31 Comments
  • Matthäus
    November 21, 2011

    Diesen Artikel:

    Ein Zeit zum lieben – eine Zeit zum Hassen wollte ich wieder einmal in ERINNERUNG rufen – auch die tollen Kommentare lassen einen schönen Unterschied erkennen worauf es dem selbsternannten Sklaven ankommt und was bei Gott zählt – möge dies stets Trost und Ermunterung für uns alle sein!

    lg. Matthäus

  • cheyenne
    November 21, 2011

    Liebe Diener Jehovas,

    Die uneingeschränkte Liebe Gottes zu uns sündigen Menschen ist nicht von seiner Laune abhängig, sondern es ist eine Frage der Zeit. Die Gründe wann und warum er hasst, sind klar und deutlich definiert.
    Ps.5:5 Keine Prahler dürfen dir vor die Augen treten. Du haßt ja alle, die Schädliches treiben; 6 Du wirst die vernichten, die Lügen reden. Einen Mann des Blutvergießens und des Truges verabscheut Jehova.

    Hos.9:15 (EB)Alle ihre Bosheit ist zu Gilgal, denn daselbst habe ich sie gehaßt. Wegen der Bosheit ihrer Handlungen werde ich sie aus meinem Hause vertreiben; ich werde sie nicht mehr lieben; alle ihre FÜRSTEN sind ABTRÜNNIGE. 16.Ephraim ist geschlagen: ihre Wurzel ist verdorrt, sie werden keine Frucht bringen; selbst wenn sie gebären, werde ich die Lieblinge ihres Leibes töten. 17.Mein Gott verwirft sie, weil sie nicht auf ihn gehört haben; und sie sollen Flüchtlinge sein unter den Nationen.

    Amos5:20 Wird denn nicht der Tag Jehovas Finsternis sein und nicht Licht, und Dunkelheit und nicht Glanz? 21.Ich hasse, ich verschmähe eure Feste, und eure Festversammlungen mag ich nicht riechen: 22.denn wenn ihr mir Brandopfer und eure Speisopfer opfert, habe ich kein Wohlgefallen daran; und das Friedensopfer von eurem Mastvieh mag ich nicht ansehen.
    23.Tue den Lärm deiner Lieder von mir hinweg, und das Spiel deiner Harfen mag ich nicht hören.
    6:8 Der Herr, Jehova, hat bei sich selbst geschworen, spricht Jehova, der Gott der Heerscharen: Ich verabscheue die Hoffart Jakobs und hasse seine Paläste; und ich werde die Stadt preisgeben und alles, was sie erfüllt.
    8:2…Das Ende ist über MEIN Volk Israel gekommen, ich werde fortan nicht mehr schonend an ihm vorübergehen. 3.Und die Gesänge des Palastes werden sich in Geheul verwandeln an jenem Tage, spricht der Herr, Jehova. Leichen in Menge, aller Orten hat er sie hingeworfen …Still! 4.Höret dieses, die ihr nach dem Dürftigen schnaubet und nach der Vernichtung der Sanftmütigen im Lande…
    Jer.7:8 Siehe, ihr verlasset euch auf Worte der Lüge, die nichts nutzen. 9.Wie? Stehlen, morden und Ehebruch treiben und falsch schwören und dem Baal räuchern und anderen Göttern nachwandeln, die ihr nicht kennet! 10.Und dann kommet ihr und tretet vor MEIN Angesicht in diesem Hause, welches nach MEINEM NAMEN genannt ist, und sprechet: Wir SIND errettet- damit ihr alle diese Greuel verübet! 11.Ist denn dieses Haus, welches nach MEINEM NAMEN genannt ist, eine Räuberhöhle geworden in euren Augen? Ich selbst, siehe, ich habe es gesehen, spricht Jehova. 12.Denn gehet doch hin nach meiner Stätte, die zu Silo war, woselbst ich zuerst meinen Namen wohnen ließ, und sehet, was ich ihr getan habe wegen der Bosheit MEINES Volkes Israel. 13.Und nun, weil ihr alle diese Werke getan habt, spricht Jehova, und ich zu euch geredet habe, früh mich aufmachend und redend, ihr aber nicht gehört habt; und ich euch gerufen, ihr aber nicht geantwortet habt: 14.So werde ich diesem Hause, welches nach MEINEM NAMEN genannt ist, worauf ihr euch verlasset, und dem Orte, den ich euch und euren Vätern gegeben, ebenso tun, wie ich Silo getan habe. 15.Und ich werde euch WEGWERFEN von meinem Angesicht, so wie ich alle eure Brüder, den ganzen Samen Ephraims, weggeworfen habe. 16.Du aber, bitte nicht für dieses Volk und erhebe weder Flehen noch Gebet für sie, und dringe nicht in mich; denn ich werde nicht auf dich hören.

    1.Kö.9:6.Wenn ihr aber, ihr und eure Kinder, euch hinter mir abwenden und meine Gebote, meine Satzungen, die ich euch vorgelegt habe, nicht beobachten werdet, und werdet hingehen und anderen Göttern dienen und euch vor ihnen niederbeugen, 7.so werde ich Israel ausrotten aus dem Lande, das ich ihnen gegeben; und das Haus, welches ich MEINEM NAMEN geheiligt habe, werde ich von meinem Angesicht WEGWERFEN; und Israel wird zum Sprichwort und zur Spottrede werden unter allen Völkern.

    Zu beachten ist, dass alle diese Aussagen gegen das EIGENE Volk Jehovas gerichtet waren und sich auch so erfüllt haben. Zuerst gegen Israel, dann gegen Juda und in der heutigen Zeit sind ALLE diese Warnungen wieder nur an SEIN Volk gerichtet, den Zeugen Jehovas. Die LK verausgabt sich darin, all diese negativen Urteile auf die Christenheit und ihre Führer abzuwälzen. Diese Schuldabweisung wird ihr keinesfalls helfen, denn Jehovas Volk ist das Volk, das sich Jehova ausgewählt hat und seinen Namen trägt und sind nicht diejenigen, die von der LK den schwarzen Peter zugeschoben bekommen. Jehova wird es nicht leid tun, die Prahler und Treulosen aus seinem eigenen Volk zu vernichten.

    Hes.5:11.Darum, so wahr ich lebe, spricht der Herr, Jehova: Wahrlich, weil du mein Heiligtum verunreinigt hast durch alle deine Scheusale und durch alle deine Greuel, so will auch ich mein Auge abziehen ohne Mitleid, und auch ich will mich nicht erbarmen.
    8:18.So will auch ich handeln im Grimm, mein Auge soll nicht schonen, und ich werde mich nicht erbarmen; und rufen sie auch vor meinen Ohren mit lauter Stimme, so werde ich sie doch nicht hören.

    Jes.1:14.Eure Neumonde und eure Festzeiten haßt meine Seele; sie sind mir zur Last geworden, ich bin des Tragens müde. 15.Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch; selbst wenn ihr des Betens viel machet, höre ich nicht: eure Hände sind voll Blutes.
    Zitat:
    In Sprüche 11:9 wird uns gesagt:
    „Durch seinen Mund bringt der Abtrünnige seinen Mitmenschen
    ins Verderben“ … Sei daher in deinem Herzen fest entschlossen,
    niemals mit dem Gift in Berührung zu kommen, das
    Abtrünnige dir anbieten wollen. Halte dich an das weise,
    aber auch nachdrückliche Gebot Jehovas, diejenigen ganz
    und gar zu meiden, die dich betrügen und irreführen und
    auf die Wege des Todes lenken wollen.
    ____
    Ja, man kann nicht deutlich genug und immer wieder vor dem Weg dieser abtrünnigen LK und WTG warnen und wohin ihr verderblicher Weg wirklich führt. Jehova hat uns sein Heiliges Wort gegeben und von Jesus können wir den Heiligen Geist bekommen um alles richtig zu verstehen. Und wir? Nehmen wir es an oder nehmen wir lieber das Gift? Vertrauen wir auf die Propaganda und die Lügen dieses abtrünnigen Sklaven die uns nichts nutzen? Sie diffamieren auch alle, die ihr nicht linientreu folgen.
    1.Joh.3:15.Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Menschenmörder, und ihr wisset, daß kein Menschenmörder ewiges Leben in sich bleibend {O. wohnend} hat.

    Jehova bittet uns dennoch immer wieder liebevoll:
    Hes.33:11.Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, Jehova, ich habe kein Gefallen am Tode des Gesetzlosen, sondern daß der Gesetzlose von seinem Wege umkehre und lebe! Kehret um, kehret um von euren bösen Wegen! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel?

