50 Comments
  • Shannon
    März 22, 2012

    Lieber Gerd,
    Die meisten von uns haben Kinder und/oder Enkelkinder. Du kannst nichts machen, wenn sie nicht hören wollen. Du kannst sie darauf hinweisen, dass sie ihr Denken und ihre Selbstverantwortung nicht abgeben. Denn wer die macht über sein Denken delegiert, ist ohnmächtig denen ausgeliefert, die sie ausüben. Am Ende ist jeder für sich selbst verantwortlich. Wir alle haben Menschen, die wir sehr lieben.

    Aber du kannst beten, dass Jesus sie findet und ihr Herz doch noch eine andere Ansicht annimmt.

    Liebe Grüsse
    Shannon

  • Ulrike P.
    März 22, 2012

    Hallo Gerd,
    ich lese immer in den verschiedenen Übersetzungen von Bibelserver.
    Da hauptsächlich aus Gute Nachricht, Neues Leben, Neue Genfer Übersetzung und Schlachter.
    Zuhause habe ich die Luther, die Gute Nachricht und die Hoffnung für alle.

    Die NWÜ besitze ich nicht mehr, nur online schaue ich manchmal nach, wenn mich ihre Formulierung eines bestimmten Verses interessiert.

    Ob in Berlin auch Brüder von BI sind, weiß ich leider nicht…aber vielleicht melden sich ja noch welche. 🙂

    Ja, lieber Gerd, ich denke auch, dass viele die kritiklos die Versammlung besuchen, verblendet sind. – Wie lange das anhalten wird…und ob sich das überhaupt mal ändern wird, lässt sich schwerlich sagen. Wer weiter blind den blinden Leitern folgt, weil er ihre Blindheit einfach nicht erkennt, der wird auch mit in die Grube fallen – was auch immer das letztendlich genau heißt…

    Wir können, außer offen zu unserem Glauben an Gott und Jesus zu bekennen, nichts weiter tun. Denn letztlich führt Jesus selbst die Seinen in seine eigene Hürde und auch zum Vater. Vorher ist es Gott, der die Menschen – egal woher – zum Christus zieht.

    Wir können da vollkommen auf die beiden vertrauen, diese Tatsache schenkt mir Ruhe.

    Wenn du in deiner Umgebung ehemalige Zeugen finden würdest, die ihr Vertrauen nun auf Jesus stützen, wäre das sicherlich schön…aber denke daran, wie er eingestellt war. Für ihn ist jeder sein Bruder und seine Schwester, sowie Mutter und Vater, die nach dem Willen seines Vaters leben.

    Also braucht uns auch nichts weiter sonst zu interessieren.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    März 22, 2012

    Hallo Gerd,
    das deine Tochter es nicht verstehen will, tut mir in der Seele weh. Ich wünsche dir viel Kraft…und halte dein Herz einfach für sie offen…vielleicht wird sie ja doch noch die Wahrheit erkennen und kann sich dann von ihren geistigen Fesseln befreien.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    März 22, 2012

    Hallo Gerd,
    solange du dich weiter ganz eng mit Herz und Sinn an unseren Vater UND an Jesus hältst, machst du garnichts falsch.

    Ich kann Alois da nur unterstützen…hör´dir an was andere zu sagen haben und dann wäge unter Gebet ab, ob es mit Gottes Willen übereinstimmt.
    Ich mache das immer so und meistens begegnen mir dann früher oder später Bibelstellen, die mir den richtigen Weg weisen.

    Was Jesus angeht, habe ich ja unter „Opfer die Gott wohlgefallen“ schon geschrieben, wohin ich geführt wurde.

    Mein Vater ist die „erste Adresse“, mein Gebet zu ihm schließe ich ab, im Namen Jesu meines Herrn und Erlösers.
    Ihn außenvor zu lassen indem ich ihn durch Jesus ersetze, käme für mich NIEMALS in Frage!

    Aber wenn doch die Jünger damals, als Jesus noch unter ihnen war, ihm huldigten – also Ehre darbrachten in dem sie vor ihm niederfielen – wie können wir ihn heute NUR noch als reinen Gebetsübermittler betrachten?

    51 Und es geschah, während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde hinaufgetragen in den Himmel.
    52 Und sie warfen sich vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude.
    Luk 24, 51+52

    Und was wurde dem blinden Saulus gesagt, bevor er zum Paulus wurde?

    16 Und nun, was zögerst du? Steh auf und laß dich taufen, und laß deine Sünden abwaschen, indem du den Namen des Herrn anrufst!
    Apg 22, 16

    Nochmal: Was taten die Jünger mehrfach, wenn sie Jesus begeneten?

    9 Plötzlich trat ihnen Jesus entgegen. »Seid gegrüßt!«, sagte er. Da liefen sie zu ihm hin, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße.
    Mat 28, 9

    Die NWÜ benutzt das Wort huldigen um diesen Akt abzuschwächen. – Aber weshalb bekam Johannes dann bei der Offenbarung vom Engel einen Rüffel als er sich vor ihm niederwarf?

    Um es gleich vorwegzunehmen, ja ich weiß das der Engel ihm sagte: Bete Gott an.
    Da gibt´s auch nichts dran zu deutlen.

    Aber dennoch richten sich die letzten Worte der Offenbarung an Jesus direkt:
    »Amen. Ja, komm, Herr Jesus!«
    Auch daran gibt es nichts rumzudeuteln…

    Zumal in Offenbarung 5, 13+14 von Lob und Ehre für dem der auf dem Thron sitzt und dem Lamm, die REde ist:

    13 Und dann hörte ich, wie alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und im Meer sangen: »LOB und EHRE und Herrlichkeit und Macht stehen dem zu, der auf dem Thron sitzt, UND dem Lamm für immer und ewig.«
    14 Und die vier lebendigen Wesen sagten: »Amen!« Und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten an.

    Du lieber Gerd, wirst ganz sicher durch Gottes Geist, auch in dieser Frage Sicherheit bekommen. – Er lässt dich nicht hängen.
    Und weiterhin durch Jesus zum Vater zu beten, bleibt ja auf jeden Fall richtig.

    LG Ulli

  • Alois
    März 22, 2012

    Lieber Gerd

    Du darfst nicht einfach etwas glauben was Menschen Dir sagen. Du musst lernen selbst herauszufinden was richtig ist. Manche sagen man solle Jehova anbeten, andere sagen man kann auch zu Jesus beten.

    Ich kenne das Gebet das Jesus vorgebetet hat, orientiere Dich erst einmal daran. (Vater unser…)

    Ich selbst bete zu Jehova und danke ihm und seinem Sohn für alles was mir auf dem Herzen liegt. Am Ende schließe ich das Gebet mit den Worten ab, wie wir es gelernt haben. Ich bitte Jesus darum meine Gebete unserem Vater vorzulegen, oder so ähnlich. Ich bete nie nur zu Jesus, das würde nicht meinem Herzen entsprechen.

