170 Comments
  • inhek
    November 4, 2011

    hi??

  • querdenker
    November 4, 2011

    „Lauft und haltet durch“
    Interessant fand ich die 2. Wiederholungsfrage, wodurch könnte ein Christ seinen Glauben verlieren?
    Eine mögliche Antwort stand jedoch nicht im Artikel.
    Wenn diejenigen, die sich selbst als ‘Speisevermittler zur rechten Zeit’ bezeichnen über das hinausgehen, was geschrieben steht.
    Das wird besonders im deutschen WT deutlich. Ist euch aufgefallen, wie häufig in dieser Ausgabe von verausgaben geredet wird? Dieser Ausdruck wird im engl. Text nicht versandt. Da wird nur von unermüdlichen Bemühungen und gewaltigen Anstrengungen gesprochen.
    Wenn wir einmal im Bild des Marathonlaufes bleiben, was würde geschehen, wenn man sich zwischenzeitlich verausgabt? Man könnte das Ziel, den chr. Wettlauf bis zum Schluss durchzuhalten, aufgeben.
    Natürlich trägt da jeder für sich die Verantwortung, doch was ist von einem Trainer zu halten, der uns laufend auffordert unser Letztes zu geben, ungeachtet der Tatsache wie lange wir noch laufen müssen. Oder der uns ‘motiviert’ uns zu verausgaben und sich im nächsten Atemzug wundert, “leider ist manch einer langsamer geworden“?
    Stell dir einmal vor, du nimmst an einem wirklichen Marathonlauf teil und dein Trainer ruft bei Kilometer 25, ständig streng dich an, verausgabe dich, ich sehe das Ziel (75) schon! Wie kommst du dann durch das berühmte Tal, das solche Läufer bei Kilometer 30/32 meistens spüren?
    Dann ist es nicht mehr weit, dass man den Lauf ganz aufgibt.
    Was unterscheidet die Personen aus Matth. 24:40 + 41?
    Sie waren bereit? Bereit wofür? Der Bezug ist ja zur Zeit Noahs. In 1. M 6: 9 heißt es N. war rechtschaffen, durch und durch redlich, er lebte in enger Verbindung zu Gott. Im Gegensatz zu den übrigen Menschen:
    Sie waren vollkommen verdorben. Keiner wollte von Gott etwas wissen, niemand beachtete das Recht und die Gesetze. Es gab nur ein Gesetz Grausamkeit.
    Es ist in jeder Hinsicht eine schwierige Aufgabe in der heutigen Zeit, durch sein Leben zum Ausdruck zu bringen, das man sich bemüht in enger Verbindung mit Gott zu leben und sich nach dem Beispiel Jesu auszurichten. Davon will ich mich nicht abbringen lassen.
    Was sollte man meiner Meinung aufgeben? Die ständige “Leistungsbereitschaft”, immer höher, immer weiter, immer schneller. Sie ist nicht motivierend, sondern bewirkt/-e das einige/viele diese Ziel aus den Augen verloren haben. Jeder Einzelne ist einer zu viel.
    lg

  • Robin
    November 4, 2011

    Liebe Querdenker,

    schön, wie du auf die Unterschiede im deutschen Wt aufmerksam machst und darauf, dass es so nicht funktionieren kann (Beispiel Marathonlauf).

    Zu einem anderen Thema habe ich hier auch geschrieben, dass ich immer mit dem englischen Wt vergleiche, wenn mir bei einem Studienartikel etwas nicht geheuer ist. Es ist auch immer eine Möglichkeit Brüder in der Versammlung zum Denken anzuregen, indem ich auf die Übersetzungsfehler aufmerksam mache und frage, wem ich denn nun glauben soll, dem Sklaven aus Brooklyn oder dem aus Selters ;-)?

    Zum Thema „verausgaben“ fiel mir im ersten Studienartikel des Wt vom 15. 9. bereits auf, dass hier ein Satz vom „Selters-Sklaven“ eingefügt wurde:
    Seite 11, Absatz 17 wird am Ende über David geschrieben,
    Zitat:
    Hence, David poured out his heart to Jehovah and continued to look to God for direction. You too can and should have Him as your share refuge as you exert yourself in his service.
    Zitatende.

    Im deutschen Wt wurde zwischen den zwei Sätzen noch ein Satz eingefügt, womit die Aussage dann im dritten Satz zur Unverschämtheit wird.
    Zitat:
    David schüttete daher Jehova sein Herz aus und verließ sich weiter auf seine Anleitung.
    Verausgabst auch du dich im Dienst für Jehova?
    Dann kannst du ihn ebenfalls als deinen „Anteil“ und deinen Zufluchtsort betrachten — ja, du solltest es sogar.

    Zitatende.

    Was will der „Selters-Sklave“ damit erreichen?
    Mehr Predigtdienst, mehr Wt-Studium, mehr . . .?
    Was ist die Steigerung von „sich verausgaben“?
    Sich „völlig verausgaben“, englisch: „TO BURN OUT oneself“!

    Da ist mir Jesus als Führer und Ratgeber lieber, der die Pharisäer verurteilte, weil sie dem Volk Lasten aufbürdeten und laut Matthäus 11:29 und 30 sagte:
    „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

    Liebe Grüße
    Robin

  • Frank&Frei
    November 4, 2011

    hallo Robin,
    warum wohl müssen sich die Zeugen so sehr verausgaben? warum werden sie gedrängt, mehr Zeit, mehr Literatur mehr….?

    Damit sie keine Zeit für Bruderinfo haben, keine Zeit um nachzusinnen, infragezustellen, zu kritisieren oder zu verbessern.
    Der ideale Zeuge ist wie ne Elsässer Stopfgans: Immer rin in den Kropf bis sie nicht mehr laufen kann. Gibt ja ne gute Fettleber für die Pastete.
    Bei den Zeugen schwillt dann nicht die Leber sondern es erwächst das Gewissen: Habe ich auch wirklich genug gemacht?
    denn genug ist nie genug im Sinne der Philosophie.

    Ein Ältester hatte mal nur 5 h im Monat und 3 Zeitschriften. Dann kam der KA und „wusch“ ihm den Kopf.
    Als ich dann wieder mall mit ihm ging, gab er in Brreifkästen hin und wieder mal ne alte Zeitschrift.Beim nächsten KA Besuch hieß es dann: Wolfgang, du has dich um 100 % gesteigert, was die Zeit anbelangt und du gibts 1000% mehr Zeitshriften ab.
    Der Wolle guckte mich an und griente…

    Ehrlich gesagt, wie kann man nur so deppert sein wie so ein KA, einen Menschen an Zeiteinsatz und Literaturabgabe zu beurteilen.
    aber das ist die Leitlinie.

    Aber genau das ist es, was die Kreisis tun um sich die „Elite“ rauszuzüchten,die dann Karriere macht.

    Die schaffen glattweg die Definition der STeigerung von hohl:
    leerfähig

  • Joshua
    November 4, 2011

    „Verdienst macht stolz. Gnade macht demütig.“ – Heute gelesen, gefällt mir und wollte es teilen.

    LG
    Joshua

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Querdenker und Robin,
    richtig perfide finde ich diese Aussage:
    „Verausgabst auch du dich im Dienst für Jehova?
    Dann kannst du ihn ebenfalls als deinen „Anteil“ und deinen Zufluchtsort betrachten — ja, du solltest es sogar.“

    Denn sie suggeriert dem Leser, wenn er sich nicht völlig ausgelaugt und am Ende seiner Kräfte fühlt, dann ist Gott für ihn auch kein Zufluchtsort. Denn das ist der Umkehrschluss zu dem man kommen muss. Darauf hin fühlen sich die Ausgelaugten eine kleine Weile etwas besser, und die anderen die sich ihre Kräfte vernünftig einteilen, fühlen sich entmutigt – denn sie WOLLEN doch Gott als Zufluchtsort haben..
    Diese Gefühlsmanipulation hat den alleinigen Zweck, die Brüder weiter unter der geistigen Knute des „Sklaven“ zu halten. – Schade das es so Wenige erkennen und noch viel Weniger die Konsequenzen ziehen…
    Denn erst DANN könnten sie das sanfte und leichte Joch Jesu auf sich nehmen. – Im Moment tragen sie nur das harte und schwere Joch der WTG. Doch beides zusammen kann man nicht tragen…das sollte jedem klar sein.

    LG Ulli

  • Joshua
    November 4, 2011

    Aus meiner Zitatesammlung:

    „Beschweren Sie Ihr Leben nicht mit einer Schuld, die Gott Ihnen wegnehmen will.

    – Barbara Jakob

    LG
    Joshua

  • Querdenker
    November 4, 2011

    Hallo Ulli,
    welche Konsequenzen meinst du? Wie sieht deine persönliche Lösung aus?
    Schaffst du diesen Weg alleine?
    Wenn ich jede Woche alleine joggen müsste, würde ich wahrscheinlich häufiger auf dem Sofa landen als mir lieb wäre.
    Ähnlich ergeht es mir bei religiöser ‚Betätigung‘.
    Ich vermisse oft nichts, wenn ich Donnerstags nicht da bin, weiß aber um die Gefahr, dass ich mich dann dann weniger mit der Bibel beschäftige. Andereits gibt es oft genug Momente, wo es in mir grummelt, weil ich nicht mit dem Vortrag oder dem WT übereinstimme.
    Versuch auf der anderen Seite mal mit anderen (Außenstehenden)über relg. Themen ins Gespräch zu kommen.
    Für mich derzeit noch eine ungelöste Frage. Bin dankbar für Anregungen oder Erfahrungen
    lg

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Querdenker,
    meine/unsere Konsequenz war langsamer, geordenter Rückzug.
    Das fing vor ca 8 Jahren an, als uns die ersten Unstimmigkeiten auffielen, die ÜBER unsere Schmerzgrenze gingen.

    Erst ließen wir das Buchstudium ausfallen, dann konnten wir das Predigtdienstprogramm nicht mehr aushalten und schließlich ging auch die sonntägliche Selbstbeweihräucherung nicht mehr.

    Nachdem wir 2 Jahre garnicht mehr in die Versammlung gingen, schrieben wir denn auch unseren Austrittsbrief, da wir auch als Zahl nicht mehr auftauchen wollten.

    Über die Jahre unabhängigen Bibelstudiums, blieb es natürlich nicht aus, dass sich das von der WTG aufgebaute Glaubens-Konstrukt, als immer unglaubwürdiger erwies. Die Bibel brachte mich immer weiter von den WTG-Lehren weg und im gleichen Maße immer näher zu Jah und Jesus.

    Als ich noch eine Zeugin war, hatte ich garnicht soviel Zeit zum studieren, wie ich es heute habe. Ich habe ja früher schon viele Bibelstellen kennengelernt, da ich sie immer alle nachgeschlagen habe und davon dann auch noch die Querverweise. – Doch kam mir das erst später zugute…erst als mir niemand mehr vorschrieb wie ich sie zu verstehen hatte. – Und dabei kamen noch sehr viele neue Bibelstellen dazu, die in der WTG-Literatur überhaupt keine Beachtung finden.

    Die Freiheit der Kinder Gottes, lernte ich jedenfalls erst kennen, als ich mich von der WTG löste. Das dadurch dann auch alle sozialen Kontakte abbrachen, musste ich um meines Gewissens willen in Kauf nehmen. Es war schmerzhaft, aber zu ertragen…gut…das wir Freunde hatten die denselben Weg gingen, hat es natürlich enorm erleichtert.

    Ich beschäftige mich heutzutage mit seinem Wort nicht aus einem Pflichtgefühl heraus, sondern weil ich es möchte. – Es tut mir gut und baut mich auf, darum vergeht kein Tag, wo ich nicht gedanklich mit Gott und Jesus in Verbindung stehe…und wenn ich an sie denke, dann fühle ich sie auch in meinem Herzen. Darum habe ich mich auf meinem Weg auch nie alleine gefühlt.

    Seit März kenne ich Bruderinfo und das ist eine Plattform die ich nun nicht mehr missen möchte. Obwohl – oder vielleicht gerade WEIL wir nicht alles gleich sehen, ist der geistige Austausch anregend, auferbauend und ermunternd.

    Das Einzige was mich hier wegbringen würde, wäre die Einführung von Dogmen denen man sich zu unterwerfen hat.
    Das mache ich ganz sicher nicht mehr mit, denn wir alle können irren. – Einen Gedankenfehler kann man jederzeit ohne viel aufhebens korrigieren, ein Dogma nicht.

    Und die einzige Instanz der ich mich unterwerfe, sind Gott und Jesus Christus.
    Wenn man sie in ihrem Herzen hat, kommt keine Einsamkeit auf.

    Ich kann nur jeden der sich nur noch in die Versammlung quält, dazu ermuntern, dass WTG-Joch abzustreifen und statt dessen das Joch Jesu aufzunehmen. Es macht glücklich, man fühlt sich gleichzeitig frei und geborgen…und wie man an BI sieht, stehen wir geistig Seite an Seite.

    „Irgendwo um dich herum,
    dreh dich mal um und du wirst es sehen,
    Irgendwer steht Dir zur Seite
    trägt mit Dir Dein Kreuz nach vorn.
    Verzweifle nicht, öffne deine Augen,
    öffne dein Herz, schrei ihn raus diesen Schmerz.
    Manchmal, ja, kommt man alleine nicht weiter,
    wir halten zusammen – Seite an Seite!“

    In diesem Sinne hoffe ich, dass es noch lange so bleibt.

    LG Ulli

  • Anna
    November 4, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    Bezüglich des letzen WT-Artikels über den Wettlauf und auch den nächsten ein kleiner Betrag zur Wolke von Zeugen aus Hebräer 11, die angegebernen Bibeltexte sind aus der Hoffnung für alle:

    Neben Noah Abraham, Moses werden in diesen Texten noch viele andere aus der Wolke von Zeugen aufgezählt. Was mir dabei auffällt ist, dass es ganz unterschiedliche Glaubenstaten waren. Manche waren sehr sehr lange in Glaubenstaten aktiv, andere nur sehr kurz. Und trotzdem haben alle von Jehova gemäß Vers 39 und 40 eines gemeinsam: Gott hat sich über ihr Vertrauen gefreut. Jedoch, wie lange sie auch Glaubenstaten vollbrachten haben sie ALLE das Versprechen noch nicht zu ihren Lebzeiten erhalten, sahen die Verheißung von fern.
    Ich verstehe Vers 40 dann so, dass Jehova will, dass wir alle zusammen am Ziel ankommen, wie auch immer das sein wird. wir alle gemeinsam am Ziel ankommen.

    Ein Beispiel im Vers 23 sind die Eltern von Mose, sie haben geglaubt und ihr Kind versteckt, 3 Monate lang und später auch noch belehrt. Danach mussten sie nicht mehr in dem „Wettlauf ums ewige Leben“ weitermachen. Diese eine Tat war für Jehova ausreichend!

    ZITAT 23 Weil die Eltern des Mose unerschütterlich an Gott glaubten, hatten sie keine Angst, gegen den Befehl des Pharaos zu handeln: Sie hatten ein schönes Kind bekommen und versteckten es drei Monate lang

    Und dann noch Rahab. Sie hat Kundschafter versteckt und dann aus Glauben die Karmesinschnur an ihr Haus gehängt. Das hat für Jehova genügt um sie zur Wolke von Zeugen zu zählen.
    ZITAT 31 [Nur weil die Prostituierte Rahab Gott vertraute und die Kundschafter Israels freundlich aufnahm, wurde sie nicht getötet wie alle anderen Bewohner Jerichos, die sich Gottes Willen widersetzt hatten.

    Man könnte ja nun sagen, Noah hat jahrelang gebaut, gepredigt, Tiere eingesammelt usw. Hätte es in seinem Fall nicht auch eine einfachere Lösung gegeben um ihn und seine Hausgenossen zu retten und dafür zu sorgen, dass die Tierarten nicht aussterben? Konkrekt: bei Rahab hat eine Karmesinschnur doch auch gereicht?!

    Und genau das wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass Jehova jemandem einen konkreten Auftrag z.B. Arche bauen nur gibt, wenn er weiß, dieser Mensch kann das erfüllen. Andere aus der Wolke von Zeugen wurden ebenfalls für ihren Glauben gelobt. Ihre Leistung, nach menschlichem Ermessen zumindest, fällt scheinbar geringer aus. Jedoch eben nur scheinbar, denn Jehova sieht unser Herz und das was WIR gemäß unserem Glauben tun können. Der eine betet für seine Brüder, ein anderer ist gastfreundlich, besucht Kranke, was auch immer es an christlichem Ausleben der Liebe gibt.
    Und so sehe ich das jetzt im Zusammenhang mit dem Leistungsevangelium und den Aufrufen in den letzten Studienartikeln am Wettlauf ohne Pause mitzurasen. Es ist lobenswert, wenn Brüder Pioniere sind, Missionare, obwohl sie krank sind, ggf. Kinder haben usw. und das schaffen.

    Nur, nicht die ganze Bruderschaft muss sich doch an der Elite orientieren. Das wäre ja als würden wir uns, falls wir gerne in die Berge gehen, an Bergsteigern orientieren, welche sehr hohe Berge in Nepal ohne Sauerstoff erklimmen können und uns gar nicht mehr darüber freuen, dass wir es schaffen auf einen Berg mit 1000 oder 2000 m Höhe zu kraxeln. Ja, uns dann sogar wertlos vorkommen statt uns über unsere Leistung zu freuen. Am Gipfel ein Gebet sprechen und Jehova für die Schöpfung danken.

    Wie vorher erwähnt, jeder sollte tun was er kann, und der andere kann ihm helfen, nicht ihn zwingen genauso gut zu sein, sondern nach seinen Fähigkeiten SEIN Potential auszuschöpfen.

    Galater 6_1-5 zeigt uns das so schön:
    1 Brüder und Schwestern, wenn einer von euch vom richtigen Weg abkommt, dann sollt ihr, die von Gottes Geist geleitet werden, ihn liebevoll wieder zurechtbringen. Seht aber zu, dass ihr dabei nicht selbst zu Fall kommt.
    2 Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz, das Christus uns gegeben hat.
    3 Wer sich einbildet, besser zu sein als die anderen, der betrügt sich selbst.
    4 Darum soll jeder sich selbst genau prüfen. Dann wird er sich über seine guten Taten freuen können, aber keinen Grund zur Überheblichkeit haben.
    5 Denn jeder ist für sein eigenes Tun vor Gott verantwortlich. Das ist schon schwer genug!

    Und die Organisation muss damit leben, dass sie Jehova gegenüber verantwortlich ist, dass viele Brüder frustriert gegangen sind und ihren Glauben verloren haben.
    Du, liebe Ulli, bist sehr zu loben, dass du es gechafft hast dich von der Abhängigkeit der WTG zu lösen und zu Jehova und Christus ein beständiges Verhältnis gefunden hast. Vielen Dank dafür, dass du uns das in diesem Kommentar erklärt hast. Bleibt zu hoffen, dass andere dies auch schaffen. Sich vom WTG-Joch lösen bedeutet m.E. – zumindest vorläufig – nicht die Versammlung ganz zu verlassen. Jeder eben wie er es schafft und kann. Jehova und der Christus kennen ihre Schafe ob außerhalb oder innerhalb der Versammlungen.
    Einen schönen Abend wünscht ganz herzlich Anna

  • Michael
    November 4, 2011

    Hallo Martin,
    immer wieder lese ich hier von versteckten Frazen-Bilder. Du schreibst von 40 Bildern. Ich habe versucht sie zu finden, habe den WT auf den Kopf gestellt und in allen Richtungen gedreht, habe nichts gefunden. Bin ich auch blind oder benötigt man eine besondere Gabe um sie zu erkennen?
    Hast du die Möglichkeit sie ins Netz zu stellen und zu markieren? Würde mich wirklich interesieren.
    Liebe Grüße
    Michael 2

  • Mike
    November 4, 2011

    Lieber Martin!
    Auf deine Fratzen wollte ich nicht hinaus.
    Bruder-Info hat dazu schon mal was gesagt, das es nicht erwünscht ist sowas zu schreiben.
    Das schreiben wirklich nur verhasste Abtrünnige die gegen die Zeitschriften vorgehen wollen.
    Nebenbei bemerkt: Fratzen kannst überall entdecken, wenn man von sich aus das möchte!!!! 😀
    Vielleicht ist Bruder-Info doch eine Möglichkeit die WTG darauf Aufmerksam zu machen, dass sie sich nicht auf die gleiche Ebene stellen darf wie Jehova. Wir dienen auf alle Fälle Jehova und nicht Menschen, dass sollte uns allen klar sein!!!!!!!

  • Martin
    November 4, 2011

    Lieber Mike,
    Das könnte ich gewesen sein in Zusammenhang mit unserer „neuen Zeugin“. Da sie sich ausgeklinkt hat, habe ich darauf verzichtet, einen Kommentar zu schreiben. Werde dies aber nachholen. In diesem WT vom 15.1.2012 habe ich mir die Bilder genau unter die Lupe genommen und bin zu phänomenalen Erkenntnissen gekommen. Da ich von unterwegs aus schreibe, kann ich jetzt keine Details beschreiben, habe aber unter dem Vergrößerungsglas alleine im Bild auf der Vorderseite über 10 versteckte Dämonenfratzen gefunden. Dabei vielen mir zunächst die Fratzen in den Wolken auf, die mir offensichtlich ins Auge fielen. Dann machte ich meine Frau darauf aufmerksam und plötzlich fanden wir eine Fratze nach der anderen. Manchmal muss man die Ausgabe auch drehen und wenden oder die Punkte vergrößern.In fast allen Bildern fanden wir diese Frazen. Sogar in dem sogenannten Abendmahlbild, man muss nur den Teller worauf das Brot liegt, drehen. Ich werde die Details später umfangreich darlegen. Meine Frau war an jenem Abend zutiefst erschüttert und konnte es nicht fassen! In der Tat, ein neuer Geist, der noch sichtbarer wird.Bis später.
    Liebe Grüße Martin

  • Manfred
    November 4, 2011

    Lieber Mike, lieber Martin,
    Auf der Titelseite vom 15.1.2012 habe ich über 40 „Bildchen“ gefunden. Ab heute steht der Wt vom Februar online, da sind es nur über 20 und auch nicht mehr so offensichtlich.

    Anscheinden hat die LK gemerkt das sie es übertrieben haben. Doch ein Ältester konnte auch die offensichtlichen Bilder in den Wolken nicht erkennen.

    Somit treffen auch hier die Worte Jesus zu, wenn ein Blinder einen Blinden leitet….
    Früher hat es in der Fernsehzeitung immer ein Suchspiel gegeben. Da musste man eine Maus in den Karikaturen finden. Könnten wir vielleicht mit dem Wachturm machen.
    Nee jetzt ohne Spass. Das ist einfach nur abscheulich und dadurch unterschreibt der Satan Monat für Monat die Literatur. Dadurch sollte doch jedem klar werden, welcher Geist in den Zeitschriften herrscht und damit wird auch offensichtlich, warum die Abtrünnigen ausgeschlossen und gehasst werden. Oder wer glaubt ernstlich daran, dass Jehova so lieblos ist.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Mike
    November 4, 2011

    Hallo Ihr lieben!
    Irgendjemand hat mal die Frage gestellt was Ihr auffallen würde bei der neuen Studienausgabe von Januar 2012. Weiss aber nicht mehr wer.
    Mir ist aufgefallen, das kaum noch von der Organisation gesprochen worden ist. Wie zum Beispiel der Artikel vom Opfern. Sondern nur darüber was wir Jehova geben. Ansonsten wäre da auch der Zusatz gewesen: die Organisation. Täusche ich mich da, oder liege ich da richtig was ich da gelesen haben im Studien-WT?
    Bitte sagt mir hier bescheid!
    Vielen Dank für die Antworten.
    PS: Wenn die Antwort schon kam, dann übt bitte Nachsicht da ich nicht die Zeit hatte alles zu lesen.

    Gruss Mike

  • Anna
    November 4, 2011

    Lieber Mike und Alle!

    das Wort Organisation kommt im WT 15.01.12 tatsächlich nicht vor, kann man ja leicht bei den pdf-Dokumenten über die Suchfunktion recherchieren. Das Wort „Leitende Körperschaft“ nur 2 x. Dafür unzählige Male das Wort „predigen“ ob man alt oder krank ist, immer trotzdem weiterpredigen und wort „treu“. Sehr oft kommen dafür die Worte „königliche Priesterschaft“ vor. Ich fürchte nur, dass man daran nicht ermessen darf, dass sich eine Änderung zum Guten abzeichnet.
    Weil wenn man den nachfolgenden kleiner Auszug aus dem WT liest erkennt man, dass nach wie vor die Meinung geäußert wird, dass wir Menschen vor Jehova vertreten werden müssen:

    ZITAT Seite 29, Absatz 14:
    Wo sollten die Teilhaber des neuen Bundes ihren Aufgaben nachkommen? Auf der Erde. Dort würden sie eine Priesterschaft
    bilden, die Jehova vor den Menschen
    vertritt, indem sie seine „Vorzüglichkeiten
    weit und breit verkünden“ und für
    geistige Speise sorgen würde (Mat. 24:45;
    1. Pet. 2:4,). ZITAT ENDE

    Mal sehen, wie sich alles entwickelt.

    Liebe Grüße Anna

  • Diener 1000
    November 4, 2011

    Ja,mal sehen wie sich diese Dinge noch entwickeln.Wenn ich es sagen darf,haben Brüder aus den 60ern mit mir als jugendlicher die Bibel studiert.Alle waren zutiefst Jehova und seinem Sohn demütig!Sie erklärten mir damals das der Christus seit 1914 regiert,und die Versammlungen und die Organisation auf der Erde leitet.Zeit und Stunde des Gerichts weis nur sein geliebter Vater Jehova Gott selbst in den Himmeln.Natürlich beobachtet Jeder der hier schreibt, und kommentiert die sogenannten Zeichen der Zeit,ob er es zugeben will oder nicht!Jeder einzelne von hier ist doch froh wenn er es erleben darf das dieses System der Welt,mit allen Facetten endet!Jeder der noch kraft hat, muss diese im Beruf oder Familie, oder anderswo einsetzen.Um diese Reste von Kraft nicht zu verschwenden müssen endlich Taten der Ortsversammlungen folgen!Das retten der eigenen Schafe sollte hohe priorität haben! Im Königreichsdienst vor den Gedächtnismal 2007 oder 2008-ich weis es nicht mehr,wurde dazu aufgerufen jeden,aber auch jeden untätigen oder schwachen Verkündiger zu hause zu besuchen und persönlich einzuladen!Ich bin gespannt ob bei uns jemand im Frühjahr 2012 an der Tür klingelt ……Grüsse Diener 1000

  • Martin – An Diener 1000
    November 4, 2011

    Lieber Diener 1000!

    Mach Dir keine Illusion. Wenn ich Deine Beschreibung Euere Lage mitverfolge, so mache Dir keine Illusion. Wenn sie Dir schon keine Zeitschriften mehr geben, auch nicht in umliegenden Versammlungen, werden sie Dich auch nicht besuchen. Es muss also Vorkommnisse in Euerer Laufbahn geben, die in der Versammlung abgelaufen sind, durch die Ihr schon in eine bestimmte Kategorie eingeordnet worden seid. Wurde Dir die Gemeinschaft entzogen? Das soll keine negative Wertung sein. Vielleicht kannst Du Näheres berichten. Aber erwarte keinen gezielten Besuch. Die Zeiten, Brüdern aus tiefster Liebe zu ermutigen, sind im gorßen Ganzen vorbei. Entweder spuren sie und reagieren auf die „Studienartikel“ im Wachtturm oder sie lassen es bleiben.Ich wünschte, ich würde mich täuschen.
    Wirst Du weiterhin mit Deiner lieben Ehefrau die Zusammenkünfte besuchen? Nimm Dir ein Beispiel an unserer lieben Schwester Anna. Sie geht und zieht entsprechende Schlüsse, ganz gleich wie sie Dich behandeln mögen. Du gehst doch wegen Jehova und unserem Herrn Jesus, und nicht wegen der Menschen?
    Liebe Grüße
    Martin.

  • Diener 1000
    November 4, 2011

    Hallo Martin,es wurde mir und meiner Familie, und und meiner lieben Frau keine Gemeinschaft entzogen.Die Gründe liegen tiefer…das wir um Hilfe gebeten hatten, und nie welche bekamen.So etwas machen Seilschaften innerhalb eines Kreises…könnte sein!Könnte mich auch täuschen.

  • Martin
    November 4, 2011

    Kommentarserie Nr.1 – Zu den Bildern WT 15.01.2012 – Mit anschließendem Appell an die leitenden und Verantwortung tragenden Brüder.

    Bilder „zur Ehre Jehovas und unseres Herrn Jesus“ oder zur Ehre „der Dämonen“?

    Kommentarleser, liebe Brüder!
    Zunächst zitiere ich den Kommentar im WT Seite 3: JA, DAS IST DIE STUDIENAUSGABE! Die Studienausgabe hat ein „neues Gesicht“ bekommen“, das euch sicher GEFALLEN wird. Gleichzeitig wurde EINIGES GEÄNDERT, um euch das Studium der kostbaren Wahrheiten aus dem Wort Jehovas noch ETWAS ANGENEHMER zu machen.
    Zitat Ende.
    Diese einleitenden Sätze in der WT-Ausgabe veranlassten mich, mir auch die Bilder genauer anzusehen. So wird auf Seite 2 ein Foto abgedruckt, dass die Künstlergruppe der WTG als Vorlage diente, für ihr Bild auf der Titelseite. Was für „ein Gesicht enthielten die Bilder im WT 15.01.2012? Vor allen Dingen „was für Gesichter schauen uns entgegen, die uns sicher gefallen werden und die uns das Studium der WTG-Wahrheiten noch angenehmer machen“???

    Nun MEIN BLICK auf das Titelbild! Es mag nicht der Blick aller Betrachter sein. Man muss zoomen oder teilweise das Bild unter einem Vergrößerungsglas betrachten. Manchmal muss auch die Lichteinwirkung stimmen. Ich dachte erst, ich sehe nicht recht und fragte mich, ob ich eine gestörte Wahrnehmung habe. Dann schaltete ich zum ersten Mal meine Frau ein und wollte ihren Eindruck hören. Sie ist eine begeisterte Verkündigerin in der Versammlung. Auch sie erschrak und entdeckte plötzlich weitere Fratzen. Also beginnen wir mit der Betrachtung.

    (1+2) Wer genau hinschaut, erkennt schon oben links in der wolkenartigen Darstellung zwei eigenartige Fratzen. Die mir bei näherer Betrachtung dieses Predigtdienst-Bildes auffielen. Was sollen sie darstellen? Etwa den erzürnten Anblick der Dämonen, weil die „treuen Pioniere“ eifrig predigen“? Das wäre ja noch verständlich. Aber ich empfinde trotzdem Abneigung. Doch dann wurden meine Blicke schärfer.
    (3) Die in Hocke sitzende Schwester hat unten links eine eigenartige Rockerweiterung und stellt man den WT auf den Kopf, sieht auch dieser Teil aus wie ein vermummter Totenkopf.
    (4) Rechts die gegenübersitzende Frau, der Zeugnis gegeben wird, sitzt auf dem Stuhl mit einem eigenartigen Rockgebilde. Bei genaueren Sichtnahmen erkenne ich in der rechten Hälfte wiederum eine eingearbeitete Dämonenfratze, die nach unten schaut.
    (5) Wende den WT nun etwas mit der linken Spitze nach oben und die rechte Spitze nach unten und schaue in den Brustbereich dieser Frau. Was siehst du? Die Andeutung einer Fratze….
    (6) Dahinter steht ein Mädchen. Decke mit dem Daumen den Arm ab und du siehst die Fratze deutlich, die dich anschaut.
    (7) Verfolge nun zwischen den beiden Köpfen die Linie der hinter ihnen aufgestapelten, vielleicht Decken oder dgl.. Oben die zweite Decke. Drehe den WT nun, die geheftete Seite nach oben – und siehe da, eine Fratze schaut dich an.
    (8) Richte deinen Blick nun auf die linke Seite auf die 3 Personen im Hintergrund oberhalb der predigenden Schwestern. Die rechts stehende junge Frau. Decke nun mit dem Fingernagel das Gesicht ab. Drehe den WT etwas nach rechts und schaue die Fratze an, die aus den Haaren hervorschaut.
    Das sind nur einige Aspekte. Davon sehe ich nichts auf der Photographie auf Seite 2??? Alles Dämonen besessene Menschen? Oder „von welchem Geist erfüllte Künstler? Unser weltweites Predigtwerk unter diesem Aspekt? Ich fass es nicht. 50 Jahre wurde man belehrt und hat dafür gekämpft, sich von solchen „Dämonenskulpturen“ in jeglichen Bereichen des Lebens fern zu halten, Versammlungen davor zu schützen, und jetzt finde ich sie in unseren Studienausgaben? Zum Glück müssen diese nicht verbreitet werden. Aber was sagt uns dieser Trend? Natürlich machen mich die weiteren Bilder neugierig in dieser Ausgabe. Die Ergebnisse werde ich nicht zurückhalten. Ferner folgt ein Appell an die verantwortlichen Repräsentanten der leitenden Körperschaft in Selters, die in millionenfache Auflage, die durch Maps übermittelten Bilder drucken und kopieren und so unters Volk bringen.
    Fortsetzung folgt.
    Liebe Grüsse Martin
    Natürlich, erwarte ich nicht von allen Mitlesern die gleiche Sicht oder – einige mögen noch mehr sehen wie ich. Dies ist lediglich „meine Sicht“. Danke für Euer Verständnis.

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Lieber Martin,
    im Bewußtsein dass dieses Thema „die Geister scheidet“ muß ich meine zweigeteilte Meinung hierzu äußern. Bei manchen Hinweisen muß ich Dir recht geben – diese kann man nicht mehr mit Zufälligkeiten abtun – bei anderen braucht es viel Fantasie um eine Fratze zu sehen. Das ist wie mit den Wolkengebilde, mit Fantasie läßt sich vieles aus den Wolken „herauslesen“ – wobei auch hier wieder, der eine sieht es der andere nicht.

    Das für mich eindeutigste Bild, was mir noch jeder bestätigt hat ist jenes im „alten roten Paradiesbuch“ – das Kap. 2 oder 3 wo Satan und seine Versuchungen beschrieben werden. Ein markantes Bild: Jesus auf der Zinne des Tempels – Satan zeigt ihm die Reiche der Erde und bietet sie für einen Akt der Anbetung.

    Das gerade hier ein eindeutiges Bild einer Fratze noch dazu am Kopf Jesu – nicht einmal verststeckt – sich befindet. Du mußt nur das Bild auf den Kopf drehen und dir die Harrpracht von Jesus ansehen – wer hier kein „Dämonenbild“ sieht, der sieht nie eins.

    Und das erschüttert mich genaus wie Dich und Deine Frau.
    Das wäre mein Beitrag zur Aufklärunge der sublimen Bilder in der „Organisation Gottes“ und wie sie Menschen belehrt, besser täuscht. Wobei der Hinweis im besagtem WT auf der 2 Seite (das gleiche Bild wie auf der Titelseite – nur als Foto) eigentlich bestätigt – hier hat man eine verwerfliche Manipulation vorgenommen daß nicht mehr zu rechtfertigen ist.

    lg. Matthäus

  • Walter
    November 4, 2011

    Hallo Martin,

    vielen Dank !
    Schaue noch bitte in die Haare der knieenden Frau, die predigt.
    Die Frau hat die Haare mit einem Band zusammengebunden.
    Mittig überdeckt das Haar noch leicht das Band.

    Links davon erkennt man ganz deutlich ein großes “ S “ im Haar.
    Es fällt nicht auf. Aber wenn man es einmal gesehen hat, ist es eindeutich.
    Man kann jetzt noch vom Friseur begeistert sein, der der Frau die Haare gemacht hat.Wenn man aber weiß, daß dieses Zeichen genauso,schon mehrfach in der WT-Literatur erschienen ist und zwar an ganz anderen Stellen, weiß man, daß dieses „S“ absichtlich in die Frisur eingebaut worden ist.
    Die Fratzen könnte man sich ja mit einem lustigen Tag, oder dem Schalk des Zeichners erklären.
    Diese „S“ aber nicht.

    Dieses “ S “ hat mich am meisten schockiert.

    Liebe Grüße
    Walter

  • Martin – WT 15.01.11
    November 4, 2011

    Lieber Walter,
    Darauf hat mich meine Frau auch gestern Abend noch aufmerksam gemacht. Es bestärkt mich, das die selbe Sicht auch bei Dir besteht. Es folgt bald mein zweiter Kommentar im Hinblick auf das Abendmahl.Gerade die offene Diskusion im Forum darüber gab mir Anlass, dieses Bild gründlich zu untersuchen.Möge jeder einmal einen Blick auf die Fratze ganz rechts oben in der Ecke werfen. Na mein lieber Dennis, wenn Du jetzt nichts siehst, liefere ich Dir gerne „Augensalbe“. Mehr Augen sehen mehr. @ Alois – Dein Kommentar ist in der Tat zutreffend. Ich denke dennoch, wir dürfen die Augen davor nicht verschließen, denn Jehova hat sie ja auch dem Propheten Hesekiel geöffnet. Dir lieber Dennis möchte ich sagen, dass meine Frau plötzlich mehr gesehen hat wie ich. Aber sei nicht beunruhigt, was du gesehen hast reicht dir ja.
    Liebe Grüße Martin.

  • Walter
    November 4, 2011

    Hallo Martin,

    wenn man ein ganz eindeutiges untergeschobenes Bild sehen möchte,
    braucht man nur sein rotes Offenbarungsbuch-ihr großartiger Höhepunkt- auf der Seite 159 aufschlagen. Man schaue in die ausgestreckte offene
    Hand neben dem Daumen. Da braucht man keine “ Augensalbe“, um zu sehen,
    was einem da entgenblickt. Man beachte auch, wie die Hand aufgehalten wird.
    Das ist nur eines von mehreren untergeschobenen Bildern.
    Die Fratzen in dem neuen WT sind suptiler. Aber vorhanden.

    Welche „Geister“ da mitspielen und was der eigentliche Sinn davon ist, werden wir nie erfahren.
    Aber offensichtlich sind da neben der Wahrheit noch andere Dinge am Wirken.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Manfred
    November 4, 2011

    Lieber Walter, Martin, Michael und alle anderen Mitleser,

    bezüglich der Bilder in den Publikationen der Organisation möchte ich nachfolgend einige Bibelstellen anführen, die zeigen warum das so ist.
    Wir haben hier schon massig falsche Lehren der Organisation offen gelegt. Sollte es uns da wundern, dass auch die Bilder manipuliert sind? Subliminale Bilder sind ein wirksames Instrument um unser Unterbewusstsein anzusprechen, selbst wenn wir diese gar nicht bewusst wahrnehmen. Meistens wird durch diese grimmigen Bilder Angst erzeugt. Angst davor zu wenig zu tun im Predigdienst, Bibelstudium und so weiter. Warum sind denn so viele Brüder depressiv oder einfach nicht mehr glücklich, weil sie immer angetrieben werden. Dienst, Dienst und noch mal Dienst. Durch die Bilder wird der Druck nur noch weiter erhöht.

