132 Comments
  • EternelyTruth
    Juli 16, 2011

    Lieber Dennis,

    die Direktantwortmöglichkeit war deaktiviert. Ich habe inzwischen weitere Nachforschungen angestellt.

    Im WT vom 01.11.2011 war die Behauptung aufgestellt worden, daß Computerberechnungen von Wissenschaftlern ergeben hätten, daß alle Mondfinsternisse auf das Jahr 607 deuten würden.

    Nach meinen Nachforschungen gibt es keinen Beleg für die Computerbrechnungen anderer Wissenschaftler, welche angeblich ergeben hätten, daß alle Mondfinsternisse das Jahr 607 statt 587 anzeigen würden. Der einzigste, der das ebenfalls behauptet, ist ein Zeuge Jehovas, der auch als „Wissenschaftler“ oder zumindest als Herausgeber eines Buches über die alten Zeiten in Erscheinung getreten ist.

    Eigentlich weisen fast alle Mondfinsternisse auf der Tafel VAT 4956 auf 587 hin, nur eine Mondfinsternis ist unsicher. Die Planetenkonstellationen sind teilweise etwas unsicherer, was die WTG natürlich sofort zu ihren Gunsten ausschlachtet. Aber in Verbindung mit den Mondfinsternissen, kann man das synchronisieren und dann können sie genausogut herangezogen werden. Die WTG behauptet die „weltlichen“ Angaben seien unsicher, fußt aber hinsichtlich des Jahres 539 als Grundlage auch ihrer Berechnung auf ebend diese angeblich unsicheren Daten.
    Das mit dem „unsicher“ wird übertrieben. Natürlich fehlen manchmal Könige, aber nur, weil sie nicht länger als 1 Jahr regierten. Die Historiker der alten Zeit haben diese nicht mitgezählt.

    Wenn die Angaben der alten Zeit wegen geringfügiger Dinge „unsicheer“ erscheinen wird dies aufgebaut und unter eine zu verweerfende Möglichkeit eingeorndet. Wenn es aber um die eigene Sicht geht, ist man nicht zimperlich, auch zu spekulieren.

    Dazu kommen dann noch die Königslisten, die auch auf 587 hinweisen. Auch denen wird Unsicherheit unterstellt, aber dem ist nicht so. Auch diese konnten mit anderen Quellen abgeglichen werden und sind deshalb als historisches Zeugnis sicher.

    Dann haben wir noch die Rückrechnung der 70 Jahre Fasten seit der Zerstörung Jerusalems gemäß Sacharja 1:12 und Sacharja 7:1-5 über das 4. Jahr des Darius und diese führt ebenfalls auf das Jahr 587 statt 607.
    Unter
    http://www.jehovahs-witness.net/watchtower/bible/215282/4/WT-Nov-1-2011-public-When-Was-Ancient-Jerusalem-Destroyed-Part-2#.UvXx-Ps5DXQ
    dozy 989
    werden folgende Fragen gestellt:

    (1) Wer dieses Material veröffentlicht? Was sind die Anmeldeinformationen des Autors?

    (2) Warum wurde diese veröffentlicht? Was motiviert den Schriftsteller? Gibt es einen Bias?

    (3) Wo hat der Autor die Informationen bekommen? Hat er Quellen, die überprüft werden kann?

    (4) Sind die Informationen aktuell?

    Da diese Fragen nicht beantwortet werden, ist der Hinweis auf Wissenschaftler die mit Computerberechnungen das Jahr 607 als richtig herausgefunden hätten, wertlos. Sie würde ja auch den anderen deutlichen Hinweisen widersprechen.
    Lassen wir uns also in dieser Sache nicht von der WTG verunsichern und aufs Glatteis führen.

    Gruß
    von E.T.

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Zur „hitzigen Debatte“ vielleicht dieser gute allgemeine Rat, der für jeden der ein Christ sein möchte oberste Priorität hat:

    Kol.3: Wichtig ist einzig und allein Christus, der in allen lebt. 12 Ihr seid von Gott auserwählt und seine geliebten Kinder, die zu ihm gehören. Darum sollt ihr euch untereinander auch herzlich lieben mit Barmherzigkeit, Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld.

    13 Ertragt einander, und seid bereit, einander zu vergeben, selbst wenn ihr glaubt, im Recht zu sein. Denn auch Christus hat euch vergeben. 14 Wichtiger als alles andere ist die Liebe. Wenn ihr sie habt, wird euch nichts fehlen. Sie ist das Band, das euch verbindet.

    Wenn wir danach unseren Standpunkt und unsere Äußerungen orientieren dann läuft es richtig!

    lg. Matthäus

  • Thomas
    Juli 16, 2011

    Lieber Matthäus,

    für Menschen mit wahrer christlicher Identität ist das natürlich eine Selbstverständlichkeit.
    Das was aber den noch größeren Unterschied zu einem Religion-Nachfolger ausmacht ist, dass er die Aussagen wie z.B aus:

    Phi 3:15 (NEÜ)
    Und zu allen „Vollkommenen“ sage ich: Lasst uns das bedenken! Doch wenn ihr in irgendeinem Punkt anderer Meinung seid, wird Gott euch auch darüber Klarheit schenken.

    NICHT zum Anlass einer Diskussion nehmen und darauf beharren, sondern zu DER einzigen Quelle gehen die reinen Wein einschenkt.

    Dies war eine schöne vertiefende Erkenntnis aus unserer vorletzten Telefon Konferenz und ich freue mich sehr das Stück für Stück der Geist wirkt und immer weiter und weiter Menschen mit ehrlichen und offenen Bewusstsein für den wirklich wahren Glauben, DURCH den wahren Hirten zusammenführt.

    Der Friede des Herrn sei mit Dir & uns allen.
    Dein Bruder Thomas

  • Manfred
    Juli 16, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo,
    Ihr wisst, dass ich Eure Arbeit sehr schätze und ich weiss auch das dies eine Herausforderung ist, sozusagen eine Gratwanderung zwischen dem was richtig und was falsch ist. Ihr habt mit der Bruderinfo Seite einen Stein ins Rollen gebracht, der jetzt eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Das ist grundsätzlich ja auch nicht verkehrt, aber wenn wir uns jetzt nicht alle auf das Christ sein besinnen, dann wird diese sehr gute Seite verkommen.

    Euer Kommentar von heute 10:24 Uhr Zitat: „Liebe Schwester Ulli,
    ja das hat uns auch sehr verletzt das Shannon uns als Stromlinienförmig bezeichnet. Hier darf jeder seine Meinung zu verschiedenen Themen äußern und wie du selbst sagst machen wir als “Bruderinfo” bestimmt auch viele Fehler. Wir versuchen aber dann diese Fehler zu berichtigen und nicht andere zu beleidigen. Freundlicher Umgang und liebe Worte, sowie Harmonie als Stromlinienförmig zu bezeichnen ist nicht richtig. Manchmal bekommt man den Eindruck das einige Schwestern nur Ihre Bibelversion und Ihre Erkenntnis zulassen und sobald ein Bruder oder eine Schwester eine andere Erkenntnis hat, von Satan stammt. Liebe Ulli wir hoffen nicht das du dich gekrängt fühlst und wir hoffen das du uns noch lange erhalten bleibst. Wir hoffen das @Shannon in Zukunft bessere Worte findet und versucht auch einmal über Ihre schreibweise nachzudenken. Es ist oft Menschen angeboren sein eigenes Ego durchzusetzen, deshalb ist es nicht nötig sich darüber aufzuregen. So wie Jesus es sagt sehen manche Brüder oder Schwestern den Strohhalm ganz genau in des Bruders Auge, aber den Balken im eigenen leider nicht. Wir wünschen dir einen harmonischen und lieben Tag. LG das Bruderinfo Team Zitat Ende.

    Diese Aussage von Shannon habt ihr kritisiert, folgende aber nicht Zitat: „@cheyenne
    Deine Rechthaberei geht mir salopp gesagt ziemlich auf die Nerven und wie bereits von Svenja erwähnt bist du die einzige hier, die ständig Satan mit in´s Spiel bringt, ist dir das schon aufgefallen? Ständig hat er irgendjemand hier gerade in seinen Händen und schreibt böse, schlimme Dinge und verfälscht die Bibel durch die Artikel/Kommentare hier oder “er lacht sich ins Fäustchen”. Du scheinst wirklich besessen vom Satan-Thema zu sein, sorry für die Deutlichkeit. Es wäre gut, wenn du mal einen Gang runter schalten könntest. Die Flut an Bibelstellen, die du ständig hier postest machen alles eigentlich komplizierter als es ist, denn ich könnte genauso viele Bibeltexte anführen, die zeigen, dass es genau anders ist wie du darzustellen versuchst. Von daher bitte etwas mehr Zurückhaltung, Danke! Zitat Ende.
    Das ist mit stromlinienförmig gemeint. Schw. Shannon hat sachlich argumentiert und der Brd. Geht verbal gegen eine Schwester vor und ihr findet das in Ordnung???? Denn dazu habt ihr nichts geschrieben.

    Sorry, es gibt zwei grundsätzliche Regeln:
    1. Wenn jemand am Boden liegt, tritt man nicht nach und
    2. Eine Frau schlägt man nicht, auch nicht verbal und schon gar nicht als Bruder

    Ihr kommentiert die Brüder, die nicht Eurer Meinung sind, und die Brüder die Eurer Meinung sind, dürfen alles sagen, egal wie weit es unter der Gürtellinie ist. Das ist eine Form der Zensur, ob Ihr es war haben wollt oder nicht. Wenn Ihr alle Kommentare noch mal ohne Wertung nachlest, wird Euch das auch auffallen.
    Deshalb würde ich jetzt mal dazu ermuntern, dass alle von Ihrem „hohen Ross“ runterkommen und sich die Hand reichen und noch mal neu starten. Wenn einige viel von Satan schreiben, liegt es vielleicht daran, dass etwa in 300 Bibeltexten von ihm gesprochen wird, was ich nur auf die Schnelle gefunden habe und es von 1. Mose bis Offenbarung um ihn geht. Es gibt nur zwei Seiten, die Seite Gottes und die Seite Satans. Dazwischen gibt es keine Grauzone, denn es steht in der Bibel ihr könnt nicht zweier Herren dienen. Wenn wir also alle gemeinsam auf der Seite Gottes stehen möchten, dann sollten wir zusammen und nicht gegeneinander arbeiten.
    Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn wir alle nun jeder sein virtuelles Kriegsbeil begraben würde und wir mit einem Christus würdigen Ton miteinander umgehen.
    Liebe Grüße Manfred

    HALLO MANFRED,
    wir alle, auch wir bei Bruderinfo neigen dazu doch mit einer gwissen Befangenheit auf diesen oder jenen Kommentar zu reagieren. Insofern ist dein Vorwurf berechtigt, und wir werden daran Arbeiten. Doch nun sollten wir deinen Vorschlag umsetzen, und das virtuelle Kriegsbeil begraben. Wenn wir alle so weiter machen, lachen sich die Beobachter in Brooklyn kapput.
    l.G. an alle
    Bruderinfo

  • Manfred
    Juli 16, 2011

    Liebe Brüder,
    ich bin froh, dass Ihr genauso denkt. Ich möchte den Anfang machen und entschuldige mich bei allen, die ich evt. mit einem von meinen Kommentaren gekränkt oder verletzt habe.
    Und den Brüdern in Brooklyn oder Selters soll das Lachen im Halse stecken bleiben. Wir können hier demonstrieren wie man als Christen mit Krisensituationen umgehen sollte und nicht indem man einfach alle ausschliesst die anderer Meinung sind.
    Ganz herzliche Grüsse an alle Schreiber und Leser hier auf Bruderinfo
    Manfred

  • Svenja
    Juli 16, 2011

    Lieber Manfred,

    vielen Dank für deinen Beitrag, auch wenn ich nicht das Gefühl hatte, dass du jemanden beleidigt hast. Aber ich schließe mich mit einer Entschuldigung an, sollte ich jemanden auf den Schlips getreten sein.
    Ich denke, die meisten von uns/alle haben auch gar nicht die Absicht, jemanden zu beleidigen.
    Ich finde, die Diskussionen und unterschiedlichen Meinungen sind ein gutes Zeichen dafür, dass wir alle selbst nachdenken und uns nicht mehr einfach auf die Meinung anderer verlassen. Da das der Fall ist, kann es eben auch vorkommen, dass wir zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Aber besser als wenn wir alle blind hinterher laufen und dafür uns alle hübsch einig sind oder?

    LG
    Svenja

  • Ulrike P.
    Juli 16, 2011

    Hallo Manfred *schonmal, das virtuelle Loch buddle*
    an die Herrschaften die nur Spionagemäßig hier hereinschauen, habe ich auch schon gedacht…aber dass könnte ihnen so passen. Hier wird niemand Mundtod gemacht, hier wird so lange über ein Thema diskutiert wie es Sinn macht und wenn man sich doch mal in die Haare kiegt, dann rauft man sich eben wieder zusammen.

    Auch deine Beiträge gehören zu denen, die immer lesenswert sind. Eigentlich gibt es hier überhaupt keine Beiträge, die es nicht wert wären gelesen zu werden…
    Shannons Kommentare gehören ebenso dazu, wie die von Cheyenne. Denn meistens sind sie ja genauso auf die Bibel gestützt.
    Nur diesmal war Shannons Beitrag ungerechtfertigt und ich persönlich mag es einfach nicht, wenn man von jemandem über Wochen nichts liest und dann kommt er hereingefegt, verteilt Hiebe, gibt denen Recht mit denen er einer Meinung ist und macht in seinem ersten Satz gleich klar, dass mehr als Dieses von ihm auch nicht mehr zu erwarten ist.

    Auch empfinde ich es nicht so, das Bruderinfo sich ständig auf irgendeine Seite schlägt und man ihnen deshalb Stromlinienförmigkeit nachsagen kann.
    Das sie sich dagegen zur Wehr setzen, ist doch nachvollziehbar, oder?

    Und auch Dennis, hat – wenn auch etwas salopp – letztlich nur das ausgedrückt, was er bei Cheyennes Kommentare über Satan, die sie ja nun nicht zum ersten mal gebraucht hat, halt eben empfindet.

    Aber ich denke nun sollten wir es wirklich gut sein lassen. Von meiner Seite aus, sind alle Unklarheiten beseitigt und ich freue mich auf weitere Dialoge bzw Diskussionen mit euch allen.

    LG Ulli *das Loch mit Erde auffülle und ein Blüchen draufpflanze*

  • Anna
    Juli 16, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern,

    es wäre tatsächlich wünschenswert hier wieder Vernünftigkeit einziehen zu lassen. Es geht nicht darum eine Diskussion zu gewinnen sondern den Frieden zu bewahren. Unterschiedliche Betrachtungsweisen kann man doch einfach mal so stehen lassen. Viele von uns können sich ja inzwischen auch direkt austauschen und dann sollten sie eben selber die Regeln der Diskussion bestimmen.

    Manchmal vergessen wir einfach das was Jesus uns gelehrt hat:
    Eine einfache Grundregel (Hoffnung für alle)

    12 »Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt – das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.«

    Und was bewirkt das bei den stillen Mitlesern welche hin- und hergerissen zwischen Treue zur Organisation und freiem Denken? Ich fürchte, dass sie gar nicht nachdenken sondern sich bei der WTG weiterhin wohlfühlen.
    Und den Teufel sollte wohl keiner von uns unterschätzen.

    Im Bibellesen für diese Woche nehmen wir ja die Psalmen durch. Warum nicht mal einfach und in Ruhe diese Passagen lesen, geht auch mit der NW-Übersetzung:

    Psalm 101:2

    Ich will verständig handeln, auf untadelige Weise.
    Wann wirst du zu mir kommen? Ich werde in der unversehrten Lauterkeit meines Herzens im Innern meines Hauses
    umherwandeln.

    Für mich bedeutet das meine innere Einstellung, das innere des Herzens, meines Gedankenhauses. Meine eigenen Gedanken. Weil sind die Gedanken nicht rein dann könnte ich auch, falls ich mit angegriffen fühlen unverständig handeln.

    Und was sehen/lesen Jehova, der Christus und seine Engel wenn sie uns hier beobachen? Und auch Satan und die Dämonen? Die reiben sich doch die Hände.

    Nach meiner Erkenntnis ist die Bibel nicht dazu geschrieben worden etwas unbedingt beweisen zu wollen. Sondern in erster Linie um uns Jehovas Denkweise einzuverleiben.

    Psalm 101:6,7

    Meine Augen sind auf die Treuen der Erde [gerichtet],Damit sie bei mir wohnen.Wer auf untadelige Weise wandelt,
    Der ist es, der mir dienen wird.

    Und jeder hier von uns möchte doch mit Jehova untadelig wandeln. Das ist es doch was uns verbindet. Und wen Jehova rettet und wen nicht – wir kennen die Bedingungen. Und den Rest sollte man einfach Jehova überlassen.

    Jetzt noch was vom Programm der nächsten Woche:
    Psalm 103:8-14

    „Jehova ist barmherzig und gnädig,Langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte.
    9 Er wird nicht für alle Zeit fortfahren zu rügen,
    Noch wird er auf unabsehbare Zeit grollen.
    10 Er hat uns selbst nicht nach unseren Sünden getan;
    Noch hat er nach unseren Vergehungen das auf uns gebracht, was wir verdienen.
    11 Denn wie die Himmel höher sind als die Erde,
    So ist seine liebende Güte übermächtig gegenüber denen, die ihn fürchten.
    12 So fern der Sonnenaufgang ist vom Sonnenuntergang,
    So weit hat er unsere Übertretungen von uns entfernt.
    13 Wie ein Vater seinen Söhnen Barmherzigkeit erweist,
    Hat Jehova denen Barmherzigkeit erwiesen, die ihn fürchten.
    14 Denn er selbst kennt ja unser Gebilde,Ist eingedenk dessen, daß wir Staub sind.“

    Das ist doch herzerfrischend wie Jehova uns hier seine Liebe zeigt! Ich würde mich sehr freuen wenn wir das Niveau wieder auf den ursprünglichen Zustand bringen könnten.
    Übrigens, die Gedichte von Akazienholz fehlen mir.

    Sollte ich jemanden nun verärgert haben so tut mir dies aufrichtig leid. Nur es war mir jetzt ein Bedürfnis dies zu schreiben obwohl ich nur eine einfache Schwester bin.

    Viele liebe Grüße sendet Anna

  • Svenja
    Juli 16, 2011

    Liebe Anna,

    ich glaube nicht, dass du mit diesem Kommentar jemanden verärgerst. Und ich glaube auch nicht, dass du „nur eine einfache Schwester“ bist. Vor Gott sind wir doch alle gleich, da ist keiner besser oder schlechter.
    Ich mag die Psalmen auch sehr gerne und es ist wirklich eine gute Idee, wenn man immer mal wieder einfach ein paar Passagen liest.
    Danke für deinen Beitrag!

    LG
    Svenja

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Zu diesem Satz aus eurem Aufsatz: >Wer aus dieser Illusion aufwacht, wird zunächst schmerzliche Erfahrungen machen müssen.<

    …noch eine Information zum aufwachen:

    http://www.aig-ire.com/German/Invest/investments_detail.cfm?bid=63

    Die Frage die sich die LK gefallen lassen muß: Was hat das mit den Interessen des Königreiches zu tun?

    Ein Zitat aus dem Anpreisen:

    Das Projekt beinhaltet die Akquisition der bestehenden Liegenschaft, den Umbau in Wohnungen sowie Büroräumlichkeiten inklusive Tiefgarage mit 900 Parkplätzen und zum Schluss den Verkauf der einzelnen Wohnungen, Büroräumlichkeiten, einzelnen Parkplätzen sowie der Tiefgarage. Watchtower bietet die seltene Möglichkeit in ein Wohnbau-Projekt an der Wasserfront in Brooklyn investieren zu können. Der neu konstruierte Park in welchem sich die Liegenschaft befindet, grenzt an die Brooklyn Heights, eine erstklassige Wohnadresse. Die Liegenschaft verfügt über eine fantastische Aussicht auf Manhattan, die Brooklyn Bridge und den Hafen.

    Also meine Frage an die LK – was hat das mit den Interessen Jesu (der nicht einmal einen fixen Schlafplatz hatte)und dem Verkünden des Königreiches zu tun ???

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Noch eine interessante Erklärung von einem Mann der an der Spitze der LK die Entscheidungen in Lehrfragen viele Jahre mittrug, doch irgendwann in Gewissensnöte kam.

    Zur Ehrlichkeit in Fragen der Zeitgeschichte, der allgemein gültigen weltlichen Erkenntnisse und wie die WTG damit umgeht, eine interessante Erklärung aus „ihrem Munde“:

    Der Wachtturm – 15. April 1974, Seite 227

    Kann man mit Gott übereinstimmen und DENNOCH DIE
    TATSACHEN VERHEIMLICHEN ?

    WOZU führt es, wenn einer Lüge nicht widersprochen wird? Trägt Stillschweigen nicht dazu bei. daß eine Lüge als Wahr­heit verbreitet wird. und besteht dadurch nicht die Gefahr, daß viele Menschen leichter unter ihren Einfluß kommen und möglicherweise ernsten Schaden erleiden?

    ‚Was geschieht. wenn einen schlechten Wandel oder ein unsittliches Verhalten duldet, statt es bloßzustellen oder zu verurteilen? Ist es nicht so, als ob man einer ansteckende Krank­heit verheimliche, ohne sich zu bemühen, sie auszuheilen und ihre Ausbreitung zu verhin­dern?

    Kann man sagen. es sei lieblos, wenn jemand Menschen vor einer drohenden Gefahr, die sie nicht wahrnehmen warnt oder wenn er sie darauf aufmerksam macht, daß sie von Per­sonen irregeführt werden, die sie als ihre Freunde betrachten? Sie mögen es vorziehen. die Warnung in den Wind zu schlagen. Oder vielleicht nehmen sie sie sogar übel, Enthebt ihn das aber der Ver­antwortung, die Betreffenden zu warnen? Wenn du zu den Menschen gehörst, die Gott treu bleiben möchten, solltest du dich mit solchen Fragen auseinandersetzen. Wieso? Weil Diener Gottes zu allen Zeiten in Situationen kamen, in denen sie sich mit sol­chen Fragen auseinandersetzen mußten, Sie waren verpflichtet Unwahrheit und Verbrechen bloßzustellen und die Menschen vor Ge­fahren und vor Täuschung zu warnen – nicht nur in einem allgemeinen Interesse, sondern ganz besonders im Interesse der reinen An­betung. Es wäre viel leichter für sie gewesen. Stillschweigen zu bewahren oder nur das zu sagen, was die Menschen gern hören wollten. Ihre Treue zu Gott und ihre Liebe zum Näch­sten bewog sie jedoch zu reden. Sie erkannten, daß „offene Zurechtweisung besser ist als ver­borgene Liebe“ (Spr 27:5).

    DAS BLEIBEDE MUSTER

    Betrachten wir, in welcher Lage sich das Volk Israel in alter Zeit befand und welches Beispiel Gottes Propheten damals gaben. Das Verbrechen hatte in dieser Nation überhand­genommen. Unehrlichkeit, Gewalttaten, Unsittlichkeit und Heuchelei brachten Schmach auf den Namen des Gottes. den die Israeliten anzubeten vorgaben. Hieß das Volk die von Gott kommende Zu­rechtweisung will­kommen? Ganz und gar nicht, denn die Bibel zeigt, daß man zu den Propheten Gottes sagte:

    „ ,Ihr sollt nicht sehen‘ und zu denen, die [in­spirierte] Visionen ha­ben: ,Ihr sollt nicht irgendwelche geraden Dinge in Visionen für uns schauen. Redet glatte Dinge zu uns, schaut in Visionen trügerische Dinge. Weicht ab vom Wege'“ (Jes 30:9-11)

    Möchtest du, daß die Tatsachen unter den Teppich gekehrt werden … oder wünschst du die Wahrheit zu erfahren?

    Gerade das tat die Mehrheit der religiösen Führer, die darauf aus war, beliebt zu sein, lind die Verbrechen und die Übertretung der gerechten Gesetze und Grundsätze Gottes entschuldigte und „übertünchte“.

    Obiges WT Zitat wurde von R. Franz verwendet, den auch er hat die Verlogenheit des Hinbiegens der Argumente für 1914 bald erkannt und dies in seinem Buch „der Gewissenskonflikt“ so formuliert:

    Wird der Glaube an 1914 gebrochen, so fällt das ganze auf Sand gebaute Lehrgebäude zusammen

    Untergräbt man den Glauben an die grundlegende Bedeutung des Jahres 1914, so bringt das auch den ganzen Überbau der Lehre, der sich darauf stützt, ins Wanken, Darüber hinaus verminderte das auch den Anspruch auf eine besondere Autorität auf seiten derer, die sich als offizielle Sprecher­gruppe der Klasse des „treuen und verständigen Sklaven“ verstehen.

    Läßt man die besondere Bedeutung dieses Jahres einfach fallen, so könnte das buchstäblich den Zusammenbruch des darauf errichteten Lehr- und Machtapparats bedeuten. Daran zeigt sich die zentrale Stellung dieses Jahres.

    Und dabei sind nur wenige Zeugen heute darüber informiert, daß die im Wachtturm und anderen Veröffentlichungen wiedergegebenen Vorhersagen beinahe ein halbes Jahrhundert lang, von 1879 bis Ende der 1920er Jahre, im wesentlichen genau das Gegenteil von allen oben genannten Glaubensleh­ren besagten. Mir jedenfalls ist das bis vor wenigen Jahren nicht bewußt gewesen. Dann fand ich heraus, daß der „Kanal“ des Wachtturms diese Ereignisse 50 Jahre lang sämtlich mit anderen Jahreszahlen in Verbindung gebracht hatte, und einzig deshalb, weil sich die ursprünglichen Erwartun­gen für 1914 alle nicht erfüllten, legte man für die Erfüllung dieser angeblich prophetischen Ereignisse neue Jahreszahlen fest.

    Auf offensichtlicher Lüge aufgebaute Chronologie der „offiziellen Wahrheit“

    Wie bereits in einem vorhergehenden Kapitel beschrieben, ergab die Nach­forschungsarbeit in Verbindung mit dem Buch Hilfe zum Verständnis der Bibel, daß das von der Gesellschaft angegebene Jahr für die Zerstörung Jerusalems durch Babylon, 607 v. u. Z., allen bekannten historischen Tatsa­chen widersprach. Trotz der fehlenden Beweise vertraute ich weiter auf die Richtigkeit dieser Jahreszahl, weil ich annahm, sie sei durch die Bibel abgesichert. Ohne das Jahr 607 v. u. Z. wäre das entscheidende Jahr 1914 in Frage gestellt. Ich nahm an, die historischen Beweise seien unzulänglich, und diese Linie vertrat ich auch in dem Buch.

    Im Jahre 1977 schickte dann ein Zeuge Jehovas aus Schweden namens Carl Olof Jonsson umfangreiches Material an die Weltzentrale als Ergebnis seiner Nachforschungen über Bibelchronologie und damit verbundene Spekulationen. Jonsson war Ältester und seit über 20 Jahren als Zeuge Jehovas aktiv.

    Da ich etwas eigene Erfahrung beim Erforschen der Chronologie hatte, war [138] ich beeindruckt, wie eingehend er sich mit diesem Gebiet befaßt und wie umfassend und sachlich er es dargestellt hatte. Im Grunde wollte er die leitende Körperschaft auf Schwachpunkte in ihren Berechnungen hinwei­sen, die zum Jahr 1914 als dem Abschluß der „Zeiten der Heiden“ führten, ein Ausdruck, den Jesus in Lukas, Kapitel21, Vers 24, gebraucht (die Neue­-Welt-Übersetzung spricht dort von den „bestimmten Zeiten der Na­tionen“).

    Kurz zusammengefaßt, kommt man auf das Jahr 1914 folgendermaßcn:

    Im Buch des Propheten Daniel taucht im vierten Kapitel der Ausdruck „sieben Zeiten“ auf, der dort auf den babylonischen König Nebukadnezar bezogen ist und einen Zeitraum von sieben Jahren Geistesgestörtheit bezeichnet, die der König durchmachen würde.[2] Nach der Lehre der Gesell­schaft standen diese „sieben Zeiten“ prophetisch für etwas Größeres, und zwar für die Zeit von der Zerstörung Jerusalems (die die Gesellschaft auf das Jahr 607 v.u.Z. festlegt) bis zum Ende der „Zeiten der Heiden“, worunter die Zeitspanne zu verstehen sei, in der die Heidennationen „ohne Unterbre­chung“ über die gesamte Erde herrschen würden.

    Der fatale Irrtum der Adventisten, daß „ein Tag Jahr für ein Jahr“ gerechnet werden müsse

    Die „sieben Zeiten“ werden als sieben Jahre zu je 360 Tagen gedeutet. Sieben mal360 ergibt 2520 Tage. Man bezieht aber noch andere Prophezei­ungen mit ein, in denen der Ausdruck „ein Tag für ein Jahr“ vorkommt.[3] Wendet man diese Rechenvorschrift an, so werden die 2520 Tage zu 2520 Jahren, die von 607 v. u. Z. bis 1914 u. Z. dauerten.

    Wie bereits erwähnt, hängen von dieser Berechnung die derzeitigen Lehren der Gesellschaft über den Beginn der Herrschaft Christi, über die „letzten Tage“, den Beginn der Auferstehung und damit verwandte Dinge zusam­men. Nur wenige Zeugen Jehovas sind in der Lage, die etwas verwickelten Anwendungen und Kombinationen von Bibeltexten zu erklären, doch das Ergebnis des Gedankengangs und der Rechnung wird von ihnen so akzep­tiert.

    Die meisten Zeugen Jehovas glauben, diese Deutung des Jahres 1914 sei mehr oder weniger eine besondere Errungenschaft ihrer Organisation, und sie meinen, Pastor Russell, der erste Präsident der Gesellschaft, habe sie als erster veröffentlicht. Auf der Umschlaginnenseite eines Buches der Gesell­schaft (Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben) heißt es:

    1870 Charles Taze Russell beginnt mit einer kleinen Gruppe von Freunden die Bibel zu studieren.

    1877 Das Buch „Drei Welten“ (engl.) erscheint, das Jahr 1914 als das Ende der „Heidenzeiten“ kennzeichnet,

    Hier wie auch im Buchinnern wird der Eindruck erweckt, das englische Buch „Drei Welten“, an dem Russcll Mitverfasser war, sei das erste Werk gewesen, das diese Lehre über 1914 enthielt.

    Die schmale Grenzlinie zwischen Irrtum und Lüge wurde schon früh überschritten!

    Der schedische Älteste Jonsson beweist der Weltzentrale verschiedensten gravierenden Irrtum und Beschönigungen: Tag-Jahr Regel eines jüdischen Rabbis

    Dieser Meinung war auch ich, bis die Ausarbeitung des schwedischen Ältesten in der Weltzentrale einging. Ich erkannte dann, wieviele Fakten in den Veröffentlichungen der Gesellschaft ignoriert oder beschönigt worden waren.

