69 Comments
  • Gerd
    Juni 3, 2011

    Lieber Fox,

    danke für die umfassende Antwort.

    Ob die genannten ZJ, die auf die Sicht der „Streitfrage“ fixiert sind, mit diesen „es steht zwar so geschrieben, aber gemeint ist eigentlich….“ zufrieden sein werden, ist fraglich. Ich bin es ehrlich gesagt auch nicht. Nun ein bisschen Textanalyse, du:

    1. Mose 3:15: Dort steht nicht, dass der Vater diese Äußerung gemacht hat. Dies wurde uns als ZJ so beigebracht, wird auch in anderen Religionen so gelehrt, aber es steht nicht in der Bibel.

    Ich lese dort etwas anderes als du, du schriebst, Zitat:

    14 Und Jahwe Gott sprach zu der Schlange: Weil du dieses getan hast, sollst du verflucht sein vor allem Vieh und vor allem Getier des Feldes! Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.
    15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.#

    Hier ist doch deutlich (für mich zumindest) zu lesen:

    1. Dass JAHWE sprach
    2. Dass es eine eine feindschafliche Auseinandersetzung werden würde, die sie dann bis zum Tode des Weibessamens auch wurde!
    Du:

    Aus Hiob, Kap. 1 erfahren wir zwar, dass sich die Söhne Gottes versammelten, aber war der 7. Tag der Schöpfungsperiode schon zu Ende? Wenn nicht, vor wem versammelten sie sich dann?

    Erkläre mir w i e du das meinst, Du zu Hes. 28:

    Bitte beachte, dass hier eine Unterscheidung vorgenommen wird: Ich hatte dich gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berg…. Es heißt nicht: Ich hatte dich gemacht, du warst auf meinem heiligen Berg….Der gleiche Unterschied wird auch in V. 16, Teil B gemacht:… Und ich verstieß dich vom Berg Gottes und trieb dich ins Verderben, du schirmender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine.

    Und deine Erklärung zeigt nun w a s ? Keine Rivalität zwischen zwei Rivalen, wobei Gott – oder sein Sohn – als der mit einer klaren Strafhandlung wirkte naemlich Degradierung des Teufels.

    Du:
    Dass er in Luk. 4:5 sagt, ihm sei alle Gewalt über die irdischen Reiche gegeben, heißt nicht, dass der Vater ihn mit Herrschaftsgewalt ausgestattet hätte, vielmehr ist es zugelassen, dass er sich unter Nichtgläubigen austobt.

    Warum sagte ihn dann Jesus nicht gleich „dir ist doch keine Gewalt gegeben worden!“

    Satan ist doch immer n o c h der „Gott dieser Welt“, die Rivalitaet ist nicht beendet…

    Vorerst sende ich auch liebe Gruesse

    Gerd

  • Barbara
    Juni 3, 2011

    An @alle!
    Bin vor ein paar Tagen beim Bibellesen auf Hiob 35:5-8 gestoßen.
    5Schauzum Himmel empor,sieh dir die Wolken an-sie sind unerreichbar für dich!6Genauso wenigkann deine Sünde Gott erreichen;selbst wenn du dich offen gegen ihn stellst:ihn triffst du damit nicht! 7Und umgekehrt: Bringt ihm dein tadelloses Leben irgendeinen Nutzen? Empfängt er damit eine Gabe aus deiner Hand? 8 Nein, deine Bosheit trifft nur deine Mitmenschen, und wenn du Gutes tust, hilft es nur ihnen! Damit wird der Rechtfertigungslehre eine klare Absage erteilt.Jehova ist als Souverän nicht auf uns angewiesen.

    Liebe Grüße und gute Nacht wünscht Barbara

    Liebe Barbara,
    ein sehr schöner Text und Gedanke. Es ist erstaunlich, was man alles so in der Bibel überliest.
    l.G. Bruderinfo

  • Anna
    Juni 3, 2011

    Liebe Barbara,
    schöner Text. Finde ich auch!
    Alles Gute Anna

  • Bruderinfo
    Juni 3, 2011

    Hallo Caleb,

    deine Gedanken und Aussführungen sind sicherlich richtig. Wenn ich einen Vortrag höre sind für mich nicht nur die Gedanken wichtig, sondern auch die Person, die sie vorträgt. Das muss für uns Menschen schon vom Gefühl her zusammen gehen. Wir Menschen neigen dazu, das Gesagte auch von der Person abhängig zu machen die uns was sagt. Dennoch ist aber eigentlich das Gesagte unabhängig von einer Person zu werten, denn nur so kann man vermeiden, das man etwas als wahr oder richtig akzeptiert, nur weil wir der Person eine gewisse Kompetenz oder auch Autorität zugestehen.
    Du hast recht, wir alle hier kennen uns nicht persönlich, ich kenne dich nicht und du alle anderen auch nicht. Das hat den großen Vorteil, das wir alles was hier gesagt und geschrieben wird unabhängig von Personen beurteilen können.
    Das Ziel von Bruderinfo ist es nicht eine neue christliche Gruppe zu gründen, sondern alle anzuregen selbst nachzudenken und zu forschen, um einen selbstbestimmten Glauben an Gott und Christus zu entwickeln, und nicht einen Fremdbestimmten. Dies ist nur durch offenen Gedankenaustausch und forschen auf allen Gebieten möglich.
    Auch wenn jemand keine guten Absichten verfolgt mit dem was er sagt, mag dennoch das was er sagt richtig sein. Soweit spielt die Quelle die zweite Rolle.
    Ein Beispiel aus der Bibel. Der Hohepriester Kaiphas sagte im zusammenhang mit der Verurteilung Jesu: „Es ist besser das ein Mensch für das ganze Volk stirbt, als das das ganze Volk zu Grunde geht.
    Hierzu sagt die Bibel, dass er dies nicht aus sich heraus sagte, sonder dass er unabsichtlich die Wahrheit sprach. Kaiphas als Prophet zu akzeptieren fällt uns sicherlich schwer, dennoch war das gesagte von ihm richtig.
    Verlassen wir uns daher auf den Geist Gottes und beurteilen alles an Hand der Bibel.
    Liebe Grüße
    Bruderinfo

  • Matthäus
    Juni 3, 2011

    Eher durch Zufall ist mir die Quellenangabe zu diesem Artikel aufgefallen, die letzten Zeilen:

    ————————————-

    Dies Homepage hat aber einen sehr bedenklichen Hintergrund wenn man hier etwas mehr darin ließt – oder ist das alles für euch akzeptabel? Auch wie über den Namen Jehovas geschrieben wird !!!

  • Bruderinfo
    Juni 3, 2011

    Hallo Matthäus,

    gerne möchten wir auf deine Frage Antworten, auch wenn es etwas dauert.
    Zunächst danke für deinen Hinweis. Die Formulierung des Quellenhinweises ist unglücklich gewählt, sie wird geändert. Es hört sich an wie eine Aufforderung sich weiter dort zu informieren, was natürlich nicht beabsichtigt ist.

    Dennoch möchten wir darauf Hinweisen, das wir hier bei Bruderinfo bewusst auch die verschiedensten Quellen nutzen, um Stoff und Gedanken für unsere Artikel zu haben.
    Nach dem biblischen Rat „alles zu prüfen und das Beste zu behalten“. Wir möchten nicht nur die uns bekannten vorgegebenen Organisationsquellen benutzen, oder unsere eigenen Ansichten.
    Tatsächlich findet man überall gute Gedanken und Anregungen, sie es hier durch die Kommentare von Brüdern oder auch von solchen Quellen, die sich mit biblischen Gedanken und Hintergründen befassen. Das bedeutet jedoch nicht, dass alles was aus diesen Quellen kommt von uns als wertvoll angesehen wird, und wir möchten deshalb auf keinen Fall die Brüder ermuntern alles aus diesen Quellen zu lesen, auch wenn wir das eine oder andere daraus zitieren oder verwenden.
    Doch wir müssen und wollen aus den auch dir bekannten Gründen des Urheberrechts die Quellen angeben. Es liegt uns fern uns als geistige Urheber der hier geäusserten Gedanken zu präsentieren, wenn dies nicht der Fall ist. Das angeben der Quellen möchten wir aber nicht als Werbung für diese Quellen verstanden wissen, wobei wir es jedem selbst überlassen wollen in wie weit er sich weiter damit beschäftigt. Aber aus Rücksicht der Brüder, die hier vielleicht das erste mal reinschauen, möchten wir die Quellenangabe nicht in den Vordergrund rücken, den du weist sicherlich auch, das „treue Zeugen“ auf fremde Quellen verschreckt reagieren. Deshalb möchten wir deine Frage mit der Quellenangabe hier nicht nochmals veröffentlichen.
    Freie Informationsmöglichkeit ist uns wichtig. Auch wenn wir hier alle Kommentare freischalten, solange sie nicht unter die geistige Gürtellinie gehen, bedeutet dies dennoch nicht, das wir mit allen Ansichten übereinstimmen, die hier geäussert werden.
    Aber ist es nicht erstaunlich zu sehen, das alle die hier schreiben dennoch einen Geist besitzen und das Ziel verfolgen uns alle Gott und dem Christus näher zubringen?

    Wir denken, das du und alle anderen hier Verständnis für dies Vorgehensweise haben oder hast und grüßen herzlichst
    Bruderinfo

  • Caleb
    Juni 3, 2011

    @Bruderinfo

    Der Inhalt eines Artikels bzw. Vortrags ist eine Sache, die Relevanz, Bedeutung, Wichtigkeit, ev. Folgen, etc. bestimmen aber oft, von wem der Artikel oder Vortrag kommt. Dazu ein paar Beispiele:

    Die Rede in einer Universität von Kairo vor ein paar Jahren, war an sich nichts weltbewegendes, da sie aber von Präs. Obama gesprochen wurde, gilt sie als historisch.

    2 Beispiele aus unserer Versammlungswelt:

    Ein Vortrag über Familie, Ehe, Kindererziehung. Inhaltlich und formal richtig, rhetorisch brillant, trotzdem ein schaler Beigeschmack. Warum? Weil von einem 17 jährigen, der noch zu Hause bei der Mama wohnt.

    Ein Vortrag über Arbeit, Probleme am Arbeitsplatz, Burn-out. Inhaltlich und formal richtig, rhetorisch brillant, trotzdem eher lächerlich. Warum? Weil von einem Bruder, der seit 35 Jahren als Sonderpionier tätig ist.

    Mich wurmt dieses Thema schon länger, habe dies auch schon in weniger freundlichen e-mails an Euch kundgetan, versuche mich aber diesmal zurückzunehmen und sachlich zu argumentieren.

    Warum ist auch das „von wem etwas kommt“ wichtig?

    Ihr als Bruderinfoteam gebt an, teilweise noch aktive Älteste, Gesalbte, usw. zu sein. Auch wenn das nicht nachprüfbar ist, bekommen trotzdem gewisse Aussagen von Euch einen besonderen Stellenwert. Dadurch werdet ihr für gewisse Personen erst „lesbar“.

    Wenn Ihr jetzt ganz einfach Artikeln von G….., H……, etc. überarbeitet (copy and paste inkl. den gleichen Rechtschreibfehlern), dann würde man in der Computersprache von einem trojanischen Pferd sprechen.

    Wir wissen, Satan tritt als Engel des Lichts auf, deshalb werden auch Personen, die Z.J. vernichten wollen, durchaus richtige Standpunkte vertreten, trotzdem sind es feindlich gesinnte Gedanken, die ihr auf eure Homepage hereinholt, wie einen Trojaner.

    Ihr habt mir auf mein e-mail geantwortet, dass ihr vollkommen überlastet seid. Ich glaub Euch das, und ich möchte mich bedanken für eure Arbeit und euren Einsatz. Er ist es wert und ich schätze in sehr. Ihr hebt euch auch in angenehmer Weise von den ganzen WTG-Bashing-Seiten ab, weil ihr nicht nur zerstören, sondern auch etwas aufbauen wollt. Trotzdem oder gerade deshalb, wenn ihr den Anspruch, den ihr erhebt (von Zeugen für Zeugen), wirklich gerecht werden wollt, wird Euch nix anderes übrigbleiben, als gute alte Theokratische Schule Arbeit. Sprich: Thema – Nachforschen – Quellen sichten – eigenen Vortrag schreiben.

    Moses war auch überlastet. Was war der Rat seines Schwiegervaters?
    Viell. könnt auch ihr Schreibarbeit auslagern. Ich denke an (alphabetisch) Alois, Anna, Bob, Dennis, Matthäus, Uli, und etliche weitere, die teilw. so tolle Kommentare schreiben, die eh schon fast wie Vorträge sind (falls sie wollen).

    Mir ist nun leichter, nachdem ich das einige Tage mit mir mitgeschleppt habe.

    Schönen Tag noch und ich freue mich auf weitere interessante Themen von Euch.

    Caleb

  • Dennis
    Juni 3, 2011

    Lieber Caleb,

    du hast mich in´s Spiel gebracht und ich möchte sagen:

    Wo ich helfen kann, möchte ich gerne helfen!

    Habe auch schon Mails an Bruderinfo deswegen geschickt. Man müsste sich halt erst mal physisch wirklich treffen um zu sehen ob es auch „passt“, wie man so schön sagt, aber da habe ich keine Bedenken.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Juni 3, 2011

    Lieber Matthäus,

    ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem an dieser Stelle nicht ganz.

    Selbst die WTG zitiert meistens völlig korrekt aus Nachschlagewerken sowohl welt. als auch RELIGIÖSE sogar aus kath. Werken wird zitiert bzw. kath. Theologen kommen zu Wort.

    Ich würde nie auf die Idee kommen diese Quellen deshalb als „geadelt“ oder als Autorität zu sehen. Absolut JEDER (WTG, Bruderinfo, unabhängige Bibelforscher), der sich mit der Bibel beschäftigt, ist auf externen Sachsverstand angewiesen und manchmal auch auf Gedankenanstöße oder Erklärungsversuche anderer.

    Das heißt aber nicht, dass dann automatisch alles aus dieser Quelle richtig ist.

    Korrektes zitieren muss absolut Vorrang haben oder man lässt es gleich ganz bleiben und schreibt alles selbst.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Matthäus
    Juni 3, 2011

    Hallo Dennis, hast Du Dir diese HP schon einmal angesehen?
    Wenn jemand aus einem Werk zitiert, geht man davon aus daß es seriös und korrekt ist, doch wenn ich hier solches gelesen hätte, oder auch die Reaktion wenn man einmal etwas – ist schon eine Weile her – dazu äußert oder kritisch anmerkt, da hättest Du mal die Reaktion Dir ansehen müssen.
    Das meine ich damit, abgesehen vom übrigen Inhalt, wobei ich nicht alles kategorisch verurteile, doch was ich über Jehova gelesen habe hat mir gereicht.
    lg. Matthäus

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Lieber MAtthäus

    Ich bin auch der Meinung dass es in Bruderinfo nicht notwendig ist, Zitate aus Quellen anzugeben welche uns feindlich gesinnt sind. Diese Ehre sollten wir den feindlich gesinnten Autoren nicht geben. Die Bibel und der Geist Gottes sagt uns alles was wir wissen müssen.

