232 Comments
  • Jürgen
    April 2, 2012

    http://hgp3.wordpress.com/2014/04/22/gedachtnismahl-und-irrlehre/#more-324

    Hab heute wohl zu viel Zeit gehabt und mal so’n bisschen im Internet rum gestöbert. Dabei bin ich auf folgenden Link gestoßen. Offensichtlich besuchen aktive ZJ öfters mal die BI-Seite und machen sich demzufolge wohl so ihre Gedanken wieso die Zahl derjenigen die beim Gedächtnismahl von den Symbolen nehmen, immer mehr zunimmt. Aus meiner Sicht seltsame Ausführungen und Schrifttexte, wie so oft, aus dem Zusammenhang gerissen. Schaut euch obigen Link mal an, wenn ihr Lust habt.

  • Bird
    April 2, 2012

    Liebe Geschwister,

    Ich habe gerade den WT Artikel vom Kommenden Sonntag durch gelesen.

    Da bei bin ich auf den Absatz 18 gestolpert.

    Zitat Anfang:
    Die meisten Anwesenden werden nicht von den Symbolen nehmen, denn Jesus ließ erkennen, dass nur diejeni-
    gen davon nehmen sollten, die mit ihm im himmlischen Königreich regieren werden. (Lies Lukas 22:28-30; 2. Tim. 4:18.) Alle anderen sind respektvolle Beobachter. Dennoch ist es wichtig, dass sie an-
    wesend sind. Dadurch zeigen sie, wie sehr sie das Opfer Jesu schätzten. Während des Gedächtnismahls k9nnen sie über die Segnungen nachdenken, die ihnen das Loskaufsopfer Jesu ermöglicht.
    Sie haben die Aussicht, zu der „großen Volksmenge“ zu gehören, die „ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des
    Lammes weiß gemacht“ hat und die die kommende „große Drangsal“ überleben wird (Offb. 7:9, 14-17)

    Zitat Ende.

    Hier meine Version dieses Absatzes. Jeder kann selbst einmal herausfinden wieviel Wahrheit hier noch in den Texten steckt.

    Zitat von mir:

    Die meisten Anwesenden werden nicht von den Symbolen nehmen, denn Jesus ließ erkennen (ABER MAN KANN ES NICHT LESEN, DENN DAS ERKENNT NUR DIE LK), dass nur diejenigen davon nehmen sollten, die mit ihm im himmlischen Königreich regieren werden. (Lies Lukas 22:28-30; 2. Tim. 4:18.) Alle anderen sind respektvolle Beobachter.(ES GIBT ZWAR KEINEN HINWEIS IN DER BIBEL DAS ES ZUSEHER GAB, ODER JESUS SAGTE ES SOLL WER BEOBACHTEN). Dennoch ist es wichtig, dass sie anwesend sind. Dadurch zeigen sie, wie sehr sie das Opfer Jesu schätzten.(INDEM SIE DIE SYMBOLE NICHT ANRÜHREN) Während des Gedächtnismahls können sie über die Segnungen nachdenken, die ihnen das Loskaufsopfer Jesu (ERMÖGLICHEN WÜRDE WENN SIE IHN NUR ANNEHMEN WÜRDEN, ABER PECH GEHABT)
    Sie haben (HÄTTEN) die Aussicht, zu der „großen Volksmenge“ zu gehören, die „ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des
    Lammes weiß gemacht“ hat und die die kommende „große Drangsal“ überleben wird (Offb. 7:9, 14-17)
    (WIE KÖNNEN SIE DIE GEWÄNDER IM BLUT WASCHEN WENN SIE DIE SYMBOLE VERLEUGNEN?)

    Zitat Ende

    Gibt es Hinweise das Christen im ersten Jahrhundert Beobachter waren? NEIN

    Hier einige Texte die belegen das die Christen zu unterschiedlichen Zeiten das Brot brachen, nicht nur einmal im Jahr!

    Apostelgeschichte 2:41-42, 46 ELB71

    Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens,

    Apostelgeschichte 20:11 ELB71

    Und als er hinaufgestiegen war und das Brot gebrochen und gegessen und lange bis zum Anbruch des Tages geredet hatte, reiste er also ab.

    Apostelgeschichte 20:6-8 ELB71

    wir aber segelten nach den Tagen der ungesäuerten Brote von Philippi ab und kamen in fünf Tagen zu ihnen nach Troas, wo wir sieben Tage verweilten. Am ersten Tage der Woche aber, als wir versammelt waren, um Brot zu brechen, unterredete sich Paulus mit ihnen, indem er am folgenden Tage abreisen wollte; und er verzog das Wort bis Mitternacht. Es waren aber viele Fackeln in dem Obersaal, wo wir versammelt waren.

    Das komplette Kapitel 10 und 11 vom 1.Korinther handelt vom Brot brechen und Gemeinschaft mit dem Herrn an seinem Tisch zu haben.

    Es ist schon stark was die LK in einen Bibeltext hinein liest bzw wie sehr sie weis was Paulus oder Jesus meinte.

    Bitten wir unseren Vater und seinen Sohn doch gemeinsam das er heuer viele Aufwachen lässt. Ich denke solche Gebete sind doch sicher wichtig!

    Herzliche Grüße
    Bird

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Bird,

    vielen Dank für Deine Zusammenfassung.

    Es ist schon erstaunlich bzw. erschütternd wieviel Lüge und Bibelverdrehung in einem einzigen Absatz des Wachtturms steckt.

    Deine Argumentation ist für mich völlig korrekt und biblisch glasklar. Ich hoffe auch, dass noch viel mehr aufwachen werden oder sich trauen von den Symbolen zu nehmen.

    Es ist interessant was sich dazu in den USA tut derzeit: https://anointedjw.org/

    Angeblich haben Tausende ZJ letztes Jahr mehr von den Symbolen genommen und doch steht im Jahrbuch 2014 nur eine Erhöhung um 600. Viele wollen dieses Jahr zu Hause feiern und gehen überhaupt nicht zur GM-Feier der ZJ. Wenn die Angaben auf dieser Internet-Seite, dann gibt es dort sehr viele Kreis- und Bezirksaufseher, die zurück treten oder Brüder, die das Bethel verlassen, weil sie die christusfernen Lehren der WTG nicht mehr akzeptieren.

    Kennt jemand eigentlich die Zahlen vom letzten Jahr aus dem Jahrbuch? Wieviel waren anwesend beim GM?

    LG
    Dennis

  • Robin an Dennis
    April 2, 2012

    Hallo Dennis,

    GM-Anwesende: 19 241 252

    Von den Symbolen nahmen: 13 204

    Liebe Grüße
    Robin

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Robin und waytodawn,

    danke Euch für die Infos. Wenn ich nicht irre ist die Anwesenden Zahl damit zum 2.mal rückläufig. Vor paar Jahren ging es Richtung 20 Mio. und jetzt wieder Richtung 19 Mio.

    Lg
    Dennis

  • waytodawn @Dennis
    April 2, 2012

    Hallo Dennis,

    dem Jahrbuch 2014 kann man entnehmen, dass 13204 von den Symbolen genommen haben.

    Gruß

    Uwe

  • Alois
    April 2, 2012

    Danke lieber Bird für Deinen Kommentar

    Ich sehe das auch so, dass nicht nur einmal dem bestimmten Tag mit Brot und Wein an den Tod Jesus gedacht wurde. Man kam offensichtlich immer wieder unabhängig vom Kalender zusammen um des Todes Jesu zu gedenken. Jesus hat das Gedächtnismahl zwar an seinem Todestag eingeführt, aber am Besten ist es wir denken täglich daran dass er für unsere Sünden gestorben ist.
    Das tägliche Gedenken ist wichtiger als stur nur einmal im Jahr von den Symbolen zu nehmen. In die Versammlung zu gehen und dann die Symbole ablehnen indem man sie nicht anrührt, das geht gar nicht. Das würde einer Ablehnung des Opfers Jesu gleichkommen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    April 2, 2012

    Lieber Bruder Bird, liebe Schwestern und Brüder,

    ich danke dir für diese Bibeltexte. Das ist immer wieder gut sich in den Sinn und das Herz zu rufen, was das Abendmahl für uns wirklich bedeutet. Es wird soviel an Regeln von der Organisation auch in dieser Hinsicht aufgestellt, die völlig von Gottes Wort abweichen.

    Man denke nur an folgenden Absatz, ebenso in diesem Studienartikel:
    Zitat am Ende von Abs. 7

    …Da allerdings der Wert des Blutes Jesu nicht irgendwie erhöht oder verstärkt werden musste, darf auch der Wein nicht mit Weinbrand oder Gewürzen verstärkt sein. Es sollte ein einfacher Rotwein sein — entweder ein hausgemachter oder ein handelsüblicher Wein wie Beaujolais, Burgunder oder Chianti. ENDE ZITAT

    Hier werden sogar noch Vorschriften über den Wein gemacht. Ich glaube ja nicht, dass die Brüder in den armen Ländern dieser Welt Zugriff zu den oben genannten Weinsorten haben.

    Die Gebete um’s Aufwachen finde ich auch wertvoll.

    Herzliche Grüße

    Anna aus der Morgensonne

  • Matthäus
    April 2, 2012

    Hallo Bird,
    möchte mich den anderen anschließen, sehr gut auf den Punkt gebracht. Wenn ich auch 40 Jahre gebraucht habe um die einfachen und klaren Worte Jesu in Joh. 6 zu verstehen. Aber das zeigt wie die Jahrzehntelange Beeinflussung der LK wirkt und wie leider die meisten ZJ immer noch lieber der Führung der ZJ glauben als die klaren Worte Jesu beherzigen:

    Wer dieses Brot isst, wird ewig leben; dieses Brot ist mein Fleisch,
    ich gebe es, damit die Welt leben kann.«

    53 Deshalb sagte Jesus noch einmal: »Ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, könnt ihr das ewige Leben nicht in euch haben.

    Wie man solche Worte so umdeuten kann dass wir nicht von den Symbolen nehmen sollen und ich das 40 Jahre geglaubt habe , ist mir immer noch ein Rätsel.

    Liebe Grüsse Matthäus

  • Bird
    April 2, 2012

    Hallo Ihr lieben Vier. (:

    Dennis, diese Site aus der USA verfolge ich auch schon eine Weile. Mich fasziniert das doch die meisten zu Christus finden wenn sie aufgewacht sind!
    Leider lesen sie drüber. Wir waren darauf programmiert alles anzunehmen was dar gereicht wurde.

    Anna, siehst du da hab ich auch drüber gelesen wegen dem Wein. Man muss echt langsam und aufmerksam lesen ((:

    Alois das sehe ich auch so, es ist wichtig an das Loskaufsopfer zu denken. Das kann zu jeder Tag und Nachtzeit sein.

    Matthäus, ja darüber habe ich lange Nachgedacht. Aber man muss sich folgendes auf der Zunge zergehen lassen.

    Hätte Jesus wirklich mit dem Nehmen der Symbole nur die Jünger gemeint dann wäre folgendes NICHT geschehen.

    1. Es hätten die anderen Christen entweder nicht von den Symbolen nehmen dürfen oder sie wären auch nur „Beobachter“ gewesen.
    2. Wenn Jesus nur die Jünger gemeint hätte, dürften heute ZJ die nicht gesalbt sind auch nicht predigen denn das hat er nur den Aposteln und Jüngern gesagt.

    Außerdem sind ZJ keine Beobachter des GM, denn als Beobachter wären sie passiv. Dabei müssten die Symbole vorne stehen und sie würden Beobachten wie einer oder keiner nach vorne geht und von den Symbolen nimmt.
    Da die Symbole herumgereicht werden kann jeder entscheiden das Loskaufsopfer anzunehmen oder nicht.

    Dadurch schaffen sie es durch die Leichtgläubigkeit der Anhänger diese von Jesus fernzuhalten.
    Es ist fürchterlich!!!

    Liebe Grüße
    Bird

  • sarai an Bird
    April 2, 2012

    Lieber Bruder Bird –

    Ich mag das sehr, wie Du liebevoll zum Beispiel dem Avalon unseren Jesus näherbringst, ich hab mir das abgespeichert und werde demnächst mit einem meiner noch immer eingeschlossenen Familienangehörigen darüber reden und mir dabei Deinen Kommentar als Grundlage nehmen 🙂

    Und bei meinem Smilie an Dich fällt mir grade auf, daß Du die Deinen manchmal verkehrt herum machst, ist das Absicht? Das ist nur Pipifax, entschuldige, Du machst die Deinen ja auch ganz modern, ohne Nase, trotzdem kommt mir manchmal vor, dass Du das positive 🙂 hin und wieder so schreibst (:
    bei mir ist jedenfalls positiv immer in diese Richtung ) und negativ in diese (
    Aber aus dem Kontext werden sich wohl trotzdem alle das Richtige dazu denken können…

    Jedenfalls wollte ich Dir sagen, man merkt, der Heilige Geist ist mit Dir – danke für Deine tollen Kommentare,

    Sarai

  • Bird an Sarai
    April 2, 2012

    Liebe Sarai,

    Danke für deine liebe Antwort! Es sind nicht meine Gedanken, ich versuche nur meine Empfindung und Liebe zu Christus an andere weiter zu geben.ich wünschte jeder würde es empfinden.

    Jetzt habe ich etwas von dir gelernt 🙂 !! Hoffe der Smiley kommt jetzt richtig an. :))))

    Glg
    Bird

  • Hopefull an Bird
    April 2, 2012

    Lieber Bruder Bird

    ich danke Dir ganz herzlich für Deine Ausführengen, besonders für die Bibelstellen, die belegen, dass auch die Apostel sich mit dem „Brot brechen“ nicht an einen Tag festlegten. Das war für mich ganz neu, biblisch neu.
    Auch hast Du mir vor Augen geführt, dass man erst dann Beobachter ist, wenn der Wein und das Brot vorne steht und beobachtet ob jemand vor geht und davon nimmt oder wenn keiner vorgeht. Da es aber rumgereicht wird, wird man eher ungewollt zu einem aktiven Ablehner gemacht. Krass!
    Da fällt mir ganz spontan nur dieser Text ein, als Jesus sagte:

    „Wehe euch Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hinein.

    Liebe Grüße Hope

  • Tirza an Hopefull und Bird
    April 2, 2012

    Liebe Schw. Hope und lieber Br. Bird!

    Euch beiden möchte ich von Herzen danken, Bird für seinen Kommentar und Hope noch für die ergänzende Schriftstelle.
    Was mich doch sehr bewegt, dass man sich zu einem aktiven Ablehner machen ließ, ohne sich der Konsequenzen bewusst gewesen zu sein.

    Danke euch beiden und ab diesem Jahr möchten, wir, mein Mann und ich, dem GM bei ZJ nicht mehr beiwohnen, was wir bis letztes Jahr immer noch taten, auch wenn wir die Versammlung nicht mehr besucht haben.
    Wer mit uns zusammen das GM einnehmen möchte, wir wohnen im Süden Brandenburgs, kann sich über BI gern mit uns in Verbindung setzen.

    Seid durch den Herrn Jesus und unsere Vater gesegnet!

    Liebste Grüße
    T i r z a

  • Bird an Tirza
    April 2, 2012

    Liebe Tirza und Mann 🙂

    Schau ich denke wir sollen uns darüber keine Sorgen machen. Das wird uns sicher vergeben werden, wir wussten es nicht besser. Wir waren verblendet. Wichtig ist das jetzt. Ich finde es schön das Ihr es auch feiern wollt und fragt wer dabei sein möchte. Wir sind im Geiste bei euch.
    Für uns wird es auch dieses Jahr das erste mal sein das wir die Symbole nehmen. Ich freue mich schon drauf! Wir kommen aus der Mitte Österreichs.

    Liebe Grüße
    Bird

  • Bird an Hope
    April 2, 2012

    Liebe Hope,

    Ist es nicht so das wir immer öfter über Stellen in der Bibel stolpern die uns ganz neu sind? So wie dein Text heute bezüglich des Erzengels.
    Wir waren es immer gewohnt das alles vorgekaut wird und wir es schlucken müssen auch wenn wir es nicht verstanden haben.

    Danke dir auch dafür!!

    Ich finde das so spannend hier wenn wir gegenseitig uns ermuntern und aufbauen. So kann der Heilige Geist wirken.

    Wünsche dir weiterhin alles Gute
    Bird

  • Maria-Regula
    April 2, 2012

    Lieber Bird und alle Geschwister

    Herzlichen Dank für Eure wertvollen Komentare.
    Es macht mich auch immer wieder sehr traurig die Leichtgläubigkeit und Verblendung der vielen lieben JZ Menschen zu sehen.
    Ich bin auch der Überzeugung wie Du schon geschrieben hast lieber Bird wollen wir doch gemeinsam im Gebet darum bitten das sie aufwachen wie du schreibst.
    Jesus Christus verspricht uns in Joh14:26″Doch wenn der Vater den Ratgeber als meinen Stellvertreter schickt- und damit meine ich denHeiligen Geist-,wird er euch alles lehren und euch an alles erinnern,was ich euch gesagt habe.“ NL Übersetzung
    Nehmen wir doch diese Wahrheit für alle aufrichtigen JZ in der Fürbitte in Anspruch.
    Unser Kampf geht ja bekanntlich nicht gegen Fleisch und Blut sondern er findet in den geistigen Ebenen statt.
    Meine Erfahrung ist nach mehr als einem Jahrzehnt
    Distanz und ständigen Diskussionen mit JZ,dass Gebete um ein vielfaches wirksamer sind.
    Unser Schöpfer und unser Herr sowie der heilige Geist wird es richten dass ist Heute meine feste Überzeugung.Wenn es Ratsuchende gibt,ist es in erster Linie meine Aufgabe ihnen in Liebe und Barmherzigkeit zu begegnen.Ich glaube danach haben alle verletzten und verführten Jz Sehnsucht.

    Ich danke Euch allen für Eure Bi Gemeinschaft ,bin selber nicht so ein Schreiber aber ein fast täglicher Mitleser.Ich freue mich auf das Treffen mit denen die auch an das Marktgräflertreff kommen.

    Seid alle herzlichst gegrüsst und umarmt in der Liebe unseres Herrn

    Maria – Regula

  • Zadok/Achim an M.-Regula
    April 2, 2012

    Liebe Maria,
    schön von dir zu lesen!

    „Marktgräfler – Treff“ das ist ein schöner Name für unser
    Treffen. Mal sehen, ob die anderen das aufgreifen..

    Lieber Gruß
    Achim

  • waytodawn @Zadok/Achim
    April 2, 2012

    In der nächsten Rundmail kann ich das ja machen 😉

  • ⒸⒶⓃⒶⓉⒺⓇⒾⓃⒶ
    April 2, 2012

    Hallo Achim und Namensgeber „Marktgräflerland-Treffen“,

    passt schoh! Der Titel iss guat… Kann ma lassn‘

    Liabn Gruass,

    Rolf

  • Maria-regula
    April 2, 2012

    Oh entschuldigung:Salzburg im Markgräflerland!

    Liebe Grüsse

    Maria – Regula

  • Birds
    April 2, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder.

    Möchte euch an folgender Erfahrung Teilhaben lassen. Meine Frau und ich lassen uns gerade vom Geist leiten und sind dabei auf sehr viele Dinge gestoßen. Es ist schön wenn man Jehova und Jesus darum bittet das einem gegeben wird, und das zur Rechten Zeit.

    Nun aber etwas interressantes was sich die letzten beiden Tage abgespielt hat.
    Während des Gedächtnismahl laß ich mir den Zettel durch den wir bekommen hatten.

    Ich dachte, wenn Jehova und Jesus mir was sagen wollen dann jetzt. Um das nicht nehmen der Symbole ist ja der bekannte Text Römer 8:16-17 angegeben. „LOGISCH“ Dachte dann bei mir fang früher an. Als ich den Vers 15 las wo steht „Denn Ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft bekommen, wiederum zur Furcht, sondern einen GEist der Sohnschaft..“ Plötzlich kam mir der Umkehrschluss. Wenn wir keine Kinder Gottes sind, steht da ja das wir keinen Geist haben und wenn dann nur den Geist der Knechtschaft haben. Dann würde ja auch das Versammlung gehen und alles keinen Sinn machen, da wir dann ja alles nicht verstehen würden. Hmmmm. Dachte wahnsinn.
    Dann war im Text weiter angegeben.
    ZITAT: Es würde Jehova missfallen, wenn sich jemand als ein zum himmlischen Pristertum Berufener ausgeben würde. ohne wirklich zu berufen sein. (Römer 8:16 Offb 22:5) Als sich Korah das Pristertum anmaßte, wurde er deswegen von Gott hingerichtet. Was sollte jemand tun, der aufgrund starker Gefühle oder von falschen Glaubenansichten von den Symbolen genommen hat, ohne berrechtigt zu sein? Er sollte sie nicht mehr nehmen bzw Jehova demütig um Vergebung bitten (Psalm 19:13) Zitat ENDE.
    Ich versuchte noch mal Jehova mir zu Zeigen ob das Wahr ist. Leider kein Bibelvers passt da dazu und spricht über die nichtnahme der Symbole.

    So am nächsten Tag ging ich damit zu meine Eltern.(Sie Wissen bereits bescheid das wir forschen) Ich wollte wissen was Sie zu Römer 8:14-17 sagen. War eine heisse Diskussion. Man kann nur Tröpfchen um Tröpfchen rüberbringen. Aber Vater meinte ich solle mal nachschauen was die ORG sagt. Dachte zuerst, wieso hab schon genug gehört, aber vielleicht ist das jetzt der Hinweis das die ORG es plausibel erklären kann. Nun im Index Buch nachgeschaut, unter Römer 8:14-17, UND da wird folgendes angeführt. „Römer 8:14,16-17“ Das war der REST. Die Org läst den Vers 15 einfach weg. Warum. Nur eine erklärung schoss mir in den Kopf. Ja Vers 15 können Sie nicht erklären, er würde das KO für die Lehre sein. Ich danke Jehova und Jesus für diese Speise zur RECHTEN ZEIT.
    Noch ein Interresannter Gedanke, auf der Einladung seht ihr im Hintergrung „RUSSEL“. Da war auch Mutter verwirrt, da sie sagt Russel ist für die Lehre ja nicht mehr wichtig!!.

    Alles in Allem war das Abendmahl leider mehr eine Erklärung der Symbole als was Jesus WIRKLICH für uns getan hat. ):
    Die Antennen werden halt immer feiner..

    Viele Grüße aus Österreich

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    Hallo Igel

    Das hast du gut beobachtet. Das Kindergartenniveau, auf dem die Fragen zum WT-Studienartikel und dem VBSt gestellt werden, hat System. Es soll den Brüdern das Denken abgewöhnen und sie geistig einschläfern, indem nur die Fragen so wie sie im Absatz stehen beantwortet werden dürfen. Eigene, darüber hinausgehende Gedanken sind unerwünscht. Nur linientreue Älteste dürfen über den Absatz hinaus ergänzende Bemerkungen machen. Auch die Bewertung, „richtig“ oder „gut“ steht dem Studienleiter nicht zu. Allerdings ist es das einzige Lob, was die Brüder und Schwestern bekommen können, und deshalb bemühen sie sich den Erwartungen des Studienleiters zu entsprechen. Gelegentlich wird auch ein Ratequiz über das, was er wohl denken oder meinen mag, veranstaltet.

    Ist es nicht furchtbar, wie tief wir gesungen sind, zum Gehorchen dressiert, und niemand darf darüber nachdenken.

    Ede

    PS. Dein Antwortbutten ist „taputtdedangen“

  • Martin
    April 2, 2012

    Lieber Edelmut,

    das hast du treffend formuliert.Genau so ist es. Schon beim Vorstudieren sind die Einzelnen schon beim Nachschlagen der Bibel, sofern sie dies vollziehen, so programmiert, dass sie sich lediglich darüber informieren, wie dieser Text die Erklärung im WT oder Studienbuch bestätigt. Damit ist das Gehirn programmiert, in den seltesten Fällen sind die meisten fähig, Texte im Zusammenhang zu erfassen. Aber alle haben das Gefühl, das entspricht der einzigsten Wahrheit, die des tuvS. Eine etwas gehobenere Variation der Gläubigen einer bekannten nominellen Kirche. Zumindestens haben die Meisten das Gefühl, erhabene Kenner der heiligen Schrift zu sein. Mitunter Verblödung pur, aber sie schaltet gleich und macht viele „geeint glücklich“ und das möchten sie nicht missen. Noch 10/20 Jahre können auch viele ZJ sagen, wir bleiben was wir sind. Schon die Ur-Ur-Eltern waren ZJ, warum sollen wir die Religion wechseln?

    Übrigens, sollte es sich jemand erlauben, ausschweifendere Kommentare als die „lienientreuen“ Ältesten zu geben, die vieleicht die Qualität derer übertreffen, fällt dieser unter besonderer Beobachtung vieler und das kann eng werden für diesen Kommentargeber. Dann beginnen die theokr. Hahnenkämpfe.
    Gruß
    Martin

  • Anna
    April 2, 2012

    Lieber Ede, liebe Brüder und Schwestern,

    du hast schön das Kindergartenniveau beschrieben. Für mich empfinde ich das Apostelgeschichte-Buch eine Zumutung. Obwohl ich das Bibelbuch Apostelgeschichte sehr sehr gerne lese. Ich finde, es erklärt sich von selbst und ein weiterhin erläuternde Lektüre ist überflüssig. Es wird in diesem Bibelbuch z.B. im Kapitel 7 in Kurzfassung und für jeden verständlich die Geschichte des Volkes Israel beschrieben. Leider wird in dem Buch auf diese schönen Gedanken die Lukas von Jehova erhalten hat kaum Bezug genommen.

    Die häufig vorkommenden Worte in dem Buch sind „vielleicht“, „möglicherweise“, „wahrscheinlich“.

    Täusche ich mich Bruder Ede oder ist der Ton in deinen Kommentaren resignierter geworden über die WTG. Pass auf dich auf weil man kann sehr leicht zynisch werden und ohne es zu wollen Jehova oder Christus die Schuld dafür geben, dass es die WTG (noch) gibt und offenbar viele unserer Brüder und Schwestern unsagbares Leid davon getragen haben, meine Kinder ja auch.

    Daher vergessen wir trotzdem doch die Freude nicht, Jehova wünscht, dass wir dies tun. 1. Thessanlonicher 5:16 bis 21 (aus der Guten Nachricht)

    16Freut euch immerzu!
    17Betet unablässig!
    18Dankt Gott in jeder Lebenslage! Das will Gott von euch als Menschen, die mit Jesus Christus verbunden sind.

    19Unterdrückt nicht das Wirken des Heiligen Geistes*.
    20Verachtet nicht die Weisungen*, die er euch gibt.
    21Prüft aber alles, und nehmt nur an, was gut ist.

    Ich bin heute nach der Arbeit durch den Frühling geradelt, habe gebetet, draußen in der Natur und das war wunderbar.

    Viele liebe Grüße sendet Anna 🙂

  • Dennis
    April 2, 2012

    Liebe Anna,

    in deinem Urteil über das Apostelg.-Buch kann ich dir nur zustimmen.

    Mir wäre das als Autor regelrecht peinlich, wenn ich 7,5 Mio. Menschen z.B. einen Kasten wie auf S. 152 präsentieren würde. Der Inhalt ist im Grunde, dass man über das „Gelübde des Paulus“ absolut nichts weiß, es aber trotzdem mal zur Sprache bringt, so als hätte man was wichtiges dazu zu sagen um dann unter Beweis zu stellen, dass man genauso unwissend ist, wie der Rest der Welt.

    Das nenne ich Bible-Exegese ohne Sinn und Verstand!

    Auch der Schreibstil des Buches hebt sich deutlich von dem anderen Publikationen ab, drifftet aber phasenweise schon wieder in´s aufgesetzt moderne, wenn z.B. auf S. 153 Abs. 14 gesagt erklärt wird was die Juden „auf die Palme“ brachte. Mein Eindruck ist, dass hier über den Umweg des pseudo-jugendlichen Schreibstils versucht wird, sich den Brüdern quasi anzubiedern, um sie noch irgendwie theologisch erreichen zu können.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    April 2, 2012

    lieber Dennis, als der Kasten besprochen wurde kam genau das heraus, was du hervorhebst. Wir wissen nichts, aber das wir nichts wissen heißt, dass wir Wissende sind, die unwissend sind.
    Totaler Schwafel um Nichts,dass große Nichts einer unendlichen Geschichte.
    So verplempert man im Kö Saal seine Zeit – mit überflüssigen, nichtssagenden Dingen zB auch wei man sich wührend der Kongresse verhält.
    Alle Zeugen scheinen wohl aus dem Outback zu kommen, dass ie jedes jahr akribisch belehrt werden, wie sie sich zu benehmen haben.
    Scheinbar haben die Zeugen keine Kultur gelernt, haben keinen Anstand, wissen sich nicht zu kleiden und zu frisieren.

    Einfach lächerlich solche Programmpuntk oder sollte ich besser sagen: ärmlich, aus dem ARm gechüttelt, damit man Programm hat.

  • Martin
    April 2, 2012

    Lieber Frank&Frei,
    „aber denke doch bitte an die hinzuströmenden (abströmenden)Massen,auf welchem Kontinent auch immer, die doch alle belehrt werden müssen, ein anständiges Bild abzugeben“.

    Schön, wieder etwas von Dir zu hören.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Anna
    April 2, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    wie Hans geschrieben hat bringt das Apostelgeschichte-Buch niemanden Jehova näher. Und wozu der breite Rand dient, für die vielen Fragezeichen, die ich eigentlich machen müsste, brauche ich nicht soviel Platz. Ich lese immer in der Bibel die entsprechenden Passagen und versuche mich zu beherrschen. Weil ich mich ja oft auch abhetze in die Zusammenkunft zu kommen und dann darf ich mir das alles anhören. Nur, offenbar manche freuen sich über dieses Buch und gehen richtig bei den Kommentaren darin auf was noch alles gewesen sein KÖNNTE. Wie schon bemerkt wurde zeigt die auf Nachsprechen ausgerichtete Belehrung Wirkung.

    So hat uns doch Jehova nicht erschaffen! Dann, wenn ich da so in der Zusammenkunft sitze denke ich mir, dass er auch darüber traurig ist was seiner Krone der Schöpfung geboten wird.

    Das Jehova-näher-kommen-Buch ist zum großen Teil sehr schön geschrieben und zeigt uns den Schöpfer und Christus anhand vieler Beispiele. Das gibt es leider nicht auf jw.org.

    Treffend bemerkst du lieber Frank&Frei den jährlich stattfindenden ermüdenden Programmpunkt darüber, wie wir uns auf dem Kongress zu verhalten haben. Bei uns war der Tenor seitens des Sekretärs wie wertvoll doch die geistige Speise ist, die wir wieder erhalten werden. Und die Kommentare waren auch entsprechend.

    Noch was anderes: Was sagt Ihr denn zur Reduzierung der Ausgaben für die Öffentlichkeit auf 16 Seiten ab 2013?

    Einen schönen Frühlingstag weiterhin wünscht herzlich Anna

  • Hans
    April 2, 2012

    Hi Frank&Frei,

    der BZK-Programmpunkt ist eines der besten Beispiele für Zeitverschwendung. Aber vermutlich deshalb aus WTG-Sicht relevant, weil dadurch die (Pseudo-)Außenwirkung erzeugt wird.

    Besonders interessieren mich immer die Anweisungen bzgl. Klamotten VOR/NACH dem Kongress. Darf man jetzt ein T-Shirt mit oder ohne Schild tragen? Darf ich nicht in kurzen Hosen einchecken im Hotel? Oder nur, wenn die Hose keine Löcher hat? Dürfte ich die gleiche Hose beim Essen nach Programmschluss tragen? Oder was ist eigentlich am Montag? … ;))) Das Schlimme ist, dass es vermutlich auch ernstgemeinte Anfragen von Brd./Ältesten an die WTG gibt, wie solcher Kindergartenkram zu „regeln“ ist.

    Echt witzig, wenn’s nicht so traurig wäre und wenn es nicht wirklich wichtige Probleme gäbe, für die man besser seine Zeit verwenden sollte!

    LG
    Hans

  • Hans
    April 2, 2012

    Nochwas fällt mir ein bei dem Gedanken, ob es wohl keine Kultur gibt oder warum brauchen wir diesen BZK-Programmpunkt:

    Bzgl. PORNOGRAPHIE kann man die gleiche Frage stellen:
    Haben wir nur noch „Schweine“ unter uns, weil das seit Jahren PERMANENT erwähnt wird?

    Wenn dem so ist, dann passt bloß auf eure Kinder auf!!

  • Michael
    April 2, 2012

    Hallo Frank…,ich hab mich jahrelang darüber aufgeregt ,wenn Wochen vor dem BK gesagt wurde, wie Hotelzimmer zu buchen wären,und wie man sich im Hotel zu benehmen hat… obwohl jeder im Saal wusste,das man Zuhause im eigenem Bett schlafen würde,der Kongress fand in unserer Stadt statt!!!! Man hätte diesen Programmpunkt locker weglassen können,dafür die Brd. 20 Min. eher nach Hause geschickt,aber die Org.hat das nicht erlaubt!Und eigenmächtig traute sich die Ältestenschaft nicht….traurig aber wahr! Gruß und ein (hoffentlich) langes und schönes WE, Michael an alle

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    Es ist die elende Rhetorik des Sklaven, die mir auf den Zeiger geht.

    Da steht z.B. dass die ersten Christen in den Predigtdienst gegangen sind. In der zum Absatz gehörigen Frage wird der Leser aufgefordert Gründe zu nennen, warum es sinnvoll ist von Haus-zu-Haus zu gehen. Die eigentliche Aussage wird nicht infrage gestellt, sondern der Leser soll nach Beweise suchen, die die Behauptung des Sklaven belegen könnten.

    Auch Rückschlüsse, die im Text noch als Vermutung geäußert werden, werden in den dazugehörigen Fragen als bewiesene Tatsachenbehauptung behandelt, die nicht mehr hinterfragt werden darf.

    Was mich aber am Meisten ärgert ist, dass man uns für derartige Trottel hält, dass man uns so etwas servieren mag. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unser Herr und unser Gott zu derart unterschwelligen Manipulationen gegriffen hätten. Das haben sie nicht nötig!

    Ede

  • Hans
    April 2, 2012

    Hi Anna,

    das Apg-Buch sehe ich ähnlich! Ist zwar mal von der Sprache etwas lockerer geworden, auch die Bilder mögen wirklich höherwertiger sein, aber der Inhalt hat aus meiner Sicht zwei nervende Hauptthemen:

    1. Leistungsdruck Richtung Predigtdienst
    2. Künstliche Herleitung einer leitenden Körperschaft

    Insofern sei die Frage erlaubt:
    Bringt dieses Buch jemand Jehova oder Jesus näher? Also mich nicht … der Vollständigkeit halber sollte man aber erwähnen, dass dieses eher der Fall ist beim „Komm-Jehova-näher“-Buch.

    LG
    Hans

  • Fred
    April 2, 2012

    Liebe Anna,

    wenn auch schon so oft zum Ausdruck gebracht: Danke für deine kritischen, aber immer konstruktiven und erbauenenden Kommentare.

    Trotz Kritik dürfen wir nie vergessen, einander im Glauben zu erbauen und Positives zu vermitteln. Das machst du!

    LG
    Fred

  • Igel
    April 2, 2012

    Hallo Edelmuth,

    das mit dem Antwortbutten könnte man fast annehmen, aber ich glaube es war nur zu spät und wenn man auf Kommentar senden drückt ist es auch zu spät ich verspreche Besserung!
    Was deinen Kommentar angeht du hast völlig recht!
    In der VS. war aber Kommentare geben eh nicht meine Stärke deshalb habe ich mich auch gern zurück gehalten im großen Kindergarten.
    Ich hatte eh mehr Fragen als Antworten, und das ist wieder ein Unterschied zum Kindergarten denn da sind die Fragen erwünscht, denn die Kinder sollen ja fürs Leben lernen.
    Schade das die Kinder der Organisation nicht lernen dürfen sondern nur im nacherzählen geübt sind.
    Für Jesus waren Kinder was ganz besonderes und für Ihn gab es nichts wichtigeres als ihre Fragen zu beantworten! Denn er ist unser Lehrer, und lernen kann man nur wenn man Fragen stellen kann.
    Wo gibt es falsche Fragen? Wohl nur bei uns ZJ. Da hat sich wohl eine Organisation ein anderes Vorbild als Jesus gewählt!

    Liebe Grüße B.Igel

  • Hans
    April 2, 2012

    Hi Ede,

    auch der Grad der Wiederholung eines Artikels ist beachtlich:

    1. Lesen nach Erhalt der Zeitschrift
    2. Lesen + Studieren als Vorbereitung, wenn der Artikel an der Reihe ist
    3. Vorlesen beim WT-Studium durch den Leser
    4. Vorlesen in den Kommentaren (im besten Fall in eigenen Worten umformuliert, aber gleicher Inhalt)

    Hab ich eine Wiederholung vergessen? 😉
    Also mind. 4x hört/liest man genau das Gleiche.

    Mal davon abgesehen, dass sich Publikations- und Artikelübergreifend die GEDANKEN und INHALTE weitgehend wiederholen.

    LG
    Hans

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Hans

    Wenn die Brüder und Schwestern in den Versammlungen ernsthaft die Bibel studieren würden und nicht den Wachtturm, dann könnten sie alle mit fester Speise umgehen. Aber so hängen sie am Euter der Organisation.

    Heb. 5
    12. Denn da ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, bedürfet ihr wiederum, daß man euch lehre, welches die Elemente des Anfangs der Aussprüche Gottes sind; und ihr seid solche geworden, die der Milch bedürfen und nicht der festen Speise.
    13. Denn jeder, der noch Milch genießt, ist unerfahren im Worte der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger;
    14. die feste Speise aber ist für Erwachsene, welche vermöge der Gewohnheit geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten sowohl als auch des Bösen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Holger
    April 2, 2012

    Wenn die Brüder und Schwestern in den Versammlungen ernsthaft die Bibel studieren würden und nicht den Wachtturm, dann könnten sie alle mit fester Speise umgehen. Aber so hängen sie am Euter der Organisation.
    Für mich ist Sonntag, wie es schon lange andere Brd. und Schw. in meiner Versammlung tun, ein Familientag. Dieser Tag ist hervorragend geeignet die Natur unseres Schöpfers zu gedenken. Ich bekomme zwar, den ST-WT, lese ihn aber seit Wochen nicht mehr. Diese Woche am Fr. wurde von der Bühne bekannt gegeben, dass noch so viele WT und Erw. auf der Theke (gr. Stabel) da sind, die doch bitte schön noch in April unter die Leute gebracht werden sollten. LG. Holger

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Hans,

    so in der Art war vor einiger Zeit auch meine Rechnung und ich bin alles in allem auf ca. 10-12 Std. Beschäftigung mit dem WT (öffentl.+intern) gekommen. Das ist genauso viel oder sogar mehr als die meisten „Normal“-Verkündiger in Deutschland jeden Monat in den Dienst rennen. Demnächst kommt noch etwas WT-Beschäftigungs-Zeit hinzu, denn lt. Ködi für Juni 2012 (S. 2) gibt es in der Woche v. 18.06. jetzt einen 10 Min. Programmpunkt zur Wiederholung des Studien-WT Stoffs.

    Das sollte einigen zu denken geben, wie ich finde.

    LG
    Dennis

  • Alois
    April 2, 2012

    Ja lieber Dennis

    der Tanz um das Goldene Kalb lässt grüßen…

    Aber Mose kam nach 40 Tagen und 40 Nächten vom Berge Sinai herab und dann gabs eins auf die Mütze.
    So wird auch Jesus mal von oben erscheinen und den Anbetern des Goldenen Kalbes eins auf die Mütze geben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    April 2, 2012

    Um meinen „Senf“ dazu zugeben – zu den vielen Wiederholungen besser als Gehirnwäsche zu bezeichnen. Zu deiner Anmerkung von dir Alois was damals Moses im Zusammenhang mit dem goldenen Kalb als er mit den Gesetzestafeln vom Berg herunter kam erlebte – hat nicht Paulus die Korinther darauf aufmerlsam gemacht?

    2.Kor. 3:

    4 Das wagen wir nur deshalb zu sagen, weil wir Gott vertrauen, der uns durch Christus beauftragt hat. 5 Wir bilden uns nicht ein, aus eigener Kraft irgendetwas tun zu können; nein, Gott hat uns Kraft gegeben. 6 Nur durch ihn können wir die rettende Botschaft verkünden, den neuen Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat. Wir verkünden nicht länger die Herrschaft des geschriebenen Gesetzes, sondern das neue Leben durch Gottes Geist. Denn der Buchstabe tötet, Gottes Geist aber schenkt Leben.

    7 Schon das Gesetz, das in Stein gehauen war und den Tod brachte, ließ etwas von Gottes Herrlichkeit erkennen. Nachdem Gott Mose das Gesetz gegeben hatte, lag da nicht ein Glanz auf Moses Gesicht – so stark, dass die Israeliten es nicht ertragen konnten? Doch wie schnell war dieser Glanz erloschen!

    8 Wie viel herrlicher muss es dann sein, die rettende Botschaft von Christus zu verkünden, denn sie führt die Menschen durch Gottes Geist zum Leben! 9 Wenn schon der Auftrag, der schließlich alle zum Tod verurteilte, so sichtbar Gottes Herrlichkeit ausstrahlte, wie viel herrlicher ist dann der Auftrag, durch den die Menschen von ihrer Schuld vor Gott freigesprochen werden!

    10 Die Herrlichkeit des Gesetzes verblasst vor der Herrlichkeit der Botschaft von Jesus Christus. 11 Wenn schon das Gesetz, das doch nur für eine bestimmte Zeit galt, Gottes Herrlichkeit erstrahlen ließ, um wie viel mehr wird sich Gottes Herrlichkeit durch die Botschaft von Jesus Christus offenbaren, die ewig gilt!

    12 Weil wir diese Hoffnung haben, können wir die rettende Botschaft voller Zuversicht verkünden. 13 Und wir brauchen auch nicht unser Gesicht mit einem Tuch zu verhüllen, wie Mose es getan hat, damit die Israeliten nicht sahen, wie der Glanz Gottes auf seinem Gesicht wieder erlosch.

    14 Aber nicht nur das, sie sind verschlossen für Gottes Botschaft. Bis zum heutigen Tag ist das Alte Testament für sie wie mit einem Tuch verhüllt. Sie lesen es zwar, aber seinen Sinn verstehen sie nicht. Dieses Tuch wird erst dann weggenommen, wenn sie an Christus glauben.

    15 Bis heute liegt es auf ihren Herzen, wenn aus den Büchern des Mose vorgelesen wird. 16 Aber wie es bei Mose war, so ist es auch bei ihnen: Wenn sich Israel dem Herrn zuwendet, wird das Tuch weggenommen. 17 Mit dem „Herrn“ ist Gottes Geist gemeint. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. 18 Wir alle aber stehen mit unverhülltem Gesicht vor Gott und spiegeln seine Herrlichkeit wider. Der Herr verändert uns durch seinen Geist, damit wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen.

    Solange man diese einfache Botschaft (Vers 14) nicht verstehet und umsetzt nützen auch ein Dutzend Wiederholungen nicht weil eines fehlt – das was im Vers 17 geschrieben wurde. ZJ sind wie die Israeliten – sie HÄNGEN AM GESETZ (Leistungsevangelium) und glauben dadurch gerettet zu werden. Damit lehnen sie ab was Gott ihnewn schenken möchte !!! (Siehe Röm. 10:1-4 HFA)

    lg. Matthäus
    PS.: …seit 3 Tagen aus dem KH raus – mit gemischten Gefühlen

  • Caleb
    April 2, 2012

    Absurd!

  • Hans
    April 2, 2012

    Hi Dennis,

    interessant, das mit dem Programmpunkt hatte ich überlesen. Da wird wohl diese Wiederholungsseite am Ende besprochen.

    Naja, bei den sinkenden Anwesendenzahlen könnte man ja etwas Wichtiges persönlich nicht oft genug wiederholt haben 😉

    Hab mich damals, beim Kürzen des öffentlichen Vortrags auf 30 Min., schon gefragt, warum man nicht auch gleich das Lesen beim WT weggelassen hat. Dann käme man etwas früher nach Hause. Halt nein, in den Predigtdienst natürlich 😉

    Viele Grüße,
    Hans

  • armes Schaf 2012
    April 2, 2012

    Liebe ZJ!Jeden Tag gedenken wir doch unseres Herrn!
    Jeder auf seine Art.Das ist doch ok?Oder?
    Oder jeder regt sich zuviel auf?!Schön das es uns Chaoten und Hobby Apostel..hier gibt.Selbst Paulus könnte was lernen…aber..weiter so!Vorwärts..wir Zeugen!!

  • igel
    April 2, 2012

    Lieber Bruder Alois,

    ich möchte mal die Gesichter eines Rechtskomitees sehen wenn man sagt liebe Brüder da ich ja nach eurer Auffassung meinen Lohn nämlich ewiges Leben auf der Erde nicht erhalten kann, würde ich mich freuen meine Predigtdienststunden bezahlt zu bekommen die Stundenzettel sind doch hoffentlich noch vorhanden!
    Naja Spaß bei Seite das Thema ist leider zu ernst auserdem finde ich J.Z. und die Art wie Verkündigt wird nicht besonders effektief
    im Gegenteil die Leute werden eher abgeschreckt und verhärtet.
    In Mat. 7:20 Ihr werdet also diese Menschen an ihren Früchten erkennen. Wir J.Z. hätten doch sicher die Möglichkeit z.B. wo es not tut zu Helfen ob nun eine Schule oder einen Kindergarten zu renovieren oder ähnliches, wir sind jetzt eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts nur Taten die bei den Mitmenschen positiv bewertet werden, und mehr bringen als 1000 Predigtdienststunden
    habe ich bis her kaum gesehen. Auserdem würden Menschen die positive Taten von uns gesehen haben sicher viel freundlicher reagieren wenn wir vor der Tür stehen.

    Liebe Grüsse und Jehovas Segen euer Bruder Igel!

  • Hans
    April 2, 2012

    Jawohl!

    An der Liebe werden ALLE erkennen, dass ihr meine Jünger seid.

    Frag mal rum: Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie an ZJ denken?

  • Igel
    April 2, 2012

    Hallo Liebe Brüder und Schwestern,

    Habe viel interesanntes über die Taufe gelesen und freue mich schon sehr auf den Artikel.
    Ich bin seit 1988 getauft allerdings in einer Badewanne, da es unter Verbot in der DDR nicht anders möglich war. Jetzt stellt sich für mich die Frage bin ich richtig getauft denn so weit ich mich erinnern kann haben die Knie nicht ganz in die Wanne gepasst.
    Warum die Frage?
    Naja seit einigen Jahren besuche ich nicht mehr die Zusammenkünfte, ich hatte große Eheprobleme und das obwohl ich eigentlich alles richtig gemacht habe und im Herrn geheiratet habe leider war ich da noch zu jung. Mittlerweile bin ich geschieden und habe eigentlich nicht mehr viel mit der Versammlung zu tun (was mir eigentlich sehr leid tut aber ich möchte zu dem stehen was ich in meinem Leben tue). Im Moment steht das Spiel an wer zu erst einen Freund oder Freundin hat wird ausgeschlossen, sicher werde ich verlieren und irgentwann einen Einschreibebrief bekommen.
    Und dann steht die Frage vor dem RK bin ich richtig getauft.
    Eigentlich würde ich am liebsten einen Brief an die Ä. schreiben, aber das würde meinen Familienangehörigen das Herz zerreisen weil wir uns lieben wie es in der Bibel geschrieben steht.
    Naja Satan freut sich sicher wie grausam Christen untereinander doch sein können, nichteinmal gebildete Weltmenschen kommen auf solche Gedanken, oder warum müssen Familienangehörige nicht vor Gericht gegeneinader aussagen egal was Ihnen auch vorgeworfen wird. Darüber sollte die LK einmal nachdenken!
    Übrigens wenn ich Kinder hätte dann würde ich sie selbst Taufen oder ausserhalb der ZJ von einem Bruder und das auch erst wenn sie in einem ähnlichen Alter sind wie Jesu zu seiner Taufe war.
    Denn ich habe früher zu den Kongressen viele Kinder und sicher auch unreife Jugentliche gesehen, den Kopf konnte ich aber nur innerlich schütteln.
    Sicher intersiert euch auch warum ich mich zurückgezogen habe,
    Ich hatte in den 90 er Jahren ein Gespräch mit einem Ältesten und da ging es darum ob wir das Jahr 2000 erleben oder nicht denn die Generation von 1914 sollte ja nicht vergehen zumindest war er der Meinung das wir 2000 sicher nicht in dieser Welt erleben werden.
    Ich sagte Ihm ach weisst du wenn das Jahr gekommen ist gibds sicher ne neue Erkenntnis und dann gehts weiter.
    Heute im Jahr 2012 sind wir klüger und ich hatte Recht, aber seither bin ich kein überzeugter ZJ mehr, möchte aber weiter ein guter Christ sein und ich hoffe sehr das sich mal was ändert und viel neues Licht bei JZ Einzug hält. Übrigens hat sich schon mal jemand mal Gedanken gemacht das die DDR eigentlich ähnlich aufgebaut war wie die Org. der ZJ? Also Zentralkommitee- SED Parteibezirgsleiter – SED – Kreisleiter Parteitage wo man glaube ich nur das Programm lesen musste um zu wissen worüber gesprochen wird. Ich könnte noch viele Paralelen aufzeigen aber das hat nichts mit der Taufe und meiner eigentlichen Frage zu tun.
    Liebe Grüsse euer Bruder!

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Bruder Igel

    Herzlich willkommen bei uns.
    Zu Deiner Frage, ob Deine Taufe überhaupt gültig ist, kann ich Dir nur meine Ansicht schreiben, denn letzten Endes musst Du und Dein Gewissen selbst entscheiden.

    Du hast geschrieben ein Knie sei nicht ganz unter Wasser gewesen. Ich kann mich nicht erinnern je in der Bibel gelesen zu haben dass man zu 100% unter Wasser sein muss damit die Taufe gültig ist. Es ist in der Bibel immer nur von der Taufe im Wasser die Rede, aber nie vom völligen Untertauchen.
    Das geschichtliche Vorbild oder Gegenbild der Taufe war die Arche Noah, in der 8 Seelen gerettet wurden.

    1. Petr. 3
    20. welche einst ungehorsam waren, als die Langmut Gottes harrte in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in welche wenige, daß ist acht Seelen, durch Wasser gerettet wurden,
    21. welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe (nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott), durch die Auferstehung Jesu Christi,

    So wie Noah durch das Wasser gerettet wurde, er wurde dabei nicht einmal nass, so werden wir Heute durch die Wassertaufe und der Glaube an die Auferstehung Jesu und den Heilsplan unseres Vaters gerettet.

    Dass man zu 100% untergetaucht gewesen sein muss ist meines Erachtens eines der vielen Menschengebote der Organisation.

    Liebe Grüße
    Alois

  • igel
    April 2, 2012

    Lieber Bruder Alois,
    vielen Dank für deine Antwort, ich bin mir auch sicher in den Augen Jehovas getauft zu sein, und ich glaube fest daran das Jehova in mein Herz schauen kann und er der einzige ist der ein Urteil sprechen wird, hauptsache man nimmt sich das Leben Jesu zum Vorbild und glaubt an das was er uns durch sein irdisches Leben und sein Vollkomenes Opfer an Segnungen uns zu teil werden lassen hat.
    Leider leben wir aber heute unter einer ich würde mal sagen Teokratischen Diktatur wo freie Meinungsäuserung hart bestraft wird anstatt sich damit auseinander zu setzen und die positiven Dinge zu nutzen um im Glauben Fortschritte zu machen.
    Wie ich schon sagte ich komme aus den neuen Bundesländern und ich habe in einer politischen Diktatur gelebt. Wir sind verfolgt worden weil wir nicht im gleichen sinne wie das System lebten sondern Jehova und seinen Sohn als unser Haupt angesehen haben.
    Als ich damals vor der Musterrungs -Kommision stand als Jugentlicher meinen Glauben vertreten musste habe ich es getan auch als der Offizier sagte „Wir können sie auch gleich einsperren“.
    Also schlimmer kann es vor dem Ältestenkomitee auch nicht werden nur hier werde ich und meine Familie dann Psychologisch bestraft.
    Etwas was dem Offizier damals nicht möglich war.
    Ich bin übrigens Stolz darauf das Jehovas Zeugen sich des Krieges enthalten und würde auch heute für meine Überzeugung eine Freiheitsstrafe in kauf nehmen. Ich würde gern den Menschen die gute Botschaft vom Königreich weiter verkündigen, es fehlt nur die Organisation wo Brüder und Schwestern in liebe und mit ihren Sünden und schwächen und alles was ein unvollkommenes Leben so an Überraschungen zu bieten hat gut aufgehoben sind und geistig gefestigt werden um Satan wiederstehen zu können. Heute mit der Erkenntnis das eigentlich vieles was im W. verbreitet wird und als Regeln für ZJ. gilt schon nächstes Jahr nicht mehr gelten muss aber bei einigen das buchstäbliche Leben davon abhängen kann ob man sie befolgt, eine schwere Probe für das eigene Gewissen ist denn ich möchte nicht schuld haben wenn ein Mensch das Leben verliert weil ich Ihn Überzeugt habe die heutige Auffassung des TuVS zu teilen. Wie seht Ihr das? Denken wir nur an die B.u.Sch. die Bluter waren aber der Blutbestandteil noch verboten war. Tragen hier die V

  • igel
    April 2, 2012

    Entschuldigung bin auf den Butten abschicken gekommen.
    Ich wollte nur noch schreiben tragen die Verkündiger die jemanden zur Wahrheit bringen eine Mitschuld wenn er sterben musste weil er keine Gewissensfreiheit hatte sondern sich an die zu der Zeit geltenden Regeln gehalten hat?

    Liebe Grüsse euer Bruder Igel

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Igel
    ein herzliches Willkommen an dich. 😀

    Was die Taufe angeht, kann ich mich nur Alois anschließen…es ist eine symbolische Handlung, bei der es auf die Einstellung des Herzens ankommt…aber da siehst du ja genauso…

    Sich des Krieges enthalten, um ihres christlichen Glaubens willen, tun auch andere. – Sie tönen nur nicht so damit herum wie die Zeugen, weil es eine freie Gewissensentscheidung des Einzelnen ist, ohne das es „oben“ erwartet wird.

    Da durch mich nie jemand zur Organisation kam, weiß ich nicht, ob es jetzt mein Gewissen belasten würde.
    Ich weiß nur, dass ich darauf vertraue, dass Gott bei jedem Menschen das Herz beurteilt und nicht die Zugehörigkeit zu einer Gruppe…auch nicht die der WTG-Organisation.

    Viele sind eben so vertrauenselig ihren geistigen Führern gegenüber und ihnen fällt einfach überhaupt nichts auf. – Aber wenn Gott ihnen (noch) nicht die Augen öffnet, wird er schon einen Grund dafür haben.
    Eine wie auch immer geartete Organisation, wird es aber niemals schaffen ihm den Menschen zu rauben, den er für sich haben will. Vor allem nicht, wenn dieser von ganzem Herzen an ihn und seinen Sohn glaubt.

    Die Bibel sagt nichts von einer Organisation wo die Menschen gut aufgehoben sein sollen. Sie sagt stattdessen, dass alle die an Jesus glauben, bei IHM gut aufgehoben sein werden.
    Sie erkennen einander dann schon und finden zusammen, um sich gegenseitig zu stärken. Das braucht aber nicht von Menschen organisiert zu werden, weil es ganz natürlich aus Liebe zueinander geschieht.

    LG Ulli

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Bruder Igel

    Matth. 4
    8. Wiederum nimmt der Teufel ihn (Jesus) mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm:
    9. Alles dieses will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst.

    Aus dieser Begebenheit wissen wir, dass die ehemaige DDR Regierung auch ein Teil des Machtbereiches des Teufels war. Da Du ähnliche Strukturen in der Organisation erkennst und ich kann Dir nur recht geben, liegt es nahe, dass die Organisation ebenfalls zum Machtbereich des Teufels gehört.

    Ich bin mir sicher, dass jegliche Machtausübung eines Menschen über einen anderen Menschen nichts mit der Freiheit oder dem Willen des Christus zu tun hat. Wir leben in diesem Weltsystem und uns geht es relativ gut, aber dieses Weltsystem hat mit Christus nichts zu tun, auch nicht das System Organisation.

    Der einzige Weg zu Christus ist nach meiner Ansicht das selbstständige Bibelstudium, oder zumindest das regelmäßige Lesen in der Bibel und dem Gebet. Eine Reformierung der Organisation ist nicht zu erwarten, in eine andere Religion zu gehen bringt auch nichts. Uns bleibt wirklich nichts anderes übrig als uns im Glauben gegenseitig zu helfen, als freie Einzelkämpfer, jedoch untereinander vernetzt.

    Dank dieser BI Seite habe ich schon einige liebe Brüder und Schwestern kennengelernt. Vieles haben wir untereinander schon diskutiert und wir alle haben enorm dazugelernt und wurden im Glauben gestärkt. Wegen ein paar Streitereien um Auslegung der Bibel, die es immer geben wird, darf man sich nicht entmutigen lassen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • AKAZIE
    April 2, 2012

    Mein lieber Bruder Igel,

    Guter Vergleich mit dem Aufbau des -EHEMALIGEN!!!- DDR Regimes.

    Als alles begann sich aufzulösen, ging es vom Volk aus.
    Viele verließen schon Jahre zuvor die Republik per Ausreise in den Westen. Bis durch massive Demonstrationen und Druck von oppositionellen Kräften von unten, sich das ganze Gefüge auflöste.
    Es kamen noch ein paar „Zufälle“, der unklaren Abstimmung unter der noch herrschenden Führungsriege hinzu und -Schwupp die Wupp-,
    war real existierender Sozialismus der Schnee von gestern.

    Wenn man dieses Beispiel als Vergleich ansehen möchte, dann kann man wohl einiges für die Zukunft ableiten.

    Nur die DDR war ein Politikum und keine spirituelle Anbetungseinrichtung wo der Name des Höchsten genannt wurde!!!

    Schaun wir mal, wie es wird!!!

    Ach so und wegen Deinen nicht untergetauchten Knien würde ich mir auch weniger Gedanken machen, wie ALOIS es ja schon ausgedrückt hat.

    Viele Grüße AKAZIE

  • igel
    April 2, 2012

    Hallo alle zusammen,und vielen Dank für eure aufmunternden Kommentare!

    Das die Organisation auch ein Mitglied von Satans Weltreich ist wurde mir klar als ich die Liste der NGO von der Seite der Uno ausgedruckt hatte hier sind ja alle aufgeführt die dazu gehören oder dazu gehörten.

    Ich glaube nicht das man aus dem Vergleich mit der DDR für heute etwas ableiten kann, und sich unsere Organisation ändert und von einem Herrscher zu einem Hirten wird der seine Schafe wirklich liebt und an hand der Bibel unterweist wie man mit der Sünde die jeder unvollkommene Mensch in sich trägt umgeht .
    Denn sie herrschen genau wie weltliche Regierungen und Verurteilen ihre eigenen Brüder nur weil sie eine eigene Meinung oder berechtigte Bedürfnisse haben die aber momentan nicht ihrer eigenen Meinung entsprechen.
    In Sprüche 29:2 heißt es: “Wenn der gerechten viele werden freut sich das Volk, aber wenn irgendein Böser HERRSCHT, seufzt das Volk“.
    Ich kenne viele Brüder die seufzten weil ihre Fragen nicht beantwortet werden können oder nicht beantwortet werden dürfen, aber ihr Leid ist groß denn die Organisation herrscht über ihr Gewissen und herrscht mit der Angst kein ewiges Leben zu erlangen.
    Das interessante daran ist aber wenn man mit einem drohenden Ausschluss konfrontiert ist obwohl man keine Sünde begangen hat die das Rechtfertigt, kommt man Jesu und dem von Ihm erbrachten Loskaufsopfer näher als je zu vor, da man sich ja im ersten Moment von seinem ewigen Leben verabschieden muss, zu mindest sagt das einem sein durch JZ geschultes Gewissen.
    Mein Fall z.B. ich bin nicht frei wieder zu heiraten, deshalb habe ich die Ältesten bei ihrem letzten Besuch gefragt wie ich mich verhalten solle? Sie sagten mir ich solle wieder in die Versammlung kommen dann wird alles wieder OK.
    Darauf hin fragte ich Sie und was ist wenn ich mich neu verliebe?
    Meine neue Beziehung würde doch sofort mit einer schweren Sünde beginnen und sicher keinen Segen haben! Leider habe ich bis heute von Ihnen noch keine Antwort erhalten.
    Hier auf der Seite von Bruderinfo steht die Antwort und wenn sie von meinen Ältesten kommen würde und könnte ich wieder ein Mitglied der Versammlung werden ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
    Ich hatte mir mal den Spaß gemacht und ungefähr die Zahl der Stunden von Deutschland durch die Zahl der Täuflinge geteilt da komme ich auf c.a. 8600 Stunden das heißt ein Verkündiger muß 2 Jahre jeden Tag 12 Stunden in den Dienst gehen um das zu erreichen.
    Der Organisation ist das aber völlig egal welch eine Verschwendung, und man erkennt welche Wertschätzung die Organisation hat in der Welt würde man sagen „heuern und feuern“ wie unendlich traurig muß doch Jesu über diese Mentalität sein.

    LG Bruder Igel

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Bruder Igel

    Zum Schluss Deines Kommentares möchte ich schreiben was in Jer. 22 geschrieben steht:
    13. Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und seine Obergemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und ihm seinen Lohn nicht gibt;

    Die Nächsten sind unsere Brüder und Schwestern, welche umsonst für die Organisation arbeiten. Denn die Organisation kann den Arbeitern den Lohn, das Leben im Paradies, nicht ausbezahlen.

    Oder dasselbe in Jak. 5
    4. Siehe, der Lohn der Arbeiter, die eure Felder geschnitten haben, der von euch vorenthalten ist, schreit, und das Geschrei der Schnitter ist vor die Ohren des Herrn Zebaoth {d. i. Jehova der Heerscharen} gekommen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    April 2, 2012

    Hallo lieber/liebe Hopefull,

    erst einmal herzlich willkommen hier bei Bruderinfo. Was deine Fragen zum Thema „Taufe“ angeht
    möchten wir dir mitteilen, das in kürze hier ein Artikel erscheint, der dieses Thema ausführlich behandelt. Wir denken das damit viele Fragen, die auch andere hier beschäftigt, beantwortet
    werden.

    L.G.
    Bruderinfo

  • Hopefull
    April 2, 2012

    Halle Ihr Lieben

    vielen Dank für die wertvollen und liebevollen Antworten. Da ich ein Gefühlsmensch bin, kann ich mich an meiner Taufe sehr wohl und auch sehr gut, an meine Gefühle erinnern. Ich war überwältigt! Ich habe mich mit meinem Mann zusammen taufen lassen dürfen und habe versucht meine Tränen runterzuschlucken, was ganz gut ging. Bis ich meinen Mann, nach der Wassertaufe, draussen getroffen habe und er mir in die Arme gefallen ist und ich es erst gar nicht grafft habe, dass er weinte. Dann wars vorbei mit mir. Wir hingen schluchzend aneinander und heulten um die Wette. Das muss ein Bild gewesen sein ^^
    Unsere Gefühle zu Jehova und Jesus waren echt und sehr tief.

    Mit der Zeit allerdings wurde alles Routine und die Doktrin des T.u.v.S. sich noch mehr im Predigdienst anzustrengen und noch mehr, und man kann noch mehr tun…..am besten alles stehen und liegen lassen, war für mich sehr erdrückend. Ich hatte das Gefühl die Leistungen nicht erbringen zu können und kam zu dem Entschluss: ich bin halt ein schlechter Zeuge Jehovas und habe mich damit abgefunden. Dann stieß ich auf dieses wundervolle Forum, durch einen lieben Menschen, den ich sehr achte, und erkannte, dass ich der Organisation keine Rechenschlaft abzulegen habe. Mein Verhältnis zu Jehova und zu seinem Sohn muss stimmen! IHM habe ich Rechenschaft abzulegen und SEINE Werke soll ich vollbringen. Ich muss in den Predigtdienst gehen, ja, das ist ein Gebot, dass Jesus uns mitgegeben hat. Aber das alleine macht einen wahren Christen nicht aus. Durch Nächstenliebe an meine Mitmenschen, wie gehe ich zB. mit anderen um, wie rede ich mit ihnen, zeige ich mich herablassend und gebe ihnen das Gefühl wertlos zu sein oder achte ich sie und gebe ihnen den richtigen Respekt,baue ich sie auf, tröste ich sie, fühle mit ihnen, helfe ich ihnen wenn sie in Not sind u.v.m. DAS legt ebenso Zeugnis für Jehova ab. Auch das ist ein Werk Jehovas. Die Nächstenliebe! Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die LK die Nächstenliebe entweder verdrängt, keinen Wert drauflegt oder es nicht als wichtig erachtet und den Predigtdienst in den Vordergrund stellt.
    Ich bin Euch von ganzem Herzen dankbar durch Eure ermunternten Kommentare und liebevollen und auch tiefe Gedanken, mich aus diesem erdrückenden Zustand befreit zu haben. Vor allem bin ich jehova dankbar. Ich mache mir nun kein schlechtes Gewissen mehr über meinen Berichtszettel, wieviele Stunden ich noch einsetzen könnte oder wenn mal schönes Wetter ist und ich statt Prdigtdienst mich mit etwas anderem beschäftige. Eine große Last ist mir genommen.

    So wie Jesus zu den Juden sagte, die an ihn glaugten:
    „So ihr bleiben werdet an meine Rede, so seid ihr meine rechten Jünger und WERDET IHR DIE WAHRHEIT ERKENNEN und die WAHRHEIT WIRD EUCH FREIMACHEN.
    (Joh.8:31,32)

    Mat.22:37-39:
    Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte“
    38 Dies ist das vornehmste und größte Gebot. 39Das andere aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben als dich selbst.“
    (hab ich aus einer alten Bibel, der Wortlaut hat mir so gut gefallen ^^)

    Für mich hat das Doppelgebot der Liebe nun eine noch viel tiefere und größere Bedeutung bekommen.

    Ich werde mir Eure ermunternden und wertvollen Gedanken noch einmal durchlesen und durchdenken.

    Liebe Grüße
    eine dankbare Hopefull

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Hopefull,
    herzlich willkommen hier! 🙂

    ZITAT:
    „Da ich ein Gefühlsmensch bin, kann ich mich an meiner Taufe sehr wohl und auch sehr gut, an meine Gefühle erinnern. Ich war überwältigt! Ich habe mich mit meinem Mann zusammen taufen lassen dürfen und habe versucht meine Tränen runterzuschlucken, was ganz gut ging. Bis ich meinen Mann, nach der Wassertaufe, draussen getroffen habe und er mir in die Arme gefallen ist und ich es erst gar nicht grafft habe, dass er weinte. Dann wars vorbei mit mir. Wir hingen schluchzend aneinander und heulten um die Wette. Das muss ein Bild gewesen sein ^^
    Unsere Gefühle zu Jehova und Jesus waren echt und sehr tief.“

    Bei meiner Taufe war ich von denselben tiefen Gefühlen erfüllt, wie du sie hier beschreibst. Die Nacht vorher habe ich vor lauter freudiger Erwartung kein Auge zu gemacht und meine Gedanken galten alleine Gott und Jesus.
    Mein Herz war ganz bei ihnen, was auch der Grund dafür ist, weshalb ich nach gründlichem Nachdenken zu dem Schluss gekommen bin, dass keine nochmalige Taufe nötig ist.

    Die zweite Frage habe ich zudem garnicht so verstanden wie sie gemeint war…da hatte ich ein hübsches Brett vor´m Kopf. 😉
    Für mich war bezüglich der Organisations-Frage nur klar, dass ich selbstverständlich immer dazu stehen werde, dass ich eine Zeugin Jehovas bin und das nirgendwo verheimlichen werde, nur um es einfacher zu haben.

    Aber du hast recht, es ist im Grunde ein Unding, dass man die Fragen vorher nicht kennt.

    Darf ich fragen wie dein Mann zu all dem eingestellt ist?

    LG Ulli

  • Hopefull
    April 2, 2012

    Liebe Ulrike

    mein Mann und ich haben ein sehr regen Gesprächsaustausch und unterhalten uns , zu unserer größten Freude, mehr über Jehova und die Bibel seid jeher. Wir beide sind uns einig, wir beide lernen hier immer wieder etwas neues und unterhalten uns dann auch darüber. Natürlich haben wir manchmal ein anderes Verständnis, aber deswegen redet man ja miteinander. Es kommen neue Gedanken auf, neue Ideen, neues Verständnis. Das ist jedes mal immer wieder ein sehr spannendes Erlebnis.
    Und das ist das Schöne, untereinander müssen wir nichts verheimlichen. In der Versammlung muss man dann doch ein stilles Mäuschen sein, und seine Gedanken bei sich behalten, damit man nicht gleich zu einem KomiteeProblem wird.
    ZB musste ich beim Gedächtnismahl eine Bemerkung einer Sr. runterschlucken, die sich sehr aufgeregt hat, dass eine ehemalige ungetaufte Verkündigerin anwesend war und sich alle mit ihr unterhalten haben. Ihrer Ansicht nach müsste man sie ignorieren, da sie ja wie eine Ausgeschlossene behandelt werden müsse. Da blieb mir erst mal sie Spucke weg. Ja das ist traurig und berührt mich negativ. Über solche Dinge kann ich dann mit meiner beste Hälfte reden und auch sher rege mit seinen Eltern. Und das ist einfach nur toll!
    Wenn man alleine in der Versammlung dasteht und niemanden hat mit dem man reden kann, das stelle ich mir echt schwer vor.
    Aber dafür ist dieses Forum ja da ^^

    Ich danke Dir für Deine liebe Antwort

  • Anna
    April 2, 2012

    Liebe Schwester Hopefull, liebe Brüder und Schwestern,

    wir dürfen niemals den Unterschied vergessen zwischen der Hingabe zu Jehova und zu einer Organistion. In der „weltlichen“ Rechtsprechung gibt es den Grundsatz, dass, wenn etwas dem Sinn nach gegen höheres Gebot, z.B. das Grundgesetz verstößt, dieses ungültig ist.

    So sehe ich auch die 2. Tauffrage. Jehova wollte das niemals in dieser Form. Und daher halte ich das „ja“ zu dieser Frage einfach für ungültig im Sinne Jehova und des Christus.

    Jesus ist für uns gestorben. Dadurch haben wir unverdiente Güte, nur dadurch, nicht durch Werke. Und wir sind doch Jehova und Christus so dankbar dafür!!!. Da ist der Glauben in unseren Herzen lebendig. Und ich versprüre eine tiefe Dankbarkeit für das, was Christus mir gegeben hat. Es ist keine Frage, dass ich diese Gefühle auch mit anderen teilen möchte. Wir sind Menschen und so hat uns Jehova gemacht. Wesentlich erscheint mir die Wertschätzung für dieses großartige Opfer von Jesus niemals als selbstverständlich anzusehen und Ehre nicht Menschen, auch keinem treuen und verständigen Sklaven, sondern nur Jehova und Christus zu geben.

    Noch einen besinnlichen Sonntagsausklag ganz herzlich allen Brüdern und Schwestern wünscht Anna

  • Fiene
    April 2, 2012

    Liebe Schwester Hopefull,

    Zitat: >>Mit der Zeit allerdings wurde alles Routine und die Doktrin des T.u.v.S. sich noch mehr im Predigdienst anzustrengen und noch mehr, und man kann noch mehr tun…..am besten alles stehen und liegen lassen, war für mich sehr erdrückend. Ich hatte das Gefühl die Leistungen nicht erbringen zu können und kam zu dem Entschluss: ich bin halt ein schlechter Zeuge Jehovas und habe mich damit abgefunden. Dann stieß ich auf dieses wundervolle Forum, durch einen lieben Menschen, den ich sehr achte, und erkannte, dass ich der Organisation keine Rechenschlaft abzulegen habe.<<

    Ich kann das so sehr nachempfinden, mir ging es ebenso.
    Ich lese erst seit 3 Wochen hier mit und mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen. Der Druck der PD-Leistung hat mich ganz klein gemacht, ich fühlte mich auch als "schlechter Zeuge". Durch die Artikel, Hörbücher und Kommentare dieser lieben Brüder und Schwestern hier bin ich wie von einer Last befreit.
    Auch ich möchte hier allen danken!
    Wenn du magst, kannst du mich auch persönlich anmailen: fienchen@gmx.com

    Liebe Grüße an alle
    Fiene

  • Scheues Herz
    April 2, 2012

    Liebe Hopefull,
    deine Zeilen haben mich tief berührt und ich denke wie du!
    Es ist schön das es immer mehr Brüder gibt die ähnlich empfinden
    und sich trauen zu schreiben.
    Schön das du da bist!;-)

  • Hopefull
    April 2, 2012

    Liebe Brüder, liebe Schwestern

    seid längerer Zeit bin ich stiller Leser dieses grandiosen Forums. Ich habe hier mehr gelernt als aus dem WT in den letzten 5 Jahren. Besonders die Kommentare mit den Symbolen des Gedächtnismahles. Auch der Kommentar von Becky, dass die Jünger Jesu ja nicht geistgesalbt waren zu diesem Zeitpunkt hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und vieles mehr.
    Was mich nun allerdings sehr beschäftigt und mir sehr unruhevolle Tage und Nächte beschehrt ist nun die Frage ob denn meine Taufe, die ich 1996 vollzogen habe überhaupt vor Jehova gültig ist. Denn dann müsste ich mich ja erst einmal richtig taufen lassen, bevor ich überhaupt von den Symbolen nehmen darf.
    Wie komme ich darauf? Nun, im Internet habe ich erfahren, dass die Tauffragen 1985 geändert wurde. Sie wurden verkürzt, etwas weggelassen und etwas hinzugefügt, was nicht in der Bibel zu finden ist. Besonders die 2.te Tauffrage beschäftigt mich sehr, da wir uns mit dem „Ja“ auf diese Frage, der Organisation verpflichten. Denn sie lautet:

    „Bist du dir darüber im Klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden bist?“

    Das „Heilig“ vor Geist oder erleuchtende Kraft, wie es in der alten 2ten Tauffrage stand, wurde weggelassen und Organisation wurde hinzugefügt.

    Jesus sagte: …tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.

    Die LK sagt, mehr oder weniger: …tauft sie im Namen des Vaters des Sohnes und der Organisation der WT-Gesellschaft der Zeugen Jehovas.

    Warum wurden die Fragen geändert? Es hat mal wieder etwas mit Geld zu tun. Es haben wohl einige Ausgeschlossene gegen die Gesellschaft geklagt, weil ihnen die Gemeinschaft entzogen wurde ohne überhaupt in einer Organisation gewesen zu sein. Somit können sie ja nicht rausgeschmissen werden. Damit das nicht wieder vorkommt muss man dem gleich entgegentreten, denn es könnten ja Kosten auftreten.

    Natürlich habe ich mir dann das Organisations-Buch rausgekramt und mir die Tauffragen angeschaut, bzw ich wollte sie mir anschauen habe sie aber da nicht gefunden. Denn interessanertweise kam das neue OG-Buch mit den neuen Tauffragen fast zeitgleich raus. Mich würde es doch mal sehr interessieren ob im alten OG-Buch die alten Tauffragen angeführt wurden. Denn wenn sie im alten Buch standen und im Neuen aber rausgenommen wurden, wäre das ja dem Betrug gleich.

    Ich muss sagen, ich finde es schon ein Unding, dass man erst kurz vor der Wassertaufe, wenn man in höchster Aufregung vorne steht, tausende Augen gespannt auf einen gerichtet sind und ebenso viele Ohren dein „Ja“ hören wollen, mit dem Inhalt der Fragen konfrontiert wird. Es wird zwar bei den Gesprächen mit den Ältesten darauf hinegwiesen, dass zwei Fragen kommen werden, die man mit „Ja“ beantworten muss. Es wird allerdings nicht gesagt was das für Fragen sind. Allerdings kann ich mich auch nicht mehr so genau daran erinnern. So kann man natürlich das Kleingedruckte, das man ja immer lesen sollte, auch gleich weglassen. Da man aber vollstes Vertrauen hat, macht man sich ja gar keine Gedanken darüber und die zwei „ja´s“ kommen einem leicht über die Lippen.

    Ich bin nun zu der Erkenntnis gekommen, dass ich mich eigentlich noch einmal taufen lassen sollte, aber genau nach der Anleitung unseres Herrn Jesu damit ich auch durch die Taufe von Jehova angenommen werden kann.

    Was meint Ihr dazu?

    Leider habe ich hier im Forum nichts über die Taufe gefunden, sonst hätte ich mein Anliegen da reingeschrieben.

    Vielen Dank für dieses tolle Forum, vielen Dank für die liebevollen und aufmunternden Kommentare und erfrischenden Diskussionen. Jetzt weiß man wieder was der wirkliche Sinn des Lebens ist.

    Dankeschön!

    Liebe Grüße Hopefull

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Bruder Hopeull

    Erst einmal herzlich willkommen bei uns. Deine Frage beschäftigt nicht nur Dich, sondern jede Schwester und jeder Bruder welche ab der Änderung getauft wurden.
    Nachfolgend schreibe ich meine Ansicht darüber, bitte, es ist nur meine Ansicht!

    Mit dem WT 1.6.1985 (S. 30) wurden zwei Tauffragen neu formuliert:
    Die erste Frage lautet:
    „Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun? „

    Die zweite lautet:
    „Bist du dir darüber im klaren, daß du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?“

    Vor dem Juni 1985, hatte die 2. Frage noch eine biblische Bedeutung, wie ein Vergleich zeigt:

    „Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Loskaufsvorkehrung Jehova Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willen zu tun, wie dieser dir durch Christus Jesus und durch Gottes Wort geoffenbart und durch Gottes heiligen Geist verständlich gemacht wird?“

    So einfach hat sich das die Organisation gemacht: „Jehova Gott“ und „Christus Jesus“ werden nur durch einen Wachtturm durch die „Organisation“ ersetzt.

    Die Frage die sich viele Brüder und Schwestern stellen lautet nun: Muss ich mich erneut taufen lassen wenn ich nach der neuen Taufformel getauft wurde weil diese nicht der Bibel entspricht? Für diejenigen unserer Brüder und Schwestern welche vor der Einführung der neuen Taufformel getauft wurden, stellt sich diese Frage für sich selbst nicht.

    Die Bibel sagt über die Taufe:
    Mark. 16
    15. Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in die ganze Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung.
    16. Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
    Apg. 2:38
    Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber [sprach] zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
    Apg. 22
    16. Und nun, was zögerst du? Stehe auf, laß dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst.

    Es gibt aber auch diese Verse, welche man aber nicht falsch verstehen darf:
    Apg. 19
    3. Und er sprach: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber sagten: Auf die Taufe Johannes‘.
    4. Paulus aber sprach: Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft, indem er dem Volke sagte, daß sie an den glauben sollten, der nach ihm käme, das ist an Jesum.
    5. Als sie es aber gehört hatten, wurden sie auf den Namen des Herrn Jesus getauft;

    Denn hier geht es nicht darum, durch die 2. Tauffrage auf eine menschliche Organisation getauft worden zu sein, sondern diese Menschen wurden damals überhaupt nicht auf Jesus Christus getauft. Diese Verse sind somit kein Beweis eine Taufe zu wiederholen.

    Eine ähnliche Begebenheit, wie wir sie durch die 3. Tauffrage vorfinden gab es tatsächlich auch schon zur Zeit der Urchristen:

    1. Kor. 1
    11. Denn es ist mir von euch kund geworden, meine Brüder, durch die Hausgenossen der Chloe, daß Streitigkeiten unter euch sind.
    12. Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi.
    13. Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus‘ Namen getauft worden?

    Es haben sich somit auch schon zu damaliger Zeit Menschen nebenher eingeschlichen die auf sich, anstelle auf Jesus Christus getauft haben. (Vers 12) Aber Paulus schrieb nicht dass man deswegen die Taufe wiederholen solle, im Gegenteil, er sagte, „Ist der Christus zerteilt?“

    Und einen Vers vorher forderte Paulus die Brüder und Schwestern auf, in dieser Sache übereinstimmend zu reden, wie wir in 1. Kor. 1 Vers 10 nachlesen können:

    Ich ermahne euch aber, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle dasselbe redet und nicht Spaltungen unter euch seien, sondern daß ihr in demselben Sinne und in derselben Meinung völlig zusammengefügt seiet.

    Deshalb ist es nicht nötig und auch nicht sinnvoll die Taufe zu wiederholen, zumal die erste Tauffrage völlig in Ordnung ist und zusammen mit der Wassertaufe auch völlig ausreicht.

    Wen jedoch das Gewissen plagt, kann auch einen Brief an die Ältesten oder Selters schreiben, dass man nach Gebet zu der Erkenntnis gekommen ist dass man die 2. Tauffrage aufkündigen möchte. Denn dann hätte man für sein eigenes Gewissen dieses Versprechen an die Organisation gelöst.

    Ich hoffe Dir etwas geholfen zu haben

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hopefull
    April 2, 2012

    Lieber Alois

    auch Dir vielen Dank für Deine sehr aufschlussreiche Antwort. Das hat mir sehr geholfen. Die erste Frage ist die wichtigste, auch wenn der Heilge Geist da nicht erwähnt wird. Zu Jehova und seinen Sohn Jesus Christus habe ich mich auf alle Fälle bekannt und tue is auch immer wieder aufs neue.
    Vielleicht entscheide ich mich einen Brief zu schreiben, obwohl mir da im Moment der Mut dazu fehlt.

    LG Hopefull

  • Barnabas
    April 2, 2012

    Lieber Hopefull,
    Schön das du still mitgelesen und dich dann doch geäußers hast. Deine Gedanken beschäftigen mich und meinen Sohn. Er möchte sich taufen lassen. Tut es aber nicht weil er die zweite Frage nicht mit ja beantworten kann. Ein Kompromiss kommt für ihn nicht in Frage. Ich werde ihn dazu anspornen deinen wertvollen Beitrag zu lesen. Wir suchen nach einer Lösung. Liebe stille Mitleser! Meldet euch. Auch wenn es gerade nicht zum Thema passt.

    Dein Beitrag hat mich getröstet, danke Hopefull.
    Eigentlich bin ich doch der Barnabas.
    Hatte hier vorübergehend die Lust verloren weiter mitzulesen.

    Hallo Edellmuth, melde dich doch erst dann wieder zu Wort wenn du die Bibel wirklich gelesen hast.
    Ich meine damit nicht jene Partitionen die dir vorgegeben werde mit bereits verordnetem Verständnis. Sondern A L L E S. Da wo du gerade bist war ich auch schon.Man kann das schaffen.
    Nicht Wachtturm-Leser, sondern Bibel-Leser wissen mehr! Ich hoffe du hast die Stärke mir nicht zu antworten.

    Liebe Grüße von Barnabas.

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Barnabas

    Wenn sich Dein Sohn taufen lassen möchte, warum taufst Du ihn nicht selbst?
    Jeder Bruder darf seinen Nächsten taufen.
    Nur Mut!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hopefull
    April 2, 2012

    Lieber Barnabas

    Ich schließe mich den Worten Alois an. Es steht nichts im Wege Deinen Sohn selbst zu taufen. Wenn er alles weiß, Du ihn belehrt hast dann kannst Du ihn ohne Bedenken taufen. Auch Dein Sohn kann Zeugnis für unseren Lebendgeber ablegen und mit anderen über unsere wunderbare Hoffnung reden. Und wenn der Wunsch da ist sich taufen zu lassen dann sollte man den Wunsch auch erfüllen^^

    35 „Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit dieser Schrift an und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus. 36 Als sie aber auf dem Weg fortzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer spricht: Siehe, (da ist) Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?
    38 Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Und sie stiegen beide in das Wasser hinab, sowohl Philippus als auch der Kämmerer; und er taufte ihn.
    Apg. 8:35-38 (Elberfelder Studienbibel)

    Bitte höre nicht auf hier zu lesen. Besonders wenn es Dir mal nicht gut geht oder entmutigt bist. Hier findet man immer etwas aufbauendes. Grüße ganz lieb Deinen Sohn. Ich bete für Euch, dass Ihr einen Weg findet.

    liebe Grüße Hopefull

  • Doka
    April 2, 2012

    Hallo Hopefull,
    zum einen ist deine Taufe nicht ungültig, nur weil es eine andere Tauffrage gestellt wird. Wichtig ist eigentlich nur ob du dein Leben Jesus und Jehova übergeben hast und an Jesus Opfer glaubst das er für dich gebracht hat. Alles andere ist unwichtig. Es wurde ja auch Leute wie der Beamte in der Apostelgeschichte getauft. Sollte es aber trotzdem für dich wichtig sein dich Taufen zu lassen, dann ist sicherlich hier auch ein Bruder bereit dich zu Taufen.
    Ich komme aus einer Freikirche und dort hat es einmal einen Fall gegeben, dass es eine Diskussion darüber gab ob die Taufe als Erwachsener bei der Landeskirche anerkannt wird. Weil dort hat man ja nur ein paar Tropfen Wasser über das Haupt geschüttet bekommen und schon war man getauft. Dort ging es dann damals darum ob es wichtig ist im Wasser unterzutauchen oder ob die Vergangene Taufe anerkannt wird.
    Mit dem Ältesten (Zeuge Jehova) wo ich damals die Bibel studiert habe. Hat meine Taufe im Internet auf der Webseite der Freikirche gesehen und hat nur gemeint, dass dies eine Badewannen Taufe sei und für ihn keine Gültigkeit hat.
    Für mich hat diese Taufe eine andere Bedeutung und es war mir zu diesem Zeitpunkt egal ob viel Wasser um mich war oder nicht. Ich hätte damals mich auch vier Monate später in einem Badesee taufen können aber es war nicht wichtig für mich.
    Gruß Doka

  • Caleb
    April 2, 2012

    Wer kann sich bei seiner Taufe noch exakt an die beiden Fragen erinnern?

    Wer kann sich bei sieiner Taufe noch daran erinnern, warum er sich hat taufen lassen und wie das Gefühl war?

    Somit kann jeder für sich prüfen, ob seine Taufe gültig und richtig ist oder nicht!

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    >> Ich bin nun zu der Erkenntnis gekommen, dass ich mich eigentlich noch einmal taufen lassen sollte, aber genau nach der Anleitung unseres Herrn Jesu damit ich auch durch die Taufe von Jehova angenommen werden kann. <<

    Guten Abend Hopefull

    Mach dir bitte keine unnötigen Gedanken. Erinnere dich lieber an den Schächer, der neben Jesus starb. Er war weder unterwiesen, noch getauft und hatte keine Predigdienststunde auf seinem Berichtszettel, und dennoch wurde ihm seine Rettung verbindlich zugesichert. Das wollen wir erst noch erreichen.

    Kornelius war ein unbeschnittener Grieche, ein Mitglied des Militärs, das sich den Austragsmord zum Ziel macht. Über Kornelius wurde der Heilige Geist ausgegossen.

    Jehova beurteilt nicht die Mitgliedschaft in einer Organisation, sondern die Herzen der Menschen.

    Was deine Tauffragen betrifft, so wurden sie dir bewusst vorher nicht verraten, damit du dich nicht gegen die Taufe entscheidest, und wer würde schon „Nein!“ sagen, wenn er vor einem großen Publikum anlässlich der Tauffragen gefragt würde, und wen würde man heraushören, wenn er sich dagegen entscheidet.

    Die Tauffragen lassen so viel Interpretationsfreiraum zu, dass du dir keine Gedanken machen musst, denn was bedeutet es mit einer „vom (welchem) Geist(?) geleiteten Organisation“ verbunden zu sein. Ich bin mit meinem Arbeitskollegen auch verbunden. Wer die ZJ kennt, weis, dass sie bewusst den Ausdruck „heiligen“ weggelassen haben, denn das ließe sich nicht belegen und würde angesichts der vielen Korrekturen tiefgreifende Fragen aufwerfen. Die 2. Tauffrage soll dich lediglich moralisch verpflichten der Organisation blindlings zu gehorchen.

    Ede

  • Hans
    April 2, 2012

    Hi Hopefull,

    also zum Thema „unbekannte Tauffragen“ gebe ich dir Recht. Wenn man die wirklich erst im Moment der Taufe das erstemal hört, ist das suboptimal.

    Allerdings sah ich in der Praxis, dass meiner Meinung nach die meisten Täuflinge VOR ihrer Taufe schonmal mind. einen Kongress besucht hatten und dort die Tauffragen in der Praxis hörten.

    LG
    Hans

  • Hopefull
    April 2, 2012

    Lieber Hans

    da hast Du natürlich vollkommen recht. Dadurch, dass wir aber vollstes Vertrauen dem „T.u.v.S.“ entgegenbringen und denken, dass wir einen Vertrag nur mit Jehova abschließen kommt man gar nicht auf die Idee, dass man gleichzeitig einen „Vertrag“ mit der Organisation abschließt, wenn auch nicht schriftlich. Man könnte natürlich die 2te Frage mit „Nein“ beantworten, so wie Ede schon sagte, das würde keiner mitbekommen, da ja die Mikrofone abgeschafft wurden. Nur rechnet man ja überhaupt nicht mit solch einer Frage. Natürlich liegt es bestimmt ebenso an jedem selbst besser zuzuhören und zu überprüfen.
    Trotzdem fühlt man sich betrogen und man fragt sich warum greift der „T.u.v.S.“ zu solchen Mitteln? Er hat das absoluteste (mehr als das absolute) Vertrauen von über 7 Millionen Menschen, wieso muss er dann, mit so einer eingeschleussten Frage, dieses Vertrauen der Brüder mit Füßen treten? Oder wenn man auch mal in der Vergangenheit forscht stößt man auf einige Dinge, die von der Gesellschaft vertuscht werden auf Kosten der Brüder. Eine Organisation Jehovas hat doch nichts zu verheimlichen.?

    Allerdings ist die wichtigste Tauffrage die erste. Und so hat mir auch Ede Mut gemacht, indem er darauf hin gewiesen hat, dass der Schächer neben Jesus am Pfahl nie die Gelegenheit hatte die erste Tauffrage zu beantworten, aber trotzdem die Hoffnung von Jesus persönlich zugesichert bekommen hat, mit ihm im Paradiese zu sein. Ich bin mit Jehova und seinem Sohn tief verbunden und nur das zählt. Das Herz ist wichtig ^^
    vielen Dank Ede

    Ich feu mich schon auf den angekündigten Artikel über die Taufe.

    liebe Grüße Eure Hope

  • Hans
    April 2, 2012

    Hallo Hope,

    Taufe ist ein interessantes Thema, auch im Hinblick auf die Taufpraxis von ZJ im Vergleich zum 1. Jhd. Sehr gut ist – darin sind die meisten hier wohl auch einig – die Ablehnung der Kindstaufe.

    Kritischer ist die Zulassung/Ablehnung über Älteste, die Notwendigkeit der Fragen im Org-Buch sowie die beiden Fragen des Redners bei der Taufhandlung selbst.

    Diese drei Dinge wirken, wenn biblisch hinterfragt, u.U. etwas „wackelig“. 🙂

    LG
    Hans

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Hans,

    die Beiträge zur Taufe von euch waren alle nach meiner Meinung richtig und nachdenkenswert. Wenn ich mich recht erinnere hat vor ein paar Tagen „Bruderinfo“ in einem Kommentar geschrieben, dass es demnächst einen Artikel zur Taufe geben soll. Mal schauen wo da der Fokus liegen wird.

    Bin mir sicher, dass einige Punkte, die hier auch schon diskutiert wurden darin einfließen werden, so wie in der Vergangenheit auch, wenn viele Fragen und Kommentare zu einem Thema zur Diskussion standen.

    Im Grunde helfen wir uns alle gegenseitig mit den Kommentaren und Bibelstellen und oft entsteht auch daraus oder in diesem Zusammenhang ein BI-Artikel. Wie in einem Bibelkreis nur eben virtuell, so sehe ich das.

    Bruderinfo hat ja nicht die Aufgabe des Lehrens oder Prophezeiens oder des Rechthabens, wie das ja auch unter „Wir?“ zum Ausdruck kommt.

    LG
    Dennis

  • Fiene
    April 2, 2012

    Ich bin jetzt etwas durcheinander. Warum weiß man die Tauffragen nicht? Die stehen doch im „Organisiert-Buch“ auf Seite 215. Dieses Buch bekommt man doch vor der Taufe, um die ganzen 120 Fragen beantworten zu können. Und die beiden Fragen stehen direkt dahinter. Bei meiner Taufe habe ich die zweite Frage noch aus Überzeugung mit „ja“ beantwortet. So nach dem Motto: Wenn die Organisation direkt Jehovas Geist besitzt, warum soll ich da nicht mit „ja“ antworten? Nunja, jetzt sehe ich das auch mit ganz anderen Augen…
    Liebe Grüße an alle
    Fiene

  • Andre
    April 2, 2012

    Hallo,
    versteh ich auch nicht ganz. Jeder Z.J., der sich taufen lassen will, hat die beiden Tauffragen zig-Mal schon gehört. Und er weiß, dass er ohne Nachdenken mit „JA“ antworten soll, muss und wird. Das wird erwartet, sonst würde er sich nicht taufen lassen. Das ganze drum-herum ist viel zu aufregend, dass er in diesem Moment die 2. Frage in Frage stellt. Ein Z.J, der sich taufen lässt (um zu den Z.J`s zu gehören) kommt auch gar nicht auf die Idee, da Zweifel aufzuwerfen. Er, sowie die Mitglieder der ZJ sind überzeugt, dass Jehova durch diese Organisation handelt, deswegen ist diese Organisation die Wahrheit. Und es wird auch keinem auffallen, das man Interessierte in die Organisation führt – weil ja Jehova und Jesus mit ihnen handelt. Somit führt man Interessierte über die Organisation zu Jehova. Dieses wird einem so lange gepredigt, bis man es schließlich glaubt – ohne zu hinterfragen. Wenn man einen überzeugten Z.J. dies als Argument vorbringt, das der tuvSk sich über Jesus erhebt und als das Mittel zur Errettung sich darstellt, wird er sagen, Blödsinn. Denn Jehova gebraucht ihn, also stimmt es. Und somit müssen alle dem Sklaven folgen, sonst wird man nicht gerettet. Danke Ede für den guten Hinweis mit dem Schächer… So sieht die Sache schon anders aus. LG Andre

  • Hans
    April 2, 2012

    Hi Fiene,

    mir ist jetzt auch kein Täufling persönlich bekannt, der hinterher sagte, er hätte die beiden Fragen nicht gekannt.

    Schöne Grüße,
    Hans

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    >> mir ist jetzt auch kein Täufling persönlich bekannt, der hinterher sagte, er hätte die beiden Fragen nicht gekannt <<

    Hallo

    Sind dem Täufling die Lesart bzw. das hinter den Tauffragen stehende Verständnis des Sklaven bekannt, und was er (der Sklave) aufgrund der Taufragen von dem getauften ZJ erwartet, nämliche seine Anerkennung als eine dem ZJ übergeordnet Institution, die ihm (bis ins Schlafzimmer) weisungsberechtigt ist und der er bis in den Tod zu gehorchen gelobt. Hast du das vor deiner Taufe so verstanden und der Organisation Gehorsam gelobt. Wenn ja, warum beschwerst du dich?

    Ede

  • Igel
    April 2, 2012

    Hallo,

    sicher sind jedem Täufling die Fragen bekannt, aber wenn man als ZJ. aufwächst kennt man ja die Antworten und muss nicht darüber nachdenken, wenn ich ein Vortragsthema lese z.B.
    Wer ist der wahre Gott ? Dann weis ich es ist Jehova . Was mache ich dann während des Vortrages ? Ich versetze mein Gehirn in Halbschlaf und freue mich auf das Lied.
    Ich denke bei vielen besonders bei nichtreifen Jugendlichen wird die Taufe von den Eltern gefordert, oder die Fragen „Na wann lässt Du dich denn Taufen? Gehen einen irgendwann auf die Nerven ! Was tut man dann? Hinsetzen Gehirn in Halbschlaf versetzen Fragen beantworten taufen lassen, und man ist mit der Familie und der Versammlung in Frieden beisammen. Wenn man dann anfängt nachzudenken „Ja was habe ich denn da beantwortet?“ ist es zu Spät denn ab jetzt steht man unter dem Gesetz der Organisation.
    Wenn Brüder sagen ich kenne die Fragen nicht ! Kann ich sie voll und ganz verstehen!
    Wenn ich mich nicht jetzt damit beschäftigt hätte, würde ich sie heute auch nicht wissen, und ich bin mir sicher 2 Tage nach meiner Taufe wusste ich den genauen Wortlaut der Fragen nicht mehr, weil ich seit dem ich denken kann und belehrt wurde wusste wie ich die Fragen beantworten musste nämlich mit „JA“ also warum über die Fragen nachdenken?
    Ich habe nur gelernt im Sinn der Org. zu denken, und wenn man das Tut reicht es sein Gehirn auf halber Kraft zu betreiben, denn mit voller Kraft kannst du nicht im Fahrwasser des großen Tankers JZ und der Organisation bleiben! Denn dann kommt es zur Kollision oder du musst schleifen fahren aber das merken irgendwann die Boote hinter dir außer du machst es bei Nacht und Nebel, ich kann alle verstehen wie auch immer sie sich verhalten, selbst wenn sie einen neuen Kurs setzen bleiben sie immer meine Brüder. Wie auch immer die Fragen lauteten ich bin getauft und habe dank dem Looskaufsopfer von Jesu eine Hoffnung! Welchen Kurs ich auch immer setzen werde! Schöner wäre nur wenn der Tanker seine Ballast und die vielen falschen Interpretationen vom Kursbuch Bibel über Bord werfen würde, dann könne er Schneller fahren und vom Zik-zak Kurs abweichen!!!

    Liebe Grüße Bruder Igel.

  • Hopefull
    April 2, 2012

    Liebe Fiene

    Die Fragen, die im Orga-Buch stehen, sind die, die man mit 3 Ältesten durchgeht ein paar Wochen vor der Taufe. Die 4 Fragen, die am Schluss stehen sind nicht die 2 Fragen, die der Bruder dir nach der Taufansprache stellt. Diese zwei Fragen werden gestellt:

    1) Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi Deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun?

    2) Bist du dir darüber im klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden bist?

    Diese zwei Fragen stehen nicht auf Seite 218. Das sind 4 zusätzlich andere Fragen zum Nachdenken. (Ich hab da übrigens auch mit Bleistift untendrunter „Ja“ geschrieben ^^ )

  • Fiene
    April 2, 2012

    Liebe Hoipefull,
    Zitat: Die Fragen, die im Orga-Buch stehen, sind die, die man mit 3 Ältesten durchgeht ein paar Wochen vor der Taufe. Die 4 Fragen, die am Schluss stehen sind nicht die 2 Fragen, die der Bruder dir nach der Taufansprache stellt. Diese zwei Fragen werden gestellt:

    1) Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi Deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun?

    2) Bist du dir darüber im klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden bist?
    Zitat Ende

    Genau diese beiden Fragen stehen bei mir im Organsiations-Buch auf Seite 215. Mein Buch ist vom Jahr 2005.

    Liebe Grüße
    Fiene

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    1) Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi Deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, UM SEINEN WILLEN ZU TUN?

    Guten Morgen Hopefull

    Es ist der Sklave, de sich selber als das Sprachrohr Jehovas bezeichnet und dir sagt, was der Wille Gottes ist. Damit erklärst du dich indirekt bereit, den Willen des Sklaven zu tun.

    Hat das jemand vor seiner Taufe so verstanden?

    So weit sich die Erklärungen des Sklaven mit der Bibel decken, sind sie sicherlich sehr hilfreich und nützlich. Ob sich die Lehren des Sklaven mit dem in der Bibel aufgezeichneten Willen Gottes decken, muss jeder für sich selber herausfinden, bevor er sie annimmt. Anderenfalls macht man den Sklaven zu seiner höchsten Autorität, zu seinem Gott, dem man blind folgt, und auf den man seinen Hoffnung durch seinen Gehorsam setzt.

    Beachtet man, dass uns der Sklave stets in einer geistigen Abhängigkeit halten will, indem er uns kein vollständiges Bild über Jehova, seinen Sohn und sein Vorhaben liefert, sondern immer nur Bruchstücke, die nicht oder nur schwer zusammen passen, ist eine kritische Prüfung zwingend erforderlich. Er verhält sich wie Eltern, die ihre Kinder nicht erwachsen werden lassen wollen.

    Jesus lehrte stets in Gleichnissen, nicht damit wir lernen dem Sklaven zu gehorchen, denn man kann Gleichnissen nicht gehorchen. Wir sollten vielmehr den Sinn erfassen und selber eigenständig im Sinne des Vater und seines Sohnes Entscheidungen fällen. Wenn unser Verständnis über eine Bibelpassage von dem Verständnis des Sklaven abweicht, so sind wir keine Abtrünnigen Jehovas, sondern Lernende mit denen man sich anhand der Bibel auseinander setzen muss, statt sie persönlich anzugreifen.

    Ede

  • Caleb
    April 2, 2012

    Das Schöne an Bruderinfo ist die Freiheit, mich mit dem zu beschäftigen, was mich interessiert, was ich brauche, was mich bewegt – und was mich nicht interessiert, was ich nicht brauche, was mich nicht aufbaut – das lasse ich ganz einfach weg!

  • Edellmuth
    April 2, 2012

    (Jesaja 65:20-24) . . .Nicht mehr wird es dann von jenem Ort einen Säugling von wenigen Tagen geben noch einen alten Mann, der seine Tage nicht erfüllt; denn obwohl hundert Jahre alt, wird einer noch als Knabe sterben; und was den Sünder betrifft, obwohl hundert Jahre alt, wird Übles auf ihn herabgerufen werden. 21 Und sie werden gewiß Häuser bauen und [sie] bewohnen; und sie werden bestimmt Weingärten pflanzen und [deren] Fruchtertrag essen. 22 Sie werden nicht bauen und ein anderer [es] bewohnen; sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen. Denn gleich den Tagen eines Baumes werden die Tage meines Volkes sein; und das Werk ihrer eigenen Hände werden meine Auserwählten verbrauchen. 23 Sie werden sich nicht umsonst abmühen, noch werden sie zur Bestürzung gebären; denn sie sind der Nachwuchs, bestehend aus den Gesegneten Jehovas, und ihre Nachkommen mit ihnen. 24 Und es wird tatsächlich geschehen, bevor sie rufen, daß ich selbst antworten werde; während sie noch reden, werde ich selbst hören.

    Zu welcher Zeit spielt die in Jesaja 65:20-24 geschilderte Szene?

    Sie muss sich in der neuen Ordnung zutragen, wenn es keine alternden Menschen mehr gibt, sondern Knaben über hundert Jahre alt werden und das Alter der Menschen dem Alter eines Baumes gleichen wird(Jesaja 65:22).

    Wo spielt sich diese Szene ab?

    Sie kann sich nur auf der Erde abspielen, denn im Himmel gibt es keine Sünder, denn alle Menschen wurden zuvor gerecht gesprochen. Auch wird dort kein Knabe sterben, denn die zu himmlischem Leben verherrlichten Menschen haben Unsterblichkeit. Auch baut man im Himmel keine Häuser oder gebärt Menschen, denn die Menschen im Himmel sind Engeln gleich und heiraten nicht. Im Himmel wird auch nicht gepflanzt und der Fruchtertrag geerntet.

    Die in Jesaja 65:20-24 geschilderte Vision findet eindeutig nach Harmagedon auf der Erde statt, was belegt, dass es Überlebende auf der Erde gibt und nicht alle Menschen in den Himmel kommen. Sie, die Vision, belegt sogar, dass Menschen nach Harmagedon, wenn sie willentlich Sünde treiben und sich nicht korrigieren wollen, im hoben Alter gerichtet und sterben werden.

    Ede

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Ede

    Das was Du in obigen Kommentar geschrieben hast sehe ich genauso.

    Nur gehe ich davon aus, dass innerhalb der 1000 Jahre niemand sterben wird. Denn es gibt ja kein Leid und keinen Schmerz und auch die Tränen werden abgewischt. Passt irgendwie nicht zu Sterben.
    Sondern ich glaube dass der Sünder erst offenbar wird, wenn der Teufel wieder losgelassen wird. Adam und Eva haben auch nicht gesündigt ohne den Teufel.
    Kann sein dass das Kinder bekommen nach etwa 900 Jahren aufhört und dann der Jüngste der lebt zum Jüngsten Gericht 100 Jahre alt ist.
    Aber das vermute ich nur!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Ede,
    Klar spielt sich Jesaja auf der Erde ab, ich wüsste auch nicht, dass hier jemand mal was anderes behauptet hätte.

    Wer in hoffnungsfroher Erwartung blutigen, wahllosen Gemetzels schwelgt, der schiebt Bibelverse wie diese völlig beiseite:

    Psalm 2, 8-11:
    8 Nenne mir deine Forderung, ´ich will sie erfüllen`! Ich gebe dir ´alle` Nationen zum Erbe, die Erde bis an ihr äußerstes Ende soll dein Besitz sein!
    9 Zerschmettere ´die Völker` mit eisernem Zepter! Zerschlag ihren Widerstand, wie man ein Tongefäß zerschlägt!‹
    10 Und nun kommt zur Einsicht, ihr Könige der Welt, lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden!
    11 Dient dem Herrn mit Ehrfurcht, zittert vor ihm und jubelt ihm zu!

    Auch Psalm 67, 3-6:
    3 Denn so erkennt man auf der ganzen Erde dein Wirken, o Gott, und alle Völker werden sehen, was du zur Rettung der Menschen tust.
    4 Die Völker sollen dir danken, o Gott, ja, alle Völker mögen dich preisen!
    5 Die Nationen sollen sich freuen und dir zujubeln, denn du richtest alle Völker aufrichtig und gerecht. Ja, du leitest alle Nationen auf Erden. //
    6 Die Völker sollen dir danken, o Gott, ja, alle Völker mögen dich preisen!

    Micha 4, 3:
    3 Gott selbst schlichtet den Streit zwischen den Völkern, und den mächtigen Nationen in weiter Ferne spricht er Recht. Dann schmieden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen um und ihre Speere zu Winzermessern. Kein Volk wird mehr das andere angreifen; niemand lernt mehr, Krieg zu führen.

    Jes 66, 18-21:
    18 Ich aber [kenne] ihre Werke und Pläne. Es kommt die Zeit, alle Nationen und Sprachen zusammenzubringen, und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen.
    19 Und ich will ein Zeichen an ihnen tun und aus ihrer Mitte Gerettete entsenden zu den Heidenvölkern nach Tarsis, Pul und Lud, die den Bogen spannen, nach Tubal und Jawan, nach den fernen Inseln, die noch nichts von mir gehört haben und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie werden meine Herrlichkeit unter den Heidenvölkern verkündigen.
    20 Und sie werden alle eure Brüder aus allen Heidenvölkern dem Herrn als Opfergabe herbeibringen auf Pferden und auf Wagen und in Sänften, auf Maultieren und Dromedaren, zu meinem heiligen Berg, nach Jerusalem, spricht der Herr, gleichwie die Kinder Israels das Speisopfer in einem reinen Gefäß zum Haus des Herrn bringen.
    21 Und ich werde auch von ihnen welche als Priester und Leviten nehmen, spricht der Herr.

    Und dies ist nur eine klitzekleine Auswahl an Bibelversen die – sofern keine anderen Auslegungen drübergestülpt werden – in ihrer Aussage deutlich genug sind.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo zusammen,
    Jesaja beschreibt ja auch nicht das Paradies, sondern das Königreich.
    Das wird oft verwechselt.
    Aber es ist nicht ein und dasselbe…denn vom Königreich wird zwar gesagt dass es Gerechtigkeit, Friede und Freude mit heiligem Geist bedeutet, sowie Trost für die Trauernden und Barmherzigkeit für den Barmherzigen – aber es wird auch so beschrieben:

    15 Aus seinem Mund kam ein scharfes Schwert. Mit ihm wird er die Völker schlagen. Er wird sie mit eisernem Stab regieren; und er tritt die Weinpresse des schrecklichen Zorns des allmächtigen Gottes.
    Offenb 19, 15

    Und Offenb 20: 7 beschreibt, wie es endet:

    7 Wenn die tausend Jahre vorüber sind, wird der Satan für kurze Zeit aus seinem Gefängnis freigelassen.
    8 Dann wird er alle Völker der Welt, Gog und Magog, zum Kampf anstiften und aufmarschieren lassen. So zahlreich wie der Sand am Meer werden sie sein.
    9 Sie zogen herauf, überrannten die ganze Erde und umzingelten das Lager des Gottesvolkes und die geliebte Stadt Gottes.
    Doch da fiel Feuer vom Himmel und vernichtete die Heere des Satans.

    Mir ist aufgefallen, dass in Offenb 20, 7+8 zwischen den Völkern der Welt und denen die zu Gott gehören unterschieden wird.
    Erst in Offenb 21, 3+4 sind alle Menschen angesprochen, wenn es heißt:

    3 Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: „Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, VON NUN AN wird Gott selbst in ihrer Mitte leben.
    4 Er wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Klage und Schmerzen wird es nie wieder geben; denn was einmal war, ist für immer vorbei.“

    Auch das es den Tod nicht mehr geben wird, gilt erst ab da in Vollendung, denn auf alle die sich doch noch auf Satans Seite schlagen, wartet ja nichts anderes als der endgültige Tod.

    Diese Verse KÖNNEN sich also garnicht schon auf das Königreich Jesu beziehen, indem es zwar keine Alterung gibt, aber schadenstiftendes Verhalten nicht geduldet wird, sondern eine tödliche Konsequenz hat. – Was ja auch völlig in Ordnung ist, da dort niemand mehr in Unwissenheit oder aus Not handelt.

    Erst Offenb 21, 3+4 beschreibt das Paradies, wo alles wieder dem Vater übergeben wurde. – Wo er allen alles sein wird und die Beziehung zwischen Gott und den Menschen wieder so ist, wie sie vor dem Sündenfall war.

    LG Ulli

  • Dennis
    April 2, 2012

    Hallo Edellmuth,

    wie es aussieht hast du dich umentschieden und kommentierst wieder hier auf BI!

    Ich bin übrigens der Meinung, dass dieser Text sehr deutlich zeigt, dass er sich NICHT in der „neuen Welt“ erfüllen kann. Man muss sich schon entscheiden, ist es wörtlich zu verstehen oder nicht. Mal so mal so ist inkonsequent und Bibelauslegung nach „Laune“ wie es auch die WTG macht.

    In Jes. 65:20 heißt es ausdrücklich, dass die Menschen als Knaben „sterben“ werden. Schon aus diesem Grund kann dieser Vers überhaupt nicht mit dem Paradies zusammenhängen. Der ganze Kontext von Jesaja 65 zeigt zusätzlich, dass das „erwählte Volk“ der Israeliten angesprochen war und nicht ein undefiniertes Volk in ferner Zukunft, die keine Juden sind.

    LG
    Dennis

  • Edellmuth
    April 2, 2012

    >> In Jes. 65:20 heißt es ausdrücklich, dass die Menschen als Knaben “sterben” werden. Schon aus diesem Grund kann dieser Vers überhaupt nicht mit dem Paradies zusammenhängen. <<

    Warum nicht, Dennis? Warum sollte es in der neuen Ordnung keine Knaben geben?

    Ede

  • Jade
    April 2, 2012

    @Edel(l)muth

    warum schreibst Du Dich neuerdings mit zwei l? Bist Du ein Anderer als sonst?

  • Dennis
    April 2, 2012

    Das hat doch mit Knaben nichts zu tun, sondern damit, dass hier steht es werden Menschen „sterben, die ihr Alter erfüllt haben“. Somit kann das Paradies damit nicht gemeint sein.

  • Matthäus an Ede
    April 2, 2012

    Nachdem unter keinen der Button von mir – Ede – Bruderinfo – Alois
    eine Antwort möglich ist schreibe ich ganz oben:

    Vorerst Danke an Bruderinfo, Alois für eurer „Eingreifen“ ich möchte dennoch etwas erwidern da Ede mich dazu auffordert.
    Nach biblischen Rat sollte man auf jemand der den Streit sucht, der für jede Übereinkunft nicht zugänglich ist – einfach nur abweisen. Ich setze mich also „über Gottes Rat hinweg“ möchte aber denn Rat Gotte unserem Bruder Ede nicht vorenthalten!

    Lieber Ede!

    Eigentlich wurde durch die 2 Antworten schon das wichtigste gesagt! Insbesondere der Hinweis von Alois mit der AUFLEHNUNG gegen den Geist, bewegst du dich auf so dünnem Eis, daß du nicht einmal merkst das du schön eingebrochen bist.

    Du zitierst Jesus und sagst SOFORT ja stimmt – ABER !!!
    Also DU weißt es besser – genau wie der „trvSk.“ seit 100 Jahren sich über Jesu Lehre hinwegsetzt. Da kann Jesus sagen: Zeit und Zeitabschnitte das ist nicht eure Sache – oder die Frage wann das Gericht kommt – das weiß ich weder ich noch die Engel, aber Sklave weiß es.

    Du unterstellst mir mit deiner Antwort ich würde jedem raten:

    Du kannst huren, saufen, kiffen und alles was Gott verboten hat, du darfst nur nicht vergessen bei nächsten Abenmahl dabei sein und von den Symbolen nehmen dann ist alles wieder gut – ich hoffe ich habe mich deutlich genug ausgedrückt. Es ist sonst nicht meine Art in so scharfer Form zu reagieren. Doch auch einem Jesus oder Paulus wurde es manchesmal zuviel.

    Ich habe nur mehr diese RAT GOTTES der dir helfen soll wieder KLAR ZU DENKEN – sofern dies bei dir noch möglich ist!

    Kurz zu den verschiedenen Arten von Menschen:

    Es gibt grundsätzlich 3 Arten von Menschen:

    1. Menschen die jeden Rat zurückweisen – weil sie denken alles besser zu wissen!

    2. Menschen die über einen guten Rat nachdenken – abwägen – und sich danach entscheiden

    3. Menschen die dankbar sind für jeden Rat – die bereitwillig den Rat annehmen und wenn sie die Quelle kennen diesen gerne umsetzen!

    Sprüche 1

    1 Die folgenden Lebensweisheiten sind in Sprüche gefasst von Salomo, dem Sohn Davids und König von Israel.

    2 Wenn du sie beachtest, wirst du lernen, dich im Leben zurechtzufinden. Sie helfen dir, dich selbst zu beherrschen, und machen dich fähig, gute Ratschläge zu erkennen und anzunehmen.

    3 Durch sie gewinnst du Einsicht; du lernst, aufrichtig und ehrlich zu sein und andere gerecht zu behandeln.

    4 Wer jung und unerfahren ist, wird urteilsfähig, er bekommt das Gespür für gute Entscheidungen.

    5 Selbst wer darin schon geübt ist, kann noch dazulernen. Neue Gedankenanstöße helfen ihm,

    7 Alle Erkenntnis beginnt damit, dass man Ehrfurcht vor dem Herrn hat. Nur ein Dummkopf lehnt Lebensweisheit und Selbstbeherrschung ab.

    Die Weisheit ruft – Alles aus Spr. nach der HFA

    20 Hört! Die Weisheit ruft laut auf den Straßen, auf den Marktplätzen erhebt sie ihre Stimme.

    22 „Ihr Dummköpfe! Wann kommt ihr endlich zur Vernunft? Wie lange noch wollt ihr spötteln und euch mit einem Lächeln über alles hinwegsetzen? Ist euch jede Einsicht verhasst?

    23 Hört, was ich euch sagen will! Dann überschütte ich euch mit dem Reichtum meiner Weisheit und teile mit euch meine ebenserfahrung.

    24 Schon oft rief ich euch und bot meine Hilfe an, aber niemand hat je gehört.

    25 Jeden Rat verachtet ihr, über meine Weisungen rümpft ihr nur die Nase.

    27 Wie ein Gewitter wird es euch überfallen, wie ein Sturm, der Angst und Schrecken mit sich bringt.

    28 Dann werdet ihr um Hilfe schreien, ich aber antworte nicht. Ihr werdet mich überall suchen, aber ich lasse mich nicht mehr finden.

    29 Vor jeder Erkenntnis verschließt ihr die Augen, Gott wollt ihr nicht gehorchen.

    30 Jeden Rat von mir weist ihr zurück –

    31 dann tragt auch die Folgen eures Handelns, bis ihr genug davon habt!

    33 Wer aber auf mich hört, lebt ruhig und sicher, vor keinem Unglück braucht er sich zu fürchten.“

    1 Wer dazulernen möchte, lässt sich gern sagen, was er falsch macht. Wer es hasst, auf Fehler hingewiesen zu werden, ist dumm.

    2 Der Herr freut sich über gute Menschen, …..

    8 Jeder bewundert einen klugen Menschen, ein Dummkopf aber wird verachtet.

    13: 13 Wer guten Rat in den Wind schlägt, muss die Folgen tragen; wer sich etwas sagen lässt, wird belohnt. 14 Der Rat eines weisen Menschen hilft anderen zum Leben2 und bewahrt sie vor tödlichen Fallen. 15 Der Vernünftige findet Anerkennung, wer aber nicht vertrauenswürdig ist, läuft in sein Unglück. 16 Der Kluge überlegt, bevor er handelt.

    So lieber EDE das war meine letzte Antwort auf Deine konfusen und teils widersinnigen ja plasphemischen Äußerungen.

    Ich bin dir nicht böse – kann jede deiner Entgleisungen mit dem Mantel der Liebe zudecken im Bewußtsein das nur auf dieser Grundlage auch meine Fehler verziehen werden.

    Ich wünsche auch Dir jenes was Jak.im Kap. 1 Vers 5 geschrieben hat. lg. Matthäus

  • Matthäus
    April 2, 2012

    Solltest Du ehrlich über meine Zeilen und den Rat Gottes nachgedacht haben, lieber Ede dann möchte ich dir diese wahren Worte hinterherreichen:

    Kap. 15:
    31 Wer auf hilfreiche Ermahnung hört, den kann man klug nennen!
    32 Wenn du jeden Tadel in den Wind schlägst, schadest du dir selbst. Wenn du dir etwas sagen lässt, dann gewinnst du Einsicht.

    Spr. Kap. 19:
    2 Ein eifriger Mensch, der nicht nachdenkt, richtet nur Schaden an; und was übereilt begonnen wird, misslingt.

    3 Manch einer ruiniert sich durch eigene Schuld, macht dann aber Gott dafür verantwortlich!
    20 Höre auf guten Rat, und nimm Ermahnung an, damit du endlich weise wirst!

    lg. Matthäus

  • Edellmuth
    April 2, 2012

    >> Du unterstellst mir mit deiner Antwort ich würde jedem raten:

    Du kannst huren, saufen, kiffen und alles was Gott verboten hat, du darfst nur nicht vergessen bei nächsten Abendmahl dabei sein und von den Symbolen nehmen dann ist alles wieder gut – ich hoffe ich habe mich deutlich genug ausgedrückt. Es ist sonst nicht meine Art in so scharfer Form zu reagieren. Doch auch einem Jesus oder Paulus wurde es manches mal zuviel. <<

    Nein, verehrter Matthäus, das habe ich dir nicht unterstellt. In meinem Beitrag vom 9. April 2012 um 19:00 habe ich bewusst übertrieben und von „uns“ und „wir“ gesprochen, weil ich weis, dass es Menschen außerhalb der Zeugen Jehovas gibt, die sich bereits als gerecht gesprochen, wiedergeboren und gerettet betrachten, weil sie an Jesus glauben, was immer sie unter „glauben“ verstehen mögen.

    Ich fände es ganz wunderbar, wenn du inhaltlich auf meine Argumente statt auf meine Person eingehen und dich an die Wahrheit halten würdest. Du kennst sicherlich das Gleichnis mit dem Balken im Auge.

    Nimmst du von den Symbolen und fühlst dich bereits gerecht gesprochen?

    Ede

  • Frank&Frei
    April 2, 2012

    bei den Zwistigkeiten fällt mir folgender Text ein:
    Freiheit, die ich meine
    die mein Herz erfüllt
    komm mit deinem Scheine
    süßes Engelsbild!
    Magst du dich nie zeigen
    der bedrängten Welt?
    führest deinen Reigen
    nur am Sternenzelt?
    Auch bei grünen Bäumen
    in dem lust´gen Wald,
    unter Blütenträumen
    ist dein Aufenthalt.
    Ach! das ist ein Leben,
    wenn es weht und klingt,
    wenn ein stilles Weben
    wonnig uns durchdringt

    mag uns die Freiheit „durchwehen“ in dem Bewußtsein, dass wir Suchende sind, die den Drang nach ihr haben, da sie uns verheißen wurde. Am Ende Freiheit von Sünde und Tod, Freiheit von Wortklaubereien

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Nimmst du von den Symbolen und fühlst dich bereits gerecht gesprochen?“

    Du setzt also das nehmen der Symbole mit Selbstgerechtigkeit gleich? Aha… – Nun, wenn dem so wäre, hätte Jesus dieses Mahl wohl niemals eingeführt. Denn Gerechtigkeit im Sinne von >sich selbt für makellos halten<, passt weder auf heutige Christen, noch waren die Jünger damals mit solch einer Einstellung behaftet…

    So wie du das darstellst, hätte also niemals irgend jemand – außer den Aposteln die direkt von Jesus dazu eingeladen wurden – von den Symbolen nehmen dürfen.

    LG Ulli

  • Edellmuth
    April 2, 2012

    Guten Abend Brüder und Brüderinnen

    Eure Zweifel am Sklaven kann ich gut nachvollziehen.

    Das Internet macht Literatur in zunehmendem Maße entbehrlich. Die Brüder können sich herunterladen, was sie benötigen(sollen). Druckereien, Betriebsgebäude und Unterkünfte werden entbehrlich und können verkauft werden. Sollte dennoch Literatur für den Predigtdienst oder die dritte Welt erforderlich werden, kann man in Billigländer günstiger produzieren(lassen).Außerdem steht die Organisation wegen ihrer Expansion im Osten und der altersbedingten Verringerung zahlungsfähiger Spender finanziell stark unter Druck.

    Auch in Bezug auf unsere Versammelungsstätten könnte ich mir eine Umstrukturierung vorstellen, um eine optimalere Nutzung zu erreichen. Gelegentlich hört man, das Versammlungen zusammengelegt wurden. Irgendwann wird dann auch unbemerkt ein Königreichsaal verkauft.

    Bestimmte Brüder können den Bezirkskongress jetzt auch vom Kreiskongresssaal verfolgen. Die Sprechanlagen der Königreichsäle werden so umgerüstet, dass ein Sprecher aus Brooklyn zentral in allen Sälen seinen Vortrag halten kann. Ich könnte mir gut vorstellen, dass eines Tages die Kosten für die Bezirkskongresse eingespart werden. Es ist sowieso nicht im Sinne des Sklaven, wenn sich so viele Menschen unkontrolliert unterhalten können. Geeigneter sind da Königreichssäle, wo alles genaustens überwacht wird.

    Ede

  • Robin
    April 2, 2012

    Liebe Brüder, liebe Schwestern,

    schade, dass dieses Thema jetzt so einen Verlauf genommen hat. Die Beiträge der letzten Tage verletzen meiner Meinung nach Jesu Bitte seines Todes zu gedenken.

    Nachträglich vielen Dank an die vielen konstruktiven Bemerkungen zum Abendmahl des Herrn.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Hans
    April 2, 2012

    Hallo Robin,

    Thema verfehlt in Bezug auf den Artikel ok.
    Aber wieso kann ich nicht des Todes Jesu gedenken und auch noch zusätzlich weitere Gedanken haben?

    Viele Grüße,
    Hans

  • Robin
    April 2, 2012

    Hallo Hans,

    du hast ja Recht, es sollte immer möglich sein, sich zusätzliche Gedanken zu machen.

    Wahrscheinlich sind mir noch die Eindrücke des Spielfilms „Die Passion Christi“ zu sehr durch den Kopf gegangen und da fand ich`s halt ein wenig unpassend.

    Und:

    Vor einigen Tagen habe ich zwei Brüdern meiner Versammlung mit dem Thema „Des Todes Christi gedenken“ Bruderinfo empfohlen. Ich hoffe, dass sie sich zu einem Zeitpunkt auf die Seite getraut haben, als noch passende Kommentare gegeben wurden.

    Ansonsten denke ich, dass in der Bibliothek auf Bruderinfo sicher eine bessere Rubrik zum Thema „Immobilien und Finanzen“ zu finden wäre, um da seine Gedanken einzubringen. Ein wenig Ordnung im System würde auch dazu beitragen, bestimmte Diskussionspunkte leichter zu finden.

    Trotzdem find ich es gut, dass es Bruderinfo gibt und ich hoffe nicht, dass ihr mich deshalb zu den Bösen zählt, weil es doch in Gottes Wort heisst:

    „Die Gedanken der Gerechten sind [das] Recht; die Steuerung durch die Bösen ist Trug.“ (Sprüche 12:5)
    😉

    Liebe Grüße
    Robin

  • Anna
    April 2, 2012

    Lieber Bruder Robin, liebe Brüder und Schwestern,

    hab vielen Dank für deine Bedenken. Wie Hans schon sagte haben wir hier alle sicher sehr sehr viel Wertschätzung für das was Jesus für uns getan hat. Ich habe ein paar Tage vor dem Gedächtnismahl auch die Passion Christi gesehen und es hat mich tief berührt. Andererseits, wir wollen hier auch nicht tabuisieren. Ich meine bitte verstehe mich recht, nicht schon wieder aus Angst einen Fehler zu machen in der besonderen Zeit zum Tode von Christus alles andere ad acta zu legen.
    Wir haben hier einfach die Freiheit unsere Gedanken zu äußern ohne Furcht vor Repressalien.

    Und ich finde auch unser Bruder Ede hat einen sehr ausgewogenen Kommentar zu den Finanzen bzw. Grundstücksgeschäften des Sklaven geschrieben. Wenn ich als Schwester mal davon absehe, dass du Ede an Brüder und Brüderinnen geschrieben hast. Aber was soll’s wir Schwestern haben nicht immer eine Lobby. Einen sehr gesegneten und schönen Abend bzw. ein fröhliches Erwachen im Gedanken an das was Christus für uns getan hat wünscht herzlich, jedoch müde und hungrig, muss jetzt essen!!!
    Anna

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Anna,
    ZITAT:
    „Wenn ich als Schwester mal davon absehe, dass du Ede an Brüder und Brüderinnen geschrieben hast.
    Aber was soll’s wir Schwestern haben nicht immer eine Lobby.“

    Aber dafür genug Humor, um das locker zu nehmen. 😉

    LG Ulli

  • Hans
    April 2, 2012

    Mein erster Gedanke war:

    Brooklyn-Verkauf + Verringerung der Seitenanzahl der Zeitschriften

    =

    GELDMANGEL

  • Frank&Frei
    April 2, 2012

    die bringen die Kohlen in Sicherheit, damit sie nicht von den Gerichten „verbrannt“ werden, denn das Thema Kinderschändung ist noch lange nicht aufgearbeitet

  • Hans
    April 2, 2012

    Interessanter Gedanke!

    Wieviel Millionen könnten die 23.000 oder mehr Fälle (in den USA)kosten? Hmmm …..

    Was mir auch noch einfiel: Wenn irgendwann die Zeitschriften nur noch digital rauskämen, würden sie so gut wie fast nichts mehr an Unkosten verursachen. Man könnte aber trotzdem sagen, es ist noch Jehovas Wille, dass sie erscheinen. Auch wenn man praktisch pleite wäre.

  • Hans
    April 2, 2012

    Eine mögliche Einsparung von Bezirkskongressen ist eine Entwicklung, die mir auch sofort in den Sinn kam.

    Mal sehen, was noch alles eingespart wird.

  • Bruderinfo
    April 2, 2012

    Manfred 09.04.2012 auf 21:31

    Liebe Brüder,

    Habe folgende Meldung auf /abclocal.go.com gesehen:

    Jehovas Zeugen haben alle 34 Gebäude in Brooklyn verkauft. Es ist dort ein Video im amerikanischen Fernsehen zu sehen. Hat jemand das auch schon gehört oder hat weitere Infos?

    Wenn Ihr das auch sehen wollt, dann diese Seite im Browser eingeben und dann rechts auf das Video klicken.

    Liebe Grüsse Manfred

    Hallo Manfred,
    kannst du den direkten Link angeben?
    Bruderinfo

  • Fraka
    April 2, 2012

    Hallo Bruderinfo, mit diesen Link kommt ihr zur geschichte und Video.

    http:// abclocal.go.com/wabc/story?section=news/local/new_york&id=8609235

    Gottes Segen! fraka

  • Mark
    April 2, 2012

    Hallo liebe Brüder & Schwestern

    Hier der Link:
    abclocal.go.com/wabc/story?section=news/local/new_york&id=8609235

    Zitat aus dem Artikel:
    „The Jehovah’s Witnesses are planning to sell all 34 of its buildings as they move their operations upstate.“

    Der Verkauf ist geplant, also noch nicht abgeschlossen. Geschätzter Verkaufspreis 1 Milliarde $; das dürfte eher tief geschätz sein.

    herzliche Grüsse, Mark

  • Manfred
    April 2, 2012

    Lieber Mark,
    vielen Dank, Du hattest den gleichen Link.
    🙂
    Ja, mein englisch ist nicht so gut, der Verkauf scheint noch nicht abgeschlossen zu sein, doch so wie sich der Bürgermeister von Brooklyn (?) geäussert hat, hat er die Verteilung der Grundstücke schon fest eingeplant. Ist also nur noch eine Frage der Zeit bis das in trockenen Tüchern ist.

    Liebe Grüße Manfred

  • Fiene
    April 2, 2012

    Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass die WTG ihre Immobilien verkauft, um anderswo sich niederzulassen? Da das sicher einige Jährchen dauert (so schnell kann man die Häuschen sicherlich nicht neu bauen), findet dann Harmagedon doch nicht demnächst statt? Hm. Und die Sache mit den Generationen wird immer schwieriger….
    Wenn ich es falsch verstanden habe, korrigiert mich bitte. 🙂

  • Alois
    April 2, 2012

    Hallo Fiene

    Wann Harmagedon kommt hat nichts mit der Organisation zu tun, denn Jehova hat den Zeitpunkt seit Urzeiten festgesetzt und nicht einmal sein Sohn kennt Tag und Stunde. Aber das Verhalten der Organisation beweist, dass sie nicht mehr in absehbarer Zeit damit rechnet.

    Wie Du sagst, so ein Neubauprojekt dauert eine Weile und es könnte sein, dass sie nicht mehr mit dem Neubauprojekt fertig werden, sollte folgendes Gleichnis Jesu auf sie zutreffen:

    Luk. 12
    16. Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines gewissen reichen Menschen trug viel ein.
    17. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll.
    18. Und er sprach: Dies will ich tun: ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen, und will dahin all mein Gewächs und meine Güter einsammeln;
    19. und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter daliegen auf viele Jahre; ruhe aus, iß, trink, sei fröhlich.
    20. Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; was du aber bereitet hast, für wen wird es sein?

    In dem Gleichnis ist nicht die Rede davon, dass der Reiche sein Vorhaben umsetzen konnte, er ist vorher gestorben. So gesehen ist es eher ein Zeichen dafür, dass Harmagedon noch in diesem Jahrzehnt kommt und nicht umgekehrt.

    Für mich ist der Reiche prophetisch gesehen die Organisation.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=658

    Liebe Grüße
    Alois

  • Fiene
    April 2, 2012

    Danke Alois, mit dem Gleichnis habe ich die Organisation gar nicht in Verbindung gebracht. Wieder etwas dazu gelernt 🙂

  • Anna
    April 2, 2012

    Liebe Fiene, liebe Brüder und Schwesern,

    Jehovas Gerichtstag wird in einer Weise und zu einem Zeitpunkt kommen den er für richtig hält. Ob nun die Organisation Immobilien verkauft, neu baut oder was auch immer, davon hängt dies nicht ab.

    An uns ganz persönlich liegt es sich von der Handlungsweise der WTG nicht verblenden zu lassen sondern, ob wir nun noch innerhalb der Versammlung sind oder eben draußen an unserem ganz persönlichen Glaubensgebäude arbeiten.

    Viele haben es nicht gelernt einen persönlichen Glauben durch Jesus Christus zu entwickeln. Deswegen meine ich ist es für jeden wichtig das nachzuholen.

    Oftmals wird in den Publikationen der Text aus Matthäus 7:21-23 im Hinblick auf andere Religionen angeführt:

    Zitat NWÜ:
    „21 Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.“

    Die Organisation behauptet den Willen Jehovas zu tun, prophezeichen in seinem Namen, vollbringen Machttaten (…durch den Segen Jehovas haben wir viele Gebäude kaufen und bauen können)…

    Jetzt werden diese eben aufgrund des vermeintlichen Segens unseres Vaters wieder verkauft. Darüber sich zu ärgern führt zu nichts und beschädigt unseren Glauben.

    Jehova weist diese Gruppe von sich, nicht etwa weil sie ggf. Machttaten vollbracht haben sondern, weil sie den Willen des Vaters nicht getan haben.

    Dies sagt doch recht klar, dass Gott auch eine Organisation agieren lässt, die nicht das tut, was er will.

    Es bringt nichts für diejenigen unter uns die jetzt aufwachen mögen und merken, dass sie einem Trugbild (nicht Jehova und Jesus sondern der Rettung durch eine Organisatin) nachgelaufen sind nun in Panik davonzulaufen. Laßt uns besonnen und vernünftig bleiben weil wir sonst leicht zur Beute des Satans weren können.

    Was ich damit meine ist bevor man nun Entscheidungen trifft wie man sich innerhalb der Bruderschaft und der Versammlung verhält, Predigtdienst ja/nein usw. beten und gründlich Gottes Wort studieren. Damit darf man inneren Frieden erhalten und kann Zug um Zug persönliche Entscheidungen treffen.

    Einen schönen Restfrühlingstag und herzliche Grüße

    Anna

  • becky
    April 2, 2012

    hallo

    zitat: -Die Organisation behauptet den Willen Jehovas zu tun, prophezeichen in seinem Namen, vollbringen Machttaten (…durch den Segen Jehovas haben wir viele Gebäude kaufen und bauen können)…

    Jehova weist diese Gruppe von sich, nicht etwa weil sie ggf. Machttaten vollbracht haben sondern, weil sie den Willen des Vaters nicht getan haben.- zitat ende

    da hab ich heute morgen was interessantes gelesen:“ Nach jüdischem & biblischem Recht ist der Gesandte wie der Sendende. die Autorität des Sendenden geht auf den Gesandten über, & im Gesandten kommt, der Sendene selbst“ (g.maier)
    Jesus sagte zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich (Lk 10:16) Heißt: Im Gesandten kommt Jesus selbst zu den Menschen.
    Für einen Gesandten ist & bleibt entscheidend, dass Jesus selbst sein Auftraggeber ist. Der Herr beruft, beauftragt & bevollmächtigt. Ihm ist der Gesandte auch rechenschaft schuldig.

    was macht die wtg?

    lg

  • Frank&Frei
    April 2, 2012

    Becky, schöne Anmerkung mit dem Gesandten.
    so haben Gesandte im Botschaftsdienst immer ein Beglaubigungsschreiben ihrer Regierung, dass sie vorlegen können.

  • PINEHAS
    April 2, 2012

    Matt. 24:48 wenn sie in ihren HERZEN sagen, Mein Herr bleibt noch aus. Durch ein so umfassendes Bauprogramm zeigen sie ihren wahren Herzenszustand bezüglich des Kommens Jesu. Wir können also gut erkennen welcher Sklave die WTG darstellt.

  • Angi
    April 2, 2012

    Im Studien-Wachturm vom 15.06.2012 gibt die WTG schon vorsichtig eine Erklärung für die künftigen Bautätigkeiten. In dem Artikel „Der Dienst für Jehova hat Priorität – Warum?“ S. 22 Abs. 9 heißt es:
    Zitat:
    Zwar mussen wir zukunftsorientiert planen,
    um fur das Lebensnotwendige sorgen
    zu können (Spr. 6:6-11). Aber wie
    klug ware es, einen hohen Aufwand an
    Zeit und Energie in Ziele zu stecken, die
    nicht von dauerhaftem Wert sind? Es
    stimmt, auch Jehovas Organisation plant
    den Bau weiterer Konigreichsäale und Zweigbüros oder konzipiert andere Projekte.
    Doch diese Anstrengungen sind
    Investitonen in die Zukunft, denn sie
    dienen den Interessen des Königreichs.
    Wäre es da nicht passend, wenn jeder,
    der zum Volk Jehovas gehört, sich bei
    seinen Planungen ebenfalls von dem leiten
    lässt, was wirklich Prioritat hat? Ist es auch mein persönliches Herzensanliegen,„zuerst das Konigreich“ und Jehovas
    „Gerechtigkeit zu suchen“? (Mat. 6:33).

    Die WTG plant Investitionen für die Zukunft im Interesse des Königreiches, d.h. sie gestaltet den Plan Jehovas bereits mit. Wie vermessen das ist und wie scheinheilig die Erklärung für uns als Zeugen Jehovas.
    Treffender ist da die Bibelstelle aus Jer. 45:4, 5 die ebenfalls in dem Artikel in Abs. 8 erwähnt wird, wo Baruch als schlechtes Beispiel genannt wird.
    Zitat:
    Jeremias Sekretar Baruch hingegen verlor vorubergehend seinen
    klaren Blick fur die Realitat. Gott ließ
    ihm durch Jeremia sagen: „Siehe! Was
    ich aufgebaut habe, reiße ich nieder, und
    was ich gepflanzt habe, reiße ich aus,
    ja das ganze Land selbst. Aber was dich betrifft, du suchst fur dich ständig nach großen Dingen. Suche nicht weiter.
    Denn siehe, ich bringe Unglück uber alles
    Fleisch, . . . und ich will dir deine Seele
    zur Beute geben an allen Orten, wohin
    du gehen magst“.
    Auch die WTG sucht weiter nach Großen Dingen im Interesse des Königreiches Jehovas. Ob Jehova das auch so sieht?

    LG
    Angi

  • Matthäus
    April 2, 2012

    Liebe Angi, danke für das Zitat aus dem WT – ich schau mir diese scheinheilige Rechtfertigung der LK für IHR Pläne nicht mehr an, vorallem wie eine ehemaliger Kreisaufseher dem Sinne nach sagte:

    Und nun versetzte dich in die Lage: Jesus in der obersten Etage von Brooklynn wie er diese Pläne sieht, die Ivestitionen, das
    BIG Business, wie hier Milliardenwerte die 100.000ende Brüder geschaffen haben, zu Geld gemacht werden um anderswo Gewinnbringend anzulegen oder zu investieren.

    UND DAS alles „unter dem Deckmantel der Interessen des Königreiches“ – das schlimme hierbei ist – die meisten Brüder glauben das auch noch !!!

    Und nun denk an Jesus (oder auch Paulus, Petrus etc): ER der nicht einmal eine Schlafstätte sein eigen nannte. Geschweige irgend einen anderen Besitz. Unter dem römischen – grichischen Reich hätten die ersten Christen auch – wenn Jesus es gewollt hätte, hätten sie prunkvolle Bauten errichtet (nun ja der Tempel war prunkvoll) aber hatten solche Werte für Jesus einen Wert? Nicht ein Stein blieb auf dem anderen. BUCHSTÄBLICH weil die Menschen das Gold was sich in den Zwischenräumen befand bis zur letzten Unze herauskratzten.

    Liebe Grüße
    Matthäus

  • Frank&Frei
    April 2, 2012

    schaffe, schaffe Häusle bauen und den Brüdern Piepen klauen und wenn der Palast steht ja dann geben wir keine Ruh, denn dann schaffen wir , ja schaffen wir für mehr Kohle noch hinzu.

    Ein cleveres Vertriebskonzept: Druckschriften ohne Vertriebskosten zu verteilen- durch Erzeugung eines schlechten Gewissens.

    Die jetzige Umstellung mit dünneren Heftchen und mehr Download per Website ist eigentlich das Eingeständnis, dass die althergebrachte Methodik nicht mehr kostendeckend ist.
    Die Aussage, dass da so enormer Zugriff ist, kommt bestimmt weniger von Interessierten, als von den Zeugen selbst.

    Heftchen, mit einem Sprachniveau von einem 12 jährigem Teenie, spiegeln nun mal nicht die kulturelle Entwicklung wider, die die reale Gegenwart hat.

    Es geht bald wie mit dem römischen Ritter Brabo – von dem stammt die Grafschaft Brabant ab. Der liess all jenen, die illegal auf der Schelde Boot fuhren die Hand abschlagen. Davon stammt der name der STadt Antwerpen ( Handwerfen).
    der größere Brabo wird bald ebenso mit den Illegalen Wortjongleueren handeln

  • Caleb
    April 2, 2012

    Mich stört eigentlich nicht, DASS die Organisation Häuser verkauft und neue baut, daß mag aus verschiedenen Gründen durchaus Sinn machen.

    Mich stört auch nicht, daß sie jetzt das große Geld macht, denn wer wußte schon vor 100 Jahren, dass diese Gebäude mal was Wert sind.

    Durch die neue Generationserkenntnis, können sie ja Harmagedon locker ein paar Jährchen/Jahrzehnte nach hinten verschieben, außerdem brauch ma ja die Häuser nach Harmagedon.

    Was mich allerdings massiv stört, ist die Tatsache, dass sich jede Versammlung ihren Königreichssaal selber finanzieren muss und ihn dann der WTG schenken darf.

    Jetzt geht der Trend in großen Städten dazu über, sog. Versammlungszentren zu errichten, d.h. man baut an einem Standort zwei oder mehrere Säle, wo dann mehrere Versammlungen zusammenkommen.

    Folgende Probleme ergeben sich daraus:

    1. erhöhte Fahrkosten bzw. Zeitaufwand dorthin zu kommen (ist der WTG eh wurscht, betrifft sie ja nicht)

    Objekte mit einer guten Verkehrsanbindung sind meistens sehr teuer. Jetzt werden die Brüder aufgefordert, anonym anzugeben, was sie für ein solches Objekt (was sie viell. gar nicht wollen) ZUSÄTZLICH spenden könnten.

    Ich fragte einen Ä, warum solche Projekt nicht von der WTG finanziert würden, da ja die WTG mit den div. Bethel und Gebäudeverkäufen ja eh jede Menge Geld haben müsste, und die Versammlungen würden halt Miete zahlen, fragte er mich entgeistert, warum die Organisation in einem Land wie Deutschland, wo eh keine Mehrung ist, soviel Geld investieren soll, wenn man mit dem Geld in Ländern mit „extremer“ Mehrung viel mehr machen könnte.

    Ich habe allerdings den Verdacht, daß sich die Brüder in diesen Ländern ihre Säle auch selber finanzieren müssen.

    Auf einem Kongress war einmal die Rede, daß in manchen afrikanischen Ländern ein Saal aus einen Strohdachkonstruktion um ca. € 100,– zu bauen ist und wieviel Säle wir mit unseren Spenden man dort bauen kann.

    Langsam glaube ich, hier liegt die wirkliche Schweinerei:

    1. zahlen für die Errichtung des eigenen Saals der dann in das Eigentum der WTG übergeht
    2. zahlen für die Literatur, die wir dann selbst abgeben dürfen
    3. Spenden für andere Länder, damit dort gebaut werden kann
    4. keine Veröffentlichung der Finanzen, sodaß kein Verkündiger nachschauen kann, was eigentlich mit den Spendengeldern gemacht worden ist, und wie die Geldflüsse wirklich laufen

    ja ja, all das was die WTG früher den Kirchen vorgeworfen hat, macht sie mittlerweile selbst.

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Caleb

    Da gebe ich Dir Recht, aber alles steht in den Propheten, auch dass die Organisation ihre Nächsten, also die Zeugen umsonst arbeiten lässt:

    Jer. 22
    13. Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und seine Obergemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und ihm seinen Lohn nicht gibt;
    14. der da spricht: Ich will mir ein geräumiges Haus bauen und weite Obergemächer! und er haut sich Fenster aus und deckt mit Zedern, und er streicht es an mit Zinnober.

    Interessant ist auch was Miacha in Kap. 3 sagt:
    9. Höret doch dieses, ihr Häupter des Hauses Jakob und ihr Fürsten des Hauses Israel, die ihr das Recht verabscheuet und alles Gerade krümmet;
    10. die ihr Zion mit Blut bauet und Jerusalem mit Unrecht.
    11. Seine Häupter richten um Geschenke, und seine Priester lehren um Lohn, und seine Propheten wahrsagen um Geld; und sie stützen sich auf Jehova und sagen: Ist nicht Jehova in unserer Mitte? Kein Unglück wird über uns kommen!
    12. Darum wird euretwegen Zion als Acker gepflügt werden, und Jerusalem wird zu Trümmerhaufen und der Berg des Hauses zu Waldeshöhen werden.

    Ich bin mir sicher dass die Organisation mit dem „Reichen“ gemeint ist, dazu passend:
    Jakobus 5
    1. Wohlan nun, ihr Reichen, weinet und heulet über euer Elend, das über euch kommt!
    2. Euer Reichtum ist verfault, und eure Kleider sind mottenfräßig geworden.
    3. Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird zum Zeugnis sein wider euch und euer Fleisch fressen wie Feuer; ihr habt Schätze gesammelt in den letzten Tagen.
    4. Siehe, der Lohn der Arbeiter, die eure Felder geschnitten haben, der von euch vorenthalten ist, schreit, und das Geschrei der Schnitter ist vor {W. in} die Ohren des Herrn Zebaoth {d. i. Jehova der Heerscharen} gekommen.

    In Vers 4 steht klar dass der Reiche den Arbeitern den Lohn vorenthalten hat. Die Arbeiter sind die Millionen Zeugen die umsonst arbeiten. Dabei geht es gar nicht ums Geld, sondern die Organisation verspricht ewiges Leben als Lohn. Diesen Lohn kann sie natürlich nie bezahlen, da nur Jesus und sein Vater unser Belohner ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Alois,

    interssante Gedanken, die du immer wieder aus dem AT rausholst. Das mit dem „Lohn“ und dem ewigen Leben versprechen usw. trifft absolut auf die WTG zu.

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Caleb,
    ZITAT:
    „Durch die neue Generationserkenntnis, können sie ja Harmagedon locker ein paar Jährchen/Jahrzehnte nach hinten verschieben, außerdem brauch ma ja die Häuser nach Harmagedon.“

    Ein Denken das ich schon damals nicht verstanden habe und bis heute nicht nachvollziehen kann.

    Man sehe sich die Harmagedonphantasien der WTG an, in denen alles…aber auch wirklich ALLES in Schutt und Asche gelegt wird. Sie stellen sich auf Kongressen hin und erzählen ihren Schäflein, dass sie sich nicht einbilden bräuchten, das Königreich wäre ein Schlaraffenland. – Im Gegenteil, es hieße arbeiten, arbeiten arbeiten. Denn es müssen ja schließlich für die Auferstandenen Häuser gebaut werden, nachdem die Milliarden von Leichen und die Tonnen von Schutt weggeräumt wurden…

    Aber gleichzeitig investieren sie selbst in Immobilien ohne Ende und horten Reichtümer an, bis zum geht nicht mehr…
    Gehen ihre Phantastereien tatsächlich so weit, dass sie meinen, IHRE Häuser würden inmitten des Chaos verschont bleiben?

    Dasselbe gilt für die WTG-Jünger, die sich im Predigtdienst schon mal gedanklich die schönen großen Häuser der „Böcke“ für nach Harmagedon unter die Nägel reißen…wollen sie, wenns dann losgeht, schnell hinrennen und einen Zettel an die Haustür pinnen wo drauf geschrieben steht: Bitte nicht platt machen, da will ich einziehen“…?…

    Solch eine Einstellung, die sich aber ja anscheinend von ganz oben, bis ganz unten durch die WTG-Reihen zieht, ist wirklich mehr als beschämend, denn es offenbart Herzen aus Eis.

    LG Ulli

  • Holger
    April 2, 2012

    Hallo Ulricke,
    diese Informationen habe ich als Bub bis in die Teenie Zeit im PD von Brüder selbst gehört. Das sind schöne Träume die Brüder haben, aber nicht realistisch sind. Wenn die Naturgewalten von Jehova (Harmagedon)eingesetzt werden, spielt es keine Rolle in welchen Haus man wohnt oder nicht wohnt. Das sind alles Wunschdenken. Man muss froh sein, wenn wir unser nacktes Leben behalten können, um zu überleben. LG Holger

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Holger

    Zitat:
    „Das sind alles Wunschdenken. Man muss froh sein, wenn wir unser nacktes Leben behalten können, um zu überleben“

    Genau so sehe ich das auch. Es könnte sein, dass das Laubhüttenfest eine prophetische Vorausschau für die Zeit sein wird in der die Überlebenden mit dem „Nackten Leben“ davongekommen sind.

    In Sach. 14 geht es um die Zeit um Harmagedon und da steht am Ende dieses Kapitels:
    16. Und es wird geschehen, daß alle Übriggebliebenen von allen Nationen, welche wider Jerusalem gekommen sind, von Jahr zu Jahr hinaufziehen werden, um den König, Jehova der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern.

    Als das Laubhüttenfest eingeführt wurde sage Moses:
    3. Mos. 23
    42. In Laubhütten sollt ihr wohnen sieben Tage; alle Eingeborenen in Israel sollen in Laubhütten wohnen;
    43. auf daß eure Geschlechter wissen, daß ich die Kinder Israel in Laubhütten habe wohnen lassen, als ich sie aus dem Lande Ägypten herausführte. Ich bin Jehova, euer Gott. –

    Kann somit sein dass man eine gewisse Zeit auch nur in Laubhüten wohnt. Dass etwas aus dieser Welt übrig bleibt, also etwas aus der Welt die vom Gott dieser Welt beherrscht wird, kann ich mir nicht vorstellen.

    Jes. 65
    17. Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde; und der früheren wird man nicht mehr gedenken, und sie werden nicht mehr in den Sinn kommen.

    Somit kann es auch nichts mehr geben was uns an die alte Welt erinnern könnte.

    Liebe Grüße
    Alois

  • tobi
    April 2, 2012

    Gut Ding will Weile haben!

    Bis uns die Realität erreicht, dass der Spruch „frag Brooklyn“ der Vergangenheit angehört, dürfen wir uns noch in Geduld üben.

    Aktuell ist der WTG-Umweltverträglichkeitsbericht für ihr Bauvorhaben in Warwick von der Stadt genehmigt worden und bedarf noch der Feinabstimmung.

    „Der Umzug ist noch Jahre entfernt“ gemäß dem Sprecher der WTG Richard Devine (8.März 2012)
    (brooklyneagle.com/articles/watchtower-eir-accepted-warwick)

    Aus Kurzweil ist die Überlegung gestattet, ob es dann in Zukunft „frag Warwick“ lautet.

    tobi

  • Scheues Herz
    April 2, 2012

    Aber mal ne ganz andere Frage: Warum ist Jesus überhaupt gestorben?
    Ich weis das klingt doof- aber ich kann nichts dafür das ich unvollkommen bin. Und die Fehler wo ich trotzdem mache trage ich selber. Ich kann die verantwortung für meine Fehler selber übernehmen.
    Ich will nicht das jemand für mich stirbt!
    Ich weiß das Jehova ein liebervoller Vater ist. Und er weiß warum ich manchmal so oder so handle.
    Muß da jemand solche quallen auf sich nehmen- weil nur dann Rettung möglich ist. Ich hab echt ein Problem mit dem Bild von einen liebevollen Vater der seinen Sohn opfert für alle anderen. Ich würde meinen Sohn niemals opfern!!!!!!!
    Entschuldigt aber ich wollte das schon lange mal sagen.
    Wo soll man so wa sagen wen nicht hier!
    Und ich bin getaufter Zeuge immer noch falls jemand bedenken hat…
    Und ich weiß was der WTG sagt oder die Bibel. Habs mit der muttermilch sozusagen eingeflößt bekommen 🙂

  • Alois
    April 2, 2012

    Hallo Herz

    Es gibt keine doofe Fragen, sondern nur doofe Antworten.

    Wie Du weist ist die Sünde in die Welt gekommen, weil ein vollkommener Mensch, der nicht hätte sterben müssen, gesündigt hat.
    Diese Sünde Adams und somit der Tod aller seiner Nachkommen, konnte nur ausgeglichen werden wenn ein vollkommener Mensch bis zum Tod nicht sündigt. Somit sich genau umgekehrt verhält.
    Jetzt könntest Du einwenden, es hätte gereicht als Jesus auf der Erde war, wenn er nicht gesündigt hätte. Aber dann hätte das Opfer gefehlt. An dem Scenario, das Abraham mit Isaak vorgemacht hat sieht man, dass Jehova wie Abraham bereit war seinen einzigen Sohn zu opfern.
    Es ist umgekehrt als Du denkst, weil Jehova liebevoll ist, hat er die Sünden durch den Tod Jesu getilgt. Nicht für alle, aber für alle die an Jesus, unseren Vater und die Verheißung glauben und nicht Menschen folgen, was alles falsche Christusse sind.

    Dass Du Deinen Sohn nicht opfern würdest verstehe ich, ich würde es auch nicht tun. Aber dem Abraham wurde verheißen, dass durch seinen Sohn eine riesige Nachkommenschaft kommen würde. Er glaubte das und durch seinen tiefen Glauben wusste er, dass Jehova einen Weg finden würde Isaak wieder zum Leben zu bringen.
    Genauso wusste auch Jehova, dass sein Sohn wieder zum Leben kommen wird, denn er sollte, wenn er die Sünde besiegt hat zu seiner Rechten sitzen. Einen größeren Liebesbeweis für die Menschheit kann es nicht geben.

    Wenn Du Deine Fehler selbst tragen möchtest, dann wirst Du auch für Deine Fehler verurteilt werden. Dann gäbe es keine Rettung für Dich. Ich mache genauso Fehler wie Du, aber ich glaube, dass meine Sünden durch das Opfer Jesu vergeben sind und ich durch diese Gnade leben werde. Wir selbst können gar nichts für unsere Rettung tun.

    Liebe Grüße
    Alois

    Liebe Grüße
    Alois

  • Scheues Herz
    April 2, 2012

    Lieber Alois,
    vielen Dank für deine Mühe mir zu antworten.
    Mit den Verstand verstehe ich alles aber mein Herz fühlt was ganz anderes. Und manche Dinge sind auch schwer in Worte zu fassen. Trotzdem Danke und liebe Grüße!

  • Mark
    April 2, 2012

    Hallo ‚Scheues Herz‘

    Deine Frage betrifft den Kern unseres Glaubens. Auch ich bin dieser Frage kürzlich nachgegangen und habe ein gutes Video hierzu gefunden:

    :::::Verlinkungen sind nicht erwünscht…bitte daran halten….danke::::::

    Ist zwar Englisch gesprochen aber Deutsch untertitelt – ich fand das eine sehr gute Erklärung.

    An Bruderinfo: Falls Ihr diesen Link nicht erlauben wollt, hab ich kein Problem damit; einfach diesen Kommentar löschen.

    Liebe Grüsse und Friede im Herzen wünsche ich allen auf der Suche nach christlicher Freiheit!

    Mark

  • Scheues Herz
    April 2, 2012

    Hallo Mark,
    auch dir vielen Dank für deine info.
    Wie du siehst kann leider Video net finden,da keine adresse sichtbar ist. l.g.

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo scheus Herz,
    ZITAT:
    „Aber mal ne ganz andere Frage: Warum ist Jesus überhaupt gestorben?
    Ich weis das klingt doof- aber ich kann nichts dafür das ich unvollkommen bin.“

    Ich sehe es ganz pragmatisch und denke, wenn es eine andere Möglichkeit gäbe, dann hätte er sie auch gewählt.

    Aber du hast mit dem 2. Satz deine Frage eigentlich schon selbst beantwortet… 😉
    Und dann stelle dir mal vor das es Myriarden von Engeln gibt, die das auch wissen…eigenständig denkende und fühlende Geistwesen, die Gott lieben und von ihm geliebt werden. Und die es brennend interessiert, was mit den Menschen geschieht.

    LG Ulli

  • Scheues Herz
    April 2, 2012

    Hallo ulrike,
    schön das du mir geschrieben hast.
    Freu mich immer wen jemand schreibt:-)
    L.G.

  • Matthäus
    April 2, 2012

    Lieber Michael 2!

    Zu deinen Worten:

    >> Für mich sind all die Argumente, dafür oder dagegen, nicht eindeutig mit der Bibel zu belegen und daher auch nicht entscheidend für meine Glauben. Wenn dies wirklich so Wichtig wäre von den Symbolen zu nehmen hätte Jesus dies deutlich und unmissverständlich gesagt. <<

    …möchte ich folgende Worte Jesu dagegen halten – ER spricht vom GLAUBEN UND:

    Joh. 6: 47 Ich sage euch die Wahrheit: Wer an mich glaubt, der hat jetzt schon das ewige Leben! 48 Ich selbst bin das Brot, das euch dieses Leben gibt! 49 Eure Vorfahren haben in der Wüste das Manna, das Brot vom Himmel, gegessen und sind doch alle gestorben. 50 Aber hier ist das wahre Brot, das vom Himmel kommt. Wer davon isst, wird nicht sterben. 51 Ich bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt. Jeder, der dieses Brot isst, wird ewig leben. Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Welt leben kann."

    Beachte hierbei auch den Schlußgedanken Jesu – DAMIT die WELT leben kann – also geht es hier nicht nur um die 144.000.

    Du schreibst von UNMISSVERSTÄNDLICH – bitte sehr:

    53 Darauf erwiderte Jesus: "Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch.

    54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken.

    55 Denn mein Leib ist die lebensnotwendige Nahrung und mein Blut der Leben spendende Trank. 56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. … Ebenso wird jeder, der meinen Leib isst, durch mich leben. … Eure Vorfahren haben zwar auch in der Wüste Brot vom Himmel gegessen, aber sie sind trotzdem gestorben. Doch wer dieses Brot isst, wird für immer leben."

    Liebe Grüße
    Matthäus

  • Edellmuth
    April 2, 2012

    53 Darauf erwiderte Jesus: „Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch.

    Stimmt, Matthäus!

    Aber Leben in sich haben, wie Jesus es hatte. und gerettet werden wie der Schächer sind zweierlei. Leben in sich zu haben ist kein Selbstzweck, sondern dient zur Rettung anderer Menschen, damit sie wie der Schächer gerettet werden.

    Sag, wie oft hat der Schächer von den Symbolen genommen. Er war weder unterwiesen, noch getauft und hatte nicht eine Predigtstunde auf dem Zettel und doch hat er seine Rettung sicher.

    Joh. 6: 47 Ich sage euch die Wahrheit: Wer an mich glaubt, der hat jetzt schon das ewige Leben!

    Na super, dann können wir ja kräftig drauflos sündigen, denn unsere Gerechtsprechung gibt uns einen Freibrief für jede Art Sünde und außerdem sind wir sowieso gerettet. Uns kann ja gar nichts mehr passieren. Wer das glaubt hat Jesus und seine Lehre nie verstanden.

    Was bedeutet es, das Brot, das von Himmel kommt, zu essen und nicht zu sterben? Bisher sind noch alle Menschen gestorben. Erkläre es uns, Matthäus, wenn du kannst?

    Ede

    ==================================================
    Lieber Ede,
    sie uns nicht böse, aber jetzt möchte besonders ich mich doch einmal zu deinen Einlassungen hier etwas sagen.
    Du zitierst hier Joh. 6: 47 wo Jesus sagt: Ich sage euch die Wahrheit: Wer an mich glaubt, der hat jetzt schon das ewige Leben!
    Diese Aussage Jesu ist doch eigentlich klar und deutlich und wird auch von Paulus und den anderen Aposteln mehr als einmal bekräftigt.

    Wie kommst du aber zu der Ansicht wie du sie hier formuliert hast Zitat von dir:
    „Na super, dann können wir ja kräftig drauflos sündigen, denn unsere Gerechtsprechung gibt uns einen Freibrief für jede Art Sünde und außerdem sind wir sowieso gerettet. Uns kann ja gar nichts mehr passieren. Wer das glaubt hat Jesus und seine Lehre nie verstanden.

    Mit dieser Einlassung zeigst du, das du selbst die Lehre , ja die gute Botschaft nicht verstanden hast und dich noch auf dem Standpunkt der Pharisäer und Schriftgelehrten befindest, und auf dem Standpunkt unserer l.K., die auch das „Leistungsevangelium“ predigt.

    Wer EHRLICH an das Loskaufsopfer und die Vergebung seiner Sünden glaubt wird dies niemals als Freibrief für sündige Handlungen sehen. Er wird sich immer seiner Sünden und Schuld bewusst sein und auf Barmherzigkeit hoffen. „Sei mir armen Sünder gnädig“, sagte der Steuereinnehmer, und hob sich damit von den Selbstgerechten ab.
    Wer sich aber einredet er könne durch das unterlassen von Sünden vor Gott einen gerechten Stand erreichen betrügt sich selbst und ist schon verloren.

    Denke noch einmal richtig nach über das was die „Gute Botschaft“ wie sie Paulus verkündigte wirklich beinhaltet, bevor du leichtfertig irgend welche menschlichen Thesen und Überlegungen einbringst.
    L.G.
    Bruderinfo
    H.P.M.

  • Alois
    April 2, 2012

    Hallo Ede

    Zu Deinem Zitat:
    „Na super, dann können wir ja kräftig drauflos sündigen, denn unsere Gerechtsprechung gibt uns einen Freibrief für jede Art Sünde und außerdem sind wir sowieso gerettet. Uns kann ja gar nichts mehr passieren. Wer das glaubt hat Jesus und seine Lehre nie verstanden.“

    Dazu fällt mir folgender Vers aus Matth. 12 ein:

    31. Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
    32. Und wer irgend ein Wort reden wird wider den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend wider den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.

    Es ist somit genau umgekehrt wie Du denkst und so wie es Bruder H.P.M. an Deinen Kommentar angefügt hat.

    Schaue Dir mal den König David an, was hat er nicht für schlimme Verbrechen begangen, Jehova hat ihm alles verziehen, weil er einen tiefen Glauben hatte. Aber schaue Dir dann König Salomo an, er hatte keine schwere Verbrechen begangen und trotzdem hat Jehova ihn verurteilt.

    Wenn wir aus fleischlicher Schwäche, nicht aus Absicht sündigen, aber Glauben an Jesus, seinen Vater und die Verheißung haben, also ausharren bis zum Ende, werden wir durch Gnade gerettet werden. Egal ob wir aus fleischlicher Schwäche Ehebruch begangen oder jemanden umgebracht haben, um es etwas überspitzt zu formulieren.

    Matth. 23
    23. wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verzehntet die Krausemünze und den Anis und den Kümmel, und habt die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen: das Gericht und die Barmherzigkeit und den Glauben; diese hättet ihr tun und jene nicht lassen sollen.

    Luk. 5
    20. Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.

    Luk. 7
    47. Deswegen sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.
    48. Er aber sprach zu ihr: Deine Sünden sind vergeben.
    49. Und die mit zu Tische lagen, fingen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der auch Sünden vergibt?
    50. Er sprach aber zu dem Weibe: Dein Glaube hat dich errettet; gehe hin in Frieden.

    Joh. 8
    24. Daher sagte ich euch, daß ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glauben werdet, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.

    … oder umgekehrt, wer glaubt wird nicht in der Sünde sterben..

    Weist Du lieber Ede, die Organisation möchte aus den Zeugen Jehovas bessere Menschen machen. Menschen die Kravatte und Anzug tragen, nicht ehebrechen, nicht rauchen, nicht mit der Verlobten in Bett gehen usw.
    Aber damit stellen sie Gebote für das Fleisch in den Vordergrund die es unbedingt zu beachten gilt. Damit stellt sie sich auch als Zuchtmeister in den Vordergrung und richtet, obwohl ihr das auch nicht zusteht.

    Das ist aber nicht die Gute Botschaft des Jesus Christus. Die Gute Botschaft verspricht uns Rettung durch Gnade welche Menschen erhalten, die einen tiefen Glauben an Jesu, seinen Vater und die Verheißung haben. Wer Sünden aus fleischlicher Schwäche begeht, dem kann von Jehova problemlos vergeben werden, egal wie groß die Sünden sind, nicht nur 7 Mal, sonder 7 mal 70 Mal. Absichtlich sündigen wird sowieso niemand der tief an Jesus und seinen Vater glaubt, das geht gar nicht.

    Denn wer absichtlich sündigt, sündigt nicht durch das Fleisch, sondern den Geist, er sündigt somit auch gegen den Heiligen Geist, sofern er ihn überhaupt in sich hat.

    Ich gebe Dir einen dringenden Rat, ein Rat der Dir das Leben geben kann: Verbanne alle Lehren der Organisation in eine „Quarantäne“ und fange an alle Lehren nach und nach durch lesen der Bibel und ständigem Gebet zu prüfen. Was dann diese Prüfung bestanden hat, das kannst Du getrost in Deinen Glaubensbau einbauen, der Rest schmeiße weg.

    Aber das erste was Du machen musst, ist einzusehen dass der „tuvS“ und die „LK“ nicht der Mitteilungskanal Jehovas sind. Sie hat sich nur an die Stelle des Christus gesetzt und damit selbst erhöht. Dies rate ich Dir auch wenn Du schon sehr sehr lange getauft bist, das bin ich auch.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=677

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    April 2, 2012

    Lieber Michael 2,
    ich setze meinen Kommentar mal hier hin, weil bei Dir der Antwortbutten gefehlt hat.

    Du hast folgendes geschrieben:
    Es hat mich schon etwas verwundert und enttäuscht, dass in den Kommentaren der letzten Tage sich auch hier bei unseren Brüder wieder eine Diskussion entwickelt hat über diese Fragen, von den Symbolen nehmen oder nicht und wenn ja wer?
    Für mich sind all die Argumente, dafür oder dagegen, nicht eindeutig mit der Bibel zu belegen und daher auch nicht entscheidend für meine Glauben. WENN DIES WIRKLICH SO WICHTIG WÄRE VON DEN SYMBOLEN ZU NEHMEN HÄTTE JESUS DIES DEUTLICH UND UNMISSVERSTÄNDLICH GESAGT. – Zitat Ende.

    Mit dem letzten Satz von Dir, den ich hervorgehoben habe, hast Du den Nagel genau auf den Kopf getroffen. Jetzt werden sich vielleicht einige fragen, hat nicht der Manfred soviel Nachdruck darauf gelegt, dass man von den Symbolen nehmen darf? Ja und das stimmt auch. Man darf von den Symbolen nehmen, genauso MUSS MAN ABER NICHT von den Symbolen nehmen um gerettet zu werden. Ich habe nur auf den Kommentar so reagiert, weil hier wieder der Punkt aufkam, dass nur eine bestimmte Personengruppe, diejenigen die zu den Gesalbten gehören, von den Symbolen nehmen dürfen. Die anderen sollten das tunlichst unterlassen, da sie das sonst in unwürdiger Weise tun würden. Genau das steht so nicht in der Bibel wie es Michael 2 hier in seinem Kommentar angeführt hat.

    So und jetzt sage ich Euch, dass ich obwohl ich das Nehmen von den Symbolen stark verteidigt habe, selbst nicht davon genommen habe. Ich hatte Zeit und die Gelegenheit es zu tun, tat es aber nicht. Denn ich habe diesen Abend ganz alleine zuhause verbracht und niemand hätte es gesehen, ob ich davon genommen hätte oder nicht. Nur Jehova und Jesus und alle anderen Geistwesen hätten es mitbekommen. Dies habe ich jedoch nicht aus Angst getan, dass ich dadurch Jehova verärgern würde, sondern deshalb wie Michael 2 es sagte, es kein Erfordernis ist um gerettet zu werden und außerdem glaube ich, dass Jesus schon wiedergekommen ist und damit wäre sogar wenn es eine Pflicht wäre diese erfüllt und somit nicht mehr nötig.

    Er hat ja das Beispiel von dem Verbrecher angeführt, der neben ihm am Stamm hing. Der hatte nicht eine Hand zur Verfügung um irgendetwas tun zu können um zu zeigen, dass er Werke für seinen Glauben vollbracht hätte. Aber er hatte einen Mund und mit diesem hat er kurz vor seinem Tod gesagt, dass er an Jesus glaubte und dafür hat Jesus ihm das Versprechen gegeben, dass er ins Paradies kommen würde. Dem anderen Verbrecher hat er dieses Versprechen nicht gegeben.

    Somit ist diese Begebenheit auch ganz klar ein Beweis dafür, dass man sich das ewige Leben nicht durch Werke (Predigdienst, nehmen von den Symbolen) verdienen kann. Es kommt vielmehr auf unsere Einstellung an. Theoretisch könnten wir ja der größte und schlimmste Verbrecher sein, würden einmal im Jahr von den Symbolen nehmen und sind gerettet? Oder ein liebenswürdiger Mensch, der aufgrund einer Krankheit sich nicht mehr bewegen kann, künstlich ernährt wird und somit keine andere Speise mehr aufnehmen kann, soll verloren sein, weil es für ihn nicht mehr möglich ist von den Symbolen zu nehmen?

    Ich möchte da noch ein Beispiel aus alter Zeit anbringen und zwar Abraham, Heb. 11:17-19 NWÜ:

    17 DURCH GLAUBEN BRACHTE Abraham, als er auf die Probe gestellt wurde, ỊSAAK SO GUT WIE ALS OPFER DAR, und der Mann, der die Verheißungen gern empfangen hatte, VERSUCHTE, [SEINEN] EINZIGGEZEUGTEN [SOHN] ALS OPFER DARZUBRINGEN, 18 obwohl ihm gesagt worden war: „Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Ịsa•ak kommen.“ 19 Doch rechnete er damit, daß Gott imstande sei, ihn sogar von den Toten aufzuerwecken; und in sinnbildlicher Weise empfing er ihn auch von dort.

    Die wichtigen Textstellen habe ich hier hervorgehoben. Also genaugenommen hat Abraham ja kein Opfer dargebracht, denn er hat seinen Sohn nicht getötet. Wenn man jetzt also sagt, man müsste entsprechende Werke tun, hat Abraham dieses Werk nicht getan. Jehova lies es nicht zu. Doch er kannte die Einstellung von Abraham und wusste, wenn er nicht eingeschritten wäre, hätte Abraham seinen Sohn geopfert. Nehmen wir mal einen Text heran, den ich hier schon mal zitiert hatte:

    Mat. 7:21-23
    21 Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Man könnte jetzt diesen Text auch so verändern, dass es im Vers 22 heißen könnte:
    Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht und beim Abendmahl zum Gedenken an Dich von den Symbolen genommen?‘

    Auf die Taten kommt es jedoch nicht an, sondern ob man den Willen des Vaters tut. Was ist denn der Wille des Vaters? Jesus wurde gefragt, welche Gebote man halten soll. Dies finden wir in Mark. 12:28-34:

    28 Einer von den Schriftgelehrten nun, der herzugetreten war und ihren Wortstreit gehört hatte, erkannte, daß er auf vortreffliche Weise geantwortet hatte, und fragte ihn: „Welches Gebot ist das erste von allen?“ 29 Jesus antwortete: „Das erste ist: ‚Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist e i n Jehova, 30 und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn und mit deiner ganzen Kraft.‘ 31 Das zweite ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ KEIN ANDERES GEBOT IST GRÖßER ALS DIESE.“ 32 Der Schriftgelehrte sagte zu ihm: „Lehrer, treffend hast du der Wahrheit gemäß gesagt: ‚ER ist E i n e r , und da ist kein anderer als ER‘; 33 und dieses, ‚ihn zu lieben mit ganzem Herzen und mit ganzem Verstand und mit ganzer Kraft‘, und dieses, ‚seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst‘, ist weit mehr wert als alle Ganzbrandopfer und Schlachtopfer.“ 34 Da Jesus erkannte, daß er verständig geantwortet hatte, sagte er zu ihm: „Du bist nicht fern vom Königreich Gottes.“ Niemand aber hatte mehr den Mut, ihn zu befragen.

    Wenn es unabdingbar wäre von den Symbolen zu nehmen um gerettet zu werden, dann hätte dieses Gebot hier noch erscheinen müssen. Doch wer sich an diese beiden Gebote erhält, erfüllt automatisch auch andere Dinge, die Jesus nicht in Gebote gefasst hat. Z. Bsp. sagte er nicht, wir dürfen nicht stehlen, aber das Gesetz der Nächstenliebe gibt eigentlich zum Ausdruck, dass Stehlen nicht erlaubt ist, da wir sonst unseren Nächsten schädigen.

    Nehmen wir mal das Beispiel des Muttertages. Was ist einer Mutter lieber, dass Ihr Kind sich einmal im Jahr lieb verhält und Ihr einen Blumenstrauß schenkt, oder ob das Kind das ganze Jahr über lieb ist und dann leider vergessen hat, am Muttertag einen Strauß Blumen zu schenken? Es liegt doch auf der Hand. Jeder der sich täglich so verhält, wie es unser Gott und Vater möchte, ist ihm wohlgefällig, ob er jetzt einmal im Jahr von den Symbolen zum Gedenken an das Opfer seines Sohnes nimmt oder nicht.

    Doch verkehrt ist es, wenn Menschen anderen Menschen vorschreiben ob Sie dies tun dürfen oder nicht. Lesen wir 1. Tim. 4:1-5:

    4 Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, DAß IN SPÄTEREN ZEITPERIODEN einige vom Glauben abfallen werden, INDEM SIE AUF IRREFÜHRENDE INSPIRIERTE ÄUßERUNGEN UND LEHREN VON DÄMọNEN ACHTGEBEN, 2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind, 3 DIE VERBIETEN zu heiraten und gebieten, SICH VON SPEISEN ZU ENTHALTEN, DIE GOTT GESCHAFFEN HAT, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen. 4 Der Grund hierfür ist, daß jede Schöpfung Gottes vortrefflich und nichts verwerflich ist, wenn es mit Danksagung empfangen wird, 5 denn es wird durch Gottes Wort und Gebet dafür geheiligt.

    Ich glaube dieser Text ist so eindeutig, dass man ihn nicht mehr kommentieren muss.

    Somit steht es jedem Frei, ob er zum Gedenken an den Tod unseres Retters Jesus Christus von den Symbolen nimmt oder nicht. Doch so wie es bei den Zeugen Jehovas in der Versammlung gefeiert wird, das ist falsch. Ich persönlich werde auch im nächsten Jahr nicht von den Symbolen nehmen, weil ich Glaube dass Jesus hier ist um seine Schafe einzusammeln und das Bruderinfo auch ein Werkzeug unseres Herrn ist dieses zu tun. Auch wenn in Hebräer steht, gebt Euer Zusammenkommen nicht auf, heißt das noch lange nicht, dass wir uns nur in den Zusammenkünften versammeln können.

    Dies will ich mal am Beispiel der Blutfrage zeigen unabhängig davon ob das richtig oder falsch ist, ich möchte hier nur die Verfahrensweise aufzeigen.
    In der Bibel steht nicht, dass man sich der Bluttransfusion enthalten sollte. Es heißt nur enthaltet Euch des Blutes. Wenn man dann diese Argument bringt sagt die LK: Ja, damals gab es ja noch keine Bluttransfusionen, das gibt es ja erst in der heutigen Zeit, aber man müsse den Grundsatz beachten.

    So und als Hebräer 10:24,25 geschrieben wurde…:

    24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht

    … da gab es auch noch kein Internet. Wenn wir uns also heute anpassen an die neuen Gegebenheiten, ist doch auch ganz klar, dass man das Medium Internet nutzt. Und soviel Ermunterung und Erbauung und auch biblisches Wissen, wie ich in der Zeit hier auf Bruderinfo erfahren habe, habe ich es in über 30 Jahren nicht in der Versammlung am Ort erfahren. Ich habe hier mehr Gemeinschaft mit Brüdern wie vorher, wofür ich sehr dankbar bin. Auch wenn wir uns ab und zu mal aneinander reiben, dann ist das nicht schlimm, denn Reibung erzeugt Wärme und gibt uns Anlass unsere Liebe zu vertiefen.

    Und wenn es darum geht unseren Glauben durch Werke zu beweisen, tun wir das denn nicht hier, wenn wir uns über biblische Lehren austauschen? Könnte man das sogar als predigen bezeichnen?
    Was meint Ihr wohl, wenn wir darüber einen Stundenzettel schreiben würden, auf wie viel wir da kommen würden? Ich glaube manch einer wäre überrascht, dass er den Status eines Hilfs- oder sogar Allgemeinen Pioniers erfüllen würde. Doch wir schreiben das nicht auf, denn auch Jehova geht es nicht darum um Stunden zu klopfen, sondern dass wir seinen Willen tun. Brauchen wir dazu 20 Stunden, würden wir es tun. Dauert es nur 5 Minuten, tun wir es auch. Denn die Einstellung ist entscheidend und nicht die Quantität.

    So, jetzt ist mein Beitrag ganz schön lange geworden, ich hoffe Ihr entschuldigt das. Werde mich für Heute auch zurückhalten. 😉

    Auf jeden Fall möchte ich jeder Schwester und jedem Bruder hier auf Bruderinfo danken, dass Ihr einem das Gefühl gebt in unserer virtuellen Versammlung willkommen zu sein und dass ich mich als Euer Bruder im Geiste nennen darf.

    Herzliche Grüße Manfred

  • Edellmuth
    April 2, 2012

    Hallo Manfred!
    Ein sehr schöner Beitrag!

    Ede

  • Scheues Herz
    April 2, 2012

    Lieber Manfred,
    du hast wirklich viel geschrieben. aber das spricht für dich!
    Ich wollte nur sagen das es kein richtig oder falsch gibt. Wenn jemand das Abendmahl in der Versi feiern will ist es auch in ordnung. und wen jemand es so wie du alleine kann und macht auch.
    l.g.

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Manfred

    Ich kenne die Argumente für und wieder, habe momentan dieselbe Ansicht wie Du.

    Bei den Israeliten in der Wüste kam das Manna vom Himmel herab. Die Israeliten mussten somit die Speise Gottes essen. Trotzdem haben sie ständig gemurrt.

    Heute sollen wir auch die Speise die vom Himmel herab kommt essen, was das Fleisch und Blut Christi ist.

    Man kann alles wörtlich auslegen oder auch geistig. Denn eines steht fest, es gibt 2 Arten von Speise, die von Menschen zubereitete Speise, dargeboten durch die Organisation und die Speise die uns Jesus gibt. Das ist die Speise die vom Himmel herab kommt. Wer diese Speise nicht isst, sagt Joh. 6, wird nicht leben.

    53 Darauf erwiderte Jesus: „Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch.

    54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken.

    Würde man die Verse in Joh. 6 wörtlich nehmen, dann wäre das Kannibalismus, somit können diese Verse nur geistig gemeint sein.

    Die Frage ist nur, geistig im Sinne von einmal im Jahr Wein trinken und Brot essen, oder geistig im Sinne von Speise und Trank welche vom Himmel durch den Heiligen Geist von Jesus kommt.

    Ich glaube dass uns Jesus für unsere Zeit unmissverständlich klar machen wollte, dass nur wer seine Speise annimmt und nicht die der Organisation ewiges Leben haben wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Cheyenne
    April 2, 2012

    Lieber Manfred,

    ZU Deinen treffenden Kommentaren möchte ich noch etwas ergänzen.
    Eine offensichtlich falsche Lehre der LK ist, dass die große Volksmenge keine Teilhaber des neuen Bundes sind. Das lässt sich biblisch ganz einfach widerlegen. Der alte Bund mit Moses als Mittler wurde mit dem gesamten Volk geschlossen, somit waren sie alle in diesem Bund aufgenommen. Ebenso verhält es sich mit dem neuen Bund, Jesus ist der Mittler für das gesamte Volk Jehovas. Die Zeugen bräuchten nur die Querverweise in der Mittelspalte der NWÜ nachschlagen und könnten das mit Leichtigkeit selbst erkennen.

    2.Mo.19:5 Und nun, wenn ihr meiner Stimme genau gehorchen und meinen Bund wirklich halten werdet, dann werdet ihr bestimmt mein besonderes Eigentum aus allen [anderen] Völkern werden, denn die ganze Erde gehört mir. 6 Und ihr, ihr werdet mir ein Königreich von Priestern UND eine heilige Nation werden.‘ Dies sind die Worte, die du zu den Söhnen Israels sprechen sollst.

    Jer.31:31 „Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund s i e brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“33 „Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“34 „Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Gefährten und ein jeder seinen Bruder lehren, indem [sie] sprechen: ‚Erkennt Jehova!‘, denn sie alle werden mich erkennen, von ihrem GERINGSTEN selbst bis zu ihrem Größten“ ist der Ausspruch Jehovas. „Denn ich werde ihre Vergehung vergeben, und ihrer Sünde werde ich nicht mehr gedenken.

    1.Petr.2:9 Ihr aber seid „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten“ dessen „weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat. 10 Denn einst wart ihr kein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; ihr wart die, denen keine Barmherzigkeit erwiesen worden war, seid jetzt aber die, denen Barmherzigkeit erwiesen worden ist.

    Daher sollte sich jeder Zeuge ernsthafte Gedanken darüber machen, welche Folgen es vielleicht haben könnte, wenn man sich selbst aus diesem Segensbund mit Jesus als Mittler ausschließt. Den Zweck, den die LK damit erreichen will ist offenkundig: die große Volksmenge braucht dann die LK als Zwischenvermittler, um nur durch sie zu Jehova zu gelangen. Ebenso habe ich noch nie in der Bibel gelesen, dass man mit dem nehmen der Symbole seine himmlische Berufung öffentlich bekundet. Diese Aussage halte ich für einen persönlichen Zusatz der LK. Der einzige mir bekannte Text über die himmlische Berufung ist Hebr.3:1 und hat nichts mit dem GM zu tun.
    Wenn es den Gläubigen mit irdischer Hoffnung untersagt wäre, von den Symbolen zu nehmen, dann hätte das zumindest ein Bibelschreiber erwähnen müssen. Mit Paulus Briefen an die Korinther, Epheser und Philipper kann man aber davon ausgehen, dass sich damals schon viele nicht zu den 144000 zählten. Dennoch gibt es nirgends ein derartiges Verbot oder einen Hinweis, dass die ersten Christen beim GM Unterschiede machten. Unter dem alten Bund wurde beim Passahfest das ungesäuerte Brot und das Lamm vom ganzen Volk gegessen, und nicht nur von der Priesterklasse. Heute bekundet man damit, dass man Jesu Lösegeld für sich annimmt, und das gilt nicht nur für die 144000.

    Damit möchte ich aber nicht sagen, dass jeder die GM- Symbole nehmen muss. Viel wichtiger ist es, dass wir Jesus als einzigen Retter bekennen und bereit sind, dafür gehasst zu werden. Das gilt für alle Nachfolger Jesu, egal ob man irdische oder himmlisch Hoffnung hat.

    Apg.4:12 Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen

    Luk.6: 22 Glücklich seid ihr, wann immer die Menschen euch hassen und wann immer sie euch ausschließen und euch schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Menschensohnes willen. 23 Freut euch an jenem Tag, und hüpft; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel, denn ebenso pflegten ihre Vorväter den Propheten zu tun.

    21:16 Überdies werdet ihr sogar von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden überliefert werden, und man wird einige von euch zu Tode bringen, 17 und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Menschen sein. 18 Und doch wird bestimmt kein Haar von eurem Haupt verlorengehen. 19 Durch euer Ausharren werdet ihr eure Seele erwerben

    Röm.8:35 Wer wird uns von der Liebe des Christus trennen? Etwa Drangsal oder Bedrängnis oder Verfolgung oder Hunger oder Nacktheit oder Gefahr oder das Schwert? 36 So wie geschrieben steht: „Um deinetwillen werden wir den ganzen Tag zu Tode gebracht, wie Schlachtschafe sind wir geachtet worden.“ 37 Im Gegenteil, aus allen diesen Dingen gehen wir vollständig siegreich hervor durch ihn, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, noch Engel, noch Regierungen, noch Gegenwärtiges, noch Zukünftiges, noch Mächte, 39 noch Höhe, noch Tiefe, noch irgendeine andere Schöpfung imstande sein wird, uns von Gottes Liebe zu trennen, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn

    Wenn man über Abrahams Stellung nachdenkt, so sollte man auch Galater3:6-29 beachten, z.B.
    14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.
    16 Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samen“ wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist. 17 Ferner sage ich dies: Was den zuvor von Gott rechtskräftig gemachten Bund betrifft, so macht ihn das GESETZ, das vierhundertdreißig Jahre SPÄTER entstanden ist, nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben. 18 Denn wenn das Erbe aus [dem] Gesetz [kommt], so [kommt es] nicht mehr aus [der] Verheißung, während Gott es Abraham gütigerweise durch eine Verheißung gegeben hat.
    26 Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid e i n e r in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung.

    V.26 sagt, dass wir durch den Glauben an Jesus zu Söhnen Gottes werden. Somit ist Jehova auch unser Vater und wir sind auch Brüder Jesu, nicht nur die 144000. Somit sind für mich die Geringsten aus Mat. 25:40 nicht nur die Gesalbten, sondern auch jeder kleine und unbeachtete ZJ. Ob aber die Herren der LK auch dazugehören? Laut Mat.24:24 eher nicht: Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die AUSERWÄHLTEN irrezuführen.
    Mark.13:6  Viele werden aufgrund MEINES Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und werden viele irreführen.

  • walter
    April 2, 2012

    Hallo Manfred,

    entschuldige bitte, aber ich habe rein zufällig Deinen Button verwendet,
    um meinen Kommentar reinzustellen.

    Liebe Brüder,

    auch wenn ich die Endlosdiskussionen in den letzten Wochen über das Abendmahl, ob man jetzt von den Symbolen nehmen soll oder nicht, ob man es öfters feiern sollte oder nicht ….., manchmal nicht gut fand, war es doch der Auslöser für mich, mich nochmals mit dem Thema zu beschäftigen:

    Angefangen haben wir in 1. Mose 13/14. Auszug aus Ägypten. Moses verkündet dem Pharao die 10.Plage und befahl jedem
    Familienvater ein Passalamm zu schlachten und dessen Blut an die Türpfosten zu streichen. Diese Annahme und dieses Anstreichen des Blutes bedeutete für jede Familie buchstäbliches Leben und Befreiung.
    Denn der Totesengel ging an diesem Haus, wo das Blut angebracht war,vorüber.
    In 2. Mose 13:10 lesen wir, :“ weil Euch der Herr mit starker Hand aus Ägypten herausgeführt hat, sollt ihr jährlich diese
    Vorschrift begehen.“

    Jährlich, als Gedenktag, sollte dieses Fest gefeiert werden.
    Anlässlich der Feier dieses Passafestes kam Jesus mit seinen Jüngern am 14.Nisan zusammen.
    Im Verlauf dieser Feier führte Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl ein. Matth.26/Lukas22/Markus 14.
    Und ersetzte den Alten Bund mit dem Neuen Bund.1.Kor.11.“Dieser Becher bedeutet den Neuen Bund. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“
    Matthäus 26:28:“denn dies bedeutet mein Blut des Bundes, das zugunsten vieler zur Vergebung der Sünden vergossen worden ist.“

    Wieder kann Blut Leben retten und Befreiung schenken. Was für eine Parallele zum Passah !
    Ein alter Bund hat aufgehört. Ein Neuer Bund hat begonnen, wie schon Jeremia in 31:33 vorausgesagt: “ denn dies ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde. Ich will mein Gesetz in Ihr Inneres legen und in ihr Herz werde ich es schreiben…..“

    Der Neue Bund hatte keine Forderungen mehr an die Menschen, die sie nicht erfüllen können, sondern ist in dem Gesetz der Liebe zusammengefaßt.
    Römer 2:28 faßt dies komplett zusammen: “ Nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht die Beschneidung äußerlich.Sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist.“
    Der Neue Bund gilt für ganz Israel. Für alle „geistigen Juden“.
    Gal.3:26:“Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch Euren Glauben an Jesus Christus…Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Söhne Abrahams.“

    Die Annahme des Blutes Jesu befreit die Menschen von Sünde und Tod. Genauso, wie die Verwendung des Blutes des Passahlammes Leben und Befreiung damals bedeutete.
    Dies wird beim jährliches Abendmahl durch die Symbole veranschaulicht.
    Die Gemeinschaft mit Jesus Christus befreit die Menschen von Sünde und Tod. Dies ist die Gute Botschaft und der Neue Bund der Bibel.
    So, wie ich es verstanden habe, hat diese Gemeinschaft mit Jesus Christus , auch beim Nehmen der Symbole,nichts mit der Berufung zu tun.

    In Phil.:2:5 ermahnt uns Paulus, diese Gesinnung nicht nur bei der Gedenkfeier zu haben, sondern das ganze Jahr über.
    Er sagt:“ Bewahrt diese Gesinnung in Euch, die in Christus Jesus war.“

    Er legt auch hier wieder, was den ganzen Neuen Bund ausmacht, auf die inneren Dinge wert.
    Wir sollten das ganze Jahr über, die Gemeinschaft mit Jesus beibehalten.
    Dazu soll uns dieser Gedenktag an Jesus Christus erinnern und mahnen.

    Ich kann mich den Ausführungen von Bob und Matthäus voll anschließen.
    Obwohl ich das Abendmahl auch diese Jahr nach dem Muster begangen habe, so wie ich es mein ganzes Leben gemacht habe.Man kann alte
    Muster nicht leicht ablegen.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Scheues Herz
    April 2, 2012

    Mir ist das wie immer zu kommliziert darf ich oder net von den symbolen nehmen. Was die WTG sagt weis ich was die Bibel sagt Weis ich auch. Meine meinung ist: soll jeder machen wie er es meint oder fühlt oder denkt. Wer bin ich dass ich den anderen richte weil er es so oder so macht. Und lieber mal was falsch machen und wen man es merkt sich korigieren als “ seine Talente so zu Sagen vergraben“ damit ich ja nix Falsch mache. Ich bin Mensch und unvollkommen und werde immer Fehler machen!!!!!!!!!!!!!! L.G. an alle

  • Matthäus an Ede
    April 2, 2012

    Lieber Ede!

    Deine Worte:
    >> Hallo Matthäus – Abraham konnte kein Bündnispartner des neuen Bundes für ein Leben im Himmel sein,<<

    …, erstens habe ich das nirgends behauptet, damit ist aber meine Frage nicht beabtwortet und deine Aussage nicht weniger richtig.

    Steht nun die Sache das Abraham und all die anderen Treuen ihren Ort im Himmel gesucht haben UND SICH GOTT IHRER NICHT SCHÄMT in Gottes Wort (Hebr. 11) … warum ignorierst du das?

    Ich habe sooft erlebt – es wird eine Frage ans Bethel gerichtet, paßt es nicht ins Lehrschema bekommst entweder keine oder eine Antwort mittels Kopie – Verweis auf irgendwelche Zitate die tlw. bis zu 30 – 40 Jahre alt sind.

    Du handelst ebenso !!!
    Ich harre deiner Antwort!

    lg. Matthäus

  • Holger
    April 2, 2012

    Zitat:
    Es passiert bei mir auch ab und zu, dass ich einen Kommentar schreibe und er steht auch zur Freischaltung da, dann verschwindet er später auf nimmer Wiedersehen. Ich kann mir nicht vorstellen dass Deine Art Kommentare zu schreiben bei irgend einem Bruder von Bruderinfo aneckt und er deswegen Deinen Kommentar löscht.
    Ich glaube das Verschwinden manchen Kommentares hat technische Ursachen oder Bedienfehler, welche jeweils auch auf Deiner Seite sein können. Du solltest erst einmal positiv von unseren Brüdern denken, denn sie strengen sich sehr an um uns zu helfen.

    # Liebe Brüder und Schw. und Mitleser!
    Ich denke ebenso, dass da keine negative Absicht dahinter steht. Da ich seit > 30Jahren beruflich mit der Informationstechnik EDV zutun habe, liegt es >90% an der Technik (Datenbank), wo die Texte hinterlegt und gespeichert werden. Das erklärt auch, das manchmal die angezeigten Texte farblich schlecht dargestellt werden. LG Holger

  • Matthäus
    April 2, 2012

    Danke für die Aufklärung!

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    Liebe Brüder und Brüderinnen

    Ob jemand von den Symbolen nimmt, ist seine persönliche Entscheidung. Ich möchte diese Entscheidung auch nicht bewerten. Dass nicht jeder zu himmlischem Leben verherrlicht wird erkennen wir an den Kirchen der Christenheit, die fast alle regelmäßig von den Symbolen nehmen.

    Bei Jehova gilt sein Grundsatz, wer euer Größter sein will, soll euer größter Diener sein. So gab Jesus, der größte Mensch, der je lebte, sein Leben für uns hin und wurde durch sein Opfer unser größter Diener. Ihm und seinem Vater Jehova verdanken wir unser Leben.

    Es ist daher unverzichtbar, sich über die Konsequenzen einer derart weitragenden Entscheidung im Klaren zu sein. Himmlisches Leben ist kein holyday. Himmlisches Leben ist Opfer zum Nutzen derjenigen, die unserem Herrn am Herzen liegen, für die er sein Leben gegeben hat. Dieses Interesse an den Menschen sollte der Anwärter auf himmlisches Leben bereits zu seinen Lebzeiten auf der Erde offenbaren.

    Mit diesem Beitrag werde ich mein Engagement bei BruderInfo beenden, denn es gibt im Dienst noch sehr viel zu tun.

    Ede

  • Manfred
    April 2, 2012

    Lieber Edelmuth,

    Deine Entscheidung Deinen Dienst woanders fortzusetzen begrüße ich sehr. Eigentlich wollte ich daher auch gar nicht mehr antworten, doch nachdem wir hier auf Bruderinfo solch gute Fortschritte darin gemacht haben das Loskaufsopfer unseres Herrn Jesus richtig zu verstehen, sollten wir einen Punkt noch klarstellen.

    Du hast in einem Kommentar an mich geschrieben:
    Haben Gesalbte Leben in sich?
    (Johannes 5:26) . . .Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben.
    Jesus nutzte seine außerordentlichen Fähigkeiten Leben in sich selbst zu haben, um andere Menschen zu retten und sie von den Toten aufzuwecken oder zu heilen.
    (Johannes 6:53) . . .Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: WENN IHR NICHT DAS FLEISCH DES MENSCHENSOHNES EßT UND SEIN BLUT TRINKT, SO HABT IHR KEIN LEBEN IN EUCH SELBST.
    Auch sie nutzen ihre außerordentlichen Fähigkeiten um andere zu retten. – Zitat Ende.
    Nach der Frage haben Gesalbte Leben in sich, würde man eigentlich erwarten, dass jetzt die biblisch begründete Antwort kommt, dass es so ist. Stattdessen kommt aber ein Bibeltext (Joh. 5:26), der belegt, DASS JESUS LEBEN IN SICH HAT. Das ist auch richtig, doch eigentlich geht es ja um die Gesalbten.

    Danach führst Du einen weiteren Bibeltext an und zwar Joh. 6:53 und hebst den folgenden Text hervor: WENN IHR NICHT DAS FLEISCH DES MENSCHENSOHNES EßT UND SEIN BLUT TRINKT, SO HABT IHR KEIN LEBEN IN EUCH SELBST.
    Der Umkehrschluss ist ja der, dass wenn die Gesalbten also von den Symbolen nehmen und somit sein Blut trinken und sein Fleisch essen, so haben sie Leben in sich selbst.

    Das wolltest Du ja damit ausdrücken. Die Sache hat nur einen Haken. Du hättest den Vers im Zusammenhang lesen müssen. Denn Jesus hat dies nicht zu seinen APOSTELN gesagt, mit denen er ja den Bund geschlossen hat, sondern zu den Juden an sich. Die gehörten aber gar nicht alle zu seinem Bund. Also was hat Jesus damit gemeint?

    Wenn man die Verse weiter liest, dann erkennt man was Jesus eigentlich damit sagen wollte, deshalb stelle ich hier die Verse im Zusammenhang aus der NWÜ ein Joh. 6:48-59:

    48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Vorväter aßen das Manna in der Wildnis und starben trotzdem. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, damit irgendjemand davon esse und nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“
    52 Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ 53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, UND ICH WERDE IHN AM LETZTEN TAG ZUR AUFERSTEHUNG BRINGEN; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 57 So, wie der lebendige Vater mich ausgesandt hat und ich des Vaters wegen lebe, SO WIRD AUCH DER, DER SICH VON MIR NÄHRT, MEINETWEGEN LEBEN. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie [damals], als eure Vorväter aßen und dennoch starben. Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapẹrnaum lehrte.
    Vers 53 hattest Du ja angeführt um zu untermauern, dass die Gesalbten Leben in sich selbst haben. Im Vers 54 relativiert Jesus diese Aussage schon, dass ER (Jesus) ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringt und in Vers 57 sagt er noch, dass derjenige, der von seinem Blut trinkt und seinem Leib ist SEINETWEGEN lebt.
    Also abgesehen davon, dass Jesus hier nicht seine Apostel anspricht, würde das trinken seines Blutes und das Essen seines Leibes dazu führen, dass er diesen zur Auferstehung bringt und das dieser nur seinetwegen leben wird. Keine Person hat Leben in sich selbst, dass hat nur Jehova und sein Sohn. Doch sie können jedem dem sie möchten, dieses Leben geben. Mit der von Dir geschilderten Auslegung der Bibel wird ein Klassendenken geschaffen und Menschen auf einen Sockel gestellt. Jesus war sich nicht zu schade obwohl die zweithöchste Person im Universum seinen Jüngern die Füße zu waschen. Zu seinen Aposteln sagte er immer wieder, der größte unter Euch soll Euer Diener sein. Das ist in ganz klarem Widerspruch, dass die 144.000 Könige so erhöht werden, dass Ihnen sogar zugebilligt wird, sie hätten Leben aus sich selbst. Dadurch wird das Opfer Jesu geschmälert, denn nun ist es ja nicht mehr einer, der die Menschheit retten kann, sondern es gibt ja noch 144.000 weitere, die das können. Das ist aber falsch, denn auch diese 144.000 werden ja nur zufolge des Opfers von Jesus gerettet.
    Aber trotzdem muss ich Dir danken lieber Edelmuth, denn Du hast unbewusst den biblischen Beweis ins Rampenlicht gerückt, dass jeder Mensch von den Symbolen nehmen darf. Denn da Jesus diese Worte zu den Juden an sich und nicht nur zu den Apostel geredet hat und auch zu Ihnen sagte, dass Sie von seinem Blut trinken und seinem Leib essen sollten, ist das der Beleg dafür, dass jeder der Jesus als unseren einzigen Retter anerkennt auch von den Symbolen des Abendmahles nehmen darf. Im Vers 54 sagt Jesus noch, dass er denjenigen am letzten Tag zur Auferstehung bringen wird. Die Gesalbten 144.000 Könige nehmen jedoch an der ersten Auferstehung teil. Somit ist hier ganz klar ersichtlich, dass diese Anweisung Jesu für alle Menschen gilt. Also vielen Dank für den Hinweis.

    Lieber Edelmuth, einige von uns haben Dir biblische Belege gebracht, dass die Ansichten, die Du hier gepostet hast nicht mit der Bibel als Gesamtes übereinstimmen. Du warst es gewohnt, Bibeltexte aus dem Zusammenhang zu reißen und diese dann als Argumentationsgrundlage zu verwenden. Ich wünsche Dir wirklich und das meine ich absolut ehrlich, dass Du doch einmal darüber nachdenkst ob unsere Einwände berechtigt waren. Nicht der wird am Ende gerettet, der die Bibel am besten auslegen konnte, sondern wer den Willen von Jesu Vater getan hat. Mat. 7:21-23:

    21 Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    Das gilt für jeden gleichermaßen für Dich und mich und jeden anderen hier. Deshalb prüfe ich immer ob es in der Bibel einen Text gibt, der einer bestimmten Lehre widersprechen könnte, denn die Bibel widerspricht sich nicht. Denn wenn es so wäre, wäre sie nicht das Wort unseres allmächtigen Schöpfers. Wenn es so einen Text gibt, dann muss man sich korrigieren und wenn es diesen nicht gibt, dann weiß man das das was man glaubt richtig ist.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    Hallo Manfred

    Es ist völlig unerheblich, dass Jesus (in Joh. 6:53) zu den Juden im Fleisch redete, denn wer von den Symbolen nimmt, um damit seine himmlische Hoffnung öffentlich zu bekunden, ist ein Christ ungeachtet seiner fleischlichen Abstammung. Wenn Gesalbte zu himmlischem Leben verherrlicht worden sind, so haben sie wie Jesus Leben in sich, nein, nicht um irgendjemandem im Himmel zu helfen, als ob sie Hilfe benötigten, sondern um denen auf der Erde Leben zu geben, so wie Jesus den Gesalbten Leben gab.

    Ede

  • Manfred
    April 2, 2012

    Lieber Edelmuth,
    Je mehr Du schreibst, desto mehr verwickelst Du Dich in Widersprüche.

    Erst hast Du noch dies geschrieben:
    Kein Mensch auf der Erde kennt die designierten zu himmlischem Leben berufenen Mitkönige persönlich und kann sich deshalb zu ihren Lebzeiten auf der Erde auch keine Vorteile verschaffen. Deshalb ist es sinnvoll, dass der Vater es zulässt, wenn mehr Menschen als die geplante Personenzahl von den Symbolen nimmt, damit niemand herausfinden kann, wen der Vater tatsächlich berufen hat. – Zitat Ende.

    Jetzt schreibst Du:
    denn wer von den Symbolen nimmt, um damit seine himmlische Hoffnung öffentlich zu bekunden, ist ein Christ ungeachtet seiner fleischlichen Abstammung – Zitat Ende.

    Also Deiner Meinung gibt es dank Jehova Pseudo Gesalbte, damit keiner die richtigen erkennen kann, auf der anderen Seite soll aber damit Ihre himmlische Hoffnung öffentlicht gemacht werden. Wie soll das aber gehen, wenn doch auch welche von den Symbolen nehmen, die keine wahren Gesalbten sind. Wie können Sie Ihre Hoffnung öffentlich bekunden?

    Ich klinke mich jetzt hier aus dieser Endlosdiskussion aus. Du wolltest ja sowieso Deinen Dienst woanders verrichten.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Manfred

    Ich glaube auch dass es Pseudo Gesalbte gibt. Also Brüder die vorgeben Gesalbte zu sein, es aber nicht sind.
    Aber an den Früchten erkennen wir sie!

    Wenn ich dann wieder die gemalten Bildchen im Wachtturm anschaue, dann weiß ich wo die Pseudo Gesalbten zu suchen sind.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus an Ede
    April 2, 2012

    Lieber Ede!
    Wenn Du auch deine „Mitarbeit“ beendest – ich wollte eigentlich auf deine vielen Widersprüche oder Ausflüchte nicht mehr eingehen, doch zu dieser Aussage von Dir muß ich meine Meinung bzw. was GW sagt kundtun:

    >Himmlisches Leben ist kein holyday. Himmlisches Leben ist Opfer zum Nutzen derjenigen, die unserem Herrn am Herzen liegen, für die er sein Leben gegeben hat.<

    Du machst Aussagen zu Bereichen die schon fast plasphemisch sind.
    Warst du schon einmal im Himmel? Wie kannst du sagen das ist kein "Holyday"?

    Paulus erklärt die Sache so: Siehe insbesonder Vers 9

    1.Kor.Kap 2: 5 Denn euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gründen, sondern auf Gottes rettende Kraft.

    6 Dennoch erkennt jeder im Glauben gereifte Christ, wie wahr und voller Weisheit diese Botschaft ist, auch wenn diese Welt und ihre Machthaber das nicht als Weisheit gelten lassen wollen. Aber die Welt mit all ihrer Macht wird untergehen.

    7 Die Weisheit, die wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Sie bleibt ein Geheimnis und vor den Augen der Welt verborgen. Und doch hat Gott, noch ehe er die Welt schuf, beschlossen, uns an seiner Weisheit und Herrlichkeit teilhaben zu lassen. 8 Von den Herrschern dieser Welt hat das keiner erkannt. Sonst hätten sie Christus, den Herrn der Herrlichkeit, nicht ans Kreuz geschlagen. 9 Es ist vielmehr das eingetreten, was schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist: "Was kein Auge jemals sah, was kein Ohr jemals hörte und was sich kein Mensch vorstellen kann, das hält Gott für die bereit, die ihn lieben."1 10 Uns aber hat Gott durch seinen Geist sein Geheimnis enthüllt. Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken. 11 So wie jeder Mensch nur ganz allein weiß, was in ihm vorgeht, so weiß auch nur der Geist Gottes, was Gottes Gedanken sind.

    Du solltest öfter Gottes Weisheit sprechen lassen und die irdische Weisheit für Dich behalten!

    Ich wünsch dir ALLES Gute für deinen weiteren Lebensweg – Beachte die ertsen Verse von Jak. Kap. 1 ab Vers 5

    lg. Matthäus

  • Bruderinfo
    April 2, 2012

    Liebe Brüder,

    Es taucht immer wieder der Vorwurf auf, das wir hier Kommentare, die uns nicht passen nicht freischalten. Wir schalten alle Kommentare frei, auch wenn wir mit den Überlegungen oder Argumenten nicht einverstanden sind.

    Wenn Kommentare verschwinden, dann ist es keine Absicht von uns.
    Wir möchten euch zu bedenken geben, das täglich viele „Schrottmalis“ meistens in englisch eingehen, die wir löschen, weil sie uns nur behindern wollen. Es kann sein das auch einmal eine Mail gelöscht wird, die wir eigentlich freischalten würden. Hinzukommt allerdings auch ein technisches Problem, das mansche Kommentare einfach keine Freischaltfunktion haben.

    Wenn also ein Kommentar von euch verloren geht, dann ist es keine Absicht von uns. Sollten wir einen Kommentar nicht freischalten wollen, so werden wir es auch sagen warum wir es nicht machen, so das der Schreiber weis woran er ist.

    l.G.
    Bruderinfo

  • Barbara
    April 2, 2012

    Hallo Edelmuth,
    der Du Dich neuerdings mit 2 ll schreibst,
    da Du ja wieder fleissig hier schreibst nehme ich mal an, dass es im Dienst nicht mehr sehr viel zu tun gibt. Oder liegt es am schlechten Wetter, dass Du lieber per PC „Zeugnis“ gibst hier auf BI ( ganz im Gegensatz zu Deiner Ankündigung vom 7. April um 23:27 Uhr) ?

    B.

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    >> Es ist völlig sinnlos, wenn du hier, wie auf deiner Internet-Seite, unterschwellig versuchst WT-Lehren zu verteidigen und gleichzeitig dich als “Sklaven”-Kritiker profilieren willst. <<

    Hallo Dennis.

    Mir ist von einer Internetseite nichts bekannt. Ich betreibe Derartiges nicht. Sie würde auch meine Anonymität aufheben und den GE zur Folge haben.

    Stell doch mal den Link hier hinein. Mich würde sehr interessieren, was ich so geschrieben habe.

    Ede

  • Dennis
    April 2, 2012

    (www)ihrseidmeinezeugen.de alias „Edelmuth“ Abk. „Ede“ -Hero Member- mit 600 Beiträgen.

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    Hallo Doka

    Ein König ist ohne Volk kein König. Um als König regieren zu können bedarf es eines Volkes. Gerade Johannes 10:16, den du zitierst, macht dies deutlich. Da sagt unser König: „ . .Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten. (Johannes 10:16) .

    Mit dem Ausdruck „andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind“ führt Jesus eine Unterscheidung zu den Schafen aus dieser Hürde herbei, die er auch noch bringen, d.h. retten muss. Diese beiden Hürden werden eine Herde unter einem Hirten werden, und sie werden alle auf seine Stimme hören. Das passt auf die kleine Herde gesalbter Christen und die große Volksmenge aus anderen Schafen.

    Was wäre, wenn alle Menschen in den Himmel kämen, um als Könige zu regieren. Es gebe kein Volk auf der Erde über das sie regieren könnten. Sie müssten als Könige über sich selber, d.h. Könige über Könige regieren. Das Königreich Gottes, in dem sie als Könige regieren und Menschen zu ewigem Leben führen sollen, wäre sinnlos, denn alle „Menschen“ im Himmel besäßen bereits Unsterblichkeit.

    Ede

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    Hallo Dennis

    Es reicht nicht zu sagen:

    Ich kann…!!!
    Ich kann ´s..???.
    Ich Kanzler!!!

    Und Schwupp ist man gesalbter König über ein Millionen Volk treuer Diener Gottes. Es gehört mehr dazu, um von Gott anerkannt zu werden.

    Ede

  • Dennis
    April 2, 2012

    @Edelmuth

    Da ich mich auf dein Kindergarten-Niveau nicht herablasse, ist für mich die Diskussion beendet. Du hast Gottes Wort nicht im Geringsten begriffen, das zeigen deine Kommentare der letzten Tage!

    Dein oberlehrerhaftes Getue beeindruckt hier niemanden. Ist vom ganzen Duktus arroganter als die WTG, die glauben auch alles zu wissen und alles erklären zu können und scheitern immer und immer wieder grandios.

    Manfred und Matthäus haben dir biblisch exakte und richtige Antworten gegeben und deine Argumentation widerlegt, das sollte reichen. -Vielen Dank euch beiden!-

    Schönes verlängertes Wochenende noch….

    Dennis

  • Frank & Frei
    April 2, 2012

    man, wie sehr könnt ihr doch mal wieder hacken. Es muss schön sein, streitbarer Christ zu sein und das Beil des Niederschmetterns zu schwingen.
    Es geht doch auch anders, oder? WER von uns kann sagen, dass er absolut i Recht ist?
    So vermessen sind doch nur die Crooklyner und Rom

  • Scheues Herz
    April 2, 2012

    Dein Kommentar bringts echt total auf den punkt. So schön hätte ich ihn nett hinbekommen… Aber wen sich zwei streiten freut sich der dritte. Das heist ich lern viel dazu 🙂

  • Alois
    April 2, 2012

    Wer zu den 144000 gehört steht in Offenbarung 14:

    3. Und sie singen ein neues Lied vor dem Throne und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen, als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft waren.
    4. Diese sind es, die sich mit Weibern nicht befleckt haben, denn sie sind Jungfrauen; diese sind es, die dem Lamme folgen, wohin irgend es geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge Gott und dem Lamme.

    1. Feststellung: Sie haben sich nicht mit Weibern befleckt.
    2. Feststellung: Sie sind ALS Erstlinge erkauft

    zu 1:
    Mit Weibern befleckt kann nicht wörtlich gemeint sein, denn einige Apostel waren verheiratet. Es ist das geistige beflecken mit Weibern gemeint. Das Wort Weib ist ein prophetisches Schlüsselwort und bringt uns zu verschiedenen Begebenheiten in der Bibel.

    Besispiel: Offbg. 2
    20. Aber ich habe wider dich, daß du das WEIB Jesabel duldest, welche sich eine Prophetin nennt, und sie lehrt und verführt meine Knechte, {O. Sklaven} Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.

    Diese Iesabel bringt und zu einer geschichte im Alten Testament, in der die Isebel mit aller Macht die Baalsanbetung durchgesetzt hatte. Der Gott Baal wurde fast die ganze Zeit der Israeliten neben Jehova angebetet. Denn fast durchgehend wurden im Tempel Jehova die Opfer dargebracht und trotzdem haben die Israeliten dem Baal gehuldigt und geopfert.

    Der Vergleich zu Heute, in der das Volk der Zeugen Jehovas Jehova anbetet und gleichzeitig auch die Organisation drängt sich regelrecht auf. Deswegen bin ich mir sicher, dass der neuzeitliche Baal die Organisation ist.

    Die Lösung scheint deswegen zu sein, dass wer der Organisation mit ganzem Herzen glaubt oder geglaubt hat und ihr folgt oder gefolgt ist, sich mit „Weibern“ befleckt hat. Wo die Grenze genau liegt weiß nur unser Vater, aber wer jenseits der Grenze an die Organisation geglaubt hat, kann nicht mehr zu den 144000 gehören.

    Das war schon zur Zeit der Urchristen so. Wer sich mit „Weibern“ befleckt hat, der ist nicht verloren, denn er wird auf der Erde im Paradies leben und kann später am Ende der 1000 Jahre beweisen, dass er nicht noch einmal dem teuflischen organisationsbestreben auf den Leim geht.

    Zu 2
    In diesem Vers steht etwas von Erstlingen, daraus wird behauptet, dass die 144000 die ersten Christen seien. Aber man muss genau lesen, das steht sie sind ALS Erstlinge erkauft, nicht dass sie die Ersten Christen sind. Ich bin mir sicher, dass aus allen Zeiten der Christen solche und solche gab. Denn nicht wann man gelebt hat spielt eine Rolle, sondern wie man geglaubt hat. Wer immer Jesus als den Retter gesehen hat und nicht die Organisation hat gute Chancen zu den 144000 zu gehören.

    Zum Beispiel hat auch Abraham fest daran geglaubt, dass der Erlöser in der fernen Zukunft kommen wird. Viele Menschen vor der Zeit Jesu haben an Jehova geglaubt und haben nicht dem Baal gedient, aber von einem Erlöser wussten die Meisten nichts. Sie werden alle im Paradies auferstehen.

    Aber ganz wenige Glaubenshelden haben in der Ferne den Erlöser gesehen, wie eben Abraham. Da Abraham im Glauben an den Erlöser gestorben ist, wie unsere treuen Brüder und Schwestern Heute auch, kann man nicht ausschließen, dass er auch zu den 144000 gehört. Zumal er als freier Gläubiger nicht falschen Göttern gedient hat.

    Wenn man den Sinn und die Hauptaufgabe der himmlischen 144000 Könige erkennt, nämlich dass sie den Menschen auf der Erde mit ihrem Geist helfen zur Vollkommenheit zu gelangen, versteht es sich von selbst, dass aus allen Perioden in denen es ein Volk Jehovas gab, auch einige Menschen eine himmlische Hoffnung haben müssten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    >> …ich nehme mal an, dass dies die Antwort auf meinen Kommentar sein soll <<

    Nein, verehrter Manfred.

    Bei meiner Antwort hat mal wieder die Zensur von BruderInfo zugeschlagen und den Beitrag nicht freigeschaltet. Gelegentlich werden unliebsame Beiträge auch gelöscht.

    Was würden vermögende Brüder tun, die ihr Vermögen durch Täuschung und Überlistung anderen unbedarften und vertrauensseligen Menschen abgenommen haben? Sie würden Gesalbte „unterstützen“ so, wie andere es nicht könnten, damit diese sich anschließend im Himmel an sie erinnern und ein gutes Urteil über sie fällen mögen. Diese Praktiken erleben wir zu Hauff in Bezug auf die Aufseher, Versammlungen und Bauvorhaben. Glaubst du nicht auch, dass unser Vater das durchschaut?

    Von welchem Gesalbten kannst du wirklich sagen, dass er in den Himmel kommt? Es ist die freie Entscheidung des Vaters. Gemäß dem, was von Russells Lehren noch gelehrt werden darf, habe ich sogar bei ihm meine berechtigten Zweifel.

    Der Himmel ist vermutlich nicht stofflich. Doch die Regierung Gottes stellt er nicht dar, wohl aber den Sitz der Regierung, den Thron Gottes. Selbst Satan und seine Dämonen hatten Zutritt zu dem Himmel, aus dem sie hinausgeworfen wurden.

    (1. Korinther 15:44,51) . . .Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. . . .. . . Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] ENTSCHLAFEN, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick,…

    Die Ablegung des physischen Leibes ist nur durch den Tod möglich. Diese Auserwählten werden in einem Nu mit einem geistigen Leib ausgestattet und nicht in dem Sinne im Tode entschlafen, dass sie in Gottes Gedächtnisgrüften „geparkt“ würden. Nach Harmagedon werden keine Gesalbten auf der Erde mehr wohnen, es sein denn, der Herr hätte sie geschickt, denn zu Harmagedon, zur Hochzeit des Lammes müssen sie alle im Himmel versammelt sein, sonst sind sie keine von Gott berufenen Gesalbten.

    Darüber hinaus gibt es Menschen, die mit einem physischen Leib auf der Erde auferweckt werden, damit sich Ps. 37:29 erfüllt.

    (Psalm 37:29) . . .Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, UND SIE WERDEN IMMERDAR DARAUF WOHNEN.

    Ede

  • AKAZIE
    April 2, 2012

    Liebe(r) Edelmuth

    Einmal davon abgesehen dass bei Deinen Kommentaren gleich zu eingangs gar keine Anrede steht und Du sofort mit Deiner Erkenntnis, mit gesamter Tür ins Haus fällst und dabei der Verteidigungshauch unserer derzeitigen Führung steht, was ohne weiteres Dein (EURES) gutes Recht ist, bin ich persönlich davon überzeugt, dass die Klassifizierung von Menschen in bestimmte Gruppen, zwar biblisch belegbar ist, aber wir heute im hier und jetzt, nicht das geringste Recht besitzen, durch bestimmte Handlungen dieses zu untermauern um optisch gesehen einen Unterschied zu erbringen. Mat. 23:8-11

    Wir nehmen die Dinge an wie sie kommen, keiner von uns Menschen hat die wirkliche Macht tatsächlich etwas zu beeinflussen, nur der Vater kann durch Heiligen Geist den einen oder anderen dazu gebrauchen um SEINEN VORSTZ in die Wirklichkeit umzusetzen.

    Das vieles nicht koscher ist wissen wir, das ein großer Teil unserer Brüder und Schwestern nahezu blindlings vertrauen haben, in die –GEISTGESALBTE Führung– wissen wir auch, doch Fakt ist immer eins unser Vater der in den Himmeln ist, hat über die zwei letzten Jahrtausende dafür gesorgt, dass es immer Menschen gab die der rechten christlichen Anbetung nachkamen. Nicht unbedingt wurden diese für den Rest der Menschheit kenntlich gemacht und ich glaube persönlich dass dies auch noch heute der Fall ist.

    Wir Menschen reden uns gerne Dinge ein, selbst wenn ich hier die Tasten drücke glaube ich das Gott mich dafür benutzt, doch letztendlich beweisen ob es wirklich so ist, das kann ich nun tatsächlich nicht. Unsere menschliche GEISTGESALBTE Führung gibt sich sehr viel Mühe um das Volk JEHOVAS zu lehren, doch das merkwürdige daran ist, das denen die, die Gabe haben sehr wachsam zu sein nahezu unüberbrückbare Dissonanzen verspüren, die keinesfalls mit dem Wort Gottes zu vereinbaren sind.

    Nur ein Beispiel welches wir hier schon einmal diskutiert haben. Es ging um das Foto im Wachturm vom 15.12.11 letzter Studienartikel. Bildunterschrift: Heiliger Geist hilft heute allen Christen- „DEN ANDEREN SCHAFEN“ ebenso wie der „KLEINEN HERDE“
    Ein Glied der leitenden Körperschaft Samuel Herd mit einem anderen Christen sollte diese Zusammenarbeit im und mit den Heiligen Geist Jehovas symbolisieren.

    Wie wir aber bereits durch andere Kommentarschreiber festgestellt haben, handelt es bei diesem Bild um eine Bildmontage. Dies wäre nicht weiter schlimm, weil die Digitaltechnik so einiges zulässt. Doch da dieses Bild die unzertrennbare Hilfe durch den Heiligen Geist beider Gruppen darstellt, ist es für mich umso fragwürdiger das hier etwas konstruiert wurde.

    Ich frage Dich (EUCH) liebe(r) Edelmuth,
    welcher Fotograf auf dieser Erde, würde zuerst ein Foto vom Bräutigam machen, danach von der Braut und dieses dann so zusammenfügen, um es allen als das glücklichste Hochzeitspaar zu präsentieren was unter Gottes Himmel und unter Führung seines Heiligen Geist gemeinsam Hand in Hand hier auf der Erde die von Gott in Auftrag gegeben Arbeiten erledigt???

    Obwohl hier in diesem Fall, beide Personen nicht so zusammenstanden wie es das Bild ausdrückt, vielleicht und das ist nur eine Mutmaßung von mir kennen die beiden sich noch nicht einmal persönlich!

    Wozu diese Täuschung? Wozu dieser Unfug?
    Ich erwarte keine direkte Antworten auf diese Fragen von Dir, doch darüber nachdenken sollte einmal jeder. Wenn wir schon den Begriff der Wahrheit bis zum geht nicht mehr äußerst genau nehmen, dann darf ich doch erwarten, das da wo die Speise produziert wird, nicht solche offensichtliche Schnitzer passieren, die dann Millionen von Christen präsentiert werden, vielleicht in der Hoffnung das es kaum bemerkt wird.

    „Wachsam sein wie Jesus“, so lautet der morgige Wachtturmartikel, genau das ist wirklich in Anbetracht der Lage wirklich Speise zur rechten Zeit!

    Mit den besten und christlichen, brüderlichen Grüßen an ALLE

    AKAZIE

  • Alois
    April 2, 2012

    Liebe Akazie

    Eine Fotomontage die unter die Menschen gebracht wird, ohne auf die Fotomontage hinzuweisen, ist klar eine Lüge!

    Dass die Bibel Lügner verurteilt interessiert sie genauso wenig, wie das Gebot sich keine geschnitzten Bilder zu machen, was die vielen gemalten Bilder in den Puplikationen im übertragenen Sinne auch sind.

    2.Mos 20
    4. Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist.

    Zur Zeit Mose gab es kein Papier, man musste meist alle bildlichen Darstellungen schnitzen. Heute kann man es malen, schlecht für das Holzschnitzer Handwerk.

    Ein unverfälschtes Foto in den Puplikationen wäre ja in Ordnung, aber warum müssen bei den Wachttürmen Fotos auch noch abgezeichnet werden?

    Klar, um das Gebot Jehovas zum X-ten Male zu brechen, sich keine geschnitzten Bilder zu machen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Edelmuth

    Zitat:
    „Bei meiner Antwort hat mal wieder die Zensur von BruderInfo zugeschlagen und den Beitrag nicht freigeschaltet. Gelegentlich werden unliebsame Beiträge auch gelöscht.“

    Es passiert bei mir auch ab und zu, dass ich einen Kommentar schreibe und er steht auch zur Freischaltung da, dann verschwindet er später auf nimmer Wiedersehen. Ich kann mir nicht vorstellen dass Deine Art Kommentare zu schreiben bei irgend einem Bruder von Bruderinfo aneckt und er deswegen Deinen Kommentar löscht. Ich glaube das Verschwinden manchen Kommentares hat technische Ursachen oder Bedienfehler, welche jeweils auch auf Deiner Seite sein können. Du solltest erst einmal positiv von unseren Brüdern denken, denn sie strengen sich sehr an um uns zu helfen.

    Da wurden schon viel kritischere Kommentare freigeschaltet, nach dem Motto: Alles ist zu was nütze, auch wenn es nur als abschreckenes Beispiel dient.

    Im Übrigen verfolge ich die Kommentare uns stelle fest, dass ihr teilweise aneinander vorbeiredet. Der eine meint mit dem Wort „Himmel“ einen Ort weit weg vom Planeten Erde, für den anderen bedeutet der Himmel generell die Geisterwelt mit allen Engeln, Jesus und dem Vater.

    Wer meint Jehova hat sich einen räumlich begrenzten Raum geschaffen in dem er wohnt, der kennt die wahre Größe Jehovas nicht. Salomo sagte in 1. Kön. 8
    27. Aber sollte Gott wirklich auf der Erde wohnen? Siehe, die Himmel und der Himmel Himmel können dich nicht fassen; wieviel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe!

    Wenn der „Himmel und der Himmel Himmel“ Jehova nicht fassen kann, dann liegt es ganz einfach daran, dass Jehova unendlich ist. Aber schon die katholische Kirche hat Gott als einen alten Mann dargestellt und die Organisation macht dies mit ihren „geschnitzten Bildern“ in den Puplikationen genauso. Damit lästern sie alle miteinander die Größe und Unendlichkeit Gottes. Da nützt es auch nichts mehr, wenn man in jedem 3. Satz in den Puplikationen den Namen Jehovas benutzt. Sie haben Jehova klein gemacht wie Jesus sowieso, daran hat nur Einer ein Interesse.

    Wenn Jehova aber überall ist, dann ist er auch auf der Erde, die ja bildlich gesprochen der Schemel seiner Füße ist.
    Jesaja 66
    1. So spricht Jehova: Der Himmel ist mein Thron, und die Erde der Schemel meiner Füße. Welches ist das Haus, das ihr mir bauen könntet, und welches der Ort zu meiner Ruhestätte?

    Für mich ist es überhaupt kein Widerspruch wenn man sagt, dass die 144.000 im Himmel sind und trotzdem auf der Erde. Denn Himmel bedeutet für mich die Welt der Geistgeschöpfe, Jesus und Jehova. Es würde auch kaum Sinn machen wenn die 144.000 wer weiß wie viele Lichtjahre von der Erde entfernt wären, wenn ihre zukünftige Arbeit doch ist, die Menschen die auf der Erde wohnen mit ihrem Geist zu belehren und zu beschützen, also zu dienen wie es Jesus vorgemacht hat.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    (Römer 6:23) . . .Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, ….

    Von diesem göttlichen Grundsatz setzte Jehova bereits Adam & Eva in Kenntnis, als er ihnen sagte: „.Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“ (1. Mose 2:17) Wie wir wissen starben sie aufgrund ihres Ungehorsams gegenüber Jehova, was Sünde ist. Auch Satan und seine Dämonen unterliegen diesem Urteil und müssen sterben. Hätten sie nicht gesündigt, hätten sie ewig leben können.

    Gesalbte werden vor ihrem Tod aufgrund Jesus Opfer gerecht gesprochen. Jesus Opfer sühnt alle Sünden (bis auf die gegen den Heiligen Geist), sonst wären sie weiterhin ungerecht. Sie müssen gerecht sein, um in den Himmel aufgenommen zu werden, denn Ungerechtigkeit kann den Himmel nicht erreichen. Sie müssen aber auch ihren Fleischesleib durch den Tod ablegen, denn Fleisch kann den Himmel nicht erreichen.

    Das bedeutet, dass Gesalbte als Gerechte sterben, die den Tod nach Römer 6:23 nicht verdient haben, um dann in den Himmel aufgenommen zu werden, den sie nicht wieder verlassen werden.

    Was wird dann aus ihrem von Jehova zugebilligten Anspruch auf irdisches Leben, denn es gibt nach ihrer Gerechtsprechung keine Sünde, die ihren Tod rechtfertigen würde?

    Ede

  • Manfred
    April 2, 2012

    Lieber Edelmuth,

    liest Du Dir Deine Kommentare eigentlich noch mal durch bevor Du diese veröffentlichst?

    HEUTE MORGEN UM 8.37 UHR HAST DU FOLGENDES GESCHRIEBEN:
    Wann werden die Gesalbten geprüft?
    Gesalbte erhalten nach ihrer Auferstehung zu himmlischem Leben Unsterblichkeit. Deshalb werden Sie noch zu ihren Lebzeiten auf der Erde sowohl nach ihrem Herzen wie auch nach ihren Taten geprüft. (Jakobus 2:24-26) Sie erhalten keine leichtere Prüfung als andere Menschen, aber Jehova berücksichtigt ihre Umstände in einer von Satan beherrschten Welt und ihre Unvollkommenheit. (siehe Paulus). Bist du zu dieser Prüfung bereit? Zitat Ende.
    JETZT UM 12.04 UHR SCHREIBST DU:
    Gesalbte werden vor ihrem Tod aufgrund Jesus Opfer gerecht gesprochen. Jesus Opfer sühnt alle Sünden (bis auf die gegen den Heiligen Geist), sonst wären sie weiterhin ungerecht. Sie müssen gerecht sein, um in den Himmel aufgenommen zu werden, denn Ungerechtigkeit kann den Himmel nicht erreichen. Sie müssen aber auch ihren Fleischesleib durch den Tod ablegen, denn Fleisch kann den Himmel nicht erreichen.
    Das bedeutet, dass Gesalbte als Gerechte sterben, die den Tod nach Römer 6:23 nicht verdient haben, um dann in den Himmel aufgenommen zu werden, den sie nicht wieder verlassen werden.
    Was wird dann aus ihrem von Jehova zugebilligten Anspruch auf irdisches Leben, denn es gibt nach ihrer Gerechtsprechung keine Sünde, die ihren Tod rechtfertigen würde? Zitat Ende.
    Was denn nun?
    Werden die Gesalbten nun zu Ihren Lebzeiten geprüft, oder sind sie durch das Opfer Jesus gerecht gesprochen?
    Deine Frage:
    Was wird dann aus ihrem von Jehova zugebilligten Anspruch auf irdisches Leben, denn es gibt nach ihrer Gerechtsprechung keine Sünde, die ihren Tod rechtfertigen würde?

    Was willst Du damit aussagen? Dass sie Ihren Anspruch an irdisches Leben an jemand anderen weitergeben? Also noch einmal,
    a) glaube ich nicht, dass wir einen Anspruch auf ewiges Leben haben und
    b) wenn die 144.000 mit einem geistigen Leib auf der Erde weilen, sind sie ja sowieso noch auf der Erde.
    Aber Deine Argumente werden immer unlogischer. Ich würde es wirklich begrüßen, wenn Du doch mal Bibelstellen für Deine Behauptungen anführen würdest. Denn ich kann ja auch einfach behaupten, dass alle Engel rote Schuhe tragen. Kann ich es biblisch belegen? Nein, dann ist das meine persönliche Meinung und könnte (was in diesem Fall sehr, sehr wahrscheinlich ist) falsch sein. 😉
    Deshalb bin ich auf Deine biblischen Belege sehr gespannt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    Hallo Manfred

    Könntest du dir vorstellen, dass die Gesalbten erst ihre Prüfung bestehen müssen, bevor sie von Jehova gerecht gesprochen werden? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jehova so ungerecht ist und nur den anderen diese Prüfung auferlegt.

    (Offenbarung 5:9-10) . . .Und sie singen ein neues Lied, indem sie sagen: „Du bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als KÖNIGE ÜBER DIE ERDE regieren.“
    (Offenbarung 20:4) . . .Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, …. Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre.
    (Offenbarung 20:6) . . .sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren. (vergl. Lukas 12:32; Lukas 22:30)

    Den gesalbten Christen, die berufen wurden, mit Christus für tausend Jahre in den Himmeln über die Erde zu regieren wurde verheißen, daß sie mit Christus in der Gleichheit seiner Auferstehung vereint sein würden.

    (Römer 6:5) . . .Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes mit ihm vereint worden sind, werden wir gewiß auch [in der Gleichheit] seiner Auferstehung [mit ihm vereint] sein. . .

    Jesus starb als sündenloser Mensch und hatte deshalb bei Jehova ein Recht auf irdisches Leben, das er im Austausch gegen Adams Sünden gab, um die Menschen zu retten. Aufgrund ihrer Gerechtsprechung sterben die Gesalbten auch sündenlos. Wie einst ihr Herr, ihr Haupt, empfangen somit die gesalbten Glieder der Christenversammlung, die in Treue sterben, eine Auferstehung zu unvergänglichem geistigem Leben, so daß „dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht“ (vergl. Hebr. 7:16)

    (1. Korinther 15:51,53-54) . . .Indes sage ich dies, Brüder, daß Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. …. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“

    Wie bei Jesus bedeutet Unsterblichkeit auch in ihrem Fall nicht lediglich ewiges Leben oder Freisein vom Tod. Daß auch ihnen als Miterben mit Christus die „Kraft eines unzerstörbaren Lebens“ gewährt wird, ist daraus ersichtlich, daß der Apostel Paulus die Unsterblichkeit, die sie erlangen, mit Unverweslichkeit in Verbindung bringt. Der „zweite Tod [hat] keine Gewalt“ über sie.

    (Offenbarung 20:6) . . .Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der ZWEITE TOD KEINE GEWALT, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.. . .

    Haben Gesalbte Leben in sich?

    (Johannes 5:26) . . .Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben.

    Jesus nutzte seine außerordentlichen Fähigkeiten Leben in sich selbst zu haben, um andere Menschen zu retten und sie von den Toten aufzuwecken oder zu heilen.

    (Johannes 6:53) . . .Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: WENN IHR NICHT DAS FLEISCH DES MENSCHENSOHNES EßT UND SEIN BLUT TRINKT, SO HABT IHR KEIN LEBEN IN EUCH SELBST.

    Auch sie nutzen ihre außerordentlichen Fähigkeiten um andere zu retten.

    Ede

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Manfred,

    vielen Dank nochmals!

    Gut aufgezeigt, die „Widersprüche der fälschlich sogenannten Erkenntnis“ (1. Tim. 6:20).

    Man sieht immer wieder, wenn man den Lehren der WTG blind folgt und nicht alles biblisch unter die Lupe nimmt, führt es automatisch in die Irre.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    Du strebst himmlisches Leben an.

    Was bedeutet das für dich?

    Wenn du himmlisches Leben anstrebst, strebst du Vortreffliches an. Jesus sagte über Johannes den Täufer „ .Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer erweckt worden als Johannes der Täufer; doch jemand, der ein Geringerer ist im Königreich der Himmel, ist größer als er.“ (Matthäus 11:11) Dies sagte er, weil Johannes kein Bündnispartner des neuen Bundes sein würde und damit, wie die treuen Juden alter Zeit, keine himmlische Hoffnung haben würde.

    Jeder Mensch muss eine Loyalitätsprüfung vor Gott anlegen. Jesus hat sie mit Bravur bestanden, Adam nicht. Die große Volksmenge wird sie am Ende ihrer tausendjährigen Schulung ablegen und bestehen müssen. (Offenbarung 20:7-10) Die große Volksmenge mit irdischer Auferstehungshoffnung wird im jetzigen System der Dinge nach ihrem Herzen beurteilt (siehe den Schächer, der neben Jesus am Pfahl starb) und in der neuen Ordnung auch nach ihren Taten (Offenbarung 20:12,13)

    Wann werden die Gesalbten geprüft?

    Gesalbte erhalten nach ihrer Auferstehung zu himmlischem Leben Unsterblichkeit. Deshalb werden Sie noch zu ihren Lebzeiten auf der Erde sowohl nach ihrem Herzen wie auch nach ihren Taten geprüft. (Jakobus 2:24-26) Sie erhalten keine leichtere Prüfung als andere Menschen, aber Jehova berücksichtigt ihre Umstände in einer von Satan beherrschten Welt und ihre Unvollkommenheit. (siehe Paulus). Bist du zu dieser Prüfung bereit?

    Was sollte Gott von einem designierten König erwarten können?

    Jesus, Paulus und die anderen Apostel waren von ihrer Hoffnung so erfüllt, dass sie jede sich bietende Gelegenheit nutzten, um ihre Hoffnung von der Rettung der Menschen zu ewigem Leben weiterzugeben und im Interesse unseres Königs und seinen Zielen tagtäglich die gute Botschaft zu predigten.

    Gibst du bereits deine Hoffnung im Interesse unseres Königs und seiner Regierung allen Menschen bekannt, so wie er es uns ausdrücklich geboten hat (Matthäus 28;19,20), und kann er dich daran messen?

    Ede

  • Manfred
    April 2, 2012

    Lieber Edelmuth,

    ich nehme mal an, dass dies die Antwort auf meinen Kommentar sein soll, leider hast Du diesen nicht unter meinen gesetzt und auch keine Anrede benutzt, daher ist es schwierig zu erkennen, wenn Du eigentlich ansprichst. Im übrigen erinnert mich das an die Stellungnahme der Gesellschaft auf meinen Brief hin. Die haben mich auch nicht persönlich angesprochen und man kann noch nicht einmal erkennen, wer das geschrieben hat. Deshalb wenn ich die Aufmachung Deiner Kommentare und auch den Argumenten folge, könnte man meinen, dass Du von Selters beauftragt wurdest hier wieder die Organisationslehren einzuführen. Brd. Matthäus hat ja auch schon festgestellt, dass Du die Lehren der Organisation sehr verteidigst. Aber das ist Dein gutes Recht. Nur leider fehlen oft die biblischen Beweise für Deine Behauptungen und das ist schade, dann hätte das viel mehr Gewicht.

    An Angi hast Du z.Bsp. folgendes geschrieben:
    Hallo Angi,
    Zur Zeit der ersten Christen war jeder Christ ein Geistgesalbter, weil die Einsammlung der 144 000 Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesus gerade begann. Heute haben vermutlich mehr als die 144 000 Personen von den Symbolen genommen, was belegt, dass nicht alle, die davon nahmen, tatsächlich von Jehova auserwählt wurden und auch keine Auferweckung zu himmlischem Leben erleben werden.
    Ede
    Das ist eine Behauptung ohne biblischen Beweis. Denn es gibt einige Bibelstellen, die genau das widerlegen. Diese sind übrigens alle aus der NWÜ, damit Du sie auch akzeptieren kannst.

    1.Kor. 1:1
    1 Paulus, durch Gottes Willen zu einem Apostel Jesu Christi berufen, und Sọsthenes, unser Bruder, an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist, an euch, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus Geheiligten, zu Heiligen Berufenen, SAMT ALLEN, DIE DEN NAMEN UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS, IHRES HERRN UND DES UNSEREN, ÜBERALL ANRUFEN:
    2.Kor. 1:1
    1 Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, und Timọtheus, [unser] Bruder, AN DIE VERSAMMLUNG GOTTES, DIE IN KORINTH IST, samt allen Heiligen, die in ganz Achạia sind:

    Eph. 1:1
    1 Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, an die Heiligen, die [in Ẹphesus] sind, UND [DIE] TREUEN IN GEMEINSCHAFT MIT CHRISTUS JESUS:

    Phil. 1:1
    1 Paulus und Timọtheus, Sklaven Christi Jesu, an alle Heiligen in Gemeinschaft mit Christus Jesus, die in Philịppi sind, SAMT DEN AUFSEHERN UND DIENSTAMTGEHILFEN:

    Die Satzteile, die sich auf andere Personen der Versammlung beziehen, habe ich in Großschrift hervorgehoben. Am Beispiel von 1. Kor. 1:1 möchte ich das erklären. Der Apostel Paulus hat hier an die Versammlung in Korinth geschrieben, an diejenigen die mit Christus zu Heiligen berufen wurden und SAMT ALLEN, DIE DEN NAMEN UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS, IHRES HERRN UND DES UNSEREN, ÜBERALL ANRUFEN. Mit diesen SAMT ALLEN sind die gemeint, die eben nicht zu den 144.000 Königen gehören werden. Sonst hätte der Paulus diese Gruppe nicht extra ansprechen müssen. Das ist auch ein Beleg dafür, dass nicht die ganzen christlich griechischen Schriften nur für die Gesalbten geschrieben wurden, sondern auch an die anderen Schafe des Herrn gerichtet sind.

    HALTEN WIR ALSO FEST: GEMÄß DER BIBEL WAREN IM ERSTEN JAHRHUNDERT NICHT AUTOMATISCH ALLE CHRISTEN AUCH MITGLIEDER DER 144.000 KÖNIGE.

    ————-

    Dann hast Du noch dieses Argument vorgebracht:
    Kein Mensch auf der Erde kennt die designierten zu himmlischem Leben berufenen Mitkönige persönlich und kann sich deshalb zu ihren Lebzeiten auf der Erde auch keine Vorteile verschaffen. Deshalb ist es sinnvoll, dass der Vater es zulässt, wenn mehr Menschen als die geplante Personenzahl von den Symbolen nimmt, damit niemand herausfinden kann, wen der Vater tatsächlich berufen hat. Zitat Ende.

    Also Du meinst, dass Jehova es zulässt, dass mehr als diejenigen der Gesalbten von den Symbolen nehmen, damit diese weiterhin unerkannt bleiben können? Spielt Jehova etwa Hütchen Spiele mit uns. So nach dem Motto: Ich habe noch 5.000 Gesalbte auf der Erde, aber Ihr wisst nicht welche, weil etwa 10.000 von den Symbolen nehmen???

    Meinst Du nicht es wäre da nicht einfacher, wenn einfach alle von den Symbolen nehmen würden? Was wir im übrigen ziemlich alle hier auf BI glauben. Wären dann nicht die Gesalbten auch unerkannt und wäre das nicht liebevoller, weil sich keiner über den anderen erhöhen würde? Denn nach Deiner Version, werden ja 10.000 Personen mit einer Ehre bedacht, die Ihnen eigentlich nicht zusteht. Meinst Du wirklich unser Schöpfer hätte solche Spielchen nötig?

    ————-

    Dein Zitat: DIE TEILNAHME AM NEUEN BUND IST EINE ENTSCHEIDUNG AUF GEGENSEITIGKEIT. Der Herr und der Gesalbte entscheiden sich für ein Leben im Himmel mit allen damit verbundenen Konsequenzen und bezeugen ihre Entscheidung öffentlich durch die Einnahme der Symbole. Zitat Ende.

    Also egal ob die Zahl der 144.000 symbolisch oder real ist. Auf jeden Fall ist die Zahl der Gesalbten begrenzt. Was würde denn Jehova machen, wenn sich mehr als die von ihm festgelegte Zahl entscheiden würden von den Symbolen zu nehmen? Erhöht er diese dann nach belieben? Kann ein Mensch entscheiden, ob er in Zukunft ein König ist, oder wird er nicht vielmehr von demjenigen eingesetzt, der die Macht dazu hat Könige zu berufen?

    —————
    Dann hast Du noch geschrieben: Sie regieren als Mitkönige mit Jesus im Himmel.

    Ich weiß auch, dass die Regierung Gottes mit dem Himmel in Verbindung gebracht wird. Doch was ist mit dem Himmel gemeint? Vielleicht sollte man das erst einmal klären.

    Ist mit dem Himmel, die Atmosphäre über der Erde gemeint? Oder geht es darüber hinaus in den weiten Weltraum? Dann würde aber schon nicht mehr die Bezeichnung Himmel stimmen. Liegt der Himmel am Ende des Universums? Dann würde der sich immer weiter von uns entfernen, weil sich das Universum ausdehnt. Warum haben die Astronauten noch nichts vom himmlischen Königreich berichtet, da sie vom Weltall auf die Erde schauen konnten? Verstehst Du was ich damit sagen will?

    Das himmlische Königreich ist ein synonym für eine göttliche Regierung. Sie ist unsichtbar, da es sich bei Jehova, Jesus und den vielen Engeln um Geistwesen handelt. Somit könnten direkt neben uns jetzt Engel stehen und wir könnten sie trotzdem nicht sehen. Weil wir in einer materiellen Welt leben.

    Aber unabhängig davon, gibt es folgende Aussage von unserem Herrn Jesus Christus:
    Mat. 18:20
    20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.

    Spätestens während der Regierungszeit der 1.000 Jahre, werden tausende von Menschen in Jesu Namen versammelt sein. Wenn er sagt, er wird in deren Mitte sein, wo sind die Menschen dann?? Sind sie dann alle im Himmel oder ist Jesus bei denjenigen auf der Erde? Da wir aber beide wissen, dass Menschen weiter hier auf der Erde leben werden, muss Jesus somit auch auf der Erde sein. Wenn dem aber so ist, wie können die 144.000 Könige dann weiter im Himmel bei Jesus sein, wenn Jesus auf der Erde ist?
    Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass auch die 144.000 Könige auf der Erde sein werden, zwar mit einem geistigen Leib, aber trotzdem hier auf der Erde?

    Lieber Ede,
    ich würde mich freuen, wenn Du mir auf die folgenden Bibeltexte antworten könntest, wie Du das siehst. Vielleicht kannst Du Deinen Kommentar dann direkt unter meinen setzen und mich auch ansprechen, damit ich auch weiß das Du mich meinst. Denn mit den folgenden Bibelstellen wird belegt, dass die 144.000 die bereits gestorben sind a) noch nicht auferweckt wurden und b) hier auf der Erde auferweckt werden.

    Hier die Bibeltexte alle aus der NWÜ:

    1. Kor. 15:51,52
    51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis:
    Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen,
    wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick,
    zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen,
    und die Toten werden auferweckt werden unverweslich,
    und wir werden verwandelt werden.

    1. Erst einmal, es ist ein heiliges Geheimnis, das ist schon mal die Erklärung dafür, dass dies bis heute unentdeckt geblieben ist.
    2. Wir werden nicht alle Im Tod entschlafen, bedeutet die Auserwählten (die Gesalbten, die vor Harmagedon leben) werden nicht sterben.

    Dabei folgt die Erklärung der Bibel direkt in der nächsten Zeile:
    3. wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, Also kein Sterben, sondern eine Verwandlung die so schnell ist wie wenn man mit den Augen zwinkert.

    4. Wann wird das geschehen? zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen,

    Wann wird die letzte Posaune geblasen? Schauen wir in der Offenbarung nach, dort werden sie nacheinander aufgeführt:

    Off. 11:14, 15
    14 Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.
    15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

    Die siebte Posaune wird unmittelbar vor Harmagedon geblasen, denn damit geht die dritte Wehe einher.

    Bevor jedoch diejenigen der 144.000 auferweckt werden, die gestorben waren, passiert folgendes:
    Mat. 24:29-31
    29 Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben,
    und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
    30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen,
    und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen.
    31 Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln,
    von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].

    Nach der Drangsal und vor Harmagedon wird die Trompete geblasen (oder Posaune) und die Auserwählten werden von überall auf der Erde zusammengesammelt.
    Dann folgt das was in 1. Kor. 15:51 und 52 beschrieben wird, die Toten werden auferweckt, also die Apostel und alle die zu den 144.000 gehören und gestorben waren und wenn das geschehen ist, dann werden die Auserwählten verwandelt werden in einem Nu.

    Dies wird auch im Parallel Text zu 1. Kor. 15:51 und 52 nämlich 1. Thes. 4:15-17 beschrieben:
    15 Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.

    Vers 17 sagt hier, dass die 144.000 gemeinsam Jesus in den Wolken entgegengehen, was beweist das die Apostel und alle anderen der Gesalbten a) noch nicht auferweckt wurden und b) hier auf der Erde auferweckt werden. Außerdem heißt es ja in Vers 16 Jesus wird vom Himmel herabkommen um sich mit den Gesalbten zu treffen. Somit findet das hier auf der Erde statt.
    Nachdem dies alles passiert ist, wird folgendes geschehen, was ein Beleg dafür ist, dass die Verwandlung und die Auferstehung der 144.000 direkt vor Harmagedon erfolgt:
    Off. 17: 12-14
    12 Und die zehn Hörner, die du sahst, bedeuten zehn Könige, die noch kein Königtum empfangen haben, aber sie empfangen Gewalt wie Könige für e i n e Stunde mit dem wilden Tier.
    13 Diese haben e i n e n Gedanken, und so geben sie ihre Macht und Gewalt dem wilden Tier. 14 Diese werden mit dem Lamm kämpfen, doch wird das Lamm sie besiegen,
    weil es Herr der Herren und König der Könige ist. Auch die mit ihm Berufenen und Auserwählten und Treuen [werden das tun].“

    Denn wenn die Berufenen und Auserwählten (die 144.000 als Gesamtheit) mit dabei sind, wenn Jesus mit den 10 Königen kämpft, muss das noch vor Harmagedon passieren.

    Fazit nachdem man diese Texte gelesen hat:
    Die Reihenfolge was mit den 144.000 genau passiert ist glasklar beschrieben, sowohl in 1. Thes. 4 als auch in 1. Kor. 15:
    1. Denn die Posaune wird erschallen,
    2. Die Auserwählten werden von der ganzen Erde zusammengesammelt
    3. und die Toten (die Berufenen) werden auferweckt werden unverweslich,
    4. und wir (die Auserwählten) werden verwandelt werden.
    5. alle zusammen werden zu Jesus in die Wolken entrückt werden
    6. Jesus wird mit den Berufenen, den Auserwählten gegen die 10 Könige kämpfen

    Schlussfolgerung:
    Ohne Posaune, keine Auferstehung der 144.000 und auch keine Verwandlung. Da bisher noch nicht posaunt wurde, ist das auch noch nicht passiert.
    Denn wenn die siebte Posaune erst kurz vor Harmagedon erschallt, ist damit belegt, dass noch keiner der 144.000 Könige auferweckt wurde. Weder im Himmel als noch auf der Erde.

    Natürlich könnte man jetzt sagen, dass dies alles unsichtbar schon 1918 stattgefunden hat. Doch dagegen spricht Mat. 24:29-31. Es wird nach der Drangsal sein, das Zeichen des Menschensohnes wird im Himmel erscheinen und die Auserwählten werden von der Erde zusammengesammelt.
    Da diese Einsammlung der Auserwählten und die große Drangsal noch nicht stattgefunden hat, hat auch alles andere noch nicht stattgefunden.

    Somit hat sich hier die Bibel selbst erklärt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Doka
    April 2, 2012

    Hallo Edelmuth,
    ich denke darüber etwas differenzierter. Ich denke eher so wie Jesus in Johannes 10:16. „Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde (Stall) sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören und sie werden eine Herde werden (unter) einem Hirten“
    Dies bedeutet für mich, dass es keine Differenzierung mehr gibt zwischen den einzelnen Schafen, sondern sie sind eine einzige Herde, die auch in einem Stall oder Hürde zusammen sind.
    Daher denke ich, dass es keinen Sinn macht so zu trennen sondern es als Einheit zu sehen, als Schafe die in einer Herde sind und gemeinsam an den Tod Jesus zu denken und auch von den Symbolen zu nehmen.
    Gruß Doka

  • Matthäus
    April 2, 2012

    Lieber Ede ich kann nur die gleiche Frage stellen bzw. das was ich schon mehrfach zu deinen Kommentare sagte: Du bist von der WTG Indoktrination immer noch gefangen – ignorierst klare Aussagen der Schrift (wie es auch die WTG macht – wenn es nicht in ihr Denk- oder Lehrschema paßt).

    Zu deinem Zitat: 11 Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.

    IST DAS nicht logisch? Ein Mensch auf Erden wird nie so groß sein wie ein Engel – der noch so klein ist!

    Wo steht DEINE Schlußfolgerung in Gottes Wort: >Dies sagte er, weil Johannes kein Bündnispartner des neuen Bundes sein würde und damit, wie die treuen Juden alter Zeit, keine himmlische Hoffnung haben würde.<<

    War Abraham ein Bündnispartner des neuen Bundes? – des alten JA!
    Hat er deswegen keine himmlische Hoffnung? Ich habe dich das schon einmal gefragt – noch nie eine Antwort bekommen – obwohl in Gottes Wort nicht nur an einer Stelle dies belegt wird!

    Jesus sagte er würde IM HIMMEL mit Abraham von den Erzeugnissen des Weinstocks nehmen (dies könnte man als Symbolik sehen was ich akzeptiere) doch in Hebr. 11 steht:

    12 So erhielt Abraham … 13 Alle, die hier erwähnt wurden, haben sich ganz auf Gott verlassen. Doch sie starben, ohne dass sich Gottes Zusage zu ihren Lebzeiten erfüllte. Lediglich aus der Ferne haben sie etwas davon gesehen und sich darüber gefreut; denn sie sprachen darüber, dass sie auf dieser Erde nur Gäste und Fremde seien. 14 Wer aber zugibt, hier nur ein Fremder zu sein, der sagt damit auch, dass er seine wirkliche Heimat noch sucht. 15 Unsere Vorfahren betrachteten das Land, aus dem sie weggezogen waren, nicht als ihre Heimat; dorthin hätten sie ja jederzeit zurückkehren können. 16 Nein, sie sehnten sich nach einer besseren Heimat, nach der Heimat im Himmel. Deshalb bekennt sich Gott zu ihnen und schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn für sie hat er seine Stadt im Himmel gebaut.

    Ich ersuche dich erneut auf diese Aussagen der Schrift doch eine Erklärung abzugeben. Hat nun Abraham eine himmlische Hoffnung oder nicht – du brauchst nur JA oder NEIN erwidern! ???

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    >> War Abraham ein Bündnispartner des neuen Bundes? – des alten JA!
    Hat er deswegen keine himmlische Hoffnung? Ich habe dich das schon einmal gefragt – noch nie eine Antwort bekommen – obwohl in Gottes Wort nicht nur an einer Stelle dies belegt wird! <<

    Hallo Matthäus

    Abraham konnte kein Bündnispartner des neuen Bundes für ein Leben im Himmel sein, weil er lange Zeit vor Jesus lebte. Jesus war sein Ur..Ur..Urenkel. Abraham stand auch nicht unter dem mosaischen Bund, weil er lange Zeit vor Moses lebte.

    Ede

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Edelmuth

    Da solltest Du Römer 4 lesen und durch den Kopf gehen lassen. Denn Abraham wurde schon vor Einführung der Beschneidung als Gerechter bezeichnet.

    Wenn man dann noch Röm. 5:1+2 liest, sollte man nichts ausschließen.

    Wir wissen es einfach nicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    >> Da solltest Du Römer 4 lesen und durch den Kopf gehen lassen. Denn Abraham wurde schon vor Einführung der Beschneidung als Gerechter bezeichnet. <<

    Stimmt, Alois!

    Abraham und Rahab waren im Verhältnis zu den übrigen Bewohnern des Landes relativ gerecht. (Jakobus 2:21-23,25) Weil sie Glauben an Gottes Verheißung bezüglich des „Samens“ ausübten und weil sie sich bemühten, Gottes Gebote zu befolgen, wurden sie nicht als ungerecht erachtet, so, als hätten sie wie die übrige Menschenwelt keinen guten Stand vor Gott. Doch diese Gerechtigkeit hatte nicht die absolute Bedeutung wie die Gerechtsprechung durch Jehova. Der Jünger Jakobus deutete das Ausmaß der Rechtfertigung Abrahams an, als er schrieb: „Das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: ‚Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet‘, und er wurde ‚Freund Jehovas‘ genannt“ Abraham wurde also wegen seines Glaubens als ein FREUND GOTTES gerechtgesprochen, NICHT ALS EIN SOHN GOTTES, weil er nicht „wiedergeboren“ worden war und nicht die Aussicht auf himmlisches Leben hatte (Joh 3:3). Aus dem Bibelbericht geht deutlich hervor, daß VOR dem Kommen Christi den Menschen weder die Sohnschaft noch die himmlische Hoffnung ermöglicht wurde .

    (Johannes 1:12) 12 So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Befugnis, Kinder Gottes zu werden, weil sie Glauben an seinen Namen ausübten;

    Ede

  • Dennis
    April 2, 2012

    Hallo Edelmuth,

    entweder du hast diesen Kommentar 1:1 aus einem Wachtturm rauskopiert oder du bewirbst dich am besten in Brooklyn als WT-Schreiber. Sogar noch schön mit Unterthemen eingeteilt. Besser kann man es aus WT-Sicht nicht machen. Perfekte WT-Sprache und eine Attitüde von Leistung und Befehl, von Prüfung bestehen und Angst einjagen, weil man vielleicht den Erwartungen nicht entsprechen kann.

    Du kannst es scheinbar nicht begreifen, genauso wie die WTG, dass wir anhand unseres Glaubens an Jesus Christus „gemessen“ werden und nicht an dem Leistungsevangelium, dass du und die WTG uns hier predigen wollen. Ich empfehle dir Jakobus 2 im Kontext zu lesen, dann wirst du sehen was wirklich mit „Glaubenserken“ gemeint ist.

    Übrigens kann man nichts leichter anhand des NT beweisen, als das im 1. Jhdt. nur WENIGE predigten (evangelisierten) und es kein Erfordernis von ALLEN war, sondern eine „Gabe des Herrn“ (z.B. Eph. 4:11).

    Es ist völlig sinnlos, wenn du hier, wie auf deiner Internet-Seite, unterschwellig versuchst WT-Lehren zu verteidigen und gleichzeitig dich als „Sklaven“-Kritiker profilieren willst.

    Gruß
    Dennis

  • Alois
    April 2, 2012

    Lieber Dennis

    Ich habe mir lange überlegt ob ich Dir schreiben soll, aber mich trotz des Risikos dann durchgerungen.

    Wir sind uns vielleicht einig, dass die Pharisäer, Priester und Schriftgelehrten, also die gesammte theokratische Lehrorganisation aus der Zeit Jesu, heute mit der Organisation vergleichbar ist. Auch Heute lehrt die Organisation, allerdings anders verpackt, man solle ihr folgen und nicht §diesem Jesus aus niedrigem Geblüt“.

    Trotzdem haben auch damals die religiöse Führungsklasse richtiges gelehrt, denn sonst hätte Jesus in Matth. 23 nicht gesagt:

    2. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses‘ Stuhl gesetzt.
    3. Alles nun, was irgend sie euch sagen, tut und haltet; aber tut nicht nach ihren Werken, denn sie sagen es und tun’s nicht.

    Deswegen finde ich es nicht richtig grundsätzlich alles was an Lehrpunkten von der Organisation kommt, als falsch darzustellen. Das ist auch nicht besser, als alles was die Organisation sagt, grundsätzlich als richtig darzustellen. Wir sollen uns alles anhören und wie die Beröer prüfen ob es sich so verhält, oder nicht. Wenn wir einen Punkt als richtig erkannt haben, dann können wir damit unseren Glaubensbau etwas weiter bauen.

    Deswegen finde ich folgendes Zitat und die Sätze drumherum nicht erbauend:
    „…oder du bewirbst dich am besten in Brooklyn als WT-Schreiber. ….“
    Du hast damit dasselbe gemacht wie die Kommentarschreiber die Du wegen ihrer manchmal harschen Worte schon oft kritisiert hast.

    Stelle Dir mal vor, Jehova würde uns über die Organisation eine Nachricht zukommen lassen wollen. Kann nicht sein? Doch kann sein, wie folgende Begebenheit beweist:

    Joh. 11
    49. Ein Gewisser aber aus ihnen, Kajaphas, der jenes Jahr Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisset nichts,
    50. und überleget auch nicht, daß es euch nützlich ist, daß ein Mensch für das Volk sterbe und nicht die ganze Nation umkomme.
    51. Dies aber sagte er nicht aus sich selbst, sondern da er jenes Jahr Hoherpriester war, weissagte er, daß Jesus für die Nation sterben sollte;
    52. und nicht für die Nation allein, sondern auf daß er auch die zerstreuten Kinder Gottes in eins versammelte.

    So wie damals ist es auch Heute jederzeit möglich, dass Jehova sich einer bereits verurteileten Organisation bedient um uns etwas zu sagen. Wir sollten alles in Erwägung ziehen und nichts ausschließen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank & Frei
    April 2, 2012

    gute Antwort, Alois. wir alle fehlen in Wort und Tat, manchmal auch aus Leidenschaft. Da ist es gut, wenn man gelegentich mal nen Wind von vorn bekommt, der auch Dennis erfrischt

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Alois,

    für deine ausgeglichenen Worte danke ich dir! Den Satz hätte ich auch weg lassen können, das stimmt. Da kommt meine Sarkasmus-Seite durch 😉

    Hatte aber bestimmte Gründe warum ich das so geschrieben habe, aber lassen wir das auf sich beruhen.

    LG
    Dennis

  • AKAZIE
    April 2, 2012

    Lieber ALOIS;

    genau auf diesem Standpunkt stehe ich ebenfalls,
    ich lese Mat. 23 unter gleichen Gesichtspunkten, wie Du es beschrieben hast.
    Es bleibt heute für jeden einzelnen von uns die große Herausforderung übrig, genau zu unterscheiden einen Gedanken der in den Publikationen des TUVS steht für meinen weiteren Werdegang anzunehmen, nach genauer biblischer Überprüfung natürlich und nicht nach Gefühl weil es so schön klingt oder nach eingehender Prüfung ebenfalls mit der Heiligen Schrift als menschliche Mutmaßung zu erkennen und demzufolge ich nicht nachfolgen muß, weil es sich um eine Suggestion handelt, die dem Erhalt einer Organisation dient, die normalerweise dem Menschen dient und nicht der Mensch der Organisation.

    Viele Grüße an Dich und Alle anderen

    AKAZIE

  • Michael 2
    April 2, 2012

    Liebe Brüder von Bruderinfo, und alle Mitleser

    danke für die alternative Ansprache zum Gedächtnismahl. Wie zu erwarten, war die Ansprache in unserer Versammlung, um es etwas überspitzt zu sagen, eine Werbeveranstaltung für die Gesalbten, die mal wieder den Mittelpunkt des Gedächtnismahls bildeten. Nur zu Anfang wurde kurz erwähnt, das wi auf Grund der Sünde Adams ein Loßkaufsopfer benötigen.

    Dann ging es nur noch um die Frage wer gehört zu den Gesalbten und woher wissen sie das, Symbole nehmen wenn ja wer? u.s.w.
    Daher ist es wirklich Glaubensstärken und auferbauend die von euch hier ins Netzgestellte Ansprache zu hören.

    Es hat mich schon etwas verwundert und enttäuscht, dass in den Kommentaren der letzten Tage sich auch hier bei unseren Brüder wieder eine Diskussion entwickelt hat über diese Fragen, von den Symbolen nehmen oder nicht und wenn ja wer?

    Für mich sind all die Argumente, dafür oder dagegen, nicht eindeutig mit der Bibel zu belegen und daher auch nicht entscheidend für meine Glauben. Wenn dies wirklich so Wichtig wäre von den Symbolen zu nehmen hätte Jesus dies deutlich und unmissverständlich gesagt.

    Sowohl Paulus als auch alle anderen Apostel und Jesus selbst sprachen nur vom Glauben der uns errettet. Dem Übeltäter, der mit Jesus starb wurde die Verheissung einer Auferstehung; wo auch immer, nur deshalb zugesprochen, weil er erkannte das er ein Sünder ist und zu recht sterben mußt und in Jesus Christus den Messias erkannte, der Unschuldig starb.
    Als Jesus das Abendmahl einsetzte, tat er es, um mit seinen Jünger einen Bund für ein Königreich zu schließen. Hier sollte jeder für sich Überlegen, ob er in diesen Bund mit aufgenommen ist. Für mich stellt sich die Aussage der Bibel als eine direkte und persönliche Handlung Jesu zu seine Jüngern dar, die wir nicht automatisch auf uns heute lebenden Personen anwenden müssen. Jesus sagte nicht, das jeder der an ihn als den Erlöser Glaubt von den Symbolen nehmen muß. Im übrigen gehe ich davon aus, das die gesalbten schon in den Jahren der ersten Christen vollzählig war.

    Auch die Frage wie oft man des Todes Jesu Gedenken sollte ist nicht eindeutig zu beantworten. „Tut dies immer wieder“ sagte Jesus, und Paulus sagte „sooft ihr es tut verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er gekommen ist. „Immer wieder“ kann einmal im Jahr bedeuten, so wie die Juden das Passah einmal im Jahr feierten, aber auch öfters im Jahr. Was soll dagegen sprechen, des Todes des Herrn öfter zu gedenken und zu verkündigen durch das Abendmahl? Kein Grund davon Streitfragen zu machen.

    Aus diesen Überlegungen heraus finde ich es gut, eine Ansprache hören zu können, die sich wirklich nur auf die große Liebestat Jehovas und Jesu beschränkt.

    Liebe Grüße an alle
    Michel 2

  • Anna
    April 2, 2012

    Liebe Akazie, liebe Brüder und Schwestern,

    du hast schön und ausgewogen formuliert, dass wir, die wir das was wir von der Organisation lernen, falls es im Einklang mit Gottes Wort ist, annehmen und das andere eben nicht (mehr).

    Als Beispiel diene einfach mal der sogenannte Tagestext. Viele, wie ja auch vieles aus den WT-Studienartikeln ist nicht im Einklang mit Gottes Wort. Allerdings gibt es auch Tagestexte die sogar sehr klar zeigen, dass es auf die Eigenverantwortlichkeit als Christ ankommt. Hier habe ich mal einen aus meiner Sicht sehr ausgewogenen Tagestext, der vom 13. April 2012.

    ZITAT:
    *** Text für Freitag, 13. April 2012 ***
    Freitag, 13. April

    Werft all eure Sorge auf Gott (1. Pet. 5:7).

    Die Taufe ist eine Entscheidung, die dein Leben verändert. Du darfst sie deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bist du reif genug, diesen Schritt ernsthaft in Erwägung zu ziehen? Mit Reife ist nicht einfach gemeint, dass man in den Zusammenkünften gute Aufgaben halten kann oder Kommentare gibt, die andere beeindrucken. Reif ist man dann, wenn man biblische Grundsätze versteht und sich bei seinen Entscheidungen danach richtet (Heb. 5:14). Wenn du so weit bist, dann steht dir die größte Ehre bevor, die ein Mensch überhaupt haben kann: Jehova mit ganzem Herzen zu dienen und ein Leben zu führen, bei dem sich alles um seinen Willen dreht. In der Zeit gleich nach der Taufe empfindest du vielleicht eine überschwängliche Begeisterung dabei, Gott zu dienen. Doch schon bald wirst du womöglich mit Schwierigkeiten konfrontiert, die deinen Glauben auf eine Belastungsprobe stellen können (2. Tim. 3:12). Du brauchst aber keine Angst zu haben, du müsstest allein damit fertigwerden. Jehova liegt viel an dir: Er wird dir deshalb die Kraft geben, die du brauchst, um mit allen Problemen, egal welcher Art, zurechtzukommen. w10 15. 11. 3:16, 17
    ZITAT ENDE

    Hier steht zwar nicht, dass es für unseren Glauben eine Belastungsprobe ist den unangebrachten einer Organisation die sich leider immer mehr selbst verherrlicht zu dienen.

    Nur jeder reife Christ kann doch hier seine eigenen Schlüsse ziehen.

    Laßt uns daher wirklich am Guten festhalten. Es bringt nichts sich den Blick durch das trüben zu lassen was die WTG mit dem Wort Jehovas macht. Ohne die Masse an willigen Menschen, die meinen Gott einen Dienst zu erweisen, wenn sie unbiblische Anordnungen befolgen (z.B. Gemeinschaftsentzug, Überbewertung Predigtdienst) hätte die Organisation keine Macht.

    Das im Matthäus Kapitel 23 beschriebene von Pharisäern und Schriftgelehrten beherrste System hat noch ca. 37 Jahre bis 70 u.Z. fortbestanden. Die WTG wird solange da sein wie Jehova dies für richtig hält. Haben wir doch Vertrauen zu ihm und seinem Sohn. Und beten wir um den Mut unsere Meinung zur Rolle von Jesus Christus als Mittler offen und frei heraus, doch mit Milde, zu sagen.

    Und vergessen wir unsere Brüder nicht die mit mit dem kostbaren Blut von Christus erlöst sind. Petruas 2:15:17 (Hfa)

    „15 Gott will, dass ihr durch euer vorbildliches Verhalten alle überzeugt, die auch aus Unwissenheit oder Dummheit verleumden.
    16 Das könnt ihr tun, weil ihr freie Menschen geworden seid. Aber missbraucht diese Freiheit nicht als Ausrede für euer eigenes Fehlverhalten! Denn ihr seid frei geworden, damit ihr Gott dient. 17 Achtet alle Menschen und liebt euere Brüder und Schwestern! Habt Ehrfurcht vor Gott, und bring dem Kaiser den schuldigen Respekt entgegen“

    Wenn wir uns jetzt als die „besseren“ Christen ansehen weil wir nicht mehr WTG-hörig sind, dann würden wir in das Gedankenmuster zurück verfallen, dass die WTG uns vermitteln möchte bzw. seinerzeit vermittelt hat. Als Zeugen Jehovas zur Elite Gottes zu gehören, die ein System überleben.

    Ich versuche meine Freiheit nicht mit Verantwortungslosigkeit zu verwechseln. So in dem Sinn, naja diese meinen arglosen, dummen Brüder, die noch dem Sklaven folgen.
    Sehen wir meine ich den Menschen, auch hinter dem organisationstreuen Bruder. Gegen die Organisation können wir nur bestehen wenn wir das Gebot der Liebe, das Christus uns vorgelebt hat ausüben. Und die Früchte des Geistes, daran zu arbeiten darf man immer wieder von vorne anfangen.

    Viele liebe Grüße und noch einen schönen restlichen für mich jedenfalls arbeitsfreien Montag!

    Anna

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Ede,
    irgendwie lesen sich deine Worte für mich so, als wolltest du Furcht davor säen, sich durch die Teilnahme am Abendmahl zum Christus zu bekennen.

    Aber weißt du was? – Ich habe keine Angst.
    Jeder Mensch hier auf Erden, muss ein gewisses Maß an Leid ertragen, viele sogar unerträglichen Schmerz…Menschen die Gott kennen, ebenso wie Menschen die ihn nicht kennen.
    Letztere müssen ihr Leid tragen, ohne den Sinn dahinter zu kennen…und auch ohne Hoffnung. – Mit ihnen möchte ich nicht tauschen, und wären sie auch Millionäre.

    Doch Erstere wissen das nichts was geschieht, ihnen über dieses Leben hinaus, etwas anhaben kann – und werden sie wegen ihres Glaubens an Gott und Jesus verfolgt, können sie sich dem anschließen, was Petrus sagte:

    12 Meine Lieben, wundert euch nicht über die harte Probe, die wie ein Feuersturm über euch gekommen ist. Sie kann euch nicht unerwartet treffen;
    13 denn ihr leidet ja nur etwas von dem mit, was Christus gelitten hat. Freut euch vielmehr darüber, denn wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint, werdet ihr erst recht von Freude und Jubel erfüllt sein.
    14 Ihr könnt euch glücklich preisen, wenn ihr beschimpft werdet, nur weil ihr euch zu Christus bekennt; denn dann ist der Geist Gottes bei euch, in dem Gottes Herrlichkeit gegenwärtig ist.
    1. Pet 4, 12-14

    Du bist in der WTG-Denkschiene verhaftet, dass alle die in den Himmel kommen, auch zwingend Könige sein werden. Die vielen anderen Verse, in denen auch von himmlischer Hoffnung die Rede ist, wo aber nicht von Königswürde sondern allgemein vom himmlischen Bürgerrecht gesprochen wird oder vom 3. Himmel, dem Paradies – finden keinerlei Beachtung, bzw werden sie auf eine rein geistig/sinnbildliche Ebene gebracht.

    Aber ich frage dich, wenn du folgende Verse liest, wie kann dein Denken dann immer noch auf Biegen und Brechen am Irdischen festhalten?

    Phil 3, 19-20
    18 Ich habe euch schon oft gewarnt und wiederhole es jetzt unter Tränen: Die Botschaft, dass allein im Kreuzestod von Christus unsere Rettung liegt, hat viele Feinde.
    19 Ihr Ende ist die ewige Vernichtung. Der Bauch ist ihr Gott. Statt der Herrlichkeit BEI Gott warten auf sie Spott und Schande. SIE haben nichts als IRDISCHES im Sinn.
    20 WIR dagegen haben schon jetzt BÜRGERRECHT im HIMMEL, BEI Gott. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter, Jesus Christus, den Herrn.

    Ich bin mir nicht sicher, ob Gott es so toll findet, wenn man irdisches und himmlischen Leben gegeneinander abwägt. BEIDE Hoffnung sind ganz sicher wundervoll. Und da gemäß Epheser 1,10 unter dem Christus alles zur Einheit gelangen wird was Himmel und Erde betrifft, bleibt den Seinen sogar die Freude an der Erde erhalten.

    Doch wie du doch bestimmt weißt, zählen gemäß dem Wort nicht nur gottgläubige Menschen zu denen, die er als gerecht erachtet.
    Und auch die Bibelverse in denen von Nationen und Völkern erzählt wird, die sich einmal vor dem König niederbeugen, sind nicht schwer zu finden.
    Doch nein…das Augenmerk wird immer nur auf die Verse gelegt, in denen die Vernichtung von Nationen beschrieben wird…dass es aber nur die betrifft, die sich auch offen im Kampf GEGEN Gott und Jesus stellen und sich ihnen nicht beugen wollen, lässt man hübsch fein außen vor.

    Lässt man aber ALLE Bibelverse zu diesem Thema gelten, werden – auch dann wenn alle die an Jesus glauben himmlische Hoffnung haben – noch mehr als genug Menschen auf der Erde leben, über die Jesus mit eiserner Hand regieren wird.
    Von den Treuen sagt er dagegen, das sie bei ihm sein werden…was sollte er auch für eine Veranlassung haben, über sie mit eiserner Hand zu regieren?

    Aber so denken viele Christen…nicht nur die Zeugen. Was sie verkünden ist eine Botschaft der Furcht und Angst, vor einem unbarmherzigen und gnadenlosen Gott, der einmal alles niederwalzen wird, was ihn nicht kennt…auch wenn diese Menschen niemals eine Chance hatten ihn kennenzulernen…egal…

    Doch diese Botschaft widerspricht sich mit der, wie sie in der Bibel geschrieben steht:

    19 Weil ein Einziger ungehorsam war, sind ALLE zu Sündern geworden. Ebenso werden ALLE vor Gott zu Gerechten, weil der eine gehorsam war.
    21 Wie die SÜNDE ihre Macht ausübte, indem sie den Tod brachte, so wird die GNADE ihre Macht ausüben, indem sie uns vor Gott bestehen lässt und zum ewigen Leben führt. Das verdanken wir Jesus Christus, unserem Herrn.
    Röm 15, 29

    Das wird auf unterschiedliche Weise und zu unterschiedlichen Zeiten geschehen. – Auch das steht geschrieben.
    Wer in dieser Welt von Gott zu seinem Sohn geführt wird, lebt auch schon jetzt unter dieser Gnade und in seiner Liebe.

    Besseres als das, kann es für einen Menschen nicht geben, denn er ist trotz manchen Fesseln dieser Welt frei:
    Frei von Furcht, frei von Zweifeln, frei von Lügen.
    Und damit frei für die Liebe, die Zuversicht und für die Wahrheit in Christus.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    Guten Abend Ulli

    Gehe ich recht in der Annahme, dass du keine Zeugin Jehovas bist bzw. warst, sondern eher dem Glauben der STA anhängst. Eine Antwort würde mir helfen, dich zu verstehen.

    Ede

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Ede,
    ich war über 24 Jahre eine Zeugin…was eine STA ist, weiß ich nicht…ich bin zu meinen Schlüssen alleine durch die Bibel gekommen.

    LG Ulli

  • Alois
    April 2, 2012

    Liebe Ulli

    Ich glaube STA bedeutet Sieben Tage Adventisten, eine Freikirche mit 16 Mio. getauften Christen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Alois,
    vielen Dank für die Aufklärung… 🙂

    Nö…mit ihnen habe ich nichts zu tun, da muss ich passen…ich weiß noch nicht mal was sie lehren. – Aber bevor es noch mehr lustiges Rätselraten gibt, ich gehöre – wie schon des öfteren erwähnt – zu keinem anderem Volk, als dem aus Tit 2, 14:
    14 Er gab sein Leben, um uns von aller Schuld zu befreien und zu reinigen und uns zu seinem eigenen Volk zu machen, das bemüht ist, Gutes zu tun.

    LG Ulli

  • Anna
    April 2, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    ist es wirklich so unendlich wichtig wer recht hat. Der eine möchte gerne von den Symbolen nehmen, andere meinen man könne das Abendmahl öfter im Jahr feiern. Was letztendlich bleiben sollte ich die Tatsache, dass Jesus für uns Menschen gestorben ist, nicht nur so wie wir Menschen oft sterben im Sinne von einfach einschlafen wenn wir alt sind. Sondern unendliches Leid und Qual für uns auf sich genommen hat. Das allein finde ich darf uns mit einem dankbaren Herzen erfüllen. Wann sich das Paradies letztlich erfüllt, so viele Zeugen Jehovas haben es sich zu ihren Zeiten herbeigesehnt und sind gestorben. Was ich als wichtig im Hinblick darauf empfinde ist nicht den Glauben an Jehova und Christus zu verlieren sondern Vertrauen zu haben, wie auch immer es ausgeht. Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken sagt unser Schöpfer. So unendlich vieles verstehen wir einfach nicht. Nur, dass es einen Schöpfer gibt wird zumindest mir aufgrund der großartigen Schöpfung – trotz Regen – sehr bewußt-

    Es wäre ja nicht schlecht würden wir einfach unabhänig davon was wir jetzt geraede für uns als akzeptabel gelten lassen unsere Dankbarkeit im Gebet zum Ausdruck bringen.

    Das was du lieber Dennis kommentiert hast war bei uns nicht so schlimm. Offenbar ist die Feier doch recht unterschiedlich.
    Allerdings habe ich für mich als Anbeter Jehovas und es Christus dem Tod unseres Herrn schon noch gedacht, so wie ich das eben empfinde.

    Schönes Wochenenden trotz Kälte wünscht Anna

    Einen schönen Abend an alle
    herzlich Anna

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    >>…dieses Vorrecht von den Symbolen zu nehmen, genießen nur die “Anderen”. Warum? <<

    Alle wollen in den Himmel!

    Dieser Wunsch wird häufig geäußert und ist positiv zu bewerten, wenn derjenige auch weis, was ihn erwartet. Jesus lobte den Wunsch alles zu tun, um sich für das himmlische Leben würdig zu erweisen.

    Die Teilnahme am neuen Bund ist eine Entscheidung auf Gegenseitigkeit. Der Herr und der Gesalbte entscheiden sich für ein Leben im Himmel mit allen damit verbundenen Konsequenzen und bezeugen ihre Entscheidung öffentlich durch die Einnahme der Symbole.

    Der Vater und sein Sohn Jesus sind absolut gerecht. Sie informieren ihre Anwärter auf himmlisches Leben über die an sie gestellten Anforderungen und über ihren Lohn, bevor sie sich für das himmlische Leben entscheiden. Wist ihr es?

    Die mit einen Geistesleib zu himmlischem Leben auferweckten Menschen sind von ihrer Beschaffenheit Engeln gleich. Sie heiraten nicht, noch werden sie verheiratet (Lukas 20:36) Sie werden weder hungern noch dursten. Auch wird keine Sonne mehr auf sie nieder brennen (Offenbarung 7:16) Gott wird ihnen die lebensnotwendige Kraft geben.

    Sie regieren als Mitkönige mit Jesus im Himmel. Sie benötigen keinen Schlaf oder geregelte Arbeitszeit, sondern dienen für tausend Jahre 24 Sunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Sie verfolgen auch keine eigenen Interessen, sondern geben sich ihrer Aufgabe vollständig hin mit nichts für sich selber. Sie verfügen wie Jesus nicht nur über die Liebe ihr Leben vollständig für andere Menschen hinzugeben, sondern ihre ganze Freude st es, wenn ihr Herr Jesus Erfolg hat und sündige Menschen schrittweise zu Vollkommenheit geführt werden. Ihr Lohn ist es im Licht des Vaters zu stehen und Dinge zu erkennen, die anderen Menschen verborgen bleiben. Dieses Licht ist so wunderbar, dass sie gerne alles dafür aufgeben

    Kein Mensche auf der Erde kennt die designierten zu himmlischem Leben berufenen Mitkönige persönlich und kann sich deshalb zu ihren Lebzeiten auf der Erde auch keine Vorteile verschaffen. Deshalb ist es sinnvoll, dass der Vater es zulässt, wenn mehr Menschen als die geplante Personenzahl von den Symbolen nimmt, damit niemand herausfinden kann, wen der Vater tatsächlich berufen hat

    Derjenige Mensch, der mit falschen Erwartungen zu himmlischem Leben berufen würde, wäre der unglücklichste Mensch im Universum, wenn sich sein Herz nach den Dingen auf der Erde, nach seine Familie, einem schönen Haus mit Garten, nach Selbstverwirklichung und Entscheidungsfreiheit sehnt. Das weis der Vater sicherlich zu verhindern.

    Bis du dir über alle diese Dinge im Klaren?

    Ede

  • Ruth
    April 2, 2012

    Lieber Dennis,wer kann Dich denn retten? die Ortsversammlung oder die Ältesten?Für wen tutst Du dies alles?Der, der Dich versteht ist Jesus und Jehova und nicht die Ältesten oder die Versammlung!Liebe Grüße Ruth

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    >> Wenn man Joh.6 ab dem Vers 35 liest, kann man zu dem Schluss kommen,das jeder der ewiges Leben erlangen möchte von Jesu symb. Fleisch essen u. seinem Blut trinken müsse. <<

    Ist die Einnahme der Symbole Bedingung für das ewige Leben?

    Nein! Denn Jesus sprach zu dem Schächer, der nicht getauft war und auch nicht von den Symbolen genommen hatte: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“ (Lukas 23:43). Dieser Mann war ein rechtskräftig verurteilter Verbrecher. Er war weder unterwiesen, noch hatte er eine Stunde Predigtdienst auf dem Zettel.

    Kornelius war ein Offizier, ein unbeschnittener Grieche und Mitglied einer Organisation, die den Auftragsmord zum Ziel hatte, als er den Heiligen Geist empfing.

    Die Rettung der Menschen sowie die Ausgießung des Heiligen Geistes ist eine Entscheidung unseres Herrn und allein von unserem Herzen und seinem Willen abhängig.

    Die Einnahme der Symbole bekundet lediglich die persönliche Bereitschaft desjenigen auf sein Recht auf irdisches Leben zu verzichten und ein Mitglied der himmlischen Regierung zu werden. Ob er es wird, liegt allein im Ermessen des Vaters und seines Sohnes.

    Ede

  • Manfred
    April 2, 2012

    Lieber Edelmuth,

    Manchmal habe ich echt Probleme Deinen Kommentaren zu folgen. Du schreibst:

    Die Einnahme der Symbole bekundet lediglich die persönliche Bereitschaft desjenigen auf sein Recht auf irdisches Leben zu verzichten und ein Mitglied der himmlischen Regierung zu werden. Ob er es wird, liegt allein im Ermessen des Vaters und seines Sohnes. Zitat Ende.

    Auf das RECHT auf irdisches Leben zu verzichten. Ich glaube nicht, dass wir dieses Recht haben. Das ewige Leben auf der Erde erhalten wir nur zur Folge der Gnade Jehovas und des Opfers unseres Herrn Jesus. Gerade heute sollten wir dieses Opfer nicht schmälern.

    Ob jemand zu den 144.000 gehören wird, ist unabhängig davon ob man von den Symbolen nimmt oder nicht, denn Jehova hat diese Personen schon längst ausgewählt, bevor diese geboren wurden. Siehe 1.Petr. 1:1,2 NWÜ:

    1 Petrus, ein Apostel Jesu Christi, an die zeitweilig Ansässigen, die zerstreut sind in Pọntus, Galạtien, Kappadọzien, Asien und Bithỵnien, an die Auserwählten 2 nach dem Vorherwissen Gottes, des Vaters, mit [der] Heiligung durch den Geist zum Zwecke ihres Gehorsams und ihrer Besprengung mit dem Blut Jesu Christi:

    Dieser Petrus Brief richtet sich auch an die Auserwählten gemäss dem Vorherwissen Gottes. Mit den Auserwählten sind diejenigen der Gesalbten gemeint, die noch vor Harmagedon Ihren Dienst verrichten.

    Wenn diese Personen schon damals festgestanden haben, dann ändert es nichts daran ob wir heute von den Symbolen nehmen oder nicht. Ich glaube auch, dass das Abendmahl für alle eingesetzt wurde und somit auch alle von den Symbolen nehmen dürfen. Dadurch würde sich auch keiner über die anderen erhöhen, wenn alle teilnehmen, dann weiss keiner wer zu den Königen gehört oder nicht. Jesus sagte ja, der grösste unter Euch soll Euer Diener sein. Wenn alle teilnehmen, spiegelt das die Einstellung unseres Herrn Jesus weitaus besser wider.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Manfred,

    (Zitat)
    „Dadurch würde sich auch keiner über die anderen erhöhen, wenn alle teilnehmen, dann weiss keiner wer zu den Königen gehört oder nicht. Jesus sagte ja, der grösste unter Euch soll Euer Diener sein. Wenn alle teilnehmen, spiegelt das die Einstellung unseres Herrn Jesus weitaus besser wider.“

    Das ist ein wunderbarer Gedanke, den ich so noch nie gesehen habe.

    Vielen Dank!

    LG
    Dennis

  • Barnabas
    April 2, 2012

    Lieber Manfred,

    danke für den Kommentar. Du schriebst: „Dieser Petrus Brief richtet sich auch an die Auserwählten gemäss dem Vorherwissen Gottes. Mit den Auserwählten sind diejenigen der Gesalbten gemeint, die noch vor Harmagedon Ihren Dienst verrichten. Wenn diese Personen schon damals festgestanden haben, dann ändert es nichts daran ob wir heute von den Symbolen nehmen oder nicht. Ich glaube auch, dass das Abendmahl für alle eingesetzt wurde und somit auch alle von den Symbolen nehmen dürfen. Dadurch würde sich auch keiner über die anderen erhöhen, wenn alle teilnehmen, dann weiss keiner wer zu den Königen gehört oder nicht. Jesus sagte ja, der grösste unter Euch soll Euer Diener sein. Wenn alle teilnehmen, spiegelt das die Einstellung unseres Herrn Jesus weitaus besser wider.“ Genau darüber habe ich mich gestern mit meiner Frau unterhalten. Ich sehe es auch so.
    Wenn die Lehre der WTG stimmt, dann würde das bedeuten, daß Jehova bis 1935 nur Eingesammelte und nicht Auserwählte gehabt hätte. Was ich noch näher untersuchen möchte ist, ob das Abendmahl nur am Jahrestag gefeiert werden sollte. Ich glaube das die ersten Christen das öfter getan haben. 1.Kor.11:24 „. . . so o f t ihr dieses Brot esst. “ Die Ermahnung des Paulus im Korintherbrief macht für mich so mehr Sinn.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Martin
    April 2, 2012

    Lieber Barnabas,

    Ich denke, es sollte im kommenden Jahr bis zum nächsten Gedächtnismahl ein ausführliches Thema für uns alle sein.
    Anlässlich des Abendmahles bei uns wurde im Zusammenhang mit dem Gedanken, dass sich alle vorher überprüfen sollten, ob sie Brot und Wein in würdiger Weise nehmen, überprüfen sollten, on sie sich wirklich von Gottes Geist leiten lassen oder ob folgende Einflüsse eine Rolle spielen:
    Frühere religiöse Gefühlseinflüsse,
    Psychische Störungen
    Möglicher Umgang mit Gesalbte, deren Geist „ansteckend wirkt“ und Gefühle falsch lenken könnte.
    Die Ansicht sogenannt Abtrünniger wurde nicht erwähnt, da man natürlich nicht zugeben will, dass diese Einfluss auf „Gottes Volke“ haben könnte.

    Unter welchen Einflüssen steht die Lehre der WTG?

    Liebe Grüße
    Martin

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Martin,

    das ist schon ein starkes Stück, dass diese Auflistung aus einem WT von letztem Jahr auf dem GDM vorgelesen wurde. Bei uns sagte der Redner (wörtliche Zitate):

    „Es würde Jehova mißfallen, wenn jemand von den Symbolen nehmen würde, der nicht berechtigt ist“

    und

    „Die Geistgesalbten sind sich so sicher von den Symbolen zu nehmen, wie jeder weiß, dass man Feuer nicht mit Benzin löschen kann“

    Einen hanebücheneren Vergleich wie das mit dem Benzin kann ich mir in diesem Zusammenhang überhaupt nicht vorstellen. Da blutet einem das Herz, wenn man sowas hört.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Barnabas,

    das gleiche denke ich auch. Ich bin ziemlich überzeugt davon, dass die Christen damals nicht NUR am 14. Nisan dieses Mahl gefeiert haben. 1. Kor. 11 ist hier sehr eindeutig. Außerdem sagt ja Jesus auch „tut dies IMMER WIEDER ZUR ERINNERUNG AN MICH“. So wie es jetzt bei uns ZJ ist heißt das, dass wir nur eimal im Jahr zur Erinnerung an ihn diese Feier abhalten und die restlichen 364 Tage machen wir unser eingenes Ding ohne an ihn zu denken, oder liege ich falsch?

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Barnabas,
    ZITAT:
    „Die Ermahnung des Paulus im Korintherbrief macht für mich so mehr Sinn.“

    Ich bin auch überzeugt davon, dass sie öfter zusammen auf diese Weise der Befreiungstat Jesu gedachten. – Wenn sie es nur einmal jährlich getan hätten, wäre eine solche Ermahnung sicherlich nie nötig gewesen.

    Ich habe gestern zum ersten mal in meinem Leben von Brot und Wein genommen und ich werde es dieses Jahr immer dann tun, wenn mein Herz es mir sagt.
    Es fühlte sich gut und richtig an…was mir davon blieb´, war tiefer Frieden.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    >> Mit den Auserwählten sind diejenigen der Gesalbten gemeint, die noch vor Harmagedon Ihren Dienst verrichten. <<

    Guten Abend Barnabas

    Nach Harmagedon werden keine Gesalbten mehr auf der Erde sein, weil sie sich alle zur Hochzeit des Lammes bei Harmagedon im Himmel versammelt haben werden, um anschließend für tausend Jahre mit Jesus zu regieren

    Wenn alle Menschen von den Symbolen nehmen, um damit ihre himmlische Hoffnung zu bekunden, werden dann im Himmel Könige über Könige regieren, weil es kein Volk mehr auf der Erde gibt, und Psalm 37:29 muss wohl ein Missverständnis sein.

    (Psalm 37:29) . . .Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen. . .

    Welchen Sinn macht das tausendjährige Königreich mit seiner Schlussprüfung, wenn alle Menschen bereits gerecht gesprochen in den Himmeln weilen und Unsterblichkeit besitzen.

    (1. Korinther 11:27-28) . . .Wer also in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Becher des Herrn trinkt, wird in bezug auf den Leib und das Blut des Herrn schuldig sein. 28 Zuerst möge sich ein Mensch nach genauer Prüfung als bewährt befinden,. . .

    Ede

  • Barnabas
    April 2, 2012

    Hallo Edelmut,

    kann es sein, daß du den Schriftsinn von 1.Kor. 11:17 b i s 34 nicht erfasst hast? Paulus sprach hier einen Missstand in der Korintherversammlung an. Es ging hier doch gar nicht darum w e r von dem Brot und dem Wein nehmen sollte, denn das taten damals alle, sondern in welcher Weise. So wie die WTG auch, nimmst du 1.Kor. 11:28,29 aus dem Kontext und fügst ihn in den uns allen bekannten Kontext der WTG ein. Damit ist das doch auch in eurem Sinne absolut inkonsequent. Hatte denn damals, nach Vorgaben der WTG und deinen Ansichten, jemand zu prüfen ob er davon zu nehmen hatte oder nicht? Angeblich gehörten bis 1935 doch sowieso alle dazu. –
    Die aktive Teilnahme am Abendmahl, so wie Christus das eingeführt hat, muss doch nicht zwangsweise heißen, das sich derjenige als Gesalbter mit himmlischer Hoffnung zu erkennen gibt.
    Wenn man hier Matth.26:30 als Gegenargument anführen möchte, so muss dabei berücksichtigt werden, daß der Christus an jenem Abend passender Weise mit seinen verbliebenen Aposteln zusammen war.
    Das alle die von dem Abendmahl nehmen mit dem Christus zusammen regieren werden habe ich nicht geschrieben.
    Damit ist deine Argumentatinskette unzutreffend. Das sich jeder mit der Teilnahme am Abendmahl als Bündnispartner für ein Königreich zu erkennen gibt, kann ich so aus der Schrift nicht ableiten.
    Ich habe den Eindruck, daß es dir enorm schwehr fällt jenen alten Trampelpfad der Erkenntnis zu verlassen, den die meisten von uns gegangen sind. Dafür habe ich Verständnis. Das geht mir auch manchmal so.

    Grüße von Barnabas

  • Angi
    April 2, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder,
    der Gedanke von den Symbolen nehmen oder nicht bewegt mich in diesen Tagen sehr. Mit Begeisterung habe ich obigen Artikel immer wieder gelesen, aber auch in Verbindung mit dem Artikel „Tut dies immer wieder ..“, auch hier auf BI veröffentlicht.
    Ich frage mich, wie haben denn die ersten Christen das Abendmahl gefeiert. Für mich ist der Bericht aus 1. Kor. 11 : 17 – 34 als Anleitung gedacht, das Abendmahl des Herren in würdiger Weise zu feiern. Paulus gibt Anweisung es nicht als normals Mahl mit viel Essen und Trinken zu begehen, sondern die wahre Bedeutung des Gedächtnismahls nicht zu vergessen. Vers 20 sagt: Was ihr bei euren Zusammenkünften tut, ist keine Feier des Abendmahls mehr, denn „jeder“ verzehrt sogleich seine eigenen Speisen….
    Sind mit „jeder“ nur die Gesalbten gemeint oder hat jedes Mitglied der Versammlung gegessen und getrunken? Auch lese ich nichts von Beobachtern der Versammlung, für die diese Verhaltensweise sicherlich ein schlechtes Beispiel wäre.
    Oder mache ich hier einen Denkfehler?
    Paulus weißt darauf hin, daß keiner unwürdig Brot essen oder Wein trinken sollte. Ich denke mit unwürdig ist nicht gemeint, dass nur einzelne Glieder der Versammlung davon essen oder trinken dürfen und die anderen nicht. Unwürdig heißt für mich den Sinn nicht erkennen und essen um satt zu werden. Das ist aber nicht die Bedeutung des Abendmahls.
    Paulus stellt die Besonderheit des Abendmahles dar, indem er sagt, dass sich jeder erst selber prüfen soll, erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. D.h. nach meinem Verständnis, dass ich mir bewußt mache, dass ich sündige und ohne den Tod Jesu keine Hoffnung auf Vergebung habe, sondern mit dem Gericht rechnen muß. Das aber trifft doch auf alle Menschen zu.

    Wenn Jesus sagt „Tut dies immer wieder zu meinem Gedächtnis“ fühlen wir uns als ZJ alle angesprochen und gedenken Jesu auch heute wieder an diesem besonderen Tag. Wir fühlen uns aber nicht angesprochen, die Feier so zu begehen, wie Jesus sie eingesetzt hat, dieses Vorrecht von den Symbolen zu nehmen, genießen nur die „Anderen“. Warum? Ich glaube die ersten Christen haben es anders gemacht.

    Liebe Grüße
    Angi

  • Dennis
    April 2, 2012

    Liebe Angi,

    deine Schlussfolgerungen sind richtig, wie ich finde und sie decken sich mit meinen. Bei den 1. Christen gab es keine „Zaungäste“ des Abendmahls sonder ALLE nahmen von den Symbolen. Den Text, den du zitiert hast zeigt das sehr deutlich und auch was mit „unwürdig“ gemeint ist. Mich beschäftigt dieses Thema auch schon sehr lange und ich habe noch keine abschließende Antwort gefunden, aber ich werde mit Sicherheit nicht bei „unserem“ offiziellen Gedächntnnismahl von den Symbolen nehmen. Im kleinen Kreis unter Brüdern oder ganz privat könnte ich mir das vorstellen. Meine Ortsversammlung könnte das nie verstehen und ich wäre noch mehr unter Beobachtung der Ä. als jetzt schon.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    April 2, 2012

    Hallo Bob, Dennis, Uli und alle die ihr zur Frage:

    „Von den Symbolen nehmen oder nicht“ eure Meinung hier kundtut – dein Aussage Bob möchte ich als Beispiel hier als Zitat wiederholen:

    >>> In Johannes 13,20 spricht Jesus: “Wahrlich, wahrlich , ich sage euch: Wer aufnimmt, wen irgend ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.”

    Mit der Teilhabe am Gedächtnismahl bekunden wir in symbolischer Weise, Jesus in unser Leben aufgenommen zu haben, dankbar für die Erlösungstat und die Gnade des Vaters zu sein. Die Botschaft des Christus ist einfach. Die WTG hat dieses ganzen Komplex verdreht und verfremdet. Für mich einer der grössten Sünden der WTG, dass Sie den Weg des Christus für viele verbaut hat und sich selbst als Mittler emporhebt, der später den Zaungästen zu Hilfe kommt. Nur ein Antichrist bastelt so ein Lehrgebäude.“ <<<

    …ist mir gestern als ich mit meiner Frau das Abendmahl im KH gefeiert habe, eine Aussage Jesu das erste mal so richtig zum Bewußtsein gekommen.

    Mark. 3:26 Wenn der Satan also sich selbst bekämpfte, hätte er keine Macht mehr. Das wäre sein Untergang. 27 Niemand kann in das Haus eines starken Mannes eindringen und ihn berauben. Erst wenn er gefesselt ist, kann man sein Haus plündern. 28 Das eine will ich euch sagen: Jede Sünde und jede Gotteslästerung kann den Menschen vergeben werden. 29 Wer aber den Heiligen Geist verlästert, der wird niemals Vergebung finden; seine Sünde lastet für immer auf ihm."

    Jes 11,2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.

    Zu Beginn seiner Tätigkeit: Matth. 3:16 Gleich nach der Taufe stieg Jesus wieder aus dem Wasser. Der Himmel öffnete sich über ihm, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. 17 Gleichzeitig sprach eine Stimme vom Himmel: "Dies ist mein geliebter Sohn, der meine ganze Freude ist."

    Was hat uns dieser Sohn nicht alles gelehrt – wie oft hat der "trvSk." dieser Lehre schon widersprochen – hat Menschengebote über SEINE Lehre gesetzt – ob bei der Anordnung wie wir sein "Fleisch und Blut" behandeln sollen (Joh.6:53-58)!

    Und sagte Jesus nicht auch das die Anbetung desjenigen VERGEBLICH wird – siehe Matth.15:9 – der Menschengebote lehrt. Hat nun Russel, Rutherford, und die folgenden "LEHRER" nicht solche Menschengebote schuldig gemacht?

    Damit bestätigt es sich wie du BOB es formuliert hast:

    "Für mich einer der grössten Sünden der WTG, dass Sie den Weg des Christus für viele verbaut hat und sich selbst als Mittler emporhebt."

    Auf all das hat Jesus uns hingewiesen uns gewarnt – WARUM erkennen das sowenige? Weil sie zulassen daß der Geist nicht wirken kann – siehe obige Zitat!

    Um es mit einer Äußerung Jesu abzurunden:

    In der HFA: Sie sind fromm und doch gottlos –
    die Überschrift zu Matth.23:

    13 "Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten! Ihr seid Heuchler! Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt Gottes versperrt. Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, hindert ihr daran."

    Dass brannte mir auf dem Herzen!
    Jeder möge selbst die nötigen Schlüße ziehen.
    lg. Matthäus

  • Bob
    April 2, 2012

    Liebe Angi,

    Deine Gedanken sind sehr gut nachvollziehbar. Ich sehe das genauso. Das Loskaufsopfer Jesu ist das zentrale Ereignis, was dem gläubigen Menschen den Weg zum Vater ebnet. Das Abendmahl des Herrn wurde zum Gedächtnis an den Tod Christi, als Wertschätzung für die Erlösungstat gefeiert. Das sich üblicherweise anschließende Liebesmahl verweist auf die Gemeinschaft der Christen, dem Leib Christi – eine Gemeinde in Liebe, die eben sich auf diese Erlösungstat gründet. Der Gastgeber ist Jesus und die Nachfolger sind seine Gäste. Was immer für Aufgaben für die Gäste später einmal vorgesehen sind, das Opfer, die Gnade Gottes ist für alle die aufrichtig glauben und ihr Leben als Nachfolger Christi betrachten. Es steht niemanden zu, hier Gruppen zu bestimmen. Die Idee vom „Zaungast“ ist demnach absurd, denn wen Jesus selbst der Weg ist und die Tür zum Vater darstellt, und seine Gäste einlädt durch diese Tür zu gehen, dann sollten wir uns eingeladen fühlen, am Fest der Freude teilzunehmen und selbstverständlich von den Symbolen nehmen.Denn das Abendmahl war auch ein Freudenmahl,denn es ging um Erlösungstaten.
    Allein das wir glauben und danach handeln ist den Wirkungen des Geistes, beschrieben in Römer 8, zuzuschreiben.

    Die ganze Freude und emotionale Verbundenheit zu dieser Erlösungstat wurde durch die WTG Auslegung zerstört. Das Abendmahl wurde von der WTG instrumentalisiert, in seinem Tiefensinn so kaputt gemacht, das heute noch Brüder und Schwester ein schweres Gefühl in sich tragen, wenn sie nur daran denken, evt. doch von den Symbolen nehmen zu können. Dabei sollte dies eine der normalsten Sache der Welt für einen Christen sein, den wir sind Nachfolger des Christus. In Johannes 13,20 spricht Jesus:

    „Wahrlich, wahrlich , ich sage euch: Wer aufnimmt, wen irgend ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.“

    Mit der Teilhabe am Gedächtnismahl bekunden wir in symbolischer Weise, Jesus in unser Leben aufgenommen zu haben, dankbar für die Erlösungstat und die Gnade des Vaters zu sein. Die Botschaft des Christus ist einfach. Die WTG hat dieses ganzen Komplex verdreht und verfremdet. Für mich einer der grössten Sünden der WTG, dass Sie den Weg des Christus für viele verbaut hat und sich selbst als Mittler emporhebt, der später den Zaungästen zu Hilfe kommt. Nur ein Antichrist bastelt so ein Lehrgebäude. Ich finde es sehr traurig, dass die Lehre der WTG eine so grosse Unsicherheit, ein so grosses Unbehagen auch noch im nachhinein produziert, dass sich christlich freie Menschen immer noch schwer in der Lage sehen, das Mahl als solches anzunehmen, wie es vom Herrn eingesetzt wurde.
    Liebe Angi, Deine Gedanken sind so, wie es das Wort Gottes nahelegt. Ich hoffe, dass noch viele andere freie Brüder endlich die innere Ruhe finden, das Mahl zu geniessen und einfach nur dem Herrn und Vater danken.

    Liebe Grüsse

    Bob

  • Shannon
    April 2, 2012

    Hallo Angi

    Ich bin wie du und Dennis zu den gleichen Schlüssen gekommen. Dieses Jahr, bin ich alleine an meinem Urlaubsort, so bin ich einer Entscheidung diesbezüglich einfach aus dem Weg gegangen.

    Die Erkenntnis, dass das, was viele Jahre von der Organisation nicht richtig ist, kam während einem privaten Austausch mit einem Bruder per Mail. Da war mein Flug aber schon gebucht. Aber aufgrund dieser Erkenntnis hoffe ich, im kommenden Jahr einen kleinen Kreis zu finden, wo ich an einer Feier teilnehmen kann. Es waren genau die Verse in Korinther, die mich zu dieser Entscheidung gebracht haben. Mir hat einfach die Erkenntnis um richtig oder falsch gefehlt und solange ich die nicht hatte, habe ich es für besser gehalten, die Symbole nicht zu nehmen.

  • Edelmuth
    April 2, 2012

    >> Paulus gibt Anweisung es nicht als normals Mahl mit viel Essen und Trinken zu begehen, sondern die wahre Bedeutung des Gedächtnismahls nicht zu vergessen. Vers 20 sagt: Was ihr bei euren Zusammenkünften tut, ist keine Feier des Abendmahls mehr, denn “jeder” verzehrt sogleich seine eigenen Speisen….
    Sind mit “jeder” nur die Gesalbten gemeint oder hat jedes Mitglied der Versammlung gegessen und getrunken? Auch lese ich nichts von Beobachtern der Versammlung, für die diese Verhaltensweise sicherlich ein schlechtes Beispiel wäre.
    Oder mache ich hier einen Denkfehler? <<

    Hallo Angi

    Zur Zeit der ersten Christen war jeder Christ ein Geistgesalbter, weil die Einsammlung der 144 000 Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesus gerade begann. Heute haben vermutlich mehr als die 144 000 Personen von den Symbolen genommen, was belegt, dass nicht alle, die davon nahmen, tatsächlich von Jehova auserwählt wurden und auch keine Auferweckung zu himmlischem Leben erleben werden.

    Ede

  • Michael
    April 2, 2012

    Hallo Ihr Lieben,auch ich habe mir in den letzten Tagen Gedanken darüber gemacht, warum nur die 12 bzw.11 Apostel beim Abendmahl anwesend waren und die anderen 109 Jünger nicht.Wurde der neue Bund also nur mit den 11 geschlossen oder wurde er erst nach der Himmelfahrt bgeschlossen und duch die Ausgießung des Hl. Geistes bestätigt,dann wären ja alle 120 Mitglieder des Bundes. Oder waren doch alle beim Abendmahl anwesend,am Tisch mit Jesus saßen jedoch nur die 11 als er vom neuen Bund sprach.
    Die Evangelien gaben darüber keine Auskunft.
    Was das Nehmen der Symbole betrifft,ich trau mich auch(noch) nicht davon zu nehmen, zu tief sitzt noch die Jahrzehntelange Doktrin der WT.Ges..Ich hoffe Jehova wird uns bald Einsicht gewähren.
    Wenn man Joh.6 ab dem Vers 35 liest, kann man zu dem Schluss kommen,das jeder der ewiges Leben erlangen möchte von Jesu symb. Fleisch essen u. seinem Blut trinken müsse.
    Interessant ist auch der Vers 59, wo gesagt wird, er sprach diese Worte in der Öffentlichkeit und nicht nur seinen Jüngern gegenüber.
    So, nun wünsche ich Euch allen ein schönes Erinnern an den Tod unseres Erlösers u. Königs,in welcher Form ihr es auch tut.
    Michael

  • armes Schaf 2012
    April 2, 2012

    ihr lieben,wir werden morgen einfach christen sein und zuhören.und wir werden jesu gedenken,und dankbar sein.und ob der wein vorher von einem rabiner als koscher ..bezeichnet wurde ist uns wurscht.

  • becky
    April 2, 2012

    hallo ihr lieben,

    zu dem zeitpunkt, als jesus das abendmahl einführte,war von den jüngern keiner geistgesalbt.wenn das mahl nur für die gesalbten war, warum wurden dann einige tage später 120 mit dem heiligen geist gesalbt? warum denn nicht zu erst nur die 12 aposteln?

    ich möchte euch gern 2 bücher empfehlen, die mir persönlich, noch eine andere sichtweise der liebe gottes und jesu zeigten:
    beide sind von max lucado:a) 3:16 zahlen der hoffnung b) weil du es ihm wert bist wählte er die nägel

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo Becky,
    ZITAT:
    „zu dem zeitpunkt, als jesus das abendmahl einführte,war von den jüngern keiner geistgesalbt.wenn das mahl nur für die gesalbten war, warum wurden dann einige tage später 120 mit dem heiligen geist gesalbt? warum denn nicht zu erst nur die 12 aposteln?“

    Ein sehr interessanter Aspekt, danke dafür! 😀

    LG Ulli

  • Martin
    April 2, 2012

    Die ersten Nichtgesalbten nehmen in Jesu Gegenwart vom Brot und Wein!!!

    Liebe Becky,

    das ist in der Tat eine Perspektive, die zu überdenken ist. Natürlich war zum Zeitpunkt des ersten Abendmahles nur Jesus selber anlässlich seine Taufe „Geistgesalbt“. Trotzdem forderte Jeus dazu auf: …nehmet…esset… Geistgesalb wurden sie erst zu Pfingsten. Natürlich hat er nach dem Abendmahl ihnen versprochen: …ich mache einen Bund mit euch….

    Luk.22
    17 Und er nahm einen Becher entgegen, dankte und sprach: „Nehmt diesen, und reicht ihn unter euch von einem zum anderen; 18 denn ich sage euch: Von nun an werde ich nicht wieder von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken, bis das Königreich Gottes gekommen ist.“ 19 Auch nahm er ein Brot, dankte, brach es und gab es ihnen, indem er sprach: „Dies bedeutet meinen Leib, der zu euren Gunsten gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ 20 Ferner den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes, das zu euren Gunsten vergossen werden wird.

    28 Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

    Ap.2
    Während nun der Tag des Pfingst[festes] seinen Verlauf nahm, waren sie alle am gleichen Ort beisammen, 2 und plötzlich entstand vom Himmel her ein Geräusch wie das einer dahinstürmenden starken Brise, und es erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

    Vielen Dank für diesen Hinweis und diese Erinnerung.Darüber muss ich nachdenken.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Matthäus
    April 2, 2012

    Wenn ich mich hier einmischen darf!
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

    Die Geistausgießung war 50 Tage nach der Himmelfahrt Jesus – also lange nach dem ersten Abendmahl. Dann wäre am Abend vor dem Tod Jesu – 14. Nisan – das Abendmahl ja auch nicht „gültig“ – von einigen Kommentatoren ja auch richtig erkannt.

    Die Erklärungen Jesus in Joh, Kap. 6 waren waren mindesten 1 Jahr vor dem ersten Abendmahl. Deswegen haben sie nicht weniger Gewicht oder Bedeutung. Durch die ungerechtfertigte Betonung der WTG zu „Geistgesalbten heute“ wird der Belehrte auf eine falsche Fährte geführt. Doch das ist ja schon von vielen anderen in ihren Kommentaren sehr gut herausgestellt worden. Ich möchte deshalb nur das anfügen was Jesus kurze Zeit nach den Anweisungen vom Kap.6: 53-58 sagte. Im Vers 45 verweist er noch: Wer auf den Vater hört und von ihm lernt, der kommt zu mir!

    Die folgenden Abhandlung:

    Joh.: 7:10 Nachdem seine Brüder nach Jerusalem gereist waren, ging auch Jesus heimlich dorthin. 11 Die führenden Männer des jüdischen Volkes suchten ihn während des Festes und fragten überall: »Wo ist denn dieser Jesus?«

    12 Auch unter den Festbesuchern wurde viel über ihn gesprochen. Einige hielten ihn für einen guten Menschen, andere wieder behaupteten: »Er verführt das Volk!«

    13 Aber keiner hatte den Mut, frei und offen seine Meinung über ihn zu sagen. Alle fürchteten sich vor den führenden Männern des jüdischen Volkes.

    14 Als das Fest zur Hälfte vorüber war, ging Jesus in den Tempel und lehrte dort öffentlich. 15 Die Juden staunten: »Wie kann jemand so viel aus der Heiligen Schrift wissen, obwohl er keinen Lehrer gehabt hat?«

    16 Jesus beantwortete ihre Frage: »Was ich euch sage, sind nicht meine eigenen Gedanken. Es sind die Worte Gottes, der mich gesandt hat. 17 Wer von euch bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte von Gott kommen oder ob es meine eigenen Gedanken sind. !!!

    18 Wer seine eigene Lehre verbreitet, dem geht es um das eigene Ansehen. Wer aber Anerkennung und Ehre für den sucht, der ihn gesandt hat, der ist vertrauenswürdig und tut nichts, was seinem Auftrag widerspricht. !!!

    Das Licht, das zum Leben führt

    Johannes 8:12 Ein anderes Mal sagte Jesus zu den Menschen: »Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, irrt nicht mehr in der Dunkelheit umher, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt.«

    13 Da unterbrachen ihn die Pharisäer: »Du bist doch wieder nur dein eigener Zeuge. Das beweist noch lange nicht, dass du die Wahrheit sagst.« 14 Jesus erwiderte ihnen: »Auch wenn ich hier als mein eigener Zeuge auftrete, sage ich die Wahrheit. Denn ich weiß, woher ich komme und wohin ich gehe; aber ihr wisst das alles nicht. 15 Ihr urteilt über mich nach dem äußeren Schein. Ich urteile über niemanden so. 16 Wenn ich aber über jemanden das Urteil spreche, dann ist mein Urteil gerecht. Denn ich richte nicht allein, sondern der Vater, der mich gesandt hat, spricht das Urteil. 17 Nach eurem Gesetz ist vor Gericht eine Aussage glaubwürdig, wenn es dafür mindestens zwei Zeugen gibt. 18 Nun, ich selbst trete für mich als Zeuge auf, und mein Vater, der mich gesandt hat, ist auch mein Zeuge.«

    Joh.: 8: 31 Zu den Juden, die nun an ihn glaubten, sagte Jesus: »Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. 32 Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!«
    54 Jesus entgegnete: »Würde ich mich selbst loben, könntet ihr mir zu Recht misstrauen. Aber mich ehrt mein Vater. Ihr nennt ihn zwar euren Gott. …dabei kennt ihr ihn überhaupt nicht!

    Der Vers 31 bringt die ganze Unsicherheit auf den Punkt!
    lg. Matthäus

  • Manfred
    April 2, 2012

    Liebe Schwestern und liebe Brüder,

    ich habe mir heute morgen noch mal Gedanken über das Abendmahl gemacht. Vor allem um die Frage, für wen dieser Bund gilt oder ob da nur eine bestimmte Gruppe gemeint sein sollte, oder doch eher alle Menschen. Meine Ansicht ist die, dass wenn das Abendmahl nur für einige wenigen Personen sein sollte, dass das Opfer unseres Herrn Jesus sehr geschmälert würde. Wir sind natürlich jahrelang so belehrt worden, dass nur die Gesalbten die eigentlichen Nutznießer dieses Bundes sind und die anderen Menschen nur über die Gesalbten einen Anteil daran haben könnten. Doch das ist falsch. Das hat nur dazu geführt, dass man unsere „Führung (LK)“ nicht in Frage gestellt hat.

    Folgende Überlegungen hatte ich dazu:
    Jesus hat seine Diener ja als Schafe bezeichnet und daher möchte ich das auch damit vergleichen. In einer Schafherde gibt es ja viele Schafe, die einfach nur jemandem nachfolgen wollen. Das tun sie natürlich Ihrem Hirten, doch auch innerhalb dieser Schafherde gibt es einen Leithammel.

    Bei Wikipedia wurde man von „Leithammel“ auf Alphatier weitergeleitet. Hier die Definition:

    Alphatier bezeichnet in der Verhaltensforschung das LEITTIER EINER HERDE ODER EINES RUDELS. Alphatiere sind in der Regel die kräftigsten, erfahrensten und aktivsten Tiere der Gruppe. Häufig sind sie auch die ältesten und die einzigen Männchen ihrer Gruppe, die Nachwuchs zeugen. Bei Hausrindern ist beispielsweise ein kräftiger Stier das Alphatier, der Leitbulle, bei den Gorillas der sogenannte Silberrücken.

    Die Bezeichnung Alphatier ist abgeleitet von Alpha, dem ersten Buchstaben im griechischen Alphabet: ALPHATIERE SIND ALSO DIE „ERSTEN“ (SPRICH: IN DER RANGORDNUNG AM HÖCHSTEN STEHENDEN) TIERE IHRER GRUPPE. Entsprechend werden die ihnen im Rang unmittelbar nachfolgenden Tiere Beta-Männchen beziehungsweise Beta-Weibchen genannt und die in der Hierarchie an letzter Stelle stehenden Omega-Tiere. Zitat Ende.

    Interessant ist hier, dass die Alphatiere also als die „ERSTEN“ bezeichnet werden. Folgendes können wir in Off. 14:4,5 lesen (NWÜ):
    Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als ERSTLINGE aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

    Hier werden die 144.000 auch als ERSTLINGE bezeichnet und das sie dem Lamm folgen egal von hin es geht. Der Rest der Schafe kann somit auch den „Leithammeln“ oder den „Erstlingen“ folgen und da diese dem Lamm, also Jesu nachfolgen, läuft somit auch die gesamte Herde dem Hirten Jesus Christus nach.

    Doch eins ist doch offensichtlich: Die ERSTLINGE oder Leithammel sind auch Bestandteil der ganzen Herde. Sie haben eben nur eine zusätzliche Aufgabe, die die anderen Schafe eben nicht haben. Somit ist dieser Bund von Jesus für alle Menschen (die ganze Schafherde) geschlossen worden.

    Denn was macht es für einen Sinn einen Leithammel zu haben, wenn keine Herde da ist?
    Ohne Herde braucht es auch keinen Leithammel. Beide sind voneinander abhängig, wenn Jesus nicht für alle Menschen gestorben wäre, für was benötigt er dann 144.000 Könige, die über wen regieren sollten? Wobei ich bei regieren immer auch daran denke, dass es nicht so ist wie wir das von weltlichen Herrschern kennen. Die Gesalbten werden den anderen Schafen dienen. Sie werden dafür sorgen, dass alle Schafe auf die grünen Weiden kommen und keines verloren geht.

    Und wenn man bedenkt, dass der Wein und das Brot, das Blut und den Leib Jesus Christus symbolisiert, dann ist auch die Abendmahlfeier mit seinen Jüngern ein Symbol, dass er diesen Bund für alle Menschen geschlossen hat.

    Jeder Mensch soll von diesem Opfer einen Nutzen ziehen. Wie?

    Joh. 3:16 Elberfelder:
    16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

    Jeder der glaubt, soll nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Alles andere wäre ungerecht und das gibt es bei Jehova nicht. Er ist in allem vollkommen.

    Wenn wir also jetzt dieses unglaublichen Opfers gedenken, dann sollte sich wirklich jeder angesprochen fühlen, dass Jesus auch für ihn persönlich gestorben ist.

    Liebe Grüße Manfred

  • Anna
    April 2, 2012

    Lieber Manfred, liebe Brüder und Schwestern,

    das ist eine schöne Veranschaulichung mit den Leithammeln. Jetzt werde ich jedesmal, wenn von den 144.000 die Rede ist daran denken und schmunzeln :-).

    Mich hat das ja auch immer schon befremdet ohne dass ich einordnen konnte warum als „stiller Beobachter“ anwesend zu sein.

    Und meistens sagt der Redner bevor die Symbole herumgereicht werden und bevor das erste Gebet für das Brot gesprochen wird sinngemäß „Und nun kommen wir zur eigentlichen Feier…“.

    Bin recht froh, dass ich nicht die Einzige bin die sich daran gestört hat. Weil ich mir immer still dachte was das bitte mit einer Feier zum Gedenken an eine großartige Tat zu tun hat. Ich habe mich nie fragen trauen. Nichtmal seinerzeit im Familienkreis.

    Eines weiß ich nur und das darauf habe ich ihn dann auch angesprochen: Mein verstorbener Mann hat sich das Gebet für das Brot das er mal sprechen durfte aufgeschrieben, d.h. er hat sich Notizen gemacht. Das hat mich schon irritiert. Er meinte nur es hinge doch soviel ab, dass alles korrekt erwähnt wird usw.

    Naja, ich durfte letzte Woche einen betagten Bruder kennenlernen der schon ein wenig verwirrt ist. Nur sein Gebet, sowas schönes habe ich noch nie gehört. Alles aus einem tief gläubigen Herzen. Das war so wunderschön und ich konnte aus vollem Herzen Amen sagen.

    Liebe Grüße, einen schönen Abend an euch alle und für die nächste Zeit genügend Freiraum zum Nachsinnen.

    Anna aus dem Frühling

  • Rico
    April 2, 2012

    Hallo Manfred,

    ich habe mir genau wie du, in den letzten Tagen mir auch Gedanken darüber gemacht für wen Jesus gestorben ist und mit wem er den neuen Bund geschlossen hatte! Folgende Bibeltexte fand ich dazu sehr interessant besonders was den neuen Bund angeht! Ich zitiere:

    Luk 12:32

    Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich9 zu geben.

    Luk 22:28-30

    Ihr aber seid es, die mit mir ausgeharrt haben in meinen Versuchungen;
    29 und ich verordne euch, wie mein Vater mir verordnet hat, ein Reich8,
    30 dass ihr esst und trinkt an meinem Tisch in meinem Reich9 und auf Thronen sitzt, die zwölf Stämme Israels zu richten.

    Da 7:26-28

    Aber das Gericht wird sich setzen; und man wird seine Herrschaft wegnehmen, um sie zu vernichten und zu zerstören bis zum Ende.
    27 Und das Reich14 und die Herrschaft und die Größe der Reiche15 unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden. Sein Reich16 ist ein ewiges Reich17, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen. –

    Off 7:1-4

    Nach diesem sah ich vier Engel auf den vier Ecken der Erde stehen; die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind wehe auf der Erde noch auf dem Meer noch über irgendeinen Baum.
    2 Und ich sah einen anderen Engel von Sonnenaufgang heraufsteigen, der das Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen gegeben worden war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen,
    3 und sagte: Schadet nicht der Erde noch dem Meer noch den Bäumen, bis wir die Knechte1 unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben.
    4 Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: 144 000 Versiegelte, aus jedem Stamm der Söhne Israels.

    Off 7:9-10

    Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen.
    10 Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm!

    Off 7:13-14

    Und einer von den Ältesten begann und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind – wer sind sie, und woher sind sie gekommen?
    14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes.

    Off 20:4

    Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und ich sah die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren, und die, welche das Tier und sein Bild nicht angebetet und das Malzeichen nicht an ihre Stirn und an ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig2 und herrschten mit dem Christus tausend Jahre.

    Zitat Ende

    Gerettet werden kann jeder Mensch der an den Sühnetod Jesu glaubt weil er ja für die ganze Welt gestorben ist und nicht nur für 144000 aber in dem neuen Bund werden nur eine begrenzte Anzahl von Menschen teilhaben so verstehe ich die Bibel momentan aber du kannst mich da ja gern eines besseren belehren wenn du das anders sehen solltest als ich! Ich denke auch das in erster Linie der neue Bund nur für Israel und Juda Gültigkeit besitzt und nicht für die Nationen dieser Gedanke würde auch mit Off 7 harmonieren weil da von den versiegelten Israels die Rede ist die für mein Verständnis,die Israeliten sein werden die Jesus in der Endzeit als ihren Erlöser angenommen haben aber schon im ersten Jahrhundert wurden die Apostel zu dieser kleinen Herde gezählt aber alle Christen können denoch nutzen aus dem Loskaufopfer Jesu ziehen wenn sie an sein Sühneopfer glauben!

    Folgende Bibeltexte sollte man dazu auch noch mit lesen ich zitiere:

    Jer 31:31-33

    Siehe, Tage kommen, spricht der HERR25, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund:
    32 nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand fasste, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen – diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr26 war, spricht der HERR27.
    33 Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der HERR28: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.

    Joh 10:14-16

    Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,
    15 wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse4 mein Leben für die Schafe.
    16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.

    Röm 9:26-28

    Und es wird geschehen, an dem Ort, da zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, dort werden sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden.“
    27 Jesaja aber ruft über Israel: „Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Rest wird gerettet werden.
    28 Denn indem er das Wort vollendet und abkürzt, wird der Herr es auf der Erde ausführen.“

    Zitat Ende

    Siehe Offenbarung Kapitel 7 versiegelte Isareliten ( der Überrest Israels weil nur sie an Christus gläubig geworden sind von Israel und die große Volksmenge die aus den Nationen an Christus gläubig geworden sind andere Herde die Jesus auch bringen muß)! Am Ende wird es aber eine Herde unter einem Hirten werden!

    Das ist mein momentanes Bibelverständnis zu diesem Thema!

    Fazit: Alle die an Jesus als den Sohn Gottes glauben der für unsere Sünden gestorben ist kann durch seinen Glauben gerettet werden egal ob Jude oder Nichtjude aber nur der Überest Israels und Judas die an Jesus glauben bekunden als den eingeborenen Sohn Gottes und das er für ihre Sünden gestorben ist werden in den nuen Bund aufgenommen werden weil Gott es durch Jeremia vorherprophezeit hatte deshalb waren auch beim Abendmahl keine Heiden mit dabei sondern nur fleischliche Israeliten und Juden!
    Zu Pfingsten 33 u.Z. wurden auch nur die Apostel mit heiligen Geist gesalbt weil sie Israeliten und Juden waren!

    Lg Rico

  • Sarah-IMA
    April 2, 2012

    Vielen Dank für den Vortrag! Ich freue mich, dass hier unabhängig von der Organisation biblische Vorträge zu finden sind- die andere Ansichten und Gedankengänge fördern und willkommen heißen.
    Ich bin ein bisschen verwirrt und deshalb würde ich mich über eure Meinungen freuen. Da ich mich in den letzten zwei Wochen mit den Zeugen und deren Regestrierung als NGO beschäftigt habe, habe ich jetzt Listen gefunden auf denen wir auch nach dem Skandal 2001 auf OSCE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa)-Treffen vertreten waren. Kann mir das jemand erklären? Vielen Dank und Grüße,Sarah

  • Dennis
    April 2, 2012

    Liebe Sarah-ima,

    du hast richtig recherchiert, die WTG ist seit dem Jahr 2001 an allen Treffen der OSCE-Abteilung ODIHR beteiligt. Das ist die Abkürzung für „Office for Democratic Institutions and Human Rights“. Du kannst dich auf der entsprechenden Internetseite der OSZE informieren was genau der Sinn und Zweck der ganzen Veranstaltung ist.

    Ich habe eineige PDFs zu diesem Thema, die zeigen, dass die WTG sehr aktiv und mit vielen sog. „Rechtskörperschaften“ an diesen Treffen beteiligt war und ist.

    Vor allem sehr interessant zu sehen wie sie sich Einhelligkeit mit „Scientology“ und „Hare Krishnas“ u.a. beim 2007-Treffen über andere Staaten empört haben, wie mit ihnen umgegangen wird. Einige male wird von den Vertretern der WTG explizit auf die Rechte „nach dem Standard der OSZE“ verwiesen und eingefordert. Ebenfalls 2007 sprechen die Vertreter der USA im Namen der „Jehova´s Witnesses“ eine Aufforderung and Uzbekistan aus, zwei inhafftierte Brüder frei zu lassen.

    Du kannst mir gerne eine E-Mail schreiben und ich schicke dir dann die PDFs:

    mentalist1981@web.de

    LG
    Dennis

  • Anna
    April 2, 2012

    Lieber Bruder H.P.M., liebe Brüder und Schwestern,

    vielen herzlichen Dank für den Vortrag der uns die große Liebe Jehovas zeigt. Und so schön hast du am Beispiel von Abraham aufgezeigt was Jehova zum Segen der ganzen Menschheit tun wird. Mit diesen Gedanken im Sinn, dass Gott uns ZUERST die Hand durch den Tod seines lieben Sohnes gereicht hat darf doch jeder von uns nur tiefe Wertschätzung empfinden. Und dann spricht man gerne über unseren Gott und den Christus, fern von jedem Leistungsgedanken. Heute früh vor dem Aufstehen habe ich gebetet und nachgesonnen. Und mir ist klar geworden, dass meine Wertschätzung für das was Jesus für mich getan hat in dem Jahr seit dem letzten Gedächtnismahl 2011 sehr viel tiefer geworden ist. Das ich dies so empfinden darf, dafür bin ich sehr dankbar.

    Wenn wir Jehova (nicht der Organisation) treu bleiben dann werden wir wie unser Herr Jesus Christus einmal sinngemäß dasselbe sagen dürfen was er in Johannes 17:4 (NWÜ) zum Ausdruck gebracht hat:

    „Ich habe dich auf Erden verherrlicht, ich habe das Werk vollendet, das du mir zutun gegeben hast.“

    Zu dem Werk für uns gehört vor allen Dingen das Gebot der Liebe zu befolgen.

    In der kommenden Zeit werden wir alle einen festen Glauben brauchen. In Römer Kapital 8 ab Vers 31 (NWÜ):

    31 Was sollen wir nun zu diesen Dingen sagen? Wenn Gott für uns ist, wer wird gegen uns sein? 32 Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschonte, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch gütigerweise alles [andere] geben? 33 Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der [sie] gerechtspricht. 34 Wer ist es, der verurteilen wird? Christus Jesus ist der, der gestorben ist, ja vielmehr der, welcher von den Toten auferweckt worden ist, der zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt.

    35 Wer wird uns von der Liebe des Christus trennen? Etwa Drangsal oder Bedrängnis oder Verfolgung oder Hunger oder Nacktheit oder Gefahr oder das Schwert? 36 So wie geschrieben steht: „Um deinetwillen werden wir den ganzen Tag zu Tode gebracht, wie Schlachtschafe sind wir geachtet worden.“ 37 Im Gegenteil, aus allen diesen Dingen gehen wir vollständig siegreich hervor durch ihn, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, noch Engel, noch Regierungen, noch Gegenwärtiges, noch Zukünftiges, noch Mächte, 39 noch Höhe, noch Tiefe, noch irgendeine andere Schöpfung imstande sein wird, uns von Gottes Liebe zu trennen, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“

    NIEMAND, auch und vor allem nicht die Organisation kann uns von der Liebe des Christus trennen. Weil, wenn schon Jesus unermeßliches Leid auf sich genommen hat für die ganze Menschheit dann ist es nur völlig klar, dass er auf uns, d.h. auf seine Schafe aufpaßt und für sie sorgt. Wir müssen nur darauf achten auf seine Stimme zu hören.

    Das Wort von Christus gibt uns Kraft und hilft jeden Tag aufs Neue gemäß Johannes 14:27 (NWÜ):

    „27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe ihn euch nicht so, wie die Welt ihn gibt. Euer Herz werde nicht beunruhigt noch vor Furcht verzagt.“

    Allen einen friedlichen Tag mit Freude im Herzen wünscht Anna

  • armes Schaf 2012
    April 2, 2012

    Das ist Speise zur rechten Zeit.Balsam aus Gilead.Treffende Worte,Gedanken der Wahrheit.Des 14.Nisan würdig! Herr Jehova bitte hilf der Wahrheit weiter so!!!

  • Ulrike P.
    April 2, 2012

    Hallo ihr Lieben,
    am Ende aller Lügen steht die Wahrheit
    und die kommt irgendwann ans Licht.
    Ihr tut, auch durch diesem Artikel, einmal mehr Euren Teil dazu.

    Danke dafür.

    LG Ulli

  • Bob
    April 2, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.,

    erst einmal ganz lieben Dank für Deinen Vortrag. Ich finde es sehr gut, dass Du die persönliche wirkende Ebene des Opfers Jesu und den Versöhnungsgedanken, der vom Vater ausgeht ansprichst.
    Es ist deshalb wichtig, weil die Diskussionen um den WTG Lehrballast für eine gegenwärtige und zukünftige Neugestaltung des Glaubens in innerer Freiheit zunehmend ermüdend werden. Freie Christen sollten sorgsam trennen, wann sie sich rein inhaltlich und zur Aufarbeitung mit den Werken des gottfernen und bösen beschäftigen und wann sie sich Zeit nehmen, die emotionale Freiheit und innere Ruhe zu geniessen. Gerade das Gedächtnismahl ist so sehr eingetrübt durch einstig geglaubte WTG Lehren, dass es wichtig ist, die Bedeutung des Mahl in aller Ursprünglichkeit, wie es von Jesus gemeint und für die „vielen“ verstanden war, hervorzuheben. Das ist Dir sehr gut gelungen, lieber Bruder H.P.M.
    Wir können das Mahl in mehrfacher Hinicht wertschätzen: Einmal durch die Worte Gottes in der heiligen Schrift, die selbstredend mit Hilfe des Geistes das Verständnis für das Mahl öffen, des Weiteren das Mahl als Basis das Gspräch mit Jesus zu suchen, ein persönliches Verhältnis zu ihm aufzubauen, mit Freunden kann man sprechen, ein Gespräch ist vom Gebet, dass dem Vater gebührt zu unterscheiden und zu guter letzt, sich über die neuen Erfahrungen in Verbindung mit dem Mahl zu freuen, die durch die neue von gott geschenkte christliche Freiheit erst möglich werden konnten.
    Vielen Dank und ganz liebe Grüsse

    Dein Bruder Bob

  • stefan
    April 2, 2012

    Danke für die treffende Abhandlung. Ich denke auch, daß Jesus im Zusammenhang mit seinem Loskaufsopfer viel zu oberflächlich abgehandelt wird und der echte Wert davon viel zu wenig beachtet wird.
    Das Gedächtnismahl ist immer mehr zu einer „Werbeveranstaltung“ zur Rekrutierung von Neuen verkommen.
    Ich bin die letzten Jahre dazu übergegangen mir an diesem Tag den Film „Die Passion Christi“ anzuschauen. Dadurch wurde mir erst einmal so richtig bewusst, was Jesus in Wirklichkeit durchgemacht hat und was er alles ausgehalten hat. Diese Facette wird m.E. viel zu wenig in der Litaratur beachtet.

    Gruß Stefan!

  • Rico
    April 2, 2012

    Hallo Stefan,

    ich sehe das genauso wie du und ich schaue mir seit letztem Jahr auch zum Abendmahl immer die Passion Christi an da wird mir immer bewusst was für ein Opfer Jesus für mich und für die ganze Welt dargebracht hat! Da ich das Abendmahl in meiner Wohnung alleine abhalte und ich nicht getauft und geistgezeugt bin nehme ich nicht von den Symbolen aber ich brenne immer eine Kerze an an diesem Abend und lese in der Bibel und bete danach zu Jesus! Ich hoffe das ich das mein Glauben an seinen Opfertod für Gott reichen wird damit ich erettet werden kann? Da ich ja nicht getauft bin weil ich mittlerweile zu der Erkentnis gekommen bin, das man durch die Taufe automatisch sich nicht nur Gott hingibt sondern auch einer menschlichen Glaubensgesellschaft wie zB. den Zeugen Jehovas und da ich nicht glaube das sie die wahre Gemeinde Gottes sind kann ich mich nicht taufen lassen! Aber wenn man die Offenbarung liest dann kommt man zu dem Schluss das es heute in der Zeit des Endes keine wahre Gemeinde Gottes organisiert geben kann! Von daher bleibe ich ungetauft aber ich glaube an den Opfertod Jesu und das er für meine Sünden gestorben ist und das Gott ihn nach 3 Tagen zur Auferstehung gebracht hat! Ich erwarte sichtbar Jesu Wiederkunft im Fleisch 2Jo 7 und das er die Lebenden und Toten richten wird! Ich habe in den letzten Wochen die Dinge was den neuen Bund angeht und das Opfer Jesu erst richtig verstanden vorher war mir das nicht so klar gewesen! Ich danke Gott dafür das er mir das offenbart hat und dieser Vortrag bei BruderInfo hat meine Einsichten der Dinge dazu bestädigt das ich da richtig liege was den neuen Bund und das Opfer Jesu angehen!

    Ich wünsche dir Gottes Segen und das du Nutzen aus dem Opfertod seines Sohnes ziehen kannst!

    Lg Rico

  • Omma@Rico
    April 2, 2012

    Lieber Rico,

    folgende Bibeltexte mögen dir helfen, wenn du den Wunsch hast, dich taufen zu lassen, zu erkennen, dass keine religiöse Gruppe nötig ist, auch keine besondere Zeremonie oder Räumlichkeit.

    Apostelg. 9:17,18 (NGÜ)
    17 Da machte sich Hananias auf den Weg und ging in jenes Haus. Er legte Saulus die Hände auf und sagte: »Saul, mein Bruder! Der Herr selbst – Jesus, der dir auf deiner Reise hierher erschienen ist – hat mich geschickt. Er möchte, dass du wieder sehen kannst und mit dem Heiligen Geist erfüllt wirst.«
    18 Im selben Augenblick war es, als würden Schuppen von Saulus’ Augen fallen: Er konnte wieder sehen! Saulus stand auf und ließ sich taufen.

    Apostelg. 10:44-48 (NGÜ)
    44 Während Petrus noch über diese Dinge sprach, kam der Heilige Geist auf alle herab, die seine Botschaft hörten.
    45 Die Gläubigen jüdischer Herkunft, die Petrus nach Cäsarea begleitet hatten, waren außer sich vor Verwunderung, dass die Gabe ´Gottes`, der Heilige Geist, auch über Nichtjuden ausgegossen wurde.
    46 Sie hörten nämlich, wie die Versammelten in ´geistgewirkten` Sprachen redeten und Gott für seine Größe priesen. Schließlich wandte sich Petrus an seine Begleiter und sagte:
    47 »Wer hätte jetzt noch das Recht, diesen Leuten die Taufe zu verweigern – jetzt, wo sie genau wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?«
    48 Und er ordnete an, sie im Namen von Jesus Christus zu taufen. Danach blieb er auf ihre Bitte hin noch einige Tage bei ihnen.

    Apostelg. 16:14, 15, 25-34 (NGÜ)
    14 Eine dieser Frauen – sie hieß Lydia – war eine Purpurhändlerin aus Thyatira, die an den Gott Israels glaubte. Während sie uns zuhörte, öffnete ihr der Herr das Herz, so dass sie das, was Paulus sagte, bereitwillig aufnahm.
    15 Nachdem sie sich dann mit allen, die in ihrem Haus lebten, hatte taufen lassen, lud sie uns zu sich ein. »Wenn ihr überzeugt seid, daß ich ´jetzt eine Christin bin und` an den Herrn glaube19«, sagte sie, »dann kommt in mein Haus und seid meine Gäste!« Sie drängte uns ´so, dass wir einwilligten`.

    25 Gegen Mitternacht beteten Paulus und Silas; sie priesen Gott mit Lobliedern, und die Mitgefangenen hörten ihnen zu.
    26 Plötzlich bebte die Erde so heftig, dass das Gebäude bis in seine Grundmauern erschüttert wurde. Im selben Augenblick sprangen sämtliche Türen auf, und die Ketten aller Gefangenen fielen zu Boden.
    27 Der Aufseher fuhr aus dem Schlaf hoch, und als er die Türen des Gefängnisses offenstehen sah, zog er sein Schwert und wollte sich töten, denn er dachte, die Gefangenen seien geflohen.
    28 Doch Paulus rief, so laut er konnte: »Tu dir nichts an! Wir sind alle noch hier!«
    29 Da ließ der Aufseher Fackeln bringen, stürzte in das Gefängnis und warf sich zitternd vor Paulus und Silas zu Boden.
    30 Während er sie dann nach draußen führte, fragte er sie: »Ihr Herren, was muss ich tun, damit ich gerettet werde?«
    31 Sie antworteten: »Glaube an Jesus, den Herrn, und du wirst gerettet werden, du und alle, die in deinem Haus leben!«
    32 Und sie verkündeten ihm und allen, die bei ihm im Haus wohnten, die Botschaft des Herrn.
    33 Der Gefängnisaufseher kümmerte sich noch in derselben Stunde, mitten in der Nacht, um Paulus und Silas und wusch ihnen das Blut von den Striemen ab. Dann ließen sich er und alle, die zu ihm gehörten, ohne zu zögern taufen.
    34 Anschließend führte er die beiden in sein Haus hinauf und ließ eine Mahlzeit für sie zubereiten. Er war überglücklich, dass er mit seinem ganzen Haus zum Glauben an Gott gefunden hatte.

    Du kannst dich also jederzeit taufen lassen, wenn dein Herz dich drängt. Vielleicht wohnt sogar ein Brd. von BI in deiner Nähe.

    Zu dem Gedanken: Kann ich auch als Ungetaufter von den Symbolen nehmen?, will ich jetzt nicht eingehen, weil dieser Kommentar sonst zu lang wird. Aber vielleicht möchte dir ja auch jemand Anderes noch dazu schreiben.

    Sei ganz lieb gegrüßt, und lass dich nicht entmutigen, Omma

  • Rico
    April 2, 2012

    Hallo Omma,

    danke für deinem Kommentar an mich aber so leicht ist das nicht für mich wie du es geschrieben hast! Da ich in meiner Wohnortnähe niemanden kenne der mich taufen könnte damals im ersten Jahrhundert war das alles wesentlich einfacher als heute aber trage meinen Glauben in meinem Herzen und mit meinem Mund lege ich ein Zeugnis für Jesus Christus ab! Ich hab das schon oft in der Vergangenheit getan und ich werde das auch zukünftig tun! Die Sünden eines Menschen wäscht eh nur das Blut Jesu ab und kein Wasser von daher ist das nicht entscheident ob ich mich noch taufen lassen kann in diesem Leben oder nicht weil der Glaube an das vergossene Blut Jesu für meine Sünden das ist,worauf es am Ende ankommt! Ich weis wo ich hin gehöre und Gott kennt die seinen! Von daher weis ich auch das ich zur Herde Gottes und seines Sohnes Jesu Christi gehöre! Der Räuber der mit Jesus zusammen gekreuzigt wurde hatte Jesus auch angenommen gehabt obwohl dieser weder getauft war noch von den Symbolen beim Abendmahl nahm! Das finde ich sehr wichtig und interessant zugleich!

    Sei du auch lieb von mir gegrüßt!

    Rico 🙂

  • Hubert
    April 2, 2012

    Hubert an Omma und Rico und Alle:

    Gottes NT-Wort zeigt uns, auf welch unterschiedliche Art und Weise ungetaufte jüdische und nicht-jüdische Gläubige an den auferstandenen Herrn von ca. 33 u.Z bis ca. 65 u.Z. im Segen
    des Allmächtigen zu befugten Christen mit dem richtigen Taufverständnis fanden,

    und sich dann glaubensvoll und eigenverantwortlich von ihnen
    im Sinne der Hauptpunkte der richtigen christlichen Taufe wie folgt taufen ließen:

    01.) Wie der Glaube so gehört auch die Taufe mit zur Errettungsvorkehrung des Allmächtigen JHWH und Christi Jesu,
    denn auch der Apostel Petrus betonte u.a. gemäß Apg. 2:40/NWÜ gegenüber tausenden jüdischen Männern
    und Frauen in Jerusalem :
    ___________________________________________________

    “Laßt euch aus dieser verkehrten Generation retten.”
    _______________________________________________________

    02.) Lt. 1. Petr. 3:21 und Apg. 2:38 und Apg. 22:16 geht es dabei in einem Hauptpunkt mit Rechtswert vor JHWH und Jeshua darum, dass der Gläubige im Glauben an den auferstandenen Herrn Jeshua
    den himmlischen Vater über diese öffentliche Tauf-Rechtshandlung
    um einen annehmbaren Stand und ein neues gutes Gewissen bittet,

    indem er von Herzen seine Sünden und seine bisherige persönliche Schuld gegenüber Gott und seinen Mitmenschen bereut.

    03.) Passenderweise demonstriert der Täufling dann beim Eintauchen, dass ihm nun klar ist, dass er all das bisher Sündhafte und Unreine AUF DEN NAMEN DES HERRN CHRISTUS JESHUA hin, vgl. Apg. 2:38; 8:12; 8:26-39; 19:5; 22:16;
    auf den Auferstandenen hin,

    auszieht und ablegt und die heilbringende Chance ergreift,
    sich im Glauben und im Herzen mit Gottes Sohn und seinem Opfertod
    und seiner Auferstehung und seiner Lehre zu vereinen,
    um fortan Gottes Sohn Jeshua zu gehören,
    sich von ihm retten zu lassen
    und die Kraft und Macht zu erhalten,
    in Gemeinschaft mit ihm Gottes Willen zu tun,
    also auch nicht mehr zu sündigen.

    04.) In Verbindung damit sollte dem Täufling klar sein,
    dass er damit von Gott auch den Becher- und Opferweg Christi
    zu trinken und zu schmecken bekommen könnte,
    den Jeshua Jakobus und Johannes, also den Söhnen des Zebedäus, ankündigte lt. Mark. 10:39/NWÜ:
    _________________________________________________

    “Den Becher, den ich trinke, werdet ihr trinken,
    und mit der Taufe, mit der ich getauft werde,
    werdet ihr getauft werden.”
    _________________________________________________

    05.) Daher erinnerte der Apostel Paulus auch die getauften
    nicht-jüdischen und jüdischen Christen und Christinnen in Rom
    an Folgendes lt. Röm. 6:3-7/NWÜ:

    ____________________________________________________

    “Oder wißt ihr nicht, daß WIR ALLE, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod getauft wurden? Somit wurden wir durch unsere Taufe IN SEINEM TOD MIT IHM BEGRABEN, damit so,
    wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, ebenso auch wir in der Neuheit des Lebens wandeln sollten. Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes
    mit ihm vereint worden sind, werden wir gewiß auch in der
    Gleichheit seiner Auferstehung mit ihm vereint sein;
    wir wissen ja, daß unsere alte Persönlichkeit mit ihm an den Pfahl gebracht worden ist, damit unser sündiger Leib unwirksam gemacht werde, so daß wir nicht länger Sklaven der Sünde seinen. DENN WER GESTORBEN IST, IST VON SEINER SÜNDE FREIGESPROCHEN.”
    _____________________________________________

    06.) Wurden dann damals jene christlichen Männer und Frauen aus dem Wasser empor gehoben, dann demonstrierten sie damit,
    dass sie sich für den christlichen Lebens- und Liebes- und Opferweg entschieden und mit dem Herrn Christus vereint hatten,

    um fortan in einem annehmbaren Stand mit einem guten Gewissen
    vor Gott und ihrem Retter unter der herrlichen Herrschaft ihrer Liebe, Barmherzigkeit und Gnade und Gunst zu leben und zu dienen und zu arbeiten.

    07.) Während und nach der Wassertaufe fehlte ihnen allen aber noch Gottes höchstpersönliche Bestätigung seiner Liebe und Adoption und Aufnahme in den neuen Bund und in den Leib Christi,

    denn der Apostel Petrus hatten ihnen vorher klar gemacht,
    lt. Apg. 2:38/NWÜ:
    __________________________________________________

    “… und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen.”“ …”, vgl. auch Apg. 11:16.
    _________________________________________________

    Erst hier erfüllt sich heilsgeschichtlich an getauften Christen das, was Johannes der Täufer über den Herrn Christus angekündigt hatte:
    ______________________________________________

    “… er aber wird euch mit heiligem Geist taufen.”,
    vgl. Mark. 1:8 und Joh. 1:33.
    ______________________________________________

    Daher sagte auch Paulus den den wasser- und geistgetauften
    Juden- und Heidenchristen in Korinth,

    dass man ohne die Geisttaufe,

    DEM LEIB CHRISTI NICHT ANGEHÖREN KANN,
    als er gemäß 1. Kor. 12:12-13/NWÜ schrieb:
    ______________________________________________

    “Denn so, wie der Leib einer ist, aber viele Glieder hat,
    und alle Glieder dieses Leibes, obschon ihrer viele sind,
    ein Leib sind, so ist auch der Christus.
    Denn wahrlich, durch EINEN GEIST sind WIR ALLE
    ZU EINEM LEIB GETAUFT worden, ob Juden oder Griechen,
    ob Sklaven oder Freie, und wir sind alle mit EINEM GEIST
    GETRÄNKT WORDEN.”
    _________________________________________________

    Fazit:
    Welche Rettungshoffnung bzw. welchen Ausweg zum ewigen Leben
    es für gläubige ungetaufte Christen/Christinnen bzw. getaufte gläubige Christen/Christinnen gibt, ist mir dzt. noch unklar,

    jedenfalls können sie offensichtlich nicht zur lt. Matth. 17:18 angekündigten KIRCHE CHRISTI/CHRISTENVERSAMMLUNG/VOLK DER HEILIGEN DES ALLERHÖCHSTEN gehören.

    ABER: neben dem Glauben sollte auch die Wassertaufe
    für jeden Jünger Christi einen wichtigen
    heilsgeschichtlichen und heilsnotwendigen
    Stellenwert heben, den er sich eigenverantwortlich
    zu stellen hat, doch sollte ihm klar sein,
    dass ihm dann immer noch wichtige freie heilige
    Gaben Gottes und wichtige heilige Segnungen Gottes
    fehlen und er sie nur vertrauensvoll und geduldig
    für sich als etwaige „Zukunftsmusik“ erhoffen darf,

    siehe auch unsere Hinweise zu unserer Taufe am 15.03.2015:

    http://www.bruderinfo.de/?p=1433&cpage=1#comment-138031

    http://www.bruderinfo.de/?p=1433&cpage=1#comment-173494

    mit lieben Grüßen und Segenswünschen

    Hubert
    am 22.03.2015

  • Dennis
    April 2, 2012

    Lieber Brd. HPM,

    vielen, vielen Dank für deine passenden Worte zu diesem besonderen Tag. Sprüche 15:23 passt wohl sehr gut dazu:

    (Neues Leben)
    „An einer richtigen Antwort hat jeder Freude; wie gut ist es, zum richtigen Zeitpunkt das Rechte zu sagen!“

    Es ist wirklich „gut“ und „richtig“ gerade jetzt in dieser Woche den ganzen WTG-Balast der verkopften Hoffungs- und Bündnistrennungen abzustreifen und den alles „übertreffende Reichtum der unverdienten Güte Gottes“ (Eph. 1:7) wahrzunehmen.

    Dieser Artikel wird außer mir bestimmt noch einigen anderen die große Erlösungstat besser vor Augen führen. Ich werde ihn noch ein paar mal durchlesen und ich freu mich auch schon auf das Hörbuch.

    Liebe Grüße
    Dennis

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