174 Comments
  • Tomaso
    Oktober 11, 2010

    Toller Artikel! Zwar schon etwas älter, aber zeitgemäßer denn je!

  • armes Schaf 2012
    Oktober 11, 2010

    ihr lieben alle!ist es bekannt was die leitende körperschaft so an feinen gerichten täglich verkonsumiert?warum sind die meisten dieser spezies feist und fett?und im stoff vom feinsten gekleidet!und das sind auch keine seiden krawatten aus krefeld.der ranzen wird immer voluminöser.. sagt meine frau. ekelik diese prinzengarde aus den voll klimatisierten hochbunkern in NY und bald in den wäldern abgetaucht.diese so sozialen brüder.

  • Tina
    Oktober 11, 2010

    liebes armes schaf,
    ich finde die durchschnittsfigur der einzelnen glieder der LK sind auch nicht anders als der durchschnittliche bundesbürger. und was für stoffe für anzug, hemd oder binder verwendet wird, ist mir persönlich absolut egal. und woher hast du denn die information, das die „bunker“ vollklimatisiert sind?
    das sind sicherlich nur mutmaßungen wie bei der kleidung.
    aber ich bin mir sicher, das du so verletzt oder enttäuscht worden bist durch deine erlebnisse mit dieser sekte, das es wirkt als würdest du mit schmutz nur so um dich werfen. das ist nachvollziehbar.
    ich habe auch eine ganze zeit ziemlich gehadert.
    aber um deiner selbst und deiner psychischen gesundheit willen wäre es besser zu vergeben und dadurch inneren frieden zu finden. denn mit allen negativen gedanken programmierst du dich selbst auch negativ. und solche negativen gefühle schaden dir selbst am meisten. kopf, magen – oder herzbeschwerden (bei mir war es schweres asthma) können als folge auftreten. wofür? an der führungriege in brooklyn oder selters änderst du damit nichts.
    aber du kannst deine energie lieber für deine eigene persönliche gesundheit einsetzen und dein verhältnis zum schöpfer und unseren herrn jesu stärken. damit gewinnst du am meisten. und auch deine lieben angehörigen die noch zu dir stehen.
    alles andere ist nur verschwendete enegie und zeit.
    ich wünsche dir von herzen, dass du dein erlebtes hinter dir lassen und du positiv und liebevoll an deiner zukunft arbeiten kannst. dann wird sich im lauf der zeit auch herzensfrieden einstellen
    alles liebe für dich und deine angehörigen
    tina

  • armes Schaf 2012
    Oktober 11, 2010

    liebe schwester tina,
    nach 43 jahren theokratie..und leben und sterben sehen von mitbrüdern, werfe ich hier keinesfalls mit Schmutz um mich hier herum,denn sonst wäre wir beide ja nicht hier!jeder hier trägt irgendwie dazu bei, ein gesammtbild der situation und der realität der sklavenklasse zu bilden,woher diese informationen oder ein bild des ganzen stammen,tut hier nichts zur sache.Das ganze ist durchlöchert wie ein käse sagen einige natürlich wenige.du bist umsorgt, das ist gut.ich auch.vielleicht ist mein gesundheits bewustsein durch das hier geprägt worden,denn hier finden sich alle in ihrem erkennen des lebens der lachsfischer wieder,oder wer glaubt denn das diese finanzmogule in aller bescheidenheit ständig täglich in der bibel forschen?da lacht sich jede jeck schlapp!alles liebe für dich und deine familie!

  • armes Schaf 2012
    Oktober 11, 2010

    und die moral von der geschicht?sie wollten anders sein…!aber sind es nicht! shame

  • armes Schaf 2012
    Oktober 11, 2010

    lachsfischen in alaska!das ist es!so etwas leisten sich politiker in ost und west ,nord und süd,und die oberhirten in ny.ich könnte mir vorstellen das jedes glied dieser spezies einzeln einfliegt!natürlich würde es nicht so auffallen wenn kleinflugzeuge irgendwo in den usa starten.lach..natürlich mit der besten angelausrüstung im gepäck die nätürlich nur in europa zu erwerben ist.und amuse gueule nit zu vergessen,knäcke jibbet da nit!und stimmt es..? mit der beteiligung an der us-rüstung im bereich drohnen und kampfhubschrauber?mit solchen dingern machen die us geführten truppen im nahen osten unter anderem, wie wir mittlerweile wissen jagt! nicht nur auf militärische ziele. es lebe der spendomat!mich wiedern diese geschickten pseudo-christen und finanzmogule an.jede kranke und betagte kleine schwester, und jeder bruder egal in welcher finanziellen situation er sich befindet gibt am besten euro,dann dollar!ja, wildlachs original aus alaska ist schon was feines,und vor dem verzehr nit dat frische beizen vergessen!im zelt bei frischen temperaturen sitzt man ja au nit! jehova sei dank dat man lachs hat.dat het ne pionier nit…oder? du?

  • Edelmuth
    Oktober 11, 2010

    Wo beginnt die Götzenanbetung

    Huldigung ist ein Ausdruck der Unterwürfigkeit oder einfach der Achtung durch ein bestimmtes Verhalten oder eine Geste, z. B. eine Verbeugung, Niederknien oder Sichniederwerfen. Ein solches Sichniederbeugen kann eine Geste des Respekts oder der Ehrerbietung vor einem Menschen sein, beispielsweise vor einem König (1Sa 24:8; 2Sa 24:20; Ps 45:11), dem Hohenpriester (1Sa 2:36), einem Propheten (2Kö 2:15) oder einer anderen Autoritätsperson (1Mo 37:9, 10; 42:6; Ru 2:8-10), einem älteren Verwandten (1Mo 33:1-6; 48:11, 12; 2Mo 18:7; 1Kö 2:19) oder sogar vor Fremden als ein Ausdruck höflicher Beachtung (1Mo 19:1, 2).

    Abraham verbeugte sich vor den Söhnen des Kanaaniters Heth, von denen er eine Grabstätte kaufen wollte (1Mo 23:7). Gemäß dem Segen, den Isaak über Jakob aussprach, sollten sich Völkerschaften und sogar Jakobs eigene „Brüder“ vor diesem niederbeugen (1Mo 27:29; vgl. 49:8).

    Es war gestattet, sich vor Menschen niederzubeugen, um ihnen Achtung zu erweisen, aber sich außer vor Jehova vor jemand anders niederzubeugen und ihn als Gottheit anzuerkennen, hatte Gott verboten (2Mo 23:24; 34:14). Auch das andächtige Sichniederbeugen vor religiösen Bildern und Statuen wurde entschieden verurteilt (2Mo 20:4, 5; 3Mo 26:1; 5Mo 4:15-19; Jes 2:8, 9, 20, 21). Wenn daher in den Hebräischen Schriften von gewissen Dienern Jehovas berichtet wird, sie hätten sich vor Engeln niedergeworfen, dann taten sie das lediglich, um zu zeigen, daß sie sie als Vertreter Gottes anerkannten, und nicht, um ihnen wie einer Gottheit zu huldigen (Jos 5:13-15; 1Mo 18:1-3).

    (ausgesuchte Zitat aus dem Einsichtenbuch Band 1: Huldigung)

    Offensichtlich ist für die Götzenanbetung weniger die Geste, sondern das eigene Herz von entscheidender Bedeutung.

    (Hes. 14:1-11) „Abrechnung mit den Götzendienern“

    1 Einige von den Ältesten Israels kamen zu mir und wollten einen Bescheid von Gott haben. Sie setzten sich vor mich hin und warteten. 2 Da erging das Wort des Herrn an mich, er sagte: 3 »Du Mensch, diese Männer ÖFFNEN IHR HERZ noch immer den Götzen und haben Gefallen an dem, was sie in Schuld verstrickt. Und da soll ich ihnen eine Auskunft erteilen? 4 Antworte ihnen: ›So spricht der Herr, der mächtige Gott: Wenn jemand aus dem Volk Israel DAS HERZ DEN GÖTZEN ÖFFNET UND GEFALLEN HAT an dem, was ihn in Schuld verstrickt, und wenn er dann noch zu meinem Propheten kommt und einen Bescheid von mir erbittet, dann bekommt er die Antwort, die er verdient hat – von mir, dem Herrn! 5 Dem ganzen Volk Israel, das sich von mir abgewandt und den Götzen zugewandt hat, werde ich damit eine Lehre erteilen.‹ 6 Zu den Leuten von Israel aber sollst du sagen: ›So spricht der Herr, der mächtige Gott: Kehrt um und wendet euch ab von euren Götzen und von eurem abscheulichen götzendienerischen Treiben! 7 Wenn jemand aus dem Volk Israel oder von den Fremden, die bei euch leben, mir den Rücken kehrt, sein Herz den Götzen öffnet und Gefallen hat an dem, was ihn in Schuld verstrickt, und wenn er dann noch zu meinem Propheten kommt, um einen Bescheid von mir zu erbitten, dann bekommt er von mir persönlich eine Antwort, von mir, dem Herrn! 8 Ich wende mich gegen einen solchen Menschen, ich handle so an ihm, dass es eine Warnung für alle ist und man noch lange davon reden wird: Ich rotte ihn aus meinem Volk aus. Ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin! 9 Wenn aber der Prophet sich so weit verirrt, dass er in meinem Namen einen Bescheid erteilt, dann werde ich ihn in die Irre führen: Ich werde die Hand gegen ihn erheben und ihn aus meinem Volk Israel ausstoßen und vernichten. 10 Alle beide müssen die Folgen ihrer Schuld tragen: der Götzendiener, der fragt, und der Prophet, der antwortet. 11 Das soll den Leuten von Israel eine Warnung sein, dass sie nicht von mir weglaufen und sich nicht mehr unrein machen durch ihre Verfehlungen. Sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein. Das sage ich, der Herr, der mächtige Gott!‹« (Gute Nachricht)

    Woran haben wir gefallen? Auf wen vertrauen wir? Auf wen stützen wir unsere Hoffnung?

    Jehova ist bezüglich seiner Anbetung ein eifersüchtiger Gott. Verleihen wir dem Sklaven in unserem Herzen eine göttliche Macht, auf die wir unsere ganze Hoffnung setzen, in dem wir ihm blind vertrauen und bedingungslos seine Anweisungen ausführen, weil wir uns durch unseren Gehorsam ewiges Leben erhoffen, sollten wir uns nicht wundern, wenn unser Verhalten bei dem, der unser Herz beurteilt, größtes Missfallen mit schwersten negativen Folgen für uns hervorruft.

    Ede

  • Edelmuth
    Oktober 11, 2010

    Wenn die Menschen nach der Beseitigung Groß-Babylons am Leben bleiben möchten, werden sie gezwungen sein, religionsfeindlich zu werden. Sie werden nur noch das politische „Bild“ des siebenköpfigen und zehnhörnigen „wilden Tieres“ anbeten dürfen, dem Satan, der Teufel, Macht, Gewalt und einen Thron gegeben hat (Offenbarung 13:1-8; 14:9-11; 16:2).

    *** Die Offenbarung – Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe! Kap. 28 S. 191 Abs. 19-20
    Mit zwei wilden Tieren kämpfen ***

    Und sie beteten den Drachen an, weil er dem wilden Tier die Gewalt gab, und sie beteten das wilde Tier an mit den Worten: ‚Wer ist dem wilden Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen?‘ “ (Offenbarung 13:4). Satan überträgt dem wilden Tier Gewalt, und zwar auf einer nationalistischen Grundlage. Deshalb ist die Menschheit heute nicht durch das Band göttlicher Liebe vereint, sondern durch übertriebenes Stammesbewußtsein und durch Rassen- und Nationalstolz geteilt. Die meisten Menschen beten im Grunde den Teil des wilden Tieres an, der in dem Land, in dem sie zufällig leben, an der Macht ist. Auf diese Weise wird das ganze Tier bewundert und angebetet. In welchem Sinne angebetet? In dem Sinne, daß man die Liebe zur Heimat der Liebe zu Gott voranstellt.

    Beachtet man, dass der Sklave die Anbetung des wilden Tieres mit der Liebe zur Heimat, die der Liebe zu Gott vorangestellt wird, wiedergibt, wird deutlich, dass die Götzenanbetung nicht von einer besonderen Geste der Unterwürfigkeit, sondern von der Herzenseinstellung des Götzenanbeters abhängig ist.

    Stellen wir unsere Liebe zum Sklaven der Liebe zu Gott voran, indem wir seine Lehren nicht mehr auf Übereinstimmung mit dem Wort Gottes überprüfen, sondern unsere ganze Hoffnung auf ewiges Leben auf ihn setzen, machen wir uns der unerlaubten Götzenanbetung des Sklaven schuldig. Ob Jehova das gefallen wird?

    Ede

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Ein hervorragender Schlusssatz dem ich mich nur anschließen kann!
    Mögen viele Leser ernsthaft darüber nachdenken.
    Lg Matthäus

  • AKAZIE
    Oktober 11, 2010

    Hallo zusammen,
    Kleine Anmerkung noch zum Zonenaufseher, über 144000 waren akustisch live dabei. Finde ich persönlich schwach besetzt, wenn noch die restlichen deutschsprachigen Natioben mitgezählt worden sind. Was mich persönlich sehr gestört hat, war die Höchstzahl Interpretationen und das wir etwas „Besonderes“ und zwar jeder einzelne von uns sein soll. Leider wurde auch von diesem reifen Menschen in diesem Zusammenhang das Unwort: —Weltmensch— verwendet. Mein Eindruck: Wir alle sind doch so froh nicht zu der Klasse der Steuereinnehmer zu gehören. Ich Frage mal auf diesen Weg, an die Mitleser in Selters, wer gibt uns das Recht dieses Unwort nach fast 14 jähriger erfolgreicher Verbannung aus unseren Publikationen, so wieder aus der Taufe zu heben ???
    Es kann weder Jehova noch Jesus noch Heiliger Geist noch Heilige Schrift für diese Wortentgleisung verantwortlich gemacht werden. Es ist wiederum der Mensch selbst, der in seiner Weise sich auf die Stufe hebt, um auf andere die nicht dem eigenen vorgelegten Ideal entsprechen mit einer gewissen Überheblichkeit zu blicken. Ich persönlich finde es widerlich. Fairerweise, muss auch anerkannt bleiben, das die Grundthematik des Vortrages: —Das Herz zu behüten— , einen aktuellen Bezug zu jeden einzeln und als gesamte Gruppe hat.

    Meine Meinung von AKAZIE

  • PINEHAS
    Oktober 11, 2010

    Hallo ihr lieben, wie ich mitbekommen habe fand gestern eine Telefonübertragung eines Bruders von der leitenden Körperschaft statt. Meine Eltern die Organisationstreu sind, sagten mir dies. Eine Ansprache wurde wohl in die Königreichssähle übertragen.
    Weiß von euch zufällig jemand was so zum besten gegeben wurde?

    Vlg PINEHAS

  • Frank&Frei
    Oktober 11, 2010

    das war auf Englsich a „tempest in a tea pot“ ein Strum im Teeglas.
    Viel Wirbel um den Guru mit vielen Enttäuschungen von den Brüdern, die sich mehr versprochen haben mal was heruasforderndes zu hören.
    business as usual – würde ich sagen.
    ich war nicht anwesend, weil ich das so kommen sah

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Lieber Pinehas und alle Brüder und Schwestern,

    da ich gestern dieser besonderen Zusemmenkunft beiwohnen „durfte“ möchte ich kurz ein paar Gedanken los werden.

    Die Zusammenkunft dauerte 2std. 15 min. und war unterteilt in:

    1. Bericht aus dem Zweiggebiet (Dt., Öst., Schw., Lux., Licht.)
    2. WT-Studium (Zusammenfassung)
    3. Vortrag des Zonenaufsehers (Brd. „Shewfelt“ (oder so ähnlich) aus Kanada)

    Das Ganze war recht geschickt eingefädelt, denn mein Plan und der einiger anderer war, nach dem „Haupt-Event“, also dem Zonenaufsehervortrag, still und leise die Veranstaltung zu verlassen und das WT-Studium „sausen“ zu lassen. Da die Organistoren in Selters und Brooklyn aber nicht dumm sind, haben sie kurzerhand den Zonen-Vortrag an´s Ende gesetzt.

    zu. 1.) Ich habe fast nur Notizen hierzu gemacht, weil wieder eine „Höchstzahlhysterie“ vollführt wurde:

    (Zitate)

    „es gibt aus Österreich eine 1%ige Mehrung zu berichten“

    „aus Luxemburg und Lichtenstein SOGAR eine 2%ige Mehrung“

    „stellen wir uns vor, es gibt im ganzen Zweiggebiet derzeit 109.000 Heimbibelstudien, wie viele doch die Wahrheit noch hören wollen, ganz klar ein Beweis für den Segen Jehovas“

    „die WT-Publikationen sind die Besten der Welt“

    zu 2.)

    das WT-Studium war eine Zumutung, weil der Redner kaum verständlich sprechen konnte und geschätzte 85 Jahre alt war

    Ein interessantes Zitat (WT 15.04.12) ist mir aber aufgefallen:

    -S. 6, Abs. 14-
    „Typisch für Alleinherrscher ist oft, dass sie Informationen unterdrücken, um das Volk in Unwissenheit zu halten und so besser kontrollieren zu können.“

    Auf wen diese Feststellung wohl noch zu trifft?

    zu 3.)

    Der Vortrag war rhetorisch und gedanklich sehr gut, allerdings wurde hauptsächlich wieder auf Predigtdienst, VS-Besuch und Sündenvermeidung abgestellt. Die Grundlage war Richter 16 und die Geschichte mit Simson und Delila. Es ging im wesentlichen darum sich nicht wie Simson von Satan (Delila) verführen zu lassen irgendetwas im Dienst für Jehova nachzugeben.

    (Zitate sinngemäß)

    „Wir sind anders und deshalb sind wir als ZJ etwas besonderes, das sollten wir nie vergessen“

    „Unser Verhältnis zu Jehova ist wertvoller als unser eigenes Leben und die theokratischen Aktivitäten sind Teil diese Verhältnisses zu Jehova“

    „Es gibt Menschen die behaupten wir würden die Bibel auslegen, wenn es z.B. um die Blutfrage und Apg. 15:29 geht, aber das stimmt natürlich nicht. Wir legen nicht die Bibel aus sondern wir tun einfach genau das was dort steht, auch in der Blutfrage“

    -Es folgten noch ein paar „begeisternde Beweise“ für die Leitung durch hl. Geist von Brd. und Schwestern im Dienst, die u.a. dazu führte, dass eine Frau aus Kanada anhand des Erwachets ihr Krebsleiden erkannte und so ihr leben retten konnte-

    Unterm Strich hätte man sich den Aufwand sparen können, wenn man bedenkt, dass er in seinem Vortrag das Kongressthema 2012 vorweg genommen hat und seit Ende April von Kanada aus in Georgien, Russland, Deutschland und anderen Ländern unterwegs ist und irgendwann wieder zurück fliegt.

    Ich frage mich: Warum konnte das kein Deutscher aus Selters machen? Warum Tausende von Euros für Flug, Visa usw. ausgeben um dann ständig auf Übersetzer angewiesen zu sein?

    LG
    Dennnis

  • armes Schaf 2012
    Oktober 11, 2010

    lieber dennis,danke für deine info.nun weis meine frau und ich was da wieder los war.Nonstop Nonsens!warum hören sich unsere brüder so etwas noch an? gott ist nicht parteiisch…warum hilft er denn nur anderen?so eine frage stellen sich millionen zj weltweit!!warum keine hilfe für junge ehen?nur ein beispiel.wenn ein greis aus den usa herangekarrt wird, um neues zu verkünden erinnert uns dieses geschehen sicher an ein altes marodes politbüro der 80er,das die ausreise über umwege bald genehmigen muss weil der unerträgliche druck für diese pflegebedürftigen lieben brüder zu stark wird!noch halten sie an dem erfundenen geistigen schiessbefehl fest..ach und dann noch das betteln nach euros!es ist eine schande für anbeter jehovas weltweit.und nicht vergessen..gott hilft uns zj jedem einzelnen!!!gell..

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Hallo armes Schaf,
    ZITAT:
    „gott hilft uns zj jedem einzelnen!!!gell..“

    Jap…aber nicht nur…denn wenn er es auf diese Gruppe reduieiren würde, wäre er ja DOCH parteiisch. 😉

    Was aber mit Apg 10, 34 + 35 nun mal garnicht zusammen passt:

    34 Da erwiderte Petrus: »Jetzt weiß ich, dass es wahr ist: Gott macht keine Unterschiede zwischen den Menschen.
    35 In jedem Volk nimmt er jene an, die ihn achten und tun, was gerecht ist.

    LG Ulli

    PS:
    Viele liebe Grüße an deine Frau. 🙂

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Lieber Dennis

    Danke für die Zusammenfassung, denn mich hat das auch interessiert was es Neues gibt, oder nur Altes neu aufgewärmt.

    LG
    Alois

  • armes Schaf 2012
    Oktober 11, 2010

    lieber pinehas,dort wo ich arbeite wohnen gegenüber brüder die gestern pikfein um 18uhr ihr anwesen verlassen hatten.ich sah es zufällig aus einem fenster,als ich ..meinen spätdienst hatte.also spätdienst da arbeite ich,mit menschen…vergelts gott…

  • Hans
    Oktober 11, 2010

    Hi zusammen,

    zu dem ganzen Zahlenmaterial fiel mir eine Sache auf, weil ich gezielt darauf achtete und auch nichts anderes erwartete:

    Kein Wort zur Zahl der HiPis im März.

    Ist so wie immer mit Statistik: Aus den 100 möglichen berechenbaren Werten nimmt man halt ein paar positive, der Rest fällt unter den Tisch. Z.B. Abgänge o.ä. Andererseits ist ein solcher Vortrag ja zum Ermuntern da und nicht zum Niederreißen, insofern schon nachvollziehbar. Aber halt die fehlende Transparenz mal wieder …

    Insgesamt sprach mich aber der Inhalt des Vortrags vom ZA mehr an, als das, was z.B. Gerrit Lösch bei seiner letzten Veranstaltung hier in Deutschland von sich gegeben hat.

    Die Hinweise auf die „Organisation“ fand ich auch dezenter als ich erwartet hätte. Aus meiner Sicht wurde mehr als WTG-üblich über das Verhältnis zu Jehova gesprochen, wenngleich natürlich die entsprechenden Org-/Regel-Hinweise letztlich nicht fehlen.

    Falls jemand eine Aufnahme braucht …

    LG
    Hans

  • armes Schaf 2012
    Oktober 11, 2010

    Liebe Brüder,vielleicht ist das besser als einen Chefapostel..zu haben…..

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Da die Diskussion über Matth. 24:45, von Manfred, Ulli, Alois usw. immer wieder aufkommt, möchte ich hier unter diesem Thema – weil es besser dazu paßt den Aufstatz von E.F. hier wiedergeben:

    Worte zum Thema „treuer und verständiger Sklave“

    Geschrieben von: E.F.

    Ich will gern hier einige Worte zum Thema „treuer und verständiger Sklave“ sagen, so wie ich es sowohl aus der Bibel als auch aus den Veröffentlichungen der Wachtturm-Gesellschaft und aus langjährigen Erfahrungen kenne und verstehe.
    Ich verstehe auch das gefühlsmäßige Engagement, das in den Beiträgen zum Ausdruck kommt, so, als wolle man bei einer Diskussion über den Sklaven ein Heiligtum angreifen. Ich möchte versuchen, meine Gedanken ohne Emotionen zu äußern und möglichst nachprüfbar zu begründen. Denn Du oder ich oder irgendwer sonst, eingeschlossen der Sklave, wir sind doch nicht mehr als ein Paulus? Und von ihm wird gesagt:

    … Was ist denn Apollos? Und was ist Paulus? Diener sind sie … und zwar dient jeder so, wie der Herr es ihm verliehen hat (1.Korinther 3:5).

    Der Herr – Jesus Christus – ist die Hauptsache, nicht die Diener sind es! Deshalb sollte man ruhig und ohne Aggressivität über die Diener und ihr Tun sprechen können.

    Dankbarkeit
    Es wurde mehrmals der Vorwurf der Undankbarkeit erhoben gegenüber Personen, die sich kritisch über den „Sklaven“ äußern. Man sagt, man solle dankbar sein für das Gute, was man empfangen habe. Das ist richtig: Dankbarkeit ist sicher eine gute menschliche, ja christliche Eigenschaft. Aber bedeutet das, daß man nach seinem Gewissen keine Kritik üben darf?

    Ich bin als Teenager Zeuge Jehovas geworden, war allerdings damals schon bibelgläubig. Aber ich war und bin dankbar für vieles, was ich im Laufe der Jahre gelernt, erlebt und erfahren habe. Ich bin übrigens jedermann dankbar, der mir half, mich an Gottes Wort zu halten, der versuchte, mich zu Gott und Christus zu führen, ob das nun meine eigene Großmutter war oder auch mein Konfirmationspfarrer, der meinen Sinn auf das Suchen nach der Wahrheit anspornte. Auch das gibt es. Und so bin ich auch vielen Brüdern und Schwestern in den verschiedensten Stellungen in der Organisation dankbar. Aber darf ich sie deshalb nicht kritisieren, wenn sie etwas Falsches lehren oder tun? Sie sagen doch selbst, daß sie weder inspiriert noch unfehlbar seien. Wenn ich also etwas kritisiere, bin ich dann undankbar?

    Protestanten haben allen Grund, Martin Luther für seine Bibelübersetzung dankbar zu sein; doch darf er deshalb nicht kritisiert werden? Das würde niemand behaupten. Und wäre ein Kritiker deshalb schon undankbar? Normalerweise ist man seinen Eltern dankbar für Vieles; sind sie aber deshalb über jede Kritik erhaben? Und gibt ihnen die Dankbarkeit der Kinder das Recht, über deren Leben bis in die Einzelheiten zu bestimmen und in allen Dingen Gehorsam zu fordern, unter Umständen mit der Strafe der Trennung von der Familie? Paulus war sicher den gläubigen Juden seiner Zeit und seinem Lehrer Gamaliel dankbar, denn er hatte eine ausgezeichnete Ausbildung im Gesetz, die ihm dann auch als Christ und Apostel sehr zu statten kam. Ja, er liebte seine jüdischen Mitbürger immer noch so, daß er sein Leben für ihre Rettung hingegeben hätte (Römer 9:1-3). Hat er sie deshalb aber nicht kritisiert? Ganz gewiß hat er das! Ich bestreite nicht, daß es undankbare Personen geben mag, auch unter Kritikern der Organisation. Aber diesen Vorwurf pauschal allen überzustülpen, die bestimmte Lehren oder Anweisungen kritisieren, ist ungerecht, auch wenn die Organisation verständlicherweise gern selbst den Vorwurf der Undankbarkeit erhebt. Dankbarkeit kann und darf niemals die Aufgabe der eigenen Kritikfähigkeit und des eigenen Denkvermögens, vor allem aber des eigenen Gewissens bedeuten. Die Schrift fordert uns dagegen wiederholt zum eigenen Prüfen und Nachforschen auf.

    Es ist ein leichter und gern geübter Brauch, Kritikern schlechte Motive wie etwa unmoralischen Lebensstil zu unterstellen; das war leider auch in einem der Diskussionsbeiträge festzustellen. Natürlich gibt es das; aber ich möchte gläubigen Christen bei aller Meinungsverschiedenheit doch ehrliche Herzensmotive wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft usw. unterstellen. Mögen wir uns doch das Beispiel des Paulus zu Herzen nehmen, der, obwohl er in Korinth sehr kritisiert und angegriffen wurde, nicht aufhörte, den dortigen Christen seine Zuneigung zu bekunden und ihnen auch keine schlechten Beweggründe unterstellte.

    Was den Ausspruch Gamaliels betrifft „wenn dieses Werk aus Menschen ist, wird es zugrunde gehen, wenn es aber aus Gott ist, so werdet ihr sie nicht zugrunde richten können“, so traf das damals wirklich zu, denn die führenden Juden wollten das Werk zugrunde richten. Ob das heute in dieser säkularisierten Welt so wie damals gewollt wird, ob die politischen Führer in der sogenannten westlichen Welt das überhaupt wollen und sich zum Ziel gesetzt haben, ist zu bezweifeln (eher schon in islamischen Ländern, wo das Werk von Jehovas Zeugen ja auch tatsächlich unter Moslems nicht durchgeführt wird). Wenn man Gamaliels Feststellung heute anwenden will, dann muß man ja auch alle die anderen sogenannten christlichen Religionsgemeinschaften mit in Betracht ziehen; sie sind doch Menschenwerk nach Auffassung von Jehovas Zeugen. Warum bestehen sie noch? Man muß also bedenken, was man sagt, wenn man solche Texte anführt, denn eines lehnt der Gott der Bibel und lehnt sein Sohn ganz gewiß ab: zweierlei Maß!

    Ein Gleichnis
    Doch zurück zum Thema „treuer und verständiger Sklave“! Wir wissen, daß darunter die Gesamtzahl der „gesalbten“ Nachfolger Jesu Christi, der „Überrest von 144.000“ verstanden wird. Ich will hier nicht auf Meinungsverschiedenheiten und Diskussionen über solche Deutungen eingehen, sondern möchte, wie eingangs erwähnt, über den Sklaven und seine Darstellung in den Publikationen sprechen. Andere Bibelkommentatoren – es gibt ausgezeichnete, die auch von der Gesellschaft gern in Anspruch genommen werden, auch wenn sie nach ihrer Auffassung zu Babylon der Großen gehören – betrachten den Text aus Matthäus 24:45–51 als ein Gleichnis, das erste von vier Gleichnissen.
    Es war für mich interessant, daß auch die Organisation in einer Publikation diesen Standpunkt vertrat, nämlich in dem 1977 erschienenen Taschenbuch „Die herannahende Weltregierung – Gottes Königreich“. Darin heißt es auf Seite 158:

    Diesen wichtigen Gedanken hob Jesus in seinem Gleichnis vom „treuen und verständigen Sklaven“ und in dem von „jenem übelgesinnten Sklaven“ hervor. Diese Gleichnisse erzählte er, gleich nachdem er die Jünger aufgefordert hatte, sich zu jeder Zeit „als bereit zu erweisen“ (Matthäus 24:45-51). Denjenigen Jüngern Christi, die sich als treue, verständige und liebevolle Sklaven Jesu erweisen und die der verheißenen Weltregierung kompromißlos ergeben sind, steht ein großer Lohn in Aussicht.
    Hier wird das Gleichnis praktisch auf jeden einzelnen Christen angewandt. Jeder einzelne Christ kann sich und sollte sich als treuer und verständiger Sklave erweisen. Da auch jeder einzelne Christ ein persönliches Verhältnis zu seinem Herrn haben soll, erscheint diese Deutung des Gleichnisses einleuchtend und vernünftig. Allerdings blieb die Deutung gleichsam eine „Eintagsfliege“, denn in allen späteren Veröffentlichungen wird das Gleichnis wieder auf den Überrest der Gesalbten bezogen. Immerhin – es gab auch diese Deutung!

    Die Sklavenklasse
    Die o.a. Worte Jesu werden heute auf die Klasse der Gesalbten bezogen, von denen noch ein Überrest auf Erden sei, nämlich alle, die beim Gedächtnismahl von den Symbolen nehmen. Sie wurden von Jesus – etwa um das Jahr 1919 herum – über alle „seine Habe“ gesetzt, weil er sie „also tuend“ fand, nämlich Speise austeilend an seine Mitknechte und Hausgenossen des Herrn.
    Diese Tätigkeit kann sich nicht auf das allgemeine Predigtwerk von Tür zu Tür beziehen, denn daran beteiligen sich ja auch die sogenannten „anderen Schafe“, die nicht zu den Gesalbten gehören. Sonst bestünde ja kein Unterschied zwischen der großen Menge der anderen Schafe und dem Überrest. Der Sklave soll ja Speise austeilen an seine Mitknechte, an das Gesinde, also an die, welche bereits zum Haushalt des Herrn gehören; das bedeutet demnach Speise austeilen an die einzelnen Zeugen! Tut das der Sklave?

    Doch betrachten wir zuerst etwas die Geschichte der Deutung dieser Worte Jesu, denn auf keinen anderen Abschnitt der Bibel verweist die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas so häufig, wenn sie zu Loyalität und Unterordnung auffordert. Statistikern zufolge sei das der am häufigsten in den Publikationen erwähnte Text. Dabei begründet der Text nicht nur den Anspruch des „Sklaven“, sondern auch die Art, wie diese Auslegung angewandt wird.

    Bis in die Spätzeit des ersten Präsidenten der Organisation, Russell, war man der Ansicht, er selbst sei der „treue und verständige Sklave“. Später änderte Rutherford diese Lehre und behauptete, die Organisation sei der „Sklave“ und der Kanal Gottes, der kollektive Prophet, durch den Jehova heute wirke. Erst sehr spät kam dann die heutige Auffassung zur Geltung, daß die Gesalbten Christen, 144.000, den treuen und verständigen Sklaven bilden, wobei betont wurde, daß dieser Sklave bereits seit der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu als eine Sklavenklasse durchgehend durch die Jahrhunderte bestanden habe. Das wird zum Beispiel im Wachtturm vom 15.4.1975 auf den Seiten 238 und 239 deutlich hervorgehoben. Es wird darin betont, daß die Glieder seines Volkes nicht als voneinander unabhängige Einzelpersonen, sondern als eine Gruppe geistige Speise erhalten.

    Es gab sicher in all den Jahrhunderten treue Christen. Aber das meint der Wachtturm nicht. Er behauptet das fortlaufende Bestehen einer Sklavenklasse! Nur durch eine solche Gruppe sei die geistige Speise weitergegeben worden, von einer Generation zu einer anderen. Nirgendwo wird die Meinung einer Schreiberin vertreten, es hätte keine Menschen gegeben, denen die Speise auszuteilen war. Mit dieser Ansicht steht sie der Ansicht der Sklavenklasse strikt entgegen.

    Was zeigt die Geschichte?
    Man sollte annehmen, daß ein solcher Kanal in nachapostolischer Zeit bei der Hauptgruppe derer, die sich Christen nannten, zu finden sei, und nicht in kleinen Absplitterungen. Doch diese Hauptgruppe entwickelte sich schließlich zur „abtrünnigen Christenheit“. Wer aber bildete dann die Sklavenklasse, den Kanal? Nach Lehre der Organisation war diese Klasse vorhanden! Sie mußte ja Speise austeilen, im zweiten, dritten, vierten usw. bis zu unserem Jahrhundert. Im Wachtturm vom 1.3.1981, Seite 26, wird lapidar gesagt, die Klasse sei nicht mehr deutlich zu erkennen gewesen. Man behauptet also nur, eine solche Klasse sei vorhanden gewesen. Manchmal wurden auch schon die Waldenser und Lollarden des Mittelalters zu den echten Christen und damit auch zu einem Teil der Sklavenklasse gezählt (Siehe Wachtturm vom 1.11.1980, Seiten 24-28, 1.11.1981, Seiten 12-15). Und wie war es im 18. und 19. Jahrhundert? Von welcher Sklavenklasse hat der erste Präsident der Wachtturm-Gesellschaft, Pastor Russell, seine Speise erhalten, wenn doch keine Einzelperson sie unabhängig von der Sklavenklasse erhalten kann?

    Russell selbst, so wird berichtet, hatte sich von allen Glaubensgemeinschaften gelöst; er wird als jemand beschrieben, der selbst die Bibel zur Hand nahm und sie für sich selbst unabhängig erforschte. Würde das ein Zeuge Jehovas heute tun, dann müßte er mit einem Gemeinschaftsentzug wegen Abtrünnigkeit rechnen. Und erinnern wir uns an die Aussage des Wachtturm vom 15.1.1968, Seite 43:

    Aus diesem Grunde kann die Bibel, getrennt von der sichtbaren Organisation Jehovas, nicht richtig verstanden werden.
    Wie also konnte Russell sie unabhängig von dem doch vorhandenen Mitteilungskanal verstehen? Anscheinend hat er sie auch wirklich nicht verstanden, denn wenn jemand unter Jehovas Zeugen seine wesentlichen Lehren wie Wiederkunft Jesu 1874, Entrückung spätestens 1914, große Volksmenge eine himmlische Klasse und ähnliche, vertreten würde, dann müßte er mit einem Gemeinschaftsentzug rechnen. Russell selbst vertrat keine solche Lehre einer seit dem ersten Jahrhundert bestehenden Sklavenklasse. Im Wachtturm vom Dezember 1909 erklärte er, daß man seit vielen Jahrhunderten Bibelstudien hatte, „alles mit keinem Resultat“. Erst als der Herr ihnen (Russell und seiner von ihm gegründeten Gesellschaft) die Bibelschlüssel gesandt habe, konnten sie zum Licht kommen. Hier wurde nicht Speise von einer Generation zur anderen weitergereicht. Doch braucht man wohl eine solche Lehre, wenn man die von ihm beanspruchte Autorität durchsetzen will. Man leugnet, daß der Herr, Jesus Christus, heute auch mit Einzelpersonen handeln kann oder handeln würde. Aber genau das hat er ja nach Russells Darstellung mit ihm getan! Die Bindeglieder der Sklavenklasse zwischen dem ersten und dem zwanzigsten Jahrhundert beruhen bei aller Forschung nur auf Vermutungen.

    Sprüche 4:18 Sehr oft wird in den Publikationen der Text von Sprüche 4:18 angeführt:

    Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Licht, das heller und heller wird, bis es voller Tag ist.

    Der Text stand sogar als Leittext im Band VII der Schriftstudien „Das vollendete Geheimnis“. Man bezieht diesen Text auf eine stets fortschreitende Erkenntnis in der Lehre und im Bibelverständnis. Nun wird niemand bestreiten, daß, was die Prophezeiungen der Bibel betrifft, sich im Laufe der Zeit das Verständnis gemehrt hat, wie zum Beispiel über die Prophezeiungen über den Messias. Aber deshalb wurde das Frühere nie falsch, sondern nur deutlicher. Ist es jedoch hier ebenso? Jeder weiß, wen Jehovas Zeugen unter Michael und seinen Engeln gemäß Offenbarung 12 verstehen; doch was schrieb man darüber in dem erwähnten Buch „Das vollendete Geheimnis“? Das Buch wurde 1917 veröffentlicht, zu ungefähr der Zeit, als der Herr dem Sklaven seine ganze Habe übertrug, weil er ihn „also tuend“ fand? In dem

    Buch wird auf Seite 234 gesagt:
    • Michael: „Der sich fälschlicherweise als Gott ausgibt“, der Papst.
    • Und seine Engel: Die Bischöfe.
    • Und der Drache: das kaiserliche Rom

    Ich möchte nicht weiter fortfahren; nur die Frage: heller, deutlicher oder einfach falsch? Einerseits sagt die Organisation, daß das Licht heller und heller wird (was mag da heute noch alles falsch sein, was aber geglaubt werden muß um der Einheit willen) und andererseits erklärt sie, der Abfall habe zu einer großen Dunkelheit geführt. Was hat denn da die Sklavenklasse über die Jahrhunderte getan?

    Denn nach dem Wachtturm vom 15.9.1960, Seite 563,
    hat die sklavengleiche Versammlung ihre wahren Glieder treu und verständig geweidet oder genährt. Von Pfingsten des Jahres 33 n.Chr. an bis zur gegenwärtigen Stunde hat sie es mit Liebe und Sorgfalt getan.

    Wenn aber diese Klasse geistig fortschreitend mit zunehmendem Licht fortschreitende geistige Speise ausgeteilt hat, dann hätte ja jedes Jahrhundert ein besseres Verständnis der Bibel haben müssen. Im 19. Jahrhundert hätte das Licht geradezu strahlen müssen; doch Russell sagte, sie mußten unabhängig von anderen studieren. Heute ist ein solches Verhalten nicht mehr erwünscht um der Einheit willen. Doch die Einheit der Christen besteht in ihrem Herrn, in Jesus Christus, nicht unbedingt in der gleichen Auffassung in Lehrfragen, über die man diskutieren kann (Römer 14).

    Nach dem Buch „Gottes tausendjähriges Königreich hat sich genaht“, Seite 350, mußte nicht nur auf das Austeilen der Speise geachtet werden, sondern auch auf deren Qualität. Dies hat der Herr bei seinem Kommen überprüft und der Gesellschaft seine Gutheißung gegeben, indem er sie über seine Habe setzte. So die Lehre. Ich habe oben schon ein Beispiel der Qualität erwähnt; es ließen sich ohne Mühe viele weitere anfügen. Die Beurteilung der Qualität überlasse ich dem Leser.

    Es wurde gesagt, daß dem Sklaven die Habe des Herrn übergeben worden sei, weil ihn der Herr also tuend fand, nämlich regelmäßig qualitätvolle Speise an seine Mitknechte austeilend. Gleichzeitig wird aber auch im Wachtturm vom 15.9.1960, Seiten 563 und 564, gesagt, daß die Wächterklasse unreine Kleider trug, weil sie so lange mit abtrünnigen Christen verbunden war und sie noch viele Glaubensansichten hatte wie die unkrautgleichen Sekten der Christenheit. Sie war noch mit vielen unreinen Bräuchen befleckt.
    Gemäß dem Buch „Die Offenbarung – ihr großartiger Höhepunkt ist nahe“, Seite 164, stellen die zwei Zeugen in Offenbarung 11 die gesalbten Christen, also die Sklavenklasse dar; auf den Seiten 167 und 168 wird dann erklärt, daß diese beiden Zeugen, also diese Klasse, in der kritischen Zeit um 1918 durch Widerstand „getötet“ wurden, also inaktiv waren.

    Was nun: waren sie so tätig, daß der Herr sie über seine ganze Habe setzte? Oder waren sie geistig „getötet“, also inaktiv? Oder waren sie unrein? Sollte die Antwort je nach Text variabel sein?

    Der Sklave heute
    Im letzten Jahr nahmen 8.570 Personen beim Gedächtnismahl von den Symbolen, zählten sich also zu den 144.000 Gesalbten der Sklavenklasse. Es erstaunt schon, daß die Zahl seit Jahren mehr oder weniger konstant ist, wenn doch seit etwa 1935 n.Chr. die Berufung zu dieser Klasse geendet haben soll, denn diese Menschen müßten ja alle vorgerückten Alters sein. Zwar heißt es, daß es geschehen könne, daß untreue Gesalbte ersetzt würden; aber kann dadurch die Zahl zunehmen? Wenn ich aus einer Reihe von Steinen einige ersetze, dann ändert sich die Zahl nicht, denn die Ersetzten zählen nicht mehr dazu, wurden weggetan. Auch wird nicht berücksichtigt, daß in den ersten zwei Jahrhunderten, wie ein Wachtturm im Herbst 1952 in einem Artikel über Christenverfolgungen schrieb, weit mehr als 144.000 Christen lebten, die ja nach der Lehre der Organisation alle zur Gesalbtenklasse berufen waren.

    Doch lassen wir die Zahl. Die Aussage bleibt, daß diese 8.570 am Austeilen der Speise an das Gesinde, an die Mitknechte beteiligt sind. Das betrifft, wie schon gesagt, nicht das Predigtwerk „nach außen“, an dem ja alle Zeugen teilnehmen. Stimmt dieses Bild von den Gesalbten? Es besteht kein Zweifel daran, daß Jehovas Zeugen unter der Speise die Publikationen, Mitteilungen und Richtlinien verstehen, die von der Organisation in Brooklyn kommen. Dieses Verständnis ist ihnen durch viele Artikel im Laufe von Jahrzehnten beigebracht worden. So schreibt zum Beispiel der Wachtturm vom 15. April 1952, Seite 122, folgendes:
    Dann laßt uns nicht versuchen, die Pflichten des Sklaven zu übernehmen. Wir sollten das essen und verdauen und uns zu eigen machen, was uns vorgesetzt wird, ohne uns von gewissen Stücken der Nahrung zu enthalten, weil sie nicht der Phantasie unseres geistigen Geschmacks entsprechen mögen. Die Wahrheiten, die wir veröffentlichen sollen, sind die, welche durch die Organisation des verständigen Sklaven kommen, und nicht persönliche Meinungen, die dem widersprechen, was der Sklave als zeitgemäße Speise beschafft hat.

    Speise ist in den Wachtturm-Schriften zu finden; das wird auch im Wachtturm vom 1.1.1986, Seite 25, betont; hier gab es in den seit 1952 vergangenen Jahren – und bis heute – keine Änderung.
    Wenn nun der Sklave aus den oben genannten 8.570 Personen besteht, wie sind diese dann an der Produktion der Speise und ihrer Austeilung an das Hausgesinde des Glaubens, also an die einzelnen Zeugen, beteiligt und darin eingebunden? Diese Frage hatte ich mir schon oft gestellt. Ich kannte einige ‚Gesalbte‘; doch sie waren nie an diesem Werk beteiligt; sie wurden nie um Zustimmung zu Änderungen oder Lehraussagen befragt. Sie empfingen die Schriften genau so wie die „anderen Schafe“. Die Organisation, sehr befähigt in der Veranstaltung von Zusammenkünften, hat es nie für nötig gehalten, diese Gesalbten, also die Sklavenklasse, zusammenzurufen, um mit ihnen Lehren, Richtlinien und biblische Aussagen zu besprechen. Die Lehrmeinungsbildung geht vielmehr in einem ganz kleinen Kreis von Männern vor sich – weniger als 0,5% der Gesalbten, in der sogenannten leitenden Körperschaft. Die Vorstellung, daß die Sklavenklasse von 8.570 Personen die Speise beschafft, erweist sich als bloße Theorie, das Argument, alle beteiligten sich, indem sie die Speise annahmen und darüber sprachen, ist nicht haltbar, weil es genau das ist, was ja alle tun, auch die „Nicht-Gesalbten“.

