177 Comments
  • Frank&Frei
    Februar 13, 2012

    lieber Robin, lieber Manfred, sicher sind wir uns eing, dass derjenige, der die Organisation auf Ebene Gottes und des Christus setzt, sich eine „Baalshöhe“ schafft.
    Und die wird ja in den Versammlungen überall umfassend gehuldigt, verklärt, ja beinahe angebetet weil in Ansprachen und Gebeten und wo sonst immer noch so weit in den Vordergrund gerückt, dass für Jehovah und den Christus nur noch „Notzsitze“ bleiben.
    Und was hat die Org Positives erreicht?
    man konzediere nur einmal, wie oft die sich schon korrigieren mußten, wie oft sie daneben lagen, wie oft sie wegen der Ablehnung einzelner von Dogmen diese „töteten“, ausschlossen auf den Scheiterhaufen der Gegenwart brachten und wie oft sie unsreen Hernn und Got durch Worte und Taten beleidigten.
    Das fängt an 1918 mit dem Gebet der Gesamtkirchen in Nordamerika, dass Kaiser Wilhelm durch göttliche Fügung den Krieg verlieren möchte. Das gipfelt im Hitlerbrief, wo man sich mit den gleichen Zielen der nationalsozialistischen Regierung Deutschlands identifiziert, das kommt in Knorrs Brief zum Ausdruck, dass „unsere Freunde“ zu den Waffen stehen. Und es erreicht einen Höhepunkt 1968 wo man organtransplantationen als „modernen kannibalismus aburteilt, ebenso wie Impfungen in den 30igern bis 60igern.
    Nicht geredet von der Kohabitation mit der UNO für fast 10 Jahre und die erbärmliche hinterächtige Verhaltensweise bei zehntausenden Fällen von Kinderschändung.
    Und zum Schluss buhnlen sie um Anerkennung als Kirche um Cäsar die Dinge zu zahlen, die eigentlich Gott gehören.
    die Bbiel sagt ganz klar über das Ene: zeit und Stunde weiß nur Gott, nciht einmal der Christus. Und trotzdem haben sie wieder und wieder diese Aussage ignoriert und ihre eigene Zeitmaschine erfunden.
    wie lautete der Spruch an der Wand in der nacht, als Babylon fiel?
    gewogen und zu leicht befunden.

  • armes Schaf 2012
    Februar 13, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,
    das WTG gefasel über angebliches helleres werdendes licht ist der grösste blödsinn überhaupt,es dient nur dazu um die massen in einer art zukunfts und erwartungshaltung zu halten,und gefügig zu machen,so wie man einem hund eine fleischwurst vor die nase hält…
    nur der hund geht weg wenn er nichts bekommt.er braucht richtige leckerlies..Die Bibel strahlt immer Licht,und das schon sehr lange.jedenfalls wechseln wir mal die birne aus, aber der energiezufluss ist immer gleich.

  • Matthäus
    Februar 13, 2012

    Jeder ehrliche und aufrechte Christ (ZJ) möge über diese Meldung aus den Statuten wie angegeben, einmal ernsthaft nachdenken:

    BITTE KEINE LINKS MEHR REINSTELLEN

    Antworten: (leider stelle ich fest daß ich in letzter Zeit keine Antwort unter dem jeweiligen Kommentar setzen kann)

    § 13:
    (3) Als Zeuge Jehovas kann rechtmaßig getauft werden,
    wer auf seinen Wunsch von der Altestenschaft
    der Versammlung zur Taufe zugelassen wurde.

    Als sich der Äthiopische Eunuch taufen lassen wollte – nach einer relativ kurzen Aufklärung durch Philippus ind Apg. 8 – wurde dies auch erst möglich als die Ältesten von Jerusalem dies ERLAUBTEN?

    lg. Matthäus

  • Robin
    Februar 13, 2012

    Lieber Matthäus,

    danke für deinen Kommentar, aber

    du schreibst:
    „Als sich der Äthiopische Eunuch taufen lassen wollte – nach einer relativ kurzen Aufklärung durch Philippus ind Apg. 8 – wurde dies auch erst möglich als die Ältesten von Jerusalem dies ERLAUBTEN?“

    Der Äthiopische Eunuch wurde nicht als Zeuge Jehovas getauft und das war und ist, denke ich, gut so 😉

    Jeder Verein hat sein Statuten, was eine Aufnahme oder einen Rausschmiss betrifft. Es sollte halt, meiner Meinung nach jeder Interessierte entsprechend informiert werden. Ganz im Sinne von

    Epheser 4:25 
    „Deshalb, da ihr jetzt die Unwahrheit abgelegt habt, rede jeder von euch mit seinem Nächsten Wahrheit; denn wir sind Glieder, die zueinander gehören.“

    Liebe Grüße
    Robin

  • Anna
    Februar 13, 2012

    Lieber Bruder Robin,

    du schreibst über den Eunuchen der getauft wurde, dass er NICHT als Zeuge Jehovas getauft wurde und, dass dies deiner Meinung nach gut so ist bzw. war.

    Bedenke bitte, NIEMAND im 1. Jahrhundert und danach bis zur Namensgebung von Bibelforscher in Zeugen Jehovas wurde als Zeuge Jehovas getauft. Auch unser Herr Jesus Christus nicht. Allerdings hat er über den Vater Zeugnis abgelegt weil er mit unendlich lange zusammen war und m.E. der einzige ist, der überhaupt über Jehova Zeugnis ablegen kann.

    Hier Johannes 8:12-18 im Zusammenhang (Zürcher Bibel)

    12Ein andermal sagte Jesus zu ihnen: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben.
    13Da sagten die Pharisäer zu ihm: Du legst ja über dich selbst Zeugnis ab. Dein Zeugnis ist nicht glaubwürdig.
    14Jesus entgegnete ihnen: Auch wenn ich über mich selbst Zeugnis ablege, ist mein Zeugnis glaubwürdig, denn ich weiss, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wisst nicht, woher ich komme noch wohin ich gehe.
    15Ihr urteilt nach dem Fleisch, ich urteile über niemanden.
    16Und wenn ich urteile, ist mein Urteil gültig, denn nicht ich allein spreche das Urteil, sondern ich und der mich gesandt hat, der Vater.
    17Und in eurem Gesetz steht geschrieben, dass das Zeugnis zweier Menschen gültig ist:
    18Ich bin es, der Zeugnis ablegt über mich, und der Vater, der mich gesandt hat, legt Zeugnis ab über mich.

    Philippus, der den äthiopischen Beamten belehrte hat nicht an seiner Aufrichtigkeit gezweifelt, auch ohne viele Fragen. Er konnte nicht in sein Herz schauen. Nur, er hatte Vertrauen zu Jehova.

    Und nun bleibt eine Frage offen: Es gibt die Tauffragen seitens der Organisation. Warum???

    Ins Herz kann nur Jehova und Jesus schauen. Auf Tauffragen kann man sich vorbereiten und entsprechend den „Vorgaben“ antworten, meist ja nur unbewußt, ist aber so.

    Dann dürfte es ja seit Einführung der Tauffragen keine Brüder mehr geben die „die Wahrheit verlassen“ oder „ausgeschlossen“ werden. Weil doch die Ältesten unter dem heiligen Geist die Brüder zur Taufe zulassen. Und nicht wenige Brüder sind schon kurz nach ihrer Taufe sehr entmutigt, traurig und können nicht mehr. Man kann das nicht alles auf den Teufel schieben, auch wenn er sehr gegen Jehova und Jesus ist. Weil er aber ein Engel des Lichts ist könnte er in einer Ecke sein, wo ihn der organisationstreue Zeuge Jehovas einfach nicht vermutet.

    Bruder Robin, teile uns bitte deine Einschätzung mit?

    Über weitere Anregungen zum Kommentar von unserem lieben Bruder Matthäus und Bruder Robin, auch wenn das jetzt zum Thema Standbild so gar nicht passt, würde ich mich freuen.

    Allen alles Gute und den Segen unseres Schöpfers und seines Christus und – nehmt Euch Zeit für die Natur – wir brauchen das.

    Herzliche Grüße aus dem (noch) Regen

    Anna

  • Robin
    Februar 13, 2012

    Liebe Schwester Anna,

    vielen Dank für deine Fragen und Anregungen.

    Mit meiner Behauptung, der Eunuch wäre nicht als Zeuge Jehovas getauft worden, wollte ich niemanden zu nahe treten.

    Jesus war und ist “ . . .der treue und wahrhaftige Zeuge. . . „(Offenbarung 3:14).

    Der äthiopische Eunuch war,
    Zitat aus dem „Zeugnisgeben-Buch“:

    *** bt Kap. 7 Kasten S. 57 „Die gute Botschaft über Jesus“ predigen ***
    Der Äthiopier war außerdem ein Proselyt, das heißt ein Nichtjude, der ein Anbeter Jehovas geworden war. Aus diesem Grund kam er auch gerade aus Jerusalem, wo er zur Anbetung gewesen war (Apg. 8:27). Er konnte demnach kein buchstäblicher Eunuch gewesen sein, denn nach dem Gesetz Mose durfte keiner, der „entmannt“ ist, zur Versammlung Israels gehören (5. Mo. 23:1).

    Zitatende

    Als Anbeter Jehovas war er sicher auch ein Zeuge, aber nicht in dem Sinne, als was man Zeugen Jehovas heute versteht und als was die Organisation den Namen „Zeugen Jehovas“ für sich in Anspruch nimmt. Daher auch Tauffragen, Gelöbnisse und seit neuestem auch Statuten.

    Wenn ich die Apostelgeschichte anhand der Bibel studiere, komme ich zu der Erkenntnis, dass die ersten Christen im Namen Jesu getauft wurden – dadurch auch im Namen des Vaters und des Heiligen Geistes – so auch der Eunuch.

    Meinen Kommentar an Matthäus habe ich mit einem 😉 versehen, weil ich seinen Beitrag auch ein wenig als „kritisch-augenzwinkert“ gesehen habe.

    Die Tauffragen sehe ich schon als notwendig an, weil wie du selbst sagst, nur Jehova und Jesus ins Herz schauen können. Mit den Tauffragen bestätigt der Täufling, dass er mit den Lehren von Jehovas Zeugen einverstanden ist.

    Leider kommt man erst (wie ich) mit weiterem Bibelstudium dahinter, dass viele falsche Lehren und Menschengebote, die sich nicht mit Gottes Wort vereinbaren lassen, in den Tauffragen leider nicht enthalten sind, und dass man zu schnell „JA“ gesagt hat.

    Das Älteste unter dem Heiligen Geist, was auch immer für Entscheidungen treffen, habe ich noch nie geglaubt und dein Beispiel ist ein Beweis, dass das eine der vielen falschen Behauptungen des tuvS ist.

    Danke, dass du immer mit deinen Kommentaren zur Erbauung beiträgst.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Matthäus
    Februar 13, 2012

    Lieber Robin, selbst wenn es welche gibt die sich durch Gottes Geist leiten lassen – die auch den Mut haben sich über eine Anweisung der Organisation hinwegsetzen trauen und damit Gott mehr gehorchen als Menschen. Wenn es so ist dann kann man solche treue Ältesten nur loben und bestärken in diesem Sinne weiterzukämpfen denn die Warnung von Apg. 20:

    27 Denn ich habe nichts verschwiegen, sondern euch den ganzen Plan Gottes zur Rettung der Welt verkündet. 28 Von jetzt an müsst ihr auf euch selbst achten und auf die ganze Gemeinde, für die euch der Heilige Geist als Hirten einsetzte. Ihr sollt die Gemeinde Gottes hüten, die er sich durch das Blut seines Sohnes erworben hat.

    29 Denn ich weiß: Wenn ich nicht mehr da bin, werden falsche Lehrer wie reißende Wölfe über euch herfallen, und sie werden die Herde nicht schonen. 30 Sogar unter euch wird es Männer geben, die nur deshalb die Wahrheit verfälschen, weil sie Menschen für sich gewinnen wollen.

    Auch Jesus warnt vor solchen falschen Propheten:

    Mt 7:15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

    lg. Matthäus

    ==============================================================================

    Ein Kommentar von Hans!

    Hans 25.04.2012 auf 10:05 | Als Antwort auf Paulus.

    Hallo Paulus,

    dem kann ich mir nur anschließen. Es ist wichtig, nicht eine Phantasterei (egal ob von der WTG oder von wem auch immer) durch eine weitere zu ersetzen.

    Nur weil eine Erklärung anders ist, muss sie nicht besser sein

    Grüße,
    Hans

  • Matthäus
    Februar 13, 2012

    Lieber Robin,

    glaubst du noch wirklich daran das die WTG oder wer immer dahinter steht, die Legitimation besitz zu bestimmen wer als Christ getauft werden darf oder nicht?

    Wenn Jesus spricht: „ALLE die zu mir kommen, werde ich nicht abweisen!“ …und die angebliche Organisation Gottes sich erdreistet ehrliche Christen die an Jesus seinen Vater und sein Wort ohne Vorbehalt glauben, sich anmaßt über das Wort IHRES Herrn sich straflos hinwegsetzen darf? Oder wie denkst du über folgende Aussagen der Hl. Schrift?

    Daraus ergibt sich die Frage: IST DIE BIBEL FÜR
    DICH DAS MASS DER DINGE?

    Offenbarung 22:18

    18 Wer … immer die Worte dieses Buches hört, den warne ich nachdrücklich: Wer diesen Worten etwas hinzufügt, dem wird Gott all das Unheil zufügen, das in diesem Buch beschrieben wurde. 19 Und wer etwas von diesen …. Worten wegnimmt, dem wird Gott seinen Anteil …vom Leben wegnehmen!

    1 Korinther 15

    1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht.

    3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift.

    2 Korinther 4

    1 Weil Gott uns in seiner Barmherzigkeit die Aufgabe übertragen hat, seine Botschaft überall zu verkünden, verlieren wir nicht den Mut. 2 Wir halten uns fern von allen Heimlichkeiten, über die wir uns schämen müssten, wir täuschen niemanden und verfälschen auch nicht Gottes Botschaft. Im Gegenteil, wir sind Gott verantwortlich und verkünden frei und unverfälscht seine Wahrheit.

    Das ist unsere Selbstempfehlung! Jeder, der ehrlich ist zu sich selbst, wird mir Recht geben.

    4 Diese Ungläubigen hat der Satan, der Herrscher dieser Welt, so verblendet, dass sie das helle Licht dieser Botschaft und die Herrlichkeit Christi nicht sehen können. Und doch erkennen wir Gott selbst nur durch Christus, weil Christus Gottes Ebenbild ist.

    5 Nicht wir sind der Mittelpunkt unserer Predigt, sondern Christus, der Herr! Wir sind nur eure Diener, aus Liebe zu Jesus.

    …. frage Dich wer ist im WT oder in den ZK oft der Mittelpunkt der Predigt? Selbst wenn es einmal einen Artikel über Jesus gibt, der wird zwar kurz erwähnt aber gepredigt wird der trvSk.

    Deshalb warnte Jesus:

    Joh. 7: 16 Jesus beantwortete ihre Frage: »Was ich euch sage, sind nicht meine eigenen Gedanken. Es sind die Worte Gottes, der mich gesandt hat. 17 Wer von euch bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte von Gott kommen oder ob es meine eigenen Gedanken sind.

    18 Wer seine eigene Lehre verbreitet, dem geht es um das eigene Ansehen. Wer aber Anerkennung und Ehre für den sucht, der ihn gesandt hat, der ist vertrauenswürdig und tut nichts, was seinem Auftrag widerspricht.

    Joh.: 8: 31 Zu den Juden, die nun an ihn glaubten, sagte Jesus: »Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. 32 Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!«

    Auf einem KK in Tirol hat ein Gastredner vom Bethel wien sogar die frevelhaften Worte geäußert – OHNE JESUS zu erwähnen – DANK der Organisation können wir ewiges Leben erlangen. Nach Gal. Kap. 1 sind solche Menschen verflucht !!!

    lg. Matthäus

  • Robin
    Februar 13, 2012

    Lieber Matthäus,

    danke für deine Anmerkungen zu meinem Kommentar.
    Vielen Dank übrigens für deine starke Präsens hier auf BI. Durch dich und viele andere Brüder und Schwestern habe ich inzwischen viel gelernt und bin in meinen Zweifeln immer wieder bestärkt worden.

    Sorry, dass ich den Eindruck hinterlassen habe, ich wäre ein Wachtturm-Jünger.

    Ich bin keiner!
    Ich glaube an Jehova und an Jesus Christus und daran, dass beide durch ihren Geist wirken.
    Ich glaube, dass die Bibel von Gott inspiriert ist und dass Gott mit Hilfe seines heiligen Geistes Menschen dazu befähigt hat Bücher der Bibel zu schreiben, zu übersetzen und zu erklären.

    Für mich IST DIE BIBEL DAS MASS ALLER DINGE und alle Religionen müssen ihre Lehren mit diesem Maß messen lassen. Wenn eine Religionsgemeinschaft das nicht erlaubt, hat sie meiner Meinung nach damit die Legitimation, die Bibel zu erklären und zu lehren abgegeben.

    Zum Thema Taufe wurden in einer anderen Rubrik gute Gedanken gebracht. Ich denke, dass viele Brüder schon gespannt darauf warten, was BI zu diesem Thema schreibt.
    Vorab meine Antwort auf deine Frage:
    „glaubst du noch wirklich daran das die WTG oder wer immer dahinter steht, die Legitimation besitz zu bestimmen wer als Christ getauft werden darf oder nicht?“

    Ich bin inzwischen so weit, dass ich mir zutraue, jemanden selbst zu taufen, der Christus folgen möchte. Eine Taufe, wie sie die WTG vollziehen lässt ist für mich keine Taufe.
    Wie heißt es doch im Zeugen-Jargon:
    „Die Hingabe zu Jehova hat schon vorher stattgefunden, nun wird diese noch durch eine Wassertaufe symbolisiert.“

    Die Tauffragen mit den Ältesten betätigen nur die Loyalität zu der Religionsgemeinschaft.
    Die zwei Fragen vor der Taufe sind Gelübde auf Jehova und auf die WTG. Wobei für mich inzwischen gilt:

    Jehova hat sich nicht geändert = mein Hingabe-Gelübde ihm gegenüber halte ich gerne.

    Die Lehren der WTG haben, seit ich dabei bin, schon einige Änderungen hervorgebracht und dass, ohne mich zu fragen = klarer, vielfacher Vertragsbruch, also bin ich an mein Gelübde der WTG gegenüber nicht gebunden.

    Danke für deine eingestellten Bibelverse – ich bin ganz deiner Meinung.

    LG
    Robin

  • Manfred
    Februar 13, 2012

    Lieber Robin,

    Du hast geschrieben:
    Für mich IST DIE BIBEL DAS MASS ALLER DINGE und alle Religionen müssen ihre Lehren mit diesem Maß messen lassen. Wenn eine Religionsgemeinschaft das nicht erlaubt, hat sie meiner Meinung nach damit die Legitimation, die Bibel zu erklären und zu lehren abgegeben. – Zitat Ende.

    Das ist sehr lobenswert und erklärt auch, warum Du Dich hier auf BI beteiligst.
    Doch stelle Deinen Mitältesten mal die Frage:
    Wie würdest Du handeln, wenn in der Bibel etwas steht, was im Gegensatz zum WT steht?
    Würdest Du das tun was die Bibel sagt, oder das was im WT steht?

    Interessanterweise haben alle Älteste die ich gefragt habe geantwortet: Natürlich das was im WT steht!
    Nur einer hat gesagt, ich weiss es nicht, weil ja beides von Gott kommt. Es würde auf die Situation ankommen.
    Damit zeigen Sie, dass sie nur der Organisation folgen.

    Mit diesen zwei Fragen kann man ganz unverfänglich abklopfen, ob der Gesprächspartner mehr auf die Bibel vertraut oder den Menschen. Wenn jemand der Bibel vertraut, dann bekommt man nämlich diese Antwort:

    Warum fragst Du mich das? Es ist doch klar, dass ich das mache was die Bibel sagt!

    Liebe Grüsse Manfred

  • Martin an Ruth/Ede
    Februar 13, 2012

    Lieber Matthäus,
    schön von dir zu hören.
    Zu Deinem Kommentar: Lies dir mal durch, wie man ein Fraumaurer wird. Dann erkennst du den Geist der WTG-Taufe:
    BITTE KEINE LINKS MEHR REINSTELLEN.

    Liebe Genesungswünsche
    Martin

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber Matthäus

    Damals gab es auch noch keine Menschengebote, die wurden erst einige Jahre später nach und nach eingeführt.

    Jes. 28 (Klammern von mir)
    10. Denn es ist Gebot auf Gebot, Gebot auf Gebot, Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift, hier ein wenig, da ein wenig! –
    11. Ja, durch stammelnde Lippen und durch eine fremde Sprache wird er zu diesem Volke reden,
    12. er, der zu ihnen sprach: Dies ist die Ruhe, schaffet Ruhe dem Ermüdeten; und dies die Erquickung! Aber sie wollten nicht (auf Jehova) hören.
    13. Und so wird ihnen (den Zeugen) das Wort Jehovas sein: Gebot auf Gebot, Gebot auf Gebot, Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift, hier ein wenig, da ein wenig; auf daß sie hingehen und rücklings fallen und zerschmettert werden und verstrickt und gefangen (vom neuzeitlichen Baal) werden.

    Dir weiter gute Besserung
    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Februar 13, 2012

    Hallo Alois,

    danke für deine guten Wünsche, wie es aussieht werde ich in den nächsten Tagen tatsächlich einmal aus meinem „Gefängnis KH“ entlassen.

    Zu deiner Anmerkung was Menschengebote betrifft das diese erst Jahre später hinzugefüht wurden. Hat nicht Jesus in Matth. 15:9 bereits davor gewarnt – dies war eine aktuelle Warnung!

    lg. Matthäus

  • Empört_euch
    Februar 13, 2012

    Ein Top-Kommentar – besser kann man es nicht ausdrücken! Hier herrscht in den letzten Wochen der „WTG-Geist“, Kritiker oder Andersdenkende (z.B. Atheisten) werden gnadenlos diffamiert – die herrliche Freiheit der Kinder Gottes endet an der Mauer des WTG-Glaubens, dass es eine Welt dahinter geben könnte, wird noch nicht mal in Augenschein genommen. Es ist schade, als ehemaliger ZJ habe ich mich anfangs hier sehr wohlgefühlt, dachte sogar das eine kleine Revolution möglich wäre, doch das war einmal.

  • derleser
    Februar 13, 2012

    revolution? ich denke, da ist auch hier zuviel angst und zu wenig gottvertrauen … leider

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo der Leser und Empört_euch,
    ich weiß nicht genau was ihr und vielleicht auch manch anderer von BI erwartet…oder von denen die hier mitschreiben.

    Aber die Zielsetzung vom Bruderinfo-Team ist ja nun durch ihr Statement auf „Wir“ hinlänglich bekannt.

    Was die Mitschreiber angeht, da kann nur jeder nach seinen Lebensumständen und SEINEM Gewissen vorgehen.
    Irgend jemandem vorzuwerfen, er wäre nicht mutig genug, fände ich reichlich unfair…aber eingedenk der mahnenden Worten von Barbara, gehe ich jetzt mal davon aus, dass ihr das nicht so meint…

    Eine Revolution im Sinne von „Aufstehen und offen seine Meinung in der Versammlung kund tun, müsste an EINEM Tag von ALLEN Brüdern weltweit stattfinden, damit es überhaupt Beachtung finden würde.

    Und selbst dann ist noch die Frage, was es bei den Brüdern bewirken würde, die bisher noch vertrauensvoll die Zusammenkünfte besuchen.
    Ich stelle mir vor, wie soetwas vor 10 Jahren bei mir gewirkt hätte…ich glaube, es hätte genau das Gegenteil angerichtet, als das was eigentlich beabsichtigt war. – Und ich bin kein Ausnahmemensch…

    Oder was hättet ihr für revolutionäre Idee´n? – Wenn da was konkretes in euren Köpfen ist – aus Fürsorglichkeit und Liebe zu dem Brüdern geboren – dann immer her damit! 😀

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Empört_euch,
    ZITAT:
    „Es ist schade, als ehemaliger ZJ habe ich mich anfangs hier sehr wohlgefühlt, dachte sogar das eine kleine Revolution möglich wäre, doch das war einmal.“

    Hmmm…eine kleine Revolution? – Das war aber eigentlich noch nie der Anspruch von Bruderinfo…

    Und kontroverse Diskussionen gleich als Diffamierungen zu deuten, finde ich schon ein bisschen arg…
    Zumal nach gegenseitiger Aufklärung, ja auch immer wieder zurückgerudert wird.
    Man kann das Ganze auch positiv sehen, weil mit jeder Diskussion auch das Verständis füreinander wachsen kann.
    Wenn uns hier gelingen würde, dass unterschiedliche Auffassungen uns nicht trennen – wie es sonst innerhalb der Christenheit üblich ist – dass wäre klasse. 🙂

    @ all
    Lasst uns hier nur bitte nicht denselben Fehler begehen, wie er innerhalb der Versammlungen oft genug geschieht…nämlich das man Vollkommenheit voneinander erwartet. – Denn das KANN nur schief gehen.

    LG Ulli

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Liebe Ulli

    Wir können uns glücklich schätzen wenn wir das Gegenteil von vollkommen sind.

    1. Kor. 1
    26. Denn sehet eure Berufung, Brüder, daß es nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind;
    27. sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er die Weisen zu Schanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, auf daß er das Starke zu Schanden mache;
    28. und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, [und] das, was nicht ist, auf daß er das, was ist, zunichte mache,
    29. damit sich vor Gott kein Fleisch rühme.

    Wer somit Brüder und Schwestern sucht, die möglichst wenig Fehler machen, oder die Fehler von uns als Maßstab nimmt ob wir den richtigen Glauben haben, ist hier falsch.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Barbara
    Februar 13, 2012

    An @ alle:
    Ich bin nicht gegen Diskussionen aber gegen den ruppigen Ton und beissenden Sarkasmus,
    der dabei oft zum Einsatz kommt.
    Ich bezweifle, daß Jehova und Jesus sich darüber freuen, wenn biblische Wahrheiten auf
    diese Weise verteidigt werden. Auch stellt sich oft genug heraus das man sich einfach falsch
    verstanden hat/ aneinander vorbeigeredet hat. Was ist so schwer daran, zuerst mal nachzufragen ob das geschriebene auch so gemeint war, wie es bei mir ankam?
    Ich finde es schlimm, dem anderen zu unterstellen, dass sie/er die bibl. Argumente ignoriert
    oder nicht annehmen möchte. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich so manches in der Bibel nicht verstehe, obwohl ich mich darum bemühe. Der Geist gewährt mir in diesem
    Punkt jetzt kein klares Verständnis, dafür in einer anderen Sache.
    Niemand hier hat ein vollständiges Bild und versteht alles richtig.
    Ich würde mir wünschen, dass man dem anderen so begegnet, wie man es sich selbst vom Gegenüber wünscht: mit Respekt und Höflichkeit.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Barbara,
    ZITAT:
    „Auch stellt sich oft genug heraus das man sich einfach falsch
    verstanden hat/ aneinander vorbeigeredet hat. Was ist so schwer daran, zuerst mal nachzufragen ob das geschriebene auch so gemeint war, wie es bei mir ankam?
    Ich finde es schlimm, dem anderen zu unterstellen, dass sie/er die bibl. Argumente ignoriert
    oder nicht annehmen möchte.“

    Danke für deine Empfindung, die sicher von so manchem stillen Mitleser geteilt wird.

    Wenn man selber mitten in der Diskussion ist, dann kann´s schon mal so´n bisken mit einem durch gehen und man macht sich dann garkeine Gedanken darüber, wie es auf die anderen wirken könnte.
    Andere verschrecken, so dss sie sich lieber nicht beteiligen, ist aber das Letzte was wir wollen…

    Dein Tipp, erst mal nachzuhaken ob man den anderen richtig verstanden hat, ist jedenfalls mal so RICHTIG gut. 😀

    LG Ulli

  • Johannes
    Februar 13, 2012

    Liebe Mitbrüder, Leser und Bruderinfo-Verantwortliche,

    schon seit einiger Zeit lese ich auf dieser Seite mit und habe mir mit Interesse die tiefgründigen Artikel und meist auch ebenso tiefgründigen Kommentare zu Gemüte geführt. Wobei ich leider aus privaten Gründen nicht regelmäßig hier lesen kann. Was mich sehr positiv überrascht ist die Offenheit, Bibelfestigkeit gepaart mit einer gesunden Portion Vernunft, mit der hier die verschiedensten biblischen Themen besprochen werden. So stelle ich mir die erste Bibelforschergruppe mit C.T. Russel vor (natürlich ohne Internet). Das Internet ist für solche biblischen Diskussionen einerseits ideal, doch der Nachteil ist, dass der Gesprächspartner „nur“ ein virtueller „Gegenüber“ bleibt, der nicht aus „Fleisch und Blut“ besteht.

    Menschliche Kommunikation in ihrer ganzen Bandbreite lebt zu einem überwiegendem Teil von Mimik, Gestik, Modulation, Umgebung usw.. Entscheidend ist oftmals nicht so sehr WAS gesagt wird sonder WIE es gesagt wird. Diese Bandbreite geht im WWW leider völlig unter und aus diesem Grund entstehen solche Diskussionen, wie hier die letzten Tage. Angefangen beim sehr guten Artikel zu Daniels Standbild, bis hin zur fruchtlosen und befremdlichen „Vernichtungsdiskussion“. Dieser hervorragende Artikel spielte aber zum Schluss keine Rolle mehr und wurde nach und so lange „zerredet“ bis man sich nur noch auf Wortklauberei konzentrierte. Sehr schade, wie ich finde!

    Vor kurzem habe ich auch die „Prophetie“-Seite besucht, doch was dort geschieht ist m.E. nichts anderes, als das sich „Brüder“ (ich vermute die meisten hier wie dort sind ZJ oder waren es) zusammenschließen, um die WTG in ihren absurdesten Lehren und abenteuerlichen Bibel-Exegesen noch zu übertreffen. In einigen Artikeln dort werden gleiche Termini wie z.B. „der Geist offenbart uns“ oder „zweifelsfrei“ oder „absolut eindeutig“ gebraucht. Das ist auch der Grund warum ich auf der Hauptseite und gerade jetzt einen Kommentar schreibe, der vermutlich auch mein letzter sein wird.

    Für mich stehen Fragen im Raum wie z.B.:

    Warum ist der Artikel zum „Standbild“ gelöscht? Passte er nicht mehr in den „Mainstream“ von Bruderinfo? Wenn Artikel die einmal veröffentlicht waren nachträglich gelöscht werden, wie kann ich sicher sein, dass meine Kommentare (oder auch dieser hier) nicht irgendwann wieder gelöscht werden, nur weil er vielleicht nicht in das Konzept der Meinungsführer von Bruderinfo passt?

    Das ist alles doch sehr verwunderlich, wenn ich ehrlich bin und stimmt mich etwas nachdenklich.

    Als ich vor über 6 Monaten die Seite hier entdeckte, war ich sehr angetan, von dem „Freigeist“ der hier herrscht ohne ins Relative oder in die Bibelabwertung zu gehen. Wie mir scheint ist das nicht mehr der Fall, denn an dem „Standbild“-Artikel gab es biblisch und historisch gesehen kaum etwas zu kritisieren. Ich bin seit nunmehr 64 Jahren (seit Geburt) ein ZJ und ich habe mich schon vor Jahrzehnten von den WtG-Dogmen (nichts anderes sind sie) innerlich verabschiedet. Außerdem beschäftige ich mich privat schon seit mehr als 40 Jahren mit biblischer Geschichte und historischen Beweisen für die Glaubwürdigkeit der Bibel. Die Geschichtsdeutung der WtG in Bezug auf die Rangfolge der angeblichen Weltmächte ab Rom, erkannte ich bereits am Anfang meiner damaligen Recherchen als blanken Unsinn und mit dem Worte Gottes für völlig unvereinbar.

    Allerdings muss ich zugeben, dass ich damals beinahe den Fehler begangen hätte, den wohl einigen hier auf dieser Seite auch passiert ist, indem sie im Grunde sagen: „Es kann nicht sein was nicht sein darf“. Die Schlussfolgerung die der Verfasser nach dem Standbild gemacht hat, ist meines erachtens nicht nur biblisch sondern auch historisch. Es hat einige Zeit gedauert, doch schon vor 40 Jahren wurde mir bewusst, dass ich nicht den gleichen Fehler wie die WtG machen darf, die nicht bereit ist biblische und historische Tatsachen zu akzeptieren. Die WtG denkt nämlich, dass das Wort Gottes „berichtigt“ werden muss. Sie würde es nicht zugeben, aber sie tut es ständig. Sie muss es tun. Das kommt für mich nicht in Frage.

    Auch möchte ich erwähnen, dass ich anhand von 5 Bibelübersetzungen, die aufgeführten Bibelstellen nachgeschlagen habe. Der Verfasser N.D. hat hier die Fehlinterpretation der WtG meinem empfinden nach deutlich herausgestellt, die auch wiederum nur stattfindet um ein anderes Dogma aufrecht zu erhalten. Haben einige dies etwa für sich als Anschlag auf ihren Glauben gesehen? Ich ziehe „virtuell“ den Hut vor dem Verfasser, der sich vermutlich intensiv mit historischen Hintergründen und Weltpolitik auseinander gesetzt hat und trefflich die abstruse Wt-Theorie, in Bezug auf die „Weltmächte“, zerpflückte. Für mich richtig und nachvollziehbar auch, die Aussage Daniels „im Schlussteil der Tage“ nicht zu „überdeuten“. Daniel kann sehr vieles damit gemeint haben. Es ist viel schlüssiger diese Aussage mit den 1.Christen in Verbindung zu bringen, die selbst sagten, dass sie in dieser besonderen Zeit leben würden (siehe 1. Korinther 10:11 oder Hebräer 9:26).
    Auch wenn der überhebliche „Habitus“ von N.D. etwas störte, so sollte man versuchen die Gedanken sachlich zu analysieren. Hier taucht auch wieder das Problem des „geschriebenen Wortes“ auf. Wie auch bei der Bibel selbst. Wir deuten heute die Bibel nur nach dem „Geschriebenen“, ohne zu wissen wie die Umstände der Situation genau waren. Auch schauen wir viel zu wenig „wann“, „wie“, „an wen“ und „warum“ etwas geschrieben wurde.

    Es tut mir leid, wenn ich mit meiner Meinung nicht dem derzeitigen „Mainstream“ auf dieser Seite entspreche, doch das war vor 6 Monaten einer der Gründe, warum ich hier angefangen hatte zu lesen.

    Alles in allem wundere ich mich sehr über die Vorkommnisse auf dieser Seite in den letzten Tagen und habe noch keine abschließende Entscheidung darüber getroffen, ob es für meinen Glauben hilfreich ist mich in dieser Atmosphäre, die hier nunmehr herrscht, zu bewegen.

    Danke an alle Artikel-Verfasser und Kommentatoren, die mein Glaubensleben in den letzten Monaten sehr bereichert haben.

    Brüderliche Grüße
    Johannes

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber Johannes

    Es wurden immer wieder einmal Vorträge gelöscht, wenn sie zu sehr Zwietracht ausgelöst haben. Als Beweis, dass dies nicht erst jetzt der Fall ist, sondern auch schon vor über einem Jahr der Fall war, folgender Vortrag:

    http://www.digidatanet.de/?p=408

    Was richtig oder falsch ist, da gehen die Ansichten immer auseinander, je nach Erkenntnis, Überzeugung und Glauben, nicht aus absolutem Wissen.

    1. Tess. 5
    19. Den Geist löschet nicht aus;
    20. Weissagungen verachtet nicht;
    21. prüfet aber alles, das Gute haltet fest.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Johannes,
    auch deine Meinung ist hier willkommen, eine direkte „mainstream“ der man entsprechen müsste, konnte ich hier bisher noch nicht entdecken. – Außer natürlich dem Glauben an Gott und Jesus, aber das ist ja ein Band das uns verbindet und nicht ein Druck dem wir uns beugen müssten. 🙂

    Der Artikel zum Standbild wurde gelöscht, weil der Verfasser ihn aufgrund einiger Kommentare, nochmal überarbeiten wollte. Woran man wieder mal erkennen kann, dass die Artikel hier nie dogmatisch verstanden werden sollen. – Was ich wiederum sehr positiv finde!

