128 Comments
  • verwundet
    Januar 13, 2012

    Danke für Eure interessanten Antworten und tollen
    Bibelstellen 🙂

    Sorry, daß ich immer jedem ein Loch ins Bauchi frage –
    aber so war ich schon immer 🙁

    Über Jerusalem weiss ich übrigens auch etwas: das hiess
    in der Geschichte schon ein paarmal ganz anders.

    Es gibt auch noch konträre Namen für diese Stadt auf türkisch, arabisch, griechisch und lateinisch… und man nannte sie auch
    noch Davidsstadt oder noch immer Zion.

    Sie hiess mal Jebus oder Jebusiterstadt, Uruschalim, Salem oder Schalim,aber auch Shalom, Shalman, Shalmaneser, Al Kuds, Hierosolyma usw…

    Ihr Name soll auch auf den kanaanitischen Gott Schalim zurückgehen und erst später in die Heilige Schrift als *Jeruschalayim* als Bezeichnung von den Masoreten aufgenommen worden sein.

    Und hinter ihrem Namen Asch Scharif steckt auch noch ein anderer Gott dahinter… – hat auch was mit der Göttin Aschera und Baal zu tun…(den kennt man ja auch von der Bibel).

    Jedenfalls freue ich mich sehr, auf Euren Seiten viel dazulernen zu können 🙂

    Ich warte ja schon sehnsüchtig auf den Tag, an dem ich dann auch mal so ein bisschen mit Bibelstellen jonglieren kann und das hoffentlich den Zusammenhängen entsprechend *g*

    Ganz liebe Grüsse,
    Sarai

  • Manfred
    Januar 13, 2012

    Liebe Sarai,

    wir freuen uns über jeden Kommentar von Dir. 🙂
    Mit Bibelstellen zu jonglieren, muss nicht immer von Vorteil sein, das kannst Du mir glauben.

    Auf der Prophetieseite gibt es die Möglichkeit unter der Rubrik „Bewegende Bibeltexte“ seinen persönlichen Lieblingstext einzustellen. Evt. hat man ja Situationen durchlebt, wo ein bestimmter Text einem eine unheimliche Hilfe war um auszuharren. Was einem selbst geholfen hat, kann auch einem anderen helfen und so kann man dies dort zur Ermunterung von allen einstellen. Hier der Link dazu:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=702

    Und wenn Du Fragen zur biblischen Prophetie hast, dann kannst Du diese hier einstellen:
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?cat=117

    Also schreib ruhig, wie das Herz Dich treibt.

    Liebe Grüße Manfred

  • verwundet
    Januar 13, 2012

    Seit ein paar Tagen habe ich mir auch ein paar Gedanken zum Namen unseres Gottes gemacht.

    Ich kann mir denken, daß er mit seinem exakten Namen angesprochen werden möchte, wenn er schon sagt, daß er ein *eifersüchtiger* Gott ist…

    Wenn wir mal davon ausgehen, daß es zum Beispiel eine Frau namens ROmAna gibt, die jedoch dauernd als RAmOna angesprochen wird – würde sie sich darüber freuen?

    Vermutlich würde sie die ersten Male es nicht krumm nehmen, aber des weiteren über die falsche Anrede verärgert sein, oder sich nicht angesprochen fühlen…

    Sie würde vermutlich auf diesen falschen Namen nicht hören, nicht reagieren, für Fragen und Bitten nicht empfänglich sein und Briefe auf diesen verkehrten Namen nicht beantworten und sie schon mal gar nicht entgegen nehmen.

    Sie würde der strikten Ansicht sein, daß gar nicht ihre Person gemeint sei.

    Was, wenn unseres Gottes Name nun wirklich nicht Jehova ist, sondern nur so ähnlich?

    Ist das wirklich gar nicht wichtig?

    Nun ist aber eine ganze Religion danach benannt und alle seine Zeugen, in seinem Buch steht dieser Name xmal und in allen Schriften noch öfters.

    Ich frage mich: wo landen in diesem Falle unsere Gebete???

    Hierzu möchte ich noch bemerken, daß ich ein absoluter Frischling bin und darum bitte, mir über diese Gedanken nicht böse zu sein, sie sind nur ein Ausdruck von Sorge…

    Mit ganz lieben Grüßen,

    Sarai

    ======================================================================

    verwundet Eingereicht am 29.04.2013 um 22:45

    Liebes BI !

    Die selbe Frage wie Mani vom 20. 4. d. J. habe ich auch, denn ich
    hatte dazu etwas geschrieben, worin mein ganzes Herzblut steckte.

    Auf alle Fälle wär ich auch für eine nur ganz kurze Antwort schon
    sehr dankbar.

    Falls es aus irgendwelchen Gründen besser ist, auch gerne an meine email-adresse.

    Vielen lieben Dank und freundliche Grüsse,

    Sarai

  • Alois
    Januar 13, 2012

    Liebe Sarai

    Wie der Name Gottes heißt und ausgesprochen wird, das können wir nicht zuverlässig wissen. Aber es gibt Indizien. Gut möglich, dass manche Kräfte den Namen Gottes in Vergessenheit geraten lassen wollen und die heutige Aussprache „Jehova“ als falsch darstellen.
    Ein Indiz ist der Name der Stadt Jerusalem. Den Namen dieser Stadt kann man nicht einfach ändern oder ihn vergessen lassen, denn die Stadt lebt seit Jahrtausenden mit diesem Namen.

    In Jeremia 25 steht:
    29. Denn siehe, bei der Stadt, welche nach meinem Namen genannt ist, beginne ich Übles zu tun, und ihr solltet etwa ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht Jehova der Heerscharen.

    Dass Jeremia die Stadt Jerusalem angesprochen hatte, liest man in Vers 2
    ….welches Jeremia, der Prophet, zu dem ganzen Volke von Juda und zu allen Bewohnern von Jerusalem redete, indem er sprach:

    Da der Name der Stadt Jerusalem mit den Anfangsbuchstaben JE anfängt und nach dem Namen Gottes benannt ist muss für mich auch der Gottesnamen mit JE anfangen. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen dass der Gottesnamen z.B. mit JA anfängt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth
    Januar 13, 2012

    Guten Morgen Sarai

    Wenn die richtige Aussprache seines Eigennamens für Jehova entscheidend gewesen wäre, hätte er uns die genaue Kenntnis darüber erhalten, denn wir können nur das richtig aussprechen, was wir auch kennen.

    Entscheidend ist das, wofür sein Name, das Tetragramaton, steht. Als Jesus sagte, dass er den Menschen seinen Namen bekannt gemacht hat, wies er nicht auf den genauen Wortlaut seines Namens hin. Obwohl die Israeliten Gottes Namen nicht aussprechen durften, kannten sie ihn doch aus den Gebeten im Tempel und der Synagoge. Jesus verwendete daher in der Öffentlichkeit stets Synonyme wie „Vater“, wenn er von Jehova sprach.

    Jehova kennt die Herzen der Menschen, insbesondere derjenigen, die ihn aufrichtig suchen. Er hilft ihnen sogar bei ihren Gebeten noch bevor sie einen Gedanken ausgesprochen haben. Die Diskussion um die richtige Aussprache des Namens Gottes dient einigen lediglich zur Abgrenzung von anderen Menschen, um die eigene Besonderheit hervorzuheben.

    Ede

  • armes Schaf 2012
    Januar 13, 2012

    Ihr lieben,es ist doch so das diese herumeierei sehr belastet!mehr als die hälfte der user hier weis überhaupt nicht mehr ob sie fisch oder fleisch sind.das ist nun mal fakt.die meisten führen ein doppelleben!!da die wtg dort bi!das ist doch so!welches schiff bringt uns denn in den hafen?wie heisst den der kahn nun?einer der kähne wird auf grund gehen.fakt.die einen sind in einer virtuellen gemeinschaft eigentlich anonym,die anderen etwas realer wo auch eine art konflikt tobt! hmmm..da fällt mir der alte schlager von Roy Black ein!Du bist nicht allein!

  • Anna
    Januar 13, 2012

    Liebes armes Schaf, liebe Brüder und Schwestern,

    meine Gedanken schreibe ich jetzt hier, weil sie am besten dazu passen uns nicht von Menschen leiten zu lassen.

    Und auch nicht an den Fehlern anderer zerbrechen dürfen. Du armes Schaf oder auch Schwester Eddi, ihr habt viele leidvolle Erfahrungen machen müssen. Mir fällt bei manchen Kommentaren auf, dass wir geneigt sind die Schuld bei der Leitenden Körperschaft, der WTG in Selters oder den Ältesten zu suchen.

    Was der Bruderschaft insgesamt fehlt ist EIGENVERANTWORTUNG.

    Hier ein Beispiel aus 1. Mose und richtigerweise eines WT-Artikels:

    ZITAT
    *** w03 1. 11. S. 8 Frauen, die das Herz Jehovas erfreuten ***
    Frauen, die sich dem Befehl eines Pharaos widersetzten
    3 Bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen wollten sich viele, die des Massenmordes angeklagt wurden, damit herausreden, sie hätten lediglich Befehle ausgeführt. Vergleichen wir das einmal mit dem Verhalten der zwei israelitischen Hebammen Schiphra und Pua, die im alten Ägypten unter einem namentlich nicht genannten tyrannischen Pharao lebten. Das große Bevölkerungswachstum unter den Hebräern machte diesem Pharao Angst, und er befahl den beiden Hebammen, jeden neugeborenen hebräischen Jungen zu töten. Wie reagierten die Frauen auf diesen grausigen Befehl? „Sie taten nicht so, wie der König von Ägypten zu ihnen geredet hatte, sondern sie bewahrten jeweils die männlichen Kinder am Leben.“ Warum siegte bei diesen Frauen nicht die Menschenfurcht? Weil sie ‘den wahren Gott fürchteten’ (2. Mose 1:15, 17; 1. Mose 9:6). ZITAT ENDE

    Es gibt noch andere Beispiele z.B. wie König Joas als Baby vor Attalja beschützt wurde.

    Seine Tante Jehoscheba und sein Onkel Jehojada passten gut auf, dass ihm nichts passierte als alle Königssöhne ermordet wuden und versteckten ihn ca. 6 Jahre.

    Daher finde ich für mich auch nur Heilung bzw. Genesung von den Wunden der WTG wenn ich mir eingestehe, dass nur ich ganz allein dafür verantwortlich bin weil ich mich habe verführen lassen.

    Liebe Brüder, wer kann uns von oben zwingen z.B. ein Leistungsevangelium zu befolgen? Solange es willige Schafe gibt, die Befehle ausführen, die nicht im Sinn des Christus sind wird diese Organisation weiter Schaden anrichten.

    In der DDR gab es den Schießbefehl. Es wuden auch diejenigen bestraft die unmenschliche Befehle ausgeführt haben.

    Es gibt einen Spruch: „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“.

    Sollten wir nicht auch entsprechend handeln im Sinne von „Stell dir vor es gibt ein Kontaktverbot seítens der WTG und keiner hält sich daran“.

    Alle Zeugen Jehovas die noch in die Zusammenkünfte gehen könnten mit aufrechtem Eintreten für Christus Leid lindern.

    Viele Grüße an alle herzlich Anna

  • Eddi
    Januar 13, 2012

    Liebe Anna,

    vielen Dank für deine sehr glaubensstärkenden Beispiele der Frauen Israels. Es wird bestimmt sehr spannend, in der Auferstehung ihre Berichte und Empfindungen zu erfahren.

    Was die Hebammen betrifft, so gehe ich davon aus, dass sie die Unterstützung des Volkes Israel hatten, denn ein Säugling wäre sonst nicht ohne weiteres zu verbergen gewesen. Das entspricht deinem Zitat: „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“.

    Das hört sich prima an, aber wir wissen doch, dass die Leitende Körperschaft Brüder und Schwestern zwingt, zum „Kriegsdienst“ gegen Ausgeschlossene, teilweise auch schon lange vor dem Ausschluss. Und was die EIGENTVERANTWORTUNG betrifft: Es gibt sie und sie besteht auch. Man kann sie aber nur wahrnehmen, wenn man einen klaren „Vertrag“ hat. Und das ist leider nicht das, wofür die Organisation berühmt ist.

    Ungeachtet aller menschlichen Unvollkommenheit laste ich persönlich der Leitenden Körperschaft an, dass Menschen mit Versprechungen geködert werden, von denen im VORAUS klar ist, dass sie nicht eingehalten werden sollen.

    Ich bin für praktische Veranschaulichungen: Du triffst im Predigtdienst eine frisch geschiedene Frau, die von ihrem Mann geschlagen…. wurde. Mit Fleiß und Mühe kannst du ein HB aufbauen und lehrst sie (Kap. 3, „was lehrt die Bibel wirklich), die zu lieben, die Gott lieben. Damit verbunden ist der Gedanke an eine liebevolle Bruderschaft, in der die Nächstenliebe der Liebe zu Gott (fast) gleichgestellt ist. Was erwartet diese Frau völlig mit Recht? Und was müsste man ihr ehrlicherweise schon gleich beim Studium dieses Kapitels sagen?
    Richtig: „Nach unseren Statuten bist du umsorgt und umworben solange du Interessierte bist, nach der Taufe hast du zu funktionieren und dann ist es auch vorbei mit den liebevollen brüderlichen Kontakten, denn bei einer Schwester gilt ja für einen Bruder, besondere Vorsicht walten zu lassen.“

    Soll die Leitende Körperschaft nicht wissen, dass der Seelenfang so läuft? Doch! Sie geben die Anweisung dafür heraus. Ich bin nicht schuldig, emotional fast zu Tode geprügelt worden zu sein, ich bin höchstens schuld, mitgegangen zu sein um andere zu suchen, die man verprügeln kann.

    Aber wie Eltern, die ihre Kinder misshandeln und ihnen dann sagen, sie hätten selbst schuld, weil die Eltern sich ja über sie ärgern mussten, agiert auch der Sklave: Es könnte einem so viel besser gehen, wenn man sich nur anstrengen würde, andere Opfer zu finden.

    Nach meiner Rettung aus dem „Nil der Körperschaft“ auf BI kann ich ganz langsam beginnen, dieser EIGENVERANTWORTUNG nachzukommen, indem ich mich über Kommentare beteilige, „die Hoffnung auf etwas Besseres“ zu verkünden, nämlich, dass wir allein durch Christus Jesus beurteilt werden. Und zwischenzeitlich beschränke ich mich nicht mehr nur auf BI. Eine Entschuldigung für die Täter ist das nicht.

    Und ein sehnlicher Wunsch von mir: Dass die „Soldaten der LK“ tatsächlich nicht mehr in den Krieg gegen Ausgeschlossene gehen. Aber ob sie es tun oder nicht – ich habe durch BI jeden Tag mehr Gewissheit, dass ich mit all dem Leid, mit all meinen Fehlern und Schwächen, mit meiner ganzen physischen Ruine entgegen allen Unkenrufen der Ältesten der Gnade unseres Herrn Jesus Christus entspreche.

    Wenn ich irgendjemand damit erbauen kann, dann hat sich alles Leid gelohnt.

    Ich liebe dich, Anna
    Eddi

  • Ulrike P.
    Januar 13, 2012

    Hallo armes Schaf,
    was willst du damit sagen? – Das die Arbeit von BI sinnlos ist und der Betrieb eingestellt werden sollte?
    Wer der einzige „Kahn“ ist, der uns sicher in den Hafen bringt, wird hier doch immer und immer wieder betont. – Es ist ganz sicher nicht die WTG, aber auch nicht BI…es ist allein Jesus Christus.

    Wenn dir das hier an Gemeinschaft nicht reicht, dann steht es dir doch frei, dich in deiner Nähe mit Menschen zusammenzutun die sich auch nur an Jesus halten. – Und das müssen nicht zwangsläufig Ex-Zeugen sein. Die Schafe werden nicht nur aus der WTG herausgeführt, sondern auch aus den anderen Kirchen.

    LG Ulli

  • Eddi
    Januar 13, 2012

    Liebe Uli,

    nein, ich glaube nicht, dass `armes Schaf` das damit sagen wollte, sondern eher, dass wir den Mut aufbringen müssen, uns zu fragen, was wir eigentlich wirklich wollen um zielgerichtet vorwärts zu schauen.

    Aber: @armes Schaf
    Gerade im Hinblick darauf, dass wir in einem Entscheidungsprozess sind, ist es unglaublich wichtig, alle Seiten der Medaille zu beleuchten. Das mag was zeitaufwändig sein, aber uns hetzt doch nichts.

    Obwohl ich für mich selbst zu einer klaren Entscheidung gekommen bin, erlebe ich hier auf BI noch sehr oft, wie ich dem einen oder anderen Aspekt nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt habe.

    @alle
    Wir dürfen unser Herz im Hinblick auf Gott versichern. Für eine Versicherung zahlt man manchmal jahrelange Prämien bis sie einmal fällig wird. Ich sehe die vielen Kommentare und den Eifer der Brüder, die Vorträge zu schreiben als Prämie für meinen Glauben, mit denen ich meine Versicherung – meinem Glauben vor Gott und Christus – zu der gegebenen Zeit in Anspruch nehmen darf.

    Ohne diese Prämien wäre nicht nur mein Glaube schon gestorben. Daher ist für mich jeder einzelne Kommentator unsäglich wertvoll, egal, ob das meine persönliche Meinung tangiert oder nicht, denn nur, wenn ich möglichst viele Möglichkeiten zu vergleichen habe, kann ich mit Fug und Recht behaupten, einen Standpunkt beziehen zu können. Deshalb: danke, danke, danke.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Eddi
    Januar 13, 2012

    Hallo armes Schaf,

    das sind nicht 2 Schiffe, es ist nur 1!. Die WTG hat das Unterdeck jetzt mehr in eine Galeerenfunktionshalle verwandelt, da sehen die Leute nicht mehr so viel Sonne und der Kommunikationsaustausch ist etwas schwieriger. Die Offiziere streiten sich auch, aber noch ist die See relativ ruhig. Wir müssen nur aufpassen, dass wir beim Segel reffen nicht runterfallen, wenn`s mal was stürmischer wird. (und nicht Luv stehen, wenn´s uns übel ist 🙂

    Solange das Schiff „Glaube“ heißt brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Wenn´s keine Ruhe gibt, enthebt der Kapitän seine Offiziere des Amtes und er bringt das Schiff auch auch bei rauer See sicher in den Hafen.

    Ganz sicher. Und dir alles Gute. Ingwer hilft bei Reisekrankheit.
    Eddi

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    Galere ist gut, erinnert mich an Ben Hur, Ruderszene mit dem Admiral der Römer, der die Ruderer alle Tempi durchspielen läßt. Angriffsgeschiwdingkeit bambambam. und schließlich Rammgeschwindigkeit bamtermtamtam.
    letztee wird den VK auferlegt: Volle Verausgabung zur Druckschriftenverbreitung.
    Da wird jeder Verlag neidisch kostenlose Distribution zu haben

  • Hans
    Januar 13, 2012

    @BI:

    Ich nehme an, ihr habt schon bemerkt, dass eure Seite anscheinend zu Backlink-Zwecken „missbraucht“ wird, oder (über das Website-Feld bei den Kommentaren)?

    LG
    Hans

  • Die Bibel
    Januar 13, 2012

    Jer_29:8 So spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: ‚Lasst euch nicht täuschen von den Propheten und Wahrsagern, die unter euch sind. Hört auch nicht auf das, was ihr euch von ihnen erträumen lasst!
    Sac_13:4 An jenem Tag werden die Propheten sich der Visionen, die sie erhalten und verkündigt haben, schämen. Nie mehr werden sie im haarigen Prophetenmantel auftreten, um die Menschen zu täuschen.
    2Th 2:3 Lasst euch von niemand und auf keine Weise täuschen! Zuerst muss es zum Aufruhr gegen Gott kommen und der „Mensch der Gesetzlosigkeit“, der zur Vernichtung bestimmt ist, muss auftreten.
    2Th 2:4 Er wird sich auflehnen und über alles hinwegsetzen, was Gott oder Heiligtum genannt wird, bis er sich schließlich im Tempel Gottes niederlässt und für Gott ausgibt.
    2Th 2:5 Erinnert ihr euch nicht, dass ich euch das alles schon gesagt habe, als ich noch bei euch war?
    2Th 2:6 Und nun wisst ihr ja, wodurch es noch zurückgehalten wird, denn er soll erst dann auftreten, wenn seine Zeit gekommen ist.
    2Th 2:7 Zwar ist die geheime Kraft der Gesetzlosigkeit schon am Werk, doch muss erst der, der sie noch zurückhält, aus dem Weg sein.
    2Th 2:8 Dann erst wird der Gesetzlose offen hervortreten. Aber der Herr Jesus wird ihn durch einen Hauch seines Mundes beseitigen, ihn vernichten durch die Erscheinung seiner Wiederkunft.
    2Th 2:9 Dieser Gesetzlose wird mit Satans Hilfe auftreten und alle möglichen Machttaten, Zeichen und Wunder vollbringen und die Menschen verblenden.

  • matthäus
    Januar 13, 2012

    Alleine die Anrede wenn ich an dich „lieber Die Bibel“ schreiben würde zeigt an wie sinnlos dieses Vorgehen ist, lieber Bibel (?!?)

    Zum reinen Bibellesen brauch ich nur die Bibel – wenn Du uns etwas mit einem Vers vermitteln möchtest dann schreib was dazu, was willst Du damit erreichen ???

    Die „frieß oder stirb Methode“ ist nicht Zielführend. Wenn Jesus seinen Jüngern etwas mitzuteilen hatte (Gleichnisse) dann hat er auch erklärende Worte hinzugefügt – oder wie siehst du lieber Bibel das?

    lg. Matthäus

  • Martin an BIBEL
    Januar 13, 2012

    Hallo BIBEL-FUTZY,
    wir schätzen ja alle das Wort Gottes und schätzen auch deine Zusammenstellung. Aber fehlt es dir an Kommunikationsfähigkeit? Wir würden gerne hören, was diese von dir zitierten Texte für dich bedeuten und was du uns damit sagen möchtest? Dein geschriebener Kommentar würde ausdrücken, was du uns damit zu unserer Ermunterung und Ermahnung sagen möchtest.Der Geist Gottes befähigt uns, Zeugnis über das geschriebene Wort abzulegen.
    Ich freue mich über deine Erklärungen, lieber Bruder/schwester Bibelzitierer. Dadurch verlierst du ja nicht deine Anonymität.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Dennis
    Januar 13, 2012

    Die Kommentarfunktion macht überhaupt keinen Sinn, wenn man nicht „kommentiert“ sondern einfach nur Bibeltexte postet.

    Was soll das bringen und vor allem wem?

    ?????????

  • Hans
    Januar 13, 2012

    Vielleicht geht’s auch hier darum, einfach nur einen Link auf die hinterlegte Seite zu setzen …

  • Sascha
    Januar 13, 2012

    Liebe Brüder,

    hinter Bibel versteckt sich ein Link. So wie es übrigens seit einiger Zeit ständig passiert. Schaut euch mal die merkwürdigen Namen, teilweise mit englischem Text an. Da stehen Links von russischen E-commerce Seiten dahinter, bei einer anderen geht es um Diäten und hinter dem User Bibel steht ein Link für ein christliches Portal.

    Schwester Shannon und der Bruder Hans hatten schon darauf aufmerksam gemacht. Vielleicht die Frage an BI: Warum schaltet ihr solche Kommentare überhaupt frei, wenn andere Links in unseren Kommentaren nicht erlaubt sind, zumal diese nichts mit Werbung zu tun hätten? Oder ist es noch niemandem aufgefallen?

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Januar 13, 2012

    Hallo zusammen,
    hm…ich möchte den User der unter „die Bibel“ postet, nicht unbedingt mit den restlichen seltsamen Einmalpostern in einen Topf werfen. Zum einen hat er sich auf Shannon´s Frage hin schon erklärt und zum anderen sind die Bibelverse immer passend und sprechen im Grunde für sich.

    Obwohl ich ein paar persönliche Gedanken von ihm schon auch begrüßen würde. 🙂

    LG Ulli

  • Hans
    Januar 13, 2012

    Hi Ulli,

    das stimmt, die inhaltliche Qualität der Kommentare ist schon geringfügig besser als bei den Einmalpostern 🙂

    Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob die Intention darin besteht, ernsthaft mit zu diskutieren oder einfach nur den Link anzubringen, um Traffic auf die hinterlegte Seite zu locken, die sich ja auch mit der Bibel beschäftigt.

    Wenn man eine eigene Seite „bewerben“ will, ist das heutzutage eine von vielen Methoden: Bringe Links in themenverwandten Foren an, dann hast du gleich die richtige Zielgruppe erwischt. Auf BI geht das halt mit Kommentaren.

    LG
    Hans

  • Sascha
    Januar 13, 2012

    Liebe Ulli,

    ich wollte auch nicht die Kommentatoren selbst beurteilen, sondern nur feststellen, dass hinter deren Namen Links verborgen sind. Wie Bruder Hans schon geschrieben hat, ist das Platzieren von themenverwandten Links in Foren, die einen hohen Traffic (Besucherstrom) haben, ein eigene Werbestrategie geworden. Für dieses Platzieren ihrer Links bezahlen die Betreiber von diesen kommerziellen Webseiten. Für Studenten, Nebenberufler etc. ist das ein Nebeneinkommen, weil sie einfach im Netz nach artverwandten Foren suchen, und dort dann, meistens nicht sofort erkennbar, die Links ihrer Auftraggeber unterbringen,

    Die Antwort von BI zeigt, dass solche Kommentare scheinbar sehr häufig vorkommen. Deswegen können wir ja alle mithelfen, und einen Hinweis geben, wenn uns so etwas auffällt. Sollte einer der Kommentargeber mit Werbelinks dann doch wirkliches Interesse haben, können sie sich ja ohne Verlinkungen an den Diskussionen beteiligen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Januar 13, 2012

    Hallo Sascha,
    da hat du recht, ich kenne diese Unart auch von anderen Foren…es kann schon nerven.
    Ob BI die Möglichkeit hat das zu verhindern, weiß ich nicht.

    Der User „Die Bibel“ hat nun ja die Möglichkeit darauf zu reagieren, indem er seine Bibelverse demnächst ohne den Link im Namen verschickt. – Damit würde er zumindest zeigen, dass er auf das negative Empfinden hier Rücksicht nimmt.

    Das seine Bibelverse immer zum Thema bzw Kommentar passen, setzt voraus, dass er sich damit auseinander gesetzt hat. Laut seiner Erklärung möchte ER halt eben nur die Bibel zu Wort kommen lassen, ohne eigene Worte..wobei es ja so ist, dass man schon alleine durch die Auswahl der Verse seine Ansicht zeigt. – Von daher könnte man genauso gut auch ein paar persönliche Worte dazu äußern.

    Aber auch wenn es dadurch unpersönlich ist…da wurde uns hier doch schon Schlimmeres zugemutet. 😉

    Mich erinnert er an einen alten Bruder, der bei seinen Antworten auch immer nur passende Bibelverse vorlas. – Auch die waren es wert gehört zu werden, genau wie die Verse von „Die Bibel“ es wert sind, gelesen zu werden.

    Über manche Art und Weise lässt sich hinwegsehen, auch wenn sie einem nicht gefällt, über manch andere nicht.
    Nur die Bibel sprechen zu lassen, ist für mich eher hinnehmbar, als die völlig nichtsagenden oder total verwirrenden Beiträge, mit denen wir es zwischendurch immer wieder zu tun bekommen.

    LG Ulli

  • armes Schaf 2012
    Januar 13, 2012

    Guten Abend! Die Bibel ! Du liest nun selber was hier abgeht.Viel Kaiserschmarrn mit Schnitzel!Schnitzel,gell

  • Ulrike P.
    Januar 13, 2012

    Hallo armes Schaf.
    Kaserschmarrn. LECKER! – Lieb´ich! – Schnitzel, JA! – Am liebsten einfach nur mit Zitrone, so richtg was für´n großen Hunger – schön mit Pommes und Mayo. 😀

    Wer weder eine noch das andere mag, weil es ihm entweder auf den Magen schlägt oder es halt nicht sein Geschmack ist, suche sich vielleicht besser ein anderes „Restaurant“.

    LG Ulli

  • train crisis hd apk
    Januar 13, 2012

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    Januar 13, 2012

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  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    antwort an:
    Anna:
    4. Februar 2012 um 12:04
    „Was hat sich dann der Sklave dabei gedacht 1 Zusammenkunft zu streichen wenn wir doch UM SO MEHR zusammenkommen sollten, je näher der Tag Jehovas ist???“

    liebe Anna,
    warum wohl wurde das Buchstudium aus den Wohnung verbannt?
    Bedenke dochmal, warum in Brooklyn durch Barbara Anderson ca 24.000 Fälle von Kindsmissbrauch dokumentiert wurden.
    Und jetzt brauchst du auch nicht lange, um die Fäden zu spinnen. Denn das Buchstudium fand in den Privatwohnungen satt. Und da ergibt es sich, dass man mal länger bleibt und und und ja genau – da müssen sich viele Dinge dann im Kinderzimmer abgespielt haben.

    Wird natürlich nie zugegeben, totgeschwiegen, ignoriert und jene, die da drüber sprechen „besudeln“ Gottes Volk.

    Früher wurden die Ältesten von jedem KA in seinen 3 Jhren zumindest einmal angewiesen, wie sie mit Eltern geschändeter Kinder zu verfahren haben, die vor Gericht gingen: Kommittee und Rauswurf.
    Vor ca 10 Jahren kam dann auf einer Ä-Schulung die Wende: Halte Eltern nicht ab zum Staatsanwalt zu gehen

    Ja, da ging ein raunen durch die Reihen der Ältesten, Man sprach nicht drüber aber zweifellos fragte sich jeder, wie die 180° Wendung nunmehr biblisch begrüündbar ist.
    Bei den Zeugen nie ein Problem. Was scherts die Eiche, wenn die Wuzz sich dran wetzt!

  • Basil
    Januar 13, 2012

    Gefaellt mir gut der Blog. Schone Themenwahl.

  • Heinz
    Januar 13, 2012

    Super Beitrag. Würde gern mehr Blogposts zu dem Thema lesen.

  • Matthäus
    Januar 13, 2012

    Hallo Heinz, Du bist neu?
    Herzlich willkommen bei Menschen die das Wort Gottes ernst nehmen, die sich dieser Worte was Menschen und auch die Organisation betrifft im klaren sind:

    Ps.73: 8 Mit Verachtung schauen sie auf andere herab und verhöhnen sie, mit zynischen Worten setzen sie jeden unter Druck. 9 Sie tun, als kämen ihre Worte vom Himmel; sie meinen, ihre Sprüche seien für die ganze Menschheit wichtig. 10 Darum läuft sogar Gottes Volk ihnen nach, es hängt an ihren Lippen und glaubt alles, was man ihm vorsetzt.

    In diesem Sinne freuen wir uns auf jeden Neuen der nicht weiter Menschen hinterherläuft und nicht alles glaubt was man ihm vorsetzt. Wir freuen uns auf Deine Gedanken im Sinne dieser Worte:

    Hebr. 10: 23 Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen, und lasst euch durch nichts davon abbringen. Ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält. 24 Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun.

    lg. Matthäus

  • Manfred
    Januar 13, 2012

    Liebe Brüder,
    ich habe mir die letzten Tage und Wochen so meine Gedanken gemacht und zwar über die Bibel der Zeugen Jehovas. Die Neue Welt Übersetzung.
    Wir alle kennen ja Bibelserver.com. Dort finden wir mind. 9 Deutsche Bibelübersetzungen, die man mit relativ wenigen Klicks miteinander vergleichen kann und so sich ein gutes Verständnis des Urtextes bilden kann. Natürlich hat jeder Übersetzer seinen eigenen Stil, doch wenn man alle Übersetzungen miteinander vergleicht erkennt man wenige Nuancen wie sie von einander abweichen oder sich unterscheiden. Die verschiedenen Wörter, die die jeweiligen Übersetzer gebrauchen, zeigen einem verschiedene Aspekte des Urtextes auf. Zusammengenommen helfen Sie uns, das richtige Verständnis zu erlangen. Deshalb habe ich es mir jetzt zur Gewohnheit gemacht bei Unklarheiten immer alle Übersetzungen nachzulesen. Das sind die Vorzüge, wenn man diese Möglichkeit über den Online Zugang von Bibelserver hat.

    Jetzt kam in mir die Frage auf, warum findet man auf keinem Portal die Neue Weltübersetzung der Zeugen Jehovas?
    Angeblich sollen doch möglichst viele Menschen diese Bibel zur Verfügung gestellt bekommen, da es laut den Zeugen die beste Bibel ist. Man druckt unzählige Bibeln und gibt diese kostenlos ab. Wer kommt in den Genuß dieser Bibel? Wer ein Heimbibelstudium beginnt, da natürlich alle Bibelstellen aus den Hilfsmitteln wie WT, EW, den Broschüren und Büchern auf der NWÜ herausgenommen wurden. Man überzeugt somit den Wohnungsinhaber, dass die NWÜ leichter verständlich ist und er ist dann froh, dass er sogar eine kostenlose Bibel bekommt, die er besser lesen kann.