    Jer.18:11.Und nun rede zu den Männern von Juda und zu den Bewohnern von Jerusalem und sage: So spricht Jehova: Siehe, ich bereite ein Unglück wider euch und sinne wider euch einen Anschlag; kehret doch um, ein jeder von seinem bösen Wege, und machet gut eure Wege und eure Handlungen.
    12.Aber sie sagen: Es ist umsonst; denn unseren Gedanken wollen wir nachgehen und ein jeder nach dem Starrsinn seines bösen Herzens tun.
    13:14.Und ich werde sie zerschmettern einen gegen den anderen, die Väter und die Kinder allzumal, spricht Jehova; ich werde nicht Mitleid haben, noch schonen, noch mich erbarmen, daß ich sie nicht verderbe. 15.Höret und nehmet zu Ohren, überhebet euch nicht! Denn Jehova hat geredet. 16.Gebet Jehova, eurem Gott, Ehre, bevor er finster macht, und bevor eure Füße sich an Bergen der Dämmerung stoßen, und ihr auf Licht wartet, und er es in Todesschatten verwandelt und zur Dunkelheit macht. 17.Wenn ihr aber nicht höret, so wird meine Seele im Verborgenen weinen wegen eures Hochmuts; und tränen wird mein Auge und von Tränen rinnen, weil die Herde Jehovas gefangen weggeführt ist.

    Mat.23:37.Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt NICHT gewollt!
    38.Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen;

  • Frank&Frei
    November 21, 2011

    hallo Sascha, das Ganze erinnert mich an den KA Besuch eines Andreas Kälberer wo wir in der letzten Reihe ein ähnliches Problem während seiner Dienstansprache hatten.
    Der hat das von der Plattform her gesehen und uns hernach zusammengefaltet. Und wir waren gerade mal 16,17 jahre alt

  • Peter
    November 21, 2011

    Nette Seite, gefaellt mir sehr.

  • Sascha
    November 21, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    bei den Versen aus Prediger, dass es für alles eine Zeit gibt, habe ich mich an eine kleine Anekdote erinnert, die sich vor vielen Jahren, als ich noch ein sehr junger Mann in der Versammlung war, zugetragen hat. Ich wollte euch gerne daran teilhaben lassen.

    Ich muss etwa 19 Jahre alt gewesen sein, und hatte einen Freund in der Nachbarversammlung besucht. Während der Dienstzusammenkunft haben wir uns irgendetwas zugeflüstert, ich weiß gar nicht mehr worum es ging, jedenfalls haben wir beide einen totalen Lachkrampf bekommen. Wir konnten uns wirklich kaum halten vor Lachen, und es wurde von Minute zu Minute schwerer, das Ganze unter Kontrolle zu halten. Ich bin dann schon auf Toilette gegangen, um es irgendwie zu verbergen, aber wie das bei Jugendlichen nunmal ist, hat nichts geholfen, und sobald ich wieder gesessen habe, ging es gleich weiter.

    Der Älteste, der auf der Bühne stand, hatte natürlich alles genau beobachtet. Und sein Blick, den er uns immer wieder zuwarf, ließ nichts gutes erwarten. Nach der Versammlung ist er dann auf direktem Weg zu uns gekommen, es blieb uns also keine Zeit zur Flucht, und hat uns ordentlich stramm stehen lassen. Er hat diesen Text aus Prediger zitiert und zu uns gesagt, dass es eine Zeit zum Bauen und eine Zeit zum Niederreißen gibt. Und ihr, hat er dann mit einer ausdrucksvollen Pause gesagt, ihr habt heute niedergerissen!!!

    Das hatte natürlich gesessen! Er hatte unsere Lachkrämpfe auf sich bezogen, so, als ob wir ihn wegen irgendetwas ausgelacht hätten. Leider hat er uns keine Möglichkeit gegeben, das richtig zu stellen, wir konnten es allerdings wahrscheinlich auch gar nicht richtig, weil wir immer noch dabei waren, unseren Lachkrampf, der jetzt natürlich zum unserem Leidwesen neues Futter bekommen hatte, zu bekämpfen…

    Was ich mit dieser Geschichte sagen will? Also, mir ist heute klar, dass Jugendliche nunmal Jugendliche sind, und dass sie in diesem Alter in den wenigsten Fällen schon dieses Taktgefühl entwickelt haben, so dass sie die Wirkung ihrer Worte und ihrer Taten richtig beurteilen können. Und ich halte es auch für nicht schlimm, wenn man einen Lachkrampf bekommt. 🙂

    Aber, und deswegen kann ich es heute auch mit differenzierten Gefühlen beschreiben, verändert man sich als Erwachsener ja nicht nur in Bezug auf sein VErhalten und seine Sichtweisen, sondern lernt auch, Dinge zu reflektieren, die in der Vergangenheit passiert sind.

    Und auch wenn der Älteste damals entspannter an die Sache hätte herangehen können, er hätte erst einmal fragen können, was mit uns los gewesen war, er hätte es dann mit dem vielzitierten Mantel der Liebe zudecken können, in Anbetracht der Tatsache, dass auch er mal jung war- ABER, im Prinzip ist doch eine nützliche Aussage hängen geblieben. Nämlich, dass sich unser Verhalten in beinahe jedem Fall auf andere auswirkt.

    Auch hier auf Bruderinfo will ich deswegen bedenken, dass das, WAS ich schreibe, aber vor allem auch WIE ich es schreibe, einen großen Einfluss auf die anderen Leser und Kommentatoren haben kann.

    Das war keine besondere Geschichte, ich wollte einfach nur schreiben, wie wir diese Plattform nutzen können. Wir können unsere eigenen Erfahrungen, unsere kleinen Anekdoten und Erlebnisse, hier zum Nutzen aller teilen. Wenn das dann Dinge sind, die uns in irgendeiner Form näher zu Jehova und Jesus geführt haben, und sie sich zudem an den Worten des folgenden bekannten Bibeltext orientieren, dann werden wir uns hier in dieser „virtuellen“ Versammlung noch sehr ermuntern und erbauen.

    (Philipper 4:8) „Schließlich, Brüder, alles, was wahr, alles, was von ernsthaftem Interesse ist, alles, was gerecht, alles, was keusch, alles, was liebenswert ist, alles, worüber gut gesprochen wird, wenn es irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes gibt, diese Dinge erwägt weiterhin.“

    So wünsche ich euch allen ein angenehmes und entspanntes Wochenende.  

    Schöne Grüße

    Sascha

  • mia-sophie
    November 21, 2011

    Lieber Sascha,
    du hast weise gesprochen. So sehe ich das auch.

    Schönen Sonntag für alle wünscht

    Mia

  • Christof
    November 21, 2011

    Hallo Bruderinfo-Team; vielen Dank für den schönen Artikel. Allerdings muss ich aber auch Kritik loswerden. Ich habe das Gefühl, dass eure Seite immer mehr nur für aktive Z.J. geeignet ist. Immer öfter und häufiger, auch was die Komentare der Mitleser angeht, nehmt ihr kritisch die Zusammenkünfte, die WT-Ausgaben und viele andere regelmäßigen Betrachtungen der Z.J. unter die Lupe und macht aufmerksam, was alles falsch ist, wie verlogen die WTG ist, was alles geändert gehört. Sicherlich ist Aufklärung wichtig, aber da ich (und einige andere auch) nicht mehr in die VS gehen und die Artikel lesen, geht das ganze an mir vorbei. Ich werde mir auf alle Fälle nicht die Mühe machen, mir einen Artikel per PDF runterzuladen und dann zu schreiben, was nicht o.k. ist. Ich finde es schade, dass es das bestreben mancher ist, in der VS zu sitzen und sich „Notizen“ zu machen, was nicht im Sinne Jehovas ist (außer, man hätte sowieso langeweile..) Wieviel Erkenntnis brauche ich noch, einzusehen, dass das mit der WTG nicht mehr stimmt ? Früher hat es mich enorm gestört, wenn der Vortragsredner über die Fehler der Kirchen hergezogen ist, wenn man immer wieder darauf herumhackt,mir kam es so vor, als wenn sich manche Z.j. direkt daran aufg… würden. Aber möchten wir dies hier auch ?? Mich würde, und so war auch ein Kommentar eines Mitlesers hier, Artikel wünschen, um das Verhältnis zu Gott zu festigen. Wie andere sich mit dem Thema Relgion beschäftigen, überhaupt Religion/Beten/bibl. Erkenntnis im tgl. Leben nach dem Austritt bei den Z.J.
    Liebe Grüße
    Christof

  • Manfred
    November 21, 2011

    Lieber Christof,
    Du hast vollkommen Recht. Wenn man schon nicht mehr in die Versammlung geht, dann möchte man sich auch mit auferbauenden Themen beschäftigten. Geht mir genauso. Allerdings soll ja Bruderinfo die vielen Brüder, die noch in die Versammlung gehen mal wachrütteln, dass sie Ihre Zeitschriften mal anhand der Bibel genauer überprüfen. Somit hat das schon seine Berechtigung.

