24 Comments
  • Jurek
    September 5, 2011

    Guten Morgen Alois!

    Danke für deine Meinung dazu.
    Eben, das völlig abstruse daran ist meiner Meinung nach (sonst bitte ich immer aufrichtig um Korrekturen!), dass die Ältesten (Komitee) jemanden ausschließen a Schema F, wo nur behauptet wird:
    „Ausgeschlossen wird NUR jemand, der SCHWERE SÜNDE/N (gemeint wäre anscheinend die Bibel) begangen hat und die NICHT BEREUEN will!
    Scheinbar die meisten (?), die bei den „ZJ“ ausgeschlossen werden, das ist wegen Unmoral …
    O.k., wenn man mit fremder Frau schläft, während eigene zuhause wartet, dann braucht dann auch niemand niemanden näher zu erklären, um welche Sünde es sich dabei handelt, die man bereuen MUSS.
    Aber nehmen wir deinen Beispiel:
    VOR 1975 waren welche eben dagegen (1975), und „weil“ sie mit dem (selbsternannten) „Kanal“ nicht Schritt halten wollten =(WARUM wird da immer JEHOVA vorgeschoben???), wurden sie exkommuniziert.
    NACH 1975 was sollten die dann bereuen? Dass sie nicht daran geglaubt hatten und JETZT sollen sie nun daran glauben? Oder WAS? Ist die WAHRHEIT wandelbar?
    Ein Absurdum (m. E.) in sich selbst!

    Zu den Anführungszeichen bei „weil“: Soweit ich informiert bin, wurde offiziell(!) noch niemand ausgeschlossen, nur weil er/sie davor nicht 1975 befürwortet hatte! Es geht nach wie vor vor allem darum, dass man mit seiner abweichenden Meinung, UNRUHE in die Versammlung bringt, wenn man gegen Ansichten des „KANALS“ ist! Das wäre der Grund…
    Es geht um diese künstliche „EINHEIT“, die niemand sonst hat (und auch fast niemand diese in der Form haben will, ausgenommen andere derartige Sekten), die aber die Bibel derart Form von Einheit auch nicht kennt! (Da wird gerne 1.Kor 1:10 auch gerne vergewaltigt…).
    Also EINHEIT auf Kosten der WAHRHEIT! = Das können sich nur totalitäre Gruppen leisten…

    Darüber hinaus resultiert der schon von mir kurz angesprochener anderer Problem:
    Die „ZJ“ statt ihre Persönlichkeit dem CHRISTUS völlig zu übergeben (Gal 2:20), die tun das der WTG übergeben, als den einzigen „KANAL“, der zwar (theoretisch) nicht inspiriert ist, aber (praktisch so gut wie) der die Worte JEHOVAS (?) weiterreicht (à la Mat 24:45 bis nur 47). Worte der „GEGENWÄRTIGEN Wahrheit“…

    Daher wenn jemand da anderer Meinung ist, bleibt das oft nicht verborgen… (Zumind. unter Ältesten finden sich ZWEI ZEUGEN…). Demnach, müssen die Ältesten dann auch was bei den Gliedern der Versammlung nachher (durch den entstandenen Schaden, dass 1975 nicht biblisch ist) das „reparieren“, weil die anderen Unselbständigen, nicht unterscheiden können zwischen Licht und Finsternis.
    Oder wenn erkannt wird, hält man lieber seinen „Schnabel“, bevor man seine Freunde und gar Familie verliert…

    Jemand hat hier in Forum an anderer Stelle geschrieben:
    „joh. 3:2. angst vor den mit ältesten aufgedeck zu werden
    joh. 3:19-20. frage dich, ob du angst vor dem licht hast
    Joh: 3:21. diesen grundsatz versuchen wir zu leben“

    Paulus schrieb an die Versammlung in Ephesus (nach der NWÜ, Kap.4):
    „14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum; 15 sondern die Wahrheit redend, laßt uns in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus.“

    Können die „ZJ“ das wirklich?

    Diese unmündige Kinder, die nur Milch benötigen, können sich nicht wirklich mit der BIBEL beschäftigen (das hängt mit vielen verschiedenen Faktoren zusammen), weil sie ohnehin nur gelernt hatten, nur durch die vorgesetzten „WT-Brille“, d.h. anhand der WT-Publikationen die Bibel zu betrachten (auf kein Fall umgekehrt, oder „sola scriptura“ =[„allein die Schrift“]), weshalb sie nie auf die Idee kommen, dass da was nicht stimmen kann – wie im Falle von 1975 = wie z.B. mit Mat 24:42; Apg 1:7 etc., die es auch vor 1975 gab.

    Aber wenn man Angst hat, dass man aus der „Synagoge“ ausgeschlossen wird (Joh 9:22), anstatt mutig für (den echten) JEHOVA einzustehen, no ja… (Apg 5:41,42 im vorgehendem Kontext). …

    Die WTG begeht daher oftmals großen Missbrauch mit ihren Ausschlüssen und -Verfahren… (Dafür hätte ich genügend Beweise).
    Ich bete aber zur JEHOVA GOTT, dass sie mal begreifen mögen die Höhe und Tiefe und Breite von den Dingen, was dazu und noch anderen Dingen in der Bibel steht, wenn sie sich anmaßen da dogmatisch mit der Autorität GOTTES (auch wenn Viele das nicht erkennen wollen) welche Regeln da durchzuziehen, ohne dass am Ende nicht einmal der angeblich Schuldige weiß dann, was er wirklich zu bereuen hat im Sinne von Apg 5:29 (um umzukehren)…
    Dass dazu (also im Sinne von Apg 5:29) diese völlige Treue und Nachfolge des WT-„Kanals“ gehört, davon weiß ich nix. Wenn wer dazu aus der Bibel was weiß, möge er/sie mich bitte darüber in Kenntnis setzen.

    Liebe Grüße
    Jurek

  • Ulrike P.
    September 5, 2011

    Hallo Jurek,
    wenn sich deine Frage, ob sie durch Liebe in den Christus hineinwachsen können, auf die WTG bezieht, kann es nur ein klares „Nein“ als Antwort geben.

    Sie benutzen sowohl Gottes Namen als auch Jesus Christus nur für ihre eigenen egoistischen Zwecke, mehr nicht.
    Denn ihr Haupt auf das sie sich stützen und von dem sie sich belehren lassen, ist NICHT der Christus, das zeigen sie durch Wort und Tat. – Auch ist nicht JHWH ihr Vater, sondern Satan der Teufel. Denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.
    Wer also lügt der ahmt den Teufel nach, niemanden anderen…schon garnicht Gott oder Jesus.
    Und die Lügen der WTG ragen schon zum Himmel hinauf, so viele sind es.

    Ihre Lehren stützten sich von Anfang an nicht auf den Christus, sondern auf einen Mann (Russell) der sich mittels Astrologie und Freimaurerlehre ein völlig neues Glaubens-Bild aus der Bibel zusammengebastelt hat.
    Und obwohl mit der Zeit einiges verändert wurde, hält man an den Grundpfeilern der Russelschen Lehre immer noch fest. – Während die Veränderungen niemals wirklich etwas verbessert haben, eher im Gegenteil.

    Sie selbst sind es, auf die folgende Bibelverse zutreffen:

    9 Wer über das hinausgeht, was Christus uns gelehrt hat, der wendet sich von Gott ab. Nur wer sich an die Lehre von Christus hält, bleibt mit dem Vater und mit dem Sohn verbunden.
    10 Sollte also jemand zu euch kommen, der euch etwas anderes erzählen will, den nehmt nicht bei euch auf und wünscht ihm auch nicht Gottes Segen.
    Joh 7, 9+10

    Vers 10 ist für mich Grund genug, mich niemals mehr mit solchen Menschen zusammenzutun.

    1. Joh 2, 2 sagt:
    2 Den Geist Gottes erkennt ihr daran: Er bekennt, dass Jesus Christus als Mensch aus Fleisch und Blut zu uns gekommen ist.

    Ja, aber das tun sie doch, oder etwa nicht…

    Tun sie das wirklich?
    Was sind denn die Themen in der WTG- Literatur?
    Worüber soll man im PD mit den Menschen sprechen?
    Als was soll man sich zu erkennen geben, wenn man mit anderen über seinen Glauben spricht?
    Wohin soll man die Menschen führen? – Ist es der Christus? – Oder ist es nicht viel mehr die Organisation?

    Christen sollen das Bekenntnis zu Jesus als den alleinigen Erlöser, auf den Lippen tragen…hält man sich aber an die WTG-Vorgaben, kommt man dazu überhaupt nicht…

    So braucht es einen doch dann nicht zu wundern, dass viele Menschen denken, ZJ glauben garnicht an Jesus.
    Ein ärmeres Zeugnis als dieses, KANN es doch eigentlich nicht geben.

    Im 1. Joh 2, 22 heißt es:
    22 Wenn nun jemand behauptet, Jesus sei gar nicht Christus, der von Gott gesandte Retter, muss der nicht ein Lügner sein? Wer den Vater und den Sohn leugnet, ist ohne jeden Zweifel ein Antichrist.

    Wer rettet uns aber statt dessen, laut WTG-Lehre?

    Also, in Bezug auf die WTG bleibt´s für mich beim „Nein“.
    Erweitern kann ich das aber nur auf all diejenigen, die der WTG blind folgen und durch ihr Handeln ganz offensichtlich nicht die Liebe des Christus, sondern die Grausamkeit Satans wiederspiegeln.

    Und doch sehe ich, dass noch genug in den Reihen sind, die gedanklich die WTG beiseite schieben, um einen freien Blick auf den Christus zu haben.
    Diese können auch in den Christus hineinwachsen. – Die WTG hat keine Macht über sie. Sie werden die Wahrheit erkennen und befreit werden.
    Das „wann“ und „wie“ der Befreiung für jeden von ihnen, liegt in Gottes Hand.

    LG Ulli

  • Matthäus
    September 5, 2011

    Damit Deine Aussage liebe Ulli: >>Wohin soll man die Menschen führen? – Ist es der Christus? – Oder ist es nicht viel mehr die Organisation?<< …nicht nur "so daher gesagt ist", einen Bestätigung dafür:

    Was lehrt die WTG im Buch für Heimbibelstudierende?
    BUCH: Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben

    "Es wird nur eine Organisation … geben, die die schnell herannahende „große Drangsal“ überleben wird. Wenn du mit ewigem Leben gesegnet werden möchtest, mußt du zu Jehovas Organisation gehören!"

    Oder: „Der Wachtturm“, 01. August 1956, Seite 477
    „daß wir im Schritt sind mit Gottes Neuer-Welt-Gesellschaft, durch deren Leitung und Führung wir in den letzten Tagen dieser alten Welt nicht nur geistig gut genährt, sondern auch am Leben erhalten werden…“

    Wer erhält uns am Leben?

    „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47
    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    Also nicht Jesus ist für die Erlösung/Lebensbewahrung wichtig, sondern die Organisation ist zu akzeptieren ! ???

    Im KD wird regelmäßig dazu aufgefordert – in den letzten Jahren mehr als 100 mal wie z.B. INTERESSIERTE ZUR ORGANISATION FÜHREN – im Vergleich steht der gleiche Gedanke in Verbindung "Menschen zu Jesus führen" – nicht einmal ein Zehntel davon.

    KD: Der Fortschritt des Studierenden ist untrennbar damit verknüpft, daß er Jehovas Organisation anerkennt. Zu unserer Verantwortung als Lehrer gehört es daher, das Interesse des Studierenden auf Gottes Organisation zu lenken.

    Und was kann man in der Bibel erfahren?:

    1 Korinther 15:1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht. 3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste!

    Diese Ermahnung von Petrus sprechen für sich:
    2. Petr. 3:15 Erkennt doch: Der Herr bringt euch so viel Geduld entgegen, damit ihr gerettet werdet! ….das hat unser lieber Bruder Paulus gesagt, dem Gott in all diesen Fragen viel Weisheit geschenkt hat. 16 Er schreibt in seinen Briefen mehrfach darüber. Allerdings ist manches davon nur schwer zu verstehen. Und deshalb haben Leute, die entweder unwissend oder im Glauben noch nicht gefestigt sind, vieles verdreht und verfälscht. So machen sie es ja auch mit den anderen Heiligen Schriften und stürzen sich damit selbst ins Verderben. 17 Ihr aber, meine Lieben, wisst nun, wie gefährlich diese Irrlehrer sind. Hütet euch vor ihnen! Lasst euch nicht von eurem festen Glauben abbringen, und geht nicht mit ihnen in die Irre. 18 Ich wünsche euch vielmehr, dass ihr in eurem Leben immer mehr die unverdiente Liebe unseres Herrn und Retters Jesus Christus erfahrt und ihn immer besser kennen lernt. Denn ihm allein gehört alle Ehre — jetzt und in Ewigkeit! Amen.

