21 Comments
  • AKAZIE
    Juli 13, 2012

    Hallo lieber Michael 2

    Das dafür schwere geistige, harte Arbeit notwendig ist sich wirklich tiefere Gedanken zu machen entgeht einigen Kommentarschreibern auf BI, geistige, Arbeit ist die härteste Form von Arbeit, der sich jedoch der größte Teil der Menscheit nur zu gern entzieht,doch dafür werden aber immer wieder alte Kamellen aufwärmt. Immer wieder die selben Kamellen. Das natürlich auch immer neue Leser hinzu kommen, welche die alten Argumente und Überlegungen nicht kennen ist logisch, in solchen Fällen sind Wiederholungen nicht zu vermeiden. Doch wirklich anspruchsvolle Themen zu diskutieren die mehr dem geistigen Dingen entspringen, lieber Michael 2 das ist nicht jedermanns Sache.
    Doch tröste Dich das tolle daran ist, das der Geist Gottes diejenigen zusammenfügt, die das echte geistige Bedürfnis haben, um so noch mehr geistige Bedürfnisse zu stillen. Und ich glaube jeder der einigermaßen diesen geistigen Zustand verinnerlicht hat und diese Wirkungsweise verstehen gelernt hat, kommt automatisch zu der Erkenntnis, davon kann man nie genug bekommen.

    Leider bemerken die meißten Menschen zuerst das negative einer Sache und lassen sich darüber in allen Farben aus. Disskusionspunkte und Schimpfkanonaden z. B. über die L.K. die ja formell in der Hauptsache für den Sklaven steht, davon gibt es hier sehr viele, einigen Kommentarschreibern hier, traue ich zu, das Sie ihren Standpunkt auch Äußern würden wenn die gesamte L.K. vor Ihnen stehen würde. Doch umgekehrt glaube ich auch das es da einige gibt die in gleicher Situation am liebsten davonlaufen würden. Das eine ist der Weizen und das andere der Spreu, der eine geht ins Vorratshaus und der andere wird vom Wind verweht.
    Geben wir uns daher weiterhin die Mühe dem zugefallen der die Entscheidung trifft zu wem wir gehören wollen. Demjenigen dem geistige Arbeit schwer fällt und hier mitliest, doch wenigstens aufgeschlossen dafür ist diese Art schwere Arbeit zu tun, der sei ermuntert nicht aufzugeben, denn Jehova belohnt jeden der sich dieser Arbeit hingibt und ich denke so manch einer der Leser wird hierbei zustimmend mit dem Kopf nicken.

    Viele Grüße dann an alle die diese Art der Arbeit lieben und sich Ihr voll hingeben.

    AKAZIE

  • Anna
    Juli 13, 2012

    Lieber Bruder H.P.M., liebe Brüder und Schwestern,

    vielen Dank für den meinen Glauben stärkenden Vortrag. Gestern abend habe ich noch ein paar Gedanken dazu gehabt und mir notiert.

    Paulus zeigt hier wirklich schön die Realität auf. Dieser Weg des Gesetzes kann gar nicht funktionieren, setzt darauf keine Hoffnung. Deswegen sollten auch wir uns davon auch trennen von anderen Unmögliches zu verlangen, wie es die Organisation leider tut. Es hat doch keinen Zweck, den Brüdern immer wieder zu sagen: „Ihr müsstet doch eigentlich wissen, was Ihr zu tun habt“. . „Müsste“, „hätte“, „sollte“ – das sind alles Worte, die NICHTS bewegen. Das kommt alles nicht an gegen die Gewalt der Sünde.

    Unser himmlischer Vater hat das auch gar nicht erwartet. Er hat doch nie gedacht, seine Welt könnte so in Ordnung kommen, daß sich alle zusammenreißen und sich an die REGELN halten. Das hat ja nicht mal im Paradies unter vollkommenen Menscheb funktioniert, sonst gäbe es dieses ja noch.

