56 Comments
  • Frank&Frei
    August 6, 2011

    Die Zeugen geben mit stolzer Brust seit 100 Jahren von sich, sie seien in „der Wahrheit“.
    Eine Wahrheit, die wechselhaft wie ein Chamäleon ist, eine Wahrheit, die als gelebte Doktrin reale Gegensätze schafft – mal ist eine Organ Transplantation „modernern Kannibalismus“ und dann wieder alles erlaubt.
    Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Und der „willige“ Zeuge schluckt die Pille, auch wenn sie ihm das Leben kostet und bedankt sich keusch dafür.
    Eine so wechselhafte Wahrheit kann niemals Wahrheit sein, denn die reale wahrheit, verbunden mit Gottes Wort ist stabiler als die Pyramiden.
    Somit sehen wir, dass hier Menschenwort einsetzt, zum Gesetz wird und Menschen in Abhängigkeiten bringt, Abhängigkeiten, die sehr abscheulich sind – denken wir an die ÄChtung von ausgeschlossenen Verwandten.
    Da werden Männer eingesetzt, die meist alles andere als soziale und christliche Kompetenz haben, die in ihrem Amt endlich die Selbstbestätigung finden und dann in aller Härte andere nieder machen.
    Das wird von „oben“ kommen vorgelebt. Ich denke da an die Sitte, in den 80igern jenen, die ERsatzdienst beim THW oder der Feuerweher machten, ruckizucki die Gemeinschaft zu entziehen. Da hat man zig junge Männer in den Abgrund geschickt, die mit gutem Gewissen das vollzogen, weil eben ohne Waffe und Dienst am Menschen.
    Dann kam die 180 ° Wende aber nicht ggü den exkommunizierten. Die waren ja bockartig und verharrten in ihren 10 Jahren Dienst.

    So erlebt man hautnah die „Wahrheit“, eine Form der Lüge, bald für viele eine Lebenslüge denn wie viele sind einfach weggeblieben?
    Das schert die Propheten im Elfenbeinturm nicht.Die machen ihr Programm weiter ganz nach Belieben.
    Aber die Folgen spürt man: die Besuch der Zusammenkünfte schrumpft wie ein Ballon, dem die Luft ausgeht.

    Und statt zu konzedieren, wie man dem Einzelnen das Christsein erträglicher machen kann, kommen sie auf immer neue Zahlenspielereien um die Masse beschäftigt zu halten und vom Nachdenken fern. Stunden abreißen, Fahrdienst machen, Heftchen verteilen und am Monatsende mit geschwollener Brust dastehen und was geleistet haben.
    Ehrlich, da sind die Freiwilligen, die bei den Tafeln ehrenamtlich verteilen an Minderbemittelte wesentlich mehr ums Wohl des Nächsten bemüht. Aber das wird ja nicht anerkannt.
    Da geben die Zeugen Millionen für ihre KdöR Ernennung aus und hinten brechen ihnen die Leute weg.
    WEr nach Ägypten ruft, darf sich nicht wundern, wenn die Sphinx die Menge frißt.
    Es ist schön und erbauend sich über die Kongreichshoffnung auszutauschen. Das können wir hier und im Freundeskreis tun. ABer wir können kein Dogma aufstellen was wann wie und warum stattfindet. Das war WT Manier und soviel wie ich weiß gibt es heuer mehr Exzeugen als Zeugen.
    Rechnen wir mal seit 1975 was sich da getan hat. Die gehen weg oder werden weg geekelt, letzteres von jenen Kräften, die Bestätigung brauchen, weil es sonst im Leben nichts und niemanden gibt, der das jenen zugute kommen läßt. Ganz das Haupt sein, wobei der Hals,die Frau, dieses dann dreht, ganz nach Belieben.
    So krachen die Familien entzwei, die Kinder bleiben von den Eltern fern und gehen eigene Wege.
    Man kann nicht mit Zwang Menschen bekehren und mit Angst arbeiten ist in Zeiten der Gewalt im TV kein Thema. Ich habe meine Kinder immer in der Weise geformt, dass ich nie Druck ausübte, stattdessen aber durchblicken liess, dass Gott alles sieht und ganz besonders aufs Herz.
    Da kommt der Gedanke der Selbstdisziplin zum Tragen, der ist stärker als die harmagedon Keule, denn Gott ist Liebe und er liebt jeden Menschen, weil wir SEINE Schöpfung sind und wie ein Vater – auch mit störrichen Kindern – man liebt sie trotzdem und wünscht ihnen Gutes. wie viel mehr dann der Schöpfer der Liebe, der alle Menschen umkehen sehen will und nicht als Vogelfutter auf dem Acker.

  • Karleen Haghighi
    August 6, 2011

    Informativ. Danke dafür. Gruss, MS

  • Arcelia Tyre
    August 6, 2011

    Dieses Themengebiet interessiert mich sehr, kannst Du vielleicht etwas detaillierter ausführen, wie man an mehr Infos zu dem Thema gelangen kann?

  • Sascha
    August 6, 2011

    Hallo an alle,

    wie ich an den Kommentaren sehen konnte, gibt es immer wieder die Frage nach Sinn oder Unsinn von Briefen, die direkt an die Gesellschaft geschrieben werden. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass wirklich kritische Anfragen nur oberflächlich beantwortet werden, zudem oft über die örtliche Ältestenschaft abgewickelt werden. Offensichtlich hält man mich nicht für würdig oder befähigt, mich selbst mit diesen Themen auseinaderzusetzen. Bei meiner letzten Anfrage ging es konkret um das Thema, wie man in einem Ältestenbrief behaupten kann, dass schulischer Religionsunterricht der Kinder von seiten der Eltern als Anteilhaben an Babylon der Großen gesehen wird, gleichzeitig aber gesagt wird, dass die Kinder erst mit der Taufe „richtig dazugehören“. Meine Kinder sind jung, und doch verstehen sie solche Widersprüche schon. So sagte mir meine 6 jährige Tochter vor ein paar Jahren, dass sie ja in der Schule nicht mehr sagen könne, dass sie ein „Zeuge Jehovas“ ist, weil in der Versammlung gesagt wurde, dass man erst mit der Taufe ein echter Zeuge“ ist. Von da an war es mit dem Einstehen für den Glauben vorbei, was ich absolut nachvollziehen kann. Lange Rede kurzer Sinn, die Frage wurde nicht mir, sondern den Ältesten geschickt, die mir mit WT Artikeln alles erklären wollten. So, als ob ich die nicht selbst lesen könnte. Deswegen bin ich mir auch nicht sicher, ob Briefe wirklich etwas bringen, auf der anderen Seite ist es für das eigene Gefühl gut, etwas gegen Missstände zu unternehmen. Ich bin also nicht ganz sicher, welches Vorgehen das Richtige ist, und würde sagen, dass man es von Fall zu Fall entscheiden sollte.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Matthäus
    August 6, 2011

    Wie die Wahrheit jemand frei macht zeigen auch die Worte eines Ältesten der an seine Mitältesten folgendes schrieb (und dann sich deshalb verabschiedete):

    … Zweifel begannen sich zu regen. Wertvorstellungen begannen sich zu verschieben. Mein bisheriges Weltbild wankte. Ähnlich den Beröern wollte ich aber auch prüfen und forschen, ob sich diese Dinge wirklich so verhielten, wie sie uns gelehrt werden (Apg 17:11). Ich nahm mir auch den Rat des Paulus zu Herzen, der uns
    auffordert „prüft immer wieder ob ihr im Glauben seid“ (2Kor 13:5).

    Die Quintessenz war, dass meine Zweifel stärker wurden. In Gesprächen mit Ältesten spürte ich den Vorwurf, ich würde mich viel zu intensiv mit Dingen aus der Vergangenheit der
    Organisation beschäftigen. Das bringe ja doch nichts.
    Aus den bisherigen Zeilen ist der Grund, der mich am meisten beschäftigt, zu erkennen. Mein Vertrauen in die Organisation ist geschwunden. Dazu gibt es viele Gründe.

    Ein Bruder schrieb mir zum Beispiel, dass sich Anweisungen und Erklärungen des Treuen und Verständigen Sklaven auf die Dauer immer als richtig erwiesen. Da bin ich heute zum Teil gegenteiliger Meinung. Eben durch das Nachforschen in der
    Vergangenheit der Organisation musste ich feststellen, dass dem manchmal überhaupt nicht so war. Es gab Anweisungen und Richtlinien in der Vergangenheit, die sich schlussendlich als dramatisch bis fatal und als nicht wiedergutzumachen für viele
    Menschen unter den Bibelforschern und Zeugen Jehovas auswirkten.

    Jemand sagte mir mal, dass wir unser Hirn nicht an der Pforte zum Königreichssaal abgeben müssen. Vor Jahren war ich beinahe stolz darauf, das auch sagen zu können. Es war meine Überzeugung. Das war ein Gedanke, den ich sehr gerne im Predigtdienst vertrat und verteidigte. Doch heute kommt es mir so vor, als ob wir genau
    das täten.

    Wenn man den Fragekasten im Königreichsdienst vom September 2007
    betrachtet, dann ist das ein weiteres Beispiel für das was ich meine. Für mich widerspricht diese Anweisung eindeutig biblischen Richtlinien. Menschen werden bei unseren Besuchen im Rahmen des Predigtdienstes zuerst aufgefordert, „ihre eigene Religion zu prüfen“. Doch wenn sie erst einmal Zeugen Jehovas geworden sind, muss das Prüfen aufhören, auch wenn die Bibel Christen ja zum beständigen, fortgesetzten prüfen auffordert. Gilt das dann nicht mehr? Muss ich jetzt als Zeuge Jehovas die vorgesetzte Speise des Sklaven um jeden Preis annehmen? Darf ich nun nicht einmal
    mehr in geselligem Rahmen Lehrpunkte kritisch diskutieren? Das tun doch sowieso schon viele! Hier wird mir in diesem Königreichsdienst ein Schuldbewusstsein vermittelt, weil ich noch eigene Gedanken denke. Ist es nicht so, dass wir im Predigtdienst Menschen sogar dafür loben und als gerechtigkeitsliebend betrachten, wenn sie ihre eigene Religion in Frage stellen und dazu bereit sind sie zu überprüfen?

