153 Comments
  • armes Schaf 2012
    März 16, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder!
    Das sogenante kindervideo,und der neue teil mit dem beten des kleinen mädchens macht uns irgenwie fertig hier zuhaus fertig.Besonders die einleitung des bruder morris der…wer weis das schon! ich bin schaf so und so!auf dem video zeigt dieser bescheidene diener sich mit bestem anzug,bester krawatte und bestimmt nicht mit messing-nadel an dieser.und die ringe und güldene uhr?Woolworth? Da es keine heilen familien bei uns gibt macht es halt die animation auf dvd-video oder der ach so verteufelte internetauftritt.wo soll das noch hinführen?Das allsehende auge ist sehr mächtig.

  • Die Bibel
    März 16, 2012

    Jak 5:4 Hört doch, wie der Lohn, um den ihr die Erntearbeiter betrogen habt, zum Himmel schreit. Das Geschrei der Arbeiter ist vor den Herrn, den Allmächtigen, gekommen.
    Jak 5:5 Ihr habt allen Luxus auf der Erde genossen und euch noch am Tag eurer Schlachtung gemästet.
    Jak 5:6 Ihr habt den Unschuldigen verurteilt und zu Tode gebracht. Er hat sich nicht gewehrt.
    Jak 5:7 Haltet also geduldig aus, liebe Geschwister. Wartet auf das Wiederkommen des Herrn. Seht, wie der Bauer auf die köstliche Frucht der Erde wartet und sich ihretwegen geduldet, bis sie den Herbst- und Frühjahrsregen bekommt.
    Jak 5:8 So habt auch ihr Geduld und fasst Mut, denn das Kommen des Herrn steht bevor.

  • assicurazioni auto
    März 16, 2012

    WoW! Thank you very much for that enlightening article

  • Music Converter
    März 16, 2012

    Thank you very much for that astonishing article

  • Eddi
    März 16, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,
    liebe Leser von BruderInfo,

    es ist offensichtlich angezeigt, eine Richtigstellung vorzunehmen.

    Es ist keinesfalls so, dass mich Dennis` Kommentar zu diesem Ergebnis von letzter Woche gebracht hätte. Ich schätze Dennis als sehr überlegten Christen, der genau das tut, was so oft bei der WTG bemängelt wird: Er sagt offen, was er denkt! Das ist sehr lobenswert und ich betrachte mich in der Regel auch als jemand, der einer Diskussion durchaus gewachsen ist.
    Ich wünsche mir sehr, dass Dennis kein ungutes Gefühl hat oder irgendwelche Schuldzuweisungen erfahren muss.
    Das wäre absolut unangebracht!

    Tatsache ist, dass in den letzten Tagen unheimlich viel hochgekocht ist, was mit dieser Organisation zu tun hat und ich mich selbst mit der Frage auseinander setze, wieviel ich persönlich von dieser Organisation noch dulden kann und will. Wann mache ich mich selbst zum Heuchler, wann beginnt Rache?

    Es kam die Frage auf (bzw. Bemerkung), ob mich der Film „aufgewachsen mit Jehova“ so aus der Bahn geworfen hat. Nein, nicht der Film, sondern die Tatsache, dass ich teilweise die gleichen Erfahrungen machen musste, sogar mit nahezu gleichem Wortlaut.

    Dennis: Du weißt nicht, was mir die Organisation angetan hat? Das, was sie vielen Menschen angetan hat. Wenn schon Einige daraus Kinder vergewaltigen wollen, dann sollen sie es wegen ihrer eigenen Abartigkeit und Böswilligkeit tun und nicht im Namen Gottes! Trotz dieser Erfahrungen war ich bereit – sehr bewusst und gern bereit – an Freundschaft und Nächstenliebe zu glauben und ich habe mehr an meine vermeintlichen Freunde gedacht als an mich selbst. Da ist (u. a.) jemand, der 13 Jahre in Selters war und mir Freundschaft – wir reden wirklich von reiner Freundschaft – für immer zugesagt hat! Und ich habe um diese Freundschaft gekämpft, während die mich nicht mehr kannten, als ich in das Versammlungsgebiet gezogen bin. Es war seine Aussage als Ältester, dass er mir besser helfen könne, wenn ich in seiner Versammlung sei. Je mehr ich hinterfragt habe umso mehr wurde ich auf Abstand geschoben. Und ja, ich habe es jeden Tag im Ohr wie er mich ausgelacht hat, weil ich wegen des Missbrauchs als Kind und der Vergewaltigung psychische Probleme habe. Seine Erklärung, dass niemand jemals wegen dieser Probleme wirklich etwas mit mir zu tun haben will. Und ja, seine Ältestenkollegen wissen dies, auch die Dienstabteilung in Selters und auch die Herren in USA! Da ich als „Schwester“ keinen Zugriff auf das Ältestenlehrbuch hatte, nicht einmal Ahnung davon hatte, dass es das überhaupt gibt (der gewünschte WT-Effekt, Schwestern dumm zu halten), wusste ich auch nicht, dass dies eine Doktrin der WTG ist, so mit Schwestern umzugehen. Allein diese Unverfrorenheit bringt alle meine Hämoglobine in Marathonleistung!

    Wenn du auf deinen Arbeitgeber zu sprechen kommst, dann hoffe ich, dass der nichts mit Religion zu tun hat, denn tatsächlich ist es so, dass bei XY nicht unbedingt Satan dahinter stecken muss, anders bewerte ich dies, wenn Menschen absichtlich im Namen Gottes ihren Mitmenschen Schaden zufügen. Und zwar Schaden, der nicht einfach im normal menschlichen Umgang miteinander passiert, sondern ein sehr gezieltes Zerstören von Personen und Persönlichkeiten bedeutet. Aber das ist meine Ansicht, die ich auf der Grundlage der Offenbarung gewonnen habe.

    Ich versuche schon, sachlich zu bleiben. Soweit allerdings noch emotionale Verstrickungen in die Lehren der WTG herausgespürt werden, muss ich dies in einer ehrlichen Antwort vor o. g. Hintergrund nur bejahen.

    Der von mir geäußerte Wunsch, es wäre besser gewesen, nie einen Gott kennen gelernt zu haben, ist einfach die Beobachtung, dass solche Menschen viel unbefangener mit diesem Thema umgehen können. Mir fehlt da noch oft die innere Ruhe und trotz des Wissens, dass Gott dem ganzen Triss bald ein Ende setzt, die Gelassenheit.

    Dass ich bisher noch einige Angebote des persönlichen Kontakts nicht angenommen habe, ist keinesfalls eine Zurückweisung der Brüder und Schwestern. Ich muss meinen Umzug hinkriegen, samt der bei einem Amt üblichen Anträge, noch mal zwischendrin ins Krankenhaus, hab grad ein kleines Magengeschwür und mein PC braucht Nachhilfe und hat nur so einen Technik-Legastheniker wie mich, aber sonst ist fast alles normal! 🙂
    Bitte zeigt euch geduldig mit mir, ich habe nach langer Zeit jetzt erst wieder begonnen, mich unter Menschen zu begeben, es wird noch etwas dauern, bis ich meine Fühler so richtig ausstrecken kann.

    So, jetzt habe ich mich wieder ein großes Stück selbst überwunden und ich hoffe sehr, dass ich a) ein Stück zur Einheit beitragen konnte, da es wirklich keinen Grund für irgendwelche Kritik gibt und b) ich nicht in eurer Achtung sinke deswegen.

    Vielen Dank.
    Eddi

  • Alois
    März 16, 2012

    Liebe Eddi

    Ich freue mich außerordentlich dass Du Dich wieder gemeldet hast. Deine Kommentare habe ich immer gerne gelesen und sie haben mich auch weitergebracht. Ich hoffe umgekehrt ist es auch so, so dass wir in unserem Streben unserem Herrn und Retter Jesus näher zu kommen, fortschreiten.

    Machs gut und melde Dich bitte mal wieder.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Eddi
    März 16, 2012

    schon das Wissen, nicht allein zu sein.

    Ja, Alois, deine Kommentare erfreuen mich auch und ich freue mich überhaupt über alle, die meine grauen Zellen beanspruchen.

    Ich wünsche euch allen den Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft und bedanke mich herzlich für die zahlreichen Fürbitten. Es war ungefähr so, als hätte Jehovas Engel sie persönlich bei mir abgeliefert.

    Es wäre mir sehr arg, wenn diese wunderbare Flamme der Suche nach Wahrheit und Verständnis über Gott und seinen Christus durch einen von mir angestoßenen Kommentar nicht mehr lodern könnte. Ich habe wirklich ALLE Kommentatoren auf ihre eigene Art lieben gelernt.

    Herzlichst
    Eddi

    Ganz herzliche Grüße
    Eddi

  • Shannon
    März 16, 2012

    Liebe Eddi,

    schön von Dir zu hören. Fälle von Missbrauch und Gewalt gibt es nicht nur bei den Zeugen, sondern in vielen anderen Fällen von emotionaler Abhängigkeit. (Chefs, auch andere Sekten, Clique usw., leider auch Familienmitglieder, Brüder, Väter) Bei Vätern finde ich es noch am schlimmsten, weil Mädchen ihren Vätern vertrauen. Es ist niemals leicht und die Betroffenen leiden ein Leben lang (auch mit 70 noch).
    Ich möchte nicht weiter auf diese Dinge eingehen, schon gar nicht, was da auf der Gefühlsebene passiert. Ich habe schon zuviel Leid in der Hinsicht gesehen, aber solltest zu jemals Hilfe benötigen, lass dir von Bruderinfo oder Bruder Alois meine Mailadresse geben.
    Ich wünsche dir ganz schnelle Genesung von deinem Ulkus.

    LG
    Shannon

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo Eddi,
    wie schön dich wieder hier zu sehen! 😀

    Das du nun wiederum so offen wie ich dich ja schon kenne, alles richtig gestellt hast was ich falsch verstanden habe, auch darüber bin ich froh.

    Die beiden Filme haben wohl bei den meisten einen Flashback ausgelöst, denn da wurden nun mal Dinge angesprochen, die wir alle kennen.

    Das es so ein Hütebuch gibt, wusste ich übrigens auch lange Jahre nicht. Und als ich davon hörte, dachte ich mir nichts Böses dabei. – Was wirklich darin steckt, hätte ich nie für möglich gehalten und was ich so Auszugsweise daraus kenne, stößt mich einfach nur ab.

    Über das „Hochkochen“ hier, darfst du nicht irrietert sein…und dir schon garnichts davon antun. – Es kommt immer mal vor…und weißt du auch warum? – Weil hier gilt: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein.“

    Das zeigt sich in unserem offenem Gedankenaustausch, indem wir einander Sinn und Herz öffnen, naja…und schwupps, passiert es dann eben auch schon mal, dass etwas unglücklich ausgedrückt wird. – Bisher haben wir aber immer alles wieder klären können.

    ZITAT:
    „Der von mir geäußerte Wunsch, es wäre besser gewesen, nie einen Gott kennen gelernt zu haben, ist einfach die Beobachtung, dass solche Menschen viel unbefangener mit diesem Thema umgehen können. Mir fehlt da noch oft die innere Ruhe und trotz des Wissens, dass Gott dem ganzen Triss bald ein Ende setzt, die Gelassenheit.“

    Diese Äußerung hatte mir wirklich auf der Seele gelegen…denn leider geht es Manchem so, dass nach dem er den Glauben an die WTG verloren hat, auch sein Glaube an Gott stirbt. – Mir hilft dabei dann immer die Zuversicht, dass Gott sie deshalb nicht verurteilt, sondern geduldig mit ihnen ist. – Denn er kennt ja die Umstände, die dazu geführt haben.

    Aber ich bin natürlich glücklich zu lesen, dass es bei dir nicht so ist. 🙂

    Mit deinem Umzug hast du sicherlich viel Stress um die Ohren, ich wünsche dir dafür alles Gute und das alles reibungslos über die Bühne geht.
    Aber kümmere dich auch weiter um deine Gesundheit…so ein Magengeschwür kommt ja auch nicht von ungefähr.

    Strecke du deine Fühler ganz nach deinem Gutdünken aus…deine Vorsicht kann ich gut verstehen…hast ja genug Keile eingesteckt. Das Angebot der privaten Kontaktaufnahme bleibt auf jeden Fall bestehen, behalte das einfach im Sinn, ok?

    Alles Gute dir.

    LG Ulli

  • Michael 2
    März 16, 2012

    Hallo an alle,

    habe die Diskussionen über den Kommentar von Dennis verfolgt und lange überlegt ob ich etwas dazu schreibe oder nicht. Dennis hat sich ja schon für seine etwas Harten und vielleicht auch missverstandenen Worte entschuldigt. Ich selbst habe eigentlich nicht verstanden, das seine Worte zu so einem aggressiven Dialog entwickelt hat. Dennis hat doch nicht das Wirken Satans infrage gestellt, sondern nur davor gewarnt, alle Ungereimtheiten mit Satan erklären zu wollen. So habe ich ihn jedenfalls verstanden. Warum muss man dann gleich mit Bibelstellen und scharfsinnigen Überlegungen dagegen argumentieren. Es wäre doch besser einfach zu versuchen den Gedanken des Kommentars wahrzunehmen, oder wenigstens freudlich zurück fragen, „wie hast du das gemeint“? So langsam müßten wir auch den einen oder anderen kennen, das er mit seiner Wortwahl manchmal etwas unglücklich oder barsch rüberkommt. Dennis ist ein guter Analytiker den ich sehr schätze auch wenn er manchmal etwas zu forsch ran geht, was schnell zu Verletzungen der Gefühle anderer führt.

    Meine Bitte an alle, nicht jedes Wort überbewerten und mit irgend welchen Argumenten richtig stellen zu wollen. Wir streiten dann um Fragen, die keiner ernsthaft gestellt hat.

    Doch ich freue mich auch zu sehen, das hier die Brüder bei aller heiser Diskussion doch wieder zusammen finden. Vermeiden wir uns vor persönlichen Angriffen, jeder will nur das beste auszusprechen.

    Liebe Grüße
    Michael 2

  • Anna
    März 16, 2012

    Lieber Bruder N.D., liebe Brüder und Schwestern,

    vielen Dank für den Vortrag „Vorbilder für die Herde“. Ich habe mir diesen erst heute vormittag ferienbedingt durchgelesen.
    Ergänzend möchte ich ein paar Dinge aus meiner Sicht hinzufügen.

    Nach meinen Informationen waren wohl alle Brüder der jetzigen Leitenden Körperschaft im Pionierdienst bzw. Sonderdienst. So gesehen dürften einige schon Erfahrung mit weltlicher Arbeit haben. Einige haben Kinder erzogen. Die weitere Entwicklung war dann meist Reisedienst und dann Zuteilung zu einem Dienst im Bethel.
    Zur Info hier ein Auszug aus dem WT von 2000:

    ZITAT *** w00 1. 1. S. 29 Neue Mitglieder der leitenden Körperschaft ***
    • Samuel Herd nahm 1958 den Pionierdienst auf und stand von 1965 bis 1997 im Kreis- und Bezirksdienst. Seitdem gehören er und seine Frau Gloria zur Bethelfamilie in den Vereinigten Staaten, wo Bruder Herd in der Dienstabteilung gearbeitet hat. Er diente auch als Gehilfe des Dienstkomitees.
    • Stephen Lett begann im Dezember 1966 mit dem Pionierdienst, und von 1967 bis 1971 diente er im Bethel in den Vereinigten Staaten. Im Oktober 1971 heiratete er und ging mit seiner Frau Susan in den Sonderpionierdienst. Von 1979 bis 1998 diente er als Kreisaufseher. Seit April 1998 gehören er und Susan zur Bethelfamilie in den Vereinigten Staaten. Dort hat er in der Dienstabteilung gearbeitet und war Gehilfe des Lehrkomitees.
    • Guy Pierce zog Kinder groß und stand ab April 1982 zusammen mit seiner Frau im Pionierdienst. Er diente von 1986 bis 1997 als Kreisaufseher, dann wurden er und seine Frau Penny Mitglieder der Bethelfamilie in Brooklyn. Bruder Pierce diente als Gehilfe des Personalkomitees.
    • David Splane nahm im September 1963 den Pionierdienst auf. Als Absolvent der 42. Klasse der Gileadschule diente er als Missionar in Senegal (Afrika) und stand dann 19 Jahre lang im Kreisdienst in Kanada. Er und seine Frau Linda sind seit 1990 im Bethel in den Vereinigten Staaten, wo Bruder Splane in der Dienstabteilung und in der Schreibabteilung gearbeitet hat. Seit 1998 war er Gehilfe des Schreibkomitees ZITAT ENDE

    Es ist also nicht so, dass alle Schreibtischtäter sind. Ich denke schon, dass sie die SORGEN DES LEBENS kennengelernt haben.

    Nur, jeder Mensch geht damit anders um und man darf nicht etwas was einem ggf. selbst leicht fällt 1:1 auch von anderen verlangen. Es gibt überall auf dieser Welt Menschen, die rund um die Uhr für ein bestimmtes Ziel tätig sind und man oft den Eindruck hat, dass sie dieses sozusagen fast nebenher erledigen. Und sie sind offenbar glücklich dabei. Hat denn z.B. eine Mutter Theresa oder ein Albert Schweitzer verlangt, dass ALLE sich so engagieren? Oder ein Mann wie der amerikanische Feuerwehrmann Red Adair. Internationale Berühmtheit erlangte er durch die Löschung der 117 brennenden Ölquellen in Kuwait nach dem Ende des ersten Golfkrieges 1991. Dieser Mann hatte bestimmt Fähigkeiten. Er hat sie eingesetzt zum Wohl der Menschheit. Auch er hat nicht verlangt, dass andere genauso handeln.

    Und dann noch etwas: Leider sind wir Menschen auch so veranlagt, dass wir schnell vergessen bzw. vergangene Entbehrungen oft in einer Aura der guten alten Zeit sehen. So glaube ich dass die Brüder tatsächlich denken, dass der Pionierdienst usw. das erstrebenswerteste aller Ziele ist. Nur, alle Menschen sind verschieden, haben wie Gottes Wort zeigt verschiedene Gaben. Dadurch, dass die Priorität auf dem Predigtdienst liegt und suggeriert wird, dass NUR dadurch der Segen Jehovas erhalten wird macht viele liebenswerte Schafe Jehovas unglücklich. Sie werden fremdgesteuert und dies macht seelisch und körperlich krank.

    Bei den Pionieren gibt es aus meiner Erfahrung ja auch Unterschiede. Zum einen diejenigen, oftmals Schwestern, die verheiratet sind, einen gut verdienenden Ehemann haben, ggf. noch einer Teilzeitstelle nachgehen. Dann sind 70 Stunden pro Monat zwar immer noch eine Herausforderung. Jedoch berücksichtigt man, dass die Zeit von wöchentlich ca. 17,5 Stunden frei der jeweiligen Lebenssituation entsprechend einteilbar ist einigermaßen machbar. Auch je nachdem, wie die Stunden „gerechnet“ werden.

    Für jemanden der alleinstehend ist und auch noch OHNE Hilfe der Familie für sich sorgen muss ist dies jedoch auf Dauer sehr anstrengend und ermüdend.

    Die meisten Zeugen Jehovas hier in Deutschland sind „hineingeboren“. Kennen es also nicht anders. Und viele, die Zeugen Jehovas werden sind auf der Suche nach Glück, Geborgenheit, einem besseren Leben. Und dann suggeriert die ständige Berieselung in den Zusammenkünften wie im Vortrag von Bruder N.D. schön herausgearbeitet, dass Segen nur durch Leistung kommt. Und solange es Älteste gibt, die dies auch noch auf eine Art und Weise vermitteln, die von der Organisation gar nicht in der Weise vorgeschrieben wird gehen die Brüder an ihre Grenzen (siehe 30-Stunden Hipi im März). Weil ein schlechtes Gewissen eingeredet wird und viele sich gezwungen fühlen mitzumachen = Vorbildfunktion usw. Aus eigener Erfahrung darf ich das bestätigen. Wenn der Ehemann Ältester ist oder DAG dann muss man als brave Ehefrau mitmachen. Und leider wird dies auch den Kindern vermittelt. Und für meine Kinder kann ich sagen, dass sie damals aus Liebe zu ihrem Vater mitgemacht haben.

    So meine ich können wir nur hoffen, dass vielen unserer Brüder die Augen dafür geöffnet werden, was der Wille Jehovas wirklich ist. Und für unsere Brüder beten. Noch ein schöner Text in 1. Johannes 5:1-3 (NWÜ):

    „1 Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden, und jeder, der den liebt, der das Geborenwerden veranlaßt hat, liebt den, der aus jenem geboren worden ist. 2 Dadurch erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und nach seinen Geboten handeln. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.“

    und Vers 11 bis 15:

    „11 Und darin besteht das gegebene Zeugnis, daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. 12 Wer den Sohn hat, hat dieses Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat dieses Leben nicht. 13 Ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, ihr, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt. 14 Und dies ist die Zuversicht, die wir ihm gegenüber haben, daß er uns hört, ungeachtet dessen, was wir gemäß seinem Willen bitten. 15 Und wenn wir wissen, daß er uns in dem, worum immer wir bitten, hört, wissen wir, daß wir die erbetenen Dinge haben werden, da wir sie von ihm erbeten haben.“

    Da Jehova nicht lügen kann können wir fest auf seine Worte vertrauen. Und uns in dieser Zeit vor dem Jahrestag des Todes des Christus vermehrt damit beschäftigen wie frei wir uns fühlen dürfen weil Jesus uns durch sein Opfer begnadet hat. Und die Dankbarkeit daraus zeigt sich doch dann ganz automatisch in unserer Lebensführung.

    Liebe Grüße an alle

    Anna

  • Eddi
    März 16, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    danke für euren Zuspruch und eure Hilfe in den vergangenen Wochen. Für mich war BI ein Versuch, meine Glaubensgrundsätze behalten zu können und mich in der Wahrheitsfindung vertiefen zu können.

    Ich habe mich völlig überschätzt. Auch ich habe heute die Wiederholung der Reportage gesehen, auch ich habe aus etlichen Kommentaren die durch „die Wahrheit“ vertretende Organisation zugefügten Wunden (bei anderen) gespürt.

    Ich wünschte, ich hätte nie einen Gott kennen gelernt.

    Ich wünsche euch alles Gute.
    Eddi

  • Manfred
    März 16, 2012

    Liebe Eddi,

    Deine letzten Sätze:
    Ich wünschte, ich hätte nie einen Gott kennen gelernt.
    Ich wünsche euch alles Gute.
    Eddi
    ..haben mich ein bischen irritiert. Du hast in den letzten Wochen solche Fortschritte gemacht, das hatte jeder sehen können. Nur wegen einer Fernseh Reportage möchtest Du jetzt alles wieder über Bord werfen? Warum?

    Was kann unser Schöpfer dafür, für das was die Menschen hier auf der Erde tun? Würden sich alle an die Bibel halten dann hätten wir diese Probleme gar nicht. Die Bibel steht ja jedem zur Verfügung wer ist also schuld wenn es nicht funktioniert?
    Auch hier bei Bruderinfo gibt es verschiedene Meinungen zwischen den Lesern. Aber nur weil man anderer Meinung ist als einige, heisst das doch nicht das alles falsch ist! Wir müssen schon selbst entscheiden was wir behalten möchten. Ich habe mich über deine Kommentare immer sehr gefreut. Ich würde mir wünschen du würdest bei uns bleiben. Lass dich von niemanden beirren.
    Bis jetzt hast du Jehova nur zu einem Bruchteil kennen gelernt. Verwirf ihn bitte nicht bevor du auch den Rest von ihm kennst. Lass dich nicht von Menschen täuschen halte dich eng an die Bibel. Alles was in der Bibel steht wird auch wahr werden. Du musst nur noch etwas Geduld haben. Ich wünsche dir das du deinen Glauben den du in der letzten Zeit geoffenbart hast behalten kannst.
    Liebe Grüße Manfred

  • Sascha
    März 16, 2012

    Liebe Eddi,

    genau diese Schlussfolgerung hätte ich vor etwas mehr als einem Jahr auch beinahe gezogen. Doch dann kam nach und nach das richtige Verständnis, sodass ich dazu gebracht wurde, NIE wieder diese menschlichen Dinge mit unserem Vater gleichsetzen zu wollen. Ich hoffe und bete, dass es mir gelingt, aber jetzt bete ich auch für dich in gleicher Weise. Ich hatte dir doch angeboten, dass wir uns privat per Email austauschen. Meine Adresse lautet: marco-braun@online.de

    Fühl dich bitte so frei, wir können gerne über deine Zweifel sprechen, die mir ja nicht fremd sind. Ich habe das immer noch im Sinn, ich vergesse meine damalige Situation nicht. Vielleicht gibt es den ein oder anderen Aspekt, bei dem ich dir durch die Bibel helfen könnte, und wenn es nur dazu dient, dir klar zu zeigen, dass du mit deinen Gefühlen nicht alleine bist.

    Ich würde mich wirklich freuen, und hoffe, dass ich bald etwas von dir „höre“.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Alois
    März 16, 2012

    Hallo Eddi

    Könntest Du so lieb sein und mir eine E-Mail senden?
    Denn bevor Du Dich vom Acker machst hätte ich gerne Kontakt mit Dir, denn Deine Kommentare haben mir sehr gut gefallen.

    Bruder.Alois@web.de

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    liebe Eddie,
    Gott äußert sich durch die Schöpfung und durch sein Wort, die Bibel.
    Die wunderbare Schöpfung ist der eindeutige Beweis, dass er existiert, weil Chaos niemals Ordnung hervorbringen kann, geschweige denn tote Materie Leben.
    Auch ohne die WTG haben wir glernt, wie komplizerit allein ein Einzeller ist.
    So ist Jehovah für jeden, der ein offenes Herz hat sichtbar und als realität gegeben.
    Dass sein Widersacher aktiv ist und das auf allen Ebenen, liegt auf der Hand. und er hat auch den WT okkupiert, was anhand der Doppelzüngigkeit und der vielen verdrehten Lehren der Bibel nachvollziehbar ist.
    bitte gib Gottt keine Schuld daran, dass die Welt böse ist. Sie liegt ja in der Macht des Bösen, das bald zum Ende kommt.
    Und so wie in einem Buch der WTG ( Frieden & Sicherheit- woher zu erwarten) das Bild eines Pfafffen dargestellt ist mit dem Untertiel: mit dem einen Mundwinkel preisen sie den Fürsten des Friedens, mit dem anderen den Krieg – so wissen wir das die WTG nicht besser ist, eher schlechter, weil sie den Anspruch hat, von Gott „erwählt“ zu sein.
    Nun, wir wissen, dass diejnigen, die sich selbst erhähgen erniedrigt werden.
    Der Glaube an Gott ist etwas ganz persönliches und wenn der christus lehrte, dass der Weizen mit dem Lolch bsi zur Ernte reifen soll wo dann die engel ernten, sprich die Guten auslesen – so sehen wir, dass jehovah ihnen diese Autorität gibt.
    Und keiner menschlichen Organisation.
    Baue niemals auf Menschen. die sind vergänglich und können sich irren. halte fest zu Gott. Er verläßt dich nicht

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „Ich wünschte, ich hätte nie einen Gott kennen gelernt.
    Ich wünsche euch alles Gute.“

    Ich hoffe deine Worte sind nicht das, wonach sie sich anhören…

    Wenn dich diese Sendung so aus der Bahn geworfen hat und eben jene Schlussfolgerung daraus hervorgegangen ist, dann zeigt mir das, dass du die WTG – zumindest im Unterbewusstsein – immer noch mit Gott gleichsetzt.

    Weniger beunruhigt wäre ich, wenn du sagen würdest: Ich wünschte, ich hätte diesen Wachturm-Gott nie kennengelernt.

    DA würde ein Schuh draus werden. – Aber der Schöpfer allen Lebens, derselbe der aus Liebe seinen Sohn auf die Erde schickte um den Menschen seine Gnade zu gewähren und einmal ALLES zu einem guten Ende zu führen, hat NICHTS mit den Machenschaften der WTG gemein.
    Ihn dafür verantwortlich zu machen, was in diesen Reihen geschieht, wäre sehr unfair…das hat er nicht verdient.

    Als Zeuge DENKT man nur, man würde Gott kennen. – Aber lass´ dir nach nun ca 7 Jahren Abstand von mir sagen: dem ist nicht so. Ein Zeuge lernt nur den Wachturm-Gott kennen und bekommt eingebleut seiner menschlichen Organisation zu vertrauen. Jesus ist nur eine Randfigur. Er hat als König in etwa so viel zu kamellen, wie die Königin in England. Man schmückt sich gerne mit ihm, das ist alles.

    Die Bibel selbst zeigt, dass dies aber ein völlig falscher Ansatz ist. Denn unseren himmlischen Vater können wir NUR durch Jesus kennenlernen. Darum führt Gott ja die Seinen zu ihm. Nur durch den Glauben an Jesus, sind wir schon jetzt erlöst und in Sicherheit.

    DAS ist der einzig richtige Weg, alle anderen führen nur von ihnen fort.

    Ein Gedanke wird dir vielleicht auch ganz fremd sein: Du bist frei.
    Denn das ist es, was der wahre Gott – im Gegensatz zum WT-Gott – uns Menschen in seiner Liebe schenkt: Freiheit…und jedem der es will, noch dazu Geborgenheit. Doch zwingen wird er niemanden, denn dann wäre das Geschenk des freien Willens, ja nur eine Farce.

    LG Ulli

  • Alois
    März 16, 2012

    DAnke Ulli für die Klarstellung!
    Und der Wachtturm Gott wird in den Propheten BAAL genannt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Eddi
    März 16, 2012

    Hallo Dennis, hallo Bruderinfo,

    Dennis, es tut mir leid, wenn du das so beurteilt hast. Ich wollte niemanden zu nahe treten.

    Wenn du sagst, niemand von der LK würde zu mir kommen um zu sagen, ich würde mit dem Teufel im Bund sein, hast du in einer Beziehung recht: Von diesen Leuten lässt sich niemand herab, mal persönlich ein Gespräch mit jemand wie mir zu suchen. Aber wie ordnet ihr es denn ein, wenn öffentlich seitens der Gesellschaft jeder, der anders denkt, als Abtrünniger bezeichnet wird, also als jemand, der vorsätzlich und willentlich und wissentlich falsch die Existenz Gottes und des Christus in Wort und Tat leugnet? Jemand, der in diesem Sinn wirklich abtrünnig ist, ist tatsächlich ein Opfer Satans. Das zeigt die Bibel auch sehr deutlich. Und ja, die Unterstellung, ich hätte mich bei meinem Austritt von Jehova entfernt, ist genau eine solche Unterstellung.

