31 Comments
  • Ulla Klapproth
    November 1, 2011

    Aus der Offenbarung hat sich womöglich noch gar nichts erfüllt. Satan hat noch immer Zugang zum Himmel und redet Christen schlecht. In Bälde wird er aus dem Himmel geworfen, die große Trübsal, Drangsal beginnt dann. Satan weiß, dass er nur eine kurze Frist hat, denn die große Trübsal wird um der Auserwählten willen verkürzt werden. NACH der großen Drangsal kommt Jesus, unser Bruder, sichtbar wieder, um die Herrschaft über die Erde anzutreten. Dann erst wird sich Mat. 24:14 erfüllen und diese gute Botschaft von der Herrschaft Christi, die nach der Drangsal beginnt, wird sich wie ein Lauffeuer auf der Erde ausbreiten. Je nachdem, wie die Menschen dann darauf reagieren, wird Christus sie in Schafe und Böcke einteilen.
    Jesu Wiederkommen in naher Zukunft wird sichtbar sein und wie ein Blitz, der von Ost nach West geht. Die gute Botschaft von Jesu Regierung wird dann von allen dann lebenden Erdbewohnern wahrgenommen. Alle Christen, die dann leben, kommen ja aus der großen Drangsal, sie sind die große Volksmenge, die Johannes in der Offenbarung sah. DIE GENERATION, die Christi sichtbare Wiederkunft dann erlebt, WIRD NICHT VERGEHEN, bis sich alles erfüllt hat.
    Die Lehre von der „unsichtbaren Wiederkunft Christi 1914“ wird dann als Lüge erkannt. Christus wird Gericht über alle falschen Propheten bis zur Zeit DIESER GENERATION halten.
    NACH den 1000 Jahren werden die übrigen der Toten auferstehen auf der Erde.
    Laßt uns den Mut nicht verlieren, diese Dinge klar herauszustellen.
    Christus segne euch!

  • BCnet
    November 1, 2011

    Es ist tatsächlich erschreckend, dass diese Abfolge erheblich logischer zu sein scheint, als die Lehre von Zeugen Jehovas, hinter der halt KEIN WISSEN, sondern persönliche Auslegungen steht.

  • Manfred
    November 1, 2011

    Liebe Ulla,

    herzlich Willkommen hier bei Bruderinfo. Ich nehme an, das ist Dein erster Kommentar? Vielen Dank dafür.

    Ob sich die Offenbarung zum Teil schon erfüllt hat oder es noch komplett in der Zukunft liegt, darüber kann man geteilter Meinung sein. Du hast auch korrekterweise geschrieben, dass Jesus NACH der Drangsal kommt. Dass aber erst die gute Botschaft vom Königreich gepredigt wird, NACHDEM Jesus gekommen ist, kann ich nicht nachvollziehen. Siehe diese Aussage von Dir:

    NACH der großen Drangsal kommt Jesus, unser Bruder, sichtbar wieder, um die Herrschaft über die Erde anzutreten. Dann erst wird sich Mat. 24:14 erfüllen und diese gute Botschaft von der Herrschaft Christi, die nach der Drangsal beginnt, wird sich wie ein Lauffeuer auf der Erde ausbreiten. – Zitat Ende.

    Die Bibel schreibt doch klar und deutlich:

    Mat 24:13,14; Elb:
    13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.
    14 Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

    Diejenigen die zu den Brüdern von Jesus gehören, sind doch schon gerettet, wenn Jesus kommt. Sie sind ja die Menschen, die an der 1.ten Auferstehung teilhaben und somit ewig leben. Wenn also die Auferstehung erfolgt wenn Jesus kommt, dann kann das Predigen des Reiches nicht danach kommen. Außerdem braucht man Jesus dann nicht mehr zu predigen, denn wenn er kommt passiert das:

    Mat. 24: 30:
    30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.

    Wenn ihn doch alle sehen, das er da ist, dann braucht man doch nicht mehr predigen. Es sehen doch alle.

    Weiter hast Du geschrieben: DIE GENERATION, die Christi sichtbare Wiederkunft dann erlebt, WIRD NICHT VERGEHEN, bis sich alles erfüllt hat. – Zitat Ende.

    Mat. 24:32-34:
    32 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.
    33 So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist.
    34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.

    Das was Jesus in Mat. 24 als Zeichen vorausgesagt hat, die geschehen sollen, kurz bevor er kommt. Wer das erlebt hat, der wird nicht vergehen, bis er Jesus kommen sieht. Er drückt das ja mit dem Gleichnis vom Feigenbaum aus. Wer sieht dass der Baum Blätter hervortreibt, der erkennt, dass der Sommer nahe ist.

    Wer also die Zeichen aus Mat. 24 sich erfüllen sieht, der erkennt auch das Jesus bald kommt und zwar noch bevor seine Generation vergangen sein wird.

    Das ist zumindest meine Sichtweise.

    Liebe Grüße Manfred

  • Ulla
    November 1, 2011

    Hallo Manfred,

    herzlichen Dank für deine Begrüßung!
    Ich wollte nicht sagen, dass das „Predigen“ erst beginnt, wenn Jesus wieder sichtbar da ist bei uns. Denn in all den Jahrhunderten seit seiner Auferstehung wurde ja von den unterschiedlichsten Christen sein Name weltweit bekannt gemacht! Wie der Herr Jesus sagte, würde es überall seine Zeugen geben im Laufe der Zeit!

