55 Comments
  • Joshua
    März 20, 2014

    Lieber Bob und Familie,

    vielen Dank für den Nachruf! Ich freue mich sehr das es mit der Beerdigung alles so abgelaufen ist, wie ihr es euch gewünscht habt. Danke auch an Matthäus für den weiten weg und die Mühe !
    Möge der Gott allen Trostes auch euch weiterhin trösten und bestehen und euch mit heiligem Geist erfüllen. Auf jeden Fall bin ich auch in meinen Gebeten bei euch.

    Aus den gleichen Gründen wie Bob, habe ich auch schon länger nicht mehr geschrieben hier auf BI. Die Artikel lese ich weiterhin gerne.

    Besonders deine Kommentare, lieber Bob, waren es, die mir vor 3 Jahren sehr geholfen haben, auf dem Weg in die Freiheit, dem Christus den Platz und die Stellung einzuräumen, die ihm gebührt und mein Glaubensleben nicht mehr von selbsternannten religiösen Führern bestimmen zu lassen.

    Ich kann mit deinem Vater und dir gut nachempfinden, was das Bedürfnis nach christlicher Gemeinschaft angeht. Ab und zu besuche ich mal einen Gottesdienst in verschiedenen Freikirchen, aber eigentlich wäre auch mir ein überkonfessioneller Hauskreis lieber. Gestern habe ich einen Freund in eine freie Baptisten Gemeinde begleitet. Dort hat mich sehr beeindruckt, das nach dem Gebet, der Prediger der ganzen Gemeinde Gelegenheit gegeben hat, zu beten. Also , diejenigen die wollten konnten ihre Gebete laut vor der Gemeinde vom Platz aus beten und die Gemeinde hat dann so den ganz persönlichen Gebeten ihre Geschwister zugehört. Tja, da geht man jahrzehntelang in den Königreichssaal und weiß fast nichts über das Glaubensleben seiner Brüder und geht einmal in eine Kirche und hört dann die Segnungen , Erfahrungen, Kämpfe , Danksagungen und Fürbitten von fremden Menschen, die ganz unbefangen wie Kinder vor Gott stehen und reden.

    Euch lieber Bob und Familie und allen Geschwistern hier wünsche ich die Nähe des himmlischen Vaters durch den Christus zu genießen!

    Euer Joshua

  • maria-regula
    März 20, 2014

    Lieber Joshua und Mitleser

    Auch ich glauge ,dass wir Menschen dazu geschaffen sind mit anderen Gemeinschsft zu haben. Nebst dem dass mein Mann und ich zu zweit gerne christliche Gemeinschaft pflegen tun wir dies auch mit anderen ernsthaften gläubigen Christen. Und jetzt natürlich auf BI.

  • maria-regula
    März 20, 2014

    Ubs, da ist der Rest meines gestrigen Kommentars irgendwo zwischendurch gefallen.
    Wolte noch sagen,dass wir änliche Erfahrungen wie Du lieber Josuha schreibst, mit Freikirchen gemacht haben.Die Freimütigkeit was das Gebets-und Glaubensleben während des Gottesdienstes anbelangt kann man einfach nicht mit dem trockenen schier leblosen Getue der JZ vergleichen.Es berührt aber auch beschähmt mich jedesmal sehr.Vorallem wenn ich daran denke wie man gegenüber andersgläubigen denkt und spricht, resp. urteilt.Einfach traurig.
    Ich habe jedenfalls sehr viel was die freimütigkeit im Gebet anbelangt von den anderen Christen gelernt.
    Mein Ziel ist andere aufrichtige Christen mit Respekt und Liebe an zu nehmem und endtlich auf hören zu richten und urteilen.
    Den die Bibel sagt uns ja bekanntlich, dass wir einmal mit dem Masse beurteilt werden wie wir andere Menschen beurteilt haben.Ich hoffe und bin dankbar wenn mein himmlischer Vater und unser Herr mich einmal mit Barmherzigkeit betrachtet!

    In Liebe und christlicher Verbundenheit

    Maria-Regula

  • Zadok/Achim an Regula
    März 20, 2014

    Liebe Regula,

    da hast du so recht. Man checkte andere permanent ab. „Weltmensch“? Zeuge? „Geistig stark?“ Ältester? DAG? Pionier?
    Wie lange getauft? Und wenn alles zur Zufriedenheit passt, dann sprach man weiter oder öffnete sich…
    Zum Glück ist das alles hinter uns. Aber nicht mehr zu richten ist ein langer Prozess.
    Lieber Gruß
    Achim

  • maria-regula
    März 20, 2014

    Lieber Achim
    Danke für deine Rückmeldung und deinen Gruss.
    Es ist schön,seit letzten Samstag zu wissen wer hinter diesem Namen ist.

  • maria-regula
    März 20, 2014

    Kann mir jemand sagen was ich falsch mache,wenn ein Teil/Schluss abgeschnitten wird?
    Danke zum Voraus für die Hilfe!

    In christlicher Liebe und Verbundenheit

    Maria-Regula

  • Bob
    März 20, 2014

    Lieber Joshua,
    ich möchte Dir ganz herzlich für Deine tröstenden Worte danken. Es ist schon wie Du sagst, so manches Mal haben mein Vater und ich diskutiert wie es nun mit dem Glaubensleben im Sinne von Gemeindeerfahrung und brüderlicher Begegnung weitergeht. Wenn man auch mit nahezu allen Irrtümern der ZJ aufgeräumt hat, den Weg in die Christliche Freiheit gefunden und die eigene Identität wieder zur Selbstbestimmtheit geführt hat, so hat die WTG Ideologie doch einen Schaden angerichtet, der erst nach Jahren in seiner wahren Dimension erkannt wird: das sich endgültige Freimachen von Vorurteilen und Urteilen gegenüber anderen Menschen christlichen Glauben.
    Wie konnte man nur soweit kommen, um sich über das Glaubensleben und die christlichen Gefühle anderer Christen urteilend zu erheben. Ein Großteil der ZJ-Identität basiert auf Abgrenzung. Man hat sich nie die Mühe gemacht, schon gar nicht das Bewusstsein dafür entwickeln können, was christliches Leben, was das Gebet, was das gemeinsame Singen, die christliche Jugendarbeit, Kinderbibelkreise u.v.m. vielen Menschen bedeuten, wie sie das erleben, was sie daran wichtig finden.
    All dies wurde überhört: als WTG Pseudo-Christ wurde der Christus nie wirklich erkannt, aber der Automatismus des WTG Denkrasters, das alle anderen falsch liegen und ihre Gefühle auf falschen Einsichten beruhen, da sind und waren die ZJ immer ganz groß. Und so kommt es, lieber Joshua, das wir heute staunen über das, was emotional, sozial und christusorientiert in einigen Gemeinden passiert. Elementare Dinge, eigentlich ganz selbstverständlich, aber unser Blick für das Wesentliche war verstellt. Und so wirkt die WTG-Ideologie immer noch ein bisschen weiter, wenn man merkt, dass es uns immer noch schwer fällt, Vertrauen in andere christliche Gruppen aufzubauen. Wie kleine Kinder, die sich vorsichtig vortasten, erahnen wir langsam das wahre Ausmaß des emotionalen Vakuums, in das uns die WTG Ideologie einst verfrachtet hat, heute freuen wir uns über ehrliche, offene, emotionale Gespräche und Begegnungen in verschiedenen Treffen – was haben wir nur die ganzen Jahre über den Königreichssälen gemacht. Was haben wir von Liebe gefaselt, von brüderlicher Gemeinschaft, alle Begegnung stand unter dem Vorbehalt von WTG-Loyalität. Wir wussten bis dato wenig über das tiefe christlich bedeutsame Glaubensleben unserer Brüder oder was sie wirklich darunter verstanden. Deshalb freuen wir uns jetzt um so mehr, wenn wir Erfahrungen mit gleichgesinnten freien Christen machen dürfen – obwohl diese ganze Erfahrungen für viele Christen, evangelistischen Bewegungen und biblischen Hauskreise eine Selbstverständlichkeit darstellen.. Die WTG-Doktrin hat uns einst verblendet für das eigentlich Wesentliche im Leben eines Christen.
    Mein Vater und ich kamen dennoch zu dem Schluss, uns keiner Gemeinde oder Kirche mehr anschließen zu wollen. Zu schwer wiegt die jahrzehntelange WTG-Erfahrung. In diesem Sinne wirkt die Erfahrung der WTG weiter – leider. Dennoch wollten wir uns öffnen, vielleicht der eine oder andere Besuch einer christliche Freizeit, christlichen Familienwochenendes oder Festes. Die Begegnung mit Brüdern in den hier beschriebenen Treffen, wo auch wir uns, lieber Joshua, näher kennen lernen durften und ich Dich als sehr liebevollen und emotional rücksichtsvollen Gastgeber eines der ersten Treffen überhaupt erleben durfte. Dafür noch einmal meinen herzlichen Dank. Ich denke, dieser Mix an Treffen mit den Brüdern hier, den Besuch des einen oder anderen christlichen Begegnungstages und vielleicht die Gründung eines biblischen Hauskreis, so sahen mein Vater und ich unsere christliche Zukunft, was das Gemeinschaftsbedürfnis angeht. Ich bin gespannt, wo die Reise hingeht, aber eines ist klar: organisieren lasse ich mir mein Glaubensleben in diesem Leben von niemanden mehr.
    Lieber Joshua, ich wünsche uns, trotz unserer momentanen Zurückhaltung in Kommentar-und Gemeinschaftsdingen, weiterhin das Bewahren unserer Freude im Herrn.
    Es grüßt Dich herzlichst
    Dein Bruder Bob

  • waytodawn
    März 20, 2014

    Lieber Bob,

    ich habe deinen Nachruf bereits vor einigen Tagen durchgelesen, doch erst jetzt werde ich auch etwas darauf antworten.

    Zum Einen möchte ich dir natürlich mein aufrichtiges Beileid und vor allem dir und deiner Familie viel Kraft und den Segen unseres Vaters wünschen. Ganz sicher habt ihr alle die Hoffnung der Auferstehung fest in eurem Glaubensgebilde verankert.

    Was mich an deiner Geschichte so berührt und fasziniert hat, war der Gedanke, dass ihr beide unabhängig voneinander vom Vater gezogen worden seid. Ganz sicher war die richtige Zeit gekommen, um zum Hirten Jesu zurückzufinden.
    Was kann man sich mehr wünschen, als dass die liebe Familie nicht nur unabhängig voneinander gleichzeitig erkennt, dass man Gefangener einer Irrlehre war … und vor allem, dass man darüber auch reden kann! Es zeigt ein ungemeines Vertrauen zwischen euch! Das muss man wertschätzen!

    Ich bin mir sicher, dass ihr für deinen Vater einen würdigen Abschied gefunden habt. Keinen fest disponierten Vortrag… einfach ein Vortrag, der dem Verstorbenen sicher selbst gefallen hätte.

    Meine Gedanken und Gebete sind jedenfalls bei euch.

