126 Comments
  • Tommy
    Oktober 22, 2010

    Guten Tag Herr Mossbrugger,
    guten Tag Piti,
    oh ja, ich lese fast jeden Tag in der Schrift. Komme da aber trotz Gebet und inzwischen langjaehriger Erfahrung nicht zu einem Ergebnis wie die Zeugen. Ich gehe noch einen Schritt weiter, ich bitte sogar Jesus darum, „….alles was iIhr mich bittet……“ steht jedenfalls so geschrieben. Keine Frage. Die Frage ist hier vielleicht, schwaeche ich einen Bruder wenn ich so und so sage.
    Versteht mich nicht falsch, ich bin in meinem Fall nicht fuer Bluttransfusionen und der Herr hat mich vor eineinhalb Jahren davor bewahrt eine zu bekommen. Ich versuche aber nicht zu urteilen und tue meine Meinung kind ueber mein Verstaendnis.
    Der Sabbath ist um des Menschen Willen gemacht, richtig. Ich hoffe das verstaendnis dringt nicht nur in meinen Verstand, sondern laesst mich, so weit es mir moeglich ist, die goettliche Weisheit erfassen. Aber Gott gibt so wie er denkt, nicht wie ich meine. Moege er uns staerken in seiner Liebe.
    Tommy

  • Josef Moosbrugger
    Oktober 22, 2010

    Hallo Tommy

    Mit dem Gewissen ist es so eine Sache. Damit können wir uns immer herausreden.
    Nur in Kombination mit dem Hl. Geist wird unser Gewissen auch geschärft, siehe dazu Römer 9:1, sonst könnten wir uns
    für alles herausreden und uns selbst beweihräuchern.
    Gemäss Sprüche 2:1-6 müssen wir ständig danach forschen, zu einem besseren Verständnis des Wortes Gottes zu gelangen.
    Nur so erlangen wir Gottesfurcht und die wahre Erkenntnis. Mit Bibelwissen allein ist es nicht getan, das hatten die Pharisäer auch, aber sie hatten Jesus verworfen.
    Ich hoffe, du studierst eingehend die Bibel, bittest Jehova um seinen hl. Geist. ER verhilft dir zum richtigen Verständnis seines Wortes.
    Übrigens das Blut- Thema ist so wichtig, es ist mit der Souveränitätsfrage Jehovas im engen Zusammenhang verknüpft.
    Nur durch das vergossene Blut Jesu gibt es Vergebung und somit eine Versöhnung mit Gott, den neuen Bund und
    die Königreichsregierung Jesu mit den 144000 Mitregenten, die den ursprüngliche Vorsatz Jehovas wieder herstellen werden.

    Liebe Grüsse, Josef

  • piti
    Oktober 22, 2010

    Lieber Tommy.
    Der Sabbath ist um des Menschen Willen gemacht, nicht der Mensch um des Sabbaths Willen.
    Alle Gebote unseres Herrn (sind nur 2) sind zu unserem Nutzen gemacht, nicht um uns zu ermorden.
    Es liegt in deiner Entscheidungsgewalt, nicht in der irgend eines Predigers.
    Nur deinem Gewissen bist du unterworfen.
    Du rettest die Kuh doch, wenn sie am Sabbath ins Wasserloch fällt, oder nicht?
    Friede pit

  • Tommy
    Oktober 22, 2010

    Das stimmt Herr Moosbrugger,
    wenn aber nun jemand sagt, mit bestem Gewissen, er haette diese Lehre so nicht erkannt, waere er dann der nicht vergeblichen Suende schuldig geworden? Ich bin leider nach wie vor nicht sicher.
    Tommy

  • Josef Moosbrugger
    Oktober 22, 2010

    Hallo Tommy

    Um es noch deutlicher zu sagen, möchte ich Hebräer 10: 26-26-29 hier anführen. Bitte Lesen.
    Es geht darum, wenn jemand absichtlich Sünde treibt, nachdem er die Wahrheit genau erkannt hat, gibt es ihn keine Opfer mehr für seine Sünde. Das Blut- Verbot ist ein Gebot Jehovas. Da nützt nichts, uns irgendwie herauszureden.
    Für jemand, der ein gutes Verhältnis zu Jehova hat, ist dies kein Thema.

    Liebe Grüsse Josef

  • T
    Oktober 22, 2010

    Gut Herr Mossbrugerr,
    wie definieren Sie dann Vergebung? Jede Suende wird….., ausser……….. Es bleibt bei jede. Ganz klar, das Gericht kann schwer sein wenn man wissentlich die Vergebung durch Jesus mit Füssen tritt. Die Argumentation die Sie jetzt vertreten ist aber die, die die WTG lehrt. Ein Protestant, ein Katholik wuerden ganz anders argumentieren und glaubten sich auch im Recht.
    Lassen Sie uns nicht versuchen zu urteilen wie es so mancher Anhänger einer Religionsgemeinschaft versucht. Reden muessen und sollen wir.
    Ich persoenlich sehe das Blutgebot nicht so wie die Zeugen. Konnte es bisher nicht aus der Schrift herauslesen.
    Tommy

  • Josef Moosbrugger
    Oktober 22, 2010

    Hallo Tommy, Hallo Manfred
    Es ist richtig, dass eine Fremdblut- Aufnahme nicht eine unvergebbare Sünde ist, es kommt auf die Umstände an.
    Damit meine ich, habe ich alles von mir mögliche getan um eine Fremdblut- Aufnahme abzulehnen ( Bsp. durch eine PVG, eine min. jährliche Differenzialblutanalyse zur Feststellung meiner Blutwerte, etc. ), dann habe ich keine Schuld.
    Wenn ich aber bewusst die Aufnahme von Blut im Gespräch mit dem Arzt bei einem ellektiven Eingriff befürworte, dann sieht die Sache anders aus. Es ist jedoch dennoch zu unterscheiden welche Erkenntnis ich habe. Nur Jehova weiß das, er kennt unser Herz und die Umstände.
    Was stand denn für eine Strafe im AT für die Aufnahme von Blut. Richtig, die Todesstrafe. Nur in einer Stelle im AT 1. Sam. kap. 14 hat Jehova davon abgesehen. Dies ist aber für uns kein Freifahrtschein in jedem Fall Blut anzunehmen, wenn es hart auf hart geht.
    Im Psalm 63: 3 heißt es: deine Loyale Liebe ist besser als Leben.
    Was ist uns wichtiger, vielleicht eine Zeit länger zu Leben und dies unter schlechteren gesundheitlichen Folgen oder einen etwas frühzeitigeren Tod in Loyalität zu Jehova in Kauf zu nehmen. Was hätten die ersten Christen getan?

    Liebe Grüsse Josef

  • Manfred
    Oktober 22, 2010

    Lieber Tommy,

    Du hast es mit Deiner Frage auf den Punkt gebracht:


    „Kann es sein, dass jede Suende dem menschen vergeben wurde es sei denn man spraeche gegen den heiligen Geist?“

    Der dazu passende Bibeltext lautet ja:

    Mat. 12:31-32, Elb:
    31 Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden.
    32 Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

    Wenn hier Jesus sagt, dass JEDE Sünde vergeben wird und nur eine Ausnahme nennt, dann darf man sicherlich davon ausgehen, dass er es auch genauso gemeint hat.

    Diebstahl ist eine Sünde, wird vergeben!
    Mord ist eine Sünde, wird vergeben!
    Eine Bluttransfusion, wenn es denn tatsächlich eine Sünde ist, wird vergeben!
    Gegen den Heiligen Geist zu sündigen, wird nicht vergeben! Zumindest nicht bis zum Ende des 1.000 jährigen Reiches. Danach wird man sehen.

    Wenn man somit vorgibt, die Bibel zu kennen, dann darf man nicht lehren, dass wer sich des Blutes nicht enthält, keine Zukunft im Reich Gottes hat. Es sei denn, man würde einen anderen Bibeltext erfüllen:

    2.Thes. 2:3,4, Elb:
    3 Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens;
    4 der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei.

    Vom Mensch der Gesetzlosigkeit wird genau das gesagt. Er wird sich widersetzen und sich über alles erheben was Gott heißt. Jesus heißt Gott, denn er ist Gottes Sohn und somit überhebt sich der Mensch der Gesetzlosigkeit über Gottes Sohn, wenn er sagt, dass eine Bluttransfusion zu nehmen eine unvergebare Sünde ist, obwohl Jesus dass nur auf die Sünde des heiligen Geistes bezogen hat.

    Wem glaubt man nun mehr? Dem Erdenmenschen bei dem es keine Rettung gibt oder dem Sohn Gottes, der sogar sein Leben für uns gegeben hat, damit wir auch ewig leben können.

    Übrigens ist 2.Thes. Kap. 2 mit der Überschrift überschrieben:

    Die Ankunft Christi und der ihr vorausgehende große Verführer

    Bevor Christus wieder auf die Erde zurückkommt, muss dieser Verführer am Werk sein und sich über alles was Gott heißt erheben. Wenn das mal nicht gerade passiert.

    Liebe Grüße Manfred

  • Tommy
    Oktober 22, 2010

    Guten Tag Herr Moosbrugger,
    ein Thema welches auch hier schon unglaublich oft besprochen wurde und Argumente ausgetauscht wurden.
    Fuer leute die die Muecke aussieben und das Kamel verschlucken sagte Gott, man solle das Blut nicht essen………..
    Ich bin nicht unbedingt auf der Seite der Zeugen, wuerde aber für mich die Aufnahme von Blut auch ablehnen.
    Kurz nachgefragt an alle, kann es nicht sein, dass es hierbei um das Leben an sich geht und die Absicht Gottes uns zu verstehen zu geben wir sollen es ehren? Kann es sein, dass jede Suende dem menschen vergeben wurde es sei denn man spraeche gegen den heiligen Geist? Ist natuerlich auch hier wieder die Frage, ob man die Gesetze Gottes einfach beugen darf und dann sagen koennte es taete einem leid.
    oder war die Sache aus Apostelgeschichte 15 (?) nicht aus Ruecksicht auf die juedischen Christen so formuliert worden?
    Nicht sicher.
    Tommy

  • Josef Moosbrugger
    Oktober 22, 2010

    Josef, August 2019

    Um Blut oder deren Fraktionen in uns aufzunehmen, müssen andere Blut spenden. Warum wird dadurch unser Immunsystem geschwächt und führt zu erhöhten Krebsrisiko und vielen anderen Problemen?
    Ganz einfach, weil Jehova das nicht will, uns zu unserem Nutzen lehrt.
    Ob es in den Augen Gottes richtig ist, auf unsere Weisheit oder auf die von Ärzten zu hören, urteilt selbst.
    Es ist Gottes Gebot. Nur Jehova hat für unsere wirkliche Gesundheit das vergossene Blut Jesu vorgesehen.
    Was ist wichtiger, Gehorsam oder unsere Opfer, die wir geben können, wenn wir unser Leben nur vielleicht etwas verlängern können? Gehorchen ist besser als Schlachtopfer.

    Liebe Grüsse, Josef

  • gonzo
    Oktober 22, 2010

    der schwachsinn hat einen namen, zeugen jehovas …

  • armes Schaf 2012
    Oktober 22, 2010

    Ihr lieben alle!Blut ist Blut.das wissen wir alle!dieser ganze fraktionierungs-wahnsinn der oberen die immer nur mit gott sprechen können ist unsinn.aus rohöl wird super 95 oder kerosin zb für privatjets etc.in altbiblischen zeiten war blut heilig oder nicht?so der sklave.nun, da gab es kein mikroskop.. oder moderne laborgeräte made in germany etc, das ist nun mal fakt.allein dieses verhalten der …zeigt das es um das eigene überleben geht.eine kaste will selber nicht in das grüne gras de erde beissen,und passt dieses dilemma der angstfrage blut.. langsam.. für otto normalverkündiger an!wie ihr alle in euren lebhaften kommentaren klargestellt habt!jeder zj hat doch vom farbstoff des blutes angst wenn es in einem infusionsbeutel hängt.wenn der lebenssaft mit seinen fraktionen überwiegend klar im beutel hängt. dann wird die sache schon leichter..darum geht es doch!ein ekel vor blut aus altbiblischen zeiten.na blut ist rot?ne ganz bestimmt nicht,natürlich haben die präsis in NY die besten ärzte aus der eu und den usa,so könnte man sich das vorstellen!da wird von denen keiner auf dem tisch bleiben wenn es um die blutfrage geht.blut ist heilig!ja sehr!das ist mein persönlicher standpunkt,denn die farbe macht es gell?

  • Sternchen
    Oktober 22, 2010

    Lieber Eddi,
    für mich ein eindrucksvoller Kommentar. Sehr schön, das auch mal erwähnt wird, das Gott keine Tiere quälen lassen wollte. Das Leben ist Gott heilig und da das Blut Leben darstellt sehe ich keinen Anlass eine Transfusion abzulehnen, die ja wiederum das Leben erhält . Wer es jedoch für sich selbst ablehnt , den verurteile ich nicht.

  • Omma
    Oktober 22, 2010

    Wo gerade das Wort Tiere erwähnt wird, möchte ich mal eine Überlegung von mir mitteilen.

    BITTE LACHT MICH JETZT NICHT AUS!!!

    Nachdem uns mal wieder gewisse blutsaugende Plagegeister geärgert hatten, stand die Frage im Raum: Warum sind solche Tiere überhaupt erschaffen worden, die sich von Menschen- und Tierblut ernähren, oder es anderweitig zum überleben brauchen? Wie kann ein Gott, dem das Blut so heilig ist (lt. WTO), solche Tiere erschaffen?

    Ich habe mir folgendes überlegt: Wollte unser Schöpfer uns damit zeigen, die ganze Blutfrage von einer anderen Seite zu sehen? Es also eine Lektion für uns ist? Wenn auch manchmal eine recht unangenehme!

    Wenn meine Gedanken Müll sind, bitte entsorgen.

    Ganz liebe Grüße Omma

  • Stefan
    Oktober 22, 2010

    Hallo Omma,

    das haben wir uns auch schon gefragt 🙂 Wir haben einen Hund und eine Katze, und die haben immer mal wieder Zecken die sie mit anschleppen. Eklige Blutsauger. Meine Frau fragt auch immer wieder, warum Gott wohl diese Tiere erschaffen hat, die “ ja keinerlei“ Nutzen haben, und „nur“ Blut saugen und sonst keinerlei Nutzen hätten. Eine Erklärung habe ich bis heute auch nicht, aber nur weil ich es nicht weiß, heißt es ja lange nicht, daß es auch keinen Grund dafür gibt. Ja das ist eine unbefriedigende Antwort, und leider nicht die einzige! Aber ob das eine Lektion sein soll? Das glaube ich irgendwie nicht, weil auch alle Tiere die jagen unweigerlich das Blut anderer Tiere mit verzehren. Ein Löwe oder Tiger läßt seine Beute ja nicht erst ausbluten bevor er sie frisst. 🙂
    Liebe Grüße
    STefan

    LG
    Stefan

  • Matthäus an Omma
    Oktober 22, 2010

    Liebe Omma!

    Als ich vor Jahren auch einmal das „Blut ist heilig“ erwähnte, sagte ein Bruder zu mit: „Wo steht das in der Bibel das Blut heilig ist?“ ….ich war überzuegt ihm das zeigen zu können. Doch es steht nirgends, dass ist wieder eine solcher missbräuchlche Verdrehungen um dem Blut einen „heiligen Status“ zu verleihen. Das Leben ist heilig unf wertvoll umso mehr sollten wir es unter allen Umständen schätzen und es erhalten.

    Warum die Plagegeister sich von unserem Blut ernähren, die gleiche Frage könnte man ja auch in Verbindung mit Blutegel stellen, ich weiss es nicht warum der Schöpfer solche Tiere geschaffen hat. Oder ist es eine genetische Veränderung die aufgrund von Menschlichen Einflüssen dazu geführt haben – aber da gibt es noch so manche ungeklärte Fragen!

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Sternchen
    Oktober 22, 2010

    Lieber Matthäus, habe nun etwas gegooglelt(schreibt man das so? ) und hab ein paar Hinweise gefunden auf Menschen, die starben aufgrund einer Verweigerung der Bluttransfusion. Freut mich, das Du Dich nicht dagegen entschieden hast. Das Beispiel mit dem Sabbat finde ich sagt doch alles, wie Jesus darüber denkt. Übrigens würde ich und habe ich auch schon Blut gespendet. Grüßle Sternchen*

  • Eddi
    Oktober 22, 2010

    Hallo Sternchen,

    es ist immer gut, selbst nachzuschauen. Da bist du auf einem guten Weg.

    Es mag gute Gründe geben, warum jemand kein Blut spendet oder auch für den Regelfall keines infundiert haben möchte. Z. B. eine Autoimmunkrankheit oder eine „Schläferkrankheit“, d. h. man hat zwar gerade Ruhe vor einer Krankheit, jedoch unter besonderen Bedingungen kann diese Krankheit wieder aktiv werden. Man darf trotz aller Umsicht im medizinischen Bereich nicht vergessen, dass bei der Aufnahme von Fremdblut auch Immunsuppressiva gegeben werden muss, d. h. das eigene Immunsystem wird unterdrückt um Abwehrreaktionen auszuschließen. Immunsuppressiva wirken über die B-Zellen, d. h. die Antikörperbildung im Plasma wird unterdrückt. Gleichzeitig ermöglicht das anderen Fremdkörpern wie Viren und Bakterien, ungeniert im Körper tätig zu werden, selbst körpereigene Bakterien, die ansonsten von unserm Immunsystem reguliert werden, können auf einmal zum Feind werden. Auch die Bildung maligner (bösartiger) Zellen kann in dieser Zeit erhöht sein.

    Ein gewissenhafter Arzt wird daher nicht voreilig zu einer Transfusion raten, andererseits baut man als Patient vor, indem man wirklich nur für den Notfall einwilligt. Man kann durchaus mit dem Arzt vereinbaren, die Werte in den OP-Bericht einzutragen, bei dem der Arzt entsprechend seines Gewissens doch Blut gegeben hat. Für einen solchen Notfall halten viele Städte und Gemeinden Vorsorgevollmachten bereit, in die sich dies eintragen lässt. Dazu braucht man kein Zeuge Jehovas zu sein. Aber man hat eben die Freiheit, dem Arzt auch seine Gewissensentscheidung zu lassen und dennoch nicht leichtfertig zu sein.

