118 Comments
  • Anna
    September 22, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern, liebe Bethelmitarbeiter und Brüder in Aufsichtsstellungen,

    der Satz am Ende im Artikel von Bruderinfo ob die Glieder der leitenden Körperschaft dem Vorbild der Apostel entsprechen:

    „Diese Männer, angeblich vom Geist Gottes geleitet, unterscheiden sich wenig von allen anderen Menschen in ähnlichen organisatorischen Stellungen.“

    Wobei mir zum Thema Organisation und dem Körperschaftsstatus noch etwas einfällt:

    Wie viele von uns schon kommentiert haben benötigen wir zu unserem Glauben an Jehova und Christus KEINE Organisation. Das ist eine Herzensangelegenheit zwischen uns und unserem Schöpfer.
    Andererseits muss man natürlich in vernünftigem Umfang Ort und Zeiten des Zusammenkommens usw. „organisieren“. Organisation soll den Menschen DIENEN, nicht umgekehrt.
    Da wir ja so bestrebt auf den Körperschaftsstatus und die daraus resultierenden Rechte waren und noch sind habe ich jetzt eine Anmerkung:

    Die Glieder der leitenden Körperschaft und die führenden Aufseher unterscheiden sich im Punkt Sozialarbeit und Menschlichkeit von den anderen organisieren Kirchen.
    Als Begründung füge ich eine paar Sätze ein die ich aus Wikepedia kopiert habe zum Thema Notfallseelsorge:

    ZITAT:
    Indikationen für den Einsatz der Notfallseelsorge Notfallseelsorger im Einsatz auf einer ÜbungIndikationen für den Einsatz der Notfallseelsorge sind unter anderem:

    erfolglose Reanimation zu Hause
    Suizid oder Suizidversuch
    plötzlicher Kindstod
    Verkehrsunfall (auch im öffentlichen Nahverkehr)
    Betreuung von Helfern bzw. Zeugen nach einem Unglück
    Großschadensfälle (z. B. MANV oder GAU)
    Überbringung von Todesnachrichten mit der Polizei
    Evakuierung nach Brand oder Explosion.

    Zum Selbstverständnis der christlichen Kirchen gehörte von Beginn der Kirchengeschichte an, die aktive Hilfe für leidende Menschen als genuine Aufgabe anzusehen (Caritas). Entsprechend war die humanitäre Tätigkeit der großen Hospitalorden des Mittelalters, etwa der Johanniter, gleichermaßen auf seelsorgerisch-psychische wie auf fachpraktisch-medizinische Betreuung ausgerichtet. Eine spezielle seelsorgerische Betreuung der Rettungsdienste gab es jedoch bis Ende des 20. Jahrhunderts nicht in organisierter Form; die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst 1990 ging auf Initiative einzelner Pfarrer zurück, die gleichzeitig in Rettungsdiensten tätig waren.[6]

    Auf den Bedarf psycho-sozialer Betreuung in Notfällen wurde kurz darauf auch von manchen Rettungsdiensten selbst reagiert und es entstanden ähnliche Einrichtungen der Rettungsdienste ohne den seelsorgerischen Ansatz, zuerst 1994 beim Arbeiter-Samariter-Bund in München (siehe dazu Krisenintervention im Rettungsdienst).

    Einer breiteren Öffentlichkeit wurde die Arbeit der Notfallseelsorge durch das ICE-Unglück von Eschede 1998 bekannt. Hier waren zahlreiche Notfallseelsorger im Einsatz, um Überlebende, Angehörige und Rettungskräfte zu betreuen, worüber auch in den Medien berichtet wurde.

    Zunehmend wird auch die Einbeziehung von Muslimen in der Notfallseelsorge angestrebt. So führt beispielsweise die Christlich-Islamische Gesellschaft in Verbindung mit der Evangelischen Kirche im Rheinland seit Anfang Dezember 2009 zwei erste Ausbildungskurse für muslimische Notfallseelsorger durch.[7] Die Ausschreibung für diese Ausbildung hat eine große Zahl von Interessenten gefunden. ZITAT ENDE

    Und wo bitte wirkt die Religionsgemeinschaft mit? Also unterscheid sich die Brüder in Aufsichtsstellungen darin von anderen Religionsführern, dass sie keine Verantwortung für diese Welt übernehmen. So auf diese Weise, dass eben Menschen falls notwendig geholfen wird???
    Wir haben zwar in den Versammlungen Notfallpläne für Naturkatastrophen usw. über die Predigtdienstgruppen. Das ist gut, nur nützt das der Menschheit im allgemeinen nichts. Wem stehen WIR denn seelsorgerisch ungeachtet seiner Religionszugehörigkeit bei. Sollte das eine christliche Gemeinschaft mit staatlicher Anerkennung nicht eher anstreben? Und ist es nicht so, dass jeder von uns bereitwillig diese Dienste in Anspruch nimmt? Ja in Anspruch nehmen muss falls er in einen Unfall, Unflücksfall oder was auch immer gerät um nicht daran zu zerbrechen.

    Nur so mal zum Nachdenken, ist mir heute Nacht mal eingefallen. Hintergrund ist, weil ich gestern noch etwas über Krisenintervention in einem Magazin gelesen habe. Und dann bemerkt habe, dass wir uns als aktive Zeugen Jehovas da nicht engagieren. Im Gegenteil: Die Organisation bewirkt ja mit ihrer Handlungswseise bezüglich der die Geinschaft verlassenden Brüder oder die ausgeschlossenen erst diese Krisen.

    Viele Grüße aus der nebligen Mittagspause sendet Anna

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Vielleicht kann noch jemand anderer hierzu etwas berichten!

    Laut der Zeitschrift „GEWINN“ 10/2011 (Österreich) auf der Seite 162 wurde das Bethel Wien nun an IMMOVATE GmbH für

    U N T E R 2 Millionen verkauft ! ???

    Ein Grundstück mit fast 6.000 m² in Wien Hitzing wo sich die Grundstückspreise im Bereich von 1.000 bis 6.000 Euro bewegen – also selbst bei nur 1000,- Euro komme ich auf 6 Millionen Euro nur für das Grundstück – da sind aber mehre Gebäude mit Tiefgarage drauf die im besten Zustand sind.

    Welcher Deal ist hier gelaufen ? Da hatte man 100erte Brüder Monatelang kostenfrei arbeiten lassen und nun wurde das alles für unter 2 Millionen Euro verscherbelt – wer kann „Licht ins Dunkel“ bringen ? Für mich ein weiterer Beleg der dubiosen Machenschaften der WTG !

    lg. Matthäus

  • Alois
    September 22, 2011

    Liebe Schwestern
    Liebe Brüder

    Zu der Frage dieses sehr guten Vortrages ein Gedanke:

    Matth. 7
    16. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube, oder von Disteln Feigen?

    Welche Früchte könnte Jesus gemeint haben? Ist es der Predigtdienst?

    Lesen wir weiter:

    17. Also bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.
    18. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte bringen.
    19. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
    20. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

    Jetzt wirds spannend:

    21. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
    22. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt, und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben, und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
    23. Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!

    Wer hat den eigentlich die ganzen Jahrzehnte im Namen Jesus oder im Namen Jehovas geweissagt und Wunder vollbracht? War und ist es nicht die Organisation die ständig im Namen Jehovas weissagt und scheinbare Wunder vollbracht hat? Die Mehrung, der Erfolg, der Segen, alles sei durch die Hilfe Jehovas erreicht worden, diese „Wunder“ sind aber das Werk von Menschen.

    Ja sie weissagt ständig im Namen Jehovas, sie sagt sogar, sie sei die einzige Verbindung zu Jehova, der Kanal, die geistige Speise betreffend. Sie sagt damit, sie sei die Türe zum ewigen Leben, dabei sagt Jesus er sei die Tür. Sonst kenne ich keinen Menschen auf Erden der das alles von sich behauptet.

    Aber wenn die Türe zur Rettung zu ist, dann werden sie vergebens darum bitten dass der Jesus und sein Vater die Türe aufmacht.

    Jesus wird sagen: Ich kenne Euch nicht, weichet von mir ihr Übeltäter.

    Die Organisation würde einwenden sie bringe doch gute Früchte. Aber was sagte Jesus wer überhaupt gute Früchte bringen kann?
    Jesus sagte in folgenden Versen eindeutig, dass nur diejenige Rebe gute Früchte bringen kann die am Weinstock bleibt.

    (Kurze Weinbauschulung für Nichtwinzer:
    Der Weinstock ist das braune Holz das mit den Wurzeln im Boden steckt und oben die letztjährige braune Gerte hat.
    Die Rebe ist der einjährige Schössling der im Frühling aus den Knospen des braunen Weinstocks herauswächst und grün ist, Blätter hat und die Trauben trägt.)

    Jetzt sagt aber Jesus, wer nicht in ihm bleibt, wird keine gute Frucht tragen, so wie eine Rebe verdorren wird wenn sie nicht am Weinstock bleibt.

    Johannes 15
    1. Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
    2. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, auf daß sie mehr Frucht bringe.
    3. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
    4. Bleibet in mir, und ich in euch. Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir.
    5. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir könnt ihr nichts tun.
    6. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.

    Da die Organisation lehrt, dass nur durch sie, bzw. nur wer ihr folgt gute Früchte trägt, hat sie sich zum Weinstock erhöht. Die Organisation stellt sich als Weinstock dar, denn ohne sie anzuerkennen gäbe es keine Rettung. Wer die Organisation kritisiert, wird hinausgeworfen und verbrannt. Sie hat somit die Stellung des Jesus eingenommen.

    Nach dem Worte Jesu ist aber jede Rebe die nicht am Weinstock Jesu wächst zum verdorren und verbrennen verurteilt.
    Somit trägt nur derjenige gute Frucht, der am Weinstock Jesus bleibt und nicht am Weinstock Organisation hängt. Denn beidesn geht nicht, weil wir nicht 2 Herren dienen können.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    September 22, 2011

    Hallo liebe Brüder und Schwestern,

    da unser Bruder Alois diese Gedanken schon wunderbar anahnd der Bibel erklärt hat, möchte ich diese nur um einen Aspekt erweitern. In Hes. 14 wird eine Situation beschrieben, die man wohl auch auf die heutigen sogenannten „Propheten“ anwenden kann. Beachten wir auch, dass es nicht die Männer und Frauen des Volkes waren, die sich vor Hesekiel setzten, sondern dass es einige der „Älteren Männer Israels“ waren. Es heißt dort:

    (Hesekiel 14:1-23) Und es kamen dann Männer von den Älteren Israels zu mir und setzten sich vor mir nieder. 2 Da erging das Wort Jehovas an mich und lautete: 3 „Menschensohn, was diese Männer betrifft, sie haben ihre mistigen Götzen in ihrem Herzen aufkommen lassen, und die Ursache zum Straucheln, die ihre Vergehung veranlaßt, haben sie vor ihr Angesicht gesetzt. Soll ich mich von ihnen überhaupt befragen lassen? 4 Darum rede mit ihnen, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „Jeder vom Hause Israel, der seine mistigen Götzen in seinem Herzen aufkommen läßt und der die eigentliche Ursache zum Straucheln, die sein Vergehen veranlaßt, vor sein Angesicht setzt und der tatsächlich zum Propheten kommt — ich, Jehova, ich will mich dazu bringen lassen, ihm in der Sache gemäß der Menge seiner mistigen Götzen zu antworten, 5 zu dem Zweck, das Haus Israel bei seinem Herzen zu fassen, weil sie sich durch ihre mistigen Götzen von mir zurückgezogen haben — sie alle.“ ‘ 6 Darum sprich zum Hause Israel: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat: „Kommt zurück, und wendet euch ab von euren mistigen Götzen, und kehrt von all euren Abscheulichkeiten euer Angesicht ab; 7 denn jeder vom Hause Israel oder von den ansässigen Fremdlingen, die als Fremdlinge in Israel weilen, der sich davon zurückzieht, mir zu folgen, und der seine mistigen Götzen in seinem Herzen aufkommen läßt und der die eigentliche Ursache zum Straucheln, die sein Vergehen veranlaßt, vor sein Angesicht setzt und der tatsächlich zum Propheten kommt, um mich für sich zu befragen — ich, Jehova, ich lasse mich dazu bringen, ihm selbst zu antworten. 8 Und ich werde bestimmt mein Angesicht gegen jenen Mann richten und ihn zu einem Zeichen und zu Sprichwörtern setzen, und ich werde ihn bestimmt aus der Mitte meines Volkes wegtilgen, und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin.“ ‘ 9 ‚Und was den Propheten betrifft, falls er sich betören läßt und tatsächlich ein Wort redet, so habe ich selbst, Jehova, jenen Propheten betört; und ich will meine Hand gegen ihn ausstrecken und ihn aus der Mitte meines Volkes Israel vertilgen. 10 Und sie werden ihr Vergehen tragen müssen. Das Vergehen des Befragers wird sich als genau das gleiche erweisen wie das Vergehen des Propheten, 11 damit die vom Hause Israel nicht mehr davon abirren, mir zu folgen, und sich nicht mehr verunreinigen mit all ihren Übertretungen. Und sie sollen mein Volk werden, und ich selbst werde ihr Gott werden‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.“

    Wer mit diesen „Propheten“ gemeint sein könnte, darf jeder selbst für sich beantworten. Die mistigen Götzen können alle Dinge darstellen, die sich zwischen uns und Jesus und unserem himmlischen Vater stellen. Interessant ist, was hier über Jehova gesagt wird. Beachten wir den Vers 4b: „…ich, Jehova, ich will mich dazu bringen lassen, ihm in der Sache gemäß der Menge seiner mistigen Götzen zu antworten…“

    Es käme also eine Zeit, in der Jehova den Segen dieser vermeintlichen Propheten komplett entziehen würde, und sie statt einer Antwort, die das tatsächliche Wort Gottes beinhaltet, würde er ihnen „gemäß ihrer mistigen Götzen antworten.“ Diese falschen Propheten haben Götzen gedient, sie haben das Wort ihrer Götzen höher eingestuft als das Wort Jehovas.

    Erinnert uns das nicht an das, was mit Bileam geschah? Jehova wandelte seine Flüche in Segen um. Hier in Hesekiel wird quasi der umgekehrte Weg beschrieben. Der „Segen“, den diese falschen Propheten an das Volk weitergaben, die „Antworten“ die sie ihnen gaben, konnten nur falsch sein, da Jehova ihnen den Segen entzogen hatte, er würde quasi ihre „Antworten“ in Flüche umwandeln. Woran wird das deutlich? Was wäre denn mit denen, die auf diese falschen Propheten hören?

    Die Verse 10+11 sagen: „Und sie werden ihr Vergehen tragen müssen. Das Vergehen des Befragers wird sich als genau das gleiche erweisen wie das Vergehen des Propheten, 11 damit die vom Hause Israel nicht mehr davon abirren, mir zu folgen, und sich nicht mehr verunreinigen mit all ihren Übertretungen. Und sie sollen mein Volk werden, und ich selbst werde ihr Gott werden‘“

    Wer trotz des klaren Wortes Gottes, dass er damals durch seine Propheten, wie z.B. durch Hesekiel an das Volk richtete, und das heute durch die Bibel selbst, den Heiligen Geist und durch die „Stimme“ des Hirten Jesus an uns gerichtet wird, wer also trotzdem zu den falschen Propheten kam, um sich von ihnen das Wort Gottes erklären zu lassen, müsste letztendlich mit der gleichen Strafe rechnen, die auch die falschen Propheten erleiden müssten.

    Macht uns das nicht deutlich, wie wichtig es ist, seine Eigenverantwortung vor Jehova und Jesus ernst zu nehmen? Sollten wir uns von falschen Propheten das Wort Gottes erklären lassen, oder wäre es besser, gemäß 1. Johannes 2:27 folgendes zu beachten? „Und was euch betrifft: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr benötigt niemand, der euch lehre; sondern wie euch die von ihm [kommende] Salbung über alle Dinge belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und so, wie sie euch belehrt hat, bleibt in Gemeinschaft mit ihm.“

    Der GEIST lehrt uns, und wer daran zweifelt, das dieser Geist auch Einzelpersonen zum richtigen Verständnis verhelfen kann, der leugnet letztendlich die großartige Wirkung des Heiligen Geistes Jehovas.

    Warum bezeichnet sich die Organisation aber als einzigen „Kanal“?

    Es liegt auf der Hand: Wenn den einzelnen Brüdern und Schwestern vor Augen geführt würde, dass sie persönlich diesen Geist empfangen können, würde die Leitende Körperschaft und die Organisation ja ihre Legitimation verlieren. Vielen Juden damals war es scheinbar lieber, eher diese falschen Propheten zu befragen, anstatt auf die zu hören, die eindeutig als wahre Propheten zu erkennen waren.

    Jehova zeigt uns aber durch Hesekiel auch, dass man diesen Strafen entgehen kann, indem man sich nicht nach den „Antworten“ der falschen Propheten richtet, ja indem man sie am besten gar nicht erst befragt. Das deckt sich mit dem, was in Offenbarung 18:4 über Babylon die Große gesagt wird: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt.“

    Das Herausgehen wird damit begründet, dass man dadurch nicht an ihren Plagen teilhaben würde. Denn hier gilt wohl das alte Sprichwort: Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.

    So sollten auch wir uns heute durch das Wort Gottes bestärkt fühlen, alles, was der neuzeitliche „falsche Prophet“ in der Zeit des Endes propagiert, genauestens zu untersuchen, und dann die nötigen Schritte zu unternehmen.

    Denken wir immer daran, dass man die reine biblische Wahrheit nicht verdrehen, auch nicht auslegen kann, man kann allenfalls eine Lüge als Wahrheit verkaufen. So wie es die falschen Propheten zur Zeit Hesekiels taten. Jehova ließ das zu, um am Ende sein Volk kenntlich zu machen. So wie der Vers 11 sagt, „damit die vom Hause Israel nicht mehr davon abirren, mir zu folgen, und sich nicht mehr verunreinigen mit all ihren Übertretungen. Und sie sollen mein Volk werden, und ich selbst werde ihr Gott werden‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.“

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Lieber Frank&Frei,

    lieben Dank für Deine aufrichtigen Worte.
    Auch wenn es den Anschein hat, dass diese Entscheidung mit meinen Gefühlen zu tun hätte, kann ich Dich beruhigen.

    Bei mir wirkt an diesem Punkt heute allein der Gedanke des reifen wollens, könnens & dürfens im Herrn.
    Eph 4:13 mit dem Ziel, dass wir alle die Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes erreichen; dass wir zu mündigen Christen heranreifen und in die ganze Fülle hineinwachsen, die Christus in sich trägt. (und einfach im Kontext weiterlesen.)

    Bob hat es auf seine Art bereits sehr treffend geantwortet (bei ihm erkenne ich diesen Geist) und für seine Gedanken bedanke ich mich herzlich.

    Es wären eventuell noch Ergänzungen möglich (falls nötig), doch dafür werde ich erst einmal auf die angekündigte Kontaktaufnahme mit mir von Bruderinfo freuen.

    Dir & allen noch einen gesegneten sonnigen Sonntag.
    Lieben Gruß Thomas FM

  • Frank&Frei
    September 22, 2011

    liebe Brüder,
    Das Link-Dilemma ist klar nachvollziehbar, besonders aus Sicht der Betreiber von Bruderinfo.
    Warum sollten die Brüder dort haften für Verfehlungen anderer.
    Das Weltnetz ist Spielball vieler Fraktionen, die auch nicht fragen, was ist erlaubt oder nicht, die mir nichts dir nichts Urheberrechte verletzen und „gestohlenes“ Material publizieren wo andere Rechte drauf haben.
    Und dem Suchenden mag dies gar nicht mal bewußt sein.
    Da ist es schon gut, wenn BI einen Disclaimer setzt und trotzdem immer wieder ermuntert, möglichst keine Links zu setzen.

    Ganz gleich, was sich so in Fluß bringen läßt – das System der Dinge, wie wir es gelerht wurden zu bezeichnen, schlingert in einen neuen finanziellen Tsunami rein, der womöglich noch im Oktober aufläuft. Die ersten Banken gehen schon wieder den Bach runter. Ich bin kein Jesaja aber davon überzeugt, dass diese Ordnung brechen wird um Platz für Neues zu machen, neues, das vor unserem Reich kommt.
    Zudem spitzt sich der Mittlere Osten zu . Mehr will ich dazu nicht erwähnen, da manche Schreiber hier nichts von Konspiration halten.
    Aber dieser Vers ging bis dato nicht in Erfüllung:
    Elberfelder 1905 (German) (ELB)
    Jesaja 17:1 Ausspruch über Damaskus. Siehe, Damaskus hört auf, eine Stadt zu sein, und wird ein Trümmerhaufen.
    Diesen Gedanken überlasse ich jedem von euch zur Einsicht und Prüfung. Soviel wie ich herausgefunden habe, ist diese, eine der ältesten STädte der Welt, niemals in dem Zustand eines TRümmerhaufens gewesen.
    Aber, spekulieren wir nicht sondern konzedieren wir – indem wir abwarten, Tee trinken und uns bewußt werden, dass wir nichts am Lauf der Dinge ändern können. Jehovah hat es alles in seiner Hand, und jene Verschwörer, die da meinen, sie kriegen alles für n Appel und n Ei – die werden in die ewige Leere gehen.
    an Gottes Segen ist alles gelegen, bleiben wir klein und bescheiden. Die großen Dinge kommen dann von allein

    allen einen gesegneten Tag wünschend

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Thomas,
    ZITAT:
    „warum macht Ihr es Euch hier genauso schwer wie in den Versammlungen?“

    Den Vergleich mit der Versammlung möchte ich hier nicht so stehen lassen. Das hier miteinander gesprochen wird, niemals von oben herab sondern auf Augenhöhe, ist doch etwas Gutes. Auch wenn es um solche Dinge wie Urheberrechte geht. – Ich bin wirklich froh darüber. 🙂

    In den Versammlungen wird dagegen viel zu wenig miteinander geredet. Da werden höchstens Vorträge bezüglich der örtlichen „Bedürfnisse“ gehalten…

    Quasimodo dachte sich bei dem Link nichts Böses, das ist Bruderinfo klar…aber da sie für alles was hier eingestellt wird die Verantwortung tragen, dürfen – ja MÜSSEN – sie sogar konsequent darauf achten, dass alles seine Ordnung hat.

    Und Quasimodo ist charakterstark genug, um es anzunehmen.

    Von so einem Miteinander können die Versammlungen wohl nur träumen.

    Ansonsten hast du was den Geist der Wahrheit angeht natürlich recht… – Nur wissen wir auch, dass dieser Geist zuweilen auch durch andere Menschen zu uns spricht…mal benutzt er den einen, mal den anderen. Täte er das nicht, könnte Bruderinfo die Seite schließen und ihr könntet eure Telefonkonferenz auch getrost zu den Akten legen. 😉

    LG Ulli

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Liebe Ulli,

    der Geist spricht zu, mit und in uns wenn ER es will und wir es IHM ermöglichen.

    Der fett gedruckte Satz von Bruderinfo….
    „Lieber Quasimodo,
    danke für die info. Dennoch denken wir das dies ein Verstoß gegen die Urheberrechte darstellt. Wir werden dies überprüfen. Sollte dies sich bestätigen, so ist dies deine erste Verwarnung. LG Bruderinfo.“

    ….passt absolut nicht in ein für DIESEN Geist offenes Forum,
    dann können wir auch alle auf Infolink weiter schreiben?!

    Einige meine früheren Links wurde OHNE Kommentar von Bruderinfo weggelassen (was durchaus akzeptabel ist), obwohl die Urheber meiner Verlinkung die Verbreitung ihrer Veröffentlichungen wünschen und nicht rechtlich verfolgen würden.

    Hier wird Quasimodo aber unnötig verwarnt und das OHNE vorheriger Prüfung des Sachverhalts. (Kenne ich noch sehr aus meiner WTG-Nachfolger Zeit.)

    Dies wäre ganz und gar überflüssig, wenn Bruderinfo z.B. einen Bereich einrichten würde in den nützliche (geprüfte) Links dauerhaft eingetragen sind, die dann auch jedem „Neuling“ helfen können, schnell an zuverlässige Informationen zu gelangen.

    Hier wird jedoch umständlich das Übel des sofortigen „filtern müssens“ in Kauf genommen, mit den hier erkennbaren negativen Konsequenzen.

    Die Betreuer unserer TelKo liebe Ulli haben sich einstimmig dazu verständigt jedem Beteiligten die Möglichkeit zu geben, auch das was ihm wichtig erscheint sagen zu können, selbst wenn es in irgend einem Widerspruch steht, denn es ist besser sich langsam ABER vor allem durch die Hilfe des Geistes an ein klares Verständnis heranführen zu lassen, als voreilig oder durch Zensur eine Sache im Unklaren zu halten, dass hatten wir nun lange genug bei der WTG.

    Warum also macht Ihr (alle Beteiligten) es Euch also so unnötig schwierig und löst nicht mit einfachen Mitteln dieses „scheinbare“ Problem?
    Beste Grüße und Wünsche für ein gemeinsames gesundes geistiges Verständnis.
    Dein/Euer Bruder Thomas FM

  • Bruderinfo
    September 22, 2011

    Lieber Free Mind Thomas,
    wie und was wir hier moderieren und überwachen bleibt wohl in unserer Hand. Du kannst gerne dein eigenes Forum basteln oder zu Infolink zurückgehen. Dies hier ist eine Webseite für Brüder und Schwestern die sich gegenseitig stärken möchten und nicht Links verteilen möchten. Es wurde mehrmals am Anfang darauf hingewiesen das Links nicht erwünscht sind. Dies wurde dann aber mehrfach missbraucht. So auch von Dir. Nochmals dies in eine Webseite von Zeugen für Zeugen und nicht von Infolinker für Infolinker. Wer hier nur Unmut verbreiten will der braucht sich hier nicht beteiligen. Es ist uns sehr ernst. Das Bruderinfo-Team. 🙂 P.S. Dies ist deine letzte Verwarnung. Du missbrauchst Bruderinfo für deine eigenen Werbezwecke und willst uns jetzt noch dirigieren wie wir unsere Webseite zu führen haben, was wir zu tun und zu lassen haben. Wir werden uns überlegen ob wir dein unverschämtes Verhalten weiter dulden werden.

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    da Ihr viel Freude daran habt Verwarnungen auszuteilen, als sich sachlich mit der Thematik auseinanderzusetzen und nach Lösungen zu suchen, habt Ihr anscheinend den geistigen Stand von Infolink an diesem Punkt erreicht und hiermit schriftlich bestätigt.

    Deshalb ist es nun Zeit für mich auch hier goodbye zu sagen, denn ein gewachsener Free Mind trampelt nicht ewig auf der Stelle, oder lässt sich erneut in irgend eine andere Form von Hierarchie pressen (Spr. 26:10,11)!

    Solltet Ihr irgendwann frei werden wollen von Euren eigenen Dogmen und offen werden für den ungehinderten Geist unseres lieben Vaters Jehova, dann werde ich mich auch gerne wieder auf einer Plattform wie dieser einbringen.

    Die Plattform „Brüder für Brüder“ die weltweit existiert und durch den Herrn Jesus Christus liebevoll betreut ist, bleibt daher IMMER die beste Adresse für einen freien Christen und nur für diese würde ich „Werbung“ machen.

    So hoffe ich das Ihr „Zeugen für Zeugen“ Brüder nicht nur ein Abklatsch Eures bisherigen Herrn werdet! Das NLP der WTG scheint auf jeden Fall auch hier noch gut zu wirken.

    Mit den besten Wünschen für Eure Zukunft.
    Euer Thomas FM

  • Frank&Frei
    September 22, 2011

    lieber Thomas,
    das war ein kurzer Abschiedsbrief. Eigentlich schade drum. Du bist emotional kurz angebunden und schnell auf 100 zu bringen.
    Es gibt Situationen, da geht es mir genauso, vor allen wenn ich sehe, wie eine Organisation in Selbstgefälligkeit in sich selbst abtrünnig wird und Gefallen daran hat, einen Platz einzunehmen, der ihr nicht zusteht.
    Bedenke, wir ALLE fehlen mal in Wort und Ton. Das ist adamisches Erbe. Auf bayerisch ein bisserl damisch.

    Ich bin davon überzeugt, dass dir niemand deine Liebe zu Gott absprechen will und jeder deinen Input hier schätzt.