    Selbst Zitate aus Wikipedia snd mit Vorsicht zu genießen wenn man weiß wie Wikipedia aufgebaut wurde. Schnell hat man sich in Wirklichkeit ein Zitat eines ungläubigen Religionswissenschaftlers gefangen, welcher mit dem Geist Gottes nichts am Hut hat.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Christof
    Juni 3, 2011

    Hallo, auch von mir ein Lob bzgl. dieser sehr guten Ausführung. Zu meiner aktiven Zeit habe ich es nie richtig verstanden, dass Jehova auf die Hilfe von uns Menschen angewiesen ist, um seinen Namen und seine Souveränität zu rechtfertigen. Ihr habt auch sehr gut den Unterschied rausgestellt, was für die Errettung notwendig ist, nicht Werke, sondern dass wir auf die Gottes Barmherzigkeit angewiesen sind. Das macht jetzt für mich viel mehr Sinn, denn wenn ich mir vorstelle, Pioniere oder Missionare geben alles auf um „rund um die Uhr “ im Dienst zu stehen, während viele andere fast nichts tun (oder tun können – zum Glück gibts ja auch die 15 Minuten Regel) und alle haben den gleichen Lohn, „nur“ die Errettung. Sicher, das ist menschlich gesehen ein Vergleich der Werke und es gehen ja alle aus Liebe in den Predigdienst, nicht um Rettung zu erfahren – aber irgendwie ist doch hier eine Ungerechtigkeit. Jetzt, wo ich nach einigen Monaten alles mehr mit Abstand betrachten kann, sehe ich, wie sehr die WTG ihre
    Schäfchen beeinflusst und in ihrer Gewalt hat… unglaublich, dass ich das 35 Jahre mitgemacht habe…. kopfschüttel… Danke für eure guten Komentare. Leider gelingt es mir nicht, jemand aus meinen früheren Bekanntenkreis für diese neuen Gedanken zu gewinnen. In einem Vortrag vor langer Zeit kam mal die Aussage,
    das die Menschen sich lieber die Ohren, Augen und Mund verschließen (und er machte diese Gestik entsprechend) – weil sie nichts von uns wissen wollen – ich frage mich nun, wer es in Wirklichkeit ist, der sich so verschliesst.
    Liebe Grüße
    Chr.

  • Bernhard
    Juni 3, 2011

    Lieber Bruder Christof zu deinen Kommentar: Leider gelingt es mir nicht, jemand aus meinen früheren Bekanntenkreis für diese neuen Gedanken zu gewinnen. In einem Vortrag vor langer Zeit kam mal die Aussage,
    das die Menschen sich lieber die Ohren, Augen und Mund verschließen (und er machte diese Gestik entsprechend) – weil sie nichts von uns wissen wollen – ich frage mich nun, wer es in Wirklichkeit ist, der sich so verschliesst.Dazu möchte ich den Bibelvers aus Röm.:11:7-10 hinzufügen – Was heißt das also? Israel hat nicht erreicht, worum es sich mit aller Kraft bemühte. Das wurde nur einem kleinen, von Gott auserwählten Teil des Volkes geschenkt. Alle übrigen aber sind verhärtet und taub für Gottes Botschaft.
    8 Von ihnen sagt die Heilige Schrift: „Gott hat einen Geist über sie kommen lassen, der sie wie in tiefen Schlaf versetzt hat. Mit ihren Augen sehen sie nichts, mit ihren Ohren hören sie nichts – und das bis auf den heutigen Tag.“3
    9 Auch König David sagt: „Ihre Opferfeste sollen ihnen zu einer Falle werden, in der sie sich selbst fangen und der Strafe Gottes ausliefern.
    10 Lass sie blind werden, damit sie nichts mehr sehen können, und beuge für immer ihren Rücken unter der schweren Last.“ – In der Guten Nachricht Bibel heißt der Vers 10- Lass sie blind werden, damit sie nichts mehr sehen. Beuge ihren Rücken für immer unter das Sklavenjoch!. Lieber Bruder Christof auch uns geht es gleich wenn wir vorsichtig mit unseren Brüdern reden das sie lieber den Druck der Org. hinnehmen.
    Liebe brüderliche Grüße Bernhard

  • Anna
    Juni 3, 2011

    Lieber Bruder Bernhard bzw@alle
    manche Dinge gehen ja für uns zumindest scheinbar nur sehr langsam…Sollten wir halt an unserer Geduld arbeiten.

    Mir fällt doch auf, dass viele von uns auf den letzen Kommentar von @bruderinfo einigermaßen sprachlos sind. Bzw.bisher m.E. nur positive Reaktionen kommen. Dem Bruder, der dies zusammengestellt hat, ganz herzlichen Dank, auch nachträglich ggf. posthum…, wobei dies ja nichts bringen würde.

    Ich finde, weil uns, obwohl wir es natürlich schon verinnerlicht haben, trotzdem durch diesen Aufsatz ENDLICH ganz real bewußt wurde, dass wir diese Last Jehova sei Dank NICHT (mehr) zu tragen brauchen, die Last der ständigen Rechtfertigung der Souveränität Jehovas. Immer nur rechtfertigen, rechtfertigen… das hält niemand aus. Jehova möchte das nicht. Er gibt uns seine Hand, er liebt uns!!! Und das hat nichts wie der liebe Bruder Brosi eventuell meint mit Allversöhnung zu tun. Wenn ich jemand gerne habe, ggf. liebe, dann fällt es mir nicht schwer mich an Gebote zu halten! Dann tue ich aus reinem Herzen nichts, was Jehova verletzt, jedenfalls niemals absichtlich, so als hätte ich einen Freibrief.

    Viele von uns haben jahre- sogar jahrzehntelang daran schwer getragen. Bei allen Entscheidungen sich eben NICHT zu fragen: „Wir berührt das MEIN ganz persönliches Verhältnis zu Jehova“? sondern „wird nun durch mein Verhalten schon wieder Jehova sozusagen gehöhnt“. Als ob der Teufel sich ein Urteil über mein Verhalten bilden dürfte. Was geht das diesen an, warum ich was mache. Da müsste ich mich ja plötzlich vor dem bösesten Geschöpf im Universum rechtfertigen, das kann’s doch nicht sein!

    Nun noch, exemplarisch was uns immer wieder vermittelt wurde. Hierzu aus dem Anbetungsbuch:
    *** uw Kap. 15 S. 124 Abs. 14 Wie leitet Jehova seine Organisation? ***

    14 Jehova handelt heute mit uns durch seine sichtbare Organisation, die Christus, dem eingesetzten Haupt, untersteht. Durch unsere Haltung gegenüber dieser Organisation zeigen wir daher auf praktische Weise, wo wir in der Streitfrage der Souveränität stehen (Heb. 13:17)

    oder

    *** w09 15. 4. S. 14 Kannst du dich noch erinnern? ***

    • Warum ist es so wichtig, dass wir Jehova vollständig ergeben bleiben?

    Durch unsere Lauterkeit oder vollständige Ergebenheit treten wir für Jehovas Souveränität ein und stempeln Satan zum Lügner. Sie dient Jehova auch als Grundlage dafür, wie er uns beurteilt, und ist deshalb unverzichtbar für unsere Zukunftshoffnung (15. 12., Seite 4—6).

    Soviel zu unserer Last, welche uns aufgebürdet wurde. Ja,und diese Last ist einfach zu schwer für uns gewesen. Und für oftmals ganz liebe organisationstreue Christen ist sie dies noch immer.

    Und inzwischen erkennen wir hier, falls es uns nicht schon vorher klar wurde, ganz deutlich: Wir müsen nicht bzw. nicht mehr gegen Windmühlen kämpfen, d.h. zu einer Rechtfertigung Jehovas beitragen, wasso von unserem himmlischen Vater nie gewünscht wurde und was uns Menschlein wirklich überfordert.

    Was mich etwas irritiert ist, dass bisher noch kein „organisationstreues“ Schaf Jehovas kommentiert hat oder habe ich etwas überlesen?

    Hingegen, das Buch Prediger sagt uns: Für alles gibt es eine Zeit: NW-Übersetzung:

    (Prediger 3:14-17) 14 Ich habe erkannt, daß alles, was der [wahre] Gott macht, auf unabsehbare Zeit währen wird. Es ist nichts hinzuzufügen, und nichts ist davon hinwegzunehmen; sondern der [wahre] Gott selbst hat es gemacht, damit die Menschen sich seinetwegen fürchten. 15 Was geworden ist, es war schon gewesen, und was werden soll, hat sich als bereits gewesen erwiesen, und der [wahre] Gott selbst ist ständig auf der Suche nach dem Verjagten. 16 Und weiter habe ich unter der Sonne den Ort der Rechtsprechung gesehen, wo Bosheit war, und den Ort der Gerechtigkeit, wo Bosheit war. 17 Ich selbst habe in meinem Herzen gesagt: „Der [wahre] Gott wird sowohl den Gerechten als auch den Bösen richten, denn es gibt eine Zeit für jede Angelegenheit und hinsichtlich jedes Werkes dort.“

    Es gab bestimmt, wie einige schon kommentiert hatten, eine Zeit für die Organisation. Und, sehen wir es mal einfach mal positiv: Ohne die Organistion gäbe es @bruderinfo nicht. Manche von uns hätten sich nie etwas näher kennengelernt…

    So gesehen, gar nicht so einfach.

    Nur, siehe Prediger 3 Vers 15… Jehova ist auch auf der Suche nach dem in der Organisation verjagten. Und die Organsiation kann und wird nicht auf unabsehbare Zeit währen. Weil sonst unser Vater Jehova lügen würde, Christus umsonst gestorben wäre.

    Eine angenehme Gute Nacht wünscht Anna – hoffentlich einigermaßen frei von Tippfehlern

    LIEBE ANNA,
    EIN SEHR SCHÖNER KOMMENTAR MIT GUTEN ZUSÄTZLICHEN ARGUMENTEN.
    DANKE! Bruderinfo

  • Matthäus
    Juni 3, 2011

    Da auch für mich diese Frage des WARUM so unendlich traurig, grausam, einfach nicht faßbar ist! Vielleicht kann man es nur mit 2 Aussagen der hl. Schrift erklären.

    Wir wissen nicht immer, warum Gott bestimmte Dinge zulässt und andere Dinge verhindert, da seine Gedanken und seine Wege so viel höher sind als unsere (Jesaja 55,8-9).

    Oder die Äußerung von Paulus an die Römer Kap. 11:

    33 Wie groß ist doch Gott! Wie unendlich sein Reichtum, seine Weisheit, wie tief seine Gedanken! Wie unbegreiflich für uns seine Entscheidungen und seine Pläne! 34 Denn „wer könnte jemals Gottes Absichten erkennen? Wer könnte ihn beraten?“

    Wir müssen natürlich anerkennen, dass Leid erst möglich wurde, als Gott Wesen mit Entscheidungsfreiheit schuf – Wesen, die zwischen Richtig und Falsch frei wählen konnten. Er hätte vorprogrammierte Roboter schaffen können, die nie eine falsche Entscheidung hätten treffen können. Ohne freien Willen wären solche Geschöpfe aber auch unfähig gewesen, eine echte Beziehung zu ihm zu entwickeln. Das wünscht sich JHWH genauso, wie wir uns das auch voneinander wünschen.

    Menschliches Leiden ist größtenteils die Folge falscher Entscheidungen, die Menschen mit dem ihnen zugestandenen freien Willen getroffen haben. Damit verletzen sie sich selbst und auch andere Menschen. Gott erlaubt das zu dieser Zeit, damit wir wichtige Lektionen durch eigene Erfahrungen lernen können.

    Nachfolgend nur zwei biblische Beispiele dafür, wie Gott es Menschen erlaubt, aus den Folgen ihrer Entscheidungen zu lernen:

    „Faulheit macht schläfrig, und ein Lässiger wird Hunger leiden“ (Sprüche 19,15). Auch: „Wer jähzornig ist, muss selbst seine Strafe dafür zahlen. Wenn du ihn einmal davor rettest, wirst du es immer wieder tun müssen“ Vers 19

    Diejenigen, die Gottes Gabe des Heils annehmen, das durch das versöhnende Opfer und die geistliche Hilfe Jesu Christi ermöglicht wurde, werden größere Macht als selbst Satan und seine gefallenen Engel erhalten. Wie der Apostel Paulus geschrieben hat: „Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden? Wie viel mehr über Dinge des täglichen Lebens“ (1. Korinther 6,3).

    In der gesamten Bibel lesen wir von Satans Feindschaft gegenüber diesem Heilsplan für die Menschen. Er wird von starkem Hass motiviert, weil er weiß, was der allmächtige Schöpfer für uns vorgesehen hat. Das ist ein Grund, warum Satan und seine gefallenen Engel ständig versuchen, Menschen von Gottes Wahrheit abzubringen. Sie wollen nicht, dass Gottes Plan für die Menschheit erfolgreich ist, deswegen wirken sie ihm aktiv entgegen.

    Eines der mächtigsten Werkzeuge Satans ist die Verführung. Offenbarung 12, Vers 9 spricht von Satans Verführung der ganzen Welt. Diese Verführung hat dazu geführt, dass die Menschheit ihm statt Gott folgt. Leiden durch Sünde mit all den bekannten Folgen
    führt zu den Verhältnissen wie wir sie heute haben.

    Warum so (für uns) lange, ist einerseits mit unserem Zeitverständnis – 70-80 Lebensjahre verbunden – in Wahrheit vom Standpunkt Gottes aus gesehen, sind es nur wenige Tage. Das mag uns trösten, so nach dem Begriff wenn man eine Grippe erleidet, nach 8 Tagen ist sie vorbei.

    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    Juni 3, 2011

    Hallo Matthäus!
    Es ist ja wirklich so, dass wir ebensowenig Gottes Pläne erfassen können, wie ein kleines Kind die Pläne seines Vaters erfassen kann.
    Ich wünschte, wir Menschen könnten ebenso wie ein kleines Kind einfach darauf vertrauen, dass alles seine Ordnung hat.

    Wie ich schon schrieb, sehe ich den Grund für diese elend lange Wartezeit darin, dass zuerst die volle Zahl aus den Nationen zu Christus gefunden haben muss.

    Römer 11, 25-36 lässt für mich keine Frage mehr offen:

    Damit ihr nicht auf die Juden herabseht, liebe Brüder und Schwestern, möchte ich euch ein Geheimnis anvertrauen: Ein Teil des jüdischen Volkes ist verhärtet und verschlossen für die rettende Botschaft. Aber das wird nur so lange dauern, bis die VOLLE Zahl von Menschen aus den anderen Völkern den Weg zu Christus gefunden hat.

    26 Danach wird ganz Israel gerettet, so wie es in der Heiligen Schrift heißt: „Aus Jerusalem7 wird der Retter kommen. Er wird die Nachkommen Jakobs von ihrem gottlosen Leben befreien.

    27 Und das ist der Bund, den ich, der Herr, mit ihnen schließe: Ich werde ihnen ihre Sünden vergeben.“

    28 Indem sie die rettende Botschaft ablehnen, sind viele Juden zu Feinden Gottes geworden. Aber gerade dadurch wurde für euch der Weg zu Christus frei. Doch Gott hält seine Zusagen, und weil er ihre Vorfahren erwählt hat, bleiben sie sein geliebtes Volk.

    29 Denn Gott fordert weder seine Gaben zurück, noch widerruft er die Zusage, dass er jemanden auserwählt hat.

    30 Früher habt ihr Gott nicht gehorcht. Aber weil die Juden Christus ablehnten, hat Gott euch seine Barmherzigkeit erfahren lassen.

    31 Jetzt wollen die Juden nicht glauben, dass Gott jedem Menschen durch Christus barmherzig ist, obwohl sie es doch an euch sehen. Aber auch sie sollen schließlich Gottes Barmherzigkeit erfahren.
    32 Denn Gott hat alle Menschen ihrem Unglauben überlassen, weil er allen seine Barmherzigkeit schenken will.
    Gott ist unbegreiflich groß

    33 Wie groß ist doch Gott! Wie unendlich sein Reichtum, seine Weisheit, wie tief seine Gedanken! Wie unbegreiflich für uns seine Entscheidungen und seine Pläne!

    34 Denn „wer könnte jemals Gottes Absichten erkennen? Wer könnte ihn beraten?“

    35 „Wer hätte Gott jemals etwas gegeben, das er nun von ihm zurückfordern könnte?“

    36 Denn alles kommt von ihm, alles lebt durch ihn, alles vollendet sich in ihm. Ihm sei Lob und Ehre für immer und ewig! Amen.