    Liebe Grüße

    Uwe

  • Bob
    März 20, 2014

    Lieber Uwe,

    ich danke Dir für deine anteilnehmenden Worte und ich freue mich in der Tat darüber, dass wenigstens ein Teil unserer Familie den gleichen Weg der Aufklärung und den Weg in die christliche Freiheit gegangen sind. Selbstverständlich ist das nicht, dennoch bin ich jetzt mehr wie früher davon überzeugt, dass sich immer mehr Unbehagen in den Versammlungen breitmacht, wir dürfen auf noch so manche Überraschung gespannt sein. Es reicht ein kleiner Funken, dieser muss nur weitergedacht werden, um die erfrischende Brise der christlichen Freiheit schon im Kleinen zu verspüren. Ich wünsche allen Brüdern und Schwestern hier, dass dieser Funken des Zweifels auch den einen oder anderen Teil ihrer Familien und Verwandtschaften erreicht und so die Tür zum Christus einen Spalt geöffnet wird.
    Ja, lieber Uwe, der Glaube meinen Vater wieder einmal sehen zu dürfen, ist ein großer Trost. Und auch zu wissen, dass mein Vater in seinen letzten Lebensjahren genau diese Tür zum Christus mehr als nur einen Spalt öffnen konnte, gibt mir eine gewisse Ruhe in der Trauerzeit.
    Ich freue mich über die Verbundenheit der Brüder und Schwestern hier, und wünsche vielen den Moment, den ich erlebt habe, dass man plötzlich entdecken darf, dass einige Familienmitglieder zeitgleich gewisse unbequeme Fragen an ihre WTG-Zugehörigkeit stellen. Ich hoffe, dass mein Bruder diese Fragen auch bald stellt. Und jeder von uns, könnte hier bestimmt jemanden benennen. Freuen wir uns, wen der Herr noch in seine Freiheit führt. Ich danke Dir für Deine gebetsvolle Unterstützung und Dein geistiges bei uns sein.
    Ich wünsche Dir eine schöne beginnende Frühlingszeit.
    Liebe Grüße
    Bob

  • Bob
    März 20, 2014

    Liebe Brüder, liebe Schwestern,

    Ihr könnt Euch kaum vorstellen, welche Wirkungen Eure liebevollen Kommentare bei meiner Familie und bei meiner Mutter hinterlassen haben. Ich möchte Euch an dieser Stelle meinen tiefen Dank für Eure Anteilnahme aussprechen und erachte dies nicht für selbstverständlich. Denn Ihr habt nicht nur einfach die richtigen Worte gefunden, sondern es in aller Aufrichtigkeit verstanden, trotz virtueller Distanz, eine geistige und mitfühlend glaubwürdige Verbundenheit zu offenbaren. Mir macht das noch einmal deutlich, wieviel Gefühl unser Herr in unser Herz gelegt hat und man spürt förmlich, dass in christlicher Freiheit unsere verborgenen und oftmals von der WTG-Ideologie verschütteten Gefühle und Bedürfnisse ihre wirklichen Entfaltungsmöglichkeiten erfahren, was auch unser neu gewonnenes christliches Sein zu einer Entdeckungsreise werden lässt. Denn trotz unserer Unzulänglichkeiten hat Gott tief in unserem Innern, in unserer leeren Mitte das Ein-sein mit dem Herrn erhalten. Diese winzige Flamme wird jetzt größer und spiegelt sich in der wahren Gemeinde Jesu, in Eurem geschwisterlichen Verhalten. Wenn mein Vater Eure mitfühlenden Worte gelesen hätte, wäre das für ihn ein zusätzlicher Grund gewesen, zu wissen, dass er sich in seinen letzten Lebensjahren, wenn auch nur aus Distanz, mit den richtigen Menschen umgeben hat.

    Lieber HANS2, es war genau dieser „gleiche Geist und die liebe vom himmlischen Vater“, mit der sich mein Vater mit Euch verbunden fühlte. Liebe Sarai, ich habe meine Mutter lieb von Dir gegrüßt und ich danke Dir für die Offenheit Deiner gefundenen Worte, wir schauen jetzt nach, bis zur Auferstehung meines Vaters behalten wir ihn in unseremHerzen in Erinnerung.

    Liebe CHRISTA und MARIA-REGULA, auch wenn ihr noch neu bei Bruderinfo seid, so freut es mich sehr, dass Ihr so wie ich und meine Mutter die Verbundenheit spürt. Ich danke Euch für Eure erbauenden Gedanken und wünsche Euch eine weiterhin spannende Reise im Land der christlichen Freiheit. Liebe Christa, mein Vater war übrigens über 50 Jahre getauft. Spät kamen die wahren Antworten, aber sie kamen.

    Liebe RITA, lieber KAROL, ich danke Euch, dass ich Anteil nehmen durfte an Euren Trauererfahrungen und wenn die Zeit die Wunden etwas heilt, dann weiß man immer um der Hoffnung und unseres Vaters Wohnung in unserem Herzen. Ich freue mich, dass wir gemeinsam unseren neuen Schatz in der Freundschaft zum Christus in uns halten dürfen.

    Ja, liebe MYRA, es war ein Geschenk, dass unser Bruder Matthäus zum Abschied meines Vaters die richtigen Worte fand, gerne hätte ich das Dir auch gewünscht, dafür hättest Du heute die Courage, Deinem Vater ein würdiges Begräbnis auszurichten. In diesem Fall hilft wie bei mir auch der Blick nach vorne, wir haben früher aus einer Wahrnehmung heraus gehandelt, die uns keine Entfaltung überließ, heute wissen wir, dass unser damaliges Unbehagen in der kalten WTG-Welt seine guten Gründe hatte. Vielen Dank für Deine lieben Worte.

    Lieber FRANK und FREI, ich weiß um Deine schwierige gesundheitliche Situation, insbesondere danke ich Dir, dass Du etwas mit mir teilst, was Dir selbst versagt geblieben ist, die Freude, dass ich mit meinem Vater die späte Einsicht für eine Wende zum Christus erfahren durfte. Wie Du hat er sich auch sehr über die freien Brüder hier bei Bruderinfo gefreut, er hat Impulse aufgegriffen und persönlich weitergearbeitet, hunderte von Seiten von Notizen zeugen davon, von Dir lieber Frank und Freihat er häufig gesprochen. Mein Vater war ein Mann der klaren Sprache, das zog ihn auch in die Nähe Deiner Kommentare, insbesondere zu Deinen Wortjonglagen und zu Deiner Lyrik.

    Der Auferstehungsgedanke ist in der Tat ein sehr großer Trost, lieber MANFRED. Und so wie es Deinem Vater ging, die gewonnenen Einsichten, vielleicht nicht richtig rüberbringen zu können, so ist es doch das Gefühl Menschen um sich herum zu wissen, von denen man weiss, dass sie in ähnlichen Denknöten stecken, etwas falsches vermuten, aber den Raum der Aussprache vermissen. Meinem Vater ist es ähnlich ergangen, aber er hatte das Glück, den Raum hier zu kennen, die vielen Brüder und Schwestern, die jetzt hier zu seinem Tod ihre Anteilnahme äußern. Dafür hast Du jetzt lieber Manfred diesen Ort gefunden, Dein Vater würde sich darüber freuen.

    Lieber HOPEFULL, auch Dein Mitgefühl berührt mich sehr, zumal ich Deine Freude dafür spüren kann, dass mein Vater in den letzten Lebensjahren aufgeblüht ist.

    Liebe AKAZIE, ich habe genauso wie Du mit allen Höhen und Tiefen meine christliche Freiheit erlebt und bin gerade dabei, sie in einer Art und Weise auszubauen, dass ich und meine Familie sich darin wohlfühlen können. Es ist nicht ganz einfach, denn von neuen Gemeinschaften möchten wir Abstand nehmen, ein biblischer Hauskreis wäre noch das Einzige worüber mir nachdenken. Auch mein Vater, würde er noch ein paar Jahre leben, hätte sich dazu aufgemacht, Brüder hier im Forum persönlich zu treffen. Er hat viele Jahre gebraucht, vor dem Hintergrund seiner Zeugenvergangenheit neues Vertrauen aufzubauen. In der letzten Zeit hat er aber desöfteren von seinem Wunsch gesprochen, sich einmal mit Brüdern treffen zu wollen. Es braucht alles seine Zeit, die Vergangenheit wiegt schwer, da gilt es so einiges wegzuräumen.

    Liebe BRANDY, ich danke Dir, dass Du in Gedanken bei uns bist, obwohl wir uns nicht kennen, das zeigt mir, welche Verbundenheiten der Glaube zum Christus ermöglicht.

    Lieber IGEL, schon auf der Fahrt zu meinem verstorbenen Vater, war mir klar, daß ich einen der Brüder hier darum bitten würde, die Ansprache zu halten und ich bin sehr froh darüber, welche Worte Matthäus, ganz „undercover“ fand. Ich danke Dir dafür, wie Du Dich in unsere Situation einfühlst und Du mich darin bestätigst, dass der Weg so der Richtige war. Herzlichen Dank für Dein Mitgefühl.

    Lieber NACHDENKER, ich schätze sehr, dass Du mit Deinem Trost bei uns bist, auch wenn Du selbst Dir eine ebenso innige Beziehung zu Deinen Eltern wünschst. Dein Wunsch ist aber das für Christus Ausschlaggebende, für das Andere kannst Du leider nichts, da sind wir alle auf das Entgegenkommen unserer Familien angewiesen. Ich weiss, dass Du den ersten Schritt gehen würdest, mehr kannst Du leider nicht tun. Deine mitfühlenden Worte zeigen mir, dass Du Dein möglichstes getan hast, liebvolle familiäre Beziehungen pflegen zu wollen.

    Lieber MEIN NAME, niemand hier hat nur ansatzweise in Floskeln geschrieben, auch Du nicht, das ist ein riesiger Beweis, was die Gemeinde in Christus vollbringen kann, eben authentisch bleiben, auch aus der Distanz ist das Dir gelungen. Vielen Dank für Deine Worte, lieber Mein Name.

    Liebe BIRDS, Euer aufrichtiges Mitgefühl ehrt Euch, meine Mutter und ich haben uns sehr darüber gefreut. Wir haben Eure emotionale Anwesenheit auch durch den Dickicht der virtuellen Welt verspürt. Das ist wirklicher Trost, Eure Umarmung hilft uns in der Trauer.

    Wir kennen uns schon eine ganze Weile, liebe ANNA, Du bist eine Schwester der ehrlichen Worte, auch Deine Gedanken berühren mich immer sehr, vielen Dank für Dein Mitgefühl und weiterhin viel Kraft, den Balanceakt zwischen Versammlungsgang und wirklicher christlicher Einsicht zu bewältigen.

    Lieber TOMMY, ich danke Dir für Deine Gebete – dass der Herr, die Seinen nicht vergisst, ist ein unermesslich großer Trost. Vielen Dank für Eure Anteilnahme.

    Liebe VIE RATEE, Dein Gedicht vom „Blatt“ hat es gut getroffen, der Verlust ist groß und sehr schmerzvoll. Erinnerung und Hoffnung sind eine große Hilfe, den Schmerz zu überwinden. Vielen Dank für Deine mitfühlenden Worte.

    Auch Dir lieber AARON danke ich für Dein Mitgefühl, das ehrliche und authentische Gespräch ist in der Tat ein großes Geschenk, was uns durch den Glauben an den Christus in die Hände gelegt wurde. Man merkt richtig, wenn man einzelne Brüder hier aus dem Forum trifft, wie frei es sich anfühlt, einfach so zu reden, was einen bewegt. Noch wertvoller ist das in der eigenen Familie. Da hast Du genau den Punkt getroffen – mein Vater und ich konnten offen reden, die Filter der WTG-Denke wurden zerrissen.

    Dein Gedicht liebe GENOVEVA hat uns sehr bewegt, manchmal braucht es nicht vieler Sätze, die Trauer verbindet viele Menschen, der Schmerz ist groß, aber dennoch bleiben die wärmenden Gedanken der Hoffnung. Vielen Dank Dir.

