24 Comments
  • Gerd
    Dezember 13, 2015

    Die Vorschreiber in diesem Thread hatten schon im Dezember des Vorjahres nach dem Antichristen gesucht.

    Geschichtlich wissen wir, dass die Trinitätslehre ab 325 in Umlauf kam. Interessant ist, dass Mohammed diese, an sich „christliche“ Theorie, um 620 herum aufgriff und in Sure 4 abhandelte.

    Da lehnt der Koran entschieden die ‚Dreieinigkeitslehre‘ ab, Zitate daraus:

    4,72 – Ungläubig sind diejenigen, die sagen, Gott sei Jesus Christus, Marias Sohn. Was Jesus Christus sagte, war aber: „O Ihr Kinder Israels, dient Gott, meinem und eurem Herrn! Wer Gott andere Gottheiten beigesellt, dem hat Gott das Paradies verboten, und Er führt ihn in die Hölle, die ihm als Heimstätte dient. Die Ungerechten finden keinen, der ihnen heraushilft.“

    4,73 – Ungläubig sind diejenigen, die sagen, Gott sei die dritte von drei Gottheiten. Es gibt nur einen einzigen Gott. Wenn sie nicht aufhören, diese Behauptungen zu vertreten, werden die Ungläubigen unter ihnen eine qualvolle Strafe erleiden.

    74 – Sie sollten doch reuevoll zu Gott zurückfinden und Ihn um Vergebung bitten. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.

    4,75 – Jesus Christus ist weiter nichts als ein Gesandter, dem andere Gesandte vorausgegangen sind. Seine Mutter hat sich der Wahrheit verschrieben. Sie beide waren Menschen, die wie alle anderen Nahrung zum Leben zu sich nahmen. Sieh, wie Wir ihnen die Beweise klar darlegen und sieh, wie sie von der Wahrheit abgebracht werden!

    Im Koran wird auch das Gedächtnismahl angekündigt, die Rolle Jesu wird bestätigt:

    4,110 – Einst sprach Gott zu Jesus, Marias Sohn: „Gedenke der Gunst, die Ich dir und deiner Mutter erwiesen habe, daß Ich dich durch den Heiligen Geist unterstützt habe, daß du in der Wiege zu den Menschen sprachst und im Mannesalter; daß Ich dich die Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium gelehrt habe; daß du aus Lehm Vogelfiguren mit Meiner Erlaubnis schufst und ihnen Leben einhauchtest; so wurden sie Vögel mit Meiner Erlaubnis; du hast mit Meiner Erlaubnis den Blinden und den Aussätzigen geheilt; und die Toten ins Leben gerufen mit Meiner Erlaubnis; denke daran, wie Ich die Kinder Israels davon abhielt, dich zu töten; du hast ihnen die leuchtenden Zeichen gebracht; da sagten die Ungläubigen unter ihnen: ‚Das ist eindeutig Zauberei.‘

    4,111 – Den Jüngern habe Ich eingegeben: ‚Glaubt an Mich und an Meinen Gesandten!‘ Sie sprachen: ‚Wir glauben! Sei Zeuge, daß wir Dir ergeben sind!‘ “

    4,112 – Einmal sprachen die Jünger: „Jesus, Sohn Marias! Kann dein Herr uns einen Tisch vom Himmel herabsenden? “ Er sagte: „Fürchtet Gott, wenn ihr wirklich an Ihn glaubt!“

    4,113 – Sie sprachen: „Wir wollen davon essen, damit unsere Herzen sicherer Glaube erfüllt und wir erkennen, daß du uns die Wahrheit ausgerichtet hast, und wir werden dieses Wunder Gottes bezeugen.“

    4,114 – Jesus, Marias Sohn, sagte: „Gott, unser Herr! Sende uns einen Tisch vom Himmel herab, daß es ein Festtag für uns alle sei, für den ersten wie für den letzten, ein Wunder von Dir, und ernähre uns, bist Du doch der beste Ernährer!“

    4,115 – Gott sprach: „Ich sende ihn euch hinab. Wer dann aber ungläubig wird, den werde Ich so qualvoll bestrafen wie sonst keinen.“

    4,116 – Gott wird am Jüngsten Tag sagen: „Jesus, Marias Sohn, hast du den Menschen gesagt, daß sie dich und deine Mutter als zwei Gottheiten außer Gott, Allah, nehmen sollen?“ Er wird antworten: „Gepriesen seist Du! Es ziemt sich nicht, daß ich etwas sage, was ich nicht sagen darf. Hätte ich es gesagt, hättest Du es erfahren. Du weißt, was in mir ist, aber ich weiß nicht, was in Dir ist. Du bist der Allwissende, Der um alles Verborgene weiß.
    ———————————-
    Dieser Vers 116 ist besonders kryptisch, was soll das besagen? Ich heb’s fett hervor.
    Nach Studium des Inhalts vom AT (aus Abraham wird Ibrahim usw.) kam dann noch in diesem „heiligen Buch“ des Islams eine Analyse der Dreieinigkeitstheorie und Hinweise auf das Abendmahl?
    Es wird dieses ur-sprüngliche Auslegungsgut zum Inhalt vom angeblich größten Propheten auf Erden – schon eigenartig – meint