    Schauen wir uns mal folgende Fragen an:
    1.Wenn die Organisation der Zeugen Jehovas heute immer noch von Jehova gebraucht würde um sein Werk durch zu führen, hätten wir dann falsche Lehren in dem Wachtturm?
    2. Wenn die Organisation der Zeugen Jehovas heute immer noch von Jehova gebraucht würde um sein Werk durch zu führen, hätten wir dann auch nur eine einzige Satanische Fratze in irgendeiner Publikation? Nur eine einzige?

    Wir wissen, dass es Jehova möglich war über die Jahrhunderte sein Wort der Bibel zu bewahren, so dass wir sie heute noch lesen können, auch durch die Zeiten des finsteren Mittelalters, als man sie buchstäblich ausrotten wollte. Damals gab es nur ganz wenige Menschen, die Gott gebraucht hatte. Heute stehen über 7 Millionen Zeugen bereit um für Jehova einzutreten. Sollte es dann nicht möglich sein, seine Literatur vor falschen Lehren, aber auch vor Fratzen in den Publikationen zu schützen?

    Warum passiert das aber offensichtlich nicht? Wenn wir uns in ein Gespräch mit Jesus und den Führern aus Gottes Volk im ersten Jahrhundert einklinken, dann werden wir sehr schnell verstehen, was heute geschieht:

    Ich zitiere hier die Neue Genfer Übersetzung aus Joh. 8:37-47:
    KINDER ABRAHAMS ODER KINDER DES TEUFELS?
    37 »Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid. Und trotzdem trachtet ihr mir nach dem Leben. Das kommt daher, dass ihr euch meinem Wort gegenüber verschließt.
    38 Ich rede von dem, was ich beim Vater gesehen habe. Und auch ihr habt einen Vater, auf dessen Anweisungen ihr hört.«
    39 »Unser Vater ist Abraham«, erwiderten sie. Jesus entgegnete: »Wenn ihr wirklich Kinder von Abraham wärt, würdet ihr auch so handeln wie Abraham.
    40 Stattdessen wollt ihr mich töten – mich, der ich euch die Wahrheit sage, wie ich sie von Gott gehört habe. So etwas hätte Abraham nie getan.
    41 Ihr handelt eben genau wie euer ´wirklicher` Vater.« »Wir sind doch keine unehelichen Kinder!«, protestierten sie. »Wir haben nur einen Vater, und das ist Gott.«
    42 Jesus erwiderte: »Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben. Denn von Gott bin ich zu euch gekommen, nicht im eigenen Auftrag; Gott ist es, der mich gesandt hat.
    43 ´Aber ich kann euch sagen,` warum mein Reden für euch so unverständlich ist und wie es kommt, dass ihr gar nicht fähig seid, auf mein Wort zu hören:
    44 Ihr stammt vom Teufel; der ist euer Vater. Und was euer Vater wünscht, das führt ihr bereitwillig aus. Er war von Anfang an ein Mörder und stand nie auf dem Boden der Wahrheit, weil es in ihm keine Wahrheit gibt. Wenn er lügt, redet er so, wie es seinem ureigensten Wesen entspricht; denn er ist ein Lügner, ja er ist der Vater der Lüge.
    45 Ich aber sage die Wahrheit, und gerade das ist der Grund, weshalb ihr mir nicht glaubt.
    46 Wer von euch kann behaupten, ich hätte je eine Sünde begangen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir dann nicht?
    47 Wer von Gott stammt, hört auf das, was Gott sagt. Ihr hört deshalb nicht darauf, weil ihr nicht von Gott stammt.«

    In Vers 44 sagt Jesus zu Ihnen: Ihr stammt vom Teufel, der ist euer Vater.

    Das sagte Jesus zu den Führern des damaligen Volkes Gottes. Zu seinen Jüngern sagte er später, dass sie aus Jerusalem fliehen sollten um nicht vernichtet zu werden. 70 u. Z. wurde dann Jerusalem zerstört.

    Auch heute ergeht wieder eine Warnung an das Volk Gottes. Diese finden wir in Offenbarung 18:4 und die Offenbarung ist ja für die Endzeit geschrieben worden:

    4 Dann hörte ich, wie aus dem Himmel eine andere Stimme rief: »Mein Volk, geh hinaus aus Babylon! ´Verlass die Stadt`, damit du nicht in ihre Sünden verstrickt wirst und damit die Plagen, die über sie hereinbrechen, nicht auch dich treffen.

    Das interessante ist hier, dass dort steht: MEIN VOLK, GEH HINAUS AUS BABYLON!

    Die Organisation schreibt ja im Offenbarungsbuch dazu, dass wir aufgefordert werden die anderen Religionen zu verlassen. Aber dann müsste doch der Text korrekterweise an jeden persönlich adressiert sein, in der Form das dort zum Beispiel stehen würde:

    MEINE DIENER (ODER MEINE GLÄUBIGEN), GEHT HINAUS AUS BABYLON!

    Es steht aber MEIN VOLK dort. So als ob wir schon eine Gruppe als Volk gebildet haben und dann gemeinsam hinausgehen sollten. Wir die wir vorher einer anderen Glaubensrichtung angehört haben sind jedoch nach und nach aus diesen Religionen hinausgegangen und haben uns dem Volk Gottes ANGESCHLOSSEN. Erst dann kamen wir doch in ein Volk Gottes. Desweiteren steht in Offenbarung nicht, dass wir uns nach dem hinausgehen aus Babylon einer anderen Religionsgemeinschaft anschliessen sollten. Aber genau das hat jeder von uns getan, als er als Katholik oder Evangelischer aus der Kirche ausgetreten ist und dann sich als Zeuge Jehovas hat taufen lassen.

    Deshalb verstehe ich Offenbarung 18:4 wortwörtlich so, dass wir als Jehovas Volk aus dem Wirkungsbereich der Organisation hinausgehen sollten. Dann macht auch der Text aus Off. 18:2 Sinn:

    2 Mit gewaltiger Stimme rief er: »Sie ist gefallen! Gefallen ist die mächtige ´Stadt` Babylon! Sie ist zu einer Behausung der Dämonen geworden, zum Tummelplatz von bösen Geistern aller Art, zum Nistplatz aller unreinen Vögel und zum Schlupfwinkel für alles unreine und Abscheu erregende Getier.

    Sie ist zu einer Behausung der Dämonen geworden und zum Tummelplatz von bösen Geistern und genau das spiegelt sich in der Literatur der Organisation der Zeugen Jehovas wider. Denn wie gesagt, es gibt nur zwei Seiten:
    ENTWEDER STEHT MAN AUF DER SEITE JEHOVAS ODER AUF DER SEITE SATANS.
    Es gibt keine Grauzone, die dazwischen liegen würde. Da sich die Publikationen durch die falschen Lehren und die Bilder eindeutig als Werke des Satans zu erkennen geben, müssen wir davon fliehen.

    Im Wachtturm stand schon des öfteren, dass wir uns Bücher und Plattencover genau ansehen sollten und wenn darauf spiritistische Szenen abgebildet sind, dann sollten wir diese Dinge sofort entsorgen. Da hat der Wachtturm mal eindeutig Recht und deshalb habe ich vor zwei Tagen meine ganze gedruckte Literatur der Altpapierverwertung zugeführt. Bis auf einige Bücher, die ich noch mal über Aussagen überprüfen wollte, aber die werden dann folgen.
    Ansonsten nutze ich die digitalen PDF zum downloaden, weil dort alles ganz schnell offenbar wird. Die kann man dann auch ganz einfach wieder löschen.

    Dass uns die falschen Lehren der Organisation erst jetzt so deutlich bewusst werden, zeigt doch eigentlich in welcher bedeutsamen Zeit wir leben. Jetzt ist noch die Zeit aus ihr hinauszugehen. Und wie sollten wir sonst den Bibeltext aus 1. Petr. 4:17 verstehen?

    17 Denn die Zeit ist angebrochen, in der Gott Gericht hält, und er beginnt damit bei seinem eigenen Haus. Wenn aber das Gericht an uns nur der Anfang ist, wie wird dann erst das Ende aussehen – das Gericht an denen, die nicht bereit sind, Gottes rettender Botschaft Glauben zu schenken?

    Das Gericht fängt im Hause Gottes an, wenn wir uns also zum Hause Gottes gehörig fühlen, dann fängt es auch zuerst bei uns an und nicht bei den Nationen, wie es uns die Organisation glauben machen will. Und wenn alles ok wäre im Hause Gottes, warum sollte es dann für diejenigen überhaupt ein Gericht geben. Das macht doch nur Sinn, wenn gerade dort einiges im Argen liegt. Wir sollten daher glücklich sein, dass wir dies noch erkennen durften, bevor das Gericht anfängt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Manfred,

    natürlich können wir froh sein, wenn wir diese sublime-Bilder erkennen und auch entlarven, doch wie man an den Studien-WTs sehen kann ist das wohl doch nur eine Minderheit, die hier etwas sieht.

    Beim Jahrbuch 2011 und beim Offenbarungsbuch (S. 159; S. 52) ist es wohl sehr deutlich was hier passiert ist.

    Trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass schon immer, zu jeder Zeit der richtige Zeitpunkt war aus einer organisierten Religion herauszugehen, die nicht dem Willen Jehovas und dem Geist Jesu Christi enspricht. Das war vor 100 Jahren richtig und es ist heute richtig, aber es wird auch noch in 50 Jahren richtig sein, wenn das Gericht noch nicht „beim Hause Gottes“ angefangen hat.

    Ich bin inzwischen sehr vorsichtig geworden mit der Festlegung darauf, dass wir jetzt im Jahre X in einer „besonderen“ Zeit leben und dann das und das passieren wird. Wir deuten alles und jeden immer anhand der Bibel so wie wir es WOLLEN, dass es sich erfüllt. Leider sind wir zu einer objektiven Sicht nicht fähig, weil wir aus verständlichen gründen endlich das „große Finale“ miterleben wollen.

    Ist es nicht in Wahrheit so, dass wir überhaupt nichts wissen, noch nicht mal wie das Wetter morgen wird?

    Wir haben gute Grundlagen aus Gottes Wort für unser Leben und die Zusicherungen Jehovas und seines Sohnes, dass wir, sofern wir treu zu ihnen stehen, beschützt werden. Dies sollte doch eigentlich ausreichen um das „Gericht“ wann immer es kommt zu überstehen, oder?

    LG
    Dennis

  • Manfred
    November 4, 2011

    Lieber Dennis,

    ich hatte am 16.10.11 schon einmal einen Kommentar zu den WT vom 15.01.2012 geschrieben, hier der Auszug:

    Wenn man sich die „künstlerische Darstellung“ mal näher ansieht, dann merkt man schnell welchem Zweck diese Zeichnung dient. Dieses Cover ist ein wahres „Meisterwerk“ im verstecken von subliminalen Bildern. Ich sage nicht wie viele das sind, das würdet Ihr ehe nicht glauben. Aber mit diesem neuen Cover soll wieder Angst erzeugt werden. Da sind zwei Brüder im Dienst unterwegs und wer schaut oben vom Himmel mit grimmigen Blick zu? Nur komisch, dass auf dem Originalfoto auf Seite 2 gar keine Wolke zu sehen ist. Warum bemüht man sich das Bild möglichst genau nach zu zeichnen und macht aus einem schönen sonnigen Tag einen trüben Tag voller Wolken?
    Was erzeugt dieses Bild beim Betrachter? Angst nicht genug zu tun, Angst vielleicht nicht gut genug zu predigen, weil man hat ja noch keinen in die Wahrheit gebracht usw.

    Also selbst wenn Du in diesem Titelbild nichts erkennst, siehst Du jedoch die Wolken, die aber auf dem Originalfoto gar nicht vorhanden sind. Da muss man sich schon fragen warum diese nun da sind.

    Doch ob Du das jetzt siehst oder nicht, dass ist gar nicht so wichtig, denn Du lieber Dennis hast sehr früh erkannt, das die Lehren der Organisation Fehler und sogar Lügen aufweisen.

    Bei mir war es so, dass ich nicht mehr in die Versammlung gegangen bin lag an der fehlenden brüderlichen Liebe, die zwar immer gepredigt wurde, die ich aber nie gesehen oder verspürt habe. Danach erst habe ich Bruderinfo kennen gelernt und gemerkt, ich bin mit meiner Einschätzung nicht alleine da. Dann irgendwann hatte ich einen WT offen liegen und da war das Bild von einem Mann im Ruderboot, der fast von einer Welle übermannt wird. Dort in der Schaumkrone befand sich ein abscheuliches Bild und ich konnte nicht mehr wegsehen und habe mir dann Gedanken darüber gemacht. Leider habe ich jetzt diese WT alle weggeworfen und auch digital sind sie schon gelöscht, sonst könnte ich Dir sagen welcher WT das war. Dann habe ich mir jeden WT vorgenommen und immer mindestens 1, meist aber mehrere Bilder gefunden. Der WT vom 15.1.2012 ist m.E. eine Meiserleistung der Täuschung. Auch die Bücher sind voll davon. Und das was Du über das Bild aus dem Jahrbuch 2011 gesagt hast ist auch richtig. Da kann man sogar sehen, dass ein Foto offensichtlich manipuliert wurde. Aber warum macht man das, wenn das die Organisation Gottes ist?

    Ich behaupte, wäre es die Organisation Gottes ist, gebe es nicht ein einziges subliminales Bild und keine falschen Lehren im Wachtturm.

    Somit ist es völlig egal, über welche Schiene man erkannt hat, dass in der Organisation was nicht stimmt, ob über:
    1. Die falschen Lehren in den Publikationen
    2. Der hartherzige Umgang mit Ausgeschlossenen, bzw. das überhaupt ausgeschlossen wird
    3. Lieblosigkeit innerhalb der Versammlung
    4. Leistungsdruck zum predigen
    5. Falsche Ansicht über das Feiern des Abendmahls
    6. Subliminale Bilder
    7. Das die Organisation sich an die Stelle Jesu gesetzt hat

    Es gibt noch weitere Punkte. Wichtig ist aber nur, dass man die Organisation als das kennen gelernt hat, was sie wirklich ist. Das sie aus Ihrem Vater dem Teufel stammt, der das Unkraut mitten unter den Weizen gesät hat. Wenn den Schafen Jesu auch nur ein Punkt auffällt und sie deshalb jetzt treu Jesus nachfolgen und nicht einer menschlichen Organisation, dann ist das schon ausreichend.

    Zu Deinem zweiten Punkt möchte ich Dir sagen, Du hast Recht es war schon zu jeder Zeit wichtig das richtige zu tun und ich habe und werde auch keine Jahreszahlen nennen, wann Harmagedon kommt, denn ich weiß es nicht. Tatsache ist aber, dass die biblischen Texte die ich im vorigen Kommentar angeführt habe in der Bibel stehen und es ist auch eine Tatsache, dass diese sich irgendwann erfüllen werden, denn Gott kann nicht lügen.
    Auch wenn ich selbst öfter denke, soll das gerade jetzt während meines Lebens passieren? So viele Generationen haben schon das Ende erwartet, aber nichts ist passiert. Dann muss ich Dir sagen: Zu irgendeiner Zeit muss es passieren und in der Bibel steht auch, der Tag Gottes kommt zu einer Zeit da ihr es nicht erwartet. Warum steht das schon in der Bibel? Weil es in den Tagen des Gerichts genau so sein wird, dass man es nicht erwartet und vielleicht hat die Organisation einen Teil dazu beigetragen, da sie das so oft verkündet hat und noch verkündet, dass man es selbst nicht mehr glaubt.

    Dein Zitat: Wir haben gute Grundlagen aus Gottes Wort für unser Leben und die Zusicherungen Jehovas und seines Sohnes, dass wir, sofern wir treu zu ihnen stehen, beschützt werden. Dies sollte doch eigentlich ausreichen um das “Gericht” wann immer es kommt zu überstehen, oder? Zitat Ende.

    Da gebe ich Dir Recht. Aber viele die hier mitlesen sind noch nicht so weit wie Du und deshalb muss man Ihnen zeigen, dass die Organisation falsch liegt und Du tust das ja schon die ganze Zeit, da auch Du jemand bist, der die falschen Lehren aufdeckt. Einige werden dann die falschen Lehren erkennen, andere die Bilder und andere die fehlende Liebe usw. Alles wird aber dazu beitragen, dass manchen Brüdern, die im Moment noch der Organisation hinterherlaufen sich zu Jesus umkehren werden.
    Und das ist das wichtigste überhaupt um gerettet zu werden.
    Liebe Grüße Manfred

  • Micha
    November 4, 2011

    Hallo lieber Manfred!
    Deiner Erkenntnis und der damit verbundenen Handlungsweise können meine Frau und ich nur zustimmen.
    GOTT HAB DANK.
    Auch unsere Wohnung ist Wachtturmfrei.
    Wir besitzen nur noch Gottes Wort in mehreren Übersetzungen.
    Es freut uns sehr zu sehen dass EINIGE Brüder die wirkliche geistige Freiheit erlangen indem Sie Erkennen.

    Wir können nur hoffen das noch mehr Brüder das geistige Licht Jehovas und unseres Herrn Jesus Christus erreicht.
    Wenn unsere Brüder nur Prüfen „WOLLEN“, dann werden auch SIE erkennen.
    Leider ist bei vielen oft die Erkenntnis vorhanden das etwas faul ist aber die Sippenhaft sprich Familienbande hindern Sie daran etwas zu ändern.
    Du hast Recht. ALLE müssen aufpassen das Sie den breiten Weg in die Irre verlassen und den schmalen Weg und durch das enge Tor zum LEBEN gehen.
    Der von Dir gut beschriebene „neuzeitlich Baal“ manipulliert den Wahren Nachfolger Christi eindeutig.
    So mögen weiterhin VIELE BRÜDER Erwachen.
    Vertrauen wir weiter auf den Allmächtigen und HÖREN WIR AUF UNSEREN HERRN JESUS.
    Gott schütze Euch da Draussen!
    Euer Bruder Micha

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Martin,

    deine Erkenntnisse in allen Ehren, aber ich habe mir die Seite getreu deiner Anleitung intensiv angeschaut und kann absolut nichts erkennen.

    Die bisher einzigste bewusste Einfügung von Fratzen kann ich im Jahrbuch 2011 S. 247 erkennen. Die Schatten der Köpfe sind dermaßen entstellt und verschoben, dass das kein Zufall sein kann.

    Ich halte es aber für eher kontraproduktiv hier eine neue Diskussion über dieses Thema anzustoßen, du hast selbst gesagt, dass das deine pers. Sicht ist. Dieses oben erwähnte Bild im Jahrbuch 2011 reicht für mich schon aus um zu belegen, dass es in der Schreibabteilung in New York nicht mit Rechten Dingen zugehen kann.

    LG
    Dennis

  • Alois
    November 4, 2011

    Lieber Martin
    Liebe Brüder und Schwestern

    Mir ist es eigentlich gleich was für Greueltaten unsere „theokratische Führung“ genau verübt. Ob es die Bilder sind, und / oder sonstige Dinge. Denn dass sie schwere Greuel verüben, das steht zu Hauf in den Propheten. Und wenn es vorherprophezeit ist, dann kommt oder kam es auch so.

    Denn würde es nicht so sein, dann müsste ich mich fragen ob die Zeugen Jehovas wirklich Jehovas Volk der Neuzeit sind aus dem am Ende ein kleiner Überrest gerettet wird. Gemäß den Propheten gibt es gar kein gutes und treues Volk, sondern nur ein hartherziges, böses, ehebrecherisches, aufsässiges, verdorbenes und sündiges Volk.

    Bekanntlich fängt der Fisch immer am Kopf an zu stinken, so auch bei uns. Ein Beispiel aus Hesekiel:

    Hesekiel 8
    5. Und er sprach zu mir: Menschensohn, hebe nun deine Augen auf gegen Norden! Und ich hob meine Augen auf gegen Norden, und siehe, nördlich vom Tore des Altars war dieses Bild der Eifersucht, am Eingang.
    6. Und er sprach zu mir: Menschensohn, siehst du, was sie tun, die großen Greuel, welche das Haus Israel hier verübt, damit ich mich von meinem Heiligtum entferne? Und du sollst noch weiter große Greuel sehen. –

    8. Und er sprach zu mir: Menschensohn, durchbrich doch die Mauer. Und ich durchbrach die Mauer; und siehe, da war eine Tür.
    9. Und er sprach zu mir: Geh hinein und sieh die bösen Greuel, die sie hier verüben.
    10. Und ich ging hinein und sah: und siehe, da waren allerlei Gebilde von scheußlichem Gewürm und Vieh, und allerlei Götzen des Hauses Israel, ringsumher an die Wand gezeichnet.
    11. Und siebzig Männer von den Ältesten des Hauses Israel, und Jaasanja, der Sohn Schaphans, in ihrer Mitte stehend, standen davor, jeder mit seinem Räucherfaß in seiner Hand; und der Duft einer Weihrauchwolke stieg empor.
    12. Und er sprach zu mir: Hast du gesehen, Menschensohn, was die Ältesten des Hauses Israel im Finstern tun, ein jeder in seinen Bilderkammern? Denn sie sagen: Jehova sieht uns nicht, Jehova hat das Land verlassen!
    13. Und er sprach zu mir: Du sollst noch weiter große Greuel sehen, die sie verüben. –
    14. Und er brachte mich an den Eingang des Tores des Hauses Jehovas, das gegen Norden ist; und siehe, dort saßen die Weiber, welche den Tammuz beweinten.
    15. Und er sprach zu mir: Hast du gesehen, Menschensohn? Du sollst weiter noch größere Greuel sehen als diese. –
    16. Und er brachte mich in den inneren Vorhof des Hauses Jehovas; und siehe, am Eingang des Tempels Jehovas, zwischen der Halle und dem Altar, waren fünfundzwanzig Männer, ihre Rücken gegen den Tempel Jehovas und ihre Angesichter gegen Osten gerichtet; und sie bückten sich gegen Osten hin vor der Sonne.
    17. Und er sprach zu mir: Hast du gesehen, Menschensohn? Ist es dem Hause Juda zu gering, die Greuel zu verüben, die sie hier verüben, daß sie auch das Land mit Gewalttat füllen und mich immer wieder reizen? Denn siehe, sie halten das Reis an ihre Nase.
    18. So will auch ich handeln im Grimm, mein Auge soll nicht schonen, und ich werde mich nicht erbarmen; und rufen sie auch vor meinen Ohren mit lauter Stimme, so werde ich sie doch nicht hören.

    Was mit unserer „theokratischen“ Führung passiert steht in Vers 18. Dass es sich um uns handelt und nicht um andere Religionen steht auch in Vers 18: „und rufen sie auch vor meinen Ohren mit lauter Stimme, so werde ich sie doch nicht hören“

    Wer ruft Jehova an außer wir? Aber der Herr Jesus wird sagen, weichet von mir ihr Übeltäter, ich kenne euch nicht.

    Das die Greuel auch die Bilder unserer neuzeitlichen Priester betrifft, steht in Vers 12:
    „ein jeder in seinen Bilderkammern“

    Braucht jemand mehr Beweise? Die Bibel, das Wort Gottes kann noch viel mehr liefern!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    November 4, 2011

    Lieber Bruder Alois,

    vielen Dank für deinen klar formulierten Kommentar. Du hast recht – die Beweise nehmen überhand. Parallel läuft auch die Erfüllung außerhalb des Volkes Jehovas ab. So schön wie das für uns ist, so müssen wir doch aufpassen, dass wir dadurch nicht geblendet werden. Für uns wird die Herausforderung darin bestehen, durch diese buchstäblichen Erfüllungen an den „Nationen“ nicht so sehr abgelenkt zu werden,dass wir die geistige Erfüllung der Propheten INNERHALB des Volkes Jehovas übersehen.

    Aus diesem Grund sagte Jesus: „Bleibt wach!“

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Weingarten1
    November 4, 2011

    Lieber Bruder 1000,

    wenn ich einmal entmutigt bin, muss ich immer an den Apostel Paulus denken, der ja bekanntlich auf seinen Missionsreisen des Öfteren Schiffbruch erlitt und sogar einige Tage im Meer trieb.
    Mann beachte,- im Auftrag Jehovas unterwegs und dann solche Schwierigkeiten… Und, gab er auf? Nein, er blieb bis zum Ende standhaft…

    Lg
    Dein Mitbruder Weingarten1

  • Dennis
    November 4, 2011

    Was soll das hier werden?

    „Kaleb1“ dann wieder „Weingarten1“ und dann auch noch der gleiche Text mit ein paar ausgetauschten Worten, will uns hier jemand verar…en???

  • Weingarten1
    November 4, 2011

    @Dennis: Sorry, keine Sorge. War mein Fehler. Als ich meinen ersten Kommentar schrieb war auf einmal alles weg. Dachte das läge am Namen,- da es schon einen Caleb hier gibt.
    Deswegen mein 2. Kommentar im gleichen Wortlaut. Muss wohl am smartphone gelegen haben, da ich von unterwegs aus schreibe.
    Also ab jetzt nur noch „Weingarten1“.

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Dann herzlich willkommen, Weingarten. 🙂

    LG Ulli

  • Alois
    November 4, 2011

    Lieber Bruder Weingarten

    Auch von mir herzlich willkommen.

    Liebe Grüße und schönes WE
    Alois

  • Sascha
    November 4, 2011

    Lieber Dennis, aber auch an alle anderen Leser,

    das könnte der erste Kommentar eines Bruders gewesen sein. Vielleicht ist sein Rechner abgestürzt, und dann hat er von vorne angefangen, mit einem anderen Namen, der ihm jetzt besser gefiel… 🙂

    Was ich damit sagen will: Wir müssen alle aufpassen, dass wir zwar Störfaktoren erkennen und diese dann auch kennzeichnen, aber trotzdem will ich mal wieder auf die große Liebe hinweisen, die uns Jesus vorgelebt hat. Wir dürfen uns durch solche Störfaktoren nicht dazu bringen lassen, allen gegenüber skeptisch und misstrauisch zu sein. Wir denken doch weiter daran, dass es eine Seite von Zeugen für Zeugen ist. Und die Zeugen, die hier zum ersten Mal lesen, die sich dann dazu durchringen einen Kommentar zu schreiben, sollen ja nicht durch unsere Skepsis davon abgehalten werden. Das siehst du ja mit Sicherheit genauso.

    Wir wollen weiter alle Leser und Kommentatoren die aufrichtig sind, mit offenen „Armen“ empfangen, und gleichzeitig dabei helfen, andere unaufrichtige Personen zu erkennen. Das kann aus meiner Sicht nur passieren, indem man sich einfach dazu bringt, nicht mehr auf solche negativen Kommentare zu reagieren. Wir vertun damit nur unsere kostbare Zeit, und diese Leute lachen sich zuhause kaputt und schreiben sich fröhlich die Finger wund. Und wir wollen alles richtigstellen, alles verteidigen, aber für was? Wir sind ja nicht zum stumpfen diskutieren hier, dafür gibt es genug andere Foren, sondern kommen hier zur gegenseitigen Erbauung zusammen. Vielleicht, da es ja eine Sache des Betreibers dieser Seite ist, sollte man bestimmte Kommentare, die eindeutig nur darauf abzielen, Unfrieden zu stiften und den Glauben zu zerstören, gar nicht mehr zu veröffentlichen. Von Zensur kann dabei keine Rede sein, da die Brüder von Bruderinfo es jetzt oft genug zugelassen haben.

    Jesus sagte in Mattäus 10, dass sich seine Apostel auf die Juden konzentrieren sollten. So glaube ich, dass wir auch heute mehr darauf achten sollten, aufrichtigen Menschen des Volkes Jehovas zu helfen, statt uns mit solchen sinnlosen Diskussionen aufzuhalten.

    Schöne Grüße an alle Schwestern und Brüder

    Sascha

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Sascha,

    du hast das sehr schön erkannt und gut zusammengefasst. Die Ausrichtung und unsere Einstellung zu Kommentaren hier, die du beschrieben hast, möchte ich ausdrücklich zustimmen.

    Mein Kommentar v. 17.11 21:36 entstand sozusagen parallel zur „Historiker“-Diskussion und im Nachgeschmack zu „Jurek“. Da hab ich wohl wirklich überreagiert, großes SORRY!

    @ Weingarten1

    Danke für deine Erklärungen und dein Verständnis, auch an dich nochmal: Entschuldigung!

    Herzlich willkommen und viele geistreiche, erbauende Kommentare wünsche ich dir …… und uns 😉

    LG
    Dennis

  • Sascha
    November 4, 2011

    Lieber Dennis,

    deine Reaktion und deine Worte sagen sehr viel über deine gute Einstellung aus. Deswegen freue ich mich immer, deine Kommentare zu lesen. Wenn wir alle so weiter machen, werden wir uns gegenseitig noch sehr ermuntern und „zur Liebe anreizen“.

    Vielen Dank also für deine Ehrlichkeit.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Kaleb1
    November 4, 2011

    Lieber Diener1000,

    wenn ich mal niedergeschlagen sein sollte, muss ich oft an Paulus denken, der ja bekanntlich auf seinen Missionsreisen des öfteren Schiffbruch erlitten hatte und sogar einige Tage im Meer treibend verbringen musste.
    Dachte er da Gott hätte ihn verlassen? Auf jeden Fall machte er mutig weiter…

    Lg
    Dein Mitbruder Kaleb1

  • Diener 1000
    November 4, 2011

    Hallo Brüder!Langsam wühle ich mich hier durch den angebotenen Stoff,der oftmals sehr tiefgründig und umfangreich recherchiert ist und zugegebener weise raucht dabei auch der Kopf!All die persönlichen leider negativen Erlebnisse der Brüder und Schwestern sind Tatsachen die erschüttern!Auch bekomme ich ein besseres Tatsächliches Bild der WTG.Meine Frau und ich suchen hier immer noch eine Versammlung wo wir uns trotz Mängel hinbegeben können,oder wenigstens aktuelle Zeitschriften bekommen,um sie zu prüfen und um die Studienartikel selbst im Lichte der Bibel zu vergleichen.Niemand aus meiner ehemaligen Versammlung will uns trotz wiederholten Bitten unsererseits diese zukommen lassen!Wir sind verzweifelt und ich überlege alles hinzuwerfen!Wo ist die christliche Liebe und Fürsorge der Bruderschaft denn blos? Sie wird doch immer auf den Kongressen propagiert.All die Erfahrungen der Brüder in Programmpunkten wo Jehova hilft und eingreift um zb die Lebensumstände zu verbessern um den Dienst zu forcieren.5 Minuten später beim nächsten Programmpunkt wird zb.gesagt das Jehova nicht vor dem Ende Eingreift oder besser gesagt erst nach den tausend Jahren,wenn Christus alles seinem Vater übergibt!Na was denn nun?? Hat er mich und meine Frau vergessen?Sollen wir nicht mehr studieren?Ich weis bald gar nichts mehr!Ich gehen nun zu Bett und denke über die Zukunft nach…dürfen wir zwei nichts mehr lesen um zu vergleichen?Wohl nicht…eine Schande für unseren Glauben!

  • Caleb
    November 4, 2011

    Lieber Diener1000,

    warum tust du dir das an. Auf http://www.jw.org kannst du die jeweiligen Ausgaben vom WT, EW, Studien-WT als PDF herunterladen und lesen.

    C.

  • Anna
    November 4, 2011

    Lieber Diener 1000,

    das deine Frau und die die Zeitschrifen nicht mehr bekommt, kaum zu glauben. Wenn du über einen Königreichssaal in deiner Nähe nichts bekommst so könnte ich dir und deiner Frau die Zeitschriften zukommen lassen, einfach per Büchersendung mit der Post. Und eine Kopie vom Königreichsdienst. Oder du kannst sie herunterladen unter jw.org. Wenn du möchtest und ausreichend Vertrauen zu mir hast dann schreib mir einfach unter : vierzonfrie@aol.com.

    Jedenfalls Jehovas Segen für dich und deine Frau und alles Gute
    Anna

  • Barbara
    November 4, 2011

    Lieber Bruder!

    Bitte gib nicht auf! Jehova hat Euch nicht vergessen, es sind Menschen die Euch im Stich lassen und mit Verachtung behandeln.
    Ich bete für Dich und Deine Frau.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Diener 1000,

    du und deine Frau, ihr beide macht z.Zt. eine sehr schmerzhafte Phase durch (bei mir war es auch physisch schmerzhaft nicht nur psychisch). Ihr beginnt euren bisherigen Glauben, den ihr für absolut wahr und richtig hieltet als das zu erkennen was er tatsächlich ist:

    Ein fremdbestimmter WT-Glaube an einen WT-Gott, der mit Jehova nicht identisch ist!

    Auch hier möchte ich einmal mehr Don Cameron zitieren, der in seinem Buch schreibt:

    „Alles wird von dem Standpunkt heraus erklärt oder verstanden, dass die WTG Gottes Organisatioin ist“ … „Das Bild, dass viele Brüder von der Organisation haben scheint fast so lebendig zu sein, wie das Bild, dass sie von Gott haben“

    Ich weiß nicht ob ihr beide in der sog. „Wahrheit“ aufgewachsen seit, so wie ich das bin. Wenn es so ist, dann ist es für euch eine Selbstverständlichkeit wie Händewaschen die Zusammenkünfte zu besuchen, egal was innerhalb der Organisation passiert, egal was sie sagt und tut. Über die Machenschaften der WTG reicht BI nicht aus, da sind noch mehr Infos aus anderen Quellen nötig, aber das ist nicht das Wichtigste.

    Den Mythos WTG als vermeintliche Organisation Gottes zu entlarven ist eine Sache, die andere ist die, dass man seinen Glauben ja nicht aufgeben will und dafür ist diese Seite hier eine sehr schönes Hilfsmittel wie ich finde.

    Bruderinfo und die Kommentatoren hier können euch dabei behilflich sein ein neues Glaubenshaus zu bauen, bei dem das Fundament nicht die WTG und ihre Auslegung der Bibel ist sondern Jehovas hl. Geist und die Bibel, so wie ihr sie versteht und als richtig erkennt.

    Der andere Punkt ist das Bedürfnis nach echter, realer Gemeinschaft, deshalb möchtet ihr ja weiter die Zus. besuchen, wenn ich euch richtig verstehe. Ich besuche auch noch hin und wieder die Zus. versuche aber so oft wie möglich Ausreden und Gründe zu finden nicht hin zu gehen, vor allem wg. meiner Familie und Freunde.

    Was die Literatur angeht hat ja Caleb schon die jw.org Seite genannt, ist also von daher kein großes Problem.

    Ich wünsche euch für die eure nächsten Entscheidungen viel Kraft und Jehovas Geist!

    LG
    Dennis

  • Diener 1000
    November 4, 2011

    Ja,Du hast recht!Christen in JEDER Zeitepoche kamen zusammen und erbauten einander in liebe.Das wurde gecancelt heute.Kein Versammlungsbuchstudium mehr.Nun werden wir prüfen ob sich alles so verhält.Schön ist es das jeder Theokrat sich FREI äussern kann!

  • Holger
    November 4, 2011

    Hallo Diener1000,
    ich bin auch nur noch selten in der Versammlung. Ich benötige keine Literatur mehr vor Ort. Wenn ich etwas lesen will, lade ich mir dies von dem Internet herunter, unter: http://www.jw.org/index.html?option=QBJrYBNQF – – Das dauert nicht solange, kommt darauf an wie schnell deine Internetverbindung ist. Ab 23:00 Uhr ist das Netz nicht mehr so langsam. LG Holger

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Diener 1000,
    ZITAT:
    „Hat er mich und meine Frau vergessen?Sollen wir nicht mehr studieren?Ich weis bald gar nichts mehr!Ich gehen nun zu Bett und denke über die Zukunft nach…dürfen wir zwei nichts mehr lesen um zu vergleichen?Wohl nicht…eine Schande für unseren Glauben!“

    Nein…keine Schande für euren Glauben, eher schon eine Schande für die Zeugen der Organisation, denen es anscheinend völlig wurscht ist, was nun aus euch wird.

    SIE haben euch wohl abgeschrieben und werden euch vielleicht vergessen…aber eines steht fest, GOTT vergisst euch auf gar keinen Fall!
    Vielleicht ist nun alles so gekommen, weil er euch jetzt für stark genug hält, um auf euren eigenen Glaubensfüßen zu stehen?
    Vielleicht sieht er für euch keinen Sinn darin, noch weiter irgendeine Versammmlung zu besuchen, weil ihr nirgendwo mehr etwas ausrichten könntet, da es dort keine empfangsbereiten Herzen gibt? – Das könnt ihr ausprobieren und euch dabei auf euer Gefühl verlassen.
    Vielleicht hält er die Zeit für gekommen, dass ihr nicht mehr vergleicht und euch immer weiter damit beschwert, sondern NUR noch sein Wort betrachtet, ganz losgelöst von dem was im WT steht?

    Testet es gemeinsam aus…Gott gibt euch die Zeit dazu…im Gegensatz zu Menschen hat er die nötige Geduld mit uns.

    Begebt euch vertrauensvoll in seine und Jesu Hände …dort seid ihr sicher und geborgen – und müsst euch nicht täglich in Zweifeln ergehen, ob sie euch noch lieben.

    LG Ulli

  • Fred
    November 4, 2011

    Liebe BI-Brüder,

    hat es einen bestimmten Grund, dass hier die Einrückungen der Kommentare entfernt sind? Es ist so ganz schön schwierig, die Kommentare den richtigen vorigen Kommentaren zuzuordnen.

    Liebe Grüße
    Fred

  • Frank&Frei
    November 4, 2011

    Lieber Matthäus, deiner antwort in Sachen Spenden war kein Antwort Button. So komme ich eben auf diese Weise darauf zu sprechen. Prüfen sollen alle und Schiller formte das so schön im Lied vn der Glocke: Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob das Herz zum Herzen findet.
    Das läßt sich auch überragen auf den Glaubenden. Der prüfenden mag das Herz haben, aus Glauben und Vertrauen heraus erworben und weikl er sich hat beeinflussen lassen, nicht auf Kritik zu hören.
    So steht das Herz, das zum Herzen findet“ im übertragenen für den Tower.
    Er findet nie zum Herzen, weil er nicht in der Lage ist auf das Herz einzugehen. Und was ist das Herz, das zwei menschen verbindet: Das ist die Liebe, die über alles hinausgeht.
    Das mögen manche Brüder für den Tower haben. Aber niemals der Tower für die Brüder. Sonst würden man dort sich an den Niniviten ein Beispiel nehmen und Sacktuch und Asche sich auferlegen nach den über 100 Jahren Schrottphilosophien, PYramidenberechnung und Weltuntergangsszenarien, denen man dann lapidar wie folgt begegnet:
    Damals waren die Brüder enttäuscht, dass ihre Erwartungen nicht in Erfüllung gingen ( zB wg 1925)
    Diese Kesselflicker von Wortjongleuren sollten sich mal fragen, WER diee Hoffnung. In die Herzen der Gläubigen gepflanzt hat.
    In der REtrospektive b leibt da nur eien Lösung offen. Es war Satan, der durch sein Neon Licht den Blick der Brüder trübte und den Verstand ausknipste.
    Genauso war es 1975.
    Und die Herren im Elfenbeintrum geben Anweisungen, jene, die kritisch prüfen und hinterfragen eiskalt abzuservieren.
    Auch so brennen die Scheiterhaufen, auch so schafft man Angst und Denunziantentum, auch so entfremdet man die Brüder von der Liebe des Christus.
    Mögen alle die, die dort ihre Kraft einsetzen, erkennen, dass sie mit zur Verantwortung gezogen werden – wie jene Größen die 1945 in Nürnberg vor Gericht standen und sich daran orinetierten nur das getan zu haben, was ihnen aufgetragen wurde.
    Das zählte nicht und auch der Streicher und der Jodl gingen auf die Falltür.
    Mögen unsere lieben fleißigen Brüder doch nur wach werden und erkennen, in welchem Teufelskreis sie stecken, einem Hamsterrad gleich.

