121 Comments
  • Anna
    November 9, 2010

    Liebe Brüder und Schwestern,

    am Ende eines Jahres, ohne dies irgendwie Silvesterfeierlichkeiten zu begehen, sinne ich darüber nach was war, was gerade ist und was sein wird.

    Ich meine schon es ist eine Zeit ruhig mal in sich zu gehen. Predigen war ich heute nicht. Habe meine Wohnung geputzt und dabei nachgedacht. Und mich wirklich sehr gefreut. Gefreut darüber viele neue Brüder und Schwestern kennengelernt zu haben. Und dass wir uns hier gegenseitig bereichern dürfen. Christliche Einheit, nein, nicht um jeden Preis sondern weil wir uns einig sind, dass wir freie Menschen sind. Viele von uns haben gelernt oder lernen langsam sich FREI von Schuldgefühlen zu machen. Nicht mehr einem Erfolgsdruck z.B. im Predigtdienst unterworfen zu sein. Alles in die Hände unseres Vaters Jehova und seines Sohnes zu legen.
    Wir warten doch alle auf die Verwirklichung seines Vorsatzes. Und viele sind darüber gestorben, innerlich zerbrochen weil es stimmt wenn es in der Bibel heißt gem. Sprüche 13:12, dass hinausgeschobene Erwartung das Herz krank macht.

    Viele von uns verstehen nicht dass Jehova noch nicht eingegriffen hat. Letztlich wünschen wir uns dies doch alle.
    Wir haben die Entscheidungsfreiheit uns zwischen dem Weg des Opters der WTG und unserer Selbstbestimmung als verantwortungsbewußter Christ zu entscheiden. So wünsche ich mir heute gebetsvoll, dass viele meiner Brüder die Opferrolle die krank macht ablegen und hin zu Jehova dem Vater, der uns annimmt und dem Christus, der für uns grausam hingerichtet wurde, zu finden.
    So gesehen haben wir hier die Einheit die in den Ortsversammlungen leider fehlt. Trotz oft gegensätzlicher Meinungen glauben wir alle an den einen Gott und Vater und daran, dass Christus als regierender König für uns eintreten wird. Und daher danke ich jetzt auch allen, die mir oft ohne es zu bemerken Freude bereitet haben, mich geistig weitergebracht haben, meine Sichtweite für Neues geöffnet haben usw. Auch das Vertrauen, welches wir untereinander haben, sofern wir uns auf anderer Ebene persönlch austauschen können gibt Mut. Hier ist keiner unter uns der den anderen „verpetzt“, dass er nicht organisationskonform ist. Daran darf ich jedenfalls für mich erkennen, dass unter uns der Geist Jehovas wirkt.
    Das ist es, was mir Trost und Zuversicht gibt.

    Liebe Grüße an alle Diener Jehvoas, schon wieder aus dem Schneeregen
    ganz herlich Anna

  • Diener 1000
    November 9, 2010

    Hallo Brüder und Schwestern!Durch Zufall habe ich diese Seite entdeckt,und mit Interesse arbeite ich mich durch die Themen und Kommentare.In Jahrelanger eigener Erfahrung als DAG und Schulaufseher habe ich erkannt das alles in meiner ehemaligen Versammlung und einer weiteren Versammlung in der ich tätig war nicht auf christliche Liebe,sondern auf ein Gerüst aus Heuchelei,Neid innerhalb der Dienerschaft und starkem Konkurrenz Denken aufgebaut war!Mir tun all die Jahre leid die ich sinnlos verschwendet habe und Teil dieser Organisierten Versammlungs-heuchelei war.All die treuen Brüder und Schwestern die negativ und schlecht besonders im privaten bereich behandelt wurden.Oftmals wurde ich von sogenannten Mithirten in unserer Dienerschaft gerügt,und ich solle doch nicht so milde sein.Als persöhnliches Fazit legte ich alle Ämter nieder.Die Lieblosigkeit innerhalb unseres Kreises hier in NRW ist himmelschreiend.Auf die bitte mir doch einmal Zeitschriften zukommen zu lassen,da ich die Zusammenkünfte nicht mehr besuche und einen Neuanfang brauche,wurde mir und meiner Frau dieses mit der Bemerkung man sei doch schliesslich kein Taxiunternehmen verweigert.Man schämt sich für solche Diener!Tendenz steigend!

  • Sascha
    November 9, 2010

    Lieber Diener 1000,

    wenn du wüsstest, wie sehr sich das mit vielen Erlebnissen von den Brüdern und Schwestern, die hier schon Kommentare gegeben haben, deckt. Deshalb freue ich mich, dass du diese Dinge bezüglich des Erkennungsmerkmals der wahren Nachfolger Jesu so deutlich erkannt hast.

    Ich war auch DAG, und erlebe seit unserem Rückzug die gleichen Dinge. Zeitschriften sollen wir wohl auch nicht mehr lesen. 🙂

    Aber sie tun uns ja damit sogar unbewusst etwas gutes, denn dieser Ton, der in diesen Schriften angeschlagen wird, hat nichts mehr mit wirklicher Liebe zu tun, man gibt sich nur noch den Anschein von christlicher Liebe. Alle, die schon verblendet sind, werden das nicht merken. Deswegen haben wir noch größeren Grund uns über deren Verhalten zu freuen, denn vielleicht sind wir uns dadurch erst richtig unserer wahren geistigen „Bedürfnisse“ bewusst geworden.

    Mat 5:3 „Wie glücklich sind die, die ihre Armut vor Gott erkennen! / Ihnen gehört das Reich, das der Himmel regiert.

    In dem Sinne wünsche ich dir und deiner Familie alles Gute und das ihr weiter auf diesem Weg vorankommt.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Diener 1000
    November 9, 2010

    So ist die realität,du hast recht.es schmerzt mich sehr das es kein versammlungsbuchstudium mehr gibt.mir fehlen diese zusammenkünfte sehr!als ich junger verkündiger in einer versammlung im ruhrgebiet war,durfte ich brüder die sehr gute bibelkenntnis aus der elberfelder bibel hatten kennenlernen.Einige ware damals auch im Kz,mit irdischer hoffnung.Sie gaben dem studium kraft,und bauten es geistig in dieser kleinen gruppe sehr auf!All so was gibt es nicht mehr!Dafür gibt es einen Pseudostudien Tag!Dieser unsinn soll das familienstudium angeblich forcieren?die kids daddeln lieber am pc.die eltern,wenn sie nicht 150% sind müssen für den lebensunterhalt sorgen und schaffen immer weniger im dienst.Und die luxuskarossen auf dem kreiskongress sind so wiederlich.diese karossenfahrer mit amt…rufen dann in zb in meckenheim zu mehr dienst und bescheidenheit auf, wenn sie sich einen programmpunkt erschleimt, und durch spenden ,verdient haben.Oder brüder die fest im finanzwesen jonglieren, und brüder die dort arbeiten unerträglich ausbeuten!meine ehefrau kann zu diesen thema aus leidvoller erfahrung bücher schreiben!dieser bruder ist gönner einer vers.alles ist erlaubt…der bruder war mal diener,hat sich aber seine firma aufgebaut, die big buiseness mit mega internet auftritt betreibt!bei saalbauten und kongressen kommt er immer zum schluss,weil ja immer diese termine im unternehmen sind.in der firma die international tätig ist,darf das wort brüder nicht fallen!in der dienstwoche,wenn er mal da ist, werden schultern,ua,des Ka geklopft.Thats life,reality-show jede woche.Ohne moos nix los…kann meinen mund nicht mehr halten!fortsetzung folgt.

  • Frank&Frei
    November 9, 2010

    deine Erlebnisse kommen mir irgendwie bekannt vor. In gleicher Weise wurde in meiner Versammlung gegen mich konspiriert, nach dem Motto, wenn 2 dazu stehen muß der KA es glauben.
    Und der Reisende glaubte es, ohne meine Einwände zu prüfen und nahm mir Vorrechte.
    Und ein Jahr später, als ich diese Umstände noch einmal in der Ältestenschaft anführte, ergab es sich, dass angeblich niemand zu irgendeiner Zeit solche Äußerungen über mich abgegeben hat.
    Nackstschnecken sind das. Menschen ohne Gewissen, ohne Skrupel und so blind vor dem Herrn, dass ihnen nicht einmal bewußt wird, wie verlogen sie handeln.
    Ich habe mich jahrelang bemüht,diese Dinge gerade zu stellen, über mehrere KAs. Kannst du vergessen. Die wollen ihre Nummern sehen, gekommen mit 20 Pionieren im Kreis, gegangen mit 30.
    Dann sind sie wer. Und alle nehmen gern Backschisch, besonders von den alten Schwestern. Alte Brüder gibts ja kaum. Und eine Schwester stellte fest, dass die , die kein Bckschisch geben, auch nicht privat vom KA besucht werden.
    Auch eine Form der „käuflichen Liebe“
    Es geht doch immer nur um Kohle, Zaster, Kies und Ansehen.
    Das Dienen aus dem Beweggründ, der niedrigere Diener zu sein, ist passe. Das wurde mir noch gelehrt, von Brüdern in in Buchewald saßen. Na ja kein Wunder, bei diesen Vorbildern in Brooklyn.

  • Alois
    November 9, 2010

    Lieber Diener 1000

    Recht herzlich willkommen bei uns. Es ist schön zu lesen dass Du die vielen Kommentare und Vorträge liest. Denn wir leben jetzt in der Zeit in der sich die klugen Jungfrauen und die unklugen Jungfrauen trennen. Alles was Du erlebt hast deckt sich mit dem was in der Bibel vorherprophezeit wurde. Da dies alles geschieht wissen wir wie weit die Zeit vorgerückt ist.

    Bitte mache niemals Jesus oder Jehova für die schlimmen Dinge bei den Zeugen Jehovas verantwortlich. Sie können nichts dafür, genauso wenig wie Jehova was dafür konnte, dass das alte Israel und Juda den Baal angebetet haben. (übrigens neben der Anbetung Jehovas)

    Mit der Zeit wirst Du zu unserem Vater und seinem Sohn Jesus ein ganz neues Verhältnis aufbauen. Dann wirst auch Du glücklich sein endlich den schmalen Weg zur Rettung gefunden zu haben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Diener 1000
    November 9, 2010

    Guten abend alois!mit interesse habe ich deinen Kommentar gelesen.man ist nicht allein.meine frau und ich werden niemals jehova gott oder jesus für das fehlen von menschen für die momentane situation innerhalb der bruderschaft verantwortlich machen wollen!Wir reden jeden tag über alles und über unsere eigene situation.Beide sind wir in zweiter Theokratischer Ehe verheiratet.Heute haben wir einen wunderschönen sonnigen tag hier am niederrhein,mit blick auf Kaiserswerth erlebt.Wir haben muscheln und roten rheinkies für meim kleines barsch aquarium gesammelt, und tolle fotos gemacht.Und bei all diesen kleinen menschlichen freizeit-aktivitäten haben wir respekt vor jehova und der kleinen süsswassermuschel am rheinufer.Nach all diesen dingen in der dienerschaft sind wir jehova dankbar die wunderschöne natur in der nähe zu sehen und zu erleben.Natürlich ist es ein neuer gedanke ,sich hier frei als Kind Jehovas des Vaters zu äussern.Ich denke eine reduktion,und das besinnen auf christliche urwerte schafft raum für neues!weniger ist mehr..das ist ein slogan.besinnen auf die biblische wahrheit ist mehr.dem nächsten gutes tun,der nächste ist alles,wenn ich allein lebe dann ist des der nachbar,der kollege auf der arbeit,der busfahrer, der bruder der mich anklagt.Der grösste nächste ist wie jeder hat, die eigene Familie.Es kann auch ein gerüst von brüdern sein, die in der ortsvers.unterstützen.aber die hat auch nicht jeder.Viele arbeiten hart als christen,haben aber leider nicht die STUNDEN.Diese Brüder und Schwestern sind wahre Theokratische sozialarbeiter.Vorschlag meinerseits….DEN CHRISTUS nachahmen IHR hirten.auf den staubigen pfaden palästinas den nächsten lieben,wenn er vorbei läuft.

  • Sascha
    November 9, 2010

    Lieber Bruder Diener 1000,

    als langjähriger Aquarianer kann ich deinen Kommentar sehr gut nachempfinden…

    Die Dinge der Natur haben mir bisher mehr über das Wesen Jehovas beigebracht, als eine menschliche Organisation oder irgendein Gebilde es je hätten tun können.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Walter
    November 9, 2010

    Hallo Diener 1000,

    dem kann ich nur zustimmen !

    Als Jesus gefragt wurde “ Herr, was muß ich tun, um ewiges Leben zu bekommen“ erzählte er eine Geschichte, um diese Frage zu beantworten:
    “ Ein Mann war auf der Reise von Jerusalem nach Jericho. Auf dem Weg
    wurde er von Räubern überfallen. Sie schlugen ihn und ließen ihn
    halb tot liegen……Der Samariter tat all dies, obwohl der verletzte
    Mann ein Jude war und die Juden die Samariter nicht mochten.
    Wer hat Deiner Meinung nach wie ein Nächster gehandelt? fragte Jesus.
    Der gute Samariter war die Antwort.

    Dann geh hin, und tue ebenso !!!!!!!! sagte Jesus “

    So möchte Gott den Menschen haben. So einfach kann Christentum sein.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Diener 1000
    November 9, 2010

    Hallo Walter! Das beste kommt noch!Meiner Frau und mir wurden in einer Versammlung die Zeitschriften verweigert,weil wir beide aus Gesundheitlichen Gründen nicht in der lage wahren die Zusammenkünfte zu besuchen.Der VA oder Koordinator meinte..Ich bin doch kein Taxiunternehmen!Der Grund war in wirklichkeit das wir nach unserem gewissen handelten,und uns nicht durch ihn manipulieren lassen wollten!

  • Micha
    November 9, 2010

    Lieber Bruder Diener 1000 und liebe Schwester!

    Es ist eine Freude zu sehen dass immer mehr Brüder ERKENNEN das irgend etwas nicht in Ordung ist.
    Durch Nachsinnen und durch Prüfen in der heiligen Schrift kann man nur zu dem Schluß kommen das man NIEMALS Menschen nachfolgen sollte gemäß Psalm 146 Vers 3 – 6, ob organisiert oder nicht organisiert.
    Es gibt nämlich nur EINEN Mittler zwischen Gott und dem Menschen.
    Unseren Herrn Jesus Christus welcher für (ALLE)Menschen das Lösegeld bezahlte. 1.Timo.2:5-6
    Schlußendlich gab auch der weise Prediger Salomo einen zeitlosen immer gültigen Rat:“ Das Endergebnis des Ganzen lasst uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote!
    Denn das soll JEDER MENSCH tun.
    Denn Gott wird JEDES WERK , es sei gut oder böse,in ein Gericht über alles verborgene bringen.

    In diesem Sinne wünschen meine Familie und ich
    Euch Christliche Freiheit und die damit verbundene WAHRE Erkenntnis!

    Gott schütze Euch

    Micha

  • Dennis
    November 9, 2010

    Lieber Diener 1000,

    auch von mir ein herzliches willkommen!

    Schön, dass du dich getraut hast, deine Erfahrungen kurz zu schildern:

    (Zitat)
    „In Jahrelanger eigener Erfahrung als DAG und Schulaufseher habe ich erkannt das alles in meiner ehemaligen Versammlung und einer weiteren Versammlung in der ich tätig war nicht auf christliche Liebe,sondern auf ein Gerüst aus Heuchelei,Neid innerhalb der Dienerschaft und starkem Konkurrenz Denken aufgebaut war!“

    Es ist schon bemerkenswert, wie sich die Wahrnehmungen von noch nicht abgestumpften Brd. und Schw. doch immer wieder gleichen in den versch. VS im deutsch-sprachigen Raum:

    Heuchelei, Neid, Konkurrenz, Lieblosigkeit, Oberflächlichkeit, Materialismus usw.

    Das sind in vielen (nicht in allen) VS die Atribute mit denen man sozusagen „weiterkommt“ in der „Theokratie“ (auch so eine WTG Wortschöpfung) oder in seiner angestammten, erarbeiteten Position als Ä. oder KA verbleiben kann.

    Dir alles Gute und bis zum nächsten mal!

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Zur christlichen Einheit und der Einforderung vom
    WT. vom 1.4.1986 :

    “Eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, dass man auch die Glaubensinhalte akzeptieren MUSS die nur Jehovas Zeugen vertreten.”

    …möchte ich eine andere Aussage hier einstellen. Der Auslöser ist – ein Ältester macht Hirtenbesuche und verteufelt die sogenannten Abtrünnigen – die natürlich Schuld sind das der Versammlung soviel fernbleiben.

    Ich frage mich ob dieser Älteste oder auch andere die hier obiges exekutieren müssen – da ja jeder der dem nicht entspricht als Abtrünniger zu sehen ist – auch diese Aussagen kennen und mit berücksichtigen?

    *** w98 15.3. S. 18 Wessen Sklave möchte man sein? ***

    „Wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. KORINTHER 3:17).
    2 Als Gott hingegebene Diener sind Zeugen Jehovas verpflichtet, die Anweisung Jesu zu befolgen….

    4 … achten Jehovas Zeugen sorgfältig darauf, wie sie sich ausdrücken. Statt zu sagen: „Die Gesellschaft lehrt . . .“, verwenden viele Zeugen Jehovas Formulierungen wie: „In der Bibel heißt es . . .“ oder: „Gemäß meinem biblischen Verständnis . . .“ Dadurch weisen sie nachdrücklich auf die persönliche Entscheidung hin, die jeder Zeuge Jehovas bei der Annahme biblischer Lehren getroffen hat, und vermeiden es außerdem, den falschen Eindruck zu erwecken, Jehovas Zeugen würden irgendwie dem Diktat einer religiösen Sekte unterliegen.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Auch das konnte man lesen – um wieviel leichter und angenehmer wäre das Leben in der Gemeinschaft würden die Ältesten das auch beachten !!!

    WT 1.4.86 Durch Gottes Geist weniger Regeln nötig

    5 „Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil“, stellte der Apostel Paulus fest. Er fügte hinzu: „Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge erbauen“ (1. Korinther 10:23). Paulus wollte damit offensichtlich nicht sagen, daß es erlaubt ist, Dinge zu tun, die in Gottes Wort ausdrücklich verurteilt werden. Im Vergleich zu den etwa 600 Gesetzen, die der Nation Israel gegeben worden waren, gibt es eigentlich wenige ausdrückliche Gebote, die das christliche Leben regeln. Viele Dinge sind somit dem Gewissen des einzelnen überlassen. Wer sich Jehova hingegeben hat, genießt die Freiheit, die die Führung durch Gottes Geist mit sich bringt. Ein Christ, der sich die Wahrheit zu eigen gemacht hat, folgt seinem biblisch geschulten Gewissen und verläßt sich auf Gottes Anleitung durch den heiligen Geist. So wird dem Gott hingegebenen Christen geholfen, darüber zu entscheiden, was für ihn und andere ‘erbauend’ und „von Vorteil“ ist

    6 Ein Zeuge Jehovas zeigt ….. daß er biblische Lehren in eigenen Worten darlegen kann. Dadurch, daß er nicht mehr nur das wiederholt, was andere formuliert haben, liefert er den Beweis, daß er seine Denkfähigkeit weiterentwickelt. (vergleiche Römer 14:5b ……..jeder sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt.). ……gemäß biblischen Maßstäben zu leben. Diese Entscheidungen werden niemandem aufgezwungen.

    Einer leitenden Körperschaft verantwortlich?

    8 In der Bibel wird deutlich gezeigt, daß wahre Christen Gott nicht unter Zwang dienen. Es heißt darin: „Jehova nun ist der GEIST; und wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3:17). Wie kann diese Tatsache jedoch mit der Vorstellung in Einklang gebracht werden, daß es einen „treuen und verständigen Sklaven“ mit einer leitenden Körperschaft gibt? (Matthäus 24:45-47).

    9 Bei der Beantwortung dieser Frage müssen wir den biblischen Grundsatz der Leitung durch ein Haupt im Sinn behalten (1. Korinther 11:3). In Epheser 5:21-24 wird Christus als das „Haupt der Versammlung“ gekennzeichnet, als derjenige, dem die Versammlung „untertan ist“.

    12 Bedeutet die Aufsichtsstellung, die der leitenden Körperschaft gemäß der Bibel verliehen worden ist, daß jeder Zeuge Jehovas ihr für seine Tätigkeit Rechenschaft geben muß? Das ist nicht der Fall, denn Paulus schrieb an die Christen in Rom: „Warum . . . richtest du deinen Bruder? Oder warum blickst du auch auf deinen Bruder hinab? Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; . . . jeder von uns [wird] für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen“ (Römer 14:10-12).

    ….Hebräer 13:7 ….Gedenkt derer, die unter euch die Führung übernehmen, die das Wort Gottes zu euch geredet haben
    15 Falls ein Zeuge Jehovas Entscheidungen auf der Grundlage von biblischem Rat trifft, …, weil ihn sein persönliches Studium der Bibel davon überzeugt hat, daß das der richtige Weg ist. Jeder Zeuge Jehovas wird von Gottes eigenem Wort beeinflußt, den vernünftigen biblischen Rat zu befolgen, …wobei er voll und ganz anerkennt, daß sich Entscheidungen, die er trifft, auf sein persönliches Verhältnis zu Gott auswirken, dem er sich hingegeben hat (1. Thess. 2:13 – Gottes od. Menchenwort).

    16 Wenn es eine persönliche Angelegenheit ist, über seine Lebensführung zu entscheiden, warum werden dann einige Zeugen Jehovas ausgeschlossen? Niemand trifft im Fall einer bestimmten Sünde willkürlich die Entscheidung, daß sie einen Gemeinschaftsentzug erfordert. Dieses Vorgehen ist gemäß der Bibel nur dann unumgänglich, wenn ein Glied der Versammlung schwere Sünden begeht, wie sie unter anderem im 5. Kapitel des 1. Korintherbriefs genannt werden, und nicht bereut. Ein Christ kann zwar ausgeschlossen werden, wenn er beispielsweise Hurerei begangen hat, doch das geschieht nur dann, wenn sich der Betreffende weigert, den geistigen Beistand liebevoller Hirten anzunehmen. …daß Zeugen Jehovas Diener Gottes sind und nicht Sklaven von Menschen? Als Gott hingegebene Christen genießen sie die Freiheit, für die Christus sie frei gemacht hat ….!

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Ein kleiner Fehler ist mir unterlaufen:
    das WT Zitat stammt aus: w98 15.3. S. 18

  • Bruderinfo
    November 9, 2010

    Liebe Maria,
    gerne möchte ich versuchen deine Frage in Verbindung mit Matth. 18:20 zu beantworten.
    Sicherlich haben die Brüder recht, wenn sie sagen, das Jesus hier mit dieser Aussage: „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind bin ich mitten unter ihnen“ das Zusammenkommen von Christen in einem größeren Rahmen nicht als unnötig bezeichnen wollte.
    Christen sollten das Zusammenkommen nicht aufgeben, sagte Paulus zu recht. Wie groß die Zahl derer ist, die sich als „Versammlung“ sehen und zusammenkommen, ist in diesem Zusammenhang unwichtig.
    Es können zwei oder drei sein oder auch tausende. Aber es ist auch nicht richtig, diese Aussage Jesu nur auf das Zusammenkommen von zwei oder drei Brüdern zu begrenzen, die eine Meinungsverschiedenheit oder ein Zwischenmenschliches Problem lösen möchten, auch wenn es so aussehen mag das Jesus diese Aussage in Verbindung mit dieser Thematik aussprach.
    Es handelt sich bei dieser Aussage Jesu um einen Grundsatz, der uns zeigt, das zwei oder drei im Namen Jesu Handeln und etwas bewirken können. Im Zusammenhang sagte Jesus zu seine Jüngern: „Ich versichere euch: Was ihr hier auf der Erde für verbindlich erklären werdet, das wird auch vor Gott verbindlich sein; und was ihr hier für nicht verbindlich erklären werdet, das wird auch vor Gott nicht verbindlich sein. Aber auch das versichere ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde gemeinsam um irgendetwas bitten, wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich selbst in ihrer Mitte.“
    Demnach ist es nicht richtig zu sagen, der Geist Gottes wirke nur in „der Versammlung“, die von einer Religionsorganisation als die richtig Versammlung proklamiert wird. Der Geist Gottes wirkt wo und wie er will sagt uns die Bibel, auch wenn zwei oder drei sich im Namen Jesu zusammen tun um unabhängig von irgend welchen religiösen Organisationen die Bibel zu verstehen. Was könnte sonst ein Mensch tun, der von seiner Versammlung abgeschnitten sein sollte und er nur die Bibel hat, oder vielleicht noch nicht einmal mehr die Bibel? Es bleibt uns dann nur unser Vertrauen auf die Kraft und den Geist Gottes durch Gebet im Namen Jesu Christi.
    Liebe Maria, wann immer du die Gelegenheit hast dich mit deinen Brüdern zu versammeln, und du das Gefühl hast das sie sich im Namen Christi versammeln, dann tue es. Und wenn du nur mit zwei oder drei deiner Brüder im Namen Christi zusammenkommst kannst du sicher sein, das er unter euch ist. Dieser Grundsatz sollte von niemanden in Frage gestellt werden.
    Wir Ältesten bei Bruderinfo sind uns Bewusst, das unsere Organisation es nicht gerne sieht wenn Brüder versuchen eigenständig und ohne WT-Literatur die Bibel zu lesen um gewisse Fragen zu verstehen, doch genau das wird von einem wahren Nachfolger Christi erwartet, denn nur so kommt er zu einen eigenverantwortlichen Glauben.
    In diesem Sinne lass dich nicht verunsichern.
    Liebe Grüße
    Bruderinfo

  • Maria
    November 9, 2010

    Meine lieben Brüder bei Bruderinfo, auch Ulrike P. danke ich von ganzen Herzen für die Antwort. Ich muss euch leider sagen, dass ich mich einfach nicht mehr wohlfühle in der Versammlung dort bin ich sehr traurig weil ich schon lange nicht mehr mitmachen kann mit der Begeisterung und den Lob für die leitende Körperschaft. Immer wieder der Aufruf an die Organisation müssen wir uns halten ohne den verständigen Sklaven kein biblisches Verständnis. Viele Brüder meinen es bestimmt ehrlich, aber ich kann ihnen nicht helfen, aber ich bete zu unseren Vater Jehova, dass noch viele,ja alle sollten zur wahre Anbetung kommen. Mit keinen einzigen Bruder hier in der Versammlung könnte ich so ehrliche tiefe biblische Gedanken austauschen wie hier in Bruderinfo. Ich bin wirklich geistig mit euch verbunden, bitte bitte bleibt so liebevoll und ehrlich, weißt auch weiterhin keinen zurück der euch um geistige Hilfe bittet. Möge unser Vater Jehova euer aufrichtiges Bemühen reichlich segnen. In aufrichtiger Verbundenheit Schwester Maria

  • Dennis
    November 9, 2010

    Hallo Maria,

    das geht mir ähnlich. Der Wohlfühlfaktor in meiner Versammlung tendiert auch gegen Null, aber trotzdem sind es ja meine Brüder und Schwestern, deshalb hoffe ich, dass sich dieses Gefühl wieder zum besseren wendet.

    Ich sehe aber ein großes Problem, dass auch du angedeutet hast. Gerade bei unserer letzten Dienstwoche war das wieder augenscheinlich. Der KA hat unter dem Thema „Höre immer auf die Stimme Jehovas“ in weiten Teilen eine einzige Verherrlichung des „Sklaven“ vorgetragen.

    (Zitat)
    „…Glauben wir, dass wir wirklich schlauer sind als der tuvS? Wir müssen immer daran denken, dass Jehova und Jesus diesem Sklaven voll und ganz vertraut. Jesus hat ja diesen Sklaven persönlich über die ganze Habe eingesetzt. Sie versorgen die Hausknechte, also die Mitgesalbten und die anderen Schafe mit zeitgemäßer geistiger Speise zur Rechten Zeit. Sind wir dankbar dafür und demütig diese Speise anzunehmen?…“ usw. usw.

    Ich habe mitlerweile einen „Durchzugsmechanismus“ in meinem Kopf eingebaut. Immer wenn die Verherrlichung des „Sklaven“ oder der „leitenden Körperschaft“ auf der Tagesordnung steht lese ich in der Bibel, oder in den Zeitschriften oder denke einfach nochmal über Themen hier bei Bruderinfo nach. Das hilft mir ruhig zu bleiben bis es vorbei ist.

    Das Schlussgebet hielt dann noch ein Bruder der 1000% Sklaven-treu ist. Er hat wieder diese unsägliche Formulierung mit dem „Mitteilungskanal Gottes“ benutzt. Am liebsten würde ich zu ihm gehen und ihn fragen ob er mir diesen „Mitteilungskanal“ auch biblisch begründen kann.

    Wir haben mind. 12 Br. u. Schw., die große gesundhl. und psychische Probleme haben und nur selten oder gar nicht mehr in die Versammlung kommen. Doch was wird uns Tag aus Tag ein eingetrichtert? Predigen, Predigen, Predigen! Bericht, Bericht, Bericht!