    Für mich ist die Tatsache, dass Menschen nur für den Machterhalt einiger weniger geopfert werden, deren Gesundheit ruiniert, ihr Leben soweit beschwert wird, dass es schon zu zahlreichen Suiziden kam, das ist hochgradig dämonisch.

    Jesus sagte zu den Pharisäern, sie seien aus ihrem Vater dem Teufel. Für mich sind die Werke dieser Organisation als Gesamtheit ebenfalls Werke des Teufels, oder findet es irgendein aufrichtiger Mensch gut, dass Mitgliedern die Gemeinschaft entzogen wird, wenn sie Bücher lesen oder Musik hören von Personen, die der Gesellschaft nicht angenehm sind, während die Gesellschaft als NGO bei der UN unterschrieben hat, die Rechte von Einzelnen, Minderheiten wie Homosexuellen und Behinderten zu achten und auf das Beseitigen von Benachteiligungen hinzuwirken? Das haben sie übrigens auch mit ihrem Verfahren zur Anerkennung der Körperschaft des Öffentlichen Rechts getan. Aber Tatsache ist doch, dass in ihrem Ältestenlehrbuch steht, dass jeder, der bei einer als homosexuell bekannten Person übernachtet, die Gemeinschaft entzogen wird, wenn nicht ein schwerwiegender Grund für diese Übernachtung angegeben werden kann.

    Das ist nur e i n Beispiel von vielen, dass es der Gesellschaft nicht mehr um das Bekanntmachen biblischer Wahrheit geht. Das ist auch keine Unwahrheit, die auf Unwissenheit oder Fehlinformation beruht, das ist gezielte Desinformation!

    Jesus sagte, dass Satan der Vater der Lüge ist. Auf welche Weise Satan mit seinen Abkömmlingen kommuniziert kann man nicht ohne weiteres festlegen.

    Mein aufgezeichneter Dialog sollte keine Reportage sein, sondern aufzeigen, wes Geistes Kinder da am Wirken sind.

    Im Gegensatz zur Führungsspitze der Organisation unterscheide ich allerdings zwischen den Machern und jenen, die aus aufrichtiger Überzeugung und getragen von dem Glauben an eine liebevolle Gemeinschaft immer noch in der Organisation sind und die Möglichkeit haben, dort ihre religiösen Überzeugungen ausleben zu können, denn wir waren uns an anderer Stelle schon einig, dass nicht alle Ältesten einfach nur schlecht sind.

    Diese Vergünstigung des Unterscheidungsvermögens wurde mir von der Organisation der Zeugen Jehovas nicht zuteil, auch nicht, als ich noch Mitglied war. Dennoch liegt es mir fern, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Das habe ich auch mehrfach so bekundet.
    Tatsache ist, dass ich in meinem Beitrag des Dialogs keinerlei Unwahrheiten verbreitet habe. Davon hätte sich jeder Leser selbst überzeugen können.

    Ich hoffe sehr, dass ihr mit dem Vorwurf von „billiger Polemik“ nicht zum Ausdruck bringen wolltet, dass jeder, der offene Worte äußert, selbst schuld ist, wenn er physisch und psychisch gekreuzigt wird.
    Eddi

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „Ich hoffe sehr, dass ihr mit dem Vorwurf von “billiger Polemik” nicht zum Ausdruck bringen wolltet, dass jeder, der offene Worte äußert, selbst schuld ist, wenn er physisch und psychisch gekreuzigt wird.“

    Da brauchst du dir – dessen bin ich mir sicher – keine Sorgen zu machen.

    Wenn BI tatsächlich mal etwas wieder löscht, das schon freigegeben war, dann nur weil sie nicht riskieren möchten, dass jemandes Gefühle verletzt werden.
    Sie haben auch schon eigene Artikel aus eben demselben Grund wieder herausgenommen.

    Ich habe den den fiktiven Dialog so verstanden, wie er auch gemeint war…

    Auch hierin…:

    ZITAT:
    „Jesus sagte zu den Pharisäern, sie seien aus ihrem Vater dem Teufel. Für mich sind die Werke dieser Organisation als Gesamtheit ebenfalls Werke des Teufels, oder findet es irgendein aufrichtiger Mensch gut, dass Mitgliedern die Gemeinschaft entzogen wird, wenn sie Bücher lesen oder Musik hören von Personen, die der Gesellschaft nicht angenehm sind, während die Gesellschaft als NGO bei der UN unterschrieben hat, die Rechte von Einzelnen, Minderheiten wie Homosexuellen und Behinderten zu achten und auf das Beseitigen von Benachteiligungen hinzuwirken? Das haben sie übrigens auch mit ihrem Verfahren zur Anerkennung der Körperschaft des Öffentlichen Rechts getan. Aber Tatsache ist doch, dass in ihrem Ältestenlehrbuch steht, dass jeder, der bei einer als homosexuell bekannten Person übernachtet, die Gemeinschaft entzogen wird, wenn nicht ein schwerwiegender Grund für diese Übernachtung angegeben werden kann.“

    …kann ich mich nur anschließen.

    Die WTG kleidet ihre Ansichten und Lehren, zumindest in der Außendarstellung, in Wischiwaschi-Worte.
    Ihr wahres Gesicht zeigen sie erst dem, der sich ihnen offen widersetzt.

    (Butter)weiche Schale – (knall)harter Kern…

    Gerade nachdem ich nun heute die Sendung über die beiden wiedervereinten Brüder gesehen habe, blutet mal wieder mein Herz. Haben wir doch auch den größten Teil der Familie in diesen Fängen, in deren Augen auch wir, so wie es da treffend gesagt wurde, die „Bösen der Bösen“ sind.

    Und all diese kaputten Familien, all die geheimen Leben und wer weiß wie viele verkorkste Existenzen, gibt es nur weil eine kleine Gruppe von Männern behauptet, es müsse so sein.

    Manchmal hat man nur die Wahl zwischen Trauer und Wut, vorgestern war ich mordswütend…heute bin ich einfach nur sehr traurig…

    LG Ulli

  • Sascha
    März 16, 2012

    Liebe Schwester Eddi,

    jetzt weiß ich auch, warum mein Kommentar und der von Schwester Ulli gar nicht erscheint… ich hatte dir nämlich auch geschrieben, dass ich mich gefreut habe, wieder Kommentare von dir zu lesen. 🙂

    Lass dir von einer Löschung eines Kommentares nicht die Lust am Schreiben verderben, man muss einfach bedenken, dass einige sehr empfindlich sind, und sich damit schwer tun, zu akzeptieren, dass es tatsächlich diese Verbindung zwischen der Führung der WTG und dem „Drachen“ gibt.

    Aus der Erkenntnis, dass subliminale Bilder vorhanden sind, , den Freimauerverbindungen etc. kann man nur ableiten, dass es diesen direkten Draht gibt. Denn wenn die LK und ihre zahlreichen Komitees letztendlich den Druck von Zeitschriften und Büchern freigibt, dann ist sie auch dafür verantwortlich, das ist in jeder Redaktion so. Und auch wenn ich nicht soweit gehen würde, Einzelpersonen aus der LK diese direkte Verbindung zu unterstellen, so hat Jesus gesagt , dass man sie „an ihren Früchten erkennen wird“. Und diese Früchte sprechen für sich.

    Du hast das in deinem Kommentar in Form eines fiktiven Dialogs aufgezeigt, und ich selbst habe kein Problem damit, aber berücksichtigen wir doch einfach, dass sich der ein oder andere schwer damit tut, diese Deutlichkeit richtig einzuordnen.

    Und bitte glaube mir, und ich denke, das ich hier nicht nur für mich spreche, dass du mit den verheerenden Spuren wie physischer und/oder psychischer Krankheit, die die Doktrin der WTG nicht nur bei dir hinterlassen haben, nicht alleine da stehst.

    Es ist eindeutig unbiblisch, wie ich in meinem Kommentar bzgl. der Bestrafung der falschen Hirten schon geschrieben habe, dass auch nur einer von uns hier das Recht hätte, zu sagen, derjenige würde selbst die Schuld an seinem Leid tragen. Das wäre genauso lieblos, und Jehova und Jesus würden auch ihn oder sie in gleicher Weise dafür zur Rechenschaft ziehen.

    Das, was Jesus über das zum Straucheln bringen gesagt hat, sollte uns eine Warnung sein, denn es ist leicht, hier in Vorträgen und Kommentaren die Unbarmherzigkeit des „Sklaven“ anzuprangern, dann aber gleichzeitig anderen Brüdern und Schwestern hier genauso unbarmherzig gegenüber zu begegnen.

    Deswegen lass dich nicht entmutigen, und wenn du das Bedürfnis nach ungefilterter und direkter Konversation hast, dann darfst du dich sicher mit einigen hier auch privat per Email austauschen.

    Schwester Ulli hatte es dir schon angeboten, und auch ich biete dir das hiermit an. Gerade weil du von den psychischen Folgen gesprochen hast, kann ich dir nur sagen, dass ich genau das Gleiche erlebt habe, und nur weil ich mich durch die Gnade unseres Vaters und seines Sohnes nun besser fühlen darf, habe ich diese Zeit nicht vergessen. 🙂

    Solltest du also mit Schwester Ulli in Kontakt kommen, darf sie dir gerne meine Email Adresse geben.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • AKAZIE
    März 16, 2012

    Prima Sascha, sehr gut und auf den Punkt gebracht.

    Wenn wir Erfolg haben möchten dürfen wir uns in der offenen Meinung nicht auf ein niedriges Niveau herablassen.
    Damit würde jeder der hier diese Seite als —Neuer— anklickt sofort abgeschreckt werden und BI würde in die Schublade von nivaulosen Kritikern und Abtrünnigen abgestempelt werden. Doch durch die Löschung von Kommentaren, die nicht die göttlichen Harmonie und Schöpfertum unseres Vaters widerspiegelt wird auch unserem geistigen Gegner der Riegel vorgeschoben, der die Disharmonie und die Zerstörung liebt und die Extreme in jede erdenkliche Richtung fördert. Deshalb nochmal meine persönliche Meinung „vor“ BUTTON –KOMMENTAR SENDEN– lese ich das Geschriebene nochmal durch, stelle mir vor wie der Leser es dann wohl aufnimmt und wenn notwendig ändere ich dann nochmal um, wenn ich meine das die Ausdrucksweise, gegen die Richtlinien der Harmonie und des Schöpfertums verstoßen.

    Ein kurzes Gebet und dann erst ab durch das Netz.
    Denn das Netz vergißt nichts!!!

    Viele liebe Grüße AKAZIE

  • Dennis
    März 16, 2012

    Liebe Eddi,

    du musst dich weder bei mir entschuldigen noch habe ich behauptet du wärst für deine psychische/physische Situation selbst verantwortlich. Wie du darauf kommen kannst ist mir rätselhaft. Du schreibst mir Äußerungen zu, die ich nie gemacht habe.

    Das passiert, auch mir, meistens in einer emotional aufgeheitzen Stimmung und dein Kommentar mit dem Dialog zw. Satan und der l.K. zeigt mir, dass du dich eigentlich von der WTG noch nicht innerlich gelöst hast. Du gibst ihr dadurch eine Bedeutung, die sie m.E. überhaupt nicht hat. 99% der Weltbevöllkerung interessiert nicht die Bohne, was die WTG sagt, tut oder schreibt.

    Warum sollte sich der Teufel einer so unbedeutenden Organisation bedienen, kannst du mir das erklären?

    Nein, das ganze Gerede von Satans Organisation und wie er seine Hände im Spiel hat u.s.w. ist mir einfach zu platt.

    Warum können einige nicht einfach akzeptieren, dass es Organisationen gibt, die weder von Gott noch von Satan beeinflusst werden? Sie sind einfach nur da, haben eine streng hirarische Struktur und werden an der Spitze von einem oder mehreren Menschen aus Fleisch und Blut geleitet. So einfach ist das! Wenn mein Arbeitgeber mal was falsches oder dummes sagt, denke ich ja auch nicht gleich, der ist vom Satan beeinflusst.

    LG
    Dennis

  • Alois
    März 16, 2012

    Lieber Dennis

    Zitat:
    Nein, das ganze Gerede von Satans Organisation und wie er seine Hände im Spiel hat u.s.w. ist mir einfach zu platt.
    Warum können einige nicht einfach akzeptieren, dass es Organisationen gibt, die weder von Gott noch von Satan beeinflusst werden?
    Zitat Ende

    Wenn die Organisation nicht vom Teufel beeinflusst ist, wie Du geschrieben hast, dann ist auf der Erde niemand oder kaum jemand, vom Teufel beeinflusst. Denn was die Organisation an schlimmen Dingen veranstaltet und lehrt, wird nur von wenigen Regierungen oder Religionen übertroffen. Die Konsequenz ist dann dass es in der Regel weder einen Geist Satans gibt und auch nicht einen Geist Jehovas der die Menschen beeinflusst.

    Dann hätte Lukas gelogen als er von Jesus berichtete und schrieb dass dem Teufel alle Macht über diese Welt gegeben wurde.:

    Dann führte ihn der Teufel auf einen hohen Berg, zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Welt und bot sie Jesus an: »Alle Macht über diese Welt und ihre ganze Pracht will ich dir geben; denn mir gehört die Welt, und ich schenke sie, wem ich will. Wenn du vor mir niederkniest und mich anbetest, wird das alles dir gehören.« (Lukas 4:5-7 HFA)

    Ich glaube der Bibel mehr als Dir.

    Grüße
    Alois

  • Martin
    März 16, 2012

    Ihr Lieben, im Zuge dieser Debatte fand ich 3 interessante Web-Site:

    ************************************************** Links wurden entfernt(Bitte darauf achten keine Links hier zu posten…Danke)
    Diese Darstellungen helfen einem, gewisse Dinge aus der Sicht der möglichen Historie besser einzuordnen. Insbesonders auch, weshalb wie „im neusten Aufsatz über die wahren Opfergaben“ hier im System WTG es völlig klar ist, weshalb in diesem „jüdisch christlichen“ Weltherrschaftssystem alle weiterhin „ihre Schlachtopfer“ darbringen müssen.
    Martin

  • Alois
    März 16, 2012

    Lieber Dennis

    Ich möchte noch einen Hinweis anführen dass die Organisation im Allgemeinen Ein Kind des Teufels ist:

    Daran kann also jeder erkennen, wer ein Kind Gottes oder wer ein Kind des Teufels ist. Alle, die Unrecht tun und ihren Bruder oder ihre Schwester nicht lieben, sind niemals Gottes Kinder. (1. Johannes 3:10 HFA)

    Da ein Großteil der Organisation die Brüder und Schwestern nicht lieben, denn sonst würden sie ihnen nicht falsche Lehren auftischen, sie nicht ausschließen und gemäß ihrer Lehre nicht hassen, sind sie Kinder des Teufels. Ein Kind des Teufels hört auf hört auf den Geist des Teufels, so wie ein Kind Gottes auf den Geist Gottes hört.

    Wer seinen Bruder tötet, Gemeinschaftsentzüge sind nichts anderes als seine Brüder töten, ist gemäß folgendem Vers ein Kind des Teufels:

    Von Anfang an habt ihr gehört: Wir sollen einander lieben. Nicht Kain darf unser Vorbild sein. Er war ein Kind des Teufels und tötete seinen Bruder Abel. Und warum hat er ihn ermordet? Weil seine eigenen Taten böse waren, aber das Leben seines Bruders Gott gefiel. (1. Johannes 3:11, 12 HFA)

    Es gibt noch Dutzende andere Schriftstellen die das beweisen, aber in der Kürze liegt die Würze hat mir mal ein lieber Bruder geraten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Shannon
    März 16, 2012

    Zitat Dennis:

    „Warum sollte sich der Teufel einer so unbedeutenden Organisation bedienen, kannst du mir das erklären?
    Nein, das ganze Gerede von Satans Organisation und wie er seine Hände im Spiel hat u.s.w. ist mir einfach zu platt.
    Warum können einige nicht einfach akzeptieren, dass es Organisationen gibt, die weder von Gott noch von Satan beeinflusst werden?“

    Stimmt Dennis, er braucht die ganze Organisation nicht, es genügt, wenn er die Häuptlinge in der Tasche hat, das Volk rennt brav wie Lemminge hinterher.
    Wie war das Bei Adam und Eva? Er hat nicht gesagt: „Gott hat nicht gesagt, ihr dürft davon nicht essen“ er hat gesagt, zumindest steht es so in der Bibel: „Hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht….?“
    Er hat also Zweifel gesät und den kritischen Verstand angesprochen. Und obwohl er Eva verführt hat, wurde in der Folge Adam verführt. Also der Zweite wurde indirekt verführt. Den Preis, der Verlust des ewigen Lebens, bezahlten nicht nur die Beiden, sondern auch die Nachkommen.

    Im alten Israel wurde das ganze Volk bestraft, wenn ihre Führer den Baal angebetet haben. Und jetzt willst du uns erzählen, dass sich Satan nicht für die Organisation interessiert? Weshalb sollte er sich nicht dafür interessieren, wenn in der Bibel steht, dass er JEDEN versucht irre zu führen? Entweder lügt die Bibel oder deine Aussage ist einfach unterschwellig nicht richtig.

    Ich sage unterschwellig, weil du dich hier in deinem Kommentar der gleichen Methode wie Satan bedienst nämlich Zweifel säen. Du behauptest nicht, der Teufel bedient sich nicht der Organisation sondern: „Weshalb sollte sich der Teufel einer unbedeutenden Organisation bedienen?“ im Vergleich: „Hat Gott wirklich gesagt…“

    Damit lässt du eine Luftblase los, stiehlst dich aber gleichzeitig aus der Verantwortung.

    Lieber Bruder Dennis, ich hoffe, du weißt, was du damit anrichten kannst.

  • Dennis
    März 16, 2012

    Hallo shannon,

    ja genau, ich bin ein Kind des Teufels und bin quasi von ihm beauftragt worden in einem Kommentar Zweifel zu säen, vor allem dadurch, dass ich Fragen stelle, du hast mich etappt. Falls es dir nicht aufgefallen ist, hast du in deinem Kommentar auch 2 Fragen an mich gestellt, also willkommen im Club des Teufels, denn du bedienst dich ja auch seiner Methoden.

    Sorry, aber ich kann einfach nicht mehr ernst nehmen was du an mich geschrieben hast. Überall und hinter alles und jedem lauert Satan. Du bringst es fertig mich mit Satan gleich zu setzen, weil ich Eddis Kommentar mit dem fiktiven Dialog klar und deutlich abgelehnt habe. Im übrigen hätte man den Kommentar von Eddi von mir aus nicht löschen müssen, das am Rande.

    @Alois, Sascha, Manfred und den anderen, die mich wegen meines Kommentars anfeinden:

    Wenn für euch die WTG Satans Organisation ist und ihr das unumstößlich glaubt, dann tut das bitte. Ich werde auch weiterhin meinen gesunden Menschenverstand gebrauchen und nicht hinter alles und jedem den Teufel sehen.

    Ich glaube ihr merkt überhaupt nich, dass ihr dieses eindimensionale, undiffernzierte Denken der WTG hier in umgekehrter Reihenfolge einfach nur fortsetzt. Was sind eigentlich eure Absichten, wenn ihr mir unterstellt ich würde etwas „relativieren“ nur weil ich nicht gleich ein Verschwörung der WTG vermute, wenn man nicht sofort einen kritschen Film in der Mediathek von 3sat wiederfindet?

    Ist man in euren Augen schon ein WTG-Freund, wenn man nicht unaufhörlich auf sie eindrischt und ihr Dinge andichtet, die sie nicht getan oder gesagt hat? Wo sind die Beweise dafür, dass sie die Sendung in 3sat verhindern wollte? Was soll das eigentlich? Seid ihr jetzt die Meinungsführer auf Bi?

    Jeder hier sollte mich langsam so gut kennen, um zu wissen, dass ich der letzte bin, der irgendwas verteidigt, was die WTG sagt oder tut, wenn es was zu kritisieren gibt. Die meisten können bestätigen, dass ich einer der ersten hier war, der auf BI Kommentare geschrieben hat und alles mögliche schon kritisch kommentiert habe. Übrigens kennt mich auch der maßgebliche Bruder hinter BI persönlich und er weiß, wie meine Einstellung ist und wir sind uns in den allermeisten Dingen auch einig.

    Aber ich war nie und werde nie bereit sein alles gleich mit dem Teufel gleichzusetzen. Wenn ihr das wollt ist das eure Sache.

    Viele Grüße
    Dennis

  • Shannon
    März 16, 2012

    Lieber Dennis,

    weshalb kommst du auf die Idee, man würde dich wegen deiner Ansicht und deinen Kommentaren anfeinden? Bruderinfo ist nun mal eine Plattform, bei der nicht alle der gleichen Ansicht sind.
    Akzeptiere doch einfach, dass es Menschen gibt, die anderer Ansicht sind, ohne dass man es persönlich nimmt.

    Wenn alle der gleichen Ansicht wären, bräuchte man diese Seite nicht. Ich bin der Ansicht, dass der Teufel hinter allem Schlechten steckt, egal aus welcher Ecke es kommt. Auch hinter der Schlechtigkeit im Menschen oder in mir, denn er hat die Sünde in die Welt gebracht. Selbstverständlich gibt es auch die Bestrebungen, die Sünde oder die Verfehlungen des Menschen die Schattenseiten zu nennen. Ist das Gesetz der Polarität, nur, wer hat dieses Gesetz in die Welt gebracht? Doch der „Herr dieser Welt“ oder irre ich mich.

    Kann schon sein, dass es hier auch Menschen gibt, für die es nur schwarz oder weiß gibt und die in Glaubensdingen auch nur schwarz oder weiß sehen und keine Kompromisse machen. Das zu akzeptieren gehört meines Erachtens zu einem Meinungsaustausch dazu. Von daher geht es nicht darum recht zu haben oder recht zu behalten oder zu bekommen, sondern einfach die verschiedenen Meinungen zu erörtern. Am Ende muss sich ja doch jeder selber entscheiden, was er für richtig und für nicht richtig hält.

  • Alois
    März 16, 2012

    Hallo Dennis

    kannst Du mir bitte die Stelle zeigen in der ich Dich angefeindet habe? Denn bevor ich mich entschuldige, sollte ich schon wissen was ich falsch gemacht habe.

    Grüße
    Alois

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Dennis,

    ich habe schon vermutet, dass du so reagieren wirst. Ich finde grundsätzlich, dass Sarkasmus, wie du ihn hier gebrauchst, niemandem weiterhilft. Leider bist du auf keinen der von mehreren Kommentatoren angegebenen Bibeltexte eingegangen. Das wäre sicher wesentlich konstruktiver gewesen.

    Wie du weißt, habe ich, und auch andere, noch vor ein paar Tagen deinen Hinweis zu Römer 15 gelobt. Wieso sollte ich, oder einer der anderen Brüder und Schwestern, dich also „anfeinden“? Wie kommst du darauf, in einem freien Forum von „Meinungsführern“ zu reden? Und dadurch, das du dann noch anderen Brüdern den „gesunden Menschenverstand“ absprichst, den du für dich wie selbstverständlich beanspruchst, bringst du damit zum Ausdruck, dass jeder, der zu anderen Ergebnissen kommt, diesen gesunden Menschenverstand offensichtlich nicht gebraucht…

    Mehr will ich dazu jetzt gar nicht schreiben, denn etwas enttäuschend finde ich deine Reaktion schon. Immer wieder habe ich, genau wie die anderen Brüder und Schwester die du hier namentlich ansprichst, in ihren Kommentaren auf die Liebe unter uns hingewiesen. Warum du also mit persönlichen Angriffen reagierst, wirst du selbst am besten beurteilen können.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    März 16, 2012

    Lieber Dennis,
    über folgende Äusserung von Dir bin ich doch ein wenig erschüttert:
    @Alois, Sascha, Manfred und den anderen, die mich wegen meines Kommentars anfeinden:
    Wenn für euch die WTG Satans Organisation ist und ihr das unumstößlich glaubt, dann tut das bitte. Ich werde auch weiterhin meinen gesunden Menschenverstand gebrauchen und nicht hinter alles und jedem den Teufel sehen.
    Ich glaube ihr merkt überhaupt nicht, dass ihr dieses eindimensionale, undiffernzierte Denken der WTG hier in umgekehrter Reihenfolge einfach nur fortsetzt. Zitat Ende.
     
    Keiner will Dich anfeinden, wir sind lediglich auf das eingegangen, was Du geschrieben hast ohne Dir was böses zu wollen. Wenn Du aber Deinen ersten Kommentar liest, wirst Du feststellen, dass folgendes auch nicht sehr produktiv war:
    Warum können einige nicht einfach akzeptieren, dass es Organisationen gibt, die weder von Gott noch von Satan beeinflusst werden? Zitat Ende.
     
    Bei einem anderen Thema hast Du es genauso formuliert. Ich sage Dir mal was ich da raushöre:
     
    Einige wollen einfach nicht kapieren dass Sie mit Ihrer Einschätzung falsch liegen, obwohl doch die Sachlage ja so einfach ist, nämlich so wie ich (Dennis) sie dargelegt habe.
     
    Jetzt schreibst Du so gar noch, dass wir eindimensional und undifferenziert Denken. Doch das Gegenteil ist der Fall, wir denken sehr differenziert und wenn ich Dir das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut angeführt habe ist genau das der Fall. Man muss erkennen, dass da wo der Weizen steht auch das Unkraut steht und wo das Unkraut steht, da kann man auch guten Weizen finden. Es gibt keinen Guten Weizen, wenn nicht auch das Unkraut da ist und umgekehrt. Das ist eine biblische Behauptung.
     
    Doch das ist nicht meine Aussage, dass ist die von unserem Hirten Jesus Christus. Glaubst Du an das was Jesus gesagt hat?
     
    Er hat auch gesagt: Breit und geräumig ist der Weg der in die Vernichtung führt und schmal und eingeengt, der Weg der zum Leben führt. Wo ist der dritte Weg? Jesus hat keinen genannt.
     
    Er sagte auch wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. Wieder nur schwarz oder weiß.
     
    Die ganze Welt liegt in der Macht dessen der Böse ist. Natürlich hast Du Recht, dass nicht jede Firma dämonisch ist. Doch ist die WTG im ureigensten Sinn nur eine Firma oder ist sie eine Religion? Denn wenn sie eine Religion ist, dann hat der Satan sehr wohl ein berechtigtes Interesse daran diese zu kontrollieren.
    Und in wievielen Arbeitsanweisungen Deines Chefes hast Du subliminale Bilder gefunden?
    Es gibt ein Bild in der Broschüre, die sehr wenig Text enthält, da ist das so klar zu sehen, dass 95 % aller Brüder, denen ich dieses Bild gezeigt habe entsetzt waren. Nur ganz wenige konnten es nicht sehen, weil sie es nicht sehen wollten.
     
    Wir wissen außerdem auch, dass Du kein WTG Freund bist. Aber darum ging es ja auch gar nicht. Es ging darum, ob der Teufel ein Interesse hat alle Religionen zu kontrollieren, somit auch die WTG!
     
    Dann möchte ich noch auf diese Aussage von Dir eingehen:
    Wenn für euch die WTG Satans Organisation ist und ihr das unumstößlich glaubt, dann tut das bitte. Ich werde auch weiterhin meinen gesunden Menschenverstand gebrauchen und nicht hinter alles und jedem den Teufel sehen. Zitat Ende.
    Wir können also das denken was wir wollen, aber Du wirst auch weiterhin Deinen gesunden Menschenverstand einsetzen.
     
    Wir haben also keinen gesunden Menschenverstand, weil wir nicht Deiner Ansicht sind? Oder wie soll ich das verstehen?
     
    Es gibt ein Sprichwort: Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.
     
    Das was ich eben geschrieben habe, tut mir fürchterlich leid, denn das gibt nicht meine Einstellung wider. Aber ich lasse mir ungern das Wort im Mund herum drehen und dann muss ich mir das auch mal von der Seele schreiben.
     
    Wie gesagt, keiner wollte Dich anfeinden. Nur solltest auch Du vielleicht Deine Kommentare so wählen, dass Du niemanden pauschal angreifst wenn Du schreibst:  das einige usw….
    Und der Kommentar von unserer Schw. Eddi spricht ja wohl Bände. Darum tut es mir auch sehr leid und das ist auch der Grund, warum jetzt alles hochkommt. Denn jeder der hier schreibt hat auch eine Verantwortung das richtige zu schreiben und darf nicht seine persönliche Meinung anderen aufdrängen. Wenn die Meinung biblisch gestützt ist, ist es ok, wenn Sie aber keine biblische Grundlage hat, sollte man gut überlegen ob man es schreiben kann.
     
    Ich entschuldige mich jetzt bei Dir für meine Worte und hoffe, dass Du das richtig verstanden hast. Wir sind alles Brüder und uns zu zermürben ist nicht von Gott gewollt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Martin
    März 16, 2012

    Lieber Dennis,

    1.Joh.5: 19 Wir gehören zu Gott, auch wenn die ganze Welt um uns herum vom Teufel beherrscht wird.
    20 Doch wir wissen, dass der Sohn Gottes zu uns gekommen ist, damit wir durch ihn Gott kennen lernen, der die Wahrheit ist. Nun sind wir eng mit dem wahren Gott verbunden, weil wir mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sind. Ja, Jesus Christus ist selbst der wahre Gott. Er ist das ewige Leben.

