20 Comments
  • Ulrike P.
    März 19, 2011

    Hallo Bruder,
    ich sag´s mal ungeschminkt: Wenn ich lese das tatsächlich auf TAUFansprachen davon gesprochen wird, das man der Organisation treu dienen soll, dann möchte ich brechen.

    Auch die Auslegung dieser Bibelstelle, ist zum schreien:

    14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben. Die Welt hasst sie, weil sie genau wie ich nicht zur Welt gehören.
    15 Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt herausnimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.
    16 Sie gehören genauso wenig zu dieser Welt wie ich.

    Denn sie ist ja genau konträr zu dem was Jesus in Wirklichkeit sagte, nämlich das Gott sie eben NICHT aus der Welt herausnehmen soll. Die Organisation tut aber genau das, indem sie ihre WT-Jünger buchstäblich von aller Welt abschottet, wo und wie´s nur eben geht.

    In geistiger Hinsicht gehören wir wirklich nicht zur Welt, dass ist schon richtig und wird ja auch durch Kol 1, 13+14 (hab´ich heute hier gefunden: http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=702#comment-1236 ) bestätigt:

    13 Denn er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit und hat uns in das Reich versetzt, in dem sein geliebter Sohn regiert.
    14 Durch ihn, Jesus Christus, sind wir erlöst; durch ihn sind uns unsere Sünden vergeben.
    Kol 1, 13+14

    Interessant ist beim Vers 13, dass hier vom Reich Christi gesprochen wird, in das wir geistig versetzt wurden und über das Jesus selbst regiert…und damit auch über jeden Einzelnen, der sich darin befindet. Soviel zum Thema irdische Organisation Gottes…

    Aber trotzdem leben wir noch in dieser Welt und wir begehen sogar dieselben Fehler wie alle anderen auch…sie kommen uns um so härter an, weil wir es eigentlich besser wissen müssten und uns trotzdem manchmal keinen Deut weiser verhalten.
    Darum steht es uns auch überhaupt nicht zu, uns so dermaßen über die sogenannten „Weltmenschen“ zu erheben, wie es die WTG so gerne tut. – Denn der einzige Unterschied zwischen ihnen und uns ist, dass wir uns Gottes Gnade ausgeliefert haben, aufgrund dessen wir jetzt schon von Jesus erlöst wurden.

    Ein Grund zur Selbstgerechtigkeit ist das aber nicht…eher zum demütig sein.
    Mir geht es jedenfalls so…vor allem wenn ich merke, dass ich in meiner Blindheit, niedereiße statt aufzubauen.

    Mir gehts dann immer so:

    Es tut weh,
    ich habe mich durchgebogen
    und die Wahrheit verlogen…ok…
    ich bin auf dem Weg.
    Es tut weh,
    denn ich habe nobel die Wahrheit verkauft,
    und mit meinem Stolz gerauft.
    Es tut weh,
    ohne Sinn und Verstand,
    bau´ich vertrauen auf Sand,
    das tut weh.
    Leben ist Versöhnung und Vergeben,
    ist Liebe, ist ein Segen,
    ist füreinander sein.
    Leben, der Wahrheit sich ergeben,
    ist Wärme, ist erzählen von: Du bist nicht allein.

    Aber dafür brauchen wir oft Hilfe…und die erwarte ich dann nur noch von oben.

