110 Comments
  • Caleb
    Mai 14, 2011

    Habt ihr euch schon einmal genauer das Titelbild vom WT 1.1.2013 angeschaut.

    Hier ein paar Dinge die mir aufgefallen sind:

    Die beiden Kometen mit einer sehr interessanten Flugbahn. Die schauen eher aus wie zwei Feuerschlünde aus Drachenhälsen.

    Die Fenster sind ebenfalls sehr aufschlußreich:

    Linke Fensterreihe, 2. Stock ein nackter Busen
    Fensterreihe zwischen den Feuerleitern, vorletzter Stock – eine Art Herman-Munster Gesicht
    Fenster rechts davon – eine kleine Dämonenfratze
    Das Fenster darunter bietet gleich 2 Gesichter, zum Ersten im Großen ein Gesicht im Stile eine Egon Schieles bzw. im Kleinen (ab der unteren Hälfte) ein älterer Mann im weißem Bart.
    Hausfassade auf der rechten Seite im Bereich der Ziegel ein großes Gesicht (Augen + Nasenansatz), ähnlich dem Abdruck auf dem Turiner Grabtuch.

    Also entweder sehe ich etwas wo nichts ist oder das hier ist ein absoluter Höhepunkt bzw. Tiefpunkt, wie der Teufel uns auslacht.

  • Boas Bastian
    Mai 14, 2011

    Hallo,
    ich weiß nicht ob die Leser hier schon die pdf-datei „Die Methodik des Wachtturms… was der Zeuge Jehovas nicht wissen darf“ kennen.

    Ich bin mit dieser Arbeit seid einem dreiviertel Jahr fertig und soll erklären und beschreiben, wie genau die Manipualtionen der WTG greifen und funktionieren, worin auf die bewusst psychologischen angewandten Suggestionen und Manipulationen, welches auf die Anhänger angewendet wird, hingewiesen wird.
    Dies auf über 377 Seiten. Gratisdownload und weitersenden sind erwünscht. Wer es mag den kann ich auch gerne eins per email zukommen lassen: boasb@aol.com. Mich darf man auch über Facebook kontakten.

    Ich hoffe das der link funktioniert:

    http://www.manfred-gebhard.de/BoasBastian.pdf

    Liebe Grüsse und Gottes Segen

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Lieber Akazienholz, die letzen Tage habe ich angenehmen Besuch mit netten Gesprächen gehabt – wir hatten nur mal kurz bei Bruderinfo vorbeigeschaut und die traurige Nachricht vernommen – auch wir haben uns natürlich gefragt was hinter dieser Entscheidung steht.

    Aber auch ich möchte Deinem Hinweis natürlich recht geben das die Harmonie in der Ehe ein sehr wichtiger ist und diese so ohne weiteres durch nichts getrübt werden soll/kann. Das hierbei die Liebe zum Partner ein wichtiger und unabdingbarer Faktor sein soll hat Paulus sehr schön formuliert – diese Gedanken möchte ich Dir gerne mitgeben, vielleicht ließt auch Deine Frau das mit – auch an sie möchte ich das vermitteln was im Christsein wirklich zählt, etwas was Du durch Deine Kommentare sehr gut bewiesen hast. Im Bewußtsein worauf es ankommt schrieb Paulus den Korinthern:

    1.Kor. 13: … insbesondere Vers 6 – die Wahrheit wird siegen !!!

    Das Wichtigste ist die Liebe
    1 Wenn ich in allen Sprachen der Welt, ja, mit Engelszungen reden kann, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nur wie eine dröhnende Pauke oder ein lärmendes Tamburin.

    2 Wenn ich in Gottes Auftrag prophetisch reden kann, alle Geheimnisse Gottes weiß, seine Gedanken erkennen kann und einen Glauben habe, der Berge versetzt, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts. 3 Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenke und für meinen Glauben das Leben opfere1, aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts.

    4 Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. 5 Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend.

    6 Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. 7 Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.

    8 Die Liebe wird niemals vergehen. … auch Erkenntnis wird nicht mehr nötig sein. 9 Denn unsere Erkenntnis ist bruchstückhaft, ebenso wie unser prophetisches Reden.

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Jetzt habe ich ganz vergessen meine besten Wünsche wie auch die meiner Frau anzuhängen, sie hat ebenso wie ich diese virtuellen Freundschaften aus denen auch schon persönliche entstanden sind, sehr geschätzt. Nach 38 Ehejahren hat man viele Höhen aber auch Tiefen hinter sich. Das wichtigste nach der Liebe ist das Vertrauen zueinander wozu natürlich die Offenheit gehört und das teilen dessen was man erlebt, im Bewußtsein dem anderen nichts gutes Vorzuenthalten. Eine tiefsinnige Aussage machte Paulus an die Galater im Kap. 1:10

    10 Rede ich den Menschen nach dem Munde, oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, dass die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen.

    …. deshalb ja der gute Rat: „Prüft alles sorgfältig und behalte nur das GUTE!“ …mit lieben Gruß Matthäus

  • Thomas
    Mai 14, 2011

    Lieber Akazienholz,

    diese Entscheidung in Deiner Siuation ist absolut richtig.
    Du (Ihr) benötigt kein Bruderinfo um die göttliche Harmonie in Eurem Leben wirken lassen zu können.

    Was Ihr (wie wir alle) aber benötigt, ist der echte Geist des Vaters der durch seinen Sohn uns näher gebracht wurde und die reine und unverfälschte Wahrheit die Christus lebte.

    Orientiert Euch NUR an dieser reinen Quelle der Erkenntnis und SEINER Liebe. Dann wird auch Eure Liebe und Ehe mit dem echten Band der Einheit und Harmonie umgürtet sein.

    Sie ist die Quelle allen Trostes und schenkt jedem alle notwendigen Erklärungen, der für sich ehrlich die Dinge prüft.

    So kann ich Dir und Deiner Frau nur noch von Herzen wünschen das Ihr Euch voller Vertrauen DIESEM Geist anvertraut.
    Legt Euch in die gnädige Hand des Vaters, so wie Christus es SEINEN Jüngern ans Herz gelegt hat:

    Johannes 14:16-17
    Und ich werde den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen anderen Beistand gibt, der für immer bei euch bleibt.
    17 Das ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

    In geistiger Verbundenheit
    Dein (Euer) Bruder im Herrn
    Thomas

  • Der Skeptiker
    Mai 14, 2011

    Liebes Akazienholz,

    Deine Entscheidung ist natürlich zu akzeptieren und respektieren.

    Du wirst uns fehlen.

    Auf ein hoffentliches Wiederlesen 2012.

    LG

  • schneerose
    Mai 14, 2011

    hallo akazienholz

    14 schneerosen sind wir..und 14 symbolische
    ************** rosen schenken wir dir zum abschied!

    grüsse an dich und deine familie..in liebe die schneerosen!

  • Dennis
    Mai 14, 2011

    Lieber Akazienholz,

    das macht mich sehr traurig, dass du Bruderinfo (vorerst) verlassen willst, aber ich habe aller größten Respekt vor deiner Entscheidung und deiner Begründung hierfür. Wenn deine Aktivitäten hier die Harmonie deiner Ehe stören, aus welchen Gründen auch immer, dann ist das bestimmt eine weise Entscheidung, wobei ich natürlich insgeheim die Hoffnung habe, dass diese Entscheidung nicht für immer bestand hat.

    Deine schönen Gedichte werde ich und viele andere hier bestimmt auch sehr vermissen.

    Ich wünsche dir und deiner Frau weiterhin viel Kraft und Jehovas segen…

    dein Bruder
    Dennis

  • Akazienholz
    Mai 14, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern und alle die in diesem Forum mitlesen,

    dies wird mein vorläufig letzter Beitrag sein, den ich hier verfasse!!!
    Es ist also so eine Art Verabschiedung, zwar traurig doch ich denke das es notwendig geworden ist. Ich werde Euch nicht darüber im unklarem lassen, warum ich diesen Schritt vollziehe. Seit einem guten Vierteljahr habe ich hier mitgeschrieben und meine Kommentare und Gedanken zu dem großen Thema unseres gemeinsamen Glaubens zu Jehova und zu Jesus dargelegt.
    Ich bin sehr glücklich verheiratet mit einer sehr glaubensstarken Frau, der ich von dieser Aktivität hier in Bruderinfo nichts gesagt habe. Mir war immer klar, dass ich irgendwann um die Harmonie unserer Ehe nicht zu stören, diese Aktivität Ihr mitteilen MUSS!!!

    Das habe ich in den letzten Tagen getan. Es gab deswegen keine Ehekrise schon gar keine Glaubenskrise, natürlich gab es eine gebetsvolle intensive Aussprache. Die Reaktion von Ihrer Seite war natürlich erstmal die Reaktion, wie wir das kennen von unseren Brüdern und Schwestern die, das Herausfiltern und gegenüberstellen von Sachverhalten aus der Heiligen Schrift und dem was heute passiert und als Urchristentum bezeichnet wird, nicht so praktizieren wie es hier auf „Bruderinfo“ getan wird. Die Dinge unseres Glauben also aus einer anderen Lage und Standpunkt aus zu betrachten.

    Natürlich sind wir als Ehepaar zu einem Einvernehmen gelangt. Es ist das was Gideon schon einmal getan hat es ist der Fliess-Test. Mit anderem Worten wir lassen Jehova entscheiden.
    Bis zum Jahresende, werden wir als Ehepaar erkennen was wirklich richtig ist.

    Das ist unsere Übereinkunft. Wer mich persönlich kennt weiß und ich denke das dies auch hier im Forum zu erkennen war, dass ich ein Mensch bin, der die Harmonie, den Frieden über alles schätzt. Und gerade in solchen Angelegenheiten wo es um, die Harmonie innerhalb der göttlichen Einrichtung der EHE geht, werde ich nichts tun um diese zu stören, wenn ich meinem Ehepartner versprochen habe, nicht mehr mich auf den Seiten von Bruderinfo zu bewegen, weder visuell noch mit weiteren Kommentaren.

    Natürlich wollte ich wissen ob, diese Entscheidung tatsächlich gut ist. Natürlich wollte ich das wissen. Doch wie sollte ich das anstellen. Wie es immer meine Gewohnheit war betete ich zu unserem Gott, bat Ihn und Jesus darum mir einen Hinweis zu geben, wie ich doch ALLE Dinge in rechter Weise zu betrachten habe. Ich wollte nicht den Zufallsgenerator anwerfen und irgendwo in der Heiligen Schrift meinen Finger reinlegen um so zu einer Antwort zu kommen.

    Den Lösungsweg den ich hier beschreibe ist ein Weg der mir auf alle Fälle geholfen hat eine Entscheidung für mein weiteres Leben zu treffen, er beruht eben nicht auf Zufällen, und ich betone das er nur für mich hilfreich ist. Doch dadurch das wir uns hier ohne Dogmen zu erheben, immer ausgetauscht haben möchte ich Euch diese Leseart der Heiligen Schrift nicht vorenthalten.

    Das Nachforschen in den vielen Publikationen kam auch nicht in Frage, nur die Heilige Schrift wollte ich in dieser Angelegenheit sprechen lassen.

    Ich habe schon immer eine Faszination für Zahlen gehabt, Zahlen wie 777, 144000, die wir aus der Heiligen Schrift kennen usw.

    Ich bin auch immer wieder fasziniert wie gut alle Dinge in der Natur gestaltet sind, wie Jehova dem ganzen ein phantastisches Design gab, im makroskopischen als auch im mikroskopischen und im universellen Bereich.

    Die alten Lehrer der Mathematik erkannten dieses Muster und haben es errechnet, gaben diesem Punkt einen Namen —DER GOLDENE SCHNITT–,
    die Zahl dazu lautet 1,6180339…… und wird mit dem griechischen Buchstaben —PHI—
    gekennzeichnet.

    Mir kam plötzlich in den Sinn wenn es diesen GOLDENEN SCHNITT so gibt der den Punkt der Harmonie der Schöpfung so kennzeichnet, dann müsste er doch auch in der HEILIGEN SCHRIFT zu finden sein und vielleicht mir eine Entscheidungshilfe werden!

    Die Frage war wie sollte ich es anstellen diesen Punkt zu errechnen.

    Ich habe also ganz einfach alle 66 Bücher der heiligen Schrift durch diese Zahl PHI geteilt

    66 : 1,6180339… = 40,790

    Also das 40. Buch als GOLDENER SCHNITT der Bibel.
    –Matthäusevangelium—
    Für mich schon mal interessant das es genau das erste Buch ist der christlich griechischen Schriften.
    Was trägt das Matthäusevangelium in sich was sonst kein Buch hat. Klar die Bergpredigt, auch den Text um den „Treuen und verständigen Sklaven“.

    Die genaue errechnete Zahl lautet aber 40,790

    Was fange ich an mit 7, 9, an oder mit 79 ???

    Bei 7 das Kapitel 7 = Bergpredigt — gut das passt zum
    –GOLDENEN SCHNITT–

    –79–??? Es gibt keine 79 Kapitel und auch nicht 79 Verse in irgendeinem Kapitel in diesem Buch die den für mich entscheidenden Hinweis liefern könnte.

    So zählte ich also vom Kapitel 1 ab 79 Verse im Matthäusevangelium und kam bei
    Matthäus 4: 14 –damit erfüllt werde, was durch Jesaja, den Propheten, geredet worden war welcher sagt:—-

    Zuerst dachte ich das ist ziemlich enttäuschend mit dem
    —GOLDENEN SCHNITT—,
    doch wenn ich das gesamte Kapitel Vier betrachte, ist es doch der Triumph des GUTEN ÜBER DAS BÖSE und somit tatsächlich ein absoluter Höhepunkt in der Heiligen Schrift.

    Genau der Punkt wo das –Böse– durch einen vom himmlischer Herkunft Kommenden dem Sohn Gottes Jesus Christus, zum Mensch gewordenen, einem eigentlichen schwachen Wesen, so herausragend triumphierte und wo etwas seinen Anfang nahm, was bis Heute uns alle noch berührt. Genau an dieser Stelle der Heiligen Schrift beginnt Jesus seinem Himmlischen Auftrag hier auf der Erde nachzukommen, genau an dieser Stelle sammelt er schwache Menschen ein und lädt Sie ein Ihm nachzufolgen seine APOSTEL. An einer Stelle der HEILIGEN SCHRIFT wo nur wenige Verse vor diesem von mir errechneten —SCHNITTPUNKT— Der Widersacher alles daran setzte, JESUS auf seine Seite zuziehen.

    Ich bin begeistert und mein Herz hüpft vor Freude!!!
    Es ist eine eigenwillige Leseart das gebe ich zu; doch für mich untermauert es so umso mehr das, das Wort die Heilige Schrift ein Produkt ist was immer von unseren himmlischen Vater überwacht wurde.

    Natürlich wollte ich jetzt auch wissen auf was für Verse ich gelange, wenn ich den 144. und den 777. Vers im Matthäusevangelium lese!

    Also Vers 144 im Matthäusevangelium (6:6)
    lautet: –Du hingegen, wenn du betest, geh in deinen Privatraum, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten.–

    Vers 777 Matthäusevangelium (23:3)

    –Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend.—

    In meiner Entscheidung heißt das folgendes, mache kein Aufhebens daraus wer ich selbst bin sondern tu die Dinge in der Verborgenheit und freue Dich wenn Dir der Vater in seiner Weisheit Erkenntnisse zufließen lässt. (Mat.6:6)

    Auch was das hier in diesem Forum vieldiskutierte Thema in der Organisation bleiben oder diese zu verlassen, hat mir bei MEINER Leseweise eine Entscheidung gebracht,
    bleib in der Organisation doch heiße nicht alles für gut, handle so wie es ursprünglich geschrieben ist, nur wenn ich bleibe, kann ich auch, wenn noch so unscheinbar ich selbst bin, etwas bewegen. (Mat.23:3)

    Ich bin und bleibe eine Zelle an diesem gesamten wunderbaren Körper, Zellen haben Funktionen, mitzuhelfen den gesamten Körper gesund zu erhalten.

    Zur Zeit ist dieser Körper nach der eindeutig nachvollziehbaren Diagnosen die hier in Bruderinfo getan wurden, nicht bei bester Gesundheit.

    Mich aber zu entfernen heißt, dass ich als einzelne Zelle weiterleben muss. Wie lange wird das wohl funktionieren???

    Diejenigen unter uns, welche hier mitlesen und wie so oft als die „Funktionäre der Wachtturm Gesellschaft“ betitelt worden sind, –also die Brüder die nach den Vorgaben der Wachtturmgesellschaft –Bruderinfo– als absolutes Gift betrachten– müssen irgendwann ebenfalls aus Ihren Handlungen Ihre Konsequenzen ziehen müssen. Das wird nicht ausbleiben. So wie ich hier schreibe, es formuliere mit welches Maß an Worten ich verwende, bin ich mir im vollsten bewusst darüber das ich ernten MUSS was gesät wurde. Beurteilen warum ich was tue, kann im vollsten Maße doch nur Gott. Und nur er und sein Sohn wissen sehr genau aus welchen Beweggründen Menschen etwas tun oder es unterlassen zu tun.

    Wer oder was der oder dieser –Körper– ist wage ich nicht zudeffinieren, ob es die Gesamtheit aller Gläubigen Menschen ist welche der göttlichen und christlichen Harmonie folgen oder doch nur Jehovas Zeugen im gesamten sind oder wie auch immer, ich für mich kann den FAKT nicht abstreiten das ich einen großen Teil meines Lebens bei den Zeugen erlebt habe und es hat mich auch etwas dorthin gezogen und mir einen Platz auf diesem Planeten Erde den ich zur Zeit mit 7 Mrd. Menschen teile zugewiesen.

    Ich möchte mich bei allen hier auf das herzlichste vorerst bedanken, denn wie ich eingangs erwähnt habe, kommt es nun an wie Gott die Dinge bewerten wird. Ihm lege ich im vollsten Vertrauen darauf alles in seine Hände dass er die Dinge in naher Zukunft richtigstellen wird.
    Bedanken will ich mich gern noch bei ANNA, BOB, MATTHÄUS (für mich nun im Zusammenhang mit meiner Art die Bibel zu lesen ein besonderer Name –der Matthäus–)
    Bei ALOIS, bei DENNIS, ja dem -ENTMUTIGTEN BRUDER-, SHANNON, die SCHNEEROSEN, MARTIN, MANFRED und so viele @ANDERE von Euch. Dank an Alle die hier mitgeholfen haben in dieses Forum Harmonie zubringen und es gern von Herzen taten weil Sie Christus folgen wollen, alle die eine Hilfe waren das ich durch viele Eurer Kommentare zum weiteren nachdenken und überlegen gekommen bin. Denn Ich bin dadurch auf alle Fälle weiter gewachsen. Allen wünsche ich Frieden, den Segen Jehovas und die Ausgewogenheit der göttlichen Harmonie Ihren –goldenen Schnittpunkt—zu finden. Doch der größte Dank gehört Jehova und seinem Sohn Jesus Christus!!!

  • Alois
    Mai 14, 2011

    Lieber Bruder Akazienholz

    Danke auch für Deine vielen guten Kommentare und auch Dir und Euch den Segen Jehovas und vor allem seine Gnade der Rettung.

    Ich verstehe Deine Entscheidung, denn Du willst wie jeder von uns, in Harmonie mit dem Ehepartner leben. Dein Versprechen musst Du einhalten und wer weiß, vielleicht hast Du mit Deinem Bekennen den Grundstein gelegt mit Deiner Frau offen über alles reden zu können. Denn dann hätte sich alles gelohnt. Bete täglich zu unserem Vater und seinem Sohn dass er Deiner Frau durch seine Gnade das Herz öffnet, damit ihr zusammen in Ewigkeit leben könnt.

    Die allerwichtigste Botschaft von Bruderinfo hast Du sowieo schon mitgenommen, das ist, wie bei Elia, als Jehovas Geist zu ihm sinngemäß sagte:

    Elia Du bist nicht alleine übrig geblieben, ich habe noch weitere 7.000 Männer in Israel übrig gelassen welche das Knie nicht vor dem Baal gebeugt haben.

    Diese 7.000 Männer war eine schweigende Masse, welche im Volke Israel unauffällig gelebt hat. Auch Du kannst vorerst unauffällig in der Versammlung weiterleben. Das Knie wirst Du vor dem Baal vermutlich nicht mehr beugen, denn man kann nicht 2 Göttern dienen. Wenn man Dich aber zwingen sollte vor dem Baal das Knie zu beugen, wie bei der Geschichte der 3 Hebräer und dem Standbild bei Nebukatnezar, dann musst Du Farbe bekennen wenn Dir Dein Leben (das ewige) etwas bedeutet. Es könnte sein, dass dieser Zwang eines Tages von Seiten der Organisation kommen wird, deswegen bleibe bitte ständig wachsam!

    Liebe Grüße und alles Gute
    Alois

  • Manfred
    Mai 14, 2011

    Lieber Brd. Akazienholz,
    Ich kann Dich gut verstehen. Mit meiner Frau kann ich zwar offen reden, da sie selbst schon so weit war, die Zusammenkünfte nicht mehr als das non plus Ultra zu sehen, aber sie teilt natürlich nicht alle Ansichten hier und liest auch selbst gar nicht. Sie fragt mich nur ab und zu, ob es wieder was neues gibt.
    Das etwas nicht stimmt in der Versammlung weiss Deine Frau sicher auch und vielleicht wird sie in diesem Jahr noch mehr darauf achten, weil sie weiss das es hier eine Seite im Internet gibt wo sich Brüder wirklich Sorgen umeinander machen.
    Ich wünsche Euch Jehovas Segen, dass Ihr zusammen eine Lösung findet die für Euch beide annehmbar ist.
    Von daher möchte ich Dich und Deine Frau herzlichst grüssen und würde mich auch auf ein Wiedersehen in 2012 freuen.
    Manfred

  • Ulrike P.
    Mai 14, 2011

    Hallo Akazienholz,
    ich möchte mich meinen Vorgängern anschließen, in der Hoffnung dich bald wieder hier zu sehen…in völligem Einvernehmen mit deiner Frau.

    Du hast recht, es ist wichtig nicht einfach so weiter zu gehen, ohne deine Frau. Das wäre ihr gegenüber unfair und darum nicht im Sinne unseres Vaters.

    Ich wünche euch beiden Jah´s Segen und bleibe wachsam.

    Liebe Grüße und hoffentlich bis bald – Ulli

  • Entmutigter Bruder
    Mai 14, 2011

    Lieber Bruder „Akazienholz“,

    ich wünsche Dir und Deiner lieben Frau auch den reichsten Segen Jehovas und hoffe, dass wir uns hier dennoch einmal „wiedersehen“ (lesen).

    Auch ich kann Deine Entscheidung verstehen und nachvollziehen. Ja, vielleicht hast Du tatsächlich, wie Alois schon schrieb, bei Deiner Frau den Grundstein gelegt, doch etwas mehr über die hier diskutierten Dinge nachzudenken, auch einmal „hinter die Kullissen zusehen“ und mehr zu prüfen, als nur hinzunehmen und zu akzeptieren, was uns „aufgetischt“ wird.

    Ich habe Deine Kommentare immer sehr geschätzt und als wohltuend empfunden.

    Liebe Grüße und viel Kraft!

  • Bob
    Mai 14, 2011

    Lieber Brd. Akazienholz,

    Dein Bedürfnis nach Harmonie und Familienfrieden ist für mich gut nachvollziehbar. Du hast schon die wichtigsten Gedanken hier mitgenommen, der Prozess des Reflektierens wird weiter gehen, Du hast Dir hierfür jetzt einen neuen Rahmen gewählt und das ist nach Deinen Ausführungen bestimmt auch sinnvoll. Oft schmerzvolle Einsichten können die Freude schon trüben. Die Selbstsorge und die Sorge um Deine Ehe, Dein Wunsch nach einer glaubwürdigen und echten Kommunikation zu Deiner Frau ist sehr hoch zu bewerten.
    Das wird allemal bewirken, dass die Gespräche so oder so weitergehen, ich wünsche Dir im Vertrauen zu unserem Gott und Herrn Jesu einen Weg zu gehen, der letztlich innerlich und äußertlich Deinem Bedürfnis nach Harmonie gerecht wird.

    Die Dissonanzen, welche Du in den letzten Monaten verspürt hast, werden vermutlich im Kontext Deiner jetzigen Entscheidung auch ihre konstruktiven Früchte tragen. Deenn das begonnene authentische Gespräch in Glaubensfragen und Kritik mit der eigenen Frau ist etwas sehr wertvolles. Und Du wirst Deinen Segen erhalten, denn zur Harmonie gehört auch, das Ungeklärte weiter zu klären. Gemeinsam mit deiner Frau, aufrichtig das Wort haltend, wünsche ich Dir einen selbstbestimmten und freudigen Glaubensweg.

    Herzliche Grüße
    Dein Bruder Bob

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Liebe Akazie,
    auch ich darf Dir Jehova reichsten Segen für die nächste Zeit wünschen. Ih danke Dir für die Ermunterung – auch für mich persönlich. Du mußt eine wundervolle Frau haben und es ist sehr zu schätzen, dass Du dem Frieden dienst, weil Jehova schätzt dies besonders.
    In dem Vertrauen auf Jehova wirst Du Deinen Weg zusammen mit Deiner Frau machen.
    Du hast die Freiheit eines Adlers, für die es keinen Grenzen gibt, gespürt und auch hier vermittelt.
    Ich habe mich noch ein wenig informiert, der Adler gilbt auch als Symbol für Selbsterneuerung. Und das versuchst Du, wir alle hier, und in der Gewissenheit, weil wir ja noch immer daran arbeiten unsere Fesseln zu sprengen, dass Jehova und Christus uns auffangen.
    Worüber ich persönlich mich freuen würde, wäre ab und zu ein Gedicht von Dir an meine hier bekannte e-mail. Gerne kommentarlos und ich werde auch, wenn Du dies nicht möchtest, niemals darauf antworten oder die Gedichte irgendwo – auch nicht hier – veröffentlichen. Sondern für mich allein genießen und in meiner Sammlung für Prosa ablegen.
    Nochmals ganz liebe Grüße auch für Deine Frau
    Anna

  • Bob
    Mai 14, 2011

    Lieber Micha, lieber Manfred, liebe Ulrike, liebe Anna, liebe Brüder und Schwestern

    @Lieber Micha
    Ganz lieben Dank für Deine Zeilen. Ich kann ganz gut nachempfinden, wie es Dir gerade geht. Wenn man bestimmte Phasen des kritischen und selbstbestimmten Bewusstseins
    durchschritten hat, kommt der Moment, wo vieles mehr und mehr unerträglich wird. Angesichts der vielen Jahre, die wir der WTG- Illusion aufgesessen sind, ist es voll und ganz nachvollziehbar, dass man die Lebensfreude und das positive Denken bewahren will und nicht ständig auf die Werke des Bösen reagieren will. Zu kostbar ist die Lebenszeit, als dass man seine Kräfte für den Selbstherrlichkeitswahn einer menschlichen Gruppe verbrennt. Ich habe dass ja in meinen beiden Kommentaren über die VERANTWORTUNG und die GEFÄHRDUNGEN des Glaubens deutlich gemacht. Um nach vorne zu schauen braucht man wieder Räume, um Neues zu entdecken. Die wunderschönen Erfahrungen eines selbstbestimmten Glaubens werden in ihrer Wirkung sehr gehemmt, wenn man ständig mit Aufpassängsten durch die Versammlungen läuft. Die Angst ist das schlimmste Gefängnis des Menschen, und auch in unserer Selbstbestimmtheit müssen wir Mut neu lernen, unser Standing vor den Organisationstreuen zu bewahren und uns nicht von unserer Ohnmacht krank machen zu lassen. Ich verstehe sehr gut, dass Du und Deine Familie einen Schlussstrick ziehen willst. Seit meiner häuslichen Gedächtnismahlfeier im April d.J. besuche ich und meine Familie die Versammlung nicht mehr. Und es tut uns sehr gut. Die erwartete Nachfrage der Ältesten liess bis zur Dienstwoche auf sich warten, dann war wieder Listentag. Ferngesteuerte Menschen haben eines für sich, man kann deren Handlungen im voraus beschreiben. Da die Handlungsaufträge der Leitstelle klar sind, kann man schon die Sätze und Worte der Brüder vorhersagen. Der Handlungsautomatismus ist wenigstens zu einem gut, man weiss ganz genau, was man sagen kann und was nicht, um so Kräfte zu sparen. Vielleicht hätten ich und meine Familie das Ganze auch noch etwas länger ertragen, aber wenn man Kinder hat, geht das einfach nicht. Ich kann meine Kinder in keine Zusammenkunft mitnehmen, wo ich selbst aufpassen muss, von keiner menschlichen Totalität übermächtigt zu werden. Das geht einfach nicht, es wäre auch ein Wahnsinn dies zu tun. Mit Bezugnahme auf die von Dir erwähnten Stasimethoden möchte ich noch anmerken, dass ich sehr viele Brüder aus den neuen Bundesländern kenne. Und wenn es in Deutschland ein grosses Potenzial an kritischen Brüdern gibt, dann sind es die Brüder im Osten. Während der DDR Zeit wurde hier anders als im Westen intensiv erfahren, was es bedeutet, aufeinander angewiesen zu sein und auch mal ohne Publikationen eine Versammlung abzuhalten. Jahrzehntelange Treffen in Studiengruppen haben ihre kritischen Spätwirkungen. Viele Älteste, die diese Zeit noch kennen, haben seit der Wende riesengrosse Probleme mit dem totalitären Steuerungsanspruch der WTG. Das nur am Rande bemerkt. Wenn Du auch mal privat kommunizieren willst, ich werde Anna meine email Adresse hinterlegen. Bleibe freudig, lieber Micha. Alles liebe und Gute für Deine Familie.

    @Lieber Manfred,

    schone Deine Kräfte. Es ist es nicht wert. Diskussionen mit linientreuen Brüdern verlaufen immer in die gleiche Richtung. Gehe Deinen Weg und bleibe achtsam, ich meine hiermit auch die Selbssorge. Es ist nicht gesund, sich an einem System auf Dauer abzuarbeiten, dessen Ziel es ist, andere Meinungen bis zum Ausschluss auszumerzen. Allein der Sachverhalt der mangelnden Meinungsfreiheit müsste schon genügen, um diesen System den Rücken zu kehren. Ich wünsche Dir viel Kraft und Segen für Deinen Weg. Im Übrigen teile ich Deine Meinung mit den subliminalen Bildern. Inzwischen sind sogar einige organsationsloyale Brüder über die Bilder irritiert. Habe ich so am Rande mitbekommen, vor allem wenn es um den Kontext der Kindererziehung geht. Die Bilder in den Publikationen sind ein no go für Kinder. Dir viel Kraft, mein Bruder Manfred.