    Komm runter von Wolke 8 und überwinde deine Gefühle.
    Keiner von uns hier im Forum kann von sich aus sagen, dass er fehlerfrei in der Wahrheit steht. Wir sind alle Suchende, die darauf warten, dass der Christus sich manifestiert und die Dinge in die Hand nimmt.
    Noch gibt es viele viele in seinem Namen mit jeder Menge Erwartungen.
    Stellen wir das hinten an, wareten auf den Herrn in vollem Vertrauen, das er unser Herz kennt.
    Früher war ich stolz, so Vieles oder fast Alles zu wissen.
    Heuer erkenne ich, das war Trugschluss, implementiert durch die WTG Dogmatik, die uns vormacht, alles und jeden Tüttel erklären zu können, selbst aber in Yoyo Manier rauf und runter eiert.
    Bleiben wir bescheiden und lassen wir uns vom Geist ziehen.
    Jehovah liebt jeden Menschen und die die sich über ihn bewußt sind sicher in besonderer Weise.
    WEnn der Herr das Haus nicht baut, ist es umsonst, dass die Baumeistere daran gebaut haben.
    Steht übrigens auf vielen Fachwerkbauten in Duitsland

  • Sascha
    September 22, 2011

    Hallo Thomas,

    auch ich möchte mich den Worten von Frank und Bob anschließen. Beachte bitte auch, dass die Brüder von Bruderinfo sich dazu geäußert haben und das ihre Reaktion auf Kritik zeigt, dass hier unter uns sehr wohl der Geist Jehovas wirkt und die Gegenwart Jesu zu spüren ist. Ich kenne Situationen unter Brüdern, die beileibe nicht so einsichtig auf Kritik reagiert haben. Deshalb auch von mir der Hinweis, dass wir uns alle nur weiter bringen können, wenn wir im Geist der Liebe wirken, egal ob bei Bruderinfo, und Bob hat diese Aufgabe ja treffend beschrieben, oder bei den Lesern und Kommentatoren. Hier geht es doch niemandem um seine persönliche Ehre, da bin ich mir sicher, und wenn doch, wäre es nicht meine Aufgabe, ihn persönlich zu richten und dadurch schon in die Arbeit unseres Herrn und seiner Engel vorzugreifen. Wenn wir das alle bedenken, und Jesus voll und ganz vertrauen, dass er als Haupt der Versammlung alles, aber auch wirklich alles, nach seinem Willen und dem seines Vaters geschehen lässt, können wir weiter die Frucht hervorbringen, die wir alle aus Gal. 5 kennen:
    22 Andererseits ist die Frucht des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, 23 Milde, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz. 24 Außerdem haben die, die Christus Jesus angehören, das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden an den Pfahl gebracht. 25 Wenn wir durch [den] Geist leben, laßt uns auch weiterhin durch [den] Geist ordentlich wandeln. 26 Laßt uns nicht ichsüchtig werden, indem wir miteinander wetteifern und einander beneiden.

    Man beachte die Warnung in den Versen 25 und 26.

    Da wo der Geist wirkt, also Frucht hervorbringt, können die Werke des Fleisches nicht die Oberhand gewinnen.

    19 Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge.

    Jedem von uns hilft der Geist, Dinge oder Eigenschaften, die wir vorweisen noch verstärkt zum Ausdruck kommen, und gleichzeitig die Eigenschaften, die noch nicht so ausgeprägt sind, aufgebaut und nach und nach sichtbar gemacht werden. Und so ist es doch kein Wunder, wenn jemand, der von Natur aus aufbrausend ist, dafür aber einsichtig und demütig ist, vom Geist nicht sofort dazu angeleitet wird, seine aufbrausende Art in volkommenenm Maße zu unterdrücken. Ein anderer, der ein besonnener und ruhiger Vertreter ist, dafür aber schnell eingeschnappt ist, wird dagegen auch nicht vom Geist angeleitet, diese Art sofort ganz und gar aufzugeben. Es wird bei beiden Jüngern Jesu immer wieder Situationen geben, in der sie die Grenze dessen, was der Geist bisher in ihnen bewirkt hat, erreichen. Aber solche Situationen können dazu beitragen, dass jeder im Geist wächst, und sich wieder bewusst wird, worum er Jesus vermehrt bitten sollte. Und so kann der Geist wieder in verstärktem Maße auftreten, da wo er benötigt wird.

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen weiterhin den Geist Jehovas und bitte Jesus darum, dass er gemäß Matt. 10:20 weiter unter uns ist, wenn wir in seinem Wort nach der Wahrheit suchen.

    Euer Bruder Sascha

  • Bob
    September 22, 2011

    Liebe Brüder v. Bruderinfo,

    Ihr wisst, dass ich Eure Arbeit sehr schätze und bemüht bin, einen differenzierten Blick auf Eure doch nicht immer leichte Rolle zu haben. Ich habe mich die letzten Monaten mit Kommentaren zurückgehalten, weil es für mich und meine Familie viel wichtiger ist, das Glaubensgebäude zu pflegen und zu renovieren, als mich ständig an der WTG abzuarbeiten. WTG interssiert uns nicht mehr. Es wird also immer ein Dilemma Eurer Seite bleiben, und ich habe das schon vor einem Jahr betont, dass Ihr in einen Rollenkonflikt geratet, wenn Ihr einerseits, den Brüdern eine Hilfe sein wollt, dich sich noch in der Versammlung befinden, und andererseits angemessen reagieren müsst, wenn Brüder, die nicht mehr in die Versammlung gehen, mehr an einem Miteinander, an der grundsätzlichen Neugestaltung ihres Glaubens in Freiheit interessiert sind, also an einem renovierten und grundlegend sanierten Glaubensgebäude weiterarbeiten wollen. Bei aller Diskussion um Links u.a. halte ich Eure Reaktion auf Free Mind Thomas für völlig unangemessen und Eure Wortwahl für deplatziert und in der Tat werden Erinnerungen an WTG Zeiten wach. Ihr seid die Hausherren und könnt natürlich entscheiden, welche Regeln einzuhalten sind. Dennoch solltet Ihr Euch darüber Gedanken machen, wie ein solches Auftreten wirkt. Ich finde es schade, dass wir einen Mitbruder wie FMT hier verlieren. Und auch wenn ihr Eurer manchmal harten Worte bewusst seid, muss man sich dennoch fragen, woher das kommt. Ich glaube, die gefühlte Aggression hat die Ursache, dass man ständig zwischen zwei Welten jonglieren muss. Das ist das Dilemma Eurer Seite, wenn Sie auch für viele eine wertvolle Hilfe ist. Was Ihr leistet ist beachtlich, aber ich würde diesen Eiertanz nicht bewerkstelligen können. Hut ab! In einem totalitären Rahmen die Freiheit predigen und sich selbst noch in diesem Rahmen zu bewegen, kostet wahnsinnig viel Kraft. Ich wünsche Euch weiterhin den Segen unseres Vaters und die Hilfe seines Sohnes für die Bewältigung Eurer schwierigen Rolle.

    Liebe Grüsse
    Euer Bruder Bob

    Hallo Bob,
    danke für deinen ausgewogenen Rat und deinen Versuch der Ursachenerklärung.
    Tatsächlich sehen auch einige von uns, das wir selbst auch noch gefangen sind in der Denke und Reaktionsweise der WT-Erziehung.
    Was die Reaktion auf Free Mind Thomas betrifft erscheint sie im nach hinein gesehen als unangemessen. Als Entschuldigung sollte aber bedacht werden, das es auch bei uns verschieden Brüder mit unterschiedlichen Temperament gibt, die die Kommentare freischalten und beantworten. Wir sind aber dennoch überzeugt, das wir, wenn etwas schief gelaufen ist, es auch wieder grade rücken können und wollen. Werden uns deshalb noch direkt an Free Mind Thomas wenden.
    Deiner Beurteilung nach der Ursache solcher Reaktionen mag nicht ganz daneben liegen.
    Deshalb nochmals „Danke“. Nichts ist so gut, das es nicht besser werden kann.
    L.G. an alle
    Bruderinfo

  • Caleb
    September 22, 2011

    @Bob: schön das Du wieder einmal schreibst. Immer wieder eine Bereicherung, Deine Kommentare zu lesen.

    Dein Zitat „Es wird also immer ein Dilemma Eurer Seite bleiben, und ich habe das schon vor einem Jahr betont, dass Ihr in einen Rollenkonflikt geratet, wenn Ihr einerseits, den Brüdern eine Hilfe sein wollt, dich sich noch in der Versammlung befinden, und andererseits angemessen reagieren müsst,“

    ich sehe die Sache auch so, bin aber froh, daß es dieses Dilemma gibt, da ich im Moment nicht bereit bin, eine klare Entscheidung zu treffen und offen dazu zu stehen. Für mich ist BI daher ideal und ich hoffe, daß sie den Spagat noch einige Zeit noch aushalten.

    LG an Alle

    Caleb

  • Dennis
    September 22, 2011

    Lieber FMT,

    da ich glaube, dass du ehrbare Absichten hast, möchte ich dich höflich bitten die Sache auf sich beruhen zu lassen.

    Wir sollten alle mal daran denken, dass es vor 1,5 Jahren noch kein BI gab und heute hat diese Seite schon > 130.000 „Besucher“. Der „Erfolg“ von BI spricht für sich, auch wenn das Wort „Erfolg“ vielleicht relativ zu sehen ist und von der Sichtweise abhängt.

    Warte es doch einfach mal ab, es kann doch sein, dass irgendwann der von dir gemachte Vorschlag umgesetzt wird. Habe so das Gefühl, dass es hier einige gibt, die IHRE persönlichen Vorstellung und Wünsche unbedingt umgesetzt sehen wollen.

    Warum ist dir eigentlich so wichtig Links zu setzen und TelKo-Teilnehmer zu gewinnen?

    Ich habe schon mit Brüdern hier von BI eigene „TelKo“ abgehalten, nur eben privat. Und obwohl ich ein ungeduldiger Mensch bin und immer mal wieder Vorschläge zur Umgestaltung von BI geäußert habe, dränge ich nicht darauf. Alles zu seiner Zeit!

    Was die Brüder hinter BI leisten ist beachtlich, außerdem ist doch der Hauptzweck nach wie vor „von Zeugen für Zeugen“. Diese Seite ist ja kein klassisches Forum, die Kommentarfunktion ist zwar mit der Zeit zu einem Forum geworden, doch eigentlich sollten doch die Artikel und deren Inhalt im Vordergrund und zur „Diskussion“ (Kommentierung) stehen.

    Wenn von jetzt ab keine Links mehr gepostet werden würden, wäre das zwar manchmal schade aber kein Beinbruch. Also nochmal: Wo ist dein Problem?

    @Bruderinfo

    In euren Kommentaren zu „Quasimodo“ und „FMT“ ist ziemlich viel Schärfe und Warnung enthalten, ist das nicht etwas zu viel des Guten? Das Dilemma kann ich nachvollziehen, denn 90% der Links, die von Kommentatoren gepostet werden sind m.E. harmlos, doch für die 10% fühlt ihr euch auch verantwortlich, das ist verständlich. Wäre es nicht besser b.a.w. das posten von Links GANZ einzustellen, ohne Ausnahme?

    LG
    Dennis

    P.S.: Denkt bitte auch über den „Disclaimer“ nach, falls Links nicht komplett ausgeschlossen werden!

  • Bruderinfo
    September 22, 2011

    Lieber Dennis,
    danke für deine positiven Bemerkungen zu Bruderinfo. Es ist tatsächlich nicht einfach ale die verschiednen Meinungen und Ansichten unter einen Hut zu bringen, wie man so scho
    ön sagt. Doch auch wir sehen uns bestärkt in unserer Arbeit fortzufahren, und auch gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen. Was dein Hinweis oder auch deine Kritik anbelangt, das manchmal unnötige Schärfe in unseren Reaktionen ist, möchten wir dir hier Recht geben. Sie resultiert manchmal aus Angst um diese Seite aber auch auf Grund menschlicher Unzulänglichkeiten oder Gewohnheiten.
    Wir werden daran arbeiten, und versuchen unsere Wünsche und Ziele mehr in einem Väterliche Ton zu Formulieren. Deshalb Entschuldigung an alle, die sich hier etwas prüskiert fühlen.

    Was das einfügen von Links betrifft, werden wir versuchen einen vernünftigen Vorschlag zu machen, wobei aber immer die rechtlichen Grundsätze die wichtigste Rolle spielen sollten. Es ist uns aber auch Bewusst, das Links für uns alle einen gewissen Nutzen haben können, und auch wir bei Bruderinfo bedienen uns des Internets. Aber wir haben auch schon Probleme damit gehabt, daher versteht warum wir so gespannt auf Links reagieren.
    Auf keine fall möchten wir zu lassen, das diese Seite für persönliche Ziele benutzt werden, um die Brüder zu irgend einer bestimmten christlichen Gruppe gezogen werden.

    Danke nochmals für dein Verständnis Dennis, und wir wünschen uns, das auch alle anderen Leser dieses Verständnis aufbringen können.
    Nochmals Entschuldigung an alle diejenigen, die sich verletzt fühlen, auf Grund der Schärfe die hier von unserer Seite aufkam.
    L.G.
    Bruderinfo

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Entschuldigung angenommen,
    es ändert jedoch nichts an meiner Entscheidung.

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Thomas,
    ZITAT:
    „Die Betreuer unserer TelKo liebe Ulli haben sich einstimmig dazu verständigt jedem Beteiligten die Möglichkeit zu geben, auch das was ihm wichtig erscheint sagen zu können, selbst wenn es in irgend einem Widerspruch steht, denn es ist besser sich langsam ABER vor allem durch die Hilfe des Geistes an ein klares Verständnis heranführen zu lassen, als voreilig oder durch Zensur eine Sache im Unklaren zu halten, dass hatten wir nun lange genug bei der WTG.“

    Das Bruderinfo-Team zeichnet sich – wie ich finde – gerade durch seine Offenheit, auch anderen Meinungen gegenüber, aus.
    Ihre „Zensur“ betraf immer nur Dinge, für die sie als Betreiber dieser Seite auch verantwortlich sind.

    Hierbei ging es aber nicht um Meinungsfreiheit, sondern um rechtliche Dinge, für die im Falle des Falles BI gerade stehen muss.

    ZITAT:
    „Hier wird Quasimodo aber unnötig verwarnt und das OHNE vorheriger Prüfung des Sachverhalts. (Kenne ich noch sehr aus meiner WTG-Nachfolger Zeit.)“

    Bruderinfo hat erklärt wie die Rechtslage in diesem Fall ist und darum zurecht eine Verwarnung ausgesprochen. Das hat mit der uns allem bekannten WTG-Manier, absolute Untertänigkeit einzufordern nichts, aber auch schon GARnichts zu tun und ich finde solcherlei Vergleiche schon ein bisschen beleidigend.

    Klar, in anderen Foren wird auch gelinkt was das Zeug hält und keiner fragt danach, ob es Rechtens ist oder nicht.
    Aber andere Seiten haben auch keine Feinde, die sie immer im Auge behalten und mögliche rechtliche Schwachstellen sicherlich mit Kusshand entegenen nehmen und zu nutzen wissen. – Das gibt es bei all dem auch zu bedenken.

    BI hat immer wieder darauf hingewiesen, das keine Links erwünscht sind und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo dabei das Problem ist.
    Wenn hier jemand etwas erzählt, das mich näher interessiert, dann google ich es und bin dabei noch jedesmal fündig geworden.
    Dafür brauche ich keinen Link.

    Ich freue mich zb jedesmal wenn ich einen neuen Namen lese, klicke ich ihn an und er hat dann nur einen Link gepostet, bin ich mächtig enttäuscht.
    Mich interessieren die EIGENEN Gedanken derer die hier schreiben…nicht irgendwelche Links, das würde mich auf Dauer langweilen und ermüden.

    Dies hier ist eine Seite auf der jeder willkommen ist, auch das wurde oft erwähnt. – Aber wer hier mitschreibt oder liest, sollte akzeptieren worum es hauptsächlich geht: Nämlich darum, den Zeugen die das Gefühl haben, etwas liegt ganz fürchterlich im Argen, geistig beizustehen – sie in ihrem Glauben an Gott als ihren Vater und Jesus als ihren Erlöser zu stärken und sich von menschlichen Fesseln zu lösen.

    Das nenne ich weder Eiertanz noch Dilemma. – Das nenne ich eine sinnvolle und wichtige Aufgabe, von der ich froh bin, dass es überhaupt Menschen gibt, die sich ihr stellen – gerade WEIL sie nicht einfach zu lösen ist.

    Jeder der hier mitliest, obwohl er seine Entscheidung schon getroffen hat und nicht mehr mit sich kämpft ob die WTG nicht vielleicht doch der tuvS ist, kann für sich selbst entscheiden ob er Bruderinfo durch eigenen Kommentare bei dieser Aufgabe unterstützen möchte oder nicht.

    Nicht Jeder hat dazu die Zeit und nicht Jedem tut es gut. – Wem es eine zu große Last ist und sich darum lieber nur noch auf sein eigenes Glaubensleben fokussiert, dem steht das frei, ohne das er deshalb ein schlechtes Gewissen haben müsste.

    Wie ich schon mal schrieb: Alles kann, nichts muss.

    In diesem Sinne hoffe ich darauf, das wir auch diese Diskussion nun zu einem friedlichen Abschluss bringen…um uns wieder damit zu beschäftigen, dass Wort Gottes in den Vordergrund zu stellen.

    LG Ulli

  • Bruderinfo
    September 22, 2011

    Liebe Ulli,
    es ist schön zu sehen das jemand der schon lange hier ist die Sachlage ganz genau erkannt hat und die Tatsachen nochmals darlegt. Manche Brüder fühlen sich eben sehr schnell verletzt wenn Sie darauf hingewiesen werden, daß es bestimmte Regeln gibt. Sie werden dann leider gegenüber anderen sehr intollerant, da sie das Ganze emotional sehen. Freiheit hat auch eine gewisse Verantwortung. Diese Verantwortung für bruderinfo ist nicht einfach aber wie wir glauben schützenswert. Es gibt nun auch Menschen die sich als Brüder ausgeben und dies aber in Wirklichkeit nicht sind. Durch unsere Redaktion werden wir darauf hingewiesen wo sich Kommentare in der rechtlichen Grauzone bewegen. Dann werden sogenannte Brüder, die sich als Brüder bezeichnen auch eine weile beobachtet wie sie hier agieren. Es wird viel zugelassen von unserer Seite bis es eben überhand nimmt. Da der Einzelne nicht sehen kann was sich im Hintergrund abspielt, werden Rügen nur ausgesprochen wenn es für die anderen Brüder und für Bruderinfo selbst schaden nehmen könnte. Einen Free Mind Thomas ist es egal ob irgendwelche Kosten entstehen oder ob Bruderinfo schließen müßte. Er würde bestimmt wieder eine andere Plattform für seine Werbung finden. Doch die lieben Brüder die es ehrlich meinen wären dann sehr gekränkt und hätten eine Plattform verloren die es ihnen ermöglicht sich geistig auszutauschen. Unsere Redaktion blickt auch hinter die Kulissen. Und wenn die Empfehlung kommt eine Rüge oder Ermahnung auszusprechen dann ist dies geschehen weil dahinter mehr steckt wie der Einzelne hier sehen mag. Danke nochmals Ulli für deine klaren Worte. LG Bruderinfo 🙂

  • Alois
    September 22, 2011

    Danke an Bruderinfo für den Dienst an uns allen. Denn wir profitieren davon dass im Hintergrund Arbeiten erledigt werden um uns Allen eine „Heimat“ zu geben.

    Solange alles glatt läuft ist alles irgendwie zu schultern, aber man stelle sich vor es gäbe größere gerichtliche Auseinandersetzungen, einstweilige Verfügungen, Schadenersatzprozesse. An wem bleibt dies dann rechtlich gesehen hängen?
    Ganz einfach, an dem der im Impressum steht, sonst an niemandem.
    Das kann ganz schnell zum finanziellen Ruin bis hin zur Insolvenz der betreffenden Person führen. Diejenigen die sich nicht an Gesetz und Recht gehalten haben sind meist alle weg, wie das Herbstlaub das vom Winde verweht wurde.

    Was Links betrifft, ist meine Meinung klar, ich würde keine zulassen, außer interne Links auf Artikel und Kommentare von Bruderinfo.
    Jeder der einen Link weitergeben möchte kann dies auch privat von seinem eigenen E-Mail Konto aus machen. Er muss hierzu nur am Ende des Kommentars seine E-Mail Adresse angeben. Oder einfach darauf bauen dass die Leser schlau genug sind um im Internet selbst fündig zu werden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    September 22, 2011

    Lieber Alois,
    danke für deine ehrliche und richtige Einschätzung. Genauso ist es. Wir werden intern das noch mit den Links besprechen, aber das wird wahrscheinlich die Konsequenz sein das wir keine Links mehr zulassen werden. Wir sind froh das es Brüder wie dich gibt die die Dinge noch richtig sehen und von selbst die Verantwortung erkennen die jeder hier haben sollte und nicht aus Eigennutz handeln. Eben die Liebe leben und Früchte hervorbringen die einem zeigen was wirklich wertvoll ist im Leben ohne selbst die Lage der Brüder ausnutzen und dadurch Unfrieden stiften. Danke. LG Bruderinfo 🙂

  • Caleb
    September 22, 2011

    Liebes BI-Team,

    zum Ersten bedanke ich mich für Euer Bemühen, Euren Einsatz, etc.

    Da wir Menschen sind, kann natürlich immer was passieren und das Entschuldigen gehört genauso dazu wie das Vergeben (im Idealfall auch das Vergessen, aber das ist ja bekanntlich schwerer). Als impulsiver Mensch (und ich weiß das aus leidvoller Erfahrung), sagt man oft Sachen, die man nachher viell. weniger in der Sache als in der Art und Weise, wieder zurücknehmen will, aber des geht halt nimmer so. Ein zerbrochene Schale kann man zwar picken, aber sie ist nicht mehr so wie vorher.

    Viele hier Mitlesende, die noch aktive ZJ sind, hatten bei Eurer Reaktion ein De-ja-vu und fühlen/fühlten sich wieder in die Versammlung zurückversetzt. Deshalb ein paar Gedanken, die ich loswerden möchte:

    Euer Zitat: „daß es bestimmte Regeln gibt“ – macht viell. diese Regeln nocheinmal publik, dann kann man sich leichter danach richten. Außerdem – wo sind sie, hab ich anscheinend übersehen.

    „Es wird viel zugelassen“ – viell. zuviel. Im Falle von FMT wird ihm vorgeworfen, hier Werbung gemacht zu haben. Warum habt ihr ihm das gewährt? Ich persönlich hatte fast den Eindruck, nachdem er mehrfach die Tel-Ko beworben hat, daß das von Euch zumindest geduldet wird. Umso unverständlicher ist dann diese scharfe Reaktion. Ihr habt ja schon manchmal, zu Recht, manche Kommentare gekürzt bzw. ganz weggelassen.

    „Unsere Redaktion blickt auch hinter die Kulissen. Und wenn die Empfehlung kommt eine Rüge oder Ermahnung auszusprechen dann ist dies geschehen weil dahinter mehr steckt wie der Einzelne hier sehen mag.“ – ganz großes De-ja-vu. Wie bei jedem Komittee. Es ist schon klar, daß bei Euch im Hintergrund viel läuft und ihr das Gesamt seht. Wir nicht. Und wenn es zu Vermischungen kommt in Form von Kommentaren die nur die verstehen, die involviert sind, wird das für die Anderen unverständlich. Und über die Worte Rüge und Ermahnung will ich einmal gar nix sagen.

    Aber sonst mag ich Euch 🙂 und werden natürlich gerne weiterlesen.

    LG

    Caleb

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Caleb,
    die Regeln (keine Links, keine Werbung, keine Beschinmpfungen, ect) oben in der Leiste irgendwo zwischen „Home“ und „Prophetie“ zu setzen, wäre wirklich eine sinnvolle Maßnahme.

    Wahrscheinlich wurde das deshalb nicht gleich zu Anfang gemacht, weil dies hier ja kein Forum im eigentlichen Sinne ist – das könnte man bei dem regen Gedankenaustausch der hier herrscht, schon mal vergessen. 😉

    ZITAT von BI:
    “Unsere Redaktion blickt auch hinter die Kulissen. Und wenn die Empfehlung kommt eine Rüge oder Ermahnung auszusprechen dann ist dies geschehen weil dahinter mehr steckt wie der Einzelne hier sehen mag.”

    Warum ein „De-ja-vu“ deshalb?
    Wo ist da der Bezug zur WTG-Manier absoluter Unterdrückung gerechtfertigt? Hier werden keine „Vorträge“ gehalten, sondern Artikel geschrieben. – Hier wird niemandem vorgeschrieben was er zu glauben und zu tun hat. Und niemand ist verpflichtet regelmäßig herzukommen, geschweige denn sich zu beteiligen.

    Wie soll Bruderinfo es denn sonst halten? Alles was sich im Hintergrund abspielt und worin ihre Entscheidungen begründet liegen, jedesmal vor allen hier ausbreiten? Da hätten sie aber viel zutun…davon ab, dass es oft sicherlich garnicht umzusetzen wäre.

    Andere Redaktionen bzw Admins von Foren, drücken auch oft eine gewisse Zeit lang ein Auge zu…so lange wie sie es verantworten können. – Wünschen sie ein bestimmtes Verhalten definitiv nicht mehr, dann sagen sie es – wird sich nicht dran gehalten, gibt´s die rote Karte. So einfach ist das.
    Keiner der User hat damit ein Problem…nur hier seltsamerweise…

    Vielleicht liegt´s ja daran, dass Manche in gewisser Hinsicht noch von Altlasten beladen sind und deshalb etwas dünnhäutiger reagieren. Aber nur sobald mal Klartext gesprochen wird, gleich einen WTG-Vergleich anzustellen, finde ich nicht nur reichlich übertrieben, sondern auch absolut unfair.

    Eine Art Regel-Seite könnte das Miteinander vom Bruderinfo-Team und den Kommentatoren echt erleichtern…für beide Seiten. Denn die Fragen „Was geht, was geht nicht“ wären damit schon im Vorfeld beantwortet. 🙂
    Und so vorbelastete Worte wie „Rügen“ und „Ermahnen“ (obwohl ich mich grade nur an das „böse“ Wort Verwarnung erinnern kann) könnte man dann dadurch ersetzen, dass man einfach auf die HP-Regeln verweist. – So wie es überall woanders im Netz auch gehandhabt und von allen Beteiligeten ohne viel Trara und Tamtam akzeptiert wird.

    LG Ulli

  • Sascha
    September 22, 2011

    Hallo an alle,

    weiß einer von euch zufällig, wer gerade der Vorsitzende der LK ist? Sie wchseln sich ja jährlich ab, gibt es da irgendwelche Infos, wer in welchem Jahr die Leitung hatte und hat?

    Danke schonmal.

    Gruß

    Sascha

  • Manfred
    September 22, 2011

    Liebe Brüder,
    der Kreisaufseher hält ja während der Dienstwoche am Sonntag immer einen öffentlichen Vortrag und dann noch einen halbstündigen Vortrag für die jeweilige Versammlung.

    Folgendes ist mir dabei aufgefallen und es passt hier zu dem Vortrag dass Jesus der einzigartige Sohn des allmächtigen Gottes ist und daher stelle ich den Kommentar hier ein.

    Der KA hat im Vortrag für die Öffentlichkeit eigentlich einen Werbevortrag für die Organisation gehalten. Einheit im Volke Gottes, Geistiger Segen, Liebe untereinander, Bibelverständnis nur durch den treuen u. verständigen Sklaven möglich, Hilfsgüter für Haiti kamen von Zeugen Jehovas schon am nächsten Tag an, während andere Hilfstruppen erst noch organisiert werden mussten usw. usw. Die Interessierten sollten halt ermuntert werden sich dieser von Gott auserwählten Organisation anzuschließen.
    Nach dem verkürzten WT Studium dann der zweite Vortrag und diesen hat er auch bewusst so angekündigt, dass dieser speziell für die bereits getauften Zeugen gedacht ist. Es gab nun eine Vers für Vers Betrachtung von 2. Petr. 3. Die Verse 8-18 habe ich aus der Neuen Genfer Übersetzung hier mal angehängt. Die Überschriften zu den Versen habe ich mal gesperrt geschrieben:

    2. Petr. 3:8-18
    -GOTTES GEDULD IST UNSERE RETTUNG-
    8 Eines freilich dürft ihr nicht vergessen, liebe Freunde: Für den Herrn ist ein Tag wie tausend Jahre, und tausend Jahre sind für ihn wie ein Tag.
    9 Es ist also keineswegs so, dass der Herr die Erfüllung seiner Zusage hinauszögert, wie einige denken. Was sie für ein Hinauszögern halten, ist in Wirklichkeit ein Ausdruck seiner Geduld mit euch. Denn er möchte nicht, dass irgendjemand verloren geht; er möchte vielmehr, dass alle ´zu ihm` umkehren.
    10 Trotzdem: Der Tag des Herrn wird kommen, und er kommt ´so unerwartet` wie ein Dieb. An jenem Tag wird der Himmel mit gewaltigem Krachen vergehen, die Gestirne werden im Feuer verglühen, und über die Erde und alles, was auf ihr getan wurde, wird das Urteil gesprochen werden.

    -EIN NEUER HIMMEL UND EINE NEUE ERDE-
    11 Wenn das alles auf diese Weise vergeht, wie wichtig ist es da, dass ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führt, ein Leben in der Ehrfurcht vor Gott!
    12 Wartet auf den großen Tag Gottes; verhaltet euch so, dass er bald anbrechen kann! Sein Kommen bedeutet zwar, dass der Himmel in Brand geraten und vergehen wird und dass die Gestirne im Feuer zerschmelzen.
    13 Doch wir warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott versprochen hat – ´die neue Welt,` in der Gerechtigkeit regiert.

