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Bruderinfo

Kommentare (19)

  1. Lara says:

    Ich lese sehr gern auf diesen Seiten, weil ich mich dann weniger allein fühle und es hat mir schon häufig sehr geholfen, deshalb kam mir die Idee, dass mein Problem vielleicht noch mehr von Euch haben. Ich liebe Jehova! Ich weiß, dass er die einzige Hoffnung für die Menschheit ist. Und was sein Sohn für uns getan hat ist so großartig, dass ich mich sogar schäme für meine eigenen Sorgen, so als würde ich das große Ganze nicht sehen. Aber ich bin auch nur ein Mensch. Ich hoffe sehr, dass Jehova es der Organisation und den vielen Ältesten vergeben wird, dass sie so viele traurig machen und verzweifelt zurück lassen. Ich bete für jeden, der ins Abseits gerückt wurde oder sich selbst zurück gezogen hat. Ich bete nicht dafür, dass er zwangsläufig wieder ein Mitglied der Zeugen Jehovas wird, sondern das er seinen Glauben an Jehovas nicht verliert, egal wie Menschen ihn auch behandelt haben! In unserer Ortsversammlung bin ich umgeben von traurigen Menschen und traurigen Geschichten. Und so habe ich auch meine. In der Wahrheit groß geworden und sehr eifrig, aber irgendwann so einsam… Auch mit fast 30 war kein Bruder in Sicht, der als Partner in Frage gekommen wäre. Für einen leidenschaftlichen Menschen wie mich, ist es keine Lösung dann vermehrt im Predigtdienst zu stehen. Es hat nicht geholfen. Also verliebte ich mich in einen Mann der kein Glaubensbruder war. Leider verstarb er sehr früh. Von unserer Beziehung hatte niemand Kenntnis und als ich nach seinem Tod zu den Ältesten ging, weil es mir sehr schlecht ging, wurde ich ausgeschlossen. Meinen Glauben an Jehova hab ich nie verloren, weil ich weiß, dass er um vieles gütiger ist, als Menschen es sind. Ich wurde zwar nach relativ kurzer Zeit wieder aufgenommen, aber wie bei jedem Ausschluss verbleibt auf einem ein Schatten. Wie sehr ich unter dem Tod meines besten Freundes gelitten habe interessierte niemanden. Auch das ich immer noch allein bin interessiert niemanden. Und jetzt wäre ich wohl nicht mal mehr eine Schwester, die für eine Heirat empfohlen werden könnte. Zu wenig Eifer, zu wenig Einsatz, zu viele Zweifel, über die man nicht reden darf. Ich bin für alle immer da, aber bin auch zurückhaltender geworden. Distanzierter und vorsichtiger mit Freundschaften. Ich halte mich im Hintergrund und versuche auf meine Art Gutes zu tun. Und oft frage ich mich, ob ich überhaupt einen Bruder heiraten wollen würde, der mit verbissenem Eifer…. Ich möchte einen Mann kennenlernen der Jehova liebt und dennoch einfach nur Mensch ist, mit allen Ecken und Kanten und Zweifeln. Der sich nicht verbiegt, sondern wie ich glücklich sein möchte. Ich weiß, dass das hier keine Heiratsvermittlung ist. Entschuldigt bitte! Aber wie soll ich sonst jemanden kennenlernen, der so denkt wie ich. Bei Zusammenkünften und Kongressen würde das doch niemand aussprechen dürfen. Meine Emailadresse ist lara.f.b@web.de. Falls jemand ähnliches erlebt hat oder sich angesprochen fühlt, würde ich mich über eine Nachricht sehr freuen. Ich bin 39 Jahre alt und trotz allem, was ich erlebt habe kein Trauerkloß. Ich möchte jemanden glücklich machen, der vielleicht ja auch hier liest und sich einsam fühlt.

    1. Liebe Lara,
      du bist hier auf Bruderinfo herzlich willkommen.Leider bist du kein Einzelfall. Wir bekommen täglich oft sehr ähnliche Schicksale mit. Meistens sind es treue und liebevolle Frauen wie du. Es ist wunderbar das du deinen Glauben nicht verloren hast. Wir beten für dich das du auch einen liebevollen Partner findest. Wenn wir Anfragen bekommen, dann werden wir sie auf jeden Fall dir zusenden. Liebe Grüße Bruderinfo 🙂

  2. Alois says:

    Liebe Geschwister

    Da die Organisation meint sie seien das neuzeitliche geistige Israel, müssen sie auch das akzeptieren was Micha über dieses prophezeit hat:

    Micha 3
    1. Und ich sprach: Höret doch, ihr Häupter Jakobs und ihr Fürsten des Hauses Israel: Ist es nicht an euch, das Recht zu kennen?
    2. Die ihr das Gute hasset und das Böse liebet; die ihr ihnen die Haut abziehet und das Fleisch von ihren Gebeinen;
    3. und die ihr das Fleisch meines Volkes fresset, und ihre Haut von ihnen abstreifet, und ihre Gebeine zerbrechet und zerstücket wie in einem Topfe und wie Fleisch inmitten des Kessels.
    4. Dann werden sie zu Jehova schreien, und er wird ihnen nicht antworten; und er wird sein Angesicht vor ihnen verbergen zu jener Zeit, gleichwie sie ihre Handlungen böse gemacht haben.
    5. So spricht Jehova über die Propheten, die mein Volk irreführen, welche mit ihren Zähnen beißen, und Frieden rufen; und wer ihnen nichts ins Maul gibt, wider den heiligen sie einen Krieg:
    6. Darum soll es euch Nacht werden, ohne Gesicht, und Finsternis werden, ohne Wahrsagung; und die Sonne wird über den Propheten untergehen, und der Tag über ihnen schwarz werden.
    7. Und die Seher werden beschämt und die Wahrsager zu Schanden werden, und sie werden allesamt den Bart verhüllen, weil keine Antwort Gottes da ist.
    8. Ich hingegen, ich bin mit Kraft erfüllt durch den Geist Jehovas, und mit Recht und Stärke, um Jakob seine Übertretung kundzutun und Israel seine Sünde.
    9. Höret doch dieses, ihr Häupter des Hauses Jakob und ihr Fürsten des Hauses Israel, die ihr das Recht verabscheuet und alles Gerade krümmet;
    10. die ihr Zion mit Blut bauet und Jerusalem mit Unrecht.
    11. Seine Häupter richten um Geschenke, und seine Priester lehren um Lohn, und seine Propheten wahrsagen um Geld; und sie stützen sich auf Jehova und sagen: Ist nicht Jehova in unserer Mitte? Kein Unglück wird über uns kommen!
    12. Darum wird euretwegen Zion als Acker gepflügt werden, und Jerusalem wird zu Trümmerhaufen und der Berg des Hauses zu Waldeshöhen werden.