    Also neue Nachfolger Christi suchen, damit man diese dann allein läßt wenn sie in Schwierigkeiten sind. Ist das das wahre Christentum?

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Alois
    November 9, 2010

    Und wenn im Schlussgebet im Königreichssaal der sogenannte „treue und verständige Sklave“ mit eingeschlossen wird, dann beiße ich mir auf die Zungenspitze, damit ich nicht aus Versehen AMEN sage….

  • Alois
    November 9, 2010

    Liebe Schwester Maria

    Die Bibel sagt wie viele Brüder und Schwestern sich ungefähr im Herzen für Jesus entscheiden und gegen die Organisation. Der Prophet Amos schreibt recht deutlich über Bethel und Israel, was Heute die Zeugen Jehovas sind. Wer nicht Jehova sucht wird nicht leben. Wenn in der Bibel steht man solle nicht Bethel aufsuchen, wieso beachtet das fast niemand?

    Amos 5
    1. Höret dieses Wort, das ich über euch erhebe, ein Klagelied, Haus Israel!
    2. Sie ist gefallen, die Jungfrau Israel, sie wird nicht wieder aufstehen; sie liegt hingeworfen auf ihrem Lande, niemand richtet sie auf.
    3. Denn so spricht der Herr, Jehova: Die Stadt, die zu tausend auszieht, wird hundert übrigbehalten, und die zu hundert auszieht, wird zehn übrigbehalten für das Haus Israel.
    4. Denn so spricht Jehova zum Hause Israel: Suchet mich und lebet.
    5. Und suchet nicht Bethel auf, und gehet nicht nach Gilgal, und gehet nicht hinüber nach Beerseba; denn Gilgal wird gewißlich weggeführt und Bethel zunichte werden.
    6. Suchet Jehova und lebet, damit er nicht in das Haus Josephs eindringe wie ein Feuer und es verzehre, und für Bethel niemand da sei, der es lösche-
    7. sie verwandeln das Recht in Wermut und werfen die Gerechtigkeit zu Boden-;
    8. suchet den, der das Siebengestirn und den Orion gemacht hat, und den Todesschatten in Morgen verwandelt und den Tag zur Nacht verfinstert, der den Wassern des Meeres ruft und sie ausgießt über die Fläche der Erde: Jehova ist sein Name;

    Oder Luk. 17:
    12. Und als er in ein gewisses Dorf eintrat, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, welche von ferne standen.
    13. Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, Meister, erbarme dich unser!
    14. Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern. Und es geschah, indem sie hingingen, wurden sie gereinigt.
    15. Einer aber von ihnen, als er sah, daß er geheilt war, kehrte zurück, indem er mit lauter Stimme Gott verherrlichte;
    16. und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und derselbe war ein Samariter.
    17. Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn gereinigt worden? Wo sind [aber] die neun?
    18. Sind keine gefunden worden, die zurückkehrten, um Gott Ehre zu geben, außer diesem Fremdling?
    19. Und er sprach zu ihm: Stehe auf und gehe hin; dein Glaube hat dich gerettet.

    Nur einer der 10 Aussätzigen hat Jehova die Ehre gegeben, der Rest hielt es nicht für nötig der damaligen jüdischen Organisation den Rücken zu kehren.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Maria
    November 9, 2010

    Meine lieben Brüder die mir geantwortet haben ganz herzlichen Dank. An Alois habe ich eine Frage zu seinen Kommentar und zwar was meinst du damit …Wenn in der Bibel steht man solle nicht Bethel aufsuchen, wieso beachtet das fast niemand? Also da geht es um Amos 5:5 Bitte dich um genaueres.Deine Schwester Maria

  • Alois
    November 9, 2010

    Hallo Maria

    Ich meinte weil es bei der Organisation auch ein „Bethel“ gibt. Das alleine könnte Zufall sein, aber es kann auch sein dass der Geist Jehovas uns mit dem Namen den unsere früheren Brüder mal gewählt haben auf die Prophezeihungen über das Volk Israel aufmerksam machen möchte. So wie ich die Bibel verstehe stehen in den Propheten, die Wörter Ephraim, Bethel, Samaria und andere Städte des 10- Stämme Reiches für die Organisation.

    Grüße
    Alois

  • Joanna
    November 9, 2010

    Liebe Maria
    Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan werden. Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden. (Matthäus 7:7-8)
    Jesus sagt: Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.
    (Matthäus 11:28)
    Gott offenbart sich den Hilflosen, Demütigen, mit Sorgen und Nöten belasteten Menschen, die nach Ihm suchen! Er schenkt heilende Kraft, Glauben und ein neues Leben in Jesus Christus. Aus lauter Gnade und Liebe Gottes wird es uns gegeben und geschenkt, nicht weil wir es etwa verdient hätten. Kein Mensch ist ohne Sünde, und nur aus Gnade und Liebe errettet uns Gott durch das Opfer seines Sohnes Jesus Christus. In Ihm (Jesus Christus) haben Sie Errettung, Vergebung, die Fülle, sowie das ewige Leben. Durch Jesus Christus werden Sie neu geboren und ein Kind Gottes.
    Grüße.
    Joanna

  • Dennis
    November 9, 2010

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    ihr schreibt:

    „Die Fakten zeigen hier ganz deutlich das die ganze Welt davon erschüttert wurde und das dieses Erdbeben in dieser Stärke (Richterskala 9.0) noch nie in Japan stattfand. Auch wird den Menschen bewusst das selbst die stärkste, intelligenteste Nation in Sachen Technik auf dieser Erde nicht in der Lage ist auch diese Technik (Atom) zu beherrschen. Die ganze Welt tritt in ein neues Zeitalter des Bewusstseins ein. Alles ist plötzlich nicht mehr weit weg.“

    Ich möchte dieses Thema nicht zu sehr auf eine wissenschaftl. Diskussion zuspitzen, aber ich finde schon, dass man aufpassen muss gewisse Ereignisse nicht sofort hysterisch durch die bibl. Brille zu sehen.

    Ihr habt hier eine für mich nicht ganz nachvollziehbare Verbindung hergestellt und außerdem hat es irgendwann in jedem Land mal ein Erdbeben gegeben wie es noch kein´s gegeben hat, da ist auch völlig logisch liebe Freunde.

    Fakt ist dass dieses Erdbeben in Japan bei weitem nicht die Folgen hatte wie das Erdbeben in Haiti vor gerade mal 1 Jahr mit ca. 220.000 TOTEN. Wer das anders sieht soll mir das bitte belegen.

    Wer redet heute noch von Haiti, wer denkt noch an die Menschen dort, die nach wie vor im Elend und Dreck leben, die ein völlig ruiniertes Land haben. Haiti existiert nur noch auf dem Papier!

    Wer redet heute noch über (Zitat Altkanzler Schröder)“schlimmste Naturkatastrophe seit Menschengedenken“?
    Es war übrigens das Erdbeben im indischen Ozean im Dez. 2004 mit Stärke 9,0!!! und 230.000 TOTEN!!! Auch übrigens das schlimmste Erdbeben für Indonesien.

    Teile Sumatras waren de facto entvölkert und heute? Alles ist wieder fast wie vor dem Tsunami aufgebaut und die Welt hat sich weiter gedreht ohne, dass wir Folgen zu spüren bekamen oder auch nur im Entferntesten buchstäblich betroffen hätte.

    Wie kommt ihr darauf, dass dieses Erdbeben in Japan „die ganze Welt erschüttert hat“, meint ihr das buchstäblich oder in symbolisch. Ich denke niemand wird behaupten wollen er habe am Fr. vor einer Woche in Deutschland Erschütterungen verspürt. Was die symbl. „Erschütterung“ betrifft so ist dieses Beben auch nicht anders wie die Beben in den letzten Jahren zuvor. Das Leben dreht sich ganz normal weiter und zwar für jeden einzelnen von uns ohne auch nur die geringste Auswirkung. Diese ganze Atomdiskussion in Deutschland ist doch ein einziger Witz, was da jetzt stattfindet. Eine typisch deutsche Hysteriediskussion! Wer hat in den letzten 25 Jahren noch über Tschernobyl und die Folgen gesprochen? Kein Mensch!

    Man muss meines Erachtens aufpassen sich nicht eine Überdramatik einzureden. Ganz ehrlich!

    Glaubt mir in spätestens einem Jahr werden die meisten nicht mehr wissen was am 11.März 2011 passiert ist.

    Übrigens war das stärkste je gemessen Erdbeben vor über einem halben Jahrhundert. Weiß irgendjemand hier ohne nachzuschlagen oder zu googlen wann das genau war, wo und wie stark, wieviel Todesopfer???

    Das war übrigens auch das schlimmste Erdbeben für dieses Land und hat es die Menschen auf der Welt interessiert länger als 2 Wochen?

    Was das „neue Zeitalter des Bewusstseins in der ganzen Welt“ betrifft: Liebe Brüder ich bitte euch! Fragt doch mal einen Kongolesen, einen philippinischen Ureinwohner, einen Bauern in Sierra Leone oder sonst ca. 2 Millarden Menschen auf dieser Welt.
    Glaubt ihr wirklich die Wissen was in Japan passiert ist? Wenn ja ändert das was in ihrem Leben? Haben die ein Bewusstsein für Weltereignisse?

    Ich glaube wir, als nachrichtensüchtige in der westlichen Welt, sind schon so gepoolt auf die „Apokalypse“, die nie kommen wird, dass wir schon garnicht mehr anders denken können.

    Zum Schluss will ich aber auch die Bibel sprechen lassen. Im Markus-Bericht bzgl. der „Zeit des Endes“ heißt es nämlich nach der berühmten Aufzählung der „Zeichen“:

    (Markus 13:8) . . .Diese Dinge sind ein ANFANG der Bedrängniswehen.

    Also die Bedrängniswehen fangen erst an wenn sich alles was Markus vorher sagt erfüllt. Wir sind also noch nicht mal am „Anfang“, denn „Königreich gegen Königreich und Nation gegen Nation“ ist definitiv noch nicht eingetreten. Die letzten 60 Jahre waren eine Zeit des Friedens im Vergleich zu den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor, auch das kann ich euch mit Fakten belegen wenn ihr wollt.

    Viele Grüße an alle Brüder
    Dennis

  • Der Skeptiker
    November 9, 2010

    Lieber Dennis,

    Ich sehe das Erdbeben in Japan so wie Du, als tragisches Unglück das durch die Medien als Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes dargestellt wird, daß es aber viel ärgere Unglücke gegeben hat, die halt optisch nicht so toll aufgearbeitet wurden.

    Wenn es ein Geschehen in letzter Zeit gegeben hat, dann am ehesten den 11. September 2001, der die Welt wirklich nachhaltig verändert hat, und wir den Niedergang einer Weltmacht bzw. das Erstarken neuer Mächte seitdem gut beobachten lässt.

    LG

  • Dennis
    November 9, 2010

    Hallo Skeptiker,

    mit deinen Feststellungen zur medialen Betrachtung von Katastrophen und auch zum Wendepunkt 11.Sept. 2001 gehe ich einig.

    Sowohl das Jahr 1989 (Mauerfall; Ende Sowjetunion) also auch das Jahr 2001 mit den Terroranschlägen sind absolute Wendepunkte in der Weltgeschichte unserer Zeit und kein Mensch interessiert sich mehr für das Jahr 1914.

    Es ist auch nicht ohne Grund, dass in keiner einzigen Zeitschrift (Öffentlichkeit), Broschüre oder Traktat der letzten Jahre dieses Datum noch von der WTG erwähnt wird. Es ist völlig ohne Bedeutung sowohl für uns als auch für die Welt. Es ist ein weiteres mal ein Lehrgebäude in sich zusammengebrochen, dass nun Stück für Stück beerdigt wird. Auch die vereinzelten Erwähnungen in den WT-Studienausgaben und Büchern wird in den nächsten jahren verschwinden, dessen bin ich mir sehr sicher. Das ist letzte Verzweifelungspropaganda.

    In spätestens 5 Jahren wird dies Wende vollzogen sein, denn schon in weniger als 3 Jahren „feiern“ wir 100 Jahre „letzte Tage“ und „Zeit des Endes“!!!!

    Ich kenne in meinem Umfeld so gut wie keinen Zeugen Jehovas, selbst die sehr WT-Linientreuen, die noch wirklich überzeugt sind von diesem Märchen „1914“.

    Wie verzweifelt der „Sklave“ gegen dieses Erkennen der Brüder einer weiteren Irrlehre ankämpft, zeigen die letzten Versuche bspw. durch DVDs wie „Glaube in Aktion – Aus der Finsternis“ oder in den Zeitschriften mit Formulierungen wie im Studien-WT v. 15.05.11 S. 15, Abs. 18:

    „Mit der Welt heute geht es immer mehr bergab. Wer wollte da bewzeifeln, dass sie seit 1914 in ihren letzten Zügen liegt. Das drohende Donnergrollen von Harmagedon ist sozusagen schon zu hören.“

    Raffinierte Suggestion auf höchstem Niveau! Niemand möchte ja als „Zweifer“ da stehen, also wird dies von vorneherein so impliziert, dass wenn man an diesem Datum zweifelt, unvernünftig ist und quasi Abseits steht.

    Der darauffolgende Satz klingt wie ein Gewitter, das schon am Horizont zu hören ist, also mal wieder „unmittelbar bevor steht“. Was die WTG unter „unmittelbar“ versteht kann jeder mal in der WT Library nachprüfen, leider sind nur Zeitschriften bis 1970 verfügbar, aber „unmittelbar“ stand Harmagedon ja schon viel früher bevor, nicht wahr?

    Mein Vater kann mir noch sehr gut von Gespräche, Vorträge auf Kongressen und in der Versammlungen berichten in Bezug auf 1975. Auch verschiede Literatur kann man noch dazu bekommen. Wer jetzt wieder auf diese billige Masche des „Sklaven“ hereinfällt, dem kann ich nur sagen: Wir standen in den Jahren 1965 bis 1975 viel näher vor dem „Ende“ als heute.

    Wie du „Skeptiker“ bin ich auch der Meinung, dass die Ereignisse der letzten Jahre den Niedergang der Weltmacht USA deutlich erkennen lassen. Auch diese völlig irrsinnige biblische Verdrehung der WTG, dass ja heute noch die Anglo-Amerikanische Weltmacht herrschen würde, wird in den nächsten Jahren begraben, weil es einfach nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Sie müssten es heute schon tun, denn eine Doppelweltmacht setzt voraus, dass beide Mächte, aus derer sie bestehen, ungefähr gleich mächtig sind, sonst ist es keine Doppelweltmacht.

    Großbritannien ist aber schon seit Jahrzehnten keine Weltmacht mehr, weder politisch, militärisch noch wirtschaftlich. Sie sind nicht mal mehr auf Augenhöhe mit Indien und China, geschweige denn den USA. All das kann man mit Tatsachen untermauern, aber für Tatsachen war die WTG leider noch nie empfänglich. Die Ideologie stand und steht immer an oberster Stelle.

    Spätestens in 10 Jahren hat China die USA in allen relevanten Bereichen als führende Weltmacht abgelöst. Ich bin schon heute gespannt wie sich die WTG aus diesem Dilemma rausmanövrieren wird.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Alois
    November 9, 2010

    Lieber Bruder Dennis

    Ich finde schon dass der Erste Weltkrieg ein Wendepunkt in der Weltgeschichte war. In den meisten größeren Völkern wurde die alte jahrtausende herrschende Feudalriege verjagt. Der Zar von Russland und die Kaiser und Könige von Europa, zumindest mussten sie die Macht an ein Parlament abgeben.

    Aber das ist gar nicht das Wichtigste für uns. Uns interessiert ob Jesus das seit der ersten Wegführung der Juden nach Babylon unterbrochene Königreich Davids wieder aufgerichtet hat. Das kann man letztenendes nicht beweisen, aber ich gehe davon aus dass Jehova uns da nicht im Unklaren gelassen hat. Nicht alles was die Organisation gelehrt hat ist falsch. Meistens ist Wahrheit mit Unwahrheit vermischt. Die Aufgabe jedes Einzelnen ist es genau diese Wahrheiten von den Unwahrheiten zu unterscheiden. Wer das nicht schafft wird es schwer haben.

    Das Jahr 607 / 606 v.u.Z. als das Ende des Bundes mit David hat die Organisation miener Ansicht nach richtig komuniziert, jedoch war dieses Jahr nicht die Zerstörung Jerusalems, sondern die erste Wegführung in der auch Daniel nach Babylon kam. Die Zerstörung war erst 19 Jahre später.

    Die Verunreinigung des Tempels durch Nebukatnezars Truppen, um das Jahr 606 v.u.Z. bestimmt ob das Jahr 1914 stimmt.

    Ich gaube Johannes der Täufer als Vorläufer des Christus, erfüllte sich mit Russel als Vorläufer des Wirkens des Christus.

    Johannes der Täufer hat mit Christus eine kurze Zeit parallel gepredigt und ein gewaltsames Ende gefunden. So auch Russel, auch seine Zeit überschnitt sich mit der des Christus eine kurze Zeit. Auch Russel wurde durch seinen unerwartet plötzlichen Tod gewaltsam aus dem Leben gerissen.

    Es gibt nicht nur die trockene Rechnung mit den Zahlen, sondern noch viel mehr Aussagen der Bibel welche zu berücksichtigen sind. Aber wenn man die Bibel nicht ausreichend kennt, weil man sie in der Vergangenheit nur als Beleg gebraucht hat ob der Wachtturm stimmt, dann kann man schnell alles in Zweifel ziehen oder als unsinnig darstellen.

    Die Organisation hat die letzten Jahrzehnte nicht mehr den Geist Jehovas. Dies ist auch in den Propheten vorhergesagt.

    Micha 3
    5. So spricht Jehova über die Propheten, die mein Volk irreführen, welche mit ihren Zähnen beißen, und Frieden rufen; und wer ihnen nichts ins Maul gibt, wider den heiligen sie einen Krieg:
    6. Darum soll es euch Nacht werden, ohne Gesicht, und Finsternis werden, ohne Wahrsagung; und die Sonne wird über den Propheten untergehen, und der Tag über ihnen schwarz werden.
    7. Und die Seher werden beschämt und die Wahrsager zu Schanden werden, und sie werden allesamt den Bart verhüllen, weil keine Antwort Gottes da ist.

    Da von der Organisation gelehrt wird dass nur innerhalb der Organisation Friede sei, trifft Vers 5 auf sie zu. Seit wann gilt diese Prophezeiung? Ich denke seit der Friede innerhalb der Organisation Mitte der 80er Jahre ausgerufen wurde. Seither dürfte nichts Neues mehr veröffentlicht worden sein was vom Geist Jehovas stammt und stimmt. Das bedeutet nicht dass alles was früher veröffentlicht wurde vom Geist Jehovas war. Schon immer hat auch der Geist Satans mitgemischt, nicht nur Heute, auch zu den relativ kurzen guten Zeiten des alten Volkes Israel.

    Was mit denen passiert die meinen, nur wer sich an die Organisation hält wird gerettet, steht z.B. in Amos 9:10

    Alle Sünder meines Volkes werden durchs Schwert sterben, die da sprechen: Das Unglück wird uns nicht nahen und nicht an uns herankommen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    November 9, 2010

    Lieber Dennis,

    deine Mail ist ehrlich und aufrichtig und verdient Respekt. Die meisten Menschen wissen gar nicht, was da eigentlich läuft.
    Ein B. Fulford gibt da zu dem Erdbeben in Japan folgende Auskunft –
    youtube.com/watch?v=7TsWyG4LNEo.(Links werden nicht generiert) Es ist in deutsch übersetzt.
    Das mag man annehmen oder auch nicht. Fest steht jedenfalls, dass in einem Fukushima Meiler Plutonium in abgebrannten Brennelementen ungeschützt lagert und in die Atmosphäre vordringt. Das ist reale Hölle und absolut tödlich. Wenn das nicht in den Griff kommt, kurzfristig, wird das für die Menchheit ein Damoklesschwert sein und das Ende einläuten.
    Wenn die bibel in Offenbarung sagt, dass Gott die verderben wir,d die die Erde verderben – so ist das eine klare Aussage, der man nichts entgegen zu setzen hat.
    Die HAARP Technologie ist sehr umstritten und bei Youtube gibt es genug videos, die zeigen, dass das eine Erdbebenmaschine ist und wohl für so einniges der letzten jahre verantwortlich.
    Egal ob dem so ist, oder nicht – die Nationen sind pleite, es geht um die verbleibenden Ressourcen der Erde und um die wird Krieg geführt – Afghanistan, Irak, Libyen.
    Der WT propagiert alles aber keinesfalls Kritik am falschen Propheten, dann könnte je der Charity Status der AG abgeschafft werden, Steuerfreiheit.
    Und die Zeugen plappern all das gequirlte nach, das ihnen vorgekaut wird, eigenständig denken – unmöglich, das überläßt man der Elite in Brooklyn, die gerne mal die Kleider wechselt.
    Die Weltsituation und der so ziemlich desolate Zustand in der Gemeinschaft – überall das gleiche Problem: X verkündiger und X minus 30 % sind anwesend – zeigen auf, dass wir langsam aber sicher die kritische Masse erreichen. Ich lese nicht Nostradamus und auch nicht den Maja Kalender – aber irgendwie geht derzeit bei vielen auch nicht JZ die Post ab, dass da was auf uns zukommt.
    Und warum finanziert der Bill Gates auf Spitzbergen die riesige Samenbank für alles lebendige?
    Die alten Bibelforscher erwarteten am Ende der Weltzeit ein Fake-Königreich Satans als Abbild des Königreiches Gottes. Ich kann mich da noch sehr gut an jene erinnern, die ihr Leben lang den Judge Rutherford verehrten, den heute keiner mehr kennt, der sich nach oben putschte und dann ein Problem mit denm Begriff Bibelforscher hatte, weil sich da mehr und mehr als solche von ihm divergierten.So machte er Propaganda und führte die Marke JZ ein.
    Der Rutherford lehrte auch das Religion als Wort vom Satan stammt und die wahre Anbbetung keine Religion ist. Die Masse der Zeugen weiß das nicht, was da so an Kleiderwechsel aufkam. Man konnte immer schon Wolgadörfer bauen. Heute ist man Religionsgemeinschaft, hurtig hinter der Anerkennung als Kirche her, wo früher die Brüder sagtten: Eine Kirche, die von der welt anerkannt ist zahlt Cäsar die Doinge zurück, die Gott gebühren.
    Öfter mal ein Paradigmenwechsel hält wohl jung.

    Egal, was da kommt und wie – wir können es nur erahnen,nicht beeinflussen. Aber wir können uns und müssen uns heute darüber im Klaren sein, dass nur durch Jehovahs Wirken überhaupt Leben gerettet wird.
    Ich hoffe, niemanden mit diesen Informationen korrumpiert zu haben. Ich schäzte sehr die Liebe und Mühe, die hier zu finden ist, geäußert von Menschen die demütig sind und nicht zu hoch von sich denken oder sich selbst erhöhen.
    „Nicht uns o Herr JHVH, nicht uns, sondern deinem Namen sei Ehre“
    Psalm 115:1

  • Alois
    November 9, 2010

    Liebe Anna

    Bezugnehmend zu Deinem Kommentar

    http://www.digidatanet.de/?p=212&cpage=2#comment-2237

    folgende Ausführungen nach meinem Verständnis:

    Fast jeder denkt bei dem Begriff „Große Drangsal“ an körperliches Leid, Verfolgung, Krieg, Erdbeben, Hunger, Seuchen, Krankheiten, Folter, Scheiterhaufen und Tod.

    Aber diese Drangsalen gab es in den tausenden von Jahren der Menschheitsgeschichte immer. Solche Drangsalen ordne ich deswegen in normale Drangsalen ein. Die „Große Drangsal“ ist aber was Einmaliges, was noch nie so war und nie wieder sein wird.

    Die Frage lautet: Wer drangsaliert wen, wann und womit?
    Die Bibel gibt uns wie immer Auskunft darüber, allerdings sind in den Psalmen, wie fast immer, viele kleine Hinweise versteckt, welche man erst erkennt wenn man durch den Geist erkannt hat wie das prophetische Wort funktioniert. Diese kann man schwer als Beweis anführen obwohl gerade zu diesem Thema viel drin steht.

    1.Sam. 10
    18. Und er sprach zu den Kindern Israel: So spricht Jehova, der Gott Israels: Ich habe Israel aus Ägypten heraufgeführt und euch errettet aus der Hand der Ägypter und aus der Hand all der Königreiche, die euch bedrückten;
    19. ihr aber habt heute euren Gott verworfen, der euch aus allen euren Übeln und euren Drangsalen gerettet hat, und habt zu ihm gesagt: Einen König sollst du über uns setzen! Nun denn, stellet euch auf vor Jehova nach euren Stämmen und nach euren Tausenden!

    Diese Stelle sagt aus, dass bevor das Volk eine menschliche Regierung wollte, hat Jehova das Volk vor den Drangsalen gerettet. Gleichzeitig haben sie Jehova als ihren König verworfen. Würde das Volk auf Jehova vertrauen, so würde Jehova sie vor den Drangsalen beschützen, ein menschlicher König kann das nicht. Je mehr sich also eine menschliche Regierung hervortut wie es die Organisation macht, desto weniger kann Jehova das Volk vor der Drangsal schützen. Da sich die Organisation die letzten Jahrzehnte besonders als Herrscher über das Volk aufgeschwungen hat, wird Jehova das Volk auch nicht vor der Drangsal schützen. Den Zustand des Volkes, heute der Zeugen Jehovas allgemein beschreibt Jesaja:

    Jes. 30
    8. Geh nun hin, schreibe es vor ihnen auf eine Tafel und zeichne es in ein Buch ein; und es bleibe für die zukünftige Zeit, auf immer bis in Ewigkeit.
    9. Denn es ist ein widerspenstiges Volk, betrügerische Kinder, Kinder, die das Gesetz Jehovas nicht hören wollen;
    10. die zu den Sehern sprechen: Sehet nicht! Und zu den Schauern: Schauet uns nicht das Richtige, saget uns Schmeicheleien, schauet uns Täuschungen!
    11. Weichet ab vom Wege, bieget ab vom Pfade; schaffet den Heiligen Israels vor unserem Angesicht hinweg!
    12. Darum, so spricht der Heilige Israels: Weil ihr dieses Wort verwerfet und auf Bedrückung und Verdrehung vertrauet und euch darauf stützet,

    15. Denn so spricht der Herr, Jehova, der Heilige Israels: Durch Umkehr und durch Ruhe würdet ihr gerettet werden; in Stillsein und in Vertrauen würde eure Stärke sein. Aber ihr habt nicht gewollt;

    18. Und darum wird Jehova verziehen, euch gnädig zu sein; und darum wird er sich hinweg erheben, bis er sich euer erbarmt; denn Jehova ist ein Gott des Gerichts. Glückselig alle, die auf ihn harren!
    19. Denn ein Volk wird in Zion wohnen, in Jerusalem. Du wirst nie mehr weinen; er wird dir gewißlich Gnade erweisen auf die Stimme deines Schreiens. Sobald er hört, wird er dir antworten.
    20. Und der Herr wird euch Brot der Drangsal und Wasser der Trübsal geben. Und deine Lehrer werden sich nicht mehr verbergen, sondern deine Augen werden deine Lehrer sehen;
    21. und wenn ihr zur Rechten oder wenn ihr zur Linken abbieget, so werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören: Dies ist der Weg, wandelt darauf!
    22. Und ihr werdet den Überzug deiner silbernen Schnitzbilder und die Bekleidung deiner goldenen Gußbilder verunreinigen; du wirst sie wegwerfen wie ein unflätiges Kleid: „Hinaus!“ wirst du zu ihnen sagen. –

    Am Ende erbarmt sich Jehova dann doch noch denen die auf ihn harren. (Vers 18) Ab dieser Zeit werden die Lehrer wieder beginnen den Rest zu belehren. Aber davor hat er uns die Drangsal gebracht (Vers 20) Auch wenn dann einer von uns falsch abbiegt, wird jemand rufen, das ist der richtige Weg. (Vers 21) Dann werden wir unsere neuzeitlichen von Menschenhand gemachten Götzen in unserem Volke wegwerfen. (Vers 22) Das ist alles was mit der Organisation zusammenhängt. Ich glaube im Moment leben wir in der Zeit des Verses 20.

    Den folgenden Vers in Daniel kennt eigentlich jeder, in ganz kurzer Form wird die Drangsal und die Rettung derjenigen beschrieben, welche im Buche geschrieben stehen. Wichtig ist zu erkennen dass die Drangsal etwas ist was es noch nie gab. Aber körperliches Leid, Verfolgung, Krieg, Erdbeben, Hunger, Seuchen, Krankheiten, Folter, Scheiterhaufen und Tod gab es schon immer. Diese Art Drangsal scheidet somit aus.

    Daniel 12
    1. Und in jener Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst, der für die Kinder deines Volkes steht; und es wird eine Zeit der Drangsal sein, dergleichen nicht gewesen ist, seitdem eine Nation besteht bis zu jener Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk errettet werden, ein jeder, der im Buche geschrieben gefunden wird.