    Als erstes ging Jonsson der langen Geschichte der Spekulationen in Sachen Zeitrechnung auf den Grund. Er zeigte auf, daß die willkürliche Anwendung der Regel „ein Tag für ein Jahr“ auf verschiedene Prophezeiungen der Bibel sich bis auf jüdische Rabbiner des ersten Jahrhunderts zurückverfolgen ließ. Im 9. Jahrhundert begann eine Gruppe jüdischer Rabbiner mit Berechnun­gen und Voraussagen in bezug auf die im Buch Daniel vorkommenden Zeitabschnitte von 1290, 1335 und 2300 Tagen unter Anwendung dieser Tag-Jahr-Regel, wobei stets der Zeitpunkt des Erscheinens des Messias ausgerechnet wurde.

    Unter den Christen geschah dies erstmals im 12. Jahrhundert, zuerst durch einen Mönch, den Abt Joachim von Fiore. Jetzt deutete man mit Hilfe der Methode „ein Tag für ein Jahr“ nicht nur die Zeitabschnitte aus dem Buch Daniel, sondern auch die in Offenbarung, Kapitel 11, Vers 3, und Kapitel 12, Vers 6, genannten 1260 Tage. Im Laufe der Zeit kamen verschiedene Ausleger auf etliche Jahreszahlen, unter anderem das Jahr 1260, dann 1360 und später verschiedene Zeitpunkte im 16. Jahrhundert. Da das Datum stets verstrich, ohne daß die angekündigten Ereignisse eingetreten waren, muß­ten regelmäßig Neudeutungen und Anpassungen vorgenommen werden.

    Im Jahre 1796 sagte George Bell in einer Londoner Zeitschrift den Nieder­gang des „Antichristen“ (worunter er den Papst verstand) voraus. Dies sollte sich „1797 oder 1813“ ereignen, wobei er seine Voraussage auf eine Auslegung der 1260 Tage stützte, aber einen anderen Ausgangspunkt als die anderen Ausdeuter annahm (einige hatten von der Geburt Christi an zu zählen begonnen, andere ab der Zerstörung Jerusalems, wieder andere von der Gründung der katholischen Kirche an). Seine Vorhersage wurde wäh­rend der Ereignisse im Gefolge der Französischen Revolution niederge­schrieben. Nur kurze Zeit später trat ein aufsehenerregendes Ereignis ein: der Papst wurde von französischen Truppen gefangengesetzt und mußte ins Exil gehen.

    Viele Menschen sahen darin eine höchst beachtliche Erfüllung biblischer Prophetie und erkannten das Jahr 1798 als das Ende der prophetischen 1260 Tage an. Das führte zu der Ansicht, die „letzten Tage“ seien ab dem folgenden Jahr, dem Jahr 1799, zu zählen.

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Matthäus

    die regel ein Tag für ein Jahr ist keine Erfindung eines Rabiners, sondern von Jehova:

    4. Mos. 14

    32. Ihr aber, eure Leichname sollen in dieser Wüste fallen;
    33. und eure Kinder sollen vierzig Jahre lang in der Wüste weiden und eure Hurereien tragen, bis eure Leichname in der Wüste aufgerieben sind.
    34. Nach der Zahl der Tage, die ihr das Land ausgekundschaftet habt, vierzig Tage, je einen Tag für ein Jahr, sollt ihr vierzig Jahre lang eure Ungerechtigkeiten tragen, und ihr sollt erfahren, was es ist, wenn ich mich abwende!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Quasimodo
    Juli 16, 2011

    Lieber Alois,

    es erscheint mir als ein Mißbrauch, eine Regel, die für eine bestimmte Situation erstellt wurde, einer völlig anderen Geschichte als Grundlage zu unterlegen.

    Wir wissen, dass die WTG gerne Sätze und Satzteile aus dem Zusammenhang reißt um ihre Sicht der Dinge zu belegen.

    Es gibt meines Wissens noch andere Stellen in der Bibel, wo die Tag-Jahr-Redel Verwendung findet jedoch mit der von CTR aufgestellten Chronologie nichts zu tun hat.

    mfg

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Quasimodo

    Gut dann eben ein anderes Beispiel:

    Daniel 9
    24. Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um die Übertretung zum Abschluß zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen, und die Ungerechtigkeit zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen, und Gesicht und Propheten zu versiegeln, und ein Allerheiligstes zu salben.
    25. So wisse denn und verstehe: Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind sieben Wochen und zweiundsechzig Wochen. Straßen und Gräben werden wiederhergestellt und gebaut werden, und zwar in Drangsal der Zeiten.

    27. (Halbvers) Und er wird einen festen Bund mit den Vielen schließen für eine Woche; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen.

    Diese 70 Wochen = 490 Tage = 490 Jahre, entsprechend mit der Regel ein Tag ein Jahr, begannen im Jahre 454 v. Chr. und endeten im Jahre 36 mit der Vision des Petrus, Apg. 10:9-15

    9. Des folgenden Tages aber, während jene reisten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, {O. Haus} um zu beten.
    10. Er wurde aber hungrig und verlangte zu essen. Während sie ihm aber zubereiteten, kam eine Entzückung über ihn.
    11. Und er sieht den Himmel geöffnet und ein gewisses Gefäß, gleich einem großen leinenen Tuche, herabkommen, an vier Zipfeln [gebunden und] auf die Erde herniedergelassen,
    12. in welchem allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde waren und das Gevögel des Himmels.
    13. Und eine Stimme geschah zu ihm: Stehe auf, Petrus, schlachte und iß!
    14. Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgend etwas Gemeines oder Unreines gegessen.
    15. Und wiederum geschah eine Stimme zum zweiten Male zu ihm: Was Gott gereinigt hat, mache du nicht gemein!
    16. Dieses aber geschah dreimal; und das Gefäß wurde alsbald hinaufgenommen in den Himmel.

    Ab der Vision des Petrus sollte der Glaube allen Nationen gepredigt werden. Die 490 Jahre waren um.

    Die Ankunft des Christus, (seine Taufe) war im Herbst des Jahres 29 u.Z. da waren die 69 Wochen um. In der Mitte der nächsten 7 Jahre sollte das beständige Opfer abgeschafft werden. Somit nach 69,5 Wochen, da wurde dann Jesus getötet, der Tempelvorhang riss, das beständige Opfer war abgeschafft, weil Jesus sich als ewiges Opfer geopfert hatte. Ein beständiges Opfer war dann nicht mehr nötig.

    Es ist jeder selbst für seinen Glauben verantwortlich, wer es glauben kann dass mit den 70 Jahrwochen tatsächlich der kommende Messias auf das Jahr genau angekündigt wurde, nicht nur das, sondern auch sein Tod, soll es glauben, wer nicht, der soll es bleiben lassen.

    Ich möchte niemandem etwas aufdrängen und habe auch nichts davon.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Karl
    Juli 16, 2011

    Lieber Alois,

    den 40 Tag-Jahr-Vers kann man nicht ohne nötigen Kontext auf jede „Berechnung“ übertragen!

    Wie rechtfertigst du die Anwendung des Verses im Bezug auf Daniel?

    Verstehe ich nicht gänzlich … !

    Du willst doch hoffentlich mit dem Bibelverse aus dem Zusammenhang reissen weitermachen, wo Russell und Co. aufgehört haben oder?

    LG

    Karl

  • Quasimodo
    Juli 16, 2011

    Lieber Alois,

    es ist durchaus richtig wenn du auf die Urheberschaft Gottes bezüglich der Tag-Jahr-Regelung hinweist, nun ist uns doch aber klar,daß in beiden Fällen (40 Jahre bzw. 70 Jahrwochen-regelung)Gott diese Regelung getroffen hat.

    Das kann doch nicht bedeuten, daß im Jahr 1874 ein amerikanischer Textilverkäufer diese Regelung in Anspruch nehmen kann um seine ureigenste Bibel-Chronologie zu erstellen.

    Nirgendwo in der Bibel finde ich einen Hinweis darauf, daß ab der Zerstörung Jerusalems (wann auch immer das war) eine bestimmte Zeit vergeht bis zum Ende der „Heidenzeit“.
    Wobei mittlerweile dem Einfältigsten klar sein dürfte, daß die „Chronologie“ hinten und vorne nicht passt.
    Nicht umsonst versucht die WTG jahrzehnte alte Glaubensdogmen vergessen zu machen.

    Der Tag des Herrn wird kommen.
    Jedoch nicht wann es der WTG gefällt.

    Übrigens……gibt es da nicht auch die Aussage 1000 Jahre wie ein Tag?

    2520 Tage * 1000 = 2.520.000 Jahre

    Ich glaube wir können uns erstmal ganz beruhigt zurücklehnen.

    mfg

  • Svenja
    Juli 16, 2011

    Das Problem bei solchen Rechnungen ist, dass es da zig von gibt, jeder behauptet, er hätte ja nur mit den Angaben der Bibel gerechnet und komischerweise gibt es dann dennoch so viele Ergebnisse wie es Menschen gibt, die die Rechnungen aufgestellt haben. Ich bin noch nicht sooo alt und dennoch habe ich schon zig Rechnungen gesehen, gelesen, gehört. Alle unterschiedlich. Weil viele unterschiedliche historische Daten unterschiedlich bewerten. Das eine ist von Wissenschaftlern richtig ermittelt und daran kann man sich orientieren und in seiner Rechnung mit arbeiten, bei den anderen ist dieses Datum aber falsch, weil dann was anderes aus der Bibel nicht mehr passt und letztendlich ist der Wilkür Tür und Tor geöffnet.
    In der Bibel stehen nunmal keine Jahreszahlen und wenn ich Berechnungen anstelle, muss ich mich als Ausgangsdatum eben auf eines stützen, was Wissenschaftler herausgefunden haben. Jeder nimmt da ein anderes, daher die Unterschiede.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Das ganze Gerechne bringt einen doch nicht sonderlich weiter. Gottes Plan wird hinhauen. Egal, ob wir daran rumrechnen oder nicht. Wenn wir auf die Zeichen achten, dann sind wir gut beraten. Alles Weitere werden wir dann schon erleben.
    Ich jedenfalls werde mich auf keine dieser „Chronologien“ verlassen, denn auf welche von denen sollte man bei diesen vielen?
    Ich vertraue lieber auf Gott und richte meine Konzentration auf erbauendere Dinge.

    Ein schönes Wochenende euch!

  • Bruderinfo
    Juli 16, 2011

    Lieber Dennis

    Gerne möchte ich versuchen dir meine Sicht zu Römer 9 : 6 in Verbindung mit der Frage wer zu dem Auserwählten Volk gehört, beantworten. Ich habe diese Verse mit verschiedenen Übersetzungen verglichen, dadurch hat sich gezeigt was Paulus mit seinen Gedanken im Sinn hatte. Hier als Beispiel die „neue evangelische Übersetzung“

    Als Grundaussage kann man festhalten, das die Gerechtigkeit, die für das „wahre Israel“ gilt, abhängig vom Willen Gottes ist.
    Vers. 1 im Kontext: Was ich jetzt sage, sage ich vor Christus. Mein Gewissen bestätigt es, und der Heilige Geist bezeugt mir, dass es die Wahrheit ist: 2 Mein Herz ist von tiefer Traurigkeit erfüllt, und es quält mich unablässig, 3 wenn ich an die Angehörigen meines Volkes denke, an meine Brüder und Schwestern, mit denen ich durch die gemeinsame Abstammung verbunden bin. Für sie hätte ich es auf mich genommen, verflucht und für immer von Christus getrennt zu sein. 4 Sie sind ja Israeliten; ihnen hat Gott das Vorrecht geschenkt, seine Kinder zu sein. Ihnen hat er seine Herrlichkeit gezeigt; mit ihnen hat er seine Bündnisse geschlossen; ihnen hat er das Gesetz und die Ordnungen des Gottesdienstes gegeben; ihnen gelten seine Zusagen. 5 Sie sind die Nachkommen der von Gott erwählten Väter, und aus ihrer Mitte ist auch der Messias seiner menschlichen Herkunft nach hervorgegangen. Er ist Gott, der über allem steht und für immer und ewig zu preisen ist. Amen!

    Paulus spricht von seiner Traurigkeit über sein Volk, dass das Vorrecht nicht ergriffen hat, das sich auf Grund ihrer Abstammung und der Verheißung für sie ergab, und darin bestand, das ein auserwählter Teil des Volkes mit Christus die Königreichsregierung bilden sollte, dem eigentlichen Israel, wie Paulus es ausdrückte. Dieses „eigentliche Israel“ kann sich nur auf die 144000 Auserwählten beziehen. Ob die Zahl buchstäblich oder sinnbildlich zu nehmen ist sei erst einmal dahingestellt.
    Paulus geht in seiner Trauer über sein Volk und ihr verlorenes Vorrecht sogar soweit, das er bereit währe als verfluchter von Christus getrennt zu sein, was bedeuten soll, er würde bereit sein auf dieses Vorrecht zu Gunsten seines Volkes zu verzichten.
    Vers 6: Ich will damit nicht gesagt haben, dass das von Gott gegebene Wort keine Gültigkeit mehr hätte. Aber es gehören eben nicht alle Israeliten zum eigentlichen Israel.
    Hier bestätigt Paulus eigentlich nur, das die Zusage Jehovas, zu seinem Volk zu stehen nicht dadurch aufgehoben wird, das eben nur ein Teil das „eigentlich, sprich himmlische Israel“ bildet, und zu wahren Kindern Gottes werden.

    Vers 7: „Nicht weil sie von Abraham abstammen, sind sie seine Kinder, denn Gott sagte zu ihm: „Durch Isaak gebe ich dir die Nachkommen, die ich dir versprochen habe.“ 8 Mit anderen Worten: Nicht die Abstammung macht zu Gottes Kindern, sondern die göttliche Zusage führt zur eigentlichen Nachkommenschaft. 9 Die Zusage lautete: „In einem Jahr werde ich wiederkommen, und dann wird Sara einen Sohn haben.“ 10 Aber nicht nur bei ihr, sondern auch bei Rebekka war es so, als sie von unserem Stammvater Isaak schwanger war.

    Pauls spricht also nicht davon, dass das Volk in seiner Gesamtheit verworfen wird und durch ein geistiges Volk Israel ersetzt wird, sondern nur von der Erwählung zur himmlischen Regierung mit Christus, ein Vorrecht, das die Nachkommen Abrahams als erstes hatten, aber verwirkten, so das sich Jehova auch Menschen aus den „Heidenvökern“ zuwand, und ihnen das Vorrecht gewähret ebenfalls mit zu dieser auserwählten Klasse zu gehören.
    Deshalb die Frage von Paulus: „Heißt das nun, dass Gott ungerecht ist? Auf keinen Fall! 15 Er sagte ja zu Mose: „Ich schenke mein Erbarmen dem, über den ich mich erbarmen will, und mein Mitleid dem, den ich bemitleiden will.“ 16 Es kommt also nicht auf das Wollen und Bemühen eines Menschen an, sondern allein auf Gott und sein Erbarmen.

    So gesehen muß und kann dieser Vers 6 aus Römer 9 kein Widerspruch zu all den vielen prophetischen Aussagen sein, die belegen, das Jehova sein auserwähltes Volk nicht verwerfen wird. Wir missen trenne zwischen den Nachkommen Abrahams als Volk, und den erwählten, die die himmlische Regierung bilden, und damit das wahre Israel, den sie bilden das Volk von Priestern und Königen, von dem Mose schon sprach.
    Lieber Dennis, sieh das bitte als meinen Versuch, diesen anscheinenden Widerspruch zu erklären.
    l.G.
    Dein Bruder M.P

  • Ulrike P.
    Juli 16, 2011

    Hallo M.P.,
    ich habe mit Spannung auf deine Erklärung gewartet und sehe nun mein Verständis zu diesen Versen bestätigt.

    Die verschiedenen Verse zum Volk Gottes widersprechen sich tatsächlich nicht, auch wenn es oberflächlich betrachtet so scheint. – Sie differenzieren nur zwischen denen die Jesus sofort annahmen und denen, die erst in Zukunft – wenn die volle Zahl aus den Nationen zu Christus gefunden hat – Jesus Christus als Messias anerkennen werden.

    NOCH sind sie als Volk in ihrer Gesamtheit seine Feinde, weil sie in ihrem Unglauben verharren und nur Einzelne zum Erlöser finden. DIESE gehören zu denen, die im himmlischen Jerusalem mit ihm als Priester und Könige regieren dürfen.

    Aber Römer 11, 28 zeigt deutlich, wie es deutlicher nicht mehr geht, warum es so kam und und wie es weiter gehen wird:

    „Indem sie die rettende Botschaft ablehnen, sind viele Juden zu Feinden Gottes geworden. Aber gerade dadurch wurde für euch der Weg zu Christus frei. Doch Gott hält seine Zusagen, und weil er ihre Vorfahren erwählt hat, bleiben sie sein geliebtes Volk. Denn Gott fordert weder seine Gaben zurück, noch widerruft er die Zusage, dass er jemanden auserwählt hat.“

    LG Ulli

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Lieber Bruder M.P.,

    danke für deine Erklärungen aus deiner Sicht. Die eine Textpassage kann m.E. auch nicht dafür herhalten alle anderen dutzenden bibl. Aussagen zum „erwählten Volk“ zunichten zu machen.

    Muss mir aber deinen Kommentar noch mehrmals durchlesen und auch noch andere Übersetzungen zur Hand nehmen, mal schauen ob ich noch zu einem anderen Ergebnis komme.

    Vielen Dank für´s erste!

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Liebe Barbara und lieber Dennis!

    Zu euren Feststellungen (z.B. von Dennis: Die Verlogenheit ist mit Worten überhaupt nicht zu beschreiben, die hier deutlich wird.)

    …kommt noch etwas schlimmeres hinzu! Jeder der offen diese Lügen und diese Heuchelei anprangert, muß mit Anklage wegen Abtrünnigkeit rechnen. Wenn er nicht ehrlich bereut und sich zur Auslegung des trvSk. bekennt, folgt der Gemeinschaftsentzug – als geistige Ermordung. Wo bitte ist hier der Unterschied zu all den grausamen Regimen die wegen berechtigter Kritik, die Menschen einfach beiseite geschafft werden? (oder tats. ermordet werden)

    Da wird ein Bruder der aus guten Gründen die Berechnung von 1914 nicht akzeptiert wegen Abtrünnigkeit ausgeschlossen, da werden Zeugen genannt die das was man dem Bruder vorwirft NIE bestätigen oder bezeugt haben – da wird deswegen eine Berufung angestrebt doch die 3 „weisen Ältesten der Berufung“ blasen ins selbe Horn – wider besseren Wissens – weil es vom Kreisaufseher so angeordnet wird. Was sind das nur für Menschen? Wo haben sie ihr Gewissen gelassen? Werden sie vom Kreisaufseher oder von Jesus zur Rechenschaft gefordert?

    Aber sicher nicht umsonst hat Jesaja folgendes aufgeschrieben:

    Kap. 59: 14 Und das Recht ist zurückgewichen, und die Gerechtigkeit hat sich entfernt; denn die Wahrheit ist auf der Gasse zu Fall gekommen, und die Aufrichtigkeit findet keinen Eingang. 15 Und die Wahrheit ist dahin, und wer vom Bösen weicht, muss sich ausplündern lassen. Das alles sieht der HERR und es missfällt ihm sehr, dass kein Recht ist.

  • Entmutigter Bruder
    Juli 16, 2011

    Lieber Matthäus,

    das ist wirklich traurig und leider wahr.

    Liebe Grüße!

  • Thomas
    Juli 16, 2011

    Du hast ja soooo recht mein lieber Matthäus.

    In unserer Onlinegemeinde besprechen wir heute Abend:
    Philipper Kap. 3

    Als ich bei der Vorbereitung war viel mir zu Deinem Kommentar sofort das auf:

    Phi 3:2 Doch nehmt euch in Acht vor diesen bösartigen Kötern, den falschen Missionaren, den Propheten der Verstümmelung!
    Phi 3:3 Ich nenne sie so, weil wir die echten Beschnittenen sind, wir, die Gott durch den Geist anbeten. Wir verlassen uns nicht auf menschliche Anstrengungen, sondern sind stolz darauf, zu Jesus Christus zu gehören.
    (NEÜ Übersetzung)

    Ich bin heute voller Freude den Christus und SEINEN Wert für mich erkannt haben zu dürfen!

    Gesegnete Grüße vom Deinem Bruder IN IHM
    Thomas

  • Frank&Frei
    Juli 16, 2011

    Danke für diesen Aspekt der Betrachtung lieber Alois.

  • Manfred
    Juli 16, 2011

    Liebe Brüder,
    ich möchte bezüglich der biblischen Zeitrechnung mal einen Vergleich anbringen. Und zwar kann man das sehr gut mit einer Schwangerschaft vergleichen. Man weiß in der Regel nicht genau, ab wann die Schwangerschaft zu rechnen ist und daher weiß man auch nicht genau, wann die Geburt erfolgen wird. Selbst wenn man den Beginn der Schwangerschaft genau kennt, heißt es noch lange nicht, dass das Kind auch exakt nach 9 Monaten auf die Welt kommt. Es kann eine Frühgeburt werden, es kann sich aber auch etwas Zeit lassen. Sofern die Mutter während Ihrer Schwangerschaft keine gesundheitlichen Probleme hat, ist die Zeit zwischen der Zeugung und der Niederkunft relativ unbedeutend.

    Bei der biblischen Zeitrechnung ist es so ähnlich. Man kann sich darüber uneins sein, ab wann genau man zu zählen beginnen muss und somit ist auch das genaue Ende der Zeitrechnung nur wage. Die Organisation hat in dieser Hinsicht eigentlich nur dass falsch gemacht, dass Sie sich herausgenommen hat GENAU zu wissen, ab wann man rechnen muss und somit auch ein genaues Enddatum festgelegt hat. Weil das ja dann nicht eingetroffen ist, sind sie nun in Erklärungsnot.

    Wenn wir einfach mal festhalten, dass irgendwann um das Jahr 600 v.u.Z. die Zeiten der Nationen zu rechnen begann, dann kommen wir irgendwo in das Jahr 1920. plus/minus 40 Jahren. Für mich ist nicht wichtig, wann genau die Zeit abgelaufen ist, sondern dass ein großer Zeitraum überbrückt wurde, bis in der biblischen Geschichte wieder was passiert ist. Wir sind um beim Vergleich zu bleiben somit von der Zeugung des Kindes bis ungefähr an das Ende der Schwangerschaft gesprungen. Aber den genauen Tag der Geburt wissen wir nicht. Das haben meine Frau und ich sogar selbst erfahren.

    Bei unserem ersten Kind sind wir ca. 2 Wochen vor dem eigentlich ausgerechneten Geburtstermin an einem Samstag in die Klinik gefahren, weil meine Frau Veränderungen gespürt hat. Nach einer intensiven Untersuchung durch den Arzt wurde uns gesagt, dass wir wieder nach Hause fahren können. Es dauert noch mindestens eine Woche. Wir also wieder nach Hause. In der Nacht zum Sonntag merkte ich, dass bei uns im Wohnzimmer Licht brannte und meine Frau nicht mehr schlafen konnte. Sie wollte mich aber nicht wecken, da ja noch eine Woche Zeit blieb. Nachdem wir noch eine Stunde überlegt haben, sagte ich: „Auf wir fahren wieder in die Klinik. Sicher ist sicher.“ Als wir dort eingetroffen sind, gingen die Untersuchungen wieder los und um 6.00 Uhr morgens, nahm dann die Hebamme ihren Dienst auf, die uns auch am Vortag betreut hatte. Sie wusste allerdings nicht, dass uns der Arzt wieder nach Hause geschickt hatte. Sie hatte sehr wohl mit der Geburt in den nächsten Stunden gerechnet. Gegen 7.30 Uhr meinte sie, ich könnte doch in der Cafeteria frühstücken gehen und mir dabei Zeit lassen. Wahrscheinlich wollte sie mich nur los werden. Wenn ich in einer Stunde wiederkäme würde es dicke reichen. Ich konnte aber vor Aufregung nicht solange wegbleiben und stand nach einer halben Stunde wieder auf der Matte. Das war auch gut so, denn die Geburt ging gerade los und wäre ich später gekommen hätte ich sie verpasst.

    Hätte ich auf den Arzt gehört, wäre unser Kind zuhause oder im Notarztwagen zur Welt gekommen. Hätte ich auf die Hebamme gehört hätte ich die Geburt verpasst. Beides waren Fachleute und hatten täglich damit zu tun und trotzdem lagen sie jeweils mit Ihrer Einschätzung (Berechnung) falsch.

    Was möchte ich damit sagen? Nun, wir kennen nicht den genauen Beginn oder das Ende der Schwangerschaft, aber aufgrund des veränderten Aussehens (dicker Bauch) meiner Frau wussten wir, dass Sie schwanger war. Außerdem hatten wir ja die Ultraschallbilder. Je näher wir an den Geburtstermin heranrückten, umso deutlicher wurde das. Das Zeichen der Schwangerschaft war unübersehbar. Mit der biblischen Zeitrechnung verhält es sich genauso. Den genauen Endzeitpunkt kennen wir nicht, das dürfen wir auch nicht, da selbst Jesus das nicht wusste. Somit können wir den genauen Tag nicht errechnen. Aber wir können die ungefähre Zeit nennen, so wie eine Schwangere weiß, dass in etwa 9 Monaten Ihr Kind zur Welt kommt. Wenn 1.000 Jahre bei Gott wie ein Tag ist, dann ist eine Stunde etwa 41,6 Jahre lang. Somit befinden wir uns irgendwo in der Zeitspanne von 2 bis 3 Stunden mehr, als wir ausgerechnet haben. Tatsache ist aber, dass irgendwann der Gerichtstag kommen MUSS und irgendeine Weltbevölkerung MUSS das erleben, ansonsten würde Gott lügen und das kann nicht sein. Doch Jesus hat uns Zeichen gegeben an denen wir erkennen können, dass wir in dieser Zeit leben, so wie auch für andere Personen ersichtlich ist, dass eine Frau schwanger ist, da sie einen dicken Bauch hat.

    Somit dürfen wir nicht versuchen zu berechnen, wann das Ende kommt, sondern müssen wachsam sein, damit wir die Zeichen richtig erkennen und deuten können. Und selbst wenn wir die Zeichen erkennen, wird es uns immer noch überraschen, da der Tag kommt wie ein Dieb in der Nacht.

    Wenn wir aber die Zeichen der Schwangerschaft ignorieren und im neunten Monat noch eine Weltreise per Schiff aufnehmen, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn unser Kind irgendwo auf hoher See zur Welt kommt statt in einem gut ausgerüsteten Krankenhaus.
    Deshalb sollten wir zu Jehova beten, dass er uns seinen heiligen Geist gibt um die Zeichen zu erkennen und richtig zu deuten. Und vieles müssen wir einfach glauben, weil es dafür keine handfesten Beweise gibt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Lieber Manfred,

    das ist wirklich ein hervorragender Vergleich mit der „Schwangerschaft“, obwohl ich mit deiner Schlussfolgerung um 600 v.u.Z. usw. nicht ganz einig gehe, denn d.h. im Umkehrschluss, dass Daniel Kap. 4 wirklich von 2520 Jahren spricht (nur halt ein paar Jahre + -) was für mich nicht stimmen kann.

    Das interessante an deinem Vergleich ist die bibl. Grundlage:

    (1. Thessalonicher 5:1-3) „. . .Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die GEBURTSWEHE eine SCHWANGERE; und sie werden keinesfalls entrinnen.“ 

    Es ist denkbar, dass du dein „Verständnis“ bald als „helleres Licht“ auf einem Bezirkskongress oder in einem WT-Artikel wiederfinden wirst, denn das Jahr 1914 ist auf Dauer nicht zu halten, schon wegen dem nachgewiesenen Betrug der WTG i.S. Chronologie.

    Die Nervosität hierbei ist regelrecht spürbar, denn im WT vom 01.10.2011 wird ab S. 26 ein verzweifelter Versuch gestartet, die Beweise und Fakten zu untergraben und in´s Unglaubwürdige zu ziehen, nur um das Datum 607 v.u.Z. halten zu können.

    LG
    Dennis

  • Manfred
    Juli 16, 2011

    Lieber Brd. Dennis,
    Du hast mir folgendes geschrieben:
    „das ist wirklich ein hervorragender Vergleich mit der “Schwangerschaft”, obwohl ich mit deiner Schlussfolgerung um 600 v.u.Z. usw. nicht ganz einig gehe, denn d.h. im Umkehrschluss, dass Daniel Kap. 4 wirklich von 2520 Jahren spricht (nur halt ein paar Jahre + -) was für mich nicht stimmen kann.“
    Vielen Dank für Dein Lob. Bezüglich der Zeitrechnung wollte ich aber eigentlich sagen, dass mir der Startpunkt und der Endzeitpunkt egal ist, da man es ehe nicht berechnen kann. Wenn Jesus den Zeitpunkt nicht kannte, können wir ihn auf keinen Fall ausrechen, sonst hätte Jesus das selbst schon gemacht.
    Ich möchte meinen Vergleich mit der Schwangerschaft daher noch um folgendes ergänzen:
    Wenn wir in einer Stadt spazieren gehen und eine schwangere Frau sehen, die einen sehr dicken Bauch hat, dann können wir uns vorstellen, dass diese Frau ihr Kind vielleicht in den nächsten 2-4 Wochen bekommen wird. Wie kennen die Frau nicht, wir wissen somit nicht wann die Zeugung stattgefunden hat und wissen auch nicht wann Ihr Geburtstermin berechnet ist. Trotzdem ist es so offensichtlich, dass Sie kurz vor der Niederkunft ist.

    Genau so sehe ich das mit der Zeit des Endes. Ob man das berechnen kann oder nicht, ist für mich nicht wichtig. Wenn ich aber die Zeichen sehe, die in der Bibel niedergeschrieben sind und ich erkenne, dass gerade jetzt die Erfüllung dieser Prophezeiungen ist, dann reicht mir das aus. Aber man muss eben vieles aus der Bibel glauben ohne eine Sicherheit zu haben.

    Beispiel: Die Juden im ersten Jahrhundert. Sie haben sich ausgerechnet wann der Messias kommen würde und haben ihn erwartet. Dann war Jesus da und haben alle Israeliten an ihn geglaubt? Nein. Was ein Zimmermann´s Sohn soll der Messias sein? Das kann doch nicht wahr sein.
    Hat nicht Jesus viele Zeichen getan, Kranke geheilt Tote auferweckt, das Königreich gepredigt und haben sie ihm geglaubt? Nein.
    Somit war hier der richtige Weg die Zeichen zu erkennen und zu glauben. Mehr nicht. Berechnungen sind Schall und Rauch. Genauso ist es heute. Die Zeichen sehen, erkennen und glauben das es so ist.

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Manfred

    Deinen Kommentar finde ich gut und richtig.

    Auch wenn immer wieder der Vers in 1. Thessalonicher 5:1-3 angeführt wird.

    1. Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 
    2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 
    3 Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen.” 