    Und was denken wir von Menschen aus unseren Reihen, wenn sie aus was für Gründen auch immer genau dasselbe tun und darüber sprechen? Der „Sklave“ gibt uns zu verstehen, dass Zweifel an ihm, unabhängiges Denken, ja rebellischen Geist und Neigung zur Abtrünnigkeit, verraten. Aber wurden nicht gerade Menschen wie Tyndale, Wycliff und wie sie alle heissen als wahrheitsliebend betrachtet, weil sie an bestehendem zweifelten und es prüften? Prüfen beinhaltet doch auch, dass das Resultat nicht vorweggenommen wird. Wenn das Resultat einer Überprüfung zum
    vornherein feststeht, weshalb soll ich dann noch prüfen? Das stimmt mich nachdenklich und traurig, nicht weil ich ein schlechtes Gewissen verspüre, sondern weil sich regende Zweifel als Glaubensschwäche ausgelegt werden.

    In jeder von Menschen geführten Organisation können Fehler passieren. …. Der Sklave ist sich dessen bewusst und trotzdem hebt er immer wieder bei jeder sich bietenden Gelegenheit, die Fehler und Unzulänglichkeiten anderer religiöser Gruppierungen hervor. Heute, da ich soviel aus der Geschichte der Zeugen Jehovas
    der Neuzeit weiss, beschämt mich dieser Gedanke. …

    Natürlich wurden viele Lehren inzwischen revidiert und durch „neues Licht“ ersetzt. Dennoch galten sie zu ihrer Zeit als „geoffenbarte Wahrheit“; wer daran zweifelte, dem
    konnte die Gemeinschaft entzogen werden. Wer damals diese Lehren mit der Bibel verglich und zu einem anderen Schluss kam (also zweifelte oder anders dachte) als der „treue und verständige Sklave“, der wurde mit Personen verglichen, die „für Jehova
    als etwas Verabscheuungswürdiges gelten“ … oder mit jemandem verglichen vor dem man „Ekel empfinden“ musste.*

    * …. er wisse es besser als seine Mitchristen und auch besser als der „treue und verständige Sklave“, durch den er das meiste, wenn nicht sogar alles, gelernt hat, was er über Jehova Gott und seine Vorsätze weiß. Er entwickelt einen Geist der Unabhängigkeit
    und ist „stolzen Herzens …, für Jehova etwas Verabscheuungs-würdiges“ (Spr. 16:5). (w80 1.11. 19) (nur ein Auszug)

  • Anna
    August 6, 2011

    Lieber Matthäus,

    so ist das leider. Immer sollen wir die Menschen an den Türen bitten Ihren Glauben anhand der Bibel zu überprüfen. Nur, wenn wir es selber tun gibt es Ärger.
    Ein Beispiel z.B. die Dienstzusammenkunft für diese Woche. Da gibt es einen Programmpunkt über Apostelgeschichte 5:17 bis 42. Keine weitere Quellenangabe sondern es soll mit den Zuhörern geklärt werden inwieweit dies für unseren Predigtdienst ein Vorbild ist und wichtig. Und was wir von den ersten Christen lernen können. Wobei es eine exakte Wiederholung sein wird von dem was in dem Buch über die Apostelgeschichte vor einigen Wochen drankam.

    Ich stelle nur mal die Verse ab 37 hier ein (Hfa):

    „37 Zur Zeit der Volkszählung unternahm Judas aus Galiläa einen Aufstand. Viele Leute schlossen sich ihm an. Aber auch er kam um, und von seiner Bewegung spricht kein Mensch mehr. 38 Deshalb rate ich euch: Lasst diese Männer in Ruhe! Wenn es ihre eigenen Ideen und Taten sind, für die sie sich einsetzen, werden sie scheitern. 39 Steht aber Gott dahinter, könnt ihr ohnehin nichts dagegen unternehmen. Oder wollt ihr als Leute dastehen, die gegen Gott kämpfen?“ Das überzeugte alle. 40 Man rief die Apostel wieder herein, ließ sie auspeitschen und verbot ihnen noch einmal, von Jesus zu reden. Dann wurden sie freigelassen. 41 Die Apostel aber verließen den Hohen Rat voller Freude darüber, dass Gott sie dazu auserwählt hatte, für Jesus Verachtung und Schmerzen zu ertragen. 42 Sie lehrten weiter jeden Tag öffentlich im Tempel und auch in Häusern und verkündeten, dass Jesus der Christus ist, der schon lange erwartete Retter.“

    Und – ich bin sicher, es wird nur Kommentare dahingehend geben dass das Jehova die Organsiation unterstützt – s. Gamaliel – und dass wir nicht aufhören dürfen zu predigen. Und die braven Schafe werden sich ihre Antworten aus oben genanntem Buch über die Apostelgeschichte zurechtlegen. Nur ja nicht selber denken!
    Brüder die anderer Meinung sind werden sich dazu einfach nicht äußern.

    Ich werde daher natürlich nicht öffentlich sagen können (sonst bin ich ja abtrünnig…), dass ich diese Verse so sehe, dass ich Gott mehr gehorche als Menschen und mich nicht daran hindern lasse zur eigenen Glaubensüberzeugung zu stehen. Dass wir als Zeugen Jehovas alle protestieren müßten (gegen den Sklaven) wenn Gottes Wort vernachlässigt wird. Weil Schweigen nicht immer Gold ist. Petrus und die Apostel ließen sich weder durch ein Redeverbot noch durch Schläge von ihrer Überzeugung abbringen. Und sie waren dabei souverän vor dem höchsten Gremium (das wäre dann bei uns die Leitende Körperschaft).
    Sollet jemand eine andere Erfahrung bei diesem Programmpunkt machen würde ich mir über ein Feedback freuen.

    Viele von uns haben wie ich mit ihrer Taufe ihr Gehirn abgegeben im Sinne von abgeschaltet. Sich manipulieren lassen. Ich habe mir mal meine Tauffragen im Organisiert-Buch durchgelesen und meine linientreuen Antworten die ich hingeschrieben und gegeben habe. Und ich bin nicht stolz darauf. Übrigens wie viele andere war ich vor den Besuchen der Ältesten zur Besprechung der Tauffragen undendlich aufgeregt, konnte vorher nicht schlafen. Anderen ging und geht es ähnlich. Der Körper reagiert offenbar richtig weil er merkt dass hier etwas nicht stimmt. Nur der Verstand hat damals nicht zugelassen sich zu weigern diese Fragen zu besprochen. Die ersten Christen hatten sicher keinen Fragenkatalog bevor sie sich taufen lassen durften. Bestes Beispiel ist ja der Eunuch aus der Apostelgeschichte.

    Worüber ich mich allerdings freue ist den Knopf zum Einschalten meines Denkens gefunden zu haben :-).

    Ein nettes Zitat von Ernst R. Hauschka:

    „Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt?“

    Einen weiterhin schönen Tag mit guten Gedanken und den Segen Jehovas an alle wünscht Anna

  • Ulrike P.
    August 6, 2011

    Hallo Anna,
    tröste dich, mir ging es wie dir – zumindest was die Hirn-Abgabe anbelangt. – Aufgeregt vor den Tauffragen war ich allerdings nicht…ich habe mich jedesmal furchtbar darauf gefreut ihnen zu zeigen, dass ich soweit bin mich taufen zu lassen. Du siehst also, es geht sogar noch blinder als bei dr. 😉

    Was diese Bibelbetrachtung angeht, bin ich mir sicher, dass auch diesmal wieder keinem auffällt, dass man als Zeuge eine ganz andere Botschaft verkündet als die Apostel damals, deren Botschaft war „dass Jesus der Christus ist, der schon lange erwartete Retter.“
    (Apg 5, 42)

    Womit wir wieder beim Hirn wären…ich habe es selbst ja auch Jahrelang nicht bemerkt. – Ja, selbst als ich schon lange draußen war, ist mir dahingehend noch nichts konkretes aufgefallen.
    Erst in der letzten Zeit ist mir richtig bewusst geworden, dass sie sich wirklich nur selbst verkünden und der Christus keine tragende Rolle dabei spielt…

    Was das angeht, hatte ich wohl ein mentales Schutzschild um mich herum…denn mir war Jesus immer schon wichtig und so habe ich jedem kleinsten Wort über ihn, dass größte Gewicht gegeben. – Und es von mir auf andere projeziert. Das im direktem Vergleich, von der Organisation viel mehr gesprochen wird, habe ich einfach nicht bemerkt…
    So richtig bewusst geworden, ist es mir tatsächlich erst durch die Kommentare hier auf Bruderinfo…
    Denn wenn andere sowas sagten, habe ich es beiseite geschoben, nach dem Motto: Die wissen doch garnicht, worüber sie reden.

