63 Comments
  • Aben
    April 20, 2012

    Liebe Leser der Bruder Info
    Ich verfolge mit Freude die abgegebenen Kommentare,da einige Kommentare genau das ansprechen worüber ich mir meine gedanken mache ob es denn Vertretbar ist was die WTG und manch ein zj angibtzu lehren .Ich persönlich finde es wichtig das man für sich selber alles nochmal prüfe und sich nicht von anderen beirren lässt.Daher finde ich den angegebenen Tex den Alois hier anführt sehr ermutigend wo es heisst

    „Bleibe wo Du bist und baue deinen Glauben wieder neu auf. Die Bibel vergleicht den Glauben mit einem Haus das man baut. Sie rät uns nur Baumaterial zu verwenden das nicht brennen kann. Sie rät uns auch nicht auf Sand, sondern nur auf Fels zu bauen.

    Das nicht brennbare Baumaterial sind die Worte der Bibel, die man mit der Hilfe des Heiligen Geistes versteht. Das brennbare Baumaterial ist das was Menschen sagen, sofern man es ungeprüft verwendet oder übernimmt. Wer somit nur Organisations- Speise in seinen Glaubensbau einbaut, der hat ein Haus gebaut das abbrennen wird.

    Der Fels auf den man bauen soll ist der Christus und sonst niemand.

    Wie wahr
    Ich freue mich noch weitere Kommentare von euch zu lesen.
    LG Aben

  • Sascha
    April 20, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.,

    ich möchte mich herzlich für diesen sehr guten Vortrag bedanken. Du hast alles so treffend beschrieben, vor allem, was es tatsächlich bedeutet, im Sinne der Bibel priesterliche Dienste darzubringen.

    Zitat:: Zunächst können wir klar erkennen; der Apostel Petrus spricht hier nicht von einer Priesterklasse innerhalb des Volkes Gottes, so wie es im Fall des Volkes Israel die Leviten waren. Jeder Nachfolger Christi, der aufhört in Bosheit und Heuchelei zu Leben, der im Glauben an Christus zur Rettung festhält, und die Taten Gottes verkündigt in Wort und Tat gehört zu diesem Volk von “königlichen Priestern”. Kein Wort von einer kleinen Eliteklasse, die Jehova hier auf der Erde vertritt und den Menschen sagt was und wie sie zu glauben haben. Zitat Ende

    Klasse, genau so beschreibt es die Bibel. Als Ergänzung habe ich noch diesen Text gefunden:

    Röm 5:17 Ist durch die Verfehlung eines Einzigen der Tod zur Herrschaft gekommen, so werden erst recht alle, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit in so reichem Maß empfangen haben, durch den Einen, durch Jesus Christus, leben und HERRSCHEN.

    ALLE, die diese Gnade annehmen, werden leben und HERRSCHEN. Das schließt eine Zwei-Klassen-Gesellschaft völlig aus.

    Und über unsere Aufgabe schreibst du: Zitat : Da wo wir sind, sind wir eingesetzt die Menschen mit der Liebe Gottes in Kontakt zu bringen. Zitat Ende

    Ich kann mich nur wiederholen, aber ich war und bin wirklich begeistert von der Art und Weise wie du dieses Thema behandelt hast.

    Dann habe ich einen Punkt, über den ich noch gerne mit dir oder den anderen nachdenken würde:

    Du schreibst, dass die Versiegelung schon in der Vergangenheit liegt. Das Siegel Gottes hängt ja mit dem Heiligen Geist zusammen:

    2Ko 1:21 Gott hat uns mit euch zusammen fest auf Christus, den Gesalbten, gegründet. Ja, er hat uns gesalbt,
    2Ko 1:22 uns sein Siegel aufgedrückt und als Anzahlung seinen Geist in unsere Herzen gegeben.

    Eph 1:13 Und nachdem ihr das Wort der Wahrheit, die gute Botschaft von eurer Rettung, gehört habt und zum Glauben gekommen seid, wurdet auch ihr mit dem versprochenen Heiligen Geist VERSIEGELT.
    Eph 1:14 Dieser Geist ist der erste Anteil an unserem künftigen Erbe, der vollkommenen Erlösung, die wir noch erhalten werden und die uns ganz zu Gottes Eigentum macht. Und auch das wird zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen.

    Wer also den Heiligen Geist bekommt, und ihn in seinem Leben wirken lässt, hat dieses Siegel bereits erhalten. Dann wird aber in Offenbarung 7 beschrieben, dass die 4 Winde zurückgehalten werden, bis ALLE, die zu Gott gehören, versiegelt sind. Dieses Siegel bekommen ALLE, die durch den Heiligen Geist zu Gott und Christus gehören. Da hier aber gesagt wird, dass die Versiegelung bis dahin noch fortgesetzt wird, kam ich zu dem Schluss, dass noch nicht jeder einzelne versiegelt ist, aber die, die sich bereits vom Geist leiten lassen, diese Versiegelung schon erhalten haben.

    Die gute Botschaft für uns, die sich mit deinem Vortrag deckt, besteht also darin, dass wir alle zu diesen 144000 gehören, wenn wir uns vom Heiligen Geist leiten lassen und sofern wir am Ende der großen Drangsal noch leben, auch zu der großen Volksmenge gehören können, die dann aus dieser Drangsal siegreich hervorgehen.

    Ich glaube also, dass die Tatsache, wer letztendlich dieses Siegel erhält, zwar aus Jehovas und Jesu Sicht schon feststehen, sie sich aber selber darüber noch nicht im Klaren sein müssen, es aber spätestens kurz vor dem Loslassen der vier Winde wissen werden. Entscheidend ist, dass jeder von uns zu diesen 144000 Versiegelten gehört, wenn er sich vom Geist Jehovas leiten lässt, und dadurch zu einem Kind Gottes wird.

    Joh_1:12 Doch ALLEN , die ihn aufnahmen, die an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.

    Röm_8:14 Denn ALLE, die durch den Geist Gottes geleitet werden, sind Kinder Gottes.

    Also wie gesagt, ich würde mich freuen, wenn wir nur diesen einen Punkt nochmal besprechen würden, denn vielleicht habe ich etwas übersehen. Aus meinem jetzigen Verständnis heraus, hält die Versiegelung bis zum Loslassen der vier Winde an und ist eine Prozeß, der nicht zur gleichen Zeit bei jeder Person stattfindet, sondern sich daran orientiert, in welcher Weise jeder Einzelne sich vom Geist Jehovas leiten lässt. Wie siehst du diesen Punkt?

    Ich freue mich schon auf deine Antwort, denn durch deinen Vortrag habe ich einige Dinge in einer Klarheit erkannt, die ich bisher zwar schon gefühlsmäßig richtig fand, mir aber der biblische Beweis gefehlt hat. Deswegen danke ich dir in erster Linie dafür, dass du dich bei der Ausarbeitung vom Heiligen Geist leiten gelassen hast.

    Schöne Grüße

    Dein Bruder Sascha

  • Bruderinfo H.P.M.
    April 20, 2012

    Hallo Sascha,

    danke für deine positive Reaktion auf meinen Artikel. Doch wie du richtig bemerkt
    hast bleibe einige Fragen offen, über die ich auch noch nicht so richtig im klaren bin.
    Wenn ich sage, das die Versieglung der 144000 schon mit dem Ableben der Apostel schon abgeschlossen sein könnte, dann meine ich damit, das die Zahl der
    von Jesus persönlich Erwählten, die mit ihm gemeinsam die Königsreichsregierung bilden, abgeschlossen ist.
    Tatsache ist für mich das es eine Gruppe von Erwählten geben wird, die mit Christus als Könige und Priester dienen, aber hier auf der Erde keine Sonderstellung über den Glauben aller anderen haben.

    Die Frage ist, was unter der Versiegelung zu verstehen ist. Sind nur diese 144000 von Jesus erwählten versiegelt, oder sind auch die Menschen als versiegelt anzusehen, die durch ihren Glauben an Christus in ein gutes Verhältnis zu ihren Schöpfer gelangt sind.
    Weiter ist die Frage offen, sind die 144000 symbolisch oder buchstäblich zu sehen. Welche Rolle spielt das jüdische Volk für die Zukunft der Menschheit.

    Ich kann mir Vorstellen, das das zurückhalten der Winde, bis alle, die zu Gott gehören in Verbindung steht mit dem Geheimnis, von dem Paulus in Römer 11 spricht, besonders der Vers 25 wo von der Vollzahl gesprochen wird. Von welcher Vollzahl spricht hier Paulus?

    Römer 11 ab Vers 25: Nun sind einige Zweige ausgebrochen worden, und du wurdest als neuer Zweig unter die übrigen eingepfropft. Obwohl du von einem wilden Ölbaum stammst, hast du jetzt Anteil am Saft aus der Wurzel des edlen Ölbaums. Du hast keinen Grund, verächtlich auf die anderen Zweige herabzusehen. Und wenn du es dennoch tust, sollte dir klar sein: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich! Vielleicht wirst du nun sagen: „Die Zweige sind ja herausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werden konnte.“ Das ist richtig. Aber dass sie ausgebrochen wurden, lag an ihrem Unglauben. Und du hast deinen Stand nur durch den Glauben. Sei also nicht überheblich, sondern pass auf, dass es dir nicht genauso geht. Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, warum sollte er dann dich verschonen? Du siehst hier also die Güte und die Strenge Gottes: Seine Strenge gilt denen, die sich von ihm abgewandt haben, aber seine Güte gilt dir, sofern du dich auf seine Güte verlässt; sonst wirst auch du herausgeschnitten werden. Doch auch die anderen Zweige können wieder eingepfropft werden, vorausgesetzt, sie halten nicht an ihrem Unglauben fest. Gott hat sehr wohl die Macht dazu. Denn wenn du aus dem wilden Ölbaum, zu dem du von Natur aus gehörtest, ausgeschnitten und gegen die natürliche Ordnung in den edlen Ölbaum eingepfropft wurdest, wie viel leichter wird es dann sein, die Zweige, die natürlicherweise zum edlen Ölbaum gehören, wieder an ihre Stelle einzupfropfen. Und damit ihr euch nichts auf eure Klugheit einbildet und falsche Schlüsse daraus zieht, will ich euch das folgende Geheimnis bekannt machen: Ein Teil von Israel hat sich verhärtet. Aber das gilt nur so lange, bis die volle Zahl von Menschen aus den anderen Völkern zum Glauben gekommen ist. Israel als Ganzes wird allerdings so gerettet werden, wie geschrieben steht: „Aus Zion wird der Retter kommen, der alle Gottlosigkeit von Jakobs Nachkommen entfernt. Und der Bund, den ich mit ihnen schließen werde, besteht darin, dass ich sie von ihren Sünden befreie.“ Ihre Einstellung zum Evangelium macht sie zwar zu Feinden – was euch zugute kommt -, aber von der Erwählung her gesehen sind sie Geliebte – wegen ihrer Stammväter. Denn Gott nimmt seine Gnadengeschenke nicht zurück und bereut seine Berufungen nie. Früher hattet ihr Gott nicht gehorcht und habt jetzt doch – wegen Israels Ungehorsam – Gottes Erbarmen gefunden. So sind auch sie jetzt ungehorsam geworden, damit sie dadurch, dass ihr Gottes Erbarmen gefunden habt, schließlich ebenso Erbarmen finden. Denn Gott hat alle zusammen zu Gefangenen ihres Ungehorsams gemacht, weil er allen sein Erbarmen schenken will.

    Wie gesagt Sascha, ich selbst auch auch noch viele Fragen, die ich nicht abschliessend beantworten kann. Aber wer weis, vielleicht sind hier einige, die da schon weiter sind und Denkanstöße geben können.
    l.G.
    H.P.M.

  • Eddi
    April 20, 2012

    Hängt das Siegel oder Versiegeln ausschließlich mit den 144000 zusammen, die in dem neuen Bund mit Jesus sind? Meine (persönliche) Auffassung ist eine andere, da – wie du auch erwähnt hast – die Engel zurück gehalten werden, die vier Winde der Erde loszulassen, bis die Versiegelung abgeschlossen ist. Außerdem spricht Offb. 5:13 davon, dass „jedes Geschöpf im Himmel und auf der Erde und unter der Erde“ Gott Lobpreis zuspricht, was noch in der Zukunft liegt, obwohl die Vollzahl der himmlischen Regierung erreicht war, da jede Gruppe benannt ist.

    Demgegenüber stellt die Bibel Menschen, die das „Kennzeichen des Wilden Tieres“ an ihrer Stirn und an den Händen haben.

    Für mich ist klar: Alle, die Kinder Gottes sein möchten, erhalten von IHM ein Siegel, quasi ein geschütztes Dokument, ihre Abstammungsurkunde, während „die anderen“ das Kennzeichen Satans tragen. Aber nicht alle, die das Siegel Gottes tragen, sind im neuen Bund mit Jesus zu besonderen Aufgaben berufen, so wie es auch unter Christen unterschiedliche Aufgaben gibt (Eph. 4:11 NWÜ).
    Offenbarung 15:2 beschreibt diese Gruppe nicht mit einem Siegel an ihrer Stirn, aber in der Gegenwart Gottes.

    Kann es sein, dass wir zwischen den Aufgaben der Christen und dem Versiegeln differenzieren sollten?

    Ganz herzliche Grüße
    Eddi

    =============================================================================

    Hallo Edi,
    ein interessanter Gesichtspunkt. Darüber sollte man einmal intensiver nachdenken.
    l. G.
    Bruderinfo

  • Manfred
    April 20, 2012

    Liebe Eddi,

    Das was Du geschrieben hast ist auch meine Auffassung. Das Siegel Gottes erhält jeder, der Harmagedon überleben soll. Das Siegel ist der heilige Geist. Somit sind am Ende alle mit heiligem Geist gesalbt.
    Es gibt nur unter diesen welche die andere Aufgaben haben, eben einige als Apostel, als Propheten, als Älteste usw.