    LG Ulli

  • cheyenne
    März 19, 2011

    Zu den Kongressen und Öffentlichen Vorträgen habe ich ein etwas zwiespältiges Verhältnis. Einerseits bin ich gespannt ob es doch mal wieder was Neues gibt, andererseits empfinde ich die Überheblichkeit, Selbstgerechtigkeit und Verachtung über die sog. “Weltmenschen” als unerträglich. Bei dem, was so mancher Vortragsredner von sich lässt, müsste man vor Scham im Boden versinken. Wenn sie vor Eigenlob nur so strotzen und sich mit ihrer Selbstgerechtigkeit in den Himmel loben und alle Andersgläubigen übel verleumden. Gerne vergessend, dass alle Menschen dieser Welt Nachkommen unser Ureltern sind, die im Bilde Gottes erschaffen wurden, und somit jeder Mensch ein Gewissen und gute Eigenschaften hat. Der Unterschied liegt darin, ob und wie weit man sich vor den bösen und teuflischen Einflüssen schützt.
    Wir ZJ unterscheiden uns von den “Weltmenschen” nur darin, dass wir den alleinwahren Gott anbeten und uns bemühen, sein Wort kennenzulernen und danach zu leben.
    Röm.2:14 Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz sind, sich selbst ein Gesetz. 15 Sie zeigen ja, dass ihnen der Inhalt des Gesetzes ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden.
    Die Klatscherei kann ich größtenteils nur als Unsitte bezeichnen. Da gibt es Redner, die absichtlich alle paar Sätze eine Frage stellen oder die Stimme anheben um Beifallsstürme zu provozieren. Sie genießen es sichtlich, so bejubelt zu werden. Ein nachfolgender Redner hat es dann sehr schwer, weil er immer wieder durch Beifall unterbrochen wird. Dann muss er immer wieder Zwangspausen einlegen und warten, bis sich alle im Stadion wieder beruhigt haben. Oft machen sich die Zuhörer gar keine Gedanken, weshalb sie klatschen. Das Heftigste hatte ich mal in Stuttgart- Killesberg (ca. 1974 +/- 1 J.) erlebt. Bei den Bekanntmachungen wurde über eine neue Verfolgungswelle berichtet. Mit sehr ernster Stimme berichtete der Redner auch über die Erlebnisse einiger schlimm Betroffenen. Dann: lang anhaltender, tosender Beifall. Der erschrockene Gesichtsausdruck des Redners sprach Bände. Das war peinlich und er versuchte es so zu erklären, dass der Beifall dafür ist, dass unsere Brüder die Treue bewahren. Einige klatschende Schlafmützen hatte ich erwartet, aber das waren fast Alle.
    Dass man kein Teil der Welt sein darf, erkennt wohl jeder an. Nur die Grenze, die man nicht überschreiten darf, die steckt jeder anders. Hier ist das eigene Gewissen gefordert, und auch die eigenen Erfahrungen, die man als Diener Jehovas gemacht hat. Was für den Einen unbedeutend ist, ist für den Anderen unmöglich.
    Da halte ich es genauso, wie es Shannon am 25.3.gesagt hat. Für mich ist es auch unvorstellbar, zu religiösen Familienfesten , anderen Anlässen oder Veranstaltungen zu gehen. In dieser Sache mache ich grundsätzlich keine Kompromisse mit Andersgläubigen. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass ich dann nur bei ZJ anecke, nie bei den Andersgläubigen Freunden, Verwandten und Nachbarn.
    In meiner und den benachbarten Versammlungen ist es für einige ZJ völlig normal, zu Beerdigungen von Nachbarn oder Bekannten zu gehen, mit denen man nicht mal verwandt ist. Selbst für Älteste ist es völlig normal, auf dem Weg zwischen Kirche und Friedhof hinter dem Pfarrer herzulaufen, um zumindest so Teilnehmer der Beerdigungszeremonie zu sein. Dafür rühmen sie sich noch und bilden sich ein, dass sie damit ein gutes Zeugnis für Jehova gegeben haben.
    Dazu Jak.4:17 Wenn daher jemand weiß, wie er das tun soll, was recht ist, und es doch nicht tut, so ist es ihm Sünde.
    Dasselbe gilt für den Kirchenbesuch bei Familienfesten. Im WT 15.10.07 S.29 steht über die Entscheidung einer Ruth, die dazu in die Kirche geht: “Ruth dagegen kennt womöglich ähnliche Entscheidungen, die niemand in der Versammlung oder dem näheren oder weiteren Umfeld beunruhigten.”
    Das hört sich so an, als wäre der Kirchenbesuch für uns völlig normal und so, als handle es sich nur um den Besuch einer Eisdiele und nicht einer Kirchenveranstaltung. Da frage ich mich, wie unsere Brüder und Schwestern in Moldawien empfunden hatten, als sie diesen WT studierten. Dort mussten sie für viele Jahre, sogar Jahrzehnte ins Gefängnis oder Straflager weil sie den Kirchenbesuch verweigerten. Mit einmaligem Erscheinen in der Kirche hätten sie sich diese Tortouren ersparen können.
    Ein Auszug aus dem JB 2004 S.94: „Ich kam in Polizeigewahrsam, weil ich nicht in die orthodoxe Kirche gehen wollte. Erst brachten sie mich nach Lipcani in Moldawien und dann nach Cernăuţi in der Ukraine, wo ich verurteilt wurde. Der Richter fragte mich, warum ich mich geweigert hatte, in die Kirche zu gehen. Ich sagte, dass ich einzig und allein Jehova anbete. Für dieses so genannte Verbrechen wurde ich zusammen mit zwanzig anderen Schwestern zu zwanzig Jahren Gefängnis verurteilt. Einige von uns steckte man in eine winzige Zelle, die dann mit dreißig weiteren Zelleninsassen geteilt werden musste. Tagsüber wurde ich allerdings zu reichen Leuten geschickt, um im Haushalt zu helfen. Ich muss sagen: Diese Leute behandelten mich besser als die Gefängnisbeamten — zumindest bekam ich von ihnen etwas zu essen