    Dann gibt es noch die WTLib, die ja nur getauften Brüdern zur Verfügung gestellt wird. Hier kann man die NWÜ auch digital durchsuchen. Aber diese CD wird nicht im Haus zu Haus Dienst verteilt.

    Es gibt viele digitale Bücher und Zeitschriften auf der Homepage der Zeugen Jehovas, aber keine Digitale Ausgabe der NWÜ zum downloaden. Wenn man doch so viele Menschen mit dieser Bibel erreichen will, warum stellt man sie nicht online zur Verfügung oder gibt sie frei, damit sie auf Bibelserver auch mit gelistet werden kann?

    Dafür kann es eigentlich nur eine Antwort geben:

    MAN MÖCHTE NICHT VERGLEICHBAR SEIN!!!!

    Bsp.: Joh. 3:16 NWÜ
    16 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, DER GLAUBEN AN IHN AUSÜBT, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.

    In der Elberfelder Bibel lautet der Text so:
    16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

    Auch alle anderen acht Bibelübersetzungen schreiben nur, dass man an Jesus glauben muss und nicht dass man GLAUBEN AUSÜBEN muss.

    Mit welchem Recht wird hier die Bibel so verändert, dass man unbedingt tätig werden muss um gerettet zu werden. Man denke hier an das Beispiel des Verbrechers, der mit Jesus am Stamm hing. Er konnte nichts mehr tun, er konnte nur noch glauben und nicht mehr GLAUBEN AUSÜBEN. Doch Jesus hat ihm gesagt, dass er mit ihm im Paradies sein wird. Somit ist dieses Beispiel mit allen neun Bibelübersetzungen von Bibelserver konform, die NWÜ jedoch nicht.

    Interessanter weise hatte man mir vorgeworfen eine Bibelübersetzung zu zitieren, dessen Zusatz nicht in allen alten Abschriften zu finden war und daher nicht zum Bibelcanon dazu gehören würde. Es handelt sich um den Text aus Mat. 20:16 in der Elberfelder Bibel:

    16 So werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein; DENN VIELE SIND BERUFENE, WENIGE ABER AUSERWÄHLTE.

    Um den groß geschriebenen Teil des Vers 16 geht es. Warum betrachten denn die Gelehrten diesen Text nicht als zum Bibelcanon hinzugehörig? Weil von 4.000 Abschriften dieser Zusatz in ganzen 3 Abschriften gefehlt hat. Dass dieser Zusatz aber somit in 3.997 Abschriften vorhanden war, wird glatt ignoriert. Der Zusammenhang beweist jedoch, dass dieser Zusatz seine Berechtigung hat und somit biblisch korrekt ist.

    Doch wie will man beweisen, dass der Zusatz der NWÜ in Joh. 3:16 , DER GLAUBEN AN IHN AUSÜBT
    gerechtfertigt ist? Allein das Beispiel mit dem Übeltäter der neben Jesus hing beweist schon, dass dieser Zusatz nicht biblisch ist. Doch wo ist er im Urtext zu finden? Das wäre wirklich mal spannend zu erfahren.

    Vielleicht kann sich ja jemand von Selters dazu äußern.

    Allein der Vergleich mit Joh. 3:16 und den anderen Bibelübersetzungen zeigt eindeutig, warum mit einer digitalen Version von der NWÜ sehr sparsam umgegangen wird. Dabei würde sich die Bibel doch so viel weiter und schneller verbreiten lassen. Aber digital kannst Du jeden Fehler finden, man denke nur an die Dr. Arbeit eines Politikers. Alles ist gläsern, man kann nichts mehr verschleiern.

    Die Wahrheit braucht sich vor dem Licht nicht zu fürchten, die Lüge jedoch schon.

    Liebe Grüße Manfred

    =============================================================

    Hallo Manfred,
    die NW-Übersetzung gibt es auch online, allerdings nicht im direkten Vergleich mit anderen Übersetzungen wie bei Bibelserver.com.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Shannon
    Januar 13, 2012

    Lieber Manfred,

    glauben und Glauben ausüben, sind Wort-technisch gesehen im Grunde kein Unterschied. Wenn ich glaube, dann glaube ich, also muss ich ja etwas tun, nämlich glauben. Wenn ich Glaube ausübe, dann muss ich es auch tun.
    Aber ich verstehe, was du uns damit sagen willst. Glauben kann auch bedeuten: Glauben und weiter nichts tun. Die Formulierung Glauben ausüben, suggeriert unterschwellig, dass man etwas tun muss, also seinen Glauben beweisen muss, bzw. für seinen Glauben etwas leisten muss. Im Grunde kannst du es unter der Rubrik: Sublimuals im Text ablegen, denn wenn man den Text so liest, bemerkt man es zunächst nicht. Aber darin ist die Gesellschaft ja sehr geübt.

    Liebe Grüße aus dem verregneten Schwaben (in der Wüste würden die sich darüber freuen)

  • Manfred
    Januar 13, 2012

    Liebes Bruderinfoteam,

    Vielen Dank für den Hinweis, da muss ich meine Aussage korrigieren. Ich hatte zwar die Bibel als pdf gesehen, die kannst Du aber nicht so gut mit anderen Texten vergleichen.

    Durch Euren Hinweis habe ich nun aber auch die Online Bibel auf einer anderen Seite gefunden. Somit war meine Aussage diesbezüglich falsch, für die ich mich auch entschuldige.

    Bleibt somit aber immer noch die fehlende Vergleichbarkeit, wie auf Bibelserver.

    Trotzdem vielen Dank für den Hinweis.

    Liebe Grüsse Manfred

  • armes Schaf_2012
    Januar 13, 2012

    Hallo Manfred,eigentlich kann man die NWÜ in die blaue Tonne werfen,es wird wohl so sein das diese Bibel manipuliert ist,zurechtgeschustert..deswegen immer die negativen Reaktionen der Wohnungsinhaber im Dienst….Ihr habt ja eure eigene Bibel!Und warum ist diese Bibel grün? Später ist sie dann SCHWARZ geworden..Kein Mensch kauft freiwillig eine NWÜ in einer Bücherei,oder er nimmt sie nur an um uns abzuwimmeln,die kann man dann auf Amazon als gebraucht kaufen,oder bei Ebay für einen Appel ersteigern.Schade um das teure Papier was da verhunzt wird!Diese Gelder sollten in ein modernes Predigtwerk fliessen. Aber sicher. gibt es wieder neues Licht,wenn die Hütte anfängt zu brennen?Aber sage mal so etwas halbgreisen die dem ÜBERFLUSS fröhnen! Das erinnert mich immer an den 1989er Spruch…in Wantlitz brennt noch Licht…!Da hat keiner mehr einen Funken von Vertrauen,da gibt es keine Rücksichtsnahme auf Probleme der Brüder!Wenn ein Regime vor dem scheitern ist,wird Druck gemacht und es werden Drohungen ausgesprochen um die Bevölkerung in schach zu halten.Ich bete täglich zu Jehova..so heisst er ja nun mal seit einigen Jahrhunderten..und auf deutschen Dialekten auch usw..das ist auch gut so!!!!!Und vor unserem Herrn Jesus Christus werden noch alle in Ehrfurcht erschauern wenn er kommt um endlich Gericht mit seinen Mitrichtern hier auf Erden zu halten!Denn sie haben hier auf diesem Planeten gelebt.Punkt.Danke Manfred für den Kommentar!!!!

  • Alois
    Januar 13, 2012

    Lieber Bruder Schaf

    Ich möchte keine Lanze für die NWÜ brechen, aber im Chor der jüngeren Übersetzungen ist sie nicht auffallend schlechter übersetzt. An einem Beispiel möchte ich das erklären:

    Dan. 3:1

    Hoffnung für Alle:
    König Nebukadnezar ließ eine goldene Statue von dreißig Metern Höhe und drei Metern Breite anfertigen und in der Ebene Dura in der Provinz Babylon aufstellen.

    Gute Nachricht:
    1 König Nebukadnezzar ließ ein goldenes Standbild anfertigen, dreißig Meter hoch und drei Meter breit, und ließ es in der Ebene Dura in der Provinz Babylon aufstellen.

    Elberfelder:
    1 Der König Nebukadnezar machte ein Bild aus Gold: seine Höhe betrug sechzig Ellen, seine Breite sechs Ellen. Er stellte es auf in der Ebene Dura, in der Provinz Babel.

    Luther:
    1 Der König Nebukadnezar ließ ein goldenes Bild machen sechzig Ellen hoch und sechs Ellen breit und ließ es aufrichten in der Ebene Dura im Lande Babel.

    NWÜ:
    1Nebukadnẹzar, der König, machte ein Bild aus Gold, dessen Höhe sechzig Ellen [und] dessen Breite sechs Ellen war. Er richtete es in der Ebene Dụra im Gerichtsbezirk Babylon auf.

    Fällt Dir was auf? Manche Übersetzungen schreiben Meter und andere Ellen.
    Welche der genannten Übersetzungen haben den Urtext verfälscht?

    Das ist ganz einfach rauszufinden, denn das Längenmaß METER wurde erst im Jahre 1793 erfunden und später eingeführt. Damit kann im Urtext gar nicht Meter stehen. Somit haben die auch in Bruderinfo oft benutzten und hoch gelobten Übersetzungen „HFA“ und „Gute Nachricht“ den Urtext gefäscht! Wer aber den Urtext offensichtlich fälscht, dem vertraue ich nicht mehr.

    Die NWÜ hat da richtig übersetzt.

    Jetzt kann man der Meinung sein es ist egal ob man 3 Meter oder 6 Ellen schreibt. Nein es ist nicht egal, weil ein Übersetzer hat sich an den Urtext zu halten und nicht seine Meinung in die Übersetzung einzubringen. Denn woher will ein Übersetzer wissen welche Prophetie in Zahlen steckt? Zudem steht am Ende der Offenbarung was mit dem geschieht der was weglässt (Ellen) oder hinzufügt (Meter)!

    In diesem Falle war das Standbild 6 Ellen (wahrscheinlich) im Quadrat (wahrscheinlich ein Obelisk) und 60 Ellen hoch. Damit stecken in den Baumaßen des Standbildes drei Mal die Zahl 6. In Offenbarung erscheint auch die Zahl 666 und dann gab es mal einen Philister der gegen das Volk Jehovas gekämpft hat, er hatte 6 Finger an den Händen und 6 Zehen an den Füßen.

    Solche Zusammenhänge kann man aber nicht finden wenn man gefäschte Übersetzungen benutzt.

    Deswegen kann ich nur allen Brüdern und Schwestern raten, benutzt mehrere Übersetzungen. Am besten finde ich die Elberfelder 1871 welche sogar den Namen Jehovas als Gottesname benutzt.

    Für die Tonne ist weder die NWÜ noch irgendeine andere Übersetzung, denn alle haben eine etwas unterschiedliche Sicht und helfen uns weiter.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bob
    Januar 13, 2012

    Lieber Bruder N.D.,liebe Brüder, liebe Schwestern,

    vielen Dank für Deine gute Gedankenführung und die ausgewogenen Darlegungen, wie Verführung in totlitären Systemen mit der Instrumentalisierung von Endzeitszenarien und Zahlen funktioniert.

    Der Naherwartungsgedanke findet seine Ursprünge schon im Urchristentum. Das liegt vor allem am Bedürfnis der Menschen sich das Ferne schnell in die Nähe holen zu wollen. Dieser Gedanke ist oft von Gefühlen und dem Wunsch nach einer besseren Welt getragen und aus dieser Sicht auch gut zu verstehen.

    Je mehr man Endzeitszenarien aber mit erdachten und konstruierten Zahlen bemüht, desto mehr kann die Drohkulisse vom Hoffnungsverlust durch selbstehöhte Verführer aufrechterhalten werden.

    Christsein offenbart oder reduziert sich aber nun mal nicht darin,
    sein Leben mental in die ersehnte Zukunft zu legen und das jetzige in seiner Innerlichkeit zu vernachlässigen, sondern christliches Leben zeigt sich insbesondere dadurch, dass man den in sich spürenden Geist unseres Vaters und des Christus in seinem Wirken und seinem Handeln schon in der Gegenwart spiegeln lässt. Wenn man den Fokus nur darauf gerichtet hält, jene Angst die Hoffnung zu verlieren im Zaum zu halten und das genannte erdachte Datum zu überleben, verliert man sein Leben in christlicher Freude, und ist eben auch sehr anfällig sich einer Organisation hinzugeben, die es hervorragend versteht, mit den Ängsten der Brüder herumzumanipulieren. Wer sein Christsein im jetzigen wie auch im zukünftigen Leben ernst nimmt, weiss auch, wie wichtig christliche Freiheitb ist, so dass der Geist Gottes in freien Menschen wirken kann.

    Die ganzen Spielereien mit Endzeitdaten dienen nur der Versklavung von Menschen. Unser Vater wusste sehr wohl, dass es nicht gesund ist, mit Zahlen zu spielen. Denn das innerlich ausgerichtete Christsein braucht keine Entäußerung in einer Erwartung von Zahlen. Christsein heisst so zu leben, dass unser Vater und der Christus immer bei uns sind, heute wie in allen Tagen. In der Gegenwart wie in der Zukunft.

    Ganz liebe Grüsse

    Dein Bruder Bob

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    lieber Bob, ein vortrefflicher Kommentar, den man immer wieder durchliest, weil er so klar wie ein Bergbach ist.
    Wir leben in Christus, haben die Zeit im Sinne, was uns als planende Menschen vom Instinkt der Tiere differenziert. Und wir sind uns bewußt, dass wir zerbrechliche Gefäße sind, die Zeit und Unvorhergesehenes nicht unter Kontrolle haben, was nichts anderes heißt, als dass wir jederzeit ableben können.
    Die implizierte Naherwartung des Weltendes ist für manchen möglicherweise mehr Motor Gott zu dienen, als das erlebte Verhältnis zu Gott und seinem Messias. Und da geht das Herz ins falsche Gleis.
    Du hast die gegenläufigen Positionen ins Licht gesetzt.
    Mit der Angst kann man Doktrin mehren. Die römische Kirche erreichte dies über die INquisition und den für viele erlebbaren Feuertod von Angeklagten.
    Die Qualen der Opfer und brennendes Fleisch erzielten die gewünschten ERgebnisse.
    Heute ist es der praktizierte Gemeinschaftsentzug und dessen auswirkungen – da nach wie vor sehr viele akzeptieren, dass der Exkommunizierte auch nicht ins ewige Leben kommt.
    So sind die Parallelen gegeben, die als Konditionierung des Einzelnen Wirkung erzielen und die Machtposition der Elite in Brooklyn mit ihren weltweiten delegierten Helfershelfern stärken.

    Wir werden kaum in der Lage sein, dies zu ändern. Wenn es noch vor dem Ende geschieht, dann zweifellos über legale Aktionen aufgrund der anhängigen Fälle von Kindsmissbrauch. Da es um zehntausende von Causas geht staut sich da was auf.

    so verharren wir in der Warteposition, vergewissern uns, dass die erwachsenden Kritiken langsam Mehrheiten gewinnen und man erkennt, man steht nicht allein da mit Zweifeln und Idealen.

    Die Tugend des Ausharrens wird gepflegt und das hilft uns dann unseren Glauben lebendig zu erhalten.

  • Akazienholz
    Januar 13, 2012

    Danke Bob, für diese Gedanken,

    ich hatte schon des öfteren hier auf BI bemerkt das Statistiken und Zahlen, nur dazu dienen die Menschheit besser berechnen zu können um die Zukunftsprognosen und Entwicklungen besser abzuschätzen. Der gesamten Menschheit geht es auch dadurch nicht besonders gut, weil der Wahn alles in Berechnungen umzusetzen und in Formeln gleiten zu müssen anhält.

    Zahlen können beeindrucken und sagen über eine bestimmte Entwicklung etwas voraus, das ist wohl war. Nehmen wir nur mal die aktuelle Zahl, links auf dieser Seite an über 187000 Klicks.
    Als ich hier das erstemal auf dieser Seite vor nicht mal ganz einen Jahr war, waren es gerade mal 20000 Klicks, das ist eine Mehrung von 1000 %, den einen freut es das dies so ist, den anderen lehrt es das fürchten. Doch selbst wenn diese Zahl links nicht erscheinen würden wären es genauso viele Klicks, nur wir wüßten nicht davon. Doch dadurch das wir es nun wissen, beeinflusst uns diese Zahl letztendlich doch, weil wir hoffen das je mehr es werden, wir davon ausgehen das Veränderungen dadurch im Denken über den —organisierten— GLAUBEN der vielen Leser eintreten werden.

    AKAZIE

  • Anna
    Januar 13, 2012

    Lieber Bob, liebe Brüder und Schwestern,

    zu deinen logischen Gedanken über die Zukunft ist mir noch was eingefallen.

    Die Art unseres Denkens bestimmt unser Fühlen. Nicht umsonst fordert Paulus dazu auf, auch unser Denken umzugestalten (Römer 12:2 Hfa
    „2 Passt euch nicht dieser Welt an, sondern ändert euch, indem ihr euch von Gott völlig neu ausrichten lasst. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.“

    Wie oben erwähnt, von Gott (nicht von einer Organisation) neu ausrichten lassen. Uns nicht ablenken lassen. Grübeleien darüber, ob ich alles richtig mache sind ein sicherer Weg zum Unglücklichsein. Statt dessen empfiehlt uns doch die Bibel Vertrauen zu Jehova zu haben. Seien wir doch unbedingt optimistisch. Gesundheit, Geld, Erfolg das ist alles schön und sehr wichtig. Und man merkt ja erst wenn man Schmerzen hat und krank ist, wie hoch Gesundheit einzuschätzen ist. Wenn dies aber alles wäre dann müssten ja Menschen bei denen obiges zutrifft automatisch glücklich sein. Und wenn wir trotz gesundheitlicher Beschwerden, wirtschaftlicher Schwierigkeiten noch mehr tun im Sinne von Leistungsevangelium werden unsere Beschwerden nicht besser.

    Manchmal wird in Erfahrungen unserer Publikationen der Eindruck vermittelt eine Bruder oder eine Schwester, von einer unheilbaren Krankheit geschlagen, muss nur den Pionierdienst aufnehmen und schon wird die Krankheit besser bewältigt.
    Unterschlagen wird wie wichtig der Kontakt zu Menschen ist. Mitgefühl zu erhalten, Hilfe wo nötig aber keine Bevormundung. Nähe auch wenn mancher Kranke nicht so appetitlich aussehen mag. Das macht den Geist des Christentums aus. Und erfüllt von dieser Zuneigung anderer Menschen kann ein Kranker auch besser zurechtkommen.

    Jehova verlässt uns Menschen nicht, die er zu sich zieht. Jesus sagt in Matthäus 28:20 dass er bei uns ist. Nicht erst in der Zukunft. Und wenn wir diese Tatsache endlich akzeptieren dann erkennen wir, dass eine Verdienste nicht notwendig sind. Jehova und Christus freuen sich über unsere Dankbarkeit. Und die Dankbarkeit motiviert uns dazu anderen von Christus zu erzählen.
    Das wird dann kein Dienst mit auswendig gelernten Einleitungen und Zeitschriftenangeboten sein. Wir leben in Solidarität mit unseren Mitmenschen und halten uns nicht für etwas Besseres. Durch die Wahrheit die wir kennen, da lassen wir gerne und ganz automatisch – fast von alleine – unser Licht leuchten:

    1. Johannes 2:7 und 8 Hfa:
    7 Was ich euch jetzt schreibe, meine Lieben, ist kein neues Gebot, sondern die Botschaft Gottes, die ihr von Anfang an gehört habt.
    8 Und trotzdem ist dieses Gebot neu, weil Christus es verwirklicht hat und ihr jetzt danach lebt. Denn die Finsternis schwindet, weil das wahre Licht für uns leuchtet.

    Wenn das Licht für uns leuchtet, unsere Augen strahlen lassen, das wirkliche Leben entdecken lasse, dann sehen das andere. Uns wir geben ihnen ein Zeichen der Hoffnung.

    Wir machen das dann so wie die ersten Christen (Apostelgeschichte 2:42-47 Hfa
    „42 Alle in der Gemeinde ließen sich regelmäßig von den Aposteln im Glauben unterweisen und lebten in enger Gemeinschaft, feierten das Abendmahl und beteten miteinander.
    43 Eine tiefe Ehrfurcht vor Gott erfüllte sie alle. Er wirkte durch die Apostel viele Zeichen und Wunder.
    44 Die Gläubigen lebten wie in einer großen Familie. Was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam.
    45 Wer ein Grundstück oder anderen Besitz hatte, verkaufte ihn und half mit dem Geld denen, die in Not waren.
    46 Täglich kamen sie im Tempel zusammen und feierten in den Häusern das Abendmahl. In großer Freude und mit aufrichtigem Herzen trafen sie sich zu gemeinsamen Mahlzeiten.
    47 Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk geachtet und anerkannt. Die Gemeinde wuchs mit jedem Tag, weil Gott viele Menschen rettete.“

    Glück und Zufriedenheit bedeutet auch für andere da sein. Dann werden wir OHNE Druck weil aus innerster Überzeugung Römer 5:5 (Hfa) ausleben.
    „5 Und diese Hoffnung geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.“

    Ein mit Liebe erfülltes Herz lässt jeden auf seine Weise und gemäß seinen individuellen Begabungen das wahre Christentum schon jetzt in der Gegenwart ausleben.

    Ich freue mich auf die Zukunft, auf das Paradies. Aber ich darf doch auch die Liebe Jehovas und seines Christus einfach mal auch genießen. So wie man die Liebe, Freundschaft und Zärtlichkeit eines lieben Menschen genießen darf ohne sich gleich über Gegenleistungen Gedanken machen zu müssen.

    Uns wird eingeredet „nur die Gesalbten“ würden diese Liebe spüren. Das stimmt nicht. Wir dürfen das auch und dann müssen wir uns auch nicht ständig rechtfertigen zu wenig zu tun. Kein einziger Bibeltext lässt darauf schließen, dass nur, weil Menschen dazu auserwählt sind im Himmel zu leben dieses etwas Besseres sind.
    Die biblische Hoffnung gibt uns Kraft die Gegenwart zu leben und auch zu genießen. Wir können dann auch gegen das teuflisches System kämpfen das Werte nur aus Leistung, Besitz und Wettbewerb aufbaut.

    Jetzt wünsche ich allen diese Hoffnung für heute und liebe Grüße

    immer noch oder schon wieder aus dem Regen
    Anna

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    Liebe Anna, deine von Herzen kommenden Gedanken sprechen jeden hier an, weil sie aus der Tiefe der Seele ihren Ursprung haben und in der Liebe zum Wort verwurzelt sind.
    Die Kreisaufseher sind mE doch nur Manager, die als Controller in die Versammlungen gehen um dort zu chekcen, wo sie stehen. Sie haben Übersicht in Form der Berichte, sind aber, was die tieferen Dinge anbelangt voll und ganz auf die INformation aus der Ältestenschaft angewiesen. Und wenn die sich einig sind, dann ist Blockade angesagt, dann kriegen die KAs nichts raus.
    Im übrigen haben die keinen Einfluss auf das Lehrprogramm, das entstammt dem entsprechenden Kommittee in Brooklyn und ist als solches unantastbar. Lediglich aus dem Geedback der Versammlungen, Zweigbüros kommen dann Modifiaktionen auf.
    Erinnerst du dich an die Bibellesung? Früher hatte der Vortragende noch die Option, ich eine Einleitung, einen ergänzenden Kommentar oder einen Abshlußgedanken einzubringen – so der erste Schritt Richtung Lehrer. Das wurde den jungen Männern genommen – nur rauf auf die Bühne, lesen und wieder runter.
    Das ist doch ehrlich gesagt, Rückschritt und mag nur in Ländern, wo der WT Lesen und Schreiben lehrt eine Option sein, Anfänger zu bewegen sich einschreiben zu lassen.
    Ganz gleich, welche Dinge man in der Vesammlung beleuchtet, es degeneriert, die Luft ist, wie man so sagt raus.
    Die Brüder sind völlig überlastet mit ARbeit und Haushalt, erden mit Kommunikation totgeschmissen – guck mal, was da an Prospekteen wöchentlich ins haus flattert. Der Überlebenskampf kostet Geld, Kraft Motivation und Zeit.
    Und die im goldenen Käfig, die Essen Trinken, Logis usw frei haben, wollen der Masse weismachen, dass weniger = mehr ist, man seine Ansprüche runterfahren soll.
    Wisssen die eigentlich wie heute Geld verdient wird. Wie viele Brüder sind im Niedriglohn, haben aber volle Miete zu zahlen und üssen, damit sie über die Runden können nochim Supermarkt Regale füllen!
    Diejenigen mit Plautze, gutem STern und Urlaub auf Malle kriegen das doch gar nicht mit. Ja ich wage es sogar zu behaupten, dass viele von denen nur ihresgleichen einladen und nicht die schwach strukturierten.
    Das ist eine Entwicklung, die auch noch die Kosten bringt, da die Gutverdiener in Rente gehen und dann schließlich ableben. was nachkommt, hat weniger in der Tasche und kann den KAs auch nicht so viel Backschisch geben.
    Da wird der Gürtel enger werden.
    Was macht eine LK wenn es unten brenzlig wird? Dann wird mehr Druck gemacht. Beispiel: Bibelstudienabend.
    ich darf dran erinnern, dass, als es noch das Versammlungs Buch Studium gab, man auch schon auf den Kongressen und sonstwo Wert auf Familienstudium legte. So manchem fiel es auf, als der Bibelstudienabend aufkam, dass da wohl die Bemühungen der vergangenen Jahrzehnte unterm Tisch gelassen wurden.
    Wenn du organisationstreuer Befolger aller Anweisungen bist, verbringst du mehr als 20 stunden die Woche für die Theokratie.
    Das könnte sich doch nur ein rüstiger Rentner erlauben. Dieser Zeitpegel muss erst mal vom Einzelnen geschaffen wreden können. Da leidet alles drunter.
    Und somit kann man mit solchen Leistungsparametern keine glücklichen Menschen schaffen, sondern nur Cyborgs, die Doppeldeutigkeiten leben – nach innen ihr eigenes Leben, nach Aussen: ein Hoch auf den Sklaven.
    Traurig aber wahr und in der Versammlung darüber reden geht nicht, das würde als Gangrän betrachtet, man wäre abtrünnig und all die Verachtung käme über einen von denen, die im „Band der Liebe“ vorgeben, vereint zu sein.
    Mein Fazit ist, ich vertiefe mein Verhältnis zum Schöpfer und seinem Messias. Deren Joch ist Sanft und deren Last ist leicht.

    Aufgrund der zunehmenden schwierigeer werdenden Eskalationen in Wirtschaft, Politik und Kultur erkennt man, dass wir am Brink of Evil sind, auf der Schwelle zum Bösen. So kann nur ein Besinnen auf die Werte unseres persönlichen Glaubens uns Richtschnur werden, die Erkenntnis, dass wir allein in Gottes Hand geboren sind. Der heutige Skalve ist bald Geschichte

  • Ruth
    Januar 13, 2012

    Lieber Frank&frei, wir können Dir hier nur zustimmen, denn so denken wir schon seit Jahren und haben beihnahe schon ein schlechtes Gewissen bekommen , weil man so dachte ,es aber in Wirklichkeit sich nicht getraut hat dies laut auszusprechen.Ich muß wirklich sagen , das es in unserer Versammlung genau so abgelaufen ist!Diejenige die gut verdienen laden immerzu ihresgleichen ein aber stehen dann auf der Bühne und predigen man solle sich keiner Grüppchenbildung unterwerfen.Da kommt ein Ältester mit seinem Sternewagen in die Versammlung un 10 min. später seine Ehefrau mit einem noch größeren Sternewagen und man fragt sich , warum fahren sie denn nicht gemeinsam in ihrem Sterneauto?Ich mußte mir im Buchstudium anhören, weil es mir oft am späten Abend nicht mehr gut ging und ich nicht mehr wirklich aufnahmefähig war nachdem ich morgens um hab fünf aufgestanden bin, oft mehr als 10 Std gearbeitet habe, mein Kind versorgen musste , den Haushalt ,einkaufen etc. ja, wir müssen ja schliesslich alle arbeiten?!Das von einem Ältesten der ein riesiges Haus hat, seine Frau nicht arbeiten muß!Ich war oft richtig kaputt ,da ich alleinerziehend war und dann mußte Dir noch sowas anhören ohne Mitgefühl!Und in derDienstwoche , wenn der KA kam war der Saa lbrechend voll und man sah Brüder, die man sonst nie dort sah oft hat es nur gefehlt, das der rote Teppich ausgelegt wurde für den KA!da wurden Briefumschläge verteilt sich gegenseitig auf die Schulter gekloppt, Blumensträuße überreicht und sich sichtlich verausgabt nur weil der KA da war und diejenigen die nicht viel hatten saßen hinten und fühlten sich schlecht, weil sie nicht die Zeit hatten jeden Tag zum Treffpunkt zu kommen , da man ja arbeiten musste um seinen haushalt zu versorgen.Entweder geht man arbeiten verdient sein Geld , kann aber nicht in den Dienst gehn und schon heisst es man würde das Königreich nicht an die erste Stelle setzen . Geht man in den Dienst und läßt alles andere schleifen hiess es , man würde nicht ordentlich seinem Haushalt beistehen und dann ist man ja schlimmer als ein Ungläubiger!Da konnte man sich drehen und wenden wie man wollte, es wird immer so ausgelegt, wie es gerade passt!Alles ist nur noch reine Formsache, da wird das Programm abgerasselt und alle gehn leer nach Hause nix von Stärkung und Bruderliebe!Vielleicht sollte man einmal einen einfachen Verkündiger 1 Woche dort walten lassen , wo einer von der LK sitzt und einer von der LK sollte mal 1 Woche das Leben eines einfachen Verkündigers mitmachen damit sie wissen wie es ist in der heutigen Welt zu überleben!Liebe Grüße Ruth

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    liebe Ruth,
    es ist erschreckend diese Dinge immer wieder bestätigt zu bekommen. IN einer rheinischen Versammlung erzählte mir eine Schwester, die im Herrn alleinstehend ist, dass, wenn der KA kommt, die gut betuchten älteren Schwestern ihm Umschläge zukommen lassen, wo Bakschisch drin ist. Und ihr fällt es immer wieder auf, dass der dann sehr viel Zeit für diese Schwestrn hat, während sie, die im geteilten Haus lebt und nur über wenig Mittel verfügt, außen vor bleibt.
    So ist es – wie in der Welt, für Geld kriegst du scheinbar alles, nur keine Liebe.
    Vor jahren war es so, dass, wenn der Reisenden kam, die Versammlung übervoll war, da kamen die sonst U-Boote genannten auch – jene, die nur ab und zu mal zum „Luft“ holen auftauchen.
    Heuer ist ist das auch anders, die 100 % Marke wird wohl kaum noch übertroffen,w enn im Durchschnitt nur 50-60 % anwesend sind.