    Alle sind in dem Leib des Christus vereint. Keiner könnte ohne die anderen existieren, somit sind wir alle gleich. Nur die Hand hat eine andere Aufgabe wie das Auge. Das ist auch verständlicherweise so. Trotzdem gehören alle Glieder zusammen zu diesem einen Leib.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Sascha
    April 20, 2012

    Lieber Bruder Manfred,

    mit einfachen Worten hast du das zusammengefasst, was die Bibel dazu sagt. Vielen Dank dafür.

    Man kann auch noch Hesekiel 9 anführen. Hier wird der mit Linnen bekleidete Mann aufgefordert, durch die Stadt zu gehen, und an allen, die seufzen und stöhnen über das was in ihrer MITTE geschieht, ein Kennzeichen an die Stirn gemacht wird.

    Der ganze Kontext spricht vom Überleben, und durch diesen Hinweis auf das Seufzen und Stöhnen wird ein Kriterium für die Kennzeichnung bezeichnet, was schon mal klar macht, dass es bei der Versiegelung nicht darum geht, die Menschen in eine irdische und eine himmlische Gruppe einzuteilen, sondern viel mehr, sie zum ÜBERLEBEN zu kennzeichnen und das in Übereinstimmung mit der Aussage Jesu, dass er gekommen ist, um Kranke zu heilen und Zerschundene zu suchen, also die, die seufzen und stöhnen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    April 20, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „Für mich ist klar: Alle, die Kinder Gottes sein möchten, erhalten von IHM ein Siegel, quasi ein geschütztes Dokument, ihre Abstammungsurkunde, während “die anderen” das Kennzeichen Satans tragen.“

    Du hast sicher Offenb 13, 15-17 im Sinn:
    15 Es wurde ihm gestattet, dem Standbild des Tieres Leben zu verleihen, sodass es sprechen konnte. Da befahl das Standbild des Tieres, jeden zu töten, der es nicht anbetete.
    16 Und das zweite Tier verlangte, dass jeder – ob groß oder klein, reich oder arm, Freier oder Sklave – sich ein Zeichen auf die rechte Hand oder auf die Stirn prägen ließ.
    17 Ohne dieses Zeichen, das entweder der Name des Tieres oder das Zahlensymbol seines Namens war, konnte niemand irgendetwas kaufen oder verkaufen.

    Mir ist beim lesen dieser Bibelstelle aufgefallen, dass hier nicht gesagt wird, dass ALLE Menschen die nicht Gottes siegel haben, sich das Siegel Satans aufdrücken lassen. Da steht nur, das es VERLANGT wird und man ohne dem geschäftsuntüchtig ist.
    Und auch wer stark bleibt und sich sogar lieber töten lässt als das Standbild anzubeten, kann man heute noch garnicht sagen…da ist vielleicht so manch einer dabei, von dem man das Heute garnicht denken würde.

    Zudem heißt es in Offenb 15, 4 auch :
    4 Wer sollte dich nicht fürchten, Herr, und deinen Namen verherrlichen? Denn du allein bist heilig. ALLE VÖLKER werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbart worden.

    ZITAT:
    „Aber nicht alle, die das Siegel Gottes tragen, sind im neuen Bund mit Jesus zu besonderen Aufgaben berufen, so wie es auch unter Christen unterschiedliche Aufgaben gibt (Eph. 4:11 NWÜ).“

    Das verstehe ich auch so.

    LG Ulli

  • Kevin
    April 20, 2012

    Lehrreicher Beitrag. Cool, wenn man sowas auch mal aus einer anderen Perspektive beschrieben lesen kann.

  • Anna
    April 20, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    zurecht geht der schöne Artikel von Bruder H.P.M. im Resmümé darauf ein, was unser Bespreben als Christen sein sollte, einfach den anderen beistehen. Das Evangelium an sich ist doch so einfach: das Beispiel von Jesus nachahmen, so wie er die Menschen behandelt hat. Dies sollte auch uns ob innerhalb der Versammlungen oder mit unseren Mitgläubigen, die die Gemeinschaft nicht mehr ausüben können, aus welchen Gründen auch immer.

    In all den Monaten, seit ich hier lese oder ggf. kommentiere sind viele verschiedene Brüder/Schwesten in Erscheinung getreten. Mache nur für kurze Zeit, dafür aber unendlich intensiv. Die letzte ist meiner Erinnerung unsere Schwester Eddi. Leider ist es jetzt gerade still um sie. Sie und alle anderen auch werden Gründe dafür haben jetzt nicht mehr zu schreiben. Falls einer der vielen stillen Leser oder Kommentatoren noch gene eine Ermunterung möchte, gerne: Für mich ist eine schöne Quelle aus Gottes Wort der Psalm 36:6 – 10 (Luther-Bibel 1910 mit Querverweisen)

    6 HERR, deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen. (Psalm 57.11) (Psalm 108.5) 7 Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes und dein Recht wie eine große Tiefe. HERR, du hilfst Menschen und Vieh. (Psalm 125.1-2) 8 Wie teuer ist deine Güte, Gott, daß Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! 9 Sie werden trunken von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkest sie mit Wonne als mit einem Strom. (Psalm 23.5) 10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht

    Was ich jetzt so empfinde ist, dass viele der Brüder/Schwestern die die Versammlungen verlassen haben inzwischen ihren Frieden gefunden haben. Das ist schön und das freut mich. Bitte steht uns weiterhin mit glaubensstärkenden Kommentaren bei. Und dannn wir, die wir weiterhin die Zusammenkünfte besuchen, predigen, Antworten geben, Aufgaben erfüllen. Wir sind nicht besser als diejenigen die nicht mehr gehen, jeder unserer lieben Brüder hat Gründe wegzubleiben. Und ich oder andere die bleiben: Nicht um ein System zu unterstützen, welches viel Unglück z.B.auf Angehörige gebacht hat, die sich anders entschieden haben oder entscheiden. Jeder von uns hat hat ein Gewissen und handelt entsprechend. Und manche Entscheidung tut doch sehr weh.

    Viele liebe Brüder von uns sind krank geworden: unser lieber
    Bruder Matthäus oder der liebe Frank & Frei die mit schweren Krankheiten kämpfen müssen.

    Als Christen die wir unser Christsein aus Dankbrkeit für das Loskausopfer ausleben, das sollte doch unser Ziel sein. Wie sollen die Menschen erkennen was Jehova mit uns Menschen vor hat wenn wir nicht Stellung beziehen. Und dafür benötigt es keiner formellen Diensttätigkeit. Wobei, wer das so sieht und auslebt, finde ich persönlich völlig in Ordnung. Ich gehe ja auch predigen mit meiner Bibel. Nur darf man kein Dogma für alle Christen daraus machen. Jeder sollte eben seine ganz persönliche Gabe einbringen.

    Allen eine gute Nacht und eine wunderschönen Morgen mit Jehova und Christus – und – es wir Frühling und ich freue mich darauf!

    Ganz herzlich Anna

  • Joshua
    April 20, 2012

    Liebe Anna, liebe Alle, ich habe mich hier auf BI in letzter Zeit nur sehr wenig zu Wort gemeldet, obwohl ich weiterhin fast jeden Tag alle Kommentare lese. Meine Beziehung zum Vater und zum Sohn hat sich seit meinem Rückzug aus der Versammlung vor 8 Monaten vertieft und ich finde langsam meine Ruhe in Christus. Ich treffe mich zum Bibellesen mit Ex-7-Tage- Adventisten und ehemaligen ZJ und noch ZJ in einem Atelier im Hinterhof. Es ist eine sehr angenehme Atmosphäre die mich daran denken lässt wie die ersten Bibelforschergruppen sich versammelt haben. Auch wenn wir in unserem Bibelverständnis nicht immer übereinstimmen , empfinde ich es doch weitaus angenehmer, als in der Versammlung zu sitzen und mir eine Bibelinterpretation anhören zu müssen die mir so viel Gedankenakrobatik abverlangt das mir dann buchstäblich die Nackenmuskulatur verspannt, und man noch nicht mal seine eigene Sichtweise offen dazu äußern kann.
    Sicher hat jeder seinen eigenen persönlichen Prozess des Herauswachsens aus der organisierten Religion zu bewältigen und ganz ohne Schmerzen geht das glaube ich nicht. An dieser Stelle möchte ich 3 Buchtips loswerden, die mir in den letzten Wochen sehr geholfen haben in meinem Prozess weg vom WIR ( JZ´s ) hin zum ICH ( Christ ) , weg vom Kult ( Organisation ) hin zum Christus, weg von der Gesetzlichkeit hin zur Barmherzigkeit, weg vom Äußeren ( Schlips und Aktenkoffer )hin zum Inneren, weg von der Leistung hin zum Glauben, weg von der Gleichförmigkeit/schaltung ( Einheit im Glauben ) hin zur Indinvidualität im Verständnis
    Diese 3 Bücher sind : The Vision ( Pete Greig )
    Der Schrei der Wildgänse ( Wayne Jacobsen )
    Die Enkelin des Hiob ( Randall Arthur )

    Nach dem Lesen dieser 3 Bücher kann ich anderen Menschen, die behaupten Christen zu sein und bezeugen das Christus in ihrem Leben wirkt, ihr Christsein nicht mehr absprechen. Alles weitere ergibt sich dann aus dieser Konsequenz, was dann für den Einzelnen unterschiedlich aussieht.
    Ich wünsche allen hier, das sie Frieden finden und in die Ruhe des Vaters eingehen und als seine Kinder Geborgenheit finden und den Herzschlag seiner Gnade spüren.

    Euer
    Joshua

  • Edelmuth
    April 20, 2012

    Guten Abend Yoshua

    Im Metanoia- Forum habe ich mit bzw. gegen STA diskutiert. Ich halte sie für ebenso gefährlich wie den Sklaven. Sie haben auch ihre Dogmen und fallen damit ebenso wenig wie der Sklave mit der Tür ins Haus. Ihr „Sklave“, der nicht kritisiert werden darf und für alle widerspruchslos verbindlich ist, nennt sich Allen White. Sie dürfen zwar Blut transfundieren aber kein Alkohol und kein Koffein trinken, was dazu führt, dass sie beim Gedächtnismahl Traubensaft reichen. Auch glauben sie an eine Trinität und dass die Erde für tausend Jahre unbewohnt sein wird. Jerusalem und die Menschen kommen buchstäblich aus dem Himmel. Die Menschen bekommen von Gott einen Fleischesleib, damit sie von ihm aufgrund ihrer vorangegangene (Un-)Taten gerichtet werden können. Außerdem müssen sie den Sabbat heiligen wie früher die alten Israeliten und den Zehnten abgeben, natürlich freiwillig !!!!
    Es ist für mich der totale unbiblische Graus, aber du kannst sie ebenso wenig belehren wie bestimmte Zeugen Jehovas.

    Ede

  • Joshua
    April 20, 2012

    Lieber Ede, mir geht es nicht mehr darum andere Christen von meinem Verständnis der Bibel oder deren Auslegung zu überzeugen. Davon bin ich endlich frei. Die STA´s mit denen ich zusammenkomme zum Beten und Bibellesen haben durch eigenes Bibelstudium erkannt das z.B. die Dreieinigkeit unbiblisch ist und sind natürlich in ihrer Gemeinde auf großen Widerstand gestoßen udn sogar von der Kanzel aus für bezeichnet gehalten worden. Uns verbindet nun in erster Linie unser Herr und Erlöser, der Christus und die Liebe zum Wort Gottes. Grundsätzlich sehe ich in jedem Menschen einen Lehrer egal welche Konfession er offiziell hat. Ich lerne bei jedem dieser Treffen etwas hinzu. Die Bibel ist für mich kein Lösungsbuch mehr das mir alle Fragen beantworten muss. Manche Fragen die wir besprechen bleiben unbeantwortet oder es bleiben verschiedene Ansichten nebeneinander stehen. Auch das geht – hätte ich früher als 200% ZJ nie für möglich gehalten. Der „Leib Christi“ hat für mich eine ganz andere Begrifflichkeit bekommen wie das „Volk Gottes“.

    Dein Bruder im Herrn
    Joshua

  • Dennis
    April 20, 2012

    Lieber Joshua,

    vielen Dank für deinen tollen Kommentar, Du hast das wunderbar in wenigen Sätzen zusammen gefasst, was der Unterschied zw. einem „organisationstreuen ZJ“ und einem „Nachfolger Christi“ ist.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Angi
    April 20, 2012

    Hallo liebe Brüder und Schwestern,
    kann mir jemand erklären, wie es gemeint ist, wenn Jesus zu seinen Jüngern sagt: „…und ich(Jesus) mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die 12 STÄMME ISRAELS ZU RICHTEN.“
    Warum denn richten, wenn Jehova doch einen neuen Bund mit dem Volk Israel geschlossen hat, in dem er ihnen auch versichert, „…denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken. So spricht der HERR…..“ gemäß Jer. 31:34.
    Ist es dann nicht ein Widerspruch?

    LG
    Angi

  • Manfred
    April 20, 2012

    Liebe Angi,

    nein ich glaube nicht, dass das ein Widerspruch ist. Die Bibel kann sich nicht widersprechen. Nur wir interpretieren manchmal etwas falsch. Ich weiß auch nicht, ob das was ich Dir jetzt schreibe absolut richtig ist, es wäre aber eine Erklärung. Alle Texte sind der NWÜ entnommen.

    Wenn also in Jeremia 31:33,34 folgendes steht:
    33 „Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“
    34 „Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Gefährten und ein jeder seinen Bruder lehren, indem [sie] sprechen: ‚Erkennt Jehova!‘, denn sie alle werden mich erkennen, von ihrem Geringsten selbst bis zu ihrem Größten“ ist der Ausspruch Jehovas. „Denn ich werde ihre Vergehung vergeben, und ihrer Sünde werde ich nicht mehr gedenken.“

    Dann ist das meines Erachtens kein Widerspruch zu dem was Jesus zu seinen Jüngern sagte, dass sie die 12 Stämme Israels richten werden. Hierzu möchte ich Off. 17:12-14 ergänzen:

    12 Und die zehn Hörner, die du sahst, bedeuten zehn Könige, die noch kein Königtum empfangen haben, aber sie empfangen Gewalt wie Könige für e i n e Stunde mit dem wilden Tier. 13 Diese haben e i n e n Gedanken, und so geben sie ihre Macht und Gewalt dem wilden Tier. 14 Diese werden mit dem Lamm kämpfen, doch wird das Lamm sie besiegen, weil es Herr der Herren und König der Könige ist. Auch die mit ihm Berufenen und Auserwählten und Treuen [werden das tun].“

    Die Berufenen und die Auserwählten sind die Gesamtzahl der 144.000 Gesalbten, egal ob jetzt buchstäblich oder Symbolisch gesehen. Wenn sie nun mit dabei sind, wenn Jesus Christus gegen die 10 Könige vorgeht, dann passiert das ja noch vor Harmagedon, bzw. das wäre dann Harmagedon. Ergänzend dazu noch 1.Petr. 4:17:

    17 Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen?

