29 Comments
  • Michael
    Oktober 12, 2011

    Hallo becky,ich und viele andere sehen das genauso,auch oder gerade deshalb,weil weder in den Apostelbriefen noch in der Offenbarung ein solcher Sklave erwähnt wird, es ist von Jesus als dem Haupt der Chr. Vers die Rede aber nicht von einer von ihm eiingesetzten Org.oder ähnlichem.!Gruß und ein schönes Herbstwochenende wünscht allen, Michael

  • becky
    Oktober 12, 2011

    ist euch auch aufgefallen, das der text, den die wtg als beweis der sklavenklase nimmt, mitten unter gleichnissen steht? warum??
    meine therorie ist das es nur ein gleichniss ist den jesus spricht hier, das wir bereit sein sollen und liefert einige beispiele dafür als anschauung. oder seh ich das falsch??

    lg

  • Alois
    Oktober 12, 2011

    Hallo becky

    Das Wort Gottes hat 2 Seiten, einmal die wörtlich zu verstehende Seite, das ist die welche Du angesprochen hast. Diese Seite kann jeder richtig verstehen, ein guter Theologe sowieso, man braucht dazu nicht den Geist unseres Vaters.

    Die 2. Seite ist die prophetische Sichtweise. Um diese zu verstehen, braucht man den Schlüssel der Erkenntnis wie es in Luk. 11:52 steht.
    Denn dann steckt das prophetische Wort in biblischen Geschichten, dem Gesetz Mose, den Psalmen, den Propheten, den Gleichnissen Jesu und in der Offenbarung.

    Die Organisation ist nach meinem Verständnis nicht in der LAge prophetische Dinge richtig darzustellen. Sie greift prophetische Dinge aus der Bibel heraus und legt sie so aus wie sie es gerne haben möchte. Dazu ist sie sich nicht einmal zu fein die NWÜ zurechtzubiegen um das zu sagen was sie möchte.

    Das Gleichnis das Du angesprochen hast, hat schon eine prophetische Bedeutung, nur trifft sie nicht auf den „Sklaven“ der Organisation zu. Das hat sie sich einfach angemaßt, ohne die Propheten zu verstehen. Denn in Wirklichkeit sagen die Propheten das Gegenteil aus.

    Lese mal das Vorwort in folgender Seite, da siehst Du wie selbst ein triviales Gesetz aus dem Gesetz Mose eine prophetische Bedeutung hat.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Oktober 12, 2011

    Lieber Manfred, liebe Brüder,
    hier eine Liste aller Themen, die als Artikel bei Bruderinfo veröffentlicht sind.
    Wer möchte kann sie sich ausdrucken.

    Bisher veröffentlichte Artikel:

    Jehova, unser „Großer Unterweiser“? 12.10.2011 Veröffentlicht

    Jesus Christus der „einzigartige“ Sohn Gottes. 30.09.2011 Veröffentlicht

    Entsprechen die Glieder der „leitenden Körperschaft“
    dem Vorbild der Apostel? 22.09.2011 Veröffentlicht

    Folge nicht falschen Lehrern 09.09.2011 Veröffentlicht

    Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! 06.09.2011 Veröffentlicht

    Zweifel, Ungewissheit und Angst 27.08.2011 Veröffentlicht

    Kongressnotizen 12.08.2011 Veröffentlicht

    Die Wahrheit, die uns frei macht! 06.08.2011 Veröffentlicht

    Die Juden, als „auserwähltes Volk“ von Gott verworfen? 28.07.2011 Veröffentlicht

    Lässt du andere für dich selbst denken? 16.07.2011 Veröffentlicht

    Sind wir als Zeugen Jehovas das „neuzeitliche Volk Gottes“? 07.07.2011 Veröffentlicht

    DAS GEBET 05.07.2011 Veröffentlicht

    Was die nahe Zukunft bringt 24.06.2011 Veröffentlicht

    Die „Streitfrage“ 03.06.2011 Veröffentlicht

    Bewusstseinskontrolle 14.05.2011 Veröffentlicht

    Wann könnten wir dem „Sklaven“ wieder Vertrauen? 26.04.2011 Veröffentlicht

    Was ist Sünde-und wer kann sie überwinden? 17.04.2011 Veröffentlicht

    Unsere Kinder und die Blutfrage 09.04.2011 Veröffentlicht

    Warum wir dem „Sklaven“ nicht vertrauen können? 02.04.2011 Veröffentlicht

    „Ihr seid kein Teil der Welt“ 19.03.2011 Veröffentlicht

    Dein Glaube und deine Werke 07.03.2011 Veröffentlicht

    Welche gute Botschaft verkündigen wir als Zeugen Jehovas? 26.02.2011 Veröffentlicht

    Wie die „l.Körperschaft“ zu ihren Entscheidungen kommt. 16.02.2011 Veröffentlicht

    „Tut dies immer wieder zum Gedenken an mich“ 07.02.2011 Veröffentlicht

    „Gerettet durch unverdiente Güte, nicht allein durch Werke!“ 31.01.2011 Veröffentlicht
    Hat Gott gewusst daß Adam und Eva sündigen würden? 26.01.2011 Veröffentlicht

    Das Jahr 1914 und die „unsichtbare Gegenwart Christi“ 15.01.2011 Veröffentlicht

    Die „Willensfreiheit“ des Menschen 29.12.2010 Veröffentlicht

    Hütet die Herde Gottes. 20.12.2010 Veröffentlicht

    Wohin sollen wir gehen? 13.12.2010 Veröffentlicht

    Befinden wir uns als Jehovas Zeugen wirklich
    in einem „geistigen Paradies“? 01.12.2010 Veröffentlicht

    Sexuelle Verfehlungen-wie werden sie von
    unserem Schöpfer beurteilt? 27.11.2010 Veröffentlicht

    Eine Tür – ein Hirte 22.11.2010 Veröffentlicht

    Christliche Einheit, um jeden Preis? 09.11.2010 Veröffentlicht

    „Suche ernstlich den Segen Jehovas“ 03.11.2010 Veröffentlicht

    Blut und Leben, Gesetz und Liebe 22.10.2010 Veröffentlicht

    Die Blutfrage, Bluttransfusion ja oder nein? 21.10.2010 Veröffentlicht

    Wie uns das Lösegeld rettet? 16.10.2010 Veröffentlicht

    Benötigt die Christenversammlung eine „Leitende Körperschaft“ ? 11.10.2010 Veröffentlicht

    „Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder..“ 08.10.2010 Veröffentlicht

    Verlangt Gott, Sünden zu beichten?
    Verlangt Gott die Einsetzung eines Rechtskomitees? 01.10.2010 Veröffentlicht

    Christliche Loyalität bekunden, wenn ein Verwandter
    ausgeschlossen ist! 24.09.2010 Veröffentlicht

    Sind wir falsche Propheten? 16.09.2010 Veröffentlicht

    Geht daher hin und macht Jünger 08.09.2010 Veröffentlicht

    Unser Predigtdienst und die „Blutschuld“ 03.09.2010 Veröffentlicht

    „Was macht einen Menschen Gut oder Böse?“ 08.08.2010 Veröffentlicht

    „Hinausgeschobene Erwartungen machen das Herz krank“ 03.08.2010 Veröffentlicht

    Unsere Organisation, ein Ebenbild der Christenversammlung? 03.08.2010 Veröffentlicht

    „Mache ich genug?“ 08.07.2010 Veröffentlicht

    Wird der „treue und verständige Sklave“ wirklich
    vom Geist Gottes geleitet? 05.07.2010 Veröffentlicht

    Unsere Organisation, ein Ebenbild der Christenversammlung? 03.07.2010 Veröffentlicht

    „Bewahrt euch in Gottes Liebe“ 04.06.2010 Veröffentlicht

  • manfred
    Oktober 12, 2011

    Liebe Brüder,
    vielen Dank für die Aufstellung. Da nun das Datum hinter dem Thema steht, kann man schon mal im Archiv unter dem entsprechendem Monat suchen. Das ist sehr hilfreich.
    Ich habe mir das abgespeichert. Also nochmal vielen herzlichen Dank. 😉
    Liebe Grüße Manfred

  • Dennis
    Oktober 12, 2011

    Liebe BI-Brüder,

    vielen Dank euch für den Artikel-Überblick. War mir garnicht bewusst wie viele das schon waren in dieser relativ kurzen Zeit.

    „Gottes „Ruhe“ – was ist damit gemeint? 19.09.2011 Veröffentlicht“

    solltet ihr in der Liste nicht aufführen, weil der von euch wieder gelöscht wurde. Nur als kleiner Hinweis von mir.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Alois
    Oktober 12, 2011

    Lieber Bruder Admin von Bruderinfo

    Danke für die Aufstellung.
    Um dies immer gut sichtbar oben zu halten brauchst Du nicht unbedingt einen Fachmann.

