299 Comments
  • Ulrike P.
    Januar 27, 2012

    Hallo ihr Lieben, ich habe mit großem Interesse den Gesprächsfaden über Sinn und Unsinn des Zurückblickens gelesen und kann für mich selbst nur sagen, dass ich hier – bis auf Beiträge von Forumstrollen – noch nie einen unnützen Kommentar gelesen habe.

    Shannon zb stupst mich immer mal darauf, dass es wichtig ist nach vorne zu schauen und Eigenverantwortung zu übernehmen. Das hilft mir Vergangenes loszulassen und mich darauf zu konzentrieren, was ich selbst tun kann.

    Die Beiträge von armes Schaf, Ruth oder auch Frank & Frei uva, in denen sie sich Luft machen, zeigen mir immer wieder auf, dass meine Entscheidung damals richtig war – denn ich bin nicht mehr gewillt, mir das alles noch weiter anzutun. Dafür ist mir mein Leben zu kostbar und ich erkenne absolut keinen Sinn darin, mich an ein System zu klammern, dass mich klein halten will.

    Alois und Manfreds, sowie alle ähnlichen Kommentare, bringen mich geistig immer wieder auf touren und erinnern mich daran, das alles was geschieht einen tieferen Sinn hat.

    Und auch Sascha´s, Svenja´s und Bob´s Beiträge, tragen zu meinem geistigen Wachstum bei.

    Akazienholz, Dennis und Anna zeigen mir, dass in den Versammlungen trotz allem Elend, Menschen mit Gefühlen und wachem Verstand sitzen. – Ich bin froh das zu wissen, so werde ich ganz sicher niemals pauschal alle Zeugen als mentale Matschbananen ansehen. 😉

    Matthäus sorgt mit seinen Fakten für die nötige Sachlichkeit, mir wird dadurch immer wieder bewusst gemacht, dass es nicht nur die Gefühlsschiene ist, die mich vom WT weggeführt hat. – Ja, sogar Jesus hat er mir auf eine Weise näher gebracht, die ich all die Jahre zuvor nicht für möglich gehalten hätte.

    An dieser Stelle gute Besserung, mein lieber Matthäus. 🙂

    Martin, Barnabas und Michael sorgen mit ihren ausgeglichenen Worten dafür, dass die Gefühle nicht zu hoch kochen und es dadurch ins Ungerechte kippt. Sie haben recht – so wie nicht alle Brüder arme Opferlämmer sind, sondern sehr gut auskeilen können, sind auch nicht alle Ältesten reißende Wölfe, sondern liebevolle Hirten.

    Egal ob ein User nur alle Wochen/Monate oder auch nur einmal schreibt…ob sein Kommentar kurz und knackig oder lang und ausführlich ist, alle geben mir entweder etwas zum Nachdenken oder einfach nur die Bestätigung, mit meinen Gefühlen und Gedanken nicht alleine zu sein.

    Uns alle hier verbindet zuvorderst, dass wir unser Vertrauen auf Gott und Jesus setzen. Aber nicht nur das, auch der Schmerz verbindet uns. Nur das wir ihm – je nach Stadium – alle auf unterschiedliche Weise Ausdruck verleihen: mal entmutigt, wütend, traurig und abgrundtief enttäuscht – aber eben auch mutig, entschlossen, befreiend und tröstend. Doch IMMER Richtungsweisend, hin zu unserem Vater und unserem Erlöser.

    Alle meine Gefühle – ob schon vergangen oder noch aktuell – finde ich hier wieder. Darum werde ich es auch nicht leid, hier zu lesen – auch wenn ich hier schon kostbare Verbindungen knüpfen durfte, die ich nicht mehr missen möchte, pfeif´auf die Kilometer die zwischen uns liegen.

    Deshalb soll mein letzter Satz auch ein ganz dickes Dankeschön an´s Bruderinfo-Team sein. 😀

    LG Ulli

  • Matthäus
    Januar 27, 2012

    Liebe Uli, wenn du schon so liebe Worte über mich und an mich richtest, dann möchte ich es nicht versäumen Dir dafür auch ganz herzlich zu danken. Im besonderen daß ich Dich durch meine Kommentare Jesus näher gebracht habe hat mich sehr gefreut.

    Danke auch für die guten Wünsche für meine Krankheit die mich so hoffe ich nach viele Wochen – voraussichtlich bis in den Mai hinein – wieder gesund aus dem KH entläßt.

    lg. Matthäus

  • Alois
    Januar 27, 2012

    Ups, lieber Matthäus
    So lange dauert das bei Dir, dann wünsche ich Dir alles Güte, gute Besserung und den Segen unseres Vaters.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ruth
    Januar 27, 2012

    Lieber Matthäus, auch wenn wir (armesSchaf &Ruth) Dich nicht persönlich kennen schätzen wir es sehr, das Du trotz Krankheit und Krankenhausaufenthalt An Deinen Gedanken teilhaben läßt!Wir wünschen Dir von ganzem Herzen das es Dir bald besser geht und Du das Krankenhaus verlassen kannst!Liebe Grüße von Ruth und ihrem Schaf

  • Jade
    Januar 27, 2012

    Das ist ein schöner Beitrag liebe Ulli. So wie Du empfinde ich es auch.

    Liebe Grüße an Alle

    Jade

  • Anna
    Januar 27, 2012

    Liebe Ulli 🙂

    Das hast du wunderschön zusammengefaßt. Herzlichen Dank dafür. Und auch Jehova danke ich dafür dass er uns so erschaffen hat, dass wir Freude am Austausch mit unseren Mitbrüdern und Schwestern hier haben dürfen.

    Und an dieser Stelle danke für DEINE vielen logischen, von großem Hintergrundwissen zeugenden und kritischen wo nötig aber auch sehr verständnisvollen Kommentare.
    Und auch ich habe in den letzten Monaten noch nie so viel gelernt und bin Jehova und Christus viel näher gekommen als vorher.
    Liebe Grüße Anna

  • Alois
    Januar 27, 2012

    Und wisst ihr liebe Schwestern und Brüder warum wir alle in den letzten Monaten so viel gelernt haben?
    Weil Jehova und sein Sohn sich bereits aufgemacht haben das zu tun was in den Propheten steht. Sie haben sich aufgemacht sich dem Hause „Juda“ zuzuwenden und sie zu retten, zu stärken, als hätte Jehova uns nie verstoßen.
    Der Zorn besteht jedoch gegen die Hirten.

    Sach. 10
    3. Mein Zorn ist wider die Hirten entbrannt, und die Böcke werde ich heimsuchen; denn Jehova der Heerscharen wird seiner Herde, des Hauses Juda, sich annehmen und sie machen wie sein Prachtroß im Streite.
    4. Von ihm kommt der Eckstein, von ihm der Pflock, von ihm der Kriegsbogen, von ihm werden alle Bedränger hervorkommen insgesamt.
    5. Und sie werden wie Helden sein, die den Kot der Straßen im Kampfe zertreten; und sie werden kämpfen, denn Jehova ist mit ihnen, und die Reiter auf Rossen werden zu Schanden.
    6. Und ich werde das Haus Juda stärken und das Haus Joseph retten, und werde sie wohnen lassen; denn ich habe mich ihrer erbarmt, und sie werden sein, als ob ich sie nicht verstoßen hätte. Denn ich bin Jehova, ihr Gott, und werde ihnen antworten.

    Oder Zeph. 2
    7. und es wird ein Landstrich sein für den Überrest des Hauses Juda: sie werden darauf weiden und am Abend sich lagern in den Häusern Askalons; denn Jehova, ihr Gott, wird sich ihrer annehmen und ihre Gefangenschaft wenden.
    8. Ich habe gehört die Schmähung Moabs und die Lästerungen der Kinder Ammon, womit sie mein Volk geschmäht und großgetan haben wider dessen Gebiet.
    9. Darum, so wahr ich lebe, spricht Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, soll Moab gewißlich wie Sodom, und die Kinder Ammon wie Gomorra werden, ein Besitztum der Brennesseln und eine Salzgrube und eine Wüste ewiglich. Der Überrest meines Volkes wird sie berauben, und das Überbleibsel meiner Nation sie beerben.
    10. Solches wird ihnen für ihren Hochmut zuteil, weil sie das Volk Jehovas der Heerscharen geschmäht und wider dasselbe großgetan haben.

    Der Vers 10 wird an denjenigen vollzogen, die das Volk Jehovas schmähen und auslachen werden. Ich glaube das wird erst in den nächsten Jahren passieren. Denn angenommen die Welt entwickelt sich die nächsten Jahre zum Besseren, dann stehen die ausharrenden Zeugen Jehovas mit ihrem Harmagedon ganz schön blöd da. Wer dann noch davon redet und daran glaubt, wird ausgelacht werden, so könnte es kommen.

    So erfüllt sich so Vieles was in den Propheten vorhergesagt wurde vor unseren Augen und in den nächsten Jahre.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ruth
    Januar 27, 2012

    Liebe Ulli, auch von mir und ihrem Schaf , danke für diese Stärkung!Ohne solche Worte und ohne bruderinfo, würden wir jetzt verwirrt umherlaufen !

  • Ulrike P.
    Januar 27, 2012

    Hallo ihr Lieben alle,
    vielen Dank für euer Feedback, das mir einmal mehr deutlich macht, warum ich mich hier so wohl fühle. 🙂

    Hallo Ruth,
    für dich ist alles noch sehr frisch und ich kann mich noch gut daran erinnern wie es mir damals ging, als mir so nach und nach die Schuppen von den Augen fielen.

    Obwohl ich dabei meinen Mann und Freunde an meiner Setie hatte, war es mir doch, als würde mir der Boden unter den Füßen weggezogen.

    Aber dieser Schmerz leitet nur einen Prozess ein, der in die Freiheit führt…und, vorausgesetzt man will es, auch in eine nie gekannte Geborgenheit.

    Ich verspreche dir also:

    „Eines Morgens, eines Tages,
    reibst du dir aus den Augen die Nacht.
    Und weißt nicht mehr, woran lag es…
    du warst tot und bist zum Leben erwacht.

    Denn dein Satz hieß, ich ertrag es
    und dein Leben war Zeit, die verrinnt.
    Eines Morgens, eines Tages,
    wirst du fühlen, etwas Neues beginnt.

    Und vielleicht schon sehr bald,
    ist vorbei nur ein Wort
    das dich nicht mehr verletzt.
    Denn die Asche ist kalt
    und der Stachel ist fort,
    die Zeit hat Berge versetzt.

    Du nimmst nicht mehr in Kauf,
    bloß ein Holzstück zu sein,
    das im Strom abwärts treibt.
    Du machst dich wieder auf, um von Neuem
    etwas zu suchen, das bleibt.

    Eines Morgens, eines Tages
    öffnest du deine Fenster dem Licht.
    Und sagst noch mal: „Ja, ich wage es.“
    und glaubst wieder, was der Tag dir verspricht.

    Eines Morgens, eines Tages
    kämmst du dir deinen Schmerz aus den Haaren.
    Du fühlst dich nicht mehr geschlagen
    und willst wieder etwas Neues erfahren.“

    Liebe Ruth, um die geistige Gemeinschaft mit deinem Mann, beneide ich dich ja direkt ein bisschen…denn meiner ist mit diesem Thema durch…wofür ich absolutes Verständlis habe, denn jeder zieht halt seine eigenen Schlüsse.

    Aber wenn MEIN Schmerz vergangen ist, schon bevor ich BI kannte, dann werdet auch ihr beide zusammen irgendwann ganz und gar inneren Frieden und Ruhe empfinden und was ihr von der Organisation hört wird euch nicht mehr weh tun, sondern nur noch befremden.

    LG Ulli

  • Akazienholz
    Januar 27, 2012

    Hallo Ulli , einfach Klasse das Gedicht und ich weiß von was ich
    da spreche. Viele liebe Grüße an Dich und Deinen Mann.
    AKAZIE

  • Ulrike P.
    Januar 27, 2012

    Hallo Ruth,
    nochmal ich. 🙂

    Jetzt habe ich das ganze Archiv durchforscht um die Seite zu finden, wo du euren emailadresse gepostet hast…aber ich find´ es einfach nicht wieder. 🙁

    Wenn du magst, dann poste sie doch nochmal, oder lass´dir über Anna oder BI meine emailadresse geben.

    LG Ulli

  • Ruth
    Januar 27, 2012

    Hallo Ulli,danke für die Nachfrage!ich hatte meine e-mail unter , wichtige Anfrage von bruderinfo gepostet.Solltest Du sie dort nicht mehr finden schick ich sie Dir dann gerne nochmal zu !Liebste Grüße von Ruth

  • Frank&Frei
    Januar 27, 2012

    liebe Ulli, du strotz vor positiver Energie, die überspringt. habe Dank dafür.
    liebe Grüße

  • Svenja
    Januar 27, 2012

    Ein toller Kommentar, liebe Ulli! Dankeschön dafür! Du bist hier eine große Bereicherung!!
    Dir, Matthäus, wünsche ich von Herzen gute Besserung und einen Erfolg der Therapie. Du wirst hier in die Gebete mit eingeschlossen! Ich wünsche dir außerdem gutes Durchhaltevermögen bis Mai und viele liebe Menschen, die dich besuchen!
    Svenja

  • Sascha
    Januar 27, 2012

    Liebe Ulli,

    danke für deinen tollen Kommentar. Damit hast du vielen hier sicher aus dem Herzen gesprochen, auch mir. Schön von dir, dass du deine Gefühle auch zum Ausdruck bringst, so werden alle gestärkt.

    Vielen Dank nochmal.

    Schön Grüße

    Sascha

  • Bob
    Januar 27, 2012

    Liebe Uli,

    Du hast die Vielfalt unserer kleinen freien Gemeinschaft hier wunderbar auf den Punkt gebracht. Vielen Dank dafür! Das zeigt uns wirklich, was es bedeutet, dass jeder hier auf seine Art zur Stärkung aller beiträgt. Insbesondere auch Deine Kommentare, liebe Uli schätze ich sehr. Sie sind ehrlich, authentisch, erbauend, lehrreich, selbstkritisch und auf den Punkt gebracht.

    Liebe Grüsse
    Dein Bruder Bob

  • Akazienholz
    Januar 27, 2012

    Liebe Freunde,

    wir gelangen immer wieder in das alte Fahrwasser zurück,
    rechtfertigen unsere Meinungen über unsere Sichtweisen und hoffen das es hier bei BI so verstanden werden.

    Ich denke um mich zu orientieren in Bildern, um Klarheit in meinen Kopf zu erhalten und zu behalten.

    Eins dieser Bilder möchte ich an dieser Stelle mitteilen.

    Am Ende stehen Fragen, die sich jeder selbst beantworten kann.

    „“–Ich habe immer fünf Gläser dabei. Vier davon sind mit klarstem, reinem Wasser gefüllt und werden niemals leer. Eins davon ist ebenfalls mit Wasser gefüllt, das Wasser ist trinkbar aber bei weitem nicht so klar und rein wie die anderen. Dabei ist es auch nicht immer ganz gefüllt.
    Das erste Glas ist Jehova, das zweite unser König und Retter Jesus, das dritte der Heilige Geist, das vierte das geschriebene Wort unseres Vaters und das fünfte ist alles was mit dem irdischen zusammenhängt. Organisation, Brüder, Arbeit usw.
    Wenn ich vier Gläser mit reinstem und klarsten Wasser besitze, welchen Grund hätte ich, meinen geistigen Durst nur vom letzten Glas zu löschen?““–

    Ich weiß nicht wie Deine Antwort ausfällt, doch wenn ich das letzte und fünfte Glas, zum favorisierten gewohnheitsmäßigen Trinkglas erhebe und dabei die mit dem reinen, klaren Wasser nur als Nebentrinkgläser betrachte, in welchen geistigen Zustand werde ich da wohl gelangen?

    Die Antwort liegt auf der Hand. Es ist nicht verboten vom fünften und letzten Trinkgefäß einen Schluck zunehmen es ist auch nicht verunreinigt so das ich schwer krank werde oder gar giftig. Doch im Vergleich zu den ersten vier, muß ich dieses Wasser aus dem fünften Glas erst verdauen, es voher filtern.

    Warum sollte ich mir diese Arbeit machen???

    Doch eins ist Fakt, solange dieses System besteht, solange der Herrscher dieser Welt noch Macht ausübt und existent ist, solange bin ich gezwungen dieses fünfte Glas dabeizuhaben.

    Glaubt mir nur allzugern würde ich es wegstellen und auf meinen Glaubensweg nur die vier anderen dabeihaben. Doch es geht nicht, weil trotz alledem sich in diesem fünften und letzten Glas sich die Dinge befinden, die Jehova als wertvoll erachtet und darüber hinaus, –ICH MICH SELBST– in meiner sündigen Neigung darin wiederfinde.

    Viele liebe Grüße an Euch!

    AKAZIE

  • Matthäus
    Januar 27, 2012

    Sehr gut und weise gesprochen lieber Akazie!

    Der Vergleich mit den 5 Gläsern ist sehr gut und treffend wiedergegeben. Insbesondere wenn man sich selbst im 5. Glas wiederfindet. Man ist sich dessen klar daß man zum überleben diese 4 anderen Gläser UND deren Inhalt braucht.

    Ist die Organisation sich dessen wirklich bewußt? Nun sie nimmt schon Bezug auf all die 4 Gläser und ermuntert uns dort wie da etwas zu nippen – mir fällt hierbei immer wieder die selbst erlebte Begebenheit ein: Ein Beauftragter der Organisation vom Bethel Wien ist als Gastredner am KK und hält die Schlußansprache – seine Worte: Dank der Organisation können wir ewiges Leben erlangen ! ???

    Bei einem anderen KK hat der KA den Hauptvortrag: Es geht um die Frage wie können wir das bevorstehende Gericht Gottes überleben. Aufgebaut ist die Ansprache auf Zephanja 2:3 :

    „Sucht Gerechtigkeit – vielleicht könnt ihr am Tag des Zorns gerettet werden“ … das waren die wesentlichen Worte – WIR SELBST HÄTTEN ES IN DER HAND!

    Im gesamten Vortrag NICHT EINE Bezugnahme auf Jesus unserm Erlöser dem wir es zu verdanken haben – auf DESSEN GRUNDLAGE wir gerettet werden können.

    Also um auf Deinen Vergleich mit dem 5. Glas zurückzukommen – ist hier das Wasser nur verschmutzt oder ist es bereits vergiftet?

    Wenn ich mir diese Aussage der Bibel in 1. Kor. 15 ansehe, dann sollte uns allen klar sein wohin der Weg führt:

    1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet.
    2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht.
    3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift.

    Leider sind es viele Millionen die immer noch glauben wenn sie „IN DER ARCHE – sprich Organisation sind“ dann werden sie gerettet. Diesen IRRGLAUBEN Brüder und deren Folgen müssen wir mit aller Deutlichkeit ansprechen und anderen helfen dies zu verstehen !!!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Januar 27, 2012

    Um obigem noch einen Nachdruck zu geben hier auch diese Worte der Heiligen Schrift: Gal. 1:

    Es gibt nur einen Weg zu Gott
    6 Ich wundere mich sehr über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr seid so schnell bereit, ihm wieder den Rücken zu kehren. Ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben? 7 Doch es gibt keinen anderen! Es gibt nur gewisse Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus verfälschen. 8 Wer euch aber einen anderen Weg zum Heil zeigen will als die rettende Botschaft, die wir euch verkündet haben, den wird Gottes Urteil treffen – auch wenn wir selbst das tun würden oder gar ein Engel vom Himmel. 9 Ich sage es noch einmal: Wer euch eine andere Botschaft verkündet, als ihr angenommen habt, den wird Gottes Urteil treffen! 10 Rede ich den Menschen nach dem Munde, oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, dass die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen. – Ende der Worte an die Galater

    Um noch ein Beispiel zu nennen: Ein KA hat am KK die Worte geäußert: Was uns Jehova mitzuteilen hat STEHT IM WACHTTURM !!!

    Ein anderer Vertreter der Organisation hat am KK zu einem Skandal in der Organisation welcher auch in den Medien großes Aufsehen erregte, diesen mit den einfachen Worten der Abfälligkeit vom Tisch gewischt: „Brüder ihr werdet doch das nicht glauben!“ Ohne irgendweinen Gegenbeweis anzuführen. Damals war meine Frau sowas von erschüttert daß dies einer ihrer letzten Kongresse war.

    Aber über Abtrünnige wettern daß konnte der Bruder, hier sollten die Brüder und Schwestern ALLES glauben warum die BÖSEN Abtrünnigen zu meiden und zu hassen sind.

    Entmutigte Grüße
    Matthäus

  • Neoveritas
    Januar 27, 2012

    Lieber Matthäus,

    um welchen Skandal handelt es sich da? Habe ich da etwas vepaßt?
    Über eine Antwort freue ich mich sehr.

    Liebe Grüße

    Neoveritas

  • Matthäus
    Januar 27, 2012

    Lieber Neoveritas, da die Sache schon Jahre zurück liegt, ich selbst habe es nicht gehört aber meine Frau war auf diesem Kongreß. Der Bethelredner erwähnte 3 Vorkommnisse – meine Frau kann sich nur mehr an 2 erinnern: In der Ukraine hatten sich 3 Schwestern das Leben genommen und als Gründe wurde u.a. auch die Orgaisation genannt. Das sollten die Brüder doch nicht glauben.

    Im Zuge dessen wurde auch die Sache mit der UNO ins lächerliche gezogen, da ja immer noch genügend Brüder, sofern sie davon erfahren, erschüttert* sind. „Ihr werdet das doch nicht glauben!“
    … versuchte der Bruder die Organisation reinzuwaschen. Ich erinnere mich auch noch als vor ca. 10 Jahren ein Brief vorgelesen wurde und mit seichten und unglaubwürdigen Erklärungen die Sachlage begründet wurde.

    *Brief folgt -sofern ich ihn finde!
    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Januar 27, 2012

    Ein Offener Brief an der leitende Körperschaft
    ________________________________________
    Watchtower Bible and Tract Society
    25 Columbia Heights
    Brooklyn, New York 11201-2483
    April 5, 2004

    Liebe Brüder ( in der Leitenden Körperschaft und in verantwortlichen Positionen)

    In den vergangenen Wochen haben verschieden Brüder und Schwestern den Zweigbüros weltweit die Verstrickung des Wachtturms in die UNO als NGO (nicht-Regierungs-Organsiation) präsentiert. Inzwischen wurden mehr als 6.000 Versammlungen in Nordamerika diesbezüglich informiert. Dieser Brief dient der Information, daß eine formelle Klage auf Abtrünnigkeit gegen namentlich nicht bekannte leitende Brüder der Watchtower Society eingereicht wurde.