    Wenn man jetzt nochmal den Vers 33 aus Jeremia 31 liest:
    „Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel NACH JENEN TAGEN schließen werde“

    Dann könnte mit „NACH JENEN TAGEN“ Harmagedon gemeint sein. Somit könnte Jeremia 31:33,24 die gleiche Situation beschreiben wie Off. 7:9, 10

    9 Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“

    Der Satz aus Jeremia: denn sie alle werden mich erkennen, von ihrem Geringsten selbst bis zu ihrem Größten“ ist der Ausspruch Jehovas. Ist meines Erachtens der gleiche wie aus Off. 7:10:
    „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“

    Denn jeder der großen Volksmenge ob der Geringste oder bis hin zum Größten wird sagen, dass er die Rettung Gott und seinem Sohn verdankt.

    Off.7:13-17 beschreibt das gleiche wie Jeremia 31:34:

    13 Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen?“ 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, d u weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

    Jer. 31:34 … „Denn ich werde ihre Vergehung vergeben, und ihrer Sünde werde ich nicht mehr gedenken.“

    Somit denke ich, dass sich Jer. 31:33 und 34 an der großen Volksmenge erfüllen wird, NACHDEM das Gericht vollzogen ist und die große Drangsal und Harmagedon vorbei sind.

    Liebe Grüße Manfred

  • Angi
    April 20, 2012

    Lieber Manfred,
    vielen herzlichen Dank für deine Antwort auf meine Frage. Deine Erklärung klingt für mich sehr schlüssig und auch nachvollziehbar mit den angeführten Bibeltexten.
    Auch finde ich die Kapitel 9-11 im Römerbrief sehr interessant. Paulus beschreibt in beeindruckender Weise, warum auch die Menschen aus den Nationen die Möglichkeit von Jehova bekommen haben, zu seinem Volk zu gehören.
    Röm. 11:25-32 besagt:
    „Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlaßt, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben; dann wird ganz Israel gerettet werde, wie es in der Schrift heißt:
    Der Retter wird aus Zion kommen, er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen.
    Das ist der Bund, den ich Ihnen gewähre, wenn ich ihre Sünden wegnehme.
    Vom Evangelium her sind sie Feinde Gottes, und das um euretwillen;
    von ihrer Erwählung her gesehen sind sie von Gott geliebt, und das um der Väter willen.
    Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung die Gott gewährt.
    Und wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber infolge ihres Ungehorsams Erbarmen gefunden habt, so sind sie infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden, damit jetzt auch sie Erbarmen finden.
    Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen.“
    Ich habe aus der Einheitsübersetzung zitiert, weil sie mir verständlicher ist als die NWÜ.
    Diese Worte geben mir viel Kraft und auch die Zuversicht, dass ich keine Angst haben muß.
    Ich bin seit über 20 Jahren ausgeschlossen, was damals für mich das „Todesurteil“ bedeutet hat, aber ich habe gelernt ohne meine Familie und meine damaligen Freunden zu leben. Meine Liebe und mein Glaube zu Jehova und seinen Sohn habe ich aber nicht verloren. Deswegen bin ich unendlich dankbar, diese Seite hier auf BI gefunden zu haben. Seitdem lese ich wieder in der Bibel und mache mir viele Gedanken. Auf viele Fragen finde ich hier in den Vorträgen und Kommentaren eine Antwort. Und ich habe auch wieder den Mut gefunden zu glauben, dass mich Jehova und Jesus vielleicht doch nicht vergessen haben. Vielen, vielen Dank dafür und bitte macht weiter so. Diese Ermunterungen brauchen wir.

    LG
    Angi

  • Hans
    April 20, 2012

    Hallo HPM,

    danke für deinen Artikel und für deine Mühe!

    Besonders die ersten Absätze verwirren mich etwas. ZJ unterscheiden ja zwischen den zwei Bündnissen „Neuer Bund“ und dem „Bund für ein Königreich“. Der „Neue Bund“ wird z.B. laut Einsichten-Buch zwischen Jehova und den Gesalbten geschlossen, der „Bund für ein Königreich“ zwischen Jesus und den Gesalbten. In diesen Zitaten ist das etwas „durcheinander gewürfelt“;

    ZITAT

    Es ist richtig, Jesus Christus hat in Verbindung mit der Einsetzung des Abendmahls mit seinen Jüngern einen besonderen Bund geschlossen, einen Bund für eine Königreichsregierung.

    “Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird! Lukas 22:19,20 Luth.

    ZITAT ENDE

    ZITAT

    Der Bund, den Jesus mit seinen Jüngern geschlossen hat ist ein spezieler Bund nur zwischen ihm und seinen Jüngern und nicht zwischen Jehova und den Jüngern Jesu. Dieser Bund ist in seiner Art zwar auch ein “neuer Bund”, aber es kann nicht der “neue Bund” sein den der Prophet Jeremia vorraussagte.

    ZITAT ENDE

    Laut ZJ wird wie gesagt der „Neue Bund“ zwischen Jehova und Gesalbten geschlossen. Jesus ist der Mittler.

    Allerdings interessant für mich ist die Frage, ob zwangsläufig beide Bündnisse mit den „Gesalbten“ geschlossen sein müssen. Oder, ob vielleicht der Königreichsbund eine kleinere Menge einschließt als der Neue Bund … Wenn es schon auf der einen Seite unterschiedliche Bündnispartner gibt (Jehova/Jesus), dann sind vielleicht auch auf der anderen verschiedene „Parteien“ gemeint?

    Dem Argument, in Jeremia wird das GANZE Volk Israel angesprochen und nicht eine Teilmenge davon (z.B. Priester) könnte man entgegenhalten, dass ab dem 1. JHD. mit Volk Israel das „geistige Israel“ gemeint ist, womit man wieder bei den Gesalbten wäre. Gleiches Prinzip wie bei Joh 10:16, wo die meisten Kommentatoren die Nation Israel identifizieren die WTG aber im Prinzip auf das geistige Israel abziehlt. Die Frage ist, was ist in Jehovas Sinn?

    Ich bin mir nur bei einer Sache ganz sicher: Der aktuelle Stand der WTG bzgl. 144.000 kann niemals der Weisheit letzter Schluss sein.

    Noch eine Frage: Woher weiß man, das die Zahl der „Auserwählten“, wie im Artikel angeführt, schon vollständig ist?

    Interessant finde ich deinen Hinweis, dass das GANZE VOLK eine besondere Nation sein sollte nach 1Pe2 und 2Mo19:6 und nicht nur ein Teil. Sehr gute finde ich auch die Erläuterung zu 1Ko14 und der heutigen Lehrpraxis! Vielen Dank!

    LG
    Hans

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    Hallo Hans,

    Dein Zitat: Dem Argument, in Jeremia wird das GANZE Volk Israel angesprochen und nicht eine Teilmenge davon (z.B. Priester) könnte man entgegenhalten, dass ab dem 1. JHD. mit Volk Israel das „geistige Israel“ gemeint ist, womit man wieder bei den Gesalbten wäre. Gleiches Prinzip wie bei Joh 10:16, wo die meisten Kommentatoren die Nation Israel identifizieren die WTG aber im Prinzip auf das geistige Israel abziehlt. Die Frage ist, was ist in Jehovas Sinn?

    Ja lieber Hans , esist also wichtig zu klären, ob die Bibel überhaupt von einem geistigen Israel spricht. Meine Überlegungen in diesem Artikel gehen davon aus, das die esxistenz eines geistigen Israel hinterfragt werden sollte.
    Jeremia 31 prophezeit für mich für das buchstäbliche Israel, und auch der Apostel Pauls spricht in Röm. 9-11 nicht von einem geistigen Israel, sondern von SEINEM VOLK. Die Aussage des Paulus, das auch Menschen von den Nationen „eingepfropft“ werden bezieht sich offenbar nur auf die Königreichsregierng, das heist auf den Bund den Jesus mit seinen Jüngern für ein Königreich schloß.
    In Jeremia geht es um die Rettunge des ganzen Volkes Israel von der auch Paulus in Röm 9-11 spricht.
    Aber es bleiben auch für mich noch einige Fragen offen, besonders was die Zukünftige Rolle der Juden
    betrifft.
    l.G.
    H.P.M.

  • Edelmuth
    April 20, 2012

    >> Ja lieber Hans , es ist also wichtig zu klären, ob die Bibel überhaupt von einem geistigen Israel spricht. Meine Überlegungen in diesem Artikel gehen davon aus, das die esxistenz eines geistigen Israel hinterfragt werden sollte <<

    Auf wen ist Jeremia 31:31ff anwendbar und warum?

    (Jeremia 31:31-32) . . .„Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund s i e brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“

    Jehova kündigt einen neuen Bund an, den er mit den „geistigen“ Israeliten (durch Jesus)schließen wird. Es sollte kein Bund sein, wie der, den er mit den Israeliten schloss(mosaischer Bund), als er sie aus Ägypten herausführte, der die Auswahl nach dem Fleische(jüdischer Abstammung) traf. Es sollte ein Bund sein, der die Herauswahl nach dem Geiste, nach dem, was sie im Herzen hatten, traf.

    (Jeremia 31:33-34) . . .Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „ICH WILL MEIN GESETZ IN IHR INNERES LEGEN, UND IN IHR HERZ WERDE ICH ES SCHREIBEN. UND ICH WILL IHR GOTT WERDEN, UND SIE SELBST WERDEN MEIN VOLK WERDEN.“ 34 „Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Gefährten und ein jeder seinen Bruder lehren, indem [sie] sprechen: ‚ERKENNT JEHOVA!‘, DENN SIE ALLE WERDEN MICH ERKENNEN, VON IHREM GERINGSTEN SELBST BIS ZU IHREM GRÖßTEN“ ist der Ausspruch Jehovas. „Denn ich werde ihre Vergehung vergeben, und ihrer Sünde werde ich nicht mehr gedenken.“

    Haben die Israeliten Gott erkannt? Nein, denn sie setzen ihr Vertauen auf Waffen und nicht auf Gott. Sie haben weder den Vater noch den Sohn wirklich erkannt und bedürfen dringend der Belehrung. Keinesfalls spiegelt der Staat Israel das Volk wieder, dass in Jeremia 31:33,34 beschrieben wird.

    Treffen nachstehende Bibelstellen auf den Staat Israel und seine Bewohner zu?

    (Jesaja 54:13) Und alle deine Söhne werden von Jehova Belehrte sein, und der Frieden deiner Söhne wird überströmend sein.
    (Johannes 6:45) Es steht in den PROPHETEN geschrieben: ‚Und sie werden alle von Jehova belehrt sein.‘ Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.

    (1. Thessalonicher 4:9) Was jedoch die brüderliche Liebe betrifft, so habt ihr nicht nötig, daß wir euch schreiben, denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, einander zu lieben;

    (1. Johannes 2:27) Und was euch betrifft: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr benötigt niemand, der euch lehre; sondern wie euch die von ihm [kommende] Salbung über alle Dinge belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und so, wie sie euch belehrt hat, bleibt in Gemeinschaft mit ihm.

    Wo sind sie mit heiligem Geist gesalbt, da die Ausgießung des Heiligen Geistes erst nach Jesus Tod über Jesus Jünger erfolgt ist.

    (Jeremia 24:7) Und ich will ihnen ein Herz geben, mich zu erkennen, daß ich Jehova bin; und sie sollen mein Volk werden, und ich selbst werde ihr Gott werden, denn sie werden mit ihrem ganzen Herzen zu mir umkehren.

    Wo sind die Bewohner des Staats Israels mit ganzem Herzen zu Gott zurückgekehrt? Wo?

    (Hebräer 8:11-13, 9:11-15) . . .Und sie werden keineswegs ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren, indem sie sprechen: „Erkenne Jehova!“ Denn sie alle werden mich erkennen, vom Geringsten bis zum Größten von ihnen. 12 Denn ich werde ihren ungerechten Taten gegenüber barmherzig sein, und ich werde ihrer Sünden bestimmt nicht mehr gedenken.‘ “ 13 Indem er sagt „einen neuen [Bund]“, hat er den früheren für veraltet erklärt. Nun ist das, was veraltet ist und alt wird, dem Verschwinden nahe. . . .Als jedoch Christus als Hoherpriester der guten Dinge kam, die sich eingestellt haben, durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, 12 begab er sich, nein, nicht mit dem Blut von Ziegenböcken und von jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal an die heilige Stätte und erlangte eine ewige Befreiung [für uns]. 13 Denn wenn das Blut von Ziegenböcken und von Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf diejenigen gesprengt, die verunreinigt worden sind, in dem Maße heiligt, daß das Fleisch rein wird, 14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch ewigen Geist sich selbst ohne Makel Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir [dem] lebendigen Gott heiligen Dienst darbringen können? . . .Darum ist er also Mittler eines neuen Bundes, damit die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen könnten, . . .

    Das geistige Israel, die gesalbten Brüder Christi, werden ein Leben im Himmel bekommen und zu einer Säule des Tempels Jehovas werden, aus dem sie nie wieder herausgehen werden. (Offenbarung 3:12). Damit wird auch Offenbarung 7:4 verständlich, wo symbolisch auf Israel, das einmal Gottes hingegebenes Volk war, hingewiesen wird, denn in dieser Aufzählung der Stämme Israels gibt es zwei Stämme, die nicht den tatsächlichen Stämmen Israels entsprechen, was seine symbolische Bedeutung zum Ausdruck bringt.

