23 Comments
  • gonzo
    April 27, 2015

    hallo ihr lieben brüder und schwestern,
    dass so viele von euch dieses lied nicht kennen, macht mir angst.
    auf der anderen seite woher auch, im bibelstudium eher nicht.
    es gibt sehr viel gefühl in der welt, die ja so schlecht ist.
    ist sie auch gross-teils, aber es gibt immer millionen von menschen die, dass wesen der welt verurteilen und für gesunde wege kämpfen.
    aber das ist ja alles nichts wert, wenn man nicht der wtg. folgt.
    sie sind die einzigen die den segen gottes haben, die bibel richtig zu erkennen.
    ihre prognosen haben aber gezeigt, sie können den segen nicht haben, also was tun …

    die zeugen gehören verboten …
    unverantwortliche gebote wie das enthalten vom blut, total verdreht weiterzugeben.
    die grosse strafe die gott auf blutschuld verkündet hat, haben sie im wahrsten sinne begangen.

    euer gonzo

  • Omma@gonzo
    April 27, 2015

    Lieber Gonzo,

    danke für deine offenen und ehrlichen Worte! Uns geht es oft so, dass, wenn wir nur an die WTG, und an all das, was damit verbunden ist, denken, wir Gänsehaut bekommen, und der „gerechte Zorn“ in uns hochkommt. Wir sind so FROH UND DANKBAR, dass uns unsere beiden Höchsten daraus BEFREIT haben, auch wenn es für uns bedeutet hat, unser Heim aufzugeben, in dem wir unseren Lebensabend verbringen wollten, und noch so manche andere Strapazen auf uns genommen haben. Wir müssen immer wieder an den Bericht aus Apg.5 denken:

    Apg. 5:41
    41 Die Apostel ihrerseits verließen den Hohen Rat voll Freude darüber, dass Gott sie für würdig geachtet hatte, UM DES NAMENS JESU WILLEN Schmach und Schande zu erleiden.

    Ja, es ist tatsächlich so: WIR WISSEN WARUM!!! Und das gibt uns Herzensfrieden.

    Ganz liebe Grüße aus Nordfriesland sendet dir Omma

  • Gerd
    April 27, 2015

    Lieber Jürgen,

    wenn ich mich da auch einschalten darf. 🙂

    Die Reihenfolge für Christsein müsste in deinem Beitrag von unten beginnen und dann bei den oben genannten Auswirkungen enden.

    Wie Lep schon richtig zeigte, gibt es bei der „Partei“ namens „Christen“ Anhänger wie bei den politischen Parteien. So verstehen sich auch international die Roten mit den Roten weltweit, die Schwarzen genauso, wie die Blauen. Das sind ideologische Ausrichtungen und ihre Mitglieder folgen der jeweiligen Richtung, wie es ihnen oft die Eltern schon eingeben. Ist dann wie bei Zeugens zu vergleichen.

    Allein nachfolgende Texte zeigen was zum echten Christsein Voraussetzung ist:

    Joh. 6: 44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß der Vater, der mich gesandt hat, ihn z i e h e .

    Joh. 1: 12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
    13 welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

    Auch Paulus zeigt an etlichen Stellen, dass die Wiedergeburt und die Annahme durch den hlg. Geist, zwei „Vertrags“partner bedingt: primär den Ziehenden und dem Gezogenen, sofern der sich ziehen lässt!

    Klappt diese Konstellation, dann fügen sich beim „Kind Gottes“ all die von dir genannten ethischen und moralischen Komponenten hinzu. Also nicht ein zwanghaftes Gutsein, sondern es muss vom inneren Bedürfnis heraus geschehen.

    Ich wünsche dir und allen Mitlesern ein inniges Verhältnis zu ihrem Schöpfer und zu ihrem Erlöser, der ist der Erstgeborene in der göttlichen Familie!
    Wir sind aufgerufen (berufen) die KÖRPERschaft Christi zu ergänzen!

    Gerd

  • Jürgen Kausmann
    April 27, 2015

    Danke Gerd für den ergänzenden Gedanken. Sicherlich ist das „Gezogen werden“ die Grundvoraussetzung. Du hast das wesentlich besser ausgedrückt. Zwanghaftes „Gut sein wollen“ ist in diesem Zusammenhang natürlich vergebene Liebesmühe.
    Mein Gedanke war, den Unterschied zwischen Namenschristen und „echten“ Christen herauszustellen. War wirklich etwas umständlich geschrieben von mir.
    Also noch mal danke Gerd für die Ergänzung.

    LG, JÜRGEN

  • Winston
    April 27, 2015

    Lieber Jürgen,
    Gott oder unser Schöpfer offenbart sich allen Menschen dieser Welt, teilweise auf unterschiedliche Weise und amit Hilfe vieler Glaubensinterpretationen und Ideologien, die im Zeitraum der Jahrhunderte von sehr intelligenten und gotterfüllten Menschen geschaffen wurden. Leider haben diese Ideen, ethisch annehmbarer Religionen und auch Philosophien eines gemeinsam. Sie wurden von selbsternannten Heilsbringern, arroganten Blendern oder den Mächtigen dieser Welt für ihre Zwecke, Macht über Menschen auszuüben, missbraucht.
    Von Gott gezogen zu werden, heißt primär auch ihn suchen und verstehen zu wollen. Die Botschaft Jesu ist eine, für mich und viele andere leicht zu verstehen sind und bedarf keiner Interpretation. Was ich verstanden habe, muß mir niemand mehr erklären ! Namenschristen sind für mich Leute, die oberflächlich irgendwo dazugehören wollen und sich gerne das freie Denken ersparen wollen. Es ist egal wie viel Zeit sie für die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft einsetzen. Deshalb müssen sie auch, um in einer Gemeinde angesehen zu werden damit prahlen. Sei es durch Anwesenheit bei Zusammenkünften, stolzes Spenden, damit es jeder sieht, oder durch Predigtdienstberichte, die dokumentieren, dass sie stundenlang mit Plakaten zweifelhafter primitiver Botschaften dumm und verloren in den Fussgängerzonen rumstehen.
    Echte Christen, sind für mich Leute, die durch ihren Umgang mit ihren Nächsten, Werke des Glaubens und der Liebe zu Gott und allen Mitmenschen, auch zu denen, die sich Gott anders genäherthaben, beweisen. Und die sich nicht posauend als bessere Menschen präsentieren, um Anerkennung ihrer geistige Führer und ihrer Gemeinde zu erhaschen oder dies in Zeitschriften oder Statistiken zu dokumentieren. Was ist ein Werk des Glaubens an Jesus und Gott. Ehrenamtliche Hilfe für benachteiligte Menschen, finanzielle Unterstützung, ohne darüber zu reden. Für Andere da sein, die sich in Lebenskrisen befinden oder pflegebedürftig sind. Oder ist es der verordnete Predigtdienst, dem alles andere, wie die Pflege von Eltern untergeordnet wird. Für wie viele Menschen ist der Besuch einer Messe oder Versammlung wichtiger, als geliebten Menschen spontan beizustehen, wenn sie einen Unfall haben oder nicht mehr ein und aus wissen. Daran werdet Ihr sie erkennen, dass sie Liebe untereinander haben.
    Liebe Grüße
    Thomas

  • Omma@Winston
    April 27, 2015

    Lieber Thomas,

    du hast wunderbare Gedanken geäußert, die mein Herz angesprochen haben.

    Leider fehlt uns zur Zeit die Möglichkeit tiefgründige Studien zu betreiben, aber wir versuchen das, was wir bisher gelernt haben, umzusetzen. Du hast es so wunderbar beschrieben: „Was ist ein Werk des Glaubens an Jesus und Gott. Ehrenamtliche Hilfe für benachteiligte Menschen, finanzielle Unterstützung, ohne darüber zu reden. Für Andere da sein, die sich in Lebenskrisen befinden oder pflegebedürftig sind. ……. Für wie viele Menschen ist der Besuch einer Messe oder Versammlung wichtiger, als geliebten Menschen spontan beizustehen, wenn sie einen Unfall haben oder nicht mehr ein und aus wissen. Daran werdet Ihr sie erkennen, dass sie Liebe untereinander haben.“

    Diese Liebe kann man auch zeigen, wenn man nur wenig Möglichkeit hat.

    Danke für deine Glauben stärkenden Gedanken, und sei herzlich gegrüßt von Omma

  • Jürgen Kausmann
    April 27, 2015

    …und meine Rechtschreibfehler sind fürchterlich, wie ich gerade bemerkt habe. Verzeihts mir bitte!?!?

    LG, Jürgen

  • Gerd
    April 27, 2015

    Lieber Jürgen,

    und an alle. Ergänzend zu meinem obigen Beitrag, versuchte ich hier eine weitere Stellungnahme zum Thema. Leider wurde der Beitrag – wahrscheinlich durch den Virenscanner – nicht angenommen. So habe ich diesen bei der „Verwandtschaft“ eingegeben:

    http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/das-geistige-paradies-der-wtg-verkuendigen/#comment-1979

    …dort ging er durch 🙂

  • Leprechaun@ManfredF u. Autor
    April 27, 2015

    Hallo ManfredF,

    ich habe mir gerade Deinen Kommentar durchgelesen und frage mich, ob es sinnvoll ist mit bloßen Zahlen zu jonglieren, um zu belegen, dass es weltweit doch ach so viele „Christen“ gibt.

    Ich nehme mal an, dass Deine Zahlen korrekt sind, jedoch frage ich mich wie viele Personen darin enthalten sind die nur aus Tradition heraus in eine „christliche Kirche“ als Babys hinein getauft wurden, dann noch irgendwann konfirmiert wurden… oder die Kommunion mitmachten.
    Der Zeitraum zwischen Taufe, Konfirmation und Kommunion dürfte dann eher „christ“ bezw. „glaubensfrei“ abgelaufen sein… dann kommt ein kurzer Zeitraum zur Vorbereitung auf die Konfirmation, bezw Kommunion … und danach dann wieder die „christfreie“ Zeit.
    So läuft es doch, zumindest hier in Deutschland, zu dem weitaus überwiegenden Teil ab.

    Ich hörte auf einer Konfirmation einen Witz, erzählt von einem Pfarrer, von der Kanzel herab.
    Der lautete, in etwa, so:

    ***
    Zwei befreundete Pfarrer treffen sich in der Kirche des einen Pfarrers.
    Beide gehen hinauf in den Kirchturm um die neue Glocke zu bewundern.
    Auf dem Weg nach oben sagt der heimische Pfarrer…

    „Du, Egon, hier mußt du etwas vorsichtig gehen. Das Holz der Treppe ist glitschig, vom Urin und Kot der Fledermäuse, die sich hier eingenistet haben.“

    „Ach Hans“ sagt der andere „dieses Problem kenne ich. Wie willst du die Fledermäuse loswerden?“

    „Ich werde einen Kammerjäger beauftragen“ sagt Hans

    „Wir haben das viel eleganter gelöst“ erwidert Egon „wir haben sie eingefangen, getauft, konfirmiert… und danach haben wir sie nie wieder gesehen.“

    ***
    So, aber haargenau so, sieht doch die Realität aus.
    Und wenn man dann noch einen frisch konfirmierten Konfirmanden fragt, warum Jesus überhaupt auf die Erde gekommen ist … erntet man höchstens fragende Blicke… von einem Loskaufsopfer Jesu wissen nur die allerwenigsten… geschweige denn warum es notwendig war.
    Und wenn man sich dann noch erdreistet zu fragen, warum Jesus von Maria abstammen mußte, was es mit der Blutlinie auf sich hat… ist völlig hängen im Fledermausgebälk.
    Genau diese Erfahrung habe ich gemacht. Ich empfinde es als traurig.

    Ich frage hier wirklich: wann ist ein Christ ein Christ?
    Sollte ein Christ nicht auch für seinen Christus, den er im Namen trägt, ein zutreffendes Zeugnis ablegen können, ein gewisses, unabdingbares Grundwissen über seinen Herrn und Erlöser besitzen?
    Wann ist ein Christ ein Christ? Durch Geburt und Taufe? Durch eine Zahl und einen Namen im Tauf- und Kirchenregister? Wann ist ein Christ ein Christ?

    Lieber ManfredF, du sagst: Täglich lassen sich weltweit mehr als 83.000 Menschen taufen.

    Das ist eine enorm hohe Zahl… 30,3 Millionen jährlich.
    Ich frage, wie hoch ist darunter der Prozentsatz an Baby oder Kindstaufen, Nottaufen und Taufen aus reinster Herzensüberzeugung?

    Weiter sagst Du : es gibt 2,3 Milliarden Christen

    Auch das ist eine sehr hohe Zahl. Doch auch hier die Frage… wie hoch ist der Prozentsatz derer die aus Tradition heraus in einen christlichen Glauben getauft wurden und einfach dabei blieben, weil es so bequem ist… und wie hoch ist der Prozentsatz derer, die aus Herzensüberzeugung Christen sind?

    Unser Dorf hier hat schlappe 5000 Seelen. Davon sind ungefähr 80% Protestanten, 20% römisch katholisch… ca. 150 Seelen muslimisch… ca. 25 russisch Orthodox… ca. 20 griechisch Orthodox… und 9 Zeugen Jehovas.

    Die „Gläubigkeit“ der Protestanten ist so groß, dass sie nur unter Protest zur Kirche rennen, bevorzugt zu Beerdigungen, Hochzeiten und zu Weihnachten… so, dass schon vor langer Zeit 3 Pfarrerstellen (der umliegenden Dörfer) gestrichen wurden… und nun ein Pfaffe drei Gemeinden beglücken muß.
    Schaut man mal an normalen Sonntagen in die heiligen Hallen… sitzen da höchstens 30 People… , [ ohne die dienstverpflichteten Konfirmanden, die Anwesenheitspflicht haben] … und das auch nur weil das Alter erahnen lässt, dass man sich die Radieschen wohl bald liegend in den Mund wachsen lassen kann… und so beruhigt man sein Gewissen.
    Oder… die Kirche dient als „Wartezimmerersatz“, der Arzt hat Sonntags zu… und so trifft man sich halt im kühlen Gemäuer.

    Sarkastisch? Nein… Realität.

    Wenn ich nun alle Augen zu drücke, selbst die Hühneraugen… und mal mit 100 Kirchgängern rechne, denen dann auch noch ehrliches Interesse und Christentum unterstelle…. habe ich von etwa 5000 im christlichen Glauben getauften und zahlenmäßig erfassten „Christen“ nur 2% die das wissen, dass sie „Christen“ sind.

    Ich weiß nun nicht ob meine „ 2%“ repräsentativ sind…
    sollten sie jedoch ein Spiegel sein, dann reduzieren sich die 2,3 Milliarden sehr schnell auf 46 Millionen.

    Nur ein Gedankenspiel…
    Daher halte ich von schnöden Zahlen nicht die Bohne. Zahlen sind Augenwischerei, denn sie sind unpersönlich. Hier zählt der Mensch… nicht die Zahl.

    —————————————————————————————————-

    Tja, sind Christen, ich sage jetzt nicht nur „Zeugen Jehovas“, „Soldaten“ Gottes?

    Gegenfrage… was meint ihr, hat der Satan eventuell ebenfalls „Soldaten“ stationiert?
    Bedient sich der Satan eventuell der Menschen um seine Ziele umzusetzen?

    Der Autor schreibt: [Zitat] Die Wahrheit ist das Gott keine Kämpfer braucht und auch Niemanden der Ihn rechtfertigen muß vor dem “Satan”. Was wäre dies für ein jämmerlicher Gott, wenn er nicht für sich selbst kämpfen könnte. [Zitat Ende]

    Wenn dem so ist, wenn Gott wirklich niemanden braucht der „für ihn kämpft“ , dann verstehe ich dieses Bibelzitat nicht [Offb. 12:7]
    „Und es entstand Krieg im Himmel. Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen und der Drache (Satan) und seine Engel kämpften.“
    Seltsam… dem Erzengel Michael scheint es nicht bekannt zu sein,, dass Gott niemanden benötigt der „für ihn“ kämpft. Und den „Engelsoldaten“, die er anführt, scheint das ebenfalls nicht bekannt zu sein? Sie jedenfalls halten sie Gott nicht für „jämmerlich“ … wenn sie für ihn einstehen und für ihn kämpfen.

    Wenn die Engel, die irgendwo hier in einem Thread als „unsere himmlische Familie“ bezeichnet wurden… „Soldaten“ für ihren Gott sind, dann sollten wir Menschen, die wir uns Christen nennen… und nur einen wahren Gott bekennen… uns da heraus halten und sagen : Gott, wenn Du nicht selber für dich kämpfen kannst dann bist du jämmerlich?
    Wie jämmerlich ist das denn?

    An dieser Stelle verweise ich mal auf den Brief des Paulus an die Epheser. [Eph. 6:11-17]

    „Legt die vollständige Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Machenschaften des Teufels standzuhalten vermögt. Denn unser Ringen geht nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern. Usw. usw. …“

    Werden Menschen, hier eindeutig Christen, nicht dazu aufgefordert den Waffenrock Gottes anzuziehen? Ich denke, dass die Antwort darauf sehr einfach ist.

    Es ist natürlich sehr einfach sein „Tun“, in den Reihen der Zeugen Jehovas, nur auf das Verteilen von Wachttürmen und Erwachet zu reduziren… mit dem Hintergrund… finanzielle Multiplikatoren für die WTG zu sein. Mancher mag das so sehen… und ganz falsch ist es ja auch nicht.
    Jedoch, reduziert sich da nicht jeder ZJ selbst? Ist das die ganze Wahrheit? Ist das wirklich alles, was man zu seiner persönlichen „Mitgliedschaft“, ob beendet oder noch aktiv, zu sagen hat? Das wäre schade.

    Lienbe Grüße, Lep

  • Jürgen Kausmann
    April 27, 2015

    Ich steige jetzt einfach mal mit in die Diskussion ein, da ich die Gedanken von Lep sehr interessant finde. Denn auch ich habe mich schon oft gefragt, wer denn eigentlich ein „echter“ Christ ist!?

    Für mich persönlich ist die Antwort eigentlich recht einfach, da die Bibel an mehreren Stellen klar macht, woran man einen Christen erkennt, allem voran mit der Kernaussage „…wenn ihr Liebe untereinander habt…“
    Also die Liebe ist das Erkennungsmerkmal eines Christen!
    Jesus hat diesen Gedanken ja immer wieder aufgefasst und vertieft. Er hat ihn sozusagen als Gebot ausgegeben „…Gott zu lieben und seinen nächsten wie sich selbst…“
    …also die Gottes- u. Nächstenliebe!
    An weiteren Stellen in der Bibel wird gezeigt, dass der Glaube an Jesus Christus und an sein Opfer das er gebracht hat Rettung bedeutet.
    Jesus verdeutlichte im Verlauf seines irdischen Daseins, was es bedeutet Werke des Glaubens zu vollbringen und ihn dadurch anzunehmen und zu bekennen.
    Immer wieder zeigte er wie wichtig es ist, seinen christlichen Wandel durch die von ihm praktizierte Nächstenliebe öffentlich zu bekennen, indem man andere genauso behandeln sollte, wie man selbst gerne behandelt werden möchte. Das heißt direkte Hilfe anzubieten oder auch zu praktizieren, wenn jemand Hilfe benötigt, nicht immer seinen eigenen Vorteil suchen, sondern wirklich an anderen interessiert zu sein…Hilfsbereitschaft, nicht zu betrügen, vielleicht auch was abzugeben, sich um andere kümmern, sich nicht bewusst unmoralisch zu verhalten…es kann so viele Facetten beinhalten Nächstenliebe zu praktizieren.

    Was Gott von einem Christen erwartet, macht aus meiner Sicht Jak. 1: 27 am deutlichsten:

    „Ein reiner unbefleckter Gottesdienst vor Gott dem Vater ist der: Die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich von der Welt unbefleckt erhalten.“

    …That`s it!!!

    Was ist nötig zur Rettung?
    Auch hier ein glasklares Statement aus der Bibel…Römer 10 : 2 – 5
    „2Ich kann ihnen bezeugen, dass sie sich mit brennendem Eifer für die Sache Gottes einsetzen. Aber ihr Eifer beruht nicht auf der richtigen Einsicht. 3Sie begreifen nicht, dass Gott selbst eingegriffen hat, damit Menschen vor ihm als gerecht bestehen können. Deshalb suchen sie durch eigene Anstrengungen Gerechtigkeit zu erringen, anstatt sich Gott zu unterwerfen, der in seiner Gerechtigkeit, nämlich seiner heilschaffenden Treue, für sie gehandelt hat.
    4Denn seit Christus ist das Gesetz nicht mehr der Weg zum Heil. Vielmehr gilt jetzt: Alle, die im Glauben auf Christus vertrauen, werden vor dem Gericht Gottes als gerecht anerkannt werden.
    5Wenn es darum geht, auf der Grundlage des Gesetzes vor Gott als gerecht zu bestehen, gilt, was Mose schreibt: »Wer die Gebote befolgt, gewinnt dadurch das Leben.«
    Also ich fasse mal zusammen:
    Ein Christ praktiziert Nächstenliebe in jeglicher Form. Jesus hat es anschaulich vorgelebt. Er war hilfsbereit, gebefreudig, großzügig, Demütig u.v.m.
    Er praktizierte immer direkte Hilfe an der bedürftigen Person oder Gruppe. Man könnte sagen, er war sehr sozial. Er betrog niemanden und war moralisch einwandfrei.

    Daran sollte sich ein Christ ausrichten…daran wird man einen Christen erkennen.

    Gerettet wird man durch Glauben an Jesus und sein Opfer. Hier gibt es kein eigenes Zutun, wie die Bibel sagt.

    Also, um die Frage zu beantworten wie viel „echte“ Christen es gibt, komme ich zu dem Schluss, dass das niemand sagen kann und schon gar nicht in Zahlen erfassen.

    Inwieweit jemand Nächstenliebe praktiziert…Gutes tut, kann niemand wirklich beurteilen außer der Herr selbst.
    Wie echt der Glaube an Jesus ist…wer kann das schon wissen?

    Christen gibt es weltweit! Alle die in irgendeiner Form einen Lebensweg gehen der Nächstenliebe zum Ausdruck bringt und dabei tief in ihrem Herzen an Jesus und sein Opfer glauben, erfüllen die Erfordernisse der Bibel um als Christ anerkannt zu sein.
    Wer das genau ist, kann ja niemand wissen.
    Man kann dies auch nicht durch einen Beitritt zu einer menschlich geführten Institution erkennbar machen.
    Somit ist es nicht relevant, ob es X-Millionen Katholiken,- Protestanten,- Mormonen,- Methodisten,- Baptisten,- Zeugen Jehovas,- Adventisten usw. gibt.

    Die Bibel sagt an einer Stelle – „…jeder der Gott in seinem Herzen liebt, ist ihm annehmbar…“ (so ähnl. lautet die Aussage).

    Gott beurteilt ja die Herzen! Er müsste nicht den Herzenszustand beurteilen, wenn ein Christ durch die Zugehörigkeit zu einer Institution oder eigene Leistungen qualifiziert wäre.

    Wer Herzenschrist ist, wissen wir nicht. Wer Gutes tut, auch das wissen wir nicht – oft sind es Menschen für die gute Taten selbstverständlich sind, sie machen keine großen Worte drum, agieren eher im Hintergrund. Herzenschristen – es können unglaublich viele sein, oder vielleicht auch weniger als man denken mag.

    Irgendwann werden wir es vielleicht sehen.
    —————————————————————-

    Was die Soldaten betrifft….Gott gebrauchte ja auch einen Zimmermann um sich der Welt zu offenbaren! 😉

    LG, Jürgen

  • GerdK@Jürgen Kausmann
    April 27, 2015

    Hallo Jürgen,

    aus welcher Übersetzung hast du Römer 10:2-5 zitiert? Da sind so gravierende Unterschiede zur NWÜ. Das macht mal wieder deutlich, wie tendenziös die NWÜ ist. Und nein, du brauchst dich für deinen kommentar nicht zu entschuldigen.

    LG
    Gerd

  • Jürgen Kausmann
    April 27, 2015

    Hallo GerdK,

    die Schrifttexte sind aus der GUTE NACHRICHT BIBEL!

  • ManfredF
    April 27, 2015

    Nehmen wir an, zwei Länder sind dabei, die Welt unter sich aufzuteilen. Am Ende hat das eine Land es geschafft, Dänemark zu erobern und das andere Land den Rest der Welt. Wen würden wir wohl als Sieger sehen? Richtig, das andere Land, welches den Rest der Welt besiegen konnte.
    Die WTG tut immer so, mit Hinweis auf den schmalen Weg, als wenn es ein Sieg ist, wenn am Ende der Tag 10 Mio. ZJ auf der Seite Gottes stehen und der Rest der Welt unter der Herrschaft Satans ist. 10 Mio. von 7 Milliarden Menschen.
    DAs ist lächerlich. Das wäre kein Sieg, sondern eine absolute Niederlage Gottes.

    Wenn man auf der anderen Seite sieht, wie Campus für Christus der Welt ein in mehr als 1.100 Sprachen übersetzes Video von Jesus zeigt und damit bereits mehr als 2 Milliarden Menschen erreicht hat und über 200 Millionen haben Jesus in ihr Leben gelassen, dann ist dass schon eine ganz andere Nummer.
    (http://)www.jesusfilm.org/

    Aufgrund der weltweiten Tätigkeit von Christen aller Richtungen wächst das Christentum heute am stärksten von allen Religionen. Täglich lassen sich weltweit mehr als 83.000 Menschen taufen, es gibt 2,3 Milliarden Christen. Schneller wächst keine andere Religion. Trotzdem haben immer noch 2 Milliarden Menschen noch nie etwas von Jesus gehört.

    Als ZJ hat man gelernt, über andere zu urteilen und kommt dann immer zu dem Ergebnis, ja aber – dass sind nur Namenschristen. Wer sind wir, darüber zu entscheiden, wen Gott annimmt und wen nicht.

    Ich bin überzeugt, dass Gott Macht genug hat, alle Menschen zu retten, wie die Bibel sagt. Die gute Botschaft wird weltweit gepredigt und das Wachstum ist enorm. (nein nicht das Wachstum der WTG, das ist lächerlich gering, obwohl immer wieder behauptet wird, der Segen Gottes ruht darauf). Weltweit predigen viel mehr Christen und sind viel erfolgreicher als die angeblich so aktiven ZJ.

    Auf der anderen Seite sind über 200 Mio. Christen der Verfolgung ausgesetzt…

    Die Zahlen zeigen, Gott braucht keine Soldaten und schon gar keine WTG. Die mächtige Botschaft von Jesus verbreitet sich auch so weltweit. Gott hat genügend Möglichkeiten, das zu steuern. Wenn jeder Christ die beiden wichtigsten Gebote „Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen nächsten wie dich selbst“ einhält, ist das Macht genug um die Welt zu verändern.

  • Schäfchen
    April 27, 2015

    Lieber ManfredF,
    vielen Dank für Deine ermunterten Worte, Du sprichst mir aus dem Herzen. Auf YouTube hatte ich auch einen Film über Jesus gefunden
    (https://www.)youtube.com/watch?v=c9tk0OxkmKQ
    der Film scheint Identisch mit dem von (www).jesusfilm.org zu sein.
    Man hält sich hier eng an den Text der Schrift.
    Liebe Grüße Schäfchen.

  • danton
    April 27, 2015

    Manfred
    Ich Stimme Dir voll zu

    D

  • Winston
    April 27, 2015

    Lieber Manfred,

    Dein letzter Satz fasst alles zusammen, was Jesus uns gelehrt hat. Alle anderen Details und Botschaften sind geschichtliches Beiwerk. Der Kern der Botschaft Jesu ist die Bergpredigt und die Toleranz mit Schwachen, Sündern, Prostituierten, Ehebrecherinnen und Verbrechern. Nur um Deinen Nächsten zu lieben, mußt Du ihn als solchen erst als Nächsten erkennen und nicht abschätzig als Weltmenschen, Ungläubigen oder noch schlimmer als Abtrünnigen meiden.
    Wo ist die Nächstenliebe der ZJ erkennbar. In der Familie, nur dann, wenn keiner ausbricht ? In der Arbeit, wenn es darum geht Weltmenschen zu helfen ? Im Kontakt mit Brüdern oder ZJ Freunden, wenn diese kritische Fragen stellen oder die Bibel anders verstehen als der Wachtturm ? Im Bemühen Ungläubigen in Not zu helfen, egal welcher Religion sie angehören? In tiefer Liebe und Dankbarkeit zu Jesus U N D seinem Vater ? Jeder, der sich mit der Lebensweise der Zeugen etwas genauer auseinandergesetzt hat, kann nur feststellen. Daran habe ich erkannt dass sie keine Liebe untereinander haben ! Oder Joh. 15:12 Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe.…

    Aber da die Zeugen Andersdenkende nicht lieben dürfen weder als Freund, noch als Ehepartner, können Sie die Mehrheit aller Menschen, die auch Geschöpfe Gottes sind, nicht als Nächste erkennen. Auf einen Zeugen kommen tausend Andersgläubige und davon mehr als 320 Christen weltweit. Innerhalb der lächerlich kleinen Gemeinschaft, sind sie darüberhinaus dazu angehalten sich von ihren Brüdern und Schwestern zu distanzieren oder Ihnen mit verordnetem Hass, und Verachtung zu begegnen, wenn sie nicht mehr nach den Regeln der Gesellschaft funktionieren. Da reicht schon das Fernbleiben von Versammlungen oder Untätigkeit.
    Wer einmal persönlich erfahren hat, was es heisst als Bezeichneter gemieden zu werden oder von seinen nächsten Mitbrüdern bei Ältesten-Hardlinern denunziert wurde, der weiß auch, dass es innerhalb dieser Gemeinschaft keine Liebe und Vergebung gibt.
    Arme Irregeleitete, Ihnen entgehen so viele schöne Momente und Möglichkeiten mit wertvollen geistig freien Menschen zu verkehren und dabei die Gebote der Nächstenliebe zu leben.
    liebe Grüße
    Thomas

  • Matthäus
    April 27, 2015

    … und deshalb können Sie Gott gar nicht lieben! Siehe 1. Joh. 4:20
    LG Matthäus

  • Tommy
    April 27, 2015

    Ja Winston,

    und wie macht man es ihnen klar? Zumal sie ja in der Minderheit sind, da sie als einzige die Wahrheit besitzen usw…..
    Tommy

  • Winston
    April 27, 2015

    Lieber Tommy,

    klarmachen kannst Du den armen Zeugen, die in einem geistigen Gefängnis festsitzen nichts, weil sie nie oder nicht mehr klar denken können. Klarheit setzt Reflektieren und Erkennen voraus. Aber genau dies wollen die meisten von ihnen nicht. Es ist leider sinnlos, ihnen auch mit Fakten ihrer eigenen widersprüchlichen Lehre zu helfen, sich auf einen Weg der Erkenntnis zu begeben. Die Einzigen, wenigen, die man erreichen kann, sind diejenigen die zweifeln, ob dieses Leben nicht mehr bieten könnte. Die meisten sind schon so abgestumpft, dass sie gar nicht mehr in der Lage sind, die Möglichkeiten eines schönen freien Lebens zu erkennen. Ganz abgesehen von der großen Angst vor den Konsequenzen die einzigen menschlichen Kontakte, die sie noch haben zu verlieren.
    Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Nach diesem Prinzip konnten und können auch heute noch Leute manipuliert werden. Nur wer bestimmt was sein darf ? Bei den Zeugen ist es der TuvS und dem geht’s nur um Macht, nicht um freiwillige ehrliche Suche nach Jesus und Gott.
    schönen Tag
    Thomas

  • gonzo
    April 27, 2015

    in meiner jugent, ich war zeuge wider willen, denn meine eltern waren zeugen.
    ich habe ein doppelleben führen müssen um nicht durchzudrehen, was ich aber sagen will, ist: dieses lied haben wir auf unseren gitarren auf und nieder gespielt.
    es hat mir viel kraft gegeben, aber auch viel frust …und wut auf die führenden der welt.
    der neue wagen der alle broschüren trägt, hilft bestimmt den menschen in nepal …
    richtige christen helfen vor ort und reden nicht nur, mit dem wachturm in der hand.
    ihre nicht eingetretenen vorhersagungen sprechen für sich, sie haben angeblich als einzige org. das licht gottes, alles klar …

  • norvaan
    April 27, 2015

    wie trefflich der text des liedes!
    https://www.youtube.com/watch?v=2YkNKh6XqhE

    alles gute und gottes segen an alle!!:-)

  • GerdK
    April 27, 2015

    Ach Gott, was ein Herzzereissendes Lied, ich hatte einen Klos im Hals. Aber auch in der tat sehr passend für die Anhänger der WTG, wie traurig.

    LG Gerd

  • Matthäus
    April 27, 2015

    Traurige Wahrheit, meine Hoffnung ist dass immer mehr die Lügen und die Falscheit die
    sehr gut hinter den WTG Mannen versteckt wird indem sie den Brüdern und Schwestern einreden:

    DIES TUT IHR ALLES FÜR JEHOVA, als wenn der
    allmächtige Gott etwas von uns kleinen Menschen braucht?!

    LG Matthäus

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