    Aber von jemandem darauf aufmerksam gemacht zu werden, der selbst Jahrzehnte lang dabei war, oder es sogar noch ist, hat natürlich einen ganz anderes Stellenwert…zumal wenn es jedesmal mit Wachturmzitaten und Bibelstellen untermauert ist.
    LG Ulli

  • Barbara
    August 6, 2011

    Liebe Anna,
    das wir so gut zu manipulieren waren mag sicher bei einigen (auch mir) daran gelegen haben das wir wenig Bibelkenntnis hatten. Auch das große Interesse das man als Interessierte(r) bekommt scheint irgendwie betäubend auf das Gehirn zu wirken. Außerdem, wie manipulativ die Zeitschriften geschrieben sind habe ich erst nach meinem Weggang bemerkt.Die feindliche Übernahme unseres Denkens geschieht unmerklich, ein schleichender Prozess.Ich kann Dir sagen mich ärgert es gewaltig das mir das passiert ist; immerhin bin ich eigentlich ein kritischer Mensch. Wahrscheinlich hat es deshalb 12 Jahre gedauert bis ich mich hab Taufen lassen. Denn es gab einiges das mir nicht eingeleuchtet hat. Aber die Tatsache, das ich ja um göttliche Führung bei der Wahl der Religionsgemeinschaft gebetet hatte und Zeugen Jehovas die vermeintlich von Gott kommende Antwort waren … natürlich wollte ich mich nicht gegen Gott stellen.
    Und dann mußte ich vor ein paar Monaten erkennen, daß ich ohne es zu wollen genau das getan habe. Außerdem habe ich das Opfer Jesu geschmäht und mit Füßen getreten und mich dem Heiligen Geist widersetzt. Das war das schlimmste, dieses zu erkennen. Wie oft ich deshalb um Vergebung gebeten habe! Auch wenn mir vergeben wurde, daran zu denken tut mir heute noch weh. Das ist schlimmer für mich als die vergeudete Lebenszeit.
    Liebe Grüße, Barbara

  • Barbara
    August 6, 2011

    Noch ein Nachtrag zu meinem gestrigen Kommentar…
    Nachdem ich nochmals gründlich unter Gebet darüber Nachgeacht habe wie es dazu kommen konnte, das ich mein Hirn abgeschaltet habe: Bequemlichkeit, genauer Faulheit. Statt genau zu prüfen hab ich es einfach übernommen was mir da serviert wurde. Da ich mich aufs Bibelstudium selten vorbereitet habe, dauerte es eben länger bis die Doktrin bei mir verfangen hat.

  • Radulf
    August 6, 2011

    Hallo!

    Interessant ist die parallele von uns zu den Urchristen:

    Meiner Meinung nach ist es unbestreitbar, dass es zwei „Klassen“ gibt. Eine himmlische und eine irdische!

    Das war auch den ersten Christen bekannt. Und wer die Geschichte des Christentums kennt, weiß auch, dass sie sich immer mehr zu ein 2-Klassen-Gesellschaft entwickelte: In Geistlichkeit und Laien!

    So wie bei uns heute!

    Wer die Wachttürme genau liest, wird feststellen, dass zwei „Geister“ (jetzt nicht im buchstäblichen Sinne) gegeneínander Kämpfen!

    Zum Beispiel sagte Br. Lösch bei der Ansprache als er in Wien war, dass wir nicht durch Werke gerettet werden können (was ja auch stimmt).

    Im Wachtturm aber den wir vor ein paar Wochen studierten kam das aber anders rüber!

    Es gab aber auch schon ein Artikel wo es wieder anders stand!

    Brüder gebt nicht auf! Ihr könnt eure Meinung ruhig sagen! Glaubt mir! Man kann heutzutage keinen mehr einfach so ausschließen! Dafür stecken die im System Satans viel zu tief drinnen!

    Versucht einfach nur den Ältesten aus den Weg zu gehen (vor allem wenn Sie zu dritt sind!–> Rechtskomitee)

    Wenn Ihr Dinge anders versteht dann schreibt nach Brooklyn, am beste an die leitende Körperschaft persönlich!

    Klar sie werden den Brief wieder zurückschicken an die Versammlungen, aber wenn tausende Brüder dorthin schreiben, dann müssen Sie reagieren!

    Es klingt zwar wie eine Illusion, aber es ist machbar!

    Ich wünsche allen bis dahin Jehovas Segen!

    Hallo Radolf,
    deinen Überlegungen können wir nur zustimmen. Es gibt tatsächlich zwei Strömungen oder Geister in der l. Körperschaft. Aussagen wie im vorletzten Studienartikel, mit der Frage ob wir nicht einen wesentlichen Teil der guten Botschaft ,nämlich den Christus, vernachlässigt haben ist schon bemerkenswert.
    Leider sind die meisten Brüder in ihrer Wahrnehmung schon so oberflächlich, das sie solche Gedanken überhaupt nicht bemerken.

    Dein Rat nach Brooklyn zu schreiben ist gut, wir können etwas bewirken
    Danke
    l. G. Bruderinfo

  • Free Mind Thomas
    August 6, 2011

    Ja das viele Briefeschreiben (viele Wäschekörbe täglich wie ich von einem Bruder aus Selters erfahren habe) hat der WTG Führung bisher sehr geholfen, sie konnte ihre Verdrehungen mehr und mehr perfektionieren um die organisationstreuen Geschwister weiter bei der Stange zu halten.

    Es gibt für uns in dieser Hinsicht viel Rat vom Vater, vom Sohn und den Aposteln !

    (sogar deutlich genug in der NWÜ)
    2Ko 6:16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn WIR sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“
    2Ko 6:17 „Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren'“;“,und ich will euch aufnehmen.'“
    2Ko 6:18 „Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

    Mat 24:23 Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht.
    Mat 24:24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.
    Mat 24:25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt.

    Off 18:4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt.
    Off 18:5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

    Bitte liebe Geschwister HÜTET Euch vor jedem falschen Propheten!
    Es gibt für uns nur EINEN Weg, den MIT Christus!!!

    Gesegnete Grüße
    Euer Bruder Thomas (FM)

  • schneerose
    August 6, 2011

    servus radulf

    wie ich deinem kommentar entnehme .. bist du zu dir und auch zu den anderen menschen und brüder offen und ehrlich ..
    du denkst.. das trifft auch auf den sklaven zu..

    ich möchte dir eine erfahrung erzählen..
    seid jahrzehnten schreiben tausende brüder nach Brooklyn ..
    da kannst du genau so gut den papst schreiben..zu mindest bekommst du vom vatikan eine eingangsbestätigung deines schreibens..

    warum sag ich das

    ich kenne brüder die geschrieben haben..ich selber bin auch einer.. es kommt darauf an ..was du schreibst..über welches thema..schreibst du zum bsp. das dir die bauform der säle nicht gefällt..und viele machen das gleiche..würde man über eine neuplanung zu mindest nachdenken..

    versuchst du eine lehre oder anordnung des sklaven biblisch zu widerlegen..dann rebellierst du gegen jehova..

    sag einen grund ..warum der von jehovas geist geleitete sklave sich mit deinen abtrünnigen gedanken befassen soll..
    hat dein brief keinen absender.. kommt er zum müll..
    mit absender.. wie du richtig bemerkt hast.. zurück zu deinen ältesten..

    mein lieber bruder radulf..
    jetzt hast du die wespen aus dem bau gelockt..ohne das du es bemerkst wird jedes wort ..jede handlung von dir genau beobachtet..
    redet er mit anderen darüber ..wie sieht der inhalt deiner ansprachen aus ..deine antworten im TW studium..alle daten werden gesammelt..
    und wenn du nicht mehr daran denkst.. bei mir waren es ca. 18 monate..steht plötzlich der kreisaufseher mit einen ältesten vor der tür und ladet dich für kommenden samstag freundlich zu einem gespräch ein..du wirst wie jeder andere bruder auch fragen um was es geht..freundlich wirst du auf samstag verwiesen..

    viele dachten oh..ich werde wohl ein besonders vorrecht bekommen..hab ich mich doch dem studium der hl. schrift besonders hingegeben..die meisten sind unvorbereitet und das wird beabsichtigt ..

    mein bruder radulf..du musst bedenken.. dass diese menschen nicht an der biblischen warheit interesiert sind….
    du wirst gezwungen wie luther deine thesen zu widerrufen..man macht dir klar ..du hast schande über gottes volk gebracht..es werden dinge und sachen unterstellt.. die du nie gemacht hast..

    bei deiner verhandlung wirst du wie von sinnen sein..deine gedanken hängen sich an den Falschaussagen auf.. so das du dich auf das wesentliche ..den innhalt deines briefes ..nicht sachgemäss antworten kannst ..du musst auch wissen.. dass sie peinlichst genau vorbereitete fangfragen an dich stellen..sie wissen genau.. sag er dieses..fangen wir ihn dort..sagt er jenes
    kriegen wir ihn da.

    die wespen werden dich stechen.. bist du mit den augen nicht mehr sehen und mit deinem mund nicht mehr reden kannst..
    sie stechen dich in der versammlung zu tode..

    denke an jesus christus..
    es war.. ist.. und wird immer eine Illusion sein..du wirst nichts ändern..
    böse menschen schreiten vom schlechten zu schimmern voran

    dein bruder schneerose

    (möchte noch mal fragen ..was leistet der sklave im predigdienst)

  • radulf
    August 6, 2011

    Liebe schneerose!

    Darum schrieb ich ja,dass man sich mit den Ältesten (einschließlich des Kreisaufseher) nicht einlassen sollte!

    Ich selbst kenne jemanden persönlich den Sie mit der selben Masche wie du geschrieben hast ausschließen wollte!

    Er ist immer noch „eingeschlossener“ und die Versammlung lernt die Person immer mehr schätzen! …selbst einige Älteste!

  • Alois
    August 6, 2011

    Lieber Bruder Schneerose

    Danke für Deinen Kommentar, Du hast Ähnliches erlebt wie ich in meinem Umfeld. Wer das nicht erlebt hat, der glaubt es nicht, oder er geht von einem Ausnahmefall aus. Aber es sind keine Ausnahmen, sondern die Regel. Dadurch dass man mit Ausgeschlossenen keinen Kontakt haben darf, bekommen das andere Brüder und Schwestern gar nicht mit, was eigentlich im Finsteren gespielt wurde.