    Ede

  • Edelmuth
    April 20, 2012

    Ist das „Neue Jerusalem“ mit dem irdischen Jerusalem identisch?

    (Offenbarung 21:2) . . .Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

    In Offenbarung 21:9-14 wird die Braut wie folgt beschrieben:

    (Offenbarung 21:9-14) . . .Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, die voll der sieben letzten Plagen waren, und er redete mit mir und sprach: „Komm hierher, ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.“ 10 Und er trug mich in [der Kraft des] Geistes weg zu einem großen und hohen Berg, und er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herniederkam 11 und die Herrlichkeit Gottes hatte. Ihr strahlender Glanz war gleich einem überaus kostbaren Stein, wie ein Jạspisstein, der kristallklar leuchtet. 12 Sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel, und Namen waren darauf geschrieben, welche die der zwölf Stämme der Söhne Israels sind. 13 Von Osten waren es drei Tore und von Norden drei Tore und von Süden drei Tore und von Westen drei Tore. 14 Die Mauer der Stadt hatte auch zwölf Grundsteine und darauf die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. . .

    Es ist kaum zu erwarten, dass eine buchstäbliche Stadt vom Himmel auf die Erde herab kommt. Beachten wir ihre Dimensionen und rechnen sie in uns heute verständliche Maßstäbe um, so wird schnell klar, dass es sich bei dieser Prophezeiung nicht um das buchstäbliche irdische Jerusalem handeln kann.

    (Offenbarung 21:16-21) . . .Und die Stadt liegt im Viereck, und ihre Länge ist so groß wie ihre Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr, zwölftausend Stadien; ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich. 17 Auch maß er ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, nach Menschenmaß, das zugleich Engels[maß] ist. 18 Nun war der Bau ihrer Mauer Jạspis, und die Stadt war lauteres Gold gleich klarem Glas. 19 Die Grundlagen der Stadtmauer waren mit jeder Art von kostbaren Steinen geschmückt: Die erste Grundlage war Jạspis, die zweite Saphir, die dritte Chalzedọn, die vierte Smaragd, 20 die fünfte Sardọnyx, die sechste Sạrdion, die siebte Chrysolịth, die achte Berỵll, die neunte Topạs, die zehnte Chrysoprạs, die elfte Hyazịnth, die zwölfte Amethỵst. 21 Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen; jedes der Tore bestand aus einer einzigen Perle. Und die breite Straße der Stadt war lauteres Gold, wie durchsichtiges Glas.

    Diese Stadt bildet einen vollkommenen dreidimensionalen Würfel mit einem Umfang von 12000 Stadien (ca. 2200 km), umgeben von einer 144 Ellen (64 Meter) hohen Stadtmauer und hat selber eine Höhe von fast 560 km. Ihre Grundfläche wäre etwa 14 mal so groß wie das gesamte heutige Israel.

    Wen symbolisiert das „Neue Jerusalem“

    (Offenbarung 21:9) . . .„Komm hierher, ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.“

    Das „Neue Jerusalem“ symbolisiert die Braut des Lammes Jesus Christus.

    (Offenbarung 21:23) 23 Und die Stadt hat es nicht nötig, daß die Sonne oder der Mond auf sie scheint, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe war das Lamm.

    (Offenbarung 21:25-27) 25 Und ihre Tore werden überhaupt nicht geschlossen werden bei Tag, denn Nacht wird dort nicht sein. 26 Und sie werden die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen in sie hineinbringen. 27 Doch irgend etwas Unheiliges und jeder, der Abscheuliches und Lüge verübt, wird keinesfalls in sie eingehen, nur diejenigen, die in des Lammes Buchrolle des Lebens eingeschrieben sind.

    Wer ist die Braut des Lammes?

    Ede

  • Hans
    April 20, 2012

    Vielen Dank Ede für deine Ausführungen!

    Muss ich nochmal in aller Ruhe darüber lesen und nachdenken …

    Es ist gar nicht so einfach, ein stimmiges Gesamtbild zu erhalten, das möglichst allen Bibelstellen zu dem Thema gerecht wird.

  • Matthäus
    April 20, 2012

    Liebe Ruth und an alle die Ihr unserer Schwester Rut mit Ermunterung beisteht!

    Ich möchte mich vorerst dem Zuspruch anschliesen, nicht nur du liebe Ruth sondern wir all benötigen fallweise mehr und dann können wir wieder anderer trösten.

    Der größte Trost den erhalten wir aus Gottes Wort. Denke doch an all die Treuen der Vergangenheit – sie hatten auf die eine oder andere Weise den gleicht Trost und Ermunterung nötig.

    Auch meine derzeitige Lage ist sehr oft mit einem emotionalen Tief versehen – man fühlt sich oft wie in einem finsteren Loch wo es scheint das man nicht mehr herauskommt.

    Für mich sind in solchen Zeiten die Psalmen eine große Stütze z.B.
    Psalm 145:

    Gottes Liebe ist grenzenlos
    1 Ein Loblied Davids. Dich will ich ehren, mein Gott und König! Dich will ich preisen für alle Zeit!

    2 Jeden Tag will ich dich loben und deinen Namen überall bekannt machen. 3 Groß ist der Herr! Jeder soll ihn rühmen! Seine Größe kann niemand erfassen.

    4 Eine Generation soll der anderen von deinen großen Taten erzählen und schildern, wie machtvoll du eingegriffen hast. 5 Deine Hoheit und Macht wird in aller Munde sein, und auch ich will stets über deine Wunder nachdenken.

    6 Immer wieder wird man davon sprechen, wie dein Handeln den Menschen Ehrfurcht eingeflößt hat. Auch ich will ihnen sagen, wie groß du bist. 7 Wenn sie dann zurückdenken, werden sie deine unermessliche Güte rühmen. Weil du deine Versprechen gehalten hast, werden sie dich laut loben:

    8 „Der Herr ist gnädig und barmherzig; seine Geduld hat kein Ende, und seine Liebe ist grenzenlos! 9 Der Herr ist gut zu allen und schließt niemanden von seinem Erbarmen aus, denn er hat allen das Leben gegeben.“

    10 Darum sollen dich alle deine Geschöpfe loben. Jeder, der dich liebt, soll dich rühmen 11 und weitersagen, wie großartig deine Königsherrschaft ist! Sie alle sollen erzählen von deiner Stärke, 12 damit die Menschen erfahren, wie du deine Macht gezeigt hast und wie prachtvoll und herrlich dein königliches Reich ist! 13 Deine Herrschaft hat kein Ende, sie wird bestehen von einer Generation zur anderen. Auf das Wort des Herrn kann man sich verlassen, und was er tut, das tut er aus Liebe.

    14 Wer keinen Halt mehr hat, den hält der Herr; und wer schon am Boden liegt, den richtet er wieder auf. 15 Alle schauen erwartungsvoll zu dir, und du gibst ihnen zur rechten Zeit zu essen. 16 Du öffnest deine Hand und sättigst deine Geschöpfe; allen gibst du, was sie brauchen.

    17 Der Herr ist gerecht in allem, was er tut; auf ihn ist Verlass! 18 Der Herr ist denen nahe, die zu ihm beten und es ehrlich meinen. 19 Er geht auf die Wünsche derer ein, die voll Ehrfurcht zu ihm kommen. Er hört ihren Hilfeschrei und rettet sie. 20 Gott bewahrt alle, die ihn lieben, aber wer mit ihm nichts zu tun haben will, den lässt er umkommen.

    Beachte im Beosnderen die Verse 8,9,14,18,19

    Solche Psalmen findest Du liebe Ruth eine ganze Reihe, oft aus der Reaktion von vermeintlichen Freunden die erst dann ihr wahres Gesicht zeigst wenn du dich klar zu deinem Herrn Jesus bekennst.

    Beachte z.B. den 56. + 58. + 59. + 62. + 64. + 66. usw. !

    Und hat nicht Jesus davor gewarnt daß die eigenen Hausgenossen zu Feinden werden? In diesem Sinne ein kleiner TRost und Ermunterung von mir – d.h. aus Gottes Wort°

    lg. Matthäus

  • Holger
    April 20, 2012

    Zitat v. Vortrag:
    Jeder sollte und Kann seine Gabe in die Versammlung einbringen, egal ob als Lehrer, Hirte oder Evangeliumsverkündiger. Und auch die versprochenen »Gaben« hat er ausgeteilt: Er hat die einen zu Aposteln gemacht, andere zu Propheten, andere zu Evangelisten, wieder andere zu Hirten und Lehrern der Gemeinde. – Deren Aufgabe ist es, die Glaubenden zum Dienst für die Gemeinde bereitzumachen, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut wird. Epheser 4:11 Hfa
    Jeder Christ soll anderen von dem erzählen, was Gott tun wird. Mehr noch als durch Worte aber sollen Christen mit ihrem Leben bezeugen, was Gott durch Jesus Christus an ihnen getan hat, indem “wir die großen Taten dessen verkündigt, der uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat” – Das wahre Priestertum aller Kinder Gottes ist ein demütiger Dienst vor Gott in der Kraft des Heiligen Geistes.
    # Liebe Brüder und Mitleser.
    Jeder christ sollte ein wachsames Auge für den nächsten Mitmenschen aufbringen. Das fängt schon im täglichen Leben an, indem man höfflich, nett und zuvorkommend ist. Wenn man z.B. nur im Bus oder Bahn sein Platz für einen bedagten Menschen anbietet. Wenn es möglich ist, kann seine christlichen Gedanken den Mitmenschen über Gott und Jesus mitteilen. Es muss nicht immer der PD an den Türen sein. Jeder hat nicht das Talent als Lehrer oder Hirte vor jemanden zu stehen, aber die Liebe Gottes und Jesus kann man jederzeit widerspiegeln, nach: Lk. 10v27
    „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. “ LG Holger.

  • Edelmuth
    April 20, 2012

    >> Deine Adresse habe ich noch nicht in meiner Sammlung, kannst mir gerne ein Mail schreiben, ich antworte auch. <<

    Hallo Alois

    Vielen Dank für dein Angebot. Ich weiß es zu schätzen. Außer Jehova, Jesus und natürlich auch Ede weiß niemand, wer sich hinter Edelmuth verbirgt, und so soll es auch bleiben.

    Ich habe eine Aufgabe und bin dafür vom Vater reichlich gesegnet worden. ER hat mir viele Dinge gezeigt und mir Einblicke gewährt, die anderen bisher verborgen blieben. Ich möchte SEINEN Segen und SEINE Erkenntnisse nie missen. Deshalb muss ich meine Anonymität wahren.

    Ist eine Veränderung der Organisation möglich?

    In anderen Foren ehemaliger Zeugen Jehovas habe ich über Lehren des Sklaven öffentlich nachgedacht. Nicht lange und es kam ein Artikel zu diesem Thema im WT, was die Vermutung nahe legt, dass sie hier und auch in anderen Foren mitlesen und die Dinge unter dem Druck der Öffentlichkeit in ihrem Sinne richtig stellen.

    Der Sklave ist machtbesessen und wie andere totalitäre Regierungen sehr auf ein gutes Image bedacht. Diesen Druck könnte man nutzen und öffentlich über die Zustände in den Versammlungen und den Halbwahrheiten des Sklaven bei BruderInfo berichten.

    Ein weiteres wesentlich wichtiges Betätigungsfeld ist das persönliche Gespräch mit den Brüdern und der Predigtdienst. Da man nie weis, welches Geisteskind sich hinter dem Bruder verbirgt, muss man stets darauf achten, nur anhand der Bibel zu argumentieren, denn dagegen kann der Sklave nicht reden, wenn er nicht als unglaubwürdig empfunden werden will. Es ist wichtig, dass man den Sklaven nie in Gegenwart von Brüdern kritisiert oder seine Lehren als falsch darstellt. Diesen Rückschluss sollte man besser dem Zuhörer überlassen.

    Im Dienst sollte man stets die reine und nur die reine Wahrheit sagen. So kann man auch erwähnen, dass es DER SKLAVE IST, DER LEHRT, dass er die irdische Vertretung Gottes ist. Das kann man anhand seiner Literatur belegen. Man darf nie behaupten, dass Jehova etwas lehrt, was man anhand der Bibel nicht beweisen kann. Wir müssen nicht die Blickrichtung des Sklaven einnahmen. Die Zuhörer sind schlauer als man denkt und werden schnell den Unterschied bemerken.

    Ede

  • derleser
    April 20, 2012

    guten tag ede,

    ja, du hast recht. ich bin in einem totaltären system aufgewachsen und war damals auch nicht linienkonform. aber es war in einem punkt nicht anders. sie hatten ja auch ihre über alles verehrten lehrer und die dazu gehörigen schriften. und nur dadurch konnte ich das tun was ich tat. der olle marx und sein kumpel engel hatten ja sehr viel geschrieben. die bücher (56 an der zahl) hatte ich mir gekauft und nur mit dem dort geschriebenen argumentierte ich. denn eins ist auch denen nicht möglich gewesen … sie konnten nicht gegen ihre grundlagen handeln. genau so ist es mit der bibel. ihr inhalt ist die grundlage und man kann zwar versuchen zu verdrehen, aber man kann nicht gegen den wahren inhalt angehen ohne seine grundlage zu verlieren und sich selber blos zu stellen.

    liebe grüsse

    derleser1717@gmail.com

  • Manfred
    April 20, 2012

    Lieber Ede,

    Du hast die Frage gestellt: Ist eine Veränderung der Organisation möglich? – Zitat Ende.

    Nein, das ist nicht möglich. Als Beispiel mag die Situation dienen, als Jesus hier auf der Erde war. Er hat auch den Schriftgelehrten die Wahrheit gesagt, auch unverblümt, doch sie haben ihn dafür getötet und wurden dann selbst im Jahr 70 u.Z. zur Rechenschaft gezogen.

