettung seines alten Volkes Israel, dann wirst Du feststellen, dass immer dann wenn sich Israel auf seine eigene Stärke verlassen hat sie verloren haben und immer dann wenn sie schwach waren und sich voll und ganz auf Jehova verlassen haben, gesiegt haben. Die Geschichte mit Hiskia ist so eines von vielen Beispielen. Dein Argument ist somit ein Argument gegen Deine Version, dass das fleischliche Israel den Schutz Jehovas hat.

    Die Sache ist ganz einfach, nur wer Jesus als seinen Herrn anerkennt wird gerettet werden, egal ob Israelit oder sonst eine Volksgruppe.

    Joh. 15
    5. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir könnt ihr nichts tun.

    Matth. 10
    32. Ein jeder nun, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.

    Röm. 10 ist eindeutig:
    9. wenn du mit deinem Munde Jesum als Herrn {O. den Herrn Jesus} bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.

    Und wer Jesus nicht als seinen Herrn bekennen wird, der wird eben nicht aus den Toten auferweckt werden, oder wie soll man den Text sonst verstehen?
    Das fleischliche Israel hat genauso wie alle Menschen der Erde die Chance gerettet zu werden, aber einen Freifahrtschein, ohne dass sie überhaupt mit Jesus etwas zu tun haben wollen kann ich aus dem neuen Testament nicht raus lesen.

    1.Joh. 2
    23. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.

    Ich habe noch nie von einem fleischlichen Israeliten, außer denen die Christ geworden sind, gehört, dass Jesus der Sohn des Höchsten ist. Genauso wenig von Moslems für die Jesus nur ein Prophet war. Die Anerkennung von Jesus als der Sohn des Höchsten und Anerkennung dass Jesus unser Herr ist, ist aber Grundvoraussetzung für die Rettung. Kann sein dass dies in Zukunft bei Israel noch geschieht, man soll die Hoffnung nie aufgeben, aber derzeit ist es sicher nicht so.

    Grüße
    Alois

  • BenKenobi
    September 28, 2014

    Lieber Alois, du siehst das schon irgendwie richtig.
    Ede ist ganz in Ordnung, ein scharfer Denker und durchaus geschätzt von allen.
    Aber wie du sagtest: Der Wachtturm-Zungenschlag ist sehr präsent und tendenziös.
    Ich persönlich kann den Ausführungen von Pinechas viel mehr abgewinnen weil ich weiss, dass diese nicht manipulativ und unaufrichtig sind. Das ist Ede ganz sicher auch nicht, aber die Gedanken die er vertritt sind es, weil es nicht wirklich seine sind, oder die des Geistes, die er durch Gebet und Nachsinnen erworben hat sondern eben die von der WT-Ges. die er wo gelesen hat, so wie wir alle viele Jahre. Wenn Ede die Zeugen analysiert ist er wirklich brilliant, aber wenn er perfekt ihr Lehrenkonstrukt mit eigenen Worten wiedergibt ist es ätzend. Das ist das Problem.
    Zumindest geht es mir so. Ich weiss viele Dinge nicht, aber mich interessiert das was die Wachtturmgesellschaft darüber sagt überhaupt nicht mehr,weil ich mich von dieser absolut betrogen sehe. Deswegen freue ich mich über jeden anderen Denkansatz als diesen. Vielleicht geht es anderen genauso, wenn nicht, dann enschuldigt bitte meine subjektive Sichtweise.

  • Alois
    September 28, 2014

    Lieber BenKenobi

    Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen und ich verstehe auch dass die meisten hier mit der WTO „fertig“ sind. Denn der Herrscher der WTO ist zumindest jetzt der Satan, denn er hat sich bekanntlich in den Tempel Gottes gesetzt. Leider ist es meist so, dass eher das Gegenteil von dem was die WTO lehrt richtig ist.
    Ich selbst empfinde keinen Groll oder Hass gegen die WTO, denn mir war die Lehre der WTO schon immer egal. Schon vor 40 Jahren hatte ich die Ansicht dass die WTO mehr den Geist des Satans hatte als den Geist Jehovas, denn sonst hätten sie damals nicht das Ende in 1975 gelehrt. Jesus wird zu der von Gott bestimmten Zeit die Verantwortlichen zur Verantwortung ziehen und wieder Gerechtigkeit herstellen.

    Ich danke unserem Vater und unserem Herrn Jesus, dass er so viele Brüder und Schwestern aus den Fängen des Widersachers entrissen hat. Jetzt dürfen wir nur nicht den Glauben an unseren Herrn Jesus verlieren.

    Apg. 16
    30. Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muß ich tun, auf daß ich errettet werde?
    31. Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus.

    Liebe Grüße
    Alois

  • BenKenobi
    September 28, 2014

    Nun, das sehe ich auch so. 🙂

  • Edelmuth an Pinehas
    September 28, 2014

    Guten Abend Pinehas

    Du musst dir bei mir um antisemitisches Gedankengut keine Sorge machen, weil ich teilweise selber jüdischer Abstammung bin. Eben das ruft bei mir Zweifel an der Rettung Israels als Gottes Volk hervor, denn welcher Teil von mir würde aufgrund meiner jüdischen Abstammung gerettet werden?

    Dieses Problem besteht erdenweit, denn niemand kann seine jüdische Abstammung nachweisen, auch nicht, dass er oder seine Vorfahren ausschließlich von Abraham abstammen. Es ist daher illusorisch die Rettung an der fleischlichen Abstammung fest zu machen.

    Wir sind uns sicherlich darin einig, dass die Rettung ausschließlich durch Jehova und seinen Sohn Jesus kommt. Diesen Jesus erkennen die Israeliten bis heute nicht als ihren Messias an. Sollten sie ihre Einstellung ändern und sich taufen lassen sind sie mir herzliche willkommen, denn dann sind sie gläubige Christen.

    Deshalb ist eine Rettung Israels durch Christus, den sie als ihren Messias bis heute ablehnen, völlig ausgeschlossen.

    Glaubst du wirklich, dass die Frau eine irdische Person aus Fleisch und Blut ist und die Aussagen der Bibel wörtlich zu verstehen sind?

    (Offenbarung 12:14) . . .Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wildnis an ihre Stätte fliege; . . .

    (Offenbarung 12:15-16) . . .Und die Schlange spie aus ihrem Maul Wasser gleich einem Strom hinter der Frau her, um sie durch den Strom zu ertränken. 16 Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Maul gespieen hatte.

    (1. Mose 3:15) 15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

    » Gerne würde die IS auch gegen Jerusalem vorgehen oder ganz Israel ausrotten also gegen die Frau vorgehen . Doch diese ist von Gott beschirmt, die Erde kommt ihr zu Hilfe , will heißen sie hat eine starke Armee und besitzt die Atombombe. «

    Stimmt, Pinehas. Das heutige Israel setzt sein Vertrauen auf die Waffen Ägyptens, statt auf den Gott ihrer Vorväter. Deshalb werden sie von Gott auch nicht als SEIN Volk gerettet

    Ede

  • Edelmuth an Pinehas
    September 28, 2014

    Guten Abend Pinehas

    Stell dir einmal vor, du hättest recht und Israel wäre die Frau. Müsste dann nicht in der Bibel stehen, das die Frau nicht nur einen Sohn hervorgebracht, sondern diesen auch noch umgebracht hat, indem sie ihn an den Pfahl schlug. Glaubst du wirklich, dass Jehova als ihr ehelicher Besitzer sie beschützt und geliebt hätte, nachdem sie seinen Sohn ermordet hat? Nein, Pinehas, das halte ich für ausgeschlossen. Jehova muss man schon ernst nehmen.

    Ede

  • Elfi
    September 28, 2014

    Hallo Ede!
    Ich dachte, Du weißt, wie man gerettet wird? Durch Reue(Buße) und Bekehrung!
    Nichts anderes sagt doch Sacharja 12:10, dass Israel genau das tun wird, wenn Jesus Christus wiederkommt! Niemandes Errettung geht ohne Jesus Christus ! Darüber sind wir uns doch alle einig!
    Und Apostel Paulus sagt doch deutlich in Römer 11:11,12:“Nun frage ich: Sind sie etwa gestrauchelt, um nie wieder aufzustehen? – Auf keinen Fall! Vielmehr hat ihr Fehltritt den anderen Völkern Rettung gebracht, um die Juden wiederum eifersüchtig zu machen.
    Wenn nun schon die Welt durch ihren Fehltritt reich gemacht wurde
    und ihr Verlust für die anderen Völker ein Gewinn brachte,
    WAS WIRD DANN ERST; WENN ISRAEL IN VOLLER ZAHL UMKEHRT?“

    LG. Elfi

  • Edelmuth an Elfi
    September 28, 2014

    Richtig, Elfi.

    Ohne Anerkennung Jesu als den Messias gibt es keine Rettung.

    Die Menschen jüdischen Glaubens lehnen Jesus immer noch als ihren Messias ab, ebenso das gesamte Neue Testament mit dem neuen Bund und der Rettung zu himmlischem Leben. Würden diese Juden Jesus als Messias anerkennen, wären sie Christen und würden sich taufen lassen.

    Es gibt bereits Milliarden Christen, die Jesus als ihren Messias anerkennen. Warum sollte Jesus seine treuen Diener unberücksichtigt lassen und den Juden, die ihn als Messias verwerfen, den Vorzug geben, um sie als Gottes Volk wieder herzustellen?

    Ede

  • PINEHAS an Ede
    September 28, 2014

    Ede ich glaube wir haben solch ein unterschiedliches Verständnis von der Bibel wie es unterschiedlicher nicht geht.

    Du fragst Elfi „Warum sollte Jesus seine treuen Diener unberücksichtigt lassen und den Juden, die ihn als Messias verwerfen, den Vorzug geben, um sie als Gottes Volk wieder herzustellen?“

    Elfi und kein anderer hier hat jemals so etwas gesagt, geschrieben, gemeint oder gedacht.

    Hast du noch niemals etwas von der Entrückung der Gemeinde in der Bibel gelesen ? Diese werden vor dem wiederkommen Jesu in den Himmel entrückt. Ja jeder der Christus vom Herzen angenommen hat und glaubt wird entrückt. Sie werden also keinesfalls unberücksichtigt gelassen.

    Wenn Jesus kommt sind also noch die Nationen und die Juden auf der Erde. Die Juden werden dann hier auf der Erde wieder hergestellt so wie es prophetisch beschrieben wird.

    Ich glaube dein Problem ist, dass du im Grunde genommen SEHR WENIG AUS DER BIBEL GLAUBST.

    Dies kommt vom jahrelangen uminterpretieren was im Grunde genommen nichts anderes bedeutet als Worte von der Schrift wegzulassen oder hinzuzufügen.

  • PINEHAS
    September 28, 2014

    Ach lieber Ede , womit soll ich anfangen ? Und was soll eine weitere Diskussion bringen ? Da du schon jahrelang darüber mit Gerd diskutierst, hast du schon alle Bibelstellen mehrfach durchgekaut . Und so kann man zu dem Schluss kommen, dass du es nicht glauben willst. Ob ich nun Sacharja 12:6,8 oder 13:1 anführe oder Luk 21: 24 oder sonnst eine Bibelstelle die von anderen Schreibern genannt wurden, wer es nicht erkennen will, dann kann man da nichts machen.

    Ja für die meisten Juden muss der Herr Jesus erst sichtbar wiederkommen wie es in Sacharja vorausgesagt wurde um es zu erkennen und den Herrn anzunehmen, da sind wir uns natürlich einig. Keiner hat je etwas anderes behauptet. Es geht nur über die Annahme des Christus, ob Heide oder Jude.

    Der Prophet Sacharja sagt in 13:1 sagt voraus “ An jenem Tag wird für das Haus David und für die Einwohner von Jerusalem ein Quell eröffnet sein gegen Sünde und Unreinheit“

    Auch du und diejenigen die deine These glauben, werden es dann erkennen müssen, das sich alles um das buchstäbliche Israel dreht und nicht um irgendein Geistiges.

    Satan hat immer versucht, die Israeliten auszurotten, in biblischen Zeiten bis heute. Warum ?
    Hätte er es in biblischen Zeiten geschafft sie auszurotten hätte Jesus nicht wie vorausgesagt aus der Linie Davids geboren werden können. Würde er es heute schaffen Israel auszurotten , könnte Jesus nicht , wie vorausgesagt, in Jerusalem wiederkommen Sach 14:4.

    Aber er wird es nicht schaffen , da hilft auch kein Uminterpretieren auf ein geistiges Israel.

    Die Feindschaft Satans mit der Frau wird weitergehen. Sein Same wird weiter gegen den ihren kämpfen.
    Wer ist eigentlich der Same Satans ? Alle Menschen ? Nein, es hat sich erwiesen, dass in erster Linie der Islam dieser Same ist.
    Hat Mohammet einmal geäußert “ Der jüngste Tag wird nicht eintreffen, bevor die Muslime nicht gegen die Juden kämpfen und sie töten werden“
    So werden die Muslime auch im Koran direkt aufgefordert: „Nehmt auch nicht die Juden und Christen als Freunde……erschlagt die Götzendiener wo ihr sie findet , belagert ihnen in jeden Hinterhalt auf“ Sure 5,51 ; 9,5.
    Dies ist nichts anderes als diese Feindschaft aus 1Mo 3:15.
    Und dies ist auch nichts anderes als das was wir momentan im nahen Osten mit eigenen Augen sehen können. Die IS sind diejenigen die die Aufforderung des Korans umsetzen.

    Ach ja, noch etwas zu deiner Äußerung dass das heutige Israel sein Vertrauen auf die Waffen setzt als auf Gott. Du kannst ja mit Unterstellungen argumentieren wie du willst. Fakt ist das sie auch in biblischen Zeiten, auch wenn Gott für sie kämpfte, sie dies bekanntlich mit Waffen taten. Oder etwa nicht ? Meinst du nur weil JHWH mit ihnen war, dass sie nur mit dem Finger auf ihre Feinde zeigen brauchten damit sie tot umfallen ? Wozu haben sie denn damals eine Armee gehabt? Oh lieber Feind fall jetzt mal bitte tot um, denn Gott ist mit mir. Nein, sie mussten selber kämpfen.

    Und so ist es auch in unserer Zeit. Am 14 Mai 1948 wurde der Israelische Staat ausgerufen, augenblicklich wurden sie daraufhin von 6 Arabischen Ländern angegriffen. Obwohl diese der Israelischen Armee um ein vielfaches überlegen waren, hat Israel sie besiegt. Und so war es auch mit allen anderen nachfolgenden Kriegen Israels in der Neuzeit. Immer hat Israel gewonnen und dies obwohl dieser Landstrich eigentlich gar nicht zu verteidigen ist. Fachleute hat dies immer wieder in erstaunen versetzt.

    Und in Wirklichkeit ist dies die neuzeitliche Erfüllung von Sacharja 12:6 , 8 „An jenem Tag will ich die Fürsten Judas wie einen glühenden Ofen zwischen Holsstößen machen……….
    und sie werden zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren…….
    An jenem Tag wird der HERR die Einwohner von Jerusalem beschirmen……..“

    Ede ihr könnt diese Worte umdeuten wie ihr wollt. Satan hat es nicht geschafft dieses Volk auszurotten und er wird es nicht schaffen. Da hilft kein buchstäbliches töten der Israeliten und da hilft auch kein geistiges töten der Israeliten.
    So steht es geschrieben und so wird es sich auch erfüllen. Jeder noch so kleine Buchstabe.

    Einen schönen Abend noch wünscht allen PINEHAS

  • Edelmuth an Pinehas
    September 28, 2014

    Hallo Pinehas

    Wenden wir uns des von dir hervorgehobene Sacharja 14 zu:

    (Sacharja 14:1-2) 14 „Siehe! Es kommt ein Tag, der Jehova gehört, und die Beute von dir wird gewiß in deiner Mitte verteilt werden. 2 Und ich werde bestimmt alle Nationen gegen Jerusalem zum Krieg versammeln; und die Stadt wird tatsächlich eingenommen und die Häuser werden geplündert werden, und die Frauen, sie werden vergewaltigt werden. Und die Hälfte der Stadt soll ins Exil ausziehen; was aber die Übriggebliebenen des Volkes betrifft, sie werden nicht aus der Stadt weggetilgt werden.

    Bis zur Zerstörung des alten Israels stand ein buchstäblicher Thron Jehovas, den sein gesalbter König David einnahm, in Jerusalem. Im Jahre 33 u.Z. verzichtete das irdische Jerusalem auf sein Recht, den Thron Jehovas durch einen gesalbten Erben neu zu besetzen, und lies Jesus, den Christus, am Pfahl zu Tode bringen.

    Würde nun die göttliche Verheißung eines ewigen Königtums in der königlichen Linie Davids, die er dem Abraham gab, wegen dieses gewaltsamen Todes des geistgesalbten, bleibenden Erben Davids unerfüllt bleiben?

    Auf keinen Fall! Am dritten Tag auferweckte der allmächtige Jehova seinen Sohn Jesu zu unsterblichem geistigen Leben, sitzend zu seiner Rechten auf dem Thron Davids in den Himmeln. Durch sein Opfer, sein Verzicht auf sein Recht auf menschliches Leben, indem er sein Blut für uns vergoss, ist Jesus ein für alle mal als Gerechter für Ungerechte gestorben.