    Die Gebete in den Versammlungen haben 2 große Fehler:
    Erstens hat der „treue und verständige Sklave“ nichts im Gebet zu suchen, da damit Menschen, die Organisation gemeint ist.
    Zweitens ist der Schluß mit dem Mittler Jesus zur Phrase geworden.

    Aber wenn ich bete, dann ist Jesus auch ganz wichtig, denn er ist unser Hirte und Retter der mit der Hilfe des Geistes Jehovas uns die Speise gibt. Trotzdem ist Jehova der über allem stehende Gott.

    Ich hoffe Dir etwa sgeholfen zu haben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    März 22, 2012

    Lieber Alois,

    das hast du sehr schön auf den Punkt gebracht mit dem Gebet. So denke und bete ich auch. Danke!

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    März 22, 2012

    Hallo Gerd,
    ZITAT:
    „ostern pscha auf hebrüisch pessach wird an jesus gedacht am 14 Nisan.heidnische gebrauche gehören da nicht hin.“

    Na, damit ist die Frage von Dennis ja beantwortet. 😉
    Hier bist du jedenfalls mit deiner Ansicht über das Nehmen der Symbole nicht alleine.

    LG Ulli

  • Dennis
    März 22, 2012

    Hallo gerd,

    du hast „ostern“ erwähnt. Meinst du damit das Ostern, wie es heute gefeiert wird? Was hat Ostern mit Jesus und dem Gedenken an ihn zu tun? Das was heute passiert ist ein heidnischer Brauch, der wie Weihnachten mit allem möglichen vermischt ist.

    Hast du vielleicht den ursprünglichen Begriff damit gemeint? lat. = pascha?

    LG
    Dennis

  • Dennis
    März 22, 2012

    Hallo gerd,

    nein du musst dich nicht rechtfertigen, so war meine Frage auch nicht gemeint. Schön, dass du deinen Weg zu Jesus und damit zu unserem Schöpfer gefunden hast.

    LG
    Dennis

  • Shannon
    März 22, 2012

    Lieber Gerd,

    wir haben alle unsere Ansichten nach und nach revidiert. Aber mit jeder Erkenntnis, die du dazu bekommst, wirst du feststellen, dass die Last die übrig bleibt, nämlich die von Jesus, eine Leichte ist.
    Schön, dass du da bist.

  • Ulrike P.
    März 22, 2012

    Hallo Gerd,
    ich freue mich mit dir. 😀
    Denn Jesus ist nicht nur der richtige – er ist auch der EINZIGE Weg, der zu Frieden und Herzensruhe führt. Darum zieht der Vater ja auch zu IHM hin und nicht zu irgendwelchen anderen Menschen, bei denen es keine Rettung gibt.
    Und nur durch den Sohn, kommen wir dann erst wirklich zum Vater. Eigentlich ganz einfach…

    LG Ulli

  • Quasimido
    März 22, 2012

    Hallo zusammen,

    natürlich kann man es als Übertrieben ansehen wenn in solchen Sendungen von „Verboten“ die Rede ist.

    Es kommt daher immer wieder zu Reaktionen der Zeugen, welche dann sagen „Die haben halt keine Ahnung wie es wirklich ist“.

    Man sollte jedoch nicht vergessen mit welch subtilen Methoden dem Zeugen Jehovas vemittelt wurde was Gott „wohlgefällig“ ist oder nicht.

    Daß es letztendlich nur die Organisation WTG war, die von jeglichem „gottgefälligem“ Verhalten partizipiert hat merken wohl immer mehr gläubige Menschen und wenden sich von ebendieser ab.

    Man sollte bei einer solchen Dokumentation nicht auf den exakten Wortlaut achten sonder eher auf das was zwischen den Zeilen steht.

  • Matthäus
    März 22, 2012

    Zur Korrektheit von 3Sat:

    Einige Schachspieler haben erkannt, welchen Schaden das Schachspielen bewirken kann.“ (Erwachet! 8.7.1973, S. 14)

    … und eine einstweilige Verfügung durch die WTG – ist ja nicht das erste mal wie es viele Beispiele belegen liese.

    … auch das Fuballspielen war und ist durch die Belerhung der LK
    von vielen Ältesten nicht erst einmal „verboten“ worden, selbst Tanzschulen (in eigener Versammlung) wollte man den Jungen Leuten, klar machen das ein Christ soetwas nicht braucht.

    lg. Matthäus

  • Dennis
    März 22, 2012

    Lieber Matthäus,

    du weisst, dass ich deine Kommentare sehr schätze, weil du auch wie im Beispiel des Schach, immer die WTG-Aussagen parat hast. Ich kannte diese Aussage, wusste aber nicht mehr wo das stand. Danke, denn ich musste wieder sehr genüßlich über diesen Erwachet-Blödsinn lachen.

    Aber bitte sei mir nicht böse, dieser eine Satz aus dem Erwachet hatte in der Praxis 0,0 Auswirkungen. Ich kann das sagen, weil ich seit frühester Jugend mit Ältesten und anderen Brüdern Schach gespielt habe.

    Die Aussage Schach wäre verboten ist absurd, das ist Fakt.

    Die Aussage Fußballspielen wäre verboten ist absurd, das ist ebenso Fakt. Ich habe genau wie bei Schach, schon als Kind mit Ältesten, Bethelbrüdern und unzähligen Brüdern Fußball gespielt.

    Ich denke wir sollten hier nicht in eine kindische Diskussion verfallen, die jeden Blick für die Realität vermissen lässt.

    Ganz liebe Grüße an dich!
    Dennis

  • Ulrike P.
    März 22, 2012

    Hallo Dennis,
    dass sich viele nicht daran halten, ändert ja nichts an der Aussage, dass man es eigentlich lassen sollte. 😉

    Und dann wird es ja auch Örtlich total unterschiedlich von den Ältesten durchgezogen.

    Aber stimmt schon…genauer wäre es gewesen, wenn sie in dem Beitrag gesagt hätten, das Vereinssport aller Art nicht sein sollte. Für die Teilnahme an einem Tanzkreis kann man da schon mal gerne sein Dienstamt als Ältester verlieren.

    Da etwas mehr ins Detail zu gehen, wäre besser gewesen…denn wer das liest und weiß, das dies nicht so extrem gehandhabt wird, der glaubt dann vielleicht auch alles andere nicht…und das wäre schade, denn das konnte man ja alles so stehen lassen.

    LG Ulli

  • Dennis
    März 22, 2012

    Liebe Ulli,

    du hast meinen Einwand richtig verstanden. Es geht hier um journalistische Seriösität. Wenn sie richtig recherchiert hätten würden sie wissen, dass es weder ein Schachverbot noch ein Fußballverbot gibt, zumindest nicht so wie sie es dargestellt haben und wie es bei Nicht-Zeugen verstanden wird.