    ZITAT:
    „Menschliche Kommunikation in ihrer ganzen Bandbreite lebt zu einem überwiegendem Teil von Mimik, Gestik, Modulation, Umgebung usw.. Entscheidend ist oftmals nicht so sehr WAS gesagt wird sonder WIE es gesagt wird. Diese Bandbreite geht im WWW leider völlig unter und aus diesem Grund entstehen solche Diskussionen, wie hier die letzten Tage.“

    Darin gebe ich dir völlig recht. So manches würde garnicht erst so überkochen, wenn man sich direkt gegenüber säße. – Obwohl dann auch DAS, aus genau denselben von dir genannten Gründen, geschehen kann.
    Es haben eben alle unterschiedliche Temperamente, die mit eingebracht werden…und das darf auch hier so sein. Andernfalls wäre BI doch nur eine künstliche Blase…und wer will das schon, ich jedenfalls nicht. 😉

    Wir sind alle Menschen aus Fleisch und Blut, wir sind ECHT, egal ob wir miteinander an einem Tisch sitzen, oder jeder vor seinem PC…ich vergesse das nie.
    Sonst könnte ich ja auch Sims spielen…DA habe ich es nur mit computergesteuerten Figuren zu tun, die keinerlei wahren Gefühle oder eigenes Denkvermögen haben.

    Hätte ich solch eine Einstellung zu den Menschen hier oder anderswo im Netz, würde ich meine Zeit nicht damit vergeuden mich mit ihnen zu unterhalten. – Dann hätte ich wahrhaftig besseres zu tun.

    LG Ulli

  • Alex
    Februar 13, 2012

    Hallo Johannes, ich hab diese Seite erst vor Kurzem entdeckt und warte noch auf die Freigabe meiner Kommentare. Gerne würde ich persönlich Kontakt mit Dir aufnehmen
    Hier meine Mailadresse : sonne@sandplatten.de

  • barnabas
    Februar 13, 2012

    Danke Johannes,

    Das war hoffentlich nicht dein letzter Kommentar.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Hans
    Februar 13, 2012

    Hi Johannes,

    ich schätze auch BI sehr aufgrund der einzigartigen Möglichkeit, kritischen Meinungsaustausch zu betreiben.

    In dem Punkt, dass hier mitunter Lehren der WTG kritisiert, aber nicht durch „bessere“ (wie immer man besser in diesem Zusammenhang definieren möge) ersetzt werden, stimme ich dir zu. Immerhin, es wird überhaupt versucht, Alternativen zu zeigen, denn an anderen Stellen wird NUR kritisiert, aber nichts Besseres aufgezeigt (blankes Kritisieren ist einfacher).

    Jeder, der bisher dazu neigte, der WTG unreflektiert hinterherzulaufen, steht in Gefahr, das auch bei BI zu tun.

    Und wo immer Lehren und Meinungen publiziert werden, tut dies ein Mensch mit einer Psyche. Diese mag ein starkes Ego beinhalten, nach Anerkennung suchen usw. (das meine ich jetzt ganz allgemein, OHNE jemand konkrekt im Sinn zu haben). All das spielt mit rein.

    Und irgendwie muss ich immer an die Piratenpartei oder früher die Grünen denken, im Sinne von einer Ansammlung von Menschen, die bestimmte Vorteile gegenüber etablierten Organisationen hatten. Dann wurden es immer mehr Menschen, mann musste organsieren und reglementieren und auf einmal traten Probleme auf, die man schon von anderen Organisationen kannte. Gleichzeit verschwinden einige der Vorzüge (vielleicht nicht alle). Ähnliches bei schnell expandieren Firmen.

    Manche Probleme tauchen scheinbar immer dann auf, wenn eine „Bewegung“ (um es neutral zu formulieren) größer wird. Das was mich „tröstet“, ist die Tatsache, dass auch die ersten Christen im 1. Jhd. gewisse Probleme hatten.

    Es bleibt nur die Frage: Was ist richtig??

    LG
    Hans

  • derleser
    Februar 13, 2012

    interessantes zum lesen

    BITTE KEINE LINKS MEHR REINSTELLEN

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Lieber „Leser“,

    danke für den Link, hab mir die PDF gespeichert. Es wäre bestimmt interessant mal die Reaktion von einigen Brüdern in den VS zu erfahren wenn sie schon allein die Präambel lesen. Dieses allgemein-verbindliche Statut gilt ausnahmslos für jeden ZJ in Dt seit 2006, so verstehe ich das.

    Diese Präambel zeigt doch eigentlich schon was für ein Geist inzwischen in dieser Organisation herrscht. in Abs. (4) wird von „Religionsrecht“ gesprochen und dann hat man auch noch die Chuzpe Ps. 1:2; 19:7 und Galater 6:2 als Beweis für diese Religonsrecht anzuführen. Dabei wird aber in Gal. 6:2-5 doch eigentlich genau das Gegenteil ausgedrückt:

    -NeÜ-
    „Helft euch gegenseitig, die Lasten zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz des Messias.
    Wenn jemand sich einbildet, etwas zu bedeuten, obwohl er doch nichts darstellt, betrügt er sich selbst. Jeder prüfe sein eigenes Tun, dann mag er stolz auf sich sein, ohne sich über einen anderen zu erheben. Denn jeder hat genug an seiner eigenen Verantwortung vor Gott zu tragen.“

    Die leitende Körperschaft ist lt. Präambel (2) zuständig für „Ermunterungen, Ratschläge, Richtlinien und Anweisungen“ und somit die oberste Instanz für ALLES was mit dem Glauben zu tun hat. Der Vatikan lässt grüßen!

    Der Wichtigste Paragraf scheint wohl der (4) in der Präambel zu sein, denn wenn man dieses Absatz aufmerksam liest heißt es dort nach meinem empfinden, dass zu diesem verbindlichen „Religionsrecht“ u.a. gehört (Zitate):

    – „das vermittelte Verständnis der biblischen Lehren“
    – „die Wirkungsweise der Religionsgem.“ (= WT-Organisation)
    – „Hierin eingeschlossen sind die Briefe … Publikationen … mündlich durch Beauftragte der leitende Körperschaft übermittelte Anleitung“

    Für mich hört sich das so an, dass auch die Publikationen und die Aussagen von KAs und Ältesten zu diesem verbindlichen „Religionsrecht“ gehören, oder liege ich da falsch?

    LG
    Dennis

  • Shannon
    Februar 13, 2012

    Ops, gestern nachmittag war der Vortrag wieder da und nun ist er wieder weg. Aber vielleicht ist das gut so, denn die Behauptung, dass die Füße das ausklingende römische Weltreich ist, stand, wenn ich mich recht erinnere, immer noch drin.

    Man darf sich aber auch mal Gedanken über die Konsequenz dieser Aussage machen. Wären die Füße das römische Reich, der Stein Jesus, der das Reich zerschmettert, müsste man doch annehmen, dass bereits damals das Königreich Jesu aufgerichtet wurde.

    Folglich wären all die Greueltaten des Mittelalters unter der Herrschaft Jesus passiert. Tolle Strategie des Teufels.

    Ich bin davon überzeuge, dass die Füße die heutigen Nationen und Reiche sind, mit all ihren Fascetten, weiche, brüchige, eiserne und harte.

    Es hätte genügt, das zu korrigieren.

    ==============================================================================

    Hallo Shannon
    Dein Zitat: Ich bin davon überzeuge, dass die Füße die heutigen Nationen und Reiche sind, mit all ihren Fascetten, weiche, brüchige, eiserne und harte.

    Nichts anderes wollte der Artikel aussagen. Es ist nicht belegbar, das die Füsse und Zehen des Standbildes das angloamerkanische Weltreich darstellt, sonder es geht eher um viele heute existierende Reich wo keiner die absolute Weltmacht mehr besitzt. Alle sind irgend wie von einander abhängig und in Blöcken eingebunden. Darüber einmal nachzudenken wollte der Artikel anregen.
    Von daher kann ich deiner Überzeugung zustimmen. Doch das Thema sollte jetzt erledigt sein.
    L.G.
    Bruderinfo H:P:M:

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo H.P.M.,
    ZITAT:
    „Nichts anderes wollte der Artikel aussagen. Es ist nicht belegbar, das die Füsse und Zehen des Standbildes das angloamerkanische Weltreich darstellt, sonder es geht eher um viele heute existierende Reich wo keiner die absolute Weltmacht mehr besitzt. Alle sind irgend wie von einander abhängig und in Blöcken eingebunden. Darüber einmal nachzudenken wollte der Artikel anregen.“

    Genau so habe ich deinen Artikel auch verstanden.

    LG Ulli

  • Gerd
    Februar 13, 2012

    Ich möchte das alle meine eintragungen gelöscht werden, weil ich mich aus allem raußhalte,ab sofort. ich bleib neutahl bitte löschen alles. dieses recht hab ich .und nehme gebrauch davon alles gute euch weierhin ps ich weiß nicht wer hier das löschen macht aber macht es danke

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Gerd,
    woher kommt nur deine Angst? – Wirft der WTG-Turm immer noch seine bedrückenden Schatten auf dich?

    Du kannst doch zu allen deinen Gedanken die du hier geschrieben hast stehen…und du hast damit ganz sicher auch anderen schon geholfen.
    Wenn mal keine Reaktion auf einen Beitrag von dir kommt, heißt das nicht, dass er auf Ablehnung stößt oder das irgendetwas Falsches daran gewesen wäre… – Schau´ dich doch mal um hier…die meisten Beiträge bleiben ohne Kommentar. – Aber nicht aus Desinteresse, sondern weil es eben kein herkömmliches Forum ist wo auf alles reagiert wird, sondern eben ein Blog. – Und dafür herrscht hier ein rießiges Echo. – Von solch einer Resonanz, können andere Blogbetreiber nur träumen.

    Ob du uns erhalten bleibst, liegt ganz bei dir, Gerd. – Aber auf jeden Fall wünsche ich dir allen Frieden und Geborgenheit, die nur unser Vater und Jesus dir schenken können.

    LG Ulli

  • otto mitterndorfer
    Februar 13, 2012

    Lieber Freund Gerd.
    Dein Verhalten, alles zu löschen, zeigt eine Unsicherheit die Dir zum Verhängnis wird wenn Du nicht breit bist zu kämpfen. Du bist wie fast alle Menschen dieser Erde, auf der Suche nach der Wahrheit, die es von u. bei sündigen, sterblichen Menschen nicht gibt. Die Weisheit der Menschheit ist Torheit vor Gott. 1. Kor. 3:19,. Jeder der auf menschliche, religiöse Führung hört, ihr nachgeht, ist im Fluche Gottes. Jeremia. 17:5 –,.
    Daher bleibt nur das WoGo. Die HS. als einzige Orientierung für jeden einzelnen Menschen, um sein Leben zu retten u. Heute schon so schön wie möglich zu gestallten. Phil. 4:4, zeigt: Freut euch im Herrn alle Zeit, nochmal will ich sagen, Freut Euch. Röm. 12:12, 15,. 1.Thes. 5:16 – 25,. V. 22 meidet das BÖSE, ZJ. WTG. LK. u. alle Relig. in jeder Gestalt.
    Lieber Gerd, Du gibst bei Google ein, WWWbibleserver.com u. hast sofort alle gängigen Bibeln zum Lesen zur Verfügung. Wähle nur die Bibel zum täglichen LESEPROGRAM aus, in der, der Gottesname noch mit JAHWE einigermaßen richtig wieder gegeben wird. Die Bibel, Einheitsübersetzung, evangelische Übersetzung.
    Beginne zu lesen Josua 1:8, Sprü. 8:34, Psa. 1:1-3, Off. 1:3,. Lese dann die Sprü. K. 1—9, u. lies dann von Anfang der Psa. Bis Offenb. Jeden Tag mindestens 2 Seiten aus dem Handbuch des Lebens o. bis Kap. Ende. Wenn Du das ordentlich, vom Herzen kommend, geliebt erfüllst, wird Dir sofort der Geist Gott „JAHWAHS“ von unseren jetzt regierenden König „IMMANUEL, JAHSCHUAH“ griechisch Jesus, zuteilwerden. Im 1. Brief an die Korr. K.1:25—29, findest Du für Dich, eine sehr glaubensstärkende Erklärung, die Dir sicherlich göttliche kraft geben wird.
    Warum der echte Gottesname „JAHWAH“ u. nicht Jehova? Jehova ist ein Buchstabengebilde aus JHWH u. dem Wort Adonay ersonnen im 5.bis 6. Jh.n Chr. Der echte Gottesname mit dem sich unser hl. heil. Vater ansprechen lässt, ergibt sich aus JH—JAH, u. WH –WAH gespr. Jachwah . Gebete ergehen an alle beide Götter unseren souveränen Herrn, Gott „JAHWAH“ u. den jetzt regierenden König „JAHSCHUAH“. Denn sie beide, haben gemeinsam die Erde u. uns erschaffen 1. Mose 1:26 lasset UNS Menschen machen.
    Lieber Freund Gerd, höre nicht mehr auf menschliche Weisheiten, suche sie nicht, sie führen zum sicheren Tod Psa. 146.3,4,. Beginne ab jetzt mit GoWo. dein Leben glücklich zu gestalten indem Du mit beiden Göttern nach Joh. 17:11—23, EINS werden kannst. Viel,viel göttlichen Segen wünscht Dir mitto.

  • Frank&Frei
    Februar 13, 2012

    Gerd, was drückt dich? hast du Angst vor dem Uhrenturm?
    WEr Gott liebt hat die stärkste Macht auf seiner seite, da ist alles andre nur OHNMACHT.
    lass dich nicht verdriessen und tu die Blumen giessen – indem du weiter frei denktst in dem Bewußtsen, dass unser Vater uns besser kennt als wir uns selbst

  • Bruderinfo
    Februar 13, 2012

    Lieber Gerd,
    wir sind traurig und gleichzeitig ein wenig verärgert über deine Handlungsweise. Alle paar Monate sollen wir deine Kommentare löschen. Sind sie gelöscht dann meldest du dich wieder nach einem Monat und das Spiel fängt von vorne an. Verstehe bitte das alle Kommentare miteinander verbunden sind. Das heißt das wenn ein Bruder auf deinen Kommentar antwortet und dann du wieder auf Ihn das wir diesen Zusammenhang auch wieder programmatisch herstellen müssen usw. Wir werden natürlich jetzt wieder diese arbeit machen und mühselig deiner Bitte entsprechen. Aber auch wir haben eine Bitte an dich. Das nächste Mal wenn du hier mitschreibst dann überlege auch ob du dies auch wirklich möchtest und ob du deine geschriebenen Worte auch mit dir und deiner Umwelt vertreten kannst. Wenn nicht dann stehen wir dir gerne privat zur Verfügung d.h. mit Privatmails und wenn du Probleme hast auch gerne telefonisch. Du hast ja unsere interne Mailadresse. Alles was dir am Herzen liegt kannst du uns hier mitteilen. In diesem Sinne dir ein erholsames Wochenende. Bruderinfo 🙂

  • gerd
    Februar 13, 2012

    hallo liebe bruderinfo ich geb erlich zu ich hatte zu kämpfen, immer hin und her,das fand ich selber nicht gut,es blieb mir nur eine einzige möglichkeit,die mich von der wachturm lehre befreit,hat und zwar jesus.mir ist voll igal was die zeugen sagen heute sagte auch meine tochter eine zeugin,ja papa dann wird jehova dich verurteilen,zum erstenmal sagte ich dann soll er es ,ich sagte es weil ich mich nicht mehr beeinflussen lasse mein ja gilt jesus und das befreit.mitlerweile hab ich selber eine christliche seite,wo ich viele freunde habe, weil ich vom herzen die wunderbare botschaft mit ihnen teile.mir ist igal was andere zeugen über mich denken.ich bin frei, und hab meinen weg,jesus ist mein persönlicher retter, daführ danke ich dem himlischen vater.aber ich möchte euch was sagen ich bitte um endschuldigung den jetzt darf ich alles erlich sagen, jesus ist führ mich der beste weg.und daführ danke ich den vater, ist das schön im nahmen jesus vater zu sagen gerne schau ich wieder vorbei, ach ja ich weise auf euere seite hin die mit zeugen kontakt haben, in dieser hinsicht seit ihr die richtigen,so hat nun jeder seine aufgabe liebe brüder und schwestern, wir haben ruhe wieder alle die jesus bekennen haben frieden mit gott, da ist kein du muß usw liebe ist das gebot,liebe und treue aber auch wenn was schief leuft haben wir jesus ist das nicht schön ja amen

  • Zadok
    Februar 13, 2012

    Lieber Barnabbas,
    als überwiegend stiller Mitleser möchte ich dir aus ganzem Herzen zustimmen. Genauso sehe ich das auch. Habe schon vor Jahrzehnten nie begrifffen, warum ausschließlich die Zeugen gerettet werden sollen. Zumal sie ihre Legitimation auf einer Lüge aufbauen(Einsetzung des Sklaven)und die Meinung Jehovas über diese Männer glasklar ist.(Hesekiel 13:1-8)Es gibt dort absolut sehr viele sehr aufrichtige Menschen, die bei Jehova gute Karten haben dürften. Aber diese gibt es überall unter den 900 Millionen christlich denkenden Menschen und wohl auch unter den nichtchristlichen.
    Was die Sichtbarkeit des Zeichens der Wiederkunft betrift, stimme ich dir voll zu. Erst wenn das zu sehen ist, geht es ums Ganze.
    Als Zeuge darf ich das natürlich nicht glauben, sonst erlahmt das
    Predigtwerk noch mehr und man darf ab 5 Stunden Hipi sein…:-)

  • Edelmuth
    Februar 13, 2012

    >> Genauso sehe ich das auch. Habe schon vor Jahrzehnten nie begrifffen, warum ausschließlich die Zeugen gerettet werden sollen. Zumal sie ihre Legitimation auf einer Lüge aufbauen(Einsetzung des Sklaven)und die Meinung Jehovas über diese Männer glasklar ist.(Hesekiel 13:1-8)Es gibt dort absolut sehr viele sehr aufrichtige Menschen, die bei Jehova gute Karten haben dürften. Aber diese gibt es überall unter den 900 Millionen christlich denkenden Menschen und wohl auch unter den nichtchristlichen.
    Was die Sichtbarkeit des Zeichens der Wiederkunft betrift, stimme ich dir voll zu. Erst wenn das zu sehen ist, geht es ums Ganze.<<

    Hallo Zadok

    Ich würde mir wünschen, dass wir uns nicht so sehr an die Maßstäbe und Grenzen des Sklaven klammern würden, nach dem Motto, die Zeugen Jehovas und die anderen. Ich würde mich lieber an Gottes Wort, die Bibel, halten wollen. Sicherlich werden auch Bibelstellen interpretiert und gedeutet.

    Aber auch jede Glaubensgemeinschaft darf für sich beanspruchen die einzig wahre Anbetung auszuüben und als einzige gerettet zu werden. Das gilt für die christlichen Kirchen, den STA, die NAK, die Mormonen wie auch für Zeugen Jehovas und sogar für die Moslems und die Juden. Anderenfalls würden sie sich vollständig infrage stellen.

    Was das Zeichen der Wiederkehr Christi betrifft, so wird es nur von seinen treuen Dienern erkannt. Für die anderen Menschen kommt der Herr überraschend wie ein Dieb in der Nacht, also ohne vorherige Ankündigung. (1. Thes. 5:2). Wer daher der Meinung ist noch genügend Zeit zu haben, um sich erst dann ändern zu müssen, wenn der Herr für ihn erkennbar kommt, offenbart einen bestimmten Herzenszustand, und ob dieser vom Herrn positiv bewertet wird, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Ede

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Liebe Brüder,

    da ich nicht allen Kommentatoren der letzten 2 Tage wie z.B. Martin, Manfred und Alois noch einzeln antworten kann bzw. antworten möchte, weil mir das zu ermüdend ist und mich emotional „runter zieht“ nur noch so viel:

    Ich kann eurer Sichtweise, eurer Lesart und eurer Interpretation der Bibel NICHT zustimmen und sehe es komplett anders. Das ist so und wird auch so bleiben und deshalb ist jede weitere Debatte von meiner Seite zum Thema Harmagedon überflüssig.

    Wenn ich mich in Jehova sozusagen irre und ich nach eurer Meinung bewusst Bibelstellen ignoriere nur um eine „falsche“ Barmherzigkeit an den Tag zu legen, dann werde ich wohl am Tag X vor unserem Herrn stehen und er wird mich dafür „bestrafen“, dass ich einfach zu weich gedacht habe oder Offenbarung und die Propheten missachtete. Dann werde ich bestimmt mit den anderen „Ungläubigen“ auch VERNICHTET. So soll es dann sein!

    Doch habe ich noch nie in der Bibel gelesen, dass jemand zu BARMHERZIG sein konnte und Jehova diese „Schwäche“ bestraft hätte. Ich habe aber schon sehr viel darüber gelesen, dass Menschen zu HARTHERZIG und SELBSTGERECHT waren und dies Jehova sehr wohl bestraft hat.

    Es wurde nun denke ich alles gesagt und die Standpunkte der Einzelnen Brüder ist klar. Wenden wir uns wieder positivem zu, das sollte irgendwie doch möglich sein, hoffe ich!

    LG
    Dennis

  • walter
    Februar 13, 2012

    Hallo Dennis,

    das finde ich gut !
    Lass es einfach so stehen. Sonst besteht die Gefahr, daß man sich aufreibt. So, wie AKAZIE und auch Du geschrieben haben,
    gibt es viel Wichtigeres auf das wir uns konzentrieren sollen.

    Übrigens glaube ich, daß man niemals zu „weich denken“ und fühlen kann.

    Jesus sagte einmal :“ Mit dem Maß, wo ihr messt, wird Euch gemessen werden.“
    Das glaube ich.
    Deshalb versuche ich den Maßstab, die „Latte“, für andere sehr tief zu legen.Ich selber kann nämlich auch nicht hoch springen.
    Ich wünsche mir, für mich Barmherzigkeit, denn ich kann nichts vorweisen und bitte immerwieder darum, daß Jesus für mich ausgleichend vor Jehova eintritt.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo alle zusammen, die wir hier so offen und weitestgehend sachlich miteinander disuktiert haben!

    Eins happich noch…und dann soll´s auch von meiner Seite her gut sein:
    Hätte Jesus sein Leben nur für einige Wenige hingegeben, und nicht für die der ganzen Welt, wie es ja geschrieben steht, dann würde Satan als der große Sieger aus dem Ring steigen.
    Es hieße dann – von den statistischen Zahlen ausgehend: ca 106 Milliarden die jemals gelebt haben + der ca 6,9 Milliarden Menschen die er jetzt grad´ im Sack hat gegen einen kümmerlichen Rest der dem Schöpfer bleibt.

    Mir geht es hierbei jetzt nicht um die konkreten Zahlen…mir geht es um das Verhältnis zueinander. Wo wäre da der lang schon angekündigte Sieg über die Schlange, wo der Sieg über den Tod?

    Wenn der Satan so viele Milliarden in seinen Fängen mit sich reißen darf, ohne dass Gott und Jesus das zu verhindern wissen, dann hätte sich sein perverses Spiel für ihn mehr als gelohnt. Er würde lauthals lachend und vergnügt in den Feuersee geschleudert werden. – Wissend, dass er seinem verhassten Feind UNMENGEN an Menschenleben gestohlen hat.

    Es stimmt…laut der Bibel wird nicht nur er in diese ewige Vernichtung gehen…da bin ich ganz Manfreds Meinung, dass man diese Verse nicht einfach ausblenden darf. Aber keiner wird unwissentlich dort hineingeschleudert werden.

    Der Sieg gehört unserem Herrn, es wäre aber kein Sieg, wenn bis auf einige Wenige, alle dem Satan gehören würden.

    So, das war´s von meiner Seite…versprochen. 😉
    Eine gute Diskussion zeichnet sich unter anderem auch dadurch aus, dass die Teilnehmer ein respektvolles Ende finden.

    Ansonsten bin froh, dass wir nun an einem Punkt gekommen sind, wo es möglich sein sollte, dass jeder die Meinung des anderen zumindest nachvollziehen kann und sicherlich wieder zu Themen finden, die uns verbinden statt zu trennen.

    Mir ist aufgefallen, dass wir trotz unterschiedlicher Schlussfolgerungen einiges gleich sehen.
    Auch ich sehe es für notwenig an, ALLE Bibelverse zu diesem Thema zu beachten…und dabei bekommen die Bösen nun mal ihr Fett weg.

    Die Offenbarung ist und bleibt mehr denn je, ein wichtiges Buch und wir können uns glücklich schätzen es zu haben. Denn in ihm wird ja aufgezeigt, dass niemand Ahnungs- und Grundlos sterben wird.
    Und das durch Gottes Gerechtigkeit – die gepaart ist mit Barmherzigkeit und Liebe – einmal alles in reiner Glückseligkeit für alle die ihn lieben, münden wird.

    Auf diese wundervolle Zukunftsaussicht, möchte ich nicht verzichten…wiewohl mir schon auch klar ist, dass es viele Christen gibt, vor allem in unchristlichen oder unterentwickelten Ländern, die keinen Zugang zu diesem Bibelbuch haben. – Ja…manche von ihnen haben noch nicht einmal eine Bibel…und doch wurden und werden sie von der Liebe zu Gott und der Hoffnung auf Jesu Königreich getragen.

    Jesus hat versprochen, dass sowohl sein Vater als auch er selbst, in die Herzen dessen einziehen werden, die an ihn glauben. Sie sind von Gottes Liebe erfüllt und von Jesu Liebe umhüllt, völlig unabhängig von ihrem sonstigem Erkenntnisstand.

    Die Bibelstelle aus Hesekiel auf die Alois sich bezieht, spricht ja die Wächter des Hauses Israel an…nimmt man dies geistig, wird klar, dass man den der sich für das Schlechte entschieden hat OBWOHL er Gott kennt, warnen muss. Das ist gar keine Frage…
    Bruderinfo ist so ein Portal wo davor gewarnt wird, genau wie an anderen Stellen und wie es jeder Einzelne tut, der durch direktem Kontakt noch die Möglichkeit dazu hat.

    Es lesen hier sicher Viele, die sich noch nicht sicher sind wie sie sich nun weiter verhalten sollen.
    Dabei ist es so einfach: Wer weiter lieber Menschen hinterherläuft und deren Maßstäbe erfüllen will, OBWOHL er Gott und seinen Sohn kennt, der hat den schlechten Teil gewählt…er sei hiermit davor gewarnt, dass Gott dies nicht gleichgültig ist und er gerechte Konsequenzen ziehen wird.

    Ich wünsche mir, dass dies noch so Viele wie möglich erkennen und sich klar und offen für ihren Gott und Jesus positionieren. – Denn nur wer sich vor anderen offen zu Jesus bekennt, wird auch von ihm vor seinem Vater anerkannt werden.

    Aber auch wer uns sonst noch auf unserem Weg begegnet, von dem wir wissen das er voll böser Taten ist, auch der sollte davon erfahren, dass Gott ihm seine Schlechtigkeit nicht durchgehen lassen wird. – Das ist absolut richtig, da bin ich ganz bei dir Alois.

    Nur…GENERELL lautet mein Auftrag nicht, von Harmagedon zu erzählen, sondern vom Königreich Gottes und der erlösenden Tat seines Sohnes.
    Das war auch die Botschaft der Apostel, von denen sie sagten, dass sie keinesfalls geändert werden dürfe.

    @ Ganz besonders an Alois, Manfred, Martin, Shannon und allen deren Verständis in die gleiche Richtung gehen:

    Ich halte KEINEN von euch für hartherzig, denn ihr habt ja nie gesagt, dass ihr allen Nichtchristen den Tod an den Hals wünscht…ihr BEFÜRCHTET es nur…und das eben aufgrund eures Bibelverständnisses…das ist ein himmelweiter Unterschied, den ich auf diesem Wege mal deutlich hervorheben möchte.

    Zum Schluss allen ein großes Dankeschön, für diese gleichermaßen belebende wie friedliche Diskussion, die wir mal wieder miteinander haben durften. 😀

    Eure Ulli

  • Manfred
    Februar 13, 2012

    Liebe Ulli,

    @ Ganz besonders an Alois, Manfred, Martin, Shannon und allen deren Verständis in die gleiche Richtung gehen:
    Ich halte KEINEN von euch für hartherzig, denn ihr habt ja nie gesagt, dass ihr allen Nichtchristen den Tod an den Hals wünscht…ihr BEFÜRCHTET es nur…und das eben aufgrund eures Bibelverständnisses…das ist ein himmelweiter Unterschied, den ich auf diesem Wege mal deutlich hervorheben möchte.
    Zitat Ende.

    Ganz herzlichen Dank, dass Du das nochmal hervorgehoben hast, denn genauso ist es. 🙂

    Liebe Grüsse Manfred

  • Caleb
    Februar 13, 2012

    Liebe Ulli,

    Wie kommst Du auf 106 Milliarden Menschen? Da bräuchten wir ja 10 Erden!

    C.

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Caleb,
    diese Zahl habe ich von irgendeiner Seite in der eben davon ausgegangen wird, das bisher schon so viele Menschen auf der Erde gelebt haben, seit dem es Menschen gibt.

    Ob dem so ist, oder ob es weniger sind, darauf kommt es mir nicht an – drum sagte ich ja, dass es mir nicht um konkrete Zahlen geht – sondern um den Umstand der damit verbunden ist.

    LG Ulli

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Danke liebe Ulli

    Ja wir befürchten es nur. Besser ich befürchte etwas, was dann am Ende doch nicht so hart kommt, als schläfrig zu werden und unangenehm überrascht zu werden.
    Aber Angst sollten wir trotzdem keine haben, denn Angst ist immer ein sehr schlechter Ratgeber, auch im normalen Leben. Egal ob wir so oder so Glauben, Angst ist nicht mit der Lehre Jesu kompatibel. Wer aus Angst etwas tut macht Fehler, zum Beispiel dass er aus lauter Angst Menschen oder Ansichten von Menschen folgt.

    Werdet wie die Kinder, sagte Jesus, denn Kinder haben keine Angst vor der Zukunft, sie Vertrauen blind ihren Eltern. So wollen wir auch blind unserem Herrn Jesus vertrauen ohne zu zweifeln.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    Februar 13, 2012

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    danke dafür, dass Ihr den Vortrag nochmals überarbeitet. Ich habe ihn mir auch bisher entgegen meiner sonstigen Gewohnheit nicht ausgedruckt.

    Herzlichen Dank für die Demut und die viele Arbeit!!!

    Einen schönen Abend für alle aus einem Frühling der den Namen jedenfalls bei mir nicht verdient.

    Herzliche Grüße Anna

  • AKAZIE
    Februar 13, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    Die Debatte ist immer noch in vollem Gange, deshalb möchte ich meine Gedanken hierzu äußern. Ein großer Teil von uns sind brillante Bibelkenner, besitzen ein phantastisches analytisches Denkmuster und die einzelnen biblischen Bausteine in der Form von inspirierten Versen, Kapiteln und Büchern der Heiligen Schrift dienen jeden von uns dazu, sein ganz persönliches Glaubenshaus zu bauen. So mancher Kommentar hier hat bei mir schon sehr oft eine Veränderung in meinen Glaubenshaus bewirkt.

    Nun ist es ja so wie wir wissen das die Heilige Schrift in zwei große Abschnitte eingeteilt ist.
    Im Alten Testament finden wir einen Gott der durch das entblößen seines Armes, sein Volk in kriegerische Auseinandersetzungen gebracht hat, oder durch übernatürliche Weise für seinen Namen, Nationen die gegen Jehova waren zurechtgebracht hat.

    Dieses Verhalten änderte sich mit einem Schlag, nachdem sein Sohn als Mensch geworden und dieser dem gefallenen Menschengeschlecht hier auf der Erde einen Gott erklärte der die Liebe als Haupteigenschaft für sein gesamtes Handeln in sich birgt.

    Jehova hat sein Verhalten, als er seinen Sohn für uns opferte verändert.
    So wie sich jeder Vater oder jede Mutter mit Sicherheit verändert, wenn, Sie ein geliebtes Kind opfern müsste. Sich das einmal so vorzustellen, glaube ich wird immer eine Veränderung der Persönlichkeit mit sich bringen.

    Das ein Gerichtstag geschehen wird, in göttlichem Recht ausgeführt und der Möglichkeit zur Umkehr für jeden lebenden Menschen zu einem solchen in der Zukunft zu erwartenden Zeitpunkt, kann keiner bestreiten und ist ein biblische belegte Tatsache.

    Was ist unserer Arbeit als Christen? Neben dem Bekanntmachen einer Frohen Botschaft in Christi Sinn und somit auch dem vom Vater, ist der Ausbau und die weitere Vervollkommnung der Frucht des Geistes von uns gefordert! Diesen Gedanken sollten wir so oft wie möglich uns in den Sinn rufen.

    Ich habe vor einiger Zeit den Lebensbericht von unserer Schwester Hermine Schmidt gelesen, der Titel
    „DIE GERETTET FREUDE“, eine junge Frau während der Zeit Hitlers. Was mir besonders aufgefallen war, war nicht ein brillantes Bibelwissen, den sie selbst sagte so viel haben wir gar nicht gewusst im Gegensatz zu dem was uns heute an biblischen Informationen zur Verfügung steht, es war ganz einfach tiefer und fester Glaube, der diese Schwester gegen die schrecklichsten Szenarien die jedem geschichtsbewussten Menschen von heute aus dieser Zeit bekannt sind, so wunderbar standhaft machte. Bei Verhören der Gestapo, im KZ und letztendlich bei einem Todesmarsch.

    Als ich dieses Buch zu Ende gelesen habe, kam ich persönlich zu einem Resümee,
    –Das weniger manchmal doch mehr ist–. Bitte versteht mich nicht falsch, sicherlich ist es sehr gut das Wort unseres Vaters zu beherzigen, darin zu lesen so oft es geht, daraus auch zu lernen was ich gelesen habe, meine Gedanken zu machen, was bedeutet es für mein Leben, für meinen Glauben, für mein Dasein und wie gestalte ich mein eigenes zukünftiges Handeln.
    Doch im Prinzip ist das nur für mich, Jehova spricht mich durch sein Wort direkt an. Es ist ein Schwert dieses Wort, ein sehr scharfes noch dazu, doch nirgends ist es zum Einsatz tauglich wenn ich dieses Schwert dazu benutze um es zu erheben und um damit den Glaubenszustand meines Mitbruders zurechtzustutzen, auf eine Art die zu Verletzungen führt.

    Ich habe des Öfteren hier schon festgestellt, das an Hand des Wortes unseres Vaters hier auf dieser Plattform verbale Gefechte ausgefochten werden, die den einen oder anderen manchmal zu unbedachten Äußerungen hinreißen lassen. Jetzt haben wir eine enorm günstige Zeit um uns diesen Luxus zu leisten, doch wie das eben mit Luxus ist er ist nicht überlebenswichtig. Zu dem kommt hinzu ich muss bei dieser Art der Auseinandersetzung ja dem anderen nicht direkt ins Gesicht schauen.
    Wenn ich die vielen Kommentare so lese, dann verstehe ich jeweils diesen Blickwinkel, kann die Gedanken der Person die hier dahintersteht gut verstehen. Doch manchmal kommen wir vom Großen zum Kleinen und dann ist es recht schwierig wieder zum Großem und Ganzen zurückzukommen. Zu unserer Anbetung und zu unserem Glauben.