    Denn auch in diesen Versen ist ein zeitlicher Hinweis versteckt, er war aber für das erste Jahrhundert völlig unbedeutend weil es eine Prophezeiung für die Endzeit ist. Denn da steht, dass „wenn sie „Frieden und Sicherheit“ ausrufen, dann wird plötzliche Vernichtung kommen. Das Wort plötzlich ist dann allerdings wiederum ein dehnbarer Begriff und muss nicht sofort oder am gleichen Tag bedeuten. Aber wie Du geschrieben hast, wenn bestimmte Vorgänge, wie die Wehen, beginnen, so erkennt man dass die Geburt nahe ist. Mehr müssen wir auch nicht wissen.

    Matth. 24
    31. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.
    32. Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, daß der Sommer nahe ist.
    33. Also auch ihr, wenn ihr alles dieses sehet, so erkennet, daß es nahe an der Tür ist.
    34. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist.

    Matthäus 16
    1. Und die Pharisäer und Sadducäer kamen herzu, und, um ihn zu versuchen, baten sie ihn, er möge ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen.
    2. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wenn es Abend geworden ist, so saget ihr: Heiteres Wetter, denn der Himmel ist feuerrot;
    3. und frühmorgens: Heute stürmisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot und trübe; das Angesicht des Himmels wisset ihr zwar zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht beurteilen.
    4. Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht verlangt nach einem Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden, als nur das Zeichen Jonas‘. Und er verließ sie und ging hinweg.

    In diesen beiden Bibelstellen bestätigt Jesus dass es tatsächlich zu gegebener Zeit Zeichen geben wird, die wir beurteilen können.

    Mit dem K.O. Vers aus 1. Tes. 5:1 kann man aber wie die Pharisäer und Sadducäer jegliche Gedanken, in welcher Zeit wir jetzt leben abwürgen. Wenn man den Vers 3 genau liest, dann steht da, dass diejenigen die Frieden und Sicherheit ausrufen wie eine Schwangere überrascht werden. Von denen die nicht Frieden und Sicherheit ausrufen ist nicht die Rede.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Zum Thema passend ein Auszug aus „DER GEWISSENSKONFLIKT“ – wie ehrlich die LK mit Fakten und Zahlen die sie selbst erfunden haben und wie sie sich der Verantwortung stellen:

    Millionen von irregeführten Menschen die auf „offizielle Wahrheit“ vertrauen, statt gesunden Menschenverstand und der einfachen Bibellogik zu folgen

    Die Lüge um 1878 und um 1914: Unsichtbarer Stolperstein für Millionen von Zeugen Jehovas!

    Jehovas Zeugen heute glauben, daß Christus seine Königreichsherrschaft offiziell 1914 angetreten hat. Der Wachtturm lehrte jahrzehntelang, dies sei 1878 geschehen.

    Jehovas Zeugen heute glauben, daß „die letzten Tage“ und die „Zeit des Endes“ ebenfalls 1914 begannen. Im Wachtturm wurde ein halbes Jahrhun­dert lang gelehrt, die „letzten Tage“ hätten 1799 begonnen (wobei man die von George Bell 1796 veröffentlichte Bibelauslegung übernahm).

    Heute glauben sie, die Auferstehung der gesalbten Christen, die seit den Tagen Christi verstorben sind, habe 1918 angefangen. Über 40 Jahre hatte der Wachtturm gelehrt, sie habe 1878 angefangen.

    Gegenwärtig glauben sie, seit 1914 und besonders seit 1919 sei das große „Erntewerk“ im Gange, das seinen Höhepunkt und Abschluß in der Vernichtung des gegenwärtigen Systems und all derer finden werde, die auf ihr Predigen nicht günstig reagiert haben. Im Wachtturm wurde stattdessen von Anfang an gelehrt, daß die „Ernte“ von 1874 bis 1914 dauern würde und daß sich im Jahr 1914 die Vernichtung aller menschlichen Einrichtungen auf Erden ereignen werde.

    „Unumstößliche Wahrheiten“ die durch veränderbare „offizielle Wahrheit“ beständig umgestoßen werden!

    Heute legt die Organisation den Fall „Babylons der Großen“ (des „Welt­reichs der falschen Religion“) auf das Jahr 1919 fest. Wenigstens vier Jahrzehnte lang wies der Wachtturm diesem Ereignis das Jahr 1878 zu und sagte, im Jahr 1914 oder 1918 sei Babylons vollständige Zerstörung fällig. Aus welchem Grund mußten diese wichtigen prophetischen Lehren, die man so lange vertreten und die so viele Menschen geglaubt hatten, geändert werden? Es war genau derselbe Grund wie bei all den vielen Voraussagen seit dem 13. Jahrhundert: die öffentlich verkündeten Erwartungen erfüllten sich nicht.

    Einige mögen dies als bloße Behauptung abtun wollen, Schließlich hat heute kaum noch ein Zeuge Jehovas Zugang zu alten Ausgaben des Wachtturms, und selbst wenn heute in den Veröffentlichungen der Gesellschaft von der Vergangenheit der Organisation die Rede ist, läßt man die diese Lehren, die so lange vertreten wurden, einfach unter den Tisch fallen oder gibt sie verkürzt, bisweilen entstellt wieder. Niemand erkennt aus diesen Darstellungen, mit welcher Zuversicht und Überzeugung diese Ansichten einst vorgetragen wurden.

    EIN GRUND MEHR das Denken und die Prüfung ob sich die Dinge so verhalten, nicht in die Verantwortung anderer abzugeben !

  • Frank&Frei
    Juli 16, 2011

    587 vor unserer Zeit!
    Lieber Dennis, lies bitte Sacharja Kapitel 7:
    Zechariah 7 German: Elberfelder (1871)
    1Und es begab sich im vierten Jahre des Königs Darius, da geschah das Wort Jehovas zu Sacharja, am vierten Tage des neunten Monats, im Monat Kislev, 2als Bethel (d. h. die Einwohnerschaft von Bethel) den Scharezer und Regem-Melech und seine Männer sandte, um Jehova anzuflehen, 3und um den Priestern des Hauses Jehovas der Heerscharen und den Propheten zu sagen: Soll ich weinen im fünften Monat und mich enthalten (Die Juden hatten in der Verbannung die Sitte angenommen, zur Erinnerung an die Hauptereignisse bei der Einnahme Jerusalems an gewissen Tagen im 4., 5., 7. und 10. Monat zu fasten. (Vergl. v 5 und Kap. 8,19),) wie ich schon so viele Jahre getan habe? 4Und das Wort Jehovas der Heerscharen geschah zu mir also: 5Rede zu dem ganzen Volke des Landes und zu den Priestern und sprich: Wenn ihr im fünften und im siebten Monat gefastet und gewehklagt habt, und zwar schon siebzig Jahre, habt ihr irgendwie mir gefastet?

    Hier kommt deutlich zum Ausdruck – Das Fasten wegen der Ermordung Gedaljas.
    im 4. Jahr des Königs – das war das jahr 517 vuZ, der 512 vuZ sein Amt antrat.

    somit stellt man fest: Die Bibel legt sich unzweideutig selbst aus.
    Wer daran rumdoktort a la WT um irgendwo ein Ergebnis zu haben,das das eigene Weltbild stützt, der landet dann mehr oder weniger im Mist – im Mist der Mistverständisse.

    Diese Thematik ist dem WT seit Jahrzehnten bekannt, doch gibt es keinen dort, der ihr Aufmerksamkeit schnekt. Man hat ja viel zu verlieren. Und was ist Wahrheit – das fragte schon Pilatus und der war ebenfalls in einer Machtposition.

    so wird aus Macht Ohnmacht. Die Wahrheit lähmt – wie der Biss der Kobra.
    Übrigens ich lese gerade „The Watchtower and the Masons“ von Fritz Springmeier
    hier ist der Link zum Download:
    http://thepiratebay.org/torrent/4423694/The_Watchtower_and_the_Masons_-_Fritz_Springmeier.

    Die Datei hat um 90 MB.

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Hallo Frank&Frei,

    irgendwie verstehe ich dich nicht ganz. Was willst du mir sagen?

    Der Text aus Sacharja zeigt ja, dass es 2 Fasten gab:

    1. Gedalja wurde im 7. Monat getötet, darum gab es EIN Fasten im 7. Monat

    2. Jerusalems Mauern und der Tempel wurden im 5. Monat „verbrannt“ (2.Kö. 25:8) sogar der Tag wird genannt, das war das ZWEITE Fasten im 5. Moant

    Wo ist hier die Diskrepanz, oder hab ich dich falsch verstanden?

    Es hätte überhaupt keinen Sinn gemacht im 4. Regierungsjahr des Darius, d.h. im Jahre 518/17 v.u.Z. noch zu fragen „wie lange sollen wir fasten“, wenn schon 20 Jahre vorher alle wieder zu Hause waren und alles gut war.

    Außerdem schreibt Sacharja:

    Sach. 1:12 -Einheits-Ü-

    „Da sagte der Engel des Herrn: Herr der Heere, wie lange versagst du noch Jerusalem und den Städten Judas dein Erbarmen, denen du nun siebzig Jahre grollst?“

    Dies ist eine Aussage im „2. Jahr des Darius“ also im Jahre 520/19 v.u.Z. genau 70 Jahre nach Beginn der Belagerung Jerusalems durch die babyl. Streitmacht unter Nebukadnezar (im 9. Regierungsjahr Zedekias). 2 Jahre später (im 11. Regierungsjahr) wurde die Stadt „erbrochen“ (s. 2. Kö. 25:1-3).

    Es wird also von Sacharja der „Groll“ beschrieben, der durch die Belagerung Jerusalems sowohl für die Stadt selbst als auch die umliegenden Städte, die wahrscheinlich verwüstet waren, beschrieben.

    Selbst der Einsichten-Band macht zu den Texten aus Sach. 7:1-5 die Aussage, dass mit dem „Fasten“ eine „fortlaufende Handlung“ beschrieben wird, was aber lt. der WTG-Berechnung nicht stimmen kann.

    Die Regierungszeit von Darius I. ist je nach Sichtweise 522 oder 521 v.u.Z.:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dareios_I.

    Wie du auf 512 v.u.Z. kommst ist mir nicht ganz klar. Bitte um Aufklärung?

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Juli 16, 2011

    lieber Dennis, danke fürs Feedback.
    Bei der Zahl 512 handelt es sich -leider – um einen Zahlendreher. Es sollte 521 heißen.
    Also 521 kam Darius an die Macht, 517 fasteten sie seit Gedaljas Ermordung schon seit 70 Jahren – das alles heißt, dass Jerusalem 587 vuZ fiel.
    Aufmerksam wurde ich vor Jahren auf diesen Sachverhalt, als ich bei IL den Brief eines KAs and die WTG las, der sich distanzierte und darin dieses Thema logisch darlegte – nach dem Motto: Die Bibel legt sich selbst aus.
    Das Sacharja Buch aus den 70igern legt das ganze so dar, als ob es rückwirkend um 537 vuZ geschah.
    Ich lese derzeit Zechariah Sitchin „There were Giants on the earth“ Sitchin hat sumerisch studiert und geht volll in die Dinge gemäß Genesis 6:4 ein, vergleicht die Großen der Zeit in den Königslisten der Kulturen, und zeigt Dinge auf, die Genesis und Henoch bestätigen.
    Übrigens ich bin in UK mit einem Bekannten im Dialog – es geht um die Zeiten. Da ist die Hure Rahab, die schließlich einen Israeliten heiratet, nach dem Fall Jerichos. Es geht um einen Zeitraum von ca 1473 vuZ bis David – und da sind nur wenige Namen genannt: 5 Salma zeugte Boas von der Rahab. Boas zeugte Obed von der Ruth. Obed zeugte Jesse. (Josua 2.1) (Rut 4.13-17) 6 Jesse zeugte den König David.(Matth 1)
    Die Frage ist, wie dieser lange Zeitraum bsi David um 1050 vuZ mit so wenigen Generationen überbrückt wurde. Das sind annähernd 400 Jahre mit nur 3 Vätern. Mir scheint, das da die chronologie nicht stimmt, denn die Geschcechtsregister sind sicherlich korrekt.
    Ich finde das Forum hier hervorragend, habt alle vielen Dank für eure Liebe zum Guten

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Frank und Frei

    Die Chronologie der Bibel stimmt, nur was wir Menschen daraus machen vielleicht nicht.

    Wenn Du schreibst dass es seit Rahab so wenige Väter gegeben hat, aber das nicht sein könne magst Du Recht haben. Aber was hat das mit der Chronologie zu tun?

    1. Könige 6
    1. Und es geschah im vierhundertachtzigsten Jahre nach dem Auszuge der Kinder Israel aus dem Lande Ägypten, im vierten Jahre der Regierung Salomos über Israel, im Monat Siw, das ist der zweite Monat, da baute er Jehova das Haus.

    Somit haben die Väter seit dem Auszug aus Ägypten bis zum Königtum Salomos gar nichts mit der Chronologie zu tun. Mit diesem einen Vers wird ein zeitlicher Sprung von Mose bis Salomo gemacht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Quasimodus
    Juli 16, 2011

    Nachtrag:

    Ich möchte empfehlen bezüglich der WTG-Chronologie die Bücher von Carl Olof Jonson zu lesen.

    mfg

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Liebe Brüder/Schwestern,

    am letzten Sonntag hatten wir den Vortrag „Christi Gegenwart und seine Herrschaft“. Natürlich durfte darin nicht die Aussage fehlen:

    „Wie die bibl. Chronologie und die Geschichte beweisen, wurde Jesus 1914 inthronisiert. Schon 38 Jahre zuvor haben treue Nachfolger Christi auf dieses besondere Jahr hingewiesen.“

    Mal abgesehen davon, dass an dieser Aussage nicht ein Funken Wahrheit ist, denn die bibl. Chronologie und die Geschichte beweisen eindeutig, dass das Jahr 1914 definitiv falsch ist. Es kommt hinzu, dass absolut ALLES was Russell und Co. für 1914 vorhersagten NICHT eingetroffen ist, was man schon daran erkennen kann, dass noch 1928 Rutherford im Buch „Schöpfung“ davon sprach:

    1. dass 1799 „der Anfang der Zeit den Endes“ ist (S. 278)

    2. dass Erfingungen „seit 1874 als weiterer Beweis für die zweite Gegenwart des Herrn aufgekommen sind“ (S. 282) u.a. „automatische Bahnkuppelung, Fahrräder, Rolltreppen“

    und

    3. „dass das Jahr 1914 das Ende der Zeiten der Nationen und darum auch das Ende der Welt bezeichnet,…“ (S. 289)

    Noch viel schlimmer fand ich allerdings den heroischen Gestus mit der der Vortragsredner davon sprach, dass „Brd. Russell am Morgen des 2. Oktober 1914 in den Speißesaal des Bethels in Brooklyn kam, in die Hände klatschte und am Kopfende des Tisches stehend allen Anwesenden verkündete, dass Gottes Königreicht nunmehr herrscht.“

    Der „Guru“ der damaligen Bibelforscher hatte also eine nächtliche Eingebung (Offenbarung) zu verkünden. Ein Hirngespinst, dass sich inzwischen seit fast 100 Jahren hält und größere Verbreitung erfahren hat, als es eigentlich verdient.

    Was mir nachher noch mehr Kopfzerbrechen bereitete ist die „Erklärung“ zur offensichtlich und nachweisbar nicht stattgefunden Inthronisierung Jesu Christi 1914, die der Bruder dadurch in den himmlischen Bereich verschob, dass er Offenb. 1:7 mit Apg. 1:9 verband um zu erklären, dass die „Wolken“, die hier beschrieben werden ein Sinnbild für die Unsichtbarkeit seien und man deshalb nur mit dem „geistigen Auge“ Jeus Himmelfahrt und so auch seine Ankunft in Königsmacht 1914 sehen konnte, wenn man denn wollte.

    Ein wirklich raffinierter Schachzug einfach alle Beweise aus der Bibel für die NICHT unsichtbare Wiederkunft (Parousia) (s. Math. 24:23-28; Luk. 21:8) einfach zu ignorieren und zu behaupten man müsste ein „geistiges Auge“ besitzen um zu sehen was natürlich nur „aufrichtige, wahrheitsliebende Menschen“ erkennen können, die als Sehhilfe die WT-Brille aufgesetzt haben.

    Dieser Vortrag war natürlich eine perfekte Einstimmung zum WT-Studium über den „Olivenbaum“ aus Römer 11, den man natürlich auch nur mit der richtigen geistigen Sehhilfe der WTG in Gänze verstehen kann.

    Hat von euch jemand auch schon diesen Vortrag mit eingebauter Bibel- und Geschichtsfälschung erleben dürfen?

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Zu Deiner Frage lieber Dennis – natürlich wird dieser Vortrag überall in gleicher Verkehrtheit und des Ungehorsams der klaren Anweisung Jesu gehalten. Da werden Brüder und Schwestern lieber ausgeschlossen und als böse Abtrünnige gebrandmarkt, mit all den bekantten Folgen, wenn sie diese falsche Lehre zum Zeitpunkt der Aufrichtung des Königreiches nicht glauben und lieber auf Jesu Ermahnung hören:

    Apg. 1: 6,7 – die Jünger fragen nach dem Zeitpunkt der Aufrichtung – Jesu Antwort: „Das ist nicht eure Sache über Zeit und Zeitabschnitte Kenntnis zu haben, das hat mein Vater in SEINER Rechtsgewalt ! … und damit hat ER auch Br. Russel davon nicht in Kenntnis gesetzt.

    An anderer Stelle sagte Jesus klipp und klar:

    Matth. 24: 23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus!, oder: Da!, so sollt ihr’s nicht glauben. 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. 25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. 26 Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. 27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.

    Und damit wir auch das Argument, es spiele sich alles im unsichtbaren Bereich ab, adabsurdum geführt. Oder war je ein Blitz der von Ost nach West leuchtet – UNSICHTBAR ?

    Auch im WT stand das richtige – doch eingefordert und gelehrt wird das Gegenteil:

    Zitat aus WT Der Wachtturm, 15.9.1998 Seite 10

    „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat“ (APOSTELGESCHICHTE 1:7).

    IST es nicht ganz normal, daß sich diejenigen, „die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten“, die in der Christenheit, ja überall auf der Erde getan werden, fragen, wann das gegenwärtige böse System enden und durch Gottes gerechte neue Welt ersetzt werden wird? (Hesekiel 9:4; 2. Petrus 3:13). Die Apostel stellten Jesus sowohl kurz vor seinem Tod als auch nach seiner Auferstehung Fragen mit zeitlichem Bezug (Matthäus 24:3; Apostelgeschichte 1:6). Jesu Antworten boten ihnen jedoch keine Möglichkeit, Daten zu errechnen. In dem einen Fall nannte er ihnen ein kombiniertes Zeichen und in dem anderen erklärte er, ‘es sei nicht ihre Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat’ (Apostelg. 1:7).

    Selbst Jesus, dem einziggezeugten Sohn Jehovas, war der Zeitplan seines Vaters für den Ablauf von Ereignissen nicht immer bekannt. In seiner Prophezeiung über die letzten Tage räumte Jesus demütig ein: „Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater“ (Matthäus 24:36). Jesus war bereit, geduldig zu warten, bis ihm sein Vater den genauen Zeitpunkt offenbaren würde, wann das gegenwärtige böse System der Dinge vernichtet werden soll.
    Zweierlei läßt sich aus der Art und Weise ableiten, wie Jesus die Fragen beantwortete, wann Dinge geschehen würden, durch die sich Gottes Vorsatz erfüllt. Erstens hat Jehova einen Zeitplan; und zweitens legt er allein diesen fest, und seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue Informationen über die von ihm festgelegten Zeiten oder Zeitabschnitte zu erhalten.

    Aus „Zeiten und Zeitabschnitte in der Hand Jehovas“
    Der Wachtturm, 15.9.1998 Seite 10

    Ist Dir aufgefallen wie geschickt man von einer Zeitberechnung (Zeitangabe) auf eine andere umlenkt also die Fakten verdreht?

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Bruder Dennis

    Du hast geschrieben:

    „Mal abgesehen davon, dass an dieser Aussage nicht ein Funken Wahrheit ist, denn die bibl. Chronologie und die Geschichte beweisen eindeutig, dass das Jahr 1914 definitiv falsch ist.“

    Kannst Du mir die biblischen Beweise liefern? Würde mich interessieren wie Du biblisch beweisen willst dass 1914 definitiv falsch ist.

    Schließlich fand die erste Wegführung nach Babel, bei der auch Daniel weggeführt wurde und der Tempel Jehovas entweiht wurde, um das Jahr &06 v.u.Z. statt. Wissenschaftliche Quellen sprechen vom Jahr 604 v.u.Z. als das erste Regierungsjahr des Nebukatnezars (Wikip.) Das würde bedeuten nicht das Jahr 1914 sondern 2 bis 3 Jahre später waren die 2.520 Jahre um. Das ist mir ehrlich gesagt egal, ob jetzt 1914 oder 1916 richtig ist.

    Was in diesem Jahr 1914 oder 1916 angeblich dann passiert ist, das ist eine ganz andere Sache, da habe ich zu vielen Behauptungen der Organisation dieselben Zweifel wie Du.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Quasimodus
    Juli 16, 2011

    Auszug aus „Der Gewissenskonflikt“ von Raimond Franz:

    Als mir das Stichwort „Chronologie“ zugewiesen wurde, ergaben sich schwierige Fragen… Wir fanden absolut nichts, was das Jahr 607 v.u.Z. bestätigt hätte. Alle Historiker verwiesen auf ein Datum 20 Jahre später. Erst durch meine Arbeit an dem Stichwort „Archäologie“ für das Hilfe-Buch wurde mir bewusst, dass man auf dem Gebiet von Mesopotamien Zehntausende von Keilschriften aus gebranntem Ton gefunden hatte, die alle aus dem alten Babylon stammten. Alle diese Tafeln gaben keinen Hinweis darauf, dass das Neubabylonische Reich lange genug dauerte, um mit unserem Datum 607 v.u.Z. für die Zerstörung Jerusalems zusammenzupassen. Alles deutete auf eine um 20 Jahre kürzere Zeitspanne hin. Mir war zwar nicht ganz wohl dabei, doch ich wollte einfach glauben, dass unsere Chronologie trotz der gegenteiligen Beweislage richtig war. Darum haben wir auch beim Schreiben des Hilfe-Buches viel Zeit und Raum darauf verwandt, die Glaubwürdigkeit der archäologischen und geschichtlichen Beweise herabzusetzen, die unser Jahr 607 v.u.Z. als fehlerhaft erwiesen und unseren Berechnungen einen anderen Ausgangs- oder Endpunkt gegeben hätten. Das Jahr 1914 wäre nicht zu halten gewesen. Charles Ploeger und ich fuhren nach Providence (Rhode Island) an die Brown University, um mit Prof. Abraham Sachs, einem Spezialisten für Keilschrifttexte aus dem Altertum, zu sprechen. Wir wollten herausfinden, ob es irgend etwas gibt, das auf einen Mangel oder eine Schwäche bei den astronomischen Angaben in vielen dieser Texte schließen ließ, die unser Datum 607 v.u.Z. als unrichtig auswiesen. Am Schluss war klar, dass es buchstäblich eines Komplotts der Schreiber des Altertums bedürft hätte, die Angaben zu fälschen, wenn unsere Zahl stimmen sollte. Und wieder versuchte ich wie ein Anwalt, der sich unwiderlegbaren Beweisen gegenübersieht, die Zeugen der alten Zeit (das Beweismaterial zum neubabylonischen Reich) in ein schlechtes Licht zu rücken oder anzuzweifeln. Die Argumente, die ich vortrug, waren nicht erschwindelt, doch ich bin mir dessen bewusst, dass hinter ihnen die Absicht stand, eine Jahreszahl zu belegen, für die es keinerlei Stütze in der Geschichte gab.

    Wenn nun 607 nicht stimmt, stimmt auch 1914 nicht.

    Wenn 1914 nicht stimmt, stimmt auch 1919 nicht.

    Wenn 1919 nicht stimmt ist der ganze HokusPokus mit dem „treuen und verständigen Sklaven“ den sein Herr also tuend fand Makulatur.

    Es wäre zu Ergründen welche anderen Aussagen der WTG ebenfalls auf Sand gebaut sind.

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Hallo Quasimodus,

    eine völlig richtige Schlussfolgerung!

    Das Jahr 1914 ist für das Lehrgebäude der WTG essenziell, es darf auf keinen Fall angetastet werden. Deshalb riskiert man auch die totale Lächerlichkeit mit dem nunmehr 3. Verständnis (davon kann mal wohl kaum noch sprechen) zum Thema „die Generation, die nicht vergeht“.

    Alles nur um dieses Datum nicht aufgeben zu müssen.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Juli 16, 2011

    soviel ich weiß, sagt Jesus, dass erst der böse Sklave bestraft wird ( mit größter Strenge, so die NWÜ, in Stücke geschlagen in anderen Texten) und dann würde der treue Skalve über alles gesetzt werden.
    Wo ist der böse Sklave abgtestraft, in STücke geschlagen, aus dem Verkehr gezogen?
    Ich kann das nirgednwo wahrnehmen.
    Ergo ist der treue auch nicht über alles gesetzt.
    Wieder einmal im Wachtturm Stil – rein in die Kartoffeln, raus aus den kartoffeln.
    Spekulatius mag ich ja, aber Spekulationen – das sollte man sich von der Backe putzen.
    Aber ohne Spekulationen und umwitterten Geheimnissen gibt doch keiner mehr was um den WT, die Versammlungen werden leerer und leerer, auch wenn die KAs wie Einpeitscher da Hand anlegen und schlußendlich doch nichts ereichen.
    Irgendwo beobachte ich da eine Müdigkeit,eine gewisse Gelichgültigkeit, die sich darin zeigt, mehr oder weniger die Versammlung zu besuchen aber sonst sein eigenes Leben zu führen. Blos nicht auffallen und na ja bis Harmagedon – das kann noch Jaaaahre dauern.
    so richtige Schlafstimmung auch trotz Kongress.
    Wenn die Luft raus ist, geht as Boot unter

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Frank&Frei

    Zitat:
    Wo ist der böse Sklave abgtestraft, in Stücke geschlagen, aus dem Verkehr gezogen?
    Ich kann das nirgednwo wahrnehmen.
    Ergo ist der treue auch nicht über alles gesetzt.

    Richtig, denn das liegt noch alles in der Zukunft. Erst zu Beginn des Zeitpunktes, wenn die Organisation und alles andere was der Herrschaft des Teufels untersteht, vernichtet wird, erst dann wird der treue Sklave (für mich der Jesus) über die ganze Habe Jehovas gesetzt sein. Denn zu diesem Zeitpunkt ist auch der Teufel weggesperrt.

    Egal wie man es versteht, weder herrscht jetzt Jesus über die ganze Habe Jehovas, noch herrscht jetzt jemand über die ganze Habe des Christus.
    Aber Christus hat keine eigene Habe, denn alles gehört Jehova.

    In der Zeit in der der böse Sklave seine Mitknechte schlägt, ist der treue Sklave bereits tätig.

    Matth. 24:46
    Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!

    Deswegen glaube ich dass Jesus bereits jetzt als der gute Knecht und wahrer Hirte tätig ist. Ich glaube wenn es nicht so wäre, würden wir hier nicht diskutieren.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Christian
    Juli 16, 2011

    Hallo,

    hab hier mal einen Auszug aus einem Wachtturm zum Thema 607 und 1914.(w01.11.1986)

    Wann waren die „sieben Zeiten“ tatsächlich zu Ende?
    Einige vertreten die Ansicht, daß, selbst wenn die „sieben Zeiten“ prophetisch seien und 2 520 Jahre dauerten, Jehovas Zeugen sich jedoch irrten, was die Bedeutung des Jahres 1914 betrifft, da das von ihnen angenommene Anfangsdatum falsch sei. Jerusalem, so wird behauptet, sei im Jahre 587/586 v. u. Z. zerstört worden und nicht 607 v. u. Z. Träfe das zu, würde sich der Beginn der „Zeit des Endes“ um etwa 20 Jahre verschieben. Im Jahre 1981 veröffentlichten Jehovas Zeugen jedoch überzeugende Beweise, die das Datum 607 v. u. Z. stützen („Dein Königreich komme“, Seite 127—140, 186—189). Können außerdem diejenigen, die das Jahr 1914 seiner biblischen Bedeutung berauben wollen, beweisen, daß das Jahr 1934 — oder irgendein anderes Jahr — die Weltgeschichte nachhaltiger, dramatischer und spektakulärer beeinflußt hätte als 1914?

    Was für eine Beweisführung. Mal abgesehen von 1934 gibt es wohl auch andere Jahre, in denen die Welt sich gravierend geändert hat.
    Wie wäre es mit 1945 oder 2001.
    Das als Beweis anzuführen entbehrt wohl jeder Grundlage.

    LG Christian

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Zu dieser Methodik bei den Mitgliedern einzufordern diese falsche Lehre zu akzeptieren gibt es eine deutliche Aussage der Heiligen Schrift die sich alle sehr gut durch den Kopf gehen lassen sollten, mit welchen Folgen diese Haltung oder dieser Glaube verbunden ist:

    2. Thess. 2: … Und doch ist alles durch und durch verlogen. 10 Mit seinen Verführungskünsten wird er alle auf seine Seite bringen, die verloren sind. Denn sie wollten die Wahrheit nicht anerkennen, die ihre Rettung gewesen wäre. 11 Deshalb lässt Gott sie auf diesen Irrtum hereinfallen, und sie werden der Lüge Glauben schenken. 12 So wird jeder gerichtet, der nicht an die Wahrheit glaubt, sondern das Böse liebt.

    … Durch den Geist Gottes führt ihr nun euer Leben nach Gottes Willen, und ihr glaubt an die Wahrheit. 14 Dazu seid ihr von Gott berufen durch die rettende Botschaft, die wir euch gebracht haben. Ihr sollt an der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus teilhaben. 15 Bleibt also standhaft, liebe Brüder und Schwestern. Haltet euch an die Überlieferungen, die wir euch mündlich und schriftlich gelehrt haben.

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Lieber Christian,

    wie du schon gesagt hast, die weltpolitische Bedeutung des Jahres 1914 ist im Vergleich zu 1945, 1989(Mauerfall, Ende Sowjetunion) und natürlich 2001 nicht mehr zu spüren. Das Jahr 1914 ist de facto unbedeutend. Deshalb erwähnt die WTG diese weltpolitische Bedeutung mit keiner Silbe mehr in ihren Publikationen wie es früher häufig der Fall war. Genauso gut könnte man auch zu den vorherigen Aussagen Russells oder Rutherfords zurück kehren und felsenfest behaupten 1799, 1874 oder 1878 hätte eine „Zeitenwende“ stattgefunden.

    Irgendetwas ist irgendwann immer passiert!

    Man muss nur 1000mal mantra-artig etwas wiederholen und weltliche Ereignisse mit der Bibel in Verbindung bringen und schon ist die Bibel-Exegese fertig. So einfach ist das!

    Es ist schon sehr bezeichnend, dass seit 1981 keine Publikation der WTG mehr veröffentlicht wurde, wo auf die geschichtlichen Beweise für die falsche WT-Chronologie eingegangen wird.