    Somit erkennt man, dass das „Geistige Paradies“ eher ein Dschungel Camp ds christlichen Überlebens darstellt, in dem sich die einzelnen ganz nach Ansehen positionieren und andere dadurch drücken.
    Jüngst erzählte mir eine schwester, die schon lange nicht mehr zur Versammlung kommt, weil sie dort eben so viel Ungerechtigkeiten sieht, diese auch angesprochen hat, ohne jeglichen Erfolg, dass neulich, wohl im Rahmen einer Startversammlung für den KK ein Reisender mit einem Ä vor ihrer Türe standen, ohne zu ahnen, dass dort eine Schwester wohnt.
    Sie begrüßte sie freundlich und hielt sich nciht davor zurück, zu begründen, dass sie kognitive Dissonanzen hat die sich zum Beispiel bei den Tauffragen ergeben. Sie fargte, ob der Philippus den Eunuchen auch erst getauft hat, nachdem er einen Bericht abgegeben hat und das ihre Kinder sich taufen lassen wollten, aber es nicht durften, weil sie hätten mehr sTunden haben sollen. Sie fragte wo dies biblisch begründet ist. Auch fragte sie, wie man nur glauben kann, dass die in Brookly vom Geist geleitet sind, wo sie doch so viele Fehler machten und machen.
    Die Antwort blieben die Besucher aus. sie waren wohl doch korrumpiert worden in ihrem Orwellschen Denken und zogen davon, ein wenig wie die Pudel nach der Dusche.
    Der lieben schwester ist es egal, wie sie über sie denken, sie hat ihren Frieden mit Gott und läßt sich nicht einschüchtern.
    So ist es halt wie im realen Soziallismus. Die Partei hat immer recht. Manche treiben das auf die Spitze, während immer mehr vom Volk einen Ausreiseantrag stellen.
    Bruderinfo ist praktisch so eine Stelle, wo einzelne ihren Ausreisewillen anonym dokumentieren, zum Ärger der stillen Mitleser in Selters

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    liebe Brüder und Freunde,
    schön, dass man hier sich frei mitteilen kann. Ich habe zwischenzetlich zu vielen von Euch Lieben Kontakt bekommen, was mich aufbaut.
    Aber man kriegt auch im realen Leben immer wieder mit, wie tief doch der Anspruch der Wachtturm Oberen geht. Wenn dann der Kreisaufseher kommt und mit Nachdruck dann auf die „Abtrünnigen“ hinweist, die, egal, wo sie auftreten, doch nur mit LÜgen und höchstens Halbwahrheiten agieren.
    So werden die Brüder konditioniert, eingeschüchtert und davon abgehalten, einmal über berechtigte Kritiken nachzudenken.
    Gerade das forciert ja bei manchem das Nachdenken, denn Nachdenken erfolgt nach einer Konfrontation mit Information, über die man konzediert.
    Ich weiß aber aus Dialogen mit dem einen oder anderen Bruder, dass dieser erwartete Kadavergehorsam von manchem abgelehnt wird. ja, ich habe den Eindruck, dass sich mancher inhaltlich freischwimmt, was sich auch darin äußert, dass der kontinuierliche Besuch der Zusammenkünfte sich wie das Seis in der Sonne verhält. Es taut und läuft weg…..
    ja, so laufen manche auch weg, einfach ü+berdrüssig der Gängeleien, der Zwänge und des hier oftmals zitierten „Leistungsevangliums“, das manchem eher zum Leistenbruch bringt.
    Ich darf hier erwähnen, dass mir vor Jahren einmal ein Behtelit sagte: Frank, meine Vorgesetzten können vieles von mir erwarten, aber keinen Kadavergehorsam.
    ich erwiderte daraufhin: reiss dich zusammen und beis nicht die Hand, die dich füttert.
    Wir haben hernach nie wieder kommunziert. WEr Bethelit ist, muss sehen, dass er unauffällig bleibt oder er muss sich nen Job suchen. Für einen um die 50 ist das aber mehr als schwer.
    Tja lieber Edelmut, du siehst, man kommuniziert mit den Brüdern, ist dabei vorsichtig wie die Schlangen und harmlos wie die Tauben.
    Wir werden den Berg nicht versetzen, aber den einen oder anderen Brocken können wir mitnehmen – aus dem sogenannten „Geistigen Paradies“ in die Wirklichkeit des realen lebens eines Christenmenschen

  • Anna
    Januar 13, 2012

    Lieber Frank&Frei, liebe Brüder und Schwestern,

    erst am letzten Wochenende habe ich mich mit Brüdern darüber unterhalten, dass einem Betheliten spätestens ab 50 draußen „in der Welt“ kaum bezahlte Arbeit angeboten wird. Er mag ja viel Erfahrungen gesammelt haben, nur was soll der Arme in seinem Lebenslauf schreiben und wird ihm beim Ausscheiden dann auch ein qualifizierendes Zeugnis ausgestellt? Daher kann dieser gar nicht anders als seine Zweifel für sich behalten und sich nach außen ruhig und gehorsam verhalten. Oftmals kommen dann leider psychosomatische Beschwerden hinzu weil der Körper auf diese seelischen Vergewaltigungen schneller reagiert als man es selber wahr haben will. Dann bekommt man Magenschmerzen, Kopfweh, Rückenschmerzen und vieles andere mehr. Und ist erst recht nicht mehr für den Arbeitsmarkt draußen fit.
    Für die Bethelmitarbeiter ist dies in der Tat, leider ist es das einzige passende Wort das mir grad einfällt, ein „Teufelskreis“.

    Auch der Kreisaufseher ist davon betroffen. Wir wissen nicht lieber Frank&Frei ob manche dieser Aufseher ihre Arbeit gemäß dem Motto verrichten: „doch wie’s da drinnen aussieht geht niemand was an“.

    Dabei, wären unsere Zusammenkünfte auferbauend, bestimmt kämen viel mehr Brüder. Allein jetzt diese Woche, was man alles einpacken soll: Bibel, Liederbuch, PD-Schulbuch, Unterredungsbuch, Jahrbuch 2011 und Königreichsdienst. Und in meiner Versammlung sind schon viele, die haben das alles dabei. Und dann der ständige Themenwechsel.

    Es könnte so schön sein sich MEHR als die 10 Minuten den Bibellese-Höhepunkte zu widmen. Was ist das für ein Glaubensleben, wenn man bei seinem Kommentar bei dem Programmpunkt peinlich darauf achten muss diesen möglichst schnell zu sagen damit andere auch noch Gelegenheit erhalten. Statt, was mal ein paar Worte mehr braucht, mit den Brüdern zu teilen warum dies oder jenes glaubensstärkend ist. Sowie von den anderen nicht nur vorgefertige Aussagen aus der Literatur erhält. Und sollte man nicht auch mal eine Frage aufwerfen dürfen weil man etwas aus der Bibel nicht versteht (zur Info: ich habe auf der Prophetie-Seite eine Frage zu Jesaja 37 gestellt)?

    Brüder sellt doch mal die Frage bei eurer nächsten Dienstwoche dem KA oder wenn ihr ihn auf dem Kongress seht warum die Bibelhöhepunkte so kurz sind. Wo doch die Bibel unser Hauptlehrbuch sein sollte.

    Ich würde so gerne viel mehr aus der Bibel lernen, es sind so viele Verse über die man sprechen könnte, den Zusammenhang herstellen warum und unter welchem Hintergrund sie geschrieben wurden. Welche Jahreszeit war, welches Essen könnte
    es gegeben haben usw. Man kann sich das viel besser merken, sich hineinversetzen. Mir würde das viel Freude machen. Stattdessen muss ich mich ständig mich Milch begnügen. Gut, dass es für mich hier und unter ein paar lieben Freunden die Möglichkeit gibt mich auszutauschen sonst fallen mir ja die Zähne aus, weil ich keine feste geistige Speise mehr bekomme.

    Wenigstens mein körperliches Immunsystem kann ich trainieren wenn ich wieder mit dem Fahrrad durch den Windsturm düse.
    Für die geistige Gesundheit haben wir ja das Gebet und unseren Kopf zum Nachsinnen. Und durch den Segen von Jehova und Christus bekommen wir dann auch falls notwenig eine Vitaminspritze 🙂

    Liebe Grüße an alle und einen schönen Feierabend wünscht Anna

  • Hans
    Januar 13, 2012

    Hi Anna,

    das mit den 30 Sekunden kann ich auch schon nicht mehr hören!! Ständig der Hinweis darauf nervt dermaßen … als ob nicht der Inhalt eines Kommentars wichtiger wäre als dessen zeitliche Länge.

    Klar gibt’s welche, die quatschen dann 2 Minuten lang und halten ne halbe Ansprache, aber das könnte man auch denjenigen liebevoll persönlich beibringen, sich etwas kürzer zu fassen, statt hier wieder eine 1749. Regel draus zu machen.

    Besonders nervig fand ich die Muster-Schule auf Kreiskongressen, da anscheinend die meisten BA fast ausschließlich auf der Zeit rumritten. Sinngemäß etwa so: „Gut gemacht Bruder, genau die Zeit eingehalten. Habt ihr gemerkt Brüder? 10 Personen konnten einen Kommentar geben, weil sie sich an die 30s gehalten haben. 3 Stück waren sogar nach 22s fertig.“

    Ich sehe es auch so: besser aus den 10 Minuten 15 oder noch mehr machen und solche albernen Regeln weglassen. Und wenn das Programmpunkt früher fertig ist, macht das doch auch nix. Oder hat sich schon mal jemand beschwert, weil er früher nach Hause kam?

    „Vergewissert euch der wichtigeren Dinge“ sage ich da nur und muss mich mal wieder innerlich übergeben.

    LG
    Hans

  • Dennis
    Januar 13, 2012

    Lieber Hans,

    danke für diese Feststellung. Diese Sache stört mich auch immer wieder.

    Vor allem der Ablauf auf den Kongressen, wenn in einer Reihe 12 Leute sitzen und nacheinander vom Blatt abgelesene Retorten-Antworten geben und dann der Bruder auf der Bühne sie ebenfalls vom Blatt abgelesen lobt. Ist für mich haarsträubend das Ganze!

    In den Vers. hält sich eh niemand an die 30Sec., aber trotzdem verpührt jeder einen Zeitdruck und es wird von Antwort zu Antwort gehetzt. Die Bibel als 6-Minuten-Event für die Zuhörer, danach ist nur noch Einheitsbrei in Form vom Frage-Antwort-Spiel anhand eines WTG-Buches oder des Ködis angesagt. Ich beteilige mich schon seit längerer Zeit daran nicht mehr, weil es einfach demotivierend ist, als Frage-Antwort-Kasperl ausgenutzt zu werden.

    Ich habe diese Woche mit Brüdern darüber gesprochen und auch gesagt, dass das WT-Studium Sonntags kein echtes „Studium“ im Sinne für Erwachsene ist. Es ist ein besserer Kindergarten wo jeder schön brav seine gelb, grün oder sonstwie unterstrichenen Antworten, die er vorher ein“studiert“ hat, aufsagen darf. Wehe es gibt mal jemand eine vom WT-Abschnitt abweichende Antwort, dann ist der WT-Leiter schon überfordert und sagt bei uns Sätze wie: „Hmm, was sagt der Wachtturm dazu?“ oder ähnliches. Auch hier ein absurdes Schauspiel für das gemeine Volk, ohne jeden Wert.

    LG
    Dennis

  • Alois
    Januar 13, 2012

    Da hast Du recht lieber Dennis
    Und je mehr Stress man macht, destoweniger Zeit bleibt um über das Wort aus der Bibel nachzudenken.
    Genau das nachdenken oder auch ein paar Verse in der Bibel vorher oder nachher zu lesen ist unerwünscht.

    Es hat System, die Zeugen so auf Trapp zu halten, dass sie gar keine Lust und Zeit mehr haben über die von Menschen aufgeladenen Pflichaufgaben hinaus noch eigenständig die Bibel zu lesen. Das meinte Jesus mit der Last der Beladenen in Matth. 11

    28. Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.
    29. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen;
    30. denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    Januar 13, 2012

    Ach lieber Dennis,
    wie recht du hast. „Frage-Antwort-Kasperl“, das ist ein schöner Begriff 🙂

    Ich versuche mich gerade vorzubereiten auf den Studienartikel im wesentlichen über Salomo ob er ein Vorbild oder ein warnendes Beispiel ist. Lese dir mal den Abschnitt 10 im 2. Teil durch. Vorher wird gem. 1. Könige 11:1-6 darauf eingegangen, dass seine vielen Frauen sein Herz geneigt hatten, anderen Göttern zu folgen usw. und dann
    ZITAT S. 10, Abs. 10: „Für dich steht sicher fest, dass du dir an diesem törichen Verhalten niemals ein Beispiel nehmen würdest…“ZITAT ENDE

    Welcher normale Mann will schon so viele Frauen? Das überfordert doch jeden. Und die Streitereien die bestimmt daraus entstanden sind, jede wollte mal… Man darf sich das ja auch mal vorstellen. Du liebe Güte, ob nun fremdländische Frauen oder Israelitinnen, da hat man doch keine Zeit mehr für Jehova.

    Unter einem „Studium“ stelle ich mir auch etwas anderes vor. Kürzlich habe ich eine Schwester gefragt warum sie in die Zusammenkünfte geht. Antwort: Hebräer 10:24,25. Sonst konnte sie mir keine wirkliche Erklärung abgeben, mehr so wegen Gemeinschaft usw. Und auf meine Frage was sie in letzter Zeit dort gelernt hätte bekam ich die Antwort: „Ja nichts, es gibt ja nichts Neues, nur wir müssen es doch immer wieder hören…“

    Trauriger Zustand. Was mir noch zum Vers 25 einfällt wo es ja darum geht …“sondern einander ermuntern, und das UM SO MEHR, als ihr den Tag herannahmen seht“.

    Was hat sich dann der Sklave dabei gedacht 1 Zusammenkunft zu streichen wenn wir doch UM SO MEHR zusammenkommen sollten, je näher der Tag Jehovas ist???

    Ist das dann nicht wie im Vers 27 beschrieben „willentliche Sünde“?
    Wie schön dass wir uns hier über unseren Glauben austauschen dürfen. Auch den Betreibern der Seite vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße an alle Brüder und Schwestern Anna

  • Akazienholz
    Januar 13, 2012

    Hallo Ihr Lieben,
    lese gerade mir diese Kommentare so durch und komme dabei auf den Gedanken, das es so klingt als hätten wir nicht genügend ZEIT in der Zusammenkunft geeinsam die Heilige Schrift zu betrachten. Es gibt ja noch einen dessen Zeit abläuft und nun gar kein Interesse besitzt das umfangreich in den Zusammenkünften in der Bibel gelesen wird.

    Sollte man auch mal drüber nachdenken.

    Jede Religion hat auch ihren Dämon!!!

    AKAZIE

  • Akazienholz
    Januar 13, 2012

    Hallo BI,

    der Begrüßungskommentar für Willi von mir, wartet noch auf Freischaltung!

    Danke viele Grüße

    der Hölzerne

  • Akazienholz
    Januar 13, 2012

    Hallo, Anna , Walter, Matthäus und alle anderen,

    Eure herzerwärmenden Worte und die nüchternen Fakten sind einfach phantastisch.
    Besonders Du Anna, weil Du es mit dem Herzen einer Frau siehst, erkennst und leider die bittere Erfahrung einer Witwe erleidest, bringst Du diese Gefühle so gut an uns rüber.

    Natürlich ist mir klar das Jesus das Spendenverhalten der Witwe nicht verurteilt hat, den sie wusste es zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht das dieses Anbetungssystem von Jehova und Jesus verworfen worden ist. Ich wollte in meinen letzten Kommentar nur zum Ausdruck bringen das jeder damals noch so geringe Betrag nichts mehr nützte, da er keine Wirksamkeit für die rechte Anbetung brachte und nur etwas unterstützte was von Jehova und Jesus verworfen wurde

    Wie mit materiellen Dingen im Frühchristentum umgegangen wurde und was es für Folgen hatte, etwas auf eine heuchlerische Art und Weise abzuzweigen das erfahren wir aus der Apostelgeschichte 4:32 – 5:11.

    Wir sind noch sehr weit weg von solch einer Praxis, wo alles auf einen Tisch gelegt wird um dann alles aufzuteilen. Die Vorstellung ist zwar phantastisch, doch in dem Moment wo ich das hier schreibe wird der Leser sicherlich denken, einfach nicht durchführbar weil das Besitztum das ich mit mir führe, doch irgendwie mir recht nahe steht. Jetzt muss oder soll ich teilen!!!???

    Nur unser aller Gerechtigkeitsempfinden sagt uns und auf Grund der genannten Fakten wie die Verantwortlichen mit diesen Besitztümer der Gesellschaft umgehen, so wie es derzeit scheint nicht im Sinne unseres Vaters und seines Sohnes sein kann.

    Und auf Grund dieser Tatsache das solche Dinge geschehen, ist auch niemand dazu bereit, das zu tun, was in den o.g. Bibeltext beschrieben wurde. Weil es da schlichtweg ein Misstrauen vorhanden ist. Und doch so glaube ich, wenn es wirklich mal so echt hart auf hart kommt und wir unter Beweis stellen müssen tatsächlich dem Christus anzugehören, werden viele die momentan da anders denken und sich das nicht vorstellen können, richtig entscheiden und dann greift ausgelebtes Christentum in der Verteilung der materiellen Güter.

    Und doch frage ich mich manchmal, warum nicht heute und jetzt???

    Es gibt eine christliche Religionsgemeinschaft (www.zwoelfstaemme.de) mit deren Gliedern ich einmal auf einer Montagebaustelle zusammentraf. Von denen war jeder in einem selbstständigen Beruf selbst der ungelernte Hilfsarbeiter war selbstständig. Das besondere daran war das jeder verdiente Euro in die Gemeinschaft floss. Abgesehen davon das Ihr christliches Verhalten und ihre Zusammenarbeit auf einer „weltlichen“ Baustelle ähnlich zu vergleichen ist, wie wir das von Baueinsätzen am Königreichsaal her kennen, war Ihre wirtschaftliche Macht gegenüber einem „weltlichen Auftraggeber“ nicht ganz unbedeutend, denn dadurch das es damals auf dieser Baustelle recht viele von Ihnen waren und die Eigenschaften des Christus nachgeahmt wurden, hat nicht nur einer den anderen bei Problematiken auf der Baustelle unterstützt, sondern sie standen sehr eng zueinander, wenn von seitens des Auftraggebers versucht wurde einen wirtschaftlichen Druck auszuüben.

    Ich finde das diese Leute etwas wesentliches erkannt haben, das Sie durchaus mit dem derzeitigen Wirtschaftssystem Geschäfte machen können und das diejenigen welche besondere Gaben und Fähigkeiten besitzen, es so in Ihr Leben einbringen, das der welcher weniger begabt ist denn vollen Nutzen erfährt.

    Ohne dass dabei die Spur von Neid oder anderen ungünstigen menschlichen Neigungen auftreten, die gegen christliche Eigenschaften arbeiten. Das ist so finde ich, GEBEN im christlichen Sinn.
    Natürlich gibt es auch da zwischenmenschliche Spannungen, doch das man hier buchstäblich unter einem Dach in materieller Weise und natürlich in geistiger Weise zusammenlebt und arbeitet, verdeutlicht in besonderen Maß, die Abhängigkeit des einzelnen in dieser Gemeinschaft.

    Nur noch nebenbei bemerkt,
    diese Glaubensleute deren Älteste sind vor ca. 4/5 Jahren vom deutschen Justizapparat in Gewahrsam genommen worden, weil sie sich geweigert hatten Ihre Kinder dem deutschen Schulen auszusetzen und sie hatten es dann erreicht das die Kinder von Ihren eigenen Lehrern unterrichtet werden und nur das Kultusministerim in regelmäßigen Abständen den Bildungsgrad der Schüler überprüften. Soweit ich weiß mit Erfolg.

    Wenn ich in einer Glaubensgemeinschaft leben darf in der in erster Linie die geistigen Bedürfnisse befriedigt werden, doch dabei von dieser Glaubensgemeinschaft die Bedürfnisse die mein Körper verlangt, Nahrung, Kleidung, Dach über den Kopf, ebenfalls berücksichtigt werden, so ist das eine 1:1 Umsetzung des urchristlichen Verhaltens.

    Mit diesem Beispiel hier möchte ich nur anmerken, das Vermögensaufteilung und das Handling davon auch in dieser kaputten Welt funktioniert, so wie in der Apostelgeschichte es beschrieben ist.

    Beobachte ich in einem Land wie Deutschland, die unterschiedlichen Vermögensstände der Brüder, so erkenne ich da recht große Unterschiede, wo da auch ganz offen gezeigt wird, wer –HAT- und gezwungener Maßen auch der es zeigen muss, weil er –NICHTS HAT–.

    Vergleiche ich dann ganz spontan die materielle Aufteilung der Urchristen wie in der Apostelgeschichte, kann ich hier keine Parallelen erkennen. Das sollte uns zum Denken geben, wenn wir doch oft und nur zu gern in unseren Publikationen so einen Satz hören oder ähnlich:

    „WIE DIE URCHRISTEN DAMALS, SIND JEHOVAS ZEUGEN HEUTE GENAUSO EINGESTELLT!“

    Viele liebe Grüße an Euch
    AKAZIE

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    liebe Barbara, du sprichst große Worte gelassen aus, hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Wie oft hört man, dass da ein Kind von 5 Jahren seine 2Dollar spendete für ein gutes Werk.
    Es ist halt nur erstaundlich, dass diese Spendenaufrufe dann kommen, wenn die Masse der Menschen ihr Weihnachtsgeld kriegen oder nennen wir es hier mal diplomatisch Jahresabschluß-Gratifikation.

    Ich bin davon überzeugt, dass, wenn das alles vom Geit geleitet würde, man ddass Thema nirgendwo ansprechen müßte, da käme alles aus dem bekannten FF Frank und frei, wie man so sagt

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    LIeber Dennis, bei deinen Ausführungen fällt mir sinngemaäß ein Satz ein, den wohl Russell ( oder Rutherford)mal äußerten.
    Das Werk stammt von Gott. Wenn es sich nicht selbst trägt dann ist es Gottes Wille. Vielleicht aht jemadn heir vom Auditorium diesen Satz im Originalzitat parat.
    Tja, das hat vor einigen Jahren auch mal ein Vortragender wiederholt.
    Und bezogen auf Deutschland: die „Alten“, die gutes Geld haben, gehen den WEg des Lebens, sterben. Und die Jungen, die nachfolgen, haben nicht mehr die Kaufkraft, den Lohn und das Einkommen.
    Wie sagte mein Lehrer in der Schule immer: Wenn die Nachkommen mit dem Einkommen nicht auskommen müssen sie umkommen.
    Fazit: Es wird knapp in der Kasse, da kommt wohl jemand auf den „Hund“ wie man so sagt. Und was ändert sich am Verlag?
    Nichts. Massenware, wovon sehr viel in den Schränken der Brüder liegt.
    Was sagte da mal ein Bruder: da gehn sie dahin. lustlos, zu Menschen, die sie nicht erwarten, mit Papier das keiner liest, zu Zeiten, die keinem gefallen, unsere Brüder, getrieben vonm Zwange des Berichtszettels.

  • Ruth
    Januar 13, 2012

    Liebe Brüder,ich möchte Bezug nehmen auf den Studienwachtturmartikel vom15 November 2011.Ich habe mich mal beim lesen des Artikels aufgeregt!Es wird dort auf 2 Seiten gezeigt,wie man doch das Königreichswerk unterstützen sollte!Selbst vor Versicherungen macht die WTG keinen Halt!Zitat:Es besteht die Möglichkeit,durch Eintragung eines Begünstigten im Versicherungsvertrag das Königreichswerk zu unterstützen?!Mir kommt das eher vor als wäre das ein Schrei nach Geld, das dazu dient die oberen der WTG auf ihren Rängen zu erhalten!Ich kannte einige, die nach ihrem Tod im Testament verfügt haben das Eigentum der Gesellschaft zu vererben?! Da habe ich mich schon immer gefragt warum tun die das?Denken die Brüder wirklich Jehova damit einen Gefallen zu tun und hoffen somit ins Paradies zu gelangen?Ich erinnere mich auch daran, das Kinder bereit waren ihr Taschengeld zu opfern um das Werk zu unterstützen und sie somit reichlich von den Ältesten der Versammlung gelobt wurden !Gibt es keine Grenzen mehr Geld oder sogenannte freiwilligen Spenden zu fordern?Wenn ich mir nur einmal das Papier vom WT ansehe frag ich mich wo das Geld hineingesteckt wird!Dann wird immer das Gleichnis von der armen Witwe erwähnt! Auch ich habe mich viele Jahre schlecht gefühlt, weil ich nicht die Mittel hatte um Geld zu spenden.Ich war froh mit meinem Kind gerade so den Monat durchzukommen!Ich habe mich anderweitig eingesetzt zb bei Saalbauten Mitfahrgelegenheiten etc.ich habe auch nicht die hand aufgehalten onbwohl ich ehrlich gesagt auch dankbar gewesen wäre wenn mir einer mal Benzingeld zugesteckt hätte obwohl viele wussten das ich nie viel hatte!Und dann sitzt man auf dem Kongress und muss sich wieder einmal eine Erfahrung anhören ,wo eine alleinerziehende Mutter ihren Vollzeitjob aufgegeben hat um Pionierin zu sein jezt sogar mehr Geld verdient und ach ja viel glücklicher so ist als vorher , weil sie ja die vielen Std. im Dinest verbringt?!Ich frage mich warum nicht all die alleierziehenden Schwestern gesegnet werden denen das gleiche Schicksal wiederfährt?!Man sitzt stillschweigend da und denkt warum wird die gesegnet und ich nicht?Gehe ich nicht genug in den Dienst?Diese ständigen unguten Gefühle hatte ich jahrelang und mir reicht es mich immer schlecht zu fühlen und das Gefühl zu bekommen nie genug getan zu haben!Hab ich mich all die Jahre täuschen lassen indem mir immer wieder gesagt wurde das das Ende kurz bevor steht und es sich nicht lohnen würde einen Job anzunehmen in dem ich mehr verdiene und das Werk unterstützen kann ?Was denn nun ?Soll ich mehr verdienen um Geld zu spenden oder soll ich weniger arbeiten um in den Dienst zu gehen und dann aber nicht Spenden kann ?!Ich gehe seit ca 2 Jahren nicht mehr in die Versammlung , weil ich es nicht ertragen kann Brüder zu sehen , die fleissig Spenden und sich ihren Status sozusagen erkaufen um gut angesehen zu werden in der Versammlung , aber diese Brüder im Berufsleben nicht den anschein haben Brüder zu sein und sich nicht als diese zu erkennen geben! Ich bin manchmal sehr zerissen und alles dreht sich in meinem Kopf!Ich liebe Jesus und Jehova und wäre ich keine Zj geworden hätte ich niemals die Bibel so gut kennengelernt :Aber was in den letzten Jahren innerhalb der Versammlungen geschieht hat nichts mehr damit zu tun was Gottes Wort mich gelehrt hat!Ich bin traurig darüber und manchmal weis ich nicht mehr was ich glauben soll!Ich weis nur eines ich will leben und Jesus als meinen König erleben!Liebe Grüße von Ruth ein weiteres bölkendes Schaf

  • mia-sophie
    Januar 13, 2012

    Liebe Ruth,
    so wie Du verspüre auch ich eine innere Zerissenheit, aber ich bin dabei, mich rauszustrampeln, auch mit Hilfe der lieben Brüder hier im Forum. Sei nicht verzagt. Ich denke, Du hast in der Vergangenheit richtig gehandelt. Ich wünsche Dir viel Kraft und innere Ruhe, um unserm Gott Jehova und seinem Sohn Jesus Christus weiterhin mit von Liebe getragenen guten Beweggründen dienen zu können.
    Ich erinnere mich gern an eine ältere Schwester (89) in unserer Versammlung, Mutter unseres VA. Leider ist sie inzwischen gestorben. Als einmal von einer Erfahrung berichtet wurde, bei der eine 90jährige den Pionierdienst aufnahm und alles ist toll usw., da meldete sich diese Schwester und sagte ganz trocken:“ Das ermuntert mich nicht. Ich habe zu tun, dass ich eine Stunde im Monat schaffe.“ Darauf betretenes Schweigen im Saal. Und neulich gabs wieder mal so einen Bericht um die Ohren, da meldete sich unser VA und hielt das Andenken an seine Mutter hoch indem er sagte, dass man solche Erfahrungen relativieren müsse, weil sich nicht jeder ermuntert fühlt. Ich fand das mal eine schöne Zusammnkunft, weil ein Stück Ehrlichkeit dabei war und nicht solches Theater wie sonst immer.

    Ich versuche, mich nicht so sehr mit den negativen Dingen zu beschäftigen. Ich kann ja vieles nicht ändern, was die WTG sagt, wie die Brüder sind, welche Auswirkungen die Lehren des TruvS auf den einzelnen haben. Ich kann ja in erster Linie nur mich selbst ändern. Und da ist es wichtig, dass ich persönlich mein Gewissen anhand der Bibel schule, unter Gebet und mit Hilfe des heiligen Geistes und dann dementsprechend handele. Eigenverantwortlich und nicht fremdbestimmt. Und da ist es, denke ich, egal, was der WT aufruft zu Spenden oä. Ich geb halt nix mehr. Punkt.
    Liebe Ruth, ich verstehe Deine Sorgen, auch in Bezug auf die anderen Brüder, die verblendet sind, aber es ist ja nicht so, dass man keine Möglichkeiten hätte, sich zu informieren. Jeder hat Entscheidungsfreiheit.
    Schreibt alle weiterhin offen und ehrlich eure Meinung. Das regt zum Nachdenken an, zum Prüfen des Glaubens.

    Ich wünsche allen eine schöne Woche
    Liebe Grüße
    Mia-Sophie

  • Sascha
    Januar 13, 2012

    Liebe Mia-Sophie, liebe Ruth,

    danke für eure Kommentare. Diese Begebenheiten kennen wohl die meisten von uns, dass man in dem Moment, wenn in einer Versammlung etwas „Herz“ zu spüren war, auch das Gefühl durchkam, dass dort der Geist Jehovas wirkt. Bei uns war es auch so, aber diese Situationen wurden weniger und weniger, und so verschwinden nach und nach in vielen Versammlungen die Emotionen, mit denen wir eigentlich das Christsein erleben sollten. Auch die Änderungen in den letzten Jahren unterstreichen das, z.B. wurde das Buchstudium abgeschafft, die Versammlung, die dem Vorbild des ersten Jahrhunderts noch am nächsten kam („in Häusern“)ein neues Liederbuch, in dem die Lieder besonders „jesusfeindlich“ geändert wurden, wie das Siegeslied, in dem man tatsächlich ALLE alten Bezugnahmen auf Jesus als Retter wegegelassen hat, wirklich ALLE.

    Es wird nur noch der Verstand angesprochen, allerdings nicht der Verstand, der auf die Logik der Bibel verständig reagiert, sondern der Verstand, der einem durch die Literatur und scheinbare Fortschritte in rechtlichen Angelegenheiten nur noch suggerieren soll, dass die WTG in allem recht hat. Und wenn sie irgendwann Steuern erheben sollten, werden sie auch den Text „Kostenfrei habt ihr empfangen…,“ wieder so zurechtbiegen, dass der Zeuge es flächendeckend abnicken kann und wird.

    Wir sollten uns glücklich schätzen, dass wir diese Dinge erkannt haben, und Jesus darum bitten, dass er als Herr noch vielen anderen diese Möglichkeit gibt.

    Laut Off 3:19+20 sagt Jesus: „Alle, die ich gern habe, weise ich zurecht und erziehe sie. Mach darum Ernst und ändere deine Einstellung.
    Off 3:20 Merkst du nicht, dass ich vor der Tür stehe und anklopfe? Wer mich rufen hört und mir öffnet, zu dem gehe ich hinein und wir werden miteinander essen – ich mit ihm und er mit mir.“

    Wir wurden vielleicht schon grundsätzlich zurechtgebracht, aber Jesus erzieht uns weiterhin und gelegentlich werden wir korrigiert. Aber wenn Jesus dann bei uns anklopft, was uns u.a. zu dem Gleichnis von den zehn Jungfrauen führt, und wir ihm öffnen, dann gehören wir zu denen, mit denen er ein Mahl einnimmt. Früher war damit engste Gemeinschaft verbunden. Und wir gehören dann zu seinem Volk, dass in Titus 2 beschrieben wird.

    Tit 2:14 Er hat sich für uns ausgeliefert, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit loskaufen und sich ein reines Volk schaffen könne, das darauf brennt, Gutes zu tun.

    Ich danke euch dafür, dass ihr eure Gedanken und Erfahrungen mit uns teilt, denn sie helfen uns dabei, diese besondere Verbindung die unter diesem wahren Volk Jesu herrscht, zu erkennenn auch wenn wir heute noch „zerstreut“ sind.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Matthäus
    Januar 13, 2012

    Liebe mia-sophie, das hast Du schön formuliert!

    Auch ich erinnere mich an eine Erfahrung die alles andere aks Ermunterung aufgefaßt wurde.

    Ein Mutter von 4 Kindern, Berufstätig, „ungläubiger Eheman“ und ist im Pionierdienst – keine Hintergrundinfo: wie – wo – wann !

    Solche Erfahrungen reissen nur nieder, aber ofensichtlich will die LK schlechtes Gewissen erzeugen und da ist ihnen jedes Mittel recht. Genaus wie ihnen keine Form des Spendenaufrufs ZUWIDER ist.

    Da wird sogar AUSSCHAU gehalten nach älteren Brüdern und Schwestern die keine Kinder haben (auch wenn „weltliche Kinder“ da sind) da will man einen sanften Druck erzeugen um an deren Geld zu kommen. Was hat man nicht alles über die Kirche und ihrem Ablasshandel böses (zurecht) geschrieben – und selbst wie so oft belehren sie die anderen belehren sich aber selbst nicht.

    lg. Matthäus

  • Konrad
    Januar 13, 2012

    Liebe Ruth, liebe mitlesenden Brüder und Schwestern,
    Du hast mit Deinem Kommentar über Spenden bei mir ein Gedanke angestossen: ist es nicht verwunderlich, dass die Org seit 1.11.2002 im WT turnusgemäß jedes Jahr im November zum Spenden aufruft ??
    Könnte es etwas damit zu tun haben, dass in diesem Monat viele arbeitenden Menschen (also auch die Brüder und Schwestern in den Versammlungen) ihr Weihnachtsgeld – oder schöner ausgedrückt: ihr 13. Monatsgehalt – vom Arbeitgeber erhalten ? Ich empfinde es von der WTG als ganz schön dreist und berechnend 1. diese Jahreszeit zu wählen und 2. das Weihnachtsfest wie es die sog. Welt feiert als absolut heidnisch zu betiteln – was ja auch stimmt, aber dann vom „Weihnachtsgeld“ einen Batzen abbekommen zu wollen. Tz Tz da fehlen mir die Worte….
    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Entschuldigung – liebe Ruth – dass ich jetzt Deinen Kommentar als Aufhänger genommen habe, um das hier loszuwerden.
    Brüderliche Grüße
    Euer Konrad, der immer mitliest, aber sich selten traut, was zu schreiben

  • Dennis
    Januar 13, 2012

    Hallo Konrad,

    danke für deinen Kommentar, genau das gleiche wollte ich auch schreiben. Tatsache ist übrigens, dass dieses materielle Denken schon seit Jahrzehnten „ausgelebt“ wird um an möglichst viel Geld zu kommen. Es ist auch kein Verdacht sondern ein Faktum, dass IMMER im WT v. 15.11. (seit 2008; vorher 01.11. oder 01.12.) auf Spendenmöglichkeiten Bezug genommen wird und nicht nur das. Auch gibt es immer im Köngreisdienst eine „Besprechung“ über das „gütige Geben“ oder wie auch immer es geschwollen ausgedrückt wird.