    __________
    Soll ich nun etwa mein Gewissen vergewaltigen und diese inzwischen gängige Praxis des Kirchenbesuches gutheißen, nur dass die Mitbrüder, die daran nichts anstößiges finden nicht irritiert werden?
    Am liebsten zitiert man dann 1.Kor.9:19-23. Wenn Paulus Allen Alles geworden ist, dann spricht er davon, dass er wie ein Sklave, ein Schwacher, ein Jude mit und ohne Gesetz wurde. Dagegen ist biblisch nichts einzuwenden. Aber Paulus spricht nirgends davon, dass er den Götzendienern wie ein Götzendiener wurde oder wie ein Baalsanbeter, um nur einige davon zu gewinnen.
    Paulus schreibt ganz klar in 2.Kor.6:14 Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? 15 Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Bẹlial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.
    Zu 2.Kö.5:17-19 ist zu erwähnen, dass Naaman nur um eine einzige Einschränkung bat, weil er der Untergebene des Königs war. Er erbat sich diese Ausnahme nicht bei seinen Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn. Außerdem erbat er es sich in dem Moment, als er beschloss, ein Anbeter Jehovas zu werden. Nicht Jahre oder Jahrzehnte nach seiner Bekehrung. Er war in der damaligen Zeit offenbar dem König verpflichtet und sah in diesem Moment keinen anderen Ausweg. Ich gehe davon aus, dass sein Gewissen besser geschult war als das der meisten ZJ heute.
    Jes.10:9-11 zeigt, wie Jehova mit wertlosen Götzen und Göttern innerhalb und außerhalb seines Volkes handelt.
    1.Kor.10:20 Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämọnen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämọnen werdet. 21 Ihr könnt nicht den Becher Jehovas und den Becher der Dämọnen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“ und am Tisch der Dämọnen teilhaben. 22 Oder „reizen wir Jehova zur Eifersucht“? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?
    Eph.5:10 Vergewissert euch fortwährend dessen, was für den Herrn annehmbar ist, 11 und habt nicht mehr mit [ihnen] teil an den unfruchtbaren Werken, die zur Finsternis gehören, sondern rügt [sie] vielmehr,
    Judas 4 Ich habe Grund dazu, denn es haben sich gewisse Leute eingeschlichen, die durch die Schriften vor langem für dieses Gericht bestimmt worden sind, gottlose Menschen, welche die unverdiente Güte unseres Gottes zu einer Entschuldigung für Zügellosigkeit verkehren und sich gegenüber unserem alleinigen Besitzer und Herrn, Jesus Christus, als falsch erweisen.5 Ich möchte euch [daran] erinnern, auch wenn ihr alle Dinge schon ein für allemal wißt, daß Jehova, obwohl er ein Volk aus dem Land Ägypten rettete, später die vernichtete, die keinen Glauben bekundeten.
    Ein weiteres Beispiel ist 2.Kö.10:18-28. Alleine nur die Anwesenheit im Hause Baals hat ausgereicht, um von Jehu ausgelöscht zu werden. Die deutlichen biblischen Warnungen müssten ausreichen, um uns davor zu warnen Kompromisse einzugehen, um ein besseres Image bei Menschen zu erreichen.
    Das allerschlechteste Beispiel in dieser Sache gibt uns die LK. Dass man kein Teil der Welt sein darf, scheint für sie nicht zu gelten. Sie arbeitet mit allem Nachdruck und jahrelangen Gerichtsprozessen daran, in dieser Welt anerkannt und verehrt zu werden. Öffentlich zeigen sie sich mit den Führern der falschen Religionen und halten mit ihnen Konferenzen ab. Mit diesem Treiben stellt man sich lt. Jak.4:4 als Feind Gottes dar. Aber das interessiert unseren Sklaven offensichtlich nicht. Er ist sich seiner Rettung so sicher, dass er nie auf die Idee kommt, dass Jehova auch seinem Treiben ein Ende macht.
    Andererseits ist es strengstens verboten, sich mit Mitbrüdern oder Familienangehörigen zu treffen, die die Gemeinschaft verlassen haben oder ausgeschlossen wurden. Wer dabei erwischt wird, fliegt raus oder kassiert zumindest eine “Bezeichnung” (je nach Informant und zuständiger Ältestenschaft).
    Seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken um Mat.4:2,8-10. Jesus war 40 Tage in der Wildnis und fastete. Er war alleine, als Satan ihm das bekannte Angebot machte. Kein einziger Mensch hätte es mitbekommen, wenn Jesus einen Kompromiss mitgemacht hätte.
    Auf heute übertragen: wenn Satan heute der LK ein ähnliches Angebot machen würde: zu welchen und wie vielen Kompromissen wäre die LK wohl bereit, wenn ihnen dann die Königreiche der Welt zu Füßen liegen würden? Das würden sie uns dann auch noch als den sichtbaren Segen Jehovas verkaufen.