    Manchmal wird gesagt, die leitende Körperschaft vertrete die Slavenklasse. Doch auch dieses Argument erweist sich als löchrig, unhaltbar; wenn jemand einen anderen vertritt, so ist es gängige Praxis, daß der zu Vertretende den Vertreter beauftragt, bestimmt, gewählt oder bevollmächtigt hat. Wenn ich zum Beispiel an einem Bankschalter einen anderen bei Bankgeschäften vertreten will, muß ich meine Befugnis, meine Vollmacht nachweisen. Wann aber hätten die 8.570 Gesalbten jemals die Glieder der leitenden Körperschaft gewählt, beauftragt oder bevollmächtigt? Gab es jemals Zusammenkünfte, in denen die leitende Körperschaft der Gesamtzahl der Gesalbten etwa Rechenschaft abgelegt hätte? Niemals. Die Aussage, die Sklavenklasse in ihrer Gesamtheit leite das Werk, weil sie ja über die ganze Habe gesetzt wurde, sie beschaffe die Speise, weil sie dazu beauftragt sei, erweist sich als Fiktion, als ein „Potemkinsches Dorf“, als falsch. So ist es kein Wunder, daß in manchen Versammlungen die Gesalbten schon als U-Boote bezeichnet wurden, die einmal im Jahr, beim Gedächtnismahl, „auftauchen“, für den Rest des Jahres aber wieder in der Zahl aller Zeugen untertauchen, weil sie sonst keinerlei Funktion haben.

    Tatsache ist, daß die meisten Glieder der Schreibabteilung in Brooklyn nicht zu den Gesalbten zählen. Man erklärte dies dann so, daß die Nichtgesalbten wohl die Gedankenarbeit leisten und den Stoff entwickeln und schreiben, daß aber das Material von Gesalbten, nämlich von Gliedern der leitenden Körperschaft gelesen und freigegeben würde. Schon die Tatsache, daß man zu einer solchen Begründung greift, zeigt, wie weit hergeholt der Anspruch ist, den man in Bezug auf die Erfüllung der Speiseausteilung in Jesu Gleichnis setzt.
    Sollte ein Gesalbter aus den Reihen der 8.570 in irgendwelchen Fragen an die leitende Körperschaft schreiben, so wird sein Schreiben in keiner Weise anders behandelt wie das Schreiben eines Nichtgesalbten (worauf eher geachtet wird, ist die Stellung, die ein Briefschreiber in der Organisation hat, nämlich ob er etwa Zonenaufseher, Bezirks- oder Kreisaufseher, Pionier oder Bethelmitarbeiter oder auch Ältester ist). Möglicherweise wird ein solches Schreiben sogar von einem Nichtgesalbten beantwortet, was der ursprüngliche gesalbte Schreiber aber natürlich nicht weiß, da Briefe der Gesellschaft an Versammlungen oder an Zeugen ja nicht mit Namen unterschrieben werden. Anonymität hilft sehr, wenn man eine Sklavenklasse „auf einen Sockel stellt“. Dieser Ausdruck wird zwar von Zeugen nicht geschätzt, entspricht aber den Tatsachen. Man beachte nur, wie oft von Jehova und seiner Organisation, vom Sklaven, geschrieben und gesprochen wird. Ich habe oft das Gefühl, daß er den einzelnen Zeugen mehr bedeutet als Leitung und Richtschnurgeber als die Person Christi. Auch im Wachtturm vom 15.8.2005, der letzte Woche betrachtet wurde, heißt es auf Seite 22:
    Einige befassen sich zwar mit der Bibel, wollen aber nicht an das glauben, was sie sagt. Sie wollen nicht wahrhaben, dass Jehova sein Volk durch den treuen und verständigen Sklaven lehrt, eine aus gesalbten Christen bestehende Klasse (Matthäus 24:45). Uns ist jedoch klar, dass Jehova sein Volk unterweist und dass die göttliche Wahrheit nach und nach besser verstanden wird (Sprüche 4:18).

    Nach mehr als 19 Jahrhunderten müßte eigentlich das Licht schon längst klar sein; aber wenn man die Praxis kennt, dann wird Jehovas Volk eben nicht von der Sklavenklasse geführt, sondern nur von ganz wenigen Personen. Die übrigen mehr als 8.500 haben nichts damit zu tun.

    Nicht selten hört man, daß sich in der Weltzentrale in Brooklyn mehr Gesalbte befinden als sonst irgendwo. Sollte damit der Eindruck erweckt werden, als habe das irgend eine Bedeutung im Hinblick auf Jesu Gleichnis? Ganz gleich, welche Aufgabe ein Gesalbter im Bethel haben mag, wenn er nicht zu der kleinen Gruppe der leitenden Körperschaft gehört, wird er niemals an einer ihrer Sitzungen teilnehmen, nur weil er ein Gesalbter ist; er wird auch niemals auf dieser Grundlage um seine Meinung befragt. Es wäre eigentlich ehrlicher, wenn die leitende Körperschaft den Anspruch erhöbe, selbst der treue und verständige Sklave zu sein. Das würde der Realität entsprechen, doch das wird nicht gesagt. Und auch wenn Glieder der leitenden Körperschaft ersetzt werden müssen – die meisten sind vorgerückten Alters -, so bestimmen sie selbst die Nachfolger; die Sklavenklasse wird dazu nicht befragt. So erweist sich die herausragende Rolle der Sklavenklasse, der 8.570 Gesalbten, als reine Theorie, nicht wirklich, ohne Substanz. Letzten Endes entpuppen sich der große Respekt, die Achtung, die Loyalität und die Unterordnung von 6 Millionen Menschen gegenüber der Sklavenklasse als Erbhof einer winzigen Gruppe von Männern, welche die leitende Körperschaft bilden. Sie sind nicht Teil des Machtapparates der Organisation; denn wenn Jehovas Zeugen sagen, etwas käme „vom Sklaven“, dann meinen sie „von der Brooklyner Zentrale“. Alles, was aus einer anderen Quelle kommt, und sei es von Gesalbten, genügt ihnen nicht.

    Doch warum tut man das, warum verschleiert man die Realität? Die Betonung der Klasse des Sklaven dient auch dazu, den eigentlichen Machtapparat mit dem Mantel der Anonymität zu bedecken, was das Bild von einer breiten, weltumspannenden Vielfalt von Mitgliedern aufkommen läßt. Doch dieser Mantel paßt nicht. Das Konzept der Sklavenklasse ermöglicht dem wahren Machtapparat, der leitenden Körperschaft, fast vollständigen Gehorsam gegenüber den eigenen Richtlinien zu fordern, ohne dies als Eigennutz erscheinen zu lassen. Daß man von dem treuen und verständigen Sklaven spricht, lenkt die Aufmerksamkeit von der kleinen Gruppe als dem eigentlichen Machtapparat ab. Als Sklavenklasse nimmt sie eine gewisse Unbestimmtheit an, wird form- und gesichtslos und ist für den Durchschnittszeugen nicht näher bestimmbar und auszumachen. Die Behauptungen über eine Sklavenklasse in den angesprochenen Funktionen als Gesamtgruppe der Gesalbten erweisen sich nacheinander als haltlos und frei erfunden.
    Und noch eine Bemerkung dazu: der Sklave in Jesu Gleichnis soll seinen Mitknechten dienen; er hat nicht das Recht, sie zu dominieren – unter welchem Vorwand auch immer -, Herr ihres Glaubens zu sein, ihnen Vorschriften zu machen bis hin in die privatesten Bereiche und ihnen ein Schuldbewußtsein einzuimpfen, wenn sie solche Anweisungen auch nur bezweifeln, oder sie durch einen Mißbrauch der Praxis des Gemeinschaftsentzugs sogar geistig zu Tode zu bringen. Hier geht der Sklave bzw. die leitende Körperschaft in anmaßender Weise weit über ihre Befugnisse hinaus, denn jeder Christ steht oder fällt seinem Herrn, nicht dem Sklaven (Römer 14:4).

    Wie kommt es dazu?
    Doch wie kommt es dazu, daß sich Millionen von Menschen mit Intelligenz und freiem Willen in dieser Weise einer fiktiven Klasse unterordnen bis hin zu Entscheidungen, die ihr eigenes Gewissen nie getroffen hätte?
    Man muß anerkennen, daß durch die Tätigkeit der Zeugen viele Menschen an die Bibel herangeführt werden, sie kennen lernen, lernen, wie man bestimmte Texte in der Bibel findet usw. Das war für viele hilfreich und eindrucksvoll. Dafür kann man auch dankbar sein. Wenn man nur seither in dieser Richtung aufbauen würde – aber da liegt das Problem.

    Man wird schließlich erkennen, daß die Organisation die Menschen nur bis zu einem gewissen Punkt führt. Das Wissen bleibt dann auf einem bestimmten Niveau. Mehr und mehr nehmen die Betrachtungen der Lehren der Organisation das Übergewicht gegenüber dem Studium der Bibel ein. So kommt es, daß es Zeugen gibt, die nach 40 Jahren ihres Zeugenseins nicht viel mehr wissen als nach dem ersten Jahr. Das geistige Wachstum stagniert – es sei denn, sie gehen über das Programm der Organisation hinaus. Ich fragte einmal einen Ältesten, warum denn immer wieder dieselben Dinge besprochen – „studiert“ – würden? Das sei doch kein Fortschritt. Er antwortete mir, daß ja immer Neue dazukämen, und daß deshalb immer wieder von vorn begonnen werden müßte. Der Älteste verstand wohl nicht den Text aus Hebräer 5:12-6:3. Wenn so das geistige Wachstum stagniert, dann läßt man schließlich auch die Organisation seine eigenen Gewissensentscheidungen treffen, statt dies selbst zu tun. Das Ergebnis ist, daß solche Menschen später oft in geistiger Hinsicht schwächer sind als zu Beginn. Sie scheinen stark zu sein. Aber sie haben nicht mehr die Kraft, wirklich eigene Gewissensentscheidungen zu treffen und die Folgen dafür zu tragen.

    In den Wachtturm-Schriften wird häufig das logische Denken angesprochen – zu Recht. Da diese Schriften Menschen anderer Konfessionen anspornen sollen, die Gültigkeit der Lehren ihrer eigenen Religion zu überprüfen, neu zu bewerten und auch in Frage zu stellen, mußte man unbedingt die Notwendigkeit eigenständigen, unabhängigen Denkens betonen. Die Menschen werden ermutigt, keinen Lehren Glauben zu schenken, wenn sie diese nicht zuvor gründlich anhand der Bibel geprüft haben.
    So gibt es einen vorzüglichen Artikel im Wachtturm vom 15.8.1956, Seiten 486 und 487, der u.a. sagt:

    Beachte den Rat, selbst zu prüfen und „dich selbst zu überzeugen“ (Römer 12:2). Wenn du dich anhand der Bibel selbst davon überzeugt hast, daß das, was du glaubst, wirklich Gottes Gedanken sind, dann wird keine „Gehirnwäsche“-Propaganda sie aus deinem Sinn wegfegen. Es genügt nicht, zu wissen, was man glaubt. Wisse auch, warum du es glaubst.
    Ein in gleicher Weise hervorragender Artikel war zu finden in Erwachet vom 8.12.1978, Seiten 3 und 4, unter dem Thema: „Läßt du andere für dich denken?“ Der Artikel führt fünf Wege auf, Gehirnwäsche zu widerstehen:

    1. Entwickle eine starke Überzeugung. …Vergewissere dich, daß deine Ansichten der Wahrheit entsprechen.
    2. Frage nach dem Grund … Wenn Dir jedoch der Grund nicht einleuchtet, warum solltest du dann diesen Standpunkt einnehmen?
    3. Widerstehe unrechten Gedanken
    4. Tritt für das ein, was du als recht erkannt hast. …selbst zu überprüfen, was du glaubst…
    5. Lebe gemäß der Wahrheit
    Wenn diese Artikel nicht nur für Außenstehende bestimmt sind, sondern auch für Jehovas Zeugen, dann ergäbe sich ja folgende Konsequenz:
    • Denke selbst, laß nicht andere für dich denken
    • Wenn du etwas glaubst, vergewissere dich, warum du es glaubst. Wenn dir jedoch der Grund nicht einleuchtet, warum solltest du dann diesen Standpunkt einnehmen?
    • Übernimm eine Ansicht nicht einfach deshalb, weil deine Bekannten sie akzeptieren. Vergewissere dich, daß deine Ansichten der Wahrheit entsprechen und eine feste biblische Grundlage haben…
    • Laß dich nicht durch Druck von anderen hin- und herschieben, bis du etwas akzeptierst. Laß dich nicht von Furcht davor leiten, was andere denken oder ob man dir ein häßliches Etikett anheftet. Dadurch zeigst du eine erschütternde Unreife.
    • Laß nicht zu, daß die Tyrannei der Autorität deine Einwände unterdrückt oder daß sie dich einschüchtert, so daß du die Aussagen dieser Autoritäten nicht überprüfst.
    • Versäume nicht, die Wahrheit zu verteidigen, und suche nicht nach Ausflüchten, um sie zu verwässern.

    Diese Aussagen in dem Erwachet-Artikel kann man doch voll bejahen. Aber was wäre, wenn Jehovas Zeugen nach diesen Grundsätzen gegenüber ihrer eigenen Religion verfahren würden? Das weiß jeder Zeuge. Solche Personen würden als gefährlich angesehen, als reif für einen Gemeinschaftsentzug und Hinauswurf aus der Versammlung. Zweierlei Maß!

    Darum beschränken sich die meisten Zeugen lieber auf das Unverfängliche; sie stellen die Lehren über die Unsterblichkeit der Seele oder über die Hölle in den Vordergrund, so sehr, daß sie diese als Grundlehren bezeichnen. Man kann allerdings in der Bibel kein einziges Kapitel finden, das sich der Erörterung dieser Themen widmen würde. So grundlegend scheinen sie für Gottes Wort nicht zu sein. Die Bibelschreiber wurden nicht dazu inspiriert, diese Lehren in den Mittelpunkt zu stellen.

    Prophezeiungen
    Es wurde behauptet, es habe nie falsche Prophezeiungen gegeben. Vielleicht meint der Betreffende, die Organisation habe sich nie als Prophet bezeichnet. Das trifft jedoch nicht zu, Um nur ein Beispiel des Anspruchs zu zitieren: in dem Buch „Die Nationen sollen erkennen, daß ich Jehova bin – wie?“ wird auf den Seiten 70, 292 und 293 von der Hesekiel-Klasse gesprochen und diese wird als ein echter Prophet in unserer Generation bezeichnet.
    Über fehlgeschlagene Prophezeiungen möchte ich hier nicht im Einzelnen reden – man denke nur an 1914, 1920, 1925, 1975, an die Generation von 1914 und anderes mehr. Die Entschuldigung, die Leitung bestehe aus unvollkommenen Menschen, kann nicht gelten; auch die frühen Propheten Jehovas waren unvollkommen; aber ihre Botschaft kam von Jehova und war darum wahrhaftig. Doch die Organisation verlangt von ihren Anhängern, nicht auf die Vergangenheit mit ihren Fehldeutungen zu achten. Sie sollen weiterhin fast ehrfürchtig dem vertrauen, was sie herausgibt, und ihr so Würde, Ehre und Vertrauen entgegenbringen, die einem Propheten Gottes gebühren. Statt demütig zu sein, wird die Organisation demnach noch dogmatischer.

    Interessant ist doch, was der Wachtturm vom 1.9.1982, Seite 19, über unsere geistige Einstellung schreibt:
    Höher von uns zu denken, als wir denken sollten, ist eine Gesinnung, vor der wir uns hüten müssen (Römer 12:3). Sie könnte dazu führen, daß sich ein Christ einbildet, er habe unabhängig von dem Mitteilungskanal, durch den Jehova die Wahrheit austeilen und seiner Familie Anleitung zukommen läßt, einen besonderen Auftrag von Gott erhalten. Er würde sich praktisch in einem besonderen Verhältnis zu Jehova sehen, in dem sich kein anderer Bruder oder keine andere Schwester befindet. Aber eine solche Absonderung kann nur zu törichtem Handeln führen…
    Sehr schön gesagt; es ist richtig. Doch haben wir gesehen daß alles, was über den Sklaven gesagt wurde, sich nur auf eine sehr kleine Gruppe von Männern bezieht. Ihre Stellungen sind herausgehoben, ihnen soll man sich unterordnen. Offensichtlich sind sie der Meinung „ein besonderes Verhältnis zu Jehova“ zu haben, auch über das Verhältnis hinaus, was die anderen mehr als 8500 Glieder der Sklavenklasse haben. Sie betrachten sich als Exekutive, Legislative und Jurisdiktion für alle Zeugen. Was denken sich solche Männer, wenn sie obige Worte im Wachturm lesen? Wenn sie sie lesen! Wie könnte eine Gruppe von Menschen noch höher von sich denken als hier, wo man sich all diese Befugnisse und erhabenen Rollen zuschreibt? Sagen sie hier nicht: „wie könnt ihr je meinen, daß ihr ein solches Verhältnis zu Gott habt wie wir?“

    Wie ganz anders klingen doch die Worte Jesu: wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen! Unter ihnen, durch sein Wort und seinen Geist, nicht durch Schriften von Menschen, die eine Sklavenklasse vorschieben, diese aber nicht einmal an ihrer Autorität teilhaben lassen.
    Ich weiß aus Erfahrung und habe auch Verständnis dafür, wenn Jehovas Zeugen über Kritiken an ihrer Organisation keinen Gefallen finden; das würde wohl niemand tun, wenn er Mitglied einer bestimmten Gemeinschaft ist. Was ich schlimmer finde, ist die Tatsache, daß – besonders von Seiten der Organisation selbst – sachliche Gespräche darüber oft unmöglich gemacht werden. Das kann jeder feststellen, wenn man die Art der Argumentation untersucht. Sobald die Sachargumente zu Ende gehen oder schwach erscheinen, greift man – das ist allerdings kein spezielles Merkmal von der Wachtturmorganisation allein – zu unzulässigen Methoden.

    Dazu gehören unter anderem:
    • bloße Behauptungen aufstellen
    • einseitige Darstellungen (Gegenargumente werden unterdrückt oder ignoriert)
    • Andersdenkende lächerlich machen
    • Höhere Weisheit oder Autorität beanspruchen
    • Gegenargumente falsch darstellen
    • Zirkelschlüsse: Beweisführungen auf unbewiesene Voraussetzungen aufbauen
    • Falsche Analogien
    • Man schafft ein falsches Dilemma, so als ob es nur zwei Möglichkeiten gäbe, wenn es doch deren mehrere gibt
    • Falsche Fährten: man stellt einen Nebenpunkt heraus und diskutiert über ihn, wobei die Hauptstreitfrage übergangen wird Argumentation „ad hominem“, das heißt, man greift die Person an statt das Argument; man stellt die Person der Gegenseite, des Gesprächsgegners, in ein schlechtes Licht, ja man sieht schon Abtrünnige in ihr
    • Gruppenbezogenes Denken: man identifiziert sich mit den Vorstellungen, auch den Vorurteilen, den Voreingenommenheiten oder ganz einfach der Unkenntnis einer bestimmten Gruppe statt sachlich zu prüfen
    • Mißbrauch deduktiver Beweise: man zieht aus allgemeinen Grundsätzen ungerechtfertigte oder unbewiesene Schlüsse oder man begründet auf bestimmte, u.U. nebensächliche Punkte ein weit gefaßtes, aber nicht unbedingt schlüssiges Prinzip und verallgemeinert voreilig.

    Wenn man die Schriften der Organisation liest, kann man häufig beobachten, wie die sogenannten Abtrünnigen bezeichnet werden, ohne daß ihre Argumente zur Sprache kommen. Häufig werden auch mehrere der oben genannten Methoden innerhalb einer Diskussion gleichzeitig zur Anwendung gebracht. Doch sollten wir als Christen nicht das Ziel haben, nur eine Diskussion zu gewinnen, sondern die Tatsachen, eben die Wahrheit zu erkennen und zu vertreten.

    Was wirklich wichtig ist!
    Paulus zeigt in vielen Briefen, was wirklich wichtig ist. So schreibt er an die Korinther:
    • „Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen, als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt (1lKorinther 2:2)
    • Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus (1.Korinther 3:11)
    • Als Christen suchen wir und stehen durch Gottes Gnade im Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist (2.Korinther 4:4)
    • Auf ihn wollen wir unsere Augen beständig richten, zur Lehre und zur Leitung (Hebräer 12:2)
    • Auch Petrus betont, daß wir in Christus gerettet werden und gerettet sind, wie er in Apostelgeschichte 4:10-12 sagt.
    • Wir sind uns dankbar bewußt, daß wir in ihm den Vater sehen, unmittelbar, jeder einzelne von uns (Johannes 14:9).
    Jesus ist das Zentrum der Verkündigung der Apostel; gewiß ist darin das Königreich eingeschlossen, von dem er der künftige König ist; aber er wurde verkündigt, nicht sein Reich stand im Mittelpunkt.

    Aber warum dann diese Auseinandersetzungen über solche Themen wie den Sklaven usw.? Ist das angebracht? Der Einwand ist berechtigt, wenn solche Fragen zur Hauptsache werden. Doch manchmal sind solche Diskussionen nötig, wenn auch stets mit dem Ziel, unseren Herrn zu ehren und Nächstenliebe zu zeigen, ja Gutes zu tun (Galater 6:9). Paulus betonte in 2.Korinther 10:4-5, daß es gelte, jeden Gedanken „gefangen zu nehmen unter den Gehorsam des Christus“, daß es aber dazu notwendig sein könnte, starke Festungen von bisherigen Ansichten, in denen die Menschen gefangen waren, wie auch Vernünfteleien, wie sie gerade unter den weisheitsliebenden Griechen beliebt waren, zu zerstören. Er setzte sich deshalb in die Lage solcher Menschen, wurde dem Juden ein Jude, dem Griechen ein Grieche, dem Freien ein Freier, dem Sklaven ein Sklave usw. Heute ist es nicht anders. Wir wollen Christus verkündigen, dasselbe Evangelium wie die Apostel (Galater 1:6-9)! Das ist unser Ziel. Deshalb bemühen wir uns auch, uns in die Lage unserer sehr unterschiedlichen Mitmenschen zu versetzen und suchen, uns mit ihnen über ihre jeweiligen Ansichten auszutauschen, doch, wie auch Paulus immer wieder betonte, in Aufrichtigkeit des Herzens und in Wahrheit. Und dazu möge uns der Vater im Himmel durch seinen Geist beistehen, wie auch unser Herr und Hirte uns führt.
    E.F.

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Ich möchte gerne auf Maggi und Simon eine Antwort geben, jedoch ein „DIREKT antworten“ ist nicht möglich, folglich tue ich es hier!

    Eure Frage ist berechtigt und wichtig. Ich hatte erst vor einigen Tagen einer Sr. (sie hat 3 ungetaufte Kinder) den Hinweis gegeben, ich würde heute niemand mehr über die Organisation zur Taufe führen – wenn jemand das selbst möchte, so ist dies seine Entscheidung. Ich bin 1966 getauft worden, damals gab es noch die einfachen Fragen – Hast Du deine Sünden bereut und es wurde auf Jehova, Jesus und den hl.Geist hingewiesen – so wie es Jesus angeordnet hat.
    Aber wie in sovielen andere Belangen hat die Organisation sich angemaßt, biblische Anweisungen zu verändern. So auch bei der Taufe. Was hat die Taufe mit der Organisation zu tun – welches Recht fordern sie von mir ein, IHNEN zu gehorchen – es gibt NUR EINEN Herrn ! ???

    Man schiebt sich zwischen Gott und dem Täufling, als wie wenn jemand sich der Organisation unterordnen müßte – genau das wird verlangt. Wie kann ich Menschen mehr gehorchen als Jesus und dabei schuldlos bleiben ?

    Was kann man tun? Jeder der bereits Christ ist hat den Auftrag Jünger zu machen, wenn er das eine tut, warum soll er das andere >taufen< nicht tun dürfen? Jesus gab seinen Auftrag an ALLE seine Jünger: Geht hin, lehrt und tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes. Und diese Taufformel hat die Organisation in unrechtmäßigerweise geändert! Die Folgen siehe: Offenbarung 22: 18,19

    In gleicher Weise kann ich das Abendmahl auch OHNE organisiertem Ablauf wie es in jeder Versammlung nahezu minutiös geplant ist und jedes Wort vorgegeben wird – wenn ich es mit Freunden (wo 2 oder 3 in meinen Namen versammelt sind bin ich unter ihnen) so feiere wie Jesus es einführte.

    Ich hoffe ich konnte euch eine Hilfe sein!
    lg. Matthäus

  • Simon
    Oktober 11, 2010

    Hi Matthäus 🙂

    Das ist eine schön Antwort. So in etwa habe ich mir das auch vorgestellt.
    Die Idee mit dem Abendmahl wollte ich eigentlich dieses Jahr umsetzen aber die einzige Person, mit der ich dies tun könnte
    hat es doch in den Saal gezogen 😉

    Zur Taufe: Heißt also soviel wie: Ich suche mir einen Christ heraus, von dem ich überzeugt bin, dass er die Taufe vollziehen könnte und dann gehts los 🙂 Sehr gut!

    Andere frage: Nach welchen Kriterien werden denn die Täufer bei der WTG überhaupt ausgewählt?

    Besten Gruß,
    euer Simon

  • Martin
    Oktober 11, 2010

    Lieber Matthäus,

    Nun stehen wir doch durch die Anfrage der Beiden Simon und Maggie vor dem Problem: Wer tauft sie? Die Tauffragen der WTG – Organisation sind für dich nicht akzeptabel. Wer übernimmt nun dieses Vorrecht, jemanden gemäß den Anweisungen Jesu zu taufen. Kritik alleine genügt also nicht. Oder sollen wir sie doch ermutigen, im Geist von Bruderinfo sich dem Taufritual bei J.Z. zu unterziehen (siehe Fragenkatalog) aber „im Stillen sich als Erwachsener gemäß der Anordnung Jesu taufen zu lassen“? Schließlich sieht Jehova das Herz. Was empfehlen wir unseren Beiden?
    Liebe Grüße
    Martin

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Hallo Martin!
    Vor ein paar Monaten hat einmal ich glaube es war Schneerose die Meldung abgegeben daß in seiner Familie sich einige haben taufen lassen – am großen Kongreß dazu geschwindelt – ohne die Frage bzw. auch zuvor mit den Ältesten in der Heimatversammlung zu beantworten und sich haben taufen lassen.

    Wenn auch von der Versammlung diese Taufe nicht akzeptiert wurde, so wird sie dennoch, wenn die Bewegründe und Voraussetzungen stimmen, von Jesus anerkannt.

    Das ist meine Überzeugung! Ich hätte kein Problem in einem Gewässer jemand der es wünscht unterzutauchen, dazu brauche ich keine Genehmigung von Ältesten oder einer Organisation – der Auftrag Jesu ist entscheidend!
    lg. Matthäus

  • Simon
    Oktober 11, 2010

    Dazu kommt die Fragen: Müssen Taufen ausschließlich bei einem Kongress stattfinden? Könnte man in soeinem Falle nicht vielleicht eine Ausnahme machen?
    Versteht mich nicht falsch…ich habe nicht vor mich in den nächsten Monaten taufen zu lassen…ich würde nur gerne einmal
    den Akt des Taufens bei den JH hinterfragen.

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Hallo Simon, wo wurde Jesus getauft? In einem Gewässer, folglich gibt es keinen Grund hier irgend eine Regel fest zu legen. Ich erinnere mich in meinen Kindertage als jemand in der Badewanne getauft wurde!

  • Entmutigter Bruder
    Oktober 11, 2010

    Unter „Verbot“ war es in den Ländern Osteuropas und auch der ehemaligen DDR gang und gäbe, das in Badewannen, Regentonnen, Wasserbassins, Seen und Flüssen getauft wurden. Auch jemand aus meiner Familie ist so getauft worden.

    Ja und da unsereins hier auf Bruderinfo gewissermaßen auch „unter Verbot“ ist, kann man vielleicht tatsächlich auf solche Möglichkeiten ausweichen.

    Liebe Grüße

  • Bruderinfo
    Oktober 11, 2010

    Maggi 10.05.2011 auf 21:25

    Hallo Maggi,
    wir hatten technische Probleme mit der Freischaltung deines Kommentars. Haben ihn deshalb hier unter Dennis gesetzt.

    Hallo liebes Bruder-Info Team und Kommentar Schreibern,
    Ich würde gerne Wissen wenn jemand die Organisation verlässt sei es aus unterschiedlichen Gründen die hier angeführt werden und noch nicht getauft worden ist, aber behält den Glauben dann möchten man sich doch trotzdem taufen lassen das gehört ja zum Christ-werden dazu.
    Kann das nicht auch zu einen Dilemma führen den ich würde mich ja auch nicht von meinen Nachbarn oder so taufen lassen. Mir kam die Frage auf weil viele das in Internet Foren besprochen haben die Ausgetreten sind aber den Glauben zu Jahwe und Jesus behalten haben und niemand so wirklich Rat wusste wie man sich Taufen lassen kann. Vielleicht lesen ja auch hier viele mit die auch das gleiche Problem haben? Und ihr immer schöne Antworten habt dachte ich das es einigen helfen könnte, natürlich kann ich mich auch Irren und hier liest keiner der diese Problem haben könnte.

  • Simon
    Oktober 11, 2010

    Hallo Maggie,

    du glaubst es nicht aber genau das habe ich mich auch schon gefragt. Natürlich bis dato ohne Ergebnis 😉

  • Martin
    Oktober 11, 2010

    Liebe Maggi,cc: Alois

    ich finde es sehr lobenswert, wenn Du den Wunsch hast, Dich dem allmächtigen Gott hinzugeben und sich in seinen Namen und im Namen seines Sohnes und des heiligen Geistes taufen zu lassen.

    Wenn ich mich recht erinnere, so erklärte sich unser lieber Bruder Alois einmal in einem Kommentar bereit, jemanden zu taufen, der dies möchte. Vielleicht möchte er Dir sicherlich diesbezüglich eine Empfehlung oder Antwort geben.
    Gruss
    Martin

  • Walter
    Oktober 11, 2010

    Hallo Brd. von Bruderinfo,

    Matthäus hat vor einigen Tagen in einem seiner Beiträge ein Interview
    von Brd. Rudtke erwähnt und angeboten, dem, der Interesse hat, dieses
    als pdf-Datei zuzuschicken.
    Habe schon 2x versucht mit Matthäus, mit der angegebenen Email Adresse,
    in Kontakt zu kommen.
    Hat aber nicht funktioniert.

    Deshalb meine Bitte: Könnt Ihr bitte diese Anfrage nochmal direkt
    an Matthäus weiterleiten ?

    Gruß

    Walter

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Hallo Walter, ich schicke diese PDF Datei und auch die von den Salzburger Nachrichten zu Bruderinfo – die können sie dann an Dich weiterleiten. Morgen vormittag bin ich wieder im Büro dann kann ich das gleich veranlassen!
    lg. Matthäus

  • Bruderinfo
    Oktober 11, 2010

    Lieber E.E.
    In einigen Punkten deiner Argumentation möchten wir gerne zustimmen. Wenn du die Ziele der „Bruderinfoseite“ aufmerksam liest, wirst du feststellen, das es uns nicht darum geht die Organisation in Grund und Boden zu verdammen. Aber wenn man auf Missstände hinweist, und zwar nicht auf kleine Fehler, sondern wirkliche Missstände, die die biblische Botschaft entstellen, bleibt es nicht aus, das man klare Worte ausspricht.
    Das wir es in dieser Form tun müssen, ist ja auch auf die Vorgaben der Organisation zurückzuführen. Wir sind überzeugt, und wissen auch, das sich viele einzelne Brüder, die Verantwortung für in der Organisation tragen ebenfalls Gedanken über die Missstände machen.

    Die Frage des Bessermachens stellt sich für uns nicht. Wir haben nicht vor eine weitere religiöse Gruppe oder Organisation zu gründen, die ohne Zweifel mit der Zeit in die Gleiche Spur läuft wie alle anderen Kirchen, die der Meinung sind, nur sie seien die einzig wahre Kirche.
    Das Ziel der Brüder, die die Versammlung verlassen haben oder mussten, hatten nie vot eine eigene Gruppe zu Gründen

    Insofern hat Matthäus recht wenn er Bruder Russel zitiert mit der Frage >„ Doch warum will man überhaupt menschliche Fesseln tragen? Warum überhaupt unser Gewissen knechten? Warum nicht in der Freiheit, mit der Christus uns befreit hat, fest stehen? Warum nicht alle Versuche fehlbarer Mitmenschen, unser Gewissen zu knechten und Untersuchung zu verhindern, verwerfen? – nicht nur die Versuche ferner Vergangenheit, des dunklen Zeitalters, sondern auch solche Versuche der verschiedenen Reformatoren der jüngeren Vergangenheit? Warum nicht beschließen, so frei zu sein, wie die apostolische Kirche war? – frei, sowohl in Erkenntnis, als auch an Gnade und Liebe z u w a c h s e n, je nachdem der Herr zu „seiner Zeit“ seinen köstlichen Plan immer völliger und völliger offenbart? <

    Wir wären froh und glücklich, wenn wir sehen könnten, das sich in unser Organisation ein Geist christlicher Freiheit entwickeln würde und wenn die Brüder in ihrer Hoffnung und des Glaubens an die Erlösende Botschaft des Christus gestärkt würden. Siehe die 16 Thesen.
    Das dies nicht von heute auf morgen geht ist uns Bewusst, aber es kann trotzdem schneller gehen wie manch einer denken mag , denn die Brüder sind bereit Veränderungen mitzumachen, wenn sie nur von der Organisation gewollt werden.
    Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig unseren persönlichen Glauben auch innerhalb der Versammlung zu bewahren und auszuleben. Das ist für den Einzelnen nicht leicht, aber viele machen es sowieso schon lange. Kaum einer ist mit allen Punkten der Organisation noch in Übereinstimmung und die einzigen die es nicht zu merken scheinen ist die Führung unserer Organisation.
    Ohne eine gewisse Organisation und Struktur geht es nicht, doch die Organisation muß der Bruderschaft dienen, und nicht die Bruderschaft der Organisation. Die Organisation muß daher eine Untergeordnete Rolle spielen. Doch jetzt ist die Organisation leider schon fast als ein Götze zu sehen, der zwischen der Bruderschaft, Jehova Gott und Christus steht.
    Das ist verwerflich und muß kritisiert werden. Jehova braucht keine Organisation, die sein Vorhaben durchsetzt, nur wir Menschen brauchen eine Organisation um uns als Gemeinschaft eine Struktur zu geben.
    Liebe Grüße an alle
    Bruderinfo H.P.

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Lieber Salomo, Deine Meinung:

    >Es besser zu machen scheint dagegen schwer zu sein. Auch ich frage mich, warum es den ganzen Kritikern, welche seit Jahrzehnten die Versammlung verlassen haben, nicht gelungen ist bessere Versammlungen aufzubauen. Es fehlt einfach der Gegenbeweiß, dass es auch besser geht. …ist es in der Tat gut; in Wirklichkeit eine Reformation; ein Schritt in der rechten Richtung; voller Freiheit dem Zustande
    der apostolischen Kirche e n t g e g e n.

    Doch warum will man überhaupt menschliche Fesseln tragen? Warum überhaupt unser Gewissen knechten? Warum nicht in der Freiheit, mit der Christus uns befreit hat, fest stehen? Warum nicht alle Versuche fehlbarer Mitmenschen, unser Gewissen zu knechten und Untersuchung zu verhindern, verwerfen? – nicht nur die Versuche ferner Vergangenheit, des dunklen Zeitalters, sondern auch solche Versuche der verschiedenen Reformatoren der jüngeren Vergangenheit?

    Warum nicht beschließen, so frei zu sein, wie die apostolische Kirche war? – frei, sowohl in Erkenntnis, als auch an Gnade und Liebe z u w a c h s e n, je nachdem der Herr zu „seiner Zeit“ seinen köstlichen Plan immer völliger und völliger offenbart? <

    Und genau dieses Fehlen der Freiheit – auch eine biblische Lehre –
    siehe Gal.6:1 – führt zur heftigen Kritik.

    Genauso wie durch das fehlen in diktatorischen Regiemen, und die LK führt das Volk der ZJ totalitär, dies zu Aufschrei nach Reformen führt, so wird das bei immer mehr – vor allem jener die ihren Verstand gebrauchen – dazu führen, Kritik zu üben. Die LK hat es in der Hand. Wenn sie sich als ehrliche und echte DIENER erweisen würden und nicht am laufenden Band über die Gläubigen herrschen würden – damit über ihr Gewissen bestimmen – solange wird die Kritik nicht verstummen, im Gegenteil immer stärker werden.

    Wir sind nur einem Rechenschaft schuldig !!!

    Röm. 14: 9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass ER über Tote und Lebende Herr sei. 10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden. 11 Denn es steht geschrieben : »So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir sollen sich alle Knie beugen, und alle Zungen sollen Gott bekennen.« 12 So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. 13 Darum lasst uns nicht mehr einer den andern richten; sondern richtet vielmehr darauf euren Sinn, dass niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis bereite.

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Im obigen Kommentar von mir wurde etwas „verschluckt“ folglich schwer einzuordnen!

    >Es besser zu machen scheint dagegen schwer zu sein. Auch ich frage mich, warum es den ganzen Kritikern, welche seit Jahrzehnten die Versammlung verlassen haben, nicht gelungen ist bessere Versammlungen aufzubauen. Es fehlt einfach der Gegenbeweiß, dass es auch besser geht.<

    Diese Deine Worte sind grundsätzlich richtig!

    Von hier weg* zitiere ich Br. Russel aus seinem 3. Band der Schriftstudien, die sehr vernünftig sind, doch warum werden diese Lehren des ersten Präsidenten der WTG nicht umgesetzt?

    *…ist es in der Tat gut; in Wirklichkeit eine Reformation; ein Schritt in der rechten Richtung; voller Freiheit dem Zustande
    der apostolischen Kirche e n t g e g e n.

    Ich stelle hier ein längeres Zitat von ihm ein:

    Daher kommt es, daß wir manchmal ein ehrliches, wahrheitshungriges, allmählich voranschreitendes Kind Gottes von einer Benennung zur anderen fortschreiten sehen, gleichwie ein Kind in der Schule von einer Klasse zur anderen übergeht. Wenn es in der Kirche Roms ist, und seine Augen öffnen sich, so geht es heraus und fällt wahrscheinlich einem Zweige der methodistischen
    oder presbyterianischen Systeme zu. Wenn sein Verlangen nach Wahrheit hier nicht gänzlich unterdrückt und sein geistiges Gefühl betäubt wird vom Geiste der Welt, so kann man es ein paar
    Jahre später in einer der Verzweigungen des baptistischen Systems fi nden; und wenn es noch fortfährt,an Gnade und Erkenntnis und Liebe zur Wahrheit zu wachsen und in ein Verständnis der
    Freiheit, für die uns Christus befreit, so mag man es nach einiger Zeit außerhalb aller menschlichen Organisationen finden, nur noch mit dem Herrn verbunden, nur durch die zarten aber festen
    Seile der Liebe und Wahrheit gefesselt, wie es mit der ersten Kirche der Fall war. – 1. Korinther 6:15, 17; Epheser 4:15, 16.

    Das Gefühl der Unbehaglichkeit und Unsicherheit, wenn manche nicht durch die Ketten irgendeiner Sekte gebunden sind, ist ziemlich allgemein. Es wird durch die verkehrte Idee erzeugt, die vom Papsttum zuerst verkündigt wurde, daß Gliedschaft in einer menschlichen Organisation wesentlich, dem Herrn wohlgefällig und zum ewigen Leben nötig sei.

    Diese irdischen, menschlich organisierten Systeme, die so verschieden sind von den einfachen, ungebundenen V e r e i –
    n i g u n g e n zur Apostelzeit, werden von christlichen Leuten unwillkürlich, ja fast unbewußt, als soundsoviele Versicherungsgesellschaften für den Himmel gehalten, an d e r e n e i n e Geld, Zeit, Ehrfurcht usw. regelmäßig entrichtet werden
    müsse, um himmlische Ruhe und Frieden nach dem Tode zu sichern. Nach dieser falschen Meinung handelnd, sind diese Leute fast gerade so nervös ängstlich, durch eine andere Sekte gebunden zu werden, wenn sie aus einer austreten, wie sie es sind, wenn ihr Versicherungsschein abgelaufen ist, denselben in irgendeiner angesehenen und sicheren Gesellschaft erneuert zu haben.

    Allein keine irdische Organisation kann einen Paß zur himmlischen Herrlichkeit ausstellen. Selbst der engherzigste Anhänger einer Sekte (ausgenommen Romanisten) wird nicht behaupten, daß Gliedschaft in einer Sekte himmlische Herrlichkeit sichert. Alle sind gezwungen zuzugeben, daß die wahre die ist, deren Eintragungen im Himmel und nicht auf Erden geschehen. Man betrügt
    das Volk durch die Behauptung, daß es nötig sei, ein Glied irgendeines Sektenkörpers zu werden, um ein Glied des „Leibes Christi“, der wahren Kirche, zu sein. Im Gegenteil, obwohl der Herr niemand die Aufnahme verweigert hat, wenn er auch durch das Sektenwesen zu ihm kam, und einen aufrichtigen Wahrheitssucher nie leer abgewiesen hat, so sagt er uns doch, daß wir solcher
    Hindernisse nicht bedürfen, sondern viel besser direkt zu ihm kommen können. Er ruft: „Kommt her zu mir“; „nehmet auf mein Joch und lernet von mir“; „mein Joch ist sanft und meine Last
    ist leicht, und ihr werdet Ruhe fi nden für eure Seelen.“ Hätten wir doch schon früher auf diese Stimme gehört; gar mancher schweren Last des Sektentums, gar mancher Verlockung zur Eitelkeit und zu weltlichem Sinnen wären wir entgangen.

    Viele jedoch, die in den verschiedenen Sekten geboren oder in ihrer Kindheit, ohne die Systeme zu untersuchen, hineingepfl
    anzt wurden, sind im Herzen frei geworden und, ohne es sich bewußt geworden zu sein, den Grenzen und Banden der Glaubensbekenntnisse, die sie durch ihr Bekenntnis und ihre Unterstützung durch Mittel und Einfl uß als die ihrigen
    anerkannten, entzogen. Wenige davon haben den Vorteil voller Freiheit oder den Schaden der Sektenknechtschaft empfunden.
    Noch war auch bis jetzt, in der Erntezeit, völlige Trennung geboten. Jetzt erst vernimmt man das Wort des Herrn:
    „Gehet aus von ihnen: Seid rein [frei, sowohl von verkehrter Praxis als auch von falschen Lehren] ihr, die ihr Jehovas
    Geräte [Wahrheiten – Lehren] traget.“ – Jesaja 52:11

    Schriftstudien Bd. 3 Dein Königreich komme, deutsche Ausg. 1926, S. 172-175

  • Salomo
    Oktober 11, 2010

    Lieber Matthäus,
    das klingt ja sehr schön, aber wo ist denn die apostolische Kirche heute. Wo sind denn die Vereinigungen freier Christen, die zusammen eine geeinte Bruderschaft bilden. Die ersten Christen waren eindeutig in Gemeinden mit Ältesten und Dienern organisiert. Wo sind die denn diese Gemeinden heute deiner Meinung nach.
    LG Salomo

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Hallo Salomo,
    da kannst du lange suchen, eine apostolische Kirche im buchstäblichen Sinne wie es sie damals gab, gibt es heute nicht mehr. – Ich hab´ mich ernsthaft umgesehen, keine christliche Gemeinschaft hält sich wirklich zu 100% an die gesunde Lehre der Bibel.
    Deshalb bin ich für mich zu der Überzeugung gelangt, dass der Geist Christi im einzelnen Christen zu finden ist und dieser an seinen Früchten zu erkennen ist.
    Und solcherart Christen finden sich bei den Baptisten ebenso wie bei den Freikirchlichen, bei den Katholiken und Protestanten genauso wie bei den Zeugen Jehovas usw, usw.

    Mit diesen Einzelnen fühle ich mich verbunden, auch wenn sie blind sind für die falschen Lehren ihrer Führer und ihre Fehler mit Unvollkommenheit entschuldigen. – Aber an ihre Gemeinde anschließen, kann ich mich nicht.
    Denn dann würde ich meine Gemeinschaft mit Jesus und Gott gefährden und die steht für mich über aller menschlicher Gemeinschaft.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Hallo Salomo,
    ich möchte meinem vorherigen Beitrag noch was hinzufügen:

    Paulus sagte, der Antichrist kommt und hat auch gleich dabei erklärt, woran man ihn erkennt.

    1Joh 2,22 Wer ist der Lügner? Der, der verneint, dass in Jesus der Sohn Gottes erschienen ist. Das ist der Antichrist; er verneint mit dem Sohn auch den Vater.

    1Joh 4,2+3 2 An folgendem Merkmal könnt ihr erkennen, ob es sich um den Geist Gottes handelt: Wer bekennt, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut wurde, hat den Geist Gottes. Wer das leugnet, aus dem redet nicht der Geist Gottes, sondern der Geist des Antichrist. Ihr habt gehört, dass er in die Welt kommen soll, und er ist schon da.

    2Joh 7 In der Welt sind nämlich neuerdings viele Verführer unterwegs. Sie leugnen, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut wurde. In ihnen ist der große Verführer, der Antichrist, schon erschienen.

    Den Sohn durch Jesus Christus im Fleische gekommen, verneinen die Juden genauso wie die Moslems. – Sowie generell jede Religion, die zwar einen Gott oder mehrere Götter anbetet, aber Jesus Christus als Sohn Gottes verleugnet.
    Das ist ziemlich einfach zu erkennen.
    Schwieriger wird´s in der Christenheit – die ja alle den Namen Jesus in irgendeiner Form auf ihr Banner geschrieben haben – zu erkennen, wo da ein Antichristlicher Geist steckt.

