99 Comments
  • Zadok
    Mai 24, 2012

    Hallo Inge,

    habe mit Interesse alle deine Ausführungen gelesen. Die Parallele zum dem was ich erlebt habe ist, dass ich nach einem Ausschluss vor 12 Jahren mehrmals sehr ernsthaft und in aller Auftrichtigkeit versucht habe zurück zu gehen; zwei abgelehnte Wiederaufnahmeanträge,Intervention von Verwandten, die Älteste waren, Anrufe in Selters, das volle Programm. Es hat nicht geklappt. Und dann 2010 wollte ich wieder zurück…und ich fand BI. Mir ging es wie dir, ich wurde auch geführt und habe es nicht gemerkt….
    LG
    Zadok

  • inge
    Mai 24, 2012

    Liebe Barbara, lieber Alois, hope und Manfred und auch Matthäus,
    ich bin froh, dass ich nicht locker gelassen habe und wohl schon seit einem Jahr oder länger? am Suchen bin und forschen, prüfen.
    Langsam, und mehr und mehr fühl ich mich innerlich freier. Ich hatte es so schwer, den Weg zu Jesus zu finden. Ich kam an dieser Organis. nicht vorbei..Unsicherheit, Schuldgefühle und was weiß ich nicht noch..Aber ich muss sagen, ob Twisselmann oder die Adventisten oder unser dörfl.evang.Pfarrer haben mir immer eindringlich beteuert, dass Jesus der Weg ist. die Organis. war eine großer Fels auf dem Weg dorthin. Aber ich komme auch zu dem Schluss, erst in dem Moment, wo man sich einer Organis. wieder anschliesst, kommen die Probleme, nämlich dass der direkte Weg und die Verbindung zu christus Jesus als Haupt gestört wird. All diese Organisa. lenken ab vom Erkennen dessen, der wirklich unser Nächster und unser Haupt sein sollte. Das war wohl auch der Grund, weshalb ich mich seit Weggang von den Zeugen als „verlorenes, herumirrendes Schaf“ gefühlt habe. Ich habe die Rettung gleichgestzt mit der Zugehörigkeit einer rel.Organisation. man kann sich auch mit Adventisten vertehen und schöne Gespräche führen, solange sie Jesus betreffen. Das scheint wohl der „gemeinsame“ Nenner …der gemeinsame Weg zu sein und wenn wir alle einmal danach geprüft werden, wie wir unser Verhältnis zu Jesus aufgebaut und gehalten haben, würden wir ja den einen oder anderen, an dem Jesus auch Gefallen gefunden hat, wiedertreffen, auch wenn er in der „alten“ Welt mal den Adventistn oder der Freikirche angehört hat. Seh ich das so richtig? Das wäre ja logisch, denn Jesus setzt nur ein Maßstab an jeden von uns, egal wie wir organsiert sind…

    Ich ahnt nicht, welche Erleichterung ich in diesem Moment empfinde und ich sage euch…nachdem ich noch mehr gelernt habe und mich noch stärker fühle als vor einem Jahr, fahre ich eines Tages nach jerusalem und werde mich taufen lassen im Jordan. Leider habe ich da noch das Problem: wer tauft mich dann?
    Ich denke, Jesus und unser Vater wissen beide, welchen großen Wunsch ich habe und es wird mir von „oben “ bestimmt noch eine Lösung geboten.

    PS: Könnt ihr euch vorstellen, dass ich letztes Jahr 2011 auf einem Kreiskongress einen KA fast bekniet habe, dass ich mich taufen lassen möchte und dass ich um die Erlaubnis gebeten habe, mit zwei älteren Schwestern studieren zu wollen und mir dieser Wunsch nicht erfüllt wurde? mit der Frau des Ältestn konnte ich ja nicht mehr studieren.
    Ich saß beim Kongress allein, beim Singen konnte ich nur noch weinen und weinen und fragte mich, warum? warum darf ich das alles nicht, warum kein Studium wie ich es mir wünsche. warum muss ich mit dieser frau studieren, warum erst in das Kommitee, warum all diese Prüfungen?
    Vielleicht hat Jesus damals sohon aufgepasst, vielleicht auch deshalb weil ich immer ein Störgefühl hatte , weil ich hinterfragt hatte (Frage JZ und die Uno..damit bin ich nie klargekommen, schon gar nicht mit der Entschuldigung durch die ZJ)Mir schien immer etwas suspekt. Vielleicht hat er mich geführt und ich hab es nie gemerkt….bis heute…nun hab ich ihn gefunden.
    Danke euch allen
    lb. gr. Inge

  • Aaron
    Mai 24, 2012

    Hallo Inge,
    da kann ich nur gratulieren!! Wir haben alle die Aussagen Jesu gelesen, dass ER das Haupt ist, nur Er unser Lehrer ist, Er der Weinstock ist, mit dem wir alle als Einzelne verbunden sind und doch hat sich die Orga so dazwischen gemogelt (ist vielleicht nicht das richtige Wort, weil sie es doch auf eine sehr offensichtliche und aufdringliche Weise tun, dass man schon blind sein muss um das zu übersehen) dass wir zunächst sogar ein schlechtes Gewissen haben wenn wir uns direkt an Jesus und seinen Vater (und unseren Vater) wenden!! Die Orga ist dabei so dominant dass sie alles überschattet und die Beziehung zwischen uns und Gott und unseren Mitmenschen beherrscht. Sich davon frei zu machen ist alles andere als leicht. Und wenn du erst mal frei bist schaust du zurück und denkst…wie war das möglich? Wie konnte ich mich psychisch so abhängig machen, dass ich beim Kongress saß und nur noch geweint habe? Danke Gott und Jesus jeden Tag daß du nicht getauft wurdest bei den Zeugen, denn sonst wäre eine Befreiung noch schwieriger geworden.
    Gruss Aaron

  • Matthäus
    Mai 24, 2012

    Liebe Inge ich freue mich für dich das du die Freiheit wie sie nur Christus uns geben kann gefunden hast.
    Wegen der Taufe auch da wird sich noch jemand finden, es muss ja nicht der Jordan sein.
    Solltest du einmal ein paar Tage in Österreich Urlaub machen melde dich, oder vielleicht ist ja jemand in deiner Gegend der sich dazu gerne bereit erklärt – in welcher Gegend bist du Zuhause? Wer lebt in dieser Gegend?

    Man könnte doch auch über BI etwas organisieren, es sind auch immer wieder Treffen, so z.B. am 13.10.
    In Frankfurt!
    Alles Liebe Matthäus

  • Barbara
    Mai 24, 2012

    Liebe Inge,

    ich freue mich für Dich, daß Du durch den Heiligen Geist eine Antwort auf Deine Fragen und innere Ruhe gefunden hast :-).

    Zusammenkommen pflegen wir hier auch, virtuell, und viele von uns mailen sich/ telefonieren auch privat oder treffen sich auch mal persönlich. Dem was Alois geschrieben hat, kann ich nur zustimmen. Auch hab ich nie zuvor mit solcher Freude im Wort Gottes gelesen, denn dadurch daß jeder das was er verstanden hat mit allen teilt, hab ich so viele wunderbare Dinge aus der Bibel kennengelernt und Zusammenhänge begriffen.

    LG Barbara

  • inge
    Mai 24, 2012

    Ihr Lieben, nachdem ich für heute all meine Arbeit habe liegen lassen und nach einem Spaziergang mit dem Hund auf freiem Feld noch einmal eindringlich gebetet habe um den Heiligen Geist, um „endlich“
    zu kapieren zu können, wo es nur lang gehen kann und muss und ich es gewagt habe, „Jesus“ zu bitten um die entsprechende Auffassungsgabe, wenn ich nach dem Spaziergang dann weiterlesen werde, habe ich die Anhänge in der mail von Matthäus und das Gebet erst einmal komplett gelesen „ohne“ in der Bibel weiter nachzuschlagen.
    Ihr habt alle, aber auch alle so wunderbar erklärt und ich habe eine Entscheidung für mich treffen können. Mein Inneres gibt allmählich Ruh. Insbes. auch Ulrike, Barbara, Lisette, Alois einfach wunderbar eure Gedanken und Erklärungen.
    vIELLEICHt darf ich noch eines anmerken:
    Könnte es sein, dass alle Christen, egal welcher Religion sie angehören, von Jesus gerichtet werden, nach dem was sie gemäß der Bibel getan haben und wie sie Gottes Sohn und den Vater geehrt haben? Wenn dies so ist, und die ZJ nicht das spez. Volk Gottes, das das volk Israel in seiner Stellung abgelöst hat, dann zählt doch am jüngsten Tag auch nicht ob die ZJ eine anerkannte Religion ist oder nicht, dann zählt doch nur jeder Christ für sich oder auch nur jeder Mensch für sich (egal ob er nun getauft ist und in welcher Konfession). Das hieße auch für mich, es ist doch gleich ob ich wieder in den Kön.reichssal ginge oder zu den ZUSAMMenkünfte der Adventisten oder der evanglKirche. M.a.Worten: ich könnte alles was den Glauben an Gott und seinen Sohn und den heiligen Geist angeht auch im Alleingang machen ohne Organisation…
    Da bedrückt mich ein dringender Hinweis von unserem Ältesten und seiner Frau, die mit mir studierte:
    In der Bibel steht, dass uns geboten wurde, regelmäßig die Zusammenkünfte zu besuchen, damit wir uns gegenseitig stärken…
    Naja, das kann ich ja nun nicht mehr und solange ich mich bibelgerecht verhalte, bräuchte ich auch keine Zusammenkunft.

    Wie sieht es bei euch aus. Ihr habt alle ziemlcih dieselben Ansichten/Einsichten und Erkenntnisse. Fällt es euch schwer, nicht mehr die Zusammenkünfte zu besuchen?

    lb. Gr. Inge

  • Alois
    Mai 24, 2012

    Liebe Inge

    Zitat: In der Bibel steht, dass uns geboten wurde, regelmäßig die Zusammenkünfte zu besuchen, damit wir uns gegenseitig stärken.

    Ich meine das tun wir doch, regelmäßig die Zusammenkünfte besuchen, denn wir schauen jeden Tag in Bruderinfo und Bruderinfo-Prophetie vorbei, ob es neue Gedanken gibt, ob jemand Hilfe braucht im Glauben. Wir schauen ob wir uns gegenseitig stärken können und versuchen es zu tun.

    Gut man sieht sich nicht, aber das hat den gewaltigen Vorteil dass wir nicht Nichts tun, weil einem die Person nicht sympatisch ist. Ich kann auch einer Schwester im Glauben helfen ohne dass ich in den Verdacht kommen kann mehr zu wollen als nur helfen. Ob schön oder weniger schön, ob alt oder jung, ob arm oder reich, hier gibt es keinen Unterschied weil jeder in Bezug auf seine fleischlichen Belange anonym hier ist.

    Ich glaube wirklich ernsthaft dass wir hier eine weit christlichere Zusammenkunft pflegen als die normalen Zusammenkünften oder Kirchen.

    Noch nie im Leben habe ich mich so gut aufgehoben gefühlt,konnte nie im Leben wildfremden Brüdern und Schwestern die Gute Botschaft vom Königreich Jesu zu verkünden. Denn das machen nicht die Organisationszeugen, sondern wir!

    Die Organisationszeugen verkünden das Reich der Organisation und dieses Verkündigen ist damit wertlos. Wir erwarten das Königreich Jesu und glauben dass nur er uns retten kann. Wir anerkennen nur Jesus als Hirte über uns und keine Menschen. Wir glauben dass wir durch ihn ewig leben werden. Wenn das mal keine Gute Botschaft ist?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Mai 24, 2012

    Liebe Inge

    Zitat: Könnte es sein, dass alle Christen, egal welcher Religion sie angehören, von Jesus gerichtet werden, nach dem was sie gemäß der Bibel getan haben und wie sie Gottes Sohn und den Vater geehrt haben?

    Ich habe auch lange Zeit geglaubt dass nur ein Rest aus den Zeugen Jehovas gerettet werden kann. Aber mit zunehmendem Verständnis bin ich davon abgerückt.

    Die Zeugen Jehovas sind nach meiner Erkenntnis schon das Volk über das die Bibel in der Endzeit prophezeit hat. Aber das ist für dieses Volk gar nicht so positiv. Denn gemäß den Propheten wird dieses Volk umkommen, weil es keine Erkenntnis hat. Nur ein kleiner Rest wird den schmalen Weg finden und gerettet werden.

    Was ist mit all den anderen christlichen und nichtchristlichen Religionen? Ich dachte lange diese hätten keine Chance. Aber mittlerweile ist mir klar geworden dass dies nicht so ist.

    Denn wenn in den Propheten das Wort „Erde“ steht, ist Jehovas (abtrünnige) Volk, also die Zeugen Jehovas gemeint. Wenn in der Bibel das Wort „Meer“ steht, ist das Völkermeer gemeint, also alle außer den Zeugen Jehovas.

    Wenn es um die Rettung am Ende der Tage geht, dann wird ein Rest aus der „Erde“ gerettet und auch die „Inseln“. Aber Inseln sind nun mal am Meer und somit müssten auch Menschen aus dem „Meer“ gerettet werden.

    Aber beide Gruppen, die Menschen aus der „Erde“ und die „Inseln“ aus dem „Meer“, müssen aus Babylon fliehen! Da alle Religionsgemeinschaften, auch die Organisationszeugen zu Babylon gehören, kann nur gerettet werden wer sich aus allen Religionsgemeinschaften völlig entfernt und sich ausschließlich Jesus unterstellt!

    Beispiel: Ein Katholik müsste sich somit völlig von seiner Kirche lossagen und nur auf Jesus hören, aber er müsste kein Zeuge Jehovas werden um dann zu erkennen, dass er auch wieder aus dieser Religion fliehen muss.

    Würde Bruderinfo in eine neue Religion abtriften, wäre es unbedingt notwendig auch daraus zu fliehen. Wir dürfen absolut nicht dulden dass sich ein Mensch, oder mehrere Menschen zu einer leitenden Funktion aufschwingen. Denn wir haben nur Christus als unser Haupt! Bisher klappt das ja ganz gut und immer besser.

    Kann durchaus sein, dass es nur mit solchen Strukturen wie sie Bruderinfo bietet möglich ist, völlig ohne menschliche Führer auszukommen. Denn würde man sich regelmäßig körperlich treffen, dann wäre es eine Frage der Zeit bis sich menschliche Führer herausbilden die dann wieder die Gläubigen verführen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Mai 24, 2012

    Lieber Brd. Alois,

    Das hast Du sehr schön zusammen gefasst. Dadurch das man immer von der Organisation eingehämmert bekam, dass es nur bei den Zeugen Jehovas Rettung gibt, hat man das total verinnerlicht. Doch davon muss man sich auch trennen. Das Volk der Zeugen Jehovas hat nur in einer Hinsicht eine besondere Stellung und wird deshalb sehr häufig in der Bibel genannt. Das ist, weil es besonders schlecht ist und den Namen Jehovas in den Schmutz gezogen hat, sowie seinem Sohn Jesus die gebührende Stellung verweigert. Keine Religionsgemeinschfaft hat mehr Schmach auf den Namen Jehovas und seines Sohnes gebracht, als die Zeugen Jehovas. Warum kann man das sagen? Weil sie die einzigen, die weltweit bekannt sind, die überhaupt den Namen Jehova gebrauchen. Die anderen Kirchen benutzen den Gottesnamen nicht und so können sie auch irgendeinem anderen Gott dienen. Doch sie machen alles im Namen Jehovas und seines Sohnes Jesus und daher trifft auf sie auch dieser Text vollkommen zu:

    Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt, und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben, und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter! (Matthäus 7:21-23 ELB71)

    Das ist der Grund warum sie sooft in der Bibel genannt sind, weil sie sich darin besonders hervorgetan haben, Gottes Volk von Jehova und vor allem von Christus wegzuziehen. Sie machen grundsätzlich das Gegenteil von dem was Jesus geboten hat.

    Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der da leugnet, daß Jesus der Christus ist? Dieser ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. (1. Johannes 2:22, 23 ELB71)

    Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass wir dies noch rechtzeitig erkennen durften.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Andre
    Mai 24, 2012

    Lieber Alois,

    du schreibst interessante Gesichtspunkte. Allerdings kann ich das nicht ganz nachvollziehen.

    „Was ist mit all den anderen christlichen und nichtchristlichen Religionen? Ich dachte lange diese hätten keine Chance. Aber mittlerweile ist mir klar geworden dass dies nicht so ist.“

    Das sehe ich auch so.
    Ich lese in der Bibel, dass ein jeder für Gott annehmbar ist, der ihn sucht, in Wahrheit und Aufrichtigkeit. Somit hätten auch aufrichtige, wahrheitssuchende aus anderen Relgionen die Chance, gerettet zu werden. Müssen die aber ihre Religion verlassen, um gerettet zu werden ? Du schreibst weiter, dass z.B. ein Katholik die katholische Kirche verlassen muss, um gerettet zu werden. Was ist aber, wenn ich z.B. in einer katholischen Kirche bete ? Wo ist da die Trennung ? Muss ich auf dem Papier dort weg sein ? Das würde sich doch wiedersprechen, wenn ich dort Gott suche. KAnn nicht „Babylon verlassen“ auch bedeuten, dass ich das offensichtlich falsche vermeide ? Wenn jemand z.B. Neuling auf dem Gebiet Religion ist, woher weiß er, was richtig und falsch ist ? Also bräuchte er doch auch irgenwo Anleitung.
    Sieht Gott da nicht in das Herz eines jeden einzelnen, so dass er
    die Beweggründe prüfen kann ? Und das, egal wo, in welcher Relgion er sich befindet ?
    LG Andre

  • Alois
    Mai 24, 2012

    Hallo Andre

    Wer meint in eine Kirche oder in einen Königreichsaal gehen zu müssen um zu beten, wird noch an seinem Glauben arbeiten müssen. Ich bin eher der Ansicht dass eine menschliche Anleitung dem Glauben wenig nützt und eher schadet.
    Alles steht in der Bibel und Jesus hilft jedem aufrichtigen Gläubigen diese zu verstehen. Zumindest das allernotwendigste zu verstehen, nämlich niemals etwas glauben nur weil Menschen dies sagen.

    Die katholische Kirche ist voller Götzen, wie soll da auch der Geist Jehovas anwesend sein.

    Deswegen sagte Jesus in Matth. 6
    5. Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn die lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
    6. Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.

    Das persönliche Gebet ist eine völlig private Angelegenheit und hat in öffentlichen Ansammlungen, Kirchen, Versammlungen und Synagogen nichts zu suchen.

    LG
    Alois

  • Andre
    Mai 24, 2012

    Lieber Alois, so habe ich das nicht gemeint. Ich brauche keine festen Zeiten, keine Messen oder sonstigen Veranstaltungen wo mir
    vorgebetet wird. Davon bin ich weg. Ich meine, für mich alleine. Egal jetzt wo, ob auf unserem Balkon oder örtlich sonst wo. Den Text aus Matthäus 6:5 u 6 bezieht sich doch auf das heuchlerische öffentliche Beten, dem Vorbeten. Hier geht es um mein privates Beten.
    Ohne auch Partei für irgendeine Kirche zu ergreifen (hab selber eine Abneigung gegen alles organisiertes – woher das wohl kommt :): Glaubst du denn nicht, dass auch dort aufrichtige Menschen Gott näher kommen möchten ? Und das Gott das nicht sieht ? Das dort ein schüchternes altes Mütterlein sitzt und sich Gedanken über Gott macht ?? Ich möchte diese Leute nicht richten… und zu Babylon der Großen anrechnen..das ist die Sache der Z.J.

