124 Comments
  • Gast
    Oktober 28, 2011

    denkt einmal darüber nach, was mit dem Wort gemeint ist: ‘Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer! Dann versteht ihr auch, dass ich nicht gekommen bin, die Gerechten zu rufen, sondern die Sünder.”
    Matth. 9:13

    Richtig, auf ein gutes Herz kommt es an! Ein barmherziges Wesen ist Gott am liebsten. Was nützen alle Opfer um vor Gott gut dazustehen wenn man keine Liebe hat? <3

  • Sascha
    Oktober 28, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    für alle, die nicht nur von den Brüdern aus ihrer Versammlung, sondern auch von ihrer eigenen Familie ausgestoßen werden, habe ich in Jeremia ein gutes Beispiel gefunden.

    Jeremia predigte den Juden und wohnte auch unter ihnen. Obwohl er noch prophezeien sollte, gab Jehova ihm im Kapitel 11:22 schon den Hinweis, dass von ihnen „keiner“ übrig bleiben würde. Er selbst sollte dann nicht mal mehr für das Volk bitten.

    Jer 11:14 Du aber sollst nicht für dieses Volk bitten! Kein Gebet, kein Flehen! Und wenn sie dann in ihrer Not zu mir schreien, werde ich auch auf dich nicht hören.

    Später wurde Jehova noch deutlicher. Nachdem das Volk aus ihrer Not dann sogar halbherzig zu Jehova zukehren möchte, soll Jeremia ihnen folgendes prophezeien:

    Jer 15:1 Da sagte Jahwe zu mir: „Selbst wenn Mose und Samuel jetzt vor mir stünden, würde ich mich diesem Volk nicht zuwenden. Jage sie aus meiner Nähe fort! Sie sollen mir aus den Augen gehen!
    Jer 15:2 Und wenn sie dich fragen: ‚Wohin sollen wir denn gehen?‘, dann sage ihnen: ‚So spricht Jahwe: Wer zum Pesttod bestimmt ist, bekomme die Pest; / wer zum Schwerttod bestimmt ist, laufe ins Schwert; / wer zum Hungertod bestimmt ist, sterbe an Hunger; / wer zur Verbannung bestimmt ist, ziehe in die Verbannung!‘

    Und interessant ist, was Jehova dann über die Verwandten von Jeremia sagt:

    Jer 12:6 Selbst deine Brüder und deine Verwandten haben dich verraten. / Sie schreien laut hinter dir her. / Trau ihnen nicht, / auch wenn sie freundlich mit dir reden.“

    Jedem, der ausgeschlossen wurde, und jedem, der nur aufgrund der Tatsache, dass er nicht alle formalen Werke der WTG ausführt, bereits wie ein Ausgeschlossener behandet wird, kann das sehr gut bestätigen. „Sie schreien laut hinter uns her…“ Manchmal versuchen sie es sogar auf freundliche Art, aber wir brauchen ihnen „nicht zu trauen“.

    Warum ist das aber ein positiver Gedanke? Unter anderem, weil Jeremia uns auch Hinweise gibt, wer in der neuzeitlichen Erfüllung mit dem Volk Jehovas gemeint ist. Laut Kapitel 14 sagt das Volk in seiner Scheinheiligkeit zu Jehova:

    Jer 14:8 Du Hoffnung Israels, / du bist der Retter in der Not! / Warum bist du so wie ein Fremder im Land, / wie ein Wanderer, nur zum Übernachten da?
    Jer 14:9 Warum bist du wie ein ratloser Mann, / wie ein Krieger, der nicht retten kann? / Du bist doch unter uns, Jahwe, / über uns wurde dein Name genannt! / Verlass uns nicht!“

    Heute wird nur über einem „Volk“ der Name Jehovas genannt. Wenn wir also aus diesem Volk, dass zur Vernichtung geweiht ist, herausgeführt wurden, ist das ein mehr als positiver Gedanke. Auch wenn unsere eigenen Brüder und Verwandten „verraten“, indem sie eher auf die WTG hören, statt die biblischen Hinweise zu beachten, die wir ihnen liefern möchten. Zu seinen Jüngern sagte Jesus dann später:

    Mar 10:28 Da sagte Petrus: „Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir gefolgt.“
    Mar 10:29 „Ich versichere euch“, erwiderte Jesus, „jeder, der meinetwegen oder wegen der guten Botschaft Haus, Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat,
    Mar 10:30 wird das Hundertfache dafür empfangen: jetzt in dieser Zeit Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker – wenn auch unter Verfolgungen – und in der kommenden Welt das ewige Leben.
    Mar 10:31 Aber viele, die jetzt die Großen sind, werden dann die Geringsten sein, und die jetzt die Letzten sind, werden dann die Ersten sein.“

    Jetzt Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder, wenn auch unter Verfolgungen. Können wir das nicht bestätigen, wenn wir die Liebe sehen, mit der hier auf Probleme von einzelnen eingegangen wird. So etwas kennen wir schon gar nicht mehr, wir sind schon abgehärtet durch die Verfolgung durch die Versammlungen, die bei jedem unterschiedlich zum Ausdruck kommt.

    Dass Jesus diese Worte auch noch mit dem immer wiederkehrenden Hinweis abschließt, dass viele der aus menschlicher Sicht Letzten, die Ersten sein werden, ist eine zusätzliche Ermunterung für uns.

    Um noch kurz auf Jeremia zurückzukommen, wollte ich dann noch das Kapitel 16 empfehlen. Dort wird zu Jeremia gesagt, dass er noch nicht mal mehr in ein Trauerhaus und nicht in ein Hochzeitshaus einkehren sollte. Das erinnert mich daran, dass außer Trauer- und Hochzeitsansprachen in den Versammlungen keine anderen Aktivitäten erlaubt sind.

    Vielleicht ist es uns eine Hilfe, in aller Klarheit zu erkennen, wie Jehova dieses Volk heute betrachtet, wenn wir noch diese Wort berücksichtigen:

    Jer 14:10 So spricht Jahwe zu diesem Volk: „Sie lieben es, davonzulaufen, sie gönnen ihren Füßen keine Ruhe. Jahwe hat keine Freude mehr an ihnen. Er wird sie nicht verschonen und zieht sie jetzt zur Rechenschaft.“
    Jer 14:11 Zu mir sagte Jahwe: „Bitte nicht mehr für das Wohl dieses Volkes!
    Jer 14:12 Auch wenn sie fasten, höre ich nicht auf ihr Rufen, auch wenn sie mir Brand- und Speiseopfer bringen, stimmen sie mich nicht um. Ich werde sie vernichten durch Hunger, Krieg und Pest.“
    Jer 14:13 „Ach Jahwe“, klagte ich, „die Propheten sagen zu ihnen: ‚Es gibt keinen Krieg und keine Hungersnot. Jahwe wird dieser Stadt dauerhaft Frieden geben.'“
    Jer 14:14 Da sagte Jahwe zu mir: „Was die Propheten in meinem Namen verkünden, sind Lügen. Ich habe sie nicht geschickt, sie nicht beauftragt und nie zu ihnen gesprochen. Sie verkünden euch erfundene Visionen, Götzenorakel, selbst erdachten Betrug.
    Jer 14:15 Ich sage dir, was ich mit diesen Propheten mache, die in meinem Namen weissagen, obwohl ich sie nicht geschickt habe, die behaupten, dass das Land von Krieg und Hunger verschont bleibt: Sie selbst werden durch Krieg und Hunger enden!
    Jer 14:16 Und das Volk, dem sie weissagen, wird auf den Straßen von Jerusalem liegen, niedergeworfen durch Hunger und Schwert. Niemand wird ihre Leichen und die ihrer Frauen und Kinder begraben. So gieße ich ihre eigene Bosheit über sie aus.“

    Sie folgen erfundenen Visionen, erdachten Betrug, Jehova hat NIE zu ihren Propheten gesprochen, und doch folgen sie ihnen.

    Jedem, der sich noch aktiv in der Versammlung befindet, der versucht, diesen Spagat hinzubekommen, und der noch unschlüssig ist, wie er die ganzen biblischen Hinweise in die Praxis umsetzen soll, möchte ich gerne ans Herz legen, die Kapitel 9-16 aus Jeremia in Ruhe zu lesen und sich dabei nur vom Geist Jehovas leiten zu lassen. Und für alle, die bereits eine Entscheidung getroffen haben, sind diese Kapitel eine unglaublich große Bestätigung, das Richtige getan zu haben.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    Lieber Sascha

    so kommen wir der Wahrheit immer ein Stückchen näher. Ich schrieb schon vor einiger Zeit was die Bezeichnung “ Jehvoas Zeugen “ besagt.

    In Jesaja 43:10 heisst es:
    10 Ihr seid meine Zeugen, spricht Jehova, und mein Knecht, den ich erwählt habe: damit ihr erkennet und mir glaubet und einsehet, daß ich derselbe bin4S. die Anm. zu Ps. 102,27; vergl. Kap. 41,4. Vor mir ward kein Gott5El gebildet, und nach mir wird keiner sein.

    Das ist der Text, der als Begründung für den Namen “ Jehovas Zeugen “ genannt wird.
    Wenn wir aber Jesaja 43:1 lesen, stellen wir fest, wer der eigentliche Adressat ist:

    Jesaja 43:1
    1 Und nun, so spricht Jehova, der dich geschaffen, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

    JHWH sagt selbst, ISRAEL, Ihr seid meine „Zeugen“ der alten Zeit!

    Aber wir dürfen trotzdem Zeugen sein, das lesen wir in Apostelgeschichte 1:8
    8 Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.

    Jesus sagt selbst: Ihr sollt meine ZEUGEN sein!“
    Also JESU CHRISTI ZEUGEN!

    Es ist reine GNADE, wie JHWH uns die Augen öffnet.

    LG
    Karin

  • Ulrike P.
    Oktober 28, 2011

    Hallo Sascha,
    ZITAT:
    „Jedem, der ausgeschlossen wurde, und jedem, der nur aufgrund der Tatsache, dass er nicht alle formalen Werke der WTG ausführt, bereits wie ein Ausgeschlossener behandet wird, kann das sehr gut bestätigen. “Sie schreien laut hinter uns her…”“

    Ja, sie schreien laut hinter uns her…und der Inhalt ist meistenteils lügnerische Verleumdung.

    Schon alleine die unüberlegt dahergefaselte Floskel „er ist nicht mehr in der Wahrheit“, oder „sie hat die Wahrheit verlassen“, ist eine üble Verleumdung.

    So oder so… denn wem nach dem WTG-Glauben nichts weiter als Leere und Enttäuschung bleibt und sich lieber ans „Nichts“ hält, war nie „in der Wahrheit“ von der die Bibel spricht, denn die hatte er bei der WTG definitiv nicht. – Was jedoch nicht heißt, dass er nicht doch noch irgendwann zur Wahrheit hingezogen wird. – Doch erst dann, wenn er selbst dazu bereit ist, denn Gott zieht niemanden zu seinem Sohn der es nicht wünscht. Aber auch sein Knie wird sich einmal vor ihm beugen – nämlich dann, wenn Jesus sich ihm offenbart und keine Lüge mehr zwischen ihnen steht. Er wird dann nach seinen Taten beurteilt werden, denn da er über ihn sein Leben lang nur belogen und betrogen wurde, hatte er ihn ja nie wirklich kennenlernen können.

    Viele aber, von denen einfach behauptet wird sie hätten die „Wahrheit“ verlassen, haben in Wirklichkeit überhaupt erst dort hin gefunden und gerade deshalb der WTG den Rücken gekehrt!

    Darin liegt eine der WTG-Hauptlügen begründet, dass alle die ihre Gemeinschaft verlassen, damit auch die Wahrheit verlassen. Gleichzeitig ist es ihr großes Zugpferd, mit dem sie alle hinter sich her ziehen die nicht einmal Ansatzweise bemerken, wie gründlich sie betrogen werden.

    Darum nochmal in aller Deutlichkeit an alle die meinen sie müssten um „in der Wahrheit“ zu sein, weiter in die Versammlung gehen: NEIN, nicht in den WTG-Reihen ist man „in der Wahrheit“, weil sie nämlich auf sich selbst als Rettungshort und Mittler verweisen, während Jesus doch sagte: ICH bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch MICH.
    Joh 14, 6

    Nur wer Jesus hierin beim Wort nimmt, ist „in der Wahrheit“.
    Erst wer das tut, wird den Vorher/Nachher-Unterschied begreifen und fühlen.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Liebe Shannon, lieber Christof!

    Mein Beispiel mit dem grillen sollte nicht so verstanden werden das rauchen zu verharmlosen.
    Das Rauchen schädlich ist Vorallem wenn es regelmäßig geschieht, steht außer Frage.

    Was ich damit sagen möchte ist die große Heuchelei – ein Bruder der ein paar mal beim rauchen „erwischt“ wurde wird ausgeschlossen wenn aber jedes WE z.B. Ins Selters eine Grillparty veranstaltet dann ist das in Ordnung. Es sollte jeder für sein Tun selbst die Verantwortung tragen.
    Lg

  • Bruderinfo
    Oktober 28, 2011

    Liebe Brüder, liebe Leser!

    Wir haben euch hier vorab eine Artikelliste aller veröffentlichten Artikel mit dem dazugehörenden Link zusammengestellt. Wenn ihr sie euch unter „Lesezeichen“ kopiert habt ihr direkten Zugang zu den Themen.
    L.G.
    Bruderinfo

    Artikelliste:

    Befinden wir uns als Jehovas Zeugen wirklich http://www.digidatanet.de/?p=305
    in einem „geistigen Paradies“?

    Bewahrt euch in Gottes Liebe http://www.digidatanet.de/?p=55

    Bewusstseinskontrolle http://www.digidatanet.de/?p=538

    Benötigt die Christenversammlung http://www.digidatanet.de/?p=155
    eine „Leitende Körperschaft“ ?

    Blutfrage, Bluttransfusion ja oder nein? http://www.digidatanet.de/?p=178

    Blut und Leben, Gesetz und Liebe! http://www.digidatanet.de/?p=181

    Christliche Einheit, um jeden Preis? http://www.digidatanet.de/?p=212

    Christliche Loyalität bekunden, wenn ein Verwandter http://www.digidatanet.de/?p=109
    ausgeschlossen ist!

    Das Gebet http://www.digidatanet.de/?p=581

    Das Jahr 1914 und die „unsichtbare Gegenwart Christi“ http://www.digidatanet.de/?p=370

    „Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder..“ http://www.digidatanet.de/?p=147

    Die 144000 – und die große Volksmenge. http://www.digidatanet.de/?p=663

    Die Bibel und ihre Quellentexte. http://www.digidatanet.de/?p=680

    Die „Willensfreiheit“ des Menschen ! http://www.digidatanet.de/?p=346

    Die „Streitfrage“ http://www.digidatanet.de/?p=551

    Die Wahrheit, die uns frei macht! http://www.digidatanet.de/?p=598
    06.08.2011 Veröffentlicht

    Die Juden, als „auserwähltes Volk“ von Gott verworfen? http://www.digidatanet.de/?p=595

    Dein Glaube und deine Werke http://www.digidatanet.de/?p=465

    Gerettet durch unverdiente Güte, nicht allein durch Werke! http://www.digidatanet.de/?p=400

    Eine Tür – ein Hirte http://www.digidatanet.de/?p=276

    Eine Zeit zum liebe, eien Zeit zum hassen http://www.digidatanet.de/?p=685

    Entsprechen die Glieder der „leitenden Körperschaft“ http://www.digidatanet.de/?p=632
    dem Vorbild der Apostel?

    Erkenntnis und Rettung. http://www.digidatanet.de/?p=105

    Folge nicht falschen Lehrern 09.09.2011 Veröffentlicht http://www.digidatanet.de/?p=537

    Geht daher hin und macht Jünger ! http://www.digidatanet.de/?p=90

    „Gnade“ oder „unverdiente Güte“ http://www.digidatanet.de/?p=662

    Hat Gott gewusst daß Adam und Eva sündigen würden? http://www.digidatanet.de/?p=398

    Hinausgeschobene Erwartungen machen das Herz krank ! http://www.digidatanet.de/?p=73

    Hütet die Herde Gottes. http://www.digidatanet.de/?p=345
    Betrachtung des neuen Hirtenbuch,

    Ich will Barmherzigkeit,-nicht Selbstgerechtigkeit! http://www.digidatanet.de/?p=667

    Ihr seid kein Teil der Welt!? http://www.digidatanet.de/?p=487

    Jehova, unser „Großer Unterweiser? http://www.digidatanet.de/?p=645
    12.10.2011 Veröffentlicht

    Jesus Christus der „einzigartige“ Sohn Gottes. http://www.digidatanet.de/?m=201109

    Jehova ist mein Anteil, und „erlaubst du Jehova“
    dein Anteil zu sein? http://www.digidatanet.de/?p=676

    Kennt Jehova dich? http://www.digidatanet.de/?p=686

    Kongressnotizen http://www.digidatanet.de/?p=601
    12.08.2011 Veröffentlicht

    Lässt du andere für dich selbst denken? http://www.digidatanet.de/?p=588
    16.07.2011 Veröffentlicht

    Mache ich genug? http://www.digidatanet.de/?p=70

    Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! http://www.digidatanet.de/?p=611
    06.09.2011 Veröffentlicht

    Sexuelle Verfehlungen-wie werden sie von http://www.digidatanet.de/?p=294
    unserem Schöpfer beurteilt?

    Sind wir als Zeugen Jehovas das
    „neuzeitliche Volk Gottes“? http://www.digidatanet.de/?p=585

    Sind wir falsche Propheten ? http://www.digidatanet.de/?p=101

    Suche ernstlich den Segen Jehovas http://www.digidatanet.de/?p=211
    Kommentar zur WT Studienausgabe 15.9.2010)

    Tut dies immer wieder zum Gedenken an mich http://www.digidatanet.de/?p=412

    Unsere Kinder und die Blutfrage http://www.digidatanet.de/?p=509

    Unser Predigtdienst und die „Blutschuld“ http://www.digidatanet.de/?p=65

    Unsere Organisation, ein Ebenbild http://www.digidatanet.de/?p=61
    der Christenversammlung?

    Verlangt Gott, Sünden zu beichten? http://www.digidatanet.de/?p=114

    Verlangt Gott die Einsetzung eines Rechtskomitees? 01.10.2010 Veröffentlicht

    Von „Haus zu Haus“ oder in den „Privathäusern“ http://www.digidatanet.de/?p=207

    Was macht einen Menschen Gut oder Böse? http://www.digidatanet.de/?p=75

    Was die nahe Zukunft bringt! http://www.digidatanet.de/?p=565
    Kommentar zur Ansprache v. Bruder Lösch

    Wann könnten wir dem „Sklaven“ wieder Vertrauen? http://www.digidatanet.de/?p=519
    16 Thesen

    Was ist Sünde-und wer kann sie überwinden? http://www.digidatanet.de/?p=514

    Warum wir dem „Sklaven“ nicht vertrauen können? http://www.digidatanet.de/?p=495

    Welche „gute Botschaft“ verkündigen wir http://www.digidatanet.de/?p=454
    als Zeugen Jehovas?

    Wie die „l.Körperschaft“ zu ihren Entscheidungen kommt. http://www.digidatanet.de/?p=418

    Wie können die Schreiber dieser Kommentare, http://www.digidatanet.de/?p=103
    es mit ihrem Gewissen vereinbaren,
    hier ihre Kommentare zu schreiben,
    und in den Versammlungen
    die Lehre des Sklaven vertreten?

    Wie uns das Lösegeld rettet? http://www.digidatanet.de/?p=172
    Gedanken zu dem WT Artikel v. 15.8. 2010

    Wird der „treue und verständige Sklave“ wirklich http://www.digidatanet.de/?p=57
    vom Geist Gottes geleitet?

    Wohin sollen wir gehen? http://www.digidatanet.de/?p=332

    Zweifel, Ungewissheit und Angst http://www.digidatanet.de/?p=602

  • Anna
    Oktober 28, 2011

    Liebe Brüder,

    vielen Dank für die Zusammenstellung. Man sieht wie fleißig ihr die letzten Monate wart :-).
    Auch dafür Danke! Bleibt bitte einigermaßen gesund und geht trotz Herbst/Winter auch in die Natur. Schließlich sind wir von unserem Schöpfer so konstruiert und brauchen das für unser Wohlbefinden.

    Viele Grüße Anna wieder aus der Sonne

  • Dennis
    Oktober 28, 2011

    Liebe Brüder,

    danke für die Zusammenstellung der Artikel mit Link, das war eine gute Idee von euch!

    Übrigens ist mir gerade aufgefallen, dass dieser Seite nun schon öfters angeklickt wurde, als es vermutlich hier und heute „Verkündiger“ in Deutschland gibt. Wenn mich nicht alles täuscht und man die Zahl im Januar Ködi mit 930 Täuflingen auf den BZKs einbezieht, dürfte nämlich bald im Jahrbuch 2012 eine neue langjährige „Tiefstzahl“ der „Verkündiger“ in BRD veröffentlicht werden.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Zur Thematik Rauchen und die Folgen!

    Es steht außer Frage rauchen ist schädlich, aber zuviel fettes Fast Food oder zuviel Alkohol ist auch schädlich, hat schon einer festgestellt der wegen Fettsucht – nicht aufgrund einer Stoffwechselstörung – sonder weil jemand permanent ZUVIEL isst, deswegen vor ein Komitee gezehrt wurde?
    Schlemmer werden Gottes Königreich nicht ererben, warum wird das geduldet?

    Vor ein paar Monaten gab es in der Wissenszeitschrift „Welt der Wunder“ ein Thema zum Grillen mit Holzkohle – etwas was jeder gerne tut, wahrscheinlich auch die Brüder in Selters.
    Zu welcher Erkenntnis ist man in dieser Zeitschrift gekommen?

    Bei einmal grillen werden genausoviele Teerstoffe und ander Gifte mit konsumiert wie wenn jemand 100 Zigaretten raucht!!! Also werden demnächst alle ausgeschlossen die das wiederholt tun? Diese Frage richte ich hiermit an alle Mitleser von Selters oder Brooklyn !

    Lg Matthäus

  • Diener1000
    Oktober 28, 2011

    Matthäus Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt.Wenn mein Mann und ich bei Kartoffelsalat und Würstchen, zusammensitzen, und wir beide uns einmal ein Bierchen zum Feierabend gönnen, kenne ich vile Brüder, die richtige Orgien in Punkto Essen veranstalten.Als ich mal dort eingeladen war(ich habe mich dort unwohl gefühlt und bin nicht wieder hingegangen)amuse göll serviert wurde sowie teure Weine und Meeresgetier, da kam ich mir schon richtig blöde vor! Ausserdem wurde man von den kleinen aufgetürmten und verzierten Nascherein überhaupt nicht satt!All das wurde veranstaltet , weil ja der Kreisaufseher da war!Wie Du schon sagtest warum werden solche Schlemmer nicht vors Komitee gezerrt????Mal wieder wird soetwas unter den Tisch gezerrt.Auch unterm Tisch häufen sich die Türmchen!

  • Diener1000
    Oktober 28, 2011

    sorry, ich meinte wenn meine Frau und ich zusammensitzen!

  • Shannon
    Oktober 28, 2011

    Lieber Diener1000,

    was euch beiden passiert ist, das ist eine schlimme Sache und es war alles andere als schön. Dann bleib halt weg aus der Versammlung und geh deinen eigenen Weg. Ich kann auch verstehen, dass ihr sehr verletzt wurdet.

    Was deiner Frau passiert ist, dass sie ausgenutzt wurde, passiert vielen, unabhängig von der Religion. Dazu gehören aber zwei. Und selbstverständlich kann ich einen Bruder während der Arbeit nicht mit Bruder anreden, wenn er mein Chef ist. Das Business hat seine eigenen Gesetze und die Regeln macht der, der den Lohn bezahlt.

    Aber nun meine Frage: Was ist an einem ausgiebigen guten Essen und einem hochkarätigen Wein falsch? Steht nicht in Prediger, dass wir unser Essen genießen dürfen? Auch den teuren Wein? Worin besteht der Unterschied, wenn man 2 BigMäcs futtert oder sich an einem teuren Buffet einen Berg Häppchen schnappt? Ich schätze höchstens im Preis.

    Und in diesem Sinn ist es vielleicht nützlich, dieses Thema zu beenden, denn alles ist eine Sache der Einstellung. Fangt an Grenzen zu setzen und nehmt eure Macht über euer Leben in eure eigenen Hände, denn wenn ihr das nicht tut, kommt ein anderer und übt sie aus. Sei es ein Ältester, ein Chef oder auch sonst wer.

    Ganz liebe Grüße und viel Kraft
    Shannon

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Liebe Shannon, mein Mann ( Diener 1000) ,hat nichts gegen guten Wein oder ein gutes Essen ! Dort wo ich gearbeitet habe ging es täglich darum zu schlemmen die Champagnerkorken knallen zu lassen und wirklich den dicken Lary heraushängen zu lassen.Und natürlich ist mir bewusst, das ich in der Firma einen Chef nicht mit Bruder anrede!Es gin darum, das die Firma Zimmer an Mitarbeiter bereitstellte, die dort im Haus waren. Des öfteren war auch der Kreisaufseher mit seiner Frau dort der ab und zu klingelte um sich eine Flasche Wasser zu holen.Damit die anderen Mitarbeiter nicht mitbekamen wer das ist sollte ich um den heissen Brei reden!Inzwischen nächtigt der Kreisaufseher auch nicht mehr dort, weil zu viele Mitarbeiter fragen stellten!Aber das muss mein Exchef selber verantworten! Ich jedenfalls habe dort aufgehört und mir geht es jetzt besser!Ich wollte damit nur zeigen , das es Älteste gibt, die sich in der Versammlung anders geben als am Arbeitsplatz und ein Zeuge Jehovas bin ich überall!Gerade er als Chef hätte doch einen Grund gehabt dies zum Ausdruck zu bringen und sich nicht auf die Bühne stellen , von Demut und Rücksicht zu sprechen, wenn er am Arbeitsplatz den Despoten heraushängen lässt. Ich habe längst nicht alles geschrieben wie esd dort in der Firma zuging und das tue ich auch nicht . Das waren nur kleine Beispiele , die ich fast 14 Jahre ertragen habe!Natürlich kann man sich fragen, warum habe ich das so lange mitgemacht?!Aber niemand kennt meine persönlichen Lebensumstände genau und ein Grund war, das ich Mittags für mein Kind da sein konnte , wenn er aus der Schule kam!LG Ruth

  • Fred
    Oktober 28, 2011

    Liebe Shannon,

    danke für diesen Kommentar. Ich denke auch, wir sollten etwas Niveau halten. Wenn hier jeder zu jedem noch so unwichtigen oder auch völlig subjektiven Standpunkt umfangreich weiter kommentiert, sind wir bald auf Klatschzeitungsniveau.

    Nicht alles, was jemanden ärgert, interessiert auch die anderen. Wir sollten uns auf Dinge konzentrieren, die es Wert sind: Konstruktives, grundsätzlich zu Bemängelndes, Dinge, die uns weiterbringen. Gottes Wort ist der Maßstab, nicht persönliche Meinungen!

    Bin ganz Deiner Meinung: Das Thema sollte beendet werden …

    Jesu Gnade und Gottes Frieden wünscht
    Fred

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Lieber Fred, also ich muss sagen , das wenn ich mich hier durch die verschiedenen Kommentare lese, empfinde ich das es alles persönliche Meinungen sind oder nicht?Jeder darf hier doch seine Meinung äusser ndazu sind wir ja alle hier denn persönliche Meinung sind ja ein großes Tabuthema inneralb der WTG!Dir alles liebe weiterhin Ruth

  • Diener1000
    Oktober 28, 2011

    Lieber Fred, auch Du hast gerade hier Deine Meinung geäussert und das ist ja auch richtig so! Aber auch andere möchten hier ihre Meinungen äussern was ja auch alle tun und wenn jemand sich etwas von der Seele schreiben will, dann soll er das auch machen der Moderator ist in einem geistigen Bereich.

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    Zitat Matthäus
    Zu welcher Erkenntnis ist man in dieser Zeitschrift gekommen?

    Bei einmal grillen werden genausoviele Teerstoffe und ander Gifte mit konsumiert wie wenn jemand 100 Zigaretten raucht!!! Also werden demnächst alle ausgeschlossen die das wiederholt tun? Diese Frage richte ich hiermit an alle Mitleser von Selters oder Brooklyn !

    Lg Matthäus
    ——————————————————–

    Ich will jetzt die Antwort von Selters wissen. In jedem Christ, der JESUS CHRISTUS als seinen Führer und Erlöser angenommen hat, hat der HG Wohnung genommen.

    Joh.14:23
    23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

    Sollte man da nicht annehmen, das der HG von Sünden überführt. Die Schafe der WTG trauen eben dem HG nix zu.
    Lieber lassen sie sich in die Irre führen.

    LG
    Karin

  • Shannon
    Oktober 28, 2011

    Sorry Karin,

    wenn ich dumm frage. Was heißt HG???

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    HG heisst Heiliger Geist.

    Kannst ihn auch Tröster oder Sachverwalter nennen, je nachdem welche Übersetzung du benutzt.

    Joh.14:26
    26 Der Sachwalter aber, der Heilige Geist, welchen der Vater senden wird in meinem Namen, jener wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

    15:26
    26 Wenn aber der Sachwalter gekommen ist, den ich euch von dem Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der von dem Vater ausgeht, so wird er von mir zeugen.