  • freigeist
    März 19, 2011

    Lieber ( cheyenne )

    Ich habe Deinen Artikel mit sehr großem Respekt gelesen.
    Dazu muss ich sagen, dass ich die Glaubensgemeinschaft vor mehr als 20 Jahren verlassen habe, bzw. ausgeschlossen wurde. Warum, steht hier nicht zur Diskussion.

    Was mich ehrlich gesagt verwundert ist die Hartnäckigkeit der `OBEREN `ihre Ansicht der Dinge um jeden Preis durchzusetzen.

    Und was ich nicht verstehen kann ist folgendes: wenn ich mit einer, egal wie gearteten Organisation, nicht einverstanden bin, habe ich die Möglichkeit der öffentlichen Kritik. Diese ist aber, wie bekannt, bei ZJ nicht möglich.
    Warum also trete ich nicht aus. Der Austritt aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas wäre doch dann ein Liebesbeweis an meinen Schöpfer. Niemand wird hier wird doch wohl unterstellen, dass die Führungskräfte der ZJ Gottes Willen tun.
    Ich lasse mich aber gern eines anderen belehren.

  • Anna
    März 19, 2011

    Lieber Freigeist,
    für mich zählt schon nicht nur mein eigenes Wohlbefinden, sondern ganz eng daran verknüpft das meiner Brüder und Schwestern. Ich kann nicht einfach „austreten“, weil ich nicht einverstanden bin. Weil ich damit sinnbildlich meine Brüder schlagen würde, die es (noch) nicht anders verstehen. Ich habe dies schon öfter kommentiert, würde ich „austreten“, dann lasse ich meine Brüder völlig hilflos zurück. Das kann ich vor Jehova und Christus einfach nicht verantworten, es geht nicht, weil ich liebe meine Brüder und ich würde sie völlig verzweifelt zurücklassen, nur um selbst meinen Weg zu gehen. Das ist völlig entgegen meinem Gewissen. Ich habe wirklich lange darüber nachgedacht. Wie Bruderinfo scbon angeregt hat, geht manches nur ganz langsam. Und, wir sollten nicht Jehova dabei außer acht lassen, ann könnte es auch ganz schnell gehen. Er weiß doch auch, wie es seinen Schafen geht. Er sieht doch, dass wir nicht im einem geistign Paradies leben.
    Ich für mich habe schon das Gefühl, dass Jehova die unausgesprochenene Seufzer meines Herzens richtig einordnen kann.
    Liebe Grüße Anna

  • E.E.
    März 19, 2011

    Hallo Anna,

    ich sehe das genauso wie du. Unsere Brüder brauchen Ermunterung von Brüdern, die nicht dogmatisch sind.
    Ich orientiere mich da an David. Solange es nicht lebensgefährlich ist, diene ich weiterhin dem König Saul und versuche die Stimmung aufzuhellen. Jehova wird das Problem bald für uns lösen.

    Ich verstehe aber auch, wenn es einer nicht mehr aushält und wie David später in die Wildnis flieht. Allein in der Wildnis drohen dann aber wieder andere Gefahren.

    Ich fühle mich sicherer bei der Herde. Ich habe kein Problem damit, die Schwachpunkte zu ignorieren und mich auf das Gute zu konzentrieren. Ich fühle mich von Jehova in der Versammlung gesegnet. Jesus hat die wenigen Anständigen der Versammlung in Thyatira auch nicht aufgefordert die Versammlung zu verlassen. Wenn Jesus kommt, wird er jedem in der Versammlung gemäß seinen Taten vergelten.

    Liebe Grüße Eli

  • Alois
    März 19, 2011

    Hallo Eli

    Du hast ja recht, ich besuche auch die Zusammenkünfte, aber das geht nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt den wir erkennen müssen. Den sehe ich allerdings auch noch nicht gekommen.

    Matth. 24
    15. Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von welchem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, stehen sehet an heiligem Orte (wer es liest, der beachte es),
    16. daß alsdann die in Judäa sind, auf die Berge fliehen;

    Jesus bezieht sich wie er selbst sagt auf Daniel. Dort steht:

    Dan. 12
    9. Und er sprach: Gehe hin, Daniel; denn die Worte sollen verschlossen und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes.
    10. Viele werden sich reinigen und weiß machen und läutern, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; und keine der Gottlosen werden es verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen.
    11. Und von der Zeit an, da das beständige Opfer abgeschafft wird, und zwar um den verwüstenden Greuel aufzustellen, sind tausend zweihundertneunzig Tage.
    12. Glückselig der, welcher harrt und tausend dreihundertfünfunddreißig Tage erreicht!

    In Vers 9 steht dass die Prophezeiung für die Zeit des Endes gilt.
    In Vers 10 steht dass es 2 Gruppen gibt, wie auch die 5 klugen und 5 unklugen Jungfrauen.
    Das „weiß machen“ in Vers 10 hängt prophetisch mit den „weißen Gewändern“ der Großen Volksmenge in Offenbarung 7:9 zusammen.
    In Vers 11 ist von einem Greuel die Rede, welches wie Jesus sagt an heiligem Orte aufgestellt wird.

    Die Gottlosen werden diese Situation aber nicht erkennen, die Verständigen schon. Somit wird innerhalb unserer Organisation etwas passieren, das es den Verständigen unmöglich macht weiter in die Zusammenkünfte zu gehen, so glaube ich das zumindest.

    Das was Jesus und Daniel sagte hat sich im Jahr 66 n.Chr. zwar erfüllt, aber in Daniel steht dass es in der Zeit des Endes passieren wird, somit sind die Geschehnisse im Jahre 66 n.Chr. Erfüllung und Vorbild zugleich, wie so oft.

    Wenn Du somit wartest bis der „Saul“ gestorben ist, kann es Dir passieren, dass der Bräutigam, wie zu den 5 unklugen Jungfrauen sagt, ich kenne euch nicht und die Tür nicht mehr aufmacht.

    Möglicherweise hängt das Greul mit dem zusammen was in Offenbarung 13 Vers 16 steht:

    Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte, daß sie ein Malzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn;

    Eine Tätovierung für alle Zeugen Jehovas wäre das eindeutigste, aber wird höchstwahrscheinlich nicht gemeint sein, das wäre zu eindeutig.