  • Jurek
    September 5, 2011

    Hallo Ulli!

    Mir tut es im Herzen weh, wenn die „ZJ“ so sehr an-und-für-sich aufrichtig und aus vollem Herzen (neben vielen Verpflichtungen!), sich für die WTG so einsetzen, aber nicht immer für JEHOVA und JESUS.
    Sie lieben JEHOVA vom Herzen und sind bereit gar für IHN (?) zu sterben!
    Leider nur falsch informiert sind sie, was wirklich das wahre ChristSein ausmacht (Röm 10:2).
    Ich möchte das allerbeste FÜR die „ZJ“!
    Ich habe versucht mal einige wichtige Punkte zusammen zu fassen (http://197610.homepagemodules.de/t12f5-Das-CHRIST-SEIN.html), über die jeder von uns (besonders auch die „ZJ“) ernstlich nachdenken kann, da das alles lernt man nicht bei den „ZJ“, die die Christen in zwei Gruppen spalten…

    [ZITAT]: „Wer also lügt der ahmt den Teufel nach, niemanden anderen…schon garnicht Gott oder Jesus.“

    Nun, ich denke nicht, dass sie absichtlich lügen würden, noch ist es zur welchen Zeit ihnen das bewusst.
    Selbst in der LK sind Leute, die tatsächlich so manches glauben, was fern von Realität und Fakten ist (da beziehe ich mich auf eine DVD der WTG über die Geschichte der „ZJ“).
    Aber was nützt es bei aller Aufrichtigkeit, wenn man dennoch durch DOGMATISMUS (sonst Rauswurf!) den falschen Weg lehrt?
    Dass ich alles nach der Reihe richtig erkenne, das trifft natürlich NICHT zu. Bin für jede sachliche und konstruktive Korrektur sehr dankbar. Aber ich würde mir nicht anmaßen deswegen anderen Leuten wie Vorschriften machen zu wollen, wie es doch die WTG tut, wenn sie z.B. eben jemanden ausschließt, NICHT weil das was der/die meint, falsch wäre! Denn das können sie nicht wirklich widerlegen, noch wollen sie das! Aber nur wegen EINHEIT und FRIEDEN, auf Kosten des unterdrückten Gewissens anderer, deren man Irrtum nicht nachweisen will?
    Wenn einige TV-Interviews mit Zweigbüro Wien oder dann auch in Selters gemacht werden (das kenne ich von Wien), dann wird für die Kamera so formuliert, dass: „ICH, PERSÖNLICH habe die Ansicht / oder praktiziere das so…“. = So, als ob das in der Praxis freigestellt wäre, dass andere auch eine andere Meinung haben dürften! 🙁

    [ZITAT]: „Und die Lügen der WTG ragen schon zum Himmel hinauf, so viele sind es.“

    Ob ICH da besser bin, wage ich kaum zu beurteilen! …
    Die allermeisten der „ZJ“ lügen doch auch nicht absichtlich!
    Aber ich würde mir wünschen, dass die WTG zu verstehen versucht, dass EINHEIT auf kosten der WAHRHEIT, nie gut sein kann, wenn sie zwar was anderes sagen, aber doch Herren über Glauben andere sind… So etwas kannte nicht einmal der Paulus (siehe z.B. Philipper 3:15), der die meisten Briefe schrieb, noch andere Bibelschreiber.
    Aber ich bin immer offen und dankbar für Gegenteilige Meinungen! Ich möchte JEHOVA mit Geist und WAHRHEIT anbeten!

    [ZITAT]: „Wohin soll man die Menschen führen? – Ist es der Christus? – Oder ist es nicht viel mehr die Organisation?“

    Genau das stört mir sehr bei den „ZJ“, dass es bei denen heißt, dass sie die Menschen in die Organisation J. führen wollen, wie zu der Arche der Rettung, wo NUR dort man gerettet werden kann, und außerhalb kann es keine wahren Christen geben, weil alles nur „Babylon die Große“ ist, die von GOTT vernichtet wird, wenn sie nicht der Botschaft vom 1914-aufegrichteten Königreich.. gehorchen wollen… 🙁
    So ein totaler Absolutheitsanspruch, und da noch nur auf die Großkirchen und ihre z.T. alte Fehler zu zeigen, das ist doch m. E. unchristlich! Denn gibt es außer den Großkirchen keine anderen Kirchen/Gemeinschaften mehr, die Bibeltreue Gruppen wie z.B. die Brüdergemeinden, Hamburger Arche (http://www.arche-gemeinde.de/) & Co. bilden würden?
    Und nochmals (wie an einer anderen Stelle): Für die WTG gab es IMMER den „t.u.v.S.“, auch nach den Aposteln und vor Ch.T. Russell! Und jetzt gibt es keinen einzigen Christen außerhalb der WTG?
    Tun diese Christen nicht weltweit sich auch u. a. durch Medien, schriftlich und im Einsatz kenntlich machen für die, die danach suchen wollen? = Befindet sich dabei kein einziger Christ?? Wie wollen sie das wissen?
    Bin ICH auch kein Christ, oder wie? … Begründung?

    Ich denke, dass einerseits ist es nicht verkehrt, dass die WTG im „AT“ statt „HERR“ oder neuerdings auch „Herr“, den Namen GOTTES reingesetzt hat. Aber im „NT“, da hat sie vieles im Haupttext damit verbaut, was sich auf JESUS bezieht, zu Dem wir kommen müssen, und wo es keinen anderen Namen in erster Stelle für uns gibt. (Apg 4:12).
    Natürlich heißt das nicht, dass JEHOVA „in Pension“ geschickt wird, wie leider auch bei anderen Kirchen das der Fall ist. Aber wenn man wirklich sich auf das Experiment einlässt, welches einst Bruder „E.F.“ vorschlug (da ging es darum, dass bei Kongressen, damit sich die kleineren Kinder nicht langweilen, jedes Mal im Heft Strich machen, wenn sie dann hören: „Jehova“ oder „Jesus“…)- und als Erwachsener immer Striche macht, wie oft „Jehova“, „Jesus“, „Organisation“, „t.u.v.S.“ vorkommt, dann würde man staunen (wenn es nicht gerade ein Vortrag über JESUS gibt), wie selten da JESUS vorkommt, im Gegensatz zu dem „t.u.v.S.“ und der „Organisation“, und „Jehova“,=das aber oft eher als Synonym verwendet wird. =(Beispiel: Im KRD hieß es auch schon mal S.g., wie man dankbar sein kann, dass JEHOVA die Stundenzahlen für HP gesenkt hat…[?]).

    [ZITAT]: „Also, in Bezug auf die WTG bleibt´s für mich beim “Nein”.
    Erweitern kann ich das aber nur auf all diejenigen, die der WTG blind folgen und durch ihr Handeln ganz offensichtlich nicht die Liebe des Christus, sondern die Grausamkeit Satans wiederspiegeln.“

    Nun, ich möchte den Menschen ihre Aufrichtigkeit und Gutglauben nicht absprechen… Wenn andere soviel Power und Engagement für GOTT aufbringen würden wie die „ZJ“! …
    Aber eben es nützt nix, wenn Quantität hoch ist, aber Qualität (reine biblische Botschaft) darunter leidet.
    Ich habe aufrichtige LIEBE (auch) zu den „ZJ“, wenn sie statt eines Monologs, auch bereit sind nicht nur für ein Dialog, sondern auch auf der Augenhöhe mal darüber nachzudenken und selber zu prüfen, wie auch sich selber zu entscheiden!

    Am Ede wird CHRISTUS die Aussage n-i-c-h-t akzeptieren, dass man alles brav getan hat, was andere einem sagten! (Röm 14:12). Nein, eine Organisation oder welche da Kirche, kann nicht retten!
    CHRISTUS ist es, der retten kann und will. – Wollen wir es von IHM gerettet werden?

    Da leider die „ZJ“ CHRISTUS ablehnen (Joh 6:53; Eph 4:4= EINE Hoffnung, nicht zwei… etc.), gar ich große Zweifel habe, dass sie überhaupt Christen sind (im reinsten Sinne auch des Begriffes), schaut die Sache nicht so sehr gut aus, wie ich meine……
    Ist jemand einer anderen Meinung?

    Liebe Grüße!

  • Ulrike P.
    September 5, 2011

    Hallo Jurek,
    ZITAT:
    „Mir tut es im Herzen weh, wenn die „ZJ“ so sehr an-und-für-sich aufrichtig und aus vollem Herzen (neben vielen Verpflichtungen!), sich für die WTG so einsetzen, aber nicht immer für JEHOVA und JESUS.
    Sie lieben JEHOVA vom Herzen und sind bereit gar für IHN (?) zu sterben!“

    Das Problem ist, dass die meisten nicht zwischen göttlichem Willen und dem Willen der Organisation unterscheiden. Da sie ihnen ja abkaufen der tuvS zu sein, ergo das „Sprachrohr“ Gottes, ist für sie gehorsam gegenüber der Organisation, gleichbedeutend mit dem gehorsam gegenüber Gott.
    Erst wer erkennt dass es NICHT so ist, fällt so nach und nach jede Ungereimtheit auf. – Alle anderen sind taub und blind dafür.
    Manche von ihnen leiden unter der geistigen Diktatur und können sich garkeinen Reim darauf machen, wieder andere blühen förmlich darin auf, das kommt ganz auf den Charakter an. – Naja, ganz so wie in jeder anderen Diktatur halt auch.

    ZITAT:
    „Nun, ich denke nicht, dass sie absichtlich lügen würden, noch ist es zur welchen Zeit ihnen das bewusst.“

    Auf den normalen Verküniger trifft das sicherlich größtenteils zu. – Sie sind nicht besser und nicht schlechter als andere Menschen.

    Wenn ich WTG schreibe, dann meine ich die Verantwortlichen der ZJ´s. Und die nehmen für finanzielle Vorteile oder ihrem Status gegenüber der Welt, so manche Lüge in Kauf.
    Und da ist dann schon Absicht dahinter.

    ZITAT:
    Ich habe aufrichtige LIEBE (auch) zu den „ZJ“, wenn sie statt eines Monologs, auch bereit sind nicht nur für ein Dialog, sondern auch auf der Augenhöhe mal darüber nachzudenken und selber zu prüfen, wie auch sich selber zu entscheiden!

    Die Zeugen bekommen ja schon in der Predigtdienstschule eingetrichtert, dass sie geistig ÜBER dem Weltmenschen stehen.
    Wörtlich habe ich es in Erinnerung: „Liebe Brüder, wir diskutieren nicht mit den Menschen dort draußen, wir BELEHREN sie!“

    Und das ist dann eben die Einstellung, mit der die meisten folglich auch losziehen. – Ausnahmen mags geben…

    Das Schlimme ist, sie bekommen die Bibelverse Themenbezogen so serviert, dass es passt, wie die Faust auf´s Auge.
    Der Vorwurf den sie anderen gerne machen – nämlich die Bibel nach eigenem Gutdünken zu verdrehen – gilt für sie selbst haargenauso.

    Während die Verantwortlichen sehr wohl wissen was sie tun, traben die Verkündiger nur vertrauensselig hinterher.
    Ich hoffe es werden noch Vielen die Augen geöffnet, damit sie endlich ein Leben in der Freiheit des Christus führen können und nicht mehr weiter Menschen versklavt sind.

    LG Ulli

  • Jurek
    September 5, 2011

    Hallo Ulli und ihr anderen Mitleser,

    ZITAT: >>>Das Problem ist, dass die meisten nicht zwischen göttlichem Willen und dem Willen der Organisation unterscheiden. Da sie ihnen ja abkaufen der tuvS zu sein, ergo das “Sprachrohr” Gottes, ist für sie gehorsam gegenüber der Organisation, gleichbedeutend mit dem gehorsam gegenüber Gott.<<>>Während die Verantwortlichen sehr wohl wissen was sie tun, traben die Verkündiger nur vertrauensselig hinterher.<<<

    Ob sie wirklich mitsamt das wissen? Wie schon mal erwähnt, wenn die LK-Glieder nicht alles genau wissen (zumindest aus ihren Äußerungen zu schlussfolgern), was soll man auch von ihren (ja, „ihren“) Nachfolgern denken?
    Lösung sollte her, aber wer schon die WAHRHEIT zu haben meint…… (?)
    Hat wer also bessere Vorschläge, als nur hier zu schreiben?

    Gruß!