    Jehova hat das Gesetz gegeben um das Problem unserer Sündhaftigkeit aufzuzeigen, nicht als Lösung. Das Problem kristallisiert sich durch das Gesetz heraus, weil es jetzt Worte gibt, die die Sünde beschreiben, wir wissen dadurch, was wir nicht tun sollen. Mehr aber auch nicht.

    Aber was hilft mir nun diese Selbstanalyse von Paulus? Er präsentiert an dieser Stelle keine Lösung, weil es ihm hier darum geht, den Irrglauben zu untergraben, daß Gesetze, Gebote und Werke uns weiter bringen. Wie du Bruder H.P.M. schon herausgearbeitet hast sagt uns Paulus z.B. in Römer 6 und in Kapitel 7:4 was die Lösung ist:
    daß wir durch den Tod des Christus hinsichtlich Sünde gestorben sind. Angesichts dessen was er erlitten hat ist unsere Welt jetzt eine andere.

    Deswegen können alle, die an Jesus glauben, die zu ihm gehören, diese ganze Gesetzes- und Sündenproblematik hinter sich lassen.

    Leider finden wir, vermittelt durch falsche Belehrung, in den Versammlungen oft ein Klima von Vorwürfen und Selbstvorwürfen. Davor warnt Paulus hier. Weil der Teufel möchte, dass wir aufgrund unserer Natur verzweifeln.

    Warum sonst steht dann im 1. Johannesbrief 3:8 dass Jesus in die Welt kam, um die Werke des Teufels zu zerstören: Genau deswegen: mit Leben, Tod und Auferstehung Jesu ist dieser Kampf ein für allemal ENDGÜLTIG zuungunsten des Teufels entschieden.

    Wie kostbar zu wissen, daß Christus uns durch seinen Tod eine volle Befreiung gebracht hat!!!

    Unser Dienst besteht nicht mehr in der Erfüllung buchstäblicher gesetzlicher Forderungen in eigener Kraft, wie der „Mensch im Fleisch“ es immer wieder vergeblich versucht, sondern darin, daß wir Christus nachfolgen in der Kraft des Heiligen Geistes, indem wir als solche erfunden werden, die gemäss Johannes 15:7 „in IHM bleiben“, d.h. in einer innigen Gemeinschaft mit IHM verharren. Wir sind damit mit ihm verbunden und werden vom heiligen Geist geleitet und gestärkt, so zu wandeln, wie es Jehova und Christus möchte.

    Das Gebot der Liebe gilt es zu befolgen:

    Johannes 15:9-12 (Neue Genfer)

    9 »Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!
    10 Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich immer die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
    11 Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude vollkommen ist.
    12 Liebt einander, wie ich euch geliebt habe; das ist mein Gebot.

    Und der geliebte Apostel, der diese Abschiedsworte von Jesus hörte, gibt sie wiederum in seinem Brief weiter. Dort steht in 1. Johannes 2:28

    28 Das ist das Entscheidende, meine lieben Kinder: Bleibt in Christus! Wenn wir mit ihm verbunden bleiben, werden wir bei seinem Erscheinen voller Zuversicht vor ihn treten können; wir müssen, wenn er wiederkommt, nicht befürchten, von ihm zurückgewiesen zu werden

    Und 1. Johannes 3:20 und 21:
    „Wann wann immer unser Gewissen uns anklagt, ´dürfen wir wissen`: Gott in seiner Größe ist barmherziger als unser eigenes Herz“.

    Das wünsche ich uns allen und herzliche Grüße aus Wind und Regen
    Anna

    Auch dir liebe Anna Danke für die guten und für alle sichelich ermunterten Gedanken.
    L.G.
    Bruderinfo H.P.M.

  • Frank&Frei
    Juli 13, 2012

    Anna, du bist uns eine Kraftquelle geworden – mit einfachsten Worten und treffender Logik. Das erbaut. Gott segnet uns durch dich, vielen Dank

  • Ulrike P.
    Juli 13, 2012

    Hallo Anna,
    ZITAT:
    „Jehova hat das Gesetz gegeben um das Problem unserer Sündhaftigkeit aufzuzeigen, nicht als Lösung. Das Problem kristallisiert sich durch das Gesetz heraus, weil es jetzt Worte gibt, die die Sünde beschreiben, wir wissen dadurch, was wir nicht tun sollen. Mehr aber auch nicht.“

    Eben…und wenn es dann heißt, man wäre dem Gesetz gegenüber getötet, dann heißt das eigentlich nur, dass man ihm entkommen ist.