    (1. Petrus 3:18) 18 Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.. . .

    Eine Wiederkehr Christi als Mensch ist unmöglich. Anderenfalls wäre er nicht ein für alle mal (als Gerechter) gestorben und hätte auch sein Blut nicht für uns vergossen, denn er hätte es wiederbekommen.

    (Sacharja 14:3-5) 3 Und Jehova wird gewiß ausziehen und gegen jene Nationen Krieg führen wie am Tag seiner Kriegführung, am Tag des Kampfes. 4 Und seine Füße werden tatsächlich an jenem Tag auf dem Berg der Olivenbäume stehen, der vor Jerusalem, im Osten, ist; und der Berg der Olivenbäume soll sich in seiner Mitte spalten, vom Sonnenaufgang her und gegen Westen. Dort wird ein sehr großes Tal sein; und die Hälfte des Berges wird tatsächlich nach Norden bewegt werden und die Hälfte davon nach Süden. 5 Und ihr werdet gewiß zum Tal meiner Berge fliehen; denn das Tal der Berge wird bis nach Azel hin reichen. Und ihr werdet fliehen müssen, so wie ihr wegen des [Erd]bebens in den Tagen Usijas, des Königs von Juda, geflohen seid. Und Jehova, mein Gott, wird bestimmt kommen [und] alle Heiligen mit ihm.

    Du wirst doch niemandem erzählen wollen, dass Jehova als Geistperson buchstäblich seine Füße auf den „Berg der Olivenbäume“ vor Jerusalem stellen wird, denn dort steht besagter Berg nicht. Auch ist nicht anzunehmen, dass sich dieser nichtvorhandene Berg in beschriebener Form spalten wird, damit wir wie in den Tagen Usijas in das Tal dieser Berge fliehen können. Die Tage Usijas sind längst vorbei. Und wer an die buchstäbliche Erfüllung im Zusammenhang mit dem buchstäblichen Jerusalem glaubt und Sach. 14:2 kennt und in Jerusalem wohnt, muss doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn er nicht schon vorher seine Sachen packt und türmt.

    Ede

  • Edelmuth an Pinehas
    September 28, 2014

    Guten Abend Pinehas

    Deinem Rat zufolge habe ich mir Sacharja angesehen und bin zu folgender Erkenntnis gekommen. Sacharja hat sich in großen Teilen bereits erfüllt.

    (Sacharja 12:10) . . .Und ich will über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gunst und flehentlicher Bitten ausgießen, und sie werden gewiß auf DEN schauen, den sie durchstochen haben, und sie werden sicherlich um IHN klagen wie bei der Klage um einen einzigen [Sohn]; und es wird bittere Wehklage um ihn geben, wie wenn es bittere Wehklage um den erstgeborenen [Sohn] gibt.

    Die treuen Apostel und andere Jünger Christi werden damals im irdischen Jerusalem wegen des Todes des ‘einziggezeugten Sohnes’ Gottes bewegte Klagen ausgestoßen haben. Es ist nicht zu erwarten, dass Jesus die, die ihn durchstochen haben und bereits seit über 1900 Jahren tot sind, zum Leben auferwecken wird, damit sie über den, den sie als Messias nicht anerkennen, Wehklage halten können.

    Sacharja hat genau vorhergesagt, daß Jesus als König, „demütig und auf einem Esel reitend“, in Jerusalem einziehen würde und für „dreißig Silberstücke“ verraten würde, daß seine Jünger zu jener Zeit zerstreut würden und ein Soldat ihn am Pfahl mit einem Speer durchstechen würde (Sach. 9:9; 11:12; 13:7; 12:10). Die Prophezeiung spricht auch von einem, dessen Name „Sproß“ ist und der den Tempel Jehovas bauen wird. Vergleicht man damit Jesaja 11:1-10; Jeremia 23:5 und Lukas 1:32, 33, so erkennt man, daß es sich bei dem Sproß um Jesus Christus handelt, der „für immer als König über das Haus Jakob regieren“ wird. Sacharja beschreibt den „Sproß“ als einen „Priester auf seinem Thron“. Das stimmt mit den Worten des Apostels Paulus überein: „Jesus . . . [ist] für immer Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks geworden“ sowie: „Er hat sich zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln gesetzt“ (Sach. 6:12, 13; Heb. 6:20; 8:1). Somit weist die Prophezeiung auf den „Sproß“, den Hohenpriester und König, hin, der sich zur Rechten Gottes, der in den Himmeln ist, gesetzt hat, während sie gleichzeitig Jehova als den souveränen Herrscher über alles verkündet: „Und Jehova wird König werden über die ganze Erde. An jenem Tag wird sich Jehova als e i n e r erweisen und sein Name als e i n e r“ (Sach. 14:9).

    Prophezeiung: Sach. 9:3, 4

    „Tyrus ging daran, sich einen Wall zu bauen und Silber aufzuhäufen wie Staub und Gold gleich dem Schlamm der Straßen. Siehe! Jehova selbst wird es enteignen, und ins Meer wird er gewißlich seine Streitmacht niederschlagen; und im Feuer wird es selbst verzehrt werden.“ (Die Niederschrift der Prophezeiung Sacharjas wurde 519 v. u. Z. beendet.)

    Erfüllung:

    Die Inselstadt Tyrus wurde im wesentlichen 332 v. u. Z. von Alexander dem Großen zerstört. Alexander verwendete die Trümmer der Festlandstadt, um eine Landbrücke zur Insel zu bauen. „Die mazedonischen Heere erstürmten die Mauern, und nach einer siebenmonatigen Belagerung wurde Tyrus ein Opfer der Flammen und ein Schauplatz von Massakern

    Zahlreiche andere Prophezeiungen des Buches Sacharja finden ihre Erfüllung in Christus Jesus: sein Einzug in Jerusalem als König, „demütig und auf einem Esel reitend“ (Sach 9:9; Mat 21:5; Joh 12:15), daß er für „dreißig Silberstücke“ verraten wurde (Sach 11:12, 13; Mat 26:15; 27:9), daß danach seine Jünger zerstreut wurden (Sach 13:7; Mat 26:31; Mar 14:27), daß Jesus am Stamm mit einem Speer durchstochen wurde (Sach 12:10; Joh 19:34, 37) und seine Rolle als König-Priester (Sach 6:12, 13; Heb 6:20; 8:1; 10:21). Als Erfüllung seiner Prophezeiungen brachte er später einen Überrest seines reumütigen Volkes nach Zion oder Jerusalem zurück (Jes 35:10; 51:3; 52:1-8; Jer 50:4, 5, 28; 51:10, 24, 35). Deshalb war es möglich, daß Jesus Christus auf einem Eselsfüllen in Jerusalem einreiten und sich Zion als König anbieten konnte, wodurch sich die Prophezeiung Sacharjas erfüllte (Sach 9:9; Mat 21:5; Joh 12:15).

    Sacharja eignet sich nicht, um die Wiederherstellung Israels als Gottes Volk glaubhaft zu begründen.

    Ede

  • PINEHAS an Edelmuth
    September 28, 2014

    Ede ich kann dir und jedem dem das Thema interessiert immer wieder nur den Film auf You Tube : ISRAEL , ISLAM UND HARMAGEDON empfehlen .
    Ich will das dort gesagte nicht überbewerten, aber in dieser Doku werden einem Sachverhalte über das neuzeitliche Israel aufgezeigt wie es besser nicht geht.

    Schaut mal rein.

    Ach ja Ede eines wollte ich von dir gern noch wissen. Du hast geschrieben, dass die Frau aus Off 12:14 eine aus treuen Engeln im Himmel bestehende Organisation ist.

    Inwiefern wurden denn die Engel für drei und ein halb Zeiten in die Wüste geschickt ?
    Warum bekamen sie Flügel , Engel haben doch schon Flügel ?
    Warum in die Wüste um vom Angesicht der Schlange bewahrt zu werden, da doch die Schlange gerade aus dem Himmel geworfen wurde?
    Wenn du das richtig gedeutet hast das diese Frau die treuen himmlischen Engel sind, dann brauchte sie doch gerade nun keine Angst mehr vor der Schlange haben. Die Schlange war doch nun weg ?

    PINEHAS

  • Edelmuth an Pinehas
    September 28, 2014

    Guten Abend Pinehas

    Wenn Israel als das Volk Gottes wieder hergestellt werden würde, dann auf Grundlage des alten mosaischen Bundes. Dann wäre Jesus ein Gotteslästerer, den die Israeliten zu Recht an den Pfahl geschlagen haben. Jesus hätte dann auch nie das Loskaufsopfer erbracht und das NT wäre in ihren Augen eine Lästerschrift, die vernichtet gehört. Schließlich warten sie immer noch auf ihren Messias. Auf welcher Grundlage würde sie dann jemals die Vergebung ihrer Sünden erlangen?

    Ob sie das, was sie vorgeben zu sein, wirklich ernst meinen, erkennt man an ihrem Vertrauen in den Gott ihrer Vorväter und der Einhaltung SEINER Gebote. Statt sich auf Jehova zu stützen, stützen sie sich auf ihre Waffen. Sie haben weder einen Hohepriester noch einen Tempel und halten sich auch nicht an den mosaischen Bund und seine Gesetze.

    Ob der Vater die Israeliten vom christlichen Standpunkt, der eine Anerkennung Jesu erfordert, oder vom jüdischen Standpunkt, der die Einhaltung des mosaischen Gesetzes erfordert, sieht, das fehlende Vertrauen der Israeliten in den Vater belegt IHM, dass sie IHN nicht ernst nehmen, sondern SEINE Lehren für ihre selbstsüchtigen Zwecke missbrauchen wollen.

    Was sollte den Vater veranlassen Israel als das Volk Gottes wieder herzustellen?

    Ede

  • PINEHAS an Ede
    September 28, 2014

    Lieber Ede,

    diese deine Fragen werden weitgehend in dem von mir vorgeschlagenen Film beantwortet. Bitte schau ihn dir an denn besser kann ich die Fragen nicht beantworten.

    Das du auf meine drei Fragen nicht eingegangen bist, daraus entnehme ich, dass dir keine logische Erklärung einfällt. Wäre auch ein Wunder, wenn du diese Fragen beantworten könntest.
    Falsche Ansichten logisch zu erklären ist eigentlich auch gar nicht möglich.

    LG PINEHAS

  • Alois
    September 28, 2014

    Hallo Pinehas

    Du hast geschrieben, Zitat:
    Ach ja, noch etwas zu deiner Äußerung dass das heutige Israel sein Vertrauen auf die Waffen setzt als auf Gott. Du kannst ja mit Unterstellungen argumentieren wie du willst. Fakt ist das sie auch in biblischen Zeiten, auch wenn Gott für sie kämpfte, sie dies bekanntlich mit Waffen taten. Oder etwa nicht ? Meinst du nur weil JHWH mit ihnen war, dass sie nur mit dem Finger auf ihre Feinde zeigen brauchten damit sie tot umfallen ? Wozu haben sie denn damals eine Armee gehabt? Oh lieber Feind fall jetzt mal bitte tot um, denn Gott ist mit mir. Nein, sie mussten selber kämpfen.

    Da muss ich Dir teilweise widersprechen. Es war immer eine Mischung zwischen eigenen Waffen und der Hilfe Jehovas. Je mehr sich die damaligen Herrscher auf die eigene Stärke verlassen haben, desto eher haben sie eine Schlacht verloren und umgekehrt.

    Lese mal die Geschichte des Hiskia in 2. Kön. 18-19, dieser König und auch das kleine Häuflein Volk hat überhaupt nicht gekämpft und trotzdem haben sie gesiegt. Auszug aus 2.Kön. 19

    32. Darum, so spricht Jehova von dem König von Assyrien: Er soll nicht in diese Stadt kommen, und er soll keinen Pfeil darein schießen und keinen Schild ihr zukehren und keinen Wall gegen sie aufschütten.
    33. Auf dem Wege, auf welchem er gekommen ist, soll er zurückkehren, und soll in diese Stadt nicht kommen, spricht Jehova.
    34. Und ich will diese Stadt beschirmen, um sie zu retten, um meinet-und um Davids, meines Knechtes, willen.
    35. Und es geschah in selbiger Nacht, da ging ein Engel Jehovas aus und schlug in dem Lager der Assyrer hundertfünfundachtzigtausend Mann. Und als man des Morgens früh aufstand, siehe, da waren sie allesamt Leichname.

    Das was Du so lustig findest, nämlich Dein Zitat: Oh lieber Feind fall jetzt mal bitte tot um, denn Gott ist mit mir.

    Genau das ist immer dann passiert wenn der Glaube richtig stark war. Oder hast Du je davon gelesen dass Moses mit irgend welchen Waffen gegen den Pharao gekämpft hat?

    LG
    Alois

  • PINEHAS an Alois
    September 28, 2014

    Hallo Alois ,

    ja da hast du recht, nur die meisten Schlachten mussten sie selber führen. Musste nicht mal jemand ein Stock hochhalten und die anderen solange kämpfen? Solange der Stab oben gehalten wurde haben die Israeliten gewonnen , als er runter genommen wurde hatten sie sehr viele Verluste zu beklagen.
    Ich finde es übrigens sehr schade, dass sich offensichtlich nicht viele einmal den Film angeschaut haben. Erklärt er doch einiges.

    Ich wollte auch noch auf deine Äußerung eingehen, dass ich hier angeblich allen den Heiligen Geist abspreche.

    Und auf deine Frage:

    „Für wie dumm hältst Du uns eigentlich, dass wir nicht in der Lage sind zu unterscheiden was biblisch fundiert ist und was nicht?“

    Also ich möchte hier niemanden irgend etwas absprechen, da ich dies gar nicht beurteilen kann ob jemand den heiligen Geist hat oder nicht.
    Auch hat der Besitz oder Nichtbesitz des heiligen Geistes nichts mit einer bestimmten Erkenntnis zu tun.
    Du beschwerst dich aufgrund meiner Aussage : Schreiber wie du sind dafür verantwortlich, das auf BI keine so richtige Erleuchtung aufkommen will
    Der Umkehrschluss deiner Aussage ist ja nun , das sich hier alle vom heiligen Geist leiten lassen. Oder ?
    O.k. machen wir es doch mal an einem Beispiel fest inwiefern ihr euch vom heiligen Geist leiten lasst und euer biblisch fundiertes Wissen ANWENDET.

    Die Bibel sagt eindeutig und unmissverständlich in Apg 4:12

    „Und es ist in keinem andern das Heil; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir sollen gerettet werden!“

    Diese Worte, die durch den heiligen Geist übermittelt wurden sagen aus, dass es für uns Menschen nur einen Namen gibt durch den wir gerettet werden können.

    Nicht drei nicht zwei, sondern EIN Name.

    Wie du aus dem Kontext, Vers 10 und 11 herauslesen kannst handelt es sich hierbei um den Namen Jesus Christus.

    Wie ich aus deinen letzten Kommentaren herauslesen kann gebrauchst aber auch du immer noch zwei Namen.

    Auch dieses Thema wurde hier schon mehrfach behandelt, doch immer wieder kehrt man zur Sklaven-Ansicht zurück. Darum sprach ich davon, dass hier im Forum noch keine große Erleuchtung stattgefunden hat. Es sind einfach noch zu viele alte, falsche Lehren an die man festhalten will.

    Jeder hier im Forum müsste doch inzwischen wissen, dass es diesen zweiten Namen im Urtext nicht gibt. Menschen haben sich diesen Namen ausgedacht. Nicht nur das du ein zweiten Namen gebrauchst, nein du setzt ihn sogar über den Namen Jesu.

    Also lässt du dich diesbezüglich wirklich vom Heiligen Geist leiten, oder glaubst du das was du einst von Menschen gelernt hast ?

    Sich vom heiligen Geist in dieser Sache leiten zu lassen bedeutet für mich, endlich zu erkennen, dass JHWH Jesus Christus selbst ist. Gott selbst ist zur Erde gekommen ohne dabei sein himmlisches größeres Wesen aufzugeben. So wie wenn Wasser zu Eis wird man auch nicht sagen kann : es gibt nun kein flüssiges Wasser mehr, so ist Gott zur Erde gekommen ohne dabei sein Wesen, sein größeres Wesen im Himmel aufzugeben.

    Jesaja 9:5 sagt sehr fundiert, dass Jesus Ewig-Vater genannt wird. Logisch er ist ja schließlich auch JHWH.

    Denk mal darüber nach, und beurteile für dich selbst, wie sehr du dich vom Heiligen Geist schon leiten lässt.

    LG PINEHAS

  • Cheyenne
    September 28, 2014

    Liebe Diener Jehovas und Jesu!

    Diesen Kommentar habe ich bereits auf der Hauptseite geschrieben, aber wie ich sehe passt er auch hier hin.

    Wir haben wieder einmal unser altbekanntes Thema, das seit mehr als 3 Jahren immer wieder hochkommt: ist dieses politische Gebilde in Nahost nun vom Schöpfer gegründet und die biblische Erfüllung oder doch nicht?