  • Holger
    November 4, 2011

    Hallo Ulricke und Mitleser,
    Zitat: Ulricke : darf ich fragen ob deine Frau weiß in was für einem Dilemma du steckst? – Oder ist es so, dass sie sofort alles was in Richtung WTG-Kritik geht, abblockt?
    :Ja! Sie hat schon lange meine passive Haltung und Äußerungen von mir gehört. Wenn ich in die Verslg. gehe, nehme ich nur die Bibel und das Liederbuch mit. Keine andere Literatur. Ein ehemaliger ungetaufter Bruder hat mir vor ca. 6 Jahren schon Beweise über die WTG geliefert, das dort nicht alles korrekt abläuft. Ich wollte dies damals selber nicht wahr haben. Beteilgungen an der Börse und der Gebäudebau usw. Zu der Zeit stand ich noch >100% zu der WTG. Sogar die WT und alte Bücher waren für mich heilig und alles wurde jahrelang gesammelt und gehordet. Als die CD von der WTG herauskam habe ich aus Platzgründen alles bis auf die aktuellen Bücher weggegeben. Ein damaliger Freund hatte die WTG schon vor Jahren verlassen, da er die WTG nicht mehr ertragen konnte, was alles mit ihm und seiner Familie passiert war.- Heute bin ich auch kritisch geworden und lese keine Literatur mehr von der WTG. In der Verslg. lese ich für mich selbst, auch wenn ein anderes Programm vorne abläuft. Ich habe nur noch eine engl. Bibel und engl. Liederbuch. Das hat den Vorteil, das man bewußt die Gedanken 2x lesen muss, um dann den Sinn zu erfassen. – Durch Zufall bin ich mit einer Recherche im Internet auf die BI Seite im Internet gestossen, wobei ich immer mehr neugieriger wurde. Ich finde es gut, das hier auch die Schrifttexte mit den Zitaten angeführt werden. Dadurch bekomme ich wieder mehr Interesse am Lesen. Wenn ich Zeit habe, lese ich hier immer mit. Heute morgen hatte ich im Wachschlaf die Gedanken, dass sich etwas bei mir ändern muss. Wahrscheinlich kam es durch das Lesen von der BI-Seite am Abend zuvor. Umso mehr ich mich hier durchwühle, so hilft es mir langsam wieder mich im Glaube zu festigen. In der letzten Zusammenkunft wurde in dem Anfangsgebet 4-5x der Treuen V.Skl. und die WTG gelobt und gesegnet. Von Jesus war nur zuletzt im Gebet die Rede.
    #: Zitat: ULI ? meine Frau hat von mir durch die Beweise in BI und im Internet, sowie von anderen Freunden die Bestätigung erhalten, dass es in der WTG Orga. nicht alles glatt und rund läuft. Meine Frau kann es immer noch nicht glauben und ist erschüttert, da doch die JZ die Wahrheit haben sollen. Viele Älteste + (VA) im Bekanntenkreis haben in Laufe der Jahre die WTG verlassen oder haben freiwillig ihr Dieneramt aufgegeben. Letzte ZK kam eine langjährige Schw. und hat zu meiner Frau gesagt, das alte Schw. und Brd. ihr ERBE der WTG vermachen sollen. Älteste haben Anweisungen von der WTG, sie sollen vor dem Ableben mit denen reden. Das war für diese Schw. unfassbar. Auch viele Brd. und Schw. aus dem Bekanntenkreis haben das schon getan und mehre T gespendet, wo dann das Erbe für die Nachkommen weg war.
    #: Dennis? auch bei uns in der Verslg. (D) ist die Tendenz so, dass sich die Brd. immer mehr ihre eigene Meinung bilden und sich dann nur noch sehr leise unterhalten, da sie oft, ob alt oder jung belauscht werden.
    #: Josuha! Auch ich bin von klein dabei gewesen und in der Verslg. gezüchtigt worden. Andere Kinder traf es damals schlimmer als mich, die kamen mit Tränen wieder in den Saal. Bis vor kurzem habe ich das vor einigen Monaten noch in meiner Verslg. miterlebt. Ich dachte bei, die armen Kinder und konnte mit denen mitfühlen.
    LG Holger

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Holger,
    ZITAT:
    „Umso mehr ich mich hier durchwühle, so hilft es mir langsam wieder mich im Glaube zu festigen. “

    Das freut mich sehr – denn genau darum geht es uns allen hier. 🙂

    ZITAT:
    „Meine Frau kann es immer noch nicht glauben und ist erschüttert, da doch die JZ die Wahrheit haben sollen.“

    Das kann ich gut nachvollziehen, es ist auch nicht einfach und jeder Mensch verkraftet das anders.
    Ich denke, du kannst dich ruhig zurückhalten und dich darauf beschränken, immer wieder auf die Bibel zu verweisen. Mit der Zeit wird sie von ganz alleine erkennen, wie weit die WTG wirklich von der Wahrheit des Christus entfernt ist.

    Was hält sie denn von diesen Spendenaufforderungen?

    LG Ulli

  • Holger
    November 4, 2011

    Hallo Dennis,
    ich werde die Sache mal weiter verfolgen und mich weiter in anderen Verslg. umhören. Mir ist das nicht neu, das Brd. und Schw. ihr Erbe der WTG vermachen sollen, da ich seit BUB dabei bin. Das von Ältesten muß ich noch weiter hinterfragen. Ein älterer Brd. hat damals mehre zigT (DM) an die WTG gespendet. Die Erben wollte das Erbe/Vermächtnis anfechten, hatten aber kein Erfolg. Die Info habe ich von einem engen Freund der die WTG vor Jahren schon verlassen hat, der von der Sache im Bekanntenkreis mit betroffen war. Auch aus diesem Grund ist er auch nicht mehr dabei. LG. Holger

  • Frank&Frei
    November 4, 2011

    das mit der Erberei ist Standard, da haben auch die KAs ein Auge drauf und wenn die es versäumen im Falle eines Erbes, zB älterer Bruder/Schwester ohne Angehörigen, das rechtzeitig anzugehen und es geht an die Komune, dann ist in der jeweiligen Versammlung Polen offen.
    Überlgt doch mal, was Selters pro Monat kostet – über 1000 Mitarbeiter zwar nur mit Taschengeld aber Krankenversicherung und und und.
    Da sind regelmäßige Einnahmen aus Hinterlassenschafteneine fest kalkulierte Größe, da kommen pro Moant ohne Zweifel einige Hunderttausend bei rum.
    Im Grunde sind sie da alle gleich die Krichen hecheln doch auch nach solchen Pfründen.
    Die Erblasser meinen halt, sie tun ein gutes Werk. Und es bleibt ihnen unbenommen, ihre persönlichen Entscheidungen zu treffen, da sie ja bei weitem nicht den Druchblick haben sondern alles als Korban sehen, eine Gottg geweihte Gabe.
    Aber das alles wird am Ende auf der Waagschale nicht zählen. In den USA braut sich was gegen den WT zusammen und wenn das durch Gerichte eines Tages geklärt wird, dann kommen Milliarden-Forderungen auf Brooklyn zu. wer weiß, wie die bereists heute ihre Mittel irgendwo „parken“
    Aber ne Kirche, die gegen Rüstung wettert, selber aber Shareholder einer Rüstungfabrik ist (ich habe den Namen nicht mehr im Sinne, irgendwas mit Rand Engine), die arbeitet mit doppeltem Boden. Darf sich dann nicht wundern, wenn der US Fiskus sie eines Tages rupft, wie man den Turkey ruft am Thanksgiving Day. Und die Folge schließlich wird sein, dass die ausländischen Investitionen, sprich die Königreichssäle, in die zu konsolidierende Masse einfließen.
    Und dann fangen die Zeugen wieder wie in den 50igern an – in nem Hinterzimmer einer Gaststätte, denn die Hardliner werden daraus keine Zweifel bekommen und alles dem Satan in die Schuhe schieben.
    Dabei wäre christliche Religion so einfach – die müßte nicht einmal Vereinsstatus haben, wenn jeder dort Erwerb nachging, wie auch Paulus und man nicht buhlen müßte um Steuervorteile zu Lasten der Unabhängigkeit des Glaubens.

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Zu Deiner Einschätzung lieber Frank wegen der Kosten was so in Selters alleine für Betriebskosten Monat für Monat auf ZJ zukommen.

    Es ist gleich nach dem man in Selters begonnen hatte – Anfang der 80er Jahre ich besucht dort einen Freund der mittlerweile Jahrzehnte in Selters arbeitet – er erzählte damals also nahezu 30 Jahre her: Monatliche Stromkosten: 100.000 DM – das ist heute sicher das doppelte wenn nicht das dreifache!

    Zu den Nachlässen von älteren Brüdern und Schwestern – ich kenne persönlich 2 Fälle in dem einen Fall war es eine schöne große Eigentumswohnung im anderen Fall war es ein Haus was der Organisation vermacht wurde – es soll auch Fälle geben die Ihr Vermögen mit Vorbehalt (zu Lebzeiten es selber brauchen) bei Inanspruchnahme nur mit großem Kampf zu ihrem Geld kamen.

    Wie stand einmal sehr schön im: EW 87 8.9. Seiten 8-11?

    Falls jemand mit dem, was er sieht, nach einer ehrlichen Prüfung alles andere als zufrieden ist, ist es nicht damit getan, daß er sich über den Mißstand beschwert. „Wer zur Kirche gehört, ist . . . dafür verantwortlich, was die Kirche sagt und tut.“ Man sollte sich daher fragen: Bin ich bereit, die Verantwortung für alles mit zu übernehmen, was meine Kirche sagt und tut?

    …und wenn jemand ehrlich prüft, sich „beschwert“ ?
    …dann wird er ausgeschlossen !!!

  • Joshua
    November 4, 2011

    Hier mal zum Vergleich die 12 Traditionen der Anonymen Alkoholiker – auch nicht perfekt, aber interessante Ansätze.

    1. Tradition
    Unser gemeinsames Wohlergehen sollte an erster Stelle stehen; die Genesung des Einzelnen beruht auf der Einigkeit der Anonymen Alkoholiker.

    2. Tradition
    Für den Sinn und Zweck unserer Gruppe gibt es nur eine höchste Autorität – einen liebenden Gott, wie Er sich in dem Gewissen unserer Gruppe zu erkennen gibt. Unsere Vertrauensleute sind nur betraute Diener; sie herrschen nicht.

    3. Tradition
    Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören.

    4. Tradition
    Jede Gruppe sollte selbständig sein, außer in Dingen, die andere Gruppen oder AA als Ganzes angehen.

    5. Tradition
    Die Hauptaufgabe jeder Gruppe ist, unsere AA-Botschaft zu Alkoholikern zu bringen, die noch leiden.

    6. Tradition
    Eine AA-Gruppe sollte niemals irgendein außen stehendes Unternehmen unterstützen, finanzieren oder mit dem AA-Namen decken, damit uns nicht Geld-, Besitz- und Prestigeprobleme von unserem eigentlichen Zweck ablenken.

    7. Tradition
    Jede AA-Gruppe sollte sich selbst erhalten und von außen kommende Unterstützungen ablehnen.

    8. Tradition
    Die Tätigkeit bei den Anonymen Alkoholikern sollte immer ehrenamtlich bleiben; jedoch dürfen unsere zentralen Dienststellen Angestellte beschäftigen.

    9. Tradition
    Anonyme Alkoholiker sollten niemals organisiert werden. Jedoch dürfen wir Dienst-Ausschüsse und -Komitees bilden, die denjenigen verantwortlich sind, welchen sie dienen.

    10. Tradition
    Anonyme Alkoholiker nehmen niemals Stellung zu Fragen außerhalb ihrer Gemeinschaft; deshalb sollte auch der AA-Name niemals in öffentliche Streitfragen verwickelt werden.

    11. Tradition
    Unsere Beziehungen zur Öffentlichkeit stützen sich mehr auf Anziehung als auf Werbung. Deshalb sollten wir auch gegenüber Presse, Rundfunk, Film und Fernsehen stets unsere persönliche Anonymität wahren.

    12. Tradition
    Anonymität ist die spirituelle Grundlage aller unserer Traditionen, die uns immer daran erinnern soll, Prinzipien über Personen zu stellen.

  • Alois
    November 4, 2011

    Lieber Matthäus

    Du hast geschrieben:
    „…und wenn jemand ehrlich prüft, sich „beschwert“ ?
    …dann wird er ausgeschlossen !!!“

    Ich sage Dir als Freund und Bruder, wer weiß für was es gut war dass Du ausgeschlossen wurdest, denn so wurdest Du zu Deinem Glück gezwungen nur noch Jesus als unseren Hirten zu folgen. Es hätte auch sein können Du wärst ganz vom Glauben abgefallen, aber das wäre auch nicht schlimmer als weiter der Organisation zu folgen.

    Ich glaube Du wärst froh man würde auch andere nahestehende Menschen ausschließen, damit sie zur Besinnung kommen wem sie da eigentlich folgen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Holger,

    (Zitat)
    „Letzte ZK kam eine langjährige Schw. und hat zu meiner Frau gesagt, das alte Schw. und Brd. ihr ERBE der WTG vermachen sollen. Älteste haben Anweisungen von der WTG, sie sollen vor dem Ableben mit denen reden.“

    Das ist unfassbar was du da sagst! Mich würde interessieren ob dies nur mündlich von den KAs weitergegeben wird oder vielleicht in den Ä.-Schulungen, die ja jetzt bald kommen und 5 Tage gehen. Briefe an alle Ältestenschaften dürfte bei so heiklen Themen für die WTG inzwischen zu heikel sein, weil schon hin und wieder was im Internet aufgetaucht ist.

    LG
    Dennis

  • Anna
    November 4, 2011

    Guten Morgen Dennis, Ulli, Holger und alle andere lieben Brüder und Schwesern,

    Da ich am Wochenende dem Nebel entflohen bin und die Natur in den Bergen genossen habe ist mein Kopf gerade recht klar. Das mit den Testamenten würde mich auch interessieren. Ein Indiz wäre schon der Punkt dass stets am Jahresende in den Publikationen steht welche Möglichkeiten es zum Spenden gibt und das doch recht fett gedruckt. Dabei sollte doch die rechte nicht wissen was die linke tut.
    Für dich Holger hoffe ich, dass du deinen eigenen Glauben zusammen mit deiner Frau findest. Es ist schon viel Wert wenn man zu 2. gegen ein System, das so nie von Jehova gewollt war, kämpfen kann. Und Ulli hat dich sehr herzlich ermuntert finde ich, deinen Platz bei Jehova zu finden.
    Noch was, weil du schreibst dass du die falsche Behandlung von Kindern mitgekommst:
    Ich hätte an alle hier die Frage, ob denn heutzutage niemand einschreitet, wenn man mitbekommt, dass ein Kind „gezüchtigt“ wird??? Ich würde aufstehen und was sagen.
    Einen schönen Wochenanfang wünscht herzlich Anna

    Liebe Grüße an alle herzlich Anna

  • Jade
    November 4, 2011

    Liebe Anna,

    ich würde auch eingreifen, bin aber nur noch selten in der Vers. Habe mich früher oft aufgeregt, wenn Kinder auf der Toilette geschlagen wurden. Leider war ich damals zu feige um einzugreifen,weil ich auf das Ältestenamt meines Mannes Rücksicht genommen habe. Das tut mir heute leid.

    LG Jade

  • Mike
    November 4, 2011

    Liebe Ulli.
    Ein Glück kann jeder von uns Entscheiden ob er Pionier werden will, entscheiden.
    Fakt ist: #Jehova sieht alles, was wir von ganzem Herzen tun#.
    Bei Jehova gibt es #KEIN# versagen, nur die Menschen reden es einem ein, dass man nicht gut genug sei.
    Wir denken da nur alle an Moses.
    Obwohl er schwerfällig im Gebrauch der Zunge war, hat Jehova ihn gebraucht, so sollen wir das alle sehen.
    #Wir dienen Jehova und nicht Menschen#.
    Denkt an Philliper 4:13;
    Für alles bin ich stark durch den der mir Kraft verleiht.
    Und für daheim schaut euch noch mal Psalm 72. Kapitel an was Jehova mit niedergedrückten macht.
    Wirklich ein sehr sehr tröstlicher, ermunterter Bibeltext.
    Gruss Mike

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Dein Posting lieber Joshua:

    Mein Vater ist heute noch Ältester, obwohl ich den starken Verdacht habe, der er inzwischen Alkoholiker ist.

    …das verwundert mich keinesfalls – im übrigen ist Deine Erzählung wo wir sicher nur vieles erahnnen können was da so alles abgelaufen ist bzw. immer noch abläuft, schlimm !!!

    Ich wünsche Dir wahrlich Gottes Hilfe Deine Emotionen unter Kontrolle zu bringen, mögest Du Frieden bei deinem himmlischen Vater wie seinem Sohn finden.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Liebe Brüder von BI und auch an alle anderen die hier mitlesen!

    Gerne akzeptiere ich die Anregung auf „Neue Zeugin“ keine weiteren Kommentare zu schreiben. Es ist genauso daß jeder für sein Denken und Handeln selbst die Verantwortung trägt. Jeder hat die Aufgabe und Verpflichtung:

    „PRÜFET ALLES und am GUTEN haltet fest!“

    Einen Spruch den ich kürzlich laß, trifft zumindest z.T. eine gewisse Grundwahrheit:

    Beneide nicht das Glück derer, die in einem Narrenparadies leben, denn nur ein Narr kann das für Glück halten. Von: Bertrand Russell – „10 Gebote eines Liberalen“

    Oder mir fallen auch die Tatsachen über Bewußtseinskontrolle ein die auch schon einmal Gegensatnd eines Artikels waren. Es geht immer um Manipulation des „Denkenden“ und das funktioniert mit kleinen Eingriffen selbst in Gottes Wort um den Lernenden auf eine bestimmte Fährte oder in eine Richtung zu lenken (zu manipulieren).

    Ein Beispiel von Barbara Kohut (selbst 60 Jahre ZJ) wie sie es in ihrem Seminar – Thema: Wie kann es sein, dass sich intelligente Menschen für eine Sekte oder Psychogruppe entscheiden? – auf seriöse Weise den Fragenden und Suchenden folgendes vermittelt:

    Zitat:
    „Es scheint sehr schwer vorstellbar, dass die Wachtturm-Gesellschaft mit bewusster Manipulation arbeitet. Sie gilt als eine Gruppe von ehrlich Gläubigen. Darum habe ich einige Beispiele genannt, die ich als absichtliche Manipulation einstufen würde.“ (ich kann gerne jeden die gesamte Abhandlung per eMail schicken)

    Es folgen ein paar weitere Beispiele für Manipulation:

    Es ist für mich daher nicht verwunderlich, dass niemandem mehr die Manipulation durch paradoxe Aussagen auffällt, die mit dem folgenden Satz verwendet wird:

    “Aufrichtige, aufgeschlossene Menschen sind eingeladen, diese Broschüre zu lesen und sich dadurch eine objektive Meinung über Jehovas Zeugen zu bilden.”

    Was ist paradox? Die Behauptung, man könnte durch das Lesen einer subjektiv zu dem bestimmten Zweck verfasste Broschüre, eine objektive Meinung bekommen.

    Zu der Zeit als sich meine Eltern für die Bibelforscher entschieden haben, war man noch nicht zimperlich. So kurz nach dem Krieg war ein autoritärer Führungsstil die Norm und die Forderung nach absolutem Gehorsam war seit Preußens Gloria eine Selbstverständlichkeit.

    Damals waren die Versammlungen darum noch autoritär geführt. Es gab einen “Versammlungsdiener”. Dieser hieß zwar im Wachtturmsprech “Diener”, dennoch war kein Zweifel, dass es der Boss für uns war. Entsprechend autoritär waren auch die Anweisungen in den Veröffentlichungen.

    Ich zitiere mal aus einem damaligen “Informator”, dem monatlichen Instrukteur für die Aktivitäten, der später in “Königreichsdienst” umbenannt wurde:

    • „müssen wir predigen. …
    • müssen die Wahrheit verkündigen …
    • müssen wachsam und unermüdlich tätig sein,
    • Wir müssen vorandrängen …
    • “Die verbleibende Zeit ist verkürzt.”…
    • Die wahrheitssuchenden Menschen müssen gefunden werden.
    • Damit uns das gelingt, müssen wir gewandte Prediger sein.
    • Wir müssen unsere Erkenntnis erweitern …
    • müssen wir jedoch eifrig tätig sein. …

    Inzwischen hat sich die Sprache entscheidend gewandelt. Heute erzeugt es Abwehr, wenn von “müssen” und “Gehorsam” gesprochen wird.

    Im Königreichsdienst für August 2011 wird es wie folgt ausgedrückt:

    “Ein Gedanke in einer dieser Veröffentlichungen mag das Herz eines Wohnungsinhabers ansprechen.”

    Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, (Joh. 5:28, 29)

    Jesus sprach zu ihr: ,Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer Glauben an mich ausübt, wird zum Leben kommen, auch wenn er stirbt; (Joh. 11:25, 26)

    Der Bibeltext erfüllt mehrere Merkmale der manipulativen Verwendung. Zunächst ist das Wort “Gedächtnisgruft” ein Wachtturm-Wort, das in den Originalschriften, auf die sich die Übersetzer berufen, nicht vorkommt.

    Der vollständige Text enthält den Verweis auf zwei verschiedene Möglichkeiten der Auferstehung: Die Guten bekommen eine Auferstehung des Lebens und “die Schlechtes getrieben haben, eine Auferstehung des Gerichtes”.

    Das gleiche gilt für einen zweiten Schrifttext:

    “Glauben an mich ausübt” steht nicht in den Originalschriften. Es heißt einfach: “Wer an mich glaubt”.

    Aber dieses “ausüben”, benötigt man ebenso wie das “fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen” aus Joh. 17:3 um in der weiteren Belehrung die dauernde Beschäftigung mit den Wachtturm-Schriften und den Aktivitäten innerhalb der Gruppe angeblich biblisch zu beweisen.

    Eine weitere Form der Manipulation, die ich in den Schriften der Wachtturm-Gesellschaft erkenne.

    Beispiel: Wachtturm vom 15. Februar 2009 Seite 24-28

    Thema: “Diese sind es; die dem Lamm beständig folgen”
    Der Studienartikel will beweisen, dass die Wachtturm Organisation der von Christus gebrauchte “treue und verständige Sklave” ist. Jeder Zeuge, der nicht bereit ist, das anzuerkennen wird mit Gemeinschaftsentzug bestraft.

    Das Wort “Sklave” kommt dann in den folgenden 12 Absätzen insgesamt 24 Mal vor.

    Im Absatz 2 dieses Studienartikels wird einfach behauptet, eine Prophezeiung Jesu über das Zeichen seiner “Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge” beziehe sich genau auf die heutige Zeit und auf die Mitglieder dieser “Sklavenklasse” in New York.

    Als “Beweis” wird, wie üblich, willkürlich ein Bibelzitat mit der Aussage: “In ihrem Mund* wurde keine Unwahrheit gefunden, denn sie haben keine Irrlehren verbreitet”, auf sich selbst angewendet. Wer diese Behauptung jedoch überprüft, wird sie natürlich sehr schnell als Lüge entlarven.

    Aber eine Behauptung des “Sklaven” ist keine Sache zur Prüfung. Sie soll als absolute Wahrheit angesehen werden.

    Im Absatz 3 wird gefolgert: “Jesus hat den „treuen und verständigen Sklaven über seine Hausknechte” eingesetzt, “um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben”. Auch hat er den “Sklaven über seine ganze Habe” gesetzt. (Mat. 24:45-47) In dem angeführten Bibeltext stellt Christus lediglich eine Frage und gibt keinen Hinweis darauf, wen er meint. Die Aussage der Bibel wird mit der Behauptung ergänzt: “Dazu gehört unter anderem die große Volksmenge anderer Schafe …

    Dann kommt die Gewissensfrage, denn ein gut “geschultes” Gewissen ist eine Grundvoraussetzung dafür, den Lehren blind zu gehorchen: “Wäre nicht von den einzelnen gesalbten Christen und den ‘anderen Schafen’ zu erwarten, dass sie dem vertrauen, der über sie eingesetzt worden ist?”

    Vertrauen wird also erwartet. Es heißt nicht mehr: “Ihr müsst vertrauen”, nein es wird sublim durch “wäre es nicht zu erwarten” ersetzt.

    Die Begründung ist lediglich eine Behauptung bei der man sich ohne Skrupel auf die Autorität Jehova und Christus bezieht:

    “Es gibt viele Gründe, weshalb die Sklavenklasse unser Vertrauen verdient. …

    1. Jehova vertraut der Sklavenklasse.
    2. Jesus vertraut ebenfalls dem ‘Sklaven’.” Ende der Zitate!

    Dazu nur ein Beispiel zu obigem Argument: *In ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden, denn sie haben keine Irrlehren verbreitet”,

    Im WT WT 1.12.2011 vor: Fragen von Lesern “Wird die Welt 2012 untergehen? Da wird vollmundig behauptet:

    “JZ wagen keine Voraussagen darüber wann die Bösen vernichtet werden.“

    Das ist doch gleich eine doppelte Unwahrheit – zuerst verleugnet man diverse falsche Zeitpunkte genannt zu haben und dann behauptet man niemals zu wagen Voraussagen in diese Richtung zu machen oder gemacht zu haben ! ???

    Als Erinnerung diese WT Zitate:

    w88 15. 2. S. 4 Was bedeutet es, ehrlich zu sein?

    Durch das, was wir sagen, wollen wir bestimmt den „Gott der Wahrheit“ nachahmen und nicht den „Vater der Lüge“ (Psalm 31:5; Johannes 8:44). Skrupellose Menschen mögen durch doppelzüngiges Gerede Tatsachen entstellen und andere täuschen. Doch wer seinen Nächsten belügt, liebt ihn nicht. Und Lügner haben keine Zukunft.

    w68, 15.11., S. 691: „Sollten wir… annehmen, dass im Herbst 1975
    die Schlacht von Harmagedon vorüber sein…wird?

    Vielleicht… . Der Unterschied mag höchstens einige Wochen oder Monate, keinesfalls Jahre ausmachen. … Es ist nicht an
    der Zeit, mit dem Gedanken zu spielen, Jesus habe ja gesagt: „Von jenem Tag oder jener Stunde hat niemand Kenntnis… .“

    Vortrag von Konrad Franke, Leiter des deutschen Zweiges der Wachtturmgesellschaft; am 20.Januar 1968 in Hamburg:

    „Doch werden bestimmt welche sagen: … Die Gesellschaft … hat doch auch gesagt „es könnte sein“. Und das ist eigentlich eine Verfälschung des Sachverhalts! Wenn wir vom Jahre 1975 sprechen und … dass in diesem Jahr 6000 Jahre menschlicher Geschichte zu Ende sind, dann [hat] … die Gesellschaft nicht den geringsten
    Zweifel…! [Hat] … die Gesellschaft gesagt… „es
    könnte sein“…? Das hat sie nie gesagt! Das steht außer Zweifel fest! Wie kommt es…, dass wir diesbezüglich Zweifel hegen? Trauen wir dem Sklaven nicht mehr? … Wenn … 1975 im
    Frühjahr die 1000 Jahre beginnen, dann dürfen wir doch wohl annehmen…, dass Harmagedon dann nicht nach dem stattfindet, … das gibt’s nicht. Das wissen wir doch wohl…!“

    …und kurz nach 1975 war man wenigsten dann ehrlich und hat die Verkehrtheit zugegeben?

    *** w76 15. 10. S. 633 Abs. 15 Eine sichere Grundlage für unser Vertrauen ***

    Es ist aber nicht ratsam, unser Augenmerk auf ein bestimmtes Datum zu richten und alltägliche Dinge zu vernachlässigen, die wir als Christen normalerweise tun würden oder die wir und unsere
    Familie wirklich brauchen. … Falls jemand enttäuscht worden ist, weil er nicht diese Einstellung hatte, sollte er sich jetzt bemühen, seine Ansicht zu ändern, und sollte erkennen, dass nicht das Wort Gottes versagt oder ihn betrogen und enttäuscht hat, sondern dass sein EIGENES Verständnis auf falschen Voraussetzungen beruhte.

    Unser Königreichsdienst (englische Ausgabe), Mai 1974:
    „Das Ende des Systems ist so nahe… .Es erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen den Rest ihrer Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich eine schöne Art die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet.“

    Und auch damals nach 1914/1925 die gleiche Falschheit:

    Watchtower 1926, Seite 232:

    „Einige erwarteten, dass das Werk im Jahre 1925 enden würde, aber der Herr sagte das nicht. Das Problem war, dass die Freunde ihre
    Vorstellungen gegen jede Vernunft aufblähten…“

    yb75 S. 145 Vereinigte Staaten von Amerika (Teil 2)

    Das Jahr 1925 war für viele Brüder ein trauriges Jahr. Einige strauchelten; ihre Hoffnungen waren enttäuscht worden. Sie hatten gehofft, dass einige der ,alttestamentlichen Überwinder‘ auferstehen würden. Statt dies als eine ,Wahrscheinlichkeit‘
    anzusehen, lasen sie hinein, dass dies mit ,Sicherheit‘ kommen würde… .

    w80 15. 6. S. 17 Abs. 5 Wähle den besten Lebensweg ***

    Es wurden erhebliche Erwartungen bezüglich des Jahres 1975 geweckt. Es wurde damals und auch später erklärt, dies sei lediglich eine Möglichkeit.

    Jeder verantwortungsbewußte ZJ möge sich selbst ein Urteil bilden ob die Selbstdarstellung des tvSk. mit Treue und Verständigkeit und vorallem mit Ehrlichkeit (siehe obiger WT 88) in Zusammenhang zu bringen sei!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Wem es noch zuwenig ist was die Unehrlichkeit des trvSk. betrifft zu obigem noch diesen Nachtrag:

    Allerdings hat es in der Vergangenheit Menschen gegeben, die erklärt haben, an einem bestimmten Tag werde die Welt untergehen … Das Ende kam nicht.

    Sie hatten sich als falsche Propheten erwiesen. … Warum hatten sie sich getäuscht?

    Sie hatten versäumt, darauf zu achten, dass alle Beweise vorhanden waren, die erforderlich sind, um biblische Prophezeiung
    zu erfüllen. Außerdem hatten diese Menschen die göttliche Wahrheit nicht, und es fehlte der Beweis, dass sie von Gott
    geführt und gebraucht wurden.
    Erwachet!, 8. April 1969, S. 23

    Es ist besser, jetzt, als wenn es zu spät ist, zu erkennen, daß es eine authentische, prophetische Gruppe von Christen unter uns gibt, … Was kann dadurch gewonnen werden, daß jemand bis zum Ende zögert und daran zweifelt, daß Jehova einen echten ‚Propheten‘ innerhalb unserer Generation erwecken kann und erweckt hat? Die Nationen sollen erkennen, daß ich Jehova bin – Wie?, S. 292, 293

    Demnach schenkt Gott seinen demütigen Dienern ein bestimmtes Wissen, das andere nicht haben. Der Apostel Paulus sagte: „Diese Weisheit hat keiner der Herrscher dieses Systems der Dinge kennengelernt . . . Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart“ (1. Kor. 2:8-10).

    Der Wachtturm, 15. Januar 1981, S. 17

    ZEUGEN JEHOVAS prophezeien ihren eigenen UNTERGANG:

    Jehova, der Gott der wahren Propheten, wird alle falschen Propheten in Schande geraten lassen, entweder dadurch, daß er die falsche Voraussage solcher Propheten, die sich dieses Amt selbst anmaßen, nicht erfüllen läßt oder indem er seine eigenen Prophezeiungen auf eine Weise verwirklicht, die zu derjenigen der falschen Propheten im Gegensatz steht. Falsche Propheten werden den Grund für die Schande zu verbergen suchen, indem sie verleugnen, wer sie wirklich sind.

    Das Paradies für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt, 1973, S.355

    Diesen abschließenden Rat kann man nur DOPPELT unterstreichen!

    Wir müssen nicht nur prüfen, was wir persönlich glauben, sondern auch, was die Religionsgemeinschaft lehrt, der wir angehören mögen. Sind ihre Lehren voll und ganz im Einklang mit Gottes Wort, oder stützen sie sich auf die Überlieferungen von Menschen? Wenn wir die Wahrheit lieben, brauchen wir uns vor einer solchen Prüfung nicht zu fürchten. Jeder von uns sollte aufrichtig wünschen, Gottes Willen uns betreffend kennenzulernen
    und ihn dann zu tun.

    Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt, S. 13

    Und dies als weltliche Quelle wie es um ZJ steht:

    Die Irrtümer der Zeugen Jehovas – Niemand lag häufiger falsch als
    die Zeugen Jehovas. Welt der Wunder, August 2006, S. 82

  • Frank
    November 4, 2011

    Selten habe ich soviel Abscheu für einen WT-Artikel empfunden wie in der Versammlung vorgefunden.

  • Dennis
    November 4, 2011

    Hallo Frank,

    wie meinst du das genau, heißt das nur DU hast das so empfunden oder auch Teile der Versammlung? Kannst du das konkretisieren? Hast du mit anderen Brüdern über diesen Artikel „kritisch“ sprechen können?

    Viele Grüße
    Dennis

  • Sascha
    November 4, 2011

    Hallo Dennis,

    ich wollte gestern morgen genau dasselbe fragen wie du, aber wirklich haargenau dasselbe, dann ist aber mein PC abgestürzt und ich bin davon abgekommen. Mich interessiert es nämlich auch, ob es unter den Brüdern schon eine solche Abwenden in Gedanken gibt…

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Sascha,
    ich wäre in diesem Bunde dann der Dritte. 🙂

    Was das gedankliche Abwenden angeht, habe ich schon von verschiedenen Seiten gehört, das viele unzufrieden sind und kaum noch gewillt, den Druck der ausgeübt wird überhaupt noch näher an sich herankommen zu lassen.

    Sie schalten einfach mental ab.

    Die jüngere Generation ist eh´ nicht mehr nach dem Konzept „gehorche und funktioniere“ erzogen worden und sieht darum auch garnicht ein, sich dem in der Versammlung zu unterwerfen.
    Sie hören es sich an, tun so als spielen sie mit und machen letztlich doch was sie selbst für richtig halten.

    Außer vielleicht die karrieregeilen Typen…die kann man natürlich mit diesem Peitsche und Zuckerbrot (nicht etwa umgekehrt) Prinzip für sich gewinnen. Es ist einfach eine Charaktersache…Wer wirklich hoch hinaus will, wer Anerkennung bekommen will und nach Macht strebt, der geht dafür auch über Leichen. Er kennt weder Freunde noch Verwandte. – Sein Ziel ist es, einmal ein „Amt und Würden“- Träger zu sein. Und ist er das einmal, dann will er das auch bleiben. Seine Frau hat mit zu ziehen…ok…manchmal geht es sogar von der Frau aus…;-)

    Aber die meisten seufzen innerlich über all die ach so tollen Vorbilder die ihnen auf den Kongressen vor die Nase gehalten werden.
    Fünfach-Mami, berufstätig UND Pionierein…jeder Mensch der auch nur ein BISSCHEN Grips im Kopf hat, weiß, dass sowas nicht funktioniert und es die Kinder sind, die auf der Strecke bleiben.

    Aber die Programmgestalter der Kongresse haben für die Realität ja schon lange keinen Sinn mehr.

    Doch ein durch Dauerwäsche ausgelaugtes Gehirn hat keine Kraft zum nachdenken, deshalb belässt man es beim Ausreden erfinden für sich selbst. – Das ist schön bequem und tut nicht weh.

    LG Ulli

  • Shannon
    November 4, 2011

    Liebe Ulli,

    ich nehem dein Zitat mal als Anlass auch etwas dazu mitzuteilen:
    „Aber die meisten seufzen innerlich über all die ach so tollen Vorbilder die ihnen auf den Kongressen vor die Nase gehalten werden.
    Fünfach-Mami, berufstätig UND Pionierein…jeder Mensch der auch nur ein BISSCHEN Grips im Kopf hat, weiß, dass sowas nicht funktioniert und es die Kinder sind, die auf der Strecke bleiben.“

    In meine Praxis war heute eine junge Frau, die als Tochter von Zeugen aufgewachsen ist. Sie hat den Glauben verloren. Sie beschrieb ihren Vater als cholerisch und gewalttätig. O-Ton: „Er hat mich grün und blau geschlagen und zwei Stunden später stand er vor der Versammlung und hat von Liebe geprochen.“

    So kann man seinen Kindern auch das künftige Leben ruinieren. Diese Bruder ist immer noch ein Vorbild seiner Versammlung.
    Ich glaube nicht, dass das mit Sprüche 13 vers 24 gemeint war.

  • Joshua
    November 4, 2011

    Liebe Shannon, liebe Ulli,
    leider kann ich ähnliches berichten, wie die junge Frau in deiner Praxis. Ich bin Ende der 60ger Anfang der 70ger als Baby und Kleinkind mit in den Königreichssaal genommen worden. Wenn ich nicht still gesessen habe, gab es im Nebenraum Schläge. ( selbst im alten Familienbuch von 1978 stand noch: „Schläge können das Leben eurer Kinder retten.“ ) Dadurch habe ich mich im K-Saal nie wirklich sicher gefühlt. Ich kann mich an die mitleidigen Blicke der alten Omis erinnern, wenn ich wieder hart an die Hand genommen wurde und es in den Nebenraum ging. Teilweise haben die sogar meinen Vater darauf angesprochen, leider erfolglos. Wie sollte ich lernen zu vertrauen?
    Außerhalb der K-Saals erging es mir ähnlich. Meine Mutter hat oft gesagt, das wenn wir im alten Israel wären, wir ( ich und meine Geschwister ) gesteinigt würden und sie den ersten Stein werfen würde. Und jetzt 40 Jahre später tut es mir immer noch weh. Ich bin überzeugt, das diese „theokratische“ Erziehung erheblich zu meinen emotionalen Störungen und zu meinem verzerrten Gottesbild beigetragen haben. Seit 9 Jahren mache ich verschiedene Therapien um einigermaßen durchs Leben zu kommen. Mein emotionaler Schmerz könnte gelindert werden, wenn meine Eltern zugeben und sich entschuldigen würden, das sie mit so einer Erziehung daneben lagen und großen Schaden angerichtet haben, aber davon gibt es keine Spur. Das Gegenteil ist der Fall – die Schuld für meine „abtrünnige und weltliche“ Einstellung wird mir zugeschoben.
    Ich hätte im Alter von 12/13 Jahren Musik gehört, die ihnen nicht gefiel und seitdem stände ich unter dem Einfluss der Dämonen. Merkwürdig nur, das ich dann unter dem Einfluss der Dämonen selbst viele Jahre Ältester und Pionier war.
    Mein Vater ist heute noch Ältester, obwohl ich den starken Verdacht habe, der er inzwischen Alkoholiker ist.
    Ich habe so die Schnauze voll dieser ganzen theokratischen Scheiße!!!
    Mögen Jehova und Jesus mich Frieden finden lassen. Bitte betet für mich!

