77 Comments
  • Maulwurfsfrau
    Mai 21, 2012

    Auweia, sorry, ich meinte natürlich „UNGEKÜNSTELTE Begeisterung“

  • Hans
    Mai 21, 2012

    Hi Maulswurfsfrau,

    schon verstanden 🙂

    Die Kunst, Begeisterung zu künsteln ist meines Erachtens nach eh zweifelhaft. Auch wenn im PDS-Buch noch so viel darüber drinsteht, was vielleicht trainierbar ist, muss und kann echte Begeisterung NUR von INNEN heraus kommen. Das ist Authentizität.

    Ein paar Zitate dazu:

    „Wenn das Herz voll ist sprudelt der Mund über“.
    „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“
    „Du kannst schlecht ein anderer sein.“

    Auch die Körpersprache von so manchem in den Zusammenkünften oder vor den Türen lässt einen Mangel an echter Begeisterung vermuten. Kein Wunder, bei dem Leistungsdruck.

    LG
    Hans

  • Maulwurfsfrau
    Mai 21, 2012

    Zu der Statistik müßte man noch all die Menschen mitzählen die „untätig“ sind, wie meinen Mann (der nur noch zum Gedächtnismahl hingeht) und mich.
    Das Ganze nur wegen der Verwandschaft. Leider wird es dazu nie eine Statistik geben. Ich denke es sind nicht so wenige.
    Dafür, dass es immer mehr Untätige gibt, tragen wir mit unserem „Predigtdienst“ 😉 jedenfalls kräftig bei.

    LG
    Maulwurfsfrau

  • Anna
    Mai 21, 2012

    Liebe Maulwurfsfrau, liebe Brüder und Schwestern,

    schön, dass du etwas hier beiträgst. Es gibt so viele Begriffe, an die wir uns als Zeugen Jehovas gewöhnt haben, die jedoch wenn man darüber nachdenkt völlig sinnlos sind. Hier auch das von dir angesprochene Wort „untätig“.

    Im Sinne der WTG ist ja „untätig“ wer keinen Bericht mehr abgibt. Was doch nicht bedeutet, dass er kein Zeugnis über Jehova und Christus ablegt.

    Zunächst wird doch ein jeder von uns spontan und aus einem natürlichen Bedürfnis Zeugnis ablegen, weil er Schönes und Gutes erfahren hat. Das ist immer ganz echt, weil es nicht verkrampft ist sondern herzerfrischend.

    Hier ein Beispiel: Wer am Wochenende einen schönen Ausflug gemacht hat, gut gegessen hat und freundlich bedient wurde erzählt dies dann ganz spontan den Kollegen. Freudig über etwas sehr Schönes in dem Wunsch es mit anderen zu teilen und anderen dies durch das „Zeugnis“ über den gelungenen Ausflug auch einen Tipp für eine schöne Wochenendgestaltung zu geben.

    Auf unseren Glauben bezogen geben müssten wir doch auch über die Rettung, über die wir erfahren haben andere ganz selbstverständlich in den Bann ziehen.

    Neubekehrte und Kinder sind da oft noch sehr unverkrampft. Wenn sich dies nun verliert ist es nicht, weil wir weniger Glauben oder weniger Liebe zum Schöpfer haben. Sondern weil wir eine Belehrung erhalten die m.E. Emotionen unterdrückt. Ständig den Zeigefinger hebend was man zu tun oder zu lassen hat und wie man auf Argumente unserer Mitmenschen eingeht. Das ist zwar möglicherweise gut gemeint. Nur erreicht man damit das Gegenteil. Wer Kinder hat weiß das. Ein Regelkatalog was man darf oder nicht darf bewirkt leider meistens das Gegenteil.

    Sicher sollte Zeugnis auch geplant und vorbereitet sein. Also in Form einer gut vorbereiteten Predigt. Das können einige Zeugen Jehovas, meiner Einschätzung nach ca. 5%. Und die machen das auch sehr gut und gerne ohne darunter zu leiden. Alle anderen schleichen wie schon erwähnt durch die Häuserzeilen in der Hoffnung, dass die Zeit schnell vergeht und man möglichst wenig Leute antrifft.

    Viel wichtiger scheint mir, dass die ganze Bruderschaft durch ihr Dasein, durch ihr Leben und Wirken ein Zeugnis vor der Welt ablegt. Dann sind wir Lichtspender in einer finsteren Welt. Wir sind doch einzelne Glieder und gehören zum Leib von Christus. Und hier gibt es kein „UNTÄTIG“. Jedes Teil eines Leibes ist wichtig.

    Und es muß ein gemeinsames Zeugnis sein. 1. Timotheus 3: 14 bis 16 (Neue Genfer):

    Jesus Christus – der Inhalt unseres Glaubens
    14 ´Lieber Timotheus,` ich hoffe, dich bald besuchen zu können.
    15 Doch für den Fall, dass sich mein Kommen verzögert, schreibe ich dir diesen Brief, damit du weißt, wie diejenigen sich verhalten sollen, die zum Haus Gottes gehören, zur Gemeinde des lebendigen Gottes, die der Stützpfeiler und das Bollwerk der Wahrheit ist.
    16 Und wie groß ist diese Wahrheit! Wie einzigartig ist das Geheimnis, auf das sich unser Glaube gründet! Er, der zu uns kam als Mensch von Fleisch und Blut, der als Sohn Gottes beglaubigt wurde durch Gottes Geist und der den Engeln erschien in seiner Macht` – er wurde verkündet unter den Völkern, im Glauben angenommen in aller Welt und im Himmel mit Herrlichkeit gekrönt.

    Durch unser Leben als Christen können wir gemeinsam Zeugnis ablegen damit sich unsere Mitmenschen für Christus entscheiden können.

    Alles andere ist unglaubwürdig. Da können viele Stunden formeller Predigtdienst dieses niemals aufwiegen.

    Den Versen über den Leib und den einzelnen Gliedern wird viel zu wenig Aufmerksam innerhalb der Organisation geschenkt, hier auszugsweise 1. Korinther 12:18 und 19::

    18 Tatsache jedoch ist, dass Gott, entsprechend seinem Plan, jedem einzelnen Teil ´eine besondere Aufgabe` innerhalb des Ganzen zugewiesen hat.
    19 Was wäre das schließlich für ein Körper, wenn alle Teile dieselbe Aufgabe hätten?

    Mich würde wie die Maulwurfsfrau schon auch interessieren, ob es Aufzeichnungen gibt wie viele Verkündiger als „untätig“ im Sinne der WTG angesehen werden.
    Jetzt kommt ja dann wieder der Programmpunkt „Was haben wir im letzten Dienstjahr erreicht“ in der Zusammenkunft. Da kommt dann manchmal vor wie viele Brüder reanimiert wurden, d.h. jetzt wieder Verkündiger sind.

    Viele Grüße an alle aus der Schaftskälte, bleibt tapfer

    Anna

  • Maulwurfsfrau
    Mai 21, 2012

    Hallo Anna, hallo mitlesende Brüder und Schwestern,

    natürlich ist kein echter Christ „untätig“. Wir können durch unser Verhalten und durch unsere ungekünzelte Begeisterung über das Evangelium, für andere Interesse am Christsein wecken.

    Anna, Du schriebst: „Viel wichtiger scheint mir, dass die ganze Bruderschaft durch ihr Dasein, durch ihr Leben und Wirken ein Zeugnis vor der Welt ablegt. Dann sind wir Lichtspender in einer finsteren Welt. Wir sind doch einzelne Glieder und gehören zum Leib von Christus.“

    Ich habe keinerlei Hoffnung mehr für die Bruderschaft der ZJ. Ich sehe von dort kein Licht kommen. Im Gegenteil. Herzensgute Menschen werden dort verbogen und in ihrem natürlichen Bedürfnis das Christsein wirklich zu leben, ausgebremst.
    Je mehr ich erfahre, gilt für mich hier immer mehr: „Geht aus ihr hinaus mein Volk!“

    Durch eine vorbildlich Versammlung(im Sinne des Christseins, nicht im Sinne der Zeugen!) bin ich gefischt worden und nachdem ich nur kurz nach meiner Taufe andere Versammlungen kennengelernt habe, war ich unglaublich enttäuscht!!!
    Soviel Unvollkommenheit und mangelnde Nächstenliebe (nicht mal die kastrierte, die im Wachtturm gefordert wurde), hatte ich vorher nie bei wirklich glaubenden evangelischen Christen erlebt.
    Dadurch, dass ich gefischt wurde, wußte ich ja, dass die „weltlichen“ Christen nicht so sind wie in der WT-Literatur dargestellt.

    Der Predigtdienst meines Mannes und mir besteht zZ darin jedem ZJ, der zuhören will, klar zu machen, dass zwischen Jehova und uns NUR Jesus steht und sich da wohl kein Mittler aus den USA reindrängen kann.

    LG
    Maulwurfsfrau 🙂

  • Joshua
    Mai 21, 2012

    Da muss ich an die war niederländische Christin Corrie ten Boom denken, die während der nationalsozialistischen deutschen Besetzung der Niederlande eine Untergrundorganisation gründete, mit der zahlreiche Juden vor dem Holocaust gerettet wurden: „Wer auf Jesu Kommen hofft, wird gegen jeden Schatten empfindlich, der zwischen ihm und seinem Herrn steht. Er wird nicht ruhen, bis wieder klare Sicht ist.“

    – Corrie ten Boom

    LG
    Joshua

  • Alois
    Mai 21, 2012

    Liebe Maulwurfsfrau

    Herzlich willkommen bei uns!

    Zitat:
    „Der Predigtdienst meines Mannes und mir besteht zZ darin jedem ZJ, der zuhören will, klar zu machen, dass zwischen Jehova und uns NUR Jesus steht und sich da wohl kein Mittler aus den USA reindrängen kann.“

    Genau das ist die Gute Botschaft von der Jesus spricht!
    Die Gute Botschaft wird auf der ganzen Erde (Erde bedeutet prophetisch das Volk Jehovas) gepredigt werden und dann wird das Ende kommen.
    Der Planet Erde im buchtäblichen Sinne wird in den Propheten als Meer bezeichnet.
    Prophetisch bedeutet das Meer alle Menschen auf diesem Planeten, die Erde ist prophetisch das Volk Jehovas.

    Erst seit ganz wenigen Jahren wird dem Volk Jehovas diese Gute Botschaft gepredigt, somit konnte das Ende bisher gar nicht kommen.

    Den allgemeinen Predigtdienst von Haus zu Haus hat Jesus nach meiner Ansicht nicht gemeint.

    Liebe Grüße
    Alois

  • armes Schaf 2012
    Mai 21, 2012

    an den türen gehe ich nicht mehr predigen.nachdem ich hier auf info theokratisch aufgeklärt wurde,wiedert mich so ein dienst an!wir können und dürfen nicht mehr als zj mit den fingern auf andere zeigen..und selber die unsittlichkeit im umgang mit schutzbefolenen anprangern.ich schäme mich als zj getauft zu sein!und lügen an den türen will doch keiner oder?

  • Ulrike P.
    Mai 21, 2012

    Hallo miteinander!
    Nu´ bin ich hier durch…hab´ viel gelernt und wurde sogar zum lachen gebracht. – Schön! 😀

    Mein Schluss nachdem ich gedanklich alles zusammenfasse ist der, dass ich Jesus nur durch die Liebe Gottes in mir, nachfolgen kann.
    Sie ist nicht zu verwechseln mit zu erbringender PD-Leistung und schon garnicht mit dem Versuch so vollkommen wie möglich zu sein…was mir meine Schwächen immer wieder schmerzhaft vor Augen führen. – Wäre es so, hätte ich echt schlechte Karten.

    Jesus tat niemals jemandem weh, er war nie verunsichert und machte dadurch Fehler. Außerdem er hatte eine so anziehende Ausstrahlung, dass die Menschen in Massen zu ihm strömten, um seinen Worten zu lauschen und um sich von ihm heilen zu lassen.

    Wen wunderts da, dass die Pharisäer stinkig auf ihn waren? Mussten sie doch mit ansehen, wie er das Königreich der Liebe predigte und den Menschen Ruhe, Frieden, sowie Heilung an Körper, Geist und Seele gab.

    Wir können das alles nicht…so gerne wir es auch täten. Wir können nur von ihm erzählen und uns zu ihm bekennen.

    Und jedem der friert, etwas von unserer wärmenden Schafswolle abgeben.

    LG Ulli

  • barnabas
    Mai 21, 2012

    Lieber Bruder H.P.M,

    vielen Dank für deinen Beitrag und auch die Arbeit und deine Zeit die du allen Lesern damit gewidmet hast. Sehr vielen hast du damit aus der Seele gesprochen. Auch sicher einigen die bedrückende Last genommen die ein solcher Artikel aus dem KD bei ihnen aufgebaut haben mag.
    Was deine Statistik anbelangt, so kann ich sagen, daß ich das so vor über einem Jahr auch schon mal versucht habe zu rechnen. Auch unter der Berücksichtigung von den Geburtenraten. Denn auffallend ist, das man sich in den Reihen der ZJ, sei es von der WTG oder deren regionalen Vertretern schon lange nicht mehr gegen Kindersegen ausspricht, wie das bis in die 70er hinein geschehen ist. Ein Grund mag sein, das es ihnen seit der Erfindung des ungetauften Verkündigers sehr hilfreich gewesen ist, positive Zahlen zu „produzieren“. Die KA haben dazu animiert, das sie das werden sobald sie lesen können. Ehrgeizige Väter, die unbedingt ein Dienstamt haben wollten, habe ihre Kinder dazu gedrängt, Gruppenzwang wurde oder hat sich aufgebaut. Auch ich habe das mal positiv gesehen.
    Genau genommen wurde dabei aber die Kindtaufe von anderen Kirchen nachgeäfft. Es ist auch nicht zu leugnen, das man sich darüber massiv in die elterliche Autorität einmischt, sie sogar teilweise nimmt. Ab Ernennung zum UVK sind Eltern verpflichtet „schwere Missetaten“ den Ä zu melden und diese befassten sich dann damit.
    Der Vorteil der WTG besteht darin, das damit ihrem „Statistik-Gott“ opfert. So konnte lange Zeit Mehrung durch Predigttätigkeit suggeriert werden. In Wahrheit konnte bei Taufen (ich spreche von Westeuropa) beobachtet werden, das in der Hauptsache natürlicher Nachwuchs der ZJ getauft wurde. Von daher waren ihnen Kinder recht.
    Auch hat man immer wieder mal die Modalitäten geändert wer als VK gerechnet wird und wer nicht.
    Die Statistiken beweisen schon, das dieses Pseudo-Predigtwerk, das in der Hauptsache nur noch im Verteilen von Printmedien sowie dem Vorlesen daraus besteht, so gut wie keine Außenwirkung mehr hat. Der nur vereinzelt auftretende Prediger, der sich auf die Bibel stützt ( es gibt ihn noch) möge sich hier bitte nicht angesprochen fühlen.
    Ein genaues Bild der WTG-Statistik scheint aber nur dann möglich zu sein, wenn die Gesamtzahl der getauften ZJ veröffentlicht werden würde. Das man das nicht tut, spricht für sich.
    Ich glaube aber das sich bei der im Beitrag angeführten Rechnung ein Fehler eingeschlichen hat.
    Wie bei BI schon erwähnt wurde wird, wiederrechtlich, bei den ZJ nur getauft, wer bereits UVK ist.
    Wenn daher die Zahl der Getauften zu den VK dazu gerechnet werden, werden sie m.E. zwei mal gezählt.
    Die Statistik erfasst außerdem nicht wer getaufter und wer ungetaufter VK ist.
    Kann das sein oder irre ich mich da? Gibt es da noch eine andere Rechnung?
    Das was die WTG mit ihren Statistiken beweisen möchte, Mehrung=Segen geht statistisch sowieso nach hinten los.
    Viele andere Gruppen, die sich auch in Russels Zeiten gegründet haben, haben uns statistisch lange abgehängt.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Dennis
    Mai 21, 2012

    Lieber Barnabas,

    das stimmt natürlich, man darf die UV nicht dadurch 2mal zählen, dass man die Täuflinge, die aus den Reihen der UV kommen, zur Gesamtzahl der Vekündiger addiert. Das wäre eine doppelte Zählung.