    Mit Methoden des Gruppenzwangs besteht der Mainstream hier in wechselnder Besetzung darauf, dass man eine rein politische Gründung als göttliche Erfüllung anzuerkennen hat. Wieder wurden diejenigen, die sich immer noch weigern, diese evangelikalen und nationalisraelischen Vorstellungen anzunehmen, mit übelsten Beschuldigungen überhäuft. Eine kleine Auswahl davon möchte ich wiederholen:

    —Schreiber wie du sind dafür verantwortlich, das auf BI keine so richtige Erleuchtung aufkommen will. Solange der billige Einheitsbrei einer Juden feindlichen Sekte wiedergekäut wird , wird man zusammenhänge der Bibel nicht richtig verstehen.
    —Warum heißt diese Seite eigentlich BRUDERINFO, wo es hier doch gar keine Informationen gibt, sondern nur Spekulationen. Außerdem kommt man sich hier vor wie in der Versammlung der ZJ: die gleiche Gehirnwäsche, jeder soll das glauben, was die beiden hauptbestimmenden Meinungsmacher zu glauben scheinen.
    —Personen die das Wort Gottes verbiegen wo immer es ihnen passt haben hier auf einmal genaue Erkenntnis.
    —wenn man sich nicht verführen lässt auf die vielen Rattenfänger in dieser Welt zu hören.
    —Und wenn ein geretteter in dem alten Müll herumsticht wird er dreckig und der Müllgestang benebeld sein Gehirn.
    —Ich persönlich kann den Ausführungen von Pinechas viel mehr abgewinnen weil ich weiss, dass diese nicht manipulativ und unaufrichtig sind.
    —Es betrübt mich zu tiefst, festzustellen, dass auch Du zu den Menschen gehörst, auf die 2. Korinther 4:3,4 zutrifft. (3.Wenn aber auch unser Evangelium verdeckt ist, so ist es in denen verdeckt, die verloren gehen, 4.in welchen der Gott dieser Welt den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, welcher das Bild Gottes ist.)

    Zu diesen Diffamierungen gegen unseren wenigen, die sich immer noch nicht dem Mainstream beugen, fällt mir automatisch Galater 4 ein:
    28.Ihr aber, Brüder seid, gleichwie Isaak, Kinder der Verheißung. 29.Aber so wie damals der nach dem Fleische Geborene den nach dem Geiste Geborenen verfolgte, also auch jetzt. 30.Aber was sagt die Schrift? „Stoße hinaus die Magd und ihren Sohn, denn der Sohn der Magd soll nicht erben mit dem Sohne der Freien.“ 31.Also, Brüder, sind wir nicht Kinder der Magd, sondern der Freien.
    6:15.Denn weder Beschneidung noch Vorhaut ist etwas, sondern eine neue Schöpfung. 16.Und so viele nach dieser Richtschnur wandeln werden- Friede über sie und Barmherzigkeit, und über den Israel Gottes!

    Zu seiner Zeit wird Jesus auch die heutige Magd Hagar für alle sichtbar hinaus stoßen. Wohl dem, der sich zu Jesus Christus als einzigen Retter bekennt und nicht zu dem seit Jesu Opfertod abgeschafften alten Bund Israels.
    Genauso, wie es uns die LK seit Jahrzehnten vormacht, so werden auch hier die Texte aus der Bibel ignoriert, die der gewünschten These widersprechen. Bestes Beispiel, Galater 3.

    http://www.bruderinfo.de/?p=1902&cpage=1#comment-138077

    Andere Texte wurden so zurechtgebogen, dass der Eindruck entsteht, dass Jehova das buchstäblichen Israel wieder vollständig annimmt. Dass mit dem Israel Gottes ein Volk im Glauben an Abrahams Verheißung gemeint ist, wird konsequent abgelehnt.

    Man will nicht wahrhaben, dass die Verheißung, die Jehova dem Abraham gegeben hatte, alleine nur durch Jesus Erfüllung findet. Dass es nur diesen EINEN Segen gibt, aber keinen Segen für die heutigen Anhänger des alten fleischlichen Bundes, die zwar noch auf einen Messias warten, aber NICHT den, der vor fast 2000 Jahren sein Leben dahingegeben hat.

    Röm.9:6.Nicht aber als ob das Wort Gottes hinfällig geworden wäre; denn nicht alle, die aus Israel sind, diese sind Israel, 7.auch nicht, weil sie Abrahams Same sind, sind alle Kinder, sondern „in Isaak wird dir ein Same genannt werden“. 8.Das ist: Nicht die Kinder des Fleisches, diese sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet.

    Röm.2:28,29 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

    Apg.3:22.Moses hat schon gesagt: „Einen Propheten wird euch der Herr, euer Gott, aus euren Brüdern erwecken, gleich mir; auf ihn sollt ihr hören in allem, was irgend er zu euch reden wird. 23.Es wird aber geschehen, jede Seele, die irgend auf jenen Propheten nicht hören wird, soll aus dem Volke ausgerottet werden.“

    Es wird hier aber immer wieder eine Lehre dogmatisiert, die nach meiner Einschätzung in den nächsten Jahren allgemein angenommen werden wird. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass der Satan bis zum letzten Tag seiner Macht die gesamte Menschheit irreführt und alles daran setzt, Jesus und sein wahres Königreich beiseite zu schieben. Er ist bereits in seiner Hinterlist darangegangen und hat mit Waffengewalt einen Staat gründen lassen, in dem er alles was die Propheten und Jesus über das Israel im Glauben vorhergesagt haben, in Nahost buchstäblich erfüllen lässt. Alle, die nicht auf dieses Reich hereinfallen werden massiv darüber „belehrt“, dass nur das die göttliche Erfüllung ist, anstatt geduldig auf die wahre Erfüllung zu warten.

    Es werden viele auf seiner Leimspur hängenbleiben. Damit wird er erfolgreich den Glauben an die alleinige Rettung durch Jesu Opfer verwirren und untergraben. Mit diesem Täuschungsmanöver wird er mehr Menschen zum Abfallen verleiten wie er es durch die Selbsterhöhung der LK und WTG erreicht hat. Es ist nur ein geschickter Schachzug des Widersachers, des Gottes dieses Systems, der immer noch uneingeschränkte Macht über die Welt und ihre Politik hat.

    Jesus sagte zu seinen wahren Nachfolgern, dass sein Königreich kein Teil dieser Welt ist und zu Petrus sagte er: alle die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen

    Es reicht nicht aus, dass wir den breiten Weg der WTG verlassen haben und uns auf den schmalen Pfad begeben haben. Nun öffnet sich wieder ein breiter Weg mit einem andersartigen Evangelium, der Wiedereinsetzung des alten Bundes, der uns von Jesus als alleinigen Retter wegführen soll. Da muss man sich wieder entscheiden: ist alleine Jesus meine Rettung, oder suche ich sie auch im alten mosaischen Bund. Handelt Jehova nur durch Jesus oder auch durch ein angeblich bekehrtes Volk Israel in Nahost. Mit diesem neuen Dogma wird Jesu alleinige Retterrolle wieder ausgehebelt, mit Füßen getreten und sein Loskaufopfer verschmäht. Auch bei BI werden sich die Geister scheiden, ob man sein Heil im von Jehova abgeschafften alten Bund, oder nur im neuen Bund durch Jesus sucht. Nach Mat.7;14 finden nur wenige diesen schmalen Weg. Das würde vor allem dann der Fall sein, wenn in Israel Ruhe und Friede einkehrt und man vielleicht sogar irgend einen Messias formell anerkennt und sie somit “für den Christus gewonnen sind”.

    Jesus Aussage war mehr als deutlich und alle, die den Segen Gottes dem momentan bestehenden Staat Israel zuschustern wollen, stellen ihn somit als Lügner hin.
    Mat.21:43.Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch WEGGENOMMEN und einer Nation gegeben werden, welche dessen Früchte bringen wird.

    Mat.27:50.Jesus aber schrie wiederum mit lauter Stimme und gab den Geist auf. 51.Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriss in zwei Stücke, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen,

    Damit gab auch Jehova ein sichtbares Zeichen dafür, dass nun der Gesetzesbund endgültig und unwiderruflich abgelöst war. Ebenso wurden ab diesem Zeitpunkt alle Opfergaben nicht mehr von ihm angenommen.

    Hebr.10:9.”Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun”. (Er nimmt das Erste weg, auf daß er das Zweite aufrichte.) 10.Durch welchen Willen wir geheiligt sind durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.
    Hebr.8:13 Indem er sagt „einen NEUEN [Bund]“, hat er den FRÜHEREN für veraltet erklärt. Nun ist das, was VERALTET ist und alt wird, dem VERSCHWINDEN nahe.

    Man besteht auch darauf, dass die Frau Jehovas aus 1.Mo.3:15 und Offenbarung dieser von der UNO/ Rockefeller, David Ben Gurion usw. gegründeter Staat sein soll. Da frage ich mich ernsthaft, wie viel Spott man noch auf unseren Schöpfer bringen will.

    Gottes Volk sind nach meiner Einschätzung nicht die WTO-Zeugen, aber auch nicht das momentan bestehende Israel in Nahost. Dieses Volk wird zukünftig noch aus allen Nationen herausgeholt. Gottes Erbteil, das ganze Israel müssten alle Gläubigen von Abel bis Abraham, dann die dem alten Bund angehört haben bis zu Jesus seinem Opfertod, und danach nur, wer sich zum wahren Jesus Christus bekennt und nicht auf die falschen Christusse hereinfällt, sein.

    Nun, ihr seht dass auch ich mich nicht von den nationalisraelischen Strömungen des Mainstreams hier zurechtbiegen lasse, um ein rein politisches Staatsgebilde als Gottes Verheißung und Erfüllung seiner Prophezeiungen zu verehren. An alle, die ebenso entschieden haben und hier oder anderswo deshalb heftig angegriffen werden, sei noch ein aufmunternder Bibeltext erwähnt:

    Mat.5:11.Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jedes böse Wort lügnerisch wider euch reden werden um meinetwillen. 12.Freuet euch und frohlocket, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn also haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.

    L.G. Cheyenne

  • Gerd
    September 28, 2014

    Wie bei einem Karussell kommt bei Ede immer wieder die Hosea 1 Stelle:

    (Hosea 1:6,9-10) 6 Und sie wurde dann abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und ER sprach weiter zu ihm: „NENNE IHREN NAMEN LO-RUHAMA, DENN ICH WERDE DEM HAUSE ISRAEL NICHT WIEDER BARMHERZIGKEIT ERWEISEN, WEIL ICH SIE GANZ BESTIMMT HINWEGNEHMEN WERDE.

    Das habe ich ihm schon bei „Bechhaus“ mehrmals biblisch bewiesen, dass dieser Text ZEITLICH b e g r e n z t war! Ich zitiere von dort wie eine Mitschreiberin ihm das auch biblisch widerlegte, indem sie den Zusammenhang zitierte:

    Hosea 3:
    Zeichenhandlung: Hosea heiratet seine hurerische Frau – ein zweites Mal

    1 Und der HERR sprach zu mir: Geh noch einmal, liebe eine Frau, die sich von einem anderen lieben lässt und Ehebruch treibt, wie der HERR die Söhne Israel liebt, die sich aber anderen Göttern zuwenden und Traubenkuchen lieben. 2 Da kaufte ich sie mir für fünfzehn Silberschekel und einen Homer Gerste und einen Letech Gerste. 3 Und ich sagte zu ihr: Viele Tage sollst du bei mir bleiben, du sollst nicht huren und keinem Mann gehören; und auch ich verhalte mich dir gegenüber so. 4 Denn die Söhne Israel bleiben viele Tage ohne König und ohne Oberste, ohne Schlachtopfer und ohne Gedenkstein und ohne Efod und Terafim. 5 Danach werden die Söhne Israel umkehren und den HERRN, ihren Gott, aufsuchen und David, ihren König. Und sie werden sich bebend zum HERRN wenden und zu seiner Güte am E n d e der T a g e. !!!

    Und hier der schönste Text im ganzen Buch, Warum hat sich Gott so ein widerspenstiges Volk nur ausgesucht? (Diese Frage kam irgendwo von Ede) Hosea 11

    Als Israel jung war, gewann ich es lieb, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. 2 Sooft ich sie rief, gingen sie von meinem Angesicht weg.1 Den Baalim opferten sie, und den Gottesbildern brachten sie Rauchopfer dar. 3 Und ich, ich lehrte Ephraim laufen – ich nahm sie immer wieder auf meine Arme -, aber sie erkannten nicht, dass ich sie heilte. 4 Mit menschlichen Tauen zog ich sie, mit Seilen der Liebe, und ich war ihnen wie solche, die das Joch auf ihren Kinnbacken anheben, und sanft zu ihm gab ich ihm zu essen. 5 Es wird nicht ins Land Ägypten zurückkehren. Aber Assur, der wird sein König sein, denn sie weigern sich umzukehren. 6 Und das Schwert wird kreisen in seinen Städten und seinen Schwätzern ein Ende machen, und es wird fressen wegen ihrer Ratschläge. 7 Aber mein Volk bleibt verstrickt in die Abkehr von mir. Und ruft man es nach oben, bringt man es doch insgesamt nicht dazu, sich zu erheben. 8 Wie sollte ich dich preisgeben, Ephraim, wie sollte ich dich ausliefern, Israel? Wie könnte ich dich preisgeben wie Adma, dich Zebojim gleichmachen? Mein Herz kehrt sich in mir um5, ganz und gar erregt ist all mein Mitleid. 9 Nicht ausführen will ich die Glut meines Zornes, will nicht noch einmal Ephraim vernichten. Denn Gott bin ich und nicht ein Mensch, in deiner Mitte der Heilige; ich will nicht in Zornglut kommen. – 10 Hinter dem HERRN werden sie herziehen; wie ein Löwe wird er brüllen, ja, er wird brüllen, und zitternd werden die Söhne herbeikommen vom Meer. 11 Sie werden zitternd herbeikommen aus Ägypten wie ein Vogel und wie eine Taube aus dem Land Assur. Und ich werde sie in ihren Häusern wohnen lassen, spricht der HERR.

    Und das Ende des Buches:
    Hosea 14:
    Mahnung zur Umkehr – Verheißung des zukünftigen Heils

    2 Kehr um, Israel, bis zum HERRN, deinem Gott! Denn du bist gestürzt durch deine Schuld. 3 Nehmt Worte mit euch und kehrt zum HERRN um! Sagt zu ihm: Vergib alle Schuld und nimm an, was gut ist! Wir wollen die Frucht unserer Lippen als Opfer darbringen. 4 Assur soll uns nicht retten, auf Pferden wollen wir nicht reiten und zum Machwerk unserer Hände nicht mehr sagen: Unser Gott! Denn bei dir findet die Waise Erbarmen. 5 Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, will sie aus freiem Antrieb lieben. Denn mein Zorn hat sich von ihm abgewandt. 6 Ich werde für Israel sein wie der Tau. Blühen soll es wie die Lilie, und seine Wurzeln schlagen wie der Libanon. 7 Seine Triebe sollen sich ausbreiten, und seine Pracht soll sein wie der Ölbaum und sein Geruch wie der des Libanon. 8 Es kehren zurück, die in seinem Schatten wohnen, sie werden wieder Getreide anbauen und blühen wie ein Weinstock, dessen Ruf wie der Wein vom Libanon ist. 9 Ephraim wird sagen: Was soll ich noch mit den Götzen? – Ich, ich habe ihn erhört und auf ihn geblickt. – Ich bin wie ein grüner Wacholder, nur an mir wird Frucht für dich gefunden. 10 Wer ist weise, dass er dies versteht? Wer ist verständig, dass er es erkennt? Denn die Wege des HERRN sind gerade. Die Gerechten werden darauf gehen, die Abtrünnigen aber werden darauf stürzen.
    (Ende der Zitate von „nunusch“)

    Dienstagsgrüße!
    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    September 28, 2014

    Hallo Gerd

    Warum sollte der Heilige Geist bei dir einen Umweg genommen haben? Um dich nicht treffen zu müssen? Du weist doch genau, wie Römer 11:1 gemeint ist, nämlich dass die Juden im Fleische nicht vollständig verworfen wurden, sonst hätten die Jünger Jesu sowie gesamte Überrest nicht errettet werden können, denn sie waren alle Juden.

    (Römer 11:28) 28 Allerdings sind sie hinsichtlich der guten Botschaft Feinde um euretwillen, doch hinsichtlich [Gottes] Auserwählung sind sie Geliebte um ihrer Vorväter willen. . .

    » Allerdings sind sie hinsichtlich der guten Botschaft Feinde… «

    Es bestehet sicherlich Einvernehmen darüber, dass die alten Israeliten „hinsichtlich der Guten Botschaft(Evangelium) Feinde“ waren, denn sie haben sie (die gute Botschaft) nicht angenommen. Im Gegenteil, sie haben Jesus, den Sohn Gottes, der sie verkündete, deshalb getötet.

    » …um euretwillen… «

    Wer hat davon profitiert? Natürlich die Nationen, also alle anderen Menschen außerhalb Israels, denn sie konnten nun, obwohl sie nicht von Israel abstammten, durch Jesus Opfertod und ihrem Glauben in die Gunst Gottes gelangen und gerettet werden.