    Paulus beschreibt hier kurz aber eindringlich den Heilsplan Gottes.
    Alles was geschieht, hat einen tiefen Sinn und der besteht darin, dass er einmal sowohl den Juden als auch den Menschen aus allen Nationen seine Barmherzigkeit schenken wird.
    Ausgenommen der Menschen, die den freien Willen dazu nutzen, abgrundtiefe Schlechtigkeit hervorzubringen und sich damit dem Satan anzuschließen.
    Während die Menschen die unter ihnen leiden müssen, einmal ihre Tränen getrocknet bekommen, werden die grausamen Menschen ihrer gerechten Strafe zugeführt werden:

    13 Das Meer gab seine Toten zurück, ebenso der Tod und sein Reich. Alle, ohne jede Ausnahme, wurden entsprechend ihren Taten gerichtet.
    Offenbarung 20, 12+13

    Nur noch eine kurze Zeit, so wird der Gottlose nicht mehr sein, und wenn du dich nach seiner Wohnung erkundigst, ist er nicht mehr da.
    Psalm 37, 10

    Den Sanftmütigen wird dagegen ein glückliches Leben auf der Erde in Aussicht gestellt:

    Freuen dürfen sich alle, die unter dieser heillosen Welt leiden – Gott wird ihrem Leid ein Ende machen.
    5 Freuen dürfen sich alle, die unterdrückt sind und auf Gewalt verzichten – Gott wird ihnen die Erde zum Besitz geben.
    Mat 5, 4+5

    Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben und keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr. Was einmal war, ist für immer vorbei:
    Offenb 21, 4

    Den Unbarmherzigen erwartet ein ebenso unbarmherziges Gericht, aber der Barmherzige darf auch für sich selbst auf göttliches Erbarmen erhoffen:

    13 Wer selbst kein Erbarmen gehabt hat, über den wird auch Gott erbarmungslos Gericht halten. Wenn aber jemand barmherzig war, dann gilt: Das Erbarmen triumphiert über das Gericht.
    Jakobus 2, 13

    Die volle Zahl aber, die zu Christus finden soll, findet ihre Heimat bei ihm.

    Ihr Menschen aus den anderen Völkern seid also nicht länger Fremde und Gäste. Ihr habt Bürgerrecht im Himmel zusammen mit den heiligen Engeln, ihr seid Gottes Hausgenossen.
    Eph 2, 19

    Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen, und ich gehe jetzt hin, um dort einen Platz für euch bereitzumachen. Sonst hätte ich euch doch nicht mit der Ankündigung beunruhigt, dass ich weggehe.
    3 Und wenn ich gegangen bin und euch den Platz bereitet habe, dann werde ich zurückkommen und euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
    Joh 14, 2+3

    Denn wer sich gegen den Sohn stellt, der stellt sich auch gegen den Vater. Doch wer sich zum Sohn bekennt, der hat auch Gemeinschaft mit dem Vater.
    24 Lasst euch also nicht von dem abbringen, was ihr von Anfang an gehört habt. Wenn ihr daran festhaltet, dann werdet ihr für immer mit Gott, dem Vater, und mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sein.
    25 Denn genau das hat uns Gott zugesagt: ewiges Leben bei ihm.
    1. Joh 2, 23-25

    Diese Worte galten den Jüngern Jesu damals und er hat sein Versprechen ihnen gegenüber ganz sicher eingehalten. Doch sie haben ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren. GEnauswenig wie diese:

    Durch seinen Tod hat er Sühne für unsere Schuld geleistet, ja sogar für die Schuld der ganzen Welt.
    1. Joh 2, 2

    Die Botschaft der Bibel hat sich nicht geändert…sie wird nur von unterschiedlichen geistlichen Führern, unterschiedlich ausgelegt.

    Doch was diese geistigen Führer sagen, ist für mich nicht mehr von Belang.
    Ich halte mich an das was die Bibel in Aussicht stellt
    und das ist alles Warten wert, finde ich. 🙂

    LG Ulli

  • Barbara
    Juni 3, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo,
    vielen Dank für diesen Artikel der auch für mich ein AugenÖffner war.
    Vielen Dank an Ulli, Thomas, Alois, Anna, Matthäus für Eure biblisch fundierten Gedanken. Über diese Lehre habe ich mir vorher nie Gedanken gemacht. Jetzt ergibt auch die Aussage des Petrus, das Gott mit uns Geduld hat, weil er unsere Rettung möchte für mich einen Sinn.
    Jehova ist wirklich ein wunderbarer Gott dem ich von Herzen für seine Liebe die er uns erwiesen hat und täglich erweist dankbar bin.

    Liebe Grüße
    Barbara

  • Matthäus
    Juni 3, 2011

    🙂

  • Anna
    Juni 3, 2011

    Liebe Brüder und Kommentatoren, welche ich bisher gelesen habe:
    :-))
    Danke für Eure logische und einleuchtende Zusammenfassung. Ich frage mich, warum Generationen von Zeugen Jehovas (mich selber eingeschlossen) sich stets einreden haben lassen, Gott hätte es nötig auf diese Weise seine Souveränitat zu beweisen…
    Hoffentlich lesen dies viele Brüder und Interessierte.
    Dabei hätten wir eigentlich nur mal im Wörterbuch nachschlagen müssen. Dort wird Souverän definiert, jemand der mit uneingeschränkter Macht herrscht, die Situation bzw. den Gegner deutlich unter Kontrolle hat, da heißt dem Gegner überlegen ist. Und wenn wir den Gedanken mal menschlich weiter verfolgen gibt es ja die Beschreibung z.B. in den Medien für einen Menschen, der ggf. attackiert wird: „Obwohl er von allen Seiten angegriffen wurde, trug er ganz souverän seine Argumente vor“. Oder beim Sport: „Die Mannschaft gewann souverän“
    Mit anderen Worten: Einem „Souverän“ müß niemand helfen. Dieser zeigt seine Souveränität durch Ausstrahlung und, wie Ihr so schön formuliert habt, „man muss diesem nicht in den Mantel helfen“.
    Wie viele Brüder haben in der Vergangenheit Entscheidungen zu ihrem Nachteil getroffen weil ihnen vermittelt wurde, dies wäre die Eintrittskarte ins Paradies. Manche haben mit dem Leben dafür bezahlt (z.B. Malawi oder exzessive Auslegung der Blutfrage) . Christus ist doch gekommen um das zu tun, was wir Menschen nicht tun können.
    Seine Demut ist das Blut das er vergossen hat.
    Demütig hat er sein Blut für UNS dargebracht, gemäß Hebräer 10:14 bis 24 (Gute Nachricht):
    14 Denn mit einem einzigen Opfer hat er alle, die Gottes Eigentum werden sollen, für immer zur Vollendung geführt.

    15 Auch der Heilige Geist bezeugt uns das in den Heiligen Schriften. Nachdem der Herr zunächst gesagt hat:
    16 »Der Bund, den ich dann mit ihnen schließen werde, wird völlig anders sein«,
    fährt er fort:
    »Ich werde ihnen meine Gesetze nicht auf Steintafeln, sondern in Herz und Gewissen schreiben, 17 und ich will nie mehr an ihre Sünden und an ihre bösen Taten denken.«
    18 Wenn aber die Sünden vergeben sind, ist ein Opfer nicht mehr nötig.
    19 Liebe Brüder und Schwestern! Wir haben also freien Zutritt zum Allerheiligsten! Jesus hat sein Blut geopfert 20 und uns den Weg durch den Vorhang hindurch frei gemacht, diesen neuen Weg, der zum Leben führt. Der »Vorhang« aber, das ist er selbst, so wie er in einem irdischen Leib gelebt hat. 21 Wir haben also einen ganz unvergleichlichen Obersten Priester, der über das Haus Gottes gesetzt ist.
    22 Darum wollen wir vor Gott hintreten mit offenem Herzen und in festem Glauben; unser Gewissen wurde ja von aller Schuld gereinigt und unser Leib in reinem Wasser gewaschen.
    23 Wir wollen an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen, und wollen nicht schwanken; denn Gott, der die Zusagen gegeben hat, steht zu seinem Wort.
    24 Und wir wollen aufeinander Acht geben und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen.

    Für mich sind obige Beweise schon ein Ansporn das Opfer von Christus niemals zu Gunsten von Menschengeboten mit Füßen zu treten.

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen nochmals danken, die mir vertrauensvoll Ihre e-mail-Adressen zur Verfügung gestellt haben. Ich werde diese wie meinen Augapfel hüten und wirklich nur dann weitergeben, wenn ich Euer Einverständnis schon habe bzw. im Einzelfall für einen speziellen Fall erfragen würde, auch wenn dies etwas mehr Mühe macht und dann, weil ich ja nicht den ganzen Tag am Computer hänge, weil Naturliebhaber, dies ggf. etwas länger dauern würde. Meinen Virenschutz habe ich vorher überprüft bzw. durch ein update laufen lassen. Und wenn mir eine e-mail als absolut nicht seriös erscheint, schicke ich diese in den Spam-Ordner.
    Denn, ich meine schon, dass bei vielen „heimlichen“ Lesern der Wunsch besteht mehr zu erfahrn. Jehova wird zu seiner Zeit und auf seine Art die Dinge schon richtigstellen.
    Ich finde ja, wir beweisen hier, dass Menschen, die Gott lieben, ohne Sanktionen fürchten zu müssen vertrauensvoll miteinander umgehen, ohne Druck von oben sondern aus Liebe.
    Liebe Grüße Anna

  • Micha
    Juni 3, 2011

    Liebe Anna, liebe Brüder hier im Forum, im Betel Selters oder sonstwo da draussen!

    Leider muß man immer öfter feststellen das wir alle gründlich betrogen wurden.
    Natürlich nicht in jeder Hinsicht.
    Vieles was durch die Org. bewirkt wurde war gut, z.Bspl. das Vertreiben von Bibeln , das Sprechen mit unseren Mitmenschen über unseren christlichen Glauben, das verfassen und vertreiben einiger, nicht aller biblischen Hilfsmittel diesbezüglich welche es uns erleichtert haben die Bibel kennenzulernen und anderen dabei zu helfen.
    Erinnert Euch das an etwas?
    Jesus sagte das Unkraut (Wilder Weizen )und Echter Weizen zusammen wachsen würde und man nur sehr schwer Richtig von Falsch unterscheiden könne.
    Also PRÜFEN wir alle gründlich den Weizen der Organisation mit dem Weizen z. B. von Bruderinfo oder auch anderer Religionen.
    Es spielt keine Rolle.
    Prüft wie die Beröer. Alle die hier Schreiben sind unvollkommen und machen auch Fehler , Hüben wie Drüben.
    Aber was hat mehr Macht, vorallem was ist unsere Grundlage also unser Fundament? Das Wort der HEILIGEN SCHRIFT.
    Also prüfen wir ob sich die Lehre der ORG: mit der Lehre der Bibel deckt. Bruder -Info ist vieleicht das kleine winzige Staubkorn welches uns einwenig dabei helfen möchte um in die Gänge zu kommen um wieder selstbestimmt nachdenken und entscheiden zu können.
    Nutzen wir unsere christliche Freiheit welche wir durch Gott und seinen Sohn bekommen haben selbstständig zu gebrauchen und nicht fremdbestimmt.
    Es ist erlaubt nachzudenken vorallem zu prüfen.
    Lest Gottes Wort täglich, nicht den Wachturm.
    Die heilige Schrift ist unsere Speise zur rechten Zeit. Sie ist immer aktuell.
    Jehova erwartet das von uns allen, die wir Christen sind.
    Er gab uns sein Wort nicht den Wachturm oder egal welche religiöse Schriften oder LEHREN von unvollkommenen Menschen.
    2.Timo. 3V16 sagt uns :
    Denn die ganze heilige Schrift ist von Gott eingegeben.
    Sie soll uns unterweisen: sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen,
    wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt.
    So werden wir reife Christen und als Diener Gottes fähig, in jeder Beziehung gutes zu tun.
    Bitten wir dabei Gott um Hilfe und um seinen heiligen Geist.
    Dieser Artikel über die Souveränität zeigt uns doch ganz klar wie seitens der Organisation Menschen indoktriniert und manipuliert werden.
    Der Artikel zeigt aber auch ganz klar wer hier die Fäden in der Hand hat und die Puppen tanzen lässt, auch die Organisation irreführt. Somit ist auch die W.T.Org.in den Fängen des Teufels.
    Auch sie ist ein Wolf im Schafspelz.
    Wie raffiniert der „noch“ Herrscher dieser Welt Satan der Teufel
    Menschen ,Religionen , Organisationen ja wenn er will alles auf dieser Erde irreführt und stark beeinflusst ja manipuliert.
    Die Brüder merken garnicht das sie einem selbsternannten Sprachrohr folgen und nicht mehr Gott dem Allmächtigen.
    Übrigens wo steht in der heiligen Schrift das ein treuer und verständiger Sklave das Sprachrohr des Allmächtigen ist?
    Darüber sollte man mal nachdenken.
    Gott hat es, wie schon erwähnt, garnicht nötig irgend etwas zu beweisen.
    Er ist von EWIGKEIT bis in alle EWIGKEIT Gott der ALLMÄCHTIGE.
    Gott hat es nicht nötig als universeller und allweiser Gott
    irgendjemand etwas zu beweisen.
    Wenn unser Allmächtiger Gott nur will, schnippst er mit seinen symbolischen geistigen Fingern und ALLES ist vorbei.Da aber Gott LIEBE ist und ER seine Schöpfung liebt hat er geduld.
    Aus Jakobus 2 Vers 25 wurde klar gezeigt das es sich bei den Werken nicht um den Predigtdienst handelt sondern um Werke der Liebe und Barmherzigkeit.Die Hure Rahab fand Gunst bei Gott durch das ERWEISEN von LIEBE und BARMHERZIGKEIT.
    Römer 3 Vers 23 – 27 zeigt auch ganz deutlich warum und zu welchem Zweck Jesus für ALLE MENSCHEN gestorben ist.
    23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.
    24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: ER nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat.
    25 Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht. Bisher hat Gott die Sünden der Menschen ertragen: 26 er hatte Geduld mit ihnen.
    27 Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott rühmen könnten?- Nein, gar nichts! Woher wissen wir das? Etwa durch das Gesetz, dass unsere eigene Leistung verlangt? Nein!
    NUR DURCH DEN GLAUBEN DER UNS GESCHENKT IST.
    Das ist die Botschaft Gottes.
    DAS GESCHENK seines SOHNES JESUS für ALLE Menschen.
    Somit ist die “ Rechtfertigung der Souveränität Gottes “ nur ein Ablenkungsmanöver, keine Eintrittskarte ins Paradies.
    Da diese Variante nicht in der Bibel zu finden ist, ist diese Variante eine inszenierte LÜGE durch die ORG. bzw. des Vaters der Lüge! Vertrauen wir mit ungeteiltem Herzen weiter unserem Gott Jehova auf all unseren Wegen.
    Zum Abschluß fällt mir der weise Salomo ein:
    Fürchte den WAHREN GOTT und halte seine Gebote.
    Das ist des Menschen ganze Pflicht.
    In Liebe und Verbundenheit

    Euer Bruder Micha

  • Anna
    Juni 3, 2011

    Lieber Micha,
    vielen Dank für den schönen Kommentar und die e-mail. Werde diese noch gesondert und gerne in Ruhe beantworten. Das mit dem Weizen und Scheinweizen ist ein logisches Argument. Das haben wir ja ganz anders gelernt in der Form, dass der Scheinweizen die Christenheit wäre.
    Interessanter Gedanke! Den Text aus Prediger, einfach den von Dir zitierten letzten Vers aus Kapital 12 lese ich gerne im Dienst vor. Und – dabei fällt mir gerade die Verspassage davor auf im Hinblick auf neue Bücher und neues Licht, welches wir stets erhalten, klingt für mich wie eine Prophezeihung:
    NEUES LEBEN 12 Im Übrigen lass dich warnen, mein Sohn: Es werden stets neue Bücher geschrieben – dein Körper wird müde, wenn du zu viel in ihnen forscht. 13 Als Ergebnis dieser ganzen Gedanken will ich dir Folgendes mitgeben: Bring Gott Achtung entgegen und tu das, was er in seinen Geboten fordert! Das gilt für jeden Menschen. 14 Gott wird über alle unsere Taten Gericht halten – seien sie gut oder böse – selbst über die Taten, die im Verborgenen liegen.

    Also lesen wir weiterhin in Gottes Wort, da spricht Jehova direkt zu uns.
    Liebe Grüße Anna

  • Dennis
    Juni 3, 2011

    Lieber Micha,

    auch ich kann deine Sichtweise teilen, denn inzwischen sehe ich die WTG (Sklave) auch differnzierter. Vielleicht kann man die WTG mit König Saul vergleichen. (1. Samuel 8:4-9)

    Das von Jehova gesegnete anerkannte Volk wollte sich nicht mehr damit zufrieden geben, dass sie keinen König wie die Nachbarnationen hatten, sondern dass „nur“ Jehova ihr König war, eigentlich unglaublich. Doch Jehova entsprach ihrem Wunsch und wählte einen König aus, der auch mit dem hl. Geist durch Samuel gesalbt wurde.