    Aber das Greuel kann auch was anderes sein, warten wir es ab und sind wachsam.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    März 19, 2011

    Lieber Eli, E.E.
    Es wäre für mich interessant wie Du Deine Brüder im Detail ermunterst. Wenn sie mutlos sind, kraftlos, krank, innerlich zerrissen. Einfach auch mal an einem Beispiel, wie Du es schon geschafft hast Deine Brüder zu trösten. Mir als Schwester fällt es zuweilen leichter, es reicht oft, die Brüder in den Arm zu nehmen und zuzuhören.
    Vermutlich ist dies hier so öffentlich nicht möglich, weil sich sonst der eine oder andere wiedererkennen würde. Mein Vorschlag: Schreib mir doch auf die hier bereits veröffentliche e-mail-Adresse: vierzonfrie@aol.com.
    Liebe Grüße Anna

  • Matthäus
    März 19, 2011

    Zur Erklärung ob Jesus diese Worte „seid kein Teil der Welt“ so verstanden hatte wie man es auf dem KK zu vermitteln suchte ist ganz einfach zu erfahren – ließ in der Bibel nach!

    Hatte Jesus mit Menschen – ob es Steuereinnehmer, Pharisäer, Zöllner, ja selbst eine Hure war – Kontakt?

    Menschen die als sogenannte Weltmenschen zu meiden sind, oft wurden unter dem jüdischen Volk solche nicht nur gemieden sondern verächtlich behandelt! Und wie betrachtete Jesu diese Menschen?

    Luk.: 5: 29 Kurz darauf gab er für Jesus in seinem Haus ein großes Fest und lud dazu viele Zolleinnehmer und seine anderen Freunde ein. Jesus und die Jünger aßen mit ihnen zusammen. 30 Da empörten sich die Pharisäer und Schriftgelehrten: „Weshalb gebt ihr euch mit solchem Gesindel ab?“, sagten sie zu den Jüngern.

    31 Jesus antwortete ihnen: „Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken! 32 Ich bin gekommen, um Menschen in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, die ohne ihn leben – und nicht solche, die sich sowieso an seine Gebote halten.“

    oder:

    Lk 7:34 Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere, und ihr beschimpft ihn: ‚Er frisst und säuft, und seine Freunde sind die Zolleinnehmer und anderes Gesindel!‘

  • Matthäus
    März 19, 2011

    Die Begebenheit mit der Hure möchte ich noch einstellen:

    Lukas 7: 36 Einmal wurde Jesus von einem Pharisäer zum Essen eingeladen. Er ging in das Haus dieses Mannes und setzte sich an den Tisch. 37 Da kam eine Prostituierte herein, die in dieser Stadt lebte. Sie hatte erfahren, dass Jesus bei dem Pharisäer eingeladen war. In ihrer Hand trug sie ein Fläschchen mit wertvollem Salböl. 38 Die Frau ging zu Jesus, kniete bei ihm nieder und weinte so sehr, dass seine Füße von ihren Tränen nass wurden. Mit ihrem Haar trocknete sie die Füße, küsste sie und goss das Öl darüber.

    39 Der Pharisäer hatte das alles beobachtet und dachte: „Wenn dieser Mann wirklich ein Prophet wäre, müsste er doch wissen, was für eine Frau ihn da berührt. Sie ist doch eine stadtbekannte Hure!“

    Und darin besteht der große Unterschied von Jesu Lehre und wie er Menschen behandelte und der Lehre der ZJ. Er behandelte nicht nur Sünder menschlich sondern er sagte sogar zu der Frau die der Pöbel steinigen wollte – weil sie eine Ehebrecherin war – ICH VERURTEILE Dich nicht! …sündige nicht mehr! Doch ist der Mensch dazu in der Lage? Paulus war nach seinen eigenen Worten dazu nicht in der Lage !

    …nach Röm.: 7: 18 Ich weiß wohl, dass in mir nichts Gutes wohnt. Deshalb werde ich niemals das Gute tun können, so sehr ich mich auch darum bemühe. 19 Ich will immer wieder Gutes tun und tue doch das Schlechte; ich verabscheue das Böse, aber ich tue es dennoch. 20 Wenn ich also immer wieder gegen meine Absicht handle, dann ist klar: Nicht ich selbst bestimme über mich, sondern die Sünde in mir verführt mich zu allem Bösen.