    Man kann es mit der Universitätsausbildung vergleichen. Es wird ständig vom Sklaven darauf hingewiesen, dass die Unis so schlimm und schlecht für das „geistig gesinntsein“ sind und troztdem kenn ich von 10 Jugendlichen 9, die studieren. Es interessiert also niemand was da geschrieben und gewarnt wird. Und sind wir mal ehrlich, es gibt bestimmt weltweit keinen Fall wo jemand, der Schach oder Fußball gespielt hätte, der dann echte Schwierigkeiten bekam, außer vielleicht ein paar unqualifizierte Kommentare.

    Wenn manche einen aberwitzigen Kommentar im „Erwachet“ schon als eine Art Verbot verstehen, haben die ganz andere Probleme mit ihrer Persönlichkeit, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.

    LG
    Dennis

  • Karl
    März 22, 2012

    Hallo,

    ich kann mich noch an einen EW-Artikel erinnern wo das Schachspielen schlecht gemacht wurde. Und selbst wenn kein explizites Verbot ausgesprochen wird, so denkt doch der Großteil der ZJ, dass auch die Worte im Erwachet direkt von Jehova kommen.

    Und mit dem Fussballspielen ist es vorbei wenn man getauft wird.

    Und da fallen mir einige Beispiele ein.

    LG
    Karl

  • Matthäus
    März 22, 2012

    Liebe Uli!

    Zum Verbot von Vereinen beitreten oder Schulwochen – Kinder von Ältesten oder DAG wurde das klare Verbot auferlegt – wenn ein Ä oder DAG seine KInder auf Schulwochen Skiwochen udgl. verlor er sein Dienstamt. Und da haben einige ihr Amt aufgegeben.

    Im Norden D wo meine Frau herkommt und ihr Bruder auch Ältester ist – die haben nur gelacht über diese Anweisungen (in den 1980iger Jahren).

    Oder ich war 1972 im Ruhrgebiet als Pionier – da gab es den legenderen Br. Dickmann – sein Bruder wurde wegen Verweigerung vom Kriegsdienst erschossen) der ging in die Geschichte ein als Kotlettenjäger – ich erinnere mich in die damalige Versammlung Waltrop, der TSA (Schulsaufseher) hatte lange Kotletten (70er Jahrestiel) er strich sich über seine Kotletten und anschließlich auf die Schläfen mit einem Zeichen du hast ja einen Vogel – am ende der Dienstwoche waren auch seine Kotletten weg. Ich hatte als 19 Jaährige meine Bewerbung für den allg. Pio Dienst abgegeben und besass ein Flaum von Schurrbart, den wollte ich noch verdünnen um IHM gerecht zu werden – dann sah es noch schlimmer aus. Folglich habe ich alles weggeschnitten – am Sonntag kam dann Br. Dickmann mit einem DICKEN Lob, hätte ich das nicht wegrasiert hätte er auf meine Berwerbung einen Vermerk machen müssen. Hätte ich ihn nur stehen gelassen – vielleicht wäre meine Laufbahn anders verlaufen.

    So als kleine Aufheiterung und Wahrheitsfindung, wenn ich auch Br. Dickmann als wandelndes Bibelexikon damals bewunderte. ER war sicher ein treuer Kämpfer für Jehova – auch damals wurde schon die Freiheit in Christus mit Füssen gerteten. Und all das wird immer noch schlimmer. Siehe Rö. Kap. 14 )

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    März 22, 2012

    Deinen Kommentar lieber Dennis kann ich leider nicht so stehen lassen! Ich war im Jahr 1973 selbt ein leidenscftlicher Schachspieler, habe seit Kindertagen gespielt mit 21 (im Jahr 1973) habe ich mit vielen Brüdern gespielt – 2 Jahre später war ich bereits Ältester – und geht es darum solche Anweisungen auch in der Versammlung durchzusetzen – aber wie sooft und auch in anderen Belehrungen (Fuballspiele) und da gab es genug wo regelrecht die jungen Leute vertrieben wurden. Gibt selbst in die WT-Libray das Stichwort Fußballspielen ein und du bekommst jede menge ähnlicher Ratschläge an die sich dann eh keine hält:

    Aber wie schon Paulus sagte: Du lehrst dich andere warum belehrst du dich nicht selbst!

    Hier ein Auszug zum EW: Warum ein Christ dieses Spiel nicht spielen sollte: Einen größeren Schwachsinn (nach heutiger Sicht) habe ich schon lange nicht mehr glesen:

    Zum Beispiel sagte der entthronte Schachweltmeister Boris Spassky: „Von Natur aus habe ich keinen Kampfgeist. . . . Aber beim Schach muß man ein Kämpfer sein, und so wurde ich notgedrungen ein Kämpfer.“

    Das hilft auch verstehen, warum es keine erstklassigen weiblichen Schachspieler gibt — die über achtzig Schachgroßmeister in der Welt sind ausnahmslos Männer. Die Schauspielerin Sylvia Miles bemerkte dazu folgendes: „Um ein professioneller Schachspieler sein zu können, muß man über Leichen gehen. Wenn der Geist des Wettbewerbs in amerikanischen Frauen jemals so stark wird, dann denke ich, daß wir auch einige hervorragende Schachspielerinnen haben werden.“

    Der Wettbewerbsgeist beim Schach kann ein krankhaftes Ausmaß erreichen, das sich in dem Verhalten und in der Sprache der Schachspieler widerspiegelt. „Der Versuch, die Psyche des Gegners zu zerstören, findet bei keinem anderen Zeitvertreib einen Vergleich“, erklärt der Schachspieler Stuart Marguiles. „Ich habe noch nie gehört, daß jemand sagte, er habe seinen Gegner geschlagen. Er hat ihn immer zerschmettert, zerquetscht, gemordet oder getötet.“

    Zugegeben, Spieler, die man persönlich kennen mag, gebrauchen vielleicht nicht eine solche Sprache. Aber dennoch kann der Wettbewerbsgeist zwischen den Spielern unangenehme Folgen nach sich ziehen, wie die New York Times im vergangenen Sommer berichtete: „Den meisten Familien gelingt es, die während des Spiels entstehenden unvermeidlichen Konflikte auf das Schachbrett beschränkt zu halten. Aber bei einigen Familien halten die Spannungen noch lange nach dem Schachmatt an.“

    In dieser Hinsicht unterscheidet sich Schach natürlich nicht sehr von anderen Wettkampfspielen. Teilnehmer an solchen Spielen, die Gott wohlgefallen möchten, müssen, ganz gleich, welches Spiel sie spielen, darauf achten, daß sie nicht den biblischen Grundsatz verletzen: „Laßt uns nicht ichsüchtig werden, indem wir miteinander wetteifern und einander beneiden.“ — Gal. 5:26.

    Jedoch ist hinsichtlich des Schachs noch etwas Weiteres zu berücksichtigen.