    Aber egal welche Zahlen man nimmt, ob die absolute Zahl der „Getauften“ in Deutschland oder die der „Verkündiger“ oder die der „Täuflinge“, jede Zahl für sich genommen ist seit Jahren rückläufig. Das sagt eigentlich schon alles.

    Deine Beobachtungen mit der Kindstaufe und dem Druck der Eltern auf´s Kind kann ich auch zustimmen. Letztes Jahr gab es ja auch einen ausführlichen Nebenartikel in einem Studien-Wt wo sehr direkt darauf hingewiesen wurde, das Kind nicht zu spät zur Taufe zu führen, sondern gezielt darauf hinzuwirken. Mehrfach abgebildet war ein Kind, das höchstens 12 od. 13 Jahre alt war und auf der letzten Seite des Artikels dann in´s Taufbecken stieg.

    LG
    Dennis

  • Sascha
    Mai 21, 2012

    Lieber Dennis, lieber Barnabas,

    ich habe ja selber Kinder, und sie sind alle unter 10 Jahren alt. Als wir letztens über die Taufe gesprochen haben, haben sie von sich aus sofort gefragt, warum denn schon Kinder oder Jugendliche getauft werden, wenn Jesus selber als Sohn Gottes doch ca. 30 Jahre alt war. Dann habe ich versucht, mit einfachen Worten zu erklären, welchen Sinn die Taufe hat, und sie haben es auf Anhieb verstanden. Das lag vermutlich nicht an meiner tollen Erklärung, sondern eher daran, dass Kinder, die nicht durch falsche Lehren verdorben sind, die Wahrheit besser verstehen können, als Erwachsene, die jahrlang Menschen gefolgt sind. Manchmal sagen die Kinder Dinge zu mir, und ich frage mich, warum ich selbst das erst als Erwachsener verstanden habe.

    Diese ganze Beeinflussung, die immer mehr auf Kinder abzielt, hat ihren einfachen Grund darin, dass so gut wie keine Erwachsenen mehr als Neulinge zur WTG hinzukommen. Letztens habe ich eine Aufgabe in der Versammlung mitgehört, und da fragte die erwachsene Schwester das Kind, mit der sie die Aufgabe hatte:

    Wo können wir denn am besten nachschauen, wenn wir etwas über Gott wissen wollen? Die Antwort des Kindes: In unserem großen Lehrer Buch! Die Schwester hat sie dann wohlwollend bestätigt und sie dafür gelobt.

    Ich habe diese Frage dann auch meinen Kindern gestellt. Ihre Antwort: Natürlich in der Bibel, wo denn sonst…

    Es ist einfach nur traurig, besonders für die Kinder tut es mir unheimlich leid.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • walter
    Mai 21, 2012

    Hallo Sascha,

    als ich mit dem Lesen Deines Artikels fertig war, habe ich meinen Kindern,
    -die mit dem bettfertig machen beschäftigt waren – genau die gleiche
    Frage gestellt.
    Die Antwort war eindeutig und kam ohne überlegen wie aus der Pistole geschossen.

    Darüber bin ich sehr froh.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Sascha
    Mai 21, 2012

    Lieber Walter,

    es freut mich, dass deine Kinder das auch verstanden haben. Das zeigt, dass für euch als Familie die Bibel die wichtigste Quelle ist.

    Mit meinem Kommentar wollte ich ja nicht sagen, dass es grundsätzlich falsch wäre, ab und zu irgendwelche Hilfsmittel zu gebrauchen. Aber gerade bei Kindern hat man die Möglichkeit, schon früh das Vertrauen in Gottes Wort zu fördern. Deshalb sollte man IMMER die Bibel als wichtigste Quelle anführen, wenn es darum geht, Fragen zu beantworten.

    Alle anderen Bücher, egal wer sie herausgegeben hat, sind allenfalls Hilfsmittel, aber dadurch dass man diese in den Vordergrund stellt, suggeriert man, dass es andere Quellen gibt, die eine Sache besser erklären als die Bibel selbst. Ich habe deswegen vor ein paar Monaten angefangen, mir speziell die Geschichten aus der Bibel herauszusuchen, die dem jeweiligen Interesse meiner Kinder entsprechen. Für meinen Sohn habe ich z.B. die Geschichte von Elia herausgesucht, wie er in einen himmlischen Wagen eingestiegen ist und vor den Augen Elias weggenommen wurde. Er war total begeistert, und hat von sich aus das ganze Kapitel in der Bibel gelesen und danach viele Fragen gehabt, wodurch sich dann tolle Gespräche entwickelt haben.

    Natürlich sollte man immer das Alter des Kindes berücksichtigen, aber die Bibel ist voll mit Geschichten und Antworten, die für Kinder jeder Altersgruppe interessant sind, wir müssen sie nur finden, indem wir uns selbst damit beschäftigen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Frank&Frei
    Mai 21, 2012

    lieber Barnabas, berücksichtige bitte auch die zwnagsweise Eingliederung der Alten, Betagten und Behinderten, die monatlich mit 15 Minuten Bericht auch als VK gezählt werden.
    Wenn du die aus der Bilanz nimmst, dann sind das nur noch um 140.000 VK.
    Und vergleiche diese Zahlen mal mit vor 15 Jhren, als es diese Regelung noch nicht gab.
    Irgendwie fällt einem da die Aussage ein: Gestern standen wir am Abgrund, heute machten wir eien großen Schritt vorwärts.
    Der WT Karren lahmt, ihm geht der Sprit aus, die Reifen sind ab- gefahren, die Lenker trunken und die Beifahrer im Vollrausch ganz wie Muahmmad Ali “ I am the GReatest“, wobei sie vergessen, dass wir vergängliche Menschen sind und die Engel schlussendlich die Auslese treffen – Weizen und Lolch zu trennen.
    Das machen nicht die Zeugen, die, wie viele andere Gruppen auch, predigen.
    Gott läßt sich finden, ist die Aussage der Bibel.
    Das erfordert Demut und nciht mit Fingern auf andere zeigen und mit Doppelmoral leben, mit einem Mundwinkel den Herrn preisen, mit dem anderen den Nationen und ihren Herrschern zu gefallen suchen.
    Einst war „Kirche“ bei den Zeugen sehr negativ belegt, hetue operieren sie damit als gleiche unter gleichen.
    Gimpelfang sagte mal: die Chamäleon Sekte

  • barnabas
    Mai 21, 2012

    Lieber Frank und Frei,
    Das sehe ich genau so. Mir ging es nur um eine korrekte Rechnung. Wenn du nur die zählen könntest die überhaupt die gute Botschaft predigen, dann sind es möglicherweise nicht mal 10 000. Du erkennst den VK schon allein am Gang. Keiner läuft auf der Straße so langsam. Man könnte schon empfehlen, daß sie sich vor dem „Dienst“ eine Thrombosespritze setzen sollten um nicht gesundheitlichen Schaden zu nehmen.
    Es sind schon VK an langen Erdbeerfeldern oder auf Radwegen gesehen worden wo man mit überhaupt keinem sprechen kann. Ob nun richtig oder falsch gerechnet. An der Kernaussage im Beitrag ändert das nichts.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Martin
    Mai 21, 2012

    Hallo Barnabas,
    Genau so ist es. Ich beobachte es in den Großstädten immer mehr, da laufen meisst ältere Zeugen die Geschäftsstraßen auf und ab, wenn überhaupt noch. Interessanter Weise immer mehr Schw.+Br.aus fremdsprachigen Versammlungen. Manche die Zeitschriften unter dem Arm oder Traktate in der Hemdtasche, verträumt durch die Straße, anstatt auf die Leute zuzugehen mit erfrischender Freundlichkeit und liebevoller Ausstrahlung, laufen sie wie „Eisklötze“ hin und her,im Dienst für Gott, weil ihnen ja suggestiert wird, allein Ihr „WT hochhalten“ ist schon „ein Zeugnis“. Da fehlt vielfach die echte Herzenseinstellung, um das Gespräch mit den Menschen öffentlich zu suchen. Ihnen fehlt ganz einfach auch die „Gabe“, was beweisst, das nicht wenige „geistig vergewaltigt“ werden, mit einer Aufgabe oder einen Dienst, durch den mehr ein Negativbild projektiert wird, als ein Positivbild. Natürlich gibt es auch etliche Ausnahmen. Ich teile Deine Vermutung, wenn es 10.000 wirklich effektive Zeugnisgeber sind, so ist dies gut gerechnet.

    Dann beobachte ich manchmal die Vertreter anderer christlicher Gruppen, die die Botschaft über Jesus bemüht sind zu repräsentieren. Man kann natürlich geteilter Meinung sein, aber sie machen meisstens wenigstens einen freundlichen, aufgeschlossenen und glücklichen Einndruck.

    Seit einiger Zeit sitzen ja nun die Brüder an Tischen oder hinter Ständen. Natürlich oft mit der Auflage, die Menschen nicht zu bedrängen, sondern zu warten, bis sie auf sie zukommen. Aber wenn ich sehe, wie einfallslos viele hier hinter dem Tisch ihre Zeit absitzen, dann frage ich mich, welcher Geist im Inneren dieser Personen wirkt: der WTG-Organisationsgeist oder der Geist unseres Herrn Jesus, seinen Auftrag, seine Zeugen zu sein, mit freudigem Herzen auszuführen. Man hat den Eindruck, alles läuft unter der Premisse: Jetzt müssen wir halt noch etwas durchhalten, da ja Hermann gedon immer noch nicht gekommen ist. „Herr, wann kommst du denn nun endlich…“. Es stimmt etwas im gesamten System nicht. Aber das wurde ja nun vielfach hier dokumentiert. Auch in dem Artikel: 12 Gründe…und ….Betest du Gott in Geist und Wahrheit an? Danke an Euch lieben Brüder für Euere Mühe. Zum weiteren muss ich sagen, der Artikel auf der Prophetie-Seite über WTG und Babylon der Großen hat mich sehr beeindruckt. Der Autor hat gute Arbeit geleistet. Das was zusammengetragen wurde, ist gewaltig.Natürlich erhebt sich für mich immer mehr die Frage einer sinnvollen Alternative.
    Gruß
    Martin

  • Ulrike P.
    Mai 21, 2012

    Hallo Martin,
    ZITAT:
    „Natürlich erhebt sich für mich immer mehr die Frage einer sinnvollen Alternative.“

    Warum? – Mit Jesus hast du sie doch schon gefunden!

    LG Ulli

  • barnabas
    Mai 21, 2012

    Lieber Martin, liebe Ulrike,
    Die einzige sinnvolle Alternative steht in Matth.18:20. Ich sehe das damit genau so wie Ulrike. Mindestens zwei oder drei in seinem Namen. Alleine würde man im eigenen Saft schmoren. Gute Freunde, innerhalb und außerhalb der Familie, im Namen des Christus versammelt ist für mich wichtig. Zum Glück habe ich das.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Ulrike P.
    Mai 21, 2012

    Hallo Barnabas,
    ich gebe dir recht darin, dass es gut ist mit Freunden und/oder Familie im Namen Jesu beisammen zu sein.
    Aber selbst wer das nicht kann, schmort deshalb nicht im eignen Saft. – Weil ganz unanbhängig davon, jeder der an Jesus glaubt und in seiner Liebe bleibt, mit ihm Gemeinschaft hat. Gott und Jesus nehmen Wohnung bei ihm, sie ziehen in sein Herz ein.

    Ob allein oder mit anderen…auf ihn trifft zu, dass er sich getragen und gewürdigt, geliebt und unendbehrlich fühlen darf.

    LG Ulli

  • Manfred
    Mai 21, 2012

    Lieber Barnabas,

    Als ich Deine Worte: Die KA haben dazu animiert, das sie das werden sobald sie lesen können. Ehrgeizige Väter, die unbedingt ein Dienstamt haben wollten, habe ihre Kinder dazu gedrängt, Gruppenzwang wurde oder hat sich aufgebaut. Auch ich habe das mal positiv gesehen.
    Genau genommen wurde dabei aber die Kindtaufe von anderen Kirchen nachgeäfft. Es ist auch nicht zu leugnen, das man sich darüber massiv in die elterliche Autorität einmischt, sie sogar teilweise nimmt. Ab Ernennung zum UVK sind Eltern verpflichtet “schwere Missetaten” den Ä zu melden und diese befassten sich dann damit.
    Der Vorteil der WTG besteht darin, das damit ihrem “Statistik-Gott” opfert. – Zitat Ende

    gelesen habe, wurde ich sofort an diesen Bibeltext erinnert:

    So sprich denn zu ihnen: Dies ist das Volk, welches auf die Stimme Jehovas, seines Gottes, nicht hört und keine Zucht annimmt; die Treue ist untergegangen und ist ausgerottet aus ihrem Munde.
    Schere deinen Haarschmuck und wirf ihn weg, und erhebe ein Klagelied auf den kahlen Höhen: denn Jehova hat das Geschlecht seines Grimmes verworfen und verstoßen. Denn die Kinder Juda haben getan, was böse ist in meinen Augen, spricht Jehova; sie haben ihre Scheusale in das Haus gestellt, welches nach meinem Namen genannt ist, um es zu verunreinigen. Und sie haben die Höhen des Topheth gebaut, welches im Tale des Sohnes Hinnoms ist,

    um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, was ich nicht geboten habe und mir nicht in den Sinn gekommen ist.

    Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da man nicht mehr Topheth, noch Tal des Sohnes Hinnoms, sondern Würgetal sagen wird; man wird im Topheth begraben aus Mangel an Raum. Und die Leichname dieses Volkes werden dem Gevögel des Himmels und den Tieren der Erde zur Speise sein, und niemand wird sie wegscheuchen. (Jeremia 7:28-33 ELB71)

    Damit könnte prophetisch das gemeint sein, was Du geschildert hast.

    Im übrigen gibt es auf der Prophetie Seite einen neuen Vortrag über die prophetischen Bibeltexte über die WTG.
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=709

    Liebe Grüsse Manfred

  • armes Schaf 2012
    Mai 21, 2012

    man will, man kann,man möchte nicht.wenn die vergangenheit beginnt anzuwiedern..dann in eine neue ordnung,mal schauen

  • Uwe Schöning
    Mai 21, 2012

    Wie sehr wir uns doch wünschen, dass der korrupte Sklave bestraft wird, der von seinem Herrn etwas wertvolles anvertraut hatte und es vergrub, anstatt damit zu arbeiten und es zu vermehren. Das Potential, das die organisierte Christenversammlung hat, wurde vergraben und korrupiert. Anstatt eine gegenseitige Ermunterung zur Liebe und Glaube zu Jesus zu bieten, wird der Wert jedes Gliedes der Versammlung an einem Berichtszettel und dem Einsatz im PRedigtdienst gemessen. Erst wenn die Liebe zum liebevollem Gott Jehova und seines Sohnes gefestigt ist, kann jeder Nachfolger Christi selbst die Liebe seines Herrn reflektieren und zu den Menschen weitertragen. Hierzu benötigt es nicht einmal einen „Haus zu Haus“ Dienst. Taten sprechen lauter als Worte.

  • Dennis
    Mai 21, 2012

    Lieber Uwe,

    wunderbar zusammen gefasst und in wenigen Worten beschrieben, was einen „Christen“ ausmacht. Danke!

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Mai 21, 2012

    Zur Ironie die ich gerne unter Deinem anderen Kommentar schreiben wollte eine Geschichte die leider viel wahres vermittelt!

    Urheber unbekannt:

    Rotkäppchen in WTG-Fassung:

    Es war einmal eine hübsche junge Pionierschwester, die wohlbehütet im theokratischen Elternhaus aufwuchs, mit 12 Jahren getauft wurde und die unmittelbar nach Abschluß der Hauptschule den Pionierdienst aufnahm. Zu ihrer Taufe hatte sie eine rotfarbige Baskenmütze erhalten die sie im Predigtdienst fast immer aufhatte. Die Leute in ihrem Predigtdienst – Gebiet nannten sie daher Rotkäppchen.

    Ihre Mutter war sehr stolz auf sie und wurde von vielen in der Versammlung für ihre theokratisch vorbildliche Tochter gelobt. Dem Vater half es um so schneller zum Ältesten ernannt zu werden. Die Großmutter hingegen war gebrechlich und pflegebedürftig, wohnte zudem weit entfernt am Ende des Versammlungsgebietes hinter einem großen Wald. Nachdem sich schon die ganze Familie lange nicht mehr um sie kümmern konnte, da alle Familienmitglieder so sehr ihren theokratischen Pflichten nachkamen, daß für die arme Oma gar keine Zeit mehr übrig war, beschloß der Vater: „Rotkäppchen, die Oma war am Sonntag schon wieder nicht in der Zusammenkunft, gehe doch mal während des Predigtdienstes bei ihr vorbei und bringe ihr die neuesten Zeitschriften, du kannst es ja als Predigtdienst berichten. Und bringe ihr auch ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein mit, schließlich unterstützt sie dich ja im Pionierdienst. Immerhin hat sie deinen neuen Wagen bezahlt.“

    Rotkäppchen parkte ihr neues Auto, das die Oma bezahlt hat am Waldrand und dachte sich: „Bei dem schönen Wetter kannst du ja auch eigentlich zu Fuß diesen Rückbesuch machen, bei der Gelegenheit pflücke ich ihr gleich noch einen kleinen Strauß Blumen. Sie wird sich sicher freuen.“ Und sie ging vergnügt mit dem Korb und dem Blumenstrauß in den Wald. So traf sie den bösen „Wolf“. Sie erkannte aber nicht daß der Wolf ein Abtrünniger war und Böses im Schilde führte, denn sie hatte bisher noch nie einen abtrünnigen Wolf gesehen. Ihre Eltern hatten ihr immer gesagt, daß man sich von Abtrünnigen fernhält, ihre Literatur nicht einmal anfasst und auch ihre web – sites nicht aufsucht. Daran hatte sie sich stets gehalten. Der böse Abtrünnigen- Wolf fragte nun Rotkäppchen wohin sie denn so allein gehe. Im Wald könne sie doch gar niemand predigen. Rotkäppchen erklärte dem bösen Wolf daß sie ihre Großmutter am anderen Ende des Waldes besuchen wolle um ihr die neueste geistige Speise zu bringen, damit sie nicht geistig schwach werde, immerhin besuche sie die Zusammenkünfte unregelmäßig.

    Der böse Wolf ging daher schnurstracks zur Wohnung der Großmutter, und da er wusste, daß die arme Oma nur noch deshalb ab und zu die Zusammenkünfte besuchte um ihre Familie nicht zu verlieren (sie berichtete auch regelmäßig 1/4 Std. Predigtdienst im Monat den sie dadurch verrichtete indem sie die gesammelten alten Zeitschriften der Altpapiersammlung übergab mit dem Hinweis, daß die Zeitschriften noch gut erhalten sind und noch gelesen werden können), sie aber ansonsten sich hauptsächlich mit Kochrezepten, Fernsehen und heimlicherweise mit Horoskopen beschäftigte, so beschloß der Wolf, die Großmutter zu warnen. Die Großmutter räumte schnell ihre weltlichen Zeitschriften und Bücher weg, legte schnell das aufgeschlagene Daniel- Buch auf den Tisch und machte sich bereit, aber der böse Wolf meinte, es wäre nunmehr an der Zeit auch das Rotkäppchen über die 1914- Lüge, über 1975, über die UN- Verbindungen der Wachtturm- Gesellschaft, über nichterfüllte Prophezeihungen und über Kindesmißbrauch unter den Zeugen aufzuklären. Immerhin biete sich jetzt eine gute Gelegenheit. Die Großmutter war einverstanden und ließ sich vom Wolf auffressen.

    Als das Rotkäppchen die Wohnung der Großmutter betrat (sie legte einen Ersatzschlüssel immer in den Blumenkasten), so lag der Wolf auf dem Sofa der Großmutter und begrüßte sie.
    Rotkäppchen aber war verstört und fragte:
    „Großmutter, warum hast du denn so große Ohren?“
    Der Wolf antwortete: „Damit ich die Lügen und Falschinterpretationen der Wachtturm- Gesellschaft besser heraushören kann.“

    Rotkäppchen: „Aber warum hast du denn so große Augen?“
    Der Wolf: „Damit ich die Tatsachen besser erkennen kann und sehen kann wie sehr sie sich Zeugen Jehovas im Widerspruch zur biblischen Botschaft befinden.“
    Rotkäppchen: „Aber warum hast du denn so ein großes Maul?“
    Der Wolf: „Damit ich die geistige Speise die ich selbst jahrelang gefressen habe wieder rauswürgen kann!“

    Damit hatte er Rotkäppchen überzeugt und zu ihrem Schutz fraß er sie auf. Der Wolf war hoch erfreut über seine gelungene Aufklärungsarbeit, öffnete die Weinflasche die Rotkäppchen mitgebracht hatte, und trank gemeinsam mit Rotkäppchen und der Großmutter genüßlich ein Gläschen.

    Der vorsitzführende Aufseher aber, beschloß bei der Großmutter einen Hirtenbesuch zu machen um sich zu erkundigen warum die ältere Schwester nicht zur sonntäglichen Zusammenkunft erschien. Auf die Begleitung eines zweiten Ältesten hatte er verzichtet, obwohl er wußte, daß man alleinstehende Schwestern immer in Begleitung aufsuchen sollte, aber angesichts des fortge-schrittenen Alters der Schwester erübrigte sich das seiner Meinung nach.

    Als der vorsitzführende Aufseher daher die Wohnung betrat, war er schlichtweg erstaunt die Großmutter bei bester Gesundheit zusammen mit Rotkäppchen und dem Wolf Wein trinkend in fröhlicher Runde zu sehen. Dann war er schockiert, daß die Großmutter und Rotkäppchen Gemeinschaft mit dem abtrünnigen bösen Wolf pflegte. Er zog seine schärfste Waffe, das Handbuch für die Ältesten, und schaute nach, was er in einer solchen Situation tun soll. Er versuchte nun dem Wolf den Bauch aufzuschlitzen, was dieser sich jedoch nicht gefallen ließ, sondern damit konterte, indem er den vorsitzführenden Aufseher fragte, wieviele der Blutbestandteile des „Wolfsblutes“ ein Zeuge denn zu sich nehmen könne ohne ausgeschlossen zu werden. Das war dem dann doch zu viel. Er verließ die Wohnung der Großmutter fluchtartig. Die Großmutter, der Wolf und das Rotkäppchen aber amüsierten sich köstlich.
    Der vorsitzführende Aufseher aber, ließ die Großmutter und das Rotkäppchen vor ein Rechts- Komitee laden um festzustellen inwieweit beide Gemeinschaft mit Abtrünnigen gepflegt hätten. Beide bestritten dies, und da für die Beweisführung einer Übertretung bekanntlich immer zwei Zeugen notwendig sind, der vorsitzführende Aufseher aber zugeben mußte, in Zuwiderhandlung gegen die Vorschriften, die Großmutter allein aufgesucht zu haben, wurde die Sitzung ohne Anordnung von Maßnahmen beendet. Der vorsitzführende Aufseher gelobte sich in Zukunft an die Richtlinien der Gesellschaft zu halten.

    Der vorsitzführende Aufseher erzählt noch heute von seinen Heldentaten, wie er zwei Schwestern aus dem Bauch des bösen Wolfs befreit hat und sie zurück in den Schoß der Organisation geführt hat. Er erhielt daraufhin da Vorrecht als stellvertretender Kreisaufseher zu dienen. Die Großmutter hat er seitdem nicht mehr besucht.

    Das Rotkäppchen aber wurde dennoch danach mit dem zeitweiligen Verlust ihrer Stellung als Pionier bestraft, bis sie, so die wie Ältesten meinten, wieder eine vollwertige geistige Gesinnung hätte. Sie nahm dann eine Vollzeitbeschäftigung auf, machte Karriere und zog in eine weit entfernte Stadt. Falls sie nicht gestorben ist, lebt sie dort heute noch glücklich und zufrieden.
    Die Großmutter lebte den Rest ihrer Tage ohne weitere Belästigung durch Hirtenbesuche.

    Der Wolf hingegen gründete ein Apostaten-Forum im Internet und informiert nun im großen Stil über die Zeugen Jehovas und die dahinterstehende Wachttturmgesellschaft.

  • derleser
    Mai 21, 2012

    Matth: 16 vers 24 Danach sprach Jesus zu seinen Jüngern: »Wer mir nachfolgen will, darf nicht mehr sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. 25 Wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben für mich einsetzt, der wird es für immer gewinnen. 26 Denn was gewinnt ein Mensch, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er selbst aber dabei Schaden nimmt? Er kann sein Leben ja nicht wieder zurückkaufen! 27 Denn der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und jeden nach seinen Taten richten.

    was heisst mir nachfolgen? was tat jesus? was heisst sein leben einsetzen?

    derleser

  • Edelmuth
    Mai 21, 2012

    >> was heisst mir nachfolgen? was tat jesus? was heisst sein leben einsetzen? <<

    Das ist eine sehr interessante Frage, lieber Leser

    Beginnen wir mit dem Schluss zu erst, so kann man eindeutig feststellen, dass Jesus sein Leben zur Rettung der Menschen zu ewigem Leben geopfert hat. Seine Lebenszeit hat er der Verkündigung der Guten Botschaft vom ewigen Leben gewidmet und sein aufopferungsvolles Verhalten und seine Liebe der Rechtfertigung des Namens seines Vaters Jehova, indem er den Menschen verstehen lies, dass er ein Abbild des Wesens seines Vaters ist.

    Jesus diskutierte bereits im Kindesalter von 12 Jahren mit den Pharisäern über das Gesetz und widmete sich ab dem 30. Lebensjahr bis zu seinem Tod ganztägig der Verkündigung der guten Botschaft vom ewigen Leben der Menschen. Jesus ist wahrlich das beste Vorbild, das kaum jemand von uns unvollkommenen Menschen erreichen kann.

    Wir können versuchen Jesus nach besten Kräften nachzuahmen, so weit es uns unter Berücksichtigung aller Umstände und unserer Unvollkommenheit möglich ist. Doch Jesus nachzufolgen heißt ihn so nachzueifern, als wäre man an seiner Stelle, sein (Jesus) Interesse und seine Ziele zu den eigenen zu machen und das persönliche Interesse hinten anzustellen. Jesus nachzueifern heißt auch Jesus Los (Kreuz) auf sich zu nehmen und bereit zu sein für die Sache zu sterben, um wie er zu himmlischen Leben verherrlicht werden und sein Recht auf irdisches Leben für andere Menschen zu opfern.

    Wenn wir nur das Wort „Gerechtsprechung“ und „himmlisches Leben“ hören, heben wir unsere Finger und schreien „hier“. Wissen wir eigentlich was mit dem Nachfolgen Jesu alles verbunden ist?