    Wenn wir IHN nicht hätten, dann könnten wir niemals von Jesus zeugen.
    Also hat der HG wie ich schon schrieb in uns Wohnung genommen. Ist doch trödtlich oder nicht?

    LG
    Karin

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    TRÖSTLICH meinte ich. Nicht das jemand etwas Falsches interpretiert. hihihi.

    LG
    Karin

  • Shannon
    Oktober 28, 2011

    Danke Karin,

    ja, ohne den heiligen Geist geht gar nicht und ich bin der Meinung, dass jeder, der darum bittet, ihn auch spüren kann, ganz tief im Herzen. Ich stand wohl auf dem Schlauch…

    Alles Liebe Dir
    Shannon

  • Shannon
    Oktober 28, 2011

    Lieber Matthäus,

    diese Frage solltest du Selters lieber nicht stellen. Denn sie könnten dir das hier um die Ohren hauen:

    Zitat:
    „In Tabakpflanzen finden wir Polonium-210 und Blei-210. Polonium strahlt 1000-fach stärker als Plutonium oder Cäsium-123.
    Bei zwanzig Zigaretten täglich entspricht die jährliche Strahlendosis 250 Röntgenaufnahmen der Lunge.
    Bei zwanzig Zigaretten täglich erreichen Sie im Jahr 106 Milli-Sievert. Zum Vergleich: Angestellte in Atomkraftwerken dürfen maximal 20 Milli-Sievert pro Jahr abbekommen. Ab 350 Milli-Sievert pro Jahr am Wohnort wird die Bevölkerung nach einem Atomumfall umgesiedelt.
    Raucher inhalieren täglich einen bunten Cocktail aus 4800 Verbrennungsprodukten, 90 nachweislich krebserzeugenden Substanzen und 600 nicht deklarierten (geht mir runter wie Öl, dieses nicht deklariert) Zusatzstoffen.“

    Und was deine Studie betrifft aus Welt der Wunder: Es besteht ein erheblicher Unterschied, ob Giftstoffe über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen und von Leber und Niere entgiftet werden oder ob die Gifte direkt über die Alveolen in die Blutbahn gelangen. Hier ist die Frage: Wie geht der Körper damit um?

    Ich habe kein Problem mit Menschen die Rauchen, aber bitte auch nicht schön reden. Und in der Tiefenpsychologie ist Rauchen ein autoaggressives Verhalten. Das deckt sich halt nicht mit dem Wunsch nach ewigem Leben.

    Gehört nicht zum Thema, aber ich möchte bitte dem Vorwurf vorbeugen, auf der Webseite von Bruderinfo würde rauchen als harmlos dargestellt. Es ist was es ist, eine Suchterkrankung nach ICD 10.

  • Christof
    Oktober 28, 2011

    Hallo Matthäus, hab das auch vom grillen gelesen, wieviel Giftstoffe man da aufnimmt. Aber wo willst du anfangen, wo aufhören ?! Was ist mit anderen Umweltgiften, ungesunden Essen.. Dazu leben wir einfach in einer ungesunden Welt.. Wenn man zuviel isst (egal ob Pommes oder Kaviar) und einem danach der Bauch weh tut, ist man dann sofort ein „Schlemmer“ (in dem Sinn, was Jesus meinte )? Oder wenn ich statt 2 Gläser Rotwein 3 trinke und „lustig“ bin, dann sofort ein „Trinker“ ? Bestimmt nicht. Beim Rauchen kommt der Aspekt hinzu, dass neben dem gesundheitsschädlichen es auch noch abhängig macht. Ich genieße es, abends auf der Terasse meine Wasserpfeife zu rauchen, deswegen bin ich aber kein abhängiger Raucher. Die Frage ist nur, muss man deswegen Brüdern die Gemeinschaft entziehen, mit allen Konsequenzen ? Wieviele haben innerliche Gewissensbisse, weil sie sogenannte „Unreinheiten“ tun die angeblich verboten sind und es ist ja bekannt, wie sich so was auf die Psyche auswirkt. So sehe ich es auch bei jungen Z.J., mit dem Wunsch abends wegzugehen, Freundschaften etc.. das sind alles Grauzonen, die sie zwar gerne tun würden aber wissen, sie dürfen nicht. Wen wundert`s, wenn Probleme kommen ? Oft fehlt einfach nur der gesunde Menschenverstand, so wie Jesus es vorgelebt hat und keine hartherzigen Gesetze.
    Schönen Tag euch alle ! LG Christof

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Lieber Christof, wenn es danach geht, dann müßte es uins auch verboten werden zu atmen wegen all der Giftstoffe in der Umwelt!

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    Zitat Bruderinfo
    Bruderinfo:
    7. Dezember 2011 um 13:03
    Liebe Schwester Karin,
    dürften wir erfahren was für eine Bibelübersetzung du für 1.Korinther verwendet hast-..und ist dies auch der genaue Wortlaut der Gesellschaft? LG Bruderinfo
    —————————————————————–

    Hallo
    ich habe aus der Übersetzung hier zitiert.
    http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=bible

    ich verwende aber auch noch die Schlachterstudienbibel 2000.

    Aber warum fragst du? Bei meinem Ausschluss vor 11 Jahren haben die Ältesten diese Begündung genannt aus 1.Ko.
    Ich war also damals in deren Augen ein Götzendiener.

    LG
    Karin

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    p.s.

    Vielleicht ist ja auch das Licht in der Hinsicht wieder heller geworden. Wer weiss das schon.
    11 Jahre ist eine lange Zeit.
    LG
    Karin

  • Barbara
    Oktober 28, 2011

    Bei mir kamen sie immer mit 2.Ko 7,1 : Da wir also diese Verheissungen
    haben, Geliebte, so lasst uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung
    des Fleisches und des Geistes.
    Da dieser Text nicht viel zum Thema hergibt, folgte meist
    2. Petrus 2,20-22.

  • Frank&Frei
    Oktober 28, 2011

    liebe Ruth und Gatte,
    das,w as hier Dennis dargelegt hat ist absolut korrekt. Unterlaßt es den Selters Wasser trinkenden Spezies auch nur eine Zeile zu schreiben.
    Bei denen habt ihr keinen STellenwert, sondern nur die eingesetzte Ältestenschaft.
    Laßt die doch entscheiden, wie sie wollen, ihre Elfenbeihöhen werden stürzen, weil der Höchste es veranlasen wird.
    Konzedieren wir hier doch mal die Worte vom alten Rutherford: REligion stammt von Satan, Kriche auch und somit jede organisierte Religion.
    Chamäleons ändern ihre Farbe
    Der Tower ändert die Doktrin
    und das File Ranks Volk muss alles schlucken.
    Gott hat uns zur Freiheit berufen.
    Die Sklaverei des Verderbens wird bald zu ihrem wohlverdienten Ende kommen

  • Diener1000
    Oktober 28, 2011

    Liebe Schwestern und Brüder!Danke für Eure Kraft, die wir nun verspühren dürfen!Wir sind eigentlich sprachlos über Eure Liebe, die Jehova durch seinen Sohn und Christen, hervorgebracht hat!Immer wird gesagt das,der einzelne nur Überlebt,wenn er einer VS angehört.Wer mag das Wissen? Wenn einer oder zwei in meinem Namen versammelt sind? dann werde ich unter Euch sein!Dieses Geschäftsmässiges Aburteilen von Menschen ist Ekelhaft und Pervers, im Sinne der Abnormalität, der Diener, die selbst ihr Leben nicht in den Griff bekommen!Wenn ein Bruder während der Versammlung..nur auf seine Fingernägel schaut,und zudem auch noch eine leitende Stellung einnimmt,und die eigene Familie und Er,…fast immer das Programm mitgestalten..so bräuchte dieser Psychopath und Richter ..dringend einen Facharzt..!Dieser ist ein Denunziant…Du sollst nicht unter dem Volke umhergehen um zu VERLEUMDEN!DAS GERICHT ist schon Da! Wetten? Da sind Steinewerfer die schliessen noch Versicherungspolicen für 25 Jahre ab!Hmmm.Ist ja mein Job! Die Brüder sin d ja eine andere Sache!

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    Alois schreibt
    Schon immer wurden von der theokratischen Lehrorganisation diejenigen die Jehova treu geblieben sind verfolgt. Jesus sagte das selbst:

    Matth. 23
    33. Schlangen! Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?
    34. Deswegen siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln
    —————————————————————

    Wohl war. Aber in der Not vergisst man so schnell die Worte Jesu. Habe meiner Tochter auch noch mal einen Brief geschrieben.

    Matth.10:16
    16 Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen; so seid nun klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben. 17 Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch an Synedrien überliefern und in ihren Synagogen euch geißeln;

    Ich schrieb ihr, das es mir auch so geht wie den Aposteln.
    Apg.5:41
    41 Sie nun gingen aus dem Synedrium hinweg, voll Freude, daß sie gewürdigt worden waren, für den Namen Schmach zu leiden; 42 und jeden Tag, in dem Tempel und in den Häusern, hörten sie nicht auf, zu lehren und Jesum als den Christus zu verkündigen.

    Nur verstehen wird sie das nach Jahren dieser Gehirnwäsche nicht.

    Ich weiss heute nicht mehr, wie ich Jahrzentelang über solche Bibelstellen wie diese einfach hinweggelesen habe

    Apg.4:12
    12 Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.
    Wer heute in den Versammlungen diese Bibelstelle anführen würde, der wäre Ruck Zuck draussen.

    Freut euch einfach, JHWH hält uns ALLE für würdig. Sonst hätte ER uns nicht die Augen geöffnet über seine Gnade die nur durch Glauben allein zu erlangen ist.

    Wenns auch für einige für uns mit ganz viel Schmerz verbunden ist.
    Das gehört aber dazu, wenn man Kind GOTTES wird.

    LG
    Karin

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    Hallo ihr Lieben

    Ich kriege auch immer wieder die Krise wenn ich so was lese und höre. Ich wurde vor 11 Jahren ausgeschlossen. Habe von Kindheit an massive psychische Probleme. ( Ganz schlimmes Elternhaus ). Denke heute, dass ich mich gerade darum hab fischen lassen, weil ich Halt suchte.
    Auf jeden Fall bin ich auf Grund meiner kranken Psyche immer wieder rückfällig geworden und habe geraucht. Kurz und bündig haben sie mich dann wegen mangelnder Reue ausgeschlossen. Ich bin weinend nach Hause gefahren. Habe damals mit meiner 12 jährigen Tochter zusammengelebt.
    Von heute auf morgen war niemand mehr da. Meine Älteste Tochter hat nur noch sporadisch etwas Kontakt zu mit gehalten. Dann vor ein paar Jahren habe ich den Rückschritt nochmal versucht. Ich habe es tatsäcjlich geschafft und nicht mehr geraucht. Über ein Jahr habe ich in der Versammlung gesessen, niemand hat mich beachtet. Meiner Tochter haben die Ältesten eins aufs Dach gegeben, wenn sich sich in der Versammlung mit mir beschäftigte. Es hiess, sie bringe andere damit zum straucheln. Und als ich dann den Wiederaufnahmeantrag stellte, wies man mich ab mit Worten, es sei für eine Aufnahme zu früh.

    Und dann bin ich endlich wach geworden. Bin regelrecht zusammen gebrochen nach den Worten der Ältesten. Ich bin dann angefangen zu denken, über das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Wie der Vater den Sohn von weitem sah und ihm entgegeneilte.

    Auch das Gleichnis hat die WTG noch gar nicht verstanden. So Barmherzig ist JHWH und JESUS.

    In den ganzen elf Jahren ist nicht ein Ältester mal gekommen. Letztes Jahr schickte meine Tochter einen zu mir nach Hause. Und da der mich nicht antraf, weil ich in der Reha war, schickte sie ihn zu einem Freund zu mir.
    Der Älteste hat dann noch gelogen auf die Frage meines Bekannten ob er geschickt worden sei.

    Jesus Worte erfüllen sich:
    „Des Menschnen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.“ Ich bin die geächtete der Familie.
    Wenn ich mit fliegenden Fahnen zurückkehren würde, dann wäre ich auch für meine Tochter und Schwiegersohn akzeptabel.

    Ich bleibe jetzt auf der Seite Jesu. Wenns auch noch so schmerzhaft ist die eigenen Enkelkinder nicht zu sehen.

    Da hat mir doch meine Tochter gesagt, ich könne unter Aufsicht meine Enkelkinder auf dem Spielplatz sehen.

    Und was machen die dann im Winter. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie schmerzhaft das ist zusätzlich noch zu den psychischen Problemen die ich eh schon habe.

    Das sind neuzeitliche Pharisäer. Ich möchte nicht in deren Haut stecken wenn das Gericht kommt.
    Ich musste mir das mal von der Seele schreiben, da ich weiss, das ihr mich verstehen werdet.

    LG
    Karin

  • Aaron
    Oktober 28, 2011

    Hallo Karin,
    …und dies alles im Namen eines liebevollen Gottes!! Wow, bin echt erschüttert, so viel „gute wertvolle Früchte“ auf einem Haufen. Und dann gibt es doch noch tausende die überzeugt sind besser als der Rest der Menschheit zu sein.
    Alle die draussen sind können echt froh sein. Unsere eigenen Sünden reichen bis zum Himmel!! …und dann sollen wir auch noch den Mist dieser Organisation tragen??!!
    Karin, ich wünsche dir viel Kraft! Wenn sich die engsten Angehörigen (sogar die Kinder!!!) gegen einen wenden, ist das schon ein starkes Stück und nicht leicht zu ertragen. Gott schütze dich.
    Gruss Aaron

  • Alois
    Oktober 28, 2011

    Liebe Karin

    Ich vesrstehe Dich. Trotzdem wäre es Verrat an Jesus und Jehova wenn Du zurückgehen würdest. Dann könntest Du Deiner Familie auch nicht helfen und Dein Leben hätest Du dann auch noch verloren.

    Wie Du es geschrieben hast, die Feinde werden die eigenen Hausgenossen sein, so steht es geschrieben und so ist es auch.

    Vielen Brüdern und Schwestern die hier schreiben und lesen geht, oder ging es mehr oder weniger genauso. Die schreckliche Zeit erreichte den Höhepunkt bis Jesus sich aufmachte um seine Schafe zu rufen um sie zu sammeln.

    Jesu Schafe kennen seine Stimme und werden ihm entgegengehen bis sie in seiner Herde angekommen sind.

    Das erfüllt sich in dieser Zeit vor unseren Augen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    Oktober 28, 2011

    Liebe Karin,
    schreib dir nur von der Seele was immer gut für dich ist. Was du schreibst oder Ruth oder die Diener 1000, Mäuslein und viele andere:
    Man kann nur hoffen, dass mancher stille Mitleser zu denken anfängt.
    Liebe Grüße von Herzen Anna

  • Shannon
    Oktober 28, 2011

    Liebe Karin,

    erst mal herzlich willkommen, auch von mir. Ich weiß es kommt spät, aber ich lese hier schon lange mit und nach einigen Provokateuren, die hier gekommen und auch wieder gegangen sind, bin ich vorsichtiger geworden.

    Aber deine tiefen Verletzungen waren in letzter Zeit in deinen Kommentaren zu erkennen, denn du hast manchmal reagiert wie ein verwundetes Tier. Ich glaube aber nicht, dass es deine Kindheit ist, die ja jeden von uns noch prägt, die dich so verletzt, sondern das Verhalten der Ältesten. Du hast Demut gezeigt, bist zu Kreuze gekrochen und man hat dich eiskalt auflaufen lassen. Deine Tochter hält sich von dir fern. Das schmerzt. Aber im Nachhinein kannst du doch froh darüber sein, hast du doch die einmalige Chance, Jesus als deinen Hirten zu haben und nicht die Gesellschaft. Du kannst dich in unserer virtuellen Gemeinschaft austauschen und auch hier sind schon erste persönliche Kontakte geknüpft worden.
    Und auch, wenn man sich widerspricht oder offensichtlich anderer Ansicht ist, wird man akzeptiert. Das heißt, du bist niemals alleine. Zumindest dann nicht, wenn du es nicht willst.

    Ich lese, wenn es mir mal nicht so gut geht, immer in Prediger. Das baut mich in der Regel ganz schnell wieder auf.

    Liebe Grüße
    Shannon

  • Ulrike P.
    Oktober 28, 2011

    Hallo Karin,
    ZITAT:
    „Und als ich dann den Wiederaufnahmeantrag stellte, wies man mich ab mit Worten, es sei für eine Aufnahme zu früh.“

    Und deine Tochter fand das völlig in Ordnung?

    An diese unmenschliche Verhaltensweise werde ich mich wohl nie gewöhnen…

    Deine Tochter verstehe ich nicht…will sie dich mit solch einer Aussage, „unter Aufsicht“ die Kinder mal sehen zu dürfen, noch mehr demütigen? – Stellt sie sich DAS unter „liebevolles zurückziehen“ vor?

    Tut mir leid, wenn ich sowas lese, möchte meine Seele kotzen.

    Nein…ich kann mich grad´ mal nicht gewählter ausdrücken…sorry…

    ZITAT:
    „Ich bleibe jetzt auf der Seite Jesu.“

    Das ist die beste Entscheidung deines Lebens.

    LG Ulli

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    Zitat UlrikeP
    Hallo Karin,
    ZITAT:
    “Und als ich dann den Wiederaufnahmeantrag stellte, wies man mich ab mit Worten, es sei für eine Aufnahme zu früh.”

    Und deine Tochter fand das völlig in Ordnung?
    ————————————————————–

    Hallo ihr Lieben
    ja, meine Tochter meinte, “ Mama, jetzt hast du so lange durchgehalten, da kannst du auch noch länger durchhalten.

    Eigentlich kann ich doch froh sein, denn durch diese Demütigungen habe ich doch erst zu Jesus gefunden.

    Da habe ich doch angefangen innerlich zu schreien “ Wohin soll ich denn jetzt gehen.?

    JHWH hat gehandelt. Durch viele Umwege auch Telefonate habe ich dann zu seinem SOHN gefunden.

    Ich danke euch für eure Anteilnahme.

    LG
    Karin

  • Barbara
    Oktober 28, 2011

    Liebe Karin,

    so viel Herzlosigkeit macht mich wütend! Ich kann Dich sehr gut verstehen, auch ich habe seit meiner Kindheit massive psychische Probleme gehabt ( meine Eltern lehnten mich ab, viel Gewalt in der Familie, sexueller Missbrauch) und neben Alkohol und Drogen hatte ich auch immer wieder Rückfälle mit dem Rauchen. Ausserdem habe ich noch wegen anderer Dinge Komitees gehabt. Insgesamt 5. Aber auch so war ich bei den meisten unten durch, weil ich nicht den allgemeinen Stundendurchschnitt erreicht habe und halt nicht bei jeder Zusammenkunft anwesend war, nicht bei jedem Pioniertag dabei war etc. Es ist wirklich tröstlich zu wissen, das unser himmlischer Vater und Jesus Christus uns eben nicht nach Schema F beurteilen, sondern in unser Herz sehen und eben nicht auf unsere Fehler.
    Das Du von Deinen Kindern gemieden wirst und Deine Enkel nur unter Aufsicht sehen darfst ist so unendlich traurig und unmenschlich.
    Liebe Karin ich wünsche Dir von Herzen Gottes Segen und Frieden.
    Dem Christus zu folgen ist das beste was Du tun kannst.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Alois
    Oktober 28, 2011

    Liebe Barbara

    Du hast das Thema rauchen angesprochen.

    Es steht nicht in der Bibel dass man nicht rauchen darf.
    Oder anderes Thema, es steht nicht in der Bibel dass man kein Geburtstag feiern darf.

    Ich habe die Bibel schon mehrmals durchgelesen, aber finden konnte ich nichts was mir rauchen oder feiern verbieten würde.
    (Bin selbst aus gesundheitlichen Gründen Nichtraucher)

    Jesus sagte mal, nicht was in den Mund hineingeht verunreinigt den Menschen, sondern was aus ihm hinausgeht. Wenn man dem Worte der Bibel nichts hinzufügen möchte, dann gilt dies auch für das Rauchen. Auch wenn es nach der WTO Gehirnwäsche schwer fällt diese Gesetze als Menschengebote zu erkennen. Rauchen ist nicht gesund, aber was hat dies mit unserem Geist zu tun der auf das Wort der Bibel und den Geist Jehovas achten soll? Nichts, denn die Verunreinigung unseres Geistes, (z.B. durch die Lehren der Organisation) bringt uns Tod und Verderben und nicht die Verunreinigung des Fleisches.

    Aber auch das steht in den Propheten und erfüllt sich in der Zeit des Endes:

    Jesaja 18:7
    In jener Zeit wird Jehova der Heerscharen ein Geschenk dargebracht werden: ein Volk, das weithin geschleppt und gerupft ist, und von einem Volke, wunderbar seitdem es ist und hinfort, einer Nation von Vorschrift auf Vorschrift und von Zertretung, deren Land Ströme beraubt haben-nach der Stätte des Namens Jehovas der Heerscharen, nach dem Berge Zion.

    Das weithin geschleppte und gerupfte Volk sind wir, der Rest der Zeugen Jehovas.

    Oder ein Auszug aus Jes. 28
    13. Und so wird ihnen (dem Volke Jehovas) das Wort Jehovas sein: Gebot auf Gebot, Gebot auf Gebot, Vorschrift auf Vorschrift, Vorschrift auf Vorschrift, hier ein wenig, da ein wenig; auf daß sie hingehen und rücklings fallen und zerschmettert werden und verstrickt und gefangen werden.

    Oder Jes. 29
    13. Und der Herr hat gesprochen: Weil dieses Volk mit seinem Munde sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, und sein Herz fern von mir hält, und ihre Furcht vor mir angelerntes Menschengebot ist:
    14. Darum, siehe, will ich fortan wunderbar mit diesem Volke handeln, wunderbar und wundersam; und die Weisheit seiner Weisen wird zunichte werden, und der Verstand seiner Verständigen sich verbergen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Barbara
    Oktober 28, 2011

    Lieber Alois!
    Du hast recht, vom Rauchen wird in der Bibel nichts gesagt.
    Da es allerdings gesundheitsschädlich und lebensverkürzend ist, kann ich jedenfalls nicht guten Gewissens rauchen, das hat nichts mit WTG-Gehirnwäsche zu tun. Aber das betrifft nur mich, ich verurteile deswegen niemand anderen, der raucht und zur Glaubensfrage erhebe ich das auch nicht.
    Allerdings, Kokainkonsum wird in der Bibel auch nicht erwähnt und auch von riskanten Freizeitbeschäftigungen wie Base-jumping , U-Bahn surfen oder ähnlichem ist nichts zu lesen. Davon kann ich jetzt aber nicht generell eine Erlaubnis ableiten, nur weils nicht ausdrücklich verboten wird. Ich denke das jeder, der sich vom Heiligen Geist leiten lässt, für sich selbst erkennen kann was
    für Gott annehmbar ist und was nicht. Aber diese Anleitung ist ja ein fortlaufender Prozess und so kann es natürlich sein, dass man auch mal einen Standpunkt überdenken muss. Darum ist der freie Gedankenaustausch hier auch so wertvoll und aufbauend.
    Danke Alois, für Deine Gedanken!

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Anna
    Oktober 28, 2011

    Lieber Alois,
    ich selber rauche auch nicht, nur finde ich, darf man deswegen niemanden ausschließen. Sicherlich ist es so, dass man damit seiner Gesundheit auf Dauer schadet. Nur, wer wird ausgeschlossen weil er z.B. ein Problemmit Kreislauf, Blutdruck usw. hat und ZUVIEL ISST?
    Wie oft höre ich selbst Diabetiker sagen: „Ach jetzt sündige ich wieder…“. Und manche „sündigen“ so viel, dass sie sehr krank werden, pflegebedürftig usw.

    Ich meine, es das ist alles verkehrt was uns von unserem Schöpfer wegbringt. Habgier wird in Gottes Wort verurteilt. Unmäßigkeit im Essen und Trinken, die Völlerei, gehört doch auch dazu. Wobei Essen und Trinken etwas sehr Schönes ist. Wir haben das ja erst im Buch Prediger gelesen. Nur bei vielen ist es schon Vergötzung geworden.
    Philipper 3:18 und 19 Zürcher Übers.18 Denn es leben viele unter uns – ich habe schon oft von ihnen gesprochen und tue es jetzt wieder unter Tränen -, die Feinde des Kreuzes Christi sind. 19 Ihr Ende ist das Verderben, IHR GOTT IST DER BAUCH, und ihr Ruhm besteht in ihrer Schande – sie alle sind auf das Irdische bedacht.

    Maßlosigkeit im Konsum hemmt auch unsere spirituelle Dimension. Dann hat man keinen Blick mehr für die Schöpfung. Mir sind viele Brüder bekannt, die zu gerne „all you can eat“-Restaurants aufsuchen und der Völlerei ergeben sind. Zurück bleiben verwüstete Buffets, Berge von Abfall und Essensreste. Wohlgemerkt, ich koche und esse sehr gerne und bei mir gibt es guten Wein zu trinken. Prediger 10:19 (Hoffnung für alle):

    19 Ein gutes Essen macht fröhlich, Wein macht lustig, und Geld macht beides möglich!

    Zu den Geburtstagen:
    Stimmt, nirgendwo in der Bibel wird dies direkt erwähnt. Man sollte dies jedoch jedem überlassen ob er in bescheidenem Rahmen dessen gedenkt oder nicht. Die Geburt eines Kindes wird gefeiert, es gibt Geschenke usw. Was ja auch sehr schön ist.

    Nur, wo bitte stet in der Bibel etwas davon, dass man JÄHRLICH seinen Hochzeitstag feiern soll??? Haben die ersten Christen das gemacht? Unter Brüdern wird dies oft als „Geburtstagsersatz“ in großem Rahmen zelebriert. Und es geht dort keineswegs immer anständig zu. Die Begründung, dass unmäßig Aufmerksamkeit auf den Feiernden gelenkt wird trifft doch genauso gut auf Hochzeitstage zu und ist unhaltbar.

    Wenn du lieber Alois deinen Geburtstag mit 100 Gästen im großen Stil feierst dann bekommst du Besuch von 2 Ältesten und ein Komitee. Wenn Brüder zu deinen Gästen gehören geht es diesen genauso.
    Wenn du jedoch mit deiner Frau auf gleiche Weise deinen Hochzeitstag feierst passiert nichts!

    Liebe Grüße aus dem Schneeregen an alle wünscht Anna

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    Hallo ihr Lieben
    die WTG gibt folgenden Text an, warum jemand nicht rauchen sollte.

    1.Ko.6:9
    9 Oder wisset ihr nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht! weder Hurer, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Weichlinge, noch Knabenschänder, 10 noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben.

    Es ist schon etwas kurios. Eine Gesellschaft die selbst einen Absolutheitsanspruch stellt und angebetet werden will jemandem der raucht diesen Bibeltext um die Ohren zu klatschen.

    Und es ist Götzendienst, sich an die Stelle von GOTT und seinem SOHN zu setzten.
    Die WTG sitzt auf dem Thron GOTTES.

    Christen folgen JESUS als ihrem Führer und nicht Menschen.
    LG
    Karin

  • Bruderinfo
    Oktober 28, 2011

    Liebe Schwester Karin,
    dürften wir erfahren was für eine Bibelübersetzung du für 1.Korinther verwendet hast-..und ist dies auch der genaue Wortlaut der Gesellschaft? LG Bruderinfo 🙂

  • Ulrike P.
    Oktober 28, 2011

    ZITAT:
    „Nur, wer wird ausgeschlossen weil er z.B. ein Problemmit Kreislauf, Blutdruck usw. hat und ZUVIEL ISST?“

    Aber liebe Anna, wer bliebe denn dann überhaupt noch übrig? 😉 Denn dann müsste es ja lustig weiter gehen: die einen trinken mehr als es ihrer Gesundheit zuträglich wäre…die anderen trinken, essen und bewegen sich zu wenig…Überhaupt und sowieso, will man an allen denselben Maßstab anlegen wie bei den Rauchern, könnte keiner bestehen. Jeder müsste ausgeschlossen werden, und am Ende müsste sich die Ältestenschaft noch gegenseitig ausschließen.

    Würde Gott an uns denselben Maßstab anlegen wie die Ältesten beim Thema Rauchen, hätte niemand eine Chance. Doch die Gnade, die uns gewährt wurde, weckt in uns den Wunsch nicht hemmungslos so zu leben, wie Galater 5, 20+21 es beschreibt:

    20 zur Götzenanbetung und zu abergläubischem Vertrauen auf übersinnliche Kräfte. Feindseligkeit, Streitsucht, Eifersucht, Wutausbrüche, Intrigen, Uneinigkeit und Spaltungen bestimmen dann das Leben ebenso
    21 wie Neid, Trunksucht, üppige Gelage und vieles andere. Ich habe es schon oft gesagt und warne euch hier noch einmal: Wer so lebt, wird niemals in Gottes neue Welt kommen.

    Hand aufs Herz, KEINER kann sich wirklich von JEDEM Punkt der dort aufgeführt ist, freisprechen.
    Aber wir sind uns unserer Schwächen bewusst und kämpfen dagegen an. Sich ihnen gleichgültig zu ergeben, nach dem Motto: „Ist ja eh wurscht“, wäre natürlich falsch…aber wer das Gnadengeschenk schätzt, wird niemals so gleichgültig eingestellt sein…auch dann nicht, wenn kein „Todesschwert“ bei jedem Fehlverhalten über einem schwebt.
    So ist es auch mit dem Rauchen. – Aus Schwäche es nicht zu schaffen damit aufzuhören, ist immer noch etwas ganz anderes, als dem ungebremst nachzugeben und zusätzlich noch ohne jede Rücksicht auf die Gesundheit der Nichtraucher, seinen blauen Dunst in deren Lungen zu blasen.