    Verbindung zum Krieg

    Das sind die offensichtlich militärischen Ausdrücke, die bei dem Spiel verwendet werden. Das gegnerische Heer wird „der Feind“ genannt. Dieser wird „angegriffen“ und „geschlagen“; das Ziel ist, daß sich der gegnerische König „ergibt“. So schreiben Horowitz und Rothenberg in ihrem Buch The Complete Book of Chess unter der Überschrift „Schach ist Krieg“: „Die [den Schachfiguren] zugeordneten Funktionen, die Ausdrücke, die benutzt werden, um diese Funktionen zu beschreiben, das schließliche Ziel, die gerechtfertigte Brutalität, die angewendet wird, um dieses Ziel zu erreichen — das alles hängt mit Krieg zusammen.“

    Es wird allgemein angenommen, daß Schach auf ein Spiel, Tschaturanga oder Heer-Spiel genannt, zurückzuführen ist, das um das Jahr 600 u. Z. in Indien gespielt wurde. Die vier Elemente der indischen Armee — Kriegswagen, Elefanten, Kavallerie und Infanterie — wurden durch die Figuren dargestellt, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu Türmen, Läufern, Springern und Bauern entwickelten. So erklärte die New York Times vom 31. August 1972:

    „Schach ist ein Kriegsspiel seit seiner Entstehung vor 1 400 Jahren. Das Schachbrett ist eine Arena für Schlachten zwischen Königshäusern, Armeen und allerlei gegensätzlichen Ideologien gewesen. Die bekanntesten gegnerischen Parteien beim Schach sind die im Mittelalter geschaffenen, und bei diesem Spiel kämpfen zwei Heere, bestehend aus König, Dame, Springern, Läufern, Türmen und Bauern, gegeneinander.

    Andere im Schach dargestellte Konflikte waren die Kämpfe der Christen gegen die Barbaren, der Amerikaner gegen die Briten, der Cowboys gegen die Indianer und der Kapitalisten gegen die Kommunisten. . . . Es wird berichtet, daß ein amerikanischer Designer gegenwärtig ein Schachspiel entwirft, das den Krieg in Vietnam veranschaulicht.“

    Wahrscheinlich stellen sich die meisten heutigen Schachspieler nicht vor, daß sie eine Armee in eine Schlacht führen. Doch sind die Beziehungen dieses Spiels zum Krieg nicht offensichtlich? Bauern, Läufer und Ritter mit ihren Pferden spielten im Mittelalter bei Kriegen eine Rolle, und auch Türme oder Burgen, die als Schutzorte dienten, hatten bei der Kriegführung im Mittelalter eine wichtige Bedeutung.

    Daher schrieb Reuben Fine, ein Schachspieler von internationalem Format, in seinem Buch The Psychology of the Chess Player (Die Psychologie des Schachspielers): „Ganz offensichtlich ist Schach ein Spielersatz für die Kriegskunst.“ Und die Zeitschrift Time berichtete: „Schach war ursprünglich ein Kriegsspiel. Es ist ein Intelligenzspiel für Erwachsene, das den Manövern entspricht, die kleine Jungen mit Spielzeugsoldaten machen.“

    Zwar mögen einige Schachspieler gegen einen solchen Vergleich Einspruch erheben, doch werden andere bereitwillig zugeben, daß eine Ähnlichkeit besteht. Ja, in einem Artikel über einen Schachexperten schrieb die New York Times: „Wenn Mr. Lyman auf ein Schachbrett schaut, werden die quadratischen Felder für ihn manchmal zu den Hügeln, Tälern und Geheimpfaden eines Jagdreviers oder zu dem zerfurchten Boden eines englischen Schlachtfeldes.“

    Wenn man die komplizierten Bewegungen der gegnerischen Schachbrett-Armeen betrachtet, die miteinander um die günstigste Stellung wetteifern, mag man sich fragen, ob Schach bei der Entwicklung der Kriegskunst eine Rolle gespielt hat. Nach V. R. Ramachandra Dikshitar ist dies der Fall gewesen. In seinem Buch War in Ancient India (Krieg im alten Indien) untersuchte er dies ausführlich und kam zu folgendem Schluß: „Die Grundsätze des Schachspiels lieferten der fortschrittlichen Entwicklung der Kriegführung und des Aufbaus des Heeres Anregungen.“

    Ein Grund zur Vorsicht

    Einige Schachspieler haben erkannt, welchen Schaden das Schachspielen bewirken kann. Wie man in dem Werk The Encyclopædia Britannica lesen kann, bedauerte der Reformator „Johannes Huß, . . . als er im Gefängnis war, daß er Schach gespielt habe, weil er dadurch Zeit verloren hatte und Gefahr gelaufen war, heftigen Leidenschaften zum Opfer zu fallen“.

    Die starke Faszination des Schachspiels kann dazu führen, daß es einen großen Teil der Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, so daß man sogar wichtigere Dinge vernachlässigt, und das war offensichtlich einer der Gründe, weshalb Huß bereute, Schach gespielt zu haben. Wenn man Schach spielt, besteht auch die Gefahr, daß man ‘miteinander wetteifert’ oder sogar Feindseligkeit gegeneinander entwickelt, wovor die Bibel Christen warnt.

    Auch mögen Erwachsene nicht wünschen, daß Kinder mit Kriegsspielzeug oder Spiele militärischer Art spielen. Ist es dann konsequent, daß sie ein Spiel spielen, das nach der Meinung einiger „ein Intelligenzspiel für Erwachsene [ist], das den Manövern entspricht, die kleine Jungen mit Spielzeugsoldaten machen? Welche Wirkung hat Schach auf jemanden, der es spielt? Ist es eine heilsame Wirkung? Ende des Zitats!

    Bevor man etwas verteidigt oder entschuldigt – ich sehe heute viele der Ratschläge nur mehr als reine Gehrinwäsche über alles und jeden will die WTG die Menschen beherrschen. UND die Menschen lassen sich beherrschen – was Jesus und auch Paulus untersagte!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    März 22, 2012

    Hallo Dennis!

    Ich bin erst heute wieder etwas mit den Kommentaren nach – noch nicht alles – mir fällt auf das du in letzter zeit sehr oft aneggst – nicht zuletzt mich selbst betreffend – ich kann Kritik einstecken und habe kein Problem von jemanden der wahrscheinlich halb so alt ist wie ich – du schreibst an Eddi z.B. diese Worte – sie ist in etwa ebenso alt wie ich, also könnte locker deine Mutter sein:

    Deine Worte: >Ich möchte so gut es geht offen und ehrlich sein ohne jemandem zu nahe zu treten: dieser fiktive Dialog ist billige Polemik ohne geistigen Wert

    Ohne es zu merken zeigst du eine viel extremere Haltung und Einstellung zu anderen, als es die WTG je tun würde. Zu dir würde bestimmt kein Glied der leitenden Körperschaft kommen und sagen, du würdest mit dem Teufel sprechen oder wärst mit ihm im Bunde. Oder kannst du dir das vorstellen?

    Bei aller Kritik, die auch mal deutlich ausfallen kann, sollten wir doch immer die Größe und geistige Stärke besitzen, eine gewisse Grenze nicht zu überschreiten. Diese Grenze hast du m.E. deutlich überschritten. <

    Wo bleibt deine geistige Stärke?
    Wo beachtest du den Rat Jesu: Matth. 7

    Du belehrst andere – wo belehst du dich selbst?