    Viele liebe Grüße AKAZIE

  • barnabas
    Februar 13, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    habe die lebhafte Diskussion mit verfolgt und möchte dazu meine Gedanken beitragen. Zunächst erst einmal vielen Dank an A L L E die sich daran beteiligt. Auch wenn ich nicht jede Meinung teilen kann, so teile ich doch das lebhafte Interesse daran. Im Besonderen bin ich jenen angetan die wünschen: „Es sollten doch weit mehr sein die gerettet werden als wir bisher angenommen haben.“ Das ist in jedem Falle christlich so zu denken. Unser Herr Jesus ist diesen qualvollen Tod für möglichst viele gestorben. Es war immerhin ein Lösegeld! Und wer wünscht sich nicht, daß er so viel wie möglich für sein Geld bekommt. Am allermeisten unser himmlischer Vater. Es hat ihn schließlich etwas gekostet seinen lieben Sohn leiden zu sehen.
    Sein Vater hat ihm allein das Gericht übertragen. Johann.5:22 Darüber bin ich sehr froh. Keiner Kirche, auch nicht der WTG-Kirche, dir nicht und was mir am meisten gefällt, mir auch nicht. Und so muss ich also jene Last nicht tragen. Ich würde daran zerbrechen. Warum sollte ich mir so eine Last aufbürden. Matth.11:30 Wie immer der Christus entscheiden wird, es wird richtig sein. Sein Vater weiß das bereits und deshalb hat er es auch in s e i n e Gewalt gegeben. Matth28:18 Dieses Selbstverständnis konnte ich nicht aus allen Kommentaren entnehmen. Das ist aber menschlich. Seine Apostel ware dabei als er tausende durch ein Wunder speiste. Als wieder ein mal tausende bei ihm waren, machten sich seine Apostel Gedanken darüber, wie sie was zu essen bekämen. Habt ihr es immer noch nicht begriffen, sagte er zu ihnen. Markus 8:16-21 Wir müssen also einfach Begreifen, Verstehen und Vertrauen. Leider ist uns als ZJ ein falsches Verständnis vermittelt worden. Uns ist eine Verantwortung aufgebürdet worden, die wir unmöglich tragen können. In dem Sinne, daß wir sogar Blutschuld auf uns laden könnten. Wenn wir nicht ausreichend Z e i t in einem so genannten Predigtwerk einsetzen würden und nicht ausreichend Bunte Blätter zweifelhaftem Inhalts an den Mann/Frau bringen würden. In jenen wir z.B auch die Höllenlehre anprangern, die wir dann durch die Hintertür mit Harmagedon zum Teil wieder einführen. Oder Dinge in anderen Kirchen anprangern, die wir selbst nicht viel besser oder gar schlechter machen. In manchen Kommentaren, vieleicht auch in meinen, kommt manchmal so ein Denkmuster noch durch. Es geht doch aber um eine g u t e Botschaft der Rettung!
    Ich befasse mich gerade intensiv mit dem Beitrag aus BI-Prophetie, über die Arbeiter im Weinberg. Dazu sind mir folgende Nebengedanken gekommen. Der Verwalter, Jesus, gab den Arbeitern der 11.Stunde auch einen Denar und ließ sich nicht reinreden. Also wen er für welchen Aufwandt was geben würde können wir nicht beurteilen und es geht uns auch nichts an.
    Aus Offb. 18:4 geht hervor, das zu seiner bestimmten Zeit ein Aufruf ergehen würde, Babylon die große zu verlassen: „Geht aus ihr hinaus m e i n Volk, . . . “
    1. Meines Erachtens nach, ist dieser Ruf noch nicht ergangen.
    2. Ist es nicht interessant, daß Gott auch Menschen innerhalb von groß Babylon bereits als sein Volk bezeichnet?
    Das also nur Glieder einer bestimmten Religionsorganisation gerettet würden geht daraus nicht hervor. Im Gegenteil. Die WTG beruft sich doch auch auf Mitglieder der katholischen, evangelischen, Kirche. Methodisten, Babtisten, Adventisten u.a. der vergangenen Zeit. Warum sollte das heute anders sein? Das also nur ZJ gerettet werden lässt sich zweifelsfrei wieder legen. Nur wer und wie viele es sein würden wissen wir nicht. Wir wissen ja auch nicht, welcher Auffassung oder Religion der Übeltäter war, der in seinen letzten Athemzügen sich noch zum Glauben an Christus bekannt hat. Wir kennen aber jene Verheißung die Jesus ihm gab. Und das macht Hoffnung. Möglicherweise waren das die letzten Minuten seines Lebens. Er konnte nur noch glauben. Weder Werke, noch Taufe oder Abendmahl waren ihm möglich. Erst recht kein Pionierdienst, Zusammenkunftsbesuch u.u.u.u.
    Das man mich nicht mißversteht. An eine Allversöhnung glaube ich auch nicht. Gottes Wort spricht hier eine eindeutige Sprache. Aber derzeit braucht noch niemand einen Verlust von lieben Angehörigen, netten Nachbarn oder Kollegen zu beklagen. Ob die mal ZJ waren oder es nie gewesen sind oder jemals werden ist nicht relevant.
    Relevant ist n u r das gerechte Urteil von unserem Herren Jesus.
    Gemäß Matth. 24:29 – 35 würde jene Generation die die s i c h t b a r e n Zeichen seines Kommen gemäß der Verse 29 u.30 sehen würden nicht vergehen. Die waren aber noch nicht zu sehen! Das deutet für mich an, daß es selbst dann noch möglich sein würde zu glauben. Der Schächer am Holz konnte Jesus ja auch sehen. Ich glaube daher, das jeder bis zum Ende noch gerettet werden kann. Schön das wir nicht beurteilen müssen wer und wie viele das sein werden.
    Hoffen und wünschen dürfen wir.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Sascha
    Februar 13, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    nach ca. 2 Wochen Zwangspause habe ich mich heute mal wieder auf den neuesten Stand hier auf Bruderinfo gebracht. Ja, und was soll ich sagen? Scheinbar gibt es bald kein Thema mehr, dass nicht intensiv dazu genutzt werden kann, um fruchtlose Diskussionen anzuzetteln. Auch wenn ich Diskussionen generell für nützlich halte, finde ich es gut, wenn man sich dabei auf Themen beschränkt, die überhaupt Raum für solche Diskussionen lassen.

    Wie kann man über Harmagedon diskutieren, wenn die Umstände in der Bibel klar beschrieben wird? Zwar wird es nur einmal wörtlich erwähnt, aber sämtliche Propheten beschreiben diesen Tag haargenau. Oder wie kann man über Aussagen diskutieren, die Jesus z.B. in aller Klarheit (z.B. es wird sein WIE in den Tagen Noahs…) formuliert hat? Vor Monaten habe ich hier schon mal darauf hingewiesen, dass man im Prinzip nur in der Bibel lesen muss, welche Segnungen das Königreich Gottes hier auf Erden bringen soll. Das alles wird Satan, dessen Einfluß ja hoffentlich nicht schon wieder relativiert bzw. geleugnet wird, versuchen, auf die bestmögliche Weise durch sein eigenes Königreich zu kopieren oder zu imitieren.

    Wer sich dabei z.B. der Offenbarung (allein der Name macht doch schon kenntlich, wie wichtig dieses Buch ist…ich sage sogar, dass man den Rest der Bibel NUR in Verbindung mit der Offenbarung verstehen kann …) verweigert, kann natürlich gerettet werden, da die Rettung ja vom Glauben an Jesus abhängt, aber er steht in der ernsten Gefahr, sämtliche Entwicklungen zu verschlafen.

    Es geht also überhaupt nicht darum, dass irgendjemand hier seinen Mitmenschen die Rettung nicht wünschen würde, aber wie Bruder Manfred in einem Kommentar schon treffend gesagt hat, ist die Offenbarung keine Prophezeiung, die einen offenen Ausgang hat, nein, es ist das was passieren wird, aus der Sicht unseres zeitlosen Vaters. Und demnach ist es aus seiner Sicht bereits geschehen, es ist somit unabänderlich.

    Vor Harmagedon habe ich z.B. überhaupt keine Angst, nicht aus Selbstsicherheit heraus, sondern weil ich mir absolut sicher bin, dass es für alle dann lebenden Gläubigen ein Tag der Rettung und Befreiung sein wird. Und ich hoffe, dass ich dann auch zu diesen Gläubigen gehören werde, und je mehr Menschen noch zu diesem Glauben kommen, umso besser. Aber damit rechnen kann man nicht, denn die Erfahrungen, die Jehova mit den Menschen in der Vergangenheit gemacht hat, wiederholen sich heute wieder.

    Wer mit unserem begrenzten menschlichen Intellekt versucht, das AT zu verstehen, wird vermutlich an der scheinbaren Widersprüchlichkeit zum Evangelium Jesu scheitern, aber wenn man versucht, es aus Sicht eines zeit-und raumlosen Gottes zu lesen, was ohne den Heiligen Geist ja gar nicht möglich ist, dem wird klar, dass alles eine vollkommene Einheit bildet, und das die Begebenheiten des AT GENAUSO so zu den Dingen gehören, „die vorzeiten zu unserer Unterweisung geschrieben wurden…“.

    Ich habe für Bruderinfo ernsthaft die Befürchtung, dass es auf Dauer auch hier immer schwerer wird, zwischen Wahrheit und Lüge, die als schöne Halbwahrheit verpackt wird, zu unterscheiden. Nicht umsonst wird diese Unterscheidungsfähigkeit in 1.Korinther 12 auch als eine Gabe des Geistes beschrieben.

    Diesen Geist wünsche ich uns allen auch in Zukunft, damit wir nicht in der Gefahr stehen, Menschen zu folgen, sondern immer unserem Retter und König Jesus Christus.

    Deswegen möchte ich den Brüdern von Bruderinfo dafür danken, dass sie sich vorgenommen haben, in Zukunft verstärkt darauf zu achten und sich auch nicht davor scheuen, mal einen Vortrag zu überarbeiten. Denn auch hier in diesem Forum gilt das Gleiche wie bei fast jedem anderen Thema: Weil die Mehrheit einem Vortrag oder einem Kommentar zustimmt, muss er deswegen nicht biblisch richtig sein.

    Da aber in letzter Zeit bei Gegenargumenten, die in aller Regel biblisch begründet sind, ständig sofort der Bezug zur WTG hergestellt wird, oder aber Brüder und Schwestern, die in dem Moment nicht der Mehrheit zustimmen, als lieblos bezeichnet werden, so als würden sie ihren Mitmenschen die Rettung nicht wünschen, wird es immer schwerer, geistig aufbauende Themen zu behandeln.

    Da die Liebe, wie Paulus sagte, aber auch alles „hofft“, sehe ich natürlich auch die positiven Entwicklungen dieses Forums. So sind in den letzten Wochen immer mehr substanzielle Fragen aufgetaucht, von Brüdern und Schwestern gestellt, die wirklich Ermunterung und Hilfe brauchen. Um diese sollten wir uns dringend kümmern, statt Kommentare zu verfassen, die darauf abzielen, den größtmöglichen Zuspruch zu erhalten.

    Und wenn sich jetzt der ein oder andere Kommentator durch meine Worte angegriffen fühlt, möchte ich klar zum Ausdruck bringen, dass ich bei diesem Kommentar weniger an Einzelpersonen als an die grundsätzlichen Aussagen für unsere Zeit gedacht habe.

    In diesem Sinne schöne Grüße an euch alle.

    Sascha

  • Manfred
    Februar 13, 2012

    Liebe Schwestern, Liebe Brüder,

    ich muss sagen, der Kommentar von Martin hat alles genau auf den Punkt gebracht. Keiner von uns möchte, dass irgendjemand vernichtet wird und erst Recht hat keiner von uns Freude daran es mitzuerleben. Doch wir leben in der selben Situation wie Noah damals. Entweder wir nehmen die Rettungsvorkehrung Jehovas an und bleiben am Leben, oder wir ziehen es wie die Menschen damals vor, nicht in die Arche zu gehen und werden umkommen. Wurde denn jemand der Zugang zur Arche verwehrt? Gab es eine Eingangskontrolle die besagte, Du darfst und Du nicht? Ich glaube nicht. Es sind leider nur 8 Menschen in die Arche reingegangen und alle anderen haben es vorgezogen draußen zu bleiben. Die Konsequenzen kennen wir.

    Im Grunde genommen ist die Bibel ein Geschichtsbuch. Aber sie wurde nicht im nachhinein geschrieben, sondern schon im voraus. Das heißt, alles was in der Bibel steht, wird sich haarklein erfüllen, Jehovas Wort wird nicht ergebnislos zu ihm zurück kehren. Wir sollten also dankbar sein, dass wir erfahren dürfen, was in Kürze passiert, damit wir entsprechende Schritte unternehmen können, damit wir uns so verhalten können, dass uns ewiges Leben zu teil wird.

    @ Ulli
    Du hast geschrieben:
    Die Bibelstellen dazu hatte ich ja schon zitiert…in der Bibel findet man noch jede Menge davon…man müsste sie nur sehen wollen. Warum werden diese Verse eigentlich so konsequent ignoriert? – Zitat Ende.

    Die von Dir angeführten Verse werden nicht ignoriert, doch manchmal muss man sich erst darüber im Klaren werden, was genau gemeint ist. Du hattest gestern in einem Kommentar auf Römer 2:14-16 verwiesen, die ich hier noch mal aus der NWÜ zitiere:

    14 Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz sind, sich selbst ein Gesetz. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden. 16 Das wird an dem Tag sein, an dem Gott durch Christus Jesus die verborgenen Dinge der Menschen gemäß der guten Botschaft, die ich verkündige, richtet.

    Das ist ein sehr schöner Text, der zeigt dass Jehova Menschen nach Ihrem Gewissen beurteilt und somit auch Menschen von den Nationen gerettet werden, die die Bibel nicht kennen. Doch wenn Du die Verse 12 und 13 noch mit angeführt hättest, dann wäre das komplett gewesen. Röm. 2:12,13

    12 Alle die zum Beispiel, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz zugrunde gehen; alle die aber, die unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden. 13 Denn nicht die Hörer des Gesetzes sind die vor Gott Gerechten, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtgesprochen werden.

    Die Kernaussage aller vier Vers ist: Wer das Gesetz kennt, der wird nach dem Gesetz gerichtet, wer das Gesetz aber nicht kennt, wird nach seinem Gewissen gerichtet. Für uns trifft das erste zu, denn wir haben die Bibel und deshalb sollten wir uns auch danach ausrichten. Für Menschen, die noch nie eine Bibel gesehen haben, zählt eben wie sie nach Ihrem Gewissen handeln, denn das hat jeder Mensch und stammt auch von Gott.

    @ Edelmuth
    Er hatte den Vers aus Luk. 13:23-24 angeführt, auch dafür vielen Dank.

    23 Nun sagte jemand zu ihm: „Herr, sind derer wenige, die gerettet werden?“ Er sprach zu ihnen: 24 „Ringt danach, durch die enge Tür einzugehen, denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen suchen, werden es aber nicht vermögen, 25 wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat und ihr anfangt, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: ‚Herr, öffne uns.‘ Er wird euch aber als Antwort sagen: ‚Ich weiß nicht, woher ihr seid.‘

    In Vers 24 wird gesagt, dass es sogar Personen geben wird, die durch die enge Tür hineinzugehen suchen, werden es aber nicht vermögen. Wenn der Hausherr die Tür verschlossen hat, dann bleibt sie auch zu, genauso wie die Arche zugeblieben ist. Also selbst Personen, die alles daran setzen, hineinzukommen, werden es nicht schaffen, weil sie nicht das tun, was Gottes Wille ist. Diese Verse stehen somit im neuen Testament und sind Worte unseres Herrn Jesus Christus.

    Ich glaube wir sollten aufhören darüber zu diskutieren, ob und wer oder wer nicht gerettet wird. Dies steht uns nicht zu. Doch wir sollten wachsam sein und wenigstens schauen, dass wir uns so verhalten wie es Jehova wohlgefällig ist. Das kann nur sein, wenn wir uns eng an die Bibel halten und nicht irgendwelche Bibelbücher ignorieren. Die Offenbarung ist nun mal ein Buch für die Zeit des Endes und somit sehr wichtig. Die Tatsache ist einfach, dass das Gericht kommen wird. Die Frage für uns ist eigentlich nur die, auf welcher Seite werden WIR stehen.

    Wenn Jesus als Gottes Sohn damals viele Menschen nicht zur Umkehr bringen konnte und sie ihn stattdessen hingerichtet haben, dann werden wir das auch nicht schaffen. Wir haben einfach keinen Einfluss auf andere Menschen. Nur auf uns selbst. Wenn jeder so denken würde, dann würden auf jeden Fall wesentlich mehr gerettet werden. Das wird aber leider nicht passieren, weil es so in der Bibel steht.

    Lasst uns bitte weiter in Liebe miteinander umgehen und uns Dingen zuwenden, die uns im Glauben voranbringen. Das wäre mein Wunsch.

    Liebe Grüße Manfred

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Manfred,
    ZITAT:
    „Für Menschen, die noch nie eine Bibel gesehen haben, zählt eben wie sie nach Ihrem Gewissen handeln, denn das hat jeder Mensch und stammt auch von Gott.“

    Na eben…das meine ich doch! – Ich hatte nur nicht alles zitiert, weil es mir in dem Falle nicht um diejenigen ging die Gott kennen, sondern um diejenigen die ihn nicht kennen.

    @ die geschlossene Tür
    Bei Luk 13, 23+24 ist allerdings viel eher die Notwendigkeit gegeben, auch die nachfolgenden Verse dazuzunehmen:

    26 Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken und auf unsern Straßen hast du gelehrt.
    27 Und er wird zu euch sagen: Ich kenne euch nicht; wo seid ihr her? Weicht alle von mir, ihr ÜBELTÄTER!

    Diese Verse zeigen auf, WARUM es ihnen nicht gelingen soll durch die enge Tür zu gehen, ganz einfach weil sie ÜBELTÄTER sprich voll ungerechter Taten sind, obwohl sie es besser wissen müssten. – Auch hier wieder ein ganz konkreter Grund, warum sie von Jesus quasi die Türe vor der Nase zugeschlagen bekommen.

    ZITAT:
    „Wenn Jesus als Gottes Sohn damals viele Menschen nicht zur Umkehr bringen konnte und sie ihn stattdessen hingerichtet haben, dann werden wir das auch nicht schaffen.“

    Mit dem verdrehten „Evangelium“ das seit Konstantin dem Großen verkündigt wird, sowieso nicht. Denn mit der frohen Nachricht der Apostel hatte das noch nie etwas gemein und bis auf wenige Ausnahmen hat sich daran nichts geändert.

    In Galater 1, 8 heißt es:
    8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!

    Darum braucht man sich über die verheerende Entwicklung innerhalb der Christenheit, auch nicht weiter zu wundern.

    Was auch immer noch bis dahin geschehen wird, eines wird sich auf jeden Fall bewahrheiten, weil es geschrieben steht:

    9 Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist,
    10 damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
    11 und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.
    Phil 2, 9-11

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Nachtrag:
    Irgendwer hatte zu diesem Thema mal Hes 3 zitiert um die Vernichtung aller Nicht-Zeugen, bzw Ungläubigen zu belegen.

    Hes 3, 16-21:
    16 Am Ende der sieben Tage erhielt ich eine Botschaft vom Herrn. Er sagte:
    17 »Menschenkind, ich habe dich zum Wächter für das Volk der Israeliten ernannt. Wann immer ich dir eine Botschaft gebe, sollst du die Menschen in meinem Namen warnen.
    18 Wenn ich zum Gottlosen sage: `Du musst sterben´, und du gibst diese Warnung nicht an ihn weiter und redest nicht mit ihm, um ihn von seinen BÖSEN TATEN abzubringen, damit er am Leben bleibt, dann wird er wegen seiner SÜNDE sterben, doch ich werde dich für seinen Tod zur Verantwortung ziehen4.
    19 Wenn du ihn aber warnst und er sich trotzdem nicht von seiner Gottlosigkeit und seinem SCHLIMMEN Lebenswandel abbringen lässt, dann wird er wegen seinen Sünden sterben, während du dein Leben gerettet hast.
    20 Wenn ein Gerechter sein rechtschaffenes Leben aufgibt und etwas BÖSES tut, dann bringe ich ihn zu Fall, und er wird sterben, wenn du ihn nicht warnst. Wegen seinen Sünden wird er sterben und seine guten Taten von früher werden ihm nicht helfen. Doch ich werde dich für seinen Tod zur Verantwortung ziehen.
    21 Wenn du ihn aber davor warnst, weiter zu sündigen und er hört auf, BÖSES zu tun, wird er am Leben bleiben, weil er die Warnung beherzigt hat, und auch du hast dein Leben gerettet.«

    Dabei wird doch auch hier wieder ganz konkret von den Menschen gesprochen, die voller böser Taten sind. Von denen die nach ihrem von Gott gegebenem Gewissen handeln, obwohl sie ihn garnicht kennen, ist hier garnicht die Rede.
    Mal ganz davon abgesehen, dass es an die Wächter des Hauses Israel gerichtet war…also auch wieder Menschen gemeint waren, die gottlos lebten, obwohl sie ihn kannten.

    LG Ulli

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Liebe Ulli

    Da kann ich Dir nur voll zustimmen. Nur wer sich zum heutigen geistigen Israel zählt ist mit den Wächter- Versen überhaupt angesprochen. Mit diesen Versen kann man nicht den Predigtdienst von Haus zu Haus begründen, den Hesekiel sollte nicht fremde Völkern warnen.
    Sondern es geht um den Jehova treuen Hesekiel, der seine eigenen Brüder vor dem „Bösen“ warnen musste.

    Diese Verse sagen uns aber, dass wir unsere Brüder und Schwestern schon vor falschen Lehren warnen sollen wenn wir uns sicher sind dass er sich in Gefahr begibt.

    An Alle

    Im Übrigen sehe ich die Kommentare der letzten Tage nicht als Streit, sondern als ernsthaftes Ringen aller Brüder und Schwestern um die möglichst richtige Deutung des Wortes Gottes. Dieses Ringen abzuwürgen ist nicht zielführend.

    Auch wenn es manchmal vielleicht nicht so aus sieht, ich liebe ALLE meine Brüder und Schwestern, ihr liegt mir ALLE am Herzen, die ihr es geschafft habt, den Fängen des falschen Christus Organisation zu entrinnen, egal ob Ihr meine Ansicht teilt oder nicht. Denn wäret Ihr Brüder und Schwestern mit gleicher oder anderer Ansicht egal, dann würde ich mir nicht die Mühe machen meine Erkenntnis zu posten, da ich beruflich sehr eingespannt bin und Zeit deswegen ein rares Gut ist. Langeweile kenne ich nicht, persönlich habe ich nichts davon und Ansehen brauche ich nicht, Ansehen habe ich in meinem Beruf genug.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Alois,
    ZITAT:
    „Auch wenn es manchmal vielleicht nicht so aus sieht, ich liebe ALLE meine Brüder und Schwestern, ihr liegt mir ALLE am Herzen, die ihr es geschafft habt, den Fängen des falschen Christus Organisation zu entrinnen, egal ob Ihr meine Ansicht teilt oder nicht.“

    Das weiß ich, Alois…und alle anderen wissen das auch.
    Darum hatte Dennis ja auch geschrieben, dass er niemanden seiner Brüder für hartherzig hält. Ich hatte die Sorge, das diese Aussagevon ihm irgendwie ein bisschen untergegangen ist, darum wollte ich es eben gerne nochmal hervorheben. – Im Grunde habe ich nur nochmal wiederholt, was Dennis eh´ schon gesagt hat. 😀

    LG Ulli

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Liebe Ulli
    Paulus hat uns große Hoffnung gemacht:

    1. Tess. 4:13-16 Hfa
    13 Und nun, liebe Brüder und Schwestern, möchten wir euch nicht im Unklaren darüber lassen, was mit den Christen ist, die schon gestorben sind. Ihr sollt nicht trauern wie die Menschen, denen die Hoffnung auf das ewige Leben fehlt. 14 Wir glauben doch, dass Jesus gestorben und auferstanden ist. Darum vertrauen wir auch darauf, dass Gott alle, die im Glauben an Jesus Christus gestorben sind, auferwecken wird. Wenn er kommt, werden sie dabei sein. 15 Denn das hat uns der Herr ganz gewiss zugesagt: Wir, die beim Kommen des Herrn noch am Leben sind, werden gegenüber den Toten nichts voraushaben. 16 Auf den Befehl Gottes werden die Stimme des höchsten Engels und der Schall der Posaune ertönen, und Christus, der Herr, wird vom Himmel herabkommen. Als Erste werden die auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    Februar 13, 2012

    „Lasst uns bitte weiter in Liebe miteinander umgehen und uns Dingen zuwenden, die uns im Glauben voranbringen. Das wäre mein Wunsch.“

    Das ist eine gute Idee. Ich denke, wir können uns alle darauf einigen, dass Gott gerecht richten wird. Darauf können wir uns alle verlassen und das ist eine schöne Gewissheit, finde ich. Hoffen wir, dass viele Menschen noch die Gelegenheit bekommen, sich für Gott zu entscheiden und diese Gelegenheit wahrnehmen und Gott Gnade vor Recht ergehen lässt. Wenn es anders kommt, dann werden wir es auch hinnehmen, aber wir sollten unseren Mitmenschen in Liebe begegnen und bei allen davon ausgehen, dass sie ihre Chance noch bekommen. Dann sehen wir sie sicher in einem anderen, besseren Licht und können viel besser die Liebe Gottes selbst widerspiegeln und mit ihnen teilen. Es liegt nicht an uns, Menschen zu überzeugen oder zu retten. Wir können allenfalls einen Anstoß geben. Gott selbst ist es, der die Menschen zieht und ich finde es erleichternd, dass wir die Verantwortung an ihn abgeben können und uns nicht fürchten müssen, wir hätten zu wenig gepredigt und daraufhin werden weniger Menschen gerettet.
    Ein negativer Blick auf die Welt, dass eh fast alle vernichtet werden, ist sicherlich nicht positiv für unseren Glauben und unseren Umgang mit unseren Mitmenschen. Wie gesagt, spiegeln wir die Liebe und die Hoffnung wieder, die Jesus vermittelt hat. Das wünsche ich uns allen!

  • Scheues Herz
    Februar 13, 2012

    Liebe Ulrike P.,
    ich bin anderer Meinung ich glaub nicht das Viele Menschen
    sterben werden!
    Weil Jehova ins Herz sieht! Und alles mit einbezieht-
    die Geburt
    Das Elternhaus
    ( wen man sich mit der Psyche des Menschen mal auseinandesetzt)
    Und wen man dann noch dazu die vielen Bibelstellen
    liest wie Jehova und Jesus Handeln.
    Dann glaube ich sogar „wen überhaupt welche Sterben müssen“!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo scheues Herz,
    ZITAT:
    „Weil Jehova ins Herz sieht! Und alles mit einbezieht-
    die Geburt
    Das Elternhaus
    ( wen man sich mit der Psyche des Menschen mal auseinandesetzt)
    Und wen man dann noch dazu die vielen Bibelstellen
    liest wie Jehova und Jesus Handeln.“

    Darin bin ich ganz deiner Meinung.

    Die „Vielen“ von denen ich spreche, ist auf die Menschen bezogen, die sich einmal willentlich auf Satans Seite stellen werden. Solche Menschen wird es auch geben…diese Bibelstellen lassen sich genausowenig wegdiskutieren, wie die Bibelstellen über Gottes Gnade und Barmherzigkeit.

    LG Ulli

  • Aaron
    Februar 13, 2012

    Danke Dennis für deinen guten Kommentar. So ähnlich sehe ich das auch. Vor einigen Jahren habe ich mal einen Roman gelesen „Kein Stein wird auf dem anderen bleiben“, in dem eine erfundene Geschichte vor dem geschichtlichen Hintergrund der Eroberung und Zerstörung Jerusalems 70 u.Z. geschildert wird. In dieser Geschichte erscheint auch eine Figur, die sich selbst als treuen Christ bezeichnet, aber sein Herz zu sehr an seinen materiellen Besitz hängt und daher in der Stadt bleibt. In diesem Roman wird der Kampf um die Stadt sehr anschaulich geschildert. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese Person in den letzten Tagen immer wieder der Warnung Jesu vor der Habsucht erinnert hat. Er hat aufgrund seines Ungehorsams viel leiden müssen und bei dieser Schlacht auch sein Leben verloren. Eines bin ich mir sicher: Für diese Person wird Materialismus nie mehr ein Thema sein, nachdem sie von den Toten auferstanden ist. Wir alle werden viel leiden müssen, wenn wir nicht bereit sind an uns zu arbeiten, uns zu ändern, aber das bedeutet nicht dass wir nicht die Hoffnung auf Rettung, auf Auferstehung haben.
    Im Predigtdienst habe ich oft gedacht, dass es doch nicht sein kann dass aufgrund der wenigen Worte die an der Türe gesprochen wurden die Menschen eine Entscheidung über Leben und Tod fällen können!!
    Liebe Grüße
    Aaron

  • Holger
    Februar 13, 2012

    Zitat: Furcht vor Harmagedon sollte aber nicht die Triebkraft unserer Liebe zu Gott und Christus sein.

    Die Furcht vor Harmagedon hatte meine Frau als Teenie veranlasst sich näher mit JZ zu beschäftigen und kam dadurch in die Wahrheit. Sie hatte schon immer soziale Ader für andere. Steht ab und zu noch im PD. Leider leidet Sie heute unter der Angstmacherei. Was passiert wann, wo. usw. Ich habe mich schon seit längerer Zeit gedanklich von der Verslg. zurück gezogen. Leider kam mein Glauben an einem Tiefpunkt an. Durch die Gedanken hier bei BI im Board, wird meine Aktivität wieder gestärkt. Für mich ist es schon eine nette Angewohnheit, mehrmals täglich die Gedanken hier zu lesen. Bei BI im Board lerne ich hier mehr als ich je in der Verslg. gelernt habe, da hier in die Tiefe geschürft wird. LG. Holger

  • Frank&Frei
    Februar 13, 2012

    Dennis, das ist ein Klasse Kommentar, mit dem du die Herzen eroberst. Weiter so. Gott ist Liebe und so wie jedem Vater es schmerzt, wenn sein Kind irgendwo „fehlt“ so schmerzt es Jehovah ebenso. ER liebt ALLe Menschen, auch die Bösen, weil sie aufgrund von Sünde und Einfluss des Widersachsers ins schlechtes Fahrwassser gelangten. Durch Seine Vorkehrung wird das umgekehrt. Wir werden überrascht sein, das Ergebnis zu sehen

  • Michael 2
    Februar 13, 2012

    Hallo Ulrike, Anna, Sveja, Dennis,

    Eure Gedanken und Argumente zu der im Moment hier erörterten Fragen zum Thema Harmagedon sind für mich sehr Aufschlußreich und überzeugend. Möchte jeden einzelnen von euch danken.
    Auch ich bin überzeugt, dass wir nicht den Fehler machen dürfen alle Aussagen des alten Testaments, in denen es um Strafmaßnahmen gegen Israel seitens Jehovas ging als Vorbild für „Harmagedon“ zu nehmen. Leider wurde uns vom t.u.v.S. all die Jahre durch Bilder in den Veröffendlichungen ein furchtbares Bild gezeigt. Furcht vor Harmagedon sollte aber nicht die Triebkraft unserer Liebe zu Gott und Christus sein.
    Nochmals, ich finde eure Darlegungen sehr glaubensstärkend. Besonders dein Kommentar Dennis ging mir sehr zu Herzen.

    L.G.
    Michael 2

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder,

    nachdem es nunmal schnell passieren kann, dass man sich in kleinliche Diskussion darüber verheddert Wer-Wann-Wie gerettet wird und warum der eine glaubt, dass sehr viel mehr Menschen „gerettet“ werden als der andere, möchte ich die Gelegenheit nutzen und mir etwas von der „Seele“ schreiben:

    Das AT ist voll von überaus schrecklichen Beschreibungen über Tod und „Vernichtung“. Allein die Tatsache, dass man Menschen ihr Leben nimmt, Frauen, Kinder, Alte und dabei das Wort „Vernichtung“ gebraucht, ist für mich Mark-Erschütternd. Es reicht also nicht Menschen zu töten, Nein sie müssen VERNICHTET werden. Aber diese Textstellen gibt es in der hl. Schrift, das kann man nicht leugnen. Im NT beginnend mit den Evangelien ergibt sich allerdings ein völlig neues Bild, wenn wir nur an die Worte Jesu Christi aus Matth. 26:52 denken. Jesus verabscheute Gewalt zutiefst und er ließ niemals zu, dass in seinem Namen Gewalt angewendet wurde, noch nutzte er die Gelgenheit zu seinem Schutz Gewalt anzuwenden (Vers 53). Die 1. Christen waren Pazifisten bis ins Kleinste, für sie stand das Gebot der Liebe, vermittelt durch Jesus, über allem.

    Ich habe immer wieder den Eindruck, dass es hier, wie in meiner Versammlungen vor Ort, Brüder gibt, die es fast schon nicht mehr erwarten können, dass Menschen „vernichtet“ werden. Einige verteidigen die Ansicht über eine globale, massenweise Vernichtung von Menschen so, als wäre es eine Art Glaubensgrundlage, auf die sie um nichts in der Welt verzichten wollen. Sie sehen es sogar als eine besondere Stärke des Glaubens im Gegensatz zu vielen anderen doch an ein weltweites Harmagedon zu glauben. An ein Harmageddon, das in der gesamten Bibel lediglich ein einziges mal genannt wird und das ohne jeglich Umschreibung oder Konkretisiereung. Noch dazu in einem Bibelbuch, das im höchsten Maße symbolisch ist.

    Allerdings möchte ich hierbei etwas fragen:

    Was wäre, wenn Jehova wie z.B. in Jona 3:10 „Bedauern“ darüber empfinden würde nach biblischen Maßstäben böse und gottlose Menschen zu „vernichten“?

    Eine angedrohte Vernichtung durch unseren Schöpfer stand und steht immer unter Vorbehalt. Die Liebe und Barmherzigkeit Jehovas stand noch nie unter Vorbehalt. Die Liebe ist bei ihm absolut, die Ankündigung der Vernichtung oder des Strafgerichts ist von ihm und durch ihn jederzeit änderbar. Wer könnte ihn dafür zur Rechenschaft ziehen?

    Wer von uns wäre bereit wie Abraham eine völlig verderbte menschliche Gesellschaft (Sodom) vor Jehova zu verteidigen und für sie einzutreten? (1. Mose 18:22-33)

    Wenn sich sich der „Gerichtstag“ abzeichnet oder voll im Gange ist, würden wir vor Jehova treten und ihn darum anflehen, dass er Barmherzigkeit zeigen möge und den „Gerechten nicht mit den Bösen“ vernichten möge, auch wenn der kein Anbeter Jehovas ist?

    Wären wir bereit mit Jehova zu „verhandeln“ um doch noch irgendwie allen möglichen Menschen Rettung zu ermöglichen? Oder würden wir uns regelrecht darauf „freuen“ eine unvorstellbar „Menschenvernichtung“ zu erleben, um dann endlich in das von sog. Ungläubigen „gereinigte“ Paradies zu kommen?

    Nach dem Verständnis einiger und dem der WTG, sind 99% der Weltbevöllkerung „ungläubig“. Wenn sie in ihrem Zustand der Ungläubigkeit verharren, haben sie kein „Lebensrecht“. Es auch nur in Erwägung zu ziehen, dass es einen Gott geben soll, der an Menschen ein Urteil vollstreckt, die nie eine Möglichkeit hatten ihn kennen zu lernen oder etwas über Jesus zu erfahren, ist für mich einfach nur schockierend.

    Alle Brüder hier auf BI und auch Sklaven-treue in meiner Vers., die an ein grausames Harmagedon glauben, sind mit absoluter Sicherheit weder kaltherzig noch sind sie lieblos. Es sind Brüder, die ich sehr schätze und für ihre Bibelkenntnis und Treue bewundere. Aber ich befürchte, dass ihnen oftmals zweierlei fehlt: Empathie und Mitmenschlichkeit. Sie sind so auf ihre wortwörtliche Treue zur Bibel fixiert, dass es ihnen unterträglich scheint, die Liebe und Barmherzigkeit Jehovas den Vorrang zu geben. Barmherzigkeit vor „Vernichtung“!