    Heute ist die Situation vergleichbar. Wieder gibt es eine Religion, die vorgibt Gott vollkommen zu dienen, in Wirklichkeit stehlen Sie aber Jesus die Schafe und stellen Menschengebote auf, die weit über das hinaus gehen, was Gott geboten hat. Werden Sie sich ändern? Nein, das werden sie nicht, das einzige was möglich ist, dass wir diejenigen auffangen, die das auch gemerkt haben und sich wieder vermehrt Jesus zuwenden wollen.

    Wer die Möglichkeit hat, der kann schon so wie Jesus Ihnen die Wahrheit kundtun. Doch das ist keine Pflicht. Jeder muss für sich entscheiden, wie weit er gehen möchte oder auch gehen kann im Hinblick auf die Verwandten usw. Denn das kann ich leider bestätigen, es bringt so gut wie nichts mit Ihnen biblisch zu argumentieren. Entweder akzeptiert man die Bibel als Grundlage, ja, dann könnte man noch was erreichen, doch wer die Schriften wie den WT an erste Stelle setzt, ist für das reine Bibelwort nicht mehr empfänglich. Ich habe bereits zwei lange Briefe geschrieben und mehrere Gespräche mit unseren Ältesten geführt. Sie wissen auch, dass ich hier auf BI lese und schreibe, doch geführt hat es zu nichts.
    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, so will ich noch einen Brief schreiben, dann ist es aber genug. Ich bin bereits so weit gegangen, dass es nun auch keinen Unterschied mehr macht. Zwar habe ich auch meine Familie alle bei den Zeugen, aber sie sind nicht so verwurzelt, dass sie mit mir nichts mehr zu tun haben würden. Von daher ist es für mich einfacher. Meine Freunde haben sich schon alleine aus dem Grund zurück gezogen, weil ich hier auf BI tätig bin. Ich stelle eine Gefahr für Ihren Glauben dar. Das stimmt mich zwar etwas traurig, doch wie sieht die Realität aus?

    Sind das noch Freunde, wenn Sie sich von einem zurückziehen, weil man die Bibel an oberste Stelle setzt? Vor allem wenn Sie selbst von sich behaupten, sich an die Bibel halten zu wollen? Nein, wahre Freunde sind so was nicht.

    Ich kann Euch nicht guten Gewissens empfehlen Euch auf Konfrontationen in der Versammlung einzulassen, doch ich kann Euch empfehlen hier bei BI einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Das hat mich für alles entschädigt. Das kann bei Euch genauso sein, denn das hat Jesus vorhergesagt:
    Mat. 19:29 aus der Elberfelder:
    29 Und ein jeder, der Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen verlassen hat, wird hundertfach empfangen und ewiges Leben erben.

    Irgendwann wird sowieso der Zeitpunkt kommen, an dem man letztendlich Farbe bekennen muss. Von daher ist es gut, wenn man sich hier ein neues Netzwerk aufgebaut hat, die einen dann unterstützen können.

    Ich wünsche jedem hier, dass er für sich die richtigen Entscheidungen treffen kann und dann auch damit glücklich ist.

    Allen noch einen schönen Abend
    Manfred

  • Alois
    April 20, 2012

    Lieber Manfred

    Du hast geschrieben:
    „Wer die Möglichkeit hat, der kann schon so wie Jesus Ihnen die Wahrheit kundtun. Doch das ist keine Pflicht. Jeder muss für sich entscheiden, wie weit er gehen möchte oder auch gehen kann im Hinblick auf die Verwandten usw.“

    Das war auch schon zu Zeit Jesu so, wie folgende Verse aus Joh. 19 zeigen:
    38. Nach diesem aber bat Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, aber aus Furcht vor den Juden ein verborgener, den Pilatus, daß er den Leib Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Er kam nun und nahm den Leib Jesu ab.

    Matth. 27
    58. Dieser ging hin zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, daß ihm der Leib übergeben würde.
    59. Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in reine, feine Leinwand,
    60. und legte ihn in seine neue Gruft, die er in dem Felsen ausgehauen hatte; und er wälzte einen großen Stein an die Tür der Gruft und ging hinweg.

    Obwohl Joseph nicht öffentlich machte, dass er ein Jünger Jesu war, hat er im entscheidenden Moment zu Jesus gehalten und ihn nach dem Tode einen gebührenden Platz in einer neuen Gruft gegeben.
    Im Gegensatz dazu haben viele Anhänger Jesu, die Hosianna gerufen haben als Jesus in Jerusalem einzog, sich schnell aus dem Staub gemacht als es schwierig wurde.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    April 20, 2012

    Lieber Brd. Alois,

    Vielen Dank, dass Du immer einen schönen Bibeltext kennst, der das beschreibt, was in einem vorgeht.
    Da hat sich Dein Eifer beim Bibellesen für Dich sehr gelohnt und jetzt lässt Du uns daran teilhaben.
    So haben auch wir davon einen Nutzen.

    Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Edelmuth
    April 20, 2012

    Guten Abend Manfred

    Vermutlich hast du recht. Sie werden sich wohl nicht ändern. Aber es treibt mich jedes mal vom Stuhl hoch, wenn ich die offensichtlichen und vorsätzlichen Falschdarstellungen höre. Ich kann nicht anders. Ich muss die Dinge anhand der Bibel richtig stellen, und dann höre ich stets, dass es der Sklave so entschieden hat.

    Wen gehorchen diese Menschen, Gott oder ihrem Sklaven? Wen beten sie in Wirklichkeit an, wenn sie dem Sklaven in der Hoffnung, dafür das ewige Leben zu bekommen, blindlings gehorchen? Auf wen setzen sie ihr Vertrauen? Ja, ich muss noch sehr an meiner Selbstbeherrschung arbeiten.

    Glaubst du denn, dass ein Brief etwas ändern könnte? Durch einen Brief sammeln sie nur Beweismaterial, das gegen dich spricht, um dir daraus „natürlichen in Liebe“ einen Strick zu drehen, „damit du in ihrem Sinne zur Reue gelangst“

    Kein Sklave ist größer als sein Herr. Jesus, unseren König, haben sie umgebracht …!

    Ede

  • Manfred
    April 20, 2012

    Lieber Ede,

    Kein Sklave ist größer als sein Herr. Jesus, unseren König, haben sie umgebracht …! Zitat Ende.

    Natürlich hast Du Recht, so kann es kommen. Aber ich halte mich an das was in Luk. 12:4 steht:

    Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und nach diesem nichts weiter zu tun vermögen. (Lukas 12:4 ELB71)

    Heute können Sie mich ja nur geistig töten und wenn man davor keine Angst hat, dann können Sie gar nichts tun. Sie haben nur soviel Gewalt über uns wie wir es Ihnen gestatten. Und diese Gewalt gestatte ich Ihnen nicht über mich, also was können Sie tuen? Gar nichts..

    Auch wenn meine Briefe nichts bewirken, so sind Sie jedoch gewarnt, denn ich habe Ihnen geschrieben was die Bibel über das Volk schreibt, dass nach dem Namen Gottes genannt ist. So können sie nicht sagen, wir haben ja von nichts gewusst. Das könnten sie sogar nicht, wenn ich nichts geschrieben hätte, denn sie haben ja selbst eine Bibel und können lesen was darin geschrieben steht. Ich habe es zumindest versucht, doch zwingen kann man niemanden, denn Jehova möchte, dass ihm jedes Geschöpf im Himmel und auf der Erde freiwillig dient.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Ulrike P.
    April 20, 2012

    Hallo Manfred,
    ZITAT:
    „Heute können Sie mich ja nur geistig töten und wenn man davor keine Angst hat, dann können Sie gar nichts tun.“

    Selbst DAS können sie nicht, wenn man es nicht zulässt.
    Die einzige Macht die sie (leider) wirklich haben, ist die, dass sie Freundschaften und Familienbande zerstören können.

    ZITAT:
    „Irgendwann wird sowieso der Zeitpunkt kommen, an dem man letztendlich Farbe bekennen muss. Von daher ist es gut, wenn man sich hier ein neues Netzwerk aufgebaut hat, die einen dann unterstützen können.“

    Das stimmt. – Und den Zeitpunkt dafür, kann kein anderer für einen bestimmen. Das muss aus einem selbst heraus kommen, denn dazu braucht es jede Menge innere Kraft. Ob und wann man die von Gott bekommt, spürt man dann schon.

    So ein Netzwerk wie hier ist super und ich freue mich für jeden, der es findet und hier neue Kontakte aufbauen kann.
    Bei mir ging es zwar auch ohne Dem und als ich dann als Einzige am Glauben festhielt, war ich darin tatsächlich ganz alleine…aber ich habe mich nie wirklich alleine GEFÜHLT…warum wohl?

    Doch nun genieße ich es dafür um so mehr, Gleichgesonnene an meiner Seite zu wissen. 😀

    LG Ulli

  • Martin an Ruth
    April 20, 2012

    Lieber Ede,

    ich habe mich bisher wenig in solche Diskusionen eingeklingt, möchte dich jedoch an folgendes Erinnern.
    In einigen Kommentaren ist schon angeklungen, dass es zwischen der katholischen Kirche und Jehovas Zeugen etliche Gemeinsamkeiten gibt, die ich jetzt hier im einzelnen nicht aufführen möchte. Aber aus Erfahrung wissen wir alle, das im Predigtdienst viele Katholiken wissen, dass etliches nicht in ihrer Kirche stimmt. Trotzdem sagen die meissten, ich bleibe was ich bin. Sie verschließen die Augen vor den Tatsachen. Das sind MENSCHEN. Soll das unter Jehovas Zeugen anders sein? Beide Gruppen halten an der Unfehlbarkeit der Kirche, des Papstes oder der Leit. Körperschaft fest.

    Noch etwas zu den Ältesten. Im Gegensatz zu den Kirchen, die Ihre Priester einer gründlichen Schulung auf ihren theologischen Fakultäten unterziehen, werden hier aus der, ich nenne es jetzt einfach mal so, Arbeiterklasse, Menschen motiviert, Vorrechte anzustreben, in einer Karriereleiter. Ab ihrer Taufe erhalten Männer „Vorrechte, werden Dienstamtgehilfen und schließlich Älteste und in dieser Position dürfen umfangreiche Aufgaben wahrgenommen werden, wobei sie alle in Abhänigkeit gebracht werden.Schulung als Hirten erhalten sie erst nach der Ernennung. Und wie gut doch vielen Ernannten diese Machtautorität tut!!! So schnell wie sie aufsteigen, so schnell können sie aber im WTG-System wieder von der Leiter fallen. Das macht sie zu Vasallen der LK, nicht zu echten Hirten und Lehrer unseres Herrn, sondern zu „HÖRIGEN“, zu „WTG-ferngesteuerten Karriere-Menschen. Sie erhalten Macht und Autorität, in ganz enger Abhänigkeit zur WTG und dabei werden sie zur gegenseitigen Kontrolle angeleitet. Das System lässt wie im früheren DDR-System keine „Illoyalität zur WTG“ zu. Diese veränderte Luft würde sofort von irgend jemanden wahrgenommen werden, der sich dann wiederum als loyaler WTG-Ältester profilieren möchte, spätestens beim nächsten KA-Besuch, unter vier Augen. Damit ist „Versammlungs-Reinigung“ angesagt und damit gab es schon viel „böses Blut“ in den Versammlungen und damit somanche „geistige Leiche“, nur um des sogenannten Friedens willen. Daran kann sich nichts mehr ändern. Der Friedhof ist groß geworden. Man kann nur hoffen, dass Einzelne begreifen, worin ihre wahren Aufgaben als Hirten bestehen sollten. Nicht umsonst gab und gibt es in ganz vielen Versammlungen nicht wenig Beziehungskämpfe in den Ältestenschaften und dabei werden manchmal die unglaublichsten Schlachten geschlagen. Mir tun all die oft durch gemeine Intriegen abgesäbelten „Älteste, Dienstamtgehilfen oder auch Pioniere sehr leid, die in den letzten Jahrzehnten diesen „Machtkämpfen“ zum Opfer gefallen sind. Höre auf, zu glauben, dass du am System etwas ändern kannst. Allerhöchstens kann man Einzelnen die Augen vorsichtig öffnen, damit sie erkennen, was es bedeutet, sich dem wahren Hirten zuzuwenden.

    Ich habe das Gefühl, dass du in der Vergangenheit versucht hast, mit „zwei Gesichtern“ aufzutreten, in ehrlicher Absicht, die Wahrheit zu verteidigen. Machst du so weiter, zerbrichst du eines Tages daran. Bringe dich selber auf Linie. Was willst du für dich? Aud Deinem weiteren Entwicklungsweg wünsche ich dir Jehovas Segen und den Schutz unseres Herrn Jesus, der sicherlich dein Aufrichtiges Herz für seine Interessen kennt.

    Liebe Grüße
    Martin

  • Martin an Ruth/Ede
    April 20, 2012

    Endschuldigung Ruth – sollte an Ede gerichtet sein.

  • Hans
    April 20, 2012

    Hi Martin,

    sehe ich genauso! „Machtkämpfe“ gehören nicht die Versammlung, schon gar nicht in eine Ältestenschaft. Trotzdem ist es Realität und oft bleiben die „guten“ Brüder, die noch für Liebe und nicht für ihr Ego kämpften, auf der Strecke.

    Auch der Neid auf andere, weil diese „Gutes“ tun und für die Brüder einfach da sind, lässt Machtspielchen auf Basis der WTG Regeln entstehen. Mancher hat die Kraft, sich zu wehren, es jahrelang durchzustehen, andere halten das psychisch nicht aus und werfen zumindest ihr Amt hin.

