95 Comments
  • morgentau
    Mai 9, 2012

    Hallo, ich danke euch sehr für eure Antworten.
    Ich sehe es auch so, dass ich mich Götz hingegeben habe u nicht einer Organisation. Trotzdem kam bei mir die Frage auf, vll doch ein schlechtes Gewissen? Alleine ohne Gemeinschaft im allgemeinen ist es manchmal schwer, im Alltag ein Verhältnis zu Gott aufrecht zu halten..
    Interessant ist, wie mein Mann seine Taufe sieht. Er war noch viel zu jung dafür u hat es nur gemacht, weil es von ihm erwartet wurde. Und er glaubt nicht mehr „an den Gott der JZ“. Somit sieht er sich ungetauft (was ihn aber auch nicht stört).

  • Hopefull
    Mai 9, 2012

    Liebe Morgentau

    Wenn Dein Mann das Bedürfniss bekommt sich taufen zu lassen, kannst das auch Du tun. Jesus sagte nur: „Geht daher hin …. und tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“. Er machte die Taufe nicht abhängig von einem Amt. Somit können alle Christen taufen. Wichtig ist, dass das Herz stimmt.
    Wenn Dein Mann damals mit dem Herzen nicht dabei war, aber heute sein Herz für den Gott Abrahams, Isaac und Jakobs, den Gott der Bibel und seinen Sohn Jesus Christus schlägt und er sie liebt, dann kannst auch Du ihn taufen. Das ist gar kein Problem.
    Ich stand vor einiger Zeit auch vor dieser Frage und die lieben Brüder hier auf BI haben mir sehr geholfen durch ihre liebevollen Kommentare. Ich bin zum Schluss gekommen mich nicht nochmal taufen zu lassen, da ich mich am Tag NUR Jehova und Jesus hingegeben habe und gar nicht an die Organisation gedacht habe. Ich habe die 2.te Tauffrage nun ausgeblendet. Sie hat für mich keine Bedeutung, sie war gegen meinen Willen und ich bin am Tag der Taufe damit überrumpelt worden. Mein Herz war nur auf unseren Schöpfer und auf seinen wundervollen Sohn gerichtet. Ich weiß das noch, als wäre es Gestern gewesen. 🙂 Und daher reicht mir die erste Tauffrage zu genüge.
    Denk nochmal über diesen Tag nach wie Du gefühlt hast. Das zählt!

    Gotte segne Dich und Deinen Mann

    liebe Grüße Hope

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Guten Abend Morgentau

    Würde das ewige Leben von der Taufe abhängen, müsste man noch einmal über die Taufe nachdenken. Nun ist der Schächer ohne die Taufe zu ewigem Leben gerettet worden und ich sehe keinen Grund, warum andere Menschen nicht in gleicher Weise gerettet werden können.

    Die Taufe hat bei einigen Kirchen eher eine psychologische Bedeutung. Sie soll das Gruppenbewusstsein verstärken und zu anderen Glaubensgemeinschaften abgrenzen. Das Gruppengefühl, als Teil einer Gruppe zu gelten, ermöglicht es dem Klerus erst das Individuum zu zwingen, ohne dass es sich dieses Druckes bewusst ist. Der Klerus (Hypnotiseur) dirigiert die Gruppe, und der Einzelne sucht darin Anerkennung, indem er sich der Gruppe, bisweilen im vorauseilendem Gehorsam, anpasst. Das machen aber nicht nur die ZJ so, sondern andere Kirchen und die Politik ebenso. Nichts ist für sie schlimmer als ein unkontrollierbarer Einzelgänger ohne Gruppenbewußtsein.

    Es ist ohnehin die Frage, ob Zeugen Jehovas im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen, da sie bei ihrer Taufe diese bezugnehmenden Worte(Taufformel) nicht sprechen. Sie tauchen wortlos unter.

    Ede

  • morgentau
    Mai 9, 2012

    Es geht mir auch nicht ausschließlich um die zweite Tauffrage, sondern eher darum, ob mit dem Austritt mit auch die Taufe entzogen wurde, gleich zusammen mit der Gemeinschaft. Aber das haben ja nicht die Brüder zu entscheiden, sondern Gott.

  • Michael
    Mai 9, 2012

    Hallo Morgentau, ich glaube Du machst Dir unberechtigte Sorgen,die Taufe ist eine persönliche Angelegenheit zwischen Dir und Jehova, denn sie beinhaltet ja …die an GOTT gestellte Bitte um ein gutes Gewissen….nicht an eine Organisation.
    Nur dieses Zugehörigkeitsdenken wird und wurde immer sehr stark von der WT-Ges. eingeimpft,siehe 2.Tauffrage.
    Aber ist das wirklich im Sinne Jehovas,macht er sein Verhältniss zu mir und Dir und zu allen anderen wirklich von der Zugehörigkeit einer MENSCHLICHEN Org. abhängig?
    Dann wäre er ja parteiisch… und das ist er mit Sicherheit nicht.
    Und wenn man bedenkt,welches Leid die Brüder in Deutschland,in Russland, in Malawi usw. erleiden mussten,nur wegen ihrer Zugehörigkeit zu der WT-Ges.,nicht wegen ihres Glaubens.
    Mit einer Unterschrift,das sie nicht mehr DAZU GEHÖREN,hätten sie sich vieles ersparen können,ihren Glauben hätten sie dabei nicht ablegen müssen.
    Also, unser Verhältniss zu Jehova ist auschlaggebend,nicht die „Mitgliedschaft“! Deine Taufe zählt allemal und hat nichts mit dem Verlassen der Gemeinschaft zu tun, wenn jemandem diese entzogen wurde,( eine absurde Prozedur !! ) und er wird wieder aufgenommen, muss er sich auch nicht nochmal taufen lassen.
    Einen wunderschönen Sonntag aus Franken wünscht allen,Michael

  • Hopefull
    Mai 9, 2012

    Hallo Morgentau

    wenn Du aus der Organisation austrittst, verlässt Du ja die Organisation und nicht Jehova. Wenn ein „Abtrünniger“ wieder zur WTG zurück geht, muss er sich ja auch nicht wieder erneut taufen lassen.
    Ich denke auch nicht, dass man sich wieder neu taufen lassen muss, wenn man Gott, aus welchem Grund auch immer, verlässt und nach einer Zeit wieder zu ihm findet. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn, hat der Vater den verlorenen Sohn auch wieder mit Freude aufgenommen als er nach Jahren wieder zurück kam.
    Ne, ich denke nicht, dass Du Dich deswegen nochmal taufen lassen musst. Ich denke aber auch, dass Jehova nichts dagegen hat, wenn Du Dich nochmal taufen lassen möchtest, damit Du Ruhe im Herzen hast. Oder Du erneuerst Deine Taufe mit einem intensiven Gebet.

    liebe Grüße Hope

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Liebe Hopefull

    Ich sehe es auch so, nicht der Täufer ist entscheidend, sondern der Täufling.

    Johannes der Täufer war auch kein Christ und hat Jesus getauft. Der Täuflich war ein vollkommener Mensch, der Täufer ein Sünder, wie wir alle.

    Somit kann mangels Alternativen sogar ein Moslem oder Atheist der Täufer sein, wenn er sich bereiterklären würde, einen Christen nach den christlichen Regeln zu taufen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    » wenn er sich bereiterklären würde, einen Christen nach den christlichen Regeln zu taufen. «

    Moin Alois

    Was sind die christlichen Regeln?

    Ede

  • Hopefull
    Mai 9, 2012

    Ganz spontan?:
    Die Anerkennung des Loskaufsopfer Jesu zur Befreiung unserer Sünden und die Liebe 🙂
    Moslems haben mit dem Ersteren etwas Probleme

    Güßle Hope

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Was mir erst heute zum Thema Taufe beim lesen der Bibel aufgefallen ist dass Personen VOR der Taufe bereits den heiligen Geist empfangen haben – was zeigt worauf es bei der Anerkennung wirklich ankommt:

    Apg. 10
    Menschen aus anderen Völkern werden in die Gemeinde aufgenommen
    44 Petrus hatte seine Rede noch nicht beendet, da wurden alle, die zuhörten, mit dem Heiligen Geist erfüllt. 45 Die Juden aus der Gemeinde in Joppe, die mit Petrus gekommen waren, konnten es kaum fassen, dass Gott auch Nichtjuden den Heiligen Geist schenkte. 46 Denn sie hörten, wie die Menschen in fremden Sprachen redeten und Gott lobten. Petrus aber sagte: 47 „Wer könnte ihnen jetzt noch die Taufe verweigern, wo sie genau wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?“ 48 Und er ließ alle auf den Namen Jesu Christi taufen. Danach baten sie Petrus, er möge noch einige Tage bei ihnen bleiben.

  • Hopefull
    Mai 9, 2012

    Das ist ja interessant. Ja super , dass Du das gefunden hast.

    lieben Gruß
    Hope

  • Morgentau
    Mai 9, 2012

    Hallo,
    ich stelle hier einmal öffentlich eine Frage, die mich schon lange beschäftigt.
    Ich habe mich als JZ taufen lassen, mir ging es nicht unbedingt darum, mich als Mitglied der JZ zu taufen, sondern ich hatte mich im Herzen Gott hingegeben. Die speziellen Tauffragen bzw der Treue zu den JZ ist mir damals nicht (negativ) aufgefallen.
    Nun habe ich die Gemeinschaft der Zeugen schon vor einiger Zeit verlassen, ua weil ich mit vielen Dingen nicht mehr übereinstimmte, was sie meinten im Lichte erkennen zu können.
    Nun frage ich mich: ist meine Taufe vor Gott „annulliert“? Ist die nicht mehr gültig, oder ist Gott das egal, dass ich nicht mehr zum Verein der JZ zähle? Wenn es ihm egal ist, warum ist dann überhaupt eine öffentliche Taufe von Nöten?
    Vll schaut hier ja noch jemand rein, es wäre interessant zu erfahren, wie andere Christen darüber denken.
    LG

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Lieber Morgentau, auch an dich ein herzliches Willkommen!
    Auf Deine Frage möchte ich gerne eingehen. Also wenn es so ist das du bei deiner Taufe dich im Herzen Gott hingegeben hast, so sehe ich darin den wesentlichen Grund für eine Akzeptanz von Jehova oder Jesus.
    Das im Namen des Vaters/Sohnes/heiligen Geistes ist das entscheidende, ob jemand von dieser oder jener Glaubensgemeinschaft als Jünger Jesu und hier zählt auch nur der echte Glaube an unseren Erlöser und Retter, getauft wurde ist ohne Bedeutung. Bedenke Menschen die vor 300, 400, oder auch Tausend Jahren getauft wurde, der Täufer mag ein Waldenser oder einer von vielen anderen christlich orientierten Gläubigen gewesen sein, warum sollte diese Taufe nicht ebenso gültig sein.

    Wichtig ist jedoch eins was offensichtlich von dir auch verstanden wurde, sich in Glaubensfragen nicht von Menschen (WTG oder trvSk) bestimmen zu lassen wie etwas zu vertreten oder zu lehren sei. Jesus sagte nur: JEDER der Menschengebote lehrt, dessen Anbetung ist vergeblich. Und genau das möchte die WTG von uns einfordern – sie erheben sich damit über Jesus UNSEREM einzigen Herrn, ja sie gehen soweit zu behaupten nur wenn wir dieser Organisation angehören können wir gerettet werden, etwas was klar und deutlich von GW verurteilt wird.

    Ich hoffe ich konnte dir eine befriedigende Antwort vermitteln, aber vielleicht nehmen ja auch noch andere auf deine Fragestellung Bezug, wir können uns alle gegenseitig anreizen und helfen.

    Liebe Grüße Matthäus

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Als Beleg vom obigen Kommentar zur WTG noch diese Zitate:

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1957, Seite 498
    „Es ist höchst wichtig, daß wir diese Tatsache verstehen und den Anweisungen des ,Sklaven’ so folgen, wie wir der Stimme Gottes folgen würden, weil es Gottes Vorkehrung ist…“

    Zeugen Jehovas müssen der Organisation so folgen, wie sie der Stimme Gottes folgen würden. Wie können unvollkommene Menschen solche Ansprüche stellen?

    Oder:
    „Der Wachtturm“, 01. November 1954, Seite 669
    „Indem wir Gott ehren und ihm dadurch die höchste Achtung erweisen, daß wir seine von ihm gebilligte Organisation hingebungsvoll anerkennen…“

    Eine HINGABE darf nie ein Mensch von uns verlangen die gebührt nur einem (auch seinem Sohn)

    Weiters:

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1956, Seite 464
    „Es ist heute gebieterische Pflicht, daß jene, die in der neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben wünschen, mit der Neuen-Welt-Gesellschaft Schritt halten. Warum? Weil sie nun bald alle ihre Glieder durch die größte aller Drangsale, den Krieg von Harmagedon, sicher hindurchbringen und sie in eine helle neue Welt führen wird….“

    Die sündige, unvollkommene WTG verspricht ihren Anhängern Rettung. Sie können sich nicht einmal selbst retten, geschweige denn andere!

    Noch ein Beleg der Vermessenheit:
    „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47

    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    Ein Zeuge Jehovas muß in jeder Hinsicht alles akzeptieren, andernfalls verliert er sein Leben.

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Hallo Morgentau

    Jehova beurteilt die Herzen, nicht die Organisationszugehörigkeit. Der Schächer, der neben Jesus am Pfahl starb, war weder getauft, noch unterwiesen, gehörte keiner Glaubensgemeinschaft an und hatte auch keine Stunde Predigtdienst auf dem Zettel. Dennoch wurde ihm aufgrund seines Herzens die Auferstehung im Paradies verbindlich zugesichert. Sind wir schlechter als der rechtskräftig verurteilte Verbrecher?

    Würde es eine Rettung aufgrund der Zugehörigkeit zu den Zeugen Jehovas geben, würden Menschen erst seit Bestehen dieser Glaubensgemeinschaft gerettet werden können, wobei sicherlich zwischen Ernsten Bibelforschern und Zeugen Jehovas unterschieden werden muss. Würde man aber den Maßstab an der Lehre festmachen, wird es noch schlimmer, weil gestern noch etwas anderes gelehrt wurde als heute oder morgen.

    Die Taufe ist für mich eine öffentliche Erklärung seiner persönlichen Hingabe an Gott verbunden mit dem Bewusstsein der eigenen Sündhaftigkeit und der Vergebung der Sünden durch Jesus Opfer, sodass wir ein gutes Gewissen trotz der zuvor begangenen Sünden haben können.

    Deine persönliche Hingabe an Gott endet nicht mit dem Versammlungsbesuch oder dem Gemeinschaftsentzug. Deine persönliche Hingabe an Gott ist deine ganz persönliche Herzensentscheidung. Sie kann auch dann, wenn sie einmal außer acht gelassen wurde, wieder hergestellt werden. Deine persönliche Hingabe ist dein ganz persönliches Verhältnis zu Gott.

    Ede

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Lieber Morgentau

    Mit dem WT 1.6.1985 (S. 30) wurden zwei Tauffragen neu formuliert:
    Die erste Frage lautet:
    „Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun? „

    Die zweite lautet:
    „Bist du dir darüber im klaren, daß du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?“

    Vor dem Juni 1985, hatte die 2. Frage noch eine biblische Bedeutung, wie ein Vergleich zeigt:

    „Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Loskaufsvorkehrung Jehova Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willen zu tun, wie dieser dir durch Christus Jesus und durch Gottes Wort geoffenbart und durch Gottes heiligen Geist verständlich gemacht wird?“

    So einfach hat sich das die Organisation gemacht: „Jehova Gott“ und „Christus Jesus“ werden nur durch einen Wachtturm durch die „Organisation“ ersetzt.

    Die Frage die sich viele Brüder und Schwestern stellen lautet nun: Muss ich mich erneut taufen lassen wenn ich nach der neuen Taufformel getauft wurde weil diese nicht der Bibel entspricht? Für diejenigen unserer Brüder und Schwestern welche vor der Einführung der neuen Taufformel getauft wurden, stellt sich diese Frage für sich selbst nicht.

    Die Bibel sagt über die Taufe:
    Mark. 16
    15. Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in die ganze Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung.
    16. Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
    Apg. 2:38
    Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber [sprach] zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
    Apg. 22
    16. Und nun, was zögerst du? Stehe auf, laß dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst.

    Es gibt aber auch diese Verse, welche man aber nicht falsch verstehen darf:

    Apg. 19
    3. Und er sprach: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber sagten: Auf die Taufe Johannes‘.
    4. Paulus aber sprach: Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft, indem er dem Volke sagte, daß sie an den glauben sollten, der nach ihm käme, das ist an Jesum.
    5. Als sie es aber gehört hatten, wurden sie auf den Namen des Herrn Jesus getauft;

    Denn hier geht es nicht darum, durch die 2. Tauffrage auf eine menschliche Organisation getauft worden zu sein, sondern diese Menschen wurden damals überhaupt nicht auf Jesus Christus getauft. Diese Verse sind somit kein Beweis eine Taufe zu wiederholen.

    Eine ähnliche Begebenheit, wie wir sie durch die 3. Tauffrage vorfinden gab es tatsächlich auch schon zur Zeit der Urchristen:

    1. Kor. 1
    11. Denn es ist mir von euch kund geworden, meine Brüder, durch die Hausgenossen der Chloe, daß Streitigkeiten unter euch sind.
    12. Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi.
    13. Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus‘ Namen getauft worden?