    Bitte Brüder, lassen wir die Diskussionen über Tod und Vernichtung, die niemals positive Gedanken in uns auslösen können. Negative Gedanken und Gefühle müssen wir in den Vers. schon genug ertragen bzw. mussten wir ertragen. In diesem Zusammenhang denke ich an den Artikel vor Kurzem „Freut euch im Hernn“, der das Christsein mit Freude sehr schön heraus stellt.

    Ich kann ein wahrer Nachfolger Christi sein, ohne an Harmagedon zu glauben!!! Ja, sogar ohne die Offenbarung auch nur zu lesen. Die Offenbarung wurde von einem Mann in Gefangenschaft auf einer Insel geschrieben, am Ende des 1.Jahrhundts. Die Versammlungen in Kolossä in Philippi in Thessanolich in Jerusalem und sonst wo hatten nie von einer „Offenbarung des Johannes“ gelesen oder gehört. Diese „Offenbarung“ hatte sie vermutlich nie erreicht. Niemand weiß heute ob die „7 Versammlunge“, die angesprochen werden, sie je lesen konnten. Wer hatte sie überhaupt gelesen? Wissen wir irgendetwas darüber?

    Und doch waren es alle Nachfolger Christi, die Jehovas Wohlgefallen hatten. Möge mir bitte jemand zeigen, dass es unbedingt notwendig ist an eine weltweite „Vernichtung“ oder an Harmagedon zu glauben und dies unabdingbar ist. Dagegen ist es unabdingbar an Jehova und seinen Sohn Jesus Christus zu glauben und das Gebot der Nächstenliebe zu befolgen (Joh. 13:34, Mar. 12:30,31) und überhaupt Liebe zu zeigen (1. Kor. 13:1-8).

    Es ist also unabdingbar an die überströmende Liebe und Barmherzigkeit, die Jehova durch das Loskaufsopfer Jesu zeigte, zu glauben und es anzunehmen. Wenn es dann soweit ist und tatsächlich schreckliche Ereignisse eintreten, die nur schwer zu ertragen sind, dann fühle ich mich nicht dadurch gestärkt, dass ich die Jahre zuvor über den Tag X nachgedacht und gesprochen habe, sondern ich bin voller Zuversicht und Hoffnung, weil ich an das „Mittel zu Rettung“ (Apg. 4:12) geglaubt habe.

    Ich möchte meine Worte bitte nicht als Angriff auf einen Kommentator hier verstanden wissen. Es war mir ganz einfach ein Herzensanliegen in diese Diskussion einzugreifen und etwas zum Nachdenken zu hinterlassen.

    Liebe Grüße an alle!
    Dennis

  • Akazienholz
    Februar 13, 2012

    Klasse, Dennis !
    Du lässt Dein Herz sprechen, das ist die Art von Kommentaren die zum nachdenken und innerlichen Umkehr bewegen, nicht Vernichtungsbilder in unseren Köpfen zu platzieren sondern das Bild einer friedvollen Umarmung wo ALLE Menschen sich in spiritueller Einheit begegnen. Und mit diesem positiven Bild können wir auch viel leichter den Vater und seinem Sohn verherrlichen und bekanntmachen ohne ständigen Druck und Erinnerungen das ein Predigtwerk getan werden muss.
    Viele liebe Grüße an Dich und an Alle anderen.
    AKAZIE

  • Matthäus
    Februar 13, 2012

    An alle die sich an dieser (wieder einmal) kontroversiellen Diskussion beteiligen!

    Vorerst möchte ich kurz zu den Nachfragen meine Person betreffend etwas sagen – ja es gab in den letzten Tagen wieder so manche Tiefs, heute ist es wieder besser. Danke für euer denken an mich und die guten Wünsche und Gebete die mir sicher immer wieder auf die Beine helfen.

    Wenn man sich nicht so gut fühlt da hat man oft nicht den Geist großartig mitzudiskutieren, fallweise habe ich die Kommentare gelesen. Mir fällt tlw. auf wenn es ein Frage gibt z.B. die Vernichtung von Menschen in Harmagedon. Diese werden dann mit Sodom oder Ninive gegenübergestellt. Selbst wenn Jehova einmal so oder anders entscheidet – haben wir das Recht die eine oder andere Handlungsweise zu kritisieren – wieviele, wann oder wieso jemand am Leben bleibt oder in den Tod geht.

    Auch die Gefahr besteht wenn sich einer dem einen Kommentar anhängt, der andere denkt ich verstehe es so wie Br. xxxx.

    Diese Tendenz gab es auch in Korinth, worauf sich Paulus genötigt sah ihnen diese Ermahnung zu schreiben:

    1. Brief Warnung vor Spaltungen

    10 Liebe Brüder und Schwestern, im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus möchte ich euch aber bitten: Hört auf, euch zu streiten! Duldet keine Spaltungen in der Gemeinde, sondern steht fest zusammen, seid einig in allem, was ihr glaubt und entscheidet!
    11 Von Leuten aus dem Haus der Chloë habe ich erfahren, dass ihr Streit miteinander habt.

    12 Es soll einige bei euch geben, die sagen: „Wir gehören zu Paulus“, während andere erklären: „Wir halten uns an Apollos!“ Die Nächsten meinen: „Nur was Petrus sagt, ist richtig!“; und die letzte Gruppe behauptet schließlich: „Wir gehören allein zu Christus!“

    Wenn sich jeder an die biblische Regel hält: Geht nicht über das hinaus was geschrieben steht – fügt nichts hinzu, laßt nichts weg, dann ist der halbe Weg schon gemeistert.

    Wenn allerding Aussagen soweit gehen z.B. gleich ein ganzes Bibelbuch wegzulassen – jene die das tun bewegen sich auf sehr dünnem Eis – den wie sagte Jesus: Jede Sünde kann vergeben werden – nicht aber wenn jemand gegen den Geist redet.

    Oder die Ermahnung durch Jakobus 3: 1 Liebe Brüder und Schwestern! Es sollten sich nicht so viele in der Gemeinde danach drängen, andere im Glauben zu unterweisen. Denn ihr wisst ja: Wer andere lehrt, wird von Gott nach besonders strengen Maßstäben beurteilt.

    Wie er dann weiter ermahnt, woher wirkliche Weisheit kommt und in welche Gefahr sich ein Lehrer begibt:

    Wirkliche Weisheit
    13 Hält sich jemand von euch für klug und weise? Dann soll das an seinem ganzen Leben abzulesen sein, an seiner Freundlichkeit und Güte. Sie sind Kennzeichen der wahren Weisheit. 14 Seid ihr aber voller Neid und Streitsucht, dann braucht ihr euch auf eure angebliche Weisheit nichts einzubilden. In Wirklichkeit verdreht ihr so die Wahrheit. 15 Eine solche Weisheit kann niemals von Gott kommen. Sie ist irdisch, ungeistlich, ja teuflisch. 16 Wo Neid und Streitsucht herrschen, da gerät alles in Unordnung; da wird jeder Gemeinheit Tür und Tor geöffnet.

    17 Die Weisheit aber, die von Gott kommt, ist vor allem aufrichtig; außerdem sucht sie den Frieden, sie ist freundlich, bereit nachzugeben und lässt sich etwas sagen. Sie hat Mitleid mit anderen und bewirkt Gutes; sie ist unparteiisch, ohne Vorurteile und ohne alle Heuchelei. 18 Nur wer selber Frieden schafft, wird die Gerechtigkeit ernten, die dort aufgeht, wo Frieden herrscht.

    Und das wichtigste sollte jemandem obiger Vorwurf gemacht werden
    müssen, welche Schuld würde er auf sich laden?

    Kap. 4: Nicht über andere urteilen!

    11 Redet nicht schlecht übereinander, liebe Brüder und Schwestern! Denn wer jemandem Schlechtes nachsagt oder ihn verurteilt, der verstößt gegen Gottes Gesetz. Anstatt es zu befolgen, spielt er sich als Richter auf.

    12 Gott allein ist beides: Gesetzgeber und Richter. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen. Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen?

    Ich verweise ungern auf die Litertur der ZJ – zuviel Schaden und Irreführung ist hier schon betrieben worden. Doch in diesem Fall kann ich jedem empfehlen das Buch „Kommentar zum Jakobusbrief“
    zu lesen. Nach eine Meldung von R. Franz soll der Verfasser des Buches heute ebenfalls ausgeschlossen sein – wenn du seine Kommentare ließt dann weißt du warum.

    In diesem Sinne – mehr Respekt – mehr Toleranz – und mehr Liebe auch wenn jemand in seiner Ansicht scheinbar daneben liegt. Deshalb sollten Kommentare ja nicht als absolut dargestellt werden und auf biegen und brechen – wenn einer eine andere Meinung hat, diese verteidigen mit einer Ausnahme – Gottes Wort gibt eine klare Aussage dazu, dann darf SOLL man seinen Bruder auf den Weg der Wahrheit führen.

    lg. nach wie vor im KH – eine Ende ist wenn alles stabil bleibt, in Sichtweite – ich werde gerne berichten.

    Matthäus

  • AKAZIE
    Februar 13, 2012

    Danke Matthäus,
    für Deinen klaren Blick trotz Deiner körperlichen Leiden.

    Ich denke sehr oft an Dich!

    Viele Grüße an Dich

    AKAZIE

  • Jade
    Februar 13, 2012

    Danke lieber Dennis!!

  • Svenja
    Februar 13, 2012

    Sehr bewegende Worte, Dennis. An Abraham und seine Verhandlung hab ich in den Zusammenhang noch gar nicht gedacht, aber du hast damit recht. Ebenso wie mit der Empathie. Ich empfinde Mitleid gegenüber denjenigen, die aufgrund der Umstände keine Chance hatten, Gott kennen zu lernen und empfinde es als großes Geschenk und bin sehr dankbar, dass ich dieses Vorrecht eben schon habe. Ich denke, wenn ich mit meinen beschränkten Gefühlen schon Mitleid empfinde, dann wird Gottes Liebe noch viel größer sein als meine. Alles andere erschiene mir ungerecht, weil ich mich dann immer fragen würde: Warum ausgerechnet ich? Warum hab ich Glück und jemand anderes nicht, obwohl ich es sicher nicht verdiene?
    Ich hoffe einfach darauf, dass Gott gerecht urteilen wird und das ist die Hauptsache. Und ich glaube, in diesem Punkt sind wir uns auch alle einig! Das ist das wichtigste!

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Gerd,
    mache dich frei davon andere zu beurteilen. Das ist ein Zeugen-Ding und steht keinem von uns zu.

    Ich habe festgestellt, wer sich nah an Gott und Jesus hält, der findet unweigerlich auch mit anderen Menschen zusammen, die dies ebenso tun. – Ich glaube, es ist sehr wichtig die Menschen nicht mehr zu bewerten, sondern sie stattdesen einfach zu lieben.

    @ Dennis
    Dir ein riesengroßes Dankeschön für deine auferbauenden Worte.

    LG Ulli

  • Hans
    Februar 13, 2012

    Vielen Dank Dennis,

    für deinen menschlich „warmen“ Kommentar!

    ZITAT
    „Barmherzig vor Vernichtung“
    ZITAT ENDE

    Das finde ich bringt alles sehr gut auf den Punkt. Ich persönlich war schon immer ein Freund von Positiv-Motivation im Gegensatz zur Angst/Druck-Motivation, die leider von vielen Ältesten und auch der LK angewandt wird.

    Natürlich gibt es „Gottesfurcht“, aber wenn man ein solches Wort verwendet, dann bitte differenziert, nicht missbräuchlich und im Sinne der eigentlichen Verwendung.

    „Wortwörtliche Treue“ hat schon viele überstrenge und unbarmherzige Auslegungen/Regeln erzeugt. Und das unnötigerweise.

    Deinem Appell, uns auf das Positive zu konzentrieren, statt auf Angst-Bilder der Vernichtung kann ich mir nur anschließen. Für die vor ihm liegende Freude erduldete Jesus sein persönliches Leid und nicht aus Freude über Vernichtung Gottloser.

    Schöne Grüße,
    Hans

  • Bob
    Februar 13, 2012

    Lieber Dennis,

    auch von mir ein herzliches Dankeschön für die klaren Worte.
    Liebe und Barmherzigkeit kann man nicht verordnen. Die WTG versucht dies zwar, indem Sie diese wertvollen Worte ständig dazu instrumentalisiert, um den Brüdern das trügerische Gefühl zu geben, dass es im Grunde genommen um eine familiengleiche Gemeinde in Christus geht. Doch davon sind die Masse der Zeugen Jehovas weit entfernt. Denn Angst und Vernichtungsgedanken durchziehen den Geist der Brüder. Aus psychologischer Sicht konstruiert die Dauerrede über die Vernichtung der Anderen den eigenen Exklusivitätsanspruch, zementiert diesen in eine kaltherzige Abgrenzung anderen Menschen gegenüber. Ein christliches Identitätskonzept, welches sich über die Vernichtungsrede definiert, kann nur krank machen. Anteilnahme und Mitgefühl hat hier fast keinen Raum mehr.
    Ich finde es abstossend und schrecklich, wie leichtfertig viele Brüder über den angedrohten Tod anderer Menschen sprechen. Wären die Brüder wirklich bei sich, bei ihrer eigenen inneren Haltung in christlicher Liebe, würden Sie diese Dinge Gott überlassen. Denn es geht im Glauben nicht um Vernichtungsvermeidung sondern um Versöhnung mit unserem Vater und dem Christus. Wer die Faust ballt kann keine Hand mehr reichen. Wer über die Todesandrohung zu viel spricht hat nicht mehr viel Worte für das Leben übrig. Deswegen fühlen sich auch viele Brüder so innerlich leer, weil sie als fremdbestimmte Menschen den Angstszenarien um Harmagedon mehr Raum einräumen, als selbstbestimmt zu lernen, zu erfahren, zu fühlen, was eigentlich christliche Liebe heißt.

    Und ich bin ganz bei Dir, lieber Dennis, wenn wir den Begriff Harmagedon überhaupt sehr differenziert betrachten. Der Begriff schadet mehr als das er hilft, denn die Botschaft des Evangelium ist Liebe und Versöhnung. Und wenn Jesus vom Gericht, und mag man auch Harmagedon damit in Verbindung bringen, dann steht immer noch die Frage offen, was dann passiert. Denn ich lese in der Offenbarung, dass nur das wilde Tier und der falsche Prophet in den Feuersee geschleudert werden. Das wirkliche endgültige Gericht findet erst nach der Milleniumszeit des Christus statt, und bis dahin haben wir besseres zu tun. Zum Beispiel die Liebe unseres Schöpfers wiederzuspiegeln und ein Freund des Christus zu sein. Die liebevollen Spiegelungen kann man nicht verordnen und lernen…man muss sie Stück für Stück in vielen kleinen Situationen und menschlichen Begegnungen erfahren, den Geist und die innere Haltung dafür öffnen. Doch anscheinend sind diese kleinen Türchen zur Gefühlswelt einer liebevollen Bruderschaft vreklebt durch das Reden über Vernichtungsexzesse und das Spekulieren mit Massakerfantasien und Progromgedanken.
    Lasst uns endlich Platz schaffen für das wofür wir geschaffen sind: unseren Schöpfer zu ehren und seine Liebe zu spiegeln, die er uns durch den Christus vorgelebt hat.
    Christliche Freiheit heißt auch, der gesitigen Freiheit, die ein wirkliches (Einfühlen-)ermöglicht, endlich und noch einmal, endlich Raum zu geben.

    Liebe Grüsse
    Bob

  • Edelmuth
    Februar 13, 2012

    >> Ich finde es abstossend und schrecklich, wie leichtfertig viele Brüder über den angedrohten Tod anderer Menschen sprechen. Wären die Brüder wirklich bei sich, bei ihrer eigenen inneren Haltung in christlicher Liebe, würden Sie diese Dinge Gott überlassen. <<

    Sie überlassen es Gott, Bob! Jonas ist uns das beste Beispiel

    (Jona 3:3-10) . . .Darauf machte sich Jona auf und ging nach Nịnive gemäß dem Wort Jehovas. Nịnive nun erwies sich als eine für Gott große Stadt, mit einer Wegstrecke von drei Tagen. 4 Schließlich begann Jona, in die Stadt hineinzugehen, die Wegstrecke von einem Tag, und er rief ständig aus und sprach: „Nur noch vierzig Tage, und Nịnive wird umgekehrt werden.“ 5 Und die Männer von Nịnive begannen an Gott zu glauben, und sie riefen dann ein Fasten aus und legten Sacktuch an, von ihrem Größten selbst bis zu ihrem Geringsten. 6 Als das Wort den König von Nịnive erreichte, da stand er von seinem Thron auf und legte sein Amtsgewand ab und bedeckte sich mit Sacktuch und setzte sich in die Asche. 7 Ferner erließ er den Ruf, und er ließ es in Nịnive durch den Erlaß des Königs und seiner Großen sagen, indem [er] sprach: „Kein Mensch und kein Haustier, kein Großvieh und kein Kleinvieh sollte überhaupt irgend etwas [an Speise] kosten. Niemand sollte Nahrung [zu sich] nehmen. Auch Wasser sollten sie nicht trinken. 8 Und mögen sie sich mit Sacktuch bedecken, Mensch und Haustier; und mögen sie mit Macht zu Gott rufen und umkehren, jeder von seinem schlechten Weg und von der Gewalttat, die an ihren Händen war. 9 Wer weiß, ob sich der [wahre] Gott umwenden und tatsächlich Bedauern empfinden und von seiner Zornglut umkehren mag, so daß wir nicht zugrunde gehen?“ 10 Und der [wahre] Gott bekam ihre Werke zu sehen, daß sie von ihrem schlechten Weg umgekehrt waren; und so empfand der [wahre] Gott Bedauern über das Unglück, das ihnen antun zu lassen er geredet hatte; und er ließ [es] nicht tun.

    Wir wollen erreichen, dass möglichst viele Menschen verschont und gerettet werden.

    Ede

  • Robin
    Februar 13, 2012

    Lieber Dennis,

    vielen Dank für diesen Kommentar.

    Es ist durchaus menschlich, dass wir uns wünschen, dass das Böse und die Böösen von dieser Erde verschwinden. Gut, dass wir nicht zu beurteilen haben, wer Harmagedon überleben darf, sondern der von Jehova eingesetzter Richter Jesus Christus.

    Wenn meine Brüder in der Dienerschaft oft viel zu schnell jemanden verurteilen möchten, bringe ich gerne die Worte Jesu aus Matthäus 9:13 in Erinnerung:
    „Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“

    Liebe Grüße
    Robin

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber Dennis

    Nachdem Dich alle Kommentatoren für Deinen schönen Kommentar gelobt haben, habe ich fast auch wie alle anderen Brüder und Schwestern unterlassen, wie die Beröer alles zu prüfen.

    Zitat:
    „Wer von uns wäre bereit wie Abraham eine völlig verderbte menschliche Gesellschaft (Sodom) vor Jehova zu verteidigen und für sie einzutreten? (1. Mose 18:22-33)“

    Ich habe wie immer die Bibel aufgeschlagen um zu prüfen ob Dein Zitat dem entspricht was in der Bibel steht.

    1. Mos. 18
    22. Und die Männer wandten sich von dannen und gingen nach Sodom; Abraham aber blieb noch vor Jehova stehen.
    23. Und Abraham trat hinzu und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gesetzlosen wegraffen?
    24. Vielleicht sind fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt; willst du sie denn wegraffen und dem Orte nicht vergeben um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind?
    25. Fern sei es von dir, so etwas zu tun, den Gerechten mit dem Gesetzlosen zu töten, so daß der Gerechte sei wie der Gesetzlose; fern sei es von dir! Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben?
    26. Und Jehova sprach: Wenn ich in Sodom, innerhalb der Stadt, fünfzig Gerechte finde, so will ich um ihretwillen dem ganzen Orte vergeben.
    27. Und Abraham antwortete und sprach: Siehe doch, ich habe mich unterwunden zu dem Herrn zu reden, und ich bin Staub und Asche.
    28. Vielleicht mögen an den fünfzig Gerechten fünf fehlen; willst du wegen der fünf die ganze Stadt verderben? Und er sprach: Ich will sie nicht verderben, wenn ich fünfundvierzig daselbst finde.
    29. Und er fuhr fort, weiter zu ihm zu reden, und sprach: Vielleicht mögen vierzig daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will es nicht tun um der vierzig willen.
    30. Und er sprach: Möge doch der Herr nicht zürnen, und ich will reden. Vielleicht mögen dreißig daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will es nicht tun, wenn ich dreißig daselbst finde.
    31. Und er sprach: Siehe doch, ich habe mich unterwunden, zu dem Herrn zu reden; vielleicht mögen zwanzig daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will nicht verderben um der zwanzig willen.
    32. Und er sprach: Möge doch der Herr nicht zürnen, und ich will nur noch diesmal reden. Vielleicht mögen zehn daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will nicht verderben um der zehn willen.
    33. Und Jehova ging weg, als er mit Abraham ausgeredet hatte; und Abraham kehrte zurück an seinen Ort.

    Wo steht in Mose dass sich Abraham für alle Menschen aus Sodom eingesetzt hat? In meiner Bibel steht nur, dass er sich für die Gerechten eingesetzt hat!

    Deswegen kann ich nur jedem Leser dringend raten, endlich nicht alles zu glauben was andere Menschen sagen oder schreiben. Mich stimmt traurig, dass der Geist der Beröer hier in BI noch nicht vollständig Einzug gehalten hat. Denn mir liegen auch alle Menschen, vor allem meine lieben Brüder und Schwestern hier in BI am Herzen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Alois,
    ZITAT:
    „23. Und Abraham trat hinzu und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gesetzlosen wegraffen?“

    Aber genau DARUM geht es doch! – Wären ALLE Menschen die Gott nicht kennen, heute so böse wie damals…wäre die Relation genauso, dann hätten sich alle schon gegenseitig niedergestreckt.
    Aber es gibt eben auch viele Menschen die nach ihrem von Gott gegebenem Gewissen leben und voll guter Taten sind, obwohl sie ihn nicht kennen.

    Streckenweise beschleicht mich das Gefühl, man redet wieder aneinander vorbei…

    LG Ulli

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Liebe Ulli

    Vielleicht reden wir aneinander vorbei.

    Nochmal der Vers:
    32. Und er sprach: Möge doch der Herr nicht zürnen, und ich will nur noch diesmal reden. Vielleicht mögen zehn daselbst gefunden werden. Und er sprach: Ich will nicht verderben um der zehn willen.

    Das heißt für mich, hätten in Sodom 10 Menschen gelebt die gerecht sind, so hätte Jehova diese Stadt, nur wegen dieser 10 Gerechten, nicht zerstört.

    Wie groß dürfte die Stadt damals gewesen sein? Nehmen wir mal an sie hatte 10.000 Einwohner. 10 Gerechte von 10.000 Einwohner ist ein Verhältnis von 1 zu 1000. Aber selbst bei diesem niederen Verhältnis hätte Jehova diese Stadt der Gerechten willen nicht zerstört!

    Aber es waren keine 10 Gerechte und deswegen hat Jehova es vorgezogen durch die 2 Engel die 4 Menschen aus der Stadt zu geleiten. Zur Zeit Noahs war es ähnlich, 8 Seelen von wahrscheinlich Millionen Menschen. Er hat es vorgezogen diese 8 Seelen in eine Arche zu stecken. Bei Ninive hat es geklappt mit dem Glauben, viele Menschen sind umgekehrt, nichts ist passiert.

    Wie wird es in unserer Zeit oder die nächsten Jahre sein? Nimmt man Sodom als Beispiel, dann würde das bedeuten, wenn in Etwa jeder tausendste Erdenbürger ein Gerechter wäre, würde Jehova das Ende dieses Systems nicht herbeiführen.

    Eine Frage bleibt dann noch: Wer ist in den Augen Jehovas ein Gerechter?

    Das soll jeder selbst beurteilen indem er in der Bibel forscht. Ich weiß es nicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Alois,
    ZITAT:
    „Eine Frage bleibt dann noch: Wer ist in den Augen Jehovas ein Gerechter?
    Das soll jeder selbst beurteilen indem er in der Bibel forscht. Ich weiß es nicht.“

    Wenn man an Jesu Worte denkt…:

    35 Ein guter Mensch spricht gute Worte aus einem guten Herzen, und ein böser Mensch spricht böse Worte aus einem bösen Herzen.
    Mat 12, 35

    …weiß man schon alles was man wissen muss. Was sich im Hinblick auf andere Bibelverse, auch noch auf Taten erweitern lässt.

    Aber das wirklich Gute an der Sache ist ja, dass WIR unsere Mitmenschen garnicht beurteilen brauchen. 😉

    Du weißt ja, ich differenziere bei diesem Thema zwischen Gut und Böse und nicht zwischen Christ und Nicht-Christ. Doch wer gut und damit in Gottes Augen gerecht ist und wer böse und damit vor ihm ungerecht, das kann nur er alleine entscheiden, denn nur er sieht ins Herz.

    Wenn man die Bibelverse diesbezüglich mal genau darauf untersucht, nach was für Kriterien Gott geht, sieht man, dass für ihn nicht derjenige ungerecht ist, der ihn nicht kennt – sondern derjenige der ihn kennt, aber durch seine Herzenseinstellung bewusst ablehnt. – Der durch seine Lebensführung zeigt, dass ihm Gottes Maßstäbe zuwider sind und er seine Freude am Unrecht tun findet.

    Aber in den Köpfen der meisten Christen ist jemand der Gott nie kennengelernt hat per se gleichbedeutend mit „böse“ und damit ungerecht. Das mag sicherlich auch auf viele Menschen zutreffen, das will ich garnicht abstreiten…aber eben nicht auf ALLE.

    LG Ulli

  • Caleb
    Februar 13, 2012

    @Dennis
    @Alois

    herzlichen Dank für Eure Kommentare. Es ist ein wirklich erfrischender Diskurs.

    @Dennis – dein Kommentar spricht mich ganz einfach vom Herzen her an und spiegelt auch meine Gemütslage

    @Alois – in diesem Kommentar steckt die Quintessenz der ganzen Diskussion:

    1. Jehova ist in der Lage – die Bösen zu vernichten, (Sintflut, Sodom,…) und er tut es auch
    2. Jehova ist auch in der Lage zu verzeihen – Ninive

    Das einzige, was wir nicht wissen ist, wie er beurteilt und was er beurteilt.

    Anscheinend lässt sich mit der Bibel beides herrlich belegen: Warum?

    Weil der Mensch immer noch einen freien Willen hat! Die Bibel zeigt nur beide Möglichkeiten auf – vollständige Vernichtung oder Reue und Umkehr

    Jehova weiß natürlich auf Punkt und Komma, wieviel Menschen er zu Harmagedon vernichten wird, ABER wir wissen es nicht.

    Und die Bibel ist so geschrieben, daß eben beides möglich ist – viele Tote – wenige Tote. Nur Jehova weiß es.

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Caleb,
    ZITAT:
    „Anscheinend lässt sich mit der Bibel beides herrlich belegen: Warum?
    Weil der Mensch immer noch einen freien Willen hat! Die Bibel zeigt nur beide Möglichkeiten auf – vollständige Vernichtung oder Reue und Umkehr.“

    Erstens das und zweitens weil eben einfach beides stimmt. Gott würde nicht beide Variationen nennen, wenn nur eine davon gelten würde.

    Wir müssen nur unsere Ansicht über das was Gut und Böse ist, mit Gottes Ansicht darüber in Übereinstimmung bringen, dann lösen sich alle vermeintlichen Widersprüche in Nichts auf. 😀

    LG Ulli

  • Christin
    Februar 13, 2012

    Liebe Geschwister,

    Kein Mensch ist vor Gott gerecht!

    Römer 3

    9 Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nichts! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde sind, (Römer 1.18-999) 10 wie geschrieben steht: «Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; (Psalm 14.1-3) (Psalm 53.2-4) 11 es ist keiner verständig, keiner fragt nach Gott; 12 alle sind abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; es ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer! 13 Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen trügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; (Psalm 5.10) (Psalm 140.4) 14 ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit, (Psalm 10.7) 15 ihre Füße sind eilig, um Blut zu vergießen; (Jesaja 59.7-8) 16 Verwüstung und Jammer bezeichnen ihre Bahn, 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht. (Lukas 1.79) 18 Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.» (Psalm 36.2) 19 Wir wissen aber, daß das Gesetz alles, was es spricht, denen sagt, die unter dem Gesetze sind, auf daß jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, (Römer 2.12) (Galater 3.22) 20 weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. (Psalm 143.2) (Römer 7.7) (Galater 2.16)

    Die von Gott geschenkte Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus

    21 Nun aber ist außerhalb vom Gesetz die Gerechtigkeit Gottes geoffenbart worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, (Apostelgeschichte 10.43) (Römer 1.17) 22 nämlich die Gerechtigkeit Gottes, veranlaßt durch den Glauben an Jesus Christus, für alle, die da glauben. (Philipper 3.9) 23 Denn es ist kein Unterschied: Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes, (Psalm 84.12) (Johannes 5.44) (Römer 5.2) 24 so daß sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Christus Jesus ist. (Römer 5.1) (2. Korinther 5.19) (Epheser 2.8) 25 Ihn hat Gott zum Sühnopfer verordnet, durch sein Blut, für alle, die glauben, zum Erweis seiner Gerechtigkeit, wegen der Nachsicht mit den Sünden, die zuvor geschehen waren unter göttlicher Geduld, (3. Mose 16.12-15) (Hebräer 4.16) 26 zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist. 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen? Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens! (1. Korinther 1.29) (1. Korinther 1.31) 28 So kommen wir zu dem Schluß, daß der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt werde, ohne Gesetzeswerke. (Galater 2.16) 29 Oder ist Gott nur der Juden Gott, nicht auch der Heiden? Ja freilich, auch der Heiden! (Römer 10.12) 30 Denn es ist ja ein und derselbe Gott, welcher die Beschnittenen aus Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben rechtfertigt. (Römer 4.11-12) 31 Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr richten wir das Gesetz auf. (Matthäus 5.17)

    Liebe Grüße an Alle

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Christin,
    danke das du mit diesen Bibelversen unser aller Ungerechtigkeit, die nur durch Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus, aufgelöst werden kann, so deutlich herausgestellt hast.

    Mir zeigt es, dass kein Mensch sich über einen anderen erheben kann, nur weil der aufgrund seiner Lebensumstände diese Chance noch nicht ergreifen konnte. – Wann Schluss ist mit dieser Chance und für wie viele er sie noch gelten lassen wird, entscheiden immer noch Gott und sein Sohn.

    LG Ulli

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Lieber Alois,

    du hast selbst den Beweis zitiert und deine eigene aussage widerlegt. Schau doch bitte was in Vers 26 steht, dort sagt Jehovas eindeutig ‚ich will um der 50 Willen dem GANZEN ORT VERGEBEN‘

    Erkennt du diesen Widerspruch? Kann man diese Aussage Jehovas etwa falsch verstehen?

    LG
    Dennis

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber Dennis

    Entschuldige die späte Reaktion, aber ich habe manchmal beruflich stressige Tage und komme erst verzögert dazu hier zu lesen und zu antworten.

    Ich habe eine Weile gebraucht um zu verstehen warum Du die Verse anders verstehst. Wenn man nur einen Satz aus der ganzen Geschichte herausgreift kann man das wirklich so verstehen wie Du es dargestellt hast. Aber dieses Verhalten nur einen Vers rauszugreifen und das was davor und danach im Zusammenhang steht ist mir fremd. Dir vielleicht nicht, da Du es aus dem Wachtturm so gewohnt warst. Aber die Puplikationen des „Sklaven“ interessieren mich seit meiner Jugend nur am Rande. Schließlich sagte Jesus man solle sich vor dem Sauerteig der Pharisäer hüten.

    Als Beispiel möchte ich folgenden Versaus 1. Mos. 18 anführen:

    25. Fern sei es von dir, so etwas zu tun, den Gerechten mit dem Gesetzlosen zu töten, so daß der Gerechte sei wie der Gesetzlose; fern sei es von dir! Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben?

    Im Zusammenhang gelesen verstehe ich das so, als hätte Abraham gesagt, dass es doch nicht gerecht ist, wenn der Gerechte aus Sodom zusammen mit dem Ungerechten in einen Topf geschmissen wird und beide umkommen.

    Du schließt vielleicht daraus, dass Abraham für Sodomiter eingestanden wäre, weil es doch ungerecht wäre, dass Jehova als zweifellos liebender Gott, überhaupt jemand umbringt.

    Da sich aber Abraham nur für Sodom und nicht für Gomorah eingesetzt hat, zeigt eher dasss es ihm um seinen lieben Neffen Lot und dessen Familie ging.

    Ich respektiere natürlich Deine Sichtweise, teile sie halt nicht. Ich finde es nicht aufbauend, mich immer in die hartherzige Ecke zu stellén nur weil ich eine andere Sicht auf das Bibelwort habe. Ich bin nicht hartherzig, Jehova ist in jedem Fall nicht hartherzig, er möchte in jedem Falle dass alle Menschen zu Jesus finden. Er hat keinesfalls ein Interesse daran dass die Menschen sterben!

    Schaue Dir doch mal an was in Ninive genau geschehen ist. Jonas sollte predigen dass die Stadt vernichtet wird. Aber er hat es vorgezogen abzuhauen und nicht zu sagen dass die Stadt vernichtet wird. Hätte Jehova nicht eingegriffen und den Jonas gezwungen die drohende Vernichtung zu predigen, so wäre Ninive vernichtet worden, weil ja niemand bereut hätte.

    Jetzt übertrage das mal auf die Heutige Zeit:
    Beispielsweise Du bekommst den Auftrag von Jehova zu predigen, dass wer nicht glaubt, wird in Harmagedon vernichtet werden. Aber Du nimmst den Auftrag nicht an weil Du das nicht glauben kannst, und deswegen werden die Menschen nicht bereuen, nicht glauben und deswegen tatsächlich vernichtet werden.

    Im Gegensatz dazu würde ich den Auftrag annehmen und predigen, dass Harmagedon kommen wird wenn die Menschen nicht glauben. Weil ich sage Harmagedon wird kommen, deswegen glauben viele Menschen und vielleicht sind es so viele dass Jehova sagen kann: Schaut her jetzt gibt es so viele Gerechte, dass ich der Gerechten willen die ganze Welt nicht vernichten werde.

    Wer von uns beiden hat jetzt in dem konstruierten Fall mehr für seine Mitmenschen getan? Derjenige der sich verdrückt und das was in der Bibel steht leugnet, oder derjenige der das in der Bibel vorhanden Drohscenario bekennt und bekannt macht?

    Du wirst natürlich einwenden dass das was in Offenbarung steht, von einem einsamen alten Mann auf einer einsamen Insel geschrieben wurde und nichts zu sagen hat. Auch das Alte Testament hat nach Deiner Ansicht für uns möglicherweise keine pophetische Bedeutung. Gut das respektiere ich, aber ich halte mich an die ganze Bibel als das Wort Gottes und schließe nicht Teile davon aus.

    Hes. 3:16-19 Hfa
    16 Nach diesen sieben Tagen sprach der Herr zu mir: 17 „Du sterblicher Mensch, ich mache dich zum Wächter für das Volk Israel. So hör mir nun genau zu, und warne die Israeliten in meinem Auftrag! 18 Wenn ich einem Menschen, der mich verachtet, den Tod androhe, und du warnst ihn nicht, um ihn von seinen falschen Wegen abzubringen und sein Leben zu retten, dann wird er wegen seiner Sünde sterben. Dich aber werde ich für seinen Tod zur Rechenschaft ziehen. 19 Wenn er sich jedoch von seiner Schuld und von seinen falschen Wegen nicht abbringen lässt, obwohl du ihn gewarnt hast, dann wird er wegen seiner Sünde sterben. Du aber hast dein Leben gerettet.