    Du kannst eine Kategorie neu definieren, z.B. ALLE VORTRÄGE (da wo auch Teestunde steht)

    Dann schreibt ihr einen „Vortrag“ der dem Kommentar von Dir entspricht den Du gerade oben reingestellt hast und speicherst ihn als Vortrag in die neue Kategorie NEUE VORTRÄGE.

    Immer wenn ein neuer Vortrag veröffentlicht wird, dann ergänzt Du einfach die Liste mit dem Link, NAme und Datum des neuen Vortrages.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Oktober 12, 2011

    Hallo Manfred, da bei deinem Kommentar der Antwortbutton fehlt setzen wir hier deinen Kommentar ein.
    ————————————————-
    Manfred 14.10.2011 auf 08:29

    Liebe Brüder von Bruderinfo,
    Ich hätte eine kleine Anregung um ältere Artikel besser wieder zu finden.
    Im Prinzip ist es das gleiche, dass Ihr unter Bibliothek angefangen habt. Allerdings macht Ihr da aus den Vorträgen eine Pdf.

    Wäre es nicht möglich eine Tabelle mit den Themen aller Vorträge online zustellen und das Thema einfach mit der Seite zu verlinken, wo der Vortrag steht? Denn übers Archiv kann man zwar Monatsweise suchen, wenn man aber nicht weiss in welchem Monat ein Vortrag veröffentlicht wurde, dann hat man ein Problem.
    Das hätte den Vorteil, dass man mit einem Klick sofort auf dem Vortrag ist und sich dann auch alle Kommentare dazu durchlesen könnte. Alternativ könnte man dann auch noch diese Tabelle mit den Vorträgen als pdf ergänzen.

    Ich habe gerade versucht mal zu schauen welche Themen hier schon behandelt wurden und das ist sehr müßig über das Archiv. Vielleicht ist es ja machbar.
    Schon mal vielen Dank im Voraus und auch vielen Dank, für die grossartige Leistung, die Ihr hier vollbracht habt.
    Liebe Grüße Manfred

    —————————————————

    Lieber Manfred,
    diesen Wunsch , auch von anderen schon geäußert, möchten wir schon lange erfüllen, leider kam unser Fachmann noch nicht dazu. Aber ich werde ihn weiter nerven.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Frank&Frei
    Oktober 12, 2011

    das hört sich gut an, so sind bei ihrseidmeinezeugen auch downloads verfügbar der Aufsätze von E.F.
    viel Erfolg bei der Vorbereitung

  • Dennis
    Oktober 12, 2011

    Hallo an Alle!

    Nachdem wir ja wissen, dass die gesalbte „Sklaven“-Klasse (leitend. Körperschaft) „Gesandte an Christi Statt“ sind und uns das auch bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit unter die Nase gerieben bekommen, sieht es so aus, als ob das nicht mehr ausreicht.

    Wie sonst ist zu erklären dass sie (Sklaven-Klasse) neuerdings mehr als „nur“ Christi „Vertreter“ auf Erden sind:

    WT 15.01.2012 S. 29 Abs. 14

    „Wo sollten die Teilhaber des neuen Bundes ihrer Aufgabe nachkommen? Auf der Erde. Dort würden sie eine Priesterschaft bilden, die JEHOVA vor den Menschen VERTRITT, in dem sie seine „Vorzüglichkeiten weit und breit verkünden“ und für geistige Speise sorgen würden.“

    Vom Papst wird ebenfalls gesagt er sei „Gottes VERTRETER auf Erden“, wie passend klarzustellen, dass er es nicht ist sondern sie selbst.

    Der neue Studien-WT ist optisch im Titel-Layout ein Rückschritt (kindisch, lächerliche Klecksmalerei auf dem Titel), innen durchaus aufgehübscht und moderner gestaltet mit sehr breitem Seitenrand. Unterm Strich weniger Stoff, behaupte ich.

    Doch schon als ich auf der Titelseite die Überschriften der Studienartikel las, wusste ich was kommen wird.

    Die Überschrift „Jehova „mit ganzer Seele“ Opfer bringen“ weißt natürlich auf die Wichtigkeit des Predigen, Predigen und nochmal Predigen hin, egal wo egal wie (S. 23 Abbildung im Flugzeug).

    Alles in allem nichts neues unter der Sonne!

    Deshalb bin ich auch so froh, dass ich hier tiefe Gedanken der Bibel lesen und offen diskutieren kann, ohne Dogmatismus und Bibelmißbrauch für Menschengebote, es ist wirklich sehr befreiend die Gemeinschaft mit so vielen lieben Brd. und Schw. hier auf Bruderinfo zu haben.

    Ich schätze Bruderinfo jeden Tag mehr!

    LG
    Dennis

  • Alois
    Oktober 12, 2011

    Ich auch lieber Dennis!

  • Anna
    Oktober 12, 2011

    Lieber Bruder HPM, liebe Brüder und Schwestern,

    auch ich möchte mich herzlich für die Aufarbeitung des Artikels im Königreichsdienstes bedanken. Ich möchte viel von Jehova lernen, das geht wie Matthäus so schön ausgearbeitet hat gem. 1. Johannes 2:27 durch den heiligen Geist.
    Tja, eigenständigs Denken = Abtrünnigkeit. Was soll man da noch machen Und Dir Ulli vielen Dank für Jes. 31:22, dass Jehova uns die Wrote ins Herz schreibt.
    Dennis, Dir möchte ich auch noch mit dem Gedanken über die Frauen danken. Weil ja schließlich selber betroffen, die Aufgaben der Schwestern sind wesentlich schwerer zu lösen als die der Brüder. Weil wir ja ein „Drehbuch“ schreiben müssen und auch auf die jeweils zugeteilten Partner Rücksicht nehmen dürfen.

    Noch zum Gedanken zum Lese- Und Schreibunterricht, was ich persönlich als das Sinnvollste empfinde:
    Warum brauchen wir dann diese dämliche Broschüre, herausgegegen am Bezirkskongress 2011???
    Was mir weh tut ist, dass wir als Christen nicht zu den wirklichen Problemen in der Welt Stellung beziehen, ganz einfach traurig darüber sind. Jehova könnte dies jederzeit ändern, warum er es nicht tut, das müssen wir ihm überlassen, gänzlich ohne ihm Vorwürfe zu machen oder Spekulationen. Nur, für mich ist es nicht ganz einfach.

    Es verschlägt mir wirklich die Sprache, wenn ich an die Greuel in der Welt denke. Ich vin oft traurig, wenn ich die tragische Hilflosigkeit, die erschütternde Hoffnungslosigkeit sehe angesichts von Fukushima und der verstrahlten Sperrzone rund um das havarierte Atomkraftwerk weil nur weil in den Medien grad nichts davon berichtet wird, das Drama bleibt doch. Und die Menschen leiden doch weiter. Davon wird nichts in unseren Publikationen berichtet. Ich würde mir z.B eine Art Patenschaft mit diesen Brüdern wünschen, sich gegenseitig Mut machen, das wär’s. Tja, die Ehrfurcht vor Jehova, die mit Füßen getreten wird, macht mich schon manchmal traurig.
    Noch ein Gedanke: der Tod kommt ganz stumm. Wer ihn erlebt hat lebt danach ganz anders. Ich weiß wovon ich rede. Und ich für mich kann mich in die Liebe von Jesus hineinversetzen, weil er aus Liebe zu Jehova und uns Menschen gestorben ist.
    Der Tod ist wie vor stumm und macht uns stumm die wir ihn erleben. Für mich ein Trost: Jesus stirbt in Liebe zu Gott und sinkt dabei in die tiefste Verzweiflung, um zuletzt doch sich zu übergeben in die Hände seines und unseres liebenden Vaters. Jesus stirbt in Liebe zu den Menschen und bringt sie, bringt uns, wieder in einen gerechten Stand vor Jehova. Das ist die gute Botschaft, sonst nichts!!!
    Wir brauche doch keine Schulung um einer Organistion zu dienen. Eine Schulung in Sache Nächstenliebe wäre da schon wichtiger. Nur, wie schon Bob das so schön beschrieben hat: Fremdbestimmung läßt dies alles nicht zu. Wird schon werden mit uns. Vertrauen dürfen wir wirklich haben.´
    Ganz liebe und herzliche Grüße an alle Anna = jetzt müde