  • Ulrike P.
    September 5, 2011

    Hallo Jurek,
    ZITAT:
    „Ob sie wirklich mitsamt das wissen? Wie schon mal erwähnt, wenn die LK-Glieder nicht alles genau wissen (zumindest aus ihren Äußerungen zu schlussfolgern), was soll man auch von ihren (ja, „ihren“) Nachfolgern denken?
    Lösung sollte her, aber wer schon die WAHRHEIT zu haben meint…… (?)
    Hat wer also bessere Vorschläge, als nur hier zu schreiben?“

    Für jeden Einzelnen da oben, kann ich natürlich nicht sprechen…aber ich denke, wer einmal so weit in der Hierarchie hochgeklettert ist das er auch was zu sagen hat, der ist nicht umsonst so weit gekommen…

    Klar…so mancher ist sicherlich selbst ein Opfer…weil er vielleicht darin aufgewachsen ist und niemals etwas anderes kennengelernt hat. Und folgedessen auch nur die WTG-Lehren kennt und als richtig anerkennt.
    Ja…und selbst wer auf halben Wege merkt das da was gewaltig stinkt…wenn er niemals in einem normalem Berufsleben war und folglich auch finanziell von der WTG abhängig ist, wo soll der denn bitte schön hin?
    Sich mit Mitte 50 oder 60 Jahren noch mal auf zu machen um auf eigenen Beinen zu stehen, das schafft nun mal nicht jeder. Außerdem muss man bei so einem Lebenslauf überhaupt erst mal eine Firma finden, die einen für geeignet hält.

    Manche ihrer eigenen Lehren mögen sie größtenteil selbst schon auch für wahr halten…das will ich ihnen garnicht absprechen. – Aber wie sie bestimmte Dinge im Umgang mit ihren eigenen Brüdern halten und auch die verlogene Präsentation nach außen, da dürfte ihnen doch bewusst sein, dass dies eigentlich nicht mit der Bibel in Übereinstimmung zu bringen ist.
    Ein Lügner weiß schon selbst das er lügt. – Und die Lügen der WTG-Verantwortlichen sind schon sehr offensichtlich.

    Ja…was könnte man anderes tun als nur hier auf Bruderinfo zu schreiben? – Gute Frage…
    Da bleibt ja im Grunde nicht viel. – Denn wer als Abtrünniger gilt, der bekommt ja garkeine Gelegenheit mehr mit einem Zeugen zu sprechen. – Man trägt ja schließlich das Kainsmal auf der Stirn… 🙁

    Allerhöchstens bliebe einem die Möglichkeit in eine fremde Stadt zu fahren, um dort Straßendienstler anzusprechen und in ein biblisches Gespräch zu verwickeln.

    Einer meiner Freunde hatte dieser Tage mal die Idee, ob es mittlerweile nicht genug Ausgeschlossene oder Ausgetretene gibt, die man zusammenbringen könnte, um beim Staat/Land eine Petition einzureichen, dass das Kontaktverbot aufgehoben wird. – Das die Zeugen Jehovas in die Pflicht genommen werden, alles was sie nach außen transportieren, auch im wirklichen Leben einzuhalten haben.

    Ob es insofern etwas bringen würde, dass dann tatsächlich die Verwandtschaft wieder bereit ist mit einem zu reden, weiß ich zwar nicht. – Aber dadurch würde zumindest schon mal erreicht, dass dem Staat die Augen darüber geöffnet werden, dass sich die ZJ nicht an diese staatlichen Vorgaben hält.

    Allerdings müssten auf Nachfrage auch von dort Brüder bereit sein, dies zuzugeben. – Ich glaube nicht, dass dazu auch nur EINER die Traute hätte und wenn er selber noch so sehr darunter leiden würde, mit seinen Eltern oder Kindern keinen Kontakt mehr zu haben.

    Denn auch hier funktioniert die Gehirnwäsche bestens. Die meisten würden doch von sich aus schon, Matthäus 10, 37+38 ins Spiel bringen:

    37 Wer seinen Vater oder seine Mutter, seinen Sohn oder seine Tochter mehr liebt als mich, der ist es nicht wert, mein Jünger zu sein.
    38 Und wer nicht bereit ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir nachzufolgen, der kann nicht zu mir gehören.

    Das Jesus aber auch hier wieder nicht vom blinden Gehorsam gegenüber einer menschlichen Organisation sprach, sondern davon das man IHM nachfolgen solle und er einem wichter sein muss als die eigene Verwandtschaft, begreifen sie natürlich nicht. – Denn dieser Bibelvers passt nicht auf SIE sondern auf diejenigen, die um ihrer Treue zu Jesus willen in Kauf nehmen, von ihrer Verwandtschaft gemieden zu werden. Wie es ja so unendlich Vielen geht, die schon die Konsequenzen gezogen haben.

    Wir zum Beispiel hätten unter normalen Umständen eine rießengroße Familie, mit Geschwistern, Nichten, Neffen und Großneffen…doch da uns Jesus wichtiger war als alles andere, ist unsere Verwandtschaft auf 2 Schwestern mit ihren Männern, eine Nichte und unseren Sohn geschrumpft.

    Wob ich sagen muss, dass mir mein Sohn natürlich die wichtigste Person von allen ist. – Alleine schon der Gedanke, dass er uns meiden würde, wäre mir unerträglich.

    Doch es wäre schon schön, wenn einem noch mehr in den Sinn käme was man tun könnte.
    Aber mehr fällt mir Moment nicht ein. – Hier ist die Plattform bei der ich weiß, dass sich sowohl Gleichgesinnte als auch Wahrheitssuchende einfinden, um miteinander über die Bibel zu reden…ich wüßte nicht wo ich sonst Menschen erreichen könnte, die noch aktive getaufte Verkündiger sind.

    Wer noch andere Idee´n hat – ruhig raus damit!

    LG ULLI

  • Jurek
    September 5, 2011

    Hallo Ulli!

    Danke für deinen Kommentar. 🙂

    Nachdem ich mir auch letztens die DVD („Jehovash’s Witnesses faith in action“) der WTG angesehen hatte, gab es dort einige Aussagen, wo man vielleicht nur VERMUTEN könnte (zumindest ich kann es vermuten), dass da was „gedreht“ wurde an der Geschichte der „ZJ“.
    Aber was mir dabei ganz besonders auffiel, dass ein Glied der LK (Anthony Morris der Dritte – auf meinem DVD-Laufwerk an der Stelle von 8:50 im zweiten Teil, da der erste bis ca. 35:29 läuft), voller Überzeugung meinte, dass die Bibelforscher damals wirklich nicht nur die Zeichen der Zeit erkannten, sondern sogar lange schon davor auch das Jahr voraussagten, wann JESUS gegenwärtig da sein würde (o. ä.).
    Ich habe mich zwar etwas mit der Geschichte der „ZJ“ beschäftigt, aber ich meine, dass das anders war…
    Aber wenn eben dieser Glied der LK davon so sehr faszinierend und überzeugend sprach, dann möchte ich ihn ganz gewiss nicht unterstellen, dass der absichtlich gelogen hat und betrügen will!!!
    Ich denke, dass das sehr aufrichtige Menschen sind, aber eben sie bewegen sich nur im ihren „Labyrint“.
    Denn (wie ein Spruch hier S.g. lautet), wer sich nicht (sonst über dem Tellerrand) bewegt, der merkt seine Ketten nicht.
    Meinst du nicht auch, dass die Glieder der LK aufrichtig aus Überzeugung ihre Ansichten vertreten, trotz dass sie auch falsch sind?

    [ZITAT]:
    „Ja…und selbst wer auf halben Wege merkt das da was gewaltig stinkt…wenn er niemals in einem normalem Berufsleben war und folglich auch finanziell von der WTG abhängig ist, wo soll der denn bitte schön hin?“

    Ja, das ist ein Problem… Wohl aber zuerst zum staatlichen Sozialamt oder so?
    Er/sie bräuchte dann den „Auffangslager“ einer Versammlung, die ihn/sie auffängt, damit er/sie nicht auch noch im Geiste ermattet. Aber gibt es solche Gruppen wo von Aussteigern, die daran praktisch gedacht haben?

    [ZITAT]:
    „– Aber wie sie bestimmte Dinge im Umgang mit ihren eigenen Brüdern halten und auch die verlogene Präsentation nach außen, da dürfte ihnen doch bewusst sein, dass dies eigentlich nicht mit der Bibel in Übereinstimmung zu bringen ist.“

    Das ist jetzt die Frage, ob sie das wirklich wissen, bzw. ihnen das wirklich bewusst ist.
    Kennst du das sog. Milgramische Experiment? Kurz um, da geht es um psychologische Beeinflussung der (MEISTEN!) Menschen, die als brave Bürger bereit sind auf einmal fast jeden Blödsinn zu machen, wenn der Mann in Weiß oder welcher Übergeordneter, ihn/ihr das so sagt! Da schaltet (durch die „brave Erziehung des Gehorsams“) quasi das Großhirn aus……
    In Nazideutschland glaubten auch die Massen an Hitler und waren überzeugt von seinen Idealen, als den wohl einzig RICHTIGEN Weg……
    Und wenn jemand davon überzeugt ist, dass JEHOVA GOTT eine Organisation (nach dem Muster im AT oder in Jerusalem…) leitet, trotz mancher Probleme, weil es auch nur EINE Wahrheit geben kann, dann glaubt er/sie daran! Und wo denn, wenn nicht bei dieser Organisation…, den wer wäre besser, wenn sie im PD auch niemanden (vor allem besseren als Gruppe) finden? …
    Ich denke, dass damit die allermeisten „ZJ“ davon auch aufrichtig überzeugt sind, dass das dieser richtige Weg ist, weil sie auch keine andere Alternativen entdecken können! Egal ob quasi seit Klein auf dabei, oder seit paar Jahren. – Oder?

    Daher mein „Aufruf“ war und ist die Frage, was könnten wir noch machen, um aufrichtig und aus LIEBE (nicht aus Has gegenüber der WTG-Irrlehre[r]n, wie oft das so auf die „ZJ“ wirkt), den „ZJ“ zu helfen, außer nur hier zu schreiben?
    Inzwischen sehe ich, man will hier eine Publikation veröffentlichen, die all die Vorträge der Brüder beinhaltet (nat. ohne unserer Kommentare, wie ich doch meine), die man vielleicht in KONSTRUKTIVER Weise das auch den „ZJ“ anbieten könnte… Und wenn das so gut aufgemacht wird, dass das übersichtlich ist, d.h. erkennbar ist, dass das nicht von „Abtrünnigen“ kommt, dann könnte man damit auch schon mal was anfangen. 🙂

    Hätte noch wer hier sonst andere gute und konstruktive Lösungsvorschläge für die Allgemeinheit der „ZJ“?

    [ZITAT]:
    „Allerhöchstens bliebe einem die Möglichkeit in eine fremde Stadt zu fahren, um dort Straßendienstler anzusprechen und in ein biblisches Gespräch zu verwickeln.“

    Ja, wenn man unbekannt ist, gebe es mehr Möglichkeiten.
    Habt ihr wo auch bei Kongressen mal versucht (nat. außerhalb des Kongressgeländers)?

    [ZITAT]:
    „Ein Lügner weiß schon selbst das er lügt. – Und die Lügen der WTG-Verantwortlichen sind schon sehr offensichtlich.“

    Das mag für dich, mich, uns offensichtlich sein. Aber wirklich für diese WTG-Verantwortlichen??

    [ZITAT]:
    „Einer meiner Freunde hatte dieser Tage mal die Idee, ob es mittlerweile nicht genug Ausgeschlossene oder Ausgetretene gibt, die man zusammenbringen könnte, um beim Staat/Land eine Petition einzureichen, dass das Kontaktverbot aufgehoben wird.“

    ;-)) Nun ja, sowas könnte m. E. auch bei ausreichender Menge Mitglieder nicht durchgesetzt werden. Man kann auch niemanden zwingen, dass wer mit mir oder dir sprechen muss. Auch die Familienmitglieder nicht… (sei es wohl, die sind Minderjährig, aber auch da nicht immer).
    Aber wenn es genug Ausgeschlossene gebe… Wie wäre es dann mit Gründung von christlichen Versammlungen?

    Ich verwende z. B. Skype (da kann man auch Konferenzschaltung für mehrere Personen machen), um mit jemanden anderen (im meinem Fall mit jemanden, der über 1000km weit weg ist), gemeinsam die Bibel zu lesen und zu beten, aber das Mahl des HERRN zu feiern.

    Liebe Grüße!