    Ich wollte eigentlich zum Ausdruck bringen, dass in Mat. 24:14 zwei wichtige Geschehnisse zusammentreffen: Das ENDE (der Menschenherrschaft) folgt unmittelbar nach Jesu sichtbarem Wiederkommen, das dann „bis in den entferntesten Teilen der Erde“ DAS THEMA sein wird! Das ist ein ganz anderes Ereignis als das, was Jesus vorhersagte: „…ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und Judäa, in Samarien und auf der ganzen Erde.“
    Denn NACH der großen Trübsal, wenn der Menschensohn wieder eingeführt wird in den Erdbereich (Heb. 1:6), wird die GANZE Welt Augenzeuge sein von seiner Wiederkunft und Herrlichkeit! Dann wird es sinngemäß heißen: Es ist wahr! Unsere Hoffnung erfüllt sich endlich, der Herr Jesus ist angekommen, sichtbar für alle, und er wird 1000 Jahre über die Erde regieren! Das Ausharren bis zum Ende, die Drangsal hindurch, hat sich gelohnt!“

    Welch unvorstellbar große Freude wird das für Jesu „Schafe“ sein!!!
    1. Thes.4:13-18 Die erste Auferstehung von Treuen aus der alten Zeit, Mitstreitern Christi, die Entrückung der dann lebenden Christen!
    Phil. 2:6-11 Alle Knie derer im Himmel, auf der Erde, im Totenreich werden sich vor Christus beugen! Alle Engel werden Christus huldigen (Heb. 1:6)
    Phil. 3:20″ Wir haben unsere Heimat im Himmel, von woher wir auch unseren Retter Jesus Christus erwarten“ – WIE WUNDERBAR wird das sein!

  • Manfred
    November 1, 2011

    Liebe Ulla,

    vielen Dank für Deine Richtigstellung. Es ist wirklich sehr schwierig, seine Gedanken so zu Papier zu bringen, wie man es tatsächlich meint. Man selbst hat sich schon länger damit beschäftigt und es scheint einem dann selbst logisch und verständlich zu sein und so schreibt man es. Doch für die Leser, die alle einen anderen Hintergrund haben, sich evt. noch niemals mit dem Gedanken beschäftigt haben, bei denen hat das dann eine völlig andere Wirkung als man es sich erhofft hat.

    Es sind hier bei Bruderinfo schon sehr viele kontroverse Diskussionen geführt worden, die aus solchen missverständlichen Kommentaren heraus entstanden sind. Würde man zusammen sitzen, dann könnte man einfach sagen:

    “Du, so hatte ich das nicht gemeint. Ich erkläre es Dir noch einmal genauer.”

    Aber bei einem Kommentar, der steht erst mal dort und dann entwickelt er sich aus dem Missverständnis heraus, bevor man es korrigieren kann.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag, auch wenn`s gerade sehr neblig ist. 🙂

    Liebe Grüße Manfred

  • Tomaso
    November 1, 2011

    Hallo Ulla,

    vielen Dank für deinen interessanten Kommentar.

    Nach meinem jetzigen Stand der Erkenntnis sehe ich das auch so, dass das Predigen der Botschaft und der Auftrag, alle Nationen zu Jüngern zu machen, sich dann erst erfüllt.

    Zu einem Punkt habe ich jedoch eine andere Meinung und dieser Punkt ist wie ich finde nicht unerheblich. Du schreibst, dass die Christen durch die große Drangsal gehen müssen. Meiner Meinung nach wird das nicht so sein, da die Leibesgemeinde dann schon entrückt worden ist.

    Wie kannst du diese These biblisch belegen?

    Danke im Voraus,

    LG Tomaso

  • Ulla
    November 1, 2011

    Hallo Tomaso,

    darüber habe ich mir auch schon den Kopf zerbrochen.
    Fakt ist ja, dass sie „aus der großen Drangsal“ kommen, wie Johannes es schreibt.
    Fakt ist auch, dass Jesus NACH der großen Drangsal kommen wird.
    Fakt ist, dass die große Drangsal um der Auserwählten willen verkürzt wird.
    Fakt ist auch, dass treue Christen entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn Jesus in der Luft…

    Womöglich findet die Entrückung kurz vor Jesu sichtbarem Erscheinen auf Erden statt.
    Wo diese zeitliche Schnittstelle genau zutrifft, bleibt abzuwarten.

    LG Ulla

  • Tomaso
    November 1, 2011

    Hallo Ulla,

    danke für deine Antwort.

    „Fakt ist ja, dass sie „aus der großen Drangsal“ kommen, wie Johannes es schreibt.“

    Die große Volksmenge kommt aus der Drangsal, allerdings wer wird diese Volksmenge bilden?

    Die Leibesgemeinde kann es deshalb nicht sein, da diese zuvor schon entrückt wurde.

    Es muss also klar zwischen den Gläubigen Israels und der Gemeinde unterschieden werden. Interessant finde ich, dass Paulus in keinem seiner Briefe seine Leser auf diese Drangsal vorbereitete. Hätte er die Gläubigen nicht vor einem so wichtigen Ereignis wie einer Drangsal warnen müssen?

    Er sprach immer nur davon, dass sie den Herrn erwarten würden, um zu ihm hin entrückt zu werden.

    LG Tomaso

  • Boas
    November 1, 2011

    Wann kommt Michael?
    Daniel 12:1 „Und WÄHREND jener Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst, der zugunsten der Söhne deines Volkes steht. Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, Und während
    jener Zeit wird dein Volk entrinnen, jeder, der im Buch aufgeschrieben gefunden wird.“

    Michael ist WÄHREND der Zeit der Bedrängnis oder Drangsal bereits da (aufgestanden).

    Wann kommt Jesus?
    Mat. 24:29,30
    „29 Sogleich NACH der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden… 30 Und DANN wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und DANN werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“

    Markus 13:24-26
    „24 In jenen Tagen aber, NACH jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden, … 26 Und DANN werden sie den Menschensohn in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit kommen sehen.“

    Der große Fürst Michael ist bereits WÄHREND der Drangsal hier und hilft dem Volk Gottes. Jesus, der „Herr“ aus 1. Tes. 4:16, kommt im Gegensatz zu Michael erst NACH der Drangsal. Allein schon deshalb kann Michael nicht Jesus sein. „Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“ (Mat. 24:22). Ich sehe diesen Text so, dass der große Fürst Michael (nicht Jesus) die Aufgabe hat, die Drangsal zu verkürzen.