    Welche Art der Drangsal kann dann gemeint sein?
    Jesus sagte in einem Gleichnis:

    Matth. 13
    20. Der aber auf das Steinichte gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt;
    21. er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur für eine Zeit; und wenn Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, alsbald ärgert er sich

    Die Drangsal oder die Verfolgung hängt somit mit dem Wort Jehovas zusammen.
    Dann führt Jesus an anderer Stelle aus:

    Matthäus 24
    3. Als er aber auf dem Ölberge saß, traten seine Jünger zu ihm besonders und sprachen: Sage uns, wann wird dieses sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?
    4. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand verführe!
    5. Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! -und sie werden viele verführen.

    Die Organisation behauptet der Mitteilungskanal Jehovas zu sein. Damit setzt sie sich an die Stelle des Christus. Davor warnte Jesus und fuhr fort:

    9. Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um meines Namens willen.
    10. Und dann werden viele geärgert werden und werden einander überliefern und einander hassen;
    11. und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen;
    12. und wegen des Überhandnehmens der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten;

    In Vers 9 könnte man meinen, die (weltlichen) Nationen würden die Drangsal durchführen, aber in Vers 10 steht, dass sie „einander überliefern und einander hassen“! Somit geschieht das innerhalb des Volkes Jehovas. Das Volk Jehovas besteht auch aus vielen Nationen und Sprachen, wie Deutsche, Franzosen, Engländer usw. Nicht immer sind in der Bibel mit Nationen die sogenannten „Weltmenschen“ gemeint. Diese Verse sind genau das was wir alle in unserem Volke (aus vielen Völkern) erlebt haben, Gemeinschaftsentzüge, Eltern müssen ihre ausgeschlossenen Kinder hassen usw. Dann sagt Jesus weiter:

    13. wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden.
    14. Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

    Welches Evangelium wird auf der ganzen Erde gepredigt werden? Uns hat man jahrzehntelang vorgesetzt es sei das weltweite Predigtwerk. Stimmt das aber? Wenn ich die bisher gelesenen Verse lese, glaube ich nicht dass das weltweite Predigtwerk gemeint ist, sondern die Botschaft innerhalb der Zeugen Jehovas, dass man die Organisation verlassen muss. Der Vers 14 bezieht sich doch auf die Verse davor, zum Beispiel auf den Vers 13. Wir Brüder und Schwestern haben durch die falschen Lehren und die Schwierigkeiten diese zu erkennen, bereits geistige Drangsalen hinter uns, aber es kommt noch dicker:

    15. Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von welchem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, stehen sehet an heiligem Orte (wer es liest, der beachte {O. verstehe.} es),
    16. daß alsdann die in Judäa sind, auf die Berge fliehen;
    17. wer auf dem Dache ist, nicht hinabsteige, um die Sachen aus seinem Hause zu holen;
    18. und wer auf dem Felde ist, nicht zurückkehre, um sein Kleid zu holen.
    19. Wehe aber den Schwangeren und den Säugenden in jenen Tagen!
    20. Betet aber, daß eure Flucht nicht im Winter geschehe, noch am Sabbath;
    21. denn alsdann wird große Drangsal sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzthin nicht gewesen ist, noch je sein wird;

    Der heilige Ort war damals eigentlich der Tempel zu Jerusalem, heute die Führung der Organisation. Irgendetwas von Jehova aus gesehen Schlimmes oder grauenhaftes muss innerhalb des Volkes Jehovas geschehen, oder bereits geschehen sein. Wenn dieses schlimme Ereignis eintritt, dann müssen alle in die Berge (Jehovas) fliehen, oder auch zu Jehova fliehen. Das ist dann extrem schwer. Man stelle sich vor, der Mann flieht, seine Frau nicht, der Vater flieht der Sohn nicht. Viele haben diese Probleme schon hinter sich, wir alle wissen das.
    Vers 21 bestätigt noch einmal dass die Große Drangsal mit der Flucht aus Jerusalem oder Judäa, somit Heute mit der Flucht aus der Organisation zusammenhängt.
    Dann sagt Jesus weiter:

    22. und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

    Das bedeutet, dass der Tag der Rettung von Jehova aus fest bestimmt ist und sich nicht beliebig verschieben lässt. Denn würde die Rettung nicht kommen, so würden selbst die Auserwälten den Glauben an die Verheißung verlieren.
    Dann wiederholt Jesus alles noch einmal:

    23. Alsdann, wenn jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, -oder: Hier! so glaubet nicht.
    24. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
    25. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.
    26. Wenn sie nun zu euch sagen: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus; Siehe, in den Gemächern! so glaubet nicht.

    Nach dieser Drangsal passiert folgendes:

    29. Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.

    Im Vers 29 meine ich, dass es sich nicht um die buchstäbliche Sonne, Mond und Sterne handelt, in den Propheten kommt man zu einem anderen Schluss. Aber das ist ein anderes Thema und würde den Rahmen völlig sprengen.

    In Offenbarung, das ganz sicher nur für die Zukunft geschrieben wurde, ist nochmals von der Drangsal innerhalb der Versammlung die Rede:

    Offenbarung 2
    8. Und dem Engel der Versammlung in Smyrna schreibe: Dieses sagt der Erste und der Letzte, der starb und wieder lebendig wurde:
    9. Ich kenne deine Drangsal und deine Armut (du bist aber reich) und die Lästerung von denen, welche sagen, sie seien Juden, und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans.

    In Offenbarung wird auch bestätigt, dass die große Volksmenge aus vielen Nationen besteht:

    Offenbarung 7
    9. Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Throne und vor dem Lamme, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen.

    Man darf deswegen den Begriff Nationen, wie in Matth. 24:9 nicht immer mit den Nationen der Welt übersetzen.

    13. Und einer von den Ältesten hob an und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind, wer sind sie, und woher sind sie gekommen?
    14. Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Dies sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und haben sie weiß gemacht in dem Blute des Lammes.

    Aus der Großen Drangsal kommen diejenigen welche es geschafft haben, die Organisation zu verlassen und trotzdem Jehova und seinem Sohn im Glauben an das Loskaufsopfer Jesu und die Verheißung treu zu bleiben. Wer wie die Organisation meint, es würde eine Verfolgungswelle der Welt gegenüber den Zeugen Jehovas kommen, der kann lange warten. Das ist auch so eine falsche Lehre die nicht von Jehova stammt um das Volk zu täuschen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    November 9, 2010

    Lieber Alois,

    eine wirklich gut recherchierter Kommentar. Auch dieser Vers: 15. Denn so spricht der Herr, Jehova, der Heilige Israels: Durch Umkehr und durch Ruhe würdet ihr gerettet werden; in Stillsein und in Vertrauen würde eure Stärke sein. Genauso ist es. LG Bruderinfo

  • Anna
    November 9, 2010

    Lieber Alois,
    vielen Dank, Deine Ausführungen habe ich eben in meiner Mittagpause in der Sonne gelesen. Du hast das sehr gut herausgearbeitet und es deckt sich einiges mit meinen Überlegungen. Es muss uns ganz persönlich betreffen. Die Drangsal ist tatsächlich innerhalb der Versammlung. Es gibt auch nichts Schlimmeres als gegen sein menschliches Gewissen zu handeln (Gemeinschaftsentzug usw.)
    Ich werde noch eine Weile darüber nachlesen und nachsinnen. Spontan kommt mit der Text in Johannes 16:33 in den Sinn wo Christus sagt: „In der Welt habt ihr Angst (NW mit Drangsal übersetzt), aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
    Und das Wort Welt steht ja für die Zerstörungsmächte die unseren Geist und unsere christliche Freiheit angreifen.
    Uns weil Jesus der Sieger ist haben wir einen starken Grund standzuhalten.
    Die Verse davor sind recht tröstlich:
    „26An dem Tage werdet ihr bitten in meinem Namen. Und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten will; 27 denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, darum daß ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin.“
    Ich denke Jehova läßt wahrheitssuchende Menschen nicht im Stich und die Kraft sollte wirklich in der inneren Ruhe liegen.
    Liebe Grüße und viel Segen beim weiteren Nachforschen
    Anna

  • Bob
    November 9, 2010

    Liebe Brüder und Schwestern

    ich lese hier viele gute und ehrliche Kommentare und nehme wahr, dass Gottes Wort
    wirklich gebetsvoll betrachtet wird. Und wenn der Geist Jehovas die Suche der Brüder nach einem selbstbestimmten, gott- und christuszugewandten Glaubensleben in Freiheit
    unterstützt, müssten, so denke ich seit Wochen, nicht nur ein paar grundsätzliche Einsichten zum Vorschein kommen, sondern auch die Grenzen des Denkens offenbar werden.
    Und wenn wir gemäß Epheser 2,21-22 in Gemeinschaft mit dem Herrn der Geist Gottes in uns eine Wohnung hat, dann wird das auch zu beobachten und zu fühlen sein.

    21In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn,
    22 und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist.

    Ich gehe also davon aus, dass aus der Fülle der Gedanken vielleicht eine Quintessenz herauszulesen ist. Es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass viele Brüder hier
    aus unterschiedlichen Perspektiven, Lebens- und Glaubensgeschichten und Erfahrungshintergründen schreiben. Weisheit ist da, wo viele ein gemeinsames Ziel verfolgen:
    und bei aller Differenz zu einigen biblischen Deutungen ist doch das gemeinsame Ziel: sich von der menschlichen Knechtschaft einer Organisation endgültig zu befreien, um endlich den Glauben in Christus in Freiheit geniessen zu können.

    Ich habe in den letzten Tagen über viele Kommentare hier nachgedacht und konnte folgende Hauptargumetationslinien feststellen.

    -Die Rolle Jesu Christi, die Botschaft über den Christus sollte das Zentrum unseres Glaubens sein, denn er ermöglichte uns durch sein Opfer, Jehova, unseren Vater nennen zu dürfen.
    -Die WTG ist eine selbstherrliche Organisation, die sich auf den Thron Gottes gesetzt , den Christus verdrängt und die Gläubigen geknechtet hat. Ein berechtigter Berg an Kritiken hat sich hier aufgehäuft.
    -Grenzziehungsversuche im Hinblick auf das Volk Jehovas, die neuzeitliche Entwicklung, die Fremdbestimmtheit, wer gehört dazu, wer nicht? Was sagen die Propheten dazu? Gottes Volk oder Leib Christi?
    -Die grosse Drangsal, wann?
    -Harmagedon, Angst und WTG Drohkulisse
    -Christliche Gemeinschaft in Freiheit, wohin gehen?
    -Israel heute?
    -Zweiklassenhoffnung / Abendmahl

    Bei all diesen Themen bemerke ich immer wieder, wie schwer es ist, die WTG Denkschemata, die Schranken im Kopf von sich zu werfen. Man muss wirklich lernen, wieder zu einem
    bibeltreuen Studium ohne vorgefasste Denkraster zu gelangen. Da ist weniger der Verstand als vielmehr das Herz gefragt. Ich glaube, wenn wir wirklich mit Gott versöhnt sind, werden wir vor gar nichts mehr Angst haben und eine tiefe innere Ruhe erfahren. Man muss sich nur frei machen von Gedanken, die Grenzen schaffen.

    Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde16. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe;
    19 denn es gefiel der ganzen Fülle17, in ihm zu wohnen
    20 und durch ihn alles mit sich18 zu versöhnen – indem19 er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes – durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist.
    21 Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken,
    22 hat er20 aber nun versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen,
    23 sofern ihr im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das in der ganzen Schöpfung unter dem Himmel gepredigt worden ist, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.

    Wer versöhnt ist mit Jehova und Christus, wird es Jehova überlassen, was in den Tagen des Gerichts erfolgt. Die Bibel gibt uns, und da habe ich in der Tat von Alois eine Menge gelernt, zahlreiche Hinweise, wie wir das Böse in unserer Zeit klar identifizieren können, um weiterhin für unsere christliche Freiheit zu kämpfen. Mit dem zunächst einzigen Ziel, im Glauben zu unserem Herrn Jesus zu ruhen und ein inniges Verhältnis zu unserem Vater zu pflegen.

    Wenn alle unsere Diskussionen uns wirklich weiter bringen, dann werden wir das an unserem neu gewonnenen Verhältnis zum Christus bemerken und unsere Erfahrungen hier vielleicht auch mal artikulieren. Wenn das passiert, wird uns, so beten wir darum, niemand mehr von der Liebe unseres Vaters trennen können.

    Römer 8
    Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte,
    39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

    Bei den Zeugen Jehovas, durch die Organisation haben wir eingetrichtert bekommen, dass nur wir die Auserwählten sind. Dieses Denken findet sich auch hier noch redundant in der Auffassung einiger Kommentatoren, dass eine Auswahl von Menschen vernichtet werden. In diesem Kontext hat dann auch das Wort Harmagedon, in der Tat spricht der biblische Kontext um dieses Wort an keiner Stelle von einer Massenvernichtung, es wird nur von den Königen gesprochen Zunächst geht es in Offenb. 19 um das wilde Tier und den falschen Propheten, vielleicht wird es eine partielle Vernichtung von bestimmten Menschen vor der Milleniumszeit geben. Wichtig ist zu wissen, dass, was immer auch passiert, jene die an Christus und den Vater glauben niemals Angst haben müssen.

    Und wer in Christus ruht kann die Verse aus 1 Korinther 15,22-25 getrost auf sich wirken lassen:

    Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
    23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft;
    24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat.
    25 Denn er muss herrschen12, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.

    oder Apostelgeschichte 2
    „Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten,
    35 bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße!“
    36 Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.

    Jesus muss zuerst von allen wahrgenommen werden, das wirkliche Gericht kommt, wenn die Feinde des Herrn, trotz der Segenstaten des Christus, offenbar werden.
    Die wirklichen Freunde des Christus werden das mit ansehen. Das wird die grosse Drangsal sein, sie wird im Millenium stattfinden. Das Zelt Gottes, beschrieben in Offenbarung 21 wird dann wirklich erfahrbar werden, wenn das Böse, der Satan, die Feinde wirklich vernichtet sind, nach der Schlussprüfung, wenn Gott allen alles ist.

    Die ganze Rede über Drangsal und WTG Harmagedons-Szenarien verblassen, wenn man mit Gott wirklich versöhnt ist, Das ist mein Ziel, mein Verhältnis zu Christus und Jehova möchte ich mehr und mehr vertiefen. Das gibt Ruhe und inneren Frieden. Das beruhigt mich und meine Familie. Dann ist es auch nicht mehr die Frage des Skeptikers, ob die Gebete für Japan etwas bringen oder nicht, dann beten wir, weil wir nicht anders können, weil es unsere gottzugewandte Haltung ist und überlassen Jehova, ob er unsere Bitten erhört.

    Und wenn ich mit Christus und Jehova wirklich versöhnt bin, dann denke ich vielleicht auch nicht mehr in Grenzen, weil ich weiss, dass der Leib Christi nochmals ein ganz andere Natur hat, als die Begrifflichkeit Volk Gottes. Es gab nur ein Bundesvolk Gottes und das war Israel. Jetzt sind die Grenzen schwer auszumachen, weil es um Haltungen, um die verborgene Liebe zu Christus geht. Auch wenn die Propheten in der Tat vieles über das Volk Jehovas heute aussagen, kann man das prophetische Wort weiter fassen, so wichtig ist die WTG nicht, dass die Proheten ausschliesslich wegen ihr inspiriert wurden. Es geht um alle satanischen religiösen Organisationen, die Menschen knechten. Die beiden Hürden, aus meiner Sicht die nichtjüdischen Christen und die Juden, an das auch heute auf Abwegen befindliche Volk Israel als auch an die nichtjüdischen Christen, welche die Schafe vom Herrn wegziehen (z.B. WTG als Organisation mit der höchsten selbstherrlichen Anmassung, welche den Namen Jehovas instrumentalisisert , aber dennoch in Wirklichkeit Machtziele verfolgt), da sind die Studien von Alois sehr erkenntnisleitend. Letztlich geht es um die verstreuten Schafe, aus beiden Hürden, wie uns Römer 11 sicher zeigt. Und nicht die formale Nennung des Namens Jehovas ist ausschlaggebend, sondern ob wir im Glauben an Christus diesen namen heiligen. Nicht Worte als Hülsenfrüchte, sondern gelebter gottzugewandter Glauben. Natürlich beten wir zu Jehova, aber in Geist und Wahrheit, nicht die Wahrheit nach den Publikationen der WTG, sondern in der Wahrheit Christus und durch unser Herz

    Wir wünschen uns als verstreute Schafe unsere lebendige liebevolle Gemeinschaft untereinander zu festigen, uns zu stützen. Und wer die Versammlung als Last empfindet, trifft sich eben privat mit Glaubensbrüdern seines Vertrauens. Irgendwann werden wir sowieso aus der Versammlung flüchten müssen, weil der wirklich mit Gott versöhnte Mensch sich dort nicht mehr zu Hause fühlt, er seinen Emotionen dort keinen Raum geben kann.

    Ich habe hier natürlich auch viel gedeutet. Es war mir aber ein Bedürfnis, das kundzutun, was mich die letzten Wochen bewegte. Vieles realtiviert sich, wenn man wirklich auf sein persönliches Glaubensleben bedacht ist. Man hat es uns genommen, freuen wir uns, es neu gefunden zu haben.

    Brüderliche Grüsse
    Euer Bob

  • Dennis
    November 9, 2010

    Lieber Bruder Bob,

    für deine Schlussbemerkungen möchte ich dir besonders danken. Es ist für mich wirklich genau so, wie du es beschrieben hast. Man muss einfach glücklich und dankbar dafür sein, dass man „Brüder und Schwestern im Geiste Jesu“ gefunden hat, auch wenn man nicht in jeder Detailfrage einer Meinung ist. Die Liebe des Christus hält uns aber vereint im Geiste, denn sie ist ja das „vollkommene Band der Einheit“ und nur sie!

    Viele Grüße
    Dennis

  • Maria
    November 9, 2010

    Meine lieben Brüder, ich habe eine Frage und zwar über Matthäus 18.20 – Wenn 2 oder 3 in meinen Namen versammelt sind da……Jetzt nach Aussage von 2 Ältesten und den Kreisaufseher sagten sie zu mir ist damit auf keinen Fall damit gemeint, dass man keine Versammlung besuchen braucht weil wenn man wie oben beschrieben zusammenkommt und damit die versammlung ersetzt wird, weil nur in der Versammlung der heilige Geist wirkt und sonst eben nicht. Mit diesen Text ist die Vergebung gemeint wie sie in den vorherigen beschrieben ist und wenn 2 oder 3 in meinen Namen versammelt sind käme eben ein besseres Verständnis wie man vergeben soll zustande. Bitte kann mir das jemand erklären, wie das aufzufassen ist Liebe Grüße Schwester Maria

  • Ulrike P.
    November 9, 2010

    Hallo Maria,
    naja, wenn wir immer sagen, es muss im Zusammenhang betrachtet werden, dann kann man es in diesem Fall wohl auch…

    Aber nichts desto trotz, ist der Satz „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, bin ich mitten unter ihnen“ auch losgelöst davon gültig.

    Doch die Gemeinschaft mit anderen Christen soll eine Ermunterung sein, eine Freude! – Nicht eine Pflichterfüllung, der wir auch dann nachgehen müssen wenn uns – aus welchen Gründen auch immer – überhaupt nicht danach ist. Und schon garnicht, wenn sich solche Umstände ergeben haben, dass das Zusammenkommen nur noch eine Qual wäre…

    Das sich früher schon nicht immer alle die an Jesus glaubten mit Brüdern zusammengeschlossen haben, wird auch in Lukas 9, 49+50 gezeigt. Das passte den Jüngern damals schon nicht…aber wie war Jesus eingestellt?

    Luk 9, 49+50
    „Darauf sagte Johannes zu Jesus: »Herr, wir haben einen Mann gesehen, der hat deinen Namen dazu benutzt, böse Geister auszutreiben. Wir haben versucht, ihn daran zu hindern, weil er sich dir nicht anschließt so wie wir.«
    50 »Lasst ihn doch!«, sagte Jesus. »Wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.«“

    Kein Wort davon das sie richtig gehandelt haben, oder das sie ihn dazu bringen sollten, sich mit ihnen anzuschließen.
    Und schon garkein Wort davon, dass sie ihn dafür kritisieren sollen.

    LG Ulli

  • Dennis
    November 9, 2010

    Liebe Schwester Ulrike,

    eine super Erklärung mit der ich voll und ganz einig gehen kann. Ich habe die von dir zitierten Verse noch nie gelesen (Luk. 9) und ich war sehr überrascht was ich dort gelesen habe.

    Diese Worte sind für mich im ersten Moment auch ein Widerspruchh zu Luk. 11:23, dort sagt doch Jesus selbst genau das Gegenteil, oder?

    „…Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.“

    Diese Worte sagt Jesus interessanterweise nachdem er auch Dämonen ausgetrieben hatte so wie in der Begebenheit aus Luk. 9!

    Genau für solche bibl. Entdeckungen liebe ich diese Seite und die vielen tollen Kommentatoren hier.

    Dir noch ein schönes WE!
    Gruß
    Dennis

  • Ulrike P.
    November 9, 2010

    Hallo Dennis,
    stimmt, auf den ersten Blcik scheint es ein Widerspruch zu sein, aber man muss halt eben immer den Zusammenhang betrachten.

    Lukas 11, 15+16:
    „…aber es gab auch einige, die sagten: „Er kann nur deshalb die Dämonen austreiben, weil ihm der Oberste Teufe, der über die Dämonen herrscht, die Macht dazu gibt.“
    16 Andere wieder, die Jesus eine Falle stellen wollten, verlangten von ihm ein Wunder Gottes als Beweis dafür, dass er wirklich in Gottes Namen handelte.“

    Hier spricht er Menschen an, die ihm gegenüber von vornherein negativ eingestellt waren, denn sie suchten das Haar in der Suppe.
    Ihnen sagte er: „Wer nicht mit mir sammelt, der zersteut.“
    Und das taten sie ja auch mit ihrem Reden. Denn sie wollten Zweifel in die Herzen der Menschen senken.

    In Lukas 9, 49+50 ist die Situation eine ganz andere, da kritisieren die Jünger einen Mann der sich auf Jesus beruft. Und obwohl er in seinem Tun sogar Gelingen hat, können sie ihn nicht akzeptieren, nur weil er nicht alles stehen und liegen gelassen hat um sich direkt der Gruppe anzuschließen, sondern sich da wo er war, im Kampf gegen das Böse auf Jesu Seite gestellt hat.

    Das er sich in seinem Umfeld zu Jesus bekannte, interessierte sie überhaupt nicht.
    Jesus aber schon, deshalb sagte er ihnen: „Das hättet ihr nicht tun sollen…denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.“

    Man beachte auch seine Wortwahl: Wer nicht gegen EUCH ist…
    Unter Menschen die sich zu ihm als Sohn Gottes bekennen, sollte es demnach also kein Gegeneinander geben. Auch dann nicht, wenn sich einer lieber für sich hält.

    Ieh finde wir können aus beiden Gegebenheiten viel lernen.

    Auf seine Weise, hat dieser Mann auch nicht „nach hinten geblickt“.
    Das ist es was Jesus möchte, in den Rahmenbedingungen dazu, ist er hingegen flexibel.

    LG Ulli

  • Regina
    November 9, 2010

    Hallo Dennis,

    diese Frage hat mich auch mal beschäftigt, aber
    die beiden Bibelverse sind verschieden formuliert, und deshalb löst sich der scheinbare Widerspruch auf den zweiten Blick auf.

    Der eine Vers bezieht sich auf Jesus. Wer nicht für Jesus ist, ist gegen ihn.
    Der zweite Vers bezieht sich hier auf die Jünger. Wer nicht gegen die Jünger ist, ist für sie.

    LG

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Wer von Euch hat im neuesten EW 3/2011 den Artikel gelesen:
    „Das Martyr Buch“

    Es ist wieder einmal ein typisches Beispiel im Zusammenhang mit der biblischen Aussage: „Du der du andere lehrst, lehrst dich selbst nicht?“ Oder wie Jesus sagte: Alles was sie euch sagen tut aber bedenkt sie sagen es wohl aber handeln nicht entsprechend!

    Wie geht es Euch dabei – welche Gefühle regen sich?

    14 Männer werden wegen Häresie zum Tod durch verbrennen verurteilt. Ihr Vergehen? Sie hatten sich in Privathäusern getroffen, das Abendmahl zu feiern und sich nicht dem „päpstlichen Götzendienst“ (also den Papst in seiner Stellvertreter Rolle Gottes nicht akzeptiert) unterzuordnen.

    In einem Kirchengericht (gleich dem heutigen Komitee) werden Fragen gestellt die – die ähnlich lauten wie manche Älteste einen „Abtrünnigen“ fragen der ein Problem hat den trvSk. als von Gottes Geist geleitet anzuerkennen.

    „Wie stehst du zum „Sklaven“ ? Akzeptierst du da Jesus ihn eingesetzt hat um uns geistige Speise zu geben? Bei einem NEIN bist du ein Abtrünniger mit den bekannten Folgen.

    Wo ist der Unterschied vom damaligen Kirchengericht zur
    heutigen Komiteeverhandlung? Nur im Verbrennen der unschuldigen Menschen !!!

    Dann wird wieder die Kirche angeklagt mit den Worten: An der falschen Religion klebt das Blut dieser Menschen. Und wie viel ZJ sind freiwillig durch Suizid aus dem Leben geschieden weil sie mit der Grausamkeit und den seelischen verursachten
    Qualen durch Älteste verursacht, nicht mehr klar gekommen sind?

    WT. vom 1.4.1986 sagt:
    “Eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, dass man auch die Glaubensinhalte akzeptieren MUSS die nur Jehovas Zeugen vertreten.”

    Obige Aussage die im Falle dessen dass jemand sich“das Recht herausnimmt“ einen dieser Glaubensinhalte oder Lehren wie sie NUR ZJ vertreten – wie ihre schon so oft genannten falschen Zeitangaben (1879 – 1914 – 1925 – 1975) führt dann
    dazu dass jemand als Abtrünniger anzusehen ist, der Gottes Rache zu spüren bekommt und deshalb von allen „treuen ZJ“ zu hassen sei. Ein Bruder im Forum ich glaube es war Alois erzählte das ein Bruder wegen Nichtakzeptanz von 1975 ausgeschlossen wurde.

    Wo ist bitte der Unterschied zu obigem EW Artikel und der Anklage anderer religiöser Strukturen und dem wie sie selbst gegen „Andersdenkende“ rigoros vorgehen?

    Im besonderen der letzte Satz im EW Artikel lässt einen gerechten Zorn bei mir hochkommen. Zitat: „Diejenigen die in jenen Tagen für ihre religiöse Überzeugung litten und starben, war mit Sicherheit so mancher der einfach nur glauben wollte, was der Wahrheit entsprach.“

    Welche Lehre vertritt, ja verlangt die LK im obigen WT von 1986?

    Jeder ZJ MUSS die Lehransichten der LK akzeptieren, auch wenn für ihn die einfache Wahrheit aus der Bibel etwas anderes aussagt – z.B. obige falschen Jahresangaben oder den Zeitpunkt für die Aufrichtung des Königreiches (1914) obwohl Jesus lehrte dass dies NICHT eure Sache ist diese Zeitpunkte zu kennen! Apg. 1:6,7

    Und solange die LK in solcher Härte mit allen Mitteln und Handlangern (Älteste) in gleicher Weise wie sie das Kirchegericht anklagen, aber selbst ebenso handeln, wird es keine Liebe in der Gemeinschaft der ZJ geben.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Ein paar Zitate die obiges bestätigen sollen:

    „Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben“, 1960, Seite 148
    „daß ,DIE GESELLSCHAFT‘ der sichtbare Vertreter des Herrn auf Erden ist…“

    Der wahre Stellvertreter Gottes auf Erden ist nicht der Papst, sondern die WTG, vertreten durch die leitende Körperschaft.

    ***

    „Der Wachtturm“, 01. August 1956, Seite 474
    „Daher ist der Wille des Sklaven der Wille Jehovas. Rebellion gegen den Sklaven ist Rebellion gegen Gott…“
    Das Wort des ,Sklaven’ ist dem Worte Gottes gegenüber gleichwertig und gleichverbindlich. Ist solch eine Äußerung nicht Gotteslästerung?

    w83 15. 4. S. 27 Abs. 19-20 Ausgerüstet
    für den Kampf gegen böse Geister

    Es gibt jedoch einige, die darauf hinweisen, dass die Organisation in gewissen Punkten Änderungen vornehmen musste. Deshalb sagen sie: „Das zeigt, dass wir uns selbst eine
    Meinung über das bilden müssen, was wir glauben sollten.“ Das ist unabhängiges Denken. Warum ist es so gefährlich?

    20 Solches Denken ist ein Zeichen von Stolz. Die Bibel sagt: „Stolz geht einem Sturz voraus und ein hochmütiger Geist dem
    Straucheln“ (Sprüche 16:18). Wenn wir auf den Gedanken kommen, wir wüssten es besser als die Organisation, sollten wir uns fragen: „Wo haben wir die biblische Wahrheit ursprünglich
    kennen gelernt? Würden wir den Weg der Wahrheit kennen, wenn uns nicht die Organisation angeleitet hätte?