  • Thorsten
    März 19, 2011

    Sind wir als Christen wirklich so anfällig für weltliche und heidnische Bräuche, dass wir den Umgang mit Weltmenschen so einschränken müssen? Ja, anfällig sind wir, aber das werden wir auch immer bleiben ob nun viel oder wenig in der Welt. Jeder muß für sich in seiner Verantwortung vor Jehova schauen wie weit darf er gehen. Paulus sagte: „Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich“. Wer mißt bauen will tut das sowieso früher oder später egal wieviel er wo ist. Sich immer aufrichtig fragen wo stehe ich in meinen persönlciehn Verhältnis zu Gott wir einen helfen das für sich richtige zu tun unabhängig was Menschen sagen und denken.
    Ich alleine muß vor dem Richterstuhl stehen das habe ich heute bgeriffen und nun darf ich wieder vieles was früher nicht gimg tun in dem Bewußtsein es mit Jehovas Einverständnis zu tun.
    Wir sind zur Freiheit berufen leben wir es doch endlich im biblischem Rahmen aus. Oft rege ich mich über die engstiernigkeit einzelner auf, doch was habe ich mit den zu tun?!? Mal ehrlich muß ich mir jeden Schuh auf einen Kongress anziehen? Was will mir der da oben auf der Bühne sagen? Kennt er mich und mein persönliches verhältnis zu Jehova? Wahrscheinliche habe ich mit dem noch nie zusammen gegessen. Ich bin es leid mich über den Dogmatismus und dem mangel der Liebe einzelner aufzuregen( gelingt mir nicht immer) aber immer besser. Oft komme ich gerade wegen intensiveren Studiums zu anderren Erkenntnissen und was tu ich dann? Dann lebe ich entsprechend! Eine Frage mal zu Nachdenken: Warum hat es den heiligen Geist nicht gestört einen Mann wie Kornelius zu segnen obwohl aktiver Soldat ja Bevehlshaben einer Truppe und Ausbilder im Kampf.
    Ich will nicht sagen das man zur Bundeswehr gehen soll aber ich für mich aheb daraus erkannt man darf doch was tun um sich und seine Famille zu schützen. Und seid dem ich Selbsverteidigung mache fühle ich mich wohler ausgeglichener und Selbstbewußter, aber nicht agresiver ganz im Gegentei. Und die „Weltmenschen“? Richtig nette aufrichtige und integre Menschen.
    Der harblasende Begriff Weltmensch ist sowieso ein Begriff den Jesus nie gebraucht hätte.
    Arrogant und respektlos! Na das dazu, euch noch alles gute und immer im Sinn haben, im Endefekt wird sicher alles gut!

  • Matthäus
    März 19, 2011

    Hallo Thorsten, Deine Bemerkung vom Weltmenschen ist richtig, ich habe wahrscheinlich früher von Menschen die zwar Christen sind auch von Ungläubigen gesprochen – sollte dies noch jemand „im Ohr“ haben dann entschuldige ich micht heute noch dafür.

    Man ist zwar schon etwas sensibler geworden man spricht von anders Gläubigen aber mit „einem Unterton der Verachtung“ – was bilden sich manche eigentlich ein? Weil man sich halt um soviel besser vorkommt als die Sündige übrige Welt.

  • Berndt
    März 19, 2011

    Hallo Thorsten,
    deinen Gedanken zum Thema „kein Teil der Welt“ und „Weltmenschen“
    kann ich nur zustimmen. Wir sollten als Zeugen Jehovas wirklich lernen mit Selbstbewußtsein unseren Standpunkt und und unserer persönlichen Entscheidungen zu vertreten.
    Diese Bevormundung seitens unserer l. K. und von und von ihren 100% Ältesten als ihre Funktionäre ist unerträglich.
    Ob Bart kurz oder lang oder überhaupt nicht, Hosenanzug für Schwestern im Dienst oder der Versammlung, Jacke auf der Bühne zugeknöpft oder offen, wie groß die eingeladenen Hochzeitsgesellschaft zu sein hat u.s.w. zu allem gibt es Anweisungen und Regeln die ein reifer Christ angeblich zu beachten hat.
    Du hast recht wenn du sagst, laß sie reden, und tue was du mit deinem Gewissen verantworten kannst.
    Und sollte man deswegen kein „Dienstvorecht“ erhalten auch nicht schlimm.
    Mit der Zeit werden ja all die Funktionäre ausgestorben sein oder nur noch unter sich
    L.G.
    Berndt

  • Shannon
    März 19, 2011

    Hallo Thorsten,

    du hast recht, ich habe unter meinen Freunden und Kollegen mehr Liebe zu spüren bekommen, als jemals woanders. Wer am Boden liegt, der wird aufgerichtet, sollte doch eigentlich bei den Zeugen so sein oder? Meine Kollegen respektieren meine religiösen Ansichten, so wie ich deren Ansichten respektiere. Für mich gibt es im Glauben eine Grenze, die ich nicht überschreite.
    Das bedeutet für mich, ich gehe zu der standesamtlichen Hochzeit meiner Tochter, zur kirchlichen nicht. Wenn mein Schwiegersohn meint, seine Kinder müssen katholisch getauft werden, dann gibt es eine Familienfeier ohne mich. Das heißt, religiöse Feiern sind für mich tabu. Das wurde sogar von meinem verstorbenen Mann respektiert, wenn auch mit Gemotze.
    Ansonsten empfinde ich mein Umfeld nicht als „Weltmenschen“ sondern als Menschen. Denn wir leben in dieser Welt und mit dieser Welt.
    Die Zeugen Jehovas leben nicht auf einer Insel der Glückseligkeit. Die meisten dürften ohnehin vergessen haben, wie Glück sich anfühlt. Ich glaube, wir sollen aus der Welt hinausgehen im Glauben. Aber nicht in die emotionale Isolation der Kontaktlosigkeit.

  • Matthäus
    März 19, 2011

    Liebe Shannon, es ist Dein Gewissen und Deine Entscheidung wie Du im Falle von Verwandten und kirchlichen Angelegenheit entscheidest. Dein Gewissen soll Dich leiten. Vielleicht ist Dir eine Begebenheit die vielen unbekannt ist in Zukunft Deine Entscheidung auf dieser Grundlage zu Fällen.