    Schau in einem Nov/Dez-Ködi irgendeines Jahres nach, so z.B. „Woche v. 29.11.2010“ Thema „Eine Opfergabe für Jehova“ gestützt auf den WT v. 15.11.2010. Du kannst jedes beliebiges Jahr nehmen und wirst immer das gleiche Muster antreffen: – WT 15.11./01.12. + Ködi Nov/des gleichen Jahres –

    Ausgabe Seite Thema

    2005 01.11. 26 Beiträge, über die sich Gott von Herzen freut
    2004 01.11. 19 Erlebst du, dass Geben glücklich macht?
    2003 01.12. 14 Erweist euch als dankbar
    2002 01.12. 3 Wie sollte Religion finanziert werden?
    2001 01.11. 27 Der Segen Jehovas – er macht reich (Tabelle: Wie einige für das Königreichswerk spenden)
    2000 01.11. 28 Großzügiges Geben macht glücklich (Tabelle: Wie einige für das Königreichswerk spenden)
    1999 01.11. 30 Eine freiwillige Gabe zur Förderung der reinen Anbetung – Sie taten den Willen Jehovas
    1998 01.11. 26 Gott liebt einen fröhlichen Geber (Tabelle: Wie einige für das Königreichswerk spenden)
    1997 01.11. 29 Ehre Jehova mit deinen wertvollen Dingen – Auf welche Weise?
    1996 01.11. 31 Warum Jehova etwas geben? (Tabelle: Wie einige für das Königreichswerk spenden)
    1995 01.12. 30 Woher kommt das Geld? (Tabelle: Wie einige für das Königreichswerk spenden)
    1994 01.12. 13 Sich Freunde mit dem ungerechten Reichtum machen
    1994 01.12. 19 Wie einige für das Königreichspredigtwerk spenden
    1993 01.12. 28 Der Geber jeder guten Gabe
    1992 01.12. 27 Wir hausieren nicht mit dem Wort Gottes (Wie einige für das Königreichswerk spenden)
    1991 01.12. 29 Wie können wir Jehovas Wohltaten vergelten?
    1991 01.12. 31 Sie tun was sie können (Tabelle: Wie einige für das Königreichswerk spenden)
    1990 01.12. 23 Wie Jehova seinem Werk Gedeihen schenkt (Wie einige für das Königreichswerk spenden)
    1989 01.12. 26 Die Echtheit der Liebe prüfen (Tabelle: Wie einige für das Königreichswerk spenden)
    1988 01.12. 26 Wie werden wir es Jehova vergelten? (Tabelle: Wie einige für das Königreichswerk spenden)
    1987 15.12. 19 Den Gott der Hoffnung ehren – Mit unseren wertvollen Dingen
    1987 01.12. 30 Sind deine Gaben ein Opfer?
    1986 01.12. 28 Spenden die das Herz erfreuen
    1985 01.12. 20 Ehrst du Jehova mit deinen wertvollen Dingen?
    1983 01.12. 28 Wenn unser Herz uns drängt unser möglichstes zu tun
    1982 01.12. 23 Jehovas Organisation schreitet voran – Hältst du Schritt mit ihr?
    1980 01.11. 3 Dein Geben – gut besser oder am besten?
    1979 15.12. 5 Deine Einstellung zum Geld kann dein Leben beeinflussen
    1977 01.12. 720 Treue im Gebrauch ungerechten Reichtums
    1975 15.12. 752 Nichts haben und doch alles besitzen
    1974 01.12. 726 Durch Treue am Leben bleiben

    Jeder Bruder, der die WT-Library auf CD besitzt kann dies nachprüfen.

    LG
    Dennis

  • Sascha
    Januar 13, 2012

    Lieber Dennis,

    danke für die Arbeit, die du dir zum Thema Spendenaufrufe gemacht hast. Du hast die Linie dahinter erkannt und hoffentlich noch anderen geholfen, die wahren Beweggründe der führenden Gremien dieser Organisation zu erkennen. Die WTG ist kein religiöses Gebilde mehr, es ist ein finanzpolitisches Tier geworden. Kein Wunder, dass Daniel und die Offenbarung genau davon sprechen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Martin
    Januar 13, 2012

    Lieber Konrad, lieber Dennis,

    Bei aller Kritik an die WTG, hier müssen wir allerdings Fairness walten lassen. Zunächst möchten wir festhalten, wenn irgendetwas organisiert wird, ist das mit Kosten verbunden. Auch Bruderinfo hat Kosten und ich möchte mich an dieser Stelle ebenfalls bei diesen Brüdern bedanken, denn sicherlich haben hier mehrere Personen Ihre Eigenmittel zur Verfügung gestellt. Es gab auch Nachfragen von Nutzern dieses Forums, WIE sie zur Kostendeckung beitragen können. Wir hörten z.B. vor einigen Monaten von der Idee, ein Buch zu veröffentlichen. Zurzeit hören wir nichts mehr davon und wahrscheinlich hat es auch damit zu tun, dass die finanziellen Mittel aufgebracht werden müssen. Da sich nicht alle sofort unterstützend ausgesprochen haben, wird es damit wahrscheinlich so schnell nichts. Ist doch verständlich. Trotzdem machen wir uns Gedanken, wie wir auch zukünftig Bruderinfo vermehrt unterstützen können, sofern es uns möglich ist. Es ist jederzeit die Bankverbindung von Bruderinfo abrufbar oder eine Unterstützung über PayPal möglich. Ich würde es schätzen, wenn ich die derzeitige aktuelle Bankverbindung erfahren könnte.

    Ein internationales religiöses Werk benötigt ganz klar enorme Finanzmittel und erst Recht die WTG mit Ihren Druckanlagen. An dieser Stelle sei gesagt, die meisten wollen ja dieses Werk und dessen repräsentative Darstellung. Also muss doch daran erinnert werden, wie man es unterstützen kann.

    Tatsache ist jedenfalls, jeder Angehörige einer Versammlung kann dazugehören, ohne dass er einen Cent spendet, wenn er nicht kann oder möchte, ohne darüber zu sprechen. Das Werk der ZJ ist schon auf Basis von „Freiwilligen Spenden“ aufgebaut, das kann man nicht leugnen. Das man an diese Freiwilligkeit appelliert, kann man niemanden absprechen. Es ist nicht unbiblisch, zum freiwilligen Spenden zu motivieren. Schließlich entscheidet der Spender. Deshalb halte ich es als Erinnerungshilfe jährlich im WT nicht für anstößig, wenn die Möglichkeiten, wie man spenden kann, veröffentlicht werden. Selbst wenn man hier die Möglichkeit des 13. Monatsgehaltes anvisieren würde, es bleibt alles Freiwillig. Der Spender muss immer noch aus eigener Initiative zu Spendenkasten gehen oder aus eigener Initiative eine Überweisung tätigen und aus eigener Initiative seine Bankkarte aktivieren zu Gunsten der WTG. Genauso wie diese Darstellung einmal jährlich erfolgt, gibt es ähnliche Themen, die jährlich immer wieder sich im Rhythmus wiederholen. Trotzdem lieber Konrad, Deine Beobachtungen mögen schon richtig sein. Wie wir sie werten, bleibt jedem selbst überlassen.

    Gruß Martin

  • Barbara
    Januar 13, 2012

    Lieber Martin,
    was die eigene Entscheidungsfreiheit beim Spenden angeht, hast Du ganz sicher recht. Allerdings wie „freiwillig“ ist eine Spende wenn den Brüdern ein schlechtes Gewissen gemacht wird und suggeriert wird, Ihre Liebe zur Wahrheit und Liebe zu Gott lässt sich an dem ermessen ob und wieviel sie spenden. Wenn dann noch das Beispiel der Witwe bemüht wird , das Jesus lobend hervorhob und Erfahrungen von Brüdern in irgendeinem Drittweltland, die um spenden zu können auf eine Mahlzeit verzichteten oder ähnliches , fühlt man sich schon genötigt zu spenden. Immerhin geht es uns hier materiell sehr viel besser. Mit diesem psychologischen Druckmittel „möchte“ selbst der spenden der die Mittel dazu nicht hat.

    Als Körperschaft hat die Gesellschaft das Recht Kirchensteuern zu erheben. Ich bin sicher davon wird sie früher oder später gebrauch machen. Dann gibt es halt wieder „helleres Licht“.

    Liebe Grüsse, Barbara

  • Akazienholz
    Januar 13, 2012

    Liebe Barbara,

    gut das Du die Begebenheit mit der Witwe hier erwähnst. Lese ich diese Texte in der Heiligen Schrift. Dann kann nicht gesagt werden das Jesus sich lobend darüber äußerte.

    Jesus machte hier lediglich eine ganz nüchterne Feststellung die in der heiligen Schrift auch so niedergeschrieben wurde. Das kann jeder feststellen, der die beiden Stellen in Markus und Lukas liest. Die Tatsache das bei beiden Textpassagen gleich wenige Verse danach, Jesus den Tempel verlässt wo er den Spendenvorgang der Witwe beobachtet hat und erklärt das dieser niedergerissen wird, kann nicht mit einem Wohlwollen von seitens Jesu der Spende der Witwe in Einklang gebracht werden. Auch das er seine Jünger dazu rief um diesen Spendenvorgang der Witwe mit zu beobachten, kann darauf hindeuten das es eher eine verurteilende Haltung Jesu war als eine mit Lob.

    Wieso sollte er etwas lobend erwähnen, was er wenig später mit einem Niederiß beurteilt???

    Die Witwe hat für das damalige bestehende jüdische System gespendet, welches heute nach unserem Verständnis zum Weltreich der falschen Religion gehört.

    Sie hat für ein System gespendet was Jesus mit samt seinen Führen aufs schärfste verurteilt hat.

    Wenn diese Begebenheit es wert war in der Heiligen Schrift aufzutauchen, und man die Aussage Jesu zum Tempel gleich im Anschluss betrachtet, kann man auch zu den Schluss gelangen, das er über dieses System der Spenden und Geld opfern sogar eher ungehalten war, da er den jüdischen System durchaus die Mitschuld mit gegeben hat, das solche armen Menschen soweit geknechtet wurden das Sie Ihr letztes Hemd hergegeben haben.

    Für mich ist diese Textpassage von der Seite Jesu betrachtet eher verurteilend als lobend!

    In diesem Licht gesehen ist es absolut unpassend dieses Beispiel der armen Witwe in unsere Zeit zu transportieren, um es als ein vorbildhaftes Beispiel für das Spendenverhalten der Brüder hinzustellen. So sehe ich das persönlich und handle dann auch entsprechend meiner biblischen und christlichen Überzeugung.

    AKAZIE

  • Anna
    Januar 13, 2012

    Liebe Barbara, liebe Akazie, liebe Brüder und Schwestern,

    noch zu dem Beispiel mit der armen Witwe zur Zeit Jesu die alles gegeben hat, was sie hatte. Sicherlich wurden diese Worte in der Bibel (Markus 12:41-44) nicht aufgezeichnet um in uns ein schlechtes Gewissen zu erzeugen.
    Das würde nicht zur Liebe Jehovas passen und auch nicht zu dem Text in Prediger 10:19 (Hoffnung für alle)

    „Ein gutes Essen macht fröhlich, Wein macht lustig, und Geld macht beides möglich!“

    Wenn ich etwas nicht verstehe, versuche ich mich in die Situation hineinzuversetzen, das habe ich jetzt heute Mittag bei schönem Sonnenschein in meiner Mittagspause, da wo ich wohne, versucht.

    Jesus saß wenige Tage vor seinem Tod im Vorhof der Frauen gegenüber der Opferstöcke.und hat so seine Beobachtungen gemacht. Die Opfer wurden meines Wissens einem Priester zur Prüfung gezeigt und dann eingelegt. Daher konnte Jesus genau erkennen wie viel der einzelne spendete. Je nachdem wie hoch die Beträge waren wurde dazu auf der Posaune geblasen. Und Jesus, der ins Herz schauen konnte hat festgestellt, dass sie von ihrem Überfluss gegeben haben.

    Bleibt die Frage warum uns Jesus das Opfer der Witwe als positiv hinstellt. Ich meine, weil sie wie alle Witwen damals, vermutlich kinderlos, arm war. Eine alleinstehende Frau hatte damals nichts zu lachen. Sie galt nichts. Der Sohn Gottes aber sieht sie und stellt sie seinen Jüngern und uns als Beispiel hin.
    Bei ihrem Opfer war kaum mit einem Posaunenton zu rechnen. Bestimmt dachte sie, ihr Opfer würde wohl auch im Himmel keine weitere Beachtung finden. Sie konnte sich damit nichts verdienen, weder vor den Menschen noch vor Gott. Und so legte sie ihr Opfer ohne jede Berechnung ein. Was sie bewog, war ihre Liebe zu Gott. Das hat Jesus gesehen und lobt den Glauben.

    Ich meine, was bei Jehova zählt sind nicht die großen Taten. Er sieht, mit welchem Herzen und Ziel wir etwas tun.

    Jehova verlangt nicht von uns, dass wir alles hergeben was wir besitzen. Nur sollten wir von Zeit zu Zeit unsere Einstellung überprüfen. Die arme Witwe hatte nach menschlicher Beurteilung nichts und gab doch alles für Gott hin. Wir haben Zeit, Geld, Gaben von Gott bekommen. Wie viel davon sind wir bereit ihm zurück zu geben, für ihn zu opfern? Wo setze ich die Gaben ein, die mir Gott gegeben hat und mit welchem Ziel? Und dann muss ich mich trauen MIR die Frage zu stellen ob Jesus einen Grund hat MEINEN Glauben zu loben.

    Die Witwe war eine sehr gläubige Frau und kannte wohl die Geschichte Israels. Vielleicht dachte sie an die Witwe von Zarepath die Elia ihr letztes Essen gegeben hat.
    Sie legte ihre Opfergabe wohl schon in dem Vertrauen ein, dass Gott sie weiter versorgen könne. Sie hoffte auf Gottes Hilfe und Beistand. Davon steht jetzt nichts im Bibelbericht. Nur, nachdem Jesus ins Herz der Frau sehen konnte finde ich, darf man das schlussfolgern.

    Wir tauschen uns hier aus vielen Gründen aus. Viele auch, weil sie enttäuscht sind darüber, dass sich eine Hoffnung, die uns als wiederkehrendes NEUES LICHT vermittelt wurde, nicht erfüllte. Und viele durch Menschengebote entmutigt sind oder verzweifelt. Manche sind weggegangen, sich jedoch den Glauben bewahrt, andere haben ihn ganz verloren.

    Deswegen muss meine ich, jeder durch das Studium des Wortes Gottes SELBST erarbeiten, welche Hoffnung uns Jehova gibt. Bereit sein den Geist Gottes in uns wirken zu lassen.
    Ich meinerseits sehe keinen Grund an der Liebe Gottes und seines Christus zu zweifeln.

    Und ich bin mir sicher, der Christus hat sich mit der Witwe identifiziert. Deswegen wurde die Begebenheit in Markus und Lukas aufgezeichnet.

    Er hat wie sie auch ALLES GEGEBEN WAS ER HATTE, sein Leben.

    Jesus war sich nicht zu schade mit seinem Leben für meine Sünden zu bezahlen.

    Jesus ist für uns gestorben und nicht nur das, er hat all die Leiden und Krankheiten dieser Welt auf sich genommen, damit wir geheilt sind. Jesaja 53: 4+5 (Hoffnung für alle):

    „4Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte.
    5 Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt“

    Irgendwann vor ca. 1 Jahr habe ich diese Verse zum ersten Mal mit anderen Augen gelesen. Und dann habe ich mich riesig gefreut weil ich etwas endlich verstanden habe: Ich muss mich nicht mehr abstrampeln, außer beim Radeln aber das mache ich ja gerne :-).

    Ich kann zum Vater kommen und sein Geschenk annehmen und mir von Ihm helfen lassen. Ist das nicht entspannend?

    Und wenn wir diese Gabe von Jehova annehmen haben wir das ewige Leben und KEINER kann es uns wegnehmen. Wir SIND Gottes Kinder und KEINER kann uns aus diesem Stand vertreiben. Jehova liebt uns, wir dürfen vor ihn kommen und er wird uns nie zurückweisen und er wird die Bitten unseres Herzens erfüllen.

    Noch allen einen schönen (ggf. wo auch immer ihr wohnt) sonnigen Tag wünscht

    Anna

  • Sascha
    Januar 13, 2012

    Liebe Barbara,

    wie ich in einem Kommentar weiter oben geschrieben habe, bin ich auch der Ansicht, dass irgendeine Form der Abgabe kommen wird. Auch dass sie anfangen werden, „ihre eigenen Festungen auszuplündern“, wie Daniel 11 schreibt, könnte damit zusammenhängen, dass sie bereits überschüssige Säle, Bethelheime, Druckereien etc. verkaufen. Sehr merkwürdig, in Anbetracht der vielen Immobilien und ihrer Werte.

    Jetzt geht es um verseuchtes Land in ihrem Sitz in Wallkill. Eine Sanierung des Bodens incl. Entschädigungszahlungen soll nach diversen Schätzungen in die Hunderte von Millionen Dollar gehen. Wer an Infos interessiert ist, kann mich gerne privat anschreiben. Diesen Hinweis habe ich selber von einer lieben Schwester bekommen, der ich hiermit nochmal dafür danken möchte.

    Schöne Grüße und dir, liebe Barbara, nochmals danke für deine guten Kommentare, die du immer wieder schreibst…

    Sascha

  • Alois
    Januar 13, 2012

    Lieber Martin

    Eine zeitlang gab es auf Bruderinfo ein Spenden Button.
    Durch viele Angriffe in den ersten Monaten musste BI technisch wesentlich mehr aufrüsten als ursprünglich gedacht. Denn nur mit guter Abwehrtechnik lässt sich diese Seite relativ ausfallsicher betreiben.

    Seit langer Zeit gibt es diesen Spenden Button nicht mehr, weil manche Brüder damals der Meinung waren, ein Spendenaufruf gehört nicht auf die BI Seite. Wenn der Geist unseres Vaters möchte dass diese Seite online ist, dann wird er auch für die notwendigen Mittel sorgen. Das ist bisher offensichtlich auch geschehen, denn BI ist online.

    Ich habe mir damals die Kontoverbindung für Spenden an Bruderinfo abgespeichert. Wer spenden möchte kann sie bei mir erfragen.

    Bruder.Alois@web.de

    Liebe Grüße
    Alois

  • walter
    Januar 13, 2012

    Hallo Alois,

    ich benütze Deinen Antwort Button, weil Anna keinen hat.

    Hallo Anna,

    vielen Dank, für Deinen glaubensstärkenden Kommentar.

    “ Ich meinerseits sehe keinen Grund an der Liebe Gottes und seines Christus zu zweifeln…….
    Ich kann zum Vater kommen und sein Geschenk annehmen und mir von Ihm helfen lassen. Ist das nicht entspannend?“Zitat Ende

    Das sehen wir genauso !

    Das konnte sogar die arme Witwe in der Geschichte Jesu erfüllen. Ihr großes Vertrauen und ihre Hingabe zu Jehova und Jesus wurde als großes Vorbild für uns hingestellt.
    Vor Wochen bin ich hier in BI auf den Text in Hebr.6:11 gestoßen, wo es heißt
    GN: „Ich wünsche nur dies sehnlichst, das jede/-r von euch den selben Eifer auch an den Tag legt, wenn es darum geht, die Hoffnung auf das, was Gott uns versprochen hat, mit voller Kraft durchzuhalten. Ihr dürft darin nicht nachlassen.“….

    Die innere Verbundenheit zu Jehova und Jesus wird uns dazu antreiben, egal, wo, wer und wie wir sind, so zu leben, daß wir IHNEN gefallen.
    Mit ihnen wandeln. Nicht hadern.
    Auch, wenn wir vielleicht alt werden und unseren Verfall sehen. Auch, wenn die WTG nicht so ist, wie wir dachten.
    Können wir noch die vielen schönen Dinge um uns rum sehen? Das Leben ? Das Versprechen Gottes ?
    Das glaube ich, hat die arme Witwe, mit ihren ganzen Möglichkeiten gemacht. Auch, wenn es von ihrer Umwelt nicht anerkannt und wahrgenommen wurde.

    Egal, ob wir noch in die Versammlung gehen, oder es nicht mehr können, das Ziel von unserem ganzen Bibellesen und Studieren sollte doch sein,
    daß wir in ein so inniges Verhältnis zu unserem Schöpfer kommen.
    Dann wird jeder ihmentsprechend sein Vertrauen und seine Dankbarkeit in seinem Leben zeigen.
    Ich glaube, wir können nur marginal erfassen, was es bedeutet von unserer Schuld befreit worden zu sein. Die Witwe hat es erfaßt und hat alles gegeben.

    Ich bin froh, viele Dinge, wo die WTG geblendet hat und blendet, erkannt zu haben. Das macht den Weg frei, mit voller Kraft auf das, was Gott uns versprochen hat, zu schauen.
    Das, was gut und richtig war, behalten wir bei und sind dankbar dafür.
    Wir machen uns große Gedanken darüber, wie wir in unserem Leben den Eifer erhalten können und sind weiterhin über jede Anregung dankbar.

    Liebe Grüße

    Walter

    Morgen nimm den Regenschirm mit. Da hast Du kein so schönes Wetter wie heute.
    Da wirds regnen !

  • Willi
    Januar 13, 2012

    Lieber Alois,
    ich finde es auch gut wenn für BI gespendet wird.
    Es fallen ja auch Kosten an, die wir ja vom diesem Forum profitieren!

    Ich habe Mitte Dezember 2011 BI gespendet und bis heute keine Antwort erhalten, ob diese Spende überhaupt angekommen ist?

    Vielleich habe ich auch die Kontonr. falsch angegeben?
    Wer weiss?

    LG
    Willi

  • Bruderinfo
    Januar 13, 2012

    Lieber Willi,
    erstmal willkommen hier bei Bruderinfo. Wir haben von Dir schon zwei Mails bekommen ob deine Spende angekommen ist und wir haben Dir schon zweimal eine Mail gesandt und gedankt. Vielleicht stimmt etwas mit deinem Mail-Account nicht. Oder unsere Mails sind in deinem Spam-Ordner gelandet. Einfach einmal überprüfen. Also nochmals vielen Dank für deinen finanziellen Beitrag. Wir möchten deshalb keine Werbung (Spendenaufruf) für Bruderinfo machen, da wir meinen das wenn ein Bruder einen Beitrag leisten möchte er sich schon bei uns melden wird. Eine freiwillige Spende kann nur entstehen wenn sich jemand persönlich bei uns meldet- also unter info@bruderinfo.de. Wir denken auch das hier die Praxis der Gesellschaft im Wachtturm nicht richtig ist und bei vielen ein schlechtes Gewissen verursacht und deshalb gespendet wird. Diese Praxis ist unserer Meinung nach dann nicht mehr freiwillig. Wenn jemand uns Spenden möchte dann hoffen wir ,daß dies aus freien Stücken geschieht und nicht aus einem psychischen Druck heraus. Aus diesem Grunde haben wir auch dies auf unserer Webseite abgeschafft. Vielen Dank nochmals an Dich lieber Willi und an alle Brüder die hier mitlesen. Euer Bruderinfo-Team 🙂

  • Manfred
    Januar 13, 2012

    Lieber Martin,
    ich hatte an BI geschrieben und gefragt ob ich Deine email adresse haben könnte, da ich Dir gerne Deine Fragen an mich beantworten wollte. Wahrscheinlich ist BI aber ziemlich überlastet. Brd. Alois hat ja gestern wieder seine email adresse publiziert und er hat auch meine. Wenn Du also ihm Deine email mitteilen könntest, dann kann ich Dir gerne meine Antworten schicken. Bitte wende Dich an: bruder.alois@web.de. Freue mich von Dir zu hören.

    Liebe Grüße Manfred

    PS: Bei uns ist es bitterkalt, aber es sieht in den nächsten Stunden nach Sonne aus. Der Tag ist gerettet.

  • Matthäus
    Januar 13, 2012

    Hallo Ihr Alle, liebe Brüder und Schwestern!

    Zum Thema Spenden, nachdem es hier – wie sollte es auch anders sein – unterschiedliche Standpunkte gibt, erlaube ich mir meiner Meinung oder Überzeugung kundzutun.

    Es gibt auf dieser Welt viele Bedürftige – viele sinnvolle und notwendige Einrichtungen die alle Geld brauchen um zu „funktionieren“. Es gibt ebenso viele die diese Bereitschaft zur Spende ausnützen, Gelder die in „finstere Kanäle“ versickern, Menschen die sich an diesen Geldflüssen unrechtmäßig bereichern. Dem einzelnen Spender wird es nie möglich sein immer und überall zu kontrollieren wo sein gespendetes Geld letztlich hinfliest.

    Hier geht es in erster Linie um die Spendenaufrufe der Organisation – sind sie rechtens?

    Wird jeder Euro tatsächlich für die „Interessen des Königreiches“ verwendet? Da habe ich berechtigte bedenken.

    Es wurde schon mehrfach über Hedgefonds hier geschrieben, was haben Spendengelder darin verloren? Es werden Apartmenthäuser mit riesigen Tiefgaragen gebaut und verkauft oder gewinnbringend vermietet. Die Organisation zählt zu den größten Immobilienverwaltern auf Erden. Die Werte gehen in die Milliarden. Was hat Spendengeld in Versicherungsunternehmen verloren. Es sollen sogar Aktienbeteiligungen in Rüstungsgeschäften enthalten sein. Jeder Königreichsaal wird auf freiwilliger Basis von vielen Helfern und DEREN Geld gebaut. Dann geht es in den Besitz der Organisation (weil es sich schöner anhört ist es eine Bestimmungsübergabe an Jehova) über. Und wenn ein Saal nicht mehr benötigt wird (Siehe Stanley Theater) wird es verkauft.

    Es werden Druckereien unterhalten die natürlich SEHR VIEL Geld kosten, die Frage ist das notwendig? Zumindest in dieser Größenordnung? Nun viele werden jetzt zu Geld gemacht, veräußert. Was geschieht mit diesem Geld – wo ist die Offenlegung?

    Hätte man diese VIELEN Druckereien gebraucht? Frage dich wäre Jesus heute auf Erden dann wäre er in solchen Fragen ein Entscheidungsträger – ich kann mir nicht vorstellen dass er zu diesem Bauwahn seine Zustimmung gegeben hätte. Ein Mann der nicht einmal einen Schlafplatz hatte, geschweige eine kleine EIGENE Wohnung.

    Und nun überlege warum ich obiges sage! Ein Ältester hat sich von seinem Amt verabschiedet und seinen Austritt u.a. mit diesen Argument begründet:

    Hätte die Organisation je die Worte der Bibel in Offenbarung 22:18,19 ernst genommen, so wären die meisten Publikationen und Druckschriften erst gar nicht gedruckt worden. Damit wäre man nur gehorsam den klaren Worten Gottes gegenüber gewesen. Und damit wären wahrscheinlich 90% aller Druckereien überflüssig.

    Und wenn ich mir nun noch vorstelle wie viele der gedruckten Zeitschriften NIE gelesen wurden, wie OFT DAS GLEICHE immer und immer wieder gedruckt wurde, oder nimm einmal den Königreichsdienst von 10 Jahren zur Hand, wahrscheinlich sind 90% oder mehr immer das gleiche der selbe Inhalt: predigen – predigen und nochmals predigen.

    Also die Brüder ständig aufzufordern „ihr letztes Hemd“ zu geben, die Ideen dazu werden immer noch raffinierter, da hat man die Kirche kritisiert weil sie Spenden auch per Kreditkarte gerne entgegennimmt – und heute wird das selbstverständlich auch von der Organisation gemacht.

    Und zu guter letzt nochmals die Frage: Wenn Objekte verkauft werden – WOHIN fliest das Geld, wie viele Millionen sind in den letzten Jahren für Entschädigungszahlungen für Gerichtsfälle, für Rechtsanwälte bezahlt worden wo es um Kindesmissbrauch ging. Warum gibt es hier keine „offenen Karten“ und Ehrlichkeit wohin das Geld der vielen Brüder fliest.

    Im Buch „JZ Verkündiger des Königreiches Gottes“ steht auf der Seite 340 folgendes:

    Bereits in der zweiten Ausgabe des Wacht-Turms (August 1879, engl.) erklärte Bruder Russell: „Die Zeitschrift ‚Zions Wacht-Turm‘ wird, wie wir glauben, von JEHOVA unterstützt und braucht deshalb nie bei Menschen um Unterstützung zu bitten oder zu betteln. Wenn er, der sagt: ‚All das Gold und Silber der Berge ist mein‘, nicht mehr die nötigen Mittel zur Verfügung stellt, nehmen wir an, daß es Zeit ist, ihr Erscheinen einzustellen.“
    Damit in Übereinstimmung wird in der Literatur der Zeugen
    Jehovas nicht um Geld gebettelt. … Ende des Zitats

    Wie weit sich die Wachtturm-Gesellschaft von den Beweggründen und Tugenden des Gründers entfernt hat, zeigt der Königreichsdienst vom Januar 2006 unter der Überschrift „Wege, um die Spendenvorkehrung zu erwähnen“:

    „Wenn Sie heute eine kleine Spende für unser weltweites Werk machen wollen, nehme ich sie gerne an.“

    „Auch wenn unsere Literatur kostenlos angeboten wird, nehmen wir
    bescheidene Spenden für unser weltweites Werk an.“

    „Sie fragen sich vielleicht, wie wir es uns leisten können, dieses Werk zu tun. Es geht, weil unser weltweites Werk von freiwilligen Spenden unterstützt wird. Wenn Sie heute eine kleine Spende machen wollen, dann freue ich mich, sie anzunehmen.“

    Our Kingdom Ministry, USA, Januar 2006, S. 5 Kasten

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Januar 13, 2012

    Um nur ein paar Beispiele der Doppelzüngigkeit zu belegen:

    Jahrzehntelang hat die Wachtturm-Gesellschaft in ihrer Literatur die Aufmerksamkeit der Leser auf das „geschäftsmäßige“ Vorgehen der Kirchen beim Einsammeln von Spenden gelenkt.

    Gewisse Geistliche im Gebiet von New York gehen in der Sache ganz geschäftsmäßig vor. … Und von einem Geistlichen der Kongregationalistenkirche in Vermont wurde in der Presse berichtet, er habe hinter dem Hauptportal eine Kreditkartenmaschine aufgestellt …. Hält sich die Stätte der Anbetung, die du besuchst, an diese biblischen Maßstäbe hinsichtlich der Ausgaben ihrer religiösen Institution? Wenn nicht, glaubst du, daß Gott Gefallen daran hat, dass du weiter mit einer Organisation verbunden bleibst, die die Maßstäbe seines Wortes außer acht läßt? Der Wachtturm, 15. November 1971, S. 698

    Unter der Überschrift „Beten Sie jetzt, zahlen Sie später“ berichtete die in Philadelphia erscheinende Zeitung „Inquirer“ über einen Versuch, der demnächst von kirchlicher Seite in den USA unternommen werden soll. Eine Gruppe von zehn Kirchen … will versuchen, die Kollekte mit Hilfe von Kreditkarten einzuziehen. …. „Die beteiligten Banken werden für
    eine Umbuchung 65 Cent belasten, und die Kreditkartenunternehmen
    werden von jeder Spende drei Prozent einstecken.“ Jemand zieht also offensichtlich Nutzen aus diesem Unternehmen. Doch welchen geistigen Nutzen wird der Kirchgänger davon haben?
    Der Wachtturm, 1. Februar 1976, S. 75

    Im Mai 2004 informierte der britische Königreichsdienst
    über eine „neue Vorkehrung“. 2005 wurde sie – als wäre es
    eine Selbstverständlichkeit – auch in Deutsch land bekanntgegeben:
    Auf den meisten Kongressen werden Bankautomaten aufgestellt, über
    die man bargeldlos spenden kann. Unser Königreichsdienst, April 2005, S. 5

    Mit dem einen Mundwinkel mißbilligt man es bei anderen als „geschäftsmäßiges Vorgehen“ und ermahnt den Leser „ … glaubst du, daß Gott Gefallen daran hat, daß du weiter mit einer Organisation verbunden bleibst, die die Maßstäbe seines Wortes außer acht läßt?“ Mit dem anderen Mundwinkel rechtfertigt man es bei sich selbst. Sind biblische Maßstäbe so wandelbar? Oder ist es nur eine praktische Verpackung für alles, das man bei sich gut und bei anderen schlecht erscheinen lassen möchte?