    Bedeut das, dass Jehova Israel nun vollständig verworfen hat? Nein!

    (Römer 11:1-2) 11 Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein Volk verworfen? Das geschehe nie! Denn auch ich bin ein Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Benjamin. 2 Gott hat sein Volk nicht verworfen, das er zuerst anerkannt hat. .

    Warum hat Jehova Israel nicht vollständig verworfen?

    Ihre Vorväter töteten nicht nur die Propheten Jehovas, sondern vor ihrer Zerstreuung töteten sie auch Jesus, Gottes Sohn, und verfolgten die Christen(Gottes Söhne, Jesu Brüder). Hier kommt eindeutig wieder Jehovas liebende Güte zum Ausdruck, der die Israeliten nicht pauschal verurteilt, sondern differenziert und jeden Menschen einzeln nach seinem Herz beurteilt.

    Ede

  • Edelmuth an Gerd
    September 28, 2014

    Hallo Gerd

    Die Gründung der Republik Israel war keineswegs der Ausdruck eines friedlichen Bestrebens, das in vollem Vertrauen auf den Gott des alten Israel in Gang gesetzt wurde. Folglich kann sie nicht als eine Erfüllung der Prophezeiungen der Hebräischen Schriften gedeutet werden; ebenso wenig ist sie ein Beweis für ein baldiges Kommen des jüdischen Messias.

    Die Glieder der Internationalen Bibelforscher-Vereinigung dachten bis zum Jahre 1929, daß die natürlichen Juden immer noch Gottes auserwähltes Volk seien, daß sie noch als Ungläubige wieder nach Palästina versammelt würden, daß sie dort zu Jesus Christus als dem verheißenen Samen Abrahams bekehrt und dann die führende Nation der Erde zum Segen der ganzen Menschheit würden.

    Im Jahre 1932 dagegen erkannte man, daß man die biblischen Prophezeiungen einschließlich der Worte aus Römer 11:26 über die Rettung von „ganz Israel“ falsch verstanden hatte. (Siehe Kapitel VIII des Buches Thy Kingdom Come, herausgegeben im Jahre 1891 von der Watch Tower Bible & Tract Society.)

    Jehovas Zeugen – Verkündiger des Königreiches Gottes. Kap. 10 S. 141-142

    In genauer Erkenntnis der Wahrheit wachsen

    Würde Gott die Juden nach Palästina zurückführen?

    Die Bibelforscher kannten die vielen Wiederherstellungsprophezeiungen, die Gottes Propheten dem alten Israel übermittelt hatten, sehr gut (Jer. 30:18; 31:8-10; Am. 9:14, 15; Röm. 11:25, 26). Bis 1932 dachten sie, sie bezögen sich speziell auf die natürlichen Juden. Daher glaubten sie, Gott werde Israel wieder Gunst erweisen, indem er die Juden allmählich nach Palästina zurückführen, ihnen die Augen für die Wahrheit über Jesus als Loskäufer und messianischen König öffnen und durch sie alle Nationen segnen werde. In diesem Bewußtsein sprach Bruder Russell zu großen jüdischen Zuhörerschaften in New York und auch in Europa über das Thema „Zionismus in der Prophezeiung“, und 1925 schrieb Bruder Rutherford das Buch Trost für die Juden.

    Mit der Zeit wurde jedoch offensichtlich, daß sich durch Geschehnisse in Palästina in Verbindung mit den Juden die großartigen Wiederherstellungsprophezeiungen Jehovas nicht erfüllten. Das Jerusalem des ersten Jahrhunderts wurde verwüstet, weil die Juden Gottes Sohn, den Messias, verworfen hatten, der im Namen Jehovas gesandt worden war (Dan. 9:25-27; Mat. 23:38, 39). Es wurde immer augenfälliger, daß sie, als Volk gesehen, ihre Einstellung nicht geändert hatten. Sie bereuten die verkehrte Handlungsweise ihrer Vorväter nicht. Daß einige nach Palästina zurückkehrten, geschah nicht aus Liebe zu Gott oder aus dem Wunsch heraus, daß sein Name durch die Erfüllung seines Wortes verherrlicht werde. Das wurde im zweiten Band des Werkes Rechtfertigung, das 1932 von der Watch Tower Bible and Tract Society herausgegeben wurde, deutlich erklärt. Daß dieser Standpunkt richtig war, bestätigte sich 1949, als der Staat Israel, der damals gerade als Nation und Heimstätte für die Juden gegründet worden war, den Vereinten Nationen beitrat, wodurch er verriet, daß er nicht Jehova, sondern den politischen Nationen der Welt vertraute.

    Kap. 28 S. 630 – Prüfen und Sichten in den eigenen Reihen

    Die Bibelforscher verstanden noch nicht richtig, welche Rolle das natürliche Israel nun in Gottes Vorsatz spielte. Dieser Punkt war erst dann kein Hindernis mehr, als ganz klar wurde, daß die Juden, als Volk gesehen, nicht daran interessiert waren, von Gott gebraucht zu werden, um sein prophetisches Wort zu erfüllen. Des weiteren verstanden die Bibelforscher nicht richtig, wer die „große Volksmenge“ aus Offenbarung 7:9, 10 war. Das klärte sich erst auf, als sich die Prophezeiung erfüllte und die große Volksmenge in Erscheinung trat.

    Ede

  • Gerd
    September 28, 2014

    Lieber Ede,

    kann nur einfach kopieren was ich dir zum Thema schon im Bechhaus-forum schrieb, das spart mir Zeit 😉

    Verfasst am: 20.09.2013, 10:46
    Nochmal,

    der Staat Israel ist nicht „Volk Gottes“, wie auch wir, wenn wir einen christlichen Verein gründen würden, nicht die „Kirche Gottes“ sind.

    Wer die Geschichte der Juden im Sinne der Pogrome geschichtlich verfolgt, wird sehen, dass es immer ein teuflisches Bemühen war, sie auszurotten.
    Dass seit 1948, als Folge des Holocausts, die Judenflüchtlinge, mit Einverständnis der Sowjets und der UNO, sich im Bereich ihrer Vorväter ansiedeln durften, hat die Nachfahren Ismaels sehr erzürnt und Krieg gg die Juden ausgelöst. Das hat sich bis jetzt nicht geändert.

    Die Annahme dass sich z.B. nachfolgendes nicht erst am E n d e der 1000 Jahre erfüllt, mag mein hobby sein, aber es könnte bald so kommen, Jesaja 19:

    22 Und Jehova wird die Ägypter schlagen, schlagen und heilen; und sie werden sich zu Jehova wenden, und er wird sich von ihnen erbitten lassen und sie heilen. 23 An jenem Tage wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jehova dienen. 24 An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der E r d e ; 25 denn Jehova der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!
    _________________
    Liebe Grüße!

    Konnten die Nazis den Unterschied zwischen Juden und Nichtjuden herausfinden, dann soll der Schöpfer der Genen, nicht wissen wer Araber oder Jude ist, wenn doch b e i d e als ihren Urvater den Ibrahim bzw. Abraham haben?

    Schon in der Bergpredigt konnte Jesus zeigen, dass die himmlische Regierung („Himmelreich“ genannt) Sanftmütige segnet, die dann das E r d-reich besitzen werden.
    Wie schon oft gezeigt: es gibt ein unterschiedliches Erwartungsgut! Sollten wir als Ex-ZJ noch mitbekommen haben, dass es künftig nicht n u r himmlisches Leben geben wird.

    Beispiele aus dem

    Neuen Testament:

    Lk 21,24 Jesus sagt: „Jerusalem wird zertreten w e r d e n von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.“

    Es ist Bezug genommen auf die Zerstreuung durch die Römer im Jahre 70, da wurden die abrahamischen Nachkommen aus der Linie des Isaaks gemeint. Danach waren diese (zeitlich beschränkt) „verworfen“ und sind jetzt noch – mitsamt ihrem politischen Staat – in der geistlichen Verstockung. Das war doch alles voraus gesagt, im AT und NT, auch das dies ENDEN wird, warum will das nicht begriffen werden? Die WT-Leute begriffen es bis 1929, danach kam das neue falsche Licht…

    Weiter aus dem NT:

    Apg 1,6-8 Die Jünger fragen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her?“ – Jesus: „Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen u. meine Zeugen sein.“
    (Anm.: Jesus verneint die Frage der Jünger nicht und er sagt auch nicht, dass sie nie wieder ein Reich bekommen würden!)

    Petrus in Apg 3,21 „Den (Jesus) mußte freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.“

    Man kann nur „wiederherstellen“ was es schon einmal gab! Gab es denn zur Zeit Davids und Salomos ein himmlisches Reich? Es waren z.T. paradiesische, aber nur i r d i s c h e Verhältnisse!
    Israel ist doch noch immer unter alle Nationen zerstreut und nicht total gesammelt. Nur Anfänge sind gemacht – ich will nicht alles wiederholen was sich noch nicht erfüllte, wo erfüllte sich z.B. denn Sacharja 12,10 schon, w o? …

    Mittwochsgrüße!
    Gerd

  • Edelmuth an Gerd
    September 28, 2014

    Hallo Gerd

    » Konnten die Nazis den Unterschied zwischen Juden und Nichtjuden herausfinden, dann soll der Schöpfer der Genen, nicht wissen wer Araber oder Jude ist, wenn doch b e i d e als ihren Urvater den Ibrahim bzw. Abraham haben? «

    Selbstverständlich könnte der Schöpfer der Gene wissen wer jüdischer Abstammung ist, doch dieser Schöpfer ließ uns auch wissen, dass es bei IHM keinen Unterscheid zwischen Juden und Nichtjuden gibt.

    (Römer 10:12-13) . . .Denn da ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn da ist derselbe Herr über alle, der reich ist gegenüber allen, die ihn anrufen. 13 Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“.

    (Apostelgeschichte 15:7-9) . . .Männer, Brüder, ihr wißt wohl, daß Gott von frühen Tagen an die Wahl unter euch getroffen hat, daß durch meinen Mund Leute aus den Nationen das Wort der guten Botschaft hören und glauben sollten; 8 und Gott, der das Herz kennt, legte Zeugnis ab, indem er ihnen den heiligen Geist gab, so wie er [ihn] auch uns gegeben hat. 9 Und er hat gar keinen Unterschied zwischen uns und ihnen gemacht, sondern hat ihr Herz durch Glauben gereinigt.

    (Galater 3:28) . . .Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid e i n e r in Gemeinschaft mit Christus Jesus.

    Zur Rettung ist die Anerkennung Jesus als Messias unverzichtbar. Das gilt auch für Menschen jüdischer Abstammung.

    (Johannes 14:6-7) . . .. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.. . .

    Wenn die Menschen, ob Jude oder Grieche, Jesus anerkennen und sich taufen lassen sind sie herzlich willkommen.

    Ede

  • Alois
    September 28, 2014

    Hallo Ede

    Du hast aus der nach meiner Ansicht gefälschten NWÜ folgendes zitiert:

    Römer 10:12-13) . . .Denn da ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn da ist derselbe Herr über alle, der reich ist gegenüber allen, die ihn anrufen. 13 Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“.

    Mir geht es darum ob in Vers 13 Jehova richtig ist, oder ob mit dem in anderen Übersetzungen gemeinten HERR der Herr Jesus gemeint ist.

    Die Elberfelder unrev. schreibt im Zusammenhang:

    6. Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt also: Sprich nicht in deinem Herzen: „Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?“ das ist, um Christum herabzuführen;
    7. oder: „Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?“ das ist, um Christum aus den Toten heraufzuführen;
    8. sondern was sagt sie? „Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen“; das ist das Wort des Glaubens, welches wir predigen, daß,
    9. wenn du mit deinem Munde Jesum als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.
    10. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Munde wird bekannt zum Heil.
    11. Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden“.
    12. Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn derselbe Herr von allen ist reich für alle, die ihn anrufen;
    13. „denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden“.

    Im Kontext ist klar dass nur Jesus gemeint sein kann.

    Das gefährliche daran ist dass durch die Falschübersetzung der Zeuge gar nicht merkt, dass er nur weil er Jehova anruft und Jesus ignoriert vielleicht gar nicht errettet wird.

    Ich schätze Deine Kommentare, aber in Deinem Interesse solltest Du den Geist der WTO vertreiben und die NWÜ zum Altpapier geben.
    Alternativ könntest Du die NWÜ als abschreckendes Beispiel im Bücherregal stehen lassen, so habe ich das gemacht.

  • Edelmuth an Alois
    September 28, 2014

    Guten Abend Alois

    Auch wenn ich der NWÜ gerade in diesem Punkt kritisch gegenüber stehe – die Jünger Jesus hätten Gottes Eigennamen in der Öffentlichkeit nie ausgesprochen, weil darauf die Todesstrafe stand – so ist Jehova als höchster Gott inhaltlich richtig, auch wenn hier richtig übersetzt „Herr“ stehen müsste.

    (Joel 2:32) . . .Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird; . . .

    Zur Zeit Joels kannte man nur Jehova als den allein anzubetenden Herrn. Jesus war völlig unbekannt.

    Das deckt sich auch mit Matthäus 4:10

    (Matthäus 4:10) . . .Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

    Hier bezieht sich Jesus auf die hebräischen Schriften (..steht geschrieben), wo ebenfalls nur Jehova, der allein angebetet werden darf, als Herr bekannt ist.

    Ede

  • Alois
    September 28, 2014

    Hallo Ede

    Anbeten tue ich auch nur Jehova, aber im genannten Text geht es nicht um Anbetung, sondern um „anrufen“.
    Jesus ist unser Herr und ich darf meinen Herrn anrufen um Hilfe zu erbitten. Ich darf auch Jesus darum bitten meine Gebete dem Vater vorzulegen, denn ohne die Hilfe unseres Herrn Jesus gelangen die Gebete nicht zum Vater. Ich darf Jesus auch danken dass er durch seinen Tod unser Leben rettet usw. usw.

    Mit dem AT kann man die Worte des NT nicht eliminieren, denn wie Du geschrieben hast, im AT war der Name Jesus unbekannt. Oft wird im AT von Jehova geredet, z.B. dass er als König regieren wird, aber im NT wird klar dass damit Jesus gemeint ist, dass Jesus der König über alles sein wird.

    Kannst Du bestätigen dass Jesus unser Herr ist?

    LG Alois

  • Edelmuth an Alois
    September 28, 2014

    Guten Abend Alois

    Sicherlich kann ich bestätigen, dass Jesus unser Herr und König ist, aber nicht, dass Jesus den Vater abgelöst oder ersetzt hat. Der Vater ist immer noch größer als Jesus, denn Jesus sitzt zur Rechten des Vaters.

    Wir sind uns sicherlich einig, dass nur Jehova angebetet werden darf. Wäre eine an Jesus gerichtete Bitte die Anbetung eines anderen Gottes?

    Die Beantwortung der Frage ist in sofern nicht ganz einfach, weil wir den Vater im Namen Jesu bitten und dabei den Namen Jesu anrufen, dass dieser unser Gebet dem Vater vorlegen möge.

    (1. Timotheus 2:5-6) . . .Denn da ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat. . .

    Jesus forderte uns auf unsere Bitten an den Vater zu richten

    (Philipper 4:6) . . .Seid um nichts ängstlich besorgt, sondern laßt in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott bekannt werden;. . .

    Wir sollen unsere Bitten im Namen Jesu an den Vater richten

    (Johannes 15:16) . . .Nicht ihr habt mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt, und ich habe euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und fortgesetzt Frucht tragt und daß eure Frucht bleibe, damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.

    Wenn wir den Vater um etwas bitten, dann wird er es uns in Jesu Namen geben. Jesus ist somit der Mittler in beide Richtungen

    (Johannes 16:23) . . .Und an jenem Tag werdet ihr mir gar keine Frage stellen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bittet, so wird er es euch in meinem Namen geben. . .

    Wir sollen also den Vater in Jesu Namen bitten, damit der Vater verherrlicht werde, und dann wird Jesu es tun. Es besteht hier ein kausaler Zusammenhang zwischen der an den Vater gerichteten Bitte im Namen Jesu und der Erfüllung der Bitte durch Jesus.

    (Johannes 14:13-14) . . .Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

    Einige Bibelübersetzungen übersetzen Joh. 14:14: „Worum ihr [mich] in meinem Namen bittet….will ich tun. Die Elberfelder Übersetzung erklärt dazu, dass [mich] in einigen Schriftrollen nicht gefunden wurde. Es macht auch wenig Sinn, Alois im Namen Alois oder Ede im Namen Edes um etwas zu bitten.

    Auf jeden Fall ist man auf der sicheren Seite, wenn man sich an die Worte Jesus hält und nur den Vater anruft und IHN um etwas im Namen Jesu bittet.

    Ede

  • Alois
    September 28, 2014

    Hallo Edelmuth

    Du hast schon recht, man ist auf der sicheren Seite. Und da Du Jesus als Deinen Herrn siehst ist auch alles in Ordnung.
    Die allermeisten Texte in diesem Zusammenhang schreiben auch dass der Vater angebetet und verherrlicht werden soll, aber es gibt auch wenige andere Texte:

    1.Kor. 1
    1. Paulus, berufener Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen, und Sosthenes, der Bruder,
    2. der Versammlung Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christo Jesu, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Orte den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, sowohl ihres als unseres Herrn.
    3. Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    4. Ich danke meinem Gott allezeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu,

    2. Thess. 1
    11. Weshalb wir auch allezeit für euch beten, auf daß unser Gott euch würdig erachte der Berufung und erfülle alles Wohlgefallen seiner Gütigkeit und das Werk des Glaubens in Kraft,
    12. damit der Name unseres Herrn Jesus [Christus] verherrlicht werde in euch, und ihr in ihm, nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.