    Sie haben es schlicht aufgegeben, weil sie wissen, dass sie nur verlieren können. Sie vertrauen auf die Naivität und Leichtgläubigkeit der 7,5 Mio. Zeugen und leider haben sie damit großen Erfolg.

    Es ist geradezu ein Hohn, dass in dem von dir zitierten WT davon gesprochen wird, dass sie „überzeugende Beweise“ im „Königreichs“-Buch dargelegt hätten.

    Allein der Anhang zu Kap. 14 (S. 186-189) ist ein argumentatives Armutszeugnis wie man es selten findet. Hier werden einfach nur Behauptungen und Diskreditierungen der geschichtl. Beweise vorgenommen, nichts weiter. Nur eine Kostprobe davon:

    *** kc S. 187 Anhang zu Kapitel 14 ***
    Doch kein Historiker kann leugnen, daß das Bild, das wir gegenwärtig von der babylonischen Geschichte haben, irreführend oder falsch sein kann. Es ist zum Beispiel bekannt, daß im Altertum Priester und Könige manchmal zu bestimmten Zwecken Urkunden änderten. Selbst wenn das entdeckte Tatsachenmaterial korrekt ist, ist es möglich, daß es von heutigen Gelehrten falsch gedeutet wird oder so unvollständig ist, daß bisher unentdecktes Material die Chronologie dieser Zeit drastisch ändern könnte.

    Wie interessant diese Erkenntnis doch ist!

    Es könnte ja alles „gefälscht“ sein, man höre und staune. 50.000 Keilschrift-Tafeln über einen Zeitraum von mehr als 70 Jahren. 5 babylonische Könige haben sich generationsübergreifend an einem Komplott vor mehr als 2.500 Jahren beteiligt um alle Menschen außer die WTG Irre zu führen.

    Doch nicht nur das, allein die sog. VAT 4956 würde ausreichen um jeden Zweifler zu überzeugen. Denn es wurden auf dieser Keilschrift-Tafel astronomische Beobachtungen festgehalten bzgl. der Stellung des Mondes und der Sterne. Es gibt keine Möglichkeit diese zu fälschen, außer Jehova hätte sich an dieser Fälschung beteiligt und die Himmelskörper verändert. Auf dieser Tafel gibt es zahlreiche astronomische Beobachtungen, die man auch Jahrtausende später nachvollziehen kann und die auf kein anderes Jahr passen. Auf dieser Tafel ist das Jahr 568 v.u.Z. als das 37. Regierungsjahr Nebukadnezars eindeutig identifiziert. Das 19. Regierungsjahr ist also eindeutig das Jahr 587 v.u.Z. und somit das Jahr der Zerstörung Jerusalems.

    Bemerkenswert ist auch, dass doch die WTG nichts anderes macht, als in unzähligen Publikation fremde Bücher, Zeitschriften, Nachschlagewerke und Historiker zu zitieren um ihre eigenen Auslegungen zu untermauern. Aber auf einmal ist ja alles ungewiss, denn es kann ja „irreführend“ oder „falsch“ sein.

    Allein schon diese Sätze sagen schon sehr viel über die Seriösität der Verfasser aus.

    LG
    Dennis

  • EternelyTruth
    Juli 16, 2011

    Lieber Dennis,

    hinsichtlich der astronomischen Angaben der VAT 4956 bin ich im Moment etwas verunsichert, und zwar aufgrund der Angaben der WTG auf ihrer jw.org-Seite:

    http://wol.jw.org/de/wol/pc/r10/lp-x/1200271219/7/5

    Wachtturm 2011 Teil 2

    „Außer der erwähnten Mondfinsternis enthält die Tafel 13 Mondbeobachtungen und 15 Planetenbeobachtungen. Sie beschreiben die Position des Mondes oder bestimmter Planeten im Verhältnis zu gewissen Sternen oder Konstellationen.18 Außerdem sind 8 Zeitintervalle zwischen Auf- und Untergang von Sonne beziehungsweise Mond vermerkt.18a

    Da Mondpositionen zuverlässigere Aussagen zulassen, haben sich Forscher eingehend mit den 13 Mondpositionen auf VAT 4956 befasst. Die Daten wurden anhand eines Computerprogramms ausgewertet, mit dem sich die Stellung von Himmelskörpern zu bestimmten Zeitpunkten in der Vergangenheit anzeigen lässt.19 Was ergab diese Analyse? —Während sich für das Jahr 568/567 v. u. Z. nicht alle Mondpositionen nachweisen ließen, passten alle 13 Positionen auf das Jahr 588/587 v. u. Z. — also 20 Jahre früher.—“

    Mir geht es besonders um den mit Gedankenstrichen markierten letzten Satz.

    Gruß
    von E.T.

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Quasimodo

    Das Jahr 607 / 606 v.Chr. gab es ja, die Frage ist nur was ist in diesem Jahr geschehen.

    Wir sind uns vermutlich alle einig dass die Zerstörung Jerusalems im Jahre 587 v. Chr. stattfand. Aber wie in einem anderen Kommentar geschrieben war die erste Wegführung und der Raub der heiligen Tempelgeräte bereits 19 Jahre vorher, also im Jahre 606 v.Chr.

    http://www.digidatanet.de/?p=588&cpage=3#comment-4686

    Ich habe mich schon als Jugendlicher Anfang der 70er Jahre als Zuhörer von mehreren Brüdern damit beschäftigt, denn damals ging es auch schon darum dass die Chronologie der Organisation falsch ist und somit 1975 kein Harmagedon kommen konnte. Die handschriftlichen Unterlagen von damals habe ich mit allen Bibelstellen bis zurück auf Adam immer noch.

    1914 war nach meiner Erkenntnis ein wichtiges prophetisches Jahr, nur ist nicht das geschehen was die Organisation behauptet.

    Wir sind uns ja einig das das was die Organisation über das Jahr 1914, sich selbst betreffend behauptet, falsch ist. Aber bitte verwirft nicht alles, nur weil 95% der Organisations- Lehre falsch ist. Es bleiben dann immer noch 5% Wahrheit übrig, diese gilt es wie ein Schatz zu finden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Quasimodo
    Juli 16, 2011

    Lieber Alois,

    selbstverständlich hast Du Recht wenn du sagst 5% Wahrheit müssen erhalten werden.

    Es wäre jedoch Interessant zu wissen was zu den 95% Falsch-Lehre der Org. gehört um sich entsprechend von ihr distanzieren zu können.

    Es wäre fatal wenn wesentliche Teile der Lehre sich als falsch erweisen würden.

    Jesus sagte ein schlechter Baum trägt keine guten Früchte.

    Vielleicht sollte man sich die Mühe machen die 5% auszufiltern.

    Beste Wünsche

    Quasi

  • Barbara
    Juli 16, 2011

    Hallo an alle!
    Gestern habe ich den WT vom 1. Oktober 2011 gelesen.
    Auf S.26 der Artikel „Wann wurde Jerusalem in alter Zeit zerstört“
    Teil 1
    Da wird gesagt das innerbiblische Beweise das Jahr 607 stützen und die weltlichen Quellen ungenau und irreführend sind.Die „biblische“
    Argumentation wird an den 70 Jahren der Verödung des Landes aufgehängt.Seltsam nur, das in Bezug auf die Regierungszeit des Cyrus die Keilschrifttafeln plötzlich genau und glaubwürdig genug sind um sich darauf zu stützen.

    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Liebe Barbara,

    sehr gut beobachtet. Die WTG sieht sich mit einem riesigen Problem konfrontiert, denn es werden immer mehr Brd. u. Schw. weltweit, die selbst nachforschen und die gesamte Fachwelt ist sich hier sowieso einig.

    Man muss bedenken, dass sie auf 4 Seiten dieses Thema jetzt intensiv aufgreifen und das ist nur der erste Teil. Die WTG ist zunehmend nervös wegen dieses Themas.

    Da es aber völlig sinnlos ist die eigene bewiesene Falschlehre zu untermauern, schießt man sich auf seinen „Gegner“ ein und nimmt die altbekannten Methoden „tarnen, tricksen, täuschen“ zur Hand um z.B. Ptolomäus als Astronom und Geschichtsschreiber in miskredit zu bringen. Seine Glaubwürdigkeit soll in´s wanken gebracht werden.

    Jeder, der etwas von der Materie versteht erkennt sofort den Betrugsversuch, der dahinter steckt. Allein die Darstellung auf S. 30 soll den unwissenden Leser glauben machen, dass Ptolomäus ein Betrüger war, indem man ihn mit der sog. „Uruk-Liste“ gegenüber stellt. Doch beim 2. Hinsehen sieht man sofort, dass Ptolomäus in Übereinstimmung mit der Uruk-Liste ist und zwar für den fraglichen Zeitraum 609 v.u.Z. bis 539 v.u.Z.. Lediglich Labaschi-Marduk fehlt, was allerdings keine Bedeutung hat, da er ein Mini-König war, der max. 9 Monate regierte und somit für die ganze Zeitberechnung unbedeutend ist.

    Fakt ist, dass die WTG auf S. 28 „antike Geschichtsschreiber“ und „Keilschriftdokumente“ als Beweis für das Datum 539 v.u.Z. anführt und damit diese Quellen als vertrauenswürdig einstuft. Doch nur 2 Seiten später in der „Zusammenfassung“ (S. 31) werden diese Quellen, wenn sie das Datum 587 deutlich belegen, als „gravierend fehlerhaft“ bezeichnet. Selbst ohne Ptolomäus könnte man stichhaltig und klar die Zerstörung Jerusalems auf 587 v.u.Z. datieren.

    Die Verlogenheit ist mit Worten überhaupt nicht zu beschreiben, die hier deutlich wird.

    Da ist es geradezu passend, dass dieser Artikel in dem WT mit dem Titel „Fünf Lügen über Gott – Aufgedeckt!“ erscheint. Die einleitenden Sätze auf S. 3 sind in diesem Zusammenhang ein Hohn, wenn man begriffen hat wie die WTG die bewusste Täuschung zu ihrer Methode gemacht hat.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Lieber Alois,

    das Thema möchte ich nicht so sehr ausbauen, da wir schon mal darüber intensiv „Gedankenaustausch“ betrieben haben, Anfang des Jahres glaube ich. Leider finde ich hier auf BI meine Kommentare diesbezüglich nicht mehr.

    Es gibt verschiedene Wege um zu zeigen, dass weder 607 noch 606, 605, 604 usw. richtig sein kann.

    Du bist von der Voraussetzung ausgegangen, dass um 607 v.u.Z. eine 1. Wegführung stattfand. Wie bist du darauf gekommen?

    Die Bibel zeigt folgendes:

    Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass wir uns darin einig sind, dass Nebukadnezar in seinem 19. Regierungsjahr (2. Kö. 25:8) also im Jahre 587 v.u.Z. den Tempel Jerusalems zerstört hat wie es in absolut jedem Geschichtsbuch steht und wie es Zephanja 7:1-5 bezeugt.

    Lies bitte die Reihenfolge der Könige Judas ab 2. Kö. 24:1-20 diese sind:

    Jojakim – Jojachin – Zedekia

    Jetzt müssen wir die Regierungsjahre addieren, von Zedekia an gesehen und zwar ab dem Jahr 587, da er in diesem Jahr nach Babylon gebracht, geblendet und getötet wurde.

    Diese Regierungsjahre sind wie folgt:

    Zedekia = 11 Jahre
    Jojachin = 3 Monte
    Jojakim = 3 Jahre (als Vasall Nebukadnezars; insges. 11 Jahre Regentschaft)

    Wir kommen somit in das Jahr 601 v.u.Z., als Beginn der Vasallenherrschaft Jojakims unter Nebukadnezar.

    Nach 3 Jahren „rebellierte“ Jojakim gegen die Tributpflicht an Nebukadnezar und so kam er im 3. Regierungsjahr als Vasall, das ist das 11. Gesamtregierungsjahr „gebunden nach Babylon“ und mit ihm „einige der Geräte aus dem Haus Jehovas“ (2. Chron. 36:5-7)

    Demnach kann also frühesten im Jahre 598 v.u.Z. eine 1. Wegführung und die Entweihung des Tempels stattgefunden haben.

    Übrigens differieren die Berichte aus 2. Kö. 24 und 2. Chron. 36 in dem Punkt, dass in letzterem Text von einer Wegführung Jojakims gesprochen wird, wohingegen in 2. Kö. 24 nichts davon steht. Das hat aber keine Auswirkungen auf die Zeitberechnung, weil Jojachin lediglich 3 Monate regierte.

    Hoffe diese Darlegung ist irgendwie verständlich.

    Interessant finde ich, dass du Wiki zu Rate gezogen hast. Bei aller berechtigten Skepsis, die du noch vor Monaten gezeigt hast, freut es mich, dass du gut belegte Aussagen von Wiki, die sich mit allen Geschichtsbüchern decken, akzeptierst.

    Eigentlich würde schon dieser Eintrag in Verbindung mit 2. Chron. 36:5,6 reichen um zu sehen, dass erst 598 v.u.Z eine 1. Wegführung passiert sein kann:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jojakim

    Eine weitere Punkt ist die Maßgabe, dass die „7 Zeiten“ aus Daniel Kap. 4 2520 Jahre bedeuten mit denen man irgendetwas berechen muss. Hier hatte die WTG-Indoktrination auch bei mir ganze Arbeit geleistet.

    Es gibt keine 2520 Jahre mit denen was berechnet werden muss. Selbst die Fußnoten der Studienbibel geben z.B. in Kap. 4:16 versch. weltliche Nachschlagewerke wieder, die allesamt davon sprechen, dass hier 7 „Jahre“ gemeint sind, also 7 buchstäbliche Jahre, die „über DIR (Nebukadnezar) vergehen“, nicht mehr und nicht weniger.

    LG
    Dennis

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Bruder Dennis

    Dein Zitat:
    „Die Bibel zeigt folgendes:

    Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass wir uns darin einig sind, dass Nebukadnezar in seinem 19. Regierungsjahr (2. Kö. 25:8) also im Jahre 587 v.u.Z. den Tempel Jerusalems zerstört hat wie es in absolut jedem Geschichtsbuch steht und wie es Zephanja 7:1-5 bezeugt.“

    Ja mein Bruder, da sind wir uns absolut einig. Doch wann war dann die erste Wegführung?

    Daniel 2
    1. Und im zweiten Jahre der Regierung Nebukadnezars hatte Nebukadnezar Träume, und sein Geist wurde beunruhigt, und sein Schlaf war für ihn dahin.
    16. Und Daniel ging hinein und erbat sich von dem König, daß er ihm eine Frist gewähren möge, um dem König die Deutung anzuzeigen.

    Somit war Daniel schon im Jahre (587+19-2) 604 in Babylon!

    Dein Zitat:
    „Wir kommen somit in das Jahr 601 v.u.Z., als Beginn der Vasallenherrschaft Jojakims unter Nebukadnezar.“

    kann somit nicht stimmen, denn Daniel ist weggeführt worden und war nicht schon freiwillig vor der 1. Wegführung in Babylon.

    Daniel 1
    1. Im dritten Jahre der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es.
    2. Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine Hand, und einen Teil der Geräte des Hauses Gottes; und er brachte sie in das Land Sinear, in das Haus seines Gottes: die Geräte brachte er in das Schatzhaus seines Gottes.
    3. Und der König befahl dem Aschpenas, dem Obersten seiner Kämmerer, daß er von den Kindern Israel, sowohl von dem königlichen Samen als auch von den Vornehmen, Jünglinge brächte,
    Da Nebukadnezar ein Teil der Geräte des Hauses Gottes mitnahm, war der Tempel entheiligt, der Bund den Jehova mit David geschlossen hatte gebrochen.

    Du selbst sagst dass Jojakim 11 Jahre und Zedekia 11 Jahre regiert hat. Macht zusammen 22 Jahre. Da laut Daniel 1:1 Nebukadnezar im 3. Regierungsjahr Jojakims Jerusalem belagerte und dann die heiligen Geräte und viele Menschen mitgenommen hat, ist die Rechnung ganz einfach:

    587 v.Chr. abzgl. 19 Jahre (11 Jahre Zedekia plus 8 Jahre Jojakim plus ein paar Monate) ergibt nach 606 bis 607 v. Chr.

    Jetzt sag mir mal bitte was an obiger Rechnung falsch sein soll. Bin gespannt wo mein Denkfehler liegt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Wenn ich mich in eure Diskussion einmischen darf lieber Alois und Dennis – ich hatte einmal einen Kreisaufseher gefragt warum die Organisation in all den zeitlichen Angaben der Regierungsjahre der Könige von Babylon – wenn man sie aneinander reiht – eigentlich das Jahr 587 als Zerstörung Jerusalems bestätigt. Seine kurze und desintressierte Antwort: „Schreib ans Bethel!“

    Soviel dazu wie sehr die Vertreter der Organisation an Wahrheiten interessiert sind.

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Lieber Alois,

    jetzt sind wir leider wieder in der Chronologie-Geschichte „gefangen“, aber wir beide haben schon einiges „ausgefochten“ und wir verstehen uns trotzdem, oder???? 😉

    Da ich das Thema hoch spannend finde möchte ich dir auch antworten, wo m.E. der Rechenfehler deinerseits liegt:

    Punkt 1: Du musst dich entscheiden ob du der übereinstimmenden bibl. + welt. Geschichtsschreibung glaubst oder der WT-Geschichtsfälschung. Es ist eine Tatsache, dass Nebukadnezar im Jahre 605/604 v.u.Z. den Thron Babylons bestiegen hat:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nebukadnezar_II. oder nimm jedes x-bliebiges Geschichtsbuch

    Die WTG muss hier mit der Geschichtsfälschung und der 20 Jahre-Plus-Regelung beginnen, sonst würde das Jahr 1914 in sich zusammenfallen. Deshalb behauptet sie einfach Nebukadnezar hätte im Jahre 624 v.u.Z. zu regieren begonnen, bleibt aber jeden Beweis dafür schuldig.

    Somit kann aus diesem Grund das „2. Regierungsjahr“ (Dan.2:1) nie und nimmer im Jahr 606 oder 607 enden.

    Punkt 2: Es gibt in der antiken Jahreszählung einen Unterschied (außer Ägypten) zw. dem 1. Regierungsjahr und dem sog. „Akzessionsjahr“. Bitte nimm ein Wörterbuch zur Hand oder lies in Wikip, obwohl die Erklärung nicht sehr umfangreich ist.

    Das Akzessionsjahr geht dem 1. Regierungsjahr voraus sozusagen als 0. Regierungsjahr. Kurz gesagt: wenn es heißt 2. Regierungsjahr regiert der betreffende schon 3 Jahre + X Monate (allerdings müsste man den Monat der Akzession noch berücksichtigen)

    Punkt 3: Das 1. Regierungsjahr von Nebukadnezar ist nicht das jahr 605/04 sondern genau genommen 604/03. Demnach kann nach deiner Lesart das 2. Regierungsjahr aus Dan. 2:1 nur das Jahr 603/02 v.u.Z sein.

    Punkt 4: Die Bibelschreiber haben niemals die geschichtl. Tatsachen beschrieben sondern immer aus IHRER Sicht die Dinge dargelegt.

    Hier ein Beispiel:

    Esra 1:1 -Elberfelder-

    „Und im ERSTEN JAHR des KYRUS, des Königs von Persien, erweckte der HERR, damit das Wort des HERRN aus dem Mund Jeremias erfüllt würde, den Geist des Kyrus, des Königs von Persien, dass er durch sein ganzes Reich einen Ruf ergehen ließ, und zwar auch schriftlich:“

    Die Geschichtsschreibung und selbst die WTG bestätigt, dass Kyrus (Cyrus) nicht erst zu regieren begann als er Babylon eingenommen hat, also im Jahr 539 v.u.Z.

    Es ist Fakt, dass der persische König Kyrus im Jahre 560/59 v.u.Z. zu regieren begann, selbst die WTG widerspricht hier nicht:

    Einsichten -Band I-

    *** it-1 S. 501 Cyrus ***
    Cyrus folgte seinem Vater Kambyses I. auf den Thron von Anschan, das damals der Oberhoheit des medischen Königs Astyages unterstand. Nach Diodorus (1. Jahrhundert v. u. Z.) begann Cyrus im 1. Jahr der 55. Olympiade oder im Jahre 560/559 v. u. Z. zu regieren.

    ————

    Wikipedia:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kyros_II.#cite_note-DNP1014-1

    Kyros II. …..[1] auch Kyros der Große, Sohn des Kambyses I., regierte Persien von etwa 559 v. Chr. bis 530 v. Chr.[2] als sechster König der Achämeniden-Dynastie (zu der er streng genommen allerdings nicht gehörte) und ernannte seinen Sohn Kambyses II. zum Nachfolger.

    Was meinte also Esra?

    Um es ganz offen zu sagen: Esra hat hier nicht die Tatsachen beschrieben, das ist aber weiter nicht schlimm, wenn man versteht wie es gemeint ist. Es ist das 1. Regierungsjahr im Einflussbereich der Exil-Juden. Es ist das 1. Regierungsjahr des Kyrus über die jüdischen Angelegenheiten (hier: babylonische Gefangenschaft).

    Genauso musst du auch die Aussage aus Dan. 2:1 sehen wenn es heißt im 2. Regierungsjahr. Es war das 2. Jahr der Herrschaft Nebukadnezars über die „jüdischen Angelegenheiten“ und das kann gemäß 2. Kö. 24 und 2. Chron. 36 niemals vor 601 v.u.Z. gewesen sein (+ – 1 Jahr). Denn:

    587 + 11 Jahre Zedekia = 598
    598 + 3 Monate Jojachiin = 598
    598 + 3 Jahre Vasallenschaft Jojakims = 601 (+ – 1 Jahr je nach Zählweise) v.u.Z.

    Dan. 1:1,2 bestätigt das, wenn von dem 3. Jahr Jojakims gesprochen wird, es ist die Vasallenschaft gemeint nicht die tatsächliche Regentschaft. Denn es wird gesagt, dass König Jojakim von Jehova „in die Hand Nebukadnezars“ gegeben wurde. Das heißt nichts anderes als Gefangenschaft (vgl. 2. Chron. 36:6). Er kann also unmöglich noch 8 Jahre weiter regiert haben um seine 11 Jahre Regentschaft voll zu machen.

    Egal wie man es dreht und wendet, selbst wenn es tatsächlich das 2. Regierungsjahr (+ Akzessionjahr) war, dann sind wir auf jedenfall im Jahre 603/02 v.u.Z., aber niemals im Jahre 607/06.

    LG
    Dennis

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Dennis

    Meistens verstehen wir uns. Aber hier unterscheiden wir uns eben, das darf auch so sein. Ich glaube nur das was in der Bibel steht und füge nichts hinzu.

    Und in meiner Bibel steht:

    Daniel 1
    1. Im dritten Jahre der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es.

    Dann war es für mich auch das dritte Jahr der Regierung Jojakims.
    Denn wenn Daniel da gelogen hat, kann man auch den Rest von Daniel nicht glauben.
    Denn so wie Du oder Deine Quellen argumentieren ist das nur eine Auslegung. Ich glaube im Zweifel immer der Bibel mehr als Menschen, das unterscheidet uns eben. Du kannst es halten wie Du willst, es ist Deine Sache. Ich bin Dir deswegen bestimmt nicht böse.

    Egel wie es auch sei, auf uns hat das sowieso keinen Einfluss, ob jetzt 607 oder ein paar Jahre später die erste Wegführung war. Ob 1914 stimmt, oder ob es ein paar Jahre später war, ist zwar für den Einen oder Anderen interessant, aber auch nicht wichtig für uns.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Lieber Alois,

    natürlich glaube ich genauso der Bibel wie du und hier gibt es auch keinen Widerspruch zur Geschichte. Eigentlich versucht nur die WTG einen Widerspruch herzustellen. Ich habe auch nie behauptet, dass Daniel gelogen hat. Ich habe doch eigentlich recht deutlich dargelegt, dass er es aus seiner SICHT geschrieben hat, wie kommst du darauf, dass das was mit Lüge zu tun hat?

    Wenn du sagst du glaubst der Bibel wenn da steht „im 3. Jahr Jojakims“, dann kannst du, wenn du ehrlich bist, das 3. Jahr Jojakims nur einem Datum zuordnen, weil du einen weltlichen Fixpunkt in der Geschichte annimmst, oder woher weißt du dass das 3. Jahr Jojakims das Jahr 607 v.u.Z. ist? Hast du eine eigenen Chronologie aufgestellt? Wenn ja, mit welcher Grundlage? Es gibt keine bibl. Chronologie ohne die weltl. Geschichtsschreibung, in der Bibel gibt es keine absoluten Daten, alles kann nur mit Hilfe der Geschichtsschreibung einem Datum gemäß dem gregorianischen Kalender zugeordnet werden.

    Lieber Brd. Alois, ich dachte früher das selbe wie du und habe alles gleich abgeblockt, aber du bist auf die Aussage aus Esra 1:1 überhaupt nicht eingegangen. Was meinst du dazu? Schon aus praktischen Gründen und gem. der Bibel kann Kyrus im 1. Regierungsjahr garnicht seinen Thron bestiegen, Jerusalem eingenommen und den Erlass rausgegeben haben, denn die Belagerung Jerusalems dauerte gem. 2. Kö 25:1-5 1,5 Jahre. Also unmöglich!

    Bitte Alois öffne dich auch etwas anderen Sichtweisen. Die Bibel ist meistens nicht wörtlich zu verstehen, das war so und wird immer so bleiben, für mich jedenfalls. Wenn allerdings dein Glaube darunter leiden würde diese Dinge von einer anderen Warte zu sehen, dann verstehe ich deine Ablehnung.

    Viele Grüße und ein schönes WE
    Dennis

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Nachtrag zu meinem Kommentar 29. Juli 2011 um 17:09

    Das kommt davon wenn man einen Kommentar im „Vorbeigehen“ schreibt und sich nicht genügend Zeit lässt.

    Die Sache mit Kyrus und Belagerung Jerusalems ist natürlich Blödsinn von mir gewesen. Kyrus hat Babylon eingenommen und nicht Jerusalem.

    An den geschichtl. Tatsachen ändert das aber nichts. Wenn 539 v.u.Z. das 1. Regierungsjahr des Kyrus gewesen wäre müssten alle Geschichtsbücher umgeschrieben werden und die Reihenfolge der Könige von Medo-Persien wäre obsolet und die Schlachten des Kyrus vor diesem Datum hätten nie stattgefunden, was wiederum zur Folge hätte, dass der Rest der Geschichte in Nahost auch umgeschrieben werden müsste.

    LG
    Dennis

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Dennis

    Es ist Dein gutes Recht den weltlichen Quellen mehr zu vertrauen als der Bibel.

    Zitat von Dir:
    Die Geschichtsschreibung und selbst die WTG bestätigt, dass Kyrus (Cyrus) nicht erst zu regieren begann als er Babylon eingenommen hat, also im Jahr 539 v.u.Z.

    Lese mal Jer. 25
    11. Und dieses ganze Land wird zur Einöde, zur Wüste werden; und diese Nationen werden dem König von Babel dienen siebzig Jahre.
    12. Und es wird geschehen, wenn siebzig Jahre voll sind, werde ich an dem König von Babel und an jenem Volke, spricht Jehova, ihre Schuld heimsuchen, und an dem Lande der Chaldäer: Und ich werde es zu ewigen Wüsteneien machen.

    Wenn nach den weltlichen Quellen Babylon im Jahre 539 v. Chr. gefallen ist, müsste Juda gemäß Jeremias Prophezeiung bereits 70 Jahre gedient haben. Geht man 70 Jahre in die Vergangenheit steht man bei 609 v. Chr. also noch weiter in der Vergangenheit als ich mit 606 schon sage. Oder wie willst Du diese 70 Jahre unterbringen? Oder hat sich Jeremia geirrt?

    Aber es steht auch in 2. Chr. 36
    21. damit erfüllt würde das Wort Jehovas durch den Mund Jeremias, bis das Land seine Sabbathe genossen hätte. Alle die Tage seiner Verwüstung hatte es Ruhe, bis siebzig Jahre voll waren.

    Wir sind uns einig bei dem Jahr 586 v. Chr. für die Zerstörung Jerusalems. Zedekia hat 11 Jahre regiert und Jojakim 11 Jahre, ergibt die Trohnbesteigung Jojakims im Jahre 608 -609 v. Chr.
    Da es dann das 3. Jahr Jojakims war, als Nebukatnezar nach Jerusalem kam, kommen wir auf das Jahr 606 v. Chr.

    Der geschichtliche Fixpunkt ist die Zerstörung Jerusalems im Jahre 586 v.Cr.

    Da die Nationen gemäß Jeremia 70 Jahre dem Babylon dienen werden muss man von 606 70 Jahre in die Zukunft gehen um in das Jahr der Eroberung Babylons zu kommen, somit 536 v.Chr.

    Ob Kores (Esra 1:1) im ersten Jahr König war oder nicht hat auf die Chronologie keinen Einfluss, deswegen muss ich darauf auch nicht eingehen, es spielt einfach keine Rolle.

    Zu der Frage ob ich eine eigene Chronologie habe, ja ich habe eine und jede Jahresangabe ist mit einem biblischen Beweis belegt.

    Dies Chronologie braucht nur einen einzigen geschichtlichen Fixpunkt, und das ist tatsächlich das Jahr 586 v. Chr. als der Fall Jerusalems. Mit diesem Fixpunkt steht und fällt alles bis zurück auf Adam.

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Lieber Brd. Alois,

    möchte hier seperat auf deine Frage antworten:

    (Zitat)
    „587 v.Chr. abzgl. 19 Jahre (11 Jahre Zedekia plus 8 Jahre Jojakim plus ein paar Monate) ergibt nach 606 bis 607 v. Chr.
    Jetzt sag mir mal bitte was an obiger Rechnung falsch sein soll. Bin gespannt wo mein Denkfehler liegt.“

    Dein Denkfehler ist ganz einfach, aber ich habe ehrlich gesagt ziemlich lange gebraucht um etwas zu begreifen.

    Kurz gesagt, du rechnest die 8 Jahre Rest-Regentschaft falsch herum.

    Nach deiner Rechnung hat Jojakim 609 oder 610 v.Chr. zu regieren begonnen und du sagst ja, dass Dan. 1:1 sein „3. Regierungsjahr“ erwähnt, somit 606/607.

    Wie soll Jojakim noch weitere 8 Jahre regiert haben, wenn er doch nach deiner Meinung bereits in seinem „3. Regierungsjahr“ gemäß Dan. 1:2 und 2. Chron. 36:6 „in die Hand Nebukadnezars“ kam und „gebunden nach Babylon weggeführt“ wurde?

    Du wirst zugeben, dass das ein Widerspruch in sich ist, oder?