    Kommen wir ohne die Anleitung der Organisation Gottes
    aus?“ Nein, das ist uns nicht möglich.“

    Und was rät uns die Bibel: „Vertraue nicht auf den Sohn des Erdenmenschen – bei dem es keine Rettung gibt!“

  • Ulrike P.
    November 9, 2010

    Hallo Matthäus,
    des ganzen Wurzels Übel liegt darin begründet, dass sie aus einem einfachen Gleichnis Jesu, ein Dogma gemacht haben, das alleine auf SIE anzuwenden ist.
    Das sie aber schon seit langer, langer Zeit viel eher dem bösen Sklaven gleichen, bemerken sie in ihrer atemberaubenden Selbstgerechtigkeit nicht.
    Ja, gemäß ihrer eigenen Auslegung dieses Gleichnisses, SIND sie der böse Sklave.
    Aber wenn man immer nur damit beschäftigt ist auf andere zu zeigen, fällt einem das natürlich nicht auf…

    LG Ulli

  • Alois
    November 9, 2010

    Ja liebe Schwester Ulli

    sie sind zum bösen Sklaven geworden.
    Wenn es nicht so gekommen wäre, würden die Propheten nicht stimmen oder wir wären in der falschen Religion.

    Luk. 21:28
    Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blicket auf und hebet eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    November 9, 2010

    Lieber Matthäus,
    Ich hab den Artikel gelesen und mir auch so meine Gedanken gemacht. Auch unser Forum hier legt Zeugnios ab von einer Zeit der Intoleranz. Diese Menschen haben nichts anderes getan als etwas in Frage zu stellen. Jehova läßt sich nichts schenken, er wird sie belohnen auf welche Art auch immer.
    Mir fällt auch noch William Tyndale ein. Was er für die Übersetzung der Bibel auf sich genommen hat ist Jehova nicht entgangen.
    Ich fürchte in den Bekanntmachungen werden wir wieder hören wie die Brüder in Japan zueinanderstehen usw. und daß wir doch so viel Liebe unter uns haben. Wir dürfen doch nicht vergessen, wie viele ganz normale (Welt)-Menschen sich hier verausgaben und bis an die Grenzen Ihrer Erschöpfung tätig sind. Und wir sollten, so finde ich, für alle Menschen in Notsituationen beten.
    So musste ich doch tatsächlich eine Äußerung vernehmen, dass jetzt hoffentlich die Menschen sehen, dass das Königreich regiert…
    Mir scheint, solche unvorstellbaren Horrorszenarien bringen Menschen eher von Gott weg. Weil die Frage „warum“? und vor allen dingen „warum so lange“? können wir doch auch nicht schlüssig und nachvollziehbar beantworten. Wir verstehen vieles, was unser Vater zuläßt (noch?) nicht.
    Für Freunde des Bibelstudiums möchte ich die Diskussion aufwerfen was wirklich mit der Großen Drangsal aus Matthäus 24 gemeint ist. Zunächst hat es sich ja wohl an den Juden in Jerusalem ca. 70 u.Z. erfüllt. Nur, wenn man die Klagelieder liest war die 1. Zerstörung Jerusalems doch auch eine große Drangsal. Und vorher die Flut.
    Und weltweit ist doch die ganze Geschichte von nichts anderem geprägt. Und um auf William Tyndale zurückzukommen, sein Leben war doch auch eine große Drangsal, am Ende erwürgt und verbrannt!

    In unserer Zeit und ich zweifele nicht, dass wir seit wann auch immer in der Zeit des Endes leben, müssen so viele Menschen eine für sie große Drangsal erleiden, oft überleben sie es nicht, so dass ich mir überlege, ob damit tatsächlich eine bestimmte einordenbare Zeitspanne gemeint sein kann.
    Über Kommentare hierüber würde ich mich freuen!
    Liebe Grüße Anna

  • Joshua Gross
    November 9, 2010

    Da ich als Christ meinen Nächsten wie mich selbst lieben möchte, bete ich auch für ALLE meine Nächsten, auch wenn sie weit entfernt sind, wie jetzt in Japan.

  • Der Skeptiker
    November 9, 2010

    Eine provokante, aber ernstgemeinte Frage: Was bringt es für jemanden zu beten, in diesem Fall für Brüder/Menschen in Japan?

    Ich meine damit, wenn möglichst viele beten, wird dann Schicksal dieser Leute leichter? Hilft JHWH wenn möglichst viele beten? Hilft es einem selbst, wenn man in dieser Situation ist und weiß, daß andere für einen beten?

    Oder ist es nur eine Floskel?

    Auch auf die Gefahr das ich dafür „zerissen“ werde, viell. gibt es einen Gedanken den ich ganz einfach übersehen habe.

  • Alois
    November 9, 2010

    Lieber Skeptiker

    Ich gebe Dir Recht, wenn man seinen Nächsten lieben soll wie sich selbst sind sicher nicht alle Menschen auf dem Erdball gemeint. Sonst müsste es heißen liebet alle Menschen auf der Erde. Den Nächsten lieben, sind für mich alle welche in der Nähe von mir sind. Und wer ist der Allernächste außer ich selbst?

    Natürlich Jesus unser Hirte und sein Vater. Außer man hat den Geist unseres Vaters nicht in sich. Erst danach kommen Ehefrau, Kinder weitere Verwande, Kollegen, Nachbarn usw.

    Generell für alle Menschen in Not zu beten halte ich für falsch, vor allem für nutzlos, denn dann gibt man indirekt für das Geschehen in dieser vom Teufel beherrschten Welt Jehova die Schuld. Er hält sich aber aus diesem Weltgeschehen raus, außer der Teufel würde seine Grenzen überschreiten. Eine Grenzüberschreitung wäre z.B. ein von Menschen verursachtes nukleares Harmagedon.

    Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    November 9, 2010

    Hallo Skeptiker,
    du weißt doch, zerrissen wird hier keiner, sonst läge schon so manch einer von uns in Fetzen! 😉

    Deine Frage ist durchaus berechtigt.
    Und gerade was Japan anbelangt, könnte der Verdacht aufkommen dass dem Gebet etwas Floskelhaftes zueigen ist, weil sich dadurch ja nichts ändert. – Weder lösen sich die Trümmer in Luft auf, noch wird irgendetwas leichter.

    Trotzdem bete ich für sie und im gleichen Atemzug auch für ALLE notleidenden Menschen Erdenweit. – Dabei bitte ich Gott darum, das er ihnen Kraft gibt. Das er sie innerlich stärkt und tröstet – die Glaubensbrüder, aber auch alle die ihn nicht kennen.
    Und das er auch auf praktische Art und Weise Menschen so lenkt, dass sie eine Hilfe sind.

    Ich weiß auch nicht, wie ich es richtig beschreiben soll…aber vielleicht verstehtst du mich ja trotzdem.

    LG Ulli

  • Bruderinfo
    November 9, 2010

    Lieber Skeptiker,
    es schmerzt uns zu sehen wie du leidest. Du mußt viel durchgemacht haben. Die innerlichen Wunden, die dir zugefügt wurden, sind nicht Wunden die Gott verursacht hat, sondern Mesnchen. Leider geben Menschen oft Gott die Schuld für Ihre Leiden. Menschen und böse Mächten fügen uns diese Schmerzen zu. Menschen werden verführt und meinen den Weg der Wahrheit zu gehen und am Ende stellen sie fest das es eine Lüge war. Wir sind oft wie Schafe ohne Hirte und wirkliche Führung. Wir sind Kinder Gottes, wenn wir den Vater und den Sohn erkennen nach Johannes 17:3….durch Glauben haben wir schon das ewige Leben. Wir müssen nicht mehr ängstlich sein. Keiner kann uns etwas anhaben wenn wir glauben haben. Auch wenn wir unser Leben verlieren, werden wir es doch vom Vater wiederbekommen. Nur eins icht hier sehr wichtig Skeptiker. Das Gebet. Wenn du Sohn bist und rufst deinen Vater nicht an, wie kannst du gestärkt werden? Wie kannst du ohne Gebet ein Verhältnis zum Vater aufbauen? Viele unterschätzen das Gebet. Auch du Skeptiker. Wenn die Leitungen zum Vater glühen weil viele Gebete ihn erreichen, denkst du Gott wird dies nicht merken oder er wird nicht helfend eingreifen? Einfach gesagt, wer nicht betet hat kein Glaube. Ohne Glaube keine Rettung. usw. Deshalb wünschen wir dir Skeptiker das du die Wirksamkeit des Gebetes verspürst. Wir werden für die Menschen in Japan beten und auch für Dich lieber Skeptiker. Ein schönes Wochenende vom Bruderinfo-Team

  • Der Skeptiker
    November 9, 2010

    Liebes Bruderinfo Team,

    Niachdem Ihr keinen Antwortbutton bei Eurer Antwort habt, schreibe ich hier.

    Es tut mir leid, einen derartigen Eindruck bei Euch hinterlassen zu haben. Ich hoffe doch, daß es nicht so schlimm ist. Wie gesagt, meine Frage war provokant. Ich glaube felsenfest an die Macht des Gebets für den Betenden und wollte den Aspekt ansprechen, was es denen bringt, für die gebetet wird.

    Ist es Eurer Meinung nach so, daß Jehova eher hilft, je mehr und intensiver für wem gebetet wird?

  • Martin
    November 9, 2010

    Liebe Anna,

    Es ist natürlich immer wieder traurig, zu erleben, dass auch einzelne Brüder sich mitunter unglücklich ausdrücken und Zusammenhänge verzerrt darstellen. Das Thema „Zeit des Endes ist gewiss ein umfangreiches Thema. Mir fällt auf, dass Du hier auch kaum eine Reaktion erhälst. Hättest Du gefragt, wie oft der Sklave schon das Kommen der großen Drangsal angekündigt hat, wäre die Reaktion eine andere. Aber Du schreibst:
    „In unserer Zeit und ich zweifele nicht, dass wir seit wann auch immer in der Zeit des Endes leben, müssen so viele Menschen eine für sie große Drangsal erleiden, oft überleben sie es nicht, so dass ich mir überlege, ob damit tatsächlich eine bestimmte einordenbare Zeitspanne gemeint sein kann“.

    Ich habe hier einige Texte herausgesucht. Vielleicht bilden sie Grundlage einer weiteren Diskusion von unseren Kommentatoren und wie sie darüber denken.

    Luther Bibel (1912)
    Denn es wird alsbald eine große Trübsal sein, wie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und wie auch nicht werden wird.
    Textbibel (1899)

    Denn hierauf wird eine große Drangsal sein, wie keine war von Anfang der Welt bis jetzt, noch je sein wird.

    Luther Bibel (1545)
    Denn es wird alsdann eine große Trübsal sein, als nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und als auch nicht werden wird.

    Elberfelder Bibel (1871)
    denn alsdann wird große Drangsal sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzthin nicht gewesen ist, noch je sein wird;

    ΚΑΤΑ ΜΑΤΘΑΙΟΝ 24:21 Greek NT: Westcott/Hort with Diacritics

    ἔσται γὰρ τότε θλῖψις μεγάλη οἵα οὐ γέγονεν ἀπ’ ἀρχῆς κοσμοῦ ἕως τοῦ νῦν οὐδ’ οὐ μὴ γένηται.

    Matthew 24:21 New American Standard Bible (© 1995)
    „For then there will be a great tribulation, such as has not occurred since the beginning of the world until now, nor ever will.

    Bibel Text • Parallel Bible • Biblos.com

    Hesekiel 5:9 und will also mit dir umgehen, wie ich nie getan habe und hinfort nicht tun werde, um aller deiner Greuel willen:

    Daniel 12:1 Zur selben Zeit wird der große Fürst Michael, der für die Kinder deines Volkes steht, sich aufmachen. Denn es wird eine solche trübselige Zeit sein, wie sie nicht gewesen ist, seitdem Leute gewesen sind bis auf diese Zeit. Zur selben Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen.

    Joel 2:2 Ein finstrer Tag, ein dunkler Tag, ein wolkiger Tag, ein nebliger Tag; gleichwie sich die Morgenröte ausbreitet über die Berge, kommt ein großes und mächtiges Volk, desgleichen vormals nicht gewesen ist und hinfort nicht sein wird zu ewigen Zeiten für und für.

    Matthaeus 24:20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.

    Matthaeus 24:29 Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen.

    Offenbarung 7:14 Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die gekommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.

    Offenbarung 16:18 Und es wurden Stimmen und Donner und Blitze; und ward ein solches Erdbeben, wie solches nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden gewesen sind, solch Erdbeben also groß.

    Ich wünsche Dir beim überdenken dieser Bibeltexte Jehovas Segen und Geist. Wir werden uns ebenfalls Gedanken darüber machen und die Ergebnisse aus der heiligen Schrift zusammentragen.

    Wenn ich mich recht erinnere, bist Du die Schwester, deren Mann bis zum Ableben als Ältester diente und Du miterleben konntest, wie er immer persönlich an seine Brüder interessiert war und mit Dir gemeinsam oft liebevolle Gastfreundschaft mit den Brüdern pflegte und Du ihm darin eine liebevolle Gehilfin warst.Da wird Dir sicherlich etliches fehlen. Manchmal mag man sich sogar sehr einsam fühlen. Ich wünsche Dir weiterhin alles Liebe und Gute.

    Liebe Grüße Martin

  • Bruderinfo
    November 9, 2010

    Liebe Anna,
    wir bemerken das du eine sehr mitfühlende Schwester bist, die sich viele Gedanken um die Zeit des Endes machst. Deine Schlußfolgerungen sind sehr gut. Deine Einschätzung bezüglich Jerusalem und anderen Ereignissen ist richtig, dennoch war es nicht DIE DRANGSAL von der Jesus spricht. Martin verweisst hier auf gute Bibelverse wie: Matthaeus 24:20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
    Matthaeus 24:29 Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen.
    Gerade der 29 te Vers zeigt deutlich das es ereignisse sind die so gewaltig sind das Sie die komplette Welt betreffen. Die Menschen sind immernoch auf örtliche Dinge begrenzt. Selbst die Zerstörung Jerusalems war örtlich. Die künftige Drangsal wird so einschneident sein das alle Menschen egal wo sie sich befinden davon so sehr stark betroffen sind, daß man Jahrhunderte später noch davon erzählen wird. Wir sind davon überzeugt das Sonne und Mond tatsächlich Ihren Schein verlieren werden. Sei es durch einen Sonnensturm oder durch Vulkanausbrüche oder kosmische Ereignisse. Diese Dinge werden geschehen. Nur sollte man bedenken das wir als Kinder Gottes keine „über die Maßen“ Angst davor haben sollten. Eine gesunde Angst ist immer vernünftig. Wir sehen aber in Verbindung mit dieser Angst ein anderes Problem. Wenn Organisationen diese Ängst benutzen um Ihre Schäflein zu führen. Dann wird diese „Harmagedon-Angst“ missbraucht und zu anderen Zwecken ,-wie dem absolutem Gehorsam verdreht. Das Harmagedon kommt ist keine Frage. Das es sehr schlimm wird ist auch keine Frage. Das die Anzeichen dafür da sind auch nicht. Die Frage ist, haben wir als Brüder und Schwestern das Urvertrauen zum Vater, daß Er uns beschützen wird? Dieses Vertrauen wie es ein Kind zu seinem Vater hat, gillt es jetzt zu stärken. Die ganze Angstmacherei der Organisation schon bei unseren Kindern ist abstossend und nicht biblisch. Die Bibel zeigt uns in allen Fällen, angefangen von der Sintflut bis jetzt das unser Vater immer die beschützt die IHM vertrauen und nicht einer Organisation. Deshalb Anna du brauchst keine unnatürliche Angst vor dem kommenden Dingen zu haben. Jesus sagt, das selbst wenn wir unser Leben um seinetwillen verlieren, wir es gewinnen werden. Das sind doch grossartige Aussichten. Noah überlebte, weil er vertrauen zum Vater hatte. Einen schönen Tag wünscht dir das bruderinfo-Team.

  • Dennis
    November 9, 2010

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    zu euren Worten möchte ich um weitere Erklärungen bitten:

    „Das Harmagedon kommt ist keine Frage. Das es sehr schlimm wird ist auch keine Frage. Das die Anzeichen dafür da sind auch nicht“

    Wo steht in der Bibel etwas genaues zu „Harmagedon“?

    Offenb. 16:16 gibt im ganzen Kontext überhaupt keine Auskunft dazu. Hier wird von einem Ort nämlich „Berg von Megiddo“ gesprochen. Es wird ja wohl niemand annehmen, dass sich die Mächte der Welt an einem bestimmten Ort versammeln um gegen Jehova zu kämpfen.

    2 Verse vorher (14) wird vom „großen Tages Gottes des Allmächtigen“ gesprochen. Harmagedon ist eine Ortsbezeichnung und keine kriegerische Handlung, sonst hätte Jehova in der gesamten Bibel diesen Begriff aufschreiben lassen, oder nicht?

    Kann es nicht sein, dass wir uns noch in den Denkmustern der WTG befinden, die diesen Begriff „Harmagedon“ in seiner Bedeutung überhöht und geprägt hat wie keine Organistion sonst?

    Ihr sprecht von „Anzeichen“, die bereits da sind. Welche Anzeichen sind das bitte?

    Würden wir im Jahre 1939 leben mit dem heraufziehenden 2. Weltkrieg, hätte da nicht auch jeder behauptet, dass jetzt bald „Harmagedon“ kommen MUSS? Genauso war es übringens auch, wenn man sich die Publikationen dieser Zeit anschaut und liest was z.B. Rutherford alles behauptet hat über das „so nahe Ende“.

    Es ist eine gewisse Beruhigungstherapie für das eigene Seelenleben, sich immer wieder einzureden „ja ich lebe ja jetzt in diesem Zeitalter und es ist schon alles so schlimm, schlimmer kann es ja gar nicht mehr werden, also MUSS es ja bald so weit sein.“

    Aber macht man sich da nicht was vor?

    Die Weltverhältnisse waren zu allen Zeiten katastrophal schlimm und jede Generation war absolut felsenfest davon überzugt, dass sie alles erleben wird was die Bibel verheißt.

    Es gibt ja jetzt schon wieder Brüder, die in den Ereignissen in Japan „die letzte Stunde“ sehen, weil ja alles so schlimm ist wie es noch nie war. Bei aller Erschütterung über diese schlimme Katastrophe in Japan, aber der Eindruck dass hier etwas „apokalyptiches“ stattfindet liegt schlicht und ergreifend an der medialenn Berichterstattung und der Flut der Bilder.

    Es war weder von der Stärke noch von der Verwüstung noch von der Opferzahl her ein ganz besonders schlimmes Ereigniss, auch wenn das jetzt etwas zynisch klingt, aber es ist nun mal so, Fakten können nicht lügen.

    Wer von uns kann in die Zukunft schauen?

    Wir werden in einem Jahr und auch in 20 Jahren ganz bestimmt wieder an dem selben Punkt sein und es werden Dinge passieren, wo wir dachten es kann nicht mehr schlimmer kommen und doch wird es schlimmer kommen.

    Ich bin aber sehr froh, dass ihr nochmals herausgestellt habt, dass man als Christ mit Gottvertrauen keine große Angst vor den kommenden Ereignissen haben muss, im Gegenteil wir dürfen uns darauf freuen beschützt zu werden, wie ihr das auch geschrieben habt.

    Bitte seht meine Worte nicht als Kritik, ich hatte und habe nach wie vor ein großes Problem mit diesem ominösen Begriff „Harmagedon“ über den wir überhaupt nichts wissen sondern nur spekulieren können. Da ich diesen Begriff auch schon seit meiner Kindheit mit Zerstörung und Tod in Verbindung bringe, ist er mir einfach ein Dorn im Auge. Ihr habt völlig Recht wenn ihr sagt, dass die Vorgehensweise der WTG in Bezug auf die Lehre zu Harmagedon sogar im Kindesalter, abstoßend ist.

    Brüderliche Grüße
    Dennis

  • Alois
    November 9, 2010

    Lieber Bruder Dennis

    Habe doch bitte etwas Geduld, zum Thema Harmagedon hast Du schon einmal ein Kommentar mit dieser Frage geschrieben.

    http://www.digidatanet.de/?p=454&cpage=2#comment-2053

    Aber ich habe noch die notwendige Zeit gefunden dieses Thema biblisch, möglichst fundiert zu begründen. Es passiert sehr viel in Bruderinfo, wir alle haben schon enorm viel dazugelernt.

    Ich finde schon dass die Bibel Harmagedon im Sinne wie die Flut bei Noah ausreichend begründet.
    Das Thema steht bei mir noch auf der Aufgabenliste.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    November 9, 2010

    Hallo Dennis,
    ich bringe Harmagedon überhaupt nicht mehr in denselben Zusammenhang wie die Organisation.

    Und zwar deshalb, weil ich Offenbarung 16, 17 und 18 zusammenfasse.

    Da steht in Kurzfassung das die Könige der Erde sich vom Tier, von Dämonen und falschen Proheten dazu aufhetzen lassen sich gegen Gott zu stellen. – Wozu man nicht viel Fantasie braucht, denn aufhetzen tun die religiöesn Führer die Könige schon seit allen Zeiten.
    Weiter wird beschrieben, das daraufhin ein Erdbeben stattfinden wird, das Babylon die große Stadt in drei Teile zerbricht, auch die Städte sanken in Trümmer. Ausgehend davon das Babylon kein buchstäbliches Land ist, wie Kapitel 18 ja zeigt, ist auch das Erdbeben nicht buchstäblich.

    Und dann sagt ein Engel: „Komm´mit mir, ich will dir zeigen wie Gott die große Hure straft.“
    Beschrieben wird sie so: „Auf ihrer Stirn stand ein geheimnisvoller Name: „Die große Babylon, die Mutter aller Verführung und allen Götzendienstes auf der Erde! Und ich sah, wie sie sich berauschte an dem Blut all der Menschen, die Gott gehörten und getötet wurden, weil sie Jesus die Treue hielten. Ich war tief erschüttert von all dem, was ich sah.“

    Dann geht man zur Beschreibung des Tieres über: „Das Tier, das früher da war und jetzt nicht da ist, dieses Tier ist ein achter König; und er gehört zu den sieben anderen. Auch sein Weg führt in den Untergang.
    12 Die zehn Hörner, die du gesehen hast, bedeuten zehn Könige, die noch nicht an die Macht gekommen sind. Aber wie Könige werden sie mit dem Tier herrschen, wenn auch nur für kurze Zeit.“

    Was auch immer das Tier ist(ich weiß es nicht) die Könige der Erde tun sich mit ihm zusammen:
    13 „Sie ziehen an einem Strang, haben ein gemeinsames Ziel und stellen sich mit ihrer Macht und ihrem Einfluss dem Tier zur Verfügung.
    14 Gemeinsam werden sie gegen das Lamm kämpfen. Aber das Lamm wird sie besiegen.“

    Wieder folgt eine Erklärung:
    „Die Wasserläufe, die du gesehen hast und an denen die Hure sitzt, sind ein Bild für die Völker aller Rassen, Nationen und Sprachen.
    16 Das Tier und seine zehn Hörner, die du auch gesehen hast, werden die Hure hassen. Sie werden sie völlig ausplündern, so dass sie nackt und bloß dasteht. Ihr Fleisch werden sie fressen und alles andere im Feuer verbrennen.
    17 Damit aber erfüllen sie nur die Absicht Gottes. Er sorgt dafür, dass sie alles gemeinsam tun und ihre ganze Macht und ihren ganzen Einfluss dem Tier überlassen, bis alles erfüllt ist, was Gott gesagt hat.
    18 Die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die über alle Könige der Erde herrscht.“

    Kapitel 18 beschreibt den Untergang Babylons der Hure an deren Wein sich alle Völker berauschten. – Es erfolgt der Ruf aus ihr hinaus zu gehen, damit man nicht auch von der Strafe getroffen wird.
    Denn noch während sie sich sicher fühlt wird alles über sie hereinbrechen.
    Die Mächtigen der Erde schauen dabei zu und jammern. – Is´ja klar, sie haben ja auch die dollsten Geschäfte mir ihr gemacht.

    Zum Ende hin heißt es im Anfang vom Kap 19:
    „…er hat sein Urteil über die große Hure vollstreckt, die mit ihrem verlockenden Zauber die ganze Welt verführte. Für das Blut seiner Diener, das sie vergossen hatte, zog er sie zur Rechenschaft.“

    DAS ist für mich Harmagedon – der Untergang von Politik und Religion.
    Und ein Grund, mich von allem Religiösem fern und aus aller Politik herauszuhalten.

    Vielleicht lächelt ihr darüber, aber für mich ergibt es so einen Sinn.

    LG Ulli

  • Bruderinfo
    November 9, 2010

    Lieber Dennis,
    über Harmagedon und dessen Bedeutung für uns haben sehr ausführlich Ulrike und Alois gesprochen. Übrigens vielen Dank an Euch beide und die vielen Kommentare. Dennis du schreibst noch: Es war weder von der Stärke noch von der Verwüstung noch von der Opferzahl her ein ganz besonders schlimmes Ereigniss, auch wenn das jetzt etwas zynisch klingt, aber es ist nun mal so, Fakten können nicht lügen. Da liegst du leider falsch. Die Fakten zeigen hier ganz deutlich das die ganze Welt davon erschüttert wurde und das dieses Erdbeben in dieser Stärke (Richterskala 9.0) noch nie in Japan stattfand. Auch wird den Menschen bewusst das selbst die stärkste, intelligenteste Nation in Sachen Technik auf dieser Erde nicht in der Lage ist auch diese Technik (Atom) zu beherrschen. Die ganze Welt tritt in ein neues Zeitalter des Bewusstseins ein. Alles ist plötzlich nicht mehr weit weg. Diese Tatsachen werden immer offensichtlicher. Dennis, Jesus sagte, sie haben Augen dennoch sehen sie nicht, Ohren und dennoch verstehen sie nicht…Das sollte uns nicht passieren. Nur der Verständnislose sagt: …“ach das war doch immer schon so und nichts wird sich ändern“. Diese Zeit Dennis wird die spannenste Zeit seit Entstehung der Erde. Warum? Weil die Menschen spüren das etwas anders ist wie früher. Alles ist eben nicht mehr weit weg. Deshalb sollten wir näher zusammenrücken. LG bruderinfo

  • Ulrike P.
    November 9, 2010

    Hallo Anna,
    ich hatte mich mit meiner Antwort noch zurück gehalten, weil ich mir nicht zu 100% sicher bin, dass ich mit meiner Vermutung richtig liege…und gerade was diese Dinge anbelangt, sollte man vorsichtig sein. Denn damit wird nun mal genug Schindluder getrieben.

    Aber falls dich meine Gedanken trotzdem interessieren…

    Ich denke nicht, dass wir schon „in DER großen Drangsal“ sind… wenn, dann stehen wir am Anfang davon…und das nun auch schon eine geraume Weile.
    Alles was bisher an Katastrophen, Kriegen usw geschehen ist, bezeichnete Jesus ja als ANFANG der Bedrängniswehen, er betonte sogar nochmal, das es noch NICHT das Ende bedeutet.

    „Erschreckt nicht, wenn nah und fern Kriege ausbrechen! Es muss so kommen, aber das ist noch nicht das Ende.
    7 Ein Volk wird gegen das andere kämpfen, ein Staat den andern angreifen. In vielen Ländern wird es Hungersnöte und Erdbeben geben.
    8 Das alles ist erst der Anfang vom Ende – der Beginn der Geburtswehen.“
    Mat 24, 6-8

    Ich muss in diesem Zusammenhang immer an die Zeiten der Pest denken, da waren auch viele Menschen davon überzeugt, dies wäre das Ende der Welt.
    Es war ja insgesamt ein finsteres, furchteinflößendes Zeitalter…
    Und doch war es noch nicht das Ende.

    Bis heute kamen die Bedrängnisse immer in Wehen, ganz so wie bei einer Schwangerschaft. Trotzdem spricht Jesus diesbezüglich vom Anfang.

    Im Vers 5 sagt Jesus: „Viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich behaupten: ›Ich bin der wiedergekommene Christus!‹ Damit werden sie viele irreführen.“

    Das fing schon gleich nach dem Weggang der Apostel an. – Ja, sogar schon während sie noch da waren. – Also sind diese Wehen genaugenommen schon seit dieser Zeit zugange.

    Die Verse 9-12…: „Dann werden sie euch an die Gerichte ausliefern, euch misshandeln und töten. Die ganze Welt wird euch hassen, weil ihr euch zu mir bekennt.
    10 Wenn es so weit ist, werden viele vom Glauben abfallen und sich gegenseitig verraten und einander hassen.
    11 Zahlreiche falsche Propheten werden auftreten und viele von euch irreführen.
    12 Und weil der Ungehorsam gegen Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei den meisten von euch erkalten.“

    …sind auch schon eine ganze Weile dabei sich zu erfüllen. – Wir erleben es ja auch gerade am eigenen Leibe.
    Wobei wir hier ja eher mit der erkalteten Liebe zu kämpfen haben und mit den irreführenden Propheten. – Aber in anderen Ländern, wo nicht das Christentum vorherrscht, erleiden alle die sich zu Christus bekennen – egal welcher Gemeinschaft sie angehören – Verfolgung, Misshandlung und sogar den Tod.