  • Barbara
    Oktober 12, 2011

    Liebe Anna,

    ZITAT
    Was mir weh tut ist ,dass wir als Christen nicht zu den wirklichen Problemen in der Welt Stellung beziehen, ganz einfach traurig darüber sind. ZITATENDE
    Das denke ich auch. Es ist schon sehr zynisch zu sagen, daß das Königreich Gottes ja einmal alle Probleme beseitigen wird und es deshalb das beste ist dieses Königreich zu predigen aber sich nicht für seinen Nächsten zu irgendwie auch sozial zu engagieren, weil das ja die Probleme nicht löst. Wie kann man da behaupten, Gott zu lieben, wenn einem die Mitmenschen nichts wert sind?
    Diese Haltung dann aber auch noch mit der Bibel zu begründen ( Joh 17:16) bringt den Namen Gottes in Verruf.
    Wenn man sich schon von der Welt getrennt halten will, dann sollte man nicht die nützlichen Dinge für sich selbst in Anspruch nehmen : staatliche Unterstützung, Impfungen, oder Blutbestandteile. Es ist schon scheinheilig alles in der Welt zu verteufeln, im Bedarfsfall aber darauf zurückzugreifen oder die Hilfe von „Weltmenschen“ zu nutzen, obwohl sie ja allezeit darauf aus sind den Glauben zu untergraben.
    Wie anders war doch Jesus Christus zu den Menschen eingestellt!
    Das Elend und Leid das sie durchmachten berührte ihn im Innersten, er war von Mitleid bewegt, er liebte die Menschen!
    Doch die Gesellschaft hält dazu an, nur die zu lieben, die Jehova lieben.
    Unser Anspruch Christen zu sein steht und fällt mit unserer Einstellung zu Joh 14:15 Wenn ihr MICH LIEBT, werdet ihr MEINE Gebote halten. NGÜ

    Liebe Grüße, Barbara

  • Frank&Frei
    Oktober 12, 2011

    liebe Barbara,
    Jehovah liebt alle Menschen, für ihn sind sie immer noch nicht gänzlich abgeschrieben, im Gegenteil, er läßt Zeit vergehen zugunsten seines Vorsatzes.
    Wir als ZJ werden so verklärt dargestellt, als ob wir schon alles überwunden haben und als ob alles schon in „trockenen Tüchern“ ist.
    Die Realität sieht anders aus, die Katastrophe der ständig wechselnden Doktrin, verpackt in die Tünche des „heller werenden Lichts“ erlaubt jede Wendung und entgleitet den Realitäten wie ein glibbriger Fisch in der Hand des Anglers.
    Wir müssen Bescheidenheit und Demut lernen, denn aus uns heraus sind wir nichts und wir können noch so „ackern“ im Felddienst – das ewige Leben und Gottes Anerkennung sind nicht käuflich oder abarbeitbar.
    Die Freiheit des Christus kann niemals die Versklavung unter die Normen der WTG sein, Normen die ständig wechseln und nur den einen Zweck haben: die Selbstverherrlichung der Organisation.
    ERinnert mich an König Nebukadnezar. ist das nicht Babylon, die ICH gebaut habe?

    Sie WTG Organisation hat über ein Menschenleben viel gegensätzliches zustande gebracht und profitiert davon, dass die alten Generationen abgelebt haben.
    ich erinnere mich noch zu genau an meine Jugend,wo lästerlich über Zeugen geredet wurde, die sich für 1925 mit aller Kraft einsetzten. Die wurden postum verspottet.
    Was für ein teuflisches Werk – Menschen den Sinn verdrehn und im Nachhinein die Unschuldsmine aufsetzen.
    Warum haben Zeugen geglaubt?
    Weil es indoktriniert wurde. In Wort und Buchstaben.
    Wenn der US Konigreichsdeinst vom Frühjahr 1975 sagt: Berichte gehn um, dass viele Brüder Hab und Gut verkaufen um die letzten Monate im Predigdienst vermehrt zu verbringen – so ist das ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl dem nachzueifern.
    Und im nachhinein das alles zu ignorieren zeugt von der Mannbarkeit der Entscheider im Elfenbeinturm.
    Ja,Don Cameron nennt sie „Gefangene eines Konzeptes“, einer Doktrin.
    Brüder, ich bin sehr froh hier wertvolle Menschen gefunden zu haben, die mir aufzeigen: ich bin nicht allein.

    wir werden die WT Org nicht ändern, von innen heraus bin ich überzeugt, sitzen da Brüder, die in einem Gewissenskonflikt stehen.
    ich habe manchmal den Eindruck, dass BI von solchen Brüdern initiiert wurde.
    Weil sie erkennnen, wo wir stehen, weil sie wie wir auch fast ohnmächtig vor Enttäuschung sind und sehen, wie der „Tsunami“ Gleichgültigkeit die Versammlungen ruiniert.
    100 % Verkündiger und 60% sind regelmäßig anwesend mit fallender Tendenz, ja es gibt ortsversammlungen die fallen uas weil man ins Elbflorenz reist und die daheimgebliebenen gehen in die Parallelversammlung.
    C’est la vie sagt man in Frankreich – cest la weg mit dem Wachstum.
    Grüße von der Hohenleite

  • Ulrike P.
    Oktober 12, 2011

    Hallo Anna, Hallo Barbara!
    Da sprecht ihr einen Punkt an, der mir damals auch irgendwann sauer aufstieß.

    Diese Scheinheiligkeit, bezüglich der „Welt“ ist wirklich kaum noch zu toppen.
    Im Grunde sind sie doch „vom Staate Nimm´“: Nehmen was man kriegen kann, aber nichts zurückgeben.

    Zb ist es überhaupt kein Problem bei einer Notlage die Hilfe eines gemeinnützigen Vereins anzunehmen…sich dafür aber dann mit einer Spende zu bedanken, ist unerwünscht.
    DAFÜR muss man sich dann vor Ältesten rechtfertigen…schließlich hat man damit einer „weltlichen Einrichtung“ sein Geld gegeben, statt es der WTG zu geben…

    Verlogener geht´s wirklich nimmer.

    Die WTG vergleicht die Situation der Welt ja schon seit Ewigkeiten mit einem untergehendem Schiff, bei dem es doch blödsinnig ist, es noch reparien zu wollen oder es sogar zu streichen.

    Doch das untergehende Schiff ist ein hinkender Vergleich, der wiederum nur suggerieren soll, dass alles was man in dieser Welt tut – außer zu predigen – völlig sinnlos ist, weil die Welt eh´ kurz vorm absaufen ist.
    Bei einem untergehendem Schiff wäre es ja tatsächlich so, dass – außer alle Leute zu den Rettungsbooten zu bringen – nichts Sinn machen würde. – Ein havariertes Schiff sinkt und je mehr es in Schieflage gerät, um so schneller geschieht es. Aber warnen bräuchte man doch eigentlich keinen mehr, denn das merkt dann sowieso jeder.

    Will man bei dem Schiffsvergleich bleiben, dann würde es eher passen, die Passagiere darauf aufmerksam zu machen, dass es schon vor Antritt der eigenen Reise von einem Piratenkapitän samt seiner Meute geentert wurde. Das ER der Grund für die miserablen und teils grausamen Reisebedingungen ist – die Befreinung jedoch sicher ist und man sich deshalb keinesfalls vom Piratenkapitän anheuern lassen sollte. – Seiner Meute sollte man fern bleiben, denn sie sind verantwortlich für Krankheiten, Unfälle, Katastrophen und grausame Verbrechen, die jederzeit Jeden treffen können.
    Da man aber nicht genau weiß wann die Befreiung eintrifft, gilt es, sich so lange gegenseitig tatkräftig zu helfen wo man nur kann, sowie auch mentale Stärke und Hoffnung zu vermitteln.

    Aber bei diesem Vergleich, gäbe es ja kein scheinheiliges Rausreden. – Die WTG dürfte ihre aufgehäuften Schätze nicht mehr bunkern oder nur für ihr eigenes Wohlergehen ausgeben, deshalb bleiben sie lieber bei der Version vom sinkendem Schiff…

    LG Ulli

  • Matthäus
    Oktober 12, 2011

    Dazu auch diese Aussage, liebe Barbara!

    Matth. 5: 43 Es heißt bei euch: ‚Liebt eure Freunde und hasst eure Feinde!’7 44 Ich sage aber: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen! 45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne für Böse wie für Gute scheinen, und er lässt es regnen für Fromme und Gottlose. 46 Wollt ihr etwa noch dafür belohnt werden, dass ihr die Menschen liebt, die euch auch lieben? Das tun sogar die Zolleinnehmer, die sonst nur auf ihren Vorteil aus sind8! 47 Wenn ihr nur euren Freunden liebevoll begegnet, ist das etwas Besonderes? Das tun auch die, die von Gott nichts wissen.

    Das gilt bei ZJ nicht – da gelten die Regeln die die WTG aufstellt – die lehren: Ihr sollt eure ehemaligen Brüder und Schwestern die wir rausschmeissen mußten weil sie den trvSk. nicht die Ehre erweisen die „ihnen gebührt“.