    Joshua

  • Anna
    November 4, 2011

    Liebe Shannon,

    ich schreib Dir jetzt bei Ulli, weil es bei dir nicht mehr geht. Das mit der jungen Frau finde ich entsetzlich, kaum zu glauben. Wie lange ist das her? Von früher habe ich auch schon gehört, dass es so was gab.

    Mich würde nur interessieren: gibt es das immer noch? Werden Kinder immer noch geschlagen? Oder Ehefrauen/Ehemänner???. Erfahren die Brüder Demütigungen innerhalb der Familie und wirken nach außen ganz vorbildlich? Für deine Einschätzungen bzw. eure Erfahrungen wäre ich dankbar. Es interessiert mich einfach persönlich wieviel Heuchelei im Spiel ist.
    Liebe Grüße Anna

  • Barbara
    November 4, 2011

    Liebe Anna,
    da es bei Deinem Kommentar keinen Antwortbutton gibt, antworte ich hier. In meiner Versammlung kam das ebenfalls vor, das Kinder geschlagen wurden. Von Ältesten wurde mir bei einem Hirtenbesuch ebenfalls nahegelegt, dieses zu tun – damit meine Kinder gehorchen lernen. Komischerweise kam der Rat erst nachdem ich geschieden war und meine Kinder sich schon sehr ruhig in den Zusammenkünften verhielten. Was die Ältesten nicht wussten war , dass ich meine Kinder früher wegen jeder Kleinigkeit geschlagen habe und mit Gottes Hilfe mir das mühsam abgewöhnt habe. Wenn ich wütend war konnte ich mich nicht beherrschen, da habe ich nur noch rot gesehen. Schliesslich hatten meine Kinder solche Angst vor mir , dass sie, wenn ich sie nur scharf angeschaut habe, sofort ihre Arme über den Kopf gehalten haben um sich vor den zu erwartenden Schlägen zu schützen oder sich in den hintersten Winkel unter ihrem Bett verkrochen haben und stundenlang nicht herauskamen.
    Ich habe mich oft bei meinen Kindern dafür entschuldigt und den Vater um Vergebung gebeten und auch wenn das mittlerweile alles Vergangenheit ist, tut es mir noch immer in der Seele weh wenn ich daran denke.
    Glücklicherweise haben meine Kinder jetzt Vertrauen zu mir und kommen auch zu mir wenn sie sich grobe Schnitzer geleistet haben.
    Wir reden ruhig miteinander darüber und ich versuche sie zu trösten, wenn sie von sich selbst so enttäuscht sind.
    Diese Art der Erziehung ist sicherlich mehr im Sinne Gottes, denn er erzieht uns auch mit Liebe und appeliert an unser Herz.
    Er prügelt seinen Willen auch nicht in uns rein.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Joshua,
    du musstest grausame Erfahrungen machen und ich weiß aus Erzählungen anderer, dass du damit einer von Vielen bist.

    Ob das tröstet weiß ich nicht…ich glaub´ ja, eher nicht… 🙁

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du einmal Frieden finden wirst und dein seelischer Schmerz vergeht.

    Deine Eltern sind zu verbohrt, um zu erkennen was sie dir damit angetan haben. Ihnen werden die Augen erst aufgehen, wenn sie von Jesus persönlich damit konfrontiert werden. Dieser Tag wird kommen – und nicht sonderlich erfreulich für sie sein.

    Es ist nicht selbstverständlich das du nur der ganzen fälschlich so genannten „Theokratie“ den Rücken gekehrt hast und nicht auch Gott und Jesus, wie so viele deiner Leidensgenossen das tun.

    Das zeugt davon, dass Gott dich zu seinem Sohn gezogen hat…schon alleine diese Tatsache kann dich mit Frieden erfüllen.
    Schau´ nicht mehr zurück, schau´ nur noch auf die beiden, die dich von dem Joch einer falschen Religion befreit haben.

    ZITAT:
    „Bitte betet für mich!“

    Das, lieber Joshua, will ich gerne tun.

    LG Ulli

  • Holger
    November 4, 2011

    Hallo Brüder und Mitleser,
    Mich interessiert es nämlich auch, ob es unter den Brüdern schon eine solche Abwenden in Gedanken gibt…
    —————-
    Seit klein auf bin ich in der Wahrheit aufgewachsen und musste mit meinen Eltern in die Versammlung gehen. Sonntag war das für mich eine Herausforderung. In dieser Versammlung gab es Brüder, die während des WT-Studiums, andere Zeitschriften gelesen haben, als sie die Mikrofonanlage von hinten im Saal bedienten. Seit Jahren bin ich kein aktiver DA.geh. und habe mich zurückgezogen. Ich war immer Lückenbüsser (Buchstudienleiter) für andere, wenn diese keine Zeit hatten, durfte ich einspringen. Letztes Mal hatte ich auch keine Zeit(beruflich) und konnte es nicht halten. Ich hatte daraufhin eine Rüge bekommen, obwohl ich den Brüder u. schwestern bescheid gesagt hatte, sie sollten in ein anderes Buchstudium gehen. gehe auch nicht mehr in PD. – Wenn ich in die versammlung gehe, beteilige ich mich schon lange mehr am Versammlungsgeschehen. Bin zwar körperlich da, aber gedanklich bin ich abwesend. Gehe nur noch wegen meiner Partnerin hin. – Die Hirtenbesuche habe ich auch abgesagt, da nur eine Ausfragung erfolgt. Leider habe ich nur negatives erlebt. Derzeit ist mein Glauben ziemlich weit unten und bin hin und hergerissen, da ich so viel negatives erlebt habe.Es fällt mir schwer wieder einen Anschluß zu finden. Ich glaube die Brd. und schw. in der Versammlung geht es nicht viel besser, da immer weniger kommen, die evtl. ausgelaugt und müde sind.
    Wenn diese wieder anwesend sind, beteiligen sich auch nicht mehr am Geschehen.
    Lg.

  • Anna
    November 4, 2011

    Lieber Bruder Holger,

    Danke, dass du so offen bist deine Gefühle mitzuteilen. Bruder Sascha hat uns doch Johannes 16 und 17 zu lesen empfohlen. Ich habe das gestern auch gemacht und es hat mich sehr berührt.

    Schon im Vers 1 von Kapitel 16 sagt uns Jesus etwas, das m.E. darauf hinausläuft, dass wir, wenn wir nicht linientreu sind ausgeschlossen werden, oder sehe ich das falsch?

    Neue Genfer

    16 1 »Ich sage euch diese Dinge, damit ihr euch durch nichts ´vom Glauben` abbringen lasst. 2 Man wird euch aus den Synagogen ausschließen. Ja, es kommt eine Zeit, wo jeder, der euch tötet, meint, Gott damit einen Dienst zu erweisen. 3 Das alles werden sie deshalb tun, weil sie weder den Vater noch mich kennen. 4 Wenn jene Zeit kommt, sollt ihr euch daran erinnern können, dass ich euch diese Dinge angekündigt habe. Darum spreche ich ´im Voraus` mit euch darüber.«

    Daher, auch wenn es in den Versammlungen oft nicht gut läuft dürfen wir uns nicht deshalb vom Glauben abbringen lassen. Jehova liebt uns, das alleine zählt! Bruder Holger, bist du in Deutschland oder Österreich zu Hause. Könnte man mal eine Umfrage hier machen wie zufrieden die Brüder in ihren Versammlungen sind. Könnte es da regionale Unterschiede (Nord-Süd-Gefälle?) geben. Wobei ich bisher den Eindruck gewonnen habe, dass es in Österreich schon recht schlimm ist.

    Liebe Grüße an alle schon wieder aus dem Nebel

    Anna

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Liebe Barbara!

    Deine geschilderte Erfahrung zeigt einmal mehr das man ohne körperliche Gewalt das gleiche oder mehr erreichen kann.

    Die Aussage der Bibel: Wer seinen Sohn mit der Rute schlägt – dies kann man auch anders übersetzen: z.B. nach der Übersetzung Neus Leben: 24 Wer seinen Sohn nicht straft, der liebt ihn nicht; wer seinen Sohn liebt, weist ihn schon früh zurecht.

    Eine Zuchtmaßnahme kann eine „Strafe“ von Fernsehverbot bis über Hausarrest oder nur einmal in die Ecke stehen zu müssen (darüber nachdenken was man falsch gemacht hat) sein. Ich selbst erinnere mich wie eine Woche Hausarrest wesentlich mehr Wirkung zeigte als ein Klaps auf das Hinterteil. Ich kenne Fälle wo Kinder Schläge richtig provoziert haben und bei Vollzug das genau Gegenteil bewirkt wurde. Wie Du schon geschrieben hast, die Beziehung zum Kind kann nur gewinnen wenn man erstens Fehler auch eingesteht und eine Zuchtmaßnahme auch erklärt die wahrlich nicht´s mit körperlicher Zucht zutun haben muß. Zucht kommt auch von Zurechtweisung und hier ist die Vorgehensweise bereits im Wort enthalten.

    Doch wie in der Organisation, sie kommen nie zu einer Einsicht geschweige den einer Entschuldigung – folglich verlieren sie immer mehr ihrer Mitglieder weil das Vetrauen fehlt.

    Wie soll ich auch einer LK vertrauen die durch ihre Doktrin verursacht das junge Brüder ins Gefängnis gehen (Zivieldienst) oder noch schlimmer wenn welche wegen der Blutdorktin gar ihr Leben verloren haben, wenn nie eine erhliche Umkehr stattfindet und man sich auch bei den Brüdern einmal entschuldigt.

    Doch wie hat ein KA Br. Lutz am Kongreß sich geäußert: „Die Organisation braucht sich nicht entschuldigen“ – wie weit sie doch von dem Vorbild ihres Herrn Jesus sich entfernt haben.

    Die übrigen Erzählungen von Shannon, Holger, Joshua sie sind nur erschütternd doch wundern tut mich das was vorfällt in keinster Weise – es fehlt das Vorbild und die Liebe die eine Notwendigkeit darstellt.

    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Holger,
    darf ich fragen ob deine Frau weiß in was für einem Dilemma du steckst? – Oder ist es so, dass sie sofort alles was in Richtung WTG-Kritik geht, abblockt?

    ZITAT:
    Derzeit ist mein Glauben ziemlich weit unten und bin hin und hergerissen, da ich so viel negatives erlebt habe.

    Ich bitte dich sehr, werfe niemals Gott und seinem Sohn mit der WTG in einen Topf, du tätest ihnen damit bitteres Unrecht und es wäre der Anfang vom Ende deines Glaubens.
    Ich bin umgeben von Menschen bei denen es genau so ablief…zwar bin ich überzeugt davon, dass Gott sie nicht verloren gibt, denn sie kannten ihn ja nie wirklich, sie kennen nur den WTG-Gott…aber es ihnen gleichtun möchte ich nicht.

    Doch jeder muss seinen eigenen Weg gehen und darum rede ich da niemandem hinein…der Glaube an Gott und Jesus kann eh´ nicht erzwungen oder aufgenötigt werden…und im Gegensatz zu dem was die WTG sagt, ist er NATÜRLICH etwas ganz persönliches!

    Doch bevor auch dein Glaubensfunke ganz ausgelöscht wird und du die Bibel irgendwann wegwirfst, gib´ ihr ´doch die Chance dir zu zeigen, was WIRKLICH in ihr steckt.

    LG Ulli

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Holger,

    (Zitat)
    „Mich interessiert es nämlich auch, ob es unter den Brüdern schon eine solche Abwenden in Gedanken gibt…“

    Ja, das gibt es, wenn auch bisher nach meiner Meinung doch erst vereinzelt, aber in den letzten Jahren werden es immer mehr. Es äußern sich auch langjährige Älteste bisweilen kritisch in Bezug zur Literatur und der WTG, manchmal nur verdeckt, aber wenn man genau zu hört, kann man einiges wahr nehmen.

    (Zitat)
    „Bin zwar körperlich da, aber gedanklich bin ich abwesend“

    Willkommen im Club, um es mal salopp zu sagen. Spüre aber immer noch irgendwie eine Art „Verpflichtung“ in die Vers. zu gehen, vielleicht auch wegen meiner Familie und den lieben Brüdern, die ich nicht missen möchte. Ein echtes Dilemma aus dem ich bisher noch kein Ausweg gefunden haben.

    LG
    Dennis

  • Alois
    November 4, 2011

    Lieber Holger

    Ich kann mich nur den anderen Schwestern und Brüder anschließen und Dich bitten keine voreiligen Entscheidungen zu treffen. Denn das Problem der meisten Zeugen ist, dass sie nicht auf Jesus und seine Rettung gebaut haben sondern auf die Lehren der Organisation. Fast Allen hier ging es so und dementsprechend hat fast jeder hier das durchgemacht was Du jetzt empfindest.

    Paulus schrieb in 1. Kor. 3
    11. Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
    12. Wenn aber jemand auf [diesen] Grund baut Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh,
    13. so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klar machen, weil er in Feuer geoffenbart wird; und welcherlei das Werk eines jeden ist, wird das Feuer bewähren.
    14. Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen;
    15. wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.

    Nach meiner Erkenntnis leben wir jetzt in der Zeit in der das Werk, der Glaubensbau eines jeden offenbar wird. Wer auf brennbare Materialien seinen Glauben aufgebaut hat, also dem Papier der Puplikationen, der steht ohne Haus da wenn es abgefackelt ist. Wer aber auf kostbare Steine, (Jesus ist der Haupteckstein) gebaut hat, dessen Haus brennt nicht ab.

    Aber beide kommen mit dem Leben davon, nur wird der eine Schaden leiden, der andere nicht. Bete immer wieder zu unserem Vater und bitte ihn um Hilfe damit Dein Glaubensbau wieder aufgerichtet wird, diesmal auf Gold, Silber und kostbare Steine, diese erhältst Du nur vom Geist unseres Vaters.

    Viele von uns hier haben sich innerhalb von wenigen Monaten ein kostbares, unbrennbares neues Haus gebaut, nachdem das alte Haus abgebrannt war. Es ist schön das beobachten zu können.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    November 4, 2011

    Einen schönen guten Tag!

    Zur Einschätzung des letzten WT-Studiums bzw. das nächste wird ja keineswegs besser. Da müssen wir wieder unermüdlich laufen. Ich merke es an den Antworten meiner Mitbrüder. Es sind immer die selben die zu diesen Themen die vorgefertigten Antworten geben. Daher gehe ich schon von einer allmählichen inneren Distanz aus.
    Weil, es gibt ja ab und zu noch schöne WT-Studienartikel. Und da sprudeln die Antworten zumindest in meiner Versammlung nur so.

    Was mir bei den öffentlichen Gebeten sehr leid tut ist am Ende der Zusammenkunft (Predigtdienstschule/Dienstzusammenkunft) häufig eine Zusammenfassung der Programmpunkte und entsprechend Dank dafür dem Sklaven/der Organisation usw. Bei den Kongressen ja eh.
    Man darf ja nur gespannt sein wie die armen Brüder nach den 5tägigen Ältestenschulungen reden.
    Liebe Grüße an alle aus dem Nebel 😉
    Anna

  • Bruderinfo
    November 4, 2011

    Liebe Schwester „Neue Zeugin“,
    erst einmal herzlich willkommen hier bei Bruderinfo. Als erstes möchten wir dir sagen das wir uns sehr freuen das du eine Versammlung gefunden hast in der die Liebe noch unter den Brüdern vorhanden ist und du dich sehr wohl fühlst. Das ist das Wichtigste. Das dies leider nicht oder eigentlich sehr selten geworden ist zeigt unsere Seite. Zum Glück hat dein innerstes noch nicht Schaden nehmen können, da Du von deinen Mitbrüdern getragen wirst und sich bestimmt sehr gute Freundschaften entwickelt haben.
    Laß dir dies nicht nehmen. Viele Brüder hier gehen auch noch sehr gerne in die Versammlung oder besuchen mit Freude die Kongesse, so wie du.
    Auch brauchst du keine Angst zu haben das die Artikel die hier geschrieben werden, von Nicht Zeugen stammen. Alle Artikel bei Bruderinfo sind hier von amtierenden Ältesten geschrieben. Das sagen wir dir hier extra noch einmal in dieser Deutlichkeit, da du in dieser Hinsicht kein schlechtes Gewissen haben mußt.
    Die meißten Brüder hier sind schon lange in der Wahrheit und haben sehr viel Erfahrung. Diese Seite wurde aus dieser Erfahrung heraus gebohren. Unser himmlischer Vater strebt nach Frieden und Versöhnung mit uns Menschen und zwar mit allen Menschen. Nur weil wir als Zeugen Jehovas das Wort „Wahrheit“ in den Mund nehmen muß es nicht in allen Teilen die Wahre Wahrheit, nämlich die Biblische sein. Bedenke bitte Schwester „Neue Zeugin“ das zur Wahrheit mehr gehört als „Einfache Fragen“ auf „Einfache Antworten“ zu bekommen. Du hast die ganze Zeit gut verdauliche Milch bekommen, einfach und lecker. Leicht verdaulich. Gerade auf diesem Stand sind selbst viele treue Zeugen heute noch. Vorgekochte und leicht verdauliche Speisen sind aber für Unmündige. Warum glaubst du ist unser Motte:….sei wie die Beröer und prüfe alle Speise ob sie „Wirklich“ der biblischen Wahrheit entspricht und nicht einer „Menschlichen Wahrheit“?!. Das Angesicht eines Bruders schärft sich durch das Angesicht eines anderen Bruders. Laut Sprüche bedeudet dies auch einmal sich zu „Streiten“ oder um die biblische Wahrheit zu ringen. Dies schließt auch mit ein seinen Bruder nicht zu „Richten“ auch wenn er im Moment nicht auf gleicher Linie ist.
    Natürlich ist jetzt nach deiner Taufe die Tendenz da vermehrt in den Predigtdienst zu gehen und das Bibelstudium vermehrt dem Wachtturm anzupassen. Die Gefahr besteht das Du deine Individualität mit der Zeit durch Komformität verlierst und gewöhnt wirst die Milch mitzuschlabbern 🙂 – was ja sehr angenehm und berieselnd ist aber in keinster Weise Jesus entsprach.
    Liebe Schwester wir bitten dich nicht die Versammlung zu verlassen oder die Gemeinschaft zu verlassen, so wie wir es bis jetzt auch nicht tun. Dies ist nicht eine Seite die auffordern möchte die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas zu verlassen. Vergiss das bitte nicht und verwechsel bitte „Nachforschen“ und „Kritisch hinterfragen“ nicht mit Abtrünnigkeit.
    Es geht Jehova nicht um gleichförmige Roboter sondern Jehova sah die Beröer edler als die anderen. Wieso? Weil sie alles anhand der Schriften überprüften-ob es sich so verhielt wie der Redner es sagte. Das schließt auch mit ein alles anhand der Bibel zu hinterfragen. Das bedeutet den Wachtturm anhand der Bibel zu prüfen und nicht die Bibel anhand des Wachtturms zu erklären. Liebe Schwester das ist sehr wichtig. Wichtig ist auch einmal andere Bibelübersetzungen zu gebrauchen um zu sehen das eben doch einige Bibeltexte „dem Wachtturm“ angepaßt wurden wie Jonannes 17:3.
    Wir wünschen dir liebe Schwester das du in Jehovas Augen ein edleres Gefäß wirst -wie die Beröer und nicht ein „Mitläufer“. Wir könnten dir noch viel erzählen als „Alte Hasen“ aber diesen „Glaubensweg“ mußt du für dich ganz alleine gehen. Zum Schluß wird dein Verhältnis zum himmlischen Vater und dein eigen erarbeiteter Glaube zählen.
    Erhalte dir deine einzigartige Persönlichkeit und laß dich nicht mit dem Strom mittreiben. Ein Fisch der mittreibt stirbt in geistiger Hinsicht. Der Weg zum Leben ist ein schmaler, deshalb arbeite stets selbst an deinem Glauben und an deinem Verhältnis zum Schöpfer. Bei uns Zeugen weicht oft die Vielfältigkeit in die Gleichförmigkeit. Diese Entwicklung finden wir sehr sehr schade. Wir sollten sein wie die Vielfalt einer Blumenwiese mit vielen bunten verschiedenen Blumen und nicht wie ein millionen Quadratkilometer großer Acker mit Mais.- Monokultur.
    Liebe Schwester wir werden bestimmt für dich beten und wünschen Dir in deiner jetzigen Zuteilung alles Liebe und Jehovas Segen. Sei wie die Beröer. LG vom Bruderinfo-Team 🙂

  • Dennis
    November 4, 2011

    Liebes BI-Team,

    sehr schöner Kommentar von euch. Als ich das mit den „Beröern“ gelesen habe musste ich sofort an das letzte WT-Studium am Sonntag denken. Dort wurde im Abs. 15, S. 14 auch von den Beröern gesprochen, doch interessant ist, dass der entscheidende Halbsatz im WT einfach weggelassen wurde so als ob er nicht in der Bibel stehen würde. Schaut mal nach im WT.

    Der Halbsatz lautet:“… (forschten,) ob sich die Dinge so verhielten“ (Apg. 17:11)

    Die Beröer waren Juden und in der örtlichen Synagoge anwesend, also keine getaufte Christen, schon von dem Standpunkt aus ist es komplett abwegig hier eine Verbindung zum „helleren Licht“ des Sklaven herzustellen, wie das im betreffenden WT gemacht wird.

    Der Punkt ist allerdings, dass diese Juden die Erklärungen von Paulus und Silas zwar mit „Breitwilligkeit“, man könnte auch sagen mit „Neugier“, aufnahmen, aber trotzdem ergebnisoffen. Denn sie schauten „ob“ sich die Dinge so verhielten, was natürlich Skepsis und genaue Prüfung voraussetzt.

    Der Sklave möchte jedoch weder etwas „ergebnisoffen“ noch „skeptisch“ oder genau „geprüft“ haben, schon garnicht von seinem Fußvolk. Auf keinen Fall wenn es um „helleres Licht“ geht.

    Das nur am Rande zu eurem sehr aufmunternden Kommentar, bleibt zu hoffen, dass er von unserer Schw. „Neue Zeugin“ auch gelesen wird.

    LG
    Dennis

  • Joshua
    November 4, 2011

    Zitat: „Der Sklave möchte jedoch weder etwas “ergebnisoffen” noch “skeptisch” oder genau “geprüft” haben, schon gar nicht von seinem Fußvolk. Auf keinen Fall wenn es um “helleres Licht” geht.“

    Schöne Formulierung, gefällt mir 🙂

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Liebe neue Zeugin, auch wenn du diese Zeilen wahrscheinlich nicht mehr lesen wirst – jeder ist „seines Glückes Schmied“ – ich erlaube mir dennoch eine Erwiderung.
    Seit meiner Kindheit war ich bei ZJ und das ist jetzt mehr als 50 Jahre her – Du wirst sicher nicht solange brauchen um zu verstehen wie ein ZJ „funktioniert“ – ein wesentlicher Faktor ist die Gehirnwäsche! Lt. Wikipedia ist es ein Konzept zu sogenannter psychologischer Manipulation. Ältere psychologische Theorien vermuteten, dass Gehirnwäschen Wertevorstellungen und Selbstauffassung einer Person nach bestimmten Zielsetzungen ändern könnten.

    Dabei wurde vermutet, dass in seltenen Fällen eine Vertrauensbasis zwischen dem Manipulator und der zu manipulierenden Person entstünde, während der weit überwiegende Teil der Gehirnwäsche-Methoden darauf beruhe, den psychischen Widerstand mit gewaltsamer Einwirkung zu brechen. Theorien der Gehirnwäsche entstanden zunächst im Zusammenhang mit totalitären Staaten. Später wurden sie vereinzelt auch auf religiöse Gruppen angewandt.

    1975 hat die UNO in ihrer Erklärung über den Schutz aller Personen vor Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (Nr. 3452, 9. Dezember 1975) auch die Methode der Gehirnwäsche mittels manipulativer Psychotechniken eingeschlossen.

    Ein simples Beispiel – gerade legt mir meine Frau den neuen WT 1.12.2011 vor: Fragen von Lesern „Wird die Welt 2012 untergehen?

    Da steht doch tatsächlich folgender Satz:

    „JZ wagen keine Voraussagen darüber wann die Bösen vernichtet werden.“ Ende des Zitats

    Gibt es eine noch größere Unverfrorenheit als eine solche Lügen im vollen Brustton der Selbstverständlichkeit von sich zu geben ?
    Und das meine ich mit Gehirnwäsche – viel ZJ glauben das auch noch und verteidigen den trvSk. über seine Ehrlichkeit, obwohl mittlerweile hinreichend bekannt ist das dieser untreue Sklave nicht erst ein Datum genannt hat – 1914 – 1925 – die 1940er Jahre – 1975 – also mindesten 4 Zeitangaben die alle falsch waren und von großem Ungehorsam zeugen.

    Liebe Neue Zeugin ließ Dir bitte aufmerksam Hes. 13:1-8 und denke darüber nach wie Jehova solche Propheten sieht.

    Ich wünsch Dir wahrlich Gottes Segen und Weisheit die Fakten zu erkennen. lg. Matthäus

    —————————————————————————————-

    Hallo Matthäus, liebe Brüder,
    wir möchten die Entscheidung der neuen Zeugin respektieren und sollten keine weiteren Kommentare zu ihrer Entscheidung schreiben, die als Versuch gewertet werden könnten sie beinflussen zu wollen.
    Sie hat ihre Gedanken mitgeteilt und wir haben zu genüge versucht sie zum Nachdenken zu veranlassen.
    So lange sie sich wohlfühlt, möchten wir sie nicht weiter verunsichern. Es mag die Zeit kommen wo sie bereit ist über dieses oder jenes nachzudenken.
    Wir denken, das ihr es genau so seht, wenn man auch gerne weiter auf gewisse Dinge hinweisen möchte,.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Frank&Frei
    November 4, 2011

    lieber Joshua, schreibe mir: ksk12710@hotmail.com. wir können uns gern mal austauschen

  • Sascha
    November 4, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    wenn es mal wieder von allen Seiten kommt, wenn man das Gefühl hat, dass einem alles zuviel wird, habe ich mir vorgenommen, in Zukunft Jesaja Kapitel 11 zu lesen. Mitten in den Gerichtsbotschaften, spricht Jesaja aufeinmal in diesem Kapitel über das messianische Königreich.

    Jes 11:1 Aus Isais Stumpf wächst ein Spross, / aus seinen Wurzeln schießt ein neuer Trieb.
    Jes 11:2 Auf ihm wird ruhen der Geist Jahwes, / der Geist der Weisheit und des Verstands, / der Geist des Rates und der Kraft, / der Erkenntnis und der Ehrfurcht vor Jahwe.
    Jes 11:3 Jahwe zu fürchten ist ihm eine Lust. Er urteilt nicht nach Augenschein, / verlässt sich nicht auf das, was er hört,
    Jes 11:4 sondern richtet auch die Geringen gerecht / und hilft den Gebeugten zu ihrem Recht….“

    Er urteilt nicht nach Augenschein, auf ihm wird der Geist Jehovas ruhen. Ist das nicht eine große Ermunterung? Wir werden heute vielleicht als „Geringe“ geachtet, bzw. geächtet, wir werden „gebeugt“ durch menschliche Richter, die sich an die Stelle Jesu gesetzt haben.

    Erinnert uns das nicht an das was Jesus in Matthäus 25 sagte?

    Mat 25:40 Darauf wird der König erwidern: ‚Ich versichere euch: Was ihr für einen meiner gering geachteten Geschwister getan habt, das habt ihr für mich getan.‘

    Also haben wir sogar allen Grund zur Freude, wenn wir auf diese Weise als „Geringere“ behandelt oder angesehen werden. Denn in Jesu Augen, der nicht nach dem Augenschein urteilt, sind wir ganz und gar nicht gering und gebeugt. Und Jesus sagt sogar, dass andere Menschen, die diese Geringen gut behandelt haben, die Möglichkeit haben, aufgrund dieser guten „Taten“ an den Geringen gerettet zu werden. In dem Sinne werden dann die „Letzten“ zu „Ersten“, und das schöne ist, dass die Einteilung eben nicht von Menschen, sondern von Jesus selbst vorgenommen wird.

    Wenn wir uns also wieder mal als „Geringe“ und „Gebeugte“ fühlen, können wir uns wirklich freuen. So wie Jesus in seine Glücklichpreisungen sagte:

    Mat 5:3 „Wie glücklich sind die, die ihre Armut vor Gott erkennen! / Ihnen gehört das Reich, das der Himmel regiert.
    Mat 5:4 Wie glücklich sind die, die Leid über Sünde tragen, / denn Gott wird sie trösten!
    Mat 5:5 Wie glücklich sind die, die sich nicht selbst durchsetzen! / Sie werden das Land besitzen.
    Mat 5:6 Wie glücklich sind die, die Hunger und Durst haben / nach dem richtigen Verhältnis zu Menschen und Gott! / Sie werden satt.
    Mat 5:7 Wie glücklich sind die Barmherzigen! / Ihnen wird Gott seine Zuwendung schenken.
    Mat 5:8 Wie glücklich sind die, die ein reines Herz haben! / Sie werden Gott sehen.
    Mat 5:9 Wie glücklich sind die, von denen Frieden ausgeht! / Sie werden Kinder Gottes genannt.
    Mat 5:10 Wie glücklich sind die, die man verfolgt, weil sie Gottes Willen tun. / Ihnen gehört das Reich, das der Himmel regiert.
    Mat 5:11 Wie beneidenswert glücklich seid ihr, wenn sie euch beschimpfen, verfolgen und verleumden, weil ihr zu mir gehört.“

    In diesem Sinne einen schönen Tag an alle

    Sascha

  • Jurek
    November 4, 2011

    Danke Sascha für den interessanten Beitrag!

    Nebenbei:
    [ZITAT]: „Mat 5:3 “Wie glücklich sind die, die ihre Armut vor Gott erkennen!“

    Das ist eine gute Übersetzung (dem Sinn nach)! 🙂

    Weder: „Glückselig sind die armen im Geist-e“…, = wo man nicht immer weiß was damit genau gemeint wäre,
    noch:
    „die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind“, = im Sinne von fleißig studieren! Und wer das nicht kann (Krankheit, Alter und sonstige Behinderung), dann können diese nicht zu den Glücklichen gehören …(?)

    = Alle beide Aussagen verfälschen die Bedeutung des Bibelverses.
    Die obige zeigt aber die Abhängigkeit vor und von GOTT.

    L. G. 😉

  • Sascha
    November 4, 2011

    Lieber Jurek,

    danke auch dir für die Gegenüberstellung dieses Textes. Ich habe mich deswegen beim Zitieren hier auf Bruderinfo entschieden, in der Regel die Neue Evangelistische Übersetzung von Karl-Heinz Vanheiden zu gebrauchen. Aus meinem bisherigen Studium heraus, habe ich das Gefühl, dass diese Übersetzung den Punkt der GNADE am deutlichsten, und wie du auch sagst, in vielen Textstellen die Abhängigkeit von unserem himmlischen Vater und unseres Herrn Jesus wunderbar herausstellt.

    Wirklich zu empfehlen für alle, die auch im Gefühl und im Herzen angesprochen werden wollen, und die Dinge nicht nur verstandesmäßig aufnehmen wollen, um es, wie in den Versammlungen oft so schön gesagt wird, als „Schwert“ zu benutzen, also als Waffe. Bei Waffen denke ich immer an draufschlagen und lospoltern… und so verstehen wir doch alle hier nicht das Wort Gottes. Es kann, muss aber nicht zwanghaft als „Schwert“ eingesetzt werden. Wenn es nötig ist ja, aber in erster Linie sehe ich die Bibel als großen Trostspender, als eine Art Lebenselixier und Nadel am inneren Kompaß.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Joshua
    November 4, 2011

    Liebes Bruder-Info-Team, liebe Kommentareschreiber,

    ich lese hier täglich auf BruderInfo die Artikel und Kommentare. Mir tut es sehr gut zu sehen, das ich mit meiner Meinung und meinen Empfindungen nicht allein bin. Das Herauswachsen aus der Wachtturm-Ideologie bleibt trotzdem ein schmerzhafter Prozess für mich. Jahrzehntelang habe ich die Literatur studiert und alles ohne wenn und aber geglaubt und anderen vermittelt. ( 15 Personen habe ich zur Taufe begleitet ). Mit 26 bin ich Ältester geworden, war 7 Jahre lang im Pionierdienst ….
    Die Herausforderung eine persönliche Beziehung zu Jehova und Jesus aufzubauen, ohne den Slaven als Kanal, ist selbst nach einem Jahr „Untätigkeit“ und 3 Monaten Versammlungsabstinenz sehr groß. Ich fühle mich oft so wie Neo als er aus der Matrix geholt wird.
    In den Kommentaren hier geht es oft um Erkenntnis und Verständnisfragen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir auch darüber schreiben würden, wie wir unsere „neue“ Beziehung zu Jehova und seinem Sohn gestalten. Wie Jehova unsere Gebete beantwortet und wie unsere neue Beziehung zum Sohn aussieht. Sprecht ihr mit Jesus und wie antwortet er? Wie nehmen der himmlische Vater und sein Sohn auf unseren Alltag Einfluss? Was versteht ihr nach vielen Jahren Predigtdienst jetzt unter Dienst für Gott?
    Ich muss sagen, das es mir von Natur aus schwer fällt zu schreiben und meine Gedanken und Gefühle in geschriebene Worte zu fassen, aber ich möchte hier ja nicht nur nehmen, sondern auch geben.
    Ich würde euch gerne im persönlichen Kontakt kennenlernen. Mir fehlen hier die Gesichter zu den Kommentaren und die lebensgeschichtlichen Hintergründe zu den Namen. Vielleicht ist ja demnächst mal ein Kennenlerntreffen möglich.

    Euch allen eine gesegnete Woche!

    Joshua

  • Sascha
    November 4, 2011

    Hallo Joshua,

    danke für deinen Kommentar und deine berechtigten Hinweise. Du hattest schon mal deine Email-Adresse hier angegeben. Leider finde ich die nicht mehr… Wenn du möchtest nenn´ sie doch noch mal, dann würde ich dir privat schreiben…

    Im Übrigen finde ich deine Gedanken sehr gut, denn es ist für uns heute wichtig, auf der einen Seite zu verstehen, aber vor allem, dieses Verständnis zu unserem eigenen Nutzen und auch zur Ermunterung anderer anzuwenden. Deshalb auch mein Kommentar vorhin zu Jesaja Kapitel 11, weil es uns zwischendurch von dem ganzen Kenntlichmachen der WTG und ihrer Machenschaften, was ja durchaus seine Berechtigung hat, ganz schwindelig werden könnte, wo wir doch die Bibel vor allem dazu gebrauchen wollen, uns ermuntern zu lassen. Das kommt hier auf den ersten Blick vielleicht manchmal zu kurz (wobei ich aus den meisten Kommentaren auch immer eine große Ermunterung ziehe), ist aber sicher auch etwas der Zeit geschuldet, in der wir leben. Und da die WTG beinahe wöchentlich neue „Knaller“ bringt, und jeder auf eine andere Weise davon betroffen ist, brauchen wir alle auch immer wieder das Gefühl, dass wir mit unserer Kritik nicht alleine stehen.

    Also, ich würde mich freuen, wenn du deine Email-Adresse nochmal schreiben würdest, dann melde ich mich mit Sicherheit.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Joshua
    November 4, 2011

    Lieber Sascha, liebe alle anderen,

    wenn ihr mir privat schreiben möchtet, hier meine emailadresse:

    Joshuagross68@yahoo.de

    Viele Grüße!
    Josh

  • Sascha
    November 4, 2011

    Hallo Joshua und auch alle anderen,

    mir gefällt auch hier wieder die NEÜ. Zu dem Thema, wie wir uns Jesus nahen, und was es bedeutet, den Vater um etwas in seinem Namen zu bitten, sagt Jesus in den Kapiteln 16 und 17 von Johannes:

    Joh 16:23 Wenn es so weit ist, werdet ihr mich nichts mehr fragen müssen. Ja, ich versichere euch: Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben.
    Joh 16:24 Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet nur – ihr werdet es bekommen. Und dann wird eure Freude vollkommen sein.
    Joh 16:25 Ich habe euch das alles in Bildern gesagt. Aber es kommt eine Zeit, in der ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen über den Vater sprechen werde.
    Joh 16:26 Dann werdet ihr ihn in meinem Namen bitten. Ich sage nicht, dass ich dann den Vater für euch bitten werde,
    Joh 16:27 denn der Vater selbst hat euch lieb. Denn ihr liebt mich ja und glaubt, dass ich von Gott gekommen bin.“

    Besonders die Verse 26 und 27 sind doch wunderschön. „Ich sage nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde, denn der Vater selbst hat euch lieb.“

    Was das für jeden einzelnen von uns bedeutet, ist wohl mit das glaubensstärkendste, was ich bisher in der Bibel gelesen habe…
    und es hat mir gezeigt, wie Jehova und Jesus in ihrer Einheit verbunden sind, und auf welche Weise sie angebetet und angesprochen werden möchten und dürfen. Für mich entstand dabei ein paar einfache Fragen:

    Wenn Jesus heute noch gegenwärtig hier bei uns auf der Erde wäre, würde er dann mit uns sprechen? Würden wir ihn etwas fragen, ihn vielleicht um Rat und Hilfe bitten?

    Die Antworten auf diese Fragen waren so klar, dass es mir gezeigt hat, dass es ausdrücklich erwünscht ist, dass wir auch mit Jesus sprechen. Dafür hat er ja den Geist Jehovas als „Helfer“ geschickt. Damit er auf diese Weise mit uns kommunizieren kann.

    Es tut wirklich gut, diese beiden Kapitel aus Johannes 16 und 17 zu lesen.

    Schöne Grüße an alle

    Sascha

  • Manfred
    November 4, 2011

    Lieber Sascha,
    Das sind wirklich wunderschöne Verse. Im Vers 27 sagt Jesus, der Vater hat Euch lieb, weil wir Jesus liebhaben und weil wir glauben, dass Jesus von Gott gesandt wurde. Mehr müssen wir nicht tun, damit uns der höchste des ganzen Universums uns mit unserer ganzen Unvollkommenheit lieb hat. Nur seinen Sohn lieben und glauben dass er von Gott gesandt wurde.

    Wo wird hier gefordert Leistung im Predigtwerk zu vollbringen oder sonstige Taten zu tun???

    Es reicht, dass wir Jesus lieben und glauben dass er Gottes Sohn ist und dann wird uns auch der Vater lieben.
    Es ist so einfach und hat soviel mit Liebe zu tun und nicht mit Werke Gerechtigkeit.

    Lieber Sascha, vielen Dank dass Du uns auf diese Verse aufmerksam gemacht hast. Durch solche Texte können wir uns gegenseitig stärken und ermuntern.
    Liebe Grüsse und einen schönen Abend.
    Manfred

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Sascha,
    bin gerade deiner Anregung gefolgt und habe mir Joh 16+17 in der NEÜ durchgelesen.

    Du hast recht, die Verse 26 + 27 sind wirklich wunderschön. Mich hat auch Kap 17, 21 sehr berührt:

    21 Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie IN UNS sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.