    Auch ist der Ausdruck „entrinnen“ in der NWÜ (siehe oben) schlecht gewählt. Genauer wäre das von anderen Bibeln benutze Wort „errettet“. Die NWÜ vermittelt den Gedanken durch das benutzte Wort „entrinnen“, dass man vor der Drangsal entrinnt, davor behütete wird, statt eben durch die Drangsal hindurchgehen zu müssen um errettet zu werden. Wir werden nach meiner jetzigen Meinung nicht vor der Drangsal behütet oder GErettet, sondern bereits in der Drangsal ERrettet. Das macht einen Unterschied.

    Mit diesem Hintergrund wäre es möglich, mitten in der Drangsal zwar zu sterben, aber doch, ohne am Ende am Leben zu sein, letztendlich IN DER DRANGSAL ERRETTET zu werden. Ganz egal wie lange die Drangsal nun andauert. Ganz egal, wann sie begann oder beginnt. Dadurch spielt es keine Rolle, wie lange diese Zeitperiode dauert, wann sie begann, oder wann sie endet. Jeder käme aus der großen Drangsal, auch wenn er ihr Ende nicht erlebt hat.

    Zum Gedanken, dass Paulus nichts über diese Drangsal schreibt: Einfach mal im NT suchen, wie oft der Begriff Drangsal, Trübsal, Bedrängnis, Verfolgung u.s.w. im NT vorkommen. Der Eine oder Andere wird überrascht sein.

    Ganz liebe Grüße
    Boas

  • Ulla
    November 1, 2011

    Guten Abend, liebe Freunde,

    ich freue mich, dass Boas so klar herausstellen konnte, dass Jesus NICHT der
    Erzengel Michael ist! Wieder eine falsche Lehre der WTG aufgedeckt, in der behauptet wurde, Jesus sei Michael!
    Interessant ist auch die Stelle aus Daniel 10:13, wo von „Michael, EINER DER
    HÖCHSTEN Engelsfürsten“, die Rede ist.
    Also gibts ja mehrere Engelsfürsten und Michael ist nur einer davon!
    Jesus ist kein Engel, er hat sie ja erschaffen!
    Jesus ist der Sohn des Allmächtigen JHWH.
    Da ein GOTT nur einen Gott zeugen kann, ist Jesus AUCH Gott.
    LG Ulla

  • Manfred
    November 1, 2011

    Liebe Ulla, Lieber Tomaso,

    in der Bibel stehen zwar keine Jahreszahlen, aber es stehen Ereignisse dort, die man in eine zeitliche Reihenfolge bringen kann unabhängig davon, wann sie sich tatsächlich erfüllen. Ich bringe mal zwei markante Bibeltexte ins Spiel. Ein wichtiger Text ist dieser:

    Mat. 24:29-31; Elb: 29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

    1.Jesus kommt eindeutig NACH der Drangsal/Bedrängnis.
    2.Es geschieht beim starken Posaunenschall.
    3.Die Auserwählten werden von einem Ende des Himmels bis zum anderen Ende eingesammelt.

    Wenn wir einen weiteren Text lesen, dann wissen wir, wer die Auserwählten sind, die eingesammelt werden.

    1.Thes. 4:15-17; Elb:
    15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. 16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; 17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.

    Die Ankunft des Herrn ist wann? Haben wir in Matthäus gelesen, nach der großen Drangsal. Beim Posaunenschall. In 1.Thes. finden wir die ähnliche Wortwahl und dazu den Hinweis, dass beim herabkommen des Herrn, die Brüder Christi ihm in der Luft entgegengehen und deshalb werden sie gemäß Mat. 24 von den Engeln von einem Ende des Himmels bis zum anderen Ende eingesammelt. Daher sind die Brüder Christi auch die Auserwählten und zwar die verstorbenen genauso wie die, die noch am Leben sind.

    Somit findet die Entrückung der Auserwählten zeitgleich mit dem sichtbaren Herabkommen von Jesus statt. Da es nach der Drangsal ist, müssen auch die bis dahin am Leben gewesenen Mitglieder seiner Brüder durch diese Drangsal gegangen sein. Daher müssen die Lebenden die Glieder der großen Volksmenge sein und mit den verstorbenen Brüdern zusammen, bilden sie die 144.000.

    Das ist zumindest meine Sichtweise auf die biblische Abfolge von Ereignissen, wenn Jesus vom Himmel herabkommt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Tomaso
    November 1, 2011

    Lieber Manfred,

    danke für deine Sichtweise.

    Ich denke, dass hier nicht das gleiche Ereignis beschrieben wird.
    Die in Matthäus vom Herrn beschriebene Einsammlung ist eine Verheissung für Israel, die schon in Jesaja prophezeit wurde:
    Kap. 27: 12: Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der HERR Ähren ausklopfen vom Euphratstrom an bis zum Bach Ägyptens, und ihr werdet zusammengelesen werden, einer nach dem andern, ihr Söhne Israel. 13 Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird in ein großes Horn gestoßen werden, und die Verlorenen im Land Assur und die Vertriebenen im Land Ägypten werden kommen und den HERRN anbeten auf dem heiligen Berg in Jerusalem.“

    In Thessalonicher beschreibt Paulus die Entrückung und Auferstehung der in Christus gestorbenen.
    Auch sagt Jesus nichts von einer Entrückung sondern spricht von der verheissenen Versammlung der Söhne Israels durch Engel!