    Keine guten Aussichten für die neuzeitlichen Propheten die wie in Vers 11 vorhergesagt sagen:
    „Ist nicht Jehova in unserer Mitte? Kein Unglück wird über uns kommen!“

    Liebe Grüße
    Alois

    1. Alois says:

      Liebe Geschwister

      In einem Wachtturm w01 15. 11. S. 15-16 mit dem Thema „Jehova ist unsere Zuflucht, schreibt der Autor als Unterthema:

      ‘Kein Unglück wird uns widerfahren’

      13 In der heutigen Welt gibt es zwar immer weniger Sicherheit, doch wir stellen Gott allem voran und schöpfen aus den Worten des Psalmisten Mut: „Denn du hast gesagt: ‚Jehova ist meine Zuflucht‘, den Höchsten hast du zu deiner Wohnung gemacht; kein Unglück wird dir widerfahren, und auch keine Plage wird deinem Zelt nahen“ (Psalm 91:9, 10). Ja, Jehova ist unsere Zuflucht. Wir machen den Höchsten aber auch zu ‘unserer Wohnung’, wo wir Sicherheit finden. Wir preisen Jehova als den universellen Souverän, ‘wohnen’ gewissermaßen in ihm, der uns Geborgenheit gibt, und verkündigen die gute Botschaft von seinem Königreich (Matthäus 24:14). Daher ‘wird uns kein Unglück widerfahren’, das heißt keines von den zuvor in diesem Psalm erwähnten. Selbst wenn wir zusammen mit anderen von Unglücken betroffen sind, wie zum Beispiel von Erdbeben, Orkanen, Überschwemmungen, Hungersnöten oder von verheerenden Kriegen, wird dadurch nicht unser Glaube zerstört, noch leidet unsere geistige Sicherheit darunter.

      Damit trifft genau das zu was Micha prophezeit hat. (siehe Kommentar über diesem)

      Liebe Grüße
      Alois

    2. Lieber Alois,

      das sehe ich ganz genauso wie Du. Es gibt sogar noch einen Text, der sich um die falschen Propheten dreht und genau von denen wird gesagt, dass sie in ihren Augen kein Unglück sehen werden, siehe Vers 17:

      Jerm. 23:9-40; Elb:
      Aussprüche über die falschen Propheten

      9 Über die Propheten: Gebrochen ist mein Herz in meinem Innern, es zittern alle meine Gebeine. Ich bin wie ein Betrunkener und wie ein Mann, den der Wein überwältigt hat, vor dem HERRN und wegen seiner heiligen Worte.

      10 Denn das Land ist voll von Ehebrechern

      denn wegen des Fluches8 vertrocknet das Land, verdorren die Weideplätze der Steppe -, und ihr Lauf ist Bosheit, und ihre Stärke9 ist Unrecht. 11 Ja, selbst Propheten und Priester sind ruchlos.

      Sogar in meinem Haus habe ich ihre Bosheit gefunden,

      spricht der HERR10. 12 Darum wird ihnen ihr Weg sein wie schlüpfrige Stellen, ein Weg, auf dem sie in der Dunkelheit gestoßen werden und fallen; denn ich bringe Unheil über sie, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR11. 13 Auch bei den Propheten Samarias habe ich Anstößiges gesehen: Sie traten im Namen des Baal als Propheten auf

      und führten mein Volk Israel irre. 14 Aber bei den Propheten Jerusalems habe ich Schauderhaftes gesehen: Ehebrechen und in der Lüge leben! Und sie stärken dabei noch die Hände der Übeltäter, damit sie nicht umkehren, jeder von seiner Bosheit. Sie alle sind für mich wie Sodom und seine12 Bewohner wie Gomorra.

      15 Darum, so spricht der HERR der Heerscharen über die Propheten: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und sie mit giftigem Wasser tränken; denn von den Propheten Jerusalems ist Ruchlosigkeit ausgegangen über das ganze Land. 16 So spricht der HERR der Heerscharen:

      Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen. Sie täuschen euch, die Vision ihres Herzens reden sie, nichts aber aus dem Mund des HERRN. 17 Sie sagen stets zu denen, die mich verworfen haben: „Der HERR hat geredet13: Ihr werdet Frieden haben“, und zu jedem, der in der Verstocktheit seines Herzens lebt, sagen sie: „Kein Unglück wird über euch kommen.“

      18 Denn wer hat im Rat des HERRN gestanden, dass er sein Wort gesehen und gehört hätte? Wer hat auf sein Wort gelauscht und gehört? 19 Siehe, ein Sturmwind des HERRN,

      sein Grimm, ist hervorgebrochen,

      ein wirbelnder Sturmwind; auf den Kopf der Gottlosen wirbelt er herab. 20 Nicht wendet sich der Zorn des HERRN, bis er getan und bis er ausgeführt hat die Pläne seines Herzens.

      Am Ende der Tage werdet ihr das voll verstehen14. 21 Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt. 22 Hätten sie aber in meinem Rat gestanden, dann würden sie mein Volk meine Worte hören lassen und es abbringen von seinem bösen Weg und von der Bosheit seiner Taten.

      23 Bin ich nur ein Gott aus der Nähe, spricht der HERR15, und nicht auch ein Gott aus der Ferne? 24 Oder kann sich jemand in Schlupfwinkeln verbergen, und ich, ich sähe ihn nicht?, spricht der HERR16. Bin ich es nicht, der den Himmel und die Erde erfüllt?, spricht der HERR17.