    Aber der anfänglich gute König Saul hat sich sehr schnell zu wichtig genommen und gedacht er könnte von den Wegen Jehovas abweichen und die „Rechtssache Jehovas“ selbst in die Hand nehmen. Es ging soweit, dass Jehova es „bedauerte“ Saul als König über SEIN Volk gemacht zu haben. (1. Samuel 15:11)

    Dieser König Saul war zwar von da an von Jehova verworfen, doch hat Jehova ihn nicht mit einer Krankheit geschlagen oder ihn tot umfallen lassen. Nein, er hat einen anderen Weg gewählt und ihn sowohl am Leben als auch im Amt gelassen, aber gleichzeitig einen anderen König gesalbt. Es gab dann mit David sozusagen einen Gegenkönig, der aber die volle Gunst und den Segen Jehovas hatte.

    So ähnlich sehe ich das mit der WTG und dem Volke Jehovas, also uns kleine Verkündiger.

    Zu C.T. Russells Zeiten waren alle auf Augenhöhe Bibelforscher, auch wenn sich Russell als eine Art Wortführer und „kluger Knecht“ sah bwz. von seinen Anhängern dazu gemacht wurde. Dann wurden die Anhänger immer zahlreicher und die Zahl der Brüder auf Augenhöhe einfach zu unübersichtlich um ihnen alle ins Auge sehen zu können, also hat man sich einen „König“ gewünscht, eine ORGANISATION. Man wollte den großen Kirchen, also den „Nationen“, ja auch was entgegensetzen.

    Diese Organistion hat zu Anfang viel gutes bewirkt, doch sehr schnell stieg ihnen ihre geistige Macht, die sie in Form der alles überragenden Zeitschrift „Der Wachtturm“ in den Händen hielten zu Kopf und haben sich über die Stimme Jehovas, d.h. über die Bibel erhoben, weil sie dachten es sei ihr gutes Recht, als Jehovas gesalbter „König“ zu entscheiden wie Gottes Wort zu lesen, zu verstehen und anzuwenden ist.

    Sie gehen heute sogar soweit zu sagen, dass durch SIE (leit. Körpersch. als Vertreter d. Sklaven) Jehova direkt das einfache Volk der Zeugen Jehovas belehrt:

    ***w10 15. 9. S. 13 Abs. 8 Einheit kennzeichnet den wahren Glauben ***
    „Deshalb stammt das, was gelehrt wird, nicht von Menschen, sondern von Jehova“

    Das ist nichts anderes als zu sagen: „wir sind inspiriert und als Propheten eingesetzt.“ Dies wird wiederum bestritten. Völlig absurd, aber es ist so.

    Heute ist es völlig normal in Gebeten, Vorträgen, Liedern, WT-Artikeln dem „Sklaven“ zu huldigen und eine Organisation zu predigen (WT 01.06.11 S. 13; WT 15.04.11 S. 3). Der „König“ lässt sich nicht nur vom Volk verehren, sondern gibt sich sogar noch selbst die Ehre, die er glaubt verdient zu haben.

    Jehova hat schon vor langer Zeit, wie bei Saul, das Urteil über diesen neuzeutlichen „König“ gesprochen, er läßt ihn aber noch bestehen. Wer ist dann der neuzeitliche „David“ könnte man fragen? Nun, warum kann das nicht auch Bruderinfo, oder andere Brüder auf der Welt sein, die durch ihr Reden und Handeln, aber vor allem durch ihre Herzenseinstellung davidische Eigenschaften zu erkennen geben? Die stillen Mitleser hier auf Bruderinfo könnte man auch als die „Jonathans“ bezeichnen, die sich hin- und hergerissen fühlen zw. der Loyalität zum „König“ und der geistigen, herzlichen „Freundschaft“ zu „David“. Für mich ist das ein schöner Gedanke, auch wenn er vielleicht etwas weit hergeholt klingt.

    Liebe Grüße an Dich Micha und alle Brüder da draußen!

    Dennis

  • Matthäus
    Juni 3, 2011

    Hallo Dennis, dieser Kommentar von Dir ist hervorragend und gehört gewürdigt !!! Eine gute gedankliche Verbindung zu Saul/Organisation.

    Unter diesem Aspekt könnte ich auch akzeptieren das diese Organisation Gottes Organisation WAR, denn das Maß der Anmaßung wurde schon längst überschritten, folglich wie JHWH Saul verworfen hat, verwirft Jehova jeden der SICH über Gott oder seinem Sohn erhebt und daß ist eindeutig der Fall.

    Jehova läßt Menschen gewähren, er hat ihnen den freien Willen zugebilligt, aber er wird nach der Aussage von Jakobus solche Lehrer einem strengeren Gericht unterziehen – siehe Jak. 3:1

    „Liebe Brüder und Schwestern! Es sollten sich nicht so viele in der Gemeinde danach drängen, andere im Glauben zu unterweisen. Denn ihr wisst ja: Wer andere lehrt, wird von Gott nach besonders strengen Maßstäben beurteilt.“

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Lieber Bruder Dennis

    Ich teile Deine Meinung und bin begeistert, denn ich kenne auch Deine Kommentare von vor einem halben Jahr.
    Außer einen Punkt, ich glaube mit David ist Jesus gemeint. David hatte jedoch viele treue Weggefährten, schon bevor Saul gestorben war. Diese Weggefährten dürften alle sein die ihn als den wahren Hirten und König anerkennen. Diese Weggefährten haben auch alle Verfolgung und Anfeindungen von Seiten Sauls mit durchgemacht. So wie auch die Meisten die sich hier in Bruderinfo aufhalten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Micha
    Juni 3, 2011

    Hallo Dennis!

    Ich schließe mich der Meinung von Matthäus und Alois an.
    Ein sehr gelungener Vergleich.
    Eigentlich sollte es so sein das man den Wachtturm anhand oder mit Hilfe der Bibel studiert.
    Die Organisation macht es genau andersherum siehe Kommentar von Manfred.
    Ein Ältester seiner Versammlung, ehemals im Betel Selters tätig, sagte sinngemäß das man Gottes heiligen Geist nur bekommt wenn man den Wachtturm studiert.Du hast es sicherlich auch gelesen.
    Da muß man sich fragen: Wessen geistiges Kind ist dieser Bruder?“
    Parallele wäre Russel : Wenn man die Schriftstudien gelesen hat ist die Bibel nicht mehr nötig.Es wäre auch so als hätte man die Bibel gelesen.
    Du zitierst den Wachtturm vom 15.09.2010 auf S. 13 Abs.8
    “ Deshalb stammt das, was gelehrt wird nicht von Menschen,
    sondern von Jehova“.
    Das ist wirklich eine schamlose Lüge denn was gelehrt wird steht in Zeitschriften oder Broschüren und Büchern welche unvollkommene Menschen zusammengefaßt haben. Nur die heilige Schrift ist von Gott inspiriert, gemäß 2.Tim.3:16.
    Die Gesellschaft selbst hat damals 1993 im Erwachet vom 22.März, ich glaube auf S.4, in einer Fußnote Stellung dazu genommen das nur die Heilige Schrift inspiriert ist und alles andere unvollkommene Menschen die nicht fehlerlos sind, verfassen.
    Leider steht das nur in einer Fußnote und das vor fast 20 Jahren.
    Du hast recht denn im jahr 2011 stellt sich der Sklave als König dar und gibt sich selbst die Ehre.Es häuft sich immer mehr.
    Leider auch ein großteil unserer lieben Brüder welche diesen Sklaven in ihren Gebeten, Vorträgen, Liedern u.s.w. einen unangemessene Ehre darbringen.Du erwähntest es schon.
    Dabei sagt doch Psalm 146 Vers 3 eindeutig:
    Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle noch auf dem Sohn des Erdenmenschen bei dem es keine Rettung gibt, sondern setzt euer Vertrauen auf den Gott Jakobs.

    Liebe Grüße!

  • Bob
    Juni 3, 2011

    Lieber Bruder Dennis,

    Du hast hier einen sehr guten Kommentar geschrieben, der sehr gut deutlich macht, dass viele mit der Bibel in der Hand und das Wort Gottes im Munde führend meinen das Richtige zu tun, sich aber in ihren eigenen Organisationszusammenhängen und hierarchischen Strukturen verstricken und das genaue Gegenteil bewirken. Anmassungen und Selbstherrlichkeit hat Menschen von jeher geschadet.

    In der historischen Betrachtung von biblischer Zeit bis heute wiederholen sich in der Tat Entwicklungen, wenn Menschen sich auf einen Platz setzen, der nur Jesus gebührt.

    Liebe Grüsse
    Bob

  • Ulrike P.
    Juni 3, 2011

    Hallo ihr Lieben,
    vor etwas längerer Zeit hatte ich mir auch schon mal Gedanken über die Streitfrage gemacht…angestoßen durch Beiträge auf Bruderinfo.

    Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Gott es überhaupt nicht ähnlich sieht, Milliarden von Menschen grausam leiden zu lassen, um sich mit einem Lügner wie es Satan ist, auf solch eine unwürdige Streiterei einzlassen.

    Das hat in mir dann aber die Frage aufgeworfen, was es denn sonst für einen Grund haben könnte, dass Gott solange dieses Elendige Treiben auf dieser Welt zulässt.

    Auf der Suche nach einer Antwort bin ich schließlich fündig geworden:

    Der „Turmbauer“

    Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es auszuführen.
    Lukas 14, 28

    Dieser Ratschlag ist den meisten bekannt und nun kommt ein interessanter Gedanke dazu:
    Wenn Gott uns Menschen solch einen klugen Ratschlag gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er sich auch selbst danach ausrichtet. – Denn er wird wohl kaum etwas von uns einfordern, das er nicht selber tut.

    Vorab die Info, dass das Wort „Ewigkeit“ im Urtext „Äon“, eigentlich mit „Zeitalter“ übersetzt werden müsste.

    Zwar gibt es auch das Ewige im Sinne von Immerwährend, aber erst dann, wenn alle Dinge ihren Abschluss gefunden haben.

    Gehen wir nun ganz zum Anfang – zur Grundlegung der Welt.

    Dazu muss man wissen, dass es schon vor dieser Zeit, Zeiten gab, die wirklich schon immerwährend sein können, was hier bestätigt wird:

    Ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeiten. Amen.
    Judas 25

    Der Plan, diese Welt durch seinen Sohn mit sich zu versöhnen, besteht schon seit ewig:

    Ich sollte ans Licht bringen, wie Gott seinen verborgenen Plan verwirklicht. Er, der alles geschaffen hat, hat diesen Plan vor aller Zeit gefasst und als sein Geheimnis bewahrt.
    Epheser 3, 9

    Was geschah nun in diesem Zeitalter?

    So wie über Gott gesagt wird, das er „Liebe“ ist, wird von seinem Sohn gesagt, das er „Weisheit“ ist.

    Sprüche 8 : 22 – 31 gibt Aufschluss darüber:
    Am Anfang hat der Herr (Gott) mich geschaffen, ich war sein erstes Werk vor allen anderen.
    23 In grauer Vorzeit hat er mich gemacht, am Anfang, vor Beginn der Welt.
    24 Als ich geboren wurde, gab es noch kein Meer und keine Quelle brach aus der Tiefe hervor.
    25 Der Grund der Berge war noch nicht gelegt, die Hügel waren noch nicht entstanden.
    26 Gott hatte noch nicht die Erde gemacht, vom festen Land und seinen Feldern war noch nicht das Geringste zu sehen.
    27 Ich war dabei, als er den Himmel wölbte und den Kreis des Horizonts festlegte über den Tiefen des Ozeans,
    28 als er die Wolken hoch oben zusammenzog und die Quellen aus der Tiefe sprudeln ließ,
    29 als er dem Meer die Grenze bestimmte, die seine Fluten nicht überschreiten dürfen, als er die Fundamente der Erde abmaß –
    30 da war ich als Kind an seiner Seite, ich freute mich an jedem Tag und spielte unter seinen Augen.
    31 Ich spielte auf dem weiten Rund der Erde und hatte meine Freude an den Menschen.

    Das hier nicht einfach von der Weisheit als solches die Rede ist, erkennt man daran, das über sein Kind gesprochen wird und es seine Freude an den Menschen hat.

    Da Jesus an anderer Stelle sein „einziggezeugter Sohn“ genannt wird, ist klar wer hier gemeint ist.

    Das wird auch in Kolosser 1, 17 bestätigt:
    Denn Christus war vor allem anderen; und alles besteht durch ihn.

    Und in Vers 20 wird gesagt:
    Alles im Himmel und auf der Erde sollte durch Christus mit Gott wieder versöhnt werden, alles hat Frieden gefunden, als er am Kreuz sein Blut vergoss.

    Zu jener Zeit, wurde schon der Rettungsplan geschmiedet, noch bevor es diese Welt wie wir sie kennen überhaupt gab. Was wiederum zeigt, dass Gott schon von Anfang an wusste, was geschehen wird:

    Schon bevor er die Welt erschuf, hat er uns vor Augen gehabt als Menschen, die zu Christus gehören; in ihm hat er uns dazu erwählt, dass wir heilig und fehlerlos vor ihm stehen. Aus Liebe.
    Eph 1, 4

    Doch das alles ist zwar interessant, beantwortet aber immer noch nicht die Frage danach, warum er alles so hat laufen lassen.

    Und damit komme ich zu dem Punkt, bei dem es in mir „Klick“ gemacht hat.
    Es ist – wie könnte es auch anders sein, die Liebe.

    In 1. Joh 4, 16 heißt es: Gott ist Liebe.

    Man könnte auch sagen er ist voller Liebe. Und sein innigster Wunsch ist es, von den Menschen ebenso geliebt zu werden, wie er sie liebt.

    Doch abzwingen wollte er ihnen diese Liebe nicht, auch nicht „einprogrammieren“ wie in ein Computerprogramm.
    Die Liebe sollte auf Freiwilligkeit beruhen, auf Wertschätzung und Zuneigung.
    Aber jede Freiheit die man gibt, birgt das Risiko anders genutzt zu werden, als man es sich gewünscht hätte.
    Jeder der Kinder hat, kann das bestätigen.

    Gott wusste also schon vorher, dass einer seiner höchsten Engel und die Menschen sich gegen ihn stellen werden und entschied sich trotzdem für die Freiheit, denn er wollte keine Liebe auf Befehl.
    Also musste eine andere Lösung her – der Opfertod seines Sohnes.

    6 Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben.
    7 Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben.
    8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
    Römer 5, 6-8:

    Er hatte also tatsächlich, schon bevor er die Erde erschuf, die Kosten seines Turmbaus überschlagen.
    Er sah voraus was geschehen wird und ersann eine Lösung, die in Jesu Tod am Kreuz seinen vorläufigen Höhepunkt fand.

    Was auch hier nochmal bestätigt wird:

    Vielmehr verkünden wir Gottes geheimnisvolle Weisheit, die bis jetzt verborgen war. Schon bevor Gott die Welt erschuf, hatte er den Plan gefasst, uns an seiner Herrlichkeit Anteil zu geben.
    1. Kor 2, 7

    Doch ist der Tod am Kreuz ja nun auch schon wieder tausende von Jahren her!

    Hmmm, muss das denn so lange dauern?

    Dazu hilft ein Blick auf die Israeliten, sie lehnten Jesu als Sohn Gottes ab. Daraufhin wandte sich Gott den Nationen zu, die ihn bis dahin noch nicht kannten.

    In Römer 11 wird uns das etwas genauer aufgedröselt:

    Vers 25:
    Ein Teil des jüdischen Volkes ist verhärtet und verschlossen für die rettende Botschaft. Aber das wird nur so lange dauern, bis die volle Zahl von Menschen aus den anderen Völkern den Weg zu Christus gefunden hat.

    Diese „volle Zahl“ von Menschen aus allen Völkern, wurde von Gott ja schon von der Grundlegung der Welt an, festgelegt – jetzt heißt es warten bis diese eingesammelt sind.