    Aber wenn Du möchtest, kannst Du ja auf der Prophetie Seite Dich beteiligen. Dort gibt es ja die Möglichkeit einfach eine biblische Frage zu stellen und wer kann, kann sie dann beantworten. Das finde ich sehr gut und praktisch. Da werden sowohl neue Fragen, als auch weiterführende Antworten gerne gesehen.
    So kannst Du auch mal einen schönen Bibeltext mit einem Kommentar zur Ermunterung der anderen reinstellen. Würde mich freuen, wenn sich da noch viele Brüder beteiligen würden. Umso angeregter und lebendiger wird es.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    November 21, 2011

    Lieber Manfred

    So wie Du sehe ich das auch.
    Es gibt verschiedene Gruppen die sich hier einfinden.
    Für die Gruppe die noch in den Versammlungen mitmacht aber trotzdem hier List, wäre es fast sträflich nicht auf die aktuellen falschen Lehren der Organisation einzugehen.
    Für die Gruppe die etwas weiter ist gibt es bereits viele Vorträge und Kommentare seit Beginn von Bruderinfo.
    Dann noch die Prophetie Seite, eigentlich für jeden Geschmack etwas.

    Bitte auch nicht vergessen, es ist eine Seite für Brüder und Schwestern die weiterhin an Jehova, seinen Sohn Jesu als unseren Retter und die versprochene Verheißung glauben. Alle andere die das nicht glauben sind nach meinem Verständnis Menschen die über den Zaun klettern und nicht durch die Türe kommen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    November 21, 2011

    Lieber Christof, danke für dein Lob.

    Sei uns aber bitte nicht böse, wenn wir deinen Kritikpunkt etwas anders sehen. Zunächst ist diese Seite in erster Linie für Zeugen gemacht, wie du aus dem Vorwort dieser Seite entnehmen kannst. Wo sonst sind Zeugen bereit und haben die Möglichkeit auch einmal andere Gesichtspunkte zu lesen.
    Unser vorrangiges Ziel hier ist es nun einmal Artikel und Lehren der Organisation im Lichte der Bibel zu beurteilen und zu prüfen. Leider stellen wir immer deutliche fest, das sich unsere Organisation immer mehr von der Botschaft der Bibel entfernt hat, und dies richtig zu stellen geht nicht ohne Kritik.
    Wenn du selbst auch diese Artikel und Lehren der Organisation liest, so denke doch bitte daran, das der Wachtturm doch einen große Auflage hat und von einigen, wenn auch nicht von so vielen, wie man denkt, gelesen wird. Der besagte Artikel war ja auch in der Ausgabe für die Öffentlichkeit gedruckt, von daher ist es doch sicherlich von Nutzen das falsche Bild, das hier von unserem Schöpfer gemalt wird, richtig zu stellen.
    Außerdem schliesst die Kritik die hier geübt wird nicht aus, das in den Artikeln tiefe und für viele Brüder neue und Nachdenkenswerte, ja glaubensstärkende Gedanken enthalten sind.
    Ich denke das auch du lieber Christof, wenn du alle die Artikel liest, die hier bereits veröffentlicht wurden, auch der eine oder andere dein Verhältniss zu Gott festigen kann.
    Bitte denke daran, das es noch viele Brüder gibt, die eben nicht wie du erkannt haben, das sie einem Mythos nachlaufen.

    l.G.
    Bruderinfo

  • Matthäus
    November 21, 2011

    Hallo Christof!

    Wir reden hier von 2 Paar Schuhen! Die eine Seite wäre die Ermunterung – hierzu empfehle ich den ersten Artikel hier im Bruderinfo – mit einem Wort hervorragend:

    http://www.digidatanet.de/?p=55

    Das wäre eine schöne Ermunterung!

    Wenn die Bibel sagt: Prüfe ALLES und am guten halte fest – dann bedeutet dies auch wie auch ein Paulus oder auch Jesus selbst an Denk und Handlungsweisen von den religösen Führeren OFFENE Kritik zu üben – Schau Dir Matth 23 an – oder warum schreibt Paulus an die Galater 2:4 von falschen Brüdern – auch die superfeinen Apostel kommen nicht gut weg – wie auch diese Worte zeigen das Paulus nicht zimperlich war oder sein mußte:

    Zwingt mich bitte nicht dazu, tatsächlich hart durchgreifen zu müssen, wenn ich zu euch komme. Auf jeden Fall werde ich entschieden gegen alle vorgehen, die mir allzu menschliche Absichten unterstellen.

    3 Natürlich bin auch ich nur ein Mensch, aber ich kämpfe nicht mit menschlichen Mitteln.

    4 Ich setze nicht die Waffen dieser Welt ein, sondern die Waffen Gottes. Sie sind mächtig genug, jede Festung zu zerstören, jedes menschliche Gedankengebäude niederzureißen, 5 einfach alles zu vernichten, was sich stolz gegen Gott und seine Wahrheit erhebt. Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, weil wir ihm gehorchen wollen.

    6 In diesem Sinn werden wir auch jeden Ungehorsam strafen, aber zuerst müsst ihr als Gemeinde zum Gehorsam bereit sein.
    7 Seht doch den Tatsachen ins Auge! Ist jemand davon überzeugt, zu Christus zu gehören, dann soll er uns das nicht absprechen.
    8 Immerhin könnte ich noch für mich in Anspruch nehmen, dass Gott mir als Apostel besondere Vollmacht gegeben hat. Damit würde ich nicht einmal übertreiben. Doch mein Auftrag ist, euch zu helfen, nicht euch zu schaden.

    Mit diesem Gedanken hat er diese Worte an die Korinther beendet:

    18 Niemand ist schon deshalb ein bewährter Diener Gottes, weil er sich selbst empfiehlt.Entscheidend ist, dass Gott ihm ein gutes Zeugnis ausstellt.

    Also das eine tun, das andere nicht lassen: Zur Ermunterung – zum nachdenken anregen – zur Anreizung zur Liebe – HIRE KANN JEDER seinen Beitrag leisten!

    In diesem Sinne freuen wir uns alle auch Deine konstruktiven Beiträge! Liebe Grüße Matthäus

  • Diener 1000
    November 21, 2011

    Das ist Balsam aus Gilead!!!

  • Robin
    November 21, 2011

    Liebe Brüder,

    vielen Dank für die Analyse dieses Wt-Artikels.

    Als Christ tue ich mir schwer zu hassen. Bei diesem Wort habe ich eher Jesu Worte aus Lukas 14:26 im Sinn (hier aus der NWÜ):
    „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und [seine] Mutter und [seine] Frau und [seine] Kinder und [seine] Brüder und [seine] Schwestern, ja selbst seine eigene Seele, so kann er nicht mein Jünger sein.“
    Ich habe gelernt, dass hier (in der Bibel) das Wort „HASSEN“ mit „WENIGER LIEBEN“ zu verstehen ist.

    Interessant, dass der der tuvS in seinem Artikel auf Seite 23 im fünften Absatz lieber aus einem unbenannten Nachschlagewerk die Bedeutung des Wortes Hass zitiert, als aus der eigenen Literatur.
    Hier ein Beispiel unter vielen aus dem Wachtturm vom 1. 10. 1995 S. 8 Abs. 4:

    Zitat:
    Als Jesus bei einer anderen Gelegenheit darüber sprach, was es tatsächlich bedeutet, zu seinen wahren Nachfolgern zu gehören, sagte er: „Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brüder und seine Schwestern, ja selbst seine eigene Seele, so kann er nicht mein Jünger sein“ (Lukas 14:26). Jesus meinte damit sicher nicht, daß seine Nachfolger ihre Angehörigen buchstäblich hassen sollten, da er den Menschen schließlich gebot, sogar ihre Feinde zu lieben (Matthäus 5:44). Er wollte damit vielmehr sagen, daß seine Nachfolger ihre Angehörigen weniger lieben sollten als Gott. (Vergleiche Matthäus 6:24.) In Übereinstimmung mit diesem Verständnis heißt es in der Bibel, daß Jakob Lea „haßte“ und Rahel liebte, womit gemeint ist, daß er Lea nicht so sehr liebte wie ihre Schwester Rahel (1. Mose 29:30-32). Wie Jesus zeigte, müssen wir sogar unsere eigene „Seele“ oder unser Leben hassen oder weniger lieben als Jehova.
    Zitatende

    Leider sieht man in diesem, wie in anderen tuvS-Artikeln immer das gleiche Schema:
    1. eine These (Behauptung)
    2. wird dem Leser mit Bibel- (aus dem Zusammenhang gerissen, wie bei eurem Beispiel aus Prediger 3:1, 8
    3. und Watchtower-Zitaten
    4. notfalls auch aus weltlichen (=satanischen!?) Quellen
    mit aller Gewalt eingehämmert.

    Liebes Bruderinfo, danke für die positive Gehirnwäsche!

    Liebe Grüße
    Robin

  • Robin
    November 21, 2011

    Bitte um Korrektur:

    aus Prediger 3:1, 8 wurde leider ein Brillenmännchen, wahrscheinlich durch die Kombination aus der „8“ und der „)“?

    Danke
    Robin

  • Ulrike P.
    November 21, 2011

    Hallo H.P.M.,
    Und wieder einmal wurde wunderbar der Unterschied zwischen dem was Gott wirklich sagt und dem was die WTG daraus macht, herausgestellt.