    Mitunter aber gibt’s auch Lichtblicke. Es kommt mal ein KA, der durchblickt, Menschenkenntnis besitzt und auch die Courage hat, klare Worte zu finden oder „aufzuräumen“. Leider gibt’s davon zu wenige …

    Viele Grüße,
    Hans

  • Empört_euch
    April 20, 2012

    Hallo Martin,
    in meiner ehemaligen Versi hat es ein Ältester (gehört zum Informationsdienst) von der Bühne aus gesagt: Gott beruft nicht die Befähigten, sonder befähigt die Berufenen! Was für ein Schwachsinn und das von der Bühne aus – übertragen heißt das: Wenn bei Gott im Himmel mal eine Lampe kaputt ist (Scherz!) ruft er nicht einen Elektriker sondern einen Bäcker und schenkt ihm ein Buch über Elektrotechnik! Leider sehen wir wozu eine solche Denkweise über Gott (er ist hier das wahre Opfer) weltweit in den Versammlungen führt! Was für eine Herabsetzung des eigenen Gottes – und das nur wie Du es schon ausdrückst um eigene Macht zu sichern und andere auszustechen. Denn das war der wirkliche Beweggrund des Ältesten das zu sagen, er hat es eigentlich nicht drauf ist aber vom Sklaven und damit von Jehova höchstpersönlich ausgesucht worden. Ich frag mich immer: Kann man als solch ein Mensch wirklich an Jehova glauben, man müsste doch Tag und Nacht in Angst verbringen, dass man am Gerichtstag für solche Untaten platt gemacht wird oder glaubt man an einen so naiven Gott, den man genau so leicht hinters Licht führen kann wie seine Schäfchen? Mit der Demut die Jesus uns in der Bibel näher gebracht hat, hat das rein gar nichts zu tun. Aber als Ältester gibt man sowieso nur vor demütig zu sein, an die eigene Brust würde man sich niemals schlagen!

    ==============================================================================

    Hallo Empört euch,
    ich verstehe nicht warum du diese Aussage des Ältesten in Frage stellst, ist sie doch auch nach meiner Überzeugung richtig.
    Wenn das ein Ältester gesagt hat dann alle Achtung. Die Bibel zeigt uns doch immer wieder, das Jehova sich die Menschen für seinen Dienst selbst erwählt und sie dann auch befähigt das zu Leisten was von ihnen erwartet wird.
    Jeremia, wurder von Gott erwählt und befähgt, obwohl er sich nicht als befähigt sah.
    Mose, David, Paulus die Jünger Jesu, sie alle wurden erwählt und befähgt in der Kraft des Geistes zu dienen.
    Denke noch einmal darüber nach, vieleicht hast du ihn falsch verstanden.
    BI

  • Empört_euch
    April 20, 2012

    Hallo Bruderinfo,
    Du möchtest doch sicher nicht Jeremia, Moses usw. mit heutigen Ältesten vergleichen? Moses kannte Jehova von Angesicht zu Angesicht – zeig mir einen Ältesten, der das von sich behaupten kann. Jesu Jünger wurden von Jesus erwählt! Mir ist kein Beispiel aus der Neuzeit bekannt, das bestätigt das Gott oder Jesus selbst einen Menschen in ein Amt eingesetzt haben. Und damit zurück zu meiner Kritik: Gott hat in alter Zeit Menschen befähigt Dinge für ihn zu tun, heute nicht – Paulus hat dies bestätigt (es gibt keine Wunder mehr). Deshalb enthält die Bibel praktische Ratschläge was bei der Wahl eines Ältesten bedacht werden soll. Meine Frage an Dich: Wozu Kriterien schaffen wenn diese für Gott irrelevant sind und er einen Menschen dazu befähigen kann Dinge zu tun, die nicht zu seinen Stärken zählen? Die Bibel zeigt genau das Gegenteil bei der Wahl eines Ältesten oder Dienstamtgehilfen, sie sagt schau auf seine Stärken und Schwächen (anders gesagt auf seine Befähigung) und ernenne ihn oder nicht! Warum tut sie dies? Weil Gott heute im Gegensatz zu Moses nicht mehr aus einem Dornbusch spricht und wir deshalb die Talente nutzen können die jeder Mensch auf einem unterschiedlichen Gebiet besitzt.
    Ich hoffe hiermit meine Meinung klar dargelegt zu haben: Früher hat Gott direkt berufen und war damit natürlich auch verpflichtet zu befähigen – heute beruft er weder selbst noch befähigt er. Deshalb hat er uns sein Wort gegeben um Befähigte zu erkennen und diese dann zu berufen – das ist aber nur meine biblische Exegese.

    ================================================================================

    Hallo,
    das die heutigen Ältesten von Gott Berufene sind wurde hier nicht behauptet, von daher hast du sicherlich Recht, wenn du sagst das es diese Art der Berufung wie sie Jeremia oder Paulus erfuhren wahrscheinlich nicht mehr statt findet.
    Es ging um den Grundsatz, das Jehova sich den Schwachen erwählt um seine Kraft wirken zu lassen.
    In wieweit jedoch Jehova auch heute Menschen beruft um sie durch seinen Geist zu befähigen in seinem Sinne zu wirken vermag ich nicht zu beurteilen. Persönlich denke ich schon das auch in der Neuzeit Männer wie Luther, Calvin und viele andere von Gott gebraucht wurden und sie auch durch den Geist Gottes wirkten.
    Aber du hast sicherlich Recht, wenn du sagst das nicht jeder Ältester als ein direkt von Gott Berufener zu sehen ist, höchstens als ein sich im Lichte der Bibel Bemühender wenn er den Anforderungen (Tim) entspricht. In dieser Bemühung kann er auch auf den Geist Gottes hoffen.
    BI

  • Hans
    April 20, 2012

    Hallo Hans,

    ich hab das auch schon immer so gesehen:
    Wenns schwierig wird, dann zeigt sich, wer die wahren Freunde sind! Und oft sind das andere Menschen als man denkt 🙂

    LG
    Hans

  • barnabas
    April 20, 2012

    Guten Abend Edelmuth,

    „Die Zuhörer sind schlauer als man denkt und werden schnell den Unterschied bemerken.“
    Dem kann ich nur zustimmen.

    Gruß Barnabas

  • becky
    April 20, 2012

    worauf vertraut man? auf eine organisation, wo menschen über andere menschen bestimmen? SETZ DEIN VERTRAUEN NICHT AUF DEN MENSCHEN…

    ich bin erst seit 2007 getauft, 3/4 jahr später bekam ich depressionen die ich ignorierte bis es nicht mehr ging(ca 2010), hab nur funktioniert so wie die wtg es wollte,es kammen einige umstimmigkeiten die ich nicht mehr ignorieren konnte…
    seit 1 jahr mach ich nix mehr kein pd, vers, und wen interssierts???keinem… lediglich 1 ältestenbesuch weil ich auf facebook komentare von einer andern religiösen person (die keine zg ist) geteilt habe, einige haben anstoß genomen.
    mir ist es egal ob ich ausgeschlossen werde, ich lass mir nicht länger vorschreiben was, wie ich zu glauben habe, vor allem nicht von menschen die sich aufführen wie pharisäer,
    christus ist für mich gestorben damit ich gerettet werde, damit ich frei werde.

    JESUS STARB NICHT,DASS WIR EINE RELIGION HABEN.ER STARB, UM UNS EINE BEZIEHUNG ZU GOTT ZU ERMÖGLICHEN!

    lg

  • Alex
    April 20, 2012

    Liebe Becky, ich möchte Dich ermuntern weiter zu machen was das Verkündigen des Evangeliums betrifft
    Als im Mittelalter Menschen Ihre Religion verließen um die Bibel bekanntzumachen und vom Klerus „ausgeschlossen“ wurden war das für sie erst der Beginn „Sein Reich zu verkündigen“
    Wenn wir beten „Dein Reich komme“ dann dürfen wir es nicht abhängig machen von irgendeiner Religionsgemeinschaft die uns sogar daran hindert, wenn man es persönlich ernst und aufrichtig meint.
    Hier triffst Du bestimmt „Artgenossen“ , denn wo 2 oder 3 in seinem Namen zusammenkommen ist er unter Euch, die Bibel schreibt für eine Kirche oder Gemeinde keine Mindestzahl voraus, das ist Sache der großen Kirchen, und derer, die es werden wollen, ganze Petersplätze oder Stadien mit Gleichgeschalteten zu füllen ist eher ein Zeichen für die Mitgliedschaft von Babylon der Großen.

    Wenn wir, die schon einiges Wissen haben über die Bibel und ihre Aussagen über die Zukunft es nicht „predigen“ wer dann ?
    Er läßt die Steine „schreien“ (Luk 19,40) und selbst das hat sich als wahr erwiesen, denn wer sich mit Geologie beschäftigt trifft auf unzählige Beweise für die in der Bibel erwähnten Sintflut.
    Ich wünsche noch einen schönen Sonntag und eine Woche mit vielen interessanten Bibelgesprächen
    Grüße Alex

  • Ulrike P.
    April 20, 2012

    Hallo Becky,
    ZITAT:
    „mir ist es egal ob ich ausgeschlossen werde, ich lass mir nicht länger vorschreiben was, wie ich zu glauben habe, vor allem nicht von menschen die sich aufführen wie pharisäer,
    christus ist für mich gestorben damit ich gerettet werde, damit ich frei werde.“

    Das ist die richtige Einstellung. 😀

    LG Ulli

    Hallo Alex,
    Predigtdienst von HzH als Zeuge Jehovas, kann man eigentlich nicht mehr machen, wenn man nicht zu 100% hinter der WTG steht. – Da kann man noch so sehr auf die Bibel verweisen…bei den Menschen an den Türen wird das nicht wahrgenommen. – In ihren Augen ist jeder Zeuge Mitglied einer amerikanischen Sekte.

    Selbst wenn man ihnen erklären würde, dass man sich von der WTG distanziert…was sollen sie denn davon halten? – Dadurch würden sie doch nur zu dem Schluss kommen, dass es ja dann auch bei ihnen in Ordnung ist, wenn sie in ihrer Kirche bleiben, obwohl sie garnicht mehr zu ihr stehen.
    Es ertönt damit also das Signal: Konsequenzen zu ziehen, ist völlig unnötig.

    Um über Gottes Reich zu reden und über die Erlösungstat Jesu, ist gut und richtig…aber dafür braucht es keinen organisiert durchgeführten „Predigtdienst“.

    LG Ulli

  • derleser
    April 20, 2012

    richtig.

  • becky
    April 20, 2012

    ZITAT:
    Um über Gottes Reich zu reden und über die Erlösungstat Jesu, ist gut und richtig…aber dafür braucht es keinen organisiert durchgeführten “Predigtdienst”.

    wenn man von einer sache überzeugt ist, braucht man keinen menschlichen antreiber.
    ich geb auf meine art zeugnis.
    lg

  • Ruth
    April 20, 2012

    Frage..wird das auch im Bethel gelesen? Verkauft,hin oder her, oder es wird in den Wäldern des Taunus gelesen? Wo sollen wir hin? Wie soll das alles hier weitergehen?Wie soll man das alles verarbeiten und einordnen?All die Meinungen der Leser hier? Im Grunde sind doch sehr viele allein,umhergestossen,verachtet,usw,usw,eine letzte Hoffnung?Etwas wie eine Art letzte Theokratische Reise wo keiner hier mehr weis wo das in unserer Zeit noch hingehen soll? Keiner öffnet sich?!Oder es wird vorgegeben mehr zu wissen als der Apostel Paulus.Zehntausende von uns Zeugen Jehovas lesen diese Seite jeden Tag.Gut so.Aber alle haben Angst es zu sagen!Es besteht auch wenig Interesse, Kontakte unter uns Zeugen Jehovas hier bei BRUDERINFO aufzubauen.Alle sind eingeschüchtert..gebt es endlich zu!Leider haben wir nicht die Zeit ständig online zu sein,da wir unseren Lebensunterhalt sauer und mit Schmerzen verdienen müssen,da wir nicht alg2 beziehen..noch nicht..Es ist auch sehr auffällig das Schwestern und Brüder mit zb einfachen Kommentaren kaum von den Zeitreisenden hier beachtet werden.Also Willkommen zuhause? Gut das es noch andere gibt..jeder allein?..und auch diese Hoffnung ist fast schon..wahr!Mir wird KALT.

  • Barbara
    April 20, 2012

    Liebe Ruth,
    Dein Kommentar klingt so traurig und hoffnungslos.
    Ich lese seit längerem nur noch sporadisch hier mit,
    weil diese Diskussionen einfach nur runterziehen,
    besonders wenn mit Ironie und Sarkasmus gearbeitet
    wird, statt sachlich zu bleiben. Falls Du mir schreiben
    magst: barbara.nadeem@web.de . Ich wohne nicht in Deiner
    Nähe aber über Mailkontakt würde ich mich freuen.
    Liebe Grüsse, Barbara

  • Bruderinfo
    April 20, 2012

    Liebe Barbara,
    wir können dir hier nicht zustimmen. Viele schreiben uns das die Artikel und Kommentare sehr erbaulich sind und Sie endlich Gleichgesinnte gefunden haben die das Wort der Bibel mehr schätzen als Menschenwort. Natürlich gibt es immer wieder Brüder die biblische Dinge oder Glaubensansätze anders beurteilen als andere Brüder. Auch kann es Streit und einen offenen Schlagabtausch geben. Aber das ist doch nur menschlich. Ein lieber Bruder drückte es so aus: 1. Kor. 11:19 Denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, auf daß die Bewährten unter euch offenbar werden. Also nicht gleich verzagen wenn nicht alle gleicher Meinung sind. Wir möchten hier nicht „Einheit um jeden Preis“. In der Vielfalt liegt das Wachstum. Erfreut man sich nicht vielmehr an einer bunten Wiese als an einer Wiese wo nur alles Monothon aussieht? Wenn Jehova gewollt hätte das wir alle gleich sind dann hätte Er Roboter erschaffen und nicht Menschen. In diesem Sinne ein schönes Wochenende. LG Bruderinfo 🙂

  • Barbara
    April 20, 2012

    Liebe Brüder von Bruderinfo,
    mir geht es um was anderes.
    Siehe meinen Kommentar unter
    Diskussion http://www.digidatanet.de/?p=794&cpage=4#comment-10076

  • Edelmuth
    April 20, 2012

    Zitat BruderInfo:
    Viele schreiben uns das die Artikel und Kommentare sehr erbaulich sind und Sie endlich Gleichgesinnte gefunden haben die das Wort der Bibel mehr schätzen als Menschenwort.