      25 Ich habe gehört, was die Propheten sagen, die in meinem Namen Lüge weissagen und sprechen: Mir träumte, mir träumte! 26 Wie lange noch? Haben die Propheten etwa im Sinn – sie, die Lüge weissagen und Propheten des Truges ihres Herzens sind -,27 beabsichtigen sie etwa, meinen Namen bei meinem Volk in Vergessenheit zu bringen durch ihre Träume,

      die sie einer dem anderen erzählen, so wie ihre Väter meinen Namen über dem Baal vergaßen? 28 Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum!

      Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit!

      Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam?, spricht der HERR19. 29 Ist mein Wort nicht brennend wie Feuer, spricht der HERR20, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?

      30 Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR21, die einer vom anderen meine Worte stehlen. 31 Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR22, die ihre eigene Zunge nehmen und sprechen: Ausspruch des HERRN. 32 Siehe, ich will an die, die Lügenträume weissagen, spricht der HERR23, und die sie erzählen und mein Volk irreführen mit ihren Lügen und mit ihrer Flunkerei! Ich aber, ich habe sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen. Sie nützen diesem Volk gar nichts, spricht der HERR24.

      33 Und wenn dieses Volk oder ein Prophet oder ein Priester dich fragt: Was ist die Last25 des HERRN? – dann sage zu ihnen: Ihr seid die Last! Aber ich26 werde euch abwerfen, spricht der HERR27. 34 Und der Prophet und der Priester und das Volk, die sagen: „Last des HERRN“, einen solchen Mann und sein Haus28 werde ich heimsuchen. 35 So sollt ihr sagen, jeder zu seinem Nächsten und jeder zu seinem Bruder: Was hat der HERR geantwortet? oder: Was hat der HERR geredet? 36 Aber das Wort „Last des HERRN“ sollt ihr nicht mehr erwähnen29, denn die Last wird für jeden sein eigenes Wort sein. Denn ihr verdreht die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN der Heerscharen, unseres Gottes.30 37 So sollst du zum Propheten sagen: Was hat der HERR dir geantwortet? oder: Was hat der HERR geredet? 38 Wenn ihr aber sagt: „Last des HERRN“ – darum, so spricht der HERR: Weil ihr dieses Wort sagt: „Last des HERRN“, obwohl ich euch habe ausrichten lassen31: Ihr sollt nicht sagen: „Last des HERRN“ – 39 darum, siehe, ich werde euch ganz vergessen32 und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verwerfen. 40 Und ich werde ewige Schmach auf euch legen und ewige Schande, die nicht vergessen wird.

      In diesem Text gibt es mehrere Schlüsselworte, die man in der Offenbarung wieder findet. Die da wären:

      Grimm
      am Ende der Tage
      Ehebrecher
      Lüge
      Jerusalem
      Zorn des Herrn und evt. noch weitere.

      Da die Leitende Körperschaft von der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas behauptet, dass sie das geistige Israel sind, treffen diese Worte halt auch auf das geistige Israel in der Endzeit zu. Genau dort soll es falsche Propheten geben, die nicht das Wort des HERRN reden, sondern ihr eigenes. Die nicht von Gott gesandt und beauftragt sind und dennoch in seinem Namen sprechen.

      Im Vers 28 steht: Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit!

      Wenn die LK tatsächlich das Wort Gottes hätte, dann würden sie auch die Wahrheit darüber reden, wann Christus kommt. Nämlich NACH der Drangsal und nicht in oder während (siehe Mat. 24:29). Alleine an dieser einen Aussage erkennt man, dass sie eben nicht die Wahrheit des Herrn reden und damit reden sie die Lüge.

      Sie sagen, dass nur die Zeugen Jehovas Harmagedon überleben werden, während alle anderen Menschen sterben würden und erfüllen damit genau diesen Text:

      Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen. Sie täuschen euch, die Vision ihres Herzens reden sie, nichts aber aus dem Mund des HERRN. 17 Sie sagen stets zu denen, die mich verworfen haben: „Der HERR hat geredet13: Ihr werdet Frieden haben“, und zu jedem, der in der Verstocktheit seines Herzens lebt, sagen sie: „Kein Unglück wird über euch kommen.“

      Sind nicht in vielen Vorträgen die Worte gefallen, dass die Welt zugrunde geht und böse ist, während die Zeugen Jehovas bereits heute schon in Frieden in einem geistigen Paradies leben? Dass man Harmagedon überleben wird usw. Jeder der einmal dabei war weiß das es so ist.

      Das Wort Gottes macht genau diese Personen als falsche Propheten kenntlich. Was kann man nun tun? Wenn man nicht an ihren Plagen teilhaben möchte, dann sollte man sich von solch falschen Propheten distanzieren.

      Liebe Grüße Manfred

    3. Iacovazzo says:

      Lieber Alois
      ich habe gestern aus versehen deinen Kommentar an mir gelöscht, habe es nicht mehr gefunde. Bitte schreib mir doch wieder
      Liebe Grüsse Dany

      1. Alois says:

        Lieber Dany

        Ich kann mich erinnern an Dich einen Kommentar geschrieben zu haben. Aber was ich geschrieben habe weiß ich nicht mehr.
        Vermutlich steckt der Kommentar irgendwo unter den vielen tausenden Kommentaren. Denn mir ist neu dass man ohne Administratorrechte einen Kommentar löschen kann.

        Gerne tausche ich mich mit Dir oder anderen Schwestern und Brüdern über biblische Themen aus, es macht mir richtig Freude mich mit dem Wort Gottes und die Hoffnung der Rettung durch Jesus zu beschäftigen.

        Liebe Grüße
        Alois

  3. Shannon says:

    Lieber Autor,
    diesen Beitrag musste ich erst einmal sacken lassen. Denn der Ausflug in die Historie der Urkirche, nach dem Tod Jesus, war mir so nicht bekannt.
    Ich habe zwar schon öfters gelesen, dass bei den Hochgrad-Freimaurern bzw. bei der oberen Riege der sogenannten Illuminati, JHWH mit Satan gleichgesetzt würde, kannte den Ursprung jedoch nicht, weil ich weder die Zeit habe in historischen Unterlagen zu wühlen, noch war ich bereit, so etwas zu akzeptieren. Hier habe ich reagiert wie jeder; Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ich habe es einfach in eine Schublade gelegt und ignoriert.
    Nun zeigst du uns auf, dass es durchaus 2 JHWH gibt.