    Es haben sich somit auch schon zu damaliger Zeit Menschen nebenher eingeschlichen die auf sich, anstelle auf Jesus Christus getauft haben. (Vers 12) Aber Paulus schrieb nicht dass man deswegen die Taufe wiederholen solle, im Gegenteil, er sagte, „Ist der Christus zerteilt?“
    Und einen Vers vorher forderte Paulus die Brüder und Schwestern auf, in dieser Sache übereinstimmend zu reden, wie wir in 1. Kor. 1 Vers 10 nachlesen können:

    Ich ermahne euch aber, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle dasselbe redet und nicht Spaltungen unter euch seien, sondern daß ihr in demselben Sinne und in derselben Meinung völlig zusammengefügt seiet.

    Deshalb ist es nicht nötig und auch nicht sinnvoll die Taufe zu wiederholen, zumal die erste Tauffrage völlig in Ordnung ist und zusammen mit der Wassertaufe auch völlig ausreicht.

    Wen jedoch das Gewissen plagt, kann auch einen Brief an die Ältesten oder Selters schreiben, dass man nach Gebet zu der Erkenntnis gekommen ist dass man der 2. Tauffrage aufkündigen möchte. Denn dann hätte man für sein eigenes Gewissen dieses Versprechen an die Organisation gelöst.

    1.Petr. 3:21 … So wie diese acht Menschen damals erfahrt ihr heute eure Rettung in der Taufe. Denn in der Taufe soll ja nicht der Schmutz von eurem Körper abgewaschen werden. Vielmehr bitten wir Gott darum, uns ein reines Gewissen zu schenken. Und das ist möglich geworden, weil Jesus Christus auferstanden ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    Mai 9, 2012

    Lieber Alois,
    das hast du gut herausgestellt. Die 1. Tauffrage ist in Ordnung und für alle, einschließlich ich selber, die zur neuen 2. Tauffrage „JA“ gesagt haben gilt dass mit dieser 2. Tauffrage gegen übergeordnetes biblisches Recht verstoßen wurde und wird und diese somit belanglos ist. Für mich gilt meine Taufe. Wenn ein Bruder oder eine Schwester anders entscheidet und einen Brief an die Ältesten oder Selters schreibt finde ich das auch o.k.

    Wichtig ist finde ich, dass wir unserem Hingabegelübte an Jehova leben und den von ihm eingesetzten König anerkennen.

    Liebe Grüße an alle meine Mitanbeter herzlich Anna

  • Eddi
    Mai 9, 2012

    Hallo, nach längerer Pause habe ich die Möglichkeit, wieder etwas bei BI zu lesen, aber ehrlich – so prima wie der Artikel geschrieben ist, so fürchterlich ist die ganze Thematik Zeugen Jehovas mittlerweile für mich. Ein KA sagte mal (natürlich um die lieben Zeugen zu loben!: Jeder Gott ist nur so gut, wie die Religion, die ihn vertritt.
    Gemessen an diesen Worten ist Jehova schuld am Elend der ganzen Menschheit seit deren Bestehen. Ich hätte nie gedacht (und auch nicht gewollt), dass ich mich tatsächlich einmal derart schämen muss, in dieser Religion gewesen zu sein, …..Und weil das Totschweigen so schön klappt, darf man auch noch mit Wonne und großem Freimut andere verhöhnen, die mit dieser „Wahrheit“ nicht klarkommen.

    Dieser Jehova will ein Gott der Liebe sein? Tatsache ist, ich habe mehr geliebt, ich war ihm treu, als sein Bodenpersonal mich wissen ließ, dass ich ihm nie gut genug sein würde! Jesus gebot: Liebe deinen Nächsten? Dann ist dieser Jesus niemals, wirklich niemals der Sohn Jehovas! Was bilden sich diese ……. eigentlich ein?! Die Juden sind als das alleinig auserwählte Volk Gottes abgewählt worden, weil sie den Sinn der 10 Anleitungen Gottes verdreht und durch über 600 eigene, sinnentfremdete und menschenfeindliche Gesetze ersetzt haben. (Man beachte, dass in der Offenbarung die Zahl 666 als „eines Menschen Zahl“, als Tun des „Wilden Tieres“ bezeichnet wird. 6 in der dreifachen Steigerung!)Bei all dem haben sie sich auf Jehova berufen.
    Kommt das nicht bekannt vor? Wie sieht das mit dem Ältestenlehrbuch aus? Eine Sammlung (ich hab´die Zahl der „Gebote“ noch nicht gelesen)von eigenen, menschenverachtenden Anleitungen zu Diskriminierung und Eliminierung! Natürlich im Namen Jehovas! Völlig mit Recht bezeichnet sich dieses Brooklyner Altenheim als Nachfolgeorganisation der fleischlichen Juden! Sie taufen zwar „in die Organisation“, in etwas, das den „Ordinierten“ absolut geheim gehalten wurde! In der Tat benehmen sie sich „wie Spiegel“, allerdings nicht, um die Herrlichkeit unseres Gottes widerzuspiegeln, sondern um das Leben gebende Licht des Schöpfers abzulenken von den Bedürftigen.

    Ich weiß nicht, ob ich die Gnade erfahren darf, die Auslöschung dessen zu erleben, aber dies wäre ein echter Gnadenakt Gottes.

    Seid lieb gegrüßt
    Eddi

  • Ulrike P.
    Mai 9, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „Dieser Jehova will ein Gott der Liebe sein? Tatsache ist, ich habe mehr geliebt, ich war ihm treu, als sein Bodenpersonal mich wissen ließ, dass ich ihm nie gut genug sein würde! Jesus gebot: Liebe deinen Nächsten? Dann ist dieser Jesus niemals, wirklich niemals der Sohn Jehovas! Was bilden sich diese ……. eigentlich ein?!“

    Der Gott der Zeugen, ist wirklich kein Gott der Liebe, da hast du recht. DIESER Jehova ist auch nicht der Vater Jesu.
    Ich kann dir sagen was er ist: Er ist ein von Menschen erschaffenens Trugbild, um andere klein und in Angst zu halten.

    Aber der Gott wie er in der Bibel beschrieben wird, dessen Name JHWH ist und „Ewiger Schöpfer, der immer nahe ist“ bedeutet, dieser ist der Vater Jesu Christi UND jetzt schon der Vater eines jeden, der an seinen Sohn als Erlöser glaubt.

    Als das selbsternannte „Bodenpersonal“ dich wissen ließ, das du für Gott nix taugst, wird ihm das nicht gefallen haben und deine Treue ist ihm wichtiger, als das Geschwafel solcher Leute…da kannste sicher sein.

    Ja, selbst wenn wir Menschen ihm untreu werden, ER wird von seiner Treue zu uns, niemals weichen:

    13 Wenn wir untreu sind, bleibt er treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
    2. Tim 2, 13

    Bitte BITTE, sehe niemals menschliche Hartherzigkeit, Grausamkeit und Boshaftigkeit, als von Gott gewollt an. – Er übernahm zwar durch seinen Sohn die Verantwortung dafür, aber er lässt all das nur zu, bis die volle Zahl aus den Nationen zum Christus geführt wurde.
    Doch irgendwann ist Schluss mit lustig und alle unbarmherzigen Menschen, wird ein ebensolches Gericht treffen.

    Keine Gnade für den, der selber ohne Gnade ist.

    LG Ulli

  • Dennis
    Mai 9, 2012

    Lieber Denker,

    -da der Anwort-Button nicht da war, schreibe ich hier-

    herzlich willkommen, falls das Dein erster Kommentar war!

    Es ist natürlich der LK nicht entgangen, dass die Zahl seit 5 Jahren deutlich steigt und auch vielen Tausenden Brüdern ebenfalls nicht. Es ist nicht schwer sich vorzustellen, wieviel Anfragen bei Kreisaufsehern und im Bethel deshalb schon eingegangen sind.

    Ich kenne auch die Aussagen einiger Brüder bis vor ein paar Jahren wo es immer hieß, „ja das Ende ist nahe weil die Gesalbten immer weniger werden und natürlich immer älter“. Die LK hat das natürlich jahrelang so gelehrt, nicht zuletzt sehr eindeutig im WT 01.02.99 S. 18 Abs 19 wo aus dem Jahrbuch 1939 zitiert wird:

    (zitat)
    „Die jetzt auf der Erde lebenden gesalbten Nachfolger Christi Jesu sind gering an Zahl und werden NIEMALS MEHR werden. In der Heiligen Schrift werden sie als der ‚Überrest‘ der Nachkommenschaft oder Kinder Zions, d. h. der Organisation Gottes, bezeichnet.“

    Eine ziemliche Misere für die LK, aber für die WTG ist kein Problem so groß, dass man es nicht mit einem Federstrich vom Tisch wischen könnte:

    (Zitat)
    – WT 15.11.11 8. S. 22 Fragen von Lesern –

    „Wer von den Gedächtnismahlsymbolen nimmt. Diese Angabe bezieht sich auf die Zahl der getauften Zeugen Jehovas weltweit, die von den Gedächtnismahlsymbolen genommen haben. Repräsentiert sie die Gesamtzahl der Gesalbten auf der Erde? Nicht unbedingt. Es gibt eine Reihe von Faktoren — zum Beispiel frühere Glaubensansichten oder psychische und emotionale Schwankungen —, die jemand zu dem falschen Schluss führen könnten, er sei zum Leben im Himmel berufen. Wir haben keine Möglichkeit, die genaue Anzahl der Gesalbten auf der Erde festzustellen, und das ist auch nicht notwendig. Die leitende Körperschaft führt keine Liste derer, die von den Symbolen nehmen, denn die Gesalbten sind nicht weltweit miteinander vernetzt.“

    Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen.

    LG
    Dennis

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Lieber Dennis

    Aha, wieder was gelernt.
    Wenn also nicht eintritt was die Organisation vorhergesagt hat, liegt es daran, dass einige Brüder und Schwestern reif für die Klapse sind.

    Nur gut dass die Organisation niemals einen Fehler macht. Würde sie einen Fehler machen würde sie ihn bestimmt zugeben. Dass sie nie Fehler zugeben muss, liegt wohl daran, dass sie nie welche macht.

    Ist das nicht toll einer Organisation hinterherzuklaufen die so unfehlbar ist? 😉

    Liebe Grüße
    Alois

  • Quasimodo
    Mai 9, 2012

    Guten Tag zusammen,

    bitte entschuldigt wenn ich nochmal nachfrage vielleicht habe ich es übersehen.

    Mit welche Taufformel taufte eigentlich Johannes der Täufer?

    Auch Jesus selbst soll ja einige Zeit getauft haben.

    Welche Taufformel benutzte er?

    Besten Dank schonmal für erläuternte Antworten.

    mfg

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Hallo Quasimodo

    Jesus hat persönlich nicht getauft. Ob Johannes bei seiner Taufe eine Taufformel aussprach ist uns nicht überliefert. Man schließt aus den unterschiedlichen Auswirkungen der Taufe auf die Getauften, dass der zuvor gelehrte Inhalt entscheidend ist, welche Taufe durchgeführt wurde, was den Verzicht auf das Aussprechen einer Taufformel begründet. Das stellt uns vor ein folgenschweres Problem, denn was kann man einem Kleinkind lehren und was hat es davon verstanden, was erkannten die Menschen während der Zeiten der Nationen (von 33 bis 1914 u.Z.) als man an einen Trinität glaubte und die ersten Christen, die noch keine Bibel besaßen. Auch die Auferstehungshoffnung zur Zeit der Ernsten Bibelforscher, als noch alle Menschen in den Himmel zu kommen glaubten, mag anders bewertet werden, als die zur Zeit der Zeugen Jehova, wo es eine große Volksmenge mit irdischer Auferstehungshoffnung gibt. Auf jeden Fall muss es einen erkennbaren Unterscheid von der Wassertaufe zu einem schlichten Reinigungsbad geben.

    Ede

  • Dennis
    Mai 9, 2012

    Hallo Edelmuth,

    egal wie oft man es dreht und wendet, aber weder 607 v.u.Z. noch 33 u.Z. können die angeblichen „Zeiten der Nationen“ begonnen haben, weil Jesus diesem Gedanken in Luk. 21:24 explizit widerspricht.

    Aber selbst wenn das so gewesen wäre, ganz sicher können sie nicht 1914 geendet haben.

    Diese ganze „Zeiten der Nationen“-Sache ist wieder nur so eine Nebelkerze der WTG, denn diese Bezeichnung kommt genauso wie „Harmagedon“ 1 mal in der ganzen Bibel vor und die WTG schafft es einen rießigen Popanz bei 7 Mio. ZJ daraus zu machen, so als ob sich die ganze Bibel und das Christsein darum drehen würde.

    Gruß
    Dennis

    P.S.: Noch eine Frage an alle, weil ich das in diesem Zusammenhang gelesen habe.

    Jesus sagt in Luk. 21:22 dass in den Tagen des Endes im 1. Jhdt. (jüdisches System) „alles erfüllt wird was geschrieben steht“. Warum sollen wir also überhaupt von einer sog. „größeren Erfüllung“ oder „2. Erfüllung“ ausgehen?

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    >> Es ist völlig wurscht ob ich sage “Nachfolger” oder “Nachahmer”. Beides hat die gleiche Bedeutung…..Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich eine fragwürdige Definition des Wortes “Jünger” aus dem Einsichten-Buch der WTG irgendeine Bedeutung bei messe? <<

    Guten Morgen Dennis

    Dein Schwarz-weiß-Denken, alles ohne Prüfung abzulehnen was vom Sklaven kommt, ist ebenso vorurteilsbehaftet wir das Denken der Brüder, die alles was vom Sklaven kommt ohne Prüfung als die göttliche Wahrheit annehmen.

    NACHAHMEN: sich genauso verhalten, nachmachen, nachbilden, kopieren,

    NACHFOLGEN: Übernahme eines Amtes, einer Würde, eines Erbes vom Vorgänger, hinterher folgen, (Wahrig, deutsches Wörterbuch)

    Kümmere dich ab Besten nicht um mich und versuche nicht mich zu beurteilen. Du liegst mit Sicherheit falsch. Beurteile lieber meine Argumente, ob sie biblisch sind.

    Ede

    Die Antwortbutten ist… du weist schon.

  • Markus
    Mai 9, 2012

    Liebe Brüder der inzwischen besseren Erkenntnis,

    als ich mich damals bei den Zeugen Jehovas taufen liess, war mir der tiefe Glaube an Jehova Gott und die Überzeugung seinen Willen tun zu wollen mit der Aussicht in naher Zukunft in einem Paradies leben zu können, wofür der Höchste selbst durch seinen geliebten Sohn geschaffen hatte, das Allerwichtigst – natürlich alles gepaart mit der tiefen Liebe zu Jehova Gott.
    Im Nachhinein musste ich jedoch leider feststellen, dass die Gesellschaft der Zeugen Jehovas mich von dem Tag an als ihr „Eigentum“ betrachtete und ich somit den Druck und den Anforderungen der Organisation spürte. Als ich dann nicht ganz so „funktionierte“ wie die Gesellschaft mich haben wollte, hat man mich, genauso wie Millionen vor mir, eiskalt abserviert.
    Eine liebevolle Führung mit aufrichtigem Interesse hätte ich mir damals gewünscht, aber leider wurde ich als ein Sklave
    der Gesellschaft gebraucht, die nur ihre eigenen Interessen mit aller Härte verfolgt – was für ein Gegensatz zu der Liebe Gottes, von der der Apostel Johannes spricht.
    Vor einiger Zeit standen bei mir, nachdem ich bereits seit etlichen Jahren ausgeschlossen bin, zwei Zeugen Jehovas vor der Tür. Laut Begründung kamen sie auch nur „weil die Gesellschaft es so vorgesehen hatte“ – persönliches Interesse gleich null – was für ein Armutszeugnis dieser skrupellosen Gesellschaft.

    LG Markus

  • Manfred an Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Lieber Edelmuth,
    ich setzte den Kommentar an Dich mal hierher, weil Du keinen Antwortbutton mehr hattest.

    vielen Dank für Dein Lob. Du sagtest: Entschuldige bitte, Manfred, aber hast du denn gar nichts in der Versammlung gelernt? Zitat Ende.

    Anscheinend nicht und darüber bin ich auch sehr froh. Ich habe 38 Jahre lang eine Gehirnwäsche über mich ergehen lassen, ohne dass davon was zurück geblieben ist. Jede Regierung würde sich so einen Agenten wünschen, der nach jahrelanger Gehirnwäsche immer noch loyal ist. 😉

    Im übrigen, hast Du auch nicht sehr gut in den Zusammenkünften aufgepasst. Denn dort wurde immer wieder gesagt, dass man sich nicht über das Internet über Glaubenslehren austauschen sollte und schon gar nicht Lehren des Sklaven zu kritisieren. Nun bist Du aber auch hier in diesem Forum gelandet und schreibst sehr eifrig mit. Das passt ja mal so gar nicht zu der Lehre aus der Versammlung. Zumal wenn Du für diese Lehren auch noch so eintrittst. Du bist doch offensichtlich hier, weil Dir auch etwas in der Versammlung missfällt, ansonsten würdest Du Dich doch gar nicht auf so ein Forum einlassen, oder aber Du versuchst durch die Hintertür wieder die Lehren der Organisation hier reinzubringen, die wir schon erfolgreich abgelegt hatten. Also wozu zählst Du Dich?

    Bevor ich auf Deine anderen Einwände eingehe, sollten wir mal Deinen letzten Satz näher beleuchten, der da lautet:
    Auf deine und Saschas Hypothese, dass es nur eine Rettung auf der Erde gibt, habe ich nicht geantwortet, weil ich sie für absolut unbiblische und leicht widerlegbar halte. Zitat Ende.