    Nicht weil man ihm selbst davon gelaufen ist, sondern weil Jesus einen befreit hat.

    Mal ganz davon ab, dass Nicht-Juden eh´ nie unter dem moasaischen Gesetz standen. – Das wird dabei gerne vergessen.
    Wir haben heute das alte Testament und wissen darum auch was dieses Gesetz verlangte.

    Zur damaligen Zeit wurde den Menschen anderer Völker aber doch nur die Lehre des Christus bekannt gemacht. Das moasische Gesetz haben sie vielleicht nie kennengelernt. – Und da wo Juden-Christen es dann hinbrachten und meinten es wieder einführen zu müssen, hat Paulus mit Kritik ja nun mal nicht gespart.

    LG Ulli

    PS:
    Auch von mir herzlichen Dank, für diesen wertvollen Artikel. 🙂

  • Dennis
    Juli 13, 2012

    Liebe Anna,

    sehr schön zusammengefasst. Du hast noch passende Bibelstellen zum Artikel ergänzt. Bravo! Das ist doch mal ein „Kommentar“, der uns alle weiter bringt. 🙂

    LG
    Dennis

  • Eddi
    Juli 13, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.,

    hab vielen Dank für die Ausarbeitung dieses wirklich besonderen Vortrags. Ich wusste nicht, dass BI in sich so steigerungsfähig ist.

    Bei deinem Beispiel mit den Schubladen dachte ich, das musste jetzt besser üben, das Schubladendenken! 🙂 Nein- kleiner Scherz am Rande.

    Mir gefällt sehr gut, dass du das – eigentlich unübersehbare – Hinweisschild des Paulus zur Gnade Gottes durch Jesus Christus sehr gut positioniert hast. Es gibt kein Leben ohne die unverdiente Güte und Gnade unseres Gottes. Wenn der Tod normalerweise ein Schreckgespenst ist, so doch nicht der Tod dem Gesetz gegenüber. Dieser Tod kann nur durch den Glauben an Jesus Christus gestorben werden. Der Glaube ist der Sargnagel der Werke. Sehr schön, wie du erläutert hast, dass wir dadurch für das Zurechnen von Sünde durch das Gesetz unerreichbar sind. Es sind diese Gedanken, die mich mutiger machen, meinen Glauben zu behalten, denn wozu bräuchte ich meinen Glauben, wenn ich meinem Gott nie genug Werksdienst darbringen kann? Dennoch ist niemand zur Teilnahmslosigkeit verurteilt. Wenn Paulus sagt: „Ich elender Mensch…“ ergibt er sich nicht seiner Erkenntnis über das Elend, er zeigt uns die Lösung, die jeder von uns selbst erarbeiten muss, nämlich im Glauben an die unverdiente Gnade Christi zu wachsen.

    Da empfinde ich einen solchen Vortrag als Balsam für die müde Seele. Mein Herz wird wieder etwas mehr versichert vor Gott. Auch in Bezug auf die Verheißung, viele Brüder und Schwestern zu haben, denn Unzählige arbeiten an diesem Glauben. Danke.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

    Danke Edi, auch für deine persönliche Sicht und Zusammenfassung.
    H:P:M:
    Bruderinfo

  • Eddi
    Juli 13, 2012

    Gern geschehen. Verdient ist verdient. Super Vortrag.

    Eddi

  • Michael2
    Juli 13, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.

    auch ich möchte mich den wenigen, die dankbar hier auf deinen Artikel „Nicht mehr unter Gesetz“ reagiert haben anschließen. Ich haben ihn einige mal gelesen, und erst jetzt so richtig verstanden, was es heißt dem Gesetz gegenüber gestorben zu sein. Nochmals Danke für deine Ausarbeitung!