  • Alois
    Mai 24, 2012

    Lieber Andre

    Ich möchte und darf auch nicht richten, deswegen kann ich das auch nicht beantworten. Ich kann nur meine Ansicht äußern, das habe ich getan.

    LG
    Alois

  • Hopefull
    Mai 24, 2012

    Liebe Inge

    Jesus Christus fragte einmal seine Jünger: „Wollt ihr mich nun auch verlassen?“ Da antwortete Petrus : Herr, zu wem sollen wir denn gehen?DU hast die Worte des ewigen Lebens.“

    Auch erklärte der Apostel Paulus wunderbar die Funktion des Leibes Jesus. Dass jeder, der den heiligen Geist empfangen hat,(und den hat jeder der sich zu Jesus bekennt), Ein Glied des Leibes Christi ist. Er sagte dann in 1 Kor. 6:15-17:
    Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern der Hure machen? Auf keinen Fall! Oder wisst ihr nicht, dass, wer der Hure anhangt, ein Leib mit ihr ist? Denn es werden, heißt es, „die zwei ein Fleisch sein“. Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.

    Die Hure, das wissen wir aus der Offenbarung, ist Babylon dir große, alle religiösen Organisationen. Wenn wir in einer Mitglied sind (das sagt ja schon das Wort selbst), sind wir automatisch ein Glied des Leibes dieser Organisation. Jesus sagte aber sehr schön in seinem Gleichnis mit dem Weinstock, dass wir mit IHM direkt verbunden sein sollen. Denn sobald wir in einer Organisation sind, nimmt diese den Platz des Christus ein und SIE ist dann der Leib dem wir angehören. Sie steht also zwischen Jesus und uns.

    Auch ich musste das schmerzhaft erfahren und ich bin unserem Schöpfer und seinem Sohn aus tiefstem Herzen dankbar für diese wunderbare Befreiung. Dann dadurch kann man ein ganz enges Verhältnis aufbauen, ohne das jemand dazwischen steht. Jehova Gott braucht keine Organisation. Der Heilige Geist sollte bei jedem Menschen persönlich wirken rund um den Erdball. Hier auf BI gab es einen wunderbaren Kommentar über Nimrod, der versuchte die Menschen zusammen zu rotten, indem er Städte baute und sogar einen Turm. Er wollte sich organisieren. Aber Gott hat es vereitelt, er hat sie verstreut. Er wollte nicht, dass der Mensch sich organisiert. Aber Satan, er möchte uns organisieren, weil er es somit viel leichter hat die Menschen daran zu hindern zu Jesus zu kommen, er hat es viel einfacher die Menschen zu manipulieren und ein Funktionär für ihn zu machen. Aber mit einem einzelnen hat er es viel schwerer.
    Liebe Inge, das Verhältnis zu Jesus und seinem (unseren) Vater ist viel mehr. Es ist ein ganz persönliches Verhältnis, DEIN Verhältnis, dass DU zu ihnen aufbauen kannst. Und das kann NIEMAND für DICH tun. Jehova möchte auch, dass wir ein individuelles Verhältnis zu ihm haben und nicht ein Kollektiv. Das ist das schönste was einem passieren kann. Das ist das was wirklich glücklich macht und vor allem frei macht. Denn das Joch Jesus ist leicht. Lass Dir das nicht von irgendeiner Organisation kaputt machen.

    Ich wünsche Dir Jehovas Segen und viel Freude beim Forschen in der Bibel.
    Liebe Grüße Hope

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    Hallo Hope

    Eine sehr interessante These, die du in deinem Beitrag an Inge vertrittst. In der Tat manipulieren nicht nur die Kirchen, so auch der Sklave, ihre Gläubigen in Zusammenkünften und durch ihre Literatur, der nicht wirkungsvoll widersprochen werden kann. Der Staat im Allgemeinen, der in der Hand dessen der böse ist, manipuliert seine Massen durch seine Medien und im Internet auf die gleiche Weise. Der nur in einer Gemeinschaft erzeugbare Gruppendruck (Gruppenzwang) ist das Mittel, das die Menschen steuert. Deshalb wird stets die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft als Bedingung zur Rettung gelehrt, in der der Klerus bei den Kirchen, die Politiker/Parteien in der Politik die Moderatoren sind und als Jesusersatz bzw. Gottersatz dienen. Das Babylonbuch, das vom Sklaven aus dem Verkehr gezogen wurde, hat es sehr schön beschrieben.

    Dienen sie im Sinne unseres Herrn Jesus oder Satans? Beachten wir ihre Ergebnisse, dann kommen wir schnell zu einer richtigen Einschätzung.

    Ede

  • inge
    Mai 24, 2012

    Ihr Lieben, ich bin froh hier gelandet zu sein und danke für eure Hinweise. Ich werde alles lesen.
    Kann es sein, dass ich hier mit Recht herauslese, dass der eine oder andere Bruder oder die Schwester auch unterschiedlicher Auffassung von „wer sollte nun angebetet werden- Jehova oder Jesus / oder beide gleichzeitig. Ist doch irgendwie komisch.wennich Jesus um etwas bitte und Jehova für alles danke. Da kommt doch wirklich so ein Gefühl hoch,wie: was macht es für einen Sinnen zwei gEspräche mit unterschiedlichen himmlischen Personen zu führen..
    Wenn ich mir von Barbara die Ausführungen durchlese, insbes. die Erklärungen für Jhwe, die auf Jesus als Person hinweisen, kann man doch Gott Vater mit Jesus gleihsetzen und nur zu einem beten. Warum ist das nur so schwierig, das alles zu verstehen. die bibel so heißt es, ist in sich schlüssig. Demnach müsste alles für jeden Menschen einfach zu verstehen sein, auch ohne WT oder Erwachet.

    Nebenbei: ich würde was darum geben, wenn man hier auch noch mal neutral (unabhängig was der WT schrieb oder schreibt) ein klärendes Wort über die viel diskutierte Dreieinigkeit schreiben könnte.

    lb. Gr. Inge

  • Barbara
    Mai 24, 2012

    Liebe Inge,

    Schau mal in den Kommentaren zu „Das Gebet“ vom 5. Juli 2011,
    da werden einige Deiner Fragen beantwortet.

    LG Barbara

  • inge
    Mai 24, 2012

    Guten Tag,

    ich hoffe, hier die richtige Rubrik gefunden zu haben, um meine dringende Frage zu stellen :

    In der Bibel wird zwei Mal darauf hingewiesen, dass die Jünger Jesus angerufen haben (die Stelle habe ich nicht parat, aber ihr werdet sie kennen)Die Christen, die sich u.a. Zeugen christi nennen,
    beten zu Jesus als den Herrn und Gott an. Jesus besitzt für sie Göttlichkeit und haben das Verständnis, dass es nur einen Gott gibt, denn Gott hat sich durch Jesus, als Mensch zu uns gekommen, „offenbart“ und „versöhnt“. Sie beten in erster Linie den Herrn Jesus an, Begründung, die Jünger hätten auch Jesus angerufen.

    Damit geht es schon in Richtung Dreifaltigkeit (habe hierzu keine Rubrik gefunden)

    Jetzt die Frage:

    1. Darf ich Jesus anrufen? Dann mache ich ihn doch zum Nebengott in untergeordneter Stellung zu Jehova.

    2. Warum unterscheiden die Z.J. nach 3 Perönlichkeiten? Für andere Religionen gibt es auch nur einen Gott. Sie sprechen von Gott Vater, Gott Sohn und dem heiligen Geist, der für sie eine Gottheit bildet und werden dem Gebot „du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ eher gerecht.
    Jesus kam aus Gott. Jesus wurde nicht erschaffen. Somit stellt Jesus Gott dar.

    Im AT gibt es Hinweise, die auf das NT verweisen und zu verstehen geben, dass Gott des AT gleich der Gott Jesus sein muss.

    Hier diese Bibelstellen:

    Jes.40,3 Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg, macht…..eine ebene Bahn unserem Gott!

    Dazu in Math. 3,1-3 Johannes der Täufer…Denn dieser ist der , von welchem durch den Propheten „JESAJA“ geredet ist. welcher spricht: Simme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet gerade seine Steige.

    Jer. 11,20 Aber du Jahwe der Heerscharen, der du gerecht richtest, Nieren und Herz prüfst…

    Dazu Offb. 2,18,23Dieses sagt DER SOHN GOTTES, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht.

    Jesaja 8,13,14 Jahwe der Heersch….er…wird zum Stein des Anstoßes und zum Fels des Strauchelns.

    Dazu 1. Petrus 2,7.8: „den Ungehorsamen aber (ist der Christus)…ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses“

    Das ist mir als Erklärung gegeben worden, dass Jahwe/Jehova und Jesus ein und die selbe Person sind und es ist deshalb legetim,
    „zu Jesus“ zu beten.

    Mein Gedanken dazu:

    Wenn Jesus einmal als König eingesetzt wird und uns Menschen regieren wird, wird er dann nicht auch für sich beanspruchen, dass „ER“ angebetet werden möchte als unser König und ehmaliger Erlöser?

    Dann hätten wir ja immerhin zwei Götter?
    Aber jahwe/Jehova sagte doch ich bin der einzige..und er wird doch niemals einen Konkurrenten schaffen.

    Warum hat Jesus uns nicht gelehrt, so wie viele Älteste auch in der Versammlung beten: Vater Jehova, wir danken dir……

    Hat Jesus nicht so gesagt: Vater „unser“
    Damit gibt er doch vor, dass wir alle nur einen himmlichen Vater anzubeten haben, selbst er eingeschlossen…

    Wie kommt es dann dazu, dass man sich streitet darüber, dass J.Z. aus einen Gott, gleich drei Götter machen, weil ja noch der Helige Geist existiert.

    Der Pfarrer, der mich unterhielt, sagte, ich müsse davon ausgehen, dass hier die Z.J. Gott zu drei Personen gemacht
    haben. Während die Christen von den 3 Auswirkungen von Gott Vater
    Gott Sohn und dem heiligen Geist auf uns Menschen ausgehen.
    Nämlich:

    Gott vater, dessen unverdiente Güte auf uns wirkt

    Gott Sohn, der uns von den Sünden erlöst und uns mit Gott vater vereint hat.

    und der heilige Geist, dessen Kraft auf uns wirkt, wenn wir darum beten bzw. die Kraft die von Gott Vater ausgeht und wirkt.

    Ich wäre euch dankbar, wenn ich hierauf eine klärende Antwort bekäme. Im Einsichtenbuch steht unter Dreieinigkeit oder faltigkeit gar nichts. Vielleicht gehört das nicht so richtig zu diesem Thema, aber ich weiß leider nicht wie unter welchem Thema ich meine Frage hätte stellen können. Gerne würde ich auch Antwortn erhalten wollen unter meiner email adresse, die ich glaube ich auch hinterlegt habe. Mit diesem thema schlage ich mich leider noch herum, seit ich in Krelingen war auf einer freikirchlichen Zusammenkunft, wo ich ehemalige ZJ (30 Jahre und länger bei den z.J.) getroffen habe. Sie hatten mir auch versucht zu erklären, aber ich verstehe das einfach nicht. Wie ihr wisst, bin ich auch in die organ.hineingeboren worden und erkenne nur ganz langsam, dass da nicht alles richtig gepredigt wurde.
    Seinerzeit bin ich ja nur weg, weil ich schlecht behandelt wurde von einem Ältesten. Aber die Lehre der ZJ habe ich verinnerlicht und seit ich denken kann auch immer verteidigt.

    lb. Gr. Inge

  • Regina
    Mai 24, 2012

    Liebe Inge,

    Zitat: 1. Darf ich Jesus anrufen? Dann mache ich ihn doch zum Nebengott in untergeordneter Stellung zu Jehova. Ende.

    Diese Fragen beschäftigen mich auch schon einige Zeit. Aber das ist hier ein sehr sensibles Thema, und ich möchte jetzt nicht gleich wieder einen Streit entfachen. Ich mache nur einen Erklärungsversuch, mit dem ich persönlich leben kann.

    Das erste Gebot lautet: 2. Mose 20,2: Ich bin der Herr (Jahwe), dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe.
    3 Du sollst keine anderen Götter (elohim) neben mir HABEN!

    Wenn ich in Jesus einen weiteren Gott HABE, den ich halt nicht anbete, dann habe ich trotzdem das erste Gebot gebrochen.

    Ich kann das für mich nur so erklären, dass JHWH für den Vater und den Sohn steht, da, wie Du selbst auch schon gemerkt hast, oft Prophezeiungen oder Handlungen oder Eigenschaften im AT für JHWH im NT 1:1 für Jesus übernommen werden.

    z.B. Jes. 43,11: Ich, ich bin JHWH und außer mir gibt es keinen Retter.
    1. Tim. 4,10:…der ein Retter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen

    Und dies stand in hebräischer Sprache am Kreuz: Joh 19, 18,19

    J = Jeshua = Jesus = I
    H = Hanozri = von Nazareth = N
    W = Wemelech = und König (Rex) = R
    H = Hajehudim = der Juden = I (INRI)

    Was auch zu denken gibt: Hier spricht JHWH und im 10. Vers… aber lest selber
    Sach. 12, 1-10:1 Das Wort Jahwes wird lasten über Israel. – Es spricht Jahwe, der den Himmel ausgespannt, die Erde gegründet und den Geist des Menschen in dessen Innerem geformt hat:
    2 „Ja, ich werde Jerusalem für alle Völker ringsum zu einer Taumelschale machen. Wer daraus trinkt, wird ins Taumeln kommen. Auch Juda wird betroffen sein, wenn sie Jerusalem belagern.
    3 An jenem Tag mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für die Völker: Jeder, der ihn zu stemmen versucht, wird sich daran wund reißen. Alle Völker der Erde werden sich gegen Jerusalem zusammentun.
    4 An jenem Tag, sagt Jahwe, werde ich…
    10 Doch über die Nachkommen Davids und die Einwohner Jerusalems werde ich den Geist der Gnade kommen lassen, dass sie um Gnade flehen. Dann werden sie zu mir aufblicken, den sie durchbohrt haben.

    Und dann noch dies:
    Jes. 9,6: Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden, und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, EWIGVATER, Fürst des Friedens.

    LG Regina

  • Alois
    Mai 24, 2012

    Hallo Inge

    Der Vortrag den Schwester Barbara Dir empfohlen hat, findest Du hier:

    http://www.bruderinfo.de/?p=581

    1. Kor. 15
    25. Denn er (Jesus) muß herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26. Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod.
    27. „Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, daß alles unterworfen sei, so ist es offenbar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    28. Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem sei.

    Aus diesen Versen geht nach meiner Ansicht eindeutig hervor dass Jesus nicht gleich Jehova ist, denn er kann sich schlecht was selbst zurückgeben.

    Für mich ist Jesus kein Engel wie die anderen Engel, sondern er ist von Jehova gezeugt. Vielleicht kann man das mit der Eva vergleichen, die auch aus einer Rippe des Adams gezeugt wurde. Trotzdem ist die Eva nicht gleich der Adam.

    So ist Jesus als ein Teil Jehovas entnommen und geformt worden, aber er ist eine selbstständige „Person“. Jehova ist deswegen nicht kleiner geworden, denn Jehova ist unendlich. Nur etwas Endliches wird kleiner wenn man ein Teil entnimmt, nicht etwas unendliches.

    Alle anderen Engel sind erschaffen worden, so wie auch alle anderen Menschen außer Eva geboren wurden.

    Der Heilige Geist ist sowieso keine „Person“ sondern die Kraft Gottes. „Personen“ gibt es somit nur 2, niemals 3, denn der Geist Jehovas kann nur das weitergeben was Jehova will, so wie Deine Stimme nur weitergibt was Du sagen möchtest.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Mai 24, 2012

    Lieber Brd. Alois,

    Vielen Dank, dass Du uns in diesem Zusammenhang das Beispiel von Adam und Eva genannt hast. Ich hatte das so noch nie betrachtet. Indem die Eva aus der Rippe des Adams geformt wurde, hat Jehova uns gezeigt, wie er seinen Sohn erschaffen hat. Alle anderen Wesen wurden dann durch Jesus geschaffen, so wie alle anderen Menschen von Adam und Eva abstammen.

    Theoretisch hätte Jehova ja die Eva genauso aus dem Nichts erschaffen können, wie den Adam. Aber anscheinend wollte er uns damit einen Hinweis geben, wie wir seinen Sohn im Verhältnis zu Ihm betrachten sollten. Eben das er der einzige im Universum ist, der aus Jehova geschaffen wurde. So das Jesus tatsächlich der einzige „leibliche Sohn“ Jehovas ist.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Eddi
    Mai 24, 2012

    Sie sind und bleiben Mörder!

    Eine 70jährige Gläubige auszuschließen ist so unsäglich grausam, dass es mir das Herz zerreißt. Auch wenn diese Schwester in ihrem Herzen genau weiß, dass sie richtig gehandelt hat, das verursachte Leid ist nicht wieder gut zu machen, selbst wenn sie heute kommen würden um sie wieder aufzunehmen.

    Wie sagte Johannes: Amen, komm Herr Jesus!

    Eine zutiefst schockierte
    Eddi
    grüßt euch.

  • mia-sophie
    Mai 24, 2012

    „Habe heute morgen anhand der VK-Höchstzahlen von 2009 mal die Veranstaltung vom vergangenem Mittwoch analysiert. Inhaltlich gab es ohnehin nichts Neues. Ich glaube das Wichtigste war die damit verbundene Volkszählung. Vom ganzen Zweig waren 206 861 VK eingeladen und 144 485 waren anwesend. Das sind man gerade 70%.“

    Lieber Barnabas,
    diese Zahlen kann man nicht so absolut stehen lassen.
    Wir haben z.B. in einem Saal 3 Versammlungen mit insgesamt ca. 250 Verkündigern. Der Saal hat aber bloß 140 Plätze.Gehen also nicht alle Vk rein. Deswegen haben verantwortliche Brüder verschiedene Brüder, u.a. auch mich, angerufen, um zu fragen, wer kommt und somit den Platz etwas zu koordinieren. Die letztendlich am Mittwoch nicht da waren, können sich den Vortrag auf CD anhören. Zusätzlich gab es bei uns am Sonntag für diejenigen ein weiteres WT- Studium.
    Noch ein Wort zu Edelmuths und deinen Kommentaren. Mich beeindrucken Menschen, die trotz übermächtiger Gegnerschaft oder eines gewissen Gruppenzwangs (der auch hier auf BI vorhanden ist) mutig ihre Meinung vertreten. Jeder sollte seine Meinung hier ohne persönliche Angriffe äußern dürfen. Jede Meinung, die anders ist als meine, fordert mich, zu prüfen, in mich zu gehen, mich damit auseinander zu setzen, um letztendlich ( und das ist die Kunst) daran zu WACHSEN. Wer stark ist im Glauben, toleriert andere Meinungen und braucht auch keine Angst zu haben vor „perfider Zersetzung“. Lieber Barnabas, du bist doch ein freier Mensch, du mußt dich doch mit diesen Kommentaren, auch in anderen Foren, nicht beschäftigen.
    Ein Grund, warum ich noch in die VS gehe, ist u.a., dass ich sonst im Alltag „versacken“ würde. So aber bin ich gefordert, meinen Geist anzustrengen, um mich mit den verschiedenen kontroversen Aussagen zu beschäftigen (auch wenn sie mich manchmal aufregen) und gelange dadurch zu einem besseren Bibelverständnis und zu deutlich mehr Erkenntnis.

    Ich ermuntere alle, in der Liebe weit zu werden, das menschliche Denken abzulegen (d.h. Gott mit Geist anzubeten) und immer daran zu denken, wie man selbst behandelt werden möchte.