    LG Ulli

  • Dennis
    Oktober 28, 2011

    Hallo Karin,

    möchte dein Kommentar vom 07.12. ergänzen bzgl. des Rauchens. Fakt ist, dass bis ca. 1972 das Rauchen nicht verboten war bzw. geduldet wurde, ab dann wurde es schlagartig in ein Verbot umgewandelt mit Androhung von Gemeinschaftsenzug bie Nichtbeachtung. Sogar eine Verfolgung und Überprüfung eines Untätigen war unter gewissen Umständen erforderlich um „etwas gegen ihn zu unternehmen“:

    *** km 11/73 S. 7 Abs. 1-3 Tabakgenuß ***

    Im Wachtturm wurde vor einiger Zeit darauf hingewiesen, daß entschiedenes Handeln erforderlich ist, damit Gott hingegebene Personen den Genuß von Tabak einstellen. Falls irgend jemand Tabak genießt, wäre es gut, wenn er größere Anstrengungen machen würde, damit aufzuhören. Er könnte sich mit den Ältesten in Verbindung setzen, um Hilfe zu erhalten. Die Ältesten sollten zu gegebener Zeit — indem sie den Rat der Bibel anwenden — entscheiden, wer in der Versammlung bleiben kann.
    2 Nichtgetauften Personen, die Tabak genießen und lediglich die Zusammenkünfte besuchen, ohne den Gebrauch von Tabak zu verteidigen oder zu versuchen, Brüder mit dieser Gewohnheit zu behelligen, kann weiterhin gestattet werden, die Zusammenkünfte zu besuchen, doch dürften sie im Königreichssaal keinen Tabak genießen. Mit Personen, die nicht getauft sind, aber in dem Sinne mit uns verbunden sind, daß sie sich am Predigtdienst und an der Theokratischen Predigtdienstschule beteiligen, sollte gesprochen werden, und falls sie innerhalb der Zeitspanne von sechs Monaten diese Gewohnheit nicht aufgegeben haben, sollte ihnen gesagt werden, daß sie sich nicht mehr am Predigtdienst oder an der Theokratischen Predigtdienstschule beteiligen können. Man sollte sie ermuntern, die Ältesten zu unterrichten, sobald sie den Tabakgenuß vollständig eingestellt haben. Gegen sie wird jedoch nichts weiter unternommen, da sie nicht getauft sind. Sie können die Zusammenkünfte besuchen. Im Falle dieser nichtgetauften Personen wäre keine öffentliche Bekanntmachung erforderlich.
    3 Falls jemand, der Tabak genießt, früher einmal getauft worden ist, die Organisation jedoch vor langer Zeit verlassen hat und sich jetzt nicht als ein Zeuge Jehovas ausgibt und falls die Tatsache, daß er Tabak genießt, die Versammlung weder beunruhigt noch in einen schlechten Ruf bringt, wäre es nicht erforderlich, daß Älteste ihn ausfindig machen und ihn fragen, ob er Tabak genießt; es wäre nicht erforderlich, gegen einen solchen Raucher, der nicht mehr mit uns verbunden ist, etwas zu unternehmen.

    Die maßgebliche Bibelstelle ist Römer 12:1:

    „Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist.“

    Die Begründung dazu ist, dass jemand, der raucht seinen Körper verunreinigt und deshalb Gott nicht mehr als Schlachtopfer darbringen kann. Es ist somit wertlos.

    Das weiß ich deshalb so genau, weil ich dieses Thema bei meiner ersten und einzigsten Kongressansprache vor vielen Jahren vortragen durfte.

    LG
    Dennis

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Liebe Brüder, ich frage mich ob ein Rechtskomitee, das ohne vorher mit jemandem geredet hat eine Entscheidung treffen kann? Da mein Mann krank ist , und er auch nicht mehr bereit ist mit diesen Brüdern zu reden, und er schon schriftlich seine Lage mitgeteilt hat?!Seine Geschichte liegt mehr als 7 Jahre zurück ! In diesen Jahren hat kein einziger Älteste Kontakt aufgenommen oder irgendein Bruder. Mein Mann war in dieser Zeit ganz alleine!Seine Exfrau hat ihm damals gesagt, sie liebe ihn nicht mehr!Sie liebe einen anderen. Trotzdem hat mein Mann immer versucht diese Ehe aufrecht zuerhalten , auch wegen der Kinder!ER wurde mit nichtachtung gestraft!wenn er abends von der Arbeit kam gabs kein Essen , so musste er sich selbst was warm machen der Haushalt war nicht sauber , und so putzte er am Abend auch noch das Haus!In dieser Zeit magerte er sehr ab!Auch zog die ExSchwiegermutter mit ins Haus , ohne das er davon etwas wusste!Da die EXschwiegermutter mit im Schlafzimmer nächtigte, musste er im Wohnzimmer auf der Couch schlafen!täglich gab es geschrei und des Friedens willen igelte er sich somit ein und war Seelisch am Ende! Die Exfrau wollte die Trennung und so zog er aus!Er war fast 7 Jahre ganz allein ohne irgendeinen Kontakt zu Brüdern, die sich überhaupt nicht um ihn scherten im Gegenteil! Als er einen Bruder um Hilfe bat, da wurde ihm gesagt in Eheangelegenheiten mische man sich nicht ein!Mein Mann hat einen harten Job als Krankenpfleger und somit Spät und Frühdienste!In den Jahren in denen er alleine war dachte er oft an Selbstmord!Aber weil er Jehova liebt und auch seine kinder tat er es nicht!Irgendwann lernten wir uns durch Zufall kennen! Wir wohnten fast 600 km auseinander und hatten nur telefonisch Kontakt! Nach etwa einem Jahr wollten wir uns auch einmal treffen und so besuchte er mich!Ich lebte da auch schon 14 Jahre alleine und war rechtmäßig geschieden!Da mein Mann mich nun kannte ging es ihm seelisch etwas besser!Ich wusste ja , das er bereits so lange alleine lebte. Er hat mir von Anfang an alles erzählt!Da in dieser Zeit noch seine Scheidung lief , warteten wir bis er geschieden war und heirateten dann und ich zog zu ihm! Von da an wurden wir von Seitens seiner Exfamilie mit dem Auto verfolgt wir wurden gestalkt von Seiten seiner Tochter mit Anrufen teroriesiert etc.Mein Mann erstattete sogar Anzeige bei der polizei, weil wir keine Ruhe mehr hatten!nachdem wir ca 3 Monate verheiratet waren bekamen wir auf einmal Post von einem Bruder aus der Exversammlung(das nach fast 7 Jahren ignoranz)!IN dem Schreiben wurde meinem Mann vorgeworfen, er hätte ja wohl eine Ehebrecherische Ehe eingegangen und solle nun vor ein komitee!?Woher die Brüder überhaupt wussten, das er geheirate hat,war im schleierhaft da ja Jahrelang kein kontak bestand.Mein Mann schilderte in einem Schreiben was damals vorgefallen war, mit der Bitte auch seine Exfrau zu befragen und darauf Rücksicht zu nehmen , das er burnout hat und wirklich , wegen all der letzten Jahre nicht mehr kann und froh ist das er mich gefunden hat und überhaupt noch lebt!Nach 6 Monaten bekamen wir den zweiten Brief des Komitees er solle nun endlich sagen wann er Zeit hat?!Mein Mann ist nerflich am Ende zumal er mit diesen Brüdern , die Ihm gleich etwas an den Kopf werfen und im vorraus schon eine Vorgefertigte Meinung haben ,nicht mehr reden will!Er schrieb erneut an diesen Bruder man solle doch Bitte akzeptiern , das er Krank ist und sich an seine Exfrau wenden die etwas dazu sagen solle!Wird das Verhalten seiner Exfrau unter den Tisch gekehrt und ignoriert? all das haben wir ja
    schriftlich den Ältesten mitgeteilt!Ohne Kommentar von seitens der Ältesten!Er litt unter dem verhalten seiner Exfrau und war Seelisch am ende! Ist doch verständlich, das das an seelischer grausamkeit grenzt und man so nicht leben kann?!Zählt das nicht ist es den Brüdern lieber man bringt sich um?und bleibt sein leben allein?Wo steht das in den Schriften?Mein Mann und ich sind glücklich verheiratet und froh , das wir uns haben und wir lieben beide Jehova über alles! Aber ich bin mit den Nerven auch am Ende! Heute kam wieder ein Schreiben mit neuem Termin und dort stand wenn er nicht käme würden sie eine Entscheidung treffen?!Wie soll den das gehen?Ohne mit ihm geredtet zu haben? die haben doch schon eine Meinung im Voraus sowas unverschämtes habe ich noch nie gehört!Habe eben so geweint! und ich kann nichtmehr!Ich weis gar nicht wie ich ihm das sagen soll wenn er von der Arbeit kommt und dann wieder tagelang auch dem Sofa liegt und kaputt ist?! Was sind das bloss für liebevolle Brüder , die sich anmaßen über etwas zu entscheiden und sich selbst erhöhen und meinen sich Richterlich aufzuspielen???

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth!
    Ich schreibe Dir von meinem Krankenbett im KH aus, ich bin so erschüttert und zugleich erzürnt über solche Älteste die nur mit Härte und Gesetztesdenken gegen ihre Brüder vorgehen. Wundern tut es mich allerdings nicht den jene die sich wegen der Herzlosigkeit und Kälte durch Älteste das Leben genommen haben geht wahrscheinlich in die Hunderte. Auch habe trotz ärztlichem Atest der Suiziedgefährdung nur eine eiskalte Abfuhr – und das wegen der Nichtakzeptanz einer falschen Jahreszahl 1914 – erfahren müssen.

    Ich kann nur mit Euch mitfühlen und als Ermunterung den ersten Artikel von Bruderinfo empfehlen:
    Bleibe in der Liebe Jehovas von Juni 2010!

    Lg. Und alles Gute auch für Deinen Mann
    Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Diesen Artikel habe ich gemeint:
    http://www.digidatanet.de/?p=55

  • Dennis
    Oktober 28, 2011

    Lieber Matthäus,

    wünsche dir alles gute! Ist es was „längeres“ oder kannst du bald wieder nach Hause?

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Hallo Dennis, meine Blutwerte sind „im Keller“ die genaue Ursache ist noch nicht gefunden!
    Danke auch für Deine guten Wünsche! Jetzt komme ich wenigstens dazu alles zu lesen. Ich würde auch gerne mehr schreiben, aber am kleinen I-Phone ist das sehr anstrengend.
    Lg

  • Alois
    Oktober 28, 2011

    Lieber Matthäus,

    Dir alles Gute und gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Danke Alois!
    Lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    Oktober 28, 2011

    Hallo Matthäus,
    auch von mir gute Besserung und das du das KH bald wieder von außen anschauen kannst.

    LG Ulli

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Vielen Dank für deinen Kommentar! Auch wir wünschen Dir gute Besserung!

  • Michael
    Oktober 28, 2011

    Hallo Matthäus, auch von mir liebe Grüße und baldige Besserung,ich freue mich immer über Deine guten Kommentare,mach weiter so. Gruß Michael

  • Barbara
    Oktober 28, 2011

    Lieber Matthäus!

    Gute Besserung, hoffentlich kannst Du das Krankenhaus bald verlassen.
    Du bist in meinen Gebeten.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Euch allen lieben Dank für Eure guten Wünsche zu meiner Krankheit!
    Ein herzliches Dankeschön
    Matthäus

  • Frank&Frei
    Oktober 28, 2011

    liebe Ruth,
    das ist ja ein erschütternder Bericht, den du da vorträgst.
    ich an euerer stElle würde alles Geschreibsel von den Ältesten ignorieren.
    Wer sind sie? Götter? Halbgötter oder Kastraten, die das Hohe C singen können?
    sollen sie doch im Wachtturm Chor mitsingen, sie tun je eh schon, was sie dort eingeschärft bekommen.
    Wir Menschen haben von Gott Verantwortung auferlegt bekommen und wie du schreibst hat dein Gatte diese in den Vordergrund gerückt ohne Echo.
    Und das was jetzt nachkommt ist schierer Hass, angestachelt von der Familie, die ihm nicht sein neues Glück gönnt.
    Was sind das nur für Menschen?
    Und was sind das für „Diener“, die sich da vor den Eselskarren spannen lassen, mit Marschallstab von SElters.
    Die Mitleser dort müssen viel ab können, viel Elend und Not, woran sie mit ihren Gesetzen flei0ßig zu beitragen und Mitverantwortung tragen und wenn nur als Raumputze im Wohntrakt.

    IHr habt euch gefunden. Da seid ihr stark und wer sollte euch von Gottes Liebe trennen ausser ihr selbst?
    Lasst euch nicht einschüchtern von Möchtegern Akrobaten, die sich als willige Scheiterhaufen -Anzünder erweisen.

  • Diener1000
    Oktober 28, 2011

    Hallo Frank &Frei,deine Worte geben uns Kraft!Ich bin Ruths Mann,der schändliche reuelose Sünder im Herrn!!!Das Revolutionsgericht der VS will meinen Kopf!Ich weis nicht wofür.Aber mit mir kann man es ja machen,ich war auch mal ein Ältester der öfter mal den Mund aufmachte.Der heimliche Chefankläger der Truppe ;ist dem Rebensaft treu ergeben!Jeden Freitag Nachmittag geht ER nach harter Pionierwoche erstmal im Nachbarort dort wo ihn niemand sonst kennt beim EDEKA Sprit kaufen!Er selber führt eine fragwürdige Ehe,oder hat sie viele Jahre geführt!Ich möchte jetzt nichts falsches sagen.Er hat uns auch Monatelang mit verdeckter Handynummer gestalkt!Ein richtiger Feigling wie er im Buche steht!Dein Kommentar zu unserer Situation hat uns Kraft gegeben!Und das hier Seltersmitarbeiter mitlesen istja auch sicher verständlich!!Diese Brüder oder Schwestern müssten sich doch in Grund und Boden schämen!Ich überlege ob ich nicht ausführlich nach Selters schreibe?!

  • Martin
    Oktober 28, 2011

    Lieber Br. Diener 1000,
    Man spürt, es kocht in Dir. Schreibe nicht nach Selters. Es bringt Dir nur Ärger ein. Die dortige Dienstabteilung wird Dich als „Rebell“ gegen die Organisation betrachten. Sie senden wahrscheinlich eine Kopie Deines Schreibens an die Ältesten der Versammlung und dann hast Du erst recht Ärger am Hals wegen Verleumdung, wenn Du nicht alles durch zwei Zeugen beweisen kannst. Das was Du Ihnen berichtest zählt „gleich Null“. Man glaubt nur Ihren Stellvertretern in den Versammlungen. Erspare Dir auch noch diese Enttäuschung. Baue Deinen Ärger ab, indem Du die Liebe des Christus gebetsvoll auf Dich einwirken lässt.

    Liebe Grüße Martin

  • Diener1000
    Oktober 28, 2011

    Lieber Martin,dein Kommentar ist sehr glaubensstärkend!ich komme mir zu unrechtmäßig Verurteilt vor. Das scheint mir eher eine Rache zu sein oder die möchten sich wirklich gerne emporheben und nach einigen Jahren endlich mal wieder sagen zu können , jetzt haben wir es geschafft die Versammlung rein zu erhalten, in der ich schon 6 Jahre nicht mehr war?!Ich werde mit meiner Frau, die nicht ausgeschlossen ist, eine neue Versammlung aufsuchen und mich artig hinten in den Raum verziehen . Irgendwann stelle ich einen Wiederaufnahmeantrag und dann kommen alle lieben Brüdern mir Schulterklopfend entgegen und ich werde dann nur noch eines sagen: Behandelt mich wie gestern , denn gestern war ich noch ausgeschlossen und Heuchelei ist unbiblisch.

  • Dennis
    Oktober 28, 2011

    Lieber Diener1000,

    schön, dass du dich zu erkennen gibst. Das wird bestimmt helfen, wenn du hier deine Sicht der Dinge beschreibst und dich an der virtuellen Versammlung aufbauen kannst. Die Wut auch mal raus“schreiben“ bringt dir sicher etwas Erleichterung. Das hilft zwar nicht dauerhaft aber für den Moment ist es gut. Bei uns hier kannst du ganz offen schreiben ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Natürlich darf es nicht beleidigend werden.

    Bitte schreibe AUF KEINE FALL NACH SELTERS!!!

    Glaub mir, du würdest es bitter bereuen. Du bist und bleibst in der Untergebenen-Stellung und hast dich gefälligst den Anweisungen der örtlichen Vertreter des „Sklaven“ zu fügen. Das nennt sich „theokratische Ordnung von oben nach unten“ wie es ein Mitglied der l.K. mal beschrieben hat. Unter den Brüdern schipft sich das „Theokratie“. Und diese Theokratie duldet keinen Widerspruch oder anderes Denken. In einem WT aus den 1970er war mal eine Abbildung wie sich Jehovas Organisation diese Theokratie vorstellt:

    1. Jehova
    2. Jesus
    3. leitende Körperschaft
    4. reisende Aufseher/Zweigbüros
    5. Älteste
    6. Dienstamtgehilfen
    7. Verkündiger

    Du bist das letzte Glieder in dieser „Nahrungskette“ und noch dazu „rebellisch“ und nicht „geistig gesinnt“. Das Urteil über dich steht bereits fest und wurde von einem Scherbengericht gefällt. Alle Rhetorik der Welt in Wort und Schrift können das nicht mehr abwenden, deshalb kannst du dein Zeit und Kraft für etwas viel sinnvolleres verwenden.

    LG
    Dennis

  • Caleb
    Oktober 28, 2011

    Lieber Diener1000.

    zum Ersten möchte ich sagen, daß ich auch von eurer Geschichte berührt und erschüttert bin.

    Trotzdem verstehe ich einiges nicht, und ich hoffe, dir nicht zu nahe zu treten, mit meinen Fragen.

    Was möchtest du eigentlich? Einerseits willst du nicht ausgeschlossen werden und weiter in die Versammlung gehen. Andererseits willst du nicht zum Kommitee (was ich auch verstehe). Aber du sagst, daß du Ältester warst, somit müsstest du ja die ganzen Vorgänge und Abläufe etc. kennen und müsstest auch wissen, warum du dieses Kommitee am Hals hast.

    Warum gehst du nicht in Sacktuch und Asche gekleidet zum Kommitee, bereust „ernsthaft“ (dann können sie dich auch nicht mehr ausschließen), und bleibst weiter in der Versammlung. Schluß aus.

    Als ehemaliger Ältester weisst du wahrscheinlich genau, daß nach WTG-Spielregeln du keine andere Möglichkeit hast, weil sonst wäre es ja kein Problem, deine „Unschuld“ zu „beweisen“. Dein Recht, so wie du dir es vorstellst, wirst du nicht bekommen. Somit bleibt dir nur über, nach ihren Spielregeln zu spielen

    Das Ganze ist und bleibt natürlich herz- und lieblos und deshalb verstehe ich nicht, warum du soviel Wert darauf legst, weiter in die Versammlung zu gehen, weiter in der „Wahrheit“ zu bleiben.

    C.

  • Ulrike P.
    Oktober 28, 2011

    Hallo Diener 1000,
    ich möchte mich diesen Worten Calebs anschließen.

    ZITAT Caleb:
    „Das Ganze ist und bleibt natürlich herz- und lieblos und deshalb verstehe ich nicht, warum du soviel Wert darauf legst, weiter in die Versammlung zu gehen, weiter in der “Wahrheit” zu bleiben.“

    Ich kann euch jetzt schon sagen, dass ihr dort keinen Frieden finden werdet. – Wenn es dir und deiner Frau darauf ankommt in der Wahrheit zu sein, dann müsstet ihr euch sogar eigenständig ganz von der WTG lösen. Denn dort wird nur Lüge gesprochen. Von der Wahrheit des Christus findet man da nichts. – Somit ist der Ausspruch als ZJ´s „in der Wahrheit“ zu sein, schon die erste Lüge. Denn dafür müsste man Jesu Weg der Liebe und Barmherzigkeit gehen, man müsste auf IHN als alleinigen Retter hinweisen und Gott die Ehre geben – nicht sich selbst, so wie sie es ja andauernd vollmundig tun. Ja, man dürfte noch nicht einmal zulassen, das ANDERE einem diese Ehre geben. Russell war damals scheindemütig, er hat sich zwar selbst nie treuer und verständiger Sklave genannt, es aber zugelassen so genannt zu werden. – Nun…diese Art Scheindemut kann ihnen schon lange niemand mehr vorwerfen…aber besser macht es das alles auch nicht…

    So Einige hier gehen noch in die Versammlung…aus den unterschiedlichsten Gründen…aber nicht weil sie glauben, dort „in der Wahrheit“ zu sein…
    Nur wer Jesus als Herrn und Erlöser in den Mittelpunkt seines Lebens stellt, ist wirklich in der Wahrheit.

    Ihr müsst natürlich selber wissen was ihr tut, und egal wie ihr euch entscheidet, wollen wir euch gerne den Rücken stärken. – Denn wir gehen immer davon aus, dass Gott aus ALLEM letztlich etwas Gutes erwachsen lassen wird.

    LG Ulli

  • Martin
    Oktober 28, 2011

    Lieber Diener 1000

    Im Moment bin ich etwas verwirrt. Einerseits lese ich, du habest eine schriftliche Vorladung von den Ältesten erhalten. Also stünde ein möglicher Gemeinschaftsentzug bevor, wenn du der Einladung nicht Folge leistest.
    Jetzt schreibst du aber in deinen Kommentar:

    Diener1000:
    6. Dezember 2011 um 21:38
    Ich werde mit meiner Frau, die nicht ausgeschlossen ist, eine neue Versammlung aufsuchen und mich artig hinten in den Raum verziehen . Irgendwann stelle ich einen Wiederaufnahmeantrag und dann kommen alle lieben Brüdern mir Schulterklopfend entgegen und ich werde dann nur noch eines sagen: Behandelt mich wie gestern , denn gestern war ich noch ausgeschlossen und Heuchelei ist unbiblisch.

    Demnach ist Dir bereits seid einiger Zeit die GM entzogen und deshalb erhälst du auch keine Literatur, wo auch immer, wie du dies früher einmal beklagtest.

    D.H. also, euer jetziger Stand ist folgender: Dir wurde die GM entzogen und Deiner Frau nicht. Hat sie bereut? Denn eigentlich müsste ihr auch die GM entzogen worden sein, da sie Dich ja in einer „ehebrecherischen Verbindung“ geheiratet hat. Oder sind es andere Gründe, die zum GM führten? Nun was auch immer. Es gibt Zeiten im Leben, da erleben wir, dass unsere Brüder einfach „durch die theokratische WTG-Hirachie und Verfahrensweise wie DURCHGEDROSCHEN“ und manchmal auch etwas verwirrt erscheinen. Dies liegt daran, dass die allermeisten Ältesten nicht in der Liebe des Christus stehen, sondern unter der Macht der WTG, eine Mischung zwischen christlicher Kultur und fanatischer jüdischer Gesetzeskultur.
    Ich freue mich von Dir zu hören.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Diener1000
    Oktober 28, 2011

    Lieber Martin, ich bin noch nicht ausgeschlossen!Ich habe damit gemeint , das wenn ich eine Versammlung besuchen würde ( zum GEdächtnismahl oder sonst wann), dann würde ich mich in den hinteren Raum verziehen!Meine Frau und i9ch haben ja erst vor einem Jahr geheiratet wir wohnten ja 600km auseinenader. Sie ist bis zu ihrem Umzug zu mir , in ihre Versammlung gegangen.In dieser Zeit hatte asich auch viel bei ihr getan.Sie bekam wegen ihrer Arbeitsstelle Burnout und ist seit dem in Behandlung und seit wir geheiratet haben vor einem Jahr auch nicht mehr hier in NRW in eine Versammlung gegangen.Als es ihr besser ging haben wir beide versuchteine Versammlung zu besuchenSie äusserte dort , das sie krank ist .Ausserdem wohnen wir hier sehr ländlich und sie kannte sich hier noch nicht gut aus.Durch meine Arbeit schaffe ich es nicht immer in eine Versammlung zu kommen .Ich hatte es die Jahre, in denen ich allein war ehrlich gesagt nicht aus eigener Kraft geschafft in eine Versammlung zu gehen.Erst durch meine Frau hatte ich den Wunsch wieder dort hinzugehen.Allerdings hatte meine Frau auch in ihrer alten Heimat mit Schwierigkeiten zu kämpfen.Sie hat 14 Jahre bei einem Bruder gearbeitet der eine Unternehmensberatung hat!Dort wurde ihr von Anfang an gesagt sie solle das wort Bruder nicht in den Mund nehmen das wolle man dort in der Firma nicht hören.Ich weis , das sie darunter gelitten hat denn in der Versammlung war dieser Bruder ein Ältester und in der Firma ein Dispot und Sauberkeitsfanatiker. Dieser Bruder hat des öfteren auch dort genächtigt und sichhingestellt und gemeint er schlafe nicht zu Hause denn dort wird ja alles schmutzig dann und in der Firma habe er ja seine Leute dafür . Das nur ein Beispiel von vielen!Sie hat sich für ihn geschämt!Nicht nur das . Eine Schwester (sie ist die Frau von dem VA der Versammlung in der meine Frau war), hat mit diesem Bruder dem die unternehmensberatung gehört, diese Firma aufgebaut .Sie geht mit ihm auf Reisen und ist in der Firma rund um die uhr auch an den Wochenenden .Also wurde meine Frau dort an den Wochenenden eingesetzt.Sie war oft Zwiegespalten weil sie auch in den Dienst wollte oder zu Saalbauten ging an den Wochenenden.Da sie alleierziehend war , war das nicht einfach .Der Arbeitsplatz war in dem ort , was für sie bedeutete, das sie mehr für ihr kind da sein konnte: Deshalb hat sie es die ganzen Jahre dort ausgehalten.Die Arbeit wurde mehr und mehr auch an den Wochenenden sollte sie kommen und im Garten die Pflanzen sprengen oder kjleinere Arbeiten , die liegengeblieben waren zu tätigen, obwohl auch für den Garten ein Hausmeister eingestellt war fragte sie warum sie das machen solle da sagte man ihr , weil der Hausmeister zu weit weg wohne und wo das Problem wäre das sie das macht.Und das ist nur ein Bruchteil von dem was sie dort all die Jahre erlebt hat!Irgendwann brach sie dann körperlich zusammen bekam Burnout. Das war die Zeit in der wir uns kennenlernten und auch der Weg sie dort wegzuholen .Auch das war vor einem Jahr deshalb hatten wir beschlossen nach unserer Hochzeit, das sie aus Schleswig-Holstein wegzieht und zu mir kam .Dadurch das wir uns haben und sehr glücklich miteinenander sind hat irgendwie der eine dem anderen die Kraft gegeben weiter zumachen. Wir sind so froh, nach all den Jahren indenen sie, und auch ich, eigentlich immer nur funktioniert haben,das wir uns gefunden haben das ist ein Wunder mit dem keiner mehr von uns beiden gerechnet hatte.Deshalb wollten wir neu anfangen in einer Versammlung. Nur um Gottes Wort zu hören mehr wollten wir gar nicht und die Zeitschriften lesen .Aber leider werden uns immer wieder Steine in den weg gelegt! Aber trozdem macht uns das zusammen stark!

  • Karin
    Oktober 28, 2011

    Zitat Martin
    Diener1000:
    6. Dezember 2011 um 21:38
    Ich werde mit meiner Frau, die nicht ausgeschlossen ist, eine neue Versammlung aufsuchen und mich artig hinten in den Raum verziehen . Irgendwann stelle ich einen Wiederaufnahmeantrag und dann kommen alle lieben Brüdern mir Schulterklopfend entgegen und ich werde dann nur noch eines sagen: Behandelt mich wie gestern , denn gestern war ich noch ausgeschlossen und Heuchelei ist unbiblisch.

    Demnach ist Dir bereits seid einiger Zeit die GM entzogen und deshalb erhälst du auch keine Literatur, wo auch immer, wie du dies früher einmal beklagtest.
    ———————————————————-

    Warum um Himmels Willen sotte denn jemand zur WTG zurück gehen wollen.
    Zur Freiheit hat uns doch Christus berufen, warum lässt du dich denn wieder in ein Sklavenjoch drängen.
    Ich verstehe das nicht.

    Lieber Diener 1000
    Bitte lies die Bibel und bitte GOTT um seinen Geist. Glaubst du allen Ernstes, dass du wieder aufgenommen wirst? Du hast selbsständig angefangen zu denken. Und was heisst, “ Ich gehe in eine andere Versammlung und bin dann ganz brav? Du gehst dort verloren!!!
    Ich würde heute aus jeder Gemeinde fliehen, die CHRISTUS nicht in den Mittelpunkt stellt. Es gibt ja sogar einige exZJ die wieder zurück zur RKK gehen.
    Einen kenne ich, der studiert jetzt katholische Theologie. Unbegreiflich sowas.
    Sorry, aber das finde ich genauso daneben. JHWH wird dich in eine Gemeinde setzen, WO sein SOHN im Mittelpunkt steht. Sei die Erkenntnis auch noch so unterschiedlich. Sie ist eben Stückwerk.

    Es gibt auch Hauskreise wo sich Christen treffen. Auch bestimmt in deinem Ort.
    Ich wünsche dir und deiner Frau auf jeden Fall alles Liebe.