    Mit Deinen Worten, lieber MAXIMILLIAN, möchte ich noch zu ein paar Gedanken überleiten, die mich bewegt haben, als ich die Kommentare hier zum Tode meines Vaters und zu meinem Nachruf gelesen habe. „Eine Gemeinschaft wächst von ganz allein ohne Organisation“, hast Du geschrieben, weit weg von Formalismen und Leistungsdenken nur durch das Vertrauen in Christus und seinem Vater. Und die vielen zu Herzen gehenden Kommentare hier zeigen, was durch das Vertrauen in Christus ermöglicht wird. Wahre Emotionen brauchen keine Disposition. Der Gedanke der Disposition ist schon eine Absage an das Haupt des Christus. Denn er wirkt durch seinen Geist in uns: wo eine Disposition ist, ist auch kein Vertrauen in Christus, denn die Glieder der Gemeinde Christi sind dispositionslos nur ihrem Herzen und ihrem Mitgefühl verpflichtet. Authentizität ist das, was wir brauchen: Maskenspiele hatten wir genug! Vielen Dank für Deine Worte, lieber Maximilian.

    Liebe Brüder, liebe Schwestern,
    unsere Gemeinschaft ist etwas sehr wertvolles, Eure Kommentare bringen es ans Licht. In der Innerlichkeit zum Christus liegt die Basis, brennt die Flamme für das äußere Wirken. Betrachtet man beispielsweise die Seligpreisungen Jesu, dann wird die Botschaft von Haltung und innerer Ruhe in Christus deutlich!

    Matthäus 5,3-12 (Schlachter)

    Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel! 4 Glückselig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden! 5 Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben! 6 Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden! 7 Glückselig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen! 8 Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen! 9 Glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen! 10 Glückselig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel! 11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen! 12 Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.
    Ein Leistungschrist muss sich mit diesen Seligpreisungen verloren fühlen: arm sein, trauern, keine Gewalt anwenden, hungern, barmherzig sein, ein reines Herz haben, verfolgt und beschimpft werden. Keine von diesen Haltungen kann durch Aktivität oder Leistung erreicht werden. Frieden stiften wäre noch die einzige. Doch selbst Frieden zu stiften lässt sich eher durch inneren Frieden erreichen als durch viel Reden und Tun. Alle Schätze, die in den Seligpreisungen liegen, befinden sich in unserem Herzen und in unserer Liebe zum Christus. Alle diese Verheißungen führen zur stillen Schau auf unseren Vater und seinen Sohn. Wer diese Ruhe in Christus in sich trägt, kann in der Gemeinde Christus das vollbringen, was wir in

    1.Johannes 4,7-16 (Schlachter) lesen:

    Geliebte, laßt uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. 9 Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe — nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden. 11 Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir es schuldig, einander zu lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen; wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden. 13 Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geist gegeben hat. 14 Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. 15 Wer nun bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16 Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

    Und wir können
    TROST spenden, so wie Ihr, meine lieben Brüder es gezeigt habt:
    2.Kor. 1,3-4

    Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes,1 4 der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
    Die Gemeinde wird gebildet aus denen, die das neue Leben in Christus besitzen, Leben aus Gott, und zwar aus diesen allein. „Denn auch in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden“ (1. Kor 12,13).

    Die wahre Gemeinde Christi kommt dadurch zustande, dass jeder einzelne in einer gottzugewandten Haltung dem Christus nahe ist, im gemeinsamen Wirken, Beten und Füreinander Dasein wirkt das Haupt der Gemeinde, welcher der Christus ist. Es braucht keine Organisation, keine Disposition, keine Formalismen. Gott hat uns allen ins Herz gelegt, was wir in Gemeinschaft mit dem Christus fühlen und sagen können.

    So ist die Gemeinde Christi niemals ein Ort der nach menschlichen Organisationsprinzipien aufgebaut ist. Die Gemeinde Christi ist nach göttlichen Prinzipien orientiert, die uns in den christlich griechischen Schriften durch Jesus selbst überliefert wurden.
    In Euren Worten, liebe Brüder und Schwester ist der Geist unseres Herrn zu spüren. Denn Euer Mitgefühl hat Wirkung und Trost.

    Meiner Mutter ist es wichtig Euch mitzuteilen, dass Sie sich unwahrscheinlich über Eure Anteilnahme gefreut hat, dass Ihr durch Eure Worte gezeigt hat, dass Ihr in echter Verbundenheit in Christus uns nahe seid. Gerne würde ich mich über persönliche email Kontakte freuen: bobsimon@gmx.de
    Brüderliche Grüße
    Euer Bob und Familie

  • Anna
    März 20, 2014

    Lieber Bruder Bob, liebe Schwestern und Brüder,
    DANKE!!! Du zeigst auch in schweren Stunden den Geist unseres Herrn Jesus Christus. Danke für die Worte von deiner Mama und auch überhaupt. Den Rest meiner Gedanken sende ich dir per e-mail weil ich sonst doch Gefahr laufe aufzufliegen, als die böse abtrünnige Anna 🙂 Seit ich von deiner Situation weiß habe ich doch die Nachtruhe auch dazu benutzt für dich/euch zu beten.
    Herzliche Grüße an alle
    Anna

  • Omma@Anna
    März 20, 2014

    Liebe Anna,

    so langsam lernen wir einander immer besser kennen. Mir liegt schon seit einiger Zeit eine Frage an dich auf dem Herzen. So, wie ich aus deinen Kommentaren erkennen kann, besuchst du noch regelmäßig die Versammlung und gehst in den Dienst. Wie hältst du das kräftemäßig aus? Körperlich und psychisch? Wir haben den Besuch der Zusammenkünfte stark eingeschränkt, und sind nach einem Versammlungsbesuch immer ganz schön fertig. Er kommt uns immer vor, wie ein Störsender in unserem Glaubensleben. Aber wir wollen auch nicht auffliegen, wegen der Familie.

    Ich denke, die Brüder von BI haben ja ähnliche Kämpfe, besonders, wenn sie noch Älteste sind. Wir können dankbar sein, für solche Brüder. So bekommen wir Einblicke, die wir ohne sie nicht so leicht bekommen würden.

    Für dich liebe Anna weiter viel Kraft von Jehova und seinem Sohn, und ganz liebe Grüße von Omma

  • Anna an @Omma
    März 20, 2014

    Lieber Omma und Familie,

    vielen Dank für deine Wünsche. Kraft braucht man schon um in der Wüste der Versammlung zu überleben. Auch ich bin danach immer ziemlich fertig.

    Da ich ein sehr schönes Privatleben habe und auch in meiner Arbeit Anerkennung finde schaffe ich diese 4 Stunden in der Woche bezüglich Versammlungsbesuch. Zur Zeit sehr anstrengend ist „Predigen“. Weil ich ja auch keine Gedächtnismahleinladungen abgebe. Hab‘ meine Bibel, das ist alles. Ich kann auch ab und zu schöne Bibeltexte vorlesen. Ich kann natürlich nicht verhindern, dass meine Dienstpartner Traktate verteilen. Sie sind ja froh wenn sie diese abgeben dürfen, sie werden jetzt ja auch berichtet. Die WTG-Literatur gibt den Brüdern Sicherheit weil sie sich mit der Bibel allein unwohl fühlen. So weit sind wir! Wir haben sehr viele 30-Stunden-Hipis im März/April und so werde ich entsprechend oft gefragt ob ich Zeit habe. Immer kann ich ja nicht nein sagen, das ist nicht ganz einfach.

    Wenn sie nicht so weit sind zu merken, wie sie auf Leistung getrimmt werden hilft das alles nichts. Da könnte ich mit Engelszungen reden. So lernt man auf Jehova und den Christus zu vertrauen. Ich versuche ihnen einfach Freude zu geben weil manche gar nicht merken wie traurig sie dreinschaun.

    Freude ziehe ich auch aus der Natur. Ich bin viel draußen und genieße die Schöpfung. Und wenn es sich ergibt, dass ich eine Versammlung versäumen kann bin ich recht froh und genieße diese Zeit besonders 🙂

    Viele liebe Grüße Anna

  • Genovefa
    März 20, 2014

    An BOB!

    Es tut so weh, wenn ein geliebter Mensch geht,
    leicht sagt man:“ ich versteh Dich, ich sprech ein Gebet.

    Keiner spürt den Schmerz so wie Du,
    denn er bleibt, er vergeht nicht im Nu.

    Wir werden gezwungen den Tod zu erleben,
    vorbei ist das Gespräch,das Nehmen,das Geben

    Was wär unser Leben ohne den Trost von OBEN?
    Tränen, Verzweiflung und auch Toben.

    Fragen, was hätte ich ihn noch fragen wollen?
    Unausgesprochene Worte, ich wollte nicht grollen!

    All diese Dinge sind Vergangenheit,
    doch durch Einen uns Freude und Hoffnung bleibt.

    Dieses Leben kann niemals alles sein,
    Bosheit, Verrat, Täuschung, wie gemein!

    Das ist es nicht was uns Gott hat gegeben,
    es ist das Schöne, Sein Wort und ewiges Leben.

    Auch wenn´s noch ein wenig dauert, es wird alles gut,
    blicke weiter nach OBEN, fasse Mut.

    Das was Du uns heute hast geschrieben,
    geht denen nah, die das Leben lieben.

    Es wird uns nicht vergessen lassen,
    die Liebe wird siegen und nicht das Hassen.

    Nur so bleibt die Türe zum Leben offen
    und können auf unseren Herrn getrost hoffen.

    Bleib stark und vergiss nicht, wir stehn Dir nah,
    bis zu dem Tag, wenn Er ist wieder da.

    Auch wenn wir Dich nicht persönlich kennen, so haben uns Deine Zeilen sehr bewegt.

    Genovefa und Josef

  • Myra
    März 20, 2014

    Lieber Bob,

    auch von uns tiefe Anteilnahme! Ich bin sehr froh für dich, dass du einen so guten und offenen, ehrlichen Freund in deinem Vater hattest. Die Freude, ihn entspannt und fröhlich gesehen zu shaben, nachdem er sich von den Wirrungen der Organisation lösen konnte, muss eine große Erleichterung sein! Ein Geschenk! Ich wünschte heute noch, ich wäre bei der Beerdigungsansprache für meinen Vater damals eingeschritten und hätte den Redner rausgeschmissen, denn die Ansprache war (oobwohl für einen Nicht-Jehovas-Zeugen im geteilten Haus, nicht im Königreichssaal aber in einer Trauerhalle) furchtbar lieblos und beschämend. Ein „Weltmesch“ hätte des Verstorbenen würdigere Worte gefunden! Daher freue ich mich sehr, zu hören, dass der liebe Matthäus so eine gute und würdige Beerdigungsansprache gehalten hat!!! Für die ganze Trauerverarbeitung ist nicht zu unterschätzen!!!
    In Liebe,
    Myra

  • Rita an Bob
    März 20, 2014

    Lieber Bruder Bob,

    ich möchte Dir und deine Muter unseren herzlichsten Beileid aussprechen.
    Ich habe auch mein geliebten Papa vor par Jahren verloren.
    Ich weis wie das sein kann.Ich war auch mit im innerlich sehr verbunden.
    Trauer dauer bei mir 2 Jahre der Schmerz mit vielen Trennen war schwer
    erträglich, auszuhalten.
    Heute trage ich im in Herzen und habe den Hofnung,das ich im eines Tages wider sehen und entlich umarmen darf. Das gibt mir ein herliches gefül, damit kann ich leben.
    Ich wünsche Dir und deine Muter viel viel Kraft!
    Gott segne Euch besonderes in die schwirige Trauer Zeiten.