    2.Kön. 5:17 Schließlich bat er: „Wenn du schon nichts willst, mein Herr, dann habe ich einen Wunsch: Ich möchte so viel Erde von hier mitnehmen, wie zwei Maultiere tragen können. In Zukunft will ich nämlich keinen anderen Göttern mehr Brand- und Schlachtopfer darbringen, nur noch dem Herrn, dem Gott Israels. Ich möchte ihn auf der Erde aus seinem Land anbeten. 18 Doch eines möge der Herr mir vergeben: Wenn mein König zum Beten in den Tempel unseres Gottes Rimmon geht, dann stützt er sich auf meinen Arm. Und so muss ich mich auch niederwerfen, wenn er sich vor seinem Gott zu Boden wirft. Dies möge der Herr mir vergeben!“ 19 Elisa antwortete nur: „Geh in Frieden!“

    Interessant die Reaktion von Elisa einem Mann Gottes!

    Und sagte nicht auch Paulus – er will Allen alles werden um nur einige zu gewinnen – kann nicht eine liberale Haltung (man muß ja eine Zeremonie nicht mitmachen) so manche Herzenstüre öffnen?

  • Dennis
    März 19, 2011

    Vielen Dank Matthäus für diese Bibelstelle!

    Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie Jehova reagiert wenn die Herzeneinstellung des betreffenden, der ja auch ein schlechtes Gewissen hatte, die Richtige ist. Jehova hat die Umstände der ganzen Sache betrachtet und eine gutmütige Nachricht überbringen lassen.

    Viele Grüße
    Dennis

  • Thomas
    März 19, 2011

    Liebe Geschwister im Herrn,

    wenn wir uns ständig damit beschäftigen würden oder müssten, zu welcher Einladung wir gehen „dürfen“ und zu welcher nicht, oder wenn mein Tageswerk nur darin besteht peinlich darauf zu achten nicht irgend etwas „eventuell verbotenem“ zu begegnen,
    werde ich mich NICHT ehrlich und von Herzen um das WAHRE Werk des Herrn kümmern können, da ich zu 100% den Pharisäern der damaligen Zeit gleichen würde, die ihre „Gottergebenheit“ durch peinliches aussieben jeder Mücke versuchen zu beweisen.

    Christus hat uns aber was ganz anderes vorgelebt!

    WIR sollten, nein MÜSSEN unseren Nächsten lieben, ihn heilen (wenigstens mit guten Worten wenn wir das Hände auflegen noch nicht erlernt haben) und ihn zu IHM dem Christus zu führen.

    Möglichst JEDEM IMMER positiv zu begegnen und so ein echtes Zeugnis welches durch die größte und einzig wahre Kraft, die LIEBE bestimmt ist zu gewinnen.

    Alles andere wäre ein richten und kann niemanden zu GUTEM verhelfen.

    Ab dem Tag als in den Versammlungen verbreitet wurde das es auch schlechte Gesellschaft innerhalb der Versammlung geben kann, wurden viele dazu „ermuntert“ über ihre eigenen Brüder aber genau das zu tun und viele neue Denunzianten die sich nun „legalisiert durch die WTG“ selbst profilieren wollen, haben bis heute Hochkonjunktur.

    Darüber hinaus wird der „Wert“ eines heutigen Nachfolgers der WTG NUR an der Zahl seiner abgegebenen Predigdienststunden festgelegt.

    Bist Du also krank und kannst nicht in den Dienst gehen, bist Du wertlos. Das sehe ich an vielen alt gewordenen Zeugen die nicht besucht werden.

    Diese extrem negativen Veränderungen in meiner V. musste ich hautnah und am Ende als Opfer dieses pharisäerlichen Treibens miterleben.
    Heute bin ich um so glücklicher das wahre Glück beim Herrn, dem echten Christus und SEINEM Sklaven welcher der Geist ist, gefunden zu haben.

    Diese einzig wahre und vor allem göttliche (nicht menschliche) Quelle bringt ALLES in SEINE und damit auch in meine Ordnung und sie ist frei von jeglicher Verfälschung & Verführung.

    Ich danke dem Schöpfer und seinem Sohn für diese großartige Gnade
    und werde mein verbleibendes Leben dafür einsetzen, dass noch viele diese reine Quelle für sich entdecken und ihren ganz individuellen Weg mit IHR gehen.

    Über diesen Geist des Vaters gewinne ich beinah täglich neue Geschwister dazu und das ist so wunderbar.

    Es grüßt Euch herzlichst
    Euer Bruder durch den echten Sklaven
    Thomas

  • Thomas
    März 19, 2011

    Hallo Thorsten,
    vielen Dank für Deinen treffenden Beitrag!
    Mit diesen Fragen habe ich mich nach meinem Zwangsausschluß intensiv beschäftigen MÜSSEN um dieses eingeredete (anerzogene) Dogma und damit die unnatürliche Scheu gegenüber meinen Mitmenschen, von denen es sehr liebevolle Arten gibt, zu überwinden.