    Hier wird aufgezeigt, das Christen bei denen es kein „ihr“ und „wir“ gibt, nicht vom Vater und Sohn losgelöst sind, sondern – obwohl noch in dieser Welt – mit zu dieser Einheit gehören.

    LG Ulli

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Lieber Joshua!

    Es ist immer wieder schön auch neue Namen zu lesen. Wobei ich glaube Deinen Namen schon ein paar mal gelesen zu haben – oder?

    Deine kurze Vorstellung – die deckt sich in vielem mit meiner Vergangenheit. Ich bin bereits mit 23 jahren zum Ältesten damals gleich zum VA ernannt worden (es war Not am Mann) einer der jüngsten überhaupt. 1975 war ich 2 Wochen auf der KD Schule. Ich war auch 8 Jahre Pionier, erst als meine 2. Tochter unterwegs war habe ich mich um eine Vollzeitbeschäftigung gekümmert.

    Wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke so gab es viele schöne Zeiten und Erlebnisse. Doch bereits nach 15 Jahren als Ältester konnte ich mit der Heuchelei nicht mehr klar kommen und habe mein Amt zurückgelegt. Ich war immer ein großer leidenschaftlicher Verfechter von biblischer Zeitrechnung. Bis ich mit großer Erschütterung feststellen mußte daß viele Zeitangaben der Organisation ohne geschichtliches Fundament um jeden Preis aufrechterhalten wurden. Da hat man lieber ergebene Diener Gottes ausgeschlossen als zuzugeben daß hier mit „gezinkten Karten“ gespielt wurde.

    All die Erlebnisse die hier in diesem Forum aber genauso in Italien, Russland in den USA ja weltweit in ähnlicher Form ablaufen – es gibt mittlerweile Dutzende von Foren von Ehemaligen – zeigen daß die Zeit FÜR die Organisation und ihre Glaubwürdigkeit ablaufen. Wenn es auch tatsächliche Abtrünnige gibt – Menschen die früher zu Jehova gebetet haben und heute als Atheisten sich bezeichnen und alles was Gott, Jesus oder die Bibel schlecht machen, sich von solche zurückzuziehen ist völlig in Ordnung. Doch selbt hier gilt der biblische Rat: „Ermahne ihn weiterhin als Bruder!“ Wir können nicht immer die tieferen Gründe kennen warum jemand zu solch einem Menschen geworden ist.

    Ich kenne einige die aufgrund der großen Enttäuschung wie sie in der Versammlungen von Ältesten behandelt wurden, heute gar nichts mehr glauben. Auch hier hat sicher Jesus mit gutem Grund die Warnung ausgesprochen und in weiterer Folge dies geäußert:

    Matth. 18: Gott hat andere Maßstäbe
    1 In dieser Zeit fragten die Jünger Jesus: „Wer ist wohl der Wichtigste in Gottes neuer Welt?“ 2 Jesus rief ein kleines Kind, stellte es in die Mitte 3 und sprach: „Das will ich euch sagen: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr nie in Gottes neue Welt.

    4 Wer aber so klein und demütig sein kann wie ein Kind, der ist der Größte in Gottes neuer Welt. 5 Und wer solch ein Kind mir zuliebe aufnimmt, der nimmt mich auf.“

    6 Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist. 7 Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt!

    …und dann diese Anweisung:

    10-11 Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.1 12 Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte?

    Genau das ist heute ein großer Mangel – es werden nur Schafe gesucht die die Organisation VOR Jesus setzen und nur solche haben eine Chance in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden.

    Diese große Schuld mit der auch offensichtlich Du lieber Joshua nicht mehr klar kommst, führt und wird weiter dazu führen das es einen großen Niedergang geben wird. Ich würde auch gerne persönlich mit Dir in Kontakt treten. Du kannst mir auf zeugejesus@gmail.com schreiben.

    lg. Matthäus

  • Fred
    November 4, 2011

    Hallo Joshua und die übrigen,

    Stichwort „Kennenlerntreffen“: Sollte so etwas einmal organisiert werden, würde ich es begrüßen, wenn es eine Möglichkeit gäbe, sich anzuschließen. „Gemeinde“ besteht nicht nur darin, sich virtuell zu „treffen“.

    LG
    Fred

  • Joshua
    November 4, 2011

    Hallo Fred,

    über einen privaten Kontakt würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße!
    Joshua

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Joshua,
    interessante Fragen stellst du da. Bin schon gespannt auf die Antworten. 🙂

    ZITAT:
    „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir auch darüber schreiben würden, wie wir unsere “neue” Beziehung zu Jehova und seinem Sohn gestalten.“

    Für mich liegt der große Unterschied zu Früher darin, dass ich mich ganz nach meinen eigenen Bedüfnissen mit ihm und der Bibel beschäftige darf.
    Ich bekomme von niemandem mehr aufdiktiert wann und wie oft ich mich mit seinem Wort zu beschäftige habe, mit wem ich darüber reden soll und welche Themen mich gefälligst zu interessieren haben.
    So ist es niemals Pflicht sondern immer Kür, an ihn und Jesus zu denken. – Einfach nur die reinste Freude.

    ZITAT:
    „Wie Jehova unsere Gebete beantwortet und wie unsere neue Beziehung zum Sohn aussieht.“

    In meinen Gebeten zu Gott hat sich nichts geändert, die waren immer schon sehr persönlich.
    Aber meine Einstellung zu Jesus hat sich von Grundauf verändert. Wo er vorher lediglich der Bote für meine Gebete war und mein Vorbild das ich natürlich nie erreichen konnte, ist er mir heute Erlöser und Herr.
    Ich beschäftige mich viel mehr mit ihm. – Denke ich an den Vater, dann denke ich auch an den Sohn und daran, dass sie nebeneinander auf ihren Thronen sitzen, und gleichzeitig in meinem Herzen wohnen.
    Ein Gefühl, so süß und sanft wie heißer Honig. – Wie ich es vorher nie gekannt habe.

    ZITAT:
    „Sprecht ihr mit Jesus und wie antwortet er?“

    Ja, das tue ich. – Zwar erst seit kurzem, aber dafür mit viel Freude.
    Seine Antwort gestaltet sich genauso wie die des Vaters. Mal kommt sie promt, mal dauert es. 😉

    ZITAT:
    „Wie nehmen der himmlische Vater und sein Sohn auf unseren Alltag Einfluss?“

    Indem sie einfach immer für mich präsent sind. Ich bin mir immer bewusst das sie bei mir sind. Aber nicht als drohende dunkele Wolken, die jeden Moment losgrollen könnten, falls ich Mist baue, sondern als mein Beistand, der mich gerade dann wenn ich stolpere festhält. Der mich stützt wenn ich schwach bin und tröstet wenn ich traurig bin.
    Und der mir aufzeigt, wenn ich gedanklich auf dem Holzweg bin.

    ZITAT:
    „Was versteht ihr nach vielen Jahren Predigtdienst jetzt unter Dienst für Gott?“

    Wo ich die Möglichkeit habe, auf ihn als Schöpfer und Vater hinzuweisen, auf seinen Plan und auf seinen Sohn als unseren Erlöser.
    Ganz frei von jeglichem Druck und dem Gefühl, noch nicht genug getan zu haben. – Und schon garnicht mit der Denkweise, mir dadurch irgendwelche „Anrechte“ zu verdienen.

    LG Ulli

  • Alois
    November 4, 2011

    Genau so wie Du Ulli fühle und sehe ich das auch.

    LG
    Alois

  • Joshua
    November 4, 2011

    Liebe Ulrike,

    vielen Dank für Deine ausführlichen Antworten, die mich sehr ermuntert und mir geholfen haben. Seit einiger Zeit geht es mir auch so , das wenn ich an den Vater denke ich auch an den Sohn denke. Manchmal wenn ich zu Jehova bete, richte ich auch ein paar Sätze an Jesus , in dem Sinne „Jesus, du warst doch auch mal Mensch, vielleicht verstehst du das besser, lege doch bitte Fürbitte für mich beim Vater ein“ – dann bekomme ich auch ein warmes Gefühl im Herzen, süß und sanft wie heißer Honig :-). Manchmal stelle ich mir mich auch selbst als kleinen Jungen vor, in der Szene als die Kinder bei Jesus waren. Dann lasse ich mich von Jesus in die Arme nehmen und herzen und klettere ein wenig auf ihm herum.
    Beim Dienst für Gott versuche ich mich immer wieder daran zu erinnern, das ich ein lebendiges Schlachtopfer bin. Jahrzehnte kam mir bei diesem Text aus Römer 12:1 nur der Predigtdienst in den Sinn. Nun verstehe ich diesen Text ganzheitlicher, auf unseren ganzen Körper bezogen, also nicht nur mit den Füßen von Haus zu Haus gehen, sondern z. B. auch unsere Augen, mit denen wir andere gütig und wohlgesonnen anstrahlen können, unsere Hände, mit denen wir andere tröstend berühren können, unsere Ohren, mit denen wir so zuhören können, das wir auch das Ungesagte hören usw.. Jeden Tag aufs Neue möchte ich dieses lebendige Schlachtopfer Gott überantworten und ihn auch durch meinen Körper wirken lassen. Auch wie ich mit meinem Körper und Geist umgehe, ( Fitness und Ernährung ( auch geistlich )) fällt für mich in den Bereich Dienst für Gott.
    Nochmals danke für den Austausch und Jehovas Segen!
    Joshua

  • Barbara
    November 4, 2011

    Lieber Joshua,

    wie Du sehe ich den Dienst mittlerweile auch ganzheitlich.
    Römer 12,1 hast Du ja schon erwähnt. Für mich waren es noch 2 weitere Bibelstellen , die mir die Augen dafür geöffnet haben, dass Dienst mich selbst und alles was ich tue einschliesst.
    1. Kor 10,31
    Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut – tut alles zur
    Ehre Gottes.
    Kol 3,17
    Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
    Alle Texte sind der Schlachter 2000 entnommen.
    Meine Beziehung zum Vater und dem Herrn Jesus sieht nun so aus,
    dass sie mir wirklich nahe sind und ich auch den Wunsch und das
    Bedürfnis habe sie in jeden Aspekt meines Lebens einzubeziehen.
    Vorher habe ich in gewissermassen mein Leben aus eigener Kraft geführt. Das Gebet verkam immer mehr zur lästigen Pflichtübung.
    Wer spricht schon gerne mit einem Gott der einem ständig in Wt-Artikeln die Fehler um die Ohren haut und einem nie das Gefühl vermittelt angenommen zu sein, weil man zu fehlerhaft ist.
    Seit ich mich bewusst gegen den Sklaven und für den Herrn Jesus
    entschieden habe, erfüllt mich ein innerer Frieden den ich zuvor nie empfunden und gekannt habe. Egal, wo ich bin und was ich tue –
    der Vater und der Sohn sind immer bei mir. Ich spüre sie in meinem Herzen – das war früher nicht so. Deshalb nehmen sie nun auch auf meinen Alltag einfluss; ich frage in jeder Situation nach dem Willen Gottes und bitte um Anleitung. Die Bibel ist für mich wirklich kostbar geworden, ich lese täglich darin.
    Zu Jesus bete ich mittlerweile auch, aber nicht so oft wie zum Vater. Die Reaktion kommt einerseits sofort : nach dem beten bin ich immer mit Frieden und Freude erfüllt. Andererseits kommt die Antwort auf meine Bitten und Fragen nicht gleich. Manchmal dauert es unter Umständen durchaus Wochen bis ich erhört werde. Auf manches habe ich auch noch keine Antwort erhalten, Gott weiss besser als ich, wann die Zeit dafür reif ist. Auch hab ich nicht immer im Blick was gerade wirklich wichtig ist. Ich fühle mich jedenfalls geborgen und angenommen vom Vater und dem Sohn, das war früher nicht der Fall.
    Ich wünsche Dir von Herzen den Frieden Gottes und des Christus, lieber Joshua.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Bob
    November 4, 2011

    Lieber Joshua,
    Du stellst sehr wichtige und gute Fragen. Wer sich aus der Unmündigkeit befreit hat muss Mündigkeit erst neu lernen.
    Natürlich verläuft dieser Prozess sehr allmählich und man merkt erst im Laufe der Zeit, wie christliche Freiheit wirkt.
    Die ganze Neuorientierung und das freie Bibellesen, all das muss verarbeitet werden und so manches mal weiss man nicht, wie
    die Veränderungen konsquent in das eigene Leben integriert werden. Natürlich liegt jetzt die Verantwortung ganz bei uns, die innere Ruhe finden ist nicht immer leicht, denn die gewohnten Abläufe organisierten Handelns werden abgelöst druch etwas Neues.Und ich selbst muss mir darüber bewusst werden, wie ich mein Verhältnis zum Vater und zu Christus gestalten möchte. Wann ich ihnen die Hand reiche, wann ich mit ihnen spreche, wie sie in mein Leben wirken. Aber ich fühle mehr und mehr eine gelassene Ruhe und freue mich in der Freiheit. Ich habe keine Angst mehr, hänge mich auch nicht mehr an Paradiesvorstellungen, das Einzige was zählt ist das Gewahrsein, dass es den Vater und den Christus gibt, die sich um mich un meine Familie kümmern und uns Frieden schenken, unabhängig was in Zukunft auch geschehen möge. Das freut uns sehr.
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und viel Kraft bei Deinen Entscheidungen.
    Herzliche Grüsse
    Dein Bruder Bob

  • Wolseley
    November 4, 2011

    Lieber Bruder Info !

    Mit diesen Wachtturm Artikel, Jehova ist mein Anteil, manövriert sich der Sklave auf einer Schiene die sehr gefährlich ist.

    In dem Buch „Unterredungen anhand der Schriften“ mit dem Lehrpunkt „Antichrist“ unter „Definition“ seite 35 heißt es – Antichrist bedeutet gegen oder anstelle Christi. Der Ausdruck bezieht sich auf alle, die das leugnen, was die Bibel über Jesus Christus sagt, auf alle, die gegen sein Königreich sind, und auf alle die sein Nachfolger misshandeln. Er schließt auch Einzelpersonen, Organisationen und Nationen ein, die fälschlicherweise behaupten, Christus zu vertreten, oder sich unrechtmäßigerweise die Rolle des Messias zuschreiben.

    Wachtturm vom 15.12.2010 S. 20 abs. 19 heißt es, Zu diesen „Gaben in Form von Menschen“ gehören die Brüder der leitenden Körperschaft, die die gesamte Christenversammlung repräsentieren ( Apg. 15: 2,6 ) Unsere Haltung gegenüber Christi Brüder ist ausschlaggebend dafür, wie wir in der großen Drangsal beurteilt werden (Mat. 25: 34-40). Ob wir von Gott gesegnet werden, hängt somit nicht zuletzt davon ab, dass wir seine Gesalbten von ganzen Herzen unterstützen.

    Das sind die Aussagen des Sklaven und der leitenden Körperschaft.

    Schon die Formulierung das die Leitende Körperschaft die gesamte Christenversammlung repräsentiert, ist schon eine Beleidigung gegen Jehova, gegen den heiligen Geist und gegen den Christus, „denn der Christus“ repräsentiert die gesamte Christenversammlung, aber nicht eine Gruppe von Menschen.

    Dann kommen noch die drei Tauffragenepochen hinzu.
    Im Jahre 1942 wurden den Taufbewerbern die folgenden beiden Fragen gestellt:

    Die erste Frage lautet.

    Glaubst du an Jehova Gott den Vater, daß „bei Jehova Rettung ist“ und daß Jesus Christus sein Sohn ist, durch dessen Blut deine Sünden hinweg gewaschen sind und durch den dir Rettung von Gott zuteil wird?

    Die zweite Frage lautet

    Hast du daher deine Sünden vor Gott bekannt und gebeten, durch Jesus Christus rein gewaschen zu werden, und dich daher von der Sünde und der Welt abgewandt und dich vorbehaltlos Gott geweiht, um seinen Willen zu tun?

    *** w73 1. 8. S. 472 Die Taufe erfolgt nach dem Jüngermachen ***

    Die erste frage lautet

    Hast du deine Sünden bereut, und bist du umgekehrt, da du erkannt hast, daß du vor Jehova Gott als verurteilter Sünder dastehst, der der Rettung bedarf, und hast du vor ihm anerkannt, daß diese Rettung von ihm, dem Vater kommt, und zwar durch seinen Sohn Jesus Christus?

    Die zweite Frage lautet

    Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Rettungsvorkehrung Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willen zu tun, wie er ihn dir durch Jesus Christus und durch die Bibel unter der erleuchtenden Kraft des heiligen Geistes offenbart?
    .

    *** w85 1. 6. S. 30 Sich Jehova durch die Hingabe unterwerfen ***

    Die erste Frage lautet:

    Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereut und dich
    Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun?

    Die zweite lautet:

    Bist du dir darüber im klaren, daß du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?

    Daraus kann man sehen, wo die Organisation steht, mit der zweiten frage von WT85, wird gesagt, das die Täuflinge in einer Organisation hineigetauft werden, wo Jehova und der Christus nicht mehr existent sind.
    Bei dieser Organisation hat nur noch eines wert, Profit, Geld. Wenn wir im Predigtdienst gehen, so suchen wir nur noch Zahlende Mitglieder.

    Eure Schlußworte die Ihr geschrieben habt.
    Habe mit diesen Menschen Gemeinschaft und vertraue nicht einer Organisation, die sich dadurch an die Stelle Jesu gesetzt hat, indem sie von uns Leistungen einfordert und sie mit fragwürdiger Bibelauslegung begründet.

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Wolseley,

    sehr gut die ständige Zuspitzung auf die Organisation aufgezeigt anhand der Tauffragen.

    Möchte noch ein paar Ergänzungen machen. Zufällig habe ich nochmal den Artikel aus dem WT 01.08.11 gelesen ab S. 24 über den „Papst“. Sehr gut wird darin beschrieben warum die Päpste nichts mit Gott und nichts mit der Nachfolge von Petrus zu tun haben. Zum Schluss des Artikels wird es dann wieder dreist, denn mit Matth. 23:1,8-10 wird zu Recht gesagt, „lasst euch nicht Führer nennen“ und es darf sich „niemand über einen anderen Christen erheben“.

    Das ist die Darstellung und die Erklärung nach AUSSEN.

    Wie ist die Lehre nach INNEN?

    WT 15.07.11 S. 27,28

    „Wir können in Jehovas Ruhe eingehen, indem wir gehorsam daran mitarbeiten, seinen Vorsatz so umzusetzen, wie er es uns durch seine Organisation mitteilt“ … „Würden wir dagegen den biblischen Rat, den wir durch den treuen und verständigen Sklaven erhalten, herunterspielen und eigene Wege gehen wollen, würden wir quasi auf Kollisionskurs zu dem gehen, worauf Jehova unaufhaltsam hinarbeitet. Unsere Freundschaft mit Jehova stünde auf dem Spiel.“

    WT 15.04.11 S. 5

    „(Bildüberschrift) Jehova FÜHRT uns durch seine Organisation“ … „Auch heute kommt von dem Verwalter Jehovas jedes Mal ein klares Signal, wenn es Zeit ist in eine bestimmte Richtung zu gehen.“

    WT 15.01.12 S. 29

    „Dort würden sie (Sklaven-Klasse) eine Priesterschaft bilden, die Jehova vor den Menschen VERTRITT, indem sie seine Vorzüglichkeiten weit und breit verkünden und für geistige Speise sorgen.“

    Ich kann auch nur jedem an´s Herz legen das Buch von Brd. Raymond Franz „Der Gewissenskonflikt“ zu lesen. Dort wird auch sehr schön gezeigt, wie die selbsternannten „Päpste“ der ZJ, also bis 1975 der Präsident der Watchtower-Society of N.Y. und ab 1976 die „Glieder der leitenden Körperschaft“ einfach nach ihrem pers. Gutdünken handelten und das normale Volk hinter´s Licht führten und noch führen.

    Zum Beispiel war es bis ca. 1955 für einen ledigen Bethelbruder „verboten“ zu heiraten sonst musste er das Bethel verlassen. Doch dies änderte sich plötzlich. Warum? Weil der damalige Präsident der WTG Nathan Knorr selbst heiratete („Gewissenskonflikt“ S. 23).

    Im WT 15.07.11 S. 30 Abs. 10,11 wurde darüber gesprochen, dass Anfang des 20. Jhdt. „brilliante Redner“ nicht der hochtrabenden Aufforderung des damaligen Präsidenten der WTG Rutherford nachkamen, der ebenfalls über Nacht enschied, dass ab sofort jeder „Bibelforscher“ von „Haus-zu-Haus“ zu predigen habe. Hielt sich Rutherford selbst an diese Erforderniss, dass ja letztlich von Jehova selbst kam und durch den Mitteilungskanal Ruhterford bekannt gemacht wurde? Nein, er selbst war niemals auch nur an einer Tür klingeln (S. 32 Fußnote). Zudem lebte er jahrelang von seiner Frau getrennt, ohne biblische Begründung und das obwohl sie selbst eine Schwester war (S. 22).

    Wie dachte und denkt wohl unser Herr Jesus über diese Handlungsweisen?

    LG
    Dennis

  • Dennis
    November 4, 2011

    (Matthäus 23:10) 10 Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus. . .

    WT 15.09.10 S. 23
    „Die Gesalbten und die mit ihnen verbundenen anderen Schafe erkenne an: Dadurch, dass sie sich von der heutigen leitenden Körperschaft FÜHREN lassen, folgen sie in Wirklichkeit dem Christus als ihrem Führer.“

    …. S. 27
    „Natürlich erkennen sie an, dass Christus eine kleine Gruppe gesalbter christlicher Männer als leitende Körperschaft gebraucht, um seine Jünger auf der Erde zu FÜHREN und zu leiten.“

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Diese Anmaßung der WTG absoluten Gehorsam zu zollen war immer ein großes Thema welches sich auch hier wiederfindet:

    „Der Wachtturm“, 1957, Seite 498
    „Es ist höchst wichtig, daß wir diese Tatsache verstehen und den Anweisungen des ,Sklaven’ so folgen, wie wir der Stimme Gottes folgen würden, weil es Gottes Vorkehrung ist…“

    Zeugen Jehovas müssen der Organisation so folgen, wie sie der Stimme Gottes folgen würden. Wie könen unvollkommene Menschen solche Ansprüche stellen?

    Oder: „Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben“, 1960, Seite 148

    „daß ,DIE GESELLSCHAFT‘ der sichtbare Vertreter des Herrn auf Erden ist…“

    Der wahre Stellvertreter Gottes auf Erden ist nicht der Papst, sondern die WTG, vertreten durch die leitende Körperschaft.

    Die Organisation verlangt sogar HINGABE die nur Gott oder Jesus zusteht:

    „Der Wachtturm“, 01. November 1954, Seite 669
    „Indem wir Gott ehren und ihm dadurch die höchste Achtung erweisen, daß wir seine von ihm gebilligte Organisation hingebungsvoll anerkennen…“

    „Der Wachtturm“, 01. November 1954, Seite 668
    „Gottes Wort, die Bibel, ist ein Buch, das Organisation lehrt. Es veranlaßt und ermutigt uns auf jegliche Weise, die theokratische Organisation dem eigenen Ich voranzustellen…“

    „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 43
    „Aus diesem Grunde kann die Bibel getrennt von der sichtbaren Organisation Jehovas, nicht richtig verstanden werden…“

    Man will sogar als Retter der Nationen sich preisen lassen:

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1956, Seite 464
    „Es ist heute gebieterische Pflicht, daß jene, die in der neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben wünschen, mit der Neuen-Welt-Gesellschaft Schritt halten. Warum?
    Weil sie nun bald alle ihre Glieder durch die größte aller Drangsale, den Krieg von Harmagedon, sicher hindurchbringen und sie in eine helle neue Welt führen wird….“
    Die sündige, unvollkommene WTG verspricht ihren Anhängern Rettung.

  • Sascha
    November 4, 2011

    Lieber Dennis,

    danke für diesen guten Hinweis. Sie gebrauchen tatsächlich sämtliche Begriffe und Wörter, die sie selbst verurteilen. Es geht für uns wirklich nur darum, ob wir diese Hinweise auch als solche erkennen. Und hier auf Bruderinfo steckt doch so gut wie jeder Kommentar voller Hinweise aus der Literatur, verbunden mit biblischen Aussagen. Wirklich super!

    Und noch zu der Sache mit der WT -Sprech…. ich habe daraus wohl einen WT-Sprecher gemacht… etwas schnell gelesen… 🙂

    Aber wie ich ja auch schon gesagt habe, selbst wenn du es so gemeint hättest, nehme ich solche Hinweise nicht als persönliche (negative) Kritik an, sondern als Hinweis, meine Worte immer gut zu überdenken. Deswegen freue ich mich auch darüber, weil ich generell Kritik nicht als Negativ ansehe, sondern als von Jehova und Jesus kommend. Denn aus Erfahrung habe ich festgestellt, dass konstruktiv, und mit Liebe und im Einklang mit Gottes Wort geäußerte Kritik im Nachhinein meistens NUR einen positiven Charakter hat. So wie es Paulus in Hebräer über die von Jehova und Jesus kommende „Kritik“ schreibt:

    „Heb 12:11 Jede Bestrafung tut weh. Sie ist alles andere als eine Freude. Später jedoch trägt eine solche Erziehung reiche Frucht: Menschen, die durch diese Schule gegangen sind, führen ein friedfertiges und gerechtes Leben.
    Heb 12:12 Stärkt also eure müden Hände und die zitternden Knie
    Heb 12:13 und geht auf geraden Wegen, damit die lahm gewordenen Füße nicht auch noch verrenkt, sondern vielmehr geheilt werden!
    Heb 12:14 Bemüht euch ernstlich um Frieden mit allen und um ein geheiligtes Leben, ohne das niemand den Herrn sehen wird.
    Heb 12:15 Achtet aufeinander, damit niemand sich von Gottes Gnade ausschließt! Lasst nicht zu, dass eine bittere Wurzel zur Giftpflanze wird, durch die dann viele von euch zu Schaden kommen! -Übersetzung NEÜ

    Also nochmal danke für deine Hinweise, sie sind für mich und mit Sicherheit auch für andere immer eine große Stärkung.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Jurek
    November 4, 2011

    Liebe @Neue Zeugin!

    Erlaube mir bitte, dass ich mich auch zu Wort melde.
    Ich bin Jurek (mein echter Vorname) und Deutsch ist nicht meine Muttersprache, daher bitte um Entschuldigung für meine Schreibfehler.
    Ich bin auch ein sehr gläubiger und Bibelorientierter Christ und möchte wirklich nur das Beste für alle, zur Ehre JEHOVAS und JESU, denen ich ergeben bin.
    Ich gebe dir auch Recht, wenn hier so mancherlei Gedanken vorkommen, die manchmal auch schrecklich für jemanden sind, der/die endlich mal die „Wahrheit“ gefunden hat und hier so manchmal ‚destruktiv’ und ‚niederreißend’ manche Aussagen liest (nach deinem Empfinden – wenn ich es richtig verstanden habe).
    Aber ich habe nur mal eine Frage an dich und würde mich sehr freuen, wenn du mir die beantwortest (da ich selber kein „ZJ“ bin):
    Gibt es außer den „ZJ“ KEINEN Menschen auf der Welt =(da ich die anderen nicht so gut kenne, beziehe ich das jetzt auf mich, der aber nicht zur WTG angehört), der nicht weniger ein wahrer (nach der Bibel orientierter und wirklich gläubiger) Christ sein kann und von GOTT annehmbar wäre? JA oder NEIN?

    Liebe Grüße!

  • Jurek
    November 4, 2011

    Liebe Neue Zeugin!

    Vielen herzlichen Dank für die Antwort!
    Von deiner Seite ist es also so, dass NICHT NUR die „ZJ“ haben die Möglichkeit gerettet zu werden, sondern auch solche wie deine Großmutter oder auch ich(?) und andere, die aufrichtig an GOTT und seinen SOHN glauben.
    Ich sehe das auch so.
    Aber von der WTG habe ich pers. andere Aussagen wahrgenommen, dass man NUR in der WT-Organisation gerettet werden kann (d.h. jemand, der bewusst nicht dazu gehören möchte, ist im „Babylon der Grossen“ und wird im Harmagedon vernichtet), sei es, man hat sich noch nicht entschieden, bzw. man hatte nicht die Möglichkeit dazu gehabt.
    Aber warum eigentlich vertritt die Organisation, derer du angehörst, immer die Meinung: „NUR WIR!“?
    Ich hatte mir mal was aufgeschrieben: Sie (die WTG) sagen, dass NUR sie alleine sind frei von religiösen Irrtum (WT 15:03.92; S.20), da sich ihre Lehren nur auf die Bibel gründen (WT 01.06.94, S.11). Und NUR sie alleine wird vom Hl. Geist geleitet (WT 15:11.92, S.21, Abs.15a), daher kann die Wahrheit auch nirgendwo anders gefunden werden (ebd. S.17, Abs.17b), als nur bei ihr, der einzigen wahren Organisation Gottes auf Erden (WT 15.01.95, S.13). etc., etc.
    Wenn das wahr wäre, dann warum haben und tun sie sich immer korrigieren, und zwar auch mal in die Richtung, wie es andere Christen glauben?
    Solche und ähnliche obige Aussagen aus erster Hand, machen mich schon sehr nachdenklich! Dich nicht? Denn damit werden alle anderen ausgegrenzt, wenn man die Menschen nicht zur J. Organisation führt, werden sie im Harmagedon vernichtet…(?)
    Sehe ich das richtig oder falsch?

    Du schreibst, dass du pers. hast von keiner anderen Glaubensgemeinschaft diese geistige Belehrung erhalten, und allein kamst du mit dem Bibellesen und -verstehen nur schwer voran.
    Ich stimme dir zu, dass alleine ist oft sehr schwer… JESUS sprach auch von Seinem Leib als Versammlung und nicht gerade vom Alleingang…
    Aber sind deswegen solche etliche Gruppen wie hier nur als 2 Beispiele: die Arche (http://www.arche-gemeinde.de/) als Versammlung oder auch „Buch-für-Buch“ (http://erf.de/index.php?node=4238&content_item=191#4238/191) als Hauskreis, oder auch hier und dort, – falsch und schlechter als die „ZJ“?
    Ich bin mir auch nicht sicher, ob die „ZJ“ wirklich Christen sind? Denn JESUS meinte, dass man auch aktiven Anteil an Ihm haben sollte (Joh 6:53) und dass man vom neuen geboren werden muss (Joh 3:5,7) etc.
    Was macht einen Christen aus der Sicht der Bibel aus, dass man sagen kann „NUR WIR“, wie es die WTG macht?
    Oder habe ich das missverstanden? Ich würde es gerne aber verstehen wollen.
    (Ich hoffe du siehst mein aufrichtiges Interesse. 😉 ).

    Liebe Grüße und vom Herzen auch dir JEHOVAS reichsten Segen und Leitung!
    Jurek 😉

  • Dennis
    November 4, 2011

    Liebe Neue Zeugin,

    auch von mir alles Gute auf deinem „Weg“, den du gefunden hast oder besser, der dir „gezeigt“ wurde!

    Ich möchte hier nicht eine Liste erstellen von den Dingen, die ich pers. als schlecht oder falsch empfinde, es ist ja mein pers. empfinden. Schon garnicht möchte ich dich davon überzeugen so zu denken wie ich, denn ich kann ja auch völlig daneben liegen und vielleicht verurteilt mich Jehova sogar deswegen. Ich hoffe allerdings auf seine Nachsicht!

    Bestimmt hast du es nicht so gemeint, aber aus deinem Kommentar geht als Hauptpunkt hervor, dass die Kongresse und die Gemeinschaft so schön sind, hab ich dich da richtig verstanden?

    Da möchte ich dir auch Recht geben. Allerdings sind das zunächst nur Äußerlichkeiten und was Liebe und Einheit betrifft gibt es einige Glaubensrichtungen, die ebenfalls echte Liebe an den Tag legen. Ich wollte das früher auch nicht wahr haben, weil ja alle Nicht-Zeugen vom Satan abstammen, lt. der WT-Lehre und ein prüfen von anderen Glaubensrichtugen, seien sie auch noch so aufrichtig, ist sowieso Sünde.

    Gerne würde ich dich auch etwas fragen, wenn du erlaubst:

    Welche Lehre der Bibel hat dich am meisten überzeugt, dass nur die ZJ die Wahrheit haben?

    Was unterscheidet nach deiner pers. Meinung die ZJ von der kath. Kirche in ihrer Struktur und im Wahrheitsanspruch?

    Hast du in der Zeit deines Bibelstudiums mit den Schwestern einen kath. od. evangl. Pfarrer zu bestimmten Lehren, die du von ihnen gelernt hattest, befragt und wenn ja was hat er dir geantwortet?

    Wurde dir anhand der Bibel und der Publikationen gezeigt, dass die WTG Gottes Organisation ist? Wenn ja, wann wurde die WTG zu Gottes Organisation ernannt (erwählt/gekennzeichnet) und durch wen?

    Wer oder was ist für dich die höchste Autorität in Glaubensfragen?

    Bitte entschuldige wenn das jetzt als Kreuzverhör rüber kommt, ist nicht meine Absicht. Möchte sehr gerne deine Meinung und deine Überzeugung kennen lernen.

    Viele Grüße dein Bruder
    Dennis

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Neue Zeugin,
    wenn ich die Beschreibung deines Werdeganges lese, dann kommt mir das sehr bekannt vor…denn so war es auch bei mir.

    Allerdings war ich 18 Jahre alt, als ich mich nach 2 Jahren Studium taufen ließ.
    Auch ich war überzeugt davon die Wahrheit entdeckt zu haben…dass dies ein Irrtum ist, erkannte ich erst viel später – erst als ich begann die Bibelverse im Kontext und losgelöst von den Vorgaben der WT-Zeitschriften- und Lehren zu lesen.

    Mein Vertrauen gehörte auch immer schon Gott und seinem Sohn…sie waren der Mittelpunkt meines Glaubens und darum ist so manches was von der WTG kam, garnicht in mich eingedrungen.
    Da ich aber von mir auf andere geschlossen habe, dachte ich alle wäre so eingestellt wie ich…auch das ein Irrtum…

    Doch du kannst das alles natürlich nicht nachvollziehen…dafür habe ich Verständnis…denn es ging mir damals genauso.
    Einen gab es der mich warnen wollte, aber ich habe mich garnicht erst auf ein Gespräch mit ihm eingelassen, weil man mich davor warnte.
    Ich war einerseits unglaublich naiv aber andererseits wollte ich auch garnicht davon abgebracht werden. Ich WOLLTE das diese Bruderschaft die einzig richtige ist.

    Auf solch eine Seite wie diese hier, wäre ich nie und nimmer gegangen…da hast du mir also ordentlich was an Mumm voraus. 🙂

    Aber das liegt vielleicht auch am Alter…du lässt dir jetzt sicherlich nicht so leicht ein X für ein U vormachen, wie ich mit 18.

    Weißt du was? – Solange für dich Gott die höchte Instanz ist und dein Vertrauen ihm und seinem Sohn gilt, bist du in guten Händen.
    Bleib´dabei…sei wachsam was Auslegungen des Wortes angeht, gebe das eigenständige Denken und nachschlagen in der Bibel nicht auf.
    Lass´ dir nicht einreden, dass menschlicher Führung in blindem Gehorsam gefolgt werden muss. – Sei dir sicher, dass es zwischen Gott und dir nur einen Mittler gibt, unseren Erlöser Jesus Christus.
    Und wenn du so mutig und geradlinig bist, wie ich dich – durch dein Auftreten hier – einschätze, dann stehst du auch vor den anderen dazu und ergibst dich nicht einer Dankbarkeit der Organisation gegenüber, von der eigentlich jeder wissen sollte dass sie nur Gott und Jesus gebühren.

    Ich wünsche dir auf deinem Weg Gottes Segen und das du zwischen seinem Wort und menschlicher Auslegung, immer unterscheiden kannst.

    LG Ulli

  • Alois
    November 4, 2011

    Liebe Neue Zeugin

    Herzlich willkommen hier in Bruderinfo, Du hast keinen Fehler gemacht als Du die scheinchristlichen Religionen verlassen hast.

    Beantworte mir mal bitte folgende Fragen:

    Wer gibt Dir die Geistige Speise, die Organisation oder Jesus durch den Heiligen Geist?
    Wer kann Dich am Gerichtstag retten, die Organisation oder Jesus?
    Wem bist Du dankbar für die vielen Puplikationen, der Organisation oder Jesus?
    Wer ist das Haupt der Versammlung, die Organisation oder Jesus?
    Wer ist Dein Haupt in Glaubensdingen, die Organisation oder Jesus?

    Du hast ganz bestimmt die richtige Entscheidung getroffen zu den Zeugen Jehovas zu gehen. Aber Du triffst nach meiner Erkenntnis nicht die richtige Entscheidung wenn du wieder Menschen folgst, anstelle Jesus zu folgen. Du meinst vielleicht Jesus zu folgen wenn Du der Organisation folgst, aber das ist ein Irrtum.
    Jehova hat es in der 40 jährigem Wüstenwanderung geschafft ein riesiges Volk ohne Speiseverteilorganisation zu versorgen.

    Meinst Du nicht auch, dass Jehova und Jesus auch uns nur durch seinen Heiligen Geist speisen kann?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Neue Zeugin,
    hier geht es nicht darum auf Biegen und Brechen nach Schlechtem zu suchen. Hier geht es um die Wahrheit, die NUR vom Christus als Gottes Sohn ausgeht.

    Du bist gerade frisch genug dabei, um noch total von der WTG-Lehre begeistert zu sein. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie das bei mir war.
    Und auch für mich ist meine Taufe noch gültig, da ich die 2. Tauffrage ganz anders ausgelegt habe, als sie gemeint war. Genauso wie du höchstwahrscheinlich…

    Einige Fragen habe ich an dich:
    Wenn in der Versammlung im Gebet für den „Sklaven“ gedankt wird – sagst du auch „Amen“?
    Woraus besteht für dich die geistige Speise – aus den Erläuterungen in den Zeitschriften?
    Vertraust du der WTG in allem was sie sagen – ohne es zu hinterfragen?

    Wenn ja, dann ist dein Herz schon jetzt zweigeteilt.

    Geht es dir wirklich um Gott und Jesus, dann gebe ich dir einen Tipp:
    Falls wieder mal Lobeshymnen auf die Organisation gesungen werden, dann sag´doch mal offen, das ihnen keine Ehre und Dankbarkeit zusteht, weil das nur dem Vater und dem Sohn gebührt – und folglich kein Mensch dieses für sich in Anspruch nehmen darf, weil kein Mensch ohne Fehler ist.

    Und dann frage dich selbst, wo dein Leben hin steuert. Hast du noch guten Kontakt zu deiner Verwandtschaft? – Zu deinen Freunden?
    Oder sind es nur noch Zeugen mit denen du deine Freizeit verbringst.
    Siehst du alle Außenstehenden – egal wie lange du sie schon kennst – als „Weltmenschen“ an, die du hinter dir lässt weil sie ja von deinem neuen Glauben nichts wissen wollen?