    So, nun habe ich Dich hiermit gewarnt, wir alle die wir die Bibel verstehen haben den Auftrag Wächter zu sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Lieber Alois,

    da ich heute einem lieben Bruder versprochen habe zu dieser Diskussion nichts mehr hinzuzufügen, möchte ich nur sagen:

    Ja, Du hast richtig erkannt, dass ich sowohl in der Angelegenheit was Abraham und Sodom betrifft, als auch Offenbarung und Harmagedon anderer Meinung bin als Du!

    Nein, Du hast falsch unterstellt, dass ich Dich oder jemand anderes in eine kaltherzige Ecke stelle und du hast leider auch falsch verstanden, dass ich der Meinung wäre die Offenbarung „hat nichts zu sagen“!

    Das soll es nun gewesen sein und ich hoffe für UNS, soll heißen für uns alle, die an dieser hitzigen Diskussion beteiligt waren, nichts zurück bleibt. Das wäre sehr schade und würde dieses schöne Projekt „Bruderinfo“ zu nichte machen.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Bruderinfo
    Februar 13, 2012

    Lieber Alois,
    nach reiflicher Überlegung und Vergleiche müssen wir feststellen das deine Kritik wirklich berechtigt ist und deine Recherche genau den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Abraham hat sich nicht für Sodom eingesetzt sondern für „den Gerechten“. Wir sollten tatsächlich mehr prüfen, damit wir hier bei Bruderinfo nicht auch in eine Falle tappen wie wir es tagtäglich bei der Gesellschaft feststellen. Wir selbst bei BI werden in Zukunft mehr darauf achten noch besser zu prüfen was der heilige Geist in den Schriften wirklich aussagt. Vielen Dank Alois. Auch ist uns aufgefallen das du folgenden Kommentar geschrieben hast und keiner darauf reagiert hat. Deshalb werden wir unseren Artikel nochmals überprüfen und das was in biblischer Hinsicht falsch ist herausnehmen. Es ist sehr schön zu sehen das Brüder wie du und andere alles überprüfen. Hier nochmals dein Kommentar: http://www.digidatanet.de/?p=794&cpage=2#comment-9919 LG Bruderinfo 🙂

  • armer Sünder
    Februar 13, 2012

    Hallo Alois,

    ich schätze deine Kommentare immer sehr, auch wenn sich deine Schlußfolgerungen nicht immer mit meinen decken. Und das ist ja auch nicht Sinn von Bruderinfo das wir in Fragen, die nicht Glaubensentscheidend sind alle zu den gleichen Überzeugungen gelangen.

    Deshalb verstehe ich deinen dringenden Aufruf nicht. ZITAT VON DIR:
    „ICH kann nur jedem Leser dringend raten, endlich nicht alles zu glauben was andere Menschen sagen oder schreiben. Mich stimmt traurig, dass der Geist der Beröer hier in BI noch nicht vollständig Einzug gehalten hat. Denn mir liegen auch alle Menschen, vor allem meine lieben Brüder und Schwestern hier in BI am Herzen.“

    Ich frage, wo siehst du, das der Geist des Prüfens nicht eingehalten wird. Nur weil vielleicht die Mehrheit anderer Ansicht ist wie du? Das ist doch nicht deine Art.

    Der Kommentar von Dennis ist doch in seiner Grundaussage von keinem von uns und ich weis auch von dir nicht in Frage zu stellen. Keiner weis wer und wie viele Menschen in Harmagedon umkommen werden, und auch du freust dich doch sicherlich über jeden, den Jehova nicht vernichten muß.
    Ich habe Dennis so Verstanden, das er uns bittet ein grausames Harmagedon nicht zu einem wichtigen Gegenstand unseres Glaubens zu machen.

    ZITAT DENNIS: Alle Brüder hier auf BI und auch Sklaven-treue in meiner Vers., die an ein grausames Harmagedon glauben, sind mit absoluter Sicherheit weder kaltherzig noch sind sie lieblos. Es sind Brüder, die ich sehr schätze und für ihre Bibelkenntnis und Treue bewundere.

    Aber ich befürchte, dass ihnen oftmals zweierlei fehlt: Empathie und Mitmenschlichkeit. Sie sind so auf ihre wortwörtliche Treue zur Bibel fixiert, dass es ihnen unerträglich scheint, die Liebe und Barmherzigkeit Jehovas den Vorrang zu geben. Barmherzigkeit vor “Vernichtung”!

    Wir alle, die die wir die Liebe und Barmherzigkeit Jehovas in Anspruch nehmen möchten sollten doch wirklich der Liebe und Barmherzigkeit Jehovas den Vorrang geben.
    Das bedeutet doch nicht, das wir Jehova das Recht absprechen Menschen, die sich offen und Bewußt gegen Jehova und seine gerechten Grundsetzen wenden das Leben zu verweigern.

    Barmherzigkeit vor “Vernichtung”, das war der Grundsatz, nach dem auch Abraham lebte und handelte.

    Du stellst die Frage, ZITAT: Wo steht in Mose dass sich Abraham für alle Menschen aus Sodom eingesetzt hat? In meiner Bibel steht nur, dass er sich für die Gerechten eingesetzt hat!

    Die Antwort gibst du doch selbst mit dem Vers 23. „Und Abraham trat hinzu und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gesetzlosen wegraffen?
 24. Vielleicht sind fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt; willst du sie denn wegraffen und DEM ORT nicht vergeben um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind?

    Für mich ist hier schon ersichtlich, Abraham kämpfte auch um das Leben der Ungerechten, wenn er fragt ob Jehova um der 50 Gerechten willen nicht dem ganzen Ort vergeben kann.

    Ich denke diesen Geist der Barmherzigkeit wollte Dennis herausstellen. Das hat nichts damit zu tun das wir Gesetzlosigkeit entschuldigen wollen. Doch wie Dennis richtig bemerkt hat;
    es kann schnell passieren, dass man sich in kleinliche Diskussion darüber verheddert Wer-Wann-Wie gerettet wird und warum. Für uns alle sollte gelten; Hüten wir uns vor Rechthaberei.

    l.G.
    armer Sünder

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber armer Sünder

    Macht es Dich nicht stutzig, dass Abraham nicht um die Stadt Gomorrah gefeilscht hat?
    Wenn es Abraham um die Ungerechten gegangen wäre, dann hätte er doch auch um Gomorrah feilschen müssen.

    Die Ungerechten hätten von den Gerechten profitiert! Wenn es nur 10 Gerechte gegeben hätte, wäre die ganze Stadt von Jehova verschont worden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Lieber Alois,

    warum lenkst du immer ab?

    Beantworte doch bitte die Frage, die ich dir gestellt habe? Du suchst leider immer Fehler und angebliche Falschaussagen an Artikeln und Kommentaren bei anderen, aber nie bei dir selbst.

    Hast du schon mal in Erwägung gezogen, dass du vielleicht nicht richtig liegst?

    Wie stehst du zu der Aussage Jehovas, die du selbst zitiert hast, dass um „50 willen DER GANZE ORT verschont“ wird?

    Ich warte…..

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo armer Sünder,
    ZITAT:
    „Ich habe Dennis so Verstanden, das er uns bittet ein grausames Harmagedon nicht zu einem wichtigen Gegenstand unseres Glaubens zu machen.“

    So habe ich ihn auch verstanden.
    Und es deckt sich auch mit dem was Jesus sagte, nämlich dass wir wie die Kinder sein sollen…DAS Kind möchte ich mal sehen, dass in völliger Gleichgültigkeit – oder vielleicht gar freudiger Erwartung (?) – den Tod aller ihm bekannten Menschen außerhalb seiner Versammlung, hinnimmt bzw herbeisehnt.

    Die Kinder von Zeugen sind dafür das allerbeste Beispiel. Viele Erwachsene machen sich überhaupt keine Vorstellung davon, wie diese Vernichtungsbilder in den Kindern wirken. – In größter Seelenpein quälen sie sich damit, dass ihre Schulfreunde und Lehrer, ihre netten Nachbarn und ungläubigen Verwandten, (die sie aber doch trotzdem lieb haben) in Harmagedon umkommen…und weil sie es eigentlich überhaupt nicht ertragen können, fallen ihnen die dollsten Sachen ein, um für diese Menschen einen Ausweg zu finden. – Wieder andere, die es in ihrer Hilflosigkeit als gegeben hinnehmen, werden darüber seelisch krank…doch sie schaffen es meist, ihre Gefühle hinter einer Maske zu verbergen…es bricht sich entweder auf anderem Wege Bahn oder kommt erst viel später hervor. – Wie auch immer…IHNEN jedenfalls, ist Mitgefühl noch kein Fremdwort…das wird ihnen erst im Laufe der Zeit ausgetrieben.

    Aber genau SO wie die Kinder sollen wir alle – laut Jesu Worten – doch eingestellt sein!
    Und die vielen Bibelverse über Gottes Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Gnade – sowie Jesu Leben und Lehren – unterstützen diese kindlich mitfühlende und vertrauensselige Einstellung noch.

    LG Ulli

  • Joshua
    Februar 13, 2012

    An die grausigen Bilder z. B. aus dem alten Buch „Vom verlorenen zum wiedererlangten Paradies“ vor 40 Jahren als ich 3,5 Jahre alt war erinnere mich sehr gut. Eingebrannt in mein Gehirn und nicht mehr raus zu bekommen. Diese Bilder haben jahrzehntlang meine Einstellung zu meinen Mitmenschen negativ geprägt und noch heute muss ich oft aufpassen nicht in die alten menschenverachtenden Denkmuster zurück zu fallen. Ich wollte am liebsten alle Menschen vernichtet sehen, heute möchte ich am liebsten alle gerettet sehen.

    Joshua

  • Manfred
    Februar 13, 2012

    Lieber Dennis,
    folgendes an Deinem Kommentar verstehe ich nicht:
    Ich kann ein wahrer Nachfolger Christi sein, ohne an Harmagedon zu glauben!!! JA, SOGAR OHNE DIE OFFENBARUNG AUCH NUR ZU LESEN. Die Offenbarung WURDE VON EINEM MANN IN GEFANGENSCHAFT AUF EINER INSEL GESCHRIEBEN, am Ende des 1.Jahrhundts. Die Versammlungen in Kolossä in Philippi in Thessanolich in Jerusalem und sonst wo hatten nie von einer “Offenbarung des Johannes” gelesen oder gehört. Diese “Offenbarung” hatte sie vermutlich nie erreicht. Niemand weiß heute ob die “7 Versammlunge”, die angesprochen werden, sie je lesen konnten. Wer hatte sie überhaupt gelesen? WISSEN WIR IRGENDETWAS DARÜBER? – Zitat Ende.

    Hättest Du die Offenbarung gelesen, dann hätte sich die letzte Frage erübrigt. Es wird direkt im einleitenden Kapitel gesagt von wem die Offenbarung in Wirklichkeit stammt, ob von einem alten Mann in Gefangenschaft oder jemand anderem. Das Zitat aus der NWÜ hänge ich Dir hier an:

    Off. 1:1-3
    1 EINE OFFENBARUNG VON JESUS CHRISTUS, DIE GOTT IHM GAB, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen. Und ER SANDTE SEINEN ENGEL AUS und legte [sie] durch ihn in Zeichen seinem Sklaven Johạnnes dar, 2 DER VON DEM WORT, DAS GOTT GAB, Zeugnis ablegte und von dem Zeugnis, das Jesus Christus gab, ja von allem, was er sah. 3 GLÜCKLICH DER, DER LAUT LIEST, UND DIEJENIGEN, DIE DIE WORTE DIESER PROPHEZEIUNG HÖREN UND DIE DARIN GESCHRIEBENEN DINGE HALTEN; denn die bestimmte Zeit ist nahe.

    Das was in der Offenbarung steht, hat Jesus Christus direkt von seinem Vater erhalten und dies dem Johannes durch einen Engel mitteilen lassen. Somit ist die ganze Offenbarung sehr wichtig für uns, sonst hätte sich Jesus diesen Aufwand sparen können. In Vers 3 wird gesagt, dass derjenige glücklich ist, der diese Worte hört und die darin geschriebenen Dinge hält. Also scheint doch noch etwas in diesem Bibelbuch zu stehen, was wir halten sollen.

    Die Schlussbemerkungen aus Offenbarung 22:6-7, 16-21 sind auch noch sehr interessant:
    6 Und er sprach zu mir: „Diese Worte sind zuverlässig und wahr; ja, Jehova, der Gott der inspirierten Äußerungen der Propheten, sandte seinen Engel aus, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen. 7 Und siehe, ich komme eilends. GLÜCKLICH IST JEDER, DER DIE WORTE DER PROPHEZEIUNG DIESER BUCHROLLE HÄLT.“

    16 ‚Ich, Jesus, sandte meinen Engel, um euch für die Versammlungen von diesen Dingen Zeugnis abzulegen. Ich bin die Wurzel und der Sproß Davids und der hellglänzende Morgenstern.‘ “ 17 Und der Geist und die Braut sagen fortwährend: „Komm!“ Und jeder, der [es] hört, sage: „Komm!“ Und jeder, den dürstet, komme; JEDER, DER WÜNSCHT, NEHME WASSER DES LEBENS KOSTENFREI. 18 „Ich lege vor jedermann Zeugnis ab, der die Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hört: Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; 19 und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott dessen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen. 20 Es spricht der, der von diesen Dingen Zeugnis ablegt: ‚Ja; ich komme eilends.‘ “ „Amen! Komm, Herr Jesus.“ 21 Die unverdiente Güte des Herrn Jesus Christus [sei] mit den Heiligen.

    Im Vers 17 wird eigentlich alles zu dem Thema gesagt, was Du angeschnitten hast:
    JEDER, DER WÜNSCHT, NEHME WASSER DES LEBENS KOSTENFREI.

    Doch anscheinend mag es tatsächlich Personen geben, die das Wasser des Lebens nicht wünschen, auch wenn es dieses umsonst oder kostenfrei gibt.
    Ob man es sich leisten kann ein so wichtiges Buch wie die Offenbarung, die wie der Name ja schon sagt Dinge aus der Zukunft offenbart, also somit unsere Zeit betreffen könnte, zu ignorieren. Das mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann es nicht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Martin
    Februar 13, 2012

    Lieber Dennis
    Ich empfinde deinen „Seelen-Kommentar“ als hoch interessant und auch gut, dass du dir das von der Seele geschrieben hast, was dich derzeit bewegt. Weshalb sollten wir uns nicht darüber Gedanken machen, wer, wie, wann gerettet wird, zumal die Bibel nicht wenige Kommentare darüber gibt, die einfach nicht auszulöschen sind. So bringt unser herr Jesus in Matth.7 ab Vers 12 dieses Thema auf den Punkt:

    Der breite und der schmale Weg
    12 »Handelt den Menschen gegenüber in allem so, wie ihr es von ihnen euch gegenüber erwartet. Das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.« 13 »Geht4 durch das enge Tor! Denn das weite Tor und der breite Weg führen ins Verderben, und viele sind auf diesem Weg5.14 Doch das enge Tor und der schmale Weg führen ins Leben, und nur wenige finden diesen Weg6.«

    Du schreibst:
    Das AT ist voll von überaus schrecklichen Beschreibungen über Tod und “Vernichtung”. Allein die Tatsache, dass man Menschen ihr Leben nimmt, Frauen, Kinder, Alte und dabei das Wort “Vernichtung” gebraucht, ist für mich Mark-Erschütternd. Es reicht also nicht Menschen zu töten, Nein sie müssen VERNICHTET werden. Aber diese Textstellen gibt es in der hl. Schrift, das kann man nicht leugnen.

    Das ist gut so, das du diese Fakten nicht leugnen möchtest. Denn Paulus bekräftigt an den Timotheus in 2.Tim.3,12.17:
    Im Übrigen sind Verfolgungen etwas, womit alle rechnen müssen13, die zu Jesus Christus gehören und entschlossen sind, so zu leben1, dass Gott geehrt wird.13 Schlechte und betrügerische Menschen werden sich immer weiter von Gott entfernen; sie führen andere in die Irre und sind selbst irregeführt.14 Du jedoch sollst an der Lehre festhalten, in der du unterwiesen worden bist und von deren Glaubwürdigkeit du dich überzeugen konntest16. Du kennst ja die, die dich gelehrt haben,15 und bist von Kind auf mit den heiligen Schriften vertraut, aus denen du alle Wegweisung bekommen kannst, die zur Rettung nötig ist – zur Rettung durch den Glauben an Jesus Christus.16 Denn alles, was in der Schrift steht,17 ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf18, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen.17 So ist also der, der Gott gehört und ihm dient,20 mit Hilfe der Schrift allen Anforderungen gewachsen; er ist durch sie dafür ausgerüstet, alles zu tun, was gut und richtig ist.

    Timotheus wurde in den Schriften des AT unterwiesen und hatte eine tiefe Achtung vor diesen Schriften.

    In Matth 24 mahnt Jesus zur ständigen Wachsamkeit anlässlich seiner Wiederkunft:
    Der Vergleich mit dem Feigenbaum. Mahnung zur Wachsamkeit
    32 »Denkt zum Vergleich einmal an den Feigenbaum.21 Wenn der Saft in die Zweige steigt und die Blätter sprießen, wisst ihr, dass es bald Sommer ist.33 Genauso ist es, wenn ihr seht, dass alle diese Dinge geschehen. Dann wisst ihr, dass ´das Kommen des Menschensohnes` nahe bevorsteht.34 Ich sage euch: Diese Generation22 wird nicht vergehen, bis das alles geschehen ist.35 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. 36 Doch wann jener Tag und jene Stunde sein werden, weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn23; nur der Vater weiß es.37 Bei der Wiederkunft des Menschensohnes wird es wie in den Tagen Noahs sein. 38 Damals vor der großen Flut aßen und tranken die Menschen, sie heirateten und wurden verheiratet24 – bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging.39 Sie merkten nichts, bis die Flut hereinbrach und sie alle hinwegraffte. So wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.40 Von zwei Männern, die dann auf dem Feld arbeiten, wird der eine angenommen25 und der andere zurückgelassen.41 Von zwei Frauen, die zusammen26 Getreide mahlen, wird die eine angenommen und die andere zurückgelassen.42 Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.«

    Ich denke, es ist nicht nur von Jehova gewollt, sondern auch von unserem Herrn Jesus, dass du „im Mark erschüttert bist“. Nicht Emotionen zählen, sondern Realitäten. „Ich denke…ich glaube… ich meine…“ sind keine Facetten, die in dieses Thema passen. Die Frage ist, was unser Herr Jesus denkt, lehrt und glaubt und er distanziert sich nicht von seinem Vater, so wie dies hier scheinbar einige auffassen. Sein Vater sei der „Rachegott im AT“ und er sei der „liebe Barmherzige Sohn, der keiner Seele was zu leide tut“. So hätten es wohl einige Irrlehrer/innen gerne. Aber Hallo, lieber Dennis, wozu ein Standbild, wozu das Ende dieser Reiche. Wozu die Aufforderung des 2.Petrus 2:

    Die Verkommenheit der Irrlehrer
    10 Besonders hart werden die ´falschen Lehrer` bestraft werden, weil sie den schmutzigen Begierden ihrer selbstsüchtigen Natur freien Lauf lassen14 und sich über die Autorität ´des Herrn`15 hinwegsetzen. Selbstherrlich und vermessen, wie sie sind, schrecken sie nicht davor zurück, abfällig von überirdischen Mächten zu reden.11 Dabei gebrauchen nicht einmal Engel, obwohl sie ´diesen Mächten` an Kraft und Stärke weit überlegen sind, abfällige Worte, wenn sie ihnen das Urteil verkünden, das der Herr über sie gesprochen hat.12 Die falschen Lehrer jedoch haben nicht mehr Verstand als die vernunftlosen Tiere, deren Schicksal es ist, gejagt und getötet zu werden.18 Sie äußern sich abfällig über Dinge, von denen sie nichts verstehen, und ihre Verdorbenheit wird sie ins Verderben stürzen13 So ernten sie das Unrecht, das sie gesät haben.20 Am helllichten Tag zu schlemmen und zu saufen – das ist ihre Vorstellung von Vergnügen. Schmutzflecken und Schandmale sind sie, die sich diesem verführerischen Schlemmen und Saufen sogar dann hingeben21, wenn sie an euren gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen.14 Lüstern blicken sie jeder Frau hinterher, ständig auf der Suche nach sündigen Abenteuern.22 Sie ködern Menschen, die ´im Glauben` nicht gefestigt sind, und sind Meister darin, alles an sich zu reißen, wonach ihnen in ihrer Habgier der Sinn steht23. Dem Fluch sind sie verfallen!15 Sie haben den geraden Weg verlassen und einen Irrweg eingeschlagen. Sie haben den Weg gewählt, den Bileam, der Sohn Beors24, gegangen ist. Bileam war auf das Geld aus, das er als Lohn für sein unrechtes Tun bekommen sollte.2516 Aber weil er sich damit Gottes Willen widersetzte, wurde ihm eine bittere Lektion erteilt26: Ein Lasttier, das doch eigentlich nicht reden kann, sprach mit Menschenstimme und hinderte den Propheten daran, sein wahnwitziges Vorhaben auszuführen.2717 Wasserlose Quellen sind diese falschen Lehrer, Nebelschwaden, die der Sturm vor sich her treibt28. Die tiefste Finsternis ist für sie bestimmt.18 Denn alles, was sie von sich geben, ist hochtrabendes, leeres Gerede, aber indem sie ein ausschweifendes Leben in Aussicht stellen, das die Begierden der menschlichen Natur befriedigt29, ködern sie diejenigen, die gerade erst einem Leben im Irrtum entflohen sind19 Sie versprechen ihnen Freiheit und sind doch selbst Sklaven der Verdorbenheit31; denn wovon32 man sich hat gefangen nehmen lassen, dessen Sklave ist man geworden.20 Diese Leute33 hatten zwar unseren Herrn und Retter Jesus Christus kennen gelernt und waren dadurch von dem schändlichen Treiben dieser Welt losgekommen. Wenn sie sich nun aber von neuem in jene Dinge verstricken und sich von ihnen gefangen nehmen lassen, steht es am Ende schlimmer um sie als am Anfang.21 Ja, es wäre besser für sie gewesen, sie hätten den richtigen Weg gar nicht erst kennen gelernt, als dass sie sich, nachdem sie ihn erkannt hatten, wieder von der heiligen Lehre34 abwandten, die ihnen überbracht worden war.22 Mit ihnen ist genau das geschehen, was das Sprichwort so treffend beschreibt: »Der Hund kehrt zu dem zurück, was er erbrochen hat35; das Schwein36, sauber gewaschen, wälzt sich hinterher doch wieder im Schlamm.«
    (NGÜ)
    Man kann natürlich auch das Gesicht vor dem bevorstehenden Gerichtstag verschließen, wodurch sich ja die Masse der Menschen laut den Worten Jesu auszeichnen würde. Das Bild das du von der neuen Ära zeichnest, setzt Reue, Umkehr und die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen voraus. Das führt zur Gnade unseres Herrn Jesu. Es ändert aber nichts an den bevorstehenden Tag des Gerichts.

    Wenn wir uns auch von etlichen Darstellungen der WTG trennen, so wollen wir jedoch weiterhin an der Realität des Wortes Gottes festhalten.

    Du schreibst ferner:
    An ein Harmagedon, das in der gesamten Bibel lediglich ein einziges Mal genannt wird und das ohne jegliche Umschreibung oder Konkretisierung. Noch dazu in einem Bibelbuch, das im höchsten Maße symbolisch ist. Allerdings möchte ich hierbei etwas fragen: Was wäre, wenn Jehova wie z.B. in Jona 3:10 “Bedauern” darüber empfinden würde nach biblischen Maßstäben böse und gottlose Menschen zu “vernichten”?

    Scheinbar hast du hier etwas missverstanden. Nicht was wäre wenn… sondern genau das realisiert Jehova jetzt. Petrus spricht doch von der Zeit der Langmut… oder nicht. Er empfindet also genau mit mir, mit dir, mit uns allen Bedauern, wenn wir wie die Niniviten bereuen und „symbolisch in Sacktuch“ gehen, was unsere sündigen Handlungen betrifft und erfüllt uns aber mit Freude im Herrn auf Gnade und Rettung. Aber die ersten zwei Schritte sind nicht einfach emotionshalber wegzuwischen.

    Du schreibst ferner:
    Eine angedrohte Vernichtung durch unseren Schöpfer stand und steht immer unter Vorbehalt. Die Liebe und Barmherzigkeit Jehovas stand noch nie unter Vorbehalt. Die Liebe ist bei ihm absolut, die Ankündigung der Vernichtung oder des Strafgerichts ist von ihm und durch ihn jederzeit änderbar. Wer könnte ihn dafür zur Rechenschaft ziehen?

    Falsch! Hier widerspreche ich dir. Jesus nahm auf die Tage Noahs Bezug. Hier hieß es: In noch 120 Jahren….Dabei blieb es und nicht „unter Vorbehalt“. Hätte der Noah nicht gehorsam geschuftet, wäre auch er und seine Familie nicht mehr gewesen. Wenn Jesus sagt, die Tage seines Kommens seien wie die Tage Noahs…ich weiss nicht, was hier anders sein soll. Da geht es nicht um 1, 5, 10% und um 99%. Das liegt nicht in unserem Ermessen. Aber es wird sein, wie in den Tagen der Sintflut. Ich denke, wir sollten die Worte unseres Herrn nicht „emotionsversunken“ verwischen.

    Im Übrigen, wie viel Mal muss das Wort Harmagedon erscheinen, damit du es als Realität akzeptieren würdest? Seien wir doch dankbar für die, wenn auch „verschlüsselt erscheinenden Darstellungen der Offenbarung“.

    Das mal fürs erste.
    Liebe Grüße Martin

  • Michael 2
    Februar 13, 2012

    Hallo Martin
    danke für deinen Kommentar zu Dennis.
    Ich möchte dem was du hier sagst im großen und ganzen zustimmen. Dennoch habe ich das Gefühl, das du Dennis nicht ganz verstanden hast, denn eigentlich sagt er ja auch nichts anderes als du.
    Ich habe in dieser ganzen Diskussion nie das Gefühl gehabt das irgend jemand, auch Dennis nicht, den Gerichtstag in Frage stellt.
    Du zitierst aus 2. Petr. 2, wo es heißt, dass alle die ihren schmutzigen Begierden frei lauf lassen und die Autorität des Schöpfers verspotten und abfällig über ihn reden schon verurteilt sind und getötet werden wie Tiere.
    Wer möchte dem widersprechen? Keiner. Doch alle Menschen werden Gelegenheit haben sich Bewusst für Gott und Christus zu entscheiden wenn er nach meinem Verständnis für alle Menschen sichbar wiederkommt. Da brauchen wir uns keine Kopf zu machen. Zur Zeit aber hat die große Masse der Menschen noch keine Gelegenheit sich für oder gegen Gott zu stellen. Anzunehmen, diese Menschen würden alle in Harmagedon umkommen entspricht nicht dem Willen und der Gerechtigkeit Gottes.
    Von daher ist dein Vorwurf Dennis und andere hier würden die Augen vor dem bevorstehenden Gerichtstag verschließen nicht ganz angebracht.
    Du hast recht wenn du sagst, Zitat: „Man kann natürlich auch das Gesicht vor dem bevorstehenden Gerichtstag verschließen, wodurch sich ja die Masse der Menschen laut den Worten Jesu auszeichnen würde. Das Bild das du von der neuen Ära zeichnest, setzt Reue, Umkehr und die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen voraus. Das führt zur Gnade unseres Herrn Jesu. Es ändert aber nichts an den bevorstehenden Tag des Gerichts. “ Zitat Ende

    Doch zur Zeit lieber Manfred steht noch die Gnade Gottes im Mittelpunkt, nicht die Rache.

    Dennis sagt, Zitat: „ Eine angedrohte Vernichtung durch unseren Schöpfer stand und steht immer unter Vorbehalt. Die Liebe und Barmherzigkeit Jehovas stand noch nie unter Vorbehalt. Die Liebe ist bei ihm absolut, die Ankündigung der Vernichtung oder des Strafgerichts ist von ihm und durch ihn jederzeit änderbar. Wer könnte ihn dafür zur Rechenschaft ziehen? Zitat Ende
    Diese Aussage ist für mich auch in Ordnung, da die Bibel voll von Beispielen ist das Jehova im Falle der Umkehr auch bereit ist seine angekündigte Vernichtung auszusetzen.
    Das von dir angeführte Beispiel der Sintflut zeigt das Jehova etwas angekündigt hat, weil er keine Möglichkeit einer Umkehr mehr sah. Es war eine unumkehrbare Situation durch Nachkommen der Egel/Menschensöhen entstanden.
    Ganz neben bei, Noah wurde nicht gerettet weil er geschuftet hat, sondern weil er schon vorher ein Gottesfürchtiger Mann des Glaubens war.
    Wenn Jesus auf die Tage Noahs bezugnimmt, dann möchte er die Gleichgültigkeit der Mesnchen betonen, nicht das es nur 8 Personen oder ganz wenige sind die überleben werden.

    Wenn Jesus sagt, die Tage seines Kommens seien wie die Tage Noahs, so spricht er von der Zeit vor seinem „Kommen“, und tatsächlich nehmen heute wenige Menschen Notiz von seinem Kommen, was sich aber noch ändern kann. Es ging Jesus um das Thema „Wachsamkeit“ .
    Zum Schluß möchte ich sagen, diese ganze Diskussion ist eigentlich überflüssig, denn wir sind uns doch alle einig das es einen Gerichtstag geben wird, und keiner möchte im Anflug einer Gefühlswallung diesen Gerichtstag bestreiten.

    Herzliche Grüße
    Michael 2

  • Caleb
    Februar 13, 2012

    es ist natürlich immer schwer, jemanden anderen zu erklären, aber ich glaube zu wissen, was Dennis gemeint hat, weil ich es ähnlich sehe.

    Auch ich blende in meinem Christsein Harmagedon bewußt aus. Was heißt das?

    Ich wünsche mir vom ganzen Herzen, daß Gottes Königreich auf Erden kommt, aber vor Harmagedon hab ich echt Schiß.

    Ich verstehe auch die Harmagedongeilheit nicht. Überall meterhoch Blut, Vernichtung, Fleischteile, Vögel die sich darüber hermachen (Horrorfilme schauen wir uns nicht an, sind ja zu gewaltverherrlichend aber in Echt wäre das schon cool).

    Darüber will ich mir gar keine Gedanken machen. Ich vertraue auf Jehova, sein Pläne die Erde betreffend und hoffe, daß ich es irgendwie erleben darf. Aber Harmagedon, die Offenbarung etc. dränge ich dabei ein bißchen in den Hintergrund.

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Lieber Caleb,

    Du hast mich völlig richtig interpretiert 😉 Kann mich deiner Sichtweise voll anschließen.

    Es ist doch sehr bezeichnend, wenn es jemandem dermaßen wichtig ist ein angebliches weltweites Zerstörungs-Harmagedon, von dem in der Bibel nicht die Rede ist, mit viel Worten zu verteidigen, aber dann, wenn es um „Barmherzigkeit“, „Versöhnung“, „Verschonung von Menschenleben“ und einfach MENSCHENLIEBE geht, eisernes Schweigen herrscht.

    Das lässt für mich schon etwas tief blicken, was in den Herzen dieser Brüer ist, leider! Sie denken sie verteidigen ihren Glauben oder besser gesagt den „wahren Glauben“, stattdessen verteidigen sie nur ihre Interpretation der Bibel, genau wie die WTG.

    Wie stehen diese Brüder eigentlich zu Jehovas Aussage aus 2. Petr. 3:9, wo er sagt, dass er möchte, dass „ALLE ZUR REUE“ gelangen und er nicht will, dass „IRGENDJEMAND VERNICHTET“ wird ???

    Danke für Deinen Kommentar!

    LG
    Dennis

  • Manfred
    Februar 13, 2012

    Liebe Dennis,
    ich glaube jetzt ist es genug. Willst Du wirklich alle Bibelstellen aufgelistet haben, die sich auf den Tag Jehovas oder das Gericht oder Harmagedon usw. beziehen????

    Wie lange soll der Kommentar dann werden?? Langsam frage ich mich welche Bibelübersetzung Du benutzt. Oder liest Du alle Bibelbücher wie die Offenbarung nicht, in der etwas von einem Gerichtstag steht? Das wäre dann zumindest eine Erklärung dafür.

    Dann führst Du 2. Petr. 3:9 an. Warum nicht auch die nachfolgenden Verse????

    9 Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, wie [es] einige [für] Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen. 10 DOCH JEHOVAS TAG WIRD KOMMEN WIE EIN DIEB, AN WELCHEM [TAG] DIE HIMMEL MIT ZISCHENDEM GERÄUSCH VERGEHEN WERDEN, DIE ELEMENTE ABER WERDEN VOR GLUTHITZE AUFGELÖST, UND DIE ERDE UND DIE WERKE AUF IHR WERDEN AUFGEDECKT WERDEN. 11 DA ALLE DIESE DINGE SO AUFGELÖST WERDEN, WAS FÜR MENSCHEN SOLLTET IHR DA SEIN IN HEILIGEN HANDLUNGEN DES WANDELS UND TATEN DER GOTTERGEBENHEIT, 12 INDEM IHR DIE GEGENWART DES TAGES JEHOVAS ERWARTET UND FEST IM SINN BEHALTET, DURCH DEN [DIE] HIMMEL IM FEUER AUFGELÖST WERDEN UND [DIE] ELEMENTE VOR GLUTHITZE ZERSCHMELZEN WERDEN!

    Lieber Dennis,
    Jehova möchte dass jeder umkehrt, doch leider machen das nicht alle und daher findet das statt was aber Vers 10 geschrieben steht. Ich glaube, dass sagt alles aus.

    Liebe Grüße Manfred

  • Caleb
    Februar 13, 2012

    @Manfred – mir reichts jetzt auch!!!!

    Um was geht es? Wieviele Menschen bei Harmagedon vernichtet werden?

    Da kann sich jeder anhand der Bibel seine Meinung machen, die aber genauso wichtig ist, wie das Umfallen eines Fahrrades in China, weil es allein Jehvoas Sache ist.

    Um was es in Wirklichkeit geht ist unsere Einstellung. Wie gehe ich durch die Strassen und denke mir:

    1. Bitte lieber Gott, dein Königreich komme und wenn es kommt soll es doch alle Menschen hier gleich vernichten.

    2. Bitte lieber Gott, dein Königreich komme und bevor es kommt, sollen doch noch möglichst viele Dich und deinen Sohn kennen lernen und die Bedeutung des Loskaufsopfers dazu. Und die, die Dich nicht kennenlernten, beurteile Sie so, als ob sie die Möglchkeit gehabt hätten.

  • Manfred
    Februar 13, 2012

    Lieber Caleb,
    Du hast gefragt:
    Um was geht es? Wieviele Menschen bei Harmagedon vernichtet werden? – Zitat Ende.

    Nein, darum geht es nicht. Es geht darum ob wir die Bibel als ganzes nehmen oder uns die Bibeltexte raussuchen, die uns gefallen und die anderen ignorieren. Wenn jemand das so machen will, dann soll er es so machen, es aber nicht so hinstellen als wäre diese Ansicht absolut richtig und jeder der was anderes glaubt ist auf dem Holzweg.

    Ich würde mir nie ein Urteil darüber erlauben, ob und wer gerettet wird oder eben nicht, dass habe ich oft genug geschrieben. Worüber ich mir aber ein Urteil bilden kann ist:

    Ob eine Lehre biblisch ist oder nicht, wenn jemand sagt ich zitiere:
    Es ist doch sehr bezeichnend, wenn es jemandem dermaßen wichtig ist ein ANGEBLICHES WELTWEITES Zerstörungs-Harmagedon, von dem in der Bibel nicht die Rede ist, mit viel Worten zu verteidigen, aber dann, wenn es um “Barmherzigkeit”, “Versöhnung”, “Verschonung von Menschenleben” und einfach MENSCHENLIEBE geht, eisernes Schweigen herrscht. – Zitat Ende.