    Was ist mit Jesu Rat in der Bergpredigt:

    Vom Richtgeist
    1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. 2 Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. 3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? 4 Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge.

    Lieber Dennis merkst du nicht wie viele der Brüder sich von DEINEN Kommentare auf die Füsse getreten fühlen. Nimm dir von Elihu ein Beispiel:

    Hiob 32 ein Beispiel:

    Elihu: Jetzt rede ich!
    1 Da gaben es die drei Männer auf, weiter mit Hiob zu reden, denn er hielt an seiner Unschuld fest. 2 Doch der Busiter Elihu, der Sohn Barachels, aus der Sippe Ram, wurde von Zorn gepackt. Er war auf Hiob zornig, weil dieser sich für gerechter hielt als Gott. 3 Auch auf die drei Freunde war er wütend, weil sie Hiob gegenüber keine Antwort mehr fanden, obwohl sie ihn ständig für schuldig erklärten.

    4 Elihu hatte bis jetzt gezögert, Hiob etwas zu sagen, denn die anderen waren älter als er. 5 Doch als er merkte, dass sie nichts mehr zu entgegnen wussten, packte ihn der Zorn. 6 Er ergriff das Wort: "Ich bin noch jung, und ihr seid alte Männer, darum wagte ich es nicht, euch mein Wissen mitzuteilen. 7 Ich dachte: 'Lass erst die alten Männer sprechen, sie schöpfen aus reicher Erfahrung!' 8 Doch auf den Geist im Menschen kommt es an, auf diese Gabe des Allmächtigen: Sie allein gibt ihm Weisheit!

    Dieser Elihu hat eine grundsätzliche Sache verstanden – der geist des Allmächtigen gibt diese Weisheit – oder bedenke diesen guten Rat: Spr. 18:

    19 Ein Freund, den du enttäuscht hast, ist schwerer zurückzugewinnen als eine bewachte Festung; wenn man sich entzweit, ist jede Tür verschlossen. 20 Du musst mit den Folgen deiner Worte leben – seien sie nun gut oder böse. 21 Worte haben Macht: sie können über Leben und Tod entscheiden. Darum ist jeder für die Folgen seiner Worte verantwortlich.

    Ich denke wir haben tlw. einen kosntruktiven kritischen Geist, zu dem jeder mal neigt – auch ich aber manches mal sind die Attaken auf einen Kommentar zuviel des Guten und es kehrt wieder ein schlechter Geist hier ein. Bitte denke darüber nach!

    lg. Matthäus

  • Bernhard
    März 22, 2012

    Lieber Bruder Matthäus an dieser Stelle nocheinmal danke für das Mail
    Auch wir sind langjährige Schachspieler und wie der ER 8.7.1973 herauskam, haben wir das Schachspiel weggetan weil es ja Schaden bei den Spielern anrichten kann. Dann nach ca. 10 Jahren haben wir für unsere Kinder eines besorgt (Schulschach). Wenn Besuch von Brüdern kam wurde gleich alles versteckt damit wir nicht bei den Ältesten gemeldet wurden.

    Heute weiß fast keiner mehr was von dem Erwachet Artikel aber wir können uns noch gut erinnern. Wie wir dann wieder gespielt haben -das SCHLECHTE GEWISSEN der Sklave hat uns doch eindringlich gewarnt! Heute bin ich ein freier Christ und ich muss selbst entscheiden ob ich Jesus und seinen Vater damit Unehre bereite. Galater 6:5 Denn jeder ist für sein eigenes Tun vor Gott verantwortlich. Das ist schon schwer genug!
    Brüderliche Grüße von Bernhard

  • Matthäus
    März 22, 2012

    Lieber Martin, lieber Dennis!

    Für mich ist eine solche „Belehrung“ und Bevormundung ebenso ein großer Schwachsinn – das fällt eindeuting in den persönlichen ereich der entscheidungen.
    Danke Dennis das du meine kleine Rüge nicht allzu krumm genommen hast, aber der wahre freund ist jener der nicht nur mit der zunge schmeichelt sondern auch einmal anspricht.

    also damit alles liebe aus dem KH
    Matthäus

  • Dennis
    März 22, 2012

    Lieber Matthäus,

    es fällt einem „normalen“ Menschen echt schwer diesen Unsinn im Quadrat aus dem Erwachet zu lesen.

    Ich danke dir aber, dass du uns das nochmal vor Augen geführt hast, wie man mit Rhetorik und der geschickten Verdrehung von Aussagen und Fakten, Menschen auf eine absurde Weise manipulieren kann.

    Von meiner Kindheit kann ich nur sagen, dass ich mit meinem Opa, ein jahrzehntelanger Ältester und sehr streng mit allem, sehr oft und gerne Schach gespielt habe. Andere taten das auch.

    Es gab und gibt wohl doch sehr große Unterschiede in den versch. Regionen.

    Damit ist für mich das Thema Schach erstmal abgearbeitet. Da fällt mir ein ich habe schon seit Jahren kein Schach mehr gespielt, leider 😉 !

    LG
    Dennis

  • Hans
    März 22, 2012

    Zum Thema Frauenschach:

    Es mag auch gehirnphysiologische Gründe geben sowie die unterschiedlich ausgeprägte Multi-/Singletaskingfähigkeit (mangelnde Fokussierung auf eine Sache) bei Männern und Frauen.

  • Martin an Anna
    März 22, 2012

    Hallo, liebe Anna!
    Seit längerer Zeit vermisse ich hier deine Anwesenheit und deine ermunternden Sonnenstrahlen-Kommentare. Ich würde mich freuen, wieder etwas von Dir zu hören.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Frank&Frei
    März 22, 2012

    lieber martin, die Anna scheint verurlaubt zu sein und wird wohl
    bald wieder mit dabei sein
    liebe Grüße

  • Martin an Anna&Frank
    März 22, 2012

    Das Gefühl habe ich nicht. Eine Anna, wie wir sie kennengelernt haben, könnte auch im Urlaub nicht auf BI verzichten. Ich hoffe, es geht ihr gut? Vielleicht hat jemand persönlichen Kontakt zu ihr? Besorgte Grüße.
    Martin

  • AKAZIE an Frank
    März 22, 2012

    Habe ich schon seit 14 Tagen versucht Kontakt (e-mail – Telefon) aufzunehmen, bisher kein Erfolg macht mir auch SORGEN.

    Ich bleibe da aber dran.

    Habe noch andere Möglichkeiten da mehr zu erfahren.

    Die AKAZIE

  • Shannon
    März 22, 2012

    Lieber Martin,

    meines Wissens ist Anna verreist und zwar in eine Gegend, wo es kein Internet gibt. Von der Zeit her dürfte sie aber bald wieder zurück kommen.
    Mach dir keine Sorgen

    LG
    Shannon

  • Anna
    März 22, 2012

    Lieber Bruder Martin,

    danke für deine lieben Worte und für deine Besorgnis.