    Schlimmer noch, es wird erwarten diese Brüder zu hassen vor ihnen Ekel zu haben im vollen Bewußtsein welche Folgen es hat wie es Johannes im ersten Brief die Kap. 3 und 4 so deutlich beschrieb.
    „Jeder der seinen Bruder nicht liebt kann Gott nicht lieben“ – Jeder der Hass gegen seinem Bruder aufkommen läßt ist ein Totschläger und ein Kind des Teufels !!!

  • Dennis
    Oktober 12, 2011

    Liebe Barbara,

    wie Recht du doch hast. Es ist wirklich heuchlerisch sich einfach auf das „Lebensrettungswerk“ des Predigens zu berufen und die anderen „falschen Christen“, die ja in Wirklichkeit dem „Satan“ folgen, nicht mal Anerkennung und Lob dafür zu zollen, dass sie sich aufopferungsvoll um andere Menschen tatkräftig kümmern.

    Ich denke hier an Arbeiter-Sameriter-Bund, DRK, Caritas und natürlich die Ökumensiche Sozialstationen. Ich weiß von dutzenden Brüdern, nicht zuletzt meine verstorbene Mutter, die diese Hilfe gerne in Anspruch nehmen und nichts dagegen haben, dass dies eine von den großen „Huren“-Kirchen gestützte Einrichtung ist, wie der Name auch schon sagt. Viele machen sich gar nicht klar, dass diese Einrichtungen gelebte christliche Nächstenliebe zeigen.

    Wo ist die „Organistaion Jehovas“, die „wahren Christen“? Fehlanzeige!

    Die kirchlichen Einrichtungen der „Huren“-Kirchen, wie sie der Sklave herabwürdigend nennt, haben schon mehr Brüdern und Schwestern geholfen, als vielen bekannt ist und als die l.K. wahr haben will.

    Stichwort Haiti 2010: eine Propagandalüge ersten Ranges, die hier im Umlauf ist, dass Brüder aus der Dom.Rep. die ERSTEN im Erdbebengebiet waren vor allen anderen. Möchte hier nicht die Presse-Links posten, aus bekannten gründen. Jeder kann im Internet nachschauen, wer WIRKLICH die ersten waren und wer allen, ohne nach der Religion zu fragen geholfen hat.

    Aber mit Lügen hatte die WTG ja noch nie Probleme……..nur ohne!

    Viele Grüße
    Dennis

  • Matthäus
    Oktober 12, 2011

    Zu diesem Absatz: >>>Unser Respekt vor den Namen Gotte sollte uns veranlassen diese Anmaßung zu überprüfen. Und jeder, der die Aussagen und Lehren der Wachtturum-Gesellschaft der vergangen hundert Jahre überprüft muss eigentlich nur zu dem Schluss gelangen, das sie dem Namen Jehovas mehr Schaden zugefügt hat als jeder andere, der aus Ehrfurcht vor diesen Namen dazu übergegangen ist ihn nicht auszusprechen.

    Immer wieder fordert die Organisation von uns Dankbarkeit für die Belehrung ein, die sie uns angeblich im Auftrag Jehovas vermittelt.<<<

    …ist mir noch eine Aussage von R. Franz in den Sinn gekommen, er beschreibt diesen Schaden oder Schande die letzlich DURCH die Organisation verursacht wurde und letzlich an Jehova hängen blieb. Die in Frage gestellte Glaubwürdigkeit seines Wortes durch all die falschen Zeitangaben, wurde massiv beeinträchtigt. Und da will man noch den ZJ einreden wie sehr sie doch DURCH Jehova so hervorragend belehrt wurden.

    Zitat: Der Gewissenskonflikt Kap. 9

    Erneut verging das Jahr 1975 mit unerfüllten Hoffnungen und abgrundtiefer Enttäuschung für viele!

    Das Jahr 1975 ging vorüber, genau wie 1881, 1914, 1918, 1920, 1925 und die vierziger Jahre. In der Öffentlichkeit wurde von anderer Seite viel darüber gesagt und geschrieben, wie die Erwartungen der Organisation in Verbin­dung mit 1975 unerfüllt geblieben waren. Auch in den Reihen der Zeugen Jehovas wurde viel darüber gesprochen. Meines Erachtens ist dabei aber der eigentliche Kern des Problems fast nie zur Sprache gekommen.

    Meiner Meinung nach ging es um weit mehr als um die gewissenhafte oder schlampige Arbeitsweise eines einzelnen Menschen oder auch um die Vertrauenswürdigkeit oder Unglaubwürdigkeit einer Organisation, beziehungsweise die Denkfähigkeit oder Leichtgläubigkeit ihrer Mitglieder. Was hier eigentlich am schwersten wog, so meine ich, waren das Ansehen Gottes und seines Wortes. Welche Folgen hat es, wenn Menschen derartige Voraussagen machen und behaupten, sie täten dies auf biblischer Grund­lage, wenn sie Beweisführungen mit Texten aus der Bibel untermauern, wenn sie gar vorgeben, Gottes "Mitteilungskanal" zu sein – und sich dann ihre Voraussagen als falsch herausstellen? Wird Gott dadurch geehrt, oder stärkt es den Glauben an ihn und an die Zuverlässigkeit seines Wortes? Oder ist nicht genau das Gegenteil der Fall?

    Sehen sich nicht manche Leute einmal mehr gerechtfertigt, die Botschaft der Bibel und ihre Lehren gering zu achten? Diejenigen unter den Zeugen, die einschneidende Änderungen in ihrem Leben vorgenommen hatten, konnten sich in den meisten Fällen wieder fangen und weiterleben. auch wenn ihre Hoffnungen sich zerschla­gen hatten. Das konnten aber nicht alle. In jedem Fall jedoch war der angerichtete Schaden verheerend.

    Im Jahr 1976, ein Jahr, nachdem das weithin ausposaunte Datum verstrichen war, fingen einzelne Mitglieder der leitenden Körperschaft an, darauf zu drängen, man solle durch irgendeine Verlautbarung eingestehen, daß die Organisation sich geirrt und falsche Erwartungen geweckt habe. Andere meinten, das sollten wir nicht tun, da es "nur den Gegnern Munition liefern" würde. Milton Henschel hielt es für das Ratsamste, die Sache einfach totzuschweigen; nach einiger Zeit würden dann auch die Brüder nicht mehr davon reden. Für ein Votum zugunsten einer Eingeständniser­klärung fehlte eindeutig die Mehrheit. Ein Artikel im Wachtturm vom 15. Oktober jenes Jahres bezog sich zwar auf enttäuschte Erwartungen, doch mußte er die Stimmungslage innerhalb der leitenden Körperschaft wider­spiegeln, so daß kein klares Eingeständnis der Verantwortung der Organisa­tion möglich war.

    Im Jahr 1977 kam das Thema wieder zur Sprache. Zwar wurden diesmal von neuem dieselben Argumente vorgetragen, doch nun wurde ein Antrag angenommen, demzufolge in eine Kongreßansprache eine Stellungnahme eingearbeitet werden solle. Ich bin überzeugt, daß Ted Jaracz und Milton Hcnschcl hinterher mit Lloyd Barry, der die Ansprache ausarbeiten sollte, geredet und ihm gesagt haben, wie sie darüber dachten, Wie dem auch sei, als der Vortrag fertig vorlag, war darin von 1975 keine Rede, Ich weiß noch, wie ich Lloyd daraufhin ansprach und er erwiderte, er habe das einfach nicht in seinen Stoff einarbeiten können. Fast zwei Jahre später, im Jahr 1979, nahm sich die leitende Körperschaft des Themas noch einmal an. Mittler­weile war offenkundig geworden, daß es wegen 1975 eine gewaltige Glaub­würdigkeitslücke gegeben hatte.

    Das Watergate der Zeugen Jehovas; der Mühlstein am Hals der leitenden Körperschaft!

    In diese Richtung zielten Äußerungen zahlreicher Mitarbeiter in der Welt­zentrale. Einer beschrieb 1975 als einen "Mühlstein", der uns um den Hals hänge. Robert Wallen, einer der Sekretäre der leitenden Körperschaft, schrieb:

    "Seit 39 Jahren bin ich getaufter Zeuge Jehovas, und ich werde mit Jehovas Hilfe auch weiterhin treu dienen. Ich wäre aber unehrlich, wollte ich behaupten, ich sei nicht enttäuscht. Denn wenn ich weiß, daß meine Gedanken über 1975 durch das hervorgerufen wurden, was ich in den Veröffentlichungen las, und mir dann letzten Endes gesagt wird, ich selbst hätte falsche Schlüsse gezogen, dann ist das meiner Ansicht nach weder anständig noch ehrlich. Wenn wir doch wissen, daß wir keine Unfehlbarkeit haben, dann ist es meines Erachtens nur angemessen, daß Fehler, die unvollkommene, doch gottesfürchtige Menschen gemacht haben, auch berichtigt werden."