    Diese wunderbare Botschaft, die der Apostel Paulus uns im Römerbrief zu vermitteln versuchte, ist nicht leicht zu verstehen, aber wenn man den Faden gefunden hat ist es wieder ganz einfach.

    Erst jetzt erkennt man wie daneben die Belehrung aus dem WT der Organisation liegt, mit ihren ewigen Versuchen uns allen das Gewissen noch schlechter und schwerer zu machen, indem sie immer wieder so tut als ob es für einen Christen möglich ist den Forderungen des Gesetzes zu gerecht zu werden. Die Befreiende Botschaft wie sie uns durch Jesus und den Aposteln vermittelt wird werden wir in unseren Publikationen nicht finden.
    Undenkbar das solch ein Artikel mal im WT als Studienartikel erscheint, um ihn mit der Versammlung zu betrachten.
    Dann kann man die Brüderschaft ja nicht mehr im Sinne der Organisation manipulieren, denn wer ein gutes Gewissen auf Grund seines Glaubens haben kann ist frei von solchen immer wieder eingeredeten Ängsten, Jehova auf Grund seiner Schwächen, die jeder hat und von sich auch kennt, nicht mehr gefallen zu können.
    Leider bin ich etwas verwundert, das solche Aritkel, so wie auch andere Artikel und Themen von den meisten Kommentarschreiber kaum wahrgenommen werden. Statt dessen verliert man sich all zu oft in fruchtlosen Debatten über Vermutungen und persönlichen Ansichten. Entschuldigt, das ich das so offen sage. Wir müssen noch mehr auf gegenseitige Ermunterung im Glauben achten, ich glaube das ist ja mit das Ziel dieser Seite.

    Herzliche Grüße an alle
    Michael 2

  • Dennis
    Juli 13, 2012

    Lieber Michael,

    (Zitat)
    „Leider bin ich etwas verwundert, das solche Aritkel, so wie auch andere Artikel und Themen von den meisten Kommentarschreiber kaum wahrgenommen werden. Statt dessen verliert man sich all zu oft in fruchtlosen Debatten über Vermutungen und persönlichen Ansichten. Entschuldigt, das ich das so offen sage. Wir müssen noch mehr auf gegenseitige Ermunterung im Glauben achten, ich glaube das ist ja mit das Ziel dieser Seite.“

    Du hast mich da voll auf Deiner Seite!!!

    LG
    Dennis

  • walter
    Juli 13, 2012

    Hallo Brd.H.P.M.,

    auch von unserer Seite aus vielen Dank für den Artikel.
    Wir können uns den Vorschreibern nur anschließen.

    Schreibst Du dieses Jahr wieder Kongressnachrichten ? ?

    Gruß

    Walter

  • Dennis
    Juli 13, 2012

    Lieber Brd. HPM,

    da dieser Artikel etwas untergegangen ist in den Diskussionen der letzten Tage, möchte ich „Danke“ sagen, für deine treffenden Aussagen über Sündhaftigkeit, Gesetz, Vergebung, Gnade.

    Im Vergleich dazu hab ich gestern einen Kongresstag erlebt, wo es, bis auf eine Ausnahme, um Sündenvermeidung und die Angriffe Satans auf unser Herz ging. Der Unterschied zum restlichen Programm bestand darin, dass nur der Vortrag „Gott ist größer als unser Herz“ (11.20), einem das Gefühl vermittelt hat, dass dort oben eine barmherziger, gefühlvoller, gnädiger Gott existiert, der uns nicht eifersüchtig beobachtet und nur darauf wartet, dass wir Sünden begehen, die wir dann wieder demütig bereuen müssen.

    Ich merke jetzt auch erst richtig, dass mich dieses Gefühl anwidert, ständig darüber nachdenken zu müssen, ob mir Jehova wegen dem oder dem seine Liebe entzieht oder über mich grollt. Diese ganze WT-Belehrung ist gottentremdend und letztlich niederreißend, wenn auch oft sehr unterschwellig.

    Diese paar Minuten waren sehr erholsam für meinen Geist, genauso wie dieser Artikel von Dir, lieber HPM!