    Es schlägt langsam dem Fass den Boden aus…da machen sie aus dem Gott der Liebe einen Gott des Hasses. Wenn das keine Blasphemie ist, dann weiß ich´s nicht…

    Mich verwirrt nur, dass es ein Artikel für die Öffentlichkeit war. Wollen sie den Menschen jetzt auf subtile Weise Angst vor ihm einflößen, oder was?

    Das Schlimme ist ja, dass sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wer irgendwann tatsächlich mit Zeugen anfängt zu studieren und dann zum Thema Ausgeschlossene und Abtrünnige kommt, der wird das was er da gelesen hat, noch in seinem Hinterstübchen abgespeichert haben…und sei es auch nur unterbewusst. Man kan ihm also ohne weiteres begreiflich machen, dass der herzlose Umgang mit Ex-Zeugen seine biblische Berechtigung hat. (Da war doch mal was…ach jaaa – Jehova ist ja auch ein Gott des Hasses!)

    Die zweite Fliege sind die Zeugen, die ja den Wachturmartikel erst mal selber lesen, damit sie wissen was sie überhaupt abgeben.
    Auch ihnen wird damit aufgezeigt, dass Ex-Brüder keine Gnade und Barmherzigkeit verdient haben. (Gott hasst sie, also hasse ich sie auch.)

    Zudem ist es ein herrliches Ventil allen aufgestauten Frust abzureagieren, indem man die ganzen fiesen und gemeinen Abtrünnigen hassen darf. Nach dem Motto: Wut tut gut. Oder auch: Der Wut-Zeuge.

    So bekommen all den Zorn und alle Wut, die durchaus in Hassgefühle gipfeln können, nicht die WTG und ihre Ältestenschaften ab, sondern die bösen Abtrünnigen. – Clever, doch…wieder mal sehr gut durchdacht…

    LG Ulli

  • Anna
    November 21, 2011

    Liebe Ulli,
    deinem Kommentar kann ich nur zustimmen. Den WT für die Öffentlichkeit lesen eigentlich eh nur Brüder und Interessierte. Das heißt, die Interessierten werden unterschwellig auf folgendes vorbereitet:

    Sollte in den Medien (hoffentlich bald) Aufmerksamkeit darauf gelegt werden, wie Zeugen Jehovas „Aussteiger“ behandeln, so ist mit diesem Artikel die Grundlage dafür gelegt, dass Medienberichten nicht soviel Bedeutung beigemessen wird. Bei Brüdern dürfte es ähnlich ablaufen.

    Dabei, Jehova ist die einzige Quelle aller Liebe. Es kann ausserhalb keine Liebe geben. Das bedeutet, dass die einzige Liebe, die es gibt, die Liebe Gottes ist und die seines Christus, weil der Christus ja sein Ebenbild ist. Diese Liebe ist ein Merkmal seines göttlichen Wesens genauso wie die Merkmale von Heiligkeit, Gnade, Barmherzigkeit usw. Schließlich steht in 1. Johannes 4:8, dass Gott Liebe ist. In allem was er ist und in allem was er denkt, will, bestimmt und tut.

    Aus der Zürcher Bibel noch eine weitere Ermunerufng 1. Joh. 4:17, 18, 19:
    „17 Darin ist die Liebe unter uns zur Vollendung gekommen: Dass wir dem Tag des Gerichts mit Zuversicht entgegensehen sollen, denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, 18 nein, die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht rechnet mit Strafe; wer sich also fürchtet, ist in der Liebe nicht zur Vollendung gekommen. 19 Wir aber lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“

    Wir brauchen keine Angst zu haben! Und so viele Brüder und Schwestern leiden unter Angststörungen weil ihnen das so vermittelt wurde und wird.

    Einen gesegneten Abend wünscht Anna

  • Ulrike P.
    November 21, 2011

    Hallo Anna,
    ZITAT:
    „Dabei, Jehova ist die einzige Quelle aller Liebe.“

    Genau…wo auch immer die Liebe sprießt, kommt sie von IHM.

    Und Menschen die sich einmal unter seine liebevolle Hand geflüchtet haben und darunter bleiben, brauchen keine Angst davor zu haben, ihm nicht zu genügen.

    Es gibt zwar Menschen, die sich sehr wohl vor ihm fürchten sollten, aber dass sind all jene, die voller Grausamkeit nur Leid und Elend über andere Menschen bringen und in ihrem Leben nichts toller finden, als anderen Schaden zuzufügen, wahre Kinder des Teufels. SIE sind es, die sich vom Psalm 11, 5-7 angesprochen fühlen müssen:

    5 Der Herr prüft Gerechte und Ungerechte und hasst alle, die Unrecht und Gewalt lieben.
    6 Er lässt Feuer und Schwefel auf die Bösen regnen und straft sie mit Glutwind.
    7 Denn der Herr ist gerecht, und er liebt die Gerechtigkeit. Die Aufrichtigen werden sein Angesicht sehen.

    Der Vers 7 macht deutlich, dass es Gott dabei nicht um Genugtuung sondern um Gerechtigkeit geht.
    Genauso wie er das Opfer nicht mit dem Täter einfach „vergessen“ wird, indem er es einfach nicht mehr auferweckt oder einen guten Menschen, der immer nach seinem von Gott gegebenem Gewissen gehandelte, zusammen mit dem uneinsichtigen Übeltäter vernichten wird – genausowenig wird er den Grausamen ohne Strafe davonkommen lassen.
    Das verbietet seine göttliche Gerechtigkeit.

    Doch wir als seine Kinder, sollen nur das Böse hassen…nicht den Menschen der es verübt. Das steht uns einfach nicht zu.

    Die WTG wird ja nicht müde zu behaupten, dass JEDER der ihre Reihen verlässt, dadurch auch Gott verlässt und folglich kein Bruder mehr ist.
    Das ist ihr Hauptargument, dem alle auf den Leim gehen und deshalb jeden Ex-Zeugen als Verräter betrachten.

    Doch gemäß dem Wort Gottes, müssten sie uns doch, wenn schon nicht mehr als Bruder, so doch wenigstens als Nächsten ansehen, oder nicht?
    Es wird ja immer so schön gesagt, dass man natürlich einen ehemaligem Bruder der in einer Notlage ist, helfen würde…natürlich ohne sich dabei groß mit ihm als Person abzugeben…is´klar…

    Gilt das jetzt mit der „neuen“ Erkenntnis des hassenden Gottes – dessen Nachahmer man ja sein soll – nicht mehr?
    Wahrscheinlich…denn jemandem den ich hasse, werde ich wohl kaum noch helfen…auch wenn er ja immer noch mein Nächster ist, denn JEDER um mich herum ist schließlich mein Nächster, das liegt ganz einfach im Wort. – Vertrackte Situation, oder?

    Allen die hier mitlesen und sich nicht sicher sind, ob die WTG mit ihrer Ansicht vielleicht doch recht haben könnte und man seinen Nächsten ja doch hassen soll, möchte ich gerne 1. Joh 2, 11 ans Herz legen:

    11 Wer seinen Nächsten hasst, lebt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht, denn durch die Finsternis ist er blind geworden.

    Hass macht also blind und wer nicht nur hasst, sondern sogar andere zum Hass auffordert, ist ein blinder Leiter…womit sich der Kreis wieder schließt…

    Wenn es im 1. Joh 2, 15 heißt, das wir diese Welt nicht lieben sollen, wird im Vers 16 die Begründung gleich mitgeliefert:
    15 Hört auf, diese Welt und das, was sie euch anbietet, zu lieben! Denn wer die Welt liebt, zeigt, dass die Liebe des Vaters nicht in ihm ist.
    16 Denn die Welt kennt nur das Verlangen nach körperlicher Befriedigung, die Gier nach allem, was unsere Augen sehen, und den Stolz auf unseren Besitz. Dies alles ist nicht vom Vater, sondern kommt von der Welt.

    Hier zeigt sich die ganze Weisheit und Ausgewogenheit Gottes. Unseren Nächsten sollen wir nicht hassen, sondern lieben – so wie es ja in vielen anderen Bibelstellen auch immer wieder betont wird.
    Die EINSTELLUNG mancher Menschen um uns herum – die Gier und den Stolz – sollen wir aber nicht lieben, geschweige denn nachahmen, weil ein gieriges und stolzes Herz nicht gleichzeitig die Liebe Gottes in sich tragen kann.

    Hass wird übrigens meist aus Stolz geboren…man sollte sich also darüber im Klaren sein wo der Ursprung des Hasses eigentlich liegt, bevor man sich dieses Gefühl von anderen ins Herz säen lässt… – Da greift nämlich eins ins andere und wenn man einmal soweit ist, andere Menschen zu hassen, dann trägt man die Liebe Gottes schon lange nicht mehr in sich. – Die hat sich haargenau in dem Moment verabschiedet, wo der Stolz im Herzen einzog.

    LG Ulli

  • Matthäus
    November 21, 2011

    Vielen Dank für diese wohltuenden Worte !!!