    Über diese Art der Belehrung und dessen Wert sollte jeder ZJ nachdenken!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Januar 13, 2012

    Da das Thema Finanzen – Geld – Spenden so umfangreich ist, ich könnte hier dutzende Seiten zur Verfügung stellen, noch diese Feststellung bzw. auch zum Thema „Körperschaft öffentlichen Recht und der Vorteile“ diese Fakten:

    In den letzten Jahren hat es sich zur großen Bestürzung vieler Leute immer deutlicher gezeigt, daß manch eine Kirche als Großunternehmer anzusehen ist. Solche Kirchen haben riesige
    Summen in den verschiedensten wirtschaftlichen Unternehmen investiert. Da der Gewinn aus diesen Unternehmen oft steuerfrei ist, erhält der Staat entsprechend weniger Steuern. Demzufolge
    muß der Durchschnittssteuerzahler größere Lasten tragen. … Wie könnten doch die Steuerlasten erleichtert werden, wenn diese Steuern bezahlt würden. … „Die Kirchen haben von der
    Kanzel herab und in den Wandelgängen der Parlamentsgebäude laut beteuert, sie könnten nicht mehr so viele gute Werke tun, würden sie besteuert. Erwachet!, 22. Mai 1970, S. 16-19

    Befreiung von Steuern und Abgaben

    Die Wachtturm-Gesellschaft ist durch ihre Vermögen und ihre enormen Spendeneinnahmen weltweit in den Focus der Steuerbehörden gerückt. Immer häufiger zweifeln sie die Gemeinnützigkeit an, weil
    die Spenden, obwohl offiziell zur „Förderung des weltweiten Werkes“, hauptsächlich die Literaturproduktion
    fördern und Spenden und Literatur sich gegenseitig bedingen und verstärken, während das Geld- und Immobilienvermögen der Wachtturm-Gesellschaft dabei enorm wächst. Deshalb bemüht sich auch die Wachtturm-Gesellschaft intensiv um Befreiung von Steuern und Abgaben – und opfert dafür nötigenfalls auch Grundsätze.

    Mit seinem Urteil V 46/59 vom 12. Juli 1962 verpflichtete der
    Bundesfinanzhof die Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft
    Deutscher Zweig, e. V. zur Zahlung von Umsatzsteuer auf die
    Einnahmen, die sie aus der Abgabe von Nahrungsmitteln bei
    Kongressen erzielte. Gegen dieses Urteil legte die Wachtturm-
    Gesellschaft Verfassungsbeschwerde ein.

    Mit Beschluß 1BvR 498/62 vom 4. Oktober 1965 verwarf der
    Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts die Verfassungsbeschwerde und erklärte das Urteil des Bundes-
    finanzhofs für wirksam.

    Interessant ist der damalige in Abschnitt III Absatz 2 des Beschlusses festgehaltene Standpunkt der Organisation:

    … Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie könne die Körperschaftsrechte jederzeit erlangen, lehne es nur aus Gründen des Glaubens und ihrer religiösen Überzeugung ab, einen entsprechenden Antrag zu stellen, der die Verleihung
    der Körperschaftsrechte und damit die Umsatzsteuerfreiheit zur Folge habe. … der betreffenden Religionsgesellschaft steht … es … auch frei, ob sie die Rechtsstellung einer Körperschaft des öffentlichen Rechts erwerben will; sie wird dadurch im staatlichen Bereich begünstigt, in der Religionsausübung
    jedenfalls nicht beeinträchtigt. Im Gegensatz zu ihrem Vorbringen in der Verfassungsbeschwerde, ihre Glaubensauffassung lasse es nicht zu, daß sie „bei einer weltlichen Instanz um die Verleihung eines Status nachsucht, der ihr Rechte gewährt, die die christliche Versammlung seit Beginn von Gott verliehen
    erhielt“, hat die Beschwerdeführerin sich im Jahre 1921 vom Reichsrat den Status eines eingetragenen Vereins ausdrücklich anerkennen lassen. … die Beschwerdeführerin geht selbst davon aus, dass es ihr jederzeit freisteht, durch entsprechenden Antrag, die Rechtsstellung einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zu erlangen.

  • Ulrike P.
    Januar 13, 2012

    Hallo Matthäus,
    danke für die wieder mal sehr interessanten Fakten, die du uns hier vorlegst.
    Mögen noch möglichst viele Menschen reinen Herzens dadurch wachgerüttelt werden.

    LG Ulli

  • Christof
    Januar 13, 2012

    Lieber Matthäus, warum soll den bitte die WTG ihre Finanzen offenlegen, wenn sich seit zig Jahren die weltweite Bruderschaft mit dem jährlich 1 x veröffentlichten Satz im Jahrbuch zufrieden gibt, „die WTG verwende soundsoviel für die Förderung der guten Botschaft“…. Da gibt es keinen Grund. Die wenigsten Z.j. sind sich der Tatsachen bewusst, wie du so schön schreibst.. und es interessiert auch keinen, den die WTG wird mittlerweile als „unfehlbar“ angesehen und da kommen keine Zweifel auf.

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    Imperator Vespasian äußerte einmal die Worte: pecunia non olet. Geld stinkt nicht. IHm war das recht, da er öffentliche Bedürfnishäuschen errichten ließ, deren Benutzung Geld kostete, was in den ETat der STadt kam.
    Das war in der Tat eine sinnvolle, weil hygienische Maßnahme, um die STRasen einigermaßen sauber zu halten.

    Wenn heuer die WTG in Brooklyn und ihren vielen Filialen kommuniziert, wie wichtig ihr Geld ist, so liegt das klar auf der Hand.
    Aber die veröffentlichen nie Bilanzen und meine Großmutter hatte einst Anteile an Brooklyn, die sie später zurückgab. Ich möchte nur wissen wer heute die Aktien hat.
    Ich erinnere mich, dass ein reisender Diener, stammend aus Ostfriesland, vor ca 25 Jahre betonte, dass das INc. von Watchtower Inc. nicht AG heißen würde sonder eingetragner Verein.
    Das war eine glatte Lüge auf Ebene der leitenden Brüder. Die Watchtower Inc ist eine AG mit Charity STatus, Gemeinnützigkeit. Und weil sie die hat, wird sie zu keiner Zeit sich irgendwie kritisch zum STamnmland äußern. Somit ist ALLES, was die publizieren, darauf fixiert nur nicht den Unbill der REgierung zu erlangen.
    Wir kleinen Zeugen werden zwar darauf eingeschworen, die „böse WElt“ abzulehnen, sie als Satans Revier zu sehen, sie möglichst zu meiden, während die oberen sich genüßlich darin sonnen, überall mitzumischen.
    Es ist halt vieles schizophren. Bedenken wir nur den Brief an Herrn Hitler, wo man versicherte, die gleichen Ziele zu haben wie das Deutsche Reich und uns heute will man „standhaft“ verkaufen.
    Wie Matthäus es hier schon äußerte, die WTG ist Aktienhalter der Rüstung, zumindest gewesen, vielleicht ist sie es noch. Das ging vor ca 10 jahren durchs Weltnetz.
    Ich bin seit 1991 online und habe in den 20 Jahren sehr viel in Erfahrung gebracht, da ich zudem auch fließend in fremden Sprachen bin.
    Das Glaubensgerüst hinsichtlich des Sklaven ist so zu einer Ruine geworden. Dem kann man nichts mehr glauben und er wechselt die Meinung wie andere die Wäsche. Einst waren Transplantationen moderner Kannibalismus, IMpfungen wurden verteufelt und blut war restlos untersagt. Und heute – da wirft die Zippe Küken.
    Und es beginnt immer in der Erklärung: Reife Christen haben erkannt dass…. und dann kommt die Änderung.
    Ich habe einfach den Eindruck, dass wenn einr von der LK oder seiner Sippe irgendwo ein medizinisches Problem hat, dann wird das ganz schnell so gestrickt, dass es paßt.
    und neeuerdings ist in einigen Staaten den Zeugen Blutersatz erlaubt, der aus Rinderblut gewonnen wird. Wahrscheinlich findet das so statt, dass erst die STeaks in Sicherheit gebracht werden und dann das Blut zur Aufbereitung. Wikipaedia sagt dazu:
    Hämoglobin-Glutamer

    Hämoglobin-Glutamer ist ein aus Hämoglobin durch chemische Vernetzung mittels Glutaraldehyd hergestelltes Makromolekül, das als sauerstofftragende Lösung zur Behandlung des Blutmangels (Anämie) und der Sauerstoffunterversorgung ( Ischämie) entwickelt wird. Je nach Ausgangsspezies und Polymerisationsgrad unterscheidet man folgende Varianten:

    Hämoglobin-Glutamer 250 (vom Rind) mit einer mittleren Molekülmasse von 250.000 Dalton (Hemopure® zur Anwendung in der Humanmedizin, Biopure Corporation)
    Hämoglobin-Glutamer 200 (vom Rind) mit einer mittleren Molekülmasse von 200.000 Dalton (Oxyglobin® zur Anwendung in der Tiermedizin, Biopure Corporation)
    Humanes Hämoglobin-Glutamer 256 mit einer mittleren Molekülmasse von 256.000 Dalton (PolyHeme®, Northfield Laboratories)

    Früher äußerte der WT, dass mit der Übertragung von Blut durchaus auch Eigenschaften des Spenders übernommen werden – wie Unsittlichkeit usw.

    Nun denn, was mag man da vom Rind übernehmen? Muuuuuaaaahhhhhhhh.
    Das erinnert mich an
    das Lied von Herrn Pastor sin Kauh

    Kennt ji all dat nige Leed, nige Leed, nige Leed,
    Wat dat ganze Dörp all weet,
    von Herrn Pastor sien Kauh?

    De Mekelnbörger leits nich slapen, leits nich slapen, leits nich slapen,
    se sett den Kopp in´t Lanneswappen, vun Herrn Pastor sien Kauh!
    Inne Slacht vun Waterloo, Waterloo, Waterloo
    fing Napolium eenen Floh, vun Herrn Pastor sien Kauh!
    De Seel de steigt in heven tau, heven tau, heven tau ,
    s wör joa ne pastornkau, uns herrn pastor sin kau

    Doch dat Leed, dat is ers half, is man half, is man half,
    denn in´n Stall dor steiht een Kalf, vun Herrn Pastor sien Kauh!

    Hier kann man ablachen, aber in REalität ist das sehr ernst zu nehmen. Wieivele Brüder im Glauben haben sich an die Direktiven der Organisation gehalten und vor 40 Jhren abgelehnt, kannibalen zu sein, haben dafür ins GRas gebissen. Und heuer ist es mit dem Blut nicht anders. Das ist allses Haarspalterei und es scheint so, dass man nur Leute haben will, die BEDINGUNSLOS alles was vom Sklaven kommt akzeptieren, ihr eigenes Gewissen ausschalten und dieser gewachsenen Einrichtung willenlos folgen. Das ist lemminghaft

  • Anna
    Januar 13, 2012

    Lieber Matthäus und Walter, liebe Brüder und Schwestern,
    vielen Dank Matthäus für deine gut belegte Ausführung zum Thema Finanzen. Neu war mir die Tatsache, dass bereits 1965 eine Erlangung der Körperschaftsrechte möglich gewesen wäre aber seitens der WTG mit biblisch begründeten Argumenten abgelehnt wurde. Und zum Spenden per Kredit- oder Bankkarte auf den Kongressen: Seit es dies gibt macht mich der Anblick dieser Abbuchungsautomaten an einer „Anbetungsstätte“ traurig. Du siehst das völlig richtig, was hätte Christus dazu gesagt, bzw. nachdem er ja alles sieht korrekt formuliert sagt er zumindest hoffentlich über die Brüder die in gutem Glauben die Anweisungen ausführen: „Vater vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun…“.

    Wenn ich am Kongress etwas online spende könnte JEDER sehen, wie ich dort hingehe und zumindest der Bruder oder die Schwester die meine Spende bearbeitet weiß sofort wieviel ich gespendet habe. Damit würde ich völlig im Gegensatz zum Gebot von Jesus handeln in Matth. 6;:1 NWÜ:

    „1 Achtet gut darauf, daß ihr eure Gerechtigkeit nicht vor den Menschen übt, um von ihnen beobachtet zu werden; sonst werdet ihr keinen Lohn bei eurem Vater haben, der in den Himmeln ist. 2 Wenn du also Gaben der Barmherzigkeit spendest, so posaune nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Straßen tun, damit sie von den Menschen verherrlicht werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn. 3 Du aber, wenn du Gaben der Barmherzigkeit spendest, so laß deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, 4 damit deine Gaben der Barmherzigkeit im Verborgenen seien; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten.“

    Zumindest gegenüber den Finanzbehörden müßte die Organisation meines Wissens einen Rechenschaftsbericht über Einnahmen und Ausgaben, Rücklagen usw. von Spendengeldern geben.
    Hier ein kurzer Auszug aus einer in Deutschland üblichen Selbstverpflichtugserklärung:

    ZITAT hier eingestellt Überschrift und die Regeln gem. Punkt 5 und 6

    Selbstverpflichtungserklärung
    Selbstverpflichtung
    der Mitgliedsorganisationen des Deutschen Spendenrates e.V.

    Wir sind durch Bescheid des Finanzamtes …………………………….
    vom ………………………….
    Steuernummer ………………………………
    als ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen ………………………………….. Zwecken dienend anerkannt mit gültigem Freistellungsbescheid nach §§ 52 ff der Abgabenordnung, zuletzt vom …………………………………….

    Zur Erreichung größerer Transparenz und damit zur Gewährleistung einer erhöhten Sicherheit beim Spenden verpflichten wir uns, über die Einhaltung des geltenden Rechts hinaus zur Beachtung folgender Regeln:
    ….
    5. Die Prüfung unserer Buchführung, unseres Jahresabschlusses und Lageberichtes, sowie unserer Einnahmen-/Ausgabenrechnung erfolgt nach Maßgabe der jeweils gültigen Richtlinien des Institutes für Wirtschaftsprüfer (IdW) e.V. Der Abschlussprüfer hat die Einhaltung dieser Selbstverpflichtung, soweit sie die Rechnungslegung betrifft, entsprechend zu prüfen und über das Ergebnis der Prüfung schriftlich zu berichten. Auf den Bestätigungsvermerk eines Wirtschaftsprüfers/vereidigten Buchprüfers kann verzichtet werden, wenn die Bemessungsgrundlage für die Beitragsberechnung gemäß Ziff. 4 der Beitragsordnung die Summe von 250.000 € im vorangegangenen Geschäftsjahr nicht überstiegen hat.

    6. Spätestens bis zum 30.9. des Folgejahres stellen wir einen für die Öffentlichkeit bestimmten Bericht fertig, der zumindest folgende Bestandteile enthält:

    a. gegliederte Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben mit Bestätigungsvermerk gemäß Ziff. 5 unter Berücksichtigung der Leitlinien für die Buchhaltung spendensammelnder Organisationen des Deutschen Spendenrates e.V. vom 8.6.1999.

    b. Erläuterung von Bereichen, in denen Provisionen oder Erfolgsbeteiligungen gezahlt werden

    c. Erläuterung der Behandlung von projektgebundenen Spenden

    d. Hinweis darauf, ob Spenden an andere Organisationen weitergeleitet werden und ggf. in welcher Höhe.

    e. Hinweis auf die Selbstverpflichtungserklärung des Deutschen Spendenrates e.V.

    7. Wir verpflichten uns, den Anforderungen dieser Selbstverpflichtung genügenden Bericht gegen Erstattung der Selbstkosten auf Wunsch an jedermann zu versenden.
    ZITAT ENDE

    Da es sich ja im wesentlichen um Geld der Verkündiger handelt bleibt doch die Frage warum wir nicht z.B. im Jahrbuch oder im Königreichsdienst am Ende des Dienstjahres einen „Rechnungsbericht“ wie es ihn ja auch in den Ortsversammlungen gibt, erhalten???

    Im Jahrbuch gibt es lediglich folgenden Hinweis:
    ZITAT Jahrbuch 2012:
    Im Dienstjahr 2011 gaben Jehovas Zeugen über 173 Millionen Dollar aus, um die Sonderpioniere, Missionare und reisenden Aufseher zu
    unterstützen. Außerdem sind weltweit insgesamt 20595 ordinierte
    Diener Gottes in den Zweigbüros tätig. Sie alle gehören zum weltweiten Orden der Sondervollzeitdiener der Zeugen Jehovas. ZTIAT ENDE

    Nur, all das was wir so erfahren sollte uns jetzt nicht traurig machen. Sondern freuen wir uns, wie du Walter es so schön formuliert hast, dass wir viele Dinge erkannt haben. Ärgern würde uns die Lebensfreude nehmen und es hat ohnehin keinen Sinn, was gewesen ist kann man nachträglich einfach nicht ändern. Heute früh nachdem ich aufgewacht bin habe ich noch etwas in der Bibel gelesen. Und die Zusicherung von Jesus in Lukas 10:20-24 (Gute Nachricht) entdeckt, die passt hierzu und ist doch so schön:

    20 Aber nicht darüber sollt ihr euch freuen, dass euch die bösen Geister gehorchen. Freut euch lieber darüber, dass eure Namen bei Gott aufgeschrieben sind!
    Grund zu Freude und Jubel
    21 Damals wurde Jesus vom Geist Gottes mit jubelnder Freude erfüllt und rief: »Vater, Herr über Himmel und Erde, du hast angefangen, deine Herrschaft aufzurichten. Das hast du den Klugen und Gelehrten verborgen, aber den Unwissenden hast du es offenbar gemacht. Dafür preise ich dich! Ja, Vater, so wolltest du es haben! 22 Mein Vater hat mir alle Macht übergeben. Niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand den Vater, nur der Sohn – und die, denen der Sohn ihn offenbaren will.« 23 Dann wandte sich Jesus zu seinen Jüngern, den Männern und Frauen, und sagte: »Ihr dürft euch freuen, dass Gott euch die Augen gab, zu sehen und zu verstehen, was hier geschieht. 24 Ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr jetzt seht, aber sie haben es nicht gesehen. Sie wollten hören, was ihr jetzt hört, aber sie haben es nicht gehört.«

    Bei solchen Bibelstellen, wie Vers 20, dass unsere Namen bei Gott aufgeschrieben sind sowie Vers 23, dass Jehova uns die Augen geöffnet hat zu sehen was um uns herum passiert – und es gibt diesbezüglich noch viele mehr – muss man sich doch freuen!

    Wir erleben viele Ereignisse, die die Welt in pure Angst und Panik versetzen. Auch uns und viele Menschen, selbst wenn sie nicht ursächlich davon betroffen sind, haben Depressionen und Angststörungen. Und gerade viele Zeugen Jehovas, gerade die in 2. und 3. Generation haben nicht gelernt mit Leid, Krankheit und Tod umzugehen, weil ja stets die Hoffnung da war: BALD wird sich alles ändern. Daher wurde und wird immer noch das Leid verdrängt, allenfalls als sich erfüllendes Zeichen der Zeit des Endes gesehen. Und so viele haben sich verausgabt in der Hoffnung zu ihren Lebzeiten das Paradies erleben zu dürfen. Dieser Wunsch ist doch in unseren Herzen.

    Auch die Brüder und Schwestern in den Druckereien und Zweigbüros usw. arbeiten ja auch nur für ein Taschengeld. Und fast alle haben sich doch aus einem ehrewerten Grund für diesen freiwilligen Dienst entschieden. Dies sollte man auch mal bedenken. Wenn nun unsere Brüder und Schwestern z.B. in Selters hier mitlesen, muss es ihnen doch besonders weh tun, wie zum Teil in Sachen Finanzen verfahren wird und andererseits mit wie wenig Taschengeld sie, auskommen müssen. Ohne die Unterstützung von Verwandten oder Brüdern außerhalb kann man doch mit so wenig Taschengeld, erinnerlich 130,00 EUR monatlich, nicht auskommen. Man denke allein an die Fahrtkosten in die jeweiligen Zusammenkünfte, Predigtdienst usw. Dann gehe ich mal davon aus, dass die Kosten für ein Mobiltelefon, eigenes Laptop etc. auch vom Taschengeld bezahlt werden müssen.

    Tja, Walter so wollen wir wie du sagst aber nicht hadern sondern mit Gott wandeln. Und das bekommt durch Christus eine ganz neue Bedeutung und Dimension. Weil im Gegensatz zum „alten Testament“ das Handeln Gottes für uns transparent wird. Jesus lädt uns ein von ihm zu lernen, bzw. seinem Beispiel zu folgen, weil er gem. Matth. 11:29 sagt: „Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig…“ Vielen Dank für den Hinweis mit dem Schirm für heute. Habe allerdings einen Regenumhang gewählt weil mit dem Fahrad unterwegs. Etwas nass geworden bin ich trotzdem, was soll’s.

    Liebe Grüße Anna aus Wind und Regen

  • Akazienholz
    Januar 13, 2012

    Liebe Ruth und Mia-sophie

    Es bewegt mich immer wieder wenn ich solche Erfahrungen höre, die mit Sicherheit nicht –jedenfalls nicht in absehbarer Zeit– auf Kongressen unter der Rubrik Erfahrungen abgehandelt werden.

    Klar ist das diese Berichte von Euch eine Tatsache unserer ausgelebten Wahrheit ist, doch nicht attraktiv.

    Ein wahres aber ungünstiges Bild über uns in aller Öffentlichkeit abzulegen und dann daraus Lehrpunkte zu bilden, das solche Ereignisse nicht mehr oder wenigstens nicht mehr so oft geschehen, nein daran halten wir uns nicht fest, das ist doch nicht erbaulich. Jedenfalls wird es nicht in direkter Form angesprochen und dann gibt es ja noch leider den nicht zu unterschätzenden Faktor unserer Vergesslichkeit, doch dafür die immer wiederkehrende bequeme Macht der Gewohnheit.

    Und so wird halt die Kochwäsche weiter mit 35 Grad Wassertemparatur gewaschen, so schön lau das man sich nicht die Finger dran verbrennt, dann zieht man die Wäsche aus den Bottich und sieht das doch einiges an Schmutz in der Waschlauge geblieben ist man geht zufrieden zur Wäscheleine, hängt das gute Stück auf und oh!! Schreck nach dem trocknen an der Sonne, sind die häßlichen Ränder die vorher auch da waren immer noch zu sehen.

    So sieht die Realität aus!!! Würde alles tatsächlich so sein wie wir es aus der Heiligen Schrift lernen, gäbe es solch eine Forum wie BRUDERINFO gar nicht. Denn dann gäbe es kaum Grund zu einer solchen Klage!

    Wir können nur darauf hoffen, das unsere Ältesten diese Missstände mitbekommen und die notwendige Reife entwickeln, um diese nach christlicher Manier zu behandeln.

    Denn ich weiss aus zuverlässiger Quelle das es diese Ältesten gibt, die sich hier bei BI NUR informieren und die ebenfalls nach einer Lösung im Sinn von Christi suchen und wenn man Matt. 7:7,8 hier berücksichtigt wird es auch zum Erfolg kommen.
    Das gibt Anlass zur Hoffnung!!!

    Liebe Ruth, bitte fass Dir doch ein Herz und geh wieder zurück in Deine Versammlung, denn Du bist mutig und hast ein Herz des freien Gebens und erwartest keine Gegenleistung. Mit Deiner Wärme kannst Du dazu beitragen das die Kochwäsche, das nächste mal etwas heißer gewaschen wird und sich dadurch so mancher Schmutzrand auflöst. Deshalb sei guten Mutes. Das Wasser der heiligen Schrift ist rein und löst so manchen Dreck, der uns das Leben schwer macht.

    Liebe Grüße AKAZIE

  • Alois
    Januar 13, 2012

    Ich bin seit 1960 in einer Zeugen Familie aufgewachsen, davor waren wir katholisch und war Ende der sechziger Jahre alt genug um alles mitzuverfolgen was von der Organisation gelehrt wurde. Es war tatsächlich so, dass fast alle an Harmagedon, spätestens 1975 geglaubt haben. Der Ursprung dieses Glaubens waren nicht der kleine Bruder oder die kleine Schwester, nein das kam von ganz oben in Zeitschriften, Vorträgen und Konkressen.

    Beispiele:
    Erwachet 22.4.1967 Seite 17 – 20: (Auszug)
    In welchem Jahr wären dann die ersten 6000 Jahre Menschheitsgeschichte und auch die ersten 6000 Jahre des göttlichen Ruhetages zu Ende? Im Jahre 1975. Das ist beachtenswert, besonders wenn man bedenkt, dass im Jahre 1914 die „letzten Tage“ begannen und dass die Geschehnisse unserer Tage, durch die sich biblische Prophezeiungen erfüllen, diese Generation als die letzte dieser bösen Welt kennzeichnen.

    Wachtturm 15.11.1968, S.691
    Sollten wir aufgrund dieses Studiums annehmen, dass im Herbst 1975 die Schlacht von Harmagedon vorüber sein und die lang ersehnte Tausendjahrherrschaft Christi beginnen wird? Vielleicht; wir wollen aber abwarten und sehen inwieweit die siebente 1000 Jahr Periode der Menschheitsgeschichte mit der sabbatähnlichen Tausendjahrherrschaft Christi zusammenfällt. … Der Unterschied mag höchstens einige Wochen oder Monate, keinesfalls Jahre ausmachen.

    „Keinesfalls Jahre“, da ging es darum wie alt Adam war als er gesündigt hatte. Woher will jemand wissen wie alt Adam war als der Teufel diese beiden Menschen verführte? Es steht nicht in der Bibel, deswegen kann man auch nicht behaupten es seinen keinesfalls Jahre. Ich glaube eher dass Adam einige Jahre alt war als er gesündigt hatte. Denn Jehova hat alle Israeliten welche am Berg Sinai schwer gesündigt hatten zur Rechenschaft gezogen, nur die nicht welche unter 20 Jahre alt waren.

    Oder schauen wir den vollkommenen Jesus an, Adam war ja auch vollkommen. Erst als er 30 Jahre alt war, wurde Jesus 40 Tage vom Teufel in der Wüste versucht.

    Zurück zu Adam, ist Jehova nicht ein gerechter Gott? Ja, Jehova ist gerecht. Er gab Jesus 30 Jahre Zeit bis er getauft und danach in der Wüste vom Teufel versucht wurde. Wieso soll Adam dann nur Monate alt gewesen sein wie damals im Wachtturm stand? Vielleicht war Adam auch 30 Jahre alt als er vom Teufel versucht wurde. Gerecht wäre es, aber kein Mensch weiß es.

    Da die Organisation für die Zerstörung Jerusalems 607 anstelle dem Jahre 587 v.Chr. ansetzt, stimmt auch ihre Rechnung bis zur Erschaffung Adams im Jahre 4.025 v.Chr. nicht auf die sie entgegen erdrückender Fakten immer noch beharrt. Zieht man den Fehler der falschen Behauptung ab, so kommt man auf 4.005 v. Chr. für die Erschaffung Adams. Zählt man dann die 6.000 Jahre hinzu wie es die Organisation gemacht hat, wäre somit das Jahr 1995 raus gekommen.

    Also erst im Jahre 1995 waren nach der um die 20 Jahre korrigierten Chronologie der Organisation 6.000 Jahre Menschheitsgeschichte um!

    Es interessiert aber gar nicht wann die 6.000 Jahre Menschheitsgeschichte um sind, sondern ab wann Adam gesündigt hat. Denn er konnte erst sündigen nachdem der 6. Schöpfungstag zu Ende war und Jehova sich seinen wohlverdienten Ruhetag gönnt. Erst dann war es dem Teufel möglich die Macht an sich zu reisen.

    Wir sehen also, es ist nicht möglich über die Erschaffung Adams ein Jahr für das Ende auszurechnen. Aber wir dürfen nicht vergessen dass der Teufel weiß wie alt Adam war, er ist Zeitzeuge und weiß wann etwa er in Ketten gelegt werden wird.

    So wie Jehova und sein Sohn möglichst viele Menschen retten wollen, aber die meisten Menschen wollen gar nicht gerettet werden, so versucht der Teufel, dass so wenige Menschen als möglich gerettet werden. Es gehört zur Taktik des Teufels, so lange falsche Jahreszahlen für das Ende zu streuen, dass am Ende keiner mehr an ein Ende in einem bestimmten Zeitraum glaubt. Auch das Maya Jahr 2012 ist wahrscheinlich so eine falsche Jahreszahl, denn ea haben sich noch gar nicht alle Zeichen der Zeit erfüllt. Vor allem einen bestimmten Tag zu nennen missachtet das Bibelwort.

    Es ist aber unbedingt notwendig an die Verheißung zu glauben die uns der Vater und sein Sohn versprochen hat. Denn wer nicht an die Verheißung glaubt, glaubt auch nicht an das Ende, kommt zu spät und wird mit den Worten abgewiesen: „Ich kenne euch nicht, weichet von mir ihr Übeltäter“.

    Luk. 17
    26. Und gleichwie es in den Tagen Noahs geschah, also wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen:
    27. sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und die Flut kam und alle umbrachte.
    28. Gleicherweise auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
    29. an dem Tage aber, da Lot von Sodom ausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um.
    30. Desgleichen wird es an dem Tage sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird.

    Wer den Vers 30 beachtet, wird nicht behaupten, dass wir zur gegebenen Zeit nicht wissen werden, dass das Ende unmittelbar bevorsteht. Denn Noah wurde gesagt er solle die Tiere und seine Familie in die Arche bringen, Lot wurde aus der Stadt geführt. Jesus sagte, es wird sein wie in den Tagen Noahs, also wird er uns auch aus der verdorbenen Stadt führen bevor sie untergeht und wer zu dieser Stadt zurückblicht, ist nicht geeignet für das Reich Gottes.

    Deswegen liebe Brüder und Schwestern, erkennet, dass Jesus Euch alle an der Hand genommen hat und Euch alle aus der verdorbenen Stadt Sodom geführt hat um Euch zu retten. Oder dass Jesus Euch aus der verdorbenen Organisation an der Hand genommen hat und in die Arche führt. Denn die Tiere, die Noah in die Arche geführt hat, sind Heute symbolisch vermutlich wir Menschen. Wir dürfen nur nicht ungeduldig werden oder spekulieren, denn das was in den Geschichten Noahs und Lots innerhalb von Tagen oder Stunden geschah, dauert in seiner neuzeitlichen Erfüllung viele Jahre.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Holger
    Januar 13, 2012

    Liebe Brd. und Mitleser
    Zitat: 6000 Jahre /1975
    seit 1953 bin ich auch in einer Zeugen Familie aufgewachsen, also von Kindheit an. In meiner ehemaligen Versammlung 1975 wurde ein Bus nach GG Kongreß organisiert. Die Brüder und Schwester waren auf die Fahrt dorthin sehr angespannt. Ich war damals noch ein junger Mann. Als die Ansprache auf dem Kongreß kam, wollt Ihr Eltern in dieser Zeit des Endes euere Kinder noch studieren lassen oder zu einer Hochschule schicken. (fast wörtlich noch im Sinn) Die 6000 Jahre Menschheitsgeschichte sind um (1975). Wo dieser Satz kam ist mir ganz anders geworden. Ich war doch noch jung und wußte noch nicht was auf mich zu kam. Eine Schwester, die hinter mir saß, fing ganz fürchterlich an zu weinen. Das hat mich bis nach Hause weiter verfolgt. Ich weiß von einigen Brd. die Ihr Haus und andere Sachen auf gegeben haben oder keine Lehre mehr begonnen haben. Ein Bruder in meiner ehemaligen Versammlung hatte zu mir gesagt, dass ich keine Lehre mehr anfangen sollte, da das Ende kurz bevorsteht und alles zerstört wird.
    Wenn ich heute in der Versammlung bin, versuche ich auch die Blume zusprechen. Einge reagieren vorsichtig. Diese sagen selber, das Gespräche mitgehört werden. Erfahrung -/+
    Eine kürzliche Begebenheit im Straßendienst(Sa.) von meiner Frau mit einer älteren Schw. Ein älterer Brd.(ca.80J) aus der Nachbar -Versammlung hatte ein Problem mit seinem Ohr, da etwas drin war, was er alleine nicht heraus bekam. Der Ohrenarzt (Sa.)war zu. Die ältere Schw. hatte den Brd. gekannt und hatte nicht gut über ihn mit meiner Frau gesprochen. Als der Bruder zu ihnen kam und um Hilfe bat, sagte die ältere Schw. zu ihm, wir können dir nicht helfen, wir sind im Dienst. Sie hatte ihn einfach stehen lassen.
    Er sagte, das seine Söhne vereist sind und er allein Zuhause ist und einen Ohrenarzt(SA.) aufsuchen muß, der das Teil aus seinem Ohr herausmacht. Die ältere Schw. sagte er sollte ins Krankenhaus fahren und vorher anrufen. – Der Brd. war sehr unbeholfen. Als er weg war, ist meine Frau hinter diesen Bruder hinter hergelaufen und hat zu ihm gesagt, er sollte um die Ecke zu dem Hörakustiker gehen, was er auch tat. Nach kurzer Zeit kam er wieder zu meiner Frau zurück und strahlte überglücklich. Er bedankte sich sehr herzlich bei meiner Frau für den Tipp. Die Partnerin (macht öftes Hipi) stand immer noch stur mit den Zeitschriften gegenüber.
    Der ältere Bruder wollte die beiden zum Kaffee einladen. Die ältere Schw. hat ihn abgewiesen und hat gesagt, wir sind im Dienst. – Meine Frau hat es sehr gut getan einem Bruder der in Not ist zu helfen und sie hatte im Herzen ein sehr gutes Gefühl. Als Sie mir das dann Zuhause erzählt hatte, habe gesagt, dass ich das sehr lobend fände und auch getan hätte. Ich versuche Menschen zu helfen wo es geht. Später hat meine Frau noch zu mir gesagt, was Sie von der älteren Schw. noch erfahren hat, dass Sie für Ihn kein Geld für Telefon für das KKH ausgeben würde, das sollte er selber tun. Das ist das 2.Mal wo die Schw. in Verbindung (Dienst) mit meiner Frau sich voll daneben benommen hat. Ich frage mich, was lernt man in der Versammlung. Man läßt sich die Ohren kitzeln. – Ich habe Ohren, höre aber nicht! Ferner wurde meine Frau im HzH von der Partnerin bedrängt, sie wollte dauernd in das Notizbuch von meiner Frau reinschauen, wo Sie Zeitschriften abgeben konnte. Meine Frau hat die Nase schon voll. Da Sie weiß, dass ich bei BI schon länger lese und verschiedene Dinge angesprochen habe, wo sie mir jetzt recht geben muss, das die Informationen von BI stimmen, das da was stinkt. Der Kopf vom Fisch stinkt zuerst. LG Holger

  • Christin
    Januar 13, 2012

    Lieber Hoger,
    wie unsere Herr Jesus es gesagt hat, seine wahren Jünger sind an der Liebe zu erkennen!
    (nicht an Berichtszetteln)

    LG und ein Danke an Deine Frau,
    Christin

  • Sascha
    Januar 13, 2012

    Lieber Holger,

    danke für einen weiteren Hinweis dafür, warum Jehova schon zu den Propheten gesagt hat, „dass er ihre Schlachtopfer gehasst hat“.