    Gerd

  • Manfred an Edelmuth
    Dezember 13, 2015

    Lieber Edelmuth,

    merkst Du eigentlich nicht, wie hartnäckig Du gegen klare Aussagen des Wortes Gottes argumentierst? Dem Boas hast Du in diesem Kommentar geantwortet: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=1695#comment-831

    Dabei verschweigst du alle Begebenheiten, die nur die auferweckte Geistperson Jesus durch seine Materialisierung als Mensch durchführen kann. Ebenfalls vergisst du zu erwähnen, dass Jesu nach seiner Himmelfahrt, nachdem er dem Vater den Wert seines Lebens als Opfer dargebracht hat, nicht mehr als Mensch gesehen wurde. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird diesen bevorrechtigten Platz auch nicht verlassen. Ihm steht der Heilige Geist, Gottes Kraft, zur Verfügung, mit er alle Dinge machen kann. – Zitat Ende.

    Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird diesen bevorrechtigten Platz auch nicht verlassen. Ist das wirklich so? Was sagt Gottes Wort dazu?

    Heb. 1:5,6 Elb: 5 Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: „Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt“?, und wiederum: „Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein“?
    6 Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: „Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!“

    Wenn Gott Jesus wieder in den Erdkreis einführt, muss er schon mal dagewesen sein oder nicht? Es ist auf jeden Fall eine Handlung, die mindestens einmal mehr stattfindet als einmal. Somit ist die kleinstmögliche Größe: zweimal. Jesus wird also zum zweiten Mal in den Erdkreis eingeführt. Einmal war es als er als Mensch geboren wurde und das zweite Mal wird es sein, wenn er als König in sein Königreich zurückkehrt.

    Und der Vers 13 ergänzt:
    13 Zu welchem der Engel aber hat er jemals gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße“?

    Genauso wie es auch in Matthäus steht:

    Mt 22,44 „Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege unter deine Füße“?

    Wielange sollte also Jesus zur Rechten Gottes sitzen? Antwort: …bis ich deine Feinde lege unter deine Füße“?

    Die Bibel sagt somit genau das Gegenteil von dem was Du behauptest. Was nützt es Dir eigentlich wenn Du das Wort Gottes gemäß Deiner Ansicht uminterpretierst? Glaubst Du das Jesus nun sagt:

    „Eigentlich wollte ich ja beim Schall der 7.ten Posaune wieder auf die Erde zurückkehren. Aber wenn ich mir die Ansicht vom Edelmuth so anschaue, dann scheint mir das wohl überhaupt nicht möglich zu sein.“

    Es ist völlig egal, wie Du, ich und andere Menschen darüber denken und was wir glauben. Es wird genauso geschehen wie es geschrieben steht. Was nützt es Dir also, wenn Du das Gegenteil von dem glaubst, was die Bibel aussagt. Du wirst die Entscheidung von Jehova und Jesus dadurch kein bischen verändern.

    Liebe Grüße Manfred

  • Nachdenker
    Dezember 13, 2015

    Hallo,
    Test

  • edelmuth an alle
    Dezember 13, 2015

    Wiederkunft Christi

    (Johannes 14:3) . . .Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid.

    Wo sollte das sein? Offenbar sollte es nicht auf der Erde sein, denn dazu hätte Jesus weder weggehen, noch wiederkehren müssen, um seine Jünger zu holen.

    (Johannes 14:2-3, 18-22) Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid….Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“ 22 Judas, nicht Iskạriot, sagte zu ihm: „Herr, was ist geschehen, daß du dich uns und nicht der Welt deutlich zeigen willst?“

    Die Welt würde Jesus nicht mehr sehen, aber seine Jünger werden ihn erkennen, wenn er kommt, um sie heim in den Himmel zu holen, dort, wo er zur Rechten des Vaters sitzt.

    (1. Petrus 3:18) . . .Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. . .

    Jesus wurde als Mensch zu Tode gebracht, aber als Geist zu unvergänglichem Leben wieder auferweckt, sitzend zur Rechten Gottes.

    (1. Korinther 15:3-8) . . .Denn ich habe euch als etwas von den ersten Dingen das übermittelt, was ich auch empfangen habe, [nämlich] daß Christus gemäß den Schriften für unsere Sünden starb 4 und daß er begraben wurde, ja daß er gemäß den Schriften am dritten Tag auferweckt worden ist 5 und daß er Kẹphas erschien, dann den Zwölfen. 6 Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt [am Leben] geblieben sind, einige aber sind [im Tod] entschlafen. 7 Danach erschien er Jakobus, dann allen Aposteln; 8 aber als letztem von allen erschien er auch mir, gleichsam einem vorzeitig Geborenen.