    So ganz kennst du mich, die „Anna“ nun wohl doch (noch) nicht.

    Nun muss ich dir sagen, dass ich in meinen Ferien auf BI verzichtet habe. Da wo ich war gibt es kein Netz, nicht mal das Handy geht und im Notfall wäre es allenfalls möglich gewesen über Satellitentelefon (sehr teuer) Hilfe zu holen.

    Außer meiner Bibel war nichts zu Lesen in meinem Gepäck. Ich hatte Zeit nachzusinnen, die Sterne ganz nah zu sehen und tiefen inneren Frieden zu verspüren.

    Bruderinfo finde ich sehr wichtig und auch für mich auferbauend und nützlich. Nur meine ich dürfen wir uns nicht davon abhängig machen. Ich will es veranschaulichen:

    Wenn man einen Partner hat, dann nicht weil man ohne Partner nicht zurecht kommen würde sondern weil es mit Partner einfach schöner ist. Abhängigkeit könnte sonst die Liebe zerstören.

    So möchte ich dies auch auf unsere schöne virtuelle Gemeinschaft bei BI umsetzen. Es ist schön, dass wir uns hier austauschen dürfen :-).

    Und herzlich willkommen an den Bruder Klaus Prüter. Du bist schon lange Zeuge Jehovas und es ist schön wenn du uns an deinen Gedanken teilhaben läßt.

    Noch eines: Ich habe in der 3-Sat-Mediathek nach dem TV-Bericht der vergangenen Woche gesucht. Leider habe ich nichts gefunden. Kann mir jemand diese Sendung zur Verfügung stellen? Meine e-meil ist ja bekannt.

    Jetzt werde ich jedoch in die reale Sonne entschwinden und den Restsonntag genießen.

    Liebe Grüße Anna

  • AKAZIE
    März 22, 2012

    Hallo liebe ANNA

    Wir freuen uns von Herzen das Du wieder da bist.
    Hast Du auch schön beschrieben mit dem Partner, es ist wie mit dem sitzen auf dem Stuhl mit der stabilen Lehne, durchaus können wir stundenlang auf diesem sitzen ohne die Lehne in Anspruch nehmen zu müssen, doch wir müssen wissen das diese Lehne da ist, damit sie uns auffängt falls es wirklich notwendig ist, ein Stuhl ohne Lehne ist eben deshalb nur ein Hocker steht zwar fest auf dem Boden aber eben ohne Lehne.

    Liebe Grüße an Euch ALLE

    AKAZIE

  • Sascha
    März 22, 2012

    Liebe Anna,

    schön, dass du wieder gut zurückgekommen bist. Wie du siehst, wurdest du sehr vermisst… das spricht für dich und den positiven Geist, den du hier vermittelst. Also, herzlich willkommen Zuhause… 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Martin
    März 22, 2012

    Hallo liebe Anna,

    schön das du wieder da bist. Meine Sorge war also nicht ganz so unbegründet. Weit weg in „Gefahren der Wildnis“, na, wenn das kein Grund zur Sorge ist….
    So daneben lag ich also nicht. Natürlich, wenn man sich in einer Gegend aufhält, wo es keine Internetverbindung gibt, kann man leicht auf BI verzichten, ansonsten hättest du es nämlich nicht übers Herz gebracht… deine lieben Brüder ohne einen Gruss zu lassen. Es sei dir diese Auszeit von Herzen gegönnt. Wir freuen uns von dir wieder in alter Stimmung zu hören… und lass dir deinen inneren Frieden nicht nehmen…

    Liebe Grüße
    Martin

    Martin 24.03.2012 auf 23:51 | Als Antwort auf Martin.

    Eine andere Variante

    Saft statt Wein?

    Jesus Christus hat das Urheberrecht am Abendmahl, weil er es eingesetzt hat. So ist zunächst zu fragen, was hat Jesus Christus eigentlich getan? Klar ist, dass er Brot genommen hat. Nach dem Zeugnis der Bibel steht jedoch zunächst nichts darüber, ob er nun Saft oder Wein verwendet hat. Vielmehr sprach Jesus: „Ich werde von nun an nicht trinken von dem Gewächs des Weinstocks, bis das Reich Gottes kommt (Lukas 22,18). Einige meinen nun, dass auch der Traubensaft ein Gewächs des Weinstocks sei und er im Heiligen Abendmahl verwendet werden dürfe.

    Jesus Christus bezeichnet aber mit „Gewächs des Weinstocks“ den zum Trinken fertigen Wein und schließt zugleich Traubensaft, Weinessig oder andere „Produkte vom Weinstock“ (vgl. 4 Mose 6,3) aus.

    Das heißt, dass Jesus Christus Wein zum Abendmahl genommen hat. Ein halbes Jahr nach der Weinernte war auch kein unvergorener Traubensaft mehr vorhanden! Er hat durch seine Worte, wie sie dastehen, Wein, und zwar nur Wein befohlen und nichts anderes freigestellt.

    Ja lieber Bernhard, so unterschiedlich sind die Meinungen. Also kaufe einen guten unverpanschten Rotwein … und denke, was viel wichtiger ist, an die an die Symbolkraft des Weines, die Sündenvergebung, die Erlösung und an den damit verbundenen neuen Bund.

    Verbundene Grüße
    Martin F&A
    336
    #
    Martin 24.03.2012 auf 23:35 | Als Antwort auf Bernhard.

    Ist Alkoholischer Wein ist ein falsches Symbol für das Blut Jesu?

    Die Verwendung von alkoholischem Wein während der Abendmahlsfeier zu Diskussionen geführt. Wird nicht ein trockener Alkoholiker durch diese Praxis von jeder Abendmahlsfeier von vornherein ausgeschlossen? Tatsächlich haben manche alkoholkranke Christen durch den Abendmahlswein einen schweren Rückfall in den Alkoholismus erlebt. Hat jemand erst einmal durch Alkoholmissbrauch einen Kontrollverlust erlitten, kann ihn nach seiner Heilung schon wenig Alkohol wieder rückfällig werden lassen. Deshalb muss er Alkohol in jeder Form strikt meiden und darf deshalb auch beim Abendmahl auf keinen Fall den Kelch nehmen.

    Weil das Abendmahl sich aus dem Passahfest ableitet, könnten wir bei der Beantwortung der Frage, ob Jesus den Jüngern Alkohol oder Traubensaft gereicht hat, auf die jüdische Tradition blicken. Während des Passahfestes war den Israeliten das Essen von gesäuertem Brot streng verboten. Alles was Gärung hervorrufen konnte (hebr. seor, d. h. Sauerteig) oder Gärung durchlaufen hatte (hebr. chamets, d. h.sauer, gesäuert, gegoren, fermentiert sein, davon stammt das Wort chomäs, d. h. Essig), musste aus dem Haus entfernt werden (2. Mose 12,15,17-20). Einige wenige rabbinische Aussagen beziehen dieses Gebot Gottes auch auf Getränke. Andere weisen daraufhin, dass Sauerteig hauptsächlich eine Milchsäuregärung durchläuft, die sich von der alkoholischen Gärung deutlich unterscheidet (es wird jedoch auch ein wenig Alkohol durch „wilde” Hefe erzeugt). Deshalb könnte beim Passahfest alkoholischer Wein getrunken werden.