    LG Tomaso

  • Boas
    November 1, 2011

    Lieber Tomaso,

    wenn ich Jesaja 27 lese, so fällt mir auf, dass in den Versen 7-11 das buchstäbliche Volk Israel verurteilt bleibt, wegen ihren Sünden. „10 Denn die befestigte Stadt wird einsam sein, der Weidegrund wird sich selbst überlassen und wie eine Wildnis verlassen sein… 11 Denn es ist kein Volk von scharfem Verständnis. Darum wird ihm sein Erschaffer KEINE Barmherzigkeit erweisen, und sein eigener Bildner wird ihm KEINE GUNST erweisen.“

    Wo hingegen in Vers 6 („In den kommenden Tagen wird Jakob Wurzel schlagen“) auf eine neue Wurzelbildung Jakobs hingedeutet wird. DIESE (neuen) Söhne Israels, wird der Herr aus allen Gebieten zusammenführen; aus Ägypten oder Assur (Vers 12). Also aus dem Ausland. Und DIESE werden den HERRN anbeten auf dem heiligen Berg in Jerusalem (Vers 13).

    Liebe Grüße Boas

  • Manfred
    November 1, 2011

    Lieber Tomaso,

    also das verstehe ich nun ganz und gar nicht. Du schreibst das es hier nicht um das gleiche Ereignis geht. Wenn es so wäre, dann müsste Jesus ja zweimal sichtbar kommen.

    Einmal wenn es um die Israeliten geht und einmal wenn es um seine Brüder geht.

    Auch verstehe ich nicht, warum Jesus in Matthäus nicht die Entrückung meinen sollte, es steht doch geschrieben, ich zitiere nochmal auszugsweise aus Mat. 24:

    und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

    Wenn es so wäre wie Du es sagst, dass die Israeliten nicht mit entrückt werden, warum steht dann dort dass sie von einem Ende des Himmels bis zum anderen Ende eingesammelt werden? Müsste der Text dann nicht eher so lauten?

    und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Erde bis zu ihrem anderen Ende.

    Gerade weil in Matthäus steht, dass sie von einem Ende des HIMMELS bis zum anderen eingesammelt werden, zeigt doch dass es sich hierbei um die Entrückung handelt.

    Auch sagt Eph. 4:4,5; Schlachter:
    4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung;
    5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe;

    Ein Glaube, Eine Hoffnung. Wenn aber Israel eine andere Hoffnung hätte, als es für die Christen der Fall wäre, dann gäbe es zwei Hoffnungen. Und zusätzlich müsste Jesus zweimal sichtbar kommen, damit es sich in Matt. 24 und 1. Thes. 4 nicht um das gleiche Ereignis handeln würde.

    Durch welche Bibeltexte bist Du denn zu diesem Verständnis gekommen? Kannst Du mir diese bitte nennen, damit ich das nachvollziehen kann? Weil so sehe ich nur Fragezeichen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Tomaso
    November 1, 2011

    @boas:

    Lieber Boas,

    Paulus gibt in Römer 11 die Antwort:

    „5 So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Rest nach Auswahl der Gnade entstanden. 6 Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade. 7 Was nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; aber die Auswahl hat es erlangt, die Übrigen jedoch sind verstockt worden, 8 wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“

    Es geht also um eine Auswahl aus dem Volke Israel, die auf Grund der Gnade gerettet werden.

    Die Leibesgemeinde Christi ist quasi eine Vorschattung dessen, was Israel im großen Stil verheissen wurde, nämlich dass GANZ Israel zum Herrn zurückkommen wird.

    Vers 25:
    „Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: „Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; 27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.“

    LG Tomaso

  • Manfred
    November 1, 2011

    Lieber Tomaso,

    hast Du meine Frage vom 9.12.16 gesehen? Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    Lieben Gruß
    Manfred

  • ulla
    November 1, 2011

    Hallo Manfred, Tomaso und Boas,

    Jesu zweites sichtbares Wiederkommen wird stattfinden, um Jes. 54:5-10 zu erfüllen, wo JHWH sprach: „Für eine kleine Weile habe ich dich verlassen. Aber mit großem Erbarmen hole ich dich wieder heim.“ Er kommt, um Israel von den Nationen zu retten.
    Wenn er wieder da ist, „…werden sie zu mir aufblicken, den sie durchbohrt haben.“ (Sach. 12:10).
    Deshalb bin ich mir sicher, dass es sich bei den 144000 um auserwählte Juden aus den Juden handelt. Die große Volksmenge besteht aus ALLEN Nationen, Stämmen, Zungen und
    setzt sich aus weiteren Juden, die sich zu Christus bekannten und aus Heidennationen, die
    ebenfalls ihre Gewänder im Blut Christi reingewaschen haben, zusammen.
    Deshalb kann man sagen, dass Christus künftig nur noch EINMAL sichtbar wiederkommen muß.

    LG Ulla

    Die große Volksmenge besteht aus allen Nationen (

  • Boas
    November 1, 2011

    Liebe Ulla

    ich würde es dem leiblichen Volk der Israeliten von Herzen gönnen.

    Nur frage ich mich, ob Israeliten und Christen zwei unterschiedliche Hoffnungen haben? Hat Paulus eine andere Hoffnung als die Heidenchristen in Thessalonicher, denen er schrieb: „Es gibt nur eine Hoffnung“?

    Mit lieben Grüßen Boas

  • Tomaso
    November 1, 2011

    Liebe Ulla,

    ich stimme mit deinen Ausführungen überein.

    Jedoch ist die Ekklesia, die Leibesgemeinde Christi, hiervon nicht betroffen, denn sie hat die Gewissheit, ab der Entrückung allezeit beim Herrn zu sein. Im Kern setzt sich auch die Ekklesia aus Juden und Nichtjuden zusammen, weshalb sie quasi eine Vorerfüllung darstellt.
    Selbstverständlich wird Jesus nur noch EINMAL wiederkommen.