    Dass alles in dieser Welt, alle Religionen vom Teufel infiltriert sind, und da macht die Organisation keine Ausnahme, steht ja schon in der Bibel.
    1. sagte er selbst zu Jesus, dass ihm alle Macht gegeben ist und wem er will, dem gibt er sie und 2. steht auch in der Bibel, dass sich Satan in den Tempel Gottes setzten wird.

    Für mich als Einzelperson und als Einzel-Gläubige stellt sich eher die Frage: Mit welchem Recht behaupten 7 Männer, dass sie einen Geist haben, den andere nicht haben? Wo steht in der Bibel, dass sie von Jesus als der „Treue und verständige Sklave“ eingesetzt wurden? Und woraus leiten sie ab, dass sie gesalbt sind und mehr wissen, als jeder andere Gläubige? Sagte nicht Jesus, dass man nur durch ihn zum Vater kommt?
    Warum behaupten sie dann, dass man nur durch die „Organisation“ zum Vater kommt?

    Für mich stellt sich da noch eine ganz andere Frage:

    Jemand gründet eine Religionsgemeinschaft und aus kleinen Anfängen wird eine große Gruppe. Es gibt genug Gurus heutzutage, aber bleiben wir bei der Religion.
    Da sitzen 7 Männer in der Organisation und behaupten, mehr Geist zu haben, als andere und der „treue und verständige Sklave zu sein“ und verkaufen ihre Regeln als Vorkehrung Jehovas. Millionen Gläubige rennen hinterher.

    In Rom sitzt einer, der behauptet Christi Stellvertreter auf Erden zu sein und verkauft die Regeln der Kurie als Gesetz Gottes. Millionen Gläubige halten sich mehr oder weniger an die Regeln.
    Beide Organisationen sind hervorragende Geld-Druck-Maschinen und sichert viele Einkommen. Auch die Wachturm-Gesellschaft ist eine Aktiengesellschaft, deren Aktien an der Nasdaq gelistet sind. In wessen Besitz sind diese Aktien? Gibt es noch Erben und Nachkommen von Rutherford, denen die Aktien gehören? Die Nasdaq sagt, der größte Teil der Aktien wäre in Privatbesitz. Wo ist der Rest? Streubesitz? Wer bekommt die Dividende?

    Nun zurück zu meinen Überlegungen: Wenn heute jemand aufsteht und behauptet, er wäre alleine von heiligen Geist gesalbt und versucht eine Religionsgemeinschaft zu gründen, muss es ihm ganz schnell gelingen, viele Anhänger zu finden, denn sonst findet er sich schneller mit der Diagnose „Schizophrenie“ in der Psychiatrie wieder, als ihm lieb ist.

    Wer also stützt diese Gebilde an Religionsgemeinschaften, wenn nicht der Teufel selbst, dem doch alle Macht gegeben wurde. Die Organisation sagt, es wäre Jehova, aber auch der Papst behauptet, von Gott eingesetzt zu sein.

    Darum kommen immer mehr Menschen zu der Überzeugung, dass man für seinen Glauben keine „Mittler“ in Form von Religionsgemeinschaften braucht. Nochmals: Jesus sagte, „niemand kommt zum Vater außer durch mich“. Das ist doch eine ganz klare Ansage. Und er sagte auch, dass die notfalls Steine schreien können.
    Weshalb dann eine Organisation?

    Das waren mal so meine Gedanken zu dem Thema
    ich wünsche euch allen einen sonnigen Tag

    Herzliche Grüße
    Shannon

    1. Josia says:

      Liebe Shannon,
      Dein Eintrag ist schon etwas älter, aber ich möchte trotzdem darauf antworten. Du hast Recht, die Welt ist im Besitz des Teufels. Meines Erachtens gehören die ZJ noch zum kleinsten Übel, was sind schon 8 Millonen Menschen im Vergleich zur Weltbevölkerung. Wir lenken uns ständig ab mit diesen Dingen… wir sinnen vielleicht nach Gottes Wort, verstehen aber oftmals das große ganze nicht. Der Papst und die katholische Kirche sind ein Greuel, keine Frage, aber der Fisch stinkt vom Kopf her. Und die obersten Köpfe dieser Erde sind nicht die 7 vom TuVS, sondern die Regierungen dieser Welt. Niemanden scheint es zu interessieren, das beispielsweise alle bisherigen amerikanischen Präsidenten miteinander Blutsverwand sind. Darüber gibt es zahlreiche u.a. auch belegte Dokumente im Netz mit den Stammbäumen. Die Blutlinie Satans.
      Matthäus 4:
      8 Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit
      9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.

      Das Bankensystem das in jüdischer Hand liegt (Rothschilds etc…), die vielen falschen Relgionen die nur zum Ziel haben Gott von uns weg zu führen. Meines Erachtens leben wir in einer Matrix und lassen uns ablenken, weglenken, denn JEDER Weg den man auf dieser Erde gehen kann, führt von Gott weg. Wir können nicht ohne Sünde Leben, die Sünde ist in uns, die Unvollkommenheit, und der Satan macht alles damit wir unser Ziel nicht erreichen, ein Leben mit Jesus und dem lebendigen Gott Jehova.
      1. Johannes 3
      8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.
      Liebe Brüder, der TuVS macht genau das mit den Menschen, was alle anderen Relgionen auch machen, er führt uns von Gott fort. Aber bitte vergesst nicht, es gibt auch eine Welt außerhalb dieser Religionsgemeinschaft und die Gefahren sind nicht weniger klein. Denn eines ist sicher, je mehr wir uns zu Gott hinwenden, desto größer wird das Verlangen des Satans uns zu prüfen. Und Gott lässt so mancherlei Versuchung zu. Seit wachsam, manchmal kommt man vom Regen die Traufe. Wir müssen auf Jesus vertrauen, sein Opfer annehmen, und immer genügend Öl in der Lampe haben damit wir nicht draußen vor der Tür stehen bleiben… Werden wir gerettet, so wird er uns den Helfer zu rechten Zeit senden. Bitte blickt nicht „nur“ auf das was bei den Zeugen Jehovas passiert, wir müssen das große ganze im Augen behalten um die Zeichen der Zeit zu erkennen.
      Sei gegrüßt
      Stefan

      1. Shannon says:

        Lieber Stefan, liebe Brüder und Schwestern das draußen,

        ich gebe dir vollkommen recht, dass die 8 Millionen im Vergleich zur Weltbevölkerung nur ein kleiner Teil ist.
        Dass alle Macht der Welt in der Hand Satans ist, zeigt uns die Bibel sehr genau. Und dass die amerikanischen Präsidenten und auch viele Herrscherhäuser miteinander in der Blutslinie verbunden sind, darüber gibt es Aufzeichnungen.
        Aber auch der Ursprung der Zeugen Jehovas hat freimaurerische Wurzeln. Hat sich schon jemand Gedanken darüber gemacht, ob auch einer aus der LK v0n einem der Gründer entstammt? Wir kennen die Blutslinie nicht, auch nicht, wer im Aktienbesitz ist.