    Diese Aussage ist schlicht weg falsch und nur darum geht es und dann wird noch 2. Petr. 3:9 angeführt als Bestätigung, obwohl wenn man ab Vers 10 weiter liest man erkennt, dass Jehovas Tag trotzdem wie ein Dieb kommen wird. Wenn jemand den Vers 9 als Beweis bringt, den Vers 10 der das Gegenteil aussagt aber ausklammert, dann wird hier bewusst versucht eine bestimmte Lehre zu festigen, die aber nicht biblisch ist.

    NUR UND NUR DARUM GEHT ES. Das Thema hätte auch ein anderes sein können. Wenn wir anfangen die Bibel so auszulegen wie wir wollen, dann sind wir kein bischen besser als das was wir der Gesellschaft vorwerfen. Die Organisation wird dafür kritisiert unter anderem auch vom Dennis, aber er selbst darf es tun???

    Wenn es wirklich so sein sollte, dass dies hier Standard wird, dann ist es Zeit sich zu verabschieden, denn ich will bestimmt nicht vom Regen in die Traufe kommen. Ich habe mich hier auf Bruderinfo sehr wohl gefühlt, aber ich werde auf keinen Fall anfangen wieder irgend welchen falschen menschlichen Lehren zu folgen.

    Der Maßstab ob etwas biblisch Richtig oder Falsch ist, kann nur die Bibel sein. Jeder muss für sich entscheiden ob er diesen Maßstab akzeptiert oder nicht.

    Ich habe jetzt alles zu diesem Thema gesagt was es zu sagen gibt und damit lasse ich es jetzt bewenden und schaue wie es sich weiter entwickelt.

    Liebe Grüße Manfred

  • Scheues Herz
    Februar 13, 2012

    Lieber Dennis,
    Ich empfinde viele meiner Brüder in der Versi
    als kaltherzig und lieblos.
    Schon allein wie sie mich und andere Richten und
    Behandeln nur weil wir nicht soviele Stunden gehen und ältesten Männer haben. Und ich weiß ich darf nicht richten- deshalb sag ich oft die sind geistig gesehen Behindert.
    Damit ich es ertragen kann…………
    Und ich bin froh das Jehova mich richtet- denn bei meinen Versi Brüder bin ich schon gekennzeichnet. Obwohl ich nichts böses tue.
    Die brechen dir das Genick. Und dann wen du nimmer kannst sagen sie „Der wahr eh kein gescheiter Zeuge!!!!!!!!!!!
    In brüderlicher Verbundenheit eues Scheues Herz

  • derleser
    Februar 13, 2012

    matthäus 7 1 »Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. 2 Denn so wie ihr jetzt andere verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere legt, wird man euch selber messen.

  • Edelmuth
    Februar 13, 2012

    >> Die Liebe und Barmherzigkeit Jehovas stand noch nie unter Vorbehalt. Die Liebe ist bei ihm absolut, die Ankündigung der Vernichtung oder des Strafgerichts ist von ihm und durch ihn jederzeit änderbar <<

    Liebe bedeut auch Gerechtigkeit.

    Jehova ist ein Gott der Liebe. Er stellt die Gerechtigkeit nach seinen Maßstäben auf der Erde wieder her. Was bedeutet das in einer von Satan beherrschten Welt?

    (2. Petrus 3:11-13) . . .Da alle diese Dinge so aufgelöst werden, was für Menschen solltet ihr da sein in heiligen Handlungen des Wandels und Taten der Gottergebenheit, 12 indem ihr die Gegenwart des Tages Jehovas erwartet und fest im Sinn behaltet, durch den [die] Himmel im Feuer aufgelöst werden und [die] Elemente vor Gluthitze zerschmelzen werden! 13 Doch gibt es neue Himmel und eine neue Erde, die wir gemäß seiner Verheißung erwarten, und in diesen wird Gerechtigkeit wohnen.

    (Daniel 2:44) . . .Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen;

    Wir erwarten eine vollkommene Regierung unter unserem König Jesus, in der Gerechtigkeit wohnen wird. Das bedeutet, dass alle anderen Könige dieser Welt „zermalmt“ werden. Werden sich diese Könige freiwillig unserem König unterstellen und friedlich ihre Macht abtreten? Ich glaube nicht!

    Wir alle waren ungerecht, mich eingeschlossen, und hätten den Tod verdient. Wo sollte ein barmherziger Gott die Grenze ziehen? Ich weis es nicht und werde mich bestimmt davon zurückhalten IHM Ratschläge zu erteilen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass ein liebvoller Gott die Herzen der Menschen danach beurteilt, ob sie seinen Sohn Jesus als ihren Messias annehmen oder annehmen würden, wenn sie ihn kennen lernen, und dann interessiert nach seinen Worten und den Worten seines heiligen Vaters forschen und sie umzusetzen versuchen würden. Nicht das, was sie taten oder nicht taten, sondern das, was sie im Herzen wünschen würde dann im Fordergrund stehen. Dann bekommt Joh. 17:3 eine fundamentale Schlüsselbedeutung:

    (Johannes 17:3) . . .Dies bedeutet EWIGES LEBEN, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.

    Wie sieht es aber in der Welt aus. Jeder von uns kennt es aus dem Predigtdienst. Wie soll Jehova mit seinem Heiligen Geist die Menschen zu einer Änderung bewegen, wenn sie IHN ablehnen und nicht wollen? Diese ungerechte von Satan beherrsche Welt muss aber aus Liebe zu den zu kurz gekommenen Menschen geändert werden…..

    Ich bin nur froh, dass ich nicht Jehovas Entscheidungen treffen muss.

    Ede

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Wir erwarten eine vollkommene Regierung unter unserem König Jesus, in der Gerechtigkeit wohnen wird. Das bedeutet, dass alle anderen Könige dieser Welt „zermalmt“ werden. Werden sich diese Könige freiwillig unserem König unterstellen und friedlich ihre Macht abtreten? Ich glaube nicht!“

    Stimmt, die Bibel erzählt von Königen die ihm widerstehen…aber ebenso auch von Nationen und Völkern die sich in Demut vor ihm niederbeugen werden.

    Die Bibelstellen dazu hatte ich ja schon zitiert…in der Bibel findet man noch jede Menge davon…man müsste sie nur sehen wollen.
    Warum werden diese Verse eigentlich so konsequent ignoriert? – Das verstehe ich einfach nicht…und in Ordnung finde ich es schon gleich garnicht. – Denn damit spricht man ihnen ihre Gültigkeit ab und wer hat das Recht dies zu tun? – Ich schätze niemand!

    Ich ignoriere ja auch nicht die Bibelstellen wo es heißt, das es für die Bösen keine Stätte mehr geben wird.
    Wenn ich natürlich hergehe und jeden Menschen der Gott nicht kennt, automatisch in die Kategorie „Böse“ stecke, bliebe wirklich nur ein elend kleines Häuflein Menschen übrig. – Doch die Bibel lässt solch eine Schlussfolgerung nicht zu. Die Verse habe dazu ich schon des öfterern genannt, aber auch die stoßen, wie gehabt, auch weiterhin auf pure Ignoranz…

    ZITAT:
    „Wie soll Jehova mit seinem Heiligen Geist die Menschen zu einer Änderung bewegen, wenn sie IHN ablehnen und nicht wollen?“

    Bei dem haarsträubenden Unsinn der den Menschen über Gott und Jesus oft erzählt wird (und das meine ich jetzt ganz allgemein und nicht nur auf den PD der Zeugen bezogen) wundert mich ihre Skepsis allerdings kein bisschen.

    LG Ulli

  • Empört_euch
    Februar 13, 2012

    Onein – d.h. ja das Harmagedon vor dem Ende der Supermacht USA kommt! WDazu kann ich nur sagen: Erwachet, so etwas ist unbiblisch

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Hallo empört euch,

    darf ich fragen wie dein Kommentar zu verstehen ist? Auf den Artikel kann es sich wohl nicht beziehen, denn der sagt doch eigentlich das Gegenteil deiner Schlussfolgerung.
    LG
    Dennis

  • Empört_euch
    Februar 13, 2012

    Hallo Dennis, zunächst mal handelt es sich um einen ironischen Kommentar, er hat als Grundlage das im Artikel angeführte WT-Zitat: „Die Prophezeiungen über das riesige Standbild und das wilde Tier belegen zweifelsfrei, dass die angloamerikanische Weltmacht nicht durch eine künftige Weltmacht abgelöst werden wird.(Wt 15.06.12, S. 16, Abs. 10)“.

    Ich wollte damit ausdrücken wie krass ich es finde, das weltweit ca. 7 Millionen Menschen dieser Aussage Glauben schenken – die wenigsten von diesen Menschen haben wohl das Glück in einem Land wie dem unserem zu leben, wo Meinungsfreiheit und ein gutes Bildungsniveau herrschen – sie werden hier absichtlich von einer handvoll „böser“ Menschen in falschen Hoffnungen gewogen und damit zu unsinnigen Taten veranlasst mit denen sie ihr Leben vergeuden.

    Mein Kommentar sollte lediglich mein tiefstes Bedauern, verbunden mit dem Wunsch nach Erkennen dieser „nicht vom Geist geleiteten“ Organisation, ausdrücken.

  • Michael 2
    Februar 13, 2012

    Hallo Svenja, deinen Überlegungen kann ich nur voll und ganz zustimmen.

    Zu der Frage ob es in Harmagedon ein blutiges Gemetzel geben wird und alle die jetzt noch falsch oder nicht glauben umkommen werden sollten wir die Worte von Paulus an Timtheus in Betracht ziehen.

    „Zuallererst fordere ich die Versammlung zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen, besonders für die Regierenden, und alle, die Macht haben. Wir beten für sie, damit wir in Ruhe und Frieden ein Leben führen können, das Gott in jeder Hinsicht ehrt und das auch von Menschen geachtet werden kann. Das ist gut, und es gefällt Gott, unserem Retter. Er WILL ja, dass ALLE Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Jesus Christus, der Mensch wurde und sich selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen RETTEN WILL. Und DAFÜR hat er mich als Verkündiger und Apostel eingesetzt – das ist die Wahrheit, ich lüge nicht – als Lehrer, der die nichtjüdischen Völker im Glauben und in der Wahrheit unterrichten soll. 1. Tim. 2:1-6

    Wenn es Gottes Wille ist das alle Arten von Menschen gerettet werden, dann wird sein Wille auch geschehen, auch wenn wir es uns jetzt noch nicht vorstellen können wie dies geschehen soll.
    Auf jeden Fall legt Jehova das Leben der Menschheit nicht in die Hände von uns Menschen, nach dem Motto, wenn sie nicht auf uns hören werden sie eben vernichtet.
    Paulus sah sich als Verkündiger eben dieser frohen Botschaft. Die Menschen werden Christus und Jehova erkennen, das ist die Verheisung und dafür wird Gott sorgen.

    L.G.
    Michael 2

    Auch ich möchte mich den Guten Wünschen an Matthäus anschließen. )Ich denke wir alle sind in Gedanken und Gebeten bei ihm.

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    ZITAT Michael 2:
    „Ich denke wir alle sind in Gedanken und Gebeten bei ihm.“

    Jeden Tag…ganz sicher.

    LG Ulli

  • walter
    Februar 13, 2012

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    Danke für die regulierenden Worte und den Versuch uns wieder auf
    das Wesentliche zurückzubringen.
    Danke auch für die Erinnerung und Mahnung, unseren Bruder Matthäus
    in unseren Herzen und Gebeten zu behalten.
    Womöglich ist er weit schwerer erkrankt, als wir alle glauben und er macht ganz bestimmt viele Höhen und Tiefen durch.

    Vielen Dank !

    Walter

  • stefan
    Februar 13, 2012

    Für mich sind die vereinigten Staaten absolut keine Weltmacht mehr. Wenn man sich mal informiert, wie sehr die finanziell schon am Tropf von China hängen, wird jedem klar, daß die USA nur noch ein Schatten ihrer vergangenen Tage sind.
    Weder wirtschaftlich noch politisch ist der Einfluss so gross, daß man von einer „Weltmacht“ sprechen kann. In der ganzen Diskussion fehlt mir dann noch Grossbritannien. Hierbei von einem gleichberechtigten Partner als Weltmacht im Verbund mit den USA zu sprechen ist ja mehr als lächerlich.
    Ich bin auch sehr gespannt auf weitere Erklärungen des Sklaven zu diesem Thema, denn die Tatsachen, was diesen Sachverhalt betrifft, werden die irgendwann nicht mehr ignorieren können, zumal dann auch der letzte Treue WT-Anhänger irgendwann die politischen Entwicklungen klar sehen wird und Erklärungen fordert.
    Und auf die Erklärungen des Sklaven bin ich heute schon gespannt.
    Es bleibt spannend!

    Gruß an alle und einen schönen Tag!
    Stefan

  • Edelmuth
    Februar 13, 2012

    >> ”Lösegeld für ALLE” (Joh1:29, Röm5:12-21, 1.Kor15:22, 2.Kor5:14, 1.Tim2:6, Hebr.2:9, 1.Joh2:2.
    1Jo 2:2 (Jesus) ist zum Sühnopfer für unsere Sünden geworden und nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.
    1Ko 15:22 Denn wie durch die Verbindung mit Adam alle sterben, so werden durch die Verbindung mit Christus alle lebendig gemacht werden; <<

    Guten Abend Christin

    Verstehe ich dich richtig, nämlich dass wir quasi alle schon aufgrund Jesus Opfer dahingehend gerettet sind, dass wir alle Harmagedon überleben, weil uns Jesu geopfertes Blut rein wäscht und gerecht spricht?

    Ede

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber Edelmuth

    Es gibt 2 wesentliche Gruppen im Glauben:

    Die 1. Gruppe glaubt, dass alle Menschen leben werden, weil Christus schließlich für die Sünden der ganzen Menschheit gestorben ist. Harmagedon findet für sie nur als Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte statt, weil der Teufel weggesperrt wird.
    Das Vorbild Sintflut wird auf ein lokales Naturereignis reduziert und Jehova hatte Noah nur davor gewarnt damit er überlebt, aber sonst nichts damit zu tun.

    Die 2. Gruppe glaubt an die vollständige Vernichtung dieser Welt und einem Großteil der Menschen. Das wird als sehr hartherzig dargestellt, jedoch können wir kleine Menschen auf das Geschehen keinen Einfluss nehmen. Diese Gruppe sagt auch dass Jesus für die Menschheit gestorben ist, schränkt dies aber auf diejenigen Menschen ein, welche an Jesus, an Jehova (oder JHWH) und die Verheißung glauben. Denn Jehova und Jesus wollen dass jeder lebt, aber die Menschen nehmen das Angebot meist gar nicht an.

    Fazit:
    Nur eine der beiden Ansichten kann richtig sein, da sie sich widersprechen!
    Gehöre ich mit meiner Ansicht zur Gruppe 2 und diese Ansicht ist die Richtige, dann habe ich die Chance durch Gnade gerettet zu werden. Die Gruppe 1 hat dann falsch geglaubt und wird sterben.

    Sollte aber die Gruppe 1 Recht haben, so werden sowieso alle durch die Gnade des Opfers Jesu gerettet, also auch die Menschen der Gruppe 2

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    Februar 13, 2012

    Clever, so trickst du Gott ja richtig gut aus 😉 So MUSST du ja quasi gerettet werden.
    Mal ernsthaft. „Falsch glauben“ bringt nicht den Tod, das sollte uns inzwischen klar sein. An Jesus zu glauben und an die Rettung durch ihn, bringt Leben. Unabhängig von simplen Details, die man falsch glaubt. Denn das würde ja bedeuten, dass du alles richtig glauben musst, um gerettet zu werden und das tut niemand. Also solches Angstmachen ist wirklich unfair und darüber sollten wir als Christen doch inzwischen hinweg sein.
    Zweitens gibt es nicht nur diese beiden Gruppen. Es gibt auch die Gruppe derer, zu denen ich mich zählen würde, die sehr wohl glauben, dass nicht alle gerettet werden. Das heißt aber nicht, dass kaum jemand gerettet wird und ein Großteil der Menschen vernichtet wird.
    Vielmehr denkt Gott einfach in anderen Maßstäben als wir Menschen. Das simple „du glaubst richtig, du wirst gerettet“/“du glaubst falsch, du wirst vernichtet“ ist einfach banal. Gott sieht nicht umsonst in das Herz der Menschen, was wir nicht können. Wir sehen ergo nur die Oberfläche der Menschen und urteilen so. Gottes Urteil kann demnach ganz anders ausfallen als unseres, obwohl wir eigentlich sagen würden, dass es evtl. unfair erscheint, dass auch ein Moslem z.B. gerettet wird, obwohl der ja gar nicht an Jesus glaubte. Vielleicht wird er auch nicht gerettet, aber dieses Urteil kommt eben nur Gott zu und so können wir nicht annehmen, er urteilt so, wie wir urteilen würden.

  • Edelmuth
    Februar 13, 2012

    >> Zweitens gibt es nicht nur diese beiden Gruppen. Es gibt auch die Gruppe derer, zu denen ich mich zählen würde, die sehr wohl glauben, dass nicht alle gerettet werden. Das heißt aber nicht, dass kaum jemand gerettet wird und ein Großteil der Menschen vernichtet wird. <<

    Hallo Svenja

    Sicherlich hast du mit deiner Feststellung recht, dass Gott die Herzen der Menschen beurteilt und sich niemand die unverdiente Güte Gottes verdienen kann. Dennoch glaube ich nicht, dass Harmagedon ein Spaziergang werden wird.

    (Lukas 13:23-24) . . .Nun sagte jemand zu ihm: „Herr, sind derer wenige, die gerettet werden?“ Er sprach zu ihnen: 24 „Ringt danach, durch die enge Tür einzugehen, denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen suchen, werden es aber nicht vermögen,

    (Markus 13:20) 20 In der Tat, wenn Jehova die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.

    (Jesaja 34:1-4) 34 Kommt herbei, ihr Nationen, um zu hören; und ihr Völkerschaften, merkt auf! Möge die Erde und das, was sie füllt, zuhören, das ertragfähige Land und all sein Ertrag. 2 Denn Jehova hat heftigen Zorn gegen alle Nationen und Grimm gegen all ihr Heer. Er wird sie bestimmt der Vernichtung weihen; er muß sie der Schlachtung hingeben. 3 Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden; und was ihre Leichname betrifft, ihr Gestank wird aufsteigen; und die Berge sollen zerfließen wegen ihres Blutes. 4 Und alle vom Heer der Himmel sollen verwesen. Und wie eine Buchrolle sollen die Himmel zusammengerollt werden; und ihr Heer wird ganz wegschrumpfen, ebenso wie das Laub vom Weinstock abschrumpft und wie eine geschrumpfte [Feige] vom Feigenbaum.

    (Jeremia 25:32-33) 32 Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚Siehe! Unglück geht aus von Nation zu Nation, und ein großer Sturm, er wird von den entlegensten Teilen der Erde her erweckt werden. 33 Und die von Jehova Erschlagenen werden schließlich an jenem Tag gewiß von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde sein. Sie werden nicht beklagt, noch werden sie zusammengesammelt, noch begraben werden. Zu Dünger auf der Oberfläche des Erdbodens werden sie werden.‘

    Ede

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Verstehe ich dich richtig, nämlich dass wir quasi alle schon aufgrund Jesus Opfer dahingehend gerettet sind, dass wir alle Harmagedon überleben, weil uns Jesu geopfertes Blut rein wäscht und gerecht spricht?“

    Gegenfrage: Willst du Gottes und Jesu klare Aussagen darüber verwässern oder gar in Zweifel ziehen?

    Joh 11, 26
    26 Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?

    Und? – Glaubst DU das? – Oder weist du diese Möglichkeit strikt von dir?
    Dann brauchst du allem anderen auch nicht zu glauben…

    Wem sich Gott offenbart, doch von ihm nur Verachtung für Jesu Opfer erntet, lässt damit seine Schlechtigkeit erkennen.
    Psalm 73, 8-11 beschreibt diese Menschen so:

    Denn ich beneidete die überheblichen Menschen: Ihnen geht es gut, obwohl Gott ihnen völlig GLEICHGÜLTIG ist.
    4 Ihr Leben lang haben sie keine Schmerzen, sie strotzen vor Gesundheit und Kraft.
    5 Sie müssen sich nicht abplagen wie andere Menschen, und die täglichen Sorgen sind ihnen ganz und gar fremd.
    6 Sie sind stolz auf ihren Stolz und tragen ihn zur Schau, ja, sie prahlen sogar mit ihren GEWALTTATEN.
    7 In ihren feisten Gesichtern spiegelt sich die BOSHEIT ihres Herzens wider.
    8 Mit VERACHTUNG schauen sie auf andere herab und verhöhnen sie, mit zynischen Worten setzen sie jeden unter Druck.
    9 Sie tun, als kämen ihre Worte vom Himmel; sie meinen, ihre Sprüche seien für die ganze Menschheit wichtig.
    10 Darum läuft sogar Gottes Volk ihnen nach, es hängt an ihren Lippen und glaubt alles, was man ihm vorsetzt.
    11 Denn diese eingebildeten Leute sagen: „Gott kümmert sich um nichts – wie sollte er auch? Er thront so weit oben und weiß nicht, was sich hier unten abspielt!“

    Sie KENNEN Gott zwar, aber weder sind sie ihm gehorsam, noch lieben sie ihn.

    Die Verse 18+19 zeigen, wie es für sie endet:

    18 Du stellst sie auf schlüpfrigen Boden und wirst sie ins Verderben stürzen.
    19 Ganz plötzlich wird sie das Entsetzen packen, sie werden ein Ende mit Schrecken nehmen.
    20 Wie ein Traum beim Erwachen verschwindet, so vergehen sie, wenn du dich erhebst, o Herr.

    Doch es gibt eben noch eine dritte Kategorie, nämlich alle diejenigen Menschen, die in dieser Welt überhaupt nie die Gelegenheit bekamen Gott und Jesus kennen zu lernen, gelten genau die Bibelverse die Christin oben angeführt hat.

    Wer will es wagen, sie für ungültig zu erklären oder sie zu relativieren?

    LG Ulli

  • mike
    Februar 13, 2012

    Hallo Dennis.
    Die Geschichte belegt es doch das England mit der USA zusammenarbeitet!!
    Oder hörst du keine Nachrichten?
    Das sind Beweise genug.
    Das der treue und verständige Sklave nichts mehr zu den Königen sagt ist doch logisch. Es muss sich erst erfülle.
    Halte deine Augen offen was auf der Weltbühne passiert. Sei wachsam!

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Hallo Mike,

    ich lese jeden Tag Zeitung und schaue Nachrichten. außerdem beschäftige ich mich sehr mit Geschichte und Politik. Die belegt für mich, dass es min. seit 40 Jahren keine anglo amerikanische Weltmacht mehr gibt, wenn es sie überhaupt gab. Die USA sind seit 1991 die letzte verbliebene super macht, nachdem die Sowjetunion zusammen brach. jeder Historiker und Politiker kann das bestätigen.

    LG
    Dennis

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber Bruder N.D.

    Zitat:
    Jedem Bibelleser, der nicht mit der Wachtturm-”Brille” liest, sollte diese entscheidende Tatsache sofort in´s Auge springen. Daniel spricht sowohl in der Vision des “Standbildes”, als auch in der Vision der “wilden Tiere” (Kap. 7), von vier Königreichen bzw. vier wilden Tieren, nicht
    fünf oder mehr. Diese offensichtliche Tatsache zu umgehen und daraus ein Lehrkonstrukt zu basteln, das sehr überzeugend und biblisch klingt, ist ein besonderes Talent des “Sklaven”, das einem fast wieder Bewunderung abverlangt. Auf S. 12
    Zitat Ende

    Somit behauptest Du nach den Weltreichen
    Babylon
    Medea und Perser
    Griechenland und
    Rom

    sei das Standbild an den Füßen angekommen. Wenn ich Dich richtig verstanden habe sind die Füße das Überbleibsel der Weltmacht Rom in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung.

    Offbg. 17:10
    Und es sind sieben Könige: fünf von ihnen sind gefallen, der eine ist, der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Weile bleiben.

    Als Johannes diese Worte niederschrieb, war das römische Reich noch voll an seiner Macht, also im Sinne des Standbildes die Beine, nicht die Füße.

    Die fünf gefallenen Könige sind:
    Ägypten
    Assyrien
    Babylon
    Meder und Perser
    Griechenland

    Rom war gerade Weltmacht und ein König musste noch kommen und …….der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Weile bleiben.

    Somit glaube ich auch ohne eine Wachtturmbrille eher was in der Bibel steht. Und da steht dass nach Rom noch eine „Weltmacht“ kommt.

    Außerdem steht in dem im Vortrag behandelten Kapitel aus Daniel in Dan. 2:28 der Nebensatz: ……was am Ende der Tage geschehen wird……..
    Es steht somit auch in Daniel, dass es am Ende der Tage geschehen wird. Nach meinem Verständnis kann man nicht behaupten das zerfallene Römische Reich stellt die Füße dar, denn das würde bedeuten das Ende der Tage wäre schon seit über 1000 Jahren um.
    Ich glaube in dem Punkt ist Deine Aussage noch falscher als die der Organisation.

    List man in Daniel weiter kommt folgender Vers 34
    Da wurden zugleich das Eisen, der Ton, das Erz, das Silber und das Gold zermalmt, und sie wurden wie Spreu der Sommertennen; und der Wind führte sie hinweg, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und der Stein, der das Bild geschlagen hatte, wurde zu einem großen Berge und füllte die ganze Erde.

    ….keine Stätte wurde für sie gefunden….
    Das kann sich noch nicht erfüllt haben, denn einige der Länder existieren noch. Selbst wenn man sagen würde die Länder sind keine Weltreiche mehr, gut, aber da ist noch der Stein. Dieser Stein der alles zermalmt hat, ist der Fels Jesus. Am Ende des Verses seht, dass der Stein die ganze Erde füllte. Hat der Stein bereits die ganze Erde gefüllt? Ich kann das überhaupt nicht erkennen.

    Falls das nicht als Beweis reicht, dass an dieser Stelle der Vortrag falsch ist, noch der Vers 44:
    Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, welches ewiglich nicht zerstört, und dessen Herrschaft keinem anderen Volke überlassen werden wird; es wird alle jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber ewiglich bestehen:

    Hat sich das erfüllt? Ich kann das in dieser Welt beim Besten Willen nicht erkennen.

    Trotzdem vielen Dank für den Vortrag, denn ohne den Votrag hätte ich mich nicht so intensiv mit diesem Thema beschäftigt.

    Vielleicht solltest Du die kritischen Stellen noch eimal überdenken, denn wenn ein Kommentar falsch ist hat es nicht ganz die Wirkung wie ein Vortrag auf die Leser von BI.
    Obwohl es eigentlich nicht so sein sollte, denn auch ein Votrag ist nur die Ansicht eines Menschen und vielleicht noch vom BI Lektor.

    Denn prüfet und das Gute behaltet!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber Bruder N.D.

    Zitat:
    Nach meinem biblischen Verständnis kann man nicht einfach so einen Propheten, der im 6 Jhdt. v.u.Z. gelebt hat und einem babylonischen König einen Traum deutete, mit der “Offenbarung” des Apostels Johannes am Ende des 1. Jhdt. u.Z. in einen Topf werfen
    Zitat Ende.

    Nicht Daniel war der wirliche Autor vom Bibelbuch Daniel, sondern Jehova.
    Und nicht Johannes war der wirkliche Autor von Offenbarung, sondern Jehova und sein Sohn.

    In diesem Fall mag es zwar so sein, dass man die beiden von der Organisation genannten Bibeltexte nicht in einen Topf geworfen werden dürfen, aber generell kann man das nicht sagen.
    Beispielsweise tauchen in Daniel und in Offenbarung gewisse dreieinhalb Jahre auf, welche sich nach meinem Verständnis dieselbe Erfüllung haben müssten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • mike
    Februar 13, 2012

    Hallo, Ihr Lieben.
    Wie wir wissen ist ja auch die anglo-amerikanische Weltmacht
    der König des Südens.
    Es muss ja auch ein König des Nordens kommen.
    Ich tippe auch auf China, das dieses Land gegen den König des Südens vorgehen wird!

    Jetzt aufgepasst!!

    Wenn Israel den Iran angreift; dann muss die Verbündete USA mithelfen. In den Medien wurde es so durchgegeben.
    Wer unterstützt dann den Iran? China und Russland schalten
    sich dann ein!!!

    LEST MAL DANIEL 8:25!!

    Ja, nicht durch eine Hand wird eine Weltmacht vernichtet,
    sondern durch

    GOTTES KÖNIGREICH!!!!!!!

    DANIEL 11:44,45 ist auch noch sehr interessant.
    Es werden Bericht geben die diesem König in Bestürzung versetzt werden.

    FRAGE: Ist es heute nicht schon so, das wir überall, Afrika u. Asien besonders, von schlimmen Berichte hören und uns teilweise erschrecken, wie mit dem eigenen Volk umgegangen wird?

    Vertrauen wir daher auf Jehova, denn er kennt den Ausgang und zwar zum Guten.

    Bevor die sich gegenseitig zerstören, wird Jehova den grossen Stein auf das Standbild krachen lassen!!!!!!!!!

  • Edelmuth
    Februar 13, 2012

    >> Wenn Israel den Iran angreift; dann muss die Verbündete USA mithelfen. In den Medien wurde es so durchgegeben. Wer unterstützt dann den Iran? China und Russland schalten
    sich dann ein!!! <<

    Hallo mike

    Oder wenn es an der türkisch-syrischen Grenze zum Verteidigungsfall für die Nato kommt und sich daraus ein Stellvertreterkrieg zwischen dem König des Südens(Demokratie; USA, Europa) und dem König des Nordens(Faschismus: China, Russland, Nordvietnam, Iran) kommt. Auf jeden Fall gehen wir schweren Zeiten entgegen. Wenn es eine so große Drangsal gibt, wie sie es zuvor noch nicht gegeben hat, dann wird das ganz schön heftig.

    Ede

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    wenn ich dir einen kleinen Rat geben darf: schau vorher in einem Lexikon nach bevor du fremdwörter wie ‚Faschismus‘ einfach so auf Länder anwendest, die damit nichts zu tun haben.

    Übrigens gibt es seit 1976 kein Nordvietnam mehr sondern nur noch Vietnam.

  • Shannon
    Februar 13, 2012

    Hallo Edelmuth,

    ich sehe die große Drangsal nicht im Umsturz der Länder. Das muss kommen, damit die im Hintergrund geplante ZEITENWENDE eintreten kann. Sie wird kommen, da braucht man sich ja nur die Gästeliste der Bilderberger ansehen. Aber solange alles friedlich ist, kann man der Bevölkerung sowas nicht verkaufen. Folglich miss es Unruhen geben.

    Ich fürchte, die große Drangsal bekommen wir, indem man ausgelacht und verspottet wird, wenn man überhaupt noch an Harmagedon glaubt, so wie es in der Offenbarung steht. Wenn man seinen Glauben bewahren muss, allen Vorwürfen zum Trotz, hartherzig zu sein, wenn man nicht an den allvergebenden Gott glaubt, sondern an einen, der das tut, so wie es in der Bibel steht. Das wird in den nächsten Jahren sicherlich noch heftiger werden.

    Aber für mich besteht ein erheblicher Unterschied, zwischen dem was ich glaube, nämlich was in der Bibel steht oder dem Wunschdenken vieler. Ich denke nicht, dass das Wunschdenken in manchen Köpfen für unseren Schöpfer ein Maßstab ist.

  • Karl
    Februar 13, 2012

    Hallo zusammen,

    stimmt es dass mit „Harmageddon“ nicht ein besonderer Tag oder das jüngste Gericht gemeint ist, sondern lediglich das „Gebirge von Meggido“? Off. 16, 16 weißt ja explizit drauf hin …!

    LG
    Karl

  • Jade
    Februar 13, 2012

    Wenn der Glaube an einen liebenden und vergebenden Vater nur Wunschdenken ist, dann frage ich mich, was dann am Christentum so toll ist. Geht es darum, die eigene Haut zu retten? Der Rest der Menschheit kann ja zugrunde gehen.Es geht nicht nur um Eure Familienangehörige, es geht um Millarden Menschen, die ungefragt auf diesen Planeten gesetzt wurden.
    Wenn Gott die Herzen beurteilt, dann wird er sicherlich nicht die unzähligen guten Menschen vernichten, die sich selbstlos für andere einsetzen,die nie eine Chance im Leben hatten, und die im „falschen“ Land geboren sind.
    Wisst Ihr eigentlich, was Ihr mit Euren Aussagen anrichtet? Wie das auf empfindsame Menschen wirkt?
    Svenja hat Recht, es wirkt kaltherzig und ich hoffe wirklich von Herzen, dass unser Schöpfer nicht so ist.

    Jade

  • Jade
    Februar 13, 2012

    Übrigens bin ich sehr erleichtert, dass nach dem Harmagedonmassaker nicht alles voller Leichen ist, weil der Schöpfer sie ja im Nu auflösen kann. Ironie aus.

    Jade (kopfschüttelnd und sehr enttäuscht!)

  • Bruderinfo
    Februar 13, 2012

    Liebe Jade und Svenja, Alois und Shannon,
    zu spekulieren wer oder wieviele überleben und ob überhaupt nur die überleben die sich an bestimmte Anweisungen halten oder die einen bestimmten Glauben haben ist im Grunde für uns nicht von Bedeutung. Von Bedeutung ist wie schon erwähnt die Liebe zu leben die Christus uns vorgelebt hat. Denn dann haben wir die Gewissheit selbst wenn wir sterben (nach der allgemein menschlichen Vorstellung) ins Leben zu kommen. Die Religionen sind hartherzig, der Glaube allein kann nur zum Leben führen. Im Grunde ist es wichtig die zwei Gebote die Jesus uns gab im Glauben zu leben. Dazu müssen wir uns erst einmal wieder selber lieben lernen. Danach können wir diese Liebe den Menschen weitergeben. Jesus betonte noch eine überaus wichtige Angelegenheit. Die Vergebung. Nur wenn wir uns selbst vergeben und unserem Mitmenschen von Herzen vergeben (auch unter Gebet) werden, und nur dann werden wir die wahre innere Liebe und Zufriedenheit verspüren. Nun wissen wir aber auch von den biblischen Prophezeiungen die ungeschminkt berichten das sehr viele Menschen bei Harmagedon umkommen werden und schlimme Aussagen uns Angst machen. Wie kann man damit umgehen? Indem wir auf die Worte Jesu hören. Ist es nicht so das Jesus uns genau hier die Angst nehmen möchte? Genau aus diesem Grunde sagte Jesus das die an IHN glauben leben werden auch wenn sie sterben. Jesus wußte ganz genau das uns in der Zeit der Drangsal die ANGST am meisten zu schaffen machen wird. Durch Angst wird die Welt regiert und durch Angst werden die Menschen gelenkt und in die verschiedenen Richtungen geführt. Da wir nun die Gewissheit von Jesus haben, so lasst uns keine Angst mehr haben. Auch der Tod soll uns keine Angst mehr machen. Gerade mit dem Tod wird viel Geschäft betrieben und den Menschen Angst eingejagt. Der Glaube an Jesus und an unseren himmlischen Vater hat den Sinn uns als Menschen die Angst zu nehmen und wieder starke angstfreie Kinder Gottes zu werden. Auch die Gesellschaft benutzt diese Angst vor Harmagedon um uns zu lenken. Die Frage ist nur: Lassen wir das weiterhin zu? Euch allen da draussen einen liebevollen Tag. P.S.: betet auch bitte weiterhin für unseren Bruder „Matthäus“. LG Bruderinfo 🙂

  • Shannon
    Februar 13, 2012

    Liebe Jade,

    warum bist du enttäuscht? Weil ich und einige andere hier nicht an die weltweite Vergebung für die gesamte Menschheit glaube?
    Das mit dem Glauben ist so einen Sache, da ist am Ende JEDER FÜR SICH SELBST verantwortlich.

    Oder soll ich jetzt anderer Meinung sein, nur weil es besser in den Konsens passt? Mich interessiert der Konsens nicht, mich interessiert nur, was in der Bibel steht. Das hat nichts mit sensibel zu tun, sondern mit glauben.