    @boas

    Paulus war der Apostel der Nationen und hatte die Aufgabe, das Evangelium der Unbeschnittenheit zu verkündigen, die 12 verkündeten das der Bescheidung.

    Galater 2:7
    „sondern im Gegenteil, als sie sahen, daß ich mit dem Evangelium an die Unbeschnittenen betraut bin, gleichwie Petrus mit dem an die Beschneidung 8 denn der, welcher in Petrus kräftig wirkte zum Apostelamt unter der Beschneidung, der wirkte auch in mir kräftig für die Heiden,…“

    Das Evangelium, das Paulus verkündigte, hat nach wie vor Gültigkeit für heute:

    Eph. 3:1ff.
    1 Deswegen bin ich, Paulus, der Gebundene Christi Jesu für euch, die Nationen 2 wenn ihr nämlich von der Verwaltung der Gnade Gottes gehört habt, die mir für euch gegeben worden ist, 3 daß mir das Geheimnis durch Offenbarung kundgetan worden ist, wie ich zuvor in Kürze geschrieben habe..

    Daher würde ich sagen: es gibt EINEN Glauben, den an Jesus Christus, 2 Evangelien, mit Unterschiedlichem Inhalt, ZWEI Adressaten dieser Evanglien und dadurch zwei Hoffnungen: für Israel die Erde und für die Leibesgemeinde Christi den Himmel.

    LG Tomaso

  • Ulla
    November 1, 2011

    Lieber Boas,

    jetzt versuch ichs nochmal mit dem Kommentarschreiben und Senden…
    KLAROOOO haben die die gleiche Hoffnung, ein Leben im Himmel (Eph.4:4):
    „EIN Leib, EIN Geist, EINE Hoffnung…“
    Paulus beschreibt die EINE Hoffnung für Christen in 2. Kor. 5:1, 8-10, nämlich den physischen Leib endlich ablegen zu wollen, einen geistigen Leib zu erhalten von Gott. — Ja, steht es nicht in den Schriften, dass auch ABRAHAM zu Tische liegen wird mit den anderen im Königreich Gottes?

    „Die anderen Schafe“, von denen Jesus sprach, haben AUCH die EINE Hoffnung,
    er meinte sicherlich! die Christen, die aus den Heidennationen kommen würde, wie zB. Kornelius uva.

    Die „Übrigen der Toten“, die erst „nach den tausend Jahren zum Leben kommen“,
    (Off. 20:5), werden Jesu Verheißungen erleben, nämlich dass sie als „Friedfertige die Erde besitzen werden“ (Mat. 5:5)

    Aber alle Brüder der Vorzeit VOR Jesu Leben auf Erden sowie alle Christen zu Jesu Lebzeiten und bis in die heutige Zeit haben natürlich eine himmlische Zukunft vor Augen, wie Jesus in Mat. 5:12 sagte: „Ja, freut euch und jubelt, denn IM HIMMEL werdet ihr dafür reich belohnt werden…“

    Ach, wie ich darum bete, dass sich immer mehr trauen, von den Symbolen zu nehmen, denn „dadurch verkünden wir immer wieder den Herrn bis er wiederkommt“!

    Liebe Grüße
    Ulla

  • Refugio
    November 1, 2011

    Ich bin nicht mehr am Laufenden, warum sagt ihr, dass sich die Offenbarung noch nicht erfüllt ?

  • genovefa
    November 1, 2011

    Bitte kannst du mir sagen, warum Du glaubst, dass sich die Offenbarung erst noch erfüllen wird ?

  • StillesWasser
    November 1, 2011

    Hallo genovefa,

    ich persönlich bin im Moment ebenfalls auf dem Stand, dass sich das, was wir in der Offenbarung lesen, erst noch erfüllt. Und zwar darum:

    Offb 1,10a (ELB) = „Ich war an des Herrn Tag im Geist“

    Für mich sagt der Text aus, dass Johannes zu sehen bekommt, was passiert WENN Jesus wiederkommt, also AM Tag des Herrn (nicht das was davor passiert).

    In Matthäus 24 sehen wir jeoch die Zeichen der Drangsale die passieren, BEVOR Jesus kommt, sein Kommen sozusagen ankündigen. Dann kommt Jesus:
    Matthäus 24,30b (ELB) = „und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.“

    Hier schließt sich der Kreis zu Offb 1,7 (ELB) = „Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen.“

    Da die Wiederkunft Jesus noch aussteht, erfüllten sich meiner Meinung nach die Dinge, die Johannes sah und in der Offenbarung beschrieben werden AM Tag des Herrn, also während dessen. Der Tag des Herrn ist für mich kein 24-Stunden-Tag sondern eine Zeitspanne.

    Aber vielleicht liege ich ja auch falsch. Sind halt so meine Gedanken.

    VG StillesWasser

  • Ulla
    November 1, 2011

    Hallo Stilles Wasser,

    das hast du fein erkannt! Gott segne dich!
    Wie schön zu spüren, wie immer mehr aus der EINEN Hürde unter dem EINEN Hirten, Jesus Christus, erwachen!

    Fröhliche Abendgrüße
    Ulla

  • Sascha
    November 1, 2011

    Guten Tag an alle Brüder und Schwestern,

    nachdem ich mich in den letzten Monaten intensiv mit den Propheten beschäftigt habe, bin ich durch den Geist Jehovas zu dem Schluss und der Erkenntnis gekommen, dass das Meiste sich aus den Propheten noch NICHT erfüllt hat. Hier liegt auch die große Schuld der WTG: Sie hat uns im Glauben gelassen, dass die Propheten sich in erster Linie auf den irdischen Aufenthalt Jesu beziehen. Folglich haben sie sich natürlich schon erfüllt, und wir können die Botschaften in die ferne Vergangenheit schieben.