    Wenn eine Lehre oder Hypothese unbiblisch ist, bedeutet das, dass diese Lehre oder Hypothese NICHT in der Bibel zu finden ist. Denn wenn sie in der Bibel zu finden wäre, dann wäre sie ja biblisch. Jetzt ist es ja nicht so, dass der Sascha oder ich Dir etwas genannt haben, was aus unseren eigenen Gedanken entstanden ist, sondern wir haben die Bibel zitiert und zwar genau diesen Text:

    Eph: 4:4-6 Elberfelder Bibel
    4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in EINER HOFFNUNG eurer Berufung!
    5 Ein Herr, EIN GLAUBE, eine Taufe,
    6 ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.

    Wenn also etwas in der Bibel steht, dann muss es biblisch sein, sonst stünde es ja nicht in der Bibel. Also allein weil etwas in der Bibel steht, widerspricht es ja schon der Aussage, dass es unbiblisch ist, denn sonst würde es in der Bibel nun mal nicht stehen. Du schreibst, dass Du das leicht widerlegen kannst und zwar so leicht, dass es Dir noch nicht mal eine Antwort wert war etwas dazu zu schreiben. Hier trifft wohl eher das zu, was der Matthäus Dir schon des öfteren geschrieben hat, dass Du die biblischen Beweise für Deine Behauptungen schuldig bleibst.

    Aber jetzt zu den anderen Dingen, Du hast etwas sehr interessantes geschrieben:
    WO IST DER TEMPEL GOTTES? ER IST DA, WO JESUS SEIN LEBEN ALS OPFER DARGEBRACHT HAT, in den Himmeln seines Vaters. Diesen Tempel werden Jesus Brüder nie wieder verlassen. Zitat Ende.

    Wo genau hat Jesus noch mal sein Opfer dargebracht? Ist er nicht extra vom Himmel herabgekommen um sein Opfer hier auf der Erde darzubringen? Nach Deiner eigenen Schlussfolgerung ist der Tempel Gottes dort, wo er auch sein Opfer dargebracht hat und das ist hier auf der Erde. Somit stimme ich Deiner Schlussfolgerung zu. Oder lies doch mal 1. Kor. 3:16, 17 (Elberfelder Bibel):

    16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
    17 Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr.

    Wurden diese Worte zu Engeln in den Himmel gesprochen oder zu Menschen auf der Erde???

    Dann hast Du noch folgendes geschrieben: Wer oder was ist das himmlische Jerusalem. Es ist keine buchstäbliche Stadt aus Holz und Stein in den Himmeln wie die STA es lehren. Zitat Ende.

    Das die Stadt nicht aus Holz und Stein ist, da gebe ich Dir Recht, in der Bibel werden viel wertvollere Materialien angegeben. In Off. 21:9-27 wird das neue Jerusalem beschrieben. Hier aus der NGÜ:

    Das neue Jerusalem
    9 Nun trat einer von jenen sieben Engeln zu mir, die die sieben Schalen mit den sieben letzten Plagen ´ausgeschüttet` hatten, und sagte: »Komm, ich will dir die Braut des Lammes zeigen, die Frau, die das Lamm sich erwählt hat14.«
    10 Daraufhin nahm der Geist Gottes Besitz von mir, und ich sah mich vom Engel auf den Gipfel eines sehr hohen Berges versetzt.15 Von dort aus zeigte er mir Jerusalem, die heilige Stadt, die von Gott aus dem Himmel herabgekommen war16.
    11 Gottes Herrlichkeit erfüllte die Stadt, sodass sie wie ein überaus kostbarer Edelstein leuchtete; sie funkelte wie ein Diamant17.
    12 Die Stadt war von einer mächtigen, hohen Mauer umgeben und hatte zwölf Tore, an denen18 zwölf Engel ´Wache hielten` und auf denen zwölf Namen standen – die Namen der zwölf Stämme Israels.
    13 Drei Tore gingen nach Osten, drei nach Norden, drei nach Süden und drei nach Westen.
    14 Das Fundament der Stadtmauer bestand aus19 zwölf Grundsteinen, auf denen ebenfalls zwölf Namen standen – die Namen der zwölf Apostel des Lammes.
    15 Der Engel, der mit mir gesprochen hatte, hatte einen goldenen Messstab in der Hand, der ihm dazu diente, die Stadt einschließlich ihrer Tore und ihrer Mauer zu vermessen.
    16 Länge und Breite der Stadt waren gleich; sie war quadratisch20 angelegt. Nun vermaß der Engel die Stadt mit seinem Messstab: Sowohl in der Länge und in der Breite als auch in der Höhe waren es je zwölftausend Stadien21.
    17 Er maß auch die Höhe22 der Stadtmauer. Sie betrug, nach menschlichem Maß gerechnet – dem Maß, das der Engel verwendete23 –, hundertvierundvierzig Ellen24.
    18 Die Mauer war aus Diamanten gebaut25, und die Stadt selbst bestand aus reinem Gold, das wie geschliffenes Kristall ´schimmerte und glänzte`.
    19 Verschiedenartigste kostbare Steine gaben auch dem Fundament26 der Mauer ein prachtvolles Aussehen. Der erste Grundstein war ein Diamant, der zweite ein Lapislazuli27, der dritte ein Rubin28, der vierte ein Smaragd,
    20 der fünfte ein Achat29, der sechste ein Karneol, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Saphir30 und der zwölfte ein Amethyst.
    21 Die zwölf Stadttore bestanden aus zwölf Perlen; jedes Tor war aus einer einzigen Perle geformt. Und die breite Straße, ´die mitten durch die Stadt führte,` war aus reinem Gold und durchscheinend wie Kristall.
    22 Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Der Herr selbst, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
    23 Auch sind weder Sonne noch Mond nötig, um der Stadt Licht zu geben. Sie wird von der Herrlichkeit Gottes erhellt; das Licht, das ihr leuchtet, ist das Lamm.
    24 DIE VÖLKER WERDEN IN DEM LICHT LEBEN, DAS VON DER STADT AUSGEHT, UND VON ÜBERALL AUF DER ERDE WERDEN DIE KÖNIGE KOMMEN UND IHREN REICHTUM31 IN DIE STADT BRINGEN.
    25 Die Tore der Stadt werden den ganzen Tag geöffnet sein; mehr noch: Weil es dort keine Nacht gibt, werden sie überhaupt nie geschlossen.32
    26 Die herrlichsten Schätze und Kostbarkeiten33 der Völker werden in die Stadt gebracht.
    27 Aber etwas Unreines wird dort niemals Einlass finden. Wer Dinge tut, die Gott verabscheut, und sich in seinem Handeln von der Lüge leiten lässt34, darf nicht hineingehen. Zutritt haben nur die, die im Lebensbuch des Lammes eingetragen sind.

    Selbst wenn man sagt, dass diese Stadt nur symbolisch zu sehen ist, dann bleibt eine Tatsache bestehen: Gemäß Vers 24 werden die Könige kommen und Ihren Reichtum in die Stadt bringen. Wieso sollen Sie in die Stadt gehen können, wenn diese nur symbolisch gemeint ist???

    Und wieder mal steht es so in der Bibel, also muss es wohl biblisch sein, sonst stünde es dort ja gar nicht.
    Wem soll ich jetzt mehr glauben? Dir oder dem Wort Gottes?

    Möchtest Du wirklich entscheiden, was gemäß Deinen Augen biblisch oder unbiblisch ist, obwohl Jehova dafür gesorgt hat, dass dies in der Bibel niedergeschrieben wurde? Für was hat es Jehova schreiben lassen, um uns zu verwirren? Glaubst Du das? Ich nicht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Hallo Manfred

    (Epheser 4:1-6) . . .Ich, der Gefangene im Herrn, bitte euch daher inständig, der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, würdig zu wandeln, 2 mit aller Demut und Milde, mit Langmut, einander in Liebe ertragend, 3 euch ernstlich bemühend, die Einheit des Geistes in dem vereinigenden Band des Friedens zu bewahren. 4 Da ist e i n Leib und e i n Geist, so wie ihr in der e i n e n Hoffnung berufen worden seid, zu der ihr berufen wurdet; 5 e i n Herr, e i n Glaube, e i n e Taufe; 6 e i n Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist. . .

    Zählst du dich als Mitglied der großen Volksmenge zum Leib Christi? Wenn nicht, kann das Bibelzitat auch nicht auf dich angewendet werden. Wenn doch, wo ist denn dein Haupt, der Christus

    Mitglieder der großen Volksmenge und Gesalbte haben einen Glauben, nämlich dass die einen zu himmlischem und die anderen zu irdischem Leben verherrlicht werden, und über allem steht der Vater mit seinem Sohn. Wo nun ist der Beweis, dass es nur eine Rettung zu irdischem Leben gibt.

    (1. Korinther 3:16-17) . . .Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.

    (Offenbarung 7:15) . . .Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm IN SEINEM TEMPEL heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten.

    Nun glauben wir doch nicht wirklich, dass in uns Tag und Nacht von anderen Menschen heiliger Dienst dargebracht wird. 1. Kor. 3:16-17 hat keine buchstäbliche, sondern eine sinnbildliche Bedeutung.

    Wo ist der Tempel Gottes, den diejenigen, die siegen, nicht wieder verlassen werden (Offenbarung 3:12)

    (Offenbarung 11:19) . . .Und das Tempel[heiligtum] Gottes, das im Himmel ist, wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel[heiligtum] gesehen. . . .

    Wenn es eine ausschließliche Auferstehung auf der Erde geben soll, wie du sagt, müssten sich alle das Königreich und seine Regierung betreffenden Aussagen auch auf die Erde beziehen.

    Wir wollen einmal prüfen, ob das sein kann?

    (Johannes 18:36) . . .Jesus antwortete: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Wäre mein Königreich ein Teil dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königreich nicht von daher.“

    Vielleicht meinte Jesus ja, dass es nicht in Jerusalem sein kann. Aber auch auf anderen Teilen dieser Erde wurde bisher kein Königreich Jesu entdeckt.

    (2. Timotheus 4:18) . . .Der Herr wird mich von jedem bösen Werk befreien und wird [mich] für sein HIMMLISCHES Königreich retten. . .

    (Matthäus 13:44) . . .Das KÖNIGREICH DER HIMMEL ist einem im Feld verborgenen Schatz gleich, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenes Feld.

    Von einem zweiten Königreich und einem anderen von Gott eingesetzten König im Himmel als Jesus ist mir nichts bekannt.

    Wo befindet sich unser König Jesus der Christus?

    (Epheser 1:19-21) . . .Es ist der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke gemäß, 20 mit der er in Christi Fall gewirkt hat, als er ihn von den Toten auferweckte und ihn in den himmlischen Örtern zu seiner Rechten setzte, 21 hoch über jede Regierung und Gewalt und Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht nur in diesem System der Dinge, sondern auch in dem künftigen.

    (Daniel 7:13-14) . . .Ich schaute weiter in den Visionen der Nacht, und siehe da, mit den Wolken des Himmels kam gerade einer wie ein Menschensohn; und er erlangte Zutritt zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn nahe heran, ja vor IHN. 14 Und ihm wurde Herrschaft und Würde und Königtum gegeben, damit die Völker, Völkerschaften und Sprachen alle ihm dienen sollten. . .

    Wenn sich unser König beim Vater zu seiner Rechten befindet, dann sind seine Brüder bei ihm, denn er hat verheißen sie zu sich heimzuholen. Das Königreich Gottes ist somit eine himmlische Regierung, deren Regierungsgewalt sich über die gesamte Erde erstreckt.

    Ede

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Lieber Edelmuth
    Ich glaube wie Du dass ein Teil der Gläubigen eine Auferstehung im Himmel haben werden, damit meine ich die 144000
    Auf der Erde werden Menschen leben, so wie es im verlorenen Paradies schon war.

    Ich glaube aber dass mit dem Wort Himmel nicht irgend ein Ort im Universum gemeint ist, sondern die Geisteswelt allgemein. Die 144000 sollen als Könige den Menschen dienen, was sollen sie irgendwo im Universum machen? Sie werden als Engel, von den Menschen erkauft, hier auf der Erde den Menschen dienen. Auch Jehova und sein Sohn hält sich mitten unter uns auf, also sind auch auf der Erde. Jesus sagte doch, wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind bin ich mitten unter ihnen. Somit sagt er selbst dass er sich hier auf der Erde aufhält.

    Jehova ist sowieso unendlich in Raum und Zeit, also überall, immer und gleichzeitig. Wer wollte ihm eine Grenze setzen? Das macht uns nur der Widersacher glauben, dass Jehova irgendwo im Universum auf einem Stuhl sitzt. Der Widersacher möchte ihn so klein wie möglich machen, damit er selbst größer erscheint.

    Wenn wir also das Wort Himmel benutzen, oder die Bibel es benutzt, sollte man sich darunter die Geisterwelt vorstellen und nicht unbedingt einen Ort außerhalb unserer Erde.

    Ich danke Dir aber dass Du mit Deinen Argumenten zur Aufklärung vieler Punkte beiträgst. Denn wir alle sind Suchende und Ringen darum die Wahrheit zu finden. Würde sich niemand mehr trauen, nicht stromlinienförmige Gedanken einzubringen, wäre es an der Zeit Bruderinfo zu verlassen. Wir wären genauso weit wie die Organisation, welche auch nur eine Ansicht zulässt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Mai 9, 2012

    Lieber Alois,

    (Zitat)
    „Würde sich niemand mehr trauen, nicht stromlinienförmige Gedanken einzubringen, wäre es an der Zeit Bruderinfo zu verlassen. Wir wären genauso weit wie die Organisation, welche auch nur eine Ansicht zulässt.“

    Das kann ich nur voll und ganz unterstreichen.

    Diesen Grundsatz sollten wir aber nicht nur für Kommentare sondern auch für BI-Artikel gelten lassen, ansonsten würde BI zu einer Ersatz-Lehrorganisation und wir wären dann vom Regen in die Traufe gekommen. Bruderinfo soll uns helfen selbstdenkende und eigenverantwortliche Christen zu werden, die den Schöpfer JHWH anbeten und den hl. Geist in ihrem Leben wirken lassen, so sehe ich das. Deshalb finde ich es auch so schade, dass es hin und wieder so weit kommt, dass Artikel nach ein paar Tagen entfernt werden, weil dem einen oder anderen nach seinem biblischen Verständnis was nicht passt. Jeder hat ja die Möglichkeit durch Kommentare auf Fehler in Artikeln hinzuweisen und dadurch können auch die Leser sich ihr eigenes Bild machen, ganz ohne Bevormundung. Das sind dann Gelegenheiten um seinen Geist und sein Urteilsvermögen zu schärfen.

    LG
    Dennis

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Lieber Dennis

    Ja da gebe ich Dir Recht, löschen sollte man keine Vorträge. Die Darstellung einer anderen Ansicht durch Kommentare sollte ausreichen. Bei missverständlicher Formulierung würde auch eine Klarstellung im Vortrag helfen.

    Nach meiner Beobachtung wurden aber alle Vorträge nach ein paar Tagen wieder eingestellt, außer einen einzigen, nämlich dieser:

    http://www.digidatanet.de/?p=408

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    Mai 9, 2012

    Lieber Dennis, lieber Alois,

    zu euren Kommentaren passt vielleicht dieser Text:

    Eph 4:2 Seid euch der eigenen Niedrigkeit bewusst und begegnet den anderen freundlich, habt Geduld miteinander und ertragt euch gegenseitig in Liebe.

    Unterschiedliche Meinungen oder ein unterschiedlicher Erkenntnisstand dürfen niemals die Liebe untergraben. Vielen Dank also für eure Kommentare und einen schönen Sonntag an alle.

    Schöne Grüße
    Sascha

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Lieber Edelmuth

    Du hast folgenden Vers als Beweis angegeben dass das Königreich Jesu nicht auf der Erde ist:

    (Johannes 18:36) . . .Jesus antwortete: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Wäre mein Königreich ein Teil dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königreich nicht von daher.“

    Ich glaube hier ist mit Welt nicht der Planet Erde gemeint, sondern die Welt im Sinne von Welt Satans.

    Satan hat Jesus angeboten dass er nach einem Akt der Anbetung über alle Königreiche der Erde herrschen könnte. Er hat zu unserer Rettung diese Prüfung bestanden. Jesus möchte nicht über ein Königreich in der Welt des Satans herrschen. Deswegen ist es auch unmöglich dass er als König über die Wachtturm Organisation herrscht.
    Die Organisation selbst behauptet die Speise von Jehova zu bekommen, damit hat sie Jesus als König sowieso abgelehnt. Jehova kann auch nicht der König sein, denn dieser handelt nur über seinen Sohn, scheidet also auch aus. Bleibt nur derjenige übrig der sich als Engel des Lichts ausgibt als Herrscher auch des Königreiches Zeugen Jehovas übrig.

    Deshalb gehet hinaus mein Volk…. Hinaus aus dem Organisationsvolk Zeugen Jehovas, hin zu unserem König, Retter und Hirte Jesus Christus.

    Falls Du aus irgend einem Grund ein Gefangener der Organisation bist, so versuche Dich zu befreien um schnell flüchten zu können. Wohl dem der keine Rücksicht auf seine Situation in der Familie oder sonstige Gründe nehmen muss.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Mai 9, 2012

    Lieber Edelmuth,
    eigentlich wollte ich nicht mehr auf Deinen Kommentar an mich eingehen, aber das was Du heute an Anna geschrieben hast, kann ich so nicht stehen lassen. Wenn Du die Situationen vergleichst, erkennst Du vielleicht, dass Du genau das gleiche machst, was Du Schw. Anna vorgeworfen hast. Es geht um folgendes:

    Zitat Ede an Anna:
    Ich würde mich wirklich freuen, wenn du und auch die anderen auf persönliche Ratschläge und Spekulation über meine Motive hier zu schreiben, verzichten würdet. Ob meine Vorstellung mit den Vorstellungen des Sklaven punktuell identisch sind, ist völlig unbedeutend. Wichtig ist, ob sie mit der Bibel übereinstimmen. – Zitat Ende.