    Diese Wehen verstehe ich als Zeichen dafür, dass Gott und Jesus – wie versprochen – angefangen haben, Gottes Reich zu errichten.
    Wir sollen uns auf dieses Versprechen stützen und ihnen durch alle Drangsale hindurch treu bleiben.
    Im Vers 14 heißt es dann, dass es auf der ganzen bewohnten Erde verkündet wird und ALLE Völker es hören sollen.

    Nimmt man nur das Predigtwerk der Zeugen, dann ist davon nur ein winzig kleiner Teil erreicht, aber selbst wenn man das Missionswerk der gesamten Christenheit dazu nimmt, haben immer noch Milliarden Menschen keine Ahnung von Gottes Botschaft.
    Fängt man dann noch an „Kleinlich“ zu werden und darauf zu schauen was genau den Menschen erzählt wird, hat das oft mit der Botschaft der Bibel überhaupt nichts mehr zu tun…was die Summe der Menschen die bisher erreicht wurde, noch mehr schrumpfen lässt.

    Dieser Ver 14 ist also in meinen Augen noch nicht erfüllt…doch erst DANACH soll das Ende kommen, wie Jesus sagt.
    Die Verse 15 – 28 verstehe ich als DIE große Drangsal, nach der sich dann die Sonne verfinstern und der Mond nicht mehr scheinen wird.
    Darauf folgt, was in den Versen 30+31 steht:
    „Dann wird der Menschensohn für alle sichtbar am Himmel erscheinen. Dies ist das Zeichen, dass das Ende da ist. Die Völker der ganzen Welt werden jammern und klagen, wenn sie den Menschensohn auf den Wolken des Himmels mit göttlicher Macht und Herrlichkeit kommen sehen.
    31 Dann wird die Posaune ertönen und der Menschensohn wird seine Engel in alle Himmelsrichtungen ausschicken, damit sie von überall her die Menschen zusammenbringen, die er erwählt hat.“

    Abschließend sagt er nur noch, dass dieses Volk (die Israeliten)keinesfalls vergehen wird. Ich weiß das dieses Wort sowohl Volk als auch Generationen bedeuten kann…doch wenn zweiteres zutrifft, dann kann aber nur die Generation die zur Zeit Jesus lebte gemeint gewesen sein. Sie HAT es ja damals auch noch erlebt…aber eben nur zum Teil, denn einiges davon hat sich ja bis heute noch nicht erfüllt. – Zudem sind seitdem ungezählte Generationen gekommen und wieder vergangen, ohne ALLES gesehen zu haben.
    Darum denke ich, das in der großen Erfüllung eher die Übersetzung „Volk“ richtig ist, denn das Wort „Generation“ macht im Zusammenhang überhaupt keinen Sinn.

    Nachdem Jesus dann sagte, dass Zeit und Stunde weder die Engel im Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater kennt, weist er darauf hin, dass die Menschen trotz allem ihr Leben weiter leben, so wie in den Tagen Noahs. Was ja auch irgendwie ganz logisch ist, weil die Menschen immer – selbst in den schlimmsten Notzeiten – versuchen, eine gewisse Normalität aufrecht zu erhalten.

    Seinen Treuen gab er zur Ermunterung auf den Weg, dass sie jederzeit für ihn bereit sein sollten, weil er gerade dann wenn man am wenigsten mit ihm rechnet, kommen wird.

    Also nochmal kurz gesagt: Aus diesen Versen ziehe ich für mich den Schluss, dass wir noch nicht in der großen Drangsal sind und die erst dann einsetzen wird, wenn die gute Botschaft wirklich weltweit verkündet wurde.
    Frag´mich aber nicht, wie das einaml geschehn wird, aber Gott wird schon dafür sorgen, da mache ich mir garkeinen Kopp. 🙂

    Ich meine damit aber nicht, dass wir daraus irgendetwas Zeitliches ableiten können, weder in die eine noch in die andere Richtung. Es könnte zwar sein, dass irgendwann alles Schlag auf Schlag gehen wird, denn es heißt ja, dass Gott es zu seiner Zeit beschleunigen wird. Aber ab wann er es beschleunigen wird, wissen wir nicht, darum können wir diesbezüglich keine Behauptungen aufstellen. – Genauswenig wie wir behaupten können, dass alles nochmal Hunderte von Jahre dauern wird.

    Wir müssen einfach vertrauensvoll abwarten.

    Ich hoffe das hat dir jetzt ein bisschen weitergeholfen.

    LG Ulli

  • Dennis
    November 9, 2010

    Liebe Ulli,

    ganz hervorragend erklärt! Man kann deine Erklärungen wirklich gut nachvollziehen und immer biblisch mit Hand und Fuß. Danke!

    Weiter so!

    Brüderliche Grüße
    Dennis

  • Der Skeptiker
    November 9, 2010

    Liebe Ulli,

    ich sehe die Erfüllung von Vers 14 wenn ich diese Zeilen tippe, nämlich durch das WWW WorldWideWeb kann zum ersten Mal die gute Botschaft wirklich erdenweit verkündet werden und der Anteil der Weltbevölkerung mit Zugang zu WWW steigt rasant.

    LG

  • Ulrike P.
    November 9, 2010

    Hallo Skeptiker,
    das www kann wirklich dazu beitragen, da habe ich auch schon mal dran gedacht…aber dazu ist ein gewisser technischer Standart nötig, der bisher noch vielen Menschen verwehrt ist.

    Na, schau´n wir mal, wie ich schon sagte, über das WIE brauchen wir uns nicht den Kopf zu zerbrechen.

    LG Ulli

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Deine Worte liebe Anna: >>>Ich fürchte in den Bekanntmachungen werden wir wieder hören wie die Brüder in Japan zueinanderstehen usw. und daß wir doch so viel Liebe unter uns haben. Wir dürfen doch nicht vergessen, wie viele ganz normale (Welt)-Menschen sich hier verausgaben und bis an die Grenzen Ihrer Erschöpfung tätig sind. Und wir sollten, so finde ich, für alle Menschen in Notsituationen beten.<<< ….haben sich bewahrheitet! Siehe:

    Pressemitteilung von Zeugen Jehovas auf Ihrer Homepage Nr. 15/11
    vom 17. März 2011 – Auszugsweise!

    Erdbeben und Tsunami in Japan

    New York — Jehovas Zeugen auf der ganzen Welt empfinden mit den Opfern des Erdbebens der Stärke 9,0, das den Nordosten Japans am 11. März erschüttert hat. …

    Jehovas Zeugen haben besondere Anstrengungen unternommen, ihre Glaubensbrüder in den betroffenen Gebieten ausfindig zu machen. Obwohl ihr Zweigbüro Hunderte von Kilometern vom Epizentrum entfernt liegt, spürten die Mitarbeiter dort „das starke Schwanken der Gebäude“, in denen sie arbeiteten. Keiner von ihnen wurde verletzt, und auch die Gebäude scheinen nicht nennenswert beschädigt zu sein (hierzu dauern die Untersuchungen noch an).

    In der vom Tsunami betroffenen Region leben etwa 2 300 Zeugen Jehovas. Wie am 15. März berichtet wurde, sind zwei von ihnen umgekommen und 115 gelten als vermisst. Fünf ihrer Gotteshäuser, so genannte Königreichssäle, sind völlig zerstört.

    In Absprache mit den örtlichen Behörden und anderen Hilfsorganisationen arbeiten Jehovas Zeugen daran, die unmittelbaren Bedürfnisse ihrer Mitgläubigen und anderer Opfer in Japan zu stillen. Drei Teams kümmern sich um die Koordination dieser Hilfsmaßnahmen: Sie stellen den Kontakt zu den Ortsgemeinden von Jehovas Zeugen in den verwüsteten Gebieten her und sorgen für geistige, psychologische und materielle Hilfe und Betreuung. Die internationale humanitäre Hilfe von Jehovas Zeugen wird von ihrem Hauptbüro in Brooklyn aus organisiert. Das Führungsgremium dort, die leitende Körperschaft, finanziert die humanitäre Hilfe aus den freiwilligen Spenden an das weltweite Werk von Jehovas Zeugen.

    In Japan fördern Jehovas Zeugen schon seit fast 100 Jahren die biblische Bildung.

    Ende des Zitat!

    Ich mußte einen befreundeten Ältesten fragen: ……immer diese Selbsbeweihräucherung als wenn NUR ZJ Dienst oder Liebe am Nächsten zeigen würden. All die vom Roten Kreuz (oder andere) die von Europa (von überall her) nach Japan geflogen sind, die unter der Strahlenbelastung ihr äußerstes gegeben haben – die reden nicht von dem daß sie Liebe zu ihren Nächsten haben – WARUM müssen dies IMMER die ZJ tun ???

    Oder gilt nicht was Jesus einmal sagte: …wenn du eine Gabe gibst dann laß die Linke nicht wissen was die Rechte gibt – all die die es hinausposaunen haben schon ihren Lohn (aber sicher
    nicht von Jehova) das wollte er doch damit sagen – oder nicht ?

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Das Ziat aus der Bergpredigt wie oben angedeutet:

    Gutes tun ! Siehe insbesondere Vers 3 !!!

    Matth. 6: 1 „Hütet euch davor, nur deshalb Gutes zu tun, damit die Leute euch bewundern. Sonst könnt ihr von eurem Vater im Himmel keinen Lohn mehr erwarten. 2 Wenn du einem Armen etwas gibst, dann posaune es nicht hinaus wie die Heuchler. Sie reden davon in den Synagogen und an jeder Straßenecke, um von allen gelobt zu werden. Das sage ich euch: Diese Leute haben sich ihren Lohn schon selber ausbezahlt. 3 Wenn du jemandem hilfst, dann soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut; 4 niemand soll davon erfahren. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen.“

  • Der Skeptiker
    November 9, 2010

    Hier heben wir uns leider nicht von anderen Religionen ab, weil ähnliche Pressemitteilungen finden sich auch immer wieder bei Mormonen, Scientology & Co.

    In der Presse gab es letztens einen interessanten Leitartikel, wie Menschen im Allgemeinen bei solchen Unglücken über sich hinauswachsen, um anderen zu helfen. Das sieht man auch, daß es genug Freiwillige gäbe die ins AKW Fukushima gehen würden um zu helfen, und das Ganze ohne religiösen Hintergrund.

    Mir geht dieses Gesülze über die Liebe bei ZJ schon ziemlich auf die Nerven. Wer schon einmal Ordner auf einem Kongress war, kann genug über die „Liebe“ erzählen.

    Dazu eine neue Beobachtung beim letzten Kogress:

    Anscheinend werden die sog. Erfahrungen extrem dramatisiert. Einige mir bekannte Fälle wurden auf der Bühne derart aufgebauscht, daß ich glaubte bei Stern-TV zu sein und nicht am Kongress.

    Damit weiß ich auch, wie ich andere Erfahrungsberichte einordnen kann. Und das ganze bei einer Orga die „Ehrlichkeit“ als oberstes Prinzipn ausruft, nur halt nicht bei sich selbst.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    So versucht man eine scheinbare Einheit zu erreichen – einerseits lobt man frühere Christen
    die prüften und forschten – andererseits untersagt man heutigen ZJ das gleiche zu tun, obwohl die die es tun in der Bibel als EDEL bezeichnet werden !?

    Apg. 17:11 Die Juden in Beröa … hörten sich aufmerksam an, was Paulus und Silas lehrten, und forschten täglich nach, ob dies mit der Heiligen Schrift übereinstimmte.

    WT 81 1.11. S.15 Die Waldenser — Ketzer oder
    Wahrheitssucher?

    Die ersten Waldenser meinten, es sei nicht notwendig,zur Anbetung Gottes in ein Kirchengebäude zu gehen. Sie versammelten sich heimlich in Scheunen,Privatwohnungen oder wo immer sie konnten. Dort studierten sie die Bibel ….
    … Die ersten Waldenser aber, obwohl sie angeklagt
    wurden, „Ketzer“ zu sein, suchten in Wirklichkeit aufrichtig nach der Wahrheit und waren Pioniere im Übersetzen und im Lehren der Bibel .. Sie lebten … offensichtlich gemäß der Erkenntnis, die sie aus Gottes Wort gewonnen hatten.“

    km-x 2007/09 S. 3 Fragekasten: „Billigt es der „treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische
    Themen zu untersuchen und zu debattieren? NEIN !

    Dennoch haben sich einige zusammengetan [und] …
    beschäftigen [sich] gemeinsam mit anderen eingehend mit dem biblischen Hebräisch und Griechisch, um die
    Genauigkeit der Neuen-WeltÜbersetzung zu überprüfen. Andere erforschen wissenschaftliche Themen, die
    mit der Bibel zu tun haben. Der „treue und verständige Sklave“ [billigt] keine Literatur, keine Websites und keine Treffen, die nicht unter seiner
    Leitung hergestellt oder organisiert werden.“.

    EW 78 8. 12. S. 4 Lässt du andere für dich denken?

    Aber selbst gebildete, intellektuell anspruchsvolle
    Personen fallen einer Form der Propaganda zum Opfer,
    die unfair und unsachlich ist. Diese Form der
    Propaganda tut den Standpunkt eines Andersdenkenden mit einer überlegenen Geste ab und behandelt ihn als bemitleidenswert, als einen Standpunkt, der keine Beachtung verdient.

  • Alois
    November 9, 2010

    Hallo Josua

    Du schreibst: „Per Definition seid ihr dann eigentlich Gründer einer Sekte, da ihr aus einer bestehenden Religion eine Reformierte neue machen wollt.“

    Da muss ich Dir widersprechen, denn nicht wir haben die urchristliche Lehre der Apostel verlassen sondern die WTG. Deswegen können wir auch das Volk Jehovas nicht verlassen, genausowenig wie es Elia oder Jeremia es konnte. Deswegen ist die WTG eine Sekte, nicht wir.

    Du schreibst:
    „Ich konnte noch nie verstehen, wieso sich so ein Gott, der alle erschaffen haben soll und der alle Menschen lieben soll, sich nur einem Bruchteil der Menschen “offenbart” und die anderen 99,9% zum Tode verurteilt. Wieso sind denn alle anderen Menschen schlecht wenn sie nicht an Gott oder an EUREN GOtt glauben?“

    Du kennst offensichtlich die Bibel nicht, denn nicht das gut sein, oder besser sein als die anderen Menschen rettet den Gläubigen, sondern die Gnade Jehovas. Diese kann man aber nur erlangen wenn man ihm auch zu 100% glaubt. Die meisten Menschen glauben nicht zu 100% Gott, sondern sie glauben Menschen, wie der WTG, zum Beispiel. Oder denkst Du von den Millionen von Menschen zur Zeit Noahs waren alle schlecht? Oder bei Sodom? Da gab es zumindest kleine Kinder die gar nicht schlecht gewesen sein können. Ich weiß, die WTG lehrt man soll dies und das richtig machen um gerettet zu werden. Das ist falsch, die Gnade und der Glaube an unseren Vater im Himmel rettet vielleicht den einen oder anderen. Diese Gnade kann man auch nicht kaufen oder mit dem Verstand erarbeiten. Jesus sagte, wenn ihr nicht werdet wie die kleinen Kinder…..Kleine Kinder glauben den Eltern einfach.

    Genau das haben die ersten Menschen falsch gemacht, ihnen wurde die Frage gestellt: Hat Gott wirklich gesagt….
    Heute die gleiche Frage: Ist die Bibel wirklich das Wort Gottes?

    Du schreibst:
    „Also bildet ihr euch eine eigene MEINUNG. MIt Wissen hat das aber wenig zu tun wie ich finde. MIr fehlen in solchen Argumentationen einfach die Beweise. Jeder kann von sich behaupten “ich glaube”, aber beweisen, dass ist wichtig.“

    Nein, nicht die Beweise sind wichtig, sondern der Glaube. Beweise welche für andere Menschen von Nutzen sein könnten, das gibt es nicht. Wer versucht mit Beweisen Gott zu finden, der wird unweigerlich scheitern. Schon weil man den „Heiligen Geist“ der auch nicht beweisbar ist, nur durch die Gnade Gottes erhält.

    Du schreibst:
    „Ihr seht ja selbst, dass man die Bibel so und so deuten kann, sie sich so zurechtlegen kann wie man will. Denn genau das tut ihr, ihr legt die Bibel einfach ein wenig anders aus als die WTG, damit sie euch besser in euer eigenes Lebensbild passt.“

    Stimmt, die Bibel kann man so und so auslegen, was ist daran schlimm? Nicht die richtige Auslegung, oder überhaupt eine Auslegung der Bibel rettet den Menschen, sondern nur der Glaube. Hatte Noah oder Abraham eine Bibel? Nein, trotzdem hat sie der Glaube an ihren Gott gerecht gesprochen. Diese Freiheit haben wir glücklicherweise als die Schafe unseres wahren Hirten Jesus Christus! Diese Freiheit gewährt der sogenannte Sklave der WTG nicht. Wer der WTG folgt, folgt unweigerlich dem bösen Sklaven, damit drücke ich mich noch gelinde aus. Denn prophetisch gibt es noch wesentlich härtere Bezeichnungen als „böser Sklave“ für die WTG.

  • schneerose
    November 9, 2010

    Warum war der Russel der richtige Mann für Jehova?
    Nun er hatte erkannt, dass man die biblische Wahrheit verkünden müsste und zwar von Haus zu Haus.

    hallo mike und brüder

    mike deine aussage von oben..wo hast du die her…
    kommt die aussage von jah.. (bibel) oder..
    kommt die aussage von der organisation… prüfen wir gemeinsam nach..gehen wir der sache auf den grund…von wo stammt diese aussage…

    es ist etwas sehr schönes die gute botschaft zu verkündigen…wir möchten als christen die unverfälschte botschaft jesu den menschen nahe bringen…
    was hat russel den menschen nahe gebracht?..war es die gute botschaft von jesus?,,NEIN…du irrst dich mike..

    es waren seine gedanken und irrlehren..für die wir uns noch heute schämen müssen…

    verzeihet brüder.. ich erlaube mir einen harten vergleich..
    beruflich habe ich neben anderen aufgaben auch mit der gesundheit von tieren zu tun…

    viele meiner patienten (tieren) leiden an Parasiten…der bandwurm zum bsp.: wenn er von einem gesunden wirt (Tier) aufgenommen wird..dauert es monate..bis man äusserliche veränderungen erkennt… bei sehr starken kräftigen tieren..kann man äusserlich keine diagnose stellen..nur eine geeignete untersuchung schaft klarheit..

    die sogenannten christlichen rel. gehen auf die selbe weise vor..sie nehmen das unverfälschte wort gottes (wirt) damit sie ihre irrlehren oder private auslegungen (Parasiten)verbreiten (reproduzieren) können..
    (viele leute vertauen der hl. schrift deshalb der erfolg)

    was hat russel gemacht..vergleichen wir dazu galater 1:8,

    aber selbst wenn wir oder ein engel aus dem himmeleuch euch etwas als gute botschaftverkündigt sollte ausser dem.. was wir euch verkündigt haben..er sei verflucht..lese vers 9

    mike.. hast du im bruder-info gelesen was russel verkündigt hat?
    er hat von haus zu haus irrlehre und private auslegungen (Parasiten) verkündet…
    nicht wir oder bruderinfo verurteilt russel..sonder johovas geschriebenen wort…

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Ist es nicht absurd, wie die WTG Menschen dazu verführte zu glauben, das Ende der Welt käme im Jahre 1975, um es später zu verleugnen und dann die Verleugnung als wahrhaftig hinzustellen?

    Muss man vergessen, dass die WTG auch für 1914/25 das Ende der Welt vorhergesagt hatte und nicht die unsichtbare Wiederkehr Christi, die man für das Jahr 1874 erwartete?

    Muss man das alles vergessen, um es dann, wenn man darauf angesprochen wird, es als einen Fehler „des Volkes Jehovas“ zu bezeichnen, um es dann anderen gegenüber wiederum abzustreiten?

    Die verbale Kunst der WTG gipfelt darin, auf andere Kirchen zu verweisen und sie zu beschuldigen:

    „Allerdings hat es in der Vergangenheit Menschen gegeben, die erklärt haben, an einem bestimmten Tag werde die Welt untergehen … Das Ende kam nicht. Sie hatten sich als falsche Propheten erwiesen. Warum? Warum hatten sie sich getäuscht? Sie hatten versäumt, darauf zu achten, dass alle Beweise vorhanden waren, die erforderlich sind, um biblische Prophezeiung zu erfüllen. Außerdem hatten diese Menschen die göttliche Wahrheit nicht, und es fehlte der Beweis, dass sie von Gott geführt und gebraucht wurden.“ Erwachet, 8. April 1969, Seite 23

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Weil es gerade sogut zu Deinen Ausführungen Schneerose paßt – nochmals das Zitat Russels aus den Schriftstudien: (…und das hätte ihm der Geist Gottes eingegeben ???)

    „Der Zeitbeweis der Schrift, welchen wir betrachtet haben, zeigt, daß diese Drangsal mit der Zeit des zweiten Adventes Christi anfangen sollte (im Oktober 1874), woselbst das Richten der Nationen unter dem erleuchtenden Einflusse des Tages Jehovas beginnen würde.

    Dies zeigt sich in der Pyramide auf folgende Weise:
    Die „abwärtsführende Passsage“, welche vom Eingange der Großen Pyramide hinab in den „Abgrund“ oder in die „unterirdische Kammer“ führt, stellt den Lauf der Welt im allgemeinen (unter dem Fürsten dieser Welt) in die Zeit der großen Drangsal den „Abgrund“ dar, in welcher das Böse zu Ende kommen soll.

    Diese Periode zu bemessen und zu bestimmen, wann der Abgrund der Drangsal erreicht sein wird, ist leicht genug, wenn wir ein bestimmtes Datum haben – einen Punkt in der Pyramide, von dem wir auszugehen haben. Wir besitzen diesen Zeit-Merkpunkt an der Vereinigung der ersten aufsteigenden Passage mit der „Großen Galerie“.

    Dieser Punkt markiert die Geburt unseres Herrn Jesus (das Jahr 1), wie der „Brunnen“, 33 Zoll weiter, seinen Tod anzeigt. Wenn wir also die erste aufsteigende Passage hinab bis zu ihrem Vereinigungspunkte mit der Eingangs-Passage messen, so gibt uns das ein festes Datum, um es an der abwärtsführenden Passage zu markieren. Dieses Maß beträgt 1542 Zoll und gibt das Jahr 1542 v. Chr. als das Datum an jenem Punkte an. Dann, von diesem Punkte an, die „Eingangs-Passage“ HINAB messend, um die Entfernung bis zum Eingange des „Abgrundes“ zu finden, der die große Drangsal und Zerstörung darstellt, mit welcher dieses Zeitalter schließen soll, da das Böse von seinem Throne gestoßen sein wird, erfahren wir, daß es 3457 Zoll beträgt, welche 3457 Jahre symbolisieren, von dem obigen Datum, 1542 v. Chr. an.

    Diese Berechnung zeigt das Jahr 1915 n. Chr., als den Anfang der Zeit der Drangsal bezeichnend, an; denn 1542 v. Chr. und 1915 n. Chr. geben 3457 Jahre. So bezeugt die Pyramide, daß der Schluß des Jahres 1914 der CHRONOLOGISCHE Anfang der Zeit der Drangsal war, dergleichen nicht gewesen ist, seitdem eine Nation besteht, nein, noch auch je sein wird. Und so wird man bemerken, daß dieser „Zeuge“ das biblische Zeugnis über diesen Gegenstand völlig bestätigt, wie es durch die „parallelen Zeitordnungen“ in den Schriftstudien, Band 2, Kapitel 7 gezeigt wurde.

    Nachzulesen im 3.Band Seite 330

  • MIKE
    November 9, 2010

    Warum war der Russel der richtige Mann für Jehova?
    Nun er hatte erkannt, dass man die biblische Wahrheit verkünden müsste und zwar von Haus zu Haus.
    Anderen Gemeinschaften hatten dies zur jener Zeit nicht erkannt oder wollten es nicht tun.

  • Alois
    November 9, 2010

    Hallo Mike

    Russel war schon der Begründer des neuzeitlichen Volk Jehovas, somit der heutigen Zeugen Jehovas. Egal was er auch falsch gemacht haben mag, oder falsch verstanden hat.
    Es ist biblisch, dass das Volk Jehovas von Anfang an Fehler gemacht und gesündigt hat.

    Jeremia 32
    30. Denn die Kinder Israel und die Kinder Juda taten von ihrer Jugend an nur, was böse ist in meinen Augen; denn die Kinder Israel haben mich nur gereizt durch das Werk ihrer Hände, spricht Jehova.

    Man kann auch behaupten, diese Verse haben heute keine Bedeutung mehr. Das halte ich aber für ausgeschlossen, fast alles erfüllt sich noch einmal in der Neuzeit.
    Von ihrer Jugend an bedeutet, von Anfang an hat Jehovas Volk gesündigt, somit auch zur Zeit Russels und Rutherforts!
    Und wie haben seit Russel das Volk Jehovas unseren Vater Jehova gereizt?
    Durch das Werk unserer Hände.
    Und was ist das Werk der Hände der Zeugen Jehovas?
    Natürlich die Organisation, denn die wurde von Anfang an von uns Menschen des Volkes Jehovas geschaffen.

    Wenn es nicht so wäre, ich meine, wenn alles fehlerfrei und ohne nennenswerte Sünden abgelaufen wäre, was wäre dann?
    Wäre dann alles vor Jehova gut?
    Nein, denn dann wären wir gar nicht Jehovas Volk. Denn Jehovas Volk sündigt dass sich die Balken biegen.
    Deswegen seid froh dass alles so sündhaft abgelaufen ist in den letzten 130 Jahren, den das ist einer der Beweise dass wir im richtigen Volk sind. Jetzt muss nur noch der Einzelne den schmalen schwiergen Weg zu Jehova finden und sich von der Anbetung des von den Menschen gemachten Götzen distanzieren, so wie Elia und die 7000 Männer.
    Denn nur ein kleiner Rest wird gerettet werden.

  • Egbert
    November 9, 2010

    „Russel war schon der Begründer des neuzeitlichen Volk Jehovas,“

    Gab es denn auch „vorzeitliches Volk Jehovas“?
    Verstehe nicht ganz was damit gemeint ist.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Lieber Josua wenn Du davon überzeugt bist dann mußt Du mir erklären warum Paulus folgendes an die Korinter im 1.Brief Kap.: 1 geschrieben hat:

    10 Liebe Brüder und Schwestern, im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus möchte ich euch aber bitten: Hört auf, euch zu streiten!

    12 Es soll einige bei euch geben, die sagen: »Wir gehören zu Paulus«, während andere erklären: »Wir halten uns an Apollos!« Die Nächsten meinen: »Nur was Petrus sagt, ist richtig!«; und die letzte Gruppe behauptet schließlich: »Wir gehören allein zu Christus!«

    13 Was soll das? Wollt ihr etwa Christus zerteilen? Bin denn ich, Paulus, für euch gekreuzigt worden? Oder wurdet ihr auf meinen Namen getauft?

    17 … Dabei geht es mir nun wirklich nicht darum, meine Zuhörer durch menschliche Weisheit zu beeindrucken. Denn sonst wäre die Botschaft, dass Christus am Kreuz für uns starb, nicht mehr der Mittelpunkt unseres Glaubens.

    19 Denn Gott spricht in der Heiligen Schrift: »Bei mir zählt nicht die Weisheit der Welt, nicht die Klugheit der Klugen. Ich werde sie verwerfen.«

    20 Was aber haben sie dann noch zu sagen, all diese Philosophen, die Kenner der heiligen Schriften, die redegewandten Leute dieser Welt? Hat Gott ihre Weisheiten nicht als Unsinn entlarvt?

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Und wenn Du nur einige der Weisheiten von Russel in diesem Forum gelesen hast, wirst Du feststellen welchen Unsinn Russel gelehrt hat.

    Sobald jemand beginnt eine menschliche Person in den Vordergrund zu rücken, begeht er einen großen Fehler.
    Paulus sagte nicht wir (oder Russel) ist der Mittelpunkt der Predigt sondern Jesus.

    Russel gefiel es als seine Frau einmal sagte: …ich glaube du bist der treue und verständige Sklave! Und von diesem Zeitpunkt wurde ein Personenkult getrieben, etwas was Paulus in obigen Worten an die Korinter deutlichst verurteilte!

  • Alois
    November 9, 2010

    Hallo Josua

    Das alte Israel waren die Nachkommen Abrahams, genauer Jakobs bis zur Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 n.u.Z. Das neuzeitliche Israel sind die geistigen Nachkommen Abrahams, die Zeugen Jehovas.