    Ich schätze eigentlich Deine Kommentare sehr. Aber ich glaube, dass du selber z.Z. eine innerlich enorme Stressphase durchlebst und eigentlich sehe ich in deinen derzeitigen heftigen Reaktionen einem Mangel an Einfühlungsvermögen, die sich in einer ziemlich abrupten Art zeigt. Mir fiel das schon anfänglich auf, als sich Eddie begann einzuklinken, wie du sie „in Schranken verwiesen hast…was sie alles machen soll und was nicht… Natürlich hast du einen gewissen Umdenk-Prozess hinter dir, teilweise scheinbar auch noch vor dir, denn offensichtlich gehen die Aktivitäten der Ältesten deiner Versammlung dir gegenüber nicht ganz so spurlos an dir vorüber, wie du es versuchst äußerlich darzustellen. Auch dafür habe ich Verständnis. Aber du solltest sicherlich hier auf BI versuchen, Darstellungen von Personen, bei denen erst kürzlich ein ganz schmerzlicher Prozess begonnen hat, einfühlsamer zu prognostizieren. Selbst wenn sich jemand ganz gewählt ausdrückt, oder sogar scheinbar sehr intelligent formuliert, so heißt das noch lange nicht, dass er „über den Berg ist“. Das mag bei nicht wenigen viele Monate in Anspruch nehmen. Dazu gehört, dass auch manchmal „geistiger Unrat ausgekehrt werden muss“ und auch das müssen wir ertragen, wenn sich schwer verletzte Schafe hier einfinden, um Heilung zu finden.

    Dass du Alois, Manfred und Sascha hier so angehst, verwundert mich schon etwas. Sie sind hier nicht Meinungsführer, sondern machen sich derzeit sehr viel Mühe, hier ermunternd zu wirken an Hand des Wortes Gottes. Ich hoffe dass du das auch schätzt. Du solltest eigentlich einmal ernsthaft über deine eigene derzeitige Verfassung nachdenken und überlegen, wie deine Kommentare mit mehr Mitgefühl und Einfühlungsvermögen wirken würden, natürlich ohne Heuchelei. Trotzdem möchte ich dir sagen, dass wir dich sehr schätzen.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Dennis,

    99 % der Weltbevölkerung interssieren sich auch nicht für die Freimaurer, die Bilderberger, die christlichen Zionisten, Babylon die Große usw. usw.

    Also dieses Argument KANN man überhaupt nicht gelten lassen, obwohl ich ja immer dafür plädiere, jedem seine Ansichten zu lassen. Hier geht es aber um unseren großen Widersacher, und wer diesen, für mich elementarsten Aspekt in unserem Kampf noch nicht einmal wahrhaben will, der streitet ja quasi die Richtigkeit des folgenden Textes ab:

    Eph 6:11 Zieht die volle Rüstung Gottes an, damit ihr den heimtückischen Anschlägen des Teufels standhalten könnt.
    Eph 6:12 Wir kämpfen ja nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen dämonische Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher der Finsternis, gegen die bösartigen Geistwesen in der unsichtbaren Welt.

    Nicht umsonst wird hier von HEIMTÜCKISCHEN Angriffen gesprochen, weshalb es sicher nicht gut wäre, den Einfluss Satans auf eigentlich alle menschlichen Religionsorganisationen zu leugnen.

    Du hast in den letzten Tagen mehrfach solche relativierenden Kommentare geschrieben, wie oben an Eddi und auch an Matthäus, als er angemerkt hatte, dass hinter dem Absetzen von Sendungen im Fernsehen die WTG stecken könnte. Dabei gibt es in Selters Abteilungen, die sich nur mit solchen Dingen wie der Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen, und SELBSTVERSTÄNDLICH versuchen sie solche Sendungen zu verhindern, per einstweiliger Verfügung.

    Ich verstehe deshalb nicht, dass man so etwas überhaupt anzweifelt, vielleicht würdest du uns deshalb erklären, welche
    Gedankengänge du diesbezüglich hast, damit wir verstehen, wie du auf solche menschlichen „Ideen“ kommst, die man mit hunderten Texten aus der Bibel ohne Probleme widerlegen könnte.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    lieber Dennis, die Welt ist rund und auch mein Bauch und ohne Wachtturm geht es auch.
    In einer Zeitschrift von chick publications, erschienen in deutsch sagt ein ehemaliger Jesuit names Alberto, dass die Jesuiten ALLe Religionen unterwandert haben. namentlich erwähnt er dabei die ZJ.
    Da der Alberto die Jesuiten verliess, wurde er schließlich aus dem wEg geräumt.websitee: chick-gospel Deutschland. Wenn du suchst nach Crusaders : alberto.
    Ist für den Lichtbringer ja auch völlig verständlich, lieber die LK einsacken und damit alle anderen geerntet haben, als jeden einzelnen abzuringen. Und die Jesuiten haben auch eine „leitende Körperschaft“ a governing Body, eine zeitlang mit dem „schwarzen Papst“ dem Niederländer Hans Kolvenbach, der 20008 zurücktrat.
    Die arbeiten an der Verschwörungstheorie, der kath. Kirche wieder alles zurückzubringen, ja die ganze WElt.
    Das Thema ist schon interessant, weil es da viel zu berichten gibt, doch Hardliner bei den Zeugen, auch hier, wollen sich damit nicht auseinander setzen.
    Deshalb will ich das nicht vertiefen, getreu dem rheinischen Motto: Watt kütt datt kütt. Was kommmt,das kommt.
    Diese Dinge legte mir schon vor 45 jahren ein Bruder dar, dessen Grab inzwischen nicht mehr ist. Allerdings war er auch fest davon überzeugt, dass der Judge Rutherford Engel zu Besuch bekam, die ihm die göttlichen Botschaften übermittelten.
    Auch das galt einst als Wahrheit wo wir es doch heute mit Spritismus gleichsetzen.
    Mit dem Argument des „Neuen Lichts“ läßt sich jede Doktrin beliebig formen und die Gläubigen lassen sich bereitwillig narren, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen.
    Brüder, unterstellt euch doch hier nicht wer weiß was. Wir sind alle Suchende und keiner von uns ist mit goldenem Löffel im Mund geboren, dem Löffel, der uns zu allwissenden macht.
    Wir sid eher allleidend, weil die Zeit schlimm ist und die Erwartung auf das Kommen des Messias steigt

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Frank,

    du schaffst es immer wieder, ohne zuviele Worte auf den Punkt zu kommen und dabei noch interessante Fragen aufzuwerfen. Die Rolle der Jesuiten zu untersuchen ist wirklich sehr erhellend.

    Danke also nochmal für diesen Tipp und auch für deine schönen Worte in diesem Kommentar, besonders für das, was du zum Schluss geschrieben hast.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    März 16, 2012

    Lieber Dennis,
    Deine Worte:
    Warum sollte sich der Teufel einer so unbedeutenden Organisation bedienen, kannst du mir das erklären?
    Nein, das ganze Gerede von Satans Organisation und wie er seine Hände im Spiel hat u.s.w. ist mir einfach zu platt. Zitat ende.

    Das kann ich Dir genau erklären, weil der Satan immer sofort dort aktiv wird wo noch jemand an Jehova und seinen Sohn Jesus Christus glaubt. Er hat die Zeugen Jehovas unterwandert, was ja auch von Jesus Christus im Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut vorhergesagt wurde:
    Jesus erzählte der Menge noch ein anderes Gleichnis: »Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Eines Nachts, als alles schlief, kam sein Feind, säte Unkraut zwischen den Weizen und machte sich davon. Als dann die Saat aufging und Ähren ansetzte , kam auch das Unkraut zum Vorschein.
    Da gingen die Arbeiter zum Gutsherrn und fragten: ;Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt jetzt dieses Unkraut? – ;Ein Feind von mir hat das getan<, gab er zur Antwort. Die Arbeiter fragten: Möchtest du, dass wir hingehen und das Unkraut ausreißen und einsammeln? – ;Nein, entgegnete der Gutsherr, ihr würdet mit dem Unkraut auch den Weizen ausreißen. Lasst beides miteinander wachsen, bis die Zeit der Ernte da ist. Dann werde ich zu den Erntearbeitern sagen: Reißt zuerst das Unkraut aus, sammelt es ein und bündelt es, um es zu verbrennen; und dann bringt den Weizen in meine Scheune!« (Matthäus 13:24-30 NGU2011)

    Im Grunde geht das immer so weiter, hier auf Bruderinfo wird sich auch wieder mit dem Glauben an Jesus beschäftigt und schon versucht der Satan auch hier wieder einen Fuss in die Tür zu bringen. Sobald irgendwo sich Menschen zusammen tun um Jehova richtig anzubeten, wird er sofort aktiv werden um den Glauben zu zerstören, oder warum meinst Du das in der Bibel steht, der Satan muss für 1000 Jahre gebunden werden um keinen Schaden anrichten zu können?
    Was passiert, sobald er freigelassen wird? Er zieht sofort wieder Menschen hinter sich her, er verliert keine Zeit damit.
    Wenn er es schafft, dass keiner mehr glaubt das es ihn gibt, dann ist seine Falle zugeschnappt.
    Deshalb sagte Jesus dass wir wachsam sein müssen.
    Liebe Grüsse Manfred

    =============================================================================

    Kommentar von „Samariter“ hier eingefügt.

    samariter 24.03.2012 auf 09:42

    hallo zusammen,

    bin vor kurzem auf eure seite gestoßen. dadurch haben sich inerhalb kurzer zeit meine studiengewohnheiten radikal verändert…

    nun möchte ich aber weiterhin meinen brüdern trost spenden, auch auf grundlage der beiträger über pd etc. wie kann ich das verpacken, ohne “aufzufliegen”?

    ich will helfen, aber nicht meine ganze familie verlieren…

    vielen dank für eure hilfe im vorraus!

  • AKAZIE an SAMARITER
    März 16, 2012

    Hallo Samariter,

    wird nicht einfach sein dieser Weg, doch ich selbst beschreite diesen selbst seit geraumer Zeit. Dieses ist ein ständiges abwägen von sich selbst. Zum einen nicht die Glaubwürdigkeit gegenüber denen zu verlieren die in Ihrem Erkenntnisstand zur Organisation nahezu unbedingte Treue und Gehorsam erbringen und aber das ist das schwierigste dabei die eigene selbstgewonnene neue biblische und christliche Überzeugung nicht zu verletzen.
    Diejenigen unter uns welche hier die da einen deutlichen CUT getan haben tun sich dabei natürlich leichter. Für mich ist in meiner Situation die ganz enge Vertrautheit zu meinen Vater ein sehr großer Nutzen und natürlich das volle Volumen seines Geistes dabei in Anspruch zu nehmen. Ich selbst rechtfertige diesen Weg mit der folgenden Überlegung. Kommt ein großer Crash ist es gut das Personen in der Versammlung sind die darüber informiert sind wieso dieser Crash kommt und zustande gekommen ist, genau diese Personen können dann die etwas auffangen und trösten die in Ihrer Gutgläubigkeit dann mächtig irritiert sind. Es ist eine Überlegung von mir und hat keinen Anspruch auf Richtigkeit, doch meine Erfahrung zeigt mir das es bis zu diesem Zeitpunkt möglich ist diesen Weg zugehen. Eine Richtlinie von mir ist Matt. 23

    Sei deshalb guten Mutes und finde und gehe Deinen WEG

    Viele liebe Grüße von AKAZIE

  • Michael 2
    März 16, 2012

    Hallo lieber Bruder Samariter,

    Deine Frage: nun möchte ich aber weiterhin meinen brüdern trost spenden, auch auf grundlage der beiträger über pd etc. wie kann ich das verpacken, ohne “aufzufliegen”?
    ich will helfen, aber nicht meine ganze familie verlieren…

    Dein Vorhaben, deinen Brüder helfen zu wollen ist Lobenswert. Es ist nicht leicht, neue Gedanken in Kommentare und Aufgaben einfliessen zu lassen, aber es ist nicht unmöglich.
    Ich mache es auch und gehe dabei vorsichtig und geschickt vor. Und ich beobachte das viele Brüder positiv darauf reagieren und dich danach auch vorsichtig ansprechen.

    Vermeide direkte Konfrontationen und versuch deine Kommentare oder Fragen mit der Bibel zu belegen, so das keiner offen widersprechen kann.
    Du mußt lernen geschickt zu formulieren und wenn möglich dich auf Zitate aus unseren Publikationen beziehen, die ja oft zweideutige Aussagen enthalten. Am Besten gut formuliert vorbereiten.

    BEISPIEL: In unserem „Apostel-Buch“ wurde über die Beröer gesagt, das sie in den Schriften forschten. Dann wird im Abs. 17 auf S. 138 scheinheilig die Frage gestellt ZITAT:
    „Sie reagierten genau so, wie Paulus es gehofft hatte und Jehova Gott es sich wünschte. Dazu möchten auch wir die Menschen animieren: dass sie alles genau in der Bibel nachprüfen, damit sich ihr Glaube auf Gottes Wort aufbauen und somit auf festen Fußen stehen kann. Ist so eine Gesinnung aber auch noch gefragt, wenn man erst einmal getauft ist? Auf alle Fälle! Dann ist es sogar noch wichtiger“, –
    weiter zitieren wir dann nicht mehr, weil, was dann kommt sagt genau das Gegenteil aus von dem was Paulus meinte, wenn gesagt wird, „wir sollten alles Aufsaugen was vom Sklaven kommt“. Aber in unserem Kommentar können wir dann sagen, das wir es so verstehen „erst wenn wir alles geprüft haben“, das können wir dann ohne Furcht sagen.

    BEISPIEL: Wenn im WT-Artikel gesagt wird „nur die Gesalbten werden die freie Gabe der Gerechtsprechung erhalten“, und das mit Röm. 3:24 belegt werden soll, dann melde dich und lese einfach die Verse 21 – 23 mit vor und sage, das du dankbar bist das ALLE die Glauben an Christus haben diese freie Gabe der Gerechtigkeit erhalten werden.
    Versuche also mit Aussagen aus unser Literatur und mit Bibelstellen vorsichtig zu kommentieren, und du wirst sehen, das einige zum nachdenken kommen. Auch Fragen stellen ist eine gute Möglichkeit um auf falsche Lehren hinzuweisen.

    l.G.
    Michael 2

  • AKAZIE an SAMARITER
    März 16, 2012

    Lieber Michael 2 und SAMARITER

    Genauso ist es wie Michael 2 es kommentiert, ähnliche Erfahrung habe ich da auch schon gemacht. Das Brüder vorsichtig anfragen.
    Zum Glück habe ich zwei Älteste mit denen ich mich über Dissonanzen innerhalb unserer Lehren offen austauschen kann.
    Persönlich habe ich bisher nicht das Gefühl in irgendeiner Form Ausgrenzungen zu erfahren.
    Selbst bei allen hier auf BI zusammengetragenen Informationen die gegen die LK sprechen und die nicht biblisch haltbaren Lehren,
    müssen WIR hier uns immer wieder auch vor Augen führen, das ein erzwungener Gesinnungswandel durch Jehovas Geist, selbst bei denen eintreten kann, die sich selbst als die AUFSEHER bezeichnen.
    Die Mächtigkeit unseres Gottes wird nie zu kurz sein um Wunder zu vollbringen, doch gleichzeitig wird die Mächtigkeit unseres gemeinsamen geistigen Gegners niemals zu kurz sein um die EXTREME in jede erdenkliche Richtung zu fördern, nur in eine Richtung kann er es nicht und wird es wohl auch kaum fördern wollen, das ist die Frucht des Geistes da es gegen diese Frucht kein Gesetz existiert.

    Viele liebe Grüße von AKAZIE an Dich und Michael 2

  • Dennis
    März 16, 2012

    Liebe Brüder Alois, Sascha, Manfred u.a.,

    da es mal wieder soweit gekommen, dass wir uns durch indirekte Dialoge verbal „hochgeschaukelt“ haben, möchte ich mich für zu harte und direkte Worte entschuldigen und habe deshalb die Bitte, dass wir diese Diskussion beenden.

    Ihr habt euren und ich habe meinen Standpunkt dargelegt. Natürlich könnte auch ich einige Bibelstellen zitieren und wir könnten uns tagelang mit der Bibel „bewerfen“, aber das führt zu nichts. Das Thema „Satan“ ist mir einfach nicht wichtig genug. Seine Zeit läuft, er ist quasi Vergangenheit und deshalb möchte ich mich mit Jehova, Jesus und meinem Christsein beschäftigen, meiner Zukunft.

    Ich denke, das ist auch der Grund warum wir alle hier sind, oder?

    Liebe Grüße an alle!

    Dennis

  • Manfred
    März 16, 2012

    Lieber Dennis,
    ja, hochgeschaukelt ist das richtige Wort. Ich hatte es beim letzten Mal schon geschrieben, jeder kann seinen eigenen Standpunkt oder seine eigene Meinung vertreten, doch persönliche Angriffe müssen unterbleiben. Wenn man sich daran hält, dann kann man schön über alle möglichen Facetten der Bibel diskutieren und bekommt mit Sicherheit viele neue Aspekte, die man so noch nicht gesehen hat.

    Wenn das stimmt was Brd. Martin geschrieben hat, dass Du evt. auch Unstimmigkeiten jetzt in der Versammlung hast, dann ist es klar dass man etwas gereizt ist. Doch das sollte man nach Möglichkeit von BI fern halten. Da ich im Moment auch in dieser Lage bin, kann ich Dir nur anbieten, dass wir vielleicht unsere Erfahrungen mal privat austauschen. Wenn Du das möchtest, Du hast ja meine emailadresse. Vielleicht können wir uns gegenseitig ein paar Tipps geben.

    Ich schätze Deine Kommentare auch sehr und vielleicht ist es ganz gut was Brd. Akazie dazu geschrieben hat. Man verfasst einen Kommentar, betet, liest ihn nochmal durch und wenn man dann der Meinung ist, das ist so ok, dann drückt man auf den Sende Button.
    So hat man nochmal die Möglichkeit Änderungen vor zu nehmen. Den Vorschlag fand ich ganz gut. Werde ich zukünftig auch beherzigen.

    Also lieber Dennis, wir nehmen uns jetzt mal beide vor nur noch sachlich über verschiedene Standpunkte zu schreiben und keine persönlichen Angriffe zu machen. Würde mich freuen, wenn Du Dich anschliesst.

    Herzliche Grüße Dein Brd. Manfred

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Bruder Dennis,

    danke für deinen Kommentar. Besonders deinem letzten Satz kann ich voll und ganz zustimmen. Ich finde aber auch, dass im Vergleich zu vergangenen Diskussionen hier bei uns allen schon ein Fortschritt zu sehen war. 🙂

    Solange wir uns immer so ausdrücken, dass klar wird, dass wir uns selbst nach wie vor als SUCHENDE ansehen, und nicht als Menschen, die bereits alle Fragen beantworten können, kann man ruhig unterschiedliche Ansichten haben. Ich finde auch, dass man dem Satan nicht ZUVIEL Aufmerksamkeit entgegenbringen sollte, auf der anderen Seite ist das Wissen über seine Existenz und seine Machenschaften aber laut der Bibel eine wichtige Erkenntnis, die uns dabei helfen soll, wach zu bleiben.

    In dem Sinne sollten wir alle ausgeglichen an dieses Thema herangehen. Und falls ich in meinem Kommentar an dich etwas geschrieben haben sollte, was dich verletzt hat, dann will auch ich mich dafür entschuldigen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    lieber Sascha, deinem Kommentar kann ich mich voll anschließen.

  • Dennis
    März 16, 2012

    Lieber Manfred und Sascha,

    es freut mich eure Reaktionen zu lesen. Gut, dass wir diese kleine Streitigkeit schnell beendet haben 🙂

    LG
    Dennis

  • Dennis
    März 16, 2012

    Liebe Eddi,

    was genau dir von Seiten der Organisation/Versammlung angetan wurde, weiß ich nicht. Aber deine Aggressivität der WTG gegenüber kennt anscheinend keine Grenzen. Wem soll es was bringen oder die Augen öffnen, wenn man einen fiktiven Dialog zwischen Satan und der leitenden Körperschaft hier als Kommentar einstellt? Geht es dir jetzt besser?

    Ich möchte so gut es geht offen und ehrlich sein ohne jemandem zu nahe zu treten: dieser fiktive Dialog ist billige Polemik ohne geistigen Wert

    Ohne es zu merken zeigst du eine viel extremere Haltung und Einstellung zu anderen, als es die WTG je tun würde. Zu dir würde bestimmt kein Glied der leitenden Körperschaft kommen und sagen, du würdest mit dem Teufel sprechen oder wärst mit ihm im Bunde. Oder kannst du dir das vorstellen?

    Bei aller Kritik, die auch mal deutlich ausfallen kann, sollten wir doch immer die Größe und geistige Stärke besitzen, eine gewisse Grenze nicht zu überschreiten. Diese Grenze hast du m.E. deutlich überschritten.

    LG
    Dennis

    ===============================================================================

    Hallo Dennis,
    du hast mit deiner Beurteilung dieses Kommentars recht, auch ich hatte etwas Bedenken, habe sie aber dann beisete gestellt. Aber bei genauerem hinsehen hast du recht, habe ihn deshalb gelöscht.
    l.G.
    Brudreinfo

  • Alois
    März 16, 2012

    Lieber Matthäus

    In Jak. 5 steht:

    4. Siehe, der Lohn der Arbeiter, die eure Felder geschnitten haben, der von euch vorenthalten ist, schreit, und das Geschrei der Schnitter ist vor die Ohren des Herrn Zebaoth {d. i. Jehova der Heerscharen} gekommen.

    Ja die Organisation kann den versprochenen Lohn, das die Rettung ist, nicht bezahlen. Auch das wurde voerhergesagt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus an sarah ima
    März 16, 2012

    Zu meiner Ankündigung (VERKAUF BROOKLYN) habe ich bisher nur diesen Auszug einer Zeitung erhalten – mein Informant wird mir
    den Link schicken sobald er ihn wieder gefunden hat:

    Sklaven für Jehova

    Tausende Zeugen arbeiten kostenlos und verdienen Milliarden für Jehova

    NEW YORK (Ekstra Bladet) Verstreut über den wertvollen Bereich der Brooklyn Heights mit einer Sicht auf Manhattans beeindruckende Skyline liegen mehr als dreißig Gebäude mit dem Emblem Watchtower auf der Fassade. Dies ist das Bethel, das Haus Gottes.

    Dreitausend Zeugen arbeiten kostenlos für Jehova und tragen zum finanziellen Reichtum von Milliarden bei, die ihr Gott zusammengekratzt hat. Die Arbeit kann mit Sklavenarbeit verglichen werden. Besonders im riesenhaften Druckgebäude, der „Fabrik“, auf der Adam Street, wo junge Zeugen sehr langweilige Arbeit am Fließband zur Ehre Jehovas und seines Geldkellers verrichten.

    Die Arbeiter an Fließband winken und scheinen vor Stolz zu schwellen, weil sie in der Lage sind, ihre Jugend in einem heruntergekommenen Industriegebäude zu verwenden. Die meisten von ihnen arbeiten hier ein Jahr auf Zeit. Andere bleiben ihr ganzes Leben lang im Bethel und haben nie ein anderes Zuhause außer ein Zimmer in einer der vielen Wachtturm-Wohneinheiten in der Gegend.
    Niemand stellt Fragen. Niemand wagt, Zweifel an der Ideologie zu haben, die von hier verbreitet wird.

    Geldmaschine

    Der Preis ist hoch. Sogar der winzigste Zweifel kann den Ausschluss bedeuten, was für viele schlimmer als der Tod ist. Zeugen Jehovas sind wirklich eine Gesellschaft, in der Unterdrückung und Ausbeutung von Mitgliedern mittels Furcht der Name des Spiels ist, sagt der frühere „Älteste“ Charles Riley.
    „Zeugen Jehovas sind eine restriktive, rassistische und heuchlerische Organisation, die die Menschenrechte missbraucht, um sich und ihr Geld zu schützen. Diese religiöse Gemeinschaft gehört zum Großkapital, nichts sonst“, sagt der 42-jährige Riley, der sich dem Kampf gegen die religiöse Geldmaschine mit demselben Eifer widmet, wie die jungen Freiwilligen in der Adam Street dafür arbeiten. Seit 1927 hat die „Fabrik“ eine Milliarde gedruckte Veröffentlichungen in die ganze Welt und noch mehr Milliarden von Dollars in die Wachtturm-Geldtruhe ausgespuckt.

    Jehova spricht

    Bücher für die dänischen Versammlungen werden in Deutschland gedruckt, aber die Worte sind die gleichen. Was die Zeugen in Holbaek, Buenos Aires, New York oder Sankt Petersburg lesen, ist genau dasselbe, etwas, das das Watchtower in ihren Broschüren erwähnt, die an Besucher verteilt werden.

    Die starre Interpretation der Bibel wird im Hauptquartier an der Columbia Heights in Schrift gesetzt. Hier herrscht die leitende Körperschaft, zehn Männer zwischen 55 und 99 Jahre alt, die angeblich in direktem Kontakt mit Jehova stehen. Darum wird jedes Wort, das vom Hauptquartier kommt, als das Wort Gottes betrachtet.

    Und es gibt viele Worte, die übermittelt werden müssen. Die Druckeinrichtung auf der Adam Street ist zu klein und wird bald in neue Einrichtungen in Walkill, New York, gebracht, wo die Druckkapazität auf einhundertzwanzig „Deluxe-Bibeln“ pro Minute erhöht wird. Die alten Gebäude werden zu Lagereinrichtungen gemacht. Das vorhandene Lagergebäude an der Furman Street wurde vor kurzem verkauft. Gemäß den Medien für eine Summe von mehr als 200 Millionen Dollar.

  • Alois
    März 16, 2012

    Lieber Matthäus

    Dies Aktion mit dem Verkauf weil alles zu klein ist, erinnert mich an das Gleichnis Jesu in Luk. 12

    16. Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines gewissen reichen Menschen trug viel ein.
    17. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll.
    18. Und er sprach: Dies will ich tun: ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen, und will dahin all mein Gewächs und meine Güter einsammeln;
    19. und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter daliegen auf viele Jahre; ruhe aus, iß, trink, sei fröhlich.
    20. Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; was du aber bereitet hast, für wen wird es sein?
    21. Also ist der für sich Schätze sammelt, und ist nicht reich in Bezug auf Gott.

    In dieser (geistigen) Nacht wird die Wachtturm Organisation sterben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    März 16, 2012

    Lieber Bruder Alois,
    Als ich den ersten Satz an Matthäus gelesen habe und dass du von einem Gleichnis sprachst wusste ich sofort welches du meintest. Den Rest hätte ich nun gar nicht mehr lesen brauchen. Ich danke dir aber dafür dass du immer so wachsam bist und die biblischen Bezugsquellen herstellen kannst. Vielen Dank dafür.
    So hat sich mir nun sogleich der Sinn des Gleichnisses erschlossen.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Dennis
    März 16, 2012

    Lieber Matthäus,

    danke für den Zeitungsausschnitt. Leider kommt hier sehr viel Hass und Abneigung eines Aussteigers und viel unseriöser Spott der Verfasser zum Ausdruck. Sachlichkeit erwarte ich eigentlich von Journalisten, die als objektiv gelten wollen und von den Lesern ernst genommen werden, aber ist nur meine pers. Meinung.

    Es wäre schön wenn du die Quelle genau angeben könntest, dann kann man das auch nachprüfen und vielleicht im Original im Internet nachlesen.

    Danke dir!

    LG
    Dennis

  • Karl
    März 16, 2012

    Der Spott von Aussteigern ist meiner Meinung nach des öfteren berechtigt. Ich finde es feige von der Organisation die ihren treuen Sklaven-Zeugen mit falschen Aussagen und Widersprüchen weißmachen will, dass automatisch ein jeder Nichtzeuge ketzerisch über die sogenannte „Wahrheit“ redet.

    Im WT und im EW stehen genau ketzerische Aussagen über Andergläubige und vor allem Menschen, die nicht den Herren in Brooklyn hörig sind!
    Und geht man nach den vorliegenden Fakten, so kommt man zum Schluss, dass die Meinungen von Aussen durchaus ihre Berechtigung haben, auch wenn sie meistens sehr emotional vorgetragen werden.

    Dass die WTG ihre Dogmen so auslegt, das das Seelenheil von der Arbeit für eine Verlagsgesellschaft abhängig ist, ist doch nichts neues mehr!

    Einerseits tut die WTG so als, ob sie verfolgt und verleugnet werden würde, obwohl sie einerseits dafür sorgt, dass die treuen Anhänger verfolgt werden, obwohl sie selbst genügend Dreck am Stecken hat und andererseits will sie Rechte einfordern, obwohl sie selbst die Menschenrechte mit Füßen tritt!
    Nach dem Motto: Haltet den Dieb, damit ich weiter klauen kann!

    Also ich verstehe jeden der emotional wird, wenn er auf durch die WTG zerstörte Freundschaften oder Familien zurückblickt!

    LG
    Karl

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Karl,

    ich kann deinen Gedanken zustimmen. Denn wir sind alle keine „seelenlosen“ Maschinen, die auf Knopfdruck vergessen würden, was man ihnen teilweise jahrzehntelang angetan hat.

    Und dabei kann einem schon mal die Objektivität kurzzeitig verloren gehen, aber dafür haben Jehova und Jesus mit Sicherheit Verständnis. Wofür sie kein Verständnis haben, ist das, was man den „Schafen“ angetan hat, wie man sie zerstreut hat und sich stattdessen selbst „geweidet“ hat.

    Erst steht die Erkenntnis der Lüge, dann der Schmerz, doch dann kommt das langsame Erwachen, und das Erkennen der Wahrheit. Deswegen dürfen wir uns nicht auf unabsehbare Zeit diesem Schmerz hingeben, wir wollen uns durch unseren Vater und unseren Erlöser Jesus aufrichten lassen.

    Gleichzeitig haben wir aber für jeden Bruder und jede Schwester Verständnis, die in diesem Prozeß noch ein paar Schritte hinter uns sein mögen. Und wir geben ihnen von ganzem Herzen die nötige Zeit, jede Phase für sich zu durchleben, wie lange sie auch dauern mag.

    Wir legen dann auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage und korrigieren sie bei Kleinigkeiten, die manchmal dem Schmerz und der Trauer über ihre Situation geschuldet sind. Das ist der Geist der wahren Liebe in Christus, und dass ist die Art, wie wir uns gegenseitig ermuntern können.

    Schöne Grüße und danke für deinen Kommentar

    Sascha

  • Karl
    März 16, 2012

    Hallo Sascha,

    genau um das geht es! Um das füreinander da sein! Ich konnte mir die Fürsorge für meine Nächsten nicht von der Organisation verbieten lassen und genau deswegen begann ich diese Organisation zu hinterfragen.