    (Apostelgeschichte 10:40-41) . . .Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn offenbar werden lassen, 41 nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor bestimmten Zeugen, uns, die wir mit ihm aßen und tranken, nachdem er von den Toten auferstanden war.

    Jesus erschien in einem materialisierten Fleischesleib nur seinen Jüngern. Nur sie sollten ihn erkennen. So wird auch seine Gegenwart zu erst von seinen Jüngern erkannt.

    (Johannes 6:51) . . .Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.. . .

    (Lukas 22:19) . . .Auch nahm er ein Brot, dankte, brach es und gab es ihnen, indem er sprach: „Dies bedeutet meinen Leib, der zu euren Gunsten gegeben wird.. . .

    Jesus ist doch nicht als Mensch auf die Erde gekommen, um sich von seinen Jüngern verspeisen zu lassen..

    Ede

  • Alois
    Dezember 13, 2015

    Ich frage mich welcher gläubige Christ überhaupt anzweifelt dass Jesus vor 2000 Jahren im Fleische gelebt hat. Selbst Moslems glauben dass Jesus gelebt hat, wenn auch nur als Prophet.

    Johannes hat seine Briefe fast am Ende des ersten Jahrhundert geschrieben. Da schrieb er, dass der Antichrist schon gekommen sei. Offensichtlich gab es schon damals Menschen die nicht glauben konnten dass Jesus genau so zurück zu den Menschen kommen wird wie er aufgestiegen ist.

    Apg.1 NGÜ
    9 Nachdem Jesus das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben. Dann hüllte ihn eine Wolke ein, und sie sahen ihn nicht mehr. 10 Während sie noch wie gebannt zum Himmel hinaufblickten – dorthin, wo Jesus verschwunden war –, standen mit einem Mal zwei Männer in leuchtend weißen Gewändern bei ihnen. 11 »Ihr Männer von Galiläa«, sagten sie, »warum steht ihr hier und starrt zum Himmel hinauf? Dieser Jesus, der aus eurer Mitte in den Himmel genommen worden ist, wird wiederkommen, und zwar auf dieselbe Weise, wie ihr ihn habt gehen sehen

    Alle Übersetzungen schreiben in Apostelgeschichte, dass Jesus genau so wiederkommen wird wie ihn die Männer von Galiläa in den Himmel haben aufsteigen sehen. Unmittelbar vor dem Aufstieg war Jesus sichtbar, man könnte ihn anfassen, er könnte essen und trinken. Genau wie auch die Engel bei Abraham essen und trinken konnten. Wie soll man aber essen und trinken wenn man nicht aufs Fleisch besteht?

    Der eine glaubt das, die meisten Gläubigen glauben das nicht.
    Jeder muss für sich selbst entscheiden ob er die einfachen Worte der Bibel glauben kann wann immer das auch eintreffen mag, oder ob er vielleicht lieber das Risiko eingeht vielleicht doch ein Antichrist zu sein, weil er nicht glauben kann was in der Bibel steht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Tommy
    Dezember 13, 2015

    Wieder mal ein schwieriges Thema,
    „….jedes Auge wird ihn sehen…..“ und „diesen musste der Himmel freilich aufnehmen bis…..“ aus dem Roemerbrief sprechen natuerlich fuer die Auslegung, dass Jesus evtl. fleischlich wiederkommen koennte. Das allerdings konnten auch schon Engel. Vielleicht sollte man an der Geisthaftigkeit Jesu nicht allzusehr zweifeln.
    Tommy

  • Isa an Ede
    Dezember 13, 2015

    Jesus ist kein Geist. Er selbst sagt: „Seht meine Hände und meine Füße, dass ich es selbst bin; betastet mich und seht! DENN EIN GEIST HAT NICHT Fleisch und Bein, wie ihr seht, dass ich habe.“ (Lukas 24:39)

    LG,
    Isa

  • edelmuth an alle
    Dezember 13, 2015

    Wer ist heute der Antichrist?

    Geht aus 2. Johannes 7 (Elberfelder Bibel) nicht hervor, daß Jesus im Fleische zurückkommt?

    (2. Joh. 7) 7 Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen[A], bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist. A) w. im Fleisch kommend

    Nein, in diesem Vers ist nicht von einem künftigen Kommen im Fleische die Rede. Beachten wir die in der Elberfelder Bibel gebrauchte Verbform: „Viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesum Christum im Fleische kommend bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist“ (2. Joh. 7).
    In seinem ersten Brief spricht Johannes auch von einem „Kommen“ Jesu, doch hier verwendet der Apostel das Partizip Perfekt, weshalb dieser Text richtigerweise wie folgt wiedergegeben wird: „Daran erkennt ihr die inspirierte Äußerung von Gott: Jede inspirierte Äußerung, die Jesus Christus als im Fleische gekommen bekennt, stammt von Gott“ (1. Joh. 4:2). Hier erklärt Johannes, daß Jesus Christus als Mensch im Fleische gekommen war.