    Ich habe lange darüber nachgedacht, und dabei ist mir aufgefallen das wir, uns laut dem Wort Gottes, zu Jesus als dem einziggezeugten Sohn Gottes bekenenn sollen. – Vordergründig tun das alle, aber schaut man genauer hin, verwässern und verdrehen sie diese einfache und klare Aussage der Bibel hintergründig doch. – Die einen tun es, indem sie aus Gott dem Vater und Jesus dem Sohn eine einzige Person machen, andere verleugnen seine vormenschliche Existenz und wieder andere machen aus Jesus dem „einziggezeugten“ den „ersten Sohn“ von vielen, indem sie sagen das er einer der höchsten Engel sei…ach ja…Michael heißt er ihrer Aussage gemäß…

    Die freien Bibelforscher sind es, die sich zu ihm als Sohn Gottes bekennen ohne noch etwas anderes um ihn herumzustricken.
    Doch da sie sich an Russell als Begründer halten und an seinen Schriftstudien festhalten, genieße ich auch sie mit Vorsicht.

    LG Ulli

  • Martin
    Oktober 11, 2010

    Lieber Karl

    Du schreibst:
    Lieber E. E.,
    du sagst der einzelne macht Fehler und mehrere Leute an der Spitze würden das nicht tun … . Da fehlen mir die Worte. Warum gibt es denn Bruderinfo?

    Nun frage ich dich – und da fehlen mir die Worte – wo sagt dies E.E.? Im Gegenteil, er räumt Fehler ein. Macht es denn blind, wenn jemand hier einen anderen Standpunkt kommentiert, das man nicht mehr in der Lage ist, sich die Kommentare genauer durchzulesen und sich zu fragen, wie er das wohl meinte?

    Scheinbar trifft die Argumentation von E.E. doch das „innere Seelenleben“ einiger Kommentatoren.

    Du fragst: Warum gibt es denn Bruderinfo?
    Lies Dir einfach oben die Rubrik „Über uns“ durch, dann weisst Du, warum es Bruderinfo gibt. Verfolge bitte auch den Standpunkt von Bruderinfo: „Wohin sollen wir gehen“. Bruderinfo plädiert für „drin bleiben“ und „innere Reformen“.

    Viele Kommentargeber aber sehen nur die Alternative, die Bewegung der Zeugen Jehovas zu verlassen.

    Unser lieber Bruder Alois schreibt, dass es nur „einen Punkt“ gibt der unverzeihlich ist:

    „Ein Punkt ist wirklich unverzeihlich, es ist unser Eindruck bzw. unsere Meinung, dass die Organisation sich an die Stelle des Christus gesetzt hat. Um so schlimmer wenn es gar nicht die “LK” wäre sondern ein sich verselbstständigter Wachtturm“.

    Darüber sollten wir uns noch auseinandersetzen. Ich selber bin 50 Jahre Z.J. und wurde immer gelehrt, an Jehova zu glauben und Jesus als Erlöser anzunehmen. Ihn dann noch als Beispiel zu sehen und bemüht zu sein, „seinen Fußstapfen“ genau zu folgen, war eine weitere biblische Ermunterung. Gewiss sind manchmal etliche Prioritäten verschoben worden, aber gut…“wohin sollen wir gehen…“ Bruderinfo hat die Frage beantwortet.

    Es gibt hier den Begriff, dass einige alles durch die WTG-Brille sehen. Dann frage ich mich natürlich, durch welche Brille all die anderen Kommentatoren die Sache sehen. Sind die Fehler der WTG nur Anlass, zu verbergen, dass man seinen Glauben verloren hat und auch nicht mehr davon Zeugnis ablegen möchte? Oder dass man an ein anderes Evangelium glauben möchte, das besagt „Du bist bereits gerettet“…

    Lieber Karl, ich bitte Dich aufrichtig, wie früher, zu Jehova zu beten und Ihn zu bitten, er möge Dir helfen, wieder klare Sicht zu haben. Lass die WTG raus aus Deinen Gebeten. Danke Ihn für die Erlösung die er veranlasst hat. Als Johannes am Jordan Jesus kommen sah, rief er aus: „siehe das Lamm GOTTES…das die Sünde der Welt wegnimmt. Bei der Taufe wurde die Stimme GOTTES gehört: Dies ist MEIN GELIEBETER SOHN, an dem ICH Wohlgefallen gefunden habe. Später sagte diese Stimme: „Hört auf Ihn“. Es selber brachte aber im Gebet immer zum Ausdruck, dass er nichts aus sich selber heraus tat. Immer hielt er Rücksprache MIT DEM VATER. Bei seinem Tod sagte dieser Sohn zu seinem Vater: VATER, nimm meinen Geist auf… Dieser Vater hat auch für uns Christen erste Priorität, denn alles was der Sohn sagt, kommt von Jehova. „Lassen wir also den Königreichssaal im Dorf“. Jesus zu ehren, bedeutet, wie er den Vater zu verherrlichen.

    Die Wachturmgesellschaft hat immerhin etwas phänomenales geschafft. Sie hat dem allmächtigen Gott Jahwe oder Jehova in der missionarischen Tätigkeit die internationale Priorität verliehen, die verloren gegangen ist schon in einer Zeit der Abweichungen von dem Volk Abrahams und erst recht von den nach dem ersten Jahrhundert eingetretenen Abweichungslinien des Urchristentums.

    Sie hat zum weiteren auch Jesus in den Mittelpunkt eines jeden Christen gestellt, denn der Name Jesus ist ebenfalls auch durch Jehovas Zeugen international ein Begriff geworden, natürlich nicht auf der emotionalen Linie der nominellen Kirchen.

    Ich halte es daher für eine Ungeheuerlichkeit, hier zu behaupten, die WTG hätte Jesus aus dem Rennen genommen und sich an seine Statt vor die Brüder gestellt. Hallo, liebe Freunde, in jedem Buch wird er als Messias, Erlöser und als Haupt der Christengemeinde dargestellt.

    Ich stelle nun hier nicht die Position der WTG zur Diskusion. Das hier in 100 Jahren viele organisatorische Fehler gemacht wurden, dass ist keine Frage. Dazu habe ich mich auch schon geäussert. Dass die „theokratische Justiz“ ein Kapitel für sich ist, dass ist keine Frage. Dass oft mehr Priorität auf den Predigtdienst gelegt wird und dabei Merkmale brüderlicher Liebe verloren gehen, das ist keine Frage. Hier sind nicht übersehbare enttäuschende Deformierungen entstanden.

    Ein Problem sehe ich auch darin, dass die WTG „Personalprobleme“ hat und Schulungsprobleme, weil viele Ältestenschaften aus unfähigen Personen bestehen, das, was Ihnen die WTG empfiehlt, im Geiste der Liebe weiterzugeben.

    Manchmal steigt Ihnen die übertragene Autorität in der Christengemeine „zu Kopf“ und auch dadurch wird viel Schaden angerichtet, bezw. ein nicht immer gutes Bild auf die WTG geworfen. Diese wiederum entzieht sich leichtfertig der Verantwortung dadurch, dass sie sagt, „wir vertrauen unseren Ältesten“ völlig. Dadurch stehlen sie sich aus der Verantwortung, um nicht für den angegichteten Schaden unfähiger, übereifriger Älteste, aufzukommen, denen es nicht selten an Unterscheidungsvermögen fehlt, beim Ergreifen von theokratische Maßnahmen der Zurechtweisung, diese im Geiste der Liebe und Langmut zu vollziehen.

    Hier gibt es leider auch viele Fehlentwicklungen.

    Natürlich läuft das in den nominellen Kirchen anders. Hier müssen Geistliche, Bischöfe sich einem gründlichen UNI-Studium unterziehen, bevor sie auf die Gemeinde losgelassen werden, bis sie schließlich in den Priesterstand versetzt werden, wo sie natürlich auch in Kirchengeschichte und Kirchendisziplinarmaßnahmen gründlich ausgebildet werden, gründlicher als aus der Bibel. Ausserdem gibt es nicht dieses gegenseitige Anklagesystem, wie in den neuzeitlichen Versammlungen der Z.J.

    Dafür werden Jeh. Zeugen von Laien geleitet, die nach einem Bibelstudium und einer relativ guten biblischen Erkenntnis und nach Bezeugung Ihrer Loyalität zur WTG eingestzt werden, wenn die biblischen Maßstäbe für Älteste aus der Sicht der Gruppe anderer Älteste einigermassen oder völlig zutreffend sind. Nun, damit und mit so manchen anderen Unvollkommenheiten müssen wir zur Zeit noch leben. Auch Du lieber Karl.

    Ich wünsche Dir, dass Du wieder Tritt unter den Füssen bekommst und wieder Freude an der biblischen Wahrheit empfindest und in der Lage bist, deine erlangte Hoffnung zu bewahren. Stelle Dir vor, Du hättest gelebt, als David Batsebas Mann an die Front geschickt hat und in der Zeit mit Ihr „fremd ging“, ein Kind unterwegs war und hättest das vom theokratischen König erfahren. Er ist König geblieben…und Vorfahr des großen Königs Jesus geworden – er bereute später, machte so manches durch, und Jehova hat ihm vergeben. Du hättest es akzeptieren müssen oder hättest Du den Dienst quttitiert? Hätte Dir nichts gebracht. Es ging um die göttliche Linie, egal, was in“den irdischen Vorhöfen passiert“.

    Quitiere also nicht den Dienst für Jehova oder Deinen einst eingeschlagenen Lebensweg. Sehe die Fehler realistisch und ordne sie ein. Sehe das Große. Jehovas wahre Anbetung, das Erlösungswerk unseres Herrn Jesus Christus und das Königreich – egal, ob es 1914 oder 1924 oder 1935 errichtet wurde. Jesus wurde 33 u.Z König und er kommt wieder und „alle Nationen werden Ihn sehen…egal wie… und in der Zwischenzeit gestalten wir unseren Glauben durch Taten lebendig, denn Glaube ohne Werke IST TOD.

    In diesem Sinn liebe Grüße
    Martin

  • Der Skeptiker
    Oktober 11, 2010

    Lieber Martin,

    ich gebe Dir in einigen Punkten Recht.

    z. Bsp. Personalproblem

    Das hat auch Br. Lösch in seinem Vortrag in Wien (mich wundert es, dass dieser Vortrag bis jetzt hier nicht besprochen wurde) zugegeben, als einen von mehreren Gründen für die Schließung von div. Zweigen bzw. Bethel.

    Wie Du sagst, die WTG hat ein Personalproblem und zwar auf allen Ebenen.

    Die Frage ist: WARUM?

    In der Wirtschaft sagt man: Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken.

    Der Grundtenor des Vortrages von Br. Lösch war:

    Gehorcht, vertraut, unterwerft euch, auch wenn ihr es im Moment nicht versteht, der LK, dem truvSk.

    Und das wurde in knapp 2 Stunden gebetsmühlenartig, immer wieder, wiederholt und natürlich heftigst beklatscht.

    Hier liegt aber auch ein Grund. Immer weniger Schwester/Brüder wollen das so hinnehmen.

    Was könnte die LK machen:

    Die 16 Thesen hier wären ein Leitfaden, wo sich viell. auch geeignete Brüder wie angesprochen fühlen, etwas zu tun.

    Wenn es so weitergeht, werden die Schwester/Brüder, die nachdenken, ein immer größeres Problem kriegen und je nach Glauben/Gewissen/Überzeugung

    – irgendwie weiterwursteln
    – stille Beobachter werden
    – weggehen

    Jetzt liegt es an der LK etwas zu tun, sonst werden ihnen die Schäfchen scharenweise davonlaufen, was sie ja teilweise eh schon tun.

    LG

  • Frank&Frei
    Oktober 11, 2010

    Das Personalproblem ist vorrangig ein Kostenproblem. Warum wurde der spanische Zweig dichtgemacht? weil eine Regierungskommission erkannte, dass dort produziert wird aber kein Lohn gezahlt, somit Sozialbeiträge hinterzogen werden.
    Das ist das ernste Problem der WTG. Überall hat sie Volontäre, die in einer ordensähnlichen Gemeinschaft leben, aber längst kein Orden sind. Denn in wie vielen Fällen wurden Brüder heim geschickt und die Ortsversammlung gebeten, sich um sie zu kümmern?
    Da wurden in Brooklyn vor jahren Tausende „entlassen“.
    Orden hingegen hatlen ihren Mitgliedern die True, die können dort alt werden und sterben. Bei den Zeugen wurde damals der Eriech Frost, Zweigaufseher auch nach Hause geschickt. Er hatte im SPIEGEL eine schlechte Presse, galt als Verräter seiner Brüder im KZ.
    Ja, wenn die in Selters 1000 freiwillige haben und die bleiben da, dann haben die eines Tage 1000 Pflegefälle, die nichts produzieren aber Kohle kosten!
    Wer heuer blond und blauäugig seine Kinder ins Bethel schickt, tut denen keinen Gefallen. Die dürfen dort etliche Jahre bleiben aber irgendwann kommt wieder mal die Sense und dann werden die, die teuer werden gefeuert. Ich möchte nicht wissen wieviele ehemalig da die Faust in der Tasche haben.
    Warum um alles in der Welt weigert sich der Tower, Literatur gegen Geld abzugeben und seine Leute zu bezahlen? Es liesse sich auch der WEg ghen, dort auszubilden und die Ausgebildeten verpflichen sich, 2-3 Jahre gegen Kost und Logis zu bleiben.
    Aber wenn die STeuer oder Sozialversicherung hören, dann drehen die ab.
    Dabei ist Behtelarbeit ziemlich teuer. Konzediert mal, was so ein Mitarbeiter an Logis, Essen, Kleidung, Energie usw kostet?

    Vor Jahren schon ist eine WT Delegation mit firmen nach China geflogen um dort zu checken ob man dort produziert. Und ich sage hier eines in Klarheit: die könnten die ganze Produktion in den Hcohpreisländern abschaffen und in Rotchina produzieren und würden jede Menge Geld sparen.

    Mich soll es nicht wundern, wenn es eines Tages o angeht zB beginnend mit CDs und DVDs.

    Das weltweite Phänomen trifft auch die Zeugen: Geldknappheit. Es ging ja auch das GErücht hier in D die KAs abzuschaffen und durch Frührentner in den jeweiligen Kreisen zu ersetzen. Bei 150 KAs mit Ehefrauen und Reisekosten sind da schnell einige Millionen pro Jahr an Kosten weg.

    Ich sage nur, die in Ninive hatten bis hinauf zuim König mehr Glauben und legten Sacktuch an. Da kann der Lösch noch so sehr auf Solidarität, Kuschen und Schweigen setzen. Das Vertrauen in die leidende Körperschaft ist ja da, aber auch zunehmende ERkenntnsi, dass da was nicht stimmt.
    Allein die Zunahme derjenigen, die von den Symbolen beim Abendmahl nimmt, sollte alle stutzig machen, das sind seit den 30igern schon annähernd 80-100.000, die davon anhemn und dann ablebten. Schließlich sind die ja immer in die 60-70 und werden höchstens 80 Jahre alt.

    es gibt genügend Ansätze, Gegebenheiten infrage zu stellen und neu zu bewerten. Das paßt aber nicht mit dem Selbstverständnis, das „Sprachrohr“ zu sein. Einsicht würde notwendig sein, die verfahrene Situation wieder ins Lot zu bringen und ein deutliche Wandel in der Doktrin. jehovahs Geist ist mit all jenen, die ihn ernstlich suchen. Und jene leidende Körperschaft – ich sage immer leidend, weil ich sie so sehe – hat keine Ansätze mal demütiug zu sein und sich als Diener der Brüder zu sehen. Sie drängen sich mit Vehemenz zwischen Christus und die Versammlung. Es gibt aber nur einen Führer zum Leben. Der Begriff Hauptvermittler des Lebens ist eine Verfälschung und Entstellung des Koine Textes, allein geschaffen um die Rolle als Untervermittler hervorzukehren.
    Psalm 115:1 non nobis domine

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Lieber Frank&Frei,

    das wusste ich bis heute nicht, dass der span. Zweig dicht ist. Danke für die Info, sofern du sie aus 1. Hand hast, wovon ich ausgehe.

    Wenn ich jetzt 1+1 zusammen zähle und mir vorstelle, dass ja Österreich, Schweiz und Frankreich (fast dicht!) auch der Vergangenheit angehören und nur noch in Selters für ganz Europa und darüber hinaus produziert und versendet wird (Rom ist nur noch ein Kleinbethel), dann dämmert mir allmählich auf was das hinausläuft.

    Das Selters-Bethel soll als Europa-Zentrale ausgebaut und etabliert werden und dafür braucht es ja auch ein solides rechtl. Fundament, das wiederum erklärt die Verbissenheit beim Thema Verleihung des Status K.d.ö.R, wo ja keine Kosten und Mühen gescheut werden um dies bis in die letzte Instanz und im letzten Bundesland durchzusetzen. Warum reicht das bis jetzt erreichte eigentlich nicht? Die offizielle Zentrale ist sowieso schon „Grünauer Str. 104, 12557 Berlin“. In Berlin ist der Status längst bestätigt, wozu noch die anderen Bundesländer?

    Hat sich eigentlich schon jemals ein Normal-ZJ gefragt warum dieser Aufwand betrieben wird? Wie war es denn die Jahrzehnte vor der Verleihung diese Rechtsstatus, waren wir verfolgte, benachteiligte, bedrängte Christen, die ihre Religion nicht frei und sogar verfassungsrechtl. geschützt ausüben durften?

    Wir lebten in Ruhe und Frieden als Zeugen Jehovas e.V. und waren sicher beliebter als heute nach diesen ganzen unsäglichen Gerichtsverfahren, Anhörungen, Gutachten und Presseberichten.

    Unsere Führung hat der Sache „echten Christen“ hier im Land in Wahrheit einen Bärendienst erwiesen und tut es weiter, denn die rechtl. Auseindandersetzugen werden nach Expertenmeinungen noch Jahre vor Oberlandes- und Bundesgerichten so weiter gehen, bis wir auch im letzten Winkel der BRD diesen heiß begehrten Status haben.

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Zu Deinem Schlußsatz Skeptiker – das tun viele so und anders schon !!! Doch die Reaktion ist die gleiche wie in den arabischen Ländern. Die Machthaber sehen daß ein Großteil der Bürger mit IHRER Art Menschen zu führen NICHT einverstanden sind. Sie möchten Mitsprache – sprich Demokratie – wollen auch den mächtigen die rote Karte ins Fenster stellen. Oder andere Politiker in der Führungsspitze sehen. Durch faire Wahlen wäre dies erreichbar.

    Doch wie in diesen Ländern die sich als Diktatorisch ja gewalttätig auszeichnen, ist eine Mitsprache unerwünscht.

    Da dies auch keine LK, BA, KA ja selbst Älteste erlauben keine Kritik oder selbst eine Anregung ist unerwünscht – folglich sind sie keine Diener sondern sie wollen herrschen und wer gibt schon gerne sein Macht ab. Da ist das Grundübel begraben – solange sich diese Denkweise nicht ändert, wird das Problem weiter bestehen.

    Interessant das die „abgespaltenen Bibelforscher“ eine Struktur weiterführten die Russel ins Leben rief. Und je nach Übersetzung kann man diese vernünftige Struktur innerhalb der einzelnen eigenständigen Versammlungen als von Gott gewollt ableiten. Ich zitiere von den freien Bibelforschern und ihrer Homepage:

    EINSETZUNG VON ÄLTESTEN IN DEN VERSAMMLUNGEN

    Seit 1938 werden die Ältesten in den Versammlungen nicht mehr von deren Mitgliedern gewählt, sondern durch die WT-Gesellschaft eingesetzt.

    Was sagt aber die Bibel zu diesem Thema?

    „Als sie ihnen aber in jeder Versammlung Älteste gewählt hatten, beteten sie mit Fasten und empfahlen sie dem Herrn.“ -Apg. 14:23 (beachte andere Bibelübersetzungen als die NW Übersetzung)

    Schriftgemäße Grundsätze dieser Schriftstelle, wie die vielen anderen, wo von Ältesten in allen Versammlungen die Rede ist, rechtfertigt, daß es allgemein so gehalten wurde, wie es hier von Ikonium (und anderen Versammlungen) gesagt wurde.

    Es ist wichtig, zu wissen, auf welcher Grundlage die Ältesten sich als gewählt betrachten sollten. Die Versammlungen bezeichnen ihre Ältesten durch das Aufheben der Hände in öffentlicher Abstimmung. Das Wählen durch Handaufheben war damals allgemeiner Brauch. In der Urkirche waren alle frei, ihre Fähigkeiten nach eigenem Ermessen in den Dienst der Sache zu stellen. Die Versammlungen konnten beschließen oder ablehnen.

    Aber erwähnt denn das Neue Testament hinsichtlich der Ältesten nichts anderes als deren Wahl durch Handaufheben? Konnten sie von oben eingesetzt werden? Auf den ersten Blick scheint Titus etwas anzudeuten: „Deswegen ließ ich dich in Kreta, daß du in jeglicher Stadt Älteste anstellen möchtest.“ (1:5) Man sollte meinen, Titus sei ermächtigt gewesen, Älteste einzusetzen, ohne auf die Wünsche der Versammlung Rücksicht zu nehmen?

    Genauer betrachtet läßt dieser Vers jedoch erkennen, daß er dies nicht meinen kann. Titus sollte die Ältesten anstellen, wie Paulus es ihm geboten hatte. Wenn nun Paulus selber die Ältesten durch Handaufheben (abstimmen) bezeichnen ließ, gemäß Apg. 14:23, so hat er sicherlich Titus nicht geboten, es anders zu machen. Ohne Zweifel war den Brüdern der Rat des Apostels und des Titus sehr erwünscht. Gleichwohl suchten die Apostel und die, die ihrem Beispiel folgten, die Verantwortlichkeit da, wo Gott sie hingelegt hatte: nämlich bei der Versammlung. Es war Sache der Versammlung, die Geister (Lehren und Lehrer) zu prüfen, ob sie von Gott seien.“ (1. Joh. 4:1)

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Zu obigen sehr vernünftigen Argumenten ist auch folgendes logisch und richtig nachvollziehbar – nur so kann man z.B. die Handhabe bei einem notwendigen Gemeinschaftsentzug als fair und der Verantwortung der Versammlung übereignen:

    VERSAMMLUNGEN FÜR ALLES VERANTWORTLICH: (weiteres Zitat)

    So hoch auch treue Älteste als Diener geehrt und geschätzt werden mochten, so geschah es nicht etwa, weil sie selbst oder andere Älteste sie dieser Ehre würdig gehalten hätten. Die Wahlversammlung mußte sie anerkennen, s i e mußte im Lichte des geschriebenen Wortes Gottes erkennen, ob solche sich auch der Eigenschaften, Gaben und Fähigkeiten erfreuten, die sie für die Ältestenstellung kennzeichneten. Wo es an diesen gebracht, sollten die Versammlungen sie dieser Ehre nicht als würdig erachten. Kein Ältester kommt mithin durch Selbstwahl in seine Stellung. Hätte jemand die Neigung, die Versammlung zu übersehen und sich selbst und seine Meinung höher zu schätzen als das Ganze, so wäre er schon an diesem Mangel an Demut als ungeeignet, Ältester zu sein, erkennbar.

    Selbst dann, wenn kein Zweifel über die Wählbarkeit eines Bruders möglich ist, sollte ein solcher eine Stellung in der Versammlung nicht anders als nach erfolgter Wahl annehmen. Die schriftgemäße Methode zur Einsetzung der Ältesten ist die Wahl durch die Versammlung. Es ist eine Tat des Gehorsams gegen ein Gebot der Schrift, wenn ein Bruder verlangt, daß er in aller Form rechtlich gewählt werde. Dies gibt einerseits den Ältesten einen sicheren Halt, und andererseits erinnert es die Versammlung an ihre Pflicht.

    Nach der Schrift bleiben die Glieder der Versammlung für alles Reden und Handeln der Ältesten als ihrer Diener verantwortlich. Dies steht in Gegensatz zu Anschauungen, daß die Ältesten über die Versammlung zu verfügen und zu herrschen hätten.

    Gemeinschaftsentzug (Ausschluß) (– damit bekommt 2.Kor. 2:6,7 eine neue Sichtweise – die Versammlung – nicht die Ältesten sollte „ihn wieder aufnehmen“)

    Warum versteht man diese doch so klaren Angaben der Schrift nicht besser und stellt sie so wenig in den Vordergrund. Weil man diesem Hang gern nachgibt, nach Würde und Vorrang zu haschen, weil die bisherigen Verhältnisse Gewohnheit geworden sind. Ein Ältester, der sich als eifersüchtig erweisen sollte, sollte abberufen werden. Die Versammlung muß so wählen wie sie denkt, daß es der Herr gern sähe. Vielleicht ist es nicht unnütz davor zu warnen, daß ein Ungeeigneter gewählt werde.

    Alle sollten sich an der Wahl beteiligen und jeder mag Vorschläge machen. Das Wahlergebnis, des sei ein jeder eingedenk, ist der Wille des Herrn, der durch die Gliederung der Versammlung nach Maßgabe ihres Könnens und Vermögens zum Ausdruck gelangt ist. Wo die Liebe für die Wahrheit groß ist, wo um die göttliche Führung gebetet wird, wo jeder den anderen höher schätzt als sich selbst, wird eine Einigung darüber, welches wohl der Wille des Herrn sein möge, zu erzielen sein. „Bewahret die Einheit des Geistes in dem Bande des Friedens.“ -Eph. 4:3

    „Seid in Frieden untereinander“ wie der Apostel ermahnt, bedeutet, daß die Versammlung, nachdem sie Älteste zu ihren Vertretern gewählt hat, von ihnen nun auch, erwartet, daß sie die Dienste verrichten, zu denen sie gewählt sind. Wie wir sehen, soll nicht ein jeder den anderen selbst richten, nur die Versammlung als Ganzes kann vor der Gemeinschaft ausschließen. Und auch diese Maßregel soll erst Platz greifen, nachdem die verschiedenen Schritte (mehr vertraulicher Art) getan wurden und alle Bemühungen, Besserung zu erzielen, nutzlos geblieben sind. Die Unordentlichen sollten also so lange zurechtgewiesen werden (in vertraulicher Art), bis es ernst genug wird, um die Entscheidung der Versammlung anzurufen. Ein Ältester hat nicht die Befugnis, irgend jemanden. auszuschließen Eine solche Maßregel steht nur der Versammlung zu.

    Die Versammlung vertritt den Herrn, der Älteste vertritt nur die Versammlung. Die Versammlung war es, die bei der Ältestenwahl dem Willen des Herrn nach bestem Wissen und Gewissen Ausdruck verlieh. Darum ist auch der Wandel eines Ältesten stets von der Versammlung, deren Anschauung den Willen des Herrn ausdrücken soll, zu beobachten und nötigenfalls zu berichtigen.

    Ende des Zitats!

    Wie denkt ihr über diese Argumente?

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Beachte dazu die Rev. Elberfelderbibel:

    Apg. 14: 23 Als sie ihnen aber in jeder Gemeinde Älteste gewählt hatten, beteten sie mit Fasten und befahlen sie dem Herrn, an den sie gläubig geworden waren.

    oder: Neue evangelische Übersetzung

    23 In jeder Gemeinde wählten sie Älteste aus und befahlen sie mit Fasten und Gebet dem Herrn an, an den sie nun glaubten.

    Der Zusammenhang zeigt auch daß diese Ernennung NICHT in Jerusalem dem vermeintlichen Sitz der LK statt fand – sondern:

    …Am nächsten Tag zog er mit Barnabas weiter nach Derbe;
    21 und sie predigten dieser Stadt das Evangelium und machten viele zu Jüngern. Dann kehrten sie zurück nach Lystra und Ikonion und Antiochia, 22 stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu bleiben, und sagten: Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen. 23 Und sie setzten in jeder Gemeinde Älteste ein,

  • Anna
    Oktober 11, 2010

    Lieber Matthäus,
    danke für Deine gut ausgearbeiten Argumente. Mir fällt dazu gerade nur ein, dass ja auch Timotheus von Paulus ernannt wurde und nicht etwa von der Leitenden Körperschaft…
    Mir ist bei alledem, weil mir auch ein lieber Mensch hat ein paar Unterlagen zukommen hat lassen, noch beim Lauschen des Gesangs der Vögel auf meinem Balkon ein Gedanke gekommen:
    Hierzu ein Bespiel: Mein Kollege, Kollegin, Vorgesetzte(r) ist ausgeschlossen oder hat die Gemeinschaft verlassen. Woher bitte, weiß ich das. Ich werde nicht, wenn ich in einer Firma arbeite, jeden fragen: Waren Sie mal Zeuge Jehovas? Ich gehe also ganz neutral mit diesen Menschen um. Das heißt, wir grüßen uns, trinken ggf. mal einen Kaffee zusammen oder gehen miteinander Mittag essen. Unterhalten uns über irgendwas. Arbeiten oft sehr eng zusemmen. Ich frage doch niemanden: „Waren Sie mal ein Zeuge Jehovas, weil sonst dürften wir uns nicht mehr grüßen.“
    Dann lande ich aber wirklich in der Nervenklinik.
    Ggf. werde ich auch noch ordentlich bezahlt, weil ich gut arbeite. Kündige ich dann, ich darf doch nicht mit Abtrünnigen zusammen sein.

    Oder mein Nachbar, meine Nachbarin? Zieht ein und ich kenne sein Vorleben logischerweise nicht. Geht mich auch nichts an! Und, manchmal im Sommer gibt es ein Grillfest im Hof, man trinkt ein Bier miteinander und ißt Würstel. und ich finde diesen Nachbarn und seine Familie sehr nett, er gießt meine Blumen, ich seine usw. Dieser könnte ja auch ausgeschlossen sein. Hier sieht man für meinen Begriff sehr deutlich, dass all die Vorschriften völlig an der Praxis vorbeigehen.

    Das ist doch völlig unlogisch! Sein erwachsenes Kind oder seinen Papa oder seine Mama dürfte man nicht in die Arme nehmen, wenn diese ausgeschlossen sind. Seinen Nachbarn oder die Nachbarin, weil sie so lieb die Blumen versorgt hat und von dem oder der man eben nichts weiß schon??? und zusammen ein Glas Wein trinken?
    Das läuft doch alles am richtigen Leben völlig vorbei, so empfinde ich das jedenfalls.
    Vor meinem Fenster sehe ich den Halbmond und die Vögel zwitschern immer noch.
    Schönen Abend und liebe Grüße
    Anna

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Lieber Matthäus,

    die Ansicht über das wählen von Ältesten kann ich nicht teilen, auch wenn der Text aus Apg. das zulassen würde. Denn Paulus schreibt einmal an seinen „Schützling“ Timotheus was er zu beachten hat bei der Ernennung von Ältesten und DAG in 1. Tim. 3:1-12 und da steht nichts von wählen oder dergleichen. Außerdem schreibt er nicht wie an die Korinther, Galater, Epheser usw. an die ganze Versammlung, was nötig gewesen wäre bei den Richtlinien für eine allgemeine Wahl, sondern an IHN persönlich.

    Auch an Titus schreibt er ganz deutlich was er zu tun hat in dieser Sache:

    -Einheitsübersetzung-
    „Ich habe dich in Kreta deswegen zurückgelassen, damit DU das, was noch zu tun ist, zu Ende führst und in den einzelnen Städten Älteste EINSETZT, wie ich DIR aufgetragen habe“

    -Schlachter 1951-
    „Deswegen ließ ich dich in Kreta zurück, damit DU das Versäumte nachholen und in jeder Stadt Älteste EINSETZEN möchtest, wie ich DIR befohlen habe:“

    -Neue Genfer Ü-
    „Ich habe dich auf Kreta zurückgelassen, damit du das, was noch zu tun ist, zu einem guten Abschluss bringst. SETZE in jeder Stadt Älteste EIN, und zwar entsprechend den Anweisungen, die ich DIR gegeben habe!“

    Diese Verse sind für mich absolut eindeutig und sprechen gegen eine Wahl der Ältesten durch die Versammlung, denn in diesem Falle hätte er an Timotheus und Titus keine Anweisungen zu schreiben brauchen sondern an ALLE Versammlungen.

    Doch in einem anderen Punkt gebe ich dir recht, denn der Text aus Apg. 14:23 zeigt deutlich, dass erst durch „Händeauflegen“, die betreffenden Personen hl. Geist empfangen konnten, vorher nicht.

    Apg. 8:15-19 macht es sozusagen zur Bedingung, das „Händeauflegen“ um hl. Geist zu empfangen. Simon wollte sich diese „Macht“ erkaufen.

    Auch in 1. Tim. 5:22 warnt Paulus ihn davor jemanden „voreilig“ die Hände aufzulegen, also allzu schnell nach einer Bekehrung. Aber das Händeauflegen war unbedingt nötig.

    Heute wird dies einfach nicht mehr thematisiert bei uns ZJ, warum eigentlich?

    Die Mormonen gehen nach genau diesem Muster vor und legen gemeinschaftl. (d.h. die Gemeindeältesten) dem betreffenden die Hände auf, damit er das „Priesteramt“ empfangen kann.

    Viele Grüße
    Dennis

  • Salomo
    Oktober 11, 2010

    Das hat mich auch schon gewundert, dass wir heute keine Hände mehr auflegen, um jemanden in sein Amt einzusetzen oder zu segnen. Ich finde es schade, dass man dies heute nicht mehr macht.

  • Christof
    Oktober 11, 2010

    Hallo Martin, ich war froh, als ich dein Komentar gelesen habe:
    „Ich halte es daher für eine Ungeheuerlichkeit, hier zu behaupten, die WTG hätte Jesus aus dem Rennen genommen und sich an seine Statt vor die Brüder gestellt. Hallo, liebe Freunde, in jedem Buch wird er als Messias, Erlöser und als Haupt der Christengemeinde dargestellt.“
    Bis vor einiger Zeit war ich auch noch aktiv dabei, hatte aber nie das Gefühl, das Jesus hier völlig außen vor gelassen wird, seine Rolle als Retter nicht anerkannt wird. Sicher, der tuvSk drückt mit aller Macht in die Rolle des „alleinigen Mitteilungkanals“ der Bruderschaft, was aber von allen Z.J. doch
    so gewünscht wird (Wer ist in wirklichkeit der treue und verständige Sklave..) Deswegen bringt es meiner Meinung auch gar nichts, dies hier oder in Gesprächen in Frage zu stellen. Was aber jeder Z.J. doch mittlerweile sehen müsste, dass so vieles schief läuft, menschliche Gesetze, Meinungen und Ansichten als das „ultimative Wort Gottes“ angesehen und befolgt werden. Auch muss der Druck seitens der WTG an die „Schäflein“ noch zunehmen. Stellt euch doch nur mal vor, die Gesetze würden lockerer; wieviele Z.J. würden auf EINMAL das denken anfangen ?! Und vielleicht hinter vielen Lehren ein großes Fragezeichen machen… Also immer nur noch den Druck erhöhen, immer größere Endzeit-Panikmache verbreiten und hoffen, dass alle Mitglieder dies akzeptieren. LG

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Lieber Martin,

    aus deinen Worten sprich echter Feureifer für die „wahre Anbetung“ und für Jehova und Jesus Christus. Ich habe allergrößten Respekt vor deiner Lebensleistung nach 50 Jahren Dienst für Jehova. Auch möchte ich mir deinen Hinweis zu Herzen nehmen, dass einige (auch ich) die WT-Brille zwar konsequent abgesetzt, dafür aber die WT-Kritik-Brille umso mehr aufgesetzt haben.

    Von diesem Standpunkt aus ist es wirklich besser auch kontroverse Beiträge hier zu haben, das ist auch gewollt denke ich. Wir möchten uns nicht die „Ohren kitzeln lassen“ und uns selbstgefällig zurück lehnen um zu genießen wie toll, gerecht und erleuchtet wir doch sind. Nein, diesen Part übernimmt die WTG für uns alle hier zu genüge. Doch darin besteht doch auch der Unterschied. Du darfst hier so gut wie alles positiv und negativ beurteilen und kommentieren wie du möchtest. Du kannst auch direkt an Bruderinfo schreiben und offen deine Meinung sagen ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Im Gegenteil, ich kann bestätigen, dass die Brüder von Bruderinfo sehr dankbar für Verbesserung und Kritik sind.

    Im Vergleich dazu möchte ich dich fragen, wieviele deiner Bedenken und der offenen Kritik an der WTG, die auch du in deinem Kommentar hier geäußert hast, wurde von dir zu Papier gebracht und in einem Brief nach Selters geschickt?

    Zu deiner Frage:

    „Sind die Fehler der WTG nur Anlass, zu verbergen, dass man seinen Glauben verloren hat und auch nicht mehr davon Zeugnis ablegen möchte?

    Du hast Recht, die Gefahr dass man sich hinter blanker WT-Kritik nur versteckt um seine eigene Glaubensschwäche zu vertuschen besteht tatsächlich, doch muss das jeder selbst mit sich und JHWH ausmachen und sich überprüfen.

    Doch dein nächster Satz verstört mich etwas:

    „Oder dass man an ein anderes Evangelium glauben möchte, das besagt “Du bist bereits gerette“

    Welches Evangelium hast du in denn in den letzten 50 Jahren gepredigt lieber Martin? Hast du dich von der WT-Lehre anstecken lassen, dass durch eifrige Glaubenswerke die Rettung verdient werden muss?

    Nein, genau das ist das Evangelium, dass WIR BEREITS GERETTET SIND!!!

    JHWH hat durch das Lösegeld bereits alles getan was nötig ist um Sündenvergebung zu erlangen. Wir haben schon so oft hier Dutzende Bibelstellen zitiert, die genau das aussagen und nichts anderes (z.B. Röm. 4:5; 10:9 u.v.m). Alles was aus Glauben daraus folgt, z. B. die „früchte des Geistes“ (Gal. 5:22,23) haben überhaupt nichts mit Predigtdienst oder Vers.Besuch zu tun, sondern mit Charakterbildung. Dann ist auch der Glaube nicht tot, wie es Jakobus ausdrückt und auch er erwähnt „predigen“ oder „evangelisieren“ oder „Versammlungsbesuch“ mit keinem Wort.

    Was E.E. betrifft möchte ich noch sagen, dass es nicht darum ging einen mißliebigen Kommentator hier fern zu halten, dass können wir als Kommentatoren auch garnicht, sondern es ging um den „Ton, der die Musik macht“. Wenn du dich an die ersten Kommentare erinnerst, kann man ohne Umschweife sagen, dass es Provokationen waren und nichts erbauliches enthalten haben. Bei so einem schlechten „Start“ fällt es natürlich doppelt schwer, den anderen guten Kommentaren von ihm die richtige Aufmerksamkeit zu schenken, aber das ist allzu menschlich.

    Soweit meine Gedanken hierzu! Schönen Abend an alle!
    LG
    Dennis

  • Martin
    Oktober 11, 2010

    Lieber Dennis,

    Noch ein Nachsatz zu Deiner Schlussbemerkung:

    Ich habe wirklich großes Mitleid mit dir, denn dein Glaube ist auf Sand gebaut und wird spätestens dann einstürzen, wenn es den “Wachtturm” nicht mehr gibt.

    Ich denke, E.E. betet Jehova an und betrachtet Jesus als seinen Erlöser. Nichts anderes unterstelle ich ihm. So auf Sand kann sein Glaube nicht gebaut sein.

    Den Wachtturm gibt es über 100 Jahre. Hast Du auch daran gedacht, dass es auch sein könnte, dass es Dich mal nicht mehr gibt, aber der Wachtturm noch immer erscheint.

    Ich wäre vorsichtig mit solchen Prognosen.

    Gruß
    Martin

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Hallo Martin,

    was soll das für eine niveaulose Anspielung sein? Habe zwar vor noch einige Jahre zu leben, aber man weiß nie! Glaubst du es interesseirt mich wie lange es den WT schon gibt oder noch geben wird? Viel wichtiger ist doch wie lange es Gottes Wort schon gibt und noch geben wird, oder wie siehst du das???

    Deine Verteidigung „unserer“ bestenfalls mittelmäßigen religiösen Hauptzeitschrift ist ja schon fast peinlich. Hast du schon mal über den Inhalt gesprochen? Glaubst es beeindruckt Jehova, dass sich der WT so lange gehalten hat? Die gedruckten Irrlehren, Bibelverdrehungen und Halbwahrheiten der letzten 100 Jahre übertreffen jede Kirchenzeitschrift, aber Hauptsache es gibt ihn ja schon soooo lange.

    Das war mein letzter Kommentar zu diesem Thema.

    Gruß
    Dennis

    P.S: Nur mal so als Tipp, den katholischen „Pilger“ (Bistumszeitung der Pfalz) gibt es seit 1848, also seit mehr als 160 Jahre, was für ein SEGEN!

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Hallo an alle!

    (Zitat E.E.)Es ist das übliche wie bei allen Diktaturen…Wenn es ihr nicht gelingt alle Abweichler zum Schweigen zu bringen oder wegzusperren, wird sich das System bald auflösen. Danach kommt meistens nichts Besseres.

    Diese Worte reichen mir schon um zu wissen, dass man dich nicht ernst nehmen kann. Mit dieser Einstellung würdest du in Syrien, Iran, Nordkorea usw. eine steile Karriere machen, denn das aktuell herrschende System ist so wie es halt ist und danach kann ja nichts besseres kommen, also lieber brav die Klappe halten und alles schön mitmachen.

    Diese Einstellung kann ich eigentlich nur als armselig bezeichnen. Ganz zu schweigen von deiner abstrusen Theorie, dass der WT über der l.K. steht, weil es ja von Gott so gewollt ist.

    Ich habe wirklich großes Mitleid mit dir, denn dein Glaube ist auf Sand gebaut und wird spätestens dann einstürzen, wenn es den „Wachtturm“ nicht mehr gibt.

    Auf wiedersehen und noch viel Freude in deinem Forum!

    Gruß
    Dennis

  • Martin
    Oktober 11, 2010

    Hallo Lieber Dennis,

    Ich habe ja für Impulsivität Verständnis. Allerdings möchte ich Dein „Meschinengewehr“ etwas dämpfen. E.E. schreibt folgendes:

    Die WTG hat biblische Prophezeiungen falsch interpretiert und die Grenzen manchmal zu eng gesteckt.

    Hier räumt E.E. der WTG doch auch Mängel ein. Hast Du das nicht bemerkt? Und nun folgt die 2.Rüge von ihm:

    Na und. Das ist mir auch schon passiert. Nur hätte man sich wohl dafür im Wachtturm entschuldigen sollen.

    Zum weiteren spricht er von einer möglichen Theorie.

    Ich habe folgende Theorie dazu anzubieten warum dies nicht geschah:
    „Der Wachtturm ist scheinbar auch für die L.K. etwas Höheres, dass noch über ihnen steht. Sie denken wohl selbst, dass Gott den Wachtturm als Zentralorgan seiner irdischen Organisation benutzt, um sein Volk anzuleiten. Also waren die Informationen im Wachtturm so von Gott gewollt und kein Fehler. Warum sollte man sich also für etwas entschuldigen, was Gott so gewollt hat? Das wäre ja so als würde sich Gott selbst entschuldigen. Deshalb entschuldigt sich der Wachtturm im Gegensatz zum Erwachet nie.“

    Diese Anmerkung ist wohl nicht so aus der Luft gegriffen, denn schon Br. Russel verwies darauf, wenn die Mittel zur Herstellung des WT nicht mehr da sind, wäre dies ein Zeichen von Oben, dass das Erscheinen eingestellt werden sollte. Dies ist bis heute nicht erfolgt. Die Mittel waren immer da. Der WT scheint also etwas besonderes zu sein.

    Ich verweise noch auf eine andere Gegebenheit. Die Brüder der LK studieren die erschinenen Ausgaben selber in den Wachtturmstudien ihrer zugeteilten Versammlungen und unterordnen sich dieser allgemeinen Lehrmeinung, schließlich sind es ja allgemein gültige Gedanken, die über Ihre Initiative entstehen oder durch sie vertretende, ihnen zur Seite gestellten Brüder aus der „sogenannten großen Volksmenge“,deren Inhalt sie lediglich kontrollieren und abwinken. Insofern – kurz gesagt- verstehe ich E.E., steht der WT noch über sie. Wenn ein WT fertiggestellt ist und durch die Geisteswelt so mancher Köpfe gegangen ist, geht man einfach davon aus, dass es geeignete „geistige Speise zur rechten Zeit“ für ca 7 Mio. Zeugen Jehovas und weitere Millionen Aussenstehende ist, die ihren Glauben an Jehova, Jesus und seinen Zukunftsverheissungen stärken sollen. Hierbei berücksichtigt der WT nicht nur den Inteligenzgrad hoch gebildeter Menschen, sondern ist so verfasst, das Menschen aller Bildungsschichten mit Hilfe des Geistes Gottes die Gedanken der Heiligen Schrift nachvollziehen können.

    E.E. schreibt lediglich, wie es sein könnte.

    Vielleicht solltest Du den Standpunkt oder die Sichtweise anderer auch etwas mehr verstehen wollen, anstatt so agressiv zu reagieren. Aber vielleicht hat Dich auch der untere Teil seines Kommentares zu so einer agressiven Reaktion veranlasst. Aber Du bist ein freier Mensch und es liegt in Deiner Entscheidung. Ohne Taten des Glaubens geht es jeden falls nicht, und ich finde E.E. hat schon den Punkt getroffen, wenn er schreibt, vielleicht versuchen auch die anderen, die die Vers. verlassen haben, neue Versammlungen aufzubauen. Genau hier liegt „der Hund begraben“. Die wird es in diesem Geist nämlich nicht geben, weil dies nur mit missionarischen Eifer möglich ist und man würde sehr schnell feststellen, wie wichtig für eine internationale Bewegung auch Einheit ist und auch die gibt es nicht auf dieser Bruderinfo-Seite.