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Lieber Alois,

    wir sind uns ja im Grunde einig wie ich sehe, aber den von dir angegebenen Text muss man genau lesen und den Kontext, der alles aufklärt, mit berücksichtigen. Dann werden auch deine Fragen, die du mir gestellt hast beantwortet:

    Jer. 25:9 -Elberfelder-

    „siehe, so sende ich hin und hole alle Geschlechter des Nordens, spricht der HERR, und zu meinem Knecht Nebukadnezar, dem König von Babel, und lasse sie über dieses Land kommen und über seine Bewohner und über ALL DIESE NATIONEN RINGSUM. Und ich vollstrecke an ihnen den Bann und mache sie zum Entsetzen, zum Gezisch und zu ewigen Trümmerstätten.“

    Dieser Vers und die nachfolgenden, zeigen mir, dass die „NATIONEN RINGSUM“ dem „König von Babylon 70 Jahre dienen müssen“. Diese Verse sind m.E. überhaupt nicht interpretierbar weil sie so klar sind.

    Die 70-Jahre werden AUSSCHLIESSLICH auf die „umliegenden Nationen“ bezogen NICHT auf Juda und Jerusalem.

    Alle Bezugnahmen Jeremias zu den 70-Jahren sind IMMER auf Babylon bezogen. Natürlich kann ich etwas übersehen haben, dann bitte ich dich oder einen Leser mir diesen Vers zu zeigen.

    2. Chron. 36:21 taugt ebenfalls nicht als Stütze für die These der 70jährigen Verödung denn es wird wiederum auf Jeremia bezug genommen, der eindeutig von Babylons 70 Jahren spricht. Außerdem wird hier von „Sabbaten“ gesprochen, das Wort „Sabbat“ kommt in Jeremia überhaupt nicht vor, deshalb muss hier gemäß der Logik ein anderer Zeitraum gemeint sein. Dieser ist nach meiner Meinung der Zeitraum aus Sacharja 7:1-5.

    Außerdem zeigt für mich Jer. 25:11,12, dass „siebzig Jahre VOLL sein müssen“ und erst dann wird der König von Babylon zur „Rechenschaft“ gezogen. Da das Jahr der Einnahme Babylons von niemandem, selbst der WTG, nicht in Frage gestellt wird, erübrigt sich eigentlich jede Diskussion darüber wann die 70-Jahre begannen.

    Lies in einem Nachschlagewerk über die Schlacht bei Harran (Charran). Diese Schlacht beendete die assyrische Herrschaft im Nahen Osten und ist der Startschuss für die sog. „Weltmacht“ Babylon unter Nabopolassar und zwar im Jahre 610/09!

    Die 70-Jahre zählen also gemäß Jeremia und der einfachsten nur möglichen Lesart von 539 – 609 v.u.Z.!

    Es ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, wie man das Jahr 536 als das Jahr der Einnahme Babylons vertreten kann, denn das Jahr 539 v.u.Z. ist genauso belegt wie das von dir als „Fixpunkt“ bezeichnete Jahr 587 (bzw. 586). Oder habe ich dich da falsch verstanden?

    Wenn nicht nochmals mein Frage:

    Wie kannst du eine eigene Chronologie anhand der Bibel aber ohne welt. Quellen aufstellen, da in der Bibel keine absoluten Daten erwähnt werden?

    Der „Fixpunkt“ 587 ist nur ein „Fixpunkt“, weil du die welt. Geschichtsschreibung und den gregorianischen Kalender zur Hand nimmst, was aber wiederum nichts mit der Bibel zu tun hat. Wie ist es dann möglich, dass du dieselben Quellen, die das Jahr 539 belegen, ablehnst?

    Meine Fragen sind nicht provokativ oder sarkastisch gemeint, möchte nur verstehen wie du auf deine Überzeugung kommst.

    Ich denke allerdings, dass wir das Thema recht bald einstellen sollten, denn zu einem gemeinsamen Nenner oder Datum kommen wir wahrscheinlich so schnell nicht, was aber nicht weiter schlimm ist, wie du schon gesagt hast.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    kleine Korrektur zu diesem Satz von mir:

    „wie es in absolut jedem Geschichtsbuch steht und wie es Zephanja 7:1-5 bezeugt.“

    Es ist natürlich nicht Zephanja sonder Sacharja 7:1-5

    zum Glück hab ich diesen Kommentar von mir wg. Barbaras Posting nochmal gelesen. Danke dafür und…

    Sorry….

    LG
    Dennis

  • Mäuschen
    Juli 16, 2011

    An Dennis, frank und frei und ganz generell.

    So einen Vortrag hört man doch immer mal wieder und er wirkt. Er schwört uns Brüder ein. Auf Harmagedon. Auf Elitedenken und einen herzlosen Gott.
    Ich habe es so satt.
    Unser Vortragskoordinator versucht immer, passende Themen zu finden. Früher fand ich es genial ( das früher ist noch gar nicht so weit her ). Von Jehova kommend und zur rechten Zeit.
    Heute finde ich solche Indoktrination (hoffe, es ist das richtige Wort) absolut deplaziert. Alles in den Zusammenkünften ist vorausgeplant, alles hat seinen Ablauf. Fürs Mensch sein ist da wenig Platz.
    Wozu aber auch Mensch sein, wenn man versuchen muss, vollkommen zu sein, Fehler zu unterdrücken und sich das Leben verdienen kann?
    Man hört mir vielleicht meine Frustration an, aber ich habe in den letzten Wochen so offene Augen und Ohren bekommen und habe mehr nachgeforscht denn je und bin zu dem Schluß gekommen, dass das Gegenteil von gut gemeint gut ist.
    Ich gehe davon aus, dass niemand von der LK oder den Ältesten es schlecht meint. (wobei ich manche Beweggründe von einigen Personen schon anzweifel).
    Aber trotzdem ist gut meinen nicht gut. Den Brüdern wird die Möglichkeit genommen, selbst zu entscheiden aus freiem Willen.
    Viele Entscheidungen, die heute getroffen werden, fallen aus Angst oder aus Karrierestreben in der Theokratie. Die vielen lieben Brüder, die es ehrlich meinen, werden häufig ausgebremst oder ignoriert, indem sie einfach keine Vorrechte bekommen oder Ansprachen halten können. Oder sie sind auch nur unter vier Augen wirklich ehrlich und haben eine Maske der Angst auf.
    So sah ich lange zeit aus. Jetzt bin ich ehrlich und offen, ich halte mich mit meinen Gedanken im vergleich zu früher nicht mehr zurück, weil ich es abstoßend finde, wenn jemand sagt, wachtturm ist gesetz. …
    bis vor einigen Wochen habe ich wie Mike gesagt: Klasse, dass sie Fehler machen, sie sind auch nur unvollkommen. Ist richtig. Aber wie gehen sie mit Menschen um, die Fehler machen? Oder die eine andere Ansicht haben? Unter vollkommener Demütigung geht es kaum ab. Unterwürfig muss man sein und den letzten Rest der Würde aufgeben, den man sich vielleicht noch bewahren konnte. Und wisst ihr, was mir aufgefallen ist?
    Gerade junge Älteste haben ihre Menschlichkeit und ihr Herz an der Garderobe abgegeben. Warum? Ich versteh das nicht. Machen auf der Bühne ohne Ende Witze und sagen, welche Häuser sie sich für Harmagedon reservieren. Bin ich zu blöde für so etwas?
    Ich in meinem geteilten Haus und mit Jehova bin glücklich und zufrieden.
    Diese Gedanken werden mir abgesprochen, es wird unterstellt, man könne nicht alleine mit Jehova klar kommen.
    Ich habe gestern von einem guten Freund gehört, dass er jetzt für einen Fehler von vor mehr als einem Jahrzehnt „bezahlen“ soll, vermutlich mit dem Amt. Mir blutet das Herz. Er ist einer unser fähigsten Ältesten mit dem Herz am rechten Fleck und mit genug Verstand, alles zu durchschauen.
    Er hat mir geholfen durchzuhalten (neben meinen Eltern). Arg.
    Und wenn ich dann von solchen Vorträgen lese könnte ich abdrehen.
    Deswegen musste ich euch gerade mal zutexten.
    Jesus hat gesagt mein Joch ist leicht und sanft. Und jehova ist ein glücklicher Gott.
    Warum sehen das manche Brüder nur nicht so?

    Gruß, Euer Mäuschen

  • Frank&Frei
    Juli 16, 2011

    Liber Mike, Fehler machen wir alle. Der Kardinalfehler des WT ist aber, dass er darauf besteht, dass wir die Doktrin, von ihm erstellt, ohne jegliches Wenn und Aber annehmen.
    Wenn der WT die Dinge im Konjunktiv darstellen würde, in der Möglichkeistform und es uns freistellen würde es zu akzeptieren oder auch nicht, da wäre ich mit zufrieden.
    Aber es ist so, dass sie wie die katholische Glaubenskongregation, en ist vom Ratzinger geführt, alles zu glauben von uns erwarten und dann noch den Anspruch habén, das alleinige „Sprachrohr“ Jehovahs zu sein.
    Dieser letztere Anspruch grenzt aus, das dort wo zwei oder drei sich im namen Jeus versammeln, dieser miti ihnen wäre, sprich, diese durch den Geist geführt würden.
    Und so geht die Schere zwischen Anspruch und Realität immer weiter auseinander und immer mehr Brüder erkennen diese Situation, die inzwischen soweit gediehen ist, dass es selbst einem Blinden mit Krückstock auffällt, dass bei den Zeugen die Abwärtsspirale immer schneller dreht. Auch wenn die KAs in ihren Ansprachen das Fernbleiben vieler aus den Zusammenkünften kritisieren – es bleibt dabei, von 100 % Verkündigern fehlen in den meisten Versammlungen 25 % und mehr.
    Das ist die Schrift an der Wand, die aber ignoriert wird.
    Derzeit finden wieder die „Geistigen Festmähler “ statt, die kongresse, wo wieder mal mit der großen kelle ausgeteilt wird.
    Und in ein paar Wochen ist alles vergessen bis auf: Es war doch so auferbauend schön.
    Zeugen Jehovahs, das ist die neuzeitliche Form von Talmud und sonstigen Gesetzen.Alles wird reglementiert, vorgeschrieben und jemand, der nicht den Zug der Lemminge mitmacht wird markiert.
    Meine Familie ist seit 1920 in der „Wahrheit“, nur, dass das was damals „Wahrheit“ war, heute glatt zur Exkommunikation führen würde.
    IN der Zeit des Großdeutschen Reiches war es undenkbar, dass die Zeugen eine Kirche geworden wären. Da müßtest du mal recherchieren, wie man das früher sah beim Judge Rutherford.
    Und heute drängt man seit 20 Jahre auf den Status und kriegt ihn doch nicht überall in D durch.
    Wie sagte mir mal ein Überrestglied, dessen Grab schon neu belegt wurde, solange ist der tot: eine staatlich anerkannte Kirche gibt dem Cäsar das zurück, was Gott gehört. Zeugen werden NIIIEEE Kirche werden.
    Ach, sprach das Chamäleon, mal bin ich grün, mal rot im Ton.
    Ganz wie es mir paßt und nötig ist – beim WT vieles möglich ist.

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Deiner Antwort lieber Frank & Frei ist eigentlich nichts hinzuzufügen – vielleicht möchte Mike den Artikel von Glaube und Erkenntnis einmal durchlesen – vielleicht wird ihm dann die Sache etwas klarer? siehe: http://www.digidatanet.de/?tag=erkenntnis

    Ein kurzer Auszug:

    Nochmals: kommt die Rettung durch genaue Erkenntnis? Dazu ein weiteres Beispiel: frage Dich doch – oder auch einen anderen Zeugen -, was geschehen würde, wenn Du heute in der Versammlung die Lehren und Ansichten von C.T. Russell und seiner Gefährten vertreten würdest, wie zum Beispiel himmlische Hoffnung für die große Volksmenge, Abendmahl für alle, Rückkehr der Juden nach Palästina, Anerkennung des Kreuzes und noch vieles mehr; die Antwort kennst Du: Du würdest, wenn Du darauf beharrst, ausgeschlossen. Doch lehrt die Organisation, dass der erste Präsident der Gesellschaft wie auch seine Gefährten zu den Gesalbten gehörte, die heute im Himmel seien und mit Christus herrschen würden. Dann frage Dich: wenn dem so ist, auf welcher Grundlage fanden sie Gottes Billigung? Auf der Grundlage genauer Erkenntnis? Sicher nicht, denn ihre Erkenntnis würde heute als Abtrünnigkeit gebrandmarkt; die Entschuldigung, das sei damaliges ‘Licht’ gewesen, will Gott für Irrlehren verantwortlich machen, denn Irrlehren waren es nach Auffassung der Organisation, sonst würdest Du heute nicht deswegen ausgeschlossen. Wenn sie also – wie die leitende Körperschaft lehrt – von Gott gebilligt, ja sogar ‘zum Sklaven auserwählt’ wurden, dann kann es nicht auf der Grundlage ‘genauer Erkenntnis’ geschehen sein; denn die hatten sie nicht! Genaue Erkenntnis war es also auf keinen Fall, die zum Leben führte! Ist es nicht seltsam? Die ‘Heiligen’ von gestern wären die Abtrünnigen von heute! Die reiche geistige Speise von gestern wäre heute tödliches Gift! Gott erwählte eine Gruppe von Personen, deren Lehren heute als Lehren von Abtrünnigen angesehen würden.

  • Karl
    Juli 16, 2011

    Hallo,

    ich sehe es mittlerweile so, dass weder Russell noch sonst wer aus der LK in irgendeiner Weise erwählt wurde!
    Und wenn dann nicht vom Herrn!

    Russell hat schon 1874 aufgrund der Länge der Galerie einer Pyramide Berechnungen zur Endzeit angestellt!
    Als sich nichts erfüllte hat er durch wilde Berechnungen und Behauptungen 1878 auf den Plan gerufen!
    Wieder passierte nichts!
    Dann kommt er auf 1914!
    Wieder passiert nichts!
    Anstatt aus den Fehlern zu lernen wird aus 1914 ein total dummes Dogma gemacht, das mehrmals um hundertachtzig Grad gedreht wird!
    Allein aus diesen falschen Prophezeiungen sieht man, dass es schon Russell drauf hatte, Menschen zu manipulieren und er schaffte es sogar, dass sie ihm trotz aller falschen Prophezeiungen glaubten!
    Und zu allem Überfluss liegt er unter einer Pyramide, die mit Freimaurersymbolen übersäht ist … na bravo!

    Die LK, die WTG und überhaupt alle die sich weiterhin offiziell als Zeugen Jehovas bezeichnen gehören genau so zu einer falschen Religion wie alle anderen auch, die Menschen für sich denken lassen und sich an menschliche Regeln halten!

    Das Volk Gottes sind die, die freiwillig und aufrichtig nach Gott suchen und nicht um nicht ihre Familien zu verlieren!

    LG
    Karl

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Karl

    Bedenke dass auch Saul von Jehova erwählt wurde König über Israel zu sein, trotzdem hat Saul böse gehandelt und wurde verurteilt.

    Oder Salomo, er wurde unvorstellbar reich gesegnet, so reich wie die Organisation Heute, trotzdem steht in der Bibel als er starb: Und er tat was böse war in den Augen Jehovas.

    Somit ist es für mich kein Widerspruch, dass die Organisation immer auch viele Fehler gemacht hat und trotzdem unser (von Gott verworfene) König ist. Über Russel muss man sich gesondert Gedanken machen, denn nach meinem Verständnis ist es so, dass Johannes der Täufer den Russel vorschattet, der Jesus ankündigen sollte.

    Viele meinen, Johannes der Täufer wäre ein Christ gewesen, das war aber nicht so. Johannes der Täufer predigte eine Zeitlang sogar parallel zu Jesus. Als er im Gefängnis saß, lies er sogar Fragen ob Jesus der Messias sei und das nachdem er bei der Taufe sogar Zeuge war dass die Taube vom Himmel herniederkam. Er hatte somit an Jesus trotz seiner Erlebnisse gezweifelt!

    Johannes der Täufer lebte in der Wüste und aß Heuschrecken und sonstiges Ungeziefer. Er ist somit mit Jesus in keinster Weise vergleichbar. Trotzdem hat er den kommenden Messias gepredigt. So auch Russel, er hatte viel falsche Lehren verbreitet, falsche Hoffnungen geweckt und war nach unserem Verständnis kein richtiger Christ. Trotzdem hat er das Kommen des Christus in der Endzeit vorhergesagt. Es steht nichts umsonst in der Bibel.

    Du schreibst: „Das Volk Gottes sind die, die freiwillig und aufrichtig nach Gott suchen und nicht um nicht ihre Familien zu verlieren!“

    Folgende Aussage trifft meine Erkenntnis besser:
    „Der Überrest des Volkes Gottes, welcher errettet wird, sind die, die freiwillig und aufrichtig nach Gott suchen und nicht um ihre Familien zu verlieren weiter Menschen folgen!“

    Nirgends in der Bibel habe ich ein Beispiel gefunden in dem das Volk Jehovas nicht gesündigt hat. Auch zur Zeit Davids hat es gesündigt.

    Beweis:
    2. Könige 18
    3. Und er (König Hiskia) tat, was recht war in den Augen Jehovas, nach allem, was sein Vater David getan hatte.
    4. Er tat die Höhen hinweg und zerschlug die Bildsäulen, und rottete die Aschera aus, und zertrümmerte die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu jenen Tagen hatten die Kinder Israel ihr geräuchert, und man nannte sie Nechustan.

    Das bedeutet, bis zu den Tagen Hiskias wurde einem Nebengott geräuchert, somit auch in den Tagen Davids. Der Urheber dieser ehernen Schlange war Moses!!!

    Aber unser Vater im Himmel duldet ein gewisses Maß an Fehler bei uns Menschen, bevor die Waagschale auf „zu leicht empfunden“ kippt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Sehr gut zusammengestellt liebe Anna – zu Deinen Zitaten:

    >zu Deiner Ermunterung jeweils 1. Korinther 7:39 aus verschiedenen Bibelübersetzungen<

    Ja ich sehe das genauso! Es ist sicher ein guter Rat "nur im Herrn zu heiraten" – eine Person die in Glaubensfragen am gleichen Strang zieht – hier gibt es viele Vorzüge, eine Garantie ist es keineswegs. Ich glaube daß zumindest in der Versammlung in der ich war, gab es vom Landesschnitt MEHR Scheidungen als in der sogenannten "bösen Welt".

    Aber was manche zu diesem Rat noch hinzufügen – wie von ist Christof erwähnt ist schlicht lächerlich ja eigentlich eine Frechheit was sich manche Älteste erlauben. Wo bleibt die Aussage: "Wer bist Du (bildest du dir ein) das du deinen Mitbruder richtest?"

    Wir sind freie erwachsene Menschen die für ihre Entscheidung das Recht habe ohne nachzufragen auch selbst zu entscheiden denn die Folgen muß ja auch jeder selbst tragen – oder?

    lg. Matthäus

  • Mike
    Juli 16, 2011

    Hallo.
    Hatte mich vorher mich vertan mit meiner Antwort, war auf „wieder
    Online“.
    Kleine Ergänzung:
    Wer keinen Fehler macht,der werfe den ersten Stein.
    Gruss Mike

  • Mike
    Juli 16, 2011

    Hallo.
    Hatte mich vorher mich vertan mit meiner Antwort, war auf „wieder
    Online“.
    Jetzt nochmal ganz kurz meine Gedanken dazu.
    Ich persönlich halte nichts von den alten Wachtturm Ausgaben, die alter Hut sind, dazu habe ich meine Abneigung.
    Wichtig ist für mich das die Organisation ihre Ansichten auch ändert! Wir machen bekanntlich alle Fehler. Deswegen freue ich mich immer wieder wenn bei uns was geändert wird. Kennen wir den Bibeltext: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege?“, das sagt doch Jehova selber in seinem Wort. Deswegen passiert es doch immer dass die leitende Körperschaft solche Fehler macht, da sie auch nur Menschen sind, sich aber von Jehova gebrauchen lassen um das Wort Gottes, die Bibel noch genauer erklären zu können, und das Fehler passieren ist doch gut so. das bedeutet das sie auch nicht perfekt sind. 😀
    Gruss Mike

  • Ulrike P.
    Juli 16, 2011

    Hallo Mike,
    deine Gedankengänge sind mir ein bisschen arg lapidar.
    „Och, wie schön das auch die lK Fehler macht, so sehen wir das sie nicht vollkommen sind“…ja…schön wär´s wenn man das einfach so sehen könnte. Aber das fällt schwer, wenn die lK jedes neue Mosaiksteinchen als von Gott kommend darstellt.
    Sie haben damals Fehler gemacht und man durfte sie nicht darauf aufmerksam machen, mit dem Totschlagargument, dass man dem Sklaven nicht vorgreifen sollte und so argumentieren sie auch heute noch…- Jaaaaa…aber heute haben sie im Gegensatz zu früher doch recht damit oder? – Ja ne, is´ klar…

    NEIN, solch ein Maulkorb ist eine Anmaßung sondergleichen, denn nicht wir greifen dem Sklaven vor wenn wir auf Fehler aufmerksam machen, sondern der „Sklave“ greift mit seinen Auslegungen dem Herr Jesus vor!

    Das ist ein gewaltiger Unterschied, der anscheinend kaum jemandem in den Versammlungen auffällt.
    Aber so wird man klein gehalten, so denkt man dann bei allem: Naja, der Sklave wird sich schon was dabei gedacht haben.

    Außerdem gilt es, noch etwas zu bedenken.
    Bei allen Änderungen wird doch an der Grundlehre „1914“ bisher nicht gerüttelt. Sie wird zwar immer wieder angepasst…muss ja um der Glaubwürdigkeit willen…aber sie bleibt dennoch bestehen.
    Bedenkt man dabei dann aber, wie Br Russell diese Zahl errechnet hat, nämlich mit der Pyramidenlehre und Astrologie, dann sieht man, dass das ganze Glaubenskonstrukt auf Sand gebaut ist.

    Ich glaube Cheyenne war´s die befürchtet, dass sie nun langsam die Weichen genau in die andere Richtung stellen, nämlich das Gottes Eingreifen ganz ausfällt…

    Das wäre ganz fatal, denn damit würden sie Gott und Jesus vollends ausbooten.

    Aber auch dann gäbe es sicherlich immer noch genug Schäflein die sich das von ihnen solcherart erklären lassen, dass es passt.
    Wie gesagt, bisher nur eine Befürchtung…noch nicht mehr…aber immerhin eine, die aufzeigt das für Jeden jederzeit Wachsamkeit angesagt ist.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Hallo Mike, ich weis nicht ob Du meine Zitate die z.T. aus der 1950er Jahren waren, meinst? Wenn es so wäre das die LK etwas dazugelernt hätte, den auch vor 2 oder 3 Jahren wurde das gleiche Zitat verwendet – ich müßte die Quelle heraussuchen.

    Aber auch in diesem relativ jungen Zitat wird davon geredet daß Abtrünnige zu hassen sind – ja man soll Ekel vor ihnen haben.

    Nach Aussen kann man immer wieder durch Pressesprecher der Organisation hören und lesen daß es KEIN Kontaktverbot zu Ausgeschlossenen gibt. Diese Doppelzüngigkeit ist nichts anderes als Falschheit – oder wie erklärst Du mir diesen Widerspruch:

    „Die Bibel macht einen deutlichen Unterschied zwischen wahren und unwahren Glaubenslehren. Dennoch lässt Gott jedem Menschen Entscheidungsfreiheit. Niemand sollte zu religiösen Handlungen gezwungen werden die er für unvertretbar hält. Und niemand sollte gezwungen werden sich zwischen seiner Familie und seinem Glauben zu entscheiden.“ (Erwachet! Juli 2009)

    So wird dem Außenstehenden die Meinung/Lehre – die völlig richtig ist – der ZJ vermittelt! Doch wie paßt diese Lehrmeinung mit der die im VBST studiert wurde zusammen?

    „Ist es wirklich nötig, den Kontakt völlig abzubrechen? Ja, aus mehreren Gründen. … Durch den Verlust lieb gewonnener Kontakte zu Freunden und zur Familie kommt er womöglich „zur Besinnung“, sieht den Ernst seines Fehlers ein und kehrt zu Jehova zurück (Lukas 15:13)“ („Bewahrt euch in Gottes Liebe“ S. 207, 208)

    Warum wird nach „INNEN“ eine völlig gegensätzliche Aussage – zu nach „AUSSEN“ gemacht? Siehe dazu 1. Tim.: 6:20,21

    Wozu ermahnt Johannes:

    1.Johannes 4:1 Meine Lieben! Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.

    Lege das Augenmerk auf: „Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist“

  • cheyenne
    Juli 16, 2011

    Lieber Bruder HPM

    Zu Deinen sehr guten Ausführungen möchte ich hier noch einige Bibelstellen erwähnen, die das bestätigen.
    2.Kor.11:3 Ich fürchte aber, daß etwa so, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, euer Sinn verdorben werde, hinweg von der Aufrichtigkeit und der keuschen Reinheit, die dem Christus gebühren. 4 Denn so, wie es ist: Wenn jemand kommt und einen anderen Jesus predigt als den, den wir gepredigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt als den, den ihr empfangen habt, oder eine andere gute Botschaft als die, die ihr angenommen habt, so fällt es euch leicht [, ihn] zu ertragen
    13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.
    19 Denn gern ertragt ihr die Unvernünftigen, da ihr [ja] vernünftig seid. 20 In der Tat, ihr ertragt es, wenn jemand euch versklavt, wenn jemand verzehrt, [was ihr habt,] wenn jemand an sich reißt, [was ihr habt,] wenn sich jemand über [euch] erhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt

    Eph.4: 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum;

    2.Petr.2: 18 Denn sie führen geschwollene Reden unnützen Inhalts, und durch die Begierden des Fleisches und durch zügellose Gewohnheiten verlocken sie die, die eben erst Leuten entronnen sind, welche im Irrtum wandeln. 19 Während sie ihnen Freiheit verheißen, führen sie selbst ein Dasein als Sklaven des Verderbens. Denn wer immer von einem anderen überwunden wird, ist diesem versklavt. 20 Wenn sie nämlich, nachdem sie durch eine genaue Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entronnen sind, wieder in ebendiese Dinge verwickelt und [davon] überwunden werden, so sind die letzten Zustände für sie schlimmer geworden als die ersten. 21 Denn es wäre für sie besser gewesen, den Pfad der Gerechtigkeit nicht genau erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn genau erkannt hatten, von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot abzuwenden. 22 Es ist ihnen ergangen, wie das wahre Sprichwort sagt: „Der Hund ist zum eigenen Gespei zurückgekehrt und die gebadete Sau zum Wälzen im Schlamm.
    Dieser Text gilt nicht für die vielen enttäuschten,gedemütigten oder hinausgeworfenen Brüder die die Organisation verlassen haben (V 19!)

    2.Th.2:9 Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten
    Galater 1:6 Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.10 Versuche ich jetzt tatsächlich, Menschen zu überreden oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, wäre ich nicht Christi Sklave.
    4:17 Sie bemühen sich eifrig um euch, nicht auf vortreffliche Weise, sondern sie wollen euch ausschließen [von mir], damit ihr euch eifrig um sie bemüht.

    1.Tim.6:20 O Timọtheus, behüte, was als anvertrautes Gut bei dir hinterlegt ist, indem du dich von den leeren Reden abwendest, die verletzen, was heilig ist, und von den Widersprüchen der fälschlich so genannten „Erkenntnis“. 21 Denn indem einige eine solche [Erkenntnis] zur Schau gestellt haben, sind sie vom Glauben abgewichen.

    Maleachi 3:15 Und gegenwärtig preisen wir die Vermessenen glücklich. Auch sind die Täter der Bosheit erbaut worden. Auch haben sie Gott auf die Probe gestellt und entkommen beständig.‘ 16 Zu jener Zeit redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten, jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu. Und ein Gedenkbuch begann vor ihm geschrieben zu werden für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken.17 „Und sie werden gewiß mein werden“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „an dem Tag, an dem ich ein besonderes Eigentum hervorbringe. Und ich will ihnen Mitleid erweisen, so wie ein Mann seinem Sohn Mitleid erweist, der ihm dient. 18 Und ihr werdet bestimmt wieder [den Unterschied] zwischen einem Gerechten und einem Bösen sehen, zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht gedient hat.“

    Jesaja 3.12 Was mein Volk betrifft, so verfahren seine Arbeitszuteiler streng, und nur Frauen beherrschen es in Wirklichkeit. O mein Volk, die dich leiten, führen [dich] irre, und den Weg deiner Pfade haben sie verwirrt.
    10:20 Und es wird bestimmt an jenem Tag geschehen, daß die Übriggebliebenen von Israel und die vom Hause Jakob, die entronnen sind, sich nie wieder auf den stützen werden, der sie schlug, und sie werden sich gewiß auf Jehova stützen, den Heiligen Israels, in Wahrhaftigkeit. 21 Nur ein Überrest wird zurückkehren, der Überrest Jakobs, zu dem Starken Gott.
    56: 10 Seine Wächter sind blind. Keiner von ihnen hat Notiz genommen. Sie alle sind stumme Hunde, sie können nicht bellen, [sie] japsen, liegen da, lieben zu schlummern. 11 Ja, sie sind Hunde, stark an Seelen[begehren]; sie haben keine Sättigung gekannt. Sie sind auch Hirten, die nicht gewußt haben, wie [etwas] zu verstehen ist. Sie alle haben sich ihrem eigenen Weg zugewandt, jeder seinem ungerechten Gewinn von seinem eigenen Bereich her
    66:5 Hört das Wort Jehovas, die ihr vor seinem Wort zittert: „Eure Brüder, die euch hassen, die euch meines Namens wegen ausschließen, sagten: ‚Möge Jehova verherrlicht werden!‘ Er soll auch mit Freude eurerseits erscheinen, und sie sind es, die zuschanden werden.“

    Luk.6:22 Glücklich seid ihr, wann immer die Menschen euch hassen und wann immer sie euch ausschließen und euch schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Menschensohnes willen. 23 Freut euch an jenem Tag, und hüpft; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel, denn ebenso pflegten ihre Vorväter den Propheten zu tun.

    Joh.16:1 Ich habe diese Dinge zu euch geredet, damit ihr nicht zum Straucheln gebracht werdet. 2 Man wird euch aus der Synagoge ausschließen. Ja die Stunde kommt, da jeder, der euch tötet, meinen wird, er habe Gott einen heiligen Dienst erwiesen. 3 Diese Dinge aber werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich kennengelernt haben. 4 Doch habe ich diese Dinge zu euch geredet, damit ihr euch, wenn ihre Stunde gekommen ist, daran erinnert, daß ich sie euch gesagt habe.

    Zeph. 3:11 An jenem Tag wirst du nicht beschämt werden wegen all deiner Handlungen, mit denen du dich gegen mich vergangen hast, denn dann werde ich aus deiner Mitte deine hochmütig Frohlockenden entfernen; und du wirst nie wieder hochmütig sein auf meinem heiligen Berg. 12 Und ich werde gewiß in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übriglassen, und sie werden wirklich Zuflucht nehmen zum Namen Jehovas. 13 Was die Übriggebliebenen Israels betrifft, sie werden keine Ungerechtigkeit tun noch Lügen reden, noch wird in ihrem Mund eine trügerische Zunge gefunden werden; denn sie selbst werden weiden und tatsächlich lagern, und niemand wird dasein, der [sie] aufschreckt.“
    (EB)12.Und ich werde in deiner Mitte ein elendes und armes Volk übriglassen, und sie werden auf den Namen Jehovas vertrauen.