    Zu dieser Anmerkung: >>>Es ist schon erstaunlich weshalb der t.u.v. Sklave es für Nötig erachtet uns einen Gott des Hasses zu präsentieren, wo doch die Bibel immer wieder darauf hinweist das Jehova ein Gott von unendlicher Liebe ist. Warum predigt der “Sklave” Gott des hasses?<<<

    …möchte ich noch einen Grund hinzufügen! Diesen "Gott des Hasses" was eigentlich eine Beleidigung ja verächtliche Schmähung Gottes ist, "muss" man so präsentieren !!!

    Wie könnte man sonst die eigene ständige Aufforderung rechtfertigen den Bruder der ausgeschlossen wurde ZU HASSEN oder vor ihm Ekel zu empfinden. Die Unterweisung derer die vorgeben im Auftrag Gottes zu lehren – "Speise zur rechten Zeit" auszuteilen muß doch so verpackt werden das sie mit ihrem Vorgehen oder Anweisen nur Gottes Beispiel der ja ein "hassender Gott" ist, nachkommen.

    Die schon mehrfach hier zitierten WT Zitate passen so deutlich daß ich es erneut tun möchte:

    Das Gesetz des Landes … verbietet uns, Abgefallene zu töten, auch wenn sie Glieder unserer eigenen Blutsverwandtschaft sind“ (Der Wachtturm, 15. Januar 1953, Seite 63).

    Doch „wer Jehova treu sein möchte, sucht nicht nach Vorwänden für Kontakte mit einem ausgeschlossenen Verwandten“ (Bewahrt euch in Gottes Liebe, Seite 209).

    Wenn wir sie schon nicht töten dürfen, dann fällt das HASSEN etwas leichter wie diese Erklärung es vermitteln soll:

    „Zu Abtrünnigen sollten wir so eingestellt sein wie David, der erklärte: … ‚Empfinde ich nicht Ekel vor denen, die sich gegen dich auflehnen? Mit vollendetem Haß hasse ich sie gewiß‘“ (Der Wachtturm, 15. Juli 1992, Seite 12).

    Euere Bezugnahme auf David und seine bewußte Sünde im Vorsatz soll auch durch diese Worte (von David selbst) uns klar machen wie es um die Menschen bestellt ist die sich zum hassen – einer Eigenschaft die sich nicht mit der Lehre Jesu vereinabren läßt – animieren lassen.

    Psalm 86 Gib mir ein Zeichen deiner Güte! (in Klammer gesetzte Worte von mir)
    1 Ein Gebet Davids. Höre mich, o Herr, und antworte mir, denn ich bin niedergeschlagen und hilflos! 2 Rette mein Leben – ich gehöre doch zu dir! Hilf mir, denn ich vertraue dir! Du bist mein Gott, und ich diene dir. 3 Sei mir gnädig, Herr, zu dir rufe ich den ganzen Tag. 4 Schenke mir wieder neue Freude, nach dir sehne ich mich! 5 Du, Herr, bist gut und zum Vergeben bereit, unermesslich ist deine Gnade für alle, die zu dir beten. 6 Höre, Herr, mein Gebet, ich flehe zu dir! 7 Ich weiß weder aus noch ein. Darum schreie ich zu dir, und du wirst mich erhören. 8 Kein anderer Gott ist wie du, Herr; niemand kann tun, was du tust! 9 Du hast alle Völker geschaffen. Sie werden zu dir kommen, sich vor dir niederwerfen und dich verehren. 10 Denn du bist groß und mächtig, ein Gott, der Wunder tut; nur du bist Gott, du allein!

    11 Herr, zeige mir deinen Weg, ich will dir treu sein und tun, was du sagst. Gib mir nur dies eine Verlangen: dich zu ehren und dir zu gehorchen! (Hat er das?) 12 Von ganzem Herzen will ich dir danken, Herr, mein Gott; dich will ich preisen.

    13 Denn deine Liebe zu mir ist grenzenlos! (wir Menschen sollen lt. Belehrung des trvSk. eine Grenze setzen) Du hast mich dem sicheren Tod entrissen. 14 Hochmütige Menschen lehnen sich gegen mich auf! Sie tun sich zusammen und schrecken vor keiner Gewalttat zurück. Sie wollen mich umbringen! Von dir, Herr, wollen sie überhaupt nichts wissen. 15 Aber du bist ein gnädiger und barmherziger Gott. Deine Geduld ist groß, deine Liebe und Treue kennen kein Ende. (und wie schnell endet diese Liebe bei einem rechtskomitee?)

    16 Darum wende dich mir zu und hab Erbarmen! Hilf mir! Gib mir deine Kraft! Dir bin ich treu ergeben. 17 Herr, gib mir ein sichtbares Zeichen deiner Güte! Dann werden alle, die mich hassen, sich schämen, (auch die LK sollte sich schämen eine solche Belehrung von 7 Millionen ZJ einzufordern) weil du, Herr, mir geholfen und mich getröstet hast!

    Die große Verantwortung welche nach Jak. 3:1 diese Lehrer auf sich laden wird durch 1. Johannes so deutlich daß jede Rechtfertigung nur noch Schande und ein fern von Gottes Liebe nach sich zieht.

    1.Joh. Der Geist der Wahrheit und der Geist der Lüge
    1 Meine Lieben! Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. …

    Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist der Täuschung.

    Gottes Liebe und die Liebe zum Mitmenschen
    7 Meine Freunde! Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist ein Kind Gottes und kennt Gott. 8 Wer aber nicht liebt, der weiß nichts von Gott; denn Gott ist Liebe.

    10 Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Schuld auf sich nahm, um uns von unserer Schuld freizusprechen.

    11 Meine Freunde, wenn uns Gott so sehr liebt, dann müssen auch wir einander lieben. … Doch wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe erfüllt uns ganz.

    16 Das haben wir erkannt, und wir vertrauen fest auf Gottes Liebe. Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 17 Wenn Gottes Liebe uns ganz erfüllt, können wir dem Tag des Gerichts voller Zuversicht entgegengehen. Denn wir leben in dieser Welt so, wie Christus es getan hat. Wirkliche Liebe ist frei von Angst.

    18 Ja, wenn die Liebe uns ganz erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, der kennt wirkliche Liebe noch nicht. 19 Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat. 20 Sollte nun jemand behaupten: "Ich liebe Gott", und dabei seinen Bruder oder seine Schwester hassen, dann ist er ein Lügner. Wenn er schon seine Geschwister nicht liebt, die er sehen kann, wie will er dann Gott lieben, den er nicht sieht?

    21 Vergesst nicht, dass Christus selbst uns aufgetragen hat: Wer Gott liebt, der muss auch seinen Bruder und seine Schwester lieben.

    Nachdem in obiger WT Ausgabe zum GEGENTEIL aufgefordert wird als die Belehrung durch Johannes, ist seine Schlußfolgerung einmal mehr von Bedeutung: Kap. 2

    26 Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer.

    Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge.

    Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus. 28 Meine Kinder, lasst euch durch nichts von Christus trennen. Dann werden wir ihm voll Zuversicht entgegengehen und brauchen sein Urteil nicht zu fürchten, wenn er kommt.

    In und mit der Liebe Gottes sowie seines Sohnes!
    Matthäus

    ————————————————————–
    Danke Matthäus für diese tollen Bibeltexte und ergänzenden Gedanken.

    l.G.
    Bruderinfo

  • Anna
    November 21, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,
    zunächst Bruderinfo herzlichen Dank für den ermunternden Artikel. Jehova liebt seine Diener ohne wenn und aber.
    Was mir dazu noch auf die Schnelle einfällt:

    NW-übersetzung: (Zephanja 3:14-20) 14 Juble, o Tochter Zion! Brich in Freudenrufe aus, o Israel! Freue dich, und frohlocke mit ganzem Herzen, o Tochter Jerusalem! 15 Jehova hat die auf dir [lastenden] Gerichte entfernt. Er hat deinen Feind weggeschafft. Der König Israels, Jehova, ist in deiner Mitte. Du wirst kein Unglück mehr fürchten. 16 An jenem Tag wird zu Jerusalem gesagt werden: „Fürchte dich nicht, o Zion. Mögen deine Hände nicht erschlaffen. 17 Jehova, dein Gott, ist in deiner Mitte. Als ein Starker wird er retten. Er wird mit Freuden über dich frohlocken. Er wird schweigen in seiner Liebe. Er wird sich über dich freuen mit Jubelrufen.

    Jehova schweigt in seiner Liebe insofern, dass er uns keine Vorhaltungen macht,z.B. Vers 17.
    Das ist es was mich unendlich ermuntert und mir hilft Jehova treu zu bleiben.
    So sehe ich das! Durch die Liebe Jehovas brauchen wir keine Angst mehr zu haben.
    Eine gute Nacht an Alle bzw. einen guten Morgen
    wünscht herzlich Anna

  • Matthäus
    November 21, 2011

    Liebe Anna!

    Zu Deinem Text ist mir noch dieser eingefallen und zeigt ebenso daß Jehova auch Strafe zuläßt aber seine Barmherzigkeit kein Ende hat:

    Klag.3:

    21 Aber eine Hoffnung bleibt mir noch, an ihr halte ich fest: 22 Die Güte des Herrn hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf, 23 es ist jeden Morgen neu! Groß ist deine Treue, o Herr! 24

    Darum sage ich: Herr, ich brauche nur dich!
    Auf dich will ich hoffen.