    Jetzt möchte ich nochmal Deinen Kommentar an mich zur Sprache bringen und prüfe selber, ob Du nicht genau das gleiche machst wie Schw. Anna. Du hast an mich geschrieben:

    Zählst du dich als Mitglied der großen Volksmenge zum Leib Christi? Wenn nicht, kann das Bibelzitat auch nicht auf dich angewendet werden. Wenn doch, wo ist denn dein Haupt, der Christus – Zitat Ende.

    Du hast mich als Mitglied der großen Volksmenge benannt. Woher weißt Du das es so ist? Wir kennen uns doch gar nicht. Wieso behauptest Du einfach etwas über mich, was Du gar nicht wissen kannst? Ist das nicht das gleiche wie sich Schw. Anna über Deine Motive hier zu schreiben geäussert hat?

    Dann hast Du mir wieder eine Frage gestellt, die ich in meinem vorigen Kommentar an Dich bereits beantwortet hatte und zwar ging es darum:

    Wo ist der Tempel Gottes, den diejenigen, die siegen, nicht wieder verlassen werden (Offenbarung 3:12) – Zitat Ende.

    An Schw. Anna hast Du geschrieben, dass Du nur möchtest, dass das Bibelwort berücksichtigt wird. Warum tust Du das nicht auch? Denn würdest Du den Vers 12 aus Off. 3 bis zum Ende lesen, hätte Dir die Bibel die Antwort selbst gegeben. Hier der Text aus der Elberfelder:

    Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

    Hier steht eindeutig, dass die Stadt aus dem Himmel herabkommt, das geht auch aus Off. 21 hervor. Bitte lies das ganze Kapitel.

    Dann noch eine Frage zum Nachdenken. Ich möchte darauf keine Antwort haben, nur einfach mal drüber nachdenken. Über Mat. 18:20:

    Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.

    Wenn Jesus im Himmel regiert und sich hier auf der Erde zwei oder drei in seinem Namen versammeln. Wo sind diese dann?

    Sind die zwei oder drei dann im Himmel bei Jesus, damit er unter Ihnen ist oder ist Jesus dann hier auf der Erde unter den zwei oder dreien?

    Die Erde wurde von Jehova für die Menschen gemacht und sie werden immerdar darauf wohnen. Die Himmel sind ein Synonym für die geistige Welt oder die unsichtbaren Dinge, die wir nicht sehen können.

    Aber lieber Ede, lass uns diese Diskussion beenden, bevor es wieder ausufert, denn ich habe aus den letzten Diskussionen dazugelernt. Matthäus und Dennis haben sich auch schon ausgeklinkt und ich hätte auch nichts mehr geschrieben, wenn Du nicht Schw. Anna das vorgeworfen hättest, was Du selber auch tust. Wenn Du ehrlich bist, dann erkennst Du, dass Du genau das gleiche gemacht hast.

    Also ich wünsche Dir und allen Lesern hier noch einen schönen Tag, auch wenn es regnet, aber danach kommt ja immer wieder Sonnenschein. 🙂

    Liebe Grüße Manfred

  • Frank&Frei
    Mai 9, 2012

    Der Begriff „Ede“ steht für mich für Ede Wolf, den bösen Wolf bei Micky Mouse, dem nie was gelingt.
    Das möchte ich aber nicht auf Edelmuth übertragen. Nur derzeit kriegt er Westerplatte. Seid bitte nicht so harsch, auch unser Bruder Ede braucht mal Wärme

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Ja Frank,
    auch wenn wir uns nicht einig sein sollten, wir sind alles Brüder! Vergessen wir das bitte nicht. Selbst ein 100%organisationstreuer Bruder ist solange unser Bruder, bis er definitiv von Jehova verurteilt ist, aber das Urteil wird erst im Gericht in der Zukunft gefällt. Uns Menschen steht kein Urteil zu, auch kein Ausschluss, also sind es alles unsere Brüder und Schwestern.

    Uns sollten nicht Punkte von der brüderlichen Liebe entfernen, welche um gerettet zu werden gar nicht unbedingt richtig verstanden werden müssen.

    Was brauchen wir um gerettet zu werden?
    Die Gnade unseres Vaters!
    Wir können nur ausharren im Glauben an Jehova, seinen Sohn Jesus unser Retter und an die Verheißung an die Errettung, mehr können wir nicht tun.

    Noah hat geglaubt und deswegen die Arche gebaut. Hätte er nicht geglaubt dass die Flut tatsächlich kommt, wäre er sicher nicht hineingegangen. Man stelle sich nur den Spott vor, wenn die Flut nicht gekommen wäre. So auch wir, der Glaube an die Rettung und die Gnade unseres Vaters wird uns erretten.

    Alles andere ist zwar interessant, stärkt uns auch im Glauben, aber ist nicht lebensnotwendig.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    Mai 9, 2012

    Lieber Frank & Frei, liebe Ede, liebe Brüder und Schwestern,

    dem was du kommentierst Frank & Frei möchte ich mich gerne anschließen. Weil Bruder Ede, du bist unser Bruder und damit Mitglied unserer Familie und wir sollten es schaffen uns zu vertragen. Oft ist es doch so, dass man manchen Kommentar, lieber Bruder Ede, einfach aus dem dem Zusammenhang gerissen sieht. Und man darf auch mal einfach etwas stehen lassen, gleich welcher Meinung man nun persönlich ist. Wichtig allein ist Dankbarkeit zu zeigen für das was Jehova und Jesus für uns getan haben. Und NIE auf Erdenmenschen zu vertrauen sondern nur dem geschriebenen Wort Gottes. Es sind doch oft Kleinigkeiten, die man anders sieht.

    Wesentlich ist eine enge Bindung zum Schöpfer und Liebe zur Bruderschaft. Eben wie in der Taufansprache so schön dargelegt wie in einer Familie. Da ist man sich doch auch nicht immer einig. Nur man gehört zusammen, unterstützt sich, hält zueinander. Und das Loskaufsopfer zeigt uns doch wie wertvoll wir für Jehova und Jesus sind.

    Das was Jesus erlitten hat bei seinem Tod und was Jehova mitansehen mußte, als er seinen geliebten Sohn sterben sehen sah,, ist das nicht ein großer Liebesbeweis. Was brauchen wir mehr! Und Paulus, der war bestimmt nicht sündenlos schon allein, weil er die Christen verfolgt hat. Aber nach meiner bescheidenen Meinung insofern gerettet, als er die Gnade angenommen hat. Sonst hätte er nicht gemäß Galater 2:20 (NWÜ) nicht folgendes geschrieben:

    „Ich bin mit Christus an den Pfahl gebracht worden. Nicht mehr ich bin es, der lebt, sondern Christus ist es, der in Gemeinschaft mit mir lebt. Tatsächlich lebe ich das Leben, das ich jetzt im Fleische lebe, durch den Glauben gegenüber den Sohn Gottes, der MICH geliebt uns dich selbst für MICH dahingegeben hat.
    Und Vers 21 (NWÜ) Ich setzte die unverdiente Güte Gottes nicht beiseite, denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, ist Christus tatsächlich UMSONST gestorben (Großbuchstaben von mir).

    Niemand von uns möchte, dass Jesus das ohne Sinn erlitten hat. Deswegen bin ich zuversichtlich und fröhlich, dass alles gut werden wird. Auch wenn wir weiterhin Fehler machen. Vergessen wir nie unser Ziel uns das zu geben, was wir in den Zusammenkünften nicht erhalten, nämlich die Freiheit unsere Meinung zu sagen.

    Ganz liebe Grüße an alle herzlich Anna

  • armes Schaf 2012
    Mai 9, 2012

    liebe zeugen!wenn man diese speise der info bewerten darf..so ist diese speise für mich persönlich gut! lesen,verarbeiten,studieren,sich aufregen,hoffen und abwarten..wann es so weit ist..weis nur einer..!um die gesundheit zu schützen sollten wir aufpassen!das nicht alles koscher ist,das wissen wir.
    bitte nicht böse sein,wenn ich euch alle als zeugen bezeichne denn das sind wir ja.oftmals kochen die christlichen emotionen hoch.hoffentlich stehen wir zusammen wenn es ernst wird..und viele allein sind,und es kein internet gibt,da es keinen strom mehr geben wird.kommen dann die brüder und suchen wo andere brüder sind?die gekündigten aus den zweigbüros..die gekündtigten
    der ältesten..wir werden es erleben…resueme ist ,das dann den anderen geholfen wird um deren weiterkommen zu sichern.auch in harmagedon ist jeder allein…..

  • Martin
    Mai 9, 2012

    Publikationen-Informationen
    Weiter rückläufige Zahlen-Jehovas Zeugen

    (Letzter Bericht: 1/2002, 18 ff) Erneut hat die Wachtturmgesellschaft eine negative Bilanz ihrer Mitgliederentwicklung für Deutschland vorgelegt. Nach den im „Wachtturm“ vom 1. Januar 2002 veröffentlichten Zahlen gibt es in Deutschland 161440 aktive Zeugen Jehovas („Verkündiger“). Damit hat sich die Zahl der Zeugen Jehovas innerhalb eines Jahres um etwa 1500 verringert. Dennoch haben Jehovas Zeugen auch 2001 einen gewaltigen Zeitaufwand in die Mission („Predigtdienst“) investiert. Der „Wachtturm“ gibt an, dass allein in Deutschland mehr als 24 Millionen Stunden gezählt wurden. Das würde bedeuten, dass ein Zeuge Jehovas durchschnittlich 150 Stunden für die Haus-zu-Haus-Besuche bzw. für den Predigtdienst aufgebracht hat.

    Auffällig ist, dass in den letzten Jahren auch die Zahl der Taufen rückläufig ist. Für 2001 wurden nur noch 3177 Taufen registriert, 1997 gab es laut „Wachtturm“ noch knapp 6000 und im Jahr 2000 immerhin noch 3497 Taufen. Die Anzahl der Taufen kann durchaus als Indikator für die Aktivität der Wachtturmorganisation gewertet werden, da normalerweise jeder in einer Zeugen-Jehovas-Familie heranwachsende Jugendliche und natürlich auch jede/jeder neu Geworbene sich taufen lässt. Ihr stetiger Rückgang ist also ein wichtiges Indiz für die Krise der Organisation.

    Die Zahl von 3177 Taufen bei gleichzeitigem Rückgang der Gesamtzahl ist auch für eine weitere Überlegung interessant: Bei einer statistischen Sterberate von 1 Prozent (also 1600 verstorbene Zeugen Jehovas) müssen innerhalb von 12 Monaten rund 3000 Personen die Organisation verlassen haben. Es gibt vermutlich keine zweite Religionsgemeinschaft in Deutschland, die gemessen an der Gesamtzahl ihrer Mitglieder derart viele Aussteiger hervorbringt.

    Beobachter der Szene haben berechnet, dass – statistisch gesehen – ein Zeuge Jehovas mehr als 50 Jahre in Predigtdienst aktiv sein muss, um einen Interessenten für die Zeugen Jehovas zu gewinnen. Dies bedeutet, dass viele Zeugen trotz ihres großen Einsatzes nie den Moment erleben, an dem eine von ihnen angesprochene Person sich für die Taufe und damit für die Mitarbeit bei den Zeugen Jehovas entscheidet.

    Die Entwicklung in Deutschland ist typisch für die modernen Industrienationen: In fast allen westeuropäischen Staaten, aber auch in Japan und Kanada stagnieren die Zahlen oder sind gar rückläufig. Selbst für die USA, immerhin das Land mit der höchsten Anzahl von Verkündigern (fast 1 Million), ist ein Nullwachstum angegeben. Weltweit haben sich derzeit 5,88 Millionen Verkündiger der Organisation angeschlossen. Daraus folgt ein Wachstum von 1,7 Prozent. Auch das ist eines der schlechtesten Ergebnisse der letzten Jahre.
    (Quellen: „Der Wachtturm“ v. 1. 1. 2002)
    Haben diese Prognosen angehalten bis 2012?
    LG
    Martin

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Offizielle statistische Zahlen zu Austritten

    Wer verliert mehr Mitglieder
    Wer verliert wohl mehr Mitglieder im Laufe eines Jahres? Die katholische Kirche? Die evangelische Kirche? Oder doch die Zeugen Jehovas? Folgende Gegenüberstellung mag viele Zeugen Jehovas erstaunen:

    Zeugen Jehovas Evangelische Kirche Katholische Kirche
    Mitglieder 166.780 27.700.000 27.800.000
    Austritte 3.893 230.000 133.275
    Austrittsrate 2,33 % 0,83 % 0,48 %

    Die Zeugen Jehovas haben also eine rund 3 mal so hohe Austrittsquote wie bei der ev. Kirche und ca. 5 mal so hohe als bei der kath. Kirche.

    (Quelle: ev.: Pressemitteilung in Radio Vatikan; kath.: Kath. Kirche in der BRD – Statistische Daten 1996)

    Und das ist heute noch viel schlimmer geworden!

  • Frank&Frei
    Mai 9, 2012

    Austritt -als Begriff eine Bezeichung für Latrine
    da, wo man das Kartoffelwasser abgießt

  • Martin
    Mai 9, 2012

    Noch ein interessanter Kommentar:

    In Deutschland stagnieren die Zahlen nicht nur, sondern sie sind rückläufig. Daher werden diese auch nicht mehr im WT veröffentlicht.
    Alleine im Ruhrgebiet ist die Zahl von 2001 auf 2010 um 26% gestiegen!

    „Neugetaufte“ bei Zeugen Jehovas in Deutschland sind hauptsächlich Kinder, die in dieser Gemeinschaft aufgewachsen sind. Besucht man einen Bezirkskongress – z.B. den im Signal Iduna Park Dortmund – sieht man, dass 80% der „Täuflinge“ unter 25 sind!

    Mehrung findet sich hautpsächlich in Osteuropa und Südamerika. Dort wird sehr viel missioniert. Die Menschen hören dort gerne auf solch eine „Hoffnungsbotschaft“ weil es ihnen nicht gut geht. ZJ sind dafür bekannt eine hilfsbereite „Bruderschaft“ zu haben. In diesen Ländern geht es den Menschen lediglich darum, irgendwo dazu zu gehören und Helfer in der Not zu haben.

    Wer selbst in Deutschland einige Zeit ZJ war und auch viele Interna kennt, und sich dann in anderen Ländern umsieht, der erkennt schnell, dass es keine geeinte Bruderschaft ist. So z.B. leisten ZJ in Mexiko ihren Wehrdienst, was in Europa als Ausschlußgrund (Exkommunikation) gilt. Auch was die Einstellung in Bezug auf viele Alltagsdinge betrifft, unterscheiden sie sich enorm. In den USA z.B. waren viele Dinge viel lockerer, andere dagegen deutlich strenger als in Deutschland, wie ich selbst erlebt habe.

    ZJ sind nicht gleich ZJ, genauso wie Katholiken nicht gleich Katholiken sind.

    ISt diese Feststellung zutreffend?
    LG
    Martin

  • Manfred ans Schaf
    Mai 9, 2012

    Liebes arme Schaf,
    Auch wenn wir kein Internet mehr haben werden, so werden wir nicht alleine sein.

    Vielleicht trösten Dich diese Worte aus Matthäus:

    Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende. (Matthäus 24:29-31 ELB71)

    Hier wird die Zeit nach der grossen Drangsal und vor Harmagedon beschrieben. Jesus wird seine Engel dann aussenden und uns alle zusammensammeln und unter den Schutz der Engel stellen. Dann brauchen wir keine Angst mehr haben, dann sind wir gerettet. Du und Deine Frau, ihr müsst Harmagedon nicht alleine durch stehen, zu diesem Zeitpunkt sind wir bereits alle gerettet.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Vielen Dank für euer schnelle Antwort.

    Möglicherweise reden wir aber aneinander vorbei.

    (Apostelgeschichte 19:2-7) . . .Habt ihr heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?“ Sie sagten zu ihm: „Nun, wir haben nicht einmal gehört, daß es heiligen Geist gibt.“ 3 Da sagte er: „In was seid ihr denn getauft worden?“ Sie sprachen: „In die Taufe des Johạnnes.“ 4 Paulus sagte: „Johạnnes taufte mit der Taufe [als Symbol] der Reue, indem er dem Volk sagte, daß sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, das heißt an Jesus.“ 5 Als sie das gehört hatten, wurden sie im Namen des Herrn Jesus getauft. 6 Und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der heilige Geist über sie, und sie begannen in Zungen zu reden und zu prophezeien. 7 Insgesamt waren es etwa zwölf Männer.

    Wie bereits im Vortrag von R.F. erwähnt kommt es auf die Inhalte an, über die der Täufling VOR seiner Taufe unterwiesen wurde. Einige Jünger Jesu wurde zunächst über die Taufe des Johannes als Symbol der Reue unterwiesen und getauft und erhielten dennoch nicht den Heiligen Geist. Dann wurden sie von Paulus über die Taufe des Jesus unterwiesen und getauft und vom Heiligen Geist erfüllt. Die Taufe des Jesus beinhaltete damals die Hoffnung auf eine Auferstehung zu himmlischem Leben. Eine Hoffnung auf eine irdische Auferstehung wurde damals noch nicht erkannt.