    Jehova hat nie die ganze Welt als sein Volk auserkoren, sondern immer nur verhältnismäßig wenige Menschen.
    Angefangen mit Noah bis zur Ankunft von Jesus am Ende der Tage. Jesus selbst baut durch seine Aussage die prophetische Brücke von Noah bis in unsere Zeit:

    Matthäus 24 (Elberfelder)
    37. Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    38. Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,
    39. und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

    Von den vielen Menschen die damals gelebt haben und mit einer Sprache ein Volk waren, hat Jehova nur 8 Seelen gerettet. Nur die Menschen und Tiere welche rechtzeitig in die rettende Arche gegangen sind. Viel später hat Jehova aus den ganzen Völkern der Erde ein Volk zu seinem Erbteil auserkoren, das Volk Israel.

    Amos 3:1-2
    1. Höret dieses Wort, das Jehova über euch redet, ihr Kinder Israel, über das ganze Geschlecht, welches ich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt habe!
    2. Indem er spricht: Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt; darum werde ich alle eure Missetaten an euch heimsuchen.

    Nur Israel wurde von Jehova aus allen Geschlechtern der Erde ausgewählt, wie es Jehova Abraham versprochen hatte und mit seinem Enkel Jakob = Israel seinen Anfang nahm. Nur haben sie viel gesündigt und am Ende hat er das alte Israel verurteilt und Juda in die Gefangenschaft nach Babylon geführt. Nur wer auf die Worte Jeremias gehört hatte und rechtzeitig Jerusalem verlassen hat kam mit seinem Leben davon. So wie bei Noah, haben wieder verhältnismäßig wenige aus dem damaligen Volk Israel die Zerstörung Jerusalems überlebt. Was damals in und an Israel und Jerusalem passiert ist, hat für unsere Zeit Heute eine prophetische Bedeutung. Denn alles was Jehova unternimmt hat er schon vorher die Propheten ankündigen lassen.

    Amos 3:7
    7. Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe. –

    Zur Zeit Jesu waren die Juden immer noch das Volk Jehovas. Noch einmal sollte sich dasselbe wiederholen. Sie verurteilten Jesus und fast alle kamen im Jahre 70 n.u.Z. durch die Römer um. Nur wer die Worte Jesu beachtete und Jerusalem rechtzeitig verlassen hatte, kam mit seinem Leben in Freiheit davon. Jehova hatte das alte Israel, Jerusalem mit dem Tempel oder Juda endgültig verworfen und sich mit dem neuen christlichen Glauben den Völkern der Erde zugewandt. Das Urchristentum war das neue Volk Jehovas, gesammelt aus vielen Völkern der damaligen Welt.

    So auch Heute am Ende der Tage. Jehova sammelt aus vielen Völkern der Erde sein neues Volk das nach seinem Namen genannt wird. So wie das alte Israel, Samaria, Juda oder Jerusalem immer gegen Jehova gesündigt haben, so sündigt auch Heute das Volk Jehovas in seiner Gesamtheit gegen Jehova. Mit der Aussage Jehovas Zeugen sind das neuzeitliche Israel, soll die prophetische Brücke geschlagen werden ins Alte Testament. Jerusalem wurde 2 mal zerstört nur ein kleiner Rest hat jeweils überlebt. Da alles was Jehova durchführt in den Propheten der Bibel steht, gehen viele Bibelkenner davon aus, dass alles was heute im Volk der Zeugen Jehovas geschieht in der Bibel steht. Es ist auch so, man muss nur die Brücke zwischen dem Volk Israel bis 70 n.u.Z zum Volke der Zeugen Jehovas schlagen.
    Wenn es aber so ist, dann ist klar dass aus dem Volke der Zeugen Jehovas auch nur ein Rest davonkommt und alle Anderen am Ende umkommen. Warum? Weil sie Jehova nicht mit ungeteiltem Herzen dienen und vertrauen, sondern ihr Herz mit der Organisation teilen. Nur wer rechtzeitig Jerusalem verlässt, das ist in der Neuzeit die Organisation, kommt nicht mit ihr um.

  • Egbert
    November 9, 2010

    Wie kommen Zeugen Jehovas denn darauf, dass sie das neuzeitliche Israel sind? Bzw. wo wird in der Bibel etwas von einem Neuzeitlichen Israel erwähnt? Mir ist sowas nicht bekannt.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Habe ich in einem Deiner Kommentare richtig gelesen -Du zweifelst daß Jesus gelebt hat? Dann bist Du aber kein ZJ ! Den für einen wahren Christen ist Jesus die Grundlage seines Glaubens! Aber solltest Du hier Probleme haben, ich habe Dir ein gutes Zitat herausgesucht:

    nachzulesen in : http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20090908121821AAudqGz

    und: http://www.jesus.ch/magazin/kultur/film/da_vinci_code/fakten_und_fiktion/128731-ausserbiblische_quellen_zu_jesus_christus.html

    Frederick F. Bruce, Professor für Theologie an der Universität Manchester, gehörte zu den besten Kennern des 1. Jahrhunderts. Er schlussfolgerte:

    „Die Geschichtlichkeit Jesu ist für einen unvoreingenommenen Historiker ebenso unumstösslich wie die Historizität Julius Cäsars. Wer von einem Christus-Mythos spricht, ist kein Historiker.“

  • Quasimodo
    November 9, 2010

    In hebräischen Papyrusrollen, z. B. den Schriftrollen vom Toten Meer, und griechischen Codices wurde das Tetragramm bis etwa 200 n. Chr. im Unterschied zum sonstigen Text stets in althebräischer Schrift wiedergegeben. Dies gilt als Zeichen der besonderen Ehrfurcht vor dem Namen Gottes.
    Das rabbinische Judentum setzte diese Tradition fort, indem es erst den Konsonantentext des Tanach (100–135 n. Chr.), dann seine Vokalisierung (bis 1000) verbindlich festlegte. Dabei vokalisierten die Masoreten das Tetragramm mit den Vokalen von אֲדֹנָי‎ Adonaj („mein Herr“), wobei der A-Laut der Anfangssilbe zum unbetonten E-Laut wurde. Dort, wo Adonaj im Konsonantentext neben JHWH stand, vokalisierten sie den Gottesnamen mit den Vokalen von אֱלֹהִים‎ Elohim („Gott“). Samaritanische Handschriften setzten nur das Vokalzeichen für A über die zweite Silbe von JHWH und wiesen so darauf hin, dass hier das Wort שְׁמָא‎ Schəma (aramäisch „der Name“) zu lesen sei.
    Dem Kenner der hebräischen Schrift sagten die Vokalzeichen zum Tetragramm, dass an dieser Stelle etwas anderes zu lesen und auszusprechen sei (קְרֵי‎ qere) als geschrieben steht (כְּתִיב‎ ketib), nämlich die Worte Adonai, Elohim oder Schəma. Dies sollte das Aussprechen des Gottesnamens verhindern und bekräftigte so seine Einzigartigkeit. Doch diese Absicht der masoretischen Punktuation wurde im Mittelalter – auch im Judentum selber – weithin vergessen.
    Die Biblia Hebraica Stuttgartensia folgt dem Masoretentext und vokalisiert den Namen daher verschieden:

    יְהוָ הוִה‎ יְהֹוָה‎ יְהֹוִה‎
    Jehwáh Jehwíh Jehowáh Jehowíh

    Die dritte Lesart kombiniert die Konsonanten JHWH mit den Vokalen, die eigentlich die Aussprache von Adonaj verlangen.

    Das führte zu dem verbreiteten Missverständnis, Israels Gott heiße „JeHoWaH“, latinisiert „Jehova“.

    Ohne irgendjemandes Glaube zerstören zu wollen sollte man nicht vor „anderen Wahrheiten“ die Augen verschließen.

  • Shannon
    November 9, 2010

    Ich denke, Johova weiss genau, dass er gemeint ist. Denn er sieht in die Herzen und ich glaube nicht, dass er bewertet, ob sein Name grammatikalisch richtig ausgesprochen wird. Schließlich war er es, der die Sprachen verwirrt hat, also gibt es auf der ganzen Welt verschiedene Aussprachen und Ausdrucksweisen.
    Und im Grunde ist es mir vollkommen egal, ob sich die Gelehrten darüber streiten, was jetzt die richtige Aussprache ist. Niemand von uns kann die Urschriften lesen.
    Mit den sogenannten Gelehrten habe ich persönlich ohnehin meine Probleme, denn sie wissen genauso wenig, sie denken nur, sie wüßten es. Ich muss deren Wahrnehmung nicht zu meiner machen und ohne meine eigene Wahrnehmung einzugrenzen, erlaube ich mir, zu glauben, was ich möchte und was meiner Wahrheit entspricht. Ich hoffe, die Brüder und Schwestern hier tun das auch.
    In den letzen Jahrzehnten wurden so viele Wissenschaften auf den Kopf gestellt und was gestern noch wahr war, ist heute falsch. Zum Glück muss ich diese Feststellung nicht auf meinen Glauben anwenden. Denn was auch immer für neue Erkenntnisse aus der Forschung kommen, (z.B. Quantenphysik, morphische Felder ect.) so zeigt es mir immer mehr, welch genialer Geist Jehovas hinter der Schöpfung steckt.

  • Alois
    November 9, 2010

    Hallo Shannon

    Wer wissenschaftlich die Bibel verstehen oder erklären möchte, wird scheitern, weil ihm der Geist unseres Vaters Jehova garantiert nicht helfen wird die Bibel zu verstehen. Wissenschaftlich an eine Sache herangehen, erfordert auch alles erst einmal anzuzweifeln und zu hinterfragen, nur Fakten sprechen zu lassen. Solch wissenschaftlich eingestellte Menschen fühlen sich auch intelligent und schauen nur mitleidig auf die armen irren Gläubigen herab. Sie versuchen alles durch wissenschaftliche Beweise zu zerpflücken und Zweifel zu säen. Das sollte uns nicht stören und wird uns auch nicht am Glauben zweifeln lassen. Wissenschaft und Glaube sind quasi nicht kompatibel.
    Leider haben wir hier auch den einen oder anderen Kommentator der unseren Glauben nicht aufbauen sondern zerstören möchte. Diese alles anzweifelnde Wölfe werden aber der Schafherde unseres guten Hirten Jesus nichts anhaben können.

    Jakobus 1
    2. Achtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen fallet,
    3. da ihr wisset, daß die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt.
    4. Das Ausharren aber habe ein vollkommenes Werk, auf daß ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.
    5. Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.
    6. Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifelnde ist gleich einer Meereswoge, die vom Winde bewegt und hin und her getrieben wird.
    7. Denn jener Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen werde;
    8. er ist ein wankelmütiger Mann, unstet in allen seinen Wegen.

  • Quasimodo
    November 9, 2010

    Es ist eine Erfindung der WTG die ZJ seien das „neuzeitliche Volk Jehovas“.

    Es gab nie ein „Volk Jehovas“ da es nie einen „Jehova“ gab.

    Es wäre für den einen oder anderen sicher erhellend, ohne auf „neues Licht“ hinweisen zu wollen, wenn man etwas anderes als WTG-Literatur zu lesen.

    Als Einstieg wäre zum Beispiel „Keine Posaunen vor Jericho“ von Finkelstein und Silbermann.

    „Der Name Jehova tritt wiederholt schon im 13. Jahrhundert in lateinischer Form Iéhouah auf. Der spanische Mönch Raymond Mantini übersetzte um das Jahr 1270 verschiedene Bibelteile aus dem Hebräischen. Auf seinen Manuskripten befindet sich auf der rechten Seite der hebräische Text und links der lateinische mit Iehovah. Kardinal Nikolaus von Kues verwendete das Tetragramm vokalisiert als Iehouah in mehreren seiner Werke, so um 1428 in seinem Sermon In Principio Erat Verbum. Petrus Galatinus veröffentliche im Jahre 1518 sein Werk „De Arcnis catholicae veritatis“. Als William Tyndale 1530 den Pentateuch übersetzte, übertrug er das Tetragramm ebenfalls mit Jehovah.“

    Der literarische Gebrauch der Vokalisierung des Tetragramms als Jehova fand erst ab dem 13. Jahrhundert in katholischen Schriften statt. Davor kannte niemand diesen Namen. (Selbst alle möglichen anderen Vokalisationsformen waren weder in Gebrauch noch bekannt.) Deswegen ist die Anbetung dieses Namens ein Witz. Jesus kann diese Spielart des Tetragramms nicht gebraucht haben. Sie war zu seiner Zeit definitiv nicht existent. Jesus lehrte uns, den Vater anzurufen. Gott, unsern Vater. Die masoretische Vorlese-Version bedeutete und klang nur: Herr oder meine Herren.

  • Alois
    November 9, 2010

    Hallo Quasimodo

    Und wie erklärst Du dann folgende Bibelstellen, wenn der Name des Vaters, im Urtext JHWH, in unserer Zeit nicht bekannt ist?

    Psalmen 69:30
    Rühmen will ich den Namen Gottes im Liede, und ihn erheben mit Lob.

    Offb. 16:9
    Und die Menschen wurden von großer Hitze versengt und lästerten den Namen Gottes, der über diese Plagen Gewalt hat, und taten nicht Buße, ihm Ehre zu geben.

    1. Mos 4:26
    Und dem Seth, auch ihm wurde ein Sohn geboren, und er gab ihm den Namen Enos. Damals fing man an, den Namen Jehovas anzurufen.

    1. Mos. 21:33
    Und Abraham pflanzte eine Tamariske zu Beerseba und rief daselbst den Namen Jehovas, des ewigen Gottes, an.

    3. Mos. 24:16
    Und wer den Namen Jehovas lästert, soll gewißlich getötet werden, steinigen soll ihn die ganze Gemeinde; wie der Fremdling, so der Eingeborene: wenn er den Namen lästert, soll er getötet werden.

    5. Mos. 28:
    9. Jehova wird dich als ein heiliges Volk für sich bestätigen, wie er dir geschworen hat, wenn du die Gebote Jehovas, deines Gottes, beobachtest und auf seinen Wegen wandelst;
    10. und alle Völker der Erde werden sehen, daß du nach dem Namen Jehovas genannt bist, und werden sich vor dir fürchten.

    Psalmen 7:17
    Ich will Jehova preisen nach seiner Gerechtigkeit, und besingen den Namen Jehovas, des Höchsten.

    Psalmen 113
    1. Lobet Jehova! Lobet, ihr Knechte Jehovas, lobet den Namen Jehovas!
    2. Gepriesen sei der Name Jehovas von nun an bis in Ewigkeit!
    3. Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name Jehovas!
    4. Hoch über alle Nationen ist Jehova, über die Himmel seine Herrlichkeit.
    5. Wer ist wie Jehova, unser Gott, der hoch oben thront;
    6. der sich herabneigt, um auf die Himmel und auf die Erde zu schauen?
    7. Der aus dem Staube emporhebt den Geringen, aus dem Kote erhöht den Armen,
    8. um ihn sitzen zu lassen bei den Edlen, bei den Edlen seines Volkes.
    9. Der die Unfruchtbare des Hauses wohnen läßt als eine fröhliche Mutter von Söhnen. Lobet Jehova!

    Es gibt noch sehr viel weitere Psalmen welche den NAmen Jehovas loben.

    Jesaja 48
    1. Höret dieses, Haus Jakob! Die ihr mit dem Namen Israel genannt und aus den Wassern Judas hervorgegangen seid, die ihr schwöret bei dem Namen Jehovas und des Gottes Israels rühmend gedenket, doch nicht in Wahrheit und nicht in Gerechtigkeit;
    2. denn nach der heiligen Stadt nennen sie sich, und sie stützen sich auf den Gott Israels, Jehova der Heerscharen ist sein Name:

    Mit den Jesaja Versen ist die Organisation gemeint, das heutige Israel.

    Joel 2:32
    Und es wird geschehen, ein jeder, der den Namen Jehovas anrufen wird, wird errettet werden; denn auf dem Berge Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie Jehova gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, welche Jehova berufen wird.

    Micha 4:
    5. Denn alle Völker werden wandeln, ein jedes im Namen seines Gottes; wir aber werden wandeln im Namen Jehovas, unseres Gottes, immer und ewiglich. –
    6. An jenem Tage, spricht Jehova, werde ich das Hinkende sammeln und das Vertriebene zusammenbringen, und dem ich Übles getan habe.
    7. Und ich werde das Hinkende zu einem Überrest und das Weitentfernte zu einer gewaltigen Nation machen; und Jehova wird König über sie sein auf dem Berge Zion, von nun an bis in Ewigkeit.

    Von nun an bis in Ewigkeit, also gelten diese Verse aus Micha auch Heute.

    Zeph. 3
    12. Und ich werde in deiner Mitte ein elendes und armes Volk übriglassen, und sie werden auf den Namen Jehovas vertrauen.
    13. Der Überrest Israels wird kein Unrecht tun und keine Lüge reden, und in ihrem Munde wird keine Zunge des Truges gefunden werden; denn sie werden weiden und lagern, und niemand wird sie aufschrecken. –

    Das elende und arme Volk sind diejenigen welche es noch rechtzeitig geschafft haben die Organisation zu verlassen. Das ist der Überrest aus dem neuzeitlichen Volk Israel.

    Ich bin mir sicher, so wie es unser Vater im Himmel geschafft hat die Bibel bis in unsere Zeit relativ unverfälscht zu retten, hat er auch seinen Namen in unsere Zeit gerettet. Vor allem muss im Gebet klar sein welchen Gott der Betende meint. Mit Vater und Gott ist das nicht klar. JHWH kann kein Mensch aussprechen. Somit bleibt nur Jehova oder Jahwe als der Name des Gottes Abrahams übrig.
    Unser Vater im Himmel wird es uns sicher nict übel nehmen, wenn wir Heute den Namen JHWH nicht richtig aussprechen. Aber den Namen des Gottes Abrahams überhaupt nicht zu benutzen, das ist nach meiner Erkenntnis völlig unbiblisch.

  • Egbert
    November 9, 2010

    Dieser Bibelgott ist ja eigentlich eine Mischung aus 2 Göttern: JHWH und EL. Wobei EL mit Bhaal identisch ist und beide Wettergötter waren. Da die Bibel erst nach dem 3.Jahrhundert durch Kaiser Konstantin festgelegt wurde, kann man heute doch gar nicht mehr sagen wie das gemeint war was dort steht. Ich kann nicht daran glauben, dass die Bibel von einem Gott stammt, weil es einfach zu viele Beweise gibt mittlerweile, die die Verfälschung und Veränderung der Bibel durchgemacht hat. Ausserdem hat sie sehr vieles aus der ägyptischen Religion übernommen, wie zB die Beschreibung des Lebens Jesu. Ausserdem gab es mehr als nur 4 Evanglien zu der Zeit und alle stammen aus der Zeit NACH dem Tod dieses Jesus (wenn es ihn denn gab). Dummerweise gibt es für die religiösen Lehren nur biblische, aber keine ausserbiblischen Quellen.
    Und wer weiß denn von euch, was im hebräischen Text tatsächlich steht und wie dies gemeit ist? Diese Sprache ist Tod, also kann niemand mehr genau wissen, ob eine Redewendung vielleicht ganz anders gemeint war.

  • Bruderinfo
    November 9, 2010

    Lieber Josua,
    wir freuen uns sehr das Dir die Antworten von unseren Brüdern eigentlich schon beantwortet wurden. @Shannon sagt sehr treffend das die Wissenschaftler und deren Ergebnisse sich auf deren Wahrnehmungen stützen.
    @Matthäus zeigt dir anhand eines Links, dass Wissenschaftler hier ganz klar Jesus bestätigen. Überlege einmal Josua, warum stellst du diese Fragen? Um uns den Glaubenden zu beweisen das man nicht mehr glauben sollte.- oder vielmehr weil Du selbst nicht weisst wohin mit all deinen Zweifel? Natürlich kann es sein das Passagen der Bibel verändert wurden, aber wie @Alois sehr treffend erkennt ist dies nicht so relevant wie der heilige Geist, unser Helfer. Warum? Weil er uns hilft die Dinge im richtigen Licht der Zeit einzuordnen und uns unterscheiden lässt zwischen Recht und Unrecht. Paulus sagt sehr genau, dass wir nur Stückwerk verstehen, bis der kommt der alles zusammenfügt. Denn zum Schluß bleiben Glaube, Liebe und Hoffnung. Wir sehen das dein Glaube an unseren Vater und an Jesus verloren ging, du aber nun bist wie ein Schaf das keinen Hirten mehr hat. Es würde uns sehr interessieren wer dir dein Glaube genommen hat. Josua, man kann die Bibel auf verschiedene Arten lesen. Wie ein Roman oder ein weltliches Buch, oder mit heiligem Geist und auf geistiger Ebene. Die Frage ist, würdest du gerne ein „geistes Mensch“ sein, oder eher ein „fleisches Mensch“ ? Entscheidest du dich für den „Geist“ dann wird dich der „Geist“ leiten und du wirst die geistigen Dinge verstehen, dein Friede wird im innern überströmend sein und deine Angst wird weichen. Entscheidest du dich für das „Fleisch“, so wird dein Leben von Unruhe und materiellen Dingen geleitet werden und du wirst rastlos sein wie Kain. Zur Zeit Jesu wollten Ungläubige von Jesus unbedingt ein Zeichen, ein Beweis, aber sie bekamen es nicht, Ihre Zweifel blieben. Denkst du heute hat sich hier etwas geändert?

  • Alois
    November 9, 2010

    Hallo Josua

    Du schreibst in Deinen Kommentaren sehr verstandesgemäß und ziehst nicht in Erwägung dass es einen „Heiligen Geist“ gibt der uns lehrt. Die Bibel ohne diesen Geist ist ein totes Wort.
    Wenn Du annimmst, wir hätten jeder die gleichen Bedingungen, dann irrst Du. Mit dem „Heiligen Geist“ erhalten wir die „geistige Speise“ vom Himmel. Wir verstehen zum großen Teil die Propheten der Bibel.

    Jemanden der diesen Geist nicht hat schüttelt verständnislos den Kopf und denkt was sind das nur für irre Menschen die sowas glauben können. Aber das ist ja nicht unser Problem sondern Dein Problem.

  • Quasimodo
    November 9, 2010

    Hallo Alois,
    zeige mir bitte die Urschriften mit dem Namen Gottes.
    Danke

  • Alois
    November 9, 2010

    Hallo Quasimodo

    Schaue mal in Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/wiki/JHWH

    Du hast mir bisher nicht erklären können wie man z.B. den Text in Offb. 16:9 erklären kann, wenn der Name Gottes doch unbekannt ist:

    „Und die Menschen wurden von großer Hitze versengt und lästerten den Namen Gottes, der über diese Plagen Gewalt hat, und taten nicht Buße, ihm Ehre zu geben“.

    Die Offenbarung wurde am Ende des ersten Jahrhunderts für die ferne Zukunft geschrieben. Wie soll diese Prophezeihung je in Erfüllung gehen, wenn der Name des Gottes Abrahams unbekannt ist?

    Man kann alles was jemand glaubt mit Wissenschaft und Unglaube zerreisen. Aber dann verzichte ich lieber auf eine weitere Diskussion und kümmere mich um die Probleme von gläubigen Brüdern und Schwestern.

  • Egbert
    November 9, 2010

    Nunja, dieser „heilige Geist“, wie zeigt oder äußert er sich denn? Und wem? Die leitende Körperschaft behauptet durch ihn geleitet zu sein, und ihr widersprecht diesem dann. Ihr seid Einzelpersonen die eigene Überlegungen machen, weil sie mit der Lehrmeinung nicht einverstanden sind. Per Definition seid ihr dann eigentlich Gründer einer Sekte, da ihr aus einer bestehenden Religion eine Reformierte neue machen wollt. Ich konnte noch nie verstehen, wieso sich so ein Gott, der alle erschaffen haben soll und der alle Menschen lieben soll, sich nur einem Bruchteil der Menschen „offenbart“ und die anderen 99,9% zum Tode verurteilt. Wieso sind denn alle anderen Menschen schlecht wenn sie nicht an Gott oder an EUREN GOtt glauben? Ihr schreibt hier richtig, dass ihr euch „nicht der MEINUNG der WTG anschließt“. Also bildet ihr euch eine eigene MEINUNG. MIt Wissen hat das aber wenig zu tun wie ich finde. MIr fehlen in solchen Argumentationen einfach die Beweise. Jeder kann von sich behaupten „ich glaube“, aber beweisen, dass ist wichtig. Wenn man keine Beweise hat, so bleibt der Glaube einfach nur ein Wunschdenken oder reine Interpretation. Ihr seht ja selbst, dass man die Bibel so und so deuten kann, sie sich so zurechtlegen kann wie man will. Denn genau das tut ihr, ihr legt die Bibel einfach ein wenig anders aus als die WTG, damit sie euch besser in euer eigenes Lebensbild passt. Das soll nicht provokant sein, sondern einfach nur meine Meinung.

  • Bruderinfo
    November 9, 2010

    Lieber Josua,
    du hast einiges gründlich missverstanden. Was uns betrifft so ist es nicht unsere Aufgabe eine neue Religion oder eine neue Sekte zu gründen, nur weil wir eine andere biblische Auffassung vertreten. Du vertrittst doch auch deine Meinung, wie du sagst eine wissenschaftlich begründete. Welche wissenschaftliche Meinung ist nun richtig? Die der Wissenschaftler die sagen: Jesus habe gelebt…oder die der Wissenschaftlerdie die sagen : Jesus habe nie gelebt. Natürlich sind diese sowie andere biblische Themen auch immer wieder Streitpunkte. Du musst hier deutlich unterscheiden zwischen Behauptungen und Dogmen, zwischen menschliche Lehren und göttliche Lehren. Wir in Bruderinfo versuchen Lehren wieder zurecht zu rücken, sie im Lichte der Bibel und nicht als angepasste menschliche Lehre zu sehen. Das mag einigen Brüdern nicht gefallen. Sollen wir deshalb zu allem Ja und Amen sagen? Ist es nicht die Pflicht eines Christen, Dinge richtig zu stellen. Wir meinen Ja. Da wo Jesus ist da ist Freiheit. Das versuchen wir zu leben. Natürlich ist uns bewusst das diese öffentliche Kritik nicht gewünscht ist, aber die Zeit ist reif geworden, dass auch Brüder innerhalb der Versammlung Ihre Meinung äußern möchten. Das tun sie hier. Wir werden nie eine neue Sekte, Verein oder Organisation gründen. Wir sind nur weltweit Brüder die gemeinsam Ihren Glauben leben wollen, mehr nicht. Da deine Schwester den Zeugen beigetreten ist, verstehen wir natürlich deinen Unmut, zumal du hier siehst, dass es Brüder gibt die nicht die Gesellschaft als oberste Instanz ansehen sondern Gott und Jesus als Ihren Erlöser ansehen und nicht die „leitende Körperschaft“. Das mag natürlich befremdlich auf dich wirken. Das verstehen wir natürlich, aber wir können es nicht ändern. Unsere Empfehlung an dich ist, rede mit deiner Schwester. Zeige Ihr deine Angst und versuche Sie zu verstehen, rede einfach mit Ihr, nicht nur einmal sondern halte Kontakt zu deiner Schwester. Noch eins. Menschen sind doch nicht schlecht, nur weil sie nicht an Gott glauben. Jeder Mensch wird zu seiner bestimmten Zeit, selbst die Erfahrungen mit Gott machen, auch du. Du schreibst: Ihr seht ja selbst, dass man die Bibel so und so deuten kann, sie sich so zurechtlegen kann wie man will. Denn genau das tut ihr…dazu nur kurz zur Erklärung: wenn du in den Spiegel siehst, was siehst du? Du weisst wie du bist, stimmts. Wenn dich deine Schwester sieht, dann sieht sie Ihren Bruder. Sie sieht dich ganz anders, aus einer anderen Perspektive. Nicht wahr? Verwechsle bitte nicht verschiedene Sichtweisen, mit falsche Sichtweise. Du sagst: Ich konnte noch nie verstehen, wieso sich so ein Gott, der alle erschaffen haben soll und der alle Menschen lieben soll, sich nur einem Bruchteil der Menschen “offenbart” und die anderen 99,9% zum Tode verurteilt.. Das ist deine Sichtweise (oder der einiger Zeugen). Ist sie auch aus der biblischen Sicht richtig? Lese doch hierzu Apostelgeschichte 10: 34: Petrus tat aber seinen Mund auf und sprach: nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm. Siehe hierzu auch Römer 2:13 usw. Dies ist was wir hier tun. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

  • Quasimodo
    November 9, 2010

    Selbst wenn CTR der richtige Mann war so hat er doch ziemlich falsch prophezeit.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Quasimodo ich erlaube mir die entsprechende Bibelstelle hinzu zufügen!

    5. Mose 18: 20 Der Prophet jedoch, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu reden, das zu reden ich ihm nicht geboten habe, oder der im Namen anderer Götter redet, dieser Prophet soll sterben. 21 Und falls du in deinem Herzen sagen solltest: „Wie werden wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat?“ — 22 wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken.‘

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Auch darüber sollte jeder nachdenken wie oft das Wort „unmittelbar steht das Ende bevor“ verwendet wird – ein Zeitbegriff, der jede Verzögerung ausschliesst. Also auch jene die nach C.T. Russel das sagen hatten sind aus den vielen Fehlschlägen und Falschausagen nicht viel klüger geworden!