    Spezifisch sollte ein Untersuchungskommittee von außenstehenden Brüdern damit beauftragt werden, die Identiäten der Brüder zu ermitteln, die wissentlich jährlich den Watchtower als NGO registrierten und regelmäßig UN-Propaganda schrieben und veröffentlichten – in Wachtturm und Erwachet und diese Artikel der UN zur Verfügung stellten um den Nachweis zu erbringen, daß sie in Übereinstimmung mit dem DPI ( UNAbteilung für öffentliche Information) handelten. Wenn deren Identiät feststeht, sollten diese Brüder die Fragen beantworten, warum sie Jehovas Organisation in die Abtrünnigkeit führten. ( Jeremia 23:15 „Dies ist daher, was Jehova der Heerscharen gegen die Propheten gesprochen hat: „Denn von den Propheten Jerusalems ist Abfall ausgegangen in das ganze Land.““) Des weiteren sollten jene Brüder, die offizielle Funktionen in der UNO oder anderswo bekleideten um den Watchtower als NGO zu vertreten ebenso vor einem Untersuchungskommittee Fragen der Gesamtheit dieser Angelegenheit beantworten.

    Seitdem den Zweigbüros vom Watchtower versichert wurde, daß die NGO Bewerbungsunterlagen in den Akten nicht mit unserem Glauben im Konflikt sind, sollte dem Untersuchungskommittee dafür freien Zugriff zu allen Unterlagen gewährt werden, die im Bethel vorhanden sind.

    Unsere Recherche in dieser Angelegenheit und die eigenen Antworten der Vereinten Nationen an verschiedene Anfragende widersprechen den öffentlichen und privaten Statements des Watchtowers hinsichtlich der Natur von deren NGO-Verhältnis mit der UN. Aber vielleicht, wenn nötig, mögen die UN angesprochen werden zusätzliche Dokumente beizustellen mit dem Ziel die Wahrheit in dieser Angelegenheit zu erfahren.

    In der Zielsetzung das Vertrauen der Brüder wiederherzustellen und weil alle Zeugen Jehovas gegenüber Jehova Mitschuld in dieser Angelegenheit tragen seit wir alle unfreiwillig beschäftigt waren UN-Propaganda zu verbreiten, sollten die Ergebnisse der Untersuchung von der Wachttower Society veröffentlicht werden. Jene, die diesen Akt des Verrats begangen haben (siehe Maleachi 2:10-11: „Ist es nicht e i n Vater, den wir alle haben? Ist es nicht e i n Gott, der uns erschaffen hat? Warum handeln wir denn treulos miteinander, indem wir den Bund unserer Vorväter entweihen? 11 Juda hat treulos gehandelt, und etwas Verabscheuungswürdiges ist in Israel und in Jerusalem begangen worden; denn Juda hat die Heiligkeit Jehovas entweiht, die ER geliebt hat, und er hat die Tochter eines fremdländischen Gottes als Braut in Besitz genommen.“) sollten vor allen Lesern zurechtgewiesen werden, was heißen soll, daß die Öffentlichkeit darüber zu informieren ist.

    Laßt uns nicht annehmen, daß wir Jehovas andauernden Gefallen haben. Aber Jehova versichert uns, daß wenn wir den Weg gehen und gute Taten vollbringen er uns seinen Segen zusichert. Denkt bitte daran, obwohl der gerechte Prophet Daniel kein Teil des korrupten jüdischen Systems war, schloß er sich in sein klar bekennendes Gebet in Kapitel 9 ein. Ein formelles Bekenntnis und eine Entschuldigung, veröffentlicht im Wachtturm würde den Umständen Genüge tun.

    Bitte seid daran erinnert, daß niemand über den göttlichen Rat steht. Als zB der Apostel Petrus einen falschen Schritt machte, der dazu führte allen nichtjüdischen Christen im ersten Jahrhundert ein Grund zum Straucheln zu sein, weis Paulus ihn vor allen Brüdern zurecht. Weder wir annehmen, daß niemand im Bethel eine höhere Stellung innehat als der Apostel Petrus, nicht wahr? Noch sollten wir uns vorstellen, daß diese NGO Sache ist ein weniger falscher Schritt wie es der Watchtower uns glauben machen möchte.

    Natürlich, gottes haus ist sehr groß und voller begehrenswerter und unbegehrenswerter Gefäße wie Paulus es zum Ausdruck brachte. Kein Zweifel, die meisten Brüder im Bethel sind in dieser Angelegeneheit unschuldig und sich auch nicht der Tiefe und Seriosität der Watchtower-Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen bewußt. Nichts destoweniger ist jemand verantwortlich.
    Aber selbst Ignoranz ist keine Entschuldigung für eine Anklage. Sogar Jesus sagte im 12 Kapitel des Ludas Evangeliums, das andererseits der treue und verständige Sklave „der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige erhalten.“ Christus sagte in gleichen Vers um das Prinzip der Verantwortung zu etablieren: „In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.“

    So ist in Übereinstimmung mit keiner größeren Autorität als Jesus Christus der treue und verständige Sklave für Gottes Versammlung vor Gott mehr verantwortlich als andere Brüder. Aus diesem Grund müssen wir Brüder vor der Versammlung für ihre Worte und Taten verantwortlich halten. Wenn Mitglieder der Leitenden Körperschaft wissentlich mit dem DPI der Vereinten Nationen kooperierten, aus welchem Grund auch immer sie sich dabei für ihr Tun im Recht fühlten, so sollten sie dafür vor einem Rechtskommittee gerade stehen – genauso wie irgendein Verkündiger auch, der sich einer politischen Organsiation angeschlossen hat.
    Frei heraus gesagt, haben wir nichts zu tun mit den Sünden eines treuen Sklaven, wohl aber mit denen eines bösen Sklaven.

    Wenn Paulus es für nötig sah die „falschen Apostel“ und „verführerischen Arbeiter“ blosszustellen, die sich als „Diener der Gerechtigkeit“ verkleideten – mitten in der Korinther Versammlung – warum sollen wir naiv annehmen, daß Jehovas heutige Organisation immun gegenüber dem Eindringen falscher Apostel ist?

    In der Offenbarung empfiehlt Jesus den Brüdern in Ephesus und ferner den Auserwählten unserer Tage indem er spricht: „Ich kenne deine Taten und deine mühevolle Arbeit und dein Ausharren und [weiß,] daß du schlechte Menschen nicht ertragen kannst und daß du diejenigen auf die Probe gestellt hast, die sagen, sie seien Apostel, es aber nicht sind, und du hast sie als Lügner erfunden.“ Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, Schluß zu machen, den Superfeinen Aposteln in unserer Mitte Gehör zu geben und jene zu prüfen, die da vorgeben Teil der Klasse des treuen und verständigen Sklaven zu sein. Warum sollten wir fortfahren, dem Teufel weiter Raum zu geben?

    Bitte erkennt, daß euer eigenes Stehen vor Jehova und Jesus Christus darauf gegründet sein mag, wie ihr diese ernste Angelegenheit handhabt. Gott erfordert von all seinen Richtern nicht Parteilichkeit zu zeigen. Ich dafür dränge euch dazu, den Mut aufzubringen eine vollständige und umfassende Untersuchung in dieser Angelegenheit anzugehen und euer Gott-geweihtes Büro zu gebrauchen, das Übel in unserer Mitte zu bekämpfen.

    (Name, wie bekannt) Versammlung , wie bekannt

  • Hans
    Januar 27, 2012

    Hallo Matthäus,

    vielen Dank für den interessanten Brief und dir alles Gute und Jehovas Kraft!

    Die Herunterspielung der NGO-Sache durch den BA auf Kongressen hab ich auch selbst gehört. Es wurde damals der Bibliothekszugang als Begründung angegeben.

    Letztendlich kann man nicht von einer lückenlosen Aufklärung sprechen, wenn Vorwürfe einfach mit „Das werdet ihr doch nicht glauben!“ abgetan werden. Dass solche Dinge dann „hängenbleiben“, wundert mich nicht. Sie wurden ja nie richtig bereinigt in der Köpfen der Brüder. Klar kann man nicht nach jedem Hund treten, der bellt, aber bei solch massiven Anschuldigungen, die wirklich Wellen schlagen, ist das „Krisenmanagement“ eher unglücklich, wenn man nur auf Kadavergehorsam pocht.

    Dies erinnert auch ein wenig an die Methoden der lokalen Rechtssprechung in den Rechtskomitees vor Ort, nur andersherum. Man hört von Verfahren wo nicht, wie in weltlichen Gerichten aus gutem Grund üblich, die Beweise sauber und offen für den Angeklagten auf den Tisch gelegt werden. Im NGO-Fall legt die Verteidigung keine Fakten auf den Tisch. Da bleibt natürlich dann der fahle Beigeschmack erhalten: Werden Fakten aus gutem Grund verschwiegen? Hat man hier mal wieder Probleme, Fehler einzugestehen? Wird gar versucht, Fehler zu verstecken?

    Das führt wieder zu der alten Frage im größeren Kontext: Wenn wir die Wahrheit haben/sind, wieso wird dann nicht offen diskutiert? Wieso hat man soviel Angst davor, sich mit Kritikern auseinanderzusetzen, dass es den Verkündigern sogar verboten wird?

    Viele Grüße,
    Hans

  • Frank & Frei
    Januar 27, 2012

    lieber Matthäus, bei diesen Wort Jongleuren muss man den Finge in die Wunde legen, die lügen ohne rot zu werden, machen alles nieder und sich selbst so als rede ein Gott. Erinnert mich immer wieder an Herodes, den dann die Würmer fraßen.
    Ich füge hier nur einige Beispiele ein, wie die auf dem KK polarisierten und sich echauffierten.
    Sattelitenschüssel: Der BA, ein langer aus dem Norden brachte das so rüber, dass die Brüder wohl nun den Gulliver zu Besuch bekommen.
    ER fürhte das ins Lächerliche.
    Videorekorder: Die Warnung vor Pornos – als ob es nur solche Filme gibt.
    Spenden durch Kreditkarten: vor Jahren von Billy Graham und Co in Gebrauch – da wurde abgelästert und heute total im WT Gebrauch
    Watchtower INc: Nein, das ist keine AG, das ist ein eingetragener Verein
    Alles Lügen, Falschdarstellungen, Lächerlichmachungen und Polarisierungen,so dass die Brüder sich schämten moderne gerät zu haben. schließlich hatten es doch alle.
    Aber die Abtrünnigen besudeln, ganz wie Hinkefuß Joseph Goebbels, der da sagte: Immerzu mit Drekc schmeißen, etwas bleibt immer hängen.
    Gegenüber Aussenstehenden machen sich die Vertreter der WTG lächerlich und nach innen erreichen sie ebenso, dass manche wach werden. Eine böse Saat, die publik gemacht werden muss

  • Matthäus
    Januar 27, 2012

    Um auch noch eine konkrete Aussage des „trvSk“ folgen zu lassen:

    „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1987, Seite 10
    „Wenn du aufhörst, dich von Jehovas Vorkehrungen zu ernähren, wirst du, sobald du stirbst, für immer tot sein…“

    Das Bild welches hierzu gezeichnet wurde sollte die „Vorkehrung Jehovas“ mehr als deutlich machen.

    In Gottes Händen die Zentrale der Zeugen Jehovas in Brooklyn, aus der Bücher und Zeitschriften nur so heraussprudeln. Die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas will hoch hinaus. SIE VERSPRICHT den Gläubigen Rettung und Leben!

    Siehe diese Behauptung:

    „Der Wachtturm“, 01. August 1956, Seite 477
    „daß wir im Schritt sind mit Gottes Neuer-Welt-Gesellschaft, durch deren Leitung und Führung wir in den letzten Tagen dieser alten Welt nicht nur geistig gut genährt, sondern auch am Leben erhalten werden…“

    lg. Matthäus

  • Alois
    Januar 27, 2012

    Liebe Akazie

    Sehr guter Vergleich und sehr gutes Beispiel.
    Wir sind Teil des 5. Glases solange der Widersacher auf uns Einfluss nehmen kann.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Michael
    Januar 27, 2012

    Hallo Akazie,hallo alle Brd.u.Schw.den Vergleich mit den 4 bzw. 5 Gläsern finde auch ich sehr passend, weil er uns alle anspricht und verbindet.
    Wir alle, zumindest die allermeisten, hier bei BI glauben an Jehova,Jesus,an den Hl. Geist und an die Bibel, und nur durch diese Kombination haben wir Hoffnung und können unseren Glauben ausleben,mehr „Gläser“,die uns klares Wasser vorgauckeln brauchen wir nicht.Wenn wir uns von diesen Säulen unseres Glaubens leiten lassen, unserer Verantwortung nachkommen und auch andere daran teilnehmen lassen, egal in welcher liebevollen Form, dann LEBEN wir Glauben. Das 5. Glas ist,wie Du schreibst, unser eigenes, von Adam u. Eva ererbtes, Problem, uns das kann bei jedem unterschiedlich trüber oder etwas klarer sein, aber Jesus hat uns ja klares , lebendiges Wasser versprochen, durch das,und nur dadurch, wir unsere Situation verbessern können, einmal bis hin zur Vollkommenheit.
    Wir selber sind diesem Zustand eigentlich machtlos ausgeliefert,keiner ist ohne Sünde,jeder hat Fehler,auch wenn man es ungern zugibt.Aber von Herzen kommende Reue über unsere „Trübnis“ und die Bitte an Jehova und Jesus um ein gutes Gewissen kann dazu beitragen mit dieser Situation, die wir ,wie gesagt nicht oder nur geringfügig ändern können, klarzukommen.
    Jehova kennt unsere Schwächen,er beurteilt sie sicher anders,ja barmherziger als wir.Erdrückt uns nicht manchmal unser schlechtes,von der WT-Ges. anerzogenes Gewissen? Aber warum ?
    Haben wir unser Vertrauen an Jehovas Barmherzigkeit verloren,spielen nur noch von Menscher erdachte sog. Glaubenswerke eine entscheidende Rolle in unserem Leben? Dann schlafen wir mit einem schlechten Gewissen ein und wachen damit auf!Aber Jehova will freudige Anbeter, ER will unsere Pfade gerade machen, wir sind doch nicht einmal in der Lage „unseren,ja einen einzigen Schritt als richtig oder falsch zu beurteilen“ Wir brauchen deshalb auch keinen irdischen „Schrittmacher“, nein, die Fußstapfen Jesu weisen uns den Weg, ihnen genau nachzufolgen bringt uns eine segensreich Zukunft. NACHzufolgen, nicht VORAUSzueilen sollte unser Bemühen sein, sonst stehen wir eines Tage in einer Sackgasse, weil Jesus schon lange abgebogen ist. Ist der sog. Sklave nicht ständig vorausgeeilt, z.B. mit seinen Leierkastenartigen VORAUSsagen, das Ende steht UNMITTELBAR bevor, obwohl Jesus sagt ,KEINER kennt Tag und Stunde.
    Deshalb Brüder und Schwestern bleiben wir wachsam, achten wir nur auf die Fußstapfen Jesu, und nicht auf die von Menschen, und erbauen wir uns weiterhin im allerheiligten Glauben, vergessen wir unsere Fehler und die der anderen,es kostet nur Zeit und Kraft,halten wir den Blick gerichtet auf den Vervollkommner unseres Glaubens und Lebens Jesu, seines Vaters Jehova, lassen wir uns vom Hl. Geist leiten, ja beten wir darum und lesen das Wort Jehovas regelmässig.Viele Grüsse aus Nürnberg sendet euch Michael

  • Edelmuth
    Januar 27, 2012

    >> Pauschalisierungen und Verallgemeinerungen treffen nicht die Wahrheit und sind ungerecht. <<

    Hallo Barnabas

    Du hast insofern Recht, weil Pauschalisierungen die individuellen Bemühungen jedes Einzelnen unberücksichtigt lassen. Dennoch amtiert der Sklave in Brooklyn/USA, und die Ältesten setzen uneingeschränkt seine Lehren in den Versammlungen durch. Sie sind es, die uns im Auftrage des Sklaven die Probleme bereiten.

    Die Meisten von uns bezweifeln, dass der Sklave der von ihm gelehrten Kanal Gottes, der SEINEN unfehlbaren Willen äußert, ist. Gehe einmal zu einem Ältesten und äußere ihm gegenüber deine Zweifel. Die wirst keinen Ältesten finden, der dir Recht gibt, und wenn doch, wird er nicht lange Ältester bleiben. Die wirst aber viele finden, sich bemühen dir die Gemeinschaft zu entziehen.

    Älteste sind Diener des Sklaven und nicht Gottes. Niemand kann Diener zweier Herren sein.

    Ede

  • Alois
    Januar 27, 2012

    Doch liebe Edelmuth
    Es gibt ganz wenige Älteste, die nicht glauben dass innerhalb der Organisation der „Treue und verständige Sklave“ die geistige Speise austeilt. Sie sind aber genauso selten wie sie zur Zeit Elias waren. Ich kenne einen Ältesten aus der Versammlung in einer südwestdeutschen Versammlung und bei Bruderinfo gibt es nach eigenem Bekunden auch aktive Älteste die entsprechende Vorträge geschrieben haben.
    Aber generell hast Du völlig recht, man kann nicht zwei Herren dienen und so ist es nur eine Frage der Zeit bis die Ältesten Farbe bekennen müssen. Vielleicht werden sie mal per Ehrenerklärung gezwungen sich für den „Sklaven“ zu entscheiden oder gegen ihn. Das würde mich nicht wundern.
    Liebe Grüße
    Alois

  • Shannon
    Januar 27, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    in den letzen Wochen ging es in sehr vielen der Kommentare um die Organisation,um die ignoranten oder überforderten Ältesten und dem Verwaltungskram.

    Gibt es denn gar nichts erbaulicheres, als immer wieder in dem alten Kram herumzuwühlen? Oder macht es so viel Spaß, sich in der Rolle des Opfers gefangen zu halten?

    So langsam wird diese Seite zu einem Organisations- und Ältesten-Verurteilungsblog. Bei allem Mist, was die bauen, die betroffenen Personen sehen das sicherlich nicht so. Ich will damit nicht gut heißen, was da passiert, aber Machtstrukturen und Machtmissbrauch gibt es in allen Bereichen des Lebens. Angefangen von der Mutter, die ihre Kinder manipuliert, über den Vorgesetzten, der nach unten tritt und oben buckelt, bis hin zum Chef, der um Aufträge zu bekommen (im übrigen auch für den Erhalt der Arbeitsplätze seiner Mitarbeiter) möglicherweise zu nicht ganz gesetzeskonformen Mitteln greift.

    Auch die Ältesten in der Versammlung machen das, was sie tun, aus ihrer eigenen Sicht und von ihrer Warte aus gesehen richtig. Wenn der Nächste das nicht richtig findet, steht das auf einem anderen Blatt. Darum halte ich diese Pauschal-Verurteilungen nicht in Ordnung. Sicherlich wurde vielen von Euch Unrecht getan. Aber das Unrecht wird nicht besser, wenn man weiterhin darin rumwühlt. Würde man mit den handelnden Ältesten sprechen, würde man möglicherweise hören: aus diesen und jenen Gründen konnte ich nicht anders handeln. Selbst wenn es Vorschriften von der Organisation sind, aus ihrer eigenen Sicht konnten sie es halt nicht anders.

    Die Generation 50+, die jetzt auf Harz4 Niveau lebt, mag bitte mal darüber nachdenken, was sie selber zu dieser Situation beigetragen hat. Und vielleicht dafür die Verantwortung übernehmen, dass man ungefiltert alles geglaubt hat, was im Wachturm stand. Und anstatt zu schimpfen, wäre es auch mal nett, dankbar dafür zu sein, dass man in einem Land lebt, wo man nicht verhungert, ein Dach über dem Kopf hat und eine warme Dusche am morgen. Denn wäre man in den Straßen von Kalkutta geboren worden, würde man sich vielleicht Gedanken darüber machen, wo man eine Zeitung herbekommt, um sich nachts zuzudecken.
    Und was die gut verdienenden Manager betrifft, so darf man auch bedenken, dass es deren Kreativität und auch deren Einkommen und Steuern zu verdanken ist, dass sich unser Staat diese Unterstützung Bedürftiger leisten kann. Genauso bedarf es gut verdienender Brüder um diese Seite am Netz zu halten.

    Wie sagte Jesus? Suchet zuerst das Königreich in euch,…..
    Stattdessen wird in letzter Zeit nicht das Königreich gesucht, sondern im Schlamm gewühlt.

    Liebe Brüder und Schwestern, ihr tut euch keinen Gefallen damit, denn Freud und Leid liegt nur ein Gedanke voneinander entfernt.

    Alles Liebe euch und ein schönes Wochenende
    Shannon

  • WalteranShannon
    Januar 27, 2012

    Hallo Shannon,

    Deinem Kommentar können und wollen wir uneingeschränkt zustimmen.
    Die gleichen Gedanken haben meine Frau und ich vorgestern, fast im O-Ton,miteinandern besprochen.

    Die momentanen Diskussionen drehen sich hier nur im Kreis und über eine Organisation, die halt mal so ist, wie sie ist.
    Da wird sich nichts ändern.

    Laßt uns wieder zu den, für den Glauben erbaulichen Themen, zurückfinden.
    Helfen und ermuntern wir uns in diesem Forum, das „Königreich an die erste Stelle in unserem Leben zu setzen.“
    Nur über eine Org. „abzulästern“ mag mal angebracht sein, bringt uns aber im Glauben nicht weiter.