    Das Beispiel der liebe Jesu ist für andere, speziell für unsere ebenfalls sündigen Brüder und Schwestern zu sorgen! Gemeinschaftsentzug und der Stempel der Abtrünnigkeit sind die die Jesus nie jemanden aufgebürdet hätte! Er war zu allen gnädig!

    Innerhalb der Organisation mangelt es schon an Barmherzigkeit wenn sich jemand nicht mehr ein Paar Menschen unterwirft!

    Natürlich reagiert jemand emotional der erkannt hat einer Lüge und Lügnern gefolgt zu sein. Für so etwas müssen wir Verständnis zeigen, auch wenn es uns schwer fällt.
    Das ist das Zeichen der Nächstenliebe. Die Liebe erträgt alles wie es so schön in der Bibel heisst.

    Die WTG-Liebe erträgt es nicht mal wenn jemand dem selbsternannten „Sklaven“ widerspricht …!

    Ein schönes Wochenende euch allen!

    LG
    Karl

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo Eddi,
    sehr treffender Dialog. Furchterregend…aber nichts desto trotz passend.

    LG Ulli

    PS:
    Schön das du wieder da bist, hatte dich schon vermisst.
    Wenn du mal Intersse an email-Kontakt hättest, dann sag´ bescheid, ich würd´mich freuen. 😀

  • Sascha
    März 16, 2012

    Liebe Schwester Eddi,

    ich schließ mich Schwester Ulli in ihren Worten an, hatte gerade die Tage noch gedacht, warum du schon mehrere Tage nicht mehr hier auf Bruderinfo geschrieben hattest…

    Umso mehr habe ich mich gefreut, gestern wieder Kommentare von dir zu lesen, und vor allem, dass du immer mit Liebe und auch mit Achtung vor anderen Meinungen schreibst. Das bereichert diese Plattform, aber vor allem auch mich persönlich. Deswegen mach weiter so, und ich freue mich schon auf deine weiteren Gedanken.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Klaus
    März 16, 2012

    Klaus Prüter
    prueter.eu 22.03.2012 auf 12:06 | Als Antwort auf Matthäus.

    In den hebräischen Schriften besagt eine Stelle: “Da unterredeten sich, die Jehova (nicht die WTG) fürchten und Jehova merkte auf und ein Gedenkbuch wurde für sie geschrieben.”
    Gruß Klaus, getauft 1951

  • Matthäus
    März 16, 2012

    Hallo Klaus – auch neu hier ?

    Vorerst herzlich willkommen – fühl dich frei deine gedanken für uns alle hier einzubringen!

    Ich kann deinen Worten nicht wirklich folgen – ich kenne die Bibelstelle in Maleachie – was willst du mir damit sagen?

    lg. Matthäus

  • Dennis
    März 16, 2012

    Hallo Klaus,

    schön wieder einen neuen Namen zu lesen. Du bist also seit mehr als 60 Jahren getauft, dass ist sehr bemerkenswert. Dann bist du bestimmt deutlich über 70 Jahre alt, oder?

    Wie dürfen wir dein Zitat aus Maleachi verstehen?

    Herzlich willkommen nochmal!

    LG
    Dennis

  • Klaus Prüter
    März 16, 2012

    Hallo Matthäus und Dennis, ich bin Jg.34. Mein Zitat aus Maleachi 3:16 war zum Thema Linientreue gedacht. Jehova hat uns den Verstand zum Benutzen gegeben. Er will bestimmt nicht, dass wir irgend jemandes Marionette werden.
    Ich suche eine Gruppe im Internet, die Maleachi 3 entspricht und keine einseitige Berieselung mit geistigen Ergüssen betreibt. In Aussteiger-Diskussionsforen finde ich nur selten jemand, der Maleachi 3 entspricht.
    Wie es bei Euch hier ist, werde ich beobachten.
    Sonnige grüße aus Ostwestfalen. Klaus

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Klaus,

    genauso mache ich es auch. Ich habe mich deswegen irgendwann hier auf Bruderinfo auch zum Kommentareschreiben entschlossen, weil ich gesehen habe, dass die meisten hier wirklich auf der Suche nach der Wahrheit sind.

    In reinen Aussteigerforen beteilige ich mich nicht, weil mir genau wie dir die Einseitigkeit nicht gefällt, und vor allem, weil es offensichtlich eine echte Herausforderung darstellt, auf der einen Seite die Lügen der WTG zu erkennen und zu benennen, dann aber irgendwann die Kurve zu bekommen, und wirklich konstruktiv nach der Wahrheit zu forschen. Nicht das Erkennen der Lüge macht uns im eigentlichen Sinne frei, es ist nur ein Anfang, sondern die Wahrheit im Sinne Jehovas, Jesu und diese dann im Licht des Wortes Gottes zu betrachten, wie es Jesus selbst gesagt hat.

    Würden wir uns also dauerhaft nur darauf beschränken, uns mit den falschen Lehren der WTG zu beschäftigen, wären wir nicht über den ersten Schritt hinausgekommen.

    Trotzdem muss man berücksichtigen, dass wir alle auf einem unterschiedlichen Stand sind, was diesen Prozeß angeht. So sehe ich es als hervorragende Möglichkeit an, uns hier in Geduld und Langmut zu üben. Denn auch wir waren Nutznießer der Geduld unseres Vaters und unseres Erlösers Jesu.

    Deswegen prüfe weiter alles ganz genau, denn sicher bleibt auch dem Satan der Geist der hier herrscht nicht unbemerkt, weshalb er immer wieder versuchen könnte, auch hier bei uns einen negativen Einfluss zu nehmen. Ich für meinen Teil sehe aber in erster Linie das Positive, und will auch weiter versuchen, durch eine Mischung aus dem Benennen der Missstände und dem konstruktivem Forschen nach der Wahrheit Brüdern und Schwestern zu helfen, die eben erst der Lüge entronnen sind.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    März 16, 2012

    Lieber Bruder Klaus,
    Sei herzlich gegrüßt und vielen Dank dass du den Freimut aufgebracht hast dich hier zu äußern. Hier auf Bruderinfo gibt es bestimmt keine einseitige Berieselung. Jeder kann Kommentare schreiben und die Vorträge sind auch sehr abwechslungsreich.
    Dadurch das es hier noch eine zweite Seite gibt die http://www.Bruderinfo-prophetie.de ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei. Schau dich ruhig gerne überall um und es wäre schön wenn Du uns dann deine Meinung mitteilen würdest.
    Auf der Prophetie Seite gibt es seit einger Zeit eine Rubrik: Fragen und Antworten wo jeder der eine Frage hat zu einem Thema diese stellen kann und sich dann andere dazu äußern können.
    Auf jeden Fall würden wir uns freuen wenn du dich noch öfters hier zu Wort melden würdest.
    Liebe Grüße Manfred

  • armes Schaf 2012
    März 16, 2012

    Lieber Bruder Klaus,also ein 51er.Oha,also Hardliner?
    Sei willkommen und beobachte bitte weiter,wenn Du fündig wirst kannst Du ja bescheid sagen!Viel Spaß im www!Aber dazu muß ich noch sagen , das wir hier keinesfalls ein Aussteiger Forum sind da hast Du nicht richtig aufgepasst!Und sich hervorzutun , als wäre man etwas besseres finde ich unpassend!Gruß vom Schaf

  • AKAZIE
    März 16, 2012

    Liebes, armes Schaf 2012

    woher weißt Du das Klaus ein –Hardliner– ist?
    Er ist höchstens ein Mann der sich im Jahr 1951 durch seine Taufe Gott hingegeben hat, daraus läßt sich keinesfalls eine Gesinnung ableiten die man in bestimmte Grade einteilen könnte.

    Lieber Klaus, sei herzlich willkommen und beobachte weiter!!!

    Viele Grüße an Euch beide Klaus und Schaf
    von AKAZIE

  • Klaus Prüter
    März 16, 2012

    Hallo „Armes Schaf“, keine Angst vor mir. WTG-Linientreue habe ich schon lange abgelegt. Mein Interesse und Gebete an Jehova haben seit Jahrzehnten in mir viele Gedanken „aufgewühlt“ die mich eher zum Ketzer der WTG machen. Was Du mir gegenüber fühlst und falsch deutest ist sicher, dass mir eine ausgeprägte Sanftheit fehlt. „Rauhe Schale / weicher Kern“ gilt wohl für mich. Beim Schreiben fällt so manches meiner Löschtaste zum Opfer, was zu grob ist. Beim Thema WTG kommt immer noch ein Groll in mir hoch, den ich einschränken muss. Zwischen Wachtturm und Christentum habe ich unterscheiden gelernt.
    Also armes Schaf, vielleicht finden wir doch noch die „Guten Hirten“ unter Jesus und wir werden reicher als alles Geld der Welt. Übrigens GUTE Hirten bevormunden uns nicht, sondern helfen uns geistig selbständig und mündig zu werden – dh. sie bemühen sich dass wir auf eigene geistige Füße zu stehen kommen und unser geschultes Gewissen sowie ein gesunder Verstand unsere Führung übernimmt. Welcher Schul-Lehrer möchte schon seine Schüler bis zum deren Lebensende führen? Unsere VERführer sind es die das tun. Ich muß mich bremsen, sonst wird das hier ein Buch.
    Einen sonnigen, warmen Sonntag wünscht Dir Klaus! versöhnt?

  • armes Schaf 2012
    März 16, 2012

    Hallo Klaus,es kann gut möglich sein , das ich genausodenke wie Du!Es ist oft der Fall, das ich mich auch bremsen muß.Ich lösche auch viele Gedanken um nicht mit der Türe ins Haus zu fallen.Ich bin in einem Versammlungsumfeld aufgewachsen,wo ziemlich alle Deines Taufjahrganges sehr robust im Dienst vorgegangen sind.Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen unbd habe dort die Wahrheit von alten Brüdern,die im Bergbau wahren, kennengelernt.Da wurde schon mal der Fuß, des Bruders, beim Wohnungsinhaber in die Tür gestellt.Aber wenn Du weiterhin , hier in bruderinfo,die vielen Lebensberichte , und die geistige Stärkung, die dadurch zuteil werden kann liest, wirst Du merken das auch viele so gestrickt sind wie Du oder wie ich.In brüderlicher Verbundenheit die sonnigsten Grüße vom Niederrheinischen Schaf

  • Alois
    März 16, 2012

    Lieber Klaus

    Herzlich willkommen bei uns in BI.
    Den Vers den Du aus Maleachi angeführt hast, den habe ich auch schon ein paar mal in Kommentaren benutzt. Denn ich glaube dass wir jetzt in der Zeit leben, in der Jehova aufhorcht und diejenigen Gläubigen in ein Gendekbuch einschreibt, welche trotz der falschen Lehren der Organisation und manchmal auch hier, an dem Glauben an Jehova, seinen Sohn und die versprochene Verheißung festhalten.

    Das Einschreiben in das Gedenkbuch ist der selbe Vorgang wie der, dass Jesus seine Schafe die auf der ganzen Erde zerstreunt wurden in seine Herde einsammelt.

    Menschen welche der Meinung sind Jehova und Jesus kümmern sich gar nicht um uns einzelne kleine Menschen, welche im Glauben ausharren, gehören vermutlich gar nicht zu den in Maleachi genannten Personen.

    Ich selbst bin noch etwas jünger und wurde erst 1974 getauft.

    Liebe Grüße
    Alois

  • armes Schaf 2012
    März 16, 2012

    Liebe Brüder,meine Frau hat die 3Sat Sendung angesehen,und hat mir davon berichtet als ich gerade von der Arbeit nach hause kam.Das werden wir gemeinsam verarbeiten,und sicher zu dem Schluss kommen, das dieses der Realität entspricht, wenn wir diese Lebenspraxis die dort beschrieben wurde mit der bei uns Zeugen Jehovas abgleichen.Das Saubermann Image ist endlich gestorben!!

  • armes Schaf 2012
    März 16, 2012

    Der letzte macht das Licht aus! Isch abe ferig,Flasche leer!!Hää? Struntz in Brooklyn? Ich wusste es schon immer!
    MfG armes Schaf2012

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    die leitende Körperschaft braucht keine Oldsmobile Wagen mehr, die Motor haben – es geht doch eh nur bergab.
    ein Witz aus Ostberlin bez. Höhenschönhausen wo die von unten schön hausen

  • Quasimodo
    März 16, 2012

    Es erfüllt mich mit Genugtuung erleben zu dürfen, daß die Erkenntnis bei den Zeugen Jehovas immer weiter um sich greift.

    Es werden heute hier auf BI Dinge angesprochen die schon vor 10Jahren bekannt waren.

    Aber wie der weise König Salomo schon sagte „Alles hat seine Zeit“.

    So fasse ich mich weiterhin in Geduld und harre der Dinge die (möglicherweise) noch kommen werden.

  • armes Schaf 2012
    März 16, 2012

    Guten Abend!Ich komme gerade von der Arbeitlese hier kurz,und BUMM!Wieder ein Flash!Das hält sich aber seit einigen Tagen ran hier!Wenn mir einer vor 25 Jahren gesagt hätte das Brooklyn Schiffbruch erleidet…was ist denn dann als nächstes dran?

  • Matthäus
    März 16, 2012

    Zu den Bedenken von Bruderinfo zur Sache OSCE und UNO:

    Warum werden solche Briefe an die LK und an alle Bethel geschrieben – sprechen die nicht eine eindeutige Sprache, abgeshen von den vielen Homepages wo ZJ auch heute noch regelmäßig gelistet werden:

    Ein Offener Brief an der leitende Körperschaft
    ________________________________________
    Watchtower Bible and Tract Society
    25 Columbia Heights
    Brooklyn, New York 11201-2483
    April 5, 2004

    Liebe Brüder ( in der Leitenden Körperschaft und in verantwortlichen Positionen)

    In den vergangenen Wochen haben verschieden Brüder und Schwestern den Zweigbüros weltweit die Verstrickung des Wachtturms in die UNO als NGO (nicht-Regierungs-Organsiation) präsentiert. Inzwischen wurden mehr als 6.000 Versammlungen in Nordamerika diesbezüglich informiert. Dieser Brief dient der Information, daß eine formelle Klage auf Abtrünnigkeit gegen namentlich nicht bekannte leitende Brüder der Watchtower Society eingereicht wurde.

    Spezifisch sollte ein Untersuchungskommittee von außenstehenden Brüdern damit beauftragt werden, die Identiäten der Brüder zu ermitteln, die wissentlich jährlich den Watchtower als NGO registrierten und regelmäßig UN-Propaganda schrieben und veröffentlichten – in Wachtturm und Erwachet und diese Artikel der UN zur Verfügung stellten um den Nachweis zu erbringen, daß sie in Übereinstimmung mit dem DPI ( UNAbteilung für öffentliche Information) handelten. Wenn deren Identiät feststeht, sollten diese Brüder die Fragen beantworten, warum sie Jehovas Organisation in die Abtrünnigkeit führten. ( Jeremia 23:15 „Dies ist daher, was Jehova der Heerscharen gegen die Propheten gesprochen hat: „Denn von den Propheten Jerusalems ist Abfall ausgegangen in das ganze Land.““) Des weiteren sollten jene Brüder, die offizielle Funktionen in der UNO oder anderswo bekleideten um den Watchtower als NGO zu vertreten ebenso vor einem Untersuchungskommittee Fragen der Gesamtheit dieser Angelegenheit beantworten.

    Seitdem den Zweigbüros vom Watchtower versichert wurde, daß die NGO Bewerbungsunterlagen in den Akten nicht mit unserem Glauben im Konflikt sind, sollte dem Untersuchungskommittee dafür freien Zugriff zu allen Unterlagen gewährt werden, die im Bethel vorhanden sind.

    Unsere Recherche in dieser Angelegenheit und die eigenen Antworten der Vereinten Nationen an verschiedene Anfragende widersprechen den öffentlichen und privaten Statements des Watchtowers hinsichtlich der Natur von deren NGO-Verhältnis mit der UN. Aber vielleicht, wenn nötig, mögen die UN angesprochen werden zusätzliche Dokumente beizustellen mit dem Ziel die Wahrheit in dieser Angelegenheit zu erfahren.

    In der Zielsetzung das Vertrauen der Brüder wiederherzustellen und weil alle Zeugen Jehovas gegenüber Jehova Mitschuld in dieser Angelegenheit tragen seit wir alle unfreiwillig beschäftigt waren UN-Propaganda zu verbreiten, sollten die Ergebnisse der Untersuchung von der Wachttower Society veröffentlicht werden. Jene, die diesen Akt des Verrats begangen haben (siehe Maleachi 2:10-11: „Ist es nicht e i n Vater, den wir alle haben? Ist es nicht e i n Gott, der uns erschaffen hat? Warum handeln wir denn treulos miteinander, indem wir den Bund unserer Vorväter entweihen? 11 Juda hat treulos gehandelt, und etwas Verabscheuungswürdiges ist in Israel und in Jerusalem begangen worden; denn Juda hat die Heiligkeit Jehovas entweiht, die ER geliebt hat, und er hat die Tochter eines fremdländischen Gottes als Braut in Besitz genommen.“) sollten vor allen Lesern zurechtgewiesen werden, was heißen soll, daß die Öffentlichkeit darüber zu informieren ist.

    Laßt uns nicht annehmen, daß wir Jehovas andauernden Gefallen haben. Aber Jehova versichert uns, daß wenn wir den Weg gehen und gute Taten vollbringen er uns seinen Segen zusichert. Denkt bitte daran, obwohl der gerechte Prophet Daniel kein Teil des korrupten jüdischen Systems war, schloß er sich in sein klar bekennendes Gebet in Kapitel 9 ein. Ein formelles Bekenntnis und eine Entschuldigung, veröffentlicht im Wachtturm würde den Umständen Genüge tun.

    Bitte seid daran erinnert, daß niemand über den göttlichen Rat steht. Als zB der Apostel Petrus einen falschen Schritt machte, der dazu führte allen nichtjüdischen Christen im ersten Jahrhundert ein Grund zum Straucheln zu sein, weis Paulus ihn vor allen Brüdern zurecht. Weder wir annehmen, daß niemand im Bethel eine höhere Stellung innehat als der Apostel Petrus, nicht wahr? Noch sollten wir uns vorstellen, daß diese NGO Sache ist ein weniger falscher Schritt wie es der Watchtower uns glauben machen möchte.

    Natürlich, gottes haus ist sehr groß und voller begehrenswerter und unbegehrenswerter Gefäße wie Paulus es zum Ausdruck brachte. Kein Zweifel, die meisten Brüder im Bethel sind in dieser Angelegeneheit unschuldig und sich auch nicht der Tiefe und Seriosität der Watchtower-Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen bewußt. Nichts destoweniger ist jemand verantwortlich.
    Aber selbst Ignoranz ist keine Entschuldigung für eine Anklage. Sogar Jesus sagte im 12 Kapitel des Ludas Evangeliums, das andererseits der treue und verständige Sklave „der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige erhalten.“ Christus sagte in gleichen Vers um das Prinzip der Verantwortung zu etablieren: „In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.“
    So ist in Übereinstimmung mit keiner größeren Autorität als Jesus Christus der treue und verständige Sklave für Gottes Versammlung vor Gott mehr verantwortlich als andere Brüder. Aus diesem Grund müssen wir Brüder vor der Versammlung für ihre Worte und Taten verantwortlich halten. Wenn Mitglieder der Leitenden Körperschaft wissentlich mit dem DPI der Vereinten Nationen kooperierten, aus welchem Grund auch immer sie sich dabei für ihr Tun im Recht fühlten, so sollten sie dafür vor einem Rechtskommittee gerade stehen – genauso wie irgendein Verkündiger auch, der sich einer politischen Organsiation angeschlossen hat.

    Frei heraus gesagt, haben wir nichts zu tun mit den Sünden eines treuen Sklaven, wohl aber mit denen eines bösen Sklaven.
    Wenn Paulus es für nötig sah die „falschen Apostel“ und „verführerischen Arbeiter“ blosszustellen, die sich als „Diener der Gerechtigkeit“ verkleideten – mitten in der Korinther Versammlung – warum sollen wir naiv annehmen, daß Jehovas heutige Organisation immun gegenüber dem Eindringen falscher Apostel ist?

    In der Offenbarung empfiehlt Jesus den Brüdern in Ephesus und ferner den Auserwählten unserer Tage indem er spricht: „Ich kenne deine Taten und deine mühevolle Arbeit und dein Ausharren und [weiß,] daß du schlechte Menschen nicht ertragen kannst und daß du diejenigen auf die Probe gestellt hast, die sagen, sie seien Apostel, es aber nicht sind, und du hast sie als Lügner erfunden.“ Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, Schluß zu machen, den Superfeinen Aposteln in unserer Mitte Gehör zu geben und jene zu prüfen, die da vorgeben Teil der Klasse des treuen und verständigen Sklaven zu sein. Warum sollten wir fortfahren, dem Teufel weiter Raum zu geben?

    Bitte erkennt, daß euer eigenes Stehen vor Jehova und Jesus Christus darauf gegründet sein mag, wie ihr diese ernste Angelegenheit handhabt. Gott erfordert von all seinen Richtern nicht Parteilichkeit zu zeigen. Ich dafür dränge euch dazu, den Mut aufzubringen eine vollständige und umfassende Untersuchung in dieser Angelegenheit anzugehen und euer Gott-geweihtes Büro zu gebrauchen, das Übel in unserer Mitte zu bekämpfen.
    (Name, wie bekannt)

    Versammlung , wie bekann

  • Matthäus
    März 16, 2012

    Ein Offener Brief von einem Ältesten an Zeugen Jehovas und die WT-Gesellschaft

    Dieser Brief wurde in entsprechender Form an über 101 Zweigbüros und mehreren Tausend Versammlungen in den Vereinigten Staaten gesendet.

    „Ich habe dich zum Metallprüfer unter meinem Volk gemacht,
    zu einem, der eine gründliche Suche anstellt;
    und du wirst Kenntnis nehmen, und du sollst ihren Weg prüfen.“ – Jeremia 6:27 –

    Liebe Brüder,

    als Zeugen Jehovas und Diener Christi sind wir hauptsächlich damit bemüht, Gottes Namen zu ehren sowie uns von der Welt unbefleckt zu halten. Aus diesem Grund hat die Wachtturm-Gesellschaft uns stets ermahnt, die Vergehen und Heuchelei der Christenheit bloßzustellen und für die Wahrheit geradezustehen. Aber wie sollen wir uns verhalten, wenn die Wachtturm-Gesellschaft selbst einer folgenschweren Heuchelei schuldig wird? Wie reagieren wir, wenn einige unserer eigenen leitenden Brüder treulos handeln, indem sie den Namen Gottes entehren? Wie sollen sich Zeugen Jehovas in diesem Fall verhalten? Stellen wir dann immer noch religiöse Heuchelei bloß, ganz gleich, wo sie existiert oder bewahren wir Stillschweigen? Dies sind keine hypothetische Fragen, meine Brüder. Es geht um eine Situation, der wir derzeit auf breiter Front gegenüberstehen. Als Zeuge Jehovas habe ich mich entschlossen, jetzt gerade nicht zu schweigen, ganz gleich welche Konsequenzen sich daraus für mich ergeben.

    Kurz zusammengefasst, sehen die Fakten folgendermaßen aus: Es begann damit, dass die Wachtturm-Gesellschaft 1991 einen Antrag einreichte, um von den Vereinten Nationen als NGO aufgenommen zu werden. Aber was genau ist eine NGO? Bei einer NGO (2) handelt es sich um eine offizielle Nichtregierungs-Organisation, welche ihren Einfluss dadurch geltend macht, indem sie die Vereinten Nationen und ihre Ziele fördert. Die Wachtturm-Gesellschaft hat nahezu zehn Jahre lang einen Hehl daraus gemacht, dass sie als eine internationale NGO gedient hat.

    Als jedoch die Story im Oktober 2001 in der Londoner Tageszeitung The Guardian veröffentlicht wurde (siehe Anlage) (3), zog die Gesellschaft ihre Mitgliedschaft schleunigst zurück. Nach einer Flut von Anfragen von der Basis gab die Gesellschaft dem Guardian und den Zweigbüros weltweit eine Erklärung ab, in der sie angab, der einzige Grund, eine NGO zu werden, hätte darin bestanden, Zugang zu den Quellen der UNO-Bibliothek zu erlangen. (Brief des Zweigbüros siehe Anhang) (4)

    Aber es entspricht einfach nicht der Wahrheit, dass die Gesellschaft eine NGO werden musste, um Zugang zu den Bibliothekseinrichtungen der UNO zu erlangen. Laut der Hauptverwaltung der Dag Hammarskjöld-Bibliothek (5) konnte jeder qualifizierte Forscher oder Schüler vor dem 11.September [2001] einen befristeten Ausweis erhalten, um die Bibliothekseinrichtungen der UNO nutzen zu können. Erst nach dem Terrorangriff am 11. September 2001 wurde die Sicherheitszone auf das UN-Personal und die bereits zuvor zugelassenen Vertreter der NGO beschränkt. Außerdem verwaltet die UNO auch außerhalb des UN-Geländes etwa 400 auswärtige Bibliotheksstellen weltweit, wo der Öffentlichkeit Informationen über die zahlreichen Büros und Programme der UNO zugänglich sind. Die Behauptung der Gesellschaft hält somit einfach keiner Prüfung stand.

    In dem Brief der Wachtturm-Gesellschaft an die Zweigbüros heißt es weiter: „Der Registrierungsantrag, so wie er bei den Vereinten Nationen eingereicht wurde und bei uns in den Akten vorliegt, enthielt keine Aussage, die zu unserem christlichen Glauben im Widerspruch wäre.“

    Auch dies entspricht offenbar nicht der Wahrheit. Gemäß der DPI (6) (Department of Public Information) (7) der UNO werden Antragssteller sorgfältig ausgewählt und müssen den für die Zulassung üblichen Kriterien entsprechen. Gemäß der Antwort der DPI auf Anfragen von Zeugen Jehovas wurde die Gesellschaft deshalb als NGO zugelassen, weil sie sich bereitwillig einverstanden erklärte, die Vereinten Nationen zu unterstützen. Hier heißt es auszugsweise: „Mit der Zustimmung zur Mitgliedschaft bei der DPI hat die Organisation sich einverstanden erklärt, den Kriterien für ihre Mitgliedschaft zu entsprechen, indem sie die Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen stützt und achtet und das Engagement und die Mittel besitzt, bei ihren Mitgliedern sowie einem breiten Publikum Informationsprogramme über UN-Aktivitäten wirkungsvoll durchzuführen.“ (Anbei das Antwortschreiben der UNO: Siehe Internet). (8)

    NGOs sind ferner verpflichtet, dem DPI jährlich nachzuweisen, dass sie die Öffentlichkeit tatsächlich über die zahlreichen Programme der UNO informieren. Ist die Gesellschaft dieser Verpflichtung nachgekommen? Ganz bestimmt. Tatsächlich hat sie deshalb relevante Artikel verfasst.

    So wurde beispielsweise die Zeitschrift Erwachet! vom 22 November 1998 der Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen am 50. Jahrestag seit ihrer Verabschiedung gewidmet, um diesen zu würdigen. Die UNO führt diesen speziellen Erwachet! (9) sogar auf ihrer Website auf (Siehe auch die Kommentare im Global Policy Forum) (10).

    Ein weiteres Beispiel ist der Wachtturm vom 1. Oktober 1995, der einen Artikel enthält, worin der 50. Jahrestag seit Gründung der UNO im Jahr 1945 gelobt wird. Noch ein Beispiel, auf das Ihr hinweisen könnt, ist der Erwachet! vom 8. Dezember 2000, wo auffallend vorteilhaft über eine Einrichtung namens UNICEF gesprochen wird. Untersucht man die Wachtturm-CD-ROM dahingehend, so stellt sich heraus, dass die Zeitschrift Erwachet! während der NGO-Zeit von 1992-2001 mehr Bezugnahmen auf die Vereinten Nationen als auf Gottes Königreich enthält. Zwar sind die zahlreichen Hinweise darauf nicht unbedingt der Rede wert, aber die vorrangige Verpflichtung der Wachtturm-Gesellschaft als offizielle NGO erforderte ja lediglich, Informationen zu verbreiten – ganz gleich, wie interessant oder uninteressant sie sein mögen.

    Es ist somit offensichtlich, dass die Wachtturm-Gesellschaft unterschwellig, aber bewusst bemüht war, „…für ein breites Publikum wirkungsvolle Informationsprogramme über UN-Aktivitäten durchzuführen“, wie dies von allen anerkannten NGOs verlangt wird. Wäre sie dieser Verpflichtung nicht nachgekommen, wäre die Gesellschaft zweifellos von der Beibehaltung des NGO-Status disqualifiziert worden.

    Hinzu kommt noch, dass der Wachtturm-Gesellschaft sehr wohl bewusst war, dass andere Institutionen sie als aktiv handelnde NGO anerkannt hatten. Woher wissen wir das? Im Oktober 2000 war die Wachtturm-Gesellschaft Teilnehmerin einer Veranstaltung mit dem Motto „Vilnius International Forum on the Holocaust“. Die Gesellschaft wird zusammen mit zahlreichen anderen internationalen NGOs im Programm aufgeführt. Bruder James Pellechia erschien als Vertreter der Wachtturm-Gesellschaft vor diesem Forum (Link zum Vilnius-Forum: Nach dem Herunterscrollen ist die WTG ganz unten aufgeführt). (11)

    Des Weiteren hatte die australische Regierung im Oktober 1999 offenbar eine Kommission einberufen, um die Zusammenarbeit zwischen der Regierung und den NGOs zu fördern. Zwei Funktionäre der Wachtturm-Gesellschaft sowie weitere NGO-Vertreter jüdischen, muslimischen und orthodoxen Glaubens waren beim „Gemeinsamen Ständigen Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten“ (12) zugegen.
    In dem Brief der Gesellschaft an die Zweigbüros heißt es jedoch: „Dennoch enthalten die Kriterien für die Assoziierung als NGO – zumindest in ihrer jüngsten Version – Formulierungen, denen wir uns nicht anschließen können. Als wir darauf aufmerksam gemacht wurden, haben wir die Registrierung sofort zurückgezogen. Wir haben es sehr geschätzt, dass wir über diesen Sachverhalt informiert worden sind.“

    Da jedoch die Gesellschaft sowohl dem Holocaust-Forum in Vilnius als auch der australischen Kommission als internationale NGO beiwohnte und die Brüder sich außerdem jährlich neu registrierten sowie bei der DPI Arbeitsproben einreichten, und zwar schon lange bevor [sie] darauf aufmerksam gemacht wurden“, kann man nicht anders schlussfolgern, als dass die Aussage des Bethels gegenüber den Zweigbüros eine glatte Lüge war.