    Niemand sollte einen andern wegen seiner Gewissensentscheidung rügen, sei es, dass Blut infundiert wurde eben nicht. Keiner kann die Not eines Sterbenden nachempfinden, der eine Möglichkeit zum Überleben sucht und niemand darf sich dazu ein Urteil erlauben. Ich denke, wir sollten nicht vergessen, dass Blut Leben retten soll und nicht als Handelsware gedacht war. Mit Umsicht und Gebet haben wir alles getan, was in unseren Händen liegt und für alles andere sind wir nicht verantwortlich.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Mamre
    Oktober 22, 2010

    Liebes Sternchen,

    bitte lies unter Gebet Apostelgeschichte 15:28,29:

    „Es erschien dem Heiligen Geist nämlich gut – und er führte auch uns zu dieser Überzeugung -, euch keine größeren Lasten aufzulegen als die folgenden unerlässlichen Dinge:
    Esst kein Fleisch, das Götzen geopfert wurde, verzehrt kein Blut und kein Fleisch, das nicht ausgeblutet ist, und haltet euch fern von jeder sexuellen Unmoral. Wenn ihr euch vor diesen Dingen in Acht nehmt, werdet ihr recht tun. Lebt wohl!“ (NeÜ)

    „Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge: Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet, handelt ihr richtig. Lebt wohl!“ (EÜ)

    „Der Heilige Geist selbst und ´unter seiner Führung` auch wir haben nämlich beschlossen, euch nur die folgenden unbedingt nötigen Anweisungen zu geben und euch darüber hinaus keine weitere Last aufzuerlegen:
    Esst kein ´Fleisch`, das den Götzen geopfert wurde, unterlasst den Genuss von Blut und von nicht ausgeblutetem Fleisch und haltet euch fern von jeder Unmoral! Wenn ihr euch vor diesen Dingen in Acht nehmt, verhaltet ihr euch richtig. Und nun lebt wohl!“ (NGÜ)

    „Es hat nämlich dem Heiligen Geist und uns gefallen, euch keine weitere Last aufzuerlegen, außer diesen notwendigen Dingen, daß ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht; wenn ihr euch davor bewahrt, so handelt ihr recht. Lebt wohl!“ (Schlachter 2000)

    „Geleitet durch den Heiligen Geist kamen wir zu dem Entschluss, euch außer den folgenden Regeln keine weitere Last aufzuerlegen: Ihr sollt kein Fleisch von Tieren essen, die den Götzen geopfert wurden, außerdem kein Fleisch von Tieren, die nicht völlig ausbluteten, und ihr sollt auch kein Blut verzehren. Hütet euch vor verbotenen sexuellen Beziehungen. Wenn ihr danach handelt, verhaltet ihr euch richtig. Herzliche Grüße an euch alle.“ (HfA)

    „Denn es hat dem Heiligen Geist und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen als diese notwendigen Stücke:
    euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, so werdet ihr wohl tun. Lebt wohl!“ (Elberfelder)

    „Denn es gefällt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge: dass ihr euch enthaltet vom Götzenopfer und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, tut ihr recht. Lebt wohl!“ (Luther 1984)

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Sternchen
    Oktober 22, 2010

    Liebe Mamre und lieber Eddie,
    danke für Eure Kommentare.
    Es steht für mich fest, das eine Transfusion nicht biblisch belegbar ist und man nach Gewissen entscheiden sollte.
    Für mich war eine Plasmapheresebehandlung einmal lebensrettend. Dort wird das eigene Blut gereinigt ausserhalb des Körpers und gereinigt und wieder zurück transferiert. Das ist natürlich nicht wie bei einer Annahme von Fremdblut, dieser hätt ich aber natürlich auch zugestimmt, ich will ja leben. Ein anderes mal hab ich auch mit gutem Gewissen unterschrieben Frenmdblut anzunehmen kurz vor einer größeren OP.

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Liebe Mamre, was möchtest du uns durch deine Antwort an Sternchen sagen?
    Wie erklärst du mir meine Stellungnahme und Argumente?
    Wurde mich auf eine Antwort freuen!
    Lg Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Bei dieser Gelegenheit Schau dir einige dieser Kommentare an:

    http://www.bruderinfo.de/?p=178&cpage=1#comment-2427

    Lg. Matthaus

  • Mamre
    Oktober 22, 2010

    Lieber Matthäus,

    Sternchen habe ich einen Bibeltext gezeigt, über den sie einfach unter Gebet nachdenken kann.

    Du hattest geschrieben: „Jeder soll allerding nach SEINEM Gewissen handeln, wobei ein Gewissen (wie in meinem Fall) kann auch IRRE geleitet werden.“ Zitatende

    Dem stimme ich zu. Doch auch ein „irregeleitetes“ Gewissen ist in der jeweiligen Situation ausschlaggebend für die Person, denn wenn man etwas mit schlechtem Gewissen tut, ist es Sünde.

    Römer 14:23 „Wer aber beim Essen ein schlechtes Gewissen hat, ist schon verurteilt, denn er handelt nicht aus der Überzeugung des Glaubens. Und alles, was nicht aus dem Glauben kommt, ist Sünde.“ (NeÜ)

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Hans
    Oktober 22, 2010

    Hallo in die Runde,

    der Faktor „Gewissen“ ist ein ganz entscheidender Punkt für die geistige Führung von Menschen durch die Bibel und die Wirkung des heiligen Geistes.

    Der Punkt ist, man muss sein Gewissen wirklich schulen lassen durch die Bibel und den Geist (= geistige Führung). Nicht durch die WTG (= menschliche Führung). Die spricht leider auch immer von einem „biblisch geschulten Gewissen“, meint aber damit überwiegend das Übernehmen aller ihrer Regeln, von denen viele menschliches Pharisäertum darstellen.

    Insofern kann ich allgemein nur empfehlen, den Ausdruck „biblisch geschultes Gewissen“ nicht aufgrund des Missbrauchs durch die WTG völlig zu verwerfen, sondern ihn schlichtweg beim Wort zu nehmen, auch wenn das nicht immer so einfach ist 🙂

    Man wird immer wieder in Dinge reinrauschen, die einem dann zurecht (gemäß der Bibel) ein schlechtes Gewissen machen. Dies dann wahrzunehmen und unter der Führung des Geistes entsprechende Korrekturen vorzunehmen, stellt letztendlich einen wesentlichen Teil der Führung und Schulung Jehovas und Jesu Christi dar.

    LG
    Hans

  • Eddi
    Oktober 22, 2010

    Lieber Hans,

    in allem meine volle Zustimmung. Schön formuliert und auf den Punkt gebracht.

    Gute Nacht und einen tatendurstigen Donnerstag.
    Ganz liebe Grüße für deine Familie und dich
    Eddi

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Liebe Mamre, vorerst danke für deine Antwort!

    Erlaube mir nochmals auf Apg. 15:29 einzugehen.

    Du bist davon überzeugt, dass diese Anweisung in Gottes Wort für uns als Christen eine zu beachtende Verordnung ist. Niemals würde ich als überzeugter Christ eine Anordnung noch dazu wenn sie vom Heiligen Geist hervorgerufen wurde, in Frage stellen oder mich dagegen aussprechen!

    Das gleiche sollte auch die LK die diesen Vers 100fach in ihren Belehrungen zur Anwendung bringt zutreffen. Wenn es eine Anordnung Gottes ist dass ein Christ sich von Blut zu enthalten hat, wer hat das Recht diese Anordnung in Frage zu stellen oder tlw. zu verändern?

    Auch keine LK oder trvSk. oder wer auch immer sich ein Lehrer sein möchte, darf ein Gesetz Gottes abändern. Im Besonderen auch wegen der Konsequenz von Jak. 3:1. Die Frage muss erlaubt sein, wenn diese Anweisung in Apg. 15:29 so zu verstehen ist wie es die LK seit Jahrzehnten erklärt, warum geht sie in den letzten Jahren selbst davon immer mehr ab. Tatsache ist dass vor 30, 40 Jahren, jeder Blutbestandteil verboten war, was ja auch Sinn macht – wenn es ein Gesetz Gottes ist darf niemand einen Teil davon für ungültig erklären – doch genau das macht die LK. Wenn das Blut auszugießen und mit Erde zu bedecken ist, wer darf dann Teile herausfiltern und behaupten diesen oder jenen Teil erlauben wir? Wobei noch früher in den 30, 40er Jahren war dies kein Thema, niemand wurde deswegen – bei Nichtbeachtung – ausgeschlossen.

    Interessant in diesem Zusammenhang ist die Handlungsweise von den Lehrern der jüdischen Gemeinde. Ein Jude, selbst solche die als Hardliner gelten, bei dem jedes Fleisch koscher sein muss, also 100% sauber (von Blut) hat aber kein Problem wenn es um eine Blutübertragung geht. Warum?

    Die Frage die es demnach zu klären gilt: IST DIESES ANORDNUNG VON Apg. 15 so zu verstehen wie es ZJ heute erklären?

    Beachten wir doch einmal den Zusammenhang! Es ging um eine vergleichsweise „belanglose Sache der Beschneidung“, ist sie notwendig oder nicht? Da diese Frage zu hitzigen Diskussionen führte wurde sie von den Aposteln unter hl. Geist geklärt. Herausgekommen ist die Anordnung nach der HFA der Vers

    29 Ihr sollt kein Fleisch von Tieren essen, die den Götzen geopfert wurden, außerdem kein Fleisch von Tieren, die nicht völlig ausbluteten, und ihr sollt auch kein Blut verzehren. Hütet euch vor verbotenen sexuellen Beziehungen. Wenn ihr danach handelt, verhaltet ihr euch richtig. Herzliche Grüße an euch alle.“

    Ist dir aufgefallen wie die HfA diesen Vers übersetzt? (völlig ausgeblutet UND kein Blut verzehren – ist das nicht dasselbe?

    Interessant wäre auch zu klären warum Paulus an die Korinther im 1. Brief Kap 8 dieses Götzen geopferte Fleisch NICHT mehr als „verboten“ bezeichnet sondern dem eigenen Gewissen unterstellt und dazu ermuntert das Gewissen anderer zu berücksichtigen ? Widerspricht er demnach nicht der Anweisung von Apg. 15:29?

    Aber kehren wir zu Apg. 15:29 zurück, nochmals möchte ich betonen daß ich viele Jahrzehnte „dieses Gesetz“ nahezu fanatisch befolgte. Ich habe nie ein Hähnchen gegessen wo ich nicht 100% sicher war das es ausgeblutet war. Bei Wurstwaren habe ich akribisch Nachfrage gehalten. Auch eine Blutübertragung ob eigenes oder fremdes wäre NIEMALS von mir gebilligt worden.

    In einem sind wir uns doch einig: Zu dieser Zeit im 1. Jhdt. gab es medizinisch keine Blutübertragung, jedoch sehr wohl wurde Blut ob direkt oder durch nicht ausgeblutet wie z.B. bei einem ersticktem Tier, gegessen.

    Warum wurde dann die Anweisung einmal auf Ersticktes und dann auf Blut extra
    gegeben – siehe nach Schlachter:

    …euch keine weitere Last aufzuerlegen, außer diesen notwendigen Dingen, 29 daß ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht; wenn ihr euch davor bewahrt, so handelt ihr recht. Lebt wohl!

    Warum wird hier das Blutverbot doppelt formuliert, jeder wußte warum Ersticktes nicht gestattet war – wegen dem Blut darin – warum „vom Blut enthalten“ nochmals extra? Hat es vielleicht eine andere Bedeutung? Ich habe mithilfe der Elberfelder Studienbibel (mit Sprachschlüssel – als Anhang und Erklärung der griechischen Begriffe) mir die Sache genauer angesehen.

    Beim Begriff „BLUT“ steht im griechischen das Wort „HAIMA“ und dieses Wort wird wie folgt erklärt:

    Bedeutungen: a.) Blut als wesentliche Grundlage individuellem Leben – Bibelverweis auf Joh. 1:13 und Apg. 17:26

    b.) HAIMA selbst dient dazu das durch BLUTVERGIESSEN schwindende Leben und auslöschen von Leben durch Gewalt zu benennen. Bibelverweis auf Luk. 11:50 und Apg. 22:20. In beiden Versen steht die gewaltsame Tötung von treuen Zeugen und es wird jeweils der gleiche griechische Begriff haima verwendet.

    Nun welchen Schluss ziehst du daraus? Sich von Blut enthalten KANN oder besser gesagt bedeutet in diesem Fall „du sollst nicht morden“. Ein Gesetz der 10 Gebote das wenn auch das alte Gesetz erfüllt wurde, immer noch eine Bedeutung hat, ebenso wie Unzucht. Damit haben die Apostel mit Hilfe des Geistes nur jenes was relevant ist hervorgehoben. Warum hört oder liest man solche Erklärungen in der Literatur der ZJ nie?

    Nochmals wie hat Jesus gehandelt als es um das Leben eines Tieres ging das am Sabbat in die Grube viel. Hat er gesagt: Heute ist Sabbat auf keinen Fall dürft ihr das Gebot Gottes auf dem ja die Todesstrafe stand, dem Tier aus der Grube helfen um es zu retten. In Luk. 14 Vers 5 erweitert er die Anordnung auf ein Kind welches in den Brunnen viel. Er fragt: Zieht ihr es NICHT SOFORT aus dem Brunnen heraus oder wartet ihr bis der Sabbat vorbei ist?

    Jesus sagte mein Joch ist sanft und leicht, nehmt es auf euch! Wäre es leicht ein Kind im Brunnen ertrinken zu lassen nur weil Sabbat ist? Oder hätte es seine Billigung ein Kind sterben zu lassen wenn NUR EINE Bluttransfusion das Leben retten kann?
    Jeder soll sehr gut überlegen welche Antwort er letztlich vor Jesus seinem Herrn und Richter zu verantworten haben wird.

    Dazu folgt noch eine Erfahrung die sich in Neuseeland zugetragen hat, die erschütternd und tragisch zugleich ist – die Frage wird aufgeworfen: Hat Gott oder Jesus je so etwas verlangt oder geboten?

    Erfahrung folgt im nächsten Kommentar!

    Liebe Grüße Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Begebenheit trug sich vor ca. 10 Jahren in Neuseeland zu:

    Betrachte diese bittere Erfahrung welche eine junge glückliche Familie machen mußte und frage dich ob dies von Gott so gewollt sein kann – ja wo ist eine solche Sache noch leicht zu ertragen – es heißt niemals würde Gott uns über unser Vermögen hin prüfen – wenn es diese Blutverbot mit allen Konsequenzen von Gott angeordnet so gäbe, kann man das noch von einem leichten oder sanftem Joch sprechen?

    Ein junger Bruder wird Dienstamtgehilfe, er heiratet eine treue Schwester das Eheglück wird „vollkommen“ als sie eine süße Tochter bekommen die er über alles liebt. Das süsse Mädchen ist gerade einmal 3 Jahre geworden, die Mutter ist mit ihr im Auto unterwegs, ein Transporter rammt sie von hinten, das Mädchen ist schwer verletzt, innere Blutungen. Es beginnt der Wettlauf um das Leben des Kindes.

    Die Ärzte erklären das Kind hat aufgrund innerer Verletzungen viel Blut verloren es ist bereits an einem kritischen Punkt angelangt. Das Kind braucht Blut um zu überleben. Der Vater – in Neuseeland wird die Entscheidung der Eltern respektiert, seht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Die Ältesten „unterstützen“ ihn und drängen KEIN BLUT!

    Die Ärzte machen klar – das Kind wird die Nacht OHNE BLUT nicht überleben !
    Und genauso kam es, am nächsten morgen ist das Kind tot !!!

    Wie würdest du dich als Vater oder Mutter nun fühlen? Hätte er es verhindern können, waren seine quälenden Fragen? Gewissensbisse und Fragen über Fragen gehen ihm durch den Kopf. Habe ich richtig gehandelt? Er geht im Internet auf die Suche und findet Gedanken und Argumente die noch mehr Gewissensbisse hervorrufen. Habe ich falsch gehandelt, bin ich schuld am Tod meines geliebten Kindes?

    Er spricht mit einem guten Freund in der Versammlung über seine Bedenken und was er als Argumente im Internet fand. Der Bruder meint es gut (?) und informiert die Ältesten. Der Vater muß sich vor einem Komitee verantworten – Ausschluss – seine Ehefrau fällt in „ein tiefes Loch der Gefühle“.

    Jetzt hat sie schon die Tochter verloren und hat auch die Überlegungen ihres Mann zumindest nachvollziehen können, sie kommt nicht mehr klar und nimmt sich das Leben.

    Wieviele tausende von grausamen Fällen dieser Art sind in den letzten Jahrzehnten im Volk der ZJ so oder ähnlich abgelaufen? Da sind Mütter dabei gewesen die 1, 2 oder 3 Kinder schon hatten, die dann bei der Geburt eines neuen Kindes Blut gebraucht hätte, aber wegen der Doktrin es ablehnten und dann starben. Die Kinder und der Ehemann mußten dann ohne Mutter klar kommen. Das liest sich so leicht!

    Ist ein solches Joch noch als LEICHT oder SANFT zu bezeichnen?
    Erfahrungen dieser Art gibt es zu Hunderten ja zu Tausenden die Weltweit irgendwo für uns „im Verborgenen“ ablaufen. Und das erwartet Gott von uns?

    Bitte um deine Antwort liebe Mamre!
    lg. Matthäus

  • Mamre
    Oktober 22, 2010

    Lieber Matthäus,

    das Thema ist ein heißes Eisen und in den meisten Fällen mit tiefen Emotionen verbunden.

    Ich danke Dir für Deine Offenheit und dass Du Deine Stellung hier so klar beziehst! Auch kann ich all Deine angeführten Punkte nachvollziehen.

    Du fragtest nach meiner Meinung – aber das wird wahrscheinlich nicht sehr hilfreich sein 😉 :

    Womit ich klar übereinstimme ist, dass niemand für andere Menschen festlegen sollte, inwieweit welche Bestandteile wann und wie und wo „erlaubt“ sind oder nicht. Die Verantwortung hat jeder einzelne zu tragen und auch die „anschließende Bewertung“ kommt von Jehova, denn er weiß alles.

    Die Freiheit eines Christen besteht auch darin, dass man Jehovas Ansicht über die Heiligkeit des Blutes (= Leben) nachprüft und sich dann selbst, unter Gebet und Nachsinnen vom Heiligen Geist in dieser Sache führen lässt. Die getroffene Entscheidung habe ich allein zu verantworten.

    Das ist alles, was ich dazu sagen kann.

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • E.E.
    Oktober 22, 2010

    Hallo Sternchen,

    man muss den Sinn eines Gebotes verstehen um zu wissen ob und wann eine Ausnahme möglich ist.

    Der Sabbat ist für den Menschen gemacht und nicht der Mensch für den Sabbat (Mar 2:27). Der Sabbat sollte Mensch und Tier erquicken. Wenn nun jemand am Sabbat leiden oder gar sterben müsste, weil ihm wegen des Sabbats nicht geholfen werden könnte, dann hätte der Sabbat seinen Sinn verfehlt.

    Die Bibel und das Beispiel der christlichen Märtyrer zeigen aber, dass manche Gebote auch im Falle von Leiden oder sogar Tod ihre Gültigkeit nicht verlieren.

    Um den vom Mamre zitieren Text aus Apg 15:28, 29 richtig zu verstehen, muss man sich über den Sinn und Zweck im Klaren sein.
    Die Apostel und älteren Männer hatten unter der Führung des Heiligen Geistes entschieden, dass die nichtjüdischen Christen nicht das mosaische Gesetz halten müssen, also sich nicht beschneiden lassen müssen und keinen Sabbat zu halten brauchen. Nur Dinge die bereits vor dem mosaischen Gesetz und vor Abraham von Gott festgelegt worden waren, galten weiterhin für sie.

    Jeder sollte sich gründlich über den Sinn dieser Anweisung nachforschen und eine eigene Gewissensentscheidung treffen.

    – Warum soll man sich der Hurerei enthalten? Gilt das heute noch? Gilt das auch für Notfälle?
    – Warum soll man sich der Götzenopfer enthalten? Gilt das heute noch? Was bedeutet das heute? Gilt das auch für Notfälle?
    – Warum soll man sich des Blutes enthalten? Gilt das heute noch? Gilt das auch für nicht durch den Mund aufgenommenes Blut? Gilt das auch für Notfälle?

    Wenn jemand anders da einfach seine eigene Entscheidung als für alle richtig darstellt, könnte dem anderen schaden; so oder so. Die Gewissen können unterschiedlich entscheiden und letztendlich wird jeder selbst Gott Rechenschaft ablegen müssen.

    Gruß

    E.E.

  • Caleb
    Oktober 22, 2010

    Tja, das ist ja ein prima Pharisäerkommentar!