    LG Mia

  • Bruderinfo
    Mai 24, 2012

    Liebe Schwester Mia-Sophie,
    das sind vortreffliche Worte und genau die richtige Einstellung. In der Liebe weit zu werden und das menschliche Denken abzulegen, ist genau das was uns Jesus lehrte. Ob Edelmuth noch woanders mitschreibt oder nicht ist ganz allein seine Sache. Auch die christliche Freiheit zu bewahren und die Meinung anderer zu respektieren ist sehr wichtig, da jeder von uns doch möchte das Seine Meinung andere Brüder ebenfalls respektieren. Diese Tolleranz haben viele Zeugen verloren, das weit werden des Herzens. Einzig die Liebe kann hier helfen. Deshalb danke all denen die anderen helfen wieder die Liebe zu finden. Euch da draußen einen wundervollen geistigen und liebevollen Tag 🙂

  • AKAZIE an EDE
    Mai 24, 2012

    Lieber EDE, spontan auf Deine Frage ist mir eingefallen, das man anstelle von Geist — Verständnis– und am Stelle von Wahrheit, –Wirklichkeit — (Ursache/Wirkung) setzen könnte, beide Begriffe stehen in Wechselbeziehung zu einander. Ohne Geist kein Verständnis, ohne Verständnis kein Geist. Ohne Wahrheit keine Wirklichkeit (Ursache/Wirkung) ist mir ganz spontan eingefallen. Danke für diese Anregung durch Deine Frage!!! AKAZIE

  • Manfred
    Mai 24, 2012

    Lieber Barnabas,
    da bei Dir kein Antwortbutten mehr war, setze ich meine Antwort hier hin und habe auf Deinen Kommentar verlinkt um den Bezug herzustellen.
    http://www.digidatanet.de/?p=821&cpage=2#comment-11103

    Ich stimme Dir in allem zu was Du geschrieben hast. Ich frage mich auch oft, ob es noch einen Sinn macht auf diesen oder jenen Kommentar zu antworten. Genaugenommen sind das ja alles biblische Erfüllungen. Übertragen wir doch mal die Situation der ersten Christen auf uns heute:

    2.Petr. 2:1
    2 Es gab indes auch falsche Propheten unter dem Volk, WIE ES AUCH UNTER EUCH FALSCHE LEHRER GEBEN WIRD. Ebendiese werden unauffällig verderbliche Sekten einführen und werden sogar den Besitzer verleugnen, der sie erkauft hat, wodurch sie schnelle Vernichtung über sich bringen.

    Das es falsche Propheten unter dem Volk gab war klar, dann wurde aber darauf hingewiesen, dass es auch unter den ersten Christen falsche Lehrer geben wird und diese unauffällig verderbliche Sekten einführen würden und sogar den Besitzer (Jesus) verleugnen.

    Wenn die Zeugen Jehovas das Volk der Israeliten darstellt, denn sie sagen ja, sie wären das geistige Israel, dann sind wir hier diejenigen, die treu dem Christus folgen wollen, so wie die ersten Christen damals. Somit ist klar, dass auch hier auf BI immer wieder falsche Lehren aufflammen werden, manche sogar unauffällig. Das es tatsächlich so ist, zeigen doch die ganzen Endlosdiskussionen die wir immer wieder hatten. Wäre es jedoch nicht so, dann müssten wir uns allerdings fragen ob wir noch auf dem rechten Weg sind.

    Oder was Paulus gesagt hat:
    Apg. 20:29,30
    29 Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und AUS EURER EIGENEN MITTE WERDEN MÄNNER AUFSTEHEN UND VERDREHTE DINGE REDEN, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen

    Paulus war hier sogar noch deutlicher in seiner Wortwahl: AUS EURER EIGENEN MITTE WERDEN MÄNNER AUFSTEHEN UND VERDREHTE DINGE REDEN!
    Das es so kommen wird, sollte uns also nicht verwundern. Auch das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut zeigt, dass wo immer der gute Weizen aufsprosste der Satan sogleich sein Unkraut säte. Wir können diese Entwicklung nicht verhindern, wir können nur so gut es geht mit der Bibel die falschen Lehren bloßstellen, damit das Unkraut so lange es geht zurück gehalten wird. WIR können es letztlich jedoch nicht schaffen. Wenn in Offenbarung von dem wilden Tier dies gesagt wird:

    Off. 13:7
    7 Und es wurde ihm gewährt, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu besiegen, und es wurde ihm Gewalt gegeben über jeden Stamm und [jedes] Volk und [jede] Zunge und [jede] Nation.

    Wenn also sogar die HEILIGEN besiegt werden, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass auch BI nicht für immer standhalten kann. Doch wir können so lange es möglich ist, dagegen halten und am Ende vertrauen wir darauf, dass Jesus unsere Rettung bewirkt. Denn wir können uns nicht selbst retten, sondern müssen auf ihn vertrauen und auf die Gnade seines Vaters.

    In diesem Sinne ein schönes Wochenende
    Liebe Grüße Manfred

  • Anna
    Mai 24, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    es ist mir nun doch ein Bedürfnis wieder auf den Kern des Artikels von Bruder HGM hinzuweisen. Einfach Jehova mit Geist und Wahrheit anbeten. Wie Bruder Barnabas kommentiert auch in Verbindung mit Jakobus 1:27 und 27.

    Schließlich hat zum Thema wie Jehova angebetet werden möchte er uns doch in seinem Wort alles gesagt. Da gibt es keine Regeln. Und jeder muss finde ich seinen ganz persönlichen Weg finden dies zu tun. Deswegen ist es wenig hilfreich einander etwas zu unterstellen.

    Ich für mich finde es wichtig Zeiten der Ruhe und der Stille zu finden. Zeit nehmen auf Gott zu hören. Durch seine Schöpfung und durch sein Wort.
    Weil Zeiten der Stille waren doch auch für Jesus Christus sehr wichtig.

    Und der Apostel Petrus stieg zur Mittagszeit auf das Dach, um zu beten, und Gott redete dort mit ihm (Apg 10:9 (NWÜ)

    „9 Als sie am nächsten Tag ihre Reise fortsetzten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach des Hauses, um zu beten.“

    Und viel verständlicher ausgedrückt in der Hoffnung für alle:

    „Als sich die Boten am folgenden Tag schon der Stadt Joppe näherten, stieg Petrus auf das flache Dach des Hauses, um dort ungestört zu beten. Es war gerade um die Mittagszeit“

    Das Schönste aus diesen und vielen anderen Beispielen aus Gottes Wort ist aber, dass auch wir Zugang zu dieser Kraft Gottes für unser Leben erlangen dürfen!

    Ich kann dann mein Herz auf meinen Schöpfer ausrichten und ruhig vor ihm werden. Und wenn in mir Ruhe eingekehrt ist, kann auch der Geist Gottes wirken was sich ja auch auf die Früchte des Geistes, die ich jedenfalls nicht vollkommen hervorbringen kann, auswirkt.

    Diese Momente in Gottes Gegenwart sind für mich unendlich wertvoll.
    Und wenn ich Fehler mache dann habe ich Jehova und Christus die mich einladen zurückzufinden und wieder vertraut mit ihnen zu werden.
    Allerdings in Zeiten der Entmutigung scheint es als sei im Himmel niemand zu Hause. Hat Gott dann wirklich zugehört?
    Bestimmt, nur habe ich eventuell meinen Kopf und mein Herz nicht bereit gemacht. Das ist erlernbar und nach und nach wird es immer selbstverständlicher werden. Es ist wichtig hellhörig zu werden für die sanfte Stimme des Heiligen Geistes! Weil uns Jehova nicht anschreit.

    Und wenn sich unsere Bitten bei Gott nicht erfüllen? Nur ein paar Beispiele:
    Jeden Tag werden Christen von tödlichen Krankheiten befallen.
    Die Gerechten leiden und die Unschuldigen kommen um.
    Alle Menschen werden von unbeschreiblichen Tragödien heimgesucht.

    Jesus hat uns in Lukas 13:4 auf den Turm von Siloam hingewiesen, also Menschen starben weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

    Noch ein Beispiel: Jakobus wird enthauptet. Oder Paulus leidet sein ganzes Leben lang an einem Dorn im Fleisch und wird schließlich getötet.
    Die Bibel gibt uns die Antwort, die ich trotzdem nicht wirklich verstehe. Eine Bitte um Gesundheit, Glück, Leben ist doch aufrichtig. Aber manchmal vergesse ich, dass der Teufel immer noch am Werk ist.
    Seine Tage sind gezählt und sein Ende ist sicher. Aber bis dahin bleibt er der Fürst dieser Welt

    Wenn Jesus endlich sein Reich aufrichtet, dann werden alle unsere Gebete ihre Erhörung finden und Jehova alle Tränen von unseren Augen abwischen. Offenbarung 21:4 (HFA)

    4″Er wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Klage und Schmerzen wird es nie wieder geben; denn was einmal war, ist für immer vorbei.“

    Jesus fordert uns auf IHM nachzufolgen, uns in Bewegung setzen Dann ist er uns nahe. Und dazu benötigen wir keine menschliche Organisation. Öffnen wir die Gedanken und unser Herz für Gottes Reden. So viele Dinge wie Zeitabläufe und Zeitrechnungen verstehen wir nicht. Auch nicht warum Jehova noch abwartet Konzentrieren wir uns doch darauf was wir verstehen.

    Dir Frank & Frei danke ich für das Gedicht. Du bist ja ein Poet wie unsere Akazie!

    Liebe Grüße an alle Anna

  • Hans
    Mai 24, 2012

    Toller Kommentar Anna, vielen Dank für die Ermunterung!!

  • AKAZIE
    Mai 24, 2012

    Ja, das kommt nur davon wenn man das Herz sprechen lässt!!
    Danke Anna

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Anna,
    genau so wie du es beschreibst, ist es.

    Und weil uns bewusst ist, dass Gott dieses Feindesland nur so lange bestehen lässt, „bis die von Gott bestimmte Anzahl von Menschen aus den anderen Völkern zu Christus gefunden hat.“ (Röm 11, 25b) kennen wir sogar die Antwort auf die Frage, WARUM es noch andauert.

    Ich denke immer daran, dass unser Lebensweg nun mal durch Feindesland führt. (Was es allerdings auch nicht immer leichter macht 😉 )
    Dieser Feind stellt uns Fallen auf, wo er nur kann. Er wirft uns Knüppel zwischen die Beine, er führt uns in die Irre, so das wir verunsichert sind und deshalb Fehler machen.
    Er hat sogar die Macht, uns das was der „Geber aller guten Gaben“ uns schenkt, wieder wegzunehmen.
    Brennende Geschosse hat er auch auf Lager…

    All das kann uns mutlos machen…oder aber den Kampfgeist in uns wecken. Nach dem Motto:

    „Unter Feuer – unter Feuer,
    will ich auf das Ende seh´n.
    Unter Feuer – unter Feuer,
    in Blitz und Donner untergeh´n.“

    Ja, lieber im Kampf gegen ihn – in seiner Welt – untergeh´n, als ihm nachgeben.
    Die Zuversicht, dass wir niemals tiefer sinken werden, als in Gottes Hand, gibt uns die Kraft dem Fürst dieser Welt weiter die Stirn zu bieten.

    LG Ulli

  • matthäus
    Mai 24, 2012

    Zu dieser Behauptung von Ede:

    >>Zitat: “Was ist der Geist? Kennt jemand die Wahrheit? Was bedeutet Gott in Geist und Wahrheit anzubeten? Ich glaube, dass wir diese Frage gar nicht beantworten können.”<<

    …ist endgültig belegt daß Ede keine lauteren Absichten verfolgt!
    Mit anderen Worten stellt er damit Jesus und Jehova als Lügner hin!

    Ich möchte dies auch begründen:

    1. Jehova sucht solche Menschen – wenn diese Frage nicht zu klären wäre dann ist Jehova ein Gott der die Menschen in die Irre führt und sie ohne ihnen eine Möglichkeit zu geben das zu erfüllen im Vorfeld schon verurteilt.

    2. Jesus sagte "DEIN WORT IST Wahrheit" – die in Frage Stellung von Ede daß wir die Wahrheit nicht kennen können, widerspricht der Lehre Jesu !!! …und wozuführt dies?

    2. Joh. 9 Wer über das hinausgeht, was Christus uns gelehrt hat, der wendet sich von Gott ab. Nur wer sich an die Lehre von Christus hält, bleibt mit dem Vater und mit dem Sohn verbunden.

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    >>…ist endgültig belegt daß Ede keine lauteren Absichten verfolgt!
    Mit anderen Worten stellt er damit Jesus und Jehova als Lügner hin! <<

    Guten Morgen Matthäus

    Wo jemandem die sachlichen Argumente ausgehen, beginnt der persönliche Angriff.

    Versuche doch bitte einmal, statt mich anzugreifen, meine Argumente anhand der Bibel zu widerlegen.

    Wenn du meinst, dass Jehova solche sucht, die IHN mit Geist und Wahrheit anbete, hast du sicherlich recht. Dann erkläre uns doch einmal, was das für jeden Anbeter Jehovas bedeutet, was der Geist und die göttliche Wahrheit ist, mit der wir Gott anbeten sollen.

    Sicherlich ist Gottes Wort Wahrheit. Kennst du es und verstehst du es auch vollständig?

    Wenn Gottes Wort die Bibel, in dem Jesus Wort aufgezeichnet sind, die Wahrheit ist, kann man sicherlich nicht über die Wahrheit hinaus gehen. Man kann aber den Menschen durch Fehlinterpretationen, die nicht der biblischen Wahrheit entsprechen, zusätzliche Lasten aufbürden und über das, was geschrieben steht, hinaus gehen. Das beabsichtige ich nachweislich nicht.

    Wozu das führt, fragst du? Es führt dazu, dass wir weiter nach der göttlichen Wahrheit suchen, nicht zu selbstsicher sind und uns ständig überprüfen, ob wir dir richtige biblische Erkenntnis haben und uns ggf. korrigieren.

    Nur weil ich nicht stets deiner Meinung bin, unterstellst du mir, ich wäre ein Protagonist der Gesellschaft. Das solltest du bestimmt einmal überdenken.

    Ede

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „>>…ist endgültig belegt daß Ede keine lauteren Absichten verfolgt!
    Mit anderen Worten stellt er damit Jesus und Jehova als Lügner hin! <<
    Guten Morgen Matthäus
    Wo jemandem die sachlichen Argumente ausgehen, beginnt der persönliche Angriff."

    Es mag dir hart ankommen, was Matthäus geschrieben hat…aber du kannst nicht behaupten, dass er keine Argumente vorbringt. Und bei DIESEM Thema bist DU es, der Bibelverse schuldig bleibt und nicht nur das, sondern sogar Jesu eigene klare Aussagen dazu permanent in Frage stellt.

    ZITAT:
    "Sicherlich ist Gottes Wort Wahrheit. Kennst du es und verstehst du es auch vollständig?"

    Auch ohne Gottes Wort vollständig zu vestehen, können wir ihn mit Geist und Wahrheit anbeten. Wäre es nicht möglich, dann hätte Jesus garnicht erst dazu aufgefordert.

    ZITAT:
    "Wenn Gottes Wort die Bibel, in dem Jesus Wort aufgezeichnet sind, die Wahrheit ist, kann man sicherlich nicht über die Wahrheit hinaus gehen. Man kann aber den Menschen durch Fehlinterpretationen, die nicht der biblischen Wahrheit entsprechen, zusätzliche Lasten aufbürden und über das, was geschrieben steht, hinaus gehen. Das beabsichtige ich nachweislich nicht."

    Vor Fehlinterpretation ist keiner sicher…auch hier auf BI nicht. – Aber wenn man sie nicht dogmatisch vertritt und statt dessen zum eigenständigen Denken auffordert, dann bürdet man damit niemandem eine Last auf.

    ZITAT:
    "Nur weil ich nicht stets deiner Meinung bin, unterstellst du mir, ich wäre ein Protagonist der Gesellschaft. Das solltest du bestimmt einmal überdenken."

    Ich glaube, da irrst du dich. Denn nicht, weil du seine Meinung nicht teilst, sondern weil du in vielem noch so sehr an offensichtlich unbiblischen WTG-Lehren klebst und diese hier vehement verteidigst, stellst du dich immer wieder mal SELBST als Protagonist der WTG dar… – Auch wenn das vielleicht garnicht deine Absicht ist…das mag ja möglich sein…

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    Guten Abend Ulrike, Guten Abend Manfred

    Es steht mir nicht zu jemandem zu sagen, was er denken und glauben sollte. Ich fände es auch falsch, wenn jemand das machen würde, weil niemand für seine Worte garantieren kann.

    Jeder muss sich selber von der biblischen Wahrheit überzeugen, auch wenn er zunächst irrt.

    Ihr werft mir vor als Appendix der Gesellschaft hier zu agitieren. Was aber die Gesellschaft am Wenigsten gebrauch kann, sind Menschen, die die Dinge verstehen und sich selber eine Meinung anhand der Bibel bilden können. Wenn wir also wissen, was Anbetung bedeutet, können wir uns vor einer falschen Anbetung hüten und darauf achten, dass sich niemand für uns zu einem Gott, dem wir blind folgen, machen kann

    Warum ich rhetorisch frage, wen wir anbeten würden, wenn wir unsere Wünsche verbal vortragen aber glauben würden, dass nur der unbedingte Gehorsam gegenüber dem Sklaven uns retten kann? Damit ihr versteht, dass es auf das Herz des Betenden ankommt, das ungeteilt auf Jehova und seinen Sohn gerichtet sein muss, um erhört zu werden, denn Jehova hasst Götzenanbeter.

    Ede

    Warum sind bei einigen Usern keine Antwortbutten vorhanden?

  • Barbara
    Mai 24, 2012

    Lieber Ede,
    Da rennst Du eine offene Tür ein.
    Lies mal unter „wir?“ die Zielsetzung von BI nach. Und gerade die Kommentatoren mit denen Du Dich verbal duellierst, ermuntern ebenfalls dazu eben nicht Menschen nachzufolgen.
    Offensichtlich geht es Dir um „Beschäftigungstherapie“ , denn Du drehst Dich ständig im Kreis. 1. Timotheus 6,20+21 und 2. Timotheus 2:14.
    LG Barbara

  • Sascha
    Mai 24, 2012

    Liebe Barbara,

    vielen Dank für die angegebenen Texte. Ich habe sie gleich mal nachgelesen, und kann nur sagen, dass du damit den Nagel auf den Kopf triffst. Wenn es nur um Worte, und nicht um das Wesen einer Aussage geht, machen Diskussionen keinen Sinn.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    Mai 24, 2012

    Lieber Ede,
    Vielen Dank für Deine Erklärung:
    Warum ich rhetorisch frage, wen wir anbeten würden, wenn wir unsere Wünsche verbal vortragen aber glauben würden, dass nur der unbedingte Gehorsam gegenüber dem Sklaven uns retten kann? Damit ihr versteht, dass es auf das Herz des Betenden ankommt, das ungeteilt auf Jehova und seinen Sohn gerichtet sein muss, um erhört zu werden, denn Jehova hasst Götzenanbeter. – Zitat Ende.

    Jetzt verstehe ich zwar wie Du es gemeint hast, aber immer noch nicht warum Du UNS diese Frage gestellt hast. Denn hier sind wir doch einer Meinung. Die meisten, die hier in diesem Forum schreiben haben alle schon erkannt, dass es keinen Umweg zu Jehova gibt. Nur der direkte Weg führt zu ihm und das ist über seinen Sohn Jesus Christus. Der Umweg über eine menschliche Organisation ist nicht nur ein Umweg, es ist auch eine Sackgasse oder der Weg führt in die falsche Richtung. Deswegen sagt ja Jehova auch immer zu seinem Volk, dass sie doch zu ihm umkehren sollten.