    Raymond Richardson, Schreibabteilung:

    "Fühlen sich die Menschen nicht durch Demut angezogen und haben eher Vertrauen, wenn jemand offen und ehrlich ist? Die Bibel selbst gibt das beste Beispiel für Offenheit. Das ist einer der wichtigsten Gründe, weshalb wir sie für wahr halten."

    Fred Rusk, ebenfalls Schreibabteilung:

    "Wenn den Brüdern auch vielleicht ein paar mahnende Worte mit auf den Weg gegeben wurden, sie sollten nicht sagen, Harmagedon käme 1975, so bleibt doch die Tatsache bestehen, daß die Zeitschriften und die anderen Veröffentlichungen etliche Artikel enthielten, in denen mehr als nur angedeutet wurde, daß das alte System in der Mitte der siebziger Jahre durch Jehovas neues System ersetzt werden würde."

    Merton Campbell. Dienstabteilung:

    "Neulich rief eine Schwester aus Massachusetts von ihrer Arbeitsstelle aus an. Sie und ihr Mann arbeiten, weil sie krank waren und jetzt die sich anhäufenden Arztrechnungen begleichen müssen. Sie sagte, sie seien so zuversichtlich gewesen, 1975 käme das Ende, so daß sie jetzt Mühe hätten, mit der Last dieses alten Systems fertig zu werden. Dieser Fall ist typisch; ähnliches hören wir von vielen Brüdern, mit denen wir zu tun haben."

    Harold Jackson, gleichfalls Dienstabteilung:

    "Was wir jetzt brauchen, ist nicht eine Verlautbarung darüber, daß wir uns wegen 1975 geirrt haben, sondern eine Erklärung, weshalb wir so lange geschwiegen haben, wo doch das Leben so vieler Menschen davon betroffen war. Wir sehen uns inzwischen einem Vertrauensschwund gegenüber, und das kann verhängnisvoll werden. Wenn wir uns überhaupt äußern, dann ohne Umschweife, offen und ehrlich gegenüber den Brüdern."

    Howard Zenke, dieselbe Abteilung:

    "Wir wollen doch auf keinen Fall, daß die Brüder etwas lesen oder hören und sich dann sagen, daß unser Vorgehen dem bei einem ,Watergate' gleichkommt."

    Andere Kommentare lauteten ähnlich. Ironischerweise hatten manche, die jetzt am schärfsten kritisierten, vor 1975 am lautesten von diesem Jahr gesprochen und die "äußerste Dringlichkeit der Zeit" betont, ja sogar einige der bereits zitierten Artikel verfaßt oder den Abschnitt im Königreichsdienst genehmigt, in dem alle gelobt wurden, die beim Herannahen von 1975 Haus und Habe verkauften. Viele der dogmatischsten Äußerungen über 1975 stammten von reisenden Beauftragten der Gesellschaft (Kreis ­und Bezirksaufseher), die sämtlich der Dienstabteilung unmittelbar unter­standen.

    Ende des Zitats! Die Organisation hat große Schmach auf Jehova gebracht und deshalb hat Jehova folgende Botschaft für diese falschen Propheten: Hes. 13:

    6 Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: 'So spricht der Herr!', obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe – und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse! 7 Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe.

    8 Darum sage ich, der Herr: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun! 9 Drohend erhebe ich meine Hand, um euch zu strafen, ihr Lügenpropheten! Ich schließe euch aus meinem Volk aus – in den Verzeichnissen der Bewohner Israels wird man eure Namen nicht mehr finden. Nie mehr könnt ihr in euer Land zurückkehren! So werdet ihr erkennen, dass ich Gott, der Herr, bin.

    10 Ihr führt mein Volk in die Irre, denn ihr ruft: 'Wir werden glücklich und in Frieden leben!' Doch es gibt keinen Frieden! Mein Volk hat eine dünne Schutzwand aus losen Steinen aufgeschichtet, und ihr habt sie mit weißer Farbe übertüncht, als sei sie eine feste Mauer2. 11 Ihr Schönfärber! Eure Wand wird einstürzen! Es kommt ein Wolkenbruch, Hagelkörner so groß wie Steine prasseln auf sie herab, und ein schwerer Sturm peitscht dagegen.

    12 Und siehe da – die Wand stürzt ein! Dann verspottet man euch: 'Wo ist nun eure schöne Farbe geblieben?' 13 Ich, der Herr, sage es noch einmal: Mein Zorn über euch ist gewaltig, darum schicke ich Sturm, Regen und Hagel mit zerstörerischer Macht.

  • Ulrike P.
    Oktober 12, 2011

    Hallo H.P.M.!
    ZITAT:
    „Weil man ihnen das Gefühl oder die Überzeugung gepflanzt hat, das dies die Wahrheit ist, obwohl die Tatsachen sie zu einer ganz anderen Überzeugung führen müssten.“

    Das kann ich von meiner Seite aus genau so unterschreiben. Was das ganze so glaubwürdig macht, ist ja die Tatsache das derjenige der mit dir das Paradiesbusch studiert (was kommt heutzutage eigentlich danach?) selber hundertprozentig von dem überzeugt ist was er dich lehrt.

    Ich bin ja schon froh, das das Ehepaar welches damals mit mir studierte, keine duckmäuserischen Organisationskriecher waren.
    Sie haben immer darauf hingewiesen, dass auch die LK nur Menschen sind und darum auch mal falsche Entscheidungen treffen können.

    ZITAT:
    „Warum aber stellen so wenige von uns Fragen an sich selbst, auch wenn sie sie nicht aussprechen?“

    Weil sie gelehrt bekommen haben, das eigenständiges Denken die Gefahr birgt von Gott wegzuführen und weil sie gelehrt wurden, ihrem Herzen nicht mehr zu vertrauen. Am besten gleich ganz ausschalten, dann kann es uns auch nicht auf Abwege führen.
    Denn selber denken ist böse – auf sein Herz hören ist trügerisch.

    Und was sagt die Bibel im Gegensatz dazu?

    33 Der neue Bund mit dem Volk Israel wird ganz anders aussehen: Ich schreibe mein Gesetz in ihr HERZ, es soll ihr ganzes DENKEN und Handeln bestimmen. Ich werde IHR Gott sein, und SIE werden mein Volk sein.
    Jes 31, 33

    Hier war das gesamte Volk Gottes angesprochen…nicht nur die geistige Elite.

    4 Ich setze nicht die Waffen dieser Welt ein, sondern die Waffen Gottes. Sie sind mächtig genug, jede Festung zu zerstören, jedes MENSCHLICHE Gedankengebäude niederzureißen,
    5 einfach alles zu vernichten, was sich stolz gegen Gott und SEINE Wahrheit erhebt. Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, weil wir IHM gehorchen wollen.
    2. Kor 10, 4+5

    Auch hier wurde die ganze Gemeinde angesprochen…nicht nur vereinzelte. Danach spricht Paulus davon, Ungehorsam zu bestrafen. Doch woraus bestand dieser Ungehorsam? – Aus eigenständigem Denken sicherlich nicht… – Nein, vorher sagte er ja ganz klar das nichts Bestand haben darf, was sich gegen GOTTES Wahrheit erhebt und jeder Einzelne dazu aufgerufen ist, SEINE Gedanken in Übereinstimmung mit dem CHRISTUS zu bringen, weil wir alle IHM gehorchen wollen.

    Paulus war immer für Eigenständigkeit:
    18 Ich habe es euch schon oft gesagt, und jetzt beschwöre ich euch unter Tränen: Hütet euch vor allen, die sich Christen NENNEN, aber durch ihr Leben erkennen lassen, dass sie Feinde des Kreuzes Jesu Christi sind.
    19 Ihr Weg führt unausweichlich ins Verderben. Im Grunde leben sie nur für ihre Triebe und Begierden, und statt sich dafür zu schämen, sind sie auch noch stolz darauf. Sie denken an nichts anderes als an das Leben auf dieser Erde.
    Phil 3, 19

    Jeder soll also die Augen aufhalten und sich vor sogenannten Christen, deren Lebensweise aber genau das Gegenteil beweist, in acht nehmen.
    Wodurch zeichnen sie sich aus? – Bemerkenswerterweise damit, an nichts anderes als an das Leben auf dieser Erde zu denken…
    Und wer denkt heutzutage – noch über sein jetziges Leben hinaus – an nichts anderes, als an das Leben auf dieser Erde?