    LG
    Karin

  • Anna
    Oktober 28, 2011

    Lieber Martin,

    schön dass du dich mit vernünftigen Argumenten in Sachen WTG-Verfahrensweise meldest. Das ist gut, denn viele hier die mitlesen wissen nicht wie das in der Praxis abläuft.
    Ein Bruder hätte eine Anfrage, die er gerne privat an dich richten würde. In meiner Sammlung von BI-e-mail-Adressen habe ich deine Adresse jedoch nicht. Wenn du mit ihm kommunizieren möchtest müsstest du mir deine e-mail-Adresse zur Verfügung stellen an vierzonfrie@aol.com
    Ich würde dir dann seine Adresse geben oder falls du einverstanden wärst dem Bruder deine Kontaktdaten.

    Viele Grüße auch an alle anderen Bruder und Schwestern

    Anna

  • Ulrike P.
    Oktober 28, 2011

    Hallo Diener 1000,
    wenn ich dich richtig verstehe, dann bist du von den Zeugen Jehovas als Brüder im Allgemeinen und den Ältesten als Hirten im Besonderen enttäuscht, erkennst aber die WTG-Lehren als von Gott kommende geistige Speise an und willst deshalb zwar in die Versammlung gehen, aber mit möglichst viel Sicherheitsabstand zwischen dir und den Brüdern.

    Hm…

    Ganz ehrlich…bei mir war es genau umgekehrt…ich habe mich um der Brüder willen noch eine Weile dort hingeschleppt, obwohl ich die Verdrehung des Wortes kaum noch ertragen konnte. – Eigentlich mit jedem mal weniger…

    Die Brüder habe ich genommen wie sie sind, sie mussten mich ja auch nehmen wie ich bin, mit all meinen Macken und Mucken. 😉 Klar, mal regt man sich über die Fiesematenten des Einen auf, mal über die Lieblosigkeit des Anderen…aber das hätte mich von der Versammlung nicht fernhalten können, wenn ich dort wenigstens geistig versorgt geworden wäre.

    Letztlich ist es doch generell völlig egal, wo man hingeht um das woran man Freude hat, mit anderen zu teilen – ob man sich einem Skat-, Fußball-, oder Literaturclub anschließt – überall wird man Menschen finden, deren Nähe einem gut tun, die „echt“ sind. Genauso groß ist aber auch die Wahrscheinlichkeit, bei näherem Kennenlernen von Einigen enttäuscht zu werden, da sie etwas anderes vorgaukeln als sie sind. So gestaltet sich das menschliche Zusammenleben nun mal und das gilt erst recht dort, wo man hauptsächlich hingeht, weil man hin muss.

    Die Zeugen sind in dieser Hinsicht nicht besser und nicht schlechter als alle anderen auch. – Sie behaupten es nur.
    Und das ist das wahre Übel: die ständige Täuschung, indem sie Liebe und Freundlichkeit vorheucheln, wo sie garkeine empfinden. Sie täuschen damit sich selbst und alle die um sie herum sind…und DAS macht das Ganze dann noch schmerzhafter als bei den anderen Menschen, die nicht so tun als wenn sie das „Salz der Erde“ wären“.

    Irgendwann fällt ihre „Liebes“-Maske versehentlich oder wird löchrig…manchmal reißen sie sich auch vom Schädel, weil es mit ihnen durch geht. – Und dann muss man mit dem wahren Gesicht – das die ganze Zeit verborgen war – klar kommen. – Autsch…da ist mir der ehrliche Bollerkopp auf der Südtribüne tausendmal lieber. 😉

    In den WTG-Versammlungen kann man alles Mögliche finden, aber dass Merkmal der Liebe – von dem Jesus sagte, dass man seine Jünger daran erkennt – wird man dort vergeblich suchen. – Bei einigen Wenigen vielleicht, aber nicht im Gesamten, so wie immer getan wird.
    Wo aber keine Liebe herrscht, da wird man auch Gott nicht finden…und ebensoweing seinen Sohn…

    Warum also sich die Qual antun, mit selbstgerechten Denunzianten, selbstherrlichen Richtern und Liebe heuchelnden Scheinbrüdern seine kostbare Lebenszeit zu vergeuden?

    Ich setze jedenfalls keinen Fuß mehr dort hin, denn wo Gottes Wort nur noch verdreht und verbogen wird, wirkt nicht der Geist Gottes, sondern der Geist des Teufels und mit dem will ich nichts zu schaffen haben.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Oktober 28, 2011

    Hallo Ruth,
    es tut mir leid, was du und dein Mann nun mitmachen müssen. – Geht ihr in eine andere Versammlung oder wie kommt es, dass dein Mann nicht ausgeschlossen werden möchte?

    Das ein Ausschluss auch in Abwesenheit ausgesprochen wird, habe ich schon öfter gehört…ob es gemäß ihrer eigenen Statuten wirklich Rechtens ist, weiß ich nicht. Aber wird ja wohl, oder? – Sonst käme ja Onkel Kreisaufseher umme Ecke und würde schimpfen?

    Gemäß der Bibel ist es natürlich ein absolutes Unding…aber wenn man da anfängt zu überlegen, dann ist die ganze WTG-Sache ein einziges Desaster, dass so mit Sicherheit niemals von Gott und seinem Sohn gewollt war.

    Ich wünsche euch jedenfalls viel Kraft und die Erkenntnis, dass ihr keine Menschen als geistige Führer braucht. Eure Treue zu Gott und Jesus reicht völlig aus um ihnen zu gefallen.

    LG Ulli

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ulrike, mein Mann möchte nicht ausgeschlossen werden wir lieben beide Jehova! Ausserdem was wirft man ihm vor ? Das es ihm nun besser geht?Seine Exfrau hatte ihm ja gesagt , vor 7 Jahre das sie ihn nicht mehr liebt! und einen anderen liebe!er hatt e ja immernoch versucht diese Ehe , der Kinder wegen zu retten!Aber dadurch das er gar nicht beachtet wurde , was für mich Seelische grausamkeit ist,sowie ein Trennungsgrund! Seine Exfrau hat ja auch schon vor einigen Jahren versucht neue Männer kennzulernen,indem sie jemanden auf einer dieser JZ Singelseiten sucht!All das haben wir ja den Ältesten mitgeteilt!Warum will man ihm alles in die Schuhe schieben? Weil er mal Ältester war und des öfteren gewagt hat den mund aufzumachen?! solche Brüder, die es wagen etwas zu sagen werden wohl gerne rauskatapultiert weil es ja einfacher ist mit der Menge mitzuschwimmen!Mein mann ist empört über die Vorwürfe die man ihm gemacht hat und ohne, das man ihnüberhaupt befragt hat , hat man ei Komiteefall daraus gemacht!Solchen Komiteesfällen gehen doch Gespräche voraus oder etwa nicht?!Aber diese Ältesten schrieben, sie haben gehört er hätte geheiratet und dies sei dann ja wohl eine Ehebrecherische Ehe?!Ohne ihn überhaupt zu fragen was vorgefallen war ! Und die ganzen Jahre des stillschweigens seitens der Ältesten (7Jahre)in den Jahren hat kein ältester irgendein Interesse ihm gegenüber gezeigtund nun , wo sie irgendwo irgendwas gehört haben bilden die gleich ein Komitee!Ich bin seit über 20 Jahren eine getaufte Schwester. Ich habe meinen Sohn in der Wahrheit großgezogen mit Erfolg! aber sowas was ich hier in NRW erleben musste ist sehr niederschmetternd!Soll es eine Strafe sein das mein Mann glücklich ist, und sich damals nicht das Leben nahm!Durch solches Verhalten der Ältesten ist er wieder am Ende!LG Ruth

  • Anna
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth, liebe Brüder und Schwestern,

    das ist doch eine traurige Sache. Statt sich darüber zu freuen wenn jemand wieder einen Partner gefunden hat, tatsächlich was ja immer empfohlen wird „im Herrn“ versucht man mit allen Mitteln diese Ehe schlecht zu machen.

    Ich habe mir mal die Praxis ausgemalt:
    Ihr führt seit 7 Jahren eine glückliche Ehe. Müsstet ihr nun um tätige Reue zu zeigen euch scheiden lassen und dein Mann müsste seine frühere Frau wieder heiraten???

    Mit anderen Worten wäre offenbar gemäß der WTG euere Ehe nach den Regeln der WTG ungültig??? So ein Unsinn!
    Und das NUR weil kein Dritter bei dem Ehebruch des früheren Partners dabei war. Im Regelfall ist das auch eine Sache zwischen 2 Personen ohne Zuschauer. Wie muss sich unser Herr Jesus fühlen wenn er so etwas mit ansieht?
    Davon abgesehen gibt es genug andere Fälle. Mir ist ein Fall persönlich bekannt. Da wurde eine Ehe aufgrund Zerrüttung geschieden, d.h. es lag kein Ehebruch vor und beide Partner haben wieder geheiratet. Und diese haben eben artig Reue gezeigt, durften eine Zeitlang keine Kommentare geben und das war es dann. Es wird so oft mit zweierlei Maß gemessen. Leider hängt es oft auch davon ab wieviel jemand für die Versammlung getan hat, z.B. Spenden für den Königreichssaal usw.
    Und, Parteilichkeit ist schon ein Thema in der Christenversammlung.
    Ohne die Brüder die von der Dauerberieselung der WTG zu Spitzeln geworden sind könnten ja auch die Ältesten nicht agieren.
    In den Versammlungen wird leider kaum vermittelt den nächsten so zu nehmen wie er ist und ihn mit den Augen Jesu sehen.
    Wenn man selbst an sich seinen Balken sieht, dann kann man auch den Nächsten verstehen und liebt seinen Strohhalm. Das wären die Studienartikel die wir brauchen! Dann käme das alles nicht vor.

    Eine kleine Ermunterung: Psalm 23:4, Neues Leben:
    „4 Auch wenn ich durch das dunkle Tal des Todes gehe, fürchte ich mich nicht, denn du bist an meiner Seite. Dein Stecken und Stab schützen und trösten mich.“

    Dieser Text zeigt, dass es für uns dunkle Täler gibt. Nur, jedes Tal ist einmal zu Ende und, das habe ich für mich feststellen dürfen: Wenn man mal ganz unten war kann es nur wieder aufwärts gehen.
    Das hoffe ich auch sehr für dich Ruth und deinen Mann. Lest zusammen in Gottes Wort, das gibt sehr viel Trost z.B. Psalm 103:1-5
    103 1 Mit meiner Seele will ich den Herrn loben und von ganzem Herzen will ich seinen heiligen Namen preisen.
    2 Mit meiner Seele will ich den Herrn loben und das Gute nicht vergessen, das er für mich tut.
    3 Er vergibt mir alle meine Sünden und heilt alle meine Krankheiten.
    4 Er kauft mich vom Tode frei und umgibt mich mit Liebe und Güte.
    5 Er macht mein Leben reich und erneuert täglich meine Kraft, dass ich wieder jung wie ein Adler werde.“

    Was diese vermeintlichen Christen die euch so behandeln nicht haben ist Fingerspitzengefühl. Weil Vorschriften machen Figerspitzengefühl kaputt. Wir hören dann nicht mehr auf unser Herz. Das wünsche ich uns allen und damit

    liebe Grüße aus dem Schneeregen an alle Anna

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Hallo liebe Anna, nein wir sind noch nicht 7 Jahre verheiratet!Mein Mann hat 7 Jahre alleine gelebt , ich 14 jahre allein! Vor 2 Jahren lernten wir uns erst kennen!Da wir so weit auseinander wohnten , und mein Mann ja auch schon lange alleine lebte , haben wir vor einem Jahr erst geheiratet!Vorher kannten wir uns gar nicht.Das waren die Jahre in denen mein Mann ja allein war ohne jeglichen Kontakt zu irgendeinem Bruder. Deshalb ging es ihm ja so mies!Also bevor mein Mann und ich uns kannten lebte er 7 Jahtre allein.ER hatte nur noch die Kraft zum Früh und Spätdienst zu gehen und sonst keinen kontakt zu irgendeinem Menschen!Er war ja so fertig von all dem , was er in seiner ersten Ehe erfahren musste und das wir uns gefunden haben , damit hatte ja keiner von uns beiden gerechnet!Wir haben auch erst geheiratet als er bereits geschieden war!Und der Trennungsgrund von seiner ersten Frau war ja, das sie ihm sagte sie liebe ihn nicht mehr ,sie liebe einen anderen Bruder und meinem Mann im Leben dadurch gar nicht m,ehr beachtete !Er wurde in der eigenen familie ignoriert !Die Schwiegermutter zog dann ja in das Haus mit ein,was ihr gehörte, und alles was mein Mann tat war falsch und verboten!Er blieb eigentlich nur wegen der Kinder!Ich denke , das Seelische Grausamkeit auch ein Grund ist sich Scheiden zu lassen!Bevor alles eskaliert!er hatte keine kraft mehr so zu leben zumal er auch Körperlich nicht mehr dazu in der Lage war ! Seine Exfrau wollte ja auch die Trennung1Als mein mann damasl um Hilfe der Ältesten bat was er tun sollte , sagte man ihm ja man mische sich in Eheangelegenheiten nicht ein.So musste er allein das durchstehen. Erst nach 7 Jahre alleinsein haben wir uns kennengelernt!und dann noch 2 Jahre gewartet bis die Scheidung durch warund ich erst dann zu ihm gezogen bin von Schleswig-Holstein nach NRW.

  • Alois
    Oktober 28, 2011

    Liebe Schwester Ruth

    Du hast geschrieben: “ mein Mann möchte nicht ausgeschlossen werden wir lieben beide Jehova!“

    Mache Dir bitte keine Sorgen um die Liebe zwischen Dir, Deinem Mann und unserem Vater Jehova und seinem Sohn. Es ist Jehova völlig egal ob Dein Mann ausgeschlossen wurde oder nicht. Ausschlüsse sind meistens ein Menschenwerk und kommen nicht von Gott. Schon immer wurden von der theokratischen Lehrorganisation diejenigen die Jehova treu geblieben sind verfolgt. Jesus sagte das selbst:

    Matth. 23
    33. Schlangen! Otternbrut! Wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?
    34. Deswegen siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und werdet sie verfolgen von Stadt zu Stadt;
    35. damit über euch komme alles gerechte Blut, das auf der Erde vergossen wurde, von dem Blute Abels, des Gerechten, bis zu dem Blute Zacharias‘, des Sohnes Barachias‘, den ihr zwischen dem Tempel und dem Altar ermordet habt.
    36. Wahrlich, ich sage euch, dies alles wird über dieses Geschlecht kommen.
    37. Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!

    Heute wird nicht wörtlich getötet und gegeiselt, aber geistig gesehen schon. Denn Schikanen und Gemeinschaftsentzüge entsprechen in der heutigen Zeit genau dem was Jesus sagte.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Oktober 28, 2011

    Hallo Ruth,
    das liest sich zusammengenommen für mich alles so, dass sie ihn loswerden WOLLEN. Und was sie wollen, dass setzen sie auch durch…ob er hingeht oder nicht.

    Für euch ist der Gedanke vielleicht noch neu…aber tatsächlich ist es so, dass jeder dem es wirklich um Gott und seinen Sohn geht, früher oder später die Wahl treffen muss, zwischen ihnen und der WTG. Ich denke, der Grund dafür ist, dass sie Dankbarkeit, Respekt, Gehorsam – ja sogar hingebungsvolle LIEBE für sich einfordern. Zumindest verstehe ich manche ihrer Formulierungen so… – Wer sein Gewissen vor Gott rein erhalten will, kann ihnen das garnicht geben, denn all dies steht nur dem Vater und Jesus Christus als unseren Herrn und Erlöser zu. Wer sich nicht zweiteilen kann und will, der MUSS irgendwann eine Entscheidung treffen.

    Die letzte Zeit kann man immer häufiger beobachten, dass unbequeme Brüder mit Schimpf und Schande hinausgejagt werden. Das ist schon bedenkenswert…wer weiß was sie noch so alles vor haben…da können sie keine kritischen und wachsamen Brüder brauchen.

    Doch grämt euch nicht darüber, dass es euch nun auch so ergeht. Vielleicht will euer himmlischer Vater ja, dass ein endgültiger Schlussstrich gezogen wird, damit ihr nur noch auf IHN und dem Christus vertraut.

    LG Ulli

  • Christin
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth,
    Deine Geschichte stimmt mich sehr traurig u d ich möchte Dir mein tiefes Mitgefühl aussprechen.
    Vielleicht hilft es Dir wenn Du Dir klar machst, daß das nicht wirklich unsere Brüder sind. Jesus hat geagt, daß wir sie an ihren Früchten erkennen können. Und solche Früchte sind tatsächlich faul. Keine menschliche Organisation kann uns das Leben schenken – nur Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

    Wenn sie Euch ausschließen hat das keine Auswirkung auf Euer Verhältnis zu Jehova und seinem Sohn.
    Auf keinen Fall solltet Ihr zu Dieser Hnrichtung gehen. Das erspart Euch durch eine Austrittserklärung aus Babylon hinauszugehen..
    Schone

  • Christin
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth,
    Deine Geschichte stimmt mich sehr traurig und ich möchte Dir mein tiefes Mitgefühl aussprechen.
    Vielleicht hilft es Dir wenn Du Dir klar machst, daß das nicht wirklich unsere Brüder sind. Jesus hat geagt, daß wir sie an ihren Früchten erkennen können. Und solche Früchte sind tatsächlich faul. Keine menschliche Organisation kann uns das Leben schenken – nur Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

    Wenn sie Euch ausschließen hat das keine Auswirkung auf Euer Verhältnis zu Jehova und seinem Sohn.
    Auf keinen Fall solltet Ihr zu Dieser Hnrichtung gehen. Das erspart Euch schon mal die Austrittserklärung aus Babylon der Großen.
    Schone Deinen Mann und sag nichts, weil es Die Sache auch nicht Wert ist.

    Schaue nach vorn und vertraue auf Jehova und seinen Sohn. verharre im Gebet und der Frieden Gottes wird Euer Geschenk sein und in Zukunft ewiges Leben
    ganz herzliche geschwisterliche Grüße und Jehovas Segen
    Christin

  • Sascha
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth,

    auch mich hat dein Kommentar mal wieder erschüttert, nicht so, dass es uns hier fremd vorkommt, aber es immer wieder zu hören, macht es nicht erträglicher. Ihr macht wirklich viel mit, aber ich kann euch nur von Herzen sagen, dass sich das Durchhalten doppelt und dreifach lohnen für euch wird. Jehova und Jesus werden euch aus diesem Tal wieder herausholen, und vielleicht ist mit deinem Kommentar hier der erste Schritt gemacht. Ich bin mir sicher, dass wir alle hier aufrichtiges Interesse aneinander haben, und durch diese Gemeinschaft, auch wenn es nur virtuell ist, werdet auch ihr eine Hilfe bekommen, um besser durch diese schwere Zeit zu kommen.

    Wenn es euch hilft, sind mit Sicherheit viele bereit, euch auch ihre persönliche Emailadresse zu geben, damit man sich auch auf diesem Weg ermuntern kann.

    Danke für deinen Mut, und das Herz, dass du dir gefasst hast, so ehrlich zu schreiben. Das hilft auch uns allen hier , uns auf das Wichtigste in unserem Leben zu konzentrieren, nämlich unseren Glauben an Jehova und Jesus und diesen gegenseitig zu fördern…

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Anna
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth,
    das ist alles sehr tragisch. Vor allem wenn ich überlege wie empfinden Gott hingegebene Christen wenn sie so etwas machen. Es geht leider nicht darum Jehova zu dienen sondern „die Versammlungen rein zu erhalten“.
    Dabei wird so unendlich viel unter den Teppich gekehrt wenn es nicht öffentlich bekannt ist, dann ist es plötzlich keine Sünde.
    Viel Kraft für euch beide und ich kann euch nur dringend raten:
    Ja nicht hingehen!
    Was ist aus der Anzeige wegen Stalking geworden? Hier in Deutschland gibt es rechtlich die Möglichkeit ein Kontaktverbot auszuzsprechen. D.h. diejenigen die euch bespitzeln dürfen sich euch nicht mehr nähern.
    Leider kostet das ja viel Geld. Normalerweise müßte man diese Angelegenheit einem Rechtsanwalt übergeben.
    Haltet fest zusammen!!!
    Liebe Grüße auch an alle anderen insbesondere die kranken Brüder
    Anna

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Liebe Anna, nachdem mein Mann die Anzeige aufgegeben hat und dann noch einige böse Anrufe bekam wurde es ruhig (endlich).Hätte er das nicht getan , dann hätten wir heute immer noch keine Ruhe!Manchmal fragen wir uns , ob wir überhaupt nochmal zur Ruhe gelangen?!Wir haben uns erst mal die Elberfelder Bibel zugelegtund lesen dort täglich drin. Liebe Grüße Ruth

  • Manfred
    Oktober 28, 2011

    Liebe Schw. Ruth,
    was Euch gerade widerfährt ist unglaublich. Doch wenn ich es richtig verstanden habe, geht ihr ja schon lange nicht mehr in die Versammlung, sonst hätten die Ältesten ja mit Euch Kontakt.

    Wenn dem so ist, dann laßt Euch bitte nicht aufreiben. Lest hierzu, was Jesus in Mat. 7:15-20 gesagt hat Zitat NWÜ:

    15 Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? 17 Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor; 18 ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen. 19 Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen.

    Wenn Ihr in der Versammlung keine vortrefflichen Früchte findet, dann liegt es daran das es dort keine gibt. Ihr liebt Jehova und Jesus aufrichtig, das alleine zählt. Diese Männer können Euch kein ewiges Leben geben, ja sie können es Euch aber auch nicht wegnehmen, von daher braucht ihr vor diesen auch keine Angst haben. Ich würde die Briefe das nächste mal ungeöffnet zurück gehen lassen und gar nicht drauf reagieren. Was können Sie Euch antun als Euch auszuschliessen? Wenn Ihr ehe keinen Kontakt mehr habt, ist das doch nur Säbbelrasseln.

    Ihr seid herzlich eingeladen hier auf Bruderinfo Zuflucht zu suchen. Wir versuchen hier das Wort Gottes hochzuhalten ohne die Wachtturm Lehren zu übernehmen. Einfach das reine Wort Gottes.

    Liebe Ruth, Du hast gesehen, wie schnell hier auf Deinen Hilferuf reagiert wurde. Ich seid hier sehr willkommen, ob ausgeschlossen oder nicht, denn das interessiert uns nicht. Jedes aufrichtigs Schaf Jesu wird hier gerne gesehen, egal welche Vorgeschichte es hat. Ermuntere Deinen Mann auch sich hier mal durch zu lesen und Ihr werdet erstaunt sein, wie viele Parallelen es ins unserer Leben gegeben hat.
    Ich bin freiwillig nicht mehr in die Versammlung gegangen und werde es auch wohl nicht mehr tun, denn ich fühle mich hier auf Bruderinfo in der Gesellschaft der anderen Schwestern und Brüder pudelwohl. Vielleicht könnt ihr in einiger Zeit das gleiche empfinden. Ich wünsche es Euch sehr. Leset einfach mal Phil. 4:13, das ist eine enorme Ermunterung.
    Ganz ganz herzliche Grüße Manfred

  • Alois
    Oktober 28, 2011

    Lieber Manfred

    Wie treffend steht doch in Hebr.10

    23. Laßt uns das Bekenntnis der Hoffnung unbeweglich festhalten, (denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat);
    24. und laßt uns aufeinander achthaben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken,
    25. indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei etlichen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen sehet.

    Genau das tun wir hier, das Zusammenkommen, wir tun es alle gerne und aus freien Stücken. Nicht weil es Tradition ist und weil sonst jemand Fragen stellt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Hallo Manfred, ich bin noch bis vor 2 jahren in meine Versammlung gegangen. Ich komme ja auch Schleswig-Holstein und mein Mann aus NRW . Da wir erst letztes Jahr geheiratet haben, bin ich erst dann zu ihm gezogen!Meinmann hatte ja versucht Kontakt zu Ältesten zu bekommen aber ohne Erfolg. Also hat man ihn schon im stich gelassen bevor wir uns überhaupt kannten!Gruß Ruth

  • Manfred
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth,
    ich weiß gar nicht was ich zu Eurer Situation noch sagen soll. Das ist alles sehr schlimm. Doch es bringt nichts, wenn man sich darüber immer Gedanken macht und sich vielleicht auch selbst Vorwürfe macht. Jesus hat in Mat. 7:21-23 in der NGÜ folgendes gesagt:

    Warnung vor Selbsttäuschung
    21 »Nicht jeder, der zu mir sagt: ›Herr, Herr!‹, wird ins Himmelreich kommen, sondern nur der, der den Willen meines Vaters im Himmel tut.
    22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ›Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namen prophetisch geredet, in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunder getan?‹
    23 Dann werde ich zu ihnen sagen: ›Ich habe euch nie gekannt. Geht weg von mir, ihr mit eurem gesetzlosen Treiben!‹«

    Ich finde die Überschriften in der NGÜ immer so treffend. Warnung vor Selbsttäuschung. Das bezieht sich aber nicht auf Euch, sondern auf diejenigen, die bei Euch eine Komitee Verhandlung abhalten wollen. Man könnte den Bibeltext noch um folgendes ergänzen:

    Herr Herr, haben wir nicht in Deinem Namen viele (vermeintlich) reuelose Sünder aus der Versammlung ausgeschlossen?

    Diese Ältesten gehen zwar umher wie reißende Wölfe, aber im Grunde sind das nur feige Hunde (Angstbeißer). Wisst Ihr was ein Angsbeißer ist? Das ist ein Hund, der zwar bellt aber nicht beißt, es sei denn Du wendest ihm den Rücken zu, dann kommt er von hinten und beißt Dir in die Wade. Weil das aus seiner Sicht die Möglichkeit ist um ungeschoren jemanden verletzen zu können.

    So ist es auch bei diesen Brüdern, die haben wahrscheinlich schon lange keinen mehr ausgeschlossen und geniessen es förmlich wieder jemanden niederzudrücken. Doch sind das noch die Jünger Jesu, die doch Liebe untereinander haben sollten? Bestimmt nicht. Jesus hat damals zu den Pharisäern gesagt, Ihr stammt aus Eurem Vater dem Teufel. Und diese Machenschaften kennzeichen auch sie eindeutig zu Handlangern des Teufels.

    Wenn Ihr aufrechten Hauptes aus dieser Sache herauskommen wollt ohne daran zu zerbrechen, dann müsst Ihr eine Möglichkeit finden aus der Opferrolle herauszukommen. Angriff ist die beste Verteidigung. Das sind solche nicht gewohnt. Man muss Ihnen fest entgegentreten ohne eine Spur von Angst zu zeigen und das wird sie so verunsichern, dass sie gar nicht mehr wissen wie sie darauf reagieren sollen.
    Es gibt noch ein gutes Sprichwort:
    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert!

    Wenn ihr damit leben könnt, das sie Euch halt ausgeschlossen haben und es Euch nichts mehr ausmacht, dann könnt ihr wieder anfangen Euer Leben zu geniessen, weil ihr dann frei seid von Regeln und Zwängen, die diese vermeintlichen Hirten Euch auferlegt haben. Ihr werdet die Wahrheit des Christus erkennen und die Wahrheit wird Euch freimachen.

    Seid froh, dass ihr es rechtzeitig hinausgeschafft habt. Viele Brüder sitzen noch in den Versammlungen und wissen gar nicht, dass Off. 18:4 auf sie zutrifft. Ihr seid somit zwangsweise hinausgegangen, aber wichtig ist, ihr seid hinausgegangen.

    Und noch etwas, nehmt Euch Jesus als Beispiel. Er wurde von seinem eigenen Volk als Verbrecher und Gottelästerer umgebracht. Hat er dagegen was unternommen? Nein, er hat es gedulig über sich ergehen lassen und wir dürfen nicht vergessen. Wenn er gewollt hätte, dann wären 1 Mill. Engel auf der Erde aufmaschiert um ihn zu retten. Wir wissen, was schon ein Engel anrichten kann. Aber er hat sie nicht gerufen. Obwohl das zweitgrößte und mächtigeste Wesen im Universum hat er sich so demütigen lassen, für seinen Vater und vor allem für uns, weil er uns so sehr liebt.

    Liebe Ruth, macht Euch frei von der Versammlung und lest Euch hier auf Bruderinfo mal durch die ganzen Vorträge und Kommentare und ihr werdet erkennen, dass es gut ist das ihr dort raus seid.
    Dann wendet Euch wieder dem Worte Gottes zu, denn da stehen soviele erbauende Gedanken, vor allem liebevolle Gedanken, die uns ermuntern sollen. Und mit jedem Tag der vergeht, wird es Euch besser gehen.
    Wie auch alle anderen es schon gesagt haben, ihr seid ganz herzlich willkommen in unserer virtuellen Versammlung. Hier drückt Euch niemand mehr nieder, denn hier geht man mit gegenseitigem Respekt miteinander um und das obwohl wir uns nicht mal persönlich kennen, ja sogar anoym schreiben. Gibt es einen besseren Beweis dafür, welcher Geist hier wirkt?

    Ich wünsche Euch alles gute, dass ihr ganz schnell wieder auf die Beine kommt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Barbara
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth!