    Die verantwortlichen Brüder mussten schon die ganze Zeit genau gewusst haben, was von NGOs verlangt wird. Ihnen war daher sehr daran gelegen, die Bedingungen der Vereinten Nationen zu erfüllen. Offensichtlich haben sie ihre Registrierung in dem Moment zurückgezogen und diese Lügen ersonnen, als sie durch den Zeitungsartikel im Guardian ertappt wurden. Wenn nun auch das Verhältnis zur NGO aufgelöst ist – es bleibt dennoch eine Lüge.
    Manche Brüder mögen gerne die NGO-Affaire der Gesellschaft einfach als unbedeutend abtun. Wir tun jedoch gut, uns daran zu erinnern, welche Haltung die Zeugen Jehovas in Malawi damals in den 1970er Jahren in Bezug auf die Lauterkeit einnahmen. Wie Ihr Euch erinnert, hatte die Regierung von Malawi von allen Bürgern verlangt, eine Parteimitgliedskarte für 25 Cent zu erwerben. Zeugen Jehovas haben sich jedoch standhaft geweigert, da sie darin einen Kompromiss ihrer politischen Neutralität sahen. Infolgedessen hob Präsident Banda ihre Zivilrechte auf, woraufhin zahlreiche Brüder und Schwestern brutalen Angriffen ausgesetzt wurden und viele dabei ihr Leben verloren. Brüder verloren ihre Arbeitsplätze, Geschäfte und Häuser. Unsere Schwestern wurden von Banden vergewaltigt. Die meisten Freunde mussten das Land verlassen und in Flüchtlingslagern leben. Bis heute sind alle Zeugen Jehovas immer noch von ihrer kompromisslosen Haltung für Jehovas Königreich angetan.

    Andererseits wiederum hat die Wachtturm-Gesellschaft sowohl Jehova als auch alle Zeugen Jehovas getäuscht. Sie waren nicht einmal einer Bedrohung ausgesetzt wie unsere malawischen Brüder, und doch setzten sie alles daran, um ein Abkommen mit den Vereinten Nationen zu unterzeichnen. Sie versicherten ihre Unterstützung und Zusammenarbeit einem Büro, das wir eigentlich als eine Fälschung des Königreiches Gottes zu betrachten haben. Das ist aber noch nicht alles. Das Bethel hat Millionen von ahnungslosen Verkündigern und Pionieren getäuscht, indem sie durch sie die Propaganda der Vereinten Nationen in der

    Öffentlichkeit hat verbreiten lassen. Somit wurde in Gottes Augen die gesamte Organisation einem Kompromiss geopfert. Dabei handelt es sich nicht bloß um leichtfertige Anschuldigungen von Gegnern, wie die Gesellschaft behauptet.

    Die Frage lautet nun: Wie denkt Gott über die gegenwärtige Situation mit Hinblick auf die Tatsache, dass das alte Israel und Juda kompromissbereit Beziehungen mit den umliegenden Nationen eingingen? Lehrt uns die Gesellschaft nicht selbst, dass Jehova die Organisation damals in den Jahren 1918-19 wegen einigen Entgleisungen und Kompromissen zurechtgewiesen hat? Doch die NGO-Affaire der Gesellschaft mit ihrer arglistigen Verschleierung dessen ist noch viel bedauerlicher, als die verhältnismäßig belanglosen Kompromisse in der Vergangenheit. Warum sollten wir annehmen, dass Jehova gerade jetzt einfach über die Treulosigkeit hinwegsieht? Wir wissen zwar, dass Jehova gütig und barmherzig ist, aber grundsätzlich heißt es doch im [mosaischen] Gesetz: „doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren“.
    Vielleicht beschreiben ja die Worte Jehovas durch Jeremia genau unseren gegenwärtigen geistigen Zustand: „Sogar der Storch am Himmel — er kennt seine bestimmten Zeiten wohl; und die Turteltaube und der Mauersegler und die Drossel — sie halten die Zeit der Ankunft eines jeden gut ein. Was aber mein Volk betrifft, sie haben das Gericht Jehovas nicht erkannt.“
    Das eigentliche Problem besteht darin, dass wir irrtümlich annehmen, Christus hätte das Gericht beim Haus Gottes damals im Jahr 1918 begonnen. Demnach können wir gar keine künftige Tempelbesichtigung mehr erwarten, da durch diesen Fehlschluss nun die gültige biblische Grundlage dafür fehlt. Wenn wir uns jedoch den Jahrestext für 2004 anschauen, dann stellen wir fest, dass Christus seine gesalbten Sklaven aufforderte, wegen der mit einem Dieb vergleichbaren plötzlichen Ankunft „beharrlich zu wachen“; offensichtlich ist dies also der Zeitpunkt, an dem das Gericht Gottes beim Haus der gesalbten Sklaven stattfindet. Daher ist es auch vernünftig, anzunehmen, dass auch dies der Zeitpunkt ist, an dem er „ihn über seine ganze Habe setzen wird.“

    Das bedeutet also, dass außer dem treuen Sklaven auch noch ein übelgesinnter Sklave immer noch Gewalt innerhalb des gesalbten Hauses Gottes ausübt. Ganz bestimmt ist daher der Einfluss eines untreuen Sklaven innerhalb des Bethels die einzige vernünftige Erklärung für die verwerfliche Treulosigkeit der Gesellschaft in der NGO-Affaire. Angesichts des Vorstehenden sollten wir Jeremia 5:26 auf die heutige Situation anwenden. Dort heißt es: „Denn unter meinem Volk sind böse Menschen gefunden worden. Sie spähen beständig, wie wenn sich Vogelsteller ducken. Sie haben eine verderbliche [Falle] gestellt. Menschen sind es, die sie fangen.“
    Da wir also blind waren, überrascht es nicht, wenn Jehova die etwas Unbehagen bereitende Frage im 42. Kapitel Jesajas stellt, indem er zu seinen Zeugen spricht: „Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, und wer ist taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Belohnte oder blind wie der Knecht Jehovas? Es gab viele Dinge zu sehen, aber ständig gabst du nicht acht. Da war Anlaß, die Ohren zu öffnen, aber fortwährend hörtest du nicht zu.“

    Jehova gebietet seinem Wächter: „Rufe aus voller Kehle; halte nicht zurück! Erhebe deine Stimme so wie ein Horn, und teil meinem Volk seine Auflehnung mit und dem Hause Jakob seine Sünden.“

    Ironischerweise heißt es im Jesaja-Kommentar (13) der Wachtturm-Gesellschaft zu diesem Vers: „Welch ein vorzügliches Beispiel des Ausharrens Jesaja doch Jehovas neuzeitlichen Zeugen gibt, die ebenfalls beauftragt sind, Gottes Wort zu predigen und religiöse Heuchelei aufzudecken!“ Wenn aber Jehova Jesaja doch beauftragte, die Sünden derjenigen aufzudecken, die Jehova als „mein Volk“ bezeichnete, warum sollten wir dann annehmen, dass dies nur auf die Christenheit und nicht auf unser eigenes Haus zutrifft?

    Wir prangern zwar unermüdlich die Heuchelei der Christenheit an, aber sollten wir nicht umso unermüdlicher religiöse Heuchelei unter Zeugen Jehovas aufdecken in dem Bewusstsein, dass wir Jehova Gott vertreten? Alles andere wäre bloße Heuchelei unsererseits.

    Zahlreiche Zeugen Jehovas wurden bereits in dieser Sache durch die Gesellschaft zum Straucheln gebracht. Manche Älteste, die von der Situation über die NGO erfuhren, haben missmutig ihr Amt niedergelegt. Verkündiger, die über die Angelegenheit beunruhigt sind und mit anderen Brüdern und Schwestern in der Versammlung über den Skandal sprachen, mussten feststellen, wie sie auf einmal selbst von argwöhnischen Ältesten der Abtrünnigkeit angeklagt wurden. Indem Älteste Zeugen Jehovas möglicherweise zu Unrecht deshalb aus der Versammlung ausgeschlossen haben, weil sie die Wahrheit über die Heuchelei der Gesellschaft ausgesprochen haben, hat die Gesellschaft die Ältesten in eine peinliche Situation gebracht. Wie tragisch!

    Angesichts der beunruhigenden Situation und der Schmach, die bereits zweifellos auf den Namen Gottes gebracht wurde, bitte ich Euch eindringlich, Euch dieser Angelegenheit ohne Zögern anzunehmen. Seid Euch gewiss, dass die Wahrheit schließlich ohnehin ans Licht kommt, ganz gleich, auf welche Weise (Pr 12:14). Ich bitte Euch daher als Aufseher und Mitzeugen inständig, persönlich für Wahrheit und Gerechtigkeit geradezustehen. Ich vertraue darauf, dass Ihr das Rechte tun werdet und diesen Sachverhalt mit Euren örtlichen Ältestenschaften, Kreis- und Bezirksaufsehern erörtern werdet.
    Mit freundlichen Grüßen, ein Zeuge Jehovas
    Unterschrift: Name im Original-Brief enthalten

    Eine sehr gute Recherche mit Originaldokumenten zum Thema UNO und der Mitgliedschaft von Zeugen Jehovas zu finden auf:

    den Anhang wenn nicht erlaubt bitte löschen!

    Anhang: Folgender Anhang ist nicht Teil des Original-Briefs:
    Die Verfolgungen von Zeugen Jehovas in der ehemaligen Sowjetunion von Georgien sind weithin bekannt. In dem Bemühen, der Situation abzuhelfen und gesetzlich anerkannt zu werden, hatte die Gesellschaft 1998 zwei Gemeinschaften eintragen lassen: die Union der Zeugen Jehovas und die Vertretung der Watch Tower Society in Pennsylvania. Die Regierung von Georgien versagt jedoch offenbar allen religiösen Organisationen die Aufnahme. Die Gesellschaft ließ daher beide Gemeinschaften als NGO registrieren.
    Daraufhin hat der Oberste Gerichtshof von Georgien die Registrierung der Union der Zeugen Jehovas und der Vertretung der Watch Tower Society in Pennsylvania im Februar 2001 widerrufen.

    Im Folgenden handelt es sich um ein Zitat von der Website [http:// http://www.ecoi.net/doc/de/GE/content/5/2277-2319%5D:
    „Seit kurzem steigt die Spannung im religiösen Sektor, und zwar hauptsächlich verur-sacht von einem Teil der christlich-orthodoxen Gläubigen, die sich gegen Zeugen Jehovas richten. Am 22. Februar 2001 kam das Oberste Gericht von Georgien nach langwierigen Untersuchungen bei den örtlichen Gerichten sowie Bezirksgerichten den Forderungen des Abgeordneten Guram Sharadze vom georgischen Parlament nach, die von Zeugen Jehovas erwirkte Eintragung zweier NGOs (der Union der Zeugen Jehovas und der Vertretung der Watch Tower Bible and Tract Society in Pennsylvania) für ungültig zu erklären. 1998 wurden sie vom Bezirksgericht Isan von Tiflis eingetragen. Dabei muss erwähnt werden, dass sie deshalb als NGO eingetragen wurden, weil sie aufgrund fehlender gesetzlicher Grundlage in Bezug auf religiöse Organisationen nur auf diese Weise eine juristische Person werden konnten. Der Abgeordnete Sharadze ist davon überzeugt, dass man religiöse Gemeinschaften nicht als NGO eintragen sollte.“
    An diesem Punkt wird die Angelegenheit allerdings ein wenig schwammig: Nach Einspruch gegen die Entscheidung des Gerichts existiert nun auch eine Akte mit dem Inhalt, dass die Gesellschaft aus grundsätzlichen Erwägungen heraus keinen Eintrag als NGO wünscht. Es folgt ein Zitat aus der Website der OSZE (14), die über die Situation in Georgien berichtet: „Die Beschränkung auf religiöse Freiheit liegt der Entscheidung des Obersten Gerichts von Georgien vom 22. Februar 2001 zugrunde, nach der die Eintragung der Union der Zeugen Jehovas und der Vertretung der Watch Tower Bible and Tract Society in Pennsylvania, USA, widerrufen wurde. Aufgrund fehlender gesetzlicher Grundlage in Bezug auf Eintragungen von religiösen Gruppen konnten ZJ nicht amtlich eingetragen werden. Aus grundsätzlichen Erwägungen heraus haben ZJ schließlich den Eintrag als NGO abgelehnt.“

    Offenbar hat sich die Gesellschaft zwar ursprünglich als NGO eintragen lassen, hat jedoch im Berufungsverfahren einen erneuten Eintrag abgelehnt – und zwar „aus grundsätzlichen Erwägungen heraus“.

    Interessanterweise lautet die Aussage der Gesellschaft in ihrer Berufungsschrift (15), Punkt 2, Absatz 3: „Zudem ist die Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania, außer dass sie vom Büro der Vereinten Nationen zur Koordinierung der humanitären Hilfe amtlich anerkannt ist,…“

    Man beachte, dass es sich auch hier um eines der zahlreichen Büros der Vereinten Nationen handelt. (16) Dass die Gesellschaft durch die OCHA (17) „amtlich anerkannt“ ist, ist zweifellos in großem Maße darauf zurückzuführen, dass sie als NGO für Menschenrechte eingetragen war.

    Eines sollte jedoch klar sein: Die Gesellschaft war viel tiefer als NGO verwickelt, als lediglich Gebrauch von den Bibliothekseinrichtungen der UNO zu machen.
    Es folgt in Kürze eine weitere Übersetzung einer aktualisierten Information vom 28. März 2004,

  • Sarah-Ima
    März 16, 2012

    Hallo Matthäus,
    gab es denn keine Antworten auf diese Briefe?

  • Holger
    März 16, 2012

    Ich habe gerade eine Information bekommen, dass ein INTERVIEW über JZ am 21.03.12 TV 3sat, um 20:15 Uhr stattfinden soll. Aufgewachsen mit Jehova – 3sat – 21.03.2012 , 20.15 Uhr. Die Zeugen Jehovas gibt es in fast allen Ländern der Erde – sieben Millionen Zeugen sind es weltweit. Indoktrination, soziale Isolation, fortwährende Angst vor der Apokalypse – der Film zeigt eindringlich, was es bedeutet, mit Jehova aufzuwachsen. LG.Holger

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    Genaus so ist es. Die Leute ausnutzen, ihnen Wolkenkukuksheim vormachen und sie dann wenn sie die Mittvierzig erreichen aus dem Bethel schicken um nicht die sichere VErsorgung der Oberen zu gefährden. Und die draussen sind, die als Pioniere auf Einkommen verzichtet haben, die den „Rat“ annahmen, das Leben einfacher zu gestalten, die bleiben wirtschaftlich hernach auf der Strecke, Und die Ältesten sagen dazu: Wir sind doch Sozialstaat, der kümmert sich.
    Auf alles eine Antwort wissen aber keine Fragen und Probeme substantiell beantworten.
    so ist es auch mit der Gerechtigkeit in den Versammlungen. Die da chuzpe haben, ihre Brüder übervorteilen, die werden nciht belangt und wenn man es mal zur Sprache bringt, dann heißt es Jehovah wird schon richten.
    Eine einfache Beschreibung von nichts tun, alles ruhen lassen.
    so kocht sich jede VErsammlung langsam aber sicher gar, so dass der Besuch um 40-50 % schwindet.
    Doch den grund dafür, den will man wahrhaft nicht wissen, denn dann müßten manche rechnen: 3 packen minus 2 Packen = Einpacken

  • Hans
    März 16, 2012

    Auch wenn man sowas wie „Gehirnwäsche“ bzgl. Leistungsdruck unterstellt, muss man immer noch zugeben: Die Entscheidung treffe ICH letztendlich selbst. ICH entscheide, wieviel Dienst ICH durchführe. Und wenn ICH mich nicht um meine Altersversorgung schere, kann ICH nicht der WTG (oder dem Staat oder meinem Arbeitgeber, etc.) die Schuld geben. Jeder ist seines Glückes Schmied. Oder/und man vertraut auf Jehova. Auf Jehova, NICHT die WTG!!

    Ich denke, das trifft zumindest auf gesunde Menschen zu. Bei psychisch angeschlagenen oder solchen mit hörig angelegten Charakteren kann man vielleicht eher ein stückweit Verantwortung bei der WTG sehen.

  • Matthäus
    März 16, 2012

    Lieber Hans diesem Satz muß ich widersprechen !!!

    >Und wenn ICH mich nicht um meine Altersversorgung schere, kann ICH nicht der WTG (oder dem Staat oder meinem Arbeitgeber, etc.) die Schuld geben. Jeder ist seines Glückes Schmied.<

    Kannst du mir erklären wie soll sich ein SoPIO sich um seine Altersvorsorge kümmeren ???

    Ich kenne seit meinen Jugendtagen einen Bruder sehr gut der war in den 60er Jahren viele Jahre SoPi, ein ecxelenter Redner – war immer ein Highlight auf den Kongressen. Dann ab den 70er ich glaube 2 Jahrzehnte KA, mit über 50 konnte er viele (eigentlich schon davor)konnte er wegen eindeutiger Falschlehren der Organisation es nicht mehr länger ertragen dafür die Verantwortung zu tragen – im Sinne davon das wir ja Gott mit Wahrheit anbeten sollten.

    Mit über 50 Jahren ins Berufleben zurück … dazu bedarf es sicher keiner weiteren Erklärung, fand dennoch eine Stelle als Portier und dann als Kaufhausdetektiv – und wieviel bekommt so einer Rente ??? Er sah sich schon "unter der Brücke" – dank seiner Frau die noch dazu den Bürgermeister kannte bekammen sie eine leistbare Soz. Wohnung.

    Und das ist leider bittere Realität – ausser es hat jemand eine Familie die ihn auffängt. Oder eben ein Fall fürs Sozialamt oder wie ihr in D sagt: HARTZ V

    lg. Matthäus

  • Dennis
    März 16, 2012

    Lieber Matthäus,

    deine Argumente sind sicher berechtigt, aber ich glaube Hans wollte damit sagen, dass JEDER einzelne entscheidet ober er, wie in deinem Beispiel, SoPio macht und später von Sozialhilfe lebt oder ob er an die Zukunft denkt und für´s Alter vorsorgt.

    Jeder sollte sich halt bewusst sein, dass er sich im Missionar-, Bethel-, Reise- oder SoPionierdienst einer Organisation vollständig verschreibt mit 0,0 finanzieller Absicherung. Im Alter kommt das große schwarze Loch. Das ist die Realität. Natürlich wirkt die WT-Propaganda sehr gut, weil sie immer nur die „geistigen Höhepunkte“ in diesem Dienst hervorheben und die Schattenseiten weg lassen. Es ist eigentlich so wie in einer Werbesendung auf shoppingTV o.ä., alles erscheint im glänzenden Scheinwerferlicht so wunderbar und einzigartig schön, das jeder etwas kritisch denkende Mensch sofort hellhörig werden muss. Ich z.B. käme nie auf die Idee mir was in diesen TV-Sendungen zu bestellen, nur weil mir ein paar dauergrinsende Schönlinge in übertriebener Weise etwas „vom Pferd“ erzählen. Sorry für die etwas hemdsärmelige Ausdrucksweise.

    LG
    Dennis

  • Michael
    März 16, 2012

    Hallo Dennis,natürlich SOLLTE sich jeder darüber im klaren sein,das er selber für sich verantwortlich ist und für sein Auskommen im Alter sorgen sollte,aber wenn einem jahrzehntelang einsuggeriert wird,Harmagedon steht vor der Tür,wer denkt da ans alt werden!Zu meinen Eltern wurde Mitte der 60er Jahre gesagt,ICH würde meine Lehre nicht mehr beenden und die Neue Ordnung wäre da!
    Heute machen sich meine ENKEL Gedanken darüber welchen Beruf sie erlernen sollen !!!
    Und so sind viele meiner Altersgruppe damals lieber in die Fabrik ans Fließband gegangen,statt eine Beruf zu erlernen,haben Halbtagsjobs angenommen um Pionier zu sein,heute sind sie Alt und teilweise krank und leben von Sozialleistungen oder haben , wenn sie Glück hatten, einen gut verdienenden Partner geheiratet.
    Doch wenn man das Gleichnis Jesu vom Verwalter, der für seine Zukunft sorgte als er entlassen werden sollte, richtig erklärt bekommen hätte,oder selber geforscht hätte, dann würde man wissen was Jesus von uns erwartet,nämlich nicht auf Menschen ( z.B WT Ges.) zu vertrauen sondern auf Jehova und die zur Verfügung stehen Mittel ( z.B. Rentenvers.) auch richtig einzusetzen bzw.zu nützen.Aber wie gesagt,Harmagedon steht ja seit
    Jahrzehnten „vor der Tür“,wer denkt da schon an später.

    Gruß an alle Brüder u. Schwestern,in Liebe – Michael

    ============================================================================

    Hallo Michael,
    wir setzen hier noch einen Hinweis von Matthäus rein, da ein Hinweis direkt nicht freigeschaltet werden konnte.
    l.G.
    Bruderinfo

    Matthäus 20.03.2012 auf 20:25

    Vielleicht von Interesse:

    TV-Tipp 3Sat

    Der Sender 3Sat bringt zum Thema Religionen eine ganze Reihe von Reportagen.

    Hier einige der Themen:

    Fremdgesteuert: 20.3.2012 um 18:00 Uhr

    Cult Witness – Der Sekte entkommen: 20:3.2012 um 22:25 Uhr

    Aufwachen mit Jehova: 21.3.2012 um 20:15 Uhr

    Rock, Wunder und der Heilige Geist: 21.3.2012 um 21:05 Uhr

    Johnestown – Todeswahn einer Sekte: 22.3.2012 um 20:15 Uhr

    Die Seelenfänger: 23.3.2012 um 20:15 (es geht um Scientology)

    lg. Matthäus

  • Karl
    März 16, 2012

    Hallo zusammen,

    als die WTG 1975 als „sicheres“ Datum verkündigte, war es schon ein Zeichen von Trotz, wenn man nicht sein ganzes Leben nach dem „Sklaven“ ausrichtete! Ein Bruder der sich zu der Zeit selbständig machen wollte wurde von allen Seiten bedrängt, bis er schließlich von seinem Vorhaben abließ!

    Schwimmt erst mal jemand im Strom des „Sklaven“ und meint dieser wäre von Gott geleitet, wie wir alle es jahrzentelang taten, dann ist derjenige nicht mehr in der Lage selbst für seine Zukunft zu sorgen!

    Ich persönlich kenne niemanden, der der Gesellschaft widersprochen hätte oder für seine Zukunft gesorgt hätte um die Zeit von 1975. Und es heisst seit über 100 Jahren dass das Ende „nahe“ sei!

    Nur so lange weiterhin glaubhaft versichert werden kann dass das Ende „nahe“ sei, kann der „Sklave“ die Menschen dazu missbrauchen für ihn zu arbeiten und auf die eigene Absicherung für die Zukunft zu verzichten.

    LG
    Karl

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo Dennis,
    das Problem dabei ist, dass nach man an WT-Richtlinien gemessen, ja schon fast ein Ungläuber ist wenn man sich Zukunftsgedanken macht, die über 20 Jahre hinaus gehen. – Schließlich kommt vorher ja DEFINITIV das Ende!
    Es besteht also überhaupt keine Notwendigkeit zur Vorsorge…

    Wer das schluckt…und ich habe es auch lange Jahre getan…der macht sich halt über das Altern und allem was damit zusammenhängt, keine Gedanken.

    Da sich das ja aber nicht einfach so von den Einzelnen aus der Nase gezogen wird, sondern es durch die immer wiederkehrenden Harmagedonrufe der WTG forciert wird, trägt sie auch mit die Verantwortung dafür.

    Und zwar unter anderem auch deshalb, weil sie ja ganz konkret von ihren Schafen blindes Vertrauen einfordert.

    LG Ulli

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Hans,

    ich sehe es auch etwas differenziert, wie Bruder Matthäus es schon erwähnt hat.

    Wenn man die LK nicht mit der Aura des Heiligen Geistes umgeben hätte, wäre es für die meisten kein Problem, sich ihre eigenen Gedanken zu machen. Da eigene, eventuell abweichende Gedankengänge aber dann in der Folge mit dem Arbeiten gegen diesen Heilige Geist proklamiert werden, hat man einen Druck aufgebaut, dem die wenigsten gewachsen sind. Das hat für mich auch nicht vordergründig etwas mit der psychischen Verfassung eines einzelnen zu tun, dass Ganze ist Programm.

    Und auch wenn du recht hast, dass jeder eine Eigenverantwortung hat, so gibt es in der Bibel Hinweise, dass die sogenannten Hirten zuerst geschlagen werden, eben weil sie die Menge hinters Licht geführt haben. Wenn es da keinen Unterschied in der Verantwortlichkeit gäbe, wäre dieser Text wohl nicht im Wort Gottes zu finden:

    Jer 23:1 „Weh den Hirten, die meine Schafe auf der Weide zugrunde richten und sie zerstreuen!“, spricht Jahwe.
    Jer 23:2 „Darum sage ich, Jahwe, der Gott Israels, über die Hirten meines Volkes: ‚Ihr habt meine Schafe auseinandergetrieben, ihr habt sie zerstreut, ihr habt euch nicht um sie gekümmert! Jetzt ziehe ich euch für die Bosheit eurer Taten zur Rechenschaft!‘, spricht Jahwe.

    Und ein paar Verse weiter heißt es:

    Jer 23:30 „Darum passt auf“, spricht Jahwe, „jetzt gehe ich gegen die Propheten vor, die sich gegenseitig die Worte stehlen.
    Jer 23:31 Passt auf, jetzt gehe ich gegen die Propheten vor“, spricht Jahwe, „die ihr eigenes Gerede Botschaft nennen.
    Jer 23:32 Passt auf, jetzt gehe ich gegen die vor, die erlogene Träume erzählen“, spricht Jahwe, „und mein Volk mit ihren Lügen und ihrem Geflunker in die Irre führen. Ich habe sie weder gesandt, noch ihnen irgendetwas befohlen. Sie nützen diesem Volk überhaupt nichts“, spricht Jahwe.

    Und parallel dazu wird auch in Hesekiel folgendes gesagt:

    Hes 34:2 „Menschensohn, weissage gegen die Hirten Israels! Sprich zu ihnen: So spricht Jahwe, der Herr: ‚Weh den Hirten Israels, die sich selber weiden! Müssen die Hirten nicht die Herde versorgen?

    Hes 34:10 So spricht Jahwe, der Herr: ‚Ich werde gegen die Hirten vorgehen und meine Schafe von ihnen zurückfordern. Ich setze sie ab. Sie dürfen meine Schafe nicht länger weiden. Sie sollen auch sich selbst nicht mehr weiden können. Meine Schafe reiße ich aus ihrem Rachen. Sie sollen ihnen nicht länger zum Fraß dienen.'“

    Trotzdem gibt es natürlich diese Eigenverantwortung jedes Einzelnen, die du auch angesprochen hast, die u.a. in folgendem Text zum Ausdruck kommt:

    Hes 3:19 Warnst du den Schuldigen und er bekehrt sich nicht von seiner Gottlosigkeit und seinem unrechten Tun – dann wird er wegen seiner Schuld sterben, aber du hast dein Leben gerettet.

    Diese Warnung könnte dann erst recht ergehen, wenn Jehova und Jesus die Hirten richten werden. Vielleicht wird es dann eine Möglichkeit geben, dass noch einige zum Nachdenken kommen. Denn spätestens dann, wenn man ihren Ausgang sieht, greift diese Eigenverantwortung, weil man sich dann nicht mehr auf einen menschlichen Führer oder besser gesagt einen menschlichen VERführer berufen kann.

    Schöne Grüße

    Sascha Giesert

  • Matthäus
    März 16, 2012

    Ein kleiner Nachtrag zu deinen Ergänzungen und treffenden Versen wie Jehova solche Hirten beurteilt.

    Was das Finanzgebaren der WTG betrifft – da brennt mittlerweile der Hut lichterloh – wobei daS kein Hut mehr ist da brennnt schon mehr.

    Die NEUESTE Meldung habe ich heute erfahren:

    BROOKLYN WIRD ZUR GÄNZE VERKAUFT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Morgen bekomme ich den Link für jedes Gebäude mit Preis etc.
    Wenn das kein Alarmsignal ist was ist es dann ???

    Alle die man hierbei logischerweise abbauen wird müssen – oder die vieleicht für Patterson nochmals für Um- und Anbauten zur Verfügung stehen oder verwendet werden – UND DANN ???

    Die Ernte wird von die Hybris der LK eingefahren!

    lg. Matthäus

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Bruder Matthäus,

    erstmal möchte ich sagen, dass ich mich sehr gefreut habe, endlich wieder etwas von dir zu lesen. Ich denke, ich spreche nicht nur für mich, dass es jedem hier auffällt, wenn du ein paar Tage nicht schreibst, es fehlt dann etwas hier auf Bruderinfo… 🙂

    Aber was du jetzt schreibst, wäre der Knaller. Ich warte schon eine ganze Zeit auf diese Meldung, und wenn da wirklich was dran ist, dann sehe ich darin einige konkrete Prophezeiungen erfüllt, für die mir bisher aber der „Beweis“ gefehlt hat. Aber warten wir mal geduldig ab, was du uns morgen „liefern“ möchtest…

    Bis dahin erstmal, alles Gute für dich, und ich freue mich wirklich, dass du dich hier heute wieder mit Kommentaren gemeldet hast.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Alois
    März 16, 2012

    Lieber Sascha

    Da bin ich gespannt was Du herausgefunden hat.

    LG
    Alois

  • Dennis
    März 16, 2012

    Lieber Matthäus,

    danke für die Info, aber ich hatte in Erinnerung, dass schon Ende 2008 eine New Yorker Zeitung gemeldet hatte, dass „Watchtower“ KOMPLETT die Stadt verlässt und alle bereichen entweder auflöst oder nach Patterson oder Wallkill verlegt.