    Dann erklär mir doch bitte den Sinn des Blutverbots in Verbindung mit Bluttransfusion.

    Mit deiner Frage in Bezug auf Hurerei und Notfälle disqualifiierst du dich ja selbst.

  • E.E.
    Oktober 22, 2010

    Hallo Caleb,
    wenn ein Konflikt zwischen verschiedenen Rechtsgrundsätzen besteht und sie nicht gleichzeitig verwirklicht werden können, dann muss man eine Güterabwägung durchführen, welcher Grundsatz in den Augen Jehovas wohl schwerer wiegt. Das kann ich nicht für dich durchführen. Jedenfalls muss das Recht auf das jetzige Leben nicht immer der höchste Wert sein. Es gibt auch Werte für die manche Menschen bereit sind zu sterben. Andere würden alles für ihr Leben geben (Hiob 2:4).

  • Maryam
    Oktober 22, 2010

    Lieber E.E.,
    ich sehe es ähnlich wie du, dass man bei der Kollision zweier Gesetze Jehovas entscheiden muss, welches wohl das wichtigere in seinen Augen ist. Allerdings hat er uns das Leben gegeben und ich kann mir nicht vorstellen, dass er will, dass wir es leichtfertig verlieren. Wozu hätten wir uns sonst jahrelang vorher bemühen sollen, z.B. die Frucht des Geistes an den Tag zu legen. Barmherzigkeit geht über Schlachtopfer. Auch Jesus Jünger haben am Sabbath Ähren gepflückt – und sie wären nicht gestorben, wenn sie weiter hungrig geblieben wären. Oder David, der mit seinen Männern die Schaubrote gegessen hat. Auch er wäre nicht unmittelbar verhungert, hätte ers gelassen. Trotzdem hat Jehova dies unter bestimmten Umständen zugelassen, weil das natürliche Bedürfnis nach Essen gestillt werden sollte und das Gesetz dahinter zurück trat. Ganz ähnlich auch mit der Frau mit dem Blutfluss. Sie hat bewusst und absichtlich gegen bestehendes jüdisches Gesetz verstoßen, sich Jesus in der Menge genähert und sein Gewand berührt. Aus Glauben wurde sie geheilt. Die Gesetzesübertretung hat Jesus ihr gegenüber nicht einmal angesprochen. Und ihre Lebenserwartung wäre tatsächlich verkürzt gewesen, wenn sie schon jahrelang so starke Blutungen hatte. Offensichtlich kommt es also auf die Herzenseinstellung an, und ob ich Jehova später besser dienen kann, wenn ich aktuell eins seiner Gebote breche (Beispiel Bluttransfusion. Tot kann ich nichts für ihn tun, hilft die Bluttransfusion, das Leben zu erhalten, kann ich danach wieder für Jehova all meine Kraft und Zeit einsetzen. Ist aber eben eine sehr persönliche Entscheidung.
    Alles Liebe dir
    Maryam

  • Caleb
    Oktober 22, 2010

    Da sind wir ja einer Meinung, daß

    1. jeder für sich selbst entscheiden muss. In der ZJ Praxis ist es jedoch so, daß zwar nominell jeder die Blutfrage für sich entscheidet, solltest du dir jedoch Blut geben lassen, zeigst du damit an, daß du kein ZJ mehr bist und schließt dich damit selbst aus. Eine perfide Art der Gewissensentscheidung bzw. Freiheit.

    2. es sehr wohl pers. Entscheidungen gibt, wo Grundsätze über dem jetzigen Leben stehen (z. Bsp. Dienst an der Waffe). Im Falle der Blutfrage wird der Grundsatz jedoch in Brooklyn definiert (was darf man wann wie machen und was nicht) und die Mitglieder MÜSSEN das annehmen, sonst droht der Ausschluss (siehe oben).

    Der Denkfehler bei den ZJ liegt meiner Meinung nach wie folgt:

    Leben = heilig = unantasbar
    Blut ist kein Synonym für Leben sondern für den Tod.
    Deshalb dürfen wir uns nicht am Blut/Tod anderer Menschen schuldig machen.
    Jesu Blut ist für uns erst durch seinen Tod wirksam und wertvoll geworden.
    Somit ist für mich persönlich eine Blutspende von einem lebenden Menschen anders zu beurteilen als das Essen einer Blutwurst (da das Tier tot ist, gehört das Blut Gott)

  • Mamre
    Oktober 22, 2010

    Hallo E.E.,

    wenn Du magst, kannst Du mir schreiben (Adresse bei BI). Würde mich freuen 🙂 !

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • E.E.
    Oktober 22, 2010

    Hallo BI
    könnt ihr bitte meine email an Mamre weitergeben oder ungekehrt?

  • Bruderinfo
    Oktober 22, 2010

    Halle E.E.
    wurde an Mamre weitergeleitet. Gruß BI

  • Denker
    Oktober 22, 2010

    Hallo E E
    du spielst auf den Kommentar von Matthäus an ich weiß nicht ob du richtig gelesen hast,aber nirgenwo in seinem Artikel macht er seine Erkenntnis zu einem Dokmar den alle so zu erkennen haben.So wie ich ihn verstanden habe und er sagt es auch mehrmals in diesen Artikel,muß jeder auf Grund seines Gewissens und seiner Erkenntnis selbst entscheiden wie er mit der Blutfrage umgeht.Auch ich habe ein Problem mit der Bibelstelle wo Jesus sagt „mein Joch ist sanft und leicht kommt zu mir alle die ihr beladen seid“. Ich kann mir nicht vorstellen das es leicht ist einen liebes Kind oder auch jeden Anderen zu verlieren nur weil man auf Menschen hört, und damit meine ich die LK die ständig ihre Ansicht auf Grund von „neuen Licht ändert“.Warte nur ab mit welcher Retorikkunst sie uns wieder das neue Licht über den Treuen und verstänigen Sklaven schmackhaft machen.
    Einen schönen Tag noch für alle Brüder und Schwestern hier bei BI.

  • E.E.
    Oktober 22, 2010

    Hallo Denker,
    ich wollte wie Mamre nur noch einmal betonen, dass man bei solchen Gewissensfragen niemand in die eine oder andere Richtung drängen sollte, sondern jeden selbst frei entscheiden lassen sollte. Ich denke da sind wir uns einig.

    Es ist natürlich gut sich die verschiedenen biblisch begründeten Argumente anzuhören und sich nicht nur einseitig zu informieren. Schließlich geht es um Leben und Tod.

    Die Schriftstellen muss man immer im Kontext sehen. An anderer Stelle sagt Jesus: „Wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein. Und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir folgt, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein. Wer sein Leben festhalten will, wird es verlieren. Wer sein Leben aber meinetwegen verliert, der wird es finden.“ (Mat 10:37-39 NeueEvangelistische).
    Also mutet uns Jesus auch gewisse Härten zu.

    Und wenn man Entscheidungen für andere trifft, muss man den (mutmaßlichen) Willen des anderen berücksichtigen. Wenn das Kind noch zu klein ist, um seinen Willen zu äußern wird es schwierig. Ich denke, wer Bluttransfusionen für sich selbst ablehnt, könnte in solchen Fällen erklären, dass er keine Bluttransfusion für sein Kind wünscht, es aber den Ärzten erlaubt auf eigene Verantwortung gemäß ihrem Gewissen zu handeln.

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    An die Diskussionsrunde der „Blut Beführworter und jener die es ablehnen!“

    Wenn ich nochmals meine Meinung dazu kundtun darf, was mich an dieser Haltung der einen oder anderen Seite stört oder gefällt ist jener Umstand dass viele ZJ „IHRE“ Überzeugung von der gerade aktuellen Lehransicht des trvSk. abhängig machen. Sie orientieren sich an Menschen die nicht nur einmal fehlen und gefehlt haben, oder in anmaßender Weise über das Leben anderer bestimmen wollen, ganz abgesehen davon dass GW eindeutig rät:

    VERTRAUE NICHT dem Sohn des Menschen – BEI IHM
    gibt es keine Rettung!

    Es gibt eine Reihe guter biblischer Ratschläge, die meisten sind bekannt wie Ps. 146:3, oder die Worte von Ps. 73

    8 Mit Verachtung schauen sie auf andere herab und verhöhnen sie, mit zynischen Worten setzen sie jeden unter Druck. 9 Sie tun, als kämen ihre Worte vom Himmel; sie meinen, ihre Sprüche seien für die ganze Menschheit wichtig. 10 Darum läuft sogar Gottes Volk ihnen nach, es hängt an ihren Lippen und glaubt alles, was man ihm vorsetzt.

    Als Beispiel, der verlogene „Kuhandel“ mit der Regierung in Bulgarien, dort werden Brüder die sich das Recht herausnehmen Blut zu akzeptieren von Seiten der Versammlung nicht zur Rechenschaft gezogen. Man hat sich für die staatliche (finanzielle Vorteile) Anerkennung zu dieser Zusage verpflichtet.

    Hier in Deutschland oder Österreich wird jeder der dieses Recht beansprucht und verteidigt als Abtrünniger und Gesetzesbrecher ausgeschlossen.

    Ja es sollte genauso sein wie es einige ausdrücken – JEDER soll auf sein Gewissen hören und auch nicht den anderen drängen etwas zu tun, der Rat des Paulus soll hier als Maßstab gelten:

    Röm. 14: Füreinander verantwortlich
    13 Deshalb wollen wir uns nicht länger gegenseitig verurteilen. Keiner soll durch sein Verhalten den anderen in Gewissensnot bringen oder in seinem Glauben verunsichern.

    Manche Christen aber kommen in Gewissensnöte, … Damit schaden sie sich selbst.

    22 Wovon du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich ist, wer mit seiner Überzeugung vor dem eigenen Gewissen bestehen kann und sich nicht selbst verurteilen muss.

    Für eine Entscheidung noch dazu wo es um mein Leben oder das Leben meiner Kinder geht brauche ich keinen Menschen der mich anklagt, denunziert und damit meine Not und Sorgen und Stress nur vergrößert. Es ist wahrlich keine Liebe, wie auch die Debatte bei „Vorsicht walten lassen“ einmal mehr zeigt wie falsch und heuchlerisch das ganze Sytem „Gottes Organisation“ geworden ist.

    Auch ich kann bestätigen, wenn kritische Brüder zusammenstehen und diskutieren da dauert es nicht lange und ein Ältester stellt sich in Hörweite auf um dann mit dummen Fragen zu kommen: Wie hast du das gemeint, akzeptierst du den Sklaven noch …?

    Es ist traurig und erschütternd wie sich erwachsene Menschen in wahrlich persönlichen Angelegenheiten die bis hinein ins eheliche Schlafzimmer reichen, von AUFSEHERN ausfragen lassen, Vorschriften machen und anklagen lassen. Aufseher (Hitler hätte seine Freude mit solchen Loyalisten) die so vorgehen haben ihre eigene Identität und Verantwortung und damit ihr Gehirn in fremd bestimmender Weise auf- und abgegeben. Von einer fehlenden christlichen Freiheit, die eigentlich nur eines belegt – hier FEHLT DER GEIST GOTTES – davon haben scheinbar viele Älteste noch nie etwas gehört oder dies verstanden.

    Doch solche hat es immer und überall gegeben, nur wenn selbstbewusste Brüder und Schwestern diesen AUFSEHERN klar machen: DAS IST MEINE PRIVATE und PERSÖNLICHE Entscheidung, kann diese verkrustete und verkorkste Haltung zu mehr Respekt und Achtung vor dem einfachen Bruder führen.

    Wie hat Paulus dies ausgedrückt – darüber sollte jeder einmal ehrlich nachdenken:

    2. Kor. 11: 3 … Denn wie schon am Anfang die Schlange Eva mit ihrer List verführte, so könntet auch ihr davon abgebracht werden, einzig und allein Christus zu lieben und an ihn zu glauben. 4 Ihr lasst euch leicht verführen. Wenn jemand daherkommt und etwas anderes … sagt, … dann schenkt ihr ihm bereitwillig Glauben. Ihr empfangt einen anderen Geist als den Geist Gottes und nehmt eine andere Botschaft an als die, die wir euch gebracht haben.

    19 Ihr seid ja so klug, dass ihr bereitwillig hinter jedem Narren herlauft. 20 Und ihr habt ja nichts dagegen, wenn man euch schindet und ausnutzt, wenn man euch einfängt, euch von oben herab behandelt oder gar ins Gesicht schlägt. 21 … Im Vergleich zu diesen großartigen Aposteln (superfeinen Apostel !!!) waren wir geradezu Schwächlinge! Aber da ich mich nun einmal entschlossen habe, wie ein Narr zu reden: Womit diese Leute sich brüsten, damit kann ich schon lange dienen.

    1Kor 7,23 Christus hat euch freigekauft; ihr gehört jetzt allein ihm. Lasst euch nicht wieder von Menschen versklaven!

    Das wollte ich noch unbedingt loswerden – im Besonderen an E.E.s oder Vitos´s und dergleichen.

    Liebe Grüße in Freiheit – wenn man sie einmal verstanden und erreicht hat – es tut SEHR gut !!!
    Matthäus

  • Mamre
    Oktober 22, 2010

    Lieber Matthäus,

    Du hast geschrieben: „Wenn ich nochmals meine Meinung dazu kundtun darf, was mich an dieser Haltung der einen oder anderen Seite stört oder gefällt ist jener Umstand dass viele ZJ „IHRE“ Überzeugung von der gerade aktuellen Lehransicht des trvSk. abhängig machen. Sie orientieren sich an Menschen die nicht nur einmal fehlen und gefehlt haben, oder in anmaßender Weise über das Leben anderer bestimmen wollen,“ Zitatende

    Es wirkt so, also ob alle Brüder, die

    – FÜR eine Bluttransfusion oder die Aufnahme von Blutbestandteilen sind, „die Guten“,

    und alle, die (- unabhängig vom Sklaven… -) dies

    – ABLEHNEN, „die Bösen“ bzw. die aufs Schärfste zu Kritisierenden, seien.

    So kommt es jedenfalls rüber.

    Geht das denn auch ohne Wertung? Wir hatten das doch schon mit dem persönlichen Gewissen…

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Liebe Mamre,
    wenn es so rüber gekommen ist wie du es beschreibst dann tut es mir leid, dies war nicht beabsichtigt.

    Mein Gedanke sollte der sein, dieses Schwarz-Weißdenken wird ja nicht von mir gefordert. Die Belehrung durh den trvSk. die sich anmaßt der einzige Mitteilungskanal Gottes zu sein, all ihre Lehransichten MÜSSEN akzeptiert werden und wenn sie noch so widersprüchlich oder falsch sind.

    Meine Erklärung sollten ja nicht auf Blut ja oder nein reduziert werden, sondern es geht um die Eigenverantwortung des einzelen Christen das man ihm aber absprechen möchte.

    Solange es AUFSEHER gibt die nicht in Eigenverantwortung ihrer Aufgabe als echte Hirten nachkommen wird ein Klima der Kontrolle, der Anklage, der Strafe, den Denunzierungen vorherschen und das wollte ich vorrangig aufzeigen.

    Solange Älteste nicht verstanden haben was Jesus mit diesen Worten eigentlich sagen wollte:

    „ICH WILL BARMHERZIGKEIT – wenn ihr es nur verstehen würdet – oder die Kranken brauchen einen Arzt – ich bin nicht gekommen zu verurteilen sondern zu retten oder zu heilen“

    …solange wir ein vergiftetes Klima in den Versammlungen bleiben wo sich immer mehr Brüder zurückziehen oder gar frustriert ihren Glauben ganz verlieren. Dies aufzuzeigen, immer mit dem Hinweis daß es auch Ausnahmen gibt, daß es erhliche gute Hirten gibt die Matth. 18:11-14 versuchen zu erfüllen, wird der Weggang vieler aus Mangel an Liebe weiter anhalten. Der verursachte Schaden oder Scherbenhaufen der zurückbleibt läßt sich oft nicht mehr wieder gut machen. Siehe auch Jesu Worte in Matth. 18: 1-7!

    Mit lieben Grüßen
    Matthäus

  • Denker
    Oktober 22, 2010

    Hallo Matthäus,Das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht dem kann man nichts mehr hinzufügen.Habe mir die Mühe gemacht und alle deine angeführten Bibeltexte in der NWÜ nachgelesen,und siehe vieles ist verdreht und entstellt dort wieder gegeben. Das ist mit ein Grund warum ein Linientreuer ZJ nie die „Wahrheit und Freiheit über den Christus“ erkennen kann.Du schreibst immer sehr gutdurchdachte und biblich fundierte Antworten mach bitte weiter so.
    In Brüderliche Liebe und Christlicher Freiheit Der Denker

  • Karl an E. E.
    Oktober 22, 2010

    Nichtjüdische Christen?

    Hört hört! 🙂
    Echt lustig wie du hier mal wieder die Worte des Herrn Jesu verdrehst, um die Lehre deines Götzen am Leben zu erhalten.

    Was sagt die Bibel zur Erhaltung des Lebens?
    Markus Kapitel 3:
    1 Und er ging abermals in die Synagoge. Und es war dort ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand.
    2 Und sie lauerten darauf, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, damit sie ihn verklagen könnten.
    3 Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorrten Hand: Tritt hervor!
    4 Und er sprach zu ihnen:

    Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, Leben erhalten oder töten?

    Sie aber schwiegen still.
    5 Und er sah sie ringsum an mit Zorn und war betrübt über ihr verstocktes Herz und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und seine Hand wurde gesund.

    ES IST ALSO VÖLLIG EGAL OB MAN AN DEN SABBAT GEBUNDEN IST ODER NICHT. LEBEN MUSS ERHALTEN WERDEN! DU, E. E. DENKST HIER WIE NEUZEITLICHER PHARISÄER!

    GANZ DAVON ABGESEHEN WEISS SOGAR JEDER MARIENANBETENDER KATHOLIK, DASS MAN DURCH DEN HERRN NICHT MEHR AN DEN ALTEN BUND GEBUNDEN IST. AUSSER NATÜRLICH DIE ZEUGEN DER WTG!

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Lieber Denker!

    Vielen Dank für deine lobenden Worte dem ich auch gerne versuche
    nachzukommen!

    Lg Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Lieber Karl, dein zitierter Bibelvers wird in der HfA noch dramatischer formuliert:

    4 Dann fragte er die Anwesenden: „Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses? Soll man das Leben eines Menschen retten, oder soll man ihn zugrunde gehen lassen?“ Doch er bekam keine Antwort. 5 Zornig sah Jesus einen nach dem anderen an, traurig über ihre Hartherzigkeit!

    Genau dies Hartherzigkeit zeichnet viel AUFSEHER aus, sie wollen damit gar nicht „ihrem“ Herrn nachfolgen, ganz abgesehen davon dass sie selbst ebenso auf die Gnade Jesu angewiesen sind, doch das werden sie beim Gericht erfahren, wenn jeder der ohne Barmherzigkeit selbst auch keine Barmherzigkeit erwiesen bekommen wird! Alleine aus Eigennutz müsste jeder so handeln!

    Lg. Matthäus

  • E.E.
    Oktober 22, 2010

    Hallo Karl,

    das Blutverbot wurde schon Noah gegeben und wird im alten Bund lediglich aufgegriffen. Es ist ein grundlegendes Gebot an die ganze Menschheit. Auch die Apostel greifen dieses Gebot unter der Leitung des heiligen Geistes auf und stellen es für alle Versammlungen als verbindlich dar. Deshalb halte ich es für einen allgemeinen hohen sittlichen Grundsatz. Das Leben zu erhalten ist auch ein hoher sittlicher Grundsatz. Im Konfliktfall muss man beide Grundsätze gegeneinander abwägen. Denkst du denn, das jetzige Leben sei wertvoller als jeder andere sittliche Grundsatz? Würdest du alles für dein jetziges Leben geben?