    25 Denn der Herr ist gut zu dem, der ihm vertraut und ihn von ganzem Herzen sucht. 26 Darum ist es das Beste, geduldig zu sein und auf die Hilfe des Herrn zu warten. 27 Und es ist gut für einen Menschen, wenn er schon früh lernt, Schweres zu tragen.

    28 Wenn Gott ihm die Last auferlegt, soll er sich darunter beugen und ruhig bleiben. 29 Geduldig ertrage er sein Leid, vielleicht gibt es noch Hoffnung. 30 Wenn er geschlagen wird, soll er die Wange hinhalten und die Demütigung ertragen. 31 Denn der Herr verstößt uns nicht für immer. 32 Er lässt uns leiden, aber dann erbarmt er sich wieder, denn seine Gnade ist groß. 33 Wenn er uns straft und Leid über uns bringt, so schmerzt es ihn selbst.

  • Manfred
    November 21, 2011

    Lieber Br. H.P.M.,
    Vielen Dank für diesen Vortrag. Mich hat besonders der Aufschluss über Joh. 3:16 erschüttert. Das die Organisation durch hinzufügen eines Wortes den Bibeltext in ganz anderem Licht erscheinen lässt. Diesen Text kennt ja jeder Zeuge auswendig und ich muss mir jetzt auf die Zunge beissen, damit ich nicht mehr „ausübt“ sage.
    Ich habe den Text mit 9 anderen Bibelübersetzungen verglichen, nirgends steht dieser Zusatz außer in der neuen Weltübersetzung. Wenn ich anderen Internetseiten glauben darf, dann gehen die dort von etwa 23.000 Änderungen gegenüber dem Urtext aus. Vielleicht sind es nicht ganz so viele aber ich war damals dabei als „unsere“ Übersetzung freigegeben wurde. Man rühmte sich jetzt damit endlich eine Bibel zu haben, die dem Urtext am nächsten kommt und dazu auch noch verständlich geschrieben ist.
    Dabei wurden wir betrogen, denn wenn wir nur noch diese Bibel gebrauchen, dann würden uns die vielen falschen Lehren im WT ja nicht auffallen. Wer hätte damit gerechnet, das sie nichtmal davor zurück schrecken, gleich die Bibel zu verfälschen.
    Vielen Dank für diesen Hinweis.
    Liebe Grüsse Manfred

  • little_sunflower
    November 21, 2011

    Wo ist da der Unterschied ob jetzt das Wort „ausübt“ da steht oder nicht? Aus anderen Texten in der Bibel geht ganz klar hervor dass Glaube aktiv ist. Wenn ich Glauben habe, zeige ich ihn, übe ihn aus, bin aktiv, nicht passiv.

    Allseits bekannt Jakobus 2:17:

    So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat (Einheitsübersetzung)

    So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.(Luther)

    Genauso ist es auch mit dem Glauben: Wenn er allein bleibt und aus ihm keine Taten hervorgehen, ist er tot.(Gute-Nachricht)

    Oder, auch allseits bekannt, Hebräer 11, wo Glaube stets mit Taten in Verbindung gebracht wird. Wenn man Glauben hat, wie sollte er sonst zu sehen sein wenn nicht durch Taten, durch’s Ausüben????

  • Christin
    November 21, 2011

    Hallo little_ sunflower,

    ein schöner Artikel dazu von Bruder E.F
    Glaube – Werke

    Einige Leute könnten zu der Aussage sagen: ‚wir können durch eigene Leistung nichts hinzufügen‘ und zu Joh. 6:29 folgendes aus:

    „Glaube ohne Werke ist tot, Werke ohne Liebe ist nichts.“
    Jesus sagte: ‚Ich werde meinen Glauben durch meine Werke zeigen‘. Glaube ist ein tätiger Glaube. Man muss durch seine Lebensweise zeigen, dass man den Willen Gottes tut, daran sind seine Anbeter zu erkennen.

    Sie haben völlig recht, ich bin ganz ihrer Meinung, aber sie haben offensichtlich meine Ausführungen in diesem Punkt völlig missverstanden. Das wundert mich nicht. Ich bekomme in vielen Gesprächen über unsere Rettung von aufrichtigen Zeugen Jehovas spontan immer wieder die gleiche Antwort, den Text aus Jakobus 2:26, nämlich ‚Glaube ohne Werke ist tot.‘

    Letzthin las ich in einer Broschüre, die Menschen entsprächen in unterschiedlicher Weise Gottes Anforderungen, von 0% bis über 90%, und der Unterschied bis zu den von Gott geforderten 100% würde durch Jesu Loskaufoper, durch sein Lösegeld hinzugefügt. Hier kommt wieder das Verlangen nach der menschlichen Leistung durch, die ihr Leben sich mehr oder weniger selbst verdanken will. Das war ja schon das Problem des Pharisäers in Jesu Erzählung nach Lukas 18:9-14. Doch wie sieht uns Gottes Wort?

    In Römer 1 und 2 zeigt Paulus, dass alle Menschen, sowohl die Nichtjuden, ob sie nun nicht auf Gott achten oder doch noch auf die Stimme des Gewissens hören, wie auch die Juden in ihrer Gesetzesstrenge ohne Entschuldigung vor Gott sind; dies gilt daher auch für uns selbst. Nach Römer 3:9-12 sind wir alle unter der Sünde verurteilt, tot in unseren Sünden. Würde jemand seine Rechtfertigung ‚verdienen‘ wollen, dann müsste er das Gesetz, und zwar das ganze Gesetz (Jakobus 2:1) halten, was unmöglich ist (Apg.15:10; Röm. 3:20). Und es gibt auch keine anderen Werke, die wir Gott zu unserer ‚Rechtfertigung‘, zu unserer Rettung vorweisen könnten (Eph. 2:5+8-9). Wir haben nicht 1% Verdienst vor Gott (was nicht bedeuten soll, dass Gott nicht auf unser Tun, auf unsere Werke achten würde).

    Gott aber hat uns aus Gnade, oder, wie die Neue-Welt-Übersetzung sagt, aus ‚unverdienter Güte‘ gerechtfertigt (Güte, wenn unverdient, ist ja Gnade; beide Begriffe sind hier Synonyme; ich bleibe hier aus Gründen der Wortkürze bei ‚Gnade‘). Gott hat uns jedoch nicht einfach auf Grund seiner Allmacht gerechtfertigt; die Bibel zeigt: Gott ist ein heiliger Gott, der Sünde nicht einfach ‚unter den Teppich kehrt‘; Sünde wird verurteilt, bestraft, und er wird auch seine eigene Gerechtigkeit nicht verletzen. Doch hat Gott den gesandt, der uns unsere Sünden abnahm – deshalb führen die Zeugen Jehovas ja zu Recht an, dass wir die Rettung unserem Gott verdanken -, für sie verurteilt wurde und sie sühnte, somit ist die Rettung Gottes Angebot und Geschenk in Christus Jesus an die, welche glauben (Römer 3:24). Hat hier Gott seine Gerechtigkeit verletzt? Nein, er hat sie erwiesen (Röm. 3:25-26). Denn die Sünden wurden verurteilt, bestraft, ein Sühnopfer wurde bestellt. Daher können sich die Sünder jetzt Gott nahen, bekleidet in der Gerechtigkeit Christi, nicht in eigenem Verdienst (2.Kor.5:21).

    Ein Beispiel zur Erläuterung:
    Ein Angeklagter steht wegen eines schweren Vergehens vor Gericht. Die volle Schwere des Gesetzes wird angewandt; er wird verurteilt; doch steht es außerhalb seiner Möglichkeiten, die Strafe zu bezahlen. Der Richter aber, nachdem er Recht gesprochen hat, steigt vom Richterstuhl herab und bezahlt die Schuld des Verurteilten. Dieser verlässt als freier Mann das Gericht. Er ist gerechtgesprochen, dem Gesetz und der Gerechtigkeit sind Genüge getan; er kann nicht wiederum angeklagt werden, seine Schuld ist bezahlt. Er lebt von jetzt an zwar nicht in seiner eigenen, jedoch in der Gerechtigkeit eines anderen; deshalb gibt es auch jetzt (wie alle Bibelübersetzungen aussagen, auch die Interlinear-Übersetzung der Neuen-Welt-Übersetzung) keine Verurteilung mehr für jene, die in Christus Jesus sind (Römer 8:1). Natürlich könnte jemand dieses Lösegeld ablehnen und sagen, er will die Schuld durch eigene Leistung bezahlen – so wie viele Juden der Tage Jesu entschieden. Dann wäre ein solcher Mensch immer noch der Verurteilte. Aber wenn er das Lösegeld annimmt, bedarf er keiner eigenen Anstrengungen mehr, um freigesprochen zu werden; er ist freigesprochen. Ihm wurde Gerechtigkeit geschenkt.