    Mit welchen Inhalten werden wir heute vom Sklaven unterwiesen?

    Jeder Taufanwärter bekommt eine Hoffnung auf eine irdische Auferstehung wie die alten, treuen Israeliten und die Ungerechten, aber statt ohne Taufe nun mit Taufe vermittelt. Die Rettung kommt durch die Organisation bzw. durch den Gehorsam gegenüber Organisation, weil sich Jehova und Jesus ihrer zur Ausführung seines Willens bedienen würde. Unsere Zustimmung wird durch die Beantwortung der beiden unbiblischen Tauffragen wie in einem öffentlichen Gelöbnis beeidet. Nach seiner Taufe in Jesus erhält niemand wie die Jünger nach ihrer Taufe den Heiligen Geist.

    Ob die ersten Christen die Taufformel sprachen und ob dies entscheidend ist, wissen wir nicht. Aber die beiden großen christlichen Kirchen sprechen sie, während der Sklave dies ablehnt.

    Wer wie der Sklave die Taufe der beiden christlichen Kirchen aufgrund der vermittelten Lehrinhalte und der Babytaufe ablehnt, muss sich seine eigenen Lehrinhalte hinterfragen lassen, ob sie den biblischen Anforderungen entsprechen, oder ob seine Taufe lediglich als Aufnahmezeremonie in eine Glaubensgemeinschaft missbraucht wird, um die Leute psychologisch an sich zu binden. Wenn die Taufe im Sklaven lediglich eine biblisch bedeutungslose Aufnahmezeremonie ist, macht der Sklave keinen Fehler, wenn er sich die Zustimmung durch zwei Tauffragen beeiden lässt. Allerdings hat der, der eine himmlische Hoffnung empfindet, von nun an ein riesen Problem.

    Ede

  • Angi
    Mai 9, 2012

    Lieber Ede,
    ich kann Deinen Ausführungen nicht ganz folgen.
    Zitat: „Die Taufe des Jesus beinhaltete damals die Hoffnung auf eine Auferstehung zu himmlischem Leben. Eine Hoffnung auf eine irdische Auferstehung wurde damals noch nicht erkannt.“ Gibt es dafür irgend einen biblischen Beweis?
    Waren die Jünger und die Apostel, zu dumm diese Hoffnung auf eine irdische Auferstehung zu erkennen? Sind wir heute klüger? Sie waren doch enger mit Jesus verbunden als wir heute und haben das nicht erkannt? Das kann ich beim besten Willen nicht glauben.
    Als die Jünger Jesus gem. Apg. 1:6 fragten: “ Herr stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her?“, meinten sie da ein himmlisches oder irdisches Reich?
    Als Jesus hier auf der Erde war sprach er immer wieder vom „Kommen des Menschensohnes“ oder vom „Kommen des Reiches Gottes“.
    Wohin sollte das „Reich Gottes“ denn kommen, wenn nicht hier auf die Erde. Warum sollten die Jünger das anders verstehen?

    LG
    Angi

  • Sascha
    Mai 9, 2012

    Liebe Angi, und auch alle anderen Brüder und Schwestern,

    danke für deinen Kommentar. Die Gedanken, die du erwähnst, lassen sich mit dem im Vortrag angebenen Text aus Epheser 4 belegen:

    Eph 4:4 Ihr seid ja EIN Leib; in euch lebt der EINE Geist und ihr habt die EINE Hoffnung bei eurer Berufung bekommen.
    Eph 4:5 Ihr habt nur EINEN Herrn, EINEN Glauben, EINE Taufe.
    Eph 4:6 Und über allen ist der EINE Gott, der Vater von ALLEN, der durch ALLE und in ALLEN wirkt.“

    Hier wird eindeutig gesagt, dass wir EINE Hoffnung haben. Also entweder kommen wir ALLE in den Himmel oder wir werden ALLE auf der Erde leben. Das widerspricht eindeutig der Lehre der WTG, dass es ZWEI verschiedene Hoffnungen gibt. Du hast angeführt, dass das Reich Jesu zur Erde herabkommt. Und auch in der Offenbarung wird dieser Gedanke aufgegriffen, wenn es heißt:

    Off 21:2 Ich sah, wie die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel HERABKAM. Sie war schön wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat.

    Auf der Bruderinfo Prophetie Seite gibt es dazu sehr schöne Abhandlungen in Verbindung mit den Arbeitern vom Weinberg.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Hallo Angi

    Ob die Jünger Jesus zu dumm waren, kann ich nicht beurteilen. Vermutlich nicht! Als die Jünger Jesus fragten: „ Herr stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her?”, (Apg. 1:6) irrten sie in zweifacher Hinsicht. Sie erwarteten das Königreich noch zu ihren Lebzeiten und aufgrund ihres jüdischen Backgrounds auf der Erde.

    Tatsächlich hat Jesus, der im Himmel zur Rechten Gottes thront, seinen Jüngern zugesichert, dass er sie dorthin holen werde, wo auch er ist, damit sie mit ihm als Könige über die gesamte Erde regieren werden (Offenbarung 5:10) Diesen himmlischen Bereich werden sie nie wieder verlassen. (Offenbarung 3:12). Was aber die Auswirkungen ihrer Regierung betrifft, so erstrecken sie sich über die gesamte Erde. (Offenbarung 7:15; Offenbarung 21:3).

    Die Hoffnung auf eine irdische Auferstehung wurde ab 1935 ausschließlich von den Zeugen Jehovas verkündigt. Die Ernsten Bibelforscher, die Katholiken, die Protestanten, die STA u.v.a glauben bis heute nicht daran.

    Ede

  • Manfred
    Mai 9, 2012

    Lieber Edelmuth,

    Du zitierst wieder Off. 3:12 und nimmst für Deine Beweisführung nur den ersten Teil des Verses.

    Bitte lies doch mal den gesamten Vers:
    Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen. (Offenbarung 3:12 ELB71)

    Im letzten Satz wird eindeutig gesagt, dass das neue Jerusalem aus dem Himmel herabkommt und in Off. 21:24 heisst es:

    Die Völker werden in dem Licht leben, das von der Stadt ausgeht, und von überall auf der Erde werden die Könige kommen und ihren Reichtum in die Stadt bringen. (Offenbarung 21:24 NGU2011)

    Die Könige gehen hier auf der Erde in die heilige Stadt, NACHDEM diese aus dem Himmel herabgekommen ist.

    Das hatte ich Dir schon das letzte Mal geschrieben, das hattest Du jedoch ignoriert. Wie Sascha schon geschrieben hat, es gibt nur eine Hoffnung und die ist für alle hier auf der Erde. Vielleicht kannst Du mir diesmal darauf antworten, wieso Du den letzten Satz aus Off. 3:12 bisher ignoriert hast.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Entschuldige bitte, Manfred, aber hast du denn gar nichts in der Versammlung gelernt?

    Wo ist der Tempel Gottes? Er ist da, wo Jesus sein Leben als Opfer dargebracht hat, in den Himmeln seines Vaters. Diesen Tempel werden Jesus Brüder nie wieder verlassen.

    (Offenbarung 3:12) . . .Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben.

    Dort werden sie mit ihm als Könige über die gesamte Erde regieren.

    (Offenbarung 5:10) . . .und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.. . .

    Wer oder was ist das himmlische Jerusalem. Es ist keine buchstäbliche Stadt aus Holz und Stein in den Himmeln wie die STA es lehren.

    Auf deine und Saschas Hypothese, dass es nur eine Rettung auf der Erde gibt, habe ich nicht geantwortet, weil ich sie für absolut unbiblische und leicht widerlegbar halte.

    Ede

  • Sascha
    Mai 9, 2012

    Lieber Ede,

    ich glaube Bruder Manfred ist wie ich und viele andere hier, froh, dass er viel von dem, was er in der Versammlung gelernt, wieder vergessen hat. Denn ansonsten wäre die Wahrheitsfindung überhaupt nicht möglich.

    Ich hatte überlegt, wegen den Kommentaren von Pinehas, Angi und Matthäus und auch anderen, die an dich gerichtet waren, etwas auf die Bremse zu treten, aber dann habe ich gestern noch mal den Epheser Brief gelesen.

    Und dann bin ich wieder auf diesen Text gestoßen:

    Eph 5:10-14 „Fragt immer danach, was dem Herrn gefällt,
    11 und beteiligt euch nicht an den nutzlosen Dingen, die aus der Finsternis kommen, sondern stellt sie vielmehr bloß.
    12 Denn was manche heimlich tun, ist schon auszusprechen unanständig. 13 Wird es aber bloßgestellt, dann wird es durch Gottes Licht offenbar; 14 denn alles, was ans Licht kommt, kann selbst Licht werden. Deshalb heißt es: „Wach auf, du Schläfer, steh auf vom Tod! Und Christus wird dein Licht sein.“

    Erst dachte ich also, dass es keinen Sinn macht, mich an „nutzlosen Dingen“, für die ich die Diskussion mit dir über eindeutige biblische Aussagen gehalten habe, zu beteiligen. Dann sagt Paulus aber, dass man sich nicht „beteiligen“ soll, sondern sie „vielmehr bloßstellen soll“. Denn dadurch wird das „Licht Gottes offenbar“ und alle, die zwar behaupten, auf Jehova und Jesus zu vertrauen, in Wirklichkeit aber noch in der Finsternis des „Sklaven“ gefangen sind, haben die Möglichkeit auch ins Licht zu kommen. „Denn nur was ans Licht kommt, kann auch selbst Licht werden.“

    Also kann ich die Kommentare der gerade erwähnten Brüder nur vollstens unterstützen, weil sie dazu beitragen, dass wir als Suchende durch deine Kommentare nicht wieder, wie Paulus es an anderer Stelle gesagt hat, zu den „Dingen, die dahinten sind“, zurückkehren und dadurch verhindern würden, dass „Christus unser Licht“ sein kann.

    Im Grunde finde ich es aber für uns als Leser gar nicht so verkehrt, dass du immer wieder solche Irrlehren vertrittst, denn durch die biblisch begründeten Antworten, die du bekommst, wird es ganz offenbar, „dass Licht und Finsternis“ nicht miteinander zu vereinbaren sind.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Martin
    Mai 9, 2012

    Liebe Angi,
    unterstützen möchte ich dies auch noch mit dem Lazarus-Ereignis, wo Maria klar zum Ausdruck brachte: „Ja Herr erwird auferstehen…am jünsten Tage… Die Hoffnung und der Glaube an eine irdische Auferstehung war klar für alle alttestamentarischen Diener Gottes…z.B auch für Hiob, usw.
    LG
    Martin

  • Ulrike P.
    Mai 9, 2012

    Hallo Ede,
    gehe ich nach den Lehrinhalten mit der ich vor meiner Taufe gefüttert würde, müsste ich mich nochmal taufen lassen. Vor allem dann, wenn es mich kratzt, ob die WTG es als reine Aufnahmezeremonie in die Gemeinde betrachtet.

    Aber das tut es nicht. – Denn ich kann mich noch gut daran erinnern was in meinem Herzen war…und da habe ich kein Gefühl an die WTG verschwendet, sie galten alleine dem Vater und seinem Sohn.

    Natürlich habe ich mittlerweile eine viel tiefere Bindung zu Jesus als damals…aber das ändert nichts daran, dass neben Jah ER es war, dem meine Gedanken und Gefühle gehörten und nicht irgendwelchen Menschen.

    LG Ulli

  • renault
    Mai 9, 2012

    Wer darf denn dann taufen?
    Nehmen wir mal an du bist zwar getauft aber ausgeschlossen.
    Jetzt unterhältst du dich mit Jemanden der noch nichts von Cristus gehöhrt hat.Nach einigen Tagen oder Wochen (oder Monaten)indem ihr ausführlich diskutiert und die Bibel betrachtet habt und du erkennst ,daß er Jesus und seinen Vaten lieb gewonnen hat und getauft werden möchte, WAS tust du?
    1.Oh, ich muß einem Ätesten bescheit sagen(von den JZ).
    2.Geh zu irgend einem Priester und lass dich dort taufen.
    3. du brauchst keine taufe.
    4. du darfst nicht getauft werden ,nur gesalbte???????
    5. na gut ich taufe dich.
    Diese Fragen muß Vieleicht der ein oder Andere mal für sich beantworten.
    und zu welcher Ekklesia gehört er dann?
    Viel spaß beim nachdenken und ein friedvolles Wochenende.

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Lieber renault

    Ganz klar, die Nr. 5
    Warum soll ich einen anderen nicht taufen dürfen. Johannes der Täufer hat sogar Jesus taufen dürfen obwohl Joannes nicht einmal ein Christ war, die gab es nämlich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht.
    Angenommen ich wäre ausgeschlossen, wurde aber einen Menschen durch Belehrung helfen zu Jehova zu kommen, dann wäre sowieso der Beweis erbracht dass ich zu Unrecht ausgeschlossen worden wäre.
    Ausschlüsse sind die Folge von Menschengeboten, diese sollten für uns keine Bedeutung haben.
    Das bedeutet nicht, dass ich weiter einen vermeibaren Umgang mit Spöttern des Glaubens haben würde.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    Mai 9, 2012

    Lieber Alois,

    das würde ich auch so sehen. Denn gerade die Apostelgeschichte zeigt uns ja, dass es offensichtlich üblich war, dass jemand, der einem anderen die gute Botschaft näher gebracht hat, diesen dann auch getauft hat. Wenn wir alle ein „Leib“ sind, müsste das also auch für uns heute gelten.

    Da uns klar ist, dass die Taufe nichts mit oberflächlichen Massenbekehrungen zu tun hat, sondern etwas ganz persönliches ist, wollte ich mir nicht das Recht herausnehmen, jemanden, der den Wunsch hat, sich taufen zu lassen, nach menschlichen Kriterien zu beurteilen, wie es durch die Tauffragen bei den Zeugen üblich ist.

    Das ein Gremium von 3 Ältesten entscheidet, ob der Betreffende die Fragen zu IHRER Zufriedenheit beantwortet hat, ist schlichtweg eine Anmaßung und Kompetenzüberschreitung.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Quasimodo
    Mai 9, 2012

    Hallo Alois,

    du schreibst „Johannes hat Jesus taufen dürfen obwohl er nicht mal Christ war“.

    War Jesus denn ein Christ?

    mfg

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    >> War Jesus denn ein Christ? <<

    Hei Quasi

    Ja, eindeutig war Jesus ein Christ. Christos ist griechisch und bedeutet Gesalbter. Daher sind seine gesalbten Nachfolger auch Christen, bzw. seine ungesalbten Nachahmer aus der großen Volksmenge keine Christen, denn sie sich nicht gesalbt.

    Ede

  • Ulrike P.
    Mai 9, 2012

    Hallo Ede,
    womit belegst du biblisch, dass die große Volksmenge die herausgeführt wird, nicht gesalbt ist?

    Für mich ist diese Auslegung nicht mit der Bibel in Übereinstimmung zu bringen. – Denn von ihnen wird gesagt, dass sie ihre Gewänder im Blute des Lammes rein gewaschen haben. Womit klar ist, dass Gott sie nicht in irgendeine religiöse Einrichtung geführt hat, sondern zu Jesus. – Wer aber an Gott und seinen Sohn als Erlöser glaubt, hat im neuen Testament die mehrfache Zusicherung erhalten, dass er den heiligen Geist bekommt…und das ist nichts anderes als eine geistige Salbung. – Womit sich jeder der an Jesus glaubt, völlig zurecht Christ nennen darf…und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

    LG Ulli

  • Quasimodo
    Mai 9, 2012

    Hallo Ede,

    wenn ich in einer fremden Stadt einen Passanten nach dem Weg zum Bahnhof frage und er antwortet mir „es ist viertel vor neun“ dann weiß ich, dieser Mensch kann mir keine vernünftige Antwort geben.

    Trotzdem danke für die Uhrzeit.

    mfg

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Lieber Quasimodo

    Jesus ist der König der Christen und der Christus. Seine Nachfolger nannte man Christen. Ob man bei seiner Stellung sagen kann, Jesus sei ein Christ? Ich weiß nicht, das ist eher Wortglauberei. Zumindest ist er kein gläubiger Christ wie wir, denn er weiß und kennt die Wahrheit.

    Ich kenne keinen biblischen Beleg dass Johannes vor seinem Tod ein Nachfolger Jesu geworden wäre.
    Als er bereits im Gefängnis war, lies er seine Jünger fragen ob er der sei auf den alle warten.

    Trotzdem wird er im Reiche Gottes auferstehen, wie zig Tausende Israeliten die vor ihm gelebt haben auch.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    Mai 9, 2012

    Hi Alois,

    sehe ich auch ähnlich. Letztlich steht die Frage: WER darf denn festlegen, wer taufen darf, wer getauft wird und wie getauft wird? In diesem Punkt sind wir uns sicherlich alle einig.

    Wir haben von Jehova und Jesus genau die Hinweise, die wir haben. Nicht mehr und nicht weniger. Dem Ganzen Regeln hinzuzufügen (wie z.B. nur Älteste taufen, Fragenkatalog, zwei Tauffragen, Anwartschaft etc.) ist wohl vermessen. Zumindest wenn man behauptet, Jehova möchte das so.

    Für den Beitritt zu einer Religionsgemeinschaft aber muss man natürlich feststellen, dass diese schon das Recht hat, die Bedingungen – oder besser gesagt ihre Bedingungen – festzulegen. Ob das dann noch was mit der Bibel zu tun hat oder wie Jehova das beurteilt ist wieder eine andere Frage.