    Was ein künftiges „Kommen“ Jesu betrifft, so machte er selbst deutlich, daß sein zweites Kommen nicht im Fleische, für Menschen sichtbar, erfolgen werde. Er wurde als ein Geist auferweckt und sollte kein Mensch von Fleisch und Blut mehr sein

    (Johannes 14:18-22) . . .Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“ 22 Judas, nicht Iskạriot, sagte zu ihm: „Herr, was ist geschehen, daß du dich uns und nicht der Welt deutlich zeigen willst?. . .

    (1. Petrus 3:18) . . .Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. . .

    Jesu Worte „ihr aber werdet mich sehen“ beziehen sich natürlich nicht einfach auf sein Erscheinen als der auferweckte Christus, sondern haben eine viel größere Bedeutung. Er selbst hatte kurz vorher gesagt: „Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid.“ Damit gab er eindeutig zu erkennen, daß seine gesalbten Nachfolger mit ihm an seiner himmlischen Wohnstätte wären und ihn auf dieser Lebensstufe sehen würden

    Wie ist aber Offenbarung 1:7 zu verstehen, wo angedeutet wird, daß selbst Ungläubige „ihn sehen“ würden? Diese Schriftstelle lautet: „Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen.“ Sind diese Worte buchstäblich zu verstehen? Wie könnte jedes Auge Christus sehen, wenn er auf den buchstäblichen Wolken daherfahren würde?. Der Umstand, daß Christi Gegenwart in mehreren Texten mit der symbolischen Bedeutung von Wolken in Verbindung gebracht wird, hilft uns verstehen, daß sie unsichtbar sein muß.

    Wer sind diejenigen, die ihn durchstochen haben? Buchstäblich taten es römische Soldaten, doch sie sind längst tot. Daher muss dieser Hinweis etwas anderes bedeuten. Jesus selbst liefert in seinem Gleichnis von den Schafen und den Böcken einen deutlichen Hinweis, wenn er sagt: „In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan“ (Mat. 25:31-46). Die Nationen und Einzelpersonen, die in unserem 21. Jahrhundert Christi Jünger auf der Erde misshandeln oder ‘durchstechen’, gelten somit als solche, die Christus in der Zeit seiner unsichtbaren Gegenwart, ‘durchstechen’ würden. Sie werden erkennen müssen von wem sie gerichtet werden. Ja, „alle Stämme der Erde“ werden aufgrund der sich plötzlich verändernden Verhältnisse die Gegenwart und die Offenbarung Christi „sehen“ oder geistig wahrnehmen. Sie werden Christus nicht buchstäblich sehen aber erkennen müssen, dass er als König und Richter herrscht, doch nicht zu ihren Gunsten, und sie werden guten Grund haben, sich vor Leid zu schlagen.

    Ede

  • edelmuth an alle
    Dezember 13, 2015

    Wer ist heute der Antichrist?

    2. Johannes 7 lässt sich von verschiedenen Stanpunkten aus betrachten.

    (2. Joh. 7) 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist

    Rückblickend kann gesagt werden, dass viele Menschen Jesus und seine Wundertaten gesehen und bezeugt haben. Dies ist in der Bibel ausführlich beschrieben. Haben sie ihn auch als ihren Messias erkannt?

    Der Bibelbericht zeigt deutlich die Reaktion der Mehrheit des Volkes. Bei Jesu triumphalem Einzug in Jerusalem rief die Menge: „Rette, bitte, den Sohn Davids! Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!“ Als andere fragten: „Wer ist dieser?“, sagten die Volksmengen fortgesetzt: „Dies ist der Prophet, Jesus aus Nazareth in Galiläa!“

    (Matthäus 21:9-11) . . .Die Volksmengen aber, die, die ihm vorausgingen, und die, die nachfolgten, riefen fortgesetzt: „Rette, bitte, den Sohn Davids! Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt! Rette ihn, bitte, in den Höhen droben!“ 10 Als er nun in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Bewegung und sagte: „Wer ist dieser?“ 11 Die Volksmengen sagten fortgesetzt: „Dies ist der Prophet, Jesus aus Nạzareth in Galiläa!“

    Für sie hatte es den Anschein, als ginge dieser wunderwirkende Mann nun daran, die Juden vom römischen Joch zu befreien. Doch das geschah nicht. Jesus war kein politischer Revolutionär, sondern trat für geistige Freiheit und für Reinheit auf religiösem Gebiet ein. Welch eine Enttäuschung für die vielen, die nationalistische Ziele verfolgten! Dieser „Messias“ passte nicht in ihre Vorstellung von einem Retter Israels. Welch ein Gegensatz zwischen der freundlichen Menge vom 9. Nisan (Sonntag) und dem blutdürstigen Pöbel vom 14. Nisan (Freitag)! „Sie alle sagten: ,An den Pfahl mit ihm!‘ . . . ,Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder‘ “