  • Ulrike P.
    September 5, 2011

    Hallo Jurek,
    ZITAT:
    „Ich denke, dass damit die allermeisten „ZJ“ davon auch aufrichtig überzeugt sind, dass das dieser richtige Weg ist, weil sie auch keine andere Alternativen entdecken können! Egal ob quasi seit Klein auf dabei, oder seit paar Jahren. – Oder?“

    Da bin ich grundsätzlich mit dir einer Meinung.
    Aber du glaubst garnicht, wie viele einfach nur aus reiner Bequemlichkeit dabei bleiben. Das ist einfach so.

    ZITAT:
    „Meinst du nicht auch, dass die Glieder der LK aufrichtig aus Überzeugung ihre Ansichten vertreten, trotz dass sie auch falsch sind?“

    Auch hier will ich nicht verallgemeinern.
    Nur, an manchen Methoden und Äußerungen – vor allem den Medien gegenüber – gibt es nichts schönzureden oder abzuschwächen. – Da ist die Doppelzüngigkeit und Verlogeneheit einfach zu offensichtlich.
    Manche mögen es ja wirklich gut meinen…sie glauben tatsächlich sie wären den Menschen Stütze und Hilfe…aber das ändert trotzdem nichts an den Tatsachen. – Hierbei ebensowenig, wie damals unter Hitler.

    ZITAT:
    „Ja, das ist ein Problem… Wohl aber zuerst zum staatlichen Sozialamt oder so?“

    In Ländern wie Deutschland mag das wohl eine Möglichkeit sein, aber in vielen anderen Staaten und Ländern, gibt es kein soziales sprich finanzielles Netz das sie auffangen könnte.

    ZITAT:
    „Aber gibt es solche Gruppen wo von Aussteigern, die daran praktisch gedacht haben?“

    Keine Ahnung ob es das in Form von richtigen Treffen woanders gibt…ich weiß nur, dass es über´s Internet immer mehr Möglichkeiten gibt, an die man sich als „Abtrünniger“ wenden kann.

    @ Milgramische Experiment
    Ja, das trifft ganz sicher auf die meisten zu…ich gehörte ja bis vor einigen Jahren noch selbst dazu.
    Aber wo es Menschen gibt die beeinflusst WERDEN, muss es ja auch Menschen geben, die zielgerichtet den Einfluss auf sie ausüben.

    Überspitzt gesagt, kann man – um auf dein Beispiel von Hitler einzugehen – ja sogar von ihm sagen, dass er und seine Mitstreiter davon überzeugt waren, dass ihr Tun allen nur zum Guten gereicht.
    Entbindet sie das von ihrer Schuld das sie Millionen von Menschenleben auf dem Gewissen haben?

    Dasselble trifft für mich auf die Verantwortlichen der WTG zu. Und wenn sie es noch so gut meinen: Der Zweck heilig NICHT die Mittel!

    LG Ulli

  • Jurek
    September 5, 2011

    Hallo Ulli,

    [ZITAT]:
    „Manche mögen es ja wirklich gut meinen…sie glauben tatsächlich sie wären den Menschen Stütze und Hilfe…aber das ändert trotzdem nichts an den Tatsachen. – Hierbei ebensowenig, wie damals unter Hitler.“

    Ändern tut es nix. Aber engagierte „ZJ“ können sich doch nicht vorstellen, dass außer ihrer Gemeinschaft, irgendwo was dazu Vergleichbares wäre, aber um etwas besser.
    Wer sonst geht predigen, spricht von Jehova (während Christenheit Den nahezu „in Pension“ geschickt hat – wegen der Trinität und so…), wer hat Liebe und führt kein Krieg? —- etc., etc. Sie sagen: Ja, zeigt uns mal diese!!! Wo sind solche Versammlungen zu finden, wo wir hingehen könnten?
    DAS ist also das, wo sie Probleme haben, die man konstruktiv begegnen sollte. Oder?

    [ZITAT]:
    „Keine Ahnung ob es das in Form von richtigen Treffen woanders gibt…ich weiß nur, dass es über´s Internet immer mehr Möglichkeiten gibt, an die man sich als “Abtrünniger” wenden kann.“

    Eben! Ich denke, das wäre der Schwerpunkt unserer Bemühungen, gar der ganzen Bruderschaft sollte das sehr wichtig sein, mal auch eine „Alternative“ vorzuzeigen, die wirklich funktioniert!
    Wer will den „ZJ“ dann vorzeigen: Wir versammeln uns im Internet! ……… Das ist doch irgendwo ein „Witz“, oder?
    Meinst du nicht, dass das keiner normalen Versammlung entspricht, wie es die Bibel kennt?
    Wo sind die Adressen derer, die sich nach dem „gegangen werden“ oder (selber) gehen, dann als eine Bibeltreue Gruppe leibhaftig versammeln, um gemeinsam zu beten, singen, das Mahl zu feiern etc., wie es eben in einer biblisch orientierten Versammlung (mit Ältesten) ist??

    Liebe Grüße! 😉

  • Jurek
    September 5, 2011

    Hallo Ulli,

    noch etwas zur Art der Hilfe für die „ZJ“:
    Ich denke: ZUERST das vorhanden sein einer besseren und greifbaren Alternative (Auffangsgemeinschaft, bzw. besserer Versammlung), DANN erst eine Erklärung WARUM der andere Weg falsch ist. (Denn dann kann man was Beseres anbieten).
    Kritisieren (auch nur den anderen nachzuplappern) kann jeder gleich mal wem…… Aber das hilft nicht wirklich den „ZJ“ weiter, dann von Trennung noch ins Loch zu fallen. Viele wurden danach auch Atheisten, aber die größten Widerleger der WTG!
    Das ist doch kein christliches Zeichen, oder?

    Liebe Grüße! 😉

  • Ulrike P.
    September 5, 2011

    Hallo Jurek,
    das stimmt natürlich, ein buchstäbliches zusammen kommen, wäre sicherlich das allerbeste.
    Aber NOCH sind die einzelnen Brüder im Herrn nunmal zu weitläufig verstreut, um das in die Tat umzusetzen.
    Solange bietet sich eben das Internet an, denn da spielt es keine Rolle wo man wohnt.

    LG Ulli

  • Caleb
    September 5, 2011

    Interessanter Aspekt:

    Habe ein Doku über die Amish-People gesehen. Bei denen gibt es genau die gleiche Praxis, wenn einer von sich aus geht oder ausgeschlossen wird. Null Kontakt mit Familie + Freunde.

    Was ist interessant dabei: Die Amish-People haben ihre grösste Verbreitung in Pennsylvania.

    Was steht im Copyright unserer Studienbibel:

    Watch Tower Bible and Tract Society of PENNSYLVANIA

    Da wir wissen wo die ZJ ihren Ursprung in Amerika hatten und die Amish-People schon lange vor uns dort waren, die Frage:

    Wer hats erfunden?

  • Barbara
    September 5, 2011

    Danke, Bruder H.P.M. für diesen Beitrag; danke Martin und Matthäus für Eure Kommentare als Grundlage dazu.
    Leider wird sich dadurch nichts an der Verfahrensweise ändern – besonders nicht bei Widerspruch gegen den Sklaven ( er wird sich ja nicht selbst entmachten, indem er Freiheit im Glauben zulässt).
    Doch ich habe die Hoffnung das einzelne Älteste aufwachen und ihre
    Vorgehensweise ändern und sich Jesus zum Vorbild nehmen.
    Mich tröstet der Gedanke aus Joh. 10:27,28 Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie, und sie folgen mir, 28 und ich gebe ihnen das ewige Leben. Sie werden niemals verloren gehen, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen.
    Auch sehr schön was Paulus darüber sagt, das nichts uns von Gottes Liebe trennen kann (außer wir uns selbst) in Römer Kap. 8 ab Vers 31.
    Das was viele erleben müssen weil sie für die biblische Wahrheit eintreten und dem Herrn Jesus kompromisslos folgen wollen ist ja von Jesus angekündigt worden in Math.5: 11 Glücklich zu preisen seid ihr wenn man euch um meinetwillen beschimpft und verfolgt und euch zu Unrecht die schlimmsten Dinge nachsagt. Alle Texte aus der GNÜ
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Manfred
    September 5, 2011

    Liebe Brüder,
    Vielen Dank für die Zusammenfassung dieses Themas. Man fragt sich wirklich, warum viele Älteste so harte Urteile fällen können, obwohl die biblische Grundlage fehlt. Es sollten sich alle mal Gedanken machen, was sie meinen wie Jesus ihre Komiteeverhandlungen beurteilen wird. Denn irgendwann müssen sie sich vor Jesus verantworten müssen. Können sie überhaupt noch in den Spiegel sehen? Auch in unserer Versammlung war kürzlich ein ausgeschlossener Bruder, der selbsmord gefährdet war, nur weil alle angeblichen Freunde ihn geschnitten haben. Da er sein Leben lang nur bei den Zeugen war, hatte er auch keine anderen Freunde, man sollte ja keine Freunde in der Welt haben. Das ist einfach nur grausam.
    Wie können diese Brüder noch in den Predigdienst gehen und von Jehovas Barmherzigkeit predigen, wenn sie selbst so hartherzig sind.

  • Manfred
    September 5, 2011

    Was ich noch vergessen hatte, bei den neuen Kommentaren fehlt die Verlinkungen, oder ist das nur bei meinem Browser so?
    Liebe Grüße Manfred
    ————————————————————————————————–

    Hallo Manfred,
    es ist ein Fehler von uns passiert, wurde aber jetzt behoben.
    Bruderinfo

  • Anna
    September 5, 2011

    Lieber Manfred,

    Du hast recht. Wer „in der Wahrheit“ aufgewachsen ist hat sonst niemanden. Und verliert damit jeglichen Halt. Wie gut ist es doch dass wir Gottes Wort haben. Im 119. Psalm sind so wunderschöne Verse die uns zeigen dass wir ein persönliches Verhältnis zu Jehova haben müssen und sein Gesetz lieben sollen. Z.B. Vers 45 aus der Hoffnung für alle:

    „Du gewährst mir großen Freiraum für mein Leben, weil ich deine Ordnungen beständig erforsche“

    Jehova hat uns im Gegensatz zu den Tieren frei erschaffen. Und Christus hat uns diese durch Adam und Eva eingeschränkte Freiheit durch seinen Opfertod wiedergegeben. Jehova möchte FREIE Menschen um sich!

    Und für alle die meinen über das hinauszugehen was geschrieben steht, die Ansicht Jehovas zu dem was manche Älteste aufgrund der unbiblischen Befehle von oben mit den Schafen machen im Vers 158:

    „Ich empfinde Abscheu und Ekel, wenn ich mir die Menschen und ansehe, die dir untreu sind uns sich über dein Wort hinwegsetzen“

    So wie ich das sehe haben manche Brüder ohne es zu merken ihr persönliches Verhältnis zu Jehova verloren. Diese lieben die Gesetze Jehovas nicht sondern haben Angst etwas zu tun was den Statuten des Buches „Hütet die Herde Gottes“ widerspricht. Nicht aus Gottesfurcht sondern aus Angst vor einer Komiteeverhandlung. Und damit als Ergebnis bestenfalls eine Verwarnung zu erhalten, der Vorlust von „Vorrechten“, keine Antworten mehr geben zu dürfen und schlimmstenfalls einen Gemeinschaftsentzug mit allen Konsequenzen d.h. wie eingangs erwähnt plötzlich ganz allein zu sein.

    Schönen Tag und liebe Grüße Anna

  • Alois
    September 5, 2011

    Lieber Bruder H.P.M.

    Danke für den sehr guten Vortrag, wenn wir auch vieles davon schon in den vielen Kommentaren gelesen haben. Aber Kommentare geraten schneller in Vergessenheit als ein Vortrag.

    Die meisten Leser kennen meine Ansicht über das Wort der Bibel. Wenn in der Bibel von Mördern die Rede ist, meint sie im prophetischen Wort nicht die Mörder welche fleischlich jemanden umbringen, sondern die geistigen Mörder. Genauso bei den Wörtern Hurerei, Ehebruch, Diebstahl usw.

    Deswegen hat Jesus die Ehebrecherin auch nicht verurteilt, weil er fleischliche Sünden nie verurteilt hat, sondern nur die geistigen Sünden. Schließlich ist er für unsere fleischlichen Sünden gestorben, wieso soll er sie dann verurteilen, das würde doch nur sein Opfer schmälern.

    Wenn man unter Hurerei die geistige Hurerei versteht, dann findet man diese gerade bei der Organisation, welche viele falsche Lehren, Bräuche und Gesetze nebenbei eingeführt hat.

    Zum Beispiel ist das organisieren von Menschen eine geistige Hurerei, das hat schon Nimrod kurze Zeit nach der Flut praktiziert.