    Jes.32:6 denn der Unverständige, er wird bloß Unverständiges reden, und sein eigenes Herz wird an Schädlichem arbeiten, um Abfall zu bewirken und gegen Jehova Irriges zu reden, um die Seele des Hungrigen leer ausgehen zu lassen, und er läßt sogar den Durstigen ohne Getränk ausgehen. 7 Was den Grundsatzlosen betrifft, seine Werkzeuge sind schlecht; er selbst hat Rat erteilt für Taten der Zügellosigkeit, um die Niedergedrückten mit falschen Reden zugrunde zu richten, auch wenn ein Armer redet, was recht ist.
    (EB)59:12.Denn viele sind unserer Übertretungen vor dir, und unsere Sünden zeugen wider uns; denn unserer Übertretungen sind wir uns bewußt, und unsere Missetaten, die kennen wir: 13.Abfallen von Jehova und ihn verleugnen und zurückweichen von unserem Gott, reden von Bedrückung und Abfall, Lügenworte in sich aufnehmen und sie aus dem Herzen sprechen. 14.Und das Recht ist zurückgedrängt, und die Gerechtigkeit steht von ferne; denn die Wahrheit ist gestrauchelt auf dem Markte, und die Geradheit findet keinen Einlaß. 15.Und die Wahrheit wird vermißt; und wer das Böse meidet, setzt sich der Beraubung aus. Und Jehova sah es, und es war böse in seinen Augen, daß kein Recht vorhanden war.

    Sprüche 1:28 Zu jener Zeit werden sie mich ständig rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich unablässig suchen, aber sie werden mich nicht finden, 29 darum, daß sie Erkenntnis gehaßt und die Furcht Jehovas nicht erwählt haben. 30 Sie haben meinen Rat nicht angenommen; sie haben all meine Zurechtweisung mißachtet. 31 Somit werden sie von der Frucht ihres Weges essen, und sie werden sich von ihren eigenen Ratschlägen sättigen bis zum Überdruß. 32 Denn die Abtrünnigkeit der Unerfahrenen ist das, was sie töten wird, und die Sorglosigkeit der Unvernünftigen ist das, was sie vernichten wird. 33 Was den betrifft, der auf mich hört, er wird in Sicherheit weilen und nicht beunruhigt sein wegen des Unglücks Schrecken.“

    Sach.11: 5 deren Käufer darangehen, [sie] zu töten, obwohl sie nicht für schuldig gehalten werden. Und diejenigen, die sie verkaufen, sagen: „Jehova sei gesegnet, während ich Reichtum erlangen werde.“ Und ihre eigenen Hirten erweisen ihnen kein Mitleid
    16 Denn siehe, ich lasse einen Hirten im Land aufstehen. Den [Schafen], die ausgetilgt werden, wird er keine Aufmerksamkeit schenken. Das junge wird er nicht suchen, und das gebrochene [Schaf] wird er nicht heilen. Das aufstehende wird er nicht [mit Speise] versorgen, und das Fleisch des fetten wird er essen, und die Hufe der [Schafe] wird er abreißen. 17 Wehe meinem wertlosen Hirten, der die Kleinviehherde verläßt! Ein Schwert wird über seinem Arm und über seinem rechten Auge sein. Sein Arm, er wird ganz bestimmt vertrocknen, und sein rechtes Auge, es wird ganz gewiß trübe werden.

    Micha3:1 Und ich sprach dann: „Hört bitte, ihr Häupter Jakobs und ihr Befehlshaber des Hauses Israel. Ist es nicht eure Sache, das Recht zu kennen? 2 Die ihr das Gute haßt und das Böse liebt, die ihr den Leuten ihre Haut abreißt und ihren Organismus von ihren Knochen; 3 ihr, die ihr auch den Organismus meines Volkes gegessen habt und ihnen direkt die Haut abgestreift und sogar ihre Knochen zerschlagen und [sie] in Stücke zermalmt habt wie das, was in einem Topf mit weiter Öffnung ist, und wie Fleisch mitten in einem Kochtopf. 4 Zu jener Zeit werden sie zu Jehova um Hilfe rufen, aber er wird ihnen nicht antworten. Und er wird in jener Zeit sein Angesicht vor ihnen verbergen, je nachdem wie sie Schlechtes in ihren Handlungen begangen haben.5 Dies ist, was Jehova gegen die Propheten gesagt hat, die mein Volk umherirren lassen, die mit ihren Zähnen beißen und die tatsächlich ausrufen: ‚Frieden!‘, die, wenn ihnen jemand nicht [etwas] in den Mund gibt, dann tatsächlich Krieg gegen ihn heiligen: 6 ‚Darum wird es Nacht bei euch sein, so daß es keine Vision geben wird; und Finsternis werdet ihr haben, um nicht Wahrsagerei zu treiben. Und die Sonne wird über den Propheten gewiß untergehen, und der Tag soll finster werden über ihnen. 7 Und die Visionenseher werden sich schämen müssen, und die Wahrsager werden bestimmt enttäuscht werden. Und sie werden den Schnurrbart bedecken müssen, sie alle, denn keine Antwort von Gott ist da.

    Jeremia 22:13 Wehe dem, der sein Haus baut, doch nicht mit Gerechtigkeit, und seine Obergemächer, doch nicht mit Recht, durch Ausnutzung seines Mitmenschen, der ohne Entgelt dient und dessen Lohn er ihm nicht gibt;
    Der Lohn, den die LK allen ihren Dienern verspricht ist das ewige Leben. Da sie selbst den Gerichtstag nicht überleben wird, kann keiner ihren Lohn erhalten.

    Jak.5:1 Kommt nun, ihr Reichen, weint, heult über euer Elend, das über euch kommt. 2 Euer Reichtum ist verfault, und eure äußeren Kleider sind von Motten zerfressen worden. 3 Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird ein Zeugnis gegen euch sein und wird eure Fleischteile fressen. Etwas wie Feuer ist das, was ihr in den letzten Tagen aufgehäuft habt. 4 Seht! Der Lohn, der den Arbeitern zusteht, die eure Felder abgeerntet haben, den ihr aber zurückbehalten habt, schreit fortwährend, und die Hilferufe der Schnitter sind zu den Ohren Jehovas der Heerscharen gedrungen. 5 Ihr habt auf der Erde in Luxus gelebt und habt an sinnlichem Vergnügen Gefallen gefunden. Ihr habt am Schlachttag euer Herz fett gemacht. 6 Ihr habt verurteilt, ihr habt gemordet den Gerechten. Widersteht er euch nicht?

    Hier noch einen Text zu unseren “geistigen Festmählern” und dem Tisch mit den Speisen der WTG.
    Röm.11:7 Was nun? Gerade das, was Israel ernstlich suchte, hat es nicht erlangt, die Auserwählten aber haben es erlangt. Die übrigen hatten ihr Empfindungsvermögen abgestumpft, 8 so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“ 9 Und David sagt: „Möge ihr Tisch ihnen zur Schlinge und zur Falle und zur Ursache des Strauchelns und zur Vergeltung werden; 10 mögen ihre Augen verfinstert werden, damit sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit.

  • Mäuschen
    Juli 16, 2011

    hallo liebe Schwestern und Brüder,

    vielen vielen Dank für eure so liebevollen und auferbauenden Worte. Sie haben mir die Angst genommen, in die Versammlung zu gehen.
    In den nächsten Monaten wird es noch hart werden, da die Literatur der Gesellschaft u.a. zu dem Thema : nur im Herrn heiraten sehr viele Gedanken bringen wird, u.a. auch im September – Wachtturm. Und zwar so richtig hart. Was muss diese Organisation eine Angst vor anderen Christen haben und wie wenig sie Vertrauen haben in ihre Brüder.
    Was Menschen sagen oder wie sie mich schneiden, ist mir mittlerweise egal, auf Jehova kommt es an. Und mit dem geht es mir gut, genau wie mit meinem Ehemann.

    Lieben Gruß und bis bald

    Dat Mäuschen

  • Michael
    Juli 16, 2011

    Hallo Mäuschen, ich selber lese keine Zeitschriften der WT Ges. mehr, denn ich habe angefangen für mich zu denken!Und deshalb habe ich mir das entsprechende Kapitel, das das Thema „heiraten-nicht heiraten“ behandelt einmal vorgenommen.Interessanterweise beginnt Paulus in 1.Kor.7:25 sinngemäß mit dem Worten, das er von Jesus,was dieses Thema betrifft, keine Anweisungen erhalten hat sondern SEINE Meinung anführt!Nun war Paulus sicherlich ein vom Geist Jehovas geleiteter Diener, aber er war keine Marionette, der keine eigene Meinung vertrat.Die Ratschläge von IHM sind daher , m.M.einer Entscheidung des eigenen Gewissens abhängig, da Paulus auch keine Konsequenzen „androht“,sollte jemand diesen SEINEN Rat nicht befolgen.Wir alle kennen Brüder u. Schwestern, die aus den Unterschiedlichsten Gründen einen, nach der Ansicht der WT-Ges. „Ungläubigen“ ( es sollte einmal ungläubig definiert werden)Partner haben, und bei vielen sind deshalb auch Probleme entstanden-Kindererziehung-Weihnachten-usw.aber es gibt auch genügend Beispiele, das sowas auch „gut“ gehen kann ( siehe die Eltern von Timotheus ), wer kann das im Vorfeld beurteilen-nur Jehova.Eigenartigerweise wird sonst nirgends in den Griechischen Schriften dieser Rat wiederholt, auch nicht von unserm Herrn Jesus ist diesbezüglich was zu lesen.Und noch was: Sind alle im „Herrn“ geschlossenen jugendlichen Ehen wirklich glücklich??Scheinbar nicht was man so hört, auch soll es sehr viele Scheidungen geben!Also Mäuschen, lass Dich nicht verunsichern, höre weiter auf Dein Herz, stütze dich auf Jehova, er verlässt uns nicht, auch wenn es manchmal den Anschein hat.
    Liebe Grüße an Dich und alle anderen – Michael

  • Brosi
    Juli 16, 2011

    Lieber Michael

    Ich habe Zweifel ob die jungen Brüder und Schwestern welche dem „Sklaven“ folgen, überhaupt im „Herrn“ heiraten, wurden sie doch nach der seit 25 Jahren gültigen Taufformel auf die Organisation getauft.

    Wer Heute etwas kritisch mit der Wachtturm Lehre umgeht, für den ist es besser er heiratet keinen Partner im „Wachtturm“. Denn sonst erwartet ihn die Hölle auf Erden. Ein sogenannter „Ungläubiger“ ist tolerant, ein Wachtturm Verehrer dagegen nicht.

    Ich bin meinem Vater im Himmel unendlich dankbar, dass es in meiner Jugend mit den Organisations- Schwestern nicht geklappt hat und er mir eine Katholikin über den Weg laufen lassen hat. Sie hat sich nach ein paar Jahren taufen lassen. Dadurch dass ich keine Wachtturm Schwester zur Frau habe, konnte ich im Glauben das machen was ich für richtig halte und nicht was andere mir vorschreiben wollen.

    Ich glaube manchmal mit im „Herrn“ heiraten meint die Bibel, man solle als Nachfolger Jesu nicht eine ungleiches Joch mit einem Nachfolger der Organisation eingehen. Denn davor muss man wirklich warnen. Denn das Joch des Jesus ist sanft und leicht, das der Organisation ist schwer, somit ungleich!

    Liebe Grüße
    Alois

  • Thomas
    Juli 16, 2011

    Lieber Brosi Du schreibst mir aus der Seele!!!

    Interessant ist auch die Parallele das Du ebenfalls eine Katholikin „ab-bekommen“ hast, sie ist ein wirklich großartiger Segen.

    Sie ist mittlerweile zwar keine Katholikin mehr, sondern wie ich ein freier Christ, aber auch die Katholiken ruft der Geist der Wahrheit.

    Ich war vorher mit einer Pionierschwester verheiratet, eigentlich eine liebe arme Seele, nur war sie derartig unausgeglichen und unbeholfen durch ihre Erziehung „in“ der WTG, dass es unmöglich war die kleinsten Probleme zu lösen, im Gegenteil sie hat noch etliche unnötige hinzu produziert.

    Dank der Erkenntnis wie großartig die Liebe und Gnade unseres Herrn ist, habe ich ihr vollständig vergeben können und das ist sehr, sehr befreiend!

    ——–

    Lieber Brosi, ich grüße Dich mit ganzem Herzen
    Dein Bruder Thomas
    (Ps. Irgendwann werden wir uns persönlich kennenlernen)

  • Michael
    Juli 16, 2011

    Hallo lieber Brd. Brosi, auch mir wurde vor 35 Jahren von Jehova ein Katholikin vorgestellt, die Ältesten liefen Sturm als ich mit einem Verlobungsring in die Vers. kam!!Meine Verlobte ließ sich dann kurz vor der Hochzeit noch taufen, da war die WT Welt wieder i.O..Wir führen bis zum heutigen Tag eine überaus harmonische und glückliche Ehe.Für unseren unermüdlichen Einsatz für die WT Org. haben wir dann nach kritischen Bemerkungen den berühmten Tritt in den Allerwertesten bekommen, 10 Jahre her…..!Der Gedanke von Dir, das nur im Herrn zu heiraten eigentlich heist nur in der Organisation zu heiraten, ist eigentlich die richtige Interpretation , aber übernimmt die Org. auch die Verantwortung für die gescheiterten Ehen, da man doch voraussetzt das eine „Schwester“ und ein “ Bruder“ automatisch immer die richtige Wahl wären?
    Eine meiner Töchter hatte sich für einen Bruder entschieden, alles war geplant, dann 2 Wochen vor der Hochzeit die Entlobung seinerseits, das emotionelle Drama kannst Du Dir sicherlich vorstellen.Heute bin ich froh das es nichts geworden ist, obwohl sie mit „weltlichen Partnern“ auch nicht glücklich wurde.
    So hat jeder sein Päckchen zu tragen, mit Jesus wird es jedoch leichter. Viele brüderliche Grüße an alle – Michael

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Michael

    Mir ist ein Missgeschick passiert, da ich derjenige bin, der dem Bruder Brosi die Vorträge ausdruckt damit er sie lesen kann, aber auch seine Kommentare nach telefonischem Diktat tippt und in Bruderinfo reinstellt, habe ich meinen Kommentar versehentlich unter seinem Namen veröffentlicht.

    Bruder Brosi ist über 50 Jahre ZJ und über 80 Jahre alt.

    Liebe Grüße

  • Christof
    Juli 16, 2011

    Hallo Mäuschen, eine Erfahrung von mir, selbst vor x-ig Jahren
    erlebt: Ich (damals noch jung) lernte eine „Schwester“ aus einer Nachbarversammlung kennen (auch noch jung), wir verlobten uns und wollten heiraten. Nur, sie war noch nicht getauft. Dies holte sie 2 Monate vor der Hochzeit nach (musste ja alles seine Ordnung haben..). Als die Ältesten das aus meiner Versammlung erfuhren, waren die original Worte: Du hast Glück gehabt, dass wir das erst jetzt erfahren haben, sonst hättest du alle deine Vorrechte verloren, weil du mit einer „Nicht-Schwester“ verlobt bist..
    Sagt mal, gehts noch ?? Mittlerweile bin ich von ihr geschieden; auf die Frage des Richters, ob sie, als aktive Z.J. etwas unternommen hat, um unsere Ehe zu retten, war die Antwort: „Nein“ !! Aber gleichtzeitig in Dienst gehen.. Mehr möcht ich dazu nicht sagen. Du, Mäuschen, wirst doch keine Angst vor den armen Ältesten haben ?! Wenn du mehr wissen willst, schreib mir einfach… LG Christof

  • Anna
    Juli 16, 2011

    Liebes Mäuschen und @alle,

    zu Deiner Ermunterung jeweils 1. Korinther 7:39 aus verschiedenen Bibelübersetzungen

    Menge: 39 Eine Ehefrau ist so lange gebunden, als ihr Mann lebt; wenn aber ihr Mann entschlafen ist, so steht es ihr frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur geschehe es im Herrn!

    Neues Leben: Eine Frau ist mit ihrem Mann verheiratet, solange er lebt. Wenn ihr Mann stirbt, ist sie frei zu heiraten, wen sie will, aber es muss eine Ehe sein, die dem Herrn gefällt.

    Luther 1984
    1. Korinther 7:39 Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; wenn aber der Mann entschläft, ist sie frei, zu heiraten, wen sie will; nur dass es in dem Herrn geschehe!

    Basis-Bibel (Übersetzung, die eher Jugendliche erreicht)
    7:39 Solange ihr Mann lebt,ist eine Frau gebunden.
    Wenn der Mann stirbt,ist sie frei.
    Sie kann dann heiraten,wen sie will.Allerdings darf dadurch ihre Verbundenheit mit dem Herrn nicht beeinträchtigt werden.

    Sicherlich ist es vernünftig in eine Ehe eine Übereinstimmung in Glaubensfragen einzubringen. Nur, wie schon ausgeführt wurde, allein die Tatsache, dass jemand als Zeuge Jehovas gilt macht keinen Diener Jehovas aus.

    Noch ein paar biblische Beispiele für Verehelichungen mit Andersgläubigen:

    Moses und Zippora
    Auszug aus Wikepedia: Zippora ist eine biblische Gestalt. Sie ist die Tochter des Priesters Jitro (oder Jethro) von Midian. Sie wurde die Ehefrau des Mose.

    Joseph
    Auszug aus Wikepedia: Um sein Glück voll zu machen, verheiratete der Pharao Josef mit Asenath, der Tochter des Hohenpriesters Potifera von On. On ist ein alter Name für Heliopolis, die Stadt, wo der ägyptische Sonnengott verehrt und angebetet wurde. Josef wurde also zum Schwiegersohn des Sonnenpriesters. Asenath gebar Josef zwei Söhne: Manasse und Ephraim. Josefs Vater Jakob beanspruchte diese Söhne kurz vor seinem Tod für sich selbst, als seine eigenen.
    „Jetzt sollen deine beiden Söhne, die dir in Ägypten geboren wurden, bevor ich zu dir nach Ägypten kam, mir gehören. Ephraim und Manasse sollen mir soviel gelten wie Ruben und Simeon. Die Nachkommen aber, die du erst nach ihnen gezeugt hast, sollen dir gehören; nach dem Namen ihrer Brüder soll man sie in ihrem Erbteil benennen.“– 1. Mose 48, 5-7, Einheitsübersetzung

    Esther und Ahasverus, das Purim-Fest erinnert stets daran, dass sie „nicht im Herrn“ geheiratet hat

    Simson und eine Philisterin (wobei das sicher zu seinem Nachteil war, nur offenbar von Jehova gesteuert:
    Richter 14:1 Gute Nachricht
    „14 1 Als Simson einmal in das Philisterdorf Timna hinabkam, fiel ihm dort ein Mädchen auf. 2 Er ging nach Hause und sagte zu seinem Vater und seiner Mutter: »Ich habe in Timna ein Mädchen gesehen, eine Philisterin. Gebt sie mir zur Frau!«3 Die beiden erwiderten: »Musst du unbedingt eine Philisterin heiraten, eine aus diesem Volk von Unbeschnittenen? Gibt es in unserem Stamm und in unserem ganzen Volk denn kein Mädchen für dich?«Aber Simson sagte zu seinem Vater: »Gib mir die! Die gefällt mir!«4 Seine Eltern konnten nicht wissen, dass der HERR seine Hand im Spiel hatte. Er wollte einen Anlass haben, um gegen die Philister vorzugehen, die damals über Israel herrschten.“

    Und über Salomo erübrigt sich jeglicher Kommentar.

    Alles Gute für Dich und Deine Ehe! Das ist allein eine Sache zwischen Dir und Jehova und geht sonst einfach niemanden etwas an.

    Liebe Grüße und schönen Tag
    Anna

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Liebe Anna

    Ruth war auch ein leuchtendes Beispiel, war sie doch eine Vorfahrin von David!
    Ohne die nichtisraelitische Ruth wäre die Linie zu David und Jesus unterbrochen worden.
    Der „tuvS“ hat einfach ein Menschengebot durch das verbiegen des Rates der Bibel gemacht, wie so oft.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Eine Interessante Bezugnahme liebe Anna:

    >…dass aus seinem Samen ALLE Nationen der Erde segnen werden. Was das mit den 144.000 zu tun hat fürchte ich hat in meiner Versammlung jedenfalls kaum jemand nachvollziehen können.<

    Es sind immer wieder so kleine Denkanstöße die das Lehrwerk der LK in sich zusammenbrechen lassen. Aber das ist die Folge wenn man am laufenden Band über das hinausgeht was geschrieben steht, oder auch wie Robin aufzeigte – im Zusammenhang mit Joh. 6:44 das Menschen von ihm zu seiner Organisation gezogen werden, etwas was NIRGENDS steht. Hier steht nur etwas von JESUS das Jehova die Menschen zu Jesus zieht.

    Damit erfüllt sich nur eine Warnung der Bibel:

    Apg. 20:30 Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen. – interessant dazu der Querverweis:

    1Joh 2,18 Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind nun schon viele Antichristen gekommen; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.

    Es wird zwar der Vater geehrt aber danach folgt die Organisation und nicht Jesus und was sagte Jesus selbst dazu:

    Joh 5,23 damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    …und so schließt sich der Kreis wenn wir Johannes im ersten Brief weiterlesen:

    21 Ich habe euch nicht geschrieben, als wüsstet ihr die Wahrheit nicht, sondern ihr wisst sie und wisst, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt. 22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater. 24 Was ihr gehört habt von Anfang an, das bleibe in euch. Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet ihr auch im Sohn und im Vater bleiben.

  • Berndt
    Juli 16, 2011

    Hallo Robin,
    habe mich über die Darstellung deiner Situation in der Versammlung gefreut. Sie beschreibt genau meine Situation, in der ich mich so wie du ebenfalls befinde. Ich bin noch Ältester und werde es auch solange wie möglich versuchen zu bleiben. Habe festgestellt, das ich doch noch einiges zum Guten für die Brüder in der Versammlung wirken kann, um sie vor all den Folgen, die sich aus den absurten Vorschriften unserer Organisation ergeben. Ich denke alle Ältesten sollten, wenn sie den Irrwitz durchschaut haben ihre Stellung so lange wie möglich Nutzen, um dem zum Nutzen der Brüder entgegen zu wirken.
    Auch einige meiner Mitältesten sind da sehr flexsibel. Ich weiß aber auch, das dies nicht überall der Fall ist, und es auch nicht jeder durchhält.
    Noch einmal Danke Robin und alles Gute. Lass mal hören wie es dir so weiter ergeht.
    Liebe Grüße
    Dein Bruder Berndt

  • Robin
    Juli 16, 2011

    Lieber Bernd, liebe Brüder,

    danke, dass ihr mir, dass wir uns gegenseitig Mut machen, dort, wo es möglich ist, weiter zu arbeiten im Sinne des Herrn.
    Mit meinen Mitdienern kann man schon reden und ich versuche bei jeder Gelegenheit zu erwähnen, dass wir nur dem Wort Gottes 100 Prozent vertrauen können. So kam ich vor einigen Jahren dahinter, dass die Studienartikel manchmal falsch aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt werden:

    Im Wt vom 15.2.2008, „Jesus Christus: Der größte Missionar“, wird Josef als der Stiefvater Jesu bezeichnet. Das kann natürlich nicht sein und im Einsichtenbuch wird zwar unter dem Stichwort MARIA Josef auch als Stiefvater Jesu genannt, unter JESUS und JOSEF jedoch richtigerweise als Adoptivvater. Beim Thema GESCHLECHTSREGISTER JESU wird auch erklärt, warum Josef der Adoptivvater Jesu war.
    Wie damals, so gilt auch heute in der Rechtssprechung, dass Adoptivkinder den leiblichen Kindern im Erbrecht gleichgestellt sind, Stiefkinder nicht!
    Den Brüdern war das nicht aufgefallen und mein Kommentar wurde damit abgetan, dass der Sklave sich schon was dabei gedacht hätte. Ich habe erst danach in der englischen Ausgabe nachgesschaut und dort steht, dass Josef der Adoptivvater Jesu war!
    Meinen Brüdern ist das nun nicht mehr ganz egal.

    Ein Beispiel noch und die Frage, die ich mir erlaubte, welche Absicht dahinter steckt:
    Wt 15. April 2011, Seite 10, Absatz 9

    Zitat:
    Ernsthaftigkeit bedeutet natürlich nicht, dass man nicht ab und zu ausspannen und mit Freunden unbeschwerte Stunden genießen kann. Jesus gab hier ein perfektes Beispiel: Er nahm sich nicht nur Zeit, um andere zu lehren, sondern auch, um sich zu entspannen und gute Freunschaften zu pflegen (Luk. 5:27-29; Joh. 12:1, 2).
    Zitatende

    Ich habe nicht die Zeit, die Studienartikel in deutsch und englisch zu studieren, dazu ist auch mein Englisch zu schwach, aber wenn mir etwas nicht geheuer ist, schau ich nach. Bei diesem Absatz störte mich der erste Satz und der Bibelvers aus Lukas 5:27-29, der Jesu Umgang mit Steuereinnehmern, also nicht unbedingt mit Freunden, beschrieb. Hier nun die Passage aus dem Original:

    Zitat:
    Being serious does not mean that we cannot have a relaxing and enjoyable time with people. Jesus set the perfect example of taking time not only to teach but also to relax and develop meaningful relationships with others. (Luke 5:27-29; John 12:1,2)
    Zitatende

    Interessant ist die Frage zu diesem Absatz, die dem Sinn nach gut übersetzt und nicht so krass verfälscht wurde:
    Ztat:
    „a) Warum schließt Ernsthaftigkeit nicht aus, dass man mit anderen entspannte Stunden verbringt?“
    englisch: „Does being serious mean that we cannot relax and enjoy spending time with people? Explain.“
    Zitatende

    Ich denke, dazu muss ich hier keinen Kommentar geben. Meine Mitdiener habe ich damit (in Einzelgesprächen) zum Nachdenken gebracht, denn, welchem Sklaven soll ich jetzt glauben, den aus Brooklyn, oder dem aus Selters? Ich glaube an Gottes Wort!

    Sorry, wenn’s zuviel war.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Karl
    Juli 16, 2011

    Hallo zusammen,

    der Umgang mit Mäuschen und den Umgang den ich und meine Freunde (aufrichtigen Freunde) und Familie erfahren haben ist unmenschlich und verstößt gegen die Menschenrechte!

    Ich bin gespannt wie lange es noch dauert bis man die Mauern in Brooklyn zum Wanken bringt!

    Ich wünsche euch allen hier weiterhin viel Kraft und Mut!
    Ihr seid es die Missstände ansprechen und davor habe ich großen Respekt!

    LG
    Karl

  • Thomas
    Juli 16, 2011

    Lieber Karl,

    solange das Weltreich der falschen Religion noch von unserem Gott und Vater zur Läuterung seines Volkes benutzt werden muss, wird es bestehen bleiben, dass Gericht allerdings ist längst gefallen.

    Entscheidend ist am Ende nur, dass wir die einzig WAHRE und auch nur mögliche Verbindung zu IHM dem Höchsten DURCH SEINEN Sohn verstehen!

    Als ich vor einigen Jahren durch die neuzeitlichen Pharisäer meiner Versammlung dazu gefordert wurde die Dinge meines Glaubens zu überprüfen, wurde „durch sie“ erst die Möglichkeit geboren die Wahrheit des Christus und SEINE Freiheit im Glauben erkennen zu können.

    So benutzt der Geist der Wahrheit diese Heuchler um Menschen zu echten Nachfolgern des Herrn Jesus Christus werden zu lassen.

    Das Licht wird eben für viele erst dann erkennbar, wenn es aus der Dunkelheit heraus gesehen werden kann.

    Mann muss einzig und allein dafür sorgen dass man ehrlich zu sich selbst ist und die Dinge IMMER hinterfragt.
    Wer das nicht macht, bleibt ein Gefangener der Lüge oder von Halbwahrheiten.

    Alleine ein Vortrag wie dieser, kann dann ehrlichen Menschen die Augen öffnen und Religions-Gläubigen zur WAHRHEIT des Christus verhelfen.

    Heute werde ich immer wieder neu erfüllt und begeistert vom Geist der Wahrheit, aber sicherlich nur deshalb, weil ich auch NUR auf IHN höre.

    Christus ist der Schlüssel und die Offenbarung unseres großartigen Vaters Jahwe.
    Diese Erkenntnis lässt die WTG und andere Verführer SOFORT sterben!

    Gesegnete Grüße der Freiheit sendet Dir Dein Bruder im Herrn
    Thomas

  • Frank&Frei
    Juli 16, 2011

    die Dressur an langer Leine bringt die Leute auf die Beine.
    Und die Hirnwässche geht soweit, dass da Stilblüten erstehen, die einem die Haare zu Berge steigen lassen.
    Da stirbt zB jemand und der hinterbliebene Ehegatte sagt: das war von Jehovah liebevoll gedacht, so ganz ohne Leiden, da kann ich die Kongresse besuchen und muß nicht am Kranken-Bett sitzen.

    Dieser Gedanke ist mir wieder in Erinnerung gekommen und zeigt auf, welchen geringen Wert ein siechender Mensch hat, zudem noch beim Ehepartner.

    Der Ehepartner hat Jahrzehntelang für die seinen gesorgt – und so ein Kongress – fragt mal nach 6 Wochen, was man neues gelernt hat und die lapidare Antwort wird sein
    mann, das war wieder ein Festmahl von fetttriefenden Speisen und , ja, wie schöön hat er doch gesprochen der Bruder soundso, vielleicht auch einer von der leidenden Körperschaft.

    Der WT institutionalisert den einzelnen. das geht schon fast in die Richtung :du bist nichts, das Volk ist alles.

    Das ist so richtig lose, herzlos, geühllos und skrupellos
    Wie tief kann der Mensch doch sinken

  • schneerose
    Juli 16, 2011

    hallo brüder

    so wird in der öffentlichkeit das leben in der gemeinschaft
    dargestellt. (kongress in wien 2009)
    http://www.youtube.com/watch?v=IXwEhdnVNfw..

    grüsse schneerose

  • cheyenne
    Juli 16, 2011

    Lieber Bruder Frank&Frei,
    Dein Kommentar erinnert mich an eine Situation auf dem BK in Stuttgart, Gottlieb-Daimler Stadion. Vor einigen Jahren wurde von einem älterem Bruder berichtet, dessen Frau todkrank war. Das hatte ihn aber nicht daran gehindert, sie einfach alleine liegenzulassen und diesen Kongress zu besuchen. Als er am Abend nach Hause kam, lag sie tot im Bett. Selbst das hatte ihn nicht daran gehindert, auch die folgenden Tage auf dem Kongress zu sein und sich erst hinterher um alles zu kümmern. Dieses unverschämte Verhalten wurde bei den Bekanntmachungen auch noch als Loyalitätsbeweis präsentiert und beklatscht. Eine Schande ist das, wenn einem der Tisch der Organisation wichtiger ist als die letzten Lebensstunden des Ehepartners.