    Das was Deinem Mann und Dir passiert ist empörend!
    Liebe Ruth Ihr habt mein Mitgefühl und ich werde für Euch beten, dass Ihr die Kraft erhalten mögt, dass alles durchzustehen ohne daran zu zerbrechen.
    Zu Deiner Frage ob ein Rechtskomitee eine Entscheidung treffen kann, ohne den Betroffenen vorher gehört zu haben: Ja.
    In dem Handbuch für Älteste, Hütet die Herde Gottes, heisst es auf S. 83 Abs. 10 : FALLS DER BESCHULDIGTE DEN ÄLTESTEN MITTEILT, DASS ER AUF KEINEN FALL VOR DEM RECHTSKOMITEE ERSCHEINEN WIRD, KANN DAS RECHTSKOMITEE DAS VERFAHREN OHNE EINE WEITERE LADUNG IN SEINER ABWESENHEIT DURCHFÜHREN( siehe 7:29 bedeutet Kapitel 7, Absatz 29)
    da steht: FALLS DER REUELOSE MISSETÄTER NICHT ZUR RECHTSKOMITEEVERHANDLUNG KAM…
    heisst, dass jeder der nicht zur Verhandlung erscheint auch wenn ein triftiger Grund vorliegt, wie im Falle Deines Mannes, ein reueloser Sünder ist, dem die Gemeinschaft entzogen werden muss.
    Im Grunde genommen steht das Urteil in seinem Fall ja schon fest, dass alles ist nichts als ein Schauprozess.

    Ich wünsche Euch viel Kraft und von Herzen alles Gute,

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Liebe Barbara, ich denke nicht, das mein Mann ein reueloser Missetäter ist!Der Missetäter in diesem Fall ist eher seine Exfrau!

  • Barbara
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth!

    Das denke ich auch, ich habe lediglich darauf hinweisen wollen,
    wie die Gesellschaft denkt und alle Ältesten die ihr nachlaufen.
    Ihr habt nichts getan, weswegen ihr Euch vor Gott schämen müsstet.
    Es tut mir leid, dass meine ungeschickte Ausdrucksweise Euch noch zusätzlich Leid zugefügt hat. Bitte verzeiht.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    Liebe Barbara, nein, Du hast uns kein Leid zugefügt! Ich wollte nur damit ausdrücken das er ja kein Missetäter ist! Das war nicht gegen dich gerichtet!Alles ist gut was Du geschrieben hast !

  • Alois
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth

    Ich kann mich nur den Frank, Matthäus, Ulli und Christin anschließen. Es ist eine verachtende Menschenherrschaft, was da veranstaltet wird. Diese Herrschaft hat nichts mit Jehova oder Jesus zu tun. Natürlich ist Dein Mann noch nicht ausgeschlossen, aber es gibt eine Vielzahl von ähnlichen Fällen, dass sie das tun werden. Egal ob ihr jetzt antwortet oder nicht, das Ergebnis ist dasselbe.

    Ehrlich gesagt, ich würde auch nicht antworten, es sind keine Brüder im Sinne der Liebe und Barmherzigkeit, ihr seid ihnen keine Rechenschaft schuldig. Du hast die Situation dargelegt und Jehova und sein Sohn kennen Eure Herzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unser Vater nicht weiß wie die Situation war und dass er egal was passiert ist, nicht vergibt.

    Schaue Dir mal an, was David an schlimmen Dingen angestellt hat, zuerst hat er einem Mann die Frau Bathseba ausgespannt, dann auch noch dafür gesorgt, dass der Mann der Bathseba bei einem Angriff im Krieg an vorderster Front steht, damit er höchstwahrscheinlich getötet wird, was dann auch geschah. Wie hat Jehova reagiert? Er hat ihm verziehen, der erste Sohn dieser Beziehung musste sterben, aber Salomo wurde sogar zum größten König aller Zeiten.

    Dann kommen die Ältesten und schließen wegen solchen und anderen Geringfügigkeiten die Brüder und Schwestern aus. Unser Vater im Himmel und sein Sohn sind denen gegenüber die an sie glauben, immer bereit zu vergeben. Egal was passiert ist, nur der Glaube errettet und der Nichtglaube verurteilt!

    Die Ältesten wollen die Versammlung rein halten, merken dabei nicht dass sie mit ihrem harten menschlichen, oder manchmal sogar teuflischen Verhalten und den vielen falschen Lehren der Organisation, längst alle geistige Hurerei betreiben. Die Bibel ist hauptsächlich ein geistiges Buch. Aber die Organisation legt das was ihr gut passt wörtlich aus. Das was ihr nicht passt legt sie dann wieder geistig aus.

    Wenn in der Bibel von Ehebruch die Rede ist, dann ist nach meinem Verständnis, immer der geistige Ehebruch gemeint. Jeder Zeuge geht mir der Taufe eine geistige Ehe mit Jehova und Jesus ein. Kaum ist die Taufe um, dann glauben die menschlichen „Ehepartner“ sie seinen der Organisation verpflichtet. Aber damit begehen sie geistige Hurerei und Ehebruch! Denn wir sind auf Jesus getauft und nicht auf die Organisation. So einfach ist das, der fleischliche Ehebruch widerspricht zwar dem Gebot der Nächstenliebe, hat mir dem Ehebruch der in der Bibel genannt ist, nichts zu tun. Wenn man die Nächstenliebe als Gebot respektieren würde, dann würde Dein Mann nicht vor das Komitee geladen werden.

    Somit sind nicht Du oder Dein Mann Ehebrecher, sondern die Ältesten, denn sie haben durch den blinden Gehorsam an die Organisation die geistige Ehe mit unserem Vater und seinem Sohn gebrochen.

    Euch kann ich nur raten: Betet, liest täglich in der Bibel (nicht die NWÜ), glaubt an Jehova, seinen Sohn und die Verheißung. Bei uns seid ihr willkommen, gerne hören wir wieder von Dir.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth,

    es ist einfach nur noch schockierend was du hier beschreibst. Ihr habt beide mein Mitgefühl und die Gewissheit, dass ihr nicht alleine seit mit euren Gedanken und Emotionen. Ich kann mich meinen Vorrednern eigentlich nur anschließen: Betet zu Jehova, lest in der Bibel (Psalmen, Hiob, Johannes-Evangelium), haltet zusammen und lasst euch euer Leben nicht zerstören von Wölfen im Schafspelz.

    Auch von mir die eindeutige Empfehlung NICHT zur irgendeinem Gespräch mit mehr als 1 Ältesten oder gar zu einer unbiblische Komitee-Verhandlung gehen. Das würde dir und vor allem deinem Mann wahrscheinlich den Rest geben! Selbst ein Brief in dem man seine Ablehnung zum Ausdruck bringt würde bedeuten, dass man ihnen geistliche Autorität zugesteht, die sie aber nicht haben.

    Psalm 12:6,7

    „Der Herr antwortet: »Weil den Hilflosen Gewalt angetan wird und die Armen leiden, will ich eingreifen, um sie zu retten, ich will denen helfen, die sich danach sehnen!«
    7 Die Zusagen des Herrn sind echt wie Silber, das im Ofen sieben Mal gereinigt wurde.“

    Ps. 22:25

    „Denn er hat die Augen nicht vor dem Leid des Bedürftigen verschlossen. Er hat sich nicht abgewandt, sondern hat seine Hilferufe gehört.“

    Hier habe ich auch einen Text gefunden, der sehr gut zu eurer Situation pass:

    Ps. 35:11-28

    „Falsche Zeugen sagen gegen mich aus und legen mir Dinge zur Last, die ich nie begangen habe.
    12 Sie vergelten mir das Gute, das ich tue, mit Bösem. Ich bin krank vor Verzweiflung.
    13 Als einer von ihnen krank war, sorgte ich mich um ihn. Ja, ich fastete und betete für ihn.
    14 Ich verhielt mich so, als ob er mein Freund oder Bruder wäre. Ich trauerte um ihn, als beweinte ich meine eigene Mutter.
    15 Doch jetzt freuen sie sich darüber, dass ich in Not bin, und verbünden sich gegen mich. Menschen ziehen über mich her, die ich nicht einmal kenne, und hören nicht auf, mich zu verleumden.
    16 Spötter sind es, die mich verhöhnen und verfluchen und mit den Zähnen gegen mich knirschen.
    17 Wie lange noch, Herr, willst du all dem untätig zusehen? Rette mich vor ihren Anschlägen und beschütze mein Leben vor diesen jungen Löwen!
    18 Dann will ich dir vor der ganzen Gemeinde danken und dich vor dem ganzen Volk loben.
    19 Lass nicht zu, dass meine Feinde sich über mein Unglück freuen und dass die, die mich ohne Grund hassen, schadenfroh über mich lachen.
    20 Sie stiften nicht Frieden, und Unschuldige verleumden sie,
    21 Sie schreien, als hätten sie mich Böses tun sehen. »Haha, da haben wir es!«
    22 Herr, du weißt es. Schweige nicht länger dazu! Herr, verlass mich nicht!
    23 Greif doch endlich ein und nimm dich meiner an, mein Gott und Herr.
    24 Herr, sprich mich frei von jeder Schuld nach deiner Gerechtigkeit. Dann können meine Feinde nicht länger über mich und meine Not lachen.
    25 Sie sollen niemals sagen dürfen: »Wir haben erreicht, was wir wollten. Wir haben ihn vernichtet!«
    26 Mögen die, die sich über meine Not freuen, bloßgestellt und verstoßen werden. Mögen die, die jetzt über mich triumphieren, in Scham und Schande versinken.
    27 Denen aber, die zu mir hielten, schenke Freude, damit sie immer wieder sagen: »Groß ist der Herr, der seinem Diener mit Freuden zu Hilfe kommt.«
    28 Dann will ich allen Menschen von deiner Gerechtigkeit und Güte erzählen und dich den ganzen Tag loben.“

    Schreibe dir so wie jetzt alles von der Seele, entweder hier oder privat. Vielleicht gibst du auch deinem Mann ein paar Artikel hier von Bruderinfo oder du lässt ihn einige Kommentare hier selbst lesen.

    Niemals aufgeben!

    LG
    Dennis

  • Aaron
    Oktober 28, 2011

    Hallo Ruth,
    ich kann mich den Kommentaren der anderen nur anschließen. Man weiß gar nicht, was das richtige Wort ist um das auszudrücken, was man bei dem Lesen dieses Berichts empfindet. Ich habe schon viele ähnliche Berichte gelesen und gehört, aber das ist wirklich der Gipfel. Gemeinschaftsentzug in Abwesenheit ist durchaus üblich und auch so vorgesehen. Aber wirklich treffen tut eine eine solche Entscheidung nur, wenn man Wert legt auf das Urteil der Ältesten; ansonsten könnte euch das ja sonstwo vorbei gehen 🙂 !! Oder wie Paulus sagt,“ es ist für mich etwas Geringes von euch beurteilt zu werden“ (finde momentan den Vers nicht). Ich habe gemerkt, dass es nicht so wichtig ist, welches Etikett man bekommt (KA, Ältester, Ausgeschlossener, usw.) das ist was für Menschen die ihren eigenen Verstand nicht benutzen möchten. Die sind dann froh, wenn jemand überall Etiketten verteilt damit man sich besser orientieren kann. Paulus sagt weiter, „der mich aber beurteilt ist Gott“; und das sollten wir genauso sehen. Solange ihr beide vor Gott mit einem ruhigen Gewissen und nach bestem Wissen handelt, könnt ihr mit erhobenem Haupt durchs Leben gehen. Wenn das für einige ein Grund ist euch nicht mehr zu grüßen und aus dem Weg zu gehen, na ja, was soll man über solche Menschen noch sagen. Ihr habt EINEN Herrn, vor dem ihr steht oder fallt. Was irgendwelche selbsternannte Könige sagen oder denken oder entscheiden hat nichts mit der Realität zu tun und vor allem nichts mit eurem Verhältnis zu eurem Schöpfer. Lasst euch durch solche Handlungs- und Denkweisen nicht erschüttern. Hört sich leicht an, ist es auch, wenn man sich emotional distanziert hat von der Organisation und ihren Machenschaften und gelernt hat sich wirklich an Gott und Jesus zu orientieren. Ich wünsche euch beiden viel Kraft. Lasst euch nicht entmutigen. Ich bete für euch (und bin dabei bestimmt nicht alleine)!
    Liebe Grüße
    Aaron

  • Michael
    Oktober 28, 2011

    Hallo Ruth und Mann, seid beide recht herzlich willkommen im Kreis der geschlagenen und geschundenen Brüder Jesu.In brüderlicher Liebe seid umarmt mit echter Zuneigung zu euch.Ihr habt eine große Prüfung zu durchstehen,aber, wie es ein anderer Bruder bereits ausgedrückt hat,ihr seid nicht alleine,hier bei BI werdet ihr euer Herz ausschütten können und dafür Verständnis bekommen.Auch ich möchte euch den Rat geben,tragt euer Anliegen immer wieder Jehova vor,er hört euch zu jeder Tages-u.Nachtzeit zu, er kennt eure Probleme und er wird den Ausweg schaffen
    ( Psalm 46:1-7)Ihr seid nicht verpflichtet auf die Anfragen der Ä zu reagieren,ignoriert sie so wie sie euch die letzten Jahre ignoriert haben.Denkt daran,Jehova ist der 3.in eurem Bunde,nicht Menschen.Vertraut auf Jehova mit eurem HERZEN und er wird euch führen und leiten,auch wenn es manchmal etwas dauert.Den meisten hier ging es besser als sie sich von der WTG ansonderten und sich vermehrt der Bibel und dem persönlichen Gebet widmeten.Seid herzlich gegrüßt und lasst mal wieder was von euch hören,euer Bruder Michael

  • Ruth
    Oktober 28, 2011

    An Alle hier in bruderinfo, ich war zu tiefst bewegt , für all die lieben Kommentare und vor allem das Verständnis!Ich bin nicht so leicht zum weinen zu bringen aber ich muss euch sagen ich habe rotz und Wasser geheult , als ich all eure Kommentare laß!Mein Mann und ich sind so froh , das wir Euch hier gefunden haben und nicht alleine sind!Ich habe mich in der Theokratie immer eingesetzt und habe das stets für Jehova getan und ich weis er wird uns nicht vergessen.Mein Mann und ich schauen täglich hier rein und reden manchmal bis tief in die Nacht über die Kommentare. Endlich haben wir das Gefühl das es wirklich noch Liebe unter Brüdern gibt und zwar aufrichtige und nicht Vorgeheuchelte!Wir haben uns inzwischen die Elberfelder Bibel zugelegt die ist wunderbar!Ich werde Euch berichten wie das mit meinem Mann ausgeht denn diese sogenannte Komiteesverhandlung findet ja noch statt und er wird dort nicht hingehen!Ich habe diesem Bruder, der uns den Brief Abends in unseren Briefkasten gesteckt hat, ohne bei uns zu klingeln also heimlich(finde ich sehr feige denn wir sind ja Brüder)einen Brief geschrieben und ihm mitgeteil das dies einem sogenannten Indiezienprosess gleichkommt, da diese Ältesten ja nie mit meinem Mann gesprochen haben und auch nicht seine Exfra befragt haben!Mir steht dieser sogenannte Komiteesprozess bis zum Hals.Diese Ältesten haben doch schon entschieden wozu dies ganze Prozedere?Da ich ja nicht ausgeschlossen werde , sondern nur mein Mann, und ich weiterhin versuche in eine Versammlung zu gehen , ist es für meine Mann , und auch mich sehr unschön!Da sitzt man dann hinten in einem Raum , wird nicht beachtet . Dann stellt man irgendwann einen Antrag auf Wiederaufnahme und gestern biste noch der böse Bruder und kaum ist man wieder aufgenommen , kommen alle an klopfen einem auf die Schulter und freuen sich wie blöd, so eine Heuchelei möchte ich mir ersparen!Vielleicht werde ich ab und zu mal einen Kongress besuchen und mich über gewisse Brüder aufregen die mir ja so aufmunternde Worte mit auf den Weg geben wollen?!Die können sich das ersparen und weiterheucheln aber ohne mich!

  • Martin
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth,
    auch ich heisse Dich herzlich willkommen. Du hast offensichtlich vieles gemeinsam mit der biblischen Ruth, die zu Ihrer Schwiegermutter sagte, Dein Gott ist mein Gott und Dein Volk ist mein Volk.Man spürt aus Deinen Kommentaren die Liebe zu Jehova und zu seinem lieben Sohn Jesus Christus. Möge das auch so in Eueren Herzen ungebrochen bleiben.

    Dennoch erlaube ich mir aus meiner Erfahrung heraus, dich auf einige zukünftige Erlebnisse hinzuweisen und begründe dies auch. Die Begründungen sind nicht meine Überzeugung, sondern ich weiss, wie diese Vorgänge in der Versammlung der Zeugen Jehovas gesehen werden. Deshalb benötigt Ihr in den kommenden Wochen, Monaten vielleicht auch Jahren einen starken Glauben. Er wird geprüft und es ist auch sehr wichtig, dass Ihr beide, Du und dein Mann euch nicht auseinander diffidieren lasst. Sei auch nicht überrascht, wenn Du die nächste bist, nach der Behandlung mit Dei9nen Mann , denn wenn er als Ehebrecher ausgeschlossen wird, bist du ja daran nicht unbeteiligt.

    Doch nun zu den Fakten aus der Sicht der SKLAVEN-ORGANISATION:
    Wenn Dein Mann nun das 3. Mal vorgeladen wurde, wird in seiner Abwesenheit ein Gemeinschaftsentzug beschlossen. In irgend einer Weise, wahrscheinlich telefonisch oder durch einen Besuch wird man Euch dies mitteilen. Damit beginnt für Dich eine neue Odysee, falls ihr weiterhin die Zusammenkünfte besucht. Ist ersichtlich, dass du weiterhin zu Deinem Mann stehst, werden sich die Brüder automatisch auch von dir distanzieren. Sie grüßen dich zwar und dann beginnt ein unfassbarer Spagat zwischen dir und den Brüdern. Neben dir sitzt dein Mann. Dich begrüssen sie, ihn nicht. Richtige heuchlerische Theaterspiele werden absolviert. Etliche wissen auch garnicht richtig wie sie sich verhalten sollen. Damit sie ja keine Fehler machen, ignorieren sie lieber auch dich. Aber denke immer daran, Jehova und der Christus sie stehen mit ihrer stärken Machtfülle hinter dir und vergessen nicht deine Liebe und Hingabe zu Ihnen.

    Warum wird Dein Mann ausgeschlossen?
    Nun wahrscheinlich besucht er schon längere Zeit nicht die Zusammenkünfte und ist ein sogenannter „Untätiger“. Also in seinem gesundheitlichen Zustand, in seiner Niedergeschlagenheit versäumte er aus Sicht der Ältesten, seinen Glauben zu stärken und die wichtigste Tätigkeit für einen Z.J., den Predigtdienst zu verrichten. Glaube ohne Werke sind tot.
    In diesem Zusammenhang ist wahrscheinlich auch kein Beweis, gestützt durch zwei Zeugen, eingebracht worden, dass seine Exfrau zuerst den Ehebruch beging. Da er dies den Ältesten wahrscheinlich auch nicht mitgeteilt hat, hat er gezeigt, dass er mit ihnen nicht vertrauensvoll zusammengearbeitet hat. Als Lohn dafür steht er nun am Pranger und wird des Ehebruchs bezichtigt. Untermauert wird dies dann noch durch die Tatsache, dass er der Vorladung nicht Folge leistet und damit die Ältesten missachtet. Dies muss zwangsläufig zum GM führen. Dahilft auch keine Berufung, denn das Berufungskomitee wird dies immer als Reuelosigkeit bewerten.

    So wünsche ich Dir weiterhin die Kraft unseres himmlischen Vaters. Sicherlich wird sich noch vieles in den nächsten Wochen in Eueren Gedanken Ordnen.

    Liebe Grüße Martin

  • Walter
    Oktober 28, 2011

    Hallo Martin,

    schön wieder einen Kommentar von Dir zu lesen.
    Im Zusammenhang mit den subliminals in der Wt Literatur, habe ich ganz
    gespannt und mit großem Interesse Deine Kommentare diesbezüglich verfolgt.
    Irgendwo hab ich abgepeichert, daß Du noch einen Kommentar diesbezüglich in Verbindung mit dem Abendmahl hier reinstellen möchtest.Da hast Du mein Interesse geweckt.Oder hab ich etwas falsch verstanden ?

    Schreibst Du den noch ?

    Liebe Grüße

    Walter

  • Christof
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth, mir tut es auch total leid, was euch dort wiederfahren ist und wünsche euch viel Kraft das ihr das ertragen könnt. Ein ganz ganz kleiner Trost mag auch sein, dass euer Fall kein Einzelfall ist. Solange du in der VS funktionierst ist es gut. Aber so kümmert sich keiner dieser arroganten Ältesten um einen (wir sind die „guten“, du der „böse“). Hab es auch am eigenen Leib verspürt, nach Wochen (!) der Trennung und Auszug hat sich einer erbarmt meine Ex zu fragen, ob ich länger arbeiten muss… hahaha.. Nachdem er dann erfahren hat, das ich „weg“ war, hat sich kein Schwanz darum gekümmert ! Sorry, dass ich nicht lüge, es wollte einer wissen, wo ich nun wohne, damit auf der Verkündigerkarte eingetragen ist, in welche Versammlung ich gehöre. Kein „wie geht`s „, oder sonstige Hilfe. Das interessierte keinen. Aber, nach über einem Jahr, als sie was gehört hatten, standen zwei Häuptlinge auf der Matte, weil mein Verhalten nicht dem eines Z.J. entsprach.. einfach nur lächerlich.
    Liebe Ruth, lasst euch davon nicht ärgern und fertig machen, v.a. nicht das Verhältnis zu Jehova belasten. ER ist bestimmt genauso bestürzt !! Ich kann euch so keinen Rat geben, nur, lasst euch auf keine Diskussion ein. Wie bereits zitiert, steht für sowas auch eine Regel im Ältestenbuch. Sagt/schreibt ihnen, dass ihr beide nichts falsches getan habt (sie müssen dann beweisen) und sie sollen euch in Ruhe lassen. Bei mir hat noch geholfen, dass ich ihnen „gedroht“ habe, mich an die Öffentlichkeit zu wenden (falls das jmd schreibt, muss Selters eingeschaltet werden und dann werden sie vorsichtiger). Normalerweise müssen sie auch bei psych. Problemen vorsichtiger sein und sich an Selters wenden, aber wer weiß, woran sich diese herzlosen Typen erfreuen…
    Wünsch euch alles Gute !!! LG Christof

  • Svenja
    Oktober 28, 2011

    Liebe Ruth,

    ich weiß genau, wie ihr euch fühlt. Meine Familie hat Ähnliches durchgemacht von der Verfahrensweise her, nur ging es da um meinen Bruder. Der sogar zur Versammlung gegangen ist und dessen Wiederaufnahme dennoch abgelehnt wurde, obwohl er immer da war. Mit der Begründung, mein VATER (!) sei nicht demütig genug. Mein Bruder selbst konnte also gar nichts tun und man versuchte durch ihn meinen Vater zu erpressen.
    Es ist unglaublich, wie die Ältesten vorgehen. Mein Bruder hatte in der Zeit sogar einen Hörsturz, weil der Stress so groß war.

    Und dennoch kann ich dir Mut machen. Im Nachhinein war es das beste, was passieren konnte (außer dem Hörsturz natürlich), denn der Stress hat sich gelohnt. Wir haben wirklich zu Jesus gefunden und ihn als unseren HERRN erkannt und das ist etwas, das kann dir nie wieder jemand nehmen. Kein Ältester und auch sonst kein ZJ. Auch wenn man es zuerst nicht meint, aber man wird dadurch frei. Es wirkt wie das Gegenteil, aber in Wahrheit ist es Freiheit. Habt also Mut, weiterhin an Gott festzuhalten, er wird euch den richtigen Weg zeigen und euch in die Freiheit führen. Enttäuschen können einen nur Menschen, aber niemals Gott!
    Ihr macht es genau richtig, wenn ihr in der Bibel lest. Das wird euch Kraft geben und ihr werdet darüber hören, was Gott euch zu sagen hat.
    Ich schließe euch in meine Gebet ein und wünsche euch viel Kraft!

    Svenja

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Zu deinem Kommentar von heute liebe Ulli diese Feststellung aus GW:

    Römer 2:1
    Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, jeder der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe.

    Römer 3:10
    „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer;

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Im WT 12/2011 wird ein Thema abgehandelt was erneut die Selbstgerechtigkeit herausstellt und nicht die Barmherzigkeit deren sich die LK schuldig macht.

    Es geht um diesen Artikel:
    Der Gottesname UND ALFONSO DE ZAMORAS BEMÜHEN UM GENAUIGKEIT

    Die LK lobt einen Mann Gottes der als Jude wegen seiner Herkunft als Jude bedrängt und verfolgt wurde – er hat den jüdischen Glauben „geopfert“ und sich zum katholischem Glauben bekannt. Er wurde arg unter Druck gesetzt. Nach heutigem Maßstab und Ansicht der LK ist er eigentlich EIN ABTRÜNNIGER !!!

    An die leitende Körperschaft möchte ich deshalb die Fragen richten:

    1. WARUM WERDEN VON EUCH – H E U T E – MENSCHEN DIE SICH ZU JESUS BEKENNEN TROTZDEM VERFOLGT UND ALS BÖSE ABTRÜNNIGE AUSGESCHLOSSEN?

    2. Ich erinnere an die Schwester aus der Schweiz die sich auch (wie Zamora an den Papst) an ein Glied der LK an Br. Lösch gewandt hat und in aller Härte und Unbarmherzigkeit abgewiesen wurde. Der Grund sie hat mit einer Mitbewohnerin im gleichen Haus gesprochen die Ausgeschlossen war und wurde deshalb edenso ausgeschlossen.

    Es wurden schon mehrfach im WT solche wertvolle geschichtliche Vorbilder beschrieben. Interessant auch hier spielte DER HASS eine entscheidende Rolle dessen sich die LK durch ihre Belehrung schuldig macht !!! Die Frage muß gestellt werden:

    WARUM NEHMT IHR EUCH SELBST KEIN BEISPIEL DARAN?

    Wie sagte Paulus:
    Du der du andere belehrst – lehrst dich selbst nicht?

    tlw. Zitate aus WT 1.12.11 S.18

    Trotz dieser günstigen Bedingungen begab sich damals jeder, der sich an die Übersetzung der Bibel heranwagte, auf gefährliches Terrain. 1492 eroberte das katholische Heer von König Ferdinand und Königin Isabella das letzte maurische Reich auf spanischem Boden. Wie schon erwähnt, wurden noch im selben Jahr alle nicht getauften Juden des Landes verwiesen.

    Ein ähnliches Edikt erging zehn Jahre später dann auch gegen die Muslime. Damit wurde der Katholizismus zur Staatsreligion, die keine Nebenbuhler duldete.

    Wie es Bibelübersetzern in diesem gewandelten religiösen Klima erging, wird am Beispiel Alfonso de Zamoras deutlich. Obwohl er sich zum Katholizismus bekannte, war der spanische Klerus nicht willens, seine jüdische Herkunft zu übersehen. Gegner machten es Kardinal Cisneros zum Vorwurf, dass er für seine Polyglottenbibel die Fachkenntnisse jüdischer Konvertiten heranzog. Diese Angriffe setzten Zamora sehr zu. In einer Handschrift, die in der Universität Madrid aufbewahrt wird, findet sich folgende Anmerkung von ihm: „Von allen meinen Freunden, die sich in Feinde verwandelt haben, verlassen und GEHASST, finde ich weder für meinen Geist noch für meine Fußsohlen einen Ruheort.“

    Zamora litt so sehr unter Taveras Anfeindungen, dass er sich in seiner Verzweiflung an den Papst wandte. In seinem Brief hieß es:
    „Wir erbitten und erflehen von Eurer Heiligkeit, uns … zu helfen und uns vor unserem Feind zu schützen, dem Bischof von Toledo, Don Juan Tavera, der uns Tag für Tag ohne Unterlass
    auf unterschiedlichste Art hart bedrängt. … Denn wir erleiden durch ihn große Pein, da wir in seinen Augen nurmehr wie Schlachtvieh sind. … Wenn sich Eure Heiligkeit dieses Gesuches
    annimmt, wird Jahwe Euch auf eurem Wege sicher wandeln lassen, auf dass sich Euer Fuß nicht stoße (Spr. 3:23).“

    Dank der Arbeit von Männern wie Zamora, die durch ihr Lebenswerk das Bibelwissen enorm vorangebracht haben, ist die Bibel heute
    so weit verbreitet. Wie Zamora ganz richtig erkannte, ist es für unsere Erlösung unerlässlich, Gottes Wort zu verstehen und danach zu leben (Johannes 17:3). Ende der Zitate

    Der Schlußsatz ist zwar falsch – zeigt aber erneut was ZJ als Grundlage der Erlösung sehen bzw. lehren und auf das wesentliche „vergessen“, wobei es nicht verkehrt ist Gottes Wort zu verstehen – trotzdem ist das unsere Grundlage für die Erlösung:

    Röm 10,10 Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung.

    oder:

    1. Kor. 15:1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht.

    Nochmals die Frage: WARUM werden Brüder und Schwestern die sich zu Jesus als ihrem Herrn bekennen hinausgeworfen?

    Worum geht es also: Ich will nicht die Gemeinschaft der ZJ wegen gewisser Irrtümer die sie wie andere ebenfalls haben, in Grund und Boden stampfen sondern mein Wunsch ist, daß alle christlichen Gemeinschaften sich mit gegenseitigem Respekt begegnen. Sie alle gehören nach meiner Überzeugung zu den „Fischen im Netz“ welche im Gleichnis Jesu erwähnt wurden.