    Liebe Grüße
    Alois

  • schneerose
    September 5, 2011

    an alle brüder die christus als ihren führer sehen

    leser dieser seite kennen inzwischen die geschichte dass einem uns sehr nahe stehenden familiemitglied widerfahren ist..
    nicht einmal die verzweifelte ankündigung.. sein leben zu beenden..hat dieses komitee im geringsten bewegt.. im gegenteil
    der wörtliche schussatz eines ältesten..

    DURCH DIESE MASSNAHMEN AHMEN WIR DIE LIEBE JEHOVAS NACH!

    und nun zu unseren schwestern

    gerade die an jahre vorgerückten schwestern ..diese haben in einem von den ältesten unbermerkenten augenblick in der gaderobe seine hand gedrückt..nicht selten kamen paar liebevolle worte hinzu..

    unsere schwester sind es die herz und mut haben..sie ahmen die liebe unseres himmlischen vaters nach ..sie gaben einen verhungerden ein stücken brot ..wissend aber ..dass sie dafür von den AUFSEHERN bestraft werden..wie auch ihr richtig beobachtet habt..

    „“die anderen finden einen kurzen, heimlichen Gruß. Wichtig ist, die Ältesten sehen nichts davon.““

    danke für diesen lehrreichen aufsatz
    schneerose

  • Matthäus
    September 5, 2011

    Zu Deiner Anmerkung wie die Ältesten auf einen möglichen Selbstmord reagieren – dies muß ich leider bestätigen !!!

    In der Geschichte: http://www.digidatanet.de/?p=609&cpage=1#comment-5366

    …wurde den Ältesten sogar ein ärztliches Atest der hochgradigen Suizidgefahr vorgelegt – das kümmerte die Ältesten sehr wenig – darauf angesprochen sagten sie eiskalt: …da könnte ja jeder mit einem Atest kommen und sich so der Verantwortung entziehen. Das sind für mich keine mitfühlenden Hirten sondern raubgierige Wölfe!

    Aber auch davon hat Jesus unser Herr und liebevoller Hirte gewarnt:

    siehe Matth. 10:16 und verrückter Weise wird in der NWÜ als Querverweis Apg. 20:29 angegeben:

    „28 So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch zu Aufsehern gesetzt hat, um die Gemeinde Gottes zu hüten, die er durch sein eigenes Blut erworben hat! 29 Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen; 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen …!“

  • Matthäus
    September 5, 2011

    Danke für diese deutlichen Worte – leider wird sich grundlegend nichts an den bekannten Praktiken ändern, doch wenn nur ein Ältester sich bewogen fühlt darüber nachzudenken und in Zukunft menschlicher vorzugehen, dann hat sich die Mühe gelohnt. Zu diesen Worten:

    >> Aber selbst diese verhalten sich unterschiedlich, anstatt den regelmäßigen Besuch zu honorieren und auf den Ausgeschlossenen zuzugehen, halten sie sich vielleicht an die WTG-Regel, einmal im Jahr Ausgeschlossene zu besuchen und sie einzuladen, zurückzukommen. Alles vollkommen widersprüchliche Handhabungen. Was für eine herzlose, organisationsgesteuerte Christengesellschaft, statt die Liebe des Christus auch gegenüber “Sündern” zu bekunden. <<

    …möchte ich auf diese "EINMAL IM JAHR-Regel" hinweisen. Auch ein guter Hirte verliert manchmal ein Schaf. Nicht immer ist der Hirte schuld, doch ob er schuld ist oder nicht, ein guter Hirte was wird er tun wenn er feststellt dass EIN Schaf abgängig ist?
    Erst einmal abwarten? Eine Woche, ein Monat, ein Jahr?

    Wenn er nach der Anweisung seines Herrn handelt dann wird die Reaktion so aussehen:

    Matth. 18: 12 Was meint ihr: Wenn ein Mann hundert Schafe hat und eins läuft ihm davon, was wird er tun? Lässt er nicht die neunundneunzig in den Bergen zurück, um das verirrte Schaf zu suchen? 13 Und ich versichere euch: Wenn er es endlich gefunden hat, freut er sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verlaufen hatten. 14 Ebenso will mein Vater nicht, dass auch nur einer, und sei es der Geringste, verloren geht."

    Und nun lieber Älteste in welcher Versammlung Du auch für die Schafe die Jesus gehören die Verantwortung trägst – welche Anordnung erwartet Jesus – siehe oben – und welche Anweisung findest Du im "Hüttebuch" : Seite 126

    Wiederaufnahme
    Was die Wiederaufnahme von Ausgeschlossenen betrifft, sollte nichts überstürzt werden; einer Bitte um Wiederaufnahme sollte jedoch Beachtung geschenkt werden. EINMAL jährlich geht die Ältestenschaft eine Liste der im Versammlungsgebiet wohnenden
    Personen durch, die ausgeschlossen sind oder die Gemeinschaft verlassen haben. Die Ältesten suchen jeden, den sie auswählen, auf, um zu sehen, ob er zurückkommen will (w91 15.4. S.21-
    23).

    Während eines oder zweier kurzer Besuche können die Ältesten dem Betreffenden freundlich erklären, was er tun kann, um zurückzukehren.

    Die Ergebnisse teilen sie dem Versammlungsdienstkomitee mit, und bei der nächsten Ältestenbesprechung wird die Ältestenschaft insgesamt davon unterrichtet. Wenn sich jemand über die Möglichkeit der Wiederaufnahme erkundigt oder durch eine
    Änderung seiner Handlungsweise Reue und den Wunsch erkennen läßt, wiederaufgenommen zu werden, können die beauftragten Ältesten mit dem Betreffenden sprechen und ihm freundlich erklären, was er tun muß, um wiederaufgenommen zu werden. Ende des Zitats!

    Für einen guten Hirte ist es unverantwortlich auch undenkbar seine "Liste durchzugehen" – ah da fehlt ein Schaf – EINMAL im Jahr werden dann 2 Hirten beauftragt die nach dem Schaf suchen und zu entscheiden ob es seine Störrigkeit aufgegeben hat. Und wenn "es" demutsvoll und unterwürfig sich dem Hirten beugt, dann kann man ja einmal über eine Eingliederung in die Herde nachdenken!

    Warum ich in so "zynischen Worten" obiges beschreibe? Ich möchte im nachfolgendem Kommentar einen Brief einstellen (auszugsweise) wo ein "verlorenes Schaf" nach 2 Jahren gerne in die Herde zurück wollte – Fakt ist daß keiner von insgesammt 6 Ältesten (3 vom Berufungskomitee) und auch der Kreisaufseher war mit eingebunden, sich beim Schaf gemeldet hat – zumindest einmal in der Sache mit dem Schaf zu reden – NICHTS dergleichen, der Kreisaufseher wurde gefragt ob er nicht zu diesem Schreiben etwas sagen möchte – er hätte diesen Brief nicht einmal gelesen – war seine Antwort! Und damit liegt klar auf der Hand – das sind nicht die Hirten die der Herr Jesus haben will !!!

  • Matthäus
    September 5, 2011

    An die Ältesten von Ixxxxxx! An den Kreisaufseher!

    Römer 1 : 16 Denn ich schäme mich der guten Botschaft nicht; sie ist tatsächlich Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der Glauben hat,….17 denn in ihr wird Gottes Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens ….geoffenbart, so wie geschrieben steht:

    „Der Gerechte aber — durch Glauben wird er leben.“

    18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her gegen alle ……, die die Wahrheit in ungerechter Weise unterdrücken ….!
    3:10 so wie geschrieben steht: „Es gibt keinen gerechten [Menschen], auch nicht einen; ….12 Alle sind abgewichen, ….!
    19 .. die ganze Welt vor Gott straffällig werde. 20 Daher wird durch Gesetzeswerke kein Fleisch vor ihm gerechtgesprochen werden,
    22 ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben. 23 Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld. … wenn er den Menschen gerecht spricht, der an Jesus glaubt. …. 27 Wo ist also das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, in der Tat, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 Denn wir halten dafür, daß ein Mensch ohne Gesetzeswerke durch Glauben gerechtgesprochen wird.
    Epheser 2:8 Durch diese unverdiente Güte seid ihr tatsächlich durch Glauben gerettet worden; und dies habt ihr nicht euch zu verdanken, es ist Gottes Gabe. 9 Nein, es ist nicht Werken zu verdanken, damit kein Mensch Grund zum Rühmen habe.

    Von obigen Worten zutiefst überzeugt, einen Glauben den mir niemand nehmen noch absprechen kann, wobei die Ä von I….. das tun, erlaube ich mir die Frage zu stellen: „Seid Ihr davon auch überzeugt?“

    Eure Reaktion wird es zeigen!

    Sind Menschen („Sklaven“) höher zu bewerten als Gott, sein Wort oder Jesu Aussagen? Die Lehre nach Apg. 5:29 ist eindeutig und ich erlaube mir die gleiche Frage wie Petrus zu stellen: siehe Apg. 4:19 !!! Nur weil ich mit gutem Grund kein Sklave von Menschen sein will, nur deshalb wurde mir die Gemeinschaft entzogen. Die damals genannten Gründe, mit den genannten Zeugen, lieferten keinen Grund für einen Gemeinschaftsentzug!

    *** w98 15.3. S. 18 Wessen Sklave möchte man sein?
    „Wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. KORINTHER 3:17).
    2 Als Gott hingegebene Diener sind Zeugen Jehovas verpflichtet, die Anweisung Jesu zu befolgen….
    4 … achten Jehovas Zeugen sorgfältig darauf, wie sie sich ausdrücken. Statt zu sagen: „Die Gesellschaft lehrt . . .“, verwenden viele Zeugen Jehovas Formulierungen wie: „In der Bibel heißt es . . .“ oder: „Gemäß meinem biblischen Verständnis . . .“ Dadurch weisen sie nachdrücklich auf die persönliche Entscheidung hin, die jeder Zeuge Jehovas bei der Annahme biblischer Lehren getroffen hat, und vermeiden es außerdem, den falschen Eindruck zu erwecken, Jehovas Zeugen würden irgendwie dem Diktat einer religiösen Sekte unterliegen.

    Durch Gottes Geist weniger Regeln nötig
    5 „Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil“, stellte der Apostel Paulus fest. Er fügte hinzu: „Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge erbauen“ (1. Korinther 10:23). Paulus wollte damit offensichtlich nicht sagen, daß es erlaubt ist, Dinge zu tun, die in Gottes Wort ausdrücklich verurteilt werden. Im Vergleich zu den etwa 600 Gesetzen, die der Nation Israel gegeben worden waren, gibt es eigentlich wenige ausdrückliche Gebote, die das christliche Leben regeln. Viele Dinge sind somit dem Gewissen des einzelnen überlassen. Wer sich Jehova hingegeben hat, genießt die Freiheit, die die Führung durch Gottes Geist mit sich bringt. Ein Christ, der sich die Wahrheit zu eigen gemacht hat, folgt seinem biblisch geschulten Gewissen und verläßt sich auf Gottes Anleitung durch den heiligen Geist. So wird dem Gott hingegebenen Christen geholfen, darüber zu entscheiden, was für ihn und andere ‘erbauend’ und „von Vorteil“ ist

    6 Ein Zeuge Jehovas zeigt ….. daß er biblische Lehren in eigenen Worten darlegen kann. Dadurch, daß er nicht mehr nur das wiederholt, was andere formuliert haben, liefert er den Beweis, daß er seine Denkfähigkeit weiterentwickelt. (vergleiche Römer 14:5b ……..jeder sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt.). ……gemäß biblischen Maßstäben zu leben. Diese Entscheidungen werden niemandem aufgezwungen.
    Einer leitenden Körperschaft verantwortlich?

    8 In der Bibel wird deutlich gezeigt, daß wahre Christen Gott nicht unter Zwang dienen. Es heißt darin: „Jehova nun ist der GEIST; und wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3:17). Wie kann diese Tatsache jedoch mit der Vorstellung in Einklang gebracht werden, daß es einen „treuen und verständigen Sklaven“ mit einer leitenden Körperschaft gibt? (Matthäus 24:45-47).

    9 Bei der Beantwortung dieser Frage müssen wir den biblischen Grundsatz der Leitung durch ein Haupt im Sinn behalten (1. Korinther 11:3). In Epheser 5:21-24 wird Christus als das „Haupt der Versammlung“ gekennzeichnet, als derjenige, dem die Versammlung „untertan ist“.

    12 Bedeutet die Aufsichtsstellung, die der leitenden Körperschaft gemäß der Bibel verliehen worden ist, daß jeder Zeuge Jehovas ihr für seine Tätigkeit Rechenschaft geben muß? Das ist nicht der Fall, denn Paulus schrieb an die Christen in Rom: „Warum . . . richtest du deinen Bruder? Oder warum blickst du auch auf deinen Bruder hinab? Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; . . . jeder von uns [wird] für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen“ (Römer 14:10-12).