    Ich interpretiere das so, dass ich mit Jesus reden kann und reden darf, so wie man mit seinem Herrn oder König auch reden darf. Aber die Verherrlichung und den Dank gehört dem Vater. Denn der Vater ist es der den Willen hat und dieser Wille des Vaters geschieht zu 100% sowohl im Himmel wie auch auf der Erde. Jesus führt den Willen seines Vaters in völliger Übereinstimmung aus.

    LG
    Alois

  • Edelmuth an Alois
    September 28, 2014

    Guten Abend Alois

    Du zitierst ein paar interessante Bibelstellen, die mich z.Zt. sprachlos machen. Ich muss erst einmal darüber nachdenken, wie sie in mein Bild von Jehova und Jesus passen.

    Schönen Abend.

    Ede

  • Edelmuth an Alois
    September 28, 2014

    Guten Abend Alois

    Die an Jehova gerichteten Gebete müssen Jesus bekannt sein, um sie in seinem Namen an den Vater richten zu können. Jesus hört also mit.

    Alles, was wir haben und was wir sind, haben wir vom Vater, unser Leben und alle Dinge, die wir zum Leben benötigen.

    Jesus liebte/liebt seinen Vater über alles. Er verehrt ihn so sehr, dass er alle guten Dinge zu recht als vom Vater kommend beschreibt. So sagte er, dass er nichts außer sich kann, sondern alle Dinge so tut, wie er es beim Vater gesehen und vom Vater gelernt hat.

    Wenn wir also Dinge erbitten, dann vom Vater, denn von ihm bekommen wir sie. Jesus gab dem Vater für alle guten Dinge die Ehe, und wenn wir dies durch unsere Gebete anerkennen, dann wird er unsere Bitten, die mit dem Willen des Vaters im Einklang sind, auch unterstützen.

    Moses und Aaron vergaßen den Israeliten mitzuteilen wer die Wasser von Meriba hervorsprudeln ließ. Es entstand der falsche Eindruck, als wären Moses und Aaron für die Wasser verantwortlich. Sie durften in das Heilige Land nicht einziehen.

    Die ersten Christen hatten die liebende Güte Jesu kennen gelernt und begannen den Namen Jesus, durch den sie den Vater anbeten konnten, zu verherrlichen (1. Thess. 1:12). An immer mehr Orten begann man den Namen Jesus anzurufen, in dessen Namen sie den Vater anbeteten.

    Was wäre es, wenn man Jesus um die Dinge des Vaters bitten würde? Es wäre gegenüber dem Vater respektlos und daher nicht im Sinne Jesu. Man darf den Vater nie übergehen.

    Warum mag man sich mit seiner Bitte nicht an den Vater, der doch voller liebender Güte ist, wenden? Ist der Vater denn so fürchterlich?

    Ede

  • Alois
    September 28, 2014

    Lieber Ede

    Nicht dass der falsche Eindruck entsteht, ich bete auch zu Jehova im Namen Jesu. Somit erübrigt sich Deine Frage mich betreffend, Zitat: Warum mag man sich mit seiner Bitte nicht an den Vater, der doch voller liebender Güte ist, wenden? Ist der Vater denn so fürchterlich?
    Ich denke auch dass es sonst niemand hier gibt der den Vater Jesu, hinter Jesus stellt. Es gibt nur Meinungsverschiedenheiten über die Aussprache des Namens JHWH. Aber das ist ein anderes Thema.

    Dann hast Du noch geschrieben, Zitat: Man darf den Vater nie übergehen.
    Dazu Joh. 14
    6. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

    Die Worte Jesu aus Matth. 18 zeigen deutlich dass Jesus und Jesu Vater Jehova gleich wichtig sind, nicht zu trennen sind:

    19. Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen werden über irgend eine Sache, um welche sie auch bitten mögen, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist.
    20. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.

    Jesus sagte in Joh. 14
    8. Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.
    9. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, und wie sagst du: Zeige uns den Vater? –
    10. Glaubst du nicht, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, er tut die Werke.

    Somit sind Jesus und der unendliche Vater nicht zu trennen. Jesus tut in völliger Willensübereinstimmung alles was der Wille Jehovas ist.

    LG
    Alois

  • STefan @ EDE u Alois
    September 28, 2014

    Lieber Ede, Lieber Alois,

    nun habt Ihr Euch genau zu dem Thema ausgetauscht das mir schon lange auf dem Herzen liegt, nämlich ob wir außschließlich zu Jehova beten durch Jesu Namen, oder ob wir auch unseren Herrn Jesu im Zwiegespräch ansprechen dürfen. Ein sehr interessante Frage, mit einer erheblichen Auswirkung auf die Ausübung unseres Glauben. Ich bin sehr gespannt wie Euer Dialog weitergeht und habe mich gefreut Eure Standpunkte mitlesen zu können.
    Vielen Dank
    Liebe Grüße
    Stefan

  • Boas
    September 28, 2014

    Lieber Ede, Alois und STefan.

    Es geht euch um das Thema, ob es einem Christen erlaubt ist ein Gebet AUCH an Jesus zu richten. Wäre im übrigen mal ein interessantes Hauptthema in BI. Wenn es mir gestattet ist, möchte ich hierzu meine persönliche Meinung erläutern.

    Meine Meinung dazu ist sehr klar. Es ist mir sehr wohl gestattet meine Gebete auch an Jesus zu richten! Nehmen wir die Aussage Jesu in Joh. 14:12-14 NWÜ:

    „12, … denn ich gehe zum Vater. (also Jesus ist nicht mehr auf der Erde als Mensch) 13, Und worum ihr in meinem Namen bittet, das will ICH tun, damit der Vater in Verbindung mit seinem Sohn verherrlicht werde. 14, Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ICH es tun.“

    Jetzt die Gute Nachricht (Ausgabe 1982)
    „12, … Ja, seine Taten werden die meinen sogar übertreffen, DENN ICH GEHE ZUM VATER. 13, DANN werde ICH alles Tun, worum IHR bittet, wenn ihr euch dabei auf mich beruft. So wird durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters sichtbar werden. 14, Wenn ihr euch auf mich beruft, werde ICH euch jede Bitte erfüllen.“

    Das bedeutet im Klartext: Jesus erfüllt meine Gebete. Er ist verantwortlich für ein Ja oder Nein meiner Wünsche.

    Obwohl ich sehr ungern auf die Offenbarung Bezug nehme mache ich hier mal eine Ausnahme. Off. 4+5.

    Kapitel 4 lesen wir zusammengefasst vom Thron Jehovas im Himmel so wie es von Anbeginn der Zeiten an war. (Aber das sollte sich ändern.) Um ihn herum sind 4 lebende Geschöpfe und 24 Älteste. Wenn die 4 lebenden Geschöpfe Gott Herrlichkeit, Ehre und Danksagung darbringen fallen die 24 Ältesten vor Gott nieder und beten Gott an. Sie sagen nach der NWÜ „Du bist würdig, Jehova, ja Du, unser Gott, die HERRLICHKEIT und die EHRE und MACHT zu empfangen.“

    Kapitel 5: Gott hat in seiner rechten Hand eine versiegelte Buchrolle. Das Lamm tritt in Erscheinung. Es sieht aus als sei es geschlachtet worden. Es nimmt die Rolle aus der Hand Gottes.

    IN DIESEM AUGENBLICK ÄNDERT SICH ALLES IM HIMMEL. Die 24 Ältesten werfen sich vor dem LAMM nieder, sowie auch die 4 lebenden Geschöpfe. Früher taten die 4 lebenden Geschöpfe das nicht. Was ist in den goldenen Schalen? NWÜ sagt wie auch alle anderen Bibelübersetzungen GEBETE.

    Ab jetzt gibt es ein NEUES LIED im Himmel: Ein Lied über Jesus. Seine Würdigkeit, seinen Opfertod, sein Blut mit dem er Menschen erkauft hat. Wer hat diese Menschen zu Königen und Priestern Gottes gemacht? JESUS, sagt die Offenbarung eindeutig. Im Kapitel 4 wird nur Jehova EHRE und HERRLICHKEIT zugestanden. Jedoch nach dem das geschlachtete Lamm in Erscheinung getreten und die Buchrolle nehmen konnte, wird auch dem Lamm diese beiden Attribute zugestanden.

    Was man dann im Vers 13 und 14 lesen kann ist für einen ehemaligen ZJ erst einmal unvorstellbar. Alle Geschöpfe, sogar die im Himmel sagen ab diesem Zeitpunkt etwas NEUES: Gott UND DEM LAMM sei die Ehre, Herrlichkeit, Macht, Segen für IMMER. Einige Bibelübersetzungen benutzen hier den Begriff ANBEHTUNG statt Ehre! Und was machen die 24 Ältesten darauf hin? Sie sagen „Amen“.

    Und in jeder Bibelübersetzung, ganz egal von wem, endet das 5 Kapitel damit, dass sogar diese 24 Ältesten vor Jehova UND JESUS niederfallen und ANBEHTEN. Ja hier steht das Wort ANBETEN.

    Ein NEUES Lied wird seid dem im Himmel gesungen. Auf dass sich jedes Knie im Himmel und auf Erden im Namen Jesu beuge.

    Jesus Anbeten dürfen, zu Jesus beten dürfen? Das ist meine Antwort auf diese Frage, meine persönliche kleine Meinung zu diesem Thema. So hat es Jehova gefallen es zu machen und so will ich es auch halten.

    Mit ganz lieben und herzlichen Grüßen.
    Euer Bruder Boas

  • Edelmuth an Boas
    September 28, 2014

    Hallo Boas

    Deinen Nick habe ich bisher hier noch nicht gelesen. Deshalb ein herzliches Willkommen.

    Dein Vorschlag über die Anbetung Jesus zu diskutieren, findet hier bestimmt viel Interesse, weil diese Art der Anbetung oft praktiziert und von der evangelischen Kirche auch gelehrt wird. Ist sie aber biblisch? Das sollten wir heraus zu finden versuchen.

    Um den Bezug deutlich zu machen, habe ich bei 1.Joh. 1:1 die Eigennamen in eckigen Klammern hinter jeden GOTT geschrieben.

    (Johannes 1:1-3) . . .Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT[Jehova], und das WORT war ein Gott.[Jesus] 2 Dieser war im Anfang bei GOTT[Jehova]. 3 Alle Dinge kamen durch ihn[Jesus] ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.. . .

    Jesus hatte somit den gleichen Titel wie Jehova. Er war seit seiner Erschaffung göttlich. Alle Dinge, die Erde und die Menschheit kamen nach seiner Erschaffung durch ihn(Jesus) als Werkmeister und Jehova als Schöpfer ins Dasein.

    5. Mose 6:13-15) . . .Jehova, deinen Gott, solltest du fürchten, und ihm solltest du dienen, und bei seinem Namen solltest du schwören. 14 Ihr sollt nicht anderen Göttern nachgehen, irgendwelchen Göttern der Völker, die rings um euch her sind 15 (denn Jehova, dein Gott in deiner Mitte, ist ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert), damit nicht der Zorn Jehovas, deines Gottes, gegen dich entbrennt und er dich von der Oberfläche des Erdbodens hinweg vertilgen muß.

    Wie denkt Jesus über die Anbetung?

    (Matthäus 4:10) 10 Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

    Jesu Bemühungen gelten ausschließlich der Verherrlichung (Anbetung) seines Vaters

    (Philipper 2:5-11) 5 Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

    Wie muss es doch den Vater und Jesus schmerzen, wenn die Menschen dies missverstehen und Jesus anbeten.

    Ede

  • Boas
    September 28, 2014

    Lieber Ede,

    danke für deine herzliche Begrüßung. Ich schreibe nur ab und zu etwas im Forum. Übrigens ist der Name Boas kein Nickname. Er steht in meinem Pass.

    Doch nun zu deinen Argumenten.

    1.) Du erwähnst Johannes 1: und zitierst die NWÜ „Und das Wort war ein Gott“ Jesus war bevor das Universum existierte ein GOTT. Sie waren zu Zweit. Und dann machst Du aus der erhabenen Bezeichnung Gott eine Eigenschaft. „Er war GÖTTLICH.“ Es ist ein großer Unterschied ob ich meisterhaft in meiner Arbeit bin oder ob ich einen Meistertitel mit Abschluss besitze.

    2.) Math. 4: die dritte Versuchung Jesu. Jesus hatte noch nicht seine Prüfung absolviert und war damals noch nicht von Jehova in diesen erhabenen Zustand erhoben worden. Wie hätte er anderes als „Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.“ sagen können? Diese Ehre wurde Ihm erst später zu teil.

    3.) 5.Mose 6: Ja, damals gab es für die Israeliten nur Jehova. DAS WAR EINMAL! Die Zeiten haben sich mit dem Tod und Auferweckung Jesu geändert.

    4.) Phil. 2:9,10 Du zitierst „Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm Gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so dass sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im HIMMEL, und derer, die auf der Erde,…“. Wie verstehst Du das mit dem beugen der Knie im HIMMEL? Übrigens macht dieser Text deutlich, dass Jesus schon im ersten Jahrhundert diesen Titel und Ehre bereits empfangen hatte.

    5.) Du gehst in der Argumentation nicht auf die Texte in Offenbarung 5 ein, wo das Knien und Niederfallen von Geistwesen vor Jesus beschrieben wird. In manche Bibelübersetzung das Wort „Anbetung“ gebraucht wird. Denke einmal in diesem Zusammenhang über das Räucherwerk nach: „Das sind die GEBETE der Heiligen“.

    6.) Nicht auf Johannes 14:12-14 wo Dir Jesus klar macht, dass ER nach seinem „Weggehen“ deine Bitten erfüllt und nicht mehr sein Vater. DAS WAR EINMAL.

    Das wird sich nach den 1000 Jahren wieder ändern. Ja gewiss. Aber jetzt hat es Jehova Wohlgefallen Jesus über alle Dinge zu stellen.

    7.) Offenbarung 21:22 “ Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott der Allmächtige, ist ihr Tempel UND DAS LAMM.“

    Warum sollte ich nicht zu Jesus folgendes Sagen:

    „Jesus mein großer Fürst höre bitte mein Flehen. Du weist, dass ich an Dich glaube. Mein Herz ist voller Dankbarkeit für deine Loskaufsopfer. Dein Opfertod gibt mir Hoffung; mir und den Meinen. Da Du es bist der meine Bitten erfüllen kann, möchte ich für meinen alten betagten Vater einen schmerzfreien Tag erflehen. Dank sei Dir und Jehova. Amen.“

    Es ist die Frage, ob Jehova traurig darüber ist, wenn man eine solche Bitte an seinen geliebten Sohn und meinen Erlöser richtet. Oder ob er eher traurig ist, warum man diese Bitte momentan an Gott statt an den, für mich Verantwortlichen, richtet. Gibt irgend jemand seine Einkommenssteuererklärung direkt beim Finanzminister oder an der von dem Finanzminister benannten Finanzamt seiner Stadt ab?

    Eins weiß ich mit Sicherheit. Ein Gebet, egal ob an Jehova oder Jesus gerichtet, ist keine Briefpost oder E-Mail. Da gibt es kein „Annahme verweigert“. Oder „Zurück an Absender“. Es gibt im Himmel keinen großen Papierkorb mit all den ungehörten Gebeten wegen eines Formfehlers. Ein Gebet ist kein amtliches Formular. „Falsche Formulierung und hier wurde ein Wort und dort ein Kreuz vergessen. Keine gültige Eingabe.“ gibt es nicht. JEHOVA UND JESUS sieht nämlich in mein Herz.

    Das schöne an Bruderinfo ist für mich, dass man hier seine private Meinung furchtlos äußern darf. Ich akzeptiere dein Verständnis der Sache, kann sie nachvollziehen. Vielleicht machen Dich ja auch noch andere Schriftstellen von Alois sprachlos.

    Jehovas Segen
    Boas

  • Boas
    September 28, 2014

    Gebete an Jesus richten?
    Ist das erlaubt?

    Noch eine ermunternde Bibelstelle ist mir eingefallen: Mat. 11; 25-30. Dort sagt Jesus: „Kommt zu MIR alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ICH (Jesus) will euch erquicken.“ Wir sollen zu Jesus kommen.

    Kann und darf man Jesus um etwas bitten? Diese Frage ist in den Evangelien zigmal belegt und eindeutig beantwortet. Da gibt es nicht mal ein Vielleicht!

    Z.B. die Bitte seiner Jünger das Jesus ihnen mehr Glauben geben möge… Der Vater des kleinen Töchterchen (Mat. 9:18) richtete an Jesus direkt die Bitte doch seine Tochter wieder lebendig zu machen. Jesus tat es. Math. 9:27 Die zwei Blinde die schien zu Jesus so doch gesund zu machen. Er tat es. Mat. 9: 32 Der Stumme der auch noch von einem Dämon besessen war wurde von Jesus geheilt. Jemand brachte ihn zu Jesus. Da stand auch eine Bitte im Raum. Wie viel belegte Beispiel soll ich da noch aufzählen?