    Ich habe dabei feststellen müssen das dies NUR einer pharisäerhaften Interpretation gleich kommt die einen der größten Widersprüche der WTG Organisation beinhaltet.

    Auf der einen Seite zu behaupten NUR wir (heute darf ich sagen SIE) würden „wahre“ Christen sein und die Menschen in liebevoller Weise aufsuchen, um ihnen zu helfen vor der tödlichen Gefahr Harmagedon gerettet zu werden?!

    Da sie dabei nahezu alles verleugnen was Christus als gnädige Vorkehrung in vollkommener Liebe zu (und für) ALLEN Menschen sagte und tat, erkennt wahrscheinlich nur derjenige der sich nicht dadurch verblenden lässt und den Unterschied erkennt, was wahre christliche Identität und WAHRHEIT ist, die NUR durch IHN definiert wird und werden kann, eigentlich bedeuteten?!

    Diese Erfindung „Weltmensch“ ist dafür der beste Beweis wie hier OHNE Befugnis, OHNE Verstand & Erkenntnis, OHNE Liebe (zum Guten) über andere Menschen gerichtet wird.

    So etwas haben bisher NUR falsche Propheten zustande gebracht und sie sind an ihren faulen Früchten gut zu erkennen (sofern wir es wollen?)!

    Es ist deshalb äußert tröstlich zu wissen, zu sehen, ja förmlich zu fühlen wie JEDEM der wieder beginnt den Herrn ernst zu nehmen, neue echte Kraft gewinnt, sich vertrauensvoll IN SEINE Hände begibt und sich vom Geist des echten Hirten leiten lässt.

    Dieser Geist welcher der echten Quelle entspringt verbindet & heilt die Menschen und bringt sie vortrefflich zuusammen!

    Mögen noch viele den Weg aus Babylon hinaus, dann zu Christus und durch IHN zum Höchsten finden!!!

    Es grüßt Dich/Euch herzlichst
    Euer Thomas

  • Anna
    März 19, 2011

    Lieber Thomas,
    es ist sehr traurig, wenn wir nicht ermuntert aus den Zusammenkünften kommen. Ich finde persönlich es ist auch wichtig etwas für die Ermunterung anderer zu tun. So versuche ich für mich vorher und nachher mit meinen Brüdern zu reden. Sie einzuladen, sie zu besuchen, auch bzw. gerade wenn sie alt sind. Weil, wie Du ja auch bemerkst, bin ich sonst wie ein Pharisäer und das möchte ich nicht. Ich muss doch vor Jehova Rechenschaft ablegen!!!
    Schlechte Gesellschaft nach meinem Vertändnis der Bibel ist jemand, der mir meine Überzeugung NEHMEN WILL, er muss sie nicht teilen, nur tolerieren. So gesehen, habe ich eine Handvoll „weltlicher Freunde“, die wenigstens ab und zu mal was mit mir machen, ganz harmlose Sachen wie ein Museiumsbesuch, Fahrradtor usw., die meinen Glauben und meine Grundsätze absolut respektieren und mich auch nicht zu allem möglichen „verführen“ wollen.
    So, genug für heute und liebe Grße Anna
    und

  • Alois
    März 19, 2011

    Lieber Bruder M.B.

    Was Jehova von den Kongressen, Spenden, Dienst, dem ausgerufenen Frieden und den Liedern hält, steht in

    Amos 5:
    21. Ich hasse, ich verschmähe eure Feste, und eure Festversammlungen mag ich nicht riechen:
    22. denn wenn ihr mir Brandopfer und eure Speisopfer opfert, habe ich kein Wohlgefallen daran; und das Friedensopfer von eurem Mastvieh mag ich nicht ansehen.
    23. Tue den Lärm deiner Lieder von mir hinweg, und das Spiel deiner Harfen mag ich nicht hören.

    Jes. 1:
    13. Bringet keine eitle Opfergabe mehr! Räucherwerk ist mir ein Greuel. Neumond und Sabbath, das Berufen von Versammlungen: Frevel und Festversammlung mag ich nicht.
    14. Eure Neumonde und eure Festzeiten haßt meine Seele; sie sind mir zur Last geworden, ich bin des Tragens müde.
    15. Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch; selbst wenn ihr des Betens viel machet, höre ich nicht: eure Hände sind voll Blutes.

    Ich glaube das sind die vielen unbiblischen Gemeinschaftsentzüge.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Samuel
    März 19, 2011

    Hallo zusammen,

    ein wirklich wichtiger und nachdenklicher Artikel den ihr hier verfasst habt. Aber ich möchte doch etwas ergänzen, Jesus Christus der unser aller Herr ist meinte das seine Jünger kein Teil der Welt sind weil die Welt Christus nicht aufgenommen hat zumindest der größere Teil der Welt ( in erster Linie die Jüdische )und darum waren und sind sie die Jünger und alle Nachfolger Jesu Christi auch kein Teil der Welt es ist so einfach und klar man muss nur lesen und sein Herz öffnen für die wunderbaren Gedanken aus dem Evangelium ich denke das man diesen Gedanken dann besser versteht aus dieser Sichtweise heraus

    in liebe und Verbundenheit grüßt euch

    ein Bruder Jesu Christi

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