    Bei der Einsetzung des Passahfestes ist vom Wein jedoch keine Rede. Das Trinken von vier Gläsern Wein ist eine spätere jüdische Tradition. Deshalb sagt das Alte Testament nichts über den Passahwein.

    Im neuen Testament wird in Bezug auf das Abendmahl nur vom „Kelch” und dem „Gewächs des Weinstocks” gesprochen (siehe beispielsweise Matthäus 26,26-29). Ob Jesus beim Abendmahl den Jüngern alkoholischen Wein gereicht hat oder unvergorenen Saft (aus Rosinen oder Sirup hergestellt oder auf andere Art konserviert), kann deshalb aus keinem neutestamentlichen Text direkt abgeleitet werden.

    Paulus bezieht sich auf den israelitischen Brauch, während des Passahfestes allen Sauerteig aus den Häusern zu entfernen. In 1. Korinther 5,6-8 zeigt er uns auch das „Warum” dieses Gebotes. Sauerteig war für die Israeliten ein Symbol der Sünde: Wie nur ein wenig Sauerteig eine ganze Schüssel Brotteig durchsäuert, so hat auch nur eine Sünde die ganze Welt verdorben. Weil sowohl das Brot des Passahfestes als auch des Abendmahls ein Symbol des sündlosen Leibes Christi ist, sollte es ohne Sauerteig (oder Hefe) gebacken werden.

    Wenn aber die Milchsäuregärung des Brotes im Neuen Testament als Bild für die Wirkung der Sünde genommen wird, kann die alkoholische Gärung des Weines als parallel dazu gesehen werden, obwohl sie chemisch anders abläuft. Auch ein wenig Hefe lässt den ganzen Traubensaft gären. Dies ist ein Hinweis auf die Verwendung eines nichtalkoholischen Weins bei der Einsetzung des Abendmahls. Nicht nur der Leib Christi, sondern auch sein Blut ist sündlos. Alkoholischer Wein ist also ein falsches Symbol für das sündlose Blut Jesu.

    Die ungesäuerten Brote, die in der Passahzeit gegessen wurden, lagen vor JESUS. Der unvergorene Passahwein steht auf dem Tisch. Für Christus sind diese Dinge Sinnbilder für sein makelloses Opfer. Nicht verdorben durch Gärung, dem Sinnbild der Sünde und des Todes, weisen sie auf Jesus als ‚eines unschuldigen und unbefleckten Lammes‘ hin. Das wäre eine Erklärung.

    Es gibt christliche Gemeinschaften des Ostens, die nicht oder nur wenig vom europäischen Christentum beeinflusst wurden, verwenden einen Abendmahlswein, der – in Anlehnung an die jüdische Tradition – kurz vor der Feier aus eingeweichten Rosinen hergestellt wird, um jede Gärung auszuschließen.

    Christen sollten deshalb über die Symbolik des Abendmahls nachdenken. Etwas, das berauschen kann, das Denkvermögen trübt, emotional enthemmt, millionenfaches Leid verursacht hat, Menschen ins soziale Abseits trieb und schon bei einem Glas ein paar hundert Hirnzellen zerstört oder einen trockenen Alkoholkranken wieder rückfällig werden lässt, ist sicherlich kein passendes Symbol für Jesu Blut.

    Kaufe also Rosinen und weiche sie ein….mache daraus Rotwein… ohne Gärung… oder …

    Viel Gelingen bei der Vorbereitung eurer privaten Abendmahlfeier.
    Es gibt sicherlich noch mehr andere Meinungen.
    Gruß
    Martin F&A
    336
    #
    Martin

  • Ulrike P.
    März 22, 2012

    Hallo Anna,
    willkommen zurück. 🙂
    Hab´mir immer mal zwischendurch vorgestellt wie du durch die „Wildnis“ streifst und alles um dich herum auf dich einwirken lässt.
    Beim Sternegucken wäre ich gern dabei gewesen. 😀

    Was BI angeht, gleicht deine Einstellung der meinen. Ich bin glücklich über die virtuelle Gemeinschaft, aber nicht abhängig…obwohl ich oft hier abhänge. 😉

    Gäbe es diese Seite aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen nicht mehr, würde ich eben vermehrt auf den mittlerweile aufgebauten privaten Kontakt ausweichen.
    Die Plattform als solches ist nicht entscheidend…nur die Menschen die diese ausfüllen.

    Aber abhängig bin ich nur vom Vater und vom Sohn.

    LG Ulli

  • Neoveritas
    März 22, 2012

    Liebe Leser,

    auch ich habe die Sendung mit Spannung erwartet und angesehen. Entgegen meinen vorherigen Erfahrungen mit Dokumentationen dieser Art, war die Darstellung unserer Glaubensinhalte und Verhaltensweisen sehr nahe an der Realität. Wenn man von dem Lapsus absieht, das Zeugen Jehovas kein Schach spielen dürfen!
    Besonders der Bezug zu ‚Silent Lambs‘ dürfte den meisten Zuschauern weitgehend unbekannt gewesen sein. Möchte wissen, wie viele der aktiven Zeugen Jehovas davon überhaupt wissen. Ich habe bisher keine Informationen dazu aus der WTG Literatur entnehmen können.
    Ich habe die Sendung auf DVD gebrannt, falls Interesse besteht.
    Einen gesegneten Abend wünscht

    Neoveritas

  • becky
    März 22, 2012

    es war sehr interessant, wir haben die sendungen aufgenommen,( auf vhs, wer das noch kennt),könnte versuchen das mir das jemand auf dvd macht
    lg

  • Manfred
    März 22, 2012

    Liebe Becky,
    Ich habe die Sendungen Aufgewachsen mit Jehova und aus dem Paradies verstoßen beide aufgenommen. Ich habe diese Sendungen als MPEG Dateien vorliegen sind insgesamt etwa 3,5 GB.
    Es könnten beide Sendungen auf eine DVD gehen wenn man dies brennen würde. Falls also jemand Interesse hat einfach melden.
    Liebe Grüße Manfred

  • Sarah-Ima
    März 22, 2012

    Hallo Manfred,
    ich habe Interesse an den Sendungen.
    Kennst Du die Dropbox? Da kann man Sachen bis 2GB kostenlos hinterlegen und abrufen.
    Vielleicht wäre das eine Möglichkeit die Daten zu hinterlegenn. Wenn ja oder anders, schreib mir doch eine persönliche Mail. Vielen Dank, Sarah
    (sginolas@web.de)

  • Klaus Prüter
    März 22, 2012

    Lieber Manfred, an der Sendung: aus dem Paradies verstoßen, hätte ich interesse, die andere hab ich gesehen, lobenswert neutral. Heute, um 17:25 war in der Mediathek noch nichts drin. Meine Mail: klaus@prueter.eu, Tel 05255 930740
    Gruß Klaus

  • Dennis
    März 22, 2012

    Hallo Klaus,

    wenn ich deine Internetseite richtig verstehe, bist du schon seit über 30 jahre kein „aktiver“ ZJ, hab ich das richtig verstanden?