  • Anna
    Juli 16, 2011

    Liebe Schwester Cheyenne,

    erstmal danke, dass Du Deine Bibelkenntnis und Deine Gedanken hier so ausführlich darlegst. Ein paar Bruderinfo-Besucher haben mich um Deine e-mail-Adresse gebeten, weil sie etwas privater mit Dir kommunizieren möchten.
    Falls Du dies ebenfalls möchtest teile sie mir doch bitte mit (vierzonfrie@aol.com). Dann würde ich diese Adresse weitergeben.

    Liebe Grüße Anna

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Unfassbar!!!!!!!!!!!!!!

  • schneerose
    Juli 16, 2011

    hallo bruder H.P.M.

    danke für deinen aufsatz..schade das sie nicht in den hörbüchern sind..

    wir lassen oder haben denken und lenken lassen..

    wer von euch eine vorführung in der spanischen hofreitschule gesehen hat..ist erstaunt.. und fragt..wie ist das nur möglich..

    vertrauen ..konsequent.. beharrlichkeit..diese eigenschaften machen aus einen lustigen fohlen ein gehorsames dressurpferd..

    brüder..denkt an eure zeit als interesierter zurück.. monate lang sind wir in der koppel im kreis gelaufen bis unser studienleiter den nächsten schritt setzte.. nachdem er unser vertrauen gewonnen hat .. wurden wir behutsam genötigt mit einem sattel im keis zu laufen ..nach jahren waren wir so weit ..unsere erste vorführung steht vor der tür ..vollbepakt mit WTG gedanke und literatur.. unter viel lob und guten wünschen der brüder fingen wir an ..lasten der WTG zu verteilen..

    ja wir sind zu lastenträger herangereift..
    warum sage ich lastenträger..

    die sogenante gute botschaft der bibel die wir anfangs zu verbreiten glaubten ist eine andere geworden.. unser hauptthema ist .. gott wird die erde reinigen und alle schlechten menschen vernichten ..
    diese dinge hat jah von der sintflut an getan ..jah hat die ägybter geschlagen.. kanaan erobert.. richter wie simson eingesetzt..usw..
    du wirst sagen ..das ist doch eine gute botschaft..jah hilft seinem volk..aber es ist eine botschaft die belastet leuten zu sagen ..dass sie vernichtet werden..sie ist einseitig..

    was ist der grösste feind der menschheit..
    es ist kein philister.. es ist der tot..deshalb schrieb paulus..
    tot wo ist dein stachel.. tot wo ist dein sieg..

    das sühneopfer jesu ist die gute botschaft.. das ist die aufgabe aller christen diese botschaft zu verbreiten..jesus hat uns vom stachel des todes befreit..er ist das manna vom himmel..die vorschattung aller dinge..

    diese last ist leicht ..sie befreit.. ist nicht bedrohend..macht die seele glücklich..jeden erdenbürger steht es frei.. diese botschaft anzunehmen..ohne vorbehalte..
    brüder denkt..wie lange hat Kornelius studiert..oder der äthiopische Eunuch..

    und vom wem lässt du dich leiten..oder wer denkt für dich
    sind es die törrichten jungfrauen der WTG die kein licht haben
    oder ist es der hl.geist..

    bete zu unseren himmlischen vater (und sag nicht jehova) rede ihn so wie jesus sagt mit vater oder papa an .. es ist sein wunsch so angesprochen zu werden ..bitte ihn um hl. geist..
    nur der geist unseres vaters wird dich von der WTG last befreien. es gibt ein leben auch ohne wachtturm..

    meine frau..kurze info..
    sie hat von sich aus ihre medikamente (dosis) verdoppelt ..sie fängt wieder zu lachen an ..das tu allen schneerosen sehr gut..
    sie hat dies ihre ärztin mitgeteilt ..

    grüsse an euch alle.. schneerose

    Danke Schneerose
    für dein Lob, aber auch für die gute Veranschaulichung die treffend zeigt wie man uns
    „dressiert“ hat. Dieser Vortrag kommt auch als nächstes Hörbuch, ca 3 Wochen heraus.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Barbara
    Juli 16, 2011

    Liebe Schneerose,
    schön zu hören, daß Deine Frau wieder lachen kann.Ich bete darum
    das unser himmlischer Vater Eure Wunden heilt.
    Dein Vergleich mit Dressurpferden ist mehr als passend: Wir sind alle im Kreis gelaufen. Durch die Belehrung des Sklaven sind wir weder dem Vater oder Christus nähergekommen, und auch im zwischenmenschlichen Bereich hat es uns nicht weitergebracht.

    Liebe Grüße an alle Schneerosen,
    Barbara

  • Christin
    Juli 16, 2011

    Lieber Boss schneerose,
    Es freut mich, daß es Deiner Frau besser geht und sie wieder lachen kann. Allerdings macht es mir Sorgen,daß sie dazu die Dosis der Psychopharmaka verdoppelt hat. Sind die Medikamente wirklich die einzige Lösung?
    Ich meine so viel gemeinsame schöne Erlebnisse wie nur irgendmöglich, Gespräche, Zeit schenken, etwas Sport/Bewegung zum Stressabbau B-Vitamine, Magnesium etc.
    Lieber Bruder, ich meine damit nicht die vom Arzt sicher zu recht verordneten Medikamente einfach abzusetzen – allein die Erhöhung der Dosis macht mir Sorgen
    Ganz herzliche schwesterliche Grüße

  • Michael
    Juli 16, 2011

    hallo Mäuschen, ich habe ähnliche Erfahrungen machen müssen, welche ich für meine Freunde gehalten habe, haben nach meinem Rückzug sehr schnell ihr“Organisationstreuesgesicht“gezeigt.Dazu habe ich dann zufällig irgendwo dies gelesen, was den Nagel auf den Kopf trifft :
    “ Es kam ein Zeitpunkt in meinem Leben, an dem ich realisierte wer mir besonders wichtig ist, wer es nie war, aber wer es immer sein wird.
    Also mache ich mir keine Gedanken mehr über Menschen aus meiner Vergangenheit.
    Weil es nämlich einen Grund gibt, warum sie es nicht in meine Gegenwart geschafft haben und auch in meiner Zukunft kein Platz für sie ist!“
    Viele liebe Grüße Michael

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Hallo Mäuschen!

    Zu Deiner Enttäuschung mit „Deiner Freundin“ die ich sehr gut nachvollziehen kann, möchte ich Dir das Ziat von R. Franz ans Herz legen. siehe:

    http://www.digidatanet.de/?p=109&cpage=4#comment-4597

    Dir lieber Dennis möchte ich zu diesem Zitat:

    “Mit leerem Kopf nickt´s sich leichter”

    Bildung ist wirklich der größte Feind einer jeden Ideologie, sei sie religiös, politisch oder kulurell.

    Noch ein Satz von ihm:

    “Das Fundament einer jeden Erfolgsreligion ist die Unterdrückung einer berechtigten Frage”

    …danken !!!
    … wenn auch traurig und erschütternd aber leider allzu wahr!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Zu Deinem Kommentar liebe Anna möchte ich ein Zitat aus der Literatur „des Sklaven“ anfügen und damit belegen wie sie das Grundgesetz mit Füssen treten – den die Frage muß erlaubt sein:

    Beachten Sie dieses Gesetz des Staates wie sie ja immer behaupten das sie ehrbare Bürger und gehorsam der staatlichen Autorität gegenüber sein wollen (nach Römer 13) sofern diese Anweisungen nicht Gottes Gesetz zuwiderlaufen. In Wahrheit stellen sie sich selbst ÜBER das Gesetz Gottes!

    Erwachet. 8.1.2000 Religiöse Intoleranz heute!

    „Jedermann hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfaßt die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Unterricht, Ausübung, Gottesdienst und Beachtung religiöser Bräuche zu bekunden“ (ARTIKEL 18, ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE, 1948). Ende des Zitats!

    Ein Blick auf Auszüge unseres Grundgesetzes zeigt den hohen Stellenwert, den die Selbstbestimmung jedes Menschen in unserer Gesellschaft trägt:

    Art.1:
    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

    Art.2:
    Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

    Art.4:
    Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

    Art.5:
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    Wo bitte respektiert die LK diese Gesetze – insbesondere Art. 1 und 5. – sie werden aufs schmählichste verletzt !!!

  • Mäuschen
    Juli 16, 2011

    Hallo hier lieben,

    diese Ansprache hat mich sehr berührt und ich kann sie unterschreiben. Das eigenständige Denken wird verteufelt, auch auf die Gefahr hin, dass der Grund der Anbetung ein falscher ist, nämlich die Anbetung aus Angst und ohne eigenen Willen.
    Wie hier viele wissen habe ich einen Mann, der zwar Christ ist, aber kein Zeuge,sprich: ich habe nicht im Zeugenherrn geheiratet.
    Gestern bekam ich in der Versammlung einen Brief zugesteckt von einer Schwester, mit der ich früher recht eng befreundet war, was sich aber mit dem Ende meines Pionierdienstes erledigt hatte. Danach wurden Termine gestrichen und ganz generell wurde ich privat zu nix mehr gefragt, weil ihr Mann lieber etwas mit Pärchen machte und ich nunmal alleine war. In diesem Brief hat sie mir ihre Enttäuschung offen dargelegt und erklärt, dass sie mich für sich bezeichnet hat und wir privat nichts mehr machen würden.
    Diesen Brief habe ich ihr zurück gegeben. WEnn mein Mann diesen in die Finger bekommt, würde er mich fragen, warum ich mir das immer wieder antue.
    Ich habe ein Gespräch mit ihr geführt diesbezüglich und habe ihr meine meinung ehrlich und direkt ins gesicht gesagt. eine bezeichnung hat sie vorgenommen, weil ihr mann das ihr im Gespräch gesagt hat, weil strafe muss ja sein und ausschließen kann man mich ja nicht. Lasse ich andere für mich denken?
    Den Zahn, wir wären Freunde habe ich ihr gezogen. Bekannte ja, und Schwestern ja, aber Freunde? naja,jedenfalls habe ich in den letzten wochen gelernt, wer mich wirklich mag und wer nicht. Die die früher mit mir gut zurecht gekommen sind haben mich komplett fallengelassen und Menschen, die ich selbst nicht auf der Rechnung hatte, sind superlieb zu mir.
    Mir kommt es darauf an, wie jehova denkt. Aber manchmal falle ich ins alte Schema zurück, Angst vor Menschenreaktionen zu haben.
    Ich komme mir vor, wie ein Mörder. oder sonstwas.
    Dabei liebe ich bloß.

    Euer Mäuschen

  • Thomas
    Juli 16, 2011

    Liebes Mäuschen,

    bitte fühle Dich brüderlich umarmt von mir und meiner familie, sowie den Geschwistern unserer Online-Gemeinde. Wir beten alle regelmäßig für unsere unfreien Geschwister, die versuchen ihre wahre christliche Identität in einer Organisation zu platzieren die aber leider alles andere als gute Frucht hervorbringt.

    Wie Dir geht es leider vielen die durch den Gruppenzwang zu dieser Art ungleichem Joch verband wurden.
    Ich kann Dir nur empfehlen schnell in die Organisations-Untätigkeit zu verfallen, um endlich Zeit für Dich und den Christus haben zu können und die unverfälschte Wahrheit mit der damit verbundenen göttliche RUHE zu erlangen.

    Joh 16:13 Wenn dann jedoch der Geist der Wahrheit gekommen ist, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Denn er wird nicht seine eigenen Anschauungen vertreten, sondern euch nur sagen, was er gehört hat, und euch verkündigen, was die Zukunft bringt.

    Höre bitte NUR auf SEINE Stimme, denn der Geist wird Dich dann leiten!

    Vielleicht hören wir uns ja mal in der Konferenz:
    http://www.digidatanet.de/?p=586&cpage=1#comment-4553

    Ich würde mich freuen und werde versuchen jeden Abend zwischen 20 & 21 Uhr da zu sein.
    Herzlichst Dein Bruder in Christus
    Thomas

  • Ulrike P.
    Juli 16, 2011

    Hallo Mäuschen,
    ZITAT:
    Den Zahn, wir wären Freunde habe ich ihr gezogen. Bekannte ja, und Schwestern ja, aber Freunde? naja,jedenfalls habe ich in den letzten wochen gelernt, wer mich wirklich mag und wer nicht. Die die früher mit mir gut zurecht gekommen sind haben mich komplett fallengelassen und Menschen, die ich selbst nicht auf der Rechnung hatte, sind superlieb zu mir.
    Mir kommt es darauf an, wie jehova denkt. Aber manchmal falle ich ins alte Schema zurück, Angst vor Menschenreaktionen zu haben.
    Ich komme mir vor, wie ein Mörder. oder sonstwas.
    Dabei liebe ich bloß.

    Es ist wirklich schlimm, wie auf deinem Herzen herumgetrampelt wird. – Ich bin froh, dass nicht alle so sind…aber trotzdem tut es weh, von Menschen die man als Freunde ansah wie Dreck behandelt zu werden.
    Wie verblendet muss man sein, um eine befreundete Glaubensschwester für bezeichnet zu halten, nur weil diese keinen Zeugen geheiratet hat. – Das zeigt wieder einmal, das die Zeugen andere Christen per se als Heiden ansehen…das sie aber auch an Jesus Christus als ihren Erlöser glauben, wollen sie einfach nicht anerkennen…es zählt in ihren Augen einfach nicht.

    Aber wo bitte schön, ist bei solch einem Verhalten die viel gepriesene Nächstenliebe, die alles versucht um ihre Mitmenschen für den Christus zu gewinnen? – Wenn sie diese Liebe in sich tragen würden, dann würden sie sich deinem Mann doch nicht verschließen, nur weil er kein Zeuge ist! – Im Gegenteil, dann würden sie doch die Gelegenheit nutzen um ihm zu zeigen, in was für einer liebevollen Gemeinschaft du lebst und das er die großartige Chance hat, einmal dazuzugehören!

    Nein…eine Freundin ist sie ganz sicher nicht…aber ist sie wirklich eine Schwester im Glauben an Gott und seinen Sohn?
    Ich weiß ja nicht…DU folgst dem Christus nach, DU hältst dich an Gottes- und nicht an Menschenwort, DU hast weder deinen Sinn noch dein Herz ausgestellt, um blind Menschen zu nachfolgen.
    Während SIE sich an kaltherzigen, menschlichen Vorgaben orientiert und keinen Pfifferling darum gibt, dass sie dem christlichen Gebot der Liebe widersprechen.
    Apropo Bezeichnung…hatte die nicht eigentlich den Sinn, denjenigen zu beschämen, der sich nicht an die Ermahnungen des Paulus hält?

    Wer war da eigentlich gemeint? – Ach ja! – Da waren Brüder die dazu neigten, sich vom „Mensch der Gesetzlosigkeit“ verführen zu lassen und auf Satans lügenhafte Zeichen und Wunder hereinzufallen.
    Da waren Brüder und sicherlich auch Schwestern, die nicht mehr in der Lehre des Christus wandelten, die sich herumtrieben und in Dinge einmischten, die sie nichts angingen.

    Merkst du was? – Nicht SIE ist in der Position DICH für bezeichnet zu halten, sondern DU bist diejenige die das biblische Recht dazu hätte SIE für bezeichnet zu halten.

    Liebes Mäuschen, lass´dir eines sagen, nicht du bist diejenige die sich wie ein Mörder fühlen muss.
    Möge „Jah“ dir helfen, nicht mehr in Menschenfurcht zu verfallen, möge er dir Sicherheit geben und den Frieden, der alles Denken übertrifft und ewig dauert.

    LG Ulli

  • Robin
    Juli 16, 2011

    Hallo Mäuschen,

    manchmal schäme ich mich für meine Brüder.
    Lasse dich bitte nicht entmutigen und hör auf, dich wie einen „Mörder oder sonstwas“ zu sehen.

    Hier ein Auszug aus dem „Hütet die Herde Gottes“-Buch über das Bezeichnet halten (Kapitel 12, S. 124 bis S. 125):

    Zitat:
    1. Manchmal ist es nötig, jemand bezeichnet zu halten, der zwar keine schwere Sünde treibt, die ein Rechtsverfahren erfordern würde, aber auf unverschämte Weise die theokratische Ordnung missachtet (w99 15.7.S.29-31). Es könnte jemand sein, der ständig nörgelt, überaus faul ist oder jemand, der leeres Geschwätz verbreitet und sich immer wieder in etwas einmischt, was ihn nichts angeht (2. Thes. 3:11). Es könnte sich auch um jemand handeln, der es darauf anlegt, andere materiell auszunutzen, eindeutig unangebrachte Formen der Unterhaltung frönt oder mit jemand geht, obwohl er nach dem Gesetz oder der Bibel nicht frei ist zu heiraten (od S. 150-151).
    Zitatende

    Zu all den Punkten kann man dir ja nichts vorwerfen.
    In dem Kapitel wird auch ein Beispiel erwähnt, wie jemand evtl. als bezeichnet gehalten werden, weil er mit einem Ungläubigen geht und sein Verhalten Unruhe schafft oder andere es übernehmen könnten.
    Das zu prüfen ist ja wohl zu spät, du bist ja verheiratet und da sollte für alle Brüder und Schwester folgender biblische Grundsatz gelten:

    „Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.“ (1. Korinther 7:14).
    Hinzu kommt ja, dass dein Ehemann kein Ungläubiger im biblischen Sinne ist, aber das ist ein anderes Thema.

    Mäuschen, du sagst „Dabei liebe ich bloß.“

    Was wären wir und unsere Taten ohne Liebe?
    Paulus drückt das wunderbar in seinem 1. Brief an die Korinther, Kapitel 13, Verse 1 bis 3 aus: „Wir wären nichts und unsere Taten wären nutzlos“!

    Alles Liebe und Gottes Segen für eure Ehe.
    Robin

  • Anna
    Juli 16, 2011

    Lieber Bruder Robin, Dennis, Ulli, Schneerosen und @alle sowie Mäuschen!
    Das ist schön, dass das Mäuschen hier so schön ermuntert wird. Du Robin gehst ja offenbar auch noch in die Versammlung. Kannst Du aus Deiner Sicht mitteilen was Du dadurch bewirken kannst?

    Offenbar ist es ja so, dass manche Brüder bzw. oftmals Schwestern nicht nur über das hinaus gehen was in der Bibel steht sondern ja sogar über die „Anweisungen“ des Sklaven.
    Eine christliche Gemeinschaft sollte das Gute im Menschen fördern und nicht die schlechten Eigenschaften.
    Zwar werden wir ständig zur Liebe ermuntert. Nur wenn gleichzeitig angeregt wird andere zu bespitzeln, durch Werke gerecht zu sein dann bleibt die Liebe auf der Strecke. Liebe gedeiht nur in Freiheit. Das ist ein Naturgesetz.

    Liebe Schneerosen: Schön, dass es Frau Schneerose wieder besser geht. Ihr habt auch schön aufgezeigt, dass gemäß 1. Korinther 15:26 der Tod unser größter Feind ist. Christus hat ja durch seinen Tod den Satan bereits besiegt.
    Gemäß 1. Korinther 15:10 und 11 (neue Genfer Übersetzung):
    „10 Dass ich trotzdem ein Apostel geworden bin, verdanke ich ausschließlich der Gnade Gottes. Und dass Gott mir seine Gnade erwiesen hat, ist nicht vergeblich gewesen. Keiner von allen anderen ´Aposteln` hat so viel gearbeitet wie ich. Aber ´wie ich schon sagte`: Nicht mir verdanke ich das ´Erreichte`, sondern der Gnade Gottes, die mit mir war. 11 Im Übrigen ist die Botschaft, die wir verkünden – ob nun ich oder die anderen Apostel -, immer dieselbe, und diese Botschaft ist es auch, die ihr im Glauben angenommen habt.“

    Für diese Botschaft benötigt man weder Berge von Literatur sondern nur Glauben an das Opfer von Jesus.
    Und dann würde man sich auch nicht in die Partnerwahl anderer Brüder einmischen.
    Herzlich an alle einen schönen verregneten Tag
    Anna

  • Robin
    Juli 16, 2011

    Hallo Anna,

    du fragst „Du Robin gehst ja offenbar auch noch in die Versammlung. Kannst Du aus Deiner Sicht mitteilen was Du dadurch bewirken kannst?“

    Ja, ich gehe noch in die Versammlung und das recht gerne und regelmäßig. Ich liebe die Brüder und Schwestern und habe auch Mitleid mit denen, die in ihren Ansichten festgefahren sind und um beim Thema „Lässt du andere für dich denken?“ zu bleiben, sich leider als „Wachtturm-Jünger“, statt als Christen outen.

    Was ich dadurch bewirken kann?

    1. Für meine Frau und für mich: Wir sind gerne mit den Brüdern zusammen, auch in der Freizeit. Für uns ist praktizierte Nächstenliebe nicht beschränkt auf Predigtdienst und Zusammenkünfte. Auch gibt es viele gute Gedanken, die wir aus den Zusammenkünften mitnehmen können.

    2. Ich bin auch in der Dienerschaft dafür bekannt, dass ich nicht unkritisch alles übernehme und damit auch Einiges bewirken kann:

    Zum Beispiel habe ich meine Brüder davon überzeugt, dass Schreiben aus Selters nicht „vom Sklaven“ kommen, sondern von „Eure Brüdern Jehovas Zeugen Zweigbüro“ unterzeichnet sind. Das mag sich nach wenig anhören, aber es wirkt.

    Meine Brüder wissen, dass ich bestimmte Anweisungen nicht mitmache:

    Nach dem Wachtturm vom 15.7.2006 (Fragen von Lesern
    Kann Unreinheit genauso wie Hurerei oder zügelloser Wandel einen Ausschluss aus der Christenversammlung zur Folge haben?) habe ich sowohl meinen Mitdienern als auchg unserem KA mitgeteilt, dass ich bei dieser Verfahrensweise nicht mitmache, weil das meiner Ansicht nach gegen das Grundgesetz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und damit gegen Römer 13:1-5 verstößt.
    Das hat bewirkt, dass Brüder und Schwestern sich mit persönlichen Problemen gerne an mich wenden.

    Auch zum Königreichsdienst vom 17.7.2006 (Fragekasten
    ▪ Billigt es „der treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen und zu debattieren? (Mat. 24:45, 47).), kennen meine Brüder meine Ansichten, dass ich meine Rechte auf Meinungsfreiheit und Informationsrecht nicht zu Gunsten von Wachtturmpuplikationen und -Einrichtungen aufgebe.
    Als ich mich entschloss, Zeuge Jehovas zu werden, hatte ich das Gefühl, dass DIE WAHRHEIT frei macht. Wenn das Gefühl, ich wäre nicht frei, zu denken und meine Gedanken weiterzugeben, überwiegen würde, wäre das, wo ich mich befinde nicht DIE WAHRHEIT! – das sage ich auch meinen Brüdern.

    In Studier-Artikeln wird oft etwas behauptet (z.B. „Jehova zieht die Menschen zu sich und zu seiner Organisation“) und in Klammern wird ein Bibelvers dahinter gesetzt (hier Johannes 6:44).
    Ein Kommentar mit Zitat der Bibelstelle, am besten direkt aus der NWÜ wirkt und das ist meine Art in den Zusammenkünften etwas zum selbstständigen Denken beizutragen.

    Inzwischen bin ich jedoch auch dankbar, eine zweite Versammlung besuchen zu können, das ist Bruderinfo. Hier bin ich zwar auch nicht mit allem einverstanden, aber so stelle ich mir eine lebendige Versammlung vor, die von einem lebendigen Gott durch seinen heiligen Geist und durch seinen eingesetzten Führer Jesus Christus unterstützt wird.

    Vielen Dank dafür
    Robin

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Meine größte Achtung lieber Robin, gäbe es nur mehr solcher Hirten dann gäbe es keinen so grossen Abgang in den Versammlungen. Leider bist Du aber die Ausnahme, mach bitte weiter so!!!

  • Walter
    Juli 16, 2011

    Hallo Robin,

    wenn Du noch so in Deiner Versammlung wirken und so offen in der Ältestenschaft reden kannst, „genieß“ es und nütz die Zeit.

    Das kann sich auch sehr schnell ändern.

    So wie Du es in der Versammlung i.M. empfindest, habe ich es auch mal empfunden.Wenn ich heute darüber rede,was ich damals gelernt und als Wahrheit empfunden habe,bekomme ich Redeverbot.
    Da bleiben mir nur 2 Möglichkeiten. Entweder passe ich mich an, oder ich werde zur „Randfigur“. Das Letztere sind wir geworden und als Familie ist das gar nicht prickelnd. Besonders für die Kinder.
    Ich habe gelernt und verspürt, welch possitiven Einfluß der Geist des
    Christus und zwangsläufig damit verbunden, auch der Geist der Freiheit
    auf mein Leben hat und hatte.
    Die meisten Gedanken, die ich hier in den Artikeln lese sind mir nicht neu, sondern habe ich schon in meiner Jugend so kennengelernt.

    Deshalb schätzen wir es sehr, auf dieses Forum gestoßen zu sein.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Anna
    Juli 16, 2011

    Hallo Robin,
    vielen Dank für Deine Ausführungen. Dann bist Du wirklich eine rühmliche Ausnahme. Ich hoffe, das was Du schreibst lesen mehrere Brüder. Und es macht mir und all denen, die sich auch entschlossen haben von innen langsam etwas zu bewirken Mut weiterzumachen.

    Den von Dir angeführten Bibeltext Römer 13:1-5 hier auf die grausame Verfahrensweise des Gemeinschaftsentzugs usw. anzuwenden ist ein guter Gedanke. Und ich schätze sehr, dass Du offen Deine Meinung auch innerhalb der Dienerschaft vertrittst.

    Und sei dankbar für Deine Ortsversammlung. In manchen Versammlungen wärst Du mit Deinen Aussagen ein Abtrünniger. Kommt ganz darauf an, finde ich.

    Könnest Du bei Gelegenheit mitteilen wie Du Dich bei dem WT-Studium im September verhalten wirst wenn wir den WT vom 15.07.11 betrachten über die Behandlung von Ausgeschlossenen usw.? Da überlege ich noch hin und her, keinen Kommtar geben?, nicht hingehen???

    Jetzt letztes Wochenende hatten wir ja den Studienartikel über Römer 11:33ff:
    Neue Genfer: „33 Wie unerschöpflich ist Gottes Reichtum! Wie tief ist seine Weisheit, wie unermesslich sein Wissen! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! 34 »Hat jemals ein ´Mensch` die Gedanken des Herrn ergründet?
    Ist je einer sein Berater gewesen?« 35 »Wer hat Gott jemals etwas gegeben,
    sodass Gott es ihm zurückerstatten müsste?« 36 Gott ist es, von dem alles kommt, durch den alles besteht und in dem alles sein Ziel hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig.“

    Die ersten Abschnitte waren sehr erbauend. Nur danach das neue Licht in bezug auf die 144.000 und den Olivenbaum…
    Nach der Zusammenkunft habe ich mit ein paar Brüdern zwanglos geredet. Ich habe dann schon erklärt, dass ich das auch nicht verstanden habe und dass m.E. diese Verse einzig das Verhältnis zwischen Judenchristen und Christen aus den Nationen veranschaulichen soll. Auch im Hinblick darauf, dass Jehova
    letztlich darin seine Verheißung an Abraham erfüllt, dass ich aus seinem Samen alle Nationen der Erde segnen werden. Was das mit den 144.000 zu tun hat fürchte ich hat in meiner Versammlung jedenfalls kaum jemand nachvollziehen können.

    Deine Anregung mit Johannes 6:44 werde ich gerne in der Praxis umsetzen. Vielen Dank.

    Dir und allen anderen einen schönen Wochenanfang mit erbaulichen Gedanken in denen wir uns gegenseitig im Glauben erbauen können. Und das ohne dogmatisch zu sein.

    Liebe Grüße Anna

    Liebe Anna, wenn du die Kraft hast, dann gehe hin um deine Gedanken dazu aufrichtig zu formulieren.
    Nur so kann man den Brüdern helfen. Du bist sicherlich nicht alleine, die die Wt-Taktik unsere Belehrung durchschauen. Nur, es muß auch welche geben, die sich etwas zutrauen.
    Deine Bemekung zu dem letzten Wt-Artikel kann ich nur voll unterstützen. Erst ist alles gut und vernünftig, und zum Schluß wird alles wieder zunichte gemacht, indem man behauptet „ganz Israel“ bezieh sich auf die 144000 Geistgesalbten.
    l.G.
    Brudreinfo.

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Liebe Anna,

    du hast m.E. Recht mit deiner Einschätzung zu Röm. 11!

    Es ist eigentlich nur eine weiterer Baustein, der zeigt wie man klare Aussagen der Bibel so zurecht biegt, dass sie ins vorgefasste Glaubensbild passen:

    Nich umsonst werden die entscheidenden Verse aus Röm. 11 in diesem WT-Artikel entweder nicht erwähnt oder bewusst ganz zum Schluss aus dem Zusammenhang gerissen und nicht fett geschrieben mit dem Hinweis „Lies“, denn dann würde jeder erkennen, das hier was nicht stimmen kann mit dem „geistigen Israel“ (Isreal Gottes).

    Selbst die NWÜ lässt hier keinen Interpretationsspielraum:

    (Römer 11:1-2) . . .Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein Volk verworfen? DAS GESCHEHE NIE! Denn auch ich bin ein Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Bẹnjamin. 2 Gott hat sein Volk NICHT VERWORFEN, das er zuerst anerkannt hat. . . .

    — Querverweis u.a.

    (Psalm 94:14) . . .Denn Jehova wird SEIN VOLK NICHT AUFGEBEN, Noch wird er sein eigenes Erbe verlassen.

    Dann geht es weiter mit dem Olivenbaum und Paulus fügt zu nachfolgenden Erklärungen noch die Warnung sich hierbei „nicht selbst für verständig zu halten“, doch genau das passiert wie man an solchen WT-Artikeln sehr gut beobachten kann.

    Es heißt weiter:

    (Römer 11:25-32) . . .Denn ich will nicht, Brüder, daß ihr über dieses heilige Geheimnis unwissend seid, damit ihr euch nicht in den eigenen Augen für verständig haltet: daß eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist, 26 und auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden, so wie geschrieben steht: „Der Befreier wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden. 27 Und dies ist meinerseits der Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehme.“ 28 Allerdings sind sie hinsichtlich der guten Botschaft Feinde um euretwillen, doch hinsichtlich [Gottes] Auserwählung sind sie Geliebte um ihrer Vorväter willen. 29 Denn die Gaben und die Berufung Gottes sind Dinge, die ihn nicht gereuen werden. 30 Denn so, wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber wegen ihres Ungehorsams Barmherzigkeit erlangt habt, 31 so sind auch diese jetzt ungehorsam gewesen, was euch zur Barmherzigkeit gereicht, damit auch ihnen selbst jetzt Barmherzigkeit erwiesen werde. 32 Denn Gott hat sie alle zusammen in den Ungehorsam eingeschlossen, damit er ihnen allen Barmherzigkeit erweise.