    Eine große Anzahl der Zeugen denken tatsächlich, dass diese Opfer mehr wert sind, wie das zweite der Gebote, die Jesus uns gegeben hat, nämlich seinen Nächsten zu lieben. Sie gehen angeblich aus dieser Nächstenliebe zu völlig fremden Menschen, denen man dann was von der einzigartigen Liebe predigt, die unter dem Volk Jehovas herrscht. Und um dem ganzen die Spitze aufzusetzen, können sie dann diesen Dienst noch nicht mal für einen Bruder oder eine Schwester unterbrechen, wenn es erforderlich ist, es sei denn, es handet sich bei dem Hilfebedürftigen nicht um einen Getauften, denn dann kann die Zeit ja weiter laufen…

    Das nennen sie dann Heiligen Dienst….

    Aber ich weiß, dass viele von euch nicht so sind, und wie deine Frau, lieber Holger, diesen Dienst noch durchführen können, und sich dann aber von ihrem Herzen leiten lassen. Das ist sehr schön zu „hören“.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Willi Käfer
    Januar 13, 2012

    Lieber Holger,

    es tut mir sehr leid, was Du alles ertragen must.
    Auch ich habe sehr viel erlebt, unter anderem was Du und auch andere schon erwähnt haben, dass 1975 Harmagedon kommen sollte!

    Ich habe 1973 ein Studium begonnen und mir wurde auch immer wieder gesagt, dass es doch nur noch kurze Zeit ist und ich diese besser als Pionier einsetzen soll.

    Ich bin schon mit 7 Jahren in die angebliche Wahrheit gekommen und wurde sehr gesegnet und von Jehova beschützt. Ich habe fast einen ähnlichen Lebenslauf wie Joseph (der nach Ägypten verkauft wurde) erlebt.
    Nun, 1973 habe ich mir gesagt, vieles was die WTG schreibt mag ich glauben, allerdings habe ich es wie die BERÖER (Apg. 17:11) gehalten und habe alles, was geschrieben und gesagt wurde, geprüft ob es auch in der Bibel zu finden ist.
    Manche Erklärungen und Behauptungen die ich nicht in der Bibel finden oder verstehen konnte, habe ich pendent (auf Warteliste) gestellt, also mit Fragezeichen!
    Nun, als dann die feste Behauptung verkündet wurde, dass 1975 Harmagedon kommen soll, habe ich innerlich und auch anderen Brüdern in das Gesicht gesagt, dass die ZJ = WTG mehr wissen, als Jesus Christus und die Engel im Himmel.
    Ich habe mich dann innerlich von den Behauptungen der angeblichen Berechnungen gelöst und meinen Glauben nur durch die Bibel gestärkt.
    Wenn eine Gesellschaft oder Menschengruppe behauptet, besser informiert zu sein, als Jesus Christus, dann kann ich nur sagen, dass diese Gesellschaft nicht von Gottes Geist geleitet und geführt wird.

    Es wurde auch immer wieder wörtlich behauptet, dass ein Tag Gottes 1000 Jahre seien. Das kann ja nicht stimmen, da wir ja schon mehr als 2000 Jahre den 6. Tag Gottes haben.

    Wie Ihr seht, wird vieles buchstäblich interpretiert ohne den tieferen Sinn zu erfassen.
    1982 hatte ich wieder einige Differenzen mit einigen ungebildeten (einige waren auch etwas primitiv) Ältesten, die hinter mir her spionierten und Dinge behaupteten die es nicht gab, sodass ich mir durch einen Rechtsanwalt Ruhe verschaffen musste.

    Da ich schon längere Zeit vorher auf Distanz zu der WTG gegangen bin, hat mich das alles gar nicht belastet, da ich festgestellt hatte, dass eben vieles nicht der heilgen Schrift entsprach.

    Ich habe mich in den letzten 6 Jahren intensiv die heilige Schrift gelesen (jeden Tag mindestens 2 Std.), sodass ich den roten Faden der durch die ganze heilige Schrift geht, verinnerlicht habe und ich nicht mehr auf irgendwelche Auslegungen von irgendeiner Religion oder Gesellschaft angewiesen bin.

    Es tut mir sehr leid, für viele Brüder und Schwestern die die vorgekauten Erklärungen der WTG als das Wort Gottes wie ein Gestz aufnehmen ohne es wie die Berör tun und alles zu prüfen, wie es in der Bibel steht.

    In den Versammlungen herrscht nicht die Liebe und Wärme, wie es in den Evangelien gefordert wird. Die Brüder und Schwestern die leider hier auf BI ihre Erlebnisse beklagen, sollen sich frei machen – denn nur die Wahrheit => die in der Bibel steht macht frei und nicht irgendwelche menschliche Behauptungen.

    Liebe Brüder und Schwestern lest intensiv die Heilge Schrift, – nicht nur einzelne Verse sondern von Anfang an, wie Jehova die Welt erschaffen hat und über Joseph der nach Ägypten verkauft wurde und Daniel – wie er die Prophezeiungen den Königen gesagt hat – zu Hiob der alles verlor, aber durch seinen unerschütterlichen Glauben alles wieder bekam und die Evangelien,
    wie Jesus geboren wurde, wie er aufwuchs und das Wort seines Vaters gepredigt hat.

    Deshalb kann ich nur allen die hier lesen und schreiben, vermittelt nicht nur das erlittene Leid, sondern bringt auch Liebe, Wärme und Geborgenheit in dieses Forum, sodass alle die hier lesen und schreiben, gestärkt den Computer ausschalten können, in der Hoffnung dass Jehova ALLE die liebt und beschützt die fest an IHN glauben, – Lebt die Liebe innerlich und nicht nur nach Kopfwissen.

    Jesus sagte: Macht euch keine Sorgen um den nächsten Tag, denn euer Vater im Himmel, weiss was IHR benötigt.

    LG
    Willi

  • Akazienholz
    Januar 13, 2012

    Lieber Willy,

    sei ganz herzlich hier willkommen und ich kann Deine Aufforderung die christlichen Grundsätze hier im Forum zu wahren nur zustimmen.

    Wenn diese Forum eine Qualität erreicht –und wir sind auf dem besten Weg dahin– so das ich jedem empfehlen kann, dann ist schon sehr viel erreicht worden.

    Viele Grüße AKAZIE

  • Matthäus
    Januar 13, 2012

    Hallo Willi!

    Es freut mich wieder einen neuen Namen hier zu lesen – herzlich willkommen !!! Alle die hier mitlesen freuen sich erbauende Kommentare zu lesen und ich darf Dir schreiben Deiner hat mir sehr gut gefallen.

    Eine Aussage wenn auch bekannt, finde ich sehr zutreffend: JZ wissen mehr (1975) als Jesus und die Engel und damit liefern sie selbst den Beleg das sie nicht von Gottes Geist geführt werden. Dazu fällt mir eine Begebenheit ein die sich in einem Bethel zugetragen hat, erzählt von Ray Franz:

    „Als Ende der sechziger Jahre ein Bruder im Bethel zu einem verantwortlichen Mitbruder sagte, daß nach seiner Meinung 1975 nichts geschehen werde – er stützte sich auf Matthäus 24:44 – schaute dieser ihn entsetzt an und antwortete: ‘ich kann nicht glauben, daß Jehova es zulassen würde, daß seine Organisation einen solchen Fehler macht’. Die Lehre von 1975 war die Idee eines einzigen Mannes gewesen (Fred Franz), und alle anderen folgten blindlings. In gleicher Weise sind die vielen falschen Zeitangaben einschließlich 1914, menschlichem Sinnen entsprungen, für die es in Gottes Wort keine Stütze gibt, ganz im Gegenteil – Zeitabschnitte hat Jehova in seine Rechtsgewalt gestellt.“

    Aber man erzählt auch Jahrzehnte danach immer noch die Lüge von Rutherford „Millionen jetzt lebender werden nie sterben“ wie sehr er doch von Gottes Geist geführt wurde. Jeder falsche Prophet versteckt sich und seine falschen Ankündigungen lieber – NICHT SO bei der Organisation, die sind noch stolz darauf.

    Wie war doch diese Worte sind:

    Die Bibel gibt uns die Anregung, die Worte anderer zu prüfen, statt einfach alles sofort zu akzeptieren, was man uns erzählt. Kosten wir in der Regel nicht zuerst Nahrung, bevor wir sie hinunterschlucken? Ebenso sollten wir die Worte und die Handlungen anderer zunächst prüfen, bevor wir sie „schlucken“. Ein schottisches Sprichwort bestätigt, daß wir überprüfen sollten, ob etwas wahr ist. Es lautet: „Er, der mich einmal täuschet, Schande über ihn; täuschet er mich ein zweites Mal, Schande über mich.“ Der Apostel Paulus riet: „Prüft alles“
    Erwachet! 8.2.1996, Seite 6

    Deine abschließende Ermunterung ist sicher eine gute Anregung!

    lg. freue mich auf weitere Kommentare von Dir!
    Matthäus

  • Willi
    Januar 13, 2012

    Lieber Matthäus,

    auch ich danke Dir für Deinen netten und informierenden Kommentar.

    Ich lese schon seit einiger Zeit im BI Forum und bin entsetzt über Informationen was ALLES hierüber die WTG geschrieben wird und wie sich viele Ältesten, KA LK usw. verhalten.
    Diese Informationen sind für mich neu. Ich hätte nicht geglaubt, dass die WTG sich wie die katholische Kirche (Vatikan) benimmt und dass sich auch Kinderschänder bei den ZJ befinden (sollen?).

    Ich habe ja, wie schon in meinem o.g. Kommentar erwähnt, schon länger keine Versammlung mehr besucht – weil in den Versammlungen keine Wärme und Liebe herrscht – ich habe hier in den letzten Wochen Dinge gelesen, die ich nicht für möglich gehalten habe. Ich bin geschockt!
    Ich habe das Glück und den Segen Jehovas, dass er mir von frühester Kindheit an einen tiefen Glauben geschenkt hat (wie es auch bei Joseph war, der seinen Brüdern seinen Traum erzählte und die ihn töten wollte) und dieser tiefe innere Glauben der mich immer das Richtige tun liess. Dieser Glaube hat mich geführt – sowohl in der Versammlung, als auch in meinem Berufsleben.

    Jetzt im hohen Alter stelle ich fest, dass viele Entscheidungen die andere anzweifelten, richtig waren. In den letzten Jahren, hatte ich viele Prüfungen und Ängste; aber ich habe meine Ängste jeden Tag Jehova vorgetragen und gebeten mir zu helfen das Richtige zu tun. Und Jehova hat mir immer den richtigen Weg gezeigt.
    Ich bin ihm jeden Tag so dankbar und bete zu IHM dass er allen die hier im BI so viele Ängste und Sorgen haben, den richtigen Weg zeigt.
    Ich möchte allen Niedergedrückten zurufen, legt eure Sorgen und Ängste in Jehovas Hand und er wird euch die Last und den Kummer weg nehmen. Habt Vertrauen auf Jehova und glaubt nicht Menschen die jeden Tag vom Satan angegriffen werden.

    LG und Gottes Segen
    Willi

  • Alois
    Januar 13, 2012

    Lieber Willi

    Ich begrüße Dich hier recht herzlich. Deinen Kommentar habe ich mit Interesse gelesen, denn mein Lauf der Jahre ist ähnlich Deinem. Es ist wirklich notwendig die Bibel mehrmals aufmerksam durchgelesen zu haben damit man den „roten Faden“ erkennt.

    Nur einen Satz von Dir habe ich nicht verstanden:

    „Es wurde auch immer wieder wörtlich behauptet, dass ein Tag Gottes 1000 Jahre seien. Das kann ja nicht stimmen, da wir ja schon mehr als 2000 Jahre den 6. Tag Gottes haben.“

    Aber das mit den 1000 Jahren und dem Tag steht so in der Bibel:

    Psalm 90
    4. Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der gestrige Tag, wenn er vergangen ist, und wie eine Wache in der Nacht.

    2. Petr. 3
    8. Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag.

    Wieso soll dann der 6.Tag bereits über 2000 Jahre dauern?

    Kannst Du mir das biblisch begründen?

    Dass die 6. tausend Jahrperiode noch nicht um sein kann, sagt Petrus indirekt im nächsten Vers:
    9. [Der] Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen.

    Denn im 7. Tag können wir noch nicht leben, weil der 7. Tag der Sabbattag ist. Der geistige Sabbattag sind die 1000 Jahre der Verheißung.

    Eigentlich müsste man vom 6. und 7. Tag des 7. Tages Jehovas reden. Denn im Gesetz Mose war alle 7 Jahre ein Sabbatjahr. Somit war das 7. das 14. das 21. das 28. das 35. das 42. und das 49. Jahr ein Sabattjahr. Das 50. Jahr war dann ein Jubeljahr. In diesem Jubeljahr bekamen alle die ihr Erbteil verkauft haben ihr Erbteil zurück. Auch wer sich als Sklave verkauft hatte wurde wieder frei. Das 51 Jahr war dann wieder das 1. Jahr und alles fing von vorne an.

    Dieses Scenario zeigt uns prophetisch den Gottesplan für die Erde und die Menschen.

    Alle 7 Schöpfungstage haben (zumindest symbolisch) 7000 Jahre. Da wir im 6. Jahrtausend des 7. Schöpfungstages leben, leben wir jetzt am Ende des 48. Jahrtausends. Danach kommt das 49. Jahrtausend, das sind die 1000 Jahre Paradies des Christus.

    Wenn dann Jesus am Ende alles Jehova übergibt und als letzter Feind der Tod vernichtet ist, dann beginnt das 50. Jahrtausend, das Jubeljahr. In diesem 50. Jahr bekommen alle das ewige leben, der Tod wird uns nicht mehr knechten. Wir sind dann für immer befreit, sollten wir dann noch durch die Gnade unseres Vaters dabei sein.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Willi
    Januar 13, 2012

    Lieber Alois,

    vielen Dank für Deinen Kommentar.

    Ich würde gern mit Dir in Kontakt kommen um Dir meine Erklärungen
    mitzuteilen. Das würde das Forum sprengen.
    Lass Dir von BI meine Emailadresse geben.

    LG
    Willi

  • Ulrike P.
    Januar 13, 2012

    Hallo Willi, herzlich Willkommen hier! 🙂

    Ich würde dich bitten, uns deine Antwort an Alois nicht gänzlich vorzuenthalten und wenn möglich die Kernpunkte mit uns zu teilen.
    BI lebt von solchen Dialogen, sie helfen dabei, unsere Augen nach allen Richtungen offen zu halten und wachsam zu sein.

    LG Ulli

  • Alois
    Januar 13, 2012

    Lieber Willi

    Meine E-Mail Adresse ist:

    Bruder.Alois@web.de

    Ich freue mich auf Deine Mail.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Rita
    Januar 13, 2012

    LIEBER BRUDER WILLI,

    DANKE!FÜR DIE OFFENEN UND WICHTIGEN GEDANKEN !!!

    LIEBE GRÜSSE,

    RITA UND KAROL

  • Anna
    Januar 13, 2012

    Lieber Bruder Willi, liebe Brüder und Schwestern,
    danke für deinen offenen Kommentar und herzlich willkommen. Und vielen Dank für die Ermunterung noch mehr in Gottes Wort zu lesen. Ich habe inzwischen auch erfahren, je mehr man in der Bibel liest desto stärker nimmt man den roten Faden wahr. Und wie der Jahrestext richtigerweise für 2012 sagt: „Dein Wort ist Wahrheit“. Die Bibel gibt uns Hoffnung und Glauben. Im Dienst lese ich gerne den Text aus Jeremia 29:11-13 Elberfelder

    „Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.
    12Ruft ihr mich an, geht ihr hin und betet zu mir, dann werde ich auf euch hören.
    13Und sucht ihr mich, so werdet ihr finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir,
    14so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR“

    Durch das Bibellesen kommen wir Jehova und Jesus viel näher und so lassen sich Erfahrungen wie du und viele Brüder sie gemacht haben leichter verarbeiten.

    Christus hatte keinen Traum für den er gestorben ist sondern war REal. Und er hat nicht nur von der Liebe und Gerechtigkeit Jehovas geredet sondern diese selbst ausgelebt. Und wo Barmherzigkeit fehlt, da fehlt auch das Recht. Da wo Menschen verurteilt haben hat Jesus vergeben und das nachzuahmen hilft uns das ganz persönliche Bibelstudium.
    Wobei jetzt werde ich obwohl mein Rad satteln und jetzt erstmal relativ früh in die Arbeit brausen.

    Viele Grüße an alle
    Anna schon wieder aus strömendem Regen und Wind

  • Michael
    Januar 13, 2012

    Hallo Willi,ein ebenso herzliches Willkommen bei uns.Ich muss Dir zustimmen,das Bibellesen ohne Vorgaben der WTG hat mir persönlich sehr geholfen,nur 2-3 Std.schaff ich nicht einmal in der Woche,aber dennoch,die paar Minuten täglich bringen mir sehr viel und ich kann es auch nur jedem empfehlen.Eine Frage,welche Übersetzung verwendest Du? Ich habe jetzt die Hoffng.f.a., gefällt mir sehr gut. Viele liebe brüderliche Grüße, Michael

  • Micha & Frau
    Januar 13, 2012

    Lieber Willi und lieber Barnabas!

    Auch wir möchten uns hier einreihen um Euch herzlich zu begrüßen.
    Eure Kommentare sind auch uns zu Herzen gegangen.
    Unserem Schöpfer sind wir sehr dankbar das dieses Forum existiert.
    Wir haben jahrelang um einen Weg “ Für UNS “ gebetet, welchen wir gehen können ohne uns zu verbiegen.
    Dieses Forum ist ein Weg für so viele Brüder geworden um sich auszutauschen und zu ermuntern.
    Hier schenken uns unser himmlischer Vater und unser Herr Jesus
    liebe Brüder welche die Gabe haben im Herrn zu Ermuntern um
    weiterhin am Wort Gottes festzuhalten.Glücklich ist, wer Freude hat am Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt – Tag und Nacht.
    Psalm 1:3,4
    3 Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser steht, der Frucht trägt jedes Jahr und dessen Blätter nie verwelken. Was er sich vornimmt, das gelingt.
    4 Ganz anders ergeht es allen, denen Gott gleichgültig ist: Sie sind wie dürres Laub, das der Wind verweht.
    5 Vor Gottes Gericht können sie nicht bestehen.

    Liebe Grüße

    Micha & Frau

  • Barnabas
    Januar 13, 2012

    Lieber Holger, liebe Mitleser,

    das was deine Frau da erlebt hat ist leider keine Einzelerscheinung sondern ein System-Fehler.
    Seit Jahren mache ich mir über unsere allgemeine Ausrichtung und speziell unser Berichtssystem Gedanken. Ich bin überzeugt das es einen Zusammenhang zwischen dem Verhalten der beiden Schwestern und dem allgemeinen Charakter der Organisation gibt. Im wesentlichen sind wir eine Verlags- und Vertriebsorganisation.
    Sieh dir mal die Rubriken auf unserem Berichtszettel an. Was dort alles steht und was dort alles nicht steht oder dort stehen könnte. Sofern man einen solchen Zettel überhaupt braucht.
    Soviel vor ab. Für ein Berichtssystem, wie wir es haben gibt es keine biblische Grundlage.
    Auf einem Kongressdrama der letzten Jahre hat die WTG argumentativ die Rolle rückwärts gemacht.
    Der Philo war vor den Römern in die Berge geflohen und hatte tatsächlich noch Pergament und Griffel dabei um die Berichte der letzten drei Monate zusammenzufassen.
    Die „Argumentation“ der Organisation ist anscheinend: Wir sind vom Geist geleitet und haben ein solches Berichtssystem, dann muss es dass damals auch gegeben haben. Na ja!?
    Heute gibt es in 100 000 Versammlungen, 100 000 Leute die einmal im Monat für 60 bis 100 Leute einen solchen Bericht zusammenfassen. Ihn an eine Dienstabteilung des Landes senden und diese senden ihn an ein Dienstkommitee an die Weltzentrale. Ein enormer Aufwand.
    Für was? Braucht man das? Was wird damit erreicht? Was bewirkt das System bei jeden Einzelnen?
    Dem Einzelnen wird suggeriert das es sich bei allen Rubriken auf dem Berichtszettel um das „non plus ultra“ vom wahren Christentum handelt. In der Regel wird d a s sein ganzes Leben bestimmen. D e r „Dienst“.
    Woche für Woche, im Tagestext in der Versammlung drei mal im Jahr auf Kongressen wird der Focus im wesentlichen nur darauf gelegt. Jedes Thema wird irgendwie in diese Richtung geschoben.
    Zwei mal im Jahr wird d i s e m D i e n s t eine ganze Woche gewidmet.
    Alles was nicht auf dem Zettel steht ist kein Dienst. So tickt die breite Masse. Nicht weil sie das so wollen. Sie sind dahin verführt worden.
    Es ist nicht so, das nicht hin und wieder von christlicher Nächstenliebe geschrieben wird. Doch wird das Ganze von der Dringlichkeit der Zeit, der Wichtigkeit des formellen Predigtdienstes, des Versammlungsbesuches und der völlig überzogenen, permanenten Betonung Ihrer „gottgegeben Autorität“ derart überzeichnet das wenig Aufmerksamkeit für Gottes Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glauben übrig bleibt.
    Nach Jesu Lehren sind das aber die wichtigeren Dinge. Die WTG stellt hier Minze, Dill und Kümmel in den Vordergrund.
    „Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Scheinheiligen! Sogar von Küchenkräutern wie Minze, Dill und Kümmel gebt ihr Gott den zehnten Teil. Aber die viel wichtigeren Forderungen Gottes nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glauben sind euch gleichgültig. Doch gerade darum geht es hier: Das Wesentliche tun und das andere nicht unterlassen.“ Matth. 23:23 HFA
    Da bleibt eben ein 84zigjähriger (stellvertretend für viele andere auch) mit einem verstopften Gehörgang einfach auf der Strecke.
    Was bei Jesus das Wesentliche ist, erfahren wir aus Matth. 25:34-46 HFA
    34 Dann wird der König zu denen an seiner rechten Seite sagen: ‚Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt die neue Welt Gottes in Besitz, die er seit Erschaffung der Welt für euch als Erbe bereithält! 35 Denn als ich hungrig war, habt ihr mir zu essen gegeben. Als ich Durst hatte, bekam ich von euch etwas zu trinken. Ich war ein Fremder bei euch, und ihr habt mich aufgenommen. 36 Ich war nackt, ihr habt mir Kleidung gegeben. Ich war krank, und ihr habt mich besucht. Ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.‘ 37 Dann werden sie, die nach Gottes Willen gelebt haben, fragen: ‚Herr, wann bist du denn hungrig gewesen und wir haben dir zu essen gegeben? Oder durstig und wir gaben dir zu trinken? 38 Wann haben wir dir Gastfreundschaft gewährt, und wann bist du nackt gewesen und wir haben dir Kleider gebracht? 39 Wann warst du denn krank oder im Gefängnis und wir haben dich besucht?‘ 40 Der König wird ihnen dann antworten: ‚Das will ich euch sagen. Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan!‘ 41 Zu denen an seiner linken Seite aber wird er sagen: ‚Geht mir aus den Augen, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer, das für den Teufel und seine Helfer bestimmt ist! 42 Denn ich war hungrig, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben. Ich war durstig, aber ihr habt mir nichts zu trinken gegeben. 43 Ich war ein Fremder unter euch, aber ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich war nackt, aber ihr wolltet mir nichts zum Anziehen geben. Ich war krank und im Gefängnis, aber ihr habt mich nicht besucht.‘ 44 Dann werden auch sie ihn fragen: ‚Herr, wann haben wir dich denn hungrig oder durstig, ohne Unterkunft, nackt, krank oder im Gefängnis gesehen und dir nicht geholfen?‘ 45 Darauf wird ihnen der König antworten: ‚Lasst es euch gesagt sein: Die Hilfe, die ihr meinen geringsten Brüdern verweigert habt, die habt ihr mir verweigert.‘ 46 Und sie werden der ewigen Strafe ausgeliefert sein. Aber die Gottes Willen getan haben, erwartet unvergängliches Leben.“

    Die LK hat diesen Text für sich kassiert und droht gelegentlich damit, da angeblich nur sie zu den Brüdern Jesu zu zählen sind.
    Damit hat sie das königliche Gebot Jesu zumindest teilweise außer Kraft gesetzt.
    Worin besteht nun ihre Verführung oder Täuschung?
    Die LK hat nicht aufgerufen etwas Falsches zu tun. Sie hat aber, mit fatalen Folgen für die Christengemeinschaft, die Prioritäten verschoben. Das Instrument ist der Berichtszettel.
    Den wenigsten ist das bewusst. Auch den beiden Schwestern mag das nicht bewusst gewesen sein.
    Schlimm ist auch, das dieses unnötige Berichtswesen zu allen Zeiten und unter allen Umständen aufrechterhalten werden musste. Einige haben damit als Kuriere ihre Freiheit oder gar ihr Leben eingebüßt. Dieser Berichtszettel sagt sehr wenig bis gar nichts über einen Christen aus.

    Lieber Holger, einen lieben Gruß an deine Frau im Herrn! Sie hat die Prioritäten richtig gesetzt. Genau so, wie es unser Herr Jesu will und seinem Vater gefällt. Nicht jeder der ein Zeuge Jehovas wird, wird ein Christ genauso wenig wie jeder der uns verlässt ein Antichrist wird.

    Liebe Grüße

    von Barnabas

  • Bob
    Januar 13, 2012

    Lieber Barnabas,

    Deine Beobachtungen und Analysen des WTG-Zahlen-Terrors sind in der Tat so unnötig wie vieles andere auch. Schon lange hat sich die sogenannte LK von dem Geist der Evangelien entfernt. Und wo kein Geist ist, da herrscht eben der Ungeist. Und der äussert sich wie in allen totalitären Systemen im Messen, Bewerten, Ordnen, hierarchisieren, funktionalisieren. Das ganze Karteikasten“christentum“ markiert eine gottentfremdende und christusferne Haltung,da sich Menschen überhöht haben, die tiefen Dinge Gottes, angeblich durchorganisieren zu wollen. Das kann nie gut gehen. Denn die wahre Freude entstammt nur einem Christsein, dass von dem Versöhnungsgedanken und dem inneren Wunsch des Gläubigen nach göttlicher Nähe getragen ist. Weil man nun eben gerade diese tiefe emotionale Dimension des Christsein durch äußeres Zahlen- und Leistungsgetue entwertet hat, und wie Du es richtig bemerkt hast, die Prioritäten versetzt -von der Emotion zum Formalismus – genau deswegen spürt man soviel Kälte in den Versammlungen. Denn es geht weniger um das ChristSEIN als vielmehr um das OrganisationsSEIN. Das ist die grösste Entfremdung von Gott und Christus, wie man sie Menschen nur antun kann. Eine sehr persönliche Angelegenheit wird einem Zahlenfetischismus untergeordnet. Und die Organisation legitimiert sich alljährlich mit mehrstelligen Zahlenlob. Das ist das Opfer für die Organisations,ein Opfer für den Götzen Organisation. Leider meinen es viele Brüder gut und lassen sich verführen. Tradition, Angst, Gewohnheit, das Einreden von der Einheit im Falschen, Leistungsevangelium, weniger Evangelium aber mehr Vertrieb, Anerekennung von Menschen uv.m. nähren den pseudochristlichen Formalismus, bis die letzte Emotion nur noch ein Schattendasein führt. Totalitäre Systeme erfassen die Individuen als Ganzes, zielen auf den Kern des Gewahrseins, verzerren die Wahrnehmungen – in der WTG-Orga ist das alles gut zu beobachten.
    Ich wünsche Dir lieber Barnabas, dass Du die christliche Freiheit in vollen Zügen geniessen kannst, das schönste Geschenk,weil uns dieser Zusatnd wieder wirklich für den Geist des Christus und unseres Vaters öffnet.

    Herzliche Grüße
    Bob

  • Bob
    Januar 13, 2012

    Lieber Barnabas,
    ich erachte natürlich nicht Deine Beobachtungen für unnötig, die sind gut und treffend formuliert. Der erste Satz meines Kommentars war auf den WTG Zahlenterror bezogen. Man sollte sich die Kommentare wirklich ab und zu nochmals durchlesen, bevor man sie in die Weiten des Netzes schickt:-)

    Gruss
    Bob

  • Edelmuth
    Januar 13, 2012

    >> Auch ich, wir haben versucht, mit vielen Brüdern zu reden. Wir haben versucht, in unserer Versammlung durch Kommentare, in den Aufgaben auf gewisse biblische Blickwinkel hinzuweisen.
    Alles vergebens !
    Das einzige was es hervorgerufen hat, waren große Irritationen. Lange Zeit konnte ich nicht verstehen, wieso meine Brüder das denn nicht verstehen, was ich sagen möchte. <<

    Verzage nicht, lieber Walter! Andere Brüder machen die gleiche Erfahrung. Mehr noch, die Ältesten erteilen ihnen nicht mehr das Wort, weil sie entsprechende Kommentare erwarten und sie nicht widerlegen können.

    Als dieser Bruder eine Zeit lang schwieg, wurde er nach der Versammlung von einem anderen Bruder in einem unbeobachteten Moment angesprochen, was denn los wäre und warum er keine Kommentare mehr gebe. Als sich ein weiter Bruder hinzugesellte wurde deutlich, dass man die gleichen Bedenken teilte.

    Du weist also nicht, was deine Bemühungen bei anderen Menschen bewirkt. Auf jeden Fall bewirkt es ein Lob durch Jehova, wenn du dein Ansehen bei den Brüdern riskiertst, um auf die biblische Wahrheit hinzuweisen.

    Ede

  • Edelmuth
    Januar 13, 2012

    (Apostelgeschichte 1:6) . . .Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her?“

    Fast alle christliche Gemeinden und Gelehrten stimmen darin überein, daß die Christen in der frühen Gemeinde im 1. Jhdt. n.Chr. an ein Kommen ihres Herrn Jesus noch zu ihren Lebzeiten glaubten und lehrten, woran sie selber glaubten. Noch heute lehren die meisten christlichen Kirchen die Auferstehung aller zu himmlischem Leben oder zum Grillen in der Hölle.

    Auch wir lehrten, dass das Ende durch die große Drangsal und Harmagedon eingeleitet sein würde, bevor die Generation, die 1914 erlebte, ausgestorben ist.

    Das folgende Jahrtausend ist für die Harmagedonüberlebenden der großen Volksmenge ein Jahrtausend voller Korrekturen in Verbindung mit der Erkenntnis, Irrlehren nachgehangen zu haben.

    Wie wolle man das bewerten? Würden wir alle die als „falsche Propheten“ aufhängen, die jemals etwas Falsches geglaubt und gelehrt haben, gäbe es keine Überlebenden, nicht einmal ihre Henker.

    Problematisch scheint mir ehre zu sein, etwas predigen zu müssen, woran jemand selber nicht glaubt. Doch das liegt in dem Ermessen jedes einzelnen Bruders. Er muss es vor Jehova selber verantworten.