    (Matthäus 27:22-25) . . .Pilạtus sagte zu ihnen: „Was soll ich denn mit Jesus, dem sogenannten Christus, tun?“ Sie alle sagten: „An den Pfahl mit ihm!“ 23 Er sprach: „Nun, was hat er denn Schlechtes getan?“ Sie aber schrieen fortgesetzt nur noch mehr: „An den Pfahl mit ihm!“ 24 Da Pilạtus sah, dass es nichts nützte, sondern dass vielmehr ein Aufruhr entstand, nahm er Wasser und wusch seine Hände vor der Volksmenge und sprach: „Ich bin unschuldig am Blut dieses [Menschen]. Das ist eure Sache.“ 25 Darauf erwiderte alles Volk und sprach: „Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder.“

    Der Mehrheit des jüdischen Volkes entging aufgrund ihrer Kurzsichtigkeit das herrliche Vorrecht, Mitkönige Christi in seinem himmlischen Königreich zu sein. Ihre politischen und patriotischen Ideale trübten ihren Blick für die geistigen Segnungen, die sich zu ihrem Guten hätten auswirken können. Sie wünschten sich einen Messias nur für ihre Generation und für ihr besonderes Problem — die Besetzung ihres Landes durch die Römer. Trotz aller Erkennungsmerkmale, die der wahre Messias aufwies, erkannten sie ihn nicht.

    Der Antichrist ist somit kein neuzeitliches Problem und damit kein Zeichen der Endzeit.

    Ede

  • Bird an Alois
    Dezember 13, 2015

    Lieber Alois,

    ich habe erst gestern einen Interessanten Beitrag zu diesem Thema belesen.
    Interessant, das auch dort erklärt wird, das Johannes die Zukunftsform meint.

    Auszug aus Gutenachrichten.ORG

    Der Apostel Johannes schreibt in seinem zweiten Brief: „Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist“ (2. Johannes 1,7).

    In diesem Fall bezieht sich Johannes nicht auf die Akzeptanz der vergangenen Inkarnation Jesu, als er im Fleisch erschien. Stattdessen bezieht er sich auf sein gegenwärtiges Kommen in das Fleisch, denn er lebt durch seinen heiligen Geist in seinen Nachfolgern, um ihnen zu helfen, gehorsam zu sein.

    Beachten wir den Wortlaut von Vers 6, die er kurz zuvor geschrieben hatte: „Und das ist die Liebe, dass wir leben nach seinen Geboten; das ist das Gebot, wie ihr’s gehört habt von Anfang an, dass ihr darin lebt.“

    Natürlich schaffen wir dies nicht aus eigener Kraft. Wir können den Weg nur im Gehorsam gehen, wenn wir Gott nahe sind und Jesus Christus in uns lebt (Galater 2,20). Die Lehre des Antichristen will uns vermitteln, dass wir Gott gar nicht gehorchen können. Denn sie leugnet, dass wir Hilfe von Gott erhalten, um Sünden tatsächlich überwinden zu können – so wie Jesus selbst Hilfe vom Vater hatte.

    Die Lehre des Antichristen ist somit eine Lehre der Gesetzlosigkeit bzw. der Sünde. Der „Mensch der Sünde“ (des Ungehorsams) – bzw. „der Gesetzlosigkeit“ (2. Thessalonicher 2,3; Elberfelder Bibel) – ist das Oberhaupt vom „Geheimnis der Gesetzlosigkeit“, wie der Apostel Paulus es nennt (Vers 7; ebenda).

    Quelle:(http://www).gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn15so_art2.htm

    Persönlich zählen ich auch die WTG dazu! Der Grund: sie arbeiten gegen die Lehren Jesu und stellen sich selbst auf seine Stelle!

    Lg
    Bird

  • Isa an alle
    Dezember 13, 2015

    Der Text ist schwierig zu verstehen, was schade ist, da es ja um den Antichristen geht.

    Varianten:
    1. Im Fleische kommend (Jesus war ein wirklicher Mensch von Fleisch und Blut.)
    2. Im Fleische kommend (Jesus kommt als Mensch / Neue Schöpfung wieder.)
    3. Im Fleische kommend (manche sagen „ins“ Fleisch kommend – Inkarnation Engel oder Gott)
    4. Im Fleische kommend (Jesus der Messias war wirklich erschienen.)
    usw.

    Wenn ich mir den Kontext von 2. Johannes 7 ansehe, scheint es wirklich darum zu gehen, dass wir wandeln wie er wandelt – und dass es mit seinem Geist auch 100 % möglich ist.

    Andererseits aber 1. Johannes 2:18 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus DER CHRISTUS IST? Der ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.