    Ich will es dir an einen Beispiel verdeutlichen:
    Ich habe eine wunderbare Tochter, die sich selbstlos für andere einsetzt. Aber sie glaubt nicht an Gott. Also hat sie Jesus und unseren Schöpfer längst verworfen. Selbstverständlich wünsche ich mir, dass sie lebt, weil sie ein gutes Herz hat. Aber ob unser Schöpfer, oder Jesus, dessen Opfer sie ja nicht annimmt auch so sieht?

    Folglich wäre diese allgemeine Errettung für alle nur mein Wunschdenken, weil es viele gute Menschen auf der Erde gibt. Aber zu behaupten, es wäre so, dafür habe ich in der Bibel noch keinen Beleg gefunden.
    Das hat mit hartherzig gar nichts zu tun, sondern nur, der Realität, nämlich meiner „Glaubensrealität“, so wie ich sie aus der Bibel verstehe ins Auge sehen.

  • Svenja
    Februar 13, 2012

    Sehr richtig, es ist alles nur Spekulation. Es kann theoretisch sein, dass fast alle Menschen vernichtet werden. Aber es kann eben auch anders kommen. Ich wollte nur vor einer überheblichen „na ein Glück hab ich das richtige erkannt und werde gerettet“-Einstellung warnen, die hier zwischendurch durchklingt. Denn vielfach ist es einfach nur Glück. Glück, dass ich hier und nicht z.B. im Iran oder einem anderen muslimisch geprägten Land aufgewachsen bin. Glück, dass ich nicht in China geboren bin, weil man dort teilweise noch nie von Jesus gehört hat. Glück, dass ich nicht in Afrika geboren worden bin, wo ich, bevor ich von Jesus hören konnte, an Hunger gestorben bin.
    Glück, dass ich nicht in einem absolut atheistisch geprägten Umfeld geboren bin, in dem mich jeder auslachen würde, wenn ich sagen würde, dass es Gott evtl. doch gibt und ich daher aus Angst das gar nicht in Erwägung ziehe. Glück, dass meine Persönlichkeit es zugelassen hat, mich von den Lehren der ZJ zu distanzieren. Manche können das gar nicht.
    Vieles ist einfach nur Glück. Sich darauf nun besonders viel einzubilden oder zu denken, die anderen, die unter ungünstigeren Umständen geboren wurden, haben halt einfach den Tod verdient, ist gefährlich. Denn es könnte falsch sein!

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Liebe Svenja

    Das mit dem „Glück“ gehabt, da stimme ich Dir völlig zu. Wir können selbst nichts dazu tun um gerettet zu werden, wir können aber einiges tun um nicht gerettet zu werden. Wenn man das Wort „Glück“ durch „Gnade“ ersetzt, dann sind wir genau da wie es in der Bibel steht.
    Aber wenn Du selbst sagst dass man „Glück“ haben muss, dann sagst Du auch dass es Menschen geben wird welche nur Pech haben.

    Das bedeutet auch, dass alle die gerettet werden zu unrecht gerettet werden, wie folgende Geschichte zeigt.

    Lukas 16
    1. Er sprach aber auch zu [seinen] Jüngern: Es war ein gewisser reicher Mann, der einen Verwalter hatte; und dieser wurde bei ihm angeklagt, als verschwende er seine Habe.
    2. Und er rief ihn und sprach zu ihm: Was ist dies, das ich von dir höre? Lege die Rechnung von deiner Verwaltung ab, denn du wirst nicht mehr Verwalter sein können.
    3. Der Verwalter aber sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab. Zu graben vermag ich nicht, zu betteln schäme ich mich.
    4. Ich weiß, was ich tun werde, auf daß sie mich, wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre Häuser aufnehmen.
    5. Und er rief jeden einzelnen der Schuldner seines Herrn herzu und sprach zu dem ersten: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig?
    6. Der aber sprach: Hundert Bath Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und setze dich flugs hin und schreibe fünfzig.
    7. Danach sprach er zu einem anderen: Du aber, wieviel bist du schuldig? Der aber sprach: Hundert Kor Weizen. Und er spricht zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und schreibe achtzig.
    8. Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Söhne dieser Welt {O. dieses Zeitlaufs} sind klüger als die Söhne des Lichts gegen {O. in Bezug auf} ihr eigenes Geschlecht.
    9. Und ich sage euch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn er zu Ende geht, man euch aufnehme in die ewigen Hütten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna an Bruderinfo
    Februar 13, 2012

    Liebe Brüder von Bruderinfo, liebe Brüder und Schwestern,

    vielen herzlichen Dank für euren heutigen Kommentar von 13.03 Uhr.

    Ihr sprecht mir wirklich aus der Seele!!!

    Wer nun wirklich gerettet wird überlassen wir einfach Jehova und Christus. Und Vertrauen dürfen wir haben. Wir leben in einer Zeit der ANGST. Auch in den Versammlungen entwickeln so viele Brüder Angststörungen. Es ist leider eine Zeiterscheinung. Dies sehe ich für mich als Zeichen der Zeit des Endes.

    Warum nicht Lukas 2:25 (NWÜ) lesen:

    „25 Und siehe, da war ein Mensch in Jerusalem namens Sịmeon, und dieser Mensch war gerecht und ehrfurchtsvoll und wartete auf Israels TROST, und heiliger Geist war auf ihm.“

    Und liebe Diener Jehovas, lest einfach weiter. In welcher Übersetzung auch immer. Es ist klar zu erkennen, dass Christus das Mittel zur Rettung für alle Völker ist. Wie sich dies am Gerichtstag erfüllt, darüber lohnt es sich nicht zu spekulieren. Weil wir sonst vor lauter Überlegungen wer und wann und warum usw. vergessen das wichtigste Gebot der Liebe auszuleben. Danke BI-Team dafür.

    Und noch 2. Thessalonicher 2:16 (Hfa)

    „16 Unser Herr Jesus Christus aber und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe geschenkt und in seiner Barmherzigkeit einen Trost und eine Hoffnung für alle Zeiten gegeben hat, 17 er ermutige euch und gebe euch Kraft, Gutes zu tun in Wort und Tat.“

    Liebe Grüße und Trost, auch an dich Matthäus, es vergeht kein Tag an dem ich nicht an dich denke und für dich bete!

    Anna

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Shannon,
    ich habe hier noch nicht alles gelesen, werde wohl erst die nächsten Tage dazu kommen, mich hier durchzuwuseln.

    Aber über deinen Satz bin ich schon jetzt gestolpert:

    ZITAT:
    „Folglich wäre diese allgemeine Errettung für alle nur mein Wunschdenken, weil es viele gute Menschen auf der Erde gibt. Aber zu behaupten, es wäre so, dafür habe ich in der Bibel noch keinen Beleg gefunden.“

    Nun, mir geht es seltsamerweise genau umgekehrt. Ich habe noch nie eine Bibelstelle gefunden in denen beschrieben wird, dass Gott so „mir nix, dir nix“ die Menschen umbringt.
    Wenn schon Tiere ihm so wichtig sind, dass keines davon stirbt ohne das er es gewahr würde, wie sollte er dann den Menschen gegenüber so gleichgültig eingestellt sein können?

    Ja, es wird beschrieben, dass er Menschen gerichtet hat und richten wird. Aber es wird dabei immer klar gemacht, um was für Menschen es dabei geht. So ja zb auch in der schon zitierten Flut. Jesus beschrieb zwar das Bild eines normalen Alltagsleben…aber seinen Zuhören damals wie heute, ist die Geschichte bekannt und jeder weiß, dass die Menschen umkommen mussten weil sie durch und durch schlecht und grausam waren. – Klar, dabei kamen auch Kinder um…aber da fällt mir dann auch gleich wieder der Vers ein, in dem es heißt, dass Gott ins Totenreich führt und auch wieder heraus.
    „Wrong time, wrong place“ gab es also durchaus…sogar des öfteren…aber das wird ER in seiner Gerechtigkeit nicht so auf sich beruhen lassen, wie 1. Sam 2, 6 erkennen lässt.

    Und der Blick in die Zukunft zeigt auf, dass er alle die ihm wiederstehen, die ihn hassen und ihn mit allem was sie haben bekämpfen wollen, zugrunde gehen lässt.

    Während er anderen, die sich in Demut vor ihm bzw seinem Sohn niederbeugen, seine Gnade erweist. Ob sie sich dieser Gnade am Ende des Königreiches – wenn der Teufel nochmal freigelassen wird – als würdig erweisen, steht noch auf einem anderen Papier…

    Ich könnte dazu jetzt wieder jede Menge Bibelverse dazu auffahren, aber vielleicht hat es eine größere Wirkung wenn sie selbst entdeckt werden. 😉

    Mein Schluss war, dass es nicht so sein wird wie viele es meinen: „Stell dir vor es herrscht Kieg und keiner weiß es, aber am Ende sind alle tot.“ – Menschen werden niedergemetzelt und haben keinen Schimmer, warum eigentlich…

    Nein, es werden zwar viele Menschen sterben, aber sie werden dann auch wissen warum.

    Wieviele das betreffen wird, kann heutzutage keiner abschätzen.

    Doch ist die Gnade Gottes – für gute Menschen die reinen Herzens sind, aber nie lernten Gott und seinem Sohn zu vertrauen, weil sie entweder nie von ihnen gehört haben oder über sie belogen wurden und es deshalb nicht mehr wagen – wirklich nur reines Wunschdenken?

    Ich finde da gibt es durchaus Bibelverse, aus denen man auch für diese Menschen Hoffnung erkennen kann.

    Zum Beispiel Mat 5: 4-8, wo ganz allgemein von trauernden, freundlichen, bescheidenen und barmherzigen Menschen gesprochen wird:

    4 Gott segnet die, die traurig sind, denn sie werden getröstet werden.
    5 Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen, denn ihnen wird die ganze Erde gehören.
    6 Gott segnet die, die nach Gerechtigkeit hungern, denn sie werden sie im Überfluss erhalten.
    7 Gott segnet die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.
    8 Gott segnet die, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen.

    Oder Röm 2, 14-16
    14 Wenn sogar Menschen, die Gottes geschriebenes Gesetz nicht haben, unbewusst so handeln, wie es das Gesetz vorschreibt, so beweist das, dass sie in ihren Herzen Recht von Unrecht unterscheiden können.
    15 Durch ihr Verhalten zeigen sie, dass Gottes Gesetz in ihr Herz geschrieben ist, denn ihr eigenes Gewissen und ihre Gedanken klagen sie entweder an oder bestätigen, dass sie das Richtige tun.
    16 Und DIES ALLES wird SCIHTBAR an dem Tag, an dem Gott durch Jesus Christus alles richten wird, auch das, was bei den Menschen verborgen ist. Das ist meine Botschaft, die mir Gott gegeben hat.

    Jak 2, 13:
    13 Denn es wird keine Barmherzigkeit für den geben, der anderen gegenüber nicht barmherzig war. Wer aber barmherzig war, wird auch vor dem Gericht Gottes bestehen.

    Röm 5, 17+18
    17 Durch die Sünde des einen Menschen gerieten wir unter die Herrschaft des Todes, doch durch den anderen Menschen, Jesus Christus, werden alle, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit annehmen, über Sünde und Tod siegen und leben!
    18 Ja, die Sünde Adams brachte Verdammnis über alle Menschen, aber die Tat von Christus, sein erlösendes Handeln, macht alle Menschen in Gottes Augen gerecht und schenkt ihnen Leben.

    Bevor man ein Geschenk ablehnen kann, muss man es ja erst mal dargereicht bekommen. Das trifft bisher auf Milliarden von Lebender und Toten nicht zu.

    Wer über Jahrzehnte nur Lügen serviert bekam und sich darum nun garnicht mehr vorstellen kann, dass es überhaupt einen Gott gibt, von dem kann man nicht sagen, dass er ganz bewusst das Gnadengeschenk Gottes ablehnt…

    Aber auch Solche wird es geben. – Menschen die Barmherzigkeit und Güte verabscheuen und stattdessen Leid und Elend auf der Welt verbreiten, gibt es ja schließlich zuhauf.

    In einem können wir uns sicher sein, Gottes Gerechtigkeit wird nicht versagen.

    Und für mich persönlich gilt: Egal wie sehr ich einen Menschen auch liebe und mir für ihn Gottes Gnade wünsche, weil ich ihn als guten Menschen kenne…wenn er sich in der Zukunft bewusst für Satan und gegen Jesus entscheidet, kann er mir gestohlen bleiben.

    *übern Text geguckt*
    …joa, doch ganz schön umfangreich geworden…ich halt wieder… 😉
    Drum denke ich, wird´s das dann auch von mir dazu gewesen sein.

    Wer mein Denken dazu nicht teilt, der kann es jetzt aber vielleicht wenigstens verstehen…das muss eben manchmal auch genügen. 😀

    LG Ulli

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    lieber mike,

    mich würde interessieren was dich so sicher macht, dass Anglo-amerika der König der Südens ist? wo ist der beweis dafür und die biblische Bestätigung? Dazu kommt das Problem dass es nur bei uns ZJ eine sog. Anglo amerikanische WeltMacht gibt. Das ist eine Erfindung der WTG. Ich kenne keinen nicht-ZJ, der von so einer Macht heute sprechen würde. Tatsache ist nunmal, dass die USA die einzige echte SuperMacht heute ist. Sehr bezeichnend auch, dass seit mehr als 10 Jahren der Sklave kein Wort mehr über die Könige des Nordens und des Südens mehr verliert.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Februar 13, 2012

    wenn es heißt: die ersten werden die letzten sein – dann kann das auch heißen, dass selbst unsere verführten Ureltern eine Chance haben.
    Das glaubten zur Zeit Russels sowieso die Bibelforscher.
    Jedenfalls hat Jehovah keinesfalls seine Schöpfung dahingehend kategorisiert, dass die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen kommen.
    Christus starb für die Sünden der Welt. Und im Gegensatz zur Wachtturm Doktrin wird das Ergebnis des Gerichtes sicherlich anders aussehen, als in den düsteren Visionen des Towers projektiert

  • Frank&Frei
    Februar 13, 2012

    der „Virus“ ist höchstwahrscheinlich nichts anderes als die Arbeit von 5. Kolonnen irgendwelcher Mächte, die ihre Ziele auf diese WEise verfolgen Vorschub zu leisten für die NWO, die Nummber 8 der Offenbarung 13, die Zwang auf jedermann ausübt

  • Edellmuth
    Februar 13, 2012

    >> Aus den genannten Gründen glaube ich, dass spätestens am Ende dieses Jahrzehnts auch der “Sklave” nicht mehr an den Tatsachen wird vorbei gehen können. Ob sie es wollen oder nicht, sie müssen spätestens dann den Brüdern eine neue Erklärung dafür liefern, warum nach Anglo-Amerika doch noch eine neue gewaltige Supermacht auf die Weltbühne erschienen ist. <<

    Was wäre, wenn der Autor dieses Artikels recht hat? Geben wir dann den „Wachtulm“ und Elwachet“ an den „Tülen“ ab?

    Wenn aber der „Virus“, der den arabischen Frühling ausgelöst hat und gerade die Gemeinschaft befällt, China und Russland und auch andere totalitäre Staaten sprengt? Wenn dieser „Virus“ das Mittel ist, dass unser Herr nutzt, um Schlimmeres zu verhüten und sein Königreich mit seiner Regierung einzuläuten, so hätten wir allen Grund unser Häupter zu erheben, denn unser Herr wäre näher als wir denken.

    Ede

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Typischer Kommentar eines Menschen aus der Froschperspektive!

    1,3 Millarden Chinesen sind völlig unwichtig. 1,5 Millarden Muslime sind völlig unwichtig. 1,2 Millarden Inder sind völlig unwichtig.

    Hauptsache 7 Mio. Leute geben 130 Jahre lang den WT und das EW in überwiegend christlich geprägten Ländern ab und erreichen eine durchschn. „Mehrung“ von ca. 2,0% p.a. Darin enthalten sind 2/3 getaufte Jugendliche von Eltern, die ZJ sind. Mehrung durch Predigtdienst nahe 0!

    Ein ziemlich „parteiischer“ und einseitiger Gott für meine Begriffe, wobei er das doch nicht sein sollte, oder irre ich mich? (Apg. 10:34)

    Falls es diese Seite in 8 Jahren noch geben sollte, reden wir darüber wie es der „Sklave“ geschafft hat sich aus diesem Welmachtmärchen in Bezug auf „Anglo-Amerika“ zu befreien und „helleres Licht“ zu präsentieren.

  • Edellmuth
    Februar 13, 2012

    Guten Abend Dennis

    Wenn es 1,3 Milliarden Chinesen gibt, die ihrer Regierung wie einem Gott folgen und ihre ganze Hoffnung auf sie setzen, wenn es 1,5 Milliarden Muslime gibt, die einen Allah anbeten und ihre ganze Hoffnung auf ihn setzen, wenn es 1,2 Milliarden Inder gibt, die ihren Göttern folgen und 7 Millionen Zeugen Jehovas gibt, die ihrem Sklaven wie einem Gott folgen und unter ihnen einige wenige gibt, die aufrichtig versuchen Jehova zu folgen, wen wird Jehova dann wohl retten?

    Jehova hat bereits bewiesen, dass er in der Lage ist fast die gesamte Menschheit in einer Sintflut zu ersäufen und nur 8 treue Diener daraus zu retten.

    Ede

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Guten Abend Edellmuth,

    ja das war bestimmt ganz „wunderbar“ von Jehova, dass er es nach deinen Worten „geschafft hat die Menschheit zu ersäufen“. Ich bin so froh, dass es eben nicht so kommen wird, wie wir alle oder die meisten hier denken. Ein Rache-Gott, der Massenmord an 99,9% der Weltbevöllkerung begeht gibt es für mich nicht, schließlich ist Jesus „für die Sünden der WELT“ gestorben und nicht nur für ein Häufchen Menschen. Wir werden uns noch alle wundern, wie sich Jehovas Plan mit der Menschheit erfüllen wird. Ich habe auf jeden Fall mit den Menschen (u.a. viele Brüder) großes Mitleid, die nur darauf warten, dass es grenzenlosen Mord und Totschlag gibt und die Erdoberfläche von Leichen übersät ist und die in ihrer grenzenlosen Naivität glauben, dass sich genau solche Schilderungen z.B. in der „Offenbarung“ buchstäblich erfüllen.

    Ein schönes Wochenende an alle!

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    Februar 13, 2012

    Guten Morgen Dennis

    Wir wünschen uns alle, dass möglichst viele Menschen gerettet werden, denn schließlich sind auch unsere Freunde und Familienmenagehörigen von der Maßnahme Jehovas betroffen. Deshalb wird allen Menschen, so weit es uns Menschen möglich ist und Jehova es für angemessen hält, die Möglichkeit gegeben sich für Gott zu entscheiden (Matthäus 28:19,29; Matthäus 24:14) Die Rettung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern die unverdiente Güte Gottes. Wenn sie Jehova heute ablehnen, warum sollten sie IHN nach Harmagedon, wenn sie bereits gerettet worden sind, annehmen und IHM folgen? Wenn Jehova eingreift hat er das Recht zu sagen, dass (fast) allen Menschen die Möglichkeit zur Rettung bekommen haben, indem ihnen „gut“ und „böse“ vorgelegt wurde, damit sie sich für IHN und das Gute entscheiden.

    Jehova ist sehr großzügig und entscheidet mit sehr großer Liebe im Herzen, sodaß wir uns alle berechtigte Hoffnung machen dürfen, nur ablehnen und veralbern dürfen wir IHN nicht.

    Ede

  • Jade
    Februar 13, 2012

    Lieber Dennis,

    danke für diese Worte, sie geben mir Trost. Wenn ich weiterhin an einen Rachegott glauben müsste, der Millarden Menschen einfach ausrottet,( auch die,denen es sowieso sehr schlecht geht, weil sie hungern müssen oder in Kriegsgebieten leben), dann kann ich ja gleich bei den ZJ mit ihrer lieblosen Bibelauslegung bleiben!! Das hat mir in den vergangenen Jahren genug Angst bereitet.
    Jahwe hat nach der Sintflut ein Friedenszeichen durch den Regenbogen gesetzt, das schließt für mich ein feuriges Vernichtungsinferno aus.
    Wie kann ich ihn sonst liebender Vater nennen?

    Jade

  • Christin
    Februar 13, 2012

    D A N K E , lieber Dennis

    Liebe Geschwister,

    zu dem Thema glaube ich heute Folgendes:

     „Lösegeld für ALLE“ (Joh1:29, Röm5:12-21, 1.Kor15:22, 2.Kor5:14, 1.Tim2:6, Hebr.2:9, 1.Joh2:2

    Wie die Katholiken mit der Feuerhölle drohen, drohen die ZJ mit Harmagedon, der Vernichtung
    von 99,9% aller heute lebenden Menschen – nur sie allein werden überleben… .

    Die Aussagen der Heiligen Schrift sind jedoch eindeutig:

    1Jo 2:2 (Jesus) ist zum Sühnopfer für unsere Sünden geworden und nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

    1Ko 15:22  Denn wie durch die Verbindung mit Adam alle sterben, so werden durch die Verbindung mit Christus alle lebendig gemacht werden;

    Hier sehen wir eine mathematische Gleichung:

    auf der einen Seite ALLE, die durch ADAM die Unvollkommenheit und den Tod erbten –
    auf der anderen Seite der Waage ALLE, die durch Jesus das Leben bekommen (nicht zu verwechseln mit dem ewigen Leben!)
    Die Bibel macht deutlich, dass das, was Adam für ALLE verlor (vollkommenes Leben), durch Jesus ALLE Menschen zurückbekommen werden.
    Im Millenium werden die Menschen ohne Satans Einfluss (für 1000 Jahre gebunden, damit er die Nationen nicht weiter irreführe) den Stand Adams
    erreichen und dann JEDER FÜR SICH persönlich geprüft am Ende der 1000Jahre. Wer dann zu Christus steht bekommt dann das EWIGE LEBEN.

    Um die Bibel richtig verstehen zu können müssen wir erkennen, dass sie von 4 verschiedenen Dimensionen von „Leben“ spricht:

    1. unser unvollkommendes, durch Adam sündiges Leben
    2. vollkommenes Leben wie Adam es hatte (er hatte KEIN EWIGES Leben)
    3. vollkommenes ewiges und unsterbliches Leben (Jesus und seine Gemeinde, sein Leib)
    4. vollkommenes ewiges Leben (nach den 1000 Jahren für alle, die dann Christus angenommen haben)

    Nur wenn wir diese unterscheiden, verstehen wir die Aussagen der Heiligen Schrift.

    2Ko 5:19  Gott war „in Christus“, als er durch ihn die Menschen mit sich versöhnte, darauf verzichtete, ihnen ihre Verfehlungen anzurechnen, und uns
    die Botschaft der Versöhnung übergab.

    1Ti 2:5-6  Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Jesus Christus, der Mensch wurde 6  und sich
    selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen retten will.

    Röm 5:17-18  Ist durch die Verfehlung eines Einzigen der Tod zur Herrschaft gekommen, so werden erst recht alle, die Gottes Gnade und das Geschenk
    der Gerechtigkeit in so reichem Maß empfangen haben, durch den Einen, durch Jesus Christus, leben und herrschen.18  So wie eine einzige Verfehlung
    allen Menschen die Verdammnis brachte, so bringt eine einzige Tat, die Gottes Rechtsforderung erfüllte, allen Menschen den Freispruch und das Leben.

    Vers 17 beschreibt die, die bereits vor dem Millenium Christus annehmen, diese werden durch Christus schon heute leben (als vollkommen gerechnet) und
    herrschen bzw. regieren…
    Vers 18 zeigt im Gegensatz zu diesen (den Christen), dass ALLE Leben bekommen durch Christus (ohne den Zusatz, dass sie herrschen werden – sie werden
    die irdischen Untertanen der Regierung Christi sein).

    Es zeigt sich, dass Satan im Endeffekt ABSOLUT NICHTS erreicht hat – nichts bleibendes. ALLE Menschen werden Jahwe und Christus kennen lernen und können
    vergleichen, wie es zur Regentschaft Satans war und wie es im Millenium unter Christus sein wird – DAS IST DIE GENIALITÄT UND GNADE Jahwe´s und Christi!
    Einige Menschen können das nicht erkennen und predigen einen Gott der „Gerechtigkeit“ und „Rache“… und haben die Dreistigkeit, das Gute Botschaft zu nennen.

    Viele Texte, die die ZJ auf die Jetztzeit projezieren, liegen über 1000 Jahre in der Zukunft (Trennungswerk Schafe und Böcke), denn es heißt dort, die
    Gerechten gehen ins ewige Leben, das beschreibt Offenbarung für die, die am Ende des Milleniums im Buch des Lebens eingeschrieben sind. usw.

    Ich grüße euch Alle ganz herzlich mit Phil. 4:4
    Freut euch im Herrn allezeit; Freut Euch! 🙂

  • Manfred
    Februar 13, 2012

    Lieber Dennis,

    Du hast geschrieben:
    Ich bin so froh, dass es eben nicht so kommen wird, wie wir alle oder die meisten hier denken. – Zitat Ende.

    Ich weiß im Moment nicht, wo Du diese Erkenntnis her hast. Denn in der Bibel steht es anders. Nur mal ein Text soll hier als Beweis dienen aus der Elberfelder Bibel:

    Hes. 33:7-20
    7 Dich nun, Menschensohn, habe ich als Wächter für das Haus Israel eingesetzt. Du sollst das Wort aus meinem Mund hören und sie vor mir warnen.
    8 Wenn ich zu dem Gottlosen sage: „Du Gottloser, du musst sterben!“, du aber redest nicht, um den Gottlosen vor seinem Weg zu warnen; so wird er, der Gottlose, um seiner Schuld willen sterben; aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern.
    9 Wenn du jedoch den Gottlosen vor seinem Weg warnst, damit er von ihm umkehrt, er aber von seinem Weg nicht umkehrt, so wird er um seiner Schuld willen sterben; du aber hast deine Seele gerettet.
    10 Und du, Menschensohn, sage zum Haus Israel: So sprecht ihr und sagt: Unsere Vergehen und unsere Sünden sind auf uns, und in ihnen schwinden wir dahin. Wie könnten wir leben?
    11 SAGE ZU IHNEN: SO WAHR ICH LEBE, SPRICHT DER HERR, HERR1: WENN ICH GEFALLEN HABE AM TOD DES GOTTLOSEN2! WENN NICHT VIELMEHR DARAN, DASS DER GOTTLOSE VON SEINEM WEG UMKEHRT UND LEBT! KEHRT UM, KEHRT UM VON EUREN BÖSEN WEGEN! JA, WARUM WOLLT IHR STERBEN, HAUS ISRAEL?
    12 Und du, Menschensohn, sage zu den Söhnen deines Volkes: Die Gerechtigkeit des Gerechten wird ihn nicht retten am Tag seines Vergehens; und die Gottlosigkeit des Gottlosen – er wird durch sie nicht stürzen an dem Tag, da er von seiner Gottlosigkeit umkehrt. Und die Gerechtigkeit des Gerechten – er wird durch sie nicht leben können an dem Tag, da er sündigt.
    13 Wenn ich dem Gerechten sage: „Leben soll er!“, und er verlässt sich auf seine Gerechtigkeit und tut Unrecht, so wird all seiner gerechten Taten3 nicht gedacht werden, sondern um seines Unrechts willen, das er getan hat, deswegen wird er sterben.
    14 Wenn ich aber zum Gottlosen sage: „Sterben musst du!“, und er kehrt von seiner Sünde um und übt Recht und Gerechtigkeit,
    15 so dass der Gottlose das Pfand zurückgibt, Geraubtes erstattet, in den Ordnungen, die zum Leben führen, lebt4, ohne Unrecht zu tun, so soll er am Leben bleiben, er soll nicht sterben.
    16 All seiner Sünden, die er begangen hat, soll ihm nicht gedacht werden; Recht und Gerechtigkeit hat er geübt; er soll am Leben bleiben.
    17 Und die Söhne deines Volkes sagen: Der Weg des Herrn ist nicht recht, wo doch ihr eigener Weg nicht recht ist.
    18 WENN DER GERECHTE VON SEINER GERECHTIGKEIT UMKEHRT UND UNRECHT TUT, SO WIRD ER DESWEGEN STERBEN.
    19 UND WENN DER GOTTLOSE VON SEINER GOTTLOSIGKEIT UMKEHRT UND RECHT UND GERECHTIGKEIT ÜBT, SO WIRD ER UM IHRETWILLEN LEBEN.
    20 IHR ABER SAGT: DER WEG DES HERRN IST NICHT RECHT. ICH WERDE EUCH RICHTEN, JEDEN NACH SEINEN WEGEN, HAUS ISRAEL.

    Wie Du im Vers 11 gelesen hast, hat Jehova keinen Gefallen am Tod eines Gottlosen. Er möchte vielmehr, dass der Gottlose von seinem Weg umkehrt und lebt. Die Frage ist doch:

    WILL DER GOTTLOSE DAS AUCH?

    Du schreibst, dass Gott nicht die ganzen Greueltaten auf der Erde sühnen wird. Denn wenn Du nicht glaubst, dass 99,9% der Menschen gerichtet werden, dann trifft das ja Deiner Meinung nur auf 0,1 % der Menschen zu. Jesus sagte aber das Gegenteil als er sagte: Breit und geräumig ist der Weg der in die Vernichtung führt und schmal der Weg zum Leben.

    Nehmen wir das Beispiel Adam und Eva. 1. Mos. 1:16,17
    16 Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen;
    17 aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!

    Wie wir wissen, haben die ersten Menschen von diesem Baum gegessen und die Folge war, dass sie sterben mussten, weil Jehova nicht lügen kann. Wenn Jehova die Menschen für das Essen einer Frucht bestrafte, wird er dann heute die schlimmen Greueltaten die überall auf der Welt geschehen ungesühnt lassen?

    Lieber Dennis, wenn Du biblische Beweise hast, die unsere bisherige Erkenntnis über den Haufen wirft, dann teile es uns bitte mit ansonsten sind das nur Deine eigenen Ansichten. Du hast in letzter Zeit so viele falsche Lehren der Organisation offen gelegt, weil sie über das hinausgehen was geschrieben steht. Bitte mach nicht den gleichen Fehler, vor allem in Anbetracht von Hes. 33:20.

    Ich glaube auch, dass in Harmagedon noch einige andere gerettet werden, als die Organisation glaubt. Von daher stimme ich Dir zu. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass es einen Tag geben wird, an dem Jehova die Menschheit richten wird. Genaugenommen hat er dieses Gericht sogar seinem Sohn Jesus übertragen. Jesus war der sanftmütigste Mensch, doch wenn es um die Umsetzung des Wortes seines Vaters geht, dann geht auch er keine Kompromisse ein. Er war bereit für alle Menschen zu sterben, das ist richtig. Man muss nur noch an ihn glauben um gerettet zu werden. Aber wollen das alle Menschen auch?

    Stell Dir nur mal die eine Frage:
    WARUM HÄTTE JEHOVA SEINEN SOHN TÖTEN LASSEN SOLLEN, WENN ER SOWIESO JEDEN RETTEN WIRD OHNE GERICHT?

    Das Opfer wäre doch gar nicht erforderlich gewesen. Wer nun aber diese Opfer anerkennt und daran glaubt, der wird gerettet werden. Wer das aber nicht glaubt oder einfach nicht gerettet werden möchte, … DAS IST JEDEM SEINE EIGENE ENTSCHEIDUNG.

    In der Bibel wird ganz klar gesagt, dass man wachsam sein sollte, warum wenn ehe jeder gerettet wird. Ich persönlich habe seit dem 5.April 2012 drei Dinge in der Versammlung gehört und auf BI gelesen, die einen Hinweis darauf geben, dass sich in Kürze biblische Prophezeiungen erfüllen werden. Aber ich werde dazu noch nichts schreiben, da wenn es sich als falsch herausstellt, man zurecht als falscher Prophet angesehen werden kann. Doch für mich ist klar, dass wir jetzt in der Zeit des Endes leben, an der sich alles was in der Schrift vorausgesagt wird erfüllen wird. Wie viele Jahre das noch dauern wird, erschliesst sich mir auch nicht. Aber die Anzeichen sind da und deshalb würde ich mich sehr davor hüten, zu sagen das passiert alles nicht oder die Zeit ist noch nicht da. Denn interessanterweise wurde auch das in der Bibel vorausgesagt:

    Mar. 13:28-33
    Endzeitrede: Ermahnung zur Wachsamkeit
    28 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich4 geworden ist und die Blätter hervortreibt, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.
    29 So sollt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, erkennen, dass es nahe vor der Tür ist.
    30 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dies geschehen ist.
    31 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.
    32 Von jenem Tag aber oder der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.
    33 SEHT ZU, WACHT! DENN IHR WISST NICHT, WANN DIE ZEIT IST.

    Wacht, denn Ihr wist nicht, wann die Zeit da ist. Wozu wachen, wenn ehe nichts passiert???

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber Edelmuth

    Diesem Kommentar kann ich nur 100 prozentig zustimmen.

    Denn Jesus sagte, es wird sein wie in den Tagen Noahs…

    Wenn Jesus das sagte, dann wird es auch so sein, oder möchte jemand behaupten Jesus hätte gelogen?

    So wie ich das biblishce Ausharren verstehe, geht es gerade darum ob man an Harmagedon im Sinne von Sintflut, nur mit anderen Mitteln, glaubt, oder ob man dem Mainstream folgt und Harmagedon nur symbolisch als eine Umwandlung der Menschheit hin zum Guten versteht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    Februar 13, 2012

    Lieber Alois,

    es kommt ja darauf an, welchen Aspekt der Tage Noahs man meint. Mit deiner Argumentation könnte ja jemand auch auf die Idee kommen, es wird eine Arche geben, was natürlich Blödsinn ist. „Wie in den Tagen Noahs“ könnte auch einfach bedeuten, dass so gut wie niemand auf Gott hört und nicht, dass so gut wie jeder sterben wird. Es kommt immer auf den Blickwinkel an.

    Einen gesegneten Sonntag!
    Svenja

  • Shannon
    Februar 13, 2012

    Zitat Dennis:
    Ein Rache-Gott, der Massenmord an 99,9% der Weltbevöllkerung begeht gibt es für mich nicht, schließlich ist Jesus “für die Sünden der WELT” gestorben und nicht nur für ein Häufchen Menschen. Wir werden uns noch alle wundern, wie sich Jehovas Plan mit der Menschheit erfüllen wird.

    Ja, Jesus ist für die Sünden der Welt gestorben, aber doch nur für die, die ihn annehmen. Darum fürchte ich, dass Edellmut oder Alois eher auf der Linie dessen sind, was uns blüht und nicht diese allumfassende grenzenlose Vergebung, wie es sich viele wünschen. Das mit den Tagen Noahs, dürfte schon eher der Realität entsprechen, denn schließlich wurde es von Jesus selbst prophezeiht.

    Wer seinem Führer wie einem Gott folgt, hat Jesus längst verworfen. Ich will damit nicht sagen, dass mich das begeistert, schließlich habe auch ich Menschen in meinem Umfeld, die ich liebe. Aber wie vermessen ist das denn, unserem Schöpfer vorzuschreiben, wen er errettet und wen nicht? Das klingt ja schon nach einer Forderung, die dem menschlichen Geist entspringt.
    Am Ende wird jeder froh sein, wenn er selber dabei ist.

    Zitat Dennis:
    Ich habe auf jeden Fall mit den Menschen (u.a. viele Brüder) großes Mitleid, die nur darauf warten, dass es grenzenlosen Mord und Totschlag gibt und die Erdoberfläche von Leichen übersät ist und die in ihrer grenzenlosen Naivität glauben, dass sich genau solche Schilderungen z.B. in der “Offenbarung” buchstäblich erfüllen.

    Danke für dein Mitleid, aber ich glaube nicht, dass die Erdoberfläche mit Leichen übersät sein wird. Das ist begrenztes Denken. Ein Schöpfer, der in der Lage ist, ein Universum zu erschaffen, kann auch innerhalb von Sekunden „Leichen“ in Staub verwandeln.