        Das Problem ist doch eher, dass 8 Millionen Zeugen glauben, die einzig wahre Religion zu haben und man redet ihnen ein, dass die Organisation eine Insel der Glückseligen ist.
        Ich habe festgestellt, dass man als verstreutes Schaf ganz gut zurecht kommt, wenn man private Kontakte hat und das Jesus immer für uns sorgt.
        Das bedeutet nicht, dass man nicht das Weltgeschehen beobachtet. Sowohl in der Welt, als auch in der Organisation zeigen sich manchmal erstaunliche Parallelen. Ich kenne Brüder, die suchen die Zeichen der Zeit in der Organisation und ich kenne Brüder, die suchen die Zeichen in der Welt und im politischen und religiösen Geschehen. Mag sein, es passt Beides.
        Und ja, jeder Einzelne von uns ist jeden Tag gefordert, um seinem Glauben und seinen Werten treu zu bleiben. Die Rettung erfolgt nicht im Kollektiv, sondern nur durch die Prüfung des Herzens eines Jeden. Von daher bleibt jedem nur, wachsam zu sein.

        Herzliche Grüße
        Shannon

        1. Josia says:

          Liebe Shannon,

          „Das Problem ist doch eher, dass 8 Millionen Zeugen glauben, die einzig wahre Religion zu haben und man redet ihnen ein, dass die Organisation eine Insel der Glückseligen ist.“

          ….das meinte ich mit Matrix. Wir leben und dümpeln vor uns hin in einer Welt die nicht das ist was wir denken das sie ist. Und lassen uns von Alltagssorgen, Krankheiten, Fernsehen, Nachrichten etc… so benebeln, das wir das, was wirklich um uns herum passiert gar nicht richtig mitbekommen. Nachdem ich einige Zeit damit verbracht hatte Religionen zu vergleichen bleibt mir am Ende nur eins, und das ist das gleiche was Du auch schon sagst: „Die Rettung erfolgt nicht im Kollektiv.“ So gehöre ich auch zu den verstreuten Schafen. Und eines ist mir aufgefallen, wenn ich Themen wie die Blutslinie Satans, Papstum oder andere Machenschaften bei anderen auch nicht ZJ anspreche, so habe ich immer das Gefühl das es niemanden interessiert und es auch niemand hören möchte. Und wenn es sich mal einer anhört, dann ist nach dem Gespräch einzig zu beobachten “ Aus den Ohren, aus dem Sinn.“ Jeder lebt sein Leben weiter, oder etwas daran zu ändern. Persönlich denke ich, mein Leben ist schwerer geworden seit ich diese Erkenntnis für „mich“ erlangt habe. Wir sind die Noah´s der Neuzeit.
          Hier folgt noch eine meiner Lieblingsstellen aus der Bibel, passend zum Thema.

          Epheser 6
          10 Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
          11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.
          12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
          13 Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.
          14 So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit
          15 und beschuht an den Füßen, bereit für das Evangelium des Friedens.
          16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen,
          17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
          18 Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen
          19 und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen,
          20 dessen Bote ich bin in Ketten, dass ich mit Freimut davon rede, wie ich es muss.

          In diesem Sinne, herzliche Grüße
          Stefan

        2. Alois says:

          Liebe Schwestern und Brüder

          Die Kommentare von Stephan und Shannon sprechen mir aus dem Herzen!

          Jesus sagte in Matth. 24
          21. „denn alsdann wird große Drangsal sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzthin nicht gewesen ist, noch je sein wird;“

          Nach meiner Erkenntnis bedeutet das, dass die Mittel der Drangsal die der Satan anwendet oder anwenden lässt, in der Menschheitsgeschichte so noch nie erlebt wurden.
          Damit scheidet Folter und Gefängnis oder gar der körperliche Tod als Mittel der Großen Drangsal aus.

          Ich glaube wir sind längst in dieser „Großen Drangsal“ denn eine Drangsal des Teufels hat nicht das Ziel die Menschen zu foltern oder zu quälen, sondern einzig alleine die Menschen von Jesus und damit vom ewigen Leben wegzuhalten.
          Da der Teufel genau weiß wann seine Zeit abläuft, hat er rechtzeitig die Weichen gestellt, wie ein Profi- Schachspieler der viele Züge vorausplant.

          Zuerst hat er spätestens mit der Weltreligion der katholischen Kirche und anderen großen Kirchen das Urchristentum unter Kontrolle bekommen. War einmal jemand wie Luther in der Lage die Fehler der Kirche aufzudecken, so hat er zuerst dagegen gekämpft und wenn die neue Bewegung nicht aufzuhalten war, hat er sie unterstützt und durch seinen Nimrod’schen Organisationsgedanke schnell auch wieder unter seine Kontrolle gebracht.
          So ist das bis Heute geblieben und deshalb gibt es tausende von organisierten Sekten und Bibelkreise. Bei den Zeugen war Russel auf der guten Spur, aber mit Rutherford hat er auch diese Gruppe unter Kontrolle gebracht.

          Die relativ wenigen Menschen die sich in der Vergangenheit über den Glauben ernsthafte Gedanken gemacht haben, haben einer der großen Religionen verlassen, denn dass diese nicht zu Jesus führen ist noch relativ leicht zu erkennen. Sie finden dann eine Religion wie die Zeugen, als Honigtopf des Satans sozusagen. Ein Großteil dieser Menschen bleiben bei den Zeugen hängen, als das vermeintlich gerettete Volk Gottes.
          Wer dann bei den Zeugen feststellt dass er schon wieder einer falschen Religion auf den Leim gegangen ist, will meistens von Religion gar nichts mehr wissen, oder er findet schöne liebevolle Bibelkreise mit Kerzen, oder er findet den relativ gesehen extrem schwer zu findenden schmalen Weg zu Jesus und unserem himmlischen Vater.
          Dieser Weg ist so schmal und schwer zu finden, dass man ihn nur alleine gehen kann. Dieser Weg der zu Rettung führt, kann nur völlig ohne jegliche Organisation und ohne jegliche menschliche Hilfestellung begangen werden.