    Ede

  • derleser
    Mai 21, 2012

    hallo ede,

    ich fange nochmal an. mein prog. spinnte. alles weg. genau wie du sehe ich es auch. da wird gern alles in einen topf geworfen. jesu opfer und die hoffnung für uns daraus ist durch die gnade jahwes gekommen. jesu aufgabe an uns ist ihm in seiner liebe zu folgen und durch sein predigen zeigte er uns den weg uns für diese liebe zu öffnen. dieser weg zur liebe wiederrum soll allen mensxhen geoffenbahrt werden, damit möglichst alle erretet werden. damit dies möglich ist sollen wir in der liebe stehend anderen zeugnis geben. wobei sind wir in der liebe ist es das erste zeugnis was wir tagein tagaus durch unser verhalten geben. dann bedarf es weniger worte um gespräche zu beginnen. alles gehört zusammen und ist nicht einzeln zu betrachten. in der gesammtheit wird wie man so sagt ein schuh draus. selbst wir eben haben nur einen teil betrachtet. allerdings würde es hier den rahmen und das thema sprengen alles einzufügen.
    ausserdem denke ich, dass wir mit dem vielen hin und her, für und wieder der details uns doch sehr der anderen seite nähern. wiederrede ist etwas was das herz verschliesst und nicht öffnet.
    liebe, das offene herz, man kann es spüren an sich und anderen. somit ist es auch jedem möglich zu spüren was bei bestimmten gefühlen und gedanken mit seinem herzen und dessen liebe passiert.
    statt sich über solche themen mit für und wieder zu beschäftigen wäre es für die lieb jedes einzelnen viel wichtiger sich mit den, ich sage mal, verhaltentips von jesu zu beschäftigen. sie sind so einfach, klingen so einfach, sind in der umsetzung in dieser welt aber so unendlich schwer. aber sie sind der weg zu gottes liebe in uns …

    so. war wieder viel hin und her … sorry, aber ich denke du verstehst es. ichnhätte das alles auch aus buddhistischer oder esotherischer sicht schreiben können …. aber selbst da verstanden es wenige und diesen richtungen fehlt das abschliessende, die erklärung der bibel.

    liebe grüsse derleser

  • derleser
    Mai 21, 2012

    hallo ede,

    noch eins. in der bibel wird dies treffend mit dem licht in uns beschrieben. alles was wir tun, alles was wir denken, hören, sehen, fühlen usw. hat einfluss auf dieses licht. dieses licht zum leuchten zu bringen und immer heller werden zu lassen ist die schwerste arbeit für jeden einzelnen. betrachte mal alles aus der sichtweise. und denke im hinterkopf daran, dass der wiedersacher alles daran setzt dieses licht zu löschen. einig darum dreht es sich. der rest ist wenn wir es empfangen gnade.

    liebe grüsse derleser

  • derleser
    Mai 21, 2012

    matthäus 5 vers 13 »Ihr seid für die Welt wie Salz. Wenn das Salz aber fade geworden ist, wodurch soll es seine Würzkraft wiedergewinnen? Es ist nutzlos geworden, man schüttet es weg, und die Leute treten darauf herum. 14 Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die hoch auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 15 Man zündet ja auch keine Öllampe an und stellt sie unter einen Eimer. Im Gegenteil: Man stellt sie so auf, dass sie allen im Haus Licht gibt. 16 Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Sie werden eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel dafür loben.

  • renault
    Mai 21, 2012

    Ein Pedigtdienst Bericht aus vergangene Zeiten?
    Kurzfassung.
    Ein kleines Mädchen wurde entführt und in ein fremdes Land verschleppt und man kennt die Lebensumstände des kleinen Mädchens nicht.Eines Tages sagt sie zu ihrer Herrin dessen Mann von Kopf bis Fuss mit Aussatz geplagt war:“ Ach, daß mein Herr wäre bei dem Propheten in Samaria!Der könnte ihnvon seinem Aussatz befreien.
    -Was folgte?
    Als Elisa, der Mann Gottes, hörte, daßder König von Israel seine Kleider zerrisen hatte, sande er zu ihn hin und ließ ihm sagen:Warum hasst du deine Kleider zerrissen?Lass ihn zu mir kommen, damit er innewerde, daß ein Prophet in Israel ist.
    -das Ergebnis
    Da Sprach Naaman: wenn nicht, so könnte doch deinem Knecht gegeben werden von dieser Erde ein Last, soviel zwei Maultiere tragen !Denn dein Knecht will nicht mehr anderen Göttern opfern und Brandopfer darbringen, sondern allein den Herrn.

    Ich meine das Mädchen hat alles richtig gemacht.

    Vielleicht saß sie mit ihrer Herrin im Biergarten als sie ihr
    „informell Zeugnis“ gab. Wer weiß?

  • Dennis
    Mai 21, 2012

    😉 Ironie gefällt mir!

  • Matthäus
    Mai 21, 2012

    Hallo Ihr Lieben!

    Habe gerade meiner Frau den IRREN Niedergang (Abgang) der letzten 10 Jahre gezeigt (Deutschland -32.000) . Ihre schlichte Antwort: Damit allein läßt sich belegen warum ZJ unmöglich Gottes Segen haben können. ZJ bilden sich ein die einzigen zu sein die predigen und so Menschen zu Gott führen können.

    Die Bibel sagt: Gott ist geduldig mit euch, weil er nicht will das irgendjemand vernichtet wird – hier stimmt aber etwas ganz gewaltig nicht !!!

    Durch das Zuwarten Gottes gehen mehr Menschen zugrunde – wenn es dem so wäre daß nur die Zugehörigkeit (predigen) als ZJ zur Rettung führt.

    lg. Matthäus

  • Shannon
    Mai 21, 2012

    Lieber Bruder HPM, danke für den Vortrag.

    Ich möchte gerade auf den so oft zitierten Text von Paulus eingehen:
    [quote] Um diese dogmatische Vorgabe biblisch zu belegen wird gerne der Apostel Paulus zitiert, der an die Philipper schrieb: Also, meine Lieben, – ….. arbeitet daran dass ihr selig werdet, (NW-Ü: eure Rettung bewirkt) mit Furcht und Zittern” [/quote]

    Furcht und Zittern sind ja Gefühlsregungen und werden oft mit Angst gleichgesetzt. Darum ist es so leicht, diesen Text heranzuziehen. Aber, Furcht hat auch etwas mit Ehrfurcht zu tun und Zittern ebenso mit einem inneren Beben. Dieses innere Beben ist aber im Menschen auch vorhanden, wenn man in einer positiven Erwartungshaltung ist.
    Für mich bedeutet das, in erster Linie, bei allem was wir tun, es in Ehrfurcht vor unserem Schöpfer zu tun und in der Erwartung, dass er immer bei uns ist.

    Wenn man so wie ich, in letzter Zeit Hilfe erfahren hat, die für den Verstand unerklärlich ist dann macht der Text wie Manfred ihn hier geschrieben hat, http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=702#comments (Wirf auf Jehova, was dir auferlegt ist..) genauso Furcht und Zittern, aber im positiven und erwartenden Zustand Sinn.

  • derleser
    Mai 21, 2012

    ich denke schafe stehen nicht fürs arbeiten sondern für ihr herdenverhalten und ihren charakter. und ich denke, einen predigtauftrag gibt es, aber freiwillig aus dem herzen heraus.
    die liebe christi entwickeln in uns und diese liebe nach aussen zu den menschen tragen indem wir in liebe wandeln wird viele mit denen wir es zu tun haben im leben zu fragen bringen warum wir so sind und dann können wir zeugnis ablegen.

    liebe grüße der leser

  • teddy 50
    Mai 21, 2012

    hallo ihr lieben

    möchte nur zum nachdenken anregen wenn jemand an der tür mit dem
    wachturm in der hand und verkündet ist die erste handlung des
    wohnungsinhabers internet anschalten und sich kritisches anzusehen,
    und was ist da zu lesen zum beispiel unter irrtümer der zj.
    brauch ich wol nicht zu erklären meint ihr wirklich das der sich
    mit leuten einläst die ständig sich irren ich glaube die zeit kann man für nützlichere dinge ver wenden und nicht unseren himmlischen
    vater als trottel hinzustellen der ständig neue verordnungen erlässt
    mit freundl.gruss jürgen

  • Matthäus
    Mai 21, 2012

    Hallo Teddy 50, du bist neu hier? … herzlich willkommen!

    Zu deinen treffenden Worten hat einmal ein Bruder zum Bethel Wien folgende Schlußfolgerung geschrieben:

    Die Hauptungereimtheit in der „Wachtturm Gesellschaft“ – global gesehen – ist die unbewiesene Behauptung, nur SIE allein ist die Vertreterin Gottes, oder wie sie sich nennt: Jehovas Organisation!

    Die eindeutigen Fehler die sie seit 120 Jahre machen, die man über viele Seiten nachweisen kann, sind von Jesus warnend genannt worden. Ich verweise stellvertretend nur auf Luk. 21:8. Ich kenne KEINE einzige Organisation, die im vorigen Jh. so viele Daten und Ankündigungen von sich gab, die sich ALLE nicht erfüllten. Diese Org ist reif für´s Guiness-Rekordbuch – und gerade DIE gebraucht Jesus als seine exklusive Gemeinschaft?

    Was für eine Ungeheuerlichkeit unterstellt man dem Sohn Gottes und welche Lästerung an den Höchsten, JEHOVA selbst?

    Nein, es besteht wirklich kein Grund die BIBEL zu verurteilen, aber berechtigterweise die von Christus genannten „falschen Propheten“! Sollte dies nicht stimmen, warum warnt Jesus vor diesen, wenn er sie – und NUR sie allein – ANGEBLICH gebraucht? Ist Jesus schizophren, muß man hier nüchtern, und keineswegs blasphemisch, fragen.

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Mai 21, 2012

    Guten Abend Matthäus

    Ob es eine Organisation auf der Erde gibt, die zu recht für sich beanspruchen kann, die Vertretung Gottes zu sein, darüber lässt sich trefflich streiten. Mit Sicherheit sollte man keiner Organisation wie einem Gott blind folgen.

    Der Glaube der Zeugen Jehovas ist bis auf die Ernsten Bibelforscher der einzige, der eine Trinität ablehnt und Jesus als den Sohn Gottes und den Heiligen Geist als die Kraft Gottes lehrt. Zeugen Jehovas lehren eine Auferstehung zu irdischem und zu himmlischem Leben, wogegen die Ernsten Bibelforscher die Widerherstellung des fleischlichen Israels als das Volk Gottes und die Rettung aller zu himmlischem Leben lehren und die Irrlehren Russells aus seinen Studienschriften verbreiten. Deshalb ist mir der Glaube der Zeugen Jehovas immer noch am Nächsten.

    Ede

  • Uwe Schöning
    Mai 21, 2012

    Hallo Edelmuth,

    mit großem Interesse lese ich deine Kommentare.
    Ich wollte hier nur kurz kommentieren, dass ich mich viel freier fühle, seit ich merke, dass Glaube nicht gleich Glaubensgemeinschaft ist. Denn diese (christlichen) Gemeinschaften können auch sehr leicht missachten, was das Oberhaupt (Jesus) für seine Versammlung eigentlich vorgesehen hat.

    Da gerne vom „treuen und verständigen Sklaven“ und seiner „Speise zur rechten Zeit“ gesprochen wird, möchte ich das Beispiel ein wenig… lockerer weiterführen.

    Wenn uns der Sklave also anhand von Wachtturm,Erwachet! usw die Speise darreicht, so hat das für mich den Beigeschmack, dass das Essen vorgekaut ist. Weißt man am Ende wirklich, was alles in der Speise war? Man soll christliche Gedanken NUR anhand der Puplikationen der WTG fassen. Vielleicht, weil viele Leute erschrecken würden, woraus das eigentliche Grundrezept des Essens besteht.

    Lange Rede kurzer Sinn. Ich persönlich habe mich trotz meiner Distanzierung von der Versammlung immer mehr als ZJ gefühlt – auch wenn die Verpflichtung eher der Organisation galt. Seit kurzem fühle ich mich mehr als Christ und bin eher meinem eigenem Verhältnis zu Jesus etwas schuldig, den ich 8 Jahre lang von mir stieß und wie seinen Vater ignorierte und verleugnete.

  • Matthäus
    Mai 21, 2012

    Diese Feststellung von Ede kann nicht widersprochen bleiben:

    >>Der Glaube der Zeugen Jehovas ist bis auf die Ernsten Bibelforscher der einzige, der eine Trinität ablehnt und Jesus als den Sohn Gottes und den Heiligen Geist als die Kraft Gottes lehrt.<<

    Hier eine Antwort der WKG (Weltweite Kirche Gottes)!

    Antworten auf Fragen von Abonnenten der Zeitschrift
    "Gute Nachrichten"

    Frage: Ich beziehe Ihre Zeitschrift und höre auch Predigten von Ihren Predigern. Alles, was ich höre und lese, prüfe ich am Wort unseres Herrn. Ich habe kein falsches Wort gefunden. Wie also kommt man im Internet (Wikipedia) bei der Vorstellung Ihrer Lehre dazu, die Vereinte Kirche als „nichttrinitarisch“ einzuordnen?

    Können Sie in einer der nächsten Ausgaben zu dieser Feststellung Stellung beziehen?

    Antwort der Redaktion: Wir danken Ihnen für Ihre positive Einschätzung unserer Arbeit und freuen uns besonders über Ihre Bereitschaft, alles anhand der Bibel zu überprüfen. Damit folgen Sie dem Beispiel der Juden zu Beröa, die in ähnlicher Weise die Predigten des Apostels Paulus analysierten (Apostelgeschichte 17,11).

    Mit „nichttrinitarisch“ werden diejenigen Christen identifiziert, die sich im Gegensatz zum abgewandelten Christentum unserer Zeit nicht an die Lehre der Dreieinigkeit halten. Wir lehnen den heiligen Geist als dritte Person der Gottheit ab. Daher gelten wir als „nichttrinitarisch“.

    Als Erstes stellen wir fest, dass das Wort „Dreieinigkeit“ nirgends in der Bibel vorkommt. Es wurde als religiöser Begriff in der christlichen Theologie erst nach dem Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) allgemein gebräuchlich, mehr als 200 Jahre nach der Abfassung der letzten Bücher der Bibel. Geht man also von der Bibel aus, so war dieser Begriff zur Zeit Jesu Christi unbekannt – eine Tatsache, die heutige Theologen wissen.

    Das heutige Christentum lehrt die Dreieinigkeit, obwohl viele seiner geschulten Vertreter sehr wohl Kenntnisse darüber haben, dass die Bibel die Dreieinigkeit nicht ausdrücklich lehrt.

    ….

    Als weiteres Beispiel sei das Werk Kirchliche Dogmatik (EVZ-Verlag, 1964, Zürich) vom bekannten Theologen Karl Barth erwähnt. Darin heißt es in dem Abschnitt „Wurzeln der Trinitätslehre“ (Seite 325): „Die Trinitätslehre ist ein Werk der Kirche . . . ein Dokument der Theologie . . . Der Text der Trinitätslehre . . . ist nicht etwa identisch mit einem Stück des Textes des biblischen Offenbarungszeugnisses. Dass die Trinitätslehre ‚nicht in der Bibel steht‘, das haben natürlich die Kirchen- und Konzilsväter und erst recht später die Reformatoren . . . auch gewusst. Sie haben aber mit Recht in Abrede gestellt, dass es für die Legitimität, d. h. Biblizität, darauf ankomme.“

    Mit Hinweis auf eine Reihe von Dogmen im traditionellen Christentum (z. B. Maria, Fegefeuer, Siebenzahl der Sakramente, Unfehlbarkeit des Papstes sowie spezifische Dogmen des protestantischen Modernismus wie z. B. von der geschichtlichen Entwicklung der Offenbarung usw.) erklärt Barth weiter: „Wir sehen die Wurzeln nicht, die diese Lehren in der Offenbarung bzw. in deren biblischer Bezeugung haben müssten, um Dogmen sein zu können“ (ebenda, Seite 327).