    …Hebräer 13:7 ….Gedenkt derer, die unter euch die Führung übernehmen, die das Wort Gottes zu euch geredet haben
    15 Falls ein Zeuge Jehovas Entscheidungen auf der Grundlage von biblischem Rat trifft, …….., weil ihn sein persönliches Studium der Bibel davon überzeugt hat, daß das der richtige Weg ist. Jeder Zeuge Jehovas wird von Gottes eigenem Wort beeinflußt, den vernünftigen biblischen Rat zu befolgen, …wobei er voll und ganz anerkennt, daß sich Entscheidungen, die er trifft, auf sein persönliches Verhältnis zu Gott auswirken, dem er sich hingegeben hat (1. Thess. 2:13 – Gottes od. Menchenwort). (ICH HABE MICH 1966 bei meiner Taufe – KEINER Organisation – hingegeben !)
    16 Wenn es eine persönliche Angelegenheit ist, über seine Lebensführung zu entscheiden, warum werden dann einige Zeugen Jehovas ausgeschlossen? Niemand trifft im Fall einer bestimmten Sünde willkürlich die Entscheidung, daß sie einen Gemeinschaftsentzug erfordert. Dieses Vorgehen ist gemäß der Bibel nur dann unumgänglich, wenn ein Glied der Versammlung schwere Sünden begeht, wie sie unter anderem im 5. Kapitel des 1. Korintherbriefs genannt werden, und nicht bereut. Ein Christ kann zwar ausgeschlossen werden, wenn er beispielsweise Hurerei begangen hat, doch das geschieht nur dann, wenn sich der Betreffende weigert, den geistigen Beistand liebevoller Hirten anzunehmen. …daß Zeugen Jehovas Diener Gottes sind und nicht Sklaven von Menschen? Als Gott hingegebene Christen genießen sie die Freiheit, für die Christus sie frei gemacht hat ….!

    Ihr fordert von mir, diese Organisation in der Weise zu akzeptieren, dass ALLES was an Lehren (seit ca. 1983 wird dies durch die 2. Tauffrage hoch offiziell eingefordert !?!) von dieser Seite kommt, zu akzeptieren und zu übernehmen sei. (z.B. Lehre von 1914) Alle Erkenntnis (so steht es auch immer wieder in der Literatur) die unter dem Aspekt „das Licht wird heller“ sei vom Geist Gottes GENAUSO vermittelt worden. Damit wird eigentlich die Behauptung aufgestellt, dass der Geist Gottes Menschen in die Irre führt(e), doch dazu später mehr. Anders formuliert, kein Mensch dürfe Lehransichten vom Sklaven hinterfragen oder gar in Frage stellen, geschweige den ablehnen – ohne sich der Anklage für Abtrünnigkeit gegenüber zu sehen! (Warum steht im WT etwas anderes?)

    *** w04 1. 9. S. 10 Gott „mit einem Mund“ verherrlichen
    Deshalb schrieb Paulus aus Rücksicht auf das Gewissen seiner Glaubensbrüder: „Jeder Mensch sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt“ (Römer 14:5b).

    8 Paulus empfahl seinen Brüdern liebevoll, mit denen geduldig zu sein, deren Gewissen anders reagierte. Dagegen ging er mit denen streng ins Gericht, die Glaubensbrüder zwingen wollten, sich dem mosaischen Gesetz zu unterwerfen, und das als eine Voraussetzung für die Rettung hinstellten(man könnte statt Gesetz auch Organisation einfügen)

    9 Wie die Argumentation des Paulus zeigt, müssen unterschiedliche Entscheidungen Einzelner nicht unbedingt die Einheit gefährden, solange keine christlichen Grundsätze übertreten werden.

    Nachdem nun bald 2 Jahre vergangen sind in der ich mit der Bitterkeit eines Gemeinschafts-entzuges leben muss, möchte ich durch meine nachfolgenden Zeilen einiges zu Papier bringen und damit nicht nur die Ä des Komitees, sondern vor allem auch den neuen KA Br. K. K. ansprechen. …. können Brüder, als sie von meinem Ausschluss erfuhren, dies in keiner Weise, auch heute nicht, nachvollziehen. Ich erlaube mir sogar zu sagen, dass gerade die Unbarmherzigkeit, dieses „Behandeln – über anderer Glauben den Herrn zu spielen“ dazu geführt hat und weiter dazu führen wird, dass Brüder der Versammlung den Rücken kehren und damit tragt IHR eine schwere Verantwortung. Jak.3:1

    Br. Kxxx hat sich einen Ruf erworben, als sehr korrekt und (zwar traurig) nur einer von 2 Kreisaufsehern … sein soll, der unbestechlich und damit integer ist. … In diesem Zusammenhang wird von mir ein kleiner Hoffnungsstrahl gesehen oder gesucht. Wenn ich auch in Anbetracht der Unbarmherzigkeit, sehr wenig Hoffnung hege. Ich möchte keine Scheindarstellung oder heuchler- ischen Worte gebrauchen, sondern das was wahr, so wie ich immer für die Wahrheit der Bibel eintrete, beim Namen nennen. Oder darf man das nicht, weil man sich damit zum Feind macht?

    Ein KA wird ja immer mit den Aktivitäten eines Paulus verglichen, heutige reisende Aufseher sind nach diesem Vorbild eingesetzt worden. Warum habe ich im Zusammenhang von 2.Kor.: 2:6-11 in den über 40 Jahren als ZJ, …. noch nie ein solches Vorgehen beobachten können? Liegt es daran dass auch Jesu Anweisung, durch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, nicht so umgesetzt wird wie ER es haben möchte? Siehe auch Matth.: 18: 12-14

    Ich erlaube mir in Erinnerung zu rufen, was als Gründe genannt wurden, die zu meinem Ausschluss geführt haben. Die Lehre Christ wird von mir abgelehnt. (* siehe oben) Die Anklage im Zusammenhang von 2.Joh. 9, verweißt auf Menschen, die Jesus als Erlöser ablehnen – (siehe auch die Querverweise auf Joh. 15:6 und 1.Joh. 2:27! Diese Gemeinschaft die mir mehr bedeutet als die irgend eines Menschen – siehe Joh. 6:37 eine liebevolle Feststellung von Jesus der leider viele – auch Ihr? – widersprechen! )

    „Hoffnung für alle“ Joh.: 6:28 Da fragten sie ihn: »Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?« 29 Er erwiderte: »Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat.« …37 Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen. 38 Denn ich bin nicht vom Himmel gekommen, um zu tun, was ich will, sondern um den Willen des Vaters zu erfüllen, der mich gesandt hat. 39 Und das ist Gottes Wille: Kein Einziger von denen, die er mir anvertraut hat, soll verloren gehen. … 40 Denn nach dem Willen meines Vaters wird jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, für immer leben. Ich werde ihn am letzten Tag vom Tod auferwecken.«

    Der Vorwurf, ich bleibe nicht in dieser Lehre Christi ist ein Hohn, ja eine Schmähung, (1.Kor.:5:11) die jeder Grundlage entbehrt. (deswegen konnten auch keine 2 Zeugen zitiert werden die das tatsächlich belegten) Jederzeit werde ich für die Wahrheit und damit Lehre der Bibel, auch mit meinem Leben eintreten. Von den 3 Ä des Komitees waren 2 (Br. Koxxx + Fixxx) die Ankläger …. die Zeugen und ….die Richter in „einer“ Person, der 3. hat sich einfach dem Beschluss angeschlossen. Wäre es anders gewesen so hättest Du Dich Br. Mxxx, zumindest nur einmal persönlich bei mir über diverses Denken oder Reden meiner Person erkundigt, da sich die Angelegenheit über Monate hingezogen hat. Wenn man schon die große Verantwortung auf sich nimmt, sollte man auch ein gewisses Interesse an einem Bruder zeigen, über den man „ja über Leben und Tod“ entscheiden möchte, wobei das Ziel Matth.: 18:10-15,22 nach Jesu Anweisung sein sollte.

    Um eine Wiederaufnahme erwirken zu können, müsste ja der Ausgeschlossene Reue zeigen, dem ich zu 100% zustimme. Doch was soll ich bereuen? Das für mich die Lehre der Bibel einen höheren Stellenwert hat, als die sich ständig ändernde teils krass widersprechende Lehre von Menschen. (z.B. Generation oder 1914 **) Mit obiger Frage möchte ich keineswegs ausdrücken dass es nichts zu bereuen gibt, denn die Aussage des Paulus nach Röm. 3:10,23 trifft genauso auf mich zu.

    Ja noch mehr – warum steht in Gottes Wort: „wären Vergehungen das worauf du achtest, KEIN Mensch (auch Ihr) könnte bestehen!“ – mit einer weiteren Aussage aus Luk.: 18:13 möchte ich mich identifizieren und nur deshalb ich vom folgendem Vers 14 überzeugt bin und dankbar annehme.

    ** siehe zuvor 1. Tim. 6:20,21 – …vor nicht einmal 10 Jahren war „diese Generation“:

    Wachtturm vom 1. 5. 99 Seite 11 Abs. 13
    „Was meinte Jesus, als er sagte: ‘Diese Generation [griechisch: geneá] wird nicht vergehen.’? Jesus hatte die Masse zeitgenössischer gegnerischer Juden, darunter die geistlichen Führer, oft als „eine böse und ehebrecherische Generation“ bezeichnet (Matthäus 11:16; 12:39, 45; 16:4; 17:17; 23:36). Wenn er also auf dem Ölberg erneut von ‘dieser Generation’ sprach, dann meinte er wohl kaum das gesamte Geschlecht der Juden im Verlauf der Geschichte, noch meinte er seine Nachfolger, wenngleich sie ein „auserwähltes Geschlecht“ waren (1. Petrus 2:9). Jesus sprach auch nicht von ‘dieser Generation’ als von einem Zeitabschnitt. (Jahrzehnte wurde dies gelehrt)

    13 Jesus hatte vielmehr die damaligen gegnerischen Juden im Sinn, die das Eintreffen des Zeichens, das er nannte, erleben sollten. Hinsichtlich der Erwähnung ‘dieser Generation’ in Lukas 21:32 bemerkt Professor Joel B. Green: „In dem Dritten Evangelium bezeichnet ‚diese Generation‘ (und verwandte Wendungen) regelmäßig eine . . . „Kategorie von Menschen, die dem Vorsatz Gottes widerstanden.

    Nach neuester Lehre (WT 15.2.08) ist „diese Generation“ nun eine Bezeichnung für die Gesalbten… die nicht vergehen werden, bis alle diese Dinge geschehen. Diese Nachfolger der Wachtturmführung gehören also, nach damaliger Erklärung, zu einer Kategorie von Menschen „die dem Vorsatz Gottes widerstanden und genau damit genau dem Gegenteil“. (…geht es noch widersprüchlicher? – siehe auch Erklärung helleres Licht!)

    Eine solche Herzenshärte hat nicht nur Jesus erschüttert (dem man die Gesetzesübertretung des Sabbats vorwarf nur weil er GUTES tun wollte – und Menschen zu retten – Markus 3:5)
    Markus 3 1 Als Jesus wie gewohnt zur Synagoge ging, ….2 Seine Gegner warteten gespannt darauf, wie Jesus sich verhalten würde. Sollte er es nämlich wagen, auch am Sabbat zu heilen, so könnten sie Anklage gegen ihn erheben. ….4 Dann fragte er die Anwesenden: »…. Soll man das Leben eines Menschen retten, oder soll man ihn zugrunde gehen lassen?« Doch er bekam keine Antwort. 5 Zornig sah Jesus einen nach dem anderen an, traurig über ihre Hartherzigkeit.. 6 Da verließen die Pharisäer die Synagoge…. sie berieten miteinander, wie sie Jesus töten könnten.
    Ihr solltet doch versuchen einem „Fehltretenden“ sein „verkehrtes Denken“ nach Gal. 6:1 zurecht zu bringen. Ich erinnere mich an so manche Ä-Schulung, das Ä die Verantwortung und Aufgabe haben einen Sünder zur Reue zu führen versuchen sollten. In meinem Fall gab es nur Anklage (mit „falschen“ Zeugen), Verurteilung und Strafe! (wer fordert in Jes.1:18 wozu auf – Klag.3:22?)