    Du verstehst es einem den Balast der Sündhaftigkeit nicht noch zu vergrößern, sondern ein Stück wegzunehmen.

    Vielen Dank nochmal und einen schönen Sonntag!

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    Juli 13, 2012

    >> Unser Dienst besteht nicht mehr in der Erfüllung buchstäblicher gesetzlicher Forderungen in eigener Kraft, sondern in der Nachfolge Christi in der Kraft des Heiligen Geistes. <<

    Wo besteht der Zusammenhang

    (Jeremia 31:33) . . .„Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“
    (vgl. Jer. 30:22, Heb. 8:10)

    (Matthäus 7:21-23) . . .Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Jesus gab uns das Gesetz der Liebe.
    Er lehrte stets in Gleichnissen, damit wir den Sinn erfassen und unseren Nächsten wie uns selber lieben können. In diesem Vortrag wurde sehr schön herausgearbeitet, dass es nicht um die bloße Erfüllung von Gesetzen und Regeln geht, sondern um die situationsbedingte Anwendung eines biblischen Grundsatzes. Jeder muss im Herzen für sich entscheiden, was er in der besonderen Situation für den Anderen entsprechend seiner Möglichkeiten tun kann. Es sollte dem entsprechen, was er auch für sich selber tun würde. Dafür gibt es keine Regeln. Es ist eine von Herzen kommende persönliche Entscheidung, die mit der anderer Menschen nicht vergleichbar ist. Niemand muss sich von anderen ein schlechtes Gewissen einreden lassen, indem ihm vorgehalten wird, z.B. im Predigtdienst doch mehr tun zu können.

    Ein von Herzen kommendes Gelegenheitszeugnis, das nicht berichtet wird, ist in Gottes Augen wertvoller als ein Pionierbericht, mit dem jemand in der Versammlung glänzen will. Es kommt auf die Beweggründe an.

    (1. Korinther 13:3) . . .Und wenn ich alle meine Habe austeile, um andere zu speisen, und wenn ich meinen Leib hingebe, um mich zu rühmen, aber nicht Liebe habe, so nützt es mir nichts.

    (Römer 13:10) 10 Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

    Ede

  • Eddi
    Juli 13, 2012

    Hallo Ede,

    Glaube ohne Werke ist tot. Ja. Aber es werkelt sich besser mit dem Staubsauger bei alten Brüdern als von Tür zu Tür zu klingeln bei Leuten die es ohnehin nicht die Bohne interessiert und wir wissen, dass wir einen Interessierten sowieso in diese Organisation führen müssten, wo sie dann der Rache Jahwes zum Opfer fallen. Das ist doch wohl mehr als peinlich. Dagegen freuen sich die Älteren über ein paar Minuten Zeit, die man ihnen widmet. Und Außenstehende sind auch nicht so blind und blöd, dass sie das nicht mitbekommen würden. Damit ist ein echtes, ehrliches Zeugnis gegeben. Den Rest kann man nachschieben, nicht vorweg nehmen. Man kann sich auch auf Arbeit oder im Internet vernünftig verhalten, das wäre auch ein Zeugnis. Manchmal stößt man da auf ZJ, die benehmen sich mehr als abartig. Nur weil da mit Nickname gearbeitet wird, heißt das doch nicht, dass Gott jetzt auch eine Identitätskrise hat, oder?

    Also ich finde, man sollte mehr vom Predigtdienst als das einzig gute Werk wegkommen, weil Gal. 6:10 etwas ganz anderes sagt.

    Herzliche Grüße
    Eddi

  • Anna
    Juli 13, 2012

    Liebe Eddi, liebe Brüder und Schwestern,
    zu Deinem Kommentar von gestern Nacht:
    ZITAT
    Aber es werkelt sich besser mit dem Staubsauger bei alten Brüdern als von Tür zu Tür zu klingeln bei Leuten die es ohnehin nicht die Bohne interessiert… ZITAT ENDE

    möchte ich eine letztlich in der Summe traurige Beobachtung mitteilen, die ich vergangenen Dienstag in der Stadt wo ich wohne gemacht habe.

    Erstmal zur Erklärung hatten wir in der letzten Dienstwoche eine Vertretung vom KA, einen Pionier, ebenfalls aus meiner Stadt. Er hat natürlich in seinen Ansprachen und bei den Treffpunkten auf die Dringlichkeit usw. hingewiesen. Mit seiner Frau war ich im Dienst. So viel zur Vorgeschichte.

    Jetzt am Dienstag vormittag hatte ich einen privaten Termin wahrzunehmen. Danach bin ich auf dem Weg zurück ins Büro 2 Predigern begegnet. Einer davon dieser Pionierbruder, der mich jedoch nicht erkannt hat. Da habe ich mir dann ganz spontan den Spaß gemacht den beiden hinterherzugehen. Wobei das für mich
    kein „gehen“ sondern ein bewegen im Zeitlupentempo war. Ich hatte Mühe die beiden nicht zu überholen, zeitweise ging ich neben ihnen. Sie haben mich nicht bemerkt weil sie sich angeregt über eher belanglose private Themen zwischen Auto, Urlaub und Essen unterhalten haben… Das ganze habe ich 10 Minuten durchgehalten. In dieser Zeit wurde an keiner einzigen Tür geklingelt und kein Passant angesprochen. So sieht das Lebensrettungswerk der führenden Brüder der WTG oftmals aus.

    Auf der anderen Seite gibt es dann die lieben Brüder welche die Dringlichkeitsaufrufe der Organisation und die Blutschuld die ihnen eingeredet wird ernst nehmen und sich zuweilen bis zum burnout verausgaben.

    Wieviel wichtiger wäre es da wie Du Eddi treffend bemerkst, erstmal denen gegenüber das Gute zu tun die uns im Glauben verwandt sind und uns um alte und kranke Brüder zu kümmern.

    In den Dienstwochen gibt es diese Alibi-Hirtenbesuche, wo der KA mit einem Ältesten im 20-Minuten-Takt die älteren Verkündiger besucht. Also alle halbe Jahre seelsorgerische Tätigkeiten. All dies muß Jesus sehr schmerzen wenn er diese Art die gute Botschaft zu predigen vom Himmel aus mitansehen muß.

    Ich für meinen Teil werde heute nachmittag schwimmen gehen statt durch die Häusergassen zu schleichen. Und wenn ich mit einem Mitmenschen ins Gespräch komme werde ich über Gottes Schöpfungswerke sprechen und wenn es sich ergibt über das was Jesus getan hat.

    Liebe Grüße an Alle, genießt das bisserl Sommer!
    Anna

  • Eddi
    Juli 13, 2012

    Liebe Anna,

    das ist wirklich eine sehr traurige Erfahrung. Da blutet einem das Herz und ich meine, das klingt für mich eher nach Zwangsrekrutierung. Und dabei sollen wir einander ermuntern und das umso mehr, je näher der Tag Jahwes kommt.

    Ich wünsche dir viel Anlass zur Freude und von Herzen kommende Ermunterung.
    Eddi

  • Alois
    Juli 13, 2012

    Liebe Eddi

    Sie werden predigen bis zum bitteren Ende.

    Luk.17
    26. Und gleichwie es in den Tagen Noahs geschah, also wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen:
    27. sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und die Flut kam und alle umbrachte.
    28. Gleicherweise auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
    29. an dem Tage aber, da Lot von Sodom ausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um.
    30. Desgleichen wird es an dem Tage sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird.

    Niemand der Menschen hatte bemerkt wie weit die Zeit vorgerückt war und machten so weiter wie sie es immer gemacht haben.
    So wird es auch Heute mit den Menschen sein wenn Jesus sich offenbaren wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Eddi
    Juli 13, 2012

    Lieber Alois,

    wenn es heute Schwefel und Feuer regnen würde, wonach würde ein Zeuge Jehovas zuerst greifen? Nach seiner Oma oder nach der Predigtdiensttasche, weil die Oma ja verstehen muss wie dringlich das Werk ist?

    Predigen ist gut und macht Spaß, z. B. bei einer Pause vom Radfahren oder in einer Greifvogelflugshow, beim Grillen wenn man die Nachbarn eingeladen hat (da ist die Einladung schon Predigtdienst) es gibt -zig Gelegenheiten, freudig die Schöpfung des Herrn zu bezeugen.

    Wenn aber das eigene bitteres Ende vor dem bitteren Ende dieses Systems kommt, weil man keine echte Freude, keine echte Liebe mehr empfinden kann, worin liegt dann der Gewinn? Wem nützt das? Wie hätte sich Jesus gefühlt, wenn bei seinem Einreiten in den Tempel die Leute ein paar vorgefertigte Palmblatt-Bouquets hingelegt und ein abgeschriebenes Lied gesungen hätten?

    „Gott liebt einen fröhlichen Geber“ – auch den, der fröhlich seine Zeit für den Predigtdienst gibt.
    Und wenn er wegen Oma keine Zeit hat, dann ist Jahwe glücklich dass er sich um diese kümmert, weil die dann im Glauben erbaut wird.
    Man kann doch nicht ständig Fremde einsammeln um das Eigene zur Hintertür hinaus zu schieben.

    So wünsche ich dir eine gute und freudige Zeit.
    Eddi

  • Frank&Frei
    Juli 13, 2012

    matthäus 15:14 wenn ein Blinder einen Blinden leitet werden beide in eine Grube fallen.
    Die WTG hat sich die selbst ausgehoben und wartet darauf, darein gelegt zu werden

  • armes Schaf 2012
    Juli 13, 2012

    Langsam wird es ganz eng!Ganz Nordrhein-Westfalen ist im Signal-Iduna Park.Da gibt es eine Webcam der Nordtribüne.Jedenfalls heute Moorgen.Wahrheit pur..

  • Ulrike P.
    Juli 13, 2012

    Hallo armes Schaf,
    es tut mir wirklich leid zu sehen, wie sehr du emotional immer noch an der WTG hängst. – Ich befürchte, solange du dich nicht von ihnen lösen kannst, wirst du keinen Frieden finden… 🙁
    Weil du, statt auf die Liebe Gottes und Jesu zu schauen, an deinem Zorn gegenüber absolut UNWICHTIGEN Menschen festhälst.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Juli 13, 2012

    Meinen tiefen Respekt und ein großes Lob für diesen Artikel.
    Das ist feste Speise und nicht ein Milchbrei der mit wenig Inhaltsstoffen von Wert von dem sogenannten trvSk. seit jahrzehnten dargereicht wird.

    Gleich bei deinem 1. Bibelvers 1. Tim.:1:5 bin ich etwas hängen geblieben, habe diesen schönen Vers in der HFA gelesen und weitergelesen und siehe da wie schön auch die folgenden Verse an den jungen Timotheus genau das beschreiben was im gesamten Artikel hervorragend herausgearbeitet wurde. Das ist feste Speise die stärkt und ermuntert. Es vermittelt jenes Bewußtsein das wir ärmliche Kreaturen dem Tode versklavt sind, doch dank der Liebe Gottes durch seinen Sohn befreit SIND. Danke !!!

    Kurz noch ein paar Verse wie oben angedeutet:

    1.Timotheus 1: Hoffnung für alle

    … lieber Timotheus. Du bist durch mich zum Glauben gekommen und stehst mir deshalb so nahe wie ein Sohn. Ich wünsche dir Gnade, Barmherzigkeit und Frieden von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus.

    Warnung vor falschen Lehren

    3 Als ich nach Mazedonien reiste, bat ich dich, in Ephesus zu bleiben. Du solltest verhindern, dass dort bestimmte Leute falsche Lehren verbreiten. 4 Sie sollen endlich mit diesem sinnlosen Nachforschen in Legenden und Abstammungstafeln aufhören; das führt zu nichts als zu nutzlosem Gerede und Streit. Es lenkt uns ab von der Aufgabe, die Gott uns gegeben hat und die wir im Glauben ausführen.

    5 Die Unterweisung in der Lehre unseres Glaubens hat nur das eine Ziel: die Liebe, die aus einem reinen Herzen, einem guten Gewissen und einem ungeheuchelten Glauben kommt. 6 Doch es gibt Leute, die das bestreiten und sich lieber mit nutzlosem Geschwätz abgeben.

    7 Sie bilden sich ein, Lehrer des Gesetzes zu sein; dabei verstehen sie nicht einmal das, was sie selbst reden, und haben keine Ahnung von dem, was sie so kühn behaupten. 8 Wir dagegen wissen: Das Gesetz des Mose ist gut, wenn es nur richtig gebraucht wird. 9 Aber für wen gilt denn das Gesetz? Doch nicht für Menschen, die nach Gottes Willen leben, sondern für solche, die gegen das Recht verstoßen und sich gegen Gott und seine Gebote auflehnen: Es gilt für Menschen, die von Gott nichts wissen wollen und Schuld auf sich laden, für Niederträchtige und Gewissenlose, für Leute, die Vater und Mutter töten,

    10 unerlaubte sexuelle Beziehungen eingehen, homosexuell verkehren, für Menschenhändler, für solche, die lügen und Meineide schwören oder in irgendeiner anderen Weise gegen die gesunde Lehre unseres Glaubens verstoßen. 11 So lehrt es die rettende Botschaft, die Gott mir anvertraut hat und die Gottes Herrlichkeit zeigt.

    Gottes unverdiente Güte

    12 Ich danke unserem Herrn Jesus Christus immer wieder, dass er gerade mich für vertrauenswürdig erachtet hat, ihm zu dienen, und dass er mir dafür auch die Kraft schenkte. 13 Früher habe ich ihn verhöhnt, ich habe Christus und seine Gemeinde mit blindem Hass verfolgt und bekämpft. Aber Gott hat sich über mich erbarmt und mir alles vergeben. Denn in meinem Unglauben wusste ich nicht, was ich tat.

    14 Umso reicher habe ich dann die unverdiente Güte des Herrn erfahren. Er hat mir den Glauben und die Liebe geschenkt, wie sie nur in der Gemeinschaft mit Jesus Christus zu finden sind.

    15 Denn das steht unumstößlich fest, darauf dürfen wir vertrauen: Jesus Christus ist auf diese Welt gekommen, um uns gottlose Menschen zu retten. Ich selbst bin der Schlimmste von ihnen. 16 Doch gerade deshalb war Gott mir ganz besonders barmherzig. An mir wollte Jesus Christus zeigen, wie groß seine Geduld mit uns Menschen ist. An meinem Beispiel soll jeder erkennen, dass wirklich alle durch den Glauben an Christus ewiges Leben finden können. 17 Gott aber, der ewige König, der unsterblich und unsichtbar ist, dieser einzig wahre Gott möge bis in alle Ewigkeit gelobt und geehrt werden. Amen!

    18 Mein lieber Timotheus! Du bist für mich wie ein eigener Sohn. Dir vertraue ich jetzt diese Botschaft an. So ist es dir früher schon durch Prophetien gesagt worden, damit du tapfer und unerschrocken kämpfen kannst. 19 Bleib in deinem Glauben fest, und bewahr dir ein reines Gewissen. Denn wie du weißt, haben einige ihr Gewissen zum Schweigen gebracht, und deshalb hat ihr Glaube Schiffbruch erlitten.

    Das gilt es zu begreifen und dann befinden wir uns in der Geborgenheit des Erlösers – JEDER der zu ihm kommt wird von IHM nicht abgewiesen. Die WTG und jene die dahinterstehen – sprich LK – weißen jeden ab der ihre Lehre nicht für das Maß der Dinge hält, auch wenn er sich zu Jesus bekennt und versucht seinen Fußstapfen zu folgen. Ein ZJ hat der Organisation zu folgen und muß damit Menschen mehr gehorchen als Gott. Wohin das führt darüber muß sich jeder selbst Klarheit verschaffen.

    lg. und ein schönes WE
    Matthäus

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