    -AUFRUF ZUR WACHSAMKEIT-
    14 Weil ihr also auf diese Dinge wartet, liebe Freunde, setzt alles daran, euch vor dem Herrn als untadelig und ohne Makel zu erweisen, als Menschen, die Frieden mit ihm haben.
    15 Begreift doch: Die Geduld, die unser Herr ´mit uns` hat, bedeutet ´unsere` Rettung. So hat es euch ja auch unser lieber Bruder Paulus mit der ihm geschenkten Weisheit geschrieben,
    16 und dasselbe sagt er in allen Briefen, wenn er über diese Dinge spricht. Einiges in seinen Briefen ist allerdings schwer zu verstehen, was dazu führt, dass die Unbelehrbaren und Ungefestigten es verdrehen. Aber das tun sie auch mit den übrigen Heiligen Schriften, und sie tun es zu ihrem eigenen Verderben.
    17 Ihr, liebe Freunde, wisst nun schon im Voraus Bescheid. Darum seid auf der Hut und lasst euch nicht von den irrigen Ansichten jener gewissenlosen Leute mitreißen; gebt Acht, dass ihr nicht euren festen Stand verliert und zu Fall kommt!
    18 Lasst stattdessen euer Leben immer mehr von der Gnade bestimmen und lernt Jesus Christus, unseren Herrn und Retter, immer besser kennen. Ihm gebührt die Ehre – jetzt, in dieser Zeit, und dann am ´großen` Tag der Ewigkeit. Amen.

    Das was mich aufhorchen ließ war, dass der KA sagte dass zu diesen Versen unser bisheriges Wissen korrigiert werden müsste. Da dachte ich mir, passt mal wieder was nicht in die Zeit rein und bedarf daher einer neuen „helleren“ Erkenntnis. Im besonderen ging es um den Vers 9:

    9 Es ist also keineswegs so, dass der Herr die Erfüllung seiner Zusage hinauszögert, wie einige denken. Was sie für ein Hinauszögern halten, ist in Wirklichkeit ein Ausdruck seiner Geduld mit euch. Denn er möchte nicht, dass irgendjemand verloren geht; er möchte vielmehr, dass alle ´zu ihm` umkehren.
    Die bisherige Erkenntnis war ja so, dass der Tag des Herrn hinausgezögert werde, damit noch viele Menschen zu Gottes Volk strömen könnten und somit gerettet würden. Der KA sagte, dass man dies korrigieren müsse dahingehend, dass diese Worte zu uns also zu Gottes Volk gesprochen werden. Das heißt, dass der Tag des Herrn hinausgezögert wird, damit sein Volk zu ihm umkehren kann. Der KA sagte wörtlich, damit wir unseren Sinn ändern könnten.

    Ich habe mich dann gefragt, was das soll. Wenn doch die Organisation wie im öffentlichen Vortrag vorher eindrucksvoll demonstriert wurde eine weltweite Einheit bildet und nur durch diese Organisation die einzig wahre Anbetung gelehrt und vertreten wird. Warum sollten dann diese Worte genau an diese Personen gerichtet sein, damit sie umkehren können??? Wenn man umkehren soll, bedeutet das ja, dass man sich im Moment auf dem falschen Weg oder in die falsche Richtung bewegt.

    Ich habe mich dann an die Worte von Brd. Alois erinnert, dass in der Versammlung ab und zu richtige Hinweise gegeben werden damit Jesus seine Schafe einsammeln kann. Wer seine Stimme hört kommt heraus und folgt ihm nach. Brd. Alois hat das mal in Verbindung mit dem Kontext zum Jahrestext erwähnt.
    Wenn wir jetzt aber noch mal festhalten, dass alle Zeugen, die Ihren Sinn ändern und nicht mehr der Organisation folgen wollen, ausgeschlossen werden. Wie soll das denn dann bitte schön gehen?? Das zeigte mir, dass der KA in diesem Moment dazu beigetragen hat etwas richtiges zu predigen, was ausnahmsweise mal nicht zur Organisation hin führt, sondern zu Jesus.

    Da der KA jetzt diese Verse ausdrücklich auf das Volk Gottes angewendet hat, dann treffen auch die nachfolgenden Verse genau auf sie zu:

    15 Begreift doch: Die Geduld, die unser Herr ´mit uns` hat, bedeutet ´unsere` Rettung. So hat es euch ja auch unser lieber Bruder Paulus mit der ihm geschenkten Weisheit geschrieben,
    16 und dasselbe sagt er in allen Briefen, wenn er über diese Dinge spricht. Einiges in seinen Briefen ist allerdings schwer zu verstehen, was dazu führt, dass die UNBELEHRBAREN (Organisation) und Ungefestigten es verdrehen. Aber das tun sie auch mit den übrigen Heiligen Schriften, und sie tun es zu ihrem eigenen Verderben.
    17 Ihr, liebe Freunde, wisst nun schon im Voraus Bescheid. Darum seid auf der Hut und LASST EUCH NICHT VON DEN IRRIGEN ANSICHTEN JENER GEWISSENLOSEN LEUTE (Organisation) MITREIßEN; gebt Acht, dass ihr nicht euren festen Stand verliert und zu Fall kommt!

    Der letzte Vers zeigt eigentlich, dass der KA keine Ahnung hatte von dem was er gerade gepredigt hat, denn die Organisation führt schon lange nicht mehr zu Jesus hin. Aber er sagte, dass wir das was im Vers 18 steht tun sollten.

    18 Lasst stattdessen euer Leben immer mehr von der Gnade bestimmen und lernt Jesus Christus, unseren Herrn und Retter, immer besser kennen. Ihm gebührt die Ehre – jetzt, in dieser Zeit, und dann am ´großen` Tag der Ewigkeit. Amen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten der Anwesenden gar nicht gemerkt haben, dass dies ein Weckruf von Jesus Christus war und gemäß der neuen Genfer Übersetzung heißt die Überschrift dazu ja auch passender Weise: AUFRUF ZUR WACHSAMKEIT.

    Dieser Vortrag des KA zeigt deutlich, dass Jesus die Macht hat seine Schafe inmitten der Versammlung zu warnen und heraus zu führen was auch wieder rum ein Zeichen ist, dass wir wirklich in den letzten Tagen leben. Ich war jedenfalls ziemlich sprachlos nach dieser Ansprache.
    Habt Ihr bei der letzten Dienstwoche so was ähnliches vernehmen können?
    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    September 22, 2011

    Lieber Manfred

    Da mein damaliger Kommentar etwas größer war, habe ich mir ihn samt Link abgespeichert. Der Jahrestext ist nämlich so ein Wink mit dem Zaunpfahl. Wer wach ist und nicht schläft, hört den Weckruf unseres Retters Jesus Christus. Hier der Link:

    http://www.digidatanet.de/?p=332&cpage=5#comment-1205

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    September 22, 2011

    Lieber Manfred,

    vielen Dank für den aufschlußreichen Kommentar. Auch Dir Alois danke für den Hinweis auf den Link. Wir haben erst im nächstes Jahr diese Dienstwoche weil wir ziemlich am Schluss dran sind. Daher kann ich nichts dazu sagen. Es wäre natürlich aufschlußreich ob dies in anderen Versammlungen auch so gehalten wurde bzw. wird.
    Wir dürfen ja gespannt sein wie sich das weiterentwickelt.
    Viele Grüße an alle Anna

  • Manfred
    September 22, 2011

    Liebe Anna,
    Lt.dem KA soll das weltweit gehalten werden, da dies eine Disposition der Gesellschaft ist. Somit kann das
    noch etwas länger als ein halbes Jahr dauern, dann weiss es aber jeder Zeuge Jehovas.
    Das ist schon bemerkenswert.
    Ganz herzliche Grüße und einen guten Start in den Tag.
    Manfred

  • Anna
    September 22, 2011

    Liebe Brüder und Schwesern,
    gestern abend habe ich mir noch den Artikel über die Mitgliederversammlung im Studien WT August ab Seite 18 durchgelesen und mir ein paar Gedanken gemacht.

    ZITAT: „WENN ihr heute nach Hause geht, werdet ihr sagen: ‚Diese Mitgliederversammlung wird in unsere Geschichte eingehen!
    Durch diese Worte stieg die Spannung im Kongresssaal in Jersey City (New Jersey, USA). Bruder Stephen Lett von der leitenden
    Körperschaft der Zeugen Jehovas begrüßte dort am 2. Oktober 2010 alle Anwesenden zur 126. Mitgliederversammlung der WatchTower Bible and Tract Society of Pennsylvania.
    Was waren einige Höhepunkte?
    Zunächst sprach Bruder Lett begeistert über Jehovas himmlischen Wagen aus dem Bibelbuch Hesekiel. Dieser imposante Wagen stellt Jehovas Organisation dar, die er als Höchster lenkt und leitet. Ihr himmlischer Teil besteht aus Geistgeschöpfen und bewegt sich unvorstellbar schnell — so schnell wie Jehovas Gedanken.
    Der irdische Teil der Organisation Jehovas ist ebenso in Bewegung und hat in den vergangenen Jahren einige spannende Entwicklungen
    erlebt.
    Beispielsweise wurden einige Zweige zusammengelegt.
    Dadurch haben jetzt viele, die zuvor in den betreffenden Ländern im Betheltätig waren, die Möglichkeit, sich mehr auf das Predigen zu konzentrieren. Bruder Lett legte den Zuhörern ans Herz, weiter für die leitende Körperschaft zu beten, damit sie als Vertreter der Sklavenklasse nicht nur treu, sondern auch weise und verständig bleibt
    (Mat. 24:45-47).ZITAT ENDE

    Was daran spannend ist wenn Zweige zusammengelegt werden ist mir ein Rätsel. Spannend war es allenfalls für die Brüder, welche umziehen „durften“ bzw. aus dem Dienst entlassen wurden um mehr zu PREDIGEN. Der Dienst so wie er durchgeführt wird ist alles andere als effizient. Sonst müssten wir allein gehen, schon früh morgens wenn die Leute aus dem Haus kommen oder abends wenn diese heimgehen Flugblätter verteilen über die Dringlichkeit. Wenn es Jehovas Wille ist, dass unsere Mitmenschen auf diese Art und Weise gewarnt werden würde das Werk anders ablaufen. Dann wäre die Botschaft ja auch in den islamischen, hinduistischen, buddhistischen usw. Ländern bekannt. Nur wie Matthäus schon ausgeführt hat, da kennt man das Christentum so gut wie nicht.
    Der letzte Satz wiederum ein Aufruf zum Götzendienst für die leitende Körperschaft zu beten.

    Dann noch die Kuriosität mit dem vereinfachten englischen Studienausgaben. Wann gibt es diese auch in vereinfachtem Deutsch? Und wie kann jemand der nur die vereinfachten Veröffentlichungen versteht dann getauft worden sein und die Tauffragen beantwortet haben??? Und was ist an dieser Neuigkeit AUFREGEND?
    ZITAT: Schließlich gab es noch einige aufregende Neuigkeiten. Bruder Geoffrey Jackson eröffnete, dass es eine vereinfachte Wachtturm-Studienausgabe geben wird, die denen zugutekommt, die nur begrenzte Englischkenntnisse haben.“ZITAT ENDE

    Jahrzehntelang war man stolz darauf Literatur in vielen Sprachen zur Verfügung zu stellen, Lese- und Schreibunterricht zu geben usw. Und nun will man die Brüder absichtlich mit vereinfachten Artikeln und Bilderbroschüren DUMM halten… Dies entspricht leider gar nicht dem Gebot das Paulus den Christen gab:
    Übersetzung Neues Leben Hebräer 5:12-14
    „12 Ihr seid nun schon so lange Christen und solltet eigentlich andere lehren. Stattdessen braucht ihr jemanden, der euch noch einmal die Grundlagen von Gottes Wort beibringt. Ihr seid wie Säuglinge, die nur Milch trinken, aber keine feste Nahrung essen können. 13 Ein Mensch aber, der sich von Milch ernährt, ist im Leben noch nicht sehr weit fortgeschritten und versteht nicht viel davon, was es heißt, das Richtige nach Gottes Wort zu tun. 14 Feste Nahrung dagegen ist für die Menschen, die erwachsen und reif sind, die aufgrund ihrer Erfahrung gelernt haben, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.“

    Wir werden doch aufgefordert mündige Christen zu sein und uns selbst durch feste geistige Speise aus der Bibel zu ernähren.
    Das dies möglich ist sieht man an diesem Forum.

    In dem Artikel geht es dann noch darum sich gut darzustellen in Bezug auf Hilfe bei Naturkatastrophen usw. Als ob das andere Menschen und Organisationen nicht auch täten und nur WIR allein die GUTEN sind. Weiterhin Schulungen für Kreis- und Bezirksaufseher UND iher Frauen usw. Offenbar wird sehr viel Wert darauf gelegt die Brüder weiterhin oder wieder an die Organisation zu binden. Und dann natürlich Predigtdiensterfahrungen usw. und selbstverständlich der Aufruf stets mit der Organisation zusammenzuarbeiten.

    Wir wollen abwarten was der Geist Jehovas in den Versammlungen bewirkt. Ich freue mich immer wenn NEUE kommentieren und sich als Mitleser outen. Berührend finde ich die Verse in Sprüche 2 ab Vers ein ZÜRCHER (Hervorhebungen in Großbuchstaben und Anmerkungen von mir):

    „1 Mein Sohn, wenn du MEINE Worte annimmst und MEINE Gebote bei dir bewahrst,
    2 wenn du der Weisheit dein Ohr leihst, dein Herz der Einsicht zuneigst,
    3 wenn du nach Verstand rufst,mit erhobener Stimme nach Einsicht,
    4 wenn du sie wie Silber suchst und wie nach Schätzen nach ihr forschst, (Eigenverantwortung von uns Christen)
    5 dann wirst du die Furcht des HERRN verstehen,
    und Gotteserkenntnis wirst du finden.
    6 Denn der HERR gibt Weisheit, AUS SEINEM MUND kommen Erkenntnis und Einsicht,
    7 für die Rechtschaffenen hält ER Hilfe bereit,
    ein Schild ist ER denen, die schuldlos ihren Weg gehen.
    8 ER schützt die Pfade des Rechts, und den Weg seiner Getreuen bewacht er.9 Dann wirst du verstehen, was Gerechtigkeit ist und Recht,Geradheit und jede Bahn des Guten.
    10 Denn die Weisheit wird in DEIN Herz (nicht in das Herz eines „Sklaven“) einziehen,
    und das Wissen wird deiner Seele wohltun.
    11 Die Umsicht wird über dir wachen, die Einsicht wird dich beschützen (nicht eine Organisation).

    Mit diesen schönen Worten von Jehova wünsche ich allen das Grau des heutigen Himmels zu ignorieren und die Sonne im Herzen zu bewahren und weise Entscheidungen zu treffen. Liebe Grüße Anna

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Anna,
    ZITAT:
    Und nun will man die Brüder absichtlich mit vereinfachten Artikeln und Bilderbroschüren DUMM halten…

    Ja, alles andere ist ihnen wohl langsam zu gefährlich.

    Mir drängt sich da ein Vergleich auf:
    Sie (aber auch alle religiösen Institutionen die ihnen ähneln) kommen mir wie ein Kindesentführer vor – der natürlich nicht will, dass das Kind jemals eigenständig genug wird um zu erkennen, dass es aus seiner wirklichen Familie entführt wurde.

    Einem richtiger Vater ist daran gelegen, dass sein Kind frühzeitig lernt auf eigenen Beinen zu stehen. Er möchte, dass sein Kind so viel Wissen wie nur möglich in sich auf nimmt und eigenes Denkvermögen entwickelt. – Er beobachtet voller Liebe und Fürsorge die eigenständigen Schritte seines Kindes…vom ersten hochstemmen als Baby bis zum Berufsabschluss, erfüllt es den Vater mit Freude wenn er sieht, wie gut sein Kind sich im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat.

    Alles Dinge, die einem Entführer natürlich völlig fremd sind. ER hält das Kind in einem finsteren Loch, lässt es allenfalls mal im abgegrenzten Garten raus, sobald es gehen kann. Versorgt es mit dem Nötigsten und bringt ihm nur das allerwichtigste bei, denn schließlich will man diesem Kind ja nicht noch mit 10 Jahren die Windeln wechseln…
    Er hält es unter Abhängigkeit und Angst, damit es garnicht erst auf die Idee kommt, mal zu schauen was HINTER dem Gartenzaun liegen könnte.

    Das Kind was liebevoll von seinem eigenem Vater großgezogen wurde, wird das was er ihn gelehrt hat, in seinem Leben anwenden. – Es wird in Liebe und Dankbarkeit mit seinem Vater in Verbindung bleiben.

    Das Kind das bei seinem Entführer aufwächst, entwickelt vielleicht sogar auch soetwas wie Liebe, weil der Entführer ja nun mal die einzige Bezugsperson in seinem Leben ist… – Aber sobald es einmal die mentale und körperliche Möglichkeit zur Flucht hat, wird es sie auch ergreifen.

    Doch viele dieser entführten Kinder bekommen diese Möglichkeit garnicht…oder denken, sie wären bei ihrem richtigen Vater…die bleiben natürlich wo sie sind…ducken sich unter der Knute des vermeintlichen Vaters und halten still.

    Jeder Vater wäre natürlich glücklich, wenn sein Kind selbst sich befreien könnte.
    Doch wen würde der rechtmäßige Vater dieses Kindes wohl bestraft sehen wollen? – Sein Kind oder den Entführer?

    Gott als Vater, hat es – aus uns unbekannten Gründen – zugelassen, dass sich Entführer seine Kinder schnappen und von ihm fern halten.

    Wir werden einmal erfahren warum und wieso…aber wir können uns JETZT schon sicher sein, dass einmal all jene bestraft werden, die ihm böswillig seine Kinder geraubt haben.

    LG Ulli

  • Sascha
    September 22, 2011

    Hallo an alle,

    zu deinen Worten, Anna, und zu dem Vergleich von Ulli mit dem Kindesentführer passt dieser Text:
    Joh. 10:1-14***
    „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in die Schafhürde hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Plünderer. 2 Wer aber durch die Tür hineingeht, ist Hirte der Schafe. 3 Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie hinaus. 4 Wenn er die Seinen alle hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5 Einem Fremden werden sie keineswegs folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme von Fremden nicht kennen.“ 6 Jesus sagte ihnen dies in bildlicher Rede; doch erkannten sie nicht, was die Dinge bedeuteten, die er ihnen sagte. 7 Daher sprach Jesus wieder: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. 8 Alle die, die an meiner Statt gekommen sind, sind Diebe und Plünderer; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. 9 Ich bin die Tür; jeder, der durch mich eintritt, wird gerettet werden, und er wird ein- und ausgehen und Weide finden. 10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu vernichten. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben könnten. 11 Ich bin der vortreffliche Hirte; der vortreffliche Hirte gibt seine Seele zugunsten der Schafe hin. 12 Der Lohnarbeiter, der kein Hirte ist und dem die Schafe nicht zu eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht — und der Wolf reißt sie weg und zerstreut sie —, 13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe kümmert. 14 Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich..“

    Wer ist die TÜR? Und als was werden die bezeichnet, die an seiner Statt kommen? Jesus hat uns, die wir seine wahren Nachfolger sein möchten, wirklich alles gesagt, was wir wissen müssen, um eine klare Entscheidung zu treffen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Sascha
    September 22, 2011

    Hallo Manfred,

    ich danke dir im Namen aller, die zum Schluss gekommmen sind, nicht mehr in die Versammlung zu gehen. Denn dadurch ist es uns möglich, die Hinweise, die die Brüder und Schwestern erhalten, besser zu verstehen, vor allem aber führt es dazu, dass man weniger an seiner Entscheidung zweifelt. Es ist vielleicht auch als Hinweis zu sehen, dass es immer wichtige wird, auf Nuancen zu achten. Auch die Erklärungen von Bruder Alois zu dem Jahrestext waren sehr aufschlussreich. Ich wünsche jedem, dass er oder sie es rechtzeitig erkennt, was mit der „Flucht in die Berge“ gemeint ist. Die Ältestenschule, die jetzt bald ansteht, lässt für mich nichts gutes erahnen. Sie soll über mehrere Tage gehen, und ich hoffe, dass es vielen gelingen wird, Wahrheit und Lüge deutlich unterscheiden zu können.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Zu Deinem Hinweis lieber Sascha über Jesus der die Tür und der Hirte ist, habe ich einmal einen sehr guten Artikel von E.F. zur Verfügung gestellt: http://www.digidatanet.de/?tag=eine-tur

    Sehr tiefe Gedanken die zeigen daß die LK in anmassender Weise die Rolle/Stellung Jesu streitig macht dies jedoch niemals sein können.

    lg. Matthäus

  • Sascha
    September 22, 2011

    Hallo Matthäus,

    vielen Dank für den Hinweis auf diesen Beitrag. Danke überhaupt, dass du uns schon sehr dabei geholfen hast, das volle Ausmaß der Blasphemie und der Entehrung des Namens Jehovas und auch des Namens Jesu durch die Org. zu verstehen. Wie Alois schon sagte, der Geist wirkt auf unterschiedliche Weise, und jeder von uns trägt seinen Teil dazu bei, dass die wahren Ziele Jehovas und Jesu hier auf der Erde erreicht werden und das noch einige darauf aufmerksam gemacht werden. Und deine Hinweise sind für viele Menschen wirklich ein Wegbereiter, die Dinge in Verbindung mit der WTG langsam zu erkennen. Und da du mit Sicherheit Jesus und dem Geist die Ehre dafür gibst, wirst du auch mein Lob und das von anderen Brüdern und Schwestern richtig einordnen können. Aber was wertvoll ist, darf auch im Sinne Jesu positiv erwähnt werden. Deswegen auf diesem Weg ein Danke für die vielen wertvollen Kommentare, die den Geist Jehovas und Jesu Führung widerspiegeln. Mach weiter so!

    Gruß

    Sascha

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Danke für Deine lobenden Worte lieber Sascha!
    Ich denke auch das wir uns alle sehr gut ergänzen und das es wichtig ist einander zu erbauen aber auch falsches aufzuzeigen und daraus die persönlich notwendigen Konsequenzen zu ziehen.
    Es gibt dennoch immer wieder Aussagen der Schrift die bei mir dennoch Fragen offen lassen. Danke hierbei auch an Alois für seinen guten Kommentar – der Vers 30 wie von mir angeführt bleibt eine Feststellung mit ungelösten Fragezeichen. Aber auch das steht ja in Gottes Wort, wie es Jesus selbst formulierte: Ich habe euch vieles zu sagen ihr vermögt es noch nicht zu ertragen.
    Liebe Grüße an alle!
    Matthäus

  • Shannon
    September 22, 2011

    Lieber Manfred,

    das ist mal wieder ein klassisches Beispiel für: Was wird gesagt, was war eigentlich damit gemeint, was wurde gehört und was wurde verstanden.

    Möglicherweise war es ein Weckruf, der dem KA auf wundersame Weise in den Mund gelegt wurde. Was hat er damit aber wirklich gemeint? gemeint? Umkehren zu Jesus oder zur Organisation?
    Was verstehen die Anwesenden in den Versammlungen darunter? Was verstehen wir darunter?
    Jeder hört nur das, was er hören will und jeder versteht nur das, was er verstehen will.
    Wir werden sehen, was uns noch für Botschaften erreichen.
    Liebe Grüße aus dem Südwesten

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Manfred,
    ZITAT:
    „Das zeigte mir, dass der KA in diesem Moment dazu beigetragen hat etwas richtiges zu predigen, was ausnahmsweise mal nicht zur Organisation hin führt, sondern zu Jesus.“

    Ich hoffe sehr, dass du recht hast und wenigstens einige begreifen, was vor allem der Vers 18 tatsächlich aussagt:

    18 Lasst stattdessen euer Leben immer mehr von der Gnade bestimmen und lernt Jesus Christus, unseren Herrn und Retter, immer besser kennen. IHM gebührt die Ehre – JETZT, in dieser Zeit, und dann am ´großen` Tag der Ewigkeit. Amen.

    Aber, auch wenn es nicht ausdrücklich gesagt wurde, schätze ich, dass wahrscheinlich all jene gemeint sind, die „untätig“ und „lau“ geworden sind und nur mal kommen wenn der KA da ist, oder zu anderen besonderen Aktionen. – Sie sollen vollends zur Organisation und damit zur Gnade Jesu umkehren.

    So soll es verstanden werden und so werden es wohl leider die meisten der Zuhörer verstehen… 🙁

    Aber wie sagte Jesus: Meine Sehafe hören meine Stimme.

    Vielleicht horcht ja doch das eine oder andere Schaf durch diesen Bibelvers auf und gibt die Ehre nicht mehr Menschen, sondern dem dem sie wirklich gebührt: Jesus Christus.

    LG Ulli

  • manfred
    September 22, 2011

    Liebe Ulli,
    ja Du kannst Recht haben. Gemeint haben Sie es sicherlich so wie Du es gesagt hast. Da Sie aber diese Verse jetzt auf sich (Gottes Volk) bezogen haben, gilt das aber eben auch für die folgenden Verse:
    16 und dasselbe sagt er in allen Briefen, wenn er über diese Dinge spricht. Einiges in seinen Briefen ist allerdings schwer zu verstehen, was dazu führt, dass die UNBELEHRBAREN (Organisation) und Ungefestigten es verdrehen. Aber das tun sie auch mit den übrigen Heiligen Schriften, und sie tun es zu ihrem eigenen Verderben.
    17 Ihr, liebe Freunde, wisst nun schon im Voraus Bescheid. Darum seid auf der Hut und LASST EUCH NICHT VON DEN IRRIGEN ANSICHTEN JENER GEWISSENLOSEN LEUTE (Organisation) MITREIßEN; gebt Acht, dass ihr nicht euren festen Stand verliert und zu Fall kommt!

    Jetzt könnte man zwar sagen, dass die Unbelehrbaren die Abtrünnigen sind, aber ist es nicht so, dass die Abtrünnigen deswegen Abtrünnig sind, weil sie auf das Wort Gottes hinweisen und ist es nicht genau die Organisation, die das Wort Gottes verdreht? Wer ist also unbelehrbar? Haben Sie jemals von einer falschen Lehre Abstand genommen und sich entschuldigt? (Aber das tun sie auch mit den übrigen Heiligen Schriften, und sie tun es zu ihrem eigenen Verderben.)
    Wer hat denn in der Versammlung die Möglichkeit die Irrigen Ansichten der Gewissenlosen Leute zu verbreiten? Ein Abtrünniger? Mit dem redet doch keiner mehr und gewiss darf der nicht mehr auf die Bühne. Sind Abtrünnige Gewissenlos oder ist es nicht genau Ihr Gewissen, dass Ihnen sagt wir müssen was gegen die falschen Lehren der Organisation tun? Frag mal Br. Matthäus ob er Gewissenlos sei. Bestimmt nicht.
    Aber wer Menschen über die Klinge springen lässt (Malawi, Blutfrage, Wehrdienst usw) und sich dann nicht mal entschuldigt, wenn der Fehler offenbar wird. Der ist Gewissenlos. Somit ist hier deutlich ersichtlich, dass dies auf die Organisation zutrifft und bewusst oder unbewusst, sie haben nun diese Texte genau auf sich bezogen.
    Es ist wirklich spannend was sich zur Zeit tut.
    Wir sollten wirklich wachsam sein.
    Liebe Grüße Manfred

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Manfred,
    „Somit ist hier deutlich ersichtlich, dass dies auf die Organisation zutrifft und bewusst oder unbewusst, sie haben nun diese Texte genau auf sich bezogen.“

    ich finde es toll, das du das alles nochmal richtig hervorgehoben hast.

    Wer weiß, ob nicht so manchem stillen Mitleser, der sich noch unsicher ist wem er glauben soll, dadurch die Augen noch ein Stückchen weiter geöffnet wird.

    Da du ja offiziell noch „dabei“ bist, also noch Möglichkeit zum reden hast, kannst du da ja vielleicht auch bei dem einen oder anderen mal einhaken und ihn in die richtige Richtung lenken.

    Wie gesagt…ich wünsche es mir für JEDEN, dass er begreift, sein Heil liegt nicht bei einer menschlichen Organisation, sondern allein bei Gott und Jesus.

    Die Last der WTG ist schwer – die Last Jesu ist leicht.
    Die Worte der WTG führen in die Irre – die Worte Jesu zum ewigen Leben.

    LG Ulli

  • Manfred
    September 22, 2011

    Liebe Ulli,
    Ja, manchmal muss man Klartext reden. Ich finde auch den neuen Vortrag auf der Prophetie Seite sehr gut.
    Da wird gezeigt, was wirklich mit der Heuschreckenplage aus Offenbarung gemeint ist.
    Auch das ist sehr deutlich und jeder muss für sich selbst entscheiden ob er das glauben kann, da es bisher gelerntes auf den Kopf stellt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Dennis
    September 22, 2011

    Lieber Manfred,

    vielen Dank für diesen Hinweis, ist wirklich hoch interessant. Sind nur noch ein paar Wochen dann haben wir Dienstwoche, werde sehr genau auf diese Ansprache achten.

    Ich teile allerdings die Einschätzung von Shannon, dass es nur wichtig ist wie es die Zuhörer verstehen „wollen“ bzw. gem. dem Willen der WTG zu verstehen „haben“.