    Und das sind dazu nur ein paar aufgezählte Fakten aus dem Archiv:

    „…ein weiterer Beweis dafür ist, dass 1799 deutlich der Beginn der „Zeit des Endes“ ist.
    Wachtturm-Verlag, Buch Schöpfung, Seite 300-301

    „Die Tatsachen zeigen, dass das Jahr 1914 das Ende der Zeiten der Nationen bezeichnet und darum auch das Ende der Welt.“ Wachtturm-Verlag, Buch Schöpfung, Seite 310-311

    …nun folgen nur 3 Zitate von Dutzenden die jeder in der CD Rom unter dem Stichwort „das Ende steht unmittelbar bevor“ finden kann!

    Wachtturm 1971 1. 6. Seite 344
    „Alles deutet darauf hin, daß Gottes neue Ordnung unmittelbar bevorsteht.“

    Wachtturm 1982 15.11. Seite 9
    „Die Bibel prophezeit eine von Gott bestimmte universelle Säuberungsaktion, die unmittelbar bevorsteht.“

    Wachtturm 1992 1.7. Seite 32
    „Tatsächlich deutet die Erfüllung biblischer Prophezeiungen darauf hin, daß dieser Tag unmittelbar bevorsteht.“

  • Egbert
    November 9, 2010

    Was ich mich ja frage ist, wieso sich eine Religionsgemeinschaft, die nachweislich auf falschen Tatsachen gegründet wurde (Lehre Russells) sich trotzdem weiter als die einzig wahre Religion bezeichnet.

    Und sind Zeugen Jehovas nicht auch falsche Propheten wenn sie 1975 OFFIZIELL Harmagedon angekündigt haben?

  • Shannon
    November 9, 2010

    Hallo Josua,
    mit Interesse lese ich seine Kommentare und frage mich: willst du hier provozieren, Zweifel streuen oder sind das Fragen? Die ersten beiden Dinge werden dir nicht gelingen. Denn es hat ja seinen Grund, weshalb es diese Webseite gibt und warum sich hier so viele Brüder und Schwestern versammeln.

    Du hast andere Dinge gesehen? Ich auch. Aber vielleicht bist du so nett und überlässt deine Mitmenschen liebevoll ihren eigenen Erfahrungen und ihren eigenen Ansichten. Jeder hat seine eigene Wahrnehmung.
    Wenn es Fragen sind, ist das vollkommen in Ordnung. Solltest du jedoch versuchen zu provozieren, (leider sehe ich das so) dann würde ich schon gerne wissen warum?
    Mich interessieren die Ansichten von Forschern und Wissenschaftlern nicht, denn deren Aussage begründet sich auf deren eigenen Wahrnehmung. Muss ich diese übernehmen?

    Glauben ist eine Herzensentscheidung und die sollte jedem selbst überlassen bleiben. Und was deinen Kommentar von 1975 betrifft: Erlaube bitte die Feststellung, dass diese Berechnungen von Menschen gemacht wurden, die nicht vollkommen sind und Fehler machen dürfen. Aber was hat das mit der Anbetung unseres wahren Gottes Jehova zu tun?

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Nicht nur ZJ bezeichnen sich als die einzig wahre Kirche. Diese Behauptung aufzustellen ist eine Sache, dem was Jesus lehrte woran seine wahren Nachfolger erkennbar sind, eine zweite Seite.

    Deshalb wird mehrfach in Gottes Wort aufgefordert:

    1 Johannes 4: 1 Meine Lieben! Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.

    All jene die falsches prophezeien, sich anmaßen im Namen Gottes zu reden, wenn es aber keine Botschaft Gottes ist, werden ein strenges Gericht erfahren:

    Hesekiel 13:
    8 ‚Dies ist daher, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „ ,Weil ihr Unwahres geredet und ihr in einer Vision Lüge geschaut habt, darum, siehe, bin ich gegen euch‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.“ 9 Und meine Hand hat sich schließlich gegen die Propheten gewandt, die in einer Vision Unwahres schauen und Lüge wahrsagen. In der Gruppe der Vertrauten meines Volkes werden sie nicht verbleiben, und in das Verzeichnis des Hauses Israel werden sie nicht geschrieben werden, und auf den Boden Israels werden sie nicht kommen; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich der Souveräne Herr Jehova bin!

  • Egbert
    November 9, 2010

    Ich versuche nicht zu provozieren, sondern zu verstehen. Meine Schwester ist den ZJ beigetreten und ich verstehe nicht, warum sie so verblendet ist. ZJ leugnen einfach wissenschaftliche Erkenntnisse, die nicht einfach nur die einzelmeinung sind, sondern bewiesen werden können. Wenn zB die Herkunft und Entstehung der Bibel ganz offensichtlich erwiesen ist, und dem widerspricht was ZJ oder andere lehren, dann frage ich mich wieso man so ignorant ist. Mir kommen die ZJ vor wie die chinesische Regierung: Es wird einfach alles wegzensiert was nicht ins Bild passt und dazu werden dann noch eigene Vorstellungen propagiert, die erwiesenermaßen falsch sind. Mit Glauben hat das wenig zu tun. Klar kann man glauben das die Erde der MIttelpunkt der Galaxie ist, aber recht hat man damit auch nicht. Man kann nicht einfach Tatsachen „wegglauben“. So wie eine Mutter ihrem Kind sagt, dass hingefallen ist: „Neeeeiiin, dass tut nicht weh…“

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Lieber Mike, Deine Meinung das Russel erkannte das der Haus zu Haus Dienst durchgeführt werden müsse ist falsch! Erst Br. Knorr hat in den (glaub ich) 40iger Jahren dies zum „Gesetz“ erhoben. Nachzulesen im „Jehovas Zeugenbuch“.

    Darüber hinaus steht NIRGENDS in der Bibel daß die ersten Christen von HzH. gegangen sind.

    Warum schrieb Paulus einmal an die Versammlung der Epheser: …er hat EINIGE als Evangeliumsverkündiger – genauso wie er nur einiges als Lehrer auserkoren hat?

    Aber lies Dir doch bitte den Artikel hier durch:

    http://www.digidatanet.de/?tag=privathauser

    Oder in „Letzte Artikel“ oben links !

  • MIKE
    November 9, 2010

    Lieber Matthäus.
    Warum sagte dann Jesus: von Stadt zu Stadt und
    Dorf zu Dorf? Denke der Text steht in Lukas 8:1??!!
    Und der Text in der Apostelgeschichte 20:20: von Haus zu Haus!!
    (H)

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Lieber Mike, Du hast offensichtlich den Artikel über den Predigtdienst noch immer nicht gelesen!

    Die NWÜ hat diesen Vers in Apg. 20:20 falsch übersetzt. Anders gefragt ließ doch Apg. 2:46 und frage Dich warum hier nicht von HzH steht obwohl im grichischen das gleiche Wort wie in Apg. 20:20 steht?
    Glaubst Du es mache Sinn wenn hier stünde sie nahmen das Brot von Haus zu Haus zu sich? Folglich ist entweder im einen oder anderen Vers nicht korrekt (ehrlich) übersetzt!

    Schau Dir in der Studienbibel beide Verse an und beachte die Erklärungen in der Fußnote – wenn Du etwas darüber nachdenkst wirst du die Unehrlichkeit der Überstetzer erkennen.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Das Übersetzen der Bibel ist daher mit großer Verantwortung verbunden. Wer absichtlich etwas am Inhalt der Bibel verändert, oder Teile davon wegläßt, vergreift sich am inspirierten Wort Gottes. Auf solche Personen trifft die biblische Warnung aus Offb. 22/18 zu.

    „Der göttliche Name“ Seite 5, herausgegeben 1984

  • Matthäus
    November 9, 2010

    “Wie nichts ich verschwiegen habe von den nützlich seienden (Dingen),so daß nicht (ich) verkündigt hätte euch und gelehrt hätte euch öffentlich
    und in (den einzelnen) Häusern“
    Apostelgeschichte 20:20 – IGD

    “Wobei ich mich nicht davon zurückhielt, euch alles, was nützlich war, kundzutun und euch öffentlich und von Haus zu Haus zu lehren.”
    Apostelgeschichte 20:20 – NWÜ

    Der Urtext “in (den einzelnen) Häusern” wird in der NWÜ umgedeutet in “von Haus zu Haus”. Die Worte im Urtext “so daß nicht (ich) verkündigt hätte euch” werden in der NWÜ einfach weggelassen, das Wort
    “kundzutun” wird hinzugefügt, aus “gelehrt hätte euch” wird “zu lehren”.

    Das hat zur Folge, daß der Sinn total entstellt wird. Der Urtext will folgenden Sinn vermitteln: Paulus, er spricht hier, hat seinen Brüdern
    nichts “verschwiegen”, denn jetzt folgt die Begründung: er hat seine Brüder “öffentlich” und in ihren “Häusern” gelehrt. Er ist dabei nicht wahllos
    “von Haus zu Haus” gegangen, sondern gezielt “in die einzelnen Häuser”.

    Die NWÜ will einen ganz anderen Sinn vermitteln. Kurz zusammen gefaßt: Paulus hat seine Brüdern das Haus-zu-Haus-Predigen gelehrt bzw. ihnen beigebracht, wie diese Haus-zu-Haus-Tätigkeit ausgeführt werden soll. Dies entspricht voll und ganz der Lehre der WTG, und so wird dies
    auch immer wieder ausgelegt.

    Die Haus-zu-Haus-Tätigkeit ist für ZJ eine
    Existenzfrage, ihre Hauptaufgabe oder Lebensaufgabe. Wahre Christen, so die WTG, werden an ihrer Haus-zu-Haus-Predigttätigkeit erkannt. Da andere Religionen dies nicht von ihren Mitgliedern verlangen, wie dies
    die WTG ja tatsächlich tut, können nur die ZJ die einzig wahre Religion haben. Man möchte mit Apostelgeschichte 20:20 diese Tätigkeit rechtfertigen, aber dies ist nur durch Zensur möglich. Auch wenn Paulus seinen Brüdern das HzH Predigen beigebracht hätte, geht aus diesem
    Vers kein Gebot hervor, nach dem heute alle Christen von Haus-zu-Haus gehen müssen. Die Bibel sagt: “nicht viele von euch sollten Lehrer werden”
    (Jakobus 3:1).

    Gott gab nur “einige (also nicht alle) als Evangeliumsverkündiger” (Epheser 4:11). Das Evangelium verkündigt sich selbst durch gute Werke. Darauf legt die Bibel großen Wert (Jakobus 1:27; 1.
    Petrus 3:16). Nicht nur die WTG, auch andere Religionen haben ihre Missionen.

    Das verschweigt die WTG in der Regel. Diese Religionen können eine Mehrung vorweisen, von der die WTG nur träumt; auch dies wird verschwiegen. Die Pfingstbewegung z. B., die um 1904 in Los Angeles
    ihren Anfang hatte, hat heute 300 Millionen Mitglieder. Bis jetzt ist noch kein Pfingstler eine Stunde von Haus zu Haus gegangen…

  • Paul
    November 9, 2010

    Meine lieben Brüder ich möchte Offenb.22:18,19 auszugsweise zitieren: Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht wird Gott ihm die Plagen hinzufügen….und wenn jemand irgendetwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung WEGNIMMT… Bitte schaut euch die Seite der NWÜ 1550 ganz unten an da steht: ( )Eckige Klammern schließen Worte ein,die eingefügt worden sind um den Sinn im deutschen Text vollständig wiederzugeben; (( )) deuten auf etwas in den Originaltext Eingeschobenes hin. Wir hoffen nur, dass die Klammern in den neueren Ausgaben erhalten bleiben damit nicht mehr unheil heraufbeschworen wird.

  • Alois
    November 9, 2010

    Hallo Paul

    wenn man die prophetischen Zusammenhänge verstehen möchte, bleibt nur eine andere Übersetzung zu wählen. z.B. die unrev. Elberfelder. Mit der NWÜ kann man nichts wirklich verstehen, da ein und das selbe Wort im Urtext verschieden übersetzt wird. z.B. von Haus zu Haus gehen
    Man bleibt blind, geführt von Blinden.
    Zum Überprüfen ob ein im Wachtturm angegebener Bibelvers auch tatsächlich in der Bibel steht ist die NWÜ allerdings gut genug.

  • Quasimodo
    November 9, 2010

    Wo oder wer war der „treue und verständige Sklave“ zwischen 100 u.Z. und 1879? Wen haben sie wie „mit Speise versorgt“? Wer war der Sklave auf der Erde, als C.T.Russell 1870 auf den Plan trat?

    Der „treue und verständige Sklave“ ist die Gesamtheit aller Angehörigen dieser mit Geist gesalbten Nation, die sich jeweils auf der Erde befinden, und zwar in der Zeit von 33 u.Z. bis heute.

    Aber warum kann die Wachtturm-Gesellschaft dann keinen einzigen aus dieser Zeit nennen?

    Wie steht es heute? Fand Jesus zu Beginn seiner Gegenwart 1914 eine Gruppe gesalbter Christen vor, die treu Speise zur rechten Zeit austeilte? Ganz bestimmt. Diese Gruppe war deutlich an ihren vortrefflichen Früchten zu erkennen (Matthäus 7:20). Und die Geschichte hat das seither bestätigt.

    Es ist interessant, sich mit den „Früchten“ und der „Speise“ dieser Zeit auseinanderzusetzen. Was ist davon heute noch gültig? Geburtstag, Weihnachten, Wahlälteste, Römer 13:1, Kreuz und Krone, C.T.Russell war der „treue und verständige Sklave“, Das Ende begann 1799, Christi unsichtbare Wiederkunft in 1874, Welt wird 1914 zerstört, Pyramide war Gottes Zeuge – Bibel in Stein, …

    Jesus hatte erklärt: „Wahrlich, ich sage euch: Er [der Herr] wird ihn über seine Habe setzen“ (Matthäus 24:47).
    Das geschah 1919, nachdem der Sklave eine Zeit der Prüfung überstanden hatte.

    Es gab allerdings immer noch viele falsche Lehren, nachdem die Wachtturm-Gesellschaft die „Prüfung überstanden“ hatte.
    Harmagedon ist eine soziale Reform (1926), Weihnachten (1928), Pyramide von Gizeh (1928), Kreuz (1936), 1874 begann die Gegenwart Christi (1943), „höhere Gewalten“ sind Jesus und Jehova (1929, wieder revidiert 1962)

    Diese und ähnliche Aussagen sollte man Berücksichtigen bevor man dem „Sklaven“ absolute Unterordnung zuteil werden läßt.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    zu Deinem Zitat Quasimodo:
    > Wie steht es heute? Fand Jesus zu Beginn seiner Gegenwart 1914 eine Gruppe gesalbter Christen vor, die treu Speise zur rechten Zeit austeilte? Ganz bestimmt. Diese Gruppe war deutlich an ihren vortrefflichen Früchten zu erkennen (Matthäus 7:20). Und die Geschichte hat das seither bestätigt.<

    …möchte ich ein paar andere Zitate zum beurteilen jedes Leser, anhängen:

    "An den Ergebnissen gemessen, kann kein Zweifel bestehen, daß Bruder Russell und seine Gefährten in ihren Bemühungen von Jehovas heiligem Geist geleitet wurden. Es erwies sich, daß sie mit dem treuen und verständigen Sklaven gleichzusetzen waren." Wachtturm 1995, 15. Mai, Seite 17

    Die WTG beginnt mit ihrem Gründer C. T. Russell.
    Mit 18 Jahren gründete er im Umfeld der Adventisten einen Kreis zur Erforschung der Bibel. Ihn faszinierten insbesonders die apokalyptischen Visionen, deren Erfüllungen ihm unmittelbar bevor zu stehen schienen. Besonders das Bibelbuch Daniel regte Russells Phantasie an.

    Aus Daniels Zahlenangaben, den Ellenmaßen der Cheopspyramide und willkürlichen Geschichtsdaten konstruierte er seine endzeitlichen Berechnungen.

    … seiner Überzeugung nach war der Beginn der Zeit des Endes im Jahre 1799 .

    Etwas später behauptete Russell für das Jahr 1874 die zweite Gegenwart Christi !

    Dass seine Zahlenspiele ohne jegliche Auswirkung auf das Weltgeschehen blieb, bekümmerte ihn nur kurz. Es trieb ihn zu weiteren Zahlenspielen. Er erweiterte das Jahr 1874 um eine "Erntezeit" von 40 Jahren – abgeleitet von den Israeliten, die 40 Jahre durch die Wüste zogen.

    Damit stand für ihn der nächste Termin für das Ende der Welt fest – 1914 – Russell hielt seine Rechenkünste für "zweifellos unwiderlegbar" und denen, die ihm vertrauten, galten sie als "vom Geist geleitet oder gegeben."

    "Zweifellosigkeit" ihrer Lehren erwartet der Sklave auch heute noch von seinen Mitgliedern.

    Welchen Geistes Russell hatte, zeigt ein Zitat von ihm aus dem Wachtturm vom Septenber 1910:

    „Wenn man die sechs Bände der 'Schriftstudien', praktisch die Bibel, thematisch geordnet mit den Zitaten der biblischen Beweistexte vergleicht, dann ist es nicht unangebracht,diese Bände „die Bibel in thematischer Ordnung“ zu nennen.

    Das heißt, es handelt sich nicht einfach um Bibelkommentare, sondern sie sind praktisch die Bibel selbst. Da nicht die Absicht besteht irgendwelche Lehren oder Gedanken auf jemandes persönlicher Weisheit oder bevorzugten Ansicht aufzubauen, ist alles durch die Zeilen des Wortes Gottes zu belegen. Wir glauben daher, daß es sicherer ist, dieser Art des Lesens, der Unterweisung und des Bibelstudiums zu folgen.

    Außerdem beobachten wir nicht nur, daß es nicht möglich ist, durch selbständiges Bibelstudium den göttlichen Plan zu erkennen, sondern wir bemerken auch, daß jemand, der die 'Schriftstudien' weglegt – selbst wenn er sie 10 Jahre lang gelesen hat, aber sie dann weglegt – und sie nicht mehr berücksichtigt und sich allein der Bibel zuwendet, sich innerhalb von zwei Jahren in der Finsternis befindet. Hätte er auf der anderen Seite lediglich die 'Schriftstudien' mit ihren Hinweisen gelesen, aber als solches keine einzige Seite der Bibel, würde er sich nach zwei Jahren im Licht befinden, denn er hätte das Licht der Schriften.“

    Russells Weggefährte H.Macmillan, erklärte in einem Vortrag am 30. Sept. 1914: "Wahrscheinlich halte ich heute meinen letzten öffentlichen Vortrag, denn wir werden bald [in den Himmel] heimgehen."
    Erwachet 1995, 22. 6., S. 8-9.

    Wachtturm 1970, 1. Januar, Seite 15

    In Eigenlob schwelgte der Wachtturm 1971, 1. Nov., S. 659: "Wir wollen einmal untersuchen, was Jehovas Zeugen im Laufe der Jahre verkündet haben, und es mit dem vergleichen, was führende Politiker, Geistliche und Wirtschaftsexperten des gegenwärtigen Systems der Dinge gesagt haben. Wer hat die Wahrheit gesagt? Wessen Voraussagen über die nächste Zukunft können wir vertrauen?"

    Im selben Jahr konnte man im Erwachet von 1971, 22. März, Seite 5, lesen:

    "In 10 bis 15 Jahren wird jeder Mann, jede Frau und jedes Kind unserer Hemisphäre eine Gasmaske tragen müssen, um außerhalb des Hauses am Leben zu bleiben."

    Der Wachtturm von 1971, 15. Dez., Seite 755, wusste weitere Details über die Zukunft und riet dem erschrockenen Leser: "Weltliche Karrieren sind nun bald zu Ende. Warum sollten junge Leute also heute noch an einer Hochschulbildung interessiert sein und sich auf eine Zukunft vorbereiten, die nie kommt? Die Hochschulen stehen sowieso schon am Rande des Chaos. Die Kenntnisse, die ein Mensch im Leben braucht, kann er sich, wenn er fleißig lernt, auch durch eine Volksschulausbildung und in einer Lehre erwerben."

    Mit solchen "Tatsachen" eingenebelt, sahen ernsthafte Erforscher der Bibel unwiderlegbar dem Jahre 1975 entgegen. So mancher ZJ der damals diese bedeutsame Zeit persönlich miterlebten, behauptet inzwischen, er selber hätten natürlich nie an 1975 geglaubt.

  • hieronimus
    November 9, 2010

    lieber Matthäus und alle, die mitlesen. Vielen Dank für Deine Darlegungen, die man noch erweitern kann, wenn man das Bild sieht wo Russell auf einem Freimaurerfriedhof unter einer Pyramide mit Lucifer’s Eye an der Spitze beerdigt liegt.
    Oder denken wir an den „New York Eagle“ der anfang des 20. Jahrunderts als Lokalzeitung , also um 1906 herum ganz indiskret blosstellte, wie Russel sich in ungebührender Weise einem jungen Mädchen nahte. Der Fall wurde von Russells Ehefrau vor Gericht gebracht, die dann schließlich ihre eigenen WEge ging.
    Tja so hat Russell seine „Schwäche“ dem „schachen Geschlecht“ gegenüber offenbart.
    Es heißt, auch in Rutherford’s Bett hätte man die Haarspange seine Sekretärin gefunden und manche bekundeten dafür Verständnis.

    Ich will hier nicht mit Sudeleien weiterarbeiten. Aber klar muss sein, wenn solche Männer sals „Skalve“ gebraucht worden wären, dann hätten sie zweifellos ein anderes Leben geführt.

    Und Rutherford – ich bin Zeuge in der 4 Generation – umgab sich mit der Aura, dass Engel ihm nachrichten Gottes bringen. Das würde vom WT heute als Spiritismus bewertet werden.

    Tja, der einfache zeuge neigt dazu „denen da oben“ eine gewissen Art Respekt zu zollen, der soweit geht, dass selbst ein KA ganz begeister davon redet, dass da irgend so ein Hansel von der leitenden Körperschaft gesprochen hat mit etwa folgenden Worten: „Und da war Bruder soundos da, von der LK. ich muss ja sagen, der ist völlig ganz normal.“
    man, die Römisch Katholischen haben ihre Heiligen, die sie im Kämmerlein anbeten und die JZ „beten“ die Männer der LK an.
    Götzendienst pur. Und was für ein Aufwand die Gesichter dann auf der Leinwand zu sehen im Stadion,de fehtl nur der „HEIL-Ruf“ der Massen, die Führertreue wie man sie aus dem 3. Reich kennt.
    Wie weit ist man doch in der Moral, keine Menschen zu verherrlichen, heruntergekommen.
    Fehlt nur noch Kirchensteuer und Kirchgeld und die Einführung einer Beichte. eine Leitende Körperschaft wie die Societas Jesu, die Jesuiten haben sie eh schon als „Governing Body“, wahrscheinlich da gekupfert.
    Im übrigen sind die Jesuiten darauf aus in jede Religion einzudringen und sie zu unterwandern. Und die haben gelernt jedem alles zu sein, auf dem wEge, das Papsttum zu neuer Größe zu führen, denn Babylon die Große – das mag erst noch kommen in Form von Offenbarung 13 und dem Zwang.
    Wir werden sehen

  • paul
    November 9, 2010

    Lieber Matthäus, ich möchte dir und Alois und allen hier schreibenden Brüder für die vielen biblischen Beispiele die uns zusätzlich zum persönlichen Bibellesen wieder Mut und Kraft geben danken,auch die Brüder und Schwestern die alle diese Kommentare mit mir hier lesen und nicht die Möglichkeit haben auf diesen Weg euch zu danken. Einmal mussten wir sogar schmunzeln über deinen Kommentar mit dem Gipskopf als Geschenk (eigentlich nicht zum Lachen). Lieber Matthäus im Bericht erwähnst du Erwachet 1971 22.März Seite 5 diese Aussage ist aber nicht von der Organisation gesagt worden, sondern wie dort steht: Die in New Haven erscheinende Zeitung Register vom 21.12.69 berichtet, diese Wissenschaftler hätten folgendes vorhergesagt:“In 10 bis 15 Jahren wird jeder Mann usw…….
    Jesus sagte in der Welt habt ihr Drangsal doch fasst Mut ich habe die Welt besiegt, mit der Hilfe und unverdienten Güte von unserem Vater und seinem Sohn sind wir nicht allein und werden den Sieg erringen. Wir schließen euch in unseren Gebeten ein.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Sorry Paul Du hast recht – das Zitat im EW ist nicht von ZJ. Bei meiner Quellenangabe habe ich die erste Zeile, die das belegen würde, nicht herauskopiert.
    Es geht um DUBIOSE Zitate der Sensationspresse um die EIGENE Ansicht mehr Gewicht zu verleihen!
    Was ich hiermit nachholen möchte:

    Eine weitere Spezialität der WTG ist die Veröffentlichung von dubiosen Zitaten der Sensationspresse, um ihre Endzeithysterien stärker zu gewichten, wie z.B.:

    „In 10 bis 15 Jahren wird jeder Mann, jede Frau und jedes Kind unserer Hemisphäre eine Gasmaske tragen müssen, um außerhalb des Hauses am Leben zu bleiben.“ Erwachet 1971 22. März, Seite 5

    Aber danke für Deinen Hinweis und Deine lobenden Worte – ich werde weiter dafür kämpfen der Wahrheit Geltung zu verschaffen und damit vor allem darauf zu verweisen was die Bibel wirklich aussagt und sie nicht zu verfälschen!

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Da ist mir noch ein interessantes Zitat in die Finger gekommen: (Jeder möge unter dem Aspekt – …an den Früchten werdet ihr sie erkennen – diese Aussagen begutachten)

    Der siebten Band der Schriftstudien, ‘Das vollendete Geheimnis’, Ausgabe 1917, ein Band, der den meisten Zeugen gar nicht mehr bekannt ist, der aber einmal sogar mit dem ‘Denar’ verglichen wurde, den die Arbeiter im Weinberg gemäß Matthäus 20:1-16 erhielten.

    Daraus ein Zitat von S.152:

    “ Zweifellos war Satan der Meinung, daß das tausendjährige Reich im Jahre 1915 aufgerichtet werden würde, und ohne Zweifel wußte er auch, daß sieben Jahre vor der Aufrichtung dieses Königreiches die bösen Geister von ihren Fesseln würden befreit werden. Nun, sei dem, wie es wolle, es liegen Beweise vor, daß die Aufrichtung des Reiches in Palästina wahrscheinlich ins Jahr 1925 fällt, also zehn Jahre später, als wir einst annahmen. “

    Waren denn nicht damals eigentlich Russell und seine Leute dieser Meinung? Hatten sie diese etwa von Satan, der ‘zweifellos’ der Meinung war? Rechnen, das war von Anfang an das Merkmal der WTG: 1874, 1914, 1915, 1918, 1925, bis zu 1975 usw. usw. Jesu Standpunkt bezüglich des Rechnens hat sie nie gekümmert, der sogar die warnenden Worte äußerte:

    Luk. 21: 7 Darauf fragten sie ihn und sprachen: „Lehrer, wann werden diese Dinge tatsächlich geschehen, und was wird das Zeichen dafür sein, wann diese Dinge geschehen sollen?“

    8 Er sprach: „Seht zu, daß ihr nicht irregeführt werdet; … denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und: ‚Die bestimmte Zeit hat sich genähert.‘ Geht ihnen nicht nach.

    9 Wenn ihr ferner von Kriegen und Unruhen hört, so erschreckt nicht. Denn diese Dinge müssen vorerst geschehen, aber das Ende kommt nicht sogleich.“

    Diese eindeutigen fortlaufende Fehler die die WTG seit 120 Jahre macht, die man über viele Seiten nachweisen kann, sind von Jesus warnend genannt worden.

    Es gibt KEINE einzige Organisation, die im vorigen Jahrhundert so viele Daten und Ankündigungen von sich gab, die ALLE falsch waren.

    Und gerade DIE soll Jesus ausgewählt haben als sein einziges Sprachrohr? Was für eine Ungeheuerlichkeit unterstellt man dem Sohn Gottes und welche Lästerung an den Höchsten, JEHOVA selbst?

  • MIKE
    November 9, 2010

    Ich habe jetzt gehört über den Sklaven:
    Es steht uns nicht zu ihn zu kritisieren, warum?
    Weil sie vor Jehova Rechenschaft abgeben müssen.
    Wir machen alle hier genug Fehler und müssen den Balken aus unseren Augen entfernen und nicht den Stohalm eines anderen!!!

  • Alois
    November 9, 2010

    Hallo Mike

    Das viele Brüder hier in @bruderinfo den sogenannten „Sklaven“ kritisieren liegt daran, dass sie nicht glauben dass der „Organisations- Sklave“ auch der in Matth. 24 genannte Sklave ist. Uns hat man diese Lehre zwar jahrzehntelang vorgesetzt, aber deswegen wird es noch lange nicht zur unumstößlichen Wahrheit.