    Deshalb möchten auch wir anregen, hier wieder zu erbaulichen Themen,
    zurückzukehren.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Bruderinfo
    Januar 27, 2012

    Lieber Walteran und Shannon,
    dem können wir selber nur zustimmen. Es schleicht sich wieder mal ein langsam „über alles Lästern“ wieder ein. Natürlich ist dies auch notwendig, wenn man ein Ventil hat wo man seine Wut und Verzweiflung los werden kann. Dies gehört eben auch zu uns Menschen dazu. Vor allem wenn man enttäuscht wurde. Manche Brüder sind dann auch sehr verzweifelt und möchten dann Ihren Frust los werden. Wir denken das dies gut ist und auch diskutiert werden darf. Nur wenn dies zu lange anhält dann schadet man sich selber. Deshalb ist es sehr wichtig das man wieder über erbauliche Dinge redet und sich biblischen Dingen zuwendet. Ein Tip: lesst doch einmal den neuen Artikel in http://www.bruderinfo-prophetie.de durch und macht euch Gedanken darüber, oder startet eine neue Diskussion über Jesus. z.B. Warum verfluchte er einen Feigenbaum und was hast dies mit unserer Zeit zu tun. :-)- kleine Knacknuss. LG Bruderinfo 🙂

  • Shannon
    Januar 27, 2012

    Warum Jesus in Markus 11:21 den Feigenbaum verflucht hat, ist mir noch nicht ganz klar. Aber wenn man die Verse weiter liest, stellt man fest, dass wir ganz klar aufgefordert werden, unseren nächsten zu vergeben.
    Was hat das mit heute zu tun? Selbstverständlich ist „Die Organisation“ ein juristisches Gebilde, aber auch dieses Gebilde besteht aus Brüdern die Fehler machen. Folglich sind wir aufgefordert, auch hier Vergebung zu üben, wenn wir selbst Vergebung durch unseren himmlischen Vater wollen.

    Danke Brderinfo für Hinweis. Vielleicht kann jetzt noch jemand das Verfluchen des Feigenbaums erklären? Vielleicht trug er keine Früchte?

    Aber grundsätzlich ist es im Leben so: Wer seinen Frieden macht, mit seiner Vergangenheit ist frei. Wer im Unfrieden mit seiner Vergangenheit lebt, ist noch immer in ihr gefangen und ist Opfer, lebt im Konflikt. Konflikte haben nun mal das Potential, krank zu machen.

  • Frank&Frei
    Januar 27, 2012

    Zitat Shannon:
    Was hat das mit heute zu tun? Selbstverständlich ist “Die Organisation” ein juristisches Gebilde, aber auch dieses Gebilde besteht aus Brüdern die Fehler machen. Folglich sind wir aufgefordert, auch hier Vergebung zu üben, wenn wir selbst Vergebung durch unseren himmlischen Vater wollen.

    Fehler machen wir alle. Der Unterschied zwischen der Org und dem Einzelnen besteht darin, dass der kleine Verkündiger bekennen muss, wenn er sündigte, gleichwohl wir angeblich keine Beichte haben.

    Und die Org? Die macht sogenannte Kardinalfehler, ignoriert sie oder vertuscht sie – wie zB die UNO-Nummer – hampelt mit divergierenden Meinungen umher – mal ist Transplantation moderner Kannibalismus, mal erlaubt, mal kommen die Sodomiten wieder mal nicht und das x mal im Wechsel, mal heißt es wir werden nie Kirche (anläßlich eines Prozesses in den 60igern um Steuern und KdöR was damals von Wiesbaden -WTG- abgelehnt wurde und keine 30 Jahre später da wird der Mars grün, bildlich gesprochen.
    Und die Brüder, die es anmahnen kommen unter Druck bzw es gab viele die ausgeschlossen wurden, weil sie es wagten die Verfahrensweise der „geistgeleiteten Organisation“ in Frage zu stellen.

    Wie hat Jesus jene Klasse religiöser Führer benannt? man lese bei Matthäus im 23ten Kapitel nach.
    Vergebung kann da einsetzen wo Einsicht, Umkehr, Bedauern und Reue gegeben ist.
    Das sind die Grundprinzipien jeder Kommiteeverhandlung. es gibt aber auch Leute, die werden ohne Rechtskommittee und damit ohne Belehrung zur Umkehr ausgeschlossen. Initiiert durch jene, die für das juristische Gebilde arbeiten.

  • Ruth
    Januar 27, 2012

    Liebe Brüder, irgendwie habt Ihr ja alle Recht, aber ich muss auch noch meinen Senf dazu geben!Ich habe in all den Jahren nur beobachten können, das von Seiten der WTG oder der Ältesten nie um Vergebung gebeten wurde!Immer sind es nur die kleinen Verkündiger, die Vergebung üben sollen warum geben die Ältesten oder überhaupt die WTg nicht einmal einfach mal zu, das auch sie Fehler gemacht haben und auch immer noch machen, wenn ich mich so in den Versammlungen umsehe herrscht dort leider kaum noch wahre Liebe, die immer so hochgehalten wird!Immer nur höre ich die wtg sagt die Ältesten meinen etc.Warum sagen die nicht einfach ja, es sieht nicht mehr so in den Versammlungen aus wie vor einigen Jahren?!Warum gestehen die Brüder dies nicht einmal öffentlich ein?Warum werden so viele ausgeschlossendie es wagen ihren Mund aufzumachen?und wieder höre ich vergebt ihnen?! lasst es ruhen irgendwann ist es gut!? Warum gibt die WTg nicht einmal ein statement dazu ab? dann würden nicht so viele traurig sein und sich hier dazu äussern, weil sie in all den Jahren vieles durchmachen musten genauso wie ich auch!Ivch sehe ein , das es nicht gut ist auf einzelnen herumzuhacken ich bin eben nur über die WTG sehr verärgert das sie uns praktisch für blöd verkaufen!Sorry musste sein!Gruß Ruth

  • Alois
    Januar 27, 2012

    Zum Feigenbaum den Jesus verfluchte.

    Matth. 21
    19. Und als er einen Feigenbaum an dem Wege sah, ging er auf ihn zu und fand nichts an ihm als nur Blätter. Und er spricht zu ihm: Nimmermehr komme Frucht von dir in Ewigkeit! Und alsbald verdorrte der Feigenbaum.

    Im ersten Moment denkt man vielleicht, der Feigenbaum müsste eigentlich Früchte haben und Jesus hat daran Früchte erwartet, damit er sie essen kann.

    Aber das kann nicht sein, denn als Jesus den Feigenbaum verfluchte, da waren es nur noch ein paar Tage bis zu seiner Hinrichtung. Die Hinrichtung Jesu war bekanntlich am 14 Nisan, also der Tag unseres jährlichen Gedächtnismahls.

    Wer sich mit Obstbäumen auskennt weiß, dass es im Frühjahr keine essbaren Feigen am Baum gibt. Selbst die an manchen Feigenbaumsorten hängende Winterfeigen sind zu dieser Zeit ungenießbar und fallen meist ab. Jesus wusste sicherlich dass er an keinem der tausende Feigenbäume eine essbare Frucht finden kann.

    Trotzdem hat er ihn verflucht. Das hört sich ungerecht und unlogisch an. Das wäre es auch wenn es keine tiefere Bedeutung hätte, wie alles in der Bibel.

    Hat der Vers in Joel 1 vielleicht damit zu tun?
    12. der Weinstock ist verdorrt und der Feigenbaum verwelkt; Granate, auch Palme und Apfelbaum, alle Bäume des Feldes sind verdorrt; ja, verdorrt ist die Freude von den Menschenkindern. –

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Januar 27, 2012

    Folgendes schreibe ich nach meinem momentanen Verständnis, sicherlich kann man noch viele Gedanken hinzufügen oder einwenden:

    Der Feigenbaum veranschaulichte damals und Heute das Volk Jehovas, das eigentlich Früchte des Glaubens hervorbringen sollte. Weil das Israel der damaligen Zeit keinen Glauben an Jesus hervorbrachte, hat Jesus den Feigenbaum stellvertretend für das Volk Israel verflucht. Zur Zeit Mose hatte schon einmal jemand versucht das Volk Jehovas zu verfluchen, aber damals hatte das Volk Israel geglaubt, denn es stand kurz vor dem verheißenen Land und deshalb konnte es nicht verflucht werden. Diese Geschichte mit Bileam und Balak in 4. Mose ab Kapitel 22 zeigt wie aussichtslos es ist das Volk Jehovas zu verfluchen, wenn es glaubt und Jehova es nicht zulässt.
    Zur Zeit Jesu hat Jehova es zugelassen dass der Feigenbaum, stellvertretend für das Volk Israel verflucht wurde. Der Feigenbaum mitsamt den Wurzeln verdorrte und damit auch der erste Bund.

    Das was Jeremia prophezeite steht für die Verurteilung der Juden in den Tagen Jesu und für die Verurteilung des Volkes Jehovas in unsrer Zeit gleichermaßen.

    Jeremia 8:8-13
    8. Wie möget ihr sagen: Wir sind weise, und das Gesetz Jehovas ist bei uns? Siehe, fürwahr, zur Lüge hat es gemacht der Lügengriffel der Schriftgelehrten.
    9. Die Weisen werden beschämt, bestürzt und gefangen werden; siehe, das Wort Jehovas haben sie verschmäht, und welcherlei Weisheit haben sie? –
    10. Darum werde ich ihre Weiber anderen geben, ihre Felder anderen Besitzern. Denn vom Kleinsten bis zum Größten sind sie insgesamt der Gewinnsucht ergeben; vom Propheten bis zum Priester üben sie allesamt Falschheit,
    11. und sie heilen die Wunde der Tochter meines Volkes leichthin und sprechen: Friede, Friede! und da ist doch kein Friede.
    12. Sie werden beschämt werden, weil sie Greuel verübt haben. Ja, sie schämen sich keineswegs, ja, Beschämung kennen sie nicht. Darum werden sie fallen unter den Fallenden; zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie straucheln, spricht Jehova.
    13. Wegraffen werde ich sie, spricht Jehova. Keine Trauben am Weinstock und keine Feigen am Feigenbaum, und das Blatt ist verwelkt: So will ich ihnen solche bestellen, die sie verheeren werden.

    Da unsere Organisation gebetsmühlenartig davon spricht dass es nur innerhalb der Zeugen Jehovas Friede gibt, hat sich Vers 11 genau an ihr erfüllt. Aber auch Vers 8 iteriert genau zu, das Ergebnis steht in Vers 13

    So wie Jesus den Feigenbaum verdorren ließ, wird er auch den Baum Organisation verdorren lassen.

    Dabei gab es nach einem anderen Gleichnis sogar einen Fürsprecher für das Volk Jehovas.

    Luk. 13
    6. Er sagte aber dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinem Weinberge gepflanzt war; und er kam und suchte Frucht an ihm und fand keine.
    7. Er sprach aber zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine; haue ihn ab, wozu macht er auch das Land unnütz?
    8. Er aber antwortet und sagt zu ihm: Herr, laß ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn graben und Dünger legen werde;
    9. und wenn er etwa Frucht bringen wird, gut, wenn aber nicht, so magst du ihn künftig abhauen.

    Wenn man sich vorstellt Jehova kommt ab einem bestimmten Zeitpunkt drei Jahre um am Feigenbaum Früchte einzusammeln, findet aber keine. Dann sagt der Besitzer des Weinbergs, haue den Feigenbaum ab.
    Der Weingärtner bittet um Aufschub und sagt auch was er tun wird, er will den Boden um den Feigenbaum umgraben und Dünger einarbeiten.
    Somit kann man annehmen dass der Feigenbaum davor keinen Dünger und keine Zuneigung erfahren hat. Aber ab einem bestimmten Zeitpunkt hat sich Jesus aufgemacht und kümmert sich um den Feigenbaum der vorher weder gedüngt noch von Unkraut befreit wurde, was nur durch umgraben wirkungsvoll geschieht.
    Wie die Geschichte ausgeht steht nicht in diesem Gleichnis, aber Jesus wird erfolgreich sein und wird es schaffen dass das Volk Jehovas Früchte hervorbringt. Dadurch wird es Jesus schaffen, dass der Feigenbaum des 2. Bundes nicht ausgehauen wird.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Januar 27, 2012

    Lieber Alois und alle Schwestern und Brüder,

    wir stimmen dir hier zu. Sehr schön herausgearbeitet. Das Gottesvolk Israel sollte in der Zeit Jesu Frucht hervorbringen, da Israel das auserwählte Volk war.
    Sie hatten das Vorrecht in der dunklen Zeit den Sohn Gottes als Lichtträger zu erkennen. Sie nutzten diese Erkenntnis nicht, stattdessen folgten Sie Jesus wegen der Speisung um Ihren leeren Magen zu füllen und folgten Ihm damit Ihre körperlichen Gebrechen geheilt werden. Jesus verweigerte Ihnen dies nicht. Aber er sprach in Gleichnissen, um die herauszufiltern die im Herzen die richtige Einstellung hatten.
    Obwohl sie geschunden wurden von den damaligen geistigen Führern -die Pharisäer und Schriftgelehrten, hatten Sie die Möglichkeit die wahre Wahrheit hinter den Gleichnissen zu erfahren. Wie Jesus sagte: Sie haben Ohren doch hören Sie nicht und Augen doch sehen Sie nicht. Sie hatten den Haupteckstein verworfen und brachten in Zeiten des „geistigen Todes der Frucht“ -durch die Pharisäer, die Möglichkeit selbst Fruchtträger zu werden, jedochkeine Frucht hervor.
    Sie waren verdorrt.
    Prophetisch weißt Hosea darauf hin- in Hosea heißt es: Hos 9:10+16f: Wie Trauben in der Wüste fand ich Israel, wie eine Frühfrucht am Feigenbaum, als seinen ersten Trieb sah ich eure Väter. Sie aber gingen nach Baal-Peor und weihten sich der Schande(heute: unternehmen alles um den großen Religionen gleich zu sein-Körperschaft des öffentlichen Rechts -nach unserer Meinung) und sie wurden Scheusale wie ihr Liebhaber .Geschlagen ist Ephraim, verdorrt ihre Wurzel, Frucht bringen sie nicht mehr. Selbst wenn sie gebären, werde ich die Lieblinge ihres Leibes töten.Mein Gott verwirft sie, weil sie nicht auf ihn hören; und sie sollen Flüchtlinge sein unter den Nationen.
    Da der Feigenbaum schon am darauf folgenden Tag verdorrte, zeigte Jesus, das nach seinem Tod, das Volk Israel verflucht wurde und kein Segen mehr auf Ihm lag. Der Segen ist auch von der Organisation genommen worden.
    Was bedeutet dies in unserer Zeit? Markus schreibt hierzu:
    Markus 13:28,29: Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, erkennen, dass es nahe vor der Tür ist.Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dies geschehen ist…
    Nach unserer Erkenntnis sollten wir in dieser heutigen Zeit sehr wachsam sein und handeln wie die Beröer, die alles prüften.
    Auch wir sollten prüfen, was die Organisation uns aufbürdet und als sogenannte „Wahrheit“ anpreißt, bzw. als „neues Licht“ offenbart.
    Es ist wichtig, das wir nicht mehr von der Milch der Organisation abhängig sind und jetzt endlich lernen, zu hören und zu sehen was unser Herr Jesus uns mitteilt um selbst Frucht hervorbringen zu können um „feste geistige Speise“ (Nachsinnen und Nachforschen) essen zu können.
    Wir sehen zunehmend das die Organisation, die Phärisaer der damaligen Zeit darstellt und den Brüdern Regeln und Bürden aufladen (Ihre Zeit rauben, sie beschäftigen) damit Sie nicht mehr sehen und hören (handlungsunfähig, denkunfähig) werden.
    Die biblischeWahrheit macht uns frei. In diesem Sinne einen wunderschönen lichten Tag 🙂

  • Manfred
    Januar 27, 2012

    Liebe Schw. Shannon,
    Vielen Dank für diesen deutlichen Kommentar, den ich gerne mit einem Bibeltext unterstützen möchte.

    Luk. 9:62
    Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug gelegt hat und zurückblickt, ist geschickt zum Reiche Gottes.
    Heißt das nicht im Umkehrschluss, wenn wir das Reich Gottes erreichen wollen, dann müssen wir nun nach vorne schauen?
    Wir möchten doch unserem Hirten Jesus nachfolgen und er sagte, nehmt mein Joch auf Euch, denn meine Last ist leicht. Doch wenn wir sein Joch auf uns nehmen wollen, müssen wir erst einmal den alten Ballast von uns werfen, sonst ist gar kein Platz für das leichte Joch von Jesus da.
    Wir durften jetzt schon vieles erkennen, die Ältesten sind noch nicht soweit, vielleicht ändert sich das aber noch. Wir können dazu beitragen, wenn wir hier nicht nur verurteilen, sondern zeigen das hier Liebe unter uns herrscht, das ist das Erkennungsmerkmal von wahren Christen. Dann fällt es vielen leichter hier mitzulesen und sich nicht gleich angewidert abzuwenden.

    Edelmuth hatte geschrieben:
    Die Meisten von uns bezweifeln, dass der Sklave der von ihm gelehrten Kanal Gottes, der SEINEN unfehlbaren Willen äußert, ist. Gehe einmal zu einem Ältesten und äußere ihm gegenüber deine Zweifel. Die wirst keinen Ältesten finden, der dir Recht gibt, und wenn doch, wird er nicht lange Ältester bleiben. Die wirst aber viele finden, sich bemühen dir die Gemeinschaft zu entziehen. Zitat Ende.

    Jetzt möchte ich mal eine Lanze brechen für die Ältesten in meiner Versammlung. Ich hatte im Januar 4 Gespräche mit 5 Ältesten und in jedem Gespräch habe ich nicht nur Zweifel am Sklaven geäußert, sondern Ihnen gesagt, dass der Sklave das Unkraut ist von dem Jesus sprach und sie aus Ihrem Vater dem Teufel sind. (das sollte Ihr aber nicht nachmachen, weil Ihr nicht wisst wie es bei Euch ausgehen wird).
    Trotzdem haben Sie mir bei meinem letzten Gespräch gesagt, dass ich nicht abtrünnig bin, denn offensichtlich unterscheiden diese Älteste noch zwischen Abtrünnigkeit zu Jehova und der Organisation. Dass ich also nicht gegenüber Jehova abtrünnig bin, haben sie mir geglaubt. Natürlich hatten sie Schwierigkeiten meinen Argumenten Glauben zu schenken, doch offensichtlich handeln die Ältesten aus unserer Versammlung nicht nach blindem Eifer und Organisationsregeln und ich bin mir sicher,dass es solche Brüder auch noch in vielen Versammlungen gibt und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass auch sie sich noch zu unserem Hirten Jesus Christus bekennen mögen.

    Also lasst die Vergangenheit ruhen und besprecht erbauliches, so dass jeder der hier auf die Seite kommt die Liebe erkennen mag die unter wahren Christen herrschen sollte. Das hinzubekommen wäre doch ein schöner Vorsatz fürs Jahr 2012. Oder?

    Liebe Grüsse Manfred

  • Dennis
    Januar 27, 2012

    Lieber Manfred,

    (Zitat)
    „Ich hatte im Januar 4 Gespräche mit 5 Ältesten und in jedem Gespräch habe ich nicht nur Zweifel am Sklaven geäußert, sondern Ihnen gesagt, dass der Sklave das Unkraut ist von dem Jesus sprach und sie aus Ihrem Vater dem Teufel sind.“

    Respekt für deinen Mut und deine Offenheit, das so gegenüber Ältesten in deiner Vers. anzusprechen. Aber ich befürchte, wenn du das in diesem Wortlaut gesagt hast, wir wahrscheinlich die Quittung einfach etwas später kommen. Nach der Dienstwoche ist vor der Dienstwoche und glaub mir, egal wie freundlich und herzlich die Ä. zu dir sind, auch wenn du sie schon seit Jahrzehnten kennst, irgendeiner dieser 5 Ä. wird eine Bemerkung fallen lassen. Wenn nicht, hast bist du wirklich in einer außergewöhnlichen Versammlung.

    LG
    Dennis

  • Anna
    Januar 27, 2012

    Lieber Dennis, liebe Brüder und Schwestern,

    den was du an Manfred geschrieben hast darf ich zustimmen. Andererseits wäre es natürlich schön, wenn du Manfred, eine außergewöhnliche Versammlung um dich hast. Wie die Ältesten in ihrem Innersten denken ist nicht immer klar erkennbar. Weil sie ja auch voreinander das nicht eingestehen dürfen. Man denke nur an die live-Übertragung einer Ansprache des Zonenaufsehers die für den 30. Mai 2012 vom Bethel Selters in alle Versammlungen geplant ist. Da wird großer Aufwand getrieben die Anlagen dafür extra auszurüsten.

    Darf man hier annehmen, dass es Versammlungen gibt wo die Ältesten beschließen da nicht mitzumachen??? Das geht sicher schief. Da würde doch sehr schnell der Kreisaufseher kommen und für die Einhaltung sorgen.

    Und eines muss man immer noch ins Kalkül ziehen. So wie es ja auch bei dir Dennis der Fall ist. Viele sind wie du in der 3. Generation Zeugen Jehovas. Sie haben Eltern, Großeltern die viel für Jehova getan und auf vieles verzichtet haben. Manche waren wegen des Predigtwerkes im 3. Reich im KZ, im Gefängnis. Auch in der früheren DDR haben sie viel mitgemacht. In Deutschland auch oftmals weil sie keinen Ersatzdienst geleistet haben. Viele hatten Schwierigkeiten durch die Einhaltung der seinerzeitigen Vorschriften die Verwendung des Blutes betreffend.

    Und jetzt ist die 3. Generation zwischen 20 und ca. 50 und würde die Eltern und Großeltern wenn diese noch leben sollten bitter enttäuschen. Wer will denn schon „Schande“ über seine Familie bringen indem er sich von der WTG abwendet. Eine solche Familie könnte m.E. Ehebruch mit anschließender Reue leichter ertragen als Abkehr von der Doktrin eines treuen und verständigen Sklaven.

    Weil ja dann diese am Ende ihres Lebens zu der Feststellung kommen würden: „wofür habe ich mich eingesetzt, wofür habe ich gelebt“. Wenn der Lebenstraum sozusagen zwischen den Fingern zerrinnt. Wenn mein Kind, mein Enkel sich jetzt von dieser Organisation lossagt, was war dann der Sinn meines Lebens…

    In dieser Situation sind nicht nur Brüder hier bei Bruderinfo. Sondern viele die scheinbar organisationstreu alles ausleben was ihnen vorgegeben wird, weil sie nicht anders gelernt haben. Und nicht den Mut aufbringen etwas zu hinterfragen. Und selbst wenn sie dies hinterfragt haben sollten und zu dem Schluß kommen, dass es keinen treuen und verständigen Sklaven geben kann. Dann werden sie um ihre Familienbande nicht zu zerstören, die Eltern, Ehepartner, Geschwister usw. nicht zu enttäuschen weiter mitmachen.