    Anerkannte einflussreiche Theologen erklären also freimütig, dass von Kirchen- und Konzilsvätern, von Reformatoren und von heutigen Theologen etablierte Dogmen Gültigkeit haben – auch wenn sie nicht in der Bibel stehen und ausschließlich menschliche Überlegungen und Schlussfolgerungen sind. Mit diesem offenen Geständnis dürfte verständlich werden, warum das heutige Christentum in vielen seiner Lehren anders ist als das des Neuen Testamentes.

    Die Zeitschrift Gute Nachrichten orientiert sich an den Lehren der ersten Christen. Die Gemeinde zur Zeit der Apostel kannte die Lehre der Dreieinigkeit nicht. Ihre Lehren gründeten sich auf die Heilige Schrift.

    Statt eine bestimmte Person zu sein, wird der heilige Geist in der Bibel als göttliche Kraft offenbart (Sacharja 4,6; Micha 3,8). Paulus schrieb Timotheus, dass der heilige Geist ein Geist „der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ ist (2. Timotheus 1,7; alle Hervorhebungen durch uns). Lukas hält fest, dass Jesus sein Predigeramt „in der Kraft des Geistes“ aufnahm (Lukas 4,14). Seinen Jüngern sagte Jesus Christus bezüglich des Geistes, den sie nach seinem Tod erhalten sollten: „Ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird“ (Apostelgeschichte 1,8).

    Wäre der heilige Geist eine Person, so hätte Jesus im Gebet die „falsche“ Person angerufen. In Matthäus 1, Vers 20 lesen wir, dass Jesus vom heiligen Geist gezeugt wurde: „. . . denn das von ihr [Maria] zu erwartende Kind stammt vom heiligen Geist“ (Menge-Übersetzung). Jesus stellte den heiligen Geist niemals als seinen Vater dar. Stattdessen sprach er nur den Vater als seinen Vater an und betete ständig zu ihm, nicht zum heiligen Geist.

    In seinen Briefen benutzte der Apostel Paulus diese Grußformel: „Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!“ (Römer 1,7). Paulus erwähnt den heiligen Geist nicht – ein unglaubliches Versäumnis, wenn der heilige Geist eine gleichrangige Person wie der Vater und Jesus Christus wäre.

    Solche biblischen Beispiele veranlassen uns, die Dreieinigkeit als Lehre des modernen Christentums abzulehnen.

    Lieber Ede bevor mam Behauptungen in "den Raum" stellt soll man sich über die Wahrhaftigkeit seiner Worte erst einmal Gewissheit verschaffen! Die WKG ist nur eine von vielen christlichen Religionen die nicht nur eine Dreieinigkeit ablehnen!

    Wenn Du deren 2 Monatszeitschriften ließt hat man oft das Gefühl einen WT in Händen zu haben – aber so als wenn der WT von den "Guten Nachrichten" abgeschrieben hätte. Unter gutenachrichten.org kannst sich jeder selbst vergewissern.

    Es gibt auch andere christliche Religionen die Gottes Wort ernster nehmen als ZJ ohne sich ständig selbst zu beweihräuchern oder selbst zu predigen wie Paulus warnden an die Korinther schrieb.

    lg. Matthäus

    lg. Matthäus

  • Dennis
    Mai 21, 2012

    Lieber Matthäus,

    vielen Dank für diesen Gegenbeweis, der sehr schön zeigt, dass man keiner unbewiesenen Behauptung einfach folgen darf, ohne sie zu prüfen. Dass diese Behauptung von Ede Unfug war wusste ich, aber Du hast mir etwas die Arbeit erleichtert nach Belegen zu suchen, die zeigen, dass es sehr wohl namenhafte Gruppen gibt, die die Trinität ablehnen. Im Übrigen gibt es so gut wie keine exklusive Lehre bei ZJ, die es nicht irgendwie schon einmal gegeben hätte oder woanders noch gibt. Alles ist letztlich abgeschrieben bzw. eine (abgewandelte) Kopie von etwas bestehendem.

    Es ist irgendwie doch erschreckend zu begreifen, dass nicht ein Krümel der Lehren von ZJ, der letzten 130 Jahre, vom hl. Geist geleitet oder von Jehova „eingegeben“ wurde. Es sind vielmehr alles entweder Märchengeschichten oder eben Plagiate.

    Selbst wenn es eine Exklusiv-Lehre geben würde, ist sie mit Sicherheit nicht durch Gottes Wort gedeckt sondern entspringt einer Bibelauslegungsakrobatik. Da würde mir spontan „1914“ einfallen oder die aktuelle „Generationenlehre“.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Frank&Frei
    Mai 21, 2012

    lieber Dennis, selbst der Begriff „Governing Body“, -leitende Körperschaft – ist geklaut: Der Orden der Jesuiten baut auf solche eine Struktur. Übrigens hat ein gewisser Alberto, Ex-Jesuit, von denen angeblich eliminiert, bekannt, dass sie ALLE REligionen auch die Zeugen, unterwandert haben.
    Nix Neues unter der Sonne

  • Dennis
    Mai 21, 2012

    Lieber H.P.M.,

    danke vielmals für Deine deutlichen Worte. Es ist für wahr unerträglich was wir vor allem Do./Fr. in Form eines unnötigen Faltblatt Namens „Königreichsdienst“ vorgesetzt bekommen.

    Ich frage mich inzwischen immer mehr was die 2 Std. Dauerproduktion von hohlen Sprechblasen für einen Nutzen haben soll. Für mich jedenfalls macht es keinen Sinn mehr.

    Ich kann nur hoffen, dass mit diesem KD endlich auch ein paar Brüder und Schwestern mehr aufwachen werden und erkennen, dass sie im Grunde für Selters und Brooklyn nur „Stundenvieh“ sind, die gefälligst ihre Leistung zu erbringen haben. Etwas liebloseres wie diesen KD habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    Mai 21, 2012

    Hallo H.P.M.

    Aus freien Stücken in den Predigtdienst zu gehen, so wie uns das eigene Herz antreibt, ist eine liebevolle Überlegung, die ich weitestgehend unterstützen kann. Wir müssen aber auch zur Kenntnis nehmen, dass Christen aller Glaubensrichtungen zu aller Zeit in die Welt gezogen sind, um die gute Botschaft zu predigen. Sonst wären wir heute noch ungläubige Heiden. Ob es ihnen jedes Mal so viel Spaß gemacht hat? Ich glaube, dass es ohne ein wenig Druck aber auch nicht geht. Dazu ist der innere Schweinehund zu mächtig.

    Ede

    =========================================================================

    Hallo Ede,
    aus freien Stücken über die Botschaft sprechen ist etwas anderes, als aus Angst Blutschuld auf sich zu laden Stundenziele zu erfüllen.
    Du scheinst doch noch sehr der Denke des Sklaven erlegen zu sein. Musste Paulus oder Petrus oder alle anderen Jünger Jesu ihren inneren Schweinehund überwinden? Nein, sie brauchten keinen Druck von aussen, sondern waren erfüllt mit dem Geist Gottes, sie konnten nicht aufhören über diese Dinge zu sprechen die sie erlebt hatten. Selbst Schläge und Kerker konnten sie nicht daran hindern.

    Wenn uns der Geist auch heute drängen sollte, so werden wir nach unseren Möglichkeiten freiwillig und freudig über unsere Hoffnung sprechen. Und wenn jemand sich nicht in der Lage sieht wie die Apostel freimütig zu den Menschen zu gehen oder überhaupt sich über seine Hoffnung zu äussern, dann wird er von Jehova sicherlich nicht zur Rechenschaft gezogen. Wenn Jehova möchte das jemand für ihn einen Auftrag erfüllt, so wird er dafür sorgen das der Betreffende dazu in der Lage ist. So war es bei Paulus und den Aposteln, und so war es bei Mose oder den anderen Propheten. Sie alle wurden durch den Geist getrieben, nicht von Menschen oder einer Organisation die sich als Antreiber für das Werk Jehovas versteht.
    Wenn also zu allen Zeiten Christen in die Welt zogen um das Evangelium zu predigen, dann sicherlich nicht weil andere ihren inneren Schweinehund ausgetrieben haben, sondern weil es der Geist Gottes war der sie befähigte und antrieb.
    Das hatte Jesus gemeint, als er einen Helfer versprach. Ohne diesen Geist oder Helfer hätten auch die Apostel es nicht geschafft ihren Auftrag zu erfüllen, und auch ihren inneren Schweinehund überwunden. Die Bibel zeigt deutlich das die Jünger nach Jesu Tod eigentlich wieder zu ihren Alltagsgeschäften zurückkehren wollten.
    Das einzig was sie aktiv taten war beten und auf den Geist Gottes zu warten. Wenn Jehova uns braucht, wird er auch dafür sorgen, das du seinen Auftrag oder die Aufgabe freudig erfüllen kannst. Alles andere ist der Versuch mit menschlichen Mitteln Jehova gefallen zu wollen.

    Denke noch einmal darüber nach.
    l.G.
    H.P.M.

  • Sascha
    Mai 21, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.,

    ich möchte mich für den Vortrag und deinen anschließenden Kommentar bedanken. Du schaffst es sehr gut, die wesentlichen Punkte einer Aussage herauszustellen. Vor allem dass du die Rolle des Heiligen Geistes bei einem persönlichen Predigtauftrag betont hast, hat mir sehr gut gefallen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Edelmuth
    Mai 21, 2012

    Hallo H.P.M.

    Deine Worte hören sich gut an, denn sie beruhigen mich, weil sie mich von jeder Verantwortung für den Predigtdienst frei sprechen. Ich könnte das schöne Wetter ausnutzen und mich mit einem schönen Bier in den Liegestuhl legen oder Freunde besuchen.

    Doch wie kommen folgende Schriftstellen bei dir an?

    (Hebräer 13:15) . . .Durch ihn laßt uns Gott allezeit ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben.

    (1. Korinther 9:16) . . .Wenn ich nun die gute Botschaft verkündige, ist das kein Grund für mich zum Rühmen, denn eine Notwendigkeit ist mir auferlegt. Tatsächlich, wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündigte!

    (Römer 10:9-10) . . .Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, öffentlich verkündigst und in deinem Herzen Glauben übst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. 10 Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung. . .

    Wohl dem, der so viel Eifer empfindet, dass er ohne persönliche Auforderung in den Dienst gehen würde. Dieser Mensch offenbart ein Herz, dass Gottes Wohlgefallen finden könnte. Doch es ist nicht überall so.

    Jesus ging im Predigtdienst führend voran. Er hatte dieses wohlgefällige Herz, das so viel Liebe zu seinem Vater offenbarte. Er forderte daraufhin seine Jünger auf:

    (Matthäus 28:19-20) . . .Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.. . .

    Wäre die Missachtung seiner Auforderung nicht Ungehorsam gegenüber Jesu und eine Missachtung seiner Autorität?

    Ede

  • Micha
    Mai 21, 2012

    Hallo Ede!
    Lies mal bitte die Bibelstellen im Kontext und vieleicht auch mal in einer anderen Übersetzung z.Bsp. Hoffnung für Alle, Elberfelder oder Gute Nachricht und nicht in der Neuen Welt Übersetzung welche insofern manipulliert ist, das sich ALLES nur um den Predigtdienst dreht.
    Dann sinne über das gelesene nach und bitte Gott im Gebet um Erkenntnis welche ich Dir von Herzen wünsche.

    Liebe Grüße Micha

  • Dennis
    Mai 21, 2012

    Meine Frage bleibt: „Was willst Du hier bei Bruderinfo?“

    1:1 WT-Entstellung von Bibeltexten. Wortgetreues nachplappern der WTG-Literatur.

    Lies die Bibel doch mal vorurteislfrei und im Kontext und Du wirst sehen, dass Du dich gerade selbst wiederlegt hast so z.B. mit 1. Korinther 9:16:

    Wenn Paulus hier an Christen schreibt, die ALLE ohne Ausnahme den Auftrag hatten zu predigen so wie wir heute, warum schreibt er dann „MIR ist eine Notwendigkeit auferlegt“ und nicht „uns“?

    Warum schreibt er in Eph. 4:11, dass nur „einige“ als Evangeliumsverkündiger von Jesus gegeben wurden und nicht „alle“?

  • Peter
    Mai 21, 2012

    Lieber Ede,

    schön das du verstanden hast, das dich Jehova nicht zur Verantwortung zieht wenn du im Biergarten sitzt statt in den Dienst zu gehen.

    Doch Sarkasmus bei Seite! wenn ich Lust habe in den Biergarten zugehen tue ich das ohne schlechtes Gewissen. Und wenn sich die Gelegenheit ergibt ein Gespräch zu führen über meinen Glauben und meine Hoffnung werde ich es auch dort tun.
    Damit so glaube ich denke bringe ich auch ein Opfer des Lobpreises der Lippen dar.
    Wobei Paulus hier sicherlich nicht vom organisierten Predigtdienst spricht.
    Ich habe keinen Furcht mehr Jehova zu missfallen weil ich meinen menschlichen Bedürfnissen nachkomme.

    Solltest du jedoch wie Paulus eine Notwendigkeit haben zu predigen, (1. Korinther 9:16). . . denn eine Notwendigkeit ist mir auferlegt. Tatsächlich, wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündigte!) dann mußt du es tun. Die Frage ist nur „tust du es“? Und wenn ja, dann bitte auch so wie Paulus, und gib dich nicht mit 3,5, oder 20 Stunden zufrieden die du auf den Berichtszettel schreibst, sondern setze dein Leben bis zum Tod dafür ein. Wenn du die Worte des Paulus schon für dich in Anspruch nimmst dann bitte richtig! Oder denkst beim zitieren dieser Worte eher an andere?

    Pauls spricht von SEINER Notwendigkeit, die ihm Gott auferlegt hat, und nicht davon, das diese Notwendigkeit allen Menschen von Gott auferlegt wurde, das ist der feine Unterschied. Der Sklave versteht es natürlich immer solche persönlichen Aussagen als Verbindliche Pflicht für jeden auszulegen.

    Was deine Bezugnahme auf Römer 10:9-10 betrifft . . .“Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, „öffentlich verkündigst“ und in deinem Herzen Glauben „übst“ so solltest du langsam dazu übergehen nicht nur die NWÜ zu verwenden.

    Nimm die Schlachter, Luther oder jede andere Übersetzung, dann hört sich das ganze schon ganz anders an …..„Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn BEKENNST und in deinem HERZEN GLAUBST, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund BEKENNT man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: »Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!«

    Vergiss das vom Sklaven eingefügte Wort „ÜBT“ und das öffentliche VERKÜNDIGEN. Dies ist eine tendenzielle Übersetzung um Nachdruck auf den öffentlichen Predigdienst zu legen.
    Da mußt du doch nicht mehr drauf reinfallen.
    Auserdem ist dieses Thema hier doch schon zu genüge biblisch behandelt wirden, das es wirklich keinen für alle Christen verpflichteten Predigtauftrag gibt.
    l.G.
    H.P.M.