    @ Liebe Anna,

    es ist in der Tat nicht leicht, langfristig mit dieser inneren Zerrissenheit in der Versammlung weiter so zu tun als ob nichts wäre. Nichts anderes sagt Passivität. Ich glaube, die Beschädigungen der Person und des Bewusstseins werden hier definitiv unterschätzt. Jede Energie, die ich brauche, um „aufzupassen“ kann anderswo weitaus wertvoller eingesetzt werden. Der Ablauf der Versammlungen geht so auf die Nerven, dass ich schon aufpasse, dass meine Kinder nichts abkriegen. Soweit sind wir schon. Aber wie gesagt, das kann von Versammlung zu Versammlung unterschiedlich sein. Jeder muss das für sich entscheiden. Ich verstehe Deinen Weg auch ganz gut. Mit Deinem Standing in der Versammlung kannst Du im Stillen vielleicht noch etwas bewirken. Ich finde es sehr stark von Dir, dass Du trotz Deiner Erfahrungen mit Deiner Tochter dies so vollziehen kannst. Jeder tickt eben etwas anders, und jeder geht mit bestimmten Wahrnehmungen und deren Verabeitung anders um. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Deine zwei „Leben“ gut auf die Reihe kriegst und freue mich immer wieder sehr über Deine erbauenden Kommentare. Dir alles liebe und Gute , meine Schwester Anna.

    @Liebe Ulrike

    vielen Dank für Deine Zeilen und den Aspekt der Verantwortung, welchen Du noch einmal bestätigt hast. Insbesondere möchte ich Dir auch dafür danken, dass Du offen und ehrlich angesprochen hast, dass jeder selbst entscheiden kann und soll, auf welchen Kommentar er reagiert oder nicht. Die Dissonanzen und Reaktionen auf die Dreieinigkeitsdebatte haben mich sehr verwundert und mir auch deutlich gemacht, dass hier an der Diskussionskultur und im Diskussionsverhalten noch viel Luft nach oben ist.
    Ich finde es ja auch müssig über Dreieinigkeit zu diskutieren und man kann das ja abbrechen oder auch nicht kommentieren. Die Reaktionen hatten aber viel von WTG Manier.

    @Liebe Brüder und Schwestern
    Eines möchte ich jenen sagen, die sich empörten und sich im Wort gegen Svenja und Karl vergriffen. Was das christliche Verhalten und die menschlichen Reaktionen angeht, können wir von Svenja und Karl noch viel lernen. Einmal völlig abgesehen von der inhaltlichen Ebene der Irrlichtigkeit einer Dreieinigkeitslehre, von der Metaperspektive aus gesehen, also wenn man das WIE der Diskussion betrachtet, hier sind in der Tat ernsthafte Zweifel am Diskussionsverhalten einiger hier im Forum anzumelden. Dem einen hängt alles zum Hals heraus, die andere Schwester vergreift sich tief im Wort und wird dann auch noch in Schutz genommen. Inhalt ist die eine Seite, Beziehungsebene eben die andere. Ich möchte hier allerdings niemanden einen Vorwurf machen, dennoch einiges zu bedenken geben. Denn alle Reaktionen sehe ich als notwendige Negativkonsequenz der Selbstbeschränkung VON ZEUGEN FÜR ZEUGEN.

    Der „VON ZEUGEN FÜR ZEUGEN“ Ansatz ist gut und richtig. Brüder in den Versammlungen, Zeugen Jehovas, wo immer sie auch stehen, erhalten Impulse, um sich von der Macht der Organisation selbsständig zu emanzipieren. Das hat sich bewährt, die vielen Tausend Klicks geben darüber ein beredtes Zeugnis. Eine grosser Liebesdienst des Bruderinfoteams. Meinen herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle.

    Doch mit jedem Aufsatz hier bei Bruderinfo, mit jedem Kommentar hier, mit jedem kritischen Denkansatz, mit jeder differenzierten Beobachtung, wird eine DYNAMIK IM BEWUSSTSEIN AUSGELÖST, die keineswegs STATISCH ist. Das zeigen die vielen Kommentare zu den Zerrissenheiten der Brüder, auch ausgedrückt in der Frage: Wohin sollen wir gehen, und das zeigt sich auch in den Absichten einiger, die Versammlungen eben aus zahlreichen Gründen nicht mehr zu besuchen.

    Genau diese Dynamik des Fortschreitens, der neuen Selbstverortung bringt Bruderinfo an seine Grenzen. Das habe ich schon vor einigen Monaten gesagt und das zeigt sich in der Hin- und Hergeworfenheit, abgebildet in den Reaktionen der Kommentatoren und des Bruderinfoteams. Von „Zeugen für Zeugen“. Dieses Mantra wird ja stellenweise immer wieder erwähnt, um die Grenzen der Diskussionsinhalte zu markieren, führt aber auch dazu, dass man der immanenten Dynamik des kritischen Bewusstseins nicht mehr gerecht wird. Denn auf meinen Fall bezogen bin ich verschiedene Phasen durchlaufen. Von „Zeugen für Zeugen“. Dann hat sich mein Bewusstsein, mein biblischer Zugang erweitert. „VON ZEUGEN FÜR BRÜDER“ hiess es fortan für mich. Die Schubladen im Kopf wurden zum Sperrmüll gebracht, christliche Freiheit meint auch Offenheit, Menschen und Christen gegenüber, auch Fairness im Ton gegenüber jenen, die keine Zeugen Jehovas sind. Das hören natürlich die Volk-Gottes-Grenzverteidiger nicht so gerne, bestimmte Prophetendeutungen lassen das Hintersichlassen von Grenzen auch nicht wirklich zu. Ich stelle fest, dass dieser Deutungsschule auch sehr nach dem Mund geredet wird. Man kann das tun, wenn alles fair nach allen Seiten bleibt.

    Dann ist mir klar geworden, dass die Rutherfordsche Begriffsschöpfung „Zeugen Jehovas“ mit meinem sich entwickelnden Identifikationen nichts mehr gemein hat. Mit dem Begriff Zeuge Jehovas werde ich überall mit dem Wachtturm in Verbindung gebracht, von dem ich mich eben gerade für immer distanziert und emanzipiert habe. Also bin ich jetzt „nur“ noch Teil des Leibes Christi, dessen Grenzen nur Gott kennt, also Phase 3: VON BRÜDERN FÜR BRÜDERN. Mit diesen Phasen werden Bewusstseinsentwicklungen beschrieben, welche sich aus der Befreiung einer Knechtschaft ergeben, da ist mit dem statischen Begriff „von Zeugen für Zeugen“ nichts mehr anzufangen. Der statische Begriff ist auch der Grund dafür, warum Karl und Svenja so unsäglich angegangen wurden. Warum hatten wir nicht die Souveränität des freundlichen Umgangs und der höflichen Absage. Die Wahrjeit braucht doch angeblich die Kritik nicht zu fürchten. Verfallen wir jetzt ist in die gleichen Muster, die wir einst kritisierten? Wie lange,wieviele Jahre haben wir alle hier in gutem Glauben falsche Lehren verfochten? Und jetzt wo wir denken emanzipiert und bibelkundig zu sein, lassen wir uns dazu herab, Menschen Begriffe an den Kopf zu werfen, für die ich mich schämen würde. Es war aber die Konsequenz des statitischen Begriffs „von Zeugen für Zeugen“. Hier wirken noch die WTG Strukturen im Kopf.

    Es kann also sein, dass ich jetzt in meiner dritten Phase, wo ich eher für mich“von Brüder für Brüder“, also für eine Bezeichnung jenseits eines Organisationskontextes plädiere, auch vorsichtiger werde über was ich hier schreibe. Der statische Begriff eignet sich wunderbar für Brüder, die erste Gehversuche selbstständigen Denkens unternehmen wollen.
    Der weiteren Dynamik wird man mit dem statischen Ansatz nicht mehr gerecht, es sei denn man meint wirklich nur eine Zielgruppe, Ansprechpartner aus einem spezifischen religiösen Feld. Gut, es ist nicht meine Sache. Und es gilt zu respektieren, für was diese Seite hier steht. Und ich bin dankbar für die Inhalte und Zielsetzungen dieser Seite. Liebes Bruderinfoteam, versteht meine Gedanken bitte nur als Impuls, dass Statik hier auf Dynamik trifft. Und das Ganze kann dazu führen, dass man in spezifischen Diskussionssituationen mit Maßen misst, die der Bruderschaft in Christi nicht immer dienlich ist. Ich meine hier Eure Stellungnahme gegenüber dem Kommentar von Cheyenne gegenüber Karl. Versteht meinen Impuls bitte als Gedankenanstoß. Ich respektiere selbstverständlich Euer „von Zeugen für Zeugen“ Ansatz. Aber wir kennen uns schon eine Zeit, so erlaube ich mir auch einmal ein wenig Bruderindo-Kritik:))

    Lasst es Euch gut gehen, ich schätze Eure Arbeit.

    Herzliche Grüsse
    Euer Bruder Bob

  • Micha
    Mai 14, 2011

    Liebe Brüder von Bruder- Info!

    Lieber Bob,Alois,Matthäus, Anna und vielen anderen Kommentatoren!

    Vielen Dank für Eure sehr guten biblisch fundamentierten verfassten Artikel und vielen guten Kommentare.
    Es ist ein schönes bewegendes Gefühl zu wissen und zu spüren das hier Menschen, nämlich meine Brüder, zu Herzengehende aber auch wachrüttelnde Artikel verfassen und letztendlich kommentieren.
    Sie denken wie Wir , meine Familie und ich und einige mit uns verbundener Brüder.
    Auch wir werden im nächsten Jahr in einem privaten Kreis mitverbundener Brüder das Gedächtnismahl feiern.
    Danke für viele Erläuterungen und Erklärungen besonders von Alois und Matthäus.
    Ich stelle mir alte weise Menschen mit weißen Haar und Bart vor, den man als Zeuge Jehovas ja nicht haben darf.Ich kenne nicht Euer Alter, Haarfarbe oder Körperfülle etc..
    Ist ja auch unwichtig. Der Geist und der gemeinsame Austausch von Ermunterungen und auch Liebe spüre ich HIER,dass was man in vielen, vielen Versammlungen vermisst.
    LIEBE ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab.
    Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend.
    Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich wenn die WAHRHEIT siegt.Liebe ist IMMER bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.
    Die Liebe wird niemals vergehen.1.Kor. 13 V 4-8
    Daran wird man Euch erkennen wenn LIEBE unter euch vorhanden ist
    sagte Jesus unser Herr.
    Einige haben eben die Gabe zu erläutern, erklären oder richtigzustellen und Schreiben tiefsinnige Kommentare.
    Um so mehr man Gottes Wort liest und darüber nachsinnt kommt man dem Allmächtigen näher.( Aussage von ALOIS).
    Auch diese Erfahrung mache ich persönlich.
    Die Brüder die hier Schreiben haben vorallem ein Gerechtigkeitssinn.
    Die LIEBE kennt keine Ungerechtigkeit.
    Ich danke auch für das Angebot auch privat zu kommunizieren und
    bitte hiermit Bruderinfo oder Anna um Bob`s e-mail Adresse.
    Viele Grüße an alle Christen, die uns in Liebe verbunden sind.
    Die Gnade Gottes sei mit Euch allen! Titus 3 V 15
    „Hoffnung für alle“

    Ich wünsche Euch und Euren Familien Gottes reichen Segen
    vorallem Kraft die über das Normale hinausgeht.
    Denkt auch immer an 2.Kor. 4V3-6.
    Euer Bruder Micha

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Hallo Micha, danke für Deine lobenden Worte!
    Das mit dem weissen Bart, da liegst Du gar nicht so weit daneben.
    Gerne kann Dir Bruderinfo auch meine eMail geben, würde mich auf eine persönliche Nachricht sehr freuen.
    lg. Matthäus

  • Thomas
    Mai 14, 2011

    Lieber Micha,

    vielen Dank für Deinen schönen Beitrag.
    Du hast das Wesentliche gut herausgestellt.

    Jeder Christ der durch den Geist geleitet wird ist in der Lage genau diese Qualitäten hervorzubringen. Er wird dann immer gutes bewirken können, sich positiv einbringen mit seinen Fähigkeiten / Begabungen und so Gott & Sohn verherrlichen.

    Er würde jedoch NIE den anderen richten oder verurteilen.

    Mir haben meine scheinbaren Brüder damals gesagt ich würde Jehova enttäuschen.
    Das ist immer schön einfach sich den Heiligenschein selbst aufzusetzen und mit dem Finger auf andere zu zeigen.

    Wie gut ist es doch zu wissen das es Gottes Wille und Ausdruck seiner Liebe & Gnade ist, seinen Sohn für SÜNDER geben zu haben.

    So danke ich unserem lieben Vater das ER uns durch Christus von den Dogmen heutiger Pharisäer befreit hat!

    Herzlichst Dein Bruder
    Thomas

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Ich wollte auf Salomo zu seiner Rechtfertigung warum die WTG mit allen Mitteln die Anereknnung der KÖdR erreichen möchte, ein Zeitungsmeldung vom WESER Kurier als Begründung warum man es ablehnt hier einstellen: vom 12.5.2011

    Keine Anerkennung als Körperschaft – Von Marcus Schuster

    Bremen. Die Bremer Bürgerschaft hat die Anerkennung der Zeugen Jehovas als Körperschaft des öffentlichen Rechts abgelehnt. Die FDP hatte den Antrag in das Landesparlament eingebracht – aber nur, um derartige Anerkennungen von Religionsgemeinschaften in „ein Verfahren beim Senat umzuwandeln“, so Magnus Buhlert.

    „Eine Anerkennung der Zeugen Jehovas als Körperschaft des öffentlichen Rechts wollen auch wir nicht“, betonte der FDP-Abgeordnete. Eben jener zweite Antrag, eine Gesetzesänderung des Verfahrens, wurde von der Mehrheit in der Bürgerschaft ebenfalls abgelehnt.

    Zahlreiche Abgeordnete äußerten sich vor der Abstimmung zu den, wie sie einstimmig betonten, intensiven Erörterungen in ihren jeweiligen Fraktionen. Insa Peters-Rehwinkel (SPD) hob den Aufwand hervor, mit dem man sich mit den Zeugen Jehovas auseinandergesetzt habe. Neben einer Anhörung von Vertretern der Religionsgemeinschaft habe man sich mit einer Stellungnahme des baden-württembergischen Justizministeriums beschäftigt. Ein Vertreter, der extra dafür in Bremen gehört wurde, empfahl, dem Antrag nicht stattzugeben.

    „Das sind Grundrechtsverletzungen“

    Als Gründe für Bedenken nannte Insa Peters-Rehwinkel unter anderem, dass die Zeugen Jehovas Bluttransfusionen in medizinischen Notfällen ablehnten. „Das sind Grundrechtsverletzungen, die Leib und Leben gefährden“ – besonders bei Kindern. Ein weiterer Punkt war die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern der Religionsgemeinschaft, die etwa durch Züchtigungen beeinträchtigt werde. Dennoch gehe es hier nicht um ein Verbot der Gemeinschaft, betonte Insa Peters-Rehwinkel, sondern um die Frage, warum man diese besser nicht mit den Privilegien einer Körperschaft des öffentlichen Rechts ausstatte.

    Eine freie Willensentscheidung in der Gruppe könne angezweifelt werden. Sibylle Winther (CDU) machte dies fest am Umgang mit Abtrünnigen: Aussteiger würden gemieden. „Ich finde das unsäglich, wie da Familien und Ehen auseinandergerissen werden.“ Zur Ablehnung in ihrer Fraktion sagte Winther: „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht.“

    Zweifel an der Rechtstreue

    Bei der Anhörung der Zeugen Jehovas hätten sich einfach Zweifel an deren Rechtstreue ergeben, befand Horst Frehe von den Grünen. Er erteilte deren Vorwurf, man wolle sie stets nur verbieten, eine Absage. „Unsere Gerichte entscheiden immer im Einzelfall, etwa bei einem Sorgerechtsentzug.“

    Frehe zitierte aus einem Brief der Zeugen und kam zu dem Schluss: „Die Rechte aus der Religionsfreiheit, die für sie hier in Bremen gesichert sind, verwechseln sie mit den Privilegien einer Körperschaft des öffentlichen Rechts.“ Ende des Zitats!

    Man fordert Freiheit – Rechte – staatliche Vergünstigungen – Anerkennung – ist aber nicht bereit den Gläubigen die gleiche Freiheit die ihnen von Jesus gewährt wurde, zuzugestehen.

    Wie sagte Paulus einmal:
    „Du der du andere belehrst, belehrst dich selbst nicht ?“
    Bis zum EUGH kämpft man und verläßt sich auf die eigenen Rechtsanwälte und Gerichte, setzt 100.000 ein um dieses Ziel zu erreichen und versteht eines nicht was auch Paulus schrieb:

    oder: Gal. 5:1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

    Kap. 6:
    2 Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen. ….
    3 Wer sich einbildet, besser zu sein als die anderen, der betrügt sich selbst. 4 Darum soll jeder sich selbst genau prüfen. Dann wird er sich über seine guten Taten freuen können, aber keinen Grund zur Überheblichkeit haben. 5 Denn jeder ist für sein eigenes Tun vor Gott verantwortlich. Das ist schon schwer genug!

    8 Wer sich nur auf sich selbst verlässt, den erwartet der ewige Tod. Wer sich aber durch den Geist Gottes führen lässt, dem wird Gott das ewige Leben schenken.

  • cheyenne
    Mai 14, 2011

    Das ist ein sehr interessanter Vortrag, der uns auf eine andere Art genau das erklärt, wie die Manipulation der LK bei uns funktioniert.
    Bei fast jedem Satz fühlt man, dass das genau auf uns zutrifft und uns eigentlich bekannt sein sollte. Man erkennt, wie unser religiöses System funktioniert und aufrecht erhalten wird. Das sollte uns zur Selbsterkenntnis dienen. Interessant auch, was Russell über Sekten schrieb und inzwischen genau auf uns ZJ zutrifft. Ernüchternd, aber wahr ist, wie sich der Mythos ”LK” gefestigt hat und unverzichtbar erscheint. Wir erhalten fast nur noch kindgemäße Belehrung wodurch unser geistiges Niveau immer weiter sinkt und wir uns mit kindischen Erfahrungen wie Vorschulkinder begeistern lassen. Es gehört nicht viel Geisteswissen dazu, um diesem Niveau zu entwachsen. Die LK kann von sich geben was sie will, man betrachtet alles als “das direkte Wort, das von Jehova kommt“. Sie beanspruchen den Rang wie Heilige. Diese Wunschvorstellung will man nicht zum Einsturz bringen.
    Nur so kann ich es mir erklären, dass sich sofort wieder Stimmen dagegen erheben und man sogar bereit wäre, diesen Vortrag wieder rauszunehmen, dass Älteste bei Bruderinfo diese Forderung unterstützen und die Kompetenz besitzen, das rauszuschmeißen was nicht gefällt oder nicht gut ankommt. Lieber weiterhin blind und manipuliert durchs Leben tappen, als unangenehm aufgeweckt zu werden. Die Fakten, wie einfach man sich von der LK manipulieren lässt sind schwer zuzugeben und somit sind die Irreführungen schon leichter zu ertragen.
    Einige Bibelstellen kann ich Euch nennen:
    2.Kor.11:3 Ich fürchte aber, daß etwa so, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, euer Sinn verdorben werde, hinweg von der Aufrichtigkeit und der keuschen Reinheit, die dem Christus gebühren. 4 Denn so, wie es ist: Wenn jemand kommt und einen anderen Jesus predigt als den, den wir gepredigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt als den, den ihr empfangen habt, oder eine andere gute Botschaft als die, die ihr angenommen habt, so fällt es euch leicht [, ihn] zu ertragen
    13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.
    19 Denn gern ertragt ihr die Unvernünftigen, da ihr [ja] vernünftig seid. 20 In der Tat, ihr ertragt es, wenn jemand euch versklavt, wenn jemand verzehrt, [was ihr habt,] wenn jemand an sich reißt, [was ihr habt,] wenn sich jemand über [euch] erhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt
    2.Tim.4:3 Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen;
    Eph. 4: 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum;
    2.Petr.2: 18 Denn sie führen geschwollene Reden unnützen Inhalts, und durch die Begierden des Fleisches und durch zügellose Gewohnheiten verlocken sie die, die eben erst Leuten entronnen sind, welche im Irrtum wandeln. 19 Während sie ihnen Freiheit verheißen, führen sie selbst ein Dasein als Sklaven des Verderbens. Denn wer immer von einem anderen überwunden wird, ist diesem versklavt. 20 Wenn sie nämlich, nachdem sie durch eine genaue Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entronnen sind, wieder in ebendiese Dinge verwickelt und [davon] überwunden werden, so sind die letzten Zustände für sie schlimmer geworden als die ersten. 21 Denn es wäre für sie besser gewesen, den Pfad der Gerechtigkeit nicht genau erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn genau erkannt hatten, von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot abzuwenden. 22 Es ist ihnen ergangen, wie das wahre Sprichwort sagt: „Der Hund ist zum eigenen Gespei zurückgekehrt und die gebadete Sau zum Wälzen im Schlamm.
    2.Th.2:9 Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten
    Galater 1:6 Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.10 Versuche ich jetzt tatsächlich, Menschen zu überreden oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, wäre ich nicht Christi Sklave.
    1.Tim.6:20 O Timọtheus, behüte, was als anvertrautes Gut bei dir hinterlegt ist, indem du dich von den leeren Reden abwendest, die verletzen, was heilig ist, und von den Widersprüchen der fälschlich so genannten „Erkenntnis“. 21 Denn indem einige eine solche [Erkenntnis] zur Schau gestellt haben, sind sie vom Glauben abgewichen.
    Römer 16:17 Nun ermahne ich euch, Brüder, die im Auge zu behalten, die Spaltungen hervorrufen und Ursachen zum Straucheln geben entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie. 18 Denn Menschen von dieser Art sind Sklaven, nicht unseres Herrn Christus, sondern ihres eigenen Bauches –(also ihrer eigenen Organisation!)–; und durch glatte Worte und schmeichelhafte Reden verführen sie das Herz der Arglosen.
    Sach.11: 5 deren Käufer darangehen, [sie] zu töten, obwohl sie nicht für schuldig gehalten werden. Und diejenigen, die sie verkaufen, sagen: „Jehova sei gesegnet, während ich Reichtum erlangen werde.“ Und ihre eigenen Hirten erweisen ihnen kein Mitleid
    Hes.13:3 Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „Wehe den unverständigen Propheten, die nach ihrem eigenen Geist wandeln, wenn nichts da ist, was sie gesehen haben!
    6 „Sie haben in einer Vision geschaut, was unwahr ist und lügenhafte Wahrsagung, die, die sagen: ‚Der Ausspruch Jehovas ist‘, wenn Jehova selbst sie nicht gesandt hat, und sie haben darauf gewartet, daß ein Wort wahr wird. 7 Ist es nicht eine unwahre Vision, die ihr geschaut habt, und eine lügenhafte Wahrsagung, die ihr ausgesprochen habt, als ihr sagtet: ‚Der Ausspruch Jehovas ist‘, wenn ich selbst nichts geredet habe?“ ‘8 ‚Dies ist daher, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „ ,Weil ihr Unwahres geredet und ihr in einer Vision Lüge geschaut habt, darum, siehe, bin ich gegen euch‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.“ 9 Und meine Hand hat sich schließlich gegen die Propheten gewandt, die in einer Vision Unwahres schauen und Lüge wahrsagen. In der Gruppe der Vertrauten meines Volkes werden sie nicht verbleiben, und in das Verzeichnis des Hauses Israel werden sie nicht geschrieben werden, und auf den Boden Israels werden sie nicht kommen; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich der Souveräne Herr Jehova bin, 10 darum, ja darum, daß sie mein Volk irregeführt und gesagt haben: „Es ist Frieden!“, wenn kein Frieden da ist, und einer ist da, der eine Scheidewand baut, doch umsonst sind welche da, die sie mit Tünche verputzen.
    Jes.28:14 Darum hört das Wort Jehovas, ihr Prahler, ihr Herrscher dieses Volkes, das in Jerusalem ist: 15 Weil ihr gesagt habt: „Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen; und mit dem Scheọl haben wir eine Vision zustande gebracht; die überströmende Sturzflut wird, falls sie hindurchziehen sollte, nicht an uns kommen, denn wir haben eine Lüge zu unserer Zuflucht gemacht, und in der Falschheit haben wir uns verborgen“
    29:13 Und Jehova spricht: „Darum, daß dieses Volk sich mit dem Mund genaht hat und sie mich bloß mit ihren Lippen verherrlicht haben und sie ihr Herz von mir weit entfernt haben und ihre Furcht mir gegenüber Menschengebot wird, das man sie lehrt, 14 deshalb siehe, ich bin es, der mit diesem Volk wieder wunderbar handeln wird, auf wunderbare Weise und mit etwas Wunderbarem; und die Weisheit seiner Weisen soll zugrunde gehen, und sogar der Verstand seiner Verständigen wird sich verbergen.“
    59: 8 Den Weg des Friedens haben sie außer acht gelassen, und kein Recht ist auf ihren Spuren. Ihre Pfade haben sie sich krumm gemacht. Gar keiner, der sie betritt, wird wirklich den Frieden kennen.9 Darum hat sich das Recht weit von uns entfernt, und die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir hoffen ständig auf Licht, doch siehe, Finsternis, auf Lichtglanz, [doch] in ständigem Dunkel sind wir fortwährend gewandelt. 10 Wir tasten fortgesetzt wie Blinde an der Wand, und wie die ohne Augen tappen wir fortwährend. Wir sind am hellen Mittag gestrauchelt so wie in der Abendfinsternis; unter den Wohlbeleibten [sind wir] wie Tote. 11 Wir brummen anhaltend, wir alle, so wie Bären; und wie Tauben gurren wir ständig trauervoll. Wir hofften auf Rechtsprechung, aber es gab keine; auf Rettung, [doch] sie ist fern von uns geblieben.
    13 Da ist Übertretung und Verleugnung Jehovas gewesen; und es gab ein Zurückweichen von unserem Gott, ein Reden von Bedrückung und Auflehnung, ein Empfangen und Murmeln von Worten der Falschheit direkt aus dem Herzen.
    Hosea 7: 8 Was Ẹphraim betrifft, unter die Völker mischt er sich persönlich. Ẹphraim selbst ist ein runder Kuchen geworden, der nicht auf die andere Seite umgewendet ist. 9 Fremde haben seine Kraft verzehrt, und er selbst hat [es] nicht erkannt. Auch sind sogar graue Haare an ihm weiß geworden, er aber hat [es] nicht erkannt. 10 Und der Stolz Israels hat ihm ins Angesicht gezeugt, und sie sind nicht umgekehrt zu Jehova, ihrem Gott, noch haben sie ihn wegen alledem gesucht. 11 Und Ẹphraim erweist sich wie eine einfältige Taube ohne Herz. Nach Ägypten haben sie gerufen; nach Assyrien sind sie gegangen.12 Welchen Weg auch immer sie gehen, ich werde über sie mein Netz ausbreiten. Gleich fliegenden Geschöpfen der Himmel werde ich sie herabbringen. Ich werde sie züchtigen in Übereinstimmung mit dem Bericht an ihre Gemeinde. 13 Wehe ihnen, denn sie sind von mir geflohen! Verheerung über sie, denn sie haben sich gegen mich vergangen! Und ich selbst ging daran, sie zu erlösen, sie aber, sie haben Lügen gegen mich geredet. 14 Und sie riefen nicht von Herzen um Hilfe zu mir, obwohl sie auf ihren Betten ständig heulten. Wegen ihres Korns und süßen Weines trieben sie sich fortwährend umher; sie wandten sich ständig gegen mich. 15 Und ich meinerseits züchtigte tatsächlich; ich stärkte ihre Arme, aber gegen mich planten sie ständig Böses. 16 Und sie kehrten dann zurück, nicht zu etwas Höherem; sie waren wie ein schlaffer Bogen geworden. Durch das Schwert werden ihre Fürsten fallen wegen der Strafankündigung ihrer Zunge. Dies wird ihr Spott sein im Land Ägypten.“

    (EB)Jer.9:5 Und sie betrügen einer den anderen, und Wahrheit reden sie nicht; sie lehren ihre Zunge Lügen reden, sie mühen sich ab, verkehrt zu handeln.
    8: 8.Wie möget ihr sagen: Wir sind weise, und das Gesetz Jehovas ist bei uns? Siehe, fürwahr, zur Lüge hat es gemacht der Lügengriffel der Schriftgelehrten. 9. Die Weisen werden beschämt, bestürzt und gefangen werden; siehe, das Wort Jehovas haben sie verschmäht, und welcherlei Weisheit haben sie? – 10. Darum werde ich ihre Weiber anderen geben, ihre Felder anderen Besitzern. Denn vom Kleinsten bis zum Größten sind sie insgesamt der Gewinnsucht ergeben; vom Propheten bis zum Priester üben sie allesamt Falschheit, 11. und sie heilen die Wunde der Tochter meines Volkes leichthin und sprechen: Friede, Friede! und da ist doch kein Friede. 12.Sie werden beschämt werden, weil sie Greuel verübt haben. Ja, sie schämen sich keineswegs, ja, Beschämung kennen sie nicht. Darum werden sie fallen unter den Fallenden; zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie straucheln, spricht Jehova. 13.Wegraffen werde ich sie, spricht Jehova…
    23:27.welche gedenken, meinen Namen bei meinem Volke in Vergessenheit zu bringen durch ihre Träume, die sie einer dem anderen erzählen, so wie ihre Väter meines Namens vergaßen über dem Baal?
    32.Siehe, ich will an die, spricht Jehova, welche Lügenträume weissagen und sie erzählen und mein Volk irreführen mit ihrer Prahlerei; da ich sie doch nicht gesandt und sie nicht entboten habe, und sie diesem Volke gar nichts nützen, spricht Jehova. 33.Und wenn dieses Volk, oder ein Prophet oder ein Priester dich fragt und spricht: Was ist die Last Jehovas? so sprich zu ihnen: Was die Last sei? -Ich werde euch abwerfen, spricht Jehova. 34.Und der Prophet und der Priester und das Volk, welche sagen werden: „Last Jehovas“, diesen Mann und sein Haus werde ich heimsuchen.
    35.Also sollt ihr sprechen, ein jeder zu seinem Nächsten und ein jeder zu seinem Bruder: Was hat Jehova geantwortet und was hat Jehova geredet? 36.Und die Last Jehovas sollt ihr nicht mehr erwähnen, denn die Last wird für einen jeden sein eigenes Wort sein; denn ihr verdrehet die Worte des lebendigen Gottes, Jehovas der Heerscharen, unseres Gottes.
    37.Also sollst du zu dem Propheten sagen: Was hat Jehova dir geantwortet und was hat Jehova geredet?
    38.Wenn ihr aber saget: „Last Jehovas“, darum, so spricht Jehova: Weil ihr dieses Wort saget: „Last Jehovas“, und ich doch zu euch gesandt und gesprochen habe: Ihr sollt nicht sagen: „Last Jehovas“ –
    39.darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen, und euch und die Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht verstoßen;
    40.und ich werde ewigen Hohn auf euch legen und eine ewige Schande, die nicht vergessen werden wird.