    Ich bin seit einiger Zeit mit versch. Brüdern aus VS in Dt. und auch außerhalb in Kontakt und alle berichten mir im Prinzip immer die gleichen Dinge:

    – nachlassen der Liebe und des Zusammenhalts innerhalb der VS
    – Streitigkeiten/Uneinigkeiten in den Ältestenschaften
    – VS-Besuch „katastrophal“ vor allem Do. bwz. Fr.
    – Profilierungssucht und Materialismus bei vielen Brüdern (auch Ältesten)
    – dröges, blutleeres Programm, dass nur noch auf „Predigen, Predigen, Predigen“ abziehlt
    usw.

    Ein Bruder, der jetzt die VS wechselt aus o.g. Gründen, sagte kürzlich zu mir:

    „Eine Versammlung kann man nicht wie eine Unternehmen leiten, das verstehen unsere Ä. aber nicht!“

    Das sind einige der Gründe warum so viele gem. WT-Definition „untätig“ werden und nicht mehr die VS besuchen. Dies ist ein globales Problem soweit man das von hier aus einschätzen kann.

    Von daher glaube ich, dass die erwähnte Ansprache des KA vor allem auf die „untätigen“ abziehlt und ihnen klar machen soll, dass sie natürlich so kurz vor dem Ende zu Jehova, soll heißen zur „Organisation Jehovas“, zurück kehren müssen um gerettet zu werden.

    Bis auf 2 Ausnahmen habe ich bisher alle KAs als Chefeinpeitscher erlebt, die nie wirklich am Menschen interessiert waren sondern immer brav das WT-Programm und die Erfordernisse hochgehalten haben, das kurz gesagt lautet:

    „studieren, egal was“
    „VS besuchen, egal warum“
    „Predigen und nochmal predigen, egal wie“

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    September 22, 2011

    ergänzend zu Dennis‘ Ausführungen ist zu sagen, dass die KAs großen WErt auf STunden legen. Stundeneinsatz auf dem Berichtsszettell ist das Non Plus Ultra für die Kreishirsche. Und wenn dann mal ein junger Mann auf der Liste steht, zum DA ernannt zu werden, da muss er schon Richtung 15 Stunden erreichen, was die meisten nicht schaffen, da sie der WElt ihren Tribut zu zahlen haben – stets beschäftigt für die Arbeit.
    so ist dann die Ältestenrunde nichts weiter als ein Herrenclub, der senil darüber betimmt ob ein Bruder DA oder Ä wird.
    WEr erst einmla diesen Status Quo erreicht hat, ist aus dem Brennpunkt und kann sich so manches herausnehmen.
    Und alles was die jungen brüder Gutes tun -die Alten abholen, am ARm in den Saal begleiten, für sie Besorgungen machen usw – das ist kalter kaffee, interessiert niemanden, gleichwohl das praktizierte christliche liebe ist.
    so ist es dass die Zeugen innerlich HOHL geworden sind und wie en Glas mit Sprung klingen, wenn man es anstößt.
    Wie sagte Paulus: Die Liebe der meisten wird erkalten

    Ja, wir sind einzig und allein Leistungsobjekte, die dem zwang unterliegen WT Produktion zu vermarkten. dAs was in den „markt“ geworfen wird, hat eine kurze Halbzeit und ist bald Altpapier.
    Hautpsache, die Rotationspressen laufen, die Quatität kmmt bei raus und dafür Spendengelder in die Kassen.

    Man war früher so richtig stolz darauf, eine große WT Bibliothek zu haben. Erhlich gesagt, heute pfeigfe ich drauf, weil es nichts weiter ist, wie Papier, das bekanntlich geduldig ist, insbesondere mit der WT Philosophie vom Neuen Licht.

    Da kann man glattweg eine Ballade schreiben:

    Das Neue Licht

    was scheint in dunkler Finsternis
    im wilden Märchenwald?
    Es ist des Wachtturms Genesis
    die versinket bald.
    Des Wachtturms Lichterquelle sprudelt
    täglich neue Signale aus
    und der Gläubige der jubelt
    bringt sie sogleich mit nach Haus.
    Doch im Laufe kurzer Zeit
    wirds wie einst das Manna
    schlecht und breit
    Das Manna wurde still entsorgt
    damit man sich gesund erforscht
    und die alten Wachttrum Schriften
    stapeln sich in manchen Kisten
    schließlich gehts ins Altpapier
    und kommt dann erneut zu dir
    als KLopapier der Marke Servus
    liegts in der Hand wie einst Cerberus
    Die Moral von der Geschicht
    vertrau der Bibel – dem WT nicht

  • Bruderinfo
    September 22, 2011

    Lieber Frank-Frei,
    wir bitten dich mit deiner Wortwahl ein bisschen zurück zu halten. KA als Kreishirsche zu betiteln mag im ersten Moment zwar witzig erscheinen ist aber auch beleidigend. Dadurch verhaltest du dich in keinster Weise besser wie du anderen vorwirfst. Spott wird dir nicht helfen die Liebe zu leben sondern Spott wird dich behindern und wird als Ernte wiederrum Spott sein. Das was du säst wirst DU ernten nicht der KA oder der Bruder der dich verletzt hat. Bedenke dies in Zukunft. LG Bruderinfo 🙂

  • Frank&Frei
    September 22, 2011

    Danke für den „Rüffel“ den ich annehme.

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Zu Deiner Anmerkung lieber Dennis:

    >>>Profilierungssucht und Materialismus bei vielen Brüdern (auch Ältesten)<<<

    …ist mir ein hochbristaneter Bericht zugespielt worden:

    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Zeugen-Jehovas-mit-SchneeballSystem-ausgenommen/story/18459793

    Also nicht nur Deutschland mit "AKZENTA" wo Brüder mit 100erten Millionen jonglierten und viele ihr Geld verloren auch in Österreich ist mir ein Bruder bekannt der eine Million Schilling verlor, weil er seinen Brüdern vertraute, bekannt – Glocknerkönig könnte hier noch mehr erzählen.

    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Dennis,
    ich glauben, wenn sich alle Untätigen mal aufraffen würden, um „Butter bei die Fische zu tun“ und zu dem was sie denken stehen, dann gäbe es keine 7 Millionen Zeugen mehr, dann könnte man locker noch ein paar Millionen davon abziehen.

    Das weiß die WTG sehr wohl…und darum lässt sie die auch lieber in Ruhe und belässt es bei ein paar allgemein gehaltenen Worten in ihre Richtung, auf der Bühne… – Oder VIELLEICHT mal einem netten Hirtenbesuch

    Das sie sich ansonsten nicht großartig um sie scheren zeigt, dass es ihnen nur um die offiziellen Zahlen geht. – Wer keinen Austrittsbrief schreibt, der „zählt“ ja noch und das ist schließlich die Hauptsache.

    LG Ulli

  • manfred
    September 22, 2011

    Lieber Dennis,
    Ihr habt vollkommen Recht, jeder hört nur das was er hören will. Aber so wie ich diese Verse anders verstanden habe, gibt es auch noch weitere Brüder, die das verstehen werden. Interessant ist, was der KA noch sagte. Er erwähnte mal wieder nur Jehova und die Organisation als Rettungsvorkehrung. Kein Wort über Jesus. Dann erwähnte er aber Joh. 6:44. Auch dieser Text ist eigentlich deutlich genug, nimmt man aber den Vers 43 noch hinzu, dann steht es schwarz auf weiß so da:

    Joh. 6:43-44
    43 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Murrt nicht untereinander!
    44 Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

    Der KA sagte, dass niemand in der Versammlung sitzen würde, wenn ihn nicht der Vater gezogen hat. Doch wohin zieht denn der Vater in Wirklichkeit? Niemand kann zu MIR (JESUS) kommen. Das sind deutliche Worte, die hier vom KA mal wieder verbogen wurden um die Organisation ins Spiel zu bringen.

    Allerdings verstehe ich den Text folgender maßen:
    NIEMAND KANN ZU JESUS KOMMEN, WENN NICHT DER VATER (JEHOVA), IHN ZIEHT.

    Das bedeutet, dass jeder der in der Versammlung sitzt Jesus nur finden kann, wenn ihn der Vater zieht.
    Jehova wird wissen wen er ziehen möchte und wir können gewiss sein, es wird niemand zurück gelassen werden. Auch wenn wir mit keinem Bruder über unsere neu gewonnene Erkenntnis sprechen würden, so wird keiner verlustig gehen, denn Jehova wird denjenigen aus den Klauen der Organisation ziehen. Genauso wie er damals Engel nach Sodom geschickt hat und Lot und seine Töchter herausgeführt hat. Das ist für mich beruhigend zu wissen. Jehova hat für alles gesorgt. Wir können uns voll und ganz auf ihn verlassen. Das erfüllt mich mit Dankbarkeit.
    Liebe Grüße Manfred

  • Mike
    September 22, 2011

    Du hast es gut geschrieben.
    Es ist doch klar die oberen tun immer so wie sie sind.
    Aber dennoch denke ich das wir die Wahrheit haben.
    Wir wissen auch eines: JEHOVA WIRD AUCH DA DEN SAUSTALL AUFRÄUMEN,
    so wie in den VERSAMMLUNGEN. Hab neulich erfahren was in so einer Versammlung passiert ist.
    Andererseits ist es schon schade, wenn es stimmt, wenn die von der WTG, sich so bereichern, um mal dieses böse Wort zu nehmen.
    Hauptsache WIR halten uns an den Lehren Jesu, nähmlich ein
    einfaches Leben zu führen und
    mit den Dingen zufrieden sein, die WIR haben.
    Ich meine dazu Matthäus 6. Kapitel.
    Das lehrte UNS JESUS nicht die WTG!!
    Jehova sieht es was wir tun und die von der WTG.
    Alle müssen
    vor dem Richterstuhl Gottes stehen! <—— das ist Fakt

  • Caleb
    September 22, 2011

    Zerfallserscheinungen?

    Früher hieß es, daß die Theokratische Predigtdienstschule ein kostspieliges Rhetoriktraining ersetzen könne.

    Die Vorträge für die Öffentlichkeit sind in der letzten Zeit so schwach, nicht nur inhaltlich sondern vor allem formal, daß ich mich frage: Glauben die Redner selbst nicht mehr, was sagen? Was ist mit der theokr. Schule passiert? Die Leute werden schlechter als besser.

    Sehen das auch Andere so?

    Bruderinfo

    Als ich hier anfing zu lesen, hatte ich den Eindruck, es ist eine Seite von ZJ für ZJ. Es war erfrischend zu lesen, daß man mit vielen Ansichten nicht allein ist. 

    Zur Zeit hab ich aber den Eindruck, daß vor allem bei den aktiven Kommentarschreibern immer weniger AKTIVE ZJ dabei sind, dafür immer mehr Ausgetretene bzw. Ausgeschlossene, die diese Seite dafür benutzen, mit der WTG abzurechnen.

    ————————————————————–

    Lieber Caleb,
    dies ist eine Seite für alle ehrlichen Menschen, die den Wunsch haben dem Christus ohne Organisation näher zu kommen. Du hast recht, das sich hier auch Menschen zu Wort melden, die ausgeschlossen sind oder die Organisation verlassen haben. Das ist aber für uns hier bei Bruderinfo kein Grund ihnen nicht die Gelegenheit zu geben über ihre Erfahreungen und Probleme mit der Organisation zu sprechen, oder gute biblische Gedanken zu äussern. Jeder darf sich hier äussern, solange er si davon.
    Wir möchten diese Menschen nicht als verlängerter Arm der Organisation auch hier noch ausgrenzen.
    Es kann natürlich sein, das Brüder aus diesem Grund die Seite meiden, weil siee sich den Anweisungen der Organisation verpflichtet sehen. Aber das werden sowieso die wenigsten sein, da sie das Internet in dieser Weise nicht benutzen werden.

    l.G.
    Bruderinfo
    l. G.
    Bruderinfo

  • Caleb
    September 22, 2011

    @Bruderinfo

    Das war keine Kritik sondern eine Beobachtung, nicht mehr und nicht weniger!

  • Bruderinfo
    September 22, 2011

    Lieber Caleb,
    wir hatten dies auch nicht so verstanden, sondern nur deine Frage beantwortet. Natürlich ist es so das dies eine Seite für Brüder ist. Umso mehr Brüder sich beteiligen umso besser. Die meißten Brüder lesen mit und beteiligen sich selten an Kommentarschreiben. Natürlich sollten wir nicht auf das Schlechte pochen oder darauf aufmerksam machen. Viel besser ist es sich gegenseitig zu stärken. Wenn das Negative ab und zu überhand nimmt dann ist dies ganz normal. Deshalb an Alle da drausen auch des öfteren biblische Auferbauung zu schreiben und versuchen „gute Speise“ mit den anderen zu teilen. LG Bruderinfo 🙂

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Liebe Geschwister von Bruderinfo,
    das ist ein sehr guter Gedanke.

    Wir leben alle NUR durch die Gnade, Liebe und Barmherzigkeit unseres lieben Vaters Jehova.

    Sein Geist kann und wird uns IMMER an die wahren Quellen SEINES Willens führen und das gemäß unserem (individuellem) Verständnis.

    ER offenbart sich JEDEM der sich ausschließlich an IHN wendet zu seiner bestimmten Zeit & Art und Weise.

    Lasst uns deshalb NUR und IMMER auf diese wundervolle & reine Quelle HÖREN!

    Liebe Grüße des Segens, Euer Bruder im Herrn
    Thomas FM

  • Shannon
    September 22, 2011

    Liebe Anna,

    über dein Zitat:
    „Auch in den neuesten Publikationen unter jw.org wird anhand von Erfahrungsberichten darauf hingewiesen, dass man sich trotz gesundheitlicher Einschränkungen weiterhin am Predigtdienst beteiligen kann. Was nun leider dazu führt, dass viele der Brüder und Schwestern schon wieder ein schlechtes Gewissen bekommen.“
    kann man ja nur noch den Kopf schütteln.

    So etwas kann nur schreiben, der gesund und beweglich ist. Jemand, der starke Schmerzen hat oder anderweitig beeinträchtigt ist (z.B. Autoimmunerkrankungen, Krebs, ect.), käme niemals auf so eine Idee.

    @ Thomas

    Zitat Thomas:
    Das Problem dabei ist nur, dass leider viele den ganzen Müll den sie erleben und erfahren zu tiefem Hass kanalisieren und das so stark, dass sie das bisschen “Überzeugung” und Glaube was ihnen “geblieben” ist dann völlig verlieren oder zusammen mit dem ganzen Organisationsmüll über den Haufen werfen.

    Ja lieber Thomas, leider ist das so. Manche, kehren wieder zu ihrer alten Religion zurück, wie ich z.B. heute von einem „Geschäftspartner“ erfahren habe. Erst wenn man erkennt, dass man Opfer seiner eigenen Entscheidungen, Handlungen oder eben Nicht-Entscheidungen geworden ist, kann man sich befreien.

    Aber ich kenne auch andere Beispiele, sogar hier in Bruderinfo und freue mich, wie sich die Kommentare ändern.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Liebe Shannon,

    lieben Dank für Deine Ergänzung.
    Wenn sie zu ihrer Religion zurückkehren ist das dann wenigstens noch nicht ganz der Totalverlust ihres Glaubens. Die kritische Haltung gegenüber den WTG Lehren, kann ihnen dann sogar helfen ihre ursprüngliche Religion ebenfalls zu prüfen.

    Ich meinte aber besonders diejenigen die ohnehin schon geschwächt sind im Glauben und dann noch zusätzlich eins von der Organisation über gezogen bekommen.

    Wie könnten wir denen am besten helfen?
    Mir begegnen derzeit eine ganze Reihe solcher armen Seelen.

    LG an Dich, Thomas FM

  • Anna
    September 22, 2011

    Ja, liebe Shannon,

    JEDEM der so einen Unsinn schreibt und veröffentlicht, dass man eine vor allem chronische Krankheit bewältigen kann, sei empfohlen mal in ein Hospiz zu gehen!!! Dort kümmern sich ehrenamtlich Menschen aus Nächstenliebe um ihre Mitmenschen bis zum letzten Atemzug.
    In Deutschland gibt es „die Grünen Damen“. Sind auch Herren darunter. Diese arbeiten freiwillig und ohne Geld in Krankenhäusern und kommunizieren mit den Patienten. Das eben wozu die Pfleger und Schwestern einfach keine Zeit haben. Ich habe das selbst bei einem Besuch bei einer Glaubensschwester erlebt. Es hat mich sehr berührt. Das ist auch Nächstenliebe. Nichts gegen den Predigtdienst, nur es muss alles ausgewogen sein. Und wenn ich vor lauter Dienst keine Zeit mehr habe mich um alte und kranke Brüder zu kümmern, was denkt denn da Jehova von mir?

    Schönen Abend an alle und liebe Grüße Anna

    P.S. Danke Matthäus für Deine neuesten Kommentare, die waren doch recht aufschlussreich.

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Liebe Anna,

    vielen Dank für Deine schöne Erfahrung und den sehr RICHTIGEN Eindruck in dieser Sache.

    Ich habe mich als WTG Nachfolger viele Jahre lang gefragt, warum der Besuch bei einem kranken Bruder KEIN heiliger Dienst sein soll und ich diesen nicht monatlich berichten kann??

    Das arbeiten an einem Versammlungssaal dagegen konnte ich berichten, dass sagte man mir sein heiliger Dienst!

    Heute ist mir sehr klar warum diese entstellte Wertigkeit dort vorherrscht. Der Besitz der Organisation steht eben über dem Leben und der Gesundheit eines Bruders.

    Das wird sehr oft auch sehr an denen deutlich die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Stunden leisten können, sie werden einfach links liegen gelassen.

    Wie wunderbar ist dagegen der Trost und die Wertschätzung die uns der Herr verleiht!
    LG Dein Bruder Thomas FM

  • Mike
    September 22, 2011

    Hallo Free Mind Thomas.
    Das Arbeiten bei Saal bauten ist durchaus heiliger Dienst.
    Habe aber erfahren, das diese Arbeiten nicht berichtet werden durften, weil es dazu eine Genehmigung bedurfte von Selters.
    Das ist sozusagen aus dem Ruder gelaufen, wobei sich viele dann gewissenlos beteiligt haben und es aufgeschrieben haben.

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Thomas,
    ich denke auch, dass der Besuch und das Helfen Alter und Kranker Menschen, ein heiliger Dienst ist…allerdings finde ich die Idee diese Herzenszuwendung „zu berichten“, schlicht und ergreifend schauderhaft. – Es ist ja nicht nur ein heiliger Dienst, es ist auch eine Gabe…nämlich die Gabe der Barmherzigkeit und die sollte nicht dazu dienen, sich Stunden „einzufahren“.
    Bei dem Gedanken schüttelt´s mich…ja…ich könnte mir sogar vorstellen, dass sich die alten und kranken Brüder vor „liebevollen“ Besuchen kaum noch retten könnten, doch würden sie dem wohl eher mit Misstrauen begegnen…

    Aber ich weiß ja, was du meinst…das der Bau an Königreichsälen höheren Stellenwert hat, als sich um Menschen zu kümmern und darum berichtet werden darf…während das andere unbeachtet bleibt.

    Es zeigt einfach nur, dass diese ganzen Stundenaufschreiberei einzig dem Zweck dient, die Brüder am Laufen und beschäftigt zu halten.
    Das Prinzip Zuckerbrot und Peitsche, könnte ohne dem doch garnicht mehr angewendet werden.
    Sind wir doch mal ehrlich, wieviele Zeugen würde man noch von HzH und im Straßendienst sehen, wenn sie keinen Nachweis mehr darüber erbringen müssten. – Es werden ja so schon immer weniger…und dann wäre es mit Sicherheit beizeiten ganz vorbei.

    LG Ulli

  • Dennis
    September 22, 2011

    Liebe Ulli,

    du hast es wie immer erfasst.

    „Schauderhaft“ ist wirklich ein guter Ausdruck für den Gedanken daran den Besuch bei meinen Glaubensbrüdern aufzuschreiben und als Studenanzahl an eine menschl. Organistion zu berichten. So weit kommts noch!

    Auf die Idee werden die WTG-Herren aber mit Sicherheit bald kommen, wenn die Zahlen in Europa weiter so stagnieren bzw. mehrheitlich abnehmen.

    Heiliger Dienst im Sinne Christi ist so vielschichtig und unterschiedlich, dass man es nicht nach Schema F organisieren und delegieren kann, es muss aus dem Herzen kommen. Ürigens ist auch diese tätige Liebe an meinen Brüdern genau das, was Jakobus in seinem Brief meinte, was allerdings die WTG immer als „Werke des Predigens“ auslegt um die Brüder am laufen zu halten.

    @FreemindThomas

    mir ist ehrlich gesagt völlig neu, dass man den Saalbau als Dienst berichten kann. Ist das so oder war das mal so?

    Hab bisher nur am eigenen Saal geholfen, war nie in der Bauregion.

    LG
    Dennis

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Liebe Ulli, lieber Mike,

    ich kann mich noch gut an zwei Saalbauten erinnern bei denen sehr betont wurde das die Zeit berichtet werden darf, denn es wurde ausdrücklich von Selters per Brief mitgeteilt. Die hatten damals Angst das der Saal nicht schnell genug fertig werden würde und zusätzliche Kosten entstehen könnten. Dann macht man es eben zu einer Option um das Stundenziel schneller erreichen zu können.

    Außerdem verleiten mich inszenierte Formulierungen der WTG Ver-Führung schon lange nicht mehr Ihr irgend etwas zu „glauben“.

    1Jo 3:10 Man kann also erkennen, wer ein Kind Gottes und wer ein Kind des Teufels ist: Wer Unrecht tut, stammt nicht von Gott, und wer seinen Bruder und seine Schwester nicht liebt, auch nicht.
    1Jo 3:11 Denn darum geht es bei der Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben.

    Das ist die WAHRHEIT die vom Herrn Jesus Christus definiert und bestätigt ist!
    Das ist DAS Markenzeichen WAHRER Christen!

    Ich kenne leider zu viele aus mehreren Versammlungen die im Alter allein gelassen werden, teilweise schon Jahrelang. Eine bekommt schon gar keinen KD mehr und sie wird wie eine ausgestoßene Behandelt, ja sie ist eigentlich abgeschrieben und für die Organisation wertlos.

    Sich um seine Geschwister zu kümmern ist ein göttliches Gebot und eines der besten Zeugnisse die wir damit anderen geben können.

    Diese gesellschaftliche (für Christen gebotene) Aufgabe mit dem Stundendogma zu zerreißen, bedeutet das die Liebe die einen echten Christen antreiben sollte (und auch nur diese darf das) NICHT wirken bzw. existieren kann.

    Sie wird durch die Verlagerung von innerer gewünschter Herzenspflicht zu äußerer Stunden-pflichterfüllung unwirksam gemacht.
    Der Betreffende merkt gar nicht wie sehr er der Verzerrung des gesunden Empfindens für echte Nächstenliebe unterlegen ist.

    Das kam in Deinen Worten liebe Ulli für mein Empfinden leider etwas zum Ausdruck, doch bin ich mir sicher das Du im wahren Leben aus ehrlichen Beweggründen, viel für Deine Geschwister tust.

    Seit dem ich die Gnade und Liebe unseres Vaters durch den Sohn erkennen durfte, bin ich sehr, sehr froh mich nicht wieder von dieser „Entartung des gesunden Empfindens“ bestimmen zu lassen.

    Euch ein gesegnetes Wochenende.
    Euer Bruder im Herrn
    Thomas FM

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Thomas,
    ZITAT:
    „Sich um seine Geschwister zu kümmern ist ein göttliches Gebot und eines der besten Zeugnisse die wir damit anderen geben können.“

    Da bin ich ganz deiner Meinung…wobei das Gebot der Liebe natürlich nicht nur auf Glaubensgeschwister zu begrenzen ist.

    Unser „Nächster“ ist jeder der dem wir begegnen. Und Liebe gibt man auch schon mit einem Lächeln, einem freundlichen Wort. Mit Nachsicht, wenn man Grund zur Verärgerung hätte. Mit Rücksicht, Geduld und Gelassenheit. Auch darauf zu achten friedlich und gerecht und mitfühlend zu sein, gehört zur Liebe.

    Das alles kommt aus unseren Herzen und geht direkt in die Herzen Empfänger.

    LG Ulli

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Liebe Geschwister,

    es ist sicherlich wichtig die ganze, echte, traurige, ja abscheuliche Wahrheit der WTG Organisation an den Pranger zu stellen und das schon allein dafür, um damit dem einen oder anderen Organisations-Nachfolger endlich die Augen zu öffnen.

    Das Problem dabei ist nur, dass leider viele den ganzen Müll den sie erleben und erfahren zu tiefem Hass kanalisieren und das so stark, dass sie das bisschen „Überzeugung“ und Glaube was ihnen „geblieben“ ist dann völlig verlieren oder zusammen mit dem ganzen Organisationsmüll über den Haufen werfen.

    Die Organisation war leider ihr „Gott“ & ihr „Hirte“, die sie nun aufs härteste geschlagen hat und da sie den allein wahren Gott Jahwe/Jehova und seine unverfälschten Willen bisher nicht erkennen durften (konnten), ist diese teuflische Verblendung perfekt.

    Ihr Häufchen „Glaube“ stirbt in den Enttäuschungen der Gottes-Illusion WTG.

    Liebe Geschwister! Wir müssen das so gut es geht verhindern!

    Lasst uns deshalb bitte von der reinen und unverfälschten Wahrheit, welche durch unseren Herrn Jesus Christus definiert ist reden, schreiben und sprechen.

    Diese seine Worte bedeuten Trost, Gnade, & Liebe, und sie sind unser LEBEN.

    Mit den besten Wünschen für unsere Zukunft in Christus
    Euer Thomas FM

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Lieber Thomas, erlaube mir zu Deiner Beurteilung etwas zu schreiben. Ich möchte die Organisation keinesfalls in Schutz nehmen, ich habe genug negatives auch selbst erleben müssen. Doch eine pauschale „ALLES ist schlecht“ nur weil es von der Organisation der ZJ kommt ist nicht fair.

    Mein Leitspruch ist immer der: „Etwas was gut ist“ – z.B. gute vernünftige Ratschläge für das Familienleben – oder auch manche Themen die gut recherchiert sind ob geschichtliche Aufzeigung oder tiefe Wahrheiten die auch Weisheiten enthalten, … „wird von mir nicht schlecht geredet“.

    Oder über Evolution und die sehr gut aufbereiteten Argumente dagegen, daß möchte ich nicht so darstellen wie wenn alles nur Müll wäre, das ist nicht in Ordnung.

    Ein kleiner Auszug von sehr vernünftigen Ratschlägen und Belehrungen – doch leider halten sich die Ältesten und die Führung der ZJ selbst nicht daran – wahrscheinlich hat Jesus dies so vorausgesehen nach Matth.23: „Alles was sie euch sagen tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten – sie sagen es wohl aber handeln nicht entsprechend!

    w94 1. 9. S. 14 Freut euch in Jehova
    Vor allem dürfen wir niemandem Bürden aufladen, die über die Forderungen des Wortes Gottes hinausgehen. Der Apostel Paulus sagte: „Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude“ (2. Korinther 1:24). Als ehemaliger Pharisäer wußte Paulus genau, daß strenge Regeln, die von Autoritätspersonen festgelegt und durchgesetzt werden, die Freude unterdrücken, wogegen hilfreiche Empfehlungen von denjenigen, mit denen man zusammenarbeitet, die Freude vergrößern

    w98 15.3. S. 10 Menschen nachzufolgen ist gefährlich

    … eigentlich stehen die Mitglieder jeder Religion, die stark an menschlichen Führern und ihren Ideen festhalten, in der Gefahr, Sklaven von Menschen zu werden. Ein stark auf einen Führer ausgerichtetes Verhältnis kann dazu führen, in emotioneller und religiöser Hinsicht völlig abhängig zu werden.

    w98 15.3. S. 15 Wessen Sklave möchte man sein?

    15 Die Vorstellung, jemandes Sklave zu sein, wird die meisten Menschen unangenehm berühren. Doch in der heutigen Welt ist es eine Realität, daß sich Menschen häufig auf so subtile Weise manipulieren und beeinflussen lassen, daß sie schließlich unabsichtlich das tun, was andere wollen.

    … die Menschen in eine bestimmte Form zu pressen, indem sie Maßstäbe festlegen, an die man sich halten soll. …. Organisationen veranlassen Menschen dazu, ihre Ideale und Ziele zu unterstützen, und das nicht immer durch überzeugende Argumente, sondern oft dadurch, daß sie an einen Geist der Solidarität oder Loyalität appellieren. Da wir, wie Paulus feststellte, ‘Sklaven derer sind, denen wir gehorchen’, tut jeder von uns gut, sich folgendes zu fragen: „Wessen Sklave bin ich? Wer übt den größten Einfluß auf meine Entscheidungen und meine Lebensweise aus? … Wem gehorche ich — Gott oder Menschen?“
    16 Christen betrachten den Gehorsam gegenüber Gott nicht als unberechtigten Eingriff in ihre persönliche Freiheit. Sie nutzen ihre Freiheit bereitwillig in der gleichen Weise wie ihr Vorbild, Jesus Christus, indem sie persönliche Wünsche und das, was für sie Priorität hat, mit Gottes Willen in Einklang bringen (Johannes 5:30; 6:38). Sie entwickeln „Christi Sinn“ und unterwerfen sich Christus als Haupt der Versammlung
    (1. Korinther 2:14-16; Kolosser 1:15-18

    Für jeden Zeugen Jehovas bedeutet die Hingabe die persönliche Wahl, ein Sklave Gottes zu werden, statt ein Sklave von Menschen zu bleiben. Das ist im Einklang mit dem Rat des Apostels Paulus: „Ihr seid um einen Preis erkauft worden; werdet nicht mehr Sklaven der Menschen“ (1. Korinther 7:23).