    Matth. 24 Vers 45-47 (NWÜ)

    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Wieso steht im Text, „wer ist in Wirklichkeit“, augenscheinlich muss es jemand geben der behauptet er sei der „treue und verständige Sklave”.
    Suchen wir mal in der Bibel wem die „ganze Habe“ gehört, denn dann wissen wir auch wer der Herr ist.

    In Hebr. 2 ab Vers 5 steht: (NWÜ)

    5 Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: „Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

    In Vers 8 kommt zum Ausdruck dass Gott Jesus alles unterworfen hat. Jesus alles unterwerfen bedeutet dasselbe wie ihn über die Habe zu setzen.

    Im Vers 7 steht dass Gott Jesus, als er auf der Erde war, ein wenig unter die Engel erniedrigt hat, aber dann Jesus über die Werke der Hände Gottes gesetzt hat. Die Werke der Hände Gottes ist die Habe Gottes. Denn Gott gehört alles.

    In der Elberfelder steht in Vers 7:
    Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände];

    In Matthäus steht: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    In Hebräer steht: ihn gesetzt über die Werke deiner Hände.

    In Hebräer ist klar ersichtlich dass Jehova Jesus über die Werke der Hände Jehovas setzt.
    Und die Werke der Hände Jehovas ist natürlich die Habe Jehovas.

    In Psalm 8 steht dasselbe, beachte Vers 6!
    3. Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
    4. Was ist der Mensch, daß du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, daß du auf ihn achthast?
    5. Denn ein wenig hast du ihn unter die Engel erniedrigt; und mit Herrlichkeit und Pracht hast du ihn gekrönt.
    6. Du hast ihn zum Herrscher gemacht über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt (Elberfelder)

    1. Kor. 15 ab Vers 24 steht:
    24 Dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht.
    25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
    26 Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod.
    27 “Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.” Wenn er aber sagt, dass alles unterworfen sei, so ist es offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
    28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott alles in allem sei.
    In Vers 27 steht eindeutig dass er (Jehova) alles ihm (Jesus) unterworfen hat, ausgenommen der (Jehova), der ihm (Jesus) alles unterworfen hat. Das ist doch dasselbe wie ihn (Jesus) über seine ganze Habe zu setzen.

    Es gibt eigentlich immer Begebenheiten im alten Testament, die als Vorausschattung zukünftiger Dinge niedergeschrieben sind.

    Da gab es die Geschichte mit Joseph in Ägypten.

    In 1. Mose 41 ab Vers 41 steht:
    41 Und der Pharao sprach zu Joseph: Siehe, ich habe dich über das ganze Land Ägypten gesetzt.
    42 und der Pharao nahm seinen Siegelring von seiner Hand und tat ihn an die Hand Josephs, und er kleidete ihn in Kleider von Byssus und legte die goldene Kette um seinen Hals.
    43 Und er ließ ihn auf dem zweiten Wagen fahren, den er hatte, und man rief vor ihm her: Werfet euch nieder! -Und er setzte ihn über das ganze Land Ägypten.
    44 Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich bin der Pharao, und ohne dich soll kein Mensch seine Hand oder seinen Fuß aufheben im ganzen Lande Ägypten.

    Auch Pharao hat Josef über seine ganze Habe gesetzt und Joseph hat dann zur rechten Zeit sein damals noch kleines Volk Israel Speise gegeben, sonst wären sie verhungert. Josef hätte auch seine vielen Diener beauftragen können seine Brüder zu speisen, aber er hat sich selbst um seine Brüder gekümmert. Über dem Pharao gab es niemanden, er war im Reiche Ägyptens der Höchste. Somit kann mit dem Pharao nicht Jesus gemeint sein, denn er ist nicht der Höchste. Es ist sicher kein Zufall, dass Josef auch 30 Jahre alt war als er vor dem Pharao stand, wie Jesus als er getauft wurde.

    Psalm 105 Vers 21 und 22 nimmt auch Bezug auf Josef:
    Der König (Pharao) sandte hin und ließ ihn los, der Herrscher über Völker, und befreite ihn;
    er setzte ihn zum Herrn über sein Haus, und zum Herrscher über all sein Besitztum,
    (d.h. über seine ganze Habe)

    Psalm 104 ab Vers 24 steht:
    24 Wie viele sind deiner Werke, Jehova! Du hast sie alle mit Weisheit gemacht, voll ist die Erde deiner Reichtümer.
    25 Dieses Meer, groß und ausgedehnt nach allen Seiten hin: daselbst wimmelt’s, ohne Zahl, von Tieren klein und groß.
    26 Daselbst ziehen Schiffe einher, der Leviathan, den du gebildet hast, um sich darin zu tummeln.
    27 Sie alle warten auf dich, daß du ihnen ihre Speise gebest zu seiner Zeit.
    28 Du gibst ihnen: sie sammeln ein; du tust deine Hand auf: sie werden gesättigt mit Gutem.

    Gemäß Vers 27 gibt Jehova die Speise zu seiner Zeit.

    Psalm 145 ab Vers 14, besonders Vers 15
    14 Jehova stützt alle Fallenden und richtet auf alle Niedergebeugten.
    15 Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit;
    16 Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Begehr.
    17 Jehova ist gerecht in allen seinen Wegen und gütig in allen seinen Taten.
    18 Nahe ist Jehova allen, die ihn anrufen, allen, die ihn anrufen in Wahrheit.

    Jehova speist zu seiner Zeit, seid nicht Ihr die Niedergebeugten?

    Zu guter Letzt hat Jesus 2 Mal Brote vermehrt um die ganze Volksmenge zu Speisen, weil sie schon lange nichts mehr gegessen hatten. Lukas 9

    In Johannes 6 Vers 27 steht:
    Wirket nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, welche der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, versiegelt.

    Da steht doch eindeutig, dass Jesus Speise für das ewige Leben geben wird. Die Speise die vergeht kommt von der Organisation.

    Die Organisation verbietet das eigenständige Bibelstudium ohne die Schriften der Organisation. Aber auch das wurde in der Bibel vorhergesagt:
    Timotheus 4
    1. Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche von dem Glauben abfallen werden, indem sie achten auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen,
    2. die in Heuchelei Lügen reden und betreffs des eigenen Gewissens wie mit einem Brenneisen gehärtet sind,
    3. verbieten zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, welche Gott geschaffen hat zur Annehmung mit Danksagung für die, welche glauben und die Wahrheit erkennen.

    Mit der Speise in Vers 3 ist die himmlische Speise gemeint, die Speise die Jesus zur rechten Zeit austeilt, für die Brüder welche Glauben und die Wahrheit erkennen. Die betrügerischen Geister wollen uns diese Speise verbiten.

    Judas Vers 4 und 5
    4. Denn gewisse Menschen haben sich nebeneingeschlichen, die schon vorlängst zu diesem Gericht zuvor aufgezeichnet waren, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und unseren alleinigen Gebieter und Herrn Jesus Christus verleugnen.
    5. Ich will euch aber, die ihr einmal alles wußtet, daran erinnern, daß der Herr, nachdem er das Volk aus dem Lande Ägypten gerettet hatte, zum anderenmal die vertilgte, welche nicht geglaubt haben;
    9. Michael aber, der Erzengel, als er, mit dem Teufel streitend, Wortwechsel hatte um den Leib Moses’, wagte nicht ein lästerndes Urteil über ihn zu fällen, sondern sprach: Der Herr schelte dich!
    Einmal ist Herr der Jesus (Vers 4) und einmal Jehova (Vers 5 und 9), somit ist alleine das Wort Herr nicht aussagekräftig genug zu sagen wer der Herr in Matthäus 24 Vers 45 ist.
    Da Jesus der alleinige Gebieter ist (Vers 4), darf es auch kein anderer Gebieter geben.

    Wir müssen es halten wie die Beröer: Täglich in der Bibel lesen und Jehova um Verständnis bitten.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    zu Deinem Zitat Alois:
    >Da steht doch eindeutig, dass Jesus Speise für das ewige Leben geben wird. Die Speise die vergeht kommt von der Organisation.<

    …ist mir noch ein WT Zitat in den Sinn gekommen:

    „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1987, Seite 10

    „Wenn du aufhörst, dich von Jehovas Vorkehrungen zu ernähren, wirst du, sobald du stirbst, für immer tot sein…“

    …dazu ein Bild !

    Welche Vorkehrungen gemeint sind, wird durch das Bild mehr als deutlich. In Gottes Händen die Zentrale der Zeugen Jehovas, aus der Bücher und Zeitschriften kommen. Kein Wort das wir das Leben oder die Auferstehung unserem Herrn Jesu vedanken!

  • Matthäus
    November 9, 2010

    …noch ein 2 Zitate welche aufzeigen durch wen wir die Rettung erhalten werden:

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1956, Seite 464

    „Es ist heute gebieterische Pflicht, daß jene, die in der neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben wünschen, mit der Neuen-Welt-Gesellschaft Schritt halten. Warum? Weil SIE nun bald alle ihre Glieder durch die größte aller Drangsale, den Krieg von Harmagedon, sicher hindurchbringen und sie in eine helle neue Welt führen wird….“

    Die sündige, unvollkommene WTG verspricht ihren Anhängern Rettung! ???

    Und nun noch die Feststellung von Paulus in Gal.: 1

    6 Ich wundere mich sehr über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr seid so schnell bereit, ihm wieder den Rücken zu kehren. Ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben?

    7 Doch es gibt keinen anderen! Es gibt nur gewisse Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus verfälschen.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Wo steht in Gottes Wort daß ein Sklave nicht kritisiert werden darf? Jesus sagte zu den Aposteln:

    Nur einer ist Euer Lehrer IHR ALLE seid Brüder !!!
    Soll ein Bruder auf seine Fehler nicht aufmerksam gemacht werden – siehe Jak. 5:19

    Wenn sich jedoch ein (der) Sklave über seinen Bruder erhebt, ist bereits dies ein Vergehen was aufgezeigt werden muß!

    Wieviel Kritik wird in Gottes Wort an Gesalbten, Königen, Aposteln, Richtern ausgesprochen. Nun man könnte sagen diese Personen sind von Jehova getadelt worden – jedoch von wem? Er hat gewöhnliche Menschen dazu gebraucht.

    Und hat nicht Paulus an die Galater die mehr als deutlich Ermahnung ausgesprochen das jeder – er sagt selbst wenn es ein Engel wäre der eine andere Botschaft verkündet – der sei verflucht.

    Und welche Botschaft meinte er? Die daß Rettung NUR durch den treuen und verständigen Sklaven kommen wird oder NUR durch unseren Erlöser dem herrn Jesus.

    Ein Bethelredner hat in der Schlußansprache am KK die Worte von sich gegeben: Dank der Organisation können wir ewiges Leben erlangen ! (???)

    Und ist das eine andere Botschaft als die Paulus gepredigt hat? Folglich darf man nicht nur sondern hat die Pflicht dies Botschaft als frevelhaft zurückzuweisen. (also Kritik zu üben)

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Ein weiser Rat – um nicht den Eindruck zu erheben vom Sklaven käme nicht auch sehr vernünftiges und Richtiges – aus dem Wachtturm 1995,

    1. Dezember, Seite 6-7:

    „Hast du den Mut, überlieferte Glaubensansichten, an denen du jahrelang festgehalten hast, aufzugeben, wenn sich herausstellt, daß sie der Wahrheit widersprechen? Beachte die Warnungen. Schütze dich und deine Familie, indem du sicherstellst, daß die Überlieferungen, an die du dich hältst, mit Gottes reinem Wort der Wahrheit übereinstimmen.“

  • schneerose
    November 9, 2010

    hallo brüder u. matthäus,

    wir kommen mit dem lesen kaum nach…obwohl die schneerosen nicht einer meinung sind..haben wir doch.. und damit meinen wir alle ..oder fast alle (forum)..so denke ich.. eines gemeinsam..
    wir haben einen führer.. das ist jesus.. wir alle achten die hl. schrift als höchste autorität..

    jeder darf in bruder-info seine gefühle.. schmerzen oder freude äußern..niemand wird maßgeregelt.. weil er eine schriftstelle anders versteht..

    ich denke und fühle (auch die anderen scheerosen) wir spüren die liebe (einheit).. die christen nach der geistausgießung im ersten jahundert erlebt haben…

    paulus schreibe 1kor. 12:4-11 das es verschiedenheiten in den geistgaben gibt.. aber nur einen herrn…

    verschiedenheiten in den dienstämtern
    den geist der weisheitsrede..
    den geist der erkenntnisrede..
    den geist der heilungen..
    den geist der machttaten..
    den geist des prophezeihens..
    den geist des zungenreden..usw…

    vers. 12-31

    auch wenn wir nicht die selben gaben haben.. sind wir doch glieder des einen leibes den jah. zusammengfügt hat .. wir sind christi leib..(1kor.12:27-28)..

    deswegen freuen wir uns..dass wir euch (dich Matt.)gefunden haben…
    wir spüren zum ersten mal die christliche einheit (mit euch allen)

  • Alois
    November 9, 2010

    In den Versammlungen wir gelehrt, Zeugen Jehovas sollen übereinstimmend reden. Alle sollen ohne Widerspruch der Lehre des „Sklaven“ folgen. Begründet wird dies in aller Regel mit dem Text in 1.Korinther 1 Vers 10 und 11, (Elberfelder unrev.) da steht:

    10. Ich ermahne euch aber, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle dasselbe redet und nicht Spaltungen unter euch seien, sondern daß ihr in demselben Sinne und in derselben Meinung völlig zusammengefügt seiet.
    11. Denn es ist mir von euch kund geworden, meine Brüder, durch die Hausgenossen der Chloe, daß Streitigkeiten unter euch sind.

    Der Text des Apostels Paulus ist eindeutig, und jeder Einwand, ein Lehrpunkt des „treuen und verständigen Sklaven“ könne anders zu verstehen oder gemeint sein wird mit diesem Text abgetan.

    Später schreibt Paulus in 1. Korinther 11 Vers 18 und 19:

    18. Denn fürs erste, wenn ihr als Versammlung zusammenkommet, höre ich, es seien Spaltungen unter euch, und zum Teil glaube ich es.
    19. Denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, auf daß die Bewährten unter euch offenbar werden.

    Wie passt das jetzt zusammen, zuerst schreibt Paulus wir sollen dasselbe reden und etwas später schreibt er, es müssen Spaltungen unter uns sein. Der scheinbare Widerspruch löst sich auf, wenn man die erste Bibelstelle weiter liest. In 1. Kor. 1 Vers 12 und 13 steht:

    Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi.
    Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus Namen getauft worden?

    Den Paulus hat ausschließlich den Missstand angeprangert dass es Spaltungen und Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Taufe gab. Von Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf Lehrpunkte oder der Auslegung von Prophezeiungen war überhaupt nicht die Rede. Mehr noch, Paulus sagte sogar, es müssen Parteiungen unter euch sein! Das heißt noch lange nicht dass man feindlich gesinnt ist und streitet, denn Streit unter Brüdern soll es nicht geben. In einem Punkt darf es jedoch keine Parteiungen geben, wie in Römer 15 Vers 5 und 6 steht:

    Der Gott des Ausharrens und der Ermunterung aber gebe euch, gleichgesinnt zu sein untereinander,
    Christo Jesu gemäß, auf daß ihr einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlichet.

    Das Verhalten von uns Zeugen Jehovas als Ganzes ist in der Bibel vorhergesagt. In diesem Falle schön verpackt im Alten Testament in einer interessanten und sehr prophetischen Geschichte. Wer oberflächlich die Bibel liest, dem fällt das gar nicht auf. Eine Erklärung erübrigt sich, aufmerksames Lesen und der Geist Jehovas reichen aus um das zu verstehen. Diese Geschichte spielte sich nämlich auch in Jehovas Volk ab, nicht in einer der umliegenden Nationen. Die Propheten waren nach eigener Aussage des Propheten Zedekia auch Jehovas Propheten. Aber Micha war der einzige Prophet der es gewagt hat nicht übereinstimmend zu reden. Dafür wurde er bestraft, so wie heute auch.

    1. Könige 22 ab Vers 6:
    6. Da versammelte der König von Israel die Propheten, bei vierhundert Mann, und er sprach zu ihnen: Soll ich wider Ramoth-Gilead in den Streit ziehen, oder soll ich davon abstehen? Und sie sprachen: Ziehe hinauf, und der Herr wird es in die Hand des Königs geben.
    7. Aber Josaphat sprach: Ist hier kein Prophet Jehovas mehr, daß wir durch ihn fragen?
    8. Und der König von Israel sprach zu Josaphat: Es ist noch ein Mann da, um durch ihn Jehova zu befragen; aber ich hasse ihn, denn er weissagt nichts Gutes über mich, sondern nur Böses: Micha, der Sohn Jimlas. Und Josaphat sprach: Der König spreche nicht also!
    9. Da rief der König von Israel einen Kämmerer und sprach: Bringe Micha, den Sohn Jimlas, eilends her!
    10. Und der König von Israel und Josaphat, der König von Juda, saßen ein jeder auf seinem Throne, angetan mit königlichen Kleidern, auf einem freien Platze am Eingang des Tores von Samaria; und alle Propheten weissagten vor ihnen.
    11. Und Zedekia, der Sohn Kenaanas, machte sich eiserne Hörner und sprach: So spricht Jehova: Mit diesen wirst du die Syrer stoßen, bis du sie vernichtet hast.
    12. Und alle Propheten weissagten ebenso und sprachen: Ziehe hinauf nach Ramoth-Gilead, und es wird dir gelingen; denn Jehova wird es in die Hand des Königs geben.
    13. Und der Bote, der hingegangen war, Micha zu rufen, redete zu ihm und sprach: Siehe doch, die Worte der Propheten verkündigen einstimmig dem König Gutes; laß doch dein Wort sein wie das Wort eines von ihnen und rede Gutes.
    14. Aber Micha sprach: So wahr Jehova lebt, was Jehova mir sagen wird, das werde ich reden!
    15. Und als er zu dem König kam, sprach der König zu ihm: Micha, sollen wir nach Ramoth-Gilead in den Streit ziehen, oder sollen wir davon abstehen? Und er sprach zu ihm: Ziehe hinauf, und es wird dir gelingen; denn Jehova wird es in die Hand des Königs geben.
    16. Und der König sprach zu ihm: Wie viele Male muß ich dich beschwören, daß du nichts zu mir reden sollst als nur Wahrheit im Namen Jehovas?
    17. Da sprach er: Ich sah ganz Israel auf den Bergen zerstreut, wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und Jehova sprach: Diese haben keinen Herrn; sie sollen ein jeder nach seinem Hause zurückkehren in Frieden.
    18. Und der König von Israel sprach zu Josaphat: Habe ich dir nicht gesagt: Er weissagt nichts Gutes über mich, sondern nur Böses?
    19. Und er sprach: Darum höre das Wort Jehovas! Ich sah Jehova auf seinem Throne sitzen, und alles Heer des Himmels bei ihm stehen, zu seiner Rechten und zu seiner Linken.
    20. und Jehova sprach: Wer will Ahab bereden, daß er hinaufziehe und zu Ramoth-Gilead falle? Und der eine sprach so, und der andere sprach so.
    21. Da trat ein Geist hervor und stellte sich vor Jehova und sprach: Ich will ihn bereden. Und Jehova sprach zu ihm: Wodurch?
    22. Und er sprach: Ich will ausgehen und will ein Lügengeist sein in dem Munde aller seiner Propheten. Und er sprach: Du wirst ihn bereden und wirst es auch ausrichten; gehe aus und tue also!
    23. Und nun, siehe, Jehova hat einen Lügengeist in den Mund all dieser deiner Propheten gelegt, und Jehova hat Böses über dich geredet.
    24. Da trat Zedekia, der Sohn Kenaanas, herzu und schlug Micha auf den Backen und sprach: Wo wäre der Geist Jehovas von mir gewichen, um mit dir zu reden?
    25. Und Micha sprach: Siehe, du wirst es sehen an jenem Tage, wenn du ins innerste Gemach gehen wirst, um dich zu verstecken.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Einen habe ich noch!
    w94 1. 8. 9-14 Jehova ist vernünftig

    „Gewiß benötigte Jehova, der Quell aller Weisheit, keine Hilfe, um die beste Vorgehensweise zu ergründen. Doch er ehrte seine Engel mit dem Vorrecht, Lösungsvorschläge zu unterbreiten, sowie mit der Autorität, gemäß dem von ihm ausgewählten Vorschlag zu handeln (1. Könige 22:19-22).

    19 Jehova benutzt seine Autorität nicht dazu, andere ungebührlich zu kontrollieren. Auch dadurch beweist er seine unvergleichliche Vernünftigkeit. Er begrenzt sorgfältig die Zahl der Gesetze, die er erläßt, und er untersagt seinen Dienern, ‘über das hinauszugehen, was geschrieben steht’, also eigene, bedrückende Gesetze hinzuzufügen (1. Korinther 4:6;)“

    Und hält sich der trvSk an seine eigenen Worte? Wenn ich mir eure Zitate im Artikel – Lehrbuch für Älteste – ansehe, muß ich leider sagen: NEIN sie halten sich nicht daran!

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Wie vernünftig doch diese Formulierungen sind doch wie sieht die Realität aus? Jeder der diese Freiheit für sich beansprucht wird als Abtrünniger ausgeschlossen !

    w98 15.3. S. 18 Wessen Sklave möchte man sein?
    „Wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. KORINTHER 3:17).

    …Deshalb vertrauen sie auf Gottes Wort und auf seinen heiligen Geist. Jehovas Zeugen leben mit ungeteiltem Herzen ihre christliche Hingabe im Rahmen der von Gott erhaltenen Freiheit aus….

    2 Als Gott hingegebene Diener sind Zeugen Jehovas verpflichtet, die Anweisung Jesu zu befolgen….

    4 … achten Jehovas Zeugen sorgfältig darauf, wie sie sich ausdrücken. Statt zu sagen: „Die Gesellschaft lehrt . . .“, verwenden viele Zeugen Jehovas Formulierungen wie: „In der Bibel heißt es . . .“ oder: „Gemäß meinem biblischen Verständnis . . .“

    Dadurch weisen sie nachdrücklich auf die persönliche Entscheidung hin, die jeder Zeuge Jehovas bei der ANNAHME BIBLISCHER LEHREN getroffen hat, und vermeiden es außerdem, den falschen Eindruck zu erwecken, Jehovas Zeugen würden irgendwie dem Diktat einer religiösen Sekte unterliegen. Aus Empfehlungen zur Ausdrucksweise sollten allerdings keine Streitfragen gemacht werden.

    Durch Gottes Geist weniger Regeln nötig
    5 „Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil“, stellte der Apostel Paulus fest. Er fügte hinzu: „Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge erbauen“

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Oder auch dieser Rat ist sehr vernünftig – doch wer von den leitenden Brüdern hält sich daran?

    WT94 1. 9. S. 14 Freut euch in Jehova

    Vor allem dürfen wir niemandem Bürden aufladen, die über die Forderungen des Wortes Gottes hinausgehen. …. Als ehemaliger Pharisäer wußte Paulus genau, daß strenge Regeln, die von Autoritätspersonen festgelegt und durchgesetzt werden, die Freude unterdrücken, wogegen hilfreiche Empfehlungen von denjenigen, mit denen man zusammenarbeitet, die Freude vergrößern

  • Matthäus
    November 9, 2010

    …zu folgendem Zitat von Euch:
    „Der Wachtturm, 15.7.1996 Seite 17, Absatz 10
    Hier wird jedem denkenden von uns ein Maulkorb angelegt. Kein Gedanke mehr an die Vielfalt in der Christenversammlung gemäß 1.Korinther 14:26.

    Dazu möchte ich eine anderes Zitat aus einem WT anhängen – etwas was sehr vernünftig ist:

    WT 04 1. 9. S. 10 Gott „mit einem Mund“ verherrlichen:

    Deshalb schrieb Paulus aus Rücksicht auf das Gewissen seiner Glaubensbrüder: „Jeder Mensch sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt“ (Römer 14:5b).

    Abschließend noch der Rat aus Römer 14: Vers 22

    Wovon du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich ist, wer mit seiner Überzeugung vor dem eigenen Gewissen bestehen kann und sich nicht selbst verurteilen muss.

  • Matthäus
    November 9, 2010

    Auch bei folgendem Rat muß ich an die Worte Jesu denke: Alles was sie euch sagen tut und haltet – jedoch handelt nicht nach ihren Taten – sie sagen es wohl aber handeln nicht entsprechend Matth. 23

    WT 94 1.10. S. 20 Den Gebrauch der Willensfreiheit respektieren

    20 Jehova erschuf die Menschen mit Willensfreiheit, damit sie eigene Entscheidungen treffen können. Älteste sollen zwar Rat geben und sogar in Zucht nehmen, aber sie dürfen nicht über das Leben oder über den Glauben anderer bestimmen. Paulus sagte: „Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch euren Glauben“

  • hieronimus
    November 9, 2010

    Wer an der Garderobe sein Gewissen beim Kommen abgibt, sollte nicht vergessen, es beim Verlassen des Kö-Saales wieder mitzunehmen.
    Das ist ein bisschen sarkastisch gesprochen weil eben es eine gewaltige Herausforderung ist, sich bedingungslos dem Diktat von „oben“ damit ist Brooklyn/Selters gemeint, zu unterwerfen.
    Man könnte ja an jeder Kö-Saal Tür ein Schild anbringen:
    § 1 der „Slave“ hat immer recht
    § 2 ist der Sklave im Unrecht, tritt automatisch §1 in Kraft.

    Vom gläubigen Zeugen wird erwartet, alles, was gelehrt wird als von Jehova kommend zu akzeptieren. Die Organisation ist vom Geist geleitet.
    Und dann war da mal ein Kreisi, der hinsichtlich der alten Literatur sprach, dass sie weggeschlossen gehört.
    Fazit: Jehova lehrt uns seitens der Organisation und schmeißt anschließend alles wieder weg.

    Da stimmt was nicht, denn die Heilige Schrift, die Bibel, die wird nicht überarbeitet, vielleicht mal die NWT weil sie zu sehr darauf fixiert ist Doktrien zu stützen und die ändert man ja immer weider ab: Beispiel KdöR.
    Selbst die alten Kö Lieder fallen untern Tisch. Und die Evanglischen singen immer noch “ Ein feste Burg ist unser Gott“,stammt von Martin Luther.
    Naja Hauptsache, die Rotationsdrucker laufen.

    Jetzt kommt das neue Ältestenbuch, welches natürlich dem schlichten Verkündiger vorenthalten wird. Und auch darin wird wieder regelmäßig mit spitzem Bleistift der Text zu verändern sein, weil dieser Talmut sich wiederum als solch ein Werk entpuppt.
    Was von Jehova stammt bleibt unverändert.
    Mal sehen, wie lange das alles noch so weiter geht, wo die Versammlungen leerer und leerer werden und bald nur noch Häuptlinge sich versammeln zusammen mit jener Generation, die sich im Winter des Lebens befindet. Ja dann das Eigenlob: Was sind wir gut und welche Vorrechte haben wir.
    Und hinter der Fassade da bröckelt es nur so, die junge Generation geht ihre eigenen WEge und läßt sich wenig sagen.

    Das kommende Erwachen wird viele erschaudern lassen, wenn plötzlich alles weg ist, auch das Eigentum an den Sälen, die verkauft werden müssen um die aufkommenden Forderungen aus Kindsmissbrauch – zehntausende Fälle weltweit Stichwort „Barbara Anderson“ – aus der Welt zu schaffen. da sitzen Ami Rechtsanwälte dran, die ohne Honorar arbeiten aber mindestns 50 % von der Vergütung bekommen.
    Warm einpacken. Wir werden sehen ob dies nur Schwarzmalerei ist oder ob diese Option Realität wird. Wer jahrzehntelang Kindsmissbrauch unterm Teppich kehrt, darf sich nicht wundern, wenn er auf diesem Teppich stolpert. Und Kindsmissbrauch verjährt in D erst 10 jahre nach Erreichen der Volljährigkeit des Kindes. Wie das in USA/CA ist weiß ich nicht, aber sicher ähnlich.
    ERinnert mich an den Zaaberlehrling von Goethe: „die Geister, die ich rief, die werde ich nicht los“.
    Was ein Mensch erlebt, bleibt alles gespeichert, im Unterbewußtsein. Von dort her steuert es das Leben.
    Das darf man nicht vergessen. Und ein Rechtskommittee kann nur vor den Kopf gucken und weist meist einen Mangel an Qualifikation auf, Dinge zu erfassen. Wir sind halt Menschen, die sich ihrer Unvollkommenheitt bewußt sind. Wir können uns nichts kaufen bei Gott. Aber in seine Hände begeben, weil er uns liebt und uns seinen Sohn gegeben hat. Da brauchen wir Demut und Bescheidenheit und weniger Älteste, die im feinen Wix ein auf „gewichtig“ machen, wo sie vielleicht übergewichtig sind – auf der Waage.
    Bewahren wir unser Gewissen und schließen uns nicht dem Zug der Lemminge an, die sich damit entschuldigen, dass der Skalve oder WT ja gesagt hat. Gott fragt nicht danach, sondern fragt uns wo und wie wir stehen – in Eigenverantwortung.

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