    Trotzdem einen schönen Sonntag.

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Liebe Svenja

    Es könnte so sein wie Du das meinst, würde es in Matth. 24:27-42 nicht heißen:

    Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,
    und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    Alsdann werden zwei auf dem Felde sein, einer wird genommen und einer gelassen;
    zwei Weiber werden an dem Mühlstein mahlen, eine wird genommen und eine gelassen.
    Wachet also, denn ihr wisset nicht, zu welcher Stunde euer Herr kommt.

    Somit sagte Jesus dass es bei seiner Ankunft auch so geschehen wird. Einer wird genommen und Einer bleibt leben. Wenn einer genommen wird, dann hat das gewöhnlich mit Tod zu tun, so unangenehm es auch sein mag daran zu denken.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    Februar 13, 2012

    Lieber Alois,

    dann werden also nur acht gerettet? Nein, das kann man nicht sagen. Es steht für „wenig“, „nicht alle“, es ist nich wortwörtlich zu nehmen. Das heißt nicht, dass fast keiner gerettet werden wird. Diese Haltung bringt wenig Demut mit sich und spiegelt in meinen Augen eine Denkweise wider, die nicht von der Liebe Gottes geprägt ist. Das hat auch nicht damit zu tun, dass man nicht an Harmagedon glaubt, sondern das hat mit dem Glauben an Gottes große Gnade, von der die Bibel spricht, zu tun, die keiner verdient hat und dennoch Menschen erfahren. Gott wird für diejenigen, die ihn nie kennen lernen konnten und somit nichts dafür können nicht den Tod als Lösung parat halten!
    Mit geht es ähnlich wie Dennis. Mich erschreckt die Herzenskälte der Menschen, die ständig betonen, dass quasi niemand außer ihnen gerettet wird. Ich traue Gott da wesentlich mehr zu.

    LG
    Svenja

  • bifo
    Februar 13, 2012

    .. es gibt Hochrechnungen und die sind noch niedrig angesetzt, daß ca 2 Milliarden Menschen zur Zeit der Sintflut gelebt haben, bzw kurz davor, allerdings wird ja auch von einer großen Volksmenge ausgegangen
    Diese wird allerdings erst „danach“ erkannt, da es heißt sie kommen aus der Drangsal, und nicht wie manchmal behauptet schon davor
    Offensichtlich ist das Verkündigen des Evangeliums noch am Anfang denn es heißt daß es auf der ganzen bewohnten Erde verkündte wird und nicht nur in Staaten mit einigermaßen stabiler Währung
    Übrigens weiß ich aus eigener Erfahrung, daß auch hier in dieser Region die Botschaft noch völlig im Dunkeln liegt, es ist eben ein Unterschied ob man sich selbst „predigt“ oder wirklich aufrichtig versucht die Menschen zu erreichen

  • Caleb
    Februar 13, 2012

    Aha

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Wenn es 1,3 Milliarden Chinesen gibt, die ihrer Regierung wie einem Gott folgen und ihre ganze Hoffnung auf sie setzen, wenn es 1,5 Milliarden Muslime gibt, die einen Allah anbeten und ihre ganze Hoffnung auf ihn setzen, wenn es 1,2 Milliarden Inder gibt, die ihren Göttern folgen und 7 Millionen Zeugen Jehovas gibt, die ihrem Sklaven wie einem Gott folgen und unter ihnen einige wenige gibt, die aufrichtig versuchen Jehova zu folgen, wen wird Jehova dann wohl retten?“

    In Anbetracht der Tatsache das er selbst es zulässt, dass so viele Milliarden Menschen belogen und betrogen wurden und werden, wird er, bevor er über sie ein Urteil fällt, für Aufklärung sorgen. – Damit sie die Wahrheit erfahren und sich DANN entweder für oder gegen ihn entscheiden können. – Und denjenigen, die bis zum Ende ohne diese Chance bleiben, wird ein gerechtes Urteil gemäß ihren Taten versprochen.

    Das meine, denke und fühle ich übrigens nicht einfach nur so aus dem Bauch heraus, das findet sich so in der Bibel.
    Aber um diese Verse so erkennen zu können, muss man manche alten Denkmuster ablegen. Sonst liest man sie, ohne sie zu verstehen. So ging es mir selbst jahrelang…darum weiß ich das. 😉

    LG Ulli

  • Hans
    Februar 13, 2012

    Hi Dennis,

    danke für die Fakten über den Predigtdienst! Schon Ray Franz führte die Ineffizienz des Predigtwerks in seinem 2. Buch aus. Interessant ist auch die Tatsache, das andere christliche Gruppen mehr Wachstum haben, OHNE so präsent zu predigen.

    Siehe z.B. unser Mehrung laut aktuellem Jahrbuch glaube ich irgendwas zwischen 2% und 3%, während die Adventisten über 4% wuchsen. Und gleichzeitig wird an der Mehrung gerne der Segen Jehovas festgemacht. Komisch …

    Gruß
    Hans

  • Quasimodo
    Februar 13, 2012

    >>>Wenn aber der „Virus“, der den arabischen Frühling ausgelöst hat und gerade die Gemeinschaft befällt, China und Russland und auch andere totalitäre Staaten sprengt? Wenn dieser „Virus“ das Mittel ist, dass unser Herr nutzt, um Schlimmeres zu verhüten und sein Königreich mit seiner Regierung einzuläuten, so hätten wir allen Grund unser Häupter zu erheben, denn unser Herr wäre näher als wir denken.<<<

    Eine Theorie die etwas für sich hat.

    Wenn man in der Bibel einschlägige Berichte liest, wo "GOTT" der Herr unzählige Menschen vernichtet hat, nur um seine Macht zu demonstrieren, kann es schon sein, daß er auch in diesem Falle tausende Tote in Kauf nimmt um sein Königreich aufzurichten.

    Für mein Dafürhalten eine erbärmliche Art der Machtdemonstration.

    mfg

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber Quasimodo

    Das Königreich Jesu lässt sich nicht auf der ganzen Erde aufrichten ohne dass es viele Tote gibt.
    Deinen Kommentar habe ich hoffentlich falsch verstanden, aber lese mal was Jehova dem Propheten Hesekiel gesagt hat:

    Hes. 18
    29. Aber das Haus Israel spricht: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Sind meine Wege nicht recht, Haus Israel? Sind nicht vielmehr eure Wege nicht recht?
    30. Darum werde ich euch richten, Haus Israel, einen jeden nach seinen Wegen, spricht der Herr, Jehova. Kehret um, und wendet euch ab von allen euren Übertretungen, daß es euch nicht ein Anstoß zur Missetat werde;
    31. werfet von euch alle eure Übertretungen, womit ihr übertreten habt, und schaffet euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel?
    32. Denn ich habe kein Gefallen am Tode des Sterbenden, spricht der Herr, Jehova. So kehret um und lebet!

    Ich würde es nicht wagen, das Verhalten Jehovas in der Geschichte der Menschheit so wie Du es getan hast zu kommentieren.

    Zitat:
    „Wenn man in der Bibel einschlägige Berichte liest, wo „GOTT“ der Herr unzählige Menschen vernichtet hat, nur um seine Macht zu demonstrieren, kann es schon sein, daß er auch in diesem Falle tausende Tote in Kauf nimmt um sein Königreich aufzurichten.

    Für mein Dafürhalten eine erbärmliche Art der Machtdemonstration.“

    Es steht uns nicht zu dem Eigentümer des gesammten Universums zu sagen was recht und unrecht ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Quasimodo
    Februar 13, 2012

    Lieber Alois,

    Zitat: <>

    Du hast völlig Recht.Es steht uns nicht zu dem „lieben Gott“ zu sagen was Recht oder Unrecht ist.

    Da ich aber „in seinem Bilde“ geschaffen bin und er mir einen freien Willen mitgegeben hat, nehme ich mir die Freiheit meinen Unmut über seine Vorgehensweise zu äußern.

    Es gibt sicher Menschen die demütiger sind als ich und alles Geschehen einfach hinnehmen.

    Ich bin bereit im Falle eines Falles die Konsequenz zu tragen.

    mfg

  • Caleb
    Februar 13, 2012

    Lieber Bruder N.D.

    Konnte nicht mehr schlafen, also war dein Artikel mein heutiger Frühlesestoff.

    Prinzipiell finde ich deine Gedanken interessant, vieles kann ich nachvollziehen. Auch mich hat es letzten Sommer am BK gekrampft, als ich die „neue“ Erkenntnis hören durfte. Von der Qualität ganz nah an der „neuen“ Generationserkenntnis.

    Was mir an deinem Vortrag fehlt (außer ich hab es überlesen): Warum gibt es diese Standbildprophezeiung? Was für einen Nutzen hat sie für den Leser der damaligen Zeit und für uns heute?

    Wenn es wirklich so ist, daß das Standbild mit der römischen Weltmacht endet, kann es sich bei der Prophezeiung nur darum handeln, welche Weltmächte bis zur Zeit des Kommens des Messias auf der Weltbühne erscheinen würden.

    Leider bist du auch nicht auf die Verse 44,45 eingegangen.

  • Manfred
    Februar 13, 2012

    Lieber Brd. N.D.,

    vielen Dank dass Du das Standbild Daniels in den Fokus gerückt hast. Ich hatte mich schon lange nicht mehr damit beschäftigt, obwohl ich nun feststellen musste, dass es doch hochinteressant ist dieses Standbild zu beleuchten. Dass sich die Gesellschaft in Ihren Aussagen über das Standbild ständig revidieren muss ist klar. Ich bin auch der Meinung, dass selbst die neueste Aussage wieder falsch ist. Du hast das ja sehr gut herausgearbeitet.

    Aber mir ist in den letzten Wochen und Monaten beim Bibellesen aufgefallen, dass man die Bibel sehr genau lesen muss um den Sinn zu verstehen. Deshalb muss ich in einem Punkt der Gesellschaft Recht geben, habe aber auch eine Erklärung für die fehlenden 1300 Jahre, die Du erwähnt hast.

    Das ist natürlich jetzt nur meine Meinung, aber Ihr könnt ja prüfen ob es nicht so sein könnte.

    Es geht um folgenden Punkt:
    Gold, Silber, Kupfer, Eisen, (Eisen)-Ton

    Wir haben also insgesamt 5 Materialien. Was zeigt uns das? Zunächst einmal zeigt uns die Zusammensetzung gemäß der Beschreibung von Daniel, dass es genau 4 Weltmächte geben würde. Ja, ich habe mich nicht verrechnet. Es können bei 5
    Materialien insgesamt nur 4 Weltmächte sein. Warum? Daniel gibt selbst die Antwort. – Zitat Ende.

    Da die Beine aus Eisen sind und die Füße aus Ton und Eisen, nimmst Du an, dass die Beine und die Füße das gleiche Königreich darstellen. Das glaube ich nicht. Wenn man zwei Materialien miteinander verbindet, dann erhält man ein drittes Material. Würde man Gold und Silber miteinander verbinden, erhält man als drittes Material eine Gold-Silber Legierung. In dem Fall von Eisen und Ton würde sich das aber nicht verbinden, wie es die Bibel ja auch korrekt wieder gibt. Nicht desto trotz hat Daniel hier von den Beinen aus Eisen und den Füßen aus Eisen-Ton gesprochen. Somit sind das wirklich fünf verschiedene Materialien. Der genaue Wortlaut in der Elberfelder Dan. 2:32,33 lautet:

    32 Dieses Bild, sein Haupt war aus feinem Gold, seine Brust und seine Arme aus Silber, sein Bauch und seine Lenden aus Bronze, 33 seine Schenkel aus Eisen, seine Füße teils aus Eisen und teils aus Ton.
    Wären die Füße aus Zink und Ton gewesen, hätte sich die Frage gar nicht gestellt, dass es evt. nur 4 Königreiche sein könnten. Weil aber Eisen als gleiches Material in den Füßen vorkommt, kann man zu dem anderen Schluss kommen. Doch lesen wir die Deutung in Dan. 38-45.

    38 ….du bist das Haupt aus Gold.
    39 Und nach dir wird ein anderes Königreich erstehen, geringer als du, und ein anderes, drittes Königreich, aus Bronze, das über die ganze Erde herrschen wird.
    40 Und ein viertes Königreich wird stark sein wie Eisen, deshalb weil das Eisen alles zermalmt und zerschmettert; wie das Eisen, das alles zertrümmert, wird es all jene zermalmen und zertrümmern.
    41 Und dass du die Füße und die Zehen teils aus Töpferton und teils aus Eisen gesehen hast: Das wird ein geteiltes Königreich sein; aber von der Festigkeit des Eisens wird etwas in ihm sein, weil du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast.
    42 Und die Zehen der Füße, teils aus Eisen und teils aus Ton: Zum Teil wird das Königreich stark sein, und zum Teil wird es zerbrechlich sein.
    43 Dass du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast: Sie werden sich durch Heiraten untereinander vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht mischen lässt.
    44 Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig nicht zerstört werden wird. Und das Königreich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird all jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen:
    45 Wie du gesehen hast, dass von dem Berg ein Stein losbrach, und zwar nicht durch Hände, und das Eisen, die Bronze, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Ein großer Gott lässt den König wissen, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist zuverlässig und seine Deutung zutreffend.

    1. Königreich = Babylon das Haupt aus Gold
    2. Königreich = Medo-Persien aus Silber
    3. Königreich = Griechenland aus Bronze
    4. Königreich = Rom aus Eisen

    Im Vers 41 werden dann die Füße und Zehen genannt, dass es ein geteiltes Königreich sein wird.

    Meine Vermutung ist folgende:
    Die ersten 4 Königreiche waren eine Abfolge der Weltmächte bis in die Zeit in der Jesus auf die Erde kam. Somit war das 4. Königreich das römische Reich. Da diese aufeinander folgten, konnte man sie auch durchnummerieren. Das die Füße nicht als 5. tes Königreich genannt wurde, könnte damit zusammenhängen, dass sie nicht im Anschluss an die vier vorherigen Königreiche an die Macht kam. Das würde dann auch die fehlenden 1300 Jahre erklären. Was nach dem römischen Reich passierte, war für die biblische Geschichte nicht interessant. Somit wird hier ein Zeitsprung vorgenommen vom ersten Jahrhundert bis in die Zeit des Endes. Erst wenn Jesus erneut wiederkommt und sein Königreich aufrichtet, dann ist es wieder von Interesse etwas über dieses Königreich zu wissen.

    Wenn man mal davon ausgeht, dass die ersten vier Königreiche jeweils die damals bekannte Welt unter sich hatten und von den Füßen gesagt wird, dass dieses Königreich geteilt ist. Dann könnte das auch bedeuten, dass das Königreich die komplette Weltregierung darstellen wird und sie deshalb geteilt ist, weil eben nicht mehr ein Land so eine Macht hat, sondern es mehrere sind, die sich die Weltmacht teilen. Das könnten dann durchaus mehr wie zwei verschiedene Regierungen sein. Einerseits würden sie ja herrschen wie mit Eisen, also unerbittlich, weil noch einzelne Diktatoren an der Macht sind und auf der anderen Seite zerbrechlich, weil nicht mehr einer die Macht im Staat hat, sondern eine Demokratie herrscht. Da auch die Zehen angesprochen wurden, könnte es sein, dass sich die Weltregierung 10 Staaten teilen, oder die Zehen für die Gesamtheit aller nationalen Staaten der Erde steht.

    Dan. 2 Vers 44 sagt, ja, dass in den Tagen dieser Könige (Mehrzahl) Gottes Königreich aufgerichtet wird. Somit muss man vielleicht gar nicht mit aller Gewalt nach einem Königreich suchen, dass die Kritierien der Füße inne hat, sondern es könnten alle Staaten der Erde gemeint sein, die an der Regierung sind, während Gottes Königreich aufgerichtet wird. Der Stein der losbricht um das Königreich zu zermalmen, wird ja nicht nur die Regierung zermalmen, die die Führung in der Welt inne hat, sondern der Stein wird ja alle menschlichen Regierungen zerstören. Deshalb stehen meiner Ansicht nach die Füße für alle Regierungen dieser Erde, die in der Zeit des Endes an der Macht sind.

    Bezüglich der vier Tiere, die in Dan. 7 genannt sind habe ich die Vermutung, dass es sich nicht bei allen vier Tieren um Regierungen handelt, sondern evt. bei allen oder auch nur einem um etwas ganz anderes geht. Das muss ich aber erst noch mal näher untersuchen.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Februar 13, 2012

    Lieber Manfred

    Danke für Deinen sehr guten Kommentar, genau so sehe ich das auch ohne dass wir je darüber gesprochen hätten.

    Zitat:
    „Da auch die Zehen angesprochen wurden, könnte es sein, dass sich die Weltregierung 10 Staaten teilen, oder die Zehen für die Gesamtheit aller nationalen Staaten der Erde steht.“

    Das kann ich auch nur bestätigen, da die Zahl 10 für „irdische Vollständigkeit“ in den Propheten steht.
    Man sieht ja aktuell an der Syrien Resolution wie schwierig es ist dass die Staatengemeinschaft zusammenhält. Man sieht auch wie es in der Staatengemeinschaft harte stabile Staaten gibt (Eisen) und anfällige, zerbrechliche. (Ton)

    Trotzdem wäre dies alleine sicher kein Indiz um die Zeit des Endes zu beweisen. Das Standbild und deren Erfüllung mit den Füßen heute ist allenfalls ein Puzzlestück in der Prophetie.
    Denn ähnliche Konstellationen mit starken und schwachen Staaten gab es auch vor einigen hundert Jahren als England, Frankreich, Spanien, Portugal und Holland sich abwechselnd um die Vorherrschaft auf den Weltmeeren gestritten haben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ruth
    Februar 13, 2012

    ihr lieben!ja ja immer die chinesen!stimmt!die chinesen sind schon länger auf der weltbühne als die usa und ihr alter kolonialherr grossbritannien der innerhalb der eu nur eine statistenrolle einnimmt.seit vielen jahren besteht ein neuer wirtschafts und freundschaftsvertrag zwischen moskau und peking!seit jahren fliesst russisches erdöl und gas nach china um den doppelpakt dieser ostvölker zu stärken.die dekadenten westlichen staaten werden niemals in der lage sein diese allianz in die knie zu zwingen,da sie völlig abhängig sind.der kreml und peking spielen mit den amerikanern und der noch möchtegern weltmacht england,die sich immer noch selbst beweihräuchert.seit jahren dominieren die chinesen und russen die welt.ohne flugzeugträger und sheriffstern.mit denen legt sich keiner an.da reichen öl gas und die abschreckung ihrer interkontinentalraketen.etwa eine doppelweltmacht? moin moin….

  • Ulrike P.
    Februar 13, 2012

    Hallo Ruth,
    ZITAT:
    „seit jahren fliesst russisches erdöl und gas nach china um den doppelpakt dieser ostvölker zu stärken.die dekadenten westlichen staaten werden niemals in der lage sein diese allianz in die knie zu zwingen,da sie völlig abhängig sind.der kreml und peking spielen mit den amerikanern und der noch möchtegern weltmacht england,die sich immer noch selbst beweihräuchert.seit jahren dominieren die chinesen und russen die welt.ohne flugzeugträger und sheriffstern.mit denen legt sich keiner an.da reichen öl gas und die abschreckung ihrer interkontinentalraketen.etwa eine doppelweltmacht? moin moin….“

    Uuups…da egibt sich ja eine völlig neue Perspktive!

    LG Ulli

  • Holger
    Februar 13, 2012

    Bereits heute im Jahre 2012 kann man vorhersagen, was mit diesem “helleren Licht” passieren wird, wenn wir etwa 10 Jahre in’s Land gehen lassen. Dazu muss man weder Prophet sein, noch ein besonderes Bibelwissen besitzen. Die Berechnungen von Ökonomen und Militärwissenschaftlern verkürzen sich jedes Jahr immer weiter in der Einschätzung ab wann das Riesenreich China mit 1,3 Milliarden Einwohnern endgültig die USA als maßgebende Weltmacht (politisch, ökonomisch, militärisch) eingeholt oder überholt haben wird. Im Bereich des politischen Gewichts und der Ökonomie ist dies bereits geschehen oder steht unmittelbar bevor. Selbst die politischen Führer der USA geben öffentlich zu, dass ein Aufstieg Chinas zur Weltmacht nicht mehr zu verhindern ist.

    Liebe Mitleser,
    vor einigen Jahren habe ich in Finanz- und Wirtschaftszeitungen über China gelesen, dass sie ca. Jahr 2050 oder früher die Weltherrschaft anstreben könnten. Sie kaufen sehr viel Gold auf und kaufen sich in andere Länder (Firmen) ein. Ich habe mir schon früher meine Gedanken darüber gemacht. Durch den Artikel von BI ist mir das wieder bewusst geworden. Auf dem BZK habe ich auch die Info über das Standbild mitbekommen. LG. Holger

  • Wolseley
    Februar 13, 2012

    Lieber Brder Holger !
    Dein Komentar ist OK.
    Der Fernsehmoderator Klaus Kleber hat eine supersendung gemacht.
    Betitelt „Machtfaktor Erde“ die kannst Du dir ansehen, gehe in Google, gehe auf dasd wort „Mehr“ da öffnet sich eine leiste, dann klkst Du auf „Outube“ oben in der suchzeile gibst Du ein „Machtfaktor Erde“ die Sendung ist unterteilt in 3 folgen.
    Da geht es um China. China kauft sich in den Südseeinseln ein, zum beispiel das „Königreich Tonga“ in der Südsee.
    China ist interresiert an den Bodenschätzen auf dem Meeresgrung.
    Interessant ist, das die USA sich von diesem Gebier zurückzieht und China macht sich dort breit.

    Ich empfehle Dir, das das Du dir dieses sendung mal ansiehst als „HINTERGRUNDINFO“ Du wirst staunen.

    In Brüderlicher verbundenheit dein Bruder Wolseley

  • Quasimodo
    Februar 13, 2012

    >>Was ist, wenn ein globales Eingreifen Gottes stattfindet, BEVOR China die USA verdrängt?<<

    Dann hätte der Sklave in zweifacher Hinsicht Recht:

    1. kommt dann tatsächlich nach USA keine weitere Weltmacht.

    2. wäre Harmagedon so nahe gewesen, daß es selbst den Sklaven überraschen dürfte.

    Ich aber verlasse mich voll und ganz auf die prophetische Fähigkeit des Sklaven und werde weiterhin ruhig schlafen.

    mfg

  • Dennis
    Februar 13, 2012

    Lieber Quasimodo,

    ist dein Kommentar ironisch zu verstehen oder ernst?

    Tatsache ist das der Sklave noch NIE Recht hatte, warum sollte er jetzt beim 1000. Versuch Recht haben? „Vertraust“ du wirklich den „prophetischen Fähigkeiten“ des Sklaven, der bewiesen hat, dass er NICHTS vorhersehen kann, sondern immer nur Lehren an die Realität anpasst?

    Es existiert keine einzige „Vorhersage“ des Sklaven, die sich tatsächlich dann auch nachweisbar erfüllt hätte. Wenn doch würde mich diese Aussage und die entsprechende Erfüllung interessieren!

    LG
    Dennis

  • Quasimodo
    Februar 13, 2012

    Hallo Dennis,
    Hallo Walter,

    kann bezüglich des Sklaven überhaupt etwas ernst nehmen?

    mfg

  • Quasimodo
    Februar 13, 2012

    Zusatz,

    zwischen kann und bezüglich sollte noch „man“ stehen.

  • walter
    Februar 13, 2012

    Hallo Quasimodo,

    als ich Deinen Kommentar gelesen habe, mal ganz davon abgesehen, wie
    er gemeint war, ist mir der Text aus 1.Kor.13:8 in den Sinn gekommen, den ich sehr oft von Haus zu Haus, an den Türen der Menschen, vorgelesen habe:
    „DIE LIEBE VERSAGT NIE. SEIEN ES ABER GABEN DES PROPHEZEIHENS,SIE WERDEN
    WEGGETAN WERDEN;SEIEN ES ZUNGEN; SIE WERDEN AUFHÖREN…“

    Ich glaube, wir alle kennen diesen Text.
    Wieso soll da gerade die Gemeinschaft der Z.J. ausgenommen sein ?
    Wieso soll gerade sie einen „direkten Draht“ zu Jehova und Jesus haben
    und heute noch spezielle und exklusive Informationen bekommen ?

    Aus der Bibel haben wir die Ermahnung auf Jesus zu vertrauen.
    Er wird uns führen und leiten und gegebenfalls auch durch Harmagedon
    bringen, wenns zu unseren Lebzeiten kommen soll. Andernfalls ist es für IHN eine Leichtigkeit, uns auch vom Tod aufzuerwecken.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Micha
    Februar 13, 2012

    Lieber Quasimodo!

    Der „selbsternannte “ und sogenannte Treue und verständige Sklave ist nicht treu und verständig sondern er erscheint als ein liebloser Lügenprophet
    welcher nur seine eigenen Interessen im Schilde führt.
    Er tut das was der Vater der Lüge Ihm aufgetragen hat.
    Auch der Sklave führt die ganze bewohnte Erde irre vorallem die Menschen die Gott und Christus suchen.
    Dennis hat es schon bemerkt das nicht EINE einzige Prophezeiung des Sklaven eingetroffen ist.
    Denkt doch mal über diesen einen Aspekt nach!!!
    5.Moses 18 V20-22 sagt uns wie wir zum falschen Propheten eingestellt sein sollten.Vor allem sollen wir nicht erschrecken.
    Wir brauchen ihn nicht ernst zu nehmen.
    Unser himmlischer Vater wird alle falschen Propheten vernichten.
    Warum ? Was sie tun ist nicht Gottes Wille und auch nicht sein Auftrag den er mitgeteilt hat.
    Hesekiel 13 Verse 1- 10 und 16 sprechen eine EINDEUTIGE Sprache.
    Die falschen Propheten werden umkommen!

    1 Der Herr sprach zu mir:

    2 „Sterblicher Mensch, klag alle selbst ernannten Propheten in Israel an! Sie sollen auf meine Botschaft hören!

    3 Sag ihnen von mir, dem Herrn: Ich warne euch, ihr törichten Propheten, die ihr euren eigenen Eingebungen folgt und von Visionen redet, die ihr gar nicht gesehen habt!

    4 Ihr fühlt euch bei Israels Untergang so wohl wie Füchse, die in Ruinen hausen!1

    5 Keiner von euch bewacht die großen Lücken in Israels Befestigungsmauer, keiner bessert sie aus, damit mein Volk gewappnet sein könnte für den Tag, an dem ich, der Herr, Gericht halte.

    6 Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: ‚So spricht der Herr!‘, obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe – und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse!

    7 Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe.

    8 Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun!

    9 Drohend erhebe ich meine Hand, um euch zu strafen, ihr Lügenpropheten! Ich schließe euch aus meinem Volk aus – in den Verzeichnissen der Bewohner Israels wird man eure Namen nicht mehr finden. Nie mehr könnt ihr in euer Land zurückkehren! So werdet ihr erkennen, dass ich Gott, der Herr, bin.

    10 Ihr führt mein Volk in die Irre, denn ihr ruft: ‚Wir werden glücklich und in Frieden leben!‘ Doch es gibt keinen Frieden! Mein Volk hat eine dünne Schutzwand aus losen Steinen aufgeschichtet, und ihr habt sie mit weißer Farbe übertüncht, als sei sie eine feste Mauer.

    Ihr habt dem Volk von herrlichen Visionen erzählt und ihm Glück und Frieden prophezeit, obwohl sein Untergang nahe ist! Darum wird keiner von euch Propheten überleben. Darauf könnt ihr euch verlassen!“

    Das sind eideutige Worte. Die ganze Schrift ist nützlich …
    auch zum richtigstellen der Dinge.( 2.Tim. 3V16)

    Sinne über diese Dinge nach und prüfe immer wieder.

    ERWACHET !

    Liebe Grüße

    Micha & Frau

  • Quasimodo
    Februar 13, 2012

    Hallo Micha,

    gerade weil noch nie eine Prophezeiung des „Sklaven“ eingetroffen ist kann ich beruhigt schlafen.

    Und noch einmal: Wenn tatsächlich morgen Harmagedon wäre, wäre mit Sicherheit niemand überraschter als der „Sklave“ da er doch nie damit rechnet, daß es tatsächlich geschehen könnte.

    mfg

  • Micha
    Februar 13, 2012

    Lieber Quasimodo!

    Also war Deine Aussage ironisch gemeint.
    Wir haben uns schon gewundert.
    Einen schönen Sonntag wünschen

    Micha & Frau

  • Wolseley
    Februar 13, 2012

    Lieber Bruder N.D. !
    Habe gerade das Ogr. Buch aufgeschlagen auf Seite 18 Abs 1. und 2. Da ist ganz offensihtlich der Christus beiseitegegereumt worden, denn Jehova handelt direckt mir dem Sklaven.
    In den WT 15.7.12 S.7 Abs. 1 wird das gleiche gesagt.
    Das ist für mich der Beweis, das der Sklave und die LK der Mensch der Gesetzlosigkeit darstellt.
    Ich danke Euch von Bruderinfo für geistigen Leckerbissen die zum nachdenken anregen.

    Mit Brüderlicher verbundenheit.

    Euer Wolseley

  • Hans
    Februar 13, 2012

    Vielen Dank für den Artikel!

    Eine Frage zu „Ob sie es wollen oder nicht, sie müssen spätestens dann den Brüdern eine neue Erklärung dafür liefern, warum nach Anglo-Amerika doch noch eine neue gewaltige Supermacht auf die Weltbühne erschienen ist.“

    Was ist, wenn ein globales Eingreifen Gottes stattfindet, BEVOR China die USA verdrängt?

    Viele Grüße,
    Hans

  • Jade
    Februar 13, 2012

    Das wäre dann das allerstemal, dass sich eine „Prophezeiung“ des Sklaven erfüllt!!
    Bis jetzt ist alles schief gegangen, und das wird meiner Meinung nach auch so bleiben.

    LG Jade

  • Hans
    Februar 13, 2012

    Hallo Jade,

    hmmm …. das gibt einem natürlich zu denken.

    Allerdings müsste man mal (zumindest für sich selbst) aufdröseln, welche Prophezeiungen sind von der LK verzerrt/erfunden und welche sind tatsächlich biblisch. Denn zumindest die letzteren MÜSSEN sich ja erfüllen. Sonst könnte man gleich Buddhist werden 😉 (wenn man nicht mehr an die Bibel glaubt)

    Diese Unterscheidung finde ich aber zunehmend schwierig, weil weder von der LK ALLES richtig oder falsch ist, aber natürlich z.B. hier bei BI oder woauchimmer auch nicht ALLES richtig oder falsch ist.

    Da hilft vielleicht nur beten und um mehr heiligen Geist bitten und sich auf unseren Schöpfer und seinen Sohn verlassen …

    LG
    Hans

  • Oli
    Februar 13, 2012

    Hallo Ihr Lieben !

    dieser sehr gute Kommentar von Hans summiert ALLE Kommentare
    dieser Website zur absoluten Bedeutungslosigkeit, denn diese zeigen IMMER nur mit dem Finger Richtung Sklaven > aber vegessen, dass 4 Finger zurück zeigen ! Danke Hans ( aus ganzem Herzen ! ) Und richtig….beten wir alle zu Jehova im Namen Jesu…und vergeuden wir nicht unsere Zeit damit, uns vor dem Bildschirm zu setzen und Kommentare wie wild zu posten…während draussen echte Menschen etwas über den wahren Gott erfahren sollten ( nein , nicht über den „bösen“ Sklaven..) ! Wünsch Euch alles Gute …und tschüss. ( Ohhh..ich hasse solche Foren / Facebook / twitter usw…während echte Menschen direkt um mich herum zu fremden werden…ich schließ mich da nicht aus ! )

  • Hans
    Februar 13, 2012

    Hi Oli,

    danke für dein Lob, auch wenn ich mich deiner Interpretation meines Kommentars nicht voll anschließen kann.

    Für alle (noch) Mitlesenden:

    Ich werfe eben gerade nicht mit Worten wie „alle Kommentare“ oder „immer nur mit dem Finger Richtung Sklaven“ um mich, weil das pauschalisiert und generalisiert, was meistens problematisch oder gar unzutreffend ist. Selbst Ray Franz zeigt auch gute Dinge in seinen Bücher auf (z.B. die Aufrichtigkeit vieler Brüder, auch solcher mit „höheren“ Funktionen bei der WTG).

    Ich brachte viel mehr meine persönliche Verwirrung zum Ausdruck angesichts des Geflechts der vielen Aussagen der LK und auf BI. Es gibt wohl KEINE Gruppe und Internetseite, die NUR richtigen Aussagen trifft. An der WTG/LK ist weder alles schlecht noch alles gut.

    Vermutlich gehen viele mit der Aussage einig, heute gibt es kein „neues“ inspiriertes, unfehlbares Wort mehr. Das letzte derartige wurde mit Abschließen der Bibel von Jehova geäußert.

    Also frage ich mich, wie kann ich nun feststellen, was die eigentliche Wahrheit ist. Wie kann man feststellen, was Jehova und Jesus WIRKLICH von uns wollen. Dabei komme ich zu dem Schluss, dass mir das letztendlich nur zwei Personen sagen können: Jehova und Jesus selbst. Somit bleibt im Wesentlichen das Gebet und das persönliche Bibelstudium. Und das nicht unbedingt mit WTG-Brille, aber auch nicht unbedingt mit BI-Brille. Vielleicht am besten mit gar keiner Brille 🙂 Wenn doch eine „organisatorische“ Brille nötig sein sollte aus Jehovas Sicht, so hoffe ich sehr darauf, dass er dies mir und anderen Menschen doch deutlich zeigen möge.

    Ein Austausch mit anderen, wie es relativ frei hier auf BI und (wenn auch eingeschränkt) innerhalb der Bruderschaft von ZJ möglich ist, schätze ich sehr.

    Vielen Dank an die BI-Betreiber und an alle Kommentaregeber für Ihre Meinungsäußerung …. wer Foren verurteilt, muss ja weder an ihnen aktiv teilnehmen noch sie lesen.

    Allerdings bin ich auch überzeugt, die real-life-Kommunikation von Angesicht zu Angesicht ist durch nichts zu ersetzen. In unserem Fall jedoch ist die Anonymität und der Orts-übergreifende Aspekt auch sehr wichtig und wohl nur durch das Internet zu erreichen.

    Schöne Grüße,
    Hans

  • Karl
    Februar 13, 2012

    Hallo zusammen,

    könnt ihr mir vllt. ein Beispiel nennen wo der „Sklave“ eine Prophezeiung nannte, die auch tatsächlich in Erfüllung ging?

    1874, 1878, 1914, 1918, 1919, 1925, 1935, 1975, 1995, usw. sind alles danebengegangene Prophezeiungen. Und für 1935 wo angeblich die Einsammlung der Gesalbten zu Ende sein sollte fehlt gänzlich eine logische biblische Begründung!

    5. Mose 18,22 trifft hier den Nagel auf den Kopf.

    LG
    Karl

  • Sarah-IMA
    Februar 13, 2012

    Vielen Dank für diesen Artikel! An diese Ansprache kann ich mich noch gut erinnern, denn ich konnte mein Lachen nicht unterdrücken. Diese ganze WT Bibelakrobatik macht mich müde, und lässt sich mit drei zusammenhängenden Bibeltexten ausser Gefecht setzen.
    5.Mose 18: 20-22
    „Doch der Prophet, der sich anmaßt, etwas in meinem Namen zu verkünden, das ich ihm nicht aufgetragen habe, oder der im Namen anderer Götter spricht, dieser Prophet muss sterben. 21 Wenn du aber denkst: ‚Woran soll ich erkennen, welches Wort nicht von Jahwe kommt?‘ – 22 Wenn der Prophet etwas im Namen Jahwes sagt, das sich nicht erfüllt und nicht eintrifft, dann hat Jahwe nicht durch ihn gesprochen. Der Prophet hat es sich angemaßt. Du brauchst dich vor ihm nicht zu fürchten.“

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