    Sie, die an seinen Sohn glauben, sind für ihn etwas besonderes und er hat mit ihnen auch ganz besondere Pläne. – Dafür lohnt sich das warten. :girlfreu:

    Doch die Verse 30-32 zeigen, das Gottes Plan von Anfang an der Rettung aller Menschen galt.

    Ihr aus den anderen Völkern habt Gott früher nicht gehorcht; aber weil sie ungehorsam waren, hat Gott jetzt euch sein Erbarmen geschenkt.
    Genau entsprechend gehorchen sie Gott jetzt nicht, weil er euch sein Erbarmen schenken wollte; und so werden künftig auch sie Erbarmen finden.
    Gott hat alle ohne Ausnahme dem Ungehorsam ausgeliefert, weil er sich über alle erbarmen will.

    Nur – wie sieht sein Erbarmen aus?

    Jetzt ist es ja so:
    Darum freue dich, Himmel, mit allen, die in dir wohnen! Ihr aber, Land und Meer, müsst zittern, seit der Teufel dort unten bei euch ist! Seine Wut ist ungeheuer groß; denn er weiß, er hat nur noch wenig Zeit!
    Offenbarung 12, 12

    Das bekommen wir hier leider allzudeutlich zu spüren…doch diese Schreckensherrschaft wird ein Ende haben, denn:

    Dort (im Himmel) thront jetzt Christus über allen unsichtbaren Mächten und Gewalten, über allem, was irgend Rang und Namen hat, in dieser Welt und auch in der kommenden.
    Eph 1: 21

    Sein Erbarmen besteht darin, dass er nicht wieder einfach nur die alte Ordnung wie sie zu Adams Zeit war herstellt. Nein, es beinhaltet eine zuvor nie dagewesene Nähe und Vertrautheit mit ihm.
    Dieses Versprechen ist allumfassend und gilt den Verstorbenen ebenso wie den Lebenden:

    Und vom Thron her hörte ich eine starke Stimme rufen: »Dies ist die Wohnstätte Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein.
    4 Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben und keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr. Was einmal war, ist für immer vorbei.«
    Offenbarung 21, 4

    Wir können uns auf die Einhaltung dieses Versprechens verlassen, denn Gott lügt nicht.

    Sie sollen wissen, dass sie auf ein ewiges Leben hoffen dürfen. Das hat Gott, der nicht lügt, schon vor unendlich langer Zeit versprochen.
    Titus 1, 2

    Im Gegensatz zum Teufel:

    Denn ihr seid Kinder des Teufels. Und deshalb handelt ihr so, wie es eurem Vater gefällt. Der war schon von Anfang an ein Mörder, wollte mit der Wahrheit nichts zu tun haben und war ihr schlimmster Feind. Sein ganzes Wesen ist Lüge, er ist der Lügner schlechthin – ja, der Vater jeder Lüge.
    Joh 8, 44

    Wenn Gott sein Versprechen wahr macht, wird es keine Ungerechtigkeit, keine Grausamkeit, kein Leid und kein Elend mehr geben, denn das Reich Gottes bedeutet Gerechtigkeit, Friede und Freude.
    Und die Grundlage von allem wird – so wie Gott es von Anfang an wollte – nicht Zwang, sondern freiwillige Liebe sein.

    So kommen letztlich alle, wenn auch auf – von Gott eingeplanten – Umwegen zum Ziel.

    Mein persönliches Fazit ist:

    Da ich nachvollziehen kann, dass Gott um seiner selbst Willen geliebt werden möchte, kann ich auch verstehen das er diesen Weg gewählt hat, statt den des blinden und damit stupiden Gehorsams.
    Er wollte keine ferngesteuerten Untergebene.

    Das heißt für uns Menschen zwar durch Blut, Schweiß und Tränen gehen zu müssen – aber wer an Jesus glaubt, geht nicht alleine. – Und das Ziel ist gesetzt: Immerwährendes Leben in Frieden und Freude, gemeinsam mit denen die wir lieben und ganz nah bei ihm.

    Satan und das erste Menschenpaar haben durch ihre Abkehr von Gott, Grausamkeit und Not in die Welt gebracht.

    Statt das sofort mit Gewalt zu unterbinden hat Gott seinen Sohn dagegen gesetzt, damit er Liebe in die Welt bringt und durch sein Opfer, Gnade und Segen für alle.

    Auch hier hält er sich also wieder an sein eigenes Gebot:

    Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.
    Römer 12, 21

    Gewalt und Liebe, geht nun mal nicht zusammen…andernfalls hätte er sich selbst untreu werden müssen.

    Für mich ist dieser Denkansatz viel sinnvoller als die „Erfindung“ der Streitfrage.

    Es klärt viellicht nicht JEDE Frage zur Frage nach dem „Warum“…aber es ist ein Ansatz von dem aus ich mich orientieren kann. – Drum dachte ich mir, ich teile ihn mit euch. 🙂

    LG Ulli

  • Thomas
    Juni 3, 2011

    Liebe Ulli,

    Deiner Ausführung möchte ich gerne das Ergebnis unseres freien Bibelstudiums von gestern anfügen.

    Wir hatten dort Epheser Kap. 3 betrachte und u.A. folgendes erkennen können.
    Paulus sagt hier bemerkenswert:

    Eph 3:8 Mir, dem Geringsten von allen, die Gott geheiligt hat, wurde die Gnade geschenkt, den nichtjüdischen Völkern verkündigen zu dürfen, dass der unfassbare Reichtum des Messias auch für sie da ist,
    Eph 3:9 und ans Licht zu bringen, wie Gott dieses Geheimnis nun verwirklicht hat; diesen Plan, den der Schöpfer aller Dinge vor aller Zeit gefasst hat und bis jetzt verborgen hielt.

    Eph 3:10 Erst durch die Gemeinde (DIE NACHFOLGER JESU CHRISTI) sollte das den Mächten und Gewalten (DIE DÄMONEN) in der Himmelswelt bekannt werden. Auf diese Weise sollten sie die vielfältige Weisheit Gottes kennen lernen,
    Eph 3:11 denn so entsprach es dem ewigen Plan Gottes, den er in Jesus Christus, unserem Herrn, verwirklicht hat.
    Eph 3:12 Und weil wir uns auf ihn verlassen, haben wir den freien Zugang zu Gott, den wir in aller Offenheit und voller Zuversicht nutzen.

    GOTTES PLAN IST, DAS WIR DURCH CHRISTUS DEN FREIEN ZUGANG ZU IHM, DEM VATER HABEN KÖNNEN!!! UND DAS SOGAR UNS NICHTJUDEN!

    Dies ist ein so großartiger Ausdruck seiner Weisheit, Liebe und Gnade, dass wir alle die größte Bewunderung für unseren Vater im Himmel haben dürfen und sagen können, Abba Vater (mein lieber Vater)!
    Herzliche Grüße
    Thomas

  • Anna
    Juni 3, 2011

    Liebe Ulli,
    Deinen Vergleich mit dem Turm, den jemand bauen will und vorher die Kosten berechnet finde ich gut. Wenn uns Jehova Veranschaulichungen gibt dann handelt er – entsprechend natürlich im geistigen Bereich – ebenso. Wäre mal ganz interessant nach und nach biblische Veranschaulichungen im Hinblick auf die Hanlungsweise Jehovas zu betrachten.
    Bruderinfo hat ja schon den Artikel veröffentlicht, ob Jehova wußte, dass Adam und Eva sündigen. Er wollte wirklich keine Roboter, so wie Eltern sich wünschen, dass die Kinder aus Liebe gehorchen. In einer meiner Bibeln habe ich mir vor einigen Jahren mal den Satz notiert:

    Theokratie ist Gottesherrschaft – Gott IST Liebe – also ist Theokratie Herrschaft durch LIEBE.

    Erst jetzt wird mir klar, dass dieser Satz eigentlich immer auf unseren Studien-WT’s stehen müsste, dann käme es gar nicht zu solchen Artikeln…
    Liebe Grüße und schönen Tag wünscht Anna

  • Lavendel
    Juni 3, 2011

    Ich dachte, es passt zum Thema. Den Aufsatz werde es zusammen mit dem Thema der STreitfrage näher betrachten.
    Was heißt denn Werbung? Bin ich nun an Bruderinfo gebunden, so wie an einst an den Sklaven? ( Auch wenn ich Bruderinfo sehr schätze, Ihr wisst, wie es gemeint ist ) Da lasse ich mir nichts mehr vorschreiben!
    Unter altem Muster verstehe ich folgendes: ich setzte bereits vieles voraus und merke, daß dies nur die Forumung der ZJ ist, die ich noch nicht überdacht habe, sondern einfach von Jugend an so programmiert wurde. Also muß ich den Text aus 1. Mose 3, 15 neu überdenken, der eng mit der Streitfrage verbunden ist, meiner Meinung nach.

    Hallo Lavendel,
    dein Link zur Rechtfertigungslehre ist sehr Interessant. Hab ihn mir abgespeichert um mich damit noch etwas näher zu befassen. Die von Luther angestellten Überlegungen und Auslegungen sind sicherlich hilfreich.
    Wir haben es nicht als Werbung für eine andere Glaubensgemeinschaft gesehen. Wir sind offen für alle Argumente die uns im Glauben weiter bringen. Deshalb danke!
    Bruderinfo

  • Lavendel
    Juni 3, 2011

    http://www.kolb-g.de/HP_KOLB/luther.htm
    Eine interessante Seite, wo es um die Rechfertigungslehre geht. Damit muß ich mich noch eingehend befassen. Was ich nicht verstehe: 1. Wie ist dann 1 Mo 3,15 gemeint?
    2. Warum ließ sich Gott so viel Zeit bis Christus kam, und auch nach seinem Tode? Sollte das nicht etwas beweisen?
    Es ist schwer, alte Muster abzulegen.

    LG, Lavendel

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Hallo LAvendel

    Willst Du Werbung für eine andere Religion machen oder was soll ich mit dem Link sonst anfangen?
    Die Vortrage von Bruderinfo sind um Längen besser biblisch begründet ausgearbeitet, als solche theologischen Abhandlungen anderer Religionen.

    Was verstehst Du unter „altes Muster“?

    LG
    Alois

  • Svenja
    Juni 3, 2011

    Hallo Alois,

    hast du dir den Link denn genau angesehen? Ich finde es schade, dass du so pauschal redest und nicht die Chance siehst, die eventuell auch andere Seiten und Abhandlungen bieten. Ich habe mir den Link noch nicht angesehen, daher weiß ich nicht, ob das darauf zutrifft und ob da gute Sachen stehen. Aber so pauschal würde ich nicht alles ablehnen. Auch andere Leute haben gute Sachen erkannt und geschrieben!
    Heißt natürlich nicht, dass man nicht prüfen muss. Und es gibt auch Seiten, die nicht sonderlich toll sind. Das sei natürlich auch gesagt.

    Liebe Grüße!

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Hallo Svenja

    Ja ich habe den Link genau angesehen, diese Seite hat nichts mit Zeugen Jehovas zu tun. Diese Seite ist eine Seite einer anderen Religion. Natürlich gibt es auf dieser Seite eines Mitgliedes der „Evangelischen Kirchengemeinde Neckarhausen“ viele gute Gedanken, die gibt es bei der Wachtturm Gesellschaft oder im Koran auch. Ich habe weder mit dem einen noch mit dem anderen ein Problem.

    In der Vergangenheit wurde mehrmals von Bruderinfo geschrieben, externe Links seine aus urheberrechtlichen Gründen unerwünscht. Gut zu wissen dass dies nicht mir gilt.

    Ich bin halt etwas träge mich umzustellen, gebe mir aber Mühe.

    LG
    Alois

  • Svenja
    Juni 3, 2011

    Hallo Alois,

    wie das mit Links gehandhabt wird, weiß ich auch nicht, da halte ich mich raus. Allerdings finde ich, dass auch durchaus Seiten oder Inhalte, die nichts mit ZJ zu tun haben, hilfreich sein können, wenn sie biblisch belegt und fundiert sind. Das mit dem Koran zu vergleichen halte ich wieder mal für problematisch. Das klingt immer so, als ob es überall nette Dinge gibt, aber eigentlich hilft das nicht. Ja, auch der Koran mag nette Dinge haben, aber das mit der Bibel zu vergleichen, hinkt wohl.
    Ich wollte wie gesagt nicht sagen, dass man alles toll finden muss, sondern lediglich für ein wenig mehr Offenheit werben, die vielleicht angebracht sein kann, wenn sie hilft.
    Ob das jetzt auf die Seite zutrifft, weiß ich wie gesagt nicht, meine Zeit reichte noch nicht aus, mich damit zu befassen. Sollte mehr allgemein formuliert sein.

    Liebe Grüße!

  • Terdie
    Juni 3, 2011

    Liebe Svenja,

    das hast du kurz und trotzdem sehr passend und deutlich geschrieben.
    Mir wären hier mehrere solche Art Kommentare sehr willkommen, denn besonders lange Schreiben wirken oftmals eher ermüdend, sicher nicht nur auf mich, sondern auch auf manch andere Leser.
    Schade auch, dass es hier nach fast einem Jahr noch immer sehr anonym zugeht und mein Versuch andere zu kontaktieren von Bruderinfo vereitelt wurde, indem man meine Tel.-Nr. einfach unsichtbar machte. Ansonsten hätte ich bestimmt schon netten Kontakt zu Gleichgesinnten aus dem Norden…

    LG Terdie

  • Lisette
    Juni 3, 2011

    Alois, ich finde es total in Ordnung, wenn man Kommentare und Predigten usw. von anderen christlichen Gemeinschaften liest und hört. Der Wachtturm trichtert uns zwar ein, dass nur wir die „wahren Christen“ sind. Ich bin auf wirklich gute christliche Radio- und Fernsehsendungen gestoßen. Reines, klares Bekenntnis zu Gott Vater und Jesus. Es gab schon einmal ein blindwütiges Todesurteil durch Juden und einen Römer gegen Gott selbst. Heute sprechen wir einer großen Anzahl aufrichtiger Nachfolger von Jesus, dem Sohn Gottes und Heiland für alle, die ihn anrufen, wahres Christsein ab. WAs maßen wir uns eigentlich an! Alle Schriften bezeugen, dass, wer Jesus vertraut, ewiges Leben hat, aber wir behaupten, sie seien Anhänger einer falschen Religion, sie seien nur so genannte Christen. Von so einer sündhaften Arroganz sollten wir uns alle schleunigst verabschieden. Und in den allermeisten Fällen (nicht immer) ist Kritik an unserer Glaubensgemeinschaft nötig und berechtigt. Also bitte mit wachem Verstand und ohne Wachtturm alles lesen und prüfen.

  • Matthäus
    Juni 3, 2011

    Euren Schlußsatz zu dieser hervorragenden Abhandlung kann man nicht besser als mit den Worten von Paulus unterstreichen:

    Gal. 3:1 Warum wollt ihr Christen in Galatien das denn nicht endlich begreifen! Wer konnte euch bloß so durcheinander bringen? …. 2 Beantwortet mir nur diese eine Frage: Wodurch habt ihr den Geist Gottes empfangen? Indem ihr die Forderungen des Gesetzes erfüllt habt oder weil ihr die Botschaft des Glaubens gehört und angenommen habt?

    3 Wie könnt ihr nur so blind sein! Wollt ihr jetzt etwa aus eigener Kraft zu Ende führen, was Gottes Geist in euch begonnen hat? … Soll das wirklich alles vergeblich gewesen sein? Das kann ich einfach nicht glauben! 5 Ich frage euch darum noch einmal: Warum schenkt Gott euch seinen Geist ….? Weil ihr das Gesetz erfüllt oder weil ihr von Christus gehört habt und an ihn glaubt? 6 Erinnert euch einmal daran, was von Abraham gesagt wird: „Abraham glaubte Gott, und so fand er bei ihm Anerkennung.“1

  • Matthäus
    Juni 3, 2011

    Etwas soll die Sinnlosigkeit der Lehre der Rechtfertigung oder Streitfrage noch verdeutlichen:

    Es ist uns immer vermittelt worden warum Gott das Böse sooo lange zuläßt, hierbei galt die Erklärung daß ja bewiesen werden müßte daß Menschen sich entscheiden können, daß der Beweis erbracht werden müßte da Satans Herrschaft nicht zum Guten führen kann – nur deshalb läßt Gott das Böse solange zu.