    Liebe Bob ich werde ungerecht wenn ich Dir nicht DANKE !!! sage
    für deine grandiose Kommentare, habe ich die zum teil geschp.
    Ich habe gelernt viele auch von Dir das waren unsere erste schrüte zum freiheit.
    Du hast so schön geschriben, worauf es in einem Leben als Christ WIRKLICH ankommt.
    Diese worte habe ich mir damals zum Herzen genommen.
    Das war heilsam für meine gebrochene Selle und Balsam für mein Herz.
    Aus Kommenter von Dir :
    „Wir sollten Irrlehren wirklich keinen Raum mehr geben,wir alle brauchen Ermutigung und sehnen uns nach der Ruhe in Christus“.oder:

    „Wir haben keine Gemeinschaft mehr mit der Finsternis,sonder leben im Licht des Christus.“
    Du wolltest damit sagen,das wir dem Christus immer näher kommen ,damit er in uns wirkt und uns zum Ziel führt.
    So habe ich damals veschtanden.
    Heute kann ich sagen. Es gibt nichts besseres.Wir halten den Schatz ganz fest.Er gibt uns die Kraft die über alles hinausgeht.
    Efezjan 3;17-21
    Liebste Grüße
    Rita und Ehemann Karol

  • Christa an Bob und Alle
    März 20, 2014

    Lieber Bob und all ihr Lieben,
    ich bin erst ein Monat bei Euch und kann in der kurzen Zeit so eine starke Verbundenheit und Liebe von Eurer Seite spüren, das mir fast die Luft weg bleibt. Eure zu Herzen gehende Anteilnahme für Bobs Verlust geht mir sehr nahe.

    Lieber Bob, wenn ein Sohn von seinem Vater mit so einer Innigkeit spricht, dann ist deinem Vater etwas großes gelungen. Er muss ein wunderbarer Mensch gewesen sein. Jesus unser Ewigvater übersieht es nicht. Daran glaub ich.

    Ich danke Euch, das ich bei Euch sein kann. In der kurzen Zeit, habe ich mehr verstanden, als in den 42 Jahren WTG. Eure Liebe zu Jesus und zu JHWH verbindet uns auf eine Weise wie ich sie noch nicht erlebt habe.

    Lieber Bob und Euch allen, wünsche ich Durchhaltevermoegen.

    In schwesterlicher Liebe
    Christa

  • Esther2
    März 20, 2014

    Liebe Christa
    Ich muss sagen, du sprichst mir aus dem Herzen. Ich bin ganz neu bei BI, aber hier spürt man die tiefe Zuneigung zu anderen obwohl man nicht in einem Raum miteinander ist. Ganz im Gegensatz zur Versammlung wo einem etwas vorgeheuchelt wird von Mitgefühl usw. aber in Wirklichkeit die totale Eiseskälte herrscht.

    Liebe Grüße Esther2 und Mann

  • Brandy
    März 20, 2014

    Liebe Christa,
    wie schön, dass Du zu uns gefunden hast :-), Dein liebevoller Kommentar ist mir ins Herz gegangen, ich kann dem nur beipflichten.
    Auch Esther2 und alle anderen Neuen möchte ich herzlich Willkommen heißen, ich freue mich über jeden neuen (aber auch über die lieben bekannten) Namen hier. Lasst uns gemeinsam durchhalten und unser Vertrauen und unsere Hoffnung auf unseren barmherzigen Gott und seinen geliebten Sohn setzen.
    Ein schönes Wochenende und Freude im Herzen wünscht Euch
    Brandy

  • Maria-regula
    März 20, 2014

    Liebe Christa,lieber Bob und alle Mitleser

    Deine Worte Christa sind Worte die auch mein Herz ganz tief im Inneren
    sagen und empfinden.
    Ich bin unendlich dankbar soviel Liebe und Anteilnahme selbst in den schwierigsten Lebensphasen wie das Beipiel von Bob und seinem Vater zeigt ,zu spüren.
    Was die Liebe und der Geist des Herrn alles bewirken kann,-einfach grossartig!
    Ihm sei die Ehre und der Dank!

    In Liebe und christlicher Verbundenheit

    Maria-regula

  • Hans2
    März 20, 2014

    Lieber Bruder Bob,
    es bleibt mir, Dir mein Mitleid auszusprechen. Mitleid im Sinne von mitleiden und mitfühlen. Auch ohne Dich und Deinen Vater persönlich zu kennen. Verbindet doch der gleiche Geist und die Liebe vom himmlischen Vater. Unserem Vater, dessen Liebe wir teilen und mitteilen dürfen.
    Deine Berichte sind eine Bereicherung dieser Seite. Deine Ausdrucksweise und Deine prägnanten Formulierungen sind eine Gabe, die ich hier gern öfter hätte.

    Viele Liebe Grüße und allen Segen an Dich und alle Trauernden von
    Hans2 und auch von meiner Frau

  • sarai
    März 20, 2014

    Lieber Bob, ❀ ✿ ❁ ✾

    scheinbar bin ich immer noch viel zu neu hier, um Dich selbst oder Deinen lieben Vater zu kennen; doch ich fand es sehr, sehr ergreifend, Deine so liebevollen Worte über ihn hier lesen zu dürfen und all die Wärme und Liebe förmlich zu spüren, die Euch beide durchströmt hat und als Familie zusammenhielt.

    Fast könnte ich neidisch werden, denn ein so inniges Verhältnis durfte ich mit meinem verstorbenen Vater niemals, auch nur annähernd haben – aber gerade weil es bei mir immer nur heiß ersehnte Wunschgedanken waren, deshalb freu ich mich auch unbändig, daß wenigstens Du und andere eine solche innige und so beziehungsvolle Freundschaft zu- und untereinander und zugleich auch noch mit unserem Hirten Jesus haben durftet – wie wunderschön!

    Ich sitze hier immer noch mit feuchten Augen und klopfendem Herzen – DANKE, daß
    Ihr uns daran teilhaben lassen habt.

    Niemand kann Dir, lieber Bob, diese unwahrscheinlichen Glücksmomente, die Du mit Deinem Vater erleben durftest und die fröhliche Gewissheit, daß auch er so nahe zum Christus gefunden hat, mehr nehmen und dies ist es –

    was uns alle trägt, bis hin zu dem Moment, wo wir unsere glaubenden und deshalb geretteten Angehörigen wiederum in unsere Arme schliessen dürfen, am Tag JHWHs; an welchem wir alle in Christus vereint sein dürfen und miteinander in eine herrliche Zukunft schreiten werden.

    Bis dahin tragen wir unsere lieben Verstorbenen in unseren Herzen weiter und in unseren Gedanken verwahren wir alle die wunderbaren, schönen und glücklichen Erlebnisse mit ihnen und deshalb leben sie in uns und mit uns weiter, bis wir alle uns wiedersehen –

    möge der Herr seine schützende Hand über Dich und Deine liebe Mutter halten (bitte grüße sie lieb von mir♥) und Euch trösten und schirmen und behüten und auf allen Euren weiteren Wegen begleiten;

    in schwesterlicher Liebe,
    Sarai

  • Nachdenker an sarai
    März 20, 2014

    Hallo sarai,
    schön das du wieder bei uns bist. Wir haben dich vermisst. Wie geht’s dir denn selbst??
    Grüße
    Nachdenker

  • Maria-regula
    März 20, 2014

    Liebe Sarai
    So schon wieder etwas von Dir zu hören.Ich möchte mich Deinen ermunternden Worte an Bob anschliessen.Bin zwar erst etwa seit einem halben Jahr auf BI,es waren vorallem deine lieben Komentare liebe Sarai die mir so gut getan haben.
    Deshalb freue ich mich jetzt ganz besonders wieder von Dir zu lesen.
    Wie geht es Dir liebe Sarai?
    Es ist natürlich schon OK, wenn Du eine Auszeit brauchst.?
    Müssen mussten wir genug, dass brauchen wir nicht mehr!

    Auf jeden Fall hat es mich sehr gefreut von Dir zu lesen!!

  • sarai an Maria-regula und Nachdenker
    März 20, 2014

    Liebe Maria-regula und lieber Nachdenker-

    vielen Dank für Euren knuffigen Wellcom; es war keine gewollte Auszeit – ich war nur im Spital; aber nun darf ich ja wieder bei Euch sein :-),

    besonders liebe Grüße,
    Sarai

  • Maria-regula
    März 20, 2014

    Liebe Sarai
    Du schreibst ‚ich war nur im Spital‘,dass tut mir aber Leid.Hoffentlich nicht weiter tragisch.Auf jedenfall gute Genesung und die heilende Kraft und der Segen unseres Herrn.

    In Liebe und christlicher Verbundenheit

    Maria-Regula

  • Frank&Frei
    März 20, 2014

    Lieber Bruder Bob,
    du hast ein großes Vorrecht gehabt – konntest Lebenszeit mit deinem Vater verbringen. Und wie schön es war, dass ihr gemeinsam gleichzeitig nach der Wahrheit gesucht habt und euch an den Kommentaren bei Bruderinfo beteiligt und gestärkt habt.

    Ich habe meine Eltern beide früh verloren, den Vater kannte ich nie,er starb an Kriegsfolgen, die Mutter starb als ich herangewachsen war.
    Vater war ein Sozialist, glaubte, wie ich von Mutter hörte, nicht an Gott. Mutter war über ihre Mutter aus Oberschlesien an die Zeugen gekommen und wurde dann Ende der 50iger getauft.

    Schon sie hatte viel Negatives mit den Zeugen erlebt, was im Nachhinein Lieblosigkeit aufzeigte, so dass sie sich zurückzog. Ich war als Kind eingenommen worden und als ich heranwuchs, brachte ich Mutter wieder zur Versammlung und ließ mich taufen. Dann starb sie.

    Es hat mich früh in die Selbständigkeit gebracht, hart gemacht und zeitweise gefühllos für das Sterben. Ich habe viele Jahre Beerdigungen bei den Zeugen mit Predigten gehalten, es ging cool an mir vorbei.
    Das hat sich aber geändert durch eigenes Schicksal. Wenn man nur noch pro Forma lebt, weil es die Mediziner ermöglichen und es tagein tagaus realisieren, damit man nicht ablebt – da durchläuft man das potentielle Sterben in Gedanken wieder und wieder und ich weiß, dass ich meinen Kindern noch so viel zu geben habe und mein Lebenswerk noch lange nicht abgeschlossen ist.
    Deine Erfahrung hat mich wieder daran erinnert.
    Ich schätze es sehr, hier bei BI viele liebe Brüder und Schwestern gefunden zu haben, die mich im Glauben aufrichteten, denn ich habe in allen Versammmlungen, die ich besuchte, stets als Zugereister nur Ablehnung verspürt, zwar hat man meine Dineste in Anspruch genommen, aber immer dann, wenn ich darin wuchs kamen Neid auf, Hass und Intrigen wobei ich nicht mir gefallen wollte sondern dem Herrn.
    Und hier sieht man, wie verweltlicht alles ist, wie gottlos im Prinzip und wie heuchlerisch ganze Ältestenschaften vorgehen mit sich selber. Der eine darf alles, der andere nichts.
    Ich habe nach vielen Jahren Kampf um Gerechtigkeit aufgegeben und erkenne heute, dass sie nicht meine Liga sind. Die spielen nur 3.Kreisklasse kopflos und oftmals hirnlos in dem was sie tun.

    Wir sehen, wie die Welt sich zum Schlechteren verändert und ich bin gespannt, wie sich die Polarisation Russlands gegen die westliche Welt weiter evolutioniert. Putin wollte schließlich den Russen in der Ukraine helfen.

    Damit die Offenbarung sich erfüllt, müssen noch gewaltige Veränderungen kommen um den Zwang kaufen und verkaufen zu können durchzusetzen.
    Wir alle müssen von daher besonnen bleiben wach im Gebet und allzeit den Herrn kommend erwartend.
    In diesem Sinne danke ich dir für deine persönliche Erfahrung mit deinem Vatrer, an der du uns hast Anteil haben lassen.
    Möge unser Herz immer in Gedanken bei unserem Ziel, dem Königreich sein.
    Allen einen lieben Gruß

  • Mein Name an F&F
    März 20, 2014

    Zitat „ich habe in allen Versammmlungen, die ich besuchte, stets als Zugereister nur Ablehnung verspürt; zwar hat man meine Dienste in Anspruch genommen, aber immer dann, wenn ich darin wuchs, kamen Neid auf, Hass und Intrigen, wobei ich nicht mir gefallen wollte, sondern dem Herrn.“

    Wie sehr mich das doch an meine eigene Vita erinnert – geradezu erschreckend genau.