    Das was sich bei uns in den Jahrzehnten vor dem Ende abspielt,
    musste auch der unermüdlich warnende Jeremia erleben. Jehova hat 40 Jahre lang bis zur Zerstörung Jerusalems durch Jeremia versucht das Volk und auch deren Herrscher zur Umkehr zu bewegen. Nur mit wenig Erfolg wie wir wissen. Die folgende Geschichte spielt sich Heute wieder im übertragenen Sinne vor unseren Augen ab:

    Jeremia 36
    2. Nimm dir eine Buchrolle und schreibe darauf alle die Worte, welche ich zu dir geredet habe über Israel und über Juda und über alle Nationen, von dem Tage an, da ich zu dir geredet habe, von den Tagen Josias an bis auf diesen Tag.
    3. Vielleicht wird das Haus Juda auf all das Böse hören, welches ich ihnen zu tun gedenke, damit sie umkehren, ein jeder von seinem bösen Wege, und ich ihre Missetat und ihre Sünde vergebe. –
    4. Und Jeremia rief Baruk, den Sohn Nerijas; und Baruk schrieb aus dem Munde Jeremias auf eine Buchrolle alle die Worte Jehovas, welche er zu ihm geredet hatte.
    5. Und Jeremia gebot Baruk und sprach: Ich bin verhindert, ich kann nicht in das Haus Jehovas gehen;
    6. so geh du hin und lies aus der Rolle, was du aus meinem Munde aufgeschrieben hast, die Worte Jehovas, vor den Ohren des Volkes im Hause Jehovas am Tage des Fastens; und du sollst sie auch vor den Ohren aller Juden lesen, die aus ihren Städten kommen.
    7. Vielleicht wird ihr Flehen vor Jehova kommen, so daß sie umkehren, ein jeder von seinem bösen Wege; denn groß ist der Zorn und der Grimm, den Jehova über dieses Volk ausgesprochen hat.
    8. Und Baruk, der Sohn Nerijas, tat nach allem, was der Prophet Jeremia ihm geboten hatte, indem er aus dem Buche die Worte Jehovas im Hause Jehovas vorlas.
    9. Und es geschah im fünften Jahre Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, im neunten Monat, da rief man allem Volke in Jerusalem und allem Volke, das aus den Städten Judas nach Jerusalem kam, ein Fasten aus vor Jehova.
    10. Und Baruk las aus dem Buche die Worte Jeremias im Hause Jehovas, in der Zelle Gemarjas, des Sohnes Schaphans, des Schreibers, im oberen Vorhof, im Eingang des neuen Tores des Hauses Jehovas, vor den Ohren des ganzen Volkes.
    11. Und Mikaja, der Sohn Gemarjas, des Sohnes Schaphans, hörte alle Worte Jehovas aus dem Buche,
    12. und er ging zum Hause des Königs hinab in das Gemach des Schreibers; und siehe, daselbst saßen alle Fürsten: Elischama, der Schreiber, und Delaja, der Sohn Schemajas, und Elnathan, der Sohn Akbors, und Gemarja, der Sohn Schaphans, und Zedekia, der Sohn Hananjas, und alle Fürsten.
    13. Und Mikaja berichtete ihnen alle die Worte, die er gehört hatte, als Baruk vor den Ohren des Volkes aus dem Buche las.
    14. Da sandten alle Fürsten Jehudi, den Sohn Nethanjas, des Sohnes Schelemjas, des Sohnes Kuschis, zu Baruk und ließen ihm sagen: Die Rolle, aus welcher du vor den Ohren des Volkes gelesen hast, nimm sie in deine Hand und komm! Und Baruk, der Sohn Nerijas, nahm die Rolle in seine Hand und kam zu ihnen.
    15. Und sie sprachen zu ihm: Setze dich doch und lies sie vor unseren Ohren. Und Baruk las vor ihren Ohren.
    16. Und es geschah, als sie alle die Worte hörten, sahen sie einander erschrocken an und sprachen zu Baruk: Wir müssen dem König alle diese Worte berichten.
    17. Und sie fragten Baruk und sprachen: Teile uns doch mit, wie du alle diese Worte aus seinem Munde aufgeschrieben hast.
    18. Und Baruk sprach zu ihnen: Aus seinem Munde sagte er mir alle diese Worte vor, und ich schrieb sie mit Tinte in das Buch.
    19. Und die Fürsten sprachen zu Baruk: Geh, verbirg dich, du und Jeremia, daß niemand wisse, wo ihr seid. –
    20. Und sie gingen zu dem König in den Hof; die Rolle aber hatten sie in dem Gemach Elischamas, des Schreibers, niedergelegt; und sie berichteten alle die Worte vor den Ohren des Königs.
    21. Da sandte der König den Jehudi, um die Rolle zu holen; und er holte sie aus dem Gemach Elischamas, des Schreibers; und Jehudi las sie vor den Ohren des Königs und vor den Ohren aller Fürsten, die um den König standen.
    22. Der König aber saß im Winterhause, im neunten Monat, und der Kohlentopf war vor ihm angezündet.
    23. Und es geschah, sooft Jehudi drei oder vier Spalten vorgelesen hatte, zerschnitt sie der König mit dem Schreibermesser und warf sie in das Feuer, das im Kohlentopf war, bis die ganze Rolle in dem Feuer des Kohlentopfes vernichtet war.
    24. Und der König und alle seine Knechte, welche alle diese Worte hörten, erschraken nicht und zerrissen nicht ihre Kleider.
    25. Und obwohl Elnathan und Delaja und Gemarja den König angingen, daß er die Rolle nicht verbrennen möchte, hörte er doch nicht auf sie.
    26. Und der König gebot Jerachmeel, dem Königssohne, und Seraja, dem Sohne Asriels, und Schelemja, dem Sohne Abdeels, Baruk, den Schreiber, und Jeremia, den Propheten, zu greifen; aber Jehova hatte sie verborgen.

    Es gab somit auch damals Fürsten, welche die Worte Jehovas ernst nahmen, aber die Mehrheit der Fürsten und der König (LK) schenkten den Worten Jehovas kein Gehör.

    Da alles was Heute passiert, in den Geschichten, Psalmen, Propheten und Gleichnissen steht, kann man davon ausgehen, dass es zwar sinnvoll ist Briefe zu schreiben, damit sie nicht sagen können sie seien nicht gewarnt worden, aber eine Änderung zum Guten wird nicht stattfinden. Eine Änderung tritt erst ein wenn unser wahrer Hirte Jesus dem falschen Hirten der die Herde schlägt den Garaus macht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Caleb
    August 6, 2011

    Deine Frage: (möchte noch mal fragen ..was leistet der sklave im predigdienst)

    Liebe Schneerose,

    der Bericht der Brüder in der LK wird sicher üppig sein, so sie überhaupt einen abgeben. Da sie ja alle Vollzeitdiener sind, können sie ja auch Tätigkeiten berichten, die uns „Normal(sterblichen)verkündiger“ nicht möglich sind. Wahrscheinlich sehen sie sich ja sowieso 24 Stunden am Tag im Dienst, weil sie das Werk leiten.

    Vor einiger Zeit war der Lebensbericht eines kürzlich Verstorbenen der LK in den Zeitschriften abgedruckt. Der war sein Leben lang im Dienst, wenn es stimmt.

  • schneerose
    August 6, 2011

    liebe brüder vom info-team

    manchmal kann ich euch nicht verstehen.. ihr schreibt viele, sehr hilfreiche gedanken zu biblischen themen.. ich habe in einem jahr.. dank dieser seite.. mehr gelernt als die jahrzehnte meiner zeugenschaft..

    wie könnt ihr den rat geben nach brooklyn zuschreiben wo doch kein brief beim sklaven ankommt..alle briefe werden von den zuständigen „beamten“ aussortiert und mit freundlichen güssen an die ältesten der zuständigen versammlung zurückgesandt..

    über was wollt ihr mit dem sklaven sprechen..
    über was soll er euch rechenschaft ablegen.. vielleicht das man am sabatt eine halbe mücke schlucken darf..
    ich verstehe euch in dieser sachen nicht.. wer stellt immer die behauptung auf.. gott habe sie beauftragt sein volk zu leiten..
    sollen wir etwa den neuen selbsternannten „moses“ belehren..

    sie haben nicht den hl.geist jahs. um die hl. aussprüche der schrift zu verstehen..
    warum sollen wir unser wissen in ihre alten weinschläuche gießen..
    die schläuche würden keine woche überstehen.. jeder kluge winzer, würde jeden hier vor dieser handlung abraten..
    warum gebt ihr immer wieder diesen unklugen rat..oder seid ihr in dieser sache unwissend..

    vor kurzen habe ich euch persönlich um eine information gebeten
    was oder vieviel predigt der sklave..diese einfache frage habt ihr bis heuten nicht beantworten können..

    wie kommt es..dass ihr die brüder ermuntert, jemand zu schreiben den ihr selber nicht kennt ..ja nicht einmal wisst ob er im predigdienst steht..oder anders gesagt ..ob er sich an seine eigenen anordnungen hält..

    ich sage jeden bruder und leser..wenn der geist jah. euch etwas sagt, so lasse es uns wissen (werft es nicht vor die schweine) wir sind sehr dankbar dafür..

    euer bruder scheerose

    ————-

    Lieber Bruder Schneerose,
    auch wir wissen, was mit den vielen Briefen der Brüder geschieht, die nach Brooklyn oder Selters gesandt werden. Wenn es auch viele sein mögen die schreiben, so ist es doch nur ein Bruchteil derer, die nicht mehr an das glaubt, was der Sklave lehrt. Die große Mehrzahl schreibt oder äussert sich eben nicht, weil sie der Meinung sind, es ändert sich nichts, so wie du ja auch.