    Ist nicht bereits bei der Sintflut der Beweis erbracht worden daß die Herrschaft Satans die denkbar schlechteste war. Warum mußten die Menschen noch weitere tausende Jahre unermeßliches Leid ertragen, Grausamkeiten von Despoten die zu 100.000 ja Millionen von Menschen brutal ermorden ließen, Kranheiten die teils so schlimm sind daß sie oft nicht mehr zuertragen sind, Seuchen, Hunger, Erdbeben mit all den bekannten Folgen, und das seit Jahrhunderten.

    Würde ein allmächtiger Gott der Liebe nur dehalb diese Dinge zulassen um den endgültigen Beweis zu erbringen daß die Menschenherrschaft zum scheitern veruteilt ist, dann hätte er schon von Jahrhunderten einschreiten müssen – den diese ist mehr als ausreichend bewiesen worden.

    Alleine dieses Faktum belegt die Widersinnigkeit der Lehre einer Streitfrage. Das Menschen sich entscheiden müssen wem sie dienen wollen, oder wem sie ergeben sein wollen steht ausser Frage. Doch dazu bedarf es mit Sicherheit nicht mehr dem Zulassen des Bösen in der heutigen unmenschlichen damit UN – Göttlichen Form. Der Schöpfer des Universums hat es nicht nur nicht nötig sich zu rechtfertigen, sondern er hat andere Mittel und Macht wie Weisheit, diese „STREITFrage“ einer Klärung zuzuführen.

    lg. und Dank für das Aufzeigen von sehr guten Argumenten!
    Matthäus

  • Gerd
    Juni 3, 2011

    Lieber Matthäus,

    wie ich dir vorgestern bei unserem pers. Treffen erzählte, wurde ich hier in Bayern – wo ich mich gerade befinde – Zeuge eines Besuches von 2 Zeugen Jehovas.

    Auch die hoben die sog. „Streitfrage“ hervor, die natürlich nur ZJ erfolgreich für Jehova bestreiten.
    Mir ist schon klar, dass das Wort „Streitfrage“ zwar nicht in der Bibel steht, aber zeigen nicht viele Begebenheiten in den Bibelberichten, dass sich Gott (sportlich formuliert) auf eine „Competition“, also einen Wettbewerb mit seinem Gegenspieler eingelassen hat?

    Da ich keine Konkordanz mithabe, zitiere ich Begebenheiten aus dem Gedächtnis. Lavendel wies schon auf 1. Mose 3:15 hin, was schon ursprünglich zeigte, w i e diese Auseinandersetzung ausgehen würde. Dann fällt mir der Wettstreit in Hiob ein, die Versuchung an Abraham mit dem Sohnopfer, das verhindert wurde. Auch die Satangleichnisse in Form von irdischen Königen in Hes. 28:
    „12 Menschensohn, erhebe ein Klagelied über den König von Tyrus und sprich zu ihm: So spricht der Herr, Jahwe: Der du das Bild der Vollendung warst, voll von Weisheit und vollkommen an Schönheit,
    13 du warst in Eden, dem Garten Gottes; allerlei Edelgestein war deine Decke: Sardis, Topas und Diamant, Chrysolith, Onyx und Jaspis, Saphir, Karfunkel und Smaragd und Gold. Das Kunstwerk deiner Tamburine und deiner Pfeifen war bei dir; an dem Tage, da du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
    14 Du warst ein schirmender, gesalbter Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berge…“

    …ähnlich Jes. 14:

    12 Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Zur Erde gefällt, Überwältiger der Nationen!
    13 Und du, du sprachst in deinem Herzen: „Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Gottes meinen Thron erheben, und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden.
    14 Ich will hinauffahren auf Wolkenhöhen, mich gleichmachen dem Höchsten.“ –
    15 Doch in den Scheol wirst du hinabgestürzt, in die tiefste Grube.

    Ich denke auch an diese Aussage Satans zu Jesus, Lukas 4:

    Und [der Teufel] führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises.
    6 Und der Teufel sprach zu ihm: Ich will dir alle diese Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn m i r ist sie übergeben, und wem irgend i c h will, gebe ich sie.
    7 Wenn du nun vor mir anbeten willst, soll sie alle dein sein.

    Der Machtübergeber muss der Mächtigere gewesen sein, warum gab dieser die Macht an Satan? Riecht das nicht nach Wettbewerb, um jetzt den Terminus „Streitfrage“ nicht zu verwenden?

    Ich freue mich auf deine Antwort, hatten wir doch Mittwoch schon schöne Stunden mit Gesprächen über biblische Gesichtspunkte –
    mit abschließendem „Schwimm“ im Chiemsee…

    Liebe Grüße, auch an die liebe B.

    Gerd

  • Gerd
    Juni 3, 2011

    Ergänzung zum Thema:

    Spr 27,11 Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich Antwort geben könne meinem Schmäher.

    WER ist denn der Schmäher Gottes?

  • Gerd
    Juni 3, 2011

    Das „Duell“ mit dem Pharao zeigt auch die tiefere Absicht:

    2. Mo 9,16 aber eben deswegen habe ich dich bestehen lassen, um dir meine Macht zu zeigen, und damit man meinen Namen verkündige auf der ganzen Erde.

  • Fox
    Juni 3, 2011

    Guten Morgen Gerd,

    meiner bescheidenen Auffassung nach braucht sich unser himmlischer Vater auf keinerlei Machtkampf einzulassen und es würde auch seinem Wesen völlig widersprechen. Lass uns doch bitte die von dir genannten Schriftstellen gemeinsam betrachten: Zunächst jedoch bitte ich dich, mit mir noch weiter zurück als den Sündenfall zu gehen. Was wissen wir? Die Bibel sagt uns, dass unser himmlischer Vater mit seinem Sohn zusammen die Erde mit viel Freude kreirte. (Spr. 8 ab V.22; Hiob 38:7)Die Erde mit allem wurde für den, den wir als Jesus Christus kennen gemacht. (Kol. 1:15-17)Wir existieren ausschließlich deshalb, weil der Vatergott seinem Sohn dieses Geschenk machte. Bereits VOR DER GRUNDLEGUNG der Welt war klar, dass Menschen NUR durch Jesus Christus Kinder des himmlischen Vaters werden können. Diesen Aspekt halte ich für so wichtig, dass ich ihn hier ausdrucken möchte: Epheser 1: 3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. 4 Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe 5 hat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. (Luther 1984)
    Auch wenn wir das Ausmaß der Erlösung durch Christus nie in vollem Umfang erfassen können zeigt uns dieser Text, wie innig Jesus mit dieser Erde und uns Menschen von allem Anfang an verbunden war.

    Nach dem 6. Schöpfungstag ruhte der Vater von seinen Werken (Vergl. hierzu Hebräer 4:4). War die Erde deshalb „unbeaufsichtigt?“ Nein, denn der Besitzer der Erde, Jesus, war ja noch da. Nun lass uns bitte deine Texte betrachten, aus denen du schlussfolgerst, der Vater habe sich auf einen „Konkurrenzkampf“ mit Satan eingelassen:
    1. Mose 3:15: Dort steht nicht, dass der Vater diese Äußerung gemacht hat. Dies wurde uns als ZJ so beigebracht, wird auch in anderen Religionen so gelehrt, aber es steht nicht in der Bibel.
    Aus Hiob, Kap. 1 erfahren wir zwar, dass sich die Söhne Gottes versammelten, aber war der 7. Tag der Schöpfungsperiode schon zu Ende? Wenn nicht, vor wem versammelten sie sich dann?
    Hierzu nehmen wir deinen Text aus Hes. 28 und ich bitte dich, den V 14 genauer zu betrachten. „14 Du warst ein mit ausgebreiteten Flügeln schirmender Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berg, mitten unter feurigen Steinen gingst du einher.“ Bitte beachte, dass hier eine Unterscheidung vorgenommen wird: Ich hatte dich gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berg…. Es heißt nicht: Ich hatte dich gemacht, du warst auf meinem heiligen Berg….Der gleiche Unterschied wird auch in V. 16, Teil B gemacht:… Und ich verstieß dich vom Berg Gottes und trieb dich ins Verderben, du schirmender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine.

    Nach meinem Verständnis handelte Jesus hier für seinen Vater (bzw. in seinem Sinn) und dieser konnte sich auf seinen Einziggezeugten auch verlassen.
    Satan hatte zwar die Absicht, sich dem Höchsten gleich zu machen, doch wurde diese Absicht durch Jesus vereitelt.
    Dass er in Luk. 4:5 sagt, ihm sei alle Gewalt über die irdischen Reiche gegeben, heißt nicht, dass der Vater ihn mit Herrschaftsgewalt ausgestattet hätte, vielmehr ist es zugelassen, dass er sich unter Nichtgläubigen austobt. Denn der Vater hat seinen Einziggezeugten mit aller Gewalt ausgestattet um unter dessen Herrschaft alle Dinge wieder mit ihm, dem Vater zu versöhnen. (Was bedeutet, dass der 7. Tag zu Ende war, deckt sich auch mit Jesu Aussage aus Joh. 5:17)Es gab vor dem Sündenfall nichts zu versöhnen, aber dennoch zu vermitteln, denn wie wir gesehen haben, war die Annahme an Kindes Statt nicht automatisch, sondern bedingt durch Jesu Wirken.
    Und auf deine Frage zu Spr. 27:11 antworte ich mit 2. Johannes 7. Da ist Satan leider nicht der Einzige.
    Betreffend Abraham: Sagte nicht Jesus zu den Pharisäern, dass Abraham sich auf seinen, Jesu, Tag freute, dass er ihn sehen würde? Warum konnte er das sagen, nachdem die Lebenszeiten der beiden soweit auseinander lagen? Weil es Jesus war, von dem Abraham seine Verheißungen bekam und der Opfergehorsam Abrahams war hierzu ein Schlüssel!
    Auch die göttliche Äußerung dem Pharao gegenüber zeigt, dass es eine Auseinandersetzung zwischen Satan und Jesus ist. Warum? Weil 2. Mose 9:1,8 und 13 sagt, dass Gott zu Moses sprach. Das war eine rege Konversation. Joh. 5:37 und 1:18 bezeugen jedoch klar, dass noch nie ein Mensch den Vater gesehen noch seine Stimme gehört hat.

    Aus keinem einzigen der Texte geht jedoch hervor, dass der Vater in irgendeiner Form in Konkurrenz zu irgendeinem Geschöpf war oder es einem Geschöpf gestattete, ihm ernsthaft Konkurrenz zu sein. Vielmehr zeigt gerade 1. Mose 3:15, dass Menschen durch Jesus Christus die Möglichkeit erhalten werden, in Gottes Ruhe einzugehen. Warum sollte IHN, den Vater, irgendein Konkurrenzdenken aus der Ruhe bringen? ER ist unerreichbar hoch für alles Missgünstige. Satan aber versuchte, seine Posititon zu verbessern, ihm war es nicht genug, schirmender Cherub zu sein und sicher rechnete er sich bessere Chancen aus, wenn er Jesus zu Fall bringen könnte. Deshalb war Jesus von Anfang an, sowohl vor seiner Zeit als Mensch, während seiner Zeit als Mensch und bis heute Ziel von Herabwürdiung, Verächtlichmachung – kurz, von Angriffen aller Art, eben weil bereits vor der Erschaffung der Menschen klar war, dass diese nur durch ihn, Jesus Christus, Kinder des Vaters und Mitbrüder werden können.(Siehe auch Lukas 24:27) Der Mensch erschwerte Jesus diese Vermittlung, aber Jesus ist größer als alle Sünde, als alle Vergehen dieser Welt! Seine Gnade, die er uns ohne jede Gegenleistung zur Verfügung stellt ist unermesslich und unerschöpflich. Seine einzige Bitte: dies zu verstehen, anzunehmen, seinen Vater und ihn zu lieben und unsere Nächsten.

    Ganz liebe Grüße

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Lieber husky

    Ich hatte vor über einem halben Jahr mal eine Geschichte als Kommentar geschrieben, aber ich finde sie in den Tiefen von bruderinfo auch nicht mehr. Deswegen veröffentliche ich ihn neu. Es ist eine Geschichte die zum Nachdenken anregen soll und ungefähr mein Gefühl zu diesem Thema beschreibt:

    Lange Zeit habe ich mich mit dem Problem des Sündenfalls von Adam und Eva sowie des Teufels beschäftigt.

    Ich habe nach dem Grund gesucht, warum Jehova dies wohl so gemacht haben könnte wie es in 1. Mose steht. Normalerweise versuche ich alles was ich hier schreibe mit Bibelstellen zu belegen, in dem Falle kann ich das nicht. Deswegen weiß ich auch nicht ob das was ich jetzt schreibe so ist und ich es von unserem Vater im Himmel erhalten habe, oder nur meinen menschlichen Gedanken entsprungen ist. Normalerweise schreibe ich nichts was ich nicht belegen kann, in diesem Falle mache ich eine Ausnahme.

    Vorab noch eine Bemerkung zu Jehova, er ist unendlich in Raum und Zeit, so wie im Wachtturm manchmal Jehova als alter Mann dargestellt wird ist er sicher nicht, denn Salomo sagte einmal, die Himmel der Himmel können Jehova nicht fassen.

    Salomo war kein Dummer, er hat erkannt dass Jehova überall ist, weil er keine Grenzen hat. Weil er überall ist, kennt er auch alle Gedanken und weil er immer und ewig ist, weiß er auch das Ende bevor der Anfang geschehen ist. Deswegen wusste er auch wer einmal ewig leben wird, bevor die Menschen überhaupt auf Erden waren. Weil er in Raum und Zeit immer und gleichzeitig ist. Die Dimension Zeit ist nur für jemand da der mindestens einen Anfang hat. Jehova hat aber keinen Anfang. Verstehst Du die Größe unseres Vaters und verstehst Du was ich meine?

    Jetzt reden wir mal menschlich, so als wäre Jehova ein Mensch, anders kann ich mich als Mensch nicht ausdrücken.

    Stelle Dir vor, Jehova sitzt ganz alleine da, ohne irgendein Geschöpf. Er überlegt sich seit ewiger Zeit, wie er es wohl anstellen kann, dass er Geschöpfe erschafft, die ihm die Ehre, den Glauben, den Gehorsam und die Treue schenken, ohne dass er die Geschöpfe als eine Art Roboter erschafft, welche automatisch alles richtig machen. Wie konnte er es anstellen, dass es am Ende nur Geschöpfe im Himmel und auf Erden gibt, welche aus freier Entscheidung, ohne sich von irgendwas und irgend jemand beeinflussen zu lassen zu ihm finden. Wie konnte Jehova es anstellen, dass jedes Geschöpf, damit meine ich alles was lebt vom Menschen aufwärts, in der weiten Zukunft sagen kann: Ja ich habe mich für unseren Vater und Schöpfer Jehova entschieden und nicht gegen ihn.

    Er hat sich also einen Plan überlegt wie er das erreichen kann. Da er ja keine Zeit kennt sieht er alles parallel, das was vor 5000 Jahren war sieht er parallel zu dem was in 5000 Jahren ist. So ist es nunmal wenn man keine Grenzen hat in Raum und Zeit.
    Alle anderen Geschöpfe haben einen Anfang, sie sind nicht unendlich in Raum und Zeit.

    Jesus sein erstgeborener Sohn war sein erstes Geschöpf. Da es keine weiteren Geschöpfe gab, konnte er seinem Sohn alles erzählen was in der Zukunft alles passieren wird. Für Jehova war es nicht die Zukunft, denn er ist zeitlich und räumlich immer überall. Der Sohn Jesu wusste somit vieles was geschehen wird, er wusste dann auch was seine Aufgabe ist, was auf ihn zukommt und wie der Ausgang sein wird.