    Jehovabuch S.161 Wie wir mit anderen umgehen

    12 Wir können auch dadurch Recht üben, dass wir mit anderen so umgehen, wie Jehova mit uns umgeht. Es ist so leicht, über andere zu urteilen, ihre Fehler zu kritisieren und ihre Beweggründe anzuzweifeln. Aber würden wir uns wünschen, dass Jehova unsere Beweggründe und Fehler gnadenlos unter die Lupe nimmt? Das tut er jedenfalls nicht. Der Psalmist erklärte: „Wären Vergehungen das, worauf du achtest, o Jah, o Jehova, wer könnte bestehen?“ (Psalm 130:3). Sind wir nicht dankbar, dass sich unser gerechter und barmherziger Gott gar nicht mit unseren Fehlern und Schwächen aufhalten möchte? (Psalm 103:8-10). Wie sollten wir deshalb mit anderen umgehen?

    ….nicht vorschnell über andere urteilen. In seiner Bergpredigt sagte Jesus warnend: „Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (Matthäus 7:1). Nach dem Lukasbericht fügte Jesus noch hinzu: „Hört auf zu verurteilen, und ihr werdet bestimmt nicht verurteilt werden“ (Lukas 6:37). Jesus war sich also dessen bewusst, dass unvollkommene Menschen zu Werturteilen neigen

    14 Warum müssen wir ‘aufhören zu richten’? Zum einen haben wir nur eine begrenzte Autorität. Der Jünger Jakobus erinnert uns an Folgendes: „EINER ist es, der Gesetzgeber und Richter ist“ — Jehova. Deshalb fragt Jakobus unverblümt: „Wer bist du, dass du deinen Nächsten richtest?“ (Jakobus 4:12; Römer 14:1-4). Zum anderen können unsere Urteile durch unsere sündige Natur nur allzu leicht unfair ausfallen. Bestimmte Auffassungen und Beweggründe — Vorurteile, verletzter Stolz, Eifersucht oder Selbstgerechtigkeit — können das Bild, das wir uns von anderen machen, verzerren. Das Bewusstsein der Grenzen, die uns selbst gesetzt sind, sollte uns eigentlich davon abhalten, jemandem vorschnell etwas anzukreiden. Wir können anderen nicht ins Herz sehen und kennen auch nicht alle ihre persönlichen Umstände. Wer sind wir deshalb, dass wir unseren Glaubensbrüdern verkehrte Beweggründe unterschieben ……? Wie viel besser ist es, Jehova nachzuahmen und bei unseren Brüdern und Schwestern das Gute zu sehen, statt uns auf ihre Schwächen zu konzentrieren!

    w94 1.10. S. 20 Den Gebrauch der Willensfreiheit respektieren

    20 Jehova erschuf die Menschen mit Willensfreiheit, damit sie eigene Entscheidungen treffen können. Älteste sollen zwar Rat geben und sogar in Zucht nehmen, aber sie dürfen nicht über das Leben oder über den Glauben anderer bestimmen. Paulus sagte: „Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch euren Glauben“

    WENN SIE DEM AUCH ENTSPRECHEN WÜRDEN DANN GÄBE ES MEHR LIEBE UND DIE EIGENSTÄNDIGKEIT WIE AUCH EIGENVERANTWORTLICHKEIT DER BRÜDER UND SCHWESTERN WIRD NICHT IN FRAGE GESTELLT !!!

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Lieber Matthäus,

    auch Dir vielen Dank für Deine durchdachten Zeilen.

    Als ich durch meinen Ausschluss gefordert wurde die Dinge (endlich) zu prüfen, wurde ich auch sehr fündig im durchsuchen der WT-Lib-CD.

    Nur musste ich schnell feststellen das nicht einer der WTG Handlanger die Worte des entscheidenden WTs, über den KA bis hin nach Selters, auch nur im geringsten ernst nahmen um zu einer gerechten und liebevollen (vernünftigen) Entscheidung zu gelangen.

    Das war für mich einer der wichtigsten Beweise überhaupt, nämlich dass der Geist Jehovas dort NICHT wirkt und auch nicht wirken KANN, denn meine Reue vor IHM war so echt, wie sie es vorher nie gewesen ist.

    Erkennen konnte ich danach bei allen Opfern der WTG oft nur die wirkende Hand Satans die sie durch viele neuzeitliche Pharisäer in der WTG nun in ihren heutigen jämmerlichen Zustand brachten.

    Die wahre Hand des Vaters durch den Sohn war es dann, die mich begreifen lies welcher Segen mein Ausschluss aus dem Einschluss eigentlich bedeutete?!

    Nein lieber Matthäus, ich würde nicht denken das ein falscher Prophet reformierbar ist, nur das durch ihn verführte Schaf (auch sicherlich so mancher echter Ältester) hat die Möglichkeit den wahren Hirten zu erkennen.
    Es muss eigentlich „nur“ lernen ehrlich zu sich selbst zu sein, dann kann der illusorische Selbstbetrug nicht länger wirken.

    Den entscheidenden Teil kann & wird dann der Geist unseres Vaters tun und jedes blökende Schaf in die Obhut des einzig wahren Hirten, seinen Sohn, geben.

    Christus ist für jeden Menschen und vor allem für die Sünder gestorben. Wer ausschließlich IHN annimmt wird auch durch IHN gerettet werden!

    Segensreiche Grüße von Deinem Bruder in IHM.
    Thomas FM

  • Caleb
    September 22, 2011

    Lieber Matthäus,

    danke für diesen ausgleichenden Kommentar. Es ist nicht alles schlecht, was von der WTG kommt. Man vergißt es leider nur manchmal.

  • Glocknerkönig
    September 22, 2011

    Nun ja Caleb, es war auch nicht alles schlecht was unter der Herrschaft Hitlers entstand….siehe Vöst Alpine Werke, Westautobahn uvm.
    Man muss halt differenzieren zu welchem Zweck all diese Machtwerke geschaffen wurden…

  • Caleb
    September 22, 2011

    Komischer Vergleich.

    Wie du sicher weißt, waren die „Errungenschaften“ Hitler’s bereits Vorbereitungen auf den Krieg.

    Bei den Gründern der WTG glaube ich doch, daß andere Beweggründe dahinter standen. Oder?

  • Dennis
    September 22, 2011

    Hallo Glocknerkönig,

    Vergleiche mit Hitler oder dieser Zeit sind immer extrem unglücklich, weil sie nie so verstanden werden wie man sie verstanden haben will. Spreche da aus Erfahrung!

    Die Empörung wird dir bei solchen Vergleichen immer gewiss sein.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    September 22, 2011

    Lieber Matthäus,

    „mal wieder“ ein ganz toller Kommentar von dir. Danke!

    Du bist für mich eine „lebende“ WT-Library 😉

    Werde mir deinen Kommentar rauskopieren und aus aktuellem Anlass einem Bruder in unserer VS geben, der selbst Ä. ist und nun soweit von den anderen Ä. „gegängelt“ wurde, dass er nun die VS verlässt (incl. Frau) weil er es

    (Zitat)

    „mit der Heuchelei und Lieblosigkeit einiger Ältester einfach nicht mehr aushällt“

    (Zitat Ende)

    Bin übrigens auch der Meinung, dass man nicht einfach per se alles schlechtreden oder ablehnen darf nur weil es im WT steht oder vom „Sklaven“ kommt. Das wäre nicht in Ordnung auch wenn es schwer fällt eine „neutrale“, unvoreingenommene Haltung einzunehmen, sollte man es zumindest versuchen. Man betrachte sich nur die vielen jüdischen Könige aus alter Zeit, da waren einige dabei, die sowohl gutes wie auch schlechtes in ihrer Amtszeit getan haben.

    Man darf einfach nicht „das Kind mit dem Bade“ ausschütten, schon um unserer vielen lieben Brüder willen, die manchmal sehr naiv und leichtgläubig einfach alles ungeprüft und ohne zu hinterfragen annehmen und ausleben, obwohl ihr Gewissen und ihre Innerstes schreit (s. WT 15.07.11).

    Damit sind wir wieder bei der alles entscheidenden Frage, auf deren Antwort sämtliche Lehren und Anweisungen des „Sklaven“ aufbauen:

    „Ist die WTG Gottes Organisation?“

    Eins ist doch klar, wenn die WTG Gottes Organistation ist dann …..

    – hat NUR sie einen göttlichen Auftrag zu erfüllen
    – hat jeder Anbeter Jehovas sich IHR anzuschließen
    – kann man IHREN Lehren und Organisationsanweisungen vertrauen
    – kann NUR durch sie die Bibel richtig verstanden werden
    – sind die Ältesten in den Ortsversammlungen vom hl. Geist ernannt
    – ist alles was innerhalb dieser Org. geschieht von Gott gewollt oder geduldet
    – ………….

    Doch wenn sie nicht Gottes Organisation ist, dann ….

    – hat sie keinen götllichen Auftrag, sondern verkündet seit 130 Jahren „Irrtum und Lüge“ (2. Thes. 2:11)
    – muss sich jeder Anbeter Jehovas sich von ihr fern halten oder zumindest alles genau prüfen
    – darf man keiner Lehre oder Anweisung „blind“ vertrauen
    – sind ihre Auslegungen und Interpretationen der Bibel wertlos
    – sind alle Älteste NICHT vom hl. Geist ernannt
    – ist NICHTS was in ihr geschieht für Jehova von Interesse

    Da ich schon einige E-Mails von Brüdern bekommen habe, die die erstklassige Aufarbeitung von Brd. Don Cameron zu dieser Frage haben wollten, hier nochmal meine Mail-Adresse, wer sie auch möchte:

    mentalist1981@web.de

    Diese Aufarbeitung halte ich, wie natürlich auch Bruderinfo, deshalb für so wichtig, weil nur durch die Aufarbeitung der Vergangenheit incl. WTG/Sklave, eine Zukunft im Vertrauen und Glauben an Jesus und unseren Gott Jehova möglich ist. Man muss einfach die „alten Zöpfe“ endgültig abschneiden, damit man was neues beginnen kann, so wie es auch „FreeMindThomas“ schön ausgedrückt hat.

    LG
    Dennis

  • Manfred
    September 22, 2011

    Lieber Dennis,
    Du hast geschrieben: Bin übrigens auch der Meinung, dass man nicht einfach per se alles schlechtreden oder ablehnen darf nur weil es im WT steht oder vom “Sklaven” kommt. Das wäre nicht in Ordnung auch wenn es schwer fällt eine “neutrale”, unvoreingenommene Haltung einzunehmen, sollte man es zumindest versuchen. Man betrachte sich nur die vielen jüdischen Könige aus alter Zeit, da waren einige dabei, die sowohl gutes wie auch schlechtes in ihrer Amtszeit getan haben.

    Man darf einfach nicht “das Kind mit dem Bade” ausschütten, schon um unserer vielen lieben Brüder willen, die manchmal sehr naiv und leichtgläubig einfach alles ungeprüft und ohne zu hinterfragen annehmen und ausleben, obwohl ihr Gewissen und ihre Innerstes schreit (s. WT 15.07.11). Zitat Ende.

    Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Nicht umsonst heißt es in 1. Thes. 5:21 Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist.

    Wir müssen uns immer aller Dinge vergewissern und auch wenn von der Organisation viel falsches kommt und damit meine ich wirklich viel falsches, so ist doch an manchen Dingen auch ein Körnchen Wahrheit. Denn Jesus sagte ja, dass das Unkraut mitten unter dem Weizen zu finden ist. Wenn wir uns aber an den Rat aus 1. Thessalonicher 5 Vers 21 halten, dann können wir das Gute von dem Schlechten trennen und nur das Gute behalten. Würden wir aber alles was von der Organisation kommt ablehnen, könnte es sein, dass wir auch das wahre Wort Gottes ablehnen, nur weil die Organisation dazu was gesagt hat. Das darf uns nicht passieren.
    Jeder ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und auch für das was er glauben oder auch nicht glauben will. Wir können also niemals sagen, wir haben nur so gehandelt, weil uns jemand anderes dies oder jenes gesagt hat, ob mit guter oder böser Absicht. Jeder von uns hat das Wort Gottes zur Hand und kann selbst prüfen ob etwas wahr oder falsch ist. Sind wir bereit für unser eigenes Handeln die volle Verantwortung zu übernehmen?
    Liebe Grüße Manfred

  • Sascha
    September 22, 2011

    Lieber Manfred,

    ich möchte mich bei dir für diesen gradlinigen und gut verständlichen Kommentar bedanken.

    Man kann auch bedenken, dass die fleischlichen Juden auch bis 70 n.Chr. dachten , dass die Stadt Jerusalem Jehovas besondere Zierde ist, und den Sitz der wahren Anbetung darstellt. Das Jehova seinen Segen aber längst entzogen hatte, wie wohl er Einzelpersonen wie die Apostel und viele andere der ersten Christen auch innerhalb Jerusalems gesegnet hat, merkten die meisten Bewohner natürlich nicht. Nur die religiösen Führer hatten es sehr wohl erkannt, aber dadurch das sie versuchten, die Christen zu bekämpfen, sie aus den Synagogen (vielleicht als Synonym für die heutigen Versammlungen) auszuschließen usw. haben sie klar gezeigt, wessen Geistes Kind sie sind. Das würde auch zur heutigen Situation passen. Letztendlich sollten aber die wahren Nachfolger Jesu fliehen, und das obwohl es dann ja eigentlich gar keinen Grund mehr gab, da die Gefahr ja gebannt schien. So sollen wir heute ja auch als Zeugen in einem angebliche geistigen Paradies leben, in dem uns nichts passieren kann. Auch heute vermittelt die LK , vermutlich wie die religiösen Lehrer damals, das Gefühl, wir bräuchten uns selber keine Gedanken machen, weil sie das ja für das Volk übernehmen.
    Ich habe zwei Artikel in dem Buch gelesen, das zur zeit in der Vers. studiert wird. Das ist beinahe unerträglich, wie oft sie sicch selbst hervorheben und immer wieder´verbissen Parallelen zu 1. Jh. ziehen, so als müssten sie sich rechtfertigen oder sich verteidigen. Der Gedanke, „siehst du, wir lassen uns vom Heiligen Geist leiten, deshalb kannst du uns voll und ganz vertrauen, und jeder der was anderes behauptet, kann nur von Satan kommen“, sitzt in den Köpfen unserer Brüder und Schwestern wie ein Geschwür im Kopf fest. Mir ist das heute wieder auf schmerzliche Weise klar geworden, und mir blutet fast das Herz dabei. Aber Jesus sagt:
    (Lukas 21:16-19) 16 Überdies werdet ihr sogar von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden überliefert werden, und man wird einige von euch zu Tode bringen, 17 und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Menschen sein. 18 Und doch wird bestimmt kein Haar von eurem Haupt verlorengehen. 19 Durch euer Ausharren werdet ihr eure Seele erwerben.

    In dem Sinn wünsche ich allen, dass sie in dieser Hinsicht ausharren. Interessant ist noch, was Röm. 10:11 über Jesus sagt „Denn die Schrift sagt: „Keiner, der seinen Glauben auf ihn setzt, wird enttäuscht werden.“ Und bei ENTTÄUSCHT steht in der Studienbibel das Wort BESCHÄMT. Wir werden nicht beschämt werden, Jesus wird dafür sorgen, dass wir gerettet werden, wie die Verse vorher ab Ver 9 sagen:  „Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, öffentlich verkündigst und in deinem Herzen Glauben übst (genauer=“hast“), daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. 10 Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.“

    Das ist wie eine Anleitung, um gerettet zu werden. Und auch wenn wir Verwandte oder andere lieben Menschen zurücklassen müssen, führt letztendlich nichts daran vorbei, irgendwann aus „Jerusalem“ zu fliehen, sich also strikt von allen falschen Lehren zu trennen und das auch mit allen nötigen Konsequenzen. Jesus wird sich uns durch den Geist Jehovas ganz klar zu erkennen geben, darauf müssen wir einfach vertrauen.

    Das entspricht meinem momentanen Verständnis, ich will damit aber niemandem zu nahe treten, der zu anderen Ergebnissen bei seiner Gedankenarbeit gekommen ist.

    Grüße an alle Brüder und Schwestern

    Sascha

    Gruß

    Sascha

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Matthäus,
    ZITAT:
    WENN SIE DEM AUCH ENTSPRECHEN WÜRDEN DANN GÄBE ES MEHR LIEBE UND DIE EIGENSTÄNDIGKEIT WIE AUCH EIGENVERANTWORTLICHKEIT DER BRÜDER UND SCHWESTERN WIRD NICHT IN FRAGE GESTELLT !!!

    Doch die Tatsache, dass sie diesen von dir zitierten Worten selber nicht entsprechen, stellen sie eben auch als reine Augenwischerei bloß.

    ZITAT:
    „eigentlich stehen die Mitglieder jeder Religion, die stark an menschlichen Führern und ihren Ideen festhalten, in der Gefahr, Sklaven von Menschen zu werden. Ein stark auf einen Führer ausgerichtetes Verhältnis kann dazu führen, in emotioneller und religiöser Hinsicht völlig abhängig zu werden. –
    Organisationen veranlassen Menschen dazu, ihre Ideale und Ziele zu unterstützen, und das nicht immer durch überzeugende Argumente, sondern oft dadurch, daß sie an einen Geist der Solidarität oder Loyalität appellieren.“

    Das reinste Täuschungsmanöver…wird doch dem Verkündiger permanent in zahlreichen Vorträgen und Studienartikeln aufgezeigt, an welche Adressen diese Warnung geht. – Wie immer sind´s nämlich die ANDEREN, die sich davor in acht nehmen müssen.

    Ich möchte, ehrlich gesagt, die Kirchenführer der heutigen Zeit – ob sie sich nun Leitende Körperschaft oder Bischöfe schimpfen – nicht mit den jüdischen Führern damals vergleichen…denn DIE hatten zumindest eine Daseinsberechtigung, da sie von Gott eingesetzt waren – auch wenn sie ihre Stellung dann missbrauchten.

    Von einem anderen Mittler als Jesus – egal ob als Gottes Sprachrohr oder Stellvertreter Gottes deklariert – steht nirgendwo in der Bibel etwas geschrieben. Wer sich solch eine Stellung anmaßt, hat vielleicht Redekunst und Überzeugungskraft mit der er Menschen verführt…aber den Geist Christi hat er sicherlich nicht. – Auch nicht, wenn er hie und da mal etwas Richtiges von sich gibt.
    Das schaffen auch andere…ohne sich deshalb selbst zu überhöhen.

    LG Ulli

  • Mike
    September 22, 2011

    Hallo Ulrike.
    Jeder kann dazu beitragen das in der Versammlung Liebe herrscht.
    Doch die meisten sind zusehr mit sich selbst beschäftigt.

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Mike,
    ZITAT:
    „Jeder kann dazu beitragen das in der Versammlung Liebe herrscht.“

    Es gibt sicherlich noch Menschen, die Liebe in die Versammlung tragen wollen und es auch tun. – Das will ich garnicht bestreiten.
    Gäbe es solche nicht, dann wäre es ja völlig unerträglich, dort noch hin zugehen.

    ZITAT:
    „Doch die meisten sind zusehr mit sich selbst beschäftigt.“

    Ja…das sind sie wohl…und warum?
    Weil sie unter künstlichem Dauerdruck gehalten werden: Druck, dem Studienmaterial hinterher zu kommen.
    Druck, eine gewisse Stundenzahl zu erreichen, damit es keine Schimpfe gibt.
    Druck, am theokratischen Lehrgebäude mit zu bauen.
    Druck, an Bauvorhaben anderer Versammlungen teilzunehmen.

    Darauf basierend dann der Druck der sich innerlich aufbaut, weil man nie genügt…weil es von oben immer heißt: Hey, das soll schon alles gewesen sein? – Da geht doch wohl noch mehr!
    Empfindet man eigentlich garkein schlechtes Gewissen, weil man schon tut was man kann, wird es einem so lange eingebleut, bis es da ist.

    Da man aber nun mal nicht mehr tun kann, weil man ja eh´schon an seine Grenzen geht, versucht man es mit Spendengeldern auszugleichen.
    Das widerum wird nicht immer gerne gegeben, denn die meisten müssen sich mächtig nach der Decke strecken, damit´s reicht.
    Also kommt auch noch finanzieller Druck hinzu.

    Und schließlich noch den Druck, als Eltern seine Kinder im Sinne der WTG zu formen.

    DRUCK, DRUCK, DRUCK!

    All das zusammengenommen, verwundert es einen nicht, dass so viele freudlose Gesichter in den Zusammenkünften zu sehen sind. – Denn die Fröhlichkeit vergeht natürlich darüber. – Und nicht nur die…auch die Liebe zueinander bleibt dabei auf der Strecke. – Was völlig normal ist, denn wenn ich Tag für Tag damit zu tun habe mich selbst über Wasser zu halten, kann ich nicht noch danach schauen, wie es den anderen geht.

    In einer weltlichen Firma würde man vom Burn out-Syndrom sprechen.
    Ja, ich glaube tatsächlich, es leiden sehr viele im „glücklichen Volk“ darunter. – Nur wirft man hier nicht so einfach das Handtuch, denn damit würde man ja alles nur noch schlimmer machen.

    LG Ulli

  • Dennis
    September 22, 2011

    Liebe Ulli,

    du sprichst da mit dem „Druck“ ein riesiges Problem in den Ortsversammlungen der westlichen Welt (Europa, Nordamerika) an.

    Egal wo ich schon hingekommen bin, überall sind die Ältesten und DAG in der Regel berufstätig, natürlich gibts auch viele Rentner, aber die „führendend“ Ä. sind berufstätig und zwar meistens mit einer 40Std.Woche + X. Das kannst du 5, 10, 15 Jahre mitmachen, aber irgendwann ist schluss: „Flasche leer!“.

    Da die jungen Nachwuchsbrüder entweder nie getauft oder ausgeschlossen wurden bzw. desinteressiert in der Vers. sitzen und lieber ihrem Studium oder Berufsausbidlung nachgehen und einfach sonst das machen was man ihnen sagt, ist hier eine Lawine am Rollen, die in den nächsten Jahren mit voller Wucht vor allem auch die Vers. in Deutschland treffen wird. Denn die demografische Entwicklung ist in den Vers. noch viel stärker mit ihren Auswirkungen als in der „normalen“ Welt.

    Man muss kein Prophet sein um zu erkennen, dass Vers.-Zusammenlegungen unausweichlich werden und die Ä. durch den fehlenden Nachwuchs immer mehr belastet werden, was wiederum Burn-out in massivem Umfang zur Folge haben wird.

    Ich bin schon einiges gewohnt, aber die Amtsniederlegungen von Ä. und DAGs allein in den letzten 5 Jahren, die ich mitbekommen habe sind allamierend.

    Alles in allem eine traurige Entwicklung, die die WTG mit einer großen Portion zu veschulden hat.

    LG
    Dennis

  • Caleb
    September 22, 2011

    @Dennis

    und verschärft wird das Ganze indem man die wenigen jungen und fähigen Ältesten auch noch in fremdsprachige Versammlungen schickt und so die Ortsversammlungen zusätzlich schwächt

  • Frank&Frei
    September 22, 2011

    Caleb,
    Wer Wasser predigt
    und Rotwein trinkt,
    das Lied vom Spenden ständig singt
    den Brüdern auf der Tasche liegt
    und sich oft in der Sonne wiegt.
    Wer sich als Ordensclub vereint
    doch Gliedern den Verweil verneint
    schließlich sie nach Hause schickt
    weil es die Kosten nieder drückt
    der merkt am Ende gar nicht mehr
    das da was abgeht sehr konträr.
    denn alles, was der Mensch begründet
    sich irgendwo mal wiederfindet
    und dann gehts rund und – welch ein Graus
    die Wahrheit hält das dann nicht aus.
    so leidend ist die Körperschaft
    dass sie sich nicht von selbst abschafft.
    Das tut der Herr, der kommt in Ehren
    um seinen guten Ruf zu mehren.
    Am Ende dann wirds dann sehr makaber
    ohne wenn und ohne aber
    da gehts dann raus ins tiefe Dunkel
    mit Zähneknirschen statt Gemunkel.
    Heute oben, morgen raus
    Hans Trapp schickt Nikolaus nach Haus

  • Obadia
    September 22, 2011

    Hallo,
    wunderbar das Gedicht mach weiterso.

    mir ist aufgefallen das es im Predigtdienst unter der Zeugen Jehovas
    Veänderungen gibt. Früher sah man sie überall stehen mit den Wachtturm jetzt nicht mehr bis auf ein paar versprengte, die allerdings immer die selben sind. ich kenne hier in meiner Region Älteste die sind noch vor 5 Jahren immer zu sehen gewesen auch von Haus zu Hausdienst jetzt überhaupt nicht mehr, das ist schon seltsam finde ich.
    hat sich denn da doch was geändert unter den Zeugen?

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Caleb,
    der moderne Zeuge geht mit der Zeit…er benutzt das World wi(l)de web für seinen Predigdienst.
    Was – wie ich finde – tatsächlich mehr Sinn macht, als sich stundenlang nur die Türen vor der Nase zuschlagen zu lassen…oder wahlweise im Straßendienst „übersehen“ zu werden.

    Einerseits ist es natürlich bequemer und angenehmer…was man ihnen aber echt nicht verdenken kann… – Andererseits gehen sie den Leuten da wenigstens nicht ungefragt „auf den Pin“, wie im HzH-Dienst, sondern sie schauen wo gewissen religiöse Fragen gestellt werden und beantworten sie.

    Ach…hätten sie doch nur biblische Antworten statt dem WTG-Schmarrn…dann fänd´ ich die Idee wirklich gut.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Sorry…meinte natürlich Obadia…nicht Caleb…

  • Obadia
    September 22, 2011

    Wie geht das wenn doch die WTG das Internet so verteufelt?!
    Man könnte doch auch sogenannte“ kritische Seiten“ lesen. Oder von sogenannten “ Abtrünnigen“ wird doch immer wieder gelehrt oder belehrt

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Obadia,
    ich glaube auch nicht, das die WTG von dieser Form des PD begeistert ist. 😉

    LG Ulli

  • Anna
    September 22, 2011

    Hallo Obadja,

    zu Deinem Kommentar darf ich Dir folgendes mitteilen:
    ZITAT:
    „mir ist aufgefallen das es im Predigtdienst unter der Zeugen Jehovas
    Veänderungen gibt. Früher sah man sie überall stehen mit den Wachtturm jetzt nicht mehr bis auf ein paar versprengte, die allerdings immer die selben sind. ich kenne hier in meiner Region Älteste die sind noch vor 5 Jahren immer zu sehen gewesen auch von Haus zu Hausdienst jetzt überhaupt nicht mehr, das ist schon seltsam finde ich.
    hat sich denn da doch was geändert unter den Zeugen?“ZITAR ENDE

    Nach wie vor wird seitens der Organisation größter Wert auf den Predigtdienst von Haus zu Haus bzw. den Straßendienst gelegt. Nach meiner Einschätzung läßt jedoch die Motivation mancher Zeugen Jehovas etwas nach. Sie gehen zwar „in den Dienst“. Nur viele tun es wohl eher um kein Gespräch wegen manelnden Eifers zu bekommen. Da wo ich wohne sehe ich jedenfalls viele Brüder, auch fremdsprachige. Es kommt auch vor, dass man in manchen Gebieten während man dort ist Brüder aus fremdsprachigen Versammlungen trifft. Das heißt der Wohnungsinhaber könnte an manchen Tagen mehrere Zeugen Jehovas in seinem Haus sehen.
    Noch eines: Viele Brüder predigen ja schon ihr ganzes Leben lang und haben auch viel für diesen Einsatz geopfert. Nicht nur Zeit sondern auch materielle Mittel. Und Freundschaften und Freizeit mit der Familie. Das fürchte ich kommt oft zu kurz.

    In fast jeder Publikation wird auf die Wichtigkeit und Dringlichkeit hingewiesen. In Kürze ist auch in dem internen Mitteilungsblatt Königreichsdienst zum 2. Mal in diesem Jahr die Rede davon auch am Sonntag zu den Leuten zu gehen. Auch in den neuesten Publikationen unter jw.org wird anhand von Erfahrungsberichten darauf hingewiesen, dass man sich trotz gesundheitlicher Einschränkungen weiterhin am Predigtdienst beteiligen kann. Was nun leider dazu führt, dass viele der Brüder und Schwestern schon wieder ein schlechtes Gewissen bekommen.
    Im übrigen ist bereits für den April 2012 wieder ein 30-Stunden-Hilfspionierdienst seitens der Organisation vorgesehen. Meine Versammlung wurde schon jetzt darüber informiert damit jeder rechtzeitig planen kann.

    Falls es für Dich nicht unangenehm ist Dich hierüber zu äußern: In welcher Gegend Deutschlands/Österreichs/der Schweiz lebst Du? Eventuell ist das ein Gebiet wo wenig Zeugen leben.