    Aber ALLES darin hat noch eine größere Erfüllung, und so leben wir jetzt in der Zeit, in der sich diese „großen“ Dinge erfüllen.

    So hat die WTG auch durch das Jahr 1914 dafür gesorgt, dass wir heute denken, wie lange Jehova und Jesus eigentlich noch zuschauen wollen. Wann werden sie endlich aktiv, es sind doch schon fast 100 Jahre!!! Aber, und das ist Essenz der Propheten, hat das Jahr 1914 wahrscheinlich, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle.
    Denn spätestens die Hinweise aus Haggai und Sacharja fürhren uns in ein ganz anderes Anfangsdatum der sogenannten sieben Zeiten. Also hat die WTG durch das Festhalten am Jahr 1914 sogar dafür gesorgt, dass aufrichtige Brüder und Schwestern anfangen, zu fragen, warum Jehova und Jesus denn nicht endlich etwas unternehmen. Finden wir das wirklich Ende der sieben Zeiten, werden wir feststellen, dass diese Zeitspanne seit dem Hinabwerfen Satans gar nicht so lange ist, wie wir es gelehrt bekommen haben. Und 1914 war allenfalls der Beginn des ersten Weltkriegs, ansonsten gibt es scheinbar keine einzige biblischen Berechnung, die uns in dieses Jahr führen. Aber wie gesagt, dass ist die große Schuld der WTG, sie hat uns nicht informiert, sie belehrt uns nicht über die Wahrheiten aus den Propheten.

    Deswegen ist die neue Prophetie-Seite tatsächlich ein guter Ansatz, und vielleicht sollten wir, nachdem wir die Grundlehren des Christus erkannt haben, also die „Gnade“ die uns Jesus und unser himmlischer Vater uns gewährt haben, uns nicht davor scheuen, die Propheten genauer zu beleuchten. Denn sie erfüllen sich vor unseren Augen, aber wie sollen wir dies erkennen, wenn wir uns nicht damit beschäftigen?
    Das möchte nur Satan und seine WTG, damit ihre Lügen weiter Bestand haben können, und ihre Macht sogar noch in denen wirkt, die sich eigentlich schon von ihr gedanklich oder sogar körperlich zurückgezogen haben. Das dürfen wir einfach nicht zulassen.

    Schöne Grüße und einen schönen Sonntag an alle.

    Sascha

  • Manfred
    November 1, 2011

    Lieber Sascha,
    Ich kann mich Deinem Kommentar nur voll anschließen. Wenn wir mit dem gleichen Elan das Bibelstudium im Hinblick auf die prophetischen Texte für unsere Zeit betreiben, können wir vieles besser verstehen.

    Du hattest in einem anderen Kommentar Amos 5 ab Vers 18 angeführt. Doch auch die Verse davor sind höchst interessant: Amos 5ab Vers 1:

    Totenklage über Israel, Bußruf und Gerichtsworte
    1 Hört dieses Wort, das ich über euch als Totenklage anhebe, Haus Israel! 2 Gefallen ist die Jungfrau Israel, sie steht nicht wieder auf. Hingeworfen liegt sie da auf eigenem Boden, niemand richtet sie auf. 3 Denn so spricht der Herr, HERR: Die Stadt, die mit tausend auszieht, wird hundert übrig behalten, und die mit hundert auszieht, wird zehn übrig behalten für das Haus Israel. 4 Denn so spricht der HERR zum Haus Israel: Sucht mich und lebt! 5 Und sucht nicht Bethel auf und geht nicht nach Gilgal und geht nicht hinüber nach Beerscheba! Denn Gilgal wird ganz bestimmt gefangen wegziehen, und Bethel wird zum Unheil werden. 6 Sucht den HERRN und lebt, damit er nicht für das Haus Josef wie Feuer wirkt, das um sich frisst, und für Bethel niemand da ist, der löscht. 7 Weh denen, die Recht in Wermut verwandeln und Gerechtigkeit zu Boden werfen! 8 Der das Siebengestirn und den Orion gemacht hat, in Morgenlicht die Finsternis verwandelt und den Tag zur Nacht verfinstert, der das Wasser des Meeres ruft und es ausgießt über die Fläche der Erde: Jahwe ist sein Name! 9 der Verwüstung über den Starken aufblitzen lässt; und Verwüstung kommt über die befestigte Stadt. 10 Sie hassen den, der im Tor Recht spricht, und den, der unsträflich redet, verabscheuen sie. 11 Darum: Weil ihr vom Geringen Pachtzinsen erhebt und Getreideabgaben von ihm nehmt, habt ihr Häuser aus Quadern gebaut, doch werdet ihr nicht darin wohnen. Schöne Weinberge habt ihr gepflanzt, doch werdet ihr deren Wein nicht trinken. 12 Ja, ich kenne eure vielen Verbrechen und eure zahlreichen Sünden. – Sie bedrängen den Gerechten, nehmen Bestechungsgeld und drängen im Tor den Armen zur Seite. 13 Darum schweigt der Einsichtige in dieser Zeit, denn eine böse Zeit ist es. 14 Sucht das Gute und nicht das Böse, damit ihr lebt! Und der HERR, der Gott der Heerscharen, wird so mit euch sein, wie ihr sagt. 15 Hasst das Böse und liebt das Gute und richtet das Recht auf im Tor! Vielleicht wird der HERR, der Gott der Heerscharen, dem Rest Josefs gnädig sein. 16 Darum, so spricht der HERR, der Gott der Heerscharen, der Herr: Auf allen Plätzen Wehklage! Und auf allen Gassen sagt man: Wehe, wehe! Und die Bauern rufen zum Trauern und Wehklagen nach den des Klageliedes Kundigen. 17 Und in allen Weinbergen Wehklage! Denn ich werde durch deine Mitte ziehen, spricht der HERR.