    Ich halte Deine Verabschiedung nicht sonderlich im Geiste von Bruderinfo. Es sei Dir verziehen. Alle Kommentargeber sind wertvolle Menschen in den Augen unseres Gottes und seines Erlösers.

    Liebe Grüsse
    Martin

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Hallo Martin,
    ZITAT:
    …schon Br. Russel verwies darauf, wenn die Mittel zur Herstellung des WT nicht mehr da sind, wäre dies ein Zeichen von Oben, dass das Erscheinen eingestellt werden sollte. Dies ist bis heute nicht erfolgt. Die Mittel waren immer da. Der WT scheint also etwas besonderes zu sein.

    Der Vatikanstaat ist auch noch da….nach Russells Theorie kann man das ja dann als positives Zeichen von Oben sehen. – Der katholischen Kirche gehen die Mittel nach wie vor nicht aus und wenn der Papst ruft, dann strömen seine Schäflein in Massen zu ihm…. – Er scheint also etwas Besonderes zu sein…

    LG Ulli

  • Martin an Ulrike
    Oktober 11, 2010

    Liebe Ulrike,

    danke für Deinen Hinweis. Auch von dem „wilden Tier“ in der Offenbarung wird gesagt, das es „noch lebendig in den Feuersee geschleudert wird“. Folglich funktioniert alles bis Christus seinen Sieg vollendet. Auch „Babylon die Große“ funktioniert solange, bis „die Vase vom Sockel gestoßen wird“.

    Was Du andeutest, trifft angesichts der derzeitigen internationalen Finanzlage auf fast alle pol. und religiösen Organisationen zu, in übertragenen Sinn auch auf Jehovas Zeugen. Das Geld wird immer knapper und es entspricht den wirtschaftlichen Gegebenheiten, dann entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Die nominellen Kirchen machen das dadurch, dass sie sich derzeit der Möglichkeit der Stiftungseinrichtungen bedienen, um über diese Spenden zu sammeln. Die Kirchlichen Steuereinnahmen versiegen ja bekanntlich immer mehr.

    Aber liebe Ulrike, ich benutzte diesen Vergleich nur, um darauf zu verweisen, dass jeder ein Zentralorgan hat ohne dies als richtig oder falsch zu werten. Ich denke allerdings, dass es fehl am Platz ist, darauf hinzuweisen, dass im Geiste von Bruderinfo schon ein großer Unterschied zwischen der Entwicklung der Kath. Kirche besteht und der Bewegung der Zeugen Jehovas, weshalb ja ermuntert wird, „zu bleiben“.

    Die Tasache, dass der WT über 100 Jahre ununterbrochen erscheint, ist in diesem wechselnden Zeitepochen schon eine phänomenale Entwicklung und muss bei der Häufigkeit der wechselnden Erkenntnisse doch trotzdem eine willkommene und wichtige Kraftquelle von mehreren Millionen Menschen sein. Hat der WT den Segen Gottes? Die Frage muss sich jeder selbst beantworten. Die Frage ist nur, auf welchen geistigen Stand stehen Menschen, die sich „von diesem Einfluss befreit fühlen“. Schließlich war das Motiv des Wachturms immer: Der Wachtturm verkündigt Gottes Königreich! Gibt es eine internationale Alternative dazu? „DEIN REICH KOMME…“
    Ich habe Deinen Hinweis sehr geschätzt.
    Liebe Grüße Martin

  • Ulrike P. an Martin
    Oktober 11, 2010

    Hallo Martin,
    danke für deine Antwort. 🙂
    ZITAT:
    Aber liebe Ulrike, ich benutzte diesen Vergleich nur, um darauf zu verweisen, dass jeder ein Zentralorgan hat ohne dies als richtig oder falsch zu werten.

    An einem Zentralorgan an sich wäre auch nichts verkehrt, deshalb kann man diese Einrichtung als solches auch nicht als richtig oder falsch werten.
    So dachten und denken letztlich alle, ob in religiöser oder politischer Hinsicht, über ihr jeweiliges Zentralorgan. Schlechtes wird mit Unvollkommenheit entschuldigt – was ja auch ok ist – und solange sie neben dem Schlechten noch etwas Gutes finden, bleiben sie dabei.
    Erst wenn das Schlechte die eigene Schmerzgrenze überschreitet und man bestimmte Handlungsweisen nicht mehr mittragen kann…ja…sogar noch nicht einmal mehr verstehen kann, zieht man die Konsequenz sich von diesem Zentralorgan wegzuwenden. – So ist der Mensch nun mal.

    In der Politik muss man sich dann entweder eine andere Partei suchen oder eine eigene Partei gründen.
    Im Glauben an den Gott der Bibel ist das anders. Da KANN man sich mit anderen Gleichgesinnten zusammenschließen, man MUSS es aber nicht – einzig die Treue und Liebe zum Vater und zum Sohn ist wichtig.

    So kann für einen Christen die Gemeinschaft mit anderen Christen zwar wohltuend und auferbauend sein…aber zwingend erforderlich ist sie nicht, denn allein Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
    Wer ihn als Haupt anerkennt, gehört zu den Gliedern seines Leibes. Auch dann, wenn der Leib keine äußerlich sichtbare Struktur hat, das Geistige ist es, das hierbei zählt.
    Das die christlichen Gemeinschaften, so wie sie im Urchristentum waren, keinen bleibenden Bestand haben, hatte Paulus ja schon angekündigt.
    Er wies nicht umsonst auf den Antichrist hin und sagte, dass es sogar schon zu seiner Zeit viele Antichristern gab.
    Das hat sich bis zum heutigen Tag leider immer wieder aufs Neue bestätigt, egal wie gut die Absichten anfänglich waren. – Am Ende schafften sie es immer, dem Leib eine größere Gewichtigkeit zu verleihen als dem Haupt, dem es doch vorgibt zu unterstehen.

    Du hast recht, Gott wird alles so lange bestehen lassen, wie er es für richtig befindet und hat ganz sicher seine Gründe dafür. Darum ist am Ende auch jeder nur für sich selbst verantwortlich.

    LG Ulli

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Hallo Martin,

    nur als kleiner Hinweis, ich habe E.E. von Bruderinfo verabschiedet NICHT MICH. Der Hinweis erfolgte von mir auf SEIN Forum, dass er selbst geschaffen hat um die Sklaven-Lehren zu verteidigen.

    Zu deinen Argumenten pro E.E. möchte ich jetzt nicht mehr viel sagen, denn für mich sind seine zuletzt geäußerten Theorien einfach nur lächerlich, deshalb spare ich mir weitere Ausführungen. Sie bringen mich nicht weiter oder stärken mich im Glauben und die anderen denke ich auch nicht.

    Wenn du allerdings die Tatsache, dass der WT seit mehr als 100 Jahren erscheint als göttliche Fügung und Segen interpretierst, dann möchte ich darauf hinweisen, dass es unzählige Zeitschriften, Broschüren, Zeitungen religiöser oder politischer Natur gibt, die schon viel länger ununterbrochen erscheinen. Ist dann dort der Segen Jehovas nicht noch viel mehr vorhanden. Nein, also das kann wirklich kein Argument oder gar Beweis für den göttl. Segen des WT sein.

    Ich habe übrigens deutlich gemacht, wie viele andere hier, dass sie nichts dagegen haben wenn auch E.E. hier weiter schreibt. Was hat er gemacht? Nachdem eine wahre Flut an Solidaritätsbekundungen FÜR IHN geschrieben wurden (auch von mir) hat er sich jetzt beleidigt zurück gezogen.

    Denk mal drüber nach!

    Viele Grüße
    Dennis

  • Martin
    Oktober 11, 2010

    Lieber Dennis,

    Ich sprach nicht von Deiner Verabschiedung, sondern von der Deiner Art der Verabschiedung von E.E.

    Du schreibst ferner:
    „Wenn du allerdings die Tatsache, dass der WT seit mehr als 100 Jahren erscheint als göttliche Fügung und Segen interpretierst, dann möchte ich darauf hinweisen, dass es unzählige Zeitschriften, Broschüren, Zeitungen religiöser oder politischer Natur gibt, die schon viel länger ununterbrochen erscheinen. Ist dann dort der Segen Jehovas nicht noch viel mehr vorhanden. Nein, also das kann wirklich kein Argument oder gar Beweis für den göttl. Segen des WT sein“.

    Kannst Du mir bitte einige religiöse fortlaufend erscheinende Zeitschriften nennen, die über 100 Jahre regelmäßig erschienen sind? Danke für Deine Mühe.
    Gruß
    Martin

    Viele Grüße
    Dennis

  • Manfred
    Oktober 11, 2010

    Lieber Martin,
    dass eine Zeitschrift über 100 Jahre erscheint ist zwar bemerkenswert, jedoch nichts besonderes wenn man die Hintergründe kennt. Der Wachtturm schreibt, dass wenn es keine Geldmittel mehr geben würde, dann wäre es Zeit das Erscheinen einzustellen. Dann hätte das wohl nicht den Segen Jehovas. Da die Publikationen weiter gedruckt werden, zeigt das somit, dass die Zeitschrift von Jehova gesegnet und unterstützt wird und somit wird auch die Organisation als einziger Mitteilungskanal von Gott wieder gefestigt.
    Wie sieht es jedoch in der Wirklichkeit aus? Ich habe selbst mal die Konten unserer Versammlung geführt. Mir hat der KA gesagt, dass ich das vorlesen des Rechnungsberichtes immer mit einem Bibeltext verbinden soll. Z.Bsp. Jehova liebt einen fröhlichen Geber, die Witwe hat auch nur ganz wenig gespendet und es wurde von Jesus gesehen usw. Im Prinzip übt man dadurch aber einen moralischen Druck auf die Brüder aus doch etwas zu spenden. Warum erscheint auch jedes Jahr im November im WT oder KD ein Artikel über Spenden? Weil da in der Regel die meisten berufstätigen Brüder Ihr 13. tes Monatsgehalt bekommen.
    Was meinst Du wohl, wie viele Brüder daraufhin einen großen Teil spenden, weil sie das Geld gerade nicht brauchen?
    Hast Du Dir mal überlegt, wie die Publikationen bezahlt werden könnten, wenn alle Zeugen weltweit dem Aufruf zum Pionierdienst folgen würden? Die LK ruft alle zum Vollzeitdienst auf, weiß aber genau, dass dies nicht jeder mitmacht und setzt diese Berufstätigen Brüder so unter Druck doch einfach etwas mehr zu spenden um ihr Gewissen zu beruhigen, weil sie ja sooo marterialistisch eingestellt sind. Ohne die Materialisten unter den Zeugen gäbe es schon lange keinen Wachtturm mehr.

    Außerdem bekommst Du einen Anleitung mitgeliefert, auf welche möglichen Arten Du spenden kannst. Spendenkasten, Überweisung mit Vermerk Schenkung, Dauerauftrag am Monatsanfang, damit Du das Spenden auch ja nicht vergisst.
    Es wird sogar aufgefordert im Falle Deines Todes die Gesellschaft als Erb Berechtigten einzusetzen. Ich kenne Brüder, da haben die Eltern ihr Haus und das komplette Barvermögen der Gesellschaft vermacht ohne an Ihre Kinder zu denken. Die gingen komplett leer aus. Obwohl die wirtschaftlich zu kämpfen und nun auch zwei kleine Kinder hatten und ebenfalls Zeugen sind.
    Ist das in Ordnung? Wo kann man da von dem Segen Jehovas reden, wenn die Organisation Ihre Mitglieder so unter Druck setzt, dass sie „freiwillig“ spenden?
    Dazu kommt, dass alle Schreiber kein Geld für Ihre Werke bekommen, sind bekommen noch nicht mal die Ehre da die Artikel alle anonym verfasst sind.
    Hier noch mal am Rande: Wer sich also beschwert, dass hier auf Bruderinfo alle unter einem anderen Namen schreiben, der soll sich an die eigene Nase fassen und mal klären, warum hinter keinem WT Artikel, Buch oder sonstiger Literatur der Schreiber genannt wird. Somit folgen wir hier auf Bruderinfo sogar dem Vorbild der Organisation. Mit einer Ausnahme, auf Bruderinfo weißt Du welche Kommentare von der selben Person kommen, bei den WT Artikeln weißt Du selbst das nicht.
    Dann weiter im Text. Die Literatur wird jetzt in hauseigenen Druckereien hergestellt, wo die Arbeiter nur Kost und Logi haben sowie ein Taschengeld. Was passiert wenn die Mitarbeiter älter werden und aufgrund von Krankheiten immer teurer werden? Dann werden sie vor die Tür gesetzt, wie wir es in den letzten Jahren von Selters her kennen. Es werden dann aber nicht Arbeitsplätze abgebaut, sondern nur die älteren Schwestern und Brüder durch jüngere ersetzt. Diese stehen noch in Ihrer ganzen Kraft und haben kaum Krankheiten. Denn mit einer chronischen Erkrankung kommst Du auch nicht ins Bethel, da kannst Du geistig gesinnt sein wie Du willst.
    Weißt Du was ich als von Jehova gesegnet ansehen würde? Wenn die Gesellschaft auf die Spendenaufrufe verzichten würde, die älteren Brüder, die lange Jahre im Bethel gedient haben auch weiterhin unterstützen würden und dann immer noch soviel Geld da wäre, dass alle Literatur gedruckt werden kann. Dann kannst Du den Segen Jehovas sehen.
    Oder wie siehst Du das Martin?
    Liebe Grüße Manfred

  • Karl
    Oktober 11, 2010

    Hallo,

    seit mehreren Jahrhunderten erscheinen von der evangelischen und katholischen Kirche Zeitschriften und Traktate.

    Auch in der jüdischen und islamischen Glaubensrichtung gibt es Zeitschriften!

    Vllt. ist es auch Gottes Wille, dass die BILD Zeitung täglich erscheint!?
    Entschuldigung aber nur weil der WT seit einem Jahrhundert erscheint heisst es noch lange nicht, dass das gleich von göttlicher Ebene herkommt!

    LG
    Karl

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Hallo Martin,

    http://www.digidatanet.de/?p=155&cpage=2#comment-3438

    Möchte das Thema 100 Jahre WT damit beerdigen!

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Das mit dem Wachtturm kommt mir so vor wie es im prophetischen Wort schon steht:

    Jer. 25
    6. Und wandelt nicht anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen und euch vor ihnen niederzubeugen; und reizet mich nicht durch das WERK EURER HÄNDE, daß ich euch nicht Übles tue.
    7. Aber ihr habt nicht auf mich gehört, spricht Jehova, um mich durch das WERK EURER HÄNDE zu reizen, euch zum Unglück.

    Jer. 32
    30. Denn die Kinder Israel und die Kinder Juda taten von ihrer Jugend an nur, was böse ist in meinen Augen; denn die Kinder Israel haben mich nur gereizt durch das WERK IHRER HÄNDE, spricht Jehova.
    31. Denn zu meinem Zorne und zu meinem Grimme ist mir diese Stadt gewesen von dem Tage an, da man sie gebaut hat, bis auf diesen Tag, auf daß ich sie von meinem Angesicht hinwegtäte:
    32. Wegen all der Bosheit der Kinder Israel und der Kinder Juda, die sie verübt haben, um mich zu reizen, sie, ihre Könige, ihre Fürsten, ihre Priester und ihre Propheten, und die Männer von Juda und die Bewohner von Jerusalem.
    33. Und sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Angesicht. Und ob ich sie auch lehrte, früh mich aufmachend und lehrend, so hörten sie doch nicht, um Zucht anzunehmen.
    34. Und sie haben ihre Scheusale in das Haus gesetzt, welches nach meinem Namen genannt ist, um es zu verunreinigen.

    Jer. 1.
    16. Und ich werde meine Gerichte über sie sprechen wegen all ihrer Bosheit, daß sie mich verlassen und anderen Göttern geräuchert und vor den WERKEN IHRER HÄNDE sich niedergebeugt haben.

    Jer. 2
    8. Die Priester sprachen nicht: Wo ist Jehova? Und die das Gesetz handhabten, kannten mich nicht, und die Hirten fielen von mir ab; und die Propheten weissagten durch den Baal und sind denen nachgegangen, welche nichts nützen.

    Unter dem Begriff WERK IHRER HÄNDE muss man nach meiner Ansicht auch den Wachtturm zuordnen. Denn er wird offensichtlich auch angebetet. Denn wie kann man sonst zu der Aussage kommen dass sich sogar die „LK“ danach richtet?

    Liebe Grüße
    Alois

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Hallo Martin,

    du hast meine Absichten gut erkannt.
    Danke für deine Kommentare.

    @Denis ich bin nicht beleidigt, sondern habe andere Prioritäten gesetzt.

    LG Eli

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Liebe Brüder,

    danke für die vielen Antworten.

    Wenigstens Martin konnte meine Gedanken nachvollziehen.

    Die WTG hat biblische Prophezeiungen falsch interpretiert und die Grenzen manchmal zu eng gesteckt. Na und. Das ist mir auch schon passiert. Nur hätte man sich wohl dafür im Wachtturm entschuldigen sollen.

    Ich habe folgende Theorie dazu anzubieten warum dies nicht geschah:
    „Der Wachtturm ist scheinbar auch für die L.K. etwas Höheres, dass noch über ihnen steht. Sie denken wohl selbst, dass Gott den Wachtturm als Zentralorgan seiner irdischen Organisation benutzt, um sein Volk anzuleiten. Also waren die Informationen im Wachtturm so von Gott gewollt und kein Fehler. Warum sollte man sich also für etwas entschuldigen, was Gott so gewollt hat? Das wäre ja so als würde sich Gott selbst entschuldigen. Deshalb entschuldigt sich der Wachtturm im Gegensatz zum Erwachet nie.“

    Die L.K. ist in dem System aufgewachsen und hat es verinnerlicht. Um es mit euren Worten zu sagen: „Sie sind Opfer ihres eigenen Mythos geworden“.
    Sie sehen sie tatsächlich als von Gott beauftragt, sein Volk zu hüten. Zumindest haben sie die Führung übernommen und tragen jetzt die Verantwortung dafür. Die Einheit des Volkes Gottes ist ihnen sehr wichtig, weshalb sie massiv gegen Abweichler vorgehen. Es ist das übliche wie bei allen Diktaturen. Die Führung macht Fehler und das führt zu Protesten und Angriffen auf die Führung. Die Führung ergreift Gegenmaßnahmen, die neue Proteste hervorrufen. Die Gegenmaßnahmen werden noch härter. Wenn es ihr nicht gelingt alle Abweichler zum Schweigen zu bringen oder wegzusperren, wird sich das System bald auflösen. Danach kommt meistens nichts Besseres.

    Wenn die Gegner die Führung prinzipiell anerkennen würden und lediglich ihre Gefühle äußern und ihr bittend zureden würden oder unverbindliche Verbesserungsvorschläge machen würden, dann würde das System nicht immer repressiver werden. Dann wäre es wohl auch möglich gewesen offen über Verbesserungsmöglichkeiten zu reden. Wer sich rebellisch zeigt, braucht sich nicht über eine abblockende Gegenreaktionen zu wundern. Doch wer seine Gefühle respektvoll und taktvoll offenbart ohne anzuklagen kann leichter etwas erreichen.

    Ich finde die jetzige Struktur hat sich trotz gewisser Schwächen im Prinzip bewährt und ich sehe auch keine Alternativen. Anarchie wie in einem Ameisenhaufen funktioniert nicht in diesem System. Dazu müssten alle von sich aus wissen, was sie tun sollten und es dann auch tun. Und Gott gibt heute auch keine Wundergaben mehr, wie im ersten Jahrhundert. Doch auch heute handelt Gott durch die Versammlungen. Auch die Ältesten sind eine Einrichtung Jehovas. Und eine Ältestenschaft der Altestenschaften ist auch nicht unbiblisch. Gottes Volk wurde fast immer zentral geleitet. Die Versammlungs-Organisaton ist ein Werkzeug, dessen sich unser Herr Jesus bedient, nicht mehr und nicht weniger.

    Auch wenn Gott jedem Einzelnen direkt Erkenntnisse zukommen lassen kann, halte ich wie Max eine zentrale Festlegung der Lehren für sinnvoll. Der Einzelne irrt halt auch und es würde ein Wirrwarr von Meinungen entstehen. Ich halte die offiziellen Lehren für ausreichend. Die meisten Fehler waren oder sind unbedeutend und hatten oder haben einen gewissen Sinn. Oft war der Zielgedanke richtig und lediglich die Begründung falsch oder unvollständig. Darin sehe ich die Führung Jesu. Er lässt uns einen gewissen Freiraum, solange die Richtung ungefähr stimmt. Die meisten Schwierigkeiten in den Versammlungen entstehen, weil sich die Ältesten und die anderen Brüder nicht danach ausrichten oder sich nur das herauspicken, was ihren Neigungen entspricht.
    Dennis meint ihm sei „kein Kommentar oder Artikel bekannt, wo dazu aufgerufen wurde gegen den “Sklaven” oder gegen die Ältesten in der Vers. zu rebellieren oder offen ungehorsam zu sein.“. Dennoch haben hier einige die Ansicht geäußert, man müsse die Gemeinschaft verlassen oder haben ihr eigenes Ausscheiden zu rechtfertigen versucht.

    Ich sehe mich als freiwilligen Mitarbeiter, der um der Einheit willen freiwillig der L.K. ein Auslegungsmonopol zugesteht. Doch im Konfliktfall entscheidet mein Gewissen über mein Handeln.
    Ich bestimme für mich, inwieweit ich die Lehren, Empfehlungen und Motivationen der WTG annehme und verwende. Ich möchte aber keine Unruhe in die Versammlungen bringen, indem ich an gewissen Punkten öffentlich Kritik äußere.

    Jeder von uns sollte sich als ein treuer und verständiger Sklave erweisen, der seine Gaben und Talente zum Nutzen der Bruderschaft einsetzt.
    Wir sollten uns dagegen nicht als übergesinnter Sklave erweisen, der seine Mitsklaven (mit Worten) schlägt. Das bezieht sich auf alle Brüder, ob sie eine leitende Funktion haben oder nicht.
    Wer wirklich ein treuer Sklave ist, beurteilt der Herr bei seinem Kommen in Herrlichkeit. Dem sollten wir nicht vorgreifen, auch nicht bei der Beurteilung der Sklaven in der L.K.

    Wer nicht sieht, dass seine Mitmenschen wie Schafe ohne Hirten sind und die gute Botschaft brauchen und deshalb ihnen das Wort Jehovas verkünden will, dessen Dienst ist wohl nutzlos. Wenn aber jemand die richtige Motivation hat, dann ist auch nichts dagegen einzuwenden, durch gewisse Stundenziele der Schwäche des Fleisches entgegenzuwirken.

    Wer Liebe vermisst, der sollte selbst mehr Liebe geben. Dann kommt auch mehr zurück.
    „Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, 5 benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus, läßt sich nicht aufreizen. Sie rechnet das Böse nicht an. 6 Sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit, sondern freut sich mit der Wahrheit. 7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles“ (1. Korinther 13:4-7).

    Die Liebe zu den Brüdern sollte auch die Lehrer in der Versammlung mit einbeziehen. Wir sollten ihnen das Leben nicht unnötig schwer machen:
    „Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen; denn sie wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafür geben sollen; auf daß sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das ist euch nicht gut.“ (Heb 13:17).
    Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach (Heb 13:7).

    Auch wenn die Taten uns nicht retten, zeigen unsere Taten, ob wir die Sache richtig verstanden haben. Deshalb sagte ich, entscheidend sind die persönlichen Taten. Deine Taten legen Zeugnis von deinem Glauben ab. Entsprechend deiner Taten wird auch das Urteil Jesu ausfallen:
    Matthäus 16:27 Denn es ist dem Menschensohn bestimmt, in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln zu kommen, und dann wird er jedem gemäß seiner Handlungsweise vergelten.
    Offenbarung 2:23 und ich will euch, jedem einzelnen, gemäß euren Taten geben. . .
    Offenbarung 22:12 ‚Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist.
    und ich will euch, jedem einzelnen, gemäß euren Taten geben.

    Im Prinzip habe ich bereits alles gesagt, was ich an Kontra zu sagen hatte, so dass ich euch eigentlich auch nichts mehr sagen muss. Die meisten Fehler in der Lehre habe ich schon vorher selbst entdeckt und eure WT-Kritik baut mich nicht auf.

    Ich will noch mal kurz zusammenfassen, was ich euch sagen wollte:

    Bleibt bis zur Wiederkunft des Herrn in der Versammlung, ordnet euch unter soweit es eurer Gewissen erlaubt, nörgelt nicht herum, deckt die Schwachpunkte in Liebe zu und tut euer Bestes eure Brüder in den Versammlungen in Liebe zu erbauen.

    Und die, die schon draußen sind, sollten versuchen ihre eigenen Versammlungen aufzubauen und neue Jünger Jesu zu gewinnen, um zu beweisen, dass es auch anders geht. Mal sehen, ob es hier demnächst eine Liste mit alternativen Versammlungen gibt, die man besuchen könnte und mit denen man gemeinsam predigen kann.

    Liebe Grüße

    Eli

  • Karl
    Oktober 11, 2010

    Lieber E. E.,

    du sagst der einzelne macht Fehler und mehrere Leute an der Spitze würden das nicht tun … .

    Da fehlen mir die Worte. Warum gibt es denn Bruderinfo?
    Sicher nicht weil einzelne Menschen was falsch machen!
    Wer deckt den hier die ganzen Irrlehren auf die ein Gremium zu Dogmen erhebt hat?
    Es sind einzelne Gläubige, die sich der Sache annahmen und recherchieren. Und das innerhalb von wenigen Monaten besser als es die LK in den letzten 80 Jahren gemacht hat!

    Wenn die LK für den Inhalt des Wachtturms zuständig ist, aber zugleich den Wachtturm als etwas höheres „Gottgegebenes“ ansieht heisst das für mich, dass sie sich nach wie vor auf die Stelle des Christus stellen!
    Und immer noch haben sie das „Wahrheitsmonopol“ inne!
    Das wäre nach wie vor keine christliche Gemeinschaft sondern eine Tyrannei!

    Erklär mir auch bitte wie man respektvoll Schwächen ansprechen soll, wenn man sofort bei so etwas mit einem großen „A“ für Abtrünniger gebrandmarkt wird!
    Du hast ja gesagt du hättest schon mal nach Selters geschrieben!
    Hast du in deinem Schreiben Kritik erwähnt?
    Glaubst du im Ernst die nehmen das ernst oder fangen zum nachdenken an?
    Ich nicht!
    Warum? Weil ich es weiß!
    Die geben dann einen Befehl an die Ältestenschaft der jeweiligen Versammlung und schon darfst du dich vor deinen Ältesten rechtfertigen, um nicht ausgeschlossen zu werden!

    Wieso sollte jemand einen Kompromiss eingehen?
    Die Zeugen Wachtturmgesellschaft sind durch die neuesten Studienartikel doch noch mehr unter Kontrolle!
    Wenn man schon befiehlt die Organisation zu lieben … !
    Ganz zu schweigen von der Ausschlusspraxis … !

    Deine Haltung kannst du auch weiterhin so verbreiten, habe kein Problem damit, aber wegen Leuten wie dir ist die Organisation das, was sie heute ist.

    LG
    Karl

  • Simon
    Oktober 11, 2010

    Deine letzten Worte betreffend:

    Ich frage dich, wie soll ein Bruder oder eine Schwester es durchhalten in der Versammlung zu bleiben, wenn er/sie einmal
    hinter die Kulissen geblickt hat?
    Ich wurde auch oft gebeten zurück zu kommen auch wenn ich in manchen
    Teilen anderer Meinung bin als der LK.
    Aber ich könnte es garnicht…genauso wenig wie viele andere.

    Ich weiß von einigen Ältesten und „Durchschnittsbrüdern“, die es in den Versammlungen schwer aushalten. Sie würden gerne, doch das was ihnen serviert wird lässt sich auch mit brüderlicher Liebe kaum ertragen. Es gibt immer mehr zu kritisieren und alles wird so offensichtlich dargelegt, dass man schon blind sein muss es nicht zu erkennen.

    Daraus ergibt sich auf Dauer, dass die LK nichtmehr ernst genommen wird und die Brüder so oder so weggehen.
    Nur da zu sein und den Kopf einzuziehen und so zu tun als wäre man der Gsellschaft treu ist meines Erachtens nach auch nicht der richtige weg…

  • Anna
    Oktober 11, 2010

    Liebe Simon,
    ich finde, man darf bei allem Jehova nicht vergessen. Vertrauen zu ihm haben. Gibt es wirklich nur die Alternative gehen = womöglich andere noch enger an den Sklaven binden. Obwohl ich vollstes Verständnis dafür habe, wenn es jemand nicht mehr aushält. Es wird in diesem Zusammenhang gerne der Bibeltext aus
    „Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben“ (1. Johannes 2:19). Und damit kommt in dem treuherzigen Zeugen Jehovas wieder der Wunsch auf, ja nicht so zu sein, sondern eben GUT, d.h. von der richtigen ART.
    Oder die andere Möglichkeit = bleiben. Und im Vertrauen auf Jehova etwas bewirken. Ist man deswegen ein Heuchler? In Jehovas Augen sicher nicht, vor sich selber, weil man sich mehr oder weniger dauervergewaltigen läßt? Oder gibt es einen dritten Weg, den wir nur noch nicht kennen? Für den Moment habe ich nun schon das Vertrauen zu Jehova, dass sich etwas ändern muß. Und letztlich, was mir schon auch wichtig ist: Als Gemeinschaft insgesamt möchten wir uns doch, ob noch in der Versammlung oder nicht an biblische Grundsätze halten. Und wo treffen wir Gleichgesinnte? Weil jeder hier liebt ja Jehova und Christus.
    Das ist alles gar nicht so einfach…
    Liebe Grüße und schön, dass auch E.E. wieder was schreibt. Es ist doch beflügelnd andere Sichtweisen zu sehen.
    Anna

  • Simon
    Oktober 11, 2010

    Moin Anna 🙂

    Du hast wahrlich recht. Es ist alles nicht so einfach.
    Sollte man eine Revolte anzetteln? Sollte man auf die Barrikaden gehen? Oder sollte man alles über sich ergehen lassen in Liebe und Gerechtigkeit in der Hoffnung, Gott wird einem aus dieser Misere helfen und die Wege der einzelnen so leiten, dass alles gut wird?

    Ich denke das ist größtenteils alles eine Gewissensentscheidung.

    Wo ich kann rede ich mit Brüdern über die sogenannte „Wahrheit“ und versuche meine Sicht der Dinge darzulegen.
    Mehr kann ich von meiner Seite aus nicht tun.
    Ich habe es mir erwählt den Weg allein zu begehen und auf zufälligen Streckenpunkten mal auf Gleichgesinnte zu treffen 🙂

    Natürlich darf man Jehova in dem ganzen Spiel nicht vergessen. Wer ergründet schon seine Wege?
    Doch ich denke, dass die meisten Brüder einfach aus Angst Gott zu missfallen noch in der Organisation bleiben. Was soll man auch anderes denken, wenn man seit Jahren ein und demselben starren Muster folgt?

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Lieber Bruder Eli

    Es ist nicht verkehrt auch Deine Meinung hier zu lesen. Wir sogenannte „Abtrünnige“ sind uns auch nicht einig. In den wichtigen Grundwahrheiten sind wir uns einig, aber nicht in Fragen welche zur Errettung durch Gnade wichtig sind.

    Aber wir wollen uns gar nicht unbedingt einig sein, denn unsere Kommentare sollen zum nachdenken und prüfen der Schrift anregen.
    Es ist ein ständiges Ringen um das Verständnis des Wortes Gottes damit wir uns nicht erheben und sagen wir wüssten alles. Denn wir wissen praktisch nichts, gemessen an der Allwissenheit unseres Schöpfers. Dein Kommentar spornt uns alle übrigens auch zum Nachdenken an.

    Ich habe kein Problem damit dass die Organisation Fehler macht, auch nicht wenn es sehr viele sind. Ich habe aber ein Problem damit dass sie „mit Gewalt“ falsche und auch richtige Lehren durchsetzt! Ich kenne mehrere Brüder denen wurden vor 1975 die Gemeinschaft entzogen weil sie anderen Brüdern (eigentlich im Vertrauen)gesagt haben dass dies nicht stimmen kann.

    Ein Punkt ist wirklich unverzeihlich, es ist unser Eindruck bzw. unsere Meinung, dass die Organisation sich an die Stelle des Christus gesetzt hat. Umso schlimmer wenn es gar nicht die „LK“ wäre sondern ein sich verselbstständigter Wachtturm.

    Nicht umsonst warnt uns das prophetische Wort ständig vor der Anbetung des „Werkes unserer Hände“!

    Micha 5
    13. Und ich werde deine geschnitzten Bilder und deine Bildsäulen aus deiner Mitte ausrotten, und du wirst dich nicht mehr niederwerfen vor dem Werke deiner Hände.

    Denke mal darüber nach.

    Liebe Grüße und bleibe mit uns in konstruktiver Diskussion!
    Alois

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Entschuldigung, mir ist ein Missgeschick passiert, der Satz:

    „In den wichtigen Grundwahrheiten sind wir uns einig, aber nicht in Fragen welche zur Errettung durch Gnade wichtig sind.“

    soll heißen:

    In den wichtigen Grundwahrheiten sind wir uns einig, aber nicht in Fragen welche zur Errettung durch Gnade UNWICHTIG sind.

    Mit unwichtigen Fragen meinte ich zum Beispiel:
    Wer gehört zu Jehovas Volk
    Wer wird auferstehen
    Welche Bedeutung hat das Alte Testament auf unsere Zeit
    Wo stehen wir zeitlich gesehen Heute

    usw.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Hallo E.E.
    ZITAT:
    Bleibt bis zur Wiederkunft des Herrn in der Versammlung, ordnet euch unter soweit es eurer Gewissen erlaubt, nörgelt nicht herum, deckt die Schwachpunkte in Liebe zu und tut euer Bestes eure Brüder in den Versammlungen in Liebe zu erbauen.

    Für dich sind die Fehler der Organisation also nur Schwachpunkte, die man getrost mit Liebe zudecken kann…so, so…
    Dann muss man also den Fehler der lK, sich permanent selbst die Ehre zu geben die nur Christus gebührt, mit Liebe zudecken. Genauso wie man mit Liebe zudecken muss, dass sie mit ihren falschen Vorhersagen schon viele ihre Schäfchen in den finanziellen Ruin getrieben haben…um hinterher ihre Hände in Unschuld zu waschen. – Huppsalla, schnell die Decke drüber breiten…
    Es gilt dann sicher auch nur als kleiner Fehler, das sie damit auch sehr viele Menschen zu Atheisten gemascht haben.
    Und es ist natürlich auch ein verzeihbarer Fehler, dass sie Bibelstellen so lange verdrehen und verwursten, bis sie zu ihren Dogmen passen.
    Des weiteren ist es natürlich nur eine nichtige Kleinigkeit, dass sie unbedingten Gehorsam ihrem eigenem Wort gegenüber verlangen und jedem mit dem geistigen und sozialen Tod drohen, der es wagt das Wort Gottes für wichtiger zu erachten, als ihr eigenes aus dem Wachtturm.
    Ja, selbst mit dem buchstäblichen Tod zu drohen – indem man ihnen sagt sie hätten das ewige Leben verwirkt – ist doch nicht so schlimm, als das man nicht in Liebe drüber wegschauen könnte.
    Naja…und die paar Menneken die ihre Drohgebärden und Ignoranz nicht mehr ertragen konnten, die solche Angst vor der geistigen Inquisition haben das sie sich sogar das Leben nehmen, weil sie keinen anderen Ausweg mehr sehen…ach…was soll´s…für solch schwächliche Menschen können sie doch nun aber WIRLICH nichts, stimmt´s?

    Nein lieber E.E., von DIESER Art bin ich tatsächlich nicht, deshalb habe ich mich für´s fortgehen entschieden.
    Aber bedenke, „von dieser Art“ waren auch die Apostel nicht…das die Organisation diesen Bibelvers aus 1. Johannes 2, 19 für sich beansprucht, ist eine Anmaßung sondergleichen.
    Denn die Botschaft der Apostel lautete: An Gott und seinen Sohn zu glauben, bedeutet Rettung.
    Die l.K hat eine ganz andere Botschaft…ihre Botschaft lautet: Rettung gibt es alleine durch die Organisation.

    Geistige Gemeinschaft im Herrn, finde ich hier bei Bruderinfo sowie überhaupt bei jedem, der seine Hoffnung alleine auf Gott und seinen Sohn setzt.

    LG Ulli

  • Salomo
    Oktober 11, 2010

    Lieber E.E.

    deine Überlegungen sind durchaus akzeptabel.
    Kritik an der WTG zu üben ist leicht, da sie im Laufe der Zeit ja viele Fehler gemacht hat. Es besser zu machen scheint dagegen schwer zu sein. Auch ich frage mich, warum es den ganzen Kritikern, welche seit Jahrzehnten die Versammlung verlassen haben, nicht gelungen ist bessere Versammlungen aufzubauen.
    Es fehlt einfach der Gegenbeweiß, dass es auch besser geht.

    Hat hier jemand eine Erklärung dafür?

    Liebe Grüße

    Salomo

  • Karl
    Oktober 11, 2010

    Lieber Salomo,

    ist doch logisch, dass keine neuen Versammlungen entstehen!

    1. Geht bei den meisten die ins Sklavenjoch gespannt wurden der Glaube flöten, weil man merkt, dass man ein Leben lang autoritären Menschen gefolgt ist und nicht Gott!

    Und 2. steigen die Menschen nicht gleichzeitig bei den ZJ aus, und wenn dann haben sie erstmal das große „A“ auf der Stirn!

    3. fehlt es an finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten!
    Ich glaube nicht, dass man auf die Schnelle so viel Geld bekommt, wie die Organisation alleine mit ihrer Erbschleicherei erwirtschaftet!
    Ausserdem kenne ich niemanden der mal auf die schnelle Flugblätter oder Zeitschriften drucken kann!

    LG
    Karl

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Hallo Salomo,

    wie kommst du darauf, dass ein Gegenbeweis fehlt, dass es besser geht? Hast du denn schon mal die Beweise der „anderen“ geprüft?

    Ich könnte dir mind. ein Dutzend anderere Glaubensgemeinschaften nennen, die auch christl. Liebe nicht nur „predigen“ sondern auch ausleben, die keine Rassenschranken, Vorurteile, Benachteilugung usw. kennen. Die eifrig und aufrichtig nach der Wahrheit suchen oder behaupten sie längst zu besitzen, wie wir übrigens. Die auch Versammlungen abhalten ähnlich den unseren und die Bibel erforschen. Die Jesus als ihren Erlöser und Retter annehmen und den Schöpfer aller Dinge anbeten.

    Nein dieses ganze gefasel von wegen wir sind so einzigartig und toll ist nur wieder eine Selbstbeweihräucherung um sich selbst in der angeblichen „Wahrheit“ zu bestätigen und den Mythos aufrecht zu erhalten. Gehe mit aufmerksamen Blick durchs Kongressgelände im Sommer und beobachte einige in ihrem Verhalten, oder wenn du schon mal als Ordner „dienen“ durftest wie ich, morgens vor Toröffnung und kurz danach, wie die wahren „Christen“ wie besessen voller Egoismus durch die Gegend rennen um ja den allerbsten Platz zu ergattern. Oder wenn man in der Tiefgarage des Stadions nur Limousinen sieht, die Kreis- Bezirks- Zonenaufsehern oder dem Mitglieder der leitenden Körperschaft gehören, die von einem Fahrservice des Bethel hin- und herkutschiert werden, mit einem Bruder als Chauffeur versteht sich, obwohl es hunderter gehbehinderter Brüder und Schwestern gibt, die diese Parkplätze besser gebrauche könnten.

    Dann weißt du, dass wir nur an der Oberfläche kratzen was die wahre, echte Liebe betrifft und keinen Deut besser sind, als die allermeisten anderen Religionsgemeinschaften in diesem Lande.

    Man ist leider sehr schnell dabei andere sofort zu beurteilen und ihnen ihre Aufrichtigkeit und ihr ehrliches Bemühen abzusprechen.

    LG
    Dennis

  • Salomo
    Oktober 11, 2010

    Hallo Dennis,

    gut dann nenne mir doch mal 12 Gemeinschaften, damit ich das prüfen kann. Ich bin offen für Alternativen, habe aber bisher keine gefunden. Zumindest keine die für mich erreichbar gewesen wäre, so dass ich mir das hätte anschauen können. Ich denke die anderen hier wären sicher auch an Alternativen interessiert.

    LG Salomo

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Hallo Salomo,

    schreibe mir bitte an folgende E-Mail Adress und ich werde dir die Religionsgemseinschaften nennen:

    mentalist1981@web.de

    Möchte nicht in den Verdacht geraten hier auf Bruderinof Werbung für andere Religionen oder Gruppen zu machen.

    Gruß
    Dennis

  • Salomo
    Oktober 11, 2010

    Hallo,

    ich habe mich inzwischen bei Denis erkundigt. Er hat mir zwei Gemeinschaften genannt. Eine davon glaubt an die Dreieinigkeit und sind für mich deshalb keine Alternative. Die anderen sind freie Bibelforscher. Eine Nachfrage bei zwei verschiedenen Gruppen ergab, dass sich keine Gemeinde von diesen in meiner Nähe befindet und somit auch keine Alternative darstellen.

    Falls jemand noch einen Vorschlag hat, dann kann er ihn ja an Denis schicken, wenn er hier keine Werbung für andere Religionsgemeinschaften machen will.

    Liebe Grüße
    Salomo

  • schneerose
    Oktober 11, 2010

    hallo martin

    dein kommentar

    „Hier wird nur Demotiviert gegen die WTG. Ich denke, die Erwartungen von Bruderinfo waren und sind schon andere. Hier scheint die Diskusionslinie aus dem Ruder zu laufen.“

    martin ..du hast richtig erkannt..dass über die WTG nicht positiv geschrieben wird..dieser umstand soll allen zu denken geben..
    wie ist es möglich.. dass die brüder im bruder-info über jah. seinen sohn jesus.. sein vorhaben.. gebote usw. positiv und mit freude schreiben ..aber über seine „vertretung die WTG“ mit schmerz und leid reagieren..

    denke über folgendes nach
    alle jahre.. die jesus als mensch auf der erde lebte.hatte er am eigenen leib verspürt was es heisst.. von religiösen lehrern unterdrückt zu werden..
    ich frage dich..mit wem hat jah. zur zeit jesu gewirkt..
    mit den priestern
    mit den schriftgelehrten
    mit den pharisäern
    mit den sadduzäer
    jah. hat nur mit jesus und seinen nachfolgern gewirkt.(siehe die wunder)
    alles was jesus über die rel. führer sagte war sehr demotivierend..der messias war sehr hart zu den geistlichen..(schlangen..teufel- vater)..die diskussionen mit den rel. führen schien aus dem ruder zu laufen..
    auch im bruder-info ist die biblische wahrheit für alle WT anhänger demotivierend.. (nur für WT gläubige)
    warum..
    ist das wort gottes etwa schmerzhaft..
    oder sind die vielen falschen prophezeiungen der WTG schmerzhaft..ja..diese tun weh..darum schreiben wir..

    nun sind wir alle beröer und prüfen das gesagte ..die namen.. die du lieber martin.. in deinem kommentar genannt hast sind beröer.. brüder.. die gott mehr lieben als menschengebote..

    liebe grüsse vom „boss“ schneerose

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Bei meinem Bibellesen ist mir ein interessanter Vers untergekommen:

    Psalm 73: 8 Mit Verachtung schauen sie auf andere herab und verhöhnen sie, mit zynischen Worten setzen sie jeden unter Druck. 9 Sie tun, als kämen ihre Worte vom Himmel; sie meinen, ihre Sprüche seien für die ganze Menschheit wichtig. 10 Darum läuft sogar Gottes Volk ihnen nach, es hängt an ihren Lippen und glaubt alles, was man ihm vorsetzt.

    Ich möchte jedem es selbst überlassen hier die richtigen Schlüsse zu ziehen !

  • Frank&Frei
    Oktober 11, 2010

    lieber Max, ich zietiere hier Churchill: Glaube nicht jeder STatisktik, du du nicht selbst gefälscht hast.
    Das heißt, bezogen auf die Verkündiger in D, da wurde am Rad gedreht um den Eindruck zu schaffen, dass es viele sind.
    Aber warum wurden die monatlichen Zahlenspiegel abgeschafft?
    weil es down-the-river ging. Wir haben heuer so um die 160.000 tätige Verkündiger mit Pionieren. Aber rechne da einmal diejenigen runter, die der sogenannten 15 minuten Regelung unterliegen. Wenn du die subtrahierst, kommst du schnell auf ca nur 140.000 VK.

    Das ist eindeutig ein NegativWachstum, dasss auch mit dem „inflationären“ Hilfspionierdienst nchts zu tun hat. Und der „Reisedienst“ nimmt zu, der, wo JZ von haustür zu Haustür mit dem Auto kutschen, von Alzheim bis nach Zappenduster.

    Das ist alles Beschäftigungs-Theorie, die Leute in ARbeit halten, sie bloss nicht nachdenken lassen, denn nach Denken kommt handeln.
    Aber das wird kritisiert als „unabhängiges Denken“. Der brave zeuge nimmt alle Brocken hin, die er bekommt, muckt nicht auf und wagt schon gar nicht im WT Studium mal ne Frage zu stellen.
    Das wäre einer Rüge wert.
    non nobis domine

  • schneerose
    Oktober 11, 2010

    hallo martin

    dein kommentar

    „Die WTG fühlt sich zuständig für ca 7 Mio. Personen, die sich mit Ihren Lehren indentifizieren.“

    wie sieht es in den versammlungen aus..

    jeder bruder.. der einen WT lehrgedanken offen anzweifelt wird als geistig unreif angesehen.. auch wenn er ihn zweifelsfrei an hand verschiedener bibelübersetzungen wiederlegen kann..

    die brüder und schwestern haben nur die freiheit.. den wachtturm mit eigenen worten wiederzugeben..auch wenn ihre herzen anders denken..

    wenn du in der WT. gesellschaft eine verantwortliche stellung inne hast.. wird kein br. in deiner gegewart sein herz öffnen..und dir sagen was er wirklich denkt..sondern die brüder sagen nur das.. was du gerne hören möchtest..

    deine oben angeführte aussage entspringt deinem wahrnehmungsvermögen und deckt sich mit meinen erfahrungen
    die ich als dienender bruder gemacht habe..

    sag martin..wo hätten die juden zur zeit jesu hingehen sollen..
    zu den pharisäern..oder schriftgelehrten..oder gar zu den römern überlaufen..sicher nicht..

    jesus sagte..“folge mir nach“..