    Dazu passt 1. Johannes 4:2, 3 Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennt, ist aus Gott; 3 und jeder Geist, DER NICHT JESUS BEKENNT, ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er komme, und jetzt ist er schon in der Welt.

    Wahrscheinlich geht es schlicht und einfach darum (was auch das jüdische Volk nicht glauben wollte) :

    Jesus, gesandt von Gott, ist wirklich der Christus / Messias.

    LG,
    Isa

  • Manfred
    Dezember 13, 2015

    Liebe Isa, Lieber Bird,

    ich habe den Bibeltext mal in der Elberfelder Übersetzung nachgeschlagen und da lautet er so:

    2.Joh. 1:7
    7 Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen2, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.

    Hinter dem Wort gekommen steht eine 2 für eine Fußnote und in der steht:

    wörtlich: im Fleisch kommend

    Wenn man den Vers einfach so liest, würde man denken, dass sich das auf die Vergangenheit bezieht, als Jesus das erste Mal auf die Erde gekommen ist. Doch die wörtliche Übersetzung sagt eigentlich aus, dass es um ein zukünftige Ereignis geht. Der Antichrist würde somit nicht bekennen, dass Jesus zukünftig im Fleisch kommt. Genau das macht die Organisation, sie behauptet das Jesus schon seit 1914 unsichtbar gegenwärtig ist und damit leugnen sie, dass er im Fleisch kommen wird. Man müsste nur für unsichtbar = Geist einsetzen und für sichtbar = Fleisch. Dann ist klar wer der Antichrist ist.

    Das Jesus ein zweites Mal zur Erde kommt, bestätigt dieser Text:

    Heb. 1: 6 Und wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!«

    Wenn man 2.Joh. 1:7 mit der Fußnote liest, dann wird deutlich, dass es um die zukünftige zweite Wiederkunft von Jesus hier auf der Erde geht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Boas
    Dezember 13, 2015

    Lieber Manfred,

    mir ist zu diesem Text aus 2. Johannes 1:7 noch folgendes aufgefallen:

    „Denn viele Verführer SIND in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennen; dies IST der Verführer und der ANTICHRIST.“

    Johannes spricht meines Erachtens davon, dass zurzeit um 98 u. Z. bereits viele Verführer in die Welt hinausgegangen SIND. Also Vergangenheit/Gegenwart. Er spricht NICHT davon, dass in ferner Zukunft die Verführer erst KOMMEN WERDEN.

    Und er stellt fest, dass die Verführer, die also 98 u. Z. in die Welt hinausgegangen sind, bereits der Antichrist IST. (Nicht der Geist des Antichristen sondern DER Antichrist)

    Wie siehst Du das?

    Liebe Grüße
    Boas

  • Manfred
    Dezember 13, 2015

    Lieber Boas,

    mit Zeitangaben ist es in der Bibel so eine Sache. Man kann sich nie genau sicher sein, ob es um die damalige Zeit geht oder um die zukünftige. Wenn man 1.Joh. 2:18 hinzunimmt, dann finden wir dort den Hinweis, dass wenn der Antichrist da ist, dass es dann die letzte Stunde ist. Ich zitiere:

    1.Joh. 2:18: Elb:
    18 Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist.

    Allerdings ist dieser Text so verfasst, dass man meinen könnte, dass diese Stunde schon damals war. Nur dann besteht das Problem, dass seit der damaligen letzten Stunde nicht wirklich das gekommen ist was nach der letzten Stunde geschehen soll. Was danach geschehen soll finden wir in Matthäus Kapitel 20. Hier ist von den Arbeitern im Weinberg die Rede und davon dass die letzten Arbeiter in der elften Stunde eingestellt wurden. Diese haben nur 1 Stunde = letzte Stunde gearbeitet. Danach sollte der Lohn ausbezahlt werden. Doch bis heute hat noch niemand den Lohn ausbezahlt bekommen und deshalb kann damals nicht die letzte Stunde gewesen sein. Es muss also erst in der Zukunft noch kommen.

    Das gute jedoch ist, wenn der Antichrist da ist, dann weiß man das die letzte Stunde da ist und den Antichristen sehe ich im 4.ten wilden Tier von Daniel 7 bzw. im wilden Tier aus der Offenbarung. Das heißt wenn die da sind, dann dauert es nicht mehr solange, bis die letzte Stunde vorüber ist.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Dezember 13, 2015

    Liebe Geschwister im Glauben

    Ich habe jahrzehntelang geglaubt dass das mit der Zukunftsform dieses Johannestextes ein Übersetzungsfehler ist. Denn auch ich glaubte dass Jesus nicht im Fleische erscheinen wird. Angenommen es ist kein Übersetzungsfehler was dann?
    Ganz einfach, dann ist jeder ein Antichrist der das Kommen Jesu im Fleische ablehnt.

    Auch andere alte Übersetzungen schreiben in der Zukunftsform:

    Elberfelder unrevidiert:
    Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesum Christum im Fleische kommend bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.