    Gruß E.E.

  • Eddi
    Oktober 22, 2010

    Guten Morgen E.E.,

    gern möchte ich dir dein aufrichtiges Bemühen bestätigen, den Willen Gottes zu achten und ich kann auch durch meine biblische Überzeugung bestätigen, dass es nicht immer gerechtfertigt ist, das eigene, jetzige Leben um jeden Preis erhalten zu wollen.

    Wenn es darum geht, durch meine Lebenserhaltung jemand andern zu verraten, seine Gesundheit oder seinen Tod in Kauf zu nehmen oder den Namen Gottes und seinen Sohn der öffentlichen Schande preis zu geben,dann ist es in der Tat besser zu sterben und sich der Hand unseres großen Schöpfers anzubefehlen.

    Ist das aber in der vorliegenden Frage der Fall? Wird Jehova geschmäht, wenn ein Mensch eine Krankheit überlebt? Das Gegenteil ist der Fall. Wird jemand anders dabei sein Leben verlieren? Nein, im Gegenteil: es besteht die Möglichkeit, dass zwei Menschen überleben – und dabei habe ich noch nicht an die Auswirkungen der Angehörigen gedacht.

    Was mir regelmäßig die Zornesröte ins Gesicht treibt, ist, wenn man irgendeinen Text aus dem Zusammenhang reißt und ihn isoliert stehen lässt. Warum hat Gott Noah dieses Gebot gegeben: Nur Fleisch mit seiner Seele sollst du nicht essen? Wie stirbt denn ein Tier, dessen Blut noch in ihm ist? Unbarmherzig. Zudem breiten sich durch das Stocken des Blutes in einem toten Körper rasend schnell tödliche Keime aus, eine erhebliche Gefahr. Ob ein Tier durch Verhungern endet, weil es in einer Grube gefangen wurde oder erdrosselt, diese Grausamkeit war gegen Gottes Liebe. Also völlig klar, dass Jehova gegen diese Art des Tötens war.

    Jeder weiß, wenn bei Blutverlust ein kritischer Punkt erreicht ist, dass der Körper dann Schutzmechanismen einschaltet um den nahenden Tod nicht bei vollem Bewusstsein mitzubekommen. Nun hat der Mensch die Ewigkeit in sein Herz gelegt bekommen und das ist ein großer Unterschied zu einem Tier.
    Dennoch wird es nie Jehovas Billigung finden, Tiere aus Gier oder einfach aus wirtschaftlichen Gründen sinnfrei abzuschlachten. In den letzten Jahren mussten Menschen schon oft diese Erfahrungen machen, nehmen wir z. B. die durch Massentierhaltung entstehenden Krankheiten oder auch artfremde Fütterung und BSE.

    Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wieso die Bibel sagt, dass es für einen Mörder kein Lösegeld geben soll? Selbst dann nicht, wenn der Mörder sein Opfer vollständig ausbluten lässt, z. B. zum Einbalsamieren? Nach der vereinfachten Denkstruktur der WTG müsste das straffrei sein, aber woraus geht das hervor? Ich meine, es ist doch ganz einfach: Kein Blut aufnehmen bedeutet Gottes Segen, dann heißt doch: Kein Blut vergießen göttliche Ungnade. Kannst du mir bitte sagen, wo du das herausgelesen haben möchtest?

    Noch ein anderer Denkansatz: Blut bedeutet Leben in Verbindung mit dem Altar. Richtig? Nun wurde Jesu Blut geopfert für uns. Obwohl der Opfertod an sich notwendig war, missfiel die Sache Jehova und Jesus grundlegend! Das wurde bei Jesu Hinrichtung sehr deutlich und auch, als Jesus über Jerusalem sprach. Wer von seinen Mördern könnte sich darauf hinausreden, sie hätten ihm blutende Wunden zugefügt, eine todbringende Wunde sogar, wenn wir an den Speerstich denken? Damit hätten sie dem Zeugen-Jehovas-Grundsatz des Ausblutens genügt. Siehst du, zu was für abartigen Gedanken diese Theorie des Ausgeblutet-seins führen kann?

    Wenn es das also nicht ist, dann sollte man noch einmal unter Gebet alle Vorgänge – nicht nur die einzelnen Schriftstellen – nachlesen und bedenken.

    Jehova und Jesus haben sehr deutlich gemacht, dass ihnen viel am Leben liegt, Jehova ist ein Gott der Lebenden, auch wenn jemand gestorben ist. Das berechtigt einen geistig/psychisch gesunden Menschen nicht, sein Leben ohne Not in Bezug auf göttliche Interessen wegzugeben. Vielmehr macht die Schrift in ihrer Gesamtheit deutlich, dass jedes einzelne Verbot (Gebot) des sich Enthaltens von Blut eine Hommage an das Leben ist, welches vergossen werden sollte. Das hat aber mit der Aufnahme von Blut zu lebensrettenden Funktionen nichts zu tun. Dafür gab der Herr uns Verstand.

    Einen schönen Tag wünsche ich dir.
    Eddi

  • Karl an E. E.
    Oktober 22, 2010

    Du denkst mal wieder nicht oder viel zu kurz.

    1. schmäht ein Selbstmord den Höchsten und bringt keine Schmach auf Gott.

    2. ist eine Verweigerung von Blut im Notfall, wie gesagt, Selbstmord. Man bringt sich bewusst um. Das ist in etwa genau so wie, wenn man sich einen Stein eintritt, aber so lange nichts dagegen unternimmt bis man schließlich an der Infektion oder an einer Blutvergiftung wirkt. Wer an einer nicht unheilbaren Krankheit leidet und nichts zu seiner Genesung beträgt und schließlich stirbt hat vor allem im Falle der Blutverweigerung Selbstmord begangen. Und ich wüsste nicht wie ein Selbstmord ewiges Leben bringen sollte.

    3. ist dein „Blutverbot“ ein lediglich sittliches Speisegebot, weil es damals gefährlich war wg. Krankheiten usw.
    Bedenkt man dass die Apostel deiner Erklärung nach Jesus klar wiedersprechen und das unter der Leitung des heiligen Geistes kann es wohl kaum sein, dass die Apostel mit der „Enthaltung vom Blut“ lebensrettende Maßnahmen gemeint haben können!

    So viel dazu.

    Und jetzt wieder ab in deine kalte, lieblose und unmenschliche Götzenversammlung.

  • E.E.
    Oktober 22, 2010

    Hallo Eddi,

    Das Gebot an die Menschen nach der Sintflut in 1. Mose 9:4 sagt: „Nur Fleisch mit seiner Seele — seinem Blut — sollt ihr nicht essen“. Seele und Blut wird hier gleichgesetzt.

    Bei einer Bluttransfusion werden also zwei Seelen oder zwei Leben miteinander vermischt. Dessen sollte man sich bewusst sein.
    Für mich sind deshalb Bluttransfusionen eine Art Hurerei (wenn man nicht mit dem Spender verheiratet ist). Und das ist eine Entscheidungsgrundlage für mich.

    Ich wollte euch nur mal meine Sichtweise darlegen, damit ihr wirklich alle Aspekte berücksichtigen könnt und nicht unabsichtlich etwas falsch macht. Es gibt halt die unterschiedlichsten Ansichten dazu.

    freundliche Grüße
    E.E.

  • Manfred an E.E.
    Oktober 22, 2010

    Hallo E.E.,
    Wie soll man Deinen Kommentar verstehen:
    Ich wollte euch nur mal meine Sichtweise darlegen, damit ihr wirklich alle Aspekte berücksichtigen könnt und nicht unabsichtlich etwas falsch macht.

    Wenn man zwischen den Zeilen liest, dann bedeutet Deine Aussage: Wenn wir nicht Deine Sichtweise übernehmen, dann tun wir was falsches!

    Merkst Du denn gar nicht, dass die Brüder die sich hier auf BI versammelt haben keinen Menschen mehr folgen wollen? Warum versuchst Du wieder uns hinter Dir her weg zu ziehen? Wir glauben nur dem was biblisch zu belegen ist und da haben Dir die anderen Schwestern und Brüder sehr gut geantwortet.

    Aber es ist immer das gleiche, egal wer hier mit den WT Lehren aufkreuzt, immer die, die nur der Bibel glauben, sind diejenigen die keine Ahnung haben. Dabei ist das der einzige Weg der zur Rettung führt, nur über das Wort Gottes und den Glauben an Jesus Christus und seinen Vater Jehova. Die Gesellschaft spielt bei dieser Rettung absolut keine Rolle, ja sie bewirkt sogar das Gegenteil, jeder der den selbst ernannten Sklaven folgt, wird mit ihm untergehen.

    Also verschone uns bitte mit dessen falschen Lehren.

    Manfred

  • Karl an E. E:
    Oktober 22, 2010

    Sag mal stellst du dich wirklich so dumm um deinen…… zu vertreten oder wie?

    Bei einer Bluttransfusion ISST NIEMAND BLUT!
    Ganz davon abgesehen sagte ein gewisser Jesus, dass nur das was aus den Menschen kommt ihn unrein mache und nicht das was in ihn hineingeht.

    Das steht halt in der Bibel und nicht im WT.

    P. S. Christen lesen die Bibel….nicht den WT.

  • Frank&Frei
    Oktober 22, 2010

    3. MOse 17:11 Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung für eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele in ihm.

    Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe“ (Johannes 15:12, 13).

    wenn man das in Relation sieht, kommt man zu einer bestimmten ERkenntnis.

  • Dennis
    Oktober 22, 2010

    Hallo E.E.,

    dein PERSÖNLICHE Ansicht zum Thema Blut sei dir unbenommen. Das ist christliche Freiheit. Ich hoffe, dass weder du noch deine Familie jemals in eine solche Situation geraten.

    Leider muss deine eigenartige Ansicht, dass z.B. das Blut des Ehepartners zu transfundieren, keine „Hurerei“ sei, ohne biblische Grundlage auskommen. Diese Sichtweise kann auch mit der Bibel nicht im geringsten begründet werden.

    So ist es auch mit den kruden Auslegungen des selbsternannten „Sklaven“ zu diesem Thema. Es ist schlichte Willkürauslegung um die Interpretationsmacht nicht zu verlieren, sonst nichts.

    Wie immer bringt es nichts sich in „Debatten über Worte“ zu verfangen und zu glauben irgendjemand könnte Apg. 15 zu 100% richtig und verbindlich auslegen.

    Das ist faktisch UNMÖGLICH, denn wir können niemanden zu dieser Thematik befragen, die damals gelebt haben und die wirklich dabei waren in Jerusalem. Am besten wäre es Paulus zu fragen: „Wie genau ist das im Jahre 2012 mit der modernen Medizin zu verstehen lieber Paulus?“

    Somit muss JEDER EINZELNE eine EIGENE ENTSCHEIDUNG treffen, die er vor Jehova verantworten kann. Menschen sterben zu lassen oder selbst als Märtyrer zu sterben aus Angst gegen Apg. 15 zu verstoßen, ist mit ziemlicher Sicherheit nicht Gottgewollt.

    LG
    Dennis

  • Karl
    Oktober 22, 2010

    Jemand der von Leuten wie E. E. zum Selbstmord erzogen wurde, trifft mit Sicherheit keine eigene Entscheidung mehr!

  • Caleb
    Oktober 22, 2010

    Ein wenig Grundsätzliches:

    Eine medizinische Behandlungsmethode annehmen oder nicht HAT NICHTS MIT SEBSTMORD ZU TUN.

    Jemand, der an Krebs erkrankt, eine alternative Methode anstatt einer Chemotherapie versucht, begeht nicht Selbstmord, wenn er daran stirbt.

    Die Schulmedizin ist nicht allwissend.

    Es gibt Mediziner, die medizinischen Gründen Blut ablehnen. Der macht auch nicht Selbstmord.

    Es geht darum, daß ZJ eine freie Entscheidung aufgrund Vorspiegelung falscher Tatsachen genommen wird.

    Außerdem was spricht bei geplanten OP’s gegen das Anlegen von Eigenblutdepots.

    Blut kann aufgrund seiner Funktion als Organ angesehen werden. Wer wird glauben, sollte er die Niere vom Stephen Hawking bekommem, ein paar Zehntel seiner Intelligenz abzubekommen. Seelenvermischung ist ganz böse esoterisch.

  • PINEHAS
    Oktober 22, 2010

    Deine Kommentare über das Blut ist so als wenn ein Blinder gegen ein Hindernis läuft und dann sagt: das habe ich kommen sehen .

    Was ist denn nun der tiefe Sinn? Wie du aus dem Hauptvortrag erkennen konntest gab Jahwe das Gesetz als sie anfingen Fleisch zu essen .

    Jahwe ist der Schöpfer aller Dinge, ihm gehört alles Leben , deins, meins , ja alles Leben.

    Nach der Flut erlaubte es Gott Fleisch zu essen. Das liest sich so einfach. Es bedeutet aber , das Jahwe von diesem Zeitpunkt es den Menschen erlaubte

    LEBEN zu TÖTEN.
    Ja LEBEN zu NEHMEN.

    Dieses durften sie aber nicht für sich behalten ,sondern mussten es Jahwe zurückgeben.
    Nur das Fleisch durften sie gewissermaßen behalten.
    Dazu ging dieses LEBEN symbolisch in das Blut über . Dadurch das sie dieses Symbolbeladene Blut zur Erde gossen, gaben sie dieses GENOMMENE LEBEN zurück.
    Wer dies nicht tat respektierte Gott als LEBENGEBER nicht. Nahm Gott etwas was ihm nicht gehörte.

    Wenn Paulus dieses Blutverbot in Apg. 15 ansprach, so hatte er genau dies im Sinn. Auch seine Zeitgenossen verstanden es so, denn wie es Eddi und viele andere schon geschrieben haben, musste erst einmal ein LEBEN genommen werden bevor man überhaupt Fleisch und Blut essen konnte.

    Wann geht denn nun das LEBEN symbolisch in das Blut über ? Wenn einige Tropfen den Körper verlassen ? Ein halber Liter ? Ein Liter ?
    3 Mose 17:3 sagt : Das Leben ist in seinem Blut (Genfer Studienb.) Also mit anderen Worten, wenn das LEBEN aufhört geht es symbolisch in das Blut über.

    Eine Blutspende zu sich zu nehmen bedeutet nun mal nicht ,das jemand sein LEBEN dafür gab. Wie kann in dieser Blutspende sein LEBEN sein wenn er dieses noch hat ?

    Lieber EE , warum bist du und alle Zeugen Jehovas bereit beim Arzt eine Blutabnahme zu machen wenn dieses Blut doch dein LEBEN symbolisieren sollte ?
    Müsstest du es nicht sofort nach verlassen des Körpers zur Erde ausgießen wenn du der Auffassung bist dieses Blut symbolisiert dein Leben?
    Das Gebot besagt doch nicht nur das man sich des Blutes enthalten solle, sondern auch was man damit tun musste .
    5 Mose12:16 besagt doch. Nur das Blut sollt ihr nicht essen. Auf die Erde solltest du es ausgießen wie Wasser. Also wenn schon, denn schon !! Kann es sein ,dass du hier mit zweierlei Maß misst ?

    Gestatte mir noch eine Frage. Wenn Paulus sagt : enthalte dich des Blutes, meinte er damit alles oder sagte er damit ,dass man sich doch schon einiges davon rauspicken darf bevor man sich enthalten muss ?
    Wenn ich meine Kinder ausdrücklich nicht erlaube Gummibären aus der Haribotüte zu nehmen und sie fangen nun irgendwann an nur die Roten zu nehmen und nach einer weile noch die Grünen, haben sie sich dann an mein Verbot gehalten?

    Also warum erlaubt es die LK einige Teile des Blutes zu nehmen wenn es doch ihrer Meinung nach das Leben symbolisiert?

    Diese Lehransicht der LK ist somit voller Willkür und Selbstauslegung und hat nichts mit einem tieferen Sinn der Bibel zu tun !

    In diesem Zusammenhang den Gedanken eines Märtyrers hineinzubringen zeugt somit von deiner Verblendung. Wenn du eine biblische Parallele suchst findest du sie in den Menschenopfern die den Molech dargebracht wurden.

    Hat Gott das Blutverbot ins dasein gerufen um Respekt vor dem LEBEN zu bewahren , obwohl man es nun zu Nahrungszwecken töten durfte , zeigt die Lehre der WTG genau das Gegenteil. Die WTG fordert hier hingehend auf SELBST ZU ENTSCHEIDEN ÜBER LEBEN UND TOT !! Nicht nur das , sie drängt auch noch dazu sich im absoluten Notfall gegen das LEBEN zu entscheiden.
    Unser LEBEN ist aber Heilig da es dem Schöpfer gehört. Ich gehe sogar soweit zu sagen das es keine Gewissensentscheidung ist eine Blutübertragung zur Lebenserhaltung zuzustimmen. So nach dem Motto: oh mein Schöpfer, ich muss erst einmal genau überlegen, mal inne halten ,ob ich mein LEBEN erhalten will. Oh mein Schöpfer, leider kann ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbahren mein LEBEN zu erhalten.

    Solche Gedanken können nur von dem kommen der will, dass wir unser LEBEN geringschätzen. Der alles, aber auch wirklich alles,alles,alles versucht mit ihm unterzugehen. Unser Feind Satan der Teufel.

    PINEHAS

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Sehr gute Gedanken, gratuliere!
    Lg. Matthäus

  • Mark
    Oktober 22, 2010

    Lieber Pinehas
    Du sprichst mir aus dem Herzen – ich muss dir da voll zustimmen! Ich empfinde es als Götzendienst, meine Kinder in einem med. Notfall sterben zu lassen, für die doppelzüngige Biebelauslegung einiger kinderlosen älterer Herren in Brooklyn, NY.
    Die Fraktionsgeschichte war anfangs 2011 der Beginn meines Erwachens…
    Danke für deinen treffenden Kommentar!

    LG Mark

  • E.E.
    Oktober 22, 2010

    Hallo Pinehas,

    angesichts von Johannes 15:12, 13 und anderer Schriftstellen, habe ich auch schon überlegt, ob zumindest Blutspenden von Glaubensbrüdern akzeptabel sind.
    2. Samuel 23:16-17 scheint aber dagegen zu sprechen. Andererseits dürfen wir das Blut Jesu trinken und die Jünger Christi bilden ein Leib.
    Wenn es geistig möglich ist, ist es dann auch buchstäblich möglich?
    Ich habe da noch meine Zweifel. Und wer Zweifel hat sollte es lieber lassen (Röm 14:23).

    Also wenn überhaupt, dann möchte ich vorher wissen, wer da mein Blutsbruder wird. So eine intime Gemeinschaft möchte ich nicht mit jedem eingehen.

    Liebe Grüße
    E.E.

  • Markus
    Oktober 22, 2010

    Ja das Leben ist heilig und das höchste Gut eines jeden Menschen und eine Bluttransfussion hat schon oft dazu beigetragen das Leben zu erhalten. In Zusammenhang damit würde mich mal interessieren wie ihr, liebe Brüder, über eine Blutspende denkt.
    Sollte nicht jeder, der im Ernstfall eine Transfussion annehmen würde, auch bereit sein, sein Blut zu spenden?