  • Alois
    Mai 21, 2012

    Lieber Edelmuth

    Ich möchte nur einen einzigen Schriftvers den Du genannt hast rausgreifen, vielleicht erkennst Du dann die Manipulation der Du nach meinem Verständnis erlegen bist:

    (1. Korinther 9:16) . . .Wenn ICH nun die gute Botschaft verkündige, ist das kein Grund für MICH zum Rühmen, denn eine Notwendigkeit ist MIR auferlegt. Tatsächlich, wehe MIR, wenn ICH die gute Botschaft nicht verkündigte!

    Paulus sagt wehe MIR und nicht wehe EUCH! (Bitte genau lesen und nichts hineinlesen was nicht da steht)

    Die Organisation sagt wehe EUCH und begründet das u.a. mit diesem Vers. Das ist eine Verdrehung des Bibelwortes, denn Paulus wurde ausdrücklich beauftragt zu predigen, so wie auch Jeremia ausdrücklich ausgewählt wurde.

    Grundsätzlich geht das prophetische Wort der Bibel davon aus dass gepredigt werden wird und nicht dass man predigen muss.

    Außerdem sind alle Opfer zu denen Predigtdienst gehört wertlos wenn sie nicht aus dem Herzen kommend gemacht werden wollen. Predigtdienst der nur gemacht wird um einen Bericht abzugeben, oder weil es angeblich verlangt wird, oder weil der Ehegatte, Bruder, Ältester usw. Bemerkungen macht sind nicht rein und somit wertlos. Sie sind vergleichbar mit einem Opfertier das krank und schwach war, das hat Jehova auch verurteilt.

    Predigen aus innerem Antrieb ist sehr gut, wem dieser innere Antrieb fehlt, der soll es bleiben lassen weil sowieso vor Jehova wertlos.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hopefull
    Mai 21, 2012

    Hallo Ede

    ich habe mal in der 1 zu 1 Übersetzung der Griechischen Schriften die Verse nachgeschlagen, die Du angeführt hast. Man muss dazu sagen, dass die Satzstellung manchmal etwas verdreht ist, ist ja eine 1-zu-1-Übersetzung:

    (Hebr. 13:15) Durch ihn also lasst uns darbringen ein Opfer (des) Lobes durch alle (Zeit) – Gott, das ist die Frucht (der) Lippen preisenden -seinen Namen!

    (1:Kor. 9:16) Denn wenn ich die Frohbotschaft verkünde, nicht ist mir Ruhm; Zwang nämlich mir liegt auf; denn ein Wehe mir ist, wenn nicht ich die Frohbotschaft verkünde.

    (Röm. 10:9-10) Denn wenn du bekennst mit -deinem Mund als Herrn Jesus und glaubst in -deinem Herzen, dass -Gott ihn auferweckt hat von (den) Toten, wirst du gerettet werden; 10 denn mit (dem) Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, mit (dem) Mund aber wird bekannt zu Rettung.

    In der 1-zu-1-Übersetzung kann ich niergends etwas von einer „öffentlichen Erklärung“ lesen. Ich finde es sehr schade,dass der Bibelübersetzer (mir ist er bekannt), der NWÜ seine eigenen Gedanken hineingelegt hat und nicht die Bibel allein sprechen lassen konnte, besonders wenn es um die Bibelstellen geht, wo der angeblich t.u.v.S. den Predigtdienst besonders hervorheben möchte.
    Die NWÜ ist seid einiger Zeit nicht mehr meine erste Wahl, weil einige Dinge nach den Wünschen der Gesellschaft übersetzt wurden. Ich nehme mir immer mehrere Bibeln zur Hand, besonders die Elberfelder Studienbibel und natürlich meine 1-zu-1-Übersetzung. Aber ich schaue auch in der NWÜ nach. Denn vom sprachlichen her ist sie schön lesbar.

    Ich sehe es ebenso, dass man nicht extra Stunden „schrubben“ muss um gerettet zu werden. Natürlich muss man die gute Botschaft an anderen weitergeben, das wünscht sich Jehova von uns, aber das geht auch anders. Wir legen auch Zeugnis ab wenn wir das Doppelgebot der Liebe ausleben. Als erstes Jehova lieben, dann seinen nächsten wie sich selbst. Wenn wir das tun kommt der Rest automatisch. Denn wo das Herz voll ist läuft der Mund über ^^

    Liebe Grüße Hope

  • Edelmuth
    Mai 21, 2012

    Hallo hopefull

    Du wirst auch in anderen Bibelübersetzen bestimmte Worte vermissen. Doch mit der „öffentlichen“ Erklärung ist sicherlich nicht das Bekenntnis im Stillen, das niemand außer Jehova hören kann, gemeint, sondern „mit (dem) Mund aber wird bekannt zu Rettung“ ist die Predigttätigkeit als Frucht des Geistes und des Herzens gemeint, was durch Jehova mit der Rettung zu ewigem Leben belohnt wird, unabhängig, ob das Bemühen erfolgreich war.

    Sicherlich sind die beiden obersten Gebote für uns das Wichtigste. Gerade die Liebe zu den Menschen sollte uns veranlassen, ihnen die Gute Botschaft von der Rettung zu ewigem Leben mitzuteilen, damit sie auch gerettet werden. Würdest du denn nicht auch wollen, das deine Familie und deine Freunde gerettet werden, wenn es doch so einfach ist. Also erzählst du ihnen davon.

    Geht deine Lieb so weit, dass du auch andere Menschen liebst?

    Ede

  • Hiob
    Mai 21, 2012

    Hallo Edelmuth,
    Matthäus hat hier schon alles gesagt:
    http://www.digidatanet.de/?p=818&cpage=1#comment-10837
    Paulus sagte doch auch das nicht jeder predigen kann. Je nach seinen Talenten sollten wir handeln. Jesus und Gott jederzeit bekennen(keine Frage), doch nicht Jeder ist fürs predigen geboren.
    Da du Edelmuth anscheinend nach Gesetz handelst, wirst du auch nach Gesetz gerichtet werden. Alle Anderen die das Loskaufsopfer Jesu durch Glauben angenommen haben werden leben und nicht gerichtet werden.
    HIOB

  • Dennis
    Mai 21, 2012

    Lieber Hiob,

    Du hast m.E. völlig Recht, denn selbst Edelmuth zitiert Texte wie z.B. Römer 10, die aussagen, dass der Glaube an den Herrn rettet und nicht wie er ständig behauptet das Durchführen irgendeines „Predigtwerks“. Wir bekommen keinen „Lohn“ von Jehova, wie ein Arbeitnehmer, der durch seine „Tätigkeit“ eine berechtigte Forderung an den Arbeitgeber hat. Wir werden ausschließlich und allein durch „Gnade“ gerettet (Titus 3:5; Röm. 4:5; Eph. 2:8,9).

    Wahrschenlich wird er als nächstes Jak. 2:18-26 zitieren, aber auch hier den Kontext nicht beachten.

    Inzwischen empfinde ich diese ganze Diskussion sogar als hilfreich, weil ich dadurch in meiner biblischen Überzeugung gestärkt werde. Allerdings hoffe ich, dass Edelmuth nicht als Aufforderung versteht ;-).

    LG
    Dennis

  • Hopefull
    Mai 21, 2012

    Lieber Ede

    ich wollte mit den Zitaten der 1-zu-1-Übersetzung nur zeigen, dass der „t.u.v.S.“ manche Bibelstellen seiner eigenen Mission anpasst um dem Predigtdienst mehr Nachdruck zu verleihen, was allerdings nicht die Hauptmission Jesu war. Ich möchte nicht schmählern, dass man über das Gelernte aus der Bibel nicht mit anderen sprechen sollte. Auf jeden Fall sollte man dies tun, wenn sich die Möglichkeit ergibt!! Nur finde ich es sehr schade, dass die Gesellschaft das Christsein nur noch auf den Predigtdienst reduziert, obwohl es doch viel mehr bedeutet ein Christ zu sein. Sehen wir uns doch das Leben Jesu an, den kleinen Teil, den wir aus der Bibel über ihn erfahren können.
    Ich habe mich heute auch mit meinem Mann darüber unterhalten. Warum hat Jesus den Menschen gepredigt? Weil er Mitleid mit ihnen hatte, weil sie von den falschen Lehrern der Pharisäer hin und her gestoßen waren und weil der Mensch nicht nur vom Brot allein lebt, sondern von jeder Äußerung, die aus dem Munde Jehovas hervorgeht. Das Predigen war nur ein kleiner Teil seiner Mission. Seine Hauptmission war für uns zu sterben. Nebenbei hat er Menschen geheilt, hat sie getröstet, hat sie ermuntert, hat mit ihnen gefeiert, gegessen, belehrt, er hat Tote auferweckt, hat seine Jünger auf seinen Tod vorbereitet. Er hat Liebe zu seinen Nächsten bekundet, hat Jehova geehrt ist ihm treu geblieben, ist für ihn eingestanden als er den Tempel gesäubert hat, hat Satans Versuchungen überwunden, er hat Frauen Mut zugesprochen, er hat Menschen aufgebaut und nie gebrochen, hat Kinder zu sich kommen lassen und wahrscheinlich noch vieles mehr, was in der Bibel gar nicht nachlesbar ist. DAS war sein Dienst. Das Ganze zählt. Und so sollten auch wir unseren Dienst als Christ sehen.
    Ich finde es so schade, dass der „t.u.v.S.“ das Christsein fast nur noch auf den Predigtdienst reduziert und auf andere menschliche Gebote, damit das Gesicht des „Sklaven“ gewahrt wird. So nichtige Dinge was man anzuziehen hat, wie lang der Bart sein darf, Glatze ja oder nein, wieveiel Stunden man monatlich berichten muss um ein Amt zu bekommen…..und und und. Der Predigtdienst ist ein Teil unseres Dienstes, ja das ist richtig. Aber nur ein Teil. Sie sehen oder wollen das Ganze nicht sehen und picken sich Dinge heraus, die ihnen nicht zustehen und sind auch in der Lage die Bibel so zu verändern, indem sie Worte hinzufügen um den Predigtdienst zu unterstützen. Und vergessen dann leider die anderen wichtigen Dinge, die ebenso zu einem Christen gehören.
    Mit anderen über die Wahrheit der Bibel zu sprechen ist etwas wunderbares, wenn das Interesse des anderen da ist und sich die Gelegenheit auch gibt. Allerdings ist es auch etwas wunderbares anderen Menschen in Tat zu Helfen und ihnen Trost zuzusprechen. Auch das ist Dienst. Liebe bekunden! Und manchmal kann man mit so etwas besser Zeugnis geben als täglich sein Gebiet durchzuforsten.
    Liebe Grüße Hope

  • Bruderinfo H.P.M.
    Mai 21, 2012

    Lieber Ede,

    schön das du verstanden hast, das dich Jehova nicht zur Verantwortung zieht wenn du im Biergarten sitzt statt in den Dienst zu gehen.

    Doch Sarkasmus bei Seite! wenn ich Lust habe in den Biergarten zugehen tue ich das ohne schlechtes Gewissen. Und wenn sich die Gelegenheit ergibt ein Gespräch zu führen über meinen Glauben und meine Hoffnung werde ich es auch dort tun.
    Damit so glaube ich denke bringe ich auch ein Opfer des Lobpreises der Lippen dar.
    Wobei Paulus hier sicherlich nicht vom organisierten Predigtdienst spricht.
    Ich habe keinen Furcht mehr Jehova zu missfallen weil ich meinen menschlichen Bedürfnissen nachkomme.

    Solltest du jedoch wie Paulus eine Notwendigkeit haben zu predigen, (1. Korinther 9:16). . . denn eine Notwendigkeit ist mir auferlegt. Tatsächlich, wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündigte!) dann mußt du es tun. Die Frage ist nur „tust du es“? Und wenn ja, dann bitte auch so wie Paulus, und gib dich nicht mit 3,5, oder 20 Stunden zufrieden die du auf den Berichtszettel schreibst, sondern setze dein Leben bis zum Tod dafür ein. Wenn du die Worte des Paulus schon für dich in Anspruch nimmst dann bitte richtig! Oder denkst beim zitieren dieser Worte eher an andere?

    Pauls spricht von SEINER Notwendigkeit, die ihm Gott auferlegt hat, und nicht davon, das diese Notwendigkeit allen Menschen von Gott auferlegt wurde, das ist der feine Unterschied. Der Sklave versteht es natürlich immer solche persönlichen Aussagen als Verbindliche Pflicht für jeden auszulegen.

    Was deine Bezugnahme auf Römer 10:9-10 betrifft . . .“Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, „öffentlich verkündigst“ und in deinem Herzen Glauben „übst“ so solltest du langsam dazu übergehen nicht nur die NWÜ zu verwenden.

    Nimm die Schlachter, Luther oder jede andere Übersetzung, dann hört sich das ganze schon ganz anders an …..„Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn BEKENNST und in deinem HERZEN GLAUBST, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund BEKENNT man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: »Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!«

    Vergiss das vom Sklaven eingefügte Wort „ÜBT“ und das öffentliche VERKÜNDIGEN. Dies ist eine tendenzielle Übersetzung um Nachdruck auf den öffentlichen Predigdienst zu legen.
    Da mußt du doch nicht mehr drauf reinfallen.
    Auserdem ist dieses Thema hier doch schon zu genüge biblisch behandelt wirden, das es wirklich keinen für alle Christen verpflichteten Predigtauftrag gibt.
    l.G
    H.P.M.

  • Edelmuth
    Mai 21, 2012

    Nein, nein, H.P.M.

    Ich sehe das wohl so ähnlich wie du. Der Predigdienst muss freiwillig sein und von Herzen kommen. Nichts ist schlimmer als widerwillig in den Dienst zu gehen, weil einige Herren das so wollen und dann noch Rechenschaft darüber verlangen.

    Nur ich probiere alles selber aus. Ich bin immer dann in den Dienst gegangen, wenn das Wetter gut war und ich Lust dazu hatte, ohne jeglichen Druck und ohne Berichtsabgabe. Was meinst du, wie viel Dienst dabei zustande kam? Genau, und das ist zu wenig. Wenn ich eines Tages Rechenschaft beim Vater über mein Leben ablegen muss, was soll ich ihm dann sagen? Hatte gerade keine Zeit und noch weniger Lust, weil das Wetter gerade gut war, und der Vater wird dann sagen, wohl getan! Ja? Möglicherweise liegt der Fehler aber auch an meiner Herzenseinstellung.

    Ede

  • Edelmuth
    Mai 21, 2012

    Hallo H.P.M.

    Es mag ja sein, dass ich einiges noch nicht richtig verstanden habe. Aber vor den Zeugen Jehovas gab es nicht nur die ersten Christen, die predigen gingen, es gab und gibt auch noch die Ernsten Bibelforscher. Sie predigen ebenso wie die Wahren Zeugen Jehovas in Rumänien oder die Mormonen, die sich Verkündiger der Guten Botschaft nennen. Außer diesen missionieren noch die beiden großen christlichen Kirchen. Das können doch nicht alle vom Sklaven fehlgeleitete Irrläufer sein?