          Das sagte schon Jesus in Matth. 7
          14. „Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. “

          Und wenn Jesus sagt dass es Wenige sind, dann wird es auch so sein.
          Und weiter warnte er vor denen die uns daran hindern den schmalen Weg zu finden:
          15. „Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.“

          Es sind somit Menschen die aussehen wie Schafe, somit aussehen wie wir, trotzdem aber falsche Propheten sind.

          Meiner Ansicht nach gibt es nur einen Weg zur Rettung (damit meine ich die 1. Auferstehung), sich völlig ohne die Hilfe anderer Menschen in die Hand unseres Herrn Jesus begeben. Den Glauben betreffend, nur mit Jesus als unserem Haupt und über Jesus auch mit unserem himmlischen Vater, ein persönliches Verhältnis aufzubauen, das ist der schmale Weg.
          Sobald wir versuchen, den Glauben betreffend, uns einer Gruppe anzuschließen, oder gar eine Gruppe zu gründen, sind wir schon wieder der Nimrod’schen Idee der Organisation zum Opfer gefallen. Das bedeutet, derjenige hat den engen Weg verlassen und ist in den breiten Weg abgebogen, ist halt einfacher und bequemer.

          Ich glaube mehr ist die „Große Drangsal“ gar nicht. Wenn Jesus kommen wird werden fast alle Menschen die auf die „Große Drangsal“ als Zeichen der Zeit gewartet haben erstaunt fragen, wo war jetzt diese „große Drangsal“?
          Sie haben diese einfach verschlafen, so wie Jesus das in vielen Worten und Gleichnissen vorhergesagt hat.

          Liebe Grüße
          Alois

          1. Manfred says:

            Lieber Alois,

            das hast Du wirklich sehr passend beschrieben. Es sind in der Bibel auch viele kleine unscheinbare Wörter, die ein ganz großes Gewicht haben. Eine große Drangsal die es noch nie gegeben hat und auch nie wieder geben wird, muss eben etwas sein was es tatsächlich noch nicht gegeben hat.

            Und die Tatsache, dass Jesus davon sprach, dass sein Kommen nicht bemerkt würde, bzw. die Anzeichen für sein Kommen, zeigt ja ganz deutlich dass es etwas sein muss, was wir leicht übersehen könnten. Aber Fakt ist: Jesus kommt NACH der großen Drangsal und doch werden es fast alle nicht mitbekommen.

            Evt. liegt es dann einfach nur daran, dass einem das Öl ausgegangen ist, wie bei den 5 unklugen Jungfrauen. Sie sind zu den Ölverkäufern zurück gegangen, statt sich selbst um das Öl zu kümmern.

            Liebe Grüße Manfred

          2. Josia says:

            Lieber Alois,
            Du hast es vortrefflich auf den Punkt gebracht und damit auch meine Gedankengänge formuliert. Großartig. Egal welchen Weg wir einschlagen, der Satan wird immer versuchen diesen Weg zu kreuzen und uns von Gott uns Jesus wegzuführen. In vielen Situationen des Lebens schafft er es auch, die Sünde in uns groß werden zu lassen, denn in Schwachheit sind wir geboren. Ich gebe Dir Recht, das höchstwahrscheinlich jede, wirklich jede Religionsgemeinschaft infiltriert ist. Bei den großen wie der katholischen Kirche ist das alles etwas einfacher zu erkennen, oder auch bei den vielen anderen Glaubensrichtungen wie Islam, Buddhismus, Hinduismus, etc…
            An Folter und Gefängnis denke ich während der Drangsal eigentlich auch nicht, denn diese Gräuel sind in der Vergangenheit wie bekannt ist bereits vielen Christen angetan worden. Der Teufel wird andere Mittel anwenden, weil er weiß das jeder der durch das Schwert gestorben ist oder auch anders für unseren Herrn Jesus die Auferstehung erlangen wird. Und das gilt es zu verhindern, und so werden andere Mittel verwendet. Das hat meines Erachtens u.a. auch eine entscheidende Richtung durch Darwin und die Evolutionstheorie genommen, da seit dieser Zeit gerade in den westlichen Ländern die Menschen mehr und mehr vom Glaubensleben abgerückt sind. Bis dahin war die Kirche immer ein Machtinstrument, wenn auch ein falsches, aber die Menschen beteten und glaubten noch an Gott, auch wenn Ihre Art und Weise wie sie den Glauben ausgelebt haben nicht immer glücklich war. Seit Darwin wurde selbst das den meisten Menschen genommen. Fragt mal Menschen (keine ex-ZJ) ob sie an Gott glauben? Viele verneinen es, oder machen sich in ihrem Leben keine Gedanken darum. Und die Zahl derer die aktiv in kleinen Sekten, Bibelkreisen sich bewegen sind im Verhältnis zur Bevölkerung schwindend gering.
            Die Frage die nun für uns bleibt, wie verharren wir in dieser Zeit? Wie gehen wir mit den Talenten um die uns der Herr gegeben hat? Versuchen wir diese zu vermehren oder vergraben wir das Talent das wir haben?