    Ede’s Punkt mit der psychologischen Bindung finde ich auch noch interessant. Vermutlich könnten wir jetzt einige Zitate aus der WTLib zaubern, in denen das Hingabeversprechen in nicht unbedingt gewaltfreier Kommunikation dazu verwendet wird, zu mehr Dienst etc. „anzutreiben“. Was dann wieder zu einem schlechten Gewissen führt. Und später ggf. psychische Probleme begünstigt.

    Viele Grüße
    Hans

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Hallo liebe Brüder und auch Schwestern.

    Wir haben nun gehört, was die Taufe alle nicht beinhaltet und was die WTG daraus macht.

    Kann mir jemand erklären, was die Taufe Jesu beihaltet, eine Hoffnung auf irdisches oder eine Hoffnung auf himmlisches Leben, und wozu sie erforderlich ist.

    Ich würde mich über viele Kommentare sehr freuen.

    Ede

  • Sascha
    Mai 9, 2012

    Lieber Ede,

    wenn ich den Hinweis von Bruderinfo verstanden habe, wird sich die nächste Abhandlung eingehender mit dem Thema beschäftigen:

    Zitat aus dem Vortrag: Natürlich ist die Taufhandlung an sich, also das Untertauchen in Wasser, ein Symbol, das für etwas viel Größeres steht, was nicht zuletzt in 1. Petrus 3:21 zum Ausdruck kommt. Leider kommt der dort erwähnte zentrale Bestandteil, sozusagen der “Kern” des “Christseins”, bei uns Zeugen Jehovas kaum zum Tragen. (Im Teil 2 wird dieser grundlegende Aspekt etwas eingehender beleuchtet) Zitat Ende

    Bevor wir jetzt also alles vorwegnehmen, lassen wir doch erst einmal die guten Gedanken dieses Vortrags auf uns wirken, und warten ab, welche Punkte dann im nächsten Teil behandelt werden. Das wäre mein Vorschlag…. 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    Mai 9, 2012

    Lieber Edelmuth,

    Ich hatte schon mal mit Dir über dieses Thema diskutiert, Du hattest mir aber nie mehr geantwortet.
    Deshalb weiss ich nicht, ob es Sinn macht Dir nochmal alle Bibelstellen heraus zu suchen.

    Ich glaube fest, dass alle Menschen hier auf der Erde leben werden, auch die 144.000.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Lieber Edelmuth

    Wie man bei den biblischen Beispielen sieht, kann man sehr schnell getauft werden. Nur die WTO hat daraus eine längere Prozedur gemacht, diese ist wie im Vortrag treffend und richtig geschrieben wurde, völlig unbiblisch und eines der vielen Menschengebote.

    Aber wer kann bei der Taufe wissen ob er himmlische oder irdische Hoffnung hat? Das weiß doch übehaupt niemand zuverlässig.
    Woher soll ich, Du oder jeder andere Mensch wissen ob er im Paradies leben wird, oder doch zu den 144.000 gehört?

    Somit ist für mich klar, dass sich in jedem Fall alle taufen lassen und unser Vater beruft den einen zu den Erstlingen und andere zu den Menschen im Paradies. Das geschieht erst wenn man von unserem Vater Jehova in das Buch des Lebens eingeschrieben wurde.

    Mal. 3
    16. Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten.
    17. Und sie werden mir, spricht Jehova der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tage, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient.
    18. Und ihr werdet wiederum den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

    Jehova fürchten heißt heute nicht die Organisation fürchten, denn man kann nicht 2 Göttern dienen was die Organisation inzwischen ist.
    Mir selbst ist es völlig egal ob ich zu den einen oder den anderen gehöre, wichtig ist für mich überhaupt im Gedenkbuch eingetragen zu werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • PINEHAS
    Mai 9, 2012

    Da liest mann solch einen wunderbahren Vortrag , wird geistig gestärkt, die Augen werden einen geöffnet und dann liest man von Edelmuth solch ein kauderwälsch. Echt traurig!!!
    Danke Br.R.F. Ich freu mich schon auf nächste Woche

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Hallo Pinehas, ich muss mich deiner Meinung zu Ede anschließen – er will mit seinen Kommentaren nicht (weil kein biblischer Beleg dabei ist) zum nachdenken anregen sondern wie WTG nur verwirren. Damit trifft die Warnung von Paulus an den jungen Timotheus im Kap. 6 voll ins Schwarze.
    Edes Kommentare entspringen der „sogenannten Erkenntnis“ die laufend der WTG entnommen sind. Fragt man ihn: WO steht das in Gottes Wort? Keine Antwort!!!

    Wie bei der WTG – unbequeme Fragen werden ignoriert!
    Kg. Matthäus

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    >> er will mit seinen Kommentaren nicht (weil kein biblischer Beleg dabei ist) zum nachdenken anregen sondern wie WTG nur verwirren. Damit trifft die Warnung von Paulus an den jungen Timotheus im Kap. 6 voll ins Schwarze.
    Edes Kommentare entspringen der “sogenannten Erkenntnis” die laufend der WTG entnommen sind. Fragt man ihn: WO steht das in Gottes Wort? Keine Antwort!!! <<

    Verehrter Matthäus.

    Wer kann durch meine Kommentare verwirrt werden? Meine Kommentare richten sich eher gegen die vom Sklaven vertretene Praxis und können somit kein Bestandteil seiner Lehre sein.

    Ich würde mich freuen, wenn du mehr auf die Inhalte statt auf meine Person eingehen würdest und deine Kritik an meine veröffentlichten Thesen anhand der Bibel belegen würdest, so, wie du es von anderen forderst.

    Ede

  • Ulrike P.
    Mai 9, 2012

    Hallo Ede,
    die Kritik in deine Richtng, bezog sich mit Sicherheit auf deinen ersten Beitrag zu diesem Thema. DEN habe ich auch nicht kapiert. 😉

    Aber du hast ja dann nachher auseinanderklamüsiert worum es dir geht.

    LG Ulli

  • Dennis
    Mai 9, 2012

    Hallo Edelmuth,

    zu dieser unfruchtbaren Diskussion nur so viel:

    Die ZJ haben 1935 überhaupt nichts erkannt! J.F. Rutherford war seit End 1917 unangefochtener „Herr“ über alle Lehr- und Organisationsfragen. Er hat 1935 diese Lehre ins leben gerufen und niemand sonst. Weder der hl. Geist oder Jesus oder sonst eine Eingebung durch ein Bibelstudium waren dafür verantwortlich. Die Zahlen waren bis 1931 so weit angewachsen, dass ein Problem mit den buchstäblichen 144.000 bestand, das war der Grund.

    Übrigens habe ich mir vor kurzem die DVD „Glaube in Aktion“-Teil 2 angeschaut. Man erkennt in einigen Szenen sogar die Menschenverherrlichung, die bei Rutherford statt fand. Er steigt bei der Ankunft am Kongressort vom Rücksitz eines großen Autos aus und wird u.a. von Nathan Knorr wie ein Bodyguard begleitet. An der Seite erkennt man andere „Ordner“, die die Menschenmenge im Zaum halten müssen, wie bei einem Popstar. Personenkult nenne ich das! Von Beth-Sarim will ich garnicht sprechen. Dieser Mann hatte auch noch die Chuzpe 1931 auf einem Kongress den leichtgläubigen Brüdern zu erzählen, es wäre an der Zeit nicht mehr Russell in den Vordergrund zu stellen, sondern durch eine Namensänderung Jehova Gott. Dabei war er die absolute Nr. 1 in der Organisation, mehr als es Russell je war.

    Ede, es ist doch völlig unwichtig was ZJ 1935 oder sonst wann erkannt haben oder nicht erkannt haben, was willst du uns eigentlich damit sagen? Was ist mit den Adventisten oder den Mormonen, muss ich jetzt auch schauen wann die was erkannt haben?

    Du kannst doch überhaupt keinen Biblebeweis für diese These bringen. Es existiert im ganzen NT außer Offenbarung überhaupt kein Text, wo gesagt wird, dass Nachfoger Christi auf der Erde leben werden und schon erst recht nicht, in welchem Jahr jemand dies oder das erkennt.

    Warum einigen wir uns nicht einfach darauf, dass wir es einfach nicht wissen und auf Jehova und Jesus Christus vertrauen? Sie werden wissen wer wann wieso im Himmel oder auf der Erde seinen Platz haben wird.

    Gruß
    Dennis

  • Frank&Frei
    Mai 9, 2012

    lieber Dennis, alles was von Rutherford als Doktrin kam ist überholt, bis eine Ausnahme – die Lehre der 144000.
    Ich glaube auch keinesfalls, dass Jehovah mit einem Mann wie Rutherford, ein Opportunist ohnegleichen, jemals irgendwie gehandelt hat. Der hat sich ja hochgeputscht und selbsthrrlich gelebt, besonders in seinem Penthouse in NYC und natuürlich im haus der Prinzen, Beth Sarim, in San Diego, dass dan Knorr 1948 abstiess, da es zuviel Wirrwarr in den Köpfen der Zeugen anrichtete.
    Rutherfords einwortige Buchtitel hat der KA mal als „Gift im Schrank“ definiert
    Und das steht sonst immer nur beim Apotheker

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    >> Du kannst doch überhaupt keinen Bibelbeweis für diese These bringen. Es existiert im ganzen NT außer Offenbarung überhaupt kein Text, wo gesagt wird, dass Nachfolger Christi auf der Erde leben werden und schon erst recht nicht, in welchem Jahr jemand dies oder das erkennt. <<

    Hei Dennis

    Worin besteht der Unterschied zwischen Nachfolger und Nachahmer Christi. Nachfolger folgen Christus bis in den Himmel. Nachahmer ahmen Christus zu gut sie es können nach, folgen ihm aber nicht in den Himmel.

    Einsichtenbuch Band-1 S. 1428-1429 Jünger
    Die Bezeichnung „Jünger“ traf im weiteren Sinn auf all diejenigen zu, die den Lehren Jesu glaubten; mindestens einer von ihnen war nur im geheimen ein Jünger (Luk 6:17; Joh 19:38); doch wird der Ausdruck in den Evangelien gewöhnlich auf die Gruppe derjenigen NACHFOLGER Jesu angewandt, die mit ihm vertraut waren, ihn auf seinen Predigtreisen begleiteten und von ihm belehrt und angeleitet wurden. Als Jünger werden in erster Linie diejenigen bezeichnet, die nicht nur an die Lehren Christi glauben, sondern diese auch genau befolgen. Sie müssen gelehrt werden, „alles zu halten“, was Jesus geboten hat (Mat 28:19, 20)… Daß Christen bis heute verpflichtet sind, aus Menschen der Nationen Jünger zu machen, zeigen in Verbindung mit Jesu Gebot seine abschließenden Worte: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ Diejenigen, die von Christen belehrt werden, sind nicht ihre eigenen Jünger. In Wirklichkeit sind sie Jünger Jesu Christi, denn sie folgen keiner Lehre von Menschen, sondern der Lehre Christi. Deswegen wurden die Jünger durch göttliche Vorsehung Christen genannt (Apg 11:26)..

    Ede

  • Alois
    Mai 9, 2012

    Lieber Dennis

    Zitat:
    „Warum einigen wir uns nicht einfach darauf, dass wir es einfach nicht wissen und auf Jehova und Jesus Christus vertrauen? Sie werden wissen wer wann wieso im Himmel oder auf der Erde seinen Platz haben wird.“

    Da kann ich Dir nur voll zustimmen, wir wissen gar nichts, wir meinen zu wissen, was aber bei genauer Betrachtung nur Glaube ist. Wir glauben dass es Jehova gibt, wir glauben dass Jesus unser Retter und König ist, wir glauben dass Harmagedon einmal kommen wird und glauben dass dann der Widersacher keine Menschen mehr verführen kann. Das Meiste was wir meinen zu wissen, glauben wir in Wirklichkeit, auch weltliche Dinge.

    Nach meinem Verständnis gibt es nur sehr wenige Dinge die lebenswichtig für unsere Rettung sind. Ein solcher Punkt ist, niemals auf Menschen zu vertrauen, sondern nur auf Jesus und unseren Vater. Viele Ansichten und Auslegungen der Bibel sind zwar interessant und auch glaubensstärkend, aber für die Rettung unwichtig.

    Da unser Bruder Edelmuth ebenfalls glaubt dass die Rettung nur durch Jesus geschehen kann und nicht durch die Organisation, hat er den größten Fehler den man als Zeuge machen kann bereits erkannt und macht das Wichtigste richtig. Das sollten wir in der Disskussion mit ihm berücksichtigen, er ist unser Bruder und Mitschaf.

    Ich glaube auch nicht dass das Jahr 1935 eine Grenze darstellt. Denn in Offenbarung steht, dass die 144000 sich nicht mit Weibern beschmutzt haben. Mit Weib dürften die falschen Baalslehren der Prophetin Isebel gemeint sein. Aber alle die der Organisation gefolgt sind, haben sich mit falschen Lehren beschmutzt. Auch schon Russel hat viele falsche Lehren gelehrt. Sie dürften deshalb alle nicht zu den 144000 gehören.

    Die 144000 müssen somit Menschen sein die niemals Lehren von Menschen ungeprüft übernommen haben, sondern immer wie die Beröer zuerst geprüft haben und erst wenn sie selbst zur Überzeugung gekommen sind die Lehre ist richtig, dann haben sie diesen Glaubensstein in ihren Glaubensbau eingebaut. Ich denke zu diesen 144000 gehören Menschen von der Zeit Jesu bis zum Ende der Tage.

    Wer sich jedoch die Kleider durch falsche Lehren beschmutzt hat wird auch leben, denn die Große Volksmenge steht mit sauberen weißen Gewändern da, rein gewaschen durch das Blut des Lammes.

    Nur wer gar nicht glaubt und sich wie Lots Frau umdreht, oder wie in den Tagen Noahs nicht in die Arche geht, wird nicht das Leben erhalten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Mai 9, 2012

    Hallo Ede,

    1. Was soll die Wortklauberei mit „Nachfolger“ und „Nachahmer“, das ist auch wieder so eine These, die sich durch die Bibel nicht belegen lässt und nur Verwirrung stiftet. Denkst Du die „Wahrheit“ ist so kompliziert, dass man im Wörterbuch nachschauen muss um ja nur alles richtig zu verstehen? Es ist völlig wurscht ob ich sage „Nachfolger“ oder „Nachahmer“. Beides hat die gleiche Bedeutung.

    2. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich eine fragwürdige Definition des Wortes „Jünger“ aus dem Einsichten-Buch der WTG irgendeine Bedeutung bei messe? Das wäre so als würde ich als ehemaliger Katholik in einem Forum von ehemaligen Katholiken oder solchen, die sich innerlich von der kath. Kirche gelöst haben, den Katechismus zitieren. Ich weiß überhaupt nicht was Du damit bezwecken willst!

    Ich stelle mir so ein schizophrenes Glaubensleben sehr anstrengend vor. Einerseits erzählst Du, dass Du als Zeuge Jehovas von Haus zu Haus predigen gehst und vermutlich auch WT-Literatur ab gibtst und Menschen zu den Zusammenkünften einlädst. Andererseits lehnst Du den „Sklaven“ und damit die WTG vehement ab. Dann wieder verteidigst Du sowohl hier als auch in anderen Foren die WTG-Lehren sehr eindrucksvoll nur um hier in einem Kommentar etwas zu kritisieren, was Du in einem anderen Kommentar wiederum verteidigst. Das passt doch alles nicht zusammen.

    Ich habe so den Eindruck, dass Du den „Sklaven“ und die WTG als gottgegebene Autorität ablehnst, aber gleichzeitig das was sie lehrt und gelehrt hat immer noch als „Wahrheit“ akzeptierst, die einen göttlichen Ursprung oder eine Leitung durch den hl. Geist hat. Beides geht aber nicht, denn entweder Jehova steht hinter dem „Sklaven“/WTG und dem was er lehrt oder aber er steht nicht dahinter und das was die WTG veröffentlich ist nichts weiter als menschliche Weisheit, die auch immer wieder völlig korrekt und natürlich biblisch fundiert daher kommen kann. Eine Organisation unter vielen, eine Erweckungsbewegung unter Dutzenden der USA im 19. Jahrhundert.

    Gruß
    Dennis

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Lieber Ede, warum beantwortetst du dann meine Fragen nicht !!!
    Wo steht das was du von der LK übernommen hast, in Gottes Wort?

    Wo steht das die große Volksmenge 1935 erkannt wurde und daß mit dem Auftrag Jesu zu Matth. 28: „Geht hin und tauft!“ nur die Gesalbten angesprochen wurden – wie schon Becky erwähnte – zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Gesalbten !!!

    Dein Denken und reden wird von diesem UNtreuen Sklaven bis zum heutigen Tage geprägt – die vielen Widersprüche des Sklaven werden von dir in vielen Bereichen 1:1 übernommen – ich hatte schon vor Monaten auf diverses hingewiesen – wie auch andere dich auf Falschlehren die DU VERTRITTST und ich habe dich gebeten mir diese Lehren in GW zu zeigen – solche Aufforderungen werden wie von der LK einfach ignoriert.

    Ein KA sagte zu mir einmal als ich im zur falschen Berechnung der sogenannten 7 Zeiten die auf 1914 hinweisen sollen – schreib ans Bethel. Solche Vertreter der LK sind an der Wahrheit gar nicht interessiert, denn dann müßten sie sich von ihrem Brötchengeber verabschieden. Und ein heute 50 oder gar 60 jähriger KA – wo soll er hin? Wie soll er mit diesem Alter noch für seinen und/oder seiner Frau Unterhalt SELBST sorgen. Die sind gefangene eines Systems welches in so vielen auf Lüge und Falschheit aufgebaut ist. Alleine die Stelle in Hes. 13:1-8 müßte jeden ehrlichen ZJ wachrütteln und er müßte zugeben diese Worte passen „wie die Faust aufs Auge“ auf die LK/TrvSk. oder wer auch immer deren Lehren vertritt.