  • Thomas
    Oktober 11, 2010

    Liebe Schneerose,

    Deiner realistischen Einschätzung kann (muss) ich mich anschließen.
    Die Verantwortlichen für 7 Mio. Menschen sind keines Wegs für diese „verantwortlich“.
    ALLE beschönigenden Formulierungen in den Zeitschriften dienen NUR dazu die WTG Gläubigen bei der Stange zu halten.

    Dies wurde mir unmissverständlich bewiesen, als ich (auf Empfehlung eines „Bruders“) an die Zentrale in Selters geschrieben hatte um auf meinen Fall der pharisäerhaften Rechtsbeugung hinzuweisen.

    Von dort kam innerhalb nur weniger Tage ein nicht unterschriebenes (sicherlich vorgefertigtes) Schreiben zurück, indem ich schon gleich nicht mehr mit Bruder, sondern mit Herr angesprochen (so schnell wird man nach 1 1/2 Jahrzehnten Mitgliedschaft abserviert!) und an die zuständigen Pharisäer (genannt Älteste) verwiesen wurde.

    Von denen kam bis heute NICHTS, trotz wiederholtem Wiederaufnahmeantrag.
    So sehr wird man von seinen verantwortlichen „Brüdern“ „geliebt“!

    Mittlerweile kenne ich viele weitere solcher Fälle, bei denen es schon fast zum Selbstmord gekommen wäre (in anderen Fällen soll es dazu gekommen sein).

    Wer also im Kopf hat, ER wäre „sicher“ bei einer solchen Glaubensgemeinschaft, ist in großer Gefahr eines Tages wirklich ALLES zu verlieren!
    Nicht nur seine Familie, seinen Glauben an Gott (denn die WTG ist wie von Gott gestellt und zu allem Übel stellt sie sich sogar an die Stelle des Christus!)
    Nein, manche verlieren leider auch ihr Leben durch diesen falschen Propheten.

    Es mag einige einzelne Ausnahmen geben in Versammlungen in denen Verantwortliche echte christliche Identität haben, jedoch sind diese leider die Ausnahme. Ich kannst früher Brüder die ich als echte Christen bezeichnet hatte, aber bis heute sind sie von der WTG allmählich zu neuzeitlichen Pharisäern um-erzogen worden.

    Wie wohltuend und befreiend ist doch die Erkenntnis das nur beim Christus DER Weg, Die Wahrheit und Das wahre Leben zu finden sind!
    Herzlichst, Dein Bruder in IHM
    Thomas

  • Entmutigter Bruder
    Oktober 11, 2010

    Lieber Thomas,

    es tut mir aufrichtig leid, wie mit Dir umgegangen wurde, auch wenn ich die Einzelheiten nicht kenne. Das bleibt dann von der christlichen Liebe übrig, man wird „eiskalt abserviert“.
    Traurig, aber wahr, wie auch Dutzende anderer Fälle belegen.

    Viel Kraft auch Dir weiterhin und auch danke noch einmal für Deinen letzten Kommentar an mich. Ich hatte diesen leider nicht mehr sofort finden können, daher hier die Reaktion. Habe den Kommentar auch sehr geschätzt.

    Liebe Grüße.

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Lieber entmutigter Bruder!

    Die von mir verwendete Übersetzung von Ps. 73 war die:

    HOFFNUNG FÜR ALLE!

    lg. Matthäus

  • Max
    Oktober 11, 2010

    Hallo Martin,
    deinem Kommentar möchte ich in sofern zustimmen, das es wichtig ist auch Pro-Kommentare zu veröffentlichen. Es sind zwar wenige die es hier gibt, aber ich hoffe, das Bruderinfo alle freischaltet.
    Doch ich möchte deinem Gedanken, das Matthäus; Dennis oder Alois sich als ein besonderes Gremium sehen, auch wenn sie viele Kommentare schreiben, die von den meisten auch geschätzt werden, wiedersprechen.
    Es ist auch wirklich nicht so, das sie ausschließlich auf die WT- Organisation einschlagen.
    Du hast recht, das Artikel, die sich mit den „Fehlern“ der Organisation befassen ausführlicher kommentiert werden als die anderen Artikel von Bruderinfo.
    Dies ist für mich aber nachvollziehbar, den bei den Fehlern die du als menschliche Fehler siehst, die man jeder Führung zugestehen muß, handelt es sich eben nicht um solche allgemeinen Schwächen und Fehler von Menschen, sondern um eine grundlegende Einstellung unserer Führung. Diese Führung ist nur auf die Erhaltung ihres Status bedacht; positioniert sich zwischen der Bruderschaft und Jesus Christus als einzigen Weg zu Gott.
    Uns allen ist klar, das es ohne eine gewisse organisatorische Führung und Struktur nicht geht. Auch eine gewisse Art von öffentlicher Lehrmeinung ist nicht verkehrt. Doch wenn diese öffentliche Lehre der Lehre Christi und der Apostel immer mehr entgegen steht, dann wird doch die Grundlehre aller Christen in Frage gestellt. Fragen wie wir uns das Wesen Gottes vorzustellen haben, wie die Auferstehung und wann von statten geht, wer errettet wird und wer nicht u.s.w. Sind untergeordnete Themen, die für unserem Glauben und Vertrauen an unseren Schöpfer nicht ausschlaggebend sein sollten.
    Doch wenn sich eine Organisation, die ja den Brüdern dienen soll; denn Gott Jehova braucht keine Organisation um sein Vorhaben umzusetzen– sich dazu Hinreisen lässt Liebe von der Bruderschaft einzufordern, dann ist dies nicht oft genug als verwerflich anzuprangern.

    Was passiert, wenn ein Katholik oder Protestant seine Organsatorische Führung kritisiert? Wird er dann von einem Geistlichen seiner Gemeinde aufgesucht und, wenn er nicht bereut ausgeschlossen?
    Verliert er dann seine Soziales Umfeld und seine Familie? Nein, den in diesen Kirchen Babylons spielt die Organisation die Rolle die ihr zu kommt, und zwar der Gemeinde eine gewisse Struktur zu geben, aber nicht das Leben der Einzelnen Glieder der Gemeinde zu Regeln und zu dominieren.

    Du schreibst, 7 Millionen Menschen haben sich mit der Lehre der Organisation indentifiziert.
    Das möchte ich stark bezweifeln, den mindestens 50% haben sich im laufe der Jahre innerlich von vielen Lehren losgesagt und nur die gewohnte Gemeinschaft hält die meisten davon ab die Versammlung zu verlassen.
    Wir haben jedes Jahr in Deutschland 3000 – 4000 Täuflinge, also Menschen die sich der Organisation anschließen, und dennoch jedes Jahr einen Rückgang, nicht nur in Deutschland.
    Vor 12 Jahren waren in Deutschland ca. 196000 Verk., heute sind es noch ca. 162000 Verk.
    Trotzt der gewaltigen Zahlen von Stunde, die eingesetzt werden. Erfahrungsgemäß verlassen im Schnitt nach 5 Jahren viele wieder die Organisation oder Versammlungen, weil sie erkennen und erfahren dass das was bei uns abläuft nichts mehr mit den wahren christlichen Werten zu tun hat.
    Das sind dann natürlich die Abtrünnigen. Erst haben wir uns gefreut das sie als Menschen, die Gott lieben zu uns kommen, und dann, wenn sie der Organisation nicht mehr trauen werden sie verteufelt.
    Wundert es dich da noch, lieber Martin, wenn Brüder, die versuchen nachzudenken auf die Fehler der Organisation hinweisen? Und was besser zu machen wäre, wurde auch schon hier sehr ausführlich angesprochen, siehe die 16 Thesen.

    Liebe Grüße an dich Martin und an alle anderen hier
    Max

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Hallo Max, es ist interessant das wir nahezu zeitgleich unsere Kommentare geschrieben haben und im wesentlichen das gleiche Ziel verfolgen – auch Deine Feststellung daß NIEMAL 7.000 000 ZJ mit der Lehre des trvSk einiggehen, daß kann ich nur bestätigen.

    Viele trauen sich nicht es öffentlich zu tun, heute muß es jeder hinter vorgehaltener Hand tun und hat Angst in die Mühlen der „theokratischen Gesetzgebung“ zu kommen. Wo Angst herrscht, schrieb Johannes in seinem 1. Brief, da fehlt die Liebe. Und Liebe muß als Merkmal der wahren Jüngerschaft Christi sicht- und spürbar sein.

    Alleine diese einfache Regel von Jesus selbst geäußert, belegt daß die die Gehorsam, Unterordnung und dies mit allen Mitteln durchsetzen, einfordern – die Liebe aufgegeben haben. Und damit die Freude und Geborgenheit in einer christlichen Familie.

  • Entmutigter Bruder
    Oktober 11, 2010

    Liebr Max,

    vielen Dank für Deinen Kommentar, den ich grundlegend zustimme.

    Eine Frage sei mir erlaubt. Wie kommst du auf folgende Zahl?

    Zitat: „Vor 12 Jahren waren in Deutschland ca. 196000 Verk….“

    Das Jahrbuch 1989 spricht von ca. 125.000 VK, 1990 von ca. 129.000 und dann im Jahrbuch von 1991 dann schon zusammen mit den Zahlen der ehemaligen DDR gerechnet: ca. 154.000

    Vielleicht war es ja nur ein Schreibfehler von Dir oder eine Verwechslung.

    Liebe Grüße

  • Entmutigter Bruder
    Oktober 11, 2010

    Rechnen müßte man können, jetzt hatte ich einen Rechenfehler, sorry. Bin etwas zu weit zurückgegangen mit den Zahlen, konnte aber dennoch nur eine Höchstzahl von 171.000 im Jahrbuch von 1999 finden.

    Naja, sind auch „nur“ Zahlen.

  • Max
    Oktober 11, 2010

    Lieber Entmutigter Bruder,

    danke für deinen Hinweis was die Zahlen der Verk. Betrifft. Habe nur aus dem Gedächtnis zitiert, leider nicht richtig.
    Hier nun die genauen Zahlen.
    1999 – 166134 Verk. und ca. 3500 Täuflinge
    2000 – 164263 „ 3100 „
    2001 – 162932 „ 3000 „
    2002 – 161440 „ 3100 „
    2003 – 161850 „ 3200 „
    2004 – 162943 „ 3800 „
    2005 – 163092 „ 3100 „
    2006 – 162512 „ 3500 „
    2007 – 161880 „ 4000 „
    2008 – 162544 „ 3800 „
    2009 – 162890 „ 3800 „
    ca 38500 Täuflinge in 11 Jahren und trotzdem ca 3000 Verk. Weniger als vor 11 Jahren.

    liebe Grüße
    Max

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Hallo Max und entmutigter Bruder,

    ihr redet leider etwas an einander vorbei, denn e.B. hat die Höchstzahl genommen und Max den Verk.Durchschnitt der entsprechenden Jahre. Für mich ist aber auch nur der Verk.Durchschn. eine Zahl mit Aussagekraft denn diese ständige Höchstzahlenspiegel, wie sie auch immer im Ködi angegeben werden, sind irreführend. Natürlich habe ich in jedem Jahr im August eine Verk. Höchstzahl, denn dann sind die ganzen Bezirkskongresse mit den meisten Täuflingen vorbei. Das sackt dann aber wieder bis ende des Jahres ab, durch Todesfälle und Ausschlüsse.

    LG
    Dennis

  • Entmutigter Bruder
    Oktober 11, 2010

    Lieber Max,

    danke für Deinen Nachtrag der Zahlen.

    Ja und wenn man noch zu Deiner Auflistung bedenkt, dass eine nicht unwesentliche Zahl der Neugetauften, Kinder aus der eigenen Reihe sind, dann schrumpft der „echte Neuzuwachs“ noch mehr.

  • Martin
    Oktober 11, 2010

    Hallo E.E.

    In gewisser Hinsicht hast Du recht. Auch hier auf der bruderinfo-Seite gibt es ein zentrales Gremium. Das ist meiner Meinung nach nicht BRUDERINFO, sondern das Gremium Alois, Matthäus, Dennis. Alle sind voll des Lobes zu den Beiträgen von Bruderinfo. Gegenstand der Diskusion ist aber hauptsächlich die Fehler der WTG und das scheint dann für bis jetzt ca.70.000 Besucher „hoch interessant zu sein“. Einige andere blasen dann unterstützend in das Horn gegen die WTG. Natürlich hat der WT-Artikel vom 15.07.2011 und der Bruderinfobeitrag diese Diskusion aus aktuellem Anlass wieder angeheizt, aber auf andere Beiträge von Bruderinfo wird relativ wenig eingegangen und es werden auch keine konstruktiven Vorschläge gemacht, wie man es besser machen und organisieren könnte. Deshalb wirst Du es auch nie erleben, dass aus diesem geistigen Gut neue Gemeinschaften oder Versammlungen hervorgehen, denn solche entstehen nicht von alleine ohne missionarischen Eifer.

    Ist dieser hier bei den genannten Personen neu zu erkennen, um den Herrn Jesus zu verkünden, seine Zeugen zu sein, andere Menschen für seine Erlösungsvorkehrung und seine Königsmacht zu begeistern und sie zu motivieren, im zu folgen? Hier wird nur Demotiviert gegen die WTG. Ich denke, die Erwartungen von Bruderinfo waren und sind schon andere. Hier scheint die Diskusionslinie aus dem Ruder zu laufen. Deshalb verstehe ich schon, dass Du dich ausklinken möchtest. Zudem wird natürlich Dein Gewissen durch den WT vom 15.7.11 auch etwas berührt, deshalb „mal lieber das heisse Eisen verlassen“.

    Aber bedenke, dass Du damit das Feld der Diskusion wieder einseitig werden lässt. Ich finde, Du hast klare Vorstellungen – für Matthäus sind sie zwar verwirrend, weil das garnicht seine Linie ist – aber es war gut, dass Du Dir die Freiheit genommen hast „pro“ zu sein, dass müssen die „kontras“ auch ertragen. Ich frage mich immer, wie Sie auf die Weisung des Herrn reagieren würden, seine Zeugen zu sein bis zum entferntesten Teil der Erde. Teilweise wurde sich dazu schon geäussert, „dass das alles schon geschehen ist und nicht noch der Tätigkeit der ZJ bedarf. So einfach ist das. Das haben die „katholischen Brüder ja schon Jahrhunderte gemacht…“ und Luther…usw.“

    Die WTG fühlt sich zuständig für ca 7 Mio. Personen, die sich mit Ihren Lehren indentifizieren. So daneben kann sich die WTG nicht befinden. Es ist keine Frage, dass es enorme kritikwürdige Punkte gibt, die der Reform bedürfen. Wie Du schon schriebst, man muss auch mit Fehlern seiner Führung leben können. Auch das Volk Israel musste damit leben. Es gab etliche Tote durch theokratische Führer. Die gab es durch unseren Herrn Jeus als Führer nicht, im Gegenteil, er sorgt dafür, dass alle durch Unvollkommenheit angerichteter Schaden wieder gut gemacht wird.

    Mir viel auf, wie schnell unser lieber Matthäus noch vor wenigen Stunden das Handtuch werfen wollte, weil so manche Kommentare nicht in seine Linie passten. Doch dann erhielt er wieder viel Lob, weil seine Kommentare ja „sensationell“ sind und schon rattert das Maschinengewehr wieder gegen die WTG. Auf die 16 Thesen und ihre Realisierung wird von unseren lieben Anti-WTG-Strategen nicht eingegangen. Es wird nur der „Untergang der TitaniK“ (WTG) erwartet. Die wird untergehen, spätestens, wenn die in Röm. 13 erwähnten obrigkeitl. Gewalten nicht mehr existieren. Aber noch wird die Institution gebraucht. Die Katholische Kirche braucht Ihren Vatikanstaat als Instution. Wir Zeuegn Jehovas brauchen die WTG als Institution und „verdammt noch mal“ (Endschuldigung) jeder bestimmt für sich, inwieweit er die Empfehlungen und Motivationen der WTG verwendet und annimmt, in welchen Bereich auch immer, ausser wenn es um eindeutige Gebote und Grundsätze der heiligen Schrift geht.

    Ich denke aber, dass Deine Kommentare als Herausforderung angesehen wurde, eine gewisse Oposition, die einige zur Nachdenklichkeit bewegen mögen, andere noch mehr herausgefordert werden, ihren wirklichen Geist zu bekunden. In diesem Sinn, bleib auf der „Hotline“, wenn nicht, schau bald wieder rein.

    Liebe Grüße
    Martin

  • Der Skeptiker
    Oktober 11, 2010

    Lieber Martin, lieber E.E.

    Ich schließe mich Dir an, Opposition ist gut, da man nur dadurch eigene Gedanken gegenprüfen kann.

    Dzt. befinde ich mich in einem ziemlichen Dilemma.

    Dreh- und Angelpunkt ist folgender: Ist die WTG der treue und verständige Sklave oder nicht.

    Je öfter ich Math. 24 lese, desto schwerer fällt es mir, aus diesem Gleichnis die heutige Organisation darin zu sehen. Würde mich über ein paar Argumente von der Opposition freuen.

    Andererseits glaube ich schon, daß eine Christenversammlung ein ganz wichtige Sache Sache wäre.

    Gem. Joh. 13:34,35 sind Jesu Anhänger anhand der Liebe untereinander erkennbar.

    Gerade diese Liebe vermisse ich (und anscheinend Andere ebebnso). Also wo sind die Anhänger Jesu, bitte um Eure Gedanken.

    Weltweite Verkündigung: Wer möchte sich anmaßen darüber zu befinden, wann, wer, wo, wie die Botschaft so verkündet, daß die Prophezeiung für Jehova als erfüllt gilt.

    Dadurch, daß wir einen personalisierten Bericht abgeben, haben wir aus dem PD eine meßbare und bewertbare Größe gemacht und können daraus Erfolge lukrieren, da es egal ist, was wir im PD erreichen, Hauptsache wir sind im PD, inkl. div. Leistungsstufen (15 Min. für die Alten + Kranken, HIPI, VOPI, SOPI, usw.). Aber wo bleibt da der innere Antrieb. Das Herz das voll ist. Ich kenne wenige, bei denen es so ist und viele, die nur wegen des Berichts gehen.

    Ich geb Euch recht, ich weiß auch nicht, was ich tun soll. In der Versammlung halte ich es zu Zeit nicht aus, die geistige Speise vom trvS ist so manipulativ daß ich sie nur mit Widerwillen lesen kann, im PD kann ich zur Zeit auch nicht gehen, was soll ich den Leuten sagen. Also was soll ich tun?
    Wie E.E. In die Versammlung gehen und warten daß etwas passiert, weggehen wie einige hier? Es stimmt, hier bei Bruderinfo werden wir keine Antwort finden.

    Deshalb halte ich mich an folgende Texte:
    Joh 17:3
    Math 22:37-40

    und harre der Dinge die da kommen. Insofern ist Bruderinfo wertvoll, weil es entgegen der einschläfernden Zusammenkünfte den Sinn schärft, da man sich Gedanken machen muss, deshalb bitte auch weiter oppositionelle Gedanken.

    LG

  • Der Skeptiker
    Oktober 11, 2010

    Ich war jetzt ein bisschen spazieren, hab darüber nachgedacht und versuche mir selber eine Antwort darauf zu geben.

    Das Problem mit der WTG wird die zunehmende, teilw. agressive Form des Gehorsams, den die Organisation einfordert. Es wird zwar häufig das Gewissen strapaziert, handelst Du aber gem. Deinem Gewissen, kann es sein, dass Du aufgrund dieser Handlung (wohlgemerkt da geht es nicht um eindeutige bibl. Gebote) anzeigst, kein Zeuge Jehovas mehr zu sein. Wo bleibt da die persönliche Entscheidung?

    Gehorsam wird also über Gewissen gestellt und das ist der entscheidende Punkt.

    Gehorsam gilt immer nur solange, wie ein System, Regime, etc. Macht ausüben kann. Ist dieses System weg, bleibt einem wieder nur das Gewissen.

    In der WTG zu bleiben, wird immer schwerer, weil immer öfter etwas gefordert wird, was ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann.

    Da Jesus selbst sagt, dass wenn 2 – 3 in seinem Namen zusammenkommen, er seinen Geist gibt, reicht das viell. als Versammlung auch aus. Vielleicht braucht es gar nicht mehr?

    Irgendwer hat hier geschrieben, das es ein zentrales Lehrorgan (oder so ähnlich) geben muss. Warum? Wir haben die Bibel. Braucht es mehr?

    Verkündigung/Predigtdienst: Hier glaub ich auch, dass er aus einer inneren Überzeugung erfolgen muss und nicht auf Druck von aussen (als ZJ MUSS man in den PD gehen und darüber auch noch Bericht schreiben).

    LG

  • Anna
    Oktober 11, 2010

    Lieber Skeptiker, bzw. alle. Ich antworte hier weil ich nicht weiß, wo ich meine Gedanken einfügen soll. Außerdem Danke an @Bruderinfo für die Verbesserung meines Rechtschreibfehlers. Andererseits hat mich dieser mein Fehler doch zum Lachen gebracht.
    @Skeptiker, Du schreibst am Schluss richtigerweise es geht um das Zusammenfinden unserer wahren Bedürfnisse. Das sehe ich auch so und habe mir so meine Gedanken über den Studienartikel über den Geist der Welt gemacht (WT 15.03.2011). Auf Seite 8, Abschnitt 3 wird unter Bezugnahme auf Joh. 12:31, 14:30 und 1. Joh. 5:19 nur folgende Bemerkung über den Geist der Welt angeführt:
    ZITAT „Er beschreibt die Geisteshaltung der menschlichen Gesellschaft – das, was die Menschen in ihrem Tun und Handeln antreibt. Diese treibende Kraft bringt die Menschen in Konflikt mit dem Willen und Vorhaben Gottes“ ZITAT ENDE
    Das was alle Menschen die Jahrtausende angetrieben hat ist m.E. der Wunsch glücklich zu sein. Satt zu werden, nicht zu frieren, ein sicheres Leben zu führen. Und selbstverständlich hat der Teufel das ausgenutzt und den Menschen „Scheinwelten“ vorgeführt und tut dies selbstverständlich heute um so mehr.
    Ich finde aber den ganzen Artikel negativ aufgebaut. In der Weise, dass man zwar dauernd darauf eingeht, was alles verkehrt ist. Es wird zwar auch durch die Abschnitte hindurch gezeigt, dass wir uns für Gottes Geist öffnen sollen.
    Es wird jedoch NICHT darauf eingegangen, dass der Geist Gottes doch viel viel stärker ist, als der Geist der Welt. Etwas so mächtiges wie der Geist Gottes, der am Anfang über den Wassern schwebte kann doch auch uns helfen trotz aller Widrigkeiten die uns das Leben wirklich auferlegt, mit den Früchten des Geistes dem Geist der Welt zu begegnen. Jehova ist doch viel stärker als der Satan.
    Es wird den Brüdern NICHT vermittelt, dass es ungleich wichtiger ist die Früchte des Geistes auszuleben. Mit anderen Worten: Wenn ich die Liebe auslebe bin ich selbstlos, opferbereit. Dann habe ich auch die richtige Ansicht über Geld und Besitz. Und Freude ist doch ein Herzenszustand darüber, dass wir das Opfer des Christus haben. Man denke nur an Beethovens „Ode an die Freude“. Das ist das, was die Menschen sich wünschen. Ist das nun auch die Geisteshaltung der Welt??? Und wenn ich die Freundlichkeit auslebe dann habe ich auch weniger Probleme bei den Abschnitten 12 und 13 wo es um den Umgang in der Familie und mit den Glaubensbrüdern geht. Ausleben von Math. 5:47 … nicht nur die grüßen die uns grüßen… usw. Und wenn es um Treue geht, siehe Abschnitt 14, dann gibt uns diese Frucht des Geistes auch Kraft Jehova und unserem Partner treu sein. Jeder Christ hat verschiedene Gaben. Wenn ich den Geist wirklich in mir wirken lasse, so werden diese gefördert. Und dann brauche ich keinen Artikel was man alles nicht darf sondern erbauender wäre eine Abhandlung wie kann man lernen z.B. Liebe, Freude, Frieden usw. zu empfinden, auszuleben. Und wenn in den Zusammenkünften auch durch eigene Erfahrungen kommentiert wird, wie es einem persönlich gelungen ist, dann hat jeder was davon.
    Noch zum Abschnitt 23 jetzt ZITAT:„Auch wir können die Welt besiegen, wenn wir gegen den Geist der Welt ankämpfen und alles dafür tun, dass Gottes Geist in uns wirken kann. Denn: „Wenn Gott für uns ist, wer wird gegen uns sein? (Röm. 8:31). Uns durch die Bibel von Gottes Geist leiten zu lassen schenkt uns Zufriedenheit, Glück, Frieden und die sichere Hoffnung auf ewiges Leben in der nahe bevorstehenden neuen Welt“ ZITAT ENDE“
    Es hört sich auf den ersten Blick positiv an. In Wirklichkeit empfinde ich es destruktiv. Richtig ist, wir können die Welt besiegen! Aber müssen wir dafür wirklich dauernd kämpfen? Kämpfen kostet doch viel Kraft, niemand kann dauernd kämpfen! Der Geist Gottes kann doch nur in uns wirken, wenn wir Kampfpause haben und diesen auf uns wirken lassen. Die angegebene Schriftstelle aus Römer 8:31 ist es doch, was die Hauptsache ausmacht. Ist Gott für uns, dann werden wir zwar wie damals der Christus auf der Erde immer wieder vom Satan bedrängt. Nur, wir sind doch nicht völlig fertig. Steht irgendwo in der Bibel, dass Christus nicht mehr konnte nach den 40 Tagen, als er versucht wurde. Im Gegenteil! Gemäß Matthäus 4:11 kamen nach den Versuchungen Engel und begannen ihm zu dienen. Und Jehovas Geist kann uns sinngemäß auch wieder aufrichten. Sonst wäre ja die Aussage, dass das Joch des Christus sanft ist völlig falsch.. Und dann als krönender Abschluss noch der Schlußsatz wieder über die nahe bevorstehende neue Welt. Daran klammern sich dann altgediente Brüder in der Hoffnung wenn’s im WT steht, dann wird es schon so kommen. Jeder von uns freut sich wirklich sehr auf eine schöne neue Welt. Trotzdem müssen wir doch endlich lernen in dieser Welt zurechtzukommen. Nicht dauern auf Versprechungen zu warten. Dafür hat uns Jehova auch seinen Geist und die Früchte des Geistes gegeben.
    Das waren so meine vormittäglichen Sonntagsgedanken. Jetzt entschwinde ich in Jehovas Natur.
    Liebe Grüße wünscht allen Anna

  • Max
    Oktober 11, 2010

    Liebe Anna , liebe Brüder,

    auch ich hatte ähnliche Gedanken zu unserem WT-Studienartikel „Öffne dich für den Geist Gottes“.

    Die Ermunterung dem „Geist der Welt“ zu widerstehen ist sicherlich gut und angebracht.
    Ich denke jeder von uns ist bemüht diesen Geist wenigstens Ansatzweise zu bekämpfen.
    Doch dann kommen wieder die üblichen Aussagen des „Leistungsevangeliums“.

    Wenn wir Gott nicht in ALLEM gehorchen, können wir nicht Gottes Wohlgefallen und Leben erlangen. (Abs. 19 Sinngemäß). Wenn wir Gott gefallen möchten, müssen wir seine Willen tun.
    Wer von den 7 Millionen Verk. gehorcht Gott in ALLEM, und wer tut wirklich seinen Willen? Keiner könnte gerettet werden.
    Dann die Schlussaussage: Auch wir können die Welt besiegen, wenn wir gegen den Geist der Welt ankämpfen.
    Wir können die Welt nicht besiegen, vielleicht auf dem einen oder anderem Gebiet uns dem Geist der Welt entziehen, aber die Welt besiegen?
    Christus hat die Welt besiegt, für uns, deshalb nur können auch wir die Welt besiegen, nicht aber aus eigener Leistung.
    Diese grundlegende Wahrheit wurde leider im ganzen Artikel wieder einmal unterschlagen. Statt dessen immer nur der Hinweis; wenn wir um den Geist Gottes beten und uns anstrengen, dann schaffen wir es unsere Rettung festzumachen. Eigentlich benötigt man dann keinen Christus mehr.

    Als Beweis wird dann Epheser 2 : 1-3 angeführt, wobei man wie üblich die nachfolgenden Verse ausser acht lässt, die eigentlich genau das Gegenteil von dem sagen, was der WT-Artikel uns sagen will.
    In Epheser 2 : 1 – 10 lesen wir „Aber wie sah euer Leben früher aus? Ihr wart Gott ungehorsam und wolltet von ihm nichts wissen. In seinen Augen wart ihr tot. Ihr habt gelebt, wie es in dieser Welt üblich ist, und wart dem Satan verfallen, der seine Macht ausübt zwischen Himmel und Erde. Sein böser Geist beherrscht auch heute noch das Leben aller Menschen, die Gott nicht gehorchen. Zu ihnen haben wir früher auch gehört, damals, als wir eigensüchtig unser Leben selbst bestimmen wollten. Wir haben den Leidenschaften und Verlockungen der Sünde nachgegeben, und wie alle anderen Menschen waren wir dem Zorn Gottes ausgeliefert.

    Aber Gottes Barmherzigkeit ist groß. Wegen unserer Sünden waren wir in Gottes Augen tot. Doch er hat uns so sehr geliebt, dass er uns mit Christus neues Leben schenkte. Denkt immer daran: Alles verdankt ihr allein der Gnade Gottes. Durch den Glauben an Christus sind wir mit ihm auferstanden und haben einen Platz in Gottes neuer Welt. So will Gott in seiner Liebe zu uns, die in Jesus Christus sichtbar wurde, für alle Zeiten die Größe seiner Gnade zeigen. Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. Durch eigene Leistungen kann man bei Gott nichts erreichen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden“.

    Wie anders klingt doch diese Botschaft der Bibel im Vergleich zu dem, was uns der Wachtturm lehrt!

    Liebe Grüße an alle
    Max

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Lieber Martin!

    Wer Kritik austeilt muß auch Kritik einstecken – dies ist zwar eine sehr vernünftige Regel trifft jedoch leider nicht auf alle und alles zu. So z.B. auf die Führungsebene der ZJ, ob Ältester KA oder eben bis hinauf zur LK – die „gestatten“ KEINE Kritik. Hier ist nur Unterordnung und kuschen angebracht. Sie möchten der (Dein) HERR sein !!!

    Ich kann mit deiner Kritik an meiner Person leben, jedoch müßte man die Gründe um Umstände kennen die dazu geführt haben das ich heute in dieser Form reagiere. Meine Bewegründe hier zu erklären würde den Rahmen sprengen. Einen möchte ich jedoch begründen, wobei es natürlich viele Gründe gibt und damit Reaktionen, wie in dieser Gemeinschaft mit dem einzelnen Bruder umgegangen wird.

    Einige schreiben ein Buch, oder ziehen vor Gericht, wieder andere ziehen sich in ihr Schneckenhaus zurück, oder verlieren zur Gänze, als Folge dessen wie man sie behandelte, ihren Glauben.

    Am schlimmsten ist und deren sind nicht einmal so wenige, die im Suizid den einzigen Weg sehen, die Verantwortung hierfür tragen so manche Älteste oder eben Verantwortliche in dieser Gemeinschaft der ZJ. Ich habe in den letzten Jahren viele Brüder kennengelernt die mit tiefer Erschütterung – im Besonderen wenn es befreundete Brüder waren – davon erzählten warum ein junger Bruder oder eine Schwester sich daß Leben nahm. Aber es ist nicht sosehr der Umstand daß so etwas passiert, den man wird nicht immer ALLE Umstände erfahren die dazu geführt haben, sondern die eisige Kälte von Menschen (HIRTEN) die es billigend in Kauf genommen haben daß ein Mit-Bruder sich das Leben nahm.

    Ein Faktum das sogar dazu geführt hat daß im neuesten Buch für Älteste „Hüttet die Herde“ eine klare Anweisung gegeben wird, wie das Komitee zu verfahren hat, wenn eine Person die Ausgeschlossen gehört, den Selbstmord androht. Das Verfahren muß sofort gestoppt werden.

    Zu Deiner Verteidigung der WTG und ihren Verantwortlichen möchte ich jedoch noch einen biblischen Grund nennen, warum ich diesen nach über 40 Jahren nicht mehr vertrauen kann ja NICHT SOLL !!!

    Es ist leider ein Unterschied wer einen Fehler macht – die machen alle – doch wie werden Fehler des einfachen „Kleinen“ wie ihn Jesus einmal nannte und wie werden Fehler der „Großen“ beurteilt und abgehandelt?

    JEDER sollte seinen Bruder wenn er ihn dabei sieht wie er einen Fehler begeht zurechtweisen. (Siehe Jak. 5:19,20) Mach das einmal bei einem KA oder gar der LK. Bei einem KA wurden einmal von 2 Personen die Worte gehört die er zu einem Ältesten sagte: „Warte noch bis zur nächsten Dienstwoche – dann haben wir „ihn“ draussen“.

    Alle die die Vermessenheit der Kritik wagen werden oder wurden zu guter letzt ausgeschlossen – früher hat man sie am Scheiterhaufen verbrannt. Heute wird ihre Kritik und ihr Wort durch den Gemeinschaftsentzug abgetötet.

    Ich erwähnte noch einen biblischen Grund den findest du nachfolgend, bitte beachte den feinen Unterschied wenn ein Prophet von Jehova tatsächlich beauftragt ist und jener der sich anmaßt im Namen Gottes zu reden:

    5. Mose 18: 19 Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich’s fordern. 20 Doch wenn ein Prophet so vermessen ist, dass er redet in meinem Namen, was ich ihm nicht geboten habe, und wenn einer redet in dem Namen anderer Götter, dieser Prophet soll sterben. 21 Wenn du aber in deinem Herzen sagen würdest: Wie kann ich merken, welches Wort der HERR nicht geredet hat? – 22 wenn der Prophet redet in dem Namen des HERRN und es wird nichts daraus und es tritt nicht ein, dann ist das ein Wort, das der HERR nicht geredet hat. Der Prophet hat’s aus Vermessenheit geredet; darum scheue dich nicht vor ihm.“

    Andere Übersetzungen sagen: „Du brauchst in nicht ernst zu nehmen“! Und genau dieses Recht nehme ich mir heraus. Den für mich zählt das Wort Gottes oder das Wort Jesu meines Herrn mehr als die vielen falschen, vermessenen Worte des selbst ernannten Sklaven.

    Eine ähnliche Feststellung macht auch Hesekiel im Kap. 13 die Verse 1-9 – hier wird das Vorgehen Jehovas noch drastischer beschrieben.

    Und nun suche in der Literatur „des trvSk“ eine Erklärung – du findest keine – nicht einmal im „Hesekielbuch“ welches vor über 40 Jahren, Vers für Vers abgehandelt hatte.

    Kannst du mir erklären WARUM genau diese Verse ausgelassen wurden?

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Lieber Martin eigentlich wollte ich Dir diesen Vers mit auf deinen Weg geben:

    Psalm 73: 8 Mit Verachtung schauen sie auf andere herab und verhöhnen sie, mit zynischen Worten setzen sie jeden unter Druck. 9 Sie tun, als kämen ihre Worte vom Himmel; sie meinen, ihre Sprüche seien für die ganze Menschheit wichtig. 10 Darum läuft sogar Gottes Volk ihnen nach, es hängt an ihren Lippen und glaubt alles, was man ihm vorsetzt.

    Dazu jene Worte des Psalmisten die zeigen wie JHWH darauf reagiert und worauf es ankommt:

    Ps.64: 8 Doch jetzt schießt Gott seine Pfeile auf sie, und plötzlich sind sie schwer verwundet. 9 Ihre eigenen Worte bringen sie nun zu Fall; wer sie am Boden liegen sieht, schüttelt nur noch den Kopf. 10 Da wird jeder von Furcht gepackt und erzählt: „So handelt Gott! So machtvoll greift er ein!“ 11 Wer aber dem Herrn treu bleibt, wird sich über ihn freuen und bei ihm sicher sein. Ja, jeder, der von Herzen aufrichtig ist, darf sich glücklich schätzen!

    Soviel dazu wem wir unser Vertrauen schenken sollten und wem wir ergeben sein sollen.

    Als Abrundung nochmals der Psalmist – beachte wer des Lobpreises würdig ist und prüfe oder achte darauf wie oft der trvSk diese Lob und die Anerkennung bei den ZJ sucht, oder wegen welcher Nebensächlichkeiten die Sklave solche Menschen die nicht ihm sondern Gott oder seinem Sohn den Vorrang einräumen – diese werden kurzerhand ausgeschlossen :

    Ps. 145:7 Wenn sie dann zurückdenken, werden sie deine unermessliche Güte rühmen. Weil du deine Versprechen gehalten hast, werden sie dich laut loben: 8 „Der Herr ist gnädig und barmherzig; seine Geduld hat kein Ende, und seine Liebe ist grenzenlos! 9 Der Herr ist gut zu allen und schließt niemanden von seinem Erbarmen aus, denn er hat allen das Leben gegeben.“

    10 Darum sollen dich alle deine Geschöpfe loben. Jeder, der dich liebt, soll dich rühmen 11 und weitersagen, wie großartig deine Königsherrschaft ist! Sie alle sollen erzählen von deiner Stärke, 12 damit die Menschen erfahren, wie du deine Macht gezeigt hast und wie prachtvoll und herrlich dein königliches Reich ist! ….. das tut er aus Liebe.

    14 Wer keinen Halt mehr hat, den hält der Herr; und wer schon am Boden liegt, den richtet er wieder auf.

    15 Alle schauen erwartungsvoll zu dir, und du gibst ihnen …. Du öffnest deine Hand und sättigst deine Geschöpfe; allen gibst du, was sie brauchen. 17 Der Herr ist gerecht in allem, was er tut; auf ihn ist Verlass! 18 Der Herr ist denen nahe, die zu ihm beten und es ehrlich meinen. 19 Er geht auf die Wünsche derer ein, die voll Ehrfurcht zu ihm kommen. Er hört ihren Hilfeschrei und rettet sie. 20 Gott bewahrt alle, die ihn lieben …!

    Deshalb ein guter Rat für Dich lieber Martin: Ps. 146: 2 ich will ihn loben, solange ich lebe! Zur Ehre Gottes will ich singen mein Leben lang. 3 Setzt euer Vertrauen nicht auf Männer, die Einfluss haben und Macht ausüben! Sie sind vergängliche Menschen wie ihr und können euch nicht erretten. 4 Sie müssen sterben, und mit ihnen vergehen ihre Pläne. 5 Glücklich aber ist der Mensch, der seine Hilfe von dem Gott Jakobs erwartet! Glücklich ist, wer seine Hoffnung auf den Herrn setzt!

  • Entmutigter Bruder
    Oktober 11, 2010

    Lieber Matthäus,

    kannst Du mir bitte die Bibelübersetzung Deines Zitates aus Psalm 73:8-10 nennen. Die Worte bringen es so klar und deutlich auf den Punkt.

    Dein Zitat: „Psalm 73: 8 Mit Verachtung schauen sie auf andere herab und verhöhnen sie, mit zynischen Worten setzen sie jeden unter Druck. 9 Sie tun, als kämen ihre Worte vom Himmel; sie meinen, ihre Sprüche seien für die ganze Menschheit wichtig. 10 Darum läuft sogar Gottes Volk ihnen nach, es hängt an ihren Lippen und glaubt alles, was man ihm vorsetzt.“

    Vielen Dank + liebe Grüße.

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Lieber Martin,

    dass du denkst ich sei Mitglied eines „Gremiums“ hier bei Bruderinfo ist mir ein Rätsel. Ich schreibe hier Kommentare genauso wie du, Matthäus, Alois, usw.. Ich bin in keiner weise hinter den Kulissen aktiv für Bruderinfo tätig. Wenn du denkst die genannten 3 hätten hier eine Meinungsführerschaft, dann liegt das vielleicht daran, dass viele hier sich (noch) nicht trauen Kommentare zu schreiben, denn die Besucherzahlten bestätigen ja, dass jeden Tag fast 1000 Besucher hier vorbei schauen, aber nur sehr wenige schreiben Kommentare.

    Du hast den Eindruck, dass (Zitat) „hier nur demotiviert wird gegen die WTG“. Ich möchte dir empfehlen, alle Artikel und Kommentare bei Bruderinfo zu lesen und dann wirst du feststellen, dass das eine sehr verzerrte Wahrnehmung ist. Zeige mir bspw. demotivierende Kommentare beim Thema „Lösegeld“ oder „Symbole“. Ich finde hier wurden wunderbar liebevoll, sachlich und ohne theokr. Scheuklappen kommentiert. Die allermeisten Artikel von Bruderinfo gehen auch nur wenn nötig auf die Sklavenhuldigung ein, es ist aber auch so, dass genau das immer öfters in den Vers. auf Kongressen in WT-Artikeln thematisiert wird. Dass überaus viele Kommentare beim Thema „Organisation“ zu verzeichnen sind zeigt für mich, dass es doch viele gibt, die ähnliche Wahrnehmungen und Einschätzungen haben. Glaube mir, ich habe das schon einmal geschrieben, wenn ich das ganze Wissen über die WTG ihrer Strukturen, Irrlehren, Lügen und Verfahrensweisen gesondert betrachtet hätte, wäre ich schon seit mind. 2 Jahren kein Bruder mehr. Das einzigste was mich noch hällt sind meine Brüder, die mir an´s Herz gewachsen sind und meine Familie natürlich, die momentan sowieso schwer zu kämpfen hat und dann nicht noch einen „Abrünnigen“ in ihren Reihen gebrauchen kann.

    Welchen Grund könnte es eigentlich geben, auf dieser Seite in die Belobigung der WTG einzusteigen, die sowieso schon über die Maßen stattfindet?

    Hat Jesus die Pharisäer und Schriftgelehrten gelobt? Das waren auch Menschen wie du und ich und keine Teufel, die hatten auch gute Eigenschaften und sinnvolle biblische Regeln und Gesetze und doch hat Jesus sie als „Heuchler“ bezeichnet.

    Wie will ich denn einem Katholik glaubhaft klar machen, dass er in der falschen Religion ist, obwohl sie doch die ganzen Hilfsorganistionen, Krankenhäuser, Pflegeheime, Pflegestationen, Kitas usw. und nicht zu vergessen die vielen Gutmenschen in ihren Reihen haben, die das Gebot der „Nächstenliebe“ wirklich ausleben? Hebt das Gute das Falsche auf?

    Der einzig gültige Maßstab für mich ist die Bibel und was das betrifft liegt nunmal sehr viel im Argen bei „unserer“ WTG.

    Viele Grüße
    Dennis

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Lieber Martin

    Ich glaube Du hast die Kommentare von Matthäus, Dennis und mir nur oberflächlich gelesen. Denn wenn wir drei eine Art Meinungsführerschaft hätten, dann wären wir uns immer einig.

    Unsere Einigkeit besteht in jedem Fall darin, dass wir drei und auch die meisten anderen Kommentarschreiber Jesus Christus als unseren einzigen Erlöser, Retter und Hirte sehen. Wir sind uns auch einig dass die Organisation bzw. die L.K. nicht das Lehrmonopol hat. Wir sind uns einig dass es keinen sogenannten Kanal gibt, denn der Geist Jehovas wirkt auf alle Menschen die ihn darum mit Herzen bitten.

    Man kann auch sagen, in allen Punkten, welche wichtig für den Glauben und die errettung sind, sind wir uns einig. Aber wir sind uns nicht einig wenn man Themen anspricht die über das für die Errettung notwendige hinausgehen. Da gab es in der Vergangenheit mehrmals große Meinungsverschiedenheiten. Dies ist auch gut so, denn Kommentare sollen zum Nachdenken anregen und dürfen keinesfalls einfach geglaubt werden.

    Dann gibt es noch zu bedenken, dass wir alle bis Bruderinfo online war, jeder für sich alleine auf sich estellt war. Wer Glück hatte, hatte noch den einen oder anderen Angehörigen mit dem er über das Wort Gottes reden konnte.
    Aus diesem Grund haben wir uns alle verschieden entwickelt. Völlig unbeeinflusst von anderen Gleichgesinnten, musste jeder strampeln um die Bibel zu verstehen. Das Ergebnis sehen wir jetzt, wie die Glieder eines Leibes hat jeder von uns Vortrags- und Kommentarschreibern eine andere Erkenntnis und Gabe.
    Aber wie gesagt, in den wichtigen Grundwahrheiten sind wir uns einig, obwohl wir uns vorher gar nicht kannten.

    Als ich Anfangs in Bruderinfo war, war ich wirklich sehr überrascht wie fast alles was in den Vorträgen und später, als dies möglich war, in den Kommentaren geschrieben wurde auch meiner Erkenntnis entsprach. Ich kam mir plötzlich vor wie Elia dem Jehova sagte dass er nicht alleine war. Vermutlich ging es vielen hier so.