  • Alois
    Oktober 22, 2010

    Lieber Markus

    Wenn jemand mit seinem Gewissen vereinbaren kann im Notfall Blut anzunehmen, kann er natürlich auch Blut spenden. Beides oder beides nicht. Ansonsten stehen auch noch Argumente in folgendem Vortrag:
    http://www.bruderinfo.de/?p=178

    Liebe Grüße Alois

  • Markus
    Oktober 22, 2010

    Hallo Alois

    danke für deine Antwort und für den Hinweis eines passenden Artikels, den ich auch gleich gelesen habe – sicher wäre es ebenfalls interessant hier in Bruderinfo mal einen Bericht hinsichtlich Organspenden zu lesen. Vielleicht gibt es ja demnächst mal einen Artikel darüber…

    LG Markus

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Hallo Markus!

    Hallo Markus!

    Zu deiner Anfrage „Blut ja oder nein“ gibt es eine Aussage die bei mir ein umdenken veranlaßt hat! Die mich besser kennen wissen daß ich nahezu fanatisch die Blutdoktrin der ZJ verfochten habe.

    ZJ verlangen – wie im Artikel auch als Argument eines Ältesten erwähnt: Ein echter ZJ läßt sein Kind auch sterben wenn es um eine notwendige Blutübertragung geht. Hat Jehova so geredet?
    Hat Jesus soetwas verlangt? NEIN und nochmals nein!!!

    Nun zu obiger Aussage von Jesus nach Luk. 14

    Helfen verboten?
    1 An einem Sabbat war Jesus bei einem angesehenen Pharisäer zu Gast. Scharf wurde er von allen Anwesenden beobachtet. 2 Vor ihm stand ein Mann, der an Wassersucht erkrankt war. 3 Jesus fragte die Schriftgelehrten und Pharisäer: „Erlaubt es das Gesetz, einen Menschen am Sabbat zu heilen, oder nicht?“ 4 Als sie ihm keine Antwort gaben, fasste Jesus den Kranken bei der Hand, heilte ihn und ließ ihn nach Hause gehen. 5 Dann fragte er die Gäste: „Was macht ihr, wenn euer Kind oder ein Ochse am Sabbat in den Brunnen fällt? Zieht ihr sie nicht sofort heraus?“ 6 Darauf konnten sie nichts antworten.

    Wohlgemerkt auf die Übertretung (selbst ein Tier durfte gerettet -durch harte Arbeit dies aus dem Brunnen zu hieven) des Sabbatgesetzes stand immer noch die Todesstrafe. Und hat Jesus um dem Gesetz genüge zu tun es gebilligt ein Kind oder einen Ochsen im Brunnen ertrinken zu lassen? Würde er demnach heute es billigen wenn es eine Rettung durch Blut gibt, wenn dieser Mensch deshalb weil die LK ihm sein „Seelenheil“ abspricht, auf Blut verzichtet wird? Abgesehen davon war das Blutverbot nur auf das Essen von Blut bezogen.

    Das immer wieder vorgebrachte Argument der Gefahren durch Blut und das es IMMER eine Alternative gibt ist verlogen und falsch.
    Ja es gibt in vielen Fällen eine Alternative und wenn es diese gibt (nur das Vollumen aufzufüllen) oder entsprechende Operationsmethoden die auf Blut verzichten können dann ist es gut und richtig darauf zurückzugreifen.

    Doch es gibt Fälle wenn dein HB Wert auf einen Wert sinkt wo dir buchstäblich die Luft wegbleibt (du erstickst weil der Sauerstoff nicht mehr ausreichend transportiert werden kann) oder wenn die Blutblättchen (Thrombozyten) auf unter 8.000 fallen, dann stehst du in der Gefahr innerlich zu verbluten weil keine Gerinnung mehr funktioniert. Bei diesem Wert kannst du während der Nachtruhe innerlich durch eine Magen oder Darmblutung innerlich verbluten. Auch eine Géhirnblutung ist nicht mehr ausgeschlossen.

    Ich spreche aus Erfahrung und würde heute nicht mehr leben wenn ich immer noch die Doktrin der ZJ beachtet hätte.

    Ob Blut gespendet werden darf oder nicht, diese Frage ist ebenso verlogen (durch die LK der JZ) weil die LK mittlerweile den größten Teil der Blutbestandteile „genehmigt“ hat. Wenn Blutspenden und damit Blut verboten ist, warum genehmigt dann die LK viele Blutbestandteile? Bluter brauchen ein Medikament welches NUR durch Blut gewonnen werden kann.

    Aber dies ist ja hinreichend belegt worden mit welcher doppelzüngigkeit und Menschverachtung hier vorgegangen wird.
    Jeder soll allerding nach SEINEM Gewissen handeln, wobei ein Gewissen (wie in meinem Fall) kann auch IRRE geleitet werden.

    lg. Matthäus

  • Markus
    Oktober 22, 2010

    Hallo Matthäus

    auch dir herzlichen Dank für deine ausführliche Stellungnahme zur Blutfrage. Helfen und Gutes tun ist nie verkehrt, denn dagegen gibt es kein Gesetz. Jehova will auch nur unser bestes und möchte, dass wir leben und Spass daran haben. Dieses kostbare Gut sollten wir schützen und soweit es in unserer Möglichkeit steht auch erhalten, denn es ist das höchste Gut eines jeden Menschen.

    LG Markus

  • Eddi
    Oktober 22, 2010

    Guten Morgen Markus,

    die Organisation der Zeugen Jehovas hat es in Mexiko gestattet, dass jemand mit modifiziertem Rinderblut behandelt wurde. Der behandelnde Arzt war ziemlich verzweifelt, weil dieser Mann als ZJ eine Transfusion ablehnte und er erklärte, dieser Mann müsse sterben, wenn er bei seiner Weigerung bleibe. Ein zufällig entgegen kommender Kollege des Arztes bekam dieses Gespräch mit und sagte, er habe ebenfalls einen ZJ gehabt und die Transfusionsfrage. Aber es gebe die Möglichkeit, den Patienten mit diesem Präparat zu versorgen. Die Brüder riefen extra im Bethel an und erhielten von dort die Rückmeldung, es sei okay.
    Das kannst du auch nachlesen, ich versuche mal, ob ich das mit dem Link hinkriege (nicht lachen):
    http://www.reocities.com/athens/ithaca/6236/

    Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass Gott die Aufnahme von Menschenblut für einen Menschen nicht erlaubt, aber die Aufnahme von Tierblut.

    Und wie von Matthäus schon vorgetragen: Seit 2000 sind die meisten Blutbestandteile ohnehin als Gewissensentscheidung freigegeben. Und bei der Rechtsfrage bezüglich der Körperschaftsrechte in Bulgarien sagte die Gesellschaft zu, dass es keine Konsequenzen gäbe für diejenigen, die einer Transfusion zustimmen würden. Bei einer so wichtigen Frage hätte Bulgarien aber in der Bibel stehen müssen.

    Liebe Grüße an dich
    Eddi

  • Mamre
    Oktober 22, 2010

    Liebe Eddi,

    da sieht man wie abhängig Menschen von Lehrmeinungen und höheren Instanzen gemacht werden / sind (ich nehme mich nicht aus).

    Unsicherheit wird geschürt („Hört auf uns, auch wenn die Bibel etwas anderes sagt, denn wir wissen es 100 % richtig zu interpretieren“). Und damit wird jemandem, der vor so einer Entscheidung steht, im Unterbewusstsein ein OK geschenkt – die Verantwortung scheinbar an ANDERE abtreten zu können („Die haben aber gesagt…“).

    Das sind schwerwiegene Glaubensentscheidungen und das Bibelwort ist klar (Apostelgeschichte 15:29).

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Eddi
    Oktober 22, 2010

    Hallo Mamre,

    der Mensch ist so gestrickt, dass es ganz okay ist, so schwerwiegende Entscheidungen wie über das ewige Leben gern an jemand abzugeben, der vorgibt, es zu wissen. Und wir wurden ja nicht an einem einzigen Tag mit den Realitäten vertraut gemacht, bis zur Taufe hat man uns doch immer vorgeschwärmt, wie toll das in einer weltweiten Bruderschaft ist. Und dann war man getauft und weiß, den Weg zurück gibt es nicht mehr. Und dann hofft man und hinterfragt (und wird auf die Warteposition verwiesen), zwischenzeitlich werden Ängste aufgebaut (wer jetzt die Organisation, diese rettende Arche, verlässt, geht mit dieser Welt unter). Und es wird auch recht bequem gemacht. Heute brauchst du kein Arzt-Patient Gespräch mehr wegen einer Transfusion führen, das hat der Onkel Doktor schriftlich, unterzeichnet vom Koordinator (zuvor noch bei der Stadtverwaltung, aber da hat es auch niemanden interessieren dürfen)und im Ernstfall halten die Ältesten Mahnwache im Krankenhaus. Setzt sich der Arzt darüber hinweg weil es sein Gewissen nicht erlaubt, dann wird das Krankenhaus verklagt – ich weiß, dass die Uniklinik Bonn mindestens 2 solcher Verfahren hatte – so dass Widerstand gebrochen wird. Das steht nirgendwo in der Bibel. Selbst wenn das Blutverbot so stimmen würde – Jehova zieht uns nur für das zur Rechenschaft, was wir zu verantworten haben und in Narkose verantwortet man nichts mehr. Ob ein Arzt mit seinen Schuldgefühlen fertig wird, wenn er im Notfall kein Blut gegeben hat ist den hohen Herrschaften völlig egal.

    Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam den lohnenderen Weg gehen, auch wenn er mühevoller ist.
    Fühl dich umarmt
    Eddi

  • Markus
    Oktober 22, 2010

    Hallo Eddi,

    auch dir herzlichen Dank für diesen Erfahrungsbericht. Ja, ich denke auch, dass jedem es letzendlich sich selbst und seinem Gewissen überlassen bleibt, wie er bzw. sie sich in dieser Hinsicht entscheidet. Menschen sollten sich ohnehin nicht als Richter gegenüber andere aufspielen, so wie es die WT-Gesellschaft immer wieder leider gerne tut, weil sie ja angeblich alles ganz genau weiss und daher gerne andere verurteilt, was ihr in Wirklichkeit in keiner Weise zusteht.

    LG Markus

  • Anna
    Oktober 22, 2010

    Liebe Eddi, liebe Brüder und Schwestern,

    zu Deinem gestrigen Kommentar habe ich eine Frage. Hier kurz Deine relevanten Äußerungen:

    ZITAT: Heute brauchst du kein Arzt-Patient Gespräch mehr wegen einer Transfusion führen, das hat der Onkel Doktor schriftlich, unterzeichnet vom Koordinator (zuvor noch bei der Stadtverwaltung, aber da hat es auch niemanden interessieren dürfen)und im Ernstfall halten die Ältesten Mahnwache im Krankenhaus. Setzt sich der Arzt darüber hinweg weil es sein Gewissen nicht erlaubt, dann wird das Krankenhaus verklagt – ich weiß, dass die Uniklinik Bonn mindestens 2 solcher Verfahren hatte – so dass Widerstand gebrochen wird. ENDE ZITAT

    Ich versehe das nicht. Bitte erkläre mir das etwas genauer.

    Jeder Arzt bespricht Transfusionen Ja/Nein/Alternativen usw. doch mit seinem Patienten. Was hat denn der Koordinator oder die Stadtverwaltung damit zu tun. Wenn ich zum Doc gehe oder unfallbedingt ins Krankenhaus muß, dann weiß das doch außer meinen Angehörigen niemand. Erst recht nicht die Ältestenschaft. Und selbst wenn ich einen Ältesten nach Krankenhäusern bzw. Ärzten frage die blutfrei operieren, dann geben diese mir meistens mehrere die Ansprechpartner in verschiedenen Krankenhäusern und dann ist es gut. Bisher habe ich noch nie von „Mahnwachen“ gehört. Mein verstorbener Mann war doch Ältester und soviel kann sich doch seither nicht geändert haben. Ich denke anders wird es sein wenn ein Kranker von sich aus die Ältesten informiert in welchem Krankenhaus er ist usw. Und hofft, diese würden ihm die Entscheidung abnehmen. Weil sich ja keiner bei dem Dschungel an Fraktionen usw. überhaupt auskennt und entsprechend hilflos in einer solchen Situation ist .Bitte sei so gut und lass uns da nähere Einzelheiten zukommen.

    Herzlichen Dank und liebe Grüße Anna

  • Mamre
    Oktober 22, 2010

    Liebe Anna,

    das bezieht sich wahrscheinlich darauf, dass man in der Versammlung ein oder mehrere Personen (meist Älteste o. a.) bevollmächtigt und sie auf der Patientenverfügung eingetragen sind.

    In dem Fall werden sie oder wird er / sie natürlich vor einer OP informiert und ggf., auf Wunsch, wird das KHVK eingeschaltet.

    Lieben Gruß,

    Mamre

  • Eddi
    Oktober 22, 2010

    Guten Morgen Markus, ich nehme mal dein Button, weil bei Anna keine Antwortmöglichkeit war. Vielen Dank.

    Guten Morgen Anna,

    bis 2007 musste man auf der Blutkarte unterschreiben, dass man keine Transfusion haben möchte und diese Unterschrift in Gegenwart einer Amtsperson bei der Stadtverwaltung leisten. Denn es ging ja darum, dass dies aus freiem Willen geschehen ist. (beglaubigte Unterschrift)
    Seit 2007 besteht die Körperschaft des Öffentlichen Rechts, bzw. seit dieser Zeit (so hieß es in der Versammlung) wird das Recht der Ältesten wahrgenommen, diese Unterschrift als freiwillig geleistet zu beglaubigen. Dafür gibt es eigens Dienststempel, von Selters an die Versammlungen (Koordinator) ausgegeben.

    In mehreren Ansprachen wurde dargelegt, dass es nützlich ist, vor einem Krankenhausaufenthalt das KVK zu informieren, das wiederum nur über die Ältesten in Kontakt tritt. Und glaub mir, wenn diese die Möglichkeit sehen, der Patient könnte vielleicht doch einer Transfusion zustimmen oder wie in Bonn, dass sich ein Arzt vielleicht doch darüber hinwegsetzt, dann sind die da! Klar nennt dies niemand Mahnwache, das ändert nichts an der Tatsache. Ich weiß es von 4 Versammlungen, wo das so gelaufen ist, wenn das bei euch in der Versammlung anders ist finde ich das absolut gut.

    Als guter Zeuge Jehovas hast du sicher alle Dokumente ausgefüllt, die Blutkarte sowieso und dann die Vorsorgevollmacht. Die sollte vor einer OP dem Arzt zur Einsicht/Kopie gegeben werden. Und dann noch die Doppelseite vom Königreichsdienst, wo du mit deinen Initialen hinter jeder Frage genaue Behandlungsanweisungen gegeben hast. Und wenn da steht, dass du die Aufnahme von Blut verweigerst, dann braucht der Arzt kein Gespräch darüber zu führen. Warum sollte er auch? Wenn der Arzt Bedenken hat wird das KVK ein anderes Krankenhaus empfehlen. Der einzige Grund, dass der Arzt weiter mit dir über eine Blutfrage reden würde, wäre, wenn er dich für unzurechnungsfähig hält. Aber dann sichert er sich ohnehin richterlich ab. Und bei einem Notfall wird er sicher nicht diskutieren.

    Hast du noch Fragen oder hab ich noch was vergessen?
    Auf jeden Fall wünsche ich dir gute Gesundheit.
    Eddi

  • Sternchen
    Oktober 22, 2010

    Hallo ihr Lieben,
    zu dem Thema hätt´ ich eine Frage: Es steht oben im Zitat der Mutter, das jährlich Kinder sterben müssen, doch andererseits wird im Artikel erwähnt, das im Falle es um ein Kind geht , einem die Entscheidung per Gesetz abgenommen wird. Wie kommt es dann zu so einer Kinder-Sterberate jährlich? Bin ganz erschrocken, als ich das las und natürlich froh, das die Mutter sich für eine Transfusion entschied. Vielen Dank für diesen Artikel, er zeigt mir , dass das Verbot nicht von Gott so zu verstehen ist und bewundere Eure guten Bibelkenntnisse. Viele liebe Grüße Sternchen

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Hallo Sternchen, nochmals eine Antwort von mir:

    Nicht in allen Ländern wird die Obsorge den Eltern abgesprochen wenn es um das „Wohl des Kindes“ geht, wenn eine notwendige Blutransfusion das Leben retten kann. In Neuseeland wird die Entscheidung der Eltern respektiert, zumindest vor Jahren war dies noch so, ob sich daran etwas geändert hat kann ich nicht sagen. Tatsache ist das viele ZJ wegen dieser Doktrin, nicht nur Kinder, ihr Leben geopfert haben.

    Denke nur an das Beispiel der Kananiter, dort waren Kinderopfer an der Tagesordnung, das war ein Grund mit das Jehova dieses Volk ausrotten ließ. Macht es demnach einen Sinn das Gott heute Kinderopfer billigt?

    Aber gib einmal bei Google ein: Zeugen Jehovas und Blutübertragung, da findest du jede Menge an Informationen!
    lg. Matthäus

  • Sternchen
    Oktober 22, 2010

    Hallo Matthäus,
    schön, das Du hier geantwortet hast. Werde dort mal googlen gehen…
    Grüßle Sternchen

  • Eddi
    Oktober 22, 2010

    Hallo Brüder und Schwestern,

    seit langem empfinde ich es als Zumutung, als eine Last unter der ich zusammen breche, wenn ich lese, dass Menschen, die aufrichtig an Gott glauben, bestmöglich in jeder Versammlung anwesend sind und im Leben aufopferungsvoll sind, mit geradezu intriganten Anweisungen jeder Hoffnung und Freude beraubt werden.

    Vorab: die angeführten Zitate aus der Literatur bedeuten nicht, dass ich diese als Richtschnur meines eigenen Lebens betrachte.

    Im WT vom 15. Juni 2000, S. 29-31 (Leserfrage)wird u. a. ausgeführt: Einige werden alles ablehnen, was aus Blut gewonnen wurde (sogar Fraktionen, die eine vorübergehende passive Immunität gewähren sollen). So verstehen sie Gottes Gebot, ‘sich von Blut zu enthalten’. Sie argumentieren, daß sein Gesetz für Israel verlangte, das Blut, das aus einem Geschöpf ausfloß, ‘auf die Erde auszugießen’ (5. Mose 12:22-24). Warum ist das von Belang? Nun, um Gammaglobulin, dem Blut entstammende Gerinnungsfaktoren und so weiter herstellen zu können, muß Blut gesammelt und verarbeitet werden. Daher lehnen manche Christen solche Produkte ab, genauso wie Transfusionen von Vollblut oder von seinen vier Hauptbestandteilen. Ihre aufrichtige, gewissensmäßige Haltung sollte respektiert werden. (Text Ende)

    Egal, wie sich jemand entscheidet: Fakt ist: Der treue und verständige Sklave ist a u s d r ü c k l i c h damit einverstanden, Teile von !!!gelagertem!!! Blut anzunehmen und bezeichnet dies als Gewissensentscheidung zwischen dieser Person und Gott.

    Wie kann man dann guten Gewissens, mit Respekt vor Gott und den Mitbrüdern/Mitschwestern in der Versammlung, die alle um den Sieg in Harmagedon kämpfen, jemanden ausschließen, der in eine Bluttransfusion eingewilligt hat?

    Falls jetzt jemand hofft, das hätte sich in naher Zukunft erledigt: Nein! Das neue „Inquisitionsbuch“ der Ältesten (Hütet die Herde) wurde 2010 an unsere „lieben Hirten“ herausgegeben, also ein volles Jahrzehnt nach der Megawatt-Erkenntnis, dass es Bereiche im Leben gibt, die sich nur zwischen Schöpfer und dem jeweiligen Geschöpf abspielen. Dennoch ist auch in diesem Ältestenbuch die ausdrückliche Anweisung gegeben, jeden auszuschließen, der eine Bluttransfusion erhalten hat und nicht bereut.