    Es heisst ja viele Wege führen nach Rom, aber nur ein Weg führt zu Gott. Wenn jetzt Rom für die kath. Kirche steht und mit Ihren purpurnen Gewänder gemäss Offenbarung zu Babylon der Grossen gehört, dann könnte man das Sprichwort so umbenennen:

    Viele Wege führen zu Babylon der Grossen, aber nur ein Weg führt zu Gott.

    Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich. (Johannes 14:6 ELB71)

    Gehet ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch dieselbe eingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. (Matthäus 7:13, 14 ELB71)

    Der breite Weg der ins Verderben führt, sind die vielen Wege die zu Babylon der Grossen führen. Da ist es völlig egal, welchen Weg man einschlägt, man kommt immer im Weltreich der falschen Religion raus. Endstation Babylon die Grosse, egal welche Ausfahrt man nimmt, das Ziel ist immer das gleiche. Doch nur der schmale Weg und und die enge Pforte führen zum Leben.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Warum ich rhetorisch frage, wen wir anbeten würden, wenn wir unsere Wünsche verbal vortragen aber glauben würden, dass nur der unbedingte Gehorsam gegenüber dem Sklaven uns retten kann? Damit ihr versteht, dass es auf das Herz des Betenden ankommt, das ungeteilt auf Jehova und seinen Sohn gerichtet sein muss, um erhört zu werden, denn Jehova hasst Götzenanbeter.“

    Wenn wir DAS nicht verstanden hätten, säßen wir noch blind und taub in den Zusammenkünften, statt uns in einem Forum wie diesem auszutauschen. 😉

    Meinst du mit deinen Fragen garnicht uns speziell, sondern willst stille Leser zum Nachdenken ermuntern, die sich eventuell noch unschlüssig sind, dann solltest du deine Frage lieber an die Allgemeinheit stellen und nicht an bestimmte Personen.

    Das könnte sonst alle die neu hier hereinschauen verwirren…für sie könnte das dann nämlich so aussehen, als müssten wir von dir erst mal auf den richtigen Weg gebracht werden.
    Nur wer unsere Kommentare kennt, weiß auch wem unsere Anbetung gebührt… – Aber es schauen bestimmt auch viele nur mal schnell so hier herein und die bekommen durch deine Fragen, ein völlig falsches Bild von uns vermittelt. Wodurch sie dann natürlich abgeschreckt werden könnten, sich weiter mit den Themen auf BI zu beschäftigen…was echt schade wäre.

    @ Buttons
    Irgendwann sind sie wohl einfach „voll“ und darum deaktiviert. – Aber wenn du den nächstmöglichen freien Button ÜBER dem Beitrag anklickst dem du antworten möchtest (wie viele dazwischen liegen ist egal), landet dein Beitrag genau da wo du ihn haben willst.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    >> Jetzt verstehe ich zwar wie Du es gemeint hast, aber immer noch nicht warum Du UNS diese Frage gestellt hast. Denn hier sind wir doch einer Meinung. Die meisten, die hier in diesem Forum schreiben haben alle schon erkannt, dass es keinen Umweg zu Jehova gibt. Nur der direkte Weg führt zu ihm und das ist über seinen Sohn Jesus Christus. <<

    Das stimmt, Manfred und Ulrike, und ihr seid auch sehr dafür zu loben. Außer euch lesen aber noch viele andere Brüder mit, die anders denken. Wir sollten unsere Möglichkeiten mit ihnen Umgang pflegen zu dürfen nutzen, um ihnen anhand der Bibel Gottes Gedanken zu vermitteln. Unsere Brüder sind unsere Zielgruppe. Daher ist es wichtig Widersprüche in der WTG-Literatur deutlich zu machen und die Argumente des Sklaven anhand der Bibel öffentlich zu diskutieren.

    Die Menschen müssen selber jeder für sich erkennen. Wir können ihnen dabei nur behilflich sein.

    Ede

  • barnabas
    Mai 24, 2012

    Liebe Ulrike,

    >> Jetzt verstehe ich zwar wie Du es gemeint hast, aber immer noch nicht warum Du UNS diese Frage gestellt hast. Denn hier sind wir doch einer Meinung. Die meisten, die hier in diesem Forum schreiben haben alle schon erkannt, . . . <<
    Ich möchte dich, Manfred, Sascha und wer sonst noch möchte, zu einem Experiment einladen um zu verdeutlichen was bei dem, was du oben geschildert hast beabsichtigt wird. Ich mache das im Namen von Sascha, stellvertretend für dich und alle anderen. Ich betone nochmals. Es ist ein E X P E R I M E N T !
    Situation: Ich stehe Sascha in Höhrweite gegenüber. Es sind noch zehn weitere Personen anwesend und führe direkt an Sascha gerichtet folgenden Monolog: "Hallo Sascha, es ist ganz wichtig als Christ auf Körperhygiene zu achten, damit ehren wir Gott und dienen unserer Gesundheit. Ganz wichtig Sascha ist, sich täglich die Zähne zu putzen um Karies und Paradontose vorzubeugen. Außerdem kann es für seine Familie und seine Arbeitskollegen sehr unangenehm sein, wenn man Mundgeruch hat."
    Analysieren wir nun, was in Sascha und allen anderen Teilnehmern diese Experimentes vorgeht, zumal es sich bei ihnen um Personen handelt für die ein hoher Standard an Körperhygiene eine Selbstverständlichkeit ist. Sie wissen auch, daß mir das so bekannt ist! – Dann sind da noch die zehn Leute die das gehört haben. –
    Ist es zutreffend, das das verärgert, beleidigt, verletzt, bloß stellt, wütend machen kann, provoziert, isoliert?
    In welcher Position seid ihr jetzt? In einer denkbar schlechten. In der Rechtfertigungshaltung. Dabei könnt ihr mir noch nicht mal vorhalten, daß das was ich gesagt habe inhaltlich falsch ist. Ihr könnt mir noch nicht mal zweifelsfrei nachweisen, daß ich zu euch gesprochen habe. Aber die dabeistehenden Personen werden das so war nehmen und allgemein gilt, obschon das so nicht richtig ist, wer sich rechtfertigt klagt sich an. Die oben genannten Gefühle können eine gewisse Bedrückung bewirken. Der Sprücheschreiber sagt: Allein Bedrückung kann bewirken das ein Weiser unsinnig handelt.
    Damit bist du geschwächt, weil provoziert unsinnig zu handeln. Der Manipulator hat nun eine gewisse Macht über deine Gedanken und verfügt über deine Zeit. Dein Gerechtigkeitsempfinden, deine Würde ist erheblich sabotiert, du willst da raus. Zumal von zehn Personen inzwischen acht gegangen sind und sieben neue dazu gekommen sind.
    Die acht Gegangenen habe eine Sichtweise erlangt auf die du zunächst keinen Einfluss mehr hast.
    Fassen wir zusammen. Ich wusste genau, daß ihr zum Thema Körperhygiene die falschen Adressaten seid.
    Ich habe mir diese gemeine Manipulationsstrategie ausgedacht damit ihr euch genau wie oben beschrieben fühlt um zu schwächen. Ich wollte euch vor anderen falsch darstellen.
    Die Zielstellung des Manipulators ist klar. Wenn ich gegen das saubere Wasser im Glas nicht ankomme, dann versuche ich den Becher zu beschmieren damit keiner mehr daraus trinkt.
    Wer zu solchen Manipulationsstrategien inspiriert ist eindeutig. Direkt werde ich solchen Leuten nicht mehr antworten.
    Und nun werde ich mich wieder den positiven Dingen widmen. Liebe Ulrike, du hattest mir in Verbindung mit dem Stichworten "schmoren im eigenen Saft" geantwortet. Da hast du natürlich recht. Das sehe ich auch so. Vieleicht finde ich noch die Zeit dir dazu etwas ausführlicher zu schreiben.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Sascha
    Mai 24, 2012

    Lieber Barnabas,

    ein super Experiment, sehr aussagekräftig. Du hast absolut recht, genauso funktioniert Manipulation.

    Dazu passt der folgende Text:

    Hes 13:22 Weil ihr das Herz des Gerechten, den ich selber nicht krank machen wollte, mit Lügen verzagt macht, und weil ihr den Gottlosen unter euch ermutigt, damit er sein böses Treiben nicht aufgibt und so sein Leben rettet,
    Hes 13:23 deshalb werdet ihr keine Hirngespinste mehr schauen und nicht länger Wahrsagerei treiben! Ich werde mein Volk aus eurer Gewalt befreien, und ihr werdet erkennen, dass ich bin, der ich bin – Jahwe!'“

    Die Menschen in deinem Experiment hatten überhaupt kein Problem, trotzdem hat man ihnen suggeriert, sie hätten doch eines. So wie der Gerechte, der eigentlich gar nicht krank werden sollte, aber durch die Lügen „verzagt“und „krank“ gemacht wird.

    Solche Dinge wird es immer geben, wenn der „Weizen“ aufkeimt, um das mal mit dem Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut in Verbindung zu bringen. Das ist auch ganz egal, wo der Weizen aufgeht, sofort steht er in der Gefahr vom Unkraut überwuchert zu werden. Da aber die Engel die Schnitter sind, und sie am Ende ERST das Unkraut ausreisen werden, wird vermutlich auch erst dann endgültig sichtbar wer zum Weizen gehört.

    Deswegen kann ich heute zwar auch schon einiges vom Gefühl her wahrnehmen, und dann für mich entscheiden, dass ich auf gewisse Kommentare oder Situationen nicht mehr reagiere. Das sollte aber im gegenseitigen Respekt passieren, am besten ohne persönliche Angriffe. Ich habe dazu den Judas Brief gelesen und das ist sehr erhellend, was den Umgang mit Menschen angeht, die uns offensichtlich nicht gut tun.

    Da werden Menschen beschrieben, die Spaltungen „unter euch“ verursachen. „Unter euch“ bedeutet ja, dass sie mitten unter uns sein müssen. Judas macht diese Menschen durch ganz konkrete Angaben kenntlich:

    Jud 1:10 Aber diese Menschen machen alles schlecht, was sie nicht kennen. Wie unvernünftige Tiere folgen sie ihrem inneren Trieb und laufen so in ihr eigenes Verderben.

    Jud 1:12 b Es sind Wolken ohne Wasser, die der Wind vorbeitreibt, Bäume ohne Frucht, kahl, abgestorben und entwurzelt.
    Jud 1:13 Es sind wilde Meereswogen, die den Schmutz ihrer Schändlichkeiten aufschäumen, aus der Bahn geworfene Kometen. Sie werden für immer in der dunkelsten Finsternis bleiben müssen.

    Jud 1:16 Diese Menschen haben ständig etwas zu meckern, sie begehren auf und sind mit ihrem Schicksal unzufrieden. Dabei folgen sie doch nur ihren Begierden. Sie sind großspurige Angeber und schleimige Schmeichler, die nur auf den eigenen Vorteil aus sind.

    Jud 1:18 Sie (die Apostel) sagten nämlich, dass in der letzten Zeit Spötter auftreten werden, die nur ihren gottlosen Begierden folgen. Jud 1:19 Und genau diese Leute sind es, die Spaltungen unter euch verursachen. Es sind triebhafte Menschen, die den Geist Gottes nicht besitzen.

    Also das wären Kriterien, an denen man solche Menschen erkennen könnte. Dann gibt Judas einen sehr guten Rat, wie wir uns gegenüber anderen verhalten sollten:

    Jud 1:21 Bleibt im Schutz der Liebe Gottes und wartet darauf, dass unser Herr Jesus Christus euch in seiner Barmherzigkeit zum ewigen Leben bringen wird.
    Jud 1:22 Seid auch selbst barmherzig mit denen, die ins Zweifeln gekommen sind!
    Jud 1:23 Andere könnt ihr vielleicht gerade noch aus den Flammen des Gerichts herausreißen. Mit wieder anderen sollt ihr zwar Erbarmen haben, müsst euch aber sehr vorsehen und den Kontakt mit ihnen meiden, dass ihr nicht von ihren Sünden angesteckt werdet.“

    Obwohl wir auch mit solchen Menschen „Erbarmen“ haben, indem wir hoffen, dass sie noch zur Einsicht kommen, wird gesagt, dass es besser wäre, solche Personen, auf die die vorher genannten Merkmale zutreffen, zu meiden. Damit will ich hier aber niemanden persönlich ansprechen, es sind nur die biblischen Gedanken zu diesem Thema, die so klar formuliert sind, dass wir uns aufgrunddessen ein eigenes Bild über die Menschen machen können, mit denen wir zu tun haben, ohne sie dabei aber zu verurteilen, da uns das nicht zusteht. Dass man von deren Sünden angesteckt werden kann, sollte jedem aber eine Warnung sein.

    Diese Gedanken hast du mit deinem Experiment sehr gut beschrieben, und deswegen danke ich dir für diesen tollen Vergleich.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    Hallo Ulrike, Barnabas und Sascha

    Ihr versteht offenbar, was der Geist und die Wahrheit ist und was es bedeutet, Gott in Geist und Wahrheit anzubeten. Ich offenbar nicht. Warum sollten wir weiter über meine Worte diskutieren.

    Seid doch bitte so brüderlich und liebevoll und erkläret es mir und anderen, was es heist Gott mit Geist und Wahrheit anzubeten. Vielleicht unterstützt euch auch Matthäus.

    Ede

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Barnabas und Sascha,
    ja…der Vergleich war wirklich super…obwohl ich ja ein bisken froh bin, dass dabei nicht MEIN Name benutzt wurde. 😉

    Auch möchte ich niemandem hier, auch Ede nicht, irgendwelche bösen Absichten unterstelle. – Wir haben ihm jetzt erklärt worum es uns geht und warum wir diese Art von Fragestellungen und Rethorik nicht mögen…wenn er das demnächst berücksichtigt, ist alles gut. – Wenn nicht, werde ich allerdings ein bisschen weniger gut von ihm denken…

    LG Ulli

  • barnabas
    Mai 24, 2012

    Danke Sascha,
    das du die passenden biblischen Sichtweisen noch ergänzend dazu gebracht hast.
    Danke auch Barbara,
    für deinen biblischen Kommentar. Nachdem ich mich nun in Praxis der Beschäftigungstherapie der WTG entzogen habe, werde ich mich ganz bestimmt nicht wieder von neuen Leuten anstellen lassen. Das hat nämlich Methode. Ein ganz junger Bruder, noch gar nicht lange getauft, sagte mir erst kürzlich: „Wenn du alles machst was die WTG möchte, dann hast du gar keine Zeit mehr selbst in der Bibel zu lesen und darüber nachzudenken.“ Für mich ist das Thema ausreichend und gut behandelt worden. Von daher werde ich es auch nicht weiter erörtern.
    Danke Akazie, das sehe ich auch so. Nicht Wachsamkeit und Dringlichkeit, wie die WTG vorschreibt sondern Wachsamkeit, Geduld und Besonnenheit.
    Liebe Ulrike,
    da haben wir ja nochmal Schwein gehabt. Bei der Vorschrift hatte ich zunächst deinen Namen stehen. Dann habe ich mir überlegt, nimm lieber den Sascha, der kann das bestimmt besser ab. 🙂
    Habe heute morgen anhand der VK-Höchstzahlen von 2009 mal die Veranstaltung vom vergangenem Mittwoch analysiert. Inhaltlich gab es ohnehin nichts Neues. Ich glaube das Wichtigste war die damit verbundene Volkszählung. Vom ganzen Zweig waren 206 861 VK eingeladen und 144 485 waren anwesend. Das sind man gerade 70%. Wenn ähnlich gezählt wird wie bei dem GM, dann sind die Zahlen noch erschreckender. Zumal die Zahl der Getauften viel höher liegt.
    Außerdem waren viele nur aus reiner Neugier und nicht ernsthaftem Interesse anwesend. Die LK dürfte verstanden haben, daß sie nicht mehr auf volle Zustimmung und Gefolgsamkeit hoffen können.

    Liebe Grüße und eine schönen Sonntag wünscht Barnabas

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Seid doch bitte so brüderlich und liebevoll und erkläret es mir und anderen, was es heist Gott mit Geist und Wahrheit anzubeten.“

    Gut, dann versuche ich das mal anhand von Bibelversen.
    Zunächst die Frage: Was heißt es ihn mit Geist anzubeten?

    Dafür würde ich gerne mal auf den Kontext des Bibelsverses eingehen. Da ging es ja darum, wie die Menschen damals Gott anbeteten. Nämlich als Glaubensmittelpunkt den Tempel und dort dann mit ihren 5 Sinnen.

    Nun sagte Jesus aber, das Gott eine neue Form der Anbetung wünscht. Das Sicht- und Greifbare sollte verlassen und die Anbetung stattdessen auf die geistige Ebene gehoben werden.

    Alleine – nur aus uns heraus – schaffen wir dies nicht. Darum versprach Jesus ja auch Hilfe in Form des heiligen Geistes.

    Was es mit diesem – von Gott speziell für uns abgesonderten Geist – auf sich hat, erklärt Paulus so:

    5 Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der UNSERE Herzen mit sSEINER Liebe erfüllt.
    Röm 5, 5

    Und was hat es mit der Wahrheit auf sich?
    Wir wissen alle was, bzw WER die Wahrheit ist: Jesus Christus.
    Somit ist diese Frage noch am schnellsten beantwortet.
    Was wird von Jesus aber noch gesagt? – Das er die Weisheit Gottes ist.

    Dazu gibt es bestimmt viele Bibelstellen, doch ich belasse es bei einer die ich für aussagekräftig genug halte, dass sie ausreicht:

    21 Obwohl die Welt von der Weisheit Gottes durchdrungen ist, konnte sie ihn durch IHRE Weisheit nicht finden. Gott hat eine Botschaft, die unsinnig erscheint, dazu benutzt, alle zu retten, die daran glauben.

    22 So fordern die Juden Zeichen, und die Griechen suchen nach Weisheit.

    23 Wenn wir also Christus als den Gekreuzigten verkünden, sind die Juden entrüstet und die Griechen erklären es für Unsinn.

    24 Für die aber, die von Gott zur Erlösung berufen sind – Juden wie Nichtjuden – ist CHRISTUS Gottes Kraft und Gottes WEISHEIT.

    25 Der scheinbar absurde Plan Gottes ist immer noch viel weiser als der weiseste Plan der Menschen, und die Schwäche Gottes ist weitaus stärker als die Menschen sind.

    1. Kor 1, 21 – 25

    Alles zusammengefasst komme ich zu folgendem Schluss:
    Da Gott – wie es ja heißt – Liebe ist, kann der Geist den er für uns absondert, auch nichts anderes als Liebe sein. Wollen wir ihn mit „Geist“ anbeten, heißt das also, als das wir ihn mit dem anbeten, was unser Inneres ausmacht und das ist mit dem Einzug des heiligen Geistes, die Liebe.

    Und da die „Wahrheit“ Jesus Christus ist und dieser wiederum Weisheit, ist es auch SEINE Weisheit, mit der wir unsere Anbetung darbringen sollen.
    Ist das überhaupt möglich? – Ja warum denn nicht? – Wo es doch heißt das Jesus in unseren Herzen wohnt! (Eph 3, 14)

    Nimmt man 1. Kor 1, 30 noch dazu, zeigt sich, das wir auch in ihm sein dürfen:

    30 Gott allein hat es ermöglicht, dass ihr IN Christus Jesus sein dürft. Er hat IHN zu UNSERER Weisheit gemacht. Durch ihn sind wir vor Gott gerecht gesprochen und unser Leben wird durch ihn geheiligt. Durch ihn sind wir erlöst.
    1. Kor 1, 30

    Nochmal kurz und knackig auf den Punkt gebracht, für alle denen es zuviel zu lesen ist:
    Gott in Geist und Wahheit anbeten, heißt für mich nichts anderes, als ihn in seiner Liebe und in der Weisheit Jesu anzubeten.