    Es ist verwerflich SICH ALS DEN EINZIGEN WEG oder die EINZIGE Gemeinschaft zu sehen, der man anzugehören hat wenn man gerettet werden möchte. Entscheidend ist wohl etwas anderes wie obige Texte zeigen !!!

    Zum nachdenken und zum Aufruf der freien Diskussion bzw. des Gedankenaustausch!

    Liebe Grüße Matthäus

  • Alois
    Oktober 28, 2011

    Lieber Matthäus

    Wenn es nicht so wäre, würden sich die Propheten nicht erfüllen. Denn diese schlimmen Dinge stehen auch, oder vor allem im AT. Jehova hat auch das Herz des Pharao verhärtet, damit er erkennen musste, dass Jehova die Macht hat und nicht er. So wird es nach und nach auch der Organisation gehen.
    Es ist richtig immer wieder darauf aufmerksam zu machen wie Du es tust, damit sie nicht sagen können sie hätten nichts davon gewusst, aber es kann gemäßeren Propheten nur in Richtung Vernichtung der Organisation gehen.

    LG
    Alois

  • Anna
    Oktober 28, 2011

    Lieber Matthäus,
    Deine Frage warum Brüder die sich zu Jesus bekennen hinausgeworfen werden darf man auch mit der Tatsache beantworten, dass es einen Teufel gibt. Und dass dieser uns Menschen von Christus wegbringen will. Das ist sein Ziel, selbstgerecht ist er und unbarmherzig!

    1. Johannes 5:18-20 Basis Bibel sowie die Erklärungen in der Basis-Bibel dazu:

    18Wir wissen: Wer Gott zum Vater hat, sündigt nicht. Denn wer Gott zum Vater hat, schützt sich selbst und der Böse kann ihm nicht schaden.

    Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Sie kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.
    Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen.

    19Wir wissen auch: Wir kommen von Gott her. Aber die ganze Welt ist in der Gewalt des Bösen. 20Wir wissen aber zugleich: Der Sohn Gottes ist gekommen. Er hat uns die Augen geöffnet, damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist. Und wir leben in dem, der die Wahrheit ist – weil wir mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sind. Der ist der wahre Gott und das ewige Leben.

    Zurück zum Vers 18: Die Organisation redet uns im Gegensatz zu Vers 18 ein, dass Jehova nur der Vater für die Geistgesalbten ist. Und dass wir uns nicht selber schützen können. Allenfalls Freunde Gottes sind wird.
    So und daraus leitet man dann einen Organisationsanspruch ab. Und ich unterstelle jetzt keine böse Absicht. Irregeleitet merkt man möglicherweise gar nicht, dass Organisation ist ein System ist, dessen sich Satan bedient.

    Da der Teufel nicht wie Gott die Fähigkeit hat zu erschaffen, erreicht er sein Ziel am einfachsten dadurch, dass er die Menschen in Organisationen führt. Die ganze Welt hat er auf diese Weise unter seine Kontrolle gebracht. Eine handvoll Menschen regieren ein ganzes Volk und haben es unter ihrer Kontrolle. Völlig im Widerspruch zu Jehova. Er hat Organisation niemals so gewollt, aber zugelassen. Das lässt sich anhand vieler biblischer Beispiele zeigen, besonders bei Gottes Handlungsweise mit den Königen Israels. Deswegen war auch Gott von Anfang an dagegen, dass Israel von einem menschlichen König regiert wird. Aber das Volk wollte unbedingt von einem sichtbaren König regiert werden, wie die Nachbarvölker

    Jehova hat uns in seinem Bild erschaffen und in unser Herz und Sinn seinen Vorsatz eingepflanzt hat. In der Bibel heißt es doch auch: „alle die zum ewigen Leben richtig eingestellt waren wurden gläubig“ (Apostelgeschichte 13:48).
    Zu Verwirklichung von Jehovas Vorsatz ist keine Organisation notwendig. Ein simples Beispiel ist das Volk der Ameisen. Sie arbeiten perfekt zusammen, obwohl sie keinen Befehlshaber oder einen Arbeitsanweiser über sich haben.(Sprüche 6:6-9) Gott hat sie so geschaffen. Dies ist aus der Schöpfung Gottes nur eines von Millionen Beispielen. Sie sind weder organisiert, noch sind sie so geschaffen, dass sie eine Organisation benötigen. Die Natur ist so geschaffen, dass wir uns daran erfreuen können und wenn sie für uns immer noch eine Wohltat und eine Augenweide ist, obwohl die Menschen alles daran gesetzt haben sie zu zerstören, dann ist das kein Verdienst des Organisationsdenkens. Von Organisation beherrschtes Denken wirkt auf das Leben zerstörerisch.

    Wer will die Menschen auseinanderbringen? Wer ist respektlos? Für mich die Antwort auf deine Frage WARUM

    Jehova braucht niemanden fremdzubestimmen, er will keine Ja-und-Amen-sagenden Marionetten. Wer dann? Für mich bleibt da nur einer übrig.

    Viele liebe Grüße an alle aus ganz viel Nebel und trotzdem einen schönen Tag

    Anna

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Zur Thematik Selbstgerechtigkeit der Organisation möchte ich folgende Fakten zu einer aktuellen Behauptung im WT 1.12.2011 hier einstellen:

    Ist die Aussage im WT 1.12.11 Leserfrage ehrlich?

    Dort behauptet man tatsächlich ZJ würden NIEMALS Zeitangaben zur Vernichtung der bösen Menschen machen !

    Vielleicht einmal kurz wie ZJ diese Notwendigkeit der Ehrlichkeit beschreiben:

    w88 15. 2. S. 4 Was bedeutet es, ehrlich zu sein?

    Durch das, was wir sagen, wollen wir bestimmt den „Gott der Wahrheit“ nachahmen und nicht den „Vater der Lüge“ (Psalm 31:5; Johannes 8:44). Skrupellose Menschen mögen durch doppelzüngiges Gerede Tatsachen entstellen und andere täuschen. Doch wer seinen Nächsten belügt, liebt ihn nicht. Und Lügner haben keine Zukunft.

    Ist das nun eine glatte Lüge – ein verhelen was sie sind – soll man mit solchen Lügen nicht in der gleichen Härte vorgehen wie Jesus ? (ihr seid aus dem Vater der Lüge)

    Tatsache ist doch daß man für 1914 – 1925 – 1975 konkrete Jahreszahlen nannte in denen die Vernichtung/Harmagedon kommt!

    SIE klagen andere an, verurteilen sie und merken gar nicht das sie sich selbst das Gericht sprechen!

    w68, 15.11., S. 691: „Sollten wir… annehmen, dass im Herbst 1975 die Schlacht von Harmagedon vorüber sein…wird? Der Unterschied mag höchstens einige Wochen oder Monate, keinesfalls Jahre ausmachen. … Es ist nicht an der Zeit, mit dem Gedanken zu spielen, Jesus habe ja gesagt: „Von jenem Tag oder jener Stunde hat niemand Kenntnis… .“

    Vortrag von Konrad Franke, Leiter des deutschen Zweiges der Wachtturmgesellschaft; am 20.Januar 1968 in Hamburg:

    „Doch werden bestimmt welche sagen: … Die Gesellschaft … hat doch auch gesagt „es könnte sein“. Und das ist eigentlich eine Verfälschung des Sachverhalts! Wenn wir vom Jahre 1975 sprechen und … dass in diesem Jahr 6000 Jahre menschlicher Geschichte zu Ende sind, dann [hat] … die Gesellschaft nicht den geringsten Zweifel…! [Hat] … die Gesellschaft gesagt… „es könnte sein“…?

    Das hat sie nie gesagt! Das steht außer Zweifel fest! Wie kommt es…, dass wir diesbezüglich Zweifel hegen?

    Trauen wir dem Sklaven nicht mehr?

    Wenn … 1975 im Frühjahr die 1000 Jahre beginnen, dann dürfen wir doch wohl annehmen…, dass Harmagedon dann nicht nach dem stattfindet, … das gibt’s nicht. Das wissen wir doch wohl…!“
    Ende des Zitat!

    …und kurz nach 1975 war man dann wenigsten ehrlich ?

    w76 15. 10. S. 633 Abs. 15 Eine sichere Grundlage für unser Vertrauen

    Es ist aber nicht ratsam, unser Augenmerk auf ein bestimmtes Datum zu richten und alltägliche Dinge zu vernachlässigen, die wir als Christen normalerweise tun würden oder die wir und unsere Familie wirklich brauchen. … Falls jemand enttäuscht worden ist, weil er nicht diese Einstellung hatte, sollte er sich jetzt bemühen, seine Ansicht zu ändern, und sollte erkennen, dass nicht das Wort Gottes versagt oder ihn betrogen und enttäuscht hat, sondern dass sein EIGENES Verständnis auf falschen Voraussetzungen beruhte.

    Unser Königreichsdienst (englische Ausgabe), Mai 1974:

    „Das Ende des Systems ist so nahe… .Es erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen den Rest ihrer Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich eine schöne Art die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet.“

    Und auch damals nach 1914/1925 die gleiche Falschheit:

    Watchtower 1926, Seite 232:

    „Einige erwarteten, dass das Werk im Jahre 1925 enden würde, aber der Herr sagte das nicht. Das Problem war, dass die Freunde ihre
    Vorstellungen gegen jede Vernunft aufblähten…“

    yb75 S. 145 Vereinigte Staaten von Amerika (Teil 2)

    Das Jahr 1925 war für viele Brüder ein trauriges Jahr. Einige strauchelten; ihre Hoffnungen waren enttäuscht worden. Sie hatten gehofft, dass einige der ,alttestamentlichen Überwinder‘ auferstehen würden. Statt dies als eine ,Wahrscheinlichkeit‘
    anzusehen, lasen sie hinein, dass dies mit ,Sicherheit‘ kommen würde… .

    w80 15. 6. S. 17 Abs. 5 Wähle den besten Lebensweg

    Es wurden erhebliche Erwartungen bezüglich des Jahres 1975 geweckt. Es wurde damals und auch
    später erklärt, dies sei lediglich eine Möglichkeit.

    Wer vertraut einem Menschen der ihn mehrfach anlügt, dann wenn es herauskommt daß er gelogen hat mittels der nächste Lüge sich aus der Verantwortung stiehlt?

    Entscheidend ist doch wie Jehova darüber denkt – und darüber läßt er uns GOTT SEI DANK nicht im ungewissen!

    Hes.13: 6 Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: ‚So spricht der Herr!‘, obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe – und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse! 7 Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe.

    8 Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun!
    9 Drohend erhebe ich meine Hand, um euch zu strafen, ihr Lügenpropheten! Ich schließe euch aus meinem Volk aus

    Soll ich also weiterhin diesen falschen Propheten vertrauen?

    Vertraust Du ihnen?

    Die möglichen Folgen in den Worten von Paulus an die Korinther:

    …so könntet auch ihr davon abgebracht werden, einzig und allein Christus zu lieben und an ihn zu glauben.
    4 Ihr lasst euch leicht verführen. Wenn jemand daherkommt und etwas anderes über Jesus sagt, als wir euch gelehrt haben, dann schenkt ihr ihm bereitwillig Glauben. Ihr empfangt einen anderen Geist als den Geist Gottes und nehmt eine andere Botschaft an als die, die wir euch gebracht haben.

    Paulus führte auch diesen Kampf:

    Zwingt mich bitte nicht dazu, tatsächlich hart durchgreifen zu müssen, wenn ich zu euch komme. Auf jeden Fall werde ich entschieden gegen alle vorgehen, die mir allzu menschliche Absichten unterstellen. 3 Natürlich bin auch ich nur ein Mensch, aber ich kämpfe nicht mit menschlichen Mitteln.

    4 Ich setze nicht die Waffen dieser Welt ein, sondern die Waffen Gottes. Sie sind mächtig genug, jede Festung zu zerstören, jedes menschliche Gedankengebäude niederzureißen, 5 einfach alles zu vernichten, was sich stolz gegen Gott und seine Wahrheit erhebt. Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, weil wir ihm gehorchen wollen.

    6 In diesem Sinn werden wir auch jeden Ungehorsam strafen, aber zuerst müsst ihr als Gemeinde zum Gehorsam bereit sein.
    7 Seht doch den Tatsachen ins Auge! Ist jemand davon überzeugt, zu Christus zu gehören, dann soll er uns das nicht absprechen.
    8 Immerhin könnte ich noch für mich in Anspruch nehmen, dass Gott mir als Apostel besondere Vollmacht gegeben hat. Damit würde ich nicht einmal übertreiben. Doch mein Auftrag ist, euch zu helfen, nicht euch zu schaden.

    Mit diesem Gedanken hat er diese Worte an die Korinther beendet:

    18 Niemand ist schon deshalb ein bewährter Diener Gottes, weil er sich selbst empfiehlt. Entscheidend ist, dass Gott ihm ein gutes Zeugnis ausstellt.

    Und stellt er ihnen ein gutes Zeugnis aus? – nach Hes. 13:8 nicht!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Der darunter stehender Kommentar ist zwar der gleiche jedoch etwas überarbeitet – es haben sich beim kopieren Fehler eingeschlichen auch in der Formulierung habe ich einige Sätze geändert – bitte den folgenden löschen und diesen freischalten – DANKE ! (bitte danach diesen ersten Absatz löschen!!!)

    Ein OFFENER Brief an die VERANTWORTLICHEN Brüder von Selters und natürlich auch der LK von Brooklyn!

    In den letzten Wochen und Monaten werden die Brüder in den ZK auf eine Weise belehrt wo ich die berechtigte Frage stellen möchte:

    Ist dies die Lehre unseres Herrn Jesus wie auch seines Vaters oder finden wir in dieser Belehrung jenes bestätigt wovon die Bibel einen warnenden Hinweis in Apg. 20:28-30 gibt?

    Sollen wir unseren Herrn Jesus als Vorbild und Beispiel nachahmen oder einem Jehu bzw. Pinehas nachfolgen? Paulus hat uns geraten:
    Werdet meine Nachahmer wie ich Christi Nachahmer bin !!!

    Bewußt setze ich diesen Beitrag hier unter „BARMHERZIGKEIT oder Selbsgerechtigkeit“ und beziehe mich auch auf dieses Zitat von Bruderinfo:

    >>>Das Fundament des wahren Christentum dürfte uns allen bekannt sein– es ist die Liebe – Vergebung– Barmherzigkeit. Warum hat wohl Jesus immer wieder und unaufhörlich in seinen Lehren geäußert: “Ich will Barmherzigkeit, …. wenn ihr es nur verstehen würdet”! Wem von uns fällt es überhaupt noch auf, dass seitens der Organisation die unterschwellige Belehrung in Richtung “HASS und Ekel” vor Brüdern geht, die als Abtrünnige gebrandmarkt werden, oder sich irgendeiner “unmoralischen Handlung” schuldig machen, aus der sie so schnell nicht wieder raus kommen.<<>>Selig sind die Barmherzigen den ihnen wird Barmherzigkeit erwiesen werden<<>>Wenn ich mir die letzten und auch zukünftigen WT-Artikel, … so manche Ansprache (KA-Vortrag:”Gottes glückliches Volk” angeführt vom “Sklaven”) so durch den Kopf gehen lasse, dann komme ich einfach zu dem Schluss, dass es dem “Sklaven” immer mehr nur darum geht, Menschen an die WTG zu binden und ein auserwähltes Volk zu “erschaffen”, ….″ Jesus und die “Freiheit in Christus” ist hier natürlich nur störend, deshalb wird er …… nicht oder nur nebenbei erwähnt. Die Wortwahl in vielen Artikeln, die immer wiederkehrenden Beispiele aus dem AT in Bezug auf das Volk Israel und vor allem natürlich die streng hierarchische Struktur mit der L.K. an der Spitze, zeigen mir, dass der Weg der WTG unaufhörlich weiter von Christus weg führt.

    Was ist das eigentlich für eine Organisation, die es nötig hat unverhohlen ihren “Schäfchen”, explizit auch Ältesten, in den VS zu drohen: WT. 15.09.11 S. 29 Abs. 16

    “Dieser Bericht enthält eine ernste Warnung für Älteste heute – aber nicht nur für sie. Um auf Jehova zu warten und der Anleitung derer zu folgen, die er über uns eingesetzt hat, brauchen wir Demut. …
    Die Abschnitte vorher haben natürlich Korah zum Thema. Es muss ziemlich schlimm in den einzelnen VS stehen, wenn dies in einem Studienartikel derart deutlich kommuniziert wird.
    Da ist es fasst schon eine Randnotiz, dass man immer mal wieder auf Jehova “warten” muss, weil er eben noch nicht so weit ist, wie wir das bereits anhand der Bibel erkannt haben. <<<
    Ende der Zitate!

    In Euren Augen sind wir alle böse Abtrünnige die Korah gleichen. Was mit ihm und seiner Sippe geschah als Drohgebärde den Glieder in den Versammlungen immer und immer wieder vermittelt wird.
    Ob in Form eines Jehu der den Abtrünnigen mittels eines Pfeils mitten ins Herz ermordete, der für Älteste ein Beispiel für entschlossenes (!) Handeln sein soll. (???)
    In weiterer Folge der letzte Artikel (WT 15.9.11) über Pinehas und seine „Vorbildwirkung“ wie er 2 Menschen mit seiner Lanze aufgespießt hat. Ein nachahmenswertes Vorbild?

    Sind solche Belehrungen wirklich im Sinne Christi? Wann hat Jesus der UNSER Lehrer sein sollte je zu solchen Maßnahmen gegriffen? Sollten die Älteste tatsächlich Jehu, Pinehas als Vorbilder nehmen und andere „töten“? Wie weit habt IHR EUCH von der Lehre Christi entfernt der mehr als einmal äußerte: „Ich will Barmherzigkeit – wenn ihr es nur verstehen würdet!“ Wie regierten den die Pharisäer durch sein Handeln mit Sündern? Sie klagen an: „Mit welchem Gesindel gibt sich euer Meister ab?“

    Die schlichte Antwort Jesus: Die Gesunden brauchen keinen Arzt.

    Was hat Jesus gelehrt? Siehe Joh.3:17

    Joh 3,17 Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten.
    Diese Worte sind markant und tiefgründig, sie sind sicher nicht ohne Grund gleich nach dem viel zitierten Vers 16 geäußert: So sehr hat Gott die Welt geliebt ….

    Passen demnach solche absurden, grausamen Vergleiche wie im WT die ja in den letzten Monaten keine Einzelfälle sind.
    Wie hat Jesus gehandelt – das Beispiel mit der Frau die als Ehebrecherin die nach dem Gesetz hätte gesteinigt werden müssen – ist schon so oft genannt worden. Wo sind solche BEISPIELE Eures Herrn und Lehrer in Eure Belehrung für Älteste zu finden.

    Ist Euch die Lehre über Barmherzigkeit wie sie Jesus vermittelt keine Silbe wert?

    Bitte beachtet die Überschrift in der HFA !!!
    Gehört IHR ZU DIESEN wenigen?

    Johannes Kap. 12: Nur wenige glauben

    37 Trotz aller Wunder, die er getan hatte, glaubten die Menschen nicht an ihn. 38 So sollte sich erfüllen, was der Prophet Jesaja vorhergesagt hatte: "Herr, wer glaubt denn unserer Botschaft? Wer erkennt, dass Gott es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt?"
    39 Jesaja hat auch den Grund genannt, weshalb sie nicht glauben konnten: 40 "Gott hat ihre Augen geblendet und ihre Herzen verschlossen. Deshalb sehen sie nicht und sind nicht einsichtig. Sie wollen nicht zu mir umkehren, darum kann ich ihnen nicht helfen und sie heilen." 41 Jesaja konnte so reden, weil er die Herrlichkeit des Christus gesehen hatte.

    42 Und doch gab es unter den führenden Männern des Volkes viele, die an Jesus glaubten. Aber aus Angst vor den Pharisäern bekannten sie sich nicht öffentlich zu ihm. Denn sie wollten nicht aus der Gemeinschaft des jüdischen Volkes ausgeschlossen werden. 43 Ihnen bedeutete die Zustimmung der Menschen mehr als das Ansehen bei Gott. 44 Laut verkündete Jesus: "Wer an mich glaubt, der glaubt in Wahrheit an den, der mich gesandt hat.
    45 Und wenn ihr mich seht, dann seht ihr den, der mich gesandt hat!

    46 Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht länger in der Dunkelheit leben muss.

    47 Wenn jemand auf meine Botschaft hört und nicht danach handelt, so werde ich ihn nicht verurteilen. Denn ich bin nicht als Richter der Welt gekommen, sondern als ihr Retter.
    48 Wer mich ablehnt und nicht nach meiner Botschaft lebt, der hat schon seinen Richter gefunden. Was ich verkündet habe, wird ihn am Tag des Gerichts verurteilen.

    49 Denn ich habe nicht eigenmächtig zu euch geredet. Der Vater hat mich gesandt und mir gesagt, was ich reden und verkünden soll. 50 Und das ist gewiss: Was er mir aufgetragen hat, euch zu sagen, führt euch zum ewigen Leben! Deshalb gebe ich euch alles so weiter, wie der Vater es mir gesagt hat."

    Habt Ihr die Verse 47 und 48 verstanden ? Was redet und verkündet Ihr in Eurer Belehrung und das seit Monaten?

    Ist es Liebe – Vergebung – Barmherzigkeit oder ist es Hass – Anklage -Verurteilung – Vernichtung ? ALLE die nicht Euren Erklärungen folgen werden als Abtrünnige gebrandmarkt und genauso behandelt.

    Auf einen sehr wertvollen Bibelvers bin ich gestoßen. Ich fand dazu eine schöne Erklärung in "Die gute Saat", d.h. ohne eine Dogmatik, ohne tendenziöse Lehrinhalte wie sie im WT immer und immer wieder auf eine Weise hervortreten dass sich viele ehrliche Christen angewidert davon abwenden.

    Diese beiden Verse möchte ich Euch liebe Brüder der LK oder den verantwortlichen Brüdern von Selters oder ebenso den Ältesten in den Versammlungen ans Herz legen:

    Hosea 9: 15 und 14:5

    15 Alle ihre Bosheit stammt von Gilgal her, so daß ich sie dort zu hassen begann; wegen ihrer schlimmen Handlungen will ich sie aus meinem Haus vertreiben; ich kann sie nicht mehr lieben; alle ihre Fürsten sind Abtrünnige!

    und: Aufruf zur Umkehr
    2 Kehre um, o Israel, zu dem Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine eigene Schuld.
    3 Nehmt Worte (der Reue) mit euch und kehrt um zum Herrn!
    5 Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, gerne will ich sie lieben; denn mein Zorn hat sich von ihnen abgewandt.
    Im Kommentar wird erklärt warum sich das Volk Israel der Abtrünnigkeit schuldig machte. Etwas was Gott nicht einfach hinnimmt. Durch bewusste Abwendung von seinem Wort.

    Wenn ich all die Gedanken der Belehrung wie oben angedeutet mir durch den Kopf gehen lasse, dann frage ich nochmals: Wer soll Euere Vorbild sein – wem sollen die Ältesten nachfolgen – Jesus oder Jehu ?

    Das schlimme daran ist wie durch Hosea im Vers 15: „Ich kann sie nicht mehr lieben!“ dramatisch zum Ausdruck gebracht. Doch es gibt eine Hoffnung doch dazu gehört das was Hosea im Kap. 15 beschreibt.

    Im Kommentar wird auch noch die Grundlage genannt. Das Gott sich vom Zorn abwendet liegt in der Grundlage seines Sohnes: „Das Lamm Gottes das die Sünden der Welt wegnimmt“. Doch Eure ganze Belehrung dreht sich nur darum wie Sünder bestraft und entschlossen verurteilt werden können! Dazu ist auch jede Denunzierung zu der offen aufgefordert wird, ein probates Mittel.
    Doch diese Mittel – diese Grundlage für Gerechtigkeit – das wird den ZJ abgesprochen. Eigene Leistungen zählen, sie führen zur Rettung wie schon sooft in diesem Forum hervorgehoben.

    Wo bleibt IHR in der Lehre Christi?

    Wo beachtet Ihr die Aufforderung Jehovas:
    „Dieser ist mein Sohn – HÖRT auf IHN!“

    Nein Ihr erwartet das die Brüder Christi auf EUCH hören sollen – oder ist diese Behauptung ohne jede Grundlage? Dann bitte erklärt eure Belehrung wie sich diese mit der Lehre Christi vereinbaren lassen.

    Ich spreche hier stellvertretend für viele Hunderte ja tausende von Brüdern und Schwestern die sich zu Jesus zu Jehova zu seinem Wort bekennen, die aber von EUCH als böse Abtrünnige verurteilt werden, damit nicht genug wird erwartet diese Christen zu hassen vor ihnen Ekel zu empfinden. Wer befindet sich demnach auf dem Holzweg? siehe 1.Johannes 3:12 und 4:13-21.

    In tiefer Sorge um die zunehmende Lieblosigkeit die durch eine Belehrung wie sie von Euch ganz im Gegensatz zur Liebe und Lehre Christi am laufenden Band in den Versammlungen vermittelt wird.

    Ein ergebener Diener Eures Herrn
    Matthäus

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Ein OFFENER Brief an die VERANTWORTLICHEN Brüder von Selters und natürlich auch der LK von Brooklyn!

    Liebe Brüder in Selters!

    Die viele Kommentare der Brüder hier – ich würde euch empfehlen ja darum ersuchen, diese einer eingehenden Prüfung zu unterziehen, sprechen eine deutliche Sprache.

    Wenn ihr genau hinhört ist es immer der gleiche Tenor: Es schreiben Brüder und Schwestern die alle Jehova – Jesus und auch die Hl. Schrift lieben und sehr schätzen. Die sich mit all ihrer wie auch meiner Unvollkommenheit wie Sündhaftigkeit bewusst sind. Sind wir das nicht alle? Sind wir nicht wie Jesus sagte:
    IHR ALLE SEID BRÜDER!

    Nur Jesus ist unser ALLER Lehrer, Ulli schrieb die Worte Jesu: >>>Selig sind die Barmherzigen den ihnen wird Barmherzigkeit erwiesen werden<<>>Wenn ich mir die letzten und auch zukünftigen WT-Artikel, den neuen Kalender und so manche Ansprache (KA-Vortrag:”Gottes glückliches Volk” angeführt vom “Sklaven”) so durch den Kopf gehen lasse, dann komme ich einfach zu dem Schluss, dass es dem “Sklaven” immmer mehr nur darum geht Menschen an die WTG zu binden und ein auserwähltes Volk zu “erschaffen”, ….″ Jesus und die “Freiheit in Christus” ist hier natürlich nur störend, deshalb wird er …… nicht oder nur nebenbei erwähnt.

    Die Wortwahl in vielen Artikeln, die immer wiederkehrenden Beispiele aus dem AT in Bezug auf das Volk Israel und vor allem natürlich die streng hierarchische Struktur mit der L.K. an der Spitze, zeigen mir, dass der Weg der WTG unaufhörlich weiter von Christus weg führt.

    Was ist das eigentlich für eine Organisation, die es nötig hat unverhohlen ihren “Schäfchen”, explizit auch Ältesten, in den VS zu drohen: WT. 15.09.11 S. 29 Abs. 16

    “Dieser Bericht enthält eine ernste Warnung für Älteste heute – aber nicht nur für sie. Um auf Jehova zu warten und der Anleitung derer zu folgen, die er über uns eingesetzt hat, brauchen wir Demut. …

    Die Abschnitte vorher haben natürlich Korah zum Thema. Es muss ziemlich schlimm in den einzelnen VS stehen, wenn dies in einem Studienartikel derart deutlich kommuniziert wird.

    Da ist es fasst schon eine Randnotiz, dass man immer mal wieder auf Jehova “warten” muss, weil er eben noch nicht so weit ist, wie wir das bereits anhand der Bibel erkannt haben. <<<
    Ende der Zitate!

    In Euren Augen sind WIR ALLE böse Abtrünnige die Korah gleichen, was mit ihm und seiner Sippe geschah als Drohgebärde den Glieder in den Versammlungen immer und immer wieder vermittelt wird. Ob in Form eines Jehu der den Abtrünnigen mittels eines Pfeils mitten ins Herz ermordete, der für Älteste ein Beispiel für entschlossenes (???) handeln sein soll.

    In weiterer Folge der letzte Artikel (WT 15.9.11) über Pinehas und seine „Vorbildwirkung“ wie er 2 Menschen mit seiner Lanze aufgespießt hat.

    Sind solche Belehrungen wirklich im Sinne Christi? Wann hat Jesus der UNSER Lehrer sein sollte je zu solchen Maßnahmen gegriffen? Sollten die Älteste tatsächlich Jehu, Pinehas als Vorbilder nehmen und andere „töten“? Wie weit habt IHR EUCH von der Lehre Christi entfernt der mehr als einmal äußerte: „Ich will Barmherzigkeit – wenn ihr es nur verstehen würdet!“ Der Vorwurf der Pharisäer an seine Jünger: „Mit welchem Gesindel gibt sich euer Meister ab?“ Die schlichte Antwort Jesus: Die Gesunden brauchen keinen Arzt.

    Oder hat Jesus nicht auch dies gelehrt?

    Joh 3:17 Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten.

    Diese Worte sind markant und sicher nicht ohne Grund gleich nach dem viel zitierten Vers 16 geäoßert – wie sehr doch Gott die Welt liebt.

    Passen demnach solche absurden Vergleiche wie in eurem WT vom 15.9. die ja in den letzten Monaten keine Einzelfälle sind, zur Lehre Jesu?