    Und zwar, obwohl im gleichen Artikel die wunderbare göttliche Einrichtung beschrieben wird, wie durch den Austausch von Blut wertvolle Abwehrkräfte für das Baby bereit gestellt werden.
    Zitat: In den „Fragen von Lesern“ im Wachtturm vom 1. Juni 1990 wurde erklärt, daß Plasmaproteine (Fraktionen) aus dem Blut einer Schwangeren in den getrennten Blutkreislauf ihres Fetus übergehen. Auf diese Weise gibt eine Mutter Immunglobuline an ihr Kind weiter, die ihm wertvolle Abwehrkräfte verleihen. Nach Ablauf der normalen Lebensdauer der Erythrozyten in einem Fetus wird ihr sauerstofftransportierender Bestandteil abgebaut. Ein Teil davon wird zu Bilirubin, das durch die Plazenta in den Körper der Mutter gelangt und mit ihren Ausscheidungsprodukten ihren Körper verläßt. Da also Blutfraktionen unter diesen natürlichen Umständen auf eine andere Person übergehen können, kommen manche Christen zu dem Schluß, daß sie eine Blutfraktion, die aus Blutplasma, Erythrozyten oder Leukozyten gewonnen wurde, akzeptieren können. (Zitat Ende)

    Hat unser himmlischer Vater diese Einrichtung geschaffen um dann seine Kinder sterben zu sehen weil sie eine solche Einrichtung ablehnen, da sie nun geboren wurden?

    Folgt man dieser These bis zum bitteren Ende müssten Menschen, die an einem plötzlichen Blutverlust gestorben sind, nachträglich ausgeschlossen werden und aus dem Buch des Lebens gelöscht sein, weil sie – obwohl Christen – Blut vergossen haben, wenn auch nur ihr eigenes. Und erst recht eine Schwangere, die vor der Geburt an einem Blutverlust stirbt.

    Brüder, Schwestern: Kann man es nicht verstehen, wenn Menschen angewidert sind darüber und lieber gar keinen Gott haben als einen solchen ? DAS ist Blutvergießen ohne Entschuldigung vor Gott.

    In dem Gott allen Trostes möchte ich euch grüßen
    Eddi

  • Alois
    Oktober 22, 2010

    Hallo Eddi

    Es ist wirklich widerlich wie Menschengebote aufgestellt werden die gar nicht in der Bibel stehen. Dazu gehört auch die Geburtstagsfeier, obwohl die Organisation ihren eigenen 100sten Geburtstag gefeiert hat.
    (siehe aktueller Vortrag in BI Prophetie)
    Dazu gehört auch das Rauchverbot, was unstrittig gut für die Gesundheit ist, aber nicht in der Bibel steht.
    So auch die Geschichte mit dem Blut.

    Du schreibst: „Kann man es nicht verstehen, wenn Menschen angewidert sind darüber und lieber gar keinen Gott haben als einen solchen ? DAS ist Blutvergießen ohne Entschuldigung vor Gott.“

    Ich frage, was hat unser Vater Jehova damit zu tun? Ist es nach unserer Ansicht nicht so dass sich der Satan in den Tempel Gottes gesetzt hat? Satan und diese Menschen die sich Brüder nennen haben Schuld an dem was an falschen Leher und Menschengeboten gelehrt und durchgesetzt wird. Es schmerzt unseren Vater Jehova wenn er dieses Elend sieht was da angerichtet wird. Aber der Teufel hat es geschickt eingefädelt dass Jehova wegen der schlimmen Dinge von vielen Menschen verworfen wird.

    Zu seiner festgesetzten Zeit wird er diesem Treiben ein Ende setzen, genauso wie er bei Noah oder zwei mal in Jerusalem ein Ende gesetzt hatte.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    Oktober 22, 2010

    So sei es. Amen. Nichts ist sehnlicher als das dieser Baalverschnitt umgehauen wird

  • Ulrike P.
    Oktober 22, 2010

    Hallo Eddi,
    wofür sich die WTG definitiv einmal wird verantworten müssen, ist dass sie sich bei all diesen Verbrechen an ihre Gläubigen, auf Gott berufen. – Das ist Verleumdung pur…was Gott ihnen sicherlich nicht durchlassen wird.

    LG Ulli

  • Manfred
    Oktober 22, 2010

    Liebe Ulli,
    Das hast Du sehr gut erkannt und ich möchte den Bibeltext dazu beisteuern der mir sofort dazu eingefallen ist.

    Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt, und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben, und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter! (Matthäus 7:21-23 ELB71)

    Liebe Grüsse Manfred

  • matthäus
    Oktober 22, 2010

    Dazu als weitere Bestätigung, aufgrund ihrer gegensätzlichen Lehransichten, ob diese WTG oder LK von Gottes Geist geleitet wird oder micht:

    „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1958, Seite 606
    „Eine Zeugin Jehovas, die beansprucht, zum gesalbten Überrest zu gehören, begab sich kürzlich ins Krankenhaus und ließ sich freiwillig eine Bluttransfusion machen… Indes sind die Versammlungen nie angewiesen worden, Personen, die sich freiwillig Bluttransfusionen machen lassen oder sie gutheißen, die Gemeinschaft zu entziehen… Einer solchen Person wird die Gemeinschaft nicht entzogen…“

    Drei Jahre später…

    „Der Wachtturm“, 15. März 1961, Seite 190

    Darf man Bluttransfusionen mit einem Gemeinschaftsentzug ahnden?
    „Die inspirierte Heilige Schrift antwortet darauf mit einem Ja…“

    Von 1878 bis 1961 also 73 Jahre ging jeder Zeuge Jehovas, der sich eine Bluttransfusion geben ließ, straffrei aus. All diese Personen müßten somit ihr ewiges Leben verwirkt haben. Wenn dem so ist, warum hat Gott sein auserwähltes Volk nicht von Anfang an vor Bluttransfusionen gewarnt?

    „Der Wachtturm“, 15. April 1994, Seite 31
    „Warum wurden die Soldaten Sauls, die Fleisch mit dem Blut aßen, nicht hingerichtet, obwohl Gottes Gesetz diese Strafe vorschrieb? Die Betreffenden übertraten zwar Gottes Gesetz in bezug auf das Blut, aber ihnen wurde möglicherweise Barmherzigkeit erwiesen…“

    Waren die Israeliten nicht in einer Notsituation? Woher nimmt sich dann die WTG das Recht zu sagen, jemand würde sein „ewiges Leben“ verlieren, wenn er sich eine Bluttransfusion geben
    läßt, wenn doch Gott derjenige ist, der Barmherzigkeit erweisen kann?

    Soviel zum Wert der „Speise zur rechten Zeit“ ausgeteilt durch den „trvSk.“ – jeder der sich davon ernährt, hat sich durch solche Speisen mehr als nur eine Magenverstimmung geholt – in VIELEN Fällen hat es seinen Tod bedeutet.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Zur Frage ob die WTG vom Geist Gottes geleitet wird auch diese beiden Fakten:

    Christliche Gemeinschaft der Zeugen Jehovas
    vs. Bulgarien; Council of Europe, 3. Juli 1997,
    Az. 28626/95:

    „In Bezug auf die Ablehnung der
    Bluttransfusion unterbreitet die antragstellende
    Gemeinschaft, dass es keine religiösen
    Sanktionen für einen Zeugen Jehovas gibt, der
    beschließt, eine Bluttransfusion anzunehmen.

    Pressemitteilung der Watch Tower Bible & Tract
    Society vom 27. April 1998:
    „Die Vereinbarung schließt auch die
    Anerkennung der Freiheit einer jeden Person
    ein, die von ihr gewünschte medizinische
    Behandlung zu wählen. … Die Bedingungen
    der Vereinbarung bedeuten keine Änderung
    der Lehre der Zeugen Jehovas.“

    w61 15.03., S. 190,191:
    „Nach dem Gesetz Moses, dessen Vorschriften
    künftige Gesetze vorschatteten, muss der
    Empfänger einer Bluttransfusion durch die
    Ausschließung oder einen
    Gemeinschaftsentzug vom Volke Gottes
    abgeschnitten werden.“

    Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze
    Herde, Ausg. 1991, S. 92, 95:

    „Entfernt reuelose Missetäter aus Eurer Mitte.
    … Missetaten werden immer häufiger
    begangen und nehmen an Verderbtheit zu… .
    Die Heilige Schrift sagt deutlich, dass Jehova
    seinem Volk bestimmte Handlungen verbietet;
    die Brüder müssen Jehovas gerechte Maßstäbe
    bezüglich folgender Dinge hochhalten: … Das
    Versäumnis, sich des Blutes zu enthalten.“

    Was hat der Geist Gottes nun eingegeben?
    lg. Matthäus

  • Alois
    Oktober 22, 2010

    Lieber Matthäus

    Die Organisation geht wohl auf zwei Wegen, ein Weg für die Öffentlichkeit und einen ganz anderen Weg für die Zeugen Jehovas intern.

    Dass in den Propheten mit der Organisation der „Reiche“ gemeint ist, wurde in einem Vortrag herausgearbeitet:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=658

    Dass dieser „Reiche“ der die Organisation vorschattet auf 2 Wegen geht, steht in Spr. 28
    6. Besser ein Armer, der in seiner Vollkommenheit wandelt, als ein Verkehrter, der auf zwei Wegen geht und dabei REICH ist.

    Das Ende desjenigen de rauf 2 Wegen geht steht ein paar Verse weiter:
    18. Wer vollkommen wandelt, wird gerettet werden; wer aber verkehrt auf zwei Wegen geht, wird auf einmal fallen.

    Egal was die Organisation tut, es steht immer schon lange in der Bibel!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    Oktober 22, 2010

    Hans, das läuft unter „wasch mich, aber mach mich nicht nass“

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Deine Erklärungen lieber leser sind für mich etwas verwirrend – was glaubst du nun – darf der christ oder darf er nicht?

    Wie würde Jesus diese Frage beantworten?

    http://www.digidatanet.de/?p=181&cpage=2#comment-416

    Zu diesem Thema ist soviel schon geschrieben worden – es liegt am einzelen die wertvollen argumente herauswzufiltern und die EIGENE Entscheidung zu treffen.

    ZJ hatten von Russel her über 70 Jahre Bluttraqnsfusionen erlaubt – notwendige Impfungen jedoch nicht – darüber steht nichts in Gottes Wort – sind sie demnach von Gott so angeleitet worden?

    Erst in den 60iger Jahren begann man Brüder auszuschliesen wenn sie sich Blut übertragen ließen – wäre dies wirklich von GOTT GEWOLLT, warum hat er sie nicht schon Jahrzehnte vorher dahingehend angeleitet?

    Bitte darüber nachdenken!

    Lg. Matthäus

  • derleser
    Oktober 22, 2010

    hallo matthäus,

    bei dem thema ist mir eigentlich die aussage der organisation egel. laut bibel kein blut. meine meinung und für keinen weiter bindend.

    liebe grüsse

    derleser

  • derleser
    Oktober 22, 2010

    hallo,

    sehr interessantes thema und schade, am rande bemerkt, dass man keine info per mail auf antworten bekommt. würde einiges erleichtern. nun aber zum thema blut. ich denke, die aussage der bibel ist eindeutig. damals gab es keine bluttransfusionen und das wird wohl der grund sein, warum sie nicht extra erwähnt wurden. da gibt es auch kein vielleicht so oder vielleicht so. was die einzelnen blutbestandteile betrifft, so wird ja gemeinhin mit blut die rote farbe verbunden. ich denke, damit ist erklärt, welcher teil des blutes gemeint ist. und was die verwendung von blut in nahrungsmitteln betrifft, da gibt es interessante artikel im netz, was so alles hinter der nahrungsmittelindustrie steckt. einfach mal suchen und finden lassen. da ist viel wahres dran. aber ernährung ist ja einfach zu ändern (leider tue ich mich auch schwer damit). da gibt es ein schönes buch „isbn 3-442-13635-0“. mal lesen und an die schöpfungsgeschichte denken. in dem zusammenhang wundert mich, dass die leitende körperschaft noch nicht auf den gedanken kam, dass die versammlungen selber bio anbauen. das wäre mal ein richtig vernünftiger beitrag zur gesundheit der versammlungen. und nebenbei könnte man damit auch krankheiten verhindern und somit auch das problem der transfusionen verkleinern. wer gesund ist braucht keine. und aus meinen jahren als heiler: immer mal dran denken, das leben ist endlich, wir sind alle sterblich. der tod ist auch heilung. ich war auch dankbar im rahmen meiner heilung menschen in den tod begleiten zu dürfen und ihnen diesen weg leichter zu machen durch meine arbeit. umkehrschluss: wer nicht dran ist wird eh nicht sterben, mit oder ohne blut. jetzt könnte ich noch drüber schreiben woraus krankheiten entstehen usw., aber das würde den rahmen sprengen.

    liebe grüsse

    der leser

  • Hans
    Oktober 22, 2010

    @BI

    Yo, eine Info für Antworten auf eigene Beiträge per Mail wäre super! Oft schreibe ich irgendwo einen Kommentar und komme später gar nicht mehr an dieser Stelle vorbei. Dabei hat jemand was dazu geantwortet, wozu ich auch noch gerne etwas schreiben würde.

    Vielleicht gibt’s ein WordPress Plugin dafür?
    Habe mal Google befragt, z.B.: „Subscribe To Comments Reloaded“

  • Eddi
    Oktober 22, 2010

    Danke.

  • schneerose
    Oktober 22, 2010

    frage an euch brüder

    ist blutpsenden eine sünde..
    wenn blutspenden eine sünde ist..sind wir nicht teilhaber ihrer sünden..wo wir doch nutzniesser ihres vergehens sind…

  • Bruderinfo
    Oktober 22, 2010

    Liebe Schneerose,
    eine sehr interessante Frage. Dies kann man wiederum mit ja oder nein beantworten. Je nachdem wie die Situation ist. Wenn in einer bestimmten Situation diese „Blutspende“ leben rettet dann ist es mit Sicherheit keine Sünde. Weil wir aus der Bibel lernen das Blut=Leben ist. Der Grundsatz ist „Leben zu beschützen und zu retten“, denn dass ist unser höchstes Gut. Wer achtlos mit dem Leben umgeht wird bestraft. Leben ist ein Geschenk unseres himmlischen Vaters. Welcher Vater möchte nicht seine Kinder beschützen?

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Diese Frage sollten wir doch von unserem Herrn Jesus beantworten lassen: Vers 4

    Markus 3: „1 Als Jesus wie gewohnt zur Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verkrüppelten Hand.

    2 Seine Gegner warteten gespannt darauf, wie Jesus sich verhalten würde. Sollte er es nämlich wagen, auch am Sabbat zu heilen, so könnten sie Anklage gegen ihn erheben.

    3 Jesus rief den Mann mit der verkrüppelten Hand zu sich: »Steh auf und komm hierher, damit alle dich sehen können!«

    4 Dann fragte er die Anwesenden: »Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses? Soll man das Leben eines Menschen retten, oder soll man ihn zugrunde gehen lassen?« Doch er bekam keine Antwort.

    5 Zornig sah Jesus einen nach dem anderen an, traurig über ihre Hartherzigkeit. Zu dem Mann aber sagte er: »Streck deine Hand aus!« Er streckte sie aus, und die Hand war gesund.

    6 Da verließen die Pharisäer die Synagoge und trafen sich mit den Freunden und Anhängern des Königs Herodes. Sie berieten miteinander, wie sie Jesus töten könnten.“

    Und wem wirst Du folgen?

    Reihst Du Dich in die Barmherzigen (wie Jesus) ein oder möchtest Du ein heuchlerischer Pharisäer sein?

  • Hans
    Oktober 22, 2010

    Gute Frage Schneerose!

    Man denke nur an diejenigen, die irgendwelche Fraktionen akzeptieren. Dies stehen aber teilweise nur deshalb zur Verfügung, weil Menschen dafür ihr Blut gespendet haben.

    Läuft sowas unter Schmarotzertum? Wie dem auch sei …

    Viele Grüße
    Hans

  • Eddi
    Oktober 22, 2010

    Liebe Schneerose,

    der WT vom 15. 6. 2000 formuliert das auf S. 29-31 u. a. so:
    Genauso, wie man aus dem Blutplasma verschiedene Fraktionen gewinnen kann, können auch die anderen Hauptbestandteile (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten) verarbeitet werden, um daraus die nur in kleineren Mengen enthaltenen Bestandteile herauszuziehen. Aus den Leukozyten können zum Beispiel Interferone und Interleukine gewonnen werden, die bei der Behandlung bestimmter Virusinfektionen und Krebsarten Anwendung finden. Aus den Thrombozyten kann ein Wundheilungsfaktor isoliert werden. Und es befinden sich weitere Medikamente im Entwicklungsstadium, die (zumindest anfänglich) Extrakte aus Blutbestandteilen enthalten. Bei solchen Behandlungen werden keine Transfusionen der Hauptbestandteile vorgenommen; es geht normalerweise um Bestandteile oder um Fraktionen davon. Darf ein Christ diese Fraktionen bei einer medizinischen Behandlung akzeptieren? Das können wir nicht beantworten. Da die Bibel keine weiteren Einzelheiten enthält, muß ein Christ seine eigene Gewissensentscheidung vor Gott treffen.
    In den „Fragen von Lesern“ im Wachtturm vom 1. Juni 1990 wurde erklärt, daß Plasmaproteine (Fraktionen) aus dem Blut einer Schwangeren in den getrennten Blutkreislauf ihres Fetus übergehen. Auf diese Weise gibt eine Mutter Immunglobuline an ihr Kind weiter, die ihm wertvolle Abwehrkräfte verleihen. Nach Ablauf der normalen Lebensdauer der Erythrozyten in einem Fetus wird ihr sauerstofftransportierender Bestandteil abgebaut. Ein Teil davon wird zu Bilirubin, das durch die Plazenta in den Körper der Mutter gelangt und mit ihren Ausscheidungsprodukten ihren Körper verläßt. Da also Blutfraktionen unter diesen natürlichen Umständen auf eine andere Person übergehen können, kommen manche Christen zu dem Schluß, daß sie eine Blutfraktion, die aus Blutplasma, Erythrozyten oder Leukozyten gewonnen wurde, akzeptieren können.

    Meines Erachtens ist eine Gewissensentscheidung nur dann Sünde, wenn du gegen dein Gewissen sündigst.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • MIKE
    Oktober 22, 2010

    Hallo Schneerose, Bruder-Info,
    Na klar ist das toll wenn deine Kinder noch leben und es ist eine schwere Verantwortung welche Entscheidung man für seine eigene Kinder trifft.
    Wie schon erwähnt worden ist finde ich es auch toll das bestimmte
    Entscheidungen, das Gewissen berücksichtigt werden kann, und die Medizin seht fortgeschritten ist. Ich kann zum Beispiel das Eigenblut zustimmen, wie zum Beipiel die Herz-Lungen-Maschine, das nicht den Kreislauf verlässt, das heisst nicht gelagert ist.
    Siehe km 2006 November, Seite 6.
    Wie gesagt jedem das Seine.
    Wir hatten doch die wunderbare Beilage vom Königreichsdienst gehabt, wie wir persönlich zu Therapieverfahren, bei denen Eigenblut verwendet wird, dazu stehen.
    Blutfraktionen woraus bestehen die? In dieser Beilage wird folgendes gesagt:
    91% Wasseer,
    Proteine, wie Albumine 7%
    Nährstoffe, Gase u. ä. 1,5%
    siehe auch den WT 15.06.2004 Seite 29-31.
    Das heist es im km dazu: Jeder Christ sollte eine Gewissensentscheidung treffen, ob er diese Anwendung dieser Substanzen akzeptiert oder ablehnt.
    Eine Frage hierzu: Können wir einen Arzt erklären, warum ich die Anwendung bestimmter Blutfraktionen ablehne oder akzeptiere?
    Hierzu ist es notwendig diese Beilage vom November 2006,
    ab Seite 3 – 6 nochmals Aufmerksam durchzulesen und/oder mit jemanden darüber zu reden. Entscheiden müssen wir uns all selber in dieser Sache.
    Daher finde ich es toll wie sich das Ganze bei uns entwickelt hat.