    Besonders der Vers 5 ist interessant. Sucht nicht Bethel auf.

    Unser KA hat gesagt, wenn der Tag herannaht, dann müssen wir zum Königreichssaal gehen oder wer in der Nähe ist zum Haus Gottes (Bethel Selters). Doch was schreibt die Bibel? Sucht nicht Bethel auf. Auf wen werden wir hören, auf Menschengebote oder auf das Wort Gottes. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Alois
    November 1, 2011

    Lieber Sascha

    Ich glaube auch dass sich das Meiste der Propheten erst in unserer Generation erfüllt. Nicht der Generation von 1914, sondern der Generation (Geschlecht) die heute lebt.

    Matth. 24
    34. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist.

    Ich glaube damit meinte Jesus, dass unser Geschlecht nicht vergehen wird, bis alles was in den Propheten, den Gleichnissen und in Offenbarung steht geschehen ist.

    Zwei Verse weiter steht:
    36. Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein.

    Mit dem Tag, sind nicht 24 Stunden gemeint, sondern der Tag der Drangsal welche viele Jahre dauert. Tag und Stunde kann man zwar auch wörtlich anwenden, aber ich glaube nicht dass es so gemeint ist.

    Gleich danach steht:
    38. Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,
    39. und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

    Auch hier kann man wieder alles wörtlich anwenden und auch geistig:
    Wer sich auf die Organisation taufen lässt (2. Tauffrage) hat sich mit ihr verheiratet und wer die Speise der Organisation zu sich nimmt, ist und trinkt sie.

    Was 1914 betrifft, werden wir nie mit Sicherheit sagen können ob die Jahreszahl für die Aufrichtung des Königreiches Davids durch Jesus stimmt, oder ob es sich wegen der Zerstörung Jerusalems welche erst 586 v.Chr. stattfand um 20 Jahre verschiebt.

    In Bruderinfo-Prophetie kann man jetzt themenunabhängig Fragen zu den Propheten und der Bibel stellen. Vielleicht können wir so gemeinsam mehr Verständnis für das prophetische Wort erlangen.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=605

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    November 1, 2011

    lieber Alois,
    Prophezeiungen erwecken in mir Ehrfurcht vor dem Wort Jehovas.

    ich habe ganz beosnders Daniel 8 im Sinn, die Geschichte mit dem Ziegenbock und den Widder.
    Das nimmt auch Bezug auf die Endzeit:
    3 In der letzten Zeit ihres Königreiches, wenn die Übertreter überhandnehmen, wird aufkommen ein frecher und tückischer König. (Daniel 11.21) 24 Der wird mächtig sein, doch nicht durch seine Kraft; er wird greulich verwüsten, und es wird ihm gelingen, daß er’s ausrichte. Er wird die Starken samt dem heiligen Volk verstören. 25 Und durch seine Klugheit wird ihm der Betrug geraten, und er wird sich in seinem Herzen erheben, und mitten im Frieden wird er viele verderben und wird sich auflehnen wider den Fürsten allen Fürsten; aber er wird ohne Hand zerbrochen werden. 26 Dies Gesicht vom Abend und Morgen das dir gesagt ist, das ist wahr; aber du sollst das Gesicht heimlich halten, denn es ist noch eine lange Zeit dahin. (Daniel 12.4)

    und:
    Jesaja – Kapitel 17
    Gegen Damaskus und das Nordreich Israel
    1 Dies ist die Last über Damaskus: Siehe, Damaskus wird keine Stadt mehr sein, sondern ein zerfallener Steinhaufe. (Jeremia 49.23) (Amos 1.3) 2 Die Städte Aroer werden verlassen sein, daß Herden daselbst weiden, die niemand scheuche. 3 Und es wird aus sein mit der Feste Ephraims; und das Königreich zu Damaskus und das übrige Syrien wird sein wie die Herrlichkeit der Kinder Israel, spricht der HERR Zebaoth. (Jesaja 7.1) (Jesaja 7.8)

    diese Weissagung harrt der Erfüllung

  • Alois
    November 1, 2011

    Lieber Frank

    Mit den beiden Prophezeiungen habe ich noch nicht die Erkenntnis erhalten wie ich sie mir wünsche.

    Deswegen habe ich eine Frage gestellt und hoffe dass mir jemand helfen kann der Lösung näher zu kommen:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=605#comment-691

    Ich bin jedem Hinweis dankbar, denn diese Sache beschäftigt mich schon länger und ich finde keine brauchbare Lösung.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    November 1, 2011

    Liebe Brüder,

    sicher sind die Propheten sehr interessant und wichtig für uns und ich merke dass ich da noch Nachholbedarf habe. Von daher ist diese spezielle Prophetie-Rubrik eine gute Idee von BI.

    Ich merke aber auch immer wieder, dass wohl keine Religionsgem. ein Jahr so sehr geprägt hat wie die WTG das Jahr 1914.

    Diese unaufhörliche Propaganda, die man mit der Bibel und den Fakten zweifelsfrei widerlegen kann, ist anscheinend immer noch stark in unseren Köpfen verankert.

    Die Bibel beantwortet für mich klar und deutlich diese Frage ob Jesus auf seinen himmlischen Thron angeblich noch ca. 1900 Jahre hatte warten müssen, wie es diese 1914-Lehre besagt:

    -Elberfelder-

    (Matth. 28:18) „Und Jesus trat zu und redete mit ihnen und sprach: Mir ist ALLE Macht gegeben im Himmel und auf Erden.“

    Jesus fuhr in den Himmel auf und tat dann was?

    (Hebr. 10:12,13) „Dieser aber hat ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für IMMER gesetzt zur Rechten Gottes. 13 Fortan wartet er, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füße.“

    Jesus Christus hat sich bei seiner Himmelfahrt für „immer“ und sofort auf den Thron Gottes gesetzt mit „Gewalt über Himmel und Erde“.