    Aber es gibt viele Menschen die aus Bequemlichkeit untätig sind. Davon will ich mich nicht ausschließen, aber O.K ist das bestimmt nicht.

    Ede

  • Matthäus
    Mai 21, 2012

    Für alle Gesetzesmenschen – Verse die ich schon soooo oft hier eingestellt habe – doch was hilft es wenn solch deutliche Worte von Gesetzesmenschen einfach nicht wahr genommen werden.

    Die Folge: SIE lehnen Gott ab !!! Der Vater will uns etwas schenken und Menschen lehnen dieses wertvolle Geschenk ab, gibt es etwas schlimmeres ?

    Röm. 10: 1 Liebe Brüder und Schwestern, ich wünsche mir sehnlichst und bitte Gott inständig, dass auch mein Volk gerettet wird. 2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht.

    3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    4 Christus hat das Gesetz erfüllt und damit die Herrschaft des Gesetzes beendet. Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen. 5 Wer dennoch durch das Gesetz vor Gott bestehen will, für den gilt, was Mose geschrieben hat: „Wer alle Forderungen des Gesetzes erfüllt, wird dadurch leben.“ 6 Aber wer den Weg zu Gott durch den Glauben an Christus gefunden hat, über den sagt die Heilige Schrift: „Du brauchst nicht länger darüber nachzudenken, wie du in den Himmel steigen willst“ – um Christus herabzuholen.

    7 Ebenso brauchst du nicht mehr zu fragen: „Wer will hinabsteigen zu den Toten?“ – um Christus von dort heraufzuholen.
    8 Stattdessen heißt es: „Gottes Wort ist dir ganz nahe; es ist in deinem Mund und in deinem Herzen.“ Das ist nämlich das Wort vom Glauben, das wir verkünden. 9 Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: „Jesus ist der Herr!“, und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden. 10 Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung.

    Also nicht der PD sondern der Glaube im Herzen führt zur Rettung.
    Wer diese einfache Botschaft nicht versteht hat keinen Glauben.

    Faktum ist wie Paulus hier an die Römer schrieb: Nur wenn jemand ALLE Gesetze erfüllt – und wer kann das? – kann er durch die Erfüllung der Gesetze ewiges Leben bekommen oder sich verdienen!

    lg. Matthäus

  • Manfred
    Mai 21, 2012

    Lieber Brd. H.P.M.,

    Vielen Dank für Deinen Vortrag. Da manche der Ansicht sind, dass das Predigen eine Pflicht ist, wollen wir doch mal vergleichen was effektiver ist. Manchmal muss man sich wirklich Zahlen ansehen, damit man erkennt um was es eigentlich geht. Das hast Du mit den Verkündigerzahlen ja sehr schön bewiesen.

    Überlegt mal ob folgende Rechnung zutreffend ist:

    Ein Verkündiger trifft während seines 2 stündigen Haus zu Haus Dienst nur 5 Personen an. Viele sind auf der Arbeit oder beschäftigt und machen erst gar nicht auf. 4 von diesen Personen wollen nicht zuhören und lehnen ein Gespräch dankend ab. Ein einziger hört mal 10 Min. zu und zeigt sich etwas interessiert.

    Wenn der Verkündiger nun jeden Monat den Durchschnitt von 10 Stunden erreicht, hat er somit 5 Personen in einem Monat angetroffen, die wenigstens ein bischen Interesse gezeigt haben. 5 Personen pro Monat über einen Zeitraum von 1,5 Jahren macht somit: 90 Personen mit denen man jeweils ca. 10 Min. ein biblisches Gespräch geführt hat. Damit sind diese Personen jedoch noch nicht getauft und haben noch nicht einmal die Versammlung besucht. Wie die Realität aussieht, das wissen wir doch alle. Die meisten gehen Jahrelang von Haus zu Haus ohne auch nur einen einzigen zu einem Versammlungsbesuch bewegt zu haben.

    Auf Bruderinfo haben wir aktuell über 270.000 Zugriffe. Jetzt ziehen wir mal grosszügig die Stammleser ab, die seit 1,5 Jahren hier vielleicht jeden Tag reinschauen. Also minus 70.000, dann ziehen wir nochmal 100.000 ab, weil sie sich vielleicht auf mehreren Computern eingeloggt haben, dann bleiben immer noch 100.000 Zugriffe von Personen übrig, die Interesse an geistigen Dingen haben, denn sonst würden sie diese Seite erst gar nicht aufrufen.

    Nun ziehen wir nochmal grosszügig 90.000 Zugriffe ab, von denen die hier nur versehentlich reingeklickt haben, oder zu denen gehören, die hier gar nichts gelesen haben.

    Dann bleiben immer noch 10.000 Zugriffe von Personen übrig, die hier vielleicht viel Zeit verbracht haben um die Vorträge und auch die Kommentare zu lesen. Diese 10.000 Personen haben nun tatsächlich das Evangelium unseres Herrn Jesus gehört und wurden nicht in eine Organisation verpflichtet.

    Dass diesen 10.000 Personen gepredigt wurde ist ein Anteil aller, die hier Vorträge schreiben, Kommentare abgeben und vor allem von Bruderinfo, die diese ganze Technik dafür bereitstellen. Da man diese Seiten Tag und Nacht anklicken kann, wird hier Tag und Nacht Jehova heiliger Dienst dargebracht.

    Wenn es eine Zielgruppe von Menschen gibt, die sich Ihrer geistigen Bedürfnisse bewüsst sind, dann wird diese hier zu 100 Prozent erreicht, denn sonst würden sie hier nicht lesen. Ob das auf die 90 Personen zutrifft, die man im Haus zu Haus Dienst angetroffen hat, sei nochmal dahingestellt. Vielleicht konnten sie nur einfach nicht Nein sagen.

    Bitte sagt mir ob diese Rechnung realistisch ist, den es gehen ja noch einige von Euch in den Dienst. Ich bin mir aber sehr sicher, dass das predigen über Bruderinfo wesentlich effektiver ist. Oder was mein Ihr?

    PS: Fast hätte ich es vergessen. Ich für mich kann sagen, dass ich alles freiwillig und ohne Druck mache und ich denke das gilt wohl für alle hier, die sich auf Bruderinfo beteiligen. Jehova liebt einen fröhlichen Geber.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Edelmuth
    Mai 21, 2012

    Hallo Manfred

    Ob man jede Predigttätigkeit an ihrer Effektivität messen sollte. Wir alle predigen in irgendeiner Form, ob hier oder bei passenden Gelegenheiten oder durch unser vorbildliches Verhalten. Alles trägt zur Ehre Jehovas bei, vorausgesetzt, dass die Menschen wissen, was wir glauben.

    Dennoch bin ich der Meinung, dass man der eigenen Bequemlichkeit (dem unvollkommenen Fleisch) nicht zu viel Freiraum lassen sollte. Wenn wir uns ganzherzig bemühen ist unser Dienst auch anstrengend.

    (Kolosser 1:28-29) . . .Er ist es, den wir öffentlich bekannt machen, indem wir jeden Menschen ernstlich ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, damit wir jeden Menschen in Gemeinschaft mit Christus in Vollständigkeit darstellen können. 29 Zu diesem Zweck arbeite ich wirklich hart, indem ich mich anstrenge, gemäß seiner Wirksamkeit, die mit Macht in mir am Werk ist.

    (1. Timotheus 4:10) . . .Denn dafür arbeiten wir hart und strengen uns an, weil wir unsere Hoffnung auf einen lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Retter aller Arten von Menschen ist, besonders von treuen.

    Das klingt nicht nach Urlaub oder Gelegenheitszeugnisse. Das klingt nach von Herzen kommender Anstrengung.

    (Römer 10:13-15) . . .Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“. 14 Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne daß jemand predigt? 15 Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht ausgesandt worden sind? . . .

    Jesus wurde vom Vater ausgesandt, damit Menschen gerettet werden können, und erpredigte tagtäglich in den Häusern und auf öffentlichen Plätzen.

    Wenn es in Matthäus 24:14 heißt, dass zu erst die Gute Botschaft gepredigt werden muss, bevor Harmagedon kommen kann, dann bedeutet das nicht, das sich alle Menschen zu Gott bekennen müssen, sondern dass ihnen ermöglicht werden muss, sich wohlwollend für Gott zu entscheiden. Nur vom Liegestuhl aus ist die Verbreitung der Guten Botschaft vor allen Dingen in Ländern, in denen das Werk Repressalien unterlegen ist, nicht möglich.

    Ich glaube, dass Jehova, Respektive sein Sohn Jesus, etwas anderes im Sinn hatten, und das ist mit Sicherheit anstrengend und mühselig.

    Ede

  • Manfred
    Mai 21, 2012

    Lieber Edelmuth,

    Ich gebe Dir Recht, Effektivität ist nicht das richtige Wort. Es kommt auf das Ergebnis an und das Ergebnis wäre wenn sich jemand unserem Herrn und Hirten Jesus Christus anschliesst, wodurch das letztlich geschieht, durch einen Internet Artikel oder durchs predigen von Haus zu Haus dürfte da wohl egal sein. Du hast geschrieben:

    Dennoch bin ich der Meinung, dass man der eigenen Bequemlichkeit (dem unvollkommenen Fleisch) nicht zu viel Freiraum lassen sollte. Wenn wir uns ganzherzig bemühen ist unser Dienst auch anstrengend. Zitat Ende.

    Ich hatte Dir schon mal geschrieben, dass Du mich nicht kennst und ich handle gewiss nicht aus Bequemlichkeit heraus so. Ich habe ein körperliches Handikap, dass mich hindert gewisse alltägliche Dinge zu tun. Übrigens nicht nur zu predigen, sondern auch wie andere die als Pioniere tätig sind noch auf irgendwelchen Inseln Urlaub zu machen. Man hat mir gerne vorgehalten, dass ein paar Minuten zu predigen doch möglich sein muss, sie haben sich aber nie Gedanken darüber gemacht, dass ich schon jahrelang keinen Urlaub gemacht habe, dass was sie selbstverständlich noch zusätzlich zum predigen getan haben und noch Ihre wöchentliche Freizeitaktivitäten kommen ja auch noch hinzu.

    Dann hast Du noch geschrieben:
    Ich glaube, dass Jehova, Respektive sein Sohn Jesus, etwas anderes im Sinn hatten, und das ist mit Sicherheit anstrengend und mühselig. Zitat Ende.

    Wer das so machen möchte, soll es so tun, ich halte mich an das was in der Bibel steht:

    Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn, als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater, als nur der Sohn, und wem irgend der Sohn ihn offenbaren will. Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. (Matthäus 11:27-30 ELB71)

    Wenn es so wäre wie Du es glaubst, hätte Jesus hier gelogen, dass kann ich aber so gar nicht glauben.

    Liebe Grüsse Manfred

  • derleser
    Mai 21, 2012

    hi manfred und ede,

    ihr habt beide recht. denkt mal jeder über den anderen und dessen gedankengänge nach und lest in der schrift und ihr werdet sehen. beachtet dabei das gesammte …. bitte

    liebe grüße derleser

  • Robert
    Mai 21, 2012

    Hallo, Manfred,

    nun, ich bin tatsächlich ein Interessierter, der erst vor kurzem durch Zufall auf diese Website gestossen ist. Ich beteilige mich seit einigen Jahren bereits am Bibelstudium, habe mir jedoch die Freiheit bewahrt, auch selbstständig im Internet zu recherchieren.

    Ich fühle mich tatsächlich auf dieser Seite erreicht. Deswegen teile ich Deine Argumentation, dass man mit dieser Seite mehr erreicht bzw. erreichen kann, als wenn man jahrelang durch die Straßen zieht.

    Der Zwang, predigen gehen zu müssen ist einer der wesentlichen Gründe, warum ich mich bis heute nicht zu einer Taufe durchringen konnte.

    Ich freue mich, über die sehr vielen anregenden Artikel und Kommentare und noch mehr darüber, dass es hier wesentlich gesitterter zugeht, als auf manch anderen Websiten, deren Lektüre ich aufgegeben habe.

    LG
    Robert

  • Dennis an Martin
    Mai 21, 2012

    Hallo Robert,

    sei gegrüßt und herzlich willkommen!

    Deine Entscheidung dich nicht der WTG-Taufe zu unterziehen, war mit Sicherheit kein Fehler. Du hattest das richtige Bauchgefühl. Wenn Du erst mal „drin“ bist (durch die Taufe), dann gibt es keinen ehrenvollen Weg mehr aus der WTG.

    Hier auf BI bekommst Du Anregungen um dir Deinen Glauben an Jehova Gott, Jesus Christus und der Bibel zu bewahren und die Gelegenheit Dich offen über Zweifel und Ängste zu äußern. Auch kannst Du frei heraus sagen, wenn Du mit einer Lehre oder einem Gedanken, der hier gepostet wird, nicht einverstanden bist. Das ist Dir innerhalb der WTG nie möglich.

    LG
    Dennis

  • Manfred
    Mai 21, 2012

    Lieber Robert,

    ein herzliches Willkommen von uns. Es ist auch schön, dass Du Deinen Eindruck als Neuer hier mal dargelegt hast. Wie Du gemerkt hast, geht es bei uns auch mal drunter und drüber, doch da hier offensichtlich auch der Geist Gottes herrscht, finden wir immer wieder zur Ruhe zuück.

    Außerdem ist eine hitzige Diskussion auch der Beweis dafür, dass hier die christliche Freiheit herrscht. In der Versammlung wäre sowas nicht möglich. Da hier aber keiner unser Lehrer ist, sondern wir alle Schwestern und Brüder, daher ist jeder gleichberechtigt. Keiner kann dem anderen seinen Glauben aufzwingen und das ist auch gut so.

    Daher verstehe ich auch Bruderinfo nicht als eine neue Organisation, sondern einfach einen Marktplatz auf dem man sich trifft um miteinander das Wort Gottes zu besprechen. jeder kann hier kommen und gehen wie er will, es gibt keine festen Zeiten.
    Alles ist völlig ungezwungen und wer nicht mehr mag, nimmt eben eine Auszeit.

    Ich wäre auch schon wieder weg, wenn hier Zwänge aufkämen. Du musst das oder das tun usw. Sei also hier herzlich willkommen und nimm Dir das was Dich im Glauben weiterbringt hier raus. Ich glaube Lesestoff ist genug vorhanden. Im übrigen gibt es noch eine zweite Seite, die sich mit der biblischen Prophetie beschäftigt. Diese findest Du unter: http://www.bruderinfo-prophetie.de.

    Ich würde mich freuen, von Dir mehr Kommentare zu lesen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    Mai 21, 2012

    Auch von mir ein herzliches willkommen lieber Robert!