    Viele Grüße selbstverständlich auch an alle sendet Anna

  • Caleb
    September 22, 2011

    Hallo Matthäus,

    danke für die Aufstellung. Mir hat in dem Artikel der Wandel gefehlt, den die WTG vom Anfang an, als sie nur von einer Person sozusagen totalitär geführt wurde, hin zu einem internationalen Konzern, der nach anglo-amerikanischen Gesellschaftsrecht geführt wird.

    Mich stört seit einiger Zeit massiv, daß Bauprojekte von den örtlichen Brüdern finanziert werden müssen, dann ins Eigentum der WTG übergehen. Warum finanziert sich die WTG diese Projekte nicht selbst. Geld müsste ja ausreichend vorhanden sein. Nein, da werden Bittbriefe an Versammlungen zum Sammeln von Geld geschickt. Und die, die ohnehin nicht viel haben, kratzen ihr letztes Geld zusammen. Aber die WTG spielt im Konzert der Hedgefonds mit. Das kann etwas nicht stimmen.

    Der Artikel hat schon recht.

    Ich wollte eine Reaktion, danke dafür.

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Interessant aus diesem Schreiben warum ZJ damals ins Gefängnis gingen – und was man sonst für Darstellung bekommt warum das Direktorium der WTG 1918/19 ins Gefängnis kamen.

    Man beachte das Wort von mir GROSSGESCHRIEBEN – DEUTSCHFREUNDLICH

    Brief der WTG an Hitler – 1933

    WATCH TOWER
    BIBLE AND TRACT SOCIETY
    PUBLISHERS OF THE BIBLE STUDENTS ASSOCIATION
    GENERAL OFFICES, GERMAN BRANCH,
    117 ADAMS STREET WACHTTURMSTR. 1-19
    BROOKLYN MAGDEBURG

    NEW YORK, U.S.A. POSTSCH.-K. MAGDEBURG 4042
    TELEPHONE, MAGDEBURG 40556, 40557, 40558
    RADIO AND CABLE ADDRESS: WATCHTOWER MAGDEBURG

    Sehr verehrter Herr Reichskanzler!
    Am 25. Juni 1933 tagte in Berlin in der Sporthalle Wilmersdorf eine ca. 5000 Personen umfassende und mehrere Millionen Deutscher repräsentierende Vertreterkonferenz der Bibelforscher Deutschlands (Zeugen Jehovas), welche bereits seit vielen Jahren Freunde und Anhänger dieser Bewegung sind. Der Zweck dieser, von den Abgeordneten der einzelnen Bibelforschergemeinden Deutschlands besuchten Tagung war, Mittel und Wege zu finden, um dem Hernn Reichskanzler und den übrigen hohen Regierungsbeamten des Deutschen Reiches sowohl, als allen Länderregierungen Kenntnis zu geben von folgendem:

    Gegen eine auf dem Boden positiven Christentums stehende Vereinigung ernster, christlicher Männer und Frauen wurden und werden in einzelnen Landesteilen Massnahmen ergriffen, die in ihrem Ursprung lediglich als die Verfolgung von Christen, durch andere Christen anzusprechen sind, weil die – diese Massnahmen auslösenden – gegen uns erhobenen Anschuldigungen meistens von klerikaler, besonders katholischer Seite aus erhoben wurden und unwahr sind.

    Absolut überzeugt von der völligen Objektivität der die Angelegenheit bearbeitenden Regierungsstellen und Beamten, ersehen wir trotz allem, dass – einerseits wohl wegen des Umfanges unserer Literatur und andererseits wegen starker Inanspruchnahme der betreffenden Sachbearbeiter – der Inhalt unserer Literatur und der Sinn unserer Bewegung grösstenteils falsch beurteilt wird, und zwar nach dem, was unsere religiösen Gegner – Vorurteil bewirkend – gegen uns vorbringen.

    Darum ist das auf dieser Konferenz Besprochene in beigefügter Erklärung der Watch Tower Bible and Tract Society niedergelegt, um es Ihnen, Herr Reichskanzler, sowie den hohen Regierungsstellen des Deutschen Reiches und der Länder zu überreichen als Dokumentierung der Tatsache, dass die Bibelforscher Deutschlands als einziges Ziel ihrer Arbeit nur beabsichtigen, die Menschen zu Gott zurückzuführen und den Namen Jehovas, des Allerhöchsten, des Vaters unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, auf Erden zu bezeugen und zu ehren. Wir wissen bestimmt, dass Sie, Herr Reichskanzler, solche Tätigkeit nicht stören lassen werden.

    Die Bibelforschergemeinden Deutschlands und ihre Glieder sind allgemein bekannt als Hort wahrhafter Ehrfurcht vor dem Allerhösten und als eifrige Pfleger sorgsamer Bibelforschung. Örtliche Polizeibehörden werden immer bestätigen müssen, dass Bibelforscher absolut zu den ordnungsliebenden und -erhaltenden Elementen des Landes und Volkes zu zählen sind. Ihre einzige Mission ist Werbung der Menschenherzen für Gott.

    Die Watch Tower Bible and Tract Society ist die oranisierende Missionszentrale der Bibelforscher (für Deutschland: Sitz Magdeburg).

    Das Brooklyner Präsidium der Watch Tower-Gesellschaft ist und war seit jeher in hervorragendem Masse DEUTSCHFREUNDLICH. Aus diesem Grunde wurde im Jahre 1918 der Präsident der Gesellschaft und die sieben Glieder des Direktoriums in Amerika zu 80 Jahren Zuchthaus verurteilt, weil der Präsident sich weigerte, zwei von ihm in Amerika geleitete Zeitschriften zur Kriegspropaganda gegen Deutschland zu gebrauchen. Diese Zeitschriften „The Watch Tower“ und „Bible Student“ waren die beiden einzigen Zeitschriften Amerikas, die eine Kriegspropaganda gegen Deutschland verweigerten und darum während des Krieges in Amerika auch verboten und unterdrückt wurden.

    In gleicher Weise hat sich das Präsidium unserer Gesellschaft in den letzten Monaten nicht nur geweigert, an der Greulpropaganda gegen Deutschland teilzunehmen, sondern hat sogar dagegen Stellung genommen, wie dies auch in der beigefügten Erklärung unterstrichen wird durch den Hinweis, dass die Kreise, welche diese Greulpropaganda in Amerika leiten (Geschäftsjuden und Katholiken), dort auch die rigerosesten Verfolger der Arbeit unserer Gesellschaft und ihres Präsidiums sind. Durch diese und andere in der Erklärung enthaltenen Feststellungen soll die Zurückweisung der Verleumdung, Bibelforscher würden durch die Juden unterstützt, erfolgen.

    Die Vertreterkonferenz dieser fünftausend Delegierten nahm mit grosser Befriedigung Kenntnis von der durch den Herrn Regierungspräsidenten zu Magdeburg erfolgten Feststellung, dass die von unseren kirchlichen Gegnern behauptete Beziehung zwischen Bibelforschern und Kommunisten oder Marxisten nicht erweisbar sei (also auch eine Verleumdung ist). Ein diesbezüglicher Pressebericht, enthalten in der Magdeburger Tageszeitung Nr. 104 vom 5. Mai 1933, lautet:

    Eine Erklärung der Regierung zur Besetzung des Bibelforscher-Hauses. – Die Pressestelle der Regierung teilt mit: „Die polizeiliche Besetzung des Grundstücks der „Vereinigung der ernsten Bibelforscher“ in Magdeburg ist am 29.April aufgehoben worden, weil kein belastendes Material hinsichtlich der behaupteten kommunistischen Betätigung gefunden worden ist.“
    Ferner: Magdeburger Tageszeitung Nr. 102 vom 3. Mai 1933:
    „Vom Büro der Bibelforschervereinigung wird uns mitgeteilt, dass die Aktion, die von der Polizei gegen die Wachtturmgesellschaft und Bibelforschervereinigung eingeleitet wurde, inzwischen gänzlich aufgehoben worden ist. Ferner wurde alles freigegeben, da die sorgfältig durchgeführte Durchsuchung ergab, dass sich die Gesellschaft weder in politischer noch in krimineller Hinsicht irgend etwas zuschulden kommen [???], und weil weiter festgestellt wurde, dass die beiden Gesellschaften absolut unpolitisch und streng religiös sind. –

    Von der Regierung wurde uns auf Anfrage die Richtigkeit dieser Angaben bestätigt.“

    Die Vertreterkonferenz dieser fünftausend Delegierten betonte, dass sie es nach dieser Sachlage unter ihrer Würde halte, sich fernerhin überhaupt noch gegen die verächtliche Verdächtigung marxistischer oder gar kommunistischer Betätigung verteidigen zu müssen. Diese widerlegten Verleumdungen unserer religiösen Gegner tragen eindeutig das Signum religiöser Konkurrenz, die einen ehrlichen Mahner statt mit Gottes Wort, mit dem wenig schönen Mittel der Verleumdung erdrosseln möchte.

    Weiter wurde auf dieser Konferenz der fünftausend Delegierten – wie in der Erklärung ausgedrückt – festgestellt, dass die Bibelforscher Deutschlands für dieselben hohen ethischen Ziele und Ideale kämpfen, welche die nationale Regierung des Deutschen Reiches bezüglich des Verhältnisses des Menschen zu Gott proklamierte, nämlich: Ehrlichkeit des Geschöpfes gegenüber dem Schöpfer!

    Auf der Konferenz wurde festgestellt, dass in dem Verhältnis der Bibelforscher Deutschlands zur nationalen Regierung des Deutschen Reiches keinerlei Gegensätze vorliegen, sondern dass im Gegenteil – bezüglich der rein religiösen, unpolitischen Ziele und Bestrebungen der Bibelforscher – zu sagen ist, dass diese in völliger Übereinstimmung mit den gleichlaufenden Zielen der nationalen Regierung des Deutschen Reiches sind.
    Unter Berufung auf die angeblich harte Sprache unserer Literatur erfolgten einige Verbote unserer Bücher. Die Konferenz der fünftausend Delegierten verwies dazu auf den Umstand, dass der beanstandete Inhalt der Bücher doch nur Bezug nimmt auf Zustände und Handlungen im Anglo-Amerikanischen Weltreich, und dass dieses – speziell England – doch für den Völkerbund und die auf Deutschland gelegten ungerechten Verträge und Lasten verantwortlich zu machen ist. Das im obigen Sinne unserer Literatur Gesagte richtet sich also doch – einerlei, ob in finanzieller, politischer oder ultramontaner Beziehung – gegen die Bedrücker des deutschen Volkes und Landes, aber doch nicht gegen das sich gegen diese Lasten sträubende Deutschland, so dass die erfolgten Verbote absolut unverständlich sind.
    Für diejenigen deutschen Ländergruppen, in denen sogar Verbote der Bibelforscher-Gottesdienste, Verbote ihrer Gebetsversammlungen usw. vorliegen, und die seit vielen Wochen auf eine gerechte Lösung dieses, ihr religiöses Leben knebelnden Zustandes warten, wurde folgendes ausgedrückt:

    Wir wollen auch weiterhin den erlassenen Verbotsanordnungen Folge leisten, denn wir sind gewiss, dass der Herr Reichskanzler bzw. die einzelnen hohen Länderregierungen diese Massnahmen – durch welche zehntausende christliche Männer und Frauen schliesslich einem dem Urchristen-Leiden verleichbaren Märtyrertum verfallen müssten – nach Kenntnis der wirklichen Sachlage aufheben werden.
    Endlich bekundete diese Konferenz der fünftausend Delegierten, dass die Bibelforscher- bzw. die Wacht-Tower-Organisation eintritt dür die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit des Staates, sowie für die Förderung der vorerwähnten, auf religiösem Gebiet liegenden hohen Ideale dernationalen Regierung. Um hiervon vor allen Dingen dem Herrn Reichskanzler, als dem Führer des Volkes, und den übrigen hohen Regierungsbeamten des Deutschen Reiches und der Länder Kenntnis zu geben, wurde das vorstehend kurz Gesagte in anliegender Erklärung ausführlich niedergelegt.
    Diese beigefügte Erklärung wurde vom Sekretär der fünftausend Delegierten der Bibelforscherkonferenz vorgelesen und von dieser einstimmig gebilligt und angenommen mit dem Auftrag, je ein Exemplar dieser Erklärung zusammen mit diesem Versammlungsbericht dem Herrn Reichskanzler und den übrigen hohen Regierungsbeamten des Reiches und der Länder zu überreichen.

    Dies geschieht hierdurch mit der ergebenen Bitte, dem in der Erklärung zum Ausdruck gebrachten Ansuchen geneigtest entsprechen zu wollen:

    Nämlich, einer Kommision aus unserer Mitte Gelegenheit zu geben zur verantwortlichen Darlegung des wahren Sachverhaltes vor dem Herrn Reichskanzler oder dem Herrn Reichsminister des Innern persönlich. Andernfalls wolle der Herr Reichskanzler eine Kommision von Männern bestimmen, die nicht durch religiöse Vorurteile gegen uns eingenommen sind, also von Männern, die selbst nicht beruflich religiös interessiert sind, sondern die wirklich nur – den für solche Fälle geltenden gerechten und vom Herrn Reichskanzler selbst aufgestellten Grundsätzen entsprechend – unsere Angelegenheit vorurteilslos prüfen würden.

    Mit diesen Grundsätzen meinen wir das im Punkt 24 des Programms der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei Gesagte:
    „Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstossen.
    Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Sie bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und ausser uns und ist überzeugt, dass eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus—“
    Wir sind fest überzeugt, dass – wenn man uns religiös vorurteilslos erstens nur nach Gottes Wort und zweitens diesen angeführten Programmpunkten nach beurteilt – die nationale Regierung Deutschlands keinerlei Ursache finden wird, unsere Gottesdienste oder unsere Missionstätigkeit zu hindern.

    In Erwartung einer baldigen gütigen Zusage, und mit der Versicherung unserer allergrössten Hochachtung, sind wir, sehr verehrter Herr Reichskanzler,ergebenst

    Watch Tower Bible and Tract Society
    Magdeburg

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Und was können wir aus dem Jahrbuch erfahren – diese Zeilen hat mir ein kritischer Bruder geschickt: …auch als Beleg für obigen Brief!

    Jahrbuch 1974 – Zitat zu Brief an Hitler

    Du und ich und alle anderen denken, dass die 8 Br. der Leitenden Körperschaft 1918 eingesperrt wurden, weil die Geistlichkeit der Christenheit dahintersteckte, weil sie von JZ bloßgestellt wurden. So wurde und wird es uns oft erzählt und ist nachzulesen.

    Als Hitler an die Macht kam, klang das dann aber ganz anders, nämlich so:

    *** yb74 S. 111 Deutschland (Teil 1) ***

    Die Kongreßteilnehmer kehrten müde und zum Teil enttäuscht nach Hause zurück. Sie nahmen jedoch 2 100 000 Exemplare der „Erklärung“ mit nach Hause, die sehr schnell verteilt und auch an zahlreiche verantwortliche Persönlichkeiten versandt werden sollten. Das für Hitler vorgesehene Exemplar enthielt ein Begleitschreiben, in dem es unter anderem hieß:

    „Das Brooklyner Präsidium der Watch-Tower-Gesellschaft ist und war seit jeher in hervorragendem Maße deutschfreundlich. Aus diesem Grunde wurden im Jahre 1918 der Präsident der Gesellschaft und die sieben Glieder des Direktoriums in Amerika zu 80 Jahren Zuchthaus verurteilt, weil der Präsident sich weigerte, zwei von ihm in Amerika geleitete Zeitschriften zur Kriegspropaganda gegen Deutschland zu gebrauchen.“

    Steht tatsächlich so im Jahrbuch ’74. Kein Wort von der Geistlichkeit, genauso wenig wie uns heute diese Begründung vorgesetzt wird. Wieso war die WTG in den 70er Jahren nicht auch in hervorragendem Maße malawifreundlich, dann wäre den Brüdern dort viel Leid,Tod und Blutvergiessen erspart geblieben ?

    *** w76 1. 10. S. 588 Nachrichten und ihre tiefere Bedeutung ***
    Jehovas Zeugen werden in dem südostafrikanischen Staat Malawi brutal verfolgt — geschlagen, vergewaltigt und sogar ermordet. Weshalb? Nur weil sie ihre christliche Neutralität bewahren wollen und es ablehnen, Parteikarten zu kaufen..

    Wieder „sie..wollen“ Warum ? Weil die WTG ihnen sagte, dass sie das wollen, klingt besser, als wie wenn es die WTG will.
    Ist die Haltung der WTG etwa neutral, zu sagen, sie war seit jeher in hervorragendem Maße deutschfreundlich ? Wahrscheinlich fürchtete die WTG in Deutschland um ihre Besitztümer bzw die spendenfreudigen Brüder, im Malawi ist wirtschaftlich nichts zu holen, hier kann man die Zügel schon straffer halten.

    Das fällt mir in letzter Zeit bei den Erfahrungen immer mehr auf: Wenn Brüder in reichen Industriestaaten treu sind, dann werden sie mit günstigen Baugründen, oder wie wir mit einem Parkplatz um 100.000 Euro gesegnet. Auf einem Kongreß wurde erzählt, bei einem Saalbau wollte eine Baufirma, als sie hörte, wozu der Beton benötigt wird, von der Baustelle wieder wegfahren, plötzlich hatte der LKW einen Achsbruch, der Beton mußte entladen werden und es konnte weitergebaut werden. Der Redner sprach es nicht direkt aus, aber der gelernte ZJ erkannte sofort die helfende Hand Jehovas dahinter, der offensichtlich sehr daran interssiert ist, dass die WTG ihren Immobilienbesitz laufend vermehren kann.

    In den armen Ländern dagegen können die Brüder ihre Treue unter Beweis stellen, indem sie die Demütigungen, Enteignungen, Schläge, Zerstörung ihrer Habseligkeiten, usw geduldig ertragen. In reichen Ländern ist der Segen meistens mit materiellen Dingen in Verbindung, natürlich zum Vorteil der WTG. Warum der Segen Jehovas in extremen Fällen ausblieb, so z.B in Ruanda, wo eine ganze Familie von Brüdern abgeschlachtet wurde, oder als man einer schwangeren Schwester ihr Ungeborenes aus dem Leib schnitt, ist mir ein Rätsel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir einen materialistischen Gott haben.

  • schneerose
    September 22, 2011

    hallo uns servus matthäus

    so ist eben dieser WTG gott ..wenn es um seine brieftasche geht geschehen wunder..
    es ist auch interessant ..das ein LKW fahrer die entscheidungsfreiheit hat.. eine ihm aufgetragene lieferung beim kunden stehend abzulehnen..

    alle lieferbeton werke sind grössere firmen..die für den normalen geschäftsablauf angestellte haben..jeder ist froh wenn aufträge von skonto zahlenden kunden hereinkommen..

    der auftraggeber ist mit namen und adresse bekannt ..weiters sind preise..menge.. anlieferung tag stunde (bei fertigbeton auf minuten wichtig) vorgemerkt ..

    bei nichteinhaltung solcher verträge bestraft jehova schon mal firmen mit einen achsbruch ..

    das ist speise zu rechten zeit..hier das märtyrertum ..wenns um brüder geht..da die starke hand gottes.. wenn inmobiien in gefahr sind..

    dein bruder im herrn schneerose

  • Caleb
    September 22, 2011

    Bei diesem Artikel ist leider eine große Chanice vertan worden.

    Mit Uraltbeispielen wird hier versucht, ein Sittenbild zu zeichnen, doch was interessiert es mich heute, daß Knorr einen „Strassenkreuzer“ geschenkt bekommen hat oder Henschel vor 20 Jahren im 5-Stern-Hotel genächtigt hat und sich Malta angeschaut hat.

    Wenn die Herren der LK First-Class fliegen, sollen sie doch, bei den vielen Reisen.

    Dieser Artikel ist meiner Meinung nach tendenziös und auch nicht besonders gut recherchiert.

    Wenn, dann bitte aktuelle Sachen anführen.

    Wobei es doch ein paar Sachen gäbe, die aufklärungswürdig sind, wie:
    – aktuelle Geschäftszahlen
    – wie wird das Geld von den verkauften Immobilien (New York, Bethel Schweiz und Österreich) verwendet
    – wie lebt die LK heute (im 200 Quadratmeter Penthouse mit Blick auf den Hudson, oder was?)

    Das würde mich mehr interessieren, als solche alten Kalauer. 

    Auch wenn ihr im Vorwort ev. Rechtschreibfehler entschuldigt, soviele Tippfehler in einem Vortrag tragen auch nicht unbedingt zur Glaubwürdigkeit bei.

    Normalerweise finde ich die Artikel bei BI gut, diesem würde eine Überarbeitung samt Aktualisierungen gut tun.

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Vielleicht ist das aktuell genug:

    http://www.hedgefundintelligence.com/Product/13793/Forthcoming-Events/InvestHedge-Forum-2011.html?ElementId=9679

    Schau Dir die Liste der Investoren an, wer in Hedgefonds investiert! …und das mit Spendengeldern!

    oder diese Info: http://en.wikipedia.org/wiki/Watchtower_Bible_and_Tract_Society_of_New_York#Watchtower_Bible_and_Tract_Society_of_New_York.2C_Inc

    auch hier gibt es Informationen ohne Ende:

    http://www.sektenausstieg.net/read/category/zeugen-jehovas/finanzen

    Der Immobilienbesitz der Wachtturm-Gesellschaft
    Das Immobilienvermögen der Wachtturm-Gesellschaft ist beachtlich. Eine Immobilien-Datenbank für den Staat New York

    (http://www.uspdr.com/Consumer/ownername.asp) dokumentiert für den Eigentümer „Watchtower“ allein in „Brooklyn Heights“ 36 Objekte und bewertet diese und fünf weitere
    in Walkhill zusammen auf über 204 Millionen US-Dollar.

    Ein Artikel in der New York Daily News gibt Aufschluss über
    den von der Wachtturm-Gesellschaft geforderten Mindestpreis
    und die Einschätzung von Immobilienspezialisten:

    Ein riesiges Hafengebäude im Eigentum von Jehovas Zeugen in Brooklyn Heights könnte bald zur Versteigerung kommen – zu einem geschätzten Preis von 120 Millionen US-$. Der mögliche Verkauf des Gebäudes mit fast 1-Million-Quadrat-Fuß in 360 Furman Street, ein Bauwerk von dem viele erwarten, dass es in Luxuswohnungen umgewandelt wird, hat die örtlichen Grundstücksmakler aufhorchen lassen.

    Etwas 400 oder 500 Eigentumswohnungen könnten Aussicht auf Brooklyn, Manhattan, den New Yorker Hafen und auf den East River haben.

    “Der mögliche Bruttoverkaufspreis als Eigentumswohnungen könnte eine hal be Milliarde Dollar sein,” meinte ein Schätzer, der ungenannt bleiben wollte.

    “Einige der Apartments werden einen 180-Grad-Ausblick vom East River bis zur Verrazano Narrows Brücke haben,” sagte er. Solche können für 4 bis 5 Millionen Dollar verkauft werden.
    Melinda Magnett, Präsidentin der Brooklyn Corcoran Group, sagte, die niedrige Einsteigspreisforderung von 50 Millionen US-Dollar würde einen Bieter-Krieg auslösen.

    “Für Hafengrundstücke besteht Nachfrage” meinte sie und fügte hinzu, ein ein Preis von 50 Millionen sei “hypothetisch – tatsächlich werden sie das Gebäude für sehr viel mehr verkaufen.” …Daily News, 23. Juni 2003
    http://www.nydailynews.com/06-23-2003/business/v-pfriendly/story/
    94879p-85813c.html

    David Semonian, ein Sprecher der Wachtturm-Gesellschaft, allgemein als Jehovas Zeugen bekannt, lehnte es ab, den Kaufpreis des Gebäudes zu nennen, sagte aber, der ganze Erlös würde dem „weltweiten Bibelerziehungswerk“ zufl ießen.

    Quellen zufolge wurde das Gebäude für 200 Millionen Dollar verkauft. The Brooklyn Paper, 27. April 2004
    http://www.brooklynpapers.com/html/issues/_vol27/27_15/27_15guide.html

    An der Rüstungsindustrie beteiligt:

    Eine unbemannte Aufklärungsdrohne (UAV) mit der Einsatzbezeichnung
    Silver Fox wurde von den US-Streitkräften im zweiten Irak-Krieg mit großem Erfolg getestet. Der Antrieb des Fluggerätes ist ein HighTech-Dieselmotor, basierend auf einer Technologie der amerikanischen Rand Beteiligung an Rüstungsindustrie …
    Das bemerkenswerte daran: Die Wachtturm-Gesellschaft ist seit Jahren an diesem Unternehmensverbund beteiligt!
    Die amerikanische Börsenaufsicht SEC (U.S. Securities and Exchange Commission) stellt wichtige Informationen börsennotierter Unternehmen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Jahresbericht der REGI U.S. über das am 30. April 2002 endende Rechnungsjahr aus der SEC-Datenbank erläutert detailliert die rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge:

    U.S. Securities and Exchange Commission
    http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/922330/000106299302000371/form10k.txt RAND CAM Engine Corp. gegr. 1986
    nicht börsennotiert 50 % Watchtower Society
    (ohne Stimmrecht)
    34 % McCann James
    16 % andere Anteilseigner
    REG Technologies Inc.
    gegr. 1987 Kanada British Columbia
    börsennotiert (REG RF)
    12 % Robertson John
    (Präsident von REGTech
    und REGI U.S.)
    16 % Robertson Susanne
    andere Anteilseigner
    Cam Engine Corp. und gebaut in Lizenz
    der REGI U.S. – einem Unternehmen
    desselben Konzerns.

    Ich kann jeden die gesamten Unterlagen gerne per eMail zukommen lassen!

  • Free Mind Thomas
    September 22, 2011

    Sehr schön zusammengestellt lieber Matthäus,

    ich habe noch ein Dokument vom der Real Estate Letter Europe das eine

    Tom Cruse
    Watch Tower Bible and Tract Society
    of Britain

    ausweist.

    Hast Du eventuell auch dazu etwas?

    Liebe Grüße
    Thomas FM

  • Michael 2
    September 22, 2011

    Hallo Caleb,

    warum sollte dieser Artikel von Bruderinfo aktualisiert werden? Die Frage um die es geht, „Entspricht die Leitende Körperschaft dem Vorbild der Apostel“ wurde überzeugend beantwortet. Dies kann nicht der Fall sein. Ich denke die angeführten Beispiele waren gut gewählt, um diese Frage zu klären. Wenn zugelassen wird, das eine junge Schwester auf Grund ihrer seelischen Verfassung in den Selbstmord geht, und wegen der Kostenfrage nichts unternommen wird um dies zu verhindern, so sind das niemals alte Kalauer. Deine Sicht der Dinge lieber Caleb sind fast eben so herzlos, wie die der verantwortlichen Brüder zu jener Zeit.
    Also, wie gesagt, ich habe den Artikel so verstanden, das es nicht um alte Kalauer geht, sonder um die Frage der Redlichkeit der angeblichen Apostelnachahmer oder Nachfolger.
    Auch dein Hinweis die Tippfehler als Beweis der Unglaubwürdigkeit zu werten, zeigt mir, das du den Sinn oder das Anliegen dieses Artikels nicht verstanden hast.
    Herzliche Grüße
    Michael 2

  • Caleb
    September 22, 2011

    Lieber Michael II,

    in gewisser Hinsicht hast Du Recht, habe ich den Artikel anders verstanden.

    Der Punkt mit dem Selbstmord der Schwestern, ist natürlich tragisch und nicht entschuldbar, sofern er stimmt. Ist der Bericht bestätigt?

    Außerdem glaube ich nicht, daß Du aus ein paar Zeilen feststellen kannst, ob ich eine herzlose Sicht auf diese Dinge habe.

    Man sollte sich vor Vorverurteilungen hüten.

  • Dennis
    September 22, 2011

    Lieber Caleb,

    kann dich zwar in deiner Kritik verstehen, aber man kann nicht unbedingt jedes Mal einen Artikel erwarten, der ein „Meilenstein“ setzt. Die meisten Begebenheiten hatte ich schon mal im Internet bzw. über Hören-Sagen erfahren. Es stimmt ist nichts wirklich neues. Zu deinen Punkten i.S. aktuelle Verkäufe von Bethel Österreich usw. ist der Anspruch, dass ausgerechnet BI davon was fundiertes, belegbares erfährt doch recht hoch gegriffen, wie ich finde.

    À propos Rechtschreibfehler. Wie du selbst siehst kann einem das doch recht schnell passieren:

    (Zitat Caleb)
    „Chanice“ (anstatt Chance) und „samt“ (anstatt sammt) 😉

    Hab das Thema auch schon angesprochen und ich denke das BI-Team gibt sich da immer mehr Mühe. Aber mir ist ein geistig auferbauender, herzlicher Artikel mit Schreibfehlern alle mal lieber als die perfekten WT-Artikel, die oft niederreißen und ein schlechtes Gewissen produzieren.

    An dem BI-Artikel hier gibt es bestimmt einiges zu kritisieren, aber er trägt auch dazu bei die „Glieder der l.K.“ zu entmystifizieren und sie so zu sehen wie sie sind. Menschen mit Schwächen und Fehlern, keinesfalls Heilige!