    SIE verlangen von Dir IHRE Lehre zu verteten – wenn du offen für die Wahrheit der Bibel eintrittst oder wenn Du offen dich zu Jesus als deinem einzigen Herrn bekennst BIST DU ABTRÜNNIG!

    Das ist mein Problem mit Dir – du stellst Dich deiner Verantwortung nicht, wenn dann nur versteckt oder in der Anonymität wagst du verschiedenes zu kritisieren. Im wesentlichen bist du aber immer noch von deren Lehren durchdrängt und abhängig.

    Das wollte ich dir in aller Deutlichkeit vermitteln und ich empfehle Dir über Gal. 1:10 einmal ehrlich nachzudenken! Die LK will Menschen hinter sich herziehen so wie es in GW warnend vorausgesagt wurde!

    Es gibt nur einen Weg zu Gott

    6 Ich wundere mich sehr über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr seid so schnell bereit, ihm wieder den Rücken zu kehren. Ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben? 7 Doch es gibt keinen anderen! Es gibt nur gewisse Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus verfälschen. 8 Wer euch aber einen anderen Weg zum Heil zeigen will als die rettende Botschaft, die wir euch verkündet haben, den wird Gottes Urteil treffen – auch wenn wir selbst das tun würden oder gar ein Engel vom Himmel. 9 Ich sage es noch einmal: Wer euch eine andere Botschaft verkündet, als ihr angenommen habt, den wird Gottes Urteil treffen! 10 Rede ich den Menschen nach dem Munde, oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, dass die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen.

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Guten Morgen Matthäus

    Gerne diskutiere ich mit dir und anderen über Gottes Wort und das Verständnis darüber. Ich würde mich in diesem Zusammenhang sehr freuen, wenn du auf deine unqualifizierten Unterstellungen und persönliche Angriffe verzichten würdest. Sie schaffen nur Streit und Unfrieden. Ich orientiere mich an der Bibel, ungeachtet, wer eine Überlegung zuvor veröffentlicht hat. Ein Gedanke ist für mich nicht falsch, weil der Sklave oder eine Kirche der Christenheit ihn zuvor geäußert hat. Ich führe keinen Krieg gegen eine Glaubensgemeinschaft. Im Übrigen ist es wenig hilfreich deine Argumente zu analysieren und auf Unterstützung irgendwelcher Glaubensgemeinschaften zu untersuchen. Es wäre außerdem äußerst langweilig und ermüdend. Behalte bitte deine michbetreffenden Ratschläge für dich.

    Ede

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Zitat
    ich hatte schon vor Monaten auf diverses hingewiesen – wie auch andere dich auf Falschlehren die DU VERTRITTST und ich habe dich gebeten mir diese Lehren in GW zu zeigen – solche Aufforderungen werden wie von der LK einfach ignoriert.

    Eine Lehre ist nicht deshalb falsch, weil du sie als falsch bewertest. Sie ist falsch, wenn sie im Widerspruch zur Bibel steht. Belege bitte deine Behauptungen, das eine bestimmte Lehre deiner Ansicht nach falsch ist, anhand der Bibel durch Bibelzitate, so, wie du es von anderen verlangst.

    Zitat
    Wo steht das die große Volksmenge 1935 erkannt wurde und daß mit dem Auftrag Jesu zu Matth. 28: “Geht hin und tauft!” nur die Gesalbten angesprochen wurden – wie schon Becky erwähnte – zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Gesalbten !!!

    In den Analen der WTG (CD-Rom) ist dokumentiert, das die große Volksmenge mit irdischer Auferstehungshoffnung 1935 von den Zeugen Jehovas erkannt wurde. Von den Kirchen der Christenheit ist sie bis heute nicht erkannt worden. Eine irdische Auferstehungshoffnung wird von ihnen vehement bestritten. Zur großen Volksmenge gehören alle treuen Israeliten, die ihr Leben vor Jesu irdischen Lauf beendet hatten und somit keine Bündnispartner des neuen Bundes mit Jesus sein konnten. Es gab die in der Offenbarung erwähnte große Volksmenge bereits schon vor Jesus Erscheinen, wurde aber erst 1935 von den Zeugen Jehovas erkannt, was nicht ausschließt, dass sie zuvor von anderen Menschen ebenfalls erkannt wurde.

    (Matthäus 28:16-20) 16 Die elf Jünger dagegen gingen nach Galiläa zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, 17 und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

    Wenn du den Kontext mit einbeziehst, erkennst du, dass Jesus hier seine Jünger, die später gesalbt wurden, anspricht.

    Ede

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Liebe Ede,
    merkst Du nicht wie durch deine Argumente oder Stellungnahmen Du andere ignorierst? Ich frage Dich wo steht das in Gottes Wort das die große Volksmenge 1935 erkannt oder ausgewählt wurde!

    Deine Antwort:

    >>In den Analen der WTG (CD-Rom) ist dokumentiert, das die große Volksmenge mit irdischer Auferstehungshoffnung 1935 von den Zeugen Jehovas erkannt wurde. Von den Kirchen der Christenheit ist sie bis heute nicht erkannt worden. Eine irdische Auferstehungshoffnung wird von ihnen vehement bestritten.<<

    Schon vor Monaten als Du vehement die Möglichkeit von Menschen (ausser der 144.000) eine Auferstehung in den Himmel – weil so von der LK gelehrt – abgelehnt hast, habe ich dich nach Hebr. 11 gefragt – siehe Vers 16 – warum ist hier von den alten Treuen wie Abraham etc. von einer himmlischen Auferstehung die Rede – auch nach mehrfachen Aufforderungen doch dazu eine Stellungnahme abzugeben – keine Antwort !!!

    Schon damals habe ich den Entschluß gefaßt auf deine Kommentare keine Antwort mehr zu geben – was ich hätte tun sollen.

    Ich tue es nun tatsächlich nur mehr mit diesen biblischen Ratschlägen:

    Spr 10:8 Ein verständiger Mensch lässt sich belehren, aber wer sich nichts sagen lässt und nur Unsinn redet, richtet sich selbst zugrunde.

    Spr 12:1 Wer dazulernen möchte, lässt sich gern sagen, was er falsch macht. Wer es hasst, auf Fehler hingewiesen zu werden, ist dumm.

    Spr. 15: 31 Wer auf hilfreiche Ermahnung hört, den kann man klug nennen! 32 Wenn du jeden Tadel in den Wind schlägst, schadest du dir selbst. Wenn du dir etwas sagen lässt, dann gewinnst du Einsicht.

    Dieser Rat kommt nicht von mir, solltest du selbst solche Worte nicht verstehen dann ist dir nicht zu helfen!

    Ich wünsche dir alles Gute und die Akzeptanz obiger Worte!
    Matthäus

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Zu deiner Anmerkung das nur ZJ eine irdische Auferstehung erkannt haben und deine Bemerkung dazu:

    >>Von den Kirchen der Christenheit ist sie bis heute nicht erkannt worden. Eine irdische Auferstehungshoffnung wird von ihnen vehement bestritten.<<

    …möchte ich noch hinzufügen – dann hast du dich noch nie mit anderen christlichen Gemeinschaften auseinander gesetzt!

    Die WKG – Weltweite Kirche Gottes(Gute Nachrichten – ihre Monatszeitschrift) oder die Christadelphiangemeinde (Prüfet alles) um nur zwei zu nennen – diese lehren die Auferstehung auf Erden in gleicher oder ähnlicher Weise wie die ZJ.

    Das wollte ich noch anbringen!
    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Zur falschen Lehre des trvSk und 1935 die Du lieber Ede ja vertrittst – habe ich noch etwas gefunden:

    Wieviele Gedächnismahlteilnehmer – die nach 1935 geboren wurden !!!!

    …. eine verrückte Erklärung im WT von 1999:

    „Kein weiteres Hinzufügen!“

    Bei einer Gilead-Abschlußfeier im Jahr 1970 sprach Frederick Franz, der damalige Vizepräsident der Watch Tower Society, vor den Studenten von der Möglichkeit, daß sie, die alle zu den anderen Schafen mit der irdischen Hoffnung gehörten, jemand taufen könnten, der den Anspruch erhebt, zum gesalbten Überrest zu gehören. Kann das tatsächlich geschehen? Wie er erklärte, taufte Johannes der Täufer, der zu den anderen Schafen gehörte, Jesus und einige der Apostel. Dann äußerte er sich zu der Frage, ob immer noch der Aufruf ergeht, Glieder des Überrestes einzusammeln. „Nein, kein weiteres Hinzufügen!“ sagte er. „Der Aufruf endete seinerzeit zwischen 1931 und 1935! Es gibt kein weiteres Hinzufügen. Wer sind also die wenigen neuen Mitverbundenen, die von den Gedächtnismahlsymbolen nehmen? Wenn sie dem Überrest angehören, sind sie Ersatz! Sie sind keine Hinzufügung zu den Reihen der Gesalbten, sondern Ersatz für diejenigen, die womöglich abgefallen sind.“
    Der Wachtturm, 1.2.1999, Seite 19

    geboren – Beitritt
    Carey Barber 1905 – 1977
    John Barr 1913 – 1977
    Theodore Jaracz 1924 – 1976
    Guy Pierce 1934 – 1999
    Samuel Herd 1935 – 1999
    Gerritt Lösch 1941 – 1994
    David Splane 1944 – 1999
    Steve Lett 1949 – 1999
    Anthony Morris 1950 – 2005
    Geoffrey J. 1955 – 2005

    Damit sind mehr als die Hälfte der Gesalbten nach 1935 GEBOREN worden – die zur LK zählen ?

    Zum obigen WT – die letzten 2 Sätze:
    …kannst Du das beantworten ???

    Die Fakten: 2003 waren 8565 Gesalbte –
    2008 waren 9986 die von den Symbolen nahmen.

    Alleine in 5 Jahren um 1421 mehr – das sind wenige neue?
    (jene die gestorben sind – alle jenseits der 90 Jahre – nicht mitgerechnet)

    Nur unter den Gesalbten innerhalb von 5 Jahren mehr als 1421 Abgefallene ???

    Nach 1935 gabe es einmal einen Anstieg von über 20.000 Teilnehmer – wenn es auch hier widersprüchliche Zahlen gibt!

    1935 war die Einsammlung zu Ende ? – jene müssen wenigstens 20 Jahre alt bei der Salbung sein – somit geboren vor 1915 – wieveiel sterben die so alt sind innerhalb von 5 Jahren ???

    Wenn welche untreu werden – werden sie ersetzt, also nur ausgetauscht, wie können sie dann mehr werden?

    Wenn Du lieber Ede dieses Wirrwar der LK vertreten kannst dann glaube weiter an 1935 und werde glücklich damit.

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    Mai 9, 2012

    lierb Matthäus, seit 1935 starben etwa pro Dekade 10.000 weg und nun sind immer noch knapp 10.000 da, will heißen, dass es inzwischen ca 80000 Teilnehmer waren. Da bleibt dem WT die Sprache weg

  • Denker
    Mai 9, 2012

    Habe auch noch eine kleine Anmerkung dazu,wie kommt es das die Zahl der Gesalbten 20 Jahre lang fast gleich bleibt,und vor 5 Jahren plötzlich ansteigt und heute bei fast 12000 liegt? und die Leitende Körperschaft in B. bis heute noch keine Erklärung dafür hat.Vieleicht hat ja einer von euch liebe Brüder und Schwestern eine Erklärung, oder weiß mehr.Bin noch ein aktiver Zeuge wegen meiner Frau aber lese hier schon von anfang an mit.
    schönen Tag noch vom Denker!
    P.S. würde mich auf eine Antwort freuen.

  • Hans
    Mai 9, 2012

    Hallo zusammen,

    da hier an anderer Stelle viel über das Thema Finanzen diskutiert wird, dazu eine provokante Frage:

    Steht sich die WTG durch eine zu restriktive/umständliche „Tauf-Anwartschaft“ nicht selbst im Weg beim Anzapfen neuer Geldquellen (= neuer Mitglieder)??

    Oder spricht das eher dafür, dass man schon mehr auf die „Qualität“ als auf Quantität (= mehr Geldspender) achtet? (Qualität ist allerdings eher im Sinne einer Ausbildung im Bewahren der Organisations-Einheit/-Regeln gemeint als in Tiefe der Bibelkenntnis)

    Viele Grüße,
    Hans

  • Frank&Frei
    Mai 9, 2012

    lieber Bruder R.F.
    Deine Ausführungen bringen auf den Punkt, was enen bewegt, wenn man die Umstände zur Taufe im Detail betrachtet.
    Mir war schon immer klar, dass die Taufe ein spotaner Hingabeakt war, weil der äthiopische Eunuch auch sofort getauft wurde – nach vielleicht 60-90 Minuten Unterredung.
    Und du bringst es schön rüber – Taufbewerber: ein völlig überzogener Begriff.
    Die Taufe erfolgt aus einem willigen herzen als eigenere Entschluß, den KEIN MENSCH ZU BEURTEILEN HAT
    Warum dann die Procedere, die der Tower indoktriniert?

    Es geht allein um MACHT, um Herrschaft und darum, die Gläubigen in eine Form der Unterjochung zu bringen.

    Das ist nicht Sinn und Zweck des Wirkens Jesu.
    ER hat uns befreit und in ein gutes Verhältnis zu Jehovah gebracht.
    Die sämtlichen Vorschriften, wie sie vom Tower kommen – sei es Bart und Bärtchen, sei es Kleiderordnung (Kravatte und Kragen, anzug und möglichst keine Kombination, Frauen nur Kleider und Röcke) das ist alles ausgerichtet, die Gläbuigen zu brechen, sie ins Joch des Towers zu zwingen.
    Die Dinge sind sozusagen die Parameter, an denen fixiert wird, ob Jemand konform geht und damit ein Mann als Dienr in Betracht gezogen werden kann.
    alle übrigen, die sich ihre Freiheit beibehalten, die gelten als Aufrührer, als jene, die nach Unabhängigkeits streben und dem „Sklaven“ die Ketten wegnehmen.
    Daran krnakt das ganze Tower System. die ganz oben meine zwar sie haben alles im Griff. Aber das auf dem sinkenden Schiff, denn innerlich sind schon viele gelöst und handeln janusköpfig – im Saal Hüh und ansonsten Hott.
    Die Jugend macht es vor und heute behandlet man sie längst nicht mehr so knüpplehart wie vor 40 Jahren, wo man wegen Schnauzbart gleich weggeekelt wurde. Und viele pfiffen drauf auf die warnung: Ihr Aufrührer werdet in 1975 Vogelfutter werden.
    Das ist 37 Jahre her und die Elite der herrschenden von damals ist nicht mehr und in Erinnerung vieler gilt der Fred Franz heute doch eher als Spinner. Zu seiner Zeit war er der Kreativdirektor in der Tower Agentur für Volksagitation. Ich höre noch seine piepsige Stimme im August 1975 im Stadion zu Gelsenkirchen.
    Da wurden die brüder damals zu 10tausenden aus der BRD hingekarrt um die Entschuldigung für das Ausbleiben zu hören und heim zu gehen in der erwartung, dass es jetzt ja doch bald kommt.
    Aber es kam eher das Ende vom Endseher, dessen Bücher und Erläuterungen ( er hat von der Ära Rutherford an seine Visonen dargelegt) heutzutage selbst von reisenden Aufsehern eher als „Ballast im Giftschrank“ angesehen werden und der Schuldiener ermunter wird, die „Dinger2 sprich Bücher, verschwinden zu lassen.
    Mit den Lehren ist es so wie mit den Liedern.
    stets was Neues auf der Rotatoinsmaschine. Das die Brüder ihr Vertrauen auch in die Lieder verlieren haben sie nicht berücksichtigt, die Entscheider auf dem Turm, der ganz oben wohl über den Wolken ist, wo die Sicht nach unten einfah nciht mehr gegeben ist.
    Hoffentlich regnet es sich bald aus

  • Martin
    Mai 9, 2012

    Lieber Frank & Frei,
    Du schreibst-Zitat:
    Das ist 37 Jahre her und die Elite der herrschenden von damals ist nicht mehr und in Erinnerung vieler gilt der Fred Franz heute doch eher als Spinner. Zu seiner Zeit war er der Kreativdirektor in der Tower Agentur für Volksagitation. Ich höre noch seine piepsige Stimme im August 1975 im Stadion zu Gelsenkirchen.
    Da wurden die brüder damals zu 10tausenden aus der BRD hingekarrt um die Entschuldigung für das Ausbleiben zu hören und heim zu gehen in der erwartung, dass es jetzt ja doch bald kommt. Aber es kam eher das Ende vom Endseher, dessen Bücher und Erläuterungen ( er hat von der Ära Rutherford an seine Visonen dargelegt) heutzutage selbst von reisenden Aufsehern eher als “Ballast im Giftschrank” angesehen werden und der Schuldiener ermunter wird, die “Dinger2 sprich Bücher, verschwinden zu lassen. Zitatende

    Genau hier triffst du den Nagel auf den Kopf. Interessant ist eigentlich, dass heute vielfach Deutungen seiner phriphetischen Auslegungen als Spinnerei und Gift bezeichnet werden kann. Das spricht man heute hinter vorgehaltener Hand offener aus, aber er beendete seinen Lauf im Ruhm der WTG. In noch absehbarer Zeit würden Menschen, die seine Thesen öffentlich vertreten würden, postwendend ausgeschlossen werden.