    ICH HOFFE BIN HIER NIEMANDEN ZU NAHE GETRETEN UND HABE IHN BELEIDIGT. BIN ABER EIN IMPULSIVER TYP.

    LIEBE GRÜSSE EUER BRUDER MIKE

  • Stefan
    Oktober 22, 2010

    @Mike

    Das mit den Blutbestandteilen, ist doch genau das Problem an der ganzen Sache. Wie soll denn da noch jemand eine fundierte Gewissensentscheidung treffen?
    Wer kennt sich denn damit überhaupt fachlich so gut aus, um eine „echte“ Gewissensentscheidung zu treffen?
    Warum wird dieses Thema vom TuvS so unnötig verkompliziert?
    Ist das die einfache Botschaft der heiligen Schrift?
    Also sind wir wieder an dem Punkt, wo von vielen Brüdern dem TuvS „blind“ gefolgt wird.
    Ich weiss von vielen, daß die „Blutkarte“ einfach unterschrieben wird, ohne wirklich zu wissen, wie sich das ganze mit der Zuführung von irgendwelchen Blutbestandteilen verhält, oder fachlich den Inhalt wirklich zu verstehen. Genauso wenn das KvK zum Einsatz kommt, hatte ich bei den Fällen die ich mitbekommen habe, nie den Eindruck, daß zuerst mit dem betroffenen seine „Gewissenslage“ besprochen wurde, sondern gleich losgegangen wird um den Ärzten die TuvS-Ansicht zu erklären. Wo bleibt denn dabei eine „echte“ Gewissensentscheidung des betroffenen?! Wer traut sich denn wirklich in solch einer Situation dem KvK zu widersprechen?
    Wie das ganze Thema bei uns behandelt wird, ist m.E. nicht die einfache Botschaft der Heiligen Schrift.

  • Hans
    Oktober 22, 2010

    Hi Stefan,

    „kompliziert“ ist ein gutes Wort dafür … es läuft ja im Moment so: Du darfst das Schinkenbrötchen mit Salat und Butter nicht essen. Aber du darfst EINZELN den Schinken, den Salat oder das Brötchen essen.

    Kein logisch denkender Mensch, auch kein Arzt, wird das verstehen.

    Beim Thema Kinder ist’s in Deuschland vielleicht etwas „einfacher“. Da wird halt per Gericht Blut gegeben, fertig. Insofern sind die KVKs beim Thema Kinder auch wesentlicher vorsichtiger mit der Empfehlung, wie man mit den Ärzten sprechen sollte.

    Vielleicht wünscht sich sogar der eine oder andere insgeheim, sollen doch die Ärzte einfach Blut geben. Ich (oder noch emotionaler: mein Kind) möchte ja möglichst leben UND ein reines Gewissen haben. In dem Fall könnte ich ja nix dafür.

    Viele Grüße,
    Hans

  • Eddi
    Oktober 22, 2010

    Guten Tag Mike,

    dein Kommentar ist zwar schon etwas länger her, aber ich hoffe, du liest ihn.

    91% Wasser hört sich erst mal nicht so wichtig an. Aber ist dir aufgefallen, dass die restlichen 9% die Bestandteile ausmachen, welche den Kreislauf und Stoffwechsel aufrecht erhalten und damit das Leben überhaupt ermöglichen? Das sind nicht die 91% Wasser, denn mit Wasser allein kannst du nicht leben.

    Nun ist Wasser infundieren nicht verboten bei den Zeugen Jehovas und die Bestandteile der 9% fallen unter die Gewissensentscheidung.

    Das ist ungefähr so, als würde dir jemand sagen, du darfst keine Limonade kaufen. Du darfst das Wasser dazu kaufen und auch den Sirup, der den Grundstoff dazu bildet, du darfst das auch mischen, kein Problem. Aber die Limo bringt dich um!

    In einigen Bibelübersetzungen heißt es: „Selig sind die geistig Armen.“ Aber so doch nicht!

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Mäusle
    Oktober 22, 2010

    Hallo auch an Dich @schneerose!

    Ich möchte auf gar keinem Fall irgend jemanden zu nahe treten.

    Auch nicht der LK oder dem „Sklaven“.

    Ich weiß nicht warum oder wieso manche Dinge die mir als
    unklar erscheinen so laufen wie im Moment.

    In Deinem Fall sind mir die Reaktionen der Ältesten mehr als
    fraglich.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass Deine Erfahrung in einer anderen VS ganz anders ausgefallen und behandelt worden wäre,
    denn es ist bemerkenswert, dass, obwohl alle Älteste die gleichen Anweisungen der LK haben, manche Versammlungen sehr liberal damit umgehen.

    Es gibt Versammlungen, die sich tatsächlich durch Demut und Liebe auszeichen, doch leider werden diese immer weniger.

    Zum Schluss noch ein Lob.

    Die Gedanken mit der Blutspenderei u.s.w. sind mir noch gar nicht
    bewusst geworden.

    Du hast da wirklich gute Gedanken in den Raum gestellt.

    Ich denke, dass ich diese Gedanken in meinen künftigen Gesprächen mit meinen Brüdern erwähnen werde.

    Ich bin schon jetzt gespannt, wie sie reagieren.

    Aber zurück zum „Sklaven“.

    Ich habe hier schon erwähnt, dass ICH der Meinung bin, dass die LK auch durchaus nützliche Arbeiten verrichtet.

    Da es in der LK eben meherer Brüder sind so meine ich, dass auch verschiedene Charakter sich bemerkbar machen.

    Charakter die hart, lieblos und streng sind und Charakter die liebevoll, barmherzig und demütig zeigen.

    Leider ist es in unserem System so, dass sich der durchsetzen kann der hart ist.

    In sachen Blut komme ich mir manchmal vor wie ein Kind, dem
    10000 Schrauben und andere Teile auf einen Haufen geworfen bekommt mit der Aufforderung, du sollst jetzt eine funktionfähige Modelleisenbahn bauen, aber du musst deinen Zug und alles andere selbst anfertigen.

    Dann noch der Hinweis: BAU ABER MIT DIESEN TEILEN JA KEINE WAFFE!

    Jedes Kind wäre damit überfordert und genau so überfordert sind die Brüder in Sachen Blut.

    Vieleicht, und das bleibt zu vermuten, ist die LK mit dem Thema auch total überfordert.

    Würden wir und ohne Abweichungen an die Bibel halten ohne großartige Interpretationen und Erklärungen zu suchen wäre alles viel einfacher.

    Warum frage ich mich reichen die 2 Gebote Jehova und seinen nächsten zu lieben nicht aus?

    Warum müssen so viele Vorschriften, Anweisungen u.s.w. gemacht werden?

    Aber ich bin mir nach wie vor sicher, dass Jehova alles richtig stellen wird.

    Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich für die LK bete, denn wir dürfen nicht vergessen, dass auch sie unvollkommen sind und wenn es Jehova zu viel wird, dann wird er schon für Ordnung sorgen.

    In diesem Sinne Dir alles Liebe

    Mäusle

  • schneerose
    Oktober 22, 2010

    hallo shannon

    danke für deine anteilnahme…ich suche in diesem forum nicht mitleid oder zustimmung …ich möchte nur aufzeigen in welche Sackgasse man kommt.. wenn man kein beröer ist… ich war früher 1000% vom blutdogma überzeugt und das was mike hier schreibt waren früher meine worte…die sache mit den ärzten kenne ich schon über 20 jahre…

    meine frage an mike sollte nur aufzeigen.. dass weder die „organisation“..das KvK..noch die ständig genannten ärzte dieses Dogma begründen können… (möchte mike nicht beleidigen)…
    denn komentar.. den mäusle (ein hallo an dich mäusle)geschrieben hat..soll uns zeigen ..wie schnell man in der sackgasse ist
    ich denke..kein KvK könnte auch nur eine minute den erdrückenden tatsachen von mäusle standhalten.

    wen es erlaubt ist .. ein paar eckige fragen an alle

    uns ist es erlaubt von der „organisation“ genehmigte blutbestandteile zu nehmen…

    1, frage
    wie viele liter blut wird für die behandlung einen bluters benötigt… (behandlung ist gewissenssache)

    2,frage
    was passiert mit den blutspendern .. sündigen sie?
    dürfen wir blutspenden…oder teile des blutes spenden

    3,frage
    wenn blutspenden eine sünde ist..sind wir nicht teilhaber ihrer sünde..wo wir doch die nutzniesser ihres vergehens sind.

  • Mäusle
    Oktober 22, 2010

    DANKE @Bruderinfo

    Wünsche ich Euch auch!!!!!!!

  • Mäusle
    Oktober 22, 2010

    Lieber Mike,

    mir tut es sehr leid, wie Dich die Diskussion hier
    emotional bewegt. Mike, es ist schön wie Du Deinen
    Glauben verteidigst.

    Darf ich Dir trotzdem eine Frage stellen?

    Meinst Du, die leitende Körperschaft denkt an die Gesundheit
    wenn es um die Weigerung von Blut geht?

    Dieses Argument, was immer wieder in der Literatur erwähnt wird, dass man sich zum Beispiel bei der Weigerung von Bluttransfusionen vor schlimmen Krankheiten bewahrt stimmt zwar, aber hast Du in der Literatur schon gelesen, dass auch Fraktionen eine grosse Gefahr in sich bürgen?

    Du kannst, auch wenn Du nur Fraktionen zustimmst, Hepatitis oder AIDS bekommen!!

    Warum verschweigen das die Brüder der leitenden Körperschaft?

    Der sogenannte RNS-Virus, der Hep. C verursacht wird auch durch Fraktionen übertragen.

    Lieber Mike, ich hatte in meinem letzten Beitrag ja erwähnt, dass nahezu alle Brüder mit dem Thema Blutfraktionen überfordert sind.

    Das ist auch verständlich, denn um das zu verstehen, sollte man schon eine fundierte med. Ausbildung genossen haben oder Arzt sein.

    Jede Menge Brüder stimmen Blutfraktionen zu. Das wirst Du aus Deinem Bekanntenkreis sicher bestätigen können.

    Wer von den Brüdern, die Fraktionen zustimmen wissen, dass durch Fraktionen aus Thrombozythen, Leukozythen oder Plasma AIDS übertragen werden kann?

    Du bist überrascht?

    Wusstest Du, dass es Fraktionen gibt die setilisiert werden und Fraktionen die nicht sterilisiert sind?

    Hier liegt eben der Unterschied!

    Wenn Brüder Fraktionen zustimmen, dann frägt niemand mehr, welche Art von Fraktionen zu nehmen sind, denn darauf hätte niemand der Brüder eine Antwort.

    Und somit setzt sich jeder, der Fraktionen zustimmt der gleichen Gefahr in Sachen Gesundheit aus wie jemand, der Bluttransfusionen akzeptiert.

    Übrigens, wenn ich auch so schreibe, ich selbst würde mir kein Blut transfundieren lassen.

    Nur lieber Mike, es hat nichts mit Glauben zu tun, wenn wir unsere Überzeugung von Menschen manipulieren lassen.

    Ich bewundere Dich, wie Du Deinen Gesichtspunkt vertrittst und ich denke, dass jeder hier etwas daraus lernen kann.

    Jetzt kommt das ABER.

    In deiner Argumentation hört sich leider das heraus, was die WT Gesellschaft über Risiken bei Transfusionen sagt.

    Gehe nun in Dich, überlege einmal, warum der „Sklave“ verschweigt, welche Gefahren bei Fraktionen bestehen.

    Wenn die LK so in den persönlichen Bereich des Lebens eingreift, so hätte er gegenüber dem Gesetz, vor allem aber auch gegenüber Jehova und den Brüdern die Verpflichtung, die GANZE WAHRHEIT in Bezug der Fraktionen mitzuteilen.

    Nochmals Mike, niemand möchte Dein Gewissen beeinflussen.

    Was die KVK`s angeht, so ist die aufopferungsvolle Arbeit dieser Brüder zu schätzen.

    Doch dürfen wir nicht vergessen, dass diese Brüder keinerlei Einfluss nehmen können und dürfen, was Deine Entscheidung in Bezug der Fraktionen oder des Blutes betrifft.

    Diese Brüder können lediglich eine Hilfe darin sein, das richtige Krankenhaus zu finden und DEINEN Standpunkt gegenüber den Ärzten verständlich machen. Deren Ansicht spielt bei Deiner Erkrankung keine Rolle.

    Aber es stimmt, diese Brüder haben viel erreicht und sind zu loben, denn eine Blutfreie OP wäre nicht nur im Interesse von ZJ sondern wäre ein enormer Fortschritt in der Medizin, worüber jeder Patient glücklich wäre.

    Dir lieber Mike wünsche ich, bleib so entschlossen wie Du bist
    und halte an Deinem Glauben zu Jehova fest!

    LG

    Mäusle

  • Lavendel
    Oktober 22, 2010

    Ich möchte mich einmal dazu äußern, daß hier alle, trotz heikler Themen, pfleglich miteinander umgehen. Das finde ich sehr schön.

  • Bruderinfo
    Oktober 22, 2010

    Liebe Lavendel,
    danke für diese Äußerung. Das ist wirklich unser Anliegen, dass unsere Brüder freundlich miteinander Ihre Bedenken und Meinungen austauschen können. Wir hoffen das es so bleibt. Einen schönen Abend wünschen wir von Bruderinfo Euch allen da „draussen“.

  • schneerose
    Oktober 22, 2010

    hallo mike

    danke das du mir meinen fehler nicht anrechnest..bin aber traurig.. das ich für mich so wichtigen fragen von dir keine antwort bekomme…nicht einmal der arzt gibt eine erklärung ab…kein einziger bruder konnte mir bisher eine antwort geben… kein kvk kein kreisaufseher(nur Bruderinfo)…auser das ich schwer gesündigt habe …
    beim FFTS syndrom geht es um eigenblut…die zwillinge haben im mutterleib einen „gemeinsamen“ blutkreislauf… es kann zu einer ungleichen lebensbedrohlichen blutaufteilung kommen…nach der entbindung wurde ein ausgleich hergestellt… der blutüberschuß des einen wurde in den zweiten fast ausgebluteten zwilling transfundiert…(siehe google FFTS)

    lieber mike
    ich denke.. das der arzt hier im bruderinfo deshalb keine aussage macht weil er medizinisch nicht gut fundiert ist…es ist nicht gut.. unqualifizierte aussagen als vernünftig hinzustellen.. wo doch der arzt durch das verweigern einer stellungnahme seinen fehler schon eingesteht…

    (SCHON VERGESSEN DAS ES DIE KvKs gibt…deine aussage)
    viele male habe ich all diese gefragt ..auch dich habe ich gefragt
    alle schweigen auch du bis auf zwei…

    eine ..leider schon verstorbene schwester:..“sie hätten sowieso einen auferstehung gehabt“
    und bruderinfo.. mit all den brüdern in diesen forum
    ein danke euch allen…

  • Shannon
    Oktober 22, 2010

    Hallo Schneerose,

    gestehe bitte den Brüdern zu, dass sie tagsüber arbeiten und keinen Internetzugang haben. Vielleicht bekommst du noch eine Antwort.
    Und gestehe ihnen bitte zu, dass viele Dinge sich von Außen anders anfühlen, als wenn man selbst in der Situation steckt. Niemand kann urteilen, der so eine Situation nicht selbst erlebt hat, auch Mike nicht. Aus diesem Grund möchte ich dich bitten, nicht von allen Zustimmung zu erwarten. Das Einzige, was du erwarten kannst, ist Trost. Denn nicht die Beurteilung der Brüder ist für dich von Bedeutung, sondern wie Jehova die Sache wertet. Aber ich fühle mir dir, von Mutter zu Mutter. Und lehre deinen Kindern die Gesetze Jehovas, mach es besser als ich.

    Ganz liebe Grüße

  • Alois
    Oktober 22, 2010

    Hallo Schneerose

    ich habe hier Deinen Fall von Deinem ersten Kommentar an gelesen. Mein Gewissen sagt mir dass dieser Fall in jedem Fall in Ordnung geht. Schon bevor ich von der Existenz von bruderinfo erfahren habe, war ich seit vielen Jahren der Überzeugung dass eine Eigenbluttransfusion in jedem Fall nicht gegen das Blutgesetz der Bibel verstößt. Nichts anderes ist das was Du mir den Kindern machen musstest. Es war zum damaligen Zeitpunkt das gemeinsame, somit auch jedem sein Blut.
    Selbst wenn es falsch wäre, sünden wir nicht alle täglich gegen Jehova, bewusst oder unbewusst?
    Genau deswegen ist Jesus gestorben, um unsere Sünden zu tilgen, uns freizukaufen von der Sünde.

  • matthäus
    Oktober 22, 2010

    in unserer Versammlung war einmal eine Sonderversanstaltung zu der 2 „kompetente“ Brüder vom KVK geladen waren.

    Hier gab es Fragen und Verunsicherung die nur mehr Kopfschütteln hervorriefen. Zuguter letzt sagte Bruder B. Dieter selbst auch jahrzehnte langer SoPionier: „Brüder wenn ihr überhaupt keine Kompromisse eingehen wollt, dann hilft irgendwann einmal nur mehr noch beten!“ Und solchen Leuten vertrauen viele ohne das eigene Gewissen zu hinterfragen?

    Ich schrieb es schon einmal – hier nochmals: Leukozyten sind als Hauptbestandteil „NICHT erlaubt“ – ein Baby bekommt durch die Muttermilch die 10 fache Menge an Leukozyten – WARUM ist das eine in Ordnung das andere ein schlimmes Vergehen? Wo sind die Bibelkundigen KVK Leute die hierauf eine befriedigende Antwort geben können?

  • MIKE
    Oktober 22, 2010

    Hallo Matthäus.
    Daneben ist doch noch ein Kästchen bei dieser Beilage im KM-Arbeitsblatt. Wo wir auch Gewissensfreiheit haben bei den
    LEUKOZYTEN (Fraktionen) Da geht es um die Interferone die ich nicht nehme oder doch nehmen möchte. Bleibt daher jedem selbst überlassen, wie er es handhabt bei den Fraktionen.

  • Matthäus
    Oktober 22, 2010

    Also Deine Antwort, Mike habe ich nicht verstanden!
    Sind die Leukozyten sogenannte Hauptbestandteile oder nicht – ist das nun Gewissensfreiheit oder nicht?
    Nach offizieller Lehre des Tr.v.Sk. ist das KEINE Gewissensentscheidung – da ein Hauptbestandteil des Blutes – weise Blutkörperchen – doch damit bleibt die Frage aufrecht – WARUM darf ein Baby 10 mal soviele Leukozyten durch die Muttermilch aufnehmen als ein ZJ durch Blut ???

    Bitte beantworte mir diese frage !!!