    Wenn man den MENSCHEN JESUS um etwas bitten durfte, warum darf man an ihn als Oberster der zwei Welten keine Bitte mehr äußern? Die Menschen die er heilte sagten nicht: “ Im Namen Jehovas: Jesus mache uns bitte gesund. Oder sage Jehova, dass Jehova uns gesund machen soll.“

    NEIN man wandte sich ihm DIREKT AN JESUS. Man Fragte Ihn DIREKT nach Heilung, Rat, Erklärung oder Zuwendung.

    Jetzt wo er in noch einem höheren Rang steht als die Engel soll dass plötzlich verboten sein was vor 2000 Jahren ganz normal war? Jeder gläubige Mensch durfte vor 2000 Jahren den Menschen Jesus um etwas bitten, mit ihm erzählen, reden, Gedanken austauschen, Essen und trinken. Aber jetzt soll es Gott plötzlich schmerzen, wenn wir das gleiche machen, was die gläubigen Menschen damals zu Jesu Lebzeiten schon getan haben?

    Nur mal so zum nachdenken.

    LG
    Boas

  • Omma@Boas
    September 28, 2014

    Lieber Boas,

    als ich vor einiger Zeit mal wieder die Evangelien durchgelesen habe, ist mir folgendes aufgefallen.

    Wenn sich Menschen aus ehrfürchtiger Dankbarkeit niederwarfen, sei es bei Petrus (Kornelius: Apg. 10:25+26) oder einem Engel (Johannes: Offb. 19:10), wiesen sie das sogleich zurück.

    Wenn sich Menschen vor dem MENSCHEN Jesus niederwarfen, ließ er es geschehen. Hier zwei Beispiele: (Matth. 14:33 Jünger im Boot) und (Joh. 9:38 Blindgeborener).

    Nur mal zum Nachdenken. Auch ich sammle zunächst einmal Fakten und denke GEBETSVOLL darüber nach.

    Vielleicht kennt ja Jemand Bibeltexte wo uns gezeigt wird, dass auch Jesus diese Art von Ehre zurückwies.(?)

    GLG von einer nachdenklichen Omma

  • Bird
    September 28, 2014

    Hallo Boas,

    danke das du diese Gedanken aufgreifst. Ich bin ganz deiner Meinung. Jesus ist für uns die nächste Autorität. Er hat alle Macht vom Vater bekommen. Er ist unser Gott. Johannes 1:1
    Ja, es muss jeder für sich selbst erkennen oder besser erfahren!

    Seit ich mich zu ihm bekenne muss ich auch mit ihm Reden. Es drängt mich sozusagen.

    Ich bin mir mittlerweile auch sicher dass Jesus der Gott Abrahams und Isaaks war. Sozusagen JHWH. Wer die NWÜ liest, wird nicht zu dieser Erkenntnisse kommen. Leider. Jesus ist und bleibt der Stein des Anstosses. Der Vater hat seit der Schöpfung alles dem Sohn über geben.

    Ich habe diesen Kommentar hier auf einem Formum eingestellt, weil er mir am Herzen liegt.

    Guten Abend,

    Wenn für Zeugen Jehovas Jesus ein Engel ist, dann ist für mich nun klar das sie Jesus nicht kennen. Wie ich dazu komme, möchte ich erklären.

    Paulus sagte, das niemand der den Geist Jesu hat ihn auch HERR nennen kann.

    1. Korinther 12:3 HFA

    Ich erkläre euch aber ausdrücklich: Wenn in einem Menschen der Geist Gottes wirkt, kann er nicht mehr sagen: »Verflucht sei Jesus!« Und keiner kann bekennen: »Jesus ist der Herr!«, wenn er nicht den Heiligen Geist hat.

    Aus den folgenden Texten geht eindeutig hervor wer Jesus ist.
    Als Johannes die Offenbarung schrieb, war er auf der Insel Patmos. Er hörte hinter ihm eine Stimme. Als er sich umdrehte sah er denjenigen der zu ihm Sprach. Er fiel tot um. Ja Johannes der lieblings Jünger von Jesus fiel wie tot um. Warum? Er erkannte Jesus nun in seiner Herrlichkeit. Aber lesen wir selber die Passagen.

    Offenbarung 1:5-8 ELB71

    und von Jesu Christo, welcher der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blute, und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in die Zeitalter der Zeitalter! Amen. Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes. Ja, Amen. Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

    Und jetzt schauen wir was in Sacharia 12:11-12 steht.
    Im Ganzen Kapitel 12 spricht JHWH.
    Hier wird eindeutig klar, wen die Juden durchbohrt haben. Es war ihr Gott!
    Jesus war ihr Gott. Der Vater war hier gar nicht mehr im Spiel. Er ist höher als der Sohn. Darum steht auch in Johannes Kap 1, Jesus kam zu die Seinigen und sie erkannten ihn nicht!
    Nicht umsonst stand am Kreuz INRI und in Jüdisch folgender Satz
    „Jeschu Hanozri Wumelech Hajehudim“ , abgekürzt als „JHWH“.

    Sacharja 12:10 ELB71

    Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.

    Jetzt springen wir wieder zu Offenbarung. Johannes drehte sich um. Er sah nun den Herrn. Und fiel wie tot nieder. Was tat Jesus? Er legte seine Hand um ihn. Er der uns liebt.

    Offenbarung 1:12-14, 16-19 ELB71

    Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, welche mit mir redete, und als ich mich umgewandt hatte, sah ich sieben goldene Leuchter, und inmitten der sieben Leuchter einen gleich dem Sohne des Menschen, angetan mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewande, und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel; sein Haupt aber und seine Haare weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme, und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Munde ging hervor ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht war, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig in die Zeitalter der Zeitalter und habe die Schlüssel des Todes und des Hades. Schreibe nun, was du gesehen hast, und was ist, und was geschehen wird nach diesem.

    Wenn man nur bedenkt, wie oft unser Herr in der Stellung degradiert wird und wurde schaudert es einem.
    Ja dieser fatale Irrtum passiert gerade bei den ZJ. Sie degradieren Christus auf einen Engel und durchbohren noch einmal weil sie nicht merken das JHWH Jesus ist. Was muss unser Himmlischer Vater fühlen wenn mit seinem Sohn so verfahren wird?
    Dieser Irrtum passiert deswegen, weil die Leitende Körperschaft der ZJ ihre eigene Bibel so umgeschrieben hat, das keiner darauf kommt.
    Diese Herren werden ihre Rechenschaft vor dem höchsten ablegen müssen.
    Jeder wird erkennen müssen wer JHWH ist!

    Ich wünsche jeden das er sagen kann Christus ist mein Herr und mein Gott.
    So wie es der Vater wünscht.

    Bird

  • Bird
    September 28, 2014

    Mir drängt sch langsam das Gefühl auf, das hier manche unbewusst oder bewusst versuchen den Weg oder das Gespräch mit Jesus zu verhindern!

    Warum nur das ist die Frage!

    Die Ganzen Jünger und Apostel haben mit Jesus vor und NACH seinem Tod mit ihm gesprochen. Sie brannten förmlich. Es war ihre Liebe!
    Was für ein Mittler soll Jesus sein wenn er nur Statist ist?

    Geschwister, gebt ihm bitte diese Ehre die evtl IHM Gebührt. Er ist HERR über alles. Bitte was wollen wir noch mehr?

    Also warum versuchen manche diese BINDUNG zu stören?

    Bird

  • Bird
    September 28, 2014

    Und noch etwas, auch wenn Evangelische Gläubige das so lehren.
    Wieso soll das ein Grund sein das sie falsch liegen?

    Ich kenne einige die sind in einer Freikirche. Sie haben eine Bindung zu Christus ihren Gott das einfach nur schön ist dies zu erleben!

    Wir als ehemalige Zeugen sind bestimmt darauf Jesus zu degradieren.
    Hier kann nur er selbst helfen. Dazu muss man aber IHN bitten das er uns hilft!

    Lg
    Bird

  • Bird
    September 28, 2014

    Hallo Ede,

    Das du JOH 1:1 aus der NWÜ zittirst, sagt alles. Wir wissen das dies von Greber einem Spiritisten übernommen wurde.
    Also braucht man nicht mehr weiter zu denken wer die Beziehung zu Jesus verhindert!!!!!

    Ich verstehe dich nicht mehr Ede! Warum hast du die ZJ verlassen? Oder hast du das hat nicht?

    Sorry was ich jetzt sage, aber ich sage es weil ich Christus verdeidige. Warum machst du das?
    Ede ich wünsche dir von Herzen, das du Christus kennenlernst und sagen kannst das er dein Herr ist. Und du keinen weiteren Herrn brauchst.

    Lg
    Bird

  • Bird
    September 28, 2014

    Und noch etwas!

    Zitat von Ede:
    (Johannes 1:1-3) . . .Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT[Jehova], und das WORT war ein Gott.[Jesus] 2 Dieser war im Anfang bei GOTT[Jehova]. 3 Alle Dinge kamen durch ihn[Jesus] ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.. . .

    Zitat Ende!

    Gibt es jetzt zwei Götter? Schon allein hier soll man einmal Nachdenken was die NWÜ mit gläubigen anstellt!
    Die Erde wurde von einem 2.Gott (Jesus) erschaffen. ???!!!

    Ich will dich nicht angreifen Ede. Aber bitte gib dir einen Ruck und denk Nach und lass das WTG Denken weg. Es wird dir den Weg zum Herrn versperren!

    Lg
    Bird

  • Gerd
    September 28, 2014

    Ede meint, mit Hilfe von Zitaten aus der WT-Literatur:

    Das Israel im Fleische wurde vom Vater als SEIN Volk für immer verstoßen. Nun gibt es beim Vater keinen Unterscheid zwischen Juden und Nichtjuden.

    Paulus meint, mit Hilfe durch den hlg.Geist:

    Römer 11, 1 Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus dem Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin.
    2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat.(…)
    28 Hinsichtlich des Evangeliums s i n d sie zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte, um der Väter willen.

    Fazit: Paulus irrt,
    aber die WTG sieht es seit 1929 (als sie sich zu „geistigen Israeliten“ machten) richtig – oder?

  • BenKenobi
    September 28, 2014

    Lieber Ede, jetzt mal ehrlich, Du bringst Argumente die könnte man so im Wachtturm abdrucken, in Grossbuchstaben, damit das worauf die WT-Firma Wert legt genau hervorkommt.
    Personen die das Wort Gottes verbiegen wo immer es ihnen passt haben hier auf einmal genaue Erkenntnis. Und du bringst das hier rein. Wieso gibst du nicht gleich eine Quellenangabe an zum selbst nachschlagen?
    Ich glaube nicht, dass die Frage nach der Frau deswegen aufgeworfen wurde weil wir alle nun endlich wissen wollen was die Wachtturm-Firma darüber lehrt, das wissen wir nämlich, und wenn nicht, könnten wir es nachschlagen. Die Meisten haben ja die Wachtturm-Literatur noch zu Hause.
    Abgesehen davon kannst du natürlich so viele Grossbuchstaben verwenden wie du willst, aber du unterschlägst damit trotzdem Römer 11,22-36.
    Nicht böse sein Ede, ich schätzte dich sehr, aber wenn du den Wachtturmjünger raushängen lässt wird mir übel.

    Im übrigen möchte ich auch euch Pinehas und und Elfi danken für die Denkansätze in euren Kommentaren!

  • Edelmuth an BenKenobi
    September 28, 2014

    Hallo BenKenobi

    Möglicherweise ist es dir entgangen, aber ich habe nicht den Wachtturm sondern die Bibel zitiert. Und wenn der Sklave es so wie ich sieht, wen stört`s. Wenn du ein besseres Verständnis nicht über die Widerherstellung Israels, sondern über die Schriftstellen, die ich zitiert habe, hast, dann lass es uns wissen, damit wir darüber diskutieren können.

    Elfi hat ohne es zu wissen mit ihrer Aussage die Büchse der Pandora geöffnet, denn Gerd und ich diskutieren seit unendlichen Zeiten forenübergreifend kontrovers über dieses Thema. Deshalb ist Römer 11:22-36 kein Problem für mich.

    Ede

  • BenKenobi
    September 28, 2014

    Lieber Edelmuth, das Problem ist, dass nicht „der Sklave“ es so sieht wie du, sondern umgekehrt, „du siehst es so wie der Sklave“. Allein wenn du an Elfi schreibst, was „der Sklave“ nicht alles zu einem bestimmten Zeitpunkt erkannt hat. Wenn man dich liest, dann hat man das Gefühl man liest eine Wachtturm Publikation. Man kann sich dem nicht entziehen, ich habe 33 Jahre diese Dinge gelesen und studiert. Bei mir macht es „Klick“ wenn ich den Wachtturmjargon wahrnehme. Seit gut 1 1/2 Jahren beschäftige ich mich noch intensiver mit den Aussagen der hl. Schrift und ich verweigere jede Information diesbezüglich von den Zeugen. Mein Weltbild wandelt sich zunehmend zum Positiven und die Aussagen der Organisation sind für mich nur noch verlogen. Nicht das alles gelogen wäre, aber die Grundhaltung die spätestens mit Rutherford Einzug gehalten hat ist eine Lüge.Auf dieser Lüge steht diese ganze Organisation. Ich bin aus tiefstem Herzen überzeugt, dass Gott sich nicht einer solchen Organisation in irgend einer Weise bedient. (Jakobus 3,11) Und es tut mir leid für dich weil du unbeabsichtigt durch dein zweigleisiges Leben immer wieder zum Sprachrohr und Handlanger dieser Organisation wirst. Edelmuth ich schätze dich wirklich sehr und viele deiner Gedanken sind mir wert und teuer, aber man merkt es einfach wenn nicht mehr du gedacht hast sondern wenn der Wachtturm aus dir spricht. Ich bin in erster Linie hier um zu lernen und ich will nicht die Meinung anderer heruntermachen, wenn jemand etwas auf eine gewisse Weise sieht, so ist das für mich ok. Jeder bildet sich seine Meinung natürlich auch aus dem was er woanders liest, nicht nur aus dem Wort Gottes. Aber jede Meinung die aus der Vielfalt entsteht ist ein befruchtender Ansatz weiterzukommen im Begreifen des Willens Gottes. (Johannes 14,26) Der Helfer hierfür ist nicht „der Sklave“ es ist der Geist Gottes, der jedem einzelnen zur Verfügung steht, wenn man sich nicht verführen lässt auf die vielen Rattenfänger in dieser Welt zu hören. Es ist wirklich interessant aber bei dir merkt man wenn du dir etwas selbst erarbeitet hast und wenn du die Wachtturmlehre wiedergibst. Wenn du zweiteres tust, dann ist das schade weil du uns nicht an deinen Erkenntnissen die du mit Hilfe des Geistes erlangt hast teilhaben lässt, sondern nur an dem was du aus der bitteren Quelle gedanklich konsumiert hast. (Jakobus 3,11)
    Lieber Ede wenn ich dir erwidere, dann nicht um dir Böses zu wollen, man merkt einfach wenn Edelmuth etwas schreibt, oder der „Zeugen-Ede“. Das sollte doch zu denken geben.
    Mit lieben Grüssen, BenKenobi

  • Refugio
    September 28, 2014

    Lieber BenKenobi!

    Ich kann Dir versichern, dass ich mit meiner Frage, wer die Frau aus 1.Mose sein könnte ganz sicher nicht die Lehre der WTG wieder hören wollte, denn wer einmal lügt dem glaubt man nicht….deshalb finde ich es unangebracht von gewissen Leuten, die immer noch an dem alten Zopf hängen, diese Lehre der WTG wieder in den Mittelpunkt stellen zu wollen.

    Wie schon erwähnt, kann man das, wenn man will im WT nachlesen.

    Für mich ist die Diskussion auf der BI zu diesem Thema wichtig, denn ich bin bisher noch zu keinem richtigen Ergebnis gekommen.

    Grüsse Refugio

  • BenKenobi
    September 28, 2014

    Ich danke Dir herzlich für die Bestätigung meiner Annahme. Mir geht es bezüglich dieser Frage genauso wie Dir!

  • Edelmuth an Refugio
    September 28, 2014

    Guten Morgen Refugio

    Es ist sicherlich unpassend, wenn die Brüder alle Lehren des Sklaven als vom Heiligen Geist geleitet ansehen, denn damit verleihen sie dem Sklaven eine göttliche Autorität. Es ist ebenso unpassend alles das, was vom Sklaven kommt, pauschal als falsch abzutun, weil es vom Sklaven kommt. Daher freue ich mich, wenn der Sklave eine Lehre nach eingehender Prüfung anhand der Bibel richtig erkannt hat.

    Der Sklaven zensiert alle Erkenntnisse, die nicht von ihm kommen. Wir sollten nicht den gleichen Fehler, den wir am Sklaven kritisieren, machen und pauschal alle Lehren des Sklaven als falsch ausgrenzen.