    Da ich zum Komitee ja mangels klarer Zeugenaussagen oder biblisch belegter Anklagepunkte (siehe WT Zitate), nicht gekommen bin, hoffte ich auf ein faires bzw. gerechtes Berufungskomitee. Doch nicht nur meine eigene Einschätzung, sondern auch die Beurteilung der von mir mitgebrachten Zeugen (einer selbst Ä) : „xxxxx könnte auf den Knien hineinrutschen – der Ausschluss ist beschlossene Sache (Order von oben?) !“, sagen eigentlich alles. Deshalb habe ich sehr schnell den „Kampf“ aufgegeben, was ich mit nur einem Beispiel belegen darf.

    Die Ä vom Berufungskomitee wollten mich mit einer Aussage des Johannes aus der Offenbarung belehren : „…die Braut folgt dem Lamm ungeachtet wohin es geht!“ Darauf meine bescheidene Frage: „…..warum folgt dann die Braut der Aussage des Herrn Jesus nach Apg. 1:6 – , …. es ist nicht euere Sache über Zeit und Zeitpunkte (Aufrichtung des Königreiches) Angaben zu machen – nicht nach?`“

    Br. Hxxx Erwiderung habe ich heute noch im Ohr als wäre es gestern gewesen: „…ja den Zeitpunkt für das Gericht wissen wir nicht!“ Darauf meine unverständige Nachfrage: „WAS fragten die Jünger …., nach einem Zeitpunkt für das Gericht oder nach dem Zeitpunkt für die Aufrichtung des Königreiches ???“ (….den Zeitpunkt hat Jehova in SEINE Rechtsgewalt gesetzt!)

    Keiner der anderen 5 weisen Männer hatte den Mut für die Wahrheit (das was eine Bibelstelle aussagt – nochmals – siehe obiges Zitat Röm.: 1:18 – wie Jehova auf das Unterdrücken von Wahrheit reagiert) Partei zu ergreifen, ganz zu schweigen dass ein Ä über mich zu Gericht sitzt und nicht einmal weiß was die Lehre Jesu zu obiger Bibelstelle ist. Seine verlegene Antwort auf mein unverständiges nachfragen: „ …ja das Licht wird heller und heller.“ Auch hierbei kein Eintreten der anderen Ä für das was die Wahrheit ist. Und genau deshalb wurde mir die Gemeinschaft entzogen, weil ich der Lehre von Menschen, die noch dazu sehr oft, genau unter dieser Prämisse ihre Änderung mit heller werdenden Licht rechtfertigt, nicht absoluten Gehorsam und Glauben schenke. Die Frage muß erlaubt sein – wer bleibt bzw. blieb hier nicht in der Lehre Christi? Siehe auch 1.Kor. 13:1-7: Echte Liebe freut sich an und mit der Wahrheit – entsprecht Ihr als Ä einer solchen Liebe?

    Wem bin ich Gehorsam oder Rechenschaft schuldig? Sicher keinem Menschen auch nicht der leitenden Körperschaft. Die Bibel mahnt – keinem Erdenmenschen zu Vertrauen – da es bei ihm keine Rettung gibt. (Ps.:118:9 + im Besonderen 62:9) Erwartet der Sklave das nach eigener Darstellung, was Ihr von mir verlangt? (Siehe Zitat oben w98 15.3. S. 18 Abs. 12) Wird diese Belehrung vom „Sklaven“ von EUCH respektiert und umgesetzt? Damit bedarf es einer „guten Erklärung“ warum sich viele Ä im Zusammenhang mit „Richten und Recht“ sprechen, darüber hinwegsetzen und damit über den Glauben des einzelnen herrschen wollen. Jes.:59:14,15

    Was verlangt Jehovas von uns Menschen: „…dieser ist mein Sohn, hört auf IHN!“

    Dieser Sohn als das einzige Haupt der Versammlung sagte im Zusammenhang mit Belehrung: „…nur EINER ist euer Lehrer, ihr alle seid Brüder!“ Auch Paulus bestätigt diese in seinem 14. Kap. an die Römer, auch an die Korinther, das wir nur einem Rechenschaft schuldig sind, und es nur eine Grundlage für die unverfälschte Wahrheit gibt. (2.Kor.: 4:5) Auch die Worte des Johannes am Ende seiner Laufzeit lassen keine Zweifel, wie wichtig die eigene Prüfung ist nach Kap.4:1 (selbst Inspiriertes!) und davor sagte er: Kap. : 2:27 …ihr benötigt niemand der euch lehre …!

    Zur allgemein beliebten Erklärung wenn eine jahrelang vertretene Lehre sich als falsch herausstellt (wobei man die Schuld gerne aufs Volk schiebt – sie hätten manches hineingelesen) – weil das „Licht ja heller“ wird, möge sich die Erklärung im WT 82 ansehen – wenn Ihr dem zustimmen könnt? Der hl. Geist kann unmöglich auf diese Weise wirken – er kann keine Lüge auch keine Widersprüche mitteilen – Jesus spricht im Zusammenhang mit dem Helfer nur von Wahrheit! Darf demnach UN-Wahres nicht angesprochen oder bloß gestellt werden? Wenn das so ist dann vergesst meinen Brief, dann will ich keine Gemeinschaft mehr mit Menschen pflegen, die Wahrheiten unterdrücken (Röm.1:18) und die damit den Zorn Gottes herauf beschwören ! Siehe Joh.14:15,17,21!

    Ein letztes Beispiel, was alles vom „Sklaven“ zu respektieren sei, weil es gerade aktuell ist – der Kampf um die staatliche Anerkennung! Viele treue Brüder verurteilen das genau aus den Gründen die der „Sklave“ selbst nannte! Was schrieb „der Sklave“ wie Jesus ein solches Bemühen beurteilt? Oder trifft hier genau jenes zu was der Herr Jesus in Matth. 23: 3 als mahnende Stimme erhob? Nicht einmal 4 Jahre nach unten zitierter Aussage, hat man den ersten Antrag eingebracht – und heute „triumphiert“ man den Sieg davon getragen zu haben! Folgen sie damit seinem Beispiel? Kann man darauf stolz sein? In Malawi haben viele ihr Leben verloren, weil sie neutral, kein Teil der Welt sein wollten. Nur Menschen die ihren Verstand und damit die eigene Verantwortung ausschalten – verschließen – ja sie verdrängen die eigene Verantwortung! Wie wahr doch die Worte aus 2.Tim. 2:7 sind! Ich möchte diese Entscheidung nicht mittragen!

    Erwachet 8.3.74 (wir beobachten die Welt – ein Auszug)
    Jesus, der Gründer des christlichen Glaubens, war niemals bemüht, öffentliche und staatliche Anerkennung zu finden. Im Gegenteil, er wurde durch den römischen Staat und die Vertreter des jüdischen Systems verurteilt. Die Kirchen der heutigen Zeit folgen nicht seinem Beispiel (Matth. 27:1-26; Joh. 17:14-16).

    Eines möchte ja muss ich noch los werden, da es mich seit meinen Ausschluss nahezu täglich beschäftigt. Wo ist das Erkennungsmerkmal für die wahre Jüngerschaft Jesus in vielen Versammlungen geblieben? Wie sehr hat uns doch das Beispiel Jesu angezogen? Was wollte er mit den Worten sagen: „…mein Joch ist sanft, …ich möchte euch erquicken, …lernt von mir, …ich will Barmherzigkeit – wenn ihr es nur verstehen würdet!“ Joh.: 15:9; 21:17 !!!

    Etwas was (nicht nur) mich, jedoch am meisten erschüttert hat und damit die Feststellung Jesu sich bestätigt – die Liebe der meisten wird erkalten. Wegen meinem „Fehler“ dem Sklaven nicht den Glauben oder Gehorsam zu geben, der ihm nicht zusteht – siehe Lukas 17:9,10 – nehmen Hirten es (ohne jedes Mitgefühl – um nicht das Wort eiskalt zu gebrauchen) in Kauf das ein Mensch in einer noch dazu ärztlich belegten depressiven Phase, sich das Leben nimmt. Versucht Euch einmal in den Gedanken zu versetzen dieser Umstand wäre eingetreten, wie wäre Euch dann zumute? Würde die Sache dann mit einem „es tut mir leid“, aus der Welt zu schaffen sein? Selbst wenn dieser Umstand nicht eingetreten ist, die Gedanken daran beschäftigen mich weiter, denn es schmerzt sehr, in einer Weise wie Ihr es nicht verstehen wollt – als Leugner Christi oder Abtrünniger angesehen oder geschmäht zu werden!

    Auch das einer (besser zwei) Familie/Ehe Leid verursacht wird, oder auch „nur“ wegen der daraus resultierenden Spannungen in die Brüche gehen könnte – über all das macht Ihr Euch keine Gedanken und glaubt dafür keine Rechenschaft werdet geben müssen. #

    Was wurde im EW 87 8.9. Seiten 8-11 geraten? Falls jemand mit dem, was er sieht, nach einer ehrlichen Prüfung alles andere als zufrieden ist, ist es nicht damit getan, daß er sich über den Mißstand beschwert. „Wer zur Kirche gehört, ist . . . dafür verantwortlich, was die Kirche sagt und tut.“ Man sollte sich daher fragen: Bin ich bereit, die Verantwortung für alles mit zu übernehmen, was meine Kirche sagt und tut?

    …und wenn jemand ehrlich prüft, sich „beschwert“ ??? … wird er ausgeschlossen !!!

    Aber wie schon oben geäußert, ich habe wenig Hoffnung von unbarmherzigen, harten Ältesten etwas zu erwarten. Erst letztes Jahr war ein schönes Zitat im WT zu lesen: „Vergeben fördert die Einheit“ und genau dieses Fehlen der Liebe/Vergebung führt zur Spaltung, dazu dass sich immer weniger in der Versammlung geborgen oder wohl fühlen. Zumindest in Hxxxx gehen eine Reihe von ganzen Familien, (nicht wegen mir) nur mehr selten, manche gar nicht mehr zu den Zusammenkünften. Mir wurde erzählt wie eine Schwester zu G. xxxx sagte: „…der xxxx bringt mich nicht weg von der Wahrheit – wenn es einer schafft – dann bist es du!“

    # w92 1. 7. 15-16
    Richter, die ‘ihren Wandel mit Furcht führen’
    6 Wenn schon Christus in der Furcht Jehovas und mit der Hilfe seines Geistes richtet, wieviel mehr müssen es dann unvollkommene Älteste tun! Falls sie beauftragt werden, in einem Rechtskomitee zu dienen, müssen sie ‘ihren Wandel mit Furcht führen’ und ‘den Vater, der unparteiisch richtet’, anrufen, er möge ihnen helfen, in Gerechtigkeit zu richten (1. Petrus 1:17). Sie müssen bedenken, daß sie es mit „Seelen“, d. h. mit Menschenleben, zu tun haben, und zwar als solche, „die Rechenschaft ablegen werden“ (Hebräer 13:17). … wird Jehova sie für alle vermeidbaren Fehler, die ihnen in Rechtsangelegen-heiten unterlaufen, zur Rechenschaft ziehen. ….. zu Hebräer 13:17, „daß es Pflicht des Hirten ist, zu w a c h e n über die Seelen, und daß er R e c h e n s c h a f t wird geben müssen über alle ihm anvertrauten Seelen, auch über die, so durch seine Schuld verloren gegangen sind. O das ist ein schweres Wort. Bedenke doch ein jeder Diener des Wortes, daß er f r e i w i l l i g dies verantwortungsschwere Amt übernommen hat!“ (Vergl. Johannes 17:12; Jakobus 3:1.)

    Mit diesem Worten möchte ich meine Zeilen zu Ende bringen – und wenn Sie nur eines bewirken – mit dem Bruder oder der Schwester etwas respektvoller und vor allem liebevoller, barmherziger und gütiger umzugehen – dann war es die Mühe Wert diesen Brief zu schreiben. Es ist erschütternd wie manche Ä über ihre Brüder herrschen und bestimmen wollen. Ich wünsche Euch dass Jesus nicht den Maßstab nach Matth. 7:1 bei Euch anlegt den Ihr bei mir angelegt habt. Ihr könnt es mir glauben oder auch nicht – nicht nur einmal war mein Gebet: „Vater vergib ihnen den sie W I S S E N was sie tun!“ Die Aussage der Bibel in Jak. 2:13 (beachte den Kontext) will/kann ich jedoch nicht für ungültig/unbedeutend erklären. Ich werde mich bemühen nach Jesu Wort in Matth. 18: 21,22,35 zu handeln um damit ein letztes Argument anzubringen dass mir SEINE LEHRE sehr viel bedeutet. …. z.B. Matth.: 7:12 ….oder hätte Jesus so wie Ihr gehandelt ?