    Genau diese aber möchten wir ermuntern. Wir sind der Meinung, wenn sich die Zahl derer, die sich wehrt und aufbegehrt um ein vielfaches steigert, doch etwas erreicht werden kann.
    Wenn ganze Völker ihre Diktatoren unter Einsatz ihres Lebens in die Wüste schicken, so ist die Hoffnung etwas ähnliches bei uns zu erreichen nicht abwegig. Was wäre die leitende Körperschaft ohne uns? Nichts!
    Wenn sie nicht lernt, das Wort Gottes zu achten und sauber zu lehren, wird sie untergehen. Wenn aber keiner den Mund aufmacht wird sie so weiter machen. Wenn es auch Jehova es sein wird, der das letzte Wort haben wird, so sollten wir alle zu denen gehören, die den Mund aufgemacht haben.
    Was deine Frage nach dem Einsatz der l. Körperschaft im Predigtdienst anbelangt, so kennen wir ihren Berichtszettel nicht. Aber wohl kaum einer von ihnen wird im April als 30Std. HiPi tätig gewesen sein.
    Und wenn ja, wird wohl kaum einer nachprüfen können, was sie wirklich im Predigtdienst geleistet haben. Von daher ist die Frage Beziehungsweise die Antwort darauf nicht nachvollziehbar.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Manfred
    August 6, 2011

    Lieber Brd. Schneerose,
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich sehe das genauso wie Du. Am Anfang als ich hier auf Bruderinfo die vielen neuen Gedanken gelesen habe, wollte ich auch unbedingt die „Oberen“ darüber informieren, was sie alles falsch machen und sie auffordern zu erklären, wieso sie nicht den milden Geist von Christus an den Tag legen. Man dachte doch, die sind „Betriebsblind“, jemand muss ihnen doch mal sagen, wo dringend Änderungen vorgenommen werden müssen. Je mehr ich jedoch lernte, umso bewusster wurde mir, dass dies keinen Sinn machen würde. Die wissen doch alles, die lesen hier auf Bruderinfo genauso mit wie wir. Das ist absolut öffentlich. Wahrscheinlich versuchen sie aber nur herauszubekommen, wer hier schreibt um diese dann „mundtot“ zu machen. Das diese Seite so oft von Hackern angegriffen wurde spricht doch für sich. Nein im heutigen Zeitaltern vom Internet, brauchen wir keine Briefe mehr zu schreiben. Jeder holt sich die Information aus dem Netz die er möchte.
    Wahrscheinlich hat die LK sogar eine eigene Abteilung, die das Internet durchforstet um solche Seiten wie Bruderinfo zu finden und Gegenmassnahmen zu ergreifen.

    Folgendes hat Jesus damals gesagt:

    Joh. 15: 18-27

    18 WENN DIE WELT EUCH HAßT, WIßT IHR, DAß SIE MICH GEHAßT HAT, BEVOR SIE EUCH HAßTE. 19 WENN IHR EIN TEIL DER WELT WÄRT, SO WÄRE DER WELT DAS IHRIGE LIEB. WEIL IHR NUN KEIN TEIL DER WELT SEID, SONDERN ICH EUCH AUS DER WELT AUSERWÄHLT HABE, DESWEGEN HAßT EUCH DIE WELT. 20 BEHALTET DAS WORT IM SINN, DAS ICH EUCH GESAGT HABE: EIN SKLAVE IST NICHT GRÖßER ALS SEIN HERR. WENN SIE MICH VERFOLGT HABEN, WERDEN SIE AUCH EUCH VERFOLGEN; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21 Alle diese Dinge aber werden sie euch um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde. 23 WER MICH HAßT, HAßT AUCH MEINEN VATER. 24 WENN ICH UNTER IHNEN NICHT DIE WERKE GETAN HÄTTE, DIE NIEMAND SONST GETAN HAT, SO HÄTTEN SIE KEINE SÜNDE; JETZT ABER HABEN SIE SOWOHL MICH ALS AUCH MEINEN VATER GESEHEN UND GEHAßT. 25 DOCH IST ES, DAMIT DAS WORT ERFÜLLT WERDE, DAS IN IHREM GESETZ GESCHRIEBEN STEHT: ‚SIE HABEN MICH OHNE URSACHE GEHAßT.‘ 26 Wenn der Helfer gekommen ist, den ich euch vom Vater her senden will, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird dieser Zeugnis von mir ablegen; 27 und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr bei mir gewesen seid, seitdem ich begann.

    Über wen hat Jesus gesprochen als er sagte, dass die Welt ihn hassen würde? Jesus war damals unter dem auserwählten Volk in Israel unterwegs. Von wem wurde Jesus verfolgt? Von den Pharisäern und Schriftgelehrten. Was haben Sie mit ihm getan? Sie haben ihn qualvoll umgebracht. Deshalb sollten wir aufpassen, was Jesus im Vers 20 sagte: „WENN SIE MICH VERFOLGT HABEN, WERDEN SIE AUCH EUCH VERFOLGEN“. Das würde die Organisation mit jedem tun, von dem klar ist, dass er gegen die Lehre des „Sklaven“ rebelliert.
    Doch wem hat Jesus gepredigt? Den Pharisäern oder dem Volk? Dem Volk. Es war nie die Absicht, dass Jesus die damalige religiöse Führung bekehren wollte. Sie waren halsstarrig und aus Ihrem Vater dem Teufel.
    Joh. 8:42-47
    42 Jesus sprach zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 IHR SEID AUS EUREM VATER, DEM TEUFEL, UND NACH DEN BEGIERDEN EURES VATERS WÜNSCHT IHR ZU TUN. JENER WAR EIN TOTSCHLÄGER, ALS ER BEGANN, UND ER STAND IN DER WAHRHEIT NICHT FEST, WEIL DIE WAHRHEIT NICHT IN IHM IST. WENN ER DIE LÜGE REDET, SO REDET ER GEMÄß SEINER EIGENEN NEIGUNG, DENN ER IST EIN LÜGNER UND DER VATER DER [LÜGE]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 WER AUS GOTT IST, HÖRT AUF DIE WORTE GOTTES. DARUM HÖRT IHR NICHT ZU, WEIL IHR NICHT AUS GOTT SEID.“

    Die einzige Möglichkeit um etwas zu bewirken ist die, dass wir vorsichtig sind und versuchen unseren Mitbrüdern (wie Jesus dem damaligen Fussvolk) zu predigen und zwar das unverfälschte Wort Gottes, dass was ihnen bisher vorenthalten wurde. Mehr können wir nicht tun.

    Sobald wir aber einen Brief schreiben, sind wir enttarnt und werden öffentlich (in der Versammlung von der Bühne) hingerichtet und als Abtrünnige gebrandmarkt. Dann redet keiner mehr mit uns und wir können nichts mehr erreichen. Ich glaube, dass das die einzige Möglichkeit ist um noch jemanden wachzurütteln ob wohl das sehr schwer ist. Habe mehrfach mit meinen Brüdern zu reden versucht, doch keiner glaubt einem. Im Gegenteil, sie stempeln einen als geistig schwach ab und man merkt schon wie sie sich zurückziehen. Nicht mehr so freundlich zu einem sind wie früher und das obwohl man noch nicht als Abtrünnig hingestellt wurde. Jesus ist Gottes Sohn und nur wenige haben ihm geglaubt, warum sollte es heute anders sein, wo wir in keinster weise die Autorität von Jesus haben???

    Liebe Grüße Manfred

  • Ulrike P.
    August 6, 2011

    Hallo Manfred,
    ZITAT:
    Habe mehrfach mit meinen Brüdern zu reden versucht, doch keiner glaubt einem. Im Gegenteil, sie stempeln einen als geistig schwach ab und man merkt schon wie sie sich zurückziehen. Nicht mehr so freundlich zu einem sind wie früher und das obwohl man noch nicht als Abtrünnig hingestellt wurde.

    Genau so erging es auch uns – obwohl wir wirklich sehr vorsichtig waren und nur auf Nachfrage unsere Meinung kundtaten.
    Irgendwann, als wir an niemanden mehr herankamen, weil der unsichtbare Bann komplett um uns gelegt wurde, sahen wir keinen Sinn mehr darin weiter hinzugehen.

    Das war zwar ein schmerzhafter Schritt, aber einer in die richtige Richtung, den wir auch nach 6 Jahren nicht bereut haben…im Gegenteil, denn er führt in die Freiheit.

    Ich wünsche dir, Manfred und allen denen es wie dir ergeht, die Kraft um weiter an Gott und seinen Sohn festzuhalten.

    Wichtigeres als das, gibt es nicht. Mit ihnen an unserer Seite können wir alles ertragen.

    LG Ulli

  • schneerose
    August 6, 2011

    verzeiht brüder vom info-team

    ich weis nicht mehr wie ich es sagen soll..
    ich versuche es mit fragen..bitte nicht böse sein

    warum sollten wir einen blinden leiter schreiben..
    was oder wie sollte ich es schreiben.. wenn sie nicht „lesen“ können..
    warum warnt uns jesus vor solchen lehren..
    wie kommt ihr darauf ..das der sklave das volk jahs. leitet..
    ist es nicht der hl. geist ..der versprochenen helfer..der uns anleitet..ich verwundere mich sehr..

    waren und sind nicht die vielen falschen lehren der sklavenklasse ..die der guten botschaft hinderlich sind..

    warum sollten wir uns statt christus wieder einer menschlichen
    organisation unterwerfen..ihnen sogar betteln und bitt-briefe schreiben..wie könnt ihr nur solche gedanken schreiben..

    wo ist euer vertrauen in christus in den hl. geist geblieben..
    oder bin ich auf einer seite von brooklyn gelandet..
    warum sollen unsere brüder gutes menschen vorwerfen. die den hl. geist verachten..

    wie kommt ihr darauf.. das wir jemand „fremden“ (WTG) in die wüste jagen soll.. wenn doch jesus unser hirte ist..
    wenn ihr den sklaven als euren hirten oder anführer seht..ist es eure sache..ich aber gehe nur mit christus..

    bitte seid mir nicht böse.. aber ich wahrne jeden wieder in die schlinge des blinden und bösen hirten zu treten..

    kann ein schlechter baum gute früchte tragen ?..und ihr wollt jesus beweisen das es doch geht!..bitte tut dies nicht..der hl. geist wird von euch weichen..

    durch eure seite haben wir uns als familie wieder lieben gelernt
    durch eure und der vielen kommentare von den schreibern.. haben wir die liebe zu christus empfangen..wir schneerosen sind wieder menschen geworden..obwohl wir immer noch mit unserer vergangenheit kämpfen..wir haben brüder kennengelert die hier schreiben und lesen..wie ein überlebender einens tsunamis ..so komm ich mir vor..glücklich das die brüder bei mir waren..und das es euch da draussn gibt ..“die überlebenden“

    euer bruder scheerose mit familie

  • Matthäus
    August 6, 2011

    Lieber Radulf,

    ich habe in früheren Jahren sehr oft ans Bethel geschrieben bis mir ein KA etwas verlegen sagte: „Deine vielen Briefe werden nicht so gern gesehen“ ….damit war für mich klar sie wollen in keinster Weise von dem abweichen was SIE als Lehre vertreten und wenn mann ihnen schwarz auf weiß zeigt das ihre Lehre nicht mit Gottes Wort im Einklang ist. Viele die nicht locker gelassen haben, für die die Lehre Christi wichtiger war, sind heute deswegen böse Abtrünnige die es zu per Anweisung der LK zu hassen gilt. Mitlerweile gilt für mich folgender Rat:

    1. Johannes 2: 26 Das müßt ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus.

    Ein Vorschlag: Gib in die WT-CD (2007) einmal den Suchbegriff ein:

    „Interessierte zur Organisation führen“ – 137 Treffer – regelmäßig wird im KD mit genau diesem Thema aufgefordert wie: INTERESSIERTE ZUR ORGANISATION FÜHREN

    Und dann gibt den Wortlaut ein: „Interessierte zu Jesus führen“ – 10 (!!!) Treffer

    Nur ein Zitat: Der Fortschritt des Studierenden ist untrennbar damit verknüpft, daß er Jehovas Organisation aner-kennt. Zu unserer Verantwortung als Lehrer gehört es daher, das Interesse des Studierenden auf Gottes Organisation zu lenken.