    15 Wen Gott von seiner Schuld rein gemacht hat, für den ist alles rein. Wer aber noch mit Schuld beladen ist und NICHT auf Gott hören will, für den ist NICHTS rein. SEIN ganzes Denken und Fühlen ist beschmutzt.
    16 Zwar behaupten diese Leute, Gott zu kennen, aber ihr Leben beweist das Gegenteil. SIE widersetzen sich Gottes Weisungen und sind zu nichts Gutem fähig. Was sie tun, kann man nur verabscheuen.
    Titus 1, 15

    Vers 15 vergleiche man mit dem Hirtenbuch und der Einstellung die viele Älteste gegenüber ihren Schäflein haben.
    Das Buch ist eine einzige Aneinanderreihung von Missetaten und wie man sie ahnden soll…und wenn ein Schaf demütig und hilfesuchend zu ihnen kommt, wollen sie jede Einzelheit bis ins kleinste Detail wissen.
    Sie scheinen eine geradezu perverse Freude daran zu haben. Den reuigen Sünder durch ihr hartnäckiges Nachfragen zu noch mehr zu demütigen, nehmen sie dabei zumindest billigend in Kauf.

    Entspricht ihr Verhalten Gottes Anweisungen? – Mit Sicherheit nicht…Paulus fand es jedenfalls verabscheuungswürdig.
    Was für uns eine gute Richtschnur ist, wie WIR dazu eingestellt sein sollen.

    Aber um auch mal auf etwas Erfreuliches zu kommen…hier ein paar Psalmen.

    Psalm 111, 2:
    2 Wie gewaltig sind die Taten des Herrn! ALLE, die Freude an ihnen haben, denken ständig über sie nach.

    Psalm 119, 97
    97 Ich habe dein Gesetz (für uns Heute Jesu Gebot der Liebe) unendlich lieb! Den ganzen Tag beschäftigt es MEIN Denken.

    5 Deine Pracht und Hoheit sollen alle rühmen, und ICH will stets an deine Wunder denken!

    Also, wer Freude an Gottes Tun und seinem Willen hat, denkt SELBER über ihn nach!

    2 Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von GOTT umwandeln, damit EUER ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt IHR euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und vollkommen ist.
    Röm 12, 2

    Wer soll uns umwandeln? – Unsere geistigen Führer oder Gott?

    Welches Denken soll erneuert werden? – Das unserer geistigen Führer oder unser eigenes?

    Wer soll befähigt sein ein sicheres Urteil zu bilden, um zu wissen was gut, gottgefällig und vollkommen ist? – Nur ein geistiger Klerus oder nicht doch wir alle?

    DASS ist es, was jedem der Gott wohlgefällig sein möchte, klar sein muss: Selber denken und Eigenverantwortung ist angesagt!
    Wer meint es ist damit getan, sich von anderen Menschen vorgeben zu lassen wie er leben soll, macht sich selbst etwas vor.

    Und was sagt Gott über unser Herz? – Jedenfalls viel mehr, als nur das es verräterisch und heilos ist:

    2 Herr, von ganzem HERZEN will ich dir danken, deine machtvollen Taten allen verkünden.
    Psalm 9, 2

    Unsere Dankbarkeit soll von Herzen kommen. – Bei einem Herz das willentlich auf „off“ gestellt wurde, gestaltet sich das schon mal schwierig…

    3 »Wer hat Zutritt zum Berg des Herrn? Was für Menschen dürfen den heiligen Boden betreten?«
    4 »Nur Menschen, die unschuldige Hände haben und ein reines Gewissen. In ihren HERZEN gibt es keine Falschheit, von ihren Lippen kommt nie ein Meineid.
    Psalm 24, 3+4

    Wer sich an die menschenverachtenden Statuten der WTG hält, hat weder unschuldige Hände, noch ein reines Gewissen.

    Wer WEIß, dass der ehemalige Bruder, mit dem er nun nicht mehr spricht, eigentlich das Richtige tut – und sich trotzdem weiter an das Kontaktverbot hält, dessen Herz ist voll Falschheit.

    Wer von solch einem Ex-Zeugen behauptet er sei nicht mehr „in der Wahrheit“, begeht Meineid.
    Denn wer dem Christus zuliebe die WTG verlässt, der ist mehr „in der Wahrheit“ als jeder WTG-Zeuge.

    32 Den Weg, den DU mir vorschreibst, gehe ich, du hast mein HERZ dazu bereitgemacht.
    Psalm 119, 32

    Ein Herz dass von Gott „bereit gemacht“ wurde um den rechten Weg zu gehen, ist sicherlich nicht mehr verräterisch und heilos.

    5 Unsere Hoffnung aber wird uns nicht enttäuschen. Denn dass Gott uns liebt, ist uns unumstößlich gewiss. Seine Liebe ist ja in unsere HERZEN ausgegossen durch den Heiligen Geist, den er uns geschenkt hat.
    Röm 5, 5

    Wie soll Gott seine Liebe in unsere Herzen ausgießen, wenn wir es voller Misstrauen verschlossen haben?

    34 Ihr Schlangenbrut! Wie könnt ihr Gutes reden, wo ihr doch böse seid! Denn wovon das HERZ voll ist, davon redet der Mund.
    Mat 12, 34

    Wer im Predigtdienst oder bei einem Vortrag in der Vorstellung schwelgt, das schöne große Haus des Wohnungsinhabers nach Harmagedon zu kapern, wird sich auch in seinem Herzen ausmalen, wie seine Nachbarn in Harmagedon umkommen. – Denn das Eine setzt ja das Andere voraus…

    Die Verse aus Matthäus zeigen deutlich, was Jesus von so einer Herzenseinstellung und solch einem Gerede hält.

    Was verspricht er Menschen deren Herz und Mund von solcher Boshaftigkeit voll sind?
    36 Aber das sage ich euch: Am Tag des Gerichts werden die Menschen sich verantworten müssen für jedes unnütze Wort, das sie gesprochen haben.
    Mat 12, 36

    Was heißt das für jeden von uns?

    12 Rede dich nicht damit heraus, dass du nichts gewusst hast. Gott sieht dir ins HERZ und weiß, ob du die Wahrheit sagst. Er belohnt oder bestraft jeden Menschen, wie er es aufgrund seiner Taten verdient hat.
    Spr 24, 12

    Aber was ist nun mit dem verräterischem und heilosem Herz, vor dem die WTG jedes seiner Schäfchen so vehement warnt und dafür Jer 17, 9 heranzieht?

    9 Das Herz ist verräterischer als sonst irgend etwas und ist heillos. Wer kann es kennen?

    Vier Verse vorher wird aufgezeigt, wessen Herz hier gemeint ist:

    5 Dies ist, was Jehova gesprochen hat: „Verflucht ist der kräftige Mann, der sein Vertrauen auf den ERDENMENSCHEN setzt und tatsächlich FLEISCH zu seinem Arm macht und dessen Herz sich von Jehova selbst abwendet.
    Jer 17, 5

    Viel klarer geht es nicht. – Jeder sollte sich hinterfragen, ob er auf Menschen vertraut, oder auf Gott. Wer meint, dass er der WTG UND Gott vertraut, belügt sich selbst. – Denn wie man an diesen Versen sieht, geht beides nicht zusammen.
    Zumal die WTG ja auch schon lange „Fleisch“ zu ihrem Arm gemacht hat.

    Und was sollen wir nun konkret tun?

    20 Doch für euch, meine lieben Freunde, ist der Glaube, den Gott euch SELBST geschenkt hat, wie ein festes Fundament: Baut euer Leben darauf! Betet in der Kraft des Heiligen Geistes!
    21 Bleibt fest in der Liebe GOTTES, und wartet geduldig auf den Tag, an dem euch unser HERR Jesus Christus in seiner Barmherzigkeit zum ewigen Leben führen wird.
    Judas 20+21

    Wer sich daran hält ist auf der sicheren Seite, DER hat wirklich Gott als „Unterweiser“, weil er sowohl sein Denken wie auch sein Herz, von ihm leiten lässt, statt von Menschen.

    LG Ulli

  • manfred
    Oktober 12, 2011

    Liebe Ulli,
    ich gehe mit Deinem Kommentar einig. Nur eines stimmt nicht ganz, Dein Zitat:
    Ich bin ja schon froh, das das Ehepaar welches damals mit mir studierte, keine duckmäuserischen Organisationskriecher waren.
    Sie haben immer darauf hingewiesen, dass auch die LK nur Menschen sind und darum auch mal falsche Entscheidungen treffen können.
    Zitat Ende.
    Auch dieses Ehepaar, haben der Organisation voll und ganz vertraut. Ich kenne sie aber nicht und es könnte tatsächlich anders sein. Aber mit den Worten, dass die LK auch nur Menschen sind und mal falsche Entscheidungen treffen können, habe ich mich auch immer hochgehalten.
    Es gibt nichts schlimmeres als wenn jemand von sich selbst behauptet, dass er immer Recht hat. Das kommt im PD auch bei den Leuten an den Türen schlecht an. Daher gehört es zur Tarnung dazu, dass man eigentlich sagt, dass es auch bei den Zeugen nur Menschen sind die mal Fehler machen können, sich aber so eng wie möglich an die Bibel halten würden. Das blöde ist nur, man hat es selbst auch genauso geglaubt. In Wirklichkeit wird das menschliche und liebenswerte nur im PD bei den andersgläubigen Menschen an den Tag gelegt. Sobald man ein Zeuge ist, dann bekommt man die unbarmherzige Härte Ihrer Diktatur zu spüren.
    Denn dann hast Du alles 100 Prozentig zu aktzeptieren was der Sklave Dir diktiert, ansonsten wirst Du wieder rausgekickt.