    Mit dem Gedanken an die Kol.:3:24,25 verbleibe ich mit lieben Gruß als ein Diener meines einzigen Herrn Jesus und seines/meines liebevollen Vater dem Geber aller Guten Dinge ! Den vielen Brüdern die es bedauern dass ich nicht zurückkomme, mich immer wieder danach fragen, soll durch Eurer Reaktion – oder auch nicht Reaktion? – eine Antwort über die wahren Gründe gegeben werden. Es gibt nur 2 Interessensbereiche! Welche von Euch verfolgt werden, müsst Ihr Euch selbst beantworten ob die nach 2.Kor.2: (10) 11 oder Joh.: 6:37 !?

    xxxxx

    Noch ein kleiner Auszug von sehr vernünftigen Ratschlägen und Belehrungen – wie sieht die Praxis aus ???

    **** w94 1. 9. S. 14 Freut euch in Jehova
    Vor allem dürfen wir niemandem Bürden aufladen, die über die Forderungen des Wortes Gottes hinausgehen. Der Apostel Paulus sagte: „Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude“ (2. Korinther 1:24). Als ehemaliger Pharisäer wußte Paulus genau, daß strenge Regeln, die von Autoritätspersonen festgelegt und durchgesetzt werden, die Freude unterdrücken, wogegen hilfreiche Empfehlungen von denjenigen, mit denen man zusammenarbeitet, die Freude vergrößern

    *** w98 15.3. S. 10 Menschen nachzufolgen ist gefährlich

    …eigentlich stehen die Mitglieder jeder Religion, die stark an menschlichen Führern und ihren Ideen festhalten, in der Gefahr, Sklaven von Menschen zu werden. Ein stark auf einen Führer ausgerichtetes Verhältnis kann dazu führen, in emotioneller und religiöser Hinsicht völlig abhängig zu werden.

    *** w98 15.3. S. 15 Wessen Sklave möchte man sein?
    15 Die Vorstellung, jemandes Sklave zu sein, wird die meisten Menschen unangenehm berühren. Doch in der heutigen Welt ist es eine Realität, daß sich Menschen häufig auf so subtile Weise manipulieren und beeinflussen lassen, daß sie schließlich unabsichtlich das tun, was andere wollen.
    …….die Menschen in eine bestimmte Form zu pressen, indem sie Maßstäbe festlegen, an die man sich halten soll. …. Organisationen veranlassen Menschen dazu, ihre Ideale und Ziele zu unterstützen, und das nicht immer durch überzeugende Argumente, sondern oft dadurch, daß sie an einen Geist der Solidarität oder Loyalität appellieren. Da wir, wie Paulus feststellte, ‘Sklaven derer sind, denen wir gehorchen’, tut jeder von uns gut, sich folgendes zu fragen: „Wessen Sklave bin ich? Wer übt den größten Einfluß auf meine Entscheidungen und meine Lebensweise aus? …… Wem gehorche ich — Gott oder Menschen?“
    16 Christen betrachten den Gehorsam gegenüber Gott nicht als unberechtigten Eingriff in ihre persönliche Freiheit. Sie nutzen ihre Freiheit bereitwillig in der gleichen Weise wie ihr Vorbild, Jesus Christus, indem sie persönliche Wünsche und das, was für sie Priorität hat, mit Gottes Willen in Einklang bringen (Johannes 5:30; 6:38). Sie entwickeln „Christi Sinn“ und unterwerfen sich Christus als Haupt der Versammlung (1. Korinther 2:14-16; Kolosser 1:15-18

    Für jeden Zeugen Jehovas bedeutet die Hingabe die persönliche Wahl, ein Sklave Gottes zu werden, statt ein Sklave von Menschen zu bleiben. Das ist im Einklang mit dem Rat des Apostels Paulus: „Ihr seid um einen Preis erkauft worden; werdet nicht mehr Sklaven der Menschen“ (1. Korinther 7:23).

    ***Jehovabuch S.161 Wie wir mit anderen umgehen
    12 Wir können auch dadurch Recht üben, dass wir mit anderen so umgehen, wie Jehova mit uns umgeht. Es ist so leicht, über andere zu urteilen, ihre Fehler zu kritisieren und ihre Beweggründe anzuzweifeln. Aber würden wir uns wünschen, dass Jehova unsere Beweggründe und Fehler gnadenlos unter die Lupe nimmt? Das tut er jedenfalls nicht. Der Psalmist erklärte: „Wären Vergehungen das, worauf du achtest, o Jah, o Jehova, wer könnte bestehen?“ (Psalm 130:3). Sind wir nicht dankbar, dass sich unser gerechter und barmherziger Gott gar nicht mit unseren Fehlern und Schwächen aufhalten möchte? (Psalm 103:8-10). Wie sollten wir deshalb mit anderen umgehen? ….nicht vorschnell über andere urteilen. In seiner Bergpredigt sagte Jesus warnend: „Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (Matthäus 7:1). Nach dem Lukasbericht fügte Jesus noch hinzu: „Hört auf zu verurteilen, und ihr werdet bestimmt nicht verurteilt werden“ (Lukas 6:37). Jesus war sich also dessen bewusst, dass unvollkommene Menschen zu Werturteilen neigen 14 Warum müssen wir ‘aufhören zu richten’? Zum einen haben wir nur eine begrenzte Autorität. Der Jünger Jakobus erinnert uns an Folgendes: „EINER ist es, der Gesetzgeber und Richter ist“ — Jehova. Deshalb fragt Jakobus unverblümt: „Wer bist du, dass du deinen Nächsten richtest?“ (Jakobus 4:12; Römer 14:1-4). Zum anderen können unsere Urteile durch unsere sündige Natur nur allzu leicht unfair ausfallen. Bestimmte Auffassungen und Beweggründe — Vorurteile, verletzter Stolz, Eifersucht oder Selbstgerechtigkeit — können das Bild, das wir uns von anderen machen, verzerren. Das Bewusstsein der Grenzen, die uns selbst gesetzt sind, sollte uns eigentlich davon abhalten, jemandem vorschnell etwas anzukreiden. Wir können anderen nicht ins Herz sehen und kennen auch nicht alle ihre persönlichen Umstände. Wer sind wir deshalb, dass wir unseren Glaubensbrüdern verkehrte Beweggründe unterschieben ……? Wie viel besser ist es, Jehova nachzuahmen und bei unseren Brüdern und Schwestern das Gute zu sehen, statt uns auf ihre Schwächen zu konzentrieren!

    ***w94 1.10. S. 20 Den Gebrauch der Willensfreiheit respektieren

    20 Jehova erschuf die Menschen mit Willensfreiheit, damit sie eigene Entscheidungen treffen können. Älteste sollen zwar Rat geben und sogar in Zucht nehmen, aber sie dürfen nicht über das Leben oder über den Glauben anderer bestimmen. Paulus sagte: „Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch euren Glauben“

  • Jurek
    September 5, 2011

    Einige Punkte zu dem Beitrag:

    Es wurde erwähnt, dass (nur) einmal im Jahr (während man die Türen andere Leute, die davon nix wissen wollen, regelrecht einrennt) wird der/die Ausgeschlossene/r von Ältesten besucht.
    Aber streng nach Vorschrift der WTG: ZWEI offizielle Älteste (wenn es gut geht, denn das trifft – so aus der Praxis – auch nicht immer zu!), und zwar NICHT, um liebevoll nachzufragen, ob sie aus echtem Interesse (denn dann warum offiziell zur Zweit und nur einmal im Jahr?) vielleicht helfen könnten? NEIN! Alles andere als das, denn die Frage lautet nur, ob sich was inzw. geändert hat und man seine SCHWERE (denn angeblich IMMER nur deswegen wird man ausgeschlossen) Tat bereut? NICHTS weiter!

    BEREUEN und UMKEHREN.
    Das sind in der Tat sehr wichtige Sachen, die jeder tun MUSS, der (so wie die WTG pauschal behauptet) eine SCHWERE SÜNDE begangen hat und diese noch nicht bereuen wollte…
    Aber WAS soll jemand bereuen, wenn er/sie aufgrund eines schlechten „Aprilscherzwachtturm“ (WT 1.4.86, S.30,31) ausgeschlossen wurde, im Grunde wegen Apg 5:29? Soll er/sie bereuen, dass er/sie nicht auf den t.u.v.S. warten wollte?

    Rechtskomitee
    Mit „Recht“ hat das kaum was zutun, wenn es um bestimmte Lehren geht (Beispielsweise Chronologie o.ä.)!
    VÖLLIG EGAL ist es, ob der/die Person in der Aussage im Recht wäre oder nicht und ob das Biblisch (und z.B. auch geschichtlich) belegen könnte – zumal WTG gibt hier zu, dass sie sich irren können, da der WT nicht inspiriert ist. Und diese Argumente werden auch gar nicht geprüft! Alles ist für diese „Rechten“ völlig uninteressant, denn darum geht es ihnen nicht (auch die ganzen Briefen an die WTG und Komitee sind vergebens, wenn kein Zugeständnis dabei blind der WTG zu folgen…), denn es gibt nur das EINE was wirklich zählt und bei solchen Personen entscheidet: VÖLLIGE TREUE ZUM t.u.v.S. = JA oder NEIN? Andere Themen werden nicht akzeptiert, egal ob sie richtig sind oder nicht! Genau wie bei JESUS auch nicht – Joh 18:23.
    Und wehe, wenn man VOR dem t.u.v.S. was richtig erkennt! =(das ist keine Hypothese, sondern bestätigte Fakten aus der Vergangenheit!). DAS wird also eine schwere Sünde genannt, weil man dann nicht mit zwei Gesichtern laufen will! ???

    Am Rande:
    Lutherfilm…
    Ich habe mir eine DVD über Martin Luther gekauft – die ich ach den „ZJ“ empfehle (auch die „Farm der Tiere“, siehe dort http://197610.homepagemodules.de/t33f17-Interessante-Filme.html) und musste dabei doch an die „ZJ“-Komiteeverhandlung denken, wie wäre das, wenn das so ablaufen würde wie da beim Luther, den man zwar auch falsch anklagte, wo aber weil die ganzen Leute und seine Freunde auch als Zeugen zugegen da waren, ihn nicht einsperrte. (?)
    In der DDR hat man behauptet, dass die Mauer, die Ost- von Westberlin trennte, zum Schutz der DDR Bürger errichtet wurde…
    WTG behauptet, dass diese anonymen Verhandlungen auch aus Schutz und aus LIEBE(!) zu dem Sünder da seien und damit auch die Versammlung vor solchen Sachen geschützt sei… (weil sie ja nie zum Selbständigkeit erzogen wurden und nur Menschennachfolger sind, weshalb dann Älteste müssten welchen Schaden reparieren…!)…
    Aber ist es nicht vielmehr so, dass damit manche „ZJ“, die selbständig denken können, zum Nachdenken kämen und so manche Ausschlüsse dann kaum möglich werden würden?
    Es ist m. E. eine Menschenrechtsverletzung so ein Verfahren, wo solche Angeklagte entmündigt werden, keine offizielle Gerichtsverhandlung haben zu dürfen und dass sein angebliches Fehler klar und deutlich allen Brüdern bekannt wird, damit danach keine Gerüchte entstehen… und man jemanden meiden muss, ohne eigentlich zu wissen, warum! ……

    Wie auch immer… Das und anderes gebe es noch dazu zu berichten, was mir sehr sonderbar und sehr Bibelfremd erscheint, was bei den „ZJ“ da passiert, die nur von sich, nur Gutes und groß von Liebe sprechen.

    KEINE dieser Gedanken wird von mir wie destruktiv verstanden!!!

    Wenn ich was falsch davon verstanden habe, bitte ich höflich um Berichtigung, für die ich sehr dankbar wäre.

  • Alois
    September 5, 2011

    Lieber Jurek

    Ich kenne mehrere Brüder die kurz vor 1975 ausgeschlossen wurden, weil sie behauptet haben dass die Chronologie nicht stimmt und deswegen 1975 gar kein Harmagedon kommen kann.
    Ein Bruder hat auch seinen Standpunkt, also den Fehler dass 607 v.u.Z Jerusalem gar nicht zerstört worden sein kann nach (damals noch) Wiesbaden geschickt. Das war wohl sein größter Fehler.

    Das Ergebnis war, die Brüder wurden ausgeschlossen.

    Bis Heute wissen diese Brüder nicht was sie eigentlich bereuen sollten, soweit sie überhaupt noch leben. Vielleicht sollten sie endlich bereuen und sagen dass 1975 Harmagedon doch kommt. Nach 1975 kam kein Ältester um die Hand zu reichen. Selbst die Ältesten die nach 1975 selbst die Organisation verlassen haben, weil sie offensichtlich nur spekuliert haben, kamen nicht um sich zu entschuldigen.

    Liebe Grüße
    Alois

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