    Erst danach wurden die weiteren Engelheere erschaffen. Am Ende wurde der Mensch erschaffen. Keiner außer Jesus dürfte den Plan Jehovas gekannt haben. Deswegen kam keiner der Engel auf den Gedanken, dass sie ihre Prüfung, ob sie sich aus freien, eigenen Stücken für Jehova entscheiden oder gegen ihn noch vor sich haben. Der Tod war unter den Engeln unbekannt, denn sie haben Leben in sich selbst.

    Die Ausführung des Plans geht weiter, es wurde das erste Menschenpaar erschaffen. Auch dieses Meschenpaar hatte Leben in sich selbst, den Tod kannten sie auch nicht, mussten ihn aber in Erwägung ziehen. Sie waren Teil des Planes, praktisch der Stein des Anstoßes für die Engel.

    Jeder Engel konnte sich gegen Jehova entscheiden, im Gegensatz zu uns Menschen wissen die Engel, dass es Jehova gibt, wir Menschen heute glauben das genau genommen nur. Aber die Engel hatten bisher keinen Anlass sich gegen Jehova zu stellen. Nach dem 6. Schöpfungstag, sagte Jehova wie jedes mal, es war gut so und der Ruhetag seiner Schöpfung begann. Für die Erde wurde ein Engel abgestellt von welchem Jehova wusste was er tun wird, denn Jehova ist immer, aber das hatten wir oben schon.

    Mit dem Gebot von den vielen Bäumen des Garten Edens dürft ihr essen, nur nicht von dem einen Baum, war die Falle für alle damals lebenden intelligenten Geschöpfe, außer Jehova selbst und Jesus gestellt. Der Engel, der dann zum Teufel wurde, wollte sein eigenes Spielchen spielen und hat die beiden Menschen irregeführt. Damit allerdings auch sich selbst. Es gab dann als Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden, zwar die erste Prophezeiung das Ende des Teufels betreffend, aber scheinbar haben dies viele weitere Engel nicht verstanden, denn sonst wären sie nicht dem Satan gefolgt und zu Dämonen geworden.

    Der Höhepunkt des Abfalls im Himmel war vermutlich als die Engel sich mit Menschenfrauen eingelassen haben. Jehova hatte keine andere Wahl wie diesem Treiben bei der Flut ein Ende zu bereiten. In der Zeitschiene geht es weiter in die Zukunft, Abraham wurde die Verheißung gegeben, bereits den Christus betreffend.

    Die Menschen waren somit der Anlass für alle Engel ob sie Jehova treu sein wollen oder nicht. Sie entschieden sich ohne Druck von außen, für oder gegen Jehova. Denn der einzige Druck wäre gewesen, wenn sie gewusst hätten dass alle Engel, welche sich gegen Jehova stellen, am Ende vernichtet werden. Die Entscheidung im Himmel, wer gegen und für Jehova ist, muss somit gefallen sein, bevor ihnen klar wurde, dass Jehova das Leben der Engel auch entziehen kann.

    Durch die Prophezeiungen der Bibel wurde immer mehr offenbart, auch den Engeln und den Dämonen. Nur Jesus, er war bei diesen Prüfungen nicht betroffen, denn er wusste was geschehen wird.
    Aber Jehova ist ein gerechter Gott, entweder müssen sich alle für ihn entscheiden, oder niemand. Deswegen wurde Jesus als er auf Erden war 40 Tage vom Teufel versucht. Er blieb standhaft und deswegen hat auch er sich aus freien Stücken für Jehova entschieden.

    Jetzt bleiben nur noch die Menschen übrig. Hier das gleiche Muster, nur wer sich aus freien Stücken für Jehova entscheidet und nicht für was anderes, was gleichzeitig gegen Jehova bedeuten würde, dem kann durch die Gnade Jehovas das Leben geschenkt werden.

    Von Adam angefangen, bis zum Ende der Tausend Jahre, haben wir immer zwei Möglichkeiten der Entscheidung: Den Apfel essen oder nicht, ums goldene Kalb tanzen oder an die Rückkehr von Mose vom Berge Sinai glauben, dem Baal auf den Höhen opfern oder nur Jehova, sich in Babylon gut einleben oder auf die Rückkehr nach Jerusalem harren, dem Christus folgen oder weiterhin den geistigen Führern der damaligen Zeit, der Organisation in unserer Zeit folgen oder unserem wahren Hirten Jesus, oder wie die Bibel sinngemäß schreibt: Dem schmalen Weg folgen der zum Leben führt oder dem breiten Weg ins Verderben.

    Am Ende kam ich zu der Einsicht, dass der Apfel im Paradies genau das selbe ist wie die Organisation in unserer Zeit. Verstehst Du was ich meine? Wenn es damal ungerecht von Jehova gewesen wäre, dann wäre es auch ungerecht dass er die Organisation zugelassen hat.

    Aber, ich rede immer noch menschlich, wie soll der arme Jehova den sonst erreichen, dass jedes intelligente Geschöpf sich aus freien Stücken, ohne Zwang, sich für ihn entscheidet? Roboter wollte er nicht, gibt es einen anderen Ausweg für ihn? Mir ist noch keiner eingefallen.

    Bitte fragt mich nicht ob ich das was ich geschrieben habe beweisen kann, ich kann es nicht. Zu Nachdenken wird diese Geschichte allemal anregen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • huskywilhelm
    Juni 3, 2011

    Hallo Alois, Deine Ausführungen regen schon zum Nachdenken an,
    aber der Kern sagt doch nichts neues aus.
    Wir sollen uns alle frei entscheiden, das ist ja auch gut so.
    Aber mich stört daran, dass viele unschuldige Menschen leiden
    müssen, nur weil Jehova Satan die Möglichkeit gibt die Welt zu
    regieren aufgrund eines Deals.
    Rechtfertigt dies dass z,B, Kinder missbraucht, gequält und
    getötet werden.
    Ist Jehova nur ein gütiger Gott oder doch auch ein grausamer.
    Das alte testament vermittelt kein Bild vom einem „nur gütigem“ Gott.

  • Ulrike P.
    Juni 3, 2011

    Hallo Husky,
    es gibt keinen Deal…weder das, noch irgendetwas anderes was auch nur im entferntestem nach einem unlauterem Geschäftsgebaren riecht, ist unserem Gott und Vater zu eigen.

    Und so habe ich Alois Gedanken auch nicht verstanden.

    Gottes Geschöpfe sind frei sich nach ihrem eigenem Willen zu entscheiden. Auch Adam und Eva stand dies frei…allerdings nützten sie ihre Freiheit dazu, sich vom Satan dazu verführen zu lassen, das Böse in ihre Welt zu holen.
    Sie waren nur von Gutem umgeben, aber das genügte ihnen nicht. Sie kannten Gott zwar, aber geliebt haben sie ihn nicht, denn sonst hätte der Teufel sich an ihnen die Zähne ausgebissen.

    Doch genau das ist es, was Gott sich von uns wünscht…unsere freiwillige Liebe…ein Wunsch den jeder Mensch nachempfinden kann, weil wir alle von demselben Wunsch beseelt sind.

    LG Ulli

  • huskywilhelm
    Juni 3, 2011

    hallo Ulli,
    mit Deal habe ich gemeint, dass Jehova Satan die >Gelegenheit
    gegeben hat die Welt zu regieren und sich zu beweisen.
    Das steht doch wohl ausse Frage. ODER?
    Lg Husky

  • Ulrike P.
    Juni 3, 2011

    Hallo Husky,
    klar hätte Gott seinen Widersacher sofort mit aller Macht und Gewalt in die Schranken weisen können, das Recht dazu hätte er gehabt. – Aber das entspricht nun mal nicht seinem gerechten, liebevollem Wesen. Auch wären danach immer weiter Engel und wahrscheinlich irgendwann sogar die Menschen (auch ohne Einfluss von außen) auf dieselbe Idee wie Satan gekommen…und jedesmal hätte er wieder entgegen seinem Wesen handeln müssen. – Herausgekommen wäre dabei eine Atmosphäre der Bedrückung, des Misstrauens und der Angst.
    Es wäre von vornherein eine Diktatur gewesen, die einfach alles niederwalzt was sich ihr entgegenstellt. – Und es hätte niemals ein Ende gefunden, weil sich immerzu Aufständische erhoben hätten, sowohl im Himmel als auch auf der Erde.
    Liebe, wäre so überhaupt kein Thema mehr gewesen.
    Das kann aber ein Gott der von seinem Wesen her reine Liebe ist, nicht wollen. Er möchte Liebe geben und Liebe empfangen.
    Dafür die Weichen zu stellen, schickte er seinen Sohn auf die Erde, um durch dessen Opfertod die Menschheit zu erlösen.

    Wir Menschen haben in unserem Leben die Wahl zwischen Gut und Böse, jeden Tag auf´s Neue…sogar diejenigen die Gott nicht kennen, haben diese Wahl.
    Wäre Gott jedes mal und jedes mal und JEDESMAL direkt mit einem Knüppel dazwischen gegangen, hätte unsere Wahl bis in alle Ewigkeit nur zwischen elendigem Duckmäusertum und aufrührerischer Revolte bestanden. Allenfalls wären irgendwann nur noch die ängstlichen Ja-Sager übrig geblieben…
    Wäre das wirklich eine wünschenswerte Alternative? – Also für mich nicht…

    So wie Gott er es jetzt handhabt, ist sein Feind auch unser Feind und wir leiden unter Satans Grausamkeiten, daran gibt´s nichts schönzureden.
    Einige Wenige wissen worum es geht…die meisten jedoch nicht, sie leiden am meisten. – Aber da die Weichen durch Jesus neu ausgerichtet wurden, ist ein gerechtes Ende all diesen Elends in Sicht und es wird abgelöst durch immerwährende Gerechtigkeit, Friede und Freude für alle sanftmütigen und barmherzigen Menschen, die jemals dieses grausame Joch erdulden mussten.
    Das wird ein Leben sein, in dem alle einander lieben – so wie auch alle Gott und Jesus lieben werden. Dann wird JHWH alles in Allem sein, ganz so wie er es sich von Anfang an ersehnt hat.

    Ewiges Leben in Angst unter Gottes Schreckens-Herrschaft oder ewiges Leben in Friede und Freude unter seiner Liebes-Herrschaft…ich finde, er hat die richtige Entscheidung getroffen.

    LG Ulli

  • Dieter
    Juni 3, 2011

    Deine Meinung kann ich nur teilen. Ich habe bis heute nicht begriffen, warum so elend viele Unschuldige leiden müssen, vor allem wo dieser Gott allweise. Ist einfach zu hoch für mich

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Hallo huskywilhelm

    Jehova ist nur denen ein gütiger Gott die an ihn glauben. Das ist im AT so, aber auch im NT.

    Beispiel:

    Offbg. 20
    15. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.

    In Maleachi wurde dieses Buch des Lebens als Gedenkbuch beschrieben:

    Mal. 3
    16. Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten.
    17. Und sie werden mir, spricht Jehova der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tage, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient.
    18. Und ihr werdet wiederum den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

    Ich mache jedenfalls Jehova nicht direkt oder indirekt für das Böse des Satans verantwortlich.

    LG
    Alois

  • huskywilhelm
    Juni 3, 2011

    Hallo Alois,
    Deine Ausführungen sind aufschlussreich und interessant.
    Aber nachdem Jehova den Vertrag mit Satan gemacht trägt er
    für mich durchaus die Verantwortung für das was danach passierte
    und noch geschieht.
    Dies kann ich nur als Mensch beurteilen, mit meinem, im Vergleich
    zu Jehova, geringem Verstand.
    GRUSS
    husky wilhelm

  • Quasimodo
    Juni 3, 2011

    Die Streitfrage ist eine Erfindung der WTG. Gott hat den Vorwurf, dass er missachtet werde, immer an die Menschen gerichtet und nicht darauf abgestellt, dass er sich rechtfertigen oder auf eine Anschuldigung Satans antworten müsse. Die üble Nachrede, dass Gott sich rechtfertigen müsse, ist wachtturmtypisch und ein Zeichen dafür, dass die Zeugen Jehovas unter Satans Führung stehen. Denn Satan ist es, der den Eindruck erwecken möchte, dass Gott sich rechtfertigen muss. Denn jemand, der sich rechtfertigen muss, ist unvollkommen. Deshalb ist die Streitfrage schon selbst die üble Nachrede. Diese Streitfrage haben die Zeugen Jehovas selbst erfunden.

    Gott hat sich nie bemüht, sich uns gegenüber zu rechtfertigen, sondern her hat immer nur versucht, uns Gutes zu tun. Aus dieser wahren Motivation Gottes heraus sind alle entsprechenden Stellen in der Bibel zu verstehen. Gott ist keinesfalls je in der Notlage gewesen, sich rechtfertigen zu müssen. Dennoch hat er sich für uns am Kreuz hinrichten lassen und hat uns damit gerechtfertigt.

    Dagegen will Satan durch die Zeugen-Jehovas-Lehre lieber einen anderen Punkt ansprechen: Einer der sich rechtfertigen muss, dessen Rettungsopfer kann nicht wirklich retten.

    Darum hat er die Streitfrage erfunden.

    Für Gott existiert diese Streitfrage nicht.

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Lieber Quasimodo

    Bitte erlaube eine kleine Bemerkung zu Deinem guten Kommentar:

    Matth. 27
    39. Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten:
    40. Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst. Wenn du Gottes Sohn bist, so steige herab vom Kreuze.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Quasimodo
    Juni 3, 2011

    Hallo Alois,

    ich habe lange nachgedacht konnte jedoch keinen Zusammenhang zwischen deinem und meinem Post erkennen.

    Wenn du mir auf die Sprünge helfen könntest.

    LG

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Lieber Quasimodo

    weil Du geschrieben hast:

    „Gott ist keinesfalls je in der Notlage gewesen, sich rechtfertigen zu müssen. Dennoch hat er (man versteht im Zusammenhang Gott) sich für uns am Kreuz hinrichten lassen und hat uns damit gerechtfertigt.“

    Deswegen habe ich die Bibel zitiert:

    „Wenn du Gottes Sohn bist, so steige herab vom Kreuze.“

    Du hast das sicher richtig gemeint. Entschuldige.

    LG
    Alois

  • husky
    Juni 3, 2011

    Als beinahe „Bruder“ verfolge ich die Beiträge mit grossem Interesse. Die Sache mit der Vereinbarung zwischen Gott und dem
    Teufel kann ich nicht nachvollziehen. Warum muss sich Gott vor dem Teufel beweisen? Und wenn der teufel tatsächlich die Welt regiert,bewirkt er auch alles GUTE?
    Diese Fragen konnte mir bisher noch nicht einmal ein Ältester
    zufriedenstellend beantworten.
    Das uns der geistige Horizont fehlt um Gottes Wege nachvollziehen
    zu können ist wohl keine Frage, erklärt aber nichts.

    MFG

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Hallo husky

    Sicherlich kann der Teufel auch Gutes bewirken.

    Stelle Dir mal vor ein Mensch beginnt an eine von Jehova aus gesehen falsche Lehre zu glauben. Diese Lehre hätte er, weil sie ja falsch ist, vom Teufel.

    Wenn der Teufel jetzt schlau ist, das ist er auch, dann segnet er diesen Menschen. Dieser Mensch denkt jetzt, da er den (in Wirklichkeit falschen) Glauben angenommen hat wird er von Jehova gesegnet.

    Jetzt übertrage mal dieses Beispiel auf religiöse Organisationen. Auch hier könnte es passieren, ich glaube es geschieht so auch, dass diese religiöse Organisation sehr erfolgreich ist in der Mehrung der Gläubigen. Die Gläubigen denken sie seinen gesegnet und dass dieser Glaube auch noch weiter gefestigt wird, kann diese religiöse Organisation Krankenhäuser, Altersheime, Kindergärten usw. betreiben.

    Mit dem allmächtigen Gott Jehova muss das noch lange nichts zu tun haben.

    Deswegen glaube ich es ist kein Beweis, wenn der „tuvS“ sagt, sie müssten Gottes Volk sein, weil sie mit Mehrung gesegnet seien. Das sind andere Religionen, welche nicht einmal christlich sein müssen auch.

    Liebe Grüße
    Alois

  • husky
    Juni 3, 2011

    Danke für die Antwort. Bisher dachte ich, dass wir Menschen nur eine Erklärung gesucht haben, um zu verstehen, wieso Gott so viel Elend auf der welt zulässt.
    Satan ist da natürlich die ideale Lösung. Aber was rechtfertigt
    Gottes Deal mit Satan?