    Hallo

    Ich verstehe Ruth nicht so, als ob sie keine Wertschätzung für die Beiträge hier hätte. Ich versteh sie so, das sie sich zwischen allen Stühlen allein gelassen fühlt.

    Zitat Ruth:
    Wo sollen wir hin? Wie soll das alles hier weiter gehen? Wie soll man das alles verarbeiten und einordnen? All die Meinungen der Leser hier? Im Grunde sind doch sehr viele allein, umhergestossen, verachtet, usw, usw, eine letzte Hoffnung? Etwas wie eine Art letzte Theokratische Reise wo keiner hier mehr weis wo das in unserer Zeit noch hingehen soll? Keiner öffnet sich?! Oder es wird vorgegeben mehr zu wissen als der Apostel Paulus. Zehntausende von uns Zeugen Jehovas lesen diese Seite jeden Tag. Gut so. Aber alle haben Angst es zu sagen! Es besteht auch wenig Interesse, Kontakte unter uns Zeugen Jehovas hier bei BRUDERINFO aufzubauen. Alle sind eingeschüchtert ..gebt es endlich zu…

    Ja, Ruth, ich empfinde ebenso. Vielen Brüdern geht es nicht anders wie dir. Ich bin von Ältesten unverhohlen aufgefordert worden die Versammlung doch zu verlassen, wenn es mir bei ihnen nicht mehr gefällt. Auch ich muss befürchten enttarnt zu werden und die Gemeinschaft entzogen zu bekommen.

    Einen anderen Freundschaftskreis aufbauen? Möchte ich etwas mit Weltmenschen und ihr Verhältnis zu Jehova zu tun haben? Möchten sie etwas mit Zeugen Jehovas und ihren Glauben zu tun haben?

    Man könnte hier unter Gleichgesinnten Kontakte aufbauen und Freundschaften schließen. Ja, ich sehne mich auch danach, aber was schütz mich vor Verräter, die meinen Realnamen unverzüglich zum Steinfels weiterleiten würden? So ist jeder auf sich allein gestellt.

    Vielleicht ist es möglich per e-mail Kontakt zu pflegen und Vertrauen aufzubauen, bis man den Mut aufbringt sich zu öffnen.

    Ede

  • Alois
    April 20, 2012

    Lieber Edelmuth

    Wenn Du längere Zeit die Kommentare gelesen hast, dann weist Du wem Du vertrauen kannst. Zudem musst Du beim E-Mail Kontakt nicht gleich Name und Anschrift verraten. Ich bin halt der Alois, auch wenn ich anders heiße.

    Bei mir wissen keine 10 Brüder wer ich wirklich bin. Aber selbst wenn ich auffliegen sollte, sollen sie mich halt ausschließen.
    Ich habe kein Problem damit, meine Familie würde das komplett ignorieren. Hier in BI wird das ebenfalls ignoriert und unser Vater und sein Sohn im Himmel ignorieren das auch.

    Aber es gibt leider schwieriger gelagerte Fälle. Angenommen es würde ein Bruder dessen ganze Familie organisationstreu ist auffliegen, der wäre wirklich fertig. Oder es würde ein Bruder hier mitschreiben, der jahrzehntelang Vollzeitdienst gemacht hat, oder im Bethel als Rentner wohnt und unbedingt auf die Hilfe der Brüder angewiesen ist, um nicht unter der Brücke schlafen zu müssen. Derjenige ist wie ein Gefangner und ich würde verstehen, dass er keinesfalls auffliegen möchte.

    Deine Adresse habe ich noch nicht in meiner Sammlung, kannst mir gerne ein Mail schreiben, ich antworte auch.

    Bruder.Alois@web.de

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    April 20, 2012

    Lieber Bruder Ede, liebe Brüder und Schwestern,

    Vertrauen, ja das ist ein sehr sehr wichtiger Gesichtspunkt. Ich habe bisher wenn ich Brüder und Schwestern näher kennenlernen und unendlich viel Vertrauen bestanden hat uhnd noch besteht. Und von meinen Brüdern und Schwestern die ich „kenne“ käme NIE meine ich einer auf die Idee meine Versammlung zu informieren. Alles sind ganz ganz liebe Brüder die Jehova lieben. Und Ede, sollte es anders sein, was sollte passieren, wenn bekannt wird, dass man bei BI liest, Kommentare schreibt, wie auch immer. Das ist doch keine Sünde. In diesem Gedanken, meine e-mail Adresse, falls noch nicht bekannt: vierzonfrie@aol.com

    Was ich einfach spontan empfinde, den Kontakt zu Brüdern/Schwestern, die mein Leben unendlich bereichern. An dieser Stelle wirklich DANKE!!!!

    Liebe Grüße an alle Anna

  • Ulrike P.
    April 20, 2012

    Hallo alle zusammen,
    normalerweise versuche ich ja, reine „Ich bin ganz deiner Meinung-Posts“ hier zu vermeiden…aber in diesem Falle geht´s grad´ mal nicht anders… 😉

    ZITAT Anna:
    „Was ich einfach spontan empfinde, den Kontakt zu Brüdern/Schwestern, die mein Leben unendlich bereichern. An dieser Stelle wirklich DANKE!!!!“

    Dem will ich mich einfach nur anschließen…und besser ausdrücken kann ich es auch nicht. 😀

    LG Ulli (die jetzt ganz profan auf Couch fernseh´n gucken geht, und euch allen einen guten Wochenstart wünscht)

  • Hans
    April 20, 2012

    Hallo zusammen,

    auch ich bin mir noch nicht sicher, wo man am besten hin soll bzw. ob man überhaupt wohin (im Sinne eine Organisation) hin muss/soll.

    Deshalb glaube ich, MUSS man das immer wieder unseren Schöpfer im Gebet fragen und dann sehen, wohin ER einen führt.

    Nur einer Sache bin ich mir sicher (auch als Ältester, der zunehmend kritischer denkt): „DU KANNST SCHLECHT EIN ANDERER SEIN.“

    Irgendwann, so denke ich, muss man einen klaren Weg gehen. Das kann sein, einen klaren Schnitt zu ziehen und zu gehen oder das kann sein, sich für die WTG zu entscheiden. Als „Untergrundkämpfer“ dort zu bleiben halte ich für psychisch sehr schwierig. Klar, man kann noch Gutes bei anderen bewirken, für Unterdrückte da sein usw. Aber ständig Dinge zu hören und zu sehen, die man selbst nicht mehr vertritt, frisst unheimlich viel mentale Energie. Aber auch in diesem Falle sollte man Jehova befragen, welcher Weg für einen der richtige ist. Aufrichtigkeit vorausgesetzt, hat sich Jehova VERPFLICHTET zu antworten.

    Liebe Grüße,
    Hans

  • Alex
    April 20, 2012

    Richtig.
    Ich verweise immer auf die Schöpfung, Gott JeHWaH (siehe hierzu Fußnote Gen 2,4 „Neue Welt Überstzung hsg, WTG) hat Schmetterlinge und Krokodile erschaffen, beides Geschöpfe im gleichen Kosmos und beide legen ein überwältigendes Zeugniss über ihren Schöpfer ab.
    Und noch etwas haben sie gemeinsam : beide sollt man als Mensch nicht berühren, der eine ist danach flugbehindert, beim anderen ist man selbst ein Opfer.

    Gleichgesinnung ist nicht Gleichschaltung und die Vielfalt ist ein Zeugnis für die Individualität in der Schöpfung, der schmale Weg ist kein Kanal, und nur Individualisten kommen bei einer Bergwanderung über die schmalen Pfade ans Ziel.
    Grüße Alex und noch viele angenehme Diskussionen auf dieser Seite

  • Alois
    April 20, 2012

    Liebe Ruth

    Ich denke schon, dass manche Brüder aus Bethel hier mit lesen. Denn die Schafe unseres Königs Jesus sind überall verstreut, sicher auch in Bethel. Denn viele Brüder und Schwestern sind durch Familienbande derart gefangen, dass sie nicht aus der momentane Struktur ausbrechen können. Das dürfte auch der Grund sein, warum es fast unmöglich ist ein größeres Treffen abzuhalten.

    Die Frontlinie zwischen den Anhängern des neuzeitlichen Baal und den Anhängern des Jesus geht mitten durch die Familien. Nur in wenigen Familien ist es so dass beide Partner im Glauben an Jesus als unser alleiniger Retter an einem Strang ziehen. Aus vielen Kommentaren und vielen Mails weiß ich das. Auch bei mir würde es großen familiären Unfrieden schaffen, wenn ich mich an Treffen beteiligen würde.

    Deswegen kann ich Dich nur bitten, dass Du uns erhalten bleibst und versuchst mit den Möglichkeiten BI und E-Mails auszukommen. Außerdem wohnen wir alle im ganzen deutschsprachigen Raum zerstreut.

    Weist Du ich war schon immer nur ein stiller Hinterbänkler in den Versammlungen. Ich habe nie richtig mitgemacht, aber diese ganzen Jahre bevor es Bruderinfo gab, war ich mit meiner Haltung, von meiner Familie abgesehen, ganz alleine. Ich habe zwar nie an 1975 geglaubt, aber dass es dann doch so lange dauert, das hätte ich mir in meiner Jugend auch nicht träumen lassen.

    Deswegen gab es dann auch bei mir Zeiten in denen ich, was den Glauben betrifft, an einem Tiefpunkt war. Das ist zwar schon über 10 Jahre her, aber geholfen hat mir das Gebet und das tägliche aufmerksame Lesen in der Bibel. Wenn ich nach einem Jahr die Bibel komplett durchgelesen hatte, dann begann ich mal von vorne, mal bei den Psalmen, mal bei Matthäus. Dadurch weiß ich recht gut was in der Bibel steht und kann für mich beurteilen ob eine gelesene oder gehörte Aussage stimmen kann oder nicht und bin im Glauben wieder stark geworden.

    Du hast gefragt, wo sollen wir hin? Bleibe wo Du bist und baue deinen Glauben wieder neu auf. Die Bibel vergleicht den Glauben mit einem Haus das man baut. Sie rät uns nur Baumaterial zu verwenden das nicht brennen kann. Sie rät uns auch nicht auf Sand, sondern nur auf Fels zu bauen.

    Das nicht brennbare Baumaterial sind die Worte der Bibel, die man mit der Hilfe des Heiligen Geistes versteht. Das brennbare Baumaterial ist das was Menschen sagen, sofern man es ungeprüft verwendet oder übernimmt. Wer somit nur Organisations- Speise in seinen Glaubensbau einbaut, der hat ein Haus gebaut das abbrennen wird.

    Der Fels auf den man bauen soll ist der Christus und sonst niemand. Bitte fasse Mut und folge unserem Hirten Jesus!

    Meine E-MAil Adresse habe ich schon öfters angegeben falls Du Kontakt möchtest.
    Bruder.Alois@web.de

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    April 20, 2012

    Lieber Bruder Alois, liebe Ruth, liebe Brüder und Schwestern,

    ich möchte mit deinen lieben Worten an Ruth anschließen. Christus sammelt seine Schafe, wo und wie auch immer. Du darfst wirklich Vertrauen haben. Wichtig ist – völlig unabhängig von Bruderinfo – am eigenen Glaubenshaus zu bauen. Bruderinfo ist schön und nützlich. Aber ein Forum darf NIE unser persönliches Verhältnis zu Jehova und seinem Christus ersetzen. Du machst zur Zeit auch viel durch, dein armes Schaf 2012 wird von Krankheiten gequält. Jehova sieht und registriert das.

    Persönliche Kontakte sind wunderbar, nur immer geht es eben nicht. Wie du lieber Alois sagst geht die Trennung oft durch Familien. Umso dankbarer finde ich dürfen alle sein, die offen mit den Menschen die sie lieben reden dürfen.

    So kannst du Ruth dich mit dem Armen Schaf austauschen und das ist viel wert. Glaube mir, viele Brüder würden sich das sehnlich wünschen.

    Das Volks Jehovas ist nunmal weit zerstreut, Jesus sucht die Menschen, die ein reines Herz haben zusammen wie eingangs erwähnt.

    Und liebe Ruth, gibt nicht auf! Ich durfte sehr liebe Brüder persönlich oder per mail/Telefon kennenlernen, dich ja eingeschlossen. Oft fehlt einfach die Zeit weil wir ja unseren Lebensunterhalt erwirtschaften müssen und oftmals Angehörige haben, denen wir beistehen. Was ja nicht bedeutet, dass man nicht an den anderen denkt. Meine Kraftquelle ziehe ich aus dem Gebet, Nachsinnen aber auch aus der Schöpfung die ich auch genieße und mich so oft es eben möglich ist draußen bei Jehova aufhalte.

    Daher werde ich jetzt noch mein Radl nehmen und danach ein feines Essen verschmausen, wen es interessiert: Gemüsebrühe mit Karottensuppe mit Orangen, Kreuzkümmel, Safran und danach Schinken und Käse mit köstligem Brot und Rotwein.

    Essen ist auch eine Gottesgabe und wir dürfen es genießen.

    Ein schönes Wochenende an alle meine lieben Brüder ganz herzlich

    Anna

  • Hans
    April 20, 2012

    Hi Alois,

    denke auch, dass Betheliten mitlesen. Vielleicht mehr als man denkt 🙂 Allerdings ist da die Abhängigkeit von der WTG noch viel größer.

    @BI
    Vielleicht sollte man auch dazu mal eine anonyme Umfrage über die Struktur der Leserschaft ins Netz stellen.

    Zum Thema Status: Ä, DAG, APV, Sonderdiener etc.
    Würde vielleicht ein interessantes Ergebnis bringen :))

    Aus der LK könnte höchstens einer persönlich mitlesen ;)))

    Schöne Grüße,
    Hans

  • Dennis
    April 20, 2012

    Lieber Hans,

    wir hatten hier schon lange keine Umfrage mehr und wer hier liest und in welcher „Position“ er ist, würden mich auch brennend interessieren.
    LG
    Dennis

  • Dennis
    April 20, 2012

    Liebe Ruth,

    Deine Worte klingen sehr resigniert. Gib bitte nicht auf und versuche vielleicht mit Brüdern oder Schwestern hier direkt in Kontakt zu kommen. Einige habe schon ihre Mail-Adresse hier veröffentlicht, wenn nicht kann man auch Bruderinfo direkt anschreiben, die leiten das dann weiter.