    Aber alle modernen Übersetzungen schreiben diesen Text in der Vergangenheit. Auch die revidierte Elberfelder. Vielleicht weil nicht sein kann was nicht sein darf.
    Mich würde interessieren was im Urtext steht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • erwachter Sünder an Alois
    Dezember 13, 2015

    Lieber Alois,

    auch diese Bibelübersetzungen schreiben in der Zukunftsform.

     2.Joh 1:7 

    MEN  Denn viele Irrlehrer(oder: Verführer) sind in die Welt ausgezogen, die Jesus Christus nicht als den im Fleisch erscheinenden(Messias) bekennen: darin zeigt sich der Irrlehrer(oder: Verführer) und der Widerchrist.

    AEK  denn viele Irreführer sind in die Welt ausgegangen, die Jesus Christus nicht als im Fleisch kommend bekennen; und in diesem zeigt sich der Irreführer und der Antichrist.

    DIU  Denn viele Verführer sind ausgegangen in die Welt, die nicht Bekennenden Jesus Christus als Kommenden im Fleisch; dies ist der Verführer und der Antichrist.

    ZUR  DENN viele Irrlehrer sind in die Welt ausgegangen, die Jesus Christus nicht als den bekennen, der im Fleisch1 kommt. Dies ist der Irrlehrer und der Widerchrist. 1.Joh. 2,18; 4,1-3.   1) vgl. Anm. zu 1.Joh. 4,2.

    MNT  Denn vieleG4183 BetrügerG4108 gingenG1831 ausG1831 in die Welt,G2889 (das sind) die nicht BekennendenG3670 JesusG2424 ChristosG5547 als kommendG2064 im FleischG4561; dieser ist der Betrüger und der Antichristos.

    Die New King James Bibel übersetzt, dass der Geist des Antichristen Christus als im Fleisch „kommend“ verneint.

    Wenn ich diese Schriftstelle im Griechischen NT nachschlage und dann in einem Online-Übersetzer eingebe, kommt folgende Übersetzung:
    Greek New Testament
    Ὅτι πολλοὶ πλάνοι ἐξῆλθον εἰς τὸν κόσμον, οἱ μὴ ὁμολογοῦντες Ἰησοῦν Χριστὸν ἐρχόμενον ἐν σαρκί· οὗτός ἐστιν ὁ πλάνος καὶ ὁ ἀντίχριστος.
    Viele Verführer ging hinaus in die Welt , nicht Bekennenden Jesus Christus kommen im Fleisch er ist der Verführer und der Antichrist.

    Ich weiß,dass Online-Übersetzer nur mit Vorsicht zu betrachten sind, aber auch
    die Elberfelder Bibel würde in der Anmerkung schreiben, dass es im Griechischen heißt: „im Fleisch kommend.“

    LG vom erwachten Sünder

  • Argentum
    Dezember 13, 2015

    Lieber E.W.,

    die Interlinear- Übersetzung gibt es auch so wieder!

    “ Because many deceivers habe entered into the world those not confessing Jesus Christ coming in flesh this is the deceiver and the antichrist.“

    Liebe Grüße
    Argentum

  • erwachter Sünder an Argentum
    Dezember 13, 2015

    Liebe Argentum,

    es gibt auch noch diese Bibelübersetzungen, welche in der Zukunftsform schreiben.

    ELB 1871  Denn viele Verführer sind in die Welt gekommen, die nicht Jesum Christum im Fleische kommend bekennen; dieses ist der Verführer und der Antichrist.

    ELBU unrevidierte Version ca. 1900  DennG3754 vieleG4183 VerführerG4108 sindG1525 inG1519 die WeltG2889 ausgegangenG1525, dieG3588 nichtG3361 JesumG2424 ChristumG5547 imG1722 FleischeG4561 kommendG2064 bekennenG3670; diesG3778 istG2076 der VerführerG4108 undG2532 der AntichristG500.

    ELBS 1905 mit Strong Nummern  DennG3754 vieleG4183 VerführerG4108 sindG1525 inG1519 die WeltG2889 ausgegangenG1525, dieG3588 nichtG3361 JesumG2424 ChristumG5547 imG1722 FleischeG4561 kommendG2064 bekennenG3670; diesG3778 istG2076 der VerführerG4108 undG2532 der AntichristG500.

    HJ Prof. Herbert Jantzen 2009  weil viele Irreführende in die Welt hingegangen sind, die nicht bekennen Jesus Christus kommend im Fleisch: Solcher ist der Irreführende und der Antichristus.

    Die DIU  Denn viele Verführer sind ausgegangen in die Welt, die nicht Bekennenden Jesus Christus als Kommenden im Fleisch; dies ist der Verführer und der Antichrist.