  • Bruderinfo
    Mai 14, 2011

    Liebe Cheyenne,
    bemerkenswerte Bibelkenntnis die du uns hier vermittelst. Das freut uns sehr. Du könntest wirklich gute Artikel schreiben die ins prophetische hineingehn und diese auch erläutern. In Zukunft möchten wir eine neue Seite mit „Prophetie und Heute“ eröffnen. Bleib weiterhin auf dem Pfad Gottes unseres Vaters. Wir freuen uns wirklich sehr auf deine Kommentare und die neue Rubrik. Ein kleiner Hinweis an alle anderen. Selbst wenn Cheyenne manchmal sehr direkt und gerade ist und es auch ab und zu etwas beleidigend wirkt, so ist es unserer Ansicht richtig was sie sagt. Manchmal muß man direkter werden damit Andere zum nachdenken kommen. Dies kann zum umdenken anregen. Dies ist natürlich kein Freifahrtschein zum rüpelhaftem Verhalten. Wir überprüfen sehr genau die Kommentare und bemerken sehr schnell wer die biblische Wahrheit redet und wer nicht. Dennoch lassen wir Kommentare zu, die versuchen von biblischen Dingen wegzulocken oder Werbung für andere Gruppierungen machen. Wir tun dies da wir Gott vertrauen. Man kann nur richtig schwimmen lernen, wenn man auch einmal ins gefährliche Gewässer geratet. Zum Schluß bleiben, Glaube, Liebe und Hoffnung. Die größte aber ist die Liebe. Bemühen wir uns trotz Kritik den „Nächsten“ zu lieben. Jesus liebte sogar seine Feinde. LG Bruderinfo. 🙂

  • Alois
    Mai 14, 2011

    Liebe Bruderinfo Brüder

    Eure Entscheidungen finde ich sehr gut, denn mittlerweile dürfte ein großer Teil der Leser gelernt haben wie man mit dem prophetischen Wort umgehen kann. Auch dass man sich bei einer Auslegung des prophetischen Wortes auch mal irren kann. Wir sind alle Menschen.

    Genauso sind die meisten Leser stark genug im Glauben, dass sie den schmalen Weg zur Rettung durch Christus kennen und sich nicht beirren lassen. Wer zweifelt ist wie eine Meereswoge, wer den Geist Jehovas hat zweifelt nicht an seiner Verheißung.

    Unsere liebe Schwester Cheyenne hat es geschafft fast nur mit dem zitieren von Bibelstellen ganz viel zu sagen. Es kommt bei mir viel Dankbarkeit gegenüber unserem Vater auf wenn ich solche lesenswerte Kommenatre lese. Und das mit der „Last Jehovas“: Was soll es sein wenn nicht der Predigtdienst ohne den man angeblich Jehova nicht gefällt? Oder der Gehorsam an Menschen (LK), ohne den man Jehova angeblich nicht gefällt?

    Nein, die Last unseres Retters ist sanft und leicht. Bei den Worten sanft und leicht fühle ich Watte! Die Last des Christus ist so sanft als würde Jesus uns Watte auf die Schulter legen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Mai 14, 2011

    Liebes Bruderinfo-Team,

    wie bereits gesagt bin ich auf der Seite von cheyenne und den meisten hier was die „Dreieinigkeit“ usw. betrifft, aber ihr müsst aufpassen, dass ihr hier nicht mit zweierlei Maß messt.

    Die einen Kommentatorn werden ermahnt und im schlimmsten Fall zensiert und die anderen lässt man gewähren und man stimmt ihen sogar noch zu in wenn sie andere persönlich angreifen (z.B. „Svenja im Schlepptau Satans“).

    Diese Vorgehensweise halte ich für gelinde gesagt suboptimal!

    Viele Grüße
    Dennis

  • Ulrike P.
    Mai 14, 2011

    Hallo ihr Lieben,
    da ich es war, die Svenja dazu ermutigt hat, sich zu unseren Themen zu äußern – das war halt unter anderem auch die Dreieinigkeit – möchte ich natürlich, dass wir auch mit ihr, ganz nach unserer bisherigen Gewohnheit, sachlich und freundlich umgehen.
    Wem die Diskussion um die Dreieinigkeit zum Halse heraushängt, der braucht es weder zu lesen noch sich mit einzuschalten.
    Dem einen oder anderen unserer stillen Mitlesern hilft es aber vielleicht, die verschiedenen Argumente vor Augen geführt zu bekommen und seinen Glauben dadurch zu festigen.

    Themen in denen ich nichts mehr weiteres zu sagen habe, als das was ich eh´schon gesagt habe, lese ich zwar voller Interesse mit, für den Fall das ich noch was hinzulernen kann – aber ich äußere mich nicht mehr dazu. Es sei denn, mir kommt ein neuer Aspekt oder neue Bibelsverse in den Sinn.
    Kommt mal ein Thema auf, dass mich im Augenblick vielleicht nicht so reizt, nehme ich mir die Freiheit mich mit etwas anderem zu beschäftigen und gestehe diese Freiheit selbstverständlich auch jedem anderen zu.
    Das haben wir doch hier bisher immer so gehalten, und ich fände es toll, wenn das auch so bliebe. 🙂

    LG Ulli

  • schneerose
    Mai 14, 2011

    hallo shannon

    danke , das ist uns lieb und recht ..
    l.g. schneerosen

  • Bob
    Mai 14, 2011

    Bewusstseinskontrolle in ihren verschiedensten Ausprägungen
    macht authentische brüderliche Begegnungen unmöglich!
    Man sollte sich darüber im Klaren sein, das Exklusivitätsanprüche und Isolationsmechanismen die geistliche Missbrauchsstruktur noch verstärken. Das alles markiert einen tiefen Einschnitt für das gottzugewandte Glaubensleben.

    Bezugnehmend auf meinen Kommentar zu den GEFÄHRDUNGEN DES GLAUBENS mach ich mir notgedrungen darüber Gedanken, welche Verantwortung ich selbst für den geistlichen Missbrauch in einer Gemeinde mittrage.

    So stelle ich mir selbst immer wieder folgende Fragen, deren Beantwortung unmittelbar damit zu tun haben, inwieweit ich die WTG-Brille auch in meinem inneren Bewusstsein wirklich abgesetzt habe:

    -Werden andere christliche Gemeinden direkt oder indirekt in Gedanken abgewertet?

    -Beruht die eigene religiöse Identität immer noch auf der Negativfolie der anderen?

    -Was erwarte ich von Menschen außerhalb der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas?

    -Bieten sie nur Verführung zum Abfall oder stellen sie nur Missionsobjekte dar, oder kann ich mich von ihnen bereichern lassen?

    Eigentlich sollte die Beantwortung dieser Fragen für einen selbstbestimmten Christen keine Mühe bereiten. Aber denken wir daran, wie wir diese Fragen in unserer einstigen Fremdbestimmtheit beantworteten. Die Struktur unserer Gemeinde und nicht unser eigenes Ich und menschliche Gefühl waren ausschlaggebend, mit welchen Menschenbild wir erhaben durch die Gegend gelaufen sind.

    Völlig unabhängig daven, dass sich jede christliche Gemeinde ihres defizitären Charakters bewusst sein sollte, moralische Bescheidenheit und Demut viel mehr Glaubwürdigkeit vermitteln als selbstherrliches Gerede.

    Die gute Nachricht der christlich-griechischen Schriften lautet: Jesus ist für uns gestorben. Wir stehen nie mehr allein. Wir können immer mit der Liebe und der Kraft unseres Herrn rechnen. Dort wo wir Grenzen verspren, können wir auf die Möglichkeiten schauen, die uns Jesus bietet.

    So wenn sich jeder vor dem Vater verantworten muss, Jesus steht uns bei. Es ist auch völlig egal, ob Christen zu dem einen oder anderen biblischen Text unterschiedliche Auffassungen haben, wichtig ist, dass sie ihre Überzeugung in der Verantwortung vor dem Herrn leben.

    KEINER IST HERR ÜBER DEN GLAUEBN ANDERER. Jeder steht und fällt mit seinem Herrn allein. Wir alle sind ihm gegenber für unser Denken und Tun verantwortlich.

    Diese Beziehung zu Jesus und Jehova gilt es im Umgang mitteinander immer wieder zu berücksichtigen. Wenn wir es zulassen, dass vermeintliche WTG-Herren sich über den Glauben der Brüder aufspielen, beobachten wir die zerstörerische Wirkung auf die Liebe und den wirklichen Zusammenhalt einer Gemeinde.

    Wir sind denoch nicht voreinander verantwortlich. Weil aber jeder unserer Mitbrüder aus christlicher Sicht dem Herrn Jesus
    gehört, sind wir gewissermaßen aber füreinander verantwortlich. Weil meine Brüder erst einmal dem Herrn gehören, darf ich ihren Glauben nie gefährden und niemanden dabei unterstützen (passiv oder aktiv), der diese Gefährdungen vorantreibt. Das ist eine Frage der VERANTWORTUNG. An dieser Stelle möchte ich Euch, liebe Brüder von Bruderinfo herzlich danken, dass Ihr mit dieser Plattform die Gefährdungen offen, klar und deutlich ansprecht.

    Jeder Bruder und jede Schwester würde, wenn man auf deren Anfänge im Glaubensleben zurückblicken würde, dies bejahen.
    Jetzt aber haben die Mächtigen jahrzehntelang über Generationen hinweg gewütet, mit verschiedenen Formen der mentalen Kontrolle , das eigentliche authentische Glaubensgefühl verschüttet ud begraben. Alles steht nun im Dienst der Organisation.

    Ich müsste laut schreien, wenn ich sehe, dass die Herren des Glaubens die Brüder irritieren, umpolen, manipulieren. Ich kann nichts tun,denn jeder lebt zunächst in seiner geglaubten Selbstverantwortung. Ich möchte aber dennoch zur Stärkung und Förderung des Glaubens meiner Mitbrüder beitragen. Wir haben eine Verantwortung, aber der Raum, sie tragen zu können, ist sehr sehr begrenzt. Nur zusehen geht aber auch nicht und Selbstsorge für sich und die eigene Familie ist wichtiger denn je.

    Sehr sorgsam muss man darauf achten, sich nicht durch die Schützung des Systems mitschuldig zu machen. Was immer auch in der Bibel über diese Zustände prophezeit wurde, Farbe müssen wir dennoch bekennen. Wie sonst können wir vor dem Herrn gerade stehen.

    Verantwortung sollte hier sehr ernst genommen werden. Denn unser Gott selbst wird mit jedem Tag der Fremdbestimmtheit unserer Mitbrüder entehrt. Auch die Beantwortung der obengenannten Fragen stehen in einem Zusammenhang mit der Verhältnisbeziehung zwischen Verantwortung und Mittragen eines geistlichen Missbrauchs. Man kann ein zerstörerisches System auch mit Passivität unterstützen. Wir stehen vor einer grossen Entscheidung. Ich für meinen Teil kann die Mitschuld durch meine passive Anwesenheit nicht mehr tragen. Einen kleinen Ausgleich bieten die Kommentar- und Ausdrucksmöglichkeiten hier.

    Eine Arbeit im Versammlungsuntergrund ist wie ein Kampf gegen Windmühlen. Wer unserer Sparche nicht versteht, wendet sich ab. Die Codierungen sind grundverschieden. Und die WTG wird in den nächsten Moanten alles daran setzen, jede Nennung eines Zweifels als Verdacht auf Illoyalität und Rebellion zu ahnden.Die Stimmung in den Versammlungen gehen schon in diese Richtung. Plattformen wie diese hier, haben auch auf die Versammlungen dergestalt Auswirkung, dass jetzt noch mehr aufgepasst werden muss, was man sagt. Dynamiken der modernen Kommunkation Internet gehen eben in alle Richtungen.

    Alle jene, die sich vorgenommen haben, auf der informellen Kommunikationsebene im Versammlungsuntergrund zu agieren, um so einen Ausgleich für ihre innere Zerrissenheit zu finden, stärkt Euch im Gebet. Tretet inregen Emil-Kontak zueinander, verabredet Euch wenn möglich irgendwo in diesem Land. Eine kleine authentische Begegnung, ein sporadisches Treffen in Echtheit, vermag viele gute Gefühle und Stärke zu vermitteln.

    Die Organisation ist wichtiger als die Menschen und das persönliche Glaubensbekenntnis. Wir werden das immer härter zu spüren bekommen. Wir sollten füreinander beten. Bleibt stark, ich wünsche Euch Jehovas Segen. Ich freue mich über Eure aufrichtigen und ehrlichen Kommentare. Ich fühle mich mit Euch verbunden.

    Ich grüße Euch herzlichst!
    Euer Bruder Bob

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Lieber Bruder Bob,
    hab schon länger über Deinen Kommentar vom 22. Mai nachgedacht.
    Mir geht es schon auch so, ich müßte laut schreien, wenn ich sehe, dass die Herren des Glaubens die Brüder irritieren, umpolen, manipulieren.
    Und wir brauchen dringend das Gebet füreinander um das, was wir sehen zu tragen bzw. so immer es möglich ist vorsichtig einzuwirken.
    Ich rede ja viel mit meinen Brüdern in der Ortsversammlung. Wie oft wird verächtlich über „Weltmenschen“ gesprochen. Wobei die Brüder hier nicht wissen was sie sagen, loben sie doch auf der anderen Seite den guten Arzt, Bäcker, was auch immer. M.E. merken die Brüder gar nicht, was sie hier tun.
    Mitschuld durch Passivität, hast schon recht. Und wir haben ja auch ein Gewissen. Und hier in diesem Forum finden wir zumindest Menschen mit denen wir uns austauschen können. Daher ist es schon sinnvoll Vertrauen zueinander aufzubauen und sich in Echtheit zu begegnen, sei es per e-mail, telefonisch oder tatsächlich.
    Ich gehe auch davon aus, dass wir noch mehr Druck erhalten.
    Jetzt werden ja bald wieder die Einladungen für den Bezirkskongress verteilt werden müssen, statt dass man den Brüdern empfiehlt, doch im Sommer mal zu wandern, baden zu gehen, die Seele baumeln…
    Es gibt ein sehr schönes Lied: http://youtu.be/PEosKqYhYIY
    … Sind so kleine Hände, ansich für die gewaltfreie Erziehung unserer Kinder gegenüber.
    Man kann es aber die kleinen Hände, Füsse, Ohren, Münder, Augen usw. der Kinder in „Verkündiger“ umtexten.
    Probiert das mal aus, dann wird einem so richtig klar, was von der Organisation mit UNS = Kinder = Verkündiger gemacht wird.
    Liebe Grüße Anna

  • Ulrike P.
    Mai 14, 2011

    Liebe Anna,
    gut das du Bob´s Beitrag durch deinen Kommentar wieder nach oben geholt hast, der wäre mir nämlich sonst total durch die Lappen gegangen.
    Du Anna, ich habe leider vergessen wo du deine „quasi E-mail Sammelstelle“ für uns alle gepostet hast, ich hätte dir sonst schon lange mal geschrieben. Wärest du wohl so lieb und postest sie nochmal?
    Natürlich nur wenn du magst.

    Lieber Bob,
    du hast mich in meiner Ansicht was meine eigene Verantwortung angeht, bestärkt.
    Deine Worte treffen genau den Kern des Übels: Passivität ist mindestens ebenso Systemunterstützend, wie aktiv daran mitzuwirken.
    Es ist zwar unbequemer…ja zunächst sogar ungleich schmerzvoller, offen für Gott JHWH und seinen Sohn Flagge zu zeigen und dann die Konsequenzen dafür tragen zu müssen. – Aber der Schmerz lässt eines Tages nach und dann spürt man endlich, wie sich das Bibelwort aus Psalm 68, 7a im eigenen Leben bewahrheitet.
    „Den Einsamen gibt er ein Zuhause, den Gefangenen schenkt er Freiheit und Glück.“

    LG Ulli

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Liebe Ulli,
    selbstverständlich noch mal die e-mail-Adresse, wird nur @bruderinfomäßig von mir verwendet:
    vierzonfrie@aol.com
    Liebe Grüße Anna

  • Anna
    Mai 14, 2011

    @alle,
    Jetzt antworte ich mir selber, weil ich nicht weiß so sonst…
    Entsprechend des Feiertages hatte ich doch mehr Zeit zum Nachsinnen:

    Es gibt einen eklatanten Unterschied zwischen uns „Brüdern“, so wie wir uns hier austausche bei @brunderinfo und uns „Brüdern“, welche auch noch in die Zusammenkünfte gehen:
    Hier wissen wir sehr viel voneinander was Gefühle, unsere Liebe zu Jehova, zu Christus, manchmal unsere Zweifel/Ängste und unseren Ärger usw. betrifft. Auch unsere Gefühle unserer Familie und unseren Brüdern gegenüber. Wir versuchen ehrlich und aufrichtig im Geist der Milde miteinander umzugehen. Wir trauen uns unser Herz zu öffnen, obwohl wir meist nicht wissen wie wir aussehen, wie alt wir sind, dick, dünn, Brille, viele oder gar keine Haare. Uns verbindet Spiritualität UND Herz.

    Wären wir hier alle z.B. in EINER Versammlung wüßten wir das alles NICHT voneinander. Es wäre uns zwar bekannt wie wir Aussehen, welches Bier, welchen Wein wir am liebsten trinken, unsere Lieblingsspeisen, Urlaubsorte, Arbeitsplätze, Kinder usw.
    Das ist zwar schön, nur bliebe es leider beim Small-Talk.

    Wenn Jehova will wird sich beides einmal harmonisch verbinden.
    Noch ein Ausspruch wie wir als Christen, auch im Geist der Bergpredigt unseres Herrn Jesus, leben sollten. Dann, wäre die Welt schon ein wenig schöner:

    „Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.“

    Mutter Teresa

    In diesem Sinne nochmals liebe Grüße Anna

  • Ulrike P.
    Mai 14, 2011

    Hallo Anna,
    danke dir, ich habe grade eine kleine Probemail an dich geschickt. – Wenn bei dir nichts angekommen ist, dann sag´doch bitte bescheid.

    Du hast unser Miteinander hier bei Bruderinfo sehr schön beschrieben, genauso empfinde ich es auch. – Deshalb kann ich garnicht anders als jeden Tag vorbeizuschauen. 🙂

    LG Ulli

  • Entmutigter Bruder
    Mai 14, 2011

    Liebe Anna,

    vielen Dank für Deinen Kommentar und den Link zu dem lied. Finde ich auch sehr passend Deinen Vergleich oder die Paralelle, aber auch sehr anregend für die eigene Kindererziehung.

    P.S.: Danke auch für Deine Mails, werden noch separat beantwortet

    Liebe Grüße!

  • Bob
    Mai 14, 2011

    Liebe Brüder v. Bruderinfo, liebe Brüder, liebe Schwestern,

    die doch sehr schwerwiegenden Aspekte Eures Aufsatzes zur „Bewusstseinskontrolle“ zeigen nicht zuletzt, wie sehr ein gottentfremdetes System Menschen übermächtigen kann. In zahlreichen Kommentaren können die destruktiven Auswirkungen dieser Kontrollmechanismen in den Erfahrungsberichten der Brüder und Schwestern nachvollzogen werden.
    @Anna, es stimmt mich sehr nachdenklich und traurig, wenn ich Deine Erfahrungen mit Deiner Tochter hier lese, allein die Berichte über die Häufigkeit suizidaler Gefährdungen, welche hier immer wieder in den Kommentaren vorkommen, sollte uns ernsthaft darüber nachdenken lassen, ob wir in einem Glaubenssystem, welches in weiten Teilen durch geistlichen Missbrauch dominiert ist, je wieder Freude gewinnen können.
    Ich freue mich, dass Du Anna auf Dein Herz gehört hast und Deine Freude m.E. wiedergefunden hast. An dieser Stelle möchte ich Dir viel Segen und Frieden für Dich und Deine Familie wünschen.
    @an die anderen Brüder und Schwestern, welche mit einer inneren Zerrissenheit die Versammlungen besuchen,darüber nachdenken, ob das alles noch Zukunft hat, darüber nachsinnen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, aus Selbstsorge den Besuch der Gemeinde zu unterlassen, Euch möchte ich an einigen meiner Gedanken, welche ich mir die letzten Wochen dazu gemacht habe, gerne teilhaben lassen. Versteht diese Gedanken nicht als Aufforderung für irgendetwas, versteht sie bitte als eine Selbstbeschreibung, als eine Art Wahrnehmung, die an meine Person, meiner subjektiven Wahrnehmung und an meine Familie gebunden ist.

    Ich habe schon in einem früheren Kommentar erwähnt, dass es hier nicht mehr um Organisationskritik als solches gehen sollte, sondern dass es eine ethische christliche Pflicht darstellt, vor dem strukturellen System, der WTG, der LK der Zeugen Jehovas ernsthaft zu warnen. Denn es geht um eine Gefährdung des Glaubens, um eine Gefährdung der Ganzheitlichkeit einer Person, um eine Gefährdung der psychischen Integrität des Menschen im Besonderen. Auch wenn in einigen Kommentaren stellenweise anklingt, dass man in der Versammlung im Stillen wirken und kritisch ermuntern kann, halte ich es für hochgradig selbstgefährdend zu glauben, dass man in einem System verbleiben kann, dass nachhaltig christliche Identitäten zerstören kann.

    -Wir müssen aufpassen, keine sklavenhuldigenden Texte mitzusingen
    -Wir müssen aufpassen, keinen sklavenhuldigenden Gebeten zuzustimmen
    -Wir müssen aufpassen, was wir sagen
    -Wir müssen aufpassen, Gehorsamsautomaten nicht auf die Füsse zu treten
    -Wir müssen aufpassen, niemanden mehr in die Versammlungen zu führen
    -Wir müssen aufpassen, nicht etwas an der Türe zu predigen, was uns mit der WTG in Verbindung bringt
    -Wir müssen aufpassen, uns nicht übermächtigen zu lassen
    -Wir müssen aufpassen, nicht in den Verdacht zu kommen, „illoyal (Organisation)“zu handeln
    -Wir müssen aufpassen, dass man uns nicht sieht, wenn wir mit Mitbrüdern sprechen, die wegen ihres Ausschlusses geistig totgeschlagen wurden.
    -Wir müssen aufpassen, an unserer inneren Zerrissenheit nicht zu zerbrechen
    -Wir müssen aufpassen, dass unsere Kinder nicht in die Fänge der Fremdbestimmtheit geraten
    -Wir müssen aufpassen, beim Wachtturmstudium die Mentaltechniken abzuwehren und uns nicht von subliminalen Bildern beunruhigen zu lassen
    -Wir müssen aufpassen, unser Bauchweh während der Versammlung im Griff zu haben.
    -Wir müssen aufpassen, dass unsere Körpersprache nicht das verrät, was wir gerade denken.
    -Wir müssen aufpassen, anonym zu bleiben
    -Wir müssen aufpassen, unsere Glaubensfreude nicht zu verlieren
    -Wir müssen aufpassen, aufpassen, aufpassen
    Aber wir haben immerhin die grosse Freude unseren herrn Jesus und Jehova darum zu bitten, uns beim Aufpassen zu unterstützen. Als Aufpasschristen können wir natürlich irgendwie weiterleben, aber wir lesen auch in Philipper 4,8-9:

    „Im übrigen, meine Brüder: Richtet eure Gedanken auf das, was gut ist und Lob verdient, was wahr, edel, gerecht, rein, liebenswert und schön ist.(…) Gott, der Frieden schenkt, wird euch beistehen.“

    Ich könnte die Liste noch weiterführen und jeder hier könnte sie noch weiter ergänzen. Wo bitte bleibt die Verantwortung, die Freude, die innere Ruhe. Hinzu kommen die vielen Beobachtungen zu den psychischen Fragilitäten unserer Mitbrüder.

    Wir befinden uns in einem wirklich tiefen Dilemma. Und man kann es drehen und wenden wie man will, es bleibt ein Dilemma.

    Abgesehen von den inneren Nöten, fliegen wir einmal auf den Adlerhorst, welcher so schön von Bruder Akazienholz beschrieben wurde, und schauen wir uns einmal die Gefährdungen des Glaubens von oben an. Was sehen wir?

    Ich sehe GEISTLICHEN MISSBRAUCH. Ein schlimmer Feind der christlichen Gemeinde ist der Missbrauch einer geistlich leitenden Stellung für Kontrolle und Dominanz zum Ausbau der eigenen Machtposition. Völlig unabhängig aus welchen wirklichen Motiven dies im Einzelfall geschieht, spielt doch das ganze Glaubenssystem und Gemeindeorganisation dabei eine zentrale Rolle. Ein christlich selbstbestimmter Mensch, der nur Jesus als seinen Herrn angenommen hat, wird in einem schlechten System seine „von innen“ kommende Autorität nicht missbrauchen. In einem guten System ist die Macht begrenzt, Jesus als Haupt der Gemeinde ist einziger Bezugspunkt, geistlicher Missbrauch ist hier leicht entdeckt. In einem schlechten System kann aber ein wenig verantwortungsvoller fremdbestimmter Bruder kaum an seinen schlechten Taten gehindert werden. Was auch immer er anrichtet, wenn es von oben kommt, wird er recht behalten. Und auch wenn Funktionäre der WTG vielleicht aus gutem Glauben heraus handeln, gefährden sie dennoch in schwerwiegender Weise den Glauben anderer. Wir müssen dies ertragen, dabei zusehen und niemand wird einem solchen Bruder auf die Finger hauen.

    Organisationsloyale Brüder oder jene Brüder, die wie hier in Kommentaren beschrieben, sich plötzlich abwenden und bei kritischen Gesprächen wie ferngesteuert wirken, zeigen hierdurch eine hohe Empfänglichkeit für die Appelle und Befehle der WTG Autoritäten und sie zeigen die Bereitschaft, diese REFLEXHAFT in Handlungen umzusetzen, ohne zu prüfen, ob diese mit christlichen Werten überhaupt vereinbar sind. Hier findet sich ein Automatismus, der auf hierarchische Reize sofort mit entsprechenden Handlungen antwortet. Die Entwicklung des Über-Ichs zu einem Gehorsamsautomaten ist strukturell durch das ganze WTG System mitbedingt.

    Es ist also sehr wichtig, auf strukturelle Fragen und Organisationsgegebenheiten sehr sorgsam zu achten.
    Berücksichtigt man alle 16 Thesen, haben sie doch direkt und indirekt etwas mit der organisatorischen Struktur der Zeugen Jehovas zu tun. Die Bewusstseinskontrolle stellt einen Hauptaspekt dar, wie im Rahmen dieses Glaubenssystems geistlicher Missbrauch vorangetrieben wird.

    An dieser Stelle muss man anfragen, es ist geradezu eine christliche Pflicht anzufragen, wie wir völlig unabhängig von unserer eigenen Rolle in der Versammlung mit diesem geistlichen Missbrauch umgehen. Ob wir ihn ertragen, schweigend mittragen, stellenweise mitverantworten, diplomatisch bekämpfen oder ohnmächtig verdrängen.

    Worin zeigt sich der geistliche Missbrauch:

    1. Wenn eine Gruppe von Menschen in besonderer Weise ihre Stellung mit Verweis auf die Rolle als „Mitteilungskanal Gottes“ absichern möchte, die eigene Macht mit Berufungsvisionen und „neuem Licht“ zementiert, verschwindet in dieser unangemessenen Überbetonung der göttlichen Berufung das eigentlich MENSCHLICHE. Das Menschliche verschwindet einfach. Die Organisation ist wichtiger als der Glaube des einzelnen Menschen.

    2. Daraus folgt, das über menschliche Sorgen, Nöte, Schwächen, Disbalancen, tiefe Wünsche und Vorstellungen schlechthin nicht wirklich gesprochen wird. All das ist aber nicht verschwunden, es kommt aber durch die Hintertür umso heftiger wieder herein.
    Die vielen psychischen Störungen unserer Mitbrüder entstammen in vielen Fällen einer Ermangelung an Ausdruckstiefe und im Verschwinden einer authentischen Kommunikationskultur. Das eigentlich Menschliche ist im Organisationsplan nicht wirklich vorgesehen. Alles wird irgendwie auf Gott projiziert und jedes eigene Handeln irgendwie mit dem göttlichen Plan, dem Einfluss Satans, dem Gewissen oder sonst irgendetwas in Verbindung gebracht. Die Entmenschlichung des Glaubens führt in eine grosse innere Leere. Die Bewusstseinskontrolle führt dazu, dass diese innere Leere nicht als Leere empfunden wird, sondern mit viel Sinn als göttlicher Wille erklärt wird.

    3. In dieser Übermächtigung geschieht das Schlimmste, was einem anfänglich im guten Glauben handelnden Menschen passieren kann, er verliert die Ganzheitlichkeit seines Glaubens, sein Sinnen über die Liebe zu Gott, die wertvollste Fähigkeit des
    Menschen, wird zum Spielball der Mächtigen.

    4. Ein Glaubenssystem, in dem es viel darum geht, von göttlichem Geist geleitet zu sein und eine Organisation, die viel damit beschäftigt ist, die angebliche Stimme Gottes hören zu wollen, gibt jenen, die vorgeben, in einem besonderen Verhältnis zu Gott zu stehen (2-Klassen-Theorie) eine ungeheure Macht, die immanent in der Organisationsstruktur und Glaubenslehre angelegt ist.

    Problematisch ist nicht mal die Macht an sich, aber der grosse Mangel an wirklicher bescheidener biblischer Reflexion. Und weil nicht über Macht gesprochen wird, gibt es auch keine Regelungen zu ihrer Kontrolle. Man ist ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefer. Das macht die Organisation der zeugen Jehovas so gefährlich.

    5. Das Ziel einer christlichen Gemeinde, sich gegenseitig in emotionaler Anteilnahme dabei zu helfen, im Glauben an den Christus und Jehova Freude zu haben und zu wachsen, steht im Organisationskontext der Zeugen Jehovas nicht an erster Stelle.
    Man fördert das Verlangen der Gläubigen nach einer starken menschlichen Autorität, einer „göttlich abgesicherten“ Autorität. Denn sie entbindet die Gläubigen von Zweifeln, kritischen Denken, Selbstbestimmtheit, Prüfungen, ernsthaften Reflexionen und Kontrollen.