  • Frank&Frei
    März 20, 2014

    es füget sich, was sich vom Guten anwendet. Die Lokalkönige sind einfach nur leere Dronen, denen Durchblick, WEitblick und Einblick fehlt. Dafür haben Sie MACHT, eigentlich nur OHNMACHT.

  • Mein Name an F&F
    März 20, 2014

    Wenn leere Drohnen dröhnen
    die armen Schafe stöhnen

  • Aaron
    März 20, 2014

    Hallo Bob,
    schön von dir zu hören, auch wenn es ein trauriger Anlass ist der dich mal wieder hierher geführt hat. Dein Bericht ist wirklich sehr bewegend und ich fühle mit dir in deiner Trauer. Deutlich ist aber auch zu spüren dass die letzten Monate/Jahre ein echtes Geschenk für dich und deinen Vater waren. Ich kann mir gut vorstellen mit welcher Freude euch der Gedankenaustausch erfüllt hat. Das größte Geschenk dass man einem Menschen (und auch unserem Schöpfer) machen kann, ist ihn an unserem Wachstum teilhaben zu lassen. Insofern ist es traurig dass dieser Austausch für einige Zeit nicht mehr stattfinden kann, aber andererseits hattet ihr das Schönste teilen können, was will man mehr.
    Ich schließe mich den Kommentaren der anderen Schreiber/innen an, die dir Kraft und den Segen unseres Herrn wünschen und Freude auf den wunderbaren Weg den uns Jesus vorgelebt und damit unser aller Leben einen tieferen Sinn gegeben hat.
    P.S. Bob es waren in erster Linie deine Kommentare warum ich bei BI hängengeblieben bin! Danke dafür!
    Danke auch an alle anderen Kommentarschreiber, die diese Seite zu einer Plattform von positiven und glaubensstärkenden Gedanken gemacht haben (oder noch machen)…und natürlich auch herzlichen Dank für die Macher dieser Seite!!

    Gruß
    Aaron

  • vie ratée
    März 20, 2014

    Lieber Bob,

    ich weiß es ist kein Biblischer Text, aber er hat mein Gefühl als mein Papa starb gut getroffen:

    Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
    von vielen Blättern eines,
    dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines.
    Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben, drum wird dies Blatt allein, uns immer wieder fehlen.

    Sie fehlen sehr, und der Schmerz ist manchmal nur echt schwer erträglich, aber wir tragen die Erinnerungen und die Liebe für Sie in uns! Der Platz in unserem Herzen ist fest für sie reserviert… Wir behalten Sie so in Ehren, bis wir sie wieder in die Arme schließen dürfen.

    Ich wünsche euch nochmal ganz viel Kraft!

    Und zu Matthäus möchte ich sagen, dass ich es wirklich bemerkenswert finde – dass du die lange Reise angetreten bist, ohne dass du den Menschen persönlich kanntest. Das nenne ich gelebte Nächstenliebe. Danke.

  • Tommy
    März 20, 2014

    Auch von mir Beileid, was soll man sonst sagen? Ich weiss wovon Du redest, ich hatte das mit meinen Eltern auch hinter mich bringen muessen.
    Es sollte Dich aber tatsaechlich staerken, dass Dein Vater noch die Richtung aendern durfte und eins ist klar, der Herr vergisst die Seinen nicht. Und wir hoffen und beten glaube ich alle, dass es sowohl Deinem Vater als auch uns allen irgendwann so geht, dass wir uns wieder begruessen koennen und zwar lebendig.
    Tommy

  • Maximillian
    März 20, 2014

    Hallo lieber Bob,
    ich möchte mich gerne den Beileidsbekundungen aller hier von Herzen anschließen. Ist es nicht schön, dass wir hier eine Gemeinschaft gefunden haben, die wie ich finde doch sehr dem christlichen Vorbild entspricht.

    Eine Gemeinschaft, wo es nicht um gegenseitiges Antreiben zu noch mehr Leistung geht, sondern um den persönlichen Glauben und das Vertrauen in Christus und seinem Vater. Solch eine Gemeinschaft wächst von ganz alleine ohne Organisation, die wie oft bei solchen Anlässen wie Beerdigungsansprachen Dispositionsvorgaben gibt, damit der traurige Anlass einer Beerdigung vom Redner für ein „wirkungsvolles Zeugnis“ genutzt werden kann.
    Er darf dann diese Zeit auch berichten.

    Ehrlicher weiße möchte ich aber auch sagen, dass es in letzter Zeit auch Beerdigungsansprachen von ehrlichen Brüdern gab, die den Verstorbenen in den Vordergrund stellten.

    Was unser , ich sage mal einfach „Gemeindeleben“ anbelangt, so könnte ich mir vorstellen, das durch die Gruppenkontakte sich für uns die Möglichkeit auch in Zukunft ergeben kann, Beerdigungsansprachen, Hochzeitsansprachen oder gar die Taufe ohne Organisationsvorgaben durchführen lassen, etwas, was man unter sich Regeln kann.
    Dir und deiner Familie noch einmal alles Gute und viel Kraft um den Schmerz zu überwinden. Wenn es dir wieder möglich ist, lasse mal wieder etwas von dir hören.

    Liebe Grüße
    Max

  • Anna an Bob und alle
    März 20, 2014

    Lieber Bruder Bob, liebe Schwestern und Brüder,

    von mir mein allerherzlichstes Beileid. Gib deinen Tränen Raum. Wie schön, dass dein Papa noch den Weg zu unserem Herrn Jesus gefunden hat und dass ihr ihn zusammen ein Stück gehen konntet. Den Aufsatz „Freut euch im Herrn“ werde ich mir noch in Stille und Ruhe durchlesen. Ich gehe heute nach der Arbeit an einen See, da habe ich Zeit. Dein Nachruf an deinen Vater hat mich sehr berührt. Weil ich ja weiß, wie es ist Menschen, die man liebt zu verlieren. Und oft denke ich an meine Eltern und all die Worte die wir uns nicht gesagt haben.

    Deine Aufsätze und Artikel lieber Bob haben mein Glaubensleben sehr bereichert. Allerdings verstehe ich, dass du Zeit für dich und deine Familie brauchst. Das geht mir ebenso. Und die WTG-Lehre aus dem Kopf zu bringen, vor allem, da ich noch in die Zusammenkünfte gehe ist nicht einfach. Nur in mein Herz lasse ich diese Durchhalteparolen nicht mehr.

    Und an dich @Matthäus, ich danke dir und deiner lieben Frau, dass ihr die Reise zur Beerdigung gemacht habt und du eine würdige Ansprache gehalten hast.

    Jetzt sollte ich zur Arbeit radeln lieber Bruder Bob. Es ist ein wunderschöner Frühlingstag und ich werde dich und deine Familie in meine Gebete mit einschließen.

    Bis bald und herzliche Grüße

    Anna

  • Maximillian
    März 20, 2014

    Liebe Brüder und Freunde
    Möchte hier meine Empfindungen und Gedanken zu dem Studienartikel von gestern niederschreiben. Es war mal wieder ein Artikel der nur das Ziel hatte junge Menschen in die Leistungsmühle der „Organisation Jehovas“ zu drängen. Thema: „Triff als Jugendlicher die richtige Entscheidung?“ Gestützt wurde das Thema mit dem Text aus Prediger 12:1, „Gedenke deines Schöpfers in den Tagen deiner Jugend“

    Schon gleich in den ersten Absätzen wurde gezeigt in welche Richtung die richtigen Entscheidungen zu gehen haben. „Wenn du die richtigen Entscheidungen triffst, können sich dir können sich dir später viele Türen im Dienst für Gott öffnen.
    Dienst für Gott heißt hier natürlich Dienst für die Organisation und Karriere in der selben.
    Die Botschaft, die man mit der verdrehten Anwendung von Pred. 12:1 den jungen Menschen vermittelt lautet, wenn du jung bist erwartet Gott vollen Einsatz von dir. Wenn du alt bist kann dein Gott nicht mehr viel erwarten und bist auf das Gnadenbrot angewiesen. Gott erwartet von dir dein junges Leben aufzugeben und nur für seine Ziele und Wünsche zu leben.
    Zitat Abs. 3: „An Jehova zu „denken“ bedeutet, sich voll für ihn einzusetzen. Ihm mit ganzem Herzen zu dienen ist die wichtigste Entscheidung, die du je treffen
    wirst. Sie beeinflusst deine ganze Zukunft.“

    Diese sektiererische Definition dieses Textes ist an Frechheit nicht zu überbieten. Unser Gott hat den Wunsch dass sich gerade der junge Mensch seines Lebens erfreut und sich auch seine persönlichen Ziele und Wünsche erfüllt.

    Genau dies ist die wirkliche Aussage von Prediger 11: 7-10 . In der auch von der WTG angeführten Übersetzung „Hfa“ sind diese Verse wie folgt überschrieben: „Genieß deine Jugend!“ Und ab Vers 7 lesen wir dort: „Freu dich über jedes neue Jahr, das du erleben darfst! Auch wenn noch viele vor dir liegen – denk daran, dass die Dunkelheit danach lange dauert! Alles, was dann geschieht, ist sinnlos!
    (Deshalb) Du junger Mensch, genieße deine Jugend, und freu dich in der Blüte deines Lebens! Tu, was dein Herz dir sagt und was deinen Augen gefällt!“

    Sicherlich sollte ein junger Mensch auch an die Folgen seines Handelns denken, deshalb die mahnenden Worte weiter: „Aber sei dir bewusst, dass Gott dich für alles zur Rechenschaft ziehen wird! Lass dich nicht von Kummer und Sorgen beherrschen, und schütze dich vor Krankheit! Denn Jugend und Schönheit sind vergänglich
    Die Wahrheit dieser Worte ist eigentlich einfach, und es ist so befreiend, zu sehen, dass unser Gott eben nicht auf egoistische Weise darauf besteht, das du als junger Mensch dein von ihm geschenktes Leben für seine Organisation einzusetzen hast. Gott erwartet nicht dass du dich für ihn aufopferst. Du darfst du selbst sein, es sei den Gott hat dich für einen besonderen Dienst erwählt, wie die Propheten oder Apostel.
    Lebensfreude ist ein Ausdruck der Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens!! Welcher Vater und welche Mutter freuen sich nicht wenn sie sehen wie ihr Kind aus seinem Leben etwas macht und glücklich ist mit dem was sie tun. Eltern erwarten nicht, dass sich ihr Kind für sie verausgabt um zu zeigen dass sie ihren Eltern lieben.
    An Gott zu denken, ihn zu lieben zeigt sich nicht im Predigtdiensteinsatz oder im Dienst als Pionier.

    Zitat Abs. 5. „Als ich mit 14 einmal mit einem Ältesten unterwegs war, merkte er, dass
    ich eigentlich gar keine Lust auf den Predigtdienst hatte. Da sagte er freundlich zu mir: ‚Ich denke, du solltest nach Hause gehen, Setz dich mal an deinen Schreibtisch und denk drüber nach, was Jehova schon alles für dich getan hat.‘

    Wie üblich versucht man hier schon 14jährigen Jugendlichen ein schlechtes Gewissen zu machen, so nach dem Motto; du lebst und bist gesund nun geh predigen, dann zeigst du das du Gott liebst.
    Wenn alle, die keine Lust zum predigen haben erst einmal nach Hause gehen würden um an ihren Schreibtisch darüber nachdenken warum sie keine Lust zum predigen haben, dann würden die Meisten, auch die Ältesten, die in der Regel auch keine Lust haben nach Hause gehen müssen.
    Zitat Abs. 7: „Jeder muss selbst entscheiden, wie er sein Hingabeversprechen erfüllt.
    Wir können niemandem sagen, ob oder wen er heiraten soll, welche Arbeit
    für ihn ideal ist oder wie viel Zeit er in die Ausbildung investieren sollte.“

    Hallo, genau das ist doch der Zweck dieses Artikels, ihr versucht doch permanent den jungen Menschen ein schlechtes Gewissen einzureden, sollten sie sich einen Beruf wählen der ihnen Spaß macht und auch ein gutes Einkommen ermöglicht.