    LG Ulli

    Hallo Ulli,

    Eine auf den Punkt gebrachte Erklärung. Es ist begeisternt solche Tiefebenen Gedanken hier von den allermeisten Kommentarschreibern hier zu lesen.
    Genau das hatte wie glaube Paulus im Sinn als er sagte, das jeder der etwas zur Erbaung der Gemeinde beizutragen hat dies auch tun sollte.
    Nochmals danke für deine immer guten und erbauenden Kommentare
    L.G.
    Bruderinfo

  • Sascha
    Mai 24, 2012

    Lieber Barnabas,

    Zitat: Dann habe ich mir überlegt, nimm lieber den Sascha, der kann das bestimmt besser ab. 🙂 Zitat Ende

    Du scheinst mich schon gut zu kennen! Wenn du noch weitere Experimente auf Lager hast, kannst du mich jederzeit wieder als „Versuchsperson“ einplanen… 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • barnabas
    Mai 24, 2012

    Hallo Sascha,
    bin heute in einem anderen Forum auf folgendes WT-Zitat gestoßen, was auch zum aktuellem Thema passt.
    Wx 15.Jan.1968
    „Folglich ist die Bibel ein organisatorisches Buch und gehört der Christenversammlung als Organisation. Nicht irgendwelchen Einzelpersonen, sie mögen noch so aufrichtig glauben, sie könnten sie auslegen. Aus diesem Grund kann die Bibel, getrennt von der sichtbaren Organisation Jehovas, nicht richtig verstanden werden.“
    Interessant war noch, daß dort ein Edelmuth mit 598 Beiträgen vertreten ist. Er leistet dort die gleiche perfide Zersetzungstätigkeit wie hier auch mit ähnlichen Reaktionen auf seinen Sermon.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • AKAZIE
    Mai 24, 2012

    Lieber Barnabas, ein logisches und einfaches Experiment, wer so handelt verfolgt die Absichten der Disharmonie, der Beeinflussung für die eigene Überzeugung sich Mitstreiter zu basteln. Funktioniert in der Regel bei Personen, die nur dem gesprochenen Wort die Aufmerksamkeit schenken und den kurzen Pausen zwischen den Wörtern keine Beachtung schenken, weil da Ihrer Meinung nach nichts zu hören ist, doch genau da, sind es die Gedanken die da am lautesten schreien. Deshalb ist Wachsamkeit die Eigenschaft der wir uns immer mehr bewusst werden sollten.

    Viele liebe Grüße an alle, ich hatte gerade einen sehr angenehmen Dienst, wirklich mit viel Freude. AKAZIE

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    „Betest du Gott in Geist und Wahrheit an?“

    Was ist der Geist? Kennt jemand die Wahrheit? Was bedeutet Gott in Geist und Wahrheit anzubeten? Ich glaube, dass wir diese Frage gar nicht beantworten können.

    Wissen wir, wie Gott angebetet werden möchte? Was ist Anbetung? Wie kann ich in Übereinstimmung mit dem Geist Gott anbeten? Worum darf ich ihn bitten? Wer kennt die Wahrheit? Es ist nur Gott allein, der sie kennt.

    Sicherlich bringen wir Gott unsere Gebete im Namen unseres Mittlers Jesus dar. Materielle Dinge gehören zu unseren lebensnotwendigen Bedürfnissen. Darf ich Gott darum bitten? Darf ich ihn auch um ein wenig Luxus bitten, angesichts der vielen Menschen, die hungern. Darf ich Gott um viel Freude im Dienst durch Rückbesuche und hohe Zeitschriftenabgabe bitten, damit mein Ansehen in der Versammlung steigt? Wie betete Kornelius Gott an. Er war weder getaufter Christ noch beschnittener Jude und kannte deshalb nur wenig über die wahre Anbetung. Dennoch hat Gott ihm wie dem Schächer geholfen. Vielleicht hilft Gott auch uns, ohne, dass wir ihn ausdrücklich darum bitten und wir es bemerken.

    Eins wissen wir aber mit Bestimmtheit, nämlich, dass wir auf niemandem als nur auf IHN unsere Hoffnung setzen und nur IHM folgen dürfen.

    Ede

  • Sascha
    Mai 24, 2012

    Lieber Ede,

    Zitat: Was ist der Geist? Kennt jemand die Wahrheit? Was bedeutet Gott in Geist und Wahrheit anzubeten? Ich glaube, dass wir diese Frage gar nicht beantworten können.

    Wissen wir, wie Gott angebetet werden möchte? Was ist Anbetung? Wie kann ich in Übereinstimmung mit dem Geist Gott anbeten? Worum darf ich ihn bitten? Wer kennt die Wahrheit? Zitat Ende

    JEDE Frage, die du hier gestellt hast, kann man anhand der Bibel beantworten. Und zwar klar und deutlich, zufriedenstellend und vor allem ohne dabei anmaßend zu sein. Um solche Fragen zu beantworten, haben wir das Wort Gottes erhalten. Mir scheint so, als solltest du dich noch einmal grundlegend mit der Bibel beschäftigen. Das meine ich nicht böse und schon gar nicht aus einer Überheblichkeit heraus, im Gegenteil. Bei diesem Text habe ich an dich gedacht:

    Heb 12:15 A „Achtet aufeinander, damit niemand sich von Gottes Gnade ausschließt!“

    Du hast doch in den letzten Wochen gesehen, dass die meisten es hier gut mit dir meinen, obwohl man deine Gedankengänge manchmal nur schwer nachvollziehen kann. Wenn du die Gnade akzeptieren würdest, würde der Heilige Geist dir dabei helfen, deine aufgeworfenen Fragen zu beantworten. Das hat er ja auch bei anderen getan, die diesen Prozeß schon durchlaufen haben. Wie Schwester Ulli an anderer Stelle geschrieben hat, sehe ich es auch:

    Was das Verständnis betrifft, sind wir weiter Suchende, aber was die Wahrheit betrifft, sind wir durch das Anerkennen der Gnade fündig geworden.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Was ist der Geist? Kennt jemand die Wahrheit? Was bedeutet Gott in Geist und Wahrheit anzubeten? Ich glaube, dass wir diese Frage gar nicht beantworten können.
    Wissen wir, wie Gott angebetet werden möchte? Was ist Anbetung? Wie kann ich in Übereinstimmung mit dem Geist Gott anbeten? Worum darf ich ihn bitten? Wer kennt die Wahrheit? Es ist nur Gott allein, der sie kennt.“

    Wie kommt es das du Zweifel säst, wo Jesus uns Sicherheit gibt? – Warum sollte er Forderungen stellen, wenn keiner von uns ihnen nachkommen kann?
    In all diesen Dingen hilft uns doch der heilige Geist, den er uns als Helfer versprochen hat.

    Ich meine, man kann auch alles so lange zerdenken und zerreden, bis man am Ende überhaupt nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Geholfen ist damit niemandem… – Im Gegenteil, es verunsichert nur alle diejenigen, die sich gerade auf den Weg gemacht haben, der Wahrheit näher zu kommen.

    ZITAT:
    „Eins wissen wir aber mit Bestimmtheit, nämlich, dass wir auf niemandem als nur auf IHN unsere Hoffnung setzen und nur IHM folgen dürfen.“

    Wenn wir diese Zuversicht haben, dann ist das Wichtigste doch schon erfüllt!

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    Prima, Ulrike und Sascha

    Wenn ihr wisst, was Anbetung biblisch bedeutet und wie man Gott in Übereinstimmung mit der Bibel anbeten sollte, dann erklärt es mir doch. Ich stelle gerne meine Fragen dazu.

    (Matthäus 4:10) . . .‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und IHM ALLEIN sollst du heiligen Dienst darbringen. . .

    Wie macht ihr das?

    Ede

  • Manfred an Edelmuth
    Mai 24, 2012

    Lieber Edelmuth,
    zu Deiner folgenden Frage möchte ich Dir auch gerne antworten:

    (Matthäus 4:10) . . .‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und IHM ALLEIN sollst du heiligen Dienst darbringen. . .
    Wie macht ihr das? – Zitat Ende.

    Die wichtigen Worte hast Du ja schon hervorgehoben. Es geht ja hauptsächlich darum, dass man nur Jehova ALLEINE dient.

    Um Deine Frage aber genau zu beantworten, wie wir das machen, sage ich Dir wie ich es mache und ich schlage andere Bibelübersetzungen nach. Du hast ja die NWÜ angeführt, ich nehme mal ein paar andere.

    Mat. 4:10 aus der Elberfelder Bibel
    10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und IHM ALLEIN DIENEN.“

    Aus der Luther 1984
    10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5.Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und IHM ALLEIN DIENEN.«

    Aus der Schlachter 2000
    10 Da spricht Jesus zu ihm: Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und IHM ALLEIN DIENEN!«

    Aus der NGÜ
    10 Darauf sagte Jesus zu ihm: »Weg mit dir, Satan! Denn es heißt in der Schrift: ›Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten; IHM ALLEIN SOLLST DU DIENEN.

    Aus der Gute Nachricht
    10 Da sagte Jesus: »Weg mit dir, Satan! In den Heiligen Schriften heißt es: ›Vor dem Herrn, deinem Gott, wirf dich nieder, IHN SOLLST DU ANBETEN UND NIEMAND SONST.‹«

    Aus der Einheitsübersetzung
    10 Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und IHM ALLEIN DIENEN.

    Wie Du siehst wird in allen anderen Bibelübersetzungen nur gesagt, dass man Gott IHM ALLEIN DIENEN sollte. Also keine anderen Götter neben ihm anbeten sollte. Oder man könnte sagen auch keinen Götzendienst betreiben sollte.

    Die NWÜ schreibt jedoch, wir sollten IHM ALLEINE HEILIGEN DIENST DARBRINGEN. Doch auch das Wort DIENST kommt von DIENEN. Als Zeuge Jehovas sehen wir das aber so als würde das Wort DIENST von PREDIGEN kommen. Denn heiliger Dienst heißt bei Zeugen nichts anderes als zu predigen. Aber angenommen Heiliger Dienst darbringen würde wirklich predigen bedeuten. Wie ist dann folgender Text zu verstehen?

    Off. 7:15 aus der NWÜ
    15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht BRINGEN SIE IHM IN SEINEM TEMPEL HEILIGEN DIENST DAR; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten.
    Glaubst Du wirklich, die Überlebenden von Harmagedon müssten im Tempel Gottes predigen Tag und Nacht? Wem sollten Sie denn predigen, denn andere die es nicht verdienen, dürfen gar nicht in den Tempel rein. Sollen sie also Gott selbst predigen? Sollen sie Gott von sich selbst überzeugen?

    Ich denke ich brauche Dir jetzt nicht mehr die Bibelstellen aus den anderen Übersetzungen anführen, diese kannst Du gerne unter bibelserver.com selbst mal nachschlagen. Es heißt dort wieder mal, dass sie Ihm in seinem Tempel dienen werden. Niemand wird dort predigen müssen.

    Ich möchte aber ausdrücklich sagen, dass die NWÜ an anderen Stellen sehr gut übersetzt ist und man sie nicht wegwerfen sollte. Doch gewisse Aussagen in der Bibel wurden so übersetzt, damit man damit ein Lehrwerk bzw. Predigtwerk lehren kann, dass angeblich wichtiger ist als alles andere. Dabei ist die Kernaussage aus Mat. 4:10 ganz einfach, dass wir nur Jehova dem einen wahren Gott dienen sollten und nicht noch irgendwelchen anderen.

    Und genau das wollen wir alle tun und ich denke auch Du lieber Edelmuth. Aber aus Deinen Kommentaren der letzten Zeit höre ich immer heraus dass Du Menschen nachfolgst, nämlich denen Menschen, die die NWÜ herausgebracht haben. Nimm Dir auch mal andere Bibelübersetzungen und Du wirst relativ schnell herausfinden, wo sich Fehler eingeschlichen haben und wo nicht. Denn die Bibel darf sich nicht widersprechen und es wäre offensichtlich ein Widerspruch, wenn man meinte man müsse gemäß Off. 7:15 im Tempel Gottes noch predigen. In beiden Fällen wurden aber die Texte so übersetzt dass es heißt HEILIGEN DIENST DARBRINGEN. Wenn das in Mat. 4:10 für das Predigen steht, muss es das auch in Off. 7:15 tun. Das geht aber nicht. Doch in den anderen Übersetzungen heißt es, dass wir nur Gott alleine dienen sollen. Das geht definitiv auch wenn man in seinem Tempel ist. Also ist diese letzte Aussage richtig.

    Liebe Grüße Manfred

  • Sascha
    Mai 24, 2012

    Lieber Ede,

    sowohl die Ulli als auch ich, haben nichts davon geschrieben, dass WIR dir diese Fragen beantworten können. Wir haben unabhängig voneinander geschrieben, dass der HEILIGE GEIST dir dann dabei helfen wird. Um das zu untermauern, zitiere ich noch einmal einen meiner Lieblingstexte:

    1Jo 2:27 „Für euch aber gilt: Der Heilige Geist, mit dem Christus euch gesalbt hat, bleibt in euch! Deshalb braucht ihr keinen, der euch darüber belehrt, sondern der Geist lehrt euch das alles. Und was er lehrt, ist wahr, es ist keine Lüge. Bleibt also bei dem, was er euch lehrt und lebt mit Christus vereint.“

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Sascha,
    ZITAT:
    „Lieber Ede, sowohl die Ulli als auch ich, haben nichts davon geschrieben, dass WIR dir diese Fragen beantworten können. Wir haben unabhängig voneinander geschrieben, dass der HEILIGE GEIST dir dann dabei helfen wird.“

    deiner Antwort an Ede mag ich mich gerne anschließen. Allerhöchstens könnte ich noch hinzufügen, dass gemäß der Bibel die rechte Anbetung darin besteht, den Vater mit ganzem Herzen, ganzen Sinn und ganzer Kraft zu lieben…und seinen Mitmenschen wie sich selbst.

    Ansonsten wäre auch Vertrauen noch eine gute Sache…nicht das in dieser so vielgepriesene SELBSTvertrauen, sondern GOTTvertrauen. Denn was er verspricht, das hält er auch und was er von einem fordert, dass sind wir auch in der Lage zu geben.

    LG Ulli

  • barnabas
    Mai 24, 2012

    Wenn Du sie nicht überzeugen kannst, verwirre sie. Harry S Truman

    Ede hat hier, vor nicht all zu langer Zeit geschrieben, daß er hier „Dienst“ tut und eine „Aufgabe“ hat.
    Es ist überhaupt nicht schwer herauszufinden wem seine Kommentare dienen. Immer und immer wieder.
    Also weiß man auch von wem er die „Aufgabe“ erhalten hat. Dazu gehört es, seiner Praxis nach, zu verwirren und gute Kommentare zu entstellen.

    Gruß Barnabas

  • Manfred
    Mai 24, 2012

    Lieber Barnabas,
    Vielen Dank für Deinen Hinweis, genauso sehe ich das auch. Aber so wie Edelmuth hier seinen Dienst tut, so dienen auch wir unseren Brüdern, die noch nicht wissen, was sie von all den Enthüllungen halten sollen.

    Ich für meinen Teil habe es aufgegeben Edelmuth überzeugen zu wollen, doch seine Fragen werden unter Umständen ja auch von anderen gestellt und wenn man diese biblisch beantworten kann, kann es diesen eine Hilfe sein die Bibel mal aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Denn wer ehrlich an die Bibel glaubt und diese wirklich als Hauptlehrbuch anerkennt, wie es ja immer im Predigdienst an den Türen behauptet wird, der wird erkennen, wie gütig unser Gott wirklich ist und dass man nicht zufolge von Werken gerechtgesprochen wird.

    Jeder tut natürlich aus Liebe zu unserem Vater Werke, doch diese sind freiwillig und nicht erzwungen. Wer heiligen Dienst (Predigtwerk) darbringen muss, steht in der Pflicht und damit sich diesem niemand entziehen kann muss man einen monatlichen Bericht abgeben. Wer das mal nicht tut, wird sofort angesprochen und aufgefordert, doch dafür zu sorgen, dass er nicht untätig wird.

    Ich glaube mit den Bibeltexten aus anderen Übersetzungen konnte ich gut belegen, was der eigentliche Sinn der Aussage war. Wenn auch Edelmuth das nicht glauben wird, so tun es vielleicht andere, die das auch lesen.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Sascha
    Mai 24, 2012

    Lieber Barnabas,

    selbst wenn es im Fall von Ede so wäre, wie du schreibst, halte ich es trotzdem für richtig, mit Hilfe der Bibel darauf zu antworten. Durch die Gegenüberstellung von Argumenten hat jeder Leser die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild zu machen. So in diese Richtung hatte ich damals seine „Aufgabe“ verstanden, von der er gesprochen hat.

    Dass das natürlich ein schmaler Grad ist, und andere dadurch auch leicht verwirrt werden können, sehe ich aber genau wie du. Aber es ist ja durchaus möglich, dass ein Leser die gleiche Frage im Kopf hat, sie aber nicht öffentlich stellen mag. Jetzt kommt der Ede mit seinen Fragen, andere beantworten sie anhand der Bibel, und vielleicht ist dem stillen Leser damit geholfen. Wer weiß, möglich wäre es…

    Nichts desto trotz sollte sich der Ede natürlich im Klaren darüber sein, dass er manchmal durch die Art der Fragestellung eher den Eindruck erweckt, als würde er Zweifel säen, als das er Gutes damit bewirkt. Ich habe aber das Gefühl, dass er scheinbar damit sehr gut leben kann, diesen Eindruck zu erwecken, weshalb ich mich darauf beschränke, einfach Bibeltexte anzuführen, die aus meiner Sicht die Fragen ausreichend beantworten, statt mich auf endlose Diskussionen einzulassen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    Wie beteten die alten Israeliten Jehova an.

    Sie versammelten sich an ihren Anbetungsstätten und der Rabbi sprach das Gebet. Durch die Änderung der kollektiven Verantwortung in die persönliche Verantwortung durch die Einführung des neuen Bundes wurde auch die kollektive Anbetung in die persönliche Anbetung Jehovas geändert. Erst durch das Opfer Jesus können wir uns durch unseren Mittler Jesus in seinem Namen Gott im Gebet nähern. Die alten Israeliten kannten Jesus nicht.

    Wie wird aus einem Kollektiven Gebet in der Zusammenkunft der Zeugen Jehovas ein persönliches Gebet an Gott? In dem wir genau zuhören und das Gebet durch ein „Amen“ (so sei es) als unser persönliches Gebet an Gott richten.

    Genau hier müssen wir aufpassen, was der Vorbetende sagt. Wir müssen uns ganz persönlich dafür oder dagegen entscheiden, ob wir ein Gebet, in dem der Sklave gelobt oder Jehova für diesen Sklaven gedankt wird, mit einem „Amen“ abschließen können und damit die Blickrichtung des Vorbetenden einnehmen wollen.

    Israeliten brachten ihre Verehrung durch Huldigung, einem Akt des sich Niederwerfens, zum Ausdruck. Sie warfen sich auch vor Pharaonen nieder. Da in der Bibel die Huldigung auch nicht in jedem Fall mit der Anbetung Gottes in Verbindung gebracht wird, muss die Anbetung mehr als nur die Huldigung (einem Akt des sich Niederwerfens) beinhalten.