    LG
    Dennis

  • Caleb
    September 22, 2011

    Lieber Dennis,

    mir hat in dem Artikel was gefehlt. Das wollte ich zum Ausdruck bringen. Mit dem Kommentar von Matthäus ist die Sache für mich schlüssig in die Jetztzeit abgerundet.

    Das mit den Tippfehlern war auch nicht so ernst gemeint, vor allem der Gedanke den perfekten WT-Artikeln hat was für sich.

    Das BI natürlich nicht die von mir gewünschten Zahlen und Informationen liefern kann, ist mir schon klar. Das war auch eher als rhetorische Frage gemeint.

  • Michael 2
    September 22, 2011

    Hallo Caleb,

    du hast recht, man kann nicht an Hand von ein paar Zeilen einen Menschen beurteilen. Entschuldige bitte, es war nicht meine Absicht.
    Aber manchmal ist man so erregt über all diese Dinge die man hier erfährt, so das man schnell selbst über das Ziel hinaus schießt. Also noch mals „Entschuldigung“
    Aber eine andere Frage noch an alle, weil du sie im Kommentar zu Matthäus anschneidest.
    Irgend ein Kommentarschreiber hier hat den Verdacht geäussert, das die Gesellschaft über die Bauregionen überteuerte Materialien einkauft, um selbst noch Gewinn zu machen. Gibt es da Beweise oder ist dies nur eine Vermutung, die ich allerdings auch schon hatte.
    Bei unserem Saalbau mit der Bauregion kam ein Preis zustande, da hätte man auch eine Baufirma für beauftragen können. Hat da jemand Infos?

    Herzliche Grüße an alle
    Michael 2

  • Christof
    September 22, 2011

    Hallo Michael2, Antworten auf deine Frage würden mich auch interessieren; ich war bei 2 Saalbauten mit Bauregion von Anfang bis Ende dabei und als ich erfuhr, wieviel das in der Summe gekostet hat, war ich verblüfft. Nichts „besonders“ von Materialen, alles schnell schnell und nur durch freiwillige Helfer, die nichts kosten.. Aber die Summe.. unglaublich..

  • schneerose
    September 22, 2011

    servus und hallo michael2

    es ist oft im leben so das firmen billiger arbeiten als private..
    bei unseren bauten stehen zu viele leute herum manche nur um zu reden..die paar die wirklich arbeiten werden von den rumstehenden behindert..

    baufirmen haben die materialien um den halben preis in der hand..bei den bauten wo wir mitgeholfen habe..ist alles mit rechten zugegangen..leider waren die summen höher als in der kostenrechnung..die vielen kleinigkeiten die man nicht bedacht hat..oder die nachträglich doch eingebaut wurden waren die preistreiber..

    grüsse von den schneerosen

  • Quasimodo
    September 22, 2011

    Zitat:
    Dass Rutherford ein herrischer, machtbewusster Anführer war, kann man sogar zwischen den Zeilen im “Verkündiger”-Buch nachlesen (S. 66). Dass er unter einem Treuebruch und unter Zuwiderhandlung des “letzten Willens” von Brd. Russell 1917 die “Macht” an sich gerissen hat, wird, wie immer verklausuliert, im “Verkündiger”-Buch über Umwege zugegeben (ab S. 65 + Fußnoten).

    Dieser Mann hatte in keiner Weise und zu keinem Zeitpunkt “Christi Sinn”, alle seine Schriften bestätigen dies. Sein Geist der Selbsterhöhung und Selbstüberschätzung ist ihm bis zu seinem Tod erhalten geblieben. Nichts ist abwegiger, als die Behauptung, dass ausgerechnet er vom hl. Geist Gottes geleitet gewesen sein soll.
    Zitat Ende.

    War es nicht Rutherford der den Namen Jehova ins Spiel gebracht hatte?
    Nach obigem Zitat ein Vorgang über den man nachdenken sollte.

  • Shannon
    September 22, 2011

    Lieber Quasimodo,

    darüber brauche ich nicht nachzudenken, denn mein Vater hat uralte Bibeln (älter als Rutherford), in denen der Gottesname auch schon steht. Also hat unser Schöpfer selbst seinen Namen ins Spiel gebracht, weshalb soll man dann darüber nachdenken?

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Shannon,
    ZITAT:
    „Also hat unser Schöpfer selbst seinen Namen ins Spiel gebracht, weshalb soll man dann darüber nachdenken?“

    Und hat dann ja wohl augenscheinlich katholische Kirchenmänner als Werkzeuge dafür benutzt…

    LG Ulli

  • schneerose
    September 22, 2011

    meine schwester ulli

    du bist sehr bewandert.. und kennst vieles..
    im buch dein name werde geheiligt(1963 auf deutsch)steht auf seite 18 folgendes..

    Die Lesart „Jehovah“ kann bis ins frühe Mittelalter zurückverfolgt werden, und biss vor kurzem wurde gesagt, daß sie von Peter Gallatin (1518), dem Beichtvater des Papstes Leo X., eingeführt wurde. Neuzeitliche Gelehrte führen sie jedoch auf ein früheres Datum zurück, da man sie in Raymond Martins „Pugeo Fidei“ (1270) findet. der Grund hierfür liegt zweifellos darin, daß christliche Hebraisten es für einen Aberglauben erachteten, den göttlichen Namen durch irgendein Wort zu ersetzen.

    ein beichtvater eines papstes bestimmt bis heute, wie zeugen jehovas den „namen gottes“ „rechtfertigen“ ????

    keiner weis ob unser himmlischer vater diese namensaussprache als angenehm empfindet.. wurde die aussprache doch von einem antichristen erfunden..und wir übernehme ohne zu denken im gebet dieses wort..wo doch jesus ausdrücklich darauf hingewiesen hat ..dass gott uns durch das sühneopfer jesus zum vater geworden ist und das er es wünscht mit vater angesprochen zu werden..

    meine schwester ulli ..morgen erzähle ich dir eine schöne erfahrung von schneerosen..

    dein bruder im herrn schneerose

  • Svenja
    September 22, 2011

    Liebe Schneerosen,

    ich möchte an dieser Stelle zu bedenken geben, dass ihr denjenigen, der Jehova als erster gelesen hat, überhaupt gar nicht kanntet. Wie könnt ihr da wissen, ob er ein Antichrist war oder nicht? Ich würde euch empfehlen, mit solchen Aussagen vorsichtig zu sein, denn wir wissen nicht, wie derjenige so war. Vielleicht war er ein wunderbarer Mensch, der Gott nach bestem Wissen und Gewissen gedient hat. Klar, vielleicht auch nicht, aber wir sollten das Urteilen Gott überlassen.
    Trotzdem bin ich überzeugt, dass das wichtigste ist, zu wissen, was der Name Gottes BEDEUTET und was alles hinter diesem Namen steht, nämlich Gottes wunderbare Eigenschaften und nicht, wie er letztendlich ausgesprochen wird.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Schneerose!
    ZITAT:
    keiner weis ob unser himmlischer vater diese namensaussprache als angenehm empfindet..

    Wie du sicher weißt, sehe ich das genauso wie du…weshalb ich nur noch die belegte Abkürzung Jah benutze, wenn ich seinen Namen benutzen möchte, oder auch „Ewiger Schöpfer, der immer nahe ist“. Im Gebet spreche ich ihn aber meistens aber mit Vater an.

    Was dieser katholische Mönch für Beweggründe hatte und ob er mit der Lückenausfüllung recht hatte oder nicht, kann nun mal niemand mehr heutzutage beurteilen. Zumindest hat er aber dadurch dafür gesorgt, die überaus wichtige Tatsache das es einen Namen gibt, nicht ganz in Vergessenheit geraten zu lassen.
    Noch können wir alle nur darüber Rätselraten wie er genau ausgesprochen wird…aber eines Tages werden wir die Antwort aus erster Hand erhalten.

    Da Gott diese Unsicherheit bezüglich der Ausdrucksweise zugelassen hat, wird er es wohl nicht übel nehmen, wenn sich versehentlich für die falsche Variante entschieden wird.

    Ich selbst bin halt so gestrickt, dass ich es lieber bei „Jah“ belasse, weil ich´s halt nicht sicher weiß. – Aber dreinreden werde ich da sicherlich niemandem. 🙂

    LG Ulli

  • Anna
    September 22, 2011

    Liebe Ulli,

    zum Nachdenken anregen sollte uns auch folgender Sachverhalt:
    Wir wissen, dass Jesus unser Mittler zu Jehova ist und die lehre aus Gottes Wort der Bibel für uns bindend sind.
    Nur eines dürfen wir nicht, Du machst es ja eh nicht. Nur manche von den aktiven Zeugen Jehovas ziehen z.B. Menschen die katholisch sind mehr oder weniger ins lächerliche.
    Wir sollten nur bedenken: Ohne die katholische/evangelische Kirche quer durch die Jahrhunderte gäbe es keie Bibelübersetzungen, keine Missionarsarbeit wo wir inzwischen Nachlese halten, kein Bier! die Mönche haben es zuerst gebraut, womöglich keine Fisch-/Karpfenzucht weil dies auch von den Klöstern zur Fastenzeit angelegt wurde usw.
    Ich will hier keinesfalls die Kirchen der Christenheit loben, mit ihren Lehren haben diese viel Leid verursacht, z.B. Gott hat jemanden zu sich gerufen usw. Nur wir haben kein Recht einen anderen Menschen zu verurteilen. Das hat nichts mit Allversöhnung ode Ökumene zu tun, nur damit, die Leistung anderer Menschen wertzuschätzen. Alles andere steht allein steht nur Jehova und seinem König zu. Der Vergleich leitende Körperschaft/Apostel von Bruderinfo ist hervorragend, vielen herzlichen Dank dafür.
    Ein schönes Herbstwochenende und den Segen Jehovas wünscht ganz herzlich Anna

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Anna,
    also für das Bier gehört ihnen auf jeden Fall schon mal ein Orden verliehen! 😉

    Ja, mir geht es, wenn ich über die katholische Kirche schreibe, immer nur um die Instutition, deren Machtmissbrauch und um alle, die sich von ihr instrumentalisieren lassen…oder aber, sie als Vorwand für ihre eigene Niedertracht nehmen.- Genauso wie halt bei den Zeugen – und so manchen anderen auch.

    Einzelne Personen will ich nicht beurteilen, ganz egal aus welcher Glaubensgemeinschaft sie kommen.

    Was die Missionsarbeit – zumindest der Katholiken angeht – bin ich allerdings eher skeptisch. – Denn sie haben im Grunde meist nur die alten Götzenfiguren gegen Neue ausgetauscht…

    Aber dennoch wird bei dem einen oder anderen die Saat aufgegangen sein…auch das können wir von hieraus nicht beurteilen.

    LG Ulli

  • Dennis
    September 22, 2011

    Genauso ist es! Danke Shannon!

    LG
    Dennis

  • Quasimodo
    September 22, 2011

    Hallo Shannon,

    ich möchte in keinster Weise eine neuerliche Diskussion über den Gottesnamen lostreten.

    Soweit meine Erinnerung reicht, ist der einzige Hinweis auf einen Eigenname Gottes die Buchstabenfolge „JHWH“ welche jedoch in keinster Weise den Name Jehova impliziert.

    Was mich als gläubigen Menschen zum Nachdenken anregen würde ist die Tatsache, dass selbst Mose, der ja ein Auserwählter des Herrn war, als er ihn nach dem Name fragte ihm dieser verweigert wurde. (Man kennt die Geschichte am brennenden Dornbusch).

    Das jüdische Volk vermied es den Name Gottes auszusprechen, aus Furcht vor Mißbrauch.

    Und nun kommt 5000 Jahre später ein selbstherrlicher, machtbesessener Mensch, dem laut Dennis in keinster Weise der Geist Gottes zuteil geworden war und diesem offenbart Gott nun seinen Namen zu ständigem Gebrauch.

    Wie oft hat nun die WTG den Namen Gottes (wenn er es denn tatsächlich sein sollte) in den vergangenen hundert Jahren mißbraucht in Form von nichteingetroffenen Prophezeiungen, falschinterpretation biblischer Aussagen (helleres Licht) und unmenschlichen Anordnungen.

    Sei es wie es sei.

    Ich möchte nicht dem Zorn Gottes anheimfallen indem ich an „Ihren“ Sünden teilhabe.

    mfg

  • becky
    September 22, 2011

    Dies hab ich in einem Forum gefunden, es hat mir ehrlich gesagt ein bischen angst gemacht, zum „glück“ wird so etwas nicht passieren!!!

    Tagebuch eines Harmagedon-Überlebenden Wie wird es wohl zugehen in diesem Neuen System, von dem die Zeugen Jehovas träumen. Michael Pendley hat einmal den Ist-Zustand auf die Zeit unmittelbar nach Harmagedon übertragen. Ein Science Fiction Bericht, den vermutlich nur Insider verstehen.

    frei aus dem Englischen übersetzt nach der Vorlage von Michael Pendley (pt)
    TAG 1

    Also, der große Tag der Abrechnung ist vorbei, und ich überlebte. Ich machte mich schnurstracks auf den Weg zum Königreichssaal. Im Laufe des Tages hatten sich die meisten von unserer Versammlung dort eingefunden. Einige Brüder und Schwestern fehlen noch. Eduard Stachel, unser vorsitzführender Aufseher, sagte uns, daß jene, die fehlen, wohl mehr Zeit im Predigtdienst-Dienst verbringen hätten sollen.
    TAG 2

    Eduard Stachel setzte für heute morgen eine Zusammenkunft an. Er verkündete, er und die anderen Ältesten wären ab sofort für alles verantwortlich, was hier geschieht, solange bis der Kontakt mit dem Zweigbüro in Selters wiederhergestellt sei. Alle Entscheidungen bezüglich der Versammlungsangelegenheiten, Aufgabenverteilung, Arbeitseinsätze, und anderes mehr liege nunmehr in ihrer vorläufigen Verantwortung, nach der sich alle richten sollten. Karl Fischer widersetzte sich dieser seiner Meinung nach diktatorischen Anordnung, bis Stachel einen Brief der Gesellschaft herauszog, der vor mehreren Monaten datiert worden war, in dem stand, daß nach Harmageddon die örtliche Ältestenschaft für alle Entscheidungen verantwortlich wäre bis die Gesellschaft andere Anweisung gibt. Karl hatte nun keine weiteren Einwände mehr.

    Der Rest von uns billigte auch die neue Anweisungen. Die erste Anordnung ließ nicht lange auf sich warten. Alle Brüder und Schwestern wurden aufgefordert jeden Morgen pünktlich um 8 Uhr zum Königreichssaal zu einer Zusammenkunft mit Tagestext-Besprechung zu kommen, und um für Arbeits-Aufgaben eingeteilt zu werden und allem anderen.
    TAG 3

    Bruder Stachelhat mich zum Begräbnis-Trupp eingeteilt. Es scheint, daß die meisten von uns jungen unverheirateten Brüdern zu dieser unerfreulichen Aufgabe eingeteilt wurden. Die toten Körper fangen schon an zu stinken. Es ekelt mich an, Vögel und andere Tiere zu beobachten wie sie sich an den Leichen zu schaffen machen. Ich sah heute einen Raben der einem Toten einen Augapfel herauspickte. Ekelhaft!

    Robert Maier schaffte es eine Planierraupe zum Laufen zu bringen und hat angefangen ein Massengrab auszubaggern. Meine Arbeit ist es, die Leichen einzusammeln und auf einen Pritschenwagen zu packen um sie dann abzutransportieren.
    TAG 4

    Wir hatten heute unseren ersten Rechts-Komitee-Fall. Richard und Anne Winter sind in die Villa des Grafen eingezogen, das oben auf der Anhöhe steht wo man eine herrliche Aussicht hat. Das Problem war, daß Schwester Stachel, die Frau des vorsitzführenden Aufsehers schon ein Auge darauf geworfen hatte und dort einziehen wollte, und meinte man hätte doch erst die Ältesten fragen sollen. Stachel sagte Bruder und Schwester Winter, daß sie ohne Zustimmung der Ältesten kein Recht hatten, das zu tun. Sie sollten am gleichen Abend noch dort ausziehen. Die Winters waren sehr enttäuscht, aber sie willigten ein, wieder auszuziehen.
    TAG 5

    Anläßlich der morgendlichen Zusammenkunft verkündeten die Stachels daß sie nun in der Villa des Grafen wohnen. Die Winters waren wütend, aber sie sagten nichts weiter. Stachel verkündete auch, daß die angrenzenden Villen alle reserviert für die anderen Ältesten seien. Eine Position bringt halt Privilege mit sich, sogar in der Neuen Ordnung. Einige der Brüder nennen das Villengebiet schon „Ältestenberg“. Es wurde auch verkündet, daß jeder, der in eine neue Heimat ziehen will, zuerst das mit den Ältesten absprechen muß.

    Ich habe mich entschieden in meiner eigenen Wohnung zu bleiben. Ich finde es nicht richtig in jemand anders Wohnung zu ziehen, auch wenn sie Weltmenschen gehört haben. Es macht mich traurig, wenn ich in jemandes Haus gehe und sehe dort familiäre Bilder und persönliche Sachen. Die meisten der anderen scheint es aber nichts auszumachen die fremden Wohnungen und Häuser zu plündern und zu besetzen.

    Die Ältesten verkündeten anläßlich der allmorgendlichen Zusammenkunft einen neuen Zeitplan für die Zusammenkünfte. Sonntags werden wir einen Vortrag mit anschließendem Wachtturm-Studium haben, wobei wir ältere Wachtturm-Ausgaben studieren, solange wir noch keine neuen haben. Dienstag abend wird das Versammlungsbuchstudium stattfinden. Die Dienst-Zusammenkunft ist abgesagt worden (kein Bedarf mehr) ebenso wie die Theokratische Schule. Sie werden ersetzt

    durch eine Unterweisungs-Zusammenkunft, die Freitags abends stattfindet. Diese neue Zusammenkunft wird uns unterrichten, wie wir uns in der Neuen-Welt-Gesellschaft zu benehmen haben und Jehova ehren können usw… Das positive: Es gibt keinen Predigtdienst mehr.
    TAG 10

    Diese Begräbnis-Arbeit fordert einen schweren Tribut von mir. Ich kann mir nicht helfen, ich habe ein saudummes Gefühl bei soviel Toten. Hätte Jehova nicht einen Ausweg finden können, mehr Menschen überleben zu lassen? Am schlimmsten ist es mit den Kindern. Ich kann ihre kleinen toten Körper nicht mehr sehen. Ich glaube ich werde morgen nicht zum Arbeits-Einsatz kommen, mir ist einfach nur kotzübel.
    TAG 11

    Ich ging heute nicht arbeiten. Eduard Stachel kam dann später vorbei und fragte mich warum ich nicht bei Arbeit war. Ich erzählte ihm, daß ich mich nicht wohl fühle. Er sagte mir, ich solle trotzdem arbeiten kommen, in der neuen Welt sei man immer gesund. Er erzählte mir auch daß Depressionen und Sorgen Sachen der Vergangenheit wären. Natürlich muß er ja nicht die Leichen begraben.
    TAG 14

    Es ist jetzt zwei Wochen her gewesen. Ich vermisse Dinge wie Elektrizität und fließendes Wasser. Ich bin gespannt wie lange es dauert das wieder zum Laufen zu bringen und ob wir es je wieder bekommen werden. Robert Maier und ich borgten uns einen Stromaggregat vom Saal gestern abend und klemmten meinen Videorecorder und den Fernseher dran. Wir machten uns ein paar schöne Stunden und schauten uns Videoaufzeichnungen von der letztjährigen Champions-League und ein Star-Track-Video an. Mir fehlt Fernsehen.
    TAG 20

    Noch kein Wort von der Gesellschaft. Wir haben mit Brüdern von umliegenden Versammlungen gesprochen aber die Ältesten erlauben uns nicht zu verreisen. Erna Blume wollte ihre Schwester in Freiburg besuchen, wenn ihr das erlaubt worden wäre, aber Bruder Stachel trug ihr auf zu bleiben, abzuwarten und geduldig zu sein. Später hätte sie noch viel Zeit ihre Schwester zu besuchen. Ich meine, daß das doch sehr grausam war.
    TAG 30

    Wir sind mit der Begräbnis-Arbeit fast fertig. Ich bin richtig erleichtert. Die aasfressenden Vögel lungern noch überall herum. Ich fange an den Anblick der Kadaverfresser zu hassen. Einer der verdammten Vögel fiel mich heute an. Ich glaube, sie haben sich an den Geschmack von Menschenfleisch gewöhnt.
    TAG 45

    Viele der Brüder und Schwestern sind das Herumkommandiererei durch die Ältesten satt. Die benehmen sich wie in einer Südstaaten-Plantage. Wir sind die Sklaven, sie sind die Aufseher. Ich bin eingeteilt worden, um im gemeinschaftlichen Bauernhof zu arbeiten. Feldarbeit ist schwer, aber immer noch besser als Leichen begraben. Karl Fischer hat einen Beschwerdeausschuß organisiert, der mit den Ältesten sprechen soll um die Beschwerden vorzubringen, die wir alle haben.
    TAG 47

    Die Ältesten, die die Sache mit Karl Fischers Ausschuß herausgefunden haben, haben das als „Rebellion“ gewertet. Bei der morgendlichen Zusammenkunft wurde Karl dafür öffentlich zurechtgewiesen und ihm wurde gesagt daß er lieber um Demut und einen untertänigen Geist beten solle. Niemand soll vorläufig mit ihm sprechen, bis er wahre Reue gezeigt hat. Ich kann nicht glauben, daß wir Leuten in der Neuen Welt die Gemeinschaft entziehen!
    TAG 51

    Heute kam schließlich ein Bote von der Gesellschaft an. Helmut Hoffmann, ein junger Bethel-Bruder kam zu Pferd. Er erzählte uns, daß die Gesellschaft das Hauptbüro nach der Zerstörung von New York nach Patterson verlegt hat, in Selters aber noch alles steht. Er brachte auch den ersten Nach-Harmageddon-Wachtturm mit, der vorläufig nur vierteljährlich erscheint.

    Viele von uns hatten gehofft, daß er Informationen enthalten würde, die uns mehr persönlichere Freiheit geben, aber wir waren enttäuscht zu lesen, daß wir den Anweisungen der örtlichen Ältesten Folge leisten sollen bis wir weitere Nachricht erhielten. Er gab ferner den Ältesten eine Kopie des neuen Ältesten-Handbuchs (betitelt “ORGANISIERT FÜR DIE NEUE WELT”), aber keinem von uns wurde erlaubt, das anzusehen.
    TAG 69

    Mein bester Freund wurde heute in einer Blitz-Hochzeit verheiratet! Robert Maier und Susanne Müller wurden zusammen erwischt während sie allein zusammen knutschten. Susannes Bluse war aufgeknöpft, und Robert hatte seine Hand an ihrer Brust. Nach einer Anhörung verkündete Eduard Stachel, daß sie jetzt verheiratet sind, und das ohne eine förmliche Zeremonie oder eine Feier! Robert protestierte dagegen und erklärte, daß er und Susanne gar keinen Geschlechtsverkehr gehabt hätten. Bruder Römer erklärte aber, daß die Entscheidung unwiderruflich gefallen ist, da sie nach der Verfahrensweise gemäß dem neuen Ältesten-Handbuchs getroffen wurde. Susanne scheint zufrieden zu sein aber für Robert ist es ein Schock. Ich erinnere mich, daß er mir einmal erzählte, daß er zwar Susannes Körper mochte, aber daß sie so doof wie eine Kuh wäre. Jetzt wird er ewig mit ihr verheiratet sein. Ich werde versuchen meine Hände immer in meinen Hosentaschen zu behalten, wenn ich mich mit irgendwelchen Schwestern verabrede.
    TAG 80

    Die Frischverheirateten machen ernsthafte Probleme. Es hat viel Klatsch und Getratsche gegeben wegen den Umständen ihrer Hochzeit. Rob vertraute heute zu mir an, daß er zu den Ältesten ging in der Absicht die Ehe annullieren zu lassen. Sie erzählten ihm, daß nach dem neuen Ältesten-Handbuch keine Scheidungen oder Annullierungen aus irgendeinem Grund erlaubt werden. Außerdem müssten ab sofort alle Ehen von der örtlichen Ältestenschaft genehmigt werden.
    TAG 81

    Karl Fischer wurde heute wieder aufgenommen. Er ist noch immer unglücklich, aber er behält seine Kritik jetzt für sich.
    TAG 89

    Wir sind alle schockiert! Robert beging heute Selbstmord. Ich denke, die Tatsache für alle Ewigkeit mit Susanne verheiratet zu sein müssen war untragbar für ihn. Die Ältesten lehnten es ab, eine Grabrede für ihn halten zu lassen. Ich bot an, meinen Freund zu begraben. Bruder Stachel beauftragte mich, ihn im Massengrab zu beerdigen, wo wir die weltlichen Personen beigesetzt hatten. Niemand kam zu seiner Beerdigung, nicht einmal seine Witwe. Ich sprach ein Gebet für meinen Freund. Ich werde Robert sehr vermissen.
    TAG 100

    Das Leben wird für viele von uns täglich miserabler. Die Ältesten bombardieren uns täglich mit neuen Regeln und Vorschriften. Uns wird erzählt, daß wir ein unterwürfiges Leben im heiligen Dienst zu führen haben. Keine Abweichung davon oder Diskussion darüber wird erlaubt. Es scheint mir als ob wir vor Harmageddon mehr Freiheit gehabt hätten. Ich hätte nie gedacht daß ich mal Sehnsucht nach der alten Welt haben würde.
    TAG 111

    Ich halte es nicht mehr aus. Ich werde zu meinem Bruder reisen, es sind über hundertsechzig Kilometer von hier. Ich denke daß ich es in fünf Tagen zu Fuß schaffen kann. Ich wünschte, daß ich Benzin für mein Auto besorgen könnte. Ich muß mich hinausschleichen denn die Ältesten geben immer noch niemandem die Erlaubnis zu reisen. Ich habe zu Essen gebunkert und plane heute abend nach der Ausgangssperre zu gehen. Ich hoffe, daß mein Bruder noch lebt, vielleicht weiß er ob die Eltern überlebt haben und wie es ihnen geht.
    TAG 112

    Ich bin abgehauen und frage mich, ob sie mich noch erwischen. Die Zerstörung der Landschaft ist unglaublich. Wie werden wir alles je wieder aufbauen? Ich habe noch ein paar Skelette gesehen. Ich glaube, es gibt noch viel zu begraben und noch sehr viel Arbeit bevor das ein Paradies wird.
    TAG 113

    Ich lief direkt in eine Gruppe von Brüdern von einer Odenwälder Versammlung. Ich wurde von ihnen mit vorgehaltener Waffe aufgehalten. Bruder Stachel hatte sie instruiert mich zu suchen und festzusetzen. Ich bin wütend! Warum kann ich meinen Bruder nicht besuchen?
    TAG 114

    Eduard Stachel und zwei Dienstamtgehilfen kamen heute an, um mich zurück “nach Hause” zu begleiten. Sie trugen alle Pistolen.
    TAG 115

    Nach meinem Fluchtversuch und mehrerer disziplinarischer Probleme die andere Brüder betrafen, haben die Ältesten jetzt eine bewaffnete Einheit aufgestellt. Mein zeitweiliger Ausschluß wurde auf der allmorgendlichen Zusammenkunft bekanntgegeben und ich wurde zum Latrinen-Dienst eingeteilt.
    TAG 116

    Ich wurde davon in Kenntnis gesetzt, nach der Arbeit zum Königreichssaal zu kommen um dort theokratische „Zusatzunterweisung“ zu bekommen.” Ich sah auch Karl Fischer und ein paar andere “Tunichtgute” dort. Wir wurde eine Stunde lang von Stachel darin unterrichtet, demütig zu sein, den Anordnungen der Ältestenschaft Folge zu leisten, die übliche Litanei über Geistiggesinntsein und nicht zu viel von uns selbst zu denken usw. Wir wurden aufgefordert nächste Woche wiederzukommen.
    TAG 123

    Bei der heutigen „Zusatzunterweisung“ bin ich ausgerastet. Ich sagte Eduard Stachel daß ich es satt habe von ihm tyrannisiert zu werden und daß er sich wie ein theokratischer kleiner Hitler benimmt. Ich sagte ihm auch, daß ich die Stadt verlassen werde und er nicht versuchen soll mich aufzuhalten. Ein großer Fehler! Stachel forderte seine Polizei-Truppe an und ließ mich verhaften. Ich werde im Untergeschoß des Königreichssaals in einem improvisierten Gefängnis von bewaffneten Wachen festgehalten.
    TAG124

    Meine Rechts- Komitee – Verhandlung ist für morgen angesetzt. Karl Fischer kam vorbei, um mich zu besuchen. Als die Wachen außer Hörweite waren, erzählte er mir, daß seine Anstrengungen, sich heimlich an Selters zu wenden ihm nur Ärger bereitet haben. Ihm wurde seitens der Gesellschaft aufgetragen, Ruhe zu bewahren und den Ältesten zu gehorchen. Karl ist darüber sehr deprimiert und auch wegen meiner Situation.
    TAG 125

    Meine Komitee-Anhörung war heute. Eduard Stachel fungierte als Ankläger, ich hatte keinen Verteidiger und konnte auch keine Zeugen benennen oder anhören lassen. Nach der Anhörung, welche nicht öffentlich stattfand, wurde ich als Abtrünniger, der keine Reue zeigt, schuldig gesprochen. Ich wurde förmlich informiert, daß den Anweisungen der Gesellschaft zufolge (wie sie in “ORGANISIERT FÜR DIE NEUE WELT” enthalten sind), die Strafe für Abtrünnigkeit der Tod durch Steinigung ist. Meine Steinigung wird für morgen angesetzt.
    TAG 126

    O.K, dies ist das Ende. Später am Tage werde ich zu meiner Steinigung hinausgeführt werden. Ich würde zwar einen Kopfschuß bevorzugen, aber die Gesellschaft meint offensichtlich daß Steinigen eine bessere Abschreckung darstellt. Wenn ich eine Chance bekomme, werde ich aber einen der Steine auf Eduard Stachel zurückwerfen. Witzig ist, daß ich mich gar nicht wirklich so schlecht fühle, vor meinem bevorstehenden Ableben. Diese Neue-Welt-Gesellschaft ist nicht meine Vorstellung eines Paradieses, und ich will auch nicht mit diesen Leuten in alle Ewigkeit leben. Vom wiedererlangten Paradies zum verlorenen Paradies!
    NACHTRAG

    Alle kamen zu meiner Steinigung, sogar die Kinder. Eduard Stachel verkündete feierlich mein Todesurteil und las dann die Schriftstelle, wo steht daß niemand es seinem Auge leid tun solle und daß die Strafe von Jehova käme, und er nicht ungerecht sei. Niemand tat es leid. Meine einzige Sorge war, daß sie mir die Hände auf dem Rücken zusammengebunden hatten, so könnte ich keine leider Steine zurückwerfen. Nicht sehr sportlich!