    Zitat Abs. 10: Erlebe, dass es glücklich macht, etwas für andere zu tun. Dieses Lebensmotto
    stammt von Jesus. Es machte ihn sehr glücklich, den Willen seines Vaters zu tun und seine eigenen Wünsche zurückzustellen.
    Für andere etwas zu tun macht glücklich, das ist wahr. Aber das bedeutet nicht dass man seine Wünsche unterdrücken muss, und Gutes tun beschränkt sich nicht nur auf den Predigtdienst. Wer selbst nicht glücklich ist mit seiner Situation kann auch andere nicht glücklich machen. Außerdem ist es nicht redlich Jesus Christus und sein Wirken für die Menschen, ständig als Vorbild für uns Menschen anzuführen.

    Zitat Abs. 12 „Ramiro hat das Glück kennengelernt, etwas für andere zu tun. Er berichtet:
    „Ich komme aus einer armen Familie in einem Bergdorf der Anden. Als mein älterer Bruder mir ein Studium finanzieren wollte, war das die Chance für mich. Aber ich hatte mich gerade erst als Zeuge Jehovas taufen lassen und schon ein anderes Angebot erhalten: Ein Pionier
    wollte mit mir zusammen in einer Kleinstadt predigen. Ich nahm die Einladung an und zog dorthin. Um mein Leben zu finanzieren, lernte ich Haareschneiden und machte einen Friseurladen auf. Im Dienst trafen wir viele, die ein Bibelstudium haben wollten. Inzwischen bin ich schon zehn Jahre im Vollzeitdienst. Ich bin total glücklich. Kein Beruf der Welt könnte mir dieses befriedigende Gefühl geben.“

    Der Llehrpunkt für euch junge Menschen in der Organisation Jehovas; Studium ablehnen, einen einfachen Beruf lernen, Haareschneiden, Tellerwäscher oder Tankwart, und auf eine Kariere in der Organisation hoffen. Und wenn die nicht klappt im Alter in Armut und Abhängigkeit dahinleben. Ist dass das Leben welches Gott von dir erwartet? Ein klares Nein.

    Das heuchlerische an dieser ganzen Sache ist, das da oben auf der Bühne Älteste stehen, die diesen Schwachsinn als geistige Speise vermitteln, selbst aber nicht bereit sind es selbst so zu machen. Sie haben alle gut vorgesorgt für ihr Alter, keiner hat auch nur ansatzweise beruflich kleine Brötchen gebacken, und ihr Einsatz im Predigtdienst ist mehr als mager.
    Denkt ihr den wirklich dass die jungen Menschen eure Heuchelei nicht durchschauen?

    LG
    Max

  • Anna
    März 20, 2014

    Lieber Bruder Max, liebe Schwestern und Brüder,

    auch ich habe am Wochenende das WT-Studium erlebt. Und bin ja auch schon vorher zu denselben Schlüssen wie du gekommen. Vor allem sind sie ja recht geschickt darin auch noch zu behaupten die jungen Leute bzw. wir alle hätten Willensfreiheit. Hier werden Einzelfälle von Ramiro und Co. so hingestellt als müßte nun jeder junge Mensch diese Laufbahnen wählen. Wenn es diese jungen Männer gibt und sie sich entschieden haben Vollzeitprediger zu werden, so ist dies einfach ihre Sache. Diese aber als Vorbilder hinzustellen um ein schlechtes Gewissen einzureden ist halt typisch WTG.

    Das ist so, als gebe ich jemandem die Wahl zwischen meinetwegen Wurst und Käse. Ich sage also, lieber xyz, natürlich kannst du frei wählen ob du Käse oder Wurst möchtest. Bedenke aber bitte wieviele Phosphate in Wurst sind. Und Käse ist doch so reich an Kalzium für deine Knochen. Aber iß‘ einfach was du möchtest… Vergiß aber nicht die vielen Geschmacksverstärker in der Wurst. Und denke doch auch an die versteckten Fette…

    So kommt mir diese Wahlfreiheit im genannten WT-Artikel vor.

    Nächstes Wochenende geht es dann munter weiter, da wird die Generation 50+ aufgefordert, doch jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind usw. und bevor sie am Krückstock gehen, nochmal so richtig predigtdienstmäßig durchzustarten.

    Herzliche Grüße an alle

    Anna

  • Mein Name an Maximilian
    März 20, 2014

    Lieber Max,

    Du sprichst mit Deinen Anmerkungen sicher nicht nur mir aus der Seele. Deine Beobachtungen bringen es auf den Punkt. Ich hatte eigentlich vor, eine Vivisektion dieses Artikels beizutragen (sowie auch betreffs des „Verdummungs“artikels von letzter Woche), doch komme ich derzeit zeitlich nicht dazu. Deshalb bin ich froh, daß es jemand anders – in diesem Falle Du – erledigt hat. Besten Dank dafür.

    Mir fällt auf, daß sich solche Analysen immer mehr ähneln, was dadurch bedingt ist, daß sich der WTG „Beleerungen“ immer stärker thematisch reduzieren und einengen und wiederholen. Ist es denn nicht so, daß sich diese redaktionellen Ergüsse immer wieder um die gleichen Nichtigkeiten drehen? „Geht mehr predigen – hütet euch vor allen Nicht-JZ (die sog. Welt) – geht mehr predigen – du bist nichts, die Org ist alles – höhere Bildung ist schlecht – das Ende kommt baaaaaald – geht mehr predigen – tut noch mehr für uns (in WTG-Sprech: Den Königreichsinteressen den ersten Platz einräumen) – geht mehr predigen – Harmagedon ist greifbar nahe – werdet Pionier – verabscheut die bösen Abtrünnigen – seid uns unterwürfig – wagt euch nicht, kritisch zu denken – marschiert im Gleichschritt – geht mehr predigen – gehorcht der Org. … “ – hab ich noch was vergessen? Bitte ergänzen.

    Deshalb ist es sehr gut, daß in diesem Forum gezeigt wird (und es ist im Grunde keine höhere Mathematik), wie man diese WTG-Verlagsedikte „richtig“ liest, WTG-Sprech entziffert und die wahre, plumpe Absicht dahinter erkennt. Es geht um nichts anderes mehr als darum, die Herde zu immer mehr Leistung für die WTG anzutreiben und kritisches Hinterfragen abzuwürgen. Tiefergehende biblische Unterweisung, geistige Erbauung – Fehlanzeige.

    Lasse ich meinen Blick über die „Studien“artikel der kommenden Wochen schweifen, so ergibt sich wieder das gleiche Bild – immer wieder die gleichen Platitüden (einiges ist direkt zitiert, anderes kurz umschrieben):

    wt 15.2.14:

    Nr. 1 „Jubelt Christus zu …“: „Schäumt unser Herz von der Königreichsbotschaft über? Predigen wir sie eifrig? … Sind wir nicht stolz darauf, Jehova … zu dienen? … Jehova hat beschlossen, die böse Hure … vernichten zu lassen … Christus wird Satans böses System auf der Erde vernichten …“ – Aka „Leistung bringen – die bösen, schmutzigen nicht-JZ kriegen eins vors Schienbein“.

    Nr. 2 „Freuen wir uns über die Hochzeit des Lammes“: Das Ende kommt BAAAAAAAALD.

    Nr. 3 „Jehova sorgt für uns und beschützt uns“: „… die anderen Schafe unterstützen die geistgesalbten Christen im Predigtwerk … Ist es nicht eine große Ehre, Gott durch das Predigtwerk zu preisen? Kann Jehova an meinem Einsatz im Dienst für ihn erkennen, wie dankbar ich ihm für seine Fürsorge bin? Wie könnte ich die gute Botschaft noch wirkungsvoller verkündigen? Unsere Dankbarkeit … zeigt sich daran, dass wir sein Königreich in unserem Leben allem voranstellen. … Wollen wir nicht alles tun, damit er sich von Herzen über uns freuen kann?“ – Aka „sich Gottes Gunst und unsere Rettung durch eigene Leistung erkaufen.“ Sodann: „… Erinnerungen, die uns Jehova durch seine Org. und ihre Publikationen zukommen läßt (die Bibel wird hier schon gar nicht mehr erwähnt!) – die böse verdorbene Welt – die Versammlungen, Älteste schützen uns – auf deren Rat hören, Jehova wird uns für unsere Unterordnung segnen“.

    Nr. 4 „Jehova – Unser bester Freund“: „Ganz besonders wichtig ist es, darauf zu achten, wie wir zu Männern mit Verantwortung in der Vs eingestellt sind – anderen Menschen durch das Predigen helfen – je mehr wir uns im Dienst für Jehova einsetzen, desto enger fühlen wir uns mit ihm verbunden – Org-Selbstbeweihräucherung – predigen predigen predigen uns immer anstrengen, Gottes Willen zu tun.“

    wt 15.3.14

    Nr. 1 „Selbstlos und opferbereit bleiben – wie?“ Das Thema spricht bereits für sich selbst. „Eigene Wünsche und Interessen zurückstellen – uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen – Rat von der Org, Zurechtweisungen von den Ältesten demütig annehmen – nicht versuchen, uns ins Rampenlicht zu stellen (obgleich die LK von eigenen Gnaden dies pausenlos tut) – auf Ziele im Dienst für Jehova hinarbeiten.“ Das ewig-gleiche „mehr mehr mehr“.

    Nr. 2 „Uns positiver einschätzen“ erscheint nach dem harschen vorhergehenden Artikel strategisch plaziert als „eiapopeia heile heile Segen fühlt euch doch nicht so schlecht“ Flauscheplüsch-Zuckerwatte. Allerdings auch hier wieder: „Was du Jehova geben kannst, hängt von deinen Umständen ab … Manche können nur sehr wenig Zeit dafür einsetzen, zu predigen – Jehova nimmt jede Kleinigkeit, die wir für ihn tun, wahr (gemeint ist „jede Kleinigkeit IM PREDIGTDIENST, da es für die WTG keine andere Form des Gottesdienstes gibt) – Tust du im Dienst alles, was dir möglich ist …“ Also: Selbst in einem „Trost- und Ermunterungsartikel“ geht es nicht ohne die WTG-Predigtdienst-Leistungskeule, und es mutet wie Widersinn und Hohn an, daß da dann doch noch steht „Gott misst uns nicht daran, was wir leisten.“ Allein schon die mehrmalige Verwendung des Begriffs „Leisten“ macht deutlich: LEISTUNG MUSS SEIN – egal was, egal wieviel davon. „Treu im Dienst für Gott durchhalten“ – aka „weiter weiter immer weiter dreht das Hamsterrad sich heiter …“

    Nr. 3 „Unsere liebe Älteren ehren“: Es Vollzeitdienern ermöglichen, sich nicht mit Pflege von Angehörigen von ihrem „wertvollen Dienst für die WTG“ ablenken lassen zu müssen. Sodann: Staatlich/soziale Hilfsprogramme der ach so bösen satanischen Welt bitte schön in Anspruch nehmen, denn pecunia non olet.