    Jesus hat die Sünden der Menschen vor Gott gesühnt; Gott hatte ihn zu diesem Zweck gesandt. Es war Gottes Geschenk, was auch einschloss, dass jene, die es annahmen, Vollmacht haben, Gottes Kinder zu sein (Joh.1:12).

    Die Frage ‚tue ich genug, um gerettet zu werden?‘ geht also an den biblischen Wirklichkeiten vorbei; ja noch mehr: Paulus warnt davor, durch Werke gerechtgesprochen werden zu wollen, weil wir dadurch das Lösegeld Christi sogar gering schätzen könnten (Gal. 5:4; Röm. 11:6; 2.Tim. 1:9; Tit. 3:7). Wenn du meinst, dass deine Werke zu deiner Rettung beitragen müssten, dann hältst du das Opfer Christi nicht für ausreichend; du erwartest Lohn, nicht Gnade (Römer 4:4-5), und stehst beständig unter einem Druck, deine Rettung zu erarbeiten.

    Soll das aber heißen, dass Christen keine Werke haben sollten? Das sei ferne! Hier stimmen Paulus und Jakobus völlig überein. Paulus machte deutlich, dass wir uns nicht selbst durch Werke erretten, sondern dass Gerechtsprechung aus Glauben kommt, er zeigt dies auch am Leben Abrahams (Römer 1:17 und 4:3,18-22). Auch Jakobus spricht vom Glauben, von dem gleichen Glauben; er spricht auch von Werken, aber er stellt die Werke nicht neben den Glauben als zusätzliches Erfordernis, sondern zeigt, dass Glaubenswerke Ergebnisse und Bestandteil eines bereits vorhandenen Glaubens sind. Auch für Jakobus genügt zur Rettung der Glaube; darum geht es ihm von Anfang an (Jak.1:3), sein Anliegen ist ein lebendiger Glaube, der sich im Tun bewährt, in Alltagssituationen, in Versuchungen und Herausforderungen der Zeit. Das Tun ist ein Kriterium für das Vorhandensein lebendigen Glaubens. Dabei dürfen Baum und Früchte, Glauben und Werke nicht verwechselt werden. Früchte existieren nicht zusätzlich zum Baum, sondern sind Teil des Baumes, so wie Werke Teil des Glaubens sind. Nicht die Werke machen den Glauben, und gute Werke machen nicht den Glauben gut. Es ist wie beim Barometer: Es gibt nicht gutes Wetter, weil das Barometer steigt, sondern wir sehen an dem steigenden Barometer, dass es gutes Wetter gibt.

    Paulus denkt übrigens hier nicht anders als Jakobus. Zwar ist er eindeutig und unnachgiebig, wenn es um die Frage der Rettung aus Glauben allein, um die Stellung Christi geht, denn hier geht es um das Heil, um die Kernfrage der guten Botschaft, des Evangeliums (1.Kor. 2:2; Gal. 2:5); ein verfälschtes Evangelium wollte er nicht hinnehmen (Gal. 1:6-9); für ihn gab es nur das Evangelium der Rettung aus Glauben an den Sohn Gottes, der für Sünder starb.

    Dennoch hatte Paulus eine klare Sicht bezüglich der Werke. Werke können zwar nicht zum Sühnopfer Christi und damit zur Rettung beitragen – Gott sei Dank dafür, denn wer könnte je beurteilen, wann unsere Werke dazu ausreichen? Sie würden es nie! -, denn sie heben die Sünde nicht auf und ersetzen nicht das Sühnopfer; Christi Opfer ist dazu völlig ausreichend. Aber unmittelbar, nachdem Paulus gesagt hat, dass wir nicht aus Werken gerettet werden (Eph. 2:8-9), fügt er in Vers 10 hinzu, dass wir aber z u guten Werken bestimmt sind; auch in Röm. 12:1,9-22 spricht er davon, dass Christen ihre Leiber als lebendige Schlachtopfer darstellen, indem sie die dort angeführten Werke (und andere) verrichten. Er erklärt auch, dass wahrer Glaube in der Liebe wirksam wird (Gal. 5:6; 6:10). Wirken hat die gleiche sprachliche Wurzel wie Werk. Auch Jesus selbst, der sagte ‚Wer an den Sohn glaubt, wird leben‘, spricht von den Früchten, an denen wir seine Nachfolger erkennen könnten.

    Auch das Bekennen des christlichen Glaubens gehörte nach Röm. 10:9-10 zu den Merkmalen eines Christen, doch müssen sich solche Bekenntnisse im Tun verwirklichen (Jak.2:15-17). Für Jakobus ist der Glaube zur Rettung nicht ergänzungsbedürftig; für ihn ist dieser Glaube ein Ganzes; Glaube bildet mit den Werken eine Einheit; durch sie wird der Glaube gleichsam nach außen sichtbar, er kommt in ihnen zur Erfüllung.

    Somit hat Jakobus keine andere Einstellung als Paulus. Der Glaube ist – allein – entscheidend für die Rettung aus Gnade. Die Werke sind nicht Voraussetzung für den Glauben, sondern seine Frucht, sie sind nicht Bedingung für die Rettung, sondern der Erweis der Rettung. Sie sind Ausdruck des Dankes und Lobpreises für Gnade, nicht ein Kaufpreis. Den hat unser Herr, Jesus Christus, schon lange erbracht.

    Ich möchte noch ein Beispiel geben; stelle Dir vor, du siehst in einer Familie ein Kind fleißig bei der Hausarbeit und anderen anfallenden Tätigkeiten helfen; es verrichtet viele ‚gute Werke‘. Wenn Du fragst, warum es dies alles tut, wie wird es wohl antworten? Vielleicht wird es sagen: ‚Ich tue das, damit mein Vater mich liebt, also um mir die Liebe meines Vaters zu verdienen‘ oder es wird sagen ‚Ich tue das, denn ich gehöre zur Familie, ich habe einen Vater, der mich liebt; ich bin beständig bei ihm, und ich möchte ihm Freude machen; ich gehöre zu ihm, und er ist stets für mich da‘. Wie würde wohl ein Christ über sein Tun denken, wenn er weiß, dass seine Schuld von Gott in Christus bezahlt, dass ihm voll vergeben wurde und er ein Glied in der Familie des Vaters ist?

    Lebendiger Glaube wird Frucht tragen, so wie die Samen, denen Gott Wachstum gibt, Frucht tragen. Nicht dem Samen gebührt die Ehre, sondern dem, der Wachstum gibt, nicht dem Glaubenden, sondern dem schenkenden Gott und gnädigen Vater wie auch dem Sohn, unserem Herrn (Joh. 5:23).

    E.F.

    LG an Alle

  • Walter
    November 21, 2011

    Hallo liebe Christin,

    vielen Dank für die tolle Erklärung und Zusammenfassung des bisher
    zu diesem Thema Gesagten.

    Man legt immer so großen Wert auf das Tun, auf Leistung auf die Werke im Leben eines Christen.
    Das „Sich verausgaben“ ist recht und gut und wer es möchte und kann soll es auch tun. Aber was ist, wenn jemand alt wird und nicht mehr so kann ?
    Ist dann sein Glaube weniger wert ? Zerfällt er dann ?
    Was ist, wenn ich krank bin und vielleicht ganz einfach meine Ruhe möchte und nicht so kann wie die anderen es wollen?
    Sind dann meine Früchte wertlos oder faul ?
    Kann ich dann, ohne „Früchte“, kein Christ mehr sein ?

    Wenn dem so wäre, hätte ich die Botschaft der Bibel falsch verstanden.

    Deshalb bin ich für Deinen Kommentar sehr dankbar.
    Und möchte mich dem Schreiber, vergangener Tage anschließen, der sinngemäß, allerdings zu einem anderen Thema sagte: Da gehe ich viel lieber direkt zu Jesus, der die Einladung aussprach: Kommt zu mir alle, die Ihr Euch abmüht und beladen seid. Ich will euch erquicken…..

    Liebe Grüße

    Walter

  • Anna
    November 21, 2011

    Liebe Christin,
    vielen Dank für die Einstellung der Gedanken von E.F. Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Liebe Grüße und Gute Nacht Anna

  • Manfred
    November 21, 2011

    Hallo,
    Der Unterschied ist der, wenn dort steht ausüben, dann musst Du in jedem Fall was tun, denn der Umkehrschluß ist der, übst Du den Glauben eben nicht aus, kannst Du nicht gerettet werden.
    In allen anderen Bibelübersetzungen steht jedoch nur, wer glaubt wird gerettet werden. Das würde schon ausreichen.
    Der Übeltäter der neben Jesus am Stamm hing, konnte buchstäblich gar nichts mehr tun. Trotzdem sagte Jesus zu ihm: Wahrlich ich sage Dir, Du wirst mit mir im Paradies sein.
    Wenn Du wirklich aufrichtig glaubst, wirst Du automatisch gemäß Deinem Glauben handeln. Somit tust Du ganz von alleine Werke, aber Jehova gewährt Dir trotzdem seine Gnade, wenn Du auch nur glauben würdest.