            Matthäus 25
            14 Denn es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reiste, seine eigenen Knechte4 rief und ihnen seine Habe übergab:
            15 Und einem gab er fünf Talente5, einem anderen zwei, einem anderen eins, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit; und reiste außer Landes.
            16 Sogleich aber ging der, welcher die fünf Talente empfangen hatte, hin und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Talente.
            17 So auch, der die zwei empfangen hatte, auch er gewann andere zwei.
            18 Der aber das eine empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.
            19 Nach langer Zeit aber kommt der Herr jener Knechte und rechnet mit ihnen ab.
            20 Und es trat herbei, der die fünf Talente empfangen hatte, und brachte andere fünf Talente und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe, andere fünf Talente habe ich dazugewonnen.
            21 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so6, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn.
            22 Es trat aber auch herbei, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben; siehe, andere zwei Talente habe ich dazugewonnen.
            23 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so7, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn.
            24 Es trat aber auch herbei, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, dass du ein harter Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;
            25 und ich fürchtete mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde; siehe, da hast du das Deine.
            26 Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Böser und fauler Knecht! Du wusstest, dass ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?
            27 So solltest du nun mein Geld den Wechslern gegeben haben, und wenn ich kam, hätte ich das Meine mit Zinsen erhalten.
            28 Nehmt ihm nun das Talent weg, und gebt es dem, der die zehn Talente hat!
            29 Denn jedem, der hat, wird gegeben und überreichlich gewährt werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden.
            30 Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

            Ich bin mir fast sicher dass wir Errettung nicht im Kollektiv erlangen werden, und das ein jeder der vom Herrn gerufen wird in der Lage sein wird den schmalen Pfad zu gehen. Aber wir können nicht einfach da sitzen, Tee trinken und abwarten das die große Drangsal an uns vorbeizieht.

            Ein schönen sonnigen Tag für Euch,
            seit gegrüßt
            Stefan

          3. Alois says:

            Lieber Stephan

            Du hast eine schwere Frage gestellt, nämlich die Frage, wer diejenigen sind die das ihnen anvertraute Talent vermehren. Denn da kann man leicht unterschiedlicher Ansicht sein und ich kann nur meine Ansicht mitteilen.

            Ich glaube das Talent ist der vom Himmel erhaltene Heilige Geist.
            Man kann auch sagen, es ist der Samen den der Sämann ausgestreut hat, wie es Jesus im Gleichnis Matth. 13 gesagt hat.
            3. Und er redete vieles in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Siehe, der Sämann ging aus zu säen;
            4. und indem er säte, fiel etliches an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf.
            5. Anderes aber fiel auf das Steinichte, wo es nicht viel Erde hatte; und alsbald ging es auf, weil es nicht tiefe Erde hatte.
            6. Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.
            7. Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen schossen auf und erstickten es.
            8. Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-,das andere sechzig-,das andere dreißigfältig.

            Genauso das Gleichnis das Du zitiert hast, nicht alle die etwas vom Herrn empfangen haben machen etwas daraus. Denn jeder Mensch den es treibt sich mit Gottes Wort zu beschäftigen, hat erst einmal einen Taler vom Herrn empfangen, oder ist ein Samenkorn das vom Herrn gesät wurde.

            Ich schließe daraus, dass diese Gleichnisse, es gibt ja noch weitere davon, hauptsächlich bedeuten: Was machen wir aus dem Samen des Glaubens der in uns gesät wurde, oder was machen wir aus dem Taler des Heiligen Geistes den wir als Startkapital erhalten haben.

            Lassen wir das Startkapital liegen und hängen lieber am Tropf der Religionsgemeinschaften, oder forschen wir selbstständig mit der erbetenen Hilfe des Heiligen Geistes nach den tiefen Weisheiten Gottes. das sind die wahren Früchte die ein guter Baum bringt. Früchte des tiefen Glaubens an unseren Herrn Jesus, unseren himmlischen Vater und den hundertprozentigen Glauben an die Rettung zum ewigen Leben durch unseren Herrn.

            Ich glaube nicht dass das Vermehren der anvertrauten Taler bedeutet predigen zu gehen, oder sonst irgendwelche gute Taten an Mitmenschen zu machen. Denn dann wäre es zu Ende gedacht so, dass wir etwas machen müssten um gerettet zu werden. So ist es aber nicht, wir können nichts tun um gerettet zu werden, es ist alleine die Entscheidung des Vaters wem er das Leben schenkt. Aber klar, er wird gemäß dem Gleichnis das Du zitierst hast nur diejenigen retten die den anvertrauten Taler vermehren, also diejenigen die aus dem Startkapital des erhaltenen Heiligen Geistes mehr gemacht haben und als Zinsen auf das Kapital weiter Heiligen Geist erhalten haben.

            Ein großer Teil der Zeugen die den Taler erhalten haben sind nach kurzem Bibelstudium der Ansicht Jehova schickt den Heiligen Geist nur den 7 Männern in der WTG Zentrale. Sie wollen somit keinen weiteren Heiligen Geist und damit vermehren sie auch den erhaltenen Taler nicht. Noch schlimmer, sie nutzen diesen Taler nicht einmal, sie vergraben ihn, wollen somit vom direkt zu bekommenden Heiligen Geist nichts wissen.
            Wie soll Jesus Menschen retten die den heiligen Geist ablehnen? Geht nicht, es wäre für diese Menschen besser gewesen sie hätten den Taler nie erhalten.

            Unabhängig davon reden wir gerne über den Glauben, deshalb gibt es ja Foren wie dieses. Dieses Forum hatte nie die Absicht etwas zu organisieren und wieder in das Fahrwasser des Widersachers zu kommen. Wenn es so käme wäre ich auch weg.

            Wie Du auch meinst glaube ich das auch, es gibt keine kollektive Rettung. Unser Herr Jesus durchstreift bildlich gesprochen die ganze Erde und sammelt die zerstreuten Schafe ein. Noch besser, er reist sogar noch die Reste eines Schafes aus dem Rachen eines wilden Tieres um es zu retten.

            Amos 3
            12. So spricht Jehova: Gleichwie der Hirt zwei Beine oder einen Ohrzipfel aus dem Rachen des Löwen rettet, also werden gerettet werden die Kinder Israel, welche in Samaria in der Ecke des Polsters und auf dem Damaste des Ruhebettes sitzen.