    Ede

  • Ulrike P.
    Januar 13, 2012

    Hallo Edelmuth,
    ZITAT:
    „Wie wolle man das bewerten? Würden wir alle die als „falsche Propheten“ aufhängen, die jemals etwas Falsches geglaubt und gelehrt haben, gäbe es keine Überlebenden, nicht einmal ihre Henker.“

    So sehe ich das auch.
    Die Versammlungen sind voller gutgläubiger Tropfe (ist nicht bös´ gemeint, war selbst Jahrzehntelang so ein Tropf), denen es garnicht in den Sinn kommt, dass da etwas faul sein könnte und diese Einstellung an ihre Kinder weitergeben.
    Jede Glaubensgemeinschaft lebt hauptsächlich von dieser Gutgläubigkeit, wen wundert´s also.

    Doch nicht zu vergessen all jene, die überhaupt nicht an einen Gott glauben. Menschen die alles (beten, singen, predigen) nach außen hin mitmachen, nur um ihre liebe Ruhe zu haben.
    Auf so Manchen der darin aufgewachsen ist, trifft das zu.

    Im Nachhinein betrachtet, ist das eigentlich sogar eine absolut logische Entwicklung. Wie sollen sie auch einen Glauben an Gott und Jesus entwickeln, wenn sie von ihren Eltern dahin geführt werden, Menschen nachzufolgen? Ihnen wurde es ja sozusagen regelrecht verwehrt, auf Gott und Jesus zu vertrauen.

    Und wenn ich dann noch höre, das solche Atheisten auch noch Dienstamtgehilfen und Älteste werden, ist mir alles klar.
    Da bleibt wirklich keine Frage mehr offen. – Solche Menschen sind natürlich willige Werkzeuge, die einer gewissenlosen, gewinnorientierten Führerschaft gerade recht kommen.

    Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass nur diejenigen einmal zur Verantwortung gezogen werden, die um all den Lug und Trug der WTG wissen und es sogar noch tatkräftig unterstützen. – Auch von ihnen gibt es mehr als genug, sie gehen über Leichen um die Karriereleiter hochzukommen. Sie gehören zu denen, die danach streben selbst Macht über andere Menschen auszuüben, und wo anders könnten sie das in so ausgeklügelter und vielfältigerweise, wie als Älteste?

    Wer sich in diesem Machtgefüge wohlfühlt wie der Fisch im Wasser, ohne irgendwelche Gewissensbisse zu haben, ist aktiver Teil einer menschenverachtenden und gotteslästerlichen Maschinerie…

    Aber es gibt auch sanftmütige Menschen, die die Karriereleiter förmlich hochgezerrt werden…sie leiden darunter, werden buchstäblich krank weil sie es nicht mehr ertragen können sich weiter davon einspannen zu lassen.
    Sie fühlen sich abgestoßen von all dieser Lieblosigkeit und Verlogenheit die vorherrscht. Ihr Gewissen lässt ihnen einfach keine Ruhe, bis sie es schaffen sich daraus zu befreien.

    Doch all denen die meinen sie können ungestraft nach Herzenslust über ihre Mitbrüder herrschen, sei folgende Bibelstelle an´s Herz gelegt:

    11 Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

    Ja, auch wenn´s euch nicht gefällt, dieser Vers gilt nicht nur dem Vatikan. 😉

    LG Ulli

  • Matthäus
    Januar 13, 2012

    Danke für diese deutlichen Worte – wer diese nicht versteht bei dem kommt jede Hilfe, jeder Denkanstoß zu spät. Diese WOLLEN eher der Lüge glauben, wie es Paulus an die Thessalonicher schrieb und das tragische daran wie es im Kap. 2:12 steht: WEIL sie der Lüge glauben, werden sie als Vergeltung zugrunde gehen.

    Gerade euer Zitat vom WT über 2012 – wir an diesem Zeitpunkt die Welt untergehen? Da schreiben doch tatsächlich die Verantwortlichen der LK:

    ZJ haben NIE einen Zeitpunkt für den Untergang genannt !

    Wie unverfroren muß man sein um eine solche lügenhafte Behauptung noch in Millionenfacher Auflage rund um den Erdball zu verbreiten?

    Ein Bruder hat einmal über die Gallgasse (früher stand dort das Bethel Wien – mitlerweile verkauft) einen Kommentar verfaßt der so zutreffend ist daß ich euch gerne daran teilhaben lassen möchte:

    Kommentar:

    Österreich liegt in einer Führungskrise durch Eigensinn und Ungerechtigkeit aber man sollte doch nicht die Bibel verurteilen.

    Die Hauptungereimtheit in der „Wachtturm Gesellschaft“ – global gesehen – ist die unbewiesene Behauptung, nur SIE allein ist die Vertreterin Gottes, oder wie sie sich nennt: Jehovas Organisation!

    Die eindeutigen Fehler die sie seit 120 Jahre machen, die man über viele Seiten nachweisen kann, sind von Jesus warnend genannt worden. Ich verweise stellvertretend nur auf Luk. 21:8. Ich kenne KEINE einzige Organisation, die im vorigen Jh. so viele Daten und Ankündigungen von sich gab, die sich ALLE nicht erfüllten. Diese Org ist reif für´s Guiness-Rekordbuch – und gerade DIE gebraucht Jesus als seine exklusive Gemeinschaft?

    Was für eine Ungeheuerlichkeit unterstellt man dem Sohn Gottes und welche Lästerung an den Höchsten, JEHOVA selbst?

    Nein, es besteht wirklich kein Grund die BIBEL zu verurteilen, aber berechtigterweise die von Christus genannten „falschen Propheten“! Sollte dies nicht stimmen, warum warnt Jesus vor diesen, wenn er sie – und NUR sie allein – ANGEBLICH gebraucht? Ist Jesus schizophren, muß man hier nüchtern, und keineswegs blasphemisch, fragen.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Januar 13, 2012

    Was ich noch nachreichen möchte: Ein jahrzehnte langer Kreisaufseher – er ist ausgeschieden – hat auch den Predigtdienst quitiert. Also man ihn danach fragte warum: Seine Antwort legte er durch die Belehrung der trvSk. vor:

    Der Apostel Paulus ging im im christlichen Missionardienst führend voran. Er legte auch die Grundlage für ein Werk, dessen Vollendung in das 20. Jahrhundert fällt.
    Der Wachtturm, 1. Januar 1989, S. 12

    Ein anderes wertvolles Zitat – zwar von Hitler – aber sehr zutreffend:

    Hitler schrieb: Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß … Sie [die Propaganda] hat sich auf wenig zu beschränken und dieses ewig zu wiederholen“.

    Erwachet! 8. Dezember 1978, S. 3 zitiert aus: Mein Kampf, Aufl . 1943, S. 198

    Allerdings hat es in der Vergangenheit Menschen gegeben, die erklärt haben, an einem bestimmten Tag werde die Welt
    untergehen … Das Ende kam nicht. Sie hatten sich als falsche Propheten erwiesen. Warum? Warum hatten sie sich getäuscht?
    Sie hatten versäumt, darauf zu achten, dass alle Beweise vorhanden waren, die erforderlich sind, um biblische
    Prophezeiung zu erfüllen. Außerdem hatten diese Menschen die göttliche Wahrheit nicht, und es fehlte der Beweis, dass
    sie von Gott geführt und gebraucht wurden.
    Erwachet, 8. April 1969, S. 23

    Register nicht eingetroffener Vorhersagen nachgesagt werden kann. Ihre Literatur bezeugt hundertfach, dass ihr bei jedem anderen schon viel geringere Gründe genügen, dessen Unglaubwürdigkeit
    ein für alle Mal festzuschreiben.

    Tatsächlich baut die Wachtturm-Gesellschaft bei vielen Gelegenheiten genau auf diese Vergesslichkeit. Schwerwiegender noch: Sie nötigt die Menschen, zu vergessen, was sie ihnen vorher gelehrt hat, indem sie es in ihrer Literatur einfach ausradiert, sich in einem Gewand präsentiert als hätte sie nie
    etwas anderes behauptet und jeden zur Persona non grata – zum Zweifl er oder Abtrünnigen – erklärt, der sich erdreistet, das alte anzusprechen oder ihr gar vorzuhalten.

    Da eignet sich diese Belehrung bestens:

    Falls jemand enttäuscht worden ist, weil er nicht diese Einstellung hatte, sollte er sich jetzt bemühen, seine Ansicht zu ändern, und sollte erkennen, daß nicht das Wort Gottes versagt oder ihn betrogen und enttäuscht hat, sondern daß sein eigenes Verständnis auf falschen Voraussetzungen beruhte.
    Der Wachtturm, 15. Oktober 1976, S. 633

    Ja, das Ende dieses Systems ist so nahe, ist das kein Grund unsere Aktivität zu erhöhen? In dieser Hinsicht können wir etwas von einem Läufer lernen, der am Ende eines Rennens nochmal
    sprintet. … Es erreichen uns Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen den Rest ihre Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen.
    Das ist sicherlich eine schöne Art die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet.
    Unser Königreichsdienst (engl. Ausgabe), Mai 1974

    Statt die Verantwortung zu übernehmen, wird den Menschen Freude eingeredet, wo Enttäuschung normal ist, und eine Treue zu Gott, die in Wahrheit nur eine Treue zur Wachtturm-Gesellschaft ist.

    So einfach kann man ein Desaster für die Betroffenen auch noch mit Lob überschütten:

    Eine weitere heimtückische Form der Loyalität ist unangebrachte Loyalität. … Im 1. Jahrhundert hielten viele Juden verbissen am mosaischen Gesetz und am jüdischen System fest. … Manche Abtrünnige wären gewiß erfreut gewesen, wenn viele Zeugen Jehovas starrsinnig an dem früheren Verständnis dieser Dinge festgehalten und sich dem Fortschritt verweigert hätten. Aber nichts dergleichen ist geschehen. Warum nicht?

    Weil Jehovas Volk loyal ist.
    Der Wachtturm, 1. August 1997, S. 12

    Unbestreitbar ist, dass die Wachtturm-Gesellschaft entgegen ihrer Behauptung zu keinem Zeitpunkt ein wirkliches Vorherwissen hatte, um die biblischen Ereignisse richtig in den Strom der Zeit einzuordnen.

    Sicher ist auch, dass sie die Menschen mit aller Macht und ihrem ganzen Einfluss genötigt hat, ihre falschen Auslegungen zu glauben, sich nach ihnen auszurichten und sie anderen zu lehren
    – mit den entsprechenden Konsequenzen. Wenn Beobachter titeln …

    Die Irrtümer der Zeu gen Jehovas – Niemand lag häufi ger falsch als die Zeugen Jehovas. Welt der Wunder, August 2006, S. 82

    … mag die Wachtturm-Gesellschaft das „Schmähungen von Gegnern“ nennen. Sie kann aber nicht leugnen, dass sie selbst Baustein um Baustein zu diesem Urteil beigetragen hat. Solche Aussagen dokumentieren, dass man sie nicht mehr als jemanden ansieht, dem man noch vertraut und glaubt, son dern der seine Glaubwürdigkeit
    verspielt hat, weil er zu oft Leeres erzählt hat.

    Da kann man nur mehr mit einem Bibelwort die Sache abrunden:

    „Jetzt gehe ich vor gegen diese Propheten, gegen diese Leute, die einander die Worte aus dem Mund stehlen und noch behaupten, sie stammten von mir! 31 Jetzt gehe ich vor gegen die, die ihr eigenes Gerede für mein Wort ausgeben, 32 die sich auf Träume berufen und ihre Träume weitererzählen und mit solchem Unfug mein Volk irreleiten!

    Von mir haben sie keinen Auftrag bekommen; ich habe sie nicht geschickt!“ sagt der Herr. „Sie bringen diesem Volk nichts als Schaden!“ (Jeremia 23:30-32, Die Gute Nachricht in heutigem Deutsch)

    22 Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: „Herr, Herr! In deinem Namen haben wir Weisungen Gottes verkündet, in deinem Namen haben wir böse Geister ausgetrieben und viele Wunder getan.“ 23 Und trotzdem werde ich das Urteil sprechen: „Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt versäumt, nach Gottes Willen zu leben; fort mit euch!“ (Matthäus 7:22, 23, Die Gute Nachricht in heutigem Deutsch)

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    der Krug geht solange zur Quelle, bis er bricht.

    Abgesehen davon, das sich der „WT Krug“ schon die Beine abgelaufen hat, hat er inzwischen Risse bekommen und kann das Wasser nicht halten. Die Pampers, die der Verlag anlegt, passen nicht, sie rutschen ständig ab.
    so oder ähnlich könnte man den Verlgeich darlegen.
    Für mich liegt auf der Hand, dass Brooklyn eine ausgesprochene Verlagsgesellschaft ist, die primär Printmedien herstellt und darin ihre Aufgabe sieht, die Kapazitäten auszulasten.
    Nur, Printmedien sind heute out, man wird damit ja förmlihc erschlagen, was so an Werbung über die Woche im Postkasten steckt.
    Und online – wer liest da gerne?
    andere religiöse Verlage biten zwischenzeitlich TV auf Astra an. kostet natürlich Geld aber hat Reichweite.
    Allerdings sehe ich bei der WTG keinesfalls darauf die ausrichtung. Die laufen sich nen Wolf möchte man eher feststellen, weil sie eben in ihrem Denken verharren.
    Das ist begründet durch die autoritäre Struktur, die derart geformt ist, dass Umwälzungen von oben eher ausbleiben und von unten her gar nicht passen.
    NOch ergeht man sich darin die LK zu huldigen, ihr eine Form der Anbetung darzubringen, die manchen unangenehm ist und auch innerhalb der Versammlungen polarisiert, denn nicht alle Ältesten beten die markanten Sprüche hinsichtlich des Sklaven.
    Was ich hier betonen will liegt in dem Verständnis, dass die regulären Besuche der Zusammenkünfte drastisch flächendekcend abnehmen und das die Masse der Verkündiger irgendwo bemerkt, dass da was nicht stimmt. Man kreigt os zwischen den Zeilen immer wieder mal Kommentare mit.
    Öfffentlich natürlich nicht – da snd wir die besonders gesegnet wachsende Gemeinschaft und wer das anzweifelt ist abtrünnig.
    Nun, suum cuique, jedem das Seine.
    Jehovah bedient sich der Menschen und Einrichtungen, die in sein Konzept passen. Und warum hat wohl der Königreichsdienst vor einigen jahren den nationalen Bericht wegfallen lassen?
    Klar doch, er gäbe genug Ursache für Diskussionen wie tief der Fall schon geworden ist.
    Das wird gefälligst ignoriert und totgeschwiegen die ständige Zunahme der Symbolnehmer beim Abendmahl. Passt alles nicht in die Zeit. Es fällt auf, dass Menschenwerk keine Beständigkeit hat.

  • Christof
    Januar 13, 2012

    ..passt zwar nicht ganz zu dem Thema, aber.. Ich erinne mich noch an die Streitfrage, warum Jehova den Satan nicht sofort vernichtet hat. Damit Beweise pro Jehova geschaffen werden und niemand behaupten kann, Jehova hätte Angst vor Satan gehabt. Und was macht die WTG ? Jeder, der kritisch einen Einwand vorbringt oder etwas anzweifelt wird sofort „plattgemacht“ und jeglicher Kontakt verboten, damit so gut wie nix an die Oberfläche dringt (sollte..:). Jeder logisch denkender Mensch muss doch verstehen, dass man hier was vertuschen will und durch das blind hinterherlaufen jegliches Querdenken ausgeschlossen ist. Jaja, die liebe menschliche Autorität..

  • Alois
    Januar 13, 2012

    Zu den vielen Büchern und Zeitschriften die so gedruckt werden, obwohl wir doch die Bibel haben und die sollte mit der Hilfe des Geistes unseres Vaters genügen, eine Bemerkung aus der Bibel:

    Prediger 12
    12. Und überdies, mein Sohn, laß dich warnen: Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ist Ermüdung des Leibes.
    13. Das Endergebnis des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist der ganze Mensch.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    Januar 13, 2012

    Lieber Frank,

    danke für deinen treffenden Kommentar. Weisst du zufällig, ab wann genau der Bericht weggelassen wurde? Ich bin ja nicht mehr aktiv in der Versammlung und merke solche Veränderungen daher nicht mehr sofort. Deshalb bin ich froh, dass wir als Familie solche Infos hier von euch Brüdern und Schwestern bekommen, die noch die Kraft haben, innerhalb der Versammlung zu wirken. Es wird bestimmt nicht leichter…aber Jesus wird jedem von uns in seiner jeweiligen Situation den Geist unseres Vaters geben, um die Kraft zum Ausharren zu bekommen und wenn erforderlich, die nötige Trennung zu vollziehen.

    Danke schonmal und schöne Grüße

    Sascha

  • Akazienholz
    Januar 13, 2012

    Meine ersten Gedanken zum Kommentar,

    Es gibt wohl kaum eine -RE-ligion und -RE-gierung die sich für falsches Handeln, zeitnah entschuldigt. Wenn es doch passieren sollte dann oft erst Jahrzente, wenn nicht gar Jahrhunterte später.
    Dafür sind Sie -RE-ligion und -RE-gierung.

    Obwohl die beiden ersten Buchstaben Ihrer Bezeichnung –RE–
    –Zurück–, bedeutet, ist keiner daran interessiert bei falschen Handlungen Zurück zurudern, und sich dabei noch zu entschuldigen.

    Vieleicht rudert man nur in dem Sinne zurück, das man eine getroffene Kernaussage, viel später erst herunterspielt und es in einem total anderen Licht erscheinen zu lassen, aber ein direktes entschuldigen kommt dabei wohl kaum in frage.

    Das entschuldigen wird im Prinzip doch nur vom einzelnen Indivdium gefordert und wenn dieses es praktiziert wird ihm eine wichtige Eigenschaft zugeordnet. Die der –DEMUT–.

    Doch diese wichtige Eigenschaft wird leider da sehr oft außer acht gelassen.

    Der Begriff DEMUT kommt nicht allzuoft in der Heiligen Schrift vor, doch wenn man diese Eigenschaft in der Heiligen Schrift genauer untersucht erkennt man das, diese Eigenschaft für den Christ unerlässlich ist um von Jehova auch Anerkennung zu erhalten.

    Nur ein paar Beispiele:

    Die Furcht Jehovas ist Zucht zur Weisheit, und der Herrlichkeit geht Demut voraus. Spr. 15:33

     Die Folge der Demut [und] der Furcht Jehovas ist Reichtum und Herrlichkeit und Leben. Spr. 22:4

    Und in deiner Pracht zieh hin zum Erfolg;
    Fahre einher in der Sache der Wahrheit und Demut [und] Gerechtigkeit,
    Und deine Rechte wird dich in furchteinflößenden Dingen unterweisen. Ps. 45:4

    Vor einem Sturz ist das Herz eines Mannes überheblich, und der Ehre geht Demut voraus. Spr. 18:12

    Ebenso ihr jüngeren Männer, seid den älteren Männern untertan. Ihr —ALLE– aber, gürtet euch mit Demut gegeneinander, denn Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber erweist er unverdiente Güte. 1. Pet. 5:5

    AKAZIE
    auch jetzt direkter zu erreichen unter: akazienholz@gmx.de

  • Micha
    Januar 13, 2012

    Lieber Bruder N.D. liebe Brüder im Forum !
    Nach einiger Zeit ist es mir wieder möglich hier mitzuschreiben.
    Meiner Frau und mir ist es eine Freude zu sehen wiviele unserer Brüder sich Gedanken machen in Verbindung mit der wirklichen Wahrheit über die sogenannte Wahrheit.
    Es ist wirklich rührend zu lesen wie Brüder empfinden und ihre Empfindungen und Gefühle zum Ausdruck bringen.
    Seit Juni 2010 gibt es dieses Forum und wie hier schon mehrfach geschrieben wurde sind wir nicht alleine.
    Das berührt uns sehr.
    Es gibt uns sehr viel Kraft.
    Wir haben Gottes Wort,Die Heilige Schrift aber auch dieses Forum um nur zu lesen oder aber auch die Möglichkeit uns auszutauschen.
    Das ist wunderbar.
    Dieser Artikel ist eine Abhandlung die den Nagel auf den Kopf trifft, nicht Menschen zu folgen und sich somit verführen zu lassen.
    Deine Gedanken bestätigen unseren Weg in den letzten 2- 3 Jahren.
    Genau diese Argumentation von 5.Mose 18V20, Hesekiel 13 sowie Apostelg.1 V7, Psalm 146V3, 1.Timo.2V5-7 Matth. 7Vers15 nur auszugsweise genannt.
    Wir haben mit vielen Brüdern in unserer Versammlung genau über dieses Thema diskutiert und mußten leider feststellen das diese Organisation es geschafft hat die Köpfe unserer Mitbrüder zu VERNAGELN. Gott hat KEINEN Sklaven zum Sprachrohr bestimmt wie es eine Liedzeile aus den Königreichsliederbuch es uns weiss machen will.
    Sie sind leider nicht mehr in der Lage selbstbestimmt und FREI zu denken und zu Prüfen obwohl Gottes Wort uns dazu auffordert.
    Im 1. Johannes 4Vers 1 heißt es: „Meine Lieben!Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat.
    Prüft vielmehr genau , ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist.
    Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.“

    Der Puppenspieler, der Gott dieser Welt hat es geschafft wieder eine weitere Marionette ( W.T. Org.), EINE VON VIELEN MARIONETTEN zu finden,welche die Puppen tanzen lässt.
    Das ist dem Gott dieser Welt gelungen. Er hat alles sehr gut verpackt.
    Die Hauptsache ist doch für den Gott dieser Welt das man nicht den wahren Gott und vorallem auch unseren Herrn Jesus findet gemäß 2. Korinther4V4.

    „Gott allein kann uns davor bewahren, dass wir vom rechten Weg abirren.So können wir von Schuld befreit und voller Freude vor ihn treten.Ihm,dem einzigen Gott, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, gerettet hat, gehören Ehre, Ruhm, Macht und Herrlichkeit.
    So war es schon immer, so ist es jetzt und wird es in alle Ewigkeit sein. Amen.
    Der Brief des Judas Vers 25

  • Walter
    Januar 13, 2012

    Hallo Micha,

    dem, was Du geschrieben hast, können nur zustimmen.
    Auch ich, wir haben versucht, mit vielen Brüdern zu reden. Wir haben versucht, in unserer Versammlung durch Kommentare, in den Aufgaben
    auf gewisse biblische Blickwinkel hinzuweisen.
    Alles vergebens !
    Das einzige was es hervorgerufen hat, waren große Irritationen.
    Lange Zeit konnte ich nicht verstehen, wieso meine Brüder das denn nicht verstehen, was ich sagen möchte.
    Es hat einige Zeit gedauert, bis ich 2.Kor.4:4 richtig verstanden hatte.

    Da ist einer da, der es verunmöglichen möchte, daß das Licht des Christus erkannt wird. Satan blendet nicht mit Dunkelheit. Er ist ein Engel des „Lichts“.
    Er blendet mit Licht. Mit Faszination. Auch mit angeblicher „Wahrheit“.
    Auch mit Bequemlichkeit.
    Ich habe auch gemerkt, viele meiner Brüder wollen vieles gar nicht so genau wissen.

    Deshalb sind im Laufe der Jahre ruhig geworden. Die Gesprächspartner unter den Brüdern, mit denen man offen reden kann, auch biblische Dinge, sind inzwischen sehr wenige geworden.

    Uns geht es wie Euch, wir freuen uns an an den wunderbaren Kommentaren hier in BI. Wir lesen täglich hier und BI ist uns Hilfe für unsere Bibelarbeit geworden. Wir sind eher Leser wie Schreiber und schätzen Artikel und die Beiträge wie von einer Anna, Cheyenne,von einem Bob,Matthäus,Michael,Martin…………………………………………………………………………………………………………………………………

    , die darin begabter sind wie wir, außerordentlich.
    Wir sehen, daß es viele Brüder in den Reihen der Z.J. gibt, die ähnliches bewegt, wie uns. Wir sehen,daß viele Brüder- vielleicht mehr als wir glauben- die „Schieflage“ in der Organisation genauso sehen.
    Deshalb freuen wir uns, auch durch Deinen Kommentar, in unserem Glauben an Jehova und Jesus Christus hier bestärkt zu werden.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Micha
    Januar 13, 2012

    Lieber Bruder Walter!

    Auch wir lesen so oft es uns möglich ist hier bei Bruderinfo.
    Hier sehen wir eine Plattform mit Brüdern zusammenzukommen um uns zu gegenseitiger Liebe zu ermuntern und einander anzuspornen Gutes zu tun, gemäß Hebräer 10V25.
    In unserer Heimatversammlung hat man uns schon vor langer Zeit mit dem Stempel der ABTRÜNNIGKEIT gebrandmarkt weil wir Dinge und Zustände angesprochen haben welche im Widerspruch zu Gottes Wort der Heiligen Schrift stehen.
    Wir haben immer die Bibel sprechen lassen!
    Dafür sind wir regelrecht gemoppt worden.
    Der Wachturm in Verbindung mit der Organisation hat anscheinend mehr Autorität als Die Heilige Schrift in Verbindung mit unserem Schöpfer und unseren Herrn Jesus Christus.
    Nichts kann UNSERE FAMILIE von der LIEBE Gottes und des Christus trennen.
    Abtrünnig sind wir dem SELBSTERNANNTEN Sklaven und seinen Lehren gegenüber.
    Wer prüft MUSS ERKENNEN das etwas nicht stimmt.
    Matthäus schrieb in seinem Kommentar zu diesem Thema auch schon:“Wer diese Worte nicht versteht bei dem kommt jede Hilfe, jeder Denkanstoß zu spät.“
    Er hat recht!
    Wenn man als ein Erforscher der Bibel, nicht des Wachturms, über die Dinge welche durch die Gesellschaft gelehrt werden VERGLEICHT oder PRÜFT muss zwangsläufig erkennen das man in dieser Organisation nicht Jehova oder unseren Herrn Jesus folgt sondern unvollkommenden Menschen welche die Dreistheit besitzen sich noch als treu und verständig auszugeben um mit Ihren falschen Prophezeiungen das VOLK GOTTES in die Irre zuführen.
    Man folgt nämlich nicht mehr unseren Herrn Jesus sondern einer von Menschen geleiteten Organisation.
    Sie behauptet nur Ihr zu folgen heißt Jehova folgen.
    Welche Arroganz und Anmaßung gegenüber Jehova und Jesus.
    Psalm 146V3-7 sagt da ganz klar, wem man VERTRAUEN sollte.
    Nicht EDLE und auch nicht den Sohn des Erdenmenschen!
    Es gibt kein Sprachrohr in der Bibel .
    Es gibt auch keinen Pabst oder sonst irgendeinen welcher zwischen Gott und dem Menschen vermittelt.
    Es gibt nur EINEN Mittler zwischen Gott und den Menschen: Jesus Christus unseren Herrn.1.Timo.2V5
    In Titus 3Vers 7 heißt es in Bezug auf Jesus:“ So sind wir allein durch seine unverdiente Güte von aller Schuld befreit und warten voller Hoffnung auf das ewige Leben, das wir als seine Kinder erben werden.
    Darauf können wir vertrauen.

    Liebe Grüße

    Micha

    Gott schütze Euch!

  • Walter
    Januar 13, 2012

    Lieber Bruder Micha,

    Für mich ist immer wieder bemerkenswert, auch wenn ich den Kommentar von Manfred gelesen habe, wie sich die „Geschichten“ und Erfahrungen
    ähneln. Ja bis auf die Personen, fast gleich und austauschbar sind.

    Psalm 146:3-7 war für mich die Initialbibelstelle,mich Jehova hinzugeben.
    Das war für mich ABSOLUT. Alles andere demnach relativ.
    So bin ich voller Überzeugung von Haus zu Haus gegangen und hab es auch noch mit den Zeitschriften untermauert.
    Davon bin ich auch heute noch voll überzeugt.
    Was in der Bibel steht, stimmt immer noch.Daran hat sich nichts geändert.

    Jehova und Jesus ändern sich nicht. Wer sich geändert hat, sind die Menschen.

    Danke, für die offenen Gedanken.

    Alles Gute wünscht Euch

    Walter

  • Matthäus
    Januar 13, 2012

    Hallo Micha zu Deiner Bemerkung:

    Abtrünnig sind wir dem SELBSTERNANNTEN Sklaven und seinen Lehren gegenüber. Wer prüft MUSS ERKENNEN das etwas nicht stimmt.

    …. gibt es eine Aussage der Schrift die Deine Überzeugung bestärken soll: 1.Joh. 2: Doch wer sich zum Sohn bekennt, der hat auch Gemeinschaft mit dem Vater. 24 Lasst euch also nicht von dem abbringen, was ihr von Anfang an gehört habt. Wenn ihr daran festhaltet, dann werdet ihr für immer mit Gott, dem Vater, und mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sein. 25 Denn genau das hat uns Gott zugesagt: ewiges Leben bei ihm. 26 Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist2, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus.

    Auch ein ehemaliger Kreisaufseher kam zu folgender Erkenntnis – er kam zu folgender Erkenntnis:

    Nach dem Tod der Apostel schlichen sich falsche Lehren ein

    Wie entstehen eigentlich falsche Lehren unter Christen? Nach dem Grundsatz : „Einer ist euer Lehrer [der Christus], ihr alle seid Brüder“ hätte es nie falsche Lehren geben dürfen (Matthäus 23,8).

    Wenn also doch immer mehr auftauchten, so lag es daran, dass man sich nach anderen Lehrern umsah wie dies vorausgesagt wurde: „…es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich unwahren Geschichten zuwenden.“ (2. Timotheus 4,3-4)

    Dies geschah, weil man aufhörte zu berücksichtigen „was der Grundsatz bedeutet: ,Nicht über das hinausgehen, was geschrieben steht!‘ Niemand soll sich wichtig machen und den von ihm bevorzugten Lehrer gegen den eines anderen ausspielen“ (1. Korinther 4,6 GN). Je nach [Menschen]-Lehre enstanden also verschiedene religiöse Gemeinschaften mit „bevorzugten Lehrern“ die „sich wichtig“ machten und jede Gruppe hielt sich für die einzig wahre Kirche.

    Genau dies geschah auch mit den Zeugen Jehovas. Obwohl Jesus klar genug sagte: „… Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle seid Brüder“ haben 7 Millionen ZJ etwa ein Dutzend „bevorzugte Lehrer“ die mit einer 2/3 Mehrheit ihrer Stimmen beschliessen, was zur Zeit im Wachtturm usw „Wahrheit“ ist.

    Wenn ein Christ auch gern ein gutes Buch, ein Lexikon oder ein anderes Nachschlagewerk zur Hand nimmt, so gilt doch für ihn Gottes Wort die Bibel, nicht Menschenwort, als „tägliche Speise“ (Matthäus 4,4). Bibel = Bibliothek (die göttliche Bibliothek). Mit ihren 66 Büchern – wenn man berücksichtigt, dass das Buch der Psalmen ursprünglich aus 5 Büchern bestand sind es insgesamt sogar 70 – enthält sie alles, was Christen benötigen, um ein gottgefälliges Leben zu führen und zum Ziel zu gelangen. Daraus ergeben sich folgende Fragen?

    Warum stellt dann die WTG am laufenden Band Milliarden Zeitschriften, Bücher, Broschüren und Traktate her, die in wenigen Jahren in vielen Lehrpunkten nicht einmal mehr erwähnt werden dürfen, um nicht Gefahr zu laufen, als Abtrünniger verdächtigt zu werden?

    Wie siehst Du das „hausieren … mit Gottes Wort“ (2. Korinther 2,17 NWÜ) ? Die GN hat hier: „Viele verbreiten die Botschaft Gottes wie man ein Geschäft betreibt…“ Fällt einem hier nicht die Watch Tower Bible & Tract Society ein, eine Firma, ein Weltkonzern, der Milliarden Druckereierzeugnisse produziert, die ohne Zwischenhandel und Buchhandlungen direkt von 7 Millionen kostenlosen Verbreitern weltweit mit Profit unter die Leute gebracht werden?

  • Manfred
    Januar 13, 2012

    Lieber Brd. Walter und auch Brd. Micha,

    ich kann mich Euren Worten nur anschliessen.
    Vor allem was Du lieber Walter über das Blenden mit Licht geschrieben hast ist absolut richtig. Somit muss man wirklich sagen, dass die Brüder fast nichts dafür können, wenn sie so handeln wie sie das tun.

    Wenn wir auf einer dunklen, vielleicht noch regennaßer Farbahn mit dem Auto unterwegs sind und es kommt uns ein anderer PKW mit Ablendlicht entgegen, dann blendet uns das. Der andere muss noch nicht mal das Fernlicht anhaben und durch die Spiegelung auf der Straße und unserer Scheibe, die ja meist auch noch etwas schmutzig ist, können wir nichts mehr erkennen. Dann hilft nur noch der Fuß vom Gas und den Blick rechts auf die Fahrbahnmarkierung gerichtet und wenn der andere Fahrer das genauso macht, da er ja auch geblendet wird, dann kommt man ohne einen Unfall davon.

    Und eines muss man dem Satan lassen, er versteht sein Handwerk und ist in der heutigen Zeit absolut aktiv, da er ja weiß, dass er nur noch eine kurze Frist hat.