    Die Objekte in bester Lage von Brooklyn, um 1900 zu einem Spottpreis gekauft, werden jetzt vergoldet bis zum geht nicht mehr. Da Reden wir wahrscheinlich von 3stelligen Mio.-Beträgen.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    mit 3 stelligen MIo Beträgen, lieber Dennis wird man wohl nicht hinkommen, das ist beste Lage für Penthouse Wohnungen, direkt am Wasser.
    Die haben ja Patterson und da die Lords Witnesses denen schon seit Jahren schreiben, dass NYC nuklear vernichtet wird, mögen sie ja Fersengeld geben. bibledecodeddotcom gibt da Aufschluß.
    die LWs sind ein Ableger wie etwa 100 weitere Destinationen seit Russell.

  • Matthäus
    März 16, 2012

    Ja du hast recht Dennis – ich habe selbst etwas gegooglet und bin auch auf diesen Zeitungsausschnitt gestossen – doch erst jetzt soll es Investments oder Immobilienvertriebststellen geben die mit konkreten Zahlen für die jeweiligen Gebäude in der Verkauf gegangen sind – diesen Link erwarte ich noch!

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    UND DANN ?
    Dann kommt der große Abschied von der Zeit.
    Es gibt kein Wiedersehen,
    war sie auch noch so schön.
    Dann kommt der große Abschied, sei bereit.
    Denn alles wird vergehen,
    die Welt, die muß sich drehen.
    die WTG vergehn
    frei nach dem Ösi Udo Jürgens

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Matthäus,

    ich habe zu dem Thema folgende Infos allerdings in englischer Sprache gefunden:

    Wie Dennis schon geschrieben hat, gibt es diese Bestrebungen sämtliche Gebäude zu verkaufen schon seit 2004 bis 2011. Aber neue Infos gibt es zu den Hauptgebäuden. Siehe weiter unten.

    360 Furman St, sold in 2004 for $205 million;

    67 Livingston St, (nicknamed the Sliver) sold in 2006 for $18.6 million.

    89 Hicks St, sold in 2006 for $14 million.

    Standish Arms Hotel, 169 Columbia Heights, sold in 2007 for $50 million.

    105 Willow St, offered for sale in 2007.

    Bossert Hotel, 98 Montague St, for sale since 2008.Media reports in 2008 claimed a deal had been struck for more than $100 million, although the deal later fell through.

    50 Orange St, bought in 1988, renovated to sell 2006, and sold December 2011 for $7.1 million.
    ————————————
    Und jetzt drei der Hauptgebäude in der Columbia Heights.

    183 Columbia Heights, bought in 1986 and offered for sale in 2007, under contract in March 2012.

    161 Columbia Heights, bought in 1988 and offered for sale in 2007, sold in March 2012 for $3 million.

    165 Columbia Heights, offered for sale in 2007, sold January 2012 for $4.1 million.

    Diese drei Gebäude, die zur Hauptzentrale gehören, wurden jetzt scheinbar jeweils im Januar, bzw. ganz frisch im März 2012 verkauft.

    Da hier keine Links eingestellt werden dürfen, habe ich ihn weggelassen. Die Infos sind aber jeweils mit Quellen in englischer Sprache ausgewiesen.

    Vielleicht hast du, Matthäus, ja dann noch detaillierte Angaben dazu.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Eddi
    März 16, 2012

    Psychisch Kranke sind in der Organisation nicht erwünscht. Der Personenkreis fliegt also in deiner „Berechnung“ schon mal raus. Und dann darf man nicht verkennen, dass man sich vom Pionierdienst nicht eine Altersversorgung leisten kann und es ist auch eine Tatsache, dass man sich im Predigtdienst zwar gesegnet fühlen kann, aber das kommt nicht in Euro, Dollar o.a. raus. Viele Brüder/Schwestern vertrauen auf die Zusagen, dass Harmagedon bald kommt und das Predigen der wichtigste Auftrag ist den es gibt.

    Es fällt somit sehr wohl in die Verantwortlichkeit der WTG, ihren Mitgliedern a) eine durchaus angemessene Schulbildung zu vermiesen mit dem Hinweis, dass dies wegen der herannahenden großen Drangsal nicht nötig sei und 2) Erwachsenen Mitgliedern ein für allemal deutlich macht, dass berechtigte Anliegen des täglichen Lebens einschließlich einer angemessenen Altersvorsorge Vorrang vor allem anderen haben.

    Ich finde es eine unglaubliche Rücksichtslosigkeit, Menschen ein Paradies zu versprechen und sich dann einen Dreck drum zu scheren, wenn diese den Versprechen geglaubt haben, sich für diesen Verein aufgerieben haben und nun – weil Harmagedon eben noch nicht gekommen ist – von Altersarmut bedroht sind und vom ach so ungeliebten Staat leben müssen! Wenn die älteren Brüder/Schwestern dann wenigstens auf liebevolle Unterstützung der restlichen Versammlungsglieder bauen könnten, aber nein: die müssen in den Predigtdienst und die Zeitschriften und Bücher studieren, „vorbildlich“ in der Versammlung erscheinen, etc. Da bleibt keine Zeit für diejenigen, die Hilfe benötigen.

    Welch ein Gott entfremdetes System. Würde Jehova die Verantwortlichen in den Tränen der Unterdrückten ersaufen wollen, hätte er kein Problem mit der Wasserhöhe! Aber wir wissen, dass unser Herr voller Erbarmen ist und weiterhin bittet, sie mögen von ihrem schlechten Weg umkehren und während wir uns einerseits um Aufklärung und Trost spenden bemühen, werden wir selbst unser Herz bereit machen, denen zu helfen, die – egal mit welcher Vorgeschichte – doch noch die ganze Wahrheit suchen. Das hält uns von Hass und Unbarmherzigkeit fern und eröffnet eine Welt voller Gnade und geistiger Freiheit, ein Glücksgefühl wahrer Liebe und nie gekannter Fähigkeit von Vergebung.

    Und während wir eine wartende Haltung unserem Gott gegenüber einnehmen, wie der Prophet Micha empfiehlt, bleibt unser Blick auch auf Notwendigkeiten wie einer angemessenen Altersvorsorge gerichtet. So lassen wir unsere Mitmenschen unsere Vernünftigkeit erkennen.

    In Liebe
    Eddi

  • armes Schaf 2012
    März 16, 2012

    Wie bekomme ich das neue Hüte Buch?Es würde mich interessieren.Ich hatte das Pech mit der ersten Ausgabe zu hüten…..die ich freiwillig nach einem Vortrag am Sonntag einem der Richter in die Hand gedrückt habe..hier.. will ich nicht mehr!Das will ich nicht in meinem Bücherschrank.Das wars dann…

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    ich habs in English bekommen, als PDF schon bevor das in D verteilt wurde war es im Internet. ein Beweis, dass viel Älteste nicht mehr bei der Fahne sind

  • Andre
    März 16, 2012

    Hallo, schicke mir deine E-Mail, du bekommst es dann als PDF.
    andrebiallas@hotmail.com.
    LG Andre

  • Eddi
    März 16, 2012

    Wow, das war ein großer Schritt. Wie geht es dir jetzt damit? Die Anweisungen in diesem Buch sind Diskriminierungen pur. Diesen Geist abzulegen, die damit verbundenen Schuldgefühle, weil man als Verräter dargestellt wird – all das widerspricht in jeder einzelnen Faser dem Geist Christi.

    Oder kannst du dir einen Jesus vorstellen, der eine Ehefrau ihrem Mann hinterher schickt um einen „schriftgemäßen Grund zur Scheidung“ zu bekommen? Oder einen Jesus, der jemand verurteilt hätte, der einen Menschen nur deshalb zum Tode (Gemeinschaftsentzug) verurteilt hätte, weil er bei jemand vom andern Geschlecht oder bei einer als homosexuell bekannten Person übernachtet hat, während er, Jesus, selbst bei Steuereinnehmern und Sündern gesessen hat?

    Der Geist dieses Buches ist so armselig, dass einem die Worte fehlen und man muss sich mal vorstellen, dass so etwas Teil einer weltweiten Führung ist!

    Von ganzem Herzen wünsche ich dir, dass du bei der Rückgabe des Exemplars auch allen Kontrollzwang, Misstrauen und Kleingeist mit abgegeben hast.

    HERZLICH WILLKOMMEN IN DEN OFFENEN ARMEN UNSERES HIMMLISCHEN VATERS!
    HERZLICH WILLKOMMEN AUF DEM WEG DES EWIGEN LEBENS, AUF DEM WEG DER LIEBE, DES VERTRAUENS UND DER ZUVERSICHT!

    Ich liebe deinen Mut!
    Eddi

  • Eddi
    März 16, 2012

    Entschuldigung, ich hab den 2. Satz dumm formuliert. Hätte heißen müssen: Diesen Geist der Diskriminierung abzulegen mit allen Schuldgefühlen, die einem vermittelt werden, erfordert innere Stärke, weil dieser dem Buch zugrunde liegenden Geist in jeder Faser dem Geist Christi widerspricht!

    Ich hoffe, jetzt liest es sich für dich (und für andere) besser.
    Nochmals Entschuldigung – und alles Gute!
    Eddi

  • armes Schaf 2012
    März 16, 2012

    Oh wei oh wei…den anderen Glaubensrichtungen hat man von unserer Seite immer eine Art Polithurerei vorgeworfen die ja auch stattfindet, nach dem Motto:Da sitzen SIE ALLE in der ersten Reihe…Mir wird übel Brüder, denn die Gesellschaft ist wohl offensichtlich selbst präsent!Das ist der Gipfel.Und diese Freimaurer Tätigkeiten.Einmal Maurer immer Maurer oder?Es sieht wohl so aus das es in der Vergangenheit der Fall war.Und nun?Wie sieht es denn heute aus mit der Logentätigkeit?So etwas kann niemals unser Schöpfer,und erst recht nicht unser Herr Jesus gutheissen.Wieder ein neuer Flash..

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Bruder, liebe Schwester, die ihr unter Armes Schaf 2012 schreibt,

    passend zu den Texten die ich in meinem anderen Kommentar an Hans erwähnt habe, möchte ich als Ermunterung für uns alle, aber im Besonderen auch für euch, Verse aus den gleichen Kapiteln von Hesekiel und Jeremia anführen. Denn es ist eine Sache, die Hirten zu verurteilen, aber die eigentliche Ermunterung für uns kommt ja dadurch zum Tragen, dass Jehova und Jesus für Abhilfe schaffen werden, und das nicht nur durch die Bestrafung der Hirten, sondern aufgrund ihrer Reaktion nach dem Entfernen der bösen Hirten:

    Aber sowohl Jeremia als auch Hesekiel sagen, wie Jehova und Jesus darauf reagieren werden:

    Jer 23:3 ‚Ich selbst werde den Rest meiner Schafe aus allen Ländern zusammenholen, in die ich sie versprengt habe. Ich bringe sie auf ihre Weideplätze zurück. Dort werden sie gedeihen und sich vermehren.
    Jer 23:4 Ich werde ihnen Hirten geben, die wirklich für sie sorgen. Sie sollen keine Angst mehr haben, nicht mehr erschrecken und verloren gehen'“, spricht Jahwe.

    Hes 34:11 „So spricht Jahwe, der Herr: ‚Passt auf! Ich selbst werde jetzt nach meinen Schafen sehen und für sie sorgen.
    Hes 34:12 Wie ein Hirt seine Herde wieder zusammensucht, wenn sich die Schafe zerstreut haben, so will auch ich mich meiner Schafe annehmen. Ich hole sie aus allen Orten zurück, in die sie an jenem unheilvollen Tag versprengt worden sind.

    Wir brauchen deshalb keine Angst zu haben, irgendwann ohne menschlichen Führer dazustehen. Und für mich ist das gerade im letzten Jahr, in dem wir als Familie immer mehr zu unseren großen Hirten hingezogen wurden und gleichzeitig regelrecht aus der WTG „getrieben“ wurden, eine große Ermunterung und Stärkung gewesen.

    Und diese Stärkung wünsche ich auch euch auf eurem weiteren Weg.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Eddi
    März 16, 2012

    Hes. 34:11 war mir eine der größten Hilfen meines christlichen Seins. Und das habe ich erst bei meinem Besuch bei BI kennen gelernt.

    Da bin ich fast ein halbes Jahrhundert auf jeder Welle religiöser Erleuchtung gesurft um kurz vor dem Ertrinken diesen Text zu bekommen: Leuchtboje, Rettungsboot, …

    Petrus fragt (NWÜ):“ Nachdem ALLE diese Dinge so aufgelöst werden, was für Menschen solltet ihr da sein, in heiligen Handlungen des Wandels und Taten der Gottergebenheit?“
    Wenn also ALLE Dinge aufgelöst werden um Platz zu machen für eine von Gott selbst geleitete Menschheit, warum sollten wir jetzt nach menschlichen Führern schielen? Keine menschliche Gesellschaft, auch keine Religionsorganisation, wird Harmagedon überstehen.

    Jesus verdeutlichte das Prinzip der Rechtsprechung sehr deutlich in dem Gleichnis von Schafen und Böcken. Jeder einzelne Mensch wird sich vor ihm als von Gott eingesetztem Richter verantworten müssen, rechts lebenswert, links verurteilt. Es gibt keine Mitte für eine Religionsorganisation, deren Mitglieder auf die Organisation bauen statt auf Gott selbst.

    Es ist reine Liebe von dir, auf diese Umstände hinzuweisen. Wirklich liebevolle Älteste werden auch nie auf sich selbst oder die WTG verweisen, sondern immer auf das Vertrauen auf Jehova. Schade allerdings, dass die Organisation diese Ältesten bald als Abtrünnige darstellt, weil auch der neueste Wachtturm wieder darauf verweist, dass „Jehova seine treuen Anbeter dem treuen und verständigen Sklaven anvertraut“ (WT Mai 2012)Das tut wirklich weh, insbesondere, wo eine weltweite Aktion zum Gedächtnismahl läuft.

    Da Jehova dazu übergeht, seine Schafe selbst zu weiden, wird er auch alle Dinge richtig stellen. Nicht um zu rechten, sondern um Gerechte zusammen zu bringen. Das ist sehr tröstlich.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Edelmuth
    März 16, 2012

    Hallo Alois

    Dein Beitrag vom 18.03.12, 23:30 hat mir sehr gut gefallen.

    Hallo Martin

    Auch dein Beitrag vom 19.03.12, 00:13 hat mir sehr gut gefallen.

    Es stimmt, wir haben durch den Sklaven sehr viel gelernt. Doch er hat uns zum Gehorsam erzogen. Wir sind kaum in der Lage eigene vom Sklaven unabhängige Entscheidungen zu treffen

    Wir müssen uns aber lösen und lernen selbständig im Sinne Jehovas und seines Sohnes Jesus zu entscheiden und zu handeln. Jesus lehrte stets in Gleichnissen, damit wir den Sinn erfassen und danach handeln. Sicherlich machen wir Fehler. Aber wir bemühen uns und machen Fortschritte.

    Wir lernen, aber nicht durch Monologe, indem uns gesagt wird, was wir glauben sollten, aber doch nicht glauben, sondern durch Dialoge, indem wir unsere Ansichten diskutieren. Falsche Ansichten sind nicht schlimm. Wir untersuchen sie anhand der Bibel, und jeder lernt von anderen unbemerkt und behält sein Gesicht. Wir stellen immer wieder fest, wie wir auf unbeschreibliche Art an Erkenntnis zunehmen, und … wir haben keine Angst mehr.

    Uns macht das Leben unter Gottes Leitung wieder Spaß. Und es ist gut so, denn Gott möchte fröhliche Menschen, die sich von Herzen bemühen IHM zu gefallen und SEINEN Namen zu ehren.

    Ede

  • Eddi
    März 16, 2012

    Hallo Ede,
    dein Kommentar hat mich etwas irritiert. Der Sklave hat uns zum Gehorsam erzogen? Da muss was an mir vorbei gegangen sein! Was ich zugute halten kann war das regelmäßige Bibellesen, mehr nicht.

    Was mich ermuntert hat, Jehova durch Christus zu folgen war die Aussicht, mit Menschen zusammen zu sein, die unseren Gott und seinen Sohn ebenfalls lieben und die auch ihre Mitmenschen lieben. Nur – diese Liebe innerhalb einer Versammlung ausleben zu wollen führt fast zwangsläufig zur Konfrontation mit Ältesten, da man entweder das tut, was die Bibel sagt, z. B. Gal. 6:10, oder man befolgt die Anordnung des TuVS, zuerst im Predigtdienst zu stehen. Man kann aber nicht beides zuerst tun!

    Weiterentwickeln kann man sich auch nicht beim TuVS. Jede Form von (angedachter) Kritik, jedes Hinterfragen gilt als Zeichen geistiger Schwäche. Dann erklär´ doch mal, dass man sich außerhalb einer Watchtower Library um Informationsmaterial bemüht hat, da gilt man doch gleich als Abtrünnig. Und selbst vor einen Ausschluss wird man dann als Aussätziger behandelt, schlechter Umgang und so. Als Bruder zappelt man da wahrscheinlich noch etwas länger, bei Schwestern gilt der Grundsatz: besondere Vorsicht im Umgang mit Schwestern (Lehrbuch für Älteste: Hütet die Herde Gottes, P. 27), auf Schwestern kann man ohnehin viel leichter verzichten, die brauchen keine Vorträge ausarbeiten, kein Dienstamt erschwert einen Rauswurf, alles herrlich bequem.

    Entschuldige bitte: Ich will zu Jehova und zu Jesus gehören und ich will ihnen gehorchen und deren „Funksignale der Liebe“ ganz ohne Rauschen eines „Sklaven“ empfangen.

    Verzeih mir, wenn ich dir da zu einfach gestrickt bin. Ich möchte mich aber auch bei dir bedanken, viele deiner Kommentare bewegen mich, nochmal einen Standpunkt zu bedenken. Dadurch werde ich in meiner eigenen Meinung viel gefestigter.

    Ganz herzliche Grüße an dich.
    Eddi

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo Eddi,
    Zu Ede´s Aussage:
    „Doch er hat uns zum Gehorsam erzogen. Wir sind kaum in der Lage eigene vom Sklaven unabhängige Entscheidungen zu treffen“

    ich glaube diese Worte über den Gehorsam waren nicht als Grund zur Dankbarkeit gemeint, sondern eher im Gegenteil…das sie einem damit das eigenständige Denken abgewöhnen.

    Ja, erst ohne dem „Rauschen“ des Sklaven im Ohr, versteht man das Wort Gottes richtig und vieles was einen vielleicht immer schon irritiert hat, wird auf einmal aufgelöst, weil man plötzlich den wahren Sinn erkennt.

    LG Ulli

  • Eddi
    März 16, 2012

    Danke Uli,

    ich liebe dich! (und viele andere auch!!!)
    Schön, dass du es erklärt hast, es hat mich doch sehr beunruhigt. Wie du weißt, bin ich in einer Familie aufgewachsen, die den 3. Weltkrieg ersetzt und ich hatte sooft von den Ältesten gehört, ich hätte nie genügend Gehorsam gelernt. Aber von denen war keiner da, als ich mit 12 Jahren für meine Brüder verantwortlich war und mit 15 mein Leben selbst in die Hand nehmen musste.

    Es gibt bei ZJ die schöne Geschichte: Spuren im Sand. (Wahrscheinlich auch abgekupfert, aber ist in dem Fall egal) Im Ergebnis heißt es, dass Jehova uns trägt, wenn wir selbst nicht mehr laufen können.

    Okay, ich habe weniger „Nestwärme“ von zuhause mitbekommen, aber dafür reicht es mir, wenn Jehova mich an die Hand nimmt und da braucht er mich nicht immer zu schleppen wie einen Sandsack! 🙂
    Aber ganz ehrlich: Erst durch meine Zeit bei BI habe ich verstanden, warum meine Selbständigkeit so ein Dorn im Auge war. Und das „auswärts“ essen gehen ist mir auch wirklich gut bekommen. Besser als ZJ-Hausmannskost.

    Ihr habt mir die letzten Tage gefehlt, da habe ich schon Entzugserscheinungen.
    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    zum Gehorsam erzogen heißt doch nichts anderes, als das Denken aufgeben und die STopfmasse des Sklaven schlucken, bis zum ERbrechen.

    Und ehrlich gesagt, die Lehren dort sind doch abhängig vom „Licht“ – mal gibt es neues Licht, mal altes Licht aus der Konserve wieder aufgewärmt

    Und alles mit dem Anspruch, dass Jehovah das so will.

    Mann, was haben die uns verschaukelt

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    20 Minuten überzogen? Ist doch gar nichts. Zu Konrad Franke’s besten Zeiten konnte es auch schon mal mehr als eine Stunde sein zB WEstfalen-Halle Dortmund 1976.
    Der war so ähnlich in der Agitation wie der mit dem „wollt ihr den totalen Krieg?….“ Ich hatte damals eine ARbeitskollegin dabei, der ich imer wieder mal Zeugnis gab, die abschließend nur sagte: und DEM glaubst du?

  • Alfons
    März 16, 2012

    Aussage von Ede:

    Mir ist die Nähe meiner Argumente zum Sklaven wohl bewusst. Dennoch stelle ich diese provokativen Fragen, damit sich jeder damit beschäftigt und für sich eine Antwort findet, die er, wenn möglich, uns wissen lässt.

    Antwort:
    Das die WTG den Gruppenzwang in der Versammlung stets für sich ausnutzt, ist vielen nicht einmal ansatzweise bekannt.

    Sie übernehmen die Gedanken der WTG als Gesetz und darin liegt das fatale und verwerfliche Vorgehen der WTG.

  • Dennis
    März 16, 2012

    Lieber Alfons,

    sehr gut beobachtet. Selbst in der Schule als damals noch „100% Zeuge“ war ich nie solchem Gruppenzwang ausgesetzt, als jetzt innerhalb der Versammlung. Dieser Gruppenzwang ist sehr raffiniert und meistens sehr subtil. Man merkt überhaupt nicht mehr, dass man sich selbst als Individuum aufgibt und sein ganzes Inneres in ein Kollektiv reinpresst. Nur um nicht aufzufallen oder etwas „aufmüpfiges“ oder „rebellisches“ zu sagen oder zu tun.

    Ein Beispiel dafür wäre die völlig unnötige und ineffektive Traktat-Aktion für das Gedächtnismahl: Immense Kosten und Zeitaufwand, bei 0,0 Nutzen. Hier sollen die Leute wieder beschäftigt gehalten werden mit „Gebietsbearbeitung“ usw. Was sind denn die Ergebnisse der letzten Jahre dieser Aktion? Die Anwesenden-Zahlen für Deutschland sprechen Bände. In meiner VS ist seit gut 10 Jahren ein kontinuierlicher Rückgang zu verzeichnen.

    Jeder normale Mensch würde spätestens nach 3 Versuchen sagen: o.k. das war´s wir lassen diese ineffektive, aufwendige Art der Einladung sein!

    Aber wenn man das laut ausspricht bekommt man nur schräge Blicke und ist sofort wieder in der „Rebellen“-Ecke. In dieser Schiene gibt es unzählige Beispiele, wozu auch natürlich auch die Einladungs-Aktion zum Kongress zählt.

    Ich kann mich letztes Jahr noch an die Bekanntmachung erinnern, das angeblich ca. 300 Personen in Deutschland auf den BZK waren, die nur wegen der Einladung gekommen sind. Wow, kann ich da nur sagen, was für ein Erfolg, bei geschätzen 10 Mio. verteilten Einladungen.

    Das ist Gruppenzwang pur, den man sich ab im Grunde selbst auferlegt und unterwirft. Schon komisch irgendwie, aber auch erschreckend.

    LG
    Dennis

  • PINEHAS
    März 16, 2012

    Liebe Brüder, ich möchte mich erst einmal recht herzlich für die vielen lieben Willkommensgrüße bedanken. Es tut wirklich gut solche Worte zu lesen. Je unregelmäßiger meine Familie und ich zur Vers. gehen,umso argwöhnischer werden wir auch begrüßt. Bei einigen muss ich manchmal schon zweimal hinsehen, ob sie nicht zufällig solche Einmalhandschuhe anhaben wegen ihr Gesichtsausdruck bei der Begrüßung. Ungelogen,ein Ältester läuft auch oftmals extrarunden im Saal um mich nicht begrüßen zu müssen seitdem er weiß,dass ich keinen Bericht mehr abgebe. Manchmal bringe ich ihn ganzschön zum schwitzen:-) Darum danke nochmal für eure Worte.
    Eine persönliche Erfahrung mit der LK habe ich während meiner Bethelzeit auch gemacht. Diese bestätigt die Worte von Frank&Frei ,dass diese Menschen wie Gurus behandelt werden wenn sie mal in Erscheinung treten.
    Es war eine Situation die ich in der Form schon einmal zu DDR-zeiten erlebt habe als sich die Säkretärin des Staatsratsvorsitzenden zu einem Besuch in unserer Stadt bzg. der Einweiung des neuen Wohngebietes angekündigt hatte. Es herrschte übertriebene Aufregung, Erfurcht ja sogar Angst.
    Für diesen Besuch wurden kosten aufgewand das man nur mit den Kopf schütteln konnte.
    Ja Brüder, als Bruder Jaracz das Bethel, es war 1998/99,als Zonenaufseher besuchte war es wirklich nicht anders. Schon Wochen vorher gab es kein anderes Gesprächsthema mehr.Alle wahren bis in die Fingerspitzen extrem angespannt. Je mehr Verantwortung ein Bruder im Bethel trug umso unansprechbarer wurde er (vor Aufregung). Die Außenanlagen,die ja ohnehin schon in einem sehr gepflegten Zustand sind, wurden nochmals mit großen Aufwand bearbeitet.Jedes noch so kleine Pflänzchen was auch nur annähernd wie Unkraut aussah wurde unverzüglich entfernt.
    Sein Zimmer wo er übernachten sollte wurde nocheinmal komplett saniert. Also nicht nur renoviert, sondern komplett vom neuen Teppich, neuen Anstrich, neuen Möbeln vollständig erneuert.Und das obwohl dieses Zimmer auch vorher wirklich schick war.
    Ich weiß dies so genau,weil ich zu der Zeit in der Instandsetzungsabteilung eingeteilt war. Allein dieses Zimmer hat tausende gekostet. Ja das ganze Bethel wurde auf hochglanz getrimmt.
    Als Br.Jaracz dann da war baute man eine Aura um ihn auf wie es bei Staatsoberhäuptern wirklich nicht anders ist.Wenn er bei seinem Rundgang z.B. gesagt hätte: Brüder dieser alte Baum dort siet zwei Meter rechts viel besser aus, ich glaube am nächsten tag hätte er zwei Meter versetzt gestanden. Alle hätten sich an diesen Baum versammelt und einstimmig erklärt: ja jetzt fällt es uns auch auf.
    Ich geb aber auch den Worten von Scheues Herz recht. Eigenverantwortung. Ich glaube nicht,das dieser Aufwand von Br.Jaracz eingefordert wurde.Es sind die Brüder selbst die solch einen „Affentanz“ veranstalten. Auf jedenfall kommt soetwas dabei heraus wenn man jahrzehntelang Matt.25:40 in dem Maße,wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt… exklusiev als LK auf sich anwendet. Alle wahren jedenfalls enorm erleichtert als er wieder weck war und der alltag kehte wieder ein.

  • AKAZIE
    März 16, 2012

    Lieber Pinehas,

    schön wenn Du diese delikaten Einzelheiten der Menschenverehrung uns wissen läßt. Ob sie es einfordern oder nicht mag ich nicht beurteilen, das aber von den Leuten der LK eine besondere AURA ausgehen soll, hat man mir schon des öfteren bestätigt. Ich selbst bin noch keinem direkt begegnet nur von weitem bei Kongressen.
    Einmal hat einer von Ihnen das Programm um 20 Min. überzogen, klingt nicht viel aber wenn Du 42000 Menschen 20 Min. Ihrer Zeit wegnimmst so kommst Du auf 583 Tage. Am Ende hat er dann noch auf english das Gebet gesprochen auf einen deutschen Kongress, manche Brüder haben dies als ein besonderes Merkmal empfunden, das dies etwas besonderes zu bedeuten hat. ??????????????
    Ich habe mir gerade das Video – Die Wunder der Schöpfung offenbaren Gottes Herrlichkeit- angesehen, behandeln wir in 14 Tagen in der Dienstzusammenkunft. Das Video ist ja recht gut gemacht, da es ja um etwas geht was uns alle was angeht unseren Lebensraum und das was weit daüber hinaus der materiellen Schöpfung geht ins Universum. Im Kapitel 6 als Bruder Jaracz diesen Film nachkommentiert, ist mir aufgefallen das in dem Raum sich ein Kamin befindet, auf dessen Sims ausgerechnet 33 Bücher stehen, ich finde es etwas eigenartig diese Anzahl, weil mir dabei die 33 Grade der Freimaurer eingefallen ist. ZUFALL????

    Ist mir nur aufgefallen und ich wollte es Euch mitteilen, genaues hinschauen lohnt sich irgendwie. Ich lass es einfach mal so stehen diese Beobachtung.

    Viele Grüße AKAZIE

  • Manfred an Barnabas
    März 16, 2012

    Lieber Akazie,
    Das was du mit den 33 Büchern beobachtet hast, das wird wahrscheinlich stimmen. Denn die Freimaurer müssen in Filmen, auch immer in Comicfilmen ihre Symbole mit einbringen. Du siehst dann immer im Hintergrund irgendwo an der Wand entweder das Allsehende Auge oder eine Pyramide oder ein anderes Symbol.
    Vielleicht gibt es unter den Freimaurern einen Wettbewerb wer das am besten hin bekommt. Die subliminalen Bilder in unseren Zeitschriften sprechen ja auch Bände.
    Vielleicht sind das Zeichen damit man erkennt wo sie überall ihre Finger drin haben. Somit kann jeder erkennen auf was er sich eingelassen hat wenn er aufmerksam hinschaut.