    15.4.14:

    Nr. 1 „Moses‘ Glauben nachahmen“: „Moses schätzte seine DIENSTVORRECHTE (die ihm sicher vom damaligen Bethel auf dem Sinai per DA-Schreiben verliehen wurden) … Denken wir darüber nach, was reuelosen Sündern bevorsteht. Sie werden ein schreckliches Ende haben. Fragen wir uns: Was für eine Zukunft wünsche ich mir? (Angstmache mit „Höllenstrafen ew’ger Pein“) … Talentierte Balletttänzerin lehnt Stipendien und Karriere ab, um Pionier zu werden und ist jetzt 100% glücklich … Auch wir haben einen Auftrag erhalten. Jehova hat uns durch seinen Sohn in seinen Dienst gestellt (gemeint ist natürlich der WTG-stipulierte Tür-zu-Tür-Klinkenputzdienst) … Vorrechte: Vollzeitdienst, DAG, Älteste … unseren Auftrag ausführen … weiterhin geduldig auf unsere Belohnung warten … bloß nicht in unserer Leistung nachlassen“

    Nr. 2 „Siehst du den Unsichtbaren“: „Im Predigtdienst das uns Mögliche tun – dringend dringend, schnell schnell – wir müssen unsere Mitmenschen warnen, das Gericht steht nahe bevor! …. uns vor Blutschuld bewahren …. Babylon die Große wird verwüstet werden.“

    Nr. 3 und 4 – selbst in schwierigsten Familiensituationen WTG-Interessen den ersten Platz im Leben einräumen.

    Nr. 5 „Unseren aufmerksamen … Gott schätzen“: „Wenn uns in der Org. Ungerechtigkeiten widerfahren, diese bitteschön klaglos abnicken, denn vielleicht sind wir ja selbst dran schuld und Gott möchte uns auf dieses Art abstrafen … nicht ungeduldig werden, wenn Probleme nie enden, denn Gott macht’s schon richtig … vielleicht greift er nicht ein, weil er möchte, dass wir etwas Wichtiges lernen … er belohnt unsere Mühe im eifrigem Predigtdienst“ aka „Für Gott zählt nur angestrengte WTG-orientierte Klinkenputzleistung“.

    15.5.14

    Nr. 0, 1 und 2 – „predigen predigen predigen und dabei „echtes Interesse“ und „Liebe“ zeigen … wie ziehe ich meinen Gesprächspartner verkaufsmäßig am besten über den Tisch.“

    Nr. 3 „Jehova – ein Gott der Organisation“ und Nr. 4 „Halten wir Schritt mit Jehovas Org.“ – diese Themen sprechen bereits für sich selbst. Das Weltall, das Volk Israel, sowie die urchristliche Kirche müssen als Legitimation und „Beleg“ für die Rechtmäßigkeit heutiger WTG-Org-Struktur herhalten. Süßer Größenwahn läßt grüßen. „Es bestand kein Zweifel daran, was Gott von Christi Nachfolgern getan haben wollte: PREDIGEN PREDIGEN PREDIGEN“ … Jeder Christ (des ersten Jhdts.) musste selbst etwas für sein geistiges Wohl tun … eifriges Verkündigen des Königreiches war wichtig.“ (Den biblischen Beweis hierfür liefert die WTG allerdings nicht.) „Die Parallelen zw. den Christen des ersten Jhdts. und uns heute sind bemerkenswert“ – und wir fügen hinzu „insofern, als es sie nicht gibt.“

    Nr. 4: Beschwörung der „großen Drangsal“: „Satanischer Angriff … Vernichtung des bösen Systems in Harmagedon … die WTG-Org wächst und gedeiht … Halte ich Schritt mit den Verbesserungen in WTG-Lehre … Bin ich ein begeisterter Leser unserer Veröffentlichungen … bleibe ich busy busy busy im WTG-Hamsterrad? … Gott möchte, dass wir immer seine Org. unterstützen und dadurch geistig gesund (= auf WTG-Kurs) bleiben …. für die WTG zu werkeln bedeutet ewiges Leben zu haben … mit der Org. Schritt zu halten bedeutet, Gottes Gunst und Segen zu erhalten … WER IN JEHOVAS GUNST STEHEN UND VON IHM GESEGNET WERDEN MÖCHTE, MUSS SEINE ORGANISATION UNTERSTÜTZEN UND VERBESSERUNGEN IM BIBLISCHEN VERSTÄNDNIS ANNEHMEN. (!!!! Das war O-Ton) … Wir müssen eifrig (WTG-Doktrin) studieren und für Veränderungen im Predigtdienst offen sein (ob wir uns menschlich und charakterlich verbessern und weiterentwickeln ist für die WTG kein Thema, es geht nur ums Klinkenputzen). … Das Ende des gegenwärtigen Systems STEHT BEVOR (ach ja – schon wieder mal).“ – Kurz: Gottesdienst = voll auf WTG-Kurs liegen.

    15.6.14:

    Nr. 0 „Ebne die Straße zu einem erfolgreichen Leben“: „Ein junger Mensch, der seine Kraft und seine Talente im Dienst für Jehova (= WTG) einsetzt, kann geistige Ziele erreichen und wahres Glück finden … ein junger Zeuge könnte gedrängt werden, eine höhere Bildung anzustreben und so auf der Erfolgsleiter voranzukommen (oooh wie bööööse!) … Eric aus Westafrika verzichtet auf Profifußballerlaufbahn und wird DAG, geht zur WTG-Bibelschule und wird Pionier, ist jetzt voll glücklich … Ehepaar verkauft großes Haus und wird Pionier, sind jetzt voll glücklich … DAS BIETET KEINE UNIVERSITÄT (O-Ton).“

    Nr. 1 „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben“: „Wer Gott liebt, studiert eifrig sein Wort, unterstützt ihn ergeben bei der Verwirklichung seiner Vorsätze und verkündigt begeistert die gute Botschaft vom Königreich … Kongresse und Zusammenkünfte immer besuchen … eifrig predigen … schätzen wie Gott durch die WTG die Herde hüten läßt, deshalb ihnen gehorchen … Als Täter des Wortes beteiligen wir uns aus Glauben eifrig am Predigtdienst und an den Zusammenkünften. Wer Jehova wirklich liebt, tut das alles …“

    Nr. 2 „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“: Was steht für die WTG selbstredend als „Ausdruck echter Nächstenliebe“ allem voran? Bingo: „Die biblische Wahrheit bekanntzumachen verrät Nächstenliebe … Wir haben eine besondere Möglichkeit, anderen Nächstenliebe zu erweisen: Wir predigen. Wer die Botschaft annimmt, wird mit Gott versöhnt. Das Predigen ist also eine besonders wichtige Möglichkeit, anderen Nächstenliebe zu erweisen … Eine wichtige Möglichkeit besteht darin, unseren Nächsten die Königreichsbotschaft zu überbringen.“ Der Klinkenputzdienst ist und bleibt das goldene Kalb der WTG. Erst dann kommen die Goldene Regel, sowie Feindes- und Friedensliebe, sowie, andere nicht zu richten. Das ist alles nicht so wichtig, und läuft unter ferner Liefen.

    Im Nr. 3 gibt die WTG jede Menge guter Ratschläge, angesichts derer man sich sofort frägt: „Du, der du andere lehrst, lehrst dich selbst nicht?“ – z. B. darin, nicht „vorschnell anderen Ratschläge zu erteilen.“ „Vorschnell zu sein“ (im Ankündigen eines „unmittelbar bevorstehenden Endes“) sowie, permanent den weisen Drohfinger zu erheben sind ja besondere Stärken der WTG.

    Nr. 4 „Anderen helfen, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen“: Das „Gute in anderen zu sehen“ ist gleichbedeutend mit „sie effektiv in die WTG-Org-Tretmühle einzugliedern,“ damit sie als DAG und Älteste satte Leistung bringen. Talente und Begabungen sollen nicht etwa zum Wohl des Trägers derselben, sondern ausschließlich für WTG-Interessen gefördert werden (z. B. Sprachenlernen für den Predigtdienst). Zum Leistungsanspornen kann auch hilfreich sein, ihnen dann und wann strategisch geschickt Mus um den Bart zu schmieren und sie zu hofieren (Zuckerbrot & Peitsche).

    Tja, das wars, mein Ausblick auf kommende geistige Leckereien, womit ich im gleichen Zuge meine Analysen im Kurzformat vorab abgeliefert habe. Ich hoffe, vielen ist jetzt in Anbetracht dieser bekömmlichen Kost nicht zu unwohl geworden. Was deutlich werden sollte ist, wie ewig-gleich und thematisch stärkstens eingeschränkt der WTG derzeitige Verlagsrichtlinien doch sind. im Grunde könnte man sich weitere Analysen von WT-„Studien“artikeln sparen, denn sie laufen immer wieder auf das Gleiche hinaus: Predigen predigen predigen – das Ende kommt bald – weltliche Bildung ist schlecht – der WTG-Org bedingungslos gehorchen – niemals hinterfragen. Sägemehl und Styroporflocken schmecken lecker und sind nahrhaft und gesund.

    Gruß,

    M.N.

  • Horst
    März 20, 2014

    Nun, lieber **** es ist doch schön, daß Du hier ein (kostenloses) Forum vorfindest, ****************************
    *********************************************************************
    Horst

    =======================================================================================================================

    Hallo Horst,
    entschuldige Bitte das wir deinen Kommentar nicht freischalten. Aber Kommentare, mit persönlichen und dazu noch unberechtigten Angriffen möchten wir hier nicht mehr posten.
    Liebe Grüße
    Bruderinfo

  • Omma@BI
    März 20, 2014

    Liebe Brüder von BI,

    Ich bewundere euren Mut und euer Einfühlungsvermögen! Das hilft mir, mich bei euch geborgen zu fühlen. Viel Kraft, macht weiter so. Phil. 4:8: „Schließlich, Brüder, alles, was wahr, alles, was von ernsthaftem Interesse ist, alles, was gerecht, alles, was keusch, alles, was liebenswert ist, alles, worüber gut gesprochen wird, wenn es irgendeine Tugend und irgendetwas Lobenswertes gibt, diese Dinge erwägt weiterhin.“

    Auch, wenn mal der gerechte Zorn hoch kommt, sollten wir keinen persönlich angreifen. „Seid erzürnt, und doch sündigt nicht,…“

    Vielen Dank, und ganz liebe Grüße Omma

  • Horst
    März 20, 2014

    Das ist korrekt. Ich entschuldige mich.

  • Omma@Horst
    März 20, 2014

    Lieber Horst,

    dein Kommentar zeugt von einer großen Demut. Du bist für uns alle ein Vorbild!

    Ich freue mich schon auf deine nächsten Kommentare.

    GLG Omma

  • Horst
    März 20, 2014

    Lieben Dank !
    Ich bin sehr beschämt sehr froh, daß BI meinen Kommentar nicht veröffentlicht hat. Der hatte hier auch nichts zu suchen. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ich künftig ab und zu mal wieder einen positiven Beitrag einstellen kann.

  • Hopefull an Horst
    März 20, 2014

    Lieber Horst

    dafür sind Brüder da, dass wir aufeinander achten und auch auf Fehler hinweisen. Manchmal sieht man den ganzen Wald vor Bäumen nicht. Das geht auch mir so. Manchmal ist mein Mund schneller als mein Kopf und so habe ich letztes Jahr einer Arbeitskollegin von mir sehr sehr weh getan. Ich konnte es zwar bereinigen und habe mich entschuldigt, aber anfangs war es doch auch für mich, besonders als Christ, sehr beschämend. Aber ich sehe es heute positiv und habe daraus gelernt. Erst nachdenken und dann reden. 🙂

    Lieber Horst, Du hast Dich entschuldigt und hast damit ein gutes Herz gezeigt. Mach Dir deswegen nun kein Kopf mehr.
    Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. Johann. 13:34,35

    Und wenn ihr steht und betet, so vergibt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergeben. Mark. 12:25

    Da wird einem erstmal richtig bewusst, wie befreiend und kostbar doch die Vergebung ist. Denn wir brauchen sie alle, sei es von unserem himmlischen Vater oder auch manchmal von unseren Brüdern. Da kann sich keiner davor verstecken.
    Es wird bestimmt wieder eine Gelegenheit für Dich kommen, hier einen schönen Kommentar zu schreiben.
    Lass Dich fest drücken.

    liebe Grüße Hope

  • Bird
    März 20, 2014

    Lieber Bob,

    Ich muss mich auch bei dir bedanken, in deinem Brief bringst du so viel Mitgefühl rein. Deine Liebe zu deinem Vater…. Deine Beziehung zum Christus. Mir sind dabei die Tränen gekommen.
    Ich hab mich während des lesens geistig anwesend gefühlt.