    Sollte das bei dir noch nicht der Fall sein, dann sei froh…und lasse nicht zu dass du einmal genauso arrogant und hartherzig auf alle Nicht-Zeugen herabsiehst, wie es vielen Zeugen zueigen ist.
    Doch wenn ja, dann begibst du dich in eine sehr gefährliche Abhängigkeit…denn wenn es bzgl der Zeugen überhaupt eine Wahrheit gibt, dann ist es diese:
    Sie sind nur so lange deine Freunde und dir wohlgesonnen, so lange du in der von IHNEN vorgegebenen Spur bleibst.
    Deine allerbeste Freundin wird dich – sollte sie Linientreu sein – fallen lassen wie eine heiße Kartoffel, wenn du auch nur im Ansatz erkennen lässt, dass du der WTG nicht den Respekt und blinden Gehorsam zollst, den sie einfordern.
    Und wähne dich nicht, das diese WTG-Spur die Richtige ist…du wirst irgendwann bitter enttäuscht werden.

    Und DANN wird dir einfallen, das es da mal jemanden gab, der dich davor warnen wollte…

    LG Ulli

  • Martin
    November 4, 2011

    Liebe „Neue Zeugin“!

    Schön, Deinen von Aufrichtigkeit zeugenden Kommentar zu lesen.
    Es ist erfreulich, dass Du uns vermittelst, warum Du Dich am 30.Juli 2011 hast taufen lassen. Du schreibst:

    Am 30. Juli 2011 habe ich mich im Alter von 47 Jahren taufen lassen und zwar nicht wegen der Organisation sondern weil ich mich ganz bewusst für Gott und Jesus entschieden habe….. DAS WAR GUT SO!

    Erbauend war auch, dass Du diesen Schritt „auf der Suche nach Wahrheit“ vollzogen hast. Das war das Beste was Du tun konntest.
    Die Suche nach Wahrheit besonders in der heutigen Zeit ist in der Tat „ein bedeutungsvoller Weg“. Jeder macht auf diesen Weg Erfahrungen. Auch Du wirst sie weiterhin machen.Gehe davon aus, dass die meissten der hier Schreibenden sich eigene Ziele gesetzt haben und ein ganz großes Ziel ist, unserem himmlischen Vater Jehova die richtige Priorität zukommen zu lassen, aber auch seinem Sohn Jesus Christus.

    Möglicherweise fällt Dir auf, dass viele der hier Schreibenden ein Problem mit der Wachtturmgesellschaft haben, genannt auch Organisation. Darauf möchte ich hier nun nicht näher eingehen. Nachdem Du eine Empfehlung gegeben hast, das Organisiert-Buch zu lesen, möchte ich Dir empfehlen, den neuen Wachtturm vom 15.01.2012 einmal ganz genau „unter die Lupe“ zu nehmen.Das meine ich nicht nur geistig, sondern auch buchstäblich. Betrachte die Einleitung, den Inhalt und ganz besonders die Bilder. Vielleicht wird Dir etwas auffallen. Vielleicht auch nicht. Diese Lektion wirst Du benötigen.

    Aber um Deinetwillen werde ich mich bemühen, in einem weiteren Kommentar Dir die zwei Gesichter der Organisation vor Augen zu führen und vielleicht verstehst Du dann die Sorge und die Enttäuschung vieler Brüder hier, einmal der Bruderinfo-Initiatoren und zum anderen die der Kommentarschreiber.

    Sei sicher, wir teilen mit Dir den aufrichtigen Wunsch nach Wahrheit. Nun suche sie u.a. im WT 15.01.2011.

    Auf Deinem weiteren Lebensweg wünsche ich Dir den Segen unseres himmlischen Vaters Jehova und dass Jesus für Dich nicht nur ein Beispiel ist, sondern auch Dein Erlöser der täglich dafür sorgt, dass Deine Sünden vergeben sind, wenn Du glaubensvoll darum bittest. Du hast das „ewige Leben in den Händen“, weil Du Glauben an das Opfer Jesu bekundest, und kannst es Dir nicht verdienen, ganz gleich, wie sehr Du dich verausgabst im „Dienst des Herrn“. Du kannst nur noch Wertschätzung und Dankbarkeit für die liebende Güte unseres Herrn Jesus und unseres himmlischen Vaters bekunden. Dabei wünsche ich Dir seinen Segen und heiligen Geist.

    Ich bin sehr gespannt, was Du an dieser WT-Ausgabe entdeckst.
    Mit lieben Grüßen
    Martin

  • Shannon
    November 4, 2011

    Liebe neue Zeugin,

    über das Thema wurd auch hier ausführlich gesprochen:
    http://www.digidatanet.de/?p=155

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Auch von mir ein herzliches WILLKOMMEN liebe Neue Zeugin!

    Dein Schlußsatz, wenn ich mir das erlauben darf ist das wesentliche Problem welches die meisten ZJ haben – sie vertauen blind auf Menschen die nicht erst einmal die Unwahrheit gelehrt haben. Deswegen werden wir ja in Gottes Wort aufgefordert:

    1. Joh. 4: Der Geist der Wahrheit und der Geist der Lüge
    1 Meine Lieben! Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.

    Auch in den Psalmen gibt es mehrfach genau diese Aufforderung:
    Ps. 146: 3 Setzt euer Vertrauen nicht auf Männer, die Einfluss haben und Macht ausüben! Sie sind vergängliche Menschen wie ihr und können euch nicht erretten. 4 Sie müssen sterben, und mit ihnen vergehen ihre Pläne. 5 … Glücklich ist, wer seine Hoffnung auf den Herrn setzt!

    oder: Ps. 62:8 Gott rettet mich, er steht für meine Ehre ein. Er schützt mich wie ein starker Fels, bei ihm bin ich geborgen. 9 Ihr Menschen, vertraut ihm jederzeit, und schüttet euer Herz bei ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht. 10 Die Menschen vergehen wie ein Hauch; ob einfach oder vornehm – sie sind wie ein Trugbild, das verschwindet. Legt man sie auf die Waagschale, dann schnellt sie nach oben, als wären die Menschen nur Luft.

    Ich möchte Di dringend ans Herz legen obige Aussagen ernst zu nehmen!

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    November 4, 2011

    liebe neue Zeugin, deine Besorgnis kann man gut verstehen und nachvollziehen.
    Wenn du wie viele hier, an die 50 Jahre mit den Zeugen verbunden bist und dann in derr REtrospektive feststellst, wie wenig standhaft man war in seinen Lehren, die ständig angepaßt werden, gerechtfertigt mit Neuem Licht, dann wirst du anders sehen.
    mich als Jüngling lehrte man, ZJ werden NIE kirche werden.
    Und nu? Seit 1991 der Kampf um die Rechte, dass kostet Millionen und fürht gemäß der Lehre der Brüder meiner Jugend dazu, dass die Kirche dann der Welt die Dinge zurückzahlt, die sie Gott schuldet.
    Studiere mal diese BI Seite Artikel für Artikel. Im Gegensatz zm W
    fordert hier keiner absolute Hörigkeit auf das geschriebene.
    Das ist ein feiner kleiner oder vielmehr großer Unterschied.
    Der WT fordert keine hohe Schulbildung, es gab zeiten, da wurde ein studierter nicht Diener.
    Am besten ungebildet bleiben und alles, was an geistiger Speise reinkommt ungeprüft schlucken!
    Die Verantwortung trägt jeder selbst und die vielen irrigen harmagon daten stehn für Unverantwortbarkeit im Brooklyn.
    Trotzdem wurden sie publiziert und spotteten jeder Realität, es wurden so zig Brüder in die ecke und aus der Gemeinschaft gedrückt.
    Zeige mir doch nur einmal eine schriftliche Erklärung des Leidenden Körperschaft, dass sei sich entschuldigt?
    Während im Deutschne Reich die Brüder ins Kz gingen wegen Ablehnung des Waffendienstes, bestätigte Bruder KNorr in den 40igern, dass die schweizer Brüder zu den Waffen stehen. Warum?
    Wile das zweigbüro im Fokus der Behörden war konfisziert zu werden.
    Es gibt viele andere Fakten, die dir die Haare zu bERge stehen lassen würden.
    du kannst sie ja alle ignorieren – aber ihre Bedeutung und Folgen mußt du auf alle Fälle mittragen.
    Und Jehovah läßt sich nicht verspotten – schon gar nicht von jenen, die da vorgeben SEine Diener zu sein, aber doch nur eigene Träume leben.

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Neue Zeugin,
    ZITAT:
    „Kein Mensch wird gezwungen ein Zeuge Jehovas zu sein.“

    Wenn deine ganze Familie, dein ganzer Freundeskreis aus Zeugen besteht…und du weißt, du verlierst sie ALLE wenn du dich nicht auch in die Organisation taufen lässt…oder wenn du dich als schon getaufter Zeuge entscheidest, nicht mehr Menschen nachfolgen zu wollen…was bitte, ist das anderes als Gruppenzwang in seiner schlimmsten Form?

    ZITAT:
    „Darum bin ich erst aus der katholischen und dann aus der evangelischen Kirche ausgetreten, weil ich mit deren Lehren und Organisation (Papst u. ä.) nicht einverstanden war.“

    JEDER der alle Brücken abgebrochen hat um ein Zeuge zu sein, wird – wenn er aus Gewissensgründen Gott gegenüber, nicht mehr der Organsiation gehorchen will – den sozialen Tod erleiden müssen, denn er hat ja niemanden anderen.

    Haben DEINE Verwandten und Freunde auch so reagiert, als du aus der kat Kirche ausgetreten bist? – Haben sie dich fortan nicht mehr gegrüßt, dich wie Luft behandelt wenn sie dich im Laden oder auf der Straße sahen? – Haben sie dich aus allen Familien- und Freundesaktivitäten ausgeschlossen, weil du nicht mehr katholisch warst? – Sehen sie dich als gottlose Abtrünnige an, vor der man Ekel und Abscheu empfinden sollte? Hetzen sie andere Mitkatholiken auf, dich ebenfalls zu meiden wie die Pest?

    Du bist aus der Kirche aus denselben Gründen ausgetreten, wie ich…und 22 Jahre später bin ich aus dem Kreis der Zeugen ausgetreten, aus genau den gleichen Gründen:
    Allen voran die Menschenverehrung, denn die Organisation hat für einen Zeugen denselben Stellenwert, wie es der Papst für einen Katholiken hat. Aber auch die Verdrehung der Bibel, ihre Verlogenheit und die Arroganz der geistigen Führerschaft.

    Sie ist nicht mit demselben äußerem Pomp ausgestattet wie die kat Kirche…aber ihre Forderungen nach Gehorsam, Ehre, Demut und Respekt für sich selbst statt für Gott und Jesus, stehen der Kirche in nichts nach.
    Wenn dich DAS nicht stört…dann hätte dich der Papst der Katholiken auch nicht zu stören brauchen.

    ZITAT:
    „Ich bin sicher, dass es von Seiten der Leitenden Körperschaft keine Machenschaften gibt oder die Brüder und Schwestern bewusst getäuscht werden.“

    Oh…da muss ich dich leider enttäuschen…ob es um finanzielle Dinge oder um Lehren geht…die Täuschungsmaschinerie läuft auf Hochtouren.
    Wenn es dir wirklich am Herzen liegt, nicht schon wieder Jahrelang den falschen geistigen Führern hinterherzulaufen, dann google doch mal Zeugen Jehovas im Zusammenhang mit der UNO…und du wirst sehen, sie sind IMMERNOCH im verschiedenen Ländern darin vertreten, auch wenn sie ihren Brüdern etwas anderes vorgaukeln.
    Außerdem wirst du feststellen, dass sie Aktien sowohl in der Tabak- als auch der Rüstungsindustrie haben oder zumindest hatten.
    Du wirst sehen, dass sie die einen Brüder in den Tod schicken (siehe Malawi) und anderen erlaubten, Schmiergelder an Beamte zu zahlen, um sich vom Wehrdienst freizukaufen.

    Glaubst du ernsthaft, so ein Verhalten ist Gott und Jesus wohlgefällig und das er auch noch seinen SEGEN dazu gibt?

    ZITAT:
    „Ich wünsche euch Jehovas Segen und auch mehr Vertrauen in die Organisation.“

    Siehst du…und ICH wünsche dir, dass du dein Vertrauen alleine Gott und seinem Sohn Jesus Christus schenkst. Denn laut der Bibel sind SIE die Einzigen, denen wir vertrauen sollen.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Neue Zeugin,
    richtig, schwarze Schafe gibt es überall…ein Bruder hier, musste mit seiner Familie dasselbe erleiden…allerdings zweifach: Zuerst von den Katholiken, später dann von den Zeugen. Wahrscheinlich kommt es auch an, wo man wohnt. Ich hatte zb keine Probleme als ich aus der Kirche ausgetreten bin, jeder hat meine Entscheidung akzeptiert und anderen Kirchenaustretern ging es ebenso. – Als ich die Zeugen verließ, war das anders…da verlor ich den Kontakt zu allen. Nachdem ich mich mit vielen ausgetauscht habe, weiß ich, dass was in anderen Kirchen „schwarze Schafe“ sind, bei den Zeugen die Normalität ist.
    Aber um das festzustellen, dafür musst du wahrscheinlich noch ein paar Jährchen länger dabei sein.

    Manche (ja, es werden sogar immer mehr) mögen es verdeckt anders halten, ich selbst habe ja auch noch eine Freundin bei den Zeugen…aber sie weiß, dass diese Freundschaft nur in aller Heimlichkeit bestehen darf.

    Was ich meine ist: Bestände der ganze Ort in dem ich lebe aus Zeugen, dann gäbe es keine Menschenseele die mit reden würde.
    Du hast so etwas in deiner Versammlung vielleicht noch nicht festgestellt…und wenn du deine Brüder darauf ansprechen würden, dann würden sie es mit „liebevoller Zuchtmaßnahme“ umschreiben. – Keinesfalls würden sie zugeben wie die Realität aussieht.

    Aber hör´ mal genau hin wenn in den Zeitschriften oder Vorträgen von geistiger Einheit die Rede ist…von Abtrünnigen die sich anmaßen den Sklaven zu kritisieren…was für ein FREVEL in ihren Augen!

    Pass´auf dich auf, liebe Neue Zeugin und bleibe bei deiner Einstellung bezüglich der höchsten Instanz in deinem Leben.

    LG Ulli

  • Shannon
    November 4, 2011

    Liebe Neue Zeugin,

    schön ,dass du zu uns gefunden hast. Wir sind alle einmal „gefunden“ worden, zumindest unsere Eltern. Und alle waren einmal glücklich, zur Wahrheit oder das, was man für die Wahrheit hielt gekommen zu sein.

    Dass hier so viele kritische Worte fallen, bedeutet doch nur, dass viele Brüder und Schwestern auch andere Dinge erlebt haben, als nur eine glückliche Zeit in der Versammlung.

    Nun zu deinem Zitat:
    “ Die Versammlungen, die Kongresse und das Miteinander in der Versammlung ist wunderschön und dies findet man in keiner anderen Glaubensgemeinschaft! Man kann auch viel Schlechtes finden, wenn man nur will! Ich finde es sehr schade, dass meisten von euch nur kritische Worte findet und nicht sehen wollt, wie viel Mühe und Arbeit auch hinter all den Veröffentlichungen steckt! “

    Liebe Glaubensschwester: Mühe und Arbeit sind kein Kriterium, blind den Vorgaben der Organisation zu folgen. Auch Frau Merkel macht sich viel Mühe und Arbeit, uns den Euro zu erhalten. Und was das Míteinander betrifft, so ist das kein Privileg der Zeugen Jehovas. Das findest du in vielen Veranstaltungen und Seminaren, auch außerhalb der Religion.

    Ich hoffe doch du liest öfters in der Bibel und legst mal die Organisationslektüre beiseite. Denn wenn 1. Matthäus 15 Vers 14 liest, wird dort von den Blinden, die Blinde führen gewarnt.

    Das bedeutet doch, nur wenn ich in der Bibel selbst lese, kann ich mich davor schützen, als Blinder von Blinden geführt zu werden.

    Vielleicht machst du es wie ich und ignorierst all die Kommentare über die Dinge, die nicht so schön waren. Aber wenn du dich hier einmal „durchwühlst“ wirst du erkennen, dass die Organisation sich an die Stelle von Jesus gesetzt hat….. . Und auch wenn sich dein Verstand sich im Moment dagegen wehrt, dann gib dir die Zeit, die du dazu brauchst, darüber nach zu sinnen. Niemand hier will dir deinen neu gewonnenen Glauben nehmen, ab er blinder Gehorsam einer menschlichen Organisation gegenüber, ist alles andere als das leichte Joch unseres Herrn Jesus Christus.

  • Frank&Frei
    November 4, 2011

    hallo Neue Zeugin,
    unter den hier bei BI aktuell mitarbeitenden Zeugen sind einige, die schon seit Jahrzehnten „in der Wahrheit“ sind. Wir haben innerhalb der Gemeinschaft sehr viele Dinge miterlebt, sei es vom holterdipolter Doktrinwandel bis hin zum jüngsten neuen Outfit des Wachtturms.
    Warum posten wir hier? Warum erbauen wir uns hier? Wieso sind wir nur ein kleiner Teil und weshalb gibt es uns?
    Wir kommen zu dem Schluß, dass Bibel und Bibelauslegung 2 Paar Schuhe sind, die jeder für sich stehen. Wir sind enttäuscht, dass die selbsternannte „Leidende Körperschaft“ nichts tut, sich vom thron herabzubegeben, den sie okkupiert hat, der ihr aber nciht eigen ist. Wir sind nur so wenige, weil die Mehrheit der Zeugen Jehovahs sich sebst bespitzelt ( Denke an das Lied: Wenn wir sie gefährdet sehen, schlagen wir sofort Alarm) und durch die permanente Hirnwäsche geindert ist, transparent und klar zu denken.Was neue Ziele angeht, son sind wir dabei uns hie geistig zu formen und unsern Glauben zu mehren.
    Wir sind keine Russells, die was Neues ins Leben rufen wollen. wir sind eehre wie dr. Luther: Hier stehe ich und kann nicht anders.
    Sieh bitte unsere Aktivitäten daqhingehnd, dass wir uns unserrem Schöpfer in erster Linie verantwortlich sehen.
    Und du findest heir an keinem Aufsatz die Aussage: Das mußt du glauben!
    vielmehr steht unter jeder Artikel die aussage, das dies nach neuster Erkenntnis unsere Meinung widerspiegelt aber keinen Anspruch auf Vollstädnigkeit hat.
    Das ist der feine und trotzdem große Unterschied zur Leidenden Körperschaft, die ihre Doktrin ändert, wie sich die jahreszeiten ändern.
    Weiterhin viel Aufschluß und freude beim Lesen, dass uns ja doch alle verbindet

  • little sunflower
    November 4, 2011

    Lieber Frank&Frei,

    du hast geschrieben:

    „Wir sind enttäuscht, dass die selbsternannte “Leidende Körperschaft” nichts tut, sich vom thron herabzubegeben, den sie okkupiert hat, der ihr aber nciht eigen ist“

    WER ist denn deiner / eurer Meinung nach der treue und verständige Sklave, von dem Jesus sprach? Wen hat Jesus dann damit beauftragt, geistige Speise auszuteilen???

  • Shannon
    November 4, 2011

    @ little sunflower

    http://www.digidatanet.de/?p=155

  • Alois
    November 4, 2011

    Hallo little sunflower

    Herzlich willkommen bei uns in Bruderinfo.

    zu Deiner 2. Frage möchte ich zuerst antworten, denn bevor nicht geklärt ist wer der Auftraggeber ist, kann man die erste Frage auch nicht beantworten.

    Deine Frage:
    Wen hat Jesus dann damit beauftragt, geistige Speise auszuteilen???

    Lesen wir Matth. 24 NWÜ
    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?
    46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet.
    47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

    Wo steht da dass Jesus den treuen und verständigen Sklaven über seine Hausknechte gesetzt hat? Du hast mit Deiner Frage dem Bibelwort etwas hinzugefügt. Mit HERR kann auch Jehova gemeint sein. Denn nur Jehova kann jemanden über seine ganze Habe setzen.
    Jesus hat gar keine eigene Habe, denn alles gehört Jehova.

    Dann fragte Jesus: Wer ist in Wirklichkeit…
    Die Wortwahl ist für mich eindeutig, es behauptet jemand der treue und verständige Sklave zu sein, ist es aber „in Wirklichkeit“ nicht. Wer behauptet Heute der treue und verständige Sklave zu sein?
    Ich kenne niemanden außer der „Sklave“ der Organisation..

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Ich habe einmal gehört das es im Mittelalter einmal Bischöfe gab die genau diesen Vers von Matth. 24:45 auf sich angewandt haben.

    Dazu möchte ich auch noch dieses zum nachdenken vermitteln:

    Warum spricht die WTG von einer Sklavenklasse, jedoch nicht von einer Zehn-Minen-Klasse (Lukas 19 Verse 12 bis 27)? Wer sind den diese wenn alles eine prophetische Bedeutung hat?

    In der gesamten Bibel werden Einzelperson mit ihrer Handlungsweise im Vordergrund gerückt und nicht das, was eine Klasse tut!

    In der Zink-Übersetzung lauten daher Jesu Worte aus Lukas 12:42 daher:

    „Wer von euch ist denn nun wie der zuverlässige, kluge Verwalter, den der Herr über seine Dienerschaft setzt und der verantwortlich ist, dass jedes zur rechten Zeit erhält, was er zum Leben braucht?“

    Jesus fragte also: Wer unter euch Jüngern wird sich denn als ein solch treuer und verständiger Verwalter erweisen? Die Antwort würde von den Taten eines JEDEN EINZELNEN abhängen und nicht von der Zugehörigkeit zu einer Klasse (in einer Gruppe kann es gute wie böse geben)!

    Daher heißt es auch in Lukas 12:48 auszugsweise:

    „In der Tat, von JEDEM, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.“

    Hier wird die Betonung auf die Worte „JEDEM“ und „WEN“ (also Einzahl) gelegt!

    Darüber hinaus hat die Organisation selbst es schon einmal in dem blauen Buch aus den 70er Jahren „Theokratie …“ genauso erklärt, daß JEDER ZJ sich als treuer Knecht erweisen sollte.

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    November 4, 2011

    Alois, die Facetten deiner Erklärungen sind gut ausgearbeitet und stehen fest. habe vielen Dank dafür. Für manche dinge fehlte mir bisher immer wieder mal der Blickwinkel. Gut, dass es BI gibt

  • Fred
    November 4, 2011

    Lieber Alois,

    ich beobachte schon einige Zeit die auf Bruderinfo dikutierten Themen. Gern möchte ich etwas zu deinem Kommentar schreiben, „Jesus hat gar keine eigene Habe, denn alles gehört Jehova.“

    Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Wie steht es denn mit folgenden Aussagen (gemäß NWÜ):

    Johannes 6:37-39 (:39 „mir gegeben“)
    Johannes 10:1-6 (:3 „seine eigenen Schafe“; :4 „die „Seinen“);
    10:14, 27, 28 „meine Schafe“;
    10:29 „mir gegeben“

    Warum wird Jesus „Herr“ genannt, somit auch „Besitzer“?
    Kolosser 3:24 „Sklaven für den Herrn Christus“
    Hebräer 2:7,8 „Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen“, „nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist“
    1. Petrus 3:22 „Engel und Gewalten und Mächte wurden ihm unterworfen“
    2. Petrus 2:1 der „Besitzer …, der sie erkauft hat“
    Judas 4 „unserem alleinigen Besitzer und Herrn, Jesus Christus“

    Das entkräftet nicht deine übrigen Argumente. Aber ohne Habe ist unser Herr Jesus Christus bestimmt nicht.

    Liebe Grüße
    Fred

  • Alois
    November 4, 2011

    Lieber Fred

    Herzlich willkommen bei uns in Bruderinfo. Du bist mir bisher noch nie aufgefallen, oder ich habe es übersehen.

    Zu den beiden Versen:
    Hebräer 2:7,8 “Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen”, “nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist”
    1. Petrus 3:22 “Engel und Gewalten und Mächte wurden ihm unterworfen”

    Diese Verse bestätigen dass alles was Jehova als Eigentümer gehört dem Jesus unterworfen wurde. Du hast Recht, seine Schafe die zu ihm stehen sind schon in seinem Besitz. Auch die Engel und Gewalten und Mächte. Der Eigentümer von Allem ist immer Jehova selbst, denn nach dem Jüngsten Gericht gibt Jesus alles an seinen Vater vollendet zurück.

    Denn weltlich juristisch gesehen bin ich der Besitzer eines gemieteten Autos, aber der Eigentümer ist die Autovermietung. Der Autovermieter ist Herr über seinen Besitz und er gibt es wem er will und wem er vertraut.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Fred
    November 4, 2011

    Lieber Alois,

    danke für deine Willkommensworte.

    Nochmal zum Thema: Die Rangordnung, die du ansprichst, ist unbestritten: Jehova, der Vater, ist der Allmächtige und das Haupt unseres Herrn Jesus Christus. Trotzdem hat der Allmächtige ihm sozusagen „Generalvollmacht“ erteilt, SEINEN Willen in allen Dingen zu tun und durchzusetzen. Deshalb wird er (der Sohn) auch wie sein Vater „Herr“ (griech.: kyrios) und auch „Besitzer“ (griech. despotes) genannt.

    Zum Begriff „Besitzer“ (despotes) ist wissenswert, was er für eine Bedeutung hat. Gemäß der Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel (ElbStud; dort wird despotes mit „Gebieter“ übersetzt) folgende:

    „Herrscher, Herr; häufiger in der Zusammensetzung mit oikos, Haus, Haushalt, als oikodespotes, Hausherr in Bezug auf die Sklaven, gebraucht. … Jesus wird in den Evangelien nie despotes, aber vorwiegend kyrios genannt, wie auch sonst im NT, weil er über alles herrscht. Nur in 2Petr 2,1 und in Jud 4 wird er despotes genannt, was sonst dem Vater bzw. Gott als Schöpfer, vorbehalten ist, um dessen uneingeschränkte Macht und dessen Besitzrecht zu betonen (Lk 2,29; Apg 4,24; Offb 6,10). Hauptsächlich bezeichnet es den menschlichen Herrn, der Macht und Besitzrecht über seine Sklaven hat (1Tim 6,1f; 2Tim 2,21; Tit 2,9; 1Petr 2,18).“

    Da despotes nicht „nur“ Besitzer (NWÜ) heißt, greift die Abgrenzung Besitzer/Eigentümer wie in der deutschen Rechtssprache nicht. Gemäß ElbStud beinhaltet despotes weit mehr als nur Besitzer zu sein. Besonders fällt auch, dass der Begriff einen „Herrn“/“Gebieter“ im Verhältnis zu seinen Sklaven beschreibt.

    In deinem Kommentar vom 7.11. schreibst du:

    „Wo steht da dass Jesus den treuen und verständigen Sklaven über seine Hausknechte gesetzt hat? Du hast mit Deiner Frage dem Bibelwort etwas hinzugefügt. Mit HERR kann auch Jehova gemeint sein. Denn nur Jehova kann jemanden über seine ganze Habe setzen.
    Jesus hat gar keine eigene Habe, denn alles gehört Jehova.“

    Gehen wir davon aus, dass mit „Herr“ nicht Jehova, sondern Jesus Christus gemeint ist (wofür vieles spricht), so hat er (JC) als „Gebieter“ (despotes) sehr wohl die Möglichkeit, nach Belieben einen Sklaven „über seine ganze Habe“ zu setzen.

    Damit ist allerdings nicht geklärt, wer dieser „Sklave“ ist (Möglicherweise der einzelne Christ?) und was die „ganze Habe“ darstellt. Das will ich hier nicht beantworten. Aber Tatsache ist, dass der Herr (oder „Gebieter“) Jesus Christus einen „treuen und klugen Knecht“ über sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit“ (Elb). Wie gesagt: Ob das eine Einzelperson ist oder eine Klasse oder ob verschiedene einzelne Christen, die (in der Gemeinde) Verantwortung übernommen haben, damit gemeint sind, fällt wohl in den Bereich der Exegese. Die Wuppertaler Studienbibel vertritt den Standpunkt, dass die Verantwortung des einzelnen Christen beschrieben wird:

    „Das Wort vom treuen und klugen Sklaven bezieht sich in ganz besonderer Weise auf die Jünger und dann auf die Glieder der Gemeinde. Das griechische Wort für „klug“ heißt „pistos“ und bedeutet „zuverlässig, treu“. Das griechische Wort für „verständig“ kommt von phronein. Dieses Verbum heißt zunächst „denken“ und dann „auf etwas bedacht sein“. Der Sklave, den der Herr als Vorbild hinstellt, ist also ein zuverlässiger Mensch, ein Mensch, auf den man sich unbedingt verlassen kann. Der Sklave ist aber auch ein Mensch, der immer „auf etwas bedacht ist“. Er ist fort und fort bedacht auf das, was dem Herrn recht ist. – Für die Glieder der Gemeinde gilt es, zuverlässig und stets darauf bedacht zu sein, den Dienst, der einem jeden aufgetragen ist, in der unmittelbaren Verantwortung vor dem Herrn auszuführen. „Glückselig“ der Knecht, den der Herr bei seinem Kommen in diesen Eigenschaften antrifft.“

    Egal, welche der möglichen Erklärungen zutrifft, sollte wohl jeder Christ beachten: Wenn er „geistige Speise“ weiter gibt (ob in der Verkündigung gegenüber „Fremden“, ob im Lehren in der Gemeinde oder im Gespräch unter Glaubensgeschwistern – z.B. auf Bruderinfo), sollte er sich bestimmt als ein Sklave Jesu Christi verhalten, der dem in der vorstehenden Erklärung beschriebenen verantwortungsvollen Sklaven entspricht. Es sollte also nicht einfach drauf los geschrieben werden, sondern es sollte bedacht werden, welche Auswirkungen das hier Geschriebene auf Glaubensgeschwister hat.

    Liebe Grüße
    Fred

  • matthias
    November 4, 2011

    Hallo Fred,

    die Nachforschungen finde ich sehr interessant. Das Gleichnis ist in Zusammenhang mit weiteren Gleichnissen aufgezeichnet. Meiner Meinung nach ergibt sich der Zweck der Gleichnisse aus dem Zusammenspiel. Und der Zweck zielt in die Richtung, die du beschrieben hast – eines verantwortlichen „Christ-seins“.

    Liebe Grüße,
    Matthias

  • cheyenne
    November 4, 2011

    Lieber Fred,

    Deinem Kommentar stimme ich zu und was Du schreibst passt perfekt auf das Gleichnis Jesu aus Luk.19:11-27.
    11.Während sie aber dieses hörten, fügte er noch ein Gleichnis hinzu, {W. sprach er hinzufügend ein Gleichnis.} weil er nahe bei Jerusalem war, und sie meinten, daß das Reich Gottes alsbald erscheinen sollte.12.Er sprach nun: Ein gewisser hochgeborener Mann zog in ein fernes Land, um ein Reich für sich zu empfangen und wiederzukommen. 13. Er berief aber seine zehn {O. zehn seiner} Knechte {O. Sklaven; so auch nachher} und gab ihnen zehn Pfunde {W. Minen} und sprach zu ihnen: Handelt, bis {Eig. indem, während} ich komme.
    15.Und es geschah, als er zurückkam, nachdem er das Reich empfangen hatte, da hieß er diese Knechte, denen er das Geld gegeben, zu sich rufen, auf daß er wisse, was ein jeder erhandelt hätte. 16.Der erste aber kam herbei und sagte: Herr, dein Pfund hat zehn Pfunde hinzugewonnen. 17.Und er sprach zu ihm: Wohl, du guter Knecht! Weil du im Geringsten treu warst, so habe Gewalt über zehn Städte. 18.Und der zweite kam und sagte: Herr, dein Pfund hat fünf Pfunde eingetragen. 19.Er sprach aber auch zu diesem: Und du, sei über fünf Städte.
    Da der Sklave aus Mat.24:47 aber über die GANZE Habe gesetzt wird, möchte ich hier nun den Blick auch in eine andere Richtung lenken.
    Zugegeben, im NT ist es manchmal etwas schwierig zu erkennen, ob mit „Herr“ Jesus oder Jehova gemeint ist. Diese Verwirrung gab es bereits im 2.Jh. 144u.Z. präsentierte Marcion sein Neues Testament. Er hatte alles, was ihm nicht gefallen hatte zusammengestrichen und durch seine eigenen Theorien ersetzt. Statt des alttestamentarischen Schöpfergottes hatte er auch einen neuen Erlösergott geschaffen. Damit kam er bei der römischen Gemeinde zwar noch nicht durch, aber seine neue Lehre verbreitete sich in Windeseile (bis 190u.Z.) in der gesamten damaligen Welt. Jahrhunderte lang hielten sich seine Kirchen erfolgreich im gesamten Abend- und Morgenland. Dann, als ca. 200 Jahre später die Dreieinigkeitslehre endgültig zum Dogma erzwungen wurde, war es im NT aus mit dem alttestamentarischen Gott. Wüsste nicht, ob es heute noch Urtexte des NT von vor 140u.Z. gibt.
    Zum Glück hat alles, was Jesus gesagt hatte seine Wurzel im AT.
    Die Frage, wer nun in Wirklichkeit dieser eine treue und verständige Sklave ist, beantwortet uns die Bibel recht gut. Es gibt hier 3 Begriffe, die man nicht verwechseln sollte:
    Man muss unterscheiden zwischen der Stellung eines Verwalters, eines Knechtes und eines Sklaven.
    Ein Sklave ist ein Leibeigener weil er von dem Herrn gekauft wurde. Der Sklave war immer der niedrigste und geringste von Allen.
    Ein Knecht ist ein Lohnarbeiter der eingestellt wurde um eine bestimmte Arbeit zu verrichten von dem dann auch Rechenschaft verlangt wird, ob er seine Arbeit gut oder schlecht gemacht hat.
    Ein Verwalter aber ist über das ganze Haus bestellt für das er verantwortlich gemacht wird. Diesem Verwalter wird das Amt eines Tages weggenommen, weil er das Vermögen seines Herrn vergeudet hat.
    Matth.24:45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben?
    In der Erklärung der Organisation wer der treue und verständige Sklave ist, taucht auch der Begriff HERR auf. Wenn der HERR kommt und ihn so tuend findet.
    Wenn wir die Geschichte Josephs genau betrachten, dann fällt auf, dass zwischen der Geschichte Josephs und dem Gleichnis Jesu, wo er sagt, „wenn der Herr kommt und so tun findet“, eine Parallele besteht. Das Wort „Herr“ in Zusammenhang mit Joseph: Potiphar hatte Joseph als Sklave gekauft und war nun sein Herr. Weil Joseph von Jehova gesegnet wurde, hat Josephs Herr den Joseph am Ende über seine ganze Habe gesetzt. Der Herr hat sich außer um seine Malzeiten um nichts mehr gekümmert.
    1. Mo.39 (Menge)
    1 Als aber Joseph nach Ägypten gebracht worden war, kaufte ihn Potiphar, ein Ägypter, ein Hofbeamter des Pharaos, der Oberste der Leibwächter, von den Ismaelitern, die ihn dorthin gebracht hatten.2 Gott der HERR aber war mit Joseph, so daß ihm alles gelang, während er im Hause seines Herrn, des Ägypters, war.3 Weil nun sein Herr sah, daß Gott mit ihm war und daß Gott alles, was er vornahm, ihm gelingen ließ,4 wandte er dem Joseph seine Gunst zu, so daß er sich selbst von ihm bedienen ließ; dann machte er ihn zum Aufseher über sein Hauswesen und vertraute ihm alles an, was er besaß.5 Und von der Zeit an, wo er ihn zum Aufseher über sein Haus und zum Verwalter seines ganzen Besitzes gemacht hatte, segnete Gott das Haus des Ägypters um Josephs willen, so daß der Segen Gottes auf allem ruhte, was er besaß, im Hause und auf dem Felde.6 Daher überließ er sein ganzes Besitztum der Verwaltung Josephs: er selbst kümmerte sich neben ihm um nichts mehr als um seine Mahlzeiten.
    Jehova hat sowohl den Potiphar als auch den Joseph gesegnet. So wie Jehova später das Haus des Pharao, den Joseph und sein ganzes Vorhaben gesegnet hat.
    1. Mo. 41
    38. Und der Pharao sprach zu seinen Knechten: Werden wir einen finden wie diesen, einen Mann, in welchem der Geist Gottes ist?39. Und der Pharao sprach zu Joseph: Nachdem Gott dir dies alles kundgetan hat, ist keiner so verständig und weise wie du. 40. Du sollst über mein Haus sein, und deinem Befehle soll mein ganzes Volk sich fügen; nur um den Thron will ich größer sein als du.41. Und der Pharao sprach zu Joseph: Siehe, ich habe dich über das ganze Land Ägypten gesetzt.42. Und der Pharao nahm seinen Siegelring von seiner Hand und tat ihn an die Hand Josephs, und er kleidete ihn in Kleider von Byssus und legte die goldene Kette um seinen Hals.43. Und er ließ ihn auf dem zweiten Wagen fahren, den er hatte, und man rief vor ihm her: Werfet euch nieder! -Und er setzte ihn über das ganze Land Ägypten.44. Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich bin der Pharao, und ohne dich soll kein Mensch seine Hand oder seinen Fuß aufheben im ganzen Lande Ägypten.45. Und der Pharao gab Joseph den Namen: Zaphnath-Pahneach, und gab ihm Asnath, die Tochter Potipheras, des Priesters von On, zum Weibe. Und Joseph zog aus in das Land Ägypten.46. Und Joseph war dreißig Jahre alt, als er vor dem Pharao, dem Könige von Ägypten, stand. Und Joseph ging weg von dem Pharao und zog durch das ganze Land Ägypten.
    Zaphnath-Pahneach bedeutet übersetzt: „Retter der Welt“, oder „Erhalter des Lebens“
    Pharao hatte wirklich dem Joseph seine ganze Habe anvertraut.
    Joseph wurde damals von Jehova gesegnet, als Schattenbild oder eine prophetische Geschichte auf Jesus.
    Wenn in diesem Gleichnis bei Jesus der Herr erscheint, dann ist für mich sein Vater Jehova gemeint. Sobald der Herr kommt und seinen Sklaven, damals Joseph und ebenso seinen Sohn Jesus tuend findet, dann heißt es: wohl ihm. Er wird ihn über seine ganze Habe setzten.
    Das Wort Knecht, wie einige Übersetzungen den Text wieder geben, ist in diesem Zusammenhang nicht passend, da im Ursprung nach, Joseph nicht als Knecht, sondern als Sklave über die gesamte Habe des Pharao gesetzt wurde. Alle sollten ihr Knie vor ihm beugen und nur der erste Thronwagen, der gehörte dem Pharao.
    Joseph sammelte Getreide und andere Lebensmittel.
    1. Mo 41:55 Und das ganze Land Ägypten hungerte; und das Volk schrie zum Pharao um Brot. Da sprach der Pharao zu allen Ägyptern: Gehet zu Joseph; tut, was er euch sagt! Das erklärt sich auch aus Markus 9:7 Und es kam eine Wolke, welche sie überschattete und eine Stimme kam aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, auf ihn höret.
    1.Kor.15:27.“Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.“ Wenn er aber sagt, daß alles unterworfen sei, so ist es offenbar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28.Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem {O. allen} sei.)
    Ps.8:5. Denn ein wenig hast du ihn unter die Engel erniedrigt; und mit Herrlichkeit und Pracht hast du ihn gekrönt. 6.Du hast ihn zum Herrscher gemacht über die Werke deiner Hände; ALLES hast du unter seine Füße gestellt:
    Ps.104:27.Sie alle warten auf dich, daß du ihnen ihre Speise gebest zu seiner Zeit. 28.Du gibst ihnen: sie sammeln ein; du tust deine Hand auf: sie werden gesättigt mit Gutem.
    145:14.Jehova stützt alle Fallenden und richtet auf alle Niedergebeugten. 15.Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit; 16.Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Begehr.