    Das einzigste was damals noch fehlte und heute noch fehlt ist die „Unterwerfung seiner Feinde“.

    Wann wird das sein?

    Matthäus 24:34-36

    „Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies ALLES geschehen ist. 35 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen. 36 Von jenem Tag aber und jener Stunde WEIß NIEMAND, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein.“

    Also alles was Jesus vorher sagte über die „Zeit des Endes“ und das „Ende“ an sich, wäre außerhalb jeder Berechnung und sei sie auch noch so aufrichtig und logisch. Warum nehmen wir das Wort Gottes nicht so wie es ist und versuchen das „alte Licht“, die verdorbene „geistige Speise“ des selbsternannten Sklaven völlig hinter uns zu lassen und voll und ganz auf Jehova zu vertrauen? Diese Frage stelle ich nicht nur euch sondern vor allem auch mir!

    2. Thess. 5:1,2

    -Elberfelder-
    „Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. 2 Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht.“

    -Neue Genfer Ü.-
    „Zur Frage nach dem Zeitpunkt und den näheren Umständen dieser Ereignisse braucht man euch nichts zu schreiben, Geschwister. 2 Ihr selbst wisst ganz genau, dass ´jener große Tag`, der Tag des Herrn, so ´unerwartet` kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.“

    -Züricher-
    „Über Zeiten und Fristen aber, liebe Brüder und Schwestern, braucht euch niemand zu belehren. 2 Ihr wisst ja selber genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.“

    -Gute Nachricht-
    „Über die Frage, wann das geschehen wird, Brüder und Schwestern, zu welchem näheren Zeitpunkt es eintreten wird, brauchen wir euch nichts zu schreiben. 2 Ihr wisst selbst ganz genau, dass der Tag des Herrn so unvorhergesehen kommt wie ein Dieb in der Nacht.“

    Nochmal ein ganz großes Lob an die Bemühungen auch der Brüder hier in Sachen Prophetie-Seite.

    Einen guten Wochenstart an euch alle da draußen!
    Dennis

  • Anna
    November 1, 2011

    Lieber Dennis, liebe Brüder und Schwestern,

    Du hast sehr gut beschrieben, dass wir zuweilen noch nicht unvoreingenommen in Gottes Wort lesen können weil wir „verdorben“ sind.
    Stimmt, recht hast Du und das was Du in Hebr. 10:12 und 13 schreibst ist völlig logisch. Christus sitzt bereits zur Rechten Gottes. Und ein Jahr 1914, so wie es uns gelehrt wurde, gibt es so einfach nicht. Es muss anders zusammenhängen.

    Wir müssen wieder wie die Kinder unvoreingenommen Gottes Wort lesen. Was schwierig ist, weil wir ja aus unserem Gehirn die Verknüpfungen nicht einfach löschen können. Ab und zu gelingt es mir inzwischen. Ich lese dann die Bibel einfach als das was sie ist: ein Brief meines Vaters an mich und meine Geschwister, d.h. eben alle Menschen.

    Wenn wir uns Jehova rückhaltlos hingegeben haben, so brauchen wir auch keinen Rückhalt durch die Organisation. Damit, selbst wenn man wie ich zur 2. Tauffrage „Ja“ seinerzeit gesagt hat, ist diese unwirksam weil dadurch die 1. Tauffrage ad absurdum gestellt würde:

    Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun?

    Weil der Wille Jehovas ist es nicht, dass eine Organisation der Mittler ist und nicht der Christus.

    Den Ausführunen von Dir aus Hebräer 10 möchte ich noch ein paar Verse aus der Neuen Genfer Übers. anhängen. Hier geht es zum einen darum, dass keine Opfer mehr nötig sind, wir keinen Mittler brauchen und wie dann der Vers 24 zeigt wir miteinander „reden“ sollten. Das tun wir hier, in den Zusammenkünften leider nicht. Nicht weil wir nicht wollen sondern wir uns nicht trauen unsere geheimen Gedanken zu offenbaren:

    18 Wo aber die Sünden vergeben sind, ist kein weiteres Opfer mehr dafür nötig.
    Aufforderung zum gemeinsamen Festhalten am Glauben

    19 Wir haben jetzt also, liebe Geschwister, einen freien und ungehinderten Zugang zu Gottes Heiligtum; Jesus hat ihn uns durch sein Blut eröffnet.
    20 Durch den Vorhang hindurch – das heißt konkret: durch das Opfer seines Leibes – hat er einen Weg gebahnt, den bis dahin noch keiner gegangen ist, einen Weg, der zum Leben führt.
    21 Und wir haben einen Hohenpriester, dem das ganze Haus Gottes unterstellt ist.
    22 Deshalb wollen wir mit ungeteilter Hingabe und voller Vertrauen und Zuversicht vor Gott (eigene Anmerkung: ohne einen menschlichen Kanal) treten. Wir sind ja in unserem Innersten ´mit dem Blut Jesu` besprengt und dadurch von unserem schuldbeladenen Gewissen befreit; wir sind – ´bildlich gesprochen` – am ganzen Körper mit reinem Wasser gewaschen.
    23 Ferner wollen wir unbeirrbar an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen; denn Gott ist treu und hält, was er zugesagt hat.
    24 Und weil wir auch füreinander verantwortlich sind, wollen wir uns gegenseitig dazu anspornen, einander Liebe zu erweisen und Gutes zu tun.
    Und diese Texte sind nicht nur für Geistgesalbte. Die Bibel ist ein Buch, ein Testament für alle Menschen.

    Deswegen lasst uns hier weiterhin unsere Gedanken austauschen und im Glauben wachsen.

    Ebenfalls einen schönen Wochenanfang und alles Gute!
    Herzlichst Anna

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