    Sei umarmt und gedrückt von uns.

    Die Birds

  • Bird
    März 20, 2014

    Lieber Bob,

    Auch meine Frau und ich möchten dir unser tiefstes Mitleid aussprechen. Diese Zeit ist für dich und deine Familie sicher die schwerste.
    Denke daran das viele Geschwister in dieser Zeit an dich denken auch wenn sie dich nicht persönlich kennen.

    Wir wünschen euch viel Kraft dies durchzustehen!

    Familie Bird

  • Mein Name
    März 20, 2014

    Lieber Bruder Bob,

    meinen Vorrednern kann ich mich nur anschließen, leider nur in der standardisierten Beileidsformel, da uns oft die richtigen Worte fehlen, und auch leider nur aus der Ferne, da wir uns nicht persönlich kennen. Für uns alle – einschließlich Deines lieben Vaters, der sich im grenzenlosen Erinnerungsvermögen unseres himmlischen Vaters befindet, und zu Seiner Zeit und auf Seine Weise wieder ins Dasein gebracht werden wird – will ich es mit Römer 8, 28 sagen:

    „Wir wissen, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.“

    Herzliche Grüße,

    M.N.

  • Nachdenker an Bob
    März 20, 2014

    Hallo Bob,
    auch von mir herzliches Beileid. Es ist schwer den Verlust eines geliebten und wertvollen Menschen zu verkraften, vor allem wenn es der eigene Vater ist. Ich habe leider keinen bzw. so gut wie keinen Kontakt; und schon gar keinen ehrlichen und liebevollen; zu meinen Eltern, weis aber wie schön und wertvoll eine liebevolle familiäre Beziehung sein kann. Daher fand ich auch deinen Kommentar so beruehrend. Danke dafür. Moege unser Gott dich und deine Angehoerigen, deine Mutter und alle dir wichtigen Menschen die noetige Hilfe und Ruhe schenken die ihr jetzt braucht.
    Grüße
    Nachdenker

  • Igel an Bob
    März 20, 2014

    Lieber Bob,

    auch ich möchte Dir mein herzlichstes Beileid aussprechen, es ist wirklich schlimm wenn man einen so engen Vertrauten geliebten Menschen verliert. Aber ich finde es großartig was Du und deine Familie hier getan habt und somit auch den Wunsch deines geliebten Vaters erfüllt habt.
    Da ich der Meinung bin, das immer wieder Beerdigungsansprachen von JZ fürs predigen verwendet werden und weniger zum gedenken an den Verstorbenen war dies sicherlich eine gute auf die Bibel gestützte Ansprache die von unserem Bruder Matthäus vorgetragen wurde, deshalb möchte auch ich mich bedanken für die Mühe die Matthäus auf sich genommen hat und den Mut quasi undercover die Ansprache vor Zeugen Jehovas zu halten. Die Ansprache hätte ich auch gern gehört.
    Lieber Bob ich wünsche Dier und deiner Familie alles gute und das du deinen Vater weiterhin in guter Erinnerung behalten kannst, dein Nachruf zeugt jedenfalls von einer grossen innigen Liebe die euch sicher auf ewig verbindet.
    Danke das Du durch die lieben Zeilen deinen Vater und unseren Bruder uns näher gebracht hast.

    Liebe Gruesse Igel

  • Brandy
    März 20, 2014

    Lieber Bob,
    leider bin ich noch nicht lange genug bei BI, um Dich von früher zu kennen, aber Deine liebevollen Worte haben mich sehr berührt, Du musst ein wunderbarer Sohn gewesen sein, Dein Vater war sicher sehr glücklich, Deine große Liebe zu ihm zu spüren und Euren Glauben miteinander teilen zu können. Es tut mir sehr leid, dass diese schöne Zweisamkeit nun vorerst ein Ende gefunden hat. Jetzt wirst Du sicher Deiner lieben Mutter Kraft und Trost spenden und sie Dir.
    Vergiss nicht, Ihr seid nicht allein. Unser großartiger Gott und sein Sohn Jesus Christus stehen Euch bei und viele Brüder und Schwestern hier sind in Gedanken bei Euch.
    Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und die Liebe unseres Schöpfers und unseres Retters.
    Herzliche Grüße Brandy

  • AKAZIE
    März 20, 2014

    Lieber Bob,

    natürlich möchte auch ich meine Anteilnahme und Beileid aussprechen, Dir und natürlich auch Deiner Mama und anderen Gliedern Deiner Familie die unter diesem Verlust leiden.

    So wie Du Deine Abstinenz hier auf Bruderinfo erklärt hast, ist es mir in letzter Zeit auch gegangen, oft waren mir dieser Kleinkrieg und teilweise Gehässigkeiten einfach nicht zu ertragen gewesen.

    Doch nach wie vor bin ich ein Beobachter und stiller Mitleser, da ich meine christliche Freiheit auf meine Art erlebe und ausbaue.

    Doch bewirkt das Mitgefühl mit einer Person die man hier auf diesen Weg kennengelernt hat, das ich Dir hiermit sage: Du und Deine Familie sind nicht allein in einer Zeit wo die Trauer ein schlimmer Herrscher ist, nein viele von denen die sich hier auf der
    —verhassten Webside— die am liebsten von WTG gesperrt sein sollte, teilen in solchen Stunden mit Dir diese Trauer.

    Schön etwas von Deinem Vater und seinem erlangen nach der neuen christlichen Freiheit erfahren zu haben.

    In diesem Sinn Grüße ich Dich und Deine Familie
    AKAZIE

  • Hopefull
    März 20, 2014

    Lieber Bob

    auch ich möchte mein herzliches Beileid aussprechen und Dir von ganzen Herzen, für Deine liebevollen und rührenden Worte, danken. Ich finde es sehr schön, dass ihr zum Schluss zusammengefunden habt in Christus. Eine stärkere Bande gibt es nicht. Ich bin so glücklich zu hören, dass er am Schluss richtig aufgeblüht ist und freudig im Herrn lebte und für ihn das Bibelstudium zu einem Abenteuer wurde. Es gibt nichts besseres. Jesus wird ihn nicht vergessen. Vielen Dank, dass Du durch Deinen liebevollen Nachruf Anteil nehmen lässt. Er hat mich sehr berührt.
    Auch danke ich Matthäus sehr, dass er zur Beerdigung kam und die Ansprache hielt. Er hat bestimmt sehr schöne Worte gefunden.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft und Gottes reichsten Segen. Ganz besonders auch Deine Mutter grüße ich und wünsche ihr den Segen JHWH und seines Sohnes.
    Bei Gott ist niemand vergessen.

    Liebe Grüße Hope und auch von meinem Mann (Fuchs)

  • Manfred an Bob
    März 20, 2014

    Lieber Bruder Bob,

    auch ich möchte Dir nachträglich mein Beileid aussprechen. Ein Elternteil zu verlieren ist sicher nicht einfach, auch wenn man als Erwachsener immer mit so etwas rechnet. Schliesslich ist es der Lauf der Zeit, den niemand aufhalten kann ausser unserem himmlischen Vater. Mich hat es auch sehr berührt, dass Du Deinen Vater in der letzten Zeit auch noch als einen Suchenden erleben durftest, der sich nicht mehr unter die Doktrin einiger weniger Menschen unterworfen hat. Das muss für Dich ein sehr schönes Gefühl gewesen sein, als Du erkanntest, dass Dein Vater sich die gleichen Fragen gestellt hat wie Du.

    Da ich unseren Brd. Matthäus auch persönlich kenne, kann ich mir gut vorstellen, dass er die richtigen Worte gefunden hat um Deinem Vater die letzte Ehre zu erweisen. Du hättest wohl kaum eine bessere Wahl treffen können. So hat Dein Vater wenigstens am Ende eine würdige Ansprache von jemandem erhalten, zu dem er sich persönlich hingezogen fühlte und der gleichzeitig auch unserem Herrn Jesus dient.

    Du hast Deinen Nachruf für Deinen Vater sehr liebevoll geschrieben und ich denke er würde zu Recht Stolz auf Dich sein. Mein Vater war nie ein Zeuge Jehovas gewesen und er hatte immer versucht uns zu zeigen, dass die Zeugen etwas Falsches lehren. Er konnte es nur nicht so rüber bringen und ich habe erst nach seinem Tod erkannt, dass er tatsächlich Recht hatte. Leider konnte ich ihm das nicht mehr sagen, aber das werde ich nachholen, bei der Auferstehung. So ist die Auferstehung für uns die Möglichkeit all das nachzuholen, was wir bisher nicht tun konnten und doch gerne getan hätten.

    Daher lieber Bob und ich meine da auch Deine ganze Familie. Nur weil die WTG vieles falsches lehrt, so ist aber eine Lehre biblisch, die der Auferstehung. Das ist keine Wachtturm Lehre, sondern eine Lehre unseres allmächtigen Gottes und seines Sohnes Jesus Christus. Er ist dafür gestorben, dass genau diese Auferstehung möglich werden kann und darauf können wir alle uns verlassen. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie, dass ihr den Glauben an diese Auferstehung nicht verliert und so weiterhin aussharrt, bis all das geschieht was uns in der Bibel verheißen wurde und Du dann auch Deinen Vater wieder in die Arme schliessen kannst. Dann wird die Freude unermesslich groß sein und wir werden die früheren Zeiten in der wir in Bedrängnis waren vollkommen vergessen.

    Ich wünsche Euch den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes.
    Euer Bruder Manfred

  • Matthäus an Bob
    März 20, 2014

    Lieber Bob,
    mir bleibt nur mehr ganz einfach danke zu sagen, für deine lobenden Worte.

    Es hat auch mir viel Freude gemacht, wenn auch meine letzte Beerdigungsansprache, noch als Ältester, über 25 Jahre zurück liegt, so stärkt es den eigenen Glauben an die Liebe und Zuneigung zu Jesus und die er uns allen erwiesen hat und dafür können wir nur aus ganzem Herzen danke sagen.

    Etwas nervös und aufgeregt war ich natürlich auch, gerade weil es in deiner Famlie auch Hardliner gibt, man
    konnte ja nicht wissen was alles kommt. Aber wenn der ehrlich Glaube an Gottes Wort da ist, dann kann es nur zum Guten gereichen.

    Grüss mir deine Mutter, aber vielleicht liest sie ja weiter hier bei BI mit und wir alle würden uns auch über ein
    paar Zeilen von ihr freuen.
    Liebe Grüsse Matthäus

  • Nachdenker an Matthäus
    März 20, 2014

    Hallo Matthäus,
    danke für deine gezeigte und gelebte bruederliche Naechstenliebe. Genau daran sollten wir zu erkennen sein. Das wir einander in allen Lebenslagen helfen und beistehen, ohne Druck und Zwang, sondern einfach so und weil wir damit unseren Schoepfer erfreuen und natürlich ein gutes Zeugnis auch nach aussen hin ablegen.
    Freue mich ueber jeden Kommentar von dir.
    Grüße
    Nachdenker

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