    Leider tun das nur die wenigsten. Mir hat ein Ältester gesagt ich sollte mir mal überlegen warum 7 Millionen Zeugen Jehovas die subliminalen Bildern nicht sehen können ich aber schon, dass muss ja wohl dann an meiner Einstellungen liegen. Als ich ihm dann ein besonders deutliches Bild zeigen wollte sagte zu mir er schaut sich diesen „Dreck“ nicht an. Wohl gemerkt Es handelte sich bei diesem „Dreck“ um eine Original Publikation der Gesellschaft.
    Da darf man sich doch fragen wem seine Wahrnehmung gestört ist?
    Liebe Grüße Manfred

  • Manfred
    März 16, 2012

    Entschuldigung der Kommentar sollte an Akazie gehen.
    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    März 16, 2012

    Lieber Manfred

    Zitat:
    „Mir hat ein Ältester gesagt ich sollte mir mal überlegen warum 7 Millionen Zeugen Jehovas die subliminalen Bildern nicht sehen können ich aber schon, dass muss ja wohl dann an meiner Einstellungen liegen.“

    Solche Sprüche musste ich mir auch schon anhören.

    Dazu kann ich nur erwiedern:

    Sch…. muss gut schmecken, denn 100 Milliarden Schmeißfliegen können sich nicht irren.

    Oder, seit wann ist etwas wahr nur weil die Meisten es glauben. Wenn es danach geht, hätte die katholische Kirche recht und nicht die Zeugen.

    Oder zu Noahs Zeiten haben alle nicht geglaubt, dass es bald regnen wird, außer 8 Seelen. Der Älteste sollte erst mal die Bibel lesen.

    Man könnte noch viele biblische Beweise anführen, dass es immer eine verschwindend kleine Minderheit war die den richtigen Glauben geglaubt hat.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    lieber Alois, nicht zu vergessen, die vielen Zeugen, die die teuflischen Bilder NICHT SEHEN wollen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.Im Übrigen sind deine Schlußfolgerungen logisch, passen aber nicht ins Bild von Menschen, die das Denken anderen überlassen, weil es ja zu schön ist, zu sagen: „Herr, die Frau die du mir gabst“ – so konterte Adam um sich rein zuz waschen und so kontern alle die, die ihr Denken nicht in Anspruch nehmen.
    Ist ja Unabhängigkeit, im Sinne der Org. Und die ist teuflisch.
    Da kannste auf Biegen und Brechen nicht gegen an, weil eben er Denkschalter umgelegt ist.
    schöne Grüße

  • Eddi
    März 16, 2012

    Lieber Alois,
    es scheint ein neuer Volkssport bei der Organisation zu sein, mit Zahlen zu winken. Neue Höchstzahlen im Hilfspionierdienst, neue Stundenhöchstzahlen, etc. Aber wenn man nachfragt, weil sich ein Widerspruch auftut, dann heißt es immer: Nur du hast dieses Problem, alle anderen können das glauben! Und innerhalb der Organisation stimmt das sogar, weil jeder, der nicht alles von der WTG glaubt, rausfliegt.

    Aber gut, weil es die Masse macht, hat Selters auch 7 verschiedene Konten, die kein Mitglied je einsehen darf. Otto Normalbruder darf ja glauben, dass alles seine Richtigkeit hat.

    In diesem Sinn: Gut, dass es nur einen Gott gibt und einen Christus! Mehr wäre für einen bescheidenen Menschen wirklich nur verwirrend. 🙂
    Eddi

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo Manfred,
    das Gespräch mit diesem Ältesten deckt seine wahre Einstellung auf. Zu wem er wirklich gehört, will garnicht wissen…deshalb flüchtet er sich in Schizophrenie.

    Hätte ich das was ich heute über dieses Thema weiß, schon vor 10 Jahren gewusst, wäre ich da schon gegangen.
    Denn diese Freimaurer-Ableger wissentlich mit meiner Anwesenheit zu unterstützen, wäre mir wie Hochverrat an meinem himmlischen Vater vorgekommen.

    Nun…ich wusste es nicht, wie so Viele es Heute ja auch noch nicht wissen. – Wir können alle froh sein, dass Jah ein so geduldiger Gott ist.

    Ich frage mich nur, was er von denen hält die zwar davon wissen, sich aber dennoch nicht davon distanzieren?
    Wie fühlt er sich, wenn er in dieser Überlegung nur die zweite Geige spielt?

    Nachdenkliche Grüße – Ulli

  • armes Schaf 2012
    März 16, 2012

    Guten Abend,also Ruth und Ich,uns raucht der Kopf wenn wir das alles hier an Fakten..wie auch immer lesen.Ein Flash jagt den anderen.Puhh,war, ist alles wofür man sich Jahrzente einsetzte eine Art von Fake wie man so sagt?Eins bleibt aber..die Bibel haben wir allerdings nur dadurch kennengelernt. Stimmts oder haben wir da recht?

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo armes Schaf,
    ihr habt durch sie viele Bibelverse kennengelernt…aber jetzt müsst ihr euch aufmachen sie zu verstehen, so wie sie auch gemeint sind.

    Es macht Mühe…aber es lohnt sich! 🙂

    LG Ulli

  • Alois
    März 16, 2012

    Liebes Schaf

    Ja, da habt ihr recht. Ohne die Organisation, angefangen von Russel, hätten wir die Bibel nicht kennengelernt. Wir würden mangels Alternativen in die Kirche gehen oder auch nicht.

    Diese Tatsache gibt der Organisation jedoch keinerlei Recht uns zu sagen was wir glauben sollen. Denn wir sollen unseren Glaubensbau nicht auf den Sand der Organisation bauen, der bei einem Unwetter das ganze Haus zum einstürzen bringt. Wir sollen unseren Glaubensbau mit gutem feuerfesten Baumaterial auf den Felsen bauen wo Fluten und Sturm uns nichts anhaben können. Der Felsen ist Jesus! Deswegen baue auf Jesus und nicht auf Sand.

    Schaue Dir Salomo an, er hat sogar den Tempel für Jehova gebaut, viele Psalmen geschrieben, Hohelied, Sprüche und Prediger. Am Ende hat ihn Jehova verworfen. Die vielen fremdländischen Frauen mit ihren falschen Göttern haben ihn zur Strecke gebracht. Ich glaube die Organisation wird durch Salomo vorgeschattet. Obwohl sie zuerst Gottes Tempel in Form von gläubigen Menschen aufgebaut hat, wird sie am Ende verworfen.

    Man kann natürlich der Ansicht sein, dass wenn es die Wachtturm Organisation nicht geben würde, hätte Jehova einen anderen Weg gefunden uns auf das Wort Gottes aufmerksam zu machen. Dann würde aber die Bibel nicht stimmen, denn Jehova hat nicht dafür gesorgt dass es die Organisation gibt, sondern er wusste seit Urzeiten, dass sie sich in unserer Zeit so bilden und entwickeln wird. Das ist ein großer Unterschied, denn nicht Jehova hat die Organisation ins Leben gerufen, sondern Menschen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Martin
    März 16, 2012

    Liebes armes Schaf,
    das euch der Kopf raucht, das ist ein gutes Zeichen. Das Ihr Euch Jahrzehnte eingesetzt habt, war keine Farce. Alle religiösen Bewegungen haben irgendwie auch dazu beigetragen, dass Menschen Informationen erhalten haben, die das Leben auch positiv beeinflusst haben. So hast du sicherlich bei Jehovas Zeugen den Umgang mit der Bibel noch besser handhaben gelernt. Kein Zweifel, die „ernsten Bibelforscher und später Jehovas Zeugen wollten sich immer strikt von den nominellen christlichen Religionen unterscheiden. Sie haben sie auch als Feindbild benutzt (heute sind es mehr die sogenannten Abtrünnigen). Doch dabei sind sie natürlich auf der Suche nach Wahrheit in einer Zeit religiöser Finsternis auch fündig geworden. Ich denke an die Lehre der Dreifaltigkeit, der Definierung der Höllenlehre u.a. Faktoren. Auch die Tatsache, dass sie international politische Neutralität als Christen aus Gewissensgründen einforderten, scheint sich als biblisch zu erweisen, wenngleich gewisse Zick Zack-Kurse sicherlich umstritten sind. Zweifellos war es auch an der Zeit, den Unterschied zwischen Jesus als Erlöser und den Vater hervorzuheben. Durch die Zeugen Jehovas ist das Tetragrammaton JHWH wieder international ins Rampenlicht gerückt worden. Zutiefst erschüttert sind wir darüber, wie eine lK sich in die Position unseres Herrn Jesus katapultiert hat und seine Prioritäten verändert hat. Das wurde und wird bereits vielfach hier auf BI dargestellt. Keine Frage, wir haben in dieser Bewegung auch vieles gelernt, sicherlich auch ihre Beide. Nun ergeht die Herausforderung an Euch, das neu Erfasste und Gelernte anzuwenden und das Leben in tiefer Achtung vor unserem himmlischen Vater und seinen Sohn dem Gelernten gemäß zu gestalten. Was haben Euch die Ausführungen hier praktisch vermittelt? Wie hat neues Verständnis auf euch beide gewirkt? Nichts war umsonst: DER WEG ist das Ziel! „Sie wurden Christen genannt“. Das sind wir geblieben. Barnabas hat das so schön formuliert: „Ich bin ein Christ…(z.Z.) bei den Zeugen Jehovas“. Wir werden immer Christen bleiben.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Empört_euch
    März 16, 2012

    Hallo Manfred,

    mir ist es oft ebendso ergangen wie Dir, man zeigt Beweise auf, stellt Fragen und wird dafür als fehlgeleitet betrachtet. Damals überkam mich immer ein Gefühl der Ohnmacht, niemand wollte mir helfen meinen Glauben bewahren zu können, heute kann ich der Oranisation dafür nur danken. JZ haben Angst, Angst vor dem Andersdenken, denn das mag ihr Gott nicht und Angst davor ihre Identität zu verlieren, denn diese Religion ist das einzige was die ganze Identität eines „wahren“ Zeugen ausmacht, selnst wenn in seinem Herzen noch etwas anderes ihn auszeichnen mag, wird er das verleugnen sonst mag ihn Gott ja weider nicht. Ohne ihren Gott wissen sie nicht mehr was gut und böse ist, es steht ja nirgendwo drauf! Die Organisation hat es nahezu perfekt geschafft weltweit das Denken bei JZ abzuschaffen und die Menschen in göttliche „Zombies“ zu verwandeln – schön zu sehen wie immer mehr sich davon abwenden und ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

  • Martin
    März 16, 2012

    Lieber Bruder AKATZIE,

    Ich habe im Zusammenhang mit deinem Kommentar noch eine interessante Web-site gefunden. Da in den Fühen WT-Ausgaben auch typische Freimaurer-Zeichen auf der Titelseite aufgedruckt waren,liegt deine Vermutung nicht so weit weg. Sie ist sehr aufschlussreich von einem Kenner der Historie.

    members.internettrash.com/medwiss2/freimaurereinfussreicherhintergrund.html

    http:// >diese Zeichen vor den oberen Text setzen<,

    dann kommt man eigenständig auf eine hoch interessante Beschreibung der Freimaurer, deren Ziel seit Jahrhunderten in "einer Weltregierung" liegt, weshalb es immer mehr einen Kampf der Kulturen gibt angesichts der gezielt geförderten Globalisierung.

    Für mich ist immer wieder interessant, dass wir einer Organisation angehören, die nur ein Thema hat: Weltregierung … vordergründig durch Jesus Christus… aber wir sind schon mal jetzt seine "Gesalbten, Gerechtgesprochenen
    (daher auch keine Entschuldigung bei sich global auf die Bruderschaft auswirkende negative Folgen durch Fehlinterpretationen- denn ihnen ist sofort vergeben, sie müssen nur organisationstreu bis an ihr Lebensende sein, dann erhalten sie die himmlische Krone, nachdem sie sich bereits hier auf Erden, die irdische aufgesetzt haben)
    daher zukünftigen Könige, die jetzt sich schon ein eigenes Teritorium der irdischen Regierungsgewalt geschaffen haben, regieren durch eigene Scharia (siehe Hüte-Buch), richten, exikutieren und erheben Anspruch auf zukünftige autonome Regierung über die Erde, also nach dem Ableben geht es dann mit Jesus im Himmel weiter.
    Das erhoffen sich natürlich die Oberen der Freimaurer
    Logen auch. Alles hoch interessant und überdenkenswert. Wie unter anderem beschrieben wird, wissen die in den untersten Logen in Wirklichkeit auch nicht, was in der "obersten Etage" gespielt wird. Das eriinnert mich auch an unsere Struktur.

    Gruß Martin

  • Sascha
    März 16, 2012

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe gelesen, dass Russell ein Freimaurer der 32. Loge gewesen sein soll, genau diesselbe Loge, der angeblich auch Obama angehört. Allein die Umstände um das Begräbnis von Russell, der wie ein römischer Krieger einbalsamiert werden wollte, sagt einiges, zumal sich diese Begebenheit in frühen Artikeln des WT erwähnt wurde.

    Auch seine Pyramidenbesessenheit, durch die er auf das Jahr 1914 kam, ist bezeichnend. Hier stelle ich nochmal ein Zitat aus seinen Schriftstudien zur Verfügung:

    Zitat Anfang

    Der Zeitbeweis der Schrift, welchen wir betrachtet haben, zeigt, daß diese Drangsal mit der Zeit des zweiten Adventes Christi anfangen sollte (im Oktober 1874), woselbst das Richten der Nationen unter dem erleuchtenden Einflusse des Tages Jehovas beginnen würde.
    Dies zeigt sich in der Pyramide auf folgende Weise:
    Die „abwärtsführende Passsage“, welche vom Eingange der Großen Pyramide hinab in den „Abgrund“ oder in die „unterirdische Kammer“ führt, stellt den Lauf der Welt im allgemeinen (unter dem Fürsten dieser Welt) in die Zeit der großen Drangsal (den „Abgrund“) dar, in welcher das Böse zu Ende kommen soll. Diese Periode zu bemessen und zu bestimmen, wann der Abgrund der Drangsal erreicht sein wird, ist leicht genug, wenn wir ein bestimmtes Datum haben – einen Punkt in der Pyramide, von dem wir auszugehen haben.

    Wir besitzen diesen Zeit-Merkpunkt an der Vereinigung der ersten aufsteigenden Passage mit der „Großen Galerie“. Dieser Punkt markiert die Geburt unseres Herrn Jesus (das Jahr 1), wie der „Brunnen“, 33 Zoll weiter, seinen Tod anzeigt. Wenn wir also die erste aufsteigende Passage hinab bis zu ihrem Vereinigungspunkte mit der Eingangs-Passage messen, so gibt uns das ein festes Datum, um es an der abwärtsführenden Passage zu markieren. Dieses Maß beträgt 1542 Zoll und gibt das Jahr 1542 v. Chr. als das Datum an jenem Punkte an. Dann, von diesem Punkte an, die „Eingangs-Passage“ HINAB messend, um die Entfernung bis zum Eingange des „Abgrundes“ zu finden, der die große Drangsal und Zerstörung darstellt, mit welcher dieses Zeitalter schließen soll, da das Böse von seinem Throne gestoßen sein wird, erfahren wir, daß es 3457 Zoll beträgt, welche 3457 Jahre symbolisieren, von dem obigen Datum, 1542 v. Chr. an. Diese Berechnung zeigt das Jahr 1915 n. Chr., als den Anfang der Zeit der Drangsal bezeichnend, an; denn 1542 v. Chr. und 1915 n. Chr. geben 3457 Jahre.
    So bezeugt die Pyramide, daß der Schluß des Jahres 1914 der CHRONOLOGISCHE Anfang der Zeit der Drangsal war, dergleichen nicht gewesen ist, seitdem eine Nation besteht, nein, noch auch je sein wird. Und so wird man bemerken, daß dieser „Zeuge“ das biblische Zeugnis über diesen Gegenstand völlig bestätigt, wie es durch die „parallelen Zeitordnungen“ in den Schriftstudien, Band 2, Kapitel 7 gezeigt wurde.

    Nachzulesen im 3.Band der Schriftstudien von Russell Seite 330

    Zitat Ende

    So BEZEUGT die Pyramide…. gehts noch? Ich dachte, Jesus sorgt für das Erkennen und das Führen seiner Herde?

    Man kann natürlich auch die Freimaurerei als Verschwörungstheorie abtun, in der Folge wird man auch die NGO Verbindung zur UNO von 1991-2001 und auch die subliminalen Bilder als Hirngespinst bezeichnen. Aber die Realität hat die WTG längst eingeholt, sodass es in westlichen Ländern, dort wo das Internet die Informationen bereits ungehindert bereitstellt, seit Jahren keine Mehrung mehr gibt, im Gegenteil, es läuft alles in die andere Richtung und immer mehr Brüder und Schwestern lassen sich mit den oberflächlichen Erklärungen nicht mehr abspeisen. Die WTG nennt das dann „Sichtung“, so wie es 1975 zu einer solchen Sichtung gekommen ist. In Wahrheit wollten die Zeugen damals wie die Israeliten auf eigene Initiative ins verheißene Kand einziehen, und das als Millionenvolk und nicht als kleine Minderheit. Diese Parallele wird aber kein aufrechter WTG Zeuge zulassen, stattdessen diffarmieren sie die Kritiker und bezeichnen sie als Abtrünnige.

    Die Strafe beim Volk Israel war eine 40 jährige Wüstenwanderung, später dann das Exil in Babylon, dann die Zerstörung Jerusalems 70 u.Z.
    Und wenn alles, was vorzeiten geschrieben steht, zu unserer Unterweisung dient, dann müssten die Zeugen doch auch diese geistige Wüstenwanderung, das Exil, die Zerstörung in Erwägung ziehen. Aber nein, sie beziehen NUR die positiven Verheißungen auf sich, alles was mit Segen und Befreiung zu tun hat, wollen aber von den negativen Bestrafungen nicht wissen. So ist das Volk stumpf am Gehör geworden, sie haben Augen, können aber nicht sehen.

    Jer 5:11 Die Leute von Israel und Juda sind mir völlig untreu geworden“, spricht Jahwe.
    Jer 5:12 „Sie haben Jahwe verleugnet, sie haben gesagt: ‚Er ist nicht da! Kein Unglück wird über uns kommen, Krieg und Hunger sehen wir nicht.
    Jer 5:13 Die Propheten reden ja nur Wind, das Wort Jahwes ist nicht in ihnen, was sie sagen, soll sie selber treffen!'“
    Jer 5:14 Darum spricht Jahwe, der allmächtige Gott: „Weil man solche Reden führt, sorge ich dafür, dass meine Worte in dir zu einem Feuersturm werden. Und dieses Volk lasse ich das Brennholz sein, das vom Feuer verzehrt wird.“

    Auch wenn wir uns nicht darüber streiten wollen, ob sich diese Verheißung nun auf die Zeugen oder auf die fleischlichen Juden bezieht, denn in Wahrheit könnte es auf beide Gruppen gleichermaßen zutreffen. Einmal als buchstäbliche Erfüllung an den Juden und einmal als grundsätzliche geistige Erfüllung für alle Menschen und vor allem Organisationen die ähnliche Merkmale aufweisen.

    Der Punkt ist, dass auch die WTG sagt, dass das Volk der Zeugen „keinen Krieg und keinen Hunger“ sehen wird. Aber genau das wird passieren! Und wie wir hier schon festgestellt haben, hat der geistige Hunger längst Einzug gehalten, aber solange man sich noch geistiges Fastfood reinstopfen kann, spürt man den Hunger nicht. Aber substantiell gibt es dort nichts mehr zu holen, was ja der Grund dafür ist, warum wir hier auf BI bis jetzt das Gefühl haben, dass wir uns hier mit echter Speise beschäftigen können. Wenn es für uns nichts besonderes wäre, uns mit diesen tieferen Wahrheiten zu beschäftigen, würden wir ja gar keinen Unterschied feststellen!

    Deswegen lasst uns auf diesem Weg weitergehen. Ich bin aber auch der Ansicht, dass wir uns mehr und mehr damit beschäftigen sollten, wie wir das neue Wissen, die neue Erkenntnis in unserem Leben anwenden können.

    Deswegen wurde auf der vergleichsweise selten genutzte Prophetieseite von BI eine Rubrik Fragen und Antworten eingerichtet, in der jeder seine Fragen einstellen kann, die sich aus seinem persönliche Studium ergeben haben. Dort sind schon hochinteressante und praxisbezogene Elemente zur Sprache gekommen, die uns auch was die geistige Lebensführung betrifft, weiterbringen können.

    Es ist eine Sache, das Falsche zu erkennen, eine andere Sache ist es aber, dann die richtigen Schlussfolgerung für die persönliche Lebensführung zu ziehen. Auch wenn es ein erster Schritt ist, dürfen wir uns nicht auf diesem Erkennen ausruhen, und das in letzter Zeit immer wieder von Kommentatoren der Wunsch kam, auch diesbezüglich weiterzukommen, zeigt mir, dass viele von uns dieses Bedürfnis nach den „tiefen Dingen Gottes haben“.

    Deswegen kann ich nur jedem, der dringende Fragen zu dem Verständnis einzelner Aspekte hat, ermuntern, diese Möglichkeit auf der Prophetieseite zu nutzen. Es gibt viele Brüder und Schwestern, die schon sehr weit in ihrem Studium vorgedrungen sind, die dieses Wissen gerne zum Nutzen anderer einsetzen würden. Und ich selbst bin dadurch auch immer wieder auf Punkte gelenkt worden, die mir beim Lesen der Bibel nicht aufgefallen waren.

    Bruderinfo selbst will kein zweiter „Sklave“ werden, sie wollen keine Machtposition wie die der LK zulassen, und deswegen hält man sich hier von ihrer Seite zurück, allgemein gültige Richtlinien zum Verständnis aufzustellen. Deswegen lebt diese Seite nicht nur von den Vorträgen, sondern auch von den vielen Kommentaren. Dadurch wird jedem die Freiheit gelassen, etwas zu prüfen, und dann durch die Hilfe des Geistes unseres Vaters zu erkennen, ob sich diese „Dinge so verhalten“ oder ob man für sich zu anderen Ergebnissen kommt. Das ist der Geist der christlichen Freiheit, und wenn wir alle dazu beitragen, wird dieser auch erhalten bleiben, solange Jehova und Jesus dieses Werkzeug für richtig und notwendig erachten.

    Aber auch wenn BI von heute auf morgen abgeschaltet würde, gilt letztendlich das, was Jesus selbst über das Austeilen der Speise gesagt hat:

    Joh 6:27 Ihr solltet euch nicht so viel Mühe um die vergängliche Speise machen, sondern euch um die bemühen, die für das ewige Leben vorhält. DIESE NAHRUNG WIRD DER MENSCHENSOHN EUCH GEBEN, denn dazu hat Gott, der Vater, ihn als seinen Gesandten beglaubigt.“

    Wir brauchen uns also keine Sorgen machen. Unser Vater und sein Sohn werden für alles sorgen, was wir brauchen, ganz gleich, was noch auf uns zukommen mag. Bis dahin wollen wir uns weiter ermuntern und uns gegenseitig bei der Beantwortung von biblischen Fragen beistehen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo Sascha,
    danke für deinen ebenso erhellenden wie ermunternden Beitrag. 🙂

    Der kurze Einblick in die Pyramidenlehre Russells gehört ebenso dazu, wie der Hinweis auf die NGO-Verbindung zur UNO, über die sich wahrscheinlich mittlerweile nur noch die wenigsten aufregen, weil sie es als vergangen abgehakt haben. Dumm nur, dass diese Verbindung mitnichten Vergangenheit ist:

    -2001 UN Konferenz Madrid (BRD Delegation der Zeugen Jehovas)

    -2002 NGO Petition Straßburg (European Association of Jehovas Witnesses for the Protection of Religions Freedom)

    -2002 Warschau OSCE Konferenz mit 4 WTG NGO´s (Zypern, Armenien, Usbekistan, Russland)

    -2003 UNDP-IAPSO Geschäftsbeziehungen mit New York (Wacht Tower Society)

    -2003 US Außenministerium Konferenz mit WTG in Washington (Jehovas Witnesses)

    -2004 IHFHR-NGO-Petition an Putin Wien (Jehovas Witnesses)

    -2004 OSCE Konferenz Brüssel (European Association of christian Jehovas Witnesses)

    -2004 Vereinte Nationen New York (Anliegen der ZJ Teil der UN Resolution der UN Generalversammlung)

    -2005 OSCE Konferenz Cordoba (Repräsentation of the Watch Tower Bible and Trakt Society of Pennsylvania)

    -2005 NGO Georgien (Registrierung The Watchtower Bible Society)

    -2005 Sierra Leone NGO (Registrierung Watch Tower Education/Relief)

    -2005 Warschau OSCE Konferenz (European Association of christian Jehovas Witnesses)

    – 2005 NGO Registrierung Australien (Watchtower Bbile and Trkt Society of Australia)

    -2006 NGO Registrierung Mexiko (WTG New York)

    2006 OSCE Konferez mit 4 WTG NGO´s in Warschau (WTG Polen)

    Da sage ich doch nur: „Vielen Dank, keine weiteren Fragen.“

    LG Ulli

    ============================================================================

    Hallo Ulrike,
    hast du für diese von dir hier angeführten Daten und Verbindungen der WT-Gesellschaft mit staatlichen Organen auch Beweise? Das wäre für uns wichtig, da wir sie sonst mit Vorbehalt betrachten müssen und sie nur als eine Behauptung von kennzeichnen können.

    l.G.
    Bruderinfo

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo Bruderinfo,
    es wurde von Leuten zusammengetragen, die in der Sache als Solches nichts Verwerfliches sehen, sondern nur die Doppelmoral der WTG aufzeigen wollen. –
    Hier wurde vor einigen Monaten schon einmal aufgeführt in welchen Länder die Zweige der WTG bis heute als NGO´s vertreten sind. Neu ist das also nicht, ich weiß nur nicht mehr wo und von wem.

    Klar kann man auch das unter Vorbehalt betrachten…denn wohl nur die beteiligten Parteien wissen alles WIRKLICH genau. 😉

    LG Ulli

  • tobi
    März 16, 2012

    OSCE Konferenz in Wien vom 29.-30. März 2007
    Auszug aus dem PDF File:

    FINAL REPORT
    Vienna, 29-30 March 2007
    (www.osce.org/odihr/24836)
    Non-Governmental Organizations
    Seite 90

    Nr. 28 Mr. Paul GILLIES Press Officer
    European Association of Jehovah’s Christian Witnesses, Belgium

    Nr. 29 Mr. Marc HANSEN Counsel for Religious Freedom
    European Association of Jehovah’s Christian Witnesses, United Kingdom

    tobi

  • tobi
    März 16, 2012

    Weitere Informationen bezüglich Aktivitäten der WTG in Verbindung zur OSCE sind auf der Homepage der OSCE zu finden. (www.osce.org/)

    Unter „Search“ folgenden Suchbegriff eingeben:
    „Non-Governmental Organizations Association of Jehovah’s Christian Witnesses“

    LG

    tobi

  • Shannon
    März 16, 2012

    @ ulli,
    und damit bekommt die Hure Babylon, die mit den Mächtigen der Welt buhlt gleich mal ein anderes Gesicht.

  • Manfred an Shannon
    März 16, 2012

    Ja liebe Shannon,
    Und deshalb passt auch Offenbarung 18:4, 5 sehr gut.

    Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Gehet aus ihr hinaus, mein Volk, auf daß ihr nicht ihrer Sünden mitteilhaftig werdet, und auf daß ihr nicht empfanget von ihren Plagen; denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. (Offenbarung 18:4, 5 ELB71)

    Liebe Grüsse Manfred

  • Dennis
    März 16, 2012

    Lieber Pinehas,

    vielen Dank für die tiefen Einblicke in diese abgeschottete Bethelwelt. Zufällig habe ich vor kurzem von 2 Bethel-Ehepaaren gehört, die beide viele Jahre im Bethel waren, dass beide unabhängig von einander sagten: „Nie wieder Selters“

    Das muss man eigentlich nicht weiter kommentieren. Mich wundert immer nur, dass diese de facto Entmündigung doch noch so viele so lange mitmachen. Aber gut, es gibt ja auch Klöster und andere Einrichtungen, die ähnlich funktionieren wie die Bethelheime. Man muss wohl ein besonderer Menschenschlag sein um sich sowas anzutun.

    Deine Beobachtungen mit dem Jarascz-Besuch stützen meine Vermutungen, dass diese Glorifizierung der l.K. immer stärker wird. Sie tun ja auch alles dafür, dass das passiert.

    Man stelle sich nur mal vor als Paulus die versch. VS besucht hat, ob sie da auch diesen „Affenzirkus“ veranstaltet hätten, so wie du das beschrieben hast. Ich kann mir das nicht vorstellen.

    LG
    Dennis

  • Michael2
    März 16, 2012

    Hallo ihr Lieben,

    möchte noch einmal auf die Bildmontage eingehen, die Bruder Herd v.d.l.K. zeigt wie er mit einem Bruder (v.d.a.Schafen) in den Pr.-dienst geht. Habe mit meiner Frau über diese Bildmontage gesprochen. Sie war zwar auch etwas erstaunt, meinte aber dann; so schlimm sei es auch nicht, es soll ja nur etwas symbolisch dargestellt werden. Ich sehe es etwas anders, es ist ganz einfach eine manipulierte Botschaft, die da rüber kommen soll.

    Doch nun kommt ein Beispiel, über das sie sich sehr aufregte und es als bewussten Betrug an der Masse des russischen Volkes einstufte.
    In den Nachrichten wurde gezeigt, wie sich der russische Präsident Putin als starker Mann seinem Volk präsentiert, indem er einen Tiger mit einem Betäubungsgewehr erlegte. In der Pose eines starken Mannes neben dem angeblich erlegten Tiger lies er sich filmen und über die Fernsehsender zeigen. Wie sich jetzt herausgestellt hat, handelte es sich nicht um einen wilden Tiger, sonder um einen aus dem Zoo zur Verfügung gestellten Exemplar, das wahrscheinlich schon halb betäubt zur vorgetäuschten Jagd eingesetzt wurde.