    Ich hatte in den letzten 3 Wochen vier Gespräche mit Ältesten und dabei wurde mir bewußt, dass sie oftmals gar nicht verstehen können, was man ihnen versucht zu erklären. Wie Du schon geschrieben hast, sie sind geblendet. Bei den Gesprächen kam eigentlich heraus, dass Sie denken, ich wäre abgefallen und sie wollen mich wieder auf den rechten Weg zurückholen, damit ich gerettet werden kann. Ich wollte widerrum auch, dass sie erkennen was zur Zeit in Gottes Volk los ist und sie sich auf die Seite unseres Herrn Jesus stellen und nicht mehr nur Menschen nachfolgen sollten. Somit wollten wir eigentlich jeweils für unseren Gesprächspartner das Beste. Dafür bin ich Ihnen auch dankbar, dass sie sich solch eine Mühe gemacht haben.

    Wenn man jedoch der Meinung ist, dass die LK von Jehova eingesetzt ist, um sein Volk zu führen, ist ganz klar dass sie andere Meinungen nicht annehmen können, weil sie ja sonst die vorgebenen Führung von Jehova ablehnen würden. Schlimm ist halt nur, wenn Jehova die Führung durch die LK heute ebenso verworfen hat wie damals, als sein Sohn auf der Erde seinem Volk gepredigt hat. Dann meint man zwar das Richtige zu tun, doch Jehova hat sich schon längst abgewandt.

    Leider wird es erst die Zeit zeigen, wer nun wirklich Recht hat. Wenn die Türe erst mal zu ist, wie es im Gleichnis von den 10 Jungfrauen heißt, dann ist es zu spät. Den 5 unklugen Jungfrauen wurde die Türe auch nicht mehr geöffnet.

    Ich schreibe diesen Kommentar auch deshalb, weil mir die Ältesten nicht geglaubt haben, dass ich der Manfred bin, der auf Bruderinfo-Prophetie mehrere Kommentare über den zukünftigen Wirkungsbereich der 144.000 Könige geschrieben hat. Um das klar zustellen, schreibe ich hier nun diese Einzelheiten, damit die Ältesten sehen können, dass tatsächlich ich der Urheber dieser Kommentare war und nicht von jemandem abgeschrieben habe. Dann denke ich ist das auch geklärt.

    Liebe Grüße an alle
    Euer Manfred

  • Alois
    Januar 13, 2012

    Lieber Manfred

    Ja so als Ältester hat man ein schweres Los. Man ist der Organisation verpflichtet und deshalb wie ein Gefangener. Würde man ausbrechen und ihr nicht mehr dienen, so stände man vor dem Nichts, das Haus des Glaubens wäre abgebrannt und man müsste wieder von vorne anfangen.

    Egal ob man das fleischliche Israel meint, oder das geistige Israel, was nach meiner Ansicht die Zeugen Jehovas sind, so passt doch das was in Römer 9 steht ganz gut dazu:

    27. Jesaias aber ruft über Israel: „Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Überrest wird errettet werden.

    Ich meine damit, wenn wir Zeugen Jehovas glauben das neuzeitliche Volk Israel zu sein, so wird nur ein Überrest daraus errettet werden. Ich meine wenn von einem Überrest die Rede ist, ist das eine Minderheit. Es ist auch eine Minderheit wenn man mit Israel das fleischliche Israel meinen würde.

    Aber diejenigen welche der Organisation folgen, meinen Jehova würde das nicht zulassen, dass sie vom Teufel in die Irre geführt werden. Aber wozu hat Paulus dann Jesaja zitiert? Nichts steht umsonst in der Bibel. Es ist nicht als Warnung geschrieben, sondern als eine Feststellung.

    Liebe Grüße
    Alois

  • otto mitterndorfer
    Januar 13, 2012

    Und eines muss man dem Satan lassen, er versteht sein Handwerk und ist in der heutigen Zeit absolut aktiv, da er ja weiß, dass er nur noch eine kurze Frist hat. Zitat von Manfred.
    Liebe Freunde eure Bemühungen werden so lange ohne Nutzen sein so lange ihr eines nicht erkennen wollt, könnt dass Satan mit dem Irr Wort, Unwort, Buchstabengebilde JEHOVA aus den Konsonanten JHWH u. ADONAY im 6.Jh.n.Chr. durch jüdische Schrieftenforscher erdacht, ereicht hat dass das Aussprechen des hohen heiligen Gottesnamen „JAHWAH“
    verhindert wird. Alle Bemühungen mit diesen falschen Namen Jehova auch nur in die Nähe des Souveräns des Universums des hohen heilige Gottes „JAHWAH“ zu gelangen ist so unmöglich.
    ER lässt bewusst diese vielen falschen Relig. u. Sekten zu um 1. Kor. 11:19 zu ereichen.
    Dieser Beitrag wird sicher von BI. wieder konfisziert da Satan alles daran setzt die Wahrheit zu verhindern.
    LHG. an Alle Otto.

  • Frank&Frei
    Januar 13, 2012

    lieber Manfred, deine Offenheit beweist Mut. Die Ältesten dazu einladen hier mitzulesen ist im Sinne des Sklaven Defätismus. und der wurde in Kreigszeiten als Hochverrat angesehen mit entsprechenden Folgen der Bestrafung.
    Wenn deine Ältesten hier mitlesen, so sind sie willkommen, zu erfahren, dass zunehmend Brüder mit Fakten aufwarten und Dinge offenlegen, die ursache snid, dass sehr viele Brüder ans Straucheln kamen. Ganz voran sei die Liaison mit der UNO benannt, die Assziation der WTG dort als Nicht-REgierungs-Organisation, die sich verpflichtetee die UNO zu promoten, was auch durch Artikel in Den zeitschriften geschah. Das Wunderbare daran war, dass man in einem ARtikel, dem man der UNO als beleg gab, diese Organisation in den Himmel pries, während im Folgeartikel der gleichen Zeitschrift, das Ende der UNO im Krieg Gottes verheißen wurde.
    Was noch interessant ist, ist das Kapitel 7 vom Propheten Sacharja, der dort spricht, dass im 4. Jahr des Konigs Darius – und der kam 521 vor unserer zeit auf den Thron, Jehovah den Propheten auf die 70 Jahre Fasten hinwies. Also 517 vuZ und dann fragte warum man 70 Jahre fastet ( nämlich wegen der Ermordung Gedaljas) und schon sehen wir, dass Jerusalem 587 vuZ zerstört wurde.
    Die Bibel legt sich selbst aus und die die sie zur Rechtfertigung eigener Doktrin auslegen, die ignorieren halt das Wort und machen es damit ungültig.
    Lernen müssen wir alle sehr viel. Das gelingt uns aber nur mit Demut, Anstand und einem offen Herzen für das Gute.

  • Alois
    Januar 13, 2012

    Hallo Otto

    Zitat:
    „Dieser Beitrag wird sicher von BI. wieder konfisziert da Satan alles daran setzt die Wahrheit zu verhindern.“

    Ganz schön teuflisch dieser Satz, denn damit hast Du BI erpresst! Würden Sie Deinen Kommentar nicht freischalten, hätte nach Deiner Ansicht Satan seine Finger im Spiel. Aber beweise uns mal bitte dass Dein Kommentar nicht vom Geist Satans stammt. Vielleicht benutzt Satan Dich um hier unsere Einheit zu stören, könnte doch auch sein.

    Zitat:
    „ER lässt bewusst diese vielen falschen Relig. u. Sekten zu um 1. Kor. 11:19 zu ereichen.“

    In Kor. 11:19 steht:
    19. Denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, auf daß die Bewährten unter euch offenbar werden.

    Wenn man das ganze Kapitel liest, kann ich Deine Ansicht es handele sich in diesem Kapitel um verschiedene Sekten und Religionen nicht nachvollziehen. Es ging um die Christenversammlung in Korinth in der es verschiedene Ansichten und Verhaltensweisen gab und nicht um verschiedene Religionen oder Sekten. INNERHALB der Christenversammlung sollten die Bewährten offenbar werden. Andere Religionen und Sekten waren gar nicht angesprochen.

    Was den Namen Jehovas betrifft, haben wir schon den Namen Jehova und Jahwe. Jetzt schmeißt Du einen weiteren Namen in den Ring.
    Da Jesus, Jeremia, Jesaja nicht Jasus, Jaremia oder Jasaja heißen um nur drei Beispiele zu nennen, glaube ich persönlich Jehova ist richtig. Unser Vater im Himmel verlangt sicher nicht von uns Sprachwissenschftler zu sein um seinen Gottesnamen zu kennen. Denn die einfachen eher ungebildeten Menschen finden zur Rettung und weniger die Gelehrten.

    Matth. 18
    3. Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die Kindlein, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.

    Somit muss es ganz einfach sein den Gottesnamen zu kennen, alles was kompliziert klingt und wofür man gebildet sein muss um das zu verstehen ist somit wahrscheinlich falsch. Denn kleine Kinder sind nicht gebildet!

    Matth. 18
    6. Wer aber irgend eines dieser Kleinen, die an mich glauben, ärgern {d.h. ihm einen Fallstrick legen.} wird, dem wäre nütze, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt, und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Cheyenne
    Januar 13, 2012

    Lieber Manfred,
    Die Ältesten haben als Hirten eine verantwortungsvolle und schwere Aufgabe zu erfüllen. Zusätzlich zur Hirtentätigkeit müssen sie die meiste Zeit mit dem Verdauen und Weitergeben der LK- Speise verbringen. Dazu kommen noch unzählige Verwaltungsaufgaben. So werden sie von der LK dauerhaft auf Trab gehalten, dass sie kaum Zeit finden, mal über dieses Arbeitssystem der LK nachzudenken.
    Deine Ältesten haben sich viel Zeit für dein Anliegen genommen. Kompliment, das macht nicht jeder, schon gar nicht wenn die unantastbare Stellung der LK angekratzt wird. Vielleicht sollen auch sie aufwachen und erkenne, wo der Weg der LK wirklich hinführt.
    Älteste müssen das tun, was ihnen von der LK vorgegeben wird. Sie glauben, dass sie Hirten in der Hand Jesu sind, erkennen aber meistens nicht, dass sie in der Hand der LK sind. Ihnen fühlen sie sich verpflichtet, denn sie wurden ja direkt von ihnen und vom heiligen Geist (dem Geist der LK!) ernannt.
    Nur die mutigsten wagen es, diese Grenzen zu überschreiten und sich dem Christus zu unterstellen. Man kann nicht zwei Herren dienen, deshalb ist es für die meisten ZJ eine Selbstverständlichkeit, dem Herrn LK zu dienen. Da sie sich zu Jehovas Organisation erhoben hat und vorgibt, von ihm direkt geleitet zu sein, findet die Mehrheit der ZJ das ganz in Ordnung.
    Die große Masse der ZJ kann es sich nicht vorstellen, dass sie von der LK hinters Licht und in die Fallgrube geführt werden und die Ältesten als ausführendes Organ missbraucht werden.
    Das fängt schon mit dem Programmpunkt für Taufbewerber an: Interessierte zur Organisation führen. Dann geht es mit der 2. Frage des Taufgelübdes weiter, denn da gibt man sich in Wirklichkeit der Organisation hin. So stiehlt die LK dem Christus die Schafe weg. Die Mehrheit der Herde ist somit in den Händen der LK und nur ein kleiner Rest flüchtet zum wahren Hirten Jesus.
    Hesekiel 34 spricht eine klare Sprache
    V2: Menschensohn, weissage wider die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen, den Hirten: So spricht der Herr, Jehova: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?
    —Sich selbst weiden, das ist die Weide der LK.
    Jer.12:10.Viele Hirten haben meinen Weinberg verderbt, mein Ackerstück zertreten; sie haben mein köstliches Ackerstück zur öden Wüste gemacht.
    —der Weinberg Jehovas ist verdorben worden, weil die LK ihn an sich gerissen hat. Aber Jehovas Urteil über sie steht schon fest:
    Jer.25:34.Heulet, ihr Hirten, und schreiet! Und wälzet euch in der Asche, ihr Herrlichen der Herde! Denn eure Tage sind erfüllt, um geschlachtet zu werden; und ich zerstreue euch, daß ihr hinfallen werdet wie ein kostbares Gefäß. 35.Und die Zuflucht ist den Hirten verloren, und das Entrinnen den Herrlichen der Herde. 36.Horch! Geschrei der Hirten, und Heulen der Herrlichen der Herde; denn Jehova verwüstet ihre Weide.
    Sach.11:3 Lautes Heulen der Hirten, denn ihre Herrlichkeit ist verwüstet; lautes Gebrüll der jungen Löwen, denn die Pracht des Jordan ist verwüstet! 4.Also sprach Jehova, mein Gott: Weide die Herde des Würgens, 5.deren Käufer sie erwürgen und es nicht büßen, und deren Verkäufer sprechen: GEPRIESEN SEI JEHOVA, DENN ICH WERDE REICH! und deren Hirten sie nicht verschonen.
    8.Und ich vertilgte drei Hirten in einem Monat. Und meine Seele wurde ungeduldig über sie, und auch ihre Seele wurde meiner überdrüssig.
    Dir, lieber Manfred und Deinen Ältesten wünsche ich alles Gute! Auch die Ältesten, die hier still mitlesen möchten sich bitte Zeit nehmen und sich Gedanken darüber machen, wessen Hirten sie wirklich sein wollen.
    L.G. Cheyenne

  • Martin
    Januar 13, 2012

    Lieber Manfred,
    darf man denn mal erfahren, wie die Ältesten darauf reagiert haben, dass es BI gibt und du sogar Kommentare schreibst, die möglicherweise von der Lehre der LK abweichen? Bist du sicher, das das für dich keine Folgen haben wird?
    Liebe Grüße
    Martin

  • Manfred
    Januar 13, 2012

    Lieber Br. Martin,
    Wenn Du möchtest, dann kann ich Dir gerne eine email schicken. Meine emailadresse kann Dir gerne BI oder Schw. Anna oder Brd. Alois geben.
    Möchte das nicht an die grosse Glocke hängen.
    Liebe Grüsse Manfred

  • Micha
    Januar 13, 2012

    Hallo Otto!

    Danke für die Antwort.
    Ich glaube das wir hier ALLE in diesem Forum auf dem richtigen Weg sind.
    Wir sind hier um uns gemäß Hebräer 10V25 gegenseitig zu erbauen.
    „Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben. Ermahnt euch gegenseitig dabeizubleiben. Ihr seht ja, dass der Tag nahe ist, an dem der Herr kommt.“
    Ich habe in meinem Kommentar geschrieben das beim Jüdischen Volk der Name Jahwe gebräuchlich oder bekannt war.
    Die Konsonanten JHWH sind auch bekannt.
    Daher wäre eine Erklärung für die entstandenen Selbstlaute interessant.
    Geräuchlich war im Mittelalter der Name JEHOVA.
    Selsbst Gustav Adolf von Schweden gebrauchte den Gottes Namen.
    Der Harnischkragen ist noch heute auf der Heidecksburg in Rudolstadt ( Thüringen ) zu besichtigen.
    Andererseits ist für mich persönlich JHWH oder Jehova die gebräuchlichste Form.
    Man sollte vieleicht auch darüber nachdenken den Namen Gottes bewußt zu gebrauchen. Der Gottesname muß nicht für alles herhalten.
    Selbst unser Herr Jesus sprach den Namen Gottes nicht aus sondern erwähnt immer unseren himmlischen Vater oder spricht vom Vater oder Vater im Himmel.
    Johannes 14 V13,14 :“Worum ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters sichtbar wird.
    14 Was ihr also in meinem Namen erbitten werdet, das werde ich tun.“ sagte Jesus.
    und im Mustergebet Matth.6 Vers 9 spricht Jesus wie immer vom VATER im Himmel.
    Wie man beten soll
    5 „Betet nicht wie die Heuchler! Sie beten gern in den Synagogen und an den Straßenecken, um gesehen zu werden. Ich sage euch: Diese Leute haben sich ihren Lohn schon selber ausbezahlt!

    6 Wenn du beten willst, geh in dein Zimmer, schließ die Tür hinter dir zu, und bete zu deinem Vater. Und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen.

    7 Leiere nicht endlose Gebete herunter wie Leute, die Gott nicht kennen. Sie meinen, sie würden bei Gott etwas erreichen, wenn sie nur viele Worte machen.

    8 Folgt nicht ihrem schlechten Beispiel, denn euer Vater weiß genau, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn um etwas bittet.

    9 Ihr sollt deshalb so beten: ‚Unser Vater im Himmel! Dein heiliger Name soll geehrt werden.

    10 Lass deine neue Welt beginnen. Dein Wille geschehe hier auf der Erde, wie er im Himmel geschieht.

    11 Gib uns auch heute wieder, was wir zum Leben brauchen.

    12 Vergib uns unsere Schuld, wie wir denen vergeben, die uns Unrecht getan haben.

    13 Lass uns nicht in Versuchung geraten, dir untreu zu werden,1 und befreie uns vom Bösen. Denn dir gehören Herrschaft, Macht und Ehre für alle Zeiten. Amen!2‘

    14 Euer Vater im Himmel wird euch vergeben, wenn ihr den Menschen vergebt, die euch Unrecht getan haben.

    15 Wenn ihr ihnen aber nicht vergeben wollt, dann wird Gott auch eure Schuld nicht vergeben.“

    Wir gehen einen neuen Weg und gemäß der Aussage Jesus ist unser Joch sanfter und unsere Last leichter geworden.Das stimmt.
    Das soll aber nicht heißen wir sind am Ziel.
    Einen ENGEN Weg kann man NICHT schön leicht gehen.
    Man muß aufpassen nicht abzustürzen.
    Es kann auch schwer fallen durch eine enge Pforte zu gehen
    Wir glauben Hier irrst Du Dich.
    Matth.7V.13
    13 „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso der Weg dorthin! Viele Menschen gehen ihn.

    14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dorthin ist schmal. Deshalb finden ihn nur wenige.“

    Paulus konnte sagen:
    2.Timotheus 4V7: Doch ich habe mit vollem Einsatz gekämpft; jetzt ist das Ziel erreicht, und ich bin im Glauben treu geblieben.

    Kämpfen wir weiterhin den Kampf des Glaubens um von unserem Vater im Himmel und unseren Herrn Jesus gerettet zu werden.

  • Diener1000
    Januar 13, 2012

    Die Partei hat immer recht! Vorwärts immer, rückwerts nimmer!Das Zk ist auch weg!Niemand hätte so schnell damit gerechet!

  • Micha
    Januar 13, 2012

    Liebe Brüder!

    Diese Organisation hat in der Tat Strukturen des Parteiapparates der ehemaligen DDR.
    Man kann jedes totalitäre System nehmen welches ja keine anderen Gedanken und Meinungen zuläßt.
    Es herrschen Intoleranz und Arroganz sowie Stolz und Machtgehabe.
    Das widerspricht natürlich genau der Lehre Jesu Christi unseres Herrn.
    Gottes Wort hat sich nicht geändert lieber Walter und ich denke genauso wie Du geschrieben hast. Auch für mich ist,war und wird immer Psalm 146V3-7 eine Bibelstelle sein die ganz klar abgrenzt zwischen Menschen und Gott.
    Sie zeigt ganz klar das man NUR GOTT vertrauen kann, NIEMALS Menschen, wenn es um die wahre Anbetung geht.
    Lieber Otto!
    Ich glaube das Du ein interessantes Thema angeschnitten hast.
    Auch ich hätte Interesse daran wie der Name Gottes entstanden ist wie wir Zeugen IHN aussprechen.
    JAHWE war mir schon immer bekannt denn JAHWE ist der Gott der Juden.
    Wir sind mit vielen Brüdern zusammen wo Leid ist, viel Leid.
    Das WERK einer Organisation.
    Sie sind weiterhin Gott und unseren Herrn Jesus treu aber nicht mehr Teil dieser Organisation.
    Wir treffen uns um biblische Gespräche zu führen.
    Das Leid vieler lieber Brüder besteht unter anderem aus Depressionen, körperlicher hinfälligkeit und einem großen geistigen Druck seitens der Organisation weil sie die Familien
    verloren haben.

    Es grüßt Euch Micha

  • Micha
    Januar 13, 2012

    Liebe Brüder, lieber Bruder Matthäus!
    Ich möchte Dir Antworten zum Kommentar 15.Januar 13 Uhr 6.
    Leider ist kein Antwort Button vorhanden.
    Darum antworte ich über unseren Bruder Diener 1000, dessen Gedanken ich auch bestätigen möchte.
    Letzendlich wird GOTT ja bald in GERECHTIGKEIT richten, vorallem auch den selbsternannten törichten und untreuen Sklaven welcher unseren Brüdern ständig ein schlechtes Gewissen macht.
    Danke B. Matthäus für Deine biblische Untermauerung meiner Gedanken.Du hast zitiert aus:
    1.Joh. 2: Doch wer sich zum Sohn bekennt, der hat auch Gemeinschaft mit dem Vater. 24 Lasst euch also nicht von dem abbringen, was ihr von Anfang an gehört habt. Wenn ihr daran festhaltet, dann werdet ihr für immer mit Gott, dem Vater, und mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden sein. 25 Denn genau das hat uns Gott zugesagt: ewiges Leben bei ihm. 26 Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus. Zitat Ende
    Meines Wissens hast Du hier die Worte aus der „HOFFNUNG FÜR ALLE“ Bibel entnommen in welcher ich sehr gerne lese.
    Es sind sehr schöne und tröstende aber auch glaubensstärkende Worte.
    Hab vielen Dank.
    Zu Deiner Frage wie ich das Haussieren sehe muß ich gestehen das Du recht hast.Ich sehe es genauso.
    Außer acht gelassen werden folgende Bibelaussagen aus Römer 3 V 22 bis Ende, Eph.2V8-9und Titus 3V5-7 welche eindeutig zeigen das Gott uns Menschen Christus Jesus, seinen Sohn schenkt als Opfer der GNADE. Für alle Menschen. Ohne Gegenleistung.
    Ein Geschenk Gottes ohne Eigenleistung.
    Wir müssen an Jesus Christus glauben. Das ist ALLES!
    Alles andere ist MARKE EIGENBAU !
    Zeugen Jehovas gehen angetrieben von der W.T.G. zu den Menschen von Tür zu Tür um Ihnen die Bibel Gottes Wort näher zu bringen.
    Das ist der Vorwand.
    Die Wahrheit ist aber :
    In Wirklichkeit geht es der Gesellschaft natürlich um die Hilfsmittel welche bei jedem Zeugen dann im Vordergrund stehen müssen und stehen um diese zu verbreiten.
    Zu welchem Zweck? Reicht nicht Gottes Wort die Bibel? Diese Hilfsmittel sind den ORGANISATOREN wichtiger als Gottes Wort oder unser Herr Jesus.Prediger 12V12: Mein Sohn, lass dich warnen!
    Es nimmt kein Ende mit dem vielen Bücherschreiben, und zu viel Lernen macht den ganzen Körper müde.( Hoffn.f.Alle)
    Warum?
    Steht nicht viel mehr hinter diesem System?
    Oberste Priorität hat der Wachturm und natürlich die Organisation.
    Dann tönt es von der Bühne:
    Wo wären wir denn HEUTE ALLE gebe es nicht den Sklaven???
    Er gibt uns das, was wir benötigen.Zeitschriften , Bücher und somit geistiges neues Licht also die richtige Erkenntnis.
    Welche Heuchelei.
    Diese scheinbare Erkenntnis hat über Jahrzehnte tausende in die Irre geführt und falsche Hoffnungen durch falsche Endzeitdaten geweckt,was Gott NIE wollte. Also falsche Prophetie.Matth.7V15
    Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht…
    Oder man lese Hesekiel 13 und man ERKENNT die Parallele!
    Die W.T.G. lehrt und korrigiert und lehrt und korrigiert!
    Das Licht wird hell dann dunkel und plötzlich wieder hell.
    Beispiel ist Römer 13V1-4.Insider wissen bescheid.
    Was heute richtig ist, ist morgen schon wieder runderneuert.
    Gott hat uns sein Buch die Bibel gegeben und läßt uns wissen das Sie inspiriert ist und nützlich zum Lehren , zurechtweisen und richtig stellen der Dinge…2.Tim. 3:16
    Also gebührt für alles Gott die Ehre und Keinen Sklaven oder irgend einen Menschen.
    Wir alle wissen doch das Zeit und Stunde nur unser himmlischer Vater weiß noch nicht einmal der Sohn.Warum dann Spekulationen?
    Um die Brüder bei der Stange zu halten.
    Den Menschen wird natürlich VORENTHALTEN das man dann als GETAUFTER NEUER ZEUGE dann auch einen selbsternannten „treuen „??? Sklaven und seinen Lehren folgen MUSS.
    Der Sklave ist wie schon oft richtig erkannt und in diesem Forum widergegeben der NEUZEITLICHE BAAL.
    Das ganze System ist ein Selbstläufer geworden welcher nicht Gott oder Christus dient, sondern wie schon von B. Walter kommentiert
    ein Produkt des Gottes dieser Welt ist gemäß 2.Kor.4V4.
    Das erklärt auch die subliminalen Bilder in der Literatur der W.T.G. auf welche ich nicht mehr eingehen möchte.
    Meine Familie und ich können diese Literatur aufgrund unserer Erkenntnis NICHT mehr verbreiten.
    Unser Haus ist WACHTURMFREI, etliche Bibelübersetzungen sind „Gott hab Dank“, vorhanden.
    Die Ältesten unserer Heimatversammlung wissen über Subliminale Bilder oder Bilder bescheid, ignorieren sie jedoch.Ihre Antwort:
    “ Gibt es schon seit den Fünfziger Jahren! Macht Euch doch nicht so viele Gedanken ! “
    Für uns ist auch dieser Fakt eine Gotteslästerung.
    Die Hirten wissen bescheid und frönen weiterhin den selbsternannten Sklaven vorallem in ihren Gebeten.
    Wir können diese Handlungsweise nicht mehr akzeptieren, unterstützen und ertragen.
    Seit vielen Monaten Leben wir wieder unter einem sanften Joch und einer leichten Last
    Gott hab Dank!
    Es war ein langer und harter Weg.
    Prediger 12V13: Fürchte den wahren Gott und halte seine Gebote!
    Das ist des Menschen ganze Pflicht.

    Gott schütze Euch

    Es grüßen Euch Micha & Familie

  • otto mitterndorfer
    Januar 13, 2012

    Liebe Freunde, lieber Micha u. Familie.
    Deine beiden erlebten, gut durchdacht, geschriebene Beiträge vom 15.01.12, zeigen ein Bild eines Mannes, der nicht nur frei denken, sondern auch danach handeln kann. Dass dein Haus WTG. frei ist, bringt Dir den besonderen Vorteil da Jahschuah zur Frau am Brunnen sagte: Der Vater will mit Geist u. Wahrheit angebetet werden. Was Dir u. deiner Familie jetzt fehlt ist der Zustand den Johannes in seinem Evangelium in K. 17:11-26 beschreibt. Mit unserem himmlischen Vater Gott „JAHWAH“ u. seinem jetzt regierenden geliebten Sohn unserem König „JAHSCHUAH“ . EINS SEIN.
    Warum jetzt, in unserer Zeit diese beiden Namen gebrauchen? Weil Jesaja einige interessante Aussagen dazu machte. In Jes. 42:8,9, die göttlichen Hinweise. Ich bin „JAHWAH“ das ist mein Name, Früheres ist eingetroffen, „NEUES“ kündige ich euch an, ehe es zum Vorschein kommt, mache ich es euch bekannt. In Joel 2:28, Apg. 2:17 findest Du wiederum die Aussagen für die heutige Zeit. Geist Gottes für Menschen die ihn suchen, Gerechtigkeit suchen, Rechtens üben u. bescheiden wandeln mit Gott „JAHWAH“. Jesa. 55:6-11, Micha 6:8, u. seinem Sohn gehorchen. Joh. 3:36,. Auch ihr könnt jederzeit diesen HG. Von Gott „JAH“, durch Gott „JAHSCHUAH“ erhalten.
    Warum der Name Jachwah. Da es nur die Konsonanten JHWH als Grundlage für seinen hohen heiligen Namen gibt, ergibt sich aus den JH= JAH, u. dem WH= WAH, gespr. Jachwah. Dass dieser Name seine Richtigkeit hat, erleben wir, meine Frau u. ich, seit 11.01. 2008, in vermehrter Weise. Am 11.01. 2008 haben wir uns spontan ohne wenn u. aber, lachend von einer religiösen Betrugsgem. Befreit, deren Gott Jehova heißt u. nachweislich nur ein Buchstabengebilde ist das aus JHWH u. ADONAY ersonnen wurde, um das Aussprechen des hochheiligen Gottesnamen „JAHWAH“ zu verhindern. Warum der Name für unseren jetzt regier. König JAHSCHUH von mir so verwendet wird, hat folgenden Grund. Der Name Jesus ist die griechische Übersetzung aus dem hebräischen Jahschuah was Rettung durch „JAH“ bedeutet. Da die Rettung der gehorsamen Menschen von Gott „JAHWAH“ durch einen Juden kommt ist es angebracht diesen Retter auch seinen richtigen hebräischen Namen zu geben. Joh.4:22,. Um mit diesen 2 hochheiligen Göttern EINS sein zu können, ist folgendes zu erfüllen. Die LIEBE: Seit erfüllt von Liebe auch denen gegenüber, die euch nicht lieben. Spr. 16:7, Mat. 5:43-48, Röm.12:17-21, Das Bibelleseprogramm. Das tägliche lesen im WoGo. Ist eine lebendgebende, erhaltende Einrichtung für uns. Jos. 1:8, Psa. 1:1-3, Off.1:3,. Die ersten 9 Kap. der Sprüche geben den besten Hinweis, was von uns erwartet wird. Seit weiterhin kein Teil dieser verderbten Welt Satans. Joh. 15:19, 17:16,. Gebete: Da der Vater von all seinen Werken ruht, ist König „JASCHUAH“ in gleicher Weise wie sein Vater, der als erste Schöpfung den Logos erschuf Spr. 8:22-31, zu lieben, loben, preisen verherrlichen u. heiligen. Jes.6:3,. Seit erfüllt von einer übergroßen Dankbarkeit u. dass bei jeder Gelegenheit. Da der höchste Thron beider Götter im hohen Norden steht, ist es angebracht, Gebete u. Danksagungen in Richtung Norden dar zu bringen. Hiob 37:22, Jes. 14:13, im höchsten Norden. Niemand würde vor Amtspersonen sprechen ohne sie anzusehen. Lieber Micha, vieles gäbe es noch zu besprechen, Du kannst mir auch eine PN. senden, meine E Mail Jah11@gmx.at Da Du die besten Voraussetzungen hast dieser Vorgaben nachzukommen wünsche ich Dir u. deiner Familie volles Gelingen auf den jetzt beginnenden engen Weg, der sehr schön, leicht zu gehen ist u. im ewigen Leben endet. Herzlichste Grüße an alle die mitlesen u. auch Nutzen daraus ziehen. Otto Bei BI. möchte ich mich bedanken dass sie meinen Beitrag freigeschaltet haben. Nochmal DANKE.

  • Opa Klaus
    Januar 13, 2012

    Nach langer Pause melde ich mich mal.
    Otto Mittenorfer hat mir am 28.+29.4.2013 E-Mails gesandt zu seinem Anliegen wg. des Gottesnamens. Über Google habe ich unter „Jahwah“ einige Seiten in englich gefunden!
    http://www.remnantofthelight.net und http://www.thechristiandefense.com
    Also ist Otto nicht der erste mit diesem Namens-Thema.
    Es gibt viele Namen, die im internationalen Sprachgebrauch NICHT einheitlich gebraucht oder genormt sind.
    Ich glaube, es gibt wichtigere Themen und Anliegen, die uns beschäftigen sollten.
    gruß Opa Klaus (Jg.1934)

  • Matthäus
    Januar 13, 2012

    Lieber Otto,
    ich habe es dir ja auch schon persönlich geschrieben, Du verrennst Dich mit Deinen Erklärungen und schreibst derart wirr daß sehr wenige davon einen Nutzen ziehen.

    Die Botschaft des Glaubens die zur Rettung führt ist einfach und klar – sowohl aus dem AT wie vorallem durch die Briefe des Paulus, nur als Beispiel:

    Römer 1:
    Das Evangelium von Christus als Gottes Kraft zur Errettung
    16 Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; 17 denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben,9 wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«.10

    Die 10 steht als Querverweis zu Hab. 2:4
    Die 9 steht als Erklärung für: d.h. die von Gott gewirkte Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens wird geoffenbart, damit sie im Glauben angenommen wird. »Glauben« bedeutet im NT ein bewußtes Vertrauen auf Gott und sein Wort, insbesondere auf Gottes Offenbarung über Jesus Christus und sein vollkommenes Erlösungswerk.

    Solange Du diese einfache Botschaft nicht akzeptierst, die ich MEHRFACH aus Gottes Wort belegen kann, ist Dein Bemühen wie es Paulus im Kap. 9 und 10 an die Römer schreibt vergeblich. Ich möchte mir damit kein Urteil erlauben – dies tut ein anderer – und dennoch schrieb Paulus:

    Kap. 10:2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht. 3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

    Und das ist offensichtlich DEIN Problem – denk bitte einmal darüber nach und laß Dir auch von anderen einmal was sagen!

    Lg. Matthäus

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