    Das letzte was ich sah, bevor die Lichter ausgingen, war ein ekelhaftes Grinsen auf Eduard Stachels Gesicht. Dann wachte ich auf. Im Himmel! Und da war Petrus, der mich begrüßte. „Ich begrüße dich im Paradies“ sagte er als er meine Hand sachte nahm. Verwirrt sagte ich „Aber ich denke, das Paradies ist auf Erde mit den Zeugen Jehovas“. „Nein“, erklärte Petrus „das ist die Hölle!“.

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo Becky,
    wirklich grausig…und WRIKLICH gut, das es so ganz sicher nicht kommen wird!

    Diese Villa-Geschichte ist auch so ein Ding. – Wurde nicht eigentlich Harmagedon immer so dargestellt, dass kein Stein auf dem anderen bleibt? – Wie kommen sie dann darauf, dass nur die Menschen vernichtet werden, ihre Häuser aber stehen bleiben?

    Davon ab das ich solch ein Reden (sich schon mal die Häuser aufteilen) wie es manche im PD betreiben, absolut widerwärtig finde – ist es für mich obendrein erstaunlich, dass diese anscheinend so hartherzig, bei gleichzeitig ekelerregendem Materialismus sind – und sich TROTZDEM tatsächlich einbilden, vor Gott als gerecht dazustehen.

    Das nenne ich eine wahrhaft überbordene Phantasie.

    LG Ulli

  • Caleb
    September 22, 2011

    Hallo Becky,

    ich fand diese Geschichte toll zum Lesen, hab aber dann nicht viel damit anfangen können, obwohl sie mich betroffen gemacht hat.

    Plötzlich ist mir aufgegangen, worum es bei der Geschichte eigentlich geht. Dein Zitat: „Michael Pendley hat einmal den Ist-Zustand auf die Zeit unmittelbar nach Harmagedon übertragen“.

    Es geht um den IST-ZUSTAND.

    Auch wenn die Geschichte überzeichnet ist, kann ich mir trotzdem vorstellen, daß es in einigen Versammlungen so ablaufen kann. Vor allem befinden wir uns nach WTG-Sprech im „geistigen Paradies“, und da schaut die Sache anders aus, nämlich genau so.

    Wer geistig nicht gehorcht, wird gesteinigt. Die Frage, die sich für uns stellt, wo wachen wir auf? Im WIRKLICHEN geistigen „Himmel“ oder, wie es FM Thomas mit drastischen Worten dargestellt hat, im glaubens-geistigen Nirgendwo.

  • Zadok
    September 22, 2011

    Meine Schwester ist auch im Bethel. Wo sie ist sag ich besser nicht, womöglich liest da ja einer dieser „geistiggesinnten Männer“ mit…:-)
    Sie sagt immer, sie tut es für Jehova.

    Ich bin jedenfalls froh, dass ich seit vielen Jahrzehnten jeden Tag mein Essen selbst bezahlen kann. Schnorrer und Schmarotzer
    im theokratischen Mönchsgewand verachte ich zutiefst.

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Die Erfahrungen von einem Jahrzehnte langen ZJ aus Österreich
    die durch Fakten und Kenntnisse dieses Thema sehr gut abrunden:

    http://gerdy1.wordpress.com/author/gerdy1/

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Eine kleine Ergänzung dieses erschütternden Berichtes:

    Raymond Franz musste die bittere Erfahrung machen, dass er alles andere als einen „treuen und verständigen Sklaven“ vorfand. Er schildert sachlich und mit Liebe, wie schockiert er oft genug war, über die Doppelzüngigkeit seiner Mitstreiter und deren Anmaßung. Es zu lesen hat Befreiungscharakter. Persönliche Gewissenskonflikte lösen sich plötzlich auf, weil man erfährt, dass sie biblisch unbegründet sind. Das Buch hat 392 Seiten (deutsche Ausgabe).

    Ein Ex ZJ schrieb:

    „Habe vorige Woche das Buch ausgeborgt und dann bin ich 3 Tage nicht mehr davon losgekommen! Wenn man 40 Jahre in der „Wahrheit“ war, so wie ich, dann weiß man einfach, dass er die Wahrheit schreibt. Seine Ausführungen sind fesselnd und befreiend für mich gewesen, weil viele Zweifel – die ich ohnehin hatte – von ihm ausgesprochen und erklärt wurden! Ich würde jeden Zweifelnden unbedingt empfehlen dieses Buch zu lesen !“

    Während also „Der Gewissenskonflikt“ das ausdrückt, was sehr viele Zeugen Jehovas wahrscheinlich schon längst instinktiv spürten, aber sich nicht sicher sind, ob ihre Empfindungen und Wahrnehmungen richtig sind, weil sie niemanden hatten, mit dem sie sie austauschen konnten, erklärt das zweite Buch „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ mit einer enormen Überzeugungskraft, wie und wo die WTG die christliche Lehre in ihrem Sinne verändert hat.

    Das zweite Buch beschäftigt sich im Detail mit bestimmten Lehren der Zeugen Jehovas und vermittelt biblische Gedanken dazu. Es räumt gründlich mit den Falschlehren der WTG auf und hilft ebenfalls sehr bei der Abnabelung von dieser Sekte.

    Auffallend bei beiden Büchern ist, dass Raymond Franz ohne jegliche Bitterkeit oder Hass schrieb, völlig im Gegensatz zu dem Bild des „bösen Abtrünnigen“, das durch den „Wachturm“ verbreitet wird. Man hat beim Lesen absolut keinen Zweifel an der Aufrichtigkeit seiner Beweggründe.

    Viele literarischen Werke aus der Feder des Raymond Franz sind nach wie vor weltweit in fast jedem Zeugen-Jehovas-Haushalt zu finden und werden von dem „inquisitorischen Arm“ der WTG nicht berührt. Unter anderem „Aid To Bible Understanding“ (deutsch: Hilfe zum Verständnis der Bibel“), „Kommentar zum Jakobusbrief“, uva. Aber erst die beiden zuletzt verfassten Bücher – „Der Gewissenskonflikt“ und „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ – haben vielen die Augen geöffnet und aus einer gewissen „Trance“ geweckt. Jetzt erst verstanden viele die Worte der Bibel:

    „Die Wahrheit wird Euch frei machen.“

    Auf vieles, das, mangels einer offenen Diskussion in der Zeugen-Gemeinschaft, nur erahnt wurde, bekommt der Leser durch diese beiden Werke die Antwort. Was sich alles hinter den „verschlossenen Türen der Wachtturm-Manager“ ereignete hat viele förmlich „umgehauen“. Das Werk der WTG-Führung hat wahrlich nichts mehr mit Christentum zu tun. Die Zurschaustellung von „Christlichkeit“ der Zeugen Jehovas wird zur Farce.

    (obiges hatte ich mir einmal abgespeichert – ohne Quellenangabe – der Autor möge mir verzeihen oder selbst seinen Namen darunter schreiben)

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    Hallo B.B.,
    Nein…als Neiddebatte möchte ich das hier nicht sehen. Eher als aufdecken von Straftaten (Steuerhinterziehung), von Heuchelei und Verlogenheit der „oberen Zehntausend“.

    Am schlimmsten ist es dann, wenn sie Menschenleben zerstören die sich ihnen anvertraut haben…

    Und all die Spendengelder die für ihr Wohlbehagen ausgegeben werden…warum fließen diese nicht in Versammlungen wo wirkliche Not herrscht?
    Die einfachen Brüder und Schwestern, die sebst oft nur das haben was sie zum leben brauchen, setzen sich dafür ein. Sie sammeln Kleidung, Geld und organisieren Fahrten.

    Ich weiß von einem Ältesten, der von Selters zurückgepfiffen wurde, weil er zusätzlich einer kleinen Versammlung irgendwo im Osten Hilfe zukommen lassen wollte und sich dafür das ok von „oben“ holen wollte. – Diese Versammlung stand aber nicht auf dem Selters-Hilfsplan und darum hörte er statt des erhofften „Ja, mach´ ruhig“, ein kurzes und knappes „Nein“. – Als der Älteste nachhakte, bekam er nur die ebenso lapidare wie herzlose Antwort: „Sollen die im Osten doch zusehen wie sie fertig werden…wir können schließlich nicht allen helfen.“

    Der Älteste ging mit Tränen in den Augen, da er um die große Not dort wusste und organisierte schließlich über die WTG hinweg die nötige Hilfe.

    Sollen sie doch ihre dicken gesponserten Bonzenautos fahren. Sollen sie sich doch aushalten lassen, von den Reichen in ihren Reihen. – Da herrscht eh´ ein Geben und ein Nehmen…eine Hand wäscht die andere. Schließlich sind es letztlich doch alles nur Geschäftsmänner unter sich.

    Aber dann sollen sie doch ENDLICH damit aufhören, sich selbst mit den Aposteln zu vergleichen. – Das stinkt einfach nur zum Himmel!

    LG Ulli

  • Matthäus
    September 22, 2011

    Einblick in das Bethelleben für den Br. und Sr. „Normalo“

    In Einheit beisammen wohnen

    „Das Bethel ist einer der allerbesten Orte, wo wir uns heute aufhalten können“, sagt die Haus- und Arbeitsordnung, die jeder Zeuge Jehovas erhält, der sich zur mehr oder weniger kostenlosen Arbeit in der Deutschland-Zentrale der Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft entschlossen hat. Unter welchen Bedingungen die Menschen dort arbeiten müssen, dürfte allerdings so manchen überzeugten Zeugen Jehovas zum Nachdenken bringen.

    Zuckersüß liest sich die erste Seite der 32-seitigen Broschüre, in der dem Neuankömmling im „Bethel“ genau erklärt wird, wie er mit denjenigen zusammenwohnen und -arbeiten soll, die „deine geistigen Brüder und Schwestern oder deine geistigen Väter und Mütter sind“. Dabei bleibt offen, wer eigentlich mit wem in welchem Verwandschaftsverhältnis steht. Aber eines wird versprochen:

    Sie lieben dich sehr, denn du hast dich bereit erklärt, hierherzukommen und mit ihnen zu arbeiten, und sie möchten alles tun, was in ihren Kräften steht, damit du dich hier zu Hause fühlst und dich an das Bethelleben gewöhnst.

    Zunächst einmal kommt die übliche Wortsülze, die mit den üblichen Bibelzitaten gespickt ist und in der Aussage gipfelt:
    Da du das feierliche Gelübde abgelegt hast, als Glied der Bethelfamilie ein Angehöriger der ordensähnlichen Gemeinschaft der Sondervollzeitdiener zu werden, konntest du im Bethel aufgenommen werden. Als Glied der Bethelfamilie stehtst du unter inem Gelübde des Verzichts auf jegliche Erwerbstätigkeit.

    Vermutlich ahnt der Leser an dieser Stelle noch gar nicht den formaljuristischen Hintergrund, der sich hinter dieser Formulierung verbirgt. Ein Orden kennt keine Arbeitgeber und keine Arbeitnehmer. Folglich lassen sich auch keine Ansprüche aus irgendeinem Arbeitsverhältnis ableiten, genauso wenig wie Kranken-und Rentenversicherungsbeiträge anfallen.

    Nach einer recht unverbindlichen Beschreibung von Gottes „sichtbarer theokratischer Organisation“ (so die Selbsteinschätzung der Wachtturm-Gesellschaft) geht es auf Seite 8 endlich zur Sache. „Ernannte Aufseher teilen Bethelmitarbeitern ihre Arbeit zu“ lautet die knappe Aussage zum Thema Arbeitsplätze und Zeitpläne.

    Deutlicher kann man das zu erwartende Betriebsklima eigentlich kaum beschreiben. Die dann folgenden Sätze sprechen eigentlich für sich selbst:

    Die Aufseher haben in ihrer Arbeit Erfahrung. Sie können dich unterweisen, wenn du zum Lernen bereit bist.

    Du wirst feststellen, daß du die größte Befriedigung verspürst, wenn du demütig deine Arbeit gemäß den Anweisungen ausfühst.
    Sei bei deiner Arbeit fleißig und freue dich über das Vorrecht, ein Glied der geeinten Bethelfamilie zu sein.

    Wenn du hinsichtlich deiner Vorrechte lässig und gleichgültig bist, wird dir ein Ältester freundlich Rat erteilen. Tut er das, dann höre ihm zu und nimm notwendige Änderungen vor.

    Ob wohl der eine oder andere Bethelneuling beim Lesen dieser Zeilen gemerkt hat, mit welcher Geringschätzigkeit man ihm hier begegnet? Das ist das Vokabular autoritärer Väter vergangener Generationen. So spricht man noch nicht einmal zu einem unmündigen Kind, geschweige denn zu einem erwachsenen Menschen.
    Was die Arbeitszeit angeht, ist vor allem eines klar: Es wird 8 Stunden am Tag gearbeitet. Dazu noch vier Stunden am Samstag. Dabei wird auf der einen Seite „erwartet, daß du pünktlich deine Arbeit beginnst und nicht vor Arbeitsschluß deinen Platz verläßt.“

    Auf der anderen Seite kann es jedoch „erforderlich sein, daß du außerhalb der normalen Arbeitszeit zusätzliche Verpflichtungen übernehmen mußt.“ Die Pflichten sind also ganz klar auf der einen und die Rechte auf der anderen Seite. Und so lassen Menschen mit sich umspringen, die ihre Arbeitskraft aus christlicher Überzeugung und ohne eine nennenswerte Bezahlung zur Verfügung stehen.

    Die Urlaubsregelungen würden bestimmt jeden Arbeitgeber erfreuen, der wehmütig an die Zeiten des Frühkapitalismus zurückdenkt:
    Allen Bethelmitarbeitern wird für jeden vollen Dienstmonat ein Urlaubstag zugebilligt.

    Das ergibt nach dem kleinen Einmaleins einen Jahresurlaub von ganzen 12 Tagen. Und das bei einer 45-Stunden-Woche. Doch selbst diese zwölf Tage erhält man erst „wenn man sie verdient hat“ (das ist wirklich ein Zitat). Allerdings sind auch in der Theokratie nicht alle Menschen gleich. „Besondere Dienstzweige“ erhalten nämlich einen ganzen Tag Zusatzurlaub. Aber erst nach Vollendung von mindestens zwei Dienstjahren. Dann aber gibt es für jeweils zwei weitere Dienstjahre einen weiteren Tag Urlaub. Das heißt, wer volle 24 Jahre für ein Taschengeld im Dienste des Wachtturms geschuftet hat, kann sich endlich auf den Urlaubsanspruch freuen, der in der bösen, materialistischen Welt des Satans jedem einfachen Tarifangestellten zusteht.

    Missionare im Auslandseinsatz erhalten übrigens 2 Wochen Zusatzurlaub pro Jahr. Wofür? Damit sie „ab und zu in der Lage sind, auf eigene Kosten ihr Heimatland zu besuchen.“

    Nur wer die Bezahlung der Bethel-Mitarbeiter im Ausland kennt und weiß, wieviel in diesen Ländern ein Flugticket kostet, kann die Ironie dieser Worte voll erfassen.

    Noch eine Kostprobe? Bitteschön: „Bist du ein Bruder, bekommst du jeden Monat einen Samstagvormittag frei.“ Diese großzügige Geste erhöht sich mit Vollendung des 50. Lebensjahrs auf zwei Samstage, mit 60 sind es sogar drei und „Brüder im Alter von 70 Jahren und darüber dürfen an allen Samstagen vormittags frei nehmen.“

    Jetzt wird auch klar, warum sich die Wachtturm-Gesellschaft weigert, für ihre Mitarbeiter Rentenzahlungen zu leisten. Man geht offensichtlich ganz einfach davon aus, daß jeder bis zu seinem letzten Atemzug in der „ordensähnlichen Gemeinschaft“ bleibt, um sich das begehrte Vorrecht auf vier freie Samstage im Monat zu erwerben.

    Die geistigen „Väter und Mütter“ haben natürlich auch ein Herz für besondere Notfälle. Schließlich gehören sie zu den einzig wahren Christen auf Erden und wissen besser als alle anderen, was Nächstenliebe ist. In der Bethel-Hausordnung liest sich das wie folgt: „Unter Berücksichtigung jedes einzelnen Falles wird entschieden, ob der Bethemitarbeiter frei bekommt, oder ob ihm vorgeschlagen werden sollte, den Betheldienst zu beenden.“ Mit anderen Worten: Wer nicht mehr mit voller Energie für die Wachtturm AG powern kann, sollte besser gleich den Hut nehmen.
    Wie beinhart die Wachtturm-Gesellschaft hinter ihrer christlichen Fassade ist, zeigen auch die folgenden Zitate, die eigenlich keines Kommentars bedürfen:

    Brüder, die eine Bewerbung ausfüllen, werden unter der Voraussetzung angenommen, daß sie kräftig und gesund sind und kein ernsthaftes Gebrechen haben. Wenn du ein gesundheitliches Problem hattest, bevor du ins Bethel kamst, und vielleicht eine Operation oder eine längere Behandlung notwendig ist, dann ist die Gesellschaft nicht verpflichtet, sich dieses Problems anzunehmen. Du hättest dies erledigen müssen, bevor du die Einladung, ins Bethel zu kommen, annahmst. Solltest du nach deiner Ankunft im Bethel chronisch krank werden und nicht in der lage sein, den Zeitplan und die Arbeitsroutine im Bethel einzuhalten, dann wäre es für dich besser, nach Hause zurückzukehren, wo du eher etwas für deine Gesundheit tun kannst.

    Spätestens nach diesen Sätzen sollte dem Leser eigentlich klar werden, daß er hier nicht als Mitmensch, als geistiger Bruder, als Christ unter Christen angesehen wird, sondern einzig und allein seine Arbeitskraft gefragt ist, die es bei einem Minimum an Kosten maximal auszubeuten gilt. Aber Menschen mit eigenem Denkvermögen sind in der Zentrale der Wachtturm-Gesellschaft sowieso nicht gefragt, denn „die Ältesten werden jedem Glied der Bethelfamilie, das ständig Schwierigkeiten bereitet oder eine unabhängige Einstellung verrät… notwendigen Rat und Zurechtweisung erteilen.“

    Menschen, die derartige Äußerungen schlucken, werden vermutlich auch bei den folgenden Frechheiten nicht stutzig:
    Wo es in den Gebäuden der Gesellschaft Fahrstühle gibt, dürfen Personen, die mehr als drei Etagen hinauf- oder mehr als sechs hinuntergehen müssen, den Fahrstuhl benutzen. Achte darauf, daß du den Wasserhahn richtig zudrehst. Dadurch, daß du achtsam bist, kannst du auf vielerlei Weise sparen helfen. Wird es im Raum kühl, dann kannst du, um Heizungsenergie zu sparen, eine Strickjacke oder etwas anderes anziehen.

    So wenig der Einzelne im Bethel zählt, so besorgt zeigt man sich darüber, daß die ohnehin nicht üppige Freizeit mit sinnvollen Beschäftigungen ausgefüllt wird. Zum Beispiel am vorher erwähnten freien Samstagvormittag, der „dir nach Belieben zur Verfügung steht, beispielsweise für vermehrte Zusammenarbeit mit der Versammlung.“ Außerdem wird der Leser ermahnt, ausgeglichen zu sein, denn „zum Beispiel besteht die Gefahr, daß unser Betheldienst leidet, wenn wir mit anderen zuviel gesellig beisammen sind.“ Auch sollte nicht zuviel Sport getrieben werden, denn „manchmal werden mehr Brüder bei sportlichen Betätigungen verletzt, als bei der Arbeit.“

    Daß die Wachtturm-Gesellschaft in ihren Mitgliedern nicht viel mehr als kleine Kinder sieht, die ohne strenge Aufsicht nicht zu verantwortungsbewußtem Handeln fähig sind, wird in folgender Anweisung deutlich: „Es ist erforderlich, daß du die Zimmertür weit offen läßt, wenn du mit jemand vom anderen Geschlecht allein bist, es sei denn, es handelt sich dabei um deinen Ehepartner, deinen leiblichen Bruder, deine leibliche Schwester oder einen anderen nahen Verwandten.“

    Vermutlich ist es den Schreibern dieser Broschüre entgangen, daß die Gefahr in den Niederlassungen der Wachtturm-Gesellschaft nicht vom anderen Geschlecht ausgeht, sondern viel mehr vom eigenen Geschlecht…

    Man sollte meinen, daß es für einen mündigen Menschen Dinge gibt, die er sich von niemanden vorschreiben läßt. Nicht so für Bethel-Mitarbeiter. Da gibt es doch in der Broschüre „In Einheit beisammen wohnen“ allen Ernstes eine Rubrik „Heirat“. Und dort heißt es: „Normalerweise wird eine ledige Person, die ins Bethel gerufen worden ist, nicht vor Beendigung ihres ersten Dienstjahrs heiraten.“ Es bleibt zwar im Nebel, was daran „normal“ sein soll, aber es wird klar gesagt, daß man zum Heiraten eine Erlaubnis braucht. Zumindest, wenn man seinen unterbezahlten Arbeitsplatz behalten möchte: „Er sollte sich jedoch im klaren sein, daß er bzw. sie nach einem Jahr noch verhältnismäßig neu ist und der Antrag, zu heiraten und mit dem Ehepartner den Betheldienst forzusetzen, wahrscheinlich abgelehnt wird.

    In jedem Fall wird das Personalkomitee entscheiden, ob jemand, der heiraten möchte und sich darum beworben hat, den Betheldienst fortzusetzen, die Erlaubnis dazu erhält.“ Unter diesen Voraussetzungen ist es geradezu verwunderlich, daß Ehepartner im Bethel die Tür hinter sich zumachen dürfen, wenn sie ins Bett gehen.

    Bethel-Mitarbeiter genießen unter den Zeugen Jehovas ein hohes Ansehen. Vermutlich wäre das anders, wenn die große Masse der „einfachen Verkündiger“ wüßte, daß es sich dabei um Menschen handelt, die bereit sind, ohne Sozialversicherung, ohne Krankenversicherung, bei minimalem Urlaubsanspruch bis zu 45 Stunden pro Woche zu arbeiten und sich noch dazu Vorschriften bis ins Privatleben hinein machen zu lassen. Aber dazu besteht kaum Gefahr, denn die Bethel-Mitarbeiter werden aufgefordert, die Broschüre „In Einheit beisammen wohnen“ bei Beendigung des Betheldienstes wieder abzuliefern. Ende der Beschreibung

    Wenn ich darüber nachdenke daß ich als Jugendlicher auch einmal ins Bethel wollte dann graut mir heute noch und tun mir alle leid die sich dieser „Kasernenordnung“ freiwillig unterstellen.

  • Dennis
    September 22, 2011

    Wie bitte ???

    „Brüder, die eine Bewerbung ausfüllen, werden unter der Voraussetzung angenommen, daß sie kräftig und gesund sind und kein ernsthaftes Gebrechen haben. Wenn du ein gesundheitliches Problem hattest, bevor du ins Bethel kamst, und vielleicht eine Operation oder eine längere Behandlung notwendig ist, dann ist die Gesellschaft nicht verpflichtet, sich dieses Problems anzunehmen. Du hättest dies erledigen müssen, bevor du die Einladung, ins Bethel zu kommen, annahmst. Solltest du nach deiner Ankunft im Bethel chronisch krank werden und nicht in der lage sein, den Zeitplan und die Arbeitsroutine im Bethel einzuhalten, dann wäre es für dich besser, nach Hause zurückzukehren, wo du eher etwas für deine Gesundheit tun kannst.“

    Ich fasse es nicht!!!!!!!

    Matthäus kannst du mir das Quellenmateral schicken? Danke!

    mentalist1981@web.de

    LG
    Dennis

  • Dennis
    September 22, 2011

    Liebe Brüder,

    danke für diese aufschlussreichen „Erfahrungsberichte“ mit den oberen Zehntausend. Hatte nichts anderes erwartet, von daher hält sich meine Überraschung doch sehr in Grenzen. Wie ihr es ja schon beschrieben habt, sie unterscheiden sich oft in keiner Weise von der „Beletage“ anderer Organisationen. Wobei ich doch eine Differenzierung vornehmen möchte und nicht gleich alle heutigen Glieder der l.K. in eine Topf mit o.g. Personen werfen will. Das wäre eine Vorverurteilung.

    Dass Rutherford ein herrischer, machtbewusster Anführer war, kann man sogar zwischen den Zeilen im „Verkündiger“-Buch nachlesen (S. 66). Dass er unter einem Treuebruch und unter Zuwiderhandlung des „letzten Willens“ von Brd. Russell 1917 die „Macht“ an sich gerissen hat, wird, wie immer verklausuliert, im „Verkündiger“-Buch über Umwege zugegeben (ab S. 65 + Fußnoten).

    Die Zahl der sog. „Abtrünnigen“, die nur wegen ihm die Bibelforscher verlassen haben, lässt sich nur erahnen. Unter seiner Leitung haben sich ganze Versammlungen und sogar Zweige abgespalten. Die orgnisatorische Grundstruktur der heutigen WTG geht auf ihn zurück. Der freiheitliche, wahrheitssuchende Geist Russells wurde durch ihn völlig ausgelöscht. An seine stelle traten Gehorsam und Unterordnung unter das „Leitungsprinzip“ mit ihm an der Spitze.

    Eine der peinlichsten Geschichten um ihn ist sicher „Beth Sarim“. Es kommt nicht von ungefähr, dass das „Verkündiger“-Buch nur verstohlen und kleinlaut darauf eingeht (S. 76). Jeder kann sich heute selbst ein Bild davon machen was es WIRKLICH war:

    http://www.google.de/search?q=beth+sarim&hl=de&client=firefox-a&hs=N5p&rls=org.mozilla:de:official&prmd=imvnso&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=jI57TvXgJMbZsgbI3tHRDw&ved=0CDYQsAQ&biw=1920&bih=876

    Dieser Mann hatte in keiner Weise und zu keinem Zeitpunkt „Christi Sinn“, alle seine Schriften bestätigen dies. Sein Geist der Selbsterhöhung und Selbstüberschätzung ist ihm bis zu seinem Tod erhalten geblieben. Nichts ist abwegiger, als die Behauptung, dass ausgerechnet er vom hl. Geist Gottes geleitet gewesen sein soll.

    Der Geist Rutherfords ist heute immer noch allgegenwärtig, zum Leidwesen vieler ZJ weltweit!

    Noch eine Anmerkung i.S. Versteuerung auf Trinkgeld und den Spenden an Kreis- und Bezirksaufsehern. Ich glaube ihr seit da nicht mehr auf der Höhe der Rechtsprechung:

    http://www.steuertipps.de/lexikon/trinkgeld

    So wie ich das sehe, sind KAs usw. Seelsorger im Auftrag der WTG bwz. des „Ordens der Sondervollzeitdiender“ und in diesem Sinne dürfen sie auch pers. Zuwendungen annehmen OHNE zu versteuern.

    Viele Grüße ans BI-Team
    Dennis

    ——–
    Danke Dennis
    für diesen Hinweis was das versteuern von Zuwendeungen anbelangt. Wir werden dies korregieren.
    L.B. Bruderinfo

  • Ulrike P.
    September 22, 2011

    ZITAT:
    „für diesen Hinweis was das versteuern von Zuwendeungen anbelangt. Wir werden dies korregieren.“

    Wobei es nicht ganz gelöscht, sondern nur dahingehend abgeändert werden braucht, dass es seit 2002 zwar legitim ist, sie es vor dem so gehalten haben – am Fiskus vorbei, die dicke Kohle machen. Nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist.
    Und je größer das Rindvieh um so größer der Haufen der abfällt…

    LG Ulli

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