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Lieber husky

    Damit meine Antwort nicht so schmal und lang wird, habe ich sie hier hingesetzt:

    http://www.digidatanet.de/?p=551&cpage=1#comment-3883

    Liebe Grüße
    Alois

  • husky
    Juni 3, 2011

    HALLO

  • schneerose
    Juni 3, 2011

    hallo brüder

    wir danken für den uns sehr hilfreichen artikel..wir sind nicht der meinung..dass sich hier wer selbst weihräuchert..die klare aussage der hl.schrift das durch einen menschen sünde und tod kam..durch jesus leben und liebe..zeigt uns der römer-brief ..ich bitte euch röm. 5:1-21 zu lesen..

    ein auszug aus vers 11: ..“sondern wir frohlocken auch in gott durch unseren herrn jesus christus, durch den wir jetzt die versöhnung empfangen haben“

    hier steht nicht.. der für uns die streitfragen gelöst hat sondern es wird von versöhnug gesprochen..

    lese im röm. weiter

    es wird von liebe.. unverdienter güte.. freie gabe..gerechtsprechung..usw.geschrieben..

    wir möchten auch darauf verweisen.. das es diese sogenannte streitfrage nur für satan gab und gibt..er „möchte streiteten“ mit gott..gerechte menschen oder geistgeschöpfe haben die souveränität nie angezweifelt..für sie oder uns stellt sich diese frage nicht..

    unsere frage ist.. wie können wir mit gott wieder versöhnt werden ..oder durch wem oder wie können wir ewiges leben erlangen..
    dieses geschenk hat uns jah. durch seinen sohn jesus christus gegeben..
    Die WTG. hat viele kranke lehren ..manche brüder tragen den virus ihr ganzes leben..die kommentare spiegeln das krankheitsbild mancher brüder ..auch wir schneerosen sind unterschiedlich infiziert..

    deshalb möchten wir uns nochmals beim autor für die klaren worte bedanken.. Gott ist nicht da.. um hineingelesene streitfragen der WTG. zu lösen..er ist da.. um uns liebe leben und hoffnung und versöhnung durch jesus christus zu schenken..

  • EternalTruth
    Juni 3, 2011

    Ihr Lieben,

    diese Web-Site und die Kommentare dienen ja sicher nicht dazu, sich selbst zu beweihräuchern.

    Obwohl ich vielen hier veröffentlichten Artikeln zustimme, kann ich dies im Falle der „Streitfrage“ nicht.

    Das Wort „Streitfrage“ mag zwar in der Bibel nicht vorkommen, nichtsdestotrotz gibt es diese Streitfrage. Es gibt einen Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen Licht und Finsternis. Und wo es Kampf gibt, da gibt es auch „Kriegsgründe“, ebend „Streitfragen“. Warum wird z.B. im Vater unser „Dein Name werde“ geheiligt gesagt? Sicher ist der Name Gottes mit Schmutz beworfen woerden! Siehe Hiob!

    Zitat
    „Wird hier der Allmächtige Gott nicht als eine Person dargestellt, die sich von ihrem Widersacher herausfordern und nötigen lässt, seine Macht und Souveränität zu beweisen und zu rechtfertigen?

    Wer hätte je das Recht und die Macht, Gott so herauszufordern? Gott ist niemandem in irgendeiner Weise Rechtfertigung schuldig“

    Diese Aussage halte ich für grundlegend falsch. Es geht hier nicht um eine Machtfrage, sondern um eine moralische Frage und diese moralische Herausforderung durch Satan erforderte Zeit und Menschen, die weise handeln, damit dem Schmäher eine Antwort gegeben werden kann!

    Ich will dem Autoren des Artikels insofern Recht geben, daß man nicht sagen kann, die Rettung des Menschen sei zweitrangig. Hier kann man keine Rangfolge einführen, sondern das eine hängt mit dem anderen zusammen. Außerdem gebe ich ihm insofern Recht, daß wir mit diesem Argument der Streitfrage nicht unter Druck gesetzt werden können, als wenn wir die Streitfrage durch unsere Anstrengungen beantworten könnten. Die Antwort in der Streitfrage wurde durch Jesus Christus gegeben. Er zeigte, daß der Mensch von Gott rechtschaffen und mit wahrer Liebe erschaffen wurde und Gott selbst unter schlimmster Prüfung treu ist. Und wir versuchen Jesus so gut es geht nachzusahmen, aber wir brauchen uns durch eine „Streitfrage“ nicht unter Druck setzen lassen.

    Gruß
    EternalTruth

  • Wahrheitssucher
    Juni 3, 2011

    Ich persönlich glaube bis zu einem gewissen Grad an die „Streitfrage“. Nur würde ich dies nicht so formulieren, wie Jehovas Zeugen es tun. Denn ich glaube auch, dass sich Gott als Allmächtiger vor niemandem rechtfertigen muss.
    Dennoch, so glaube ich, legt er seinen Streitfall vor den Engeln und den Menschen dar, nicht weil er sich rechtfertigen muss oder will, sondern weil er seine Geschöpfe, welche in seinem Gleichnis erschaffen(z. B. der freie Wille) wurden, liebt. Das Wesen der Liebe besteht darin zu teilen und somit möchte der Gott der Liebe uns teilhaben bzw uns einen Einblick in den universellen „Streitfall“ gewähren.

    Folgende grundlegende Bibeltexte können meiner Meinung nach kein Zufall sein:

    Als erstes wäre, und das ist der Grundtext auf welchem alles basiert, Matthäus 6:9 zu nennen. Zuerst gebe ich ihn falsch wieder um zu veranschaulichen, was ich meine:

    „Unser Vater in den Himmeln, dein Name IST heilig“, ist natürlich blödsinn. Korrekt wäre: „Unser Vater in den Himmeln, dein Name WERDE geheiligt“
    Hier scheint somit etwas offenzustehen, etwas, was noch nicht vollzogen worden ist. Offensichlich wurde der Name Gottes mit Schmutz beworfen(1. Mose 3:1-5)

    Ein weiterer interessanter Bibeltext, eigentlich auch den Meisten bekannt:

    „Um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme und sprach: „Elí, Elí, lamá sabachtháni?“ , das heißt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Matthäus 27:46)

    Für die Menschen, die diese Tortur des Sohnes Gottes beachtet hatten, könnte es so ausgesehen haben, als sei Jesus im Glauben schwach geworden. Wie wir wissen erfüllte er damit jedoch die Worte aus Psalm 22:

    „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
    [Warum bist du] fern davon, mich zu retten,
    [Fern von] den Worten meines Schreiens?
    2 O mein Gott, ständig rufe ich bei Tag, und du antwortest nicht,
    Und bei Nacht, und da ist kein Schweigen meinerseits.+
    3 Du aber bist heilig,
    Bewohnst die Lobpreisungen Israels.“ (Verse 1-3)

    Diese Worte ähneln sehr den Worten Hiobs, dessen Lauterkeit bis zum Äußersten geprüft wurde(Jakobus 5:10, 11)

    Es wurde ja auch ein ganzes Bibelbuch mit dem Namen HIOB verfasst. Auch das, so denke ich, kann kein Zufall sein.

    Hiob blieb Gott treu und somit wurde bewiesen, dass auch ein unvollkommener, sündiger Mensch, Gott unter grössten Prüfungen treu sein kann.
    Hätte auch der vollkommene Mensch Adam Gott treu bleiben können und das unter weit weniger schwierigen Bedingungen?
    Jesus der ohne Sünde war und somit vollkommen, bewies es, als er bis zum Aüßersten geprüft wurde und seinem Vater treu blieb.

    Da jetzt also alles geklärt zu sein scheint könnte man meinen, dass Satan aufgibt, Christen weiterhin anzuklagen und somit eigentlich Gott anklagt. Wie jedoch Offenbarung 12:10, 11 erkennen lässt ist dies leider nicht der Fall. Im Prinzip sagt der Teufel zu JHWH weiterhin: „Kein Wunder, dass die Menschen dir dienen, du trägst ihnen ja alles vor den Hintern. Du beschützt sie ständig, ziehe doch den Schutz von ihnen ab und irgendwann werde ich dir beweisen, dass du deine Geschöpfe nur bestichst. Und darum dienen sie dir. Du hast kein Recht mit deinen Geschöpfen auf diese weise zu verfahren(Hiob 2)
    Auch am Ende der Tausendjahrherrschaft wird Satan nicht aufhören. Das untermauert unter anderem die seit langem feststehende Tatsache, dass er durch und durch schlecht ist und die Vernichtung verdient. (Offenbarung 20:7-10)

    Das Gott seinen Streitfall vor seinen Geschöpfen offenlegt halte ich somit für einen Beweis seiner GRÖSSE nicht als eine Schwäche.
    Weniger anzeigen

  • Wahrheitssucher
    Juni 3, 2011

    Interessant ist, was in der Fussnote der Bibelübersetzung DIE GUTE NACHRICHT zu 1. Mose 2:17 gesagt wird:

    „16 Weiter sagte er zu ihm: »Du darfst von allen Bäumen des Gartens essen, 17 nur nicht vom Baum der Erkenntnis.(7) Sonst musst du sterben.«

    (7) Erkenntnis: wörtlich Erkenntnis des Guten und Schlechten. Gemeint ist nicht die Fähigkeit, zu unterscheiden, was sittlich gut oder böse ist, sondern ein umfassendes Wissen von allem, was für das menschliche Leben nützlich oder schädlich ist. Ein solches Wissen kann den Menschen zu der Meinung verführen, sein Leben in eigener Regie führen zu können. Das würde ihn überfordern und die ihm anvertraute Schöpfung zerstören, weil er der Versuchung zum Missbrauch der damit gegebenen Möglichkeiten nicht gewachsen ist (vgl. 4,1-8.23; 6,5; 11,1-9 sowie Ez 28,1-19).

  • Dennis
    Juni 3, 2011

    Liebe Brüder,

    eine wunderbare Abhandlung über den Mythos der „Streitfrage“.

    (Zitat)“Um einen Ersatz für das tatsächliche Thema der Bibel zu schaffen und um von der eigenen Überflüssigkeit abzulenken, wird eine in die Bibel hineingelesene Lehre konstruiert, die Gottes Lösung des gespannten Verhältnisses zwischen dem Menschen und Gott weitgehend ausblendet.
    … Mit diesem Vertrauen auf die meisterhaften Menschen der “Leitenden Körperschaft” wird die Notwendigkeit, sich auf Gott und nicht auf Menschen zu verlassen, erfolgreich aus dem unserem Bewusstsein gelöscht und mit einem Füllstoff ersetzt, der die Lücke mit einem nicht in der Bibel vorhandenen Phantasiethema auffüllt.“

    Das sind brilliante Sätze, die das ganze Konstrukt der „Streitfrage“ aufdecken und als Erfindung der Organisation entlarven. Dieser „Mühlstein“ wird den Brüdern als Last auf die Schultern gelegt, damit sie ja das eifrige „rechtfertigen des Namens Jehovas“ (=predigen) nicht vergessen.

    Ein Mensch, der diese Last für sich annimmt ist bereit bis zur völligen Selbstaufgabe alles zu tun was der Erfinder dieser Last von ihm verlangt, weil diese Last ja so ehrenvoll und ein „unbeschreibliches Vorrecht“ ist.

    Danke nochmal!

    LG
    Dennis

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Liebe Brüder

    Ein ausgesprochen guter und richtiger Vortrag! Danke dafür.

    Jehova ist unendlich in Raum und Zeit.

    Zwischen einem unendlichen Gott und endlichen Wesen, gibt es einen unendlichen Größenunterschied. Endliche Wesen sind alle welche einen Anfang haben, also auch Jesus, der Teufel sowieso, weil er sogar ein Ende haben wird.

    Salomo sagte, die Himmel der Himmel können Jehova nicht fassen, was nichts anderes als die Unendlichkeit Gottes ausdrücken sollte.

    Aber was soll man von einer Organisation halten welche Jehova bei Illustrationen als alten Mann darstellt? Auch das ist eine Botschaft an das Unterbewusstsein der Gläubigen, dass Jehova wie einer unter Vielen ist, dem durch Rechtfertigung geholfen werden muss.

    Satan arbeitet mit allen Tricks.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Simon
    Juni 3, 2011

    Hallo Alois!

    Will jetzt nicht wie ein Korinthen Kacker rüberkommen.
    Wollte nur mal eben kurz zu deiner definition von „endlichen“ Wesen was fragen.
    Ist ein Wesen schon „endlich“ wenn es einen Anfang aber kein Ende hat? 🙂
    Oder sprichst du dort von Jesu fest-stofflicher Existenz?

    Besten Gruß,
    Simon

  • Alois
    Juni 3, 2011

    Lieber Simon

    Für mich ist Jehova unendlich in Raum und Zeit, denn auch König Salomo sagte zu Gott, „die Himmel der Himmel können dich nicht fassen.“ Salomo war sehr weise, denn er hatte das Wissen vom Geist Gottes, er wusste was er sagte.

    Durch diese und viele andere Äußerungen in der Bibel kam ich zum Schluss: Gott hat keine Grenzen in Raum und Zeit.

    Bei Jesus und den Engeln ist das anders, sie sind geistige Wesen die nicht überall gleichzeitig sind. Sie sind räumlich begrenzt und sie sind an die Zeit gebunden ähnlich wie wir Menschen auch.

    Für die Engel oder sogar Jesus ist es nicht möglich zu wissen was in der Zukunft ist, außer Gott hat es ihnen offenbart. Denn Jesus sagte, Tag und Stunde kennt nur der Vater, somit kennt Jesus im Gegensatz zu seinem Vater die genaue Zukunft nicht. Er muss warten bis die Zukunft zur Gegenwart wird um zu wissen was genau geschieht.

    Somit sind alle Wesen endlich, außer Gott Jehova, obwohl sie ewig leben werden. Das endlich bezieht sich nicht auf das ewige Leben, sondern auf den Raum (XYZ) und der Dimension Zeit nicht unterworfen zu sein. Nach dem jüngsten Gericht, wenn der Tod besiegt und vernichtet sein wird, werden alle dann noch lebende Wesen, ob Mensch oder Engel, ewig leben. Trotzdem werden alle im Raum endlich, somit insgesamt nicht ewig sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Glocknerkönig
    Juni 3, 2011

    Mein lieber „unbekannter Autor“ dieses Artikels.

    Es gibt einige sehr wichtige „Werkzeuge“ des tuvs.
    Der „Sklave“ sieht sich ja als Hüter der Herde Gottes, der wir denken anzugehören.
    Dieses Hüten erfordert einen sogenannten Hirtenstab und auch eines Hirtenhundes.
    Der Stab stellt eigentlich symbolisch die Herrschaftsmacht des Schafhirten dar, der Hund die buchstäblich korrigierende, eingreifende Macht dar.
    Wenn wir nun das „ernsthaft Ermahnen und den Gemeinschaftsentzug“ betrachten, so ist dies wohl das mächtigste und gefürchteste Werkzeug des tuvs.
    Der Sklave betätigt sich mittels seiner Hirtenhunde dieses Werkzeuges um murrender Schafe Herr zu werden.

    Das zweite Werkzeug ist mit Sicherheit die allgegenwärtige Darstellung der Globalen Streitfrage. Ich muss zugeben dass ich die Streitfrage noch nie so genau beleuchtet habe wie in diesem Artikel.
    Gratulation!! Der Artikel räumt an den Wurzeln mit den vielen Irrtümern und Täuschungen auf.
    Für das wahre Dasein Jesu und sein Wirken stand immer schon der“Mensch“ im Mittelpunkt. In diesem Sinne fühle ich mich auch voll als Anhänger Jesu.

    Nun mal sehen ob die Zeit des TUVS in Kürze zu Ende geht. Vielleicht spricht der Sklave sich ja selbst sein „Gericht“ mit seinen endlosen „Zeit des Endes“ Gerede.
    Zu wünschen wäre es uns allen mit Sicherheit, denn wir alle stöhnen schon zu lange unter der „Menschenherrschaft“.

    Also ein “ Gratulation“ dem unbekannten Autor.

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