    Wie huldigen wir Jehova?

    Indem wir uns als ein Akt der Verehrung von den Plätzen erheben und dabei eine demütige Haltung einnehmen. Das Entscheidende ist nicht der folgende Katalog der an Gott gerichteten Bitten, sondern unser ungeteiltes Herz, dass seine ganze Hoffnung auf Jehova gerichtet hält. Wenn wir also glauben, dass nur Gott und sein Sohn uns helfen und retten können und mit diesem Gedanken im Hinterkopf Gott unsere Sorgen vortragen, beten wir Jehova an

    Daher meine Frage an Barnabas, Manfred, Sascha & Co.:

    Wen würden wir anbeten, wenn wir unsere Wünsche verbal vortragen aber glauben würden, dass nur der unbedingte Gehorsam gegenüber dem Sklaven uns retten kann.?

    Daher ist es lebenswichtig zu wissen, was Anbetung bedeutet, denn wir wissen, dass Jehova bei Götzenanbetung keinen Spaß versteht.

    Ede.

  • Manfred
    Mai 24, 2012

    Lieber Edelmuth,

    Deine Frage: Daher meine Frage an Barnabas, Manfred, Sascha & Co.:
    Wen würden wir anbeten, wenn wir unsere Wünsche verbal vortragen aber glauben würden, dass nur der unbedingte Gehorsam gegenüber dem Sklaven uns retten kann.?
    Daher ist es lebenswichtig zu wissen, was Anbetung bedeutet, denn wir wissen, dass Jehova bei Götzenanbetung keinen Spaß versteht. – Zitat Ende.

    Warum fragst Du uns das? Müsstest Du das nicht eher Dich selbst fragen? Ich denke, dass unsere Standpunkte mehr als klar sind. Aber vielleicht meinst Du es ja anders, dann erkläre es bitte.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Daher meine Frage an Barnabas, Manfred, Sascha & Co.:
    Wen würden wir anbeten, wenn wir unsere Wünsche verbal vortragen aber glauben würden, dass nur der unbedingte Gehorsam gegenüber dem Sklaven uns retten kann.?“

    Ganz ehrlich…ich glaube mit dieser Frage bist du bei uns allen an der falschen Adresse… – DAS solltest du eher diejenigen Fragen, die ihr Vertrauen blind auf den sogenannten „Sklaven“ setzen und ihm in allem gehorchen.

    LG Ulli

  • barnabas
    Mai 24, 2012

    Lieber Manfred, lieber Sascha, wie seht ihr das?

    In Jakobus 1:26, 27 NWÜ steht: „Wenn es jemand scheint, daß er die äußere Form der Anbetung beachtet, und er dennoch seine Zunge nicht zügelt, sondern sein Herz weiterhin betrügt, dessen Form der Anbetung ist nichtig.
    Die Form der Anbetung, die vom Standpunkt unseres Gottes und Vaters unbefleckt ist, ist diese: nach Waisen und Witwen in ihrer Drangsal zu sehen und sich selbst von der Welt ohne Flecken zu bewahren.“
    Das bedeutet also, sich von denen die dem Geist und der Wahrheit widersprechen, oder gar nicht wissen, was das ist, nicht provozieren zu lassen. Weder durch deren Behauptungen oder rethorischer Fragen. Also Zunge und Finger (wenn man in einem Forum schreibt) zügeln damit die Anbetung nicht nichtig wird.
    Zitat:
    „Wenn ihr wisst, was Anbetung biblisch bedeutet und wie man Gott in Übereinstimmung mit der Bibel anbeten sollte, dann erklärt es mir doch. Ich stelle gerne meine Fragen dazu.“
    Jemand der so schreibt, möchte ja gar keine Fragen beantwortet haben, sondern nur in Frage stellen. Eine Antwort um seiner selbst Willen wäre hier m.E. überflüssig.
    Im Vers 27 wird, laut NWÜ von einer Form der Anbetung gesprochen. Gar nicht mal so schlecht. Denn an einer Form kann man etwas erkennen. Eine Form verleiht Ausdruck. Die EBF spricht von Gottesdienst in Bezug auf andere (Witwen und Waisen, also Menschen mit besonderen Bedürfnissen.) und in Bezug auf sich selbst.
    Wer Gott in Geist und Warheit anbetet weiß das. Ein Gott der um seine Anbetung ein großes Geheimnis macht, also etwas was nicht zu ergründen oder zu erkennen wäre, wäre es nicht Wert angebetet zu werden. Unser Gott ist nicht so ein Gott. Was mit Sicherheit die meisten Leser dieses Forums wissen.
    Zitat: „Was ist der Geist? Kennt jemand die Wahrheit? Was bedeutet Gott in Geist und Wahrheit anzubeten? Ich glaube, dass wir diese Frage gar nicht beantworten können.“
    Wer also glaubt, das diese Fragen nicht beantwortet werden kann, betet entweder etwas ganz Falsches oder gar nichts an.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Frank&Frei
    Mai 24, 2012

    liebe Brüder, ich möchte euch teilhaben lassen an einem wunderbaren Lied zum Lobpreis Jehovahs.
    Wir sehen, Sein Name ist wohlbekannt und wird geehrt, auch von den Menschen ausserhalb der Organisation, die sich heuer wie ein abscheuliches Idol zwischen Gott und seinen Anbetern stellt:
    http://www.youtube.com/watch?v=l5NOVcefEYU

  • Anna
    Mai 24, 2012

    Lieber Bruder Frank und Frei, liebe Brüder und Schwestern,

    wir alle wissen, dass wir keine links mehr einstellen sollen. Trotzdem DANKE für das Lied über unseren großen Schöpfer Jehova. Ich habe es mir angehört und mich einfach nur gefreut. Wobei unsere Brüder die die Website ins Leben gerufen haben und betreuen natürlich Recht haben. Nur, so ein Lied tut eben gut! Es gäbe noch so unendlich viel zu sagen. Viele von uns erleben Leid, Schmerzen, Kummer – auch innerhalb der Familie. Und so viele sind einfach nur KRANK und dann, sieht man vieles in einem ganz ganz andren Licht. Ich kenne das und weiß darum.

    Noch ein Wort an dich lieber @Dennis: Bitte lass dich nicht entmutigen und auch an dich liebe @Shannon: Manches fürchte ich können wir noch nicht oder schon wieder nicht oder wie auch immer einordnen. Wir sollten aufhören uns ohne es zu wollen etwas zu unterstellen. Viele von uns haben sehr viel Ungerechtigkeit erfahren müssen. Was uns vereint ist. so empfinde ich das jedenfalls, =christliche Freiheit.
    So meine ich jetzt zu dieser späte Stunde, man sollte sich mehr dem eigentlichen Thema des Artikels widmen, Jehova in Geist und Wahrheit anbeten. Und ich werde jezt beten und mir überlegen, wie ich Jehovas Geist noch wirken lassen kann.

    Liebe Grüße Anna (mit und ohne Sonne)
    Liebe Grüße an alle Anna

  • Martin – „Links“
    Mai 24, 2012

    Liebe Anna, lieber Frank&Frei, an alle Kommentargeber.

    Bezüglich den Links möchte ich aus meinen Verständnis nochmals auf folgendes hinweisen. Wenn ich Bruderinfo richtig verstanden habe, soll nicht die eigentliche Information im Fall von Links blockiert werden, sondern die Möglichkeit, direckt aus dem BI-Forum auf die erwünschte Seite zu gelangen. Machen wir es doch einfach wiefolgt. Kopieren wir den Link in unseren Kommentar ein und löschen lediglich die vorderen drei www. Dann können die Anwender wiederum diese Adresse kopieren, in die Leiste einsetzen und lediglich die 3 www wieder einsetzen. Beispiel statt : http://www.bruderinfo.com setzen wir ….bruderinfo.com ein. Damit ist meiner Ansicht nach das Problem gelöst und BI kann nicht gefährdet werden und muß keine juristischen Probleme fürchten und wir haben unsere Infos weitergegeben, von denen wir denken, sie seinen für andere nützlich. Natürlich gehen wir auch mit solchen Informationen verantwortungsbewußt um.
    Einen schönen Tag wünscht Euch
    allen unter den Wolken
    Martin
    _____________________________________
    Lieber Bruder Martin,

    ja so in etwa könnte man es ausdrücken. Dennoch wäre uns lieber wenn es komplett frei von Links ist, auch sogenannte Pseudolinks. Da nicht jeder so verantwortungsbewußt damit umgeht so wie du. LG Bruderinfo 🙂

  • Frank&Frei
    Mai 24, 2012

    liebe Anna, ein Loblied auf unseren Schöpfer ist auch für die Seele Balsam. Wußtest du, dass der Musiker Johann Sebastian Bach ein sehr gläubiger Man war, der über viele seiner geistlichen Werke schrieb „für J & J“ – für Jesus und Jehovah.
    Woher ich das weiß – nun vor ca 35 Jahren hörte ich das einmal zufällig in der Morgenandacht eines evangelischen Pastors im Rundfunk.
    Ich kann BI verstehen, keine Links sehen zu wollen und ich würde hier auch keine setzen, die sich als Herausforderung verstehen. aber ein Lied oder eine historische Aussage wie die „landkarte Gottes“ – da ist man nun einmal bewegt.
    Unser Leben ist so einseitig geprägt worden durch den WT, der immer recht hat, auch wenn er im Unrecht ist, dann heißt das sinngemaäß, dass Gottes heilgier Geist „gegen den Wind segeln läßt“
    Nun, das zu kommentieren erspare ich mir.
    es kommt erstens immer anders als man zweitens denkt.
    Und wir alle werden hinzulernen müssen und unser Weltbild wird sich verändern. Deshalb bleibt uns nur ein einziger Anker und das ist der Glaube an Jehovah und nicht der Kadavergehorsam ggü einer Organisation, wie es mal ein KA ggü einem Bruder äußerte.
    da, wo Menschen organisiert sind, kommen Dinge auf, die fehlerhaft sind, und je größer die Organisation ist, um so mehr breiten sich dort Denkfehler aus.
    die zu definieren, zu bewerten und das eigene Leben darauf abzustimmen ist Aufgabe eines Christen, der sein gewissen noch nicht abgelegt hat.
    Es ist nicht leicht, zumal man geprägt ist. ja es wird schwer mit überlieferten Konventionen zu brechen.
    ich habe heute keinerlei Probleme damit, wenn meine Kinder Geburtstage ihrer Freunde besuchen. Warum soll man sich nciht freuen dürfen. Und stur behaupten, der Geburtstagler ist an diesem Tage ein Gott – das ist weit hergeholt. ER wird doch nicht angebetet und warum sollte man ihn nicht beglückwünschen, dass er noch in unserer Mitte ist und alles Gute wünschen?
    Alle diese Sperenzkes, die der rutherford einführte um sich von den weggebrochenen Bibleforschern zu distanzieren sind nichts weiter als relgiöses Marketing, das mit dem Branding Jehovahs Zeugen sein Krönchen bekam.
    Seither sind 81 Jahre, ein Menschenleben, vergangen und was hat vom Judge Bestand gehabt. Just die verschlossene Himmelstür. alles andere steht im „Giftschrank“
    einen schönen sonigen Tag, für mich auch ohne heute an dem Gurukult teilzunehmen, der Zoni wird nichts Neues bringen können´, zumindest nichts wirklich neues

  • Matthäus
    Mai 24, 2012

    Zum vom „Geist geleiteten Organisation“ fällt mir ein Ausspruch von unserem geschätzten Bruder E.F. ein:

    Man zitiert gern Johannes 17:3; doch die Wiedergabe ‘fortgesetzt Erkenntnis aufnehmen’ verschleiert den eigentlichen Sinn; selbst die Zwischenzeilenlesart der Interlinear-Übersetzung der Organisation sagt nur ‘erkennen’. Doch Jesus erkennen als das von Gott gesandte Lösegeld, als ‘Sühneort durch den Glauben’ (Röm. 3:21-26), und den Vater zu erkennen im Sohn (Joh. 14:9) ist etwas Anderes als ‘genaue Erkenntnis’ über eine Menge von Lehren und Doktrinen, die immer wieder geändert werden müssen und immer wieder geändert wurden.

    Wenn Rettung davon abhinge, dann wäre sie wieder vom Menschen abhängig, von seinem Begriffsvermögen, seiner Intelligenz, seinem Verstand. Es fällt dem Menschen schwer, anzunehmen, daß er zu seiner Rettung nichts beitragen kann, aber auch nicht muß. Gott hat alles getan durch seinen Sohn (Eph. 2:8-10).

    Betrachte doch einmal das Beispiel Jesu in Johannes 3:14-15! Als die von den Schlangen gebissenen Israeliten in der Wüste zur Heilung die kupferne Schlange ansehen mußten, hatte da irgend einer einen Vorzug? Nein! Sie mußten – und konnten auch – alle die Schlange ansehen: der Arme und der Reiche, der Starke und der Schwache, der Intelligente und der weniger Begabte, sie alle mußten ihren Blick auf die erhöhte Schlange richten, wenn sie geheilt werden wollten; allerdings konnten sie auch ihren Blick abwenden und sterben; diese Freiheit hatten sie.

    Nochmals: kommt die Rettung durch genaue Erkenntnis? Dazu ein weiteres Beispiel: frage Dich doch – oder auch einen anderen Zeugen -, was geschehen würde, wenn Du heute in der Versammlung die Lehren und Ansichten von C.T. Russell und seiner Gefährten vertreten würdest, wie zum Beispiel himmlische Hoffnung für die große Volksmenge, Abendmahl für alle, Rückkehr der Juden nach Palästina, Anerkennung des Kreuzes und noch vieles mehr; die Antwort kennst Du: Du würdest, wenn Du darauf beharrst, ausgeschlossen. Doch lehrt die Organisation, daß der erste Präsident der Gesellschaft wie auch seine Gefährten zu den Gesalbten gehörte, die heute im Himmel seien und mit Christus herrschen würden. Dann frage Dich: wenn dem so ist, auf welcher Grundlage fanden sie Gottes Billigung? Auf der Grundlage genauer Erkenntnis? Sicher nicht, denn ihre Erkenntnis würde heute als Abtrünnigkeit gebrandmarkt; die Entschuldigung, das sei damaliges ‘Licht’ gewesen, will Gott für Irrlehren verantwortlich machen, denn Irrlehren waren es nach Auffassung der Organisation, sonst würdest Du heute nicht deswegen ausgeschlossen. Wenn sie also – wie die leitende Körperschaft lehrt – von Gott gebilligt, ja sogar ‘zum Sklaven auserwählt’ wurden, dann kann es nicht auf der Grundlage ‘genauer Erkenntnis’ geschehen sein; denn die hatten sie nicht! Genaue Erkenntnis war es also auf keinen Fall, die zum Leben führte! Ist es nicht seltsam? Die ‘Heiligen’ von gestern wären die Abtrünnigen von heute! Die reiche geistige Speise von gestern wäre heute tödliches Gift! Gott erwählte eine Gruppe von Personen, deren Lehren heute als Lehren von Abtrünnigen angesehen würden.

    Ende des Zitats!

    Zu Joh. 17: 3 sei noch die NWÜ Studienbibel erwähnt. In der Fußnote wird der Wortlaut richtig übersetzt >das sie Gott erkennen< und nicht fortgesetzt Erkenntnis aufnehmen, was zu ewigen Leben führt. Die Frage warum die LK die richtige Wiedergabe in die Fußnote verbannt konnt ich noch von keinem beantwortet bekommen.

    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Matthäus,
    schön wieder von dir zu lesen.:-D

    ZITAT:
    „Gott erwählte eine Gruppe von Personen, deren Lehren heute als Lehren von Abtrünnigen angesehen würden. “

    Und das nicht nur einmal, sondern ANDAUERND! Ne, wirklich…wer DAS immer noch glaubt, der sollte sich mal überlegen in was für ein Licht er Gott damit stellt.

    ZITAT:
    „Die Frage warum die LK die richtige Wiedergabe in die Fußnote verbannt konnt ich noch von keinem beantwortet bekommen.“

    Das glaube ich dir wohl…müssten sie ja dann zugeben der der einzige Grund für diese Form der Übersetzung der ist, dass man damit die Brüder unter Druck setzen kann, weiter und weiter und weiter, die „Speise des Sklaven“ zu konsumieren.

    Und das ist doch so wichtig, denn andernfalls würde ja irgendwann das klare Denkvermögen wieder in Gang kommen. – Das muss verhindert werden…und das funktioniert nun mal am besten in der altbewährten Methode Gehirnwäsche.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    Guten Morgen Matthäus

    Das, was du schreibst und zitierst klingt gut und man ist geneigt, es zu übernehmen. Tatsächlich kann die Rettung nicht auf Grundlage der Erkenntnis erfolgen, denn die ersten Christen, die über keine Bibel verfügten und weder lesen noch schreiben konnten, hatten vermutlich weniger Erkenntnisse als wir mit Unterstützung durch das Internet.

    Auch, dass die Rettung nicht von der Erkenntnis und der Intelligenz einzelner fehlerhafter Menschen (Papst, TuvS, Smith, Ellen White, eca.) abhängig sein kann, erscheint zunächst logisch. Dennoch gebrauchte Jehova Menschen als Bibelschreiber (Paulus, Johannes, Matthäus, Lukas, eca.). Jehova goss über sie SEINEN Heiligen Geist aus und lies sie sagen und schreiben, was ER wollte. Genau das beanspruchen die o.g. Personen für sich auch und verstehen sich selbst als von Gottes Geist geleitet und geben ihre Ansichten als den Willen Gottes aus, und wenn sich ihre Ansichten als falsch erweisen, dann haben sie Gott eben nicht richtig verstanden. Diese Argumentationskette zu hinterfragen ist daher unsere Aufgabe.

    Gleich wie man Joh. 17:3 verstehen mag, bin ich der Meinung, dass es nicht genügt, den Vater und den Sohn lediglich zu erkennen und dann Gott einen guten Mann sein zu lassen. An Gott und seinem Wort interessiert zu sein und es wie IHN zu lieben bedeutet sich aktiv damit zu befassen, um den Sinn immer besser verstehen und umsetzen zu können. Da wir alle noch nicht die volle Erkenntnis haben, bedeutet es an Erkenntnis zuzunehmen, um sie vollständig zu erlangen und dem Vater immer besser zu gefallen, bis ER zufrieden ist. Daher bedeutet ewiges Leben für mich ständig Erkenntnisse über des Vater und seinen Sohn aufzunehmen.

    Was würde es bedeuten, wenn jemand den Vater und den Sohn zwar erkannt hat, aber an weiterer Erkenntnis nicht interessiert ist, weil der Vater niemanden für Dinge verantwortlich macht, die er nicht kennt.

    Ede

  • Sascha
    Mai 24, 2012

    Lieber Ede,

    wer Jehova und Jesus erkannt hat, wird von sich aus Interesse an weiterer Erkenntnis haben. Der Punkt ist nur, dass die Erkenntnis an sich nicht zum Leben führt, sondern dass der Ursprung die Gnade ist, zu der wir selbst nichts beigetragen haben.

    Wenn wir das erkannt haben, und diese Gnade für uns angenommen haben, dann kann das in der Folge dazu führen, dass wir durch den Heiligen Geist auch an Erkenntnis zunehmen, aber Bedingung zur Rettung ist es nicht.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Alois
    Mai 24, 2012

    Lieber Ede

    Um errettet zu werden braucht man lange nicht soviel Erkenntnis wie man uns weismachen will. Was nützt Erkenntnis wenn man nicht an die Gnade glaubt. Was nützt Erkenntnis wenn man Erkenntnis in sich aufnimmt die von Menschen stammt. Die wahre Erkenntnis stammt nur von der Bibel und dem Heiligen Geist, der auf alle wirkt die darum bitten und auch daran glauben. Alles was wir hier schreiben ist für jeden Leser nutzlos wenn man es nicht mit der Bibel unter der Hilfe des Heiligen Geistes prüft.

    Matth. 12:31-32
    „Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
    Und wer irgend ein Wort reden wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.“

    Denn alle Sünden werden vergeben werden, außer die Sünde gegen den Heiligen Geist. Mit der Lehre der Organisation dass nur durch sie die geistige Speise dargereicht wird, sündigt sie gegen den Heiligen Geist, weil sie allen Zeugen die Erkenntnis durch den HG abspricht. Diejenigen die das Glauben sündigen ebenfalls gegen diesen HG, weil sie die Wirkung des HG auf sich selbst leugnen.
    Der Glaube an Jesus und Jehova reicht jedoch auch nicht, man muss auch daran Glauben dass Jesus kommen wird und sein Reich aufrichtet.

    „So ist auch Christus ein einziges Mal gestorben, um alle Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Wenn er zum zweiten Mal kommen wird, dann nicht, um uns noch einmal von unserer Schuld zu befreien. Dann kommt er, um alle, die auf ihn warten, in seine neue Welt aufzunehmen.“ (Hebräer 9:28 HFA)

    Im ersten Halbvers steht zwar dass Jesus für alle Menschen gestorben ist, aber im letzten Satz dass er die auf ihn warten in die neue Welt aufnehmen wird. Dieses warten auf Jesus wird auch im Gleichnis der 5 klugen Jungfrauen gezeigt. Denn auch die 5 unklugen Jungfrauen gingen dem Bräutigam Jesus entgegen. Nur rechneten sie nicht damit wann er etwa kommen könnte und ihr Öl reichte nicht. Wer die Ankunft Jesu auf den Sankt Nimmerleinstag verschiebt kann sich schnell in der Rolle der 5 unklugen Jungfrauen wiederfinden, auch wenn er es geschafft hat der Organisation zu entfliehen.

    Ein Leistungsgedanke um errettet zu werden ist unbiblisch, nicht umsonst sagte Jesus, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…
    Kleine Kinder müssen nichts leisten, aber sie haben großen natürlichen Glauben an ihre Eltern.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Mai 24, 2012

    Diesen ganz kleinen Vortrag halte ich immer wieder für lesenswert!

    http://www.digidatanet.de/?cat=31

    Liebe Grüße an alle Schwestern und Brüder

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    Hallo Sasch, Hallo Alois

    Nicht der Stand der Erkenntnis (Schächer am Pfahl) oder die Organisationszugehhörigkeit (Kornelius) sind für die Rettung offenbar entscheidend. Nicht einmal die Möglichkeit oder Unmöglichkeit Erkenntnis in sich aufzunehmen (Analphabet) kann Jehova von der Rettung der Menschen abhalten. Entscheidend ist der von Herzen kommende Wunsch Erkenntnis über Jehova und seinen Sohn in sich aufzunehmen und sein Leben zu ändern um Gott immer besser zu gefallen.

    Die wahre Erkenntnis stammt nur von Gott, der sie in der Bibel für uns hat aufschreiben lassen. Unser Problem ist es nur, den Sinn richtig zu erfassen, und dabei machen wir Fehler. Wir können uns auch nicht davon frei machen unsere Erkenntnis in Kürze wieder revidieren zu müssen, jeder für sich. So viel Demut verlangt Gott von uns, wenn wir zu einer besseren Erkenntnis kommen, und damit sind wir in der gleichen Situation wie der Sklave. Wir müssen es nur besser machen, indem wir unseren Standpunkt nicht für andere allgemeinverbindlich machen, sondern ihn ständig hinterfragen und auch von anderen hinterfragen lassen. Nur so zeigt es sich, ob er tatsächliche biblisch fundiert begründet ist. Damit ist unser Glaube laufend Änderungen unterworfen und wir befinden uns in einer ständigen Diskussion über die richtige Anbetung.

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 24, 2012

    Ede, wie kann man stocksteif behaupten, man sei „in der Wahrheit“ und klebt Tüten, die jedes Jahr anders aussehen? Bibelforscher waren in der Wahrheit, als sie mit am 1. WEltkrieg teilnahmen, und 1918 mit den Kirchen Christi in Nordamerika für den Sie gegen Kaiser Wilhem II beteten. Sie waren in der Wahrheit als 1925 fruchtlos verging und die Zeugen sind seit Rutherford in der Wahrheit, die sich wie eine Metamorphose verändert. Man lobt „die Wahrheit“, ist stolz, darin zu sein und weist jede Erkenntnis zurück, dass es doch gar keine Wahrheit ist, der man folgt sondern einer Lebenslüge.
    Der Wachtturm wurde vom Freimaurer CT Russel gegründet, genauso wie seine Watchtower INC mit Charity STatus.
    Und die Lehren erweisen sich mehr und mehr als Leeren im Raum der Endlichkeit.
    Mir würde gefallen, wenn sie öffentlich bekennen: Brüder, wir haben gegen Gott, die Bruderschaft und die Welt gesündigt.
    Wir bekennen uns schuldig und befinden uns in der Hand Gottes.

    Statt dessen machen sie weiter Kohle mit ihren Anlagen, verkaufen Gott und die Welt und beweisen eine Janusköpfigkeit, die ihresgleichen sucht. Da waren das 12Stämmereich, das 10-STämmereich und das 2 STämmereich Waisenknaben gegen – und die wurden wiederholt weggeputzt.

    Die WTG hat Gottes Tag so ziemlich aus den Augen verloren. man engagiert sich mit der Welt, wird „Kirche“ ein Wort, dass bei Russell und Rutherford eher harte Reaktion der Ablehnung zeigte und man sucht der WElt zu gefallen.
    Das kann für Christen niemals recht sein, weil Satans Welt die christliche Lehre, ausgerichtet auf die Grundlage Bibel, immer bekämpfen wird.
    Man wird jetzt seitens der WTG daran arbeiten, die Versammlungen intern „sauber“ zu halten, Kritiker mundtot zu machen und die „Furcht“ der verbleibenden Zeugen zu mehren, im großen geistigen Paradies mit Gesetzen aufzuwarten, wie Satans Welt – Entmündigung, Ausbürgerung und wenn es ginge sogar Tod.
    Das geistige Zwangsparadies der gegenseitgen Bespitzelung und Denunzination redet von Freiheit des Glaubens und meint Zwang zu glauben, Doktrien, die sich immer wieder ändern und wie das
    Wetter kommen und gehen.
    Und die Zeugen sind so abgestumpft, so kritiklos und so gleichgültig, dass es scheint, sie brauchen das so.
    Oh wehe, wenn sie daraus erwachen und feststellen, dass sie nur Objekte waren, bedrucktes Papier auf eigene Kosten unters Volk zu bringen. ein billigeres und effektiveres Vertriebskonzept gibt es nur noch beim Bestatter, denn gestorben wird ja immer noch, während der geistige Tod durch Paralyse allein das Denken abschaltet

  • Edelmuth
    Mai 24, 2012

    Guten Morgen

    Beim Lesen einiger Beiträge kamen mir einige absonderliche Gedanken.

    Was würde passieren, wenn wir in der Versammlung öffentlich Gedanken verbreiten und Behauptungen aufstellten, die im Widerspruch zur Bibel (Wachtturm) stehen? Man würde uns wegen der Verbreitung von Irrlehren (abtrünniges Gedankengut) die Gemeinschaft entziehen und hielte das auch noch für biblisch.

    Was würde passieren, wenn sich der vom Heiligen Geist geleitete Sklave, der sich eigentlich nie irren kann, weil Gott stets die Wahrheit verbreitet, wieder korrigieren muss, weil sich seine Lehren als unzutreffend (falsch) erwiesen haben. Nichts! Und man hält es ebenso für biblisch.

    Ist es aus Gottes Sicht gerecht, wenn diejenigen, die es wissen müssten, für jeden Fehler einen Persilschein bekommen, während gleichzeitig diejenigen, die ohnehin aus Sicht des Sklaven keine oder nur wenige Ahnung haben ausgeschlossen werden. Sind nicht jene, die keine Ahnung haben das Produkt derjenigen, die sie unterweisen. Warum bekommen sie ein strengeres Urteil als ihre Unterweiser.

    Was passiert mit einem Politiker, der sich ständig korrigieren muss, weil sich seine Prognosen als falsch erweisen? Man vertraut ihm nicht mehr, insbesondere, wenn er an seinem Sessel klebt. Wenn er keine Ahnung hat, täte er besser den Mund zu halten, statt „durch den Geist(?) geleitet“ die Menschen irre zu führen.

    Der Fisch stinkt vom Kopf her. Wann wird man denjenigen die Gemeinschaft entziehen, die massenhaft Irrlehren in gedruckter Form verbreiten (nicht alles, was ZJ lehren sind Irrlehren) weil sie es versäumen, ihre Gläubigen anhand von Dialogen, die auch ein kritisches Hinterfragen ihrer Lehren ermöglichen, zu überzeugen, die ihre teils unbiblischen Parolen ihren Gläubigen immer wieder einhämmern müssen, bis ihnen keiner mehr zuhört. Damit sind sie mitverantwortlich für jeden, der die Gemeinschaft verlässt.

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 24, 2012

    lieber Ede, was geschah mit den Propheten? Sie erlebten das, was wir heute erleben. Der Wachtturm, mit dem Anspruch geistgeleitet und einer langen Bücherreihe,die man heute nicht mals mehr zitieren darf – das ist der beste Beweis dafür, wie weit die sich von Gottes Wort entfernt haben.
    Und die NWÜ ist ein Scherbenhaufen, der immer mal klammheimlich gekittet wird um veränderte Doktrin passend zu machen.
    Wir müssen zu dem Schluss kommen, dass wir die WTG in Gänze abhaken können wie einst die ERkenntnis: gewogen und zu leicht befunden.

    MIch holen die jedenfalls nicht mehr vom Stuhl, in jeder Zusammenkunft wird der Baal angebetet, der Sklave, jene Institution, die uns mit eisernem Stabe lehrt sie sei geistgeleitet, wo alles beweist, dass sie voll daneben liegen.

  • Neoveritas
    Mai 24, 2012

    Hallo Ulrike,

    das ist richtig. So wollte ich meinen Kommentar auch verstanden wissen. Die Bibel und das Loskaufsopfer sind zentrale Glaubensbestandeile aller hier am Forum beteiligten. Ich selbst habe daran keinen Zweifel.

    Liebe Grüße Neoveritas

  • Anna
    Mai 24, 2012

    Lieber Bruder HGM, liebe Brüder und Schwestern,

    Du hast einen mich sehr nachdenklich machenden Artikel geschrieben. Und – jetzt habe ich ein paar Stunden damit verbracht in mich hineinzuhören. Bin ICH überzeugt Jehova mit Geist und Wahrheit anzubeten? Und die von dir gestellten Gewissensfragen lasse ich auch an mich heran. Auch wenn’s natürlich manchmal weh tut, wenn ich feststelle, dass ich an etwas geglaubt habe was so nicht in der Bibel steht.

    Wahrheit ist für mich Gottes Wort als 1. Autorität anzuerkennen. Und bei Jehova und Jesus eine Heimat zu finden.

    Das mit den auf 2 verschiedenen Meinungen hinken, liebe Brüder, aus der Zeit Elias war genau der Punkt für mich in den 90er Jahren mich für die Taufe zu entscheiden. Ich wollte seinerzeit für Jehova Stellung beziehen. In Wirklichkeit habe ich für eine Organisation Stellung bezogen.

    Jetzt sehe ich vieles anders. Ich sehe mich eher bei der 3. Art Mensch die Du Bruder HGM aufgezeigt hast. Ich bin dankbar für guten Rat, setze ihn aber nur dann um, wenn ich die Quelle kenne. Die Quelle hier ist das lebendige Wasser des Herrn Jesus Christus und das hat für mit Priorität.

    Bei allem was ich so mache den ganzen Tag, ist mir eines sehr wichtig: Kann ich es Christus erklären warum ich so oder so handele. Da denke ich sehr viel nach mit meinem Gehirn und der schöne Test aus 2. Chronika 16:9 (NWÜ) hilft mir alles einzuordnen und nicht zu verzweifeln:

    „Denn, was Jehova betrifft, seine Augen durchschweifen die ganze Erde, damit er sich stark erweist zugunsten derer, deren Herz ihm gegenüber ungeteilt ist“.

    Jehova kennt mich besser als ich mich selbst. Er weiß um meinen Herzenszustand und Christus auch. Und natürlich auch aller anderen Menschen auf dieser Welt. Das ist es doch was uns trösten darf. Ich wünsche mir, dass mein himmlischer Vater noch viele Menschen sucht und zu sich zieht, wie auch immer. Auch meine Kinder, die, wie ich als Mama empfinde, ein gutes Herz haben.

    Ein wunderschönes Wochenende euch allen und herzliche Grüße

    Anna

  • Sarah-IMA
    Mai 24, 2012

    Vielen Dank auch von mir für diesen Vortrag! Ich bin einfach nur froh diese Artikel hier lesen zu können. Das hat mir in den letzten Wochen viel Mut gemacht. Die Bibelstelle aus 1. Johannes 2: 26 war mir gänzlich unbekannt und ich freue mich sie nun in mein Schriftstellen-repertoire aufzunehmen.

  • Uwe Schöning
    Mai 24, 2012

    @Neoveritas (dein Antwortbutton ist defekt)

    Du hast geschrieben:

    „Sind wir nicht immer noch Suchende? Oder wer kann wirklich mit Fug und Recht sagen, die Wahrheiten der Bibel in Gänze verstanden zu haben?

    Die WTG scheint damit keine Probleme zu haben. Und dies trotz der vielen falschen Voraussagen der letzten 100 Jahre.“

    An anderer Stelle in diesem Forum wurde schon einmal erwähnt, dass die WTG immer von Gott geleitet ist, wenn Voraussagen eintreten – und im Gegenteil dazu den Menschen (ihren Unterwürfigen) die Schuld geben und sagen, sie hätten etwas missverstanden oder wären Gott vorausgeeilt.

    Offensichtliche Irrtümer oder Anpassungen ihrer Lehren werden auf das „Licht, das immer heller wird“ geschoben. Ja… das Licht wird heller, doch kann ein unvollkommener Mensch überhaupt das erfassen, was Jehova wirklich im Sinn hatte?

  • Holger
    Mai 24, 2012

    Das System ist in der Tat …. anschwärzen und am Ende “entziehen” sie dir die “Staatsbürgerschaft” der Wachtturm Welt. ## Das ist diese Woche bei einem netten Bruder von einer Ältesten Familie passiert. Er wurde ab geschossen und es wurde bekannt gegeben, er ist jetzt kein JZ. Wieder einer der nicht in das WT System passte.
    Holger

  • armes Schaf 2012
    Mai 24, 2012

    ein ekel,wenn man bedenkt das spendengelder..euros..gezahlt werden um schweigegelder zu zahlen! stimmt das?

  • Frank&Frei
    Mai 24, 2012

    soweit ich weiß, hat die WT Society einen außergerichtlichen Vergleich mit Opfern von Kindsmisbrauch gemacht. Dabei müssen zig Millionen Dollar geflossen sein. Barbara Anderson hat das durchsickern lassen, denn die Geldnehmer haben sich verpflichtet zu schweigen.
    Das ist die Politik der Organisation – erst den Opfern verbieten zum Staatsanwalt zu gehen. Und als das offenkundig wird 180° Wendung und „wir waren schon immer dafür“.
    die lernen niemals hinzu und sie werden auch zu keiner Zeit ihre Bücher offenlegen. Sie hatten oder haben ja sogar Aktien von einer Firma, die im Rüstungsgeschäft steht.
    wie der Papst – gegen die Pille aber Pillenfabriken besitzen.

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Bruderinfo,
    dieser Artikel ist wieder einmal deutlich und ohne unnötige Umschweife geschrieben. 😀

    ZITAT:
    „Dem Argument sich mit sogenannten Abtrünnigen auf keine Gespräche oder Diskussionen einzulassen sei dagegen gehalten: Hat nicht sogar Jehova (bei Hiob) oder Jesus mit dem Teufel (einem tatsächlich Abtrünnigen) diskutiert und die Ergebnisse stehen uns heute zur Verfügung?“

    Da gibt es noch so ein Knallerargument das gerne genommen wird: Wenn Brüder etwas das im Grunde schon so offensichtlich ist, dass es keiner wiederlegen kann, ansprechen, flüchten die Ältesten in das Argument, man solle doch bitte dem Sklaven nicht vorauseilen. – Gott würde schon dafür sorgen das er sich berichtigt und wir sollten darauf gefälligst geduldig und demütig warten. – Den Mund aufzumachen um auf das Falsche hinzuweisen, ist ein Affront gegen den Sklaven der nicht geduldet wird…nein, es wird demjenigen mit allem Nachdruck klar gemacht, dass er sich etwas anmaßt das ihm nicht zusteht.

    Und was macht der kleine Verkündiger? – Er schluckt´s…

    Ich hab´s auch Jahrelang geschluckt…bis ich mir irgendwann überlegte, dass in Wirklichkeit der sogenannte Sklave es ist, der seinem Herrn andauernd vorauseilt. – Indem er Dinge prophezeit und dogmatisch Auslegungen lehrt, die sich permanent als Falsch erweisen, outet er sich praktisch selbst als Lügner. Und wer ist der Vater der Lüge? – Danke…keine weiteren Fragen…

    ZITAT:
    „Sobald es um mehr geht und der Preis ansteigt, der für ein gutes Gewissen zu zahlen ist, wird es schon schwerer, Gewissenskonflikte durchzustehen und dann die Konsequenzen zu tragen.“

    Wie wahr, wie wahr…

    Im Grunde wird alles auf die Frage reduziert, wem unsere Liebe und unsere Loyalität gehört.

    Schwierig wird es deshalb, weil wir ja auch den Menschen verbunden sind, mit denen wir unser Leben teilen. – Wenn unsere Entscheidung ihnen weh tut, zögern wir, weil wir ihnen ja keine Schmerzen bereiten wollen.
    Doch was dabei herauskommt ist, dass es uns irgendwann innerlich zerreißt, spätestens dann wenn wir merken müssen, dass es uns einfach nicht gelingt, allen gerecht zu werden. Entweder man tut dem einem weh, oder dem anderen. Will man das umschiffen, kommt am Ende nur dabei heraus, das man allen weh tut – einschließlich sich selber.

    Bleiben wir nur in der Organisation, weil wir unseren Freunden und Verwandten nicht weh tun wollen, fügen wir nicht nur uns selbst die Schmerzen zu, sondern auch denen die wir mehr als alles andere lieben und denen deshalb unsere alleinige Loyalität gehören sollte.

    Einfach wird es erst dann, wenn man sich klar macht, dass es keine Chance gibt ohne Schmerzen zu verursachen, aus dieser Nummer herauszukommen. – Und dann geht es nur noch darum, wem wir auf GAR KEINEN FALL weh tun wollen.

    LG Ulli

  • Sascha
    Mai 24, 2012

    Liebe Ulli,

    ich habe deinen Kommentar heute erst gelesen. Und ich muss sagen, viel besser kann man den Konflikt, den die meisten von uns verspüren, kaum ausdrücken und beschreiben. Damit sprichst du vielen aus der Seele. Deshalb vielen Dank dafür, vor allem für die schöne Schlussfolgerung in deinem letzten Satz.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Dennis
    Mai 24, 2012

    Lieber HGM,

    auch ich möchte mich für diesen Beitrag bedanken.

    Inzwischen glaube ich, dass man über die Wetterfähnchen-Lehren und die „alte geistige Speise“ ganze Bücher verfassen könnte und es kommt ja immer wieder was hinzu. Die Druckerpressen werden so schnell nicht still stehen.

    WT 15.05.1995, S. 17:

    „An den Ergebnissen gemessen, kann kein Zweifel bestehen, das Bruder
    Russell und seinen Gefährten in ihren Bemühungen von Jehovas heiligem
    Geist geleitet wurden“

    Zweifellos, gemessen an den nackten Zahlen und der Zunahme an Anhängern, Literaturproduktion und Dienststunden ist das was Russell und Rutherford erreichten sehr eindrucksvoll. Doch gemessen an den Irrlehren, Falschprophezeiungen und Selbstverherrlichung die damit einherging, kann kein Zweifel bestehen, dass Jehova Gott nicht nach Quantität sondern nach Qualität der Lehren urteilt. Hier ist das Versagen der WTG dermaßen groß, dass die ständige Betonung auf das Erreichte und die „Zahlenhysterie“ nur ein plumpes Ablenkungsmanöver darstellt, dem leider viel zu viele Brüder auf den Leim gehen.

    Es ist extrem auffällig, dass z.B. in unserer Dienstwoche vom KA betont wurde dass der „Wachtturm“ die auflagenstärkste Zeitschrift DER WELT ist. Dies wird übrigens auch im Studien-WT 15.08.12 betont. Auch in diesem Artikel wird dann wieder der Zusammenhang mit Gottes Segen hergestellt.

    Diese Argumente sind natürlich absolut lächerlich, denn wenn es danach geht hat Jehova auch die BILD-Zeitung „überaus gesegnet“, denn sie ist die auflagenstärkste Tageszeitung Europas. Wie hätte sonst der Springer-Verlag dies seit 1952 erreichen können. Ohne den Segen Jehovas unmöglich!!!!

    LG
    Dennis

  • Barbara
    Mai 24, 2012

    Lieber Bruder HGM,

    Danke für die gute Darlegung!
    Ich hab mir das eben in der Mittagspause durchgelesen, und obwohl ich die angeführten Zitate aus den Zeitschriften usw. schon kannte , hat mich die eiskalte und bewusste Irreführung, die der Sklave betreibt, tief betroffen gemacht. Es macht einfach nur fassungslos und traurig, welch falsches Spiel da getrieben wird. und noch fassungsloser dass man jahrelang so blind sein konnte, und diese ständigen Richtungswechsel in der Lehre nie hinterfragt hat. Ich wurde irgendwann stutzig, weil ich die seltsame Wirkung des heiligen Geistes auf “ Gottes Organisation“ nicht mit dem Bild welches die Bibel vom Heiligen Geist vermittelt , in Einklang bringen konnte. Gott spielt doch nicht mit seinen Anbetern Schnitzeljagd und lässt sie jahrelang im Dunkeln tappen, bis er die „richtige“ Richtung weisst.

    LG Barbara

  • Zadok
    Mai 24, 2012

    Zitat:Zu 1.Joh. 4:1 – warum wird eine solche Warnung im Zusammenhang mit Hes. 13:1-8 (es gibt zu diesen klaren Aussagen in der Literatur des Sklaven KEINE Erklärung) von nahezu allen ZJ ignoriert? Zitat Ende

    Erstmal vielen Dank für diese klaren und sehr deutlichen Worte in dieser Ausarbeitung.In der Vortragsdisposition
    Vortrag Nr. 58 “ Wie solltest du Gott dienen?“ wurde zumindest in der Fassung, die in den 90ern benutzt wurde, dieser Vers 1. Joh.4:1 sehr deutlich angesprochen. Aber halt nur mit der „Öffentlichkeit “ als potentiellem Adressat, selbstkritische Reflektion war nicht vorgesehen…und so ist es immmer noch.

    In jedem “ alten“ Wachtturm – als noch alles in einem Heft stand -waren die ersten Seiten ja immmer für die „Öffentlichkeit“ und wurden auch so verstanden..wenn man also – wie auch in der Ausarbeitung gemacht – diese Aussagen auf getaufte ZJ anwendet, dann ist das eben falsch angewendet..sagt der gut manipulierte Zeuge.

    Im übrigen passen zu diesen Ausführungen sehr gut die Zahlen – Argumente aus dem vorigen Vortrag. Dasss dem lügnerischen Sklaven die Schäflein davonlaufen ist eine gute Sache.

  • Sascha
    Mai 24, 2012

    Lieber Zadok,

    du hast recht – es ist eine gute Sache. Denn das nimmt den falschen Hirten die Macht, sie müssen sich immer mehr verdrehen und verbiegen. Sie können keine Landesberichte im Königreichs-Dienst mehr abdrucken, sie können nur noch bebilderte Broschüren und DVDs herausgeben, und es gibt bei der angeblichen „Speise zur rechten Zeit“ nur noch Wiederholungen. Aus meinem Verständnis deckt sich das mit dem, was Jejaja zum Volk Israel sagen sollte:

    Jes 5:4 Habe ich nicht alles an meinem Weinberg getan?/ Warum hoffte ich auf süße Trauben / und er brachte saure Frucht?
    Jes 5:5 Jetzt sage ich euch, was ich ihm tue: / Ich reiße seine Hecke aus, / damit er von Herden abgeweidet wird, / ich breche seine Mauer ab, / dass er von allen zertrampelt wird.
    Jes 5:6 Zu einer Wüste soll er werden, / nicht mehr beschnitten und behackt, / und von Dornen und Disteln bedeckt. / Und den Wolken will ich befehlen, / dass kein Regen mehr auf ihn fällt.“

    Wüste, einbrechende Mauern, Dornen und Diesteln – das ist die Zukunft der WTG.

    Schöne Grüße und danke für deinen Kommentar

    Sascha

  • Andre
    Mai 24, 2012

    Vielen Dank für die Ausarbeitung, lieber HGM.
    Zu dem Thema, ob von Gott geleitet folgende wahre Begebenheit, die ich vor paar Tagen zugetragen hat: Ein naher Verwandter von mir (kein Z.J.) unterhielt sich mit zwei Zeugen an der Tür, auch über das Thema, warum die Zeugen so oft ihre Lehren ändern/anpassen müssen, wenn sie doch von Geist geleitet sind, und es ihnen der Geist Gottes offenbart.
    Darauf hin war die Zeugin entrüstet: So hören sie mal, in der leitenden Körperschaft sitzen ältere Männer, die das entscheiden und niederschreiben. Wenn man sich vertut, dann ist das „menschlichen Ursprungs“.

    Jetzt frage ich mich, 1. wie blind haben die den WT gelesen, das Gott der Offenbarer es seinem Volk geoffenbart hat und „wir nun mit Bestimmtheit sagen können, das..“ und 2. hier noch zu unterscheiden, trifft eine Vorhersage ein, dann war sie vom Geist, war es was falsches, dann war sie von Menschen. Wie verblendet kann man denn werden ?!

  • Frank&Frei
    Mai 24, 2012

    lieber Andre, schön dargelegt.
    Da muss schon ordentlich Gehirnwäsche erfolgen, dass Menschen die Logik ausschalten und alles fressen, wie die Schlachtehähnchen.
    Im Mäntelchen des Sklaven auftreten und selbst einen auf Herrn machen und einen Kult begründen, der den Skalven zum Idol macht.
    Und wie man sieht, kommt es immer bunter mit „Gottes STellvertretern auf Erden“ und der Anmaßung, ausbürgern zu können.

  • Uwe Schöning
    Mai 24, 2012

    Es ist ja auch interessant, dass man zwar sagt, „wenn man sich vertut, ist das menschlichen Ursprungs“… und dennoch frisst man alles, was im WT oder sonstigen Publikationen steht. Stichwort: „Im WT steht alles, was du als ZJ wissen musst“.

    Wie du treffend geschrieben hast: „Trifft eine Vorhersage ein, dann ist sie vom Geist, war es was falsches, dann war sie von Menschen.“.

    Führt man ihnen ihren Denkfehler vor Augen, ist man aber nur der Aussenstehende/ Abtrünnige, der als Werkzeug Satans versucht, sie zu verführen und das Herz zu vergiften.

    Wie kann man nur so mit Scheuklappen durch die Welt gehen?

  • Frank&Frei
    Mai 24, 2012

    hallo Uwe, eine religiöse Org, die sich als „geistgeleitet“ präsentiert und über Jahrzehnte Publikationen herausgibt, die sich ständig widersprechen – solche Org schiebt ja die Verantwortung Gott zu, der ihnen aber den Rücken kehrt. Es ist langjährig bewiesen, dass der WT in Wendehalsmanier seine Lehre windet, die Gläubigen immer wieder der WT anhängen, wie im Märchen die Leute an der Gans festkleben. Und sie wollen ja auch hängen bleiben, ist ja „Gottes“ Organisation.
    Und da sie schön erzogen sind, sich ja nicht mit kritischem sToff zu beschäftigen – das ist ja „unabhängiges Denken“ hat der WT sie natürlich alle im Würgegriff wie der Efeu die Eiche, die schließlich daran verdorrt und abstirbt.
    Das System ist in der Tat sehr luziferisch, ex orbitant christlich und ich erinnere mich an Blockwart und Capo erinnert, and die IMF die dich beobachten, anschwärzen und am Ende „entziehen“ sie dir die „Staatsbürgerschaft“ der Wachtturm Welt.
    Aber: wir sind freie Menschen und durch Christus freigekauft von der sünde und damit erst recht freigekauft von dem selbst ernannten „Untervermittler des Lebens“ ein Begriff, der so zwar nicht kommuniziert aber mittelbar doch, da man den „Führer zum Leben“, den Christus, zum „Hauptvermittler des Lebens“ gemacht hat um den Untervermittler zu assoziieren. Eine korrupte Bibelfälschung. die NWÜ kann man ins Altpapier geben, sie ist eine Chamäleon-Übersetzung, die, so die Doktrin sich ändert, heimlich hier und da wieder umgeschrieben wird.
    Und die Zeugen haben seit Rutherford doch sehr, sehr vieles wieder und wieder geändert, nur nicht die Himmelsleiter der 144000, weil man da Bange hat, dass es dann einbricht, ansonsten ist Rutherford-Doktrin Material im „Giftschrank“, nicht erwünscht und blos nicht herausholen. Zwar zitiert man gern mal daraus Dinge, die irgendwie passen, aber seinen Hass auf die Geistlichkeit – das Bild mit dem Pfaffen, der die Pfeile im Hintern hat – das wird heute vergessen, da man sich im Kreise unter gleichen gern präsentiert und offensichtlich wohl fühlt.
    Dem Fußvolk macht man eins auf „getrennt von der WElt“ vor und hinterrücks da laufen die Mühlen in der WElt auf vollen Touren.
    Janusköpfig und verlogen. ich bekam auf Kongressmit, wie ein Vertreter der WTG mit vehemenz erklärte: Wachtwoer INc steht NICHT für Aktiengesellschaft sonder für eingetragener Verein.
    da wurden die Brüder eiskalt angelogen – aber, ehrlich, die wollen das doch auch so hören.
    Es muss also erst mal ein Schcok kommen, der sich aufrüttelt und dann gehts im Dominoeffekt.
    Gott wirds auf seine Weise richten

  • Tabitha
    Mai 24, 2012

    Zu deinem Kommentar passt doch bestens was aus Sprüche zitiert wurde:

    7
    Alle Erkenntnis beginnt damit, dass man Ehrfurcht vor dem Herrn hat. Nur ein Dummkopf lehnt Lebensweisheit und Selbstbeherrschung ab.

    Die Weisheit ruft

    20
    Hört! Die Weisheit ruft laut auf den Straßen, auf den Marktplätzen erhebt sie ihre Stimme.

    22
    “Ihr Dummköpfe! Wann kommt ihr endlich zur Vernunft? Wie lange noch wollt ihr spötteln und euch mit einem Lächeln über alles hinwegsetzen? Ist euch jede Einsicht verhasst?

    23
    Hört, was ich euch sagen will! Dann überschütte ich euch mit dem Reichtum meiner Weisheit und teile mit euch meine Lebenserfahrung.

    24
    Schon oft rief ich euch und bot meine Hilfe an, aber niemand hat je gehört.

    25
    Jeden Rat verachtet ihr, über meine Weisungen rümpft ihr nur die Nase.

    27
    Wie ein Gewitter wird es euch überfallen, wie ein Sturm, der Angst und Schrecken mit sich bringt.

    28
    Dann werdet ihr um Hilfe schreien, ich aber antworte nicht. Ihr werdet mich überall suchen, aber ich lasse mich nicht mehr finden.

    29
    Vor jeder Erkenntnis verschließt ihr die Augen, Gott wollt ihr nicht gehorchen.

    30
    Jeden Rat von mir weist ihr zurück –

    31
    dann tragt auch die Folgen eures Handelns, bis ihr genug davon habt!

  • derleser
    Mai 24, 2012

    hi,

    was hast du gegen eine aktiengesellschaft? so vile ich weiss werden die aktien nicht gehandelt. ausserdem hat das den vorteil, dass man sich aktien kaufen könnte und darüber stimmberechtigt wäre. so man mag. ist doch ne geile hintertür zum ärgern … lach

    liebe grüsse der leser

  • Neoveritas
    Mai 24, 2012

    Lieber HGM,

    eine gut gelungene Beschreibung der Organisation. Ich hatte schon immer einen Druck im Magen, wenn man hört, das Brüder oder Schwestern „in der Wahrheit sind“. Was für eine monströse Worthülse, die alles platt walzt. Sind wir nicht immer noch Suchende? Oder wer kann wirklich mit Fug und Recht sagen, die Wahrheiten der Bibel in Gänze verstanden zu haben?

    Die WTG scheint damit keine Probleme zu haben. Und dies trotz der vielen falschen Voraussagen der letzten 100 Jahre. Absolute Unterwerfung wird gefordert. Eine Führungsstruktur, die nicht willens zur kritischen Selbstreflexion ist. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, wenn die Wahrheit ans Licht kommt.

    Wünsche allen Lesern einen schönen Abend.

    Neoveritas

  • Ulrike P.
    Mai 24, 2012

    Hallo Neoveritas,
    ZITAT:
    „Ich hatte schon immer einen Druck im Magen, wenn man hört, das Brüder oder Schwestern “in der Wahrheit sind”. Was für eine monströse Worthülse, die alles platt walzt. Sind wir nicht immer noch Suchende?“

    Bezüglich des richtigen Verständisses sind und bleiben wir Suchende, das stimmt.

    Aber was die WAHRHEIT angeht, hört die Suche genau an dem Punkt auf, wo wir Jesus als unseren einzigen Herrn und Erlöser angenommen haben.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Mai 24, 2012

    In eigener Sache – entnommen aus dem neuestem EW 12/2013

    Die Artikel in Erwachet! sind sorgfältig recherchiert. Wir sind bemüht, alle Fakten, Zahlen und Zitate zu belegen. Die Zeitschrift ist nicht von Interessengemeinschaften, Großunternehmen oder von Regierungsseite beeinflusst. Sie wird durch freiwillige Spenden getragen. Die Herausgeber glauben, dass die Bibel das Wort Gottes ist und man ihr vertrauen kann.

    Was zeigen jedoch die Tatsachen? Was wird durch diese selbstherrliche Lehrmethode bewirkt?
    Die Wachtturm-Gesellschaft gibt auch gleich die Antwort – eine Antwort, für deren Wahrheit sie selbst allerdings völlig blind ist:

    Auf eine weitere Besonderheit im Umgang mit ihren eigenen Vorhersagen stößt man bei einem Vergleich der gedruckten Ausgaben gewisser Veröffentlichungen bzw. ihrer elektronischen Fassung auf der Watchtower Library CD.

    In einem vor kurzem erschienen Buch, betitelt: Famine – 1975! (Hunger – 1975!), heißt es über die heutige Le- bensmittelknappheit:
    „In den unterentwickelten Gebieten der Tropen und Subtropen grassiert der Hunger in einem Land nach dem an- deren und auf einem Kontinent nach dem anderen. Die heutige kritische Situation kann sich nur in einer Richtung entwickeln – zur Katastrophe. Heute hungern die Natio- nen; morgen verhungern sie.
    Bis 1975 werden in vielen Hungerländern Rechtlosigkeit, Anarchie, Militärdiktatur, galoppierende Inflation, Zu- sammenbruch des Verkehrswesens, Chaos und Unruhen an der Tagesordnung sein.“
    Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt, S. 88, 89 gedruckte Ausgabe 1968, deutsch

    Nach 1975 konnte man das lesen!

    In der Neuauflage 1982 und danach in der CD-Fassung steht an derselben Stelle ein ganz anderes Zitat:
    Berichte aus neuerer Zeit haben gezeigt, daß der ständige Mangel an ausreichen- der Nahrung, der zu chronischer Unterernährung führt, zu dem „bedeutendsten Welthungerproblem der heutigen Zeit“ geworden ist.
    Die in London erscheinende Times berichtete:

    „Es hat schon immer Hungersnöte gegeben, aber das Ausmaß und die Allgegenwärtigkeit der heutigen Hungersituation hat völlig neue Dimensionen erreicht. … Heute sollen über eine Milliarde Menschen von Unterernährung betroffen sein; möglicherweise 400 Millionen leben ständig am Rande des Hungertodes“ (3. Juni 1980).
    Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt, Watchtower Library CD 2001,

    In den vielen Druckschriften der WTG wurden so viele Vorhersagen gemacht, die sich dann nicht erfüllten, daß viele Menschen solche Vorhersagen nicht mehr ernst nehmen. Soviel zur Selbsteinschätzung wie oben zitiert!

  • Frank&Frei
    Mai 24, 2012

    das Chamäleon kann sich extrem anpassen an die Umgebung.
    Die WTG Aktiengesellschaft übt sich auch darin, fällt aber immer wieder dabei auf, weil sie einfach nicht mit Logik vorgehen sondern mit „theokratischer Kriegsführung“ d.h. sie lügen, dass sich die Balken biegen. Und hernach kostet es richtig viel Geld
    wie zB die Jahrzehnte lange Deckung der Kinderschänder vor dem Gesetz. Ja, Eltern, die zum Staatsanwalt gingen wurden kruzerhand ausgeschlossen.
    Und seit ca 11 Jahren eine chamäleonartige Wende: Haltet niemanden auf zur Polizei zu gehen.
    Wenns Geld kostet und die Öffentlichkeit entrüstet ist, da wird geplustert wie s der hahn auf dem Mist tut.
    Sie sind unglaubwürdig, man vermißt Bescheidenheit, Reue für falsche Lehren, Entschuldigungen und die Einsicht hunderttausende wenn nicht sogar Millionen von Brüdern verprellt zu haben, selbige sind heuer wieder katholisch oder haben zumeist gar nichts mehr mit Glauben im Sinn.
    Alle, die für diese Organisation arbeiten – die hauptberuflichen in selters und auf Reisen, sowie die Ältesten und die VKs – sie alle werden Rechenschaft tragen MÜSSEN.
    So viele Publikationen vom „Sprachrhjohr Gottes“ seit Russell/Rutherfordd – und alles landet im „Giftschrank“ bzw wird baldigst entsorgt um sich der Blamage zu entziehen.
    Als wenn unser Gott „sein“ Sprachrohr dazu anleitet Nonsens zu schreiben, zu lehren und die Gläubigen zu verführen.
    Bruder Lösch: Lösche den Brand des Hauses oder gehe damit unter. Wecke deine 7 Mitsitzer im Governing Body und kommt endlich zur Sache – ansonsten wird eure Ernte euch verzehren.

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