    Ich habe immer wieder gelesen, ohne die Organisation hätten ich und wir Jehova und seine Verheißung gar nicht kennengelernt. Dazu ein Beispiel:

    Heute habe ich einen Baum gepflanzt. Ich habe einen Spaten genommen ein Loch ausgehoben und den Baum reingestellt, mit dem Spaten die Erde wieder um den Baum herum reingetan.
    Wem muss jetzt der Baum dankbar sein, dass er wachsen durfte? Dem Spaten, oder mir?

    Jehova und sein Sohn Jesus benutzen natürlich Menschen um die gute Botschaft zu predigen. Wer steht hinter der guten Botschaft und dem Predigtwerk? Wenn es die Organisation wäre, dann wäre alles ein Menschenwerk. Wenn es aber Jesus ist der alles vorangetrieben hat, dann war die Organisation nur ein Werkzeug!

    Wem müssen wir somit dankbar sein? Dem Herrn Jesus und seinem Vater, oder dem Werkzeug Organisation?
    Ich weiß, viele werden dabei bleiben und der Organisation dankbar sein und ihr aus Dankbarkeit treu folgen. Damit beten sie aber Menschen an ohne dass es ihnen bewusst ist. Denn das Werkzeug Organisation fördert ja auch diese Anbetung indem sie sagt nur durch sie könne man gerettet werden. Somit meint sie, sie sei der Retter. Wenn sie in der Lage ist zu retten, bitte dann soll sie es tun. Jesus hält sich dann bei der Rettung raus, er wird dann sagen, ich kenne euch nicht.

    Das was wir Heute erleben gab es auch schon zur Zeit des Paulus.

    In 1. Kor. 1 Vers 12 – 13 steht:
    12. Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi.
    13. Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus Namen getauft worden?

    Alle lesen diese Verse, aber nur wenige folgen mit ungeteiltem Herzen unserem einzigen Retter Jesus Christus.

    Zum Schluss möchte auch ich klarzustellen, dass ich auch nur ein Kommentarschreiber und nicht Teil von Bruderinfo bin.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Samuel
    Oktober 11, 2010

    Hallo Eli,

    ich kann deine Sorge um uns gut verstehen Eli. Deine Bibeltexte sollen uns etwas vor Augen führen, das finde ich lobenswert. Viellecht sollten wir erst einmal die Schrift im Zusammenhang lesen und nicht einen einzelnen Vers, denn dadurch verzerren wir unser Bild von dem was der Text uns eigentlich vermitteln will.

    Hier dein erstes Beispiel:

    Hebräer 13:17

    Hebräer – Kapitel 13

    Überschrift
    Letzte Ermahnungen

    1 Bleibet fest in der brüderlichen Liebe. (Johannes 13.34) (2. Petrus 1.7) 2 Gastfrei zu sein vergesset nicht; denn dadurch haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt. (1. Mose 18.3) (1. Mose 19.2-3) (Römer 12.13) (1. Petrus 4.9) (3. Johannes 1.5-8) 3 Gedenket der Gebundenen als die Mitgebundenen derer, die in Trübsal leiden, als die ihr auch noch im Leibe lebet. (Matthäus 25.36)
    4 Die Ehe soll ehrlich gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; die Hurer aber und die Ehebrecher wird Gott richten.
    5 Der Wandel sei ohne Geiz; und laßt euch genügen an dem, was da ist. Denn er hat gesagt: „Ich will dich nicht verlassen noch versäumen“; (1. Timotheus 6.6) 6 also daß wir dürfen sagen: „Der HERR ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was sollte mir ein Mensch tun?“
    7 Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach. 8 Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Jesaja 41.4) (Offenbarung 1.17-18) (Offenbarung 22.13) (1. Korinther 3.11)
    9 Lasset euch nicht mit mancherlei und fremden Lehren umtreiben; denn es ist ein köstlich Ding, daß das Herz fest werde, welches geschieht durch die Gnade, nicht durch Speisen, davon keinen Nutzen haben, die damit umgehen. (2. Korinther 1.21) (1. Timotheus 4.8) (Römer 14.17) (Epheser 4.14)
    10 Wir haben einen Altar, davon nicht Macht haben zu essen, die der Hütte pflegen. 11 Denn welcher Tiere Blut getragen wird durch den Hohenpriester in das Heilige für die Sünde, deren Leichname werden verbrannt außerhalb des Lagers. (3. Mose 7.6) (3. Mose 16.27) 12 Darum hat auch Jesus, auf daß er heiligte das Volk durch sein eigen Blut, gelitten draußen vor dem Tor. (Johannes 19.17) (Matthäus 21.39) 13 So laßt uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen. (Hebräer 11.26) (Hebräer 12.2) 14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 11.10) (Hebräer 12.22)
    15 So lasset uns nun opfern durch ihn das Lobopfer Gott allezeit, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. (Hosea 14.3) (Psalm 50.14) (Psalm 50.23) 16 Wohlzutun und mitzuteilen vergesset nicht; denn solche Opfer gefallen Gott wohl.
    17 Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen; denn sie wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafür geben sollen; auf daß sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das ist euch nicht gut. (1. Thessalonicher 5.12) (Hesekiel 3.17-19)
    18 Betet für uns.Unser Trost ist der, daß wir ein gutes Gewissen haben und fleißigen uns, guten Wandel zu führen bei allen. (Römer 15.30) (2. Korinther 1.11-12) 19 Ich ermahne aber desto mehr, solches zu tun, auf daß ich umso schneller wieder zu euch komme.

    Was zeigen uns diese Verse im Kapitel 13 nur das wir denen gehorchen sollen die unter uns die Führung haben ? Oder wird hier ein Bild gezeichnet von einer Gemeinschaft die alles bewahren soll in Liebe in Gemeinschaft mit dem Herrn Jahschua (Jesus) und seinem Vater. Ich kann mir jeden Vers heraus holen und mir ein ganz persönliches Bild von dem Malen welches mir gefällt, das macht es aber noch lange nicht zu einem schönen oder einzigartigen Bild. Ich möchte dir nur zeigen, (helfen) das was Bob hier schon zu einem anderen Thema hier zum Ausdruck brachte, wir alle hatten oder haben eine WTG Brille aufgehabt und diese müssen wir erst abnehmen um sehen zu können. Damit meine ich nicht, das wir alles und jeden richtig verstehen können, nein damit meine ich das die individuelle Freiheit die wir im Namen unseres großen Schöpfers Jahwe leben können in Liebe erfüllen sollen. In seinem Wort die heilige Schrift findest du persönlich eine Fülle von Gedanken die uns anregen über IHN nachzudenken, dazu braucht es Kraft, Zeit, Verständnis und Einsicht die aber zu erhalten, muss man sich ganz persönlich an IHN wenden und anfangen zu graben wie nach Silber gemäß Sprüche 2:1-7 nur dann werden wir das erhalten was von wirklichem Wert ist. Ich wünsche dir Eli das du für dich die richtigen Schlüsse ziehst und bedenke nur eines: Jeder einschließlich meine Person kann jeden Text aus der Bibel so hindrehen wie es ihm passt oder es wird passend gemacht, das lieber Eli machte und macht mir Angst, darum scheue dich nicht deinen und meinen Gott anzurufen und vertraue nur IHM und seinem Sohn, dann wirst du zu gegebener Zeit deine Hoffnung wirklich festmachen

    Shalom

    Im Namen Jahschua

  • Frank&Frei
    Oktober 11, 2010

    Lieber Eli,
    danke für die Zeit mit dir hier bei den „Rebellen“. Dass du hierherkamst und deiner inneren Intuition folgtest hatte seinen guten Grund. NUn schlägt dein Gewissen und du kannst nicht ruhig schlafen.
    Also kehrst du um gehst zurück und wirst doch kein Antworten aus Brooklyn erhalten ob so mnacher ungeklärter Fragen.
    Ja, es erschreckt, festzustellen, dass du Angst hast zu mißfallen und du denkst sogar, du könntest Gott mißfallen?
    Gehorcht denen unter euch, die die Führung innehaben!
    Ja, wer hat sie denn inne? Der Christus oder die leidende Körperschaft?. Wem hast du dich hingegeben? Der WT Organisation oder Jehovah durch Christus?
    Gehe in Frieden in dich, und gehe auch in Frieden dienen Weg. Niemand wird dir verwehren, dich gemäß deinem Wissen zu bewegen.
    Aber auch andere folgen ihrem Gewissen, weil sie erkennen, dass die leidende Körperschft nicht gleich Moses ist. Was Moses sagte und schreib erhielt er direkt von Jehovah. Davon ist nichts hingefallen alles steht noch wie seit 3500 Jahren!
    Aber orientiere dich mal am Buch „Die Wahrheit wird euch freimachen“. Da sind Lehren drin, die würden dich heute exkommunizieren.
    Und immer hochgehalten, in Ehrfurcht und mit höchstem Respekt für den Judge Rutherford, der ja via Engel die botschaften Jehovahs vermittelt bekam.
    Beth Sarim wurde errrichtet um die Fürsten der alten Zeit, die zum Leben kommen wrüden zu beherbergen.
    Allerdings war der einzige Nutznießer des Luxus mit „French Shower“ Judge Rutherford.
    Und als dieser den Weg der Erde ging, hatte KLNorr nichts besseres zu tun als Beth Sarim zu verhökern. Vielleicht gehört du zu jener Altersklasse, die davon nichts mehr hörte.
    Anfang der 60iger Jahre verlor Wiesbaden, WT Gesellschaft, einen Steuerprozess und mußte den symbolischen WErt von 1,0 Mio DM bezahlen für stuerliche Vorteile.
    Der Richter damals empfahl dem Wachttrum doch Körperschaft des öfffentlichen Rechts zu werden.
    Da hättstet du mal hören sollen, wie da die Schalmei nach hinten losging.
    Tenor der Brüder: Nienmals werden wir Kirche werden, denkt doch mal an von Papen und die katholische Aktion und denkt daran, eine Kirche, die statlich anerkannt ist, zahlt dem Cäsar die Dinge zurück, die Gott gehören.
    Und keine 30 Jahre später da wechselt daass Chamäleon erneut seine Farbe und legt ein paar tief Atemzüge ein, weil es weit über 10 Jahre dauerte, für ein Bundesland die KdöR zu bekommen und längst noch nicht ist es ganz durch. Warum?
    Weil die politischen Entscheider wissen, dass sämtliche Gebüude der Zeugen „schwarz“ gebaut wurden – ohne Firmen, ohne Lohnsteuer, mit minimalsten Kosten. Und was sieht der STatus vor?
    Wenn aufgelöst, geht alles an die Watchtower Incorporated, New York, die Wachtturm AG.
    Ja, da war mal so ein Fabian, aus Ostfriesland, der dem Auditorium klarmachte, dass INc beim Watchtower nicht AG sondern „Verein“ heißt. Und wir sollen keinen „kunstvoll ersonnenen Geschichten glauben?
    Was ist Führung? Führung ist Elite, die mit bestem Beispiel vorangeht. Viele Firmen leiden unter Führungsschwäche, weil egoistische Basisziele vorangestellt werden. So mancher Boss trifft Entscheidungen, die das Unternehmen in einigen Jahren ins Aus stellen. ABer heuer bringen sie ihm Tantiemen ein. Ja, es ist Usus „nach mir die Sintflut!“ zu leben.
    Solche Entscheidungen trafen auch die Hohenpriester um Jesus und die Apostel. Sie waren ja die Führer in anerkannter Klasse und selbst Nikodemus liess sie den Anschein pflegen,w eil er heimlich dme Christus folgte.

    Ja, harmlos wie Tauben listig wie Schlangen – das können viele.

    Aber konsequent wie Paulus: wer Christi Auferstehung ablehnt ist ein zeuge gegen Gott – das vermögen nur wenige zu sein.

    Wir stehen alle vor unserem Herrn und Gott. In seiner Gewalt liegt die Entscheidung jeglicher Art. Die Strafe folgt nicht immer auf dem Fuße, sonst wäre ja Glauben nicht erforderlich.
    Gott wird zu SEINER Zeit Fakten schaffen.

    Und die Brüder hier bei Bruderinfo haben gelernt, die WT-Brille abzulegen und die Realitäten zu sehen.

    Die Verantwortung der leidenden Körperschaft ist groß, so groß, dass sie leidet. Sie hat zig Entscheidungen getroffen, die unser aller Leben berühren und sie springt mit ihren Entscheidungen wie der Hahn von Huhn zu Huhn. Was heuer top ist, ist morgen flop.
    Wir müssen es ertragen. WER hat die Anbeter Jehovahs mit falschen Harmagedon-Erwartungen soweit in die Irre geführt, dass zig Leute alles verkauften, alles aufgaben und auf den Knall warteten? 1914,1915,1925, 1940, 1975 und und und die Generationenfrage- der Skalve ist die Kuh am Stall am Schwanz am Raus am Ziehen!

    Seit 1935 ist die Einsammlung der 144000 beendet. Damals nahmen um 20.000 von den Symbolen. Die waren alle Rentner, lasse die mal jeweils noch 15 jahre gelebt haben. da sind die, die von den Symbolen nehmen, kumuliert eine Menge von an die 80000 Menschen.

    Wie sagte Hamlet: Sein oder nicht sein, dass ist hier die Frage, obs edler im Gemüt die Pfeil und Schleudern dew wütenden Geschicks erdulden oder, sich waffnend gegen eine See von Plagen durch Widerstand sie enden.
    Ja, die See von Plagen wird größer, der Widerstand des Gewissens mehrt sich, die Brüder stimmen mit den Füßen ab und der regelmäßige Zusammenkunftsbesuch schrumpft dahin wie Eis in the sunshine.
    Du wirst hier ausbleiben, damit erlischt deine Stimme positiver Kritik, du ordnest dich der Diktatur unter, die sich zwischen Christus und der Versammlung drängt, machst duich möglicherweise zum STeigbügelhalter und Mitschuldigen. SEis dir unbenommen, weil wir alle verunsichert sind ob der Entwicklung. Aber wenn ich hier Kommentare lese, so sehe ich: ich bin nicht allein, ich bin heir vereint mit ernsthaft suchenden, die bescheiden sind und nicht den Anspruch habven, als stekce ihnen der goldene Löffel im Mund.
    Nein, wir sind unbedeutend und klein, wir sind niedrig und bescheiden, wir suchen nicht die besten Plätze sondern lassen uns einladen, wissend dass der Herr Jesus die liebt, die bescheiden sind.
    non nobis domine

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Liebe Brüder,

    ich habe mir noch mal folgende Bibelstellen vor Augen geführt:

    Hebräer 13:17 Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen, und seid unterwürfig, . . .
    1. Thessalonicher 5:12-13 Wir bitten euch nun, Brüder, die zu respektieren, die unter euch hart arbeiten und die euch vorstehen im Herrn und euch ernstlich ermahnen, 13 und ihnen um ihres Werkes willen über die Maßen Achtung zu zollen in Liebe. . . .
    Apostelgeschichte 23:4-5 Die Dabeistehenden sagten: „Beschimpfst du den Hohenpriester Gottes?“ 5 Und Paulus sagte: „Ich wußte nicht, Brüder, daß er Hoherpriester ist. Denn es steht geschrieben: ‚Du sollst von einem Vorsteher deines Volkes nicht nachteilig reden.‘ “
    Römer 13:1-4 Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet. …Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. . . .
    Matthäus 23:3 Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend.
    Epheser 4:29 Kein faules Wort gehe aus eurem Mund hervor, sondern was immer zur Erbauung gut ist, wie es nötig sein mag, damit es den Hörern förderlich sei.

    Da ich diese Gesinnung hier nicht vorfinde, werde ich Bruderinfo ab nächste Woche nicht mehr besuchen. Hier herrscht mir zu viel Geist der Unabhängigkeit. Eure eventuellen Antworten hier werde ich aber noch beachten.

    Im Übrigen finde ich die Fehler der WT-Organisation nicht so schlimm, dass ich nicht in Liebe darüber hinwegsehen könnte. Außerdem fühle ich mich nicht berechtigt über meine Brüder aus der L.K. zu urteilen. Bei der Blutfrage habt ihr mich etwas zum Nachdenken gebracht, aber ich denke, dass die jetzige Regelung auf jeden Fall ihren Sinn hatte. Ich werde die Frage im Hinterkopf behalten und abwarten, welche Informationen mir dazu noch zuteil werden, bevor ich an die Gesellschaft schreibe.

    Ich halte ein zentrales Gremium zur Festlegung der offiziellen Lehre für unabdingbar. Sonst könnte man sich nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen, und der ist bei euch die Ablehnung der WT-Gesellschaft.
    Ich glaube nicht dass ihr es schaffen werdet bessere Versammlungen zu bilden. Aber wenn jemand von euch eines Tages an meiner Tür klingelt um mich dazu einzuladen, werde ich mir diese gerne anschauen. Bis dahin bleibe ich da wo ich bin. Jeremia, Baruch und die Rechabiter haben auch die Zerstörung Jerusalems innerhalb der Stadt überlebt. Entscheidend sind die persönlichen Taten.

    Ich wünsche euch eine immer genauere Erkenntnis des Willens Jehovas.

    Liebe Grüße

    Eli

  • Der Skeptiker
    Oktober 11, 2010

    Lieber E.E.

    Es ist um jeden Schade der geht, aber Reisende soll man ziehen lassen.

    Ich glaube auch, daß Du als Seltersghostwriter hier auf Granit stösst. Trotzdem würde ich mich freuen, wieder von Dir zu hören. Deine Gedanken haben mich immer bestärkt, weiter meinen selbstbestimmten Weg zu suchen.

    Aber getreu dem Bruderinfomotto muß jeder für sich selbst forschen und suchen und in diesem Sinne waren deine Kommentare auch wertvoll.

    Alles Gute

    LG

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Ich wollte auf deine „verwirrenden“ (oder verwirrten) Kommentare eigentlich nichts mehr schreiben doch zu dieser Schlußbemerkung von dir muß ich eine Erwiderung abgeben:

    „Entscheidend sind die persönlichen Taten.“

    Damit, und auch in einigen anderen der obigen Worten, gibst Du zu verstehen daß du die biblische Botschaft noch immer nicht verstanden hast:

    Römer 9: 15 Denn Gott hat einmal zu Mose gesagt: „Ich erweise meine Güte, wem ich will. Und über wen ich mich erbarmen will, über den werde ich mich erbarmen.“5 16 Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt.

    30 Was will ich nun damit sagen? Menschen aller Völker, die sich nicht darum bemüht haben, bei Gott Anerkennung zu finden, wurden von ihm angenommen, und zwar durch ihren Glauben an Jesus Christus.

    Auch auf dich treffen demnach diese Worte zu – bedenke was der Vers 3 für Folgen hat:

    Röm.: 10: 1 Liebe Brüder und Schwestern, ich wünsche mir sehnlichst und bitte Gott inständig, dass auch mein Volk gerettet wird.

    2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht.

    3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    4 Christus hat das Gesetz erfüllt und damit die Herrschaft des Gesetzes beendet. Wer ihm vertraut, wird von Gott angenommen.

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Lieber Eli

    Ich finde es schade um jeden dem die Möglichkeit gegeben wurde zu den 5 klugen Jungfrauen zu gehören und diese Möglichkeit ausschlägt. Aber im Gleichnis war diese Möglichkeit die Seiten zu wechseln auch nicht vorgesehen. Vielleicht kannst Du deswegen die Gnade unseres Schöpfers nicht erkennen.

    Wenn Du es so haben willst, dann gehe zu den Ölverkäufern (der Organisation) und hole dort Dein Öl ab. Wenn Du dann zurückkommst mit Deinem neuen Öl, dann ist gemäß dem Gleichnis die Tür bereits verschlossen.

    Den Kommentar von unserem Bruder Matthäus solltest Du Dir zu Herzen nehmen.

    Gemäß Deiner Argumentation wäre Jesus nie getötet worden, denn er hätte nichts gegen die damalige religiöse Führung der Juden gesagt. Denke mal darüber nach. Eine Antwort werde ich vermutlich nicht mehr erhalten.

    Wirklich schade um Dich und alle Verführten!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Hallo Eli,

    auch dieser wahrscheinlich letzte Kommentar von dir zeigt, dass du nichts begriffen hast von dem was hier auf Bruderinfo gesagt wird.

    Zeige mir einen Kommentar oder einen Artikel von Bruderinfo, der die von dir genannten Bibelstellen relativiert oder ganz in Frage stellt. Mir ist kein Kommentar oder Artikel bekannt, wo dazu aufgerufen wurde gegen den „Sklaven“ oder gegen die Ältesten in der Vers. zu rebellieren oder offen ungehorsam zu sein.

    Es ist wie bei der WT-Argumentation, du gibst Antworten auf Fragen, die sich nie gestellt haben.

    Auch wenn es nutzlos sein wird, hier ein paar Bibelstellen zum nachdenken.

    (2. Korinther 1:24) . . .Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch [euren] Glauben.

    (Galater 2:6) . . ., ja jene hervorragenden Männer teilten mir nichts Neues mit.

    (Galater 3:1-2) 3 O unverständige Gạlater, wer ist es, der euch unter einen üblen Einfluß gebracht hat, [euch,] denen Jesus Christus öffentlich als an den Pfahl gebracht vor Augen gemalt worden ist? 2 Dies allein will ich von euch erfahren: Habt ihr den Geist zufolge von Gesetzeswerken oder zufolge [des] Hörens durch Glauben empfangen?

    (Galater 2:4-5) . . .Doch wegen der falschen Brüder, die unauffällig hereingebracht wurden und sich einschlichen, um unsere Freiheit, die wir in Gemeinschaft mit Christus Jesus haben, zu belauern, damit sie uns vollständig versklaven könnten — 5 diesen gaben wir nicht nach durch Unterwerfung, nein, nicht für eine Stunde, damit euch die Wahrheit der guten Botschaft erhalten bliebe.

    (1. Petrus 5:3) . . .auch nicht als solche, die über die herrschen, die Gottes Erbe sind, sondern indem ihr Vorbilder für die Herde werdet. 

    Paulus zeigt ganz deutlich, dass niemand auch kein „Sklave“ oder Ältester, das Recht hat von einem getauften Nachfolger Christi Dinge zu verlangen, die der „Freiheit in Christus“ widersprechen.

    Bis bald, vielleicht….
    Dennis

  • Manuel
    Oktober 11, 2010

    Lieber E.E. Du hast in deinem letzten Kommentar diesen Vers gebraucht:

    Hebräer 13:17 Gehorcht denen, die unter euch die Führung übernehmen, und seid unterwürfig,

    Lies doch dazu den Vers 7 der das gleiche aussagt jedoch noch etwas entscheidendes hinzufügt! Hier heißt es gehorcht …die das Wort Gottes zu euch geredet haben. Und hat diese LK das Wort Gottes zu uns geredet – ja und auch nein.

    In entscheidenden Belangen, wo es um unsere Rettung geht da verweißt sie auf SICH selbst. Nur durch eine Zugehörigkeit unter IHRER Obhut könnten wir gerettet werden. Genau dies Äußerung sagte einmal ein Bethelredner am Kongreß: „Dank der Organisation können wir ewiges Leben erlangen!“ (ohne Jesus mit ein zu beziehen)

    Diese Aussage zieht nach Gal. 1: 8 einen Fluch nach sich.

    Ein langjähriger Freund der ebenso Ältester war, drückte es einmal so aus: Wenn der Gerichtstag kommt dann laß alle, die auf die Organisation vertraut haben, zur LK gehen, sie sollen sich dort das ewige Leben abholen, denn Jesus wird dann sagen: „Ich kenne euch nicht!“

    Darüber sollst du bitte nachdenken!

    Ich wünsch dir Gottes Segen auf deinen weiteren Lebensweg, mögen deine Entscheidungen die richtigen sein!
    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Hallo E. E.!
    ZITAT:
    Im Übrigen finde ich die Fehler der WT-Organisation nicht so schlimm, dass ich nicht in Liebe darüber hinwegsehen könnte.

    Wenn du über die Fehler der WTG ohne Probleme hinwegsehen kannst, dann hast auch du schon die „gesunde Lehre“ an die wir uns halten sollen und die wir einzig in der Bibel finden, verlassen, genauso wie die l.K. – Nicht WIR hier sind die Abtrünnigen, sondern sie, weil sie nämlich das Wort der Wahrheit bis zur Unkenntlichkeit verzerren und verfälschen.
    Und jeder der sie dabei noch unterstützt, ist selbst auch ein Abtrünniger.

    LG Ulli

  • Karl
    Oktober 11, 2010

    Lieber E. E.,

    machs gut!

    Lass dir auch in Zukunft deine vom Sklaven „geistige Speise“ und das „hellere Licht“ gut schmecken!

    LG nach Selters!
    Karl

  • Frank&Frei
    Oktober 11, 2010

    lieber Eli,
    deine Gedankengänge kann ich nur zu gut nachvollziehen. Wenn man jahrzehntelang in die Versammlung geht und sich dort zurechtbiegen läßt, ergibt sich im ERgebnis die Tatsache, dass man sich irgendwann dabei erwischt, sein Denken abgegeben zu haben.
    Die Organiation wacht eifersüchtig darüber, dass das, was sie lehrt, auch unverändert wird, nicht infrage gestellt oder gar ausgehebelt.
    Der Königreichsdienst hat vor nicht all zu langer Zeit duetlich gemacht, dass persönliche Studiengruppen unerwüsncht sind weil man ja „alles“ hat. Ergo nimmt die Orga in Anspruch uns einzig und allein geistige Dinge zu vermitteln. Sie betrachtet sich als „Sprachrohr“ Gottes und setzt dieses Selbstvertändnis mit eiserner Faust durch. Wage doch einmal das öffentlich anzuzweifeln und schon wirst du auf dem Scheiterhafuen der neuzeitlichen Inquisition „verbrannt“, sprich durch Gemeinschaftsentzug unschädlich gemacht.
    Ich erlaube mir hier auf die nazi Größen hinzuweisen, die 1945 in Nürnberg vor Gericht standen. kaltenbrunner und Co. Und wie war ihre Aussage: Wir haben doch nur den Befehlen gehorcht.

    Ja, wenn wir nur den Befehlen des WT nachkommen und unsere eigene Sorgfalt zu prüfen ablegen, kommen wir gegenüber dem höheren Gericht in Zugzwang.
    Kaltenbrunner Jodl und wie die alle hießen, haben den Strick um den halas bekommen.
    Christus wird jenen, die sich entsprechend verhalten, den Mühlstein um den Hals legen.
    ich wundere mich immer wieder darüber, wie unverschämt dumm man sein kann, in dem galuben aufzugehen, dass man in der „Wahrheit“ ist, die seit Russels Zeiten sich chamäleonisierte, evolutionierte und Dinge um 180° dreht. Troztdem bleib es die Wahrheit? ist das nicht ein zeugnis für die Ignoranz der Glaubenden, die alles absegenen,was sie an „Glaubensfutter“ in den Trog bekommen? Sage mir, was du ißt und ich sage dir was du bist lautet ein Sprichwort.
    ich vermisse innerhalb der Organisation das eindeutige Bekenntnis, dass man viele Jahre lang isch über die reale Wahrheit erhoben hat, die eigenen Ziele vorangestellt hat, die Gottes Ziele pervertieren. Wie oft schon war Harmagedon vor der Tür: 1914,1915,1925 dann in der Zeit des 2. Wk dann 1975 dann bevor das 20 jahrhundert ablaufen würde.
    Und was ist erfolgt? Die oben haben die Brüder verspottet und es kam sogar soweit, dass Freddy Franz, der mann mit den Träumen es so diefinierte, dass es wohl das Fu0volk war, dass das Ende wollte.
    So verspotteten die da oben File and ranks.

    Im ERgebnis liegt klar auf der Hand, dass wir NICHTS wissen. Man weiss heute nciht einmal, wer der König des Nordens oder des Südens ist. Nur Spekulation.
    Und 1914 das Jahr ist Fiktion wie so vieles andere an der man festhält und jeden Zweifler in die Hölle schickt.
    Dabei lese man Sacharja 7 und stelle fest,k dass die bibel sich selbst auslegt. Wenn im 4 Jahr des Darius und das war 517 vuZ es seit 70 Jahre wegen der Ermordung GEdaljas gefastet wurde – da weiß man, dass jerusalem 587 vuZ fiel.
    Aber manche sind die Kuh am STall am Schwanz am Raus am Ziehen.
    Die bibel ist Gottes Wort und unumstößlich,. Und die, die da ihre Sicht der Dinge rein interpretieren, kommen schließlich an einen Punkt, der sie blockt.
    Uund dann setzt das Denken aus. Dann kommt die Loyalität auf, dann ist alle Erkenntnis weniger Wert als die Treue zu denen, die uns die jakce vollügen.
    Vergessen wir nicht, was alte Zeugen glaubten: der Rutherford bekommt Bescuh von Engelns Jehovas, die ihm die ERleuchgtung bringen.
    Heute würde man das Spsiritismus nennen.
    Und Russels geflügelte Scheiben auf den Schriftstudien sind nichgsx anderes als altägyptische Piktogramme für Amun Ra, den Sonnengott.

    Und, ja, geht mal nach Youtube und gebt dort ein „subliminal pictures“ oder „subliminal Watchtower“. Wer des Englischen mächtig ist, findet dort stundenlange Aufklärung.

    meine Meinung ist unbedeutend aber ich bin fest davon überzeugt, dass das Gericht am eigenen hause beginnen wird. Die im Elfenbeinturm werden fallen und die, die sich wegen des Trums sebst verleugnet haben werden in eine Krise kommen, aus der sie nur mit der Hilfe des Geistes Gottes wieder raus kommen, was aber erfordert, dass sie alles gelernte Denekn ablegen müssen und gänzlich unten anfangen.
    Ps 115,1 Nicht uns, o Herr, bring zu Ehren, / nicht uns, sondern deinen Namen, / in deiner Huld und Treue!

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Hallo Frank
    Liebe Brüder und Schwestern

    Danke für Deine deutlichen Worte. Auch danke für den Hinweis aus Sacharia 7, den habe ich bisher übersehen.

    Ich glaube schon seit meiner Jugend, also vor 1975 dass Jerusalem um das Jahr 587 v.u.Z. (plus/minus) gefallen ist. Deswegen habe ich wirklich nie an 1975 geglaubt.
    Das bedeutet, dass die erste Wegführung in der auch Daniel dabei war, 19 Jahre früher stattfand. In dieser ersten Wegführung wurden auch die heiligen Geräte nach Babylon weggeschafft. Aus diesem Grund gehe ich davon aus dass der Königreichsbund mit David bereits ab der ersten Wegführung um das Jahr 606 v.u.Z.unterbrochen wurde, bis der kommt der dann der ewige König sein wird. Denn der Tempel wurde bereits zur ersten Wegführung entheiligt.

    Die wirklich vielen falschen Lehren haben aber immer einen richtigen Kern. Zum Jahre 1914 war fast alles falsch was damals gelehrt wurde, trotzdem ist das Jahr oder die Jahre danach eine Zeitenwende. Genauso 1975, es passierte nicht das was fast alle Zeugen Jehovas erwartet hatten, aber es war eine Zeitenwende innerhalb des Volkes Jehovas.

    Es war ohnehin abendteuerlich auf das Geburtsjahr Adams zurückzurechnen und einfach 6.000 hinzuzuzählen um auf 1975 zu kommen. Davon abgesehen dass wegen der falschen Datierung der Zerstörung Jerusalems, Adam etwa 20 Jahre später geboren wurde, also anstelle 4.025 vuZ. wie es damals gelehrt wurde 4.005 vuZ.
    (4025 vuZ plus 6000 Jahre = 1975 uZ)

    In den alten Puplikationen wurde uns erzählt zwischen der Erschaffung Adams und dem Sündenfall seien nur wenige Monate gewesen:

    Wachtturm 15.11.1968, S.691
    Sollten wir aufgrund dieses Studiums annehmen, dass im Herbst 1975 die Schlacht von Harmagedon vorüber sein und die lang ersehnte Tausendjahrherrschaft Christi beginnen wird? Vielleicht; wir wollen aber abwarten und sehen inwieweit die siebente 1000 Jahr Periode der Menschheitsgeschichte mit der sabbatähnlichen Tausendjahrherrschaft Christi zusammenfällt. … Der Unterschied mag höchstens einige Wochen oder Monate, keinesfalls Jahre ausmachen.

    Generell ist so eine einfache Rechnung unzulässig, denn kein Mensch weiß wie lange Adam bis zum Sündenfall gelebt hat. Denn ab dem Sündenfall läuft der 7. Schöpfungstag, denn am Ende des 6. Schöpfungstages sagte Jehova: „Und es war gut so“. Ein Sündenfall vor Beginn des 7. Schöpfungstages passt nicht zu dieser Aussage.

    Jehova ist ein gerechter Gott, er hat seinen vollkommenen Sohn auf die Erde gesandt. Erst als dieser 30 Jahre alt war wurde Jesus 40 Tage in der Wüste vom Teufel versucht. Wie würde der Teufel über den Opfertod des Jesu lästern wenn Jehova dem Jesus 30 Jahre Zeit gegeben hat sich zu geistig zu festigen, aber dem Adam nicht auch mindestens 30 Jahre?

    Zur Cronologie der Organisation mit dem Jahr 1975 sind so leicht erkennbar und begründbar ungefähr 50 Jahre Differenz entstanden. Aber Adam könnte auch älter gewesen sein, außerdem steht nirgends in der Bibel dass zwischen dem Sündenfall und dem Ende unserer Zeit 6.000 Jahre seien. Deswegen ist so eine Rechnung unzulässig.

    Wir werden noch genug Zeit haben und auch brauchen dies alles hier in Bruderinfo zu ergründen.

    Das Wichtigste ist, dass man von den zwei Wegen welche wir zur Auswahl haben, den schmalen schlecht zu findenden Weg gewählt haben. Noch kann man vom breiten Weg aus den schmalen Weg sehen und auf ihn wechseln. Irgendwann in der Zukunft wird zwischen dem schmalen und dem breiten Weg ein hohes Gitter stehen sodass niemand mehr wecheln kann. Dann ist die Tür zu Jesus zu und das Ende nahe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Ich würde meine Kinder nicht für die L.K. „verbluten lassen“, wie du dich ausdrückst. Ich würde höchstens aus Liebe zu Jehova auf eine Behandlung mit Fremdblut verzichten, wenn ich der Meinung wäre, dass Jehova das von mir erwartet.

  • Bruderinfo
    Oktober 11, 2010

    Hallo E.E.,
    warum sollte Jehova von dir erwarten dein Kind sterben zu lassen? Das Verbot Blut zu sich zu nehmen drückte die Wichtigkeit des Lebens aus. Deshalb sagte auch Jesus das der Sabbat für den Menschen gemacht wurde und nicht umgekehrt. Das Leben ist doch höher anzusiedeln als das Blutverbot. E.E. glaubst du wirklich das Jehova einen Menschen sterben lassen will, nur weil du glaubst, Blut sei höher als das Leben? Denkst du Jehova ist darauf angewiesen des Glaubens wegen Kinder sterben zu lassen. Überleg einmal ob Jesus wenn er heute hier wäre nicht auch das Leben höher achten würde!

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Die Antwort oben war eigentlich für Karl gedacht, ist aber irgendwie an der falschen Stelle gelandet.

    Zum Thema Blut möchte ich mich nicht mehr äußern, das ist letztes Mal schon schlecht ausgegangen.

  • Karl
    Oktober 11, 2010

    Lieber E. E.,

    ich verstehe nicht wo der Unterschied zwischen „verbluten lassen“ und der Verweigerung einer Behandlung mit Fremdblut sein soll!

    Beides läuft auf das Ableben des zu Behandelnden hinaus!

    Bitte erkläre mir den Unterschied!

    LG
    Karl

  • Der Skeptiker
    Oktober 11, 2010

    Das Du hier Röm. 13 zitierst, ist eigentlich ein klassisches Eigentor. Gem. Definition im WT ist Röm. 13 eine Anweisung an die Christen im 1. Jahrhundert, wie sie zu den Menschen außerhalb der Versammlung stehen sollten. Wenn Du die LK außerhalb siehst, kommt dann der Punkt zum Tragen, dass wir Gott mehr gehorchen müssen als den Menschen. Sonst hab ich keine Ahnung, wie Du Röm. 13 mit der LK in Verbindungen bringen willst.

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Jehova hat es zugelassen, dass sein Volk von der L.K. regiert wird. Die L.K. ist de facto eine von Gott angeordnete obrigkeitliche Gewalt, wie die Regierungen der anderen Völker auch.

    Wenn wir schon weltlichen Regierungen gehorchen sollen, sollten wir doch der geistigen Regierung umso mehr gehorchen. Sie bringt uns doch auch größeren Nutzen.

    Natürlich müssen wir auch in diesem Fall Gott mehr gehorchen, als den Menschen. Wenn also ein Gebot oder Verbot gegen dein Gewissen ist, dann ist der Gehorsam zu verweigern.

    Aber man sollte aufpassen nicht dem Geist der Unabhängigkeit zum Opfer zu fallen.

    Die Versammlungen der Zeugen Jehovas entsprechen doch der biblischen Vorhersage, wie z.B. die sieben Versammlungen aus der Offenbarung. Wenn sie anders wären, würden sie doch die Prophezeiungen gar nicht erfüllen. Ich fühle mich also bei den Zeugen Jehovas an der richtigen Stelle, auch wenn nicht alles so ist, wie man es sich wünschen würde.

    Sind nicht die Versammlungen mit ihren Ältesten eine Vorkehrung unseres Herrn Jesus Christus? Und eine Ältestenschaft der Ältenstenschaften erscheint mir nicht unbiblisch. Gottes Volk wurde schon immer hierarchisch geführt. Paulus leitete sogar alleine die von ihm gegründeten Versammlungen und gab ihnen in seinen Briefen Anweisungen. Nach seinem Tod kam es dann zum großen Abfall, weil es keine zentrale Autorität mehr gab. Nimm mal die L.K. weg, dann würden wir uns sofort zerstreiten und zersplittern. Insgesamt gesehen bin ich froh, dass es sie gibt.

    Seit 100 Jahre stören sich immer wieder welche an dem Führungsstil der Gemeinschaft. Ich kenne aber keine Beispiele von Versammlungen, die es besser machen. Warum gibt es eigentlich fast keine Versammlungen von freien Zeugen Jehovas?

    Ich habe da schon intensiv gesucht, aber noch nichts vergleichbare gefunden, wo die Lehre auch nur annähernd so gut ist. Wenn dann sind sie auf dem Stand von 1900 stehen geblieben, aber das könnte durchaus zu ihrer Rettung ausreichen.

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Hallo E.E.

    Du hast geschrieben:

    „Die Versammlungen der Zeugen Jehovas entsprechen doch der biblischen Vorhersage, wie z.B. die sieben Versammlungen aus der Offenbarung. Wenn sie anders wären, würden sich doch die Prophezeiungen gar nicht erfüllen.“

    Stimmt, nicht nur die Versammlungen sondern das ganze Volk der Zeugen Jehovas bis hoch zur L.K. entspricht der biblischen Vorhersage. Das sogar haargenau!

    So wie im alten Israel und Juda die leitende Pristerschaft und die Könige immer wieder das Volk ins Verderben gestürzt haben, so stürzte auch Heute die leitende Körperschaft durch ihre Lehren und Gesetze das Volk Jehovas ins Unglück und ins Verderben.

    Das passt tatsächlich alles ganz genau und diese neuzeitliche Erfüllung gibt uns die Zuversicht dass wir Zeugen Jehovas das neuzeitliche Volk Jehovas sind.

    Denn würden sich die schlimmen Vorhersagen der Bibel nicht am Volk der Zeugen Jehovas erfüllen, dann wären wir ja gar nicht das Volk Jehovas.

    Die Frage ist nur, auf welcher Seite stehst Du?

    Grüße
    Alois

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Ich stehe am liebsten auf der Seite Jesu.
    In den sieben Versammlungen gibt es auch immer welche, die Jesu Gunst genießen. Ich hoffe und bete, dass ich zu diesen gehören kann.

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Es war immer eine Minderheit welche auf der Seite Jesu oder Jehova stand. Auch von den 7 Versammlungen war nur noch eine rein.

    Schaue Dich mal um ob Du den breiten Weg der Mehrheit gehst oder den schmalen Weg der Minderheit.

    Die L.K. merkt nicht einmal dass sie falsch lehrt, aber auch diese Situation steht in den Propheten:

    Maleachi 1
    6. Ein Sohn soll den Vater ehren, und ein Knecht seinen Herrn. Wenn ich denn Vater bin, wo ist meine Ehre? Und wenn ich Herr bin, wo ist meine Furcht? spricht Jehova der Heerscharen zu euch, ihr Priester, die ihr meinen Namen verachtet und doch sprechet: Womit haben wir deinen Namen verachtet?

    Maleachi 3
    6. Denn ich, Jehova, ich verändere mich nicht; und ihr, Kinder Jakobs, ihr werdet nicht vernichtet werden.
    7. Seit den Tagen eurer Väter seid ihr von meinen Satzungen abgewichen und habt sie nicht bewahrt. Kehret um zu mir, so will ich zu euch umkehren, spricht Jehova der Heerscharen. Und ihr sprechet: Worin sollen wir umkehren?

    Worin sollen wir umkehren? Das fragt sich die LK sicher auch in ihrer Selbstgerechtigkeit wie sie sich ständig darstellt.

    Grüße Alois

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Hallo E.E.
    ZITAT:
    Jehova hat es zugelassen, dass sein Volk von der L.K. regiert wird. Die L.K. ist de facto eine von Gott angeordnete obrigkeitliche Gewalt, wie die Regierungen der anderen Völker auch.

    Nun, zum einen weiß ich garnicht ob dieser Vergleich zu „weltlichen Regierungen“ der WTG überhaupt schmecken würde…zum anderen hat eben Selbige, Jahrelang dafür gekämpft vor dem Staat als RELIGION anerkannt zu werden. Wüsste der Staat, dass manche Brüder – oder gar der Sklave selber? – in der l.K. den Führungsstab eines Gottesstaates sehen (nichts anderes wäre es), wären sie wohl nicht sehr amüsiert darüber.

    Wenn ich dich richtg verstehe dann meinst du, weil Gott zulässt dass die l.K. über uns regiert, ist sie auch genauso von ihm angeordnet wie die Regierungen…ja…sogesehen wäre dann auch der Satan von ihm angeordnet…

    Nein lieber E.E., so einfach darf man es sich nicht machen. Genausowenig wie alles was Gott zulässt von ihm angeordnet ist, entpricht es seinem Willen, dass sich Brüder über ihre Brüder erheben.
    Und führen dann noch, eben jene Brüder ihre Mitbrüder – über die sie sich ja EIGENMÄCHTIG erhoben haben – in die Irre, ist es Gott ganz sicher lieber, man hält sich treu und offen an ihn und seinen Sohn.
    Wenn meine Treue zu Gott bedeutet, von meiner christlichen Gemeinde ausgeschlossen zu werden, dann soll es wohl so sein…aber dann kann dort nicht wirklich ein christlicher Geist vorhanden sein.

    LG Ulli

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Hallo,

    ich wollte meine Ansicht zur L.K. nochmal näher erläutern. Vielleicht wird dann auch mein seltsames Verhalten etwas verständlicher.

    Für mich ist nun mal die L.K. eine obrigkeitliche Gewalt im Sinne von Römer 13. Der größte Teil des Volkes Gottes lässt sich nun mal von ihr beherrschten, so wie sich die anderen Völker von ihren Regierungen beherrschen lassen. Deshalb werde ich ihren Geboten gehorchen, solange sie nicht gegen mein Gewissen sind.

    Es wäre etwas anderes, wenn es alternative Versammlungen von freien Zeugen Jehovas gäbe. Da der Herr Jesus bis jetzt noch für keine Alternativen gesorgt hat, sehe ich keine andere Wahl, als mit den jetzigen Versammlungen zufrieden zu sein, und mich da unterzuordnen und dort meine Brüder zu ermuntern. Ich sehe nämlich die Versammlung als eine Einrichtung Jehovas an.

    Da die L.K. nicht wünscht, dass ich etwas anderes lehre, werde ich ihr in der Öffentlichkeit nicht widersprechen.
    Da meine Kommentare hier öffentlich sichtbar sind, kann ich mich hier nicht frei äußern und kann mich nur zu Themen äußern, wo ich der L.K. nicht widersprechen muss. Ich werde wohl nicht mehr viel hier schreiben.

    Wenn aber jemand meine Ansicht zu der L.K. und Römer 13 teilen kann, würde ich gerne mal privat mit ihm schreiben.

  • Karl
    Oktober 11, 2010

    Lieber E. E.,

    du schreibst du würdest der LK gehorchen, solang dein Gewissen nicht wiederspricht.

    Wenn du selbst bzw. deine Kinder verbluten lassen würdest für den Sklaven, dann stelle ich fest, dass bei dir kein Gewissen vorhanden ist! Sorry!

    Wer die Wahrheit liebt folgt mit Sicherheit nicht der LK nach!

    LG
    Karl

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Lieber E.E., ich kann Dir nur gute biblische Ratschläge mit auf den Weg geben: Dein Vertrauen WIRD ENTÄUSCHT werden !!!

    Psalm 146:3 ist Dir ja sicher bekannt – noch deutlicher wird
    es wenn Du Psalm 62 liest:

    7 Nur er (GOTT) ist ein schützender Fels und eine sichere Burg. Er steht mir bei, und niemand kann mir schaden. 8 Gott rettet mich, er steht für meine Ehre ein. Er schützt mich wie ein starker Fels, bei ihm bin ich geborgen. 9 Ihr Menschen, vertraut ihm jederzeit, und schüttet euer Herz bei ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht. 10 Die Menschen vergehen wie ein Hauch; ob einfach oder vornehm – sie sind wie ein Trugbild, das verschwindet. Legt man sie auf die Waagschale, dann schnellt sie nach oben, als wären die Menschen nur Luft.

    Dazu einige Bibelstellen … etwas zum nachdenken/studieren !