    Das beste Zeugnis, ob der Sklave die Wahrheit lehrt, wird dadurch gegeben, dass seine Lehren anhand der Bibel öffentlich diskutiert werden. Zeugen Jehovas und ehemalige hilft es die Wahrheit zu erkennen und schlechte Erfahrungen leichter zu verarbeiten.

    Ede

  • Refugio
    September 28, 2014

    Hallo Edelmut!

    Ich hatte lange Zeit, um herauszufinden, ob der angebliche Sklave die Wahrheit lehrt oder nicht, denn ich war auch lange genug selbst ZJ um mich mit den Lehren der WTG vertraut zu machen.
    Du schreibst ja schon eine geraume Zeit in diesem Forum mit und versuchst immer wieder ein paar scheinbar uninformierte zu finden, die Deine WT Denkweise unterstützen.

    Doch bei mir bist Du am falschen Platz.
    Wie viele Brüder die hier mitschreiben haben Dir schon gesagt, dass Du Dich selbst mal unter die Lupe nehmen solltest und dass Du aufhören sollst, diese verdrehten Lehren immer wieder hier zu posten. Sie stehen doch in der Literatur der ZJ.

    Lies doch mal das Buch: Habe Mut zur Wahrheit, dann verstehst Du, warum ich nichts mehr mit der WTO zutun haben möchte.

    Oder hast Du vergessen, was diese ORG alles korrigieren MÜSSTE um glaubwürdig zu sein?

    Soll ich mal aufzählen, was alles falsch ist an dieser Lehre?
    Hast Du nur selbst auf BI geschrieben oder hast Du auch die Kommentare, die an Dich gegangen sind gelesen?
    Es stimmt, Du schreibst auch gute Kommentare, aber BITTE LASS DOCH ENDLICH den WT aus dem Spiel.

    Viele Dinge die die ZJ lehren sind nicht neu, denn andere Kirchen haben das vor ihnen schon gelehrt, so ist es also nichts Besonderes, wenn sie auch Wahrheiten schreiben.

    Für mich gibt es noch andere, persönliche Gründe, warum ich mit diesen herzlosen, sich selbst erhöhenden 7 der WTO nichts mehr zu tun haben will. Wer so gnadenlos mit Menschen umgeht, die aufrichtig an die Bibel glauben und sich mit einem Problem an sie wendet und dann nicht einmal eine Antwort bekommt, sie einfach ausschliesst, da kann ich nur sagen: „Nein Danke“.

    Es wäre mein Wunsch dass Du mich verstehst.

    Grüsse Refugio

  • PINEHAS
    September 28, 2014

    Was wissen wir über die Frau aus Off 12:14 ? Unter anderen, dass eine Krone von 12 Sternen auf ihr Haupt war , oder das sie schwanger war und einen Sohn gebar.

    Sie gebar einen Sohn, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll ! Ich denke , dass es nicht nur meinem Verständnis entspricht, sondern das der meisten Christen, und zwar das dieser Sohn Jesus Christus ist.

    Auch nach meinem Verständnis ist diese Frau das Jüdische Volk, das auserwählte Volk Gottes. Jesus ging aus diesen Jüdischen Volk hervor.

    Gott = Vater , sein auserwähltes jüdisches Volk = Frau , Jesus = Sohn

    Die Krone mit den 12 Sternen deuten auf die 12 Stämme Israel hin. Alles weitere würde jetzt zu umfangreich werden.

    Liebe Grüße

  • Edelmuth an Pinehas
    September 28, 2014

    Hallo Pinehas

    Israel, das in einem eheähnlichen Bündnis zu Jehova stand, wurde durch sein Götzendienst und der damit verbundenen geistigen Hurerei immer wieder ehebrüchig, bis ihr ehelicher Besitzer ihnen keine Barmherzigkeit mehr erwies und sie verwarf.

    (Hosea 1:6,9-10) 6 Und sie wurde dann abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und ER sprach weiter zu ihm: „NENNE IHREN NAMEN LO-RUHAMA, DENN ICH WERDE DEM HAUSE ISRAEL NICHT WIEDER BARMHERZIGKEIT ERWEISEN, WEIL ICH SIE GANZ BESTIMMT HINWEGNEHMEN WERDE.

    9 Da sprach ER: „NENNE SEINEN NAMEN LO-AMMI, DENN IHR SEID NICHT MEIN VOLK, UND ICH SELBST WERDE MICH NICHT ALS DER EURE ERWEISEN. 10 Und die Zahl der Söhne Israels soll wie die Sandkörner des Meeres werden, die nicht gemessen oder gezählt werden können. Und es soll geschehen, daß an dem Ort, an dem zu ihnen jeweils gesagt wurde: ‚Ihr seid nicht mein Volk‘, zu ihnen gesagt werden wird: ‚Die Söhne des lebendigen Gottes.‘. . .

    An die Stelle der Israeliten sollten nun Menschen aus den Nationen treten (Gleichnis vom Ölbaum). Die Menschen, zu denen Jehova einst gesagt hatte: „Ihr seid nicht mei Volk“ würden nur Söhne des lebendigen Gottes genannt werden.

    Zufolge unverdienter Güte würde ein Überrest aus den Israeliten auserwählt werden, sodaß nicht das gesamte Volk Israel verworfen wurde.

    (Römer 11:5-8) 5 So hat sich nun auch in der gegenwärtigen Zeitperiode EIN ÜBERREST GEMÄß EINER AUSERWÄHLUNG ZUFOLGE UNVERDIENTER GÜTE GEZEIGT. 6 Wenn es nun durch unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht mehr als unverdiente Güte. 7 Was nun? GERADE DAS, WAS ISRAEL ERNSTLICH SUCHTE, HAT ES NICHT ERLANGT, DIE AUSERWÄHLTEN ABER HABEN ES ERLANGT. Die übrigen hatten ihr Empfindungsvermögen abgestumpft, 8 so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“

    Wenn die Auswählung der Israeliten zufolge von Werken erfolgte, indem sie den mosaischen Bund einhielten, so sollte nun eine Auserwählung aufgrund des Glaubens erfolgen, damit das ewige Leben aufgrund unverdienter Güte und nicht aufgrund von Werken gewährt würde.

    Ede

  • Elfi
    September 28, 2014

    Nach meinem Verständnis der Heiligen Schrift ist die Frau aus Offenbarung 12, die das Kind -Jesus Christus- gebar, Israel.
    So wie auch die Frau in 1. Mose 3:15 Israel darstellt, aus dem der
    Messias „dem Fleische nach abstammt“. In Jesaja 54:5-10 sagt Jahwe:
    „Denn dein Schöpfer ist dein Ehemann, es ist Jahwe, der allmächtige Gott, dein Befreier; es ist der heilige Gott Israels; der Gott, dem die ganze Erde gehört. Denn wie ein verstoßene und tiefgekränkte Frau rief Jahwe dich zurück. Wie kann man denn seine Jugendliebe verstoßen? sagt dein Gott. Für eine kleine Weile habe ich dich verlassen, aber mit großem Erbarmen hole ich dich wieder heim.“
    Wie wir alle wissen, gibt es noch mehr Bibelstellen im AT, in denen Israel als die „Frau“ Jahwes bezeichnet wird.

    Jede andere Erklärung wäre an den Haaren herbeigezogen, denn da Israel nicht für immer verstoßen wurde von Gott, ist und bleibt es sein Augapfel und beim Wiederkommen Jesu wird sich Israel zu Jesus bekehren und Gott nimmt es wieder an!
    LG. Elfi

  • Edelmuth an Elfi
    September 28, 2014

    Nein, verehrte Elfi. Da muss ich dir vehement widersprechen.

    Das Israel im Fleische wurde vom Vater als SEIN Volk für immer verstoßen. Nun gibt es beim Vater keinen Unterscheid zwischen Juden und Nichtjuden.

    (Römer 10:12-13) . . .Denn da ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn da ist derselbe Herr über alle, der reich ist gegenüber allen, die ihn anrufen. 13 Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“.

    Bereits Abraham wurde prophezeit, dass sich nicht nur Israel, sondern alle Nationen der Erde, also auch Nichtisraeliten durch seinen Nachkommen segnen werden.

    (1. Mose 18:18) 18 Nun, Abraham wird bestimmt eine große und mächtige Nation werden, und alle Nationen der Erde sollen sich durch ihn segnen.

    (Galater 3:14) . . .So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

    (Galater 3:16) . . .Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samen“ wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist.

    Nicht durch die vielen Israeliten sondern nur durch den einen, unseren Herrn Jesus sollte die Rettung kommen

    (Matthäus 21:43) 43 Darum sage ich euch: Das Königreich Gottes wird von euch genommen und einer Nation gegeben werden, die dessen Früchte hervorbringt…

    (Daniel 2:44) 44 Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen;…

    Jesus, der König des geistigen Israels aus Menschen aller Nationen wird ein Königreich aufrichten, das auf unabsehbare Zeit bestehen bleibt und an kein anders Volk übergehen wird

    Was ist das „geistige Israel“?

    (Jeremia 31:31-33) . . .„Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund s i e brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“ 33 „Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“

    Anders als wie zur Zeit der Vorväter ein Bund mit Israel im Fleische, d.h. der Abstammung geschlossen wurde, wurde nun mit Jesus ein Neuer Bund mit gläubigen Menschen aus allen Nationen, dem Israel im Geiste geschlossen. Jeder Mensch gleich welcher Abstammung konnte nun an dem Bund mit Jesus teil nehmen und ein Mitglied des geistigen Israels werden. So werden alle Nationen durch den Samen Abrahams, nämlich unseren Herrn und König Jesus, gesegnet.

    Ede

  • Bird an Ede
    September 28, 2014

    Lieber Ede,

    Darf ich dich fragen warum du immer die NWÜ ziztierst?

    Lg
    Bird

  • Edelmuth an Bird
    September 28, 2014

    Guten Abend Bird

    Aufgrund meiner Zugehörigkeit zu den ZJ bin ich mit der NWÜ am besten vertraut. Ich habe sie sehr oft gelesen bzw. in ihr Schriftstellen nachgeschlagen.

    Es wäre falsch, wenn man eine Aussage der WTG für zutreffend erklären würde, weil sie vom Sklaven gemacht wurde. Es wäre aber ebenso falsch, wenn man eine Aussage der WTG für falsch erklären würde, weil sie vom Sklaven gemacht wurde. Nicht der Sklave, sondern die Bibel, das Wort Gottes, ist unser aller Maßstab.

    Auch wenn die NWÜ in einigen Passagen anders als andere Bibeln übersetzt, so übersetzt sie in den meisten Dingen inhaltlich gleichlautend. Welche Übersetzung richtig und welche falsch ist, muss im Detail geklärt werden. Es wäre falsch die NWÜ als unglaubwürdig und falsch zu verwerfen, weil sie vom Sklaven angefertigt wurde. Mir sind durchaus Passagen der NWÜ aber auch anderer Bibelübersetzungen bekannt, die eindeutig unstimmig sind.

    Ede

  • BenKenobi
    September 28, 2014

    Ich unterstelle der WT-Organisation bewusste Irreführung, deswegen möchte ich mich gerne nochmals wiederholen:
    „Natürlich kann man wiedergeben was Brooklyn/Warwick lehrt, das ist jedoch zumindest für mich nicht mehr relevant weil diese Lehre sowieso zusammengetrimmt ist auf Wachtturmideologie.“
    Ich kann diese Lügenapostel einfach nicht mehr leiden.

  • Bird an Ede
    September 28, 2014

    Guten Abend Ede,

    Wenn das für doch so geht ist das ok. Ich meinte nur das sie eher verwirrt. Wie es zB. dein erster Text aus Römer zeigt. Ich kenne keinen Text der belegt, das der Vater die Juden verwirft. Denn Römer spricht ja davon das wir Christus anrufen sollen. Weist du was ich meine?

    Lg
    Bird

  • Elfi
    September 28, 2014

    Mein lieber Ede,

    vielleicht liest Du bitte mal Römer Kapitel 11 mit Hilfe des Heiligen Geistes!

    Liebe Grüße.
    Elfi

  • Edelmuth an Elfi
    September 28, 2014

    Hallo Elfi

    Gerne befolge ich deinen Rat und gehe noch einen Schritt weiter, indem ich mir zum besseren Verständnis erlaube, die betreffende Personnegruppe in eckigen Klammern einzuführen.

    Die Wurzel des Baumes wird mit [Jehova], der die Kraft gibt, und der Stamm, an dem die Äste befestigt sind, mit [Jesus], und die Äste selber mit [Jesu Nachfolger] verstanden..

    (Römer 9:27) 27 Ferner ruft Jesaja in bezug auf Israel aus: „Obwohl die Zahl der Söhne Israels wie der Sand am Meer sein mag, ist es der Überrest, [Judenchristen]der gerettet werden wird.“

    (Römer 9:25-26) 25 Es ist so, wie er auch in Hosea sagt: „Die nicht mein Volk sind [Heiden] , will ich „mein Volk“ nennen und sie, die Nichtgeliebte, „Geliebte“; 26 und an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: „Ihr seid nicht mein Volk“ [Heiden] , dort werden sie „Söhne des lebendigen Gottes“ genannt werden.. . [Heidenchristen]

    (Römer 11:1-6) 11 Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein [ganzes] Volk verworfen? Das geschehe nie! Denn auch ich bin ein Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Benjamin. 2 Gott hat sein [ganzes] Volk nicht verworfen, das er zuerst anerkannt hat. [Kursiv von mir]

    Nun, wißt ihr nicht, was die Schrift in Verbindung mit Elsa sagt, wie er vor Gott gegen Israel vorstellig wird? 3 „Jehova, sie [verworfenen Israeliten] haben deine Propheten getötet, sie haben deine Altäre ausgegraben, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten mir nach der Seele.“ 4 Doch was sagt ihm der göttliche Ausspruch? „Ich habe siebentausend Männer für mich übrigbleiben lassen, [Männer,] die das Knie nicht vor Baal gebeugt haben.“ 5 So hat sich nun auch in der gegenwärtigen Zeitperiode ein Überrest [Judenchristen] gemäß einer Auserwählung zufolge unverdienter Güte gezeigt. 6 Wenn es nun durch unverdiente Güte ist, ist es nicht mehr zufolge von Werken; sonst erweist sich die unverdiente Güte nicht mehr als unverdiente Güte.

    7 Was nun? Gerade das, was Israel [verworfene Israel] ernstlich suchte, hat es nicht erlangt, die Auserwählten [Judenchristen] aber haben es erlangt. Die übrigen [verworfene Israeliten] hatten ihr Empfindungsvermögen abgestumpft, 8 so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“ 9 Und David sagt: „Möge ihr Tisch ihnen zur Schlinge und zur Falle und zur Ursache des Strauchelns und zur Vergeltung werden; 10 mögen ihre Augen verfinstert werden, damit sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit.“

    11 Daher frage ich: Sind sie gestrauchelt, um vollständig zu fallen? Das geschehe nie! Sondern durch ihren Fehltritt wird Menschen von den Nationen Rettung zuteil, um sie zur Eifersucht zu reizen. 12 Wenn nun ihr Fehltritt Reichtum für die Welt bedeutet und ihre Verminderung Reichtum für Menschen von den Nationen, wieviel mehr wird es ihre Vollzahl bedeuten!

    13 Nun rede ich zu euch, die ihr Menschen von den Nationen [Heiden] seid. Insofern als ich in Wirklichkeit ein Apostel [Judenchrist] für die Nationen [Heiden] bin, verherrliche ich meinen Dienst, 14 ob ich irgendwie [die, die] mein eigenes Fleisch [sind,] zur Eifersucht reize und einige aus ihnen rette. 15 Denn wenn ihre Verwerfung Versöhnung für die Welt bedeutet, was wird ihre Annahme [anderes] bedeuten als Leben aus den Toten? 16 Ferner, wenn [der Teil, der als] Erstlingsfrucht [Jesus] [genommen wird,] heilig ist, ist es auch die Masse; und wenn die Wurzel [Jehova] heilig ist, sind es auch die Zweige. [Judenchristen und Heidenchristen]

    17 Wenn indes einige der Zweige ausgebrochen wurden, [verworfene Israeliten] du aber, obwohl du ein wilder Olivenbaum [Heidenchristen] bist, zwischen sie eingepfropft und des Olivenbaums Wurzel [Jehova] der Fettigkeit teilhaftig wurdest, 18 so überhebe dich nicht über die Zweige [Judenchristen]. Überhebst du dich aber über sie: nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel [Jehova] [trägt] dich. 19 Du wirst nun sagen: „Zweige sind ausgebrochen worden, [verworfene Israeliten] damit ich [Heidenchristen] eingepfropft werde.“ 20 Richtig! Wegen [ihres] Unglaubens sind sie [verworfene Israeliten] ausgebrochen worden, du aber stehst durch Glauben [Judenchristen] . Hege nicht mehr überhebliche Gedanken, sondern fürchte dich. 21 Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont [verworfene Israeliten] hat, wird er auch dich nicht verschonen. 22 Sieh also Gottes Güte und Strenge. Gegen die, die gefallen sind, Strenge, gegen dich aber Gottes Güte, vorausgesetzt, daß du in seiner Güte bleibst; sonst wirst auch du abgehauen werden. 23 Auch werden sie, wenn sie [verworfenen Israeliten] nicht in ihrem Unglauben bleiben, eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wieder einzupfropfen. 24 Denn wenn du aus dem von Natur wilden Olivenbaum [Heiden] herausgeschnitten und entgegen der Natur in den edlen Olivenbaum [Jesus] eingepfropft wurdest, wieviel eher werden diese, die natürliche [Zweige] sind, in ihren eigenen Olivenbaum eingepfropft werden!