    Vergleiche bitte diese Aufforderung mit jenen von Jesu Worten!

    Die Bibel kann, getrennt von der sichtbaren Organisation Jehovas, nicht richtig verstanden werden. WT 15.01.68.
    Und was sagte Jesus in Johannes 6: 45 Bei den Propheten heißt es: › Alle werden von Gott lernen! ‹ Wer also auf den Vater hört und von ihm lernt, der kommt zu mir.

    63 Gottes Geist allein schafft Leben. Ein Mensch kann dies nicht. Die Worte aber, die ich euch gesagt habe, sind aus Gottes Geist; deshalb bringen sie euch das Leben. 64 Aber einige von euch glauben mir trotzdem nicht.«

    … oder glauben lieber Menschen, …bei denen es keine Rettung gibt !!!

    Obige Ratschläge würde ich gerne jeden mit auf dem Weg geben der denkt (ich habe es jahrelang auch geglaubt) in dieser Organisation etwas verändern zu können.

    lg. Matthäus

  • Walter
    August 6, 2011

    Hallo Radulf,

    auch wir sehen die verschiedenen „Strömungen/Geister“ in der Gesellschaft.
    Immer wenn sehr auferbauende,lebensnahe, biblisch einwandfreie
    Artikel erschienen, konnte und kann man fast schon sicher sein, daß
    Wochen später Artikel kamen, die das Gesagte wieder ins Gegenteil
    verdrehten.
    Das Auferbauende,biblisch Wertvolle wurde nie in die Praxis übernommen.

    Wir sehen,daß die Entwicklung der Organisation in eine Richtung geht, die uns nicht gefällt und wo wir einiges nicht mittragen können. Weil wir es aus der Bibel anders gelernt haben.
    Dazu stehen wir und möchten es benennen.
    Wir haben inzwischen auch gelernt, daß die allermeisten in der Versammlung gar nicht so genau Bescheid wissen wollen.Daß es eine Zeit zum Reden und zum Schweigen gibt.
    Da wo wir reden können, reden wir.Wir haben gelernt auch ruhig zu sein.

    Wir wissen aber auch, daß wir eine Organisation nicht ändern können.
    Wenn man das versucht, wird man „platt“ gemacht.

    Als im Kinofilm „Luther“ Luther schier irre wurde, wann die Oberen
    seine biblische Beweisführung denn endlich verstehen würden, bekam er den Rat:
    „Lass es,– Was Wahrheit ist, entscheidet der Papst“.

    Treib es nicht so weit, sonst kommst Du unter die Räder, wurde ihm geraten.

    Das ist in allen Organisationen so. Egal ob wirtschaftlich oder religiös.Der Papst heißt halt anders.

    Wir möchten uns deshalb nicht mehr groß an einer Organisation abreiben.
    Stattdessen möchten wir Liebe lernen und in unserem Leben zeigen, wie dankbar wir für das Geschenk Gottes sind.
    Die um uns herum, auch in der Versammlung, müssen für sich entscheiden,
    wie sie damit umgehen.
    Gleichgesinnte werden sich finden.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Mike
    August 6, 2011

    hallo!
    woher habt ihr den her, den oktober wt für die öffentlichkeit??

  • Barbara
    August 6, 2011

    Hallo Mike!
    http://www.jw.org
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Ariane
    August 6, 2011

    Hallo, liebe Bibelforscher,

    dürfen auch hier Menschen mitschreiben, die keine Zeugen sind, weil es ja heißt: Von Zeugen für Zeugen?

    Danke für die Antwort, Ariane

    HALLO liebe Ariane,hier darf jeder mitschreiben, auch wenn er kein Zeuge ist.
    Wir freuen uns über jeden Kommentar.
    Bruderinfo

  • Thomas
    August 6, 2011

    Liebe Ariane,
    herzlich willkommen!

    Ich würde natürlich auch lieber die Überschrift Brüder für Brüder bevorzugen, wie es z.B. in Mat 23:8 steht:

    Ihr jedoch sollt euch niemals Rabbi nennen lassen, denn nur einer ist euer Rabbi, und ihr alle seid Brüder.

    Das wird jedoch immer ein Lernprozess für alle Gläubigen bleiben, solange diese Welt noch existiert, in der Menschen ihre Religion (Auslegung) nicht länger als Grundlage nehmen sich von anderen Gläubigen abzugrenzen, oder diese zu verurteilen.

    Wir können darauf vertrauen das sich Jes 55:11 erfüllt:
    So ist es auch mit meinem Wort: / Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, / und führt aus, was ich aufgetragen habe.

    Jeder Gläubige der „NUR“ das Wort und den Geist des Vaters in (an) sich wirken lässt, wird jeden anderen an- & aufnehmen der sich ihm in ehrlicher Absicht nähert.

    Die früheren klein-gläubigen Dinge hat er dann Dank seines ehrlichen Forschens & der damit verbundenen neuen Erkenntnis überwunden.
    Ich freue mich auf Deine Beiträge.

    Herzliche Grüße
    Dein Bruder in Christus
    Thomas

  • Ulrike P.
    August 6, 2011

    Hallo Thomas,
    du darfst bei deiner Überlegung nicht vergessen, dass es ja bei dieser Seite hauptsächlich um die Fürsorge und Stärkung der Zeugen geht, die sich unsicher, geschlagen, niedergedrückt und verzweifelt fühlen, ob all der Last die ihnen von ihren geistigen Führern aufgebürdet wird.
    *einmal lufhol´- war´n langer Satz* 😉

    Vor allem sie, sollen durch diese Seite dazu ermuntert werden, sich von Menschengeboten nicht mehr beeindrucken zu lassen und ihr Vertrauen nur noch auf Gott und Jesus zu setzen.
    Von daher finde ich den Zusatz „von Zeugen für Zeugen“, schon angebracht.

    Lesen Außenstehende diese Seite, hat es den Vorteil das sie bezüglich der Wachtturmgesellschaft gewarnt sind und diese Warnung an andere weitergeben können.
    Auch sie sollen sich natürlich ermuntert und aufgefordert oder eben darin bestätigt fühlen, Jesus Christus als alleinigen Herrn über ihren Glauben zu sehen.

    LG Ulli

  • Thomas
    August 6, 2011

    Liebe Ulli,

    im Grunde hast Du absolut Recht, diese Seite sollte speziell für Nachfolger der WTG sein und bleiben und das ist sie auch.

    Das Problem eines eingeschlossenen Zeugen ist aber sehr ähnlich zu der Art von Problemen die alle Menschen mit einem Glauben an ein VON Menschen gemachtes System, Glaubenslehre oder Ideologie haben.

    Somit sollte alles Streben am Ende zu DER reinen Quelle führen, welche DIE WIRKLICHE WAHRHEIT hat, dem Christus.

    Diese Erkenntnis führt erst zu wirklicher göttlicher Freiheit und bringt uns IN die Ruhe unseres lieben Vaters Jahwe.

    Es wäre also meiner Meinung nach etwas unsinnig sich weiter „abzugrenzen“, zumal die Abgrenzungslehre der WTG beweist, dass sie nur zu enormen zwischenmenschlichen Tragödien führen kann und KEINEN christlichen Wert hat.

    Ehrliche „Anders-„Gläubige können für Opfer der WTG und anderer neuzeitlichen Pharisäern eine sehr große Hilfe sein, da sie aus ihrer oft unverdorbeneren Sicht einen neutraleren Sinn fördern können, welcher für einen „Neustart“ im Glauben sehr hilfreich sein kann.

    Unser Vater gibt seinen Geist wem ER will und alles was wir tun ist ohnehin immer unvollständig.
    Es gibt keine religiöse Vollkommenheit, auch wenn uns das jahrelang eingetrichtert & abverlangt wurde.

    Wir alle leben einzig und allein NUR aus der Gnade des Vaters & dem vortrefflichen Beispiele des Sohnes!

    Ich freue mich deshalb über JEDEN der zu dieser Wahrheit etwas beitragen möchte.

    Herzlichst
    Dein Bruder in Christus
    Thomas

  • Ulrike P.
    August 6, 2011

    Hallo Ariane,
    auch von mir ein herzliches Willkommen! 🙂

    Wie hast du zu unserer Seite gefunden, wenn ich fragen darf?

    LG Ulli

  • Barbara
    August 6, 2011

    Liebe Ariane,
    auch von mir ein herzliches Willkommen!
    Schön das Du hierhergefunden hast.

    Liebe Grüsse,

    Barbara

  • Thomas
    August 6, 2011

    Liebe Barbara,

    ich möchte mich gleich einmal an dieser Stelle bei Bruderinfo bedanken, da sie uns durch diese Seite zusammengeführt haben.

    Wir konnten nun schon zwei mal in der Bruderinfo-Konferenz miteinander sprechen, was Dir wohl sehr gut getan und mir gleichfalls sehr gut gefallen hat.

    So bitte ich den Vater noch viele Gleichgesinnte und Betroffene zusammenzuführen, dass die Dogmen der Organisation nicht greifen können und Menschen erpresst werden, wieder zu einem Organisations-Nachfolger zu werden.

    Barbara es werden sich bald Geschwister bei Dir melden, da vertraue ich dem Geist und seiner Führung zu 100%.

    Gesegnete Grüße von Deinen Geschwistern im Herrn
    Thomas & Familie

  • Barbara
    August 6, 2011

    Lieber Thomas,

    ja Du hast recht, es mir gutgetan mit Dir zu reden. Ich finde es auch sehr spannend zu hören, wie andere sich bemühen dem Christus nachzufolgen. Ich fände es schön wenn sich noch mehr Schwestern und Brüder an der Konferenz beteiligen würden.

    Liebe Grüße,

    Barbara

  • Quasimodo
    August 6, 2011

    Was mich etwas konsterniert ist die Tatsache,dass dieser Artikel, den Karl angesprochen hat, im WT für die „Öffentlichkeit“ zu finden ist.

    Der ganze Artikel zielt doch nur darauf ab die weltlichen Datierungen negativ darzustellen.

    Die öffentlichkeit hat doch von dieser speziellen WTG-Chronologie gar keine Ahnung.

    Wobei ich Überzeugt bin, dass die Öffentlichkeit von der ganzen zeitlichen Thematik nichts weiß.

    mfg

  • Dennis
    August 6, 2011

    Hallo Quasimodo,

    das hat mich auch anfangs überrascht, allerdings steckt dahinter eine raffinierte Strategie. Bedenke, wenn sie es als Studien-Artikel veröffentlichen würden, sähe es so aus als sei die Sache mit 607/1914 bei den Brüdern intern ein Diskussionsthema, das darf allerdings nicht sein. Ergo veröffentlicht man es im „offenen“ WT in dem Bewusstsein, dass auch die „Brüder“ diesen lesen und so hat man aber trotzdem den Eindruck erweckt man müsste ja nur die ganzen dummen, bösen Menschen draußen, die den Wissenschaftler und Geschichtsfälschern mehr glauben, davon überzeugen, dass sie das Falsche glauben…. Verstanden???

    LG
    Dennis

    Hallo Dennis,
    wir hier bei Bruderinfo haben uns auch schon gefragt, was dieser Artikel in dem WT für die Öffentlichkeit soll. Können uns nicht vorstellen, das irgend ein Leser der kein Zeuge Jehovas ist sich für diese Frage Interessiert. Deine Erklärung dazu ist aber Nachvollziehbar. Werden das Thema hier auch noch ausführlich behandeln.
    Danke, Bruderinfo

  • Quasimodo
    August 6, 2011

    Hallo Dennis,

    „Ich habe verstanden“.

    Es sieht also so aus als muß man den „Weltmenschen“ etwas erklären wonach sie gar nicht gefragt haben und hegt dabei die Hoffnung die Gläubigen so am Rande mit zu Befriedigen.

    Was mag da wohl die Ursache sein.

  • Free Mind Thomas
    August 6, 2011

    Lieber Quasimodo,

    dafür gibt es nur eine Erklärung:

    Der falsche Geist der sie leitet und UNS verleiten soll!

    LG von Deinem Bruder Thomas (FreeMind)

  • Dennis
    August 6, 2011

    Lieber Bruder M.P,

    vor allem folgendes Zitat hat mich sehr berührt:

    (Zitat)
    „Die Befreiung von Lebensängsten so wie die Angst, vor unserem Schöpfer nicht bestehen zu können, “Sündenangst”, das ist die Freiheit, die wir benötigen, und die wir erhalten können. In 1. Johannes 3 : 19 – 23 lesen wir bezüglich unserer Sünden-Angst vor Gott nicht bestehen zu können: “Dadurch werden wir wissen, dass wir in der Wahrheit sind, und aus der Wahrheit stammen, und wir werden unser Herz vor ihm versichern im Hinblick auf das , WORIN AUCH IMMER UNS UNSER HERZ VERURTEILEN MAG.“

    Das ist eines der Grundübel bei uns „ZJ“, dieses ständige schlechte Gewissen, dieses ständige infrage-stellen der eigenen Lebensführung, der pers. Beziehung zu Jehova, des Einsatzes im Predigtdienst usw. usw. . Die Grundaussage der WTG ist immer: „Tu mehr, erfreue Jehovas Herz, verausgabe dich, bewirke deine Rettung durch Glaubenstaten, denk an die Streitfrage…….“

    Wie Kleingläubige im Hamsterrad sehe ich viele meiner Brüder, die ständig rennen, rennen, rennen und sich ihres eigenen Glaubens nie richtig bewusst werden, weil sie von der „geistigen Speise“ und den vermeintlichen „Vorschriften“ erdrückt werden und sich erdrücken lassen:

    – Tagestextbetrachtung
    – pers. Bibellesen (jeden Tag)
    – Studierabend (als Pflichtzusammenkunft, lt. Sa.-Drama BZK 2011)
    – Vorbereitung auf ALLE Zus.
    – Predigtdienst
    – Vorbereitung Predigtd.
    – Aufgaben halten
    usw…….

    Wie ihr schon in einem eurer Artikel geschrieben habt, sie sehen es als göttliche Pflicht die Vorgaben der Organisation zu erfüllen um so „Jehovas Herz zu erfreuen“.

    Nächste Woche wird im WT-Studium wieder allen vor Augen geführt, dass alle Nicht-Gesalbte durch „Glaubenswerke“ (was natürlich den Predigtdienst meint) von Jehova „als gerecht“ angesehen werden (S. 15, Abs. 19,20). Sie werden „nicht wie die Geistgesalbten durch Jesu Loskaufsopfer gerecht gesprochen“ (Abs. 19).

    Ich glaube die meisten sind sich der Tragweite dieses WT-Artikels noch überhaupt nicht bewusst. Es wird nichts weniger gesagt, als dass das Loskaufsopfer keine volle Anwendung auf Nicht-Gesalbte hat, obwohl der Text aus Röm. 3:22-27 genau DAS aussagt. Es ist eigentlich unglaublich, wie man das Wort Gottes dermaßen verdrehen kann.

    (Römer 3:22-27) . . .ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben. Denn da ist KEIN UNTERSCHIED. 23 Denn ALLE haben GESÜNDIGT und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als FREI GABE werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der BEFREIUNG durch das von Christus Jesus [bezahlte] LÖSEGELD. 25 Ihn hat Gott durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer hingestellt. Dies tat er, um seine eigene Gerechtigkeit an den Tag zu legen, denn er vergab die Sünden, die in der Vergangenheit, während Gott Nachsicht übte, geschehen waren, 26 um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt. 27 Wo ist also das RÜHMEN? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Das der WERKE? Nein, in der Tat, sondern durch das GESETZ des GLAUBENS. . .

    Nochmals vielen Dank für diesen Artikel, der uns die zeigt wie uns die Wahrheit wirklich frei macht!

    LG
    Dennis

  • Karl
    August 6, 2011

    Hallo zusammen,

    ich habe gerade gelesen, dass in einem zukünftigen WT Änderungen zur Lehre des Jahres 587 v. Chr. bzw. 607 v. Chr. gemacht werden!

    Heisst das nicht auch, dass die „Lehre“ von 1914 so nicht mehr richtig sein kann, weil sie ja mit diesen Jahreszahlen zusammenhängt?

    Mittlerweile bin ich froh nicht mehr Teil dieser ——- Organisation zu sein!

    LG
    Karl

    Hallo Karl,
    wo hast du das gelesen??? Und wenn es so sein sollte, dann sollten wir froh sein wenn man um Ehrlichkeit bemüht ist.

  • Karl
    August 6, 2011

    Ich habe es aus dem WT vom Oktober.

  • Anna
    August 6, 2011

    Lieber Karl,
    vielen Dank für den Hinweis auf den Oktober WT. Ich habe ihn inzwischen in Papierform erhalten. Kannst Du netterweise noch die Seite mitteilen. Weil ich dann gezielt nachsehen könnte. Ich habe ihn schon durchgeblättert, bin aber mehr an anderen Sachen wie der Freizeitgestaltung und den roten Häkchen sowie dem Bild vom singenen Christus und der Ehe bzw. Ehelosigkeit hängengeblieben.

    Interessant ist übrigens die Leserfrage auf der letzten Seite. Im letzten Absatz wird geraten sich, wenn man beim Nachforschen nichts findet, an die Ältesten bzw. reife Brüder zu wenden. Nur bleibt die Frage offen: Haben diese andere Quellen wie die in der Leserfrage empfohlenen?

    Und Danke an @bruderinfo für den Artikel.
    Nachdenkenswert ist doch die Tatsache, dass es gerade unter Zeugen Jehovas so viele Erkrankungen der Psyche mit Angstzuständen gibt. Man denke nur an die armen Schneerosen.
    Und von allen Angstzuständen sollte uns die Wahrheit so wie Christus sie gelehrt hat uns doch befreien.
    Mal überlegen wie man das auch mal in den Versammlungen vorsichtig weitergeben kann.
    Allen viel Freude an Jehova weiterhin trotz derzeitigem Sommerausfall wünscht herzlich Anna

  • Barbara
    August 6, 2011

    Liebe Anna,
    ist der WT für die Öffentlichkeit, Seite 26ff.
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Glocknerkönig
    August 6, 2011

    Ja meine liebe Anna, es stimmt leider dass es bei den Zeugen unendlich viele psychische lebende Leichen gibt. Auch buchstäbliche Leichen wenn ich an die 2 Selbstmorde denke die alleine ich kenne.
    Eine Sekte wie die Zeugen es sind kann ihre Mitglieder NUR mit psychischen Druck halten, Christus hingegen hält seine Anhänger mit Liebe bei sich!!
    Die Zeugen sind wahrscheinlich die popolärste Psychosekte die es momentan gibt.
    Je mehr Probleme sie in der Führungsebene haben desto mehr geben sie den Schäfchen die Schuld und üben immer stärkeren Druck auf diese aus.
    Die selben Merkmale wie bei jeder totalitären Diktatur.
    Eben eine religiöse Diktatur ohne jedoch nur einen Diktator sondern sehr viele verstreute Diktatoren. Die Wirkung ist ähnlich wie bei Splitterbomben.