    In einer freien Übersetzung z.B. „Hoffnung für alle“ werden Details besser verständlich:

    Eintreten für die Unveränderlichkeit der Wahrheit der BIBEL:

    2. Kor. 10:5,6 – solche die sich stolz gegen Gott und seine Wahrheit erheben !

    2.Kor. 10:17,18 – ist jemand ein Diener der sich selbst empfiehlt ?

    2.Kor. 11:4, 19,20 – wem und was glaube ich ?

    Gal. 1:10 – von wem soll ich Beifall/Zustimmung bekommen ?

    2.Kor. 4:2-5 – wer ist der Mittelpunkt der Predigt ?

    1.Joh.:2:26-29 – Wer belehrt uns? siehe auch 1.Kor.: 2:10,11

    Niemand kann und darf uns von der Liebe Christi trennen* – Helfen statt Schaden:

    2.Kor. 10: 7-9 und 12,13 – wer hat das Recht uns die Zugehörigkeit zu Jesus abzusprechen ?

    2.Kor. 13: 10 – erbauen/helfen statt niederreißen/strafen !
    1.Petr. 3:16 – Verantwortung vor Gott – andere zu richten – Röm. 14:4,10,22

    1.Kor. 4:1-4, 6 – welches Urteil zählt – gehe ich über geschriebenes Wort hinaus?

    2.Kor. 1:24 – nicht den Herrn spielen – eigener Glaube/Gewissen zählt!

    Anerkennung, Lohn und Liebe von Gott – wodurch:

    Gal. 4:16,9,11,12 – wenn diese Wahrheit gesagt wird, macht man sich zum Feind ?

    Gal. 5:13,14 – nur wer liebt ist wirklich frei – Gal. 2:16,17,21

    Gal. 3:2-6 – wer bekommt den hl.Geist, wodurch die Anerkennung?
    Röm. 3:23-28 – Werke – Leistungen – Glaube, was spricht uns frei ? Röm. 4:2-5

    Röm. 9:16 – Erbarmen entscheidet!- mit Röm. 9:30,31 + 10:3

    Eph. 2:8,9 – eigene Leistungen bewirken bei Gott nichts !

    Tit. 3:4-7 – Gottes Liebe folgt nicht aufgrund eigener Leistungen

    Psalm 145:8,9,14-21 – Gibt es Gründe Jehovas Güte und Liebe in Frage zu stellen ?

    * „Anna“ sagte einmal sehr schön in einem ihrer Kommentare – ein Bruder der bei einem Komitee wegen Ausschluß in die Berufung geht, will eigentlich zeigen daß er ein Glied in der Gemeinschaft Jesu bleiben möchte, warum wird er dennoch ausgeschlossen?

    Nur weil er die Lehre von Menschen nicht über die Lehre Christi stellt !???

    Jesus versichert in Johannes Kap.6: JEDER der zu mir kommt wird NICHT zurückgewiesen!

  • tobi
    Oktober 11, 2010

    Hallo Elihu,

    Deine Sicht der Dinge bezüglich Römer 13 sei Dir unbenommen.

    Hier, auf dieser Webseite, triffst Du ZJ an, die zur LK begreiflicherweise eine widersprüchliche Meinung haben.

    Die Suche nach einer „Versammlung von Freien Zeugen Jehovas“, wie Du es ausdrückst, ist für etliche bereits ein reales Geschehen.

    Das Gleichnis vom treuen und untreuen Knecht aus Matthäus 24, 45-47 ist eine Beschreibung des jeweiligen Naturells, geprägt durch sein Verhalten.

    Der derzeitige „treue Knecht“ zeichnet dadurch aus, dass er unsere Orientierung in mannigfaltiger Hinsicht unter seine „obrigkeitliche Gewallt“ bringt!

    Etwas, was der „LK“ grandios gelingt.

    Wenn das christliche Gewissen sich wider Erwarten zurückmeldet, und wir als gläubige Christen Gott und seinem Sohn mehr gehorchen als der „LK“, bekommen wir die Animosität der Selbigen zu spüren.

    Ein konträres Geschehen, unser subjektives Verantwortungsbewusstsein gegen die Legislative der Organisation.

    Wird Jesus bei seiner Wiederkunft für unser eventuelles Fehlverhalten die Entschuldigung akzeptieren:
    „Ja aber, der Treue und verständige Sklave, den du uns gegeben hast, der hat doch gesagt, mache „Dieses“ mache „Jenes“.
    Adam war ähnlich drauf: “ Das Weib, das du mir zugesellt hast“

    Eine Frage, die ein jeder für sich beantworten sollte:
    Trage ich Mitverantwortung für die Fehler der Organisation?

    tobi

  • Karl
    Oktober 11, 2010

    Hallo,

    für die Fehler des Sklaven sind die verantwortlich, die ihm hörig sind!

    Und auch die die sich nicht trauen, den Mund aufzumachen!

    Wenn der Sklave merken würde wie unzufrieden ein Teil von uns ist und wir das gesammelt sagen würden oder einfach aufgehört wird die Versammlungen zu besuchen, würde sich was ändern!

    LG
    Karl

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Zu Deiner Anmerkung Tobi fällt mir ein gutes Zitat aus dem WT ein!
    Wie schön wäre es wenn nicht nur die LK das was sie selber schreiben beherzigen sondern auch die ZJ als Fußvolk das verstehen und beachten würden:

    w98 15.3. S. 18 Wessen Sklave möchte man sein?

    6 Ein Zeuge Jehovas zeigt … daß er biblische Lehren in eigenen Worten darlegen kann. Dadurch, daß er nicht mehr nur das wiederholt, was andere formuliert haben, liefert er den Beweis, daß er seine Denkfähigkeit weiterentwickelt. (vergleiche Römer 14:5b ….jeder sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt.) …gemäß biblischen Maßstäben zu leben. Diese Entscheidungen werden niemandem aufgezwungen.

    Einer leitenden Körperschaft verantwortlich?

    8 In der Bibel wird deutlich gezeigt, daß wahre Christen Gott nicht unter Zwang dienen. Es heißt darin: „Jehova nun ist der GEIST; und wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“
    (2. Korinther 3:17). Wie kann diese Tatsache jedoch mit der Vorstellung in Einklang gebracht werden, daß es einen „treuen und verständigen Sklaven“ mit einer leitenden Körperschaft gibt? (Matthäus 24:45-47).

    9 Bei der Beantwortung dieser Frage müssen wir den biblischen Grundsatz der Leitung durch ein Haupt im Sinn behalten
    (1. Korinther 11:3). In Epheser 5:21-24 wird Christus als das „Haupt der Versammlung“ gekennzeichnet, als derjenige, dem die Versammlung „untertan ist“.

    12 Bedeutet die Aufsichtsstellung, die der leitenden Körperschaft gemäß der Bibel verliehen worden ist, daß jeder Zeuge Jehovas ihr für seine Tätigkeit Rechenschaft geben muß? Das ist nicht der Fall, denn Paulus schrieb an die Christen in Rom: „Warum . . . richtest du deinen Bruder? Oder warum blickst du auch auf deinen Bruder hinab? Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; . . . jeder von uns [wird] für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen“ (Römer 14:10-12).

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Zu Deiner letzten Frage: JA JEDER trägt diese Mitverantwortung sofern er die Lehren wie die LK sie vorgibt, ebenso lehrt, aber erkannt hat das sie falsch sind! Deshalb ja der Rat: Prüfet alles!

    Was wurde im EW 87 8.9. Seiten 8-11 geraten?

    Falls jemand mit dem, was er sieht, nach einer ehrlichen Prüfung alles andere als zufrieden ist, ist es nicht damit getan, daß er sich über den Mißstand beschwert.

    „Wer zur Kirche gehört, ist … dafür verantwortlich, was die Kirche sagt und tut.“ Man sollte sich daher fragen: Bin ich bereit, die Verantwortung für alles mit zu übernehmen, was meine Kirche sagt und tut?

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Hallo EE,

    du hast Römer 13 zitiert um deine Unterwürfigkeit unter der l.K. zu stützen, aber selbst die l.K. hat diese Ansicht, zum 2. mal übrigens, 1962 geändert und lehrt also seit 50 Jahren, dass sie eben gerade nicht gemeint ist, sondern die staatl. Gewalten. Wenn du also gehorsam wärst würdest du die Ansicht des der l.K. zu diesem Bibeltext teilen, was du aber scheinbar ablehnst.

    Wie man zu einem anderen Schluss kommen kann ist mir ein völliges Rätsel, denn auch hier zeigt der Kontext ganz klar

    (Römer 13:5-7) . . .Daher besteht zwingender Grund, daß ihr untertan seid, nicht nur jenes Zorns wegen, sondern auch [eures] Gewissens wegen. 6 Denn DARUM ZAHLT ihr auch STEUERN; denn SIE sind Gottes öffentliche Diener, die für ebendiesen Zweck beständig dienen. 7 Erstattet allen, was ihnen gebührt: dem, der die Steuer [verlangt], die Steuer; dem, der den Tribut [verlangt], den Tribut; dem, der Furcht [verlangt], die Furcht; dem, der Ehre [verlangt], die Ehre.

    Das würde bedeuten, dass du der l.K. als „Obrigkeit“ auch Steuern zahlst, weil du ja gehorsam bist, oder etwa nicht?

    Hier nochmal der Hinweis des Sklaven auch immer schön den Kontext einer Bibelstelle zu beachten. Wenn sie sich jetzt noch selbst an ihre eigenen Aussagen halten würden, würde uns sehr viel erspart bleiben.

    w10 15. 2. S. 11-12 Abs. 8-10
    „Das Schwert des Geistes“ geschickt handhaben ***

    Was hilft uns, das Wort der Wahrheit in unserem Dienst recht zu handhaben? Ehe wir anderen einen Gedanken aus der Bibel verständlich vermitteln können, müssen wir ihn selbst verstanden haben. Das verlangt von uns, den Kontext zu beachten, also den Zusammenhang oder den „umgebenden Text einer sprachlichen Einheit [eines Verses oder Abschnitts]“ (Duden, Deutsches Universalwörterbuch).

    9 Wie wichtig der Kontext für das richtige Verständnis einer Schriftstelle ist, lässt sich am Beispiel von Galater 5:13 veranschaulichen. Paulus schrieb: „Ihr seid natürlich zur Freiheit berufen worden, Brüder; nur benutzt diese Freiheit nicht als einen Anlass für das Fleisch, sondern durch Liebe dient einander wie Sklaven.“ Von welcher Freiheit sprach Paulus hier? Meinte er Freiheit von Sünde und Tod, von falschen Glaubensansichten oder von etwas anderem? Gemäß dem Kontext bezog sich Paulus auf die Freiheit, die jemand erlangte, der „vom Fluch des GESETZES losgekauft“ wurde (Gal. 3:13, 19-24; 4:1-5). Offenbar dachte er an die christliche Freiheit. Diejenigen, die sich über diese Freiheit freuten, dienten einander wie Sklaven, und zwar aus Liebe. Doch unter denen, die lieblos waren, gab es Zank und Verleumdung (Gal. 5:15).

    10 Manchmal steht das Wort „Kontext“ auch für „Begleitumstände, Hintergrund“ oder für den „Sach- und Situationszusammenhang“. Um zu einem korrekten Verständnis einer Schriftstelle zu gelangen, sollten wir Hintergrundinformationen einbeziehen, wie zum Beispiel, wer das Bibelbuch geschrieben hat oder wann und unter welchen Umständen es geschrieben wurde. Es ist auch gut, zu wissen, warum ein Buch geschrieben wurde und vielleicht sogar, welche Traditionen, Werte und religiösen Praktiken zur jeweiligen Zeit üblich waren.
    …..

    Gruß
    Dennis

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Ja…da war´s mal wieder passiert, es wurde das meiste verschluckt…
    Also nochmal, etwas zusammengeruckt:
    Hallo E.E.!
    Habe deine Antwort erst jetzt entdeckt, drum kommt meine nun etwas verspätet.
    ZITAT:
    …da schätzt du mich aber falsch ein. Für eine Verschärfung von Vorschriften habe ich nie plädiert. Du würdest dich wundern, was ich da alles geschrieben habe, was unserem bisherigen Verständnis nicht entpricht. Aber immer respektvoll und sachlich anhand der Bibel argumentiert und ohne persönliche Angriffe.

    Wenn du das sagst dann glaube ich dir das natürlich, ich bin halt von dem ausgegangen, was du in deinen Beiträgen geschrieben hast und da warst du zum Teil heftiger drauf, als der Sklave.

    So aber, bleiben zwei Möglichkeiten – entweder sie überfliegen die Briefe der Brüder nur und scheren sich nicht weiter drum, oder sie instruieren die Ältesten der Versammlung, ein wachsames Auge auf denjenigen zu haben.

    ZITAT:
    …Deshalb werde ich ihren Geboten gehorchen, solange sie nicht gegen mein Gewissen sind.

    Hier muss ich ein dickes fettes Mööööp loslassen…
    Es geht bei all dem worüber wir hier sprechen nicht um unsere Befindlichkeiten, oder um das was WIR meinen was in Ordung ist oder nicht. Was das Gewissen angeht, stellt sich sowieso die Frage inwieweit es nicht schon allzusehr vom Gedankengut der WTG durchzogen ist, so dass wir das Richtige garnicht erkennen können.

    Wir müssen Ausage gegen Aussage stellen – was sagt die Bibel und was sagt der Sklave…aber dazu ist es nötig die Erklärungen des Sklaven gedanklich beiseitezuschieben, damit man überhaupt erst mal eine freie Sicht auf die wirkliche Aussage der Bibel bekommen kann.

    ZITAT:
    Es wäre etwas anderes, wenn es alternative Versammlungen von freien Zeugen Jehovas gäbe. Da der Herr Jesus bis jetzt noch für keine Alternativen gesorgt hat, sehe ich keine andere Wahl, als mit den jetzigen Versammlungen zufrieden zu sein, und mich da unterzuordnen und dort meine Brüder zu ermuntern.

    Das ist deine Entscheidung…mit der stehst du, wie du ja hier siehst, nicht alleine….bis auf die Sache mit dem „sich ohne aufmucken unterordnen“, ich glaube über diesen Punkt sind die meisten hier schon drüber weg. – Gut, nicht unbedingt in Form einer allzu offenen Antwort oder in einer Aufgabe…dann wäre man schneller weg als man gucken könnte…nein, wohl eher nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein.
    Doch früher oder später muss jeder zeigen wo er steht und zu wem er gehört. – Die Zeit wird kommen.

    Die ersten Jünger hatten zwar noch ihre Gemeinschaften, aber schon zu dieser Zeit fingen die Spaltungen an und es wurde vor den – Achtung: Mehrzahl! – Antichristen gewarnt, die sich wie Wölfe in Schafspelzen, in die Herde drängen.
    Dieses „Spielwerk“ wiederholt sich seit dem immer wieder und wieder. Religiöse Führer stellen sich meistens nach einer Weile zwischen Gott und die Menschen…auch wenn es anfangs nicht so von ihnen gedacht war…aber es läuft immer auf´s selbe hinaus…
    Man kann es nur für sich selbst unterbrechen, indem man sich jeglicher menschlicher Führung entzieht und sich nur noch vom Christus leiten lässt…denn SEINE Fußspuren sind es, denen wir alle folgen sollten.

    ZITAT:
    Da die L.K. nicht wünscht, dass ich etwas anderes lehre, werde ich ihr in der Öffentlichkeit nicht widersprechen.

    Womit die WTG ihr Ziel bei dir ja dann erreicht hätte: Duck´ dich unter die Knute der Angst und hält die Klappe.

    Nicht anderes wollen sie – damit sind sie mehr als zufrieden.

    ZITAT:
    Da meine Kommentare hier öffentlich sichtbar sind, kann ich mich hier nicht frei äußern und kann mich nur zu Themen äußern, wo ich der L.K. nicht widersprechen muss. Ich werde wohl nicht mehr viel hier schreiben.

    Das ist schade, deine eigene EHRLICHE Meinung, hätte mich interessiert.
    Einen „Ausrufer“ der WTG brauchen wir hier nicht…einen weiteren Bruder im Glauben an Gott und seinen Sohn, der uns auch an seinen Gedanken teilhaben lässt, bräuchten wir dagegen jederzeit.

    Nun, du weißt ja wo du uns findest…

    LG Ulli (die hofft das es jetzt geklappt hat)

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Hallo Ulli,

    ich habe hier meine ehrliche Meinung geäußert. Das was ich geschrieben habe entsprach meiner persönlichen Überzeugung. Mag sein, dass ich bisher einige Aspekte noch nicht gesehen habe, die mein Gewissen anders entscheiden lassen würden.

    Ich stecke in einem gewissen Dilemma. Auf der einen Seite möchte ich der L.K. nicht widersprechen, auf der anderen Seite möchte ich auch nichts lehren, was ich für falsch halte.

    Und es gibt niemanden, mit dem ich darüber reden könnte. Ich habe ein Problem, das es offiziell nicht geben darf. Ich habe schon überlegt, ob ich mich einfach dumm stellen soll, wie David vor dem Philisterkönig.

    Eine Zeitlang hat Jehova mir geholfen, indem ich nur noch die Leseaufgabe machen durfte. Ich war richtig froh darüber. Für den Notfall habe ich mir jetzt einige Formulierungen überlegt wie. „Gemäß unserem derzeitigen Verständnis…“ oder „der Wachtturm schreibt dazu…“ Im „Unterredungsbuch heißt es dazu“.

    Die Versammlung möchte ich nicht verlassen, weil ich dort Jehovas Segen spüre.
    Oft erhalte ich dort einen Hinweis, der mich auf neue Erkenntnisse bringt. Einmal gab ein Bruder einen offiziell falschen Kommentar, der aber genau dem entsprach was ich gerade herausgefunden hatte. Ein anderes Mal war ich etwas frustriert über eine Lehre im Wachtturm, da gab eine Schwester einen „falschen“ Kommentar. Gerade gestern erst sagte mir ein Bruder wieder unbewusst etwas, was mir weiter geholfen hat.
    Auch im Wachturm erscheinen von Zeit zu Zeit kleine Änderungen, die in die „richtige Richtung“ gehen und mir zeigen, dass ich richtig liege.

    Bei einigen Versammlungen in der Offenbarung waren viele falsche Christen. Dennoch wurden die wahren Christen in Thyatira nicht aufgefordert hinauszugehen und eine eigene Versammlung zu gründen. Sie sollten an dem fest halten, was sie hatten und warten bis Jesus die Dinge richtig stellt. Und genau das mache ich auch.

    Ich denke alle von euch, die noch in der Versammlung aktiv sind, kennen das Problem.

    LG

    Eli

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Solange ich keine alternative Versammlung sehe, bleibe ich bei den Zeugen Jehovas, halte meinen Mund und diene wie David weiterhin dem König „Saul“, auch wenn dieser die Gunst Jehovas bereits verloren haben sollte. Das Urteil über „Saul“ überlasse ich aber meinem Herrn Jesus. Zu bedenken gibt mir auch, dass sogar der böse „Hohepriester“ Kaiphas noch von Jehova inspiriert wurde und Paulus vor seinem Amt Respekt zeigte (Joh 11:51; Apg 23:4, 5). So mag auch die leitende Körperschaft immer noch von Jehova benutzt werden. Auch beachte ich, dass wir den obrigkeitlichen Gewalten untertan sein sollten (Röm 13). Dies gilt auch für die obrigkeitliche Gewalt des Volkes Gottes. Die Leitende Körperschaft ist de facto eine obrigkeitliche Gewalt. Mehr als alle anderen ist sie „Gottes öffentliche Dienerin“. Auch haben die meisten Versammlungen damals diese Obrigkeit per Resolution anerkannt. Es ist wie im alten Israel. Wenn erst einmal ein irdischer König eingesetzt wurde (wie König Saul oder „King“ Rutherford), dann müssen die Nachkommen weiterhin in einer Monarchie leben, bis Jehova der Sache ein Ende macht.

  • Karl
    Oktober 11, 2010

    Tut mir Leid lieber Bruder E. E., aber dieser Kommentar entlarvt dich als Mitarbeiter in Selters!

    Abgesehen davon, dass du in Themen, die auf Bruderinfo klargestellt wurden und gewissentlich erörtert wurden, klar auf der Seite des Sklaven stehst und unsere Argumente ignorierst, machst du auch noch Werbung wie „großzügig“ der Sklave in Sachen wie Blut usw. ist!

    Wenn wir alle blind dem Sklaven vertrauen würden bzw. könnten, so wie du es tust, dann gäbs diese Seite gar nicht erst und die Wahrheit würde im Dunkeln bleiben!

    Der Tiefpunkt deiner Propaganda ist, dass du uns auch noch vorschlägst den Mund zu halten und dem Sklaven weiterhin hörig zu sein!

    Tut mir Leid, aber ich kann das schon lange nicht mehr!

    Du schreibst auch noch 1918 hätte eine kleine Erfüllung der Prophetie des Sklaven stattgefunden? Welche wäre das denn bitte?
    Ist das Licht mal wieder heller geworden für die Vergangenheit?

    Ich bin mir genau so sicher, dass der Sklave nicht vom heiligen Geist geleitet wird, wie ich mir sicher bin, dass die Welt rund ist!

    LG
    Karl

  • Der Skeptiker
    Oktober 11, 2010

    Da sich E.E. dazu noch nicht geäußert hat, wo er herkommt, ist natürlich Platz zum spekulieren. Ich glaube nicht, daß er Bethelmitarbeiter ist, weil dazu verrenken sich seine Argumente zu sehr. Ich glaube eher, daß er ein ehemaliger Bethelmitarbeiter ist, der viell. Opfer der Zusammenlegung mit den österr. und schweizer Bethel ist und sich erst neu orientieren muss, aufgrund seiner langen Tätigkeit in/mit der Organisation aber erst den Weg beschreiten muss, den viele hier schon gegangen sind. Wenn er aber aufrichtig ist, ist er hier auf alle Fälle in der richtigen Richtung unterwegs.

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Hallo Karl,

    bei dir ist wohl die Paraneua ausgebrochen?
    Ich bin ein Mitarbeiter Gottes, zumindest versuche ich es zu sein.
    Mein Herr ist Jesus Christus. Ins Bethel passe ich schon mal gar nicht. Mit meiner skeptischen nonkonformistischen Art, konnte ich auch sonst keine theokratische Karriere machen. So blieb mir viel Zeit für persönliches Bibelstudium.

    Ich denke selbstständig und wenn ich zum gleichen Ergebnis komme wie der „Sklave“, dann hat er halt in diesem Punkt recht. Die Brüder aus Brooklyn sind doch nicht dumm. Nach 130 Jahren Bibelforschung kann doch nicht alles falsch sein. Was die Interpretation von Prophezeiungen angeht, haben sie im Voraus vieles falsch gedeutet, was sich dann als Fehler herausgestellt hat und vieles ist immer noch nicht richtig verstanden. Da könnte ich euch einiges aufzählen.

    Was aber die sittliche Lehre angeht kann ich keinen praxisrelvanten Fehler sehen. Das sehe ich sogar teilweise noch strenger.

    Organisatorisch könnte es allerdings noch besser sein.

    Bitte demnächst keine so voreiligen Schlüsse ziehen.

  • Karl
    Oktober 11, 2010

    Lieber E. E.,

    du hast auf dieser Seite noch keiner Ansicht des Sklaven wiedersprochen, bist der Meinung, sie sei vom heiligen Geist geleitet und würdest vieles noch strenger regeln, aber konntest keine theokratische Karriere machen?

    Das glaube ich dir nicht!

    Sag mir doch bitte wo der Sklave irrt oder was er falsch macht!

    Gruß
    Karl

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Hallo Karl,

    Ich weiß nicht warum du darauf bestehst, dass ich hier bei der allgemeinen WT-Hetze mitmachen soll. Geht es hier um biblische Wahrheiten oder ist das hier nur ein WT-Hetz-Forum?

    Natürlich hat die WT-Gesellschaft ihre Fehler, aber ich finde nicht, dass es meine Aufgabe ist über sie ein Urteil zu fällen oder ihre Schwächen öffentlich bloßzustellen. Den Job als Ankläger unserer Brüder hat eh schon an jemand anders, der das echt professionell macht. Ich möchte nicht zu seinem Gehilfen werden.

    Ich schreibe der L.K. lieber einen Brief, wenn ich einen Verbesserungsvorschlag habe oder wenn ich mir Sorgen, um sie mache, und sie warnen möchte. Ich habe da schon eine Menge hingeschickt. Es hat mich gewundert, dass sie kein Ausschlussverfahren angestrengt haben.

    Ich äußere mich hier lieber darüber, wie ich mit dem Problem umgehe. Manche eurer Ansichten halte ich auch für zu einseitig durchdacht. Da möchte ich mal eine andere Perspektive aufzeigen.

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Hallo E. E.
    wenn du hier mal die Artikel und die Kommentare versuchst neutral zu betrachten, dann müsstest du feststellen das hier nicht blindwütig, einfach nur mal so aus Spass an der Freud´, auf den „Sklaven“ draufgedroschen wird. Hier geht es immer um biblische Fakten.

    Das dabei dann Fehler der Organisation zur Sprache kommen, geschieht doch zwangsläufig! – Würden sie nicht an ihrer päpstlichen Unfehlbarkeit festhalten und auch mal offene Kritik zulassen, ohne demjenigen dann gleich mangelnde Demut oder Abtrünnigkeit zu unterstellen, dann hätte man es überhaupt nicht nötig sich selbst eine Nische zu schaffen in der man den Wahrheiten des Wortes mal Raum geben kann.

    Du schickst deine Briefe an die Gesellschaft…hmmm, davon habe ich auch schon gehört…gebracht hat es außer einer Menge Ärger aber leider nie etwas.
    Du hast nie Ärger bekommen aufgrund deiner Briefe? – Gut, wenn ich jetzt allerdings mal von deinen Äußerungen hier ausgehe, in denen du ja sagst das die Organisation dir in vielerlei Hinsicht zu lasch geworden ist und du ihnen dies auch schon in Briefen mitgeteilt hast, dann kann ich mir gut vorstellen warum sie dir nicht ans Leder gehen – so jemanden wie dich nehmen sie überhaupt nicht ernst! – Du bist in ihren Augen einfach nur ein Spinner, der noch päpstlicher sein will als der Papst.
    Und da du ja keine Position in der Versammlung bekleidest, kannst du ja auch keinen Schaden anrichten. – Also lässt man dich halt…
    Sollte es so sein, gräme dich nicht…du wärest nicht der Erste und wohl auch nicht der Letzte dem es so ergeht.

    Es könnte allerdings auch sein, das bei den Hunderten von Briefen die sie vielleicht sogar täglich bekommen, sie sich eh´nicht mehr die Mühe machen, da überhaupt noch reinzuschauen.

    Also, nix für ungut, hier wird nicht gehetzt, hier wird sich auf Grundlage der Bibel über geistige Themen ausgetauscht. Hier wird zum eigenständigen Denken ermuntert. Hier kommen die unterschiedlichsten Anschauungen zu Wort, wir sind uns nicht immer in allem einig, aber wir gehen immer sachlich, freundlich und respektvoll miteinander um und nehmen einander ernst.
    In einem sind wir uns allerdings wirklich alle einig: Alleine Jehova und seinem Sohn sein Vertrauen zu schenken.

    Wer damit ein Problem hat, der sollte mal seine geistige Gesinnung überprüfen…aber RICHTIG überprüfen!

    LG Ulli

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Hallo Ulrike,

    da schätzt du mich aber falsch ein. Für eine Verschärfung von Vorschriften habe ich nie plädiert. Du würdest dich wundern, was ich da alles geschrieben habe, was unserem bisherigen Verständnis nicht entpricht. Aber immer respektvoll und sachlich anhand der Bibel argumentiert und ohne persönliche Angriffe.

    Liebe Grüße
    Eli

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Hallo E.E.,
    dann bist du also einer von denen, die mit dem was die L.K. als Lasten aufbürdet noch nicht genug hat, sondern – im Gegenteil – sogar noch ein paar Schüppen drauf legt.

    Wenn du das für dein Seelenheil brauchst, dann bitte schön…ob du damit aber wirklich vor Jehova in einem so tollen Licht dastehst wie du es vermutest – schließlich siehst du dich ja nicht umsonst als Fürst über Auferstandene – wage ich zu bezweifeln.

    Alois hast du falsch verstanden, er fragte dich was du tun wirst, wenn dein König die L.K. nicht mehr da ist…wenn es zwischen Jesus und dir keinen menschlichen Mittler mehr gibt, es bis zum endgültigem Eingreifen Jehovas aber noch dauert. – Was machst du dann? – Kommst du dann damit zurecht keine menschliche Führung mehr zu haben? – Kommst du dann klar damit erkennen zu müssen, dein Vertrauen DOCH den Falschen geschenkt zu haben?

    Das ist nämlich die Gefahr die ich sehe. – Wenn das WTG-Kartenhaus einmal zusammenbricht sorge ich mich sehr um die Brüder, die ihren blinden Leitern ebenso blind hinterhergetrabt sind.

    Jesus sagte, wenn Blinde die Blinden leiten werden beide in die Grube fallen.
    Genau davor möchten wir hier so viele Brüder wie möglich bewahren.

    Die blinden Leiter selbst, brauchen uns nicht zu kümmern, Jesus sagte: „Lasst sie…“
    Wir brauchen sie nicht marktschreierisch bloßzustellen, so wie sie es immerzu mit den Kirchenführern tun. Aber wo ihr Weg hinführt, das wissen wir ja nun durch Jesu klare Worte und deshalb werden wir ihnen auch nicht weiter folgen.

    Mit mangelnder Demut, wie du es andeutest, hat das nichts zu tun…da verwechselst du was.
    Denn die Israeliten forderten damals einen menschlichem König und Jehova gab ihrem Drängen nach, während in der Neuzeit eine Handvoll Brüder ihre eigene geistige Erkenntnis so hoch einschätzte, dass sie sich anmaßte sich „auf den Thron Gottes zu setzen“ um von da aus über den Glauben der geistig verarmten Schafe zu herrschen.
    Damit fing Konstantin an und diese unrühmliche „Gewohnheit“ zieht sich leider bis heute durch die gesamte Geschichte der Christenheit. Da macht auch der Klerus des Wachtturms keine Ausnahme.

    Ich hoffe das es noch so viele Brüder wie möglich erkennen, bevor die Grube erreicht ist.

    LG Ulli

  • Francesco
    Oktober 11, 2010

    Es ist doch so wenn die leitende Körperschaft vom Geist geleitet würde hätte es keine Fehler gegeben und würden solche Dinge die hier beschrieben werden sich erst gar nicht ereignen.
    Ich bin kein Zeuge Jehovas doch überzeugt vom Wort Jehovas und seinem Sohn dem wertschätzung gebührt.
    Ich kann euch nur vorschlagen …. VERGEWISSERT EUCH ALLER DINGE
    und bittet Jehova um seinen Geist im Namen Jesus.
    Heiligt Jehovas Namen weiter und lasst Euch nicht Irreführen.
    Sein Reich wird kommen und sein wille wird geschehen.
    Gott braucht meiner Meinung keine Leitung um seinen Willen zu erfüllen. Haltet an dem fest was vortrefflich ist!!
    Alles Liebe, S.Francesco

  • hansi
    Oktober 11, 2010

    lieber francesco.
    sei ganz herzlich willkommen hier auf bruderinfo.
    dein kommentar berührt mich sehr und geht sehr zu herzen .
    und genau wie du sagst ,darauf kommt es an auf jehova ,seinen liebevollen sohn jesus christus,und natürlich auf jehovas wort ,der bibel zu hören joh 17,17.
    alles andere ist ermessenssache und muss nicht unbedingt wahr sein, und weisheit letzter schluss.würde mich freuen auf weitere kommentare von dir .lg hansi

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Also hier muß ich mich der Beurteilung von Karl anschließen.

    Du verdrehst die Bibel wie es dir Spass macht! Du bezeichnest die LK als obrigkeitliche Gewalten – ist Dir noch zu helfen?

    Gilt das was Jesus sagt oder was die LK sagt – die sich am laufenden Band SELBST predigt und davon bist du wahrscheinlich geschädigt – siehe 2.Kor. 4:5 !!!

    Jesus lehrt: NUR EINER IST EUER FÜHRER – LEHRER – ihr ALLE seid Brüder. Der unter euch GROSS sein will soll euer Diener sein !

    Johannes hat in seinem 2. Brief an seine Brüder geschrieben:
    IHR braucht keine anderen Lehrer, der hl. Geist ist euer Lehrer.
    Und genau diesen hat Jesus bei seinem Weggang als unser Lehrer versprochen.

    Das die LK von diesem Geist schon lange nicht mehr geleitet wird liegt mehr als auf der Hand – oder hast Du obigen Artikel und den letzten „Warum wir dem trvSK NICHT vertrauen“ überhaupt aufmerksam gelesen?

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    So sollte es sein, aber in der Praxis wurde wie beim alten Israel ein König installiert. Obwohl Jehova das nicht gut fand, hat er dennoch mit den Königen gehandelt, die Jehova suchten und hat die anderen zur Reue aufgefordert. Erst nach langer Zeit der Geduld, hat er die Könige entfernt.

    Genauso ist es heute. Jehova hat lange Zeit mit der leitenden Körperschaft gehandelt und es scheint mir immer noch so zu sein. Wenn man nicht bereit ist dem von Jehova geduldeten König zu dienen, so wie David dem Saul gedient hat, dann fehlt es einem an Demut.

    Hat David wohl dem Saul noch vertraut, nachdem er auf David eifersüchtig wurde und ihn zu verfolgen begann?
    Vertrauen und untertan sein müssen nicht zusammen gehören.

    Das Vertrauen zum „Sklaven“ kann und sollte verständlicherweise nur beschränkt sein.

  • Manfred
    Oktober 11, 2010

    Lieber E.E.,
    Dein Vergleich mit David dass er dem Saul noch diente, hinkt. Denn Saul war König und David sollte König werden. In diesem Verhältnis stehen wir jedoch nicht zu LK. Bei uns ist es eher so wie mit den Pharisäern und dem einfachen Volk. Die LK hat sich durch Ihre selbstgestrickten Regeln ins Pharisäertum begeben und wir sind das einfache Volk.
    Wie Jesus reagiert hat wissen wir. Er hat die Pharisäer verurteilt und das gleiche würde er heute mit der LK tun. Außerdem hatten sich die ersten Christen von den Pharisäern abgewandt und Sie wurden sogar von diesen verfolgt. Genauso macht es die LK, wenn sie hinter den Angriffen auf die Bruderinfoseite steht.
    Sieh es mal von diesem Standpunkt.
    Liebe Grüße Manfred

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Hirten und Lehrer sind von Jesus vorgesehen, um sein Volk zum Dienst zu organisieren und zur Einheit zu führen:

    Epheser 4:10-14 Der, welcher hinabfuhr, ist auch der, welcher hoch über alle Himmel hinauffuhr, damit er allen Dingen Fülle gebe. 11 Und er gab einige als Apostel, einige als Propheten, einige als Evangeliumsverkündiger, einige als Hirten und Lehrer, 12 im Hinblick auf das Zurechtbringen der Heiligen, für das Dienstwerk, für die Erbauung des Leibes des Christus, 13 bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört; 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum;

    Wo genau soll Johannes etwas anderes gesagt haben?

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Du zitierst eine Bibelstelle um eine deiner Aussagen, die gleichlautend mit denen des Sklaven sind, zu stützen und merkst gar nicht, dass genau selbige Bibelstelle deine Aussage widerlegt!

    In der von dir zitierten Textpassage lassen sich gleich 3 Dogmen des Sklaven auf einmal widerlegen.

    1. Dogma: „Es ist für einen wahren Christen ein MUSS zu predigen“

    Gottes Wort sagt: (Eph. 4) „11 Und er gab einige als Apostel, einige als Propheten, EINIGE als Evangeliumsverkündiger,“

    2. Dogma: „Wir müssen uns von der geistigen Milch unserer Mutterorganisaton ernähren und die geistige Speise bereitwillig verinnerlichen“

    Gottes Wort sagt: (Eph. 4) „13 bis WIR ALLE zur Einheit im Glauben und in der GENAUEN Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum VOLLERWACHSENEN Mann, zum Maße des Wuchses….14 damit wir NICHT mehr UNMÜNDIGE seien“

    3. Dogma: „Der tuvS wird von Gott angeleitet und deshlab können wir voll und ganz auf alles vertrauen was der Sklave lehrt“

    Gottes Wort sagt: (Eph 4) „14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von JEDEM WIND DER LEHRE HIERHIN UND DORTHIN getrieben werden durch das TRUGSPIEL der Menschen, durch List im Ersinnen von IRRTUM;

    Es ist bestimmt ein schwerer Prozess lieber E.E. und er dauert lange (ich weiß das), aber wenn du dich mal von der Gehinrwäsche des Sklaven befreit hast, wird in dir auch der Geist Gottes wirken und du kannst befreit und unvoreingenommen die Bibel studieren und dir einen eigenen Glauben aufbauen, der auf Christus Jesus und das Wort Gottes beruht und nicht auf einer menschl. Organisation.

    Wie sagte C.T.Russell so schön (Thy Kingdom Come -1909- deutsch: Dein Königreich komme, Ausgabe 1914, Seite 177-179):
    (Zitat)

    „Doch warum will man überhaupt menschliche Fesseln tragen? Warum überhaupt unser Gewissen knechten? Warum nicht in der Freiheit, damit Christus uns befreit hat, fest stehen? Warum nicht alle Versuche fehlbarer Menschen, unser Gewissen zu knechten und Untersuchung zu verhindern, verwerfen?……..

    ….Wenn sie trotz solcher freiwillig eingegangenen Knechtschaft für sich selbst denken und aus anderen Quellen Licht empfangen, über das Licht hinaus, das die Sekte genoss, als sie sich ihr anschlossen, so müssen sie entweder der Sekte und ihrem Versprechen derselben gegenüber, nichts ihrem Glaubensbekenntnis Widersprechendes zu glauben ,untreu sein, oder das Bekenntnis , dem sie entwachsen sind, ehrlich beiseite werfen und ihm entsagen und aus solcher Sekte austreten. Das zu tun, erfordert Gnade und kostet einige Anstrengungen und zerreißt oft angenehme Verhältnisse…..

    …..Diese Bande des Sektentums , weit davon entfernt, als das, was sie sind, als Fesseln und Ketten, angesehen zu werden, werden als ein Schmuck, als Ehrenzeichen und Ausweis von Charakterstärke betrachtet und getragen. So weit ist der Selbstbetrug gegangen, dass viele Kinder Gottes sich schämen würden , als solche bekannt zu sein, die ohne solche Ketten wären, seien dieselben nun leichtschwer an Gewicht, lang oder kurz in betreff der gebilligten persönlichen Freiheit… (Zitat ende)

    Einen schönen Abend!
    Dennis

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Hallo E.E

    die meisten hier wollen Zeugen Jehovas bleiben, viele besuchen auch die Zusammenkünfte.

    Dein Beispiel mit Saul und David ist gar nicht so schlecht. Denn David schattet den Christus vor. So wie Saul den David bekämpft hat, so bekämpft die Organisation den Christus. Und so wie David abgewartet hat bis Jehova eingreift, wartet auch der Christus auf den Eingriff seines Vaters. Ein absolut treffendes Beispiel!

    Ich glaube auch dass Jehova die LK, wie auch vor fast 2000 Jahren den bösen „Hohepriester“ Kaiphas benutzt um Botschaften dem Volke durchzugeben. Als Beispiel sehe ich den aktuellen Jahrestext an, der uns nocheinmal aufwecken soll sich Jehova mehr zuzuwenden. Also weg von der Zuwendung zu Menschen, was die LK ja zweifelsfrei sind.

    Aber der Geist Satans wirkt eben auch auf jeden Menschen, so auch auf die LK. Die LK sind keine besseren oder verständigere Menschen, so wie auch Saul kein besserer Mensch war.

    So wie Saul ab einem bestimmten Zeitpunkt von Jehova verworfen wurde, so wurde auch die Organisation von Jehova ab einem bestimmten Zeitpunkt verworfen. Und so wie ein äußerer Umsatand den Saul getötet hat, so wird in den nächsten Jahren wahrscheinlich auch die Organisation von Jehova vernichtet werden.

    Dann stehst Du plötzlich ohne König da, wir dagegen haben unseren König Jesus. Im Unterschied zur Geschichte des Saul wirst Du dann aber nicht mehr zum wahren König und Hirte Jesus Christus wechseln können, weil die Tür bereits zu ist. Noch ist sie offen, nutze die Zeit!

    Grüße
    Alois

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Wenn der bisherige irdische König weg ist, dann kann ich vielleicht selbt eine irdischer Fürst werden über eine kleine Stadt von Auferstandenen regieren.

    Mal sehen was Jesus dann für eine Aufgabe für mich hat, wenn ich überleben darf.

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Lieber Herr „Fürst einer Stadt im Paradies“,

    da du ja der einzigste hier bist, der so profund die Lehren der Sklaven verteidigen kann, bin ich mir sehr sicher, dass du überleben darfst.

    Auf dich warten bestimmt segensreiche Aufgaben im Paradies, aber bitte Verzeih, ich möchte dann lieber in einer anderen Stadt wohnen, in der ich selbst als „Fürst“ regieren kann.

    Wäre das für dich O.K.? Ich würde gerne Heidelberg regieren, meinst du das geht?

    Hoffe auf eine positive Antwort von dir.

    Grüße Bruder
    Dennis

  • Shannon
    Oktober 11, 2010

    Ups, regieren???? Ist das Tatsächlich dein Ernst?

    Zitat E.E. Wenn der bisherige irdische König weg ist, dann kann ich vielleicht selbt eine irdischer Fürst werden über eine kleine Stadt von Auferstandenen regieren.

    Mit dieser Aussage sagst du klipp und klar, dass du Macht willst. Ohne dich jetzt angreifen zu wollen: Bist du tief in dir so klein, dass du eine Machtposition brauchst?

  • Der Skeptiker
    Oktober 11, 2010

    Mir reichts, dieser Kommentar entlarvt dich/euch, daß du/ihr gar kein Interesse an einem offenen Gedankenaustausch habt. Ich weiß nicht, welcher Zweck dein/euer Auftreten als Advocatus Diaboli hat, wer hinter dir/euch steht. Es hat sich allerdings gezeigt, daß eine örtliche Versammlung heute gar nicht zwingend notwendig ist, um sich geistig auszutauschen und obwohl wir uns bei Bruderinfo nicht persönlich kennen, doch in etwa zuden gleichen Schlüssen kommen.
    Ich weiß nicht , ob ich noch deine/eure Kommentare lesen werde, schreiben werde ich sicher nicht mehr, dafür ist mir meine Zeit zu kostbar.
    Lieber gehe ich in Liebe unter als daß ich in deiner/eurer kalten, lieblosen und menschenverachtenden Vorstellung von Hierarchie und Obrigkeitstreue lebe.
    Adieu

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Kann mich Skeptieker nur anschliessen – diesem Kasperl E.E sollte keiner mehr eine Antwort geben. Er will doch dieses ganze Forum nur in die Lächerlichkeit ziehen !!! Dafür sind die Themen zu ernst und wichtig!
    lg. an alle Matthäus

  • E.E.
    Oktober 11, 2010

    Hallo,

    das mit dem Herrschen war jetzt wirklich eine Provokation von mir.
    War nicht so ernst gemeint. Eure falschen Unterstellungen haben mich etwas genervt.

    Ich wäre auch schon mit der Arbeit in meinem Obstgarten zufrieden. Als Herrscher ist man ja der Diener der anderen und muss sich für die anderen aufopfern. Als Untertan wird man bedient.

    Mir ist schon lange klar, dass die WT-Gesellschaft einige Zeit vor Harmagedon aufhören wird zu existieren. Das hatte ich auch schon bei einem anderen Thema erwähnt:

    http://www.digidatanet.de/?p=495&cpage=1#comment-2539

    Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, wie die Brüder dann mit dieser Situation umgehen werden.

    Hätte ich gewusst, dass ihr gleich so über mich herfallt, dann hätte ich mich erst einmal nur zu einem Thema geäußert. Jetzt komme ich mit dem Antworten nicht mehr hinterher. Ich denke ich werde mich erst einmal auf ein Thema konzentrieren, bevor ich mich zu den anderen äußere. Habt also Geduld, wenn ich nicht gleich alles beantworten kann.

    Ich finde das Forum für mich geeignet. Wo sonst kann man seine eigenen Ansichten mit Brüdern austauschen. Ich hätte halt nur etwas mehr Offenheit für alternative Ansichten erwartet. Aber irgendwie seid ihr über die Fehler der WT-Organisation so entsetzt und enttäuscht, dass ihr euch nur noch darauf konzentriert. Ich spüre hier ein tiefes Misstrauen und einen destruktiven Geist. Wenn man nicht mitmacht bei der allgemeinen WT-Hetze, ist man gleich verdächtig.

    Natürlich hat die WT-Gesellschaft ihre Fehler, aber ich finde nicht, dass es meine Aufgabe ist über sie ein Urteil zu fällen oder ihre Schwächen öffentlich bloßzustellen. Ich schreibe denen lieber einen Brief, wenn ich einen Verbesserungsvorschlag habe oder wenn ich mir Sorgen um sie mache, und sie warnen möchte. Ich habe da schon eine Menge hingeschickt.

    Ich versuche biblische Wahrheiten positiv darzulegen und nicht andere nieder zu machen. Der aufmerksame Leser wird erkennen, dass ich nicht blind der WT-Gesellschaft folge, sondern mir meine eigenen Gedanken mache. Ich habe da einige Ideen auf Lager, von denen ich hier einige einbringen wollte.