  • MIKE
    Oktober 22, 2010

    Hallo Schneerose.
    Das wird diessr Arst garantiert nicht tun!
    Ich dachte immer man kann Brüder vertrauen?
    Das was ich geschrieben habe stimmt so. Ich kann es nur nicht leiden, wenn man etwas in Frage stellt, was der andere gemacht hat. Böse bin ich nicht, aber bitte nicht vorschnell zu jemanden sagen: Er hat nicht mit Ärzten gesprochen. Da fühlte ich mich beleidigt!
    Ausserdem was Blut noch so betrifft:
    Schon vergessen das es die Krankenhausverbindungskomitees (KvKs) gibt?
    Anscheinend. Sonst würde man nicht so schreiben hier.
    Wir wünschen doch die allerbesten Behandlungen für unsere Operationen, nicht wahr. Und bei Blut besteht nun mal die Gefahr, daas man AIDS und andere gefährlieche Krankenheiten bekommt.
    Es gibt Nachweise das Patienten kein Blut genommen haben, schneller auskuriert haben, als die mit Blut.
    Wenn Ihr Euch Blut geben lassen wollt, bitteschön. Ich nicht, egal was passiert.
    Jemanden angreifen möchte ich hier auch niemanden, liebes
    Bruder-Info, aber ich darf doch meine Ansichten vertreten, Meinungsfreiheit, und mich verteidigen, wenn jemand hier über mich behauptet was gar nicht stimmt. auf das Achtet Ihr doch auch so genau darauf. Habe ich recht?
    Jeder sollte mit diesen KvKs zusammenarbeiten.

  • Bruderinfo
    Oktober 22, 2010

    Lieber Mike,
    natürlich hast du recht Mike in Bezug auf Meinungsfreiheit. Glaube uns jetzt auch bitte mit dem was wir Dir sagen. Du brauchst dich hier nicht verteidigen, weil dich hier keiner angreift, auch wenn Du meinst, dass es so gewesen ist. Bist Du nicht auch froh das die Kinder von Schneerose leben? Sei doch bitte ehrlich zu DIR SELBER, und beantworte die folgende Frage hier als Kommentar, habe dabei keine Angst. Was denkst Du, würden die Kinder von Schneerose leben, wenn Schneerose auf das KvK gehört hätte?

  • schneerose
    Oktober 22, 2010

    hallo mike

    verzeih mir die stümperhafte wortwahl..es geht hier nicht um dich oder mich sondern ob das blutdogma biblisch fundiert ist…das es ärzte gibt die gegen impfungen.. Chemo.. oder blut..usw. sind ist klar…es gibt auch ärzte die gegen die schulmedizin sind… die sind nicht gemeint… hätten solche ärzte im krankenhaus praktiziert.. wären meine jungs gestorben.. (litten an FFTS)

    ich spreche hier von ärzten in der intensivmedizin..die tagtäglich schwere entscheidungen in sehr kurzer zeit treffen müssen…

    meine bitte an dich…möge doch dieser arzt (der das wort verbrecher verwendet)im bruder info eine stellungnahme zum thema FFTS syndrom abgeben. es ist für mich wichtig zu wissen warum meine entscheidung ..und die entscheidung der ärzte nicht richtig war.

    ich bitte dich um eine stellungnahme über:

    1,ob blutbestandteile hl. sind…
    2,wieso „dieser“ bestandteil heiliger ist als das andere…
    bitte nur die aussagen der hl schrift…
    brief an den europäischen gerichtshof (bulgarien)

    einer meiner jungs möchte dir etwas sagen!

    Hallo Mike ich bin Paul (Name geändert)
    1000 mal danke an meinen Eltern – den gesamten
    Ärzteteam – den Pflegern, daß Sie für mein leben und nicht für das Blutdogma entschieden haben. Ein danke auch an Bruder – Info

  • Bruderinfo
    Oktober 22, 2010

    Liebe Schneerose,
    das ist ja lieb, dass dein Sohn was dazu sagt. Liebe Grüße zurück und wir sind froh das beide Söhne von Dir am Leben sind. Drückt Eure Mutter ganz doll und viele Grüße vom ganzen Bruderinfo-Team.

  • Mäusle
    Oktober 22, 2010

    @Mike

    Hallo Mike,

    ich glaube nicht und kann mir auch nicht vorstellen, dass hier irgend jemand irgendwen verunglimpfen möchte.

    Ich z.B. kann Deine Gefühlsregungen gut verstehen, ist das Thema Blut doch eines der Grundlehren in der Organisation und ein Thema, bei dem es tatsächlich um Leben und Tod geht und zwar primär.

    Wusstest Du, dass von all denen, die Blut verweigern, ZJ nur 20% ausmachen?

    Ich kenne viele die in der Medizin arbeiten und wehement Blut verweigern.

    Wenn nun der Arzt behauptet, dass diejenigen Verbrecher sind, welche Blut verabreichen, so stellt sich zuerst die Frage, was er damit meint.

    Blutfraktionen? Das würde kein Sinn machen denn viele Seren sind aus Fraktionen hergestellt und aus der Medizin nicht wegzudenken.

    Albumine? Auch diese sind vor allem in der der Akutmedizin nicht verzichtbar.

    Immunglobuline? Jehova selbst hat dafür gesorgt, dass die Mutter, obwohl diese ihren eigenen Blutkreislauf hat, Immunglobuline an ihr ungeborenes Kind abgibt, wenn dieses durch Infektion o.ä. gefährdet ist.

    Wer von unseren Brüdern kennt sich schon mit Blutbestandteilen oder Fraktionen aus?

    Wenn die LK nicht ausdrücklich eine Tat als Sünde beschreibt, so wird es so interpretiert, dass wir unser Gewissen entscheiden lassen können.

    Nach der Lockerung der „Blutfrage“ haben sehr viele Brüder auf einmal keine Hämmungen gehabt, Blutbestandteile/Fraktionen zu nehmen.

    Kann man nun sagen, dass diese Brüder ihrem eigenen Gewissen und ihrem Glauben gefolgt sind?

    Die Frage lieber Mike, kannst Du Dir am besten selbst beantworten.

    Wenn Du trotz der „Lockerung“ der Blutfrage strickt jede Annahme von Blut verweigerst (was ich natürlich nicht weiß) so würde das für DEINEN Glauben und Deine Überzeugung sprechen.

    Und ich denke, dass Du deshalb auch ein gutes Gewissen hast.

    Ich finde das lobenswert und denke, dass Jehova dies wohlwollend beobachtet.

    Was aber ist mit vielen anderen, die sich jetzt plötzlich bereit erklären, Fraktionen zu akzeptieren?

    Kannst Du Dir Vorstellen, dass Jehova diesen plötzlichen Sinneswandel schätzt, nur weil von der LK „grünes Licht“ in Bezug auf Fraktionen gegeben wurde?

    Sei mal ehrlich!

    Wer von unseren Brüdern kann nur 5 Fraktionen aufzählen?

    Erschreckend ist zudem, dass manche Brüder sogar der Meinung sind, dass Leukozyten eine Fraktion ist, dass Thrombozyten eine Fraktion ist, dass Erythrozyten eine Fraktion ist genau so wie das Blutplasma.

    Die meisten unserer Brüder sind schon gar nicht in der Lage zu erklären, welche Fraktionen aus welchen der 4 gerade genannten Blut-Hauptbestandteile gewonnen werden.

    Oder wie möchte ein ZJ einem Artzt erklären, dass er eine Fraktion aus dem Hauptbestandteil Plasma akzeptiert, eine Fraktion aus Z.B. aus den Leukozyten dagegen nicht.

    Oder: Wie viele Fraktionen aus einem Hauptbestandteil des Blutes akzeptiere ich innerhalb einer Behandlung?

    Wusstest Du zum Beispiel, dass in Deutschland gar kein Vollblut transfundiert werden darf?

    Was ich, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, nicht verstehen kann ist, wie der Sklave zum einen seine Meinung so ändern kann was die Annahme von Fraktionen betrifft, zum anderen aber die Brüder vor dermaßen große Zweifel stellt da der Einzelne niemals kompetent genug ist, glaubhaft darzulegen, weshalb er überhaupt und welche Fraktionen nehmen möchte.

    Wir können vor Glück sagen, dass der Großteil unserer Ärzte vernünftig und seriös mit unseren Brüdern umgehen, denn wenn ein Arzt anfangen würde zu hinterfragen, ob wir uns überhaupt mit Fraktionen auskennen, dann müssten wir beschämt mit dem Kopf schütteln. Ja, solch ein Arzt könnte uns total „zerpflücken“.

    Zwar gibt es die KVK`s, aber die können Dir oder den anderen nicht die Entscheidung Deiner/ihrer Einstellung zu Fraktionen abnehmen.

    Letztendlich bleibt die Frage offen, warum werden Fraktionen geduldet?

    Was ist, wenn mehrere unterschiedliche Fraktionen benötigt werden?

    Damit kommst Du einer Transfussion schon sehr nahe.

    Jehova möchte von uns, dass wir ihm mit reinem Herzen anbeten.

    Er möchte bestimmt keine Anbetung, die auf Vorgaben einer Organisation gründet.

    Was vielen nicht mehr so ganz bewusst ist: Jehova sieht den Einzelnen.

    Im Juni WT 2000 wird die Frage aufgeworfen:“Dürfen ZJ Fraktionen nehmen……?“

    Die Antwort:

    „Die Bibel gibt hierzu keine Auskunft…………“

    Darauf gründet der Sklave das Recht, auch Fraktionen zu akzeptieren.

    ABER WAS SAGT DIE BIBEL ÜBER TRANSFUSIONEN?

    Auch nichts!!!

    Die Bibel sagt:“Enthaltet euch des Blutes……….“

    Wenn wir das aber im Absoluten Sinn anwenden möchten, dann dürfen wir weder Wurst noch Fleich essen, denn darin sind nicht nur Fraktionen enthalten sondern VOLLBLUT.

    In diesem Sinne lieber Mike, wünsch ich Dir noch alles Gute
    und lass Dein Gewissen von niemanden „verbiegen“, auch wenn
    wir anderer Meinung sind wie Du. Jehova sieht Deine Aufrichtigkeit und er wird DEINEN Glauben schätzen!

  • Lydia
    Oktober 22, 2010

    (Römer 13:10) . . .daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

    (Galater 5:14-15) . . .Denn das ganze GESETZ ist in e i n e m Ausspruch erfüllt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Wenn ihr jedoch einander fortgesetzt beißt und verschlingt, so seht euch vor, daß ihr nicht voneinander vertilgt werdet.

  • Shannon
    Oktober 22, 2010

    Danke Lydia, hallo Mike,
    ob einzelne Ärzte Blut nehmen oder nicht, ist ja nicht das Thema, sondern der Druck, der auf jedem Einzelnen lastet, sollte sich die Blutfrage in lebensgefährlichen Situationen einmal stellen. Ich gehe davon aus, dass niemand hier Blutwurst ist.
    Und die Frage war offensichtlich, wie geht Jehova mit der Blutfrage um und nicht die Gesellschaft. Was sagt die Bibel und was sagt der Wachturm. Und da ist es eine Gewissensentscheidung jedes Einzelnen und ich wünsche niemandem, einer solchen Entscheidung im Falle eines Angehörigen tragen zu müssen. Keiner hat hier das Recht, über einen Bruder/Schwester zu urteilen außer Jehova. Denn zu der schweren Entscheidung, die wie eine Last auf den Schultern liegt, kommt noch die Last, den manche Älteste in Form von Vorwürfen zusätzlich noch darauf laden, anstatt Trost zu spenden.

    Im Übrigen begrüße ich den liebevollen Umgangston hier und es wäre schön, wenn es so bleibt.

  • MIKE
    Oktober 22, 2010

    Hallo schneerose.
    Ich widerspreche Dir. Habe sogar mit Ärzten gesprochen.
    Sei also nicht so vorlaut und behaupte nicht etwas was gar nicht stimmt über mich. Ein Arzt sagte sogar das sind Verbrecher die Blutverabreichen (kein Zeuge Jehovas). Passt auf Eure Brüder hier zu verunglimpfen, ok!!!

  • Bruderinfo
    Oktober 22, 2010

    Lieber Mike,
    warum fühlst du dich so angegriffen? Keiner möchte dich in eine Ecke drängen. Wir möchten doch bitte hier in einem vernünftigen Ton reden. Die Brüder haben es doch schon schwer genug. Mike, bitte nehme die Argumentationen anderer Brüder nicht persönlich sondern als Meinungsfreiheit an. Natürlich versuchen Brüder so weit es geht kein Blut zu nehmen. Bitte versteh doch das es hier um die freie Entscheidung eines Bruders geht. Versucht in diesen schweren Zeiten die „Liebe“ zu leben und nicht mit der Fliegenklatsche Argumente „todzuschlagen“. So nun weiter mit der Diskussion. Ein Antlitz schärft durch Diskussion das Antlitz eines anderen. Noch etwas. Lasst bei Euren Argumenten auch einmal Bibelverse sprechen. Eure Brüder die niemand verunglimpfen wollen.

  • schneerose
    Oktober 22, 2010

    hallo mike

    deine ansicht in ehren..aber erlaube eine frage…

    warum wurden brüder vor 60 jahren wegen einer impfung ausgeschlossen
    warum wurden brüder wegen eine organspende ausgeschlossen
    warum wurden brüder wegen blutbestandteile ausgeschlossen

    was damals eine überlebensfrage war.. ist heute eine gewissensfrage…“tote können keine aussage machen“ ( alte mafiaweisheit)

    du hast kein schlechtes gewissen wo du gegen vieles geimpft bist…

    was das blut anbelangt.. so war es die organisation selber die diese diskusion losgetreten hat…“ diese bestandteile sind eine gewissensfrage.. diese bestandteile hat jehova verboten“usw…

    wer einen bestandteil nimmt hat das ganze blutgesetz gebrochen
    wo steht geschrieben das ein teil hl. ist als der andere..

    lese bitte den brief .. den unsere bulgarischen brüder an den europäischen gerichtshof geschrieben haben…

    was die aussage.. ärzte nehmen kein blut betrifft..zeigt..dass du selber mit keinem arzt über dieses thema gesprochen hast.. sondern nur etwas nachgesprochen ohne sich selber zu informieren.

  • MIKE
    Oktober 22, 2010

    Warum nehemen dann viele Ärzte selber kein Blut (nicht Zeugen Jehovas)?
    Weil sie genau wissen wie gefährlich das ist.
    Wieso gab es die Blutskandale beim Roten Kreutz?
    Schon vergressen was das für ein skandal war?

  • Bruderinfo
    Oktober 22, 2010

    Lieber Mike,
    selbstverständlich nehmen Ärzte Blut. Meistens nehmen sie ihr eingelagertes Eigenblut. Ich weiss das , weil ich selbst in der Branche tätig bin. Natürlich weiss jeder Zeuge, sowie jeder Arzt das ohne Fremdblut zu nehmen, immer die bessere Lösung ist. Warum? Eben wegen den Risiken und vor allem den zum Teil heftigen Nebenwirkungen. Es ging hier auch nicht um die Geldpolitik des Roten Kreuzes und deren Umgang mit dem Blut. Vor Missbrauch ist miemand gänzlich geschützt. Es ist gut kein Blut zu nehmen. Aber darum ging es garnicht. Wenn du den Artikel wirklich komplett gelesen hast, dann ist dir bestimmt nicht entgangen das es hier um Leben und Tod geht, ganz massive Entscheidungen, die man nicht einer Organisation überlassen sollte. Hier ist Eigenverantwortung gefragt, nicht der Hinweis auf „Andere“, was andere tun, wie Rotes Kreuz oder angeblich Ärzte.

  • Quasimodo
    Oktober 22, 2010

    Gründet sich das „Transfusionsverbot“ nicht auch auf die Überzeugung, dass nach dem seit 50 Jahren „unmittelbar bevorstehenden Harmagedon“ alle Toten zum Leben auferstehen?

    Vielleicht sollte man einmal diesen „Harmagedonglaube“ näher beleuchten.

    Was ist dran an Harmagedon?

  • Alois
    Oktober 22, 2010

    Hallo Quasimodo

    Ja das wäre auch ein interessantes Thema in bruderinfo.
    Sicherlich werden bruderinfo die Themen in den nächsten Jahre nicht ausgehen.

    Meine Überzeugung zu dem angesprochenen Thema ist ohne jetzt zu weitläufig mit Bibeltexten auszuholen:

    Harmagedon wird huntertprozentig kommen, vergleichbar mit der Sintflut und die Zerstörung von Sodom und Gomorah. Nur wer ausharrt bis zum Ende wird gerettet werden.

    Die allgemeine Auferstehung aller Toten nach Harmagedon ist ein Gedankengut der Isebel, sie ist katholischen Ursprungs. Es gibt keinen Sinn dass alle sterben und dann alle wieder auferstehen als wäre nichts geschehen. Auch haben wir Menschen wegen der Erbsünde Adams kein Recht auf eine Auferstehung. Wir werden vielleicht und hoffentlich durch die Gnade Jehovas auferstehen oder in Harmagedon gerettet. Wer die Gnade erhält entscheidet Jehova. Wenn alle wieder auferstehen würden, wo wäre die Gnade? Eine Gnade für fast alle Menschen die je gelebt haben ist eine Generalamnestie aber keine Gnade.
    Nur wer im Glauben an den Gott Abrahams, der Schöpfer des ganzen Universums gestorben ist hat durch Gnade Hoffnung auf eine Auferstehung.

  • Quasimodo
    Oktober 22, 2010

    Hallo Alois,

    besten Dank für deine Darlegung.

    Wenn Harmagedon so sicher ist wie die Sintflut oder Sodom und Gomorah dann bin ich beruhigt.

    mfg

  • Shannon
    Oktober 22, 2010

    Ich bin nicht so Bibel belesen, wie die Brüder hier (nicht mehr) aber ich ändere das jetzt. Trotzdem möchte ich zu dem Zitat des Briefes dieser Schwester noch etwas hinzufügen: Nämlich die weltliche, bzw. gesetzliche Seite dieses Vorgangs. In so einem Fall hätten die Ärzte diese medizinische Behandlung trotzdem gemacht, auch ohne Einverständniss. Ein Anruf, das Neugeborene wäre von einem Richter vorübergehend unter Amtsvormundschaft gekommen. Wenn es bei „vorübergehend“ geblieben wäre. Denn oft haben solche Entscheidungen weitreichende Konsequenzen und die Jugendämter sind inzwischen sehr schnell dabei, Eltern das Sorgerecht oder das Aufenthaltsbestimmungsrecht ihres Kindes zu entziehen.
    Ich für mich kann eine Bluttransfusion ablehnen. Aber wenn ich es für mein Kind tue, muss ich mir der Konsequenzen bewusst sein. Eben auch der Weltlichen Konsequenzen. In diesem Fall war der Vorwurf der Ältesten möglicherweise das kleinere Übel. Jehova sieht in die Herzen, das ist es, was zählt. Ich glaube nicht, dass man sich so eine Entscheidung leicht macht.

  • Alois
    Oktober 22, 2010

    Hallo Shannon

    Ich kann Dich nur ermuntern zu dem was Du geschrieben hast, nämlich die Bibel lesen. Auch wenn Du sie 5 mal durchgelesen hast, Du enddeckst immer was Neues und Du wirst spüren wie der Geist Jehovas Dich immer mehr Zusammenhänge im prophetischen Wort verstehen lässt.

    Apg. 17
    10. Die Brüder aber sandten alsbald in der Nacht sowohl Paulus als Silas nach Beröa, welche, als sie angekommen waren, in die Synagoge der Juden gingen.
    11. Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf,
    indem sie TÄGLICH die Schriften untersuchten,
    ob dies sich also verhielte.

    Jedet Tag klappts bei mir nicht, aber fast jeden Tag.

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

14 − 4 =