    Ich habe auch immer gesagt, dass so wie der Papst sich als unfehlbar hinstellt es nicht sein kann. Das muss ja falsch sein. Genauso hätte es gewirkt, wenn wir gepredigt hätten, dass die Zeugen immer Recht haben. Man muss doch den Wohnungsinhaber auch für seine falsche Denkweise loben, wenn er sich wenigstens noch mit Gott auseinander setzt und wenn man ihn dann in den Fängen hat, dann zeigt man ihm deutlich dass nur wir die „Wahrheit“ haben, bzw. was wir so Wahrheit nennen.

    Wie hier im Vortrag auch gesagt wurde, man wird einzig und alleine dafür geschult gemäß der WTG zu handeln, denken und deren Vermögen zu mehren. Da ist jegliche Methode legitim, solange sie das Ziel erreicht, einen weiteren Zeugen zu gewinnen. Da darfst Du auch mal lügen und sagen, dass die LK auch Fehler machen. Denn eigentlich machen Sie ja keine. Oder hast Du das jemals in irgendeiner Zeitschrift gelesen, dass sie sich für falsche Aussagen entschuldigt hätten? Wer sich für Falschaussagen nicht entschuldigt hat dann doch gemäß seiner Ansicht immer Recht oder?

    Ach und eines möchte ich bezüglich der Dienstwoche mal anmerken. Diejenigen, die noch in die Versammlung gehen sollen doch mal darauf achten, wie oft der KA aus anderen Bibelübersetzungen zitiert, obwohl ja eigentlich die Neue Welt Übersetztung das Non plus Ultra ist.
    Denn die WTG hat manche Bibelstellen ja so geändert, dass Ihre Lehrmeinung unterstützt wird. Wenn man diese nun ändert, weil sie nicht mehr haltbar ist, dann muss eine Bibel herangenommen werden, die korrekt übersetzt ist, da es sonst nicht beweisbar ist. Die NWÜ ist so verfälscht, dass die Organisation jetzt auf die Bibeln anderer Übersetzer zurückgreifen muss, um gewisse Punkte in hellerem Licht zu beleuchten.

    Wie gesagt, achte mal darauf wie oft aus anderen Bibeln zitiert wird. Ich hatte fast den Eindruck, dass der KA nur noch andere Übersetzungen nutzte statt der NWÜ. Tja Lügen haben eben kurze Beine. Irgendwann kommt die Wahrheit ans Licht.
    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Oktober 12, 2011

    Danke Ulli für die vielen guten und richtigen Worte.

    Du weist wie die Bibel zu lesen ist, aber die Lehrer der Organisation picken sich mal diesen mal jenen Vers aus der Bibel der alleine betrachtet in die Irre führt.

    Eigentlich ist es gar nicht so schwer die Bibel zu verstehen, wenn man dem Geist unseres Vaters Raum im Herzen gibt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    Oktober 12, 2011

    Stimmt, Alois, es ist nicht schwer, Voraussetzung ist aber, dass man bereit ist, so gut wie alles an Irrlehren zu vergessen und seinen Kopf davon zu reinigen. Und das ist dann wiederum für viele, die ihr ganzes Vertrauen in den sogenannten Sklaven gesetzt haben, nicht mehr so leicht. Wenn man sieht, was dadurch angerichtet wurde, und ihr habt es alle schön beschrieben, da bleibt wirklich nur noch die Hoffnung, dass die Zeit der um der Auserwählten willen verkürzt wird.
    Wir halten uns hier doch alle nur durch den Geist Jehovas und seine Zusicherung und die „Stimme“ Jesu, unseres Königs und Herrn über Wasser. Aber das Ausharren wird sich lohnen, lasst uns daran nie zweifeln, auch wenn es noch etwas länger dauern sollte, als wir uns wünschen. Denn von mir aus, könnt es heute abend noch los gehen… 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Barbara
    Oktober 12, 2011

    Liebe Ulli,
    Danke für deine Erinnerung an Jes 31:33 und Röm 5:5.
    Hat mich sehr berührt.
    Liebe Grüße, Barbara

  • milan
    Oktober 12, 2011

    Liebe Barbara,
    auch nach der langen Zeit, kann das wirklich so sein? Ich habe keine Bibel-Version gefunden in denen das Kapitel 31 mehr als 9 Verse hat!

    milan

  • Dennis
    Oktober 12, 2011

    Lieber Brd. HPM,

    hatte irgendwie gehofft, dass dieser KöDi mit den „Elite-Schulen“ der WTG zur Sprache kommt.

    Es ist kaum zu glauben, wieviel derzeit von seiten der Organistaion investiert wird um irgendwie die „Jünger“ enger an sich zu binden. Denn es ist so wie im Berufsleben, wenn ich von meiner Firma auf Weiter- oder Fortbildung geschickt werde und dies auch noch kostenlos, bindet mich das immer mehr an das Unternehmen, weil ich merke, dass in mich „investiert“ wird. Genauso ist das auch bei diesen „Schulen“ zu sehen.

    Wir dürfen uns nichts vormachen, die WTG lernt dazu, vor allem was Mitarbeiterführung und PR (nach innen und außen) betrifft.

    Dass keine einzige dieser „Schulen“ in der Bibel erwähnt werden sollte aufhorchen lassen, was aber bei den meisten nicht der Fall sein wird.

    Du hast eine passende Bibestelle mit 1. Kor. 14:26ff zitiert. Wenn jeder Zeuge heute mal den Vergleich machen würde zw. dem, was jeden Fr. und So. in den Zus. passiert und dem was hier von Paulus empfohlen wird, dann müsste jedem aufrichtigen Bibelforscher die Haare zu Berge stehen.

    Im Übrigen wird in diesem Bibeltext eindeutig gesagt, dass Frauen „schweigen“ sollen und „nicht reden“ dürfen, was aber aus Image-Gründen (Stichwort Emanzipation) die WTG überließt und uminterpretiert, sie dürften bloß keine „Ansprachen“ halten. Lächerlich! Demos, Aufgaben in Dialogform und Antworten im WT-Studium usw. dienen zur „Belehrung“ nichts anderes. Zumindes „rede“ Frauen in diesem Fall, dass wird sich wohl nicht leugenen lassen. Um Missverständnise vorzubeugen: bin für mehr Frauenbeteiligung anstatt weniger, wollte nur deutlich machen wie „streng“ die WTG manche Bibelstelle auslegt (z.B. „Blut“, „Ausschluss“) und andere wiederum einfach übergeht, wie sie es halt gerade braucht.

    Die Tatsache, dass jede Zus. bis auf die Min. durchgeplant und im Stoff und im Ablauf vorgegeben ist, zeigt doch schon wie wenig der „Sklave“ dem hl. Geist Jehovas zutraut, ihn damit de facto ablehnt. Liest man die o.g. Empfehlungen des Paulus hingegen, merkt man sofort wie sehr er darauf vertraut, dass Jehovas Geist bei einer solchen Zus. wirkt, ohne zu starre oder überbordende Reglements. Beim WT-Studium ist es hier am Ort so, dass man in einer Antwort keinen Millimeter vom vorgegeben Stoff abweichen darf, ohne gemaßregelt oder korrigiert zu werden.

    Was hat das für eine geistigen Wert?

    Die Bezeichnung „Bibelstudium anhand des WT“ (früher genannt „WT-Studium“, aus Image-Gründen aber terminologisch abgeändert) ist nur eine leere Phrase, das hat überhaupt nichts mit Bibelstudium zu tun. Für mich ist da WT-Studium eigentlich ein Kindergarten, nur das die „Kinder“ zu 90% bereits erwachsene bwz. sogar „betagte“ Menschen sind, die sich aber trotzdem wie kl. Kinder verhalten und alles schön eifrig nachplappern, was der liebe „Sklave“ ihnen aufgeschrieben hat.