    Dein richtiger Entschluß dich als „ZJ nicht in deren Gemeinschaft“ taufen zu lassen ist von Jesus selbst begründet worden. Er ermahnte damals wie heute mit diesen Worten:

    Matth. 15:8 »Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.

    9 Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.«

    Das Herz des Menschen: Quelle der Verunreinigung

    10 Und er rief die Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört und versteht! 11 Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen. 12 Da traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm: Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie das Wort hörten? 13 Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. 14 Laßt sie; sie sind blinde Blindenleiter! Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Grube fallen.

    Und das ZJ jede Menge von menschlichen Geboten und Lehren verbreiten ja einfordern, ist hier auf diesen Seiten 100fach belegt worden.

    Ein Erlebnis welches ich erst heute gemacht habe, ich wurde eingeladen ein Bibelseminar zu besuchen, soll dies zusätzlich bestätigen. Es gab 2 Vorträge über das Reich Gottes was es ist, bedeutet und bringt – soweit alles Bibelkonform. Hinterher konnte man sich noch etwas persönlich kennen lernen. Mir viel ein Mann mittleren Alters auf der eifrig seine sehr gebrauchte und teils zerflederte Bibel (sogar 2) verwendete. Ich lobte ihn für sein offensichtliches aufrichtiges Bemühen zu prüfen: >> WAS STEHT IM WORT GOTTES <<?

    Im Gespräch stellte es sich heraus das er ebenso wie du viele Jahre ein sogenanntes Heimbibelstudium mit den ZJ pflegte. Doch auch nachdem man ihn "drängte" sich doch endlich taufen zu lassen hat er meine Frage warum er den nie sich dazu entschließen konnte, kam die Antwort: Im gefällt nicht das er einer Leitenden Körperschaft oder dem trvSk. mehr glauben und folgen soll als das was er in Gottes Wort von Jesus lernt.

    Also genau das was Jesus als Grund für die vergebliche Anbetung nannte, (siehe oben) das ist auch heute noch für viele der Grund sich nicht irgendwelchen Menschen anzuschließen sondern ausschließlich sich an Jesus zu orientieren – und das wünsch ich dir ebenso!

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    Mai 21, 2012

    liebe Anna,
    sehr logisch geschlußfolgert. Es ist wirklich so -bei der Menge der Ratgeber kommt Gutes zustande.
    Während Rutherford gemäß dem buch „Falsche Zeugen stehen wider mich“ in den Zwanzigern die deutschen Bibelforscher als Schlachtschafe ansah, aufgrund des politischen Trends nach rechts, werden wir tatsächich vom WT vor dessen Karren gespannt, regelmäßig geschoren, und die, die aufmüpfig sind halt „geschlachtet“ oder, aktualisiert ausgedrückt: denen wird die Staatsbürgerschaft der Zwangsgemeinde entzogen

    Noch eine Anmerkung für alle Mitlser:

    Ich lese gerade das Buch „GEFALLENE ENGEL und der Urspung des BÖSEN von Elizabeth Clare Prophet ISBN 978 3 7787 73499.

    Mit einer ausführlichen Darlegung, wie die frühen Kirchenväter das Buch Henoch aus den Schriften verbannten und deren Vertreter der Häresie beschuldigten.
    Es liest sich schlüssig, logisch und verbindet den Kontext mit den übrigen Schriften.
    Im zweiten Teil des Buches ist das Buch Henoch wiedergegeben.

    Hauptbezugnahme mit zu Gen 6:1-4 wo von den Engeln die rede ist, die sich Frauen nahmen, Die frühen Kirchenväter bezogen das auf die Nachkommen Seths weil sie argumentierten, dass Engel wohl keinen Hormonschub, sprich Sexgelüste bekommen könnten.
    Das sich aber Engel materialisierten, zeigt die bibel ganz deutlich, zB bei Abraham.

    liebe Grüße

  • Anna
    Mai 21, 2012

    Lieber Bruder H.P.M., liebe Brüder und Schwestern,

    jetzt habe ich deinen neuen Vortrag in meiner Pause gelesen und du sprichtst mir aus der Seele. Herzlichen Dank dafür.

    Am Wochenende habe ich mir noch Gedanken über „Schafe“ gemacht.

    Also, von Jesus werden seine Nachfolger als Schafe bezeichnet. Und er ist unser Hirte.

    Buchstäbliche Schafe müssen eigentlich nur fressen und schlafen. Und von den Hirten zu guten Weiden geführt werden sowie vor schlechtem Wetter geschützt werden.

    Niemals in der Menschheitsgeschichte hat ein Schaf gearbeitet, so wie z.B. Rinder, Esel, Pferde, ja selbst Elefanten. Oder hat je ein Mensch ein Schaf gesehen, welches einen Wagen gezogen hat oder gepflügt hat?

    Schon aus diesem Grund müsste man davon Abstand nehmen ein Schaf zum arbeiten = predigen aufzufordern.

    Noch ein schöner Gedanke der mit diesbezüglich einfällt:

    1.Petrus 2:24 und 25 zeigt uns die Rolle von Jesus noch schön auf (neue Genfer)

    „Er, der unsere Sünden an seinem eigenen Leib ans Kreuz hinaufgetragen hat, sodass wir jetzt den Sünden gegenüber gestorben sind und für das leben können, was vor Gott richtig ist. Ja, durch seine Wunden seid ihr geheilt. 25 Ihr wart umhergeirrt wie Schafe, ´die sich verlaufen haben`; doch jetzt seid ihr zu dem zurückgekehrt, der als euer Hirte und Beschützer über euch wacht.

    Weil aber Schafe Gruppentiere sind bin ich heute abend mit einem recht organisationstreuen Bruder im Dienst verabredet und tue mein Bestes für Jehova und Jesus Stellung zu beziehen.

    Viele liebe Grüße an alle Schäflein

    herzlich Anna

  • Alois
    Mai 21, 2012

    Liebe Anna
    Zitat:
    „Niemals in der Menschheitsgeschichte hat ein Schaf gearbeitet, so wie z.B. Rinder, Esel, Pferde, ja selbst Elefanten. Oder hat je ein Mensch ein Schaf gesehen, welches einen Wagen gezogen hat oder gepflügt hat?“

    Das ist ein so genial einfacher und doch super Gedanke, da bin ich noch nie drauf gekommen. Auch Deine Schlussfolgerung entsprechen genau meinem prophetischen Verständnis. Denn hätte Jesus wollen dass wir arbeiten, dann würde seine Herde prophetisch gesehen aus Pferden oder Eseln bestehen. Dann würde er die Schafe wegen Faulheit abweisen. Aber das Gegenteil ist der Fall.

    Super von Dir, bin ganz aus dem Häuschen und der Tag ist gerettet!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Robin
    Mai 21, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.,

    vielen Dank für die Analyse dieses Artikels.

    @ liebe Anna,

    auch bei dir möchte ich mich für diese einfache und doch so „geniale“ Argument herzlich bedanken.

    Der KRD-Artikel hat mich beim eigenen durchlesen zunächst nur verärgert und nach H.P.M.’s Aufsatz im ersten Moment betroffen gemacht. Wie schaffe ich es als Ältester, die Brüder, die spürbar wieder Lasten von unseren „Pharisäern“ aufgeladen bekommen, auf den Boden der biblischen Tatsachen runter zu holen?

    Meine Frau und ich haben kurzfristig beschlossen, dass Bruder X und Schwester Y aus unserer Versammlung gerne diese Lasten des Predigens auf sich nehmen können, wenn sie es wünschen.
    Wir werden die anderen, die „. . .die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte getan werden.“ (Hesekiel 9:4 b)
    mit den Worten unseres Hirten Jesus (aus Matthäus 11:28-30) trösten:
    „28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

    Liebe Grüße
    Robin

  • Martin
    Mai 21, 2012

    Ja ja, liebe Anna,
    die heimlichen Sehnsüchte der Schafe…Fressen, Saufen…Schlafen..dem Hirten folgen…Spass beiseite…

    Allerdings erfüllen Schafe einen sehr wertvollen Zweck für die Umwelt. Schafe liefern nicht nur Wolle, Milch und Fleisch, sondern sind als „Rasenmäher“ in manchen Gegenden unersetzlich.Sie sind wahrer Reichtum des Besitzers. Die genügsamen Heidschnucken zum Beispiel halten unwegsames Gelände der Heide auf der richtigen Höhe. Sie arbeiten auf ihre Weise zum Wohle anderer. Gemeinsam mit dem Hirten oder Schäfer treiben Hütehunde, die die Kommandos ihres Herrn aufs Wort befolgen, die Herde.

    Lieber Br. HPM, deine Erwiderung auf den Kommentar von Ede zeigt sehr anschaulich (vielen Dank für die schöne hoffentlich korrigierende Darstellung), in welchem Geist die Schafe unseres Herrn motiviert werden sollen, können, dürfen… im Glauben stark zu bleiben und über ihren Glauben mit anderen zu sprechen. Die 12 Punkte im Königreichsdienst sind alles andere als richtungsweisende Hütehund-Manieren. Da klaffen „wilde Treibhunde“ ohne Rücksicht auf Verluste… (das erinnert mich an die englischen Treibjagten) und die Verluste werden immer größer, wenn sie so weitermachen. Scheinbar wollen sich hier bestimmte „Führungspersönlichkeiten nach Oben arbeiten“ auf Kosten der Schafe unseres Herrn und haben vergessen, wie es den vielen Familien in den Versammlungen ergeht und mit was sie alles zu kämpfen haben. Am „gedeckten grünen Tisch“ lässt es sich gut die Schafe in der Wildnis antreiben.

    Liebes Schäfchen Anna, du warst mal wieder „Spitze“ und bist einfach unsere Prinzessin unter den Kommentargeberinnen… natürlich alle anderen Schwestern auch….

    Liebe Grüße
    Martin

  • Sascha
    Mai 21, 2012

    Liebe Anna,

    Klasse, dieser Gedanke. Ich habe schon so oft über Schafe nachgedacht und gesprochen, hatte sogar mal selbst welche, und auf den Gedanken bin ich noch nie gekommen. Damit kann man wirklich jedem, der unter menschlichen Lasten steht, auf ganz einfache Weise zeigen, das Jesus seine Schafe nicht als arbeitende Lasttiere sieht.

    Vielen Dank für deinen tollen Kommentar.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    Mai 21, 2012

    Liebe Anna,

    Ich möchte mich den anderen anschliessen und mich für diesen wunderbaren Kommentar bedanken.

    Jesus hat immer Vergleiche gebracht, die die damaligen Personen auch nachvollziehen konnten. Wie Du schon geschrieben hast, wäre bestimmt niemand auf die Idee gekommen ein Schaf vor einen Karren zu spannen.
    Das zeigt mal wieder wie Jesus jedes Detail eines Gleichnisses genau bedacht hat. Wenn wir es heute nicht gleich verstehen, heisst das nicht, dass sich Jesus nicht genau dabei etwas ganz bestimmtes gedacht hat.

    So mag es auch bei vielen weiteren Gleichnissen sein, achten wir beim Lesen darauf, was wohl die Merkmale des Vergleiches zu bedeuten haben, sowie bei dem Schaf. Fressen, trinken, schlafen und auf den Hirten hören.

    Naja und ab und zu wird die Kleidung gewechselt. 😉

    Liebe Grüsse Manfred

  • Dennis
    Mai 21, 2012

    Liebe Anna,

    das ist wirklich ein super Gedanke und so einfach und logisch. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber Du hast jetzt auch bei mir wieder etwas mehr „Licht“ ins Dunkel gebracht.

    Vielen Dank dafür!

    LG
    Dennis

  • Barbara
    Mai 21, 2012

    Liebe Anna,
    einfach genial der Gedanke, daß Schafe keine Arbeitstiere sind.
    LG Barbara

  • AKAZIE
    Mai 21, 2012

    Liebe Anna,

    das beweist wieder einmal wie simpel und logisch doch alles ist,
    ich glaub mit diesem Argument, bekommt man so manchen überzeugten Sklavenprediger erstmal ins grübeln.

    Ich habe mir auch ein paar Gedanken schon seit geraumer Zeit gemacht, wie man den nun am besten den Auftrag Jesu nachkommen könnte ohne das dabei das Gefühl von Druck und Leistung aufkommt und wir trotzdem als Prediger für Christus und den Vater bekannt bleiben.

    Die nüchterne Statistik die in diesem Artikel zum Ausdruck kommt,
    müßte normalerweise jeden aufrichtigen Anbeter Jehovas erschrecken und den Gedanken aufkommen lassen wie kann man denn verhindern das soviele aus den Reihen der Zeugen Jehovas verschwinden.

    Meiner Ansicht nach wenn schon —ORGANISIERT— gepredigt werden muss, würde es vollkommen ausreichen das sagen wir mal 2 Monate im Jahr so um die Zeit des Gedächtnismahls herum, wir ganz offiziell von Haus zu Haus gehen. Die anderen zehn Monate da liegen wir natürlich nicht auf der faulen Haut, oder halten gar den Mund über unsere Auftrag die Gute Botschaft zupredigen, doch in dieser Zeit wird ganz einfach mehr Wert darauf gelegt, das wir uns mehr um uns selber intensiv kümmern.

    Vieleicht würden dann all diejenigen die nun leider zu den verlorenen Schafen gehören, wieder in die Hürde zurückkehren.

    Ich könnte mir auch vorstellen, das dann sehr viele in diesen zwei Monaten mit inbrünstigster Überzeugung von Ihren Glauben sprechen werden, denn allein zu wissen dieses Zeitfenster ist einmal im Jahr dafür reserviert offiziell zu predigen und danach ist erstmal einmal etwas mehr Ruhe und das Augenmerk auf andere wichtige christliche Tätigkeiten gelegt, wäre bestimmt eine gute Motivation und würde die Gebiete insgesamt nicht überstrapazieren.

    Vieleicht würde so manch einer sich zur Botschaft hingezogen fühlen, wenn er sehen würde das echte Christen sich Zeit nehmen, wie liebevoll sie sich tatsächlich um andere kümmern.

    Doch ich schätze, das die Anzeichen sich leider immer mehr häufen das aus dem Sklaven der treu und verständig sein soll, sich jener Sklave entwickelt der wenige Verse nach Matt. 24:45 beschrieben ist.

    Ich weiß selbst nicht so recht ob ich mich über diese Entwicklung nun freuen soll oder einen tiefen Seufzer ausstoßen sollte.

    Doch auf der einen Seite ist es auch gut möglich das sich ganz simple Prophetie vor unseren Augen erfüllt und wir uns doch freuen dürfen, weil laut Matt. 24 dann der Herr kommt um diesen Sklaven mit aller Strenge zu bestrafen.

    Und da Freude doch der Punkt ist der einen Christen auszeichnet, so freue ich mich.

    Brüder und Schwestern freut Euch, das diese Dinge geschehen und sagt Dank dafür.

    Herzlichst die AKAZIE

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

18 + 20 =