    Joseph war ein Schatten auf Jesus Christus. Beide waren Sklaven und 30 Jahre alt, als sie vor ihrem Herrn standen. Beide gaben ihrem Volk Speise zur rechten Zeit, damit sie nicht verhungerten. Heute ist das die geistige Speise, die uns Jesus durch den heiligen Geist zukommen lässt.
    Moses, als Mittler des alten Bundes war auch ein Schatten auf Jesus Christus.
    Hebr.3:1.Daher, heilige Brüder, Genossen der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesum, 2.der treu ist dem, der ihn bestellt {O. dazu gemacht.} hat, wie es auch Moses war in seinem ganzen Hause. 3.Denn dieser ist größerer Herrlichkeit würdig geachtet worden als Moses, insofern größere Ehre als das Haus der hat, der es bereitet hat. 4.Denn jedes Haus wird von jemand bereitet; der aber alles bereitet hat, ist Gott. 5.Und Moses zwar war treu in seinem ganzen Hause als Diener, zum Zeugnis von dem, was hernach geredet werden sollte; 6.Christus aber als Sohn über sein Haus, dessen Haus wir sind, wenn wir anders die Freimütigkeit und den Ruhm der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten.

    Mit Herr kann sowohl Jesus, als auch Jehova gemeint sein:
    Offb.11:15.Und der siebte Engel posaunte: und es geschahen laute Stimmen in dem Himmel, welche sprachen: Das Reich der Welt unseres Herrn UND seines Christus ist gekommen, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    Luk.10:27.Er aber antwortete und sprach: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, {O. Gemüt} und deinen Nächsten wie dich selbst“.

    Jesus hat ALLES von seinem Vater bekommen.
    Luk.10:22.Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand erkennt, wer der Sohn ist, als nur der Vater; und wer der Vater ist, als nur der Sohn, und wem irgend der Sohn ihn offenbaren will.
    Mat.28:18.Und Jesus trat herzu und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden.
    Joh.3:35.Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.
    Hebr.2:7 Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; {Eig. geringer gemacht als} mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände]; 8.du hast alles seinen Füßen {Eig. unter seine Füße} unterworfen.“ Denn indem er ihm alles unterworfen, hat er nichts gelassen, das ihm nicht unterworfen wäre; jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen.
    Joh.6:37.Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen; 38.denn ich bin vom Himmel herniedergekommen, nicht auf daß ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39.Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tage.
    Zur ganzen Habe gehört auch die himmlische Habe.
    1.Petr.3:22 welcher, in den Himmel gegangen, zur Rechten Gottes ist, indem Engel und Gewalten und Mächte ihm unterworfen sind.

    Wenn man sich Gedanken über den treuen Sklaven macht, dann sollte man auch den Sklaven ab Vers 48 nicht vergessen:
    48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.
    2.Petr.2:1.Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volke, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten {O. Parteiungen} nebeneinführen werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen. 2.Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um welcher willen der Weg der Wahrheit verlästert werden wird. 3.Und durch Habsucht werden sie euch verhandeln mit erkünstelten {O. betrügerischen} Worten; welchen das Gericht von alters her nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht.
    Judas 4.Denn gewisse Menschen haben sich nebeneingeschlichen, die schon vorlängst zu diesem Gericht {O. Urteil} zuvor aufgezeichnet waren, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und unseren alleinigen Gebieter und Herrn Jesus Christus {O. den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus} verleugnen.
    Damit möchte ich wieder zu dem Gleichnis mit den 10 Minen zurückkommen:
    Luk.19:14.Seine Bürger aber haßten ihn und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche.
    20.Und ein anderer kam und sagte: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, welches ich in einem Schweißtuch verwahrt hielt; 21.denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist: du nimmst, was du nicht hingelegt, und du erntest, was du nicht gesät hast. 22.Er spricht zu ihm: Aus deinem Munde werde ich dich richten, du böser Knecht! Du wußtest, daß ich ein strenger Mann bin, der ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht gesät habe? 23.Und warum hast du mein Geld nicht in eine Bank gegeben, und wenn ich kam, hätte ich es mit Zinsen eingefordert? 24.Und er sprach zu den Dabeistehenden: Nehmet das Pfund von ihm und gebet es dem, der die zehn Pfunde hat. 25.(Und sie sprachen zu ihm: Herr, er hat zehn Pfunde!) 26.Denn ich sage euch: Jedem, der da hat, wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden. 27.Doch jene, meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erschlaget sie vor mir.
    Interessant an diesem Gleichnis ist auch V.11: Sie meinten, dass das Reich Gottes alsbald erscheinen müsse. Diese Situation hatten wir 1976, als der Herr jenes übelgesinnten Sklaven ausblieb…
    Dieser böse Knecht kann nur die LK sein. Sie verbergen Jesu wahres Wort und Stellung, aber machen unter seinem Namen ihre eigenen Geschäfte. Sie haben seine Mittler- und Retterrolle gestohlen und ebenso seine Schafe. Es werden nur die für die Organisation Tätigen als Bewohner des zukünftigen Paradieses bezeichnet. Die Bedeutung der 2. Frage des Taufgelöbnisses brauche ich wohl nicht erklären. Sie beansprucht auch die Mutterrolle über alle ZJ.
    Hos.4:5(EB)Und du wirst fallen bei Tage, und auch der Prophet wird mit dir fallen bei Nacht; und ich werde deine Mutter vertilgen.

    L.G. Cheyenne

  • Alois
    November 4, 2011

    Liebe Schwester Cheyenne

    Danke für Deinen guten Kommentar.

    Ich möchte noch einen weiteren Verse anfügen, welche beweisen sollen dass dem Christus alles unterworfen wurde, was das selbe ist wie ihn über die ganze Habe zu setzen.

    Eph. 1
    20. in welcher er gewirkt hat in dem Christus, indem er ihn aus den Toten auferweckte und er setzte ihn zu seiner Rechten in den himmlischen Örtern,
    21. über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen,
    22. und hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Versammlung gegeben,

    Dass Jesus ohne menschliche Hilfe in der Lage ist eine hungrige Volksmenge zu speisen beweist er indem er 2 Mal Brote vermehrt hat. (Lukas 9) (Erinnert uns an das Manna in der Wüste)

    In Johannes 6 Vers 27 steht:
    Wirket nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, welche der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, versiegelt.

    Da steht eindeutig, dass Jesus Speise für das ewige Leben geben wird. Die Speise die vergeht kommt, so glaube ich, von der Organisation.

    Die Organisation verbietet das eigenständige Bibelstudium ohne die Schriften der Organisation. Aber auch das wurde in der Bibel vorhergesagt:

    Timotheus 4
    1. Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren {O. künftigen} Zeiten etliche von dem Glauben abfallen werden, indem sie achten auf betrügerische {O. verführerische} Geister und Lehren von Dämonen,
    2. die in Heuchelei Lügen reden und betreffs des eigenen Gewissens wie mit einem Brenneisen gehärtet sind,
    3. verbieten zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, welche Gott geschaffen hat zur Annehmung mit Danksagung für die, welche glauben und die Wahrheit erkennen.

    Mit der Speise in Vers 3 ist die himmlische Speise gemeint, die Speise die Jesus zur rechten Zeit austeilt, für die Brüder welche Glauben und die Wahrheit erkennen. Diese himmlische Speise anzunehmen verbietet die Organisation. Die Organisation verbietet uns auch zu heiraten, denn sie verbietet uns die Heirat mit dem Bräutigam Jesus.

    Überlegt mal ob folgende Verse auf den „Organisations- Sklaven“ zutreffen können. (Sklave = Knecht)
    Jesaja 42
    1. Siehe, mein Knecht, den ich stütze, mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird den Nationen das Recht kundtun.
    2. Er wird nicht schreien und nicht rufen, noch seine Stimme hören lassen auf der Straße.
    3. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen; er wird der Wahrheit gemäß das Recht kundtun.
    4. Er wird nicht ermatten noch niedersinken, bis er das Recht auf Erden gegründet hat; und die Inseln werden auf seine Lehre harren. –
    5. So spricht Gott, Jehova, der die Himmel schuf und sie ausspannte, der die Erde ausbreitete mit ihren Gewächsen, dem Volke auf ihr den Odem gab, und den Lebenshauch denen, die darauf wandeln:
    6. Ich, Jehova, ich habe dich gerufen in Gerechtigkeit und ergriff dich bei der Hand; und ich werde dich behüten und dich setzen zum Bunde des Volkes, zum Licht der Nationen:
    7. um blinde Augen aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker herauszuführen, und aus dem Gefängnis, die in der Finsternis sitzen. –
    8. Ich bin Jehova, das ist mein Name; und meine Ehre gebe ich keinem anderen, noch meinen Ruhm den geschnitzten Bildern.

    Nein Jesaja 48 kann nicht auf den Sklaven der Organisation zutreffen, siehe Vers 2! Wer ist es dann?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Fred
    November 4, 2011

    Lieber Alois,

    vielen Dank für deine Ergänzung zu Cheyennes Darlegungen.

    Auf deinen Hinweis auf Eph 1:20-22 bin ich in meinem Kommentar bei Cheyenne ja schon eingegangen. Zu zweien deiner anderen zitierten Texte hätte ich noch ein paar Anmerkungen bzw. Fragen.

    Du schreibst:

    „In Johannes 6 Vers 27 steht:
    Wirket nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, welche der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, versiegelt.
    Da steht eindeutig, dass Jesus Speise für das ewige Leben geben wird. Die Speise die vergeht kommt, so glaube ich, von der Organisation.“

    Ich denke, da geht die Auslegung etwas zu weit. Berücksichtigt man den Kontext (In Joh 6:1-13 wird von der wundersamen Brot-/Fischvermehrung berichtet, aufgrund der etwa 5000 Männer gespeist wurden.), so ist klar, dass es sich bei der „Speise, die vergeht“ um buchstäbliche Speise handelte. Gemäß Vers 26 sagte Jesus: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.“ Im darauffolgenden (von dir zitierten Vers) betonte er, dass „die Speise, die für das ewige Leben bleibt, die der Menschensohn euch geben wird“ wichtiger/wertvoller ist als BUCHSTÄBLICHE Speise, ja lebenswichtig. Diese Aussage Jesu auf die „Speise … von der Organisation“ zu beziehen, geht meiner Auffassung nach „über das hinaus, was geschrieben steht“ (1. Kor 4:6).

    Was nicht heißen soll, dass „die Speise, die für das ewige Leben bleibt“ von der Organisation stammt; diese wird uns eindeutig vom „Menschensohn“ gegeben.

    Bezüglich Jesaja 42:1-8 schreibst du:
    „Überlegt mal ob folgende Verse auf den „Organisations- Sklaven“ zutreffen können. (Sklave = Knecht) … Nein Jesaja 48 kann nicht auf den Sklaven der Organisation zutreffen, siehe Vers 2! Wer ist es dann?“.

    Warum stellst du diese Frage? Gemäß Matthäus 12:15-21 ist dieser „Knecht“ eindeutig JESUS. Und soviel ich weiß, hat die Organisation/der tuv Sklave diesen Text nie auf sich selbst bezogen.

    Bitte nicht als pure Kritik auffassen. Es interessiert mich einfach.

    Liebe Grüße
    Fred

  • Alois
    November 4, 2011

    Lieber Fred

    Danke für Deine Bemühungen miteinander das Wort Gottes zu ergründen. Es passiert immer wieder, dass man sich etwas ungeschickt ausdrückt und das was man schreibt missversteht. Ich weiß dass Du ein Bruder bist der uns alle aufbauen möchte und nicht niederreisen, wie übrigens die Meisten hier nur aufbauen wollen. Deswegen lese ich alle Deine Kommentare mit positiven Gedanken.

    Zu meinem Kommentar, mit folgendem Satz:

    „Da steht eindeutig, dass Jesus Speise für das ewige Leben geben wird. Die Speise die vergeht kommt, so glaube ich, von der Organisation.”

    Ich habe natürlich „so glaube ich“ geschrieben, es war keine Behauptung. Ich denke nicht dass das prophetische Wort auf die buchstäbliche Speise Wert legt. Meistens geht es um die gute Speise die uns Jesus und der Geist Jehovas gibt, oder um schlechte oder verdorbene Speise die letztenendes vom Widersacher und seinen Helfern kommt. Man kann aus Jesu Worten auch schließen, dass nur das was von Jesus kommt überhaupt Speise ist die zum Leben führt. Alle anderen Speisen mögen zwar gesund sein, aber sie führen nicht zum ewigen Leben.

    Nicht umsonst warnte Jesus seine Zuhöhrer mit den Worten:

    Matth. 16
    6. Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadducäer.
    7. Sie aber überlegten bei sich selbst und sagten: Weil wir keine Brote mitgenommen haben.
    …….

    11. Wie, verstehet ihr nicht, daß ich euch nicht von Broten sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadducäer?
    12. Da verstanden sie, daß er nicht gesagt hatte, sich zu hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadducäer.

    So auch Heute, wir sollen uns hüten vor dem Sauerteig unserer neuzeitlichen Pharisäer. Für mich sind es nun mal die Lehren der Organisation. Nicht alles was die theokratische Lehrorganisation in den Tagen Jesu gesagt hatte war falsch, genauso ist auch nicht Heute alles falsch. Denn in Matth. 23 steht:

    2. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses‘ Stuhl gesetzt.
    3. Alles nun, was irgend sie euch sagen, tut und haltet; aber tut nicht nach ihren Werken, denn sie sagen es und tun’s nicht.

    Da für mich Mose den Jesus vorschattet, und sich die Pharisäer auf dessen Stuhl gesetzt haben, setzt sich in der neuzeitlichen Erfüllung auch jemand auf den Stuhl des Jesus.

    Es liegt an uns zu erkennen was gute und was schlechte Speise, bzw. Sauerteig der Pharisäer ist.

    Mit Jes. 42 sind wir uns einig.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Fred
    November 4, 2011

    Liebe Cheyenne,

    der Vergleich des Sklaven aus Mat 24:45 mit Joseph ist sehr interessant. Auch der Vergleich von Joseph mit unserem Herrn Jesus Christus kann gut nachvollzogen werden.

    Zutreffend sind auch die Hinweise auf die Aussagen in den Christlichen Schriften, dass Jesus von seinem Vater über alles – mit Ausnahme von ihm selbst – gesetzt worden ist. Allerdings sehe ich ein Problem darin, das auf Mat 24:46, 47 zu beziehen. Dort heißt es:

    „46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.“

    Der ganze Kontext dieses Gleichnisses (eigentlich das ganze Kap 24 in Mat; vergleiche auch den Parallelbericht in Luk 12:35-44) lässt erkennen, dass auch die Verse 46 und 47 sich aus damaliger Sicht weit in der Zukunft erfüllen sollten; nämlich dann, wenn der Menschensohn „wiederkommen“ würde. Du selbst beziehst ja die Erfüllung der Verse 48 bis 51 (über den „übelgesinnten Sklaven“) auch auf die Neuzeit. Das heißt, dass der „Herr“ seinen Sklaven „bei der Ankunft so tuend findet.“ Und dann – also nach oder bei seiner „Ankunft“ – würde der Herr seinen Sklaven, weil er treu war, „über seine ganze Habe setzen“. Dieses „Über-die-ganze-Habe-setzen“ lag also aus damaliger Sicht in ferner Zukunft.

    Somit können die von dir genannten Bibeltexte eigentlich nicht auf dieses „Über-die-ganze-Habe-setzen“ bezogen werden. Warum? Weil das, was diese Texte besagen, damals – spätestens seit Pfingsten – bereits REALITÄT waren. Ich meine folgende Aussagen in den von dir genannten Texten (in der von dir genannten Reihenfolge):

    1.Kor.15:27.”Denn alles HAT er seinen Füßen unterworfen.”

    Hebr.3:6.Christus aber [WAR od. IST] als Sohn über sein Haus, dessen Haus wir sind, …

    Luk.10:22.Alles IST mir übergeben von meinem Vater; …

    Mat.28:18. Mir IST alle Gewalt übergeben im Himmel und auf Erden.

    Joh.3:35.Der Vater liebt den Sohn und HAT alles in seine Hand gegeben.

    Hebr.2:7 … mit Herrlichkeit und Ehre HAST du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände]; 8.du HAST alles seinen Füßen {Eig. unter seine Füße} unterworfen.”

    1.Petr.3:22 welcher, in den Himmel gegangen, zur Rechten Gottes ist, indem Engel und Gewalten und Mächte ihm unterworfen SIND.

    Alois fügt noch Eph 1:20-22 hinzu: … und er SETZTE ihn zu seiner Rechten in den himmlischen Örtern, 21. über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen, 22. und HAT alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Versammlung gegeben,

    All das war im 1. Jahrhundert zur Zeit der Abfassung der zitierten Schriften bereits REALITÄT. (Zugegeben, in
    1.Kor.15:28 steht auch „Wenn ihm aber alles unterworfen SEIN WIRD, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem {O. allen} sei.) Und in Hebr.2:8 steht auch „jetzt aber sehen wir ihm NOCH NICHT alles unterworfen.“ Aber die übrigen Texte sprechen von vollendeten Tatsachen – insbesondere Jesus Christus selbst in Mat 28:18).

    Wenn der „Herr“ aus Mat 24:45-47 somit Jehova Gott und der „Sklave“ Jesus Christus darstellen sollte: Zu welchem Zeitpunkt soll dann die „Ankunft“ des „Herrn“ (= Jehova) gewesen sein? Und über welche „ganze Habe“ sollte der Herr Jehova seinen „Sklaven“ Jesus Christus dann gesetzt haben, wenn ihm doch bereits „alle Gewalt … im Himmel und auf Erden“ übergeben war (Mat 28:18)? Ich finde, das ist in sich nicht stimmig.

    Ich will hier nicht besserwisserisch sein, aber diese Fragen tun sich schon auf bei dieser Auslegeung.

    Bin gespannt auf ggf. weiterführende Erklärungen.

    Liebe Grüße
    Fred

  • Fred
    November 4, 2011

    Liebe Cheyenne,

    ich habe noch etwas vergessen:

    Warum verweist du auf Ps 104:27 und 145:14?

    Ps.104:27.Sie alle warten auf dich, daß du ihnen ihre Speise gebest zu seiner Zeit. 28.Du gibst ihnen: sie sammeln ein; du tust deine Hand auf: sie werden gesättigt mit Gutem.

    145:14.Jehova stützt alle Fallenden und richtet auf alle Niedergebeugten. 15.Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit; 16.Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Begehr.

    Beide Stellen erwähnen zwar das Geben von „Speise“, so wie auch der „Sklave“ aus Mat 24:45 „Speise zur rechten Zeit“ gibt. Aber beide Psalmen beziehen sich eindeutig auf Jesu Vater Jehova, der in dem Gleichnis nach deiner Überlegung ja der „Herr“ und nicht der „Sklave“ ist?

    Liebe Grüße
    Fred

  • Dennis
    November 4, 2011

    Hallo Fred,

    das sind interessante Verse, die du da anführst. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass bei Ps. 104:27 in der NWÜ Matth. 24:45 als Querverweis angegeben wird.

    Die NWÜ ist doch immer für eine Überraschung gut!

    LG
    Dennis

  • Manfred
    November 4, 2011

    Lieber Fred,
    Du hast geschrieben: Zitat:
    All das war im 1. Jahrhundert zur Zeit der Abfassung der zitierten Schriften bereits REALITÄT. (Zugegeben, in
    1.Kor.15:28 steht auch “Wenn ihm aber alles unterworfen SEIN WIRD, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem {O. allen} sei.) Und in Hebr.2:8 steht auch “jetzt aber sehen wir ihm NOCH NICHT alles unterworfen.” Aber die übrigen Texte sprechen von vollendeten Tatsachen – insbesondere Jesus Christus selbst in Mat 28:18).
    Wenn der “Herr” aus Mat 24:45-47 somit Jehova Gott und der “Sklave” Jesus Christus darstellen sollte: Zu welchem Zeitpunkt soll dann die “Ankunft” des “Herrn” (= Jehova) gewesen sein? Und über welche “ganze Habe” sollte der Herr Jehova seinen “Sklaven” Jesus Christus dann gesetzt haben, wenn ihm doch bereits “alle Gewalt … im Himmel und auf Erden” übergeben war (Mat 28:18)? Ich finde, das ist in sich nicht stimmig.
    Ich will hier nicht besserwisserisch sein, aber diese Fragen tun sich schon auf bei dieser Auslegeung.
    Zitat Ende.
    Du hast mit Deinem ganzen Kommentar vollkommen Recht, dass man meinen könnte dass Mat. 24:46,47 nicht auf Jesus anwendbar ist, da in den Bibelstellen 1. Kor. 15:27, Hebr. 3:6, Luk. 10:22 usw. gesagt wird, dass Jesus alles von seinem Vater übergeben bekommen hat. Aber in dem Teil des Kommentares von Dir, den ich oben als Zitat noch mal angeführt habe sagst Du selbst, dass in Hebr. 2:8 steht, dass Jesus jetzt noch nicht alles unterworfen ist.
    Das zeigt schon mal, dass Du ehrlich darin interessiert bist diese Frage zu beantworten und nicht nur versuchst den Kommentar eines anderen in Frage zu stellen, denn sonst hättest Du diesen Text nicht erwähnt. Also vielen Dank dafür.
    Es ist etwas schwierig zu formulieren bitte sie mir das nach. Ich bin der Meinung, dass Jesus nachdem er sein Leben geopfert hat auf jeden Fall schon mal den Willen seines Vaters getan hat und deshalb seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen wird. Von daher könnte man schon mal grundsätzlich sagen, dass er zu diesem Zeitpunkt schon den Anspruch erhalten hat wie es in
    Mat. 28:18 heißt: Mir IST alle Gewalt übergeben im Himmel und auf Erden.

    Tatsächlich ist das aber noch nicht eingetreten, dass er diese Gewalt auch ausübt, denn im Moment ist noch der Teufel der Herrscher dieser Welt.

    Joh. 14:24-31 und hier müssen wir besonders auf den Vers 30 achten:
    24 Wer mich nicht liebt, richtet sich nicht nach meinen Worten. Und was ich euch sage, ist nicht mein Wort; ihr hört das Wort des Vaters, der mich gesandt hat.
    25 Diese Dinge sage ich euch, solange ich noch bei euch bin.
    26 Der Helfer, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, wird euch alles ´Weitere` lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
    27 Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!
    28 Ihr erinnert euch, dass ich zu euch gesagt habe: >Ich gehe weg, und ich komme wieder zu euch. Wenn ihr mich wirklich lieben würdet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.
    29 Ich sage euch das alles, bevor es eintrifft, damit ihr, wenn es dann geschieht, glaubt.
    30 Viel werde ich nicht mehr mit euch reden können, denn der HERRSCHER DIESER WELT hat sich bereits gegen mich aufgemacht. Er findet zwar nichts an mir, was ihm Macht über mich geben könnte,
    31 aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie der Vater es mir aufgetragen hat. Steht auf, wir wollen gehen!«
    Wenn Jehova also kommt um Gericht an der Erde zu halten und bevor er diesen Gerichtstag Harmagedon beginnt schaut er ob er seinen Sklaven bei der Arbeit so tuend findet. Weil das der Fall ist, denn Jesus sammelt ja seine Schafe ein, deshalb setzt er ihn dann über seine ganze Habe. Das bedeutet, dass Jesus Christus somit ab diesem Zeitpunkt offiziell autorisiert ist den Herrscher dieser Welt für 1000 Jahre zu binden. Denn bedenken wir, Jesus wusste damals noch nicht, wann der Zeitpunkt des Gerichts sein würde. Wenn er damals schon über die ganze Habe gesetzt wäre, hätte Jehova im dies sicherlich mitgeteilt.
    Doch auch hier zeigt Jesus, dass obwohl er jetzt über die ganze Habe gesetzt ist, solange wartet, bis sein Vater meint dass er losschlagen soll. Weil sie beide eins sind, gibt es bei Ihnen keine Kompetenz Gerangel, wie man es zum Beispiel bei dem britischen Königshaus sieht. Die Queen gibt Ihre Krone einfach nicht ab. Jehova vertraut seinem Sohn so sehr, das er ihn gewähren lässt und Jesus würde auf der anderen Seite niemals etwas tun, was seinem Vater missfällt obwohl er ja nun die Macht hat eigene Entscheidungen zu treffen. Da sie sich aber so einig sind, ist es wirklich egal wer von beiden Anweisungen gibt, da diese mit Sicherheit immer die gleichen wären. Deswegen wird Jesus auch ohne Probleme später alles wieder seinem Vater zurückgeben.
    Liebe Grüße Manfred

  • Fred
    November 4, 2011

    Lieber Manfred,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Ich muß sagen, deine Erklärung ist – bezogen auf dieses Gleichnis – in sich schlüssig. Und man kann sie leicht nachvollziehen. (Zwar meine ich, dass unser Herr Jesus bei seinen Himmelfahrt den Zeitpunkt des Endgerichts schon gekannt haben kann; aber das spielt hier keine große Rolle. In jedem Fall muss er Zurückhaltung üben bis zum Zeitpunkt X; und sein Vater genauso, weil er seine eigenen zeitlichen Vorgaben einhält.) Und diese Erklärungsmöglichkeit wäre mit den Zeitabläufen in der Offenbarung in Übereinstimmung.

    Wo ich mir nicht ganz sicher bin ist der Kontext in Mat 24:

    In Vers 37 und 39 erwähnt Jesus die parousia des Menschensohnes. In Vers 42 mahnt er: „42 Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt.“. Es ist wohl so, dass der hier erwähnte „Herr“ der Menschensohn ist.

    In Vers 43 vergleicht Jesus seine Jünger selbst mit einem „Hausherrn“: „43 Doch erkennt e i n e s , daß der Hausherr, wenn er gewußt hätte, in welcher Wache der Dieb kommen würde, wach geblieben wäre und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen.“ Und in Vers 44 mahnt er wieder: „44 Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn.“ Also seine Jünger sollten „bereit“ sein (damit sie nicht wie der im Vers 43 erwähnte „Hausherr“ von einem Dieb überrascht werden), da der Menschensohn unverhofft kommen würde.

    Somit wird in seinen ganzen Hinweisen von Vers 37 bis Vers 44 die Aufmerksamkeit auf das Kommen des Menschensohnes gelenkt.

    Nach der Erklärung von Alois und dir wäre der „Herr“, der im Gleichnis in den Versen 45-47 erwähnt wird, plötzlich jemand anders, nämlich Jehova Gott.

    In den weiteren Versen (48-51), wo der „übelgesinnte Sklave“ beschrieben wird, wäre der „Herr“ wieder der Herr Jesus. (So verstehe ich das Gleichnis jedenfalls. Falls es nicht der Herr Jesus, sondern sein Vater wäre, wer wäre dann der „übelgesinnte Sklave“? Es müsste ja wohl ein Mensch oder Menschen sein, die beanspruchen, Gottes Willen zu tun – somit Jünger Christi. „Herr“ der Jünger Jesu ist aber Christus, nicht Jehova direkt (jedenfalls im Sinne von „Haupt“)).

    Und liest man im Kap 25 weiter (im griechischen Original gab es die Unterteilung in Kapitel noch nicht), so ist in den Gleichnissen von den 10 Jungfrauen, von den Talenten und von den Schafen und Böcken auch jedes mal vom Herrn Jesus die Rede (der „Bräutigam“, der „Herr“, der „nach langer Zeit“ zurückkehrt und der „Menschensohn“). Das Gleichnis von den Talenten hat große Ähnlichkeit mit dem Gleichnis von den Minen in Luk 19:12-27. Dort ist es noch klarer, dass Jesus gemeint ist (Vers 11 und 12: „sie meinten, das Königreich Gottes werde sich augenblicklich zeigen. 12 Daher sprach er: …“; und der dort erwähnte Mensch kommt mit „Königsmacht“ zurück).

    Das würde bedeuten, dass das Gleichnis vom tuv Sklaven (Vers 45-47) in Mat 24 und 25 das EINZIGE wäre, wo Jehova Gott der „Herr“ ist, während im gesamten Kontext der „Herr“ Jesus Christus wäre. Das empfinde ich nicht als sehr einleuchtend.

    Trotzdem muss ich zugestehen, dass die von euch beschriebene Erklärung etwas für sich hat.

    Liebe Grüße
    Fred

  • cheyenne
    November 4, 2011

    Lieber Fred,

    folgende ergänzende Antwort habe ich vor einigen Wochen hier reingestellt, aber sie ist wohl aus der Warteschleife geflogen, jedenfalls habe ich sie nicht gefunden.
    Danke für Deine Nachfragen. Das zeugt davon, dass Du Dir aufrichtige Gedanken um diese Texte machst, obwohl meine Ausführungen vollständig von der LK- Lehre abweichen.
    Manfred, Alois und Dennis haben das bereits sehr gut erklärt. Das freut mich und so habe ich dem fast nichts mehr hinzuzufügen.
    Viele Aussagen Jesu sind in vollendeter Gegenwartsform, obwohl es Prophezeiungen sind. Ein weiteres Beispiel möchte ich mit Joh.12:31 anführen:
    30.Jesus antwortete und sprach: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme geschehen, sondern um euretwillen. 31.Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden. 32.Und ich, wenn ich von {Eig. aus} der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.
    Wenn man nur diesen Vers betrachtet hört es sich so an, als sei das Weltgericht und der Rauswurf Satans bereits 33u.Z. erfolgt. Er sagte das kurz vor seiner Verhaftung und Ermordung. Da in der Endzeit Jesus wieder von den Führern und dem eigenen Volk verraten und geistig umgebracht wird, gehe ich davon aus, dass sich das auch in unserer Generation erfüllt und nicht schon bereits 33 oder 1914u.Z.
    In Luk.12:35.Es seien eure Lenden umgürtet und die Lampen brennend; 36.und ihr, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wann irgend er aufbrechen {O. zurückkehren} mag von der Hochzeit, auf daß, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald aufmachen. 37. Glückselig jene Knechte, {O. Sklaven; so auch V.38 usw} die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich umgürten und sie sich zu Tische legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen. 38.Und wenn er in der zweiten Wache kommt und in der dritten Wache kommt und findet sie also-glückselig sind jene [Knechte]!
    Hier geht es um mehrere Sklaven die bereit sind, wenn ihr Herr kommt. Sie werden nicht über die gesamte Habe gesetzt, sondern liegen mit ihm zu Tisch. Eine Paralelle dazu sehe ich auch in den 5 klugen Jungfrauen.
    Dann gibt es noch den Hausherr aus Vers 39 Dies aber erkennet: Wenn der Hausherr gewußt hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommen würde, so hätte er gewacht und nicht erlaubt, daß sein Haus durchgraben würde. 40.Auch ihr [nun], seid bereit; denn in der Stunde, in welcher ihr es nicht meinet, kommt der Sohn des Menschen. (Auch Mat.24:43,44).
    Wie es mit unserem Hausherrn tatsächlich weitergeht, steht in Hosea 7.1: Sobald ich Israel heilen will, werden die Ungerechtigkeit Ephraims und die Bosheiten Samarias offenbar; denn sie üben Falschheit, und DER DIEB DRINGT EIN, draußen raubt die Streifschar.

    Der Grund, weshalb ich Ps. 104:27.28 und 145:14-16 erwähnt habe, hat Dennis gut erkannt. Die Querverweise in der NWÜ sind manchmal echt genial und zutreffend. Das ist auch der einzige Grund, weshalb ich sie überhaupt noch benutze.

    Ein weiteres Beispiel ist auch Spr.29:18: Wo keine Vision ist, wird das Volk zügellos, aber glücklich sind die, die das Gesetz halten
    Einziger Querverweis “l” Hosea 4:6 (EB).Mein Volk wird vertilgt aus Mangel an Erkenntnis; weil du die Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe ich dich, daß du mir nicht mehr Priesterdienst ausübest; und du hast das Gesetz deines Gottes vergessen: so werde auch ich deine Kinder vergessen.
    Passt einfach genial zusammen.

    L.G. Cheyenne

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo Fred,
    gesetzt dem Fall, mit dem „tuvS“ ist eine Art Gruppierung treuer Christen gemeint, dann würde ich auf die Apostel schließen. Denn sie haben ganze Gemeinden gegründet und Briefe geschrieben, die nicht nur damals schon vervielfältigt oder weitergereicht wurden, sondern sogar bis in unsere Zeit für jeden Christen gute geistige Speise darstellen.

    Auch der böse Sklave findet sich schließlich in der Geschichte – er tauchte nach dem Weggang der Apostel auf und wütet bis heute indem er seine Mitsklaven bedrängt und schlägt, während er sich selbst mit allem was sein Herz begehrt versorgt.

    LG Ulli

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Hallo little Sunflower,
    schöner Name erst mal willkommen bei den kritischen ZJ die nach dem Rat Gottes vorgehen: „Prüfet alles und das gute beahltet!“

    Zu Deiner Frage gibt es nur eine BIBLISCHE Antwort: Vers 27 !!!

    1.Joh. 2: 24 Lasst euch also nicht von dem abbringen, was ihr von Anfang an gehört habt. Wenn ihr daran festhaltet, dann werdet ihr für immer mit Gott, dem Vater, und mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sein. 25 Denn genau das hat uns Gott zugesagt: ewiges Leben bei ihm. 26 Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus. 28 Meine Kinder, lasst euch durch nichts von Christus trennen. Dann werden wir ihm voll Zuversicht entgegengehen und brauchen sein Urteil nicht zu fürchten, wenn er kommt.

    Und nun frage Dich wievieles an Unwahrheit um nicht das Wort Lügen zu gebrauchen ist vom trvSk. im laufe der letzten 100 Jahre gelehrt worden? Alleine die vielen falschen Zeitangaben oder wie oft ist man über das Wort Gottes hinausgegangen?

    Ein Ältester schrieb in seinem „Austrittsschreiben ans Bethel:
    Hätte die Organisation den Schlußverse der Bibel je ernst genommen, dann hätten sie viele Bücher und Zeitschriften nie in Umlauf bringen dürfen. Doch man setzt sich über Gottes Anweisungen hinweg und schließt lieber Leute aus die die Lehre Christi z.B. Apg. 1:6,7 für wichtig erachten.

    Weiters könntest Du dich fragen auf wen die Verse in Hes. 13:1-8 zutreffen und warum du in der GESAMTEN Literatur keine Erklärung zu diesen versen findest!

    lg. Matthäus

  • Sascha
    November 4, 2011

    Hallo Matthäus,

    habe auch noch mal nachgeschaut, und du hast absolut recht. Ich habe einen Artikel im WT 2007/1.7. gefunden, da geht es um Höhepunkte aus Hesekiel 1-17. Nicht ein einziges Mal, wird Hes. Kapitel 13 erwähnt. Nicht in den Abschnitten „Lehren für uns“, auch nicht bei „Antworten auf biblische Fragen“. ALLE anderen Kapitel werden erwähnt. Ist das ein Zufall? Wohl kaum, geht es da doch um die Verurteilung der Hirten.

    Hier die Verse nach der NEÜ: Hes 13:1-8 „Das Wort Jahwes kam zu mir. Er sagte: „Menschensohn, weissage gegen die Propheten Israels, die nach eigenem Gutdünken prophezeien: ‚Hört das Wort Jahwes!‘ So spricht Jahwe, der Herr: ‚Weh den Propheten der Schande, die ihren Einfällen folgen und nichts gesehen haben! Wie Füchse in Trümmern sind deine Propheten, Israel. Ihr seid nicht in die Bresche gesprungen, ihr habt die Mauer um das Haus Israel nicht gesichert, damit es im Kampf besteht an meinem Tag!‘
    Hes 13:6 Sie schauen Hirngespinste, verkünden falsche Orakel und sagen: ‚So spricht Jahwe!‘, obwohl Jahwe sie gar nicht gesandt hat. Und dann erwarten sie auch noch, dass er ihr Wort eintreffen lässt.
    Hes 13:7 ‚Habt ihr nicht Trugbilder geschaut und falsche Vorhersagen verkündet, als ihr sagtet: ‚So spricht Jahwe!‘, wo ich doch gar nicht geredet habe?'“
    Hes 13:8 Darum, so spricht Jahwe, der Herr: „Weil ihr Trugbilder erzählt und Täuschungen schaut, sollt ihr mich kennen lernen!“, spricht Jahwe, der Herr.“

    Komisch ist doch, dass sich alle „guten Verheißungen“, die Israel betreffen, angeblich an der WTG erfüllen, die Dinge aber, in denen Jehova sie verurteilt, treffen dann merkwürdigerweise auf die sogenannte „Christenheit“ zu? Das passt alles hinten und vorne nicht mehr, und da Jahwe hier direkt gegen die Propheten spricht, weiß die Führung der WTG mit Sicherheit ganz genau,auf wen man aufrichtige Leser das beziehen müssten, wenn sie diese Verse in ihren Schriften erklären würden.

    Danke also für diesen Hinweis, lieber Matthäus.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Caleb
    November 4, 2011

    Finde den Artikel auch gut.

    Hab schon ein Problem mit dem WT-Titel: „Erlaubst du Jehova dein Anteil zu sein“. Hier entschließt sich für mich jeder Sinn. Außerdem was kann ICH Jehova schon erlauben? Müsste mal im Englischen nachschauen, im Deutschen klingt des nur furchtbar.

    C.

  • Jurek
    November 4, 2011

    Hallo Caleb!

    Ich denke, dass es (zumindest in gewisser weise) diese Frage richtig ist: “Erlaubst du Jehova dein Anteil zu sein”.
    Faktisch gehört zwar alles JEHOVA, aber ER hat auch keine willenlosen Roboter erschaffen. Alle können sich selber entscheiden eigenen Weg zu gehen. Der Erste, der das tat, war der Luzifer (später der Teufel und Satan genannt).
    Entweder möchten WIR, dass JEHOVA und JESUS unsere HERREN sind und an uns Anteil haben.., oder wir möchten das nicht. Zwingen wird deswegen JEHOVA niemanden dazu…
    Gal 2:20 etc., kann auch nur MIT UNS funktionieren.
    Der Allmächtiger GOTT möchte, dass ALLE Menschen gerettet werden (1.Tim 2:4). Aber „nur“ weil der Allmächtiger(!) GOTT das so möchte, wird das trotzdem nicht so sein! (Mat 7:13).
    Habe ich dich da falsch verstanden?

    L. G.

  • querdenker
    November 4, 2011

    Danke für eure Ausführungen,
    es tut gut zu wissen, dass man nicht der einzige ‚Aussätzige‘ ist.
    Mir schlug es auf den Magen, als ich im 1.Artikel 2 mal das Wort verausgaben fand.
    Bedeutet das nicht: sich erschöpfen, alle Kräfte aufbrauchen?
    Hat uns unser Schöpfer zu diesem Zweck erschaffen? Er, der doch ein Gott der Liebe und der Freude ist und das auch seinen Geschöpfen und vor allem seinen Dienern wünscht.
    Höchst interessant fand ich, dass, so weit es mein engl. zuläßt, in der engl. Ausgabe weder in Abs 6 von verausgaben geredet wird sondern von Dienst; und die Frage in Abs. 17: Verausgabst auch du dich im Dienst für Jehova? ganz fehlt.
    Ist das simultan oder gibt es im deutschen Zweig mehr Pharisäer?
    LG und ein schönes WE
    Querdenker

  • Dennis
    November 4, 2011

    Hallo und willkommen querdenker!