    Ede

  • Alois
    September 28, 2014

    Hallo Ede

    Im letzten Abschnitt hast Du in Klammer für die Wurzel des Weinstockes Jehova geschrieben.
    Ich glaube der Weinstock zu dem auch die Wurzel gehört ist Jesus.

    Joh. 15
    5. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir könnt ihr nichts tun.

    LG Alois

  • Elfi
    September 28, 2014

    Wo, lieber Ede, steht in der Heiligen Schrift, dass Israel für immer verworfen ist?
    Ich lese in Römer 11, in Jesaja 54 und in vielen anderen Bibelstellen genau das Gegenteil!
    Du zitierst nur die WTG, die uns das immer einbläuen wollte! Es entspricht aber nicht der Aussage der Heiligen Schrift!
    LG. Elfi

  • Edelmuth an Elfi
    September 28, 2014

    Hallo Elfi

    (Hosea 1:6) 6 Und sie wurde dann abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und ER sprach weiter zu ihm: „Nenne ihren Namen Lo-Ruhama, DENN ICH WERDE DEM HAUSE ISRAEL NICHT WIEDER BARMHERZIGKEIT ERWEISEN, WEIL ICH SIE GANZ BESTIMMT HINWEGNEHMEN WERDE.

    (Matthäus 21:43) 43 Darum sage ich euch: Das Königreich Gottes wird von euch genommen und einer Nation gegeben werden, die dessen Früchte hervorbringt…

    (Daniel 2:44) 44 Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen;…

    Der König dieses Königreiches wird Gottes Sohn Jesus, der sein Leben für ALLE Menschen guten Willens gegeben hat, sein.

    Ede

  • Gerd
    September 28, 2014

    Ich mische mich wieder mal dazwischen – sorry Elfi.

    Jetzt habe ich vor 2 Tagen erst genau die Widerlegungen zu dem Hoseatext (den Ede immer wiederholt), die wir schon vor Jahren dem Ede posteten, entweder liest er sie nicht, oder er sieht sie durch einen Filter, daher keine Antwort von ihm dazu, weil offenbar nur die WTG-Brille auf der Nase sitzt.

    Auch die heute zitierten Verse aus Jesaja 19 ganz unten, wiederholt bei Bechhaus ihm schon zitiert wurde, all das ist ihm keine müde Zeile wert.

    Nicht für ihn, weil sinnlos, zitiere ich den Unterschied für die Verheissungen an Israel und die an die Körperschaft Christi – letztgenannte sind die künftigen Brüdern unseres Herrn, aus ALLEN Nationen, auch einige wenige aus Israel. Das sind die, die nicht aus dem Ölbaum ausgerissen wurden:

    Zweierlei Erwartungsgut

    Autor: Herbst, Gerhard

    Die Zukunftserwartung der Gemeinde Jesu Christi geht himmelwärts.

    Die Zukunftserwartung des Volkes Israel ist erdbezogen.

    »Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von wo wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird zur Gleichförmigkeit mit Seinem Leibe der Herrlichkeit« (Phil. 3, 20.21).

    »Siehe, Ich werde die Kinder Israel aus den Nationen herausholen … Ich werde sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land bringen. Und Ich werde sie zu einer Nation machen im Lande auf den Bergen Israels …, und sie werden wohnen in dem Lande …, worin eure Väter gewohnt haben …, sie und ihre Kinder und Kindeskinder, bis in Ewigkeit« (Hes. 37, 21.22.25).

    Aus den vorangestellten Schriftzeugnissen ersehen wir, daß beide Heilskörperschaften eines in ihren Erwartungszielen gemeinsam haben: Beide sehnen sich danach, aus der Fremdlingschaft in die Heimat zurückzukehren. Der Unterschied besteht nur darin, daß sich die Heimat der Gemeinde in den Himmeln befindet (Phil. 3, 20), während Israels Heimat das verheißene Land Kanaan (Erez Israel) auf dieser Erde ist (Hes. 37, 25). So liegt die Zukunftserwartung der Gemeinde auf geistlicher Ebene und zielt himmelwärts,

    die des Volkes Israel auf irdischer Ebene….

    Leider ist die Informationsquelle „come2god“, wo der Aufsatz steht, wieder mal still, offenbar gehackt. Ich habe den Rest schon seit langer Zeit für Ex-ZJ und all den Edes gespeichert, wer mehr lesen will, bitte melden!

    🙂

  • Edelmuth an Gerd
    September 28, 2014

    Guten Abend Gerd

    Deiner Veröffentlichung zufolge siehst du für die Israeliten die Erde und für die Christen in unbegrenzter Menge die Himmel vor.

    (Offenbarung 5:10) . . .du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.“

    Milliarden Christen, die ihre Rettung ihrem Herrn Jesus verdanken, werden deiner Lesart zufolge mit ihm über Millionen Israeliten, die ihn immer noch ablehnen, regieren. Das bedeutet, dass tausend und mehr Christen einen Israeliten für alle Zeit regieren werden.

    Hast du den Israeliten ihre „wunderbare“ Hoffnung schon verkündet? Und, was haben sie gesagt?

    (Psalm 37:11) 11 Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens. . .

    (Psalm 37:29) . . .Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen. . .

    Ede

  • Calla an Elfi
    September 28, 2014

    Liebe Elf, danke für deinen tollen Kommentar. Bin ganz deiner Meinung. Würde gerne mit dir Gedanken über Israel, das Volk Gottes austauschen. Meine Email Adresse: callastrunz@gmx.at
    LG. Calla

  • BenKenobi
    September 28, 2014

    Diese Frage ist in der Tat sehr interessant. Ich habe zur Zeit keine konkrete Antwort darauf. Ich bin aber ziemlich sicher, dass es die selbe Frau ist die in Offenbarung 12 das männliche Kind gebiert. Das Kind bedeutet meiner Meinung Jesus Christus, so wie der Same der Frau aus 1. Mose 3,15 auch. Ich habe aber keine schlüssige Idee wen oder was die Frau darstellt. (Eva oder Maria würde man ohne Nachdenken sagen, dafür könnte ich aber auch nicht ein biblisches Argument vorbringen.)
    Wie sehr bin ich auf dem Holzweg, hat jemand ein besseres Bild der Zusammenhänge?

  • Gerd
    September 28, 2014

    Mögliche Alternativ-Auslegung:

    Bei „Bibelkommentare.de“ ist die gleiche Frage so beantwortet:

    Warum wird die Feindschaft gerade zwischen der Frau und der Schlange aufgestellt?

    In 1. Mose 3,15 heißt es: „Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“ Meine Frage(n) dazu: 1. Wieso besteht eine spezielle Feindschaft zwischen der Frau und der Schlange? 2. Was ist mit dem „Samen“ gemeint?
    Bibelstelle(n): 1. Mose 3,15

    Zunächst möchte ich auf Ihre zweite Frage eingehen. Mit dem „Samen“ der Frau sind ganz einfach ihre Nachkommen gemeint. Diese Ausdrucksweise wird in der Bibel mehrfach verwendet (z.B. 1. Mo 12,7; 17,19; 26,4; Rt 4,12; Gal 3,16; u.a.). Mit dem Samen der Schlange werden alle gefallenen Engel, die dem Teufel dienen, vor allem natürlich auch er selbst, gemeint sein. Zwischen diesen beiden Seiten besteht seit dem Sündenfall eine Feindschaft. Der Teufel versucht beständig, die Menschen zum Sündigen zu verleiten, um sie so von den Segnungen und der Gemeinschaft mit Gott abzubringen.

    Nun zur eigentlichen Frage: Warum wird die Feindschaft zwischen der Frau und der Schlange aufgestellt? Das wird, denke ich, aus zwei Gründen getan: erstens, weil Satan in der Schlange gerade die Frau verführt hatte (und nicht den Mann; der Mann wurde von der Frau dazu verleitet), und zweitens, weil die Frau bildlich gesprochen für alle ihre Nachkommen, also alle Menschen überhaupt, steht. In Vers 20 heißt es, dass sie die „Mutter aller Lebenden“ ist. Wenn sie genannt wird, dann wird Adam dadurch nicht direkt ausgeschlossen; sie hatten beide gesündigt und sind dadurch beide unter den Fluch gekommen, genauso ihre Nachkommen.
    Übrigens finden wir in diesem Vers einen versteckten Hinweis auf den Herrn Jesus. Zum Schluss des Verses heißt es, dass der Same der Frau den Kopf der Schlange zermalmen wird. Das hat der Herr Jesus getan, als er am Kreuz auf Golgatha für uns den Sieg erkämpfte. Dort hat er die Schlange, den Teufel (vgl. Off 20,2) für immer besiegt und den Weg zu Gott wiederhergestellt. Siehe Hebräer 2,14.15: „… damit er [der Herr Jesus] durch den Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und alle die befreite, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.“ Er hat diesen Bruch der Beziehung des Menschen zu Gott repariert und nun kann jeder Mensch, der im Glauben zu ihm kommt, Vergebung seiner Sünden erhalten und zurück in die Gemeinschaft mit Gott gelangen.

    Johannes Runkel
    Entnommen aus: Sammlung bibelkommentare.de –

  • Edelmuth an Gerd
    September 28, 2014

    Guten Abend Gerd

    » Das wird, denke ich, aus zwei Gründen getan: erstens, weil Satan in der Schlange gerade die Frau verführt hatte (und nicht den Mann; der Mann wurde von der Frau dazu verleitet), … «

    Ist dann nicht mehr Satan, sondern die Frau Adams für seine Verführung verantwortlich? Ich glaube nicht, dass man die Frau schlechthin für die Erbsünde verantwortlich machen kann, denn Adam wusste sehr genau, was der Vater ihm und nicht der Eva gesagt hatte. Adam hat seine Frau Eva lediglich von dem Verbot unterrichtet.

    (1. Mose 2:17) . . .Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst DU nicht essen, denn an dem Tag, an dem DU davon ißt, wirst DU ganz bestimmt sterben.. . .

    » …weil die Frau bildlich gesprochen für alle ihre Nachkommen, also alle Menschen überhaupt, «

    Es ist richtig, dass eine Frau biologisch die Nachkommen hervorbringt. Dennoch spielt in Jehovas Ordnung der Mann als verantwortliches Haupt die bedeutendere Rolle. In den Stammbäumen der hebräischen Schriftrollen wird stets der Sohn als Nachkomme des Mannes erwähnt. Jesus wird als Sohn des Vaters Jehova und nicht als Sohn der Frau im Himmel oder der Mutter Maria auf Erden beschrieben, obwohl beides zutrifft.

    Ede

  • Edelmuth
    September 28, 2014

    Guten Morgen

    >> Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; <> er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen. <<

    Satan hat dafür gesorgt, dass Jesus an den Pfahl geschlagen wurde und dabei Verletzungen wie das Zermalmen der Verse erhielt, die für ihn aber nicht absolut tödlich waren, auch wenn er als Menschen verstarb und damit das Lösegeldopfer brachte. Jehova hat ihn zu neuem Leben auferweckt.

    Die Treue Jesus bis in den Tod hat das absolute Todesurteil für Satan bewirkt. Jehova selber wird diese Hinrichtung ohne Hoffnung auf Rettung durchführen.

    Ede

  • Edelmuth
    September 28, 2014

    Guten Morgen

    Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen;

    Diese Worte aus 1. Mose 3:14,15 sprach Jehova zur Schlange, die symbolisch für Satan steht. Zwischen dem Weibe und Satan sowie SEINEN Nachkommen (Jesus & Brüder) und den Nachkommen Satans prophezeite Jehova eine immerwährende Feindschaft.

    (Offenbarung 12:1-2) 12 Und ein großes Zeichen wurde im Himmel gesehen: eine Frau, umhüllt mit der Sonne, und der Mond war unter ihren Füßen, und eine Krone von zwölf Sternen war auf ihrem Haupt, 2 und sie war schwanger. Und sie schreit in ihren Wehen und Geburtsschmerzen.

    (Offenbarung 12:5) . . .Und sie gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron.

    (Galater 4:26) . . .Das Jerusalem droben dagegen ist frei, und es ist unsere Mutter.

    Der durch die Jungfrau Maria auf der Erde geborene Jesus wurde aus der Schar treuer Engel auserwählt, um den Namen des Vaters zu rechtfertigen und die Menschheit zu retten. Die Frau oder Mutter ist somit die himmlische „Organisation“ treuer Engel, die Gottes Sohn hervorgebracht hat.

    er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.

    Satan hat dafür gesorgt, dass Jesus an den Pfahl geschlagen wurde und dabei Verletzungen wie das Zermalmen der Verse erhielt, die für ihn aber nicht absolut tödlich waren, auch wenn er als Menschen verstarb und damit das Lösegeldopfer brachte. Jehova hat ihn zu neuem Leben auferweckt.

    Die Treue Jesus bis in den Tod hat aber das absolute Todesurteil für Satan bewirkt. Jehova selber wird diese Hinrichtung ohne Hoffnung auf Rettung durchführen.

    Ede

  • STefan@EDe
    September 28, 2014

    Hallo Ede,

    gibt einen schriftlichen Nachweis über das „Zermalmen der Verse“ von Jesus? Habe darüber bis dato nichts gelesen.
    Gruß
    STefan

  • Edelmuth an STefan
    September 28, 2014

    Hallo STephan

    Da ihr Same den Kopf der Schlange zermalmen sollte, mußte es mehr als ein menschlicher Same sein, denn wie die Bibel zeigt, richtete Gott seine Worte nicht an eine buchstäbliche Schlange auf dem Erdboden. Gemäß Offenbarung 12:9 handelte es sich bei der „Schlange“ vielmehr um Satan, den Teufel, eine Geistperson. Folglich konnte die „Frau“ in dieser Prophezeiung kein Mensch sein. Logischerweise folgt daraus, daß die in 1. Mose 3:15 erwähnte „Frau“ eine geistige Frau ist. Und so, wie es sich bei der „Braut“ oder der „Frau“ Christi nicht um eine einzelne Frau handelt, sondern um eine Personengruppe, die sich aus vielen geistigen Gliedern zusammensetzt (Off 21:9), so muß die „Frau“, die Gottes geistige Söhne hervorbringt, Gottes „Frau“ aus vielen Geistpersonen bestehen.

    Ob sich das Hervorbringen der Söhne lediglich auf die Bedeutung Jesu als auserwählter Menschensohn bezieht, ist für mich in sofern ungeklärt, wie Jesus als Werkmeister Gottes an der Schöpfung aller Geistpersonen mitgewirkt hat. Gleichzeitig ist Jesus aber auch der Sohn dieser Personengruppe

    Der Ausdruck „Zermalmen“ im Sinnen von „Zerstören“ wird auch noch an anderer Stelle verwendet.

    (Römer 16:20) 20 Der Gott, der Frieden gibt, wird seinerseits den Satan in kurzem unter euren Füßen zermalmen. Die unverdiente Güte unseres Herrn Jesus sei mit euch.

    Ede

  • Elfi
    September 28, 2014

    Hallo, Ede!

    Ich möchte Dir gerne mal erzählen, wie genau und
    WÖRTLICH Gottes Wort zu verstehen ist.
    In Jerusalem wurde vor Jahren bei einer Ausgrabung der Fuß eines gekreuzigten Menschen gefunden. Er hatte noch den furchtbar langen und dicken Nagel – wo? In der Ferse! Jesus Christus wurde nicht gekreuzigt, wie man es auf mittelalterlichen Bilder sehen kann, sondern die Füße des Deliquenten wurden rechts und links an den
    Stamm genagelt, in dem durch jede Ferse ein riesiger Nagel in das Holz geschlagen wurde!
    So wörtlich kannst Du 1. Mose 1:15 in dieser Beziehung nehmen!
    Genauso wörtlich und genau geprüft, sollte man den Rest des AT nehmen! Das NT sowieso! Außer die Offenbarung natürlich, denn die ist prophetisch! Nur denke ich, dass die Exegese der WTG ganz daneben ist. Aber das darf ja jeder glauben, wie er will!
    LG. Elfi

  • BenKenobi
    September 28, 2014

    Natürlich kann man wiedergeben was Brooklyn/Warwick lehrt, das ist jedoch zumindest für mich nicht mehr relevant weil diese Lehre sowieso zusammengetrimmt ist auf Wachtturmideologie. Das hat aber nichts mit Prophetie zu tun.

  • Manfred F
    September 28, 2014

    „Der durch die Jungfrau Maria auf der Erde geborene Jesus wurde aus der Schar treuer Engel auserwählt, um den Namen des Vaters zu rechtfertigen und die Menschheit zu retten. Die Frau oder Mutter ist somit die himmlische „Organisation“ treuer Engel, die Gottes Sohn hervorgebracht hat.“

    Wie kommst Du darauf, dass Jesus ein Engel war?