    6. Eine Autorität missbrauchende Organisationsstruktur lässt sich noch leichter vorantreiben und länger festhalten, solange die Opfer keine „soziale Alternative“ haben oder soziale Bindungen für eine wirkliche Freiheit aufgeben müssten. In der ständigen Betonung der Exklusivität werden die Brüder verdummt und damit verringern sich auch die Möglichkeiten des Vergleichs.

    7. Die eigentliche Gefährdung des Glaubens erfolgt aber dann, wenn man sich einredet, dass ja wohl alles seine Richtigkeit hat und man sich mit noch mehr Engagment für den WTG Lehrvertrieb einsetzt. Der angedrohte Verlust der Gemeinschaft als Folge des Ausschlusses ist dann auch noch das Druckmittel schlechthin. Der Weg zurück ist angeblich länger als der wo vor mir liegt. Jetzt stehen zu bleiben, dann war ja alles umsonst.
    Dann kommt noch die WTG Interpretation des Weinberg Gleichnisses usw.

    Bewusstseinskontrolle und geistlicher Missbrauch sind die zwei Seiten derselben Medaille. Ich empfinde das Organisationssystem der ZJ als hochgradig entmenschlicht. Wenn die 16 Thesen nicht umgesetzt werden können, wird der Ort der Versammlung für viele von uns kein Ort der Freude mehr sein. Das ganze System demontiert die Integrität des Gläubigen, schon der Dunst des Organisationsgeredes gefährdet den Glauben. Das System ist bis aufs Mark erkrankt. Wir sollten sehr aufpassen, an unserer Zerrissenheit nicht zu zerbrechen.

    Es geht für uns nicht mehr nur darum im selbstbestimmten Glauben stark zu bleiben, es geht auch darum uns nicht zu gefährden. Ich kann geistlichen Missbrauch nicht dulden und muss jetzt mit meiner Familie die Konsequenzen ziehen. Wir werden die Gemeinschaft nicht formell verlassen, sondern uns endgültig zurückziehen. Wie gesagt, jeder muss nach seinen individuellen Gegebenheiten selbst entscheiden. Ich darf es nicht mehr, nicht zuletzt möchte ich meine Kinder dieser Gefährdung nicht mehr aussetzen. Es geht darum, die Freude im Leben und im Glauben zu bewahren. Vieles können wir in der Versammlung einfach nicht mehr mittragen und ertragen. das Leben ist mehr und darf sich nicht in der Zerrissenheit entwerten.

    Wir werden uns nach einer mentalen Erholungsphase mit gleichgesinnten Glauensbrüdern sporadisch treffen.
    Alles andere überlassen wir unserem Gott.

    Liebe Grüsse
    Euer Bruder Bob

  • Thomas
    Mai 14, 2011

    Lieber Bob, liebe Geschwister,

    ein wirklich wachrüttelnder Beitrag der mich an mein Bibellesen von z.B. Römer 12 erinnert.

    Ich habe festgestellt das es effektiver ist sich nicht länger mit den falschen pharisäerhaften Interpretationen zu beschäftigen, sondern lieber mit dem Wort Gottes das NEUES LEBEN (ein neues Bewusstsein) hervorbringen kann.

    Heute ignoriere ich bewusst diese Art verzerrender Veröffentlichungen und nutze meine mit gebliebene Lebenszeit für das wirklich WAHRE Göttliche und lasse mich NUR noch durch den reinen Geist leiten.

    Ich empfehle wo immer es geht mit den Nachfolgern der WTG (besonders wenn Ihr mit Ihnen verwandt seid) den „R8-Test“ (Römer 8) zu machen, um auf DEN wahren Weg, die echte Wahrheit und das wirkliche Leben hinzuweisen, dass wir in und mit dem Christus erlangen dürfen!

    Euch allen einen gesegneten Sonntag!
    Euer Bruder Thomas

  • Micha
    Mai 14, 2011

    Hallo Bob!

    Vielen Dank für Deine niedergeschriebenen Gedanken.
    Ich habe die letzte Woche viel darüber nachgedacht und möchte heute antworten.
    Du hast die Gabe Fakten in Worte zu fassen und gut zu umschreiben.
    Ich sehe die Dinge in Deinen Kommentaren vom 21. und 22.Mai genauso(einschließlich subliminaler Bilder).
    Auch ich treffe jetzt meine Entscheidung ebenso meine Familie,
    weil WIR es jetzt müssen,wollen,innerlich wollen.
    Wir ertragen keinen Versammlungsbesuch mehr weil die Heuchelei in unserer lieblosen und kalten Versammlung, wo Werke zählen aber nicht Menschen, ganz stark geprägt ist. Jesus sagte man würde seine Jünger an der „Liebe“ erkennen.
    Man muss in jeder Hinsicht AUFPASSEN,was man sagt, denkt, fühlt, ausspricht, singt oder sonst etwas tut.
    Das hat mit christlicher Freiheit nichts mehr zu tun.
    Es kommt uns so vor wie in der damaligen DDR.
    Alles unter Kontrolle.
    Stasimethoden!!!
    Unsere Hirten werden in Jeremia 23 V.1-2 & Hesekiel 34 Vers 1-6, 20-22, wunderbar beschrieben.
    Viele Brüder sind am Stöhnen und wenn man sie liebevoll auf die genannten Fakten hinweist warum viele Dinge so sind haben sie Angst zu reagieren. Auch sie sind zur Zeit wie Schafe ohne Hirten.
    Auch wir sind erschüttert, wie viele hier im Forum, mit welcher dreistheit die WTG agiert und vorallem das sich die WTG zu einem Götzen macht und mit der sogenannten bösen Welt Geschäfte macht, an einem Tisch sitzt also letztendlich eine Hure ist.
    Leider sehen das viele organisationstreue Brüder anders.
    Wir sind zum einen zutiefst entäuscht aber zum anderen glücklich
    die Christliche Freiheit verbunden mit einem inneren Herzensfrieden zu haben.
    Jesus sagte:
    Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet!Ich werde euch Ruhe geben.
    Lasst euch von mir in den Dienst nehmen, und lernt von mir.
    Ich meine es gut mit euch und sehe auf niemanden herab.
    Bei mir findet ihr Ruhe für euer Leben. Mir zu dienen ist keine Bürde für euch, meine Last ist leicht.Matth. 11V28-30

  • Manfred
    Mai 14, 2011

    Lieber Micha, Lieber Bob,
    auch ich habe in der letzten Zeit viel nachgedacht und möchte Euch an meinen Gedanken teilhaben lassen.
    Zum ersten ist mir aufgefallen, dass im neuesten Erwachet (August) nur ein subliminales Bild enthalten ist und dass ist auch sehr schwer ersichtlich. Ich habe mich gefragt: Warum ist das so? Zum einen kann es daran liegen, dass wie schon öfter bemerkt Brüder aus Selters mitlesen und es nach „oben“ weitergeben. Evt. hat man eine Entscheidung getroffen es nicht mehr so offensichtlich erscheinen lassen, da wir das hier öffentlich unter Brüdern diskutiert haben.
    Aber es kann auch noch einen anderen Grund geben. In diesem Erwachet wird ja vor schlechter Musik gewarnt. In nur einem Satz wird darauf hingewiesen, dass sich Christen auch das Cover ansehen sollten. Das hat mich stutzig gemacht. In früheren Artikel über schädliche Musik wurde immer darauf hingewiesen, dass man auch auf dem Cover auf spiritistische bzw. okkulte Gegenstände achten sollte und diese dann meiden. Hätte man solche CD / Platten, sollte man diese vernichten.
    Solch eine Warnung kann man natürlich nicht mehr geben, wenn in den eigenen Publikationen spiritistische Bilder zu finden sind. Denn das würde bedeuten, dass jeder Zeuge Jehovas seine komplette Literatur der WTG der Altpapier Verwertung zuführen müsste.

    Auszüge aus dem WT 15.4.1993 Hüte dich vor schädlicher Musik
    Sich Musik anzuhören, die irdisch, animalisch und sogar dämonisch ist, kann dich nur zum Negativen beeinflussen. (Vergleiche Jakobus 3:15.) Der Musikprofessor Joseph Stuessy sagte: „Jede Art von Musik beeinflußt unsere Stimmungen, unsere Gefühle, unsere Einstellung und das daraus resultierende Verhalten . . . Wer meint, sich Heavy metal anhören zu können, ohne daß es ihn irgendwie beeinflußt, hat ganz einfach unrecht. Verschiedene Personen werden dadurch lediglich in unterschiedlichem Maße und auf unterschiedliche Weise beeinflußt.“
    …Was sagen die Texte aus? Leisten sie Unsittlichkeit, Drogenmißbrauch oder anderen verkehrten Dingen Vorschub, die „schändlich [sind] auch nur zu sagen“? (Epheser 5:12). Gemäß der Bibel sollten solche Dinge unter Gottes Volk „nicht einmal erwähnt“, geschweige denn zu einem Beat ständig wiederholt werden (Epheser 5:3). Wie sieht die Plattenhülle aus? —-Sind darauf spiritistische Gegenstände oder sexuell stimulierende Darstellungen abgebildet?—

    Also entweder hat man sich nur in diesem Erwachet entschieden auf die subliminalen Bilder
    zu verzichten weil es hier um die Musik geht oder auch die zukünftigen Publikationen enthalten weniger. Dann würde ich behaupten, dass wir hier auf Bruderinfo doch zu einem gewissen Umdenken bei der LK beigetragen haben. Wahrscheinlich nicht zum besseren, aber sie werden vorsichtiger. Das zeigt aber wie genau wir hier beobachtet werden.

    Dann habe ich mit einem Bruder gesprochen, der früher in Selters tätig war und wollte von ihm wissen, warum diese Bilder in den Publikationen enthalten sind. Was ich mir dann anhören musste, hat mich sehr an das erinnert, was Bob geschrieben hat, wovor er uns gewarnt hat. 1. Bekam ich den Vorwurf, dass ich nur nach den Bildern suchen würde und das wäre verwerflich. Wieso könnte ich es wagen die Organisation zu kritisieren. Außerdem würde ich mir das alles nur einbilden und es wäre eine Frage der Interpretation. 2. Obwohl ich mir angeblich alles einbilde, hat er das schon vor Jahren gehört und es wurde seiner Ansicht nach auch in den Publikationen thematisiert aber heruntergespielt. Leider hat er den Artikel nicht gefunden und ich auch nicht. Da es aber eine Stellungnahme der Gesellschaft gab, sollte man das jetzt auf sich beruhen lassen und sich keine Gedanken machen. 3. Ich bekam von Ihm den Rat mehr in den Publikationen zu studieren und mich mit auf erbauenden Gedanken abzugeben und nicht mit solch dämonischem Kram der einen nur runterzieht.

    Daraufhin habe argumentiert, dass diese Bilder doch auch einen Zweifel an der Quelle unserer Lehren gibt. Stammen sie wirklich von Jehova oder von Satan. Ich sagte, Satan nimmt auch die Gestalt eines Engels des Lichts an. Könnte es nicht sein, dass wir hier Satan in die Falle gegangen sind, wenn wir alle Lehren der LK abnicken ohne sie auf den Wahrheitsgehalt an Hand der Bibel zu überprüfen. Daraufhin sagte mir der Bruder wortwörtlich in sehr sehr energischem Ton: „Was willst Du denn mit der Bibel??? Du musst die Publikationen studieren, denn nur dann kann der Geist Jehovas bei Dir wirken!!!“
    Er hat tatsächlich gesagt, dass wenn ich die Bibel ohne WT oder anderen Publikationen lese ich nicht den Geist Jehovas spüren kann. Das von einem Zeugen Jehovas, wo wir doch immer behaupten, dass die Bibel unser oberstes Lehrbuch ist. Nach diesem Gespräch war ich regelrecht geschockt. Das hat mir deutlich gezeigt, wie Menschen manipuliert werden können. Der Bruder wurde richtig böse gegen mich, obwohl ich doch immer mit der Bibel argumentiert hatte. Deswegen können die aktiven Zeugen so hart gegen ausgeschlossene sein. Denn wer von der Organisation gebrandmarkt wird (ausgeschlossen wird), der wird von allen anderen gehasst. Das fatale ist, dass Sie denken Sie tun das richtige. Wer gegen die Organisation ist, ist auch gegen Gott und von diesen muss man sich fernhalten. Dass aber die Organisation fehlgeleitet sein könnte, dass kommt Ihnen nicht in den Sinn.

    Dann möchte ich noch Bruderinfo danken, dass Sie die Diskussion um die Dreieinigkeit beendet haben. Die vielen Kommentare mit Begründungen und Argumenten um etwas zu beweisen, was so nirgends in der Bibel steht war wirklich schwer zu verfolgen. Die Wahrheit ist doch so einfach. Wenn es heißt Vater und Sohn, dann sind das zwei Personen. Wenn es heißt, dass sie eins sind, so sind sie sich im Denken so einig, dass es egal ist, wen von beiden man zu einem Thema befragen würde, man würde immer die gleiche Antwort erhalten. Und natürlich ist Jesus auch ein Gott. Da er von seinem Vater abstammt und dieser der allmächtige Gott ist, so muss auch Jesus ein Gott sein. Wenn ein König einen Sohn hat ist er ja auch der Prinz und wird später König. In der Bibel wird ja auch gesagt, dass Jesus auf dem Thron sitzen würde, weil er eben das gesetzliche Recht dazu hat. Außerdem wird in der Bibel auch gesagt, dass Mann und Frau ein Fleisch werden sollen. Das bedeutet ja auch nicht, dass sie ab sofort als siamesische Zwillinge durchs Leben gehen, sondern dass Sie Ihr Leben nun gemeinsam planen werden und möglichst an einem Strang ziehen sollten.

    Ja das hat mich so die letzte Woche bewegt und Bob hat wirklich Recht, dass es gefährlich ist sich weiter einlullen zu lassen. Ich gehe zwar schon einige Zeit nicht mehr in die Versammlung, habe mich aber noch nicht losgesagt, weil ich sonst ein paar Brüder verlieren würde, die mir sehr am Herzen liegen. Wie lange man diesen Spagat noch machen kann ist fraglich. Doch wenn man mich ausschliessen möchte, dann werde ich dafür sorgen, dass dies nur aus Gründen geschieht mit denen ich beweisen kann, dass die Organisation falsch liegt. Die Ältesten, die mit mir dann die Komiteeverhandlung führen tun mir jetzt schon leid. Denn ich werde Ihnen klipp und klar zeigen, dass wenn Sie mich ausschliessen Sie es nicht auf der Grundlage von biblischen Geboten tun, sondern aufgrund von Menschen Geboten. Diese Verantwortung müssen Sie dann übernehmen. Aber noch bin ich nicht bereit dafür. Aber ich ahne, dass der Tag mit Riesen Schritten auf mich zukommt.
    Das wars von mir. Liebe Grüße von Manfred an alle treuen Diener Jehovas und seines Sohnes Jesus.

  • martin
    Mai 14, 2011

    Lieber Manfred,

    Besonders der letzte Absatz bewegt mich, Dir einige Hinweise zu geben. Du besuchst offensichtlich kaum noch oder nicht mehr die Zusammenkünfte. Die Diskusion, auf die Du Dich mit einem Ältesten oder einen ehemaligen Bethelmitarbeiter eingelassen hast, war Dir sicherlich eine Warnung und da der Älteste wahrscheinlich alleine war, wird dies keine Folgen für Dich haben, es sei denn er gibt „seine Sorge um Dich“ an die Ältestenschaft weiter. Nur wenn Sie Beweise hätten, dass Du Deine Ansicht verbreiten würdest, hätten sie Grund, dich vor ein Rechtskomitee zu laden. Dazu kann schon ein Gespräch mit zwei weiteren Ältesten genügen. VERZICHTE DOCH EINFACH AUF DIESE GESPRÄCHE. Lass Dich nicht herausfordern. Sie bringen nichts. Man muss auch „schweigen können“. Selbst wenn diese Ältsten es aus ähnlicher Sicht betrachten würden, sie würden sich hüten, entsprechende Anfragen an Selters zu richten.

    Wenn Du dann noch vor einem Komitee „beweisen wolltest, dass die Organisation falsch liegt, so wäre dies bereits Dein „Urteil zum Gemeinschaftsentzug“. Verstehe das doch bitte. Das ist das Prinzip des gesamten Systems. Man riecht „den Abtrünnigen gegenüber der Organisation“. Du kannst solchen Ältesten nicht beweisen, dass es sich um menschl. Gesetze handelt, denn Sie funktionieren aufgrund der Autorität, die Ihnen die WTG gegeben hat und würde einer davon abweichen, gäbe es sofort von den anderen Beiden einen Bericht nach Selters.

    Auch ein Berufungskomitee würde nicht der Berufung stattgeben und da die Aufgabe des Berufungskomitees lediglich darin besteht, zu überprüfen, ob das erste Komitee Deine Reue richtig oder falsch beurteilt hat, würdest Du ihnen lediglich die Munition bieten, wenn Du „etwas beweisen wolltest, worin die WTG Unrecht hat“, diesen Gemeinschaftsentzug als legal zu bestätigen. Es ist also völlig sinnlos, irgendwelche Gespräche über andersartige Erkenntnisse mit „Linientreue Zeugen Jehovas“ zu führen, als wie sie derzeit von der WTG kommen. Lieber würde die WTG auf 500.000 oder 1 Mio. Zeugen verzichten, dafür aber eine ELITE beaufsichtigen, als diese „Abweichler“ in den Versammlungen dulden, die möglicherweise Ihre Anweisungen aufweichen könnten.

    Ich bin mir sicher, dass das Haupt der Christenversammlung, unser Herr Jesus in Übereinstimmung mit seinem Vater diese Form der Behandlung seiner Schafe nicht wohlwollend betrachtet. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser ganze Komplex entwickeln wird. Aber ich entnehme Deinen Audführungen, dass Du und Deine Familie, dass Ihr weiterhin treu zu Jehova und seinen Sohn stehen werdet und ich finde, dass zeichnet Euch als treue Christen aus.

    Liebe Grüße
    Martin

  • Thomas
    Mai 14, 2011

    Lieber Manfred,

    vielen Dank für Deine ehrlichen und direkten Worte.
    Für meinen Geschmack wird an viel zu vielen Stellen zu sehr herumgeeiert.

    Das lebendige Wort Jehovas eiert nicht herum, es sagt die Dinge so wie sie sind.

    Off 18:2 Er rief mit mächtiger Stimme: „Babylon ist gefallen! Die große Stadt ist gefallen! Sie ist zu einer Behausung für Dämonen geworden, zu einem Schlupfwinkel für böse Geister aller Art, zu einem Tummelplatz für alles unreine und Abscheu erregende Getier.
    Off 18:3 Alle Völker haben von dem schweren Wein ihrer gierigen sexuellen Unmoral getrunken. Die Könige der Erde haben es mit ihr getrieben, und die Kaufleute der Welt sind durch ihren verschwenderischen Luxus reich geworden.“

    Off 18:4 Dann hörte ich eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Verlass die Stadt, mein Volk! Komm heraus, damit du nicht in ihre Sünden verstrickt wirst und ihre Plagen nicht dich treffen!
    Off 18:5 Denn ihre Sünden türmen sich bis zum Himmel auf, und Gott wird sie dafür zur Rechenschaft ziehen.

    Wir sind es die lernen müssen IMMER auf die vielen wahren Worte des Vaters und des Sohnes zu hören.

    Dir einen reich gesegneten Tag!
    Herzlichst Dein Bruder im Herrn
    Thomas

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Hallo Manfred, deine Erzählung hat mich sehr aufgewühlt, ich würde dir gerne etwas persönliches übermitteln. Bisweilen kann Dir gerne meine private eMail geben, ich würde mich auf eine Nachricht von Dir freuen!
    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Bisweilen sollte Bruderinfo heissen!

  • Manfred
    Mai 14, 2011

    Lieber Matthäus,
    Ich habe Bruderinfo um Deine mail gebeten und Ihnen gesagt,dass Sie Dir auch meine übermitteln sollen.
    Liebe Grūsse Manfred

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Zu dieser Anmerkung lieber Manfred möchte ich etwas vermitteln was „als alter Hut“ gilt!

    Zitat: >Er hat tatsächlich gesagt, dass wenn ich die Bibel ohne WT oder anderen Publikationen lese ich nicht den Geist Jehovas spüren kann.<

    Ich habe das Zitat leider nicht gefunden aber schon Br. Russel sagte damals, wenn jemand nur die Bibel ließt dann versinkt er binnen Kurzem in der Finsterniss, ließt jemand nur seine Schriften dann wird ihm alles klar und hell erscheinen. Er würde in der Wahrheit wachsen können.

    Dabei ist es so einfach – wie sagt die Schrift: 1.Kor. 2:

    …was schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist: "Was kein Auge jemals sah, was kein Ohr jemals hörte und was sich kein Mensch vorstellen kann, das hält Gott für die bereit, die ihn lieben."

    10 Uns aber hat Gott durch seinen Geist sein Geheimnis enthüllt. Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken.

    11 So wie jeder Mensch nur ganz allein weiß, was in ihm vorgeht, so weiß auch nur der Geist Gottes, was Gottes Gedanken sind. 12 Wir haben nicht den Geist dieser Welt bekommen, sondern den Geist Gottes. Und deshalb können wir auch erkennen, was Gott für uns getan hat.

    13 Was wir euch verkünden, kommt nicht aus menschlicher Klugheit, sondern wird uns vom Geist Gottes eingegeben. Und so können wir Gottes Geheimnisse verstehen, weil wir uns von seinem Geist leiten lassen.

    14 Der Mensch kann mit seinen natürlichen Fähigkeiten nicht erfassen, was Gottes Geist sagt. Für ihn ist das alles Unsinn, denn Gottes Geheimnisse erschließen sich nur durch Gottes Geist.

  • Barbara
    Mai 14, 2011

    Lieber Manfred!

    Martin hat leider völlig Recht, was die Sache mit dem Komitee angeht. Aus diesem Grund habe ich es abgelehnt, bei der Komiteeverhandlung dabei zu sein. Ich hatte in meinem Brief an die Ältestenschaft und in meinen Gesprächen mit Brüdern und Schwestern immer wieder mit der Bibel argumentiert. Hat niemanden interessiert; gebetsmühlenartig wurde immer wieder argumentiert das ich Schriften von Abtrünnigen gelesen habe und/oder Kontakt mit solchen habe. Fertig!Mir wurde sogar gesagt das ich gegen den heiligen Geist sündige, wenn ich den tuvS ablehne!
    Bau Dir außerhalb der Versammlung Kontakte auf, bevor Du ganz wegbleibst. Nicht jeder kann radikal von einem Tag auf den anderen
    mit der Organisation brechen und die Einsamkeit und Isolation ertragen.
    Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft und Liebe Grüße, Barbara

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Lieber Manfred,

    Dein Zitat im letzen Absatz: „Die Ältesten, die mit mir dann die Komiteeverhandlungen führen tun mir jetzt schon leid, denn ich werde ihnen klipp und klar zeigen, dass wenn sie mich jetzt ausschließen… aufgrund von Menschengeboten tun“

    Du wirst daran zerbrechen. Wenn Du nicht regelmäßig in die Zusammenkunft gehst, keinen Bericht abgibst usw. bis Du doch ohnehin schon ein Thema bei den Ältestensitzungen. Unter dem TOP: Versammlungstätigkeit/Versammlungsanalyse.
    Hab‘ das Hüte-Buch meines Mannes ja im Nachlass gefunden und noch ein paar andere Sachen…

    Das Komitee welches in Deinem Fall zuständig wäre bestünde nur aus Ältesten, die Dir ohnehin schon kritsch gegenüberstehen. Alle anderen würde man für „befangen“ erklären. In der derzeitigen Situation ist es wirklich besser manchmal den Mund zu halten, die Gedanken sind frei, und vieles einfach Jehova überlassen.

    Du schreibst doch selber, „wer gegen die Organisation ist ist auch gegen Gott und von diesem muß man sich fernhalten“.
    Ich bin manchmal auch sehr emotional, nie ein Heuchler gewesen.
    Nur, wenn man öffentlich sagt was man wirklich denkt, dann gibt es ein 6-Augen-Gespräch und, wenn Du dann immer noch nicht ruhig bist eben ein „örtliches Bedürfnis“.
    Die Ältesten stehen selber unter Druck. Sie müssen beim nächsten KA-Besuch nachweisen, wie gut sie mit der Organisation zusammenarbeiten.
    Bei einigen bin ich mir wirklich nicht mehr ganz sicher, ob sie nicht im Stillen auch ganz anders denken. Nur haben diese die Befürchtung dann selber „abgesägt“ zu werden.

    Der link von you tube, ich glaube von @thomas? Galaterbrief Kapitel 1-3 über die Gnade Gottes durch das Loskaufsopfer Chrsti ist interessant. Schöne Zusammenstellung, wenn man diese Kapitel in der NW-Übersetzung nachliest kommt man zu keinem anderen Schluß, sollte mal in den Zusammenkünften vorgeführt werde :-).
    Damit ist eine Unterwerfung unter eine Organsiation ausgeschlossen. Das hat ja auch Jesus gesagt in Math. 28:18 NWÜ:
    und Jesus trat herzu und redete zu Ihnen (den Jüngern) in dem er sprache: MIR ist ALLE Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. Und Vers 20
    und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe (ich = Jesus Christus, nicht eine Organisation) und siehe ICH bin bei euch alles Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.
    Jesus ist doch unser Hauptvermittler des Lebens!

    Lieber Manfred, Du hast mir auch schon Rat gegeben bzw. mich getröstet, tu‘ in Deinem eigenen Interesse und dem Deiner Freunde zunächst nichts unüberlegtes. Auch wenn es schwer fällt, wie @Bob ja schon ausführte, wir müssen AUFPASSEN…

    Die Brüder in @bruderinfo arbeiten ja durchaus hart. Wenn ich den Geist von @bruderinfo richtig verstehe geht es nicht darum, dass wir jetzt alle vor ein Rechtskomitee „dürfen“, damit wir’s denen mal zeigen…

    Schönen Abend, und Danke für die vielen wieder Dreieinigkeitsfreien Kommentare.
    Liebe Grüße Anna

  • Manfred
    Mai 14, 2011

    An Anna, Barbara, Matthäus, Martin, Thomas und Alois,
    Vielen Dank, dass Ihr ein so aufrichtiges Interesse an meinem Wohlergehen habt. Vielleicht sollte ich noch was ergänzen.
    Geistig habe ich mich schon von den Zeugen distanziert, so dass mir ein Ausschluss auch nicht mehr weh tun würde. Denn es würde sich gegenüber meiner jetzigen Situation nicht viel ändern. Aber wegen der lieben Brüder, die weiterhin wöchentlich sich in den Zusammenkünften berieseln lassen mache ich mir Sorgen. Wenn ich nun weiß, dass Sie nur einer menschlichen Organisation nachfolgen und sie somit Götzendienst betreiben. Darf ich das dann für mich behalten oder sollte ich sie nicht warnen? Warum hat Jesus auf der Erde gepredigt und sein Leben geopfert? Weil er wusste was passieren würde, wenn er es nicht täte. Die Jünger damals gingen auch in erster Linie zu den Juden also Gottes Volk und predigten. Wir sollten das vielleicht nachahmen und unter den Zeugen Jehovas predigen, statt in der ganzen Welt weiterhin Menschen einzusammeln, die dann doch nur wieder anderen Menschen dienen statt Gott.
    Aber wie gesagt, mich so öffentlich zu outen, dazu bin ich noch nicht bereit, weil ich nicht weiß ob es vielleicht noch bessere Möglichkeiten gibt die Brüder zu warnen. Denn wenn ich das täte wäre der Zug abgefahren. Aber mein Abgang würde nicht im stillen erfolgen.
    Das ist überhaupt wieder so eine Taktik der LK, dass alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgt. In dem Prozeß mit dem Wettermann wäre es besser so gewesen. Doch wenn bei uns niemand von den Brüdern weiß warum jemand ausgeschlossen wurde, was passiert dann? Man bekommt unterstellt, dass man entweder Ehebruch, Hurerei begangen hat oder ein Abtrünniger ist. Mit so jemandem will man natürlich nichts zu tun haben. Dass es aber auch gute Gründe gibt, dass weiß ja keiner weil man nicht drüber redet.
    Deswegen gäbe es bei mir nur Gründe zu finden, bei denen sich die LK selbst in Ihren Publikationen belastet. Wer dann von meinen Brüdern noch klar denken kann, wird erkennen dass der Ausschluss nicht berechtigt war. Damit das auch jeder erfährt und nicht totgeschwiegen wird, würde ich jedem Versammlungsmitglied einen persönlichen Brief schreiben und diesen Sonntagabend in Ihre Briefkästen werfen. Die Ältesten würden den Brief allerdings erst eine Woche später erhalten, damit sie nicht gleich die Brüder anrufen und warnen es zu lesen. Im günstigsten Fall hätten dann die Brüder bis zum Freitag der folgenden Woche Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Wer dann immer noch meint mein Ausschluss wäre gerechtfertigt, der folgt eben weiterhin Menschen nach. Der eine oder andere wird das aber als ungerecht empfinden und vielleicht umdenken. Dann hätte ich aber meine Pflicht getan und sie gewarnt. Dann greift das Sprichwort: „Wer nicht hören will muss fühlen!!“
    Aber vielleicht für die Brüder wie Bob, die sich jetzt sowieso zurückziehen. Warum nicht diesen Brief an alle Versammlungsglieder mit der Begründung schreiben und sie aufzufordern darüber nachzudenken. Wer sowieso schon weiß, dass er geht, kann doch diesen Versuch starten.
    Bevor ich also den endgültigen Schritt vollziehe lasse ich es Euch wissen. Aber ich bin wirklich dankbar, hier eine Gemeinschaft gefunden zu haben obwohl wir uns nicht persönlich kennen doch aufrichtiges Interesse am andern zu haben. An der Liebe wird man Jesu Jünger erkennen. Das ist hier der Fall. Vielen Dank.
    Herzliche Grüße von Manfred

  • Alois
    Mai 14, 2011

    Lieber Manfred

    Du kennst sicherlich von Deinen Brüdern und Schwestern ihr Verhalten in der Versammlung. Diejenigen die mit Freude alles organisatorische mitmachen, denen wirst Du ganz bestimmt nicht helfen können.

    Diese musst Du auch nicht warnen, denn die Bibel steht voll mit Warnungen. Jeder kann sie lesen. Unser Vater und sein Sohn haben sogar dafür gesorgt, dass die Warnung als Jahrestext 2011 in jedem Königreichssaal hängt! Was soll denn Jesus noch alles machen damit sie aufwachen?