    Einen trotzdem schönen Tag dir Anna und allen anderen.
    euer Glocknerkönig und persönlicher Freund vom „Boss“ der Schneerosen. Wir zwei haben nur grosse Namen, sind aber in wirklichkeit kleine Würschtel 🙂

  • Ulrike P.
    August 6, 2011

    Hallo Karl,
    ZITAT:
    Ich habe es aus dem WT vom Oktober.

    Na, dann erzähl´mal…ich bin gespannt.

    LG Ulli

  • Karl
    August 6, 2011

    Liebe Ulli,

    du kannst das Dilemma selbst nachlesen!

    Die Seiten im WT hat Barbara bereits gepostet!

    Was glaubst du soll diese „Lehre“ bezwecken?

    LG
    Karl

  • Ulrike P.
    August 6, 2011

    Hallo Karl,
    ich beziehe schon seit Jahren keine WTG-Literatur mehr.
    Herunterladen möchte ich mir davon auch nichts, denn damt hätte mein Mann ein Problem.
    Darum bin ich – was Neuerungen in Lehre uns Struktur angeht – auf Bruderinfo angewiesen.

    Was die neue Lehre bezwecken soll, kann ich deshalb natürlich noch nicht beurteilen. – Dafür müsste ich sie erst mal gelesen haben. Vor allem die Schlüsse die aus den neuen Berechnungen gezogen werden, wären da ja interessant.

    Anderen Seiten vertraue ich nur bedingt, denn da wird eben auch gerne maßlos übertrieben.

    LG Ulli

  • Barbara
    August 6, 2011

    Hallo Ulli,
    Dennis hat zu dem WT schon am 1. August einen interessanten Kommentar gepostet, unter „Lässt du andere für Dich selbst denken?“
    http://www.digidatanet.de/?p=588&cpage=3#comment-4728
    Sorry, habe keine Ahnung wie man einen Link erstellt, bin der absolute Computer-Dummy.
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Caleb
    August 6, 2011

    @ Uli P.

    wenn Du nichts hinunterladen willst, kannst du auf http://www.jw.org die Zeitschriften als PDF-Datei aufmachen, lesen und beim schließen sind sie wieder weg.

    LG

  • Ulrike P.
    August 6, 2011

    Hallo Karl,
    dass sehe ich allerdings genauso wie Bruderinfo. Sollte wirklich eine Änderung bezügl. der Jahreszahlen stattfinden, darf man dass nun nicht auch negativ bewerten. Dann wären wir doch beim blindwütigen drauf los schlagen…und gerade DAS wollen wir hier doch eigentlich nicht.

    Mich würden die Argumente interessieren, mit denen sie ihre neuen Erkenntnisse darlegen.

    Erst zuhören, dann etwas dazu sagen, ist glaube ich die bessere Variante.

    LG Ulli

  • Karl
    August 6, 2011

    Argumente sind lediglich das Auseinanderreissen von historischen Berichten und das Herabsenken der Glaubwürdigkeit der dementsprechenden Geschichtsschreiber!

    Argumente die die alte Lehre stützen sind plötzlich nur noch Fälschungen bzw. unglaubwürdig!

    Allein dieser Widerspruch ist lächerlich … !

  • Dennis
    August 6, 2011

    Hallo Karl,

    ich glaube du hast da was falsch verstanden, die WTG versucht mit einer 2-teilingen Artikelserie (1.Teil WT 01.10.11) verzweifelt ihre Behauptung zu stützen, dass Jerusalem im Jahre 607 v.u.Z. zerstört wurde, obwohl die Bibel und die Geschichtsschreibung von 587 v.u.Z. sprechen, nur SIE wollen es nicht wahr haben, denn es gilt in diesem Fall:

    „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“

    Wie viele von uns wissen, würde ein Glaubensgebäude, dass auf 1914 aufgebaut ist in sich zusammen brechen, deshalb sind alle Mittel und Wege recht um dieses Datum 607 zu halten. Wer sich etwas mit dieser Materie auskennt, versteht mit welchen unlauteren, betrügerischen Methoden die WTG versucht anhand dieser Artikelserie die Tatsachen zu verschleiern.

    Ich musste wirklich schlucken, als ich diesen Artikel gelesen habe, es ist eigentlich kaum zu fassen und sollte jeden stutzig machen, der mal diese Thematik näher überprüft, wie hier argumentiert wird.

    LG
    Dennis

  • Caleb
    August 6, 2011

    Lieber Dennis,

    ich stimme Dir zu.

    Wenn etwas Neu ist, dann dass man die bibl. Zeitrechnung über die historische stellt. In diesem Artikel wird z. Bsp. der Historiker Berossos, der ein wichtiges Werk für die Datierung in dieser Zeit geschrieben hat, als unglaubwürdig dargestellt.

    Wem es interessiert, sollte den Namen mal bei Wikipedia eingeben.

    Man müsste schon babylonische Geschichte studieren, um da wirklich den Durchblick zu haben.

    Bin schon gespannt, wie sie im 2. Artikel 607 v.u.Z. historisch belegen werden.

  • Dennis
    August 6, 2011

    Lieber Caleb,

    „Wenn etwas Neu ist, dann dass man die bibl. Zeitrechnung über die historische stellt.“

    Muss dir hier leider widersprechen, denn den es wurde schon immer die WTG-Zeitrechnung über die bibl. und historische gestellt, denn es gibt für alles nach dem Jahre 539 v.u.Z. eine eigene WTG-Chronologie, die von der belegten Geschichtsschreibung abweicht. Diese verschiebt alles ab diesem Zeitpunkt um 20 Jahre nach hinten um das Jahr 607 v.u.Z. irgendwie halten zu können. Die Bibel und die weltl. Geschichte sind in Übereinstimmung.

    LG
    Dennis

  • Christof
    August 6, 2011

    Hallo Karl, hab ich in dem WT was überlesen ? Es wird doch weiterhin an den Jahreszahlen der WTG festgehalten.. nur, das an Geschichtschreibern Kritik bzgl. Ungenauigkeit geübt wird. Oder täusche ich mich ?

  • Karl
    August 6, 2011

    Hallo,

    ja du hast Recht ich habe mich getäuscht!

    Trotzdem wurmt mich der Versuch weiterhin diese unbiblische Zeitrechnung durchzusetzen!

    LG
    Karl

  • Matthäus
    August 6, 2011

    Fantastisch – einfach und klar dargelegt – das worauf es im Christsein ankommt!
    Nicht die Erkenntnis sondern das erkennen wie es der Unterschied zeigt wenn jemand die bekannte Bibelstelle von Joh. 17:3 einmal in der NWÜ liest (worauf es also ihnen ankommt) und einer x-beliebigen Übersetzung wiedergibt.
    Mit sonnigem Gruß vom Zicksee
    Matthäus

  • Ulrike P.
    August 6, 2011

    Hallo M.P.,
    vielen Dank für deinen Artikel. Ich hoffe er öffnet vielen die Augen dafür, was es wirklich mit der Wahrheit auf sich hat.

    Man findet sie ganz einfach nirgendwo anders, als bei Jesus selbst!

    Auslegungen, Ansichten, Meinungen…egal von welcher Seite…und damit nehme ich auch uns hier nicht aus, können diese Wahrheit nicht ersetzen. Menschliche Überlegungen sollten nur als Denkanstöße angesehen werden, die manchmal in die Richtige aber oft leider auch in die falsche Richtung führen.

    Es gibt Vieles – auch an Äußerungen Jesu – über das man sich nicht einig ist. – Aber das wirklich Wichtige, dass worauf es ankommt, ist Unmissverständlich und dabei braucht man auch niemanden, der es einen erklärt.
    Und das sind vor allem seine Worte über die Liebe und über den Frieden, die wir bei ihm finden und an unsere Mitmenschen weitergeben sollen.

    @ Alois
    Vielen Dank auch für deinen Kommentar, er stärkt mich in meiner Zuversicht.
    Denn ich glauben sowohl an ein Leben VOR dem Tod, als auch an ein Leben danach. 🙂

    LG Ulli

  • Alois
    August 6, 2011

    Lieber Bruder M.P.

    Das ist ein ausgesprochen guter Vortrag. Durch diesen Vortrag wurde mir auch bewusst, warum ich schon lange keine Angst vor dem Tode mehr habe, sondern nur vor einem eventuellen Leiden davor.

    Matth. 22
    32. „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.

    Mark. 12
    26. Was aber die Toten betrifft, daß sie auferstehen, habt ihr nicht in dem Buche Moses‘ gelesen, „in dem Dornbusch“, wie Gott zu ihm redete und sprach: „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“?
    27. Er ist nicht der Gott der Toten, sondern der Lebendigen. …

    Wenn wir im Fleische sterben, sterben wir somit nicht im Geist. Denn der Geist lebt weiter, denn unser Vater Jehova ist ein Gott der Lebenden. Wenn wir wirklich nach dem Tod tot wären, wäre er nicht unser Gott. Wer die Wahrheit Christi kennt und glaubt, wird somit nie sterben.

    Matth. 16
    28. Wahrlich, ich sage euch: Es sind etliche von denen, die hier stehen, welche den Tod nicht schmecken werden, bis sie den Sohn des Menschen haben kommen sehen in seinem Reiche.

    Jesus hat nicht gelogen, sondern er meinte genau das, wer im Glauben die fleischliche Hülle beim Tod ablegt, wird trotzdem den Tod nicht schmecken bis Jesus in sein Reich kommt.

    So wie Du es geschrieben hast, das ist die Wahrheit, nicht das schlechte Gewissen, das uns die Organisation versucht einzureden um noch mehr Dienst zu machen.

    Vielen Dank für die Ausarbeitung dieses Themas.

    Liebe Grüße
    Alois

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

17 + 12 =