    Was waren deine Gründe für dein „Abgang“? Oder war es ein Ausschluss?

    Ich weiß nicht so recht, aber pers. Daten wie die Tel.-Nr. würde ich hier aus Gründen der Privatsphäre nicht posten. Ist nur ein Tipp von mir.

    LG
    Dennis

  • armes Schaf 2012
    März 22, 2012

    Es ist wie bei der Tour de France,
    der Besenwagen Jehovas wird von Jesus Christus unserem ERLÖSER gefahren…

  • Dennis
    März 22, 2012

    Hallo an Alle!

    Habe die Sendung gestern abend gesehen und ich war sehr überrascht, wie detailiert und unterm Strich gut fundiert der Bericht war, wenn man von „Saal des Königreichs“ und blödsinnigen Aussagen wie „Zeugen dürfen kein Schach oder Fußball spielen“ mal absieht.

    Sehr beeindruckend der junge Mann, der nur wegen seiner Familie noch „dabei“ bleibt und deshalb nicht erkannt werden wollte.

    Auch die Sache mit „silentlambs“ sehe ich jetzt etwas anders, da das Argument, das er vor bringt für mich schlüssig ist. Eines ist nämlich völlig klar, wenn die Zahl von 23.720 bestätigten Mißbrauchsfällen, die in Brooklyn bekannt sind und von Bowen dokumentiert wurden, nicht stimmen würde, dann wäre die WTG die ersten, die eine juristische Kampagne starten würden um diesen Bowen mundtot zu machen. Tun sie aber nicht.

    In diesem Fall ist drönendes Schweigen eine stille Bestätigung. Ich kenne auch sonst keine Organisation, die sich nicht gegen solche Vorwürfe vehement zur Wehr setzen würde.

    Das ältere Ehepaar, das nach Jahrzehnten WT-Dienst, den Ausstieg geschafft hat, war für mich auch interessant. Anscheinend muss man nicht zwangsläufig im Alter seine Entschlusskraft verlieren, wenn man davon restlos überzeugt ist, dass etwas falsch läuft. Ich habe allergrößten Respekt vor Menschen, die sich für Jehova und ein ein reines Gewissen aber gegen die WTG entscheiden.

    LG
    Dennis

  • stefan
    März 22, 2012

    In der Mediathek auf 3-sat.de ist die Sendung von gestern noch nicht vorhanden. Dennoch wird die Doku morgen um 14.00 Uhr definitiv nochmals ausgestrahlt. Wirklich so sehenswert wie auch erschütternd. Schaut es auch einfach mal an und macht euch euer eigenes Bild.

  • stefan
    März 22, 2012

    Eine weiter Doku, die bereits gestern Abend lief wird auf 3Sat morgen 23.03.2012 um 14.00 Uhr wiederholt. „Aufgewachsen mit Jehova“ Wirklich sehr zu empfehlen, habe ich mir gestern angeschaut und fand es war eine sehr gut recherchierte Doku über die ZJ.

    Gruß
    Stefan

  • Regina
    März 22, 2012

    Die gesamte Sendung ist zwar nicht auf 3sat.de zu sehen, aber dafür auf youtube unter dem Suchbegriff: Aufgewachsen mit Jehova.
    Habs eben angesehen. LG Regina

  • Barbara
    März 22, 2012

    Danke für den Hinweis,
    LG, Barbara

  • Matthäus
    März 22, 2012

    Gerade erfahren:

    Wiederholung vom obigen Beitrag: ALSO MORGEN !!!

    Freitag, den 23.03.2012 um ca. 14:00 Uhr auf 3.sat

    Wenn diese Austrahlung nicht erfolgt dann kann nur die WTG dahinter stecken! IM Fersehprogramm stehts drinnen !!!

    lg. Matthäus

  • Matthäus an sarah ima
    März 22, 2012

    Also ich habe es gestern abend 20.15 gesehen – ob das das gleiche war?

    Unter dem Themenschwerpunkt : SEELENFänger wurde bzw. wird auch heute abend noch über Jonsetown und morgen über Sientology
    berichtet.

    Der Bericht war seriös – keinesfall reisserisch – wie eben von 3sat bekannt. UND dennoch erschütternd !!!

    Ich hoffe es haben viele gesehen.

    Ich kannte viele Details – Bill Bowen der sielentlambs gründete – Barbara Anderersen die in der direkten Abteilung des Schreibbüro in Brooklyn arbeitet – auch sie und ihr Mann der ebenfalls über 40 Jahre Ältester war, ein Ausbildner in Brooklyn – und natürlich Älteste (aus dem französischen Wallis CH) kamen zu Wort.

    Ein Vater der einen Sorgerechtsstreit am Hals hat – sein Kind mußte regelrecht gegen seinen Vater aufgehetzt worden sein – das Kind wollte zu seinem Vater – wollte nicht mehr in die ZK – wenn er mit ihm beim Königreichsaal vorbeiging sagte er das gehört eine Bombe rein – von einem Tag auf den anderen KEIN KOntakt mehr.

    Jetzt kämpft er mit einem Rechtsanwalt ….!

    Aber die schlimmsten Erzählungen (nicht viele) gab es über Pädophile – ein heute um die 30 Jähriger – er wurde als Kind mißbraucht – der Bruder stritt natürlich alles ab – der Bub bekam zusätzlich Strafe für seine „Lügen“. Einfach nur widerlich !

    So daß sind die wichtigsten Details die mir einfallen.
    Normalerweise kann auf der Homepage von 3sat über Mediathek
    der Bericht aufgerufen werden – ich habe aber nirgens den Hinweis für „ANSEHEN“ gefunden !

    Ich habe vor ca. 3 Std. auf http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=suche&query=seelenfänger

    … noch die Programmhinweise gefunden – doch eine soeben nochmalige Nachschau – der Hinweis: Beitrag nicht gefunden.

    Gab es da von Selters eine einstweilige Verfügung ??? – irgendetwas stinkt da gewaltig.

    lg. Matthäus

  • Dennis
    März 22, 2012

    Lieber Matthäus,

    immer langsam, nicht hinter allem steckt gleich eine Verschwörung der WTG. Die können nicht einfach mal so eine Sendung stoppen oder aus einer Mediathek löschen lassen, da entweder die Sendung ausgestrahlt werden darf oder eben nicht. Hinterher ist nichts mehr möglich.

    Die Wiederholung steht ganz korrekt im 3sat-Programmtext auf der Internetseite: Fr. 23.03.12 14.00Uhr

    http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong&d=20120323&dayID=ClnDaN23&cx=62

    LG
    Dennis

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