    Zum Jahrestext hatte ich schon mal einen Kommentar geschrieben:

    http://www.digidatanet.de/?p=332&cpage=5#comment-1205

    Die Brüder und Schwestern welche lustlos in die Versammlung gehen, denen kannst Du vielleicht noch helfen. Aber wenn Du ausgeschlossen bist, dann nicht mehr.

    Matth. 10
    16. Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen; so seid nun klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben.
    17. Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch an Synedrien überliefern und in ihren Synagogen euch geißeln;

    Übrigens hat Schwester Anna meine E-Mail Adresse, sie kann sie Dir geben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Mai 14, 2011

    Liebe Anna,
    Könntest Du bitte noch einmal Deine emailadresse Posten zwecks Austausch mit anderen
    Brüdern hier im Forum?
    Vielen Dank und einen schönen Abend.
    Manfred

  • Alois
    Mai 14, 2011

    Hallo Manfred

    Die Adresse von Anna schreibe ich nicht, aber es gibt ein Kommentar von Anna:

    http://www.digidatanet.de/?p=538&cpage=2#comment-3798

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Mai 14, 2011

    Lieber Bruder Manfred

    Ich kann mich aus Erfahrung nur dem Rat anschließen keine längeren Diskussionen mit organisationstreuen Zeugen Jehovas zu führen. Du wirst garantiert ausgeschlossen.
    Ich glaube es ist auch nicht nötig „Perlen vor die Schweine“ zu werfen, wie es in Matth. 7:6 steht:

    6. Gebet nicht das Heilige den Hunden; werfet auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie dieselben nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

    Oder befolge den Rat in Amos 5:13
    Darum schweigt der Einsichtige in dieser Zeit, denn es ist eine böse Zeit.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Mai 14, 2011

    Hallo Manfred,
    ich kann dein Denken und auch deine Gefühle sehr gut nachempfinden.
    Schließlich haben wir denselben Prozess hinter uns. – Wir haben allerdings bewusst darauf verzichtet uns ausschließen zu lassen. Unsere Austritts-Briefe mit ausführlicher Angabe unserer Gründe, gingen an die Zentrale und an die Ortsversammlung.

    Deine Idee die Brüder durch persönliche Briefe über die Hintergründe zu unterrichten, finde ich sehr gut.

    Die Komitee-Ältesten wirst du mit deinen biblischen Argumenten nicht treffen können, denn dafür interessieren sie sich absoluut nicht. Ob du dir diese nervenzerfetzende und unwürdige Prozedur antun willst, kannst natürlich nur du selbst entscheiden.
    Aber dein Ansinnen ihnen die Augen zu öffnen und sie wachzurütteln indem du ihnen die Wahrheit der Bibel vorführst, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ins Nichts verpuffen.

    Wie auch immer du dich entscheidest – ob Ausschluss oder Austritt – ich wünsche dir die Kraft es durchzuziehen und damit ein deutliches Zeichen für deine Treue gegenüber JHWH und Jesus zu setzen.

    LG Ulli

  • Karl
    Mai 14, 2011

    Liebe Bruderinfo,

    toller Artikel.

    Ich bin froh mal einen Artikel zu lesen der die Machenschaften der Organisation auf psychologischer Ebene durchleuchtet!

    Die Anspräche von Br. Lösch finde ich zum kaputtlachen!
    Da sieht man mal wieder dass die LK von nix und niemandem geleitet wird sondern sich einfach nur noch selbst wiederspricht und immer abstrusere Gedanken äussert!

    LG
    Karl

  • matthias
    Mai 14, 2011

    Hallo,

    ich fand den Beitrag sehr informativ, vielen Dank. Meiner Meinung nach finden sich einige dieser Mechanismen in der Versammlung unter den Brüdern etc.
    Ebenso finden sich subtile Andeutungen und „Druckmittel“ in vielen Publikationen. Für mich persönlich tritt dies v.a. bei Fragen die unsere Gefühle betreffen zu Tage – es wird hin und wieder angedeutet, dass man als Bruder ein gewisses Gefühl teilen muss.

    Trotzdem muss man sich meiner Meinung nach auch fragen, ob es noch andere Gründe gibt, sich einer Steuerung hinzugeben. Einer dieser Gründe kann auch im Bedürfnis nach Sicherheit, Anleitung, Führung etc. liegen. Es gibt vielleicht auch noch noch andere Vorteile die man darin sehen könnte, Teil eines solchen Systems zu sein/ zu bleiben. Das hängt dann auch sehr vom Charakter des Menschen ab.

    Ich denke es handelt sich nicht nur um ein von oben vorgegebenes System, das uns als „Masse“ beeinflusst. Es stellt sich auch die Frage, ob wir eigenverantwortlich handeln wollen.

    Matthias

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Lieber Matthias,
    Deine Meinung teile ich, dass es sich nicht nur um ein vorgegebenes System handelt, das uns als „Masse“ beeinflußt.
    Viele sind als Zeugen Jehovas aufgewachsen und haben es nicht gelernt eigenverantwortlich zu handeln.
    @Svenja auch Danke für Deinen Kommentar, dass die christliche Freiheit über alles geht.
    Es gibt wirklich überall auf dieser schönen Welt liebe Menschen. Und viele Christen, die das Christsein ausleben. Viele Brüder in den Versammlungen würden es, denke auch auch gerne ausleben, sind aber „blockiert“. Wohl auch durch Ängste, die immer mehr gewachsen sind.
    Und um auf die STEUERUNG von @matthias zurückzukommen, natürlich ist ein Grund das Grundbedürfnis nach Sicherheit, Anleitung, Führung usw. Könntest Du noch Vorteile darlegen, die man darin sehen könnte, Teil eines solchen Systems zu sein/zu bleiben?

    Das gute an meiner Situation ist, dass ich erst jetzt, mir ist dies gestern am Sonntag so nach und nach in den Sinn gekommen, organisationstreue Brüder mit ganz anderen Augen sehen. Und viele haben es nie gelernt die eigene Meinung zu sagen oder eben nach und nach verlernt. Möglicherweise sind sie ja in ihrem Inneren gar nicht so organisationstreu.
    Und suchen sich in ihrer Freizeit etwas, wo sie „ausbrechen“ können, die einen durch Berieselung der Medien, andere durch Extremsport, manche durch Kaufrausch oder wieder andere durch ständiges verreisen mit dem Gefühl durch dauernde Ortswechsel und oft nur oberflächliches Wahrnehmen der Länder sich das Gefühl zu vermitteln glücklich zu sein. Einfach, damit sie nicht zum nachdenken kommen wie UNFREI sind eigentlich sind. Die FREIHEIT könnte auch noch innerhalb der Versammlungen beginnen. Wenn man sich innerlich von Abhängigkeiten löst. So eine Art langsamer ENTZUG. Weil, wenn jemand eventuell zu schnell geht, weil er es nicht mehr aushält nimmt die Psyche trotzdem großen Schaden.
    Sicher muss das jeder für sich selber klären. Mancher schafft es einfach nicht wie @bob so schön erklärt hat:
    – wir müssen in den Versammlungen aufpassen, dass unsere Körpersprache nicht verrät was wir gerade denken.

    Könntest Du @Matthias noch etwas erweitern, was du damit meinst, ggf. an einem Beispiel, welches Gefühl man als Bruder teilen muss.

    Und an Dich @bob: Danke, dass Du uns an Deinen Gedanken teilhaben läßt, ich werde sie mir ausdrucken und in Ruhe lesen. Ja, ich habe meinen Frieden und Freude wiedergefunden und dafür Danke ich allen, die für mich gebeten haben herzlich. Freude ist ja ein tiefes inneres Gefühl. Nicht nach außen getragener Spass. Und die Tatsache, dass ich erleben darf, dass meine Tchter in den wenigen Tagen, seit sie mir sein Herz ausgeschüttet hat ein klein wenig Lebensfreude zurückgewonnen hat macht mich froh. Es kann sein, dass es gut ist, wenn man sich selber eingesteht ganz unten zu sein. @bruderinfo hilft uns durch den Austausch unserer Gedanken unsere Identität als Christen zu finden.
    Und jeder Bruder und jede Schwester muss den Mut aufbringen seinen inneren Mensch zu durchleuchten und sich bewußt machen, durch das Einhalten von sinnlosen Regeln Fehler gemacht zu haben. Vor allem Fehler, die einem selber letztendlich am meisten schaden.
    Organisationshörige Älteste haben hier ein schweres Los. Irgendwann rächt sich auch bei Ihnen die Psyche. Weil es wird von vielen nur verdrängt, dass sie nicht als Hirten gedient haben sondern als Räuber, da sie viele Schafe gedemütigt, geschlagen, der christlichen Liebe beraubt und herausgeworfen haben in die Kälte der Nacht.

    Einen schönen Tag und Freude beim Nachdenken wünscht herzlich Anna

  • Ulrike P.
    Mai 14, 2011

    Hallo Anna,
    ZITAT:
    Und um auf die STEUERUNG von @matthias zurückzukommen, natürlich ist ein Grund das Grundbedürfnis nach Sicherheit, Anleitung, Führung usw.

    Das Bedürfnis nach Sicherheit, Anleitung und Führung ist wirklich ein zutiefst Menschliches. – Leider wird dieses Bedürfnis aber allzu oft von Führungspersönlichkeiten zu ihrem eigenem Vorteil ausgeschlachtet.
    Sicherheit, Anleitung und Führung kann ich sowohl in den großen Kirchen, als auch in den kleineren Gemeinden finden. – Die Frage ist dabei aber, ob es mir gleichgültig ist WAS ich dort eigentlich gelehrt bekomme oder ob es mir wichtig ist, dass die Gemeinschaft in der ich Schutz suche, den Weg des Christus geht.

    Ist mir die Lehre egal, dann ist es völlig gleich in welcher Gemeinschaft ich Unterschlupf finde, hauptsache andere nehmen mir das Denken ab….Ist es mir aber wichtig, dann wird es komplizierter. – Dann kann ich nicht mehr einer Gemeinschaft angehören, die falschen Lehren folgt.

    Wir haben hier schon von Brüdern und Schwestern gehört, dass sie in der Versammlung gerügt wurden, weil sie die Ehre und Aufmerksamkeit zu sehr auf den Christus lenkten. Und wer weiß wieviele Älteste schon dafür gerüffelt wurden, wenn ihre Vortäge und Gebete zu sehr auf den Herrn zielten.

    Das erinnert mich an Jesu Worte in Joh 12, 42+43:
    42 Und doch gab es unter den führenden Männern des Volkes viele, die an Jesus glaubten. Aber aus Angst vor den Pharisäern bekannten sie sich nicht öffentlich zu ihm. Denn sie wollten nicht aus der Gemeinschaft des jüdischen Volkes ausgeschlossen werden.
    43 Ihnen bedeutete die Zustimmung der Menschen mehr als das Ansehen bei Gott.

    Ich glaube zwar nicht, das die WTG das neuzeitliche Israel ist, aber die heilige Schrift wurde zu unserem Nutzen bis in die heutige Zeit gerettet, damit wir davon lernen können.
    Darum sind auch die Ausführungen von Alois und Shannon immer hochinteressant für mich…nur das ich sie halt gedanklich auf alle erweitere, die sich Christen nennen, auf die aber 2. Tim 3, 5 zutrifft:
    5 Nach außen tun sie zwar fromm, aber von der Kraft des wirklichen Glaubens wissen sie nichts. Hüte dich vor solchen Menschen!

    Und wie man sieht wiederholen sich gewisse Mechanismen in den verschiedensten religiösen Systemen wieder. Auch bei den Zeugen.

    Oder wie kommt es, dass auch Joh 16,2 noch vor ein paar Jahrhunderten auf die katholische Kirche zutraf und heutzutage von den Zeugen in erschreckender Weise umgesetzt wird?

    Joh 16,2
    Denn man wird euch aus der Gemeinschaft des jüdischen Volkes ausschließen. Ja, es wird so weit kommen, dass man meint, Gott einen Dienst zu erweisen, wenn man euch tötet.

    Das sie Abtrünnige tatsächlich zu gerne nicht nur geistig und sozial, sondern auch buchstäblich töten würden wenn die politischen Herrscher es ihnen erlauben würden, haben sie ja schon vor Jahrzehnten in ihrer Literatur erwähnt.

    Auch die Worte in Joh 9, 34 dürfte uns reichlich bekannt vorkommen:

    34 Wütend schrien sie ihn an: „Du bist doch schon von Geburt an ein Sünder und willst uns belehren?“ Dann schlossen sie ihn aus der jüdischen Gemeinschaft aus.

    Die geistige Führerschaft der Zeugen hat unbesehen diese Manier der Pharisäer übernommen. Wen es trifft, der hat schwer daran zu tragen, doch bekommt er von Jesus Mut zugesprochen:

    Lk 6,22 Glücklich seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen; wenn sie euch verachten und Schlechtes über euch erzählen, nur weil ihr zu MIR gehört.

    Aber deshalb muss man nicht auf jegliche Gemeinschaft verzichten. JHWH und Jesus bieten allen Ausgestoßenen höchtpersönlich an, mit ihnen Gemeinschaft zu haben:

    Joh 17, 17-22
    17 Lass ihnen deine Wahrheit leuchten, damit sie in immer engerer Gemeinschaft mit dir leben! Dein Wort ist die Wahrheit!
    18 Wie du mich in die Welt gesandt hast, so sende ich sie in die Welt.
    19 Für sie gebe ich mein Leben hin, damit ihr Leben ganz dir gehört.
    20 Ich bitte aber nicht nur für sie, sondern für alle, die durch ihre Worte von mir hören werden und an mich glauben.
    21 Sie alle sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist. So wie du in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns fest miteinander verbunden sein. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast.
    22 Deshalb habe ich ihnen auch die Herrlichkeit gegeben, die du mir anvertraut hast, damit sie die gleiche enge Gemeinschaft haben wie wir.

    Diese Worte Jesu zeigen, dass es der Glaube an IHN ist, der die Menschen sowohl mit ihm, mit dem Vater und miteinander verbindet.

    Im Vertrauen an Jesus liegt die einzige Gemeinschaft begründet, die Bestand haben kann und WIRKLICHE Sicherheit, Anleitung und Führung bietet.
    Geistige Führer haben sich früher oder später IMMER zwischen Jesus und seine Nachfolger geschoben, so dass die ganze Gemeinschaft, wie sie eigentlich gedacht war, irreperablen Schaden nahm.

    Die Gemeinschaft zwischen wahren Christen, kann meiner Ansicht nach nur dann von Dauer sein, wenn sie auf die Gemeinschaft mit Jesus und JHWH begründet ist, statt auf eine selbsternannte menschliche Führungselite.

    Wie man unter anderem an Bruderinfo, aber auch an anderen christlichen Zusammenschlüssen erkennt, finden solche Menschen immer wieder zueinander.

    So weh es auch tut, von vertrauten Menschen verachtet und verlumdet zu werden, weil man Jesus und Gott den Vorrang gibt, so wissen wir bei allem Schmerz doch, dass wir die wichtigste Gemeinschaft – nämlich die zu Jesus und unserem himmlischen Vater – niemals verlieren werden und das er uns auch wieder mit anderen gläubigen Menschen zusammenführt. Denn schließlich kennt er unser Bedürfnis nach menschlicher Gemeinschaft.

    Röm 8, 28-30
    28 Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
    29 Wen Gott nämlich auserwählt hat, der ist nach seinem Willen auch dazu bestimmt, seinem Sohn ähnlich zu werden, damit dieser der Erste ist unter vielen Brüdern und Schwestern.
    30 Und wen Gott dafür bestimmt hat, den hat er auch in seine Gemeinschaft berufen; wen er aber berufen hat, den hat er auch von seiner Schuld befreit. Und wen er von seiner Schuld befreit hat, der hat schon im Glauben Anteil an seiner Herrlichkeit.

    In diesem Sinne wünsche ich mir Mut und Kraft für alle, denen es um die Wahrheit des Christus geht, sich innerlich von allem was sich zwischen ihnen und Jesus als dem Mittler und Erlöser drängt, zu befreien.

    LG Ulli

  • Alois
    Mai 14, 2011

    Liebe Uli

    Zitat: „Ich glaube zwar nicht, das die WTG das neuzeitliche Israel ist“

    Das glaube ich auch nicht. Ich glaube die Organisation ist ein Teil des neuzeitlichen Israels.

    Gehen wir in die Zeit Elias zurück. Alle haben den Baal (ein Gott hinter dem der Teufel steckt) angebetet, außer Elia und 7000 Männer, vielleicht auch noch die Familien der Männer.

    Aber alle zusammen waren das Volk Israel, Baalsanbeter und Anbeter Jehovas!

    Au Heute übertragen ist die Organisation, die Gläubigen welche Ausgeschlossen wurden, welche alleine weggeblieben sind, vielleicht auch verschiedene Bibelforschergruppen die schon vor langer Zeit die Organisation verlassen haben das neuzeitliche Volk Israel. Zu solchen Aussagen kommt man zwangsläufig wenn man die Bibel und die Prophezeihungen als ganze Einheit versteht.

    Mit dem lesen des neuen Testaments alleine kann man wirklich zu dem Schluss kommen alle christliche Religionen seinen das neuzeitliche Israel. Das halte ich für falsch.
    Wir müssen auch nicht immer einer Meinung sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Was sagt man dazu? Sie sprechen sich selbst das Gericht !!!

    Jehova, der Gott der wahren Propheten, wird alle falschen Propheten in Schande geraten lassen, entweder dadurch, daß er die falsche Voraussage solcher Propheten, die sich dieses Amt selbst anmaßen, nicht erfüllen läßt oder indem er seine eigenen Prophezeiungen auf eine Weise verwirklicht, die zu derjenigen der falschen Propheten im Gegensatz steht. Falsche Propheten werden den Grund für die Schande zu verbergen suchen, indem sie verleugnen, wer sie wirklich sind.

    Zitat aus: Das Paradies für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt, 1973, S. 355

    Selbst weltliche Literatur kommt zu welchem Ergebnis:

    Die Irrtümer der Zeugen Jehovas – Niemand lag häufiger falsch als
    die Zeugen Jehovas. Welt der Wunder, August 2006, S. 82

    … das mag die Wachtturm-Gesellschaft als „Schmähungen
    von Gegnern“ nennen. Sie kann aber nicht leugnen,
    dass sie selbst Baustein um Baustein zu diesem Urteil
    beigetragen hat. Solche Aussagen dokumentieren, dass
    man sie nicht mehr als jemanden ansieht, dem man
    noch vertraut und glaubt, sondern der seine Glaubwürdigkeit
    verspielt hat, weil er zu oft Leeres erzählt hat.

    Auch dieses Zitat ist leider allzuwahr:

    Wovon kann man sich auf der Suche nach der richtigen Religion leiten lassen? Die Encyclopädia Universalis hebt zu Recht die Wichtigkeit der Wahrheit hervor. Eine Religion, die Lügen lehrt, kann unmöglich wahr sein. Der größte Prophet, der sich jemals auf der Erde befand, sagte: „Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten“ (Johannes 4:24).
    Dieser Prophet war Jesus Christus, der auch erklärte: „Hütet euch vor den falschen Propheten, die bei euch auftreten, als Schafe verkleidet, unter der Hülle aber beutegierige Wölfe sind. An ihren Früchaten werdet ihr sie erkennen können … Jeder gute Baum trägt gute Früchte, doch jeder morsche Baum trägt schlechte Früchte“ (Matthäus 7:15-17, Wilckens).

    Der Wachtturm, 1. Dezember 1991, S. 7

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    … kleinreden und schönfärben …

    Doch angenommen, du bist einer von denen, die fest mit einem bestimmten Datum gerechnet haben, und hast in lobenswerter
    Weise deine Aufmerksamkeit besonders auf die Dringlichkeit der Zeit gerichtet … Hast du aber wirklich etwas verloren? Hat dir das wirklich geschadet? Wir glauben, daß du sagen kannst, du habest durch deine gewissenhafte Handlungsweise etwas gewonnen und einen Nutzen gehabt. Außerdem ist es dir möglich gewesen, dir eine wirklich reife, vernünftigere Ansicht anzueignen.
    Der Wachtturm, 15. Oktober 1976, S. 633

    Es hat sehr wohl jenen geschadet die vor 40 Jahren ihre Häuser verkauft haben und heute im Alter keine Reserven für notwendige Alterspflege oder Investitionen etc.

    Ja, das Ende dieses Systems ist so nahe, ist das kein Grund unsere Aktivität zu erhöhen? In dieser Hinsicht können wir etwas von einem Läufer lernen, der am Ende eines Rennens nochmal sprintet. … Es erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen den Rest ihre Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich eine schöne Art die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet.

    Obiges Zitat aus: Unser Königreichsdienst (engl.) Mai 1974

    „Es war wirklich kein Schaden ?“ – Doch, das war es wohl! Für alle, die anders gehandelt hätten, hätte die Wachtturm-Gesellschaft nicht ihre Erwartungen geweckt bzw. ihr Gewissen dominiert. Wer wird sich freuen, unnötig im Gefängnis gewesen zu sein oder grundlos Schaden an Eigentum, Leib, Seele erlitten zu haben? Oder über die katastrophalen Folgen, wenn er beispielsweise seinen Lebensplan blind vertrauend nach den Ankündigungen der Wachtturm-Gesellschaft aus richtete und jeden wirtschaftlichen Rückhalt aufgab?

  • Alois
    Mai 14, 2011

    Lieber Matthäus

    Das was Du geschrieben hast, ist die eine Seite des immensen Schadens der durch die falschen Propheten angerichtet wurde. Ich war damals knapp 20 Jahre alt und habe das so auch erlebt wie Du geschrieben hast. (und es sicher auch erlebt hast)

    Ein weiterer Schaden wurde angerichtet, weil diejenigen welche damals nicht an 1975 geglaubt haben mundtod gemacht wurden. Wer trotzdem nicht zu der falschen Ankündigung geschwiegen hatte, dem wurde die Gemeinschaft entzogen. Man ging damals schon so rigoros gegen Organisationskritiker vor wie Heute. Als dann der Termin um war kam kein Ältester zu den Ausgeschlossenen um mindestens das Gespräch zu suchen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • schneerose
    Mai 14, 2011

    hallo shannon

    alles kann ich nicht schreiben..nur einige punkte..

    wenn geschwister wegen der WTG. einander hassen.. sich weder grüssen noch reden können..

    wenn kinder einen elternteil „lieben“ den anderen verabscheuen..
    wenn ein kind wegen der WTG. gebote nicht mehr leben möchte.. jeden tag leben wir in angst..nicht wissend.. ob es doch passiert..

    das sind einige punkte..unter denen die schneerosen leiden..
    ein paar brüder die hier mitlesen kennen unsere ganze geschichte..

    grüsst an dich shannon und familie „boss“ schneerose

  • Shannon
    Mai 14, 2011

    Wenn ihr gestattet, würde ich mit euch über diese Themen lieber auf der privaten Ebene kommunizieren.

  • Dennis
    Mai 14, 2011

    Liebe Brüder!

    Es freut mich, dass bei euch meine Befürchtungen nicht zutreffen, das gleiche hoffe ich aber auch für unseren „stillen Mitleser“, die vielleicht erst zaghafte „gehversuche“ ihres eigenen bibl. geschulten Gewissens vor sich haben und Bruderinfo als eine Art geistige Starthilfe für ein individuelles, zwangloses Verhältnis zu unserem Herrn Jesus und JHWH begreifen. Frei von versagensängsten, Harmagedon-szenarien und Gruppenzwang, der auf ganz subtile Art und Weise bei „uns“ wirkt, ich meine damit den ständigen Rechtfertigungsdruck. Auch eine Art Bewusstseinskontrolle, vielleicht habt ihr Recht und der Artikel kommt genau richtig…..

    Hoffen wir das Beste!

    Grüße
    Dennis

  • schneerose
    Mai 14, 2011

    hallo brüder vom info-team

    wir bewundern euren mut..
    so wie jesus ohne maulkorb die geistige führung bloßstelle..ja..noch schlimmer..mit gewaltanwendung peitschte er die geldwechsler aus dem tempel jahs. .. genau so empfinden wir diesen artikel..

    mag auch manchen der artikel unchristlich erscheinen..dann waren auch jesu handlungen und aussagen unchristlich..
    für uns ist euer artikel sehr glaubens stärkend..denn nicht durch zeugen jehovas leiden wir.. sonder wie euer aufsatz zeigt..durch zeugen der WTG..

    wir werden dieses jahr versuchen an hand der angeführten 8 punkte unsere vergangenheit aufzuarbeiten..
    er hat uns auch gezeigt.. wie aus einem zeugen jahs. ein zeuge der WTG. wird…

    vieles wird uns jetzt erst klar..
    warum mussten wir als familie so viel leiden..(noch immer)
    auf was müssen wir in zukunft besonders achten..und vieles mehr

    1000 mal danke von allen schneerosen

  • Shannon
    Mai 14, 2011

    Liebe Schneerosen,

    warum musstet ihr leiden? Weil ihr es anderen Menschen erlaubt habt, Kontrolle über euer Leben und euer Denken auszuüben. Leider erlauben das viele Brüder, weil sie meinen, es käme von Gott.

    Ich lese hier jetzt schon seit Oktober mit. Eines habe ich festgestellt: Viele hier, die sich aus den Versammlungen und der Knute der Organisation befreit haben, sind dennoch ihrem Glauben treu geblieben, aber sie leiden nicht mehr, bzw, das Leiden hat ein Ende, wenn auch die Aufarbeitung dauert.
    Aber warum leidet ihr noch? Könnt ihr nichts daran ändern?

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Bruderinfo
    Mai 14, 2011

    Liebe Brüder,

    Auf Grund von Urlaubsüberscheidung kann es in den nächsten Tagen mit dem Freischalten von Kommentaren zu Verzögerungen kommen. Wir bedanken uns für euer Verständnis.

    Der nächste Artikel wird auch erst in ca 3 Wochen veröffentlicht werden.
    Da ein wesentlicher Punkt unserer Glaubensgrundlage und unserer Motivation zu Predigen die so genannte „Streitfrage“ ist, werden wir versuchen zu klären, ob sie eine biblische Grundlage hat.

    Liebe Grüße an euch alle
    Bruderinfo

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Ich kann das verstehen! Alleine wie man von früheren Freunden und Weggefährten behandelt wird – mit Verachtung – daß wird immer weh tun! Doch die LK fordert sogar, solche die gegangen sind damit automatisch abtrünnig sind, zu HASSEN vor ihnen Ekel zu haben.

    Schmerzt soetwas nicht – auch wenn es nicht alle so umsetzen – weil ihnen die Bedeutung den Bruder zu lieben bewußt ist !?

    Jeder der seinen Bruder nicht liebt ist ein Totschläger um es einmal deutlich zu sagen – darüber sollte jeder hier mitlesende nachdenken !!! …oder stimmt es nicht was Johannes dazu schrieb:

    1.Joh.3: 10 Daran kann also jeder erkennen, wer ein Kind Gottes oder wer ein Kind des Teufels ist. Alle, die Unrecht tun und ihren Bruder oder ihre Schwester nicht lieben, sind niemals Gottes Kinder. Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder. Und das wisst ihr: Ein Mörder hat das ewige Leben nicht.

  • Dieter
    Mai 14, 2011

    Es ist leider so wie beschrieben. Dennoch, gestern habe ich mich gewundert. Vor dem Einkaufen stand der Wagen eines Ältesten nicht weit von meinem weg. Auf dem Weg zum Laden ging ich an ihm nah vorbei. Seine Familie sass schon im Auto . Er flüsterte ein leises Servus, wie in Bayern üblich, wenn man sich gut kennt. Zwar so, dass die Familie nichts mitbekommt, aber immerhin.

  • Alois
    Mai 14, 2011

    Ja, die Liebe ist die wichtigste Frucht!
    „An den Früchten werdet ihr sie erkennen“ hast Du eben in einem Kommentar zitiert.

    Wer keine Liebe hat, bringt schlechte Früchte hervor und daran können wir sie erkennen.
    Eigentlich alles gar nicht so schwer zu verstehen.

    Fast alle Zeugen Jehovas hassen Brüder die nicht blind der Organisation folgen und deswegen ausgeschlossen wurden. Somit bringen fast alle Zeugen schlechte Früchte hervor.

    Denn die Ausgeschlossenen welche weiter an Jehova, Jesus und die Verheißung glauben sind zu unrecht ausgeschlossen worden. Wer somit diese zu unrecht ausgeschlossenen Brüder und Schwestern hasst, ist gemäß 1.Joh.3:10 geistig gesehen ein „Mörder“!
    Wir Menschen haben kein Recht jemanden zu hassen, denn Jesus sagte: Liebet eure Feinde.

    Aber was Jesus sagte spielt bei der Organisation schon längere Zeit keine Rolle mehr, außer ihr passt das was Jesus sagte zufällig ins Konzept.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Entmutigter Bruder
    Mai 14, 2011

    Lieber Matthäus,

    Du hast es wieder auf den Punkt gebracht. Vielen Dank für diesen Zusammenhang. Habe leider auch im engen Freundeskreis damit seit ein paar Monaten zu kämpfen.

    Liebe Grüße

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Zu Deinem Schlußsatz liebe Shannon, kann ich dienen!

    > Aber vielleicht gibt es eine Möglichkeit, den Prophetie-Beitrag nochmals einzustellen, weil ihn jemand abgespeichert hat. <

    Hast Du diesen Artikel gemeint?