            Liebe Grüße
            Alois

          4. Josia says:

            Lieber Alois,
            besten Dank für Deine Zeilen. Gerade Punkt:

            „Ich glaube nicht dass das Vermehren der anvertrauten Taler bedeutet predigen zu gehen, oder sonst irgendwelche gute Taten an Mitmenschen zu machen“

            Erinnert mich an den Jakobus Brief 2

            14 Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten?
            15 Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester dürftig gekleidet ist und der täglichen Nahrung entbehrt,
            16 aber jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht das für den Leib Notwendige, was nützt es?
            17 So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.
            18 Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken den Glauben zeigen!
            19 Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern.
            20 Willst du aber erkennen, du eitler5Mensch, dass der Glaube ohne die Werke nutzlos6 ist?
            21 Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte?
            22 Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube aus den Werken vollendet wurde.
            23 Und die Schrift wurde erfüllt, welche sagt: „Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet“, und er wurde „Freund Gottes“ genannt.
            24 Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.
            25 Ist aber nicht ebenso auch Rahab, die Hure, aus Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg hinausließ?
            26 Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

            Wer Jesus Loskaufopfer annimmt und den Namen Jehovas anruft ist gerettet. So steht es geschrieben. Sollte sich die Bibel in dem oben genannten Zitat dann etwa widersprechen, weil der Glaube ohne Werke tot ist?

            Die Frage die sich jetzt ergibt? Wie vermehre ich also meine Taler, meinen Samen, wenn ich nichts tun muss? Wenn ein Baum keine Frucht bringt dann wird er abgehauen.
            Baum > Frucht > ? wer hat was von der Frucht die wir erbringen? Wer ist Nutznießer dieser Frucht. Die Frucht die wir erbringen ist also u.a. für jemanden da, der diese Frucht gebraucht. Gott braucht unserer Frucht nicht, es gibt nichts was wir für ihn tun können. Jesus auch nicht, also wer konsumiert die Frucht die wir erbringen? Alois, weißt Du was ich meine? Ich denke schon, dass es nicht damit getan ist ein bisschen in der Bibel zu lesen und uns geistig auf ein höheres Niveau zu bringen…
            Sei herzlichst gegrüßt
            Stefan

          5. Alois says:

            Lieber Stefan

            Ich verstehe wahrscheinlich genau was Du meinst.
            ich bin auch nicht der Meinung dass es reicht nur ein wenig Bibel zu lesen, sich Gedanken zu machen und zu beten. Ich wollte darauf abzielen, dass Jesus keine schweren Lasten auf uns legt. Aber die WTG legt schwere Lasten auf die Menschen wenn sie sagen wenn Ihr dies oder das nicht tut werden ihr nicht gerettet.

            Dein Zitat aus Jakobus passt genau zu diesem Thema. Denn in diesem Zitat geht es um 2 Dinge, einmal um die Liebe zum Nächsten und zweitens um die Liebe zum Schöpfer, geschrieben durch das Beispiel mit Abraham und Isaak.

            Dein Zitat aus Jakobus entspricht zusammengefasst auch genau der Anweisung Jesu in Luk 10:
            27. Er aber antwortete und sprach: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst“.

            Die guten Werke und gute Früchte sind für mich genau das zusammengefasst was Jesus im Vers 27 sagte und das können wir täglich durch unser Verhalten anwenden.

            In meinem letzten Kommentar wollte ich darauf hinaus, dass die Werke nicht zwanghaft gemachte (auch gute) Taten sind, wie Predigen gehen müssen usw., sondern von Herzen kommende gute Taten. Somit nicht die guten Taten die nur vom Verstand her kommen weil es das Umfeld so wünscht, oder weil wir meinen damit Gott einen Gefallen zu tun.
            Gute Früchte, oder gute Werke sind nach meiner Ansicht nur solche die aus echter Liebe zum Vater und zu Jesus, sowie zu unseren Nächsten geschehen. Gute Früchte können auch biblische Vorträge und Kommentare sein, sofern sie unsere nächsten Brüder im Glauben stärken.

            Leider kann man in einem Kommentar immer nur einen Teil seiner Gedanken äußern und es ist normal dass man mehrmals nachhaken muss um Unklarheiten zu beseitigen. Da ist ein Forum einem persönlichen Gespräch weit unterlegen.

            Liebe Grüße
            Alois

          6. Josia says:

            Lieber Alois,

            Du hast Deine Sichtweise nun doch sehr gut darlegt Du hast außerdem Recht, wenn Du sagst, das man seine Gedanken nicht voll umfänglich in einen Post setzen kann. Aber nun denke ich zu wissen wie Du es meinst. Außerdem erinnert mich Dein letzter Post an meine Kindheit. Einem Erwachsenen Menschen schwere Last aufzuerlegen ist schon schlimm genug, aber wenn ich überlege welche Lasten die Kinder schon tragen müssen (oder mussten), dann wird es schon schwierig keine (Hass)Gedanken zu entwickeln. Persönlich bin ich schon lange weg von den ZJ, aber viele Dinge bleiben doch den Rest des Lebens, immer alles perfekt machen, alles richtig zu machen um Gott zu gefallen und die „Freundschaft Jehovas“ zu erlangen. Bei jeder begangenen Sünde daran zu denken das man nun sicher nicht mehr im Buch des Lebens steht, ja diese Gedanken auszumerzen ist nicht einfach, und das nach all den Jahren. Und dabei ist es so einfach, Gottes Gnade und Barmherzigkeit zu erlangen. Wie Du schon sagtest, zwanghaftes Handlungen sind nicht das was Gott von uns möchte, sondern das wir in der Liebe sind, und diese auch weitergeben.

            1 Johannes 4
            18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat es mit Strafe zu tun. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.

            Liebe Grüße
            Stefan

  4. Alois says:

    Liebe Geschwister

    Das sind im Vortrag mal wieder klare Worte, leider lesen das von Menschen verführte Zeugen nicht. Aber der Vortrag ist für alle eine große Hilfe die es geschafft haben von den neuzeitlichen Pharisäern und dem neuzeitlichen Baal LK wegzukommen.

    Schon immer war es falsch sich auf Menschen zu verlassen, was die LK trotz aller Vergötterung durch die meisten Zeugen trotzdem sind.

    Die Bibel warnt uns Menschen zu vertrauen und spricht auch gleich das Urteil über diese Menschen:

    Jer. 17:5 Elb. 1871
    5. So spricht Jehova: Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arme macht, und dessen Herz von Jehova weicht!

    Im christlichen Zeitalter kommt zu Jehova noch Jesus dazu. Wer Jehova in sein Herz gelassen hat und die LK aus dem Herz rausgeschmissen hat, der kommt durch den Geist des Vaters automatisch zur Erkenntnis dass wir auch Jesus in uns aufnehmen wollen und ihn so ehren wie wir den himmlischen Vater ehren.

    Liebe Grüße
    Alois

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