    Wie hat Jesus gehandelt – das Beispiel mit der Frau die als Ehebrecherin die nach dem Gesetz hätte gesteinigt werden müssen – ist schon so oft genannt worden, nur solltet Ihr auch DIESES BEISPIEL Eures Herrn und Lehrer in Eure Belehrung für Älteste aufnehmen.

    Oder warum nicht zu solchen Worten Zuflucht nehmen und damit zeigen Ihr habt die Lehre über Barmherzigkeit verstanden:

    Joh. Kap. 12

    Bitte beachtet die Überschrift in der HFA !!!
    Gehört IHR ZU DIESEN wenigen?

    NUR WENIGE GLAUBEN

    37 Trotz aller Wunder, die er getan hatte, glaubten die Menschen nicht an ihn.

    38 So sollte sich erfüllen, was der Prophet Jesaja vorhergesagt hatte: "Herr, wer glaubt denn unserer Botschaft? Wer erkennt, dass Gott es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt?"

    39 Jesaja hat auch den Grund genannt, weshalb sie nicht glauben konnten:

    40 "Gott hat ihre Augen geblendet und ihre Herzen verschlossen. Deshalb sehen sie nicht und sind nicht einsichtig. Sie wollen nicht zu mir umkehren, darum kann ich ihnen nicht helfen und sie heilen."

    41 Jesaja konnte so reden, weil er die Herrlichkeit des Christus gesehen hatte.

    42 Und doch gab es unter den führenden Männern des Volkes viele, die an Jesus glaubten. Aber aus Angst vor den Pharisäern bekannten sie sich nicht öffentlich zu ihm. Denn sie wollten nicht aus der Gemeinschaft des jüdischen Volkes ausgeschlossen werden. 43 Ihnen bedeutete die Zustimmung der Menschen mehr als das Ansehen bei Gott. 44 Laut verkündete Jesus: "Wer an mich glaubt, der glaubt in Wahrheit an den, der mich gesandt hat.
    45 Und wenn ihr mich seht, dann seht ihr den, der mich gesandt hat!

    46 Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht länger in der Dunkelheit leben muss.

    47 Wenn jemand auf meine Botschaft hört und nicht danach handelt, so werde ich ihn nicht verurteilen. Denn ich bin nicht als Richter der Welt gekommen, sondern als ihr Retter.

    48 Wer mich ablehnt und nicht nach meiner Botschaft lebt, der hat schon seinen Richter gefunden. Was ich verkündet habe, wird ihn am Tag des Gerichts verurteilen.
    49 Denn ich habe nicht eigenmächtig zu euch geredet. Der Vater hat mich gesandt und mir gesagt, was ich reden und verkünden soll.

    50 Und das ist gewiss: Was er mir aufgetragen hat, euch zu sagen, führt euch zum ewigen Leben! Deshalb gebe ich euch alles so weiter, wie der Vater es mir gesagt hat."

    Habt Ihr die Verse 47 und 48 verstanden ? Was redet und verkündet Ihr in Eurer Belehrung und das seit Monaten? Ist es Liebe – Vergebung – Barmherzigkeit oder ist es Hass – Anklage -Verurteilung – Vernichtung ? ALLE die nicht Euren Erklärungen folgen werden als Abtrünnige gebrandmarkt und genauso behandelt.
    Auf einen sehr wertvollen Bibelvers in „ Die gute Saat 2011“ (von der evangelischen Kirche!) bin ich gestoßen. Es ist eine Art Tagestextbuch für jeden Tage ein oder 2 Bibelverse mit einer wertfreien Erklärung dazu, d.h. ohne eine Dogmatik, ohne tendenziöse Lehrinhalte wie sie im WT immer und immer wieder auf eine Weise hervortreten dass sich viele ehrliche Christen angewidert davon abwenden.

    Diese beiden Verse möchte ich Euch liebe Brüder der LK oder den verantwortlichen Brüdern von Selters oder ebenso den Ältesten in den Versammlungen ans Herz legen:

    Hosea 9: 15 und 14:5

    15 Alle ihre Bosheit stammt von Gilgal her, so daß ich sie dort zu hassen begann; wegen ihrer schlimmen Handlungen will ich sie aus meinem Haus vertreiben; ich kann sie nicht mehr lieben; alle ihre Fürsten sind Abtrünnige!

    und:

    Aufruf zur Umkehr

    2 Kehre um, o Israel, zu dem Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine eigene Schuld.
    3 Nehmt Worte (der Reue) mit euch und kehrt um zum Herrn!
    5 Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, gerne will ich sie lieben; denn mein Zorn hat sich von ihnen abgewandt.

    Im Kommentar wird erklärt warum sich das Volk Israel der Abtrünnigkeit schuldig machte. Etwas was Gott nicht einfach hinnimmt. Durch bewusste Abwendung von seinem Wort. Wenn ich all die Gedanken der Belehrung wie oben angedeutet mir durch den Kopf gehen lasse, dann frage ich nochmals: Wer soll Euere Vorbild sein – wem sollen die Ältesten nachfolgen – Jesus oder Jehu ?
    Das schlimme daran ist wie durch Hosea im Vers 15: „Ich kann sie nicht mehr lieben!“ dramatisch zum Ausdruck gebracht. Doch es gibt eine Hoffnung doch dazu gehört das was Hosea im Kap. 15 beschreibt.

    Im Kommentar wird auch noch die Grundlage genannt. Das Gott sich vom Zorn abwendet liegt in der Grundlage seines Sohnes: „Das Lamm Gottes das die Sünden der Welt wegnimmt“. Doch Eure ganze Belehrung dreht sich nur darum wie Sünder bestraft und entschlossen verurteilt werden können! Dazu ist auch jede Denunzierung zu der offen aufgefordert wird, ein probates Mittel.
    Doch diese Mittel – diese Grundlage für Gerechtigkeit – das wird den ZJ abgesprochen. Eigene Leistungen zählen, sie führen zur Rettung wie schon sooft in diesem Forum hervorgehoben.

    Wo bleibt IHR in der Lehre Christi? Wo beachtet Ihr die Aufforderung Jehovas: „Dieser ist mein Sohn – HÖRT auf IHN!“

    Nein Ihr erwartet das die Brüder Christi auf EUCH hören sollen – oder ist diese Behauptung ohne jede Grundlage? Dann bitte erklärt eure Belehrung wie sich diese mit der Lehre Christi vereinbaren lassen.

    Ich spreche hier stellvertretend für viele Hunderte ja tausende von Brüdern und Schwestern die sich zu Jesus zu Jehova zu seinem Wort bekennen, die aber von EUCH als böse Abtrünnige verurteilt werden, damit nicht genug wird erwartet diese Christen zu hassen vor ihnen Ekel zu empfinden. Wer befindet sich demnach auf dem Holzweg? siehe 1.Johannes 3:12 und 4:13-21.

    In tiefer Sorge um die zunehmende Lieblosigkeit die durch eine Belehrung wie sie von Euch ganz im Gegensatz zur Liebe und Lehre Christi am laufenden Band in den Versammlungen vermittelt wird.

    Ein ergebener Diener Eures Herrn
    Matthäus

  • Anna
    Oktober 28, 2011

    Danke lieber Matthäus!

    Lieb von Dir, dass Du für uns böse „Abtrünnige“ einen Brief schreibst. Und schön aufzeigst, dass wir nicht Jehova und Christus gegenüber abtrünnig sind sondern unser Denkvermögen benutzen. Wenn nur ein einziger organisationstreuer Bruder oder eine Schwester durch deine Ausführungen zum Nachdenken kommt hat sich Dein Brief gelohnt.
    Zu dieser Dauerberieselung in Sachen Leistung durch mehr Predigtdienst: Bei mir ist es so, dass dies das Gegenteil bewirkt. Andere habe mir das auch schon gesagt.

    Und auch ein Wort zu Dir, liebe @Neue Zeugin:

    Vor 17 Jahren habe ich mich ähnlich gefühlt wie Du. Gedacht, die absolute Wahrheit gefunden zu haben und eine tolle Gemeinschaft.

    Der Alltag hat mir gezeigt, dass es nicht so ist. Die Brüder können jedoch nichts dafür, denn wenn man Menschen immer unter dem Druck hält, sie bekämen Liebe nur durch Leistung verändern sie sich. Wenn man immer Angst hat etwas Falsches zu sagen verstummt man innerlich.

    Unmerklich stirbt daher sozusagen die brüderliche Liebe ab und viele Brüder verstecken sich hinter einer emotionalen Kruste aus Enttäuschung und Schmerz. Die Brüder müssen die Dinge wieder in die Hand nehmen und Kraft finden auch „sich selbst zu lieben“.

    Nachfolgend Bibeltexte dazu aus der Interlinearübersetzung:

    Ehre den Vater und die Mutter, und: Du sollst lieben deinen Nächsten wie dich selbst. Matthäus 19.19

    Das Zweite aber gleich ihm: Du sollst lieben deinen Nächsten wie dich selbst. Matthäus 22.39

    Wenn jedoch königliche Gesetz ihr erfüllt nach der Schrift: Du sollst lieben deinen Nächsten wie dich selbst, gut tut ihr; Jakobus 2.8

    Zweite dieses: Du sollst lieben deinen Nächsten wie dich selbst. Größer als diese ein anderes Gebot nicht ist. Markus 12.31

    Denn das ganze Gesetz in einem einzigen Wort ist erfüllt, in dem: Du sollst lieben deinen Nächsten wie dich selbst! Galater 5.14

    Er aber, antwortend, sagte: Du sollst lieben Herrn, deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken und deinen Nächsten wie dich selbst. Lukas 10.27

    Denn das: Nicht sollst du ehebrechen, nicht sollst du töten, nicht sollst du stehlen, nicht sollst du begehren, und wenn irgendein anderes Gebot, in diesem Wort wird zusammengefaßt, in dem: Du sollst lieben deinen Nächsten wie dich selbst! Römer 13.9

    Ich bin froh, dass ich es gemerkt habe. Es war allerdings schon schmerzlich. Kraft finden sich selber zu akzeptieren in dem Bewußtsein von Gott geliebt zu werden. Dann, es ist ein Naturgesetz, findet man auch die Kraft seine Brüder, seinen Nächsten und sogar seine Feinde zu lieben, denk‘ bitte gelegentlich gebetsvoll darüber nach.

    Bist Du in der Predigtdienstschule? Ich kenne Schwestern, die schlafen nächtelang davor kaum, haben deswegen Angstzustände. Weil man etwas „einübt“ was in der Praxis nie vorkommt. Zu Deinem Kritikpunkt warum viele in den Versammlungen bleiben: M.E. weil sie Angst vor Veränderungen haben. So wie manche an einer total gescheiterten Ehe festhalten, nur um nicht alleine zu sein.

    Und ich bleibe, weil ich einige Brüder sehr gerne habe. Ich schätze mal, da ich ja im Geheimen agiere, sie können gar nicht wissen, warum ich brav in die Zusammenkünfte und den Predigtdienst gehe. Und dass ich das nur tue, weil ich das Gefühl habe, ich kann ein wenig Sonne in ihr (inzwischen) trauriges Leben als Zeugen Jehovas bringen.

    Verzweifle bitte nicht an meiner ehrlichen Einschätzung. Freu Dich, dass es Jehova gibt und dass Du ihn kennenlernen durftest. Du gehörst mit Deiner Taufe Jehova und das darf Dir die Gewissheit geben, dass er als Dein Vater für Dich sorgen wird.

    Liebe Grüße Anna

  • Wolseley
    Oktober 28, 2011

    Hallo Bruderinfo !
    Habe Telefonlontakt mit einigen Brüdern, die kontakt nach Selters haben.
    Wenn 2 oder 3 Br. sich unterhalten, kommt immer einer der unauffällig zuhört. Der Br. sagt, das bei dem fall der DDR, die WTG fiele Stasiagenten übernommen hat. Dieses gedankengut, was da unterschwellig zum vorschein kommt bestätigt dieses.
    Wenn man darüber nachdenkt – ist es so, in einem Bienenstock sind über 100 tausend Bienen, alle summen im gleichen ton, sie haben denselben Körpergeruch, auch dieselbe komunikation.
    Setzt man eine Biene von einem andered Stock da hinein die nicht dieselbe komunikation und denselben Körpergeruch hat, stürzen sich alle auf dieser Biene und töten sie diese augenblicklich.
    So auch, wenn ein Bruder nicht mehr für die Org. nüzlich ist und anfängt selbst zu denken und seine eigene theorie gemäß der Bibel denkt, so wird er von den Brüdern und Schwesten, die Ihm gesten liebevoll umarmten, heute denunziert und geistig kaputgebissen, und diejenigen merken das garnicht weil sie all gleichgeschaltet werden.

    In Brüderlicher Liebe Treue und Ergebenheit Jehova gegenüber.

    Euer Br. Wolseley

  • Dennis
    Oktober 28, 2011

    Lieber Brd. H.P.M.,

    den Vergleich mit dem Ehrenmord geht mir zwar etwas zu weit, allerdings beobachte ich auch die WT-Tendenz hin zu einer immer stärkeren Radikalität. Hier ist vor allem „Jehu“-Artikel im WT 15.11.11 zu nennen, wo ich mich wirklich frage wie weit die Verblendung und Realitätsferne noch gehen und sich in Zukunft in den Publikationen äußern wird.

    Das Thema Liebe und Barmherzigkeit ist so umfangreich, dass man das garnicht in einen Artikel zusammenfassen kann. Man hätte noch unzählige Bibelstellen anführen können, die allein diese Eigenschaften in den Mittelpunkt rücken. Im Gegensatz dazu die WT-Schreiber. Man nehme z.B. den Artikel aus dem WT 15.11.11 ab S.10, wo der einzigste Zweck darin besteht den Lesern ein schlechtes Gewissen zu machen, auch in Hinblick auf banalste Handlungen wie man an den Bildern auf S. 12+13 ersehen kann.

    (Zitat BI)
    „Aber es wird den wenigsten von uns Bewusst, das versteckt in diesem Artikeln, der sich mit Frieden, Liebe und Vergebung befasst, Gedankengut einfließt, das den Nährboden für solche Handlungen bildet.“

    Diese letzten beiden WT-Artikel, in denen es um Frieden und Liebe ging, waren wirklich sehr wohltuend. Doch wie ihr schon sagtet werden diese guten Gedanken wieder durch diese unmöglichen Aussagen in Bezug auf einen sündigen Bruder zunichte gemacht.

    Sie machen nicht einmal den Versuch bibl. zu begründen, warum es von Gottes Standpunkt aus wichtig ist, dass man einen „sündigen“ Bruder nicht nur zu den Ältesten „befehlen“ muss, sondern auch noch genau überwachen soll ob er tatsächlich bei ihnen war (WT 15.08.11 S. 31 Abs. 15).

    Wie soll ich das in der Praxis machen? Wenn ich den Bruder nach „einer angemessenen Frist“ frage, ob er bei einem Ältesten war, muss ich ihm dan glauben oder muss ich mir den Namen des Ä. geben lassen und den betreffenden fragen ob Brd. X bei ihm war und ihm was gebeichtet hat?

    Die Brd. und Schw. tun mir jetzt schon leid, wenn sie irgenwann einmal in eine solche Situation kommen und dann WT-treu handeln wollen. Denunziatentum ist noch eine höfliche Umschreibung dafür. Die „Stasi“ gibt es seit 21 Jahren nicht mehr, aber ihr Gedankengut hat überlebt, in etwas anderer Form.

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    Oktober 28, 2011

    Hallo Bruderinfo,
    wie gut das ihr die Dinge immer ungeschnörkelt beim Namen nennt. – So werden vielleicht doch noch einigen mehr die Augen geöffnet.
    Ihr habt wieder alles mit Bibelversen untermauert…und die sprechen für sich.

    Alle die trotzdem noch zweifeln, sollen sich Jesu Worte in Mat 5, 7 anschauen:
    Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

    Den Umkehrschluss findet man übrigens in Jakobus 2, 13:
    13 Denn es wird keine Barmherzigkeit für den geben, der anderen gegenüber nicht barmherzig war. Wer aber barmherzig war, wird auch vor dem Gericht Gottes bestehen.

    Darüber sollten alle Älteste, oder „Brüder“ die missbilligend auf andere herabsehen, mal sehr genau nachdenken.

    LG Ulli

  • Anna
    Oktober 28, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    gestern abend habe ich noch nachgedacht. Über vieles, auch Euren Artikel nochmals durchgelesen. Dabei ist mir folgendes in den Sinn gekommen:
    Es darf die Frage erlaubt sein auf Grund wessen biblischer Grundlage die Einsetzung eines Rechtskomitees eingeführt wurde.
    Im alten Israel waren die Familienhäupter für die Rechtsstreitigkeiten zuständig bzw. die Sippenältesten. Wie heute noch bei den Beduinen zu beobachten ist.
    Ein Beispiel dazu ist die Geschichte von Juda und Tamar in 1. Mose 38:
    Hoffnung für alle:
    „23 „Dann soll sie das Pfand eben behalten!“, sagte Juda. „Wir setzen uns nur dem Gespött der Leute aus, wenn wir noch weiter nachforschen. Schließlich habe ich mein Bestes versucht!“
    24 Etwa drei Monate später wurde Juda berichtet: „Deine Schwiegertochter Tamar ist schwanger. Sie hat sich mit einem Mann eingelassen!“ „Bringt sie sofort aus dem Dorf heraus!“, schrie Juda. „Sie soll verbrannt werden!“
    25 Als man sie hinausschleppte, ließ sie Juda ausrichten: „Der Mann, dem dieser Siegelring und dieser Stab gehören, ist der Vater meines Kindes. Erkennst du sie wieder?“
    26 Juda erkannte seine Sachen sofort. „Tamar ist mir gegenüber im Recht“, gab er zu, „ich hätte sie meinem Sohn Schela zur Frau geben müssen!“ Juda schlief nie mehr mit ihr.

    Juda übt als Familienoberhaupt autoritär die Gerichtsgewalt über die zu seinem Familienverband gehörende Frau aus. Bei ihm wird Anklage erhoben: „Tamar ist schwanger…“ und er verfügt die Strafe: „Sie soll verbrannt werden“.

    Das war später offensichtlich nicht mehr so sondern wie 5. Mose 21:18-21 zeigt:
    18 Gesetzt den Fall, ein Sohn ist widerspenstig und stur; er hört nicht mehr auf seinen Vater und seine Mutter. Soviel sie ihn auch ermahnen und bestrafen, es nützt nichts. Er macht, was er will.
    19 Dann sollen seine Eltern ihn zu den führenden Männern bringen, die am Stadttor Gericht halten.
    20 Sie sollen zu ihnen sagen: „Unser Sohn hier gehorcht uns nicht. Er ist unverbesserlich und hört nicht auf, zu schlemmen und zu saufen.“
    21 Darauf sollen alle Männer der Stadt ihn steinigen. Denn ihr müsst alles Böse aus eurem Volk beseitigen! Alle Israeliten sollen von der Bestrafung hören, damit sie gewarnt sind.
    Obwohl es sich eigentlich um eine Familienangelegenheit handelt wird hier offenbar eine höhere Instanz bemüht. Allerdings die Gerichtsbarkeit ist öffentlich im Stadttor! Ebenso wurde dort über das seinerzeit geltende Scheidungsrecht, Sklavenrecht usw. verhandelt.
    Ich habe mir die Mühe gemacht etwas über diese „Tore“ rauszufinden.
    „Das „Tor“ war ein freier Raum, der sich unmittelbar hinter dem Tor befand, aber auch an die Innenräume des Tordurchgangs, wo sich zum Teil Sitzgelegenheiten befanden. Es war einfach der Versammlungsort der Kleinstädte. Es war zugleich der Ort, wo man morgens zwangsläufig durch musste, um aufs Feld zu gehen, und wo man abends wieder in die Stadt hineinkam. Gemäß Psalm 121,8: Elberfelder 8 Der HERR wird deinen Ausgang und deinen Eingang behüten von nun an bis in Ewigkeit. Für uns ist dieser Text nicht ganz verständlich. Man stolpert erstmal über die Reihenfolge Ausgang und Eingang. Es war halt damals so bei den hebräischen Landwirten. Im Tor spielte sich das gesellige Leben ab. Das Tor war sozusagen der Freizeitraum der palästinischen Kleinstadt. Hier wurde auch Markt gehalten wie aus 2. Kön 7:1 Elberfelder ersichtlich:
    7 1 Da sagte Elisa: Hört das Wort des HERRN! So spricht der HERR: Morgen um diese Zeit wird ein Maß Weizengrieß für einen Schekel und zwei Maß Gerste für einen Schekel im Tor von Samaria.
    Hier traf und besprach man sich, hier empfing man Durchreisende und vernahm von den Geschehnissen der weiten Welt. Und hier verhandelte man über die fälligen Rechtsgeschäfte. Und alles war ÖFFENTLICH!!!
    Beten wir darum dass sich niemand mehr dafür hergibt. Und es sei jedem nur dringend geraten solchen Komiteeverhandlungen fernzubleiben. Und die noch aktiven Ältesten oder die Mitleser in der Rechtsabteilung in Selters:
    Viele Älteste sind freundliche, liebevolle Menschen. In all den Jahren habe ich viele von Euch näher kennengelernt, Freizeit mich Euch verbracht, Spaß gehabt.
    Nur, sobald diese Anweisungen kommen werdet Ihr andere Menschen. Das darf doch nicht sein. Diesen Abschnitt der Geschichte sollten wir doch wirklich hinter uns haben.
    Handelt nicht mehr gegen Euer Gewissen! Bitte fangt an nachzudenken. Man darf nicht gegen die Menschenrechte handeln. Und warum sagt den der Christus: „Richtet nicht, damit Ihr nicht gerichtet werden“? Es gibt diesen indianischen Satz,
    „Urteile nie über jemanden, solange Du nicht ein paar Meilen in seinen Mokassins gelaufen bist“.
    Man kann halt andere nicht wirklich beurteilen kann, weil man nicht diese andere Person IST und nicht weiß, wie es dazu gekommen ist, daß sie so ist, wie sie ist.
    Und Urteile fallen ja auch häufig auf einen selbst zurück oder sagen mehr über einen selbst aus als über den anderen.
    Wenn man Gnade von Gott will, muß man auch Gnade für seine Mitmenschen haben! Nur wer seine Mitmenschen nicht richtet, wird von Gott nicht gerichtet.
    Und, solche Geheimsitzungen sind doch verboten. Warum wurde das bei der staatlichen Anerkennung eigentlich nicht berücksichtigt? Wenn ich einer Körperschaft des öffentlichen Rechts bin dann bin ich doch auch verpflichtet alles offen zu legen! Das gilt auch für die Finanzen wie ich meine.
    Jehova hat seinen Sohn für uns geopfert. Wenn wir uns weiterhin an diesen menschenunwürdigen Verfahren beteiligen machen wir uns auch mitschuldig. Wir können uns dann nicht rausreden nur Mitläufer gewesen zu sein. Lernen wir doch laut NEIN zu sagen.

    So, und nun einen schönen Herbsttag. Ich werde jetzt mein Rad nehmen und zur Arbeit fahren, ist doch schon spät jetzt.
    Liebe Grüße Anna

  • Dennis
    Oktober 28, 2011

    Liebe Anna,

    wollte dir gerne eine e-Mail schreiben, aber ich habe im Eifer des Gefechts alle e-Mails, die älter als 4 Wochen sind gelöscht und deine Adresse nicht gespeichert.

    Könntest du bitte mir schreiben unter:

    mentalist1981@hotmail.de

    Möchte dich etwas fragen, was ich hier nicht so öffentlich tun will.

    Danke!

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Das erschütternd Beispiel (dem kurdischen Deutschen der aus religiöen Fanatismus zum Mörder wurde) in eurem Bericht hat mich veranlaßt im Islam nach der göttlichen Eigenschaft der Barmherzigkeit zu suchen.

    Eine kath. Theologin und Islamwissenschafterin
    Fr.Dr. Ulrike Bechmann schreibt folgendes:

    Die Barmherzigkeit Gottes im Islam (Auszüge)

    Im Namen Gottes des Allerbarmers, des Allbarmherzigen. So beginnt der Koran, es ist der erste Vers der ersten Sure. Überschriftartig steht er am Anfang und nennt gleich doppelt die herausragende Eigenschaft des einen Gottes, den der Koran verkündet: seine Barmherzigkeit. Die basmala, wie kurz und bündig die ganze Sequenz genannt wird, steht als Anfangssatz im Koran.

    Dies wäre an sich schon eine herausragende Stelle; doch sie steht nicht nur vor der ersten Sure, sondern – außer vor Sure 9 – vor jeden einzelnen der 114 Suren. Wieder und wieder werden die Gläubigen an die Barmherzigkeit Gottes, seine weitaus am häufigsten genannte Eigenschaft, erinnert.

    Die Barmherzigkeit Gottes ist kein Freibrief für verwerfliches Handeln – das stellt die Rede vom Gericht klar. Die Barmherzigkeit gibt den Menschen erst die Chance, nach Gerechtigkeit, Gegenseitigkeit und Solidarität sowie nach der Verehrung des einen Gottes zu streben. Das ist die dankbare Antwort von Menschen auf das Entgegenkommen Gottes – bei allen Fehlern, die Menschen begehen. Diese Einsicht in die Güte Gottes verbindet den Islam mit dem Judentum und dem Christentum. Die Bibel spricht immer wieder von Gottes Barmherzigkeit. In Hosea 11 kehrt sich gerade angesichts des Elends des sündigen Volkes das Innerste Gottes um und seine Barmherzigkeit siegt gegenüber aller Gerechtigkeit „denn Gott bin ich, nicht Mann“, so die wörtliche Übersetzung von Hos 11,9. „Der Herr ist gnädig und barmherzig“ betet der Psalmist in Ps 111,4 ganz ähnlich der basmala. Auch die Reaktion des barmherzigen Vaters im Lukasevangelium (Lk 15) auf den Anblick des verloren geglaubten Sohnes wird mit einem nur hier gebrauchten griechischen Wort geschildert, das auf den Ursprung der Barmherzigkeit zurückgreift: seine Eingeweide kehren sich um vor Mitleid!

    Sehr interessant ist, dass nicht barmherzig sein nur von Menschen, nie aber von Gott ausgesagt wird. Der Glaube an die Barmherzigkeit des einen Gottes verbindet also die drei monotheistischen Religionen in ihrem Kernbereich. Angesichts dieser Aussage kann es ruhig in Gottes Hände gelegt werden, die unterschiedlichen gläubigen Antworten anzunehmen.
    Ende des Zitats!

    Was lernen wir daraus? Wie im Koran werden die guten Eigenschaften Gottes >BARMHERZIGKEIT< über alles gestellt. So können wir auch bei ZJ immer wieder hören wie wichtig es ist Gottes Nachahmer zu sein.

    Ich frage mich warum werden dann solche Artikel wie von Jehu und seine grausamen Tötungen als MASSSTAB für Älteste genannt?

    Sollen Älteste wie auch jeder Bruder, jede Schwester nun Jehu oder Jesus zum Vorbild nehmen? Die Tatsache daß im WT nicht nur einmal der verkehrte Weg aufgezeigt wird, daß von Hass und Ekel die Rede (Belehrung – Unterweisung – Gehirnwäsche) ist, führt dazu die Legitimation für einen "Treuen Sklaven" der Speise zur rechten Zeit austeilt, mehr als nur in Frage zu stellen.

    Jesus unser EINZIGER Lehrer hat einen Weg aufgezeigt wie durch die Ehebrecherin und die Vorgehensweise dazu – (er hat einer Steinigung – obwohl Gesetz – seine Zustimmung NICHT gegeben) dass die Belehrung „seines Sklaven“ bei ihm Abscheu und Verurteilung zur Folge haben muß. Dieser Sklave ist ungehorsam und führt ein Millionenvolk auf den Weg ins Verderben. Warum sagte Jesus zu den religiösen Führern der damaligen Zeit:

    Ihr seid Heuchler! Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt Gottes versperrt. Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, hindert ihr daran.

    15 Wehe euch, ihr Scheinheiligen! Ihr reist über das Meer und durchquert jede Wüste, um nur einen einzigen Nichtjuden dafür zu gewinnen, eure Gesetze anzuerkennen. Aber wenn ihr einen gefunden habt, dann wird er durch euch ein Kind der Hölle, das euch an Bosheit noch übertrifft.

    16 Wehe euch! Ihr seid selbst blind und wollt doch andere führen.

    Ihr Scheinheiligen! Sogar von Küchenkräutern wie Minze, Dill und Kümmel gebt ihr Gott den zehnten Teil. Aber die viel wichtigeren Forderungen Gottes nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glauben sind euch gleichgültig. Doch gerade darum geht es hier: Das Wesentliche tun und das andere nicht unterlassen.

    28 Ihr steht vor den Leuten als solche da, die Gott ehren, aber in Wirklichkeit seid ihr voller Bosheit und Heuchelei.

    30 Dazu behauptet ihr noch: 'Wenn wir damals gelebt hätten, wir hätten die Propheten nicht umgebracht wie unsere Vorfahren.'

    31 Damit gebt ihr also zu, dass ihr die Nachkommen der Prophetenmörder seid.

    32 Ja, ihr treibt es sogar noch schlimmer als sie.

    33 Ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr Gottes Gericht und der Hölle entrinnen?

    34 Ich werde euch Propheten, weise Männer und Lehrer schicken, die euch die Heilige Schrift erklären. Einige von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen. Andere werdet ihr in den Synagogen auspeitschen und sie von Stadt zu Stadt verfolgen.