    Sind wir falsche Propheten?
    Zum Programmpunkt unserer Dienstzusammenkunft , Woche vom 6. Sept
    “Warum wir keine falschen Propheten sind”, mit dieser Frage haben wir uns in unserer Zusammenkunft in der Woche vom 6. September befasst.
    Das Gefühl, das den einen oder anderen von uns beschleicht, doch falschen Propheten gefolgt zu sein, ist verständlich. Wir alle wurden veranlasst an Voraussagen zu glauben und sie auch weiter zu geben, die sich als falsch oder nicht zutreffend erwiesen haben. Da ist der Vorwurf von unseren Mitmenschen nicht verwunderlich, wenn sie uns als solche betrachten, die immer wieder irgend- welche Endzeitdaten proklamiert haben, die nicht eintrafen.
    Doch sind die Argumente wie sie in unserem Unterredungsbuch vorgetragen werden überzeugend?
    Wohl kaum, man kann eigentlich nur enttäuscht sein über die schwachen Argumente, die uns zeigen sollten, das wir keine falschen Propheten sind. Wenn man die Argumente ernst nimmt, muss man das Gefühl haben das der “treue und verständige Sklave ” uns nicht für ganz ernst nimmt.
    Warum gibt der “treue und verständige Sklave” nicht offen zu, das er mit vielen Aussagen, die er angeblich im Namen Jehovas geäussert haben will, falsch lag, ja noch schlimmer, sie, obwohl er eigentlich schon wußte das sie nicht der Wahrheit entsprachen, weiter verkündigte, bis es offensichtlich war das er falsche Dinge prophezeite.
    Vielleicht, weil er dann zugeben müsste, nicht im Namen des wahren Gottes geredet zu haben?
    5. Mos. 18 : 20 – 22
    ” Der Prophet, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu reden, das zu reden ich ihm nicht geboten habe,… dieser Prophet soll sterben. …wie werden wir das Wort erkennen, das nicht von Jehova kommt?, – wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein, so ist das Wort nicht von Jehova. Mit Vermessenheit hat der Prophet geredet. Du sollst nicht vor ihm erschrecken.”
    Interessant auch die Definition zum Begriff ” falsche Propheten” in unserem “Unterredungs-Buch” S. 145
    Zitat: “Definition: Personen und Organisationen, die Botschaften verkündigen, die sie einer übermenschlichen Quelle zuschreiben, die aber nicht von dem wahren Gott stammen und nicht im Einklang mit seinem geoffenbarten Willen sind ” Die Umstände und Fakten zeigen, das dies Definition leider auf unsere Organisation selbst anzuwenden sind.
    Jeder, der falsche Dinge prophezeit ist nach Ausbleiben seiner ‘Prophezeiung’ gezwungen zuzugeben, dass er sich geirrt hat. Was bleibt ihm auch anderes übrig? Er wird aber niemals zugeben, dass er ein falscher Prophet ist. Die anderen, ja, die schon, aber er selbst hatte nur lautere Motive. So bittet er quasi um Nachsicht für die falschen Prophezeiungen, vermeidet es aber, dafür die volle Verantwortung zu übernehmen. Genau so verhält sich bis jetzt die leitende Körperschaft als Sprachrohr des “treuen und verständigen Sklaven”.
    Hierzu Aussagen aus den Veröffentlichungen der Organisation die das belegen.
    Erwachet! 22.03.1993, S.4:
    Zitat: “Jehovas Zeugen haben in ihrem Enthusiasmus für Jesu zweites Kommen auf Daten hingewiesen, die sich als unkorrekt herausgestellt haben. Aufgrund dessen sind sie von einigen als falsche Propheten bezeichnet worden. Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen “im Namen Jehovas” zu äußern. ??? Nie haben sie gesagt: “Das sind die Worte Jehovas.” Der Wachtturm, das offizielle Organ der Zeugen Jehovas, hat erklärt: “Wir haben nicht die Gabe der Prophetie (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425). “Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben” (The Watch Tower, 15. Dezember 1896, Seite 306). Die Tatsache, daß einige Jehovas Geist haben, “bedeutet nicht”, so Der Wachtturm, “daß solche, die jetzt als Jehovas Zeugen dienen, inspiriert sind. Es bedeutet auch nicht, daß die Artikel in dieser Zeitschrift, betitelt Der Wachtturm, inspiriert und unfehlbar und fehlerlos sind” (15. August 1947, Seite 253). “Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch” (15. Oktober 1950, Seite 317). “Die Brüder, die diese Publikationen schreiben, [sind] nicht unfehlbar . . . Ihre Schriften sind nicht inspiriert wie diejenigen des Paulus und der anderen Bibelschreiber (2. Tim. 3:16). Wenn das Verständnis klarer wurde, war es deshalb hin und wieder notwendig, einige Ansichten zu korrigieren (Spr. 4:18)” (15. Mai 1981, Seite 19).
    Es ist schon erstaunlich das Wachttürme zum Teil aus dem Jahre 1883 zitiert werden müssen um zu belegen, das der “treue und verständige Sklave” sich nicht als Prophet sieht. Doch wie sieht es mit Aussagen des WT aus der jüngeren Vergangenheit aus?
    Stellt sich die leitende Körperschaft des “treuen und verständigen Sklaven” hier nicht eindeutig als Prophet auf?
    Folgende Zitate aus den Veröffentlichungen des Wachtturms sprechen eine andere Sprache.
    Erwachet! 08.06.1986, S.9:
    Wer die Bibel schätzt, wird daran interessiert sein, zu erfahren, daß Gott auf der Erde ein Volk hat und daß alle, die dazugehören, Propheten oder Zeugen für Gott sind. Sie sind überall auf der Erde als Zeugen Jehovas bekannt.
    Wachtturm 01.07.1972, S.389,391:
    Dieser “Prophet” war kein einzelner Mensch, sondern eine Körperschaft von Männern und Frauen. Es war die kleine Gruppe der Fußstapfennachfolger Jesu Christi, die damals als Internationale Bibelforscher bekannt waren. Heute sind sie als christliche Zeugen Jehovas bekannt.
    […] Somit war diese Gruppe gesalbter Nachfolger Jesu Christi, die in der Christenheit ein Werk verrichtete, das dem Werk Hesekiels unter den Juden glich, offenbar der neuzeitliche Hesekiel, der “Prophet”, den Jehova beauftragt hatte.

    Wachtturm 01.12.1979, S.29-30:
    Im Gegensatz zur Klasse der Geistlichkeit sind die Glieder der Jeremia-Klasse von Jehova ausgesandt worden, um in seinem Namen zu reden.
    […] Es stimmt zwar, daß die Jeremia-Klasse ihre Botschaft bekräftigt, indem sie die Worte zitiert: “Dies ist, was Jehova gesagt hat.” Doch die Geistlichkeit versucht, […]
    Wachtturm 15.06.1972, S.360:
    Besser gesagt, gab es eine Gruppe, die für Jehova in Frage kam, beauftragt zu werden, in seinem Namen zu sprechen, wie er im Jahre 613 v. u. Z. Hesekiel beauftragt hatte? Welchen Voraussetzungen mußte diese Gruppe entsprechen? […]
    ‘Die Nationen sollen erkennen, daß ich Jehova bin’ – Wie?, 1972, Kap.4, S.54,61,70:
    Beauftragt, im göttlichen Namen zu reden
    […] Wem konnte der wirkliche “Wagen” der Organisation Jehovas entgegenrollen, und vor wem konnte er stehenbleiben, damit Jehova dem Geeigneten den Auftrag erteile, als ein Prophet in seinem Namen zu reden?
    Doch ungeachtet dessen, wie die Christenheit diese Gruppe gesalbter Zeugen Jehovas ansieht oder betrachtet, muß die Zeit kommen, und das binnen kurzem, da diejenigen, die die Christenheit ausmachen, wissen werden, daß wirklich ein “Prophet” Jehovas unter ihnen war.
    Im anfangs zitierten Erwachet! 22.03.1993, S.4 konnten wir lesen: “Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen “im Namen Jehovas” zu äußern. Nie haben sie gesagt: “Das sind die Worte Jehovas.”‘
    Die eben zitierten Aussagen aus den späteren WT-Ausgaben strafen diese Behauptung als Unwahrheit.
    Wir als Zeugen Jehovas wurden als “Propheten” bezeichnet !
    Auch wird der Ausspruch der Bibel: “Denn der Souveräne Herr Jehova wird kein Ding tun, es sei denn, er habe seine vertrauliche Sache seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart.” (Amos 3:7, NWÜ) wird immer noch auf uns bezogen. Bezeichnet sich unsere sogenannte “Organisation Jehovas” nicht immer wieder als das “Sprach- rohr” Gottes?
    Aufgrund all der falschen Prophezeiungen die im Laufe der Jahre geäussert wurden, trifft das folgende ganz bestimmt zu: Die Wachtturm-Gesellschaft bzw. die Leitende Körperschaft hat sich selbst gemäß ihrer eigenen Schriften als einen falschen PROPHETEN gekennzeichnet, und jeder von uns, der als ein Zeuge Jehovas, bestimmtes Endzeit-Datum verbreitet hat, ebenso! Das sollten wir uns ehrlich eingestehen.
    Statt eines Eingeständnisses des Bedauerns werden uns aber im oben erwähnten Programmpunkt Argumente geliefert, um unseren Mitmenschen zu beweisen das wir keine falschen Propheten sind. Doch diese Argumente sind gelinde gesagt nicht überzeugend.
    Es wird Luk. 19 : 11 angeführt um zu belegen, das auch die Jünger Jesu falsche Erwartungen gehabt haben:
    Dort heißt es: “… weil er nahe bei Jerusalem war und sie (die Jünger Jesu) meinten, das Königreich Gottes werde sich Augenblicklich zeigen.”
    Damit möchte man Beweisen, das auch die Jünger falsche Erwartungen hatten, weil sie meinten, das Königreich Gottes werde Augenblicklich aufgerichtet. Aber falsche Erwartungen haben, oder falsche Erwartungen als von Jehova kommende Wahrheiten zu verbreiten ist doch ein großer Unterschied. Auf keinen Fall ist damit zu belegen, das auch die Jünger Jesu falsche Dinge prophezeit haben, oder sich als Sprachrohr Jehovas sahen.
    Ganz anders der “treue und verständige Sklave”
    Beharrlich leugnet die Leitende Körperschaft, sich jemals die Funktion eines “inspirierten Propheten” angemasst zu haben. Doch selbst wenn sie nie behauptet haben, “inspirierte” Propheten zu sein, um sich nicht den falschen Propheten zuordnen zu lassen, so bezeichnen sie sich doch als “Mitteilungskanal Jehovas” bzw. als sein “Sprachrohr” was haargenau der Bedeutung eines Propheten entspricht.
    Wachtturm 01.07.1984, S.17:
    Glaubt an Jehova, glaubt denjenigen, die er als Sprachrohr benutzt, ja glaubt seiner Organisation!
    Singt Jehova Loblieder, 1986, Lied 42 “Dies ist der Weg”:
    “Er hat seinen “Sklaven” zum Sprachrohr bestimmt,
    daß jeder die Warnung recht deutlich vernimmt”.
    Wachtturm 01.10.1994, S.8:
    Geradeso wie die Prophezeiungen der Bibel auf den Messias hindeuteten, weisen sie uns auf die festgefügte Körperschaft gesalbter christlicher Zeugen hin, die heute als der treue und verständige Sklave dienen. Dank ihrer Hilfe können wir das Wort Gottes verstehen. Alle, die die Bibel verstehen möchten, sollten anerkennen, daß “die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes” nur durch den Mitteilungskanal Jehovas, den treuen und verständigen Sklaven, bekannt werden kann (Johannes 6:68). Als Beiweis wird absurder weise Joh. 6:68 angeführt, wo ausdrücklich von Jesus als Mitteilungskanal Gottes gesprochen wird. “Du(Jesus ) hast Worte ewigen Lebens”
    Jeremia 23:16,21: So spricht der Herr der Heerscharen: “Hört nicht auf das Wort der Propheten, die euch weissagen! Sie betören euch nur, verkünden nur selbstersonnene Visionen, ohne Auftrag des Herrn.
    […] Ich habe diese Propheten nicht gesandt, und doch laufen sie. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch weissagen sie.
    Auch das Argument, Änderungen des Standpunktes in Bezug auf bestimmte Erwartungen sind verhältnismäßig geringfügig gewesen, gemessen an den wichtigen biblischen Wahrheiten, die Jehovas Zeugen erkannt und veröffentlicht haben; so zum Beispiel: Jehova ist der einzige wahre Gott. Dreieinigkeit, Unsterblichkeit der Seele, Paradies auf Erden, Auferstehung, Höllenlehre usw. ist nicht glaubhaft.
    All die Änderungen in Bezug auf Endzeitdaten oder die Frage der Generation von der Jesus sprach, wurden von der leitenden Körperschaft nie als geringfügige Wahrheiten angesehen. Jeder von uns, der diese Glaubenslehren öffentlich anzweifelte indem er darüber sprach musste mit Konsequenzen rechnen. Demnach können diese Änderungen in den Augen des “treuen und verständigen Sklaven” nicht so geringfügig gewesen sein.
    Es wäre wirklich an der Zeit, das sich die leitende Körperschaft und auch wir, die wir nicht kritisch genug hinterfragt haben, uns eingestehen, das wir uns als falsche Propheten erwiesen haben. Warum geben wir nicht zu, das es ein Fehler war, unseren Glauben auf Endzeiterwartungen zu gründen, und das wir mit unseren Erwartungen und Endzeitaussagen weit über das hinaus gegangen sind, was das Wort Gottes zulässt.
    Die Heilige Schrift enthält keine Zeitangaben in Verbindung mit der Gegenwart Christi, und wir als Jehovas Zeugen haben erfahren und hoffentlich gelernt, das es nicht richtig ist in Verbindung mit der Wiederkunft Christi irgendwelche Jahreszahlen zu prophezeien. “ Tag und Stunde , wenn das Ende kommt, kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel – nicht einmal der Sohn. Nur der Vater kennt sie” Matth. 24 : 36 GN

    Denn der Menschensohn wird für alle sichtbar kommen, wie ein Blitz, der von Ost nach West über den Himmel zuckt.” Matth. 24 : 27 GN

  • Shannon
    Mai 14, 2011

    Danke Matthäus,
    den hatte ich nicht gemeint, sondern den von Bruder B. Prophetie einmal anders gesehen, in der die falschen Lehren der Organisatiuon mit der Isebel verglichen werden.

  • Martin
    Mai 14, 2011

    Hallo, liebe Shannon,
    extra für Dich gespeichert
    Gruss Martin

    Prophetie einmal anders gesehen!
    6. Februar 2011 | Autor: Bruder

    Dies ist ein Artikel eines Bruders der uns gesendet wurde und der eine andere Sichtweise der Prophetie und des Bibellesens aufzeigt. Diese Sichtweise muß nicht jeder Meinung entsprechen. Aber hier wollen wir zeigen das auch Brüder IHRE Erfahrungen, wenn sie biblisch begründet werden dargelegt werden können. Dies ist nun ein Artikel von dem wir nicht wissen ob dies ein Ältester geschrieben hat. Die Verantwortung zu dem Inhalt unterliegt Bruder B.

    Liebe Brüder
    Ein Thema welches ich hier gelesen habe möchte ich gerne ansprechen:
    Der Ausspruch Jesu nach Apostelgeschichte wo er gefragt wird ob er in diesen Tagen sein Königreich aufrichten wird.
    Apg. 1
    6. Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit dem Israel das Reich wieder her?
    7. Er sprach aber zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat.
    Trotz dieser Aussage, darf man im Studium nicht vergessen, dass Jesus 40 Tage lang den Aposteln erschien, sie aufklärte über das Reich Gottes. Von sich selbst und den Büchern Moses über die Psalmen und den Propheten bis auf seine Tage redete.
    Apg. 1
    3. welchen er sich auch nach seinem Leiden in vielen sicheren Kennzeichen lebendig dargestellt hat, indem er vierzig Tage hindurch von ihnen gesehen wurde und über die Dinge redete, welche das Reich Gottes betreffen.
    Wenn ich also diese Aussage (Vers 7) als Hauptaussage nehme, dann komme ich als Studierender gar nicht auf die Idee oder auf die Tatsache, dass ja die Jünger aufgeklärt wurden über das Reich Gottes durch den Christus. Aber, und das ist der wunde Punkt, die Jünger wurden aufgeklärt durften aber in den Evangelien nichts darüber schreiben. Was sie geschrieben haben, das sind Gleichnisse und Vergleiche, die rein nach dem Buchstaben ganz was anderes aussagen als das was die eigentliche Bedeutung ist. Mit anderen Worten, das Wort das uns die Jünger in den Evangelien hinterlassen haben ist ein prophetisches Wort.
    Andere Äußerungen sind aber die Äußerung der apostolischen Lehrbriefe, welche die Apostel den Versammlungen geschrieben haben. In allen diesen Briefen , mit Ausnahme von Philemon, sind Rügen enthalten die ausgesprochen wurden wegen den Verfehlungen und kommenden Ereignissen in den Versammlungen. Denn diese Briefe waren notwendig, weil bereits in den Versammlungen eine 2. Generation von Christen die Macht an sich gerissen hat. Nach dem alten Motto des Satans, wenn er die theokratische Lehrorganisation in der Tasche hat, dann hat er das ganze Volk. Wenn die Schrift in Jes. 42:19 sagt:
    Wer ist blind, als nur mein Knecht? Und taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Vertraute, und blind wie der Knecht Jehovas?
    Immer war es die theokratische Lehrorganisation, die Knechtsorganisation welche das Vermögen Jehovas richtig verwalten sollte, aber es nicht tut. Dann kommt man auch zu der Frage, wer ist der treue und verständige Sklave.
    Der treue und verständige Sklave wird oft verwechselt mit dem treuen und verständigen Knecht. Denn es gibt da 3 Begriffswörter über die man sich im Klaren sein muss. Man muss unterscheiden zwischen der Stellung eines Verwalter, eines Knechtes und eines Sklaven.
    Ein Sklave ist ein Leibeigener weil er von dem Herrn gekauft wurde. Der Sklave war immer der niedrigste und geringste von Allen.
    Ein Knecht ist ein Lohnarbeiter der eingestellt wurde um eine bestimmte Arbeit zu verrichten von dem dann auch Rechenschaft verlangt wird. Er muss Rechenschaft darüber ablegen ob er seine Arbeit gut oder schlecht gemacht hat.
    Ein Verwalter aber ist über das ganze Haus bestellt für das er verantwortlich zeichnet und auch verantwortlich gemacht wird. Diesem Verwalter wird das Amt eines Tages weggenommen, weil er das Vermögen seines Herrn vergeudet hat.
    Die richtige Übersetzung in Matth. 24 Vers 45 ist somit:
    Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?
    Deswegen ist Sklave richtig, weil in alter Zeit Joseph als Sklave für 20 Silberlinge verkauft wurde. 1. Mos. 37:28 Joseph kam dann als Sklave an den Hof des Pharao.
    In der Erklärung der Organisation wer der treue und verständige Sklave ist, taucht auch der Begriff HERR auf. Wenn der HERR kommt und ihn so tuend findet. Das Ganze ist eine ganz prophetische Geschichte wie das Wort der Bibel auf diesen treuen und verständigen Sklaven aufmerksam macht.
    Die Organisation selbst hat in den vergangenen Monaten oft in den Wachttürmen geschrieben: Achtet auf das prophetische Wort! Aber sie erklärt nicht was das prophetische Wort in Wirklichkeit ist, wenn sie Petrus zitiert. Das prophetische Wort ist nicht die frohe Botschaft vom Reiche Gottes, sondern die Art und Weise wie das Wort der Bibel auf das Kommen des Reiches Gottes aufmerksam macht. Dieses prophetische Wort ist in Gleichnissen eingehüllt. Ein Gleichnis ist somit eine göttliche Rätselrede in der einmal das Wort vorkommt, dann die Geschichte und die Auswirkung. Mit anderen Worten, das prophetische Wort beginnt mit einer langen Vergangenheit, beschreibt die Gegenwart und beschreibt die zukünftigen Dinge.
    In jedem Gleichnis ist ein geschichtliches Ereignis enthalten das man in der Bibel suchen muss. Alle Gleichnisse Jesu gründen auf Aussagen von Mose, den Propheten und Psalmen bis in seine Tage. Sowohl in guten Dingen über Israel und Juda, als auch die schlechten Dinge und verfluchenden Worte, über Israel und Juda. Das Wort Israel und Juda fließt zusammen in die Nachkommenschaft Jakobs, denn Jakob wurde Israel genannt.
    Denn Paulus schreibt in Röm 2
    28. Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche Beschneidung im Fleische Beschneidung;
    29. sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geiste, nicht im Buchstaben; dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott ist.
    Nicht der ist also ein Jude der dem Fleische nach von Jakob abstammt sondern dem Geiste nach, dem größeren Jakob und das ist der Christus. Deshalb ist das Volk der Zeugen Jehovas das einzige Volk Gottes, weil es nach dem Geiste des Christus getauft und somit geboren wird, als Zeugnis dafür dass wir in der zweiten Gegenwart leben.
    Wenn wir die Geschichte Josephs genau betrachten, dann fällt auf, dass zwischen der Geschichte Josephs und dem Gleichnis Jesu, wo er sagt, „wenn der Herr kommt und so tun findet“, eine Parallele besteht. Das Wort „Herr“ in Zusammenhang mit Joseph finden wir in der Geschichte Josephs. Potiphar hatte Joseph als Sklave gekauft und war nun sein Herr. Weil Joseph von Jehova gesegnet wurde, hat Josephs Herr den Joseph am Ende über seine ganze Habe gesetzt. Der Herr hat sich außer um seine Malzeiten um nichts mehr gekümmert.
    1. Mos. 39 (Menge)
    1 Als aber Joseph nach Ägypten gebracht worden war, kaufte ihn Potiphar, ein Ägypter, ein Hofbeamter des Pharaos, der Oberste der Leibwächter, von den Ismaelitern, die ihn dorthin gebracht hatten.
    2 Gott der HERR aber war mit Joseph, so daß ihm alles gelang, während er im Hause seines Herrn, des Ägypters, war.
    3 Weil nun sein Herr sah, daß Gott mit ihm war und daß Gott alles, was er vornahm, ihm gelingen ließ,
    4 wandte er dem Joseph seine Gunst zu, so daß er sich selbst von ihm bedienen ließ; dann machte er ihn zum Aufseher über sein Hauswesen und vertraute ihm alles an, was er besaß.
    5 Und von der Zeit an, wo er ihn zum Aufseher über sein Haus und zum Verwalter seines ganzen Besitzes gemacht hatte, segnete Gott das Haus des Ägypters um Josephs willen, so daß der Segen Gottes auf allem ruhte, was er besaß, im Hause und auf dem Felde.
    6 Daher überließ er sein ganzes Besitztum der Verwaltung Josephs: er selbst kümmerte sich neben ihm um nichts mehr als um seine Mahlzeiten.
    Jehova hat sowohl den Potiphar als auch den Joseph gesegnet. So wie Jehova später das Haus des Pharao, den Joseph und sein ganzes Vorhaben gesegnet hat.
    1. Mos. 41
    38. Und der Pharao sprach zu seinen Knechten: Werden wir einen finden wie diesen, einen Mann, in welchem der Geist Gottes ist?
    39. Und der Pharao sprach zu Joseph: Nachdem Gott dir dies alles kundgetan hat, ist keiner so verständig und weise wie du.
    40. Du sollst über mein Haus sein, und deinem Befehle soll mein ganzes Volk sich fügen; nur um den Thron will ich größer sein als du.
    41. Und der Pharao sprach zu Joseph: Siehe, ich habe dich über das ganze Land Ägypten gesetzt.
    42. Und der Pharao nahm seinen Siegelring von seiner Hand und tat ihn an die Hand Josephs, und er kleidete ihn in Kleider von Byssus und legte die goldene Kette um seinen Hals.
    43. Und er ließ ihn auf dem zweiten Wagen fahren, den er hatte, und man rief vor ihm her: Werfet euch nieder! -Und er setzte ihn über das ganze Land Ägypten.
    44. Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich bin der Pharao, und ohne dich soll kein Mensch seine Hand oder seinen Fuß aufheben im ganzen Lande Ägypten.
    45. Und der Pharao gab Joseph den Namen: Zaphnath-Pahneach, und gab ihm Asnath, die Tochter Potipheras, des Priesters von On, zum Weibe. Und Joseph zog aus in das Land Ägypten.
    46. Und Joseph war dreißig Jahre alt, als er vor dem Pharao, dem Könige von Ägypten, stand. Und Joseph ging weg von dem Pharao und zog durch das ganze Land Ägypten.
    Zaphnath-Pahneach bedeutet übersetzt: „Retter der Welt“, oder „Erhalter des Lebens“
    Die Ehrenzeichen des Josephs waren vierfach:
    1. das königliche Siegel
    2. das Gewand aus glänzend weißem Linnen das nur den Priestern und König vorbehalten war
    3. die goldene Kette, die Auszeichnung des Oberrichters
    4. die feierliche Proklamation und Huldigung und Erhöhung des Josephs
    Unmittelbar an den Staatswagen des Pharao schloss sich der Wagen Josephs an, sodass Joseph noch vor den Wagen der Prinzen fuhr. Pharao hatte wirklich dem Joseph seine ganze Habe anvertraut.
    Joseph wurde damals von Jehova gesegnet um ein Schattenbild, eine prophetische Geschichte zu liefern für die Zukunft, für die Zeit des Endes.
    Wenn im Gleichnis bei Jesus der Herr erscheint, dann ist nur sein Vater Jehova gemeint und niemand anders. Sobald der Herr kommt und seinen Sklaven, damals Joseph und in unserer Zeit seinen Sohn Jesus tuend findet, dann heißt es wohl ihm. Er wird ihn über seine ganze Habe setzten.
    In Jes. 19:18 finden wir einen weiteren prophetischen Hinweis auf Joseph und den kommenden Sklaven der den niedrigsten Dienst den es überhaupt gibt angenommen hat.
    18 Zu der Zeit wird es in Ägypten fünf Städte geben, in denen die Leute Hebräisch sprechen und dem HERRN, dem Herrscher der Welt, Treue schwören. Eine von ihnen wird »Sonnenstadt« heißen. (Gute Nachricht Bibel)
    18 An jenem Tage wird es fünf Städte im Lande Ägypten geben, welche die Sprache Kanaans (d.h. hebräisch) reden und dem HERRN der Heerscharen Treue schwören (= ihm huldigen); eine von ihnen wird Ir-Heres (d.h. Stadt der Gerechtigkeit) heißen. – (Menge)
    Die Bibel ist eine Rätselrede, ob ein Leser der Bibel diese Rätselrede, das prophetische Wort gleich verstehen kann, das ist die Frage. Uns wurde jahrzehntelang viele Lehrpunkte eingehämmert und diese sitzen fest bis auf die Knochen. Wenn ein Grundschüler Zahlen schreiben und sie lesen kann, dann kann er, obwohl er sie lesen kann, noch lange nicht eine Rechnung eines Wissenschaftlers verstehen, geschweige kontrollieren ob sie richtig ist. Oder wenn einer ganzen Generation vorgegaukelt wird, Margarine ist die beste Butter, dann wird es eine einzelne Stimme schwer haben diesen Menschen beizubringen dass dies gar nicht stimmt.
    Die meisten Brüder und Schwestern die erkennen, dass sie einer Lüge nachgelaufen sind, haben nicht den Mut zu bekennen dass sie angelogen worden sind. Damit will ich sagen, dass ein Bibellesen von Brüdern die Schwierigkeiten haben zu erkennen, dass das Bibel lesen als religiöse Übung völlig sinnlos ist, wenn man das gelesene liest wie ein Zeitungsartikel oder einen Roman. Eine Geschichte der Bibel, an der man sich zwar ergötzt, aber nicht hinterfragt wer oder was ist durch das Wort der Bibel überhaupt angesprochen. Oder wie kann ich erkennen ob der eine oder andere Zustand, oder die Lehre wahr ist, wenn man nicht in der Lage ist die Geschichte und den Zustand des eigenen Volkes einzuordnen.
    Denn alles Böse was in der Bibel über Israel und Juda geschrieben steht, kommt über das Volk Jehovas und alles was Gut in der Bibel geschrieben steht über Israel und Juda, kommt über einen kleinen Rest der Zeugen Jehovas. Alle übrigen Religionen sind davon ausgeschlossen. Wenn es in der Bibel heißt wo Tausend sind werden Hundert übrigbleiben, wo Hundert sind werden Zehn übrigbleiben, Jesus setzt die Reihe fort, indem er anzeigt, dass von Zehn nur Einer übrigbleibt. Im Zusammenhang mit den zehn Aussätzigen die gebettelt haben dass sie gesund werden, Jesus hatte alle Zehn geheilt, aber nur Einer kam zurück und bedankte sich bei Jesus. Jesus fragte, wo sind die anderen Neun? Somit kommt eben nur ein kleiner Rest in die Gunst der Wahrheit, weil sie sich nicht bemühen das prophetische Wort besser zu verstehen.
    Es ist sehr schwierig ohne buchstäbliche Besprechung oder brüderliche Unterweisung darzulegen, dass dieser treue und verständige Sklave nur der Christus ist. Das Wort Knecht, wie einige Übersetzungen den Text wieder geben, ist in diesem Zusammenhang nicht berechtigt, da im Ursprung nach, Joseph nicht als Knecht, sondern als Sklave über die gesamte Habe des Pharao gesetzt wurde. Alle sollten ihr Knie vor ihm beugen und nur der erste Thronwagen, der gehörte dem Pharao.
    Jetzt geht es aber mit Joseph noch weiter, er sammelte Getreide und andere Lebensmittel. Die Geschichte geht weiter in 1. Mos 41:55
    55. Und das ganze Land Ägypten hungerte; und das Volk schrie zum Pharao um Brot. Da sprach der Pharao zu allen Ägyptern: Gehet zu Joseph; tut, was er euch sagt!
    Weil dieser Joseph ein Schatten auf Jesus Christus war, das erklärt sich auch aus Markus 9:7 als sie auf dem Berge waren:
    9. Und es kam eine Wolke, welche sie überschattete und eine Stimme kam aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn höret.
    Paulus schreibt in Römer 14:11 dass alle ihre Knie beugen müssen.
    Denn es steht geschrieben: “So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge soll Gott bekennen”.
    Aber alle die errettet werden wollen oder können, das Wort ALLE bezieht sich nicht auf die Weltbevölkerung, sondern auf alle die zum Volke Jehovas gehören.
    Alle anderen Religionen die von Christus reden und meinen sie hätten den Glauben, das sind alles falsche Religionen, welche sich an bestimmte Bibelstellen nur anlehnen um auch wieder das Volk Jehovas zu betören.
    Jes. 19:18-21
    18. An jenem Tage werden fünf Städte im Lande Ägypten sein, welche die Sprache Kanaans reden und bei Jehova der Heerscharen schwören werden. Eine wird die Stadt Heres heißen.
    19. An jenem Tage wird inmitten des Landes Ägypten ein Altar dem Jehova geweiht sein, und eine Denksäule nahe an seiner Grenze dem Jehova;
    20. und das wird zu einem Denkzeichen und zu einem Zeugnis sein dem Jehova der Heerscharen im Lande Ägypten. Denn sie werden zu Jehova schreien wegen der Bedrücker, und er wird ihnen einen Retter und Streiter senden und sie erretten.
    21. Und Jehova wird sich den Ägyptern kundgeben, und die Ägypter werden Jehova erkennen an jenem Tage; und sie werden dienen mit Schlachtopfern und Speisopfern, und werden Jehova Gelübde tun und bezahlen.
    Das ist eine Hindeutung auf die 2. Gegenwart Jesu, die von Ägypten aus ausgerufen wurde durch die Gruppe um Russel. Amerika ist das sinnbildliche Ägypten, das auch in Offenbarung erscheint, wo alle Dinge von dort ausgehen, auch der Atheismus gegen das Reich Gottes. Die fünf Städte, da ist die Zahl fünf, was die sinnbildliche Zahl für den Anfang ist. Das Ausrufen des Reiches Gottes geht somit von Amerika aus, es hat dort angefangen.
    Dies erwähnt auch Paulus wenn er in Hebräer 1:6 schreibt:
    Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er: “Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten”.
    Die Einführung seines Sohnes in die Welt durch seine 2. Gegenwart ist nun mal vorherbestimmt dass sie von Amerika ausgeht.
    In Psalmen 105:17-22 da ist auch von dem Joseph die Rede hindeutend auf den kommenden Christus.
    17. Er sandte einen Mann vor ihnen her, Joseph wurde zum Knechte verkauft.
    18. Man preßte seine Füße in den Stock, er kam in das Eisen.
    19. Bis zur Zeit, da sein Wort eintraf; das Wort Jehovas läuterte ihn.
    20. Der König sandte hin und ließ ihn los, der Herrscher über Völker, und befreite ihn;
    21. er setzte ihn zum Herrn über sein Haus, und zum Herrscher über all sein Besitztum,
    22. um seine Fürsten zu fesseln nach seiner Lust, und daß er seine Ältesten Weisheit lehre.
    Es gibt noch viele Stellen in der Bibel, welche darauf hindeuten, dass mit dem treuen und verständigen Sklaven Jesus gemeint ist.
    Die jahrelange Organisationsschule hat bei den meisten Brüdern verhindert die Bibel richtig zu lesen. Aber ein Treffen von Bibelstudiengruppen ist wegen den weiten Entfernungen zwischen den einzelnen Brüdern auch kaum möglich. So können wir alle zusammen nur versuchen das Beste daraus zu machen.
    Der böse Knecht ist jemand der seine Brüder schlägt. Paulus erwähnt in 2. Kor. 11:20
    Denn ihr ertraget es, wenn jemand euch knechtet, wenn jemand euch aufzehrt, wenn jemand von euch nimmt, wenn jemand sich überhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt.
    Geschlagen werden die Brüder in der Versammlung nicht buchstäblich, sondern sie werden durch Lüge im Namen geschlagen, mit neuen Wahrheiten und hellerem Licht. Weil gerade die, welche die Herrschaft über die Versammlungen im ersten Jahrhundert oder auch jetzt übernommen haben, nicht dieselben sind wie die, welche die Versammlungen gegründet haben. Mit schlagen ist gemeint dass die Wahrheitslehre mit Lüge geschlagen oder klein gehalten wird. Wenn in der NWÜ der Organisation zum Beispiel steht: „Die bei Euch die Führung übernehmen“, dann ist das keine korrekte Übersetzung. Denn ein paar Verse davor wird eindringlich geraten die Lehre der früheren Ältesten zu befolgen, eben die, welche zur Zeit der Apostel durch die Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten oder später durch Handauflegen Kraft des Heiligen Geistes die reine Wahrheit gekannt und gelehrt haben. Diese haben die Versammlungen gegründet.
    Heb. 13 (Neue Genfer Übersetzung)
    7. Erinnert euch immer wieder an die, die einst die Verantwortung für eure Gemeinde trugen und euch die Botschaft Gottes verkündeten. Haltet euch vor Augen, wie sie Gott bis ans Ende ihres Lebens vertrauten, und nehmt euch ihren Glauben zum Vorbild.
    8. Denn Jesus Christus ist immer derselbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit.
    9. Lasst euch daher auch nicht durch irgendwelche fremden Lehren vom richtigen Weg abbringen! Worauf es ankommt, ist, innerlich stark zu werden, aber das geschieht durch Gottes Gnade und nicht – ´wie jene Lehren es behaupten` – durch das Befolgen von Speisegeboten. Sich an Vorschriften dieser Art zu halten hat noch nie jemand dem Ziel näher gebracht.
    Es kamen aber später andere Ältesten dazu, welche versucht haben die Versammlung umzustimmen mit der Feststellung, dass sie den Jesus und die Apostel falsch verstanden haben. Um diese Missstände in den Versammlungen sagt dann Paulus obige Worte.
    Man kann nur durch aufmerksames Bibel lesen erkennen was gemeint ist. Alles erfüllt sich in den Versammlungen der Zeugen Jehovas. Daran ist nicht im Geringsten zu zweifeln. Das ist das neue Gottesvolk, das aus den Nationen eingesammelt wird durch Taufe nach dem Geiste des Christus.