    Wie würde es denn aussehen, wenn jemand Werke tut, nur um andere zu beeindrucken, aber nicht gemäss wirklichem Glauben? Sozusagen Vortäuschung falscher Tatsachen? Dann tut man vielleicht die gleichen Werke wie ein anderer, aber nicht gemäß Glauben, sondern um vielleicht ein Dienstamt zu bekommen. Glaube mir, ich bin lange genug ein Zeuge Jehovas, da sind mir einige solcher Brüder aufgefallen. Vorne herum hui, hinten herum pfui.
    Somit ist hier wirklich nur der wahre Glaube entscheidend, denn Jehova sieht ins Herz und beurteilt danach, nicht nach dem offensichtlichen. Das machen nur die Menschen. Gehst Du jeden Monat den Versammlungsdurchschnitt in den Dienst und dann wirst Du zum Dienstamtgehilfen ernannt. Da spreche ich aus eigener Erfahrung und genau das haben mir die Ältesten geraten.
    Da also in der NWü ausübt steht, soll das nur biblisch untermauern, das alle schön brav WT verteilen gehen und in jeder Versammlung wird ermuntert immer mehr zu tun um Jehova zu gefallen, dabei braucht man das gar nicht. Deshalb ist das so verwerflich, dass man dieses Wort hinzugefügt hat.
    Liebe Grüße Manfred

  • Caleb
    November 21, 2011

    Glaube ohne Werke ist tot. Genauso sind Werke ohne Glauben tot.

    Wer z. Bsp. nur wegen des Monatsberichts in den Dienst geht, dessen Werke sind tot.

    Wer über Gott und seinen Sohn spricht (darüber viell. aber keinen Bericht abgibt) und sein Leben nach seinem Gewissen (und nicht dem, was ihm vorgesagt wird) ausrichtet, wird entsprechend handeln und dann sind der Glaube und die Werke in Gottes Augen lebendig und annehmbar.

    Was ist leichter? Mit Ärzten ohne Grenzen in irgendein Katastrophengebiet zu reisen und dort zu helfen, oder den Mitmenschen mit Migrationhintergrund und sehr intensiven Körpergeruch in der U-Bahn ein Lächeln zu schenken und den Platz neben sich anzubieten?

    Glaube und Werke müssen aus einem selbst kommen. Die Antriebsfeder darf nicht von einer Bühne oder Kanzel oder sonstwas kommen, mit irgendeinem Heilsversprechen. Sonst werden die Menschen Hülsen, die automatisch ihre Tätigkeiten verrichten, und dieses Gefühl hab ich oft in den Versammlungen.

    C.

  • Dennis
    November 21, 2011

    Lieber Caleb,

    wie Recht du hast. Sehe das genauso!

    LG
    Dennis

  • Michael
    November 21, 2011

    Hallo zusammen,ich denke Glauben zeigt man am besten wenn man „Liebe untereinander“auslebt,das ist nämlich das was JESUS gesagt hat, woran man seine Jünger,d.h. diejenigen erkennen würde,die an ihn glauben.Dazu könnte man ,wenn man ins Detail gehen möchte noch die „Früchte des Geistes“anfügen.
    Wenn wir uns ehrlich in den Versammlungen umsehen ist das alles nur in sehr begrenztem Umfang zu sehen,und die wenigen die versuchen das wörtlich zu nehmen, werden schnell „Besuch“ bekommen.Es wird dann schnell offenbar,wer Herr über seinen Glauben ist oder wer beHERRscht wird.
    Ein schönes Wochenende wünscht seinen Brüdern und Schwestern
    Michael

  • Dennis
    November 21, 2011

    Liebe littel sunflower,

    es ist ein GROSSER Unterschied auch wenn es nur ein Wort ist.

    1. zeigt die Art und Weise der Einfügungen wie in diesem Fall, dass die Autoren der NWÜ eben nicht das hatten was im 1. Studienartikel WT 15.01.12 gesagt wird: „Wahre Christen haben Achtung vor Gottes Wort“

    Die NWÜ entstand in den 1950iger Jahren, zu einer Zeit als das Leistungsevangelium schon stark im Vordergrund war. Die Voreingenommenheit zeigt sich hier ganz deutlich, wie auch z.B. in Jer. 29:10 (wg. 1914) oder Joh. 17:3.

    2. natürlich war echter glaube auch „passiv“. Du hast ja auch Hebr. 11 zitiert und daraufhin hab ich nochmal genau nachgelesen. Hier die Beispiele für „passiven“ Glauben aus diesem Kapitel, der von Jehova gesegnet wurde:

    Vers 1: der „Glaube“ ist die „gesicherte Erwartung erhoffter Dinge“. (es wird nichts von Taten gesagt)

    Vers 5: Henoch wurde entrückt, weil er „Gottes wohlgefallen“ hatte durch „Glauben“. (es werden keine Taten erwähnt)

    Vers 11: Sarah empfing „Kraft“, weil sie an die „Verheißung“ letztlich „geglaubt“ hat, auch wenn das am Anfang nicht so war. (wieder werden keine Taten Saras genannt)

    Natürlich ist in diesem Kapitel viel von Männern und Frauen die Rede, die konkret etwas getan haben, das will niemand bestreiten. Es kommt aber darauf an wie man etwas gewichtet und im Kontext sieht.

    3. Jak. 2:17 ist ein gutes Beispiel dafür was passiert, wenn man eine Bibelstelle inflationär oft gebraucht um ein Lehrgebäude zu rechtfertigen, wie auch z.B. Matth. 24:45-47 („Sklave“). Nach Jahren und Jahrzehnten der Wiederholung ist ein „gut geschulter“ ZJ so trainiert, dass er im Schlaf aufsagen kann was diese Verse lt. „Slaven“-Interpretation zu bedeuten haben. 9 von 10 ZJ würden beim lesen oder rezitieren von Jak. 2:17 sofort und instinktiv an den „Predigtdienst“ denken, etwas anderes wurde ihnen ja auch nicht beigebracht. Sie sind nicht in der Lage den Kontext von Jakobus zu lesen und zu erkennen was er sagen wollte.

    Jesus hat ja ebenfalls gesagt: „lehrt sie alles zu halten was ich euch geboten habe“ (Matth. 28:20). Demnach sollte der Glaube sich an Jesus orientieren und dem was er gelehrt und geboten hatte. Übrigens hat Jesus nur einmal von einem „Gebot“ gesprochen und zwar in Joh. 13:34. Hier ist nämlich vom Gebot der Liebe die Rede, nicht vom Predigtdienst. Auch sind seine „wahren“ Nachfolger nicht am Markenzeichen HzH-Dienst zu erkennen, wie es uns immer wieder vom Sklaven vorgebetet wird (z.B. „Legt gründlich Zeugnis ab…“-Buch), sondern an dem was in Joh. 13:35. Das sollte das „Markenzeichen“ wahrer Christen sein.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    November 21, 2011

    Hallo sunflower!

    Das mit den Glaubenswerken ist so eine Sache – frag irgend einen ZJ zur Aussage von Jakobus – welche Werke sind gemeint – 99% sagen
    ja der Predigtdienst! Und wovon hat Jakobus gesprochen?

    Der Zusammenhang läßt nur eines zu: DIE NÄCHSTENLIEBE – und genau die fehlt bei den ZJ. Da werden wenn es um Spenden zu karitativen Einrichtungen geht, lieber davon abgeraten – man möchte die Spenden selber kassieren.

    Das mit den Glaubenswerken nicht der Predigdienst gemeint sein kann – ZJ behaupten ohne PD keine Taufe und auch keine Rettung.
    Dann soll bitte einer diese folgenden Bibelzitate erklären:

    Eph. 2: Denkt immer daran: Alles verdankt ihr allein der Gnade Gottes. 6 Durch den Glauben an Christus sind wir mit ihm auferstanden und haben einen Platz in Gottes neuer Welt1. 7 So will Gott in seiner Liebe zu uns, die in Jesus Christus sichtbar wurde, für alle Zeiten die Größe seiner Gnade zeigen. 8 Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. 9 Durch eigene Leistungen kann man bei Gott nichts erreichen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden.

    Oder auch diese ähnliche Feststellungen:

    Röm 3,24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat.

    Röm 9,16 Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt.

    Gal 2,16 Trotzdem wissen wir inzwischen sehr genau, dass wir nicht durch Taten, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir allein durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber, weil wir die Forderungen des Gesetzes erfüllen. Denn wie die Heilige Schrift sagt, findet kein Mensch durch gute Werke Gottes Anerkennung.“

    Eph 1,7 Denn durch sein Blut, das er am Kreuz vergossen hat, sind wir erlöst, sind unsere Sünden vergeben. Und das verdanken wir allein Gottes unermesslich großer Gnade.

    Wer angesichts solcher Aussagen der hl.Schrift immer noch das Leistungsevangelium (Stunden machen) einfordert, der lehnt in Wahrheit ab was Gott uns schenken will:

    Röm. 10:3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    lg. Matthäus

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

20 + dreizehn =