    35 Dadurch seid ihr am Tod aller dieser Menschen schuldig, die nach Gottes Willen lebten;

    36 Das sage ich euch: Das Strafgericht für all diese Schuld wird noch über diese Generation hereinbrechen."

    Jeder der jetzt aufschreit und protestiert der soll nur über folgendes WT Zitat nachdenken welches nicht aus der Zeit des Mittelalters stammt und mit obigem Vers 34,35 vergleichen:

    Fakt ist dass jeder der seinen Bruder haßt nicht nur ein Lügner sondern auch ein Totschläger ist und in 1.Joh. Kap. 3+4 werden solche Menschen als Kinder des Teufels bezeichnet die keinesfalls ewiges Leben erben werden.

    Das Gesetz des Landes …. verbieten es uns, Abtrünnige zu töten, selbst wenn es eigene Familienangehorige nach dem Fleische waren.

    Indes verlangt Gottes Gesetz von uns, dass wir die Tatsache, dass ihnen die Gemeinschaft seiner Versammlung entzogen wurde, anerkennen. Dies sollte geschehen ungeachtet des Umstandes, dass das Gesetz des Landes, in dem wir leben, von uns fordert, zufolge einer gewissen naturlichen Verpflichtung mit solch Abtrunnigen unter demselben Dache zu wohnen und Umgang mit ihnen zu haben. Der Wachtturm, 15. Januar 1953, S. 63

  • Martin
    Oktober 28, 2011

    Lieber Kommentator von Bruderinfo-Team!

    In der Tat, dieser Kommentar ist wahrlich zutreffend.
    Wir müssen einfach eine Tatsache zur Kenntnis nehmen. Die Bewegung der Zeugen Jehovas die mit Br.Russel entstand, war davon geprägt, im Gegensatz zu der damaligen religiösen Welt eine neue Elite von Christen zu schaffen. Man wollte sich natürlich von den anderen unterscheiden.Br.Rutherfort setzte dann noch gewaltig eins drauf.

    Die Tasache, dass wir in erster Linie von Jehova sprechen und Jehova alleine anbeten, bezeugt, dass die Rolle der Anbetung aus dem mosaischen Gesetz übernommen wurde. Zwar wird schon gelehrt, dass der Gesetzesbund erfüllt wurde durch Christus. Doch motiviert wird meistens mit Begebenheiten und Persönlichkeiten der hebräischen Schriften. So wurde bei uns in der Zusammenkunft bezüglich der oben genannten Jehu-Episode freimütig vom „JEHU-SCHUSS gesprochen im Zusammenhang mit den Ausgeschlossenen. Die Juden werden zwar „verdonnert“,wegen ihres Ungehorsams… aber wir haben gewissermassen das Gesetz Moses in den heutigen theokratischen Verfahrensweisen übernommen und teilweise noch übertroffen.Insbesondere auch das Rechts- oder Steinigungssystem.

    Im Zusammenhang mit der Umgestaltungsszene hörten die anwesenden Jünger folgendes: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden haben. HÖRT AUF IHN“. Damit war klar, wem Jehova die Vollmacht des Wortes übergeben hat. „Hört auf IHN“. Deshalb lesen wir auch in de gesamten Evangelien, der Apostelgeschichte und den Briefen der Apostel immer die Bezugnahme auf „den Herrn“ Jesus. Was er sagte und lehrte, entsprachen den Worten und dem Willen seines himmlischen Vaters Jehova. Doch das ist größtenteils an Jehovas Zeugen vorbeigegangen. Da kann 100 mal etwas von unserem Herrn Jesus stehen…es hat einfach immer „Jehova gesagt“. Eigentlich sind wir nach dem jüdischen System organisiert….selbst die Kongresse…usw., vermischt mit etwas „freimaurerischen Geist“ (siehe Begräbnispyramide und römische Burka von Br. Russel)… neue Werte in einer zerfallenden Welt seid 1914 zu schaffen, eine neue Elite für eine bessere Welt, wie sie der Christus „zu akzeptieren hat“. Personen, die hier den Masstäben nicht entsprechen, bringen Schmach auf die Zielsetzung der Organisation und damit auf Jehova. Die entsprechen nicht der Zielsetzung und verdienen den JEHU-SCHUSS. Reue beurteilen Menschen ( das beauftragte Rechtskomitee)und das richtet sich nicht nur nach nach der wirklichen Reue dessen, dem Verfehlungen unterlaufen sind, sondern Schwerpunktmäßig nach dem Kriterium, wurde die Sache öffentlich bekannt? Wurde „schlechtes Licht“ auf das „geistige Israel“ geworfen. Da sind die Hauptkriterien, nicht die innere Reue der Person. Wurde das öffenlich bekannt, muss abgeschreckt werden, muss der JEHU-SCHUSS erfolgen. Dann wirkt der Geist Jehovas wieder in der Versammlung. Es ist in der Tat Selbstgerechtigkeit und nicht Barmherzigkeit, durch das unsere Organisation geprägt ist. Das wird zwar nach aussen in der Literatur für die Öffentlichkeit ganz barmherzig dargestellt, doch in den geheimen Ältestenschulungen werden „die Wölfe scharf gemacht“, keine Hemmungen bei den Jehu-Schüssen zu empfinden, um die Organisation rein zu erhalten und die Versammlung zu schützen.

    Ich bin sehr gespannt auf weitere Stellungnahmen unter dieser Rubrik. JEHU-SCHÜSSE nein, Barmherzigkeit ja.
    Liebe Grüsse
    Martin

  • Caleb
    Oktober 28, 2011

    Hallo Martin

    dein Zitat „um die Organisation rein zu erhalten und die Versammlung zu schützen“. Dieses REIN bleiben ist auch so eine Benchmark von Zeugen Jehovas. Wir sind dafür berühmt, REIN zu sein. Das muss auch von außen sichtbar sein.

    Alles wird geputzt. Alle sind sauber. Und wenn wir außen sauber sind, sind wir es auch innerlich.

    Wenn man allerdings etwas zu sehr putzt, wird es steril.

    Und ich glaube das wir genau das in unseren Versammlungen sehen.

    Im großen zeigen wir Liebe, daß wir auf Bezirkskongressen keine Polizei brauchen, aber im kleinen, in Blicken, Gesprächen, kleinen Handlungsweisen sind wir so kalt oder steril, daß es einen schauern lässt.

    Meistens sind sterile Räume auch keine Räume, wo man sich wohlfühlt oder wo man gerne ist (Operationssäle, Laboratorien, etc.) aber ZJ arbeiten daran, alles sauber (steril) zu machen. Wer in einem Saal mit mehreren Versammlungen ist, kann das beobachten. Bei einem Saal mit 3 – 4 Versammlungen wird der Saal 6 – 8 Mal pro Woche gereinigt und zwar in einer Intensität, daß man glauben könnte, daß eine Zusammenkunft einer Fußballvereinfangruppierung stattfand, und nicht 50 – 60 ZJ 2 Stunden den Saal benutzt hätten.

    Jehova kennt unsere Unvollkommenheiten. Das zeigen die Beispiele von David und anderen.

    Es geht nicht darum, Menschen die gegen Jehova sind (Nimrod, Isebel, etc.) zu verteidigen, aber die zwischenmenschlichen „Kleinigkeiten“ werden in unserem REINheitswahn auch weggewischt. Über bleibt eine kalte, sterile Umgebung, wo sich immer weniger wohlfühlen.

    C.

  • Dennis
    Oktober 28, 2011

    Lieber Caleb,

    das hast du gut ausgedrückt. Diese Gefühle beschleichen mich auch immer wieder wenn ich im Kö-Saal sitze. Die meisten sind nicht mehr sie selbst sondern spielen eine Rolle. Von einigen weiß ich, dass sie in ihrer Firma oder im Urlaub völlig andere Menschen sind. Sie setzen sich die Versammlungsmaske auf und spielen einem etwas vor, weil sie REIN bzw. KORREKT sein wollen.

    Der Vergleich mit den sterilen Räumen (OP-Saal usw.) ist sehr gut!

    Darüber haben wir ja auch schon gesprochen hier: Authenzität, menschliche Schwächen und Fehler haben in der VS keinen Platz sondern müssen „ausgemerzt“ werden. Wir sollen ja immer „vollkommener“ und Jehova gleich werden, immer besser, besser, besser bis man überhaupt nicht mehr weiß, wer man eigentlich ist.

    Ich habe zum Glück rechtzeitig die Notbremse gezogen und lasse mich nicht mehr bis zur Unkenntlichkeit verbiegen. Ich hatte auch Angst irgendwann nur noch eine WT-Hülle zu sein, die so funktioniert, wie es die WTG haben möchte.

    LG
    Dennis

  • Mäuschen
    Oktober 28, 2011

    Ein wirklich wunderbarer Gedanke und Artikel,der sich mit meinen Überlegungen deckt.
    Es tat gut, dies zu lesen, vielen Dank. Gestern wurden zwei Familien aus der Versammlung verabschiedet, die gegangen sind, weil sie unsere Versammlung momentan nicht aushalten. Mit Tränen in den Augen aber einem besseren Gefühl im Bauch.
    Ist das nicht traurig? Momentan sind wir ein zerstörter Haufen mit Mißtrauen jedermann gegenüber aufgrund der Angst, selbst Ärger und Stress zu bekommen. Bespitzelungen sind im Alltag. Letztens hat ein Ältester sogar ein Gespräch von mir auf der Damentoilette gekannt. Ich habe einer ausgeschlossenen Schwester gesagt, ich freue mich, dich zu sehen.
    Er sprach mich darauf an, nicht mit ihr zu reden, weil sie die strafe einfach braucht und auch die abwendung von allen die sie mochte gut tut.
    a) wieso wusste er davon? War er heimlich auf dem Damenklo?
    b) wo ist da die barmherzigkeit?

    er hatte mich diesbezüglich darauf angesprochen, was ich tun müsste, um nicht mehr als bezeichnet zu gelten. Ich bin ja bezeichnet worden, nachdem ich meinen Mann, der ein Christ, aber zum Glück kein Zeuge ist, geheiratet habe.
    Er legte mir nahe, unglücklich zu wirken und jedem zu sagen, wie schlecht ich mich fühle, wie falsch alles war, was ich gemacht habe und ich wie übel es mir geht. Man müsse erkennen, dass ich den Fehler einsehen würde und tief traurig darüber wäre. Dann wäre meine Bezeichnung irgendwann mal vorbei.
    Mein Vater stand zum Glück daneben, er fragte nur: was soll sie tun, sich scheiden lassen, ihren Mann umbringen oder sich selbst? was willst du?
    der Bruder daraufhin. ja weiß ich nicht. ähm. ööhhh.
    Mir ist es egal, was sie machen mit mir. Ich will bei jehova bleiben. Und über Jesus sprechen. Dadurch wieder zur Ruhe kommen.
    Privater Kontakt mit denen, die mich jetzt meiden, ist mir nicht mehr wichtig, denn ich war vorher auch sehr allein und ich habe meinen Mann, er ist das beste, was mir je passiert ist.
    Soviel zu dem Thema Barmherzigkeit. Statt dessen gibt es Erpressung, Schikane und eine Talmud mit mündlichen Überlieferungen direkt von den Zeugen Jehovas. Momentan habe ich den Eindruck, die Belehrungen selbst widersprechen sich wöchentlich, wie der Bruder auch sagte, innerhalb eines Artikels wird von Friede und Barmherzigkeit und dann gleich von ´Jehu gesprochen.
    Sollen doch Leute vom Verfassungsschutz diese Artikel mal lesen, die sind arg gefährlich. Trifft dieses Gedankengut auf einen schwachen Geist kann dies ungeahnte Konsequenzen haben. Ich verweise nur auf den Norwegen – Amoklauf.
    Irgendwann rastet irgendwo wieder ein armer Bruder aus oder irgendjemand sonst. wie eine sprungfeder, die man los läßt.
    In Jakobus steht, das Barmherzigkeit das Gericht besiegen wird.
    Ist doch recht eindeutig oder?
    Liebe Brüder,
    einen Gruß aus meiner Gegend 🙂
    Mäuschen

  • Alois
    Oktober 28, 2011

    Liebe Schwester Mäuschen

    Wenn es Dir in der Versammlung zu bund wird, dann bleibe einfach zu Hause. Jesus legt Dir keine Last auf die schwer ist. Er fordert auch nicht in die Versammlungen zu gehen, welche ohnehin fast nur noch Versammlungen des modernen Baal sind.

    Heb. 10
    23. Laßt uns das Bekenntnis der Hoffnung unbeweglich festhalten, (denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat);
    24. und laßt uns aufeinander achthaben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken,
    25. indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei etlichen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen sehet.

    Wir kommen hier in Bruderinfo auch zusammen und erfüllen auch den Wunsch uns einander zu ermuntern. Diese Gebote können wir online besser beachten als in den Versammlungen. Es steht nicht in Hebräer, dass wir die Versammlungen nicht versäumen sollen, sondern wir sollen unser zusammenkommen nicht versäumen. Um das Zusammenkommen zu pflegen, reichen ein weiterer Bruder oder Schwester völlig aus. Denn Jesus sagte in Matth. 18:

    20. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.

    Wie dünnhäutig manche Brüder sind und wie kurz vor einem Amoklauf so manche aufgeheizten Schwertredner der Organisation stehen, zeigt folgender Kommentar:

    http://www.digidatanet.de/?p=662&cpage=2#comment-6129

    Es würde mich nicht wundern wenn in der Bruderinfo Redaktion nicht auch schon Morddrohungen von religiösen Fanatikern eingegangen wären.

    2. Kor. 6
    14. Seid nicht in einem ungleichen Joche mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis?
    15. und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?
    16. Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: „Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein“.

    Wer ist eigentlich gemeint mit den Ungläubigen. Sind es andere Religionen? Eine Ehe mit einem Ehegatten einer anderen Religion ist auch ein ungleiches Joch. Aber hat das Paulus gemeint?
    Du kannst die Frage selbst aus eigener Erfahrung beantworten!

    Du schreibst selbst, dass es Dir sehr gut geht mit Deinem Mann. Aber stelle Dir vor, Du wärst mit einem 100 % organisationstreuen Mann verheiratet. Und Du bist jemand der keinesfalls der Organisation folgen möchte, sondern nur unserem König und Retter Jesus.
    Kannst Du Dir vorstellen wie es zuhause zugehen würde? Es wäre die Hölle für Dich, denn Toleranz und Barmherzigkeit gibt es bei diesen Brüdern nicht. Ich bin mir sicher, Paulus hat diese Konstellation gemeint.

    Somit ist es das wesentlich kleinere ungleiche Joch einen Menschen aus der sogenannten „Welt“ zu heiraten als einen Organisationszögling.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Oktober 28, 2011

    Lieber Alois,

    (Zitat)
    „Somit ist es das wesentlich kleinere ungleiche Joch einen Menschen aus der sogenannten “Welt” zu heiraten als einen Organisationszögling.“

    Vollkommen richtig was du schreibst, so hab ich das noch nie gesehen, aber leuchtet mir völlig ein. Ich kann mir überhaupt keinen intoleranteren Menschen vorstellen, als einen 100%-Sklaventreu-Bruder (Schwester). Das wäre wirklich die Hölle auf Erden für jeden Ehepartner, außer es sind beide auf einem „Niveau“.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Oktober 28, 2011

    die heutigen Scheiterhaufen nennen sich GEMEINSCHAFTSENTZUG und VERBRENNEN den Exkommunizierten gleichermaßen, da er wie ein Toter behandelt wird und nicht mit den Brüdern kommunizieren kann.
    die ihn ausgeschlossen haben, denken, sie können ins Herz schauen und sehen, ob dort Reue und Umkehr herrschen.
    So hat jeder Angst, von jemden denunziert zu werden, denn jeder trägt mit sich „abtrünnige“ Gedanken herum, weil er mit manchem, was gelehrt wird, nicht d’accord geht.
    so wachsen Doppelzüngigkeit, Doppelleben und die Neigung zur stillen Absonderung, die sich darstellt, dass man neben den versammlungsbesuchen keinen weiteren persönlichen Kontakt hat.
    Und davon gibt es mehr als genug

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Zu Deinem traurigen aber wahren Kommentar lieber Frank über Gemeinschaftsentzug in Verbindung mit Verbrennen fällt mir diese Aussage ein:

    1Sam 15:22 Doch Samuel erwiderte: „Was denkst du, worüber freut sich der Herr mehr: über viele Brand- und Schlachtopfer oder über Gehorsam gegenüber seinen Weisungen? Ich sage dir eines: Gehorsam ist wichtiger als das Schlachten von Opfertieren. Es ist besser, auf den Herrn zu hören, als ihm das beste Opfer zu bringen.

    Und warum hat das Jesus mehrfach geäußert: Matth. 12:7 Wenn ihr verstanden hättet, was das bedeutet: ‚Nicht auf eure Opfer oder Gaben kommt es mir an, sondern darauf, dass ihr barmherzig seid!‘, dann würdet ihr nicht Unschuldige verurteilen.

    Wobei ich kein Problem habe jemand der Schuld auf sich geladen hat, auch Zuchtmaßnahmen zu ergreifen – doch wenn man Menschen die zu Jesus stehen und seine Anweisungen für wichtiger erachten diese dann aber als Abtrünnige bezeichnet dann trifft es zu von einer „Hexenverbrennung“ zu reden – aber dafür werden sie mit der gleichen Strenge zur Rechenschaft gezogen!

    Wie Jesus allgemeine Sünder behandelte zeigt ja auch diese Bibelstelle: Matth.: 9:10 Später war Jesus mit seinen Jüngern bei Matthäus zu Gast. Matthäus hatte viele Zolleinnehmer eingeladen und andere Leute mit schlechtem Ruf. 11 „Weshalb gibt sich euer Lehrer mit solchem Gesindel ab?“, fragten die Pharisäer seine Jünger. 12 Jesus hörte das und antwortete: „Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken!

  • Frank&Frei
    Oktober 28, 2011

    lieber Matthäus, der Casus Sünde ist das Symbiose Wesen, welches jedem von uns anhaftet.
    Ich habe in manchem Kommittee gesessen und immer ging es um ein und die selbe Sache – Sex.
    Da flossen Tränen, da wurde Reue bekannt und Umkehr. Man hat sich bemüht ins Herz zu schauen und empfand Mitleid. Ergbnis: kein Ausschluß. Und 3 Wochen Später wußten wir alle, sie war schwanger,im 4. Monat, ohne es im Rechtsfall zu erwähnen.
    Ich will hier nicht weiter auf den Fall eingehen, der mir den Beweis erbrachte, dass man überhaupt keine Möglichkeiten hat, die Fakten richtig zu erarbeiten. Ich frage mich auch, ob das die Aufgabe von Menschen ist.
    Sexuelle Verfehlungen im Sinne des WT Jargons sind ja deutlich dargelegt, wobei manches sehr dubios ist. Das Gesetz des Moses geht mit keinem Wort auf lesbische Liebe ein.
    Ich habe aus diesen Fällen für mich die Konsequenz gezogen, nicht mehr mich in solche „Rechtsfälle“ involvieren zu lassen.
    Ich sehe, dass es den Sündern leid tut, sie aber in ihrer Schwäche oder Leidenschaft schon wieder in die nächste Runde gehen.
    Irgendwie kann ich das auch verstehen weil es eben zu menschlich ist.
    Wenn beim Mose der Mann mit seiner Liebsten beim Sex erwischt wurde, war Eheschließung angesagt. Die Alternative: Steinigung – hat sich keiner ausgesucht. Scheidung war unmöglich.
    Ich denke, die da sich von ihren Gefühlen oder von ihrer Leidenschaft übermannen liessen wußten genau, in welchem engen Raum sie sich aufhielten und handelten mit Bedacht.
    So tun auch heuer die jungen Zeugen.
    Die haben es gelernt, sich passend zu verhalten, auch mit doppeltem Wesen, denn wenn die Pärchen allein sind – ich möchte da nicht Zeuge sein, ich empfinde auch so, das es mich nichts angeht. Das tägliche Leben hat eh schon seine Tücken und die Versammmlung stottert von Woche zu Woche in neue Runden der Sklaven Aktivitäten, die dem einzelnen kaum Zeit und Muße lassen über den Sinn derselben nachzudenken. Gruppenzwang par Excellence.

  • Alois
    Oktober 28, 2011

    Lieber Frank

    Joh. 8
    3. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber bringen ein Weib [zu ihm], im Ehebruch ergriffen, und stellen sie in die Mitte
    4. und sagen zu ihm: Lehrer, dieses Weib ist im Ehebruch, auf er Tat selbst, ergriffen worden.
    5. In dem Gesetz aber hat uns Moses geboten, solche zu steinigen; du nun, was sagst du?
    6. Dies aber sagten sie, ihn zu versuchen, auf daß sie etwas hätten, um ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
    7. Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe zuerst den Stein auf sie.
    8. Und wiederum bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde.
    9. Als sie aber dies hörten, gingen sie einer nach dem anderen hinaus, anfangend von den Ältesten bis zu den Letzten; und Jesus wurde allein gelassen mit dem Weibe in der Mitte.
    10. Als aber Jesus sich aufrichtete [und außer dem Weibe niemand sah], sprach er zu ihr: Weib, wo sind jene, [deine Verkläger]? Hat niemand dich verurteilt?
    11. Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: So verurteile auch ich dich nicht; gehe hin und sündige nicht mehr.]

    Mit welchem Recht verurteilen unsere Ältesten solche Menschen, wenn doch Jesus selbst diese Ehebrecherin nicht verurteilt hat?
    Wenn die Ankläger ohne Sünde wären, vielleicht hätten sie dann ein Recht dazu. Aber Jesus war ohne Sünde und verurteilte sie trotzdem nicht!

    Die ganze Strenge um das Thema Hurerei, oder auch schon vorehelicher Verkehr, was ich sowieso niemals zu Hurerei zähle wenn eine Heirat zwischen den Beiden beschlossen ist, soll uns wie immer auf eine falsche Fährte der Bibelauslegung führen. Denn nicht die körperliche oder fleischliche Hurerei ist gefährlich und kostet unser Leben, sondern die fortgesetzte geistige Hurerei.

    Die geistie Hurerei ist viel schlimmer. Wenn man schon das alte Testament bemüht, deren Gesetze wörlich genommen im Christentum gar keine Gültigkeit mehr haben, dann sollte man es auch richtig lesen. Denn prophetisch gesehen geht es beim Thema Hurerei immer um das geistige huren.

    Das alte Israel war mit Jehova vermählt, wir haben uns durch die Taufe vermählt. Wenn wir jetzt aber fremde Götter anbeten, dann begehen wir eine geistige Hurerei.

    Richt. 8
    27. Und Gideon machte daraus ein Ephod und stellte es in seiner Stadt auf, in Ophra. Und ganz Israel hurte demselben dort nach; und es wurde Gideon und seinem Hause zum Fallstrick.

    33. Und es geschah, als Gideon tot war, da hurten die Kinder Israel wiederum den Baalim nach und machten sich den Baal-Berith zum Gott.

    1. Chr. 5
    25. Aber sie handelten treulos gegen den Gott ihrer Väter und hurten den Göttern der Völker des Landes nach, welche Gott vor ihnen vertilgt hatte.

    Ps. 106
    39. Und sie verunreinigten sich durch ihre Werke und hurten durch ihre Handlungen.

    Hes. 6
    9. Und eure Entronnenen werden meiner gedenken unter den Nationen, wohin sie gefangen weggeführt sind, wenn ich mir ihr hurerisches Herz, das von mir abgewichen ist, und ihre Augen, die ihren Götzen nachhurten, zerschlagen haben werde; und sie werden an sich selbst Ekel empfinden wegen der Übeltaten, die sie begangen haben nach allen ihren Greueln.

    Hes.23
    30. Solches wird dir geschehen, weil du den Nationen nachgehurt, weil du dich mit ihren Götzen verunreinigt hast.

    Auf Heute übertragen, hurt jeder Zeuge Jehova welcher der Organisation folgt einem fremden Gott nach. Denn die Organisation hat sich längst an die Stelle eines Gottes gesetzt. Nicht auf den Platz Jehovas, aber auf den Platz eines Retters oder eines Stellvertreter Gottes auf Erden. Damit hat sie sich auf den Platz des Jesus gesetzt.

    Auch bei dem alten Israel und Juda wurde durchgehend dem Jehova im Tempel geopfert. Trotzdem hat man parallel dazu anderen Göttern geopfert, besonders dem Baal. Auf Heute übertragen darf man sich nicht wundern dass es genauso ist. Man betet Jehova UND den neuzeitlichen Baal an.

    Eigentlich eine offensichtliche Sache, aber wer geistig blind ist, kann oder will diese einfachen Zusammenhänge nicht verstehen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Oktober 28, 2011

    Zu meiner Bemerkung am Ende meines Kommentars über die Blinden, gibt es auch einen Vortrag:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=595

    Liebe Grüße an Alle

  • cheyenne
    Oktober 28, 2011

    Lieber Frank & Frei

    Zu Deinem Zitat:
    Wenn beim Mose der Mann mit seiner Liebsten beim Sex erwischt wurde, war Eheschließung angesagt. Die Alternative: Steinigung – hat sich keiner ausgesucht. Scheidung war unmöglich.
    Ich denke, die da sich von ihren Gefühlen oder von ihrer Leidenschaft übermannen liessen wußten genau, in welchem engen Raum sie sich aufhielten und handelten mit Bedacht.
    ______________
    So eng war der Raum gar nicht, zumindest nicht für die Männer!
    Für sie war die Sache unter dem mosaischen Gesetz ganz einfach: normalerweise durften sie ihre Frauen wegen jeder Kleinigkeit verstoßen.
    5.Mo. 24:1 Falls ein Mann eine Frau nimmt und sie sich als Ehefrau wirklich zu seinem Besitz macht, so soll es geschehen, wenn sie in seinen Augen keine Gunst finden sollte, weil er etwas Anstößiges an ihr gefunden hat, daß er dann ein Scheidungszeugnis für sie ausschreiben und es ihr in die Hand legen und sie aus seinem Haus entlassen soll.

    Nur in einem Fall ging das nicht, wenn sie Sex vorher hatten, dann durften sie sich nie scheiden lassen.
    5.Mose 22:28.Wenn ein Mann ein Mädchen findet, eine Jungfrau, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und liegt bei ihr, und sie werden gefunden:29.so soll der Mann, der bei ihr gelegen hat, dem Vater des Mädchens fünfzig Sekel Silber geben; und sie soll sein Weib sein, darum daß er sie geschwächt hat, er kann sie nicht entlassen alle seine Tage.

    2.Mose 22:16.Und so jemand eine Jungfrau betört, die nicht verlobt ist, und liegt bei ihr, so soll er sie gewißlich durch eine Heiratsgabe sich zum Weibe erkaufen. 17.Wenn ihr Vater sich durchaus weigert, sie ihm zu geben, so soll er Geld darwägen nach der Heiratsgabe der Jungfrauen.

    Also, es gab zwei recht gute Optionen für die Männer: heiraten müssen oder sie nicht heiraten dürfen. Das hat alleine nur ihr Vater bestimmt. In solchen Fällen gab es keine Steinigungen! Die gab es nur, wenn die Frau schon mit einem anderen Mann verlobt oder verheiratet war. Also konnten sich die Männer gefahrlos die noch freien Mädchen flachlegen. Sie durften ja so viele Frauen heiraten wie sie wollten oder bekommen konnten. Wenn ´s mit der Heirat nicht geklappt hat, dann haben sie eben nur den Jungfrauenpreis für ihren Fehltritt bezahlt. In dieser Angelegenheit hatten die Männer wirklich einen sehr weiten Raum und handelten garantiert mit viel Bedacht, egal wie alt sie waren.

    L.G. Cheyenne

  • Matthäus
    Oktober 28, 2011

    Lieber Frank, ich kann nur Lob und Respekt zum Ausdruck bringen wenn jemand den Mut und die Größe hat, vor einigen Monaten hat schon einmal ein Ältester ähnliches geäußert, daß Du Dich für sexuelle Vergehen als Richter nicht mehr hergibst.

    Für mich ist in solchen Fällen Paulus das beste Beispiel. Er outet sich selbst als einer DER SÜNDE TREIBT laut Röm. 7:19.
    Was ist uns Ältesten in Schulungen immer wieder erklärt worden?
    Jeder der eine Sünde wiederholt verübt, der treibt Sünde, oder habe ich das verkehrt in Erinnerung (es ist bei mir schon 25 Jahre her als ich mein Amt abgab) Und jeder der Sünde treibt hat keine Reue ubd muß ausgeschlossen werden.

    Gerade die von Dir genannten sexuellen Vergehen junger Brüder und Schwestern, die sollen doch bitte nicht überbewertet werden. Man lies doch einmal die Erfahrungen eines Salomo in Prediger 2:8 er beschreibt die Wonnen mit Damen, er schreibt alles was seine Augen forderten enthielt ich ihnen nicht vor. Dann wird diese Mann als der weiseste Mann nach Jesus beschrieben !!!

    Oder was hat David, auch seine Söhne sich in sexueller Hinsicht alles erlaubt. Ein Lot verkehrt mit den Töchtern – wie betrunken muß ich sein nicht mehr zu merken das hier meine Tochter im Spiel ist. Deren Beispiele der Unmoral sind in der Bibel noch lange nicht erschöpft.

    Ich möchte auch keinesweg die Verkehrtheit dieser Handlungen herunterspielen, doch genauso sollte man die Handlungen dieser durch die Bank treuen und „vorbildlichen“ Männer im rechten Lichte sehen. Doch diese Verhältnismäßigkeit ist den meisten Ältesten durch die harte Belehrung der Organisation verloren gegangen!

    lg. Matthäus

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