    Diese Bewusste Täuschung der Massen sah meine Frau als verwerflich und peinlich an, was es ja
    auch ist. Ohne jetzt meiner Frau einen Vorwurf machen zu wollen, stellt sich für mich die Frage , warum sie die gleiche Handlung so unterschiedlich beurteilt. Das ist eine erstaunliche Tatsache, das ich bei fast allen unseren Brüdern beobachte, das sie alles was sie als fragwürdige Handlungen des t.u.v.S. erfahren schön reden. Kann sich einer dieses Verhalten erklären?

    l.Grüße an alle die hier lesen und schreiben
    Michael2

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    gabs schon mal: Führer befiehl – wir folgen.
    Wie die Lemminge, ohne nachzudenken, und wer kritisierte betrieb
    „Wehrkraftzersetzung“ und wurde – Wie Sophie Scholl geköpft oder bestenfalls füsiliert.
    Bei den Zeugen kommst du lebendig auf den Scheiterhaufen und wirst geistig verbrannt, weil kaum einer wagt mit dir zu reden.
    SElbst so manche Zeugen Familie hat da ihr schwarzes Schaf, dass total isoliert von ihr wird -bei Hardlinern.
    Manche halten das nicht aus und beenden dann freiwillig ihr Dasein.
    Die Liebe versagt nie. Was versagt ist die Umsetzung von christi Gebot. ER hielt sogar die Ehebrecherin am Leben.
    Und die Ältesten in den Kommittees „richten“ ihre Brüder.
    total spiritual war

  • Edelmuth
    März 16, 2012

    Hallo Manfred SE (second edition)

    Durch das Frage und Antwort-Spiel werden die Brüder darauf konditioniert nur in der Bandbreite des Sklaven denken zu können. Sie sind nicht in der Lage eigene Anwendungen und Beziehungen zu Schriftstellen herzustellen und dürfen es auch nicht. Dieses Recht behält sich der Sklave vor, um damit seine Lehren zu manifestieren.

    Kritische Fragen können daher den Zusammenbruch des gesamten Glaubensgerüstes bewirken. Das wollen die Brüder nicht. Es belegt aber auch ihre Schwäche.

    Was wären die Brüder ohne den Sklaven. Wessen sich die LK heute rühmt, nämlich den Gehorsam der Brüder zu besitzen, wird ihnen eines Tages zum Verhängnis, nämlich wenn sie von den Nationen verfolgt und niedergerissen werden oder zur Hochzeit des Lammes ihren irdischen Lauf beenden müssen. Was übrig bleibt sind orientierungslose menschliche Wesen, die es gewohnt sich, zu gehorchen aber keine eigenen Entscheidung für ihre Glauben treffen können.

    Darüber muss der Sklave beim Herr Rechenschaft ablegen. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken.

    Ede

  • AKAZIE
    März 16, 2012

    Hallo Lieber Micha2,

    die Fehler sieht man immer zuerst da, wo man es erwartet das ein Fehlverhalten passiert. Die Kinder vom bösen Nachbarn von denen erwartet man sozusagen solche Handlungen, währenddessen die eigenen Kinder doch die bravsten in der ganzen Stadt sind. Schließlich ist das was um uns herum passiert und wir in unserem Sprachgebrauch als „DIE WELT“ deffinieren, vom geistigen Gegner und seinen Kameraden total durchsetzt. Wir kommen selbst nie darauf das dieser geistige Gegner bereits in unseren Reihen Einzug gehalten hat, der meisterhaft die Täuschung beherrscht. Obwohl duzende von Bibeltexten uns in dieser Hinsicht eindringlich warnen, glauben wir immer noch –aber bei UNS doch nicht–.

    Wir sollen auf der einen Seite äußerst wachsam sein, aber bitteschön das eigene eigentliche gesamte Bild nur aus einiger Entfernung anschauen. Das dieses Bild schon erhebliche Risse bekommen hat erkennt man eben erst aus der Nähe.

    Wenn ein wertvolles älteres Ölgemälde in einem Museum hängt, dann ist meißtens eine Absperrung ringsherum. Auf der einen Seite macht dies zwar Sinn um dieses Bild zuschützen, doch die wichtigen Details wie Beschädigung, Risse oder mit welcher Technik dieses Bild hergestellt wurde, wird aus dieser Entfernung nicht erkannt. Alle die hier lesen und schreiben haben gewissermaßen diese Absperrung übertreten und schauen da etwas genauer hin und stellen fest wie dieses Bild überhaupt entstanden ist. Auf was es gemahlt wurde und welche Art von Farben da verwendet wurden. Die Museumsleitung hat es nicht gern, wenn man so ein Gemälde als Besucher aus so naher Entfernung genauer untersucht und noch dazu die Absperrung übertreten hat. Vieleicht hat man auch Angst das da einer der Besucher ein richtiger Experte ist, der feststellt das dieses Bild zwar echt ist aber nicht von dem Künstler stammt, der da angegeben wird. Die logische Reaktion darauf ist, man stellt eine zweite Absperrung auf, stellt noch einen zusätzlichen Wachmann hin usw.

    Wir können nur hoffen das noch viele Besucher anfangen, sich selbst Fragen zustellen und beginnen zu erkennen –was zum Glück nur aus einiger Entfernung geht–, das dieses Bild schief an der Wand hängt und langsam droht von der Wand zufallen.

    In so einen Fall ist es dann wirklich besser, nicht so nah drangestanden zu sein.

    Viele liebe Grüße

    AKAZIE

  • Holger
    März 16, 2012

    Diese Bewusste Täuschung der Massen sah meine Frau als verwerflich und peinlich an, was es ja auch ist. Ohne jetzt meiner Frau einen Vorwurf machen zu wollen, stellt sich für mich die Frage , warum sie die gleiche Handlung so unterschiedlich beurteilt. Das ist eine erstaunliche Tatsache, das ich bei fast allen unseren Brüdern beobachte, das sie alles was sie als fragwürdige Handlungen des t.u.v.S. erfahren schön reden. Kann sich einer dieses Verhalten erklären? – – –
    Wenn man jahrelang dabei ist, ist man in einem Trott drin und hat Angst vor Veränderungen. Was habe ich außerhalb der Versammlung? Was kommt auch mich zu, – was ist mit meiner Verwandschaft, – was mit meinen Freunden? Ich spreche aus Erfahrung. Für mich waren die WT`s und andere Literatur heilig. Da durfte nichts weggeworfen werden. Meine Literatur wurde in Laufe der Zeit gesammelt und archiviert. Auf den Kongressen habe ich sehr oft Tonaufnahmen gemacht, die dann aber nie mehr angehört wurden. Die WT-Jahrgänge wurden im Wzg.Regal zur Schau gestellt, das ist zum Glück vorbei. Ich besitze heute nur noch die Bibel und das Liederbuch, die in meine kleine Handtasche passt und habe auch keine Theokratietasche mehr. Es war schwer für jemanden wie mich, der in(Wahrheit) aufgewachsen ist. Nach und nach machte ich mir meine Gedanken und lese seit längerer Zeit keine WT`s und andere Literatur mehr und sehe jetzt alles mit anderen Augen. Man sollte die Dinge die Euch vorgesetzt werden prüfen. Lg. Holger

  • Edelmuth
    März 16, 2012

    Guten Morgen N.D.

    In sehr eindrucksvoller Art und Weise hast du die vom Sklaven angewendete Rhetorik veranschaulicht. Nicht der Sklave, sondern Jesus und Paulus sollten unsere direkten Vorbilder sein.

    (1. Korinther 11:1) . . .Werdet meine Nachahmer, so wie ich Christi [Nachahmer] bin. . .

    Die Verbreitung der Guten Botschaft waren für Jesu und Paulus eine der wichtigsten Aufgaben. Beide waren, so weit es ihnen möglich war, den ganzen Tag als „Arbeiter im Herrn“ predigen.

    Ist es dann zu kritisieren, wann der Sklave und seine Aufseher wie Jesus nicht arbeitet, sondern sich vollständig auf ihren Herrn verlassen.

    (Matthäus 10:9-10) . . .Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient. . .

    (Lukas 10:7) 7 Bleibt also in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. . . .

    Paulus zog es vor seinen Lebensunterhalt zu verdienen, um den amen Versammlungen nicht noch zur Last zu fallen. Ist er nicht ebenso ein geeignetes Vorbild für unsere Pioniere?

    Jemand, der den Sklaven für seine persönliche Altersabsicherung im staatlichen Sozialversicherungssystem verantwortlich macht, gibt zu erkennen, dass er auf Betreiben des Sklaven Pionier geworden ist. Der Pionierdienst sollte aber eine ganz persönliche Glaubensentscheidung sein.

    Mir ist die Nähe meiner Argumente zum Sklaven wohl bewusst. Dennoch stelle ich diese provokativen Fragen, damit sich jeder damit beschäftigt und für sich eine Antwort findet, die er, wenn möglich, uns wissen lässt.

    Ede

  • Alois
    März 16, 2012

    Lieber Edelmuth

    Zitat:
    „Jemand, der den Sklaven für seine persönliche Altersabsicherung im staatlichen Sozialversicherungssystem verantwortlich macht, gibt zu erkennen, dass er auf Betreiben des Sklaven Pionier geworden ist. Der Pionierdienst sollte aber eine ganz persönliche Glaubensentscheidung sein.“

    Damit hast Du natürlich völlig recht. Wer auf Menschen vertraut, hat selbst schuld für seine Situation. Trotzdem kann man den Sklaven nicht freisprechen, denn er verspricht die Rettung und den Segen Jehovas und kann nichts was er verspricht auch einhalten.

    Der Sklave wäre dann schuldlos, wenn er alle Betroffenen darauf aufmerksam machen würde, dass sie unter Umständen einmal ohne Rente dastehen, auch wenn die Pioniere erst 20 Jahre alt sind.

    Aber was geschieht? Es wird seit über 100 Jahren das nahe Ende gelehrt, mit nahem Ende meint man natürlich die nächsten wenigen Jahre, also keine 20 Jahre. Zumindest kommt es bei den jungen Brüdern und Schwestern so an, dass sie das Rentenalter sowieso nicht mehr in dieser Welt erleben werden. Selbst schuld? Ja, auch selbst schuld, denn wer auf Menschen vertraut, der hat die Bibel nicht richtig gelesen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alfons
    März 16, 2012

    Der ganze übertriebene Einsatz bezüglich Predigtdienst bringt außer Arbeit und Kosten kam etwas.

    So sind die Taufen in zwei Jahren trotz aller Anstrengungen um 20 % gesunken.

    Irgendwann müßte eigentlich auch Selters aufwachen meint Alfons

  • Dennis
    März 16, 2012

    Lieber Alfons,

    „normalerweise“ ja, man müsste aufwachen, doch bei der WTG ist nichts mehr normal. Sie können diese Nummer nicht mehr rückgängig machen, denn ihre ganze Existenz hängt davon ab, dass Mio. Menschen z.T. stumpfsinnig und vor allem ohne Unterlass Publikationen verteilen. Das ist die Grundlage der WTG.

    Ich bin froh, das erkannt zu haben und es fällt einem eine sehr große Last von den Schultern, wenn man weiß, dass man bei Jehova kein Vertriebsmitarbeiter sein muss.

    Viele Grüße
    Dennis

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    aufwachen? die stehen so unter Druck von Brooklyn und geben ihn weiter. Das ist genauso wie mit den ehemaligen Sowjetrepubliken und deren Warschauer Pakt Assoziierten. Denkne gibts nur von „oben“ vom Politbüro. und wer von „unten“ da was hochbringt – den kickt man weg. Es gab zeiten, da hat man sogar solche, die Veränderungen wünschten eliminiert.
    ist doch bei den Zeugen ebenso: alles Schlucken, a la Elsässer STopfgans. Und wer aufmuckt kriegt die Keule Gemeinschaftsentzug.
    Es geht seit Jahren abwärts. Das wird bestätigt durch die 5 Minuten Regelung für die Beetagten, noch als Verkündiger zu gelten, die etwa 15.000-20.000 der Gesamtzahl ausmachen.
    Und es wird bestätit durch die tatschae, dass der KmX keie Statistiken des vergangenen Monants seit einigen Jahren schon nicht mehr bringt.
    Und trotzdem sitzen da langjährige Zeugen, die immer noch von der „Mehrung“ sprechen, davon, dass sie seit 70 Jahren in der „Wahrheit“ sind, einer Zeitspanne in der so viele Hautplehren umgekrempelt wurden so dass, was damals Wahrheit war, heute Apostatie ist. Die gebrauchen in ihren Reden so oft den Begriff Sklaven – da fehlt beinahe ein Rosenkranz als Hilfsmittel um Sklave und Leitender Körperschaft abwechselnd zu gedenken.

  • Scheues Herz
    März 16, 2012

    Mit Interresse und Erstaunen, hab ich diesen ehrlichen Artikel gelesen.
    Und finde es echt toll das es Menschen gibt die sich ohne Scheuklappen dinge sehen und die Wahrheit aussprechen.
    Nach jahrerlanger Psychotherapie und viel lesen von weltlicher Phylosopie bin ich der Meinung das es immer auch an der Zeit ist Eigenverantwortung zu übernehmen. Nicht die WTG nutzt uns aus sondern ich lasse mich auch ausnutzen. Jetzt endlich fange ich an selber zu sehen und zu denken und zu ERKENNEN was hier schiefläuft.
    Ich meine das der Predigdienst für die Brüder eine beschäftigungstherapie ist.
    1. damit sie nicht sozusagen auf dumme Gedanken kommen von Der WTG aus gesehen.
    2. Werden abgelengt von der ich meine die wichtigste Arbeit überhaupt: mit der Arbeit an sich selbst!!!!!!!!!!!
    Wie es immer so schön heist: wen ich im Dienst war sind meine Probleme nicht mehr so groß, weil ich die Probleme anderer sehe, und meine im vergleich nicht so schlimm sind.
    Ich find das totalen Mist!
    Beispiel: Wen ich mir den finger verletze tuts einfach weh.
    Was hilft mir da zu sehen oder zu wissen dem anderen
    tut sein Bein weh.?
    Meins tut doch trotzdem weh. Oder?
    Und vorallem der Predigdienst weltweit- ist doch schon überall sieht und kennt mann uns. Sogar im fehrnsehen bei Sketche werden wir auf die schippe genommen.
    Die Menschen wollen doch auch ihre Ruhe und net immer wieder belästigt werden. Also mich nervt es total wen wieder irgend einer anruft wegen umfrage oder lotterie. Geschweige wen jemand immer wieder Läuten würde. Wer die Wahrheit sucht wird sei finden! Internet, Arbeitskollege oder Nachbar ist ein Zeuge Jehova. den können sie doch dann fragen.?
    Grüße alle I.R.

  • Dennis
    März 16, 2012

    Liebes Scheues Herz,

    gut zusammengefasst wie ich finde. Wenn es immer heißt, dass „wir“ als ZJ „ganz genau“ die Bibel beachten und danach handeln würden, dann frage ich mich was wohl diese Bibelstelle zu bedeuten hat:

    -NWÜ-
    (Römer 15:20, 21)
    „Auf diese Weise habe ich mir wirklich das Ziel gesetzt, die gute Botschaft nicht dort zu verkündigen, wo der Name Christi bereits genannt worden war, damit ich nicht auf der Grundlage eines anderen Menschen baue, 21 sondern so wie geschrieben steht: „Diejenigen, an die keine Ankündigung ihn betreffend ergangen ist, werden sehen, und die, die nicht gehört haben, werden verstehen.“

    Es existiert keine einzige Begebenheit in der Bibel, wo davon gesprochen wird, dass man Menschen, die bereits „Nein“ gesagt haben, immer wieder belästigen muss. Paulus widerspricht diesem Gedanken hier explizit.

    Ein weiterer Beweis für die Unlogik, dass seit 1914 das Ende eingeläutet wurde und ab diesem Zeitpunkt, die Wichtigkeit des Predigens im Fokus stehen sollte. Denn alle Menschen des Jahres 1914 und die Jahrzehnte danach sind bereits tot. Es macht immer nur Sinn, so wie Jesus sagt, dass innerhalb „einer Generation“ eine Warnungsbotschaft verkündet wird, wie das auch im 1. Jhdt. der Fall war. Alles andere ist unsinnig und zeigt eigentlich, dass man auch in 100 Jahren noch predigen gehen könnte mit dem Hinweis „Zeit des Endes“ und „Harmagedon ist nahe“.

    LG
    Dennis

    ==============================================================================

    Hallo Dennis,
    eine interessante Schlußfolgerung, die ich so noch garnicht gesehen habe.

    l.G.
    Bruderinfo

  • Alois
    März 16, 2012

    Lieber Dennis

    Das ist tatsächlich eine sehr gute Schlussfolgerung.

    Jesus hat sein eigenes Volk gewarnt und ihnen angekündigt, dass diese damals lebende Generation nicht vergehen wird. Ich glaube Jesus meinte die Generation die sein Wirken sah und dann am Ende durch die Römer etwa 40 Jahre später umkam oder weggeführt wurde.

    Auf Heute übertragen bin ich mir ziemlich sicher, dass Jesus wieder sein Volk warnt. Vom Predigtwerk was die Zeugen allgemein machen, ist überhaupt nicht die Rede.

    Die Organsation hat Jesus verurteilt und sich selbst an dessen Stelle gesetzt. Diese Generation (der Zeugen Jehovas) die das gemacht und beobachtet hat, die wird nicht vergehen bis alles geschehen ist, also auch bis die Vernichtung der Organisation geschehen ist. So sehe ich das.

    Liebe Grüße
    Alois

  • armes Schaf 2012
    März 16, 2012

    Hallo Dennis,es ist wohl so wie es ist!So mit 50 mache ich mir auch Gedanken über das Alter und die Rente,natürlich auch über ein Pflegeheim und eine Patientenverfügung wenn es darum geht LEBENSVERLÄNGERNDE Masnahmen zu verfügen.Gut das es eine Auferstehung gibt.Aber wer von uns will schon vor dem ENDE versterben müssen.Wie nahe ist es?

  • Dennis
    März 16, 2012

    Liebes armes Schaf,

    diese Frage haben schon unzählige Mio. Christen vor dir gestellt und werden sie immer wieder stellen. Tatsache ist, dass 2000 Jahre seit dem Leben Jesu und der „nahenden Ende“ vergangen ist. Tatsache ist auch, dass schon 2000 Jahre seit der Niederschrift der Offenbarung vergangen sind, die nach einhelliger Meinung vieler, für „unsere“ Zeit geschrieben wurde. Das Problem ist nur, dass vor uns JEDE Menschengeneration dachte, sie würden in dieser besonderen Zeit leben und „ganz sicher“ das „Ende“ erleben. Bisher sind ALLE gestorben und das Ende ist nicht in Sicht. Wenn man allerdings vor allem das NT ohne WT-Brille liest, erkennt man, dass es in erster Linie auf das „Christsein“ ankommt und nicht auf einen Zeitfaktor.

    Auch wenn ich jetzt nichts konkreteres für dich parat habe, so ist das eben was ich denke und es sind Tatsachen. Ich für mich habe gemerkt, dass es für meinen Glauben unheimlich wichtig war, weg zu kommen von dieser Endzeitfixierung, die immer nur zu Enttäuschungen und falschen Lebensentscheidungen führt. Beispiele dafür kenne ich jede Menge, Stichwort: Sonderpioniere, Betheliten usw.

    Sie alle stehen im sog. „Herbst“ ihres Lebens vor dem Nichts und die WTG sagt dazu frei nach dem Papst: „vergelt´s Gott“

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    März 16, 2012

    Hallo armes Schaf, Dennis und Alois,
    wichtig ist für uns doch nicht WANN Gott eingreifen wird, sondern DAS er es tun wird!

    Wir müssen unser Leben so ausrichten, dass wir hier zurechtkommen so lange wie es dauert, damit wir nicht irgendwann unseren Kindern auf der Tasche liegen oder im Armenhaus landen.
    Aber dabei geistig hellwach bleiben und sich nicht irgendwann desinteressiert abwenden nach dem Motto: Was schert´s mich, ich erlebe es eh´ nicht mehr.

    Man sollte Herz und Sinn auf beide Möglichkeiten vorbereiten, damit man auf jeden Fall gewappnet ist.

    Das hat mit Unglauben oder Hinausschieben nichts zu tun. – Denn letztlich zählt doch nur meine Einstellung: ich sehne mich danach und ich halte es für eine Realität die – egal wann – auf jeden Fall eintreten wird.

    LG Ulli

  • Alois
    März 16, 2012

    Liebes Schaf

    Ich bin ein paar Jahre älter als Du und mache mir über meine Zeit als Rentner oder den Tod kaum Gedanken.
    Es ist zwar richtig, dass schon seit fast 2000 Jahren das nahe Ende erwartet wird, aber irgendwann ist tatsächlich das Ende da.

    Wir können natürlich nicht genau wissen wann es kommt, aber in der Bibel finden sich Hinweise was alles geschehen muss, bevor das Ende kommt. Ich bezweifle dass diese Hinweise, oder Zeichen der Zeit das Mittelalter hindurch, 1914 oder 1975 vorhanden waren. 1975 sicher nicht, denn diese Zeit habe ich erlebt.

    Falsche Erwartungen kommen nach meiner Ansicht nur, wenn man auf Menschen hört, ohne sich selbst genau mit der Bibel auseinanderzusetzen, oder wenn man sich einzelne Verse aus der Bibel rauspickt und Schlüsse daraus ziehtohne die Bibel als Ganzes gut zu kennen.

    Achtet man jedoch mehr auf die Zeichen der Zeit, so erkennt man wie weit die Zeit fortgeschritten ist. Schon die Tatsache dass sich viele Zeugen Jehovas die letzten Jahre von der Organisation getrennt haben und sich zu Jesus hingewandt haben ist ein Zeichen der Zeit. Dieses Sammeln der Herde Jesu zu seiner Herde findet etwa seit 2 bis 3 Jahren statt und wird noch eine Zeit anhalten.

    Eines der nächsten Zeichen der Zeit, vielleicht auch schon das nächste wird sein, dass man ausgelacht und beschimpft wird wenn man noch an Harmagedon glaubt. Das erwarte ich bei den Zeugen Jehovas, durch einen Teil der Brüder und Schwestern die hier schreiben und von anderen Religionen sowieso. Das wird dann die finale Große Drangsal sein.

    Ich bin mir absolut sicher, dass ich, sofern ich das durchschnittliche Lebensalter eines Deutschen erreiche, Harmagedon noch erleben werde. Was dann mit mir geschieht weiß ich nicht, denn nur die Gnade unseres Vaters kann mich retten.

    Aber bitte lasse Dich nicht anstecken das nahe Ende auf den Sanktnimmerleinstag zu verschieben. Denn dass die letzten 2000 Jahre das Ende nicht kam und schon so oft falsch angekündigt wurde, ist kein Beweis dass es in unserer Generation nicht kommen wird. Jesaja schrieb von Menschen welche auch nicht geglaubt haben:

    Jes. 22 HfA
    13 Doch stattdessen habt ihr ausgelassen gefeiert. Bei euren Festgelagen wurden Berge von Fleisch verzehrt, ihr habt euch mit Wein voll laufen lassen und gerufen: „Heute wollen wir essen und trinken, denn morgen sind wir tot!“

    14 Es klingt mir noch in den Ohren, was der Herr, der allmächtige Gott, dazu gesagt hat: „Diese Sünde wird euch nie vergeben, solange ihr lebt!“ Ja, das hat der Herr, der allmächtige Gott, geschworen.

    Jesus hat sich im folgenden Vers 38 möglicherweise auf diesen Vers bezogen als er sagte:

    Matth. 24
    37. Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
    38. Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,
    39. und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Bruder Alois,

    ich bin zu den gleichen Schlussfolgerungen gekommen, als ich angefangen habe, die prophetischen Hinweise und Zeichen dieser besonderen Zeit mit dem zu vergleichen, was tatsächlich in der Welt passiert.

    Die Warnungen der Bibel bzgl. der Berechnung von Zeitabschnitten und Perioden sind immer darauf bezogen, dass man vorsichtig sein sollte, da man diese erst erkennen kann, wenn es die von Jehva bestimmte Zeit dafür ist und vor allem, wenn auch die entsprechenden Zeichen zu beobachten sind.

    Aber warum spricht Daniel z.B. davon, dass von der neuzeitlichen Verwüstung des Heiligtums 1290 Tage vergehen sollten? Warum tauchen in der Bibel gerade in Verbindung mit den Propheten immer wieder gleiche Zeitabschnitte von 3,5 Zeiten, 1260 Tagen, 42 Monate auf? Damit wir diese Angaben dann unter den Teppich kehren und aus Angst vor einer falschen Prognose diese Dinge überhaupt nicht beachten?

    Auch die Propheten selbst und auch die Engel wollen laut Petrus immer wieder wissen, wann eine bestimmte Zeit gekommen ist.

    1Pe 1:10 Nach dieser Rettung suchten und forschten schon die Propheten, die angekündigt haben, welches Gnadengeschenk für euch bestimmt ist.
    1Pe 1:11 Sie forschten danach, auf welche Zeit und welche Umstände der Geist von Christus, der schon in ihnen wirkte, hinwies. Er zeigte ihnen nämlich im Voraus die Leiden, die über Christus kommen und die Herrlichkeiten, die danach folgen würden.
    1Pe 1:12 Gott ließ sie erkennen, dass sie nicht sich selbst, sondern euch dienten. Euch ist das alles jetzt von denen verkündigt worden, die euch mit der guten Botschaft vertraut gemacht haben. Sie taten das in der Kraft des Heiligen Geistes, den Gott vom Himmel gesandt hat. Selbst Engel brennen darauf, Einblick in diese Dinge zu bekommen.

    Dieses Forschen hat rein gar nichts mit dem öffentlichen Festlegen auf ein bestimmtes Datum zu tun, aber wer sich aus Angst oder aus der Tatsache heraus, dass die WTG ständig falsche Angaben gemacht hat, vor dem Thema völlig verschließt, tut sich letztendlich selbst keinen Gefallen. Der nächste Vers in Petrus zeigt nämlich, was die Folge dieses Forschens bzgl. der Zeiten und Zeitabschnitte ist:

    1Pe 1:13 Deshalb kontrolliert eure persönliche Einstellung und seid immer zum Aufbruch bereit. Bleibt nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angetragen wird, wenn Jesus Christus sich offenbaren wird.

    Wir sind dadurch ZUM AUFBRUCH BEREIT UND SETZEN UNSERE HOFFNUNG GANZ AUF DIE GANDE DURCH JESUS. Denn wer sich mit der Möglichkeit auseinandersetzt, dass das Königreich Gottes zu seiner Zeit aufgerichtet wird, hat doch keinen Nachteil, kommt es dann doch nicht zu seinen Lebzeiten, hat er sein Leben tief im Glauben an diese Verheißung gelebt, so wie Paulus auch die Einstellung der Treuen der alten Zeit in Hebräer 11 beschreibt, wohingegen der, der ein Eingreifen Jehovas und Jesu für seine Zeit wegschiebt oder sogar ausschließt, in der Gefahr steht, die entscheidenden Entwicklungen zu verschlafen.

    Mir gefällt deshalb der Gedanke, zum Aufbruch bereit zu sein. Das kann ich dann, wenn mir das Kommen Jesu ständig vor Augen ist, und ich immer damit rechne, dass sich jeden Tag eine weitere Prophezeiung erfüllen könnte. Dann, wenn der Tag gekommen ist, wird man auf eine Vielzahl von erfüllten Prophezeiungen zurückschauen, die in der Summe dazu geführt haben, dass man wach geblieben ist.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Manfred
    März 16, 2012

    Lieber Bruder Alois,
    Vielen Dank für diesen sehr guten Kommentar ich denke absolut genauso. Nur weil bisher nichts weiter passiert ist heißt es ja nicht das nie was passieren wird.
    Nehmen wir mal das Beispiel der Deutschen Bundesbahn. Sie hatten mal einen Werbespruch: Die Bahn kommt.
    Und es stimmte auch, die Frage war nur wann. Auch wenn sich Züge immer wieder verspätet haben sie sind aber doch irgendwann eingetroffen.
    Bei Jehova ist es so, dass er seinen Zeitplan fest einhält er wird sich nicht verspäten. Nur wir Menschen haben immer versucht das Ende herbeizureden. Nur wem sollen wir jetzt die Schuld dafür geben? Unserem Schöpfer der sich nicht geändert hat, oder uns Menschen die wir Erwartungen gesetzt haben die nicht erfüllt wurden?

    Da Gott nicht lügen kann und er ein Ende verheißen hat wird es auch kommen. Wir können nur aufmerksam die Bibel lesen und sehen dass wir die Zeichen die dort genannt sind verstehen und erkennen können. Das bedeutet: wir müssen immer wachsam sein und genau das fordert die Bibel von uns.

    Gleichnis von den 10 Jungfrauen
    Alsdann wird das Reich der Himmel gleich geworden sein zehn Jungfrauen, welche ihre Lampen nahmen und ausgingen, dem Bräutigam entgegen. Die, welche töricht waren, nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mit ihren Lampen. Als aber der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! gehet aus, ihm entgegen! Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebet uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen. Die Klugen aber antworteten und sagten: Nicht also, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche; gehet lieber hin zu den Verkäufern und kaufet für euch selbst. Als sie aber hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm ein zur Hochzeit; und die Tür ward verschlossen. Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. So wachet nun, denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde. (Matthäus 25:1, 3-13 ELB71)
    Dieses Gleichnis hat Jesus für die Zeit des Endes geredet. Obwohl zehn Jungfrauen ausgegangen sind dem Bräutigam entgegen sind letztlich nur fünf Jungfrauen mit dem Bräutigam feiern gegangen. Deshalb die Aufforderung zu wachen weil wir weder Tag noch Stunde kennen. Dieser Aufforderung finden wir in den Evangelien öfter, also muss es wohl sehr wichtig sein.
    Liebe Grüße Manfred

  • Sascha
    März 16, 2012

    Lieber Dennis,

    auch ich möchte mich für diesen nützlichen Hinweis aus Römer bedanken. Ich hatte diesen Text bisher noch nicht in Verbindung mit dem Predigtdienst gesehen, aber man kann ihn sehr gut verwenden, um zu zeigen, dass die Art des Predigens, wie sie von den Zeugen durchgeführt wird, nicht biblisch begründet ist.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Frank&Frei
    März 16, 2012

    wie sagte der Mittermaier: Alle Zeugen Jehovahs auf den Mond. da können sie den Weltuntergang sehen
    das ist ein geprägtes Bild

  • Alfons
    März 16, 2012

    Gut das es diesen Artikel gibt, dann brauche ich ihn nicht selbst zu schreiben.

    Die WTG beutet schamlos treue Menschen aus und schert sich um deren Altersversorgung.

    Wie recht die WTG hat: Vertraue auf Jehova (und nicht auf die WTG)

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