    Hier ergeben sich Widersprüche in der WT-Lehre, die überhaupt nich aufzulösen sind, denn wenn das hier erwähnte Israel, das „geistige Israel“ ist wie im WT erklärt, wie ist es dann möglich, dass eine „Abstumpfung des Empfindungsvermögens“ diesen 144.000 widerfahren ist?

    Wie ist es möglich, dass „diese“ also das geistige Israel, „Feinde der guten Botschaft geworden sind“?

    Wie ist es möglich, dass diese „Feinde“ „Barmherzigkeit erwiesen wird“, weil Gott sie im Ungehorsam „eingeschlossen hat“ wo sie doch ihre himmlische Berufung von ihm bekommen haben?

    Wie ist es möglich, dass Jehova seine „Berufung nicht gereuen wird“ und hier eindeutig die zuerst berufene Nation der Juden gemeint ist?

    —- Querverweis zu 11:29

    (4. Mose 23:19) . . .Gott ist nicht ein Mensch, daß er lügen würde, Noch ein Menschensohn, daß er Bedauern empfände. Hat er es selbst gesagt und wird es nicht tun, Und hat er geredet und wird es nicht ausführen?

    Jehova kann sich nicht irren, er hat das Volk der Juden auserwählt und dazu bestimmt sein „besonerer Besitz“ zu sein, wenn er das heute anders sehen würde, wäre er ein wankelmütiger Gott und ein Lügner.

    Um hier keinen Sturm der Entrüstung auszulösen möchte ich der Form halber sagen, dass ich weder Jude bin oder mit ihnen sympathisiere oder den Staat Israel gutheiße, wie die meisten hier wissen. Allerdings dürfte vor allem für die AT-Experten wie Alois usw. hier nicht schwer nachzuvollziehen sein, dass so lange es Juden auf dieser Erde gibt, diese eine BESONDERER ROLLE im Vorsatz Jehovas hatten und immer noch haben.

    Vielleicht gibt es hier auch nochmal eine spezielle Abhandlung zum Thema „die Rolle der Juden im Vorsatz Gottes“ von Seiten Bruderinfos. Darauf wäre ich sehr gespannt.

    LG
    Dennis

    Hallo Dennis,
    zu diesem Thema wird aus aktuellem Anlass, (Wt- Artikel vom Wochenende) am Donnerstag eine Umfangreiche Abhandlung zu der Rolle der buchstäblichen Juden in der Zukunft und der Frage eines geistigen Israel erscheinen.
    l.G. Bruderinfo

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Dennis

    Die Bibel kann man so verstehen, wie Du das tust. Nur sollte man sich fragen, ob von der Abstammung her der jetzige Staat Israel wirklich die Israeliten sind. Ein großer Teil haben im Verlauf der Jahrhunderte nur die Religion angenommen und sind von der Abstammung her keine Israeliten. Beweisen, dass er jüdische Abstammung hat, kann keiner mehr, die Bewohner Israels wissen nicht einmal von welchem der 12 Stämme sie abstammen.

    Es hat für meinen Glauben keinen Einfluss, ob sie jetzt eine besondere Rolle haben oder nicht. In jedem Fall haben sie diese nicht, wenn sie nicht das Loskaufsopfer Jesu anerkennen. Denn solange sie dem Gesetz Mose folgen, werden sie Sünder bleiben, denn kein Mensch außer Jesus war je ohne Sünde.

    Ich denke das Land Israel wird von Gott genauso behandelt wie andere Länder und Menschen auch. Er hat es nicht verworfen, sie haben die gleichen Chancen Jesus zu folgen wie alle anderen Menschen auch.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Dennis

    Zum Thema ob das buchstäbliche Volk Israel eine besondere Bedeutung hat, bin ich über ein paar Verse gestolpert:

    Johannes 1
    11. Er (Jesus) kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht an;
    12. so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
    13. welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

    Der Vers 13 ist eindeutig, nicht das Fleisch der Abstammung, sondern der Glaube an Jesus macht uns zu Kindern Gottes. Die Kinder Gottes sind sein Volk Israel.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Hallo Mäuschen,

    die von dir beschriebene Schwester, die eine „private Bezeichnung“ über dich vorgenommen hat, kann man nur noch bemitleiden.

    Bete für sie, das meine ich ernst, denn sie ist in einem Denksystem gefangen, dass in geistige Abhängigkeit geführt hat. Geistige Abhängigkeit von ihrem Ehemann und von einer Organisation.

    Solche Menschen tun mir wirklich leid, denn sie erkennen nicht was sie sich selbst und anderen damit antun. Mal davon abgesehn, dass eine solche Handlungsweise einen von Jehova immer weiter weg führen, weil sie nicht auf dem Grundsatz der Liebe beruht (1. Kor. 13:1-3).

    Dir weiterhin viel Kraft und alles Gute!

    LG
    Dennis

  • Barbara
    Juli 16, 2011

    Liebes Mäuschen,
    ganz schlimm wie mit Dir umgegangen wird. Ich wünsche Dir viel Kraft und den Segen unseres Vaters. Du hast nichts falsches getan,
    sondern die, die so auf Dir herumtrampeln.

    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Liebe Brüder,

    zu folgender Aussage in diesem Artikel möchte ich noch eine kl. Kommentierung vornehmen:

    „Menschen, die unabhängig denken, sind schwerer zu überzeugen und zu leiten. Steht hier nicht im Hintergrund der Spruch “je dümmer, je frommer”.“

    Etwas anders ausgedrückt durch Georg Schramm (bekannter Kabarettist):

    „Mit leerem Kopf nickt´s sich leichter“

    Bildung ist wirklich der größte Feind einer jeden Ideologie, sei sie religiös, politisch oder kulurell.

    Noch ein Satz von ihm:

    „Das Fundament einer jeden Erfolgsreligion ist die Unterdrückung einer berechtigten Frage“

    LG
    Dennis

    Danke Dennis, mit diesen Aussagen wird der Nagel auf den Kopf getroffen.
    Bruderinfo

  • Anna
    Juli 16, 2011

    Lieber Dennis,
    vielen Dank für den schönen Kommentar! Ich habe noch ein Zitar gefunden:
    Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt? (Ernst R. Hauschka)
    Über die am Kongress veröffentlichen Broschüren für funktionelle Analphabeten erspare ich mir lieber was zu sagen…

    In der sogenannten bösen Welt ist folgendes im Grundgesetz der Länder verankert, nur ein paar kleine Beispiele aus den Verfassungen der Bundesländer:

    Baden-Württemberg Art. 12 (1) Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott, im Geiste der christlichen Nächstenliebe, zur Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe, in der Liebe zu Volk und Heimat, zu sittlicher und politischer Verantwortlichkeit, zu beruflicher und sozialer Bewährung und zu freiheitlicher demokratischer Gesinnung zu erziehen.

    Bayern Art. 131 (1) Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.
    (2) Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen. Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne.

    Thüringen Art. 22 (1) Erziehung und Bildung haben die Aufgabe, selbständiges Denken und Handeln, Achtung vor der Würde des Menschen und Toleranz gegenüber der Überzeugung anderer, Anerkennung der Demokratie und Freiheit, den Willen zu sozialer Gerechtigkeit, die Friedfertigkeit im Zusammenleben der Kulturen und Völker und die Verantwortung für die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen und die Umwelt zu fördern.
    (2) Der Geschichtsunterricht muß auf eine unverfälschte Darstellung der Vergangenheit gerichtet sein.

    Brandenburg Art.28 Erziehung und Bildung haben die Aufgabe, die Entwicklung der Persönlichkeit, selbständiges Denken und Handeln, Achtung vor der Würde, dem Glauben und den Überzeugungen anderer, Anerkennung der Demokratie und Freiheit, den Willen zu sozialer Gerechtigkeit, die Friedfertigkeit und Solidarität im Zusammenleben der Kulturen und Völker und die Verantwortung für Natur und Umwelt zu fördern.

    Kinder und Jugendliche sollten zu eigenverantwortlichen Menschen erzogen werden!!!
    Die Organisation legt entgegen dem freien Willen den Jehova uns gegeben haben wert darauf Kinder von klein auf das Denken abzugewöhnen.
    Und diese Grundlagen der Verfassungen der Länder sind wesentlich kürzer als das „Hütebuch“.

    Es würde völlig reichen die biblischen Grundsätze auf der Basis der 2 größten Gebote sowie von Matthäus 7:12 zu befolgen.

    Allen einen schönen Tag – trotz Dauerregen – und ich würde mir ein paar Kommentare über Eure Erfahrungen/Eindrücke vom Bezirkskongress wünschen.

    Freude am Bibellesen herzlichst Anna

  • Christian
    Juli 16, 2011

    Hallo liebe Brüder von Bruderinfo,
    vielen Dank für diesen Artikel, habe ihn mal wieder mit großem Interesse gelesen. Trifft den Nagel auf den Kopf.
    Bin manchmal von mir selbst erschrocken, dass ich mich hab so lange manipulieren lassen. Hab mich zwar in meiner „aktiven“ Zeit, auch als Ältester bemüht, nur das zu vermitteln, was wirklich auf Gottes Wort beruht, aber der Druck, der dann ausgeübt wurde war unerträglich.
    Mich hat dann unter anderem auch die Heuchelei, die in den menschliche Regeln ihren Ursprung hat, dazu veranlasst, mich nicht mehr mit dieser Organisation zu identifizieren.
    Geistige Reife hängt eben nicht davon ab, ob man menschliche Regeln beachtet.
    Hoffentlich erkennen das noch einige mehr!!!!!

    LG … und macht weiter so
    Christian

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Ein Zitat aus dem bereits eingestelltem Spiegel online Artikel – der eigentlich hier aufscheinen sollte – der einmal mehr zeigt wie ZJ einer Fremdbestimmung unterliegen. (wenn auch nicht alle Details völlig korrekt wiedergegeben sind, so ist doch leider insbesondere der Schlußsatz sehr zutreffend)

    Zitat entnommen aus:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44914802.html

    Für Rogerson ist Sekten-Gründer Russell trotz allen Geschäftssinns ein von religiösen Wahnvorstellungen beherrschter Fanatiker. Anders sieht er den zweiten Präsidenten der Wachtturm-Gesellschaft, Richter Joseph Franklin Rutherford, der nach dem Tode Russells im Januar 1917 die Führung der Sekte übernahm.

    Rutherford interessierte sich laut Rogerson mehr für die Organisation der Sekte als für deren Glaubenssätze. Er schuf eine hierarchische Ordnung und ein Überwachungssystem, in dem jeder Zeuge Jehovas einen festen Platz hatte. Mit Hilfe von Wochenberichten kontrollierte er die Missionstätigkeit der Verkünder. Er sorgte vor allem dafür, daß der Verkauf des „Wachtturm“, de; 1970 14täglich in einer Auflage von 7,5 Millionen Exemplaren und in 74 Sprachen erschien, für jeden Zeugen verbindlich wurde.

    Im Jahre 1924 gründete Rutherford eine Rundfunkstation. der zeitweilig 408 private Sender angeschlossen waren, die Rutherfords 15-Minuten-Ansprachen übernahmen. Mit Lautsprecherwagen und Schallplatten perfektionierte der zweite Präsident die Missionstätigkeit seiner Zeugen.

    Um nicht wie Russell ständig Prophezeiungen korrigieren zu müssen, ließ Rutherford den Zeitplan für das Gottesreich auf Erden offen. Erst im Jahre 1966 legten die Zeugen fest, daß das Gottesreich 1975 endgültig etabliert werde, nachdem in der Schlacht bei Harmagedon (Offenbarung Johannis. Kapitel 30) alle Feinde Jehovas vernichtet würden.

    Auch die Lösung eines anderen Problems überließ Rutherford — er starb im Jahre 1942 — seinem Nachfolger Nathan H. Knorr. Wer sollte das Gemetzel bei Harmagedon überleben? Nach ihrer Auslegung der Offenbarung Johannis sollten es 144 000 Gläubige sein. 1966 aber zählten die Zeugen Jehovas über eine Million Anhänger.

    Zeugen-Präsident Knorr erklärte, es würden zwei Klassen von Menschen die Schlacht bei Harmagedon überleben: Die von Johannes erwähnten 144 000 kämen sofort in den Himmel. Die übrigen Zeugen und alle Menschen, die wie die Chinesen von ihrer Regierung daran gehindert würden, Zeugen Jehovas zu werden, lebten fortan als die „anderen Schafe“ auf Erden.

    Bis dahin, so Autor Rogerson, „können wir sicher sein, daß die Zeugen an ihrem merkwürdigen Glauben und ihrer gut funktionierenden Organisation festhalten werden“. Kirchenrat Hutten: „Sie sind Gefesselte und Hörige eines Lehr- und Organisationssystems“ das raffiniert und unheimlich zugleich ist.“

  • Becky
    Juli 16, 2011

    Hallo Ihr Lieben,

    zum Glück hab ich den Artikel gelesen bevor ich zum Kongress gefahen bin, denn Sonntag gab es wieder „helleres Licht“ über das standbild aus Daniel, was ich ehrlich gesagt nicht richtig verstanden habe…(wer noch hat, schaut mal auf der Einladung das Bild genauer an),alle waren begeistert und der treue Sklave,LK wurden wieder sehr hoch gelobt.
    Es gibt auch eine neue DVD, mit meinem mann schaute ich sie mir heute morgen an, bei einigen szenen wo es um politischekoroptionen ging, dachte ich soetwas hätte jesus nicht getan, er wäre nie soweit gegangen, für mich ist das der Versuch, sich zurechtvertigen über die Dinge die Hier aufgedeckt wurden.

    Ich sag nur MACHT WEITER SO!!
    Mir persönlich habt ihr in vielen Angelegenheiten geholfen, so das mein Verhältnis zu Jehova und Jesus besser wurde! DANKE!!

    LG eure Schwester Becky

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Hallo Becky,

    sofort als ich die Einladung gesehen hatt, viel mir das „?“ ganz unten auf dem Standbild auf. Es war jahrzehntelang sonnenklar, dass parallel zu Anglo-Amerika nur noch die „politisch gespaltene Welt in der Zeit des Endes“ existiert und dann „sehr bald“ das Ende kommt.

    Würde mich interessieren was sie sich jetzt wieder ausgedacht haben um das anders zu erklären. Kannst du uns einen kurzen Einblick geben?

    Aber wie auch immer spätestens mit Ende dieses Jahrzehnts wird auch diese ganze Erklärung in sich zusammen fallen wie ein Kartenhaus, denn die WTG (Sklave) hat sich schon fest gelegt, dass nach Anglo-Amerika keine Weltmacht mehr kommt. Ein fataler Irrtum!!!

    China ist bereits auf einigen Gebieten mächtiger als die USA (siehe Finanz- und Schuldenkrise), von Großbrittanien brauchen wir garnicht mehr sprechen (ein weiterer Beweis für die Unsinnigkeit dieser Lehre). Im übrigen muss eine Doppelweltmacht mind. 2 ungefähr gleich mächtige Staaten beinhalten und GB ist z.B. was Wirtschaftskraft und Bevöllkerung angeht Deutschland unterlegen. Der Einfluss GB auf der Weltbühne ist marginal. Doch nach wie vor wird wie im Mai-EW argumentiert, dass USA-GB eine Achse als Weltmacht bilden mit der Ursprungsweltmacht GB. USA sind ja nur die 13 Kolonien, die sich nur mal so eben unabhängig gemacht haben, aber immer noch von GB de facto abhängig sind. Einfach lächerlich diese verquasten Erläuterungen.

    LG
    Dennis

  • Christian
    Juli 16, 2011

    Hallo Becky,

    ich war nicht auf dem Kongress,
    konnte mir das irgendwie dieses Jahr nicht mehr antun, weil ich mich beim letzten Kongress zu oft aufgeregt habe über das, was so vermittelt wurde.
    Würde mich aber mal interessieren, was es denn da Neues
    zum Thema Standbild gab.

    LG Christian

  • Anna
    Juli 16, 2011

    Liebe Brüder!
    auch ich möchte mich den anderen Kommentatoren anschließen. Das ist ein hervorragend zusammengestellter Beitrag wie wir uns haben manipulieren lassen. Herzlichen Dank dafür!

    Zu dem Satz: „… aber wir sollten froh sein, überhaupt aufgewacht zu sein. Und wir sollten in Demut aufwachen, weil wir den Worten von Menschen mehr Gehör geschenkt haben als Gott…“

    Das mit der Demut finde ich sehr wichtig. Weil zumindest ich für mich kann sagen, dass ich ja auch nicht besser war als die heute noch organisationstreuen Brüder und Schwestern. Deswegen bin ich auch vorsichtig dabei anderen, die dem Sklaven vertrauen vorschnell schlechte Motive zu unterstellen.
    Ich habe es ja selber wohl auch eine Zeit versäumt zu denken. Der Grund könnte darin liegen, dass ich „die Wahrheit kennenlernte“ zu einem Zeitpunkt, als ich 2 kleine Kinder hatte und damit mit Verantwortung konfrontiert wurde. Verantwortung Kindern Anleitung zu geben, eine glückliche Zukunft. Und wenn man als Mutter ohnehin mit Beruf und Erziehung genug zu tun hat ist man froh Hilfe zu erhalten. So sehe ich das rückblickend.
    Immer im Herzen wußte es gibt einen Gott und so für die biblischen Verheißungen gerne aufgenommen habe.
    Und wie viele andere habe von Euch ich nach und nach alles als Wahrheit hingenommen. Der Mensch neigt zur Bequemlichkeit.
    Letztlich allerdings nicht zum Nutzen sondern wie ich heute weiß zum Schaden meiner Kinder.
    Ich habe mich bei ihnen entschuldigt das ist das mindeste. Und helfe jetzt wo ich kann, gerade emotional.

    Noch zu den Bibelhöhepunkten: Das erlebe ich auch in meiner Versammlung. Meist wird sowohl von dem Bruder der diese leitet als auch dann bei den Antworten nur aus den aus der Literatur vorgegebenen Quellen zitiert.

    Tja, Jehova wird seinen Grund haben warum er so lange zugelassen hat, dass sein Wort missbräuchlich verwendet wird.
    Danken wir Jehova, dass wir wieder denken können.

    Es ist wie bei einem langen Tauchgang. Man muss ganz langsam auftauchen damit man keinen Schaden erleidet. Jehova und Christus helfen uns an die Oberfläche zu kommen und oben zu bleiben.

    Liebe Grüße Anna

  • Aaron
    Juli 16, 2011

    Jahrelang ist man in einem Bus mitgefahren. Man war in netter Gesellschaft, hatte gute Freunde und großes Vertrauen zu dem Busfahrer. Irgendwann erkennt man -nach 10,20,30 oder 40 Jahren – dass der Bus nicht in die Richtung fährt in die man wollte. Doch wenn die ersten Zweifel kommen steigt man nicht gleich aus, denn schließlich hat man schon einen weiten Weg zurück gelegt. Irgendwann wird einem aber bewußt, dass es nur Selbstbetrug ist weiter mit zu fahren und dass ein weiteres Hinauszögern der Entscheidung die Sache nur schlimmer macht. Dann zieht man die Notbremse, steigt aus und….! Ja und dann stellt man fest, dass man seine Beine seit vielen Jahren nicht mehr auf eigenen Beinen gestanden ist. Vom Laufen ganz zu schweigen! Dann versucht man die ersten Schritte und hat Schmerzen, starke Schmerzen. Dann orientiert man sich und fasst sein Ziel ins Auge und fängt an einen Fuß vor den anderen zu setzen. Am Anfang ist es auch mit der Orientierung nicht ganz so einfach. Das Ziel ist klar. Wir wollen ein persönliches Verhältnis zu unserem Vater, wir möchten bei ihm sein, seine Freundschaft haben. Wie kommt man dahin? Zu Beginn werden wir etwas desorientiert mal hierhin mal dorthin laufen. Wir haben eine sichere Umgebung verlassen und stehen alleine in der Wildnis – so mag es uns erscheinen. Wir werden viele Fehler machen – na und?
    Das hört sich schmerzlich und schwierig an. Ist es auch. Aber es lohnt sich. Das alles passiert schließlich unter den Augen unseres himmlischen Vaters. Er lässt uns nicht im Stich.
    Wünsche euch allen den nötigen Mut und die Liebe zu Gott um diesen Weg zu gehen.
    Vielen Dank Bruderinfo für diesen Artikel. Man benötigt aber schon eine einigermaßen objektive Sicht um dies so sehen zu können.
    Liebe Grüße
    Aaron

  • Thomas
    Juli 16, 2011

    Lieber Aaron,

    der Vergleich mit dem Bus ist sehr treffend! Vielen Dank dafür.

    Ich würde dies gerne noch ergänzen, denn außerhalb dieses scheinbar richtigen Busses ist keiner von uns allein. Es sei den man setzt sich erneut in einen anderen von Menschen inszenierten Bus, der wieder nur im Kreis fährt.

    Christus ist der Werkmeister, ER hat im Bezug auf den Glauben den einzig wahren Weg geschaffen, der von seinem Vater Jahwe in vielerlei Hinsicht bestätigt wird und ausdrücklich auch NUR als DER EINE Weg zu IHM ist!

    Da Christus aus Liebe und Gnade seines Vaters heraus für ALLE Menschen gestorben ist, bietet sein „BUS“ unendlich Platz und ist für jeden Menschen sofort und überall erreichbar.

    Alle anderen Busse die eine Mitgliedsschaft, oder eine menschliche Zustimmung voraussetzen, sind eine Anmaßung!

    Der Geist der Wahrheit ist der einzig mögliche und dadurch nur WAHRE Busfahrer (Er ist noch viel, viel mehr als das)!
    Nur auf IHN müssen wir in unserem freien Glauben achten, denn es sind Vater & Sohn die durch IHN zu uns sprechen!

    Möge der wahre Geist uns immer leiten und wir auf IHN hören,
    dann werden wir die richtige Haltestelle mit absoluter Sicherheit erreichen!
    Herzlichst
    Thomas

  • Quasimodus
    Juli 16, 2011

    Ich freue mich sehr über diesen Vortrag, bestätigt er doch meine Überzeugung die ich vor mehr als 10 Jahren gewonnen habe.

  • Bob
    Juli 16, 2011

    Liebe Brüder v. Bruderinfo,

    über Euren Artikel habe ich mich sehr gefreut. Er macht wieder einmal deutlich, wie leicht man aus der Selbstverantwortung in die bitterböse Abhängikeit gelangen kann. Selber Denken ist oft schmerzlich und anstrengend, aber eben befreiend.

    Vielen Dank Euch!
    Euer Bruder Bob

  • Christin
    Juli 16, 2011

    Lieber Bruder HPM,

    hab gerade Deinen wunderbaren Artikel gelesen.
    Ich kann mich den anderen Kommentatoren nur anschliessen
    Einfach danke
    Liebe Grüße und Allen ein schönes WE

  • Matthäus
    Juli 16, 2011

    Nach einer Woche Abstinenz (Urlaub) war natürlich meiner erster Weg zu Bruderinfo!
    Der neue Artikel trifft wieder einmal „voll ins Schwarze“!
    Auch von mir grosses Lob für die sehr zutreffenden Gedanken in der Hoffnung das recht viele diese Denkanstöße lesen. Vielleicht als Anregung: … einige Kongresse stehen ja noch bevor – vielleicht kann der eine oder andere die Website an einige Auto auf den Parkplätzen hinter den Scheibenwischer stecken?
    Lg Matthäus

  • Bruderinfo
    Juli 16, 2011

    Lieber Matthäus,
    du schreibst: ..vielleicht kann der eine oder andere die Website an einige Auto auf den Parkplätzen hinter den Scheibenwischer stecken?. Dies möchten wir nicht. Keine Werbung in dieser Hinsicht. Danke Bruderinfo.

  • edelmuth
    Juli 16, 2011

    Das ist wieder einmal ein sehr schöner, aufrüttelnder Beitrag, den ich voll unterstreichen kann. Auch das Timing ist sehr gut gewählt. Ergänzend möchte ich noch Matthäus 13:34 aus der NWÜ zitieren.

    (Matthäus 13:34) . . .Alle diese Dinge redete Jesus durch Gleichnisse zu den Volksmengen. Ja, ohne ein Gleichnis redete er nicht zu ihnen,

    Nur durch Forschen und selbstständiges Denken kann man Gleichnisse verstehen und den darin enthaltenen Sinn anwenden.

    Ede

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Lieber Brd. HPM,

    danke für diese Gedanken, die einem mal wieder klar machen, wie sehr man trotz Selbstbewusstsein, ausreichender Schulbildung und Kontakt zur Aussenwelt, doch ein manipulierbarer Mensch werden kann.

    Gerade heute morgen hat habe ich zufällig gehört wie 2 Schwestern sich unterhalten haben, bevor sie mit untersch. Partnern in´s Gebiet gefahren sind. Als die eine gefragt hat was sie heute macht, antwortet die andere, dass sie „jetzt unbedingt ihr Gebiet mit den Einladungen für den Kongress bearbeiten muss, sonst schafft sie es nicht mehr bis zum Kongress.“

    Wie leid mir diese Schwestern tun kann ich gar nicht sagen, sie befolgen eine völlig widersinnige Anweisung, verteilen absolut nutzloses Papier, dass zu 99,99% direkt in den Papierkorb wandert und denken sie hätten einen „Dienst für Gott“ getan. Man beachte die Aussagen wie „unbedingt“, „muss“, „Gebiet bearbeiten“ usw..

    Menschen mit tiefgründigen Gesprächen über unseren Herrn Jesus und unseren Schöpfer erreichen, auf ihre Bedürfnisse eingehen, authentische DIALOGE (keine Predigten) nach dem Vorbild von Jesus und des Ap. Paulus….Fehlanzeige!

    Die Gebietsbearbeitung mind. 2mal im Jahr ist eine zu erfüllende Gottespflicht geworden, ohne Sinn und Verstand. Das wichtigste dabei ist, dass man nur so Blutschuld von seinem Gewissen abwendet.

    Das Interessante an der Sache ist noch, dass von unseren 8 Ältesten 7 keine Einladungen verteilen, was für Gründe mögen sie wohl haben ????

    Liebe Grüße
    Dennis

    Auch ich möchte mich bei Dir Dennis und auch bei Alois bedanken, für die lobenden Worte.
    Bruderinfo H.P.M

  • Joshua Gross
    Juli 16, 2011

    Hallo lieber Dennis,

    gerne würde ich dich in Frankfurt auf dem Kongress treffen. Wie können wir das möglich machen?

    Liebe Grüße!
    Joshua

  • Dennis
    Juli 16, 2011

    Hallo Joshua,

    wie gesagt kurze e-mail, dann alles weitere:

    mentalist1981@web.de

    Bis dann….

    LG
    Dennis

  • Barbara
    Juli 16, 2011

    Lieber Bruder H.P.M.!
    Dem Artikel kann ich voll und ganz zustimmen!Als ich mit Zeugen Jehovas in Kontakt kam war ich 16 Jahre alt. Da ich so gut wie keine Bibelkenntnis hatte, war für mich das was im Paradiesbuch dargelegt war logisch. Die angeführten Bibeltexte bestätigten die Gedanken schliesslich. Da das was ich lernte ja alles scheinbar von Gott kam sollte ich es ja wohl annehmen, auch wenn einiges für mich jetzt nicht so nachvollziehbar war(Hosen, kein Kontakt zu Ausgeschlossenen). Und da Gott ja Menschen gebraucht um uns seinen Willen näherzubringen, muß ich ja den Anweisungen der Gesellschaft und den Ältesten folgen. Wenn dieses Denkmuster erst mal eingepflanzt ist, funktionierst du automatisch „richtig“.
    Und der Gruppendruck tut ein übriges.

    Das Aufwachen tat weh, aber meinen Glauben an Gott hat es nicht erschüttert. Denn die Schöpfung hatte mich schon als Kind davon überzeugt, daß es einen Gott geben muß.

    Während der vergangenen 3 Monate habe ich eine bisher nie gekannte innere Freude und Ruhe erfahren. Und ich erlebe täglich wirkliche Nähe zum Vater, das Beten ist mir ein echtes Bedürfnis geworden. Auch das Bibelstudium macht wieder Freude.

    Da Frage ich mich schon, wie konnte ich mich so hinters Licht führen lassen?

    Liebe Grüße,

    Barbara

  • Ulrike P.
    Juli 16, 2011

    Hallo Barbara,
    ZITAT:
    Dem Artikel kann ich voll und ganz zustimmen!Als ich mit Zeugen Jehovas in Kontakt kam war ich 16 Jahre alt. Da ich so gut wie keine Bibelkenntnis hatte, war für mich das was im Paradiesbuch dargelegt war logisch. Die angeführten Bibeltexte bestätigten die Gedanken schliesslich. Da das was ich lernte ja alles scheinbar von Gott kam sollte ich es ja wohl annehmen, auch wenn einiges für mich jetzt nicht so nachvollziehbar war(Hosen, kein Kontakt zu Ausgeschlossenen). Und da Gott ja Menschen gebraucht um uns seinen Willen näherzubringen, muß ich ja den Anweisungen der Gesellschaft und den Ältesten folgen. Wenn dieses Denkmuster erst mal eingepflanzt ist, funktionierst du automatisch “richtig”.
    Und der Gruppendruck tut ein übriges.

    Diese Kurzzusammenfassung könnte auch von mir stammen…auch ich war 16 Jahre alt und es fügte sich für mich durch das Paradiesbuch und das Nachfolgebuch alles völlig logisch zusammen.

    Womit die Frage wie man sich so manipulieren lassen konnte, ja eigentlich schon beantwortet ist. 😉

    Wir können wirklich froh und demütig dankbar dafür sein von den geistigen Fesseln befreit worden zu sein.
    Wobei ich mir, was mich betrifft, noch nicht einmal sicher bin ob ich von alleine überhaupt jemals auf den Gedanken gekommen wäre, dass da etwas nicht richtig läuft. Zu sehr war ich darauf fixiert durch meine Organisationszugehörigkeit „in der Wahheit“ zu sein. Fehler im System habe ich unter menschliche Unvollkommenheit abgehakt und nicht weiter drüber nachgedacht.

    Erst als mir von meinem Mann sacht die Augen über die WTG geöffnet wurden, drang langsam das wahre Licht ein.
    Und auch da geht es mir wie dir…es ist mir eine helle Freude die Bibel zu lesen und die Nähe, sowohl zum Vater als auch zum Sohn, immer wieder zu spüren.

    @ Lieber HPM
    Auch von mir ein großes Kompliment für diesen tollen Artikel, der sowohl Verständnis für die allzu vertrauensseligen Brüder und Schwestern aufbringt, aber auch Mut macht aufzuwachen und selbstständiges Denken nicht mehr als Ketzerei zu betrachten.

    LG Ulli

  • Alois
    Juli 16, 2011

    Lieber Bruder HPM

    Danke für diesen ausgesprochen sehr guten, richtigen und wichtigen Vortrag!
    Ich bin richtig begeistert.
    Hoffentlich lesen viele unserer Brüder und Schwestern aus den Versammlungen diesen Vortrag.
    Damit sie noch rechtzeitig aufwachen bevor es zu spät ist.

    Liebe Grüße
    Alois

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