    Du hattest bei diesen WT-Artikeln die gleichen Gefühle wie ich, wie mir scheint. Außerdem bist absolut kein „Aussätziger“, vielleicht nur im Sinne der WTG, aber nicht im Geiste. Bist du ein „aktiver“ ZJ, also mit Bericht, Aufgaben, Vorträgen usw.?

    Interessant mit dem Wort „verausgaben“ und dem englischen WT, hatte bis vor 2 Jahren auch engl. + dt. als WT. Gibt eben doch hin und wieder Unterschiede in der Sprache und der Bedeutung.

    Gerade heute hat eine Schwester wörtlich dazu gesagt:

    „Wenn hier im WT steht verausgaben, heißt das, dass wir uns bis zur Erschöpfung im Predigtdienst einsetzen sollen. Dann wird uns Jehova auch segnen.“

    Leider war dies nicht der geistige Tiefpunkt der heutigen Zusammenkunft. Der Vortragsredner hat heute unter dem Titel: „Loyal zur Versammlungs Jehovas stehen“ u.a. gesagt:

    „sein wir nicht wie Korah und rebellieren gegen die Organisation“
    „Gott hatte schon immer eine Organisation“
    „Jesus ist unser Führer mit dem Sklaven als Gottes Werkzeug“
    „Bileam ist uns ein warnendes Beispiel“
    „alle, die so sind wie Korah und Bileam verlieren unweigerlich das ewige Leben“
    „Apg. 16 zeigt uns, dass wir alle BEDINGUNGSLOS dem Sklaven gehorchen müssen“

    Dies sind Zitate, die wörtlich oder im Sinn so gesagt wurden wie sie hier stehen. Das Schlussgebet hat natürlich dieser Bruder (als Vortragsredner) gesprochen und u.a. gesagt:

    „Jehova wir danken dir für die HEILIGE Organisation“

    Meine Gefühlslage brauche ich wohl niemandem schildern.

    Bin gespannt auf dein nächsten Kommentare „querdenker“, bis dahin…

    LG
    Dennis

  • Querdenker
    November 4, 2011

    Hallo Dennis, ich denke auch, dass ich kein Aussätziger bin, aber es wird einem das Gefühl vermittelt. Das kennst du gewiß auch. Versuch doch in der Zkft einen Kommentar zu geben, der nicht ‚ganz auf Linie‘ ist, oder nur etwas zu hinterfragen. Entweder kommt sofort eine entsprechende Antwort von einem Ä. oder man wird vom Leiter ignoriert. Oder ein Ä.kommentiert, was für ihn guter Umgang innerhalb der Vers. bedeutet: „ich habe nur Kontakt zu Personen die mich im Glauben weiterbringen, mit anderen beschäftige ich mich gar nicht“.
    Wie man aber seine Brüder kennenlernern will, wenn man nicht weiss, wie sie sich fühlen oder was sie denken, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Bin ich ein ‚aktiver‘?
    Du hast das ja schon in Anführungszeichen gesetzt. Laut Def. Org bin ich ein „Untätiger“, denn ich gebe keinen Bericht ab.
    Das war für mich jedenfalls so ein Schlüsselerlebnis, als ich es , damals noch DAG, wagte zu hinterfragen, wofür man jetzt seine V-karte unterschrieben sollte. Ich wollte diese Einwilligung damals nicht geben und dann ging es los. Ich habe kurz darauf mein Amt abgegeben, weil ich insbesondere bei den Aufgaben für die Dienstzusammenkünfte meine Schwierigkeiten hatte.
    Nimm das Programm vom letzten Donnerstag als Beispiel. Was diente da der Ermunterung? Dann kam bei uns auch noch die Aussage, was es wohl für einen Eindruck macht, wenn man mit einem Dreitagebart an den Türen erscheint -war die letzte Nacht etwas zu kurz?-.
    Das wird für mich immer mehr der 10. von der Minze.
    bis bald

  • Mark
    November 4, 2011

    Lieber Querdenker (so fühle ich mich übrigens auch)

    Du schreibst, dass du die Verkündiger-Karte unterscheiben solltest. Davon habe ich noch nie was gehört. Bin als JZ aufgewachsen und habe auch ein DA, aber das ist absolut neu für mich.
    Was ist der Zweck davon? Wird das nicht in allen Ländern verlangt?
    Bin dabei, mein DA abzugeben, da ich es nicht ertrage, Dinge zu lehren, die ich nicht als biblische Wahrheit erkenne.

    Danke für eine kurze Erklärung dazu.

    LG Mark

  • Dennis
    November 4, 2011

    Hallo Mark,

    bin auch in der sog. „Wahrheit“ aufgewachsen und musste auch irgendwann, ich glaube bei der Bekanntgabe als UV (unget. Verkündiger) diese „Verkündiger-Berichtskarte“ unterschreiben. Diese Karte entlarvt übrigens in Zusammenhang mit nachfolgendem WT-Artikel 2 weitere Lügen der WTG.

    Der WT 15.08.11 S. 22 behauptet unter dem Punkt „Wer von den Gedächtnismahlsymbolen nimmt.“, dass

    1. … nur „getaufte Zeugen“ gezählt werden, die von den Symbolen nehmen. Bei einer KA-Besprechung vor einigen Jahren wurde den Ä. gesagt, dass jeder gezählt werden soll, der von den Symbolen nimmt ohne Ansehen der Person (getauft oder ungetauft), weil wir nicht beurteilen können ob die Berufung von Jeh. Standpunkt aus richtig oder falsch ist. Außerdem wird im Jahrbuch nicht von „getauften Zeugen Jehovas“ gesprochen sondern einfach „Von den Gedächtnismahlsymbolen nahmen“ (Jahrbuch 2011 S.51). Die WT-Erklärung ist demnach im direkten Widerspruch zu der Bezeichnung der Zahl, die im Jahrbuch genannt wird. Zumal auch getaufte Brüder irgendwo auf der Welt ein Gedächtnismahl besuchen könnten und wenn sie Gesalbte sind und von den Symbolen nehmen, würden sie nach dieser Definition nicht gezählt, ganz einfach weil sie den örtlichen Ältesten nicht als „echte“ Brüder bekannt sind.

    2. … die WTG nicht die „Möglichkeit hat, die genaue Zahl der Gesalbten festzustellen“. Auf der angesprochenen Verkündiger-Berichtskarte ist ganz oben ein Vermerk „Gesalbter: Ja/Nein“. Der Sekretär gibt dem Zweigbüro nach jedem Gedächtnismahl einen Bericht. Jeder gesalbte Bruder od. Schwester sind namentlich der WTG bekannt. Es wäre ein leichtes für die WTG die genaue Zahl aller getauften ZJ weltweit festzustellen, die von den Symbolen nehmen, also Gesalbte sind.

    Alles gute dir und herzlich willkommen!
    Dennis

  • Querdenker
    November 4, 2011

    Lieber Mark,
    ich bin auch von meiner jugend an dabei, vielleicht ist meine etwas länger her als deine. Die sache ist 13/15 jahre her, damals sollten wir, aus datenschutzrechtlichen gründen, unser einverständnis geben, dass unsere daten aufgezeichnet und für die hirtentätigkeit verwendet werden dürfen. Ich kann dir gar nicht sagen, ob das heute auch noch so ist? Die sache muss nicht in jedem land so gehandhabt werden, denn die datenschutzbestimmungen sind nicht in jedem land gleich.

    Die frage der unterschrift ist dann aber auch 2. rangig geworden, da ich die Berichterstattung nicht mehr nachvollziehen kann und sie meiner Meinung nach bibl. Grundsätzen widerspricht (matth. 6:3,4).

    So steht dann jeder vor der frage des joab (1. Chr. 21): wie reagieren ich auf einen befahl des königs, mit dem ich ganz und gar nicht einverstanden bin. Christsein und dienerqualifikation hauptsächlich an zahlen zu messen kann ich nicht nachvollziehen. Habe mich dann für die umsetung aus vers 6 entschieden.

    lg

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Querdenker,

    dann sind wir in der gleichen Situation. Ich war bis vor einem Jahr auch noch DAG und seit einigen Monaten gebe ich keinen Bericht mehr ab, bin also auch „untätig“ im Sinne der WTG.

    Liebe Grüße!
    Dennis

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Querdenker,

    das finde ich einen schönen Zufall, weil ich schon vor Monaten dieses Beispiel mit Joab und dem Befehl von David aus 1. Chr. 21 auch hier mal erwähnt hatte.

    Diese Sache ist deshalb sehr interessant, weil Joab sozusagen eine Spagat geschafft hatte, denn er hat einerseits formal David bis zu einem gewissen Grad gehorcht, aber andererseits auch Jehova nur teilweise gehorcht, weil er ja eine Volkszählung direkt verboten hatte. Dieses Dilemma, in dem Joab stand hat Jehova wohl bei seiner Beurteilung berücksichtigt. Jehova hätte ja auch zornig darüber sein können, dass Joab sich nicht total dem Befehl des von ihm eingesetzten Königs verweigert hatte.

    LG
    Dennis

  • Alois
    November 4, 2011

    Danke für die sehr gute Aufarbeitung des WT- Artikels!

    Zu dem Satzteil:
    ….und vertraue nicht einer Organisation, die sich dadurch an die Stelle Jesu gesetzt hat….

    Nach meiner Erkenntnis ist ein Antichrist jemand der sich an die Stelle des Christus setzt.

    1. Joh. 2
    18. Kindlein, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen geworden; daher wissen wir, daß es die letzte Stunde ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    November 4, 2011

    Hallo zusammen,
    ZITAT:
    „…und natürlich die Leviten, die durch ihren Dienst für das Volk nicht in der Lage waren in gleichen Umfang für sich selbst zu sorgen.“

    Nachtigall ick hör´dir trappsen…

    Ist das etwa eine latente Hinführung, um die Brüder schon mal mit dem Gedanken an eine Kirchensteuer vertraut zu machen? – Damit für die „Leviten“ unter ihnen zu gesorgt ist?
    Helleres Licht, vielleicht?

    LG Ulli

  • Sascha
    November 4, 2011

    Liebe Schwester Ulli,

    sehr gut kombiniert… es werden noch Dinge kommen, die selbst den WTG treuesten Zeugen noch „umhauen“ werden. Alles wird jetzt durch die „neue, schärfere Ansprache“ des Sklaven (siehe Artikel über Jehu)vorbereitet. Im Laufe diesen Dienstjahres sind Ältestenschulen geplant, auch werden die entsprechenden Maßnahmen besprochen, festgelegt und vermittelt. Natürlich auf eine Weise, dass die Ältesten selbst danach das Gefühl haben werden, Kraft empfangen zu haben. Da aber der Drache der WTG „seinen Thron“ gegeben hat, kann man sich schon in etwa vorstelle, von wem diese trügerische Kraft ausgehen wird. Mit Sicherheit nicht von Jehova oder unserem Herrn Jesus. Sie wirken mittlerweile außerhalb von „Jerusalem“, sie haben sich der zerstreuten Schafe angenommen. Deswegen wird es keinen „Aufschub“ mehr geben.

    Hesekiel 12:25 25 ‚ „Denn ich selbst, Jehova, werde das Wort reden, das ich reden werde, und es wird getan werden. Es wird keinen Aufschub mehr geben, denn in euren Tagen, o rebellisches Haus, werde ich ein Wort reden und es bestimmt tun“ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.‘ “

    Sicher werden einige Informationen dieser Schule nach außen dringen, und sie werden uns in dem bestätigen, was wir nach und nach vom „wahren“ Geist Jehovas vermittelt bekommen. Diese Organisation hat ihre Schuld aufgehäuft, sie hat sich des Götzendienstes schuldig gemacht und sie geht jetzt bald dem Ende entgegen. Immer wieder wird in den Propheten von den Götzen aus Holz gesprochen. Welche Parallele gibt es für uns? Wird Papier nicht aus Holz hergestellt? Wird dieses „Holz“ dann nicht bedruckt, und wird es nicht dazu genutzt, dem großen Götzenbild, der WTG zu huldigen? Sucht man nicht zuerst in diesem „Holz“, wenn man eine schwierige Frage hat, anstatt das Wort Gottes zu „befragen“? Hat man damit nicht den Götzen aus Holz an die Stelle Jehovas, seines Wortes, seines Geistes und vor allem seines Sohnes, der genau diese Komponenten, also das Wort und den Geist Jehovas, gebraucht, um uns zu lehren? Darüber darf jeder WTG treue Zeuge gerne nachdenken!

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Alois
    November 4, 2011

    Lieber Saschah

    Zu Deinem Kommentar fällt mir Jes. 44 ein:

    14. Man haut sich Zedern ab, oder nimmt eine Steineiche oder eine Eiche, und wählt sich aus unter den Bäumen des Waldes; man pflanzt eine Fichte, und der Regen macht sie wachsen.
    15. Und es dient dem Menschen zur Feuerung, und er nimmt davon und wärmt sich; auch heizt er und bäckt Brot; auch verarbeitet er es zu einem Gott und wirft sich davor nieder, macht ein Götzenbild daraus und betet es an.
    16. Die Hälfte davon hat er im Feuer verbrannt; bei der Hälfte davon ißt er Fleisch, brät einen Braten und sättigt sich; auch wärmt er sich und spricht: Ha! Mir wird’s warm, ich spüre Feuer.
    17. Und das Übrige davon macht er zu einem Gott, zu seinem Götzenbilde; er betet es an und wirft sich nieder, und er betet zu ihm und spricht: Errette mich, denn du bist mein Gott!
    18. Sie haben keine Erkenntnis und keine Einsicht; denn er hat ihre Augen verklebt, daß sie nicht sehen, und ihre Herzen, daß sie nicht verstehen.
    19. Und man nimmt es nicht zu Herzen, und da ist keine Erkenntnis und keine Einsicht, daß man sagte: Die Hälfte davon habe ich im Feuer verbrannt, und auch habe ich auf seinen Kohlen Brot gebacken, Fleisch gebraten, und habe gegessen; und den Rest davon sollte ich zu einem Greuel machen, ich sollte ein Stück Holz anbeten?

    Sollten wir ein Stück Holz anbeten? Einen Wachtturm, oder andere Puplikationen?

    Jer. 16
    20. Soll ein Mensch sich Götter machen, die doch keine Götter sind?
    21. Darum siehe, dieses Mal werde ich ihnen kundtun, werde ihnen kundtun meine Hand und meine Macht; und sie werden wissen, daß mein Name Jehova ist.

    Hos. 13
    4. Ich aber bin Jehova, dein Gott, vom Lande Ägypten her; und du kennst keinen Gott außer mir, und da ist kein Retter als ich.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Sascha,

    ich lese deine Kommentare immer sehr gerne. Du schreibst klar und direkt aber auch analytisch und scharfsinnig.

    Deine letzten beiden Kommentare sind mir sofort aufgefallen, weil sie sehr angriffslustig und irgendwie „absolut“ sind. Du hast vor kurzem u.a. geschrieben, dass jetzt „nicht mehr viel Zeit bleibt“ und sich „alles vor unseren Augen“ erfüllt.

    Außerdem hier in diesem Kommentar, dass der „Drache“ der WTG den Geist gibt und vor allem, dass Jehova keinen „Aufschub“ gewährt und die Orga „bald“ dem Ende entgegen geht.

    Das erinnert mich leider unweigerlich an den strengen, absoluten WT-Sprech. So nach dem Motto: „Jetzt passiert´s! Nur noch wenige Augenblicke!“

    Aber dann machen wir doch den gleichen Fehler wie die WTG auch, die immer meint genau JETZT erfüllt sich alles und Jehova greift wahrscheinlich morgen ein. Davor sollten wir uns hüten.

    War nur eine subjektive Wahrnehmung von mir, nicht böse sein.

    Liebe Grüße dein Bruder
    Dennis

  • Sascha
    November 4, 2011

    Hallo Dennnis,

    das mit den inhaltlichen Kommentaren gebe ich gerne an dich zurück…ich lese deine auch immer gerne. Wobei mich der Vergleich mit einem WT Sprecher etwas irritiert, ich werde es aber nicht persönlich nehmen.

    Zu meinen Kommentaren kann ich sagen, dass sie kein Zeugnis einer „neuen“ Agressivität sind, sondern vielmehr die Erkenntnis, die man aus den Propheten erlangt. Ohne dabei aber zu sehr ins Detail zu gehen, denn sie sprechen eine weitaus deutlicher Sprache, als wir alle sie hier bisher benutzt haben. Für mich ist das massgeblich, was in Offenbarung 18 steht.

    (Offenbarung 18:4-8) 4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht. 6 Erstattet ihr so, wie sie selbst erstattet hat, und tut ihr doppelt soviel, ja doppelt die Zahl der Dinge, die sie tat; in den Becher, in den sie ein Gemisch tat, tut doppelt soviel Gemisch für sie. 7 In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an e i n e m Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.“

    Besonders der Teil, „tut ihr doppelt so viel., wie sie tat“ sollte uns ansprechen und es richtet sich ja an uns, also an die, die aus Babylon hinausgehen sollten.

    Und es hat gar nichts damit zu tun, dass man sagt, es wird noch so viele Jahre oder Monate dauern, nein, es geht darum, dass für die WTG bald das Gericht anfängt, wann immer das auch genau sein wird. Es wird immer gefährlicher, sich innerhalb der Org. aufzuhalten, wie auch die Offenbarung sagt:

    (Offenbarung 13:2) 2 Das wilde Tier nun, das ich sah, war gleich einem Leoparden, aber seine Füße waren wie die eines Bären, und sein Maul war wie das Maul eines Löwen. Und der Drache gab dem [Tier] seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.“

    Der Drache gab dem Tier seine Gewalt und seinen Thron. Wenn wir also wissen, wer das Tier ist, und ein Vergleich mit den Prophezeiungen aus Daniel ermöglicht unsere eine ganz klare Identifizierung, dann wissen wir auch, warum Jehova und Jesus ihre Gerichtsbotschaft bezüglich des neuzeitigen Israels so klar und überdeutlich formulieren.

    Wenn ich das dann sogar in „abgemilderter“ Form tue, mache ich das nur, weil ich es Jehova und Jesus überlasse, das Gericht endgültig zu vollstrecken. Denn verdient hat sie die „Sprache“ der Propheten, also der Sprache Jehovas und seines Sohnes.

    Wie ihr ja schon gesagt habt, wurde in der Dienstwoche vom KA 2.Petrus angeführt. Diese Spötter, die sagen, dass alles immer so weiter geht, sollten aus den Versammlungen kommen, nicht aus der restlichen Welt. Deswegen müssen wir aufpassen, dass wir, wenn es um die Kürze der verbleibenden Zeit geht, nicht zu so einem „Spötter“ werden. Damit meine ich aber nicht dich oder sonst jemanden hier persönlich.

    Sollte die Ausdrucksweise also etwas „scharf“ rübergekommen sein, glaube ich, dass es zwar nicht meine Absicht war, aber das der Geist uns dazu anleitet, in aller Deutlichkeit, ganz gemäß dem Text aus Off. 18 (siehe oben), die Zustände und den tatsächlichen Führer der WTG kenntlich zu machen.

    Wir können aber auch gerne nochmal privat darüber schreiben, von Alois, Anna oder Matthäus kannst du meine Email-Adresse bekommen, wenn du möchtest.

    Schönen Gruß

    Sascha

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Sascha,

    das hast du leider falsch verstanden:

    (Zitat)
    „Wobei mich der Vergleich mit einem WT Sprecher etwas irritiert, ich werde es aber nicht persönlich nehmen.“

    Von WT-Sprecher habe ich nichts gesagt nur WT-Sprech, soll heißen die Wortwahl und die ganze endgültige Art der Schreibweise. Allerdings hast du natürlich Recht, wenn man vor allem die Propheten oder Offenbarung liest, dass hier noch viel deutlicher gesprochen wird.

    Auf das Angebot mit der priv. Kommunikation komme ich gerne mal zurück

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Das wesentliche auf EINEN PUNKT gebracht – sehr gut Eure Gedanken zu diesm Thema ! Diese aufgeworfenen Fragen:

    >>>Doch worum ging es bei dieser Anweisung Jehovas? Wollte Jehova hier ein Beispiel vorgeben, dem alle Glieder seines Volkes folgen sollten, damit sie von ihm gesegnet werden können? Ist es angebracht diese Verse aus der Bibel zu gebrauchen, um Leistung und Einsatz für Jehova zu fordern?<<<

    …zeigen einmal mehr worum es dem Sklaven geht. Das Christentum ist in ihren Augen ein Leistungsdenken – SIE SELBST wollen vor allem dadurch Nutzen ziehen – würde es nicht soviele alte Brüder und Schwestern geben die ihr Vermögen in Form von Häusern – Geld -Schmuck – Lebensversicherungen etc. der Organisation vermachen, dann wäre der Bankrott schon lange eingetroffen.

    Doch man versteht es auf subtile Weise "hintenherum" den Brüdern ein schlechtes Gewissen zu machen und sie zu solchen Leistungen ("den Zehnten") zu drängen.

    Doch Jahrhunderte später als die Propheten und Israeliten schon sehr von Gottes Wegen abgewichen sind hat Jehova durch den Propheten Maleachi folgende Warnung ausgesprochen. Diese Ermahnung sollte sich auch der Sklave sehr gut ansehen wie diese Worte zeigen:

    Maleachi 2:

    1 Ich warne euch, ihr Priester: 2 Nehmt euch meine Worte zu Herzen, und ehrt mich! Sonst wird euch mein Fluch treffen. Ja, ich verfluche die Gaben, mit denen ich euch gesegnet habe. Aber ihr lasst euch ja nicht warnen; deshalb habe ich, der allmächtige Gott, euch schon bestraft.

    4 So werdet ihr erkennen, dass ich, der allmächtige Gott, euch zu Recht gewarnt habe. Denn mein Bund mit dem Stamm Levi soll weiter gelten. 5 Ich versprach ihnen Leben und Wohlergehen und hielt mich an meine Zusage. Damals achteten mich die Leviten und hatten große Ehrfurcht vor mir.

    6 Dem Volk gaben sie meine Weisungen unverfälscht weiter. Was sie sagten, entsprach immer dem Recht und der Wahrheit. Sie waren aufrichtig und lebten so, wie es mir gefällt, und vielen halfen sie, von ihren falschen Wegen umzukehren.

    7 Ein Priester soll den Israeliten zeigen, wie man mich, den Herrn, erkennt. Er soll ihnen meine Weisungen weitergeben, denn ich, der allmächtige Gott, habe ihn zu meinem Boten ernannt.

    8 Ihr aber seid vom richtigen Weg abgewichen, eure falschen Weisungen haben viele Menschen zu Fall gebracht. So habt ihr den Bund gebrochen, den ich, der allmächtige Gott, mit den Nachkommen Levis geschlossen habe. 9 Ihr gebt den Leuten meine Weisungen nicht weiter, sondern redet ihnen nach dem Mund. Darum will ich euch vor dem ganzen Volk erniedrigen, ja, alle werden euch verachten!"

    Und welche Folgen hat Salomo in Spr. 1: hierzu aufgezichnet?

    20 Hört! Die Weisheit ruft laut … zu: 22 "Ihr Dummköpfe! Wann kommt ihr endlich zur Vernunft? …. Ist euch jede Einsicht verhasst? 23 Hört, was ich euch sagen will! Dann überschütte ich euch mit dem Reichtum meiner Weisheit und teile mit euch meine Lebenserfahrung.

    24 Schon oft rief ich euch und bot meine Hilfe an, aber niemand hat je gehört. 25 Jeden Rat verachtet ihr, über meine Weisungen rümpft ihr nur die Nase. …

    27 Wie ein Gewitter wird es euch überfallen, wie ein Sturm, der Angst und Schrecken mit sich bringt. 28 Dann werdet ihr um Hilfe schreien, ich aber antworte nicht. Ihr werdet mich überall suchen, aber ich lasse mich nicht mehr finden.

    29 Vor jeder Erkenntnis verschließt ihr die Augen, Gott wollt ihr nicht gehorchen. 30 Jeden Rat von mir weist ihr zurück – 31 dann tragt auch die Folgen eures Handelns, bis ihr genug davon habt!

    Das sind doch deutliche Worte – oder?

    lg. Matthäus

  • Alois
    November 4, 2011

    Lieber Matthäus

    Den Vers den Du aus Sprüche 1 zitiert hast:

    28 Dann werdet ihr um Hilfe schreien, ich aber antworte nicht. Ihr werdet mich überall suchen, aber ich lasse mich nicht mehr finden.

    Es ist in der Wirkung dasselbe wie die Worte Jesu im Gleichnis der 10 Jungfrauen:

    Matth. 25
    11. Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf!
    12. Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.

    Deswegen bin ich mir sicher, dass eine Zeit kommen wird, da ist die Tür zu. Wie bei Noah eben.

    Im übrigen finde auch ich den Vortrag sehr gut ausgearbeitet.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    November 4, 2011

    das erschreckende an dem ganzen Unterfangen ist für mich immer wieder die sich deutlich hervorhebende Zeugensprech_Methode, in der der „Sklave“ zu einem Führer mutiert, gottgleich, gehuldigt in Gebeten und Ansprachen von Ältesten, die damit innerhalb der Gemeinschaft ihren festen Standpunkt fixieren um selbser unangreifbar zu werden.
    Es ist Gotteslästerung, dass die Leidende Körperschaft, ja das ist kein Schreibfehler, das ist ihr Faux pas im realen Leben, sich in diesen Anspruch begibt, sich daran ergötzt, darin an Dominanz gewinnt und das Heer der 7 Millionen Printverteiler in angsterfüllter Anghängigkeit hält, blos weiter an diesem lächerlichen Zeitschriften Vertrieb fortzufahren.
    Wie stehen die Verkündiger da mit dem Zeitschriften Titel: Was Sie schon immer über Sex wissen wollten?
    Ja, da gabs gestern Gemurmel, nach dem Motto, darüber spreche ich nicht.
    Die Gute Botschaft sollte aus enem freudigen Herzen kommen, für den Boten und dem Empfänger befreiend sein, unbelastet eines Druckes Printmedien zu veräußern.
    Die Bibel allein sprechen lassen ist dagegen viel einfacher, man muss keine Predigt lernen sondern legt die Verheißungen der Reihe nach dar.
    Ja, halten wir unseren Sinn frei, so frei, dass wir, wie es Bob sagt, der Instrumentalisierung ggü resistent sind, sie ablehnen und in unserem Denken und Handeln die Fixierung auf den Christus legen, der uns in die Freiheit Gottes gebracht hat, die nichts zu tun hat mit einem „Leistungsevangelium“ sondern einfach nur aif das Vater-Sohn VERhältnis eingeht, dass Jehovah uns mit Chrstus durch ihr gemeinsames Wirken bereitet haben.
    Und denken wir an die Parabel vom verlorenen Sohn. Der Vater hat ihn liebevoll aufgenommen, ohne Rechtskommittee, ohne Fragen nach Reue und Umkehr. ER hat in von Ferne kommend erkannt und wurde sehr sehr glücklich, seinen Sohn wieder bei sich zu haben.
    So sehr freut sich Jehovah auch, wenn wir uns ihm nahen – ohne Leistungsversprechen einen Druckschriften Verlag zu promoten, dessen religiöse Doktrin so standhaft ist wie Götterspeise.
    Allein ein herrliches Wochende wünschend grüße ich die Mitleser in dem Bewußtsein, im Geiste Gottes vereint zu sein
    ————————————————————————————————-
    Hallo Frank & Frei
    ein treffender Vergleich „dessen religiöse Doktrin so standhaft ist wie „Götterspeise“. Ich musste darüber schmunzeln. Danke
    Bruderinfo

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Frank&Frei,

    kann ich nur unterstreichen was du geschrieben hast. Wenn ich mir die letzten und auch zukünftigen WT-Artikel, den neuen Kalender und so manche Ansprache (KA-Vortrag:“Gottes glückliches Volk“ angeführt vom „Sklaven“) so durch den Kopf gehen lasse, dann komme ich einfach zu dem Schluss, dass es dem „Sklaven“ immmer mehr nur darum geht Menschen an die WTG zu binden und ein auserwähltes Volk zu „erschaffen“, dass sozusagen „Israel 2.0“ darstellt. Jesus und die „Freiheit in Christus“ ist hier natürlich nur störend, deshalb wird er auch bpw. in dem KA-Vortrag nicht oder nur nebenbei erwähnt.

    Die Wortwahl in vielen Artikeln, die immer wiederkehrenden Beispiele aus dem AT in Bezug auf das Volk Israel und vor allem natürlich die streng hirarchische Struktur mit der l.K. an der Spitze, zeigen mir, dass der Weg der WTG unaufhörlich weiter von Christus weg führt.

    Was ist das eigentlich für eine Organisation, die es nötig hat unverhohlen ihren „Schäfchen“, explizit auch Ältesten, in den VS zu drohen:

    WT. 15.09.11 S. 29 Abs. 16

    „Dieser Bericht enthält eine ernste Warnung für Älteste heute – aber nicht nur für sie. Um auf Jehova zu warten und der Anleitung derer zu folgen, die er über uns eingesetzt hat, brauchen wir Demut. Fragen wir uns bitte: …….“

    Die Abschnitte vorher haben natürlich Korah zum Thema. Es muss ziemlich schlimm in den einzelnen VS stehen, wenn dies in einem Studienartikel derart deutlich kommuniziert wird.

    Da ist es fasst schon eine Randnotiz, dass man immer mal wieder auf Jehova „warten“ muss, weil er eben noch nicht so weit ist, wie wir das bereits anhand der Bibel erkannt haben. Wenn er dann endlich mal zu Potte kommt und es so macht wie in der von ihm verfassten Bibel beschrieben, dann können wir ja froh sein, dass er doch noch die Kurve gekriegt hat. Was für ein erbärmliches Gottesbild!

    LG
    Dennis

  • Sascha
    November 4, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    vielen Dank für den neuen Artikel. Er zeigt wieder einmal das volle Ausmaß dessen, wie viele Sünden die WTG in Jehova und Jesu Augen angehäuft hat. Sie nimmt uns wirklich die „gute Botschaft“, und das ist, wie wir wissen, für Jehova keine kleine „Sache“.

    Sehr schön also, wenn die Wahrheit auf eine klare Art und Weise zum Ausdruck kommt. Besten Dank.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Anna
    November 4, 2011

    Lieber Sascha, liebe Brüder von Bruderinfo,
    auch von mir herzlichen Dank für den Artikel. Perfekt auf den Punkt gebracht. Schon als ich den WT bekommen habe dachte ich 10% der Leviten können doch für uns nicht als Richtschnur dienen Leistung ohne Liebe zu erzielen. Mal sehen, wie das WT-Studium dann austeht. Ggf. werde ich davon berichten.
    Dir Sascha, noch herzlichen Dank für die mail. Ich werde die nächsten Tage nach Studium der Bibeltexte darauf antworten.
    Liebe Grüße an Alle wünscht ganz herzlich Anna

  • Dennis
    November 4, 2011

    Lieber Brd. E.K.,

    treffend die Kernaussage dieses WT-Artikels widerlegt. Es ist ein Grundschema in fast jedem WT-Artikel, dass anhand des AT und am Beispiel der Israeliten versucht wird Jehovas Verfahrens- und Denkweise in das hier und heute zu übertragen, so als ob Jesus und seine Nachfolger nie existiert hätten.

    Matth. 6:33 ist auch ein gutes Beispiel dafür wie man es schafft einen einzigen Bibeltext so aus dem Kontext zu reißen und ihn unter Millionen Menschen zu einem auswendig gelernten Sprichwort zu verwandeln. 99% aller Zeugen, die einfach nur hören „Matth. 6:33“ denken sofort daran, dass es darum geht mehr zu predigen und alles andere als 2. rangig zu betrachten.

    Ein sehr schöner Satz am Schluss in diesem BI-Artikel:

    (Zitat)
    „Gott liebt uns als Person, und wir dürfen zum Christus kommen, den der Vater als Retter der Welt bestimmt hat und der uns liebt.“

    Joh. 6:44 -EinheitsÜ-
    „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.“

    Die Mehrheit der Brüder ist nicht in der Lage den Bibeltext so zu lesen, wie er geschrieben ist. Wenn man sie fragen würde ob sie sich als „echte“ Christen sehen, würden sie natürlich sofort mit JA antworten. Wenn man sie fragt ob sie ein pers. Verhältnis zu Jehova haben würden sie auch sofort mit JA antworten.

    Würde man allerdings die Frage stellen ob sie eine pers. Beziehung zu Jesus haben, müsste man wahrscheinlich in fragende Gesichter schauen, weil das für einen „Zeugen Jehovas“ nie zur Debatte stand. Er ist ja ein Zeuge JEHOVAS und nicht ein Zeuge JESU. Aber genau das ist die Aussage von Joh. 6:44, denn Jehova zieht Menschen zu Jesus um letztlich mit Gott „versöhnt“ zu werden.

    Deshalb ist ein WT-treuer Bruder auch kein „echter“ Christ und Jehova ist auch nicht sein „Anteil“, weil er Gottes Verfahrensweise zur Rettung, die sich in Jesus Christus zeigt, letztlich dadurch ablehnt, dass er den Versprechungen einer menschl. Organistion mehr Vertrauen schenkt als dem Schöpfer der Himmel und der Erde.

    LG
    Dennis

  • Alois
    November 4, 2011

    Lieber Dennis

    Zitat:
    „Er ist ja ein Zeuge JEHOVAS und nicht ein Zeuge JESU.“

    Ja, wir nennen uns zwar Zeuge Jehovas, aber auf wen wurden wir getauft?

    1. Kor. 1
    10. Ich ermahne euch aber, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle dasselbe redet und nicht Spaltungen unter euch seien, sondern daß ihr in demselben Sinne und in derselben Meinung völlig zusammengefügt seiet.
    11. Denn es ist mir von euch kund geworden, meine Brüder, durch die Hausgenossen der Chloe, daß Streitigkeiten unter euch sind.
    12. Ich sage aber dieses, daß ein jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi.
    13. Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf Paulus‘ Namen getauft worden?

    Ja wir sind auf Christus getauft worden, nicht auf die Organisation. Oder wie ist es Heute? Viele glauben sie seinen auf die Organisation getauft. Genau wie damals, als viele glaubten sie seien auf Apollos, Paulus oder Kephas getauft.

    Aber genau davor hat uns Paulus gewarnt. Wieso liest das fast keiner? Weil die Organisation nur den Vers 10 rausgreift und damit Ihre Einheitslehre durchsetzt. Damit ist fast jeder falsch gepolt. Würden die Leser der Bibel nur 2 Verse weiterlesen, dann würden sie merken dass es gar nicht um die Einheitslehre geht, sondern wer für unsere Rettung gestorben ist. Hat sich die Organisation für uns ans Kreuz nageln lassen würde Paulus Heute fragen.

    Aber wenn man blind ist und sich nicht von Jesus sehend machen lassen will, bleibt man völlig blind.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bob
    November 4, 2011

    Lieber Bruder E.K.,
    der brachiale Umgang mit dem Wort Gottes und dessen Instrumentalisierung für Organisationsziele
    mutet sehr düster an. Ich danke Dir für Deine Ausführungen und den wichtigen Hinweis, immer genau darüber nachzudenken, welches „Gottesbild“ im Denksystem WTG eigentlich vermittelt wird und präsent ist, um sich wirklich, innerlich von diesen Verzerrungen distanzieren zu können. Wer viele Jahre die „theokratische Sprache“ erlebt und geschluckt hat, WTG Studien statt Bibelstudien betrieben hat, wird sich erst langsam darüber bewusst, welche Übermächtigungen auf die Glaubenseindrücke des Einzelnen hier geschehen sind. Es geht nicht nur um das Verkünden falscher Lehren, es geht um Übergriffe auf die Wahrnehmungshorizonte der Gläubigen. Hierdurch kann der wahre Geist unseres Vaters nur schwerlich wirken, weil er kaum Resonanz erlebt. Ich bin ganz froh darüber, diese Doktrinen nicht mehr ertragen zu müssen, beobachte stellenweise aber immer noch, wie bestimmte Auslegungsschemata im eigenen Denken eingebrannt sind. Nur sehr mühsam kann man diesen unsinnigen Ballast von sich werfen. Was hier wöchentlich in den Versammlungen geschieht, ist eine einzige Deformation von Dingen, die eigentlich nur uns gehören, nämlich das Persönliche des Glaubens, der offene, zweckungebundene, authentische, und freie gebetsvolle Zugang zum Wort Gottes. Das wird den Zeugen genommen, das ureigen Persönliche des Glaubens, wird der Person entfremdet, es wird deformiert und dann deformiert zurückgegeben. So fühlt sich der Gläubige kaum mehr zu Hause in seinem Glaubensgebäude, denn das was er glaubt, seins zu sein, koppelt sich irgendwie innerlich von ihm ab. Aber viele können das nicht wahrhaben und integrieren das von Aussen (der Organisation) Gewollte in das Innere Gemeinte. Der so manipulierte Gläubige ist kaum mehr zugänglich, denn das was er/sie für sich als „gut“ einredet, ist genau das, was ihm alle Freude beraubt. Ich sehe in diesen Verzerrungen des Wortes Gottes, so wie Du lieber Bruder E.K es beschrieben hast, eindeutig einen Angriff gegen den Geist unseres Vaters. Das ist eine schwere Sünde, und für viele Verantwortliche, die diesen Unsinn schreiben, wird der ständig von ihnen selbst „proklamierte Tag Gottes“, wie Sascha es kürzlich in einem Kommentar treffend beschrieben hat, ein schwerer Tag sein. Denn sie haben ihren Brüdern „im Namen Gottes“ schwere Gewalt angetan und tun es immer noch.
    Ich wünsche uns allen, die Freude zu bewahren und uns nie mehr übermächtigen und instrumentalisieren zu lassen. Dir, Bruder E.K und allen anderen wünsche ich ein schönes Wochenende.
    Euer Bruder Bob

  • Matthäus
    November 4, 2011

    Dein Schlußsatz lieber Bob:
    >>>Denn sie haben ihren Brüdern „im Namen Gottes“ schwere Gewalt angetan und tun es immer noch.<<<

    …das hat doch Jesus vorausgesagt:

    Matth. 23: Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern

    2 und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. …. 4 Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür krümmen. 5 Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden.

    Auch zur Zeit der Apostegeschichte gab es das gleiche Problem:

    Apostelgeschichte 15:7-13

    7 Als man sich aber lange gestritten hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: … Gott, der die Herzen kennt, hat es bezeugt und ihnen den Heiligen Geist gegeben wie auch uns, 9 und er hat keinen Unterschied gemacht zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen gereinigt hatte durch den Glauben.

    10 Warum versucht ihr denn nun Gott dadurch, dass ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legt, das weder unsre Väter noch wir haben tragen können?

    11 Vielmehr glauben wir, durch die Gnade des Herrn Jesus selig zu werden, ebenso wie auch sie.

    lg. Matthäus

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