  • Shannon
    Oktober 11, 2010

    Der Antwortbutton bei E.E. geht nicht, darum meine Antwort hier:
    Das ist der erste vernünftige Beitrag von dir hier. Mich haben die Beiträge, bei der auf die Organisation eingedroschen wird auch gestört, aber ebenso stört mich der Lemminggehorsam gegenüber der Organisation.
    Wer in einer Organisation bleibt, in der man emotional geschlagen wird, dem kann man nicht helfen, wenn er da nicht raus geht. Und es dauert etwas, bis diese Dinge/Ungerechtigkeiten verarbeitet sind. Das schlägt sich auch in den Beiträgen nieder. Wer in einer Organisation bleibt, obwohl er merkt, dass so viel schief läuft und diese auch noch verteidigt, bei dem sind die Trigger der Gehirnwäsche noch voll funktionsfähig. Auch das sieht man an den Beiträgen.
    Da die meisten hier zu den „Geschlagenen“ gehören, brauchst du dich nicht wundern, wenn du in ein „Wespennest“ stichst. Was spricht dagegen, für dein Studium nur die Bibel zu nehmen? Vielleicht sogar eine andere Übersetzung als die NW-Übersetzung. Es könnte ja sein, du kommst zu ganz neuen Erkenntnissen. Und vielleicht magst du dich dann auf einer ganz anderen Ebene mit Brüdern wie Dennis, Alois oder Matthäus austauschen. Ohne Wachturmbrille meine ich.

  • cheyenne
    Oktober 11, 2010

    Da unsere Gebete eine sehr ernsthafte Angelegenheit sind, möchte ich hier noch einiges anmerken:
    Amen bedeutet “ so sei es” , oder “gewiss” .Die genauere Definition kann man im Einsichtenbuch Seite 115 nachlesen.
    Man bezeugt, dass man mit ALLEM, was im Gebet gesprochen wurde, einverstanden ist. Wenn auch nur eine Aussage des Gebets nicht meine Zustimmung hat, dann kann ich mit meinem Gewissen auch nicht “Amen” sagen.

    Vor einigen Jahren gab es die Empfehlung von einem KA (wohl vom “Sklaven” selbst) im Gebet auch unsere Dankbarkeit für den “treuen und verständigen Sklaven” zum Ausdruck zu bringen.
    Bei den Zusammenkünften habe ich es schon erlebt, dass im einleitenden Gebet 1x und im Abschlussgebet 2x für den “Sklaven” gedankt wurde.
    “ Im Namen Jesu- Amen” kommt dann nur noch, weil man es so gewohnt ist.

    Beachte Lukas 11:35 Sei daher wachsam. Vielleicht ist das Licht, das in dir ist, Finsternis.

    Ich habe nicht nur einen Kongress erlebt, an dem ich an 2 oder 3 Tagen nicht ein einziges Mal “Amen” sagen konnte!

    Bedenkt bei Euren Entscheidungen bitte

    1. Petrus 4:7 Das Ende aller Dinge aber hat sich genaht. Seid daher gesunden Sinnes, und seid wachsam im Hinblick auf Gebete.

    Prediger 5:1Behüte deine Füße, wann immer du zum Haus des [wahren] Gottes gehst; und möge es eher ein Herzunahen zum Hören sein, als um ein Schlachtopfer zu geben, wie die Unvernünftigen es tun, denn sie sind sich nicht bewußt, daß sie Schlechtes tun.

    Die Redewendung “Jehova und seine Organisation” ist uns inzwischen so geläufig, dass sich die Mehrheit der ZJ ein Leben ohne Organisation nicht mehr vorstellen kann.
    Nicht zu vergessen, dass wir damit eine Mischreligion praktizieren.

    Im WT vom 1. Juni 08 Seite 10+ 11 war ein interessanter Artikel über Ausgrabungen in Jerusalem und Juda.
    Dort wurden ( meist in Privathäusern) hunderte von Terrakotta- Figuren gefunden. Die Inschriften lauten:
    ” Ich segne dich durch Jahwe von Samaria und seine Aschera” .
    “Ich segne dich durch Jahwe von Teman und seine Aschera”.
    Die Kulthöhen waren auch Jehova gewidmet.
    Die Israeliten hatten sich darauf eingelassen, die Verehrung des reinen Gottes Jehova mit entwürdigenden heidnischen Praktiken zu vermischen.
    Wie entrüstet Jehova über die entstellte Religion der Israeliten war und wie nachdrücklich er sie verurteilte, steht in Hes. 6:6
    1 Und das Wort Jehovas erging weiterhin an mich und lautete: 2 „Menschensohn, richte dein Gesicht gegen die Berge Israels, und prophezeie ihnen. 3 Und du sollst sagen: ‚O Berge Israels, hört das Wort des Souveränen Herrn Jehova: Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova zu den Bergen und zu den Hügeln gesprochen hat, zu den Flußbetten und zu den Tälern: „Hier bin ich! Ich bringe über euch ein Schwert, und ich werde gewiß eure Höhen vernichten. 4 Und eure Altäre sollen verödet und eure Räucherwerkständer sollen zerbrochen werden, und ich will eure Erschlagenen vor euren mistigen Götzen hinfallen lassen. 5 Und ich will die Leichname der Söhne Israels vor ihre mistigen Götzen legen, und ich will eure Gebeine rings um eure Altäre zerstreuen. 6 An all euren Wohnorten werden sogar die Städte verwüstet werden, und die Höhen selbst werden verödet werden, damit sie verwüstet liegen und eure Altäre verödet liegen und tatsächlich zerbrochen seien und eure mistigen Götzen tatsächlich aufhören und eure Räucherwerkständer umgehauen und eure Werke ausgetilgt werden. 7 Und der Erschlagene wird gewiß in eurer Mitte fallen, und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin.
    Wer wollte bezweifeln, dass Jehova diese Religion als völlig unannehmbar verwarf?

    Soweit sinngemäß Auszüge aus diesem Artikel.

    Es wurde uns eingebläut, dass Jehova nur mit dieser Organisation handelt, er gibt ihr Macht und Segen. Wir sind nur Nutznießer und Wasserträger.
    Das Israel und Juda der Bibel sind wir Zeugen Jehovas heute. Jehova hat uns genügend Warnungen in seinen Heiligen Schriften gegeben. Wer sie einfach auf unseren Lieblings- Prügelknaben Christenheit und Geistlichkeit abschiebt, hat nichts aus der Geschichte gelernt. Jehovas Urteil steht jedenfalls fest.

    Jesaja 3: (EB)
    11. Wehe dem Gesetzlosen! Es wird ihm übelgehen; denn das Tun seiner Hände wird ihm angetan werden.
    12. Mein Volk- seine Bedrücker sind Buben, und Weiber herrschen über dasselbe. Mein Volk, deine Leiter führen irre, und den Weg deiner Pfade haben sie dir entrückt.
    13. Jehova steht da, um zu rechten; und er tritt auf, um die Völker zu richten.
    14. Jehova wird ins Gericht gehen mit den Ältesten seines Volkes und dessen Fürsten: Und ihr, ihr habt den Weinberg abgeweidet, der Raub des Elenden ist in euren Häusern;
    15. was habt ihr, daß ihr mein Volk zertretet und das Angesicht der Elenden zermalmet? spricht der Herr, Jehova der Heerscharen.

    29:13 Und Jehova spricht: „Darum, daß dieses Volk sich mit dem Mund genaht hat und sie mich bloß mit ihren Lippen verherrlicht haben und sie ihr Herz von mir weit entfernt haben und ihre Furcht mir gegenüber Menschengebot wird, das man sie lehrt, 14 deshalb siehe, ich bin es, der mit diesem Volk wieder wunderbar handeln wird, auf wunderbare Weise und mit etwas Wunderbarem; und die Weisheit seiner Weisen soll zugrunde gehen, und sogar der Verstand seiner Verständigen wird sich verbergen.“

    42:
    17 Sie sollen zur Umkehr veranlaßt werden, sie werden tief beschämt sein, diejenigen, die ihr Vertrauen auf das geschnitzte Bild setzen, diejenigen, die zu einem gegossenen Bild sagen: „Ihr seid unsere Götter.“
    18 Hört, ihr Tauben; und schaut auf, ihr Blinden, um zu sehen.
    19 Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, und wer ist taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Belohnte oder blind wie der Knecht Jehovas?
    20 Es gab viele Dinge zu sehen, aber ständig gabst du nicht acht. Da war Anlaß, die Ohren zu öffnen, aber fortwährend hörtest du nicht zu.

    Jeremia2:
    8 Die Priester selbst sagten nicht: ‚Wo ist Jehova?‘ Und gerade die, die das Gesetz handhabten, kannten mich nicht; und die Hirten, sie vergingen sich gegen mich, und sogar die Propheten prophezeiten durch Baal, und sie gingen denen nach, die keinen Nutzen bringen konnten.
    11 Hat eine Nation Götter vertauscht, sogar mit denen, die keine Götter sind? Aber mein eigenes Volk hat meine Herrlichkeit mit etwas vertauscht, was keinen Nutzen bringen kann.
    12 Starrt vor Entsetzen darüber, o ihr Himmel; und schaudert vor gewaltigem Grauen‘, ist der Ausspruch Jehovas,
    13 ‚denn zweifach Schlechtes hat mein Volk getan: Mich, den Quell lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen auszuhauen, zerbrochene Zisternen, die das Wasser nicht halten können.‘
    22 ‚Aber auch wenn du dich mit Alkali waschen und dir große Mengen Lauge nehmen solltest, würde dein Vergehen gewiß ein Schmutzfleck vor mir sein‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.
    23 Wie kannst du sagen: ‚Ich habe mich nicht verunreinigt. Den Baalen bin ich nicht nachgegangen.‘? Sieh deinen Weg im Tal. Nimm Kenntnis von dem, was du getan hast.
    27 Sie sagen zu einem Baum: ‚Du bist mein Vater‘ und zu einem Stein: ‚Du selbst hast mich geboren.‘ Aber mir haben sie den Nacken zugewandt und nicht das Gesicht. Und zur Zeit ihres Unglücks werden sie sprechen: ‚Steh doch auf, und rette uns!‘

    Jeremia 5:
    26 Denn unter meinem Volk sind böse Menschen gefunden worden. Sie spähen beständig, wie wenn sich Vogelsteller ducken. Sie haben eine verderbliche [Falle] gestellt. Menschen sind es, die sie fangen.
    27 Wie ein Käfig voll ist von fliegenden Geschöpfen, so sind ihre Häuser voller Trug. Darum sind sie groß geworden, und sie gewinnen Reichtum.
    28 Sie sind fett geworden; sie glänzen. Sie sind auch übergelaufen vor schlechten Dingen. Keinen Rechtsfall haben sie geführt, selbst nicht den Rechtsfall des vaterlosen Knaben, so daß sie Gelingen haben könnten; und das Recht der Armen haben sie nicht vertreten.‘ “
    29 „Sollte ich nicht gerade dieser Dinge wegen Abrechnung halten“, ist der Ausspruch Jehovas, „oder sollte an einer Nation, die wie diese ist, meine Seele sich nicht rächen? 30 Eine entsetzliche Sachlage, ja etwas Gräßliches, ist im Land herbeigeführt worden: 31 Die Propheten selbst prophezeien tatsächlich in Falschheit; und was die Priester betrifft, sie gehen nach ihren Kräften auf Unterwerfung aus. Und mein eigenes Volk hat [es] so geliebt; und was werdet ihr am Ausgang davon tun?“

    Jeremia 18:
    15 Denn mein Volk hat mich vergessen, indem sie etwas Wertlosem räuchern und indem sie Menschen straucheln machen auf ihren Wegen, den Pfaden von alters her, um auf Wegen zu wandeln, einem nicht aufgeschütteten Weg,
    16 um ihr Land zu einem Gegenstand des Entsetzens zu machen, zum Auspfeifen auf unabsehbare Zeit. Jeder, der daran vorbeizieht, wird entsetzt hinstarren und den Kopf schütteln.
    17 Wie mit einem Ostwind werde ich sie vor dem Feind zerstreuen. Den Rücken und nicht das Angesicht werde ich ihnen am Tag ihres Unheils zeigen.“

    Jeremia 23:
    1 „Wehe den Hirten, die die Schafe meiner Weide umbringen und zerstreuen!“ ist der Ausspruch Jehovas.
    2 Dies ist daher, was Jehova, der Gott Israels, gegen die Hirten gesagt hat, die mein Volk hüten: „Ihr selbst habt meine Schafe zerstreut; und ihr versprengtet sie ständig, und ihr habt ihnen eure Aufmerksamkeit nicht zugewandt.“
    „Siehe, ich wende euch wegen der Schlechtigkeit eurer Handlungen meine Aufmerksamkeit zu“ ist der Ausspruch Jehovas.
    3 „Und ich selbst werde den Überrest meiner Schafe aus allen Ländern zusammenbringen, wohin ich sie versprengt hatte, und ich will sie zurückbringen zu ihrem Weidegrund, und sie werden gewiß fruchtbar sein und viele werden.
    16 Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: „Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch prophezeien. Sie veranlassen, daß ihr nichtig werdet. Die Vision ihres eigenen Herzens ist das, was sie reden — nicht aus dem Mund Jehovas.
    17 Sie sprechen immer wieder zu denen, die keinen Respekt vor mir haben: ‚Jehova hat geredet: „Frieden werdet ihr haben.“ ‘ Und [zu] jedem, der im Starrsinn seines Herzens wandelt, haben sie gesagt: ‚Kein Unglück wird über euch kommen.‘
    21 Ich habe die Propheten nicht gesandt, dennoch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, dennoch haben sie prophezeit.
    22 Hätten sie aber in der Gruppe meiner Vertrauten gestanden, dann hätten sie mein Volk meine eigenen Worte hören lassen, und sie hätten sie veranlaßt, von ihrem schlechten Weg und von der Schlechtigkeit ihrer Handlungen umzukehren.“
    26 Wie lange wird dies im Herzen der Propheten bestehen, die Falsches prophezeien und die Propheten des Truges ihres eigenen Herzens sind?
    27 Sie denken daran, durch ihre Träume, die sie fortgesetzt jeder dem anderen erzählen, meinen Namen bei meinem Volk in Vergessenheit zu bringen, so wie ihre Väter meinen Namen über dem Baal vergaßen.
    32 „Siehe, ich bin gegen die Propheten von Lügenträumen“, ist der Ausspruch Jehovas, „die sie erzählen und mein Volk umherirren lassen wegen ihrer Lügen und wegen ihrer Prahlerei.“
    „Ich aber sandte sie nicht, noch beauftragte ich sie. So werden sie diesem Volk gar nichts nützen“ ist der Ausspruch Jehovas.
    39 darum, hier bin ich! Und ich will euch der Vernachlässigung hingeben, endgültig, und ich will euch und die Stadt im Stich lassen, die ich euch und euren Vorvätern gab — von mir hinweg.
    40 Und ich will Schmach auf euch legen auf unabsehbare Zeit und Demütigung auf unabsehbare Zeit, die nicht vergessen werden wird.“ ‘ “

    Hesekiel 13:
    8 ‚Dies ist daher, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „ ,Weil ihr Unwahres geredet und ihr in einer Vision Lüge geschaut habt, darum, siehe, bin ich gegen euch‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.“
    9 Und meine Hand hat sich schließlich gegen die Propheten gewandt, die in einer Vision Unwahres schauen und Lüge wahrsagen. In der Gruppe der Vertrauten meines Volkes werden sie nicht verbleiben, und in das Verzeichnis des Hauses Israel werden sie nicht geschrieben werden, und auf den Boden Israels werden sie nicht kommen; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich der Souveräne Herr Jehova bin,
    10 darum, ja darum, daß sie mein Volk irregeführt und gesagt haben: „Es ist Frieden!“, wenn kein Frieden da ist, und einer ist da, der eine Scheidewand baut, doch umsonst sind welche da, die sie mit Tünche verputzen.‘
    19 Und werdet ihr mich entweihen bei meinem Volk für die Hände voll Gerste und für die Bissen Brot, um die Seelen, die nicht sterben sollten, zu Tode zu bringen und um die Seelen, die nicht leben sollten, am Leben zu erhalten, durch eure Lüge gegenüber meinem Volk, denen, die auf Lüge hören?“ ‘
    20 Dies ist daher, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Siehe, ich bin gegen eure Binden, ihr Frauen, mit denen ihr die Seelen erjagt, als ob sie Fliegende wären, und ich will sie von euren Armen reißen und die Seelen freilassen, die ihr erjagt, Seelen, als ob sie Fliegende wären.
    21 Und ich will eure Schleier wegreißen und mein Volk aus eurer Hand befreien, und sie werden nicht mehr als etwas auf der Jagd Gefangenes in eurer Hand zu finden sein; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin.
    22 Weil ihr durch Falschheit das Herz eines Gerechten verzagt gemacht habt, wenn ich selbst ihm keinen Schmerz bereitet hatte, und weil ihr die Hände eines Bösen gestärkt habt, so daß er nicht von seinem schlechten Weg umkehrte, damit er am Leben erhalten würde,
    23 darum werdet ihr Frauen nicht weiterhin in Visionen Unwahrheit schauen, und Wahrsagung werdet ihr nicht länger wahrsagen; und ich will mein Volk aus eurer Hand befreien, und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin.‘ “

    Hosea 4:
    5 Und du wirst bestimmt bei Tag straucheln, und auch ein Prophet soll mit dir straucheln wie bei Nacht. Und ich will deine Mutter zum Schweigen bringen.
    6 Mein Volk wird gewiß zum Schweigen gebracht werden, weil keine Erkenntnis da ist. Weil du selbst sogar die Erkenntnis verworfen hast, werde ich auch dich verwerfen, so daß du mir nicht als Priester dienst; und [weil] du ständig das Gesetz deines Gottes vergißt, werde ich deine Söhne vergessen, ja ich.
    7 Entsprechend ihrer Menge, so haben sie gegen mich gesündigt. Meine eigene Herrlichkeit haben sie für bloße Unehre vertauscht.
    12 Ihren hölzernen [Götzen] befragt mein eigenes Volk andauernd, und ihr eigener [Hand]stab gibt ihnen ständig Bescheid; denn der Geist der Hurerei, er hat sie abirren lassen, und durch Hurerei begeben sie sich von [der Stellung] unter ihrem Gott hinweg.

    Zu Vers 5: Jehova wird unsere Mutter – Organisation auch noch zum Schweigen bringen.

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Wenn auch etwas zuviele Bibelverse von dir hier eingefügt wurden – das führt eher dazu das jemand diese wertvollen Hinweise nicht mehr überblicken kann, vom Inhalt sind es jedoch sehr ernste Worte denen ich nur zustimmen kann.

    Auch ich kann bei vielen Gebeten nicht mehr in Aufrichtigkeit zustimmen und damit sagen: So sei es !!!

    Es werden Menschen (trvSk) und ihren Ideen eine viel zu große Bedeutung beigemessen. Ja eine ungebührliche Aufmerksamkeit und Ehre die nur dem Schöpfer und seinem Sohn zusteht. Viele diese Äußerungen grenzt nicht nur an Götzendienst sondern ist Götzendienst. Sobald Lehren von Menschen wichtiger sind (als die Lehre in Gottes Wort) und man im Gebet zu Jehova sagt: „Wir danken dir daß wir den trvSk von dir bekommen haben, daß er uns so gut führt und leitet (lehrt), wird diesen Lehren eine übergeordnete Wichtigkeit beigemessen. Und die Folge – wie auch von dir durch Jes 29:13 bestätigt – Worte die auch Jesus in Matthäus 15:9 der Wichtigkeit wiederholte !

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Matth.15:

    7 Ihr Heuchler! Jesaja hat euch gemeint, als er sagte:

    8 `Diese Menschen ehren mich mit ihren Worten, aber nicht mit ihrem Herzen. 9 Ihre Anbetung ist nutzlos, denn sie ersetzen die Gebote Gottes durch ihre eigenen Lehren.´2«

    …und wieviele solcher eigener Lehren sind seit 1919 wo angeblich diese Sklave bei der Besichtigung durch Jesus ausgewählt wurde, in Umlauf gebracht worden.

    Wieviele dieser Lehren darf heute gar nicht mehr gelehrt werden um sich nicht der Abtrünnigkeit schuldig zu machen? Wenn dieser trvSk (in Wahrheit untreuer Sklave) die Worte seinen Herrn ernst genommen hätte, hätte er viele dieser EIGENEN Lehren nie in Umlauf bringen dürfen.

    Nur dann würde gemäß den Worten des Herrn ihre Anbetung NICHT vergeblich sein – oder wer möchte mich in meinen Worten im Zusammenhang mit dem was Jesus oben sagte korrigieren ?

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Zur Ausgangsfrage – benötigen wir eine LK?

    Wenn dem so wäre, den von dieser LK werden ALLE Lehransichten „abgesegnet“ – erst durch das Buch von R. Franz „Der Gewissenskonflikt“ habe ich verstanden wie diese Lehren zustande kommen – dann müßte das was Paulus den Korinthern schrieb: 1.Kor.2:

    „11 So wie jeder Mensch nur ganz allein weiß, was in ihm vorgeht, so weiß auch nur der Geist Gottes, was Gottes Gedanken sind. 12 Wir haben nicht den Geist dieser Welt bekommen, sondern den Geist Gottes. Und deshalb können wir auch erkennen, was Gott für uns getan hat. 13 Was wir euch verkünden, kommt nicht aus menschlicher Klugheit, sondern wird uns vom Geist Gottes eingegeben. Und so können wir Gottes Geheimnisse verstehen, weil wir uns von seinem Geist leiten lassen. “

    …damit dürfte KEINE Lehre – selbst die Geheimnisse Gottes sagt Paulus, keine menschliche Klugheit sein.

    Doch wer kann bestreiten daß diese LK eine solche Fülle von menschlicher Klugheit mit einer 2/3 Mehrheit und NICHT mithilfe des Geistes Gottes, also Lehren, Zeitangaben, Berechnungen etc. als verbindlich zu glaubende bzw. akzeptierende Lehre in Umlauf brachten – die in vielen Fällen einfach nur falsch waren ohne hier das Wort Lüge zu gebrauchen (Siehe Spr.30:6) ???

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Weil es eine so wichtige Frage ist – was schrieb der WT einmal richtig und treffend:

    w98 15.3. S. 10
    Menschen nachzufolgen ist gefährlich

    “ Unter einer „Sekte“ verstehen einige unter anderem „eine Gruppe, die einer bestimmten Lehre oder einem Führer anhängt“. Ihren Anhängern wird eine „große Ergebenheit gegenüber einer Person, einer Idee oder Sache“ nachgesagt. Eigentlich stehen die Mitglieder jeder Religion, die stark an menschlichen Führern und ihren Ideen festhalten, in der Gefahr, Sklaven von Menschen zu werden. Ein stark auf einen Führer ausgerichtetes Verhältnis kann dazu führen, in emotioneller und religiöser Hinsicht völlig abhängig zu werden. “

    Und ist es nicht so daß die meisten ZJ diesen bestimmten Lehren und damit ihrem Führer (die leitende Körperschaft) anhängen?

    Hat nicht Jesus gelehrt: NUR EINER ist euer Führer – ihr ALLE seid Brüder? Die Brüder der LK verhalten sich jedoch nicht so, sie verlangen daß IHRER Lehre eine wichtigere Bedeutung beigemessen wird, als das was jeder in der Bibel nachlesen und prüfen sollte. Es wird sogar jedem ZJ untersagt sich eigenständig mit Freunden zu treffen um ihre Lehren einer Prüfung zu unterziehen!

    Paulus belehrte die Korinther im Kap.3 Vers 11:

    Das Fundament, das bei euch gelegt wurde, ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes oder gar besseres Fundament legen. 12 Nun kann man mit den unterschiedlichsten Materialien weiterbauen. Manche verwenden Gold, Silber, kostbare Steine, andere nehmen Holz, Schilf oder Stroh. 13 Doch an dem Tag, an dem Christus sein Urteil spricht, wird sich zeigen, womit jeder gebaut hat.

    Darüber was im Vers 13 steht sollte jeder ehrlich nachdenken !!!

  • Matthäus an ALLE!
    Oktober 11, 2010

    Die eigene „Wahrheit“ der WTG!

    Der Wachtturm / 15.09.2010 / S.14 Abs. 8

    8 Zur Einheit der weltweiten Christenversammlung trägt auch heute eine leitende Körperschaft aus geistgesalbten Christen bei. Sie veröffentlicht glaubensstärkende Publikationen in vielen Sprachen — geistige Speise, die sich auf Gottes Wort stützt. Deshalb stammt das, was gelehrt wird, nicht von Menschen, sondern von Jehova (Zitatende)

    Wenn die „Geistige Speise“ und die Lehre von Jehova ist, wieso muss sie dann ständig Korrigiert werden und durch „Neues Licht“ ersetzt werden!?

    Jakobus 3:10-11 (NWÜ)
    Aus demselben Mund kommen Segen und Fluch hervor. Es ist nicht richtig, meine Brüder,
    daß diese Dinge so weitergeschehen. 11 Eine Quelle lässt doch nicht etwa aus derselben Öffnung
    das Süße und das Bittere hervorsprudeln?

    Wie gewinnen Menschen Vertrauen zu Gott, wenn die Lehren „seiner“ Organisation „wandelbar“ sind?

    Ist überhaupt vorstellbar, dass Gott so vorgeht, vor allem gerade dann,
    wenn Menschen seine Wahrheit in einem Meer falscher Lehren erkennen müssen, um zu überleben!?

    Vermittelt die Bibel Gottes Wort nach der Art „neues-Licht-ersetzt-wieder-und-wieder-altes-Licht“ oder sind ihre Lehren und Anweisungen stets von Anfang an klar, deutlich und beständig?

    Der Wachtturm / 01.05.2002 / S.16
    (Zitat) Sind wir persönlich auf der Hut, damit ‚keine Ungerechtigkeit auf unseren Lippen zu finden’ ist? Können beispielsweise unsere Familienangehörigen dem, was wir sagen, wirklich vertrauen? Können das unsere Glaubensbrüder und –Schwestern in der Versammlung? Nur zu leicht könnte man sich angewöhnen, seine Worte so zu formulieren, dass sie an sich zwar korrekt sind, andere aber dennoch bewusst dadurch irregeführt werden. Oder vielleicht übertreibt man oder verschweigt in Geschäftsangelegenheiten gewisse Einzelheiten. Würde Jehova das nicht merken? Und würde er, wenn wir so vorgingen, von unseren Lippen Schlachtopfer des Lobpreises annehmen?
    Unser Königreichsdienst / 09.2002 / S.8

    Denken wir daran, dass unser himmlischer Vater „den treuen und verständigen Sklaven“ als Kanal eingesetzt hat. Dieser „Sklave“ ist dafür verantwortlich, festzulegen, welche Informationen dem Haushalt des Glaubens zugänglich gemacht werden sowie die ‘rechte Zeit’ dafür. Die geistige Speise ist ausschließlich durch die theokratische Organisation erhältlich. Zuverlässige Informationen sollten wir stets von Gottes Kanal erwarten…(Zitatende)

    Hier steht etwas von „Zuverlässige Informationen“, wie Passt das mit der Aussage vom

    Erwachet!, 8. Februar 1989, S. 11 zusammen .…wo der Sklave fehlbar aber treu ist

    Und was steht zur „speise“ in

    Johannes 6:27 (Schlachter)
    27 Wirkt nicht [für] die Speise, die vergänglich ist, sondern [für] die Speise, die bis ins ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat Gott, der Vater, bestätigt!

    Die Männer der leitenden Körperschaft nennen sich Mitteilungskanal und Sprachrohr Jehovas und bekräftigen ihre Worte, in dem sie zitieren: „Dies ist, was Jehova gesagt hat!“. Sie behaupten, Gott schenke ihnen „mannigfaltige Weisheit und ein Wissen, das andere nicht haben, spräche durch ihre Veröffentlichungen, ja habe sein Wort in die Münder der Zeugen Jehovas gelegt und bezeichnen sich als „echten Propheten“.

    Kann man missverstehen, in welcher Stellung sie gesehen werden wollen?

    Was soll man glauben, wenn jemand so oft und unmissverständlich formuliert und postuliert, wer er ist und wie er anerkannt werden will, aber die Stellung von sich weist, wenn man ihn daran messen
    und in die entsprechende Verantwortung nehmen will?

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Die nachfolgenden Zeilen habe ich heute von einem Bruder und guten Freund erhalten – weil es so gut zum Text aus 1. Kor.

    (12 Wir haben nicht den Geist dieser Welt bekommen, sondern den Geist Gottes. Und deshalb können wir auch erkennen, was Gott für uns getan hat. 13 Was wir euch verkünden, kommt nicht aus menschlicher Klugheit, sondern wird uns vom Geist Gottes eingegeben. Und so können wir Gottes Geheimnisse verstehen, weil wir uns von seinem Geist leiten lassen. ”)

    …paßt wollte ich euch das nicht vorenthalten!

    Vor Jahren und Jahrzehnten schrieb die WTG untenstehende Aussagen über sich selbst. Da war noch soviel Demut vorhanden, um Fehler zuzugeben.

    *** g93 22. 3. S. 4 Warum so oft falscher Alarm? ***

    Jehovas Zeugen haben in ihrem Enthusiasmus für Jesu zweites Kommen auf Daten hingewiesen, die sich als unkorrekt herausgestellt haben. Aufgrund dessen sind sie von einigen als falsche Propheten bezeichnet worden. Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen „im Namen Jehovas“ zu äußern. Nie haben sie gesagt: „Das sind die Worte Jehovas.“

    Der Wachtturm, das offizielle Organ der Zeugen Jehovas, hat erklärt: „Wir haben nicht die Gabe der Prophetie (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425). „Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben“ (The Watch Tower, 15. Dezember 1896, Seite 306).

    Die Tatsache, daß einige Jehovas Geist haben, „bedeutet nicht“, so Der Wachtturm, „daß solche, die jetzt als Jehovas Zeugen dienen, inspiriert sind. Es bedeutet auch nicht, daß die Artikel in dieser Zeitschrift, betitelt Der Wachtturm, inspiriert und unfehlbar und fehlerlos sind“ (15. August 1947, Seite 253).

    „Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch“ (15. Oktober 1950, Seite 317).

    „Die Brüder, die diese Publikationen schreiben, [sind] nicht unfehlbar . . . Ihre Schriften sind nicht inspiriert wie diejenigen des Paulus und der anderen Bibelschreiber (2. Tim. 3:16). Wenn das Verständnis klarer wurde, war es deshalb hin und wieder notwendig, einige Ansichten zu korrigieren (Spr. 4:18)“ (15. Mai 1981, Seite 19).

    Und wie klingt es heute ? Genaugenommen im WT 15.09.2010:

    WT 15.09.2010 Abs. 8
    “Sie veröffentlichen glaubensstärkende Publikationen in vielen Sprachen – geistige Speise, die sich auf Gottes Wort stützt. Deshalb stammt das, was gelehrt wird, NICHT von MENSCHEN, sondern von JEHOVA.”

    Nicht Menschen sondern Jehova ist für alle falsche Lehren und Interpretationen der Vergangenheit und heute verantwortlich, und er ist sich auch die ganze Zeit so unsicher gewesen, wer die “Generation, die nicht vergeht” wirklich ist!!!

    Es ist erschreckend auf welchen Sockel sich der tuvS in den letzten Jahren selbst hebt, um seine übergeordnete Stellung über die Verkündiger zu festigen. Man schreckt nicht mal davor zurück die eigenen Auslegungen als direkt von Jehova kommend darzustellen.

    Er braucht nur in den Köpfen der ZJ zu festigen ( offensichtlich mit Erfolg ), dass alles, was er macht, von Jehova kommt, und hat damit Narrenfreiheit.

    Er wird dann von seinen Schäfchen automatisch in Schutz genommen, „…sind ja auch nur Menschen
    (dann doch wieder ? )…Fehler passieren überall
    (auch bei Jehova ? )….usw

  • schneerose
    Oktober 11, 2010

    hallo dennis

    du trifst den nagel auf den kopf…es ist ein kollektives papsttum enstanden…auch die kath. kirche erklärt ihren gläubigen.. dass dieses amt von gott legitimiert ist.. dazu führen sie passende schriftstellen an..

    es steht außer streit.. wenn ein saal gebaut wird oder jemand hilfe benötigt.. dass dies jemand organisieren muß…diese aufgaben übernehmen auch heute brüder die die befähigung dazu haben…(ausbildung in erste hilfe hoch-tiefbautechniker usw..)
    also hilfsbereite brüder und schwestern die von einer sache etwas verstehen und organisieren…nicht eine herrschende klasse…

    leider haben viele verlernt sich vom hl, geist anleiten zulassen
    oder andersrum .. auf die kraft gottes zu vertrauen..

    ob etwas von gott kommt oder nicht dazu sagt jesus…
    daran werden alle erkennen das ihr meine jünger seid weil sie liebe haben… an ihren früchten werdet ihr sie erkennen..usw.

    wenn jemand einen aufsatz über ein biblisches thema schreibt..der nicht über das hinausgeht was geschrieben steht..tut er kein unrecht..wenn aber der schreiber sagt..ich bin der mitteilungskanal gottes..und das geschriebene wird gesetz..das sogar die menschen von den nationen die torheit erkennen..dann stammt diesr prophet nicht von jehova gott..sondern heißt isebel

    das prediktwerk oder einsmmlungswerk leitet jesus mit seinen engeln und nicht eine menschliche organisation ..

  • Dennis
    Oktober 11, 2010

    Danke für diese „Speise zur rechten Zeit“!

    Habe mir vor kurzem den Studien-WT vom 15.09.10 durchgelesen und mal gezählt wie oft der Begriff „leitende Körperschaft“ vorkommt. Ich bin auf 9mal gekommen und wisst ihr wie oft diese Bezeichnung in der Bibel vorkommt………..? Ja genau, 0 mal! Auch die immer wieder zitierten Worte aus Apg. 15 sprechen bloß von „Apostel u. ältere Männern“ und nicht von einem kollektieven „Papst“ namens „leitende Körperschaft“.

    Wer sich im gleichen WT auf S. 8 den Abs. 7 durchliest, dem läuft es als Gott hingegeben Zeugen eigentlich nur kalt den Rücken runter. Man geht sogar soweit zu behaupten man könnte zu Jehova nur ein gutes Verhältnis haben, wenn man den „Sklaven“ akzeptiert.

    Doch auch das wir noch übertroffen wenn es auf S. 13 Abs. 8 heißt:

    „…Sie veröffentlichen glaubensstärkende Publikationen in vielen Sprachen – geistige Speise, die sich auf Gottes Wort stützt. Deshalb stammt das, was gelehrt wird, nicht von Menschen, sondern von Jehova.“

    Dies bedarf eigentlich keines weiteren Kommentars mehr.

    Wie sagt Paulus doch so treffend 1.Tim. 1:6,7:

    „Indem einige von diesen Dingen (Vers 5 „Liebe, Glauben“) abgewichen sind, haben SIE sich eitlem Gerede zugewandt und wollen Gesetzeslehrer sein, begreifen aber weder die Dinge, die sie sagen, noch die Dinge, über die sie feste Behauptungen aufstellen.“

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Meine obigen Kommentare passen unbewußter Weise mit den Kommentare von Dennis und Schneerose zusammen, daß ich schon fast an eine „göttliche Fügung“ glauben wollte. Deine Feststellung Dennis sind insofern von großer Bedeutung weil sie trauriger Weise nicht nur richtig sind, sondern für alle auch ungeanhmte Folgen haben werden – sofern man die Worte von Paulus ernst nimmt:

    1.Korinther 15 :

    1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht. 3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift.

    …und was war deine Beobachtung Dennis? …vom 13.Okt.2010:

    „Wer sich im gleichen WT auf S. 8 den Abs. 7 durchliest, dem läuft es als Gott hingegeben Zeugen eigentlich nur kalt den Rücken runter. Man geht sogar soweit zu behaupten man könnte zu Jehova nur ein gutes Verhältnis haben, wenn man den “Sklaven” akzeptiert.

    Doch auch das wir noch übertroffen wenn es auf S. 13 Abs. 8 heißt:

    “…Sie veröffentlichen glaubensstärkende Publikationen in vielen Sprachen – geistige Speise, die sich auf Gottes Wort stützt. Deshalb stammt das, was gelehrt wird, nicht von Menschen, sondern von Jehova.”

    Dies bedarf eigentlich keines weiteren Kommentars mehr.

    Wie sagt Paulus doch so treffend 1.Tim. 1:6,7:

    “Indem einige von diesen Dingen (Vers 5 “Liebe, Glauben”) abgewichen sind, haben SIE sich eitlem Gerede zugewandt und wollen Gesetzeslehrer sein, begreifen aber weder die Dinge, die sie sagen, noch die Dinge, über die sie feste Behauptungen aufstellen.”

  • Ulrike P.
    Oktober 11, 2010

    Hallo Dennis,
    ich bin mal wieder baff…

    ZITAT:
    >er sich im gleichen WT auf S. 8 den Abs. 7 durchliest, dem läuft es als Gott hingegeben Zeugen eigentlich nur kalt den Rücken runter. Man geht sogar soweit zu behaupten man könnte zu Jehova nur ein gutes Verhältnis haben, wenn man den “Sklaven” akzeptiert.
    Doch auch das wir noch übertroffen wenn es auf S. 13 Abs. 8 heißt:

    “…Sie veröffentlichen glaubensstärkende Publikationen in vielen Sprachen – geistige Speise, die sich auf Gottes Wort stützt. Deshalb stammt das, was gelehrt wird, nicht von Menschen, sondern von Jehova.”

    Dies bedarf eigentlich keines weiteren Kommentars mehr.<

    Nein, Kommentieren braucht man das wirklich nicht mehr…aber sich offen in Wort und Tat auf die Seite Jehovas stellen, DASS ist eine Pflicht der sich jeder stellen muss, der einmal erkannt hat was der Sklave wirklich ist.

    Dazu möchte ich jeden ermutigen – habt keine Angst, Jehova und Jesus werden euch dabei stützen.

    LG Ulli

  • Alois
    Oktober 11, 2010

    Liebe Ulli

    Damit hat die LK den Jesus übergangen.
    Oder anderst gesagt, die LK hat sich an die Stelle des Christus gesetzt.
    Wer ist der Antichrist?
    Es ist derjenige der sich an die Stelle des Christus setzt um das Volk zu verführen.

    Grüße
    Alois

  • Martin
    Oktober 11, 2010

    Liebe Ulricke,

    sehe das Ganze einmal aus freimaurischer Sicht und hol Dir entsprechende Informationen aus dem Internet.Vielleicht kannst du Infos erhalten, wie Br. Russel bestattet wurde und unter welchem Stein er begraben liegt und aus „welchem Holz Ruterford geschnitzt war. Eine abgeschottete Organisation, die Menschen auf Geheim-Beschluss von drei Personen „der Nichtexistenz“ übergibt? Geheime zusammentreffen des Ältesten-Klerus…geheime Laien- Gerichtsbarkeit… Doppelzünige Aufklärung z.B. im sogenannten Dienstbuch über mögliche Verfahrensweisen mit einzelnen Zeugen Jehovas und dem sogennannten „Ältesten oder Hirten-Buch“… Wärend einerseits die Liebe und Geduld der göttlich autorisierten Richter“ hervorgehoben wird, wird in den Ältestensimenaren gegen „Sünder“ die Peitsche geschwungen. Und offensichtlich ist schon „viel Blut geflossen unter dem Deckmantel, jahrtausend alte göttliche Werte hochzuhalten“. Natürlich hat die WTG nichts mit den Freimaurern zu tun, sondern man überdenke einfach gewisse Strukturen und schlussfolgere. Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass neue Bewegungen nicht selten aus dieser Richtung zur Veränderung der Welt in Ihren Anfängen gefördert wurden um althergebrachte nominelle Religionen ein Bollwerk entgegenzusetzen, weil sie in den letzten Jahrhunderten nicht nur versagt haben, sondern das Maß überzogen haben. Es ist also hoch interessant, dass die WTG nun in die Fußstapfen tritt und die staatliche Anerkennung auf eine andere Basis sucht. Eine neue über 100 Jahre alte Bewegung festigt Ihre Machtposition in der Welt…natürlich um „des Königreiches Willen, der Gottesherrschaft Willen, der Verkündigung der Botschaft willen….und der Vergünstigungen wegen… Da hielft in der heutigen zerstrittenen Welt nur eine Parole: Einheit durch Untertanen-Treue dem Sklaven gegenüber…denn der sagt nur, was Jehova und Christus sagen. Der Kommentar von E.E. ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass es merkwürdige Ähnlichkeiten zur katholischen Hirarchie gibt, man muss sie nur erkennen.Aber ich habe nur laut gedacht.

    Gruß Martin

  • Lavendel
    Oktober 11, 2010

    Was für ein hochkarätiger Artikel!
    Meinem Mann und mir ist es auch bereits aufgefallen, daß Paulus sich erst nach 14 Jahren Tätigkeit in Jerusalem blicken ließ. Wenn es einem erst einmal auffällt, mag man es gar nicht glauben!

    Allgemein wird die Arche als Sinnbild für die Organisation anerkannt. Das konnte ich nie begreifen, denn ich bin der Meinung, daß es sich dabei um Jesus handelt, der uns über unsere Sünden trägt. Die Arche war das Mittel der Rettung vor dem Tod. Jesus, nicht eine Organisation, ist das Mittel zur Rettung. Aber ohne Organisation gibt es keinen Weg zu Jesus!? Ist es so?

    Das Beispiel von Mose, der als Sinnbild für Jesus gesehen wird, zeigt, was passiert, wenn sich jemand zwischen Gott und das von ihm explizit ausgesuchte Werkzeug drängen möchte. Man sollte nicht vergessen, daß Aaron und Mirjam schwer zurechtgewiesen wurden. Bei Mirjam sogar sichtbar vor dem ganzen Volke.

    Zu dem Thema „treue und kluge Haushalter“ sei hier auf diesen sehr gut erklärten Artikel hingewiesen:

    http://www.bruderdienst.de/neues/Sklave.html

  • Matthäus
    Oktober 11, 2010

    Dein Link liebe Lavendel ist hervorragend!

    Da kann ich nur mehr mit den Worte wie sie Paulus äußerte, dieses Thema – brauchen wir eine LK – abrunden:

    2.Kor.11:

    “ 18 Wie die anderen dauernd ihre guten Seiten herausstellen, … 19 Ihr seid ja so klug, dass ihr bereitwillig hinter jedem Narren herlauft. 20 Und ihr habt ja nichts dagegen, wenn man euch schindet und ausnutzt, wenn man euch einfängt, euch von oben herab behandelt oder gar ins Gesicht schlägt. “

    Und wer behandelt die Brüder von oben herab?

    Wer schlägt – durch öffentliche Zurechtweisung – durch Gemeinschaftsentzüge – die Mitbrüder ins Gesicht? Ich spreche nicht von Gründen wo Zucht nötig ist – sondern die ABSOLUTE Anerkennung – den Gehorsam – den diese LK einfordert.

    Eine Ergebenheit die nur Gott und seinem Sohn zusteht!

    Ausserdem sagte Paulus: 2.Kor.10:

    4 Ich setze nicht die Waffen dieser Welt ein, sondern die Waffen Gottes. Sie sind mächtig genug, jede Festung zu zerstören, jedes menschliche Gedankengebäude niederzureißen, 5 einfach alles zu vernichten, was sich stolz gegen Gott und seine Wahrheit erhebt. Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, weil wir ihm gehorchen wollen. 6 In diesem Sinn werden wir auch jeden Ungehorsam strafen, aber zuerst müsst ihr als Gemeinde zum Gehorsam bereit sein. …

    Wie unverständig sie doch sind! Sie stellen ihre eigenen Maßstäbe auf, um sich dann selbst daran zu messen. 13 Wir dagegen überschätzen uns nicht so maßlos. Wir möchten ausschließlich mit Gottes Maß gemessen werden, und dazu gehört auch unsere Arbeit bei euch.

    17 Es heißt doch: „Wer sich rühmen will, der rühme das, was Gott getan hat.“

    18 Niemand ist schon deshalb ein bewährter Diener Gottes, weil er sich selbst empfiehlt. Entscheidend ist, dass Gott ihm ein gutes Zeugnis ausstellt.

  • schneerose
    Oktober 11, 2010

    die christen im ersten jarhundet benötigten „keine theokratischen juristen“ die sie monate oder jahre lang schulen mussten.. damit sie die theokratische organisation verstanden

    nachdem die menschen die liebe zu unserem himmlischen vater und seinem sohn bekundet haben wurden sie oft samt ihren hausgenossen getauft.

    das vertrauen der neugetauften lag nicht im auswendig lernen „theokratischer pharagraphen einer organisation“ sondern sie wurden durch die kraft des hl. geistes zu Christen und lehrer der guten botschaft..

    dies bezeugten sogar die gegner ..in dem sie sich über ihre lehrfähigkeit und standhaftigkeit verwunderten — wo sie doch nicht auf ihren schulen studierten

    weil mann über das hinausgegangen ist was geschrieben steh “ von dem jah und jesus nichts wusste“ machte eine „organisation“ notwednig..

    wie kann man sonst einen… kreisaufseher.. bezirksaufseher.. zonenaufseher.. schulaufseher.. dienstaufseher..usw.
    einen hilfspionier.. allgemeinen pionier..sonderpionier..
    koordinator usw..unter einem hut bringen

    ich erlaube mir die frage.. ist den der helfer den jesus versprochen hat (hl. geist) nicht fähig die versammlungen anzuleiten…oder andersherum…warum leitet der hl. geist die versammlungen nicht…

    weil der sklave den haupteckstein verworfen hat…und noch schlimmer er hat sich angemasst und unsern himmlischen vater die zeiten zeitabschnitte aus der hand gerissen und noch vieles mehr..

    durch dieses vermesse handeln wurde der name gottes zum spott und hohn der nationen.. und es entstand viel leid unter den brüdern

    weil der geist jahs nicht auf den sklaven ruht wurde diese Hydra namens „organisation“ notwendig… und doch gibt es brüder und schwestern die vom hl. geist erfüllt sind..

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