    Du hast viele Fragen gestellt, einige sind sicher berechtigt, andere hab ich nicht richtig verstanden. Wenn Du möchtest kannst Du mir gerne schreiben:

    mentalist1981@web.de

    Es stimmt natürlich, dass nicht auf alle Kommentare geantwortet wird, aber das wird von Tag zu Tag schwieriger, weil es so viele sind. Manche geben auch einfach ein kurzes Statement ab, das man nicht unbedingt kommentieren muss.

    Alles Gute!

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    April 20, 2012

    Hallo Ruth,
    bei manchen mag es wirklich so sein, dass sie noch zu verängstigt sind und sich deshalb nicht so recht hinter ihrem Ofenrohr hervortrauen.

    Was mich betrifft kann ich nur sagen, dass ich darüber froh bin, mit den meisten von euch auch außerhalb von BI schon verbandelt zu sein – was ich auch nicht mehr missen möchte. 😀

    Gute…ja sogar innige Freundschaft, wurde mir dadurch schon geschenkt.

    Ich weiß, dass auch andere sich zusammengefunden haben und da wo es von der Entfernung her möglich ist, sich auch schon getroffen haben.

    Die Entfernung ist in dieser Hinsicht halt doch eine Hürde, die nicht immer überwunden werden kann, was zwar schade ist…aber unser Zusammengehörigkeitsgefühl hier nicht nicht schmälern sollte.

    LG Ulli

  • derleser
    April 20, 2012

    änderung nur von unten her. mitlesen,schreiben und sich der flaschen dinge in der organisation bewusst sein ändert nichts. vieles ist gut, aber einiges eben auch nicht. nur, ohne offenheit, geschlossenheit und gemeinsamen aufbegehren wird sich nichts ändern. ja, da ist die angst ausgeschlossen zu werden … stimmt. aber niemand kann einen von jesus und unserem vater ausschliessen. so wie es ist, ist es nicht gut. und wenn hier wirklich viele, viele zeugen sind, die vieles gerne anders hätten, dann schafft werke. und wenn ihr raus fliegen solltet, es gibt überall menschen, die euch auffangen. aber nicht nur das. jesus und jahwe sind überall und ständig bei uns. ich weiss nicht wie ich es ausdrücken soll. aber macht euch nicht kleiner als ihr alle seid. gott liebt uns alle und möchte nicht, dass wir niedergedrückt sind. all das ist in der guten botschaft. hier und jetzt, egal was kommt, in liebe zueinander verbunden sein. als schwestern und brüder im glauben und vor allem auch real im leben. gutes behalten und schlechtes ändern. ist nicht schwer und gott steht uns bei.
    falls hier jemand aus der gegend hannover, hildesheim ist, der keine probleme mit dem kontakt zu einem „abtrünnigen“ hat, der in liebe zu jahwe und jesus versucht zu leben, der schreibe mich an. so wie ihr suche ich auch erbauung im umgang mit schwestern und brüdern im glauben.

    in christlicher liebe

    derleser

  • Alex
    April 20, 2012

    Liebe Ruth, ob das hier geschriebene in einer Druckerei gelesen wird ist doch völlig egal.
    Wichtig ist doch daß wir wieder dahin gehen wo wir herkommen.
    Als einige Bibelforscher der „Neuzeit“ um ca 1810 anfingen sich von den Fängen der Religionen zu befreien war das alles andere als leicht in einer geistig unterkühlten Welt, die am Anfang einer auf Industrialisierung geprägten Welt standen. Die Urgemeinde zeichnete sich dadurch aus, sich in kleinen Privaträumen zu treffen, nicht um sich gegenseitig zu überwachen sondern um geistig stark zu werden um das Evangelium zu verkündigen.
    Wenn Dich eine Katholik oder Neuapostel , nachdem er sich etwas mit der Bibel beschäftigt hat , frägt, „wo soll ich hingehen?“, was antwortest Du dann ?

    Jesus gibt die Antwort „..kommt zu mir, die beladen (manchmal auch geladen vor Ärgerniss), nehmt mein Joch auf euch“
    Grüße Alex

  • Martin an Ruth
    April 20, 2012

    Liebe Ruth
    und an alle ähnlich empfindenden Schwestern und Brüder

    Das Leben ist manchmal hart. Aber Jesus ermutigt uns: „Nehmt mein Joch auf Euch…und ihr werdet Erquickung finden…“ Es gab Kommentare von dir in früherer Zeit, die brachten große Wertschätzung dafür zum Ausdruck, dass auch du dich über dieses Forum sehr freust und es schätzt. Was hat sich bei dir verändert?

    Unter dem Button „WIR“ kannst du folgendes über den Zweck von BI lesen:
    Warum diese Seite!
    Kurz gesagt: Um, wie die Beröer, eine Gesinnung des Prüfens und Forschens anzustreben, die der Apostel Paulus als “edel” bezeichnete. Unser Ziel ist es nicht zu entzweien oder gar Brüder von ihrer Versammlung weg zu locken, sondern um jeden einzelnen zu ermutigen offen über seine Zweifel und Sorgen zu sprechen, ohne Sanktionen von der Organisation oder den örtlichen Ältesten befürchten zu müssen. Wenn das jeder tun würde und könnte, hätten wir einen Geist der Offenheit und Ehrlichkeit. Das Ziel unserer Gruppe besteht darin, uns zu selbstdenkenden und selbsturteilenden Nachfolgern Christi zu machen. Nur vorgegebene Fragen und Antworten zu stellen und zu beantworten, wie es seit Jahrzehnten in unseren Versammlungen üblich ist, kann nicht zur persönlichen Überzeugung führen.

    Der Weg, der zu diesem Ziel führt, kann nur durch und mit dem Geist und den Worten unseres gemeinsamen himmlischen Vater und seines Sohnes Jesus Christus erreicht werden. Dazu ist es gemäß unserem Verständnis nötig, auf Ungereimtheiten und falsche Ansichten hinweisen zu dürfen. Wir möchten nicht verurteilen oder richten, sondern alles mit Liebe und Einfühlungsvermögen darlegen.Wir wollen wenn nötig; aufrütteln, informieren und klarstellen. Dies aber immer im Lichte der Bibel. Dafür werden auch gerne mal Urtexte und alte Übersetzungen zu Rate gezogen. Fachleute und biblische Archäologie stehen uns hier zur Seite. Unsere Aufgabe besteht darin, alles zu prüfen und das Gute zu behalten.

    Viele Brüder sind unzufrieden mit dem schweren Joch der Gesellschaft und müde geworden. Die dauernden veränderten Ansichten über Verheißungen und Prophezeiungen z. B. der „Generationsfrage“ und die falschen Endzeiterwartungen stärken nicht den Glauben sondern schwächen ihn.

    Leider gibt es zu Zeit außer die ständige Ansprache von “angeblichen Erfordernissen” die zu erfüllen wären, und den ständigen Ermahnungen dem „ Sklaven“ zu vertrauen, keine wirklich geistige Erbauung mehr in den Versammlungen. Doch gerade heute in dieser Zeit benötigt die Versammlung Erquickung, und Liebe und geistige Erbauung. Wir wollen auf diesen Seiten den Glauben an unseren Retter Jesus Christus stärken. Deshalb erscheinen hier in regelmäßigen Abständen, wenn nötig, alternative Betrachtungen des Stoffes, den wir in unseren Versammlungen geboten bekommen.

    Nun liebe Ruth, erfüllt BI diesen Zweck? Ganz sicherlich! Damit ist die Frage geklärt, wie das hier alles weitergehen sollte. So, wie es der Zweck der Seite ist. Doch ganz offensichtlich verspürst du ein anderes Bedürfnis, das Bedürfnis nach persönlicher Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Das ist etwas völlig anderes und es ist erfreulich, dass dir einige sofort näheren Kontakt angeboten haben, aber selbstverständlich ist das auch für viele ein bekanntes Problem.

    Weshalb machst du dir Gedanken, ob die Brüder im Bethel dieses Forum mitlesen. Ist das nicht völlig unwesentlich? Meine Einschätzung ist diese: Das interessiert sie überhaupt nicht, weil sie das ja auch „gar nicht dürfen“. Stell dir vor, ein Mitbewohner würde das mitbekommen, der Leser hätte sofort ein großes Problem. Allerhöchstens „Spezialbeauftragte“ lesen mit und forschen nach möglichen juristische Verletzungen oder andere für die Organisation gefährdende Aspekte. Sie verachten BI-Leser!

    Wenn man deinem Bedürfnis vollständig entsprechen wollte, dann müsste eine neue Reformbewegung entstehen, etwa reformierte „Anbeter Jahwes und Zeugen Jesu“. Auch diese müssten sich dann neu organisieren, sich versammeln in Gemeinden und auf Tagungen, usw. und es wäre eine gewisse Organisierung notwendig. Das wäre etwas ganz anderes. Aber wie im Fall von Luther und auch Russel ist auch hier immer eine Liquiditätsgrundlage notwendig. Ich denke, dafür ist die Zeit noch nicht reif. Selbst wenn das notwendige Kapital bereit stünde, so wäre die Frage, ob genügend Gaben in Form von Menschen da wären, Lehrer, Hirten, usw., die zur Verfügung ständen und welche Botschaft an die Welt gerichtet werden sollte, wobei natürlich auch die vorhandenen internationalen Kommunikationsmittel verwendet werden könnten. Schließlich war Jesus der Auftraggeber, und ermutigte, das Evangelium vom Reich zu verkündigen, während er bei uns wäre, alle Tage, bis „zum Weltende“. Die Frage wäre, ob hierfür eine Einheit zustande käme. Möchte unser Herr Jesus eine solche reformierte Bewegung der Anbeter seines Vaters und mit welchem Ziel? So besteht hier – unserem himmlischen Vater sei Dank – eine virtuelle Gemeinde, zum Gedankenaustausch, die uns ermutigt, das Opfer Jesus anzunehmen und Glauben zu haben an seine Gnade und Barmherzigkeit und das Vertrauen der Rettung in uns zu tragen. Nein nicht etwa die „Piraten der WTG“, sondern selbstdenkende Menschen, die in der Bewegung der Zeugen Jehovas eh nicht erwünscht sind.

    Lasst euch also weiterhin durch positive Kommentare hier auf BI ermuntern. Prüfet alles und das Beste behaltet. Wenn du oder ihr euch in irgendeiner Weise nach persönlicher Ermunterung sehnt so macht doch bitte Gebrauch von den Angeboten der Brüder hier, Mail-Kontakt aufzunehmen und persönlichen Kontakt auszubauen. Auch meine Adresse kannst du von Anna abfragen. Alles hat seine Zeit. Auch persönliche Freundschaften müssen aufgebaut und gepflegt werden.

    Empfangt liebe Grüße
    Martin

  • Alois
    April 20, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.

    Zitat:
    „Das wahre Priestertum aller Kinder Gottes ist ein demütiger Dienst vor Gott in der Kraft des Heiligen Geistes.“

    Ein wunderbarer Schlußsatz! Solltest Du ganz dick und in großen Buchstaben schreiben.

    Vielen Dank für den wunderbaren und nach meinem Glauben vollkommen richtigen Vortrag. Wie wir es von Dir gewohnt sind, hast Du alles sehr gut begründet und bewiesen. Wir alle sind gleich in der Herde unseres Hirten Jesus.

    Wir haben alle die gleiche Bibel und der Heilige Geist wirkt auf alle, die es auch glauben, gleichermaßen. Wer der Größte sein will soll der Diener sein. Aber diese einfache Erkenntnis passt weder dem Vatikan noch der „LK“ noch dem sogenannten „t.u.v.S“. Dabei geht es ihnen nur um Macht und wenn es um Macht von Menschen über andere Menschen geht, ist immer der Teufel mit im Spiel.
    Matth. 4
    8. Wiederum nimmt der Teufel ihn (Jesus) mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm:
    9. Alles dieses will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst.

    Bitte bleibe uns noch lange erhalten, wir brauchen Dich und für Dich trifft nach meinem Verständnis genau das zu was Jesus in Matthäus 25 sagte:

    37. Alsdann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und tränkten dich?
    38. Wann aber sahen wir dich als Fremdling, und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich?
    39. Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?
    40. Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.

    Denn wir alle werden von der Organisation und den Versammlungen als Nichts erachtet und sind deswegen die Geringsten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Wolseley
    April 20, 2012

    Mein lieber Bruder H.M.P.
    Wie Du schreibst, das die Israeliten Jehova noch nucht erkennen und das Gesetz Jehovas noch nicht in ihr Herz geschrieben wurde, ist daraus zu erkennen, das sie noch´nicht von Jehova aus dem tiefen geitigen schlaf geholt wurden.

    Wenn sie aus dem tiefen geistigen Schlaf geholt werden, dann wird das rad der Gegenwart anfangen sich zu drehen.

    Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein. Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, sondern sie sollen mich alle erkennen, Klein und Groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken. So spricht der HERR, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne der Nacht zum Licht bestellt; der das Meer bewegt, dass seine Wellen brausen – HERR Zebaoth ist sein Name. Wenn jemals diese Ordnungen vor mir ins Wanken kämen, spricht der HERR, so müsste auch das Geschlecht Israels aufhören, ein Volk zu sein vor mir ewiglich. So spricht der HERR: Wenn man den Himmel oben messen könnte und den Grund der Erde unten erforschen, dann würde ich auch verwerfen das ganze Geschlecht Israels für all das, was sie getan haben, spricht der HERR.” Jer. 31:31-37 Vergl. Römer Kap. 9-11

    Wir werden uns wundern, was Jehova alles noch machen wird, lassen wir uns überraschen, ich freue mich schon auf diese Zeit.

    In Brüderliche verbundenheit
    Dein Bruder

    Wolseley

    PS. Es macht immer wieder freude Deine Audsätze und Vorträge zu lesen.

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