    Du hast auch völlig Recht, wenn Scientology hier als Vergleich gezogen wird. Strenge hirarchische Führung mit besonderen „Dienstzuteilungen“, Aufgaben und Schulungsprogrammen, die einen „Jünger“ immer „bewährter“ machen und ihn in eine „neue Stufe“ des Glaubens hebt.

    Mich würde mal interessieren ob bei den Mormonen, Neuapostolen, Adventisten usw. auch ein derartiges Elite-Programm aufgelegt wird wie es bei der WTG neuerdings der Fall ist.

    Vielen Dank für diese „Aufarbeitung“ des KöDi.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Oktober 12, 2011

    lieber HPM,
    hab vielen Dank für die Aufschlüsselung der Umstände in deinem Dossier.
    Es kommt exakt herüber, was die treibende Kraft ist – nämlich die Verinnerlichung des Einzelnen durch die regelmäßige Hirnwaschakrobatik der Organisation.
    Ich mag diesen Begriff nicht, der so sehr in den Mittelpunkt menschliches Wirken stellt, das, egal wo es zum Tragen kommt, unvollkommen ist und immer wieder am Ziel vorbeiführt.

    Der Konsens der ERkenntnis die Umstände betreffend liegt in der Wahrnehmung, dass die Org sich in eine Verfahrenseise vertricht hat, die sie selber festhält wie die Seide der Spinne die Beute.

    Man auferlegt dem Einzelnen bis zum Umfallen zu verkündigen, indem man manipuliert an der Selbsteinschätzung des Gewissens. Und das wird dann schwach und schlecht und schon wird der Christ zum Zeitschirften und Traktat Kolporteur, der auf eigene Kosten die Druckerzeugnisse positioniert.

    Wenn Parteien solchen Zuspruch hääten, würden deren Mitglieder uns alle belästigen.
    Aber wir sind von Jesus freigekauft und diese Freiheit bewegt uns andren davon zu erzählen.Wenn dies aus dem inneran Antrieb heraus erfolgt, ohne organisatorische procedere, dann wöre das in Ordnung. Aber: du musst Bedingungen erfüllen um verkünden zu können und noch strengere Auflagen erfüllen, willst du auf der KarriereLeiter der Zeugen einen auf WetterFrosch machen und hoch hinaus gehen
    Das alles konterkarriert die Hsitorie der ersten Christen, die ad hoc tauften – ohne Fragenkonvolut und ohne Gewissensnot, sondern aufgrund der Spontanität hin.
    Genau das ist es was fehlt, nicht die erste Liebe zählt, die begeisterung, sondern die Nomenklatura der Org, die genauso absurd ist wie es diejenige des realen Sozialismus war.
    Wachtturm-Zeuge ist nichts anderes als eine auf Linie gebrachte Persönlichkeit, die sich etwa so verhält wie es die Preussen pflegten, wobei der preussische Geist das Gemeinwohl pflegte.
    Wer je auf preussens Fahne schwört, aht nichts mehr, was ihm selbst gehört.
    So nimmt der WT uns alles ab, kassiert für die Säle, auch für die in Eigenleistung erbauten Kongress-Säle und da nicht Backschisch sondern richtig Geld. Und alle Säle gehören der Org und sollte die mal an ihrer Spitze wegen Kindsmissbrauch zur Kasse gebeten werden – und das ist noch lange nicht aus der Welt geschaffen – dass wird die böse Welt sich rechen und den Zaster einfordern, dre dann wie Knaster verraucht. Geld weg, Säle weg und dann in Folge auch Versammlung weg.

    Die Brüder sind nicht doof, dass sie nich logisch denken können und – egal wann und wo – man hört imer mal wieder leichte kritik an allem heraus.

    Der einzige Vorteil für die Org ist, dass sie Angst schafft, Beklemmung und Sorge vor dem geächtet werden.
    Ich könnte damit leben aber anderen täte das sehr weh. Meiner Frau sicher auch.manche können nciht aus ihrem Gefieder.

    Diese Missstände wird keine leidende Körpteschaft beseitigen.
    Der das tun wird, hat dafür die Autorität.
    Schaun wir nach vorne, warten wir den kommenden Bankencrash ab und seine unausweichlichen Folgen zur neuen Finanz und sonstigen Ordnung. Angeblich laufen die Gelddruckmaschinen auf Hochtouren.
    Aber googelt selber, ich bin so frank und frei

  • Matthäus
    Oktober 12, 2011

    Zu dieser Grundlage eures neuen Aufsatz und den sehr zutreffenden Gedanken, möchte ich nur mit ein paar zusätzlichen Bibelwahrheiten die Sache unterstreichen. Interessant ist der warndende Hinweis von Johannes wenn er sagt daß wir uns nicht abbringen lassen sollten und im Zusammenhang erklärt wodurch jemand auf den falschen Weg kommt – DURCH FALSCHE LEHRER:

    Einmal die GRUNDREGEL oder Grundlage unserer Belehrung:

    Joh 16,13 Wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, hilft er euch dabei, die Wahrheit vollständig zu erfassen. Denn er redet nicht in seinem eigenen Auftrag, sondern wird nur das sagen, was er gehört hat. Auch was euch in Zukunft erwartet, wird er euch verkünden.

    …soll auch noch der Gedanke von Johannes in seinem 1. Brief
    Kap. 2: dies verdeutlichen! Beachte besonders Vers 27 !!!

    24 Lasst euch also nicht von dem abbringen, was ihr von Anfang an gehört habt. Wenn ihr daran festhaltet, dann werdet ihr für immer mit Gott, dem Vater, und mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sein. 25 Denn genau das hat uns Gott zugesagt: ewiges Leben bei ihm. 26 Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus.

    lg. Matthäus

  • Barbara
    Oktober 12, 2011

    Lieber Bruder H.P.M.!

    Danke für diesen Artikel.Ja, alle diese Schulungsprogramme sind nichts weiter als Werkzeuge zur Gedanken- und Personenkontrolle.
    Weil sie aber als von Gott kommend dargestellt werden, läßt man sich „freiwillig“ darauf ein und vertraut blind einer Organisation.
    Selbst Zweifel unterdrückt man, weil man ja nicht gegen Gott rebellieren will. Wie Du auch herausgestellt hast, hat unser himmlischer Vater solche Instrumente zur Schulung seiner Anbeter nicht nötig.Er benutzt dazu seinen Geist.
    Joh 14,26 Der Beistand aber,der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Da man aber dem gemeinen Zeugen die Leitung durch den Geist abspricht, bindet man den einzelnen fest an die vom „Geist geleitete Organisation“ und Menschenlehren werden zu von Gott geoffenbarten Wahrheiten und Schulungsprogramme zu gottgegebenen Vorkehrungen.
    Danke, das ihr von Bruderinfo diese Dinge aufdeckt und den Widerspruch zur Bibel aufzeigt. Mir hat das geholfen die richtige Entscheidung zu treffen.

    Liebe Grüße, Barbara

  • Matthäus
    Oktober 12, 2011

    Eigentlich fordert uns diese LK dazu auf IHNEN N I C H T mehr zu vertrauen – den ist es nicht richtig daß sie nicht erst einmal eine Lehre verteten haben – diese verworfen (wegen angebliche hellerem Licht – sprich Gottes Geist hätte sie erleuchtet?) – dann wieder die gleiche Lehre eingefordert haben:

    Zitat WT 8/76:
    Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen? **
    Der Wachtturm 15.8.1976 Seite 490

    Um dazu nur zwei Beispiele zu bringen:

    Werden die Menschen von Sodom & Gomorra auferstehen?
    Von 1916-1952 JA !
    von 1952-1965 NEIN !
    von 1965-1988 JA !
    von 1988 – ? NEIN ! …. wie geht es weiter ?

    Oder man hat über Jehova und Jesus die Aussage zu Römer 13 bis in die 1920er Jahre richtig erklärt – dann kamen sie auf die Idee
    mit den Obrigkeitlichen Gewalten das sind Jehova und Jesus. Rund 40 Jahre wurde dieser Blödsinn vertreten.

    Ab Beginn der 1960er Jahre kam wieder „die Erleuchtung“ daß es doch so ist wie es jede andere religiösen Gruppe dies versteht, was nur den Beleg erbracht hat das diese LK UNMÖGLICH vom Geist Gottes geleitet sein konnte. Und nur ließ bitte nochmals obiges WT Zitat!

    Ein sehr weises Zitat im Leitartikel der Salzburger Nachrichten :

    „Die Vertreter eines bestimmenden Konzepts neigen dazu, so zu tun, als ob sie um Gottes Absichten wüssten. Im Namen dieses Wissens, das doch nur eine sehr menschliche Gewissheit darstellt, lehren sie die „Wahrheit“ und verurteilen die Vertreter anderer Meinung. Hier wäre Demut und Bescheidenheit angebracht“SN26.11.05

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