  • Shannon
    Mai 14, 2011

    Danke Martin und auch Dir danke Matthäus. Ich habe mir mal beide jetzt abgespeichert. Damals konnte ich ja nicht nicht ahnen, dass Artikel gelöscht werden.

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Den habe ich mir nicht gespeichert, sorry!!

  • Edelmuth
    Mai 14, 2011

    Sehr guter Beitrag! Habe ihn mit großem Interesse gelesen. Respekt!

    Ede

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Nachdem ich diese sehr gute Zusammenstellung auch kenne, erlaube ich mir einige Zitate die obiges belegen hier einzustellen, die zeigen mit welcher Unverfrorenheit die LK Schuld DIE SIE SELBST trägt auf das gemeine Volk der ZJ abwälzt.

    Bei Komiteefällen gilt es abzuklären ob der Beschuldigte seinen Fehler einsieht oder ob er die Schuld auf andere abwälzt. Und genau dieses Vergehens macht sich die LK schuldig:

    Was die neuere Zeit angeht, so mutmaßten viele Zeugen, daß die mit dem Anfang der Millenniumsherrschaft verbundenen Ereignisse eventuell von 1975 an eintreten würden. Sie dachten, daß
    in jenem Jahr das siebte Jahrtausend der Menschheitsgeschichte
    anbreche. Erwachet!, 22. Juni 1995, S. 8, 9

    Wie sich die IMMER WIEDER kehrende Bewußtseins Beeinflußung von der LK wiederholt – man vergleiche folgendes WT Zitat mit den neuesten WT Studienartikel! Die Frage MUSS erlaubt sein: Wer hat hier giftige – FALSCHE Lehren, in Millionenauflage verbreitet?

    Die Speise auf dem Tisch der Dämonen ist giftig. Man denke nur einmal an die Speise, die von … den Abtrünnigen verbreitet wird. Sie ist weder nahrhaft noch erbauend; sie ist nicht förderlich. Das kann sie auch gar nicht sein, weil die Abtrünnigen aufgehört haben, sich am Tisch Jehovas zu ernähren. … Nicht der heilige Geist treibt sie an, sondern gehässige Bitterkeit. Sie sind von einem einzigen Ziel besessen: ihre früheren Mitsklaven zu schlagen … Ja, Abtrünnige veröffentlichen Literatur voller Entstellungen, Halbwahrheiten und absoluter Unwahrheiten. Sie …versuchen die Unvorsichtigen zu fangen. Es wäre gefährlich, sich aus Neugier dazu verleiten zu lassen, ihre Schriften zu lesen oder ihren Lästerreden
    zuzuhören. Der Wachtturm, 1. Juli 1994, S. 11, 12

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Wie behält man die Kontrolle? Indem man der Brüdern untersagt Schriften oder Bücher von sogenannten Abtrünnigen zu lesen – es wird verlangt, sollte jemand ein solches Buch besitzen, es zu vernichten, andernfalls droht der Gemeinschaftsentzug, was folgender Brief belegt:

    In einem Schreiben vom 17. Oktober 1990 teilte uns ein Rechtskomitee der Versammlung … mit, daß in einigen … Versammlungen Verkündiger das Buch „Der Gewissenskonflikt“ des Abtrünnigen Franz lesen.

    Ihr seid inzwischen von der Ältestenschaft der … davon in Kenntnis gesetzt worden und wir bitten Euch, uns mitzuteilen, ob Ihr inzwischen in Erfahrung bringen konntet, welche Brüder dieses Buch besitzen. Es ist notwendig, daß jeweils zwei Älteste ernste und eindringliche Gespräche mit diesen Brüdern führen und vor der Gefahr der Abtrünnigkeit warnen. Auch mag es angebracht sein, anläßlich einer Ansprache während der Dienstzusammenkunft
    auf die Gefahren der Schriften von Abgefallenen aufmerksam zu machen und die Verkündiger eindringlich zu warnen. Teilt uns bitte auch mit, ob die betreffenden Verkündiger auf Euren Rat gehört haben und ob sie bereit gewesen sind, die Literatur der Abgefallenen zu vernichten. Wir sehen gerne Euren Antworten entgegen.

    Brief der Wachtturm-Gesellschaft an die Ältestenschaften,
    25. Oktober 1990

    Man vergleiche ein solches Vorgehen mit dem Zitat von:

    George Orwell, 1984, S. 234 – 237

    Es ist für ihre Struktur unbedingt erforderlich, dass kein Kontakt mit Ausländern stattfi ndet, ausgenommen in beschränktem Maße mit Kriegsgefangenen und farbigen Sklaven. … Wäre es ihm erlaubt, mit Ausländern in Berührung zu kommen, so würde er entdecken, dass sie ganz ähnliche Menschen sind wie er selber und dass das meiste, was man ihm von ihnen erzählt hat, erlogen ist. Die künstlichen Schranken der Welt, in der er lebt, würden fallen, und die Furcht, der Hass und die Selbstgerechtigkeit,
    von denen seine Moral abhängt, könnten sich verfl üchtigen. … Der Bewohner Ozeaniens darf nichts von den Grundsätzen der beiden anderen Lebensanschauungen wissen, wird aber gelehrt, sie als barbarische Verstöße gegen Moral und gesunden Menschenverstand zu verabscheuen. In Wirklichkeit sind die drei Lebensanschauungen kaum voneinander unterscheidbar, und die gesellschaftlichen Einrichtungen, zu deren Stütze sie dienen, unterscheiden sich überhaupt in keiner Weise. Überall findet sich der gleiche pyramidenförmige Aufbau, die gleiche Verehrung eines halbgöttlichen Führers, die gleichen, durch und für dauernde Kriegführung vorgenommenen Sparmaßnahmen. …Abgeschnitten von der Berührung mit der Außenwelt und der Vergangenheit, gleicht der
    Bürger Ozeaniens einem Menschen im interplanetarischen Raum, der keinen Anhaltspunkt hat, in welcher Richtung oben oder unten ist.

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Die Bevormundung wie in eurem Schlußsatz funktioniert auf einfache Weise – nämlich so:

    Bist du zufrieden mit Jehovas geistigen Vorkehrungen?
    … Über Unzufriedene kommt Unglück … Schon unsere Ureltern waren unzufrieden. …sie waren selbstsüchtig. Was Gott ihnen gegeben hatte, war ihnen nicht genug. Sie wollten mehr.
    Sie wollten selbst entscheiden, was richtig und was verkehrt ist. Das taten sie auch, und die erste Entscheidung, die sie trafen, wirkte sich veheerend aus, ging doch dadurch alles verloren …
    Der Wachtturm, 1. Oktober 1987, S. 10-11

    Und wenn jemand zufrieden ist und er wurde irregeführt weil wieder einmal eine geistige Gabe der LK völlig daneben ging dann hilft vielleicht dieser Rat:

    Das Jahr 1925 war für viele Brüder ein trauriges Jahr.
    Einige strauchelten; ihre Hoffnungen waren enttäuscht worden.
    Sie hatten gehofft, daß einige der ‚alttestamentlichen Überwinder‘ auferstehen würden. Statt dies als eine ‚Wahrscheinlichkeit‘ anzusehen, lasen sie hinein, daß dies
    mit ‚Sicherheit‘ kommen würde, und manche bereiteten
    alles für ihre lieben Angehörigen vor, da sie deren Auferstehung
    erwarteten. Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1975, S. 145
    Einige erwarteten, daß das Werk im Jahre 1925 enden
    werde, aber der Herr sagte dies nicht. Das Problem bestand
    darin, daß die Freunde ihre Vorstellungen gegen jede
    Vernunft aufblähten; und daß, als ihre Vorstellungen zerplatzten,
    sie am liebsten alles verworfen hätten. Watchtower 1926, S. 232

    Ein Jahr zuvor hörte sich das noch so an:

    Wir erwarten mit voller Gewißheit, daß die jetzige große
    Drangsal … im Jahre 1925, etwa im Herbst, ihren furchtbaren
    Höhepunkt erreicht und alsdann zum endgültigen
    Abschluß kommen wird … Wir erwarten mit absoluter
    Zuverlässigkeit die nach der Drangsal beginnende Auferstehung
    der gesamten Menschheit … und zwar so, daß die
    zuletzt Gestorbenen zuerst und die vor Jahrtausenden Gestorbenen
    wie z. B. Adam, zuletzt auferstehen werden. …
    Ferner dürfen wir verkündigen, daß vielen Menschen, die
    jetzt leben, die Möglichkeit werden kann, überhaupt nicht
    sterben zu brauchen. Das Goldene Zeitalter, 15. März 1924

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Nur zur Klarstellung damals wurde tatsächlich gelehrt das Adam auferstehen wird !!!

  • Glocknerkönig
    Mai 14, 2011

    Wertes Bruderinfo Team,
    endlich mal ein Beitrag der den Kern der ganzen Problematik…Sekte – Zeugen Jehovas… trifft!!
    Macht jetzt keinen Rückzieher und nehmt den Artikel wieder vom Netz!

    Der Artikel zeigt sehr deutlich wie weit die Zeugen innerhalb ihrer Organisation sich von der Grundbotschaft Jesu entfernt haben.
    Ich bin zwar überzeugt davon dass die Mehrheit auch nach lesen dieses Artikels nicht „Erwachen(t)“ werden. Die Gehirnwäsche (Bewustseinsbeeinflussung oder Kontrolle) funktioniert zu gut!
    Doch dies funktioniert nicht nur bei Zeugen so, nein auch bei allen totalitären Gruppen gehts genauso, siehe Nazis, Stalin, fundamentalistische Moslems etc.

    Jeder einzelne Zeuge reagiert erst dann wenn es unter seine „eigene Haut“ geht.
    Ich und meine Frau können das aus eigener Erfahrung voll bestätigen.
    Man realisiert vieles erst dann wenn man von der Organisation SELBST in den Allerwertesten getreten wird. Ersst dann „Erwachet“ man.
    Leider der Mensch lernt selten aus den Fehlern oder den Schaden anderer.
    Erst wenn man das Messer selbst an der Kehle spürt und Blut fliest, erst dann realisiert man das wahre Gesicht der Organisation/ Religion.
    In diesem Sinne stimmt das Zitat von Karl Marx : Religion ist Opium fürs Volk!!

    Ich hoffe für viele von den „Zeugen“ das sie bald begreifen…es gibt auch ein Leben vor dem Tod…
    Mir tun besonders die vielen Kinder leid die in diesem „Paradiesischen System“ aufwachsen und dadurch gar kein echtes Denkvermögen entwickeln können. Diese sind wie Geburtsblinde die es nicht verstehen können wie die Welt der Sehenden aussieht.

    Liebe Grüsse aus Oberösterreich

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Lieber Dennis,
    ich finde den Artikel von bruderinfo für mich persönlich schon aufschlußreich. Zum einen interessiere ich mich sehr für Psychologie und zum anderen ist es auch für mich wichtig sich mit MIR selber auseinanderzusetzen. Wo gibt oder gab es in meinem Leben versteckte Einflußnahme.
    Schau, ich bin nicht der WELTMENSCH, der Zeuge Jehovas wurde, weil er in der Welt unglücklich war. Mein Mann und ich hatten als WELTMENSCHEN eine schöne Beziehung mit unseren Kindern, keiner hat den anderen betrogen. Wir haben als WELTMENSCHEN, obwohl beide berufstätig, um uns und die Kinder zu versorgen, alles in unserer Freizeit zusammen gemacht, mit den Kindern gespielt, als Familie viel miteinander unternommen, zusammen gefrühstückt und abendgegessen, viel geredet und gelacht, usw. Hatten eine gleichberechtigte sehr liebevolle Verbindung, uns nie gegenseitig niedergemacht oder beschimpft.
    Nicht geraucht und nicht getrunken, keine Pornos angeschaut, nicht mit anderen geflirtet, nicht mal in Gedanken.
    Wir waren glücklich, offenbar ohne Zeugen Jehovas zu sein. Rückblickend muss ich sagen, wir haben Christsein ausgelebt, ohne Christen zu sein. So, dann haben wir schon durch Zeugen Jehovas bemerkt, dass da unsererseits geistige Bedürfnisse da sind. Und wir sind in unserem Bibelstudium aufgegangen. Wir mußten nichts in unserem Leben ändern um Zeugen Jehovas zu werden, nur beim Finanzamt.
    Und nun bin ich für mich froh, dass es diesen Artikel von @bruderinfo gibt. Und ich finde, es dürfte auch anderen so gehen. Wir wollen doch die Hintergründe aufdecken, was dazu beim Einzelnen dazu geführt hat, dass wir uns manipulieren haben lassen.
    Ich bin ja noch immer – habe ich vorher im Kommentar schon erwähnt – auf der Spurensuche warum 2 doch relativ fest im Leben stehende und doch über eine gewisse Allgemeinbildung verfügunde Menschen wie mein verstorbener Mann und ich, leider fällt mir kein besserer Ausdruck ein, darauf „reingefallen“ sind. Nicht auf Jehova, ich bin froh ihn und Christus durch Zeugen Jehovas kennengelernt zu haben! Aber auf einen allein selig machenden Mitteilungskanal. Es gibt viele Brüder, die sind schon immer Zeugen Jehovas. D.h. sie können sich nicht vorstellen, dass sich jemand aus der WELT sich gar nicht groß ändern muss, der tatsächlich überhaupt nicht unglücklich in der Welt war. Bei mir war es wohl das Gefühl = ich fürchte eine Frucht des Fleisches, sich zu etwas BESSEREM beufen zu fühlen. Dies liegt wohl in der Natur von uns unvollkommenen Menschen und nach meinen Überlegungen nutzt das nicht Jehova sondern der Satan aus. Das ist nur meine derzeitige Meinung. Ich bin jedoch belehrbar.
    Es wäre hilfreich, wenn Brüder und Schwestern aufgrund dieses Artikels mitteilen könnten, was bei Ihnen im Herzen und Sinn bewirkt hat, dass sie dem Sklaven ja oft jahrzehntelang vertraut haben. So eine Art Schlüsselerlebnis. Ich bin für mich trotz den vorgenannten Argumenten immer noch auf der Suche. Denn ich meine, wir können erst zuversichtlich in die Zukunft schauen, wenn wir die Vergangenheit bewältigt haben.

    Die Audioaufnahme von Bruder Lösch: Gibt es eine Möglichkeit dies für mich bzw. auch andere zugänglich zu machen? Mit Technik bin ich nicht so bewandert, bitte daher um Nachsicht und wenn Du dies möchtest um detaillierte Information wie ich das schaffen kann.
    Liebe Grüße Anna

  • Dennis
    Mai 14, 2011

    Liebe Anna,

    leider ist das momentan nicht möglich. Aber Bruderinfo wird bald Zugang dazu bekommen und es ist möglich aus dieser Aufnahme zu zitieren.

    Viele Grüße
    Dennis

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Lieber Dennis,
    noch zu Bewußtseinskontrolle und den schädlichen Auswirkungen auf uns:
    Heute früh habe ich eine sehr lang mail meiner Tochter erhalten. Sie hat mir, weil ich ihr im Vorfeld auch einige meiner Gedanken anvertraut habe, endlich detailliert geschrieben, was sie bewogen hat kein Zeuge Jehovas mehr sein zu wollen. Ich bin erschüttert, was die Lehren des Sklaven bei einem Menschen anrichten…
    Sie war drauf und dran sich das Leben zu nehmen. Ich hab‘ sehr viel geweint aber auch viel gebetet und bin Jehova dankbar dafür, dass ich es jetzt weiß.
    Und, ich stelle mir vor, hätte ich der Anweisung des SKLAVEN gehorcht, keinen Umgang mehr mit ihr zu haben, sie wäre, da sie mich sehr liebt vermutlich TOT und ich, die eigene Mama ein MÖRDER!!!
    Meine Gefühle passen zum Wetter, geh‘ jetzt trotzdem raus, die Natur genießen.
    Danke auch noch an @manfred für die Aufarbeitung des WT vom Wochenende (ist das Bild auf Seite 13 eine Kontaktbörse für Partnersuchende?) und @alois für seinen treffenden Kommentar aus Amos 6:12,13.
    Liebe Grüße und gutes Nachsinnen
    wünscht Anna

  • Shannon
    Mai 14, 2011

    Liebe Anna,

    ich bin einfach nur erschüttert. Ich kann seine Gefühle nachvollziehen, will man doch als Mutter nur das Beste, für seine Kinder.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Akazienholz
    Mai 14, 2011

    Liebe Anna, bitte sage Deiner Tochter das Sie den Kopf oben behalten soll, vieleicht hilft ein wenig dieses Gedicht:
    Und ich denke es geht so manchen von uns so ähnlich,

    Von der Tiefe zur Höhe

    Mein Blick ist trübe ganz ohne Glanz
    im Kopf nur der bösen Gedanken Tanz.
    Niedergeschlagen und entehrt,
    ich habe versagt, ich bin nichts wert.

    So donnern diese böse Gedanken in meinem Hirn,
    wie mit schwerem Hammer an meine Stirn.
    Kraftlos ist der ganze Geist,
    das Gewissen mich ständig beißt.

    Weder des Tages helles Licht,
    in mir diesen Dämon zerbricht.
    Schlimmer noch ist der Stille Nacht und Dunkelheit
    nur mein leises Weinen durchdringt diese Einsamkeit.

    Warum? Warum? Warum? Ich verstehe es nicht!
    Ist denn alles gelogen, obwohl man es verspricht?
    So arbeiten die Gedanken in dieser Weise,
    immer wieder, immer wieder, wie im Kreise.

    Nur langsam vergeht diese schlimme Zeit,
    nur langsam kommt ein Gefühl das befreit.
    In all dieser Apathie und Traurigkeit,
    dem körperlichen und geistigen Leid.

    Hinzu kommt meine Angst das Gefühl das hemmt,
    ständig bin ich dabei und denke an das was mich beklemmt,
    um liebe Menschen, der Gesundheit und meines Lebens Willen
    die dunkle, angstvolle Energie ist nur schwer zu stillen.

    Dann schnaubt wie ohnmächtig noch Wut und Ärger,
    doch dadurch werde ich auch nicht stärker.
    Nur langsam brechen der bösen Gedanken auf.
    Der Kreis öffnet sich und Schlechtes es bricht endlich raus.

    Ich spüre, dass ein Stolz mich durchströmt,
    das beste Gefühl, was mich jetzt seit langem krönt,
    jetzt spüre ich sogar die Lust im Leben.
    Erkenne neue Ziele um diese anzustreben.

    Der Mut baut sich auf in meinem Herzen,
    fast vorbei all die Tränen und die Schmerzen.
    Endlich akzeptiert hab ich meinen Lebenszweck,
    endlich verlassen habe ich das schreckliche Versteck.

    Schwimm nicht mehr einsam, sondern in neuen Lebensgefühlen,
    die nun mein ganzes Sein umspülen.
    Zur Ruhe komm ich, zu tiefem Frieden und Besinnlichkeit,
    und Dank sei dem, der mich aus dieser Drangsal hat befreit.

  • Dennis
    Mai 14, 2011

    Liebe Akazienholz,

    obwohl ich nicht der größte Fan von Gedichten bin, hat dieses Gedicht bei mir in´s „Schwarze“ getroffen. Es beschreibt sehr gut meine Gefühls- und Gedankenwelt der letzten Monate, vielen Dank!

    LG
    Dennis

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Liebe Akazie,
    ich habe Dein Gedicht meiner Tochter weitergeleitet und sie hat sich sehr darüber gefreut.
    Sie findet, dass einige Ihrer Gefühle dort sehr anschaulich beschrieben werden.
    Liebe Grüße und nochmals Danke
    Anna

  • Ulrike P.
    Mai 14, 2011

    Leebe Anna,
    ZITAT:
    Und, ich stelle mir vor, hätte ich der Anweisung des SKLAVEN gehorcht, keinen Umgang mehr mit ihr zu haben, sie wäre, da sie mich sehr liebt vermutlich TOT und ich, die eigene Mama ein MÖRDER!!!

    Obwohl ich dich nur über Bruderinfo kenne, zittert mein Herz bei dem Gedanken, was hätte passieren können.
    Ich bin so froh, dass du nach deinem Gefühl gegangen bist und nicht blinden Gehorsam geübt hast.

    Ganz liebe Grüße – Ulli

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Liebe Ulli, Akazienholz, Shannon, Matthäus, Christin, und alle anderen:
    ich möchte mich an dieser Stelle einfach ganz ganz herzlich bedanken!!!
    Mehr fällt mir heute nichts geistreiches mehr ein, bin irgendwie neben der Spur. Auf alle Fälle hat mir Euer Mitgefühl sehr sehr gut getan. Und ich habe heute mir meinem Kind, das so traurig ist, 2 Stunden telefoniert.
    Ganz liebe Grüße Anna – auch an @bruderinfo wg. der Ferien, genießt es einfach… Kommentare freischalten hin oder her. Weil, wir sind ja hier in diesem Forum um frei zu werden von Erwartungshaltungen.

  • Ulrike P.
    Mai 14, 2011

    Hallo Anna,
    ZITAT:
    Es wäre hilfreich, wenn Brüder und Schwestern aufgrund dieses Artikels mitteilen könnten, was bei Ihnen im Herzen und Sinn bewirkt hat, dass sie dem Sklaven ja oft jahrzehntelang vertraut haben.

    Bei mir war es das Gefühl, zu einer großen, internationalen, liebevollen Bruderschaft gehören zu dürfen, die sich in allem auf die Bibel stützt.

    Das mit der liebevollen Gemeinschaft hatte sich – wie im Artikel ja erwähnt – schon direkt nach meiner Taufe erledigt. Was ich aber mir selbst ankreidete, nicht etwa den Brüdern.
    Ich war schüchtern und zurückhaltend und sah den Grund für das plötzliche Desinteresse bei mir darin, als „Gesamtpaket Mensch“ eben halt nicht liebenswürdig genug zu sein, um freiwillg Zeit mit mir zu verbringen.
    Gut, trotzdem habe ich so nach und nach Freunde gefunden…aber das diese allumfassende brüderliche Liebe, die einem als „Interessierten“ so wunderherrlich vorgeheuchelt wird, in Wirklichkeit nur eine riesengroße Seifenblase ist – und es nicht etwa nur bei mir so war – das zu begreifen, hat einiges an Zeit gebraucht.
    Wahrscheinlich weil ich von mir auf andere geschlossen habe, denn ich habe diese Bruderliebe tatsächlich so empfunden und bin ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass es bei den anderen ebenso ist.

    Vom ersten Augen öffnen (nicht vorhande Liebe, falsche Lehren) bis zu dem Punkt auch Konsequenzen zu ziehen, hat es nochmal ein paar Jahre gedauert, denn ich wollte meine Brüder nicht verlassen.
    Mein Mann blieb auch erst noch dabei…allerdings mehr mir zuliebe, denn ihm war das alles schon viel früher klar als mir.

    Die in diesem Artikel so klar beschriebene Bewusstseinskontrolle hat bei mir über viele Jahre ihre volle Wirkung entfaltet…unbemerkt…und erst jetzt im Nachhinein, sehr erschreckend für mich.
    Aber auch sehr lehrreich, ich denke nicht, dass mir soetwas nochmal passieren wird.

    LG Ulli

  • Akazienholz
    Mai 14, 2011

    Meine Meinung zum Beitrag Bewußtseinkontrolle.

    Analytisch gesehen ein Fachvortrag wie -Mensch- mit WENIG Bewußtsein funktioniert. Der gesamte Inhalt kann man auf alle fundametalistischen und totalitären Regime beziehen, deren Ziel es ist Menschen zu fangen und in den Ideologien und Ideen zu knechten.

    Ich hatte mir da mal vor ein paar Jahren Gedanken gemacht und den Versuch einer Deffinition überlegt wie diese Dinge funktionieren könnten und zwar so das es, jeder verstehen kann warum Mensch über Mensch zum Nachteil der breiten Menschenmasse herrscht.

    Von den Schwachen und Starken oder ein Geheimnis ist gelüftet!!!

    Die Schwachen hören nur all zu gern auf die Starken, denn die Schwachen glauben, wenn sie auf die Starken hören, werden sie einmal genauso stark.

    Nun, die Starken wissen das die Schwachen das glauben, deshalb lehren die Starken nur so viel und in einer Weise, das die Schwachen auch glauben, das die Starken ein echtes Interesse daran haben, das die Schwachen einmal genauso stark werden wie sie selbst.

    Doch wahr ist, das die Starken, den Schwachen nur die Dinge lehren die ohnehin schon fast alle Schwachen wissen oder schon ahnten. Denn von Seite der Starken besteht kein wirkliches echtes Interesse das aus allen Schwachen Starke werden.

    Nur sehr wenige aus den Schwachen können Starke werden und diese Wenigen erkennen und übernehmen die gleiche Strategie und Wissen der Starken, da sie erkennen, das die Schwachen nur zu einem Zweck dienlich sind, denn in ihrer großen Anzahl erledigen die Schwachen all die Dinge, die für die Starken von enormer Wichtigkeit sind, da die Erledigung dieser Dinge die Macht der Starken sichert, doch den Starken selbst niemals in den Sinn kommt, diese niederen aber enorm wichtigen Dinge selbst zu erledigen, da dafür ihre Anzahl wiederum zu gering ist, um hier den Erfolg zu erzielen der den Starken weiterhin Ihre Macht zusichert.
    Fazit:
    Deshalb werde Du stark, doch nicht im Sinne der Starken!!!

    An Stelle von -Schwachen- und -Starken- kann auch stehen:
    Arme und Reiche, Kleine und Große, Ungebildete und Gebildete, Unwissende und Wissende,
    oder ähnlich

  • Shannon
    Mai 14, 2011

    Wer auch immer diesen Beitrag geschrieben hat, er ist SUPER!!! Und vielleicht beendet das diese unsäglichen Diskussionen um die Organisation, deren Manipulationstechniken der, von anderen Sekten in nichts nachsteht.
    Ich schreibe bewußt Organisation, denn die einzelnen Versammlungen, bzw. Brüder und Schwestern sind damit nicht gemeint. Aber wie so oft im Leben gilt auch hier der Satz >>Lieber den Teufel den man kennt, wie den Teufel, den man nicht kennt<>Emotionale Erpressung<<
    Dummerweise sind wir alle auf dieses Muster getriggert, weil dieses Muster schon im Kleinkind vorhanden ist. Es lächelt, damit die Mutter es liebt und annimmt. Schreit und kreischt es, weil es zornig ist, gibt es Strafe, Verachtung oder was auch immer. Leider funktioniert das Muster im Alter immer noch, denn es hat eine Datenspur im neuronalen Netz hinterlassen. Eher eine Datenautobahn, wenn man nicht an sich arbeitet und lernt, sich selbst anzuerkennen.