    Ist die Deutsche Interlinearübersetzung 1979 ( zu Deinem Kommentar )

    Möchte aber auch darauf hinweisen, wie es schon Alois schrieb, dass alle ( fast alle, siehe z.B. die HJ- Übersetzung) modernen Übersetzungen diesen Text in der Vergangenheit schreiben.

    LG vom erwachten Sünder

  • Alois an eS
    Dezember 13, 2015

    Lieber eS

    Es ist erstaunlich dass praktisch alle alten Übersetzungen in der Zukunftsform schreiben und fast alle neuen Übersetzungen in der Vergangenheit. Tausend Dank für Deine Recherche, Du hast mir sehr geholfen.
    Unwahrscheinlich dass sich die alten Übersetzer geirrt haben und die neuen Übersetzer richtig liegen. Zumal auch in Apostelgeschichte 1 steht dass Jesus so kommen wird wie er emporgehoben wurde.

    Genau dazu passend steht in Offbg. 1

    Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes. {O. alle Geschlechter der Erde} Ja, Amen.

    Verbindet man diese beiden Texte, so ist Jesus in eine Wolke emporgehoben worden und unsichtbar geworden, dann in Offenbarung kommt Jesus wieder mit einer Wolke und ist wieder sichtbar für alle Geschlechter der Erde.

    Vermutlich hat bei Noah auch kaum jemand geglaubt dass der Regen buchstäblich kommt, sonst hätten nicht so wenig Menschen überlebt.
    Wer nicht auf den Bräutigam wartet kann auch nicht bei der Hochzeit dabei sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Argentum an E.S.
    Dezember 13, 2015

    Lieber E.S.,

    ja, das ist interessant, danke für Deine Ergänzung.

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Argentum an E.S.
    Dezember 13, 2015

    Lieber E.S.,

    habe noch eine ganz gut bewertete Übersetzung von 1998 gefunden. Die “ Münchener Neues Testament“ Übersetzung:“ Übersetzungstyp: Wörtliche Übersetzung, die sich eng an die griechischen Sprachformen anschließt (»So griechisch wie möglich, so deutsch wie nötig«) – praktisch eine Interlinearversion ohne griechischen Text.“

    „Denn viele Betrüger gingen aus in die Welt, (das sind) die nicht Bekennenden Jesus Christos als kommend im Fleisch; dieser ist der Betrüger und der Antichristos.“

    Die Textstelle hat unterschiedlich gelesen, doch eine ganz andere Bedeutung. Und eine davon muß doch richtig sein!
    Je freier die Übersetzung, umso ungenauer der Inhalt, oder?

    Liebe Grüße
    Argentum

  • Shannon
    Dezember 13, 2015

    Danke Dir erwachter Sünder,

    damit sind zumindest für mich alle Zweifel ausgeräumt. Die Lehren der Organisation hängen manchmal ganz schön tief in einem drin. Ich hatte gestern Abend mit meiner Tochter im Telefon das Thema.
    Da ist umdenken gefordert.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • edelmuth an E.S.
    Dezember 13, 2015

    Guten Abend E.S.

    Die Elberfelder Übersetzung von 2003 übersetzt 2. Joh. 7 wie folgt:

    (2. Joh. 7) 7 Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen[A], bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist. A) w. im Fleisch kommend

    Die Elberfelder Übersetzung sieht das Kommen Jesu als eine abgeschlossene Handlung an, die in der Vergangenheit liegt.

    Jesus wies bei seinem Weggang darauf hin, dass die Welt ihn nicht mehr sehen wird, seine Jünger ihn aber (mit ihrem geistigen Auge) sehen werden.

    (Johannes 14:18-22) . . .Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“ 22 Judas, nicht Iskạriot, sagte zu ihm: „Herr, was ist geschehen, daß du dich uns und nicht der Welt deutlich zeigen willst?. .

    Judas, nicht Iskariot, bestätigte Jesu Ankündigung, indem er ihn nach seinem Grund fragte.

    Es ist daher ausgeschlossen, das die Welt Jesus (im Fleische) sehen wird, aber sie wird ihn an dem erkennen, was er tut.

    Ede

  • Shannon
    Dezember 13, 2015

    Lieber Ede,

    ich weiß nicht, ob man das so in der Vergangenheit sehen kann.

    7 Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen[A], bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist. A) w. im Fleisch kommend

    sind hinausgegangen = Vergangenheit
    bekennen = Gegenwart – Vergangenheit wäre – bekannten

    folglich kann es ebenso eine vollendete Gegenwart oder eine vollendete Zukunft sein.
    Wenn ich jetzt noch „kommend“ dazu nehme, sind wir in der Zukunft

    Das Ganze ist doch sehr verwirrend. Aber zu behaupten, dass es ausgeschlossen ist, dass Jesus im Fleisch kommt, ist auch sehr anmaßend. Wir wissen es nicht oder du magst das nicht glauben.
    Uns bleibt ohnehin nur, abzuwarten.

    Liebe Grüße
    Shannon

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

16 − 6 =