    Sein Neffe, Reimond Franz versuchte Licht in den Tower zu bringen und wurde umgehend liqudiert und diejenigen, die diesem Licht gebührende Aufmerksamkeit geschenkt haben, standen und stehen heute noch auf der Liqudidationsliste. Wie sehr sich doch die Entwicklungen ähnlich sind.

    Die neue Generation der LK hat ein Problem. Wie lösen wir uns unauffällig von all diesen Phanasie-Höhenflüge der phropetischen Erklärungen, ohne dass das Volk es groß merkt?

    Zunächst scheint Luft anhalten angesagt zu sein und die Parole lautet: Brüder, vertraut dem tuvS. Das führt zur Rettung. Die Frage ist, wann und wie kommt die Wende oder, wie du schreibst, der Absturz?

    LG
    Martin

  • Frank&Frei
    Mai 9, 2012

    lieber Martin, mich bewegt immer noch der Gedanke, dass die WTOrg eine INcorporated ist, also auf Aktien beruht.
    Wenn wir den worst case annehmen, wird eines Tages eine kleine Gruppe der Halter die Dinger schnappen und in Geld auflösen.
    Denn irgendwie merken die doch, dass sie den aufkommenden Tsunami nach althergebrachter TRadition nicht mehr bekämpfen können.
    Das Fussvolk wird mürrisch, der Versammlungsbesuch schwindet, die Kosten explodieren und irgendwo lauert die Option Bill Bowen und sein geschändeten Opfer.
    Wenn die alle vor Gericht ihr Recht einklagen, kann der Uhrenturm die Glocke verkaufen und den turm der Feuerwehr lassen, damit die die Schläuche dort ausgerollt trocknen lassen können.
    Das hört sich spitzindig an. Aber ich kenne den Laden schon ein halbes Jahrhundert und habe in der Jugend mit so manchem Zeugen geredet der in Sachsenhausen oder Buchenwald einsass.
    Diese Leute hatten noch eine Form des Glaubens, die lehnten Kirche und Status entchieden ab.
    Seit die im Grab sind hat sich da eine Entwicklung eingeschlichen, die die Werte konterkariert und wo das, was mal heilig warm heute obsolet ist. Diese ganze Anbiederung an die Politik und der Umgang mit der eigeen Geschichte – Gimpelfang nannte es mal die Chamäleon Religion.
    REligion und Kirche – Bei Rutherford Synonyme für babylonische Religion. Der würde sie alle in die Gehenna schicken und darauf glatt ne Pulle Bourbon leeren

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    >> Die neue Generation der LK hat ein Problem. Wie lösen wir uns unauffällig von all diesen Phanasie-Höhenflüge der phropetischen Erklärungen, ohne dass das Volk es groß merkt? <<

    Hallo Marin

    Das größte Problem scheinen mir die jungen Ghostwriter des WT zu sein. Sie kennen sich altersbedingt nicht den ursprünglichen Lehren der ZJ aus, mit denen die alten Brüder aufgewachsen sind. Das führt zu Konflikten mit der alten Generation von Brüdern. Alte Artikel werden nicht rechzeitig von der CD-Rom gelöscht, weil die junge Generation sie nicht kennt, was die Veränderung der Lehre deutlich werden lässt. Man beachte nur die Anerkennung zur KdöR und demnächst die Kirchensteuer.

    Ede

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    Hallo R.F.

    Du hast einen sehr aufschlussreichen Vortrag mit sehr tiefgehenden Gedanken veröffentlicht.

    Darin stimmst du dem Verzicht der Zeugen Jehovas auf die Nennung der Taufformel anders als wie bei Babylon der Großen zu. Dazu passend möchte ich einige anderslautende Argumente zur Diskussion stellen.

    Wir werden von Jesus, unseren Herrn aufgefordert im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen (Matthäus 28:19)

    Die Worte Jesu in Matthäus 28:19 sind an seine gesalbten Brüder gerichtet und fordern sie auf, Jünger (buchstäbliche Nachfolger) zu machen. Demnach müsste die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes einerseits die völlige Hingabe des Täuflings an Gott und andererseits die Aufnahme in den neuen Bund symbolisieren. Die Bündnispartner sind einerseits der Täufling auf der Erde und andererseits Jehova und sein Mittler des neuen Bundes, Jesus im Himmel. Der Täufer tauft als Zeichen der Aufnahme in den neuen Bund im Namen und Vollmacht des Vaters, des Sohnes und des Heilige Geistes und muss dies auch akustisch zum Ausdruck bringen. Diese Aufnahme soll durch den Taufakt öffentlich bekundet werden, wobei die Zustimmung Gottes durch die Taufe in seinem und seines Sohnes Namen, sowie im Namen seiner Kraft, des Heiligen Geistes, vor allen Anwesenden zum Ausdruck gebracht wird. Die Zugehörigkeit zum neuen Bund wird alljährlich durch Einnahme der Symbole öffentlich bekundet.

    Die Hingabe des Täuflings an Gott ersetzt nicht die Bekanntgabe in wessen Namen und Auftrag der Täufer tauft. Nicht das Untertauchen allein stellt das Siegel dar, sondern das Untertauchen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes macht aus dem Untertauchen eine Taufe im genannten Namen. Es muss ein erkennbares Unterscheidungsmerkmal einer Taufe vom Wasserbad geben. Würde allein das Sprechen der Tauformel die Annerkennung der Taufe und das Ausgießen des Heiligen Geistes zur Folge haben, wäre Babylon die Große vom Baby bis zum Greisen reichlich gesegnet und die Zeugen Jehovas arm dran.

    Wenn die Taufe im Namen und Auftrage des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes durchgeführt werden soll, als habe der Vater selber getauft, sollte auch vom Täufer gesagt werden, in wessen Namen er tauft, um Jehova die Ehre zu gegen und zum Ausdruck zu bringen, dass es eigentlich der Vater ist, der tauft, damit sie auch von IHM anerkannt wird. Niemand möchte in Namen des Treuen und verständigen Sklaven getauft werden und die Taufe des Sklaven erhalten.

    Moses, der bei Jehova so gut angesehen war, dass ER aus ihm eine ganze Nation machen wollte, hatte es bei den Wassern von Merbia versäumt, Jehova die Ehre zu geben. Jeder Israelit war Augenzeuge des Wunders und wusste, dass es nicht Moses, sondern Jehova war, der das Wasser aus dem Steinfels sprudeln ließ. Ob es Vergesslichkeit war, Moses hatte es versäumt, darauf hinzuweisen, dass Jehova dieses Wunder schuf, und durfte deshalb nicht in das verheißen Land einziehen. Wenn wir beim Untertauchen die Taufformel sprechen, bringen wir zum Ausdruck, dass es Jehova und sein Sohn Jesus und damit im Einklang, Gottes Kraft, der Heilige Geist ist, der tauft und geben damit IHM die Ehre.

    Wäre die Rettung von der Taufe und die Taufe von der Versammlung der Zeugen Jehovas abhängig, könnten Menschen erst bei bestehen dieser Versammlung bzw. eines bestimmten Erkenntnisstandes gerettet werden, und das ist unmöglich. Die Rettung des Schächers belegt, dass sie ohne Taufe möglich ist. Die Ausgießung des Heiligen Geistes über Kornelius belegt, dass auch sie ohne Taufe möglich ist.

    Die Anweisung Jesu in Matthäus 28:19 erging an seine gesalbten Brüder. Damit steht die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes den gesalbten Brüdern zu. Die große Volksmenge wurde erst 1935 erkannt. Wäre Matthäus 28:19 auch an die große Volksmenge gerichtet, hätte sie einen eigenen Predigtauftrag, den sie umsetzen müsste, und könnte durch ihre Tätigkeit keine Gesalbten unterstützen und wäre damit auch nicht in der Lage ihre Rettung nach Matthäus 25:34-40 bewirken.

    Zeugen Jehovas bringen ihre Gebete im Namen des einzigen von Gott anerkannten Mittlers Jesus dar. Obwohl wir das wissen wiederholen wir es in jedem Gebet. Warum sprechen wir nicht auch die Taufformel, wenn wir im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen?

    Ede

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Wo steht das in Gottes Wort?

    >>Die Anweisung Jesu in Matthäus 28:19 erging an seine gesalbten Brüder. Damit steht die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes den gesalbten Brüdern zu. Die große Volksmenge wurde erst 1935 erkannt. Wäre Matthäus 28:19 auch an die große Volksmenge gerichtet,<<

    Lieber Ede löse dich von den Lehren des trvSk. und nimm Gottes Wort so wie es ist – nichts hinzufügen nichts weglassen !!!
    Nur dann kannst Du die Anerkennung von deinem EINZIGEN Herrn Jesu bekommen.

    Oder welche Lehre ziehst du daraus?

    Joh. 7: 14 Als das Fest zur Hälfte vorüber war, ging Jesus in den Tempel und lehrte dort öffentlich. 15 Die Juden staunten: »Wie kann jemand so viel aus der Heiligen Schrift wissen, obwohl er keinen Lehrer gehabt hat?«

    16 Jesus beantwortete ihre Frage: »Was ich euch sage, sind nicht meine eigenen Gedanken. Es sind die Worte Gottes, der mich gesandt hat. 17 Wer von euch bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte von Gott kommen oder ob es meine eigenen Gedanken sind.

    18 Wer seine eigene Lehre verbreitet, dem geht es um das eigene Ansehen. Wer aber Anerkennung und Ehre für den sucht, der ihn gesandt hat, der ist vertrauenswürdig und tut nichts, was seinem Auftrag widerspricht.

    Joh.: 8: 31 Zu den Juden, die nun an ihn glaubten, sagte Jesus: »Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. 32 Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!«

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Mai 9, 2012

    >>Die Anweisung Jesu in Matthäus 28:19 erging an seine gesalbten Brüder. Damit steht die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes den gesalbten Brüdern zu. Die große Volksmenge wurde erst 1935 erkannt. Wäre Matthäus 28:19 auch an die große Volksmenge gerichtet,<<

    Wo steht das in Gottes Wort?

    Hallo Matthäus.

    Zur Zeit Jesu war die Einsammlung der Gesalbten noch nicht abgeschlossen. Die Anweisung aus Matthäus 28:19 erging an Jesus Jünger, die alle seine Brüder waren und himmlische Hoffnung hatten. Ihnen sicherte Jesus den Heiligen Geist zu, der ihnen helfen sollt, sich an die wichtigen Dinge zu erinnern und den Willen Gottes in der richtigen Weise zu verstehen. (Joh. 14:15-17) Sie wurden mit heiligem Geist gesalbt(Apg. 2:1-4), ein Geist, den der Sklave den Mitgliedern der großen Volksmenge abspricht, denn das Vorrecht von diesem Geist geleitet zu sein, berechtigt den Sklaven erst Mitglieder der großen Volksmenge belehren zu dürfen. Außerdem werden die Gesalbten aufgrund einer Verheißung gerettet, die große Volksmenge aber aufgrund ihrer Herzenseinstellung, die sich in der Unterstützung der Gesalbten bei der Umsetzung ihres Predigtauftrages äußert. (Matthäus 25:34-40, Jak. 2:26).

    Es ist interessant, dass die Mitglieder der großen Volksmenge, die alten, treuen Israeliten der alten Zeit, die vor Jesus irdischem Lauf lebten, sowie alle Ungerechten, die noch nie etwas oder zu wenige von Jehova gehört haben, ohne Taufe gerettet werden, während alle nach Christus bis 1935 getauften Christen himmlische Hoffnung haben. Deshalb stellt sich für mich die Frage, ob die Taufe für die Rettung zu irdischem Leben erforderlich ist oder ob sie nur für die Gesalbten mit himmlischer Hoffnung notwendig ist.

    Ede

  • becky
    Mai 9, 2012

    zitat:
    Die Anweisung Jesu in Matthäus 28:19 erging an seine gesalbten Brüder

    zu diesem zeitpunkt war kein jünger ein geistgesalbter!!!!

  • Hans
    Mai 9, 2012

    Der Einwand ist cool!

  • Sascha
    Mai 9, 2012

    Liebe Becky,

    sehr gute und einfache Feststellung. Wir müssen immer alle Aspekte berücksichtigen und verstehen, was der Heilige Geist überhaupt für eine Rolle hat.

    Vielleicht kann man über diesen Text nachdenken:

    Joh 14:16+17 Und ich werde den Vater bitten, dass er euch AN MEINER STELLE einen anderen Beistand gibt, der für immer bei euch bleibt. 17 Das ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

    ANSTELLE, man kann auch sagen, als ERSATZ der buchstäblichen und fleischlichen Gegenwart Jesu, verspricht er seinen Jüngern, und mit Sicherheit auch uns, hier den Helfer oder den Beistand, den Geist der Wahrheit.

    Schöne Grüße und danke für deinen kurzen und treffenden Kommentar

    Sascha

  • Hopefull
    Mai 9, 2012

    Richtig Becky

    und im obigen Vortrag wurde dieser Gedanke sogar biblisch belegt.

    Joh 1:33 –> ….. auf wen immer du den Geist herabkommen und auf ihm bleiben siehst, dieser ist es, DER IM HEILIGEN GEIST TAUFT.

    Joh 4:2 –> ….obwohl Jesus tasächlich NICHT taufte, sondern SEINE JÜNGER….

    Jesus hat zu seinen irdischen Tagen nicht getauft, sondern das überlies er seinen Jüngern. Da der heilige Geist vollkommen ist kann ich mir kaum vostellen, dass ein unvollkommener Mensch mit Heiligem Geist salbt. Auch war dieses „Amt“ Jesus vorbehalten und nicht seinen Jüngern. Man kann davon ausgehen, dass Jesu Jünger von Johannes getauft wurden und somit beim Abendmahl nicht geistgesalbt waren. Denn:

    Joh. 1:33 war zu dieser Zeit eine Zukunftsprophezeiung, die sich das erste mal zu Pfingsten 33 u.Z. erfüllte. Jesus hat NACH seinem Tod angefangen mit heiligem Geist zu salben. Denn ich betrachte die Taufe und die Salbung als getrennt. Denn die Wassertaufe sollte jeder, der die Gelegenheit und den Herzenswunsch hat, vollziehen. Auch die, die gesalbt wurden.
    Jesus bezieht auch die Umstände eines jeden mit ein. So versprach er auch dem Verbrecher am Pfahl neben ihm das Paradies. Denn er wusste, dass dieser nicht mehr die Gelegenheit bekommt sich taufen zu lassen. Aber Jesus hat sein Herz gekannt. Auch versprach er ihm „nur“ das Paradies und nicht das ewige Leben. Denn im Paradies muss er sich dann noch beweisen, vielleicht muss er sich da sogar noch taufen lassen, wer weiß ^^

    vielen Dank für diesen überragend schönen Vortrag. Es sind tolle und sehr wertvolle Gedanken drin

    liebe Grüße Hopefull

  • Matthäus
    Mai 9, 2012

    Die Auflistung der „Erfordernisse zur Zulassung“ damals und heute sprechen eine klare Sprache. Alleine der Zeitrahmen wann heute jemand getauft werden kann und in welchem Zeitrahmen damals Gläubige zur Taufe geführt wurden zeigen die 3 Beispiele mehr als deutlich!

    Diese Schlußfrage von Dir lieber Br. R.F.

    “In was bin ICH eigentlich getauft worden?
    PS. Die Antwort auf diese entscheidende Frage kann nur jeder für sich selbst geben.

    …sollte jeden ZJ wach rütteln. Ich erinnere mich an meine Eltern die beiden Anfang der 1950er Jahre getauft wurden. Mein Vater erzählte immer wieder – er hatte kein HB-Stdium, es gabe kein unnötiges Regelwerk oder „Zulassungesfrage“ – auch als ich 1966 getauft wurde gab es keine Prüfungsfragen.

    Folglich trifft jenes zu wovor in Apg. 20 gewarnt wurde:

    29 Denn ich weiß: Wenn ich nicht mehr da bin, werden falsche Lehrer wie reißende Wölfe über euch herfallen, und sie werden die Herde nicht schonen. 30 Sogar unter euch wird es Männer geben, die nur deshalb die Wahrheit verfälschen, weil sie Menschen für sich gewinnen wollen.

    31 Seid also wachsam! Denkt daran, dass ich drei Jahre lang unermüdlich jedem von euch Tag und Nacht, manchmal sogar unter Tränen, den rechten Weg gewiesen habe.

    32 Und nun vertraue ich euch Gottes Schutz an und der Botschaft von seiner Gnade. Sie allein hat die Macht, euren Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe zu geben, das Gott denen zugesagt hat, die zu ihm gehören

    Auch Jesus warnte vor falschen Lehrern:

    Mt 7,15 „Nehmt euch in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten! Sie tarnen sich als sanfte Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe.

    …oder worauf hat Paulus auch bei den Korinther hingewiesen?

    2Kor 11,13 Denn sie sind falsche Apostel, Betrüger, die lediglich behaupten, sie seien Apostel Christi.

    Um die Warnungen mit Petrus abzurunden:

    2Petr 2,1 Doch schon damals hat es im Volk Israel falsche Propheten gegeben. Solche Leute werden auch bei euch auftreten und Lehren verbreiten, die euch ins Verderben stürzen sollen. Damit verleugnen sie Christus, den Herrn, der sie doch von ihren Sünden freigekauft hat. Aber sie sollen ein schnelles Ende finden!

    An wem erfüllen sich diese warnenden Hinweise?

    Wenn nicht an der LK oder den vielen Ältesten die sich hierzu mißbrauchen lassen, dann möge er oder sie dies hiermit kundtun!

    lg. Matthäus

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