    Daher ist es so wichtig sich gegenseitig in der Überzeugung zu stärken, dass Jehova etwas, was wir für ihn getan haben OHNE dass er dies von uns verlangt hat trotzdem nicht vergessen wird. Aus Gründen die wir nicht genau verstehen läßt er die Organisation bisher bestehen.

    Deswegen meine ich hilft es in sich selber hineinzuhorchen.
    Welcher Verlust, welches Problem, welche Schwierigkeit blockiert MEINE Sicht womöglich so sehr, dass ich nicht mehr sehen kann, was Gott mir gegeben hat? Mich bemühren nicht das zu sehen was mir unter Umständen durch die Organisation genommen wurde oder wird, sondern sehe ich auf das, was MIR durch Jesus Christus gegeben gegeben wurde und wird.

    So, wie Paulus die Thessalonicher ermahnt, für alles zu danken und das zu jeder Zeit – so gilt diese Botschaft unverändert auch heute für uns.

    1. Thessalonicher 5:15 – 22 (Hfa)

    „15 Keiner von euch soll Böses mit Bösem vergelten; bemüht euch vielmehr darum, einander wie auch allen anderen Menschen Gutes zu tun. 16 Freut euch zu jeder Zeit! 17 Hört niemals auf zu beten. 18 Dankt Gott für alles. Denn das erwartet Gott von euch, weil ihr zu Jesus Christus gehört. 19 Lasst den Geist Gottes ungehindert wirken! 20 Wenn jemand unter euch in Gottes Auftrag prophetisch redet, so weist ihn nicht ab. 21 Prüft alles, und behaltet das Gute! 22 Das Böse aber – ganz gleich in welcher Form – sollt ihr meiden.“

    Diese Einstellung ist wichtig für unser Leben. Paulus betont, dass die Freude, das Gebet und der Dank an Gott die wichtigsten Dinge im Leben eines wahren Christens sind. Wir werden nicht von den Abgründen und Tiefen in diesem Leben verschont. Und doch haben wir keinen Grund, in den Tiefpunkten des Lebens zu verharren sondern zu erleben: „und ob ich schon wanderte im finsteren Tal bist du doch bei mir!“ Die Freude, das Gebet und der Dank zeigen immer den Weg aus der Tiefe nach oben ins Licht der Gegenwart Gottes! Wir müssen uns manchmal zwingen unsere Augen aufzumachen auch wenn wir im finsteren Tal sind wie gerade sehr viele von uns. Und dann den Tisch wahrnehmen den Jehova trotz vieler Drangsalen für uns gedeckt hat.

    Psalm 23:5 Neue Genfer

    „5 Du lädst mich ein und deckst mir den Tisch selbst vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl, ´um mich zu ehren`, und füllst meinen Becher bis zum Überfließen.“

    Einen schönen Wochenanfang aus Kälte und Nässe an alle wünscht
    Anna

  • Frank&Frei
    Januar 27, 2012

    liebe Shannon,
    deine Gedanken zum Schlammwühlen sind gut nachzuvollziehen.
    Aber bitte versetze dich auch mal in die Lage der Brüder, die hier mitlesen und mitschreiben, die ihre Offenbarung erfahren haben, was da alles schief läuft und schief gelaufen ist – besonderrs auch in ihrem eigenen Leben, bedingt durch die Vorgaben der Organisation, die durch ihr Verhalten viele auf Abwege, zum Schiffbruch im Glauben bis hin in den Suizid getrieben haben.
    Da staut sich was an, und ein Ventil, wo jemand mal Druck ablassen kann tut der Seele gut.
    Gleichwohl ist deine Anregung in der Tat ein Gedanke, mehr das Gute zu sehen, das uns verbindet.
    Da untertütze ich dich, denn was nutzt das Reden über gestrige, verlorene Dinge, die hinfällig sind und wir uns am Guten orientieren sollten.
    So steht beides im Dialog und der Einzelne ist gefragt, hier seine Gedanken einzubringen.
    Sehr viele Brüder leiden unter dem Druck des Leistungsevangeliums, unter der Bespitzelung und darunter, dass sich KLicken bilden, die in den Versammlungen entsprechend wirken.
    alles menschlich, alles nachvollziehar und so lernen wir Tag für Tag, dass wir uns noch so anstrengen können, wir kommen nicht in einen besseren Zustand. Wie sagte Paulus; Ich armer Mensch, wer mag mich zu befreien…
    Und dann erwähnt er den Christus.
    IN diesem Sinne bekenne ich, mich genauso schwach, verloren und manchmal ohne Kraft. ABer durch das Wissen um den Christus blüht man wieder auf und gewinnt an Optimismus.
    Wollen wir ihn lebendig halten, als Motor für gute Worte und Were

  • Martin
    Januar 27, 2012

    Lieber Frank&Frei,
    Du musst darauf nicht antworten, aber kann es sein, dass du fast regelmäßig die Zusammenkünfte besuchst in Deiner Ortsversammlung mit Deiner Frau? Ich frage das deshalb, weil Deine Kommentare doch sehr frustrierend wirken. Du trägst gewaltigen Frust in Dir. Denkst Du dabei auch an Dein Herz? Atme durch und fühle dich ganz ruhig und Gelassen… zähle bis 100… und dann beginne zu schreiben und spüre die Hand unseres Herrn Jesus auf Deiner Schulter der zu dir spricht:“Frank und Frei, verzage nicht…ich bin bei Dir alle Tage deines Lebens“. Ich freue mich auf deinen nächsten sachlich mildgesinnten Kommentar.
    Liebe Grüße Martin

  • Frank&Frei
    Januar 27, 2012

    lieber Martin, danke für den mitfühlenden Rat. >Man kann nicht alles schlucken, manches vomittiert man wieder, spuckt es aus.
    Richtig, da gibt es Frust, den ich auch nicht total eliminieren kann.
    man ist halt Jahrzente dabei und hat in dieser Epoche mitbekommen, wie die ganz oben „Bäumchen wechsel dich“ spielen.
    Viele meiner früheren Freunde sind gegangen oder gegangen worden.
    man hat in den Jahren das Net durchforscht ist auf manchen Foren mal geblieben und wiederr gegangen, weil eben nur Niedermachen angesagt war, keine ERmutigung.
    Nun, hier findet man Brüder, die mit dem Herzen dabei sind und da darf man auch das Herz sprechen lassen.
    Es ist mehr als genug, wenn man in der „geistigen Speise“ die uns da zukommt, nur Schönmalerei stattfindet. Die Realität sihet anders aus, ich kenne Pioniere, die sich quälen.
    Gut zu wissen, dass dies alles n den Propheten dargelegt wurde und die Zeit kommt, wo der verherrlichte Messias sein Werkt tut.
    Dann werden wir wissen,wer der „Sklave“ in Wirklichkeit ist.
    Die Lehre von 1918, die den Herrn angeblich bewogen hat, ihn über alles zu setzen, wäre heute Apostatentum.
    Nun denn – unser Leben und unsere Zukunft kann nur in Harmonie mit dem Willen Gottes gelingen. Da ordne ich mich gern unter.
    Der Frust an der Lust oder die Lust am Frust – beides ist abträglich.
    schönen Sonntag

  • Martin
    Januar 27, 2012

    Lieber Frank&Frei

    Ich verstehe Dich. DU TRÄGST MÄCHTIGEN FRUST IN DEINER SEELE.
    Darf ich Dich fragen, wie viele Jahrzehnte du schon als Zeuge Jehovas aktiv bist? Waren Deine Eltern und Großeltern auch dabei? Deine Kinder ja offensichtlich auch, aber sie scheinen sich ja ebenfalls zurückzuziehen, wie du dies kommentiert hast oder haben Sie sich schon „komplett abgeseilt aus der Versammlung?

    Vielleicht hast du einmal aufopferungsvoll als Ältester gedient, alles gegeben für eine Brüder, im Geiste unseres Herrn Jesus, „Weide meine Lämmer“, hast du dich für Deine Brüder aufgeopfert und bist irgendwann mal etwas ins Stolpern gekommen und wurdest durch irgend einen „Stein des Anstoßes“ aus der Ältestenschaft entfernt? Kann auch das der Grund für Dein Frust sein?

    Du vermisst „alte Freunde“ sehr. Was hat dich mit Ihnen verbunden? Waren sie wirkliche Freunde oder nur „Zeugen-Kumpel“ in dem Sinne, dass man eben miteinander lediglich für die gleiche Sache gekämpft hat? Was hat dich so mit ihnen verbunden? Warum sind sie heute nicht mehr für dich da?

    Du schreibst von „Pionieren, die sich quälen? Wieso quälen sie sich, wo doch der Dienst an den Menschen so glücklich macht und Freude und Segen Jehovas einbringt? Was stimmt da Deiner Meinung nach nicht und wie sieht Deiner Meinung nach ganz sachlich die Realität aus?

    Du schreibst: „ Nun denn – unser Leben und unsere Zukunft kann nur in Harmonie mit dem Willen Gottes gelingen. Da ordne ich mich gern unter“. Unterm wem willst du dich unterordnen? Wie stellst Du Dir Dein Leben und Zukunft in Harmonie mit Gottes Willen vor, sodass es gelingen kann? Was ist Deiner Meinung nach für Dich der Wille Gottes? Oder hängst Du diesbezüglich „in der Luft“ oder „bist in ein tiefes Loch gefallen“ und hast derzeit überhaupt kein echtes Ziel im Leben? Was ist Dein Ziel? Für was lebst du derzeit?

    Wenn Du über diese Fragen nachdenkst und auch uns an Deine sachlichen Gedanken teilhaben lässt, so kann dies sicherlich Dir und uns helfen, eine Selbstprüfung oder ein Generalcheck vorzunehmen.

    Liebe Grüße
    Martin

  • Shannon an Ruth
    Januar 27, 2012

    Liebe Ruth,

    selbstverständlich habe ich gelesen, wie es euch in den Ortsversammlungen gegangen ist. Aber wenn du darauf hoffst, dass sich die Ältesten bei euch entschuldigen, darauf kannst du lange warten. Denn aus der Sicht der Ältesten handeln sie ja richtig, sei es, weil sie selber verbohrt sind, sei es mangels ausreichender und richtiger Informationen.
    Kann ein Kind erwarten, das in der Jugend von den Eltern geprügelt wurde, dass sich die Elten entschuldigen? Das wird nicht passieren, denn aus Sicht der Eltern konnten sie nicht anders.

    So entsteht Leiden. Und nun erlaube mir eine Frage: Warum habt ihr euch das so lange bieten lassen und seid nicht hinaus gegangen? Du wirst mir antworten: Ich konnte nicht anders oder mein Mann konnte nicht anders.

    Aber jetzt wo ihr draußen seid, solltet ihr nach Vorne sehen. Solange dich Wut und Zorn festhält, bist du nicht frei. Das bedeutet, du verlängerst dein Leid. Ich weiß, dass so ein Prozess Zeit braucht. Aber ich möchte dir anhand eines Beispiels verdeutlichen, was in deinem Körper, und somit in deinem Immunsystem und deinen Zellen vorgeht:

    Schließe deine Augen und denke: Ich will nicht krank sein.
    Und dann fühle, was dein Körper fühlt ganz intensiv. Merke dir dieses Gefühl. Dann schließe deine Augen nochmal und sage: Ich will vollkommene Gesundheit. Wie fühlt sich das an? Merkst du den Unterschied? Im ersten Fall richtest du Deine Energie auf Krankheit, im zweiten auf Gesundheit, obwohl du sinngemäß das Gleiche gesagt hast.

    Auf die Situation vieler Brüder bezogen würde der erste Satz lauten: Sie haben mir unrecht getan, waren gemein und unehrlich, ich hatte keine Chance. Deswegen bin ich gegangen.
    Der zweite Satz könnte lauten: Egal was sie gesagt haben, sie sind selbst für ihre Taten verantwortlich. Mein Herz ist frei und die Last von Jesus leicht.

    Mir ist es wichtig, dass man in sich hinein spürt und bemerkt, wie es sich anfühlt und wo man es spürt…, am Herzen, im Solarplexus?? Bemerkst du Schwere oder Leichtigkeit?

    @ Barnabas
    Woher weißt du, dass ich nicht weiß, wie die Generation 50+ erzogen wurde? Sie hatten keine andere Wahl? Du hast immer die Wahl, das Leben zu verändern, auch mit 50+ noch.

    Ich wünsche allen, die mitlesen einen sonnigen (leider kalten) Sonntag.

    Shannon

  • Ruth
    Januar 27, 2012

    Liebe Shannon, mir ist bewußt, das sich sicherlich kein Ältester oder die WTG, entschuldigen würde oder wird das ist ja das traurige daran!Und mein Mann und ich waren uns erst richtig bewusst, nachdem wir die Versammlungen nicht mehr besuchten, was dort eigentlich geschieht!Seit wir bruderinfo lesen, das ist seit einigen Monaten der Fall, wird uns immer bewusster das wir keine versammlungen mehr besuchen wo nur noch Heuchelei herrscht!Vorher waren wir ,wie die meisten hier sagen wir mal entweder blind , oder betäubt oder man wollte es nicht wirklich wahrhaben oder hatte Angst etwas falsches zu tun!Seit ich wieder verheiratet bin (Seit 1 Jahr mit einem Bruder)hat sich mein Gefühl ,und das meines Mannes nur noch bestärkt!Mag sein das wir uns zu zweit natürlich stärker fühlen als alleine und das man dann zusammen den Schritt wagt !Das haben wir getan und es fühlt sich gut an!Gruß Ruth

  • Barnabas
    Januar 27, 2012

    Liebe Shannon,

    ich möchte nochmal auf deine Frage eingehen um einfach nur verstanden zu werden.
    1. „@ Barnabas Woher weißt du, dass ich nicht weiß, wie die Generation 50+ erzogen wurde?“
    Was du über die Erziehung der 50+ weißt konnte ich gar nicht wissen. Dazu kennen wir uns zu wenig.
    Ich weiss nur, dass du zu denen gehörst die das Niveau dieses Forums hochhalten, was mir sehr wichtig ist.
    Dazu später.
    Du stimmst mir sicherlich zu, dass es ein Unterschied ist, ob ich darum weiss oder ob ich es tatsächlich erlebt habe.
    Fuer einen 50+ kam es allerdings mit einer solchen Emphatie rüber, dass man groessere Kenntnis über diese Altersgruppe nicht vermuten konnte. Was gar nicht zu dir passt. Im Moment wird diese Altersgruppe gerade von der LK gegen die 35- ausgetauscht bzw. was davon übrig ist. Weil viele von ihnen sich schon vor Jahren aus dem Staub gemacht haben während die 50+ meinten noch die Stellung halten zu müssen. Nicht wenige davon sind einfach zu kritisch und werden auf Dauer in den Bethelheimen zu teuer.
    Das sie keine andere Wahl hatten, habe ich nicht gesagt. Zutreffender ist meines Erachtens dass sie gar keine andere Wahl erkannt haben. Warum nicht? Das ständig geblendete Auge wird krank. Es sieht schlecht. Das hat Folgen. Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von manipulierten Manipulierern. Vor dem Christus gab es keine Menschen die manipulierbar waren und nach ihm auch nicht. Wer glaubt, dass das fuer ihn nicht zutrifft, ahnt noch nicht vor welch tiefem Abgrund er steht. Der Wiedersacher unseres Gottes Jehova hat es geschafft vollkommene Menschen und sogar vollkommene Geistgeschoepfe zu manipulieren. Wie viel einfacher ist es denn dann mit unvollkommenen Menschen. Unser Gott und sein Christus sind sich eingedenk dessen, dass wir Staub sind und deshalb hat er fuer uns die Möglichkeit geschaffen allein durch Glauben und Gnade gerettet zu werden. Jeder der dass erkannt hat freut sich darüber. Schmücken können wir diesen groessten Ausdruck seiner Liebe indem wir lieb und gnädig sind.
    Als die LK vor Jahren, anlässlich eines internationalen Kongresses den untauglichen Versuch unternommen hat Geschichte aufzuarbeiten, sind 50+ auf ihren Plätzen laut geworden. Originalton: „Da soll ich wohl heute noch Beifall klatschen dass denen das nach 30 Jahren mal eingefallen ist. Wir sitzen hier heute und können uns noch nicht mal neue Zähne leisten weil wir auf die gehört haben.“ Zur Erinnerung: Das war jener Kongress wo ein Gerrit Loesch fuer die „himmlische Regierung der 144 000“ die Frauenquote ein geführt hat. Noch vor einer Frau von der Layen. Wo der das her genommen hat weiss ich bis heute noch nicht.
    Mein Anliegen ist, dass jene die auf solche Weise was „gegen die Zähne“ bekommen haben nun nicht nochmal was in den Nacken bekommen nach dem Motto „selber Schuld“. So einfach ist es nicht. So viele sind es nicht die nur lamentieren. Wie viele davon bereit sind die Verantwortung zu tragen wissen wir nicht. Ich glaube es sind mehr als du denkst. Ich bin gespannt auf deine nächsten Beiträge.

    Liebe Gruesse von Barnabas

  • Frank&Frei
    Januar 27, 2012

    lieber Martin, wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur, du denkst . so oder ähnlich begann mal ein Hit.
    Bezogen auf deine Fragen gebe ich dir gern zur Antwort, dass ich nach wie vor Amtsträger bin aber überlege es abzulegen, weil ich mich in der Mitverantwortung sehe aber nicht die Kraft, im Team aller Ä der Versammlung passend vorzustehen.
    Meine Frau stellte diese Tage fest, dass wir eigentlich nie Freunde hatten in der Versammlung und das alle sich eher distanziert ansehen und ja aufpassen, sich nicht durch Äußerungen in Gefahr zu bringen.
    Was hatte man in der Jugend für Freunde? ganz einfach, junge Männer mit denen man sowohl im PD war als auch privat die Wochenenden verbrachte in jeglicher Form der Freizeit. Die wurden rausgeekelt wegen Bart, Mode, mangelnder Unterordnung oder weil sie ERsatzdienst machten, damals ein Ausschlußgrund, selbst für nicht getaufte Mitläufer.
    Ich verstehe deine Fragen weniger worauf du hinauswillst. man trägt seine Verantwortung und erkennt, dass die Freude des Dienstes vielen an die Gesundheit geht und sie depressiv werden.

    Ganz abgesehen davon, dass das gegebene Berichtswesen keine biblische Grundlage hat, ist es doch Outline um Menschen zu bewerten und einzuordnen. da zählen nicht gute Eigenschaften – nur der blanke Report mit Stunden, RB und Ztsch.

    Wer bist du, dass du soviel wissen willst? Du kannst nichts ändern und schon gar nicht in meinen Kopf sehen. Was du hier zwischen den Zeilen liest, mag dich in eine Richtung bringen, aber glaube mir, als Seelendoktor bist du wenig erfahren und als Bruder kennst du nicht die Erfahrung des Einzelnen.

    Mein Ziel ist es Gott zu gefallen. das bedeutet nicht, dass man auch Menschen gefällt. Letztere orientieren sich gern an äußeren Dingen. Herz und Nieren prüft Gott und dem ist man durchaus sehr nahe, weil die Lebensumstände es bewirken. Ich will da nicht näher drauf eingehen, überlasse es deiner Überlegung.

    Ich habe hier so manchen lieben Charakter kennengelernt, mit dem ich persönlich Kontakt pflege.
    Im übrigen ist das Leben wie eine Wundertüte, täglich voll Überraschungen.
    Und da habe ich bei so manchem als Coach mich eingebracht, aufgebaut, Zweifel abgebaut und Mut zugesprochen. So bin ich bei vielen Brüdern beliebt, auch in einer Weise, dass andere es mit Eifersucht wahrnehmen.
    Die Folgen solcher Prozesse habe ich ertragen müssen, Fakten in denen Lügen und dreiste Widersprüche aufkamen und Zeugen nicht gehört werden wollten.Lüge un dVerleumdung werden gedeckt.
    Auch das gibt es unter den Gleichen unter Gleichen.
    man kann nicht die Welt verändern, wohl aber seine Sicht der Dinge. Übrigens war schon meine Großmutter 1920 dabei mit verklärtem Blick auf 1925 und der Pyramidenlehre.
    Wie schon dargelegt ist es mein Ziel Gott zu gefallen.
    Wie ist es deiner Ansicht nach zu erreichen?
    Ich bin davon überzeugt, dass es nur möglich ist durch Gebetsleben, Nachsinnen und Glauben. Ich lese die Bibel und ich forsche nach, sehe die Lücken zwischen Zeugenlehre und Realität.
    Die Zeugenlehre hat mich geprägt, derart dass ich dafür den Kof hingehalten habe schon in der Schule. man lehrt mich „es gabe keine Eiszeit“
    Solchen Stuss habe ich vertreten wie auch ganz kalr die Äußerung, dass wir nie Kirche werden.
    du magst ja ein junger mann sein, aber in den 60igern war das ein Thema dies abzulehnen und nun ist es Ziel.
    Das ist die Polonnaise Brooklynese, man geht im Kreis und kommt irgendwann wieder an wo man loslegte.
    Das ind kognitive Dissonanzen, die kannst du in der Versammlung niemals klären ohne als Abtrünniger aufzufallen, denn als treuer Zeuge schluckst du alles und bedankst dich noch dafür.
    Das ist fpr mich aber kein dunkeles Loch, wie du es anführst sondern schlicht und ergreifend die eRkenntnis, das ich allein für meinen Glauben verantwrotlich bin und ich Vreantwortung nicht delegieren kann.
    somit lautet die Erkenntnis Suum cuique – jedem das seine.
    Bedenke Pauli Worte an die Römer: Ich elender Mensch.
    Nur Gott kann mich befreien.
    Kein Heilsbringer, keine WTG und schon gar nicht so ein paar WErkzeuge, die sich Älteste nennen, denen es aber daran ermangelt Unterscheidungsvermögen untereinander an den tag zu legen kann dir da dienlich sein

    Und wenn solche Einrichtungen es dann schaffen, die Anzahl der Besucher auf 50 % der VK zu drücken und Brüder, die Zweifel äußern oder heuchlerische Älteste öffentlich anklagen ignorieren – so sind die Totengräber des Glaubens am Werk.

