164 Comments
  • teddy 50
    Juni 13, 2012

    Lieber Holger!
    erst mal entschuldigung für meine Schreibweise da es für mich absolutes Neuland ist und ich überhaupt nicht gerne schreibe und
    schon gar nicht auf den leptopp.Aber nun zu deiner Frage .Ich habe
    bei Wikipedia einfach bei den zj. gekramt und fand heraus das der Russel bei den adwentisten war und Herrausgeber des Herolds war.
    Um zu wissen was die glauben sah ich mir ihre Fernsehsendungen
    Hoppe an.Dabei sties ich auf eine sendung wo sie schilderten
    das sie Fehler begangen hatten als sie das Jahr 1874 als kommen des Christus im Herold verkündeten und somit eine grosse Welle von Austritten zu verzeichnen hatten und dies als Strafe Gottes ansahen. Sie brachten das die Verandwortlichen Herrausgeber die
    Gemeinschaft entzogen wurde.

    anschliessend habe ich einmal eine gemeinschaft in meiner Nähe
    aufgesucht und mir von ihren Pharrer es bestätigen zu lassen.
    Liebe Grüsse Jürgen

  • Holger
    Juni 13, 2012

    Der erste Präsident der vorher befor er die Bibelforscher gründete
    Herrausgeber des Herolds war Zeitschrift der sieben Tage Adventisten
    hat dort auch eine Berechnung veröffentlicht wann der Cristus kommen sollte… Gemeinschaft entzogen und er gründete die Bibelforscher.

    Hallo Teddy50
    Kannst du mir nachhaltige Beweise dafür liefern. Lg. Holger

  • teddy 50
    Juni 13, 2012

    Hallo ihr lieben !
    Ich habe zu diesen Thema folgendes zu bemerken;
    Der erste Präsident der vorher befor er die Biebelforscher gründete
    Herrausgeber des Herolds war zeitschrift der sieben Tage Adwentisten
    hat dort auch eine Berechnung veröffentlicht wann der Cristus kommen sollte irgentwann 1820 wo sehr viele Anhänger Hab und gut
    verkauften und es traf alles nicht ein. darauf hin wurde ihn die
    Gemeinschaft entzogen und er gründete die Bibelforscher.
    TIPP. UNTERHALTET EUCH mal mit einen von den Pfarern der Adwentisten
    Liebe Grüsse Jürgen

  • Dennis
    Juni 13, 2012

    Lieber teddy,

    ich glaube da hast Du was durcheinander gebracht oder ungeprüft was übernommen.

    C.T. Russell wurde am 16.02.1852 als Sohn eines Kongregationalisten geboren und im Alter von 24 Jahren kam er mit dem Adventisten Nelson H. Barbour in Kontakt, der bereits alleiniger Herausgeber der Zeitschrift „Herald of the Morning“ war. Von daher kann Russell schon mal nicht mit 1820 irgendwas zu tun gehabt haben und er wurde auch nie irgendwo ausgeschlossen.

    Barbour war soetwas wie ein Mentor für Russell, da er vom Alter her sein Vater hätte sein können.

    Russell gab später offen zu, dass er sich maßgeblich von den Adventisten hatte prägen lassen. Die ganzen falschen Zeitprophezeiungen hatte er fast 1:1 von den Adventisten übernommen.

    LG
    Dennis

  • matthäus
    Juni 13, 2012

    Liebe Eddi, deine Frage:

    >>Jesus als das Lamm beschrieben, dem wir folgen sollen, während wir Christen doch als Schafe gelten und Lämmer doch von Schafen abstammen und die Lämmer den Schafen hinterher laufen?<<

    …möchte ich mit eine Aussage aus Jes. 53:7 beantworten:

    Hier wird Jesus als Mutterschaf (NWÜ) bezeichnet oder:

    6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. 7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.

    Auch in den Evangelien wird er mehrfach als Lamm das die Sünden der Welt weg nimmt (als Opferlamm), bezeichnet.

    Zur Frage des Baumes von Gut und Böse – erst als sie vom Baum nahmen und gegessen haben wurde er zu einem Baum der ihnen das Böse (die Sünde) klar machte und die Folgen wir bis heute tragen.

    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Eddi,
    zum Baum der Erkenntnis findest du auf dieser Seite verschiedene Sichtweisen, hier: http://www.digidatanet.de/?p=398.

    LG Ulli

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Hallo Matthäus,
    liebe Uli,

    es gibt Tage, da danke ich Gott, dass der PC funktioniert und umarme den Monitor.

    Heute ist wieder so ein Tag. Er war bis jetzt blöd und stressig und schmerzhaft, aber mit euren Antworten fühle ich mich wieder eingebettet in eine herzliche Gemeinschaft, die ich nicht mehr missen möchte. Bei fröhlichen Kommentaren blüht mein Herz auf, bei traurigen sitze ich oft da und kämpfe mit den Tränen, manchmal packt mich heillose Wut (ich weiß…), auf jeden Fall bitte ich Gott, dass er jede(n) Einzelne(n) segnen und schützen möge.

    Auch wenn ich meine Worte jetzt speziell an Matthäus und Uli gerichtet habe: So viele von euch sind ein Teil von mir geworden, natürlich kann ich nicht auf jeden Kommentar antworten (wäre auch nicht Sinn der Seite denke ich mal), doch was ihr bewirkt habt, kann euch nur der Ewige zurückgeben.

    Fühlt euch umarmt und ganz ganz lieb gegrüßt.
    Eddi

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „Heute ist wieder so ein Tag. Er war bis jetzt blöd und stressig und schmerzhaft, aber mit euren Antworten fühle ich mich wieder eingebettet in eine herzliche Gemeinschaft, die ich nicht mehr missen möchte.“

    Dann hoffe ich sehr für dich, dass der heutige Tag besser wird. 🙂

    LG Ulli

  • matthäus
    Juni 13, 2012

    Danke für Deine lieben Worte Eddi – Deine Umarmung in Liebe
    möchte ich gerne erwidern. Deine Ausstrahlung wenn wir uns auch nicht persönlich kennen ist, wird sehr geschätzt.

    lg. Matthäus

  • Rico
    Juni 13, 2012

    Hallo,

    ich würde gern mal eine Frage aufwerfen wollen und zwar wieso in der Bibel nirgens geschrieben steht, welchen Namen der Heilige Geist hat? Es steht ja geschrieben, das man im Namen des Vaters,des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen sollte! Der Name des Vaters ist Jehova oder Jahwe, der Name des Sohnes ist Jesus oder Jeschua aber wie heist der Heilige Geist? Auch wenn er keine Person darstellt so muß er doch einen Namen haben weil sonst die Taufformel keinen Sinn machen würde!

    Lg Rico

  • matthäus
    Juni 13, 2012

    Deine Frage möchte ich mit einer Gegenfrage beantworten:

    Als der Engel Gabriel zur Maria kam und ihr offenbarte das sie schwanger wird, warum sagte er: Heiliger Geist wird dich überschatten und der Geborene wird GOTTES SOHN genannt? Wenn der Hl. Geist der ja „nur“ die wirksame Kraft Gottes ist, einen eigenen Namen hätte, (pers. Gott wäre – den darauf läuft deine Frage hinaus – oder?) dann hat deine Frage einen Sinn.

    Auch Jesus sagte das einemal er treibt die bösen Geister durch den hl. Geist aus und im anderen Fall erwähnt der andere Evangelist die gleiche Begebenheit, er treibt sie durch den Finger (Kraft Gottes) aus.

    Die Formulierung „im Namen des“ z.B. im Namen des Gesetzes, kann man auf vieles anwenden ohne dahinter eine Persönlichkeit zu finden.

    lg. Matthäus

  • Rico
    Juni 13, 2012

    Hallo Matthäus,

    also um eins vorweg zunehmen, ich glaube nicht an der Dreieinigkeitslehre sondern daran das Jehova der allmächtige Gott ist und Jesus sein Sohn ist und das der Helige Geist Gottes wirksame Kraft ist! Mich hat eben das nur mal inmteressiert, wieso das so in Mat 28:19 geschrieben steht weil wenn man den Text durchliest, schon denken könnte das der Heilige Geist eine eigenständige Person darstellt, was er ja aber nicht ist da es andere Bibeltexte gibt die das klar beweisen! Wieso wird er aber in der Taufformel so aufgeführt als wäre er eine Person das verstehe ich nicht!

    Lg Rico

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Hallo Rico,

    da hast du einen sehr interessanten Gesichtspunkt eingebracht. Vielen Dank.
    Auch ich bin absolut anti-Trinität in dem Sinn, den Heiligen Geist als Person darzustellen.

    Die Erwähnung des Heiligen Geistes in Matth. 28 finde ich dennoch sehr angebracht, denn wenn der Täufling nicht den Heiligen Geist hätte, könnten weder Vater noch Sohn etwas für ihn tun, tatsächlich wäre m. E. der Glaube nicht haltbar.

    Trotz allem sehe ich die „Taufformel“ nicht als starres unverzichtbares Konstrukt, denn wie schon mehrfach dargelegt wurde, ist die zentrale Rolle von Christus ausgehend. Er ist Mittler und Mittelpunkt.

    Herzliche Grüße
    Eddi

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> Trotz allem sehe ich die “Taufformel” nicht als starres unverzichtbares Konstrukt, denn wie schon mehrfach dargelegt wurde, ist die zentrale Rolle von Christus ausgehend. Er ist Mittler und Mittelpunkt. <<

    Hallo Eddi

    Bei Gericht steht der Richter im Mittelpunkt der Verhandlung. Alle wissen, dass er vom Volk beauftragt ist. Er spricht alle Urteile im Namen des Volkes. Das bringt er durch den Zusatz „im Namen des Volkes“ verbal zum Ausdruck. Warum macht er das?

    Zeugen Jehovas bringen ihr Gebet im Namen des Mittlers Jesus dar. Jeder weis es und ganz bestimmt auch der Vater. Sie bringen dies verbal durch den Zusatz „in Namen Jesu“ zum Ausdruck. Warum machen sie das?

    Ede

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,

    schön von dir zu lesen.

    Ich sehe, wir sind uns in diesem Punkt einig. Jesus ist Dreh- und Angelpunkt des Glaubens. Da sich die Frage m. W. um den Heiligen Geist drehte, versuchte ich darzulegen, dass das Sich-finden in Christus ohne den Heiligen Geist nicht möglich ist. Durch den Heiligen Geist wird unser Herz und Sinn bereit und offen für die tiefen Dinge Gottes. Jesus wusste dass wir diesen Geist so sehr benötigen und daher versprach er uns diesen als Helfer. Das personifiziert den Heiligen Geist nicht, macht ihn aber zu einer berechtigten Erwähnung neben Vater und Sohn in Matth. 28.

    Dennoch bin ich der Auffassung, dass eine Taufe im Namen Jesu völlig ausreichend ist, denn wer Christus erkannt hat, weiß um die Liebe des Vaters und nimmt diese in Dank an und nimmt auch den Heiligen Geist als Helfer an. Meine geäußerte Ansicht, dass Jesus Mittler und Mittelpunkt ist kann ich daher nur bekräftigen.

    Zur Ansicht über die Rolle eines Richters: Also in unserem Staat dreht sich in einem Verfahren nicht alles um den Richter. In einem Strafverfahren hat er die Aufgabe, alle Beweise, die gegen und auch für einen Angeklagten sprechen zu erforschen, auch wenn Zeugen ein Zeugnisverweigerungsrecht haben. In einem Zivilprozess darf sich ein Richter keinerlei persönliche Meinung erlauben, hier hat seine leitende Funktion zunächst die Aufgabe, einen Vergleich heraus zu arbeiten um die streitigen Parteien zu versöhnen. Nur wenn dies nicht möglich ist, hat er Beweise anzunehmen (im Gegensatz zum Strafprozess keine Beweise zu erheben!) und dann ein Urteil zu sprechen. Das Verwaltungsgerichtsverfahren entspricht dem Zivilrecht, ebenso die Freiwillige Gerichtsbarkeit. Die schwarze Robe steht für die Unparteilichkeit der Richter. Dem entspricht auch Justitia, sie wird immer dargestellt als blind und mit einer Waage. Also gleiche Chancen auf beiden Seiten ohne Ansehen der Person.

    Soweit zur Funktion eines Richters. Auch da ist die Realität eine andere. Allerdings wird Jesus seiner Rolle als Richter zu 100% gerecht und deshalb haben auch wir, die wir von andern verstoßen oder nicht für würdig genug geachtet sind, eine echte Chance, durch ihn, Jesus, von Gott angenommen zu werden. Und während so eine Göttin Justitia blind sein muss, sieht Jesus genau hin, genauso wie sein Vater, der sogar das Herz sehen kann und unsere Beweggründe. Dieser Gedanke ist wie eine Kuscheldecke, denn er holt uns aus der Ecke des Rechtfertigungszwangs einer WTG in die Ruhe des Christus.

    Dir noch einen schönen Abend. (und natürlich auch allen andern)
    Eddi

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    Guten Abend Eddi

    Mit meinen Fragen wollte ich auf die Bedeutung der „Taufformel“ hinweisen. Erst die Nennung desjenigen, in dessen Auftage der Täufer tauft, macht aus einem einfachen Wasserbad eine Taufe. Die Ausgießung des Heiligen Geistes bei der Taufe im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes macht die Bedeutung des Wissens um die Taufe deutlich. Das allein genügt nicht, denn welches Wissen hatten die Ernsten Bibelforscher, welches Wissen haben die Zeugen Jehovas mit dem Sklaven als Mittler des Willens Jehovas, welches Wissen haben die Kirchen der Christenheit mit ihrem dreieinigen Gott und ihrer Babytaufe. Darauf gegründet wäre keine ihrer Taufen gültig. Welche Taufe ist dann gültig, wenn man die wahre Anbetung gar nicht kennt.

    Die Taufe der Zeugen Jehovas erinnert mich an eine öffentliche Vereidigung als Aufnahmezeremonie in eine Glaubensgemeinschaft.

    Die Nutzung der „Taufformel“ wurde von Russell als ein Relikt der Trinitätsanbeter bekämpft, weil man im Namen einer Person, nämlich Jehovas, und einer weiteren Person, nämlich Jesus aber nicht im Namen einer Kraft, dem Heiligen Geist, taufen kann. Russell hatte noch nicht erkannt, das durch die Nennung der drei Namen die Einigkeit, die sich in den beiden Personen Jehova und Jesus und der von ihnen ausgehenden Kraft äußert, zum Ausdruck gebracht werden soll.

    Ede

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Guten Abend Ede,

    Entschuldigung, ich habe deinen Kommentar erst jetzt gelesen, zwischen schnell noch einer Tasse Tee und Bett.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, geht es dir bei der Nennung des Heiligen Geistes um Wissen. Bei der Taufe geht es aber ausschließlich um den G l a u b e n des Täuflings an das für ihn vergossene Blut Christi und die Versicherung seines Herzens auf die damit verbundene Gnade der Sündensühnung, die das ewige Leben ermöglicht.

    Das wurde in dem „Taufvortrag Teil 1“ hier auf BI sehr schön herausgearbeitet, mit biblischen Begebenheiten untermauert.

    Du schreibst, die Taufformel erinnere dich an eine öffentliche Vereidigung auf eine Religionsgemeinschaft. Ja, das würde der LK sicher gut gefallen – Ziel erreicht. Meines Erachtens ist es aber nicht das biblische Ziel, oder wo liest du, dass die ersten Christen das auch so verstanden?

    Weißt du, die Organisation hat nie verstanden, dass der Vater mein ganz persönlich oberstes Ziel ist, meine Sehnsucht nach ihm grenzenlos und er deshalb in meiner Taufe erwähnt werden soll, der Sohn ist mein großer Bruder geworden durch meine Taufe, er, der mir den Weg nicht nur zeigt sondern mich begleitet, mit Ansporn, Trost, Glück, Mitleid – einfach mit jeder Facette von Emotionen, Beispielen, Vergleichen, Hinweisen und mir so viel vom Vater erzählt hat. Und der Heilige Geist öffnet meinen Sinn für diese Schönheiten, steht mir bei, wenn ich in Not bin, gibt mir den Mut, meinen Glauben zu verteidigen und er stärkt andere in meinem Namen wenn ich darum bitte. Eine der schönsten Beschäftigungen in dieser alten Welt!

    Bei der Taufformel auf die Organisation dachte ich (blauäugig wie so oft), alle anderen würden genauso denken. Na ja, irren ist menschlich. Wenn es auf Wissen ankommen würde, dürfte keine einzige Taufe bei Jehovas Zeugen Gültigkeit haben, denn diese armen Würmchen haben ja längst nicht alles gesagt bekommen, vor allem nicht das Strafregister.

    Ich wünsche allen eine gute Nacht und einen erfreulichen Start am Sonntag.
    Eddi

  • Sascha
    Juni 13, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    was bedeutet es, im Namen Jesu etwas zu erbitten? Bezieht es sich tatsächlich nur auf eine wiederkehrende Formel am Ende unserer Gebete an Jehova?

    Johannes 14:13-14 „13 Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ICH tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde.14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ICH es tun.“

    Vielleicht hilft uns hier ein Vergleich. Wenn ich im Namen meiner Frau ein Auto anmelden möchte, setzt das zunächst voraus, dass sie in diesem Moment körperlich nicht anwesend ist, sonst könnte sie das Auto ja selbst anmelden. Wenn ich im Namen meiner Frau zur Anmeldestelle komme, bedeutet das also, dass ich das Auto in ihrem Auftrag, mit ihrer Vollmacht, in ihrem Sinne anmelden möchte. Man kann auch sagen: Ich bitte den Mitarbeiter der Anmeldestelle, dass er mir kraft einer unterschriebenen Vollmacht meiner Frau, die Möglichkeit gibt, im Sinne meiner Frau das Auto standesgemäß anzumelden.

    Wie kann man diesen Vergleich auf den Text aus Joh. 14:13+14 anwenden?

    In Verbindung mit seinem Namen hat Jesus auch folgendes gesagt:

    Joh 15:21 Aber alles, was sie euch antun, ist gegen meinen Namen gerichtet, denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

    Gegen Jesu Namen zu sein, bedeutet also gegen ihn selbst zu sein, sein Name steht für ihn als Persönlichkeit. Weil Jesus nicht buchstäblich unter uns ist, gibt er uns durch den Heiligen Geist die „Vollmacht“ etwas in Übereinstimmung mit seinem Willen zu erbitten. Es handelt sich also dabei nicht um eine starre Formel am Ende unserer Gebete an Jehova, sondern um die wunderbare Möglichkeit, mit Jesus verbunden zu sein und in allem seinen, und damit auch den Willen unseres Vaters zu berücksichtigen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Rico,
    Zu dieser Taufformel aus Mat 28, 19 habe ich mir schön öfter Gedanken gemacht… – Und zwar ist mir aufgefallen, dass nirgendwo in der hl. Schrift Taufen beschrieben werden, in denen diese Taufformel benutzt wurden. Immer wurden die Gläubigen ALLEINE im Namen Jesu getauft.
    Ich frage mich, ob die Apostel – wäre diese Taufformel tatsächlich wortwörtlich so von Jesus vorgegeben worden – diese dann nicht auch genauso formuliert hätten. Aber Fehlanzeige…nicht nur dass sie es vielleicht anders ausdrückten, der Bezug auf Gott und den heiligen Geist fehlt bei den erwähnten Taufen gänzlich! – Solch eine Nachlässigkeit seitens der Apostel, kann ich mir irgendwie so garnicht vorstellen.

    Deshalb habe ich nachgehakt. – Dabei kam heraus, dass kein einziges Original des Matthäusevangeliums mehr vorhanden ist. Bei dem was uns heute zur Verfügung steht, handelt sich NUR um handschriftliche Abschriften, von verschiedenen Kirchenmännern wie zb Eusebius, der an die Dreieinigkeit glaubte.
    Man hat also keine Chance zu überprüfen, was WRIKLICH im Original stand.

    Doch obwohl Eusebius auch ein Verfechter der Trinität war, wird in seinen Schriften bis zum Konzil von Nizäa – wo die Dreienigkeitslehre, wenn ich´s richtig im Sinn habe, verfestigt wurde – diese Taufformel überhaupt nicht erwähnt. Erst nach diesem Konzil findet sie sich in einigen wenigen seiner Zitate.
    Damals hatten sie ja noch die Originale und er bezog sich des öfteren darauf. Interessanterweise zitierte er in seinen verschiedenen Schriften den Bibelvers aber in immer unterschiedlicher Form:

    „Gehet und machet zu Jüngern alle Völker…und lehret sie zu halten …“ (7 x)

    „Gehet und machet zu Jüngern alle Völker in meinem Namen…und lehret sie zu halten… “ (17 x)

    „Gehet und machet zu Jüngern alle Völker und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie zu halten…“ (5 x)

    Schon seltsam, find´ ich…

    Aber selbst wenn es trotz allem was mich stutzen lässt, eine korrekte Wiedergabe ist, hieße das nicht, dass der hl Geist einen Namen haben müsste, ich würde in dieser Formulierung nur eine Bekräftigung dessen sehen, dass mit bzw nach der Taufe, auch der heilige Geist Einzug in den Täufling hält.

    LG Ulli

  • Rico
    Juni 13, 2012

    Hallo Ulrike,

    danke für deiner Antwort jetzt hab ich wieder was gelernt! Ich hab auch mal gehört das beim Konzil von Nizäa der Bibelkanon festgelegt worden sein soll! Alles unter der Aufsicht von Konstantin dem Großen! Die Frage die sich mir da stellt ist woher sollen wir heute wissen ob nicht irgendwelche Evangelien damals unterschlagen wurden die vielleicht ein anderes Bild von Jesus gezeigt haben!

    Lg Rico

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Rico,
    ich habe mir die anderen Evangelien mal angesehen, da passte vieles vorne und hinten nicht. – Und die Niederschriften waren meist auf einige Hundert Jahre nach Christus datiert…von daher halte ich diese nicht gerade für glaubwürdig und kann vestehen, dass sie nicht mit in den Bibel-Kanon kamen. – Und manche Ausssage darin ist so verquast, dass ich mich fragte was der Schreiber dabei wohl grade geraucht hat…

    Aber warum manche anderen Bibelbücher, wie zb das Buch Weisheit oder auch Henoch – aus dem ja sogar in einem Apostelbrief zitiert wird – nicht den Weg dort hineinfanden, erschließt sich mir nicht.

    LG Ulli

  • Alois
    Juni 13, 2012

    Hallo Rico

    Ich glaube Jehova hat schon dafür gesorgt dass diese Teile der Bibel in unsere Zeit gerettet wurden, die für unseren Glauben wichtig sind. Da habe ich vollstes Vertrauen, man sollte nur bei allen Übersetzungen der letzten Jahrzehnte vorsichtig sein, inkl. NWÜ und HfA

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hi Alois,

    welche Übersetzung(en) empfiehlst du dann?

    LG
    Hans

  • Alois
    Juni 13, 2012

    Hallo Hans

    ich benutze hauptsächlich die alte Elberfelder 1871

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hi Alois,

    danke für den Tipp, muss mir die mal näher anschauen. Bisher benutzte ich höchstens die revidierte Elberfelder.

    Vielleicht kannst du’s kurz zusammenfassen, was das Problem mit den neueren Übersetzungen ist?

    LG
    Hans

  • Alois
    Juni 13, 2012

    Hallo Hans

    In neueren Übersetzungen wurde mehr darauf geachtet, dass man die Bibel flüssig lesen kann und weniger auf die möglichst exakte Übersetzung.

    Beispiel:
    Das Standbild in Daniel, das die drei Hebräer hatte gemäß fast allen Übersetzungen eine Breite von 6 Ellen und eine Höhe von 60 Ellen. Da dies wahrscheinlich ein Obelisk war, war die Grundfläche 6 x 6 Ellen. Damit steckt im Standbild die Zahl 666
    Ich glaube es ist die HfA die das mit 3 Meter und 30 Meter übersetzt.
    Wenn man nicht an die prophetische Bedeutung dieser Zahlen glaubt, dann spielt das keine Rolle. Falls man aber daran glaubt, würde man beim Lesen der modernisierten Bibel den möglichen Zusammenhang nicht mehr erkennen.

    Das ist die Gefahr wenn man falsch übersetzt, denn im Urtext steht ganz sicher nicht das Wort Meter.
    Damit hat sich so eine Bibel für mich disqualifiziert, denn so etwas geschieht nicht unabsichtlich.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hallo Alois,

    verstehe, danke für dein Beispiel!

    Ist vielleicht auch jeweils eine Frage der Zielrichtung.

    Mal setzt man sich hin und will tief studieren, dann ist eine genaue Übersetzung wünschenswert.

    Mal ist man einfach nur down und braucht Ermunterung, dann ist vielleicht eine Übersetzung oder gar eine „Umschreibung“ (wie z.B. die GNR) für einen selbst ansprechender, weil sprachlich eher das Gefühl angesprochen wird.

    Zum anderen mag es auch eine Frage der sprachlichen Fähigkeiten oder gar des Alters sein, weil ich z.B. vermehrt von jüngeren Menschen höre, die schon Probleme mit diversen Worten und Formulierungen der NWT haben. Weiß nicht, wieviel die in der alten Elberfelder verstehen würden 🙂

    Finde es gut, sich darüber auszutauschen, weil ja gerade mit ZJ-Hintergrund die Frage auftaucht, was kann man zusätzlich (muss ja nicht nur „stattdessen“ sein) zur NWT verwenden.

    Witzig/traurig ist auch die Tatsache, dass es in Zusammenkünften nicht gern gesehen ist, zu oft aus anderen Übersetzungen als der NWT zu zitieren, obwohl gerade in den Ausgaben der Zeitschriften für die Öffentlichkeit gerne andere Übersetzungen bemüht werden.

    LG
    Hans

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Hans,
    ZITAT:
    „Witzig/traurig ist auch die Tatsache, dass es in Zusammenkünften nicht gern gesehen ist, zu oft aus anderen Übersetzungen als der NWT zu zitieren, obwohl gerade in den Ausgaben der Zeitschriften für die Öffentlichkeit gerne andere Übersetzungen bemüht werden.“

    Hier greift halt die alte Regel: „Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe.“ 😉

    Ich gebe Alois, was so manche moderne Bibelübersetzung anbelangt recht. Habe auch schon oft festgestellt, dass sie doch seeeehr freizügig übersetzen. Wobei die NWÜ dabei immer noch führend voran geht. Und das ist auch der Grund, warum sie selber da wo´s ihnen passend erscheint andere Übersetzungen hernehmen, es aber auf GARkeinen Fall möchten, dass die Brüder sich auch diese Freiheit erlauben. Denn dann würde man ja doch über so manchen altvertrauten Vers stolpern und auf einmal feststellen, dass da etwas ganz gewaltig stinkt.
    Während durch die eigenständig im WT eingefügten anderen Übersetzungen, den Brüdern einsuggeriert wird, dass es zwischen ihnen keinen Unterschied gibt.

    Wenn ich an einem Bibelvers hängen bleibe, weil mir seine Aussage unklar erscheint, schaue ich mir unter Bibelserver einfach die anderen 8 Übersetzungen auch noch an – das hilft mir dann schon weiter.

    LG Ulli

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Ich hab´da mal ne Frage und ich meine das auch sehr ernst:

    Hier war ganz viel von Symbolik zu lesen: 144000, Jesus als das Lamm, etc. Ist mir auch alles geläufig.

    Aber warum steht in Offenbarung immer noch Jesus als das Lamm beschrieben, dem wir folgen sollen, während wir Christen doch als Schafe gelten und Lämmer doch von Schafen abstammen und die Lämmer den Schafen hinterher laufen?

    Und dann noch was: Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse: Warum? Im Paradies gab es doch gar kein „Böse“, was also hätten sich die beiden dabei denken sollen?

    Entschuldigung, ich habe keine Rubrik gefunden, wo ich diese meine Fragen explizit stellen kann, aber ich hätte sie gern beantwortet. Ganz herzlichen Dank.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Barbara
    Juni 13, 2012

    Die DVD ist das reinste Brechmittel.
    Kindern wird massiv ein schlechtes Gewissen gemacht, nach dem Motto:
    Wenn Du nicht exakt so funktionierst wie wir das wollen, bist Du böse und Gott liebt dich nicht(und wir lieben dich dann auch nicht).

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Ich hab´s für einen bösen Scherz gehalten.

    Was lehrt uns dieses Video? Die Schlange hat ihren festen erzieherische Platz in diesem „christlichen“ Haus.

    Gut, dass ich ausgezogen bin.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Empört_euch
    Juni 13, 2012

    Hallo Eddi,

    ich liebe Ironie aber leider ist das kein Scherz. Interessant finde ich auch das Vorwort (man beachte den Namen: der Dritte!), traurig nur für die vielen kleinen Kinder, die nun Abschied nehmen müssen von Walt Disney und Co. und sich die Videos zehnmal pro Tag in einer Schleife anschauen müssen.

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Grüß dich,

    ich habe das auch nicht als Scherz gemeint. In einem Haus, in dem Satan als die Schlange als allgegenwärtiges Druckmittel herhalten muss, kann man sich nicht entfalten.

    Im größeren Rahmen ist dieses Haus die Organisation. Und daher empfinde ich es als Erleichterung, dort ausgezogen zu sein. Denn alle meine Albträume wurden wieder wahr.

    Danke für deinen Hinweis.
    Eddi

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    bei den Chinesen ist das kein Thema, die hauen die Schlange in den Wok und verspeiesen sie genüßlich

  • Ephraim
    Juni 13, 2012

    Hallo Freunde,

    ich lese mir hier vereinzelt die Kommentare durch und muss zum erstaunen feststellen, daß ich eines nicht verstehen kann !!!

    Was haben alle Zeugen Jehova`s geerbt ?

    Einschließlich meiner Person die ich doch einige Jahrzehnte in dieser Gemeinschaft verbracht habe…

    Jeremia hilft uns etwas zu verstehen, bitte nicht böse sein, aber wir müssen verstehen wie Gott etwas sieht.

    Schlachter Übersetzung
    Jeremia Kapitel 16 ab Vers 19

    19 O Herr, du meine Stärke, meine Burg und meine Zuflucht am Tag der Not! Zu dir werden die Heidenvölker kommen von den Enden der Erde und sagen: Nur Betrug haben unsere Väter ererbt, nichtige Götzen, von denen keiner helfen kann!
    20 Wie kann ein Mensch sich selbst Götter machen? Das sind ja gar keine Götter!
    21 Darum siehe, ich werde es sie diesmal wissen lassen, werde sie meine Hand und meine Macht erkennen lassen, und sie sollen erfahren, daß mein Name Herr ist!

    In der Luther Übersetzung steht statt Betrug im Vers 19 Lüge

    Was haben Menschen geerbt die sich Menschen angeschlossen haben ?

    Lügen nichts als Lügen !!! Kann Gott Lügen ? Niemals !!!

    Deshalb weiß ich, es wird der Tag kommen, wo Menschen die wirklich Gott und seinen Sohn suchen, die Wahrheit erkennen werden ( die biblische Wahrheit ) und sie die biblische Wahrheit wird die Menschen guten Willens Frei machen.

    ich grüße alle Freunde auf der Suche nach der biblischen Wahrheit

    Epharim

    PS
    Hier wird so vieles zusammen getragen wo sich dieser falsche Prophet geirrt hat, daß es einem kalt dem Rücken herunter läuft….Grausam wie man mit den Generationen gespielt hat und noch spielt…..

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ephraim,
    herzlich willkommen! 🙂
    ZITAT:
    „Was haben Menschen geerbt die sich Menschen angeschlossen haben ?
    Lügen nichts als Lügen !!! Kann Gott Lügen ? Niemals !!!“

    Danke für den Hinweis auf Jer 16, 19-21…auch mit deiner Schlussfolgerung kann ich nur überein gehen.

    Aber auch die Verse davor sind bemerkenswert, wie ich finde:

    16 Erst einmal aber schicke ich viele Fischer, die sie fangen sollen«, spricht der Herr. »Ich sende zahlreiche Jäger aus, die sollen sie über alle Berge und Hügel hinweg jagen und in den Höhlen aufstöbern.
    17 Denn ich beobachte sie genau, und alles Böse, das sie tun, liegt offen vor mir.
    18 Ich werde sie doppelt für ihre Sünden bestrafen, denn sie haben mein Land mit ihren abscheulichen Götzen beschmutzt und haben überall in meinem Land diese widerlichen Götterfiguren aufgestellt.«

    Ich finde das passt wie Ar…äh…das passt hervorragend auf die gesamte Christenheit, inclusive der WTG die ihr ja nun gleichgestellt ist.

    LG Ulli

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Guten Abend,

    @Joshua: Leserfrage (Schnittmenge) habe ich nicht gefunden, aber WT 15. 4. 2010, S. 10 Abs. 14 u. a. (kopiert)“14 Was bedeutet diese Erklärung für uns? Es lässt sich zwar nicht sagen, wie lange genau „diese Generation“ dauert, doch einige Punkte zu dem Ausdruck „Generation“ sollte man im Sinn behalten: Normalerweise bezieht sich dieses Wort auf Menschen verschiedenen Alters, die während eines bestimmten Zeitabschnitts gleichzeitig leben; eine Generation ist nicht allzu lang und sie hat ein Ende (2. Mo. 1:6). Wie sollen wir also Jesu Worte über „diese Generation“ auffassen? Er meinte offenbar Folgendes: Wenn die große Drangsal beginnt, würden noch Gesalbte am Leben sein, die Zeitgenossen der anderen Gesalbten waren, die bewusst miterlebt hatten, wie das „Zeichen“ 1914 sichtbar zu werden begann. „Diese Generation“ hatte einen Anfang und sie wird natürlich ein Ende haben. Die Erfüllung all der Einzelheiten des Zeichens weist deutlich darauf hin, dass die große Drangsal nahe sein muss. Wenn wir wachsam bleiben, weil uns bewusst ist, wie sehr die Zeit drängt, werden wir stets mit dem besseren Verständnis der biblischen Wahrheit auf dem Laufenden sein und uns vom heiligen Geist leiten lassen (Mar. 13:37).“ (Ende)

    Im WT vom 15. 9. 2009, S. 23 Abs.12,13 steht:12 Woher weiß ein Christ, dass er zu diesem Überrest des geistigen Israel gehört und darauf hoffen darf, in den Himmel zu kommen? Die Antwort finden wir in den Worten des Apostels Paulus an Christen, die wie er diese Hoffnung hatten: „Alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: ‚Abba, Vater!‘ Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, dass wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden“ (Röm. 8:14-17).
    13 Einfach ausgedrückt: Diese Personen werden mit Gottes heiligem Geist gesalbt und erhalten eine „himmlische Berufung“ oder „Einladung“ (Heb. 3:1, Fn.). Diese persönliche Einladung stammt von Gott. Sie ihrerseits reagieren unverzüglich — ohne zu fragen, zu zweifeln oder sich zu fürchten — auf diese Einladung und nehmen die Geistzeugung als Söhne Gottes an. (Lies 1. Johannes 2:20, 21.) Sie suchen sich diese Hoffnung also nicht selbst aus, sondern es ist Jehova, der ihnen sein Siegel aufdrückt, indem er seinen heiligen Geist auf sie legt (2. Kor. 1:21, 22; 1. Pet. 1:3, 4).

    Folgt man dieser Denkweise, wäre es für einen Erd- Klasse-Christen unmöglich, Gottes Geist zu betrüben, denn der Geist Gottes ist laut Aussage des WT ja nur an Himmels- Klasse-Christen vergeben worden.
    Damit widerspricht er sich allerdings selbst: WT vom 15. 5. 2010: (Originaltext)*** w10 15. 5. S. 28 Betrübt nicht Jehovas heiligen Geist ***
    Betrübt nicht Jehovas heiligen Geist
    „Betrübt nicht Gottes heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt worden seid“ (EPH. 4:30).
    IN UNSERER schweren Zeit ermöglicht Jehova Millionen Menschen etwas Unvergleichliches: Sie können sich ihm durch Jesus Christus, seinen einziggezeugten Sohn, nahen (Joh. 6:44). Alle, die sich Gott hingegeben haben und entsprechend leben, dürfen sich zu diesen Menschen zählen. Sie alle wurden im Namen des heiligen Geistes getauft; daraus ergibt sich für sie die Verpflichtung, sich so zu verhalten, dass Gottes Geist in ihrem Leben ungehindert wirken kann (Mat. 28:19).
    2 Als Menschen, die „im Hinblick auf den Geist säen“, haben wir bereits die neue Persönlichkeit angezogen (Gal. 6:8; Eph. 4:17-24). Dennoch führt uns Paulus vor Augen, wie wir uns verhalten sollen, und legt uns ans Herz, Gottes heiligen Geist nicht zu betrüben. (Lies Epheser 4:25-32.) Sehen wir uns den Rat des Apostels einmal etwas näher an. Was meinte Paulus? Wodurch könnte denn ein aufrichtiger Diener Jehovas den Geist betrüben? Wie kann man das verhindern?
    Abs. 4: (Teil): Nur Gesalbte, die treu bleiben „selbst bis in den Tod“, werden die „Krone“ unsterblichen Lebens im Himmel erhalten (Offb. 2:10; 1. Kor. 15:53). Was ist mit Christen, die darauf hoffen, einmal ewig auf der Erde zu leben? Auch sie sind auf den heiligen Geist angewiesen, um Gott treu zu bleiben und auf der Grundlage ihres Glaubens an das Loskaufsopfer Jesu mit Leben belohnt zu werden (Joh. 3:36; Röm. 5:8; 6:23). Offenbar gilt der Appell, Gottes heiligen Geist nicht zu betrüben, für jeden Christen.(Zitat Ende)

    Also was jetzt? Millionen Menschen (von 144000) säen von der WTG anerkannt „im Hinblick auf den Geist“. Säen kann nur, wer Saatgut hat, also bereits über Heiligen Geist verfügt. Wenn diejenigen Christen Gesalbte sind, die Heiligen Geist haben, dann sind alle (echten) Christen Gesalbte! Wie die WTG selbst auslegt, sind ALLE Christen auf den Heiligen Geist angewiesen. Es könnte sich ja der Verdacht einschleichen, die WTG möchte sagen, Gesalbte mit himmlischer Hoffnung hätten m e h r von diesem Heiligen Geist. Aber nein, diesmal nicht. WT 15.6.2009 S. 23 Abs. 15: (Originaltext)*** w09 15. 6. S. 23 Abs. 15 Der treue Verwalter und seine leitende Körperschaft ***
    15 Wie sollten nun andere Christen über jemand denken, der sich zu den Gesalbten zählt und anfängt, beim Gedächtnismahl von den Symbolen zu nehmen? Man sollte sich kein Urteil über den Betreffenden erlauben, denn die Angelegenheit geht nur ihn und Jehova etwas an (Röm. 14:12). Christen, die wirklich mit heiligem Geist gesalbt worden sind, erwarten allerdings keine besondere Beachtung. Sie glauben nicht, weil sie gesalbt seien, hätten sie ein tieferes Verständnis, mit dem sogar erfahrene „andere Schafe“ nicht mithalten könnten (Joh. 10:16). Sie bilden sich nicht ein, zwangsläufig über mehr heiligen Geist zu verfügen als ihre Brüder von der „großen Volksmenge“ (Offb. 7:9). Weder erwarten sie eine Sonderbehandlung noch behaupten sie, weil sie von den Symbolen nehmen, seien sie über die ernannten Ältesten in der Versammlung erhaben.(Text Ende)

    Was folgt daraus? Diesmal waren sie ehrlich und deshalb ist jetzt jede(r) so schlau wie vorher.

    Einen gesegneten Abend und einen schönen Sonntag wünscht einer interessanten und interessierten christlichen Gruppe eure
    Eddi

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    Guten Morgen Eddi

    Du hast die Widersprüchlichkeit der Sklaven in seiner Lehre bezüglich des Heiligen Geistes sehr schön herausgearbeitet. Das erfordert große Aufmerksamkeit und einen scharfen Verstand.

    Würden Mitglieder der großen Volksmenge den Heiligen Geist nicht bekommen können, brauchen sie auch nicht darum bitten. Würden Gesalbte nicht aufgrund des Heiligen Geistes über größere Erkenntnisse verfügen, könnten sie die Mitglieder aus der großen Volksmenge nicht belehren und geistige Speise austeilen. Allerdings gibt es unter den Gesalbten offenbar auch Brüder, die in größerem Maß mit Heiligem Geist gesegnet sind, sonst könnten sie als Leitende Körperschaft ihre gesalbten Brüder nicht anhand des Wachtturms unterweisen. Hier zeigt sich ganz deutlich, wer welche Aufgabe übernimmt, ob zu recht oder nicht, dass sollte jeder selber heraus finden.

    Mir fällt auf, dass der Sklave Bibelstellen, die offenbar auf Gesalbte zutreffen, nach Belieben auch auf die große Volksmenge anwendet und umgekehrt. Kaum jemand ist in der Lage sich anhand des Wachtturms ein einheitliches Bild zu machen und muss bei jedem Gedanken „oben“ nachfragen. Ob das Zufall ist?

    Ede

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Guten Morgen, Ede

    schön, dass du da bist!

    Zitat: „Allerdings gibt es unter den Gesalbten offenbar auch Brüder, die in größerem Maß mit Heiligem Geist gesegnet sind, sonst könnten sie als Leitende Körperschaft ihre gesalbten Brüder nicht anhand des Wachtturms unterweisen.“

    Sagt wer? Die Bibel nicht. Unser Heiland versicherte, dass Gott allen Menschen großzügig (an anderer Stelle `ohne abgemessen`) denen Heiligen Geist gibt, die ihn bitten! Die LK bezieht sich in ihrem Führungsanspruch so gern auf Mose. Analysiert man den nach der Bibel, der dürfte in einer heutigen Versammlung nicht mal das Mikrofon halten: Gelehrt in aller ägyptischen Weisheit, Mörder, nicht „im Herrn“ geheiratet (keine Glaubensschwester), hat sich nicht um Redefähigkeit und Rhetorik bemüht, im Alleingang nach Ägypten zurück und ohne sich mit den „Ältesten“, den damaligen Stammesfürsten, abzusprechen in die politischen Angelegenheiten eingemischt, die Brüder und Schwestern einer Gefahr ausgesetzt – die Liste könnte länger werden wie du weißt. Ganz ehrlich: ich war dieser Organisation aus reinem Herzen wesentlich ergebener.

    Was lernen wir daraus? Ich (und viele andere auch)hätten uns sehr viel Leid ersparen können, wenn wir dem gefolgt wären, der allein von Gott den Führungsanspruch bekommen hat, dem größeren Moses, Jesus Christus!

    Dieser sagt: „Kommt her zu mir a l l e, die ihr beladen seid…“, dieser sagt: „mein Vater gibt a l l e n großzügig und ohne jeden Vorwurf Heiligen Geist“.

    Mein lieber Bruder, hast du nie das Gleichnis von den Arbeitern im Weingarten gelesen? Diejenigen, die ganz früh angeworben wurden, hatten den gleichen Lohn wie diejenigen, die ganz wenig Zeit mit dieser Arbeit verbracht haben. Nicht weil der HERR ungerecht ist, sondern weil er großzügig ist. Wir alle, egal welchen aufrichtigen Glaubens wir sind, dürfen der Gnade Gottes gewiss sein, die wir uns mit nichts, mit absolut nichts, verdienen könnten. Es gibt keinen aufrichtigen Menschen, der mehr Heiligen Geist hätte als ein anderer, er hat vielleicht die Möglichkeit erhalten, seine Gott gegebenen Fähigkeiten effizient einzusetzen – auch das haben nicht alle Christen – aber der Dank dafür gebührt doch wieder seinem himmlischen Vater.

    Aber sag`mir doch bitte: Wie können denn die Leute, die angeblich viel mehr vom Heiligen Geist haben als andere, im WT so durcheinander kommen mit der Verteilung des Heiligen Geistes?

    Ob es wohl nur mir so geht, dass ich mit manchem WT-Artikel mehr verwirrt bin als ohne? Schau mal bitte:
    Artikel: Für würdig erachtet, das Königreich zu erben, 15. 1. 2008: (Originaltext)6 Abraham wurde gesagt, sein Same würde sich mehren und „wie die Sterne der Himmel“ werden und wie die Sandkörner am Ufer des Meeres (1. Mo. 13:16; 22:17). Mit anderen Worten: Zur Zeit Abrahams war es unmöglich, zu wissen, wie viele zum Samen Abrahams gehören würden. Doch die genaue Zahl seines geistigen Samens wurde schließlich offenbart. Außer Jesus sollten noch 144 000 dazugehören (Offb. 7:4; 14:1).
    8 Gesalbte Christen sind gerechtgesprochen worden, weil sie Glauben an Jesu Loskaufsopfer ausüben (Röm. 3:24, 28). Vom Standpunkt Jehovas aus sind sie von Sünde freigesprochen worden und konnten mit heiligem Geist zu geistigen Söhnen Gottes, Brüdern Jesu Christi, gesalbt werden (Joh. 1:12, 13). Sie sind in den neuen Bund aufgenommen worden und bilden eine neue Nation, das „Israel Gottes“ (Gal. 6:16; Luk. 22:20). Welch ein Vorrecht! Angesichts all dessen steht gesalbten Christen nicht ewiges Leben auf der Erde in Aussicht. Sie opfern diese Aussicht für die unbeschreibliche Freude, mit Jesus am Gerichtstag zusammen zu sein und mit ihm vom Himmel aus zu regieren. (Lies Römer 8:17.)(Text Ende)

    Warum sollte Gott Abraham täuschen und anlügen? Könnte der wahre Gott dies tun? Natürlich nicht! Und ändern tut er seine Meinung auch nicht. Aus einem ehrlichen Herzen heraus müsste man jetzt sagen: es bleibt bei „wie die Sterne des Himmels und die Sandkörner am Ufer“.

    Gesalbte Christen sind von Sünde freigesprochen,weil sie Glauben an Christi Opfertod ausüben. Also sind alle Christen, die Glauben an den Opfertod Christi ausüben, Gesalbte, oder doch nicht?

    Der 2. Artikel dazu, gleiches Datum, S. 25, Abs. 3 und 4 (Originaltext): 3 Diese große Volksmenge gehört zu denen, die Jesus als „andere Schafe“ bezeichnete (Joh. 10:16). Ihnen steht ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde in Aussicht. Sie vertrauen darauf, dass Jesus „sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird“ und dass „Gott . . . jede Träne von ihren Augen abwischen [wird]“. Im Hinblick darauf „haben [sie] ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht“ (Offb. 7:14, 17). Sie glauben an Jesu Opfer. Deshalb sind die „Gewänder“, die sie tragen, in den Augen Gottes „weiß“. Sie sind wie Abraham als Freunde Gottes gerechtgesprochen worden.
    4 Da die große Volksmenge anderer Schafe von Gott als gerecht angesehen wird, kann sie damit rechnen, am Leben zu bleiben, wenn das gegenwärtige System der Dinge in der „großen Drangsal“ vernichtet wird (Jak. 2:23-26). Jeder Einzelne kann Jehova näherkommen, und als „große Volksmenge“ haben sie die wunderbare Aussicht, Harmagedon zu überleben (Jak. 4:8; Offb. 7:15). Keiner will unabhängig sein, sondern jeder unterstellt sich willig der Leitung des Königs im Himmel und seiner gesalbten Brüder auf der Erde.(Text Ende)

    Also, es gibt keinen Unterschied von der Bibel her und vom WT her auch nicht. Und wenn ich richtig gelesen habe, sind die Gesalbten jetzt auch auf die Erde verbannt. Was jetzt???

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> 4 Da die große Volksmenge anderer Schafe von Gott als gerecht angesehen wird, kann sie damit rechnen, am Leben zu bleiben, wenn das gegenwärtige System der Dinge in der „großen Drangsal“ vernichtet wird (Jak. 2:23-26). <<

    Guten Abend Eddi

    Aus welchem Artikel du diesen Unsinn heraus kopiert?.

    Kein Mensch, der von Jehova gerecht gesprochen wurde, muss sich einer tausendjährigen Schulung und einer Schlussprüfung unterziehen, denn er ist bereits gerecht und kann auch durch die intensivste Schulung nicht gerechter werden. Jeder, der von Jehova gerecht gesprochen wurde, muss die große Drangsal nicht mehr fürchten. Wenn Jehova die Gerechten richten würde, wer könnte dann Harmagedon überleben, da wir alle ungerecht sind.

    Ede

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,

    genau: Unsinn!

    Wachtturm 15. Januar 2008, dein Zitat ist auf S. 25 Abs. 4.
    Der ganze hausmacher Dummfug beginnt schon im 1. Artikel wie ich aufgezeigt habe.

    Deutlich widerspreche ich deiner Ansicht, dass keiner Harmagedon überleben könnte, wenn Gott die Gerechten richtet. Ein Urteil muss ja nicht immer in einem Schuldspruch enden – schon gar nicht bei erwiesener Unschuld.

    Was für mich klar und deutlich steht – allerdings am Besten ohne Wachtturm – ist, dass wir alle unsere Sünden durch das Blut Jesu vergeben bekommen. Und zwar dann, wenn es anliegt und nicht erst nach 1000 Jahren, denn die würde ich ja sonst gar nicht erleben dürfen.

    Zweitens: Wenn meine Sünden vergeben sind hat Gott sie hinter sich geworfen, er holt sie nicht mehr raus – das macht leider mein Herz oft genug allein. Wenn Gott aber keine „Sündenkartei“ mehr über mich hat, dann bin ich gerecht vor ihm. Nur so kann und darf ich beten: Unser Vater, der du bist im Himmel…

    Drittens: Ich werde ausschließlich auf der Grundlage des Loskaufsopfers Christi von Gott gerecht gesprochen, nicht durch langjährige, selbstauferlegte Drangsale des Predigtdienstes, der Vorbereitungen zur Versammlung, schlechtgelaunter Ältester, vorgekauter Studienartikel, die keine Diskussion ermöglichen, sondern das Gegenteil.

    Viertens: Nicht nur ich, sondern ganz viele, die sich alle umeinander bemüht haben und trotz aller Wirrungen des Lebens ihren Blick auf Christus gerichtet hielten.

    Fünftens: Manchmal danke ich Gott, dass ich so einfach gestrickt bin.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,

    ZITAT:
    „Würden Mitglieder der großen Volksmenge den Heiligen Geist nicht bekommen können, brauchen sie auch nicht darum bitten.“

    Das sehe ich auch so, denn sonst wäre es so, als würde ich meinen Sohn auffordern mich beständig um etwas Bestimmtes zu bitten, obwohl ich garnicht vor habe es ihm jemals zu gewähren.

    ZITAT:
    „Allerdings gibt es unter den Gesalbten offenbar auch Brüder, die in größerem Maß mit Heiligem Geist gesegnet sind, sonst könnten sie als Leitende Körperschaft ihre gesalbten Brüder nicht anhand des Wachtturms unterweisen.“

    Du willst uns jetzt nicht ERNSTHAFT erzählen, das der unbiblische Stuss den man – schon seit seinen Anfängen – im Wachturm serviert bekommt, vom heiligen Geist stammt!

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> Du willst uns jetzt nicht ERNSTHAFT erzählen, das der unbiblische Stuss den man – schon seit seinen Anfängen – im Wachturm serviert bekommt, vom heiligen Geist stammt! <<

    Nein, Ulli, das will ich nicht. Wenn sie behaupten über nicht mehr Erkenntnisse als wir zu verfügen, bedeutet das, dass sie uns auch nichts zu sagen haben.

    Ede

  • Barbara
    Juni 13, 2012

    Lieber Ede,
    Ich verstehe nicht was Du mit deinen Kommentaren eigentlich sagen möchtest.
    Das was im Wachtturm an gottentehrendem Müll steht, kam mitnichten durch den heiligen
    Geist zu stande. Wie meinst Du daher das einige Gesalbte durch den heiligen Geist ihre Mitbrüder durch den WT unterweisen können? Im nächsten Satz sagst Du das der Sklave nach Belieben Bibelstellen für seine Zwecke einsetzt. Also doch nicht vom Geist geleitet! Ja und jetzt frag ich mich, was wohl der Sinn deiner Aussage sein soll. Satiere um den Anspruch des Sklaven geistgeleitet zu sein ad absurdum zu führen? Einerseits verteidigst du den selbsternanten Sklaven und andererseits räumst du seine Anmaßung ein und bist dafür, nur dem Christus zu folgen. Ja was denn nun? Auf zwei Meinungen hinken geht nicht.
    Jesus sagte ganz deutlich: wer nicht für mich ist, ist gegen mich Math 12,30.
    Ich hab kein Problem damit wenn du nicht meiner Meinung bist.
    Aber ich hab ein Problem damit, wenn ein Mensch wie ein Chamälion ständig seine Position wechselt und die Absicht nicht klar erkennbar ist.

    LG Barbara

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Nein, Ulli, das will ich nicht.“

    Na, da bin ich getz´ aber beruhigt… 😉

    LG Ulli

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    da fällt mir ein, dass Jesus sagte,

    Elberfelder 1905 (ELB)
    29 Ich sage euch aber, daß ich von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis an jenem Tage, da ich es neu mit euch trinken werde in dem Reiche meines Vaters.

    Ob man im Himmel Wein trinkt?
    Führt diese Aussage nicht zu einem Leben auf der Erde?
    Danke fürs Feedback

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Hallo Frank&Frei,

    trink mehr davon – in vino veritas!

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Frank Frei,
    wenn Engel ihre himmlischen Gefilde verlassen und sich materialisieren konnten, so dass sie mit Menschen essen und trinken konnten, sollte das für Jesus und die Seinen wohl eine der kleinsten Übungen sein.

    Außerdem besteht das Reich seines Vaters, ja aus dem himmlischen und dem irdischen Bereich und da er beides zur Einheit führt, kann er dann selbstverständlich auch mit den Seinen vom Gewächs des Weinstocks trinken.
    Das eine schließt das andere nicht aus, weil alles unter dem Christus eine Zusammenführung erfährt.

    LG Ulli

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Guten Tag, mein Bruder,

    mein voriger Kommentar war natürlich nicht allzu ernst gemeint, ich hoffe, du hast heute kein körpereigenes Haustier Marke Kater 🙂 .

    Meiner Auffassung nach ist diese Aussage Jesu nicht wörtlich zu nehmen, da sie eingebunden in die Veranschaulichung seines Blutes ist. Er veranschaulicht den Wein als sein vergossenes Blut und sagt dann die von dir zitierten Worte aus Matth. 26:29.

    Bei der Einsetzung des Gedächtnismahls trank er selbst von diesem Erzeugnis des Weinstocks, von dem er selbst sagte, es bedeutet sein `Blut des Bundes`, das zur Vergebung der Sünden vieler (man beachte: Jesus sagte nicht: von 144000!) vergossen werden würde. Da er selbst davon trank, schloss er sich als Bündnispartner ein. Dann zeigt er, dass es eine Zeit geben wird, in der er keinen Gebrauch davon machen wird, nämlich „bis ich es neu trinken werde im Reich meines Vaters“. Meines Erachtens zeigt der Textzusammenhang, dass er immer noch in einem Gleichnis redete.

    Da die Heilige Schrift uns sagt, dass Jesus sein Blut zur Sühnung der Sünden ein für allemal gegeben hat, ist also das erneute Trinken des Weins von Jesus mit seinen Jüngern nicht gleichzusetzen mit der Sünden sühnenden Wirkung vom ersten Mal. Jesus sagt, dass er es im Reich seines Vaters wieder tun würde.

    Meine Auffassung ist, dass das Trinken dieses Bechers vom Reich Gottes aus die Anwendung dieses Opfers bedeutet, denn dadurch wird der Becher des vergossenen Blutes quasi „geleert“ (getrunken).

    Das deckt sich meines Erachtens auch mit dem Gleichnis aus Joh. 15:1-5, wo Jesus sich als den wahren Weinstock bezeichnet.

    Aber bitte, bitte – dies ist meine bescheidene Auffassung und nicht mehr!

    Ganz herzliche Grüße
    Eddi

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    Bibelstellen, die eine Rettung zu irdischem Leben belegen.

    (Psalm 37:9-11,29) Denn die Übeltäter, sie werden weggetilgt, Die aber auf Jehova hoffen, sind es, die die Erde besitzen werden. 10 Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein. 11 Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens…. Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen.

    (Sprüche 2:21-22) . . .Denn die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden. 22 Was die Bösen betrifft, von der Erde werden sie weggetilgt; und die Treulosen, sie werden davon weggerissen.

    (Matthäus 6:9-10) . . .Ihr sollt daher auf folgende Weise beten: ,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. 10 Dein Königreich komme. DEIN WILLE GESCHEHE WIE IM HIMMEL SO AUCH AUF DER ERDE.

    (Offenbarung 5:10) 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen ALS KÖNIGE ÜBER DIE ERDE REGIEREN.“

    (Daniel 2:44) . . .Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen;

    (Jesaja 11:3-9) . . .Und er wird nicht nach dem bloßen Augenschein richten noch einfach gemäß dem zurechtweisen, was seine Ohren hören. 4 Und mit Gerechtigkeit wird er die Geringen richten, und mit Geradheit wird er Zurechtweisung erteilen müssen zugunsten der Sanftmütigen der Erde. Und er muß die Erde schlagen mit der Rute seines Mundes; und mit dem Geist seiner Lippen wird er den Bösen zu Tode bringen. 5 Und Gerechtigkeit wird sich als der Gurt seiner Hüften erweisen und Treue als der Gurt seiner Lenden. 6 Und der Wolf wird tatsächlich eine Zeitlang bei dem männlichen Lamm weilen, und der Leopard wird bei dem Böckchen lagern, und das Kalb und der mähnige junge Löwe und das wohlgenährte Tier, alle beieinander; und ein noch kleiner Knabe wird sie führen. 7 Und die Kuh und der Bär, sie werden weiden; zusammen werden ihre Jungen lagern. Und selbst der Löwe wird Stroh fressen so wie der Stier. 8 Und der Säugling wird gewiß auf dem Loch der Kobra spielen; und auf die Lichtöffnung einer giftigen Schlange wird ein entwöhntes Kind tatsächlich seine Hand legen. 9 Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg; denn die Erde wird bestimmt erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken.

    (Jesaja 65:20-66:1) . . .Nicht mehr wird es dann von jenem Ort einen Säugling von wenigen Tagen geben noch einen alten Mann, der seine Tage nicht erfüllt; denn obwohl hundert Jahre alt, wird einer noch als Knabe sterben; und was den Sünder betrifft, obwohl hundert Jahre alt, wird Übles auf ihn herabgerufen werden. 21 Und sie werden gewiß Häuser bauen und [sie] bewohnen; und sie werden bestimmt Weingärten pflanzen und [deren] Fruchtertrag essen. 22 Sie werden nicht bauen und ein anderer [es] bewohnen; sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen. Denn gleich den Tagen eines Baumes werden die Tage meines Volkes sein; und das Werk ihrer eigenen Hände werden meine Auserwählten verbrauchen. 23 Sie werden sich nicht umsonst abmühen, noch werden sie zur Bestürzung gebären; denn sie sind der Nachwuchs, bestehend aus den Gesegneten Jehovas, und ihre Nachkommen mit ihnen. 24 Und es wird tatsächlich geschehen, bevor sie rufen, daß ich selbst antworten werde; während sie noch reden, werde ich selbst hören. 25 Wolf und Lamm werden einträchtig weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie der Stier; und was die Schlange betrifft, ihre Speise wird Staub sein. Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg“, hat Jehova gesprochen. 66 Dies ist, was Jehova gesprochen hat: „Die Himmel sind mein Thron, und die Erde ist der Schemel meiner Füße. . .

    Ede

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    aber natürlich gibt es auch eine irdische Verheißung. – Das bestreitet doch auch keiner!

    Aber wenn in den Psalmen und Sprüchen davon die Rede ist, dann bezieht es sich da auf Menschen die Jesus noch garnicht kannten, aber ihr Vertrauen auf Jah setzten.

    Königreiche werden zermalmt, ja…aber die VÖLKER werden sich vor Jesus niederbeugen und IHN als ihren König anerkennen.
    Die Bibelverse die das belegen habe ich hier schon öfters genannt, lassen sich aber auch so leicht in der Bibel finden.

    Und das Gebet wie Jesus es darlegte, das dürfte nur von denen gesprochen werden, die einmal mit ihm regieren werden, weil ja sonst niemand anderes das Recht hätte, Gott seinen Vater zu nennen…

    Auch wenn man darauf verzichtet, die Bibeltexte die von himmlischer Hoffnung reden dahingehend auszulegen, dass sie nur auf die Könige zutreffen, bleiben noch mehr als genug Menschen übrig, die auf Erden leben werden.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> also hängt die Ausschüttung des Geistes vom Erkenntnisstand bzw. dem Verständnis hab? Wieviel darf man dann falsch verstehen, bis man den Geist nicht mehr bekommt? <<

    Das müsstest du schon selber ausprobieren, Hans.

    Jesus sicherte seinen Jüngern nach seinem Weggang den Heiligen Geist zu und goss ihn über 120 Jünger aus, was einen bestimmten Kenntnisstand vermuten läst. Dass Jesus Gottes Geist über andersgläubige Menschen ausgoss ist bisher nicht bekannt.

    Ede

  • Barbara
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    Zitat: Jesus sicherte seinen Jüngern nach seinem Weggang den heiligen Geist zu und goss ihn
    über 120 Jünger aus, was einen bestimmten Kenntnisstand vermuten lässt.
    Wenns bloss um Wissen geht um den heiligen Geist zu bekommen, dann hätten die Schriftgelehrten ja ein besonders gerütteltes Mass heiligen Geistes haben müssen.
    Immerhin hatten sie eine größere Kenntnis der Schriften als der einfache Israelit.
    Mir vermittelt die Bibel etwas anderes. Nämlich das heiliger Geist und Glaube zusammenwirken und nicht etwa ein Kenntnisstand ausschlaggebend dafür ist, ob wir Gottes Geist erhalten. Sonst hätten wir alle wohl eher schlechte Aussichten, den wir alle haben in der Erkenntnis so manche Bildungslücke.
    Joh 14,16+17 ,Eph 5,8-11
    LG Barbara

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Jesus sicherte seinen Jüngern nach seinem Weggang den Heiligen Geist zu und goss ihn über 120 Jünger aus, was einen bestimmten Kenntnisstand vermuten läst.“

    Einen bestimmten Erkenntnisstand ja..nämlich auf jeden Fall den, dass Jesus Gottes Sohn ist. – Aber ansonsten blieb sie selbst unter den Aposteln Bruchstückhaft – wir gehen aber trotzdem davon aus, dass sie den heiligen Geist hatten.

    ZITAT:
    „Dass Jesus Gottes Geist über andersgläubige Menschen ausgoss ist bisher nicht bekannt.“

    Meinst du mit andersgläubige Menschen diejenigen Christen die keine ZJ´s sind?
    Das wäre unsinnig, weil es in der Bibel heißt, dass man nur durch den heiligen Geist Jesus als den Sohn Gottes erkennen und bekennen kann, man kann also niemanden als andersgläubig bezeichnen der sich zu Jesus als seinem Herrn bekennt. Und da gerade die Zeugen nicht wirklich bekannt dafür sind, sich zu Jesus zu bekennen, dürften der heilige Geist in ihren Reihen wohl sogar eher die Ausnahme sein.
    Oder wie kann es trotz aller Predigttätigkeit angehen, dass viele Menschen felsenfest annehmen, das ein Zeuge Jehovas NICHT an Jesus glaubt?

    Aber diese Art von „andersgläubig sein“ trifft auf alle Kirchen zu, die sich selbst als Retter predigen. – Darum gibt es an Geistgesalbten, auch unter ihnen nur Ausnahmen…zumal diese dann auch meistenteils die Konsequenz ziehen und die Gemeinschaft verlassen.

    In einem hast du auf jeden Fall recht, die wenigsten derer die in ihren Kirchen von den Symbolen nehmen, sind auch wirklich Geistgesalbt. – Nur diejenigen, deren Herzen ganz dem Herrn gehören.

    Auf Menschen die gleich ganz einer anderen Religion angehören, kann es eigentlich garnicht zutreffen, jedenfalls nicht eher, als bis sie von Jesus gehört und an ihn geglaubt haben.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> Meinst du mit andersgläubige Menschen diejenigen Christen die keine ZJ´s sind?
    Das wäre unsinnig, weil es in der Bibel heißt, dass man nur durch den heiligen Geist Jesus als den Sohn Gottes erkennen und bekennen kann, man kann also niemanden als andersgläubig bezeichnen der sich zu Jesus als seinem Herrn bekennt. <<

    Guten Morgen Ulli

    Damals gab es die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas noch nicht.

    Mormonen, Siebenten Tags Adventisten(STA), Neuapostolen (NAK), Pfingstler, Katholiken, Protestanten, Zeugen Jehovas, Ernste Bibelforscher, Presbyterianer, Charismatiker, Baptisten, Anglikaner, Methodisten, Lutheraner, Gemeinde Christi erkennen alle Jesus als den vorhergesagten Messias, den Sohn Gottes an. Wenn sie alle den Heiligen Geist bekommen haben, warum reden sie dann so unterschiedliche Dinge. Der Geist Gottes wird sie doch nicht unterschiedlich belehrt haben.

    Wer von ihnen hat tatsächlich den Geist Gottes und wer von ihnen glaubt lediglich den Geist Gottes zu besitzen.

    Ede

  • Barbara
    Juni 13, 2012

    Lieber Ede,
    auch die ersten Christen waren in verschiedenen Dingen nicht immer einer Meinung.
    Die Briefe des Paulus sprechen Bände davon.
    Es ist richtig, der heilige Geist teilt keine Falschinformationen mit, aber unserem Verständnis
    sind Grenzen gesetzt. Wir stehen uns oft selbst im Weg weil wir uns auf eine bestimmte Sichtweise versteift haben. Auch ist vieles schwer zu Verstehen, und wir alle erkennen nur Stückweise. Ich denke das ist gut so, denn so bleiben wir demütig und uns bewußt völlig vom Vater abhängig zu sein 1. Ko 13,9-13.
    Ausserdem gibt es noch einen weiteren Grund warum, Gott diese unterschiedlixhen Meinungen zulässt 1. Ko 11,19 und Da 11,35 .
    Wir alle sehen verschwommen und daher auch einiges falsch.
    Trotzdem wirkt der heilige Geist in uns, so wir ihn nicht behindern.
    Da wir alle das Ziel verfehlt haben und auf Gottes Gnade angewiesen sind und uns oftmals irren, warum sollte Gott seinen Geist ausgerechnet auf ZJ beschränken?
    Sind sie etwa besser als andere Denominationen bloss weil sie an andere Falschlehren glauben? Der Vater beurteilt jeden Menschen als Individuum, nicht als Mitglied einer bestimmten Gruppe Apg 10,34+35.

    LG Barbara

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    apropos Falschlehren. WER von uns kann mit Sicherheit sagen, dass all die Doktrin, die vom Wachtturm gelehrt werden richtig sind?Wären sie richtig, würden wir uns hier nicht einlassen.
    Der gute Weizen wächst mit dem Lolch bis zur Ernte, die Engel sind die Schnitter, nicht die Zeugen

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „…erkennen alle Jesus als den vorhergesagten Messias, den Sohn Gottes an.
    Wer von ihnen hat tatsächlich den Geist Gottes und wer von ihnen glaubt lediglich den Geist Gottes zu besitzen.“

    Es kommt meiner Ansicht nach, nicht auf die reine Bezugnahme auf den Christus an, sondern darauf, wie man die geistige Führerschaft das Glaubensgebäude aufbaut. Fordert man alle seine Mitbrüder und Schwestern dazu auf, ihr Vertrauen nur auf Jesus zu setzen? – Oder behauptet man, das Heil ist nur in der eigenen Gemeinde zu finden, weil ja alle anderen falsche Lehren verbreiten? Und das, obwohl sich doch ALLE in ihrer Grundlehre auf Jesus beziehen…

    Darum denke ich, dass es – egal in welcher Glaubensgemeinschaft – überall nur Vereinzelte sind, die den heiligen Geist haben. – Und sie sind wahrscheinlich sogar nur ganz kleine, bescheidene Lichter in ihrer Gemeinde…wenn sie denn überhaupt noch hingehen und ihr Licht lieber in die Welt hinaus leuchten lassen, statt es unter einen Gemeinde-Scheffel zu stellen.

    Hallo Barbara,
    ZITAT:
    „Sind sie etwa besser als andere Denominationen bloss weil sie an andere Falschlehren glauben?“

    Diese Frage ist absolut grenzgenial! 😀

    Es unterscheidet die Zeugen ja noch nicht einmal wirklich der Umgang mit ihren Falschlehren. Joah…im Gegenteil zu den anderen Kirchen ändern sie ihre Wahrheiten zwar schon mal…aber erstens nur dann, wenn garkein Weg mehr daran vorbei geht und zweitens wird sie danach eh´ nur von der nächsten Falschlehre abgelöst.

    Da der heilige Geist aber, laut Gottes Wort, ja die LIEBE Gottes ist und die Erkenntis nur eine von vielen anderen Geistesgaben ist, steht und fällt nicht alles damit, ob man tatsächlich immer alles richtig erkennt.
    Es steht und fällt nur nur mit den Auswirkungen, bzw Früchten dieser Liebe.
    Sie mögen zwar bei jedem unterschiedlich stark ausgereift sein…aber völlig fremd dürften sie niemandem sein, der sich ernsthaft zu Jesus bekennt.

    Und unter diesem Gesichtspunkt, schaue man sich nun mal ganz beschaulich die geistigen Führer all unserer christlichen Religionsgemeinschaften an, die WTG mit eingeschlossen. – Viel „Spaß“ dabei…

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> JEDE Sünde führt zum Tod. Daher braucht JEDE Sünde Vergebung. Kann man daher wirklich sagen, die Sünde der Trinitätslehre ist schlechter als die Sünde, <<

    Hallo Eddi

    Jede Sünde erfordert Reue, bevor sie vergeben wird, d.h. die Menschen müssen ihren Fehler erkannt haben und ihn ernsthaft abändern wollen. Die Kirchen der Christenheit halten aber beharrlich an ihrer unbiblischen Trinitätslehre fest.

    Ede

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Guten Abend Ede,

    hab herzlichen Dank für deine Antwort.
    Ich gehe völlig einig mit dir darin, dass jede Sünde Vergebung benötigt und vor dieser Vergebung die Reue steht. Bleiben wir bei deinem Beispiel: Trinitätslehre. Ich habe mich mit anderen Christen darüber unterhalten und es gibt durchaus solche, die an einen „dreieinigen Gott“ glauben, aber nicht so, dass Vater, Sohn und Heiliger Geist gleich sind, sondern zueinander gehören. Und in der Regel sehen Zeugen Jehovas das ja ganz genauso, denn sie taufen auch im Namen dieser „Dreieinigkeit“. Dass diese Drei eine absolute Einheit sind versteht sich von selbst. Das heißt nicht, dass sie zusammen e i n e Person sind. So wie ein Ehepaar – wir gehen von einer gottgewollten christlichen Ehe aus – nach 30 Jahren Ehe keine Worte mehr benötigt um den andern zu verstehen, so wenig sind sie doch Siamesische Zwillinge. Als Gott gesagt hat: Und die zwei werden e i n Fleisch` hat er doch nicht gemeint, OP fällig zum zusammen nähen.

    Auch in diesem Fall gilt m. E. der Grundsatz, dass jeder Christ ganz persönlich zu beurteilen ist und nicht wegen einer kirchlichen Platzierung abgewatscht werden sollte. Oder würdest du umgekehrt vor Gott die Verantwortung tragen wollen für die bis heute reuelosen Taten der WTG? Hat mir einer von denen, die sich als tuvS bezeichnen, je eine einzige Schnitte Brot zukommen lassen als Ersatz dafür, dass man damals (und heute immer noch) verlautbaren lässt, Kinder bräuchten keine große Ausbildung weil Harmagedon kommt? Diese Herren sitzen in exklusiven Appartements, altersbedingt teilweise mit Pfleger und interessiert es sie, dass für mich eine Zwei-Zimmer-Wohnung zu teuer ist? Obwohl meine Knochen mich oft auch nicht tragen wollen? Hat da ein einziger von denen jemals „Entschuldigung“ gesagt, geschweige denn „Taten der Reue“ gezeigt? Oder bei der „Belehrung“ körperlicher Zucht, die vielen eine extravagante Kindesmisshandlung eingetragen hat? Und das ganz besonders perverse daran: Als der Rest der Welt schon darauf erkannte, es könnte auch mit Liebe gehen, wurde den Zeugen Jehovas Kindern beigebracht, dass es Gottes Liebe sei, wenn Teppichklopfer, Elektrokabel, Gürtel und anderes blaue Striemen hinterlassen durfte. Bis auf den heutigen Tag verhält sich dieser „Treue Sklave“ völlig reue- und rücksichtslos diesbezüglich! Und um dieser Abartigkeit die Krone aufzusetzen, wird im Ältestenlehrbuch darauf verwiesen, dass ein Zeuge Jehovas, der eine Psychotherapie in Anspruch nimmt, nicht über Zeugen Jehovas und die Organisation reden soll, denn Psychotherapeuten sind Gegner!

    Ede, du bist nicht umsonst bei BI. Du willst doch nicht in diesen Topf geworfen werden. Dann bitte ich dich von ganzem Herzen: Werde weit in deinem Herzen und `gastfreundlich` gegenüber Andersgläubigen. Unser himmlischer Vater wird mit ihnen über ihre Fehler reden so wie er mit uns über unsere Fehler redet. Aber es wird noch niemand gewonnen durch Ablehnung, sondern durch herzliche Anteilnahme.

    Bevor jetzt der Einwand kommt, man muss aber stets korrekt in der Anbetung sein: stimmt! Aber wie hält es denn der tuvS mit der Eindeutigkeit und dem „gleichen Recht“? Weihnachten, Ostern, Geburtstag: Heidnische Bräuche aus uralter Zeit, die deshalb nicht gefeiert werden sollen, weil sie heidnischen Ursprungs sind. Richtig? Und wie sieht es bei den Eheringen aus? Siehe WT vom 1. 5. 1972 (Text kopiert):Man sieht also, daß der genaue Ursprung des Eherings ungewiß ist. Würden Eheringe, selbst wenn sie tatsächlich zuerst von Heiden benutzt worden wären, aus einem solchen Grunde für Christen nicht in Frage kommen? Das kann man nicht unbedingt sagen. Viele heutige Kleidungsstücke und Erscheinungen des Lebens haben ihren Ursprung in heidnischen Ländern. Die gegenwärtige Zeiteinteilung in Stunden, Minuten und Sekunden beruht auf einem alten babylonischen System. Doch ist nichts dagegen einzuwenden, daß ein Christ diese Zeiteinteilung gebraucht, denn dadurch pflegt er noch keine falschen religiösen Bräuche.
    Natürlich machen wir uns mehr Gedanken über die Verwendung von Eheringen, da dies nicht mit unbedeutenden Dingen auf nichtreligiösem Gebiet, sondern mit dem Eheverhältnis zu tun hat, das der Christ mit Recht als etwas vor Gott Heiliges betrachtet. Es geht eigentlich nicht so sehr um die Frage, ob Eheringe zuerst von Heiden benutzt wurden, sondern ob sie ursprünglich als Bestandteil falscher religiöser Bräuche benutzt wurden und ihnen eine solche religiöse Bedeutung noch anhaftet. Wie bereits gezeigt worden ist, lassen die geschichtlichen Beweise keine eindeutigen Schlußfolgerungen hierüber zu. Was sagt die Bibel über die Verwendung von Ringen? (Ende)

    Ede, haftet einer Geburtstagsfeier „etwas religiöses“ an? Ist trotzdem nicht in Ordnung? Warum nicht? Hat sich die Leitung der Zeugen Jehovas jemals entschuldigt, unseren Kindern so viel Ungemach bereitet zu haben, wo es doch nur darauf ankommt, dass einer Feier nichts religiöses anhaftet?

    Falls du noch mehr Beispiele brauchst: BI hat sie. Auf jeden Fall bist du dafür zu loben, viele Gesichtspunkte in eine Diskussion mit einzubringen, das schärft unser aller Geist. Trotzdem: meiner muss jetzt schlafen gehen. Und du gibst mir immer die Gewissheit, dass es völlig okay ist, eine eigene Meinung zu haben. Für mich bist du sehr wertvoll.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    Guten Morgen Eddi

    Du hast recht, wir sollte nicht alle Menschen in einen Topf werfen, sondern jeden individuell sehen.

    Der Vater und der Sohn sind in dem Sinne eins, dass sie sich einig, d.h. stets einer Meinung sind. Sie sind nicht ein und dieselbe Person, denn der Vater ist der Schöpfer und der Sohn sein Geschöpf, der Vater lebt ewig, der Sohn hat einen Anfang, der Vater ist großer als der Sohn und allwissend, der Sohn ist dem Vater untergeordnet und tut das, was der Vater ihm aufgetragen hat. Der Vater kann nur über seinen Mittler Jesus im Namen Jesus angerufen werden. Nur der Vater darf angebetet werden.

    Der Heilige Geist ist keine Person. Noch nie wurde eine Person über 120 Jünger ausgegossen.

    Ede

    Ps. Auf Wunsch kann ich dir die entsprechenden Schriftstellen nachreichen

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Lieber Ede,

    und da ist er wieder, der kleine Unterschied. Den erfährt man aber nur im Gespräch mit anderen Menschen, nicht in Belehrung.

    Es gibt etliche Anhänger sog. „christlicher Kirchen“, die sehr wohl eine Einheit sehen zwischen Vater, Sohn und Heiligem Geist, was ich genauso sehe, denn auch der Heilige Geist agiert ja nicht unabhängig von Gott und Jesus, da er für Jesus ein „Helfer“ ist, den er seinen Jüngern sandte und er ist die ausführende Kraft des Willens Gottes. Der Heilige Geist würde also keine Regenwolken irgendwohin schieben wenn Gott beschlossen hätte, dass dort Dürre sein soll! Insofern bildet der Heilige Geist sehr wohl eine Einheit mit Vater und Sohn. Auch ohne dass er personifiziert wird.

    Nochmal: Auch Zeugen Jehovas greifen darauf zurück, man möchte fast sagen, ausnahmsweise entspricht dies der Bibel, sie tun es, da Jesus z. B. gebietet, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen.

    Und da noch nicht aller Tage Abend ist, haben wir noch Zeit, uns mit denen, die es anders sehen, ausgiebig zu unterhalten. Und wenn es nötig ist, machen wir uns halt etwas kleiner, damit wir auf Augenhöhe sind. Und bis dahin sollten wir lernen, dass es auch unter denen, die an eine Dreieinigkeit glauben, große Unterschiede gibt und man nicht pauschal alles als falsch abtun kann.

    Das ändert nichts an meiner Auffassung, dass JZ erst mal vor ihrer eigenen Tür kehren sollten, was die Sündhaftigkeit und die Reuelosigkeit betrifft, anstatt in ihrer Selbstverliebtheit alle zur Türe hinaustreten, die sich erlauben, in der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes ihre Dogmen zu hinterfragen.

    Wenn wir uns schon darüber einig sind, dass JZ genauso blutschuldig sind wie die Kirchen der Christenheit, genauso Fehler machen und alle Fehler ohne Vergebung zum Tod führen, dann gibt es doch absolut, aber auch so absolut überhaupt gar keinen Grund zu der Hoffnung, dass unser Herr Jesus seine Meinung als „Weingärtner“ doch noch ändert und den Zeugen Jehovas mehr Lohn zusteckt als anderen Mitarbeitern im Glauben.

    Wenn wir Harmagedon als Offenbarung von Gut und Böse nehmen, wer sind wir dann, heute schon beurteilen zu wollen, wen Gott als Gut betrachtet? Es gibt keine Organisation, die in Harmagedon bestand hat, Petrus fragt: „da nun alle Dinge so aufgelöst werden, was für `Menschen` solltet ihr da sein…?(2. Petr. 3:11)Es gibt keine Schafsklasse oder Bockklasse vor dem Urteil des Christus, sondern Schafe und Böcke!

    Für mich gibt es eine ganz zwingende Regel: Jesus spricht nicht diejenigen gerecht, die die WAHRHEIT haben (in unserer Unvollkommenheit hat ohnehin niemand die absolute Wahrheit), das steht nicht in der Bibel. Er spricht diejenigen gerecht, die GLAUBEN ausüben.

    Ein irrendes, aber demütiges Herz ist von Gott leichter zu formen als ein „in der Wahrheit“ verhärtetes Herz. Übrigens: das ist der biblische Ausdruck für Sanftmut: Die Fähigkeit, sich von Gott leiten zu lassen.

    Wir als Christen haben nur einen einzigen Lebenszweck: Unseren himmlischen Vater zu verherrlichen, indem wir unseren Nächsten erbauen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern und Schreibern einen ganz gesegneten Sonntag.
    Eddi

  • Sascha
    Juni 13, 2012

    Liebe Schwester Eddi,

    ein wunderbarer Kommentar, vielen Dank dafür.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Eddi,
    nachdem ich – ganz für mich alleine – die Begrifflichkeiten „Heilig“ und „Geist“ untersucht hatte, bin ich zu dem Schluss gekommen, das der heilige Geist nicht nur die wirksame Kraft Gottes ist.
    Gott ist ja zugleich Geist und Liebe. – Gestützt auf Römer 5, 5 verstehe ich das so, dass er mit diesem abgesondertem Geist, einen Teil seiner selbst in die Herzen der Menschen gibt, die ihn und seinen Sohn lieben.

    ZITAT:
    „Wir als Christen haben nur einen einzigen Lebenszweck: Unseren himmlischen Vater zu verherrlichen, indem wir unseren Nächsten erbauen.“

    Besser kann man den Lebenssinn eines Christen nicht auf den Punkt bringen, danke dir dafür. – Man sollte diesen Satz ausdrucken und an seine Kühlschranktür pinnen, damit man ihn so oft lesen kann, bis er sich ins Herz geprägt hat.

    LG Ulli

  • AKAZIE an Hans
    Juni 13, 2012

    Noch eine Anmerkung zu FALSCHAUSSAGE,

    wenn ich heute sage, morgen wird schönes Wetter und es regnet dann am nächsten Tag wie aus Kübeln, dann kann ich nur hoffen das so wenig wie möglich meine Wetterprognose gehört haben, außerdem fällt es nicht so sehr ins Gewicht weil ich da noch dazu Laie bin. Erklären aber 7 – 12 Profimetrologen morgen ist schönes Wetter und dabei es noch nachweislich für Millionen von Menschen abdrucken lassen, und der nächste Tag wird so das man keinen Hund vor die Tür schickt, und das ganze passiert nicht nur einmal und dann wird noch behauptet ja warum habt Ihr den DIESEN Wetterbericht geglaubt, wer hat da in Wirklichkeit ein Problem mit der Glaubwürdigkeit???

    Ich wünsch Euch allen ein schönes Wetter!! AKAZIE

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    man sollte es wie die Franzosen bei den grenouilles machen – wenn das Wetter anders wird,landen sie in der Pfanne.

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Liebe AKAZIE,

    und du wurdest erhört – zumindest heute, hier und bis jetzt. Sonne scheint!

    Was soll uns das jetzt wohl sagen?! 🙂

    Auch dir einen herrlichen Tag.
    Eddi

    Allen andern natürlich auch!

  • Quasimodo
    Juni 13, 2012

    Hallo zusammen,

    ich hatte in meiner aktiven Zeit 2mal die Gelegenheit einem „Gesalbten“ bei einem Vortrag zuzuhören.

    Was mir damals schon eher unangenehm aufgefallen war, war die unterwürfige Ehrfurcht mit der dieser Mensch hofiert wurde.

    Ich versuchte oft mir eine Vorstellung zu machen welche Empfindung ein Mensch verspürt wenn ihn der Geist Gottes leitet.

    Welche Qual muß es für einen Menschen gewesen sein, der davon Überzeugt war zu den gesalbten Brüder Christi zu gehören, diese Überzeugung jedoch nicht ausleben konnte weil ja der oberste Führer der WTG die Einsammlung der „Gesalbten“, möglicherweise auf göttliches Geheiß, für beendet erklärt hat.

    Welche Enttäuschung war es für die Angehörigen eines solchen Menschen als sich das Gesalbtenkarussell wegen eines „falschen Verständnisses“ der Generationenfrage wieder zu drehen begann.

    Ich kann und möchte mir nicht vorstellen, daß der heilige Geist die Brüder Christi ausgerechnet und ausschließlich aus den Reihen der WTG einsammelt.

    Ich glaube fest daran, daß es dem Geist Gottes möglich ist konfessionsneutral zu entscheiden.

    Vielleicht sahen wir in den Gesalbten wegen der WTG-Vorgaben immer etwas erhabenes.

    Vielleicht sind es aber Menschen wie du und ich.

    Vielleicht ist es jetzt einfach nicht die Zeit über Maßnahmen göttlicher Kompetenz zu spekulieren.

    Vielleicht zeigt sich Demut auch darin das man warten kann.

    mfg

  • AKAZIE an Hans
    Juni 13, 2012

    Lieber Hans, jeder von uns hat schon Falschaussagen getan, nur die Falschaussage des Individiums wiegt nicht so schwer, wie die eines Kollektivs, welches noch dazu in der These steht von Gottes Geist geleitet zu sein. Grüße an Dich die Akazie

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> bei dir klingt es so, als wären “Gesalbte” schon jetzt und hier vollkommen in ihrem christlichem Wesen und an Erkenntnis. <<

    Hallo Ulli

    Gesalbte müssen in ihrem Denken und Fühlen so gerecht sein, dass sie von Gott gerecht gesprochen werden können. Anderenfalls können sie den Himmel nicht erreichen.

    Paulus drückte es einmal so aus, indem er sagte, das er wohl das Richtige wollte, aber sein unvollkommenes Fleisch ihn nur das tun lässt, was er nicht will. Können wir das auch so von uns sagen. Ist unser Wollen stets mit dem Willen Gottes vereinbar und hindert uns lediglich unser unvollkommenes Fleisch daran, das Rechte zu tun?

    Gottes Gnade drückt sich darin aus, dass ER dem Gerechte die gemachten Fehler vergibt, indem er ihm zubilligt, dass nicht er, sondern sein Fleisch gesündigt hat, ihn aufgrund Jesus Opfer gerecht spricht und ihn mit einem geistigen Leib zu himmlischem Leben verherrlicht, von dem er nie wieder zurückkehren wird.

    Ede

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    „Können wir das auch so von uns sagen. Ist unser Wollen stets mit dem Willen Gottes vereinbar und hindert uns lediglich unser unvollkommenes Fleisch daran, das Rechte zu tun?“

    Also…das kann ich schon von mir sagen…da ist aber auch nichts Großes dabei, denn Gottes Wille beinhaltet ja nur Gutes und das für Jeden…also auch für einen selbst.
    Und was das Ausharren in Schwierigkeiten angeht, verlangt er nichts was über die Kraft des Einzelnen hinausgeht…bzw gibt er demjenigen dann auch die Kraft dazu.

    Trotzdem hapert´s oft gerade im Alltag mit der Umsetzung und DAS liegt halt an unserem unvollkommendem Fleisch. – Sich darauf bewusst ausruhen, gildet natürlich nicht…aber nie zu vergessen das es eben so ist, lässt einen demütig auf Gottes Gnade hoffen.
    Und Gott gewährt seine Gnade schon jetzt jedem, der an seinen Sohn glaubt:

    22 Wir werden von Gott gerecht gesprochen, indem wir an Jesus Christus glauben. Dadurch können alle OHNE Unterschied gerettet werden.

    23 Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.

    24 Doch Gott erklärt uns aus GNADE für gerecht. Es ist sein GESCHENK an uns durch Jesus Christus, der uns von unserer Schuld befreit hat.
    Röm 3, 22-24

    Hier wird klar herausgestellt, dass jeder Mensch der Sünde unterliegt…aber dennoch durch seinen Glauben an Jesus, von Gott als gerecht angesehen wird.
    Er sagt sogar extra „ohne Unterschied“…

    Die Worte des Paulus stehen also völlig konträr zu deiner Aussage:

    „Gesalbte müssen in ihrem Denken und Fühlen so gerecht sein, dass sie von Gott gerecht gesprochen werden können. Anderenfalls können sie den Himmel nicht erreichen.“

    Darum lässt sich deine Ansicht darüber, wer gesalbt ist und wer nicht, mit dem was Gott darüber sagt, nicht in Übereinstimmung bringen.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Juni 13, 2012

    Jetzt habe ich dich bei einem meiner letzten Kommentar gelobt, jetzt schreibst du schon wieder Widersprüchliches ohne Ende – es hat also wenig Sinn mit dir in Diskusion zu treten!

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >>…was verstehst du unter “Habe”? <<

    Hallo Hans

    In einem älteren Artikel habe ich einmal gelesen, dass sich Christi habe nicht auf materielle Dinge beziehen kann, denn Jesus hatte keine, um sie zu vererben. Hätte er welche gehabt, wären nicht seine Jünger, sondern seine nächsten Verwandten erbberechtigt gewesen.

    Deshalb konnte sich Jesus Habe nur auf geistige Dinge beziehen.

    Ede

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hi Ede,

    sehe ich auch so! Insofern ist es doch wiederum lustig, dass die WTG Druckerein, Immobilien usw. auch mit dazurechnet.

    LG
    Hans

  • Sarah-IMA
    Juni 13, 2012

    Vielen Dank für diesen Vortrag.
    Was will man da noch sagen?
    Mir fällt dazu nur noch ein: aufstehen und das sinkende Schiff verlassen, leider finde ich keine gefälligeren Worte.

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Liebe Sarah,

    was sind Worte – dein Herz gefällt!
    Mir selbst bedeuten diese Vorträge und auch die vielen Kommentare auch sehr viel.

    Ganz viel Freude beim Entdecken und In-Besitz-nehmen der guten geistigen Früchte (lassen sich sogar konservieren 🙂 ) auf den Inseln des echten Glaubens.

    Alles Liebe für dich
    Eddi

  • Dennis
    Juni 13, 2012

    Lieber Rico,

    da ich mich seit Jahren mit der Thematik beschäftige, möchte ich kurz auf den von dir erwähnten „Widerspruch“ antworten, der aber keiner ist.

    Frank&Frei hat schon in einem Kommentar auf Sacharja 7:1-5 hingewiesen, wo gesagt wird, dass im „4. Jahr des Königs Darius“ gefragt wurde ob weiterhin „im 5. und … im 7. Monat“ gefastet und gewehklagt werden sollte. Auch im WT-Einsichten-Buch kann man nachlesen, dass Darius I. um 522/21 v.u.Z. zu regieren begonnen hat, sein 4. Jahr also ins Jahr 518/17 fiel. Es wäre unsinnig gewesen, danach zu fragen ob mann fasten sollte, wenn das Fasten bereits 539 od. 537 v.u.Z. beendet wurde, weil die Juden wieder in ihrer Heimat waren und den Tempel aufbauten.

    Also waren „70 Jahre Fasten“ noch nicht vorbei als Sacharja diese Worte äußerte. 70 + 517 = 587 v.u.Z., das Jahr in dem Jerusalem und der Tempel tatsächlich zerstört wurde.

    Am Wichtigsten ist eigentlich nicht der Täuschung der WTG zu folgen sondern der „Ursprungsprophezeiung“, die von Jeremia stammte. Alle anderen Bibelschreiber (Daniel, Chronika, Könige) beziehen sich auf Jeremia, also muss man genau lesen was dort steht. Es gibt im ganzen Bibelbuch Jeremia nur 3 Verse, wo die 70 Jahre erwähnt werden:

    Jer. 25:11,12 -Elberfelder-
    „Und dieses ganze Land wird zur Trümmerstätte, zur Wüste werden; und diese Nationen werden dem König von Babel dienen siebzig Jahre lang. 12 Und es wird geschehen, wenn siebzig Jahre voll sind, suche ich am König von Babel und an diesem Volk ihre Schuld heim, spricht der HERR7, und am Land der Chaldäer; und ich mache es zu ewigen Einöden.“

    Jer. 29:10 -Elberfelder-
    „Denn so spricht der HERR: Erst wenn siebzig Jahre für Babel voll sind, werde ich mich euer annehmen und mein gutes Wort, euch an diesen Ort zurückzubringen, an euch erfüllen.“

    Nur die NWÜ übersetzt hier „in“ anstatt „für“ Babylon. Wie hoch ist die Wahrscheinlickeit, dass alle Übersetzungen der Welt falsch übersetzen?

    Die 70 Jahre, von denen Jeremia spricht, beziehen sich also IMMER auf Babylons Herrschaft und NICHT auf die Juden und ihre Gefangenschaftszeit, das geht aus Kap. 25:11,12 deutlich hervor, selbst wenn man hier die NWÜ zu Rate zieht.

    Die Herrschaft „für Babylon“ endete 539 v.u.Z, das ist gut belegt, also muss der Beginn der „70 Jahre“ bei 609 v.u.Z. liegen. Wenn Du in Geschichtslexikas nachliest oder im Internet etwas suchst, wirst Du über die Feldzüge des Nabupolassars (Vater von Nebukadnezar) gegen Assyrien, die Besetzung und Einnahme von „Harran“ od. „Charran“ (heutige Südtürkei) finden. Die Einnahme der Stadt fand im Jahre 609 v.u.Z. statt und markierte das Ende der Vorherrschaft Assyriens und den Aufstieg Babylons als Großmacht in dieser Region.

    Aber selbst wenn tatsächlich Jerusalem 607 zerstört worden wäre hieße das noch lange nicht, dass man von diesem Datum 2520 Jahre rechnen muss um auf den Beginn von Jesu Herrschaft oder die „Zeiten der Nationen“ zu kommen. Daniel 4:25 gibt dafür überhaupt keinen Anlass. Ebensowenig wie Luk. 21:24 oder die ganzen anderen Texte, die man dafür noch benötigt. Es werden insges. 9 Bibelstellen verteilt über die ganze Bibel benötigt um diese Theorie zu stützen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jehova von uns erwartet die Bibel als Mathematik-Kreuzworträtsel zu lesen um irgendwelche Zeiten oder Zeitabschnitte zu berechnen (Apg. 1:7).

    Die Ansicht 1914 sei ein „Wendepunkt“ in der Menschheitsgeschichte ist natürlich genauso richtig wie die Aussage der Historiker, dass das Jahr 1945 als „Stunde Null“ in der Geschichte Europas markiert oder dass das Jahr 1989 mit dem Fall der Berliner Mauer ein „Wendepunkt“ in der Weltgeschichte war. Jeder kann sich auch noch gut an den 11.09.2001 erinnern. Auch heute noch sprechen Politiker davon, dass sich an diesem Tag die „Welt verändert“ hätte. Der sog. 1. Weltkrieg war in Wirklichkeit nur auf Kontinentaleuropa begrenzt, also überhaupt kein Weltkrieg. Die Jahre 1939-45 waren viel verheerender. Ebenso auch der 30-Jährige-Krieg im 17. Jhdt.. Im Vergleich zur damaligen Bevöllkerung war das fast ein „Totalverlust“.

    Man könnte noch viele weiterer Beispiele anbringen, die schlüssig und historisch belegt sind.

    Es kommt eben auch hier auf die pers. Ansicht zu diesen Punkten an. Wie bewerte ich welche Daten und Aussagen der Bibel oder der Geschichtsschreibung.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    sehr gut abgehandelt, auch die „70 Jahre für Babylon“.
    Daraus ist abzuleiten, dass die Weltzentrale der Zeugen trotz besseren Wissens nicht in der Lage, besser gesagt nicht Willens ist, ihre überlieferte Fehlinterpretation aufzugeben. Sie beharrt darauf wie ein Kind darauf beharrt, dass der Weihnachtsmann Wirklichkeit ist.
    Wunschdenken ersetzt aber keine Realitäten und wenn Trug zur Doktrin wird und der Trug sogar soweit geht, dass jene Menschen, die ihn als solchen innerhalb der eigenen Reihen kennzeichnen exkommuniziert werden, nur um sie mundtot zu machen – da erkennt man die Diktatur einer Tyrannei. Tyrannen akzeptieren nur ihre eigenen Gesetze, sind sich Gesetz.
    So wie der Wachtturm mit seinem Talmud, dem Ältestenbuch, dass die Bibel ersetzt und so gut ist, dass es permanent umgeschrieben wird. An diese Gesetze halten sie sich dann selber nicht.
    Tyranneien haben niemals Bestand, das zeigt die Geschichte auf. Jehovah hat uns Menschen den freien Willen gegeben und der Drang nach Freiheit liegt uns in den Genen.
    So wird Unterdrückung immer kontraproductiv sein, auch wenn sie zeitweise wirkt.
    Das ERgebnis erkennt man, wenn man die Versammlungsspiegel bedenkt. Bei 100 Verkündigern nur zwischen 50 und 65 anwesend – das ist Tacheles geredet. Und bei manchem Stoff im WT STudium bleiben manche einfach zu Hause.
    Abstimmmung mit den Füßen.
    So liefert die org auch immer wieder Zündstoff, der verdeutlicht, wie menschlich sie ist, seil sie es nicht einfach biblisch begründen kann
    Beispiele:
    Blut: per Cell Saver gewonnen wird außerhalb des Kreislaufs
    zentrifugiert, gereinigt von kranken Zellen und nach Stunden
    dem Körper wieder zugeführt.
    Eigenblutspenden sind verboten.
    Aber – wer legt fest, ab welchem Zeitraum entnommenes Blut
    nicht mehr gegeben kann? JEDE ENTSCHEIDUNG HIER IST HUMBUG
    Da gibt es keine biblische Grundlage nur Diktat von oben
    WT

    Ersatzdienst: bis spät in die 80iger Jahre wurden Brüder, die
    ihren ersatzdienst bei THW, Feuerwehr oder Rot Keuz
    machten ausgeschlossen.
    Dann kam „neues Licht“ und es war erlaubt.
    Die Bibel ist die gleiche geblieben.

    Kinderschänder: Bis ca 2002 gingen die KAs regelmäßig in den
    Altestenbesprechungen so vor, dass sie darauf
    hinwiesen, dass Eltern geschändeter Kinder
    vors Kommittee kommen und ausgeschlossen werden
    wenn sie den Fall der Staatsanwaltschaft
    meldeten.
    Dann plötzlich wurde es erlaubt.
    Die Bibel ist die gleiche geblieben-
    Alles ist somit Diktatur einer Elite, die soviel
    an geistigen Ergüssen zustande brachte,
    angeblich getragen vom Heiligen Geist. Und heute
    stehen diese Bücher – angefangen bei Russells
    Schriftstudien bis in die 1980 er Jahre im
    „Giftschrank“ der Bibliothek im Königreichssaal.

    Damit ist verdeutlicht, wie fragil die Lehre ist und erst recht werden die Lehrer blosgestellt.
    Wie sagte Jesus: Wenn ein Blinder einen Blinden leitet, werden beide in eine Grube fallen.

    Die Niniviten waren demütiger, obwohl sie Jehovah kaum kannten,legten sie Sacktuch an, während heute im Elfenbeinturm der Zeugen alles als „business as usual“ gelebt wird.
    „Und sie nahmen keine Notiz davon…“

  • Matthäus
    Juni 13, 2012

    Zum Ersatz oder Zivildienst diese beiden Lehransichten:

    g75 8. 3. S. 23-24 Niederlande: Jehovas Zeugen
    aus dem Gefängnis entlassen!

    Der Christ verweigert auch den Zivildienst… . In
    Wirklichkeit würde er durch diesen Dienst ein Teil
    der Welt werden, Jesus aber gebot, sich von der
    Welt getrennt zu halten

    w98 15. 8. S. 17 Abs. 6 Unsere Zuversicht
    gegenüber Gottes Gerechtigkeit festigen

    6 In der Vergangenheit haben einige Zeugen
    Jehovas leiden müssen, weil sie eine Tätigkeit
    ablehnten, die ihr Gewissen heute zulassen würde.

    Von wem wurden junge ZJ dazu gedrängt (unter Androhung des Gemeinschaftsentzug) diesen Zivildienst abzulehen?

    lg. Matthäus

  • igel
    Juni 13, 2012

    Hallo Matthäus,

    Nach dem Ende der DDR habe ich Zivi gemacht, da er von Arbeitsamt ausging und bezahlt wurde, dann kam die Bundesrepublik und wir sind übernommen worden es ging nur um Wochen aber es gab Brüder die weil sie nicht sofort gekündigt hatten ausgeschlossen wurden sowie Angehörige gleich mit da sie nicht mit der Entscheidung einverstanden waren. Ich hatte Glück und war einer der ersten Zivis der ZJ. wenn auch nur 1 oder 2 Wochen, aber ist das nicht Wahnsinn wenn man heute mit dem „Neuen Licht“ darauf zurückschaut.
    Heute würde niemand etwas Sagen weil erlaubt. Damals musste man mit seinem „ewigen Leben“ bezahlen das ist in meinen Augen einfach nur WAHNSINN!
    Später wurden Brüder wegen der Ablehnung des Zivildienstes verurteilt und mussten Geldstrafen bezahlen 5000.-DM und mehr heute fragt man sich WARUM? Ist das nicht einfach nur WAHNSINN!?
    Aber der Wahnsinn ist heute ganz normal und niemand stöhrt sich daran, wie auch man müsste ja selbst laut aussage der WTG mit dem ewigen Leben bezahlen und ist ein Veräter der WTG! Für mich gibt es dafür nur ein Wort Wahnsinn! aber der hat Methode!

    Liebe Grüße Igel

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    Lieber Igel, die Gattung wEndehals ist eine Unterart des Wolpertinger, einer Chimäre, die künstlich erschaffen ist.
    Der Watchtower ist solch ene Kreation des Einfältigen, die schamlos und verantwortungslos eigene GEsetze konterkariert wenns in den Kram paßt. Ich wuchs auf mit dem Bekenntnsi: Wir werden niemals den Status einer Kirche annehmen, denke doch nur an die „katholische Aktion“ des Franz von Papen im III Reich.
    So begründeten in den 60igern „reife“ Christen ihren Standpunkt, darunter war auch der KA Heinrich Dickmann, der noch unterstrich, dass die Staatskirchen dem Cäsar die Dinge zurückzahlen, die eigentlich Gotte gehören, nämlich Loaylität und Hingabe.
    Eine Sekte, die innerhalb eines Menschenlebens anfangs für den Sieg der Entente des 1. Weltkriegs betet, knapp 16 Jahre später in einem Brief an den Reichskanzler Hitler die Lüge äußert, schon immer deutschfreundlich gewesen zu sein ist bis aufs Mark verlogen.
    Die dann noch den Gläubigen beibringt dass IMpfen schädlich ist und dies sehr lebhaft darstellt und später 180° umkehrt zeigt auf, was sie als Wendehals zustande bringt.
    So ging es auch mit TRansplantationen, in den 60igern war es „moderner Kannibalismus“ Ende der 70iger ganz selbstverständlich.

    wie viele Zeugen Jehovahs haben diese Wendehälse auf dem Gewissen ohne auch nur mit der Wimper zu zucken? Es ist zum vomittieren.
    Wie verlogen ist es Bluttransfusinen abzulehnen – aber andererseits zu erlauben, aus Spenderblut gewonnene Blutbestandteile zu transfundieren?

    Und wie schizophren ist es, Blut per Cell Saver während einer Operation zu sammeln, es aus dem Kreislauf zu nehmen, es im Labor zentrifual zu reinigen (zB von Krebszellen) und es nach 3-5 Stunden dem Patienten wieder zuzuführen – während Eigenblutspende mit Exkommunikation berstraft wird?

    Die regeln den Bibelkonsens nache eigenem Wohldenken. Kein wunder, dass sie ihren Talmud, das Ältestenbuch imm und immer wieder korrigieren mußten, bis es es jüngst durch eine Neue Schwarte ersetzten.
    Sie bekennen „geistgeleitet“ zu sein und üben doch sich im Geist der WElt, indem sie ihre Brüder nicht ehren, diese nicht nach irhem eigenen Gewisssen handeln lassen.
    Konzedieren wir doch einmal den Centurio Cornelius, römischer Kohrtenführer, der Christ wurde und direkt mit Heiligem Geist gesalbt.
    Wo steht geschrieben, dass er aus dem Militärdienst austrat?
    Das hätte Cäsar nicht so einfach hingenommen, wie man heute weiß.
    Berdenken wir wie sich Pilatus einschüchtern liess als ihm der religiöse Pöbel Druck machte, den Christus zu ermorden und mit Cäsar drohte.

    Alles was der Tower macht, erinnert mich an Daniels Episode im Past bei Belsazar. Gewogen und zu leicht befunden.

    Eine Sektiererei, die für sich ausschließlich die Geistesleitung beansprucht, durch ihre Werke und korrespondierenden Druckschriften aber zeigt, das dem nicht so ist – Beim Rutherford glaubten die frühen Zeugen, der erhalte Besuch von heiligen Engeln, die ihm die Botschaften Gpottes vermitteln – die versündigt sich gegen den Höchsten, weil sie aberkennt, dass der Geist auch dort wirksam ist, wo sich 2 oder 3 in Seinem Namen versammeln.
    Ich muss Jehovah nicht in Gemeinschaft mit Brüdern anbeten, die lügen, betrügen, die einen bestehlen, einem die Ehre nehmen und die sich untereinander benehmen wie die USA und die SU einst – allein in friedlicher Koexistenz – wo man unzweideutig erkennen kann, dass sie einander weder mögen noch lieben noch achten, sondern wo auf beiden Seiten die Befürchtung steht, dere andere könnte ja Mittel haben, einem aus dem Amt zu liften.
    Wenn ein Ältester im Ältestengespräch untr Anklage steht und dann mit schrecklichen Vorwürfen gegen solche Bürder und Schwestern vorgeht, die nicht anwesend sind und die Ältesten nehmen ihm das ab, ohne die Quellen zu sichern, so beweisen sie ihre INkompetenz und mangelhafte Menschenkenntnis.
    Da werden sie geschult und geschult und geschult, sitzen teilweise bis zu einer Woche in Klausur – mit dem ERgebnis dass sich bei ihnen nichts ändert und sie für die belange der Brüder weder Augen noch Ohren noch Sinn haben, da sie ja schon als Fürsten zu herrschen begonnen haben (immer nur lächeln)
    Untersucht doch mal eure Ältesten, sucht sie bei facebook auf und stellt aml fest, mit wem sie da „befreundet“ sind. Es soll ja solche um 60 Lenze geben, die ausschließlich mit jungen Mädchen, bikinit und in aufreißender Pose sich darstellend. „befreundet“ sind. Die Bruderschaft kriegt das mit, vor allen Dngen die JUgend, die ja am PC und im Internet ganz schnell sind.
    Und wenn die so etwas entdecken, ja dann geht die Post ab, dann kommen sogar Verdächtigungen auf, die Richtung Pädophilie gehen.

    Was ist nun ein reifer Mann, der verheiratet ist und sehr wahrscheinlich ohne Wissen seiner Frau solche sparsaam bekleideten Räkelbekanntschaften macht? Man muss ja annehmen er braucht solche Dinge um seinen Hormonhaushalt in Gang zu bringen.
    Brüder, das sind Fakten, nicht von der 7. Sohle Kohleschacht sondern aus dem realen Leben einer Gesellschaft stammen, die Doppelzüngigkeit auf allen Ebenen lebt und dem Fußvolk vormacht, Gott voll ergeben zu sein. Und unsere lieben betagten Brüder, zumeist sind es ja Schwestern, die brechen in TRänen aus, wenn solche Männer auf der Bühne von Gottergebenheit reden.
    Die Kraft dahinter fehlt, sie hat sich entfernt, sich entfremdet und so ist es kein Wunder, dass alles den Bach runtergeht.
    Aus diesen genannten Gründen ziehe ich es vor, meinen Gott zu Hause und in der Schöpfung anzubeten. Man muß nicht in eine Räuberhöhle gehen, wo Skorpione und Schlangen dich unerwartet stechen mögen.
    Ich habe in 4 Jahrzehnten sehr viel gelernt bei und von den Zeugen.
    Ganz besonders fiel mir dabei die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit auf und der Hang zu Nepotismus und Parteilichkeit in den Sippen der Versammlungen, wo über 3 Generationen nahezu alles miteinander verwandt ist. Da kommen Mehrheit zustande, die dann die Reisenden akzeptieren und wenn man mit Fakten kommt, werde diese schlicht und ergreifend ignoriert. So ein Reisender will seine 3 Jahre gut rumbringen und am besten den Pionierbestand im kreis irgendwo um 20 % raufbringen um seine Karriere zu fördern.
    Männer, Älteste, die anhand von Zahlen auf dem Berichtszettel ergriffen sind davon „reife“ Männer zu Dienern zu „salben“ bürden ihren Brüdern Lasten auf, die ihnen nicht helfen, die Bürden des Lebens zu meistern sondern die einzig und allein darauf abzielen, die Gemeinschaft zu mehr Leistungsevangelium zu motivieren.
    Das Ergebnis ist allen bekannt – mher als 60 % der Jugend bricht weg und die Versammlungen werden leer, da nur 50-65 % der anerkannten Verkündiger regelmäßig anwesend sind.
    Am Anfang stirbt der Glaube, dann die Liebe und zuguterletzt die Hoffnung des Einzelnen – dank der elitären Strukturen, die eigentlich keine sind
    Allen Lesern einen schönen Sonntag und viel Zeit zum Nachdenken

  • Rico
    Juni 13, 2012

    Hallo Dennis,

    Zitat:

    Jer. 25:11,12 -Elberfelder-
    “Und dieses ganze Land wird zur Trümmerstätte, zur Wüste werden; und diese Nationen werden dem König von Babel dienen siebzig Jahre lang. 12 Und es wird geschehen, wenn siebzig Jahre voll sind, suche ich am König von Babel und an diesem Volk ihre Schuld heim, spricht der HERR7, und am Land der Chaldäer; und ich mache es zu ewigen Einöden.”

    Jer. 29:10 -Elberfelder-
    “Denn so spricht der HERR: Erst wenn siebzig Jahre für Babel voll sind, werde ich mich euer annehmen und mein gutes Wort, euch an diesen Ort zurückzubringen, an euch erfüllen.”

    Nur die NWÜ übersetzt hier “in” anstatt “für” Babylon. Wie hoch ist die Wahrscheinlickeit, dass alle Übersetzungen der Welt falsch übersetzen?

    Die 70 Jahre, von denen Jeremia spricht, beziehen sich also IMMER auf Babylons Herrschaft und NICHT auf die Juden und ihre Gefangenschaftszeit, das geht aus Kap. 25:11,12 deutlich hervor, selbst wenn man hier die NWÜ zu Rate zieht.

    Also ich habe mir gerade noch mal die Stelle in Jeremia 25:11-12 und 29:10 durchgelesen und muß sagen das im Kapitel 29 Jeremia einen Brief an die Weggeführten Juden geschrieben hat und da ist die Wahrscheinlichkeit groß das er keine Stadt gemeint hat sondern sich auf Menschen bezog! In dem Fall waren es die Weggeführten Juden weil sonst der Brief keinen Sinn macht oder würdest du an einer Stadt schreiben? Viel eher doch an die Gefangenen deines Volkes oder? Also die 70 Jahre beziehen sich eindeutig auf das Exil der Juden und nicht auf Babylon so wie du es geschrieben hast! Was das Anfangsjahr der Regierungszeit Nebukadnezars angeht, so gibt es dafür verschiedene Meinungen! Im Einsichtenbuch der WTG Band2 Seite 441 steht geschrieben, ich zitire: Aus den Inschriften geht weiter hervor,daß Nebukadnezar wegen der Nachricht vom Tod seines Vaters nach Babylon zurückkehrte und am 1. Elul (August/September) den Thron bestieg. Im selben Jahr kehrte er nach Hattu zurück und im Monat Schebat (Januar/Februar 624 v.u.Z.)brachte er schweren Tribut aus Hatu nach Babel heim ( Textbuch zur Geschichte Israels, herausgegeben von K. Galling, Tübingen 1979, S.74).

    die Eroberung Jerusalems:

    Die spätere Rebelion des jüdischen Königs Jojakim gegen Nebukadnezar hatte offensichtlich zur Folge, das die Babylonier Jerusalem belagerten. Anscheind starb Jojakim während der Belagerung und sein Sohn Jojachin setzte sich auf den Thron in Juda. Doch schon 3 Monate und 10 Tage später endete die Herrschaft des neuen Königs denn Jojachin ergab sich Nebukadnezar ( gemäß den Babylonischen Chroniken im Monat Adar, Februar/März) im 7. Regierungsjahr Nebukadnezars das im Nisan 617 v.u.Z. endete. Eine Keilinschrift ( Britisches Museum 21946) lautet: „Im 7.Jahr … ,im Monat Kislew, bot der König von Akkad seine Truppen auf und zog nach Hattu. Die Stadt von Juda …griff er an. Am 2. Adar eroberte er die Stadt. Siehe (2Kö 24:11-17,2 Ch 36:5-10 Zitat Ende!

    Interessant ist nur das im Brockhaus nichts von 624 v.u.Z. als das Anfangsjahr der REgierung Nebukadnezars geschrieben steht sondern 605 v.u.Z.! Welche Daten stimmen nun? Jeder Historiker oder Bibelgelehrte sagt dazu was anderes! Laut Bibel wurde Jerusalem von Nebusardan dem Obersten der Leibwache von Nebukadnezar am 10.Tag im 5.Monat des 19.Regierungsjahres Nebukadnezars eingenommen und die Juden in babylonische Exil verschleppt (siehe Jer 52:12)! Wenn man von dem Datum 605 v.u.Z. ausgeht, so kommt man auf das Jahr 586 v.u.Z. als dem Jahr der Zerstörung Jerusalems und dem Exil der Juden aber nimmt man das Jahr 624 v.u.Z. als Ausgangspunkt so kommt man auf das Jahr 605 v.u.Z. als das Jahr der Zerstörung Jerusalems und dem Exil der Juden! Die Frage ist nun welche Daten stimmen mit der Bibel überein? Darauf hab ich bis jetzt noch keine Antwort finden können vielleicht bist du mir da etwas voraus Dennis aber ich konnte noch keine beruhigende Antwort für mich finden!

    Du kannst mir ja mal schreiben wenn du eine gefunden hast weil dein letzter Komentar mich nicht überzeugen konnte das die Bibel diese Daten stützt!

    Lg Rico

  • Dennis
    Juni 13, 2012

    Lieber Rico,

    wie gesagt ist das Thema sehr umfangreich und etwas zu komplex um das hier auszubreiten, aber ich möchte festhalten dass es KEINEN Dissens unter Historikern gibt was die Regierungszeiten der Neubabylonischen Könige betrifft, bitte gehe nicht den Manipulationen im Einsichten-Buch auf den Leim.

    Die WTG muss ab 587 v.u.Z. ALLE DATEN der babylonischen, assyrischen und ägyptischen Geschichtsschreibung um 20 Jahre verschieben, weil sonst alles in sich zusammen fällt wie ein Kartenhaus. Allein Jeremia 46:2 liefert mehrere Daten mit Synchronismen zu Ägypten (Necho) und vor allem zur „Schlacht bei Karkemisch“. Du brauchst hier nur in Google nach dieser Schlacht suchen.

    Du kannst auch über Google die Namen „Nebukandnezar“, „Nabupolassar“ oder „Pharao Necho I.“ eingeben und du wirst immer übereinstimmenden Daten finden.

    Auch jede öffentl. Bibliothek wird dir Geschichtsbücher liefern, die übereinstimmen. Einzig die WTG muss hier abweichen, sonst stimmt 1914 nicht. Es ist pure Ideologie, weder Wahrheit noch göttliche Leitung.

    Deine Ansicht zu Jer. 29:10 ist natürlich zu respektieren, die Schlussfolgerung teile ich aber nicht, denn die Behauptung von einem „70-jährigen-Exil“ birgt automatisch einen Widerspruch in sich, den es gab gem. der Bibel 3 Wegführungen nach Babylon:

    1. Wegführung: unter König Jojakim = 2. Chron. 36:6 / Jer. 52:28
    2. Wegführung: unter König Jojachin = 2. Chron. 36:10 / Jer. 52:29
    3. Wegführung: unter König Zedekia = 2. Chron. 36:18 / Jer. 52:30

    Von welchem muss ich rechnen? Vom 1., 2. oder 3. Exil und wo steht das in der Bibel?

    Wenn Du möchtest schicke ich Dir umfangreiches Material zu diesem Thema über eMail:

    mentalist1981@web.de

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    hallo Rico, dieser Tage haben wir hier Sacharja 7 besprochen wo es in den ersten Versen um 70 Jahre Fasten geht. Absolutes Datum ist 521 vuZ. Im 4. jahr des Königs ist somit 517 vuZ und dann rechne mal die 70 jahre zurück, die die Juden wegen Gedaljas Ermordung fasteten.

  • Alois
    Juni 13, 2012

    Lieber Rico
    Geschichtlich klar belegt ist die Zerstörung Jerusalems im Jahre 587 v.u.Z.
    Das ist laut Bibel das 19 Regierungsjahr Nebukatnezars.
    Gemäß Dan. 2:1 war Daniel schon im 2. Jahre Nebukatnezars in Babylon, somit wurde er wie viele andere Menschen schon bei der ersten Wegführung weggeführt.
    Diese 1. Wegführung war um das Jahr 607 herum.
    Niemand kann behaupten ab wann die 2520 Tage gleich Jahre zu zählen sind und ob überhaupt diese Regel in diesem Falle Anwendung findet.
    Ich persönlich glaube dass das Königtum mit der Linie Davids bereits bei der ersten Wegführung unterbrochen wurde, denn danach gab es nur Vasallenkönige des Nebukatnezars. Auch wurden viele Geräte des Tempels nach Babylon gebracht und Jehova hat das nicht verhindert.
    Deswegen kann man die Fortsetzung des Königreiches Davids ab 1914 nicht auschließen. Was man aber ausschleßen kann ist, dass die Organisation tuend angetroffen wurde und über die ganze Habe gesetzt wurde.

    Für unsere Zeit heute ist das ohnehin unbedeutend, denn diese prophetische Brücke sollte lediglich Die Zeit des Endes einleuten

  • Alois
    Juni 13, 2012

    Habe versehentlich auf senden gedrückt…

    irgend einen Anhaltspunkt braucht man um zu wissen in welchem Jahrhundert Jesus wieder beginnt sein Volk zu sammeln. Da spielen 20 Jahre hin oder her keine Rolle. Denn selbst wenn man von 587 ausgeht, wäre man in etwa in der Zeit der Machtergreifung Hitlers, oder in der Zeit in der die Große Volksmenge verkündet wurde. In der Zeit wurde auch der Name Jehovas Zeugen angenommen. Alles Gründe mit welchen man auch das Ende der 2520 Jahre begründen könnte.
    Für uns Heute gibt es vielfach wichtigere Themen als dieses, zum Beispiel dass wir die vor uns liegenden Jahre durch Ausharren im Glauben an den Vater, den Sohn und die Verheißung mit ausharren durchhalten.

    Wir haben es zwar geschafft den falschen Lehren der Organisationen zu entrinnen, aber seid versichert, das war noch nicht alles was der Widersacher gegen uns aufzubieten hat. Deshalb prüft alles und das Gute behaltet!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Juni 13, 2012

    Lieber Rico,

    im Nachgang zu dieser Sache möchte ich mich noch bei Dir bedanken, dass Du mit Jer. 29:10 betont hast, dass hier die Exiljuden mit einer Verkündung durch Jeremia angesprochen werden.

    Als mir das heute nochmal beim Lesen mit der NWÜ bewusst wurde, war für mich der endgültige Beweis geliefert, dass der „Sklave“ in seiner eigenen Bibel mit seiner eigenen Auslegung falsch liegt.

    Denn Jehova lässt hier zu den ERSTEN Exiljuden, gem. WT-Chronologie 617 v.u.Z., sagen, dass sie 70 Jahre „in“ (nur NWÜ) Babylon bleiben müssten, das Ende des Exils gem. diesem Vers wäre dann 547 v.u.Z. gewesen.

    Diese Auslegung heißt nichts anderes als das sich die WTG wiedermal selbst ein Bein stellt. Zum Zeitpunkt von Jer. 29:10 war noch garnicht klar, dass es ein ZWEITES Exil geben würde und Jerusalem mit Tempel endgültig zerstört werden würde, denn im gleichen Kapitel fordert Jehova die Juden explizit auf in „Häusern zu wohnen“ und „sich Frauen zu nehmen“ und ein „großes Volk“ innerhalb von Babylon zu werden.

    Also war die Manipulation dieses Verses („in“ anstatt „für“) nicht nur nutzlos sondern kontraproduktiv, weil dadurch die Lehre des 70-jährigen Exils von 537 – 607 v.u.Z. widerlegt wird.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Juni 13, 2012

    Zur Frage der Buchstäblichkeit oder doch nur als Symbol von den 144.000, möchte ich ein kurzes Zitat von unserem geschätzten Br. E.F. hier wiedergeben – es bringt diese Frage auf den entscheidene´den Punkt:

    Ein Zitat aus „Die 144.000“

    Ein Zeuge sprach vor einiger Zeit bei einer gläubigen Person vor und wollte ihr zeigen, dass die von vielen gehegte Hoffnung für den Himmel falsch sei; er fing damit an: ‘Was meinen Sie wohl, wo Sie nach der Auferstehung sein werden, im Himmel oder auf der Erde?’ Sie antwortete: ‘Das weiß ich nicht, aber auf jeden Fall bei meinem Herrn.’ Wenn Du jetzt verunsichert bist im Hinblick auf die Hoffnung für Christen, die als unser Erbteil im Himmel für uns aufbewahrt wird (1.Petr. 1:4), dann freue Dich einfach darauf, beim Herrn zu sein.

    Nachstehend füge ich zum Thema der 144.000 noch einen Text eines Bruders bei, der viele Jahre im Schreibbüro der Gesellschaft arbeitete und auch einer der 5 Brüder war, die das ‚Hilfe-Buch‘ der Gesellschaft heute das ‚Einsichten-Buch‘ geschrieben und zusammengestellt hatten und der auch viele WT-Artikel geschrieben hat:

    Man argumentiert in einer ungewöhnlichen Weise, um Personen unter den Zeugen Jehovas das Verhältnis zu Gott, das ihnen eigentlich zusteht, vorzuenthalten. Man lehrt nämlich, es gebe zwei Klassen von Christen und eine davon stehe in einem eindeutig privilegierteren Verhältnis zu Gott als die andere. Diese Lehre dient letztlich dazu, die Machtstruktur innerhalb der Organisation zu stützen und ein Klima zu schaffen, in dem sich die Mitglieder willig unterordnen. Was ist das Wesentliche an dieser Lehre, und in welcher Weise argumentiert man, um sie zu untermauern?

    Unter den kostbaren Verheißungen der Bibel für alle Menschen, die sich Gott reuevoll zuwenden und an das Loskaufsopfer seines Sohnes glauben, befinden sich auch diese:

    Sie werden von der Sklaverei der Sünde und des Todes frei gemacht, in Gottes Augen gerechtfertigt oder gerechtgesprochen und erlangen die völlige Vergebung ihrer Sünden kraft der Versöhnung durch das Opfer Christi. Christus handelt als ihr Mittler und führt sie in einen Bund mit seinem Vater. Sie werden vollkommen mit Gott versöhnt und zu einem Teil seiner Familie, zu Kindern Gottes; sie werden als Söhne angenommen und erlangen ein vertrautes Verhältnis zu Gott. Es erwartet sie ewiges Leben, das sie nur dann verlieren, wenn sie ihren Glauben verlieren. Gottes Sohn sagt nämlich:

    Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

    Das sind wirklich großartige Verheißungen über ein wunderbares Verhältnis zu Gott und zu seinem Sohn. Nach dem, was die Wachtturm-Gesellschaft lehrt, gelten diese Verheißungen jedoch gegenwärtig nur für etwa 8.700 Personen auf der Erde – für den „gesalbten Überrest“ der 144.000 Auserwählten. Sie gelten nicht für die anderen rund viereinhalb Millionen Zeugen Jehovas (Und sie gelten auch nicht für irgendeinen der anderen fünf Milliarden Erdbewohner, die keine Zeugen Jehovas sind). Viele Zeugen Jehovas sind sich dessen tatsächlich nicht bewußt und erkennen nicht, wie weit die Lehre der Organisation hier eigentlich geht. Einige sind ganz offen beunruhigt, wenn man ihnen vor Augen führt, was das heißt: Sie haben selbst die gute Botschaft Gottes gehört und an sie geglaubt, sie haben bereut und Glauben an Gottes Loskaufsvorkehrung durch seinen Sohn bekundet – und dennoch ist Jesus Christus nicht ihr Mittler, sie sind nicht gerechtgesprochen und können es bis zum Ende der „Tausendjahrherrschaft Christi“ auch nicht sein.

    Damit sind auch ihre Sünden nicht wirklich vergeben, die Sünden sind gewissermaßen zeitweilig suspendiert. Sie sind auch keine Söhne Gottes, sondern nur „voraussichtliche Kinder“; wahre Kinder Gottes werden sie erst nach der „tausendjährigen Gerichtszeit“ und der Schlußprüfung, die angeblich danach folgt. Ferner wird ihnen (natürlich taktvoll) gesagt, die Christlichen Griechischen Schriften – das Neue Testament – seien nur für die „Gesalbten“ geschrieben und würden für die weiteren viereinhalb Millionen Menschen nur in „erweitertem Sinne“ gelten, weil sie eben nicht zu den etwa 8.700 „Gesalbten“ gehörten, die mit Christus im Himmel regieren sollen und die allein vom Brot und vom Wein beim Abendmahl des Herrn nehmen.

    Diese Lehren sind jedoch nicht völlig ohne Widerspruch geblieben. Aufgrund von Zweifeln, ob diese Lehre von den zwei Rängen, den „Gesalbten“ und den „anderen Schafen“, überhaupt mit der Bibel übereinstimmt, hat die Organisation eine Reihe von Artikeln verfaßt, die den Glauben an diejenigen Punkte dieser Lehre, die am unbegründetsten erscheinen, stärken sollen. Wie hier argumentiert wird, verdient wiederum unsere Aufmerksamkeit.

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> Man argumentiert in einer ungewöhnlichen Weise, um Personen unter den Zeugen Jehovas das Verhältnis zu Gott, das ihnen eigentlich zusteht, vorzuenthalten. Man lehrt nämlich, es gebe zwei Klassen von Christen und eine davon stehe in einem eindeutig privilegierteren Verhältnis zu Gott als die andere. <<

    Wer sind nach deinem Verständnis die Privilegierten, Matthäus?

    Sind es diejenigen, die ein Leben im Himmel vorziehen, um sich tausend Jahre lang, 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag um die Belange der Erdebewohner zu kümmern, mit nichts für sich selber. Sie opfern ihr gesamtes Leben ihrem Herrn zum Wohle der Erdbewohner und werden den Himmel auch nie wieder verlassen.

    Oder sind es die Menschen auf Erde, die unter der vollkommen Regierung Jesu leben dürfen. Sie gehen vielfach ihren eigenen menschlichen Bedürfnissen nach Familie, einem Garten und einem netten Umgang unter Freunden nach.

    Der Mensch wurde von Gott für die Erde geschaffen. Adam & Eva sollten für alle Zeit darauf leben. Die Erde hat Gott den Menschen gegeben, damit sie von ihnen auch bewohnt werden. An diesem, seinem Vorhaben wird Gott nichts ändern.

    Die Israeliten, Gottes ehemaliges Volk, die vor Jesu irdischem Lauf lebten, hatten keine Möglichkeit, Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesu für ein Leben im Himmel zu werden. Sie haben aber eine berechtigte Auferstehungshoffnung auf der Erde. Es kann doch nichts Schlechtes sein, wenn er die treuen Israeliten wie Abraham, Mose, David u.v.a. mit ewigem Leben auf der Erde belohnt. Unser Herr hat uns eine Demonstration seiner unbegrenzten Möglichkeiten gegeben, indem er Menschen vom Tod auferweckte.

    Mir gefällt diese Erde, die Gott für uns gemacht hat, und das Leben darauf so gut, dass ich gar nicht wieder aufhören möchte.

    Wo es Könige gibt, muss es auch ein Volk geben, über die sie als Könige gesetzt sind. Könige ohne Volk sind keine Könige. Wo ist das Volk der Kirchen der Christenheit, wenn alle Menschen im Himmel sind? Was ist das für ein Gott, den die Christenheit lehrt, der böse Menschen in den Himmel aufnimmt oder in der Hölle schmoren lässt?

    Matthäus, ich gewinne zunehmend den Eindruck, dass du noch in den alten Denkstrukturen der Kirchen der Christenheit, zu denen ich auch die Ernsten Bibelforscher zähle, verstrickt bist. Versuch doch einmal dich davon zu lösen.

    Ede

  • Dennis
    Juni 13, 2012

    (Zitat Ede)
    „Matthäus, ich gewinne zunehmend den Eindruck, dass du noch in den alten Denkstrukturen der Kirchen der Christenheit, zu denen ich auch die Ernsten Bibelforscher zähle, verstrickt bist. Versuch doch einmal dich davon zu lösen.“

    Bitte nicht so einen Quatsch schreiben!!!

  • Sascha
    Juni 13, 2012

    Lieber Ede,

    du gehst in Verbindung mit den 144000 von völlig falschen Bedingungen aus. Wenn du diese Lehre überprüfen würdest, käme der Gedanke, dass sie sich opfern müssen, überhaupt nicht auf. Steht in der Bibel nicht, dass Jesus EIN FÜR ALLEMAL geopfert wurde? Warum sind weitere Opfer nötig?

    Diese ganze Lehre ist biblisch komplett unhaltbar. Ich empfehle dir, auf der Prophetieseite die Vorträge über die Arbeiter vom Weinberg zu lesen. Denn es ist langsam wirklich mühselig, hier immer wieder eindeutig falsche und unbiblische Lehren widerlegen zu wollen. Auch wenn ich grundsätzlich für eine Kontroverse offen bin, aber wer etwas anderes behauptet, wie das, was klar in der Bibel beschrieben wird, DER müsste beweisen, dass die Bibel unrecht hat. Nicht umgekehrt. Die Bibel ist zum Thema EINE Hoffnung, EIN Opfer das gebracht wurde usw. so klar und deutlich in ihrer Aussage, dass man schon mit viel Phantasie und Eigendünken den Sinn so verfälschen musste, dass man heute die Einfachheit und Klarheit der Aussagen nicht mehr akzeptieren kann. Sehr traurig, vor allem aus Sicht Jehovas und Jesu!

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> du gehst in Verbindung mit den 144000 von völlig falschen Bedingungen aus. Wenn du diese Lehre überprüfen würdest, käme der Gedanke, dass sie sich opfern müssen, überhaupt nicht auf. Steht in der Bibel nicht, dass Jesus EIN FÜR ALLEMAL geopfert wurde? Warum sind weitere Opfer nötig? <<

    Nötig sind diese Opfer nicht, verehrter Sascha!

    Sie werden freiwillig erbracht. Tagtäglich bringen Menschen Opfer der Lobpreisungen. Sind diese Opfer zur Rettung nötig, da das ewige Leben nicht erkauft werden kann. Sicherlich nicht, aber sie erfreuen das Herz unseres Herrn.

    Menschen, die nach ihrem Tod zu himmlischem Leben verherrlicht werden, wurden zu ihren Lebzeiten von Gott gerecht gesprochen. Es wurde kein Fehler an ihnen gefunden, der ihren Tod verdient hätte. Deshalb können sie wie Jesus zu himmlischem Leben verherrlicht werden. Da sie nach ihrer Gerechtsprechung sündenlos sind, haben sie nach Römer 6:23 bei Gott wie Jesus einen Rechtsanspruch auf ewiges Leben auf der Erde. Auf dieses Leben verzichten sie zu Gunsten der Menschen aus der großen Volksmenge. Jesu Anspruch auf irdisches Leben, sein Opfer, wurde auf sie angewendet und verhalf ihnen zu unsterblichem Leben im Himmel, wo sie ständig Dienst für ihren Herrn tun. Ihr Anspruch auf irdisches Leben wird auf die Menschen aus der großen Volksmenge angewendet, und sie entscheiden mit, auf wen. Somit haben auch sie Leben in sich, nämlich das Leben für die Menschen aus der großen Volksmenge.

    Der Verzicht auf ein gemütliches Leben auf der Erde im Austausch gegen einen ständigen Dienst im Himmel ist bestimmt ein Opfer, aber ein freiwilliges Opfer, das die Gesalbten gerne bringen.

    Ede

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    ich möchte nun ganz einfach nur mal einige deiner Aussagen, den Aussagen des Paulus gegenüberstellen:

    ZITAT Ede:
    „Nötig sind diese Opfer nicht.“

    Wirklich nicht?

    ZITAT Paulus:
    15 Durch ihn laßt uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!
    16 Wohlzutun und mitzuteilen (d.h. Bedürftigen an den eigenen Gütern Anteil zu geben) vergeßt nicht; denn solche Opfer gefallen Gott wohl!

    Das ist eine Aufforderung der man nachkommen sollte. – Ergo ist es sehr wohl ein Opfer das nötig ist. – Aber nicht als Zusatz zu Jesu Opfer, dass natürlich ein für alle mal gilt und darum garkeinen Zusatz nötig hat, sondern weil wir dadurch Gott wohlgefallen.

    ZITAT Ede:
    „Menschen, die nach ihrem Tod zu himmlischem Leben verherrlicht werden, wurden zu ihren Lebzeiten von Gott gerecht gesprochen. Es wurde kein Fehler an ihnen gefunden, der ihren Tod verdient hätte. Deshalb können sie wie Jesus zu himmlischem Leben verherrlicht werden.“

    Richtig…nur…so wie du es schreibst liest es sich, als wären diese Gesalbten, im Gegensatz zu allen anderen, tatsächlich makellose Menschen…so als hätte Gott zwar nach Fehlern gesucht, aber keine gefunden, meinst du das wirklich so, oder verstehe ich dich da einfach nur falsch?

    Mit der Aussage des Paulus, wäre es jedenfalls nicht Deckungsgleich.

    ZITAT Paulus:
    21 So wie die Sünde also über alle Menschen herrschte und ihnen den Tod brachte, so herrscht jetzt Gottes wunderbare Gnade. Durch sie werden wir vor Gott gerecht gesprochen und gewinnen durch Jesus Christus, unseren Herrn, das ewige Leben.
    Röm 5, 21

    Gerechtgesprochen wird man demgemäß also nicht, weil man de Facto Fehlerlos ist, sondern alleine durch göttliche Gnade…die bei tatsächlicher Fehlerlosigkeit ja garnicht von Nöten wäre.

    Mit der himnmlischen Hoffnung hast du recht…doch ich weiß ja, dass du dieses…ähm…Opfervorrecht, nur denen zuschreibst, die einmal als Könige amten werden und du beziehst dich dabei auf Röm 6, 23.

    Doch das Geschenk des heiligen Geistes und die Annahme an Kindes Statt – mit dem ja auch gleichzeitig Bürgerrecht im Himmel versprochen wurde – nur den zukünftigen Königen zuzuschreiben, passt nicht mit den einleitenden Sätzen zusammen, die dann in dieser Aussage von Röm 6, 23 münden.

    ZITAT Paulus:
    1 Da wir nun durch den Glauben von Gott für gerecht erklärt worden sind, haben wir Frieden mit Gott durch das, was Jesus, unser Herr, für uns tat.
    2 Christus hat uns durch den Glauben ein Leben aus Gottes Gnade geschenkt, in der wir uns befinden, und wir sehen voller Freude der Herrlichkeit Gottes entgegen.
    Röm 5, 1+2

    Hier wird von keiner Sonderrolle gesprochen, weder Makellosigkeit noch sonst irgendetwas wird hier beschrieben, um für gerecht erklärt zu werden.
    Paulus spricht hier nur vom Glauben. Nur unser Glaube an Jesu Erlösungswerk und nichts anderes sonst, bewirkt Gerechtsprechung, und Frieden mit Gott. All dies geboren aus seiner Gnade.

    Wendet man das nur auf eine relativ geringe Anzahl von Menschen an, spricht man damit im Grunde allen anderen, die sich nicht als Mitregenten sehen, ihren Glauben an Jesus ab.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Wer sind nach deinem Verständnis die Privilegierten, Matthäus?
    Sind es diejenigen, die ein Leben im Himmel vorziehen, um sich tausend Jahre lang, 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag um die Belange der Erdebewohner zu kümmern, mit nichts für sich selber. Sie opfern ihr gesamtes Leben ihrem Herrn zum Wohle der Erdbewohner und werden den Himmel auch nie wieder verlassen.“

    Deine Denkweise über das himmlische Leben, die du ja schon öfters dargelegt hast, befremdet mich immer aufs Neue.
    Worüber die Apostel in Wertschätzung und freudiger Erwartung reden, nämlich die Nähe zu ihrem Herrn, daraus machst du eine reine Pflichterfüllung und Selbstaufopferung.

    Die Erde ist für die Menschen gemacht, sie ist jetzt noch wundervoll, trotz aller menschlicher Zerstörungswut und sie wird es unter Jesu Herrschaft in vollkommenem Maße sein. – Darin gebe ich dir recht…aber was liebt ein Christ mehr? – Die Erde oder seinen himmlischen Vater und Jesus? – Und was ist für so jemanden dann erstrebenswerter? – Die irdische Schöpfung genießen zu dürfen, oder so nahe wie möglich bei denen zu sein, die er von ganzem Herzen liebt?

    Auf die Bibelstelle gestützt, dass die Mitregenten den Tempel niemals wieder verlassen werden, stellst du sie als Gefangene dar, die die Erde niemals wiedersehen werden. Beachtest dabei aber nicht die Bibelverse die sagen, dass Himmel und Erde einmal zu einer Einheit werden. Die Fußnote in der „Guten Nachricht“ schreibt dazu unter Epheser 1, 10 folgendes:
    „In Zeit und Raum bringt Christus die Vollendung: Die Geschichte kommt an ihr Ziel; die Mächte im Kosmos (Vers 21) und die Völker in der Welt (2,11-22), die sich von Gott getrennt haben, werden unter Christi Herrschaft (Christus als Haupt) zu ihm zurückgeführt.“

    In dieser Fußnote ist auch schon gleich deine Frage, über wenn Jesus und seine Mitkönige eigentlich regiert werden, beantwortet. Nur die angeführte Bibelstelle passt nicht dazu. – Das „Lied Mose“ aus Offenbarung Kap 15, gibt da besseren Einblick:

    »Groß und wunderbar sind deine Taten, Herr, Gott, Allmächtiger. Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, König der VÖLKER.
    4 Wer sollte dich nicht fürchten, Herr, und deinen Namen verherrlichen? Denn du allein bist heilig. ALLE Völker werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbart worden.«
    Offenb 15, 3+4

    Mit Denkstrukturen irgendwelcher Kirchen hat das nichts zu tun. – Denn im neuen Testament werden ALLE angesprochen, die an Jesus als ihren Herrn und Erlöser glauben, einfach alle, die in ihm sowohl ihren Bruder, wie auch ihren König über ihr jetztiges Leben ansehen. Nach IHM geht ihr sehnen, ob als Mitregent, als Priester, oder im Lobpreis vor dem Thron. Jesus sagte, im Hause seines Vaters gibt es viele Wohnungen und er versprach den Seinen wundervolle Dinge, die ihr Auge bis dahin nie sehen konnte.
    Es ist etwas worauf man sich freuen darf, nicht etwas das man gezwungenermaßen mitmachen muss!

    Die WTG hat aus dem NT ein Sammlung von Briefen gemacht, von dem das gemeine (andere) Schaf sich nicht angesprochen fühlen darf, weil es ja keine himmlische Hoffnung hat. – Das ist ein Verbrechen gegen den Inspirator all dieser Briefe, der sich in ihnen immer an ALLE wendet, die an seinen Sohn Jesus Christus glauben.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> Auf die Bibelstelle gestützt, dass die Mitregenten den Tempel niemals wieder verlassen werden, stellst du sie als Gefangene dar, die die Erde niemals wiedersehen werden. <<

    Sie werden die Erde sehen, denn sie werden darüber regieren, verehrte Ulli.

    Doch sie werden darauf nicht leben und am menschlichen Leben nicht teilhaben, denn sie haben keinen Fleischesleib, sondern einen immateriellen geistigen Leib.

    Sicherlich werden in Jesus alle Dinge wieder zusammen gebracht, die Dinge des Himmels und der Erde, aber nicht in dem Sinne, dass hier eine Treppe oder Aufzug zum Himmel aufgestellt wird. Das himmlische Jerusalem ist auch nicht aus Holz und Stein gebaut und wird auch nicht buchstäblich auf die Erde kommen. Durch Jesus werden die Menschen auf der Erde mit Gott im Himmel wieder versöhnt.

    Wenn du sagst, dass alle, die an Jesus glauben (zu himmlischem Leben) gerettet werden, frage ich dich, ob die alten Israeliten an Jesus, den sie nicht kennen konnten, glaubten? Werden sie gerettet? Wenn ja, wie?

    Ede

  • Matthäus
    Juni 13, 2012

    In Hebräer Kap. 11 kannst du es nachlesen – man muss nur noch daran Glauben!

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    mein Verständis über Könige und Gesalbte geht in eine ganz andere Richtung.
    Die Zahl der Könige und Priester ist tatsächlich begrenzt, ob die Zahl nun sinnbildlich oder buchstäblich zu verstehen ist, spielt da eher eine untergeordnete Rolle. Und wenn sie diesen Tempel niemals wieder verlassen sollen, dann nehmen sie das mit Sicherheit als Versprechen, auf das sie sich voller Freude verlassen.

    Aber der heilige Geist, wurde ALLEN versprochen die an Jesus glauben. Darum darf ja auch jeder der an ihn glaubt, um den heiligen Geist bitten.
    Warum sonst forderte Jesus alle auf, Gott um eben diesen heiligen Geist zu bitten, wenn er eh´ nur einer begrenzeten Anzahl von Menschen gewährt würde.

    Und warum sollen wir laut Jesus, Gott im Gebet mit Vater ansprechen, wenn wir ohne den heiligen Geist doch garnicht seine Kinder sein können?

    Ach ja, und wenn ich schon mal dabei bin…wie kommt es eigentlich, dass ein Zeuge zwar permanent gesagt bekommt, er soll seinen Leib rein halten, weil dieser doch ein Tempel ist – weshalb ein Zeuge ja auch wegen Rauchen und außerehelichem Geschlechtsverkehr ausgeschlossen wird – dieser aber NICHT vom heiligen Geist bewohnt wird… – Was wiederum die Frage aufwirft, wessen Geist nach WTG-Ansicht wohl stattdessen in den Körpern ihrer Schafe wohnt…was aber andererseits auch die Frage klärt, warum so eine wahnsinns Lieblosigkeit in den Reihen der Zeugen herrscht…

    Gemäß der Bibel haben alle die Gottes heiligen Geist in sich tragen, Bürgerrecht im Himmel:

    19 Ihr seid jetzt also nicht länger Fremde ohne Bürgerrecht, sondern seid – zusammen mit allen anderen, die zu seinem heiligem Volk gehören – Bürger des Himmels; ihr gehört zu Gottes Haus, zu Gottes Familie.
    Eph 2, 19

    Fällt hier noch jemandem außer mir der Standesunterschied zwischen einem Bürger und einem König auf?

    Wie das himmlische Leben dieser Bürger aussieht, wird nicht näher beschrieben, man hat nur gewisse Verse die man darauf beziehen kann, wie zum Beispiel – um nur mal eine zu nennen, 2. Kor 12, 2-4:

    2 Ich kenne einen Menschen, der mit Christus eng verbunden ist. Vor vierzehn Jahren wurde er in den dritten HIMMEL entrückt. Gott allein weiß, ob dieser Mensch leibhaftig oder mit seinem Geist dort war.
    3 Und wenn ich auch nicht verstehe, wie er dorthin kam – auch das weiß allein Gott -,
    4 er war im PARADIES und hat dort Worte gehört, die für Menschen unaussprechlich sind.

    ZITAT:
    „…frage ich dich, ob die alten Israeliten an Jesus, den sie nicht kennen konnten, glaubten? Werden sie gerettet? Wenn ja, wie?“

    Ich verstehe deine Frage nicht, meinst du jetzt alle alten Israeliten, die noch vor Jesu erscheinen starben? – Diese kommen zu irdischem Leben, Ausnahmen inbegriffen:

    20 Das Fundament des Hauses, in das ihr eingefügt seid, sind die Apostel und Propheten, und der Eckstein dieses Gebäudes ist Jesus Christus selbst.
    Eph 2, 20

    Um aber nochmal auf die Einheit aus Eph 1, 10 einzugehen: Wo Einheit herrscht, gibt es keine Schranken mehr…da ist nichts, was das eine vom anderen trennt.
    Wie das umgesetzt wird, können wir uns mit unserem begrenzten Verstand heute noch garnicht vorstellen, weshalb es ja auch zu den Dingen gehört, von denen es heißt:

    »Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört, und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen, was Gott für die bereithält, die ihn lieben.«
    1. Kor 2, 9

    LG Ulli

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Hi Ede,

    irgendwie hört sich das bei dir so an, als wäre es eine hundsgemeine Zumutung, in den Himmel zu kommen. Hey, ich glaube, ich bräuchte 500 Jahre um mich ohne jede Hemmung, mit all meinem Sein, meinen Gefühlen, meinem Denken, im Bewusstsein meiner (ehemaligen)körperlichen Mängel meinem himmlischen Vater zu nähern. Dann aber – kein anderer hätte mehr Platz an Gottes Brust!

    Lassen wir mal die These von den 144000 Königen so stehen, die als Erfüllungsgehilfen Christi den Überlebenden von Harmagedon helfen, zur Vollkommenheit zu gelangen.

    Ich sehe, wie ich mich freue, weil die Generation um 1350 u. Z. auferstanden ist, der kirchliche Henker zusammen mit der alten Dame, die er in einem „Gottesurteil“ gefesselt in den Rhein geworfen hat und in völliger Hingabe davon überzeugt war, dass sie eine von Satan besessene Person gewesen sein musste, denn sie starb dabei. Und jetzt sieht er sie in der Gnade des Erlösers auferstanden – und versteht! Und ich durfte vor unseren Vater treten und IHN bitten, diesem Menschen Zeit zu geben, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass alle Menschen in ihrer Verschiedenartigkeit Gaben Gottes sind und ER hat sich sehr gefreut, dass ich verstanden habe, wieviel IHM jedes Einzelne seiner Geschöpfe bedeutet.

    Bevor ich es vergesse – ich gehöre nicht zu den von der Organisation erklärten 144000 Gesalbten. Tatsächlich setzt es mir noch immer sehr zu, dass mir von Ältesten dieser Organisation gesagt wurde, ich würde nie gut genug sein für Jehova.

    Obwohl ich schon graue Haare habe (ich danke Gott, dass er Menschen die Intelligenz gab, Haarfarbe zu entwickeln!)habe ich mir innerlich den sehnlichsten Wunsch erhalten, meinem himmlischen Vater ganz nah zu sein, so wie ein Kind bei seinem Vater auf den Schoß krabbelt um seine Nähe zu spüren, die Gewissheit, dass alles gut wird: Papa ist da!

    Dafür brauche ich keinen „Vokabeltest“ in Form auswändig gelernter Bibeltexte, keinen Spitzenplatz in der Beliebtheitsskala bei Ältesten, kein Nachweis „geistiger Reife“ in Form von 25 Heimbibelstudien bei monatlich 75 Predigtdienststunden.
    Es stimmt: Paulus spornt uns in Hebr. 6:1 an, zur Reife voranzudrängen (NWÜ),er bringt diese Reife mit der Entdeckung von „besseren Dingen“ nämlich einer Erbschaft in Verbindung. Für gewöhnlich bringen wir eine Erbschaft mit dem Tod eines Erblassers in Verbindung, Tatsache ist jedoch, dass der Grundgedanke eines Erbes einfach nur das Abgeben einer Familiensache ist und auch die alten Patriarchen dies in Verbindung mit einem Segen vor ihrem Tod höchstpersönlich vornahmen. Jesus hat uns durch seine Aussage in Matth. 18:3 wissen lassen, dass wir nur dann einen Anteil an diesem Erbe, dem Königreich Gottes, haben werden, wenn wir *umkehren* und wie Kinder werden, d. h. (für mich), die vollkommene christliche Reife besteht in der Fähigkeit, uns mit kindlichem Gemüt und vollkommenen Vertrauen in die geöffneten Arme unseres alles überragenden himmlischen Vaters zu werfen. Die heutige, verkehrte Ordnung (schön, dass Papa am Abend wieder nach Hause kommt) wird ersetzt durch die Ur-Ordnung: Papa wartet zuhause auf mich! Und wenn er geht, gehe ich mit und wenn er kommt, bin ich an seiner Seite und wenn ich zu müde bin, trägt er mich nach Hause.

    Danke, dass du mir einen Anlass gegeben hast, mich nochmals eingehend damit zu beschäftigen und sei ganz lieb gegrüßt.
    Eddi

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „Obwohl ich schon graue Haare habe (ich danke Gott, dass er Menschen die Intelligenz gab, Haarfarbe zu entwickeln!)habe ich mir innerlich den sehnlichsten Wunsch erhalten, meinem himmlischen Vater ganz nah zu sein, so wie ein Kind bei seinem Vater auf den Schoß krabbelt um seine Nähe zu spüren, die Gewissheit, dass alles gut wird: Papa ist da!“

    Da haben wir zwei Dinge gemeinsam…graue Haare habe ich auch schon ein paar und dankbar für Haarfärbemittel bin ich auch… 😉 …aber vor allem verbindet uns wohl der sehnliche Wunsch nach den Nähe zu unserem himmlischen Vater.

    ZITAT:
    „Und wenn er (Papa) geht, gehe ich mit und wenn er kommt, bin ich an seiner Seite und wenn ich zu müde bin, trägt er mich nach Hause.“

    Schöner kann man es nicht ausdrücken, hab´ vielen Dank dafür…es hat mich sehr berührt, weil du mit wundervollen Worten beschrieben hast, was ich empfinde.

    LG Ulli

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Hallo Uli,

    vielen Dank.

    Ich hab da viele Worte gebraucht für die einfache Sache, was? Eigentlich wollte ich zum Ausdruck bringen, dass unser himmlischer Vater kein „eingezäuntes Grundstück“ braucht um seine Kinder, sein wertvollstes Eigentum, zu finden. In Amos 9:1-5 zeigt er uns, dass sich keiner seiner Feinde vor ihm verstecken kann, er findet sie, egal wo sie sind.

    Wieviel mehr dann so ein liebeshungriges Würmchen wie mich, die um seinen Beistand ruft. Egal, ob im Himmel oder auf der Erde – mein Papa findet mich überall und er wird überall für mich da sein. Und für Mama und meine Geschwister und die Tiere….Darauf darf ich mein Herz vor ihm versichern. Er hat für alles gesorgt.

    Uli, ich freue mich auf das ewige Leben mit dir. Das wird unendlich lustig.
    Eddi

  • Matthäus
    Juni 13, 2012

    Auf deine sonderbaren Ansichten lieber Ede geh ich nicht mehr näher ein.
    Da sind die Aussagen von Christen die man gerne in den Topf Babylons werfen möchte viel lieber, wie z.B:

    Ein Zeuge sprach vor einiger Zeit bei einer gläubigen Person vor und wollte ihr zeigen, dass die von vielen gehegte Hoffnung für den Himmel falsch sei; er fing damit an: ‘Was meinen Sie wohl, wo Sie nach der Auferstehung sein werden, im Himmel oder auf der Erde?’ Sie antwortete: ‘Das weiß ich nicht, aber auf jeden Fall bei meinem Herrn.’ Wenn Du jetzt verunsichert bist im Hinblick auf die Hoffnung für Christen, die als unser Erbteil im Himmel für uns aufbewahrt wird (1.Petr. 1:4), dann freue Dich einfach darauf, beim Herrn zu sein.

    Ich habe nach wie vor von dir keine Erklärung zur großen Wolke von Zeugen in Hebr. 11 bekommen, wo ist ihr Ziel – der Himmel oder die Erde ? Erst wenn du mit dieser Lehre der Bibel einig gehst macht es Sinn weiter zu diskutieren.

    Lg Matthäus

  • Denker
    Juni 13, 2012

    Hallo ihr alle,
    es sind eine Menge interesanter Ansichten hier geäusert worden.Ich habe heute morgen mit meiner Frau darüber geredet (Generation), sie ist eine 100% Anhängerin des Sklaven und es ist ihr egal wie wiedersprüchlich die Ausage des Sklaven ist, sie Glaubt trotzdem das er von Gott geleitet ist.Alle Argumente meinerseits verpuften bei ihr wie eine Seifenblase und es gab nur ein Streitgespräch.Das hat mir nur wieder gezeigt welche MACHT der Sklave über seine Anhänger hat und glaubt mir das tut sehr weh.An Matthäus noch eine Anmerkung du scheinst ein Bruder zu sein der über ein großes Wissen verfügt was uns allen hier zu gute kommt du recherschierst sehr genau nicht nur mit vielen Bibelkommentaren sondern auch mit der Literatur der WTG. Vielen Dank und noch einen Schönen Tag an Alle

  • Dennis
    Juni 13, 2012

    Lieber Denker,

    ich kann mir in etwa vorstellen wie Dich das belastet, wenn Du mit Deiner Frau über gewisse biblische bzw. unbiblische Lehren sprechen willst und man mit logischen und fundierten Argumenten nicht weiter kommt. Vielleicht tröstet es Dich etwas zu wissen, dass Du hier bei BI nicht alleine bist!

    Dies ist im Übrigen auch ein typisches Merkmal von „Sekten“ obwohl es keine klare Definition gibt was genau eine „Sekte“ ausmacht:

    Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass die sog. Gläubigen einer Art menschlichen Gottesinstanz (Sklave, l.K., WTG) bedingungslos folgen sollen und dies durch unaufhörliche „Belehrung“ oder besser gesagt Indoktrination erreicht wird. Der einfache Gläubige ist nicht mehr in der Lage etwas abweichendes von diese „Belehrung“ anzuerkennen, obwohl es nachweisbar anders ist, als das was gelehrt wird.

    In dem ganz hervorragenden Buch von Don Cameron wird das sehr gut beschrieben, ich kann nur jedem empfehlen dieses kleine Büchlein zu lesen: „Gefangene einer Idee – Anatomie einer Illusion“

    Hier wird gut herausgestellt, wie in Wahrheit die WTG die bestimmende Kraft im Leben eines Zeugen ist und nicht Gottes Geist oder sein pers. Verhältnis zu Jehova.

    Ich wünsche Dir die Kraft und innere Ruhe mit dieser Situation zurecht zu kommen, auch wenn sich das aus der Ferne leicht sagen lässt. Lass Dich nicht unterkriegen und bewahre den Frieden zu Hause. Streitgespräche führen in der Tat zu nichts, sie haben eher den gegenteiligen Effekt.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der erste Schritt aus dieser WT-Illusion von einem selbst getan werden muss. Erst danach ist man empfänglich für Hilfe von Außen, vorher glaubt man sein Inneres vor jedem vermeintlichen „Angriff Satans“ schützen zu müssen.

    LG
    Dennis

  • AKAZIE an Denker
    Juni 13, 2012

    Lieber Denker, Du und Deine Frau habt aber bestimmt eins gemeinsam, ihr liebt Jehova, ihr liebt Jesus, ihr liebt die Bibel und liebt den heiligen Geist. Das ist eine wunderbare Glaubensplattform.
    Als Ihr Euch habt taufen lassen war die Liebe zu diesen besonders groß, als Du Deine Frau ebenfalls aus Liebe geheirate hast, hast Du auch Schwiegereltern bekommen, Du bist nicht verpflichtet Deine Schwiegereltern so zu lieben wie Deine Frau, doch Du musst sie akzeptieren. Du musst auch nicht alles tun was sie sagen, doch Du kannst es Dir anhören. Wenn es mal. wieder zu solch einen Streitgespräch kommen sollte, dann Versuch es Ihr doch mal so zuerklären, bei uns in unserer Ehe hat das bestens funktioniert, wir haben keinen Streit, aber unterschiedliche Meinungen, die jeder respektiert da wir zu den vier o.g. Grundelementen immer wieder zurückkehren. Denk mal drüber nach, dürfte Dir ja nicht schwerfallen als „Denker“!!! Viele Grüße Akazie

  • Quasimodo
    Juni 13, 2012

    Hallo zusammen,

    es scheint immer wieder Menschen zu geben die nicht wahrhaben wollen, daß es keine Zeitangaben bezüglich Harmagedon gibt.

    Schon einmal wurde eine Zahl von Hundertzwanzig Jahren ins Gespräch gebracht. Es ging damals um Noah und die Arche.
    Es wurde von 1914 an auf 2034 hingewiesen.

    Möglicherweise sahen „einige Brüder“ Harmagedon aufgrund der geänderten Generationenfrage in ferne Zukunft entschwinden, wie es ja auch im Bericht angedeutet wurde.

    Wie dem kundigen Zeugen mittlerweile klar sein dürfte ist 607 falsch, demzufolge ist auch 1914 falsch was wiederum zur Folge hat, daß das ganze Glaubenskonstrukt der WTG null und nichtig ist.
    Ich möchte hier auf die Arbeit von Carl Olof Jonson verweisen.

    Wie in einigen Vorträgen hier auf BI schon angeklungen ist, ist es sehr fraglich ob der „Sklave“ berechtigt ist dieses Etikett an seiner Brust zu tragen.
    Insofern ist es auch fraglich ob die WTG überhaupt in Frage kommt die Brüder Christi (Gesalbten) zu generieren.

    mfg

  • Manfred
    Juni 13, 2012

    Lieber Quasimodo,

    Deine Frage: Insofern ist es auch fraglich ob die WTG überhaupt in Frage kommt die Brüder Christi (Gesalbten) zu generieren. Zitat Ende.

    Ist mehr als berechtigt. Wenn Sie behaupten vom Geist geleitet zu werden, dabei aber soviele Falschaussagen herauskommen, dann verwirrt entweder Jehova seine Diener, oder sie sind nicht vom Geist geleitet. Ich gehe mal von letzterem aus.

    Wenn aber diejenigen, die die ganzen Publikationen drucken lassen nicht vom Geist geleitet sind, wie steht es dann mit denen, die Ihre Falschaussagen glauben? Könnten diejenigen, die heute beim Abendmahl in den Zusammenkünften sitzen und von den Symbolen nehmen tatsächlich den Geist Gottes haben und trotzdem den falschen Lehren aus dem WT glauben?

    Schauen wir in die Bibel ob es so sein kann:

    Und ihr, die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand belehre, sondern wie dieselbe Salbung euch über alles belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und wie sie euch belehrt hat, so werdet ihr in ihm bleiben. (1. Johannes 2:27 ELB71)

    Nein, auch das kann nicht sein. Die wahren Gesalbten Jehovas werden durch den Geist belehrt und das erste was Ihnen auffallen muss ist, dass das was in den Publikationen steht nicht von Ihren Brüdern kommen kann.
    Somit sind die ganzen Zahlen der Gesalbten, die veröffentlicht wurden, nur Augenwischerei. Denn wahre Gesalbte würden ja gar nicht an so einer Abendmahlfeier teilnehmen, so wie sie bei den Zeugen abgehalten werden. Denn das widerspricht ja ganz klar den Anweisungen Jesu. Wenn die wahren Gesalbte jedoch nicht an der Abendmahlfeier teilnehmen, wie können sie dann gezählt werden?

    Liebe Grüsse Manfred

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hallo Manfred,

    du meinst also, ALLE „Gesalbten“ bei ZJ sind eigentlich keine?

    Eine radikale Sicht 🙂

    Umgekehrt dürfte nach deiner Logik ja NIEMAND auch nur den Hauch eines falschen Verstädnisses haben, wenn er über den Geist verfügt, oder?

    LG
    Hans

  • Manfred
    Juni 13, 2012

    Lieber Hans,
    Du hast geschrieben: Umgekehrt dürfte nach deiner Logik ja NIEMAND auch nur den Hauch eines falschen Verstädnisses haben, wenn er über den Geist verfügt, oder? Zitat Ende.

    Das habe ich nie gesagt, doch wenn der heilige Geist die Gesalbten belehrt und Ihnen die Wahrheiten aus der Bibel eröffnet, müssten diese als allererste erkennen, dass die Lehren aus Brooklyn nicht mit der Bibel übereinstimmen. Somit wird Ihnen der Geist auch raten sich von dort zu entfernen, denn welche Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis?

    Das würde widerum bedeuten, dass sie auch nicht an den Abendmahlfeiern teilnehmen würden und somit könnten sie dort nicht gezählt werden. Oder?

    Liebe Grüsse Manfred

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hi Manfred,

    ich meinte nur den Zusammenhang zwischen „Falschaussagen“ und „nicht vom Geist geleitet“.

    ZITAT
    Wenn Sie behaupten vom Geist geleitet zu werden, dabei aber soviele Falschaussagen herauskommen, dann verwirrt entweder Jehova seine Diener, oder sie sind nicht vom Geist geleitet
    ZITAT ENDE

    Vom Grundprinzip her stimme ich dir zu, nur wo will man die Grenze ziehen? Ich gehe davon aus, dass NIEMAND unter uns komplett ohne „Falschaussage“ ist.

    Eine Möglichkeit wäre vielleicht, eine Falschaussage wider besseren Wissens als gegen den Geist zu bewerten.

    LG
    Hans

  • Manfred
    Juni 13, 2012

    Lieber Hans,
    Zu dem was Du gesagt hast: Eine Möglichkeit wäre vielleicht, eine Falschaussage wider besseren Wissens als gegen den Geist zu bewerten. – Zitat Ende

    …stimme ich Dir voll zu. Der Punkt ist nicht der, dass wir immer alles richtig verstehen, doch obwohl wir es nicht richtig verstehen zu behaupten, dass ist absolut richtig und alle anderen müssen das glauben.

    Wenn ich etwas nicht richtig verstehe, dann kann ich schreiben, dass das meine persönliche Ansicht ist, nach dem jetztigen Verständnis. Doch wenn ich definitive Aussagen mache und dann noch behaupte, sie stammen von unserem himmlischen Vater direkt, weil er sie durch den Geist leitet und es sich dann als falsch herausstellt, dann gute Nacht. Denn dann nennt man unseren Vater und oder den heiligen Geist einen Lügner.

    Ich glaube das dürfte eine Sünde gegen den heiligen Geist sein, die nicht vergeben wird.

    Das meine ich damit.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Quasimodo,
    ZITAT:
    „Es wurde von 1914 an auf 2034 hingewiesen.“

    Jaaa! – Genau das war´s was ich im Sinn hatte…da war nur eine falsche Zeit im Kopf. 😉
    Irgendwie kommt bei dieser ganzen Rechnerei das Gefühl auf, dass es nicht auf die Richtigkeit des Ergebnisses ankommt, sondern nur darauf, dass es überhaupt ein Ergebnis gibt. Und das ist – mit Verlaub gesagt – total bescheuert.

    ZITAT:
    „Wie in einigen Vorträgen hier auf BI schon angeklungen ist, ist es sehr fraglich ob der “Sklave” berechtigt ist dieses Etikett an seiner Brust zu tragen.
    Insofern ist es auch fraglich ob die WTG überhaupt in Frage kommt die Brüder Christi (Gesalbten) zu generieren.“

    Ne, das ist nicht fraglich…die Frage stellt sich eigentlich garnicht nicht mehr, sobald man eins und eins zusammengezählt hat.

    LG Ulli

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    die Zeit macht nur vor dem Teufel halt … der Song kommt mir da in den Sinn

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Liebe Uli,

    natürlich trägt der Sklave seinen Titel mit Recht! Sagte nicht Jesus, ein Sklave weiß nicht, was sein Herr tut? (Joh. 15:15)

    Tja, wer andern eine Grube gräbt sollte Bauarbeiter sein, nicht Buchdrucker. 🙂

    Trotzdem: Behalten wir im Sinn, dass wir durch die Organisation auch Gutes und Nützliches gelernt haben. Und jetzt müsste die Sache mit der Reife kommen, die habe ich aber auch noch nicht verstanden.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hi Quasimodo,

    ich denke, nur einer „generiert Gesalbte“, da Chef über das Salbungsmittel, den Geist: Jehova.

    Die Frage ist nur, welcher/welchen Organisation(en)/Konfession(en) sie anhängen.

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> Wie in einigen Vorträgen hier auf BI schon angeklungen ist, ist es sehr fraglich ob der “Sklave” berechtigt ist dieses Etikett an seiner Brust zu tragen.
    Insofern ist es auch fraglich ob die WTG überhaupt in Frage kommt die Brüder Christi (Gesalbten) zu generieren. <<

    Hallo Quasi…
    Dann mach uns einen Verschlag, wer deiner Ansicht nach dafür infrage käme.

    Ede

  • Aaron
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    warum immer Ausschau halten nach anderen? Jesus sagte deutlich woran man seine Brüder erkennen kann: Wer den Willen meines Vaters tut! Dabei kommt es sicher weniger darauf an, solche Menschen zu finden und ihnen hinterher zu laufen. Wir sollten uns als solche erweisen! Das ist es worauf es ankommt. Die ganzen Diskussionen hier und auch an vielen anderen Orten rühren (fast) immer daher, dass wir jemanden suchen dem wir nachfolgen können, einen Stall in dem wir uns unterstellen können, jemand, der für uns denkt und uns sagt was wir glauben sollen. Wir sollten erwachsen werden und die Ratschläge Jesu auf uns selbst anwenden. Jesus sagt an keiner Stelle, stellt fest wer meine Brüder sind und tut das was sie euch sagen!! Wenn es so wäre, würden wir alle gerettet und hätten eine Entschuldigung.
    Das gleiche trifft auf seine Aussage bezüglich des treuen und verständigen Sklaven zu. Warum bemühen wir uns als einzelne nicht darum als solche Sklaven zu erweisen, statt nach anderen Ausschau zu halten??
    Liebe Grüße
    Aaron

  • Sascha
    Juni 13, 2012

    Lieber Aaron,

    du hast meine vollste Zustimmung. Du hast aus meiner Sicht genau das Problem erkannt. An anderer Stelle habe ich dazu folgendes geschrieben:

    Die Frage, “wo sollen wir hingehen” stellt sich nicht mehr, wenn wir verstehen und auch völlig verinnerlicht haben, dass Jesus das Haupt der Versammlung ist und das ER sich um seine Schafe kümmert, und wir davon überzeugt sind, dass ER in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave ist, der die Nahrung austeilt.

    Joh 6:27 Ihr solltet euch nicht so viel Mühe um die vergängliche Speise machen, sondern euch um die bemühen, die für das ewige Leben vorhält. Diese Nahrung wird der Menschensohn euch geben, denn dazu hat Gott, der Vater, ihn als seinen Gesandten beglaubigt.”

    Wenn wir diesen Gedanken durchdenken und akzeptieren, brauchen wir nicht mehr nach einem menschlichen Sklaven Ausschau halten. Natürlich kann man die Worte Jesu grundsätzlich auch so anwenden, dass wir uns als Einzelne als gute Sklaven verhalten. Aber keiner von uns, kein Mensch wurde je über die ganze Habe gesetzt.

    Bedenken wir auch, dass Petrus, der diese Frage „Wo sollen wir hingehen“ stellte, auch gleich die Antwort gab. „Du hast Worte ewigen Lebens“ sagte er über und zu Jesus Joh. 6:68). Das dürfte den Gedanken, wer für die Nahrung durch lebengebenden Worte verantwortlich ist, untermauern.

    Schöne Grüße und danke für deinen Kommentar

    Sascha

  • Matthäus
    Juni 13, 2012

    Hallo Uli, Ede hat auf deine Anmerkung einen Kommentar gegeben den ich hier so nicht stehen lassen möchte. Ede zweifelt ob Gott seinen Geist jeden gewährt – ich zweifle an Edes Urteilsvermögen da doch diese Frage Gottes Wort mehr als eindeutig beantwortet.

    Können wir Menschen uns anmaßen Gott würde jemand den Geist vorenthalten wenn Paulus unter Inspiration folgendes schreibt:

    1.Kor. 12: 3 Ich erkläre euch aber ausdrücklich: Wenn in einem Menschen der Geist Gottes wirkt, kann er nicht mehr sagen: „Verflucht sei Jesus!“ Und keiner kann bekennen: „Jesus ist der Herr!“, wenn er nicht den Heiligen Geist hat.

    4 So verschieden die Gaben auch sind, die Gott uns gibt, sie stammen alle von ein und demselben Geist. 5 Und so unterschiedlich auch die Aufgaben in der Gemeinde sind, so dienen wir doch alle dem einen Herrn.

    6 Es gibt verschiedene Wirkungen des Geistes Gottes; aber in jedem Fall ist es Gott selbst, der alles bewirkt. 7 Wie auch immer sich die Gaben des Geistes bei jedem Einzelnen von euch zeigen, sie sollen der ganzen Gemeinde nützen. 8 Dem einen schenkt er im rechten Augenblick das richtige Wort. Ein anderer kann durch den Geist die Weisheit Gottes klar erkennen und weitersagen. 9 Wieder anderen schenkt Gott durch seinen Geist unerschütterliche Glaubenskraft und dem Nächsten die Gabe, Kranke zu heilen.

    Interessant dabei, als mir das erste mal diese Aussage bewußt aufgefallen ist, wollte ich umgehend in der Literatur des „trvSk“ eine Antwort bzw. Erklärung finden. In den Einsichtenbüchern: NICHTS – auch in der CD Rom 2007: Nahzu in 50 Jahren KEINE Erklärung !!!

    Dies belegt mir erneut das Ede sich von der „Mutterbrust Organisation“ nicht abgenabelt hat! Lieber Ede denke darüber einmal intensiv nach – auch über viele andere Bibelverse die Auskunft darüber geben wie jemand den Geist Gottes bekommt und auf welche Weise er wirkt. Wobei ich fairer Weise feststelle daß deine Kommentar in letzter Zeit annehmbarer geworden sind, was sich auch darin zeigt daß du nicht mehr soviel Widerspruch erlebst.

    lg. Matthäus

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hi Sascha,

    was verstehst du unter „Habe“?

    Vermute mal, Menschen, oder?

    Auf keinen Fall Druckereien und solchen Firlefanz :))

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    Hallo Aaron

    Deiner Einschätzung kann ich gut folgen. Allerdings kann ich von mir sagen, dass ich niemanden, außer den Vater und seinen Sohn, suche, dem ich nachfolgen möchte.

    Wir setzen sehr hohe Maßstäbe an die Gesalbten und stellen fest, dass der oder die es gemessen an der Bibel nicht sein kann. Wer von uns kann es den besser? Wer von uns kann die Maßstäbe, die wir an die Gesalbten stellen, erfüllen? Wer von uns möchte sein irdisches Leben aufgeben und es zum Wohl der Menschen aus der Welt opfern? Wer ist so selbstlos? Ich beneide die Gesalbten bestimmt nicht.

    Ede

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    Hallo Quasi…
    „Dann mach uns einen Verschlag, wer deiner Ansicht nach dafür infrage käme.“

    ich bin zwar nicht Quasi…aber ich hätte da ´ne bahnbrechende Idee: Wie wäre es mit…*Trommelwirbel*…Gott..?…

    Mal von der Bedeutung des Wortes generieren (hervorbringen, ins Leben rufen, schöpfen, usw) ausgehend, kann man doch zu keinem anderem Schluss kommen, oder?

    Da Gott ja gemäß der Bibel JEDEM seinen Geist schenkt, der an Jesus Christus als seinen Erlöser glaubt und man solche Menschen – trotz all dem Mummpitz den sie dort über Gott gelehrt bekommen – Konfessionsübergreifend findet, lässt sich das nicht eingrenzen.

    Es wird also wohl auf jeden zutreffen, der sich nicht mehr weiter auf Menschenwort stützt und statt dessen ganz alleine auf Gott und Jesus vertraut.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    >> Da Gott ja gemäß der Bibel JEDEM seinen Geist schenkt, der an Jesus Christus als seinen Erlöser glaubt und man solche Menschen – trotz all dem Mummpitz den sie dort über Gott gelehrt bekommen – Konfessionsübergreifend findet, lässt sich das nicht eingrenzen. <<

    Hallo Ulli

    Ob Gott jedem seinen Geist schenkt, daran habe ich gemessen an ihren Früchten meine Zweifel. Alle Trinitarier(Dreieinigkeitsanbeter), die Weihnachten und Ostern feiern, kann man mit ruhigem Gewissen davon ausschließen, ebenso diejenigen, die Israel im Fleische als das Volk Gottes wieder herstellen wollen. Das geht dar nicht. Die sind noch schlimmer als der Sklave. Was bleibt also?

    Ede

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hi Ede,

    also hängt die Ausschüttung des Geistes vom Erkenntisstand bzw. dem Verständnis hab? Wieviel darf man dann falsch verstehen, bis man den Geist nicht mehr bekommt?

    Oder meintest du solche Menschen, die BEWUSST, als wider besseren Wissens, „falschen“ Bräuchen und Lehren anhängen?

    LG
    Hans

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,
    bei dir klingt es so, als wären „Gesalbte“ schon jetzt und hier vollkommen in ihrem christlichem Wesen und an Erkenntnis. Wäre dem so, dann hätten sie keine Gnade mehr nötig. Aber soweit ich weiß, bedarf JEDER Mensch der Gnade Gottes, Gesalbte bilden da keine Ausnahme, sonst wären sie ja makellos.

    Matthäus hat es durch 1. Kor 12: 3-9 ja schon aufgeführt, da sind viele unterschiedliche Gaben benannt die Gott denen gibt, die er dafür vorgesehen hat.

    Woher nehmen wir Menschen uns eigentlich das Recht heraus, festzulegen wer den heiligen Geist hat und wer nicht?
    Ich halte das für sehr hochmütig und auch gefährlich, denn wer das tut, erhebt sich damit über den Vater – der wohl selbst noch am besten entscheiden kann, wem er seinen Geist gibt.

    Bei allem zählt letztlich doch die Einstellung des Herzens und in das kann nur Gott einsehen.
    Wer sagt dir denn, das ein Katholik nicht auch nur aus reiner Fürsorge für seine Brüder weiter in die Andacht geht, obwohl er mit vielen Lehren garnicht mehr übereinstimmt? – Vielleicht auch weil er das Ganze lieber von innen wachsam im Auge behält, um seine Glaubensbrüder warnen zu können…so wie es viele Zeugen ja auch tun?!

    Überhaupt haben schon die Apostel von bruchstückhafter Erkenntnis gesprochen…und das hat sich über die Jahre mal so garnicht gebessert, woll?
    Und trotzdem bedient sich Gott weiterhin an – gemessen an Jesus – geistig eher minderbemittelter Menschen und hat dabei was die Erkenntnis betrifft, hauptsächlich eines festgelegt:

    3 …Niemand, der den Geist Gottes hat, kann Jesus verfluchen, und niemand kann sagen: »Jesus ist der Herr«, wenn es ihm nicht der Heilige Geist eingibt.
    1. Kor 12, 3

    Dem Maßstab den DU Ede, anlegst, kann niemand entsprechen. Ergo gäbe es nirgendwo mehr auf dieser Erde Menschen, die Gott mit Vater ansprechen dürften. Denn auch das ist ein Geschenk des heiligen Geistes.

    Gal 4, 6+7 hätte sich erledigt…:

    6 Und weil ihr seine Kinder geworden seid, hat Gott euch den Geist seines Sohnes ins Herz gegeben, sodass ihr zu Gott nun »lieber Vater« sagen könnt.
    7 Jetzt seid ihr keine Diener mehr, sondern Kinder Gottes. Und als seine Kinder gehört euch alles, was ihm gehört.

    Auch Röm 8, 1+2 ist dann Geschichte…:

    1 Also gibt es jetzt für die, die zu Christus Jesus gehören, keine Verurteilung mehr.
    2 Denn die Macht des Geistes, der Leben gibt, hat dich durch Christus Jesus von der Macht der Sünde befreit, die zum Tod führt.

    Wer soweit geht zu sagen, das heutzutage die Menschen die den heiligen Geist haben, mit der Lupe zu suchen sind, der verleugnet ihn. Und gleichzeitig stellt er damit dann auch noch die Behauptung auf, dass es heute keinen mehr gibt, der zu Jesus gehört. Denn es ist ja schließlich niemand frei von Irrtümern.

    Nennst du Gott in deinem Gebet zu ihm nicht auch Vater und fühlst dich Jesus zugehörig, weil du an ihn glaubst? – Wenn ja, dann hältst du dich – nach deiner Denkweise – für geistig unfehlbar…und sprichst damit jedem der auch nur eine deiner Ansichten nicht teilt, seine Zugehörigkeit zum Christus ab.

    Oder aber du hältst dich selbst auch nicht für gesalbt…dann gehörst du aber auch nicht zum Christus…dann gehört keiner von uns zu ihm…was zum Kuckuck MACHEN wir dann bloß alle hier?

    LG Ulli

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Hallo Ede,

    JEDE Sünde führt zum Tod. Daher braucht JEDE Sünde Vergebung. Kann man daher wirklich sagen, die Sünde der Trinitätslehre ist schlechter als die Sünde, Jesu Aufgaben durch einen Treuen und Verständigen Sklaven ersetzen zu wollen? Ist das Verschweigen von Wahrheiten wie der Teilhabe am „Wilden Tier“ weniger verwerflich als eine im Glauben begangene Weihnachtsfeier?

    Mir ist ein Bruder in einem fremden (kirchlichen) „Land“ lieber als der Feind im eigenen Haus!

    Und weil die Organisation im Allgemeinen arrogant genug ist zu denken, „die anderen“ müssten Hilfe haben, kämen nicht allein zurecht: 11 Brüder haben ihren 1 Bruder in die Sklaverei verkauft und doch waren es diese 11, die sich in ihrer Heimat wähnten, die zu diesem 1 betteln gehen mussten um Essen zu haben und die sich dann im Land dieses 1 angesiedelt haben.

    Wo auch immer wir sein mögen: Ich wünsche allen ernsten Christen den göttlichen Geist im Überfluss, denn Gott ist großzügig mit allen Menschen, die IHN bitten.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    das kann doch nur allein der Geit Gotes realisieren und das wird er auch, mit oder ohne Tower, ohne Brooklyn und schon ganz ohne irgendeinen menschlichen Anspruch

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    (1. Mose 6:1-3) . . .Nun geschah es, als die Menschen auf der Oberfläche des Erdbodens zahlreich zu werden anfingen und ihnen Töchter geboren wurden, 2 daß dann die Söhne des [wahren] Gottes die Töchter der Menschen zu beachten begannen [und gewahrten], daß sie gut aussahen; und sie nahmen sich dann Frauen, nämlich alle, die sie erwählten. 3 Danach sprach Jehova: „Mein Geist soll nicht auf unabsehbare Zeit dem Menschen gegenüber walten, da er ja Fleisch ist. Somit sollen sich seine Tage auf HUNDERTZWANZIG Jahre belaufen.“

    Was haltet ihr davon?

    Ede

  • Zadok
    Juni 13, 2012

    Lieber Edelmuth,

    was ich davon halte, steht in Apg. 1:7
    Jesus gibt uns keinen Grund zu glauben, dass diese Zahl auf
    seine Wiederkunft Anwendung findet. Alles andere ist spekulativ.
    Und macht nur Sinn, wenn man sie von 1914 u.Z. ausgehend rechnet; aber da war ja nichts, in diesem Jahr, wie du weisst.

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    Guten Morgen Zadok

    Wollte man die Berufung des Sklaven widerlegen, braucht man 1914 nicht zu widerlegen. Dafür gibt es genügend andere Argumente.

    Je später man die Berechnungsgrundlage der 2520 Jahre ansetzt, um so wahrscheinlicher ist es, dass wir in der vorhergesagten Generation, in der das Ende kommen soll, leben.

    Ede

  • Rico
    Juni 13, 2012

    Hallo Edelmuth,

    Zitat:

    Wollte man die Berufung des Sklaven widerlegen, braucht man 1914 nicht zu widerlegen. Dafür gibt es genügend andere Argumente.

    Je später man die Berechnungsgrundlage der 2520 Jahre ansetzt, um so wahrscheinlicher ist es, dass wir in der vorhergesagten Generation, in der das Ende kommen soll, leben.

    Dem stimme ich zu und ich muß auch sagen das ich im Gegensatz zu anderen hier kein Problem mit 1914 als Ausgangspunkt für die Zeit des Endes habe! Nur das man das Jahr 607 v.u.Z. als historischen Fakt her nimmt, das Jerusalem da zerstört wurden sei und sich darauf beruft und dann ein ganzes Glaubensgebäude darauf
    installiert finde ich nicht in Ordnung! Wenn man 539 v.u.Z. als das Jahr der Rückkehr der Juden hernimmt und 70 Jahre zurück rechnet kommt man auf das Jahr 609 v.u.Z.! Das wäre biblisch gesehen das Jahr der Zerstörung Jerusalms und der Beginn des Exils der Juden in Babylon! Aber laut Brockhaus begann die Herrschaft von Nebukadnezar 605 v.u.Z. und nach Jer 52:12 wurden die Juden im 19.Jahr der Herrschaft von Nebukadnezar ins Exil geführt! Das würde bedeuten das die Juden 586 v.u.Z. ins Exil gingen aber dann kommt man nicht auf das Jahr 539 v.u.Z. was die Rückkehr der Juden angeht sondern auf das Jahr 516 v.u.Z.! Wie kann man diesen Wiederspruch erklären?

    Was das Jahr 1914 angeht, so denke ich schon das wir seitdem in der Zeit des Endes leben aber nicht weil die WTG dieses Jahr vorgibt sondern weil das Jahr 1914 einen Wendepunkt in der Geschichte gespielt hat! Seit diesem Jahr 1914 ist es auf der Erde immer schlimmer geworden deshalb glaube ich das in diesem Jahr die Wehen von denen Jesus gesprochen hat angefangen haben! Das hat aber jetzt nichts mit der Generationsfrage zu tun das ist ein anderer Schuh! Ich glaube auch nicht daran das Jesus seit diesem Jahr unsichtbar gegenwärtig ist weil er das nämlich schon immer war und seit 33 u.Z. steht er ja im Himmel neben Gott wartent bis seine Feinde ihm als Schemel hingelegt werden! Siehe (Ps 110:1-6)! Aber du hast recht Edelmuth, je später man die Berechnungsgrundlage der 2520 Jahreansetzt, um so wahrscheinlicher ist es,das wir in der vorhergesagten Generation, in der das Ende kommen soll leben! Nur braucht man dafür eine biblische Grundlage und die haben wir leider nicht! Ich kann das Jahr 1914 nur historisch als ein besonderes Jahr kennzeichnen aber nicht biblisch auch wenn ich persönlich denke das seit diesem Jahr die Wehen begonnen haben aber das ist nur meine Meinung und nicht Meinung Gottes oder Jesu!

    Lg Rico

  • armes Schaf 2012
    Juni 13, 2012

    100% lieber Bruder R.F.
    Nackte Fakten entlarven die Zeitjongleure der Gesellschaft!Hier spricht wieder die Bibel.Schade das noch keine Versammlung von Brüderinfo gegründet wurde.Es wird Zeit für einen Kleinkongress.

  • Denker
    Juni 13, 2012

    Hallo liebe Brüder, hallo Matthäus
    es war eine gute Erklärung von dir mit dem Irrsinn von der Generation, auch finde ich den ganzen Artikel sehr gut.Seid ich hier auf dieser Seite lese, wird mein Verständnis über die Bibel immer größer und tiefer.Ich habe hier schon viele gute Erklärungen über viele Fragen die ich habe gefunden z.b.“Ausschluß“,Blut und Generation.An Matthäus noch eine Anmerkung, sie müssen irgend wann die Zahl der Gesalbten als symbolisch erklären denn es werden immer mehr und sie werden immer jünger. Ich weiß es nicht genau aber in der L.K. sitzt wohl kaum noch einer der vor 1935 geboren ist denn das war das Jahr in dem die Einsammlung beendet war, l.t. Aussage von Br. Frederick Franz.Ich hoffe das wir hier noch viele gute Artikel lesen können in dem Sinne ein GROSSES Dankeschön an alle die hier erhenamtlich Arbeiten.Auch hoffe ich das noch mehr Br.&Sch. diese Seite finden und lesen werden damit sie unsern Schöpfer und seinen Sohn Jesus die richtige Ehre zukommen lassen können und vorallem die christliche Liebe richtig ausleben können.
    Eine schönen Tag noch vom Denker

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hi Denker,

    logisch, der aktuelle Erklärungs-Stand kann ja auch nicht beliebig lange halten, da die Anzahl der „ich kenn da einen 14er“ auch weniger wird. In der LK sowieso.

    Eine Umdeutung der 144.000 von buchstäblich auf symbolisch würde zumindest die Überfüllung der kleinen Herde umgehen. Wenn man mal überlegt, wieviel tausend es wohl im 1. Jhd. schon gewesen sein müssen und man die WTG Annahme zu Grunde legt, dass ALLE damals dazugehörten, ist das auch schon eine ganze Menge.

    Da das aber niemand nachrechnen kann (und die linientreuen denken da ja nicht mal drüber nach, dass es vielleicht schon ein bisschen viele sein könnten seit 33 u.Z.), würde ein Grund zur nächsten Änderung meiner Meinung nach eher im „Aussterben“ liegen.

    Bin mal gespannt, was noch kommt.

    Die KAs & Co sollten sich ja immer wieder mal im Laufe der Jahre seit 1995 im Auftrag der LK in den Versammlungen „umhören“, wie die Reaktionen und die Unruhe bgzl. der Generation ist. Das zeigt, dass sich die WTG durchaus der heiklen Problematik bewusst ist und versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben.

    Aber Logik und die Realität sind schwer zu verbiegen.

    Schöne Grüße,
    Hans

  • matthäus
    Juni 13, 2012

    Hallo Denker, zu deiner Anmerkung das die Zahl von 144.000 irgendwann als symbolisch zu erklären sein wird, nun die buchstäbliche Zahl von 144.000 ist schon lange nicht mehr haltbar.

    Abgesehen von der UNVERNUNFT ausgerechnet die Zahl selbst buchstäblich zu nehmen, alles andere z.B. die 12 x 12.000 aber symbolisch entbehrt jeder biblischen Grundlage.

    Eine drastische Änderung brachte J. F. Rutherford, indem er der großen Volksmenge” die himmlische Hoffnung aberkannte und sie dem irdischem Leben zuordnete.

    Nun, Tatsache ist, dass schon 1925 ca. 90.000 Personen das Abendmahl einnahmen und sich somit zu den 144.000 bekannten. Diese Tatsache scheint sehr peinlich zu sein, hat sie doch zu allen Mitteln gegriffen, um dies nicht preiszugeben.

    In dem Buch “Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben”, Wachturm Gesellschaft, Ausgabe 1960, auf Seite 315 behauptet sie:

    d) Erster Bericht über die Teilnehmer am Gedächtnismahl, das am Mittwoch, 17. April 1935 gefeiert wurde …”

    Die Fußnote “d” bezieht sich auf die Statistik, in welcher die Zahl der Teilnehmer mit 36.732 angegeben wird. Offensichtlich kannte der Verfasser nicht die Aussage des Wachtturm vom 15. September 1925 auf der Seite 287 oder er ignorierte sie einfach:
    Gedächtnismahl Bericht für 1925.

    Nachstehend finden die Leser eine Liste der Versammlungen, welche 25 oder mehr Teilnehmer der Gedächtnisfeier des Todes unseres Herrn berichteten, welche am Abend des 8. April begangen wurde. Bisher haben wir die Namen der Versammlungen veröffentlicht, welche 20 oder mehr berichteten. Anstatt alle Länder zusammen oder durcheinander zu bringen, werden sie getrennt gezeigt, was von den Geschwistern als eine Verbesserung angesehen werden mag. Trotz unserer Bitte um prompte Berichte kamen sie sehr langsam herein. Es freut uns zu sehen, dass die Zahl derer, welche an der Gedächtnisfeier teilnahmen, so groß ist, weil sie ein großes Interesse an der Wahrheit überall offenbart, und dies ist, wie es sein sollte. Die Gesamtzahl der Teilnehmer, soweit berichtetet ist, beträgt 90.434, was 25.329 mehr ist als vor einem Jahr berichtet wurde. Vereinigte Staaten. Los Angeles, Cal. 1073; New York 892…”

    In dem Buch “Jehovas Zeugen Verkündiger des Königreiches Gottes”, Wachtturm Gesellschaft, Ausgabe 1993, wird auf der Seite 717 gesagt: “Die zur Verfügung stehenden Anwesendenzahlen von Gedächtnismahlfeiern vor 1932 sind oft unvollständig. In manchen Jahren wurden nur die Zahlen von Gruppen veröffentlicht, die mindestens 15, 20 oder 30 Personen berichteten..”

    Der Wachtturm von 1925 beweist das Gegenteil, indem auf zwei Seiten detailliert die Teilnehmerzahlen in den verschieden Ländern am Abendmahl aufgelistet werden. Wenn aber in dem Jahr 1925 schon tatsächlich 90.434 Personen am Abendmahl teilgenommen haben, wie kann man heute noch die Zahl 144.000 buchstäblich nehmen?

    Vielmehr war es doch so, dass J. F. Rutherford diese Zahlen erhebliche Kopfschmerzen bereitet haben müssen, so dass eine Änderung notwendig war. Seit 1935 wird die irdische Hoffnung den ZJ in den Vordergrund gestellt, bzw. zu dieser Zeit soll die Zahl der 144.000 voll geworden sein.

    Siehe auch das WT Zitat in dem F.Franz behauptete das mit 1935 die Einsammlung zu den 144.000 zu Ende war. Wenn es bereits in den 1920er Jahren über 90.000 Gesalbte gab und auch ALLE Christen des ersten Jahrhundert zu den Gesalbten zu zählen sind, bedarf es eine großen Fantasie um die Zahl von 144.000 für die Gesalbten als BUCHSTÄBLICH anzusehen.

    lg. Matthäus

  • matthäus
    Juni 13, 2012

    Als kleine Ergänzung zur UNMÖGLICHKEIT der 144.000 und deren buchstäblichen Zahl:

    So lesen wir, dass zu Pfingsten 33 u. Z. 3000 Personen zum Christentum bekehrt wurden (Apostelgeschichte 2:41).

    Von solche Zahlen an Täuflingen können ZJ heute nur mehr träumen, vielleicht noch bei einem internationalen Kongreß mit über 100.000 Anwesenden.

    Später lesen wir, dass es in Jerusalem etwa 5.000 gläubige Männer gibt (Apostelgeschichte 4:4). Da nur die Männer erwähnt werden, liegt die tatsächliche Zahl, vielleicht bei ca. 10.000 Personen.

    Die Zeitspanne, die wir ansetzen wollen, ist von Pfingsten 33 u. Z. bis 99 u. Z., zu der Zeit, in der noch der Apostel Johannes lebte. Wenn man nun von 10.000 Personen im Jahre 33 u. Z. ausgeht und man nun wissen möchte, wie viele Christen im Jahre 99 u. Z. gelebt haben, so ist dies eine ganz einfache Hochrechnung, wobei eine jährliche Mehrung unbekannt ist.

    Nur als Anhaltspunkt: ZJ haben in guten Jahren eine durchschnittliche jährliche Mehrung von ca. 6 %, und man kann sicher sein, dass es den ersten Christen auch gelang, solch eine Mehrung vorzuweisen, zumal sie Geistesgaben hatten und Wunder wirken konnten. Bei nur einer 4% jährliche Mehrung ergäbe mit Ablauf des 1. Jhdt. bereits mehr als 130.000 Christen.

    Das deckt sich mit geschichtlichen Aufzeichnungen die belegen (wie bereits in den 1950er Jahren im WT stand) daß es im 1. Jhdt. wahrscheinlich über 100.000 Märtyrer als Christen gab.

    Wem das immer noch zuwenig Argumente sind, dann bitte über diesen Bibelvers nachdenken:

    Galater 4:21-27 wobei es speziell um den Vers 27 geht:

    Zum Beispiel steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; aber der von der Magd wurde in Wirklichkeit nach der Weise des Fleisches geboren, der andere, von der Freien, durch eine Verheißung. Diese Dinge sind ein symbolisches Drama; denn diese Frauen bedeuten zwei Bündnisse, das eine vom Berg Sinai, welches Kinder zur Sklaverei hervorbringt, und das ist Hagar.

    Diese Hagar nun bedeutet den Sinai, einen Berg in Arabien, und sie entspricht dem heutigen Jerusalem, denn sie ist mit ihren Kindern in Sklaverei. Das Jerusalem droben dagegen ist frei, und es ist unsere Mutter. Denn es steht geschrieben: “Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die nicht gebiert; brich hervor, und rufe laut, die du keine Geburtsschmerzen hast; denn die Kinder der Einsamen sind zahlreicher als die von der, die den Mann hat.”“.

    Die Zeugen erklären diese Bibelstelle wie folgt:

    Das Jerusalem droben ist die himmlische Organisation Gottes,
    und diese bringt 144.000 Söhne hervor.

    Das ist der einzige Einschub den sie machen, sonst erklären sie die Stelle so, wie es die Bibel aussagt, natürlich ohne auf den Vers 27 näher einzugehen, in dem Paulus aus Jesaja 54:1 zitiert.

    Paulus sagt hier unter göttlicher Inspiration, dass die Söhne des himmlischen Jerusalems (nach Auslegung der Zeugen: die 144.000) zahlreicher sind oder sein werden als die fleischlichen Israeliten. Heute leben ca. 15 Millionen Juden auf dieser Erde.

    Ein Leitartikel von BI liefert noch weitere Belege:
    http://www.digidatanet.de/?p=663

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    imn zweiten Jahrhundert wurden in Ägypten um 150.000 Christen getötet. Bedenken wir all die vielen Christen, die sich dem Papsttum aus Gewissengründen widersetzten über die nahezu 2 000 Jahre – da bleibt wohl kaum noch ein Platz frei.
    Und addieren wir diejeningen die seit 1935 wegstarben so kommen wir druchaus auf etwa 100.000.
    Alles Schall und Rauch und viel Luft im Bauch.
    ich bin sicher, die Brooklynokraten sitzen im Elferrat – oder sind es nur 10?- und überlegen, wie sie die nächste Sau durchs Dorf jagen.
    sorry für den Vergleich, aber was anderes paßt da schlecht

  • Bernhard
    Juni 13, 2012

    Mein lieber Bruder Matthäus, zu deiner Aussage.. das die Zahl von 144.000 irgendwann als symbolisch zu erklären sein wird, nun die buchstäbliche Zahl von 144.000 ist schon lange nicht mehr haltbar.
    Ich persönlich glaube das die Zahl dadurch buchstäblich ist weil Jesus Christus im selben Satz mit den 144000 ja auch nicht symbolisch zu verstehen ist
    Offenb.:14,1 Ich sah das Lamm auf den Berg Zion stehen, umgeben von 144000 Menschen.(HofA)
    Entweder ist Lamm und Zahl symbolisch oder für beide Teile buchstäblich, wie siehst du das , würde mich sehr auf deine Antwort freuen!
    Liebe Grüße dein Bruder Bernhard

  • Manfred
    Juni 13, 2012

    Lieber Bernhard,

    Man müsste Offenbarung 7 noch dazu nehmen:

    4 Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: 144000 Versiegelte, aus jedem Stamme der Söhne Israels.
    9 Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Throne und vor dem Lamme, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen. (Offenbarung 7:4, 9 ELB71)

    Gehört wurde die Zahl von 144.000, gesehen wurde dann aber eine grosse Volksmenge. Somit kann man die symbolische Zahl gehört, aber die tatsächliche Menschenmenge als grosse Volksmenge gesehen haben.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Edelmuth
    Juni 13, 2012

    Hallo Bernhard

    Die Zahl von 144 000 wird in der Offenbarung drei mal erwähnt. Sie unterscheidet sich von der unbestimmten Zahl, der großen Volksmenge, die kein Mensch zählen kann, dadurch, das sie bestimmt ist, nämlich genau 144 000. Ob diese Zahl symbolisch für eine andere bestimmte Zahl steht, kann wohl nur der Vater sagen.

    Dass mehr Menschen als erforderlich durch die Einnahme der Symbole ihre Bereitschaft für ein Leben im Himmel erklärt haben, ist zu loben. Wer tatsächlich zu himmlischem Leben vom Vater verherrlicht wird, kann man nicht sagen. Das ist auch so gewollt, damit sich niemand in dem Bewusstsein ein Freund des Gesalbten zu sein, zu seinen Lebzeiten auf der Erde Vorteile durch besonders großzügig Spenden verschaffen kann. Es könnte ja sein, dass gerade dieser Mensch vom Vater nicht berufen wurde, obwohl er von den Symbolen genommen hat.

    Ede

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Bernhard,
    ZITAT:
    „Entweder ist Lamm und Zahl symbolisch oder für beide Teile buchstäblich, wie siehst du das , würde mich sehr auf deine Antwort freuen!“

    Hmmm…das Lamm stellt aber doch ein Symbol für Jesus dar und kein buchstäbliches Lamm, oder? – So gesehen, spräche es sogar eher für eine symbolische Auslegung.

    LG Ulli

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hi Bernhard,

    wenn das Wort „Lamm“ kein Symbol ist, wie erklärst du dir dann die ganze Szene? 🙂

    Gruß
    Hans

  • Matthäus
    Juni 13, 2012

    Lieber Bernhard!

    Zu deiner Frage schicke ich dir heute Abend eine umfangreiche Abhandlung.
    Die Lehre der WTG das die 144000 buchstäblich soviele sind würde nur dann einen Sinn machen wenn die Auserwählung schon mit den ersten Christen abgeschlossen war. Dem steht aber wieder die Erklärung von Paulus an die Galater gegenüber. Aber lies dir den gesamten Bericht durch und dann wirst du sicher eine andere Sichtweise bekommen.
    Lg. Matthäus

  • Bernhard
    Juni 13, 2012

    Hiermit möchte ich mich besonders bedanken an alle die mir in Bezug auf die 144000 symb.oder buchstäbl. geantwortet haben .Danke Matthäus für deine erklärenden Unterlagen.

    Unter uns wurde eben über diese Stellen in Offb. Kapitel 7 und 14 ob symbolisch oder buchstäblich gesprochen. Weil das Lamm zwar symolisch aber an Zahl 1(buchst) ist darum haben wir die Zahl 144000 auch so verstanden, aber so hat jeder sein Verständnis dazu gebracht und das ist hier bei BI einfach sehr gut. Danke das es diese Seite gibt. Eines weiss ich sicher, dass unser Herr Jesus seine Mitregenten kennt Offenb. 14:4,5 Sie sind ihrem Herrn treu geblieben und haben sich nicht durch Götzendienst verunreinigt. Sie sind rein und folgen dem Lamm überall hin…………Weder Lüge noch Falschheit gibt es bei ihnen, sie sind ohne Tadel und niemand kann ihnen etwas vorwerfen.
    Brüderliche Grüße Berhard

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Hallo ihr Lieben,

    m. E. ist die Bibel selbst nicht eindeutig in Bezug auf die Länge einer Generation. Nehmen wir Ps. 90:10 haben wir schon zwei Angaben, einmal 70 oder zur Auswahl 80 Jahre. Im 1. Kapitel des Matthäus-Evangeliums wird Serubbabel als 11. Vorfahr Jesu genannt. Da Serubbabel um 515 v. u. Z. wirkte, umfasst eine Generation (bis 2 v. u. Z.) um die 50 Jahre. In 1. Mose 15: 13, 16 sagt Gott zu Abraham, dass die Israeliten 400 Jahre als Fremdlinge dienen müssen, aber „in der vierten Generation“ würden sie zurückkehren. Das heißt, eine Generation – vorausgesetzt, die Generationen teilen sich in gleich lange Abschnitte – dauert 100 Jahre.

    Da konnte mir bis dato auch keiner weiterhelfen. Vielleicht gibts aber einen neuen Wachtturm, wenn man diesen Umstand mal als Leserfrage einbringt 🙂

    Insgesamt ist es doch so: Die Meisten von uns haben genauso sehnsüchtig vor dem Kalender gehechelt und gehofft, das baldig eintreffende Harmagedon zu erleben, endlich Rechtfertigung vor dem bösen Nachbarn, der streitsüchtigen Biolehrerin….Es ist wirklich gut, dass wir von Gott heruntergeschraubt werden um uns auf das wirklich Wesentliche zu konzentrieren: Unsere Reflexion des Glaubens an IHN und das völlige Vertrautwerden mit der Gnade seines Sohnes. Viele hätten dies gar nicht erlebt, wenn wir nicht die „Schmach“ erlebt hätten, von dieser Organisation hinausgetreten worden zu sein, egal durch Ausschluss oder einem (mehr oder weniger) freiwilligen Abgang.

    Von mir aus kann sich die nächste Generation der hochelitären Bibelerklärer mit der Generationenfrage beschäftigen, solange ihnen von göttlicher Seite die Zeit eingeräumt wird. Ich muss diese Zeit sehr genau einteilen um Gottvertrauen zu lernen, ein liebes Wort an meinen Nächsten zu richten etc.

    Sokrates war kein Zeuge Jehovas, denn er prägte den Satz: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, aber der wäre in der Generationenfrage absolut berechtigt. Das Problem sehe ich eher nicht darin, dass Unklarheit darüber herrscht, wie lange eine Generation im biblischen Sinn dauert oder wen Jesus damit genau ansprach, sondern dass aufrichtige Menschen in eine Glaubenskrise getrieben werden, weil sie gezwungen werden, heute die eine Meinung und morgen eine Andere zu vertreten. Zur gleichen Sache, zur gleichen Zeit. Sie haben keinen Millimeter eigene Glaubensfreiheit. Leider auch nicht die Freiheit, sich keiner Zeitphilosophie anzuschließen.

    Meines Erachtens gibt es in der Generatonenfrage nur eine Gewissheit: Hätte JHWH gewollt, dass wir uns mit Zahlen und Regelwerk beschäftigen, hätte er es uns ganz deutlich gesagt, so dass jede(r) es deutlich vernehmen (oder lesen) könnte. Und er hätte die Länge einer Generation auf eine starre Anzahl Jahre festgelegt.

    Bitten wir Gott, IHN ehren zu dürfen, indem wir unser Herz jederzeit für IHN bereit machen, denn mit IHM dürfen wir jeden Tag rechnen.

    In brüderlicher Liebe
    Eddi

  • Anna
    Juni 13, 2012

    Lieber Bruder R.F. liebe Diener Jehovas,
    herzlichen Dank! Du Akazie hast schön formuliert, was ich auch so empfinde.

    Liebe Grüße an alle Anna

  • AKAZIE
    Juni 13, 2012

    Einfach Klasse,
    ich habe den Eindruck das bei dieser Vielzahl der erdrückenden Beweise keiner mehr sagen kann: „Wir haben von alldem nichts gewusst!!!“ so nach und nach, verschwinden mit jedem hier geleisteten Beitrag die tragenden Steine aus dem Wachtturm. Die wirkliche aktuelle Botschaft lautet: „Habt kein Vertrauen zu Menschen die offenkundig von sich behaupten, in irgend einer Weise von Gottes Geist gelenkt zu sein!!!“
    Das kann man mit diesem Beitrag, sehr gut beweisen und das tatsächlich nicht beim Erdenmenschen es liegt seinen Schritt zu richten. Mit diesen o.g. Beweisen kann man ohne weiteres sauber argumentieren, falls es mal erforderlich werden sollte. Ich bin nach wie vor dankbar dafür das mein geistigen Hunger in der Hauptsache durch die organisierten Vorkehrungen sich entwickelt hat. Das werde ich nicht abstreiten, doch nun ausschließlich dafür ein paar Männern dafür zu danken, die sie langsam aber sicher in Ihren eigenen Widersprüchen gefangen haben und dann immer noch behaupten den Segen unseres Vaters zu haben, kann doch beim besten Willen kein freier und reifer Christ tun. Ich schätze sehr meine Hoffnung, doch zur Zeit liegt mir mehr daran zu hoffen und zuerleben wie dieser Zustand durch die Hand der Gerechtigkeit innerhalb unserer Reihen Klärung erfährt. AKAZIE

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hallo zusammen,

    irgendwie lustig bei dem ganzen Thema ist auch die Tatsache, dass Ray Franz die Generations-Problematik sowie die „WTG-konforme Lösung“ seinerzeit schon analysierte und mitveröffentlichte.

    Viele Grüße,
    Hans

  • matthäus
    Juni 13, 2012

    Meine Gratulation zur Aufklärung der verrückten Lehre was oder wer „die Generation“ ist!

    Dem Volk der ZJ werden Erklärungen wie die von der Generation, heller werdendem Licht zugeschrieben werden! Ist das logisch, vernünftig, weise und vor allem ist es DIE WAHRHEIT?
    Siehe 1. Tim. 6:20,21

    Zu diesem Satz: >>>Wer sich einmal bewusst macht, mit welcher Überheblichkeit der sog. “treue und verständige Sklave” zu Werke geht, um die meist leichtgläubigen Schäfchen letztlich doch in die Irre zu führen, muss sich unweigerlich fragen, warum diesem “untreuen” und “unverständigen Sklaven” immer noch so viele Menschen folgen.<<<

    …kann ich nur noch mit Beifall und gleichem Unverständnis antworten: JA WARUM NUR ???

    Wachtturm vom 1. 5. 99 Seite 11 Abs. 13
    "Was meinte Jesus, als er sagte: ‘Diese Generation [griechisch: geneá] wird nicht vergehen.’? Jesus hatte die Masse zeitgenössischer gegnerischer Juden, darunter die geistlichen Führer, oft als „eine böse und ehebrecherische Generation“ bezeichnet

    13 Jesus hatte vielmehr die damaligen gegnerischen Juden im Sinn, die das Eintreffen des Zeichens, das er nannte, erleben sollten. Hinsichtlich der Erwähnung ‘dieser Generation’ in Lukas 21:32 bemerkt Professor Joel B. Green: „In dem Dritten Evangelium bezeichnet ‚diese Generation‘ (und verwandte Wendungen) regelmäßig eine . . . "Kategorie von Menschen, die dem Vorsatz Gottes widerstanden.

    Das "Heller werdende Licht offenbart nun" für "diese Generation" nun eine Bezeichnung für die Gesalbten… die nicht vergehen werden, bis alle diese Dinge geschehen. Zuvor waren sie eine Kategorie von Menschen "die dem Vorsatz Gottes widerstehen".

    Im englischen Watch Tower vom 15. Februar 1927 wurde der Begriff "Generation" schon damals auf die "neue Schöpfung" angewendet:

    Zitat
    Am Jordan begann Jehova eine neue Generation, eine neue Schöpfung, deren Haupt Christus ist. Jesus wählte zwölf Apostel aus. … Wir haben allen Grund anzunehmen, dass elf dieser Apostel Teil dieser neuen Schöpfung sind. In 1. Petrus 2:9 wandte sich der Apostel selbstverständlich an die Kirche uns sprach von denen, die treu sind ["ihr seid eine auserwählte Generation"] Aus diesem Grund ist es die unaufhaltsame Schlussfolgerung, dass Jesus von der neuen Schöpfung sprach, als er sagte: "Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle diese Dinge sich erfüllt haben." Dies wiederum wäre ein starker Hinweis, dass einige Glieder der neuen Schöpfung zur Zeit von Harmagedon auf der Erde sein würden. (Übersetzung aus dem Englischen)

    Man vergleiche die beiden Sätze und das Zitat aus einem WT wie unten:

    "Dies wiederum wäre ein starker Hinweis daruf, dass einige Glieder der neuen Schöpfung zur Zeit von Harmagedon auf der Erde sein würden." (1927)

    "Dies deutet darauf hin, dass einige gesalbte Brüder Christi noch auf der Erde leben werden, wenn die vorausgesagte "große Drangsal" beginnt." (2008)

    Wenn wundert es wenn man sich vorstellt wie „helleres Licht“ lt. eigener Erklärung zustande kommt:

    Nachfolgen die verrückte Erklärung, wie Spr 4:18 zu verstehen sei!

    *** w82 15. 5. S. 28-29 Der Pfad der Gerechten wird ständig heller ***

    9 Man könnte sagen, daß solche Änderungen einem Prinzip folgten, von dem man sich, wie es heißt, in der Wissenschaft bei der Suche nach der Wahrheit leiten läßt. Es funktioniert, kurz gesagt, folgendermaßen: Man stellt eine These auf, die als Ausgangspunkt für weitere Argumentation dient. Die These bietet große Möglichkeiten in bezug auf ein tieferes Verständnis oder in bezug auf die praktische Anwendung. Aber nach einiger Zeit stellt man gewisse Mängel oder Schwächen fest. Man neigt dann dazu, eine der These widersprechende Behauptung, eine Antithese, aufzustellen. Später findet man heraus, daß auch diese nicht der vollen Wahrheit entspricht, und man verbindet daher die wertvollen Punkte beider Behauptungen miteinander. Dieses Prinzip ist immer wieder angewandt worden, so daß sich Sprüche 4:18 erfüllt hat.

    Und was schrieb der WT wenn man auf Erklärungen die man vertrat (1927) verwirft (weil falsch) doch später wieder übernimmt.

    WT 15.8.76 S. 490 :

    Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen?

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    lieber RF – gut zusammengestellt, Fakten auf Fakten und WT eigene Zitate. DAmit kann man die auf den Pott setzen. Aber, du weißt ja, wie die sind, die bürgern dich aus und alles was du sagst, gilt bei den Konditionierten als nicht gesprochen.
    1914 als rationale Zahl ist Humbug, so als wäre sie ene Zusammensetzung aus zufällig generierten Zahlen von 0-9.

    Für mich ausschlaggebend ist immer wieder das Buch Sacharja mit dem Kapitel 7, wo Fasten seit 70 Jahen die Rede ist, angefangen von der Ermordung Gedaljas.
    Und da das Kapitel erklärt, wann es geschrieben wurde – im 4. Jahr des Herrschers, der 521 vuZ absolut nachweisbar seine Regentschaft antrat, kommen wir also in das jahr 517 vuZ. Rechnen wir da die 70 Jahre zurück sind wir bei 587 vuZ.
    Das ignoriert der „Sklave“ denn das würde sein Kartenhaus zusammemreißen und ihm den boden unter den Füßen nehmen.
    so besteht man auf Lüge und Trug und setzt da noch einen drauf, nämlich die Anmaßung, von Christus um 1918 by dessen Ankunft „wohltuend“ befunden worden zu sein.
    In deren Selbstverständnis fehlt das Eingeständnis, dass die Bibelforscher auf beiden Seiten am Morden des 1. Weltkrieges teilnahmen und die Krönung, dass der Watchtower 1918 mit den Kirchen Christi Nordamerikas öffentlich dafür betete, dass der deutsche Kaiser Kaiser Wilhelm II und Kaiser Karl I von Österreich-Ungarn sowie der osmanische Sultan Mehmet Reschat den Krieg verlieren.
    Daran erinnern sie sich heute nicht mehr und sie haben auch im Brief an den Reichskanzler Hitler gelogen, als sie dort erklärten schon immder deutschfreundlich gewesen zu sein.
    Sie sind halt WENDEHÄLSE, Opportunisten und richten ihr Fähnlein ganz nach dem Wind. Dabei fragen sie nicht nach dem Befinden der Gläubigen. Diese sind ihnen doch völlig einerlei. Denn sie verboten einst IMpfungen (30iger bis ca 60iger jahre) und sie nannten Organtransplantationen „modernen Kannibalsismus“.
    haben sie sich für solche Entgleisungen jemals entschuldigt?
    Das kann man von diesen aalglatten Leuten nicht erwarten.
    Sie werden niemals, ja zu Keiner Zeit eingestehen, dass sie die Bibel vergewaltigen und die gläubigen irreführen.
    Gemäß dem einstigen Jesuiten ALberto sind sie von den Jesuiten unterwandert und sie haben ähnliche Machtstrukturen – absolut.
    Entweder du gehorchst oder du mußt gehen.
    Christliche Freiheit ist dort nur ein hohler Begriff, der immer wieder inhaltslos kommuniziert.
    WEr das System durchschaut hat, wird daran nicht haften bleiben können, auch wenn er Familie hat die dorthin geht.
    Es bleibt dieHoffnung und das Wissen: der, der alles sieht, sieht sie auch in der Vernichtung

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Hallo Frank&Frei,

    ich hab wohl eine Bildungslücke. Du hast dich auf Sach. Kap. 7 bezogen mit der Ermordung Gedaljas, aber ich finde in Sach. 7 nichts davon. Bitte helfen, Danke.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Barbara
    Juni 13, 2012

    Hallo Eddi,
    direkt wird das nicht erwähnt.Aber in Vers 5 von Kapitel 7 wird von
    Fasten zu bestimmten Zeiten gesprochen.
    Im babilonischen Exil fasteten die Juden an wichtigen Gedenktagen, die mit der Zerstörung des Königreichs Juda in Zusammenhang standen.
    Im 5. Monat um der Zerstörung des Tempels zu gedenken
    Im 7. Monat , Ermordung Gedaljas
    im 10. Monat, Belagerung Jerusalems
    im 4. Monat , Zerstörung der Mauer Jerusalems
    vgl auch Sach 8,19

    LG Barbara

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    hallo Eddi,
    das Fasten gründete sich auf die Ermordung Gedaljas. ER wird namentlich nicht erwähnt, man muss es im Kontext der Geschichte sehen:
    hier der Bibeltext:
    Sacharja – Kapitel 7
    Am bloßen Fasten hat Gott kein Gefallen
    1 Und es geschah im vierten Jahr des Königs Darius, daß des HERRN Wort geschah zu Sacharja am vierten Tage des neunten Monats, welcher heißt Chislev, 2 da die zu Beth-El, nämlich Sarezer und Regem-Melech samt ihren Leuten, sandten, zu bitten vor dem HERRN, 3 und ließen sagen den Priestern, die da waren um das Haus des HERRN Zebaoth, und den Propheten: Muß ich auch noch weinen im fünften Monat und mich enthalten, wie ich solches getan habe nun so viele Jahre? (Jeremia 52.12) (Sacharja 8.19) 4 Und des HERRN Zebaoth Wort geschah zu mir und sprach: 5 Sage allem Volk im Lande und den Priestern und sprich: Da ihr fastetet und Leid truget im fünften Monat und siebenten Monat diese siebzig Jahre lang, habt ihr mir so gefastet? (Jesaja 58.5) (Sacharja 8.19) 6 Oder da ihr aßet und tranket, habt ihr nicht für euch selbst gegessen und getrunken?

    In Jeremia 41 heißt es: Aber im siebten Monat kam Jischmael, der Sohn Netanjas, des Sohnes Elischamas, ein Mann aus königlichem Geschlecht und einer von den Großen des Königs, mit zehn Mann zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, nach Mizpa. Während sie dort zusammen aßen,

    2erhob sich Jischmael, der Sohn Netanjas, samt den zehn Männern, die bei ihm waren, und sie erschlugen Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, mit dem Schwert. So tötete er den Mann, den der König von Babel als Statthalter im Land eingesetzt hatte

    das ist der siebte Monat des Fastens, was 517 uZ seit 70 Jahren stattfand.
    Die Bibel legt sich selbst aus. Klar und deutlich

  • Eddi
    Juni 13, 2012

    Vielen lieben Dank an dich und auch Barbara für die Erklärung. Soweit hätte mir das derzeit wirklich nicht mehr gereicht.

    Danke auch an alle anderen Kommentatoren und natürlich auch an die Brüder, die sich viel Mühe geben, das biblische Verständnis zu erhellen. Obwohl es mich derzeit so anstrengt bringt es mir doch auch sehr viel Ruhe.

    Ganz liebe Grüße und eine gute Nacht
    Eddi

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Bruder R.F.,
    ich kann mich noch dunkel daran erinnern, das irgendwo dazwischen auch eine Zahlenakrobatik hingelegt wurde, bei der jeder der des Rechnens mächtig ist (ich musste mir das allerdings erklären lassen 😉 ) zum Jahr 2021 (oder so) als Endzeitdatum geführt wurde.
    Kann sich da noch wer dran erinnern? – Gab´s da bei euch auch nachdenkliche Gesichter?
    Ich wüsste allerdings nicht, dass es später nochmal aufs Trapez kam…es sei denn, wir waren da dann schon wech.

    ZITAT:
    „Die ganze Entstehungsgeschichte der “Generationen”-Lehre und der Umgang des “Sklaven” mit ihr, sollte uns zumindest eines vor Augen führen: Der “Sklave” hat mit den sich widersprechenden Lehren über die “Generation” sich selbst und der Weltöffentlichkeit den Beweis geliefert warum es ein Verhöhnung des “Heiligen Geistes” Jehovas wäre, davon zu sprechen, dass ausgerechnet sie von diesem Geist geleitet würden.“

    Außerdem hat sie damit einmal mehr bewiesen, dass aus ihren „heiligen Hallen“ NICHTS kommt, das bleibt…und sich damit als überflüssig erwiesen.

    LG Ulli

  • Andre
    Juni 13, 2012

    Liebes Team von Bruderinfo, Lieber R.F. Vielen Dank für den tollen Artikel. „Hut ab“.. Mir gefällt, dass ihr immer offener, deutlicher und kritischer schreibt. Jeder Artikel tut mir gut, mit der Vergangheit abzuschließen und vorwärts zu gehen. Wie schön wäre es, wenn alle Z.J. dies lesen könnten (können täten sie ja, dürfen aber nicht…).

  • matthäus
    Juni 13, 2012

    Hier habe ich noch ein sehr zutreffende Analyse gefunden die ich gerne als zusätzlichen Beleg hier einstelle:

    Im WACHTTURM vom 15. Februar 2008 („Studienausgabe“) heißt auf Seite 24 im Absatz 15:

    Zitat
    Für Personen ohne biblisches Verständnis erscheint das Zeichen der Gegenwart Jesu heute gewiss nicht „in auffallender Weise“, sodass „man es beobachten könnte“. Ihrer Meinung nach geht alles so weiter wie eh und je (2. Pet. 3:4).

    Der WACHTTURM spart sonst nicht mit Schriftverweisen, aber in diesem Fall wurde darauf verzichtet. Das eingebaute Zitat stammt nämlich aus Lk 17, 20, wo es nach der NWÜ im Kontext heißt:

    Zitat
    Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Königreich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: „Das Königreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, so daß man es beobachten könnte, 21 noch wird man sagen: ‚Siehe hier!‘ oder: ‚Dort!‘ Denn siehe, das Königreich Gottes ist in eurer Mitte.“

    Wie man sieht, hat der WACHTTURM 2Pet 3, 4 in unzulässiger Weise mit Lk 17, 20 in Verbindung gebracht. Das ist wohl der Grund für das Fehlen des Schriftverweises. Dabei beantwortet Jesus nur die Frage der Pharisäer, wann das Königreich komme. Aus der Antwort Jesu können wir sogar schließen, dass es im Gegensatz zur Schlussfolgerung des WACHTTURMS vielmehr ein Irrtum wäre zu meinen, das Königreich würde „in auffallender Weise“ kommen. Jesus sagte auch nicht, das Königreich komme nur für bestimmte Personenkreise in „auffallender Weise“ und die einzigen seien, die es „beobachten [könnten]“. Er machte auch keinen Unterschied zwischen „bibelfesten“ und nicht „bibelfesten“ Personen. Aber diese Art der Umdeutung ist erforderlich, um im gleichen Absatz den folgenden Satz gerecht zu werden und die „Gesalbten“ für „diese Generation“ zu qualifizieren. Im Anschluss an das vorangegangene Zitat (das mit dem Verweis auf 2. Pet. 3:4) heißt es daher weiter:

    Zitat
    Die neuzeitliche Johannes-Klasse, die treuen gesalbten Brüder Christi, haben dagegen das Zeichen erkannt…

    Jesus hat aber in Lk 17, 20 dementiert, dass man das Königreich auf irgendeine auffällige Weise erkennen könne, auf eine Weise, wie es der „Sklave“ in dem besagten Artikel aber beansprucht. Jesus sagt auch nicht, dass das Zeichen an irgendwas „erkannt“ werden müsse, sondern aus Mt 24, 30 erfahren wir, dass einfach jedermann das Zeichen sehen wird, egal ob Christen oder Nichtchristen.

    Im gleichen Satz heißt es weiter (ich wiederhole der Vollständigkeit halber das vorangegangene Zitat):

    Zitat
    Die neuzeitliche Johannes-Klasse, die treuen gesalbten Brüder Christi, haben dagegen das Zeichen erkannt, als wäre es ein Blitz…

    „Als wäre es ein Blitz“ ist Mt 24, 27 entnommen. Auch hier fehlt wieder eine Belegstelle. Warum? Wir lesen (mit Vers 26 eingeschlossen):

    Zitat
    Wenn man daher zu euch sagt: ‚Siehe! Er ist in der Wildnis‘, geht nicht hinaus; ‚Siehe! Er ist in den inneren Gemächern‘, glaubt es nicht. 27 Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein.

    In der Schriftstelle heißt es jedoch „wie der Blitz“, nicht als „wäre es ein Blitz“, wie im Artikel behauptet wird. Nebenbei bemerkt erkennt man daran auch immer wieder die Unsinnigkeit der Wiedergabe „Gegenwart“ statt „Ankunft“ in der NWÜ. Deshalb zielt die Deutungsvariante im WACHTTURM darauf ab, darüber hinwegzutäuschen, dass die Ankunft Jesu „wie ein Blitz“ ist, nicht die Gegenwart. Eine Gegenwart kann sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, aber eine Ankunft ist punktuell, eben wie ein Blitz. Sie kann nicht „andauern“ wie eine Gegenwart.

    Zudem besteht ein Unterschied zwischen dem „Zeichen“ Jesu und dem Königreich Jesu. Das Königreich fängt klein an und wächst, wie wir aus dem Gleichnis Jesu vom Senfkorn und vom Sämann kennen, kann also gar nicht „wie ein Blitz“ kommen; das Zeichen Christi dagegen kommt plötzlich und unvermittelt (Mt 24, 30) „wie ein Blitz“ (Mt 24, 27), d. h. für alle sichtbar. Der Blitz geht von östlichen Gegenden auf und scheint zum Westen hinüber. Das Zeichen ist also für alle sichtbar.

    Wenn dies das Zeichen ist, das, wie in dem Absatz behauptet wird, angeblich nur von den Zeugen-Gesalbten erkannt wird, dann wirft dies die Frage auf, warum beim Anblick des Zeichens „sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen“ (Mt 24:30) sollten. Sind „alle Stämme der Erde“ etwa auch die Gesalbten? Und wenn ja, warum sollten sie sich wehklagend schlagen, wenn sie doch zu den Auserwählten gehören und das Zeichen daher statt Wehklagen Freuderufe auslösen müsste? Daher ist die neue Generationstheorie durch Mt 24, 30 widerlegt.

    Die Deutung des WACHTTURMS ist deshalb an den Haaren herbeigezogen und entbehrt jeder Logik und biblischen Grundlage. Sie zielt darauf ab, die Zeugen-Gesalbten für „diese Generation“ zu qualifizieren und alle Peinlichkeiten, die mit der „Generation von 1914“ in Verbindung standen, zu verwischen.

    Nun behauptet der WACHTTURM, bei den „Gesalbten“ handele es sich deshalb um „diese Generation“, von der Jesus sprach, weil er seine Worte direkt an die Jünger richtete. Wir lesen im Absatz 11, S. 24:

    Zitat
    Jesus muss also von seinen Jüngern gesprochen haben, als er hinzufügte, dass „diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen“.

    Dann wird hieraus eine doppelte Erfüllung gemacht, weshalb es im Absatz 15 dann heißt:

    Zitat
    Als Klasse bilden diese Gesalbten die neuzeitliche „Generation“ – im Sinne von Zeitgenossen -, die nicht vergehen wird, „bis alle diese Dinge geschehen“.

    Wieder einmal greift die Wachtturm-Organisation auf eine scheinbare Typologie zurück. „Diese Generation“ von Jüngern, die Jesus ansprach, entspricht „diese Generation“ neuzeitlicher Gesalbter. Es sieht so aus, als ob „diese Generation“ die letzte Karte ist, die sie verspielen kann, denn so können die Zeugen-Gesalbten immer in dieser Kontinuität stehen und eine Naherwartung dauerhaft aufrechterhalten, ohne einen Zeitpunkt oder einen Zeitrahmen festsetzen zu müssen. Aber ganz ohne Zeitrahmen scheint es dennoch nicht zu funktionieren. Im gleichen Absatz lesen wir (Seite 24-25):

    Zitat
    Demnach werden einige der gesalbten Brüder Christi noch auf der Erde leben, wenn die vorausgesagte große Drangsal beginnt.

    Wann soll das sein? Wie lange sollen „einige [dieser] gesalbten Brüder“ noch leben, bis die große Drangsal hereinbricht? Und warum nur einige? Wäre es da nicht besser, die Zahl 144000 symbolisch zu deuten. Vermutlich wird mit dieser Formulierung die Grundlage dafür gelegt.

    Es gibt schon Stimmen die davon sprechen dass die 144.000 in nächster Zukunft als symbolische Zahl erklärt werden soll !?

    Verfasser unbekannt – ein Dank an ihn!

  • Joshua
    Juni 13, 2012

    Lieber Bruder Matthäus, lieber Bruder R.F., liebe Leser,

    ich erinnere mich daran, das im WT 2008, KURZ NACH dem Generation-Studienartikel, in einer Leserfrage erklärt wurde, das die Einsammlung der Gesalbten weitergeht. Wenn wir diese beiden Punkte zusammenbringen, müsste nach meinem Verständnis endlich Schluss sein mit der Rechnerei. Wieso wird dann, jetzt nach dem „3. Verständnis“ mit Schnittmengen weitergerechnet??? Könnt ihr mir den WT mit der Leserfrage nennen(ich habe die WTG-Litertur zum größten Teil entsorgt) und mir noch mal erklären was es mit der neusten Schnittmengen/Generationsüberschneidung auf sich hat?

    Euer Bruder Im Herrn
    Joshua

  • Robin
    Juni 13, 2012

    Liebe Brüder,

    vielen Dank für die gute Analyse dieser falschen Lehre im Artikel und in den Kommentaren.

    Lieber R.F.,

    zu deinem Satz
    „Noch aus einem anderen Grund muss gerade diese letzte Erklärung aus dem Jahre 2008 für viele “loyale” Brüder wie ein Schock gewesen sein.“,
    fällt mir noch das „Neue Licht“ im Studienartikel des Wachtturms vom 15.4.2010 ein:

    ZITAT Seite 10, Absätze 13, 14
    13 Drittens: Durch den heiligen Geist werden biblische Wahrheiten erhellt (Spr. 4:18). Der „treue und verständige Sklave“ verbreitet schon lange hauptsächlich durch den Wachtturm helleres Licht, das heißt tieferes biblisches Verständnis (Mat. 24:45). Ein Beispiel dafür wäre die Erklärung, wer „diese Generation“, von der Jesus sprach, tatsächlich ist. (Lies Matthäus 24:32-34.) An welche Generation dachte Jesus? Wie in dem Artikel „Die Gegenwart Christi: Was bedeutet sie für uns?“ erklärt wurde, meinte Jesus nicht böse Menschen, sondern seine Jünger, die schon bald mit heiligem Geist gesalbt werden sollten. Und Jesu gesalbte Nachfolger, sowohl im 1. Jahrhundert als auch in unserer Zeit, wären diejenigen, die das Zeichen nicht nur sehen, sondern auch seine Bedeutung verstehen würden — nämlich, dass Jesus „nahe an den Türen ist“.
    14 Was bedeutet diese Erklärung für uns? Es lässt sich zwar nicht sagen, wie lange genau „diese Generation“ dauert, doch einige Punkte zu dem Ausdruck „Generation“ sollte man im Sinn behalten: Normalerweise bezieht sich dieses Wort auf Menschen verschiedenen Alters, die während eines bestimmten Zeitabschnitts gleichzeitig leben; eine Generation ist nicht allzu lang und sie hat ein Ende (2. Mo. 1:6). Wie sollen wir also Jesu Worte über „diese Generation“ auffassen? Er meinte offenbar Folgendes: Wenn die große Drangsal beginnt, würden noch Gesalbte am Leben sein, die Zeitgenossen der anderen Gesalbten waren, die bewusst miterlebt hatten, wie das „Zeichen“ 1914 sichtbar zu werden begann. „Diese Generation“ hatte einen Anfang und sie wird natürlich ein Ende haben. Die Erfüllung all der Einzelheiten des Zeichens weist deutlich darauf hin, dass die große Drangsal nahe sein muss. Wenn wir wachsam bleiben, weil uns bewusst ist, wie sehr die Zeit drängt, werden wir stets mit dem besseren Verständnis der biblischen Wahrheit auf dem Laufenden sein und uns vom heiligen Geist leiten lassen (Mar. 13:37).

    Woher doch der Sklave weiß, was Jesus dachte (Abs. 13) und offenbar meinte (Abs. 14) – und trotzdem hat es keiner verstanden!

    Liebe Grüße
    Robin

  • Ulrike P.
    Juni 13, 2012

    Hallo Robin,
    WT-ZITAT:
    „Wie sollen wir also Jesu Worte über „diese Generation“ auffassen? Er meinte offenbar Folgendes: Wenn die große Drangsal beginnt, würden noch Gesalbte am Leben sein, die Zeitgenossen der anderen Gesalbten waren, die bewusst miterlebt hatten, wie das „Zeichen“ 1914 sichtbar zu werden begann. „Diese Generation“ hatte einen Anfang und sie wird natürlich ein Ende haben. Die Erfüllung all der Einzelheiten des Zeichens weist deutlich darauf hin, dass die große Drangsal nahe sein muss. Wenn wir wachsam bleiben, weil uns bewusst ist, wie sehr die Zeit drängt, werden wir stets mit dem besseren Verständnis der biblischen Wahrheit auf dem Laufenden sein und uns vom heiligen Geist leiten lassen (Mar. 13:37).“

    Kommt für mich irgendwie so ein bisschen rüber wie: „Ach wie gut das niemand weiß, das mein Stielzchen Rumpel heißt.“ 😉

    Was ich damit meine ist: Zuerst versprechen sie Hilfe und fordern dafür alles ein was man hat. – Sie halten vermeintlich ihr Versprechen und spinnen Stroh zu Gold. Und indem sie die ZEITGENOSSEN auch noch in diese Generation packen (das spinnen nimmt kein Ende), schlagen sie so noch ein paar Jahrzehnte drauf, womit sie hübsch den „Schwarzen Erklärungs-Peter“ an ihre Nachfolger weitergeleitet haben. – Schaffen es mit dem Hinweis auf die Erfüllungen der Zeichen aber trotzdem noch, eine Dringlichkeit aufrecht zu erhalten, die groß genug ist um auch weiterhin noch genügend Abnehmer für ihr Gold zu finden, dass in Wahrheit doch nur Stroh ist.

    Sie haben ein Verwirrspiel in Gang gesetzt und haben dann noch die Frechheit zu fragen: „Wohin wollt ihr denn sonst gehen?“

    Doch genauso wie Rumpelstielzchen, verraten sie sich bei ihrem Tanz ums Feuer selbst. – Weil sie sich mittlerweile so sicher fühlen, dass sie unvorsichtig werden und im Schutze der Dunkelheit ihren wahren Namen preisgeben. – Nicht ahnend, das der Bote schon unterwegs ist…

    Wer weiß…vielleicht werden sie sich ja dann, genauso wie dieses kleine boshafte Knubbelmännchen, auch selber zerreißen.

    Es wäre nicht Schade drum…

    LG Ulli

  • matthäus
    Juni 13, 2012

    Zu Deiner Frage lieber Joshua ist mir dieses WT Zitat eingefallen – erneut ein 100% Widerspruch zu Deinem Zitat:

    Eine Erklärung im WT von 1999:

    „Kein weiteres Hinzufügen!“

    Bei einer Gilead-Abschlußfeier im Jahr 1970 sprach Frederick Franz, der damalige Vizepräsident der Watch Tower Society, vor den Studenten von der Möglichkeit, daß sie, die alle zu den anderen Schafen mit der irdischen Hoffnung gehörten, jemand taufen könnten, der den Anspruch erhebt, zum gesalbten Überrest zu gehören. Kann das tatsächlich geschehen? Wie er erklärte, taufte Johannes der Täufer, der zu den anderen Schafen gehörte, Jesus und einige der Apostel. Dann äußerte er sich zu der Frage, ob immer noch der Aufruf ergeht, Glieder des Überrestes einzusammeln. „Nein, kein weiteres Hinzufügen!“ sagte er. „Der Aufruf endete seinerzeit zwischen 1931 und 1935!

    Es gibt kein weiteres Hinzufügen. Wer sind also die wenigen neuen Mitverbundenen, die von den Gedächtnismahlsymbolen nehmen? Wenn sie dem Überrest angehören, sind sie Ersatz! Sie sind keine Hinzufügung zu den Reihen der Gesalbten, sondern Ersatz für diejenigen, die womöglich abgefallen sind.“

    Der Wachtturm, 1.2.1999, Seite 19

    Alle heute in der LK tätigen Brüder sind nach 1935 GEBOREN worden!
    Von diesen 4 Brüder können theorethisch noch 2 leben:

    Carey Barber geboren 1905
    John Barr geboren 1913
    Theodore Jaracz geboren 1924
    Guy Pierce geboren 1934

    Weitere Fakten zum nachdenken:

    2003 waren 8565 Gesalbte –
    2008 waren 9986 die von den Symbolen nahmen.

    Alleine in 5 Jahren um 1421 mehr – das sind wenige neue?
    jene die gestorben sind – alle jenseits der 90 Jahre – nicht mitgerechnet)

    Nur unter den Gesalbten innerhalb von 5 Jahren mehr
    als 1421 Abgefallene ???

    1935 war die Einsammlung zu Ende ? – jene müssen wenigstens 20 Jahre alt bei der Salbung sein – somit geboren vor 1915 –
    wieveiel sterben die so alt sind innerhalb von 5 Jahren ???

    Wenn welche untreu werden – werden sie ersetzt, also nur ausgetauscht, wie können sie dann mehr werden?

    Wenn die Grundlage des Glaubens ein solches Fundament hat, braucht es keinen zu wundern daß immer mehr an den Lehren der LK so ihre Zweifel haben!

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    Juni 13, 2012

    Zweifel haben?
    die jonglieren mit biblischen Aussagen wie im Varieté der Künstler. Immer neue Einfälle, immer andere Aussagen und Genreation um Generation von „willigen“ Gläubigen frisst denen aus der Hand.
    Aber bald werden sie beißen, wenn das Spektakel zusammenbricht un ddie wenigen Aktieninhaber sich mit dem Kapital auf und davon machen – sollte es dann noch etwas WErt sein denn die Währungen sind auf dem Weg zur Kernschmelze

  • Hans
    Juni 13, 2012

    Hi Matthäus,

    genau deshalb wurde ja die Erklärung geändert, dass es auch JETZT noch NEUberufungen gibt. Somit müssen auch nicht zwangsläufig Tausende Gesalbte abgefallen sein.

    LG
    Hans

  • Sascha
    Juni 13, 2012

    Lieber Matthäus,

    nur als Info zu deiner Aussage: C. Barber ist 2007, T. Jaracz und J. Barr sind 2010 gestorben. G. Pierce ist der Einzige, der von den genannten Brüdern noch am Leben ist.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • stefan
    Juni 13, 2012

    Liebe Mitleser und Schreiber, lieber Andre.
    Das war genau das Thema, was mich zum grübeln veranlasste. Nicht unbedingt, dass das „Ende“ nach Ablauf der Generation nicht kam. Ich zweifelte oft an dem Gedanken, dass die Aussage Jesu von damals einfach 1:1 übernommen werden kann und mit dem WTG-Segen als bindend erklärt wird. Darin muss man der WTG ja schon ein Kränzchen winden: Sie verseteht es meisterlich, Bibeltexten eine zweite Erfüllung zu verpassen. Sei es eine Aussage Jesu oder eine simple Lebenssituation eines Bibelschreibers oder Propheten: Da findet sich leicht etwas womit man das gewöhnliche Fussvolk anhand einer zweiten Bedeutung für unsere Zeit gängeln kann…
    Liest man dann die Vorgehensweise dieser „Päpste“ wenn es darum geht biblisch begründete Entscheidungen für ein weltweites Volk zu treffen, stehen einen die Haare zu Berge.
    Ich denke da besonders an die Angelegenheit Malawi/Parteikarte vs. Bestechungsgeld/Mexico.
    Was von uns im Alltag verlangt wird, kriegt unsere Führung nicht auf die Reihe: eine simple Entschuldigung! Kein „neues Licht“, einfach eine aufrichtige, öffentliche Entschuldigung.
    Der Gipfel der Frechheit ist dann, sich plötzlich als Zaungast zu verstehen und die Idee zu vermitteln, man habe das alles nur von aussen betrachtet und nach bestem Gewissen gehandelt, quasi die Situation gerettet. Schliesslich hätten die Brüder eben zuviel erwartet und hereininterpretiert.
    Wie sagte Adam schon: …die Frau, die du mir gegeben hast…
    LG Stefan

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