    Angst: Aufbau eines Feindbildes (Wer uns widerspricht, bekämpft uns.

    Angst macht klein, verzagt und abhängig. Angst macht machtlos. Angst macht hilflos. Das heißt aber auch – Ich gebe meine Macht ab, ich gebe meine Verantwortung ab. Wenn ich meine Macht abgebe, heißt das Ohnmacht. Ohne Macht. Wenn ich die abgebe, kommt ein anderer und übt sie aus. Man erlaubt somit anderen Personen, Macht über mich und mein Leben zu haben. Ich bin abhängig von der Liebe und der Anerkennung anderer. Diese Abhängigkeit ist es, die Angst macht, denn man kann sich der Anerkennung anderer nie sicher sein.

    Glück: Gemeinschaft der Gruppe, Heilsversprechen bei Bindung.

    Glück kommt niemals von außen. Glück kommt nur aus der eigenen inneren Mitte. Niemand kann einen liebend glücklich machen, denn auch dann ist man ausgeliefert, der Zuneigung durch andere. Glück ist ein Gefühl, das man nur selber erzeugen kann und das geht über die Dankbarkeit. Dankbarkeit ist der küzeste Weg zum Glück und ist nie von einer Gruppe oder einer anderen Person abhängig.

    Loyalität: Keine Kritik an der Führung, nur an sich selbst.

    Kritik an sich selbst, ist der beste Schlüssel zu Krankheit und Leiden. Jede Zelle des Körpers hört zu, wenn man sich sagt, dass man etwas nicht richtig gemacht hat. Wenn man mit sich selbst hart ins Gericht geht, schlägt man sich psychisch selbst.
    Dummerweise haben viele Menschen ein angeborenes Sklavengehorsam: Nur wenn ich ein guter Sklave bin, verkauft mich mein Herr nicht. Nur wenn ich gehorche, schlägt er mich nicht. Wobei wir wieder beim Thema Angst wären. Dabei ist es viel wichtiger, auf die Loyalität zu sich selber zu achten und sich selber treu zu bleiben.

    Gemäß Matthäus 23, 8-10 brauchen wir nur eine Anerkennung von Außen:
    8.Ihr aber, laßt ihr euch nicht Rabbi nennen; {O. ihr sollt nicht…genannt werden; so auch V. 10} denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. 9.Ihr sollt auch nicht jemand auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist. 10.Laßt euch auch nicht Meister {Eig. Lehrmeister, od. Führer.} nennen; denn einer ist euer Meister, {Eig. Lehrmeister, od. Führer.} der Christus.

    Am Schluss möchte ich noch etwas zu dem Hinweis bemerken, dass viele so liebevoll in den Versammlungen aufgenommen werden, aber wenn sie mal drin sind, nicht mehr viel von dieser Liebe zu spüren ist.
    Wo keine Liebe ist, kann man auch keine spüren. Wer unter der ständigen Angst lebt, Fehler zu machen, hat keine Energie sich zu lieben, geschweige noch andere zu lieben. Das ist einfach nur Zweckoptimismus oder vielleicht eine gute Show. Oder ein Teil des Spiels um Anerkennung…… Wer es schafft, einen oder mehrere "Neue" in die Versammlung zu bringen bekommt vor allem eines: Anerkennung.

    Herzliche Grüße euch da draußen und vergesst nie, euch selber anzuerkennen und zu achten. Denn wenn ihr es nicht tut, tut es keiner.
    Shannon
    Shannon

  • Matthäus
    Mai 14, 2011

    Zu Deiner richtigen Bezugnahme auf Matthäus 23 und der Bestätigung daß wir nur einen Lehrer akzeptieren sollen, verlangt der „trvSk“ etwas anderes:

    Dank ihrer Hilfe können wir das Wort Gottes verstehen. Alle, die die Bibel verstehen möchten, sollten anerkennen, daß „die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes“ nur durch den Mitteilungskanal Jehovas, den treuen und verständigen Sklaven, bekannt werden kann (Johannes 6:68). Der Wachtturm, 1. Oktober 1994, S. 8

    Oder:

    An den Ergebnissen gemessen, kann kein Zweifel bestehen, daß Bruder Russell und seinen Gefährten in ihren Bemühungen von Jehovas heiligem Geist geleitet wurden. Es erwies sich, daß sie mit dem treuen und verständigen Sklaven gleichzusetzen waren. … Es ist wirklich dem heiligen Geist zuzuschreiben, daß die Wahrheit auf Grund der demütigen Anstrengungen Bruder Russells und seiner Gefährten im Einklang mit Jesu Verheißung wie nie zuvor erstrahlte. (Johannes 16:13). Jene gesalbten
    Bibelforscher bewiesen, daß sie tatsächlich zur Klasse des treuen und verständigen Sklaven gehörten, deren Auftrag es ist, an die Hausknechte des Herrn geistige Speise auszuteilen.
    Der Wachtturm, 15. Mai 1995, S. 17

    In der Bibel steht zwar das wir die tiefen Dinge Gottes durch seinen hl. Geist verstehen können – doch den ZJ wird der Gedanke geradezu eingehämmert, daß es nur die Organisation ist die diesen Geist hat und folglich sein Wort versteht und uns vermitteln kann:

    Wir sollten auch daran denken, daß Jehovas Organisation die einzige Organisation in der ganzen Welt ist, die durch Jehovas
    heiligen Geist oder seine wirksame Kraft geleitet wird. (Sach. 4:6) Nur diese Organisation wirkt im Interesse des
    Vorhabens Jehovas und zu seiner Lobpreisung. Nur für sie ist Gottes heiliges Wort, die Bibel, kein versiegeltes Buch. Es
    gibt in der Welt viele Menschen, die sehr intelligent sind und die die kompliziertesten Dinge verstehen. Sie können die
    Bibel lesen, aber sie können den tieferen Sinn davon nicht erfassen. Die Glieder des Volkes Gottes dagegen können diese
    geistigen Dinge verstehen. Warum? Nicht weil sie besonders intelligent wären, sondern weil es so ist, wie der Apostel
    Paulus sagte: „Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefenDinge Gottes.“ (1. Kor. 2:10) … Wahre Christen schätzen es daher sehr, mit der einzigen Organisation auf der Erde verbunden zu sein, die die „tiefen Dinge Gottes“ versteht.
    Der Wachtturm, 1. Oktober 1973, S. 593-594

  • Dennis
    Mai 14, 2011

    Ein Bruder hat mir gerade eine Audioaufnahme zugänglich gemacht von Brd. Gerrit Löschs Vortrag vor kurzem. Ich bin doch sehr überrascht.

    Blutleer, müde und ohne jede Begeisterung leiert er unzählige pure Spekulationen den Zuhörern entgegen, fast alles im konjunktiv „könnte, würde, wahrscheinlich“. Mir ist es eigentlich ein Rätsel wie ein Glied der leitenden Körperschaft, fast nichts davon umsetzen kann was im „Predigtdienstschulbuch“ steht, was Betonung, Modulation und Begeisterung betrifft.

    „Neues Licht“ habe ich aber auch entdeckt:

    (Zitat Gerrit Lösch)

    „Jesus hat schon im 1. Jdt. regiert gem. Kol. 1:13, aber er hat in einem anderen Sinne regiert wie dann 1914“

    Was ist das bitte? Jesus hat also 2mal begonnen zu regieren? Sie verstricken sich immer mehr in Widersprüche.

    Hier noch weitere Zitate:

    „Es gibt 3 Gruppen von Gesalbten in neuerer Zeit, nicht bloß die 2. Es gibt die Gesalbten-Generation, die schon VOR 1914 gesalbt wurde und das Zeichen der Zeit des Endes gesehen habe und die Gesalbten-Generation, die diese Brüder gekannt haben. Da die meisten 1914-Gesalbte in den 1970iger Jahren gestorben sind, muss diese 2. Gesalbten-Generation bereits in dieser Zeit gesalbt worden sein. Was ist mit denjenigen, die erst vor kurzem gesalbt wurden? Sie gehören nicht zu der „Generation“ die Jesus in Matth. 24:32 beschrieben hat, es sind andere Gesalbte“

    „eines ist sicher Millarden Menschen werden umkommen“

    „wir werden die einzigen sein, die die Attacke der UNO auf die Religionen überleben werden“

    LG
    Dennis

  • Alois
    Mai 14, 2011

    Weist Du lieber Bruder Dennis, wenn Jesus schon im ersten Jahrhundert begonnen hat zu regieren, dann kann man ihn auch für den Zerfall und die Fehlentwicklung der Urchristen, der Christenheit und vor allem den Katholiken verantwortlich machen.
    Dies wurde bereits im Wachtturm 1. Jan. 1976 getan.

    Die Organisation hingegen macht es besser als Jesus, sie passt auf dass sich keine falschen Lehren einschleichen. Mit diesen unterschwelligen Äußerungen kann man unausgesprochen Jesus als einen Versager hinstellen und sich damit selbst erhöhen.

    Deswegen sagt die Organisation ja auch dass es nur bei ihr Rettung gibt, weil sie damit sagen will, dass Jesus das nicht kann.

    Das ist alles Psychologie, der neuste Vortrag bestätigt dies.

    Naja und das mit der Attacke der UNO, auch so eine Prophezeiung welche sich wie 1975 nicht erfüllen wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Mai 14, 2011

    Liebes Bruderinfo-Team,

    ich habe 2 Fragen zu diesem Artikel:

    1. Warum ist der Autor „unbekannt“? Hat dies ein aktiver Ältester verfasst oder sind die Darlegungen nicht vielmehr zu 90% aus einer Ausarbeitung eines sehr „aktiven“ Aussteigers, der mehrer PDF-Dokumente über die WGT erstellt hat und diese im Internet (besonders auf Sektenausstiegsseiten) in Umlauf bringt?

    2. Warum wurde dieser Artikel nicht mit mehr bibl. Grundlage verfasst um eine Hilfe und Ermunterung zu geben, die sich auf Gottes Wort stützt?

    Ihr wisst, dass ich euch lobe wenn es angebracht ist, dieser Artikel allerdings ermuntert mich ehrlich gesagt nicht im Glauben und hilft mir auch nicht ein tieferes Vertrauen zu unserem Herrn Jesus Christus aufzubauen.

    Ich befürchte, dass eine psychologische Analyse der Bewusstseinskontrolltechniken, nicht dazu beiträgt Brüder und Schwestern zum weiterlesen hier auf Bruderinfo zu bewegen. Das fände ich schade!

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Shannon
    Mai 14, 2011

    Lieber Dennis,

    vielleicht wollte man hier mal zeigen, dass diese Bewusstseinskontrolltechniken von allen Sekten angewandt wird und die Organisation keine Ausnahme ist. Oder aber, dass Satan diese Technik wunderbar installiert hat und sie seit Jahrhunderten funktioniert.

    Biblische Ergänzungen hätte ich mir auch gewünscht. Vor allem erleichternde und befreiende. Denn wer im Gefängnis sitzt, ist sich dessen meist nicht bewusst. Von daher gebe ich dir recht, dass viele den Artikel nicht lesen werden.

  • Bruderinfo
    Mai 14, 2011

    Hallo Dennis,
    zunächst freue ich mich, das du eine Tonaufnahme von Bruder Lösch hast. Ist es die Ansprache, die er in Selters für die Deutschen Brüder gehalten hat, und hast du die Möglichkeit diese Aufnahme ins Netz zu stellen oder kannst du sie uns zukommen lassen ?

    Zu deiner Frage zu dem Artikel „Bewusstseinskontrolle“. Du hast Recht, es handelt sich um eine Zusammenfassung eines Unbekannten Schreibers, wobei die Zusammenfassung von einem aktiven Ältesten vorgenommen wurde. Es handelt sich dabei zum größten teil um Zitate aus anderen Publikationen, die auch angegeben sind. Wie mir scheint hast du die gesamte Abhandlung selbst schon gelesen, doch nicht viele Brüder wagen sich auf diese Seiten zu gehen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

    Du hast recht, wenn du sagst das es hier in diesem Artikel nicht unbedingt um Ermunterung im Glauben geht. Du weisst, das wir immer bemüht sind den Glauben an Jesus zu festigen. Doch wir möchten uns hier nicht nur mit uns selbst beschäftigen, die wir unseren Glauben an Christus gefestigt sehen, sondern auch den Brüdern in den Versammlungen helfen sich mehr an Christus zu orientieren.
    Dazu gehört nach unserem aber besonders auch nach meinem Verständnis, das wir den Brüdern versuchen zu zeigen, wie sehr unser Bewusstsein von von unserer Organisation in der Wahrnehmung verändert wurde.
    Wie sonst ist zu erklären, das die große Mehrzahl der Brüder alles so einfach ohne zu reagieren hinnehmen. Das beste Beispiel ist ja gerade die Reaktion der Brüder auf die Ansprache von Bruder Lösch. Die meisten nahmen sie einfach zur Kenntnis in der Überzeugung einen Glaubensstärkenden Vortrag gehört zu haben. Wenn die Brüder nicht lernen wieder selbst zu Urteilen und ihr Bewusstsein zu gebrauchen, werden wir sie nicht erreichen können.
    Von daher bin ich überzeugt, das eine Analyse der Bewusstseinskontrolle für viele eine Hilfe sein kann.
    Auch dein Bewusstsein war von der Organisation beeinflusst, und gewisse Denkschemas sind wahrscheinlich noch bei jedem von uns vorhanden.
    Lieber Dennis, denke daran, auch ein Aussteiger war einmal ein Bruder, der sich befreit hat aus dieser geistigen Gefangenschaft. Doch nur weil er ein Aussteiger ist, oder im Sinne unserer Organisation als ein Abtrünniger bezeichnet wird, müssen seine Gedanken nicht verkehrt sein.
    Denke bitte daran, das wir im Sinne unserer Organisation alle Abtrünnige sind.
    Auch deine Frage, „Warum wurde dieser Artikel nicht auf bibl. Grundlage verfasst“, spiegelt das typische Denkschema unserer Organisation wieder. Du weist so gut wie ich, das unsere Organisation jede noch so nebensächliche Banalität mit irgend einen Bibeltext meint untermauern zu müssen. Das wollen wir hier nicht tun.

    Wie du richtig bemerkt hast, geht es in diesem Artikel um eine Analyse der Bewusstseinskontrolle. Sicherlich hätte man den einen oder anderen Bibeltext einbinden können, aber es muß in diesem Fall nicht sein. Es ist nicht notwendig, bei Themen die nicht direkt etwas mit biblischer Belehrung zu tun haben, Bibeltexte in inflationärer weise zu verwenden, wenn der Sachverhalt auch so Verstanden werden kann.
    Grundsätzlich möchten wir hier offen sein für neue Impulse und Überlegungen, und nicht in unserem eigenen Saft schmoren, so wie es sich bei unserer Sklaven-Organisation leider ergeben hat, da sie nur bereit ist Dinge immer wieder Aufzuwärmen, die irgend wann einmal im Wachtturm standen.
    Siehe die Ansprache von Bruder Lösch, er konnte nur Dinge zitieren, die irgend wann einmal Im Wachtturm zu lesen waren.
    Lieber Dennis, ich bin fast immer mit dir einer Meinung zu dem was du hier sagst, doch versuche zu verstehen warum ich diesen Artikel, auch wenn er zum großen Teil von einem „Aussteiger“ verfasst wurde, als wichtig und hilfreich für unsere Brüder beurteile.
    Auch wir hier bei Bruderinfo sind in manchen Überlegungen nicht immer einer Meinung, aber das muss so sein. Die Überlegungen und Prioritäten anderer zu akzeptieren müssen wir alle noch lernen.

    Liebe Grüße
    Bruderinfo HP

    PS. Sollte sich zeigen, das sich viele an diesem Artikel stossen, dann werden wir ihn auch schnell wieder entfernen.

  • Manfred
    Mai 14, 2011

    Liebe Bruder HP,
    ich finde es gut, dass Ihr auch andere Artikel mit einbindet. Wenn das nicht so wäre, hätten wir hier das gleiche Denkmuster wie in der Organisation nur halt in „grün“. Wir sollten uns wirklich langsam davon lösen alles danach zu Beurteilen, was wir bisher in unserem Leben gelernt haben, denn alles wurde von der LK geprägt. Wenn wir also wirklich frei sein wollen, dann müssen wir uns zum Teil auch mit Gedanken auseinander setzen, die völlig entgegen gesetzt zu unserem bisherigen Wissensstand stehen. Außerdem sind wir erwachsene Menschen. Selbst wenn hier mal was falsches geäußert wird, sollte unser Gehirn das herausfiltern können ohne gleich im Glauben Schiffbruch zu erleiden.
    Wie ist es denn zuhause beim Fernsehen. Da wird soviel Schrott gezeigt und falsches Gedankengut gesendet. Schalten wir da immer gleich aus? Manchmal ist es so unterhaltsam, dass man sich denkt. Oh ist zwar der grösste Käse aber charmant lustig dargeboten. Dann schaut man es sich halt an. Die Organisation würde natürlich sofort auffordern umzuschalten. Doch selbst die treuen Zeugen machen gelegentlich zuhause das was sie wollen, weils halt keiner sieht. Außer Jehova natürlich.
    Manche Brüder die hier schreiben sind mehr als 30 oder 40 Jahre ein Zeuge Jehovas. Das beeinflusst einen natürlich und ich denke es ist noch ein langer Weg bis wir völlig frei sind und zwar vom Denkmuster der Organisation. Außerdem sind andere „Aussteiger“ vielleicht mit uns auf der gleichen Wellenlänge. Sie haben halt nicht die richtige Idee gehabt wie hier die Brüder bei Bruderinfo. Im Grunde wollen wir doch alle ein und dasselbe, dass die anderen liebenswerten Brüder erkennen, dass Sie sich wieder Jesus und Jehova ungefiltert durch eine menschliche Organisation nahen sollen.
    Liebe Grüße Manfred

  • Der Skeptiker
    Mai 14, 2011

    Ich würde Euch bitten, den Vortrag auf jeden Fall online zu lassen.

    Ich kann zwar die Argumente von Dennis nachvollziehen (mich hats beim Lesen auch ziemlich betroffen gemacht), aber die Wahrheit ist manchmal schmerzhaft, hier in doppelter Hinsicht:

    1. In der Wahreit zu sein und zu leiden, oder
    2. zu erkennen, wie man manipuliert und kontrolliert wird

    Ein Sprichwort: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Solllte jemand aufgrund dieses Artikels nicht mehr hier vorbeischauen, ist für ihn die Zeit noch nicht reif. Für viele könnte dieser Artikel jedoch ein Augenöffner sein. Allein der Punkt mit der Sprache: Ich halte unsere Publikationen mit der ihr eigenen manipulativen Ausdrucksweise kaum aus. Nie wird etwas direkt gesagt, immer nur auf Umwegen, mit möglichst vielen Schuldgefühlen vollgepackt.

    Viele Brüder sind wirklich von der Orga schwer beladen und bedrückt, hier können sie für sich selbst herausarbeiten, warum sie sich den Ballast aufladen haben lassen, und dann, wenn sie wollen, diese Last wieder loswerden. UND DASS IST SCHMERZHAFT!

    Ich würde es begrüßen, öfters solche Artikel zu lesen.

    LG

  • Alois
    Mai 14, 2011

    Lieber Dennis
    Lieber Bruder HP von Bruderinfo

    Zitat: „Auch wir hier bei Bruderinfo sind in manchen Überlegungen nicht immer einer Meinung, aber das muss so sein. Die Überlegungen und Prioritäten anderer zu akzeptieren müssen wir alle noch lernen.“

    Ja, das macht doch gerade Bruderinfo so interessant, dass es hier verschiedene Meinungen gibt. Denn wie sollen wir lernen zu unterscheiden zwischen dem Geist Jehovas und dem Geist Satans, wenn wir nicht durch gemeinsame Anstrengungen und ringen um das Verständnis auch die Gelegenheit dazu bekommen. Alle Kommentare und Vorträge sind wertvoll damit wir selbst weiterkommen. Weiterkommen im selbstständigen Denken und Fühlen ohne auf Menschen zu hören. Genau das wurde den meisten Brüdern und Schwestern abgewöhnt, die Freiheit des Einzelnen im Glauben und Denken.

    Es gilt auch hier der Spruch: Alles ist zu etwas nütze und wenn es nur als abschreckendes Beispiel dient.

    Lieber Dennis, mir ging es im ersten Moment ähnlich wie Dir, aber die Meinungsvielfalt ist es mir Wert dass auch so ein Artikel veröffentlicht wird.

    Nur ein Punkt gefällt mir nicht:

    Lieber Bruder HP, Dein letzter Satz nach dem „PS“, den hättest Du nach meinem Geschmack weglassen können. Nur weil sich eventuell viele an einem Vortrag stoßen ihn dann zu löschen, weil sie es vielleicht (noch) nicht verstehen, das finde ich gar nicht gut. Der Vortrag über die Prophetie von unserem Bruder B wurde auch gelöscht. Das habe ich bis Heute nicht verstanden, er hatte mich besonders zum Nachdenken angeregt.

    Es ist auch eine Art Zensur, wenn man Vorträge löscht, nur weil sie dem Einen oder Anderen nicht passen. Wer Zensur ausübt kann in ein Fahrwasser geraten das ihm selbst und uns allen schadet.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Shannon
    Mai 14, 2011

    Ja, lieber Alois,
    das mit der Zensur , bzw. dem löschen des Prophetie-Vortrags fand ich auch nicht in Ordnung. Ich hätte ihn gerne nochmals gelesen und ärgere mich, dass ich ihn nicht abgespeichert habe.

    Damals habe ich schon gefürchtet, dass Bruderinfo Mainstreem ähnliche Züge bekommt und alles löscht, was „politisch nicht korrekt“ ist. Ich finde, solche Vorträge dürfen sein, auch wenn es für manche harte Worte sind.
    Jeder hat seine eigene Art, sich auszudrücken, aber eines ist sicher: Wenn der Kopf sich wehrt, sollte man genauer hinsehen. Denn was trifft, das betrifft.
    Wenn jetzt hier geschrieben wird, dass dieser Artikel gelöscht wird, wenn sich viele daran stören, dann haben wir der Beginn vom Ende dieser Seiten. Es ist eine interessante Überlegung: Man kreiert Seiten und stellt sich damit gegen die ganze Organisation und wenn sich welche an einem Artikel stören, wird er gelöscht.
    Das ist in letzter Konsequenz, der Masse gefallen zu wollen.
    Ich habe die Aufgabe von Bruderinfo so nie verstanden.

    Aber vielleicht gibt es eine Möglichkeit, den Prophetie-Beitrag nochmals einzustellen, weil ihn jemand abgespeichert hat. Wenn nicht, sind auch die ganzen Kommentare, die noch in der Abteilung stehen nutzlos, weil der Beitrag dazu fehlt.

  • Lisa W.
    Mai 14, 2011

    Hallo an Euch Alle,

    in Hilferuf ins Netz hat mich zu Eurer Seite und damit auch zu diesem Artikel mit seinen Antworten geführt.

    Für mich ist dies eine aufwühlende Seite und hier steckt sehr viel Liebe, Mut, Kraft, Hoffnung, tiefer Schmerz und damit wahre Christlichkeit!
    Vielen, vielen Dank, daß ich hier sein durfte und wiederkommen darf

    Lisa
    (eine Nicht-Zeugin)

    PS wie schön wäre es, wenn auch andere erkennen könnten welche wertvollen und loyalen Brüder und Schwestern sich hier austauschen.

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Hallo lebe Lisa W.

    Jetzt habe ich gerade, weil ich eine späte Mittagspause mache, Deinen ersten Kommentar gelesen. Herzlich willkommen und das schöne ist,hier darf jeder wiederkommen solange die Kommentare nicht ausfallend etc. werden.

    Zu deinem P.S.:
    „PS wie schön wäre es, wenn auch andere erkennen könnten welche wertvollen und loyalen Brüder und Schwestern sich hier austauschen.“

    Da Du ene Nicht-Zeugin bist ist es für Dich von großem Vorteil anderen Zeugen oder einfach an der Bibel interessierten Mitmenschen diese Seiten zu empfehlen.

    Als in die Versammlung eingebundener Zeuge Jehovas hat man nicht so viele Möglichkeiten offen diese Seite publik zu machen weil man ja sonst als abtrünnig gilt.

    Viel Erfolg Dir, ich freue mich wieder von Dir zu hören.

    Anna

  • Lisa
    Mai 14, 2011

    Liebe Anna,
    danke für Dein Willkommen !
    Gerne helfe ich diese Seite publik zu machen !!!
    Ich habe nur einen einzigen Kontakt zu Jehovas Zeugen!!
    (Aber wer weiß was noch geschieht !!!)
    Wenn Du eine Idee hast wie ich trotzdem aktiv werden kann,
    freue ich mich sehr ein Verbindungsglied für Fragende und diese Seite sein zu dürfen.

    Alles Liebe, ich freue mich auf Deine Antwort
    Lisa

    @Joshua
    Lieber Joshua,
    auch Dir Danke für Dein Willkommen und Deine guten Worte
    Lisa

  • Joshua
    Mai 14, 2011

    Liebe Lisa, herzlich Willkommen bei Bruderinfo!
    Wie du schon bemerkt hast, gibt es auf dieser Seite viele Artikel und Kommentare die von einer tiefen Liebe zur Wahrheit des Wortes Gottes zeugen. Wenn man als Christ beständig wachsen möchte ist ein fortdauernder Prozess der Bindung an die Wahrheit um jeden Preis erforderlich. Das Leben eines Christen ist ein Leben ständiger, niemals endender strenger Selbstprüfung und Prüfung des Glaubens und des Wortes Gottes und was andere über Gottes Wort erzählen. Die Wahrheit ist anfangs auch schmerzhaft und wie du schreibst aufwühlend. Aufwühlend war das auch für mich, aber wenn man sich der Wahrheit verpflichtet fühlt, scheint dieser Schmerz verhältnismäßig unwichtig – und immer unwichtiger ( und daher auch immer weniger schmerzhaft ) , je weiter man auf dem Pfad des Prüfens voranschreitet.
    Ein Leben völliger Hingabe an die Wahrheit und Realität bedeutet auch ein Leben der Bereitschaft, sich persönlich herausfordern zu lassen. Wir können uns nur dadurch der Wahrheit vergewissern, wenn wir uns der Kritik und der Herausforderung anderer Bibelleser aussetzen. Sonst leben wir in einem geschlossenen System – unter einer Glasglocke und atmen nur unsere eigene verbrauchte Luft und sind so immer anfälliger für Täuschungen.

    In diesem Sinne wünsche ich dir viel Freude beim Finden der Wahrheit aus Gottes Wort! Möge dir Seite hier dabei behilflich sein.

    Joshua

  • Dennis
    Mai 14, 2011

    Liebe Lisa,

    Du bist natürlich herzlich willkommen und darfst jederzeit „wieder kommen“ na klar! Wir würden es ja auch nicht merken, denn Du kannst ja auch still mitlesen ;-), was Du bestimmt schon ein Zeit lang gemacht hast.

    Darf ich fragen ob mit Dir ein Zeugen studiert oder wie ist Deine momentane Situation? Gehst Du regelmäßig oder unregelmäßig in die Versammlung?

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Mai 14, 2011

    Lieber Dennis,
    danke für Deine netten Worte
    Natürlich darfst Du mich fragen
    Ich habe einen privaten Kontakt! Mein Freund ist Zeuge
    Ich studiere die Bibel nicht und war noch nie bei einer Versammlung
    Ich habe einige Verständnis-Probleme mit meinem Freund
    Ich suchte Hilfe und fand Eure Seite!
    Das war am 10.09.
    Ich war von vielem tief berührt!
    z.B. Anna und ihre Tochter, Akazienholz und seine Frau und Eure Antworten darauf

    Zu Deiner Äusserung……
    Wir würden es ja auch nicht merken, denn Du kannst ja auch still mitlesen 😉 , was Du bestimmt schon ein Zeit lang gemacht hast.

    Lieber Dennis,
    danke für Deine Offenheit 😉
    genau das hab ich nicht getan.

    Es ist für mich notwendig Menschen von denen ich etwas genommen habe, dieses auch mitzuteilen.
    Ich bin nicht in der Not einer Zeugin !
    Ich bin ein Mensch der hier trotzdem Hilfe gefunden hat.
    Deshalb hab ich mich sofort mit meinem Kommentar bemerkbar gemacht und mich bedankt.
    LG
    Lisa

  • Lisa
    Mai 14, 2011

    Lieber Dennis,
    danke für Deine netten Worte
    Natürlich darfst Du mich fragen
    Ich habe einen privaten Kontakt! Mein Freund ist Zeuge
    Ich studiere die Bibel nicht und war noch nie bei einer Versammlung
    Ich habe einige Verständnis-Probleme mit meinem Freund
    Ich suchte Hilfe und fand Eure Seite!
    Das war am 10.09.
    Ich war von vielem tief berührt!
    z.B. Anna und ihre Tochter, Akazienholz und seine Frau und Eure Antworten darauf

    Zu Deiner Äusserung……
    Wir würden es ja auch nicht merken, denn Du kannst ja auch still mitlesen 😉 , was Du bestimmt schon ein Zeit lang gemacht hast.

    Lieber Dennis,
    danke für Deine Offenheit 😉
    genau das hab ich nicht getan.

    Es ist für mich notwendig Menschen von denen ich etwas genommen habe, dieses auch mitzuteilen.
    Ich bin nicht in der Not einer Zeugin !
    Ich bin jemand der hier trotzdem Hilfe gefunden hat.
    Deshalb hab ich mich sofort mit meinem Kommentar bemerkbar gemacht und mich bedankt.
    LG
    Lisa

  • Anna
    Mai 14, 2011

    Liebe Lisa,

    schön, dass Dir die Themen und Kommentare hier weiterhelfen. Dein Freund, ist er schon immer Zeuge Jehovas und noch aktiv? Für einen Zeugen Jehovas ist es schwierig eine Beziehung außerhalb seiner Zugehörigkeit aufzubauen. Möglich ist es jedoch. Und sicherlich ist es gut Dir in Ruhe hier alles was Dich interessiert durchzulesen um ihn besser verstehen zu können.

    Lass Dir wirklich Zeit dabei. Christsein und Hektik, das paßt einfach nach meiner Meinung nicht zusammen. Es gibt ein schönes Zitat, den Verfasser kenne ich leider nicht:

    Nimm dir Zeit zum Träumen, das ist der Weg zu den Sternen.
    Nimm dir Zeit zum Nachdenken, das ist die Quelle der Klarheit.
    Nimm dir Zeit zum Lachen, das ist die Musik der Seele.
    Nimm dir Zeit zum Leben, das ist der Reichtum des Lebens.
    Nimm dir Zeit zum Freundlichsein, das ist das Tor zum Glück.

    Liebe Grüße Anna

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