    Ein Freide Freude Eierkuchen Mentalität hilft die da nicht.
    Da mußt du bei dir selbst Subtanz schaffen um dich glaubensmäßig am Leben zu erhalten. Andere waren da gan pragmatisch, haben alles in die Ecke geschmissen und halten ihre Tür vreschlossen – weil man sie zB nach zig Jahren irgendwie durch einen faulen Zeugen einer Missetat ohne Zeugen „überführt“ hat und sich daran jemand persönlich rächte, der sich damit ergötzte.

    ja, alles menschlich nicht wahr. Aber wie würde Jesus da agieren.
    Lies Matthäus 23 und damit erkennt man, dass es gerechten Grund gibt sich zu echauffieren. Aber deswegen werde ich nicht Herzkrank, weder physisch noch im übertragenen Sinne.

    Ich halte es mit dem Martin, der sein äußeres Gewand teilte.
    Das heißt – zu mir kommen viele und erklären sich, bauen auf meinen Rat. Damit gelte ich nicht als verbissener Mann sondern als jemand mit Lebenserfahrung, die ankommt, weil ich nicht meine Ehre suche.
    Ehre und Ansehen erlange ich durch meine Arbeit – international.
    liebe Grüße

  • Matthäus
    Januar 27, 2012

    Zu deiner Antwort Frank, erlaube mir ein paar Bibelverse anzuhängen – im wesentlich ja gesagt doch Gottes Wort soll hier als Schwert des Geistes die Geister scheiden und seine Wirkung entfalten:

    Matth: 23:

    23 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Scheinheiligen! Sogar von Küchenkräutern wie Minze, Dill und Kümmel gebt ihr Gott den zehnten Teil.

    Aber die viel wichtigeren Forderungen Gottes nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glauben sind euch gleichgültig.

    Doch gerade darum geht es hier: Das Wesentliche tun und das andere nicht unterlassen. 24 Ihr aber entfernt jede kleine Mücke aus eurem Essen, doch ganze Kamele schluckt ihr bedenkenlos hinunter. Andere wollt ihr führen und seid doch selber blind! 25 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Heuchler! Ihr poliert eure Becher und Schüsseln außen auf Hochglanz, so wie das Gesetz es erfordert. Doch gefüllt sind sie mit dem, was ihr in eurer maßlosen Gier anderen abgenommen habt.

    26 Ihr blinden Verführer, reinigt eure Becher erst einmal von innen, dann werden sie auch außen sauber sein. 27 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr seid wie die gepflegten Grabstätten: von außen sauber und geschmückt, aber innen ist alles voll stinkender Verwesung.

    28 Ihr steht vor den Leuten als solche da, die Gott ehren, aber in Wirklichkeit seid ihr voller Bosheit und Heuchelei.

    UND DAMIT WIRD DIESES WORT WAHR:

    Galater 1:

    10 Rede ich den Menschen nach dem Munde, oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, dass die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen.

  • Martin
    Januar 27, 2012

    Lieber …nein nicht Freier Frank…
    Lieber Frank&Frei!

    Lieben Dank dass du dich so offen geäußert hast, was auch ein wenig erklärt, weshalb Du hier manchmal als ein „etwas grober Klotz“ erscheinst oder eine „harte Nuss“, aber jede harte Nuss hat auch einen „weichen Kern“. Du hast schon eine Menge an Erfahrungen in der WTG-Historie hinter dir. Erstaunlich, dass du noch als Ältester dienst, dich aber nicht unbedingt im Team wohl zu fühlen scheinst. Woran liegt das wirklich?

    Interessant find ich auch die Empfindungen deiner Frau, die nach all den Jahren „auf dem Weg der Wahrheit“ feststellt, dass man eigentlich nie „wahre Freunde in der Versammlung hatten“. Damit, so finde ich, trifft sie genau den eigentlichen Kern der Sache. Sie spricht von Distanz und Aufpassen, sich nicht durch Äußerungen in Gefahr zu bringen. Auch damit schildert sie die wahre Realität in vielen Versammlungen, fairer Weise muss gesagt werden, nicht in allen Versammlungen. Ich glaube, mit dieser Wertung oder Sachverhaltsdarstellung ist sie nicht alleine, zumal unsere Schwestern sehr oft über eine viel feinfühligere Sensibilität verfügen.

    Interessanterweise sind deine ehemaligen Freunde, die zerrieben wurden in unwesentliche WTG-Auflagen, offensichtlich verschwunden. Trotzdem bist du bemüht, in deiner Verantwortung andere zu ermuntern, weil du spürst, „dass die Freude des Dienstes vielen an die Gesundheit geht und sie depressiv werden… Das find ich absolut bewundernswert von Dir.
    Johannes 15:7-15 (Gute Nachricht) zeigt uns allen, woran unser Herr Jesus uns misst.
    „Wenn ihr mit mir vereint bleibt und meine Worte in euch lebendig sind, könnt ihr den Vater um alles bitten, was ihr wollt, und ihr werdet es bekommen. 8 Die Herrlichkeit meines Vaters wird ja dadurch sichtbar, dass ihr reiche Frucht bringt und euch so als meine Jünger erweist. 9 So wie der Vater mich liebt, habe ich euch meine Liebe erwiesen. Bleibt in dieser Liebe! 10 Wenn ihr meine Gebote befolgt, dann bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich die Gebote meines Vaters befolgt habe und in seiner Liebe bleibe. 11 Ich habe euch dies gesagt, damit meine Freude euch erfüllt und an eurer Freude nichts mehr fehlt. 12 Dies ist mein Gebot: Ihr sollt einander so lieben, wie ich euch geliebt habe. 13 Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für seine Freunde opfert14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr mein Gebot befolgt.3
    15 Ich nenne euch nicht mehr Diener; denn ein Diener weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr nenne ich euch Freunde; denn ich habe euch alles gesagt, was ich von meinem Vater gehört habe.

    Ich habe das Gefühl, dass du schon gerne deinen Brüdern ein guter Freund sein möchtest, aber irgendetwas ist hinderlich in diesem WTG-System. Was ist das?
    Lasst uns doch alle, auch Ihr vielen Mitlese diesen Punkt ergründen. Warum haben so viele Schwestern und Brüder nicht das Gefühl wahrer Freundschaft in den Versammlungen, wobei wir schon voraussetzen, dass nicht jeder mit jedem „inniger Freund oder Freundin“ auf gleicher Ebene sein kann. Doch Jesus nennt alle seine Jünger als “meine Freunde“.
    Ich wünsche Dir lieber Frank & Frei und Deiner lieben Frau einen schönen Abend. Hast Du Ihr heute schon gesagt, dass du sie liebst und sie deine beste Freundin ist?
    Liebe Grüße
    Martin

  • Martin an Barnabas
    Januar 27, 2012

    Lieber Barnabas,
    Deine Feststellung ist zutreffend. Es ist mehr als auffällig, dass viele 50/60+ Brüder und Schwestern, mit ernster grimmiger Mine in den Versammlungen sitzen. Depremiert, „jetzt sollen mal die anderen…“ Empfinden auch mangelnde Wertschätzung für all das was sie getan haben. Ferner ist auffällig, dass viele zwanzigjährigen kurz nach Ihrer Taufe Dienstamtgehilfen werden und in einer Versammlung staunte ich, wurde vor wenigen Wochen ein neuer junger Bruder, ca. 28/30 Jahre getauft und jetzt sitzt er schon Vorrecht genießend, hinter der Mikrophon Anlage. Man ist also in der Tat dabei, zu „erkennen, dass mit den „Alten nicht mehr so viel los ist“ und diese kritischer geworden sind. Die Jungen brauchen erst wieder 20/30 Jahre, bis diese richtig durchblicken und das eigentliche System durchschauen. Niemand schert sich um die Folgen von „falsch verbreitetem Bibel-Verständnis“. Im Gegenteil, kannst du nicht mehr mithalten, wirst du ersetzt und „vertraue auf Jehova…“. Kannst du dir keine „Zähne leisten, warst du unvernünftig und unweise“. „was du sähst, wirst du ernten“. Aber vertraue darauf, im „neuen System bekommst du NEUE Zähne…“ Zurückblickend muss ich sagen, haben die das bessere Los gezogen, die ihr Leben lang für Ihr gutes Auskommen und Einkommen gesorgt haben, sich nicht durch Sonderleistungen für die WTG von diesem Bestreben ablenken ließen und dann in der Tat in Ihrem Wohlstand nicht selten die vorderen, vornehmsten Plätze in der Organisation erhalten und es wird voller Wertschätzung auf die Dienste dieser Brüder verwiesen, die in Ihrem gehobenen Stand „ihre Gaben und Fähigkeiten für Jehova und seine Organisation einsetzten. Nun ja, so ist das Leben…
    Gruß Martin

  • Anna
    Januar 27, 2012

    Lieber Martin, liebe Brüder und Schwestern,

    gute Idee von dir zu hinterfragen was uns an Freundschaften hindern könnte, hier nochmals kurz Auszüge aus deinem auferbauenden Kommentar an unsren lieben Bruder Frank & Frei:

    ZITAT Martin:
    Lasst uns doch alle, auch Ihr vielen Mitleser diesen Punkt ergründen. Warum haben so viele Schwestern und Brüder nicht das Gefühl wahrer Freundschaft in den Versammlungen, wobei wir schon voraussetzen, dass nicht jeder mit jedem „inniger Freund oder Freundin“ auf gleicher Ebene sein kann. Doch Jesus nennt alle seine Jünger als “meine Freunde“. ZITAT ENDE

    Dann will ich mich mal mit dem ERGRÜNDEN versuchen 🙂

    Ich finde ja , die Bibel zeigt uns, was ein Freund sein sollte:
    Sprüche 17;17 (Hfa)

    „17 Auf einen Freund kannst du dich immer verlassen; wenn es dir schlecht geht, ist er für dich wie ein Bruder.“

    Also nach meinen spontanen Empfindungen jetzt ist ein Freund jemand, bei dem ich mich trauen kann ich selbst zu sein. Ich muss nicht auf der Hut sein. Ich darf sagen was ich denke, kann frei atmen, muss nicht vorsichtig sein. Ein Freund mag mich. Mit einem Freund darf ich weinen, Blödsinn machen, lachen, beten. Er weiß über mich Bescheid und mag mich. Verteidigt mich, wenn andere schlecht reden, hält zu mir. Ein Freund gibt mir Trost wenn ich traurig bin weil er mich kennt und weiß wie er mich aufheitern kann. Da kommen dann nicht einfach nur Worte wie „wird schon wieder werden“ oder „das Leben geht weiter“. Es gibt kein berechnendes Geben und Nehmen. Ich darf auch mal mehr als der andere geben, der Ausgleich kann viel später stattfinden, es herrscht keine „Buchhaltung“.

    Und jetzt WARUM haben viele Brüder und Schwestern nicht das Gefühl wahrer Freundschaften in den Versammlungen? Mir geht es da genauso wie der Frau unseres Bruders Frank & Frei.

    Wenn ich MEIN Empfinden was ein Freund ist mit dem abgleiche was die WTG lehrt kann man innerhalb der Versammlungen keine wirklichen Freunde haben. Meines Erachtens sind dies nur Zweckgemeinschaften. Denn sobald dieser Freund nicht mehr WTG-konform ist muss ich die Freundschaft aufgeben. Ich müsste bereit sein diesen Freund zu verpetzen. Dadurch kann sich gar kein Vertrauensverhältnis aufbauen. Wenn ich nicht innerhalb der Versammlung über meine Zweifel an einem Lehrpunkt reden darf kann sich doch auch keine echte Freundschaft entwickeln. Weil man ja immer vorsichtig sein muß was man sagt. Sich nie fallen lassen darf.

    Hier durch Bruderinfo habe ich sehr liebe Menschen auch persönlich kennengelernt. Und Freundschaft(en) geschlossen.

    Wir kommentieren hier über Freundschaften innerhalb der Versammlung. Zur Versammlung gehören doch auch Ehepaare. Und doch beobachte ich vielfach, dass selbst Ehepartner keine wirklichen Freunde gemäß meinen vorher dargelegten Empfindungen sind. Und ein Partner sollte, finde ich, auch über meine Gefühle zu Jehova, Christus, Zweifel an Lehrpunkten usw. Bescheid wissen. Was nun nicht bedeuten muss, dass der Partner genauso denkt. Eine Freundschaft zwischen Partnern sollte von gegenseitigem Interesse geprägt sein und auch trotz Meinungsverschiedenheit weiterbestehen.

    Das wäre so meine Definition was Freundschaft sein soll.

    Liebe Grüße nun an alle lieben Brüder, Schwestern und Freunde herzlich aus dem Schnee

    Anna

    ============================================================================

    Hallo Anna,
    deine Beobachtungen und Erklärungen treffen genau den Punkt. Danke.
    Bruderinfo

  • Frank & Frei
    Januar 27, 2012

    liebe Anna, lieber Martin, lieber Matthäus und alle Mitleser.
    ja, es ist eine wunderbare Sache, wenn man den Brüdern uneigennützig helfen kann. Sie kommen gern zu mir, weil sie mit mir über alles reden können und ich kein Büttel bin, der es weiterträgt.
    man hat als Christ und Anbeter Jehovahs sein Freude an der biblischen Hoffnung. Ich sage bewußt nicht Wahrheit, denn die wurde immer wieder korrigiert. Wir sind alle Suchende, und als solcher sehe ich mich in einer demütigen Haltung vor Gott.
    Ich bin sehr glücklich, mit euch hier verbunden zu sein und ich verspüre eure Herzenswärme, die herüberwächst. Annas liebevolle gut durchdachte Argumentation ist für mich immer wieder der Beweis, wie sehr der innere Mensch auf Gott ausgerichtet sein kann.
    Ja, ich war Leser auf vielen Foren aber man hat dort erkannt, dass es keine Kräfte waren aufzubauen, sondern nur destruktiver Art.
    Hier bei euch allen fühle ich mich zu Hause. Ich habe zu einigen von euch persönlichen Kontakt der auf Respekt, Liebe und Achtung gründet.
    So sitzen wir hier in einem BOOT, in dem wir unsere Hoffnung teilen und schauen, was wir besser machen können.
    Ich bin preußisch erzogen worden, spartanisch und geradlinig nach der Devise: wer je auf Preußens Fahne schwört, hat nichts mehr, was ihm selbst gehört.
    Diese Devise habe ich auf meinen Dienst übertragen und sehr viel Positives erreicht ohne mich irgendwie in den Vordergrund zu stellen.
    Das erzeugte Neider und Verleumdungen, die, angesprochen bei gewissen Personen nicht zugegeben wurden. ERgo muss der KA, der mir diese Dinge vorwarf ein Intrigant und Lügner sein.Glaube ich aber nicht.
    Das ist nun Jahre her, wurde niemals geklärt und beweist, dass manche Menschen eine Oberflächlichkeit an den Tag legen, die inhaltlich gesehen beweisen, dass die Botschaft nicht verstanden wird. Und wenn solche Kräfte führend vorangehen, kann kein Haus Bestand haben. Man sieht es ja, wie der Schwund wächst, fast so wie das Nichts in der unendlichen Geschichte
    das solls erst mal gewesen sein
    liebe Grüße ins kalte deutsche Land

  • Barnabas
    Januar 27, 2012

    Liebe Shannon,

    wenn du es geschafft hättest die beiden unten genannten Partitionen aus deinem, im großen und ganzen gelungenem Beitrag herauszulassen, wäre dir meine vollste Zustimmung sicher gewesen.

    „Oder macht es so viel Spaß, sich in der Rolle des Opfers gefangen zu halten?“
    Ich denke nicht, dass einige hier ihre Erlebnisse posten, weil sie Spass an der Opferrolle haben. Je nachdem wo sie auf dem Weg zur christlichen Freiheit gerade angekommen sind, gibt es eben Phasen wo es einfach raus muss.
    Nicht selten verfügen die Personen nicht über ein entsprechendes soziales Umfeld wo sie das direkt tun könnten.
    Also tun sie es hier. Die Reaktionen darauf sind sehr unterschiedlich. Die einen bekunden Betroffenheit und spenden Trost. Fuer mich der bessere Weg. Die Anna kann das z.B. sehr gut.
    Andere lassen es einfach so stehen und halten das aus. Auch gut.
    Was ich nicht fuer hilfreich halte, ist es die Beiträge bis aufs letzte Komma auszuweiden und eigene Erlebnisse und solche vom Hoeren-Sagen noch drauf zu setzen. Das ist Tabasco in die Wunde.
    Ich möchte das mal veranschaulichen: Da kommt einer mit Schmerzen zum Arzt. Der Arzt hört sich das an und berichtet wie schmerzhaft die Beschwerden bei seinen andern Patienten gewesen sind und das das ganze sehr schwehr auszuhalten ist.
    Da ist dein Ansatz der Richtige, indem man dann seinen Blickwinkel ändert und sich an positiven Dingen orientiert.
    Nur abwuergen sollte man solche Schmerzschreie nicht. Solange da nicht ein Dauerbrenner daraus wird, wo dann tatsächlich erkennbar wuerde, dass sich jemand in der Opferrolle gefaellt.

    „Die Generation 50+, die jetzt auf Harz4 Niveau lebt, mag bitte mal darüber nachdenken, was sie selber zu dieser Situation beigetragen hat. Und vielleicht dafür die Verantwortung übernehmen, dass man ungefiltert alles geglaubt hat, was im Wachturm stand.“
    Obwohl ich nicht Harz4 bin, ist das bei mir als Schlag in die Magengrube angekommen. Bist du dir da wirklich so sicher, dass dir das nicht passiert wäre?
    Hier in Europa sind viele aufgrund eines Kriegstraumas in diese Bewegung gekommen. Aus einer politischen, gesellschaftlichen Neuorientierung heraus. Leider eben von einem Totalitarismus in den Nächsten. Vom
    Gleichschritt wieder in den Gleichschritt. So wurde die Generation 50+ erzogen. Im Gleichschritt und in der kommunistischen Komandowirtschaft. Angeleitet von charismatischen Führern wie eines Konrad Franke oder eines Erich Frost. Hättest du es geschafft da auszuscheren? Woher nimmst du diese Gewissheit? Du nimmst dein Wissen von heute zur Basis, mit Informationsquellen die es damals noch nicht gab und urteilst.
    Den Pauschalisierern moechte ich sagen, dass es jene Älteste eben auch gab die sehr viel dazu beigetragen haben die knallharte Linie der WTG zu entschaerfen. Das hatte natürlich Grenzen. Der Himmel ist hierbei auch mein Zeuge. Als besonderen Verdienst rechne ich das mir nicht an. Den direkten Weg zur Wahrheit gibt es meines Erachtens nach nicht. Der geht wohl doch eher über den Irrtum. Ich bedaure aber nicht ihn gegangen zu sein.
    Meine Verantwortung als 50+ nehme ich in der Form an, indem ich diesen Weg analysiere und meine Erkenntnisse anderen zur Verfügung stelle, wie viele Andere hier auch. Auch harmonisiere, was dir an den meisten Stellen deines Beitrags gelungen ist. Damit der Umweg über den Irrtum fuer die 15+ sich evtl. etwas einkuerzen lässt.

    Liebe Gruesse und ein schönes Wochenende von Barnabas

    „Der Zweifler ist Gott oft näher als der, der auf alles eine Antwort hat.“ Karl Barth

  • Matthäus
    Januar 27, 2012

    Liebe Shannon, lieber Walter, Frank, Manfred und alle die hier mitlesen!

    Ich darf mich dem Gedanken anschließen das Gute und Positive in den Vordergrund zu setzen! Es gibt hier viele ermunternde Aussagen der Bibel die dazu anregen. z.B.

    Phil. 4: 6 Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm!
    7 Und Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.
    8 Schließlich, meine lieben Brüder und Schwestern, orientiert euch an dem, was wahrhaftig, gut und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat, an dem, was auch bei euren Mitmenschen als Tugend gilt und Lob verdient.

    Wenn ich auch zur anderen Seite der Medaille etwas anmerken darf auch dazu gibt es genug Aussagen.

    Man denke nur an Röm 15: Alles was vorzeiten geschrieben wurde,
    .. und ist hierbei alles Gut oder verdient alles Lob, kann man von diversen Handlung tugendlich sprechen.

    Auch Jesus war nicht zimperlich in Wort und Tat – nur so kann der Unbeteiligte erst erkennen was in seinen Augen recht und richtig ist. Ich stimme Manfred zu auch ich kenne einige Älteste die sich nicht von der Organisation diktieren lassen wie sie mit Menschen verfahren müssen die die organisatorische Lehre nicht als „die einzige Wahrheit“ anerkennen.

    Es gibt leider tausende von Älteste die den Schafen das Leben schwer machen, die durch die rigide Vorgehensweise (Abtrünnigkeit – Ausschluss) und damit ganze Familien zerstören.

    Hat nicht Jesus solch ein Verhalten – Pharisäer – mit deutlichen Worten verurteilt?

    Mir fällt hier immer wieder ein was durch Mark. 3:

    Gesetzlichkeit oder Liebe?

    2 Seine Gegner warteten gespannt darauf, wie Jesus sich verhalten würde. Sollte er es nämlich wagen, auch am Sabbat zu heilen, so könnten sie Anklage gegen ihn erheben.
    4 Dann fragte er die Anwesenden: „Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses? Soll man das Leben eines Menschen retten, oder soll man ihn zugrunde gehen lassen?“ Doch er bekam keine Antwort.
    5 Zornig sah Jesus einen nach dem anderen an, traurig über ihre Hartherzigkeit. 6 Da verließen die Pharisäer die Synagoge und trafen sich mit den Freunden und Anhängern des Königs Herodes. Sie berieten miteinander, wie sie Jesus töten könnten.

    Wieviele Älteste beraten auf Anordnung der Organisation um einen gläubigen Christen „zu töten“ UND GENAU DAS DARF UND MUSS immer wieder angeklagt werden. Denn das ist das Gegenteil dessen was Jesus uns einziger guter Hirte keinesfalls akzeptiert.

    Er sagte:

    ALLE die zu mir kommen werde ich nicht abweisen – Älteste die sich einbilden im Auftrag Jesu zu amten maßen sich an das aber zu tun. Nur durch ÖFFENTLICHE Anklage kann dies wenn überhaupt geändert werden. Ich denke diese Website von Bruderinfo und all ihren Kommentaren, auch von Enttäuschten, Frustrierten, Entmutigten, Besorgten, Ängstlichen und auch Geschlagenen trägt auf hervorragende Weise dazu bei.

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Januar 27, 2012

    Zitat: Micha2
    >> Ich kenne viele, die schon hinterfragen und eben ihr Vertrauen nicht auf den Sklaven setzen sondern auf das Wort Gottes. <<

    Kann man als Ältester die Lehren des Sklaven uneingeschränkt vermitteln, so wie der Sklave es getan haben will, wenn man sich gleichzeitig an die Bibel hält? Wenn ja, dann habe ich Gottes Wort offenbar nicht richtig verstanden. Im Übrigen besuche ich regelmäßig die Versammlung und gehe auch mit schlechtem Gewissen in den Dienst.

    Ede

  • Michael 2
    Januar 27, 2012

    Lieber Ede,
    ich glaube du bist mit den tatsächlichen Verhältnissen in den Versammlungen nicht oder nicht mehr vertraut, sonst würdest du nicht solche pauschalen Urteile über die Ältesten fällen. Sicherlich trifft das was du von blinder Gefolgstreue und uneingeschränkter Ergebenheit der Organisation gegenüber sagst auf viele Älteste zu, aber eben nicht auf alle. Ich kenne viele, die schon hinterfragen und eben ihr Vertrauen nicht auf den Sklaven setzen sondern auf das Wort Gottes. Viele sind vor jahrzehnten Älteste geworden, im guten Glauben um jetzt festzustellen, das sie nur noch als Funktionäre einer Organisation missbraucht werden, und dennoch versuchen sie für die Brüder in ihren Versammlungen Gutes zu tun. Wir sollten keine pauschalen Urteile fällen, so nach dem Motto, jeder der Ältester ist, ist ein unterwürfiger Handlanger, des Götzen „Organisation“.
    Also bitte etwas weniger Selbstgerechtigkeit.

    l.G.
    Michael2

  • Alois
    Januar 27, 2012

    Liebe Edelmuth lieber Michael

    Eigentlich muss man nicht unbedingt in die Versammlungen gehen um zu wissen wie der innere Zustand der Organisation ist.

    Denn es steht alles in den Propheten. Nichts wesentliches passiert, was nicht schon in den Propheten, Psalmen, Gleichnissen, der Offenbarung und den Geschichten des Alten Testamentes steht.

    Ich weiß, es gibt viele Brüder und Schwestern die glauben nicht dass alles in der Bibel steht was heute bei den Zeugen Jehovas geschieht, aber sie müssen es auch nicht glauben.
    Nur 3 Beispiele von vielen:

    Nach dem Auszug aus Ägypten wurde 12 Fürsten ins Land Kanaan als Kundschafter geschickt. Es waren hochgestellte Fürsten! Nur zwei haben nicht gelogen, das Volk glaubte größtenteils den 10 Kundschaftern. Die Folgen sind bekannt.

    Bei den 7 Sendschreiben des Johannes war nur eine Versammlung gut.

    In einem Gleichnis Jesu wurden 10 Knechten ein Denar gegeben, nur 2 Knechte haben das Geld vermehrt und wurden belohnt.

    Daraus schließe ich, dass überall in unserer Organisation ein kleiner Teil gut ist, egal ob ganz oben oder bei den Ältesten. Aber sie sind derart in der Minderheit, dass sie nicht gehört werden oder zum Schweigen gebracht wurden. Das Volk hört sowieso immer auf die Mehrheit, das ist überall so und bei den Zeugen Jehovas keine Ausnahme.

    Eine Schwester sagte mir mal, ja ja alle in der Organisation und Versammlungen liegen falsch und Du liegst richtig.

    Da dachte ich mir:

    Schei.. muss gut schmecken, den 100 Milliarden Schmeißfliegen können sich nicht irren.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    Januar 27, 2012

    Zitat: Michael 2
    >> ich möchte euch bitten die Arbeit der Ältesten in den Versammlungen etwas differenzierter zu betrachten. <<

    Wer nicht bedingungslos loyal zur Organisation steht wird kein Ältester. Indem sie der Organisation uneingeschränkt blind folgen, machen sie den Sklaven statt Jehova zu ihrer höchsten Autorität, zu ihrem Gott. In den Sklaven setzen sie ihr gesamtes Vertrauen, ihre Hoffnung. Durch ihren Gehorsam gegenüber dem Sklaven erhoffen sie ewiges Leben.

    Würden sie alles anhand der Bibel prüfen, könnten nicht länger Älteste sein.

    Kann das unserem geliebten Vater gefallen? Niemals!

    Ede

  • Frank&Frei
    Januar 27, 2012

    lieber Ede, da sagte mal ein KA diskret: von mir kann keiner Kadavergehorsam verlangen.
    Worauf ich erwiderte: dann paß auf, dass du nicht arbeitslos wirst.
    ER war bestens informiert, was im Web so abgeht und 1914 hatte er klar erkannt, wie es ist (Sacharja 7).
    c’est la vie – Cest la weg der Dialog

  • Dennis
    Januar 27, 2012

    Lieber Edelmuth,

    ich möchte mich der Aussage von Michael2 anschließen, denn dein Pauschalurteil ist nicht o.k. und die Feststellung, dass ein Ä. kein Ä. mehr sein KANN, wenn ihm ein Licht aufgeht. Ich habe größten Respekt vor allen Brüdern von BI und die hier mitlesenden aktiven Ä., die diesen innerlichen Spagat hinbekommen und für ihre Brüder u. Schwestern da sind, in geistiger und buchstäblicher Hinsicht.

    Früher oder später wird ein Ä., der aufmerksam und entschlossen nur Jesus und der bibl. Belehrung folgt, von einem KA oder von anderen Ä. die Pistole auf die Brust gesetzt bekommen, ob er dem „Sklaven“ uneingeschränkt vertraut und als göttliche Autorität akzeptiert oder nicht und dann gilt es sich zu bewähren und Farbe zu bekennen. Wenn er das tut, geht das dann sowieso seinen Gang und er wird in absehbarer Zeit kein Ä. mehr sein, wenn er sein „Bekenntnis“ nicht revidiert oder ganz aufgibt. Martin Luther lässt grüßen, der gesagt haben soll:

    „Ich stehe hier und kann nicht anders!“

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Januar 27, 2012

    den Nagel auf den Kopf getroffen Dennis. Genauso ist es. man ist als Ältester engagiert, über die Jahre kriegt man Wahrheiten mit, die einen ganz schön strubblig machen, es erstehen sogenannte kognitive Dissonanzen. und irgendwann hat man keine Lust mehr die Sache zu stützen, da man sich auch in Verantwortung fühlt und die inneren Zweifel sich mehren.
    So stellt dann zB die Umstellung der Doktrin um 180° – von zuerst Rechtskommittee für Eltern geschändeter Kinder , die zum Staatsanwalt gehen hin zu „haltet sie nicht auf“ in der Ältestenschulung vor ca 10 Jahren – wiederum en Potenzial dar, welches untr Beweis stellt, dass die Lehrstrukturen der WTG reinste Wendehalspolitk darstellen und nichts mit christlicher Verantwortung zu tun haben. Das hört sich hart an, ist aber für die rausgeschmissenen und enttäuschten Eltern zweifellos eine Glaubens-Tötungskeule, die die Semigods in Brooklyn zu verantworten haben – ohne Wenn und Aber. Allein schon deshalb wird ein Ältester, der sich von Konditionierungen frei macht eigenveratnwortlich entscheiden, weil er auch ein Verhältnis zu Jehovah hat und dieses wichtiger ist, als die Anerkennung einer Organisation, die Pädophilie jahrelang unterm Teppich kehrte um wie der Narziß im Spiegel sich selbst zu bewundern.
    Das ist ein Armutszeugnis menschlicher Größe, geknechtet vom Wahn besser als „die Welt“ zu sein, eine Welt, die reift bis zur Ernte und wo DANN die Engel alles Gute rauslesen, nicht die Zeugen
    winterliche Grüße

  • Hans
    Januar 27, 2012

    Hallo Dennis,

    sehe ich ähnlich, auf Dauer kann das nicht gut gehen. Innere Zerrissenheit führt zu einer Reihe von Folgeproblemen. Irgendwann muss man wieder zu sich selbst finden und authentisch handeln.

    Zitat: „Man kann schlecht ein anderer sein.“

    Grüße,
    Hans

  • Frank&Frei
    Januar 27, 2012

    die Anerkennung Ägyptens verdrängt die Anerkennung unseres Herrn.
    laßt sie buhlen, die Coolen, am Ende ists Zahltag und die sich heute das Ritterkreuz bei der WTG holen, kriegen morgen die Quittung.
    Ich kenne so manchen, den das total aufregt, mich am meisten, denn die alten Kämpen der 60iger, die mich belehrten, die unterstrichen: wir werden als Zeugen NIEMALS Kirche werden, denn die Kriche zahlt Cäsar das zurück was Gott gehört

    Aber was scherts die Eiche, wenn die Wuzz sich dran wetzt.

  • Michael2
    Januar 27, 2012

    Liebe Brüder,

    ich möchte euch bitten die Arbeit der Ältesten in den Versammlungen etwas differenzierter
    zu betrachten. Es gibt sicherlich viele Älteste, die in ihrem Eifer die „Versammlung rein zu erhalten“ sehr schnell dabei sind aus jedem kleinen Anlass einen Komiteefall zu konstruieren. Dabei gehen viele sicherlich ohne Liebe und Barmherzigkeit gegen vermeintliche oder tatsächliche Übeltäter vor. Sie nutzen ihre Stellung aus um ihre Meinung von Gerechtigkeit und Moral zu dokumentieren. Vorgaben und Auflagen auszusprechen fällt ihnen leichter als den wirklichen Problemen auf den Grund zu gehen und Hilfe zu bieten, und die Hilfe beschränkt sich in der Regel darauf jemanden vorzuschlagen, der mit dem Übeltäter „studiert“.
    Diese Art von Ältesten kann man noch nicht einmal verantwortlich dafür machen, da sie ja letztlich das Produkt der Organisation sind. Alles was die l.K. vorgibt, möchten sie gehorsam umsetzen und sehen sich damit ihrer persönlichen Verantwortung enthoben. Ob das so von Jehova gesehen wird bleibt abzuwarten.

    Doch ich möchte auch darauf verweisen, das sich sicherlich eine große Anzahl der Ältesten auch liebevoll um die Brüder kümmern. Besonders um Alte und Kranke, sie besuchen und sich auch praktisch für ihre Belange einsetzen, und das zusätzlich zu ihren Lasten, die sie von der l. K. auferlegt bekommen.
    Deshalb sollten wir uns nicht weiter mit Personen wie „Donnervogel“ befassen, und vor allen Dingen nicht so argumentieren, als ob alle Ältesten von diesem Schlag sind wie er.

    l.Grüße
    Michael 2

  • Barnabas
    Januar 27, 2012

    Lieber Michael2, liebe Brueder und Schwestern,

    ich kann deinem Kommentar nur zustimmen. Pauschalisierungen und Verallgemeinerungen treffen nicht die Wahrheit und sind ungerecht. Leider neigen wir Menschen dazu.
    „Du hoerst mir n i e zu!“ „Du bist n u r noch am Computer!“ „I m m e r laesst du die Tür offen!“ e.t.c.
    Kommt dir das bekannt vor?
    Hinzu kommt noch, dass wir diesen Ungeist jahrelang geathmet haben und es daher nicht leicht ist, dass hinter uns zu lassen.
    „Wir die wahren Christen, die Anderen gehören alle zur falschen Christenheit und haben keine Ahnung.“
    „Wir die Guten und da draussen die boesen Weltmenschen.“
    „Wir werden gerettet und die anderen kommen um wenn sie keine ZJ werden.“
    Und heute: „Alle Älteste sind….“
    Ganz schleichend, unbewusst haben wir dieses Schwarz-Weiss-Denken übernommen. Was man auch „Herr ich danke dir, dass ich nicht bin wie Diese“-Denken bezeichnen kann. Wie haben uns blenden lassen und das ständig geblendete Auge wird schliesslich krank.
    Gemaess Prediger 7:16 bringt der allzu Gerechte Verwüstung über sich. Es ist auch mir nicht gelungen immer das richtige Augenmass zu haben. Wer schafft das schon? Doch dann bin ich selber in Situationen geraten wo mir alles wieder eingefallen ist.
    Es kann nicht gut sein, wenn wir dieselben Dinge tun, die wir bei anderen kritisieren. Andere lehren und uns selbst nicht. Römer 2:21
    Alles über einen Kamm ziehen.
    Ich finde es gut, dass hier so ein offener Geist herrscht und man sich darauf hinweisen kann.
    Bei einer L.K. konnte ich einen solchen Geist noch nicht beobachten.
    Eisen wird durch Eisen geschärft. Spr.27:17
    Nur so können wir es schaffen das jener konstruktive, positive Geist dieses Forums erhalten bleibt und keine Meckerecke daraus wird. Zur christliche Freiheit gehört auch christliche Verantwortung.

    Liebe Gruesse von Barny

    ============================================================

    Tabitha
    10.02.2012 auf 17:19
    Gratulation zum 200.000. Besucher !
    Bis Ende des Jahres werden es sher mehr als 300.000 Besucher.
    Liebe Grüsse Tabitha

  • Christof
    Januar 27, 2012

    Lieber Michael2, du hast sicherlich vom Ansatz her Recht. Es ist nicht gut, ein Pauschalurteil abzugeben. Aber, viele die hier schreiben, haben negatives erlebt, viele sind enttäuscht und haben viel mitgemacht. Und das belastet ungemein. Wenn ich über mich nachdenke, ich kenne (kannte) von 3 Versammlungen die Ältesten. In meiner ehemaligen „Heimat“-Versammlung alle Ältesten sogar sehr gut. Es waren 10 an der Zahl. Und ganz ehrlich: Ich bin maßlos über alle enttäuscht. Seit dem es mit mir Probleme gegeben hat, waren alle anders, es war wie ausgewechselt. Obwohl ich damals noch ein „Bruder“ war, entweder sie haben absichtlich die Seite im Königreichsaal gewechselt, um nicht mit mir zu reden, einige behandelten mich wie ein Ex-Z.J (als wenn sie mich nicht mehr kennen wollten) ,die drei vom Rechtskomitee waren sowieso
    lächerlich (es wurden die ausgesucht, die grad Zeit hatten, obwohl andere mehr davon wussten..), und grad am Ende fiel ihnen noch der Satz ein (war schon beim verabschieden): Ach ja, falls du Hilfe brauchst, wir sind da.. Aber, kein einziger dieser Ältesten hat sich jemals erkundigt, nachgefragt, ob sie was tun können. Als wenn es mich dort nicht gegeben hat ! Über ein 1 Jahr hat es gedauert, bis ich wieder was von diesen gehört hatte, – waren 2 bei mir, aber nicht, um nachzufragen, wie es mir geht, sondern weil sie was gehört hatten, was nicht in Ordnung wäre.. Und auch die Art und Weise, es war widerlich ! Geklingelt, „guten Abend, dürfen wir reinkommen – und der nächste Satz war: ob es stimmt, das…“. Der Schlusssatz war, nachdem ich beiden mehrmals gesagt hatte, ich will kein Z.J. mehr sein: „Sollten wir wieder was hören, sind wir wieder auf deiner Matte “ ! Ist das eine Art und Weise ? Was ich in diesen 3 Jahren von diesen Ältesten erlebt habe war abscheulich. Uns selbst das Gespräch mit einem KA war unglaublich. Auf mein Einwand, ob es o.k. ist, dass ein Ältester zu mir gesagt hat: „Es ist nicht die Aufgabe eines Ältesten, einen Bruder willkommen zu heißen, es ist die Pflicht der Brüder, anwesend zu sein“ meinte er mit lächelnden Worten:
    „Der Geist Jehovas wird es in Ordnung bringen“. Was geht da in solchen Menschen nur ab ? Und so Michael, in vielen Gesprächen mit (ex-) Brüdern hab ich erfahren, dass es oft so abläuft. Verstehst du diese Reaktionen ? Aber ich stimme dir wie gesagt zu, es mag manche geben, die Liebe haben, aber in einem verkehrten und verlogenen Verein. Sorry.
    LG Christof

  • Terry
    Januar 27, 2012

    … Denn wenn ihr den Menschen
    ihre Vergehungen vergebt,
    so wird euer himmlischer Vater
    auch euch vergeben;
    Wenn ihr aber den Menschen
    ihre Vergebungen nicht vergebt,
    so wird euer Vater auch euere
    Vergebungen nicht vergeben!
    Jesus Christus, Matth. 6,14-15
    Der Vergebung geht ein anderes Wort voraus, die Bibel nennt es: „Sünde“. Wäre nicht die Sunde, so brauchte es auch keine Vergebung! Da Sünde zwangsläufig Schuld mit sich bringt, braucht es jemand, der die Schuld sühnt. Hier ist es Jesus Christus, der Sohn Gottes, der die Erbsünde stellvertretend für uns alle auf sich lud und am Kreuz von Golgatha sühnte. Kein geringerer als der Sohn Gottes gab sein Leben als Sühnemittel für die Sünde dieser Welt, für Deine und meine Schuld. So kommt Vergebung zuerst aus der selbstlosen Liebe Gottes, die der Vater durch seinen Sohn offenbarte und uns zufliessen lies.
    Vergebung ist ein Wunder Gottes, welches unverdient für jeden Menschen zugänglich und erfahrbar ist. Einzige Bedingung, ist die Einsicht der begangenen Schuld und das persönliche Zugeständnis: „Da ist keiner der Gutes tue, auch nicht einer!“ Römer 3,12.
    Sollen wir uns gegenseitig vergeben? Sollen wir nicht vergeben die Wachturm, Ältesten….usw
    Sollen wir uns nicht beschäftigen mit Gottes Wort.
    Sollen wir auf der Grundlage der Bibel nicht überprüfen unsere Glaube wie die Berea?
    Liebe Grüße
    Terry

  • armes Schaf 2012
    Januar 27, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,
    vielleicht wird in Wirklichkeit von unseren liebevollen Hirten in Brooklyn oder Selters das Bildungsprogramm der Amish People in Pennsylvania USA bewundert….? Worüber sich natürlich niemand lustig machen sollte,denn bei den Amish sind alle bescheiden,und alle haben den gleichen Lebensstandard.Mehr als 8 Schulklassen gibt es da nicht.Aber den Hut sollten wir vor ihren Fähigkeiten im täglichen Leben und ihrem Handwerklichen können ziehen.Jedenfalls lernen die Männer dort einen richtigen Beruf von ihren Lehrmeistern und sind auch gläubig.Mfg das Schaf,was langsam hier reicher wird!

  • Martin
    Januar 27, 2012

    Liebe Ulli,
    anbei ein Pressebericht über das Anerkennungsverfahren Rheinland Pfalz:

    Jehovas Zeugen pochen auf Recht

    26.01.2012 – MAINZ

    Von Markus Lachmann

    PROZESS Glaubensgemeinschaft will in Rheinland-Pfalz mit großen christlichen Kirchen gleichgestellt werden

    Die großen christlichen Kirchen dürfen in Deutschland Kirchensteuer einfordern, Beamte beschäftigen, sitzen in Rundfunkräten und profitieren von Steuererleichterungen. Die Glaubensgemeinschaft Jehovas Zeugen, die nach eigenen Angaben rund 220 000 Mitglieder bundesweit hat, darf das in Rheinland-Pfalz nicht: Das Land hatte nämlich den Antrag der „Zeugen“, als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt zu werden, vor knapp einem Jahr abgelehnt. Nun müssen die Gerichte entscheiden: Heute wird vor dem Verwaltungsgericht in Mainz verhandelt.

    Im Februar 2011 hatte die Landesregierung den Antrag abgelehnt. Begründung: Die Zweifel an der Rechtstreue der Religionsgemeinschaft hätten „nicht vollständig ausgeräumt werden können“. Was das Bildungsministerium in Mainz damit genau meint, ist auf Nachfrage nicht zu erfahren. Die „Zeugen“ halten dagegen: „Unsere Rechtstreue ist über die Jahre von Dutzenden Richtern ausgeräumt worden – bis hoch zum Bundesverfassungsgericht“, wie Werner Rudtke, Sprecher von Jehovas Zeugen, sagt. Er zeigt sich zuversichtlich, den Prozess zu gewinnen.

    Der Optimismus hat Gründe: 2006 hatte das Land Berlin, eher zähneknirschend, den „Zeugen“ den Körperschaftsstatus zugestanden. Vorausgegangen war ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin. Es sah den Vorwurf mangelnder Rechtstreue als nicht bewiesen an.

    Beteiligung an Wahlen wird abgelehnt

    Für die „Zeugen“ war dies ein Wendepunkt: Andere Bundesländer zogen nach, unter anderem auch Hessen. In insgesamt zwölf Bundesländern ist die Glaubensgemeinschaft mittlerweile den evangelischen und katholischen Kirchen gleichgestellt. Bremen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz lehnen dies noch ab – in Nordrhein-Westfalen wurde noch nicht über den Antrag entschieden.

    Das Land Berlin hatte Jehovas Zeugen seinerzeit vorgeworfen, Bluttransfusionen bei Kindern zu verhindern, rigide Erziehungspraktiken an den Tag zu legen und Aussteiger psychisch unter Druck zu setzen. Der evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU bezeichnet die „Zeugen“ sogar als Sekte und unterstellt ihr „totalitäre Strukturen“. Die Religionsgemeinschaft sieht sich selbst als gesetzestreu, respektiert nach eigenen Angaben Regierungen und Behörden. Allerdings lehnen die Mitglieder die Beteiligung an Wahlen ab. Der Mainzer Ministerpräsident Kurt Beck hatte ihnen vorgeworfen, Wahlboykotte auszusprechen. Gajus Glockentin, Justiziar der „Zeugen“, sagt dazu: „Es ist Praxis und religiöse Überzeugung von Jehovas Zeugen, politisch neutral zu sein. Deshalb wurden sie im Dritten Reich verfolgt.“ So lehnten die Mitglieder unter den Nazis den Hitlergruß ab und weigerten sich, Kriegsdienst zu leisten, mit schlimmen Folgen. Tausende wurden umgebracht. Auf der Homepage der „Zeugen“ heißt es: „Wie Jesus Christus und die Christen im ersten Jahrhundert beteiligen sich Jehovas Zeugen weder an der Politik noch an Kriegen.“ Glockentin betont: Die Erhebung von Kirchensteuer sei ebenso kein Thema wie Religionsunterricht an Schulen – beides wäre möglich, wenn die Glaubensgemeinschaft zur Körperschaft öffentlichen Rechts würde.

    Warum also dann der Rechtsstreit? Laut Glockentin geht es darum, die Seelsorger in den örtlichen Gemeinden zu entlasten, die in der Regel Familienväter seien. Denn mit einer Anerkennung als Körperschaft würden Verwaltungsaufgaben wegfallen.

    Aber es dürfte auch um handfeste finanzielle Interessen gehen – so erfreuen sich solche Körperschaften steuerlicher Erleichterungen.

    Pressebericht Ende

    Fazit: Es ist eine Erleichterung für die Familienväter…..
    DESHALB DER GANZE AUFWAND:::::
    Gruß
    Martin

  • Hans
    Januar 27, 2012

    Da wüsste ich noch VIEL MEHR an Verwaltungskram von Seite der WTG, den man abschaffen könnte, ganz ohne weltliches Gericht. Allen voran der Predigtdienstbericht usw. 🙂

  • Karl
    Januar 27, 2012

    Hallo zusammen,

    erst einmal muss ich sagen, dass die ersten Christen nicht so einen Verwaltungsaufwand wie die liebe WTG hat, dazu kommt, dass wirklich ein Großteil der Berichte usw. komplett überflüssig und einfach komplett unchristlich ist.

    Herr Glockentin verwechselt glaube ich das Urchristentum mit dem Kommunismus.

    Und dazu muss man sagen, dass nicht der Staat für die Entlastung der Familienväter sorgen muss und auch nicht kann, vor allem dann nicht wenn man Körperschaft wird, weil dann noch mehr Verwaltung anfällt, sondern die WTG selbst.
    Familienväter dürfen dann nämlich auch noch die Bürokratie übernehmen, die mit zunehmenden Verpflichtungen als Körperschaft anfallen, wenn man das ganze zu Ende denkt.

    Ich glaube auch nicht, dass das unnütze Berichtswesen der WTG wegfällt, falls der Status der Körperschaft bewilligt wird.

    Das sind einfach wieder diese Lügen um möglichst viel Schotter machen zu können, ohne insgeheim die schon sehr bürokratischen Zügel zu lockern.

    Ich persönlich hoffe nicht, dass sie auch noch in den restlichen Bundesländern Körperschaft werden, sonst werden noch mehr zu dieser Lügengesellschaft verführt.

    Viele Grüße
    Karl

  • Zadok
    Januar 27, 2012

    Zitat: „Ich persönlich hoffe nicht, dass sie auch noch in den restlichen Bundesländern Körperschaft werden, sonst werden noch mehr zu dieser Lügengesellschaft verführt.“

    Ich hoffe, dass sie genau das erreichen; damit auch der letzte
    begreift:“ Wer ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar.“ Jak. 4:4

    Lieber Gruß
    Achim

  • Martin
    Januar 27, 2012

    Lieber Zadok / Achim.
    Keine Sorge. Sie werden in allen restlichen Bundesländern die Anerkennung erlangen. Die Bremer haben die Steilvorlage geliefert, indem sie einem Beschluss per Gesetz gefasst haben, statt einen Verwaltungsbeschluss.(bin kein Jurist) Dadurch kann die WTG nach Karlsruhe. Was besseres hätte ihnen garnicht passieren können. Sie werden sich dort durchsetzen und keiner der restlichen Bundesländer wird dann um eine Anerkennung herum kommen, auch Baden Württemberg nicht. Da die Zeit des Endes eh noch länger dauert, stirbt bis dahin die „alte Garde aus“ und die jüngere Generation hat sich längst daran gewöhnt und ist noch stolz darauf – wir sind wer-!!! Ich Frage mich, was ist wohl der Unterschied, wenn Paulus sich „auf den Cäsar berief“ also der politischen Repräsentanz um möglicherweise Zeugnis von Jesus dem Herrn und Retter und Erlöser abzulegen, und wenn die WTG sich als anerkannte Religion etablieren will, um Steuern zu sparen und Familienväter zu entlasten? Meine Paulus mit „der Befestigung der guten Botschaft“ das „Eetablieren in der politischen Struktur Satans“, des Gottes dieser Welt? Was sagen die aufrichtigen Erforscher des Wortes Gottes?
    Gruß
    Martin

  • Ulrike P.
    Januar 27, 2012

    Hallo Zadok,
    ZITAT:
    Ich hoffe, dass sie genau das erreichen; damit auch der letzte
    begreift:” Wer ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar.” Jak. 4:4

    Wenn´s denn mal so wäre – aber da ja alle damit beschäftigt sind, hämisch auf die Kirchen herabzublicken, kapiert keiner, dass sie sich nur noch durch die kleinere Zahl von den Großen unterscheiden.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Januar 27, 2012

    Hallo Martin,
    ZITAT:
    „Ich Frage mich, was ist wohl der Unterschied, wenn Paulus sich “auf den Cäsar berief” also der politischen Repräsentanz um möglicherweise Zeugnis von Jesus dem Herrn und Retter und Erlöser abzulegen, und wenn die WTG sich als anerkannte Religion etablieren will, um Steuern zu sparen und Familienväter zu entlasten? Meine Paulus mit “der Befestigung der guten Botschaft” das “Eetablieren in der politischen Struktur Satans”, des Gottes dieser Welt? Was sagen die aufrichtigen Erforscher des Wortes Gottes?“

    Ganz sicher hatte Paulus nichts dergleichen im Sinn. Ihm ging es alleine darum, vor Gericht zu beweisen, dass das predigen der Botschaft über den Christus, nicht gegen das römische Recht verstößt. Und vor Gericht ist er nur deshalb gelandet, weil die Juden ihn angeklagt und Lügen über ihn verbreitet haben.

    In Freiheit über den Christus sprechen zu dürfen war sein Anliegen. – Obendrein ist schwerlich vorstellbar, dass Paulus vor Gericht gelogen hat um gut dazustehen. – Oder?

    Heute ist es doch so, das die WTG in westlichen Ländern größtenteils unbehelligt predigen kann…wenn sie auch nicht dafür bekannt sind den Christus zu predigen, sondern sich selbst und vor allem Harmagedon…aber das ist ein anderes Thema.

    Doch frei predigen zu dürfen, reicht ihnen nicht…also klagen sie noch zusätzliche Rechte ein. Zur Steuerersparnis? – Na logo. Zur Erleichterung der Familienväter? – Wer´s glaubt…
    Um Sie zu erleichtern, müssten sie doch nur ihren gigantischen Verwaltungsapperat abschaffen, das liegt allein in ihrer Hand, dazu brauchen sie keine zusätzlichen Rechte.

    LG Ulli

  • Alois
    Januar 27, 2012

    Lieber Zadok

    Ich meine ohne das jetzt genau geprüft zu haben, Paulus meine die Befestigung des Glaubens im Herzen.

    Paulus hat sich zwar auf den Cäsar berufen, war aber ein taktischer Fehler und seiner Hitzigkeit geschuldet. Denn hätte er sich nicht auf den Cäsar berufen, wäre er nicht als Gefangener nach Rom geführt worden.

    Apg. 26
    31. Und als sie sich zurückgezogen hatten, redeten sie miteinander und sagten: Dieser Mensch tut nichts, was des Todes oder der Bande wert wäre.
    32. Agrippa aber sprach zu Festus: Dieser Mensch (Paulus) hätte losgelassen werden können, wenn er sich nicht auf den Kaiser berufen hätte.

    Deswegen taugt das Verhalten des Paulus nicht als Argument dass die Organisation die Hilfe der Welt sucht, anstelle sich auf Jehova zu verlassen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Januar 27, 2012

    Sorry, mein letzte Kommentar hat Martin seinem Kommentar gegolten.
    Herzliche Grüße an Alle die hier lesen
    Alois

  • Frank&Frei
    Januar 27, 2012

    Verwaltungsaufwand?
    leeres Gerede, die Ältesten haben 4 mal im Jahr ihre Zwwangstreffen – 2 mal mit dem KA, 2 mal ohne.
    Und die kosten Zeit, da dort immer wieder viel Leeres geredet wird, um den heißen Brei herum.Denn Fakten – die kommen da niemals an, da müßten sie ja iener Lebenslüge zustimmen, dass sie im grunde genommen nichts im Griff haben, ganz im Gegenteil sie im Griff des Systems sind.
    Welche Ältestenschaft und welcher KA geben denn zu, dass sie gar nicht in der lage sind, die dinge zu bestellen? man kan allen nur vor den Kopf gucken. Wie es dahinter ausieht in den Windungen des Bregen – das weiß nur Gott, nicht aber die Elite der „älteren Männer“ ,die die Werkzeuge der Organisation sind udn als solche weniger die Diener des Einzelnen. Denn die, die Zweifel laut bekunden, die werden tot geschwiegen, ignoriert ins Abseits gestllet. man könnte sich ja infizieren. Und Impfungen gibt es nicht. jehovas zeugen, staatlich anerkannte Kirche.
    Der Rutherford hätte die Brooklyner Spitze erst mal nach beth sarim geschickt und denen dort den Kopf gewachen.
    Denn für Rutherford war Kirche gleichbedeutend mit Satans Machenschaften.
    Wie nannte Gimpelfang mal die Zeugen: Chamäleonsekte
    ich vermisse den Falco mit seinem früheren WT cleanup. Der hatte immer gute Fakten drauf, damals nahm ich an, dass der selbst irgendwo in einem Bethel sitzt – weil er bestens iformiert war.
    ist die seite irgendwo irgednwie gespeichert?

  • Ulrike P.
    Januar 27, 2012

    Hallo Frank & Frei.
    wt-clean up habe ich auch eine Weile gelesen. Dann brauchte ich Abstand, was ich dort las, war mir manchmal zu viel. Als ich nochmal danach schaute, gab es sie nicht mehr. Doch einiges von ihnen findet man wohl in you tube Videos.

    LG Ulli

  • Christof
    Januar 27, 2012

    Hallo Frank, ich finde die wt-clean up Seite auch nicht mehr, nur noch in Foren/Youtube von früher.
    Aber zu deinen Begriff „Chamäleonsekte“: Vor einem 3/4 Jahr sagte ein Ältester zu mir, meine Mama (Z.J.) darf nicht auf unsere Hochzeit gehen, weil ich kein Z.J. mehr bin. Sollte sie mit mir Kontakt haben, muss sie das Pio-Amt aufgeben. Genau dieser Älteste war gestern bei mir in der Arbeit: „Hallo wie gehts, was macht die Arbeit, hast du Bilder von deiner Frau, was macht euer Haus, Urlaubsplanungen etc… war ein nettes Gespräch (kein Hirtenbesuch).. Gehts noch ?
    LG Christof

  • tobi
    Januar 27, 2012

    Hallo Frank & Frei,

    Dein Zitat
    „ich vermisse den Falco mit seinem früheren WT cleanup. Der hatte immer gute Fakten drauf, damals nahm ich an, dass der selbst irgendwo in einem Bethel sitzt – weil er bestens iformiert war.
    ist die seite irgendwo irgednwie gespeichert?“

    Das Internet ist sehr „nachtragend“.
    Die Seite von Falco ist im Web-Archive noch vorhanden.
    („web.archive.org/web/20041029195740/geocities.com/wtcleanup/Inhalt_Site/wtcleanup_gesamt.htm“)

    LG

    tobi

  • mike
    Januar 27, 2012

    hallo.

    donnersohn kommt mir irgendwo bekanntvor.
    zuerst rumdonnern um dann zu sagen hab dich nicht so, war ja nicht alles so gemeint.
    wenn dann der kreisaufseher kommt um dann zu ihm zu sagen: wenn du hilfe brauchst mit deinem garten, dann bin ich dann da (neulich passiert!!! Und dann bei anderen brüdern rumstänkern, so was mag ich nicht, wo ist da die liebe?

  • Hans
    Januar 27, 2012

    Hi Mike,

    das von dir beschriebene Verhalten nennt sich Radfahren und hat mit Liebe zu tun, fragt sich nur mit Liebe zu wem oder was 😉

    Simonie wäre auch noch so ein Stichwort.

    LG
    Hans

  • Donnersohn
    Januar 27, 2012

    Hallo Alois, Ulli und Dennis,
    ich bin nicht immer die Axt im Walde. Ich kann auch anders.
    Zu dir Ulli, ich bin für meine offene und direkte Art bekannt, keiner der gerne und immer um den heißen Brei redet. Hat natürlich
    Vor- und Nachteile. Ob du es glaubst oder nicht,es gibt doch tätsächlich Brüder, ja auch Schwestern die sich über meine direkte Art auch postiv äußern. Sie sagen, ich sei kein Weichspüler, (davon gibts genug) ja manchmal etwas zu hart, aber geradlinig, man weiß halt wo man dran ist. Habe mir schon oft die „Schnauze“ verbrand. Kannst ja mal meinen EX VA (Koordinator)fragen. Und trotz meiner Macken habe ich mit vielen ein gutes Verhältnis, und wenn man weiß, wie man mich zu nehmen hat, kann man auch mir meine Schranken aufzeigen. Und glaube mir Ulli ich habe auch schon vieles erlebt, woran ich mich nie gewöhnen werde, oder kann- vorallem an die Kriecher und Jasager!
    Das ist und wird nie meine Welt sein.
    Ich werde über deine Worte/Ermahnung an mich, wirklich in Ruhe nachdenken, und versuchen die Keule/Axt immer seltener einzusetzen. Und solange wir unvollkommen sind werden wir uns immer weh tun, und oft die falschen Worte finden. Deshalb SORRY!

    Zu dir Allois,
    bei mir braucht keiner zu funktionieren. Dies werde ich nie von meinen Brüdern erwarten oder einfordern. Dies ist mir selber ein Graus. Ich bin noch nie einer gewesen, der diese Kriterien angelegt hat, egal bei wem auch immer. Dafür bin ich von Natur aus viel zu locker.

  • Svenja
    Januar 27, 2012

    Lieber Donnersohn,

    hier kannte dich leider vorher niemand, daher ist es schwierig, deinen Kommentar richtig einzuordnen. Wenn man deine Art vorher gekannt hätte, wie du sie beschreibst, wäre es sicher etwas anderes gewesen. So musst du dich einfach in die Lage der Leser hineinversetzen. Da wirkte dein Kommentar recht hart.
    Gehen wir aber mal davon aus, dass das nur ein schlechter Start war, dann bin ich sicher, wird dir hier jeder bei weiteren Kommentaren und Diskussionen gerne zuhören und gespannt auf deine Ansichten sein.

    Sicher ist wohl Folgendes: Man kann Älteste nicht alle über einen Kamm scheren und von Grund auf für ihr Handeln verurteilen. Es gibt zahlreiche unter ihnen, die durchaus liebevoll ihre Aufgaben zu erledigen versuchen. Nun liegt es aber an der Natur der Sache hier, dass vielen der Schreiber die Augen geöffnet wurden, nachdem sie so hartherzig behandelt wurden. Insofern ist diese Häufung an negativen Berichten sicher kein Zufall, aber durchaus repräsentativ, denn die Schreiber hier kommen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands und Österreichs.
    Diese Stimmen sind also durchaus anzuhören und können nicht einfach als Pflegefälle und beratungsresistent abgewatscht werden. Denn was erreicht man damit? Gar nichts, außer, dass sich die Brüder nur bestätigt fühlen. Sie werden erneut hartherzig behandelt. Du siehst den Teufelskreis.

    Wie wäre also ein neuer Anfang und du erzählst ein wenig von deiner Situation?

    Liebe Grüße
    Svenja

  • Ulrike P.
    Januar 27, 2012

    Hallo Donnersohn,
    ZITAT:
    „Zu dir Ulli, ich bin für meine offene und direkte Art bekannt, keiner der gerne und immer um den heißen Brei redet. Hat natürlich
    Vor- und Nachteile. Ob du es glaubst oder nicht,es gibt doch tätsächlich Brüder, ja auch Schwestern die sich über meine direkte Art auch postiv äußern.“

    Bleibt für dich zu hoffen, dass es nicht nur Kriecher und Ja-Sager sind. 😉

    ZITAT:
    „Und solange wir unvollkommen sind werden wir uns immer weh tun, und oft die falschen Worte finden. Deshalb SORRY!“

    Davon kann sich wohl keiner frei sprechen, auch ich nicht…also, drücken wir einfach den Reset-Knopf und fangen nochmal von vorne an.
    Du kannst ruhig auch weiter ehrlich sagen was du denkst…nur vielleicht schaust du vorher mal nach, was sich in deinem Herzen befindet, wenn sich das für andere kalt und hart anfühlen könnte, dann behalte es besser für dich.

    LG Ulli

  • Manfred
    Januar 27, 2012

    Lieber Brd. Donnersohn,

    Du hast ja einen nachhaltigen Eindruck hier hinterlassen. Etwa sowie ein Elefant im Porzellanladen. Rein, bischen rumgedreht und dabei alles zerdeppert, was im Wege stand. Ok, wenn ein Elefant mal im Porzellanladen ist, dann geht auch zwangsläufig was kaputt. Wenn sich ein Elefant dahin verirrt hat, dann war es noch nicht mal Absicht. Du nennst Dich Donnersohn und hast Dich auch genauso verhalten. Das kommt hier halt gar nicht gut an. Du hast aber unheimliches Glück, dass Du hier auf einem Internetportal bist, wo sich die Schafe Jesu versammeln. Hier sind keine „reißenden Wölfe“ unterwegs, vielleicht gibt es noch einen „Wolf im Schafspelz“, das mag sein, wird aber die Zukunft auch zeigen ob dem so ist und es wird offenbar gemacht werden.

    Doch wie Du siehst, halten die Schafe Jesu auch zusammen. Egal wen Du hier angreifst, Du greifst immer die ganze Herde mit an, weil wir hier füreinander einstehen. Wir selbst hatten auch untereinander schon diverse Reiberein, die manchmal recht haarig wurden, doch immer haben wir die Kurve bekommen und vor allem in letzter Zeit ist dieses Portal äußerst Harmonisch worüber wir alle sehr erfreut sind. Das soll auch so bleiben.

    Deshalb halten wir uns hier auch an folgendes:

    Mat. 18: 21,22
    21 Dann trat Petrus herzu und sagte zu ihm: „Herr, wievielmal mag mein Bruder gegen mich sündigen und soll ich ihm vergeben? Bis zu siebenmal?“ 22 Jesus sprach zu ihm: „Ich sage dir: Nicht bis zu siebenmal, sondern: Bis zu siebenundsiebzigmal.

    Du bist schon mal hier zu diesem Portal gekommen und hast Dich geäußert. Vielleicht wurdest Du von unserem Herrn Jesus hierher gezogen. Wenn dem so ist, wie könnten wir Dich ablehnen?

    1.Joh. 4:20, 21
    20 Wenn jemand erklärt: „Ich liebe Gott“ und doch seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann Gott nicht lieben, den er nicht gesehen hat. 21 Und wir haben dieses Gebot von ihm, daß der, der Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.

    Wenn Du auch ein Schaf Jesus Christus bist, dann bist Du auch unser Bruder und verdienst auch eine zweite oder sogar dritte oder sogar vierte …. Usw. Chance. Ich möchte Dich daher hier herzlich willkommen heißen und die Axt solltest Du erst gar nicht mehr mitbringen, denn bei uns gibt es nichts zu fällen. Und obwohl wir alles Schafe sind, können wir uns doch wehren, denn die Gemeinschaft macht stark und vor allem der Geist der in uns wirkt. Wenn Du hierbleibst und schaust was sich hier abspielt, dann wirst Du es verstehen und diese Gemeinschaft genauso lieben lernen wie wir.

    Gibt es bei uns „Ja“ Sager? Ja, die gibt es. Wir sagen Ja zu unserem Herrn Jesus Christus, wir sagen Ja zu unserem himmlischen Vater Jehova und wir sagen Ja zum unverfälschten Bibelwort. Auch sagen wir Ja zum heiligen Geist und leugnen diesen nicht. Da sind wir alle ohne Ausnahme schuldig im Sinne der Anklage. Aber für die Wahrheit gehen wir keine Kompromisse ein. Dann sind wir keine Ja Sager, dann treten wir für die Wahrheit ein egal welche Konsequenzen drohen könnten. Wenn Du genauso denkst, dann passt Du super hierher und wir würden uns über Deine Gemeinschaft freuen.

    Du solltest vielleicht darüber nachdenken, ob Du Dein Pseudonym ändern könntest, denn „Donnersohn“ ist halt negativ besetzt. Dafür gibt es ja auch ein biblisches Beispiel. Saulus wurde auch zum Paulus und hat dann fortan für Jesus Christus gemäß genauer Erkenntnis gekämpft. Ein Paulus gibt es bei uns noch nicht. Das wäre doch was, jetzt wo wir auch noch einen Barnabas haben. 😉

    Also herzlich willkommen unser Brd. …..?

    Liebe Grüße Manfred

  • Frank&Frei
    Januar 27, 2012

    lieber Bruder Donnersohn,
    das Echo auf dein Entree ist ja recht unterschiedlich ganz so wie wir Menschen halt sind.
    Ich mag es auch direkt und ohne Diplomatie, weil Diplomatie für mich eigentlich für Verlogenehit steht, erinnere da an den Propheten: an einem Tisch sitzen und Lügen reden.
    Ältester sein ist kein Beruf, eher Berufung, wobei manche darin eher die STellung sehen und ganz nach Banker Art sich darstellen.
    Das ist kalt, wie das WEtter heuer, da kommt keine Wärme auf und schon gar nicht erfolgt ein sich öffnen der Herzen.
    Ich habe es mir immer zum Ziel gemacht, jene Verschlossenen zu öffnen. In einem Fall hat das Jahre gedauert, so sehr war die Person brüskiert worden, explizit von Ältesten, die sich da als Richter über andere entpuppten. Manche Story ist dabei entstanden, die alles in Lächerliche zog und aufzeigte, dass die Freiheit des einen eher die Unfreiheit des anderen ist.
    Ich persönlich lehne es ab, anderen aufzuzwingen, was christlich ist. DER Bruder, der da im Vortrag losdonnert, dass derjenige, der alle 10 Jahre ein neues Sofa braucht ein Materialist ist, der ist genauso zugebrettert, wie einer, der nur mit Fliege auf die Bühne geht. Ja, da sind Persönlichkeiten, die ihre eigenen Werte auf andere adaptieren und mit Gewalt druchdrücken wollen.
    So funktioniert die Versammlung – die Kleiderordnung wird vorgegeben und die Gefreiten marschieren.
    Das hat immer wieder, so ich mich erinnnere in all meinen Lebensjahren, bei vielen jungen Leuten zu kognitiven Dissonanzen geführt, mit der Folge, das sie sich abgewendet haben, weil es sie anwiderte.
    Die alten Männer, die ihre WErtmaßstäbe durchsetzten, haben so eine natürlich Auslese geschaffen und bilden sich da noch was drauf ein.
    Heute die Jugend kümmert sich da nicht drum, die machen WAS sie wollen und werden umbuhlt. Und trotz allem sinkt der Durchschnitt, der Versammlungsbesuch, und was nicht noch alles.
    ja so manche Brüdre konzedieren: Da stimmt was nicht. Wenn man den Ältesten dann sagt, woran es liegt, dann wird das ignoriert. Die halten in ihrer Gruppe in Nibelungentreue zusammen, auch, wenn einer von ihnen durch 2 Zeugen belastet wird und es abstreitett, sich aber gleich wieder entschudligt. Und das geschieht unter Gebet. Da erkennt man erst, welche Wirkung es hat, wenn jemand in Alzheimer Manier seine belastende Vergangenheit vergißt und die Gegenwart einfärbt.
    Wie heißt es so schön: keiner sieht, wenn ich trinke, aber jeder sieht, wenn ich betrunken bin.
    so ist es auch, die Brüder sind feinfühlig, kriegen alles mit und so gärt es halt langsam vor sich hin während der Koordinator sich mit seinen Mannen ob der Wolgadörfer freut, die immer leerer werden.
    Was nutzen die ganzen Ältestenschulungen, wenn sie dort wie Manager geformt werden, die Liebe nur eine Form ist und die Wärme eher in Kälteform erscheint? Die Konsequenzen werden eh nicht bedacht, das Ältestenbuch mit seinen Anweisungen, dass muss in die Köpfe rein, der moderne Talmut der Weisheit der Obergelehrten, eine Weisheit, die ständig verändert werden muss und nur auf Logik baut, sich nicht am Menschen orientiert.
    Ein Buch, das dem normalen Verkündiger vorenthalten bleibt.
    Wo gab es so etwas jemals in der Bibel.
    Beim Wachtturm gilt der Toyota Slogan: Nichts ist unmöglich.
    nun, lassen wir den Dampf ab, da gehts wieder weiter

  • Alois
    Januar 27, 2012

    Lieber Manfred

    Danke für den sehr guten Kommentar, dem ich mich nur voll anschließen kann.

    Donnersohn ist negativ besetzt, das sehe ich auch so, wobei ich gestern auf eine interessante Bibelstelle gestoßen bin:

    Mark. 2
    16. Und er gab dem Simon den Beinamen Petrus;
    17. und Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und er gab ihnen den Beinamen Boanerges, das ist Söhne des Donners;

    Da hat doch tatsächlich ein Apostel den Beinamen „Söhne des Donners“ erhalten. Es besteht somit viel Hoffnung für unseren lieben Donnersohn, dass er sich wie die Apostel nur an den Retter Jesus hält.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Caleb
    Januar 27, 2012

    Hallo D.S.

    Im Prinzip verstehe ich ja, was du meinst, aber die Ausdrucksweise ist ganz einfach nicht O.K.

    Es ist natürlich auch das Problem, das Älteste Alles tun sollten können.

    Da sind Brüder und Schwestern, die entgegen gutgemeinter Ratschläge die falschen Entscheidungen treffen und dann mit den Folgen Leben müssen.

    Wenn ein „labiler“ Bruder eine bsp. drogenabhängige Frau heiratet, die ein Kind bekommen, die Frau aus welchen Gründen auch immer tiefer in die Drogenabhängigkeit gleitet, die Ehe auseinander bricht, das Amt der Mutter das Kind wegnimmt und dem Vater übergibt, der Vater aber arbeitslos bei seiner Mutter im geteilten Haus lebt und die sich dann bei der Versammlung melden, dann kann man natürlich (hartherzig) von beratungsresistenten Dauerpflegefällen sprechen (so ein Fall ist mir bekannt, ich habe ihn nur ein bisschen verändert – aber auf keinen Fall dramatisiert).

    Das Problem ist jetzt, dass zu einem solchen Fall, wo eigentlich ausgebildete Psychologen und Sozialarbeiter notwendig wären, absolut überforderte Älteste, die viell. Tischler, Automechaniker, Versicherungsangestellte etc. sind, hinkommen und „helfen“ sollen. Sie KÖNNEN es aber nicht.

    WARUM? Weil hier ein gravierendes Problem unserer Organisation darin besteht, dass wir als Verlags-Verteil-Verein ganz einfach keine Möglichkeiten haben, sowohl fachlich als auch finanziell zu helfen. Hier sind andere Religionen weiter, weil sie solche Anlaufstellen haben.

    Wir sind zwar in der Lage, wenn ein Bruder im Notfall kein Blut bekommen soll, innerhalb von Minuten das KVK aufzustellen, aber im o.g. Fall gibt es leider keinen PSN (Psychosozialen Notdienst) der wirklich helfen kann, sondern nur überforderte Älteste die dann so abschätzig über ihre Schafe reden.

    Eigentlich, D.S., egal welche Rolle du in der Versammlung spielst, hast du dir selbst ein Armutszeugnis ausgestellt.

    Der Grat zwischen direkt sein und andere rülpelhalft zu beleidigen ist oft nur ein schmaler.

  • Hans
    Januar 27, 2012

    Hallo Caleb,

    sehe ich ähnlich! Der Bedarf an psychologisch kompetenter Seelsorge wird auch unter ZJ immer größer. Da aber früher Psychologie und Psychotherapie verteufelt wurden, ist das noch für viele ein rotes Tuch. Wenngleich auch von seiten der WTG durch diverse Artikel schon mehr Toleranz und Anerkennung der Notwendigkeit einer Therpaie durchscheint, ist es noch ein langer Weg bis zu einer wirklich besseren Betreuung, da noch etliche Älteste, KAs usw. eher zum Abraten neigen.

    Wer weiß, ob überhaupt jemals psychologische Themen offiziell für z.B. Älteste gutgeheißen, empfohlen oder gar geschult werden. In der Hinsicht sind unsere andere Gemeinschaften voraus.

    LG
    Hans

  • Ullib
    Januar 27, 2012

    Kein vollen Gebrauch machen? Was bitte macht den die Wachturmgesellschaft?

    Warum kämpft sie vor Gerichten dafür das Zeugen Jehovas, die Annerkennung bekommen?
    Sie kämpft um Steuererleichterung……

    Ist das kein gebrauch von der Welt zu machen?

    Solange es Vorteiteile für die WTG bring gilt das geschriebene Wort nicht mehr? Heuchelei nenne ich soetwas

  • Donnersohn
    Januar 27, 2012

    Hallo Leute, warum teilweise so sensibel?
    Zu Mike, wieso willst du wissen das ich ein Ältester bin. Passt gut zu Ulricke, etwas behaupten, was du garnicht so genau weißt!
    Zu Hans, da gibt es mehr „Pflegefälle“ als du denkst. Wenn du meinst das sei SEHR SELTEN, dann bist du nicht von dieser Welt. Sorry! Sehr viele bekommen eine „liebevolle Zuwendung“. Da schlagen sich die Ältesten die Nächte um die Ohren um zu helfen, und als Dank kommt dann, ….so eine Lösung oder Resultat habe ich mir nicht vorgestellt, weil ich mich ja ändern muß. Leider gibt es viele die reden, reden und reden und jammern oft über ihre Zustände, wollen aber nur das hören (Ohren kitzeln lassen) was ihnen in den Kram passt.
    Zu Konrad, ja es wird denunziert, aber trotzdem entbindet es niemanden, bvor man etwas verbreitet, sich über den sachgemäßen Inhalt zu informieren.
    Sogar in der weltlichen Gerichtsbarkeit ist denunzieren strafbar. Meine Reaktion war deshalb etwas deftig, weil ich schon selber gerade mit solchen Verhaltensweisen in richtig schöne Schwierigkeiten gekommen bin. Wird dann eine Sache Auge in Auge angesprochen, dann- ja dann war doch alles nicht so wörtlich gemeint und ein Mißverständnis.

  • Dennis
    Januar 27, 2012

    Hallo Donnersohn,

    (Zitat)
    „Zu Mike, wieso willst du wissen das ich ein Ältester bin. Passt gut zu Ulricke, etwas behaupten, was du garnicht so genau weißt!“

    Dann nimm doch mal dazu Stellung was du über Ulrike weißt und warum du sie in deinem ersten Kommentar als „Dauerpflegefall“ und „beratungsresistend“ beleidigt hast?

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    Januar 27, 2012

    Hallo Dennis,
    ZITAT:
    „Dann nimm doch mal dazu Stellung was du über Ulrike weißt und warum du sie in deinem ersten Kommentar als “Dauerpflegefall” und “beratungsresistend” beleidigt hast?“

    DAS würde mich auch interessieren. 😉
    Obwohl wenn ich mir nicht sicher bin, ob Donnersohn mit seiner Aussage nun mich oder die demente Schwester in dem Pflegeheim meint – aber das ist im Grunde auch gleich, nein…eigentlich ist es sogar tausendmal schlimmer wenn er diese betagte Schwester meint, die er ja ebensowenig kennen kann.

    Ist Donnersohn selbst Ältester oder nur Kumpel, Sohn oder vielleicht Vater eines Ältesten…man weiß es nicht.
    Aber das ist auch unwichtig für uns, er kann uns nicht erreichen, denn wir befinden uns in unterschiedlichen Bereichen. – Mir tun nur alle leid, die in den Dunstkreis seiner Herzenshärte kommen und sich nicht wehren können.

    LG Ulli

  • Bruderinfo
    Januar 27, 2012

    Hallo Donnersohn,
    du denkst das du die Brüder ohne Konsequenzen beleidigen und vor den Kopf stoßen kannst. Hier nicht. Jede Perle ist an dir verschwendet. Du kennst bestimmt das Wort: werft die Perlen nicht vor die Schweine…usw. Wir werden dich nicht richten, denn du richtest dich durch deine lieblosen Worte selber. Du hast kein Anstand und kein Herz. Jesus würde sagen Otternbrut….. Du könntest selbst wenn du es wolltest Ulrike nicht die Hand reichen. Wenn du ein Ältester bist dann solltest du dich schämen. Wenn nicht warum versteckst du dich dann hinter dem „Amt“ ? Im Grunde ist jedes Wort für dich zu schade. Wieviele Brüder und Schwestern hast du schon beleidigt und mit Worten geschlagen? Hochmut kommt vor dem Fall. Solltest du dich doch noch besinnen und deine Worte mit bedacht wählen und im Geist der Liebe „Kommentare“ schreiben, dann bist du jederzeit willkommen. Bruderinfo 🙂

  • Barnabas
    Januar 27, 2012

    Liebe Brueder und Schwestern,

    möchte euch mal meine Sonntagabend-Stimmung rueberbringen. Als ich den Beitrag vom armen Schaf,welches dann noch gehörig „verdonnert“ wurde, gelesen habe, hat mir meine Frau meine Stimmung angesehen und gefragt:
    „Was ist?“
    „Nichts“ war meine Antwort. „Stimmt nicht“ Sagte sie. Dann bin ich mit der Sprache raus. Ich hatte so meine Problemchen mit Schaf und Donner.
    Ich fand beide Beiträge nicht berauschend. Warum? Nun ich habe fuer jeden Verständnis der sich hier gelegentlich mal Luft macht. Wir sind Menschen. Wenn er meint, seinen e i g e n e n Fall zur Sprache zu bringen kann das hilfreich sein. Ich bin 50+ und in zweiter Generation ZJ. Wenn ich nur meine Erlebnisse und die aus erster Hand hier posten würde, dann könnte ich dieses Forum fuer mindestens zwei Jahre beschäftigen. Das werde ich aber nicht tun. Ich denke nicht daran, jene üble Kost noch mal aufzuwaermen die mir damals schon den Magen verdorben hat. Bedenklich wird es fuer mich, wenn hier Dinge angeführt werden die man vom „Hören und Sagen“ erfahren hat, ohne den genauen Sachverhalt zu kennen. Wir Menschen haben dann auch noch die Neigung, dass ganze gemaess unseren Vorstellungen zu interpretieren. Römer 3:4
    Das ist jeden von uns schon mal passiert. Ich hatte schon oft Informationen aus erster Hand und habe dann gehört was Andere alles so wussten. Das Verbreiten von solchen Überlieferungen untergraebt den positiven Geist dieses Forums. Es schreckt ab. Nimmt der hervorragend Arbeit des Autorenkollektivs die Wirkung. Es macht uns fuer diejenigen denen diese Homepage ein Dorn im Auge ist angreifbar. In Eph. 4:25 wird zur Wahrheitsrede aufgefordert. Es kann schnell gehen, dass man sich so zum Verstaerker von Halbwahrheiten macht.
    Das ist auch der Grund warum ich mich noch nie in anderen Foren beteiligt habe. Hier fühle ich mich angekommen und habe dieses Forum schon sehr vielen empfohlen. Mit positivem Feedback.
    Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. 1.Kor.10:23
    Und so betrachte ich es auch nicht als besonders nützlich einem Donnersohn allzugrosse Aufmerksamkeit zu widmen. Beachtung schafft Verstärkung!
    Wenn ein Schafbock gegen die Tür rennen will, dann ist es besser die Tür aufzumachen und sich daneben zu stellen statt sich dahinter zu verbarrikadieren. Das ist gut fuer dich, die Tür und den Schafbock. Wenn er dann immer noch nicht genug hat, wird er sich wo anders austoben müssen. Sollte Donnersohn wirklich Ältester sein, dann hat er noch nicht begriffen, dass Hirte und Schafscherer zweierlei Berufe sind. Das er nicht immer Axt im Walde ist kann ich nicht als Entschuldigung gelten lassen. Axt im Walde ist nie eine Tugend!
    Lasst uns bitte alle unsere Verantwortung fuer dieses Forum erkennen und wieder zur Tagesordnung übergehen.

    Liebe Gruesse von

    Barnabas

    ============================================================================

    Hallo Barnabas,
    danke für diese Ausgewogenen Gedanken. Wir hier bei Bruderinfo stehen immer vor dem Problem beim freischalten der Kommentare, sind sie nützlich. Einerseits möchten wir den Brüder Gelegenheit geben sich ihren Schmerz von der Seele zu reden, doch manch mal artet es aus in pauschale Verurteilung.
    Deshalb ist dein Kommentar hier sehr angebracht. Wir machen zum Glück immer mehr die Erfahrung, das die Brüdere von selbst merken, was gut und nützlich ist oder was nur entmutigt und runterreist.
    Aber wir hier bei Bruderinfo möchten uns nicht zu sehr als Zensor erweisen, und jeden zu Wort kommen
    lassen.

    Noch einmal Danke Barnabas und
    l. G.
    Bruderinfo

  • Martin
    Januar 27, 2012

    Lieber Barnabas, liebe Brüder,

    Fein hast Du dies auf den Punkt gebracht. Dennoch möchte ich auch noch eine andere Seite beleuchten. Wir sind sicherlich in der Lage, solche Donnersohn-Kommentare zukünftig gelassener zu empfangen. Gewiss, war es gut, dass unser Donnersohn gleich in seine Schranken gewiesen wurde und aufgefordert wurde, die Sensibilität hier im Forum zu achten. Anderseits möchten wir auch ein wenig darüber nachdenken, dass er „ein Opfer“ eines WTG-Systems ist. Warum sage ich dies?

    Nun, Donnersohn ist kein Ältester. Vielleicht ein Dienstamtgehilfe und ein manchmal Möchtegern-Ältester oder er strebt danach. Er wächst und das ist gut so. Doch nur wer benimmt sich wie die „Axt im Walde“? Nur jemand, der nicht mehr mit den vorhandenen Gegebenheiten zurechtkommt, meist sogar ohne dass man es in diesem System bemerkt. Es strahlt nicht „die Ruhe unseres Herrn Jesus“ im Geiste vieler Brüder, weil sie von einer Organisation beherrscht werden, die sie immer in geistigem Stress halten. Weshalb müssen sich Älteste „die Nächte um die Ohren schlagen“ um die Brüder zurechtzubiegen mit Schuldzuweisungen, dass sie den Anforderungen Jehovas und seiner Organisation nicht entsprechen. Daraus entstehen die gewaltigen Stresssituationen, Zurechtweisungsorgien, Streitigkeiten, Rechtsfälle unter Jehovas Zeugen die dann nicht selten schlussendlich mit der Drohung eines Gemeinschaftsentzuges dazu führen, das Beteiligte „Ruhe geben“. Ich habe selber solche Verhandlungen beobachten dürfen und gesehen, wie unter Drohung dann Beteiligte nachgegeben haben und nicht durch die „Ruhe des Geistes unseres Herrn Jesus“ als angebliches Haupt der Christenversammlung. Seine Bezeichnungen wie „Kriecher“ und „Ja-Sager“ usw. zeigen, wie es wirklich in den Versammlungen auszieht. Den Brüdern fehlt es an Bekundungen der Wertschätzung. Verständnis für Ihre Lebenssituation, die aufrichtige Suche nach Ihren positiven Seiten und Bemühungen. Nicht in erster Linie die Beurteilung Ihrer Reife nach dem Berichtszettel. Ihnen fehlt die Wärme der christusähnlichen oder Christus erfüllten Liebe. Stattdessen gibt es ständig nur Qualitätskontrollen. Stimmen die Aufgaben immer perfekt und sind sie „Sklavengetreu“ oder sogar Sekunden und Minuten passend. Sind die Antworten in den Zusammenkünften immer gestochen WT-und Organisationstreu. Ist der Predigtdienst vorbildlich und effektiv? Ist das Benehmen immer perfektioniert. Nur unter solchem Perfektionisten-Gehabe entstehen diese vielen Beziehungsprobleme unter christlichen Glaubensbrüdern in einem solchen Ausmaß wie unter Jehovas Zeugen. Die da nicht mithalten können, fallen einfach durch das Sieb. Hinzu kommt die Profilierungssucht nicht weniger Älteste, die „Besten unter den Besten“ zu sein. Die Kriterien dafür werden im Hintergrund der WTG geschnürt.

    Sehen wir einfach unseren DONNERSOHN auch etwas unter dieser Perspektive. Aber wie uns allen bekannt ist, wurde aus unserem Bruder Petrus – ebenfalls ein Donnersohn- noch ein sehr brauchbares Gefäß, wenngleich der Donnersohn auch später hier und da in Phasen schwieriger Situationen durchkam. Aber unser Erlöser, Führer, König und vortrefflicher Hirte sah seine guten Seiten und er wurde ein wirklich ehrenhaftes Gefäß. Das wünschen wir unserem „lieben Donnersohn“ auch. Manchmal brauch man erst die Watschen und anschließend die Streicheleinheiten, damit man wieder seinen Level findet.
    @ Svenja. Ich fand deinen Kommentar ebenfalls sehr liebevoll und mitfühlend.

    Gruß
    Martin

  • Anna
    Januar 27, 2012

    Lieber Barnabas, liebe Brüder und Schwestern,

    danke Barnabas, für deine liebevollen Worte an Donnersohn. Und es freut mich, dass du offen mit deiner Frau sprechen kannst. Manche hier müssen (noch) ihre Zweifel an der Organisation ohne den Partner bewältigen.

    Es ist sicher nicht gut für unser Innenleben immer wieder die vielen Kränkungen, die man unter Brüdern erlebt hat, hervorzuholen. Andererseits glaube ich dass manche einfach sich vieles von der Seele schreiben müssen. Wer jahrelang gedemütigt wurde, da ist so vieles aufgestaut, dass sich ein gefühlsmäßiger Vulkanausbrauch ereignet. Und so eine Eruption ist nicht unter Kontrolle zu bringen. Das ist das eine, was MANCHMAL notwendig sein wird.

    Anders ist es jedoch, wenn man, selbst wenn der Gemütsvulkan wieder einigermaßen zur Ruhe gekommen ist, diesen ständig versucht wieder zum Rauchen zu bringen…

    Ich versuche daher den Blickwinkel auf andere zu ändern. Man darf nicht die Macht unserer eigenen Gedanken unterschätzen. So habe ich mir angewöhnt, dass auch der Mensch, mit dem ich nicht so zurecht komme, mich dabei unterstützt an ihm zu reifen.

    Wir können es langsam mit Hilfe der Liebe, die uns Jehova und Christus schenken erreichen, dass wir uns nicht mehr so leicht verletzt fühlen.

    In diesen Zeiten, so wie viele, die hier schreiben sie erleben tröstet auch das was Jesus gesagt hat:

    Johannes 10 ab Vers 27 (Hfa):

    27 Meine Schafe erkennen meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen meinem Ruf.
    28 Ihnen gebe ich das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen. Niemand kann sie aus meiner Hand reißen.
    29 Mein Vater hat sie mir gegeben, und er ist stärker als alle anderen Mächte. Deshalb kann sie auch keiner der Hand meines Vaters entreißen.

    Diese Worte sollen wir für uns ganz persönlich als „auf unser Herz geschrieben“ nehmen.

    Es ist eine Quelle der Hoffnung und der Freude, zu wissen, dass was immer auch passiert – auch wenn es unmöglich erscheint, angesichts dessen was um mich oder in mir passiert – in meinem Herzen ich immer noch diese Stimme höre. Niemand kann uns von Jesus wegreißen! Das ist sehr wichtig.

    Das, was uns ein anderer, z.B. in der Christenversammlung antun mag beruht oftmals auf dessen eigener Angst und Unsicherheit. Die Brüder setzen eine Maske auf, die ihre eigenes Unvermögen verbirgt. Wie kommentiert, viele wissen, etwas stimmt nicht. Nur trauen sie sich nicht es sich einzugestehen.

    Es gibt zwei große Kräfte. Die eine ist Angst. Die andere ist die Abwesenheit von Angst, also Liebe. Angst und Liebe sind unvereinbar.

    1. Johannes 5:18 (Hfa)

    18 Ja, wenn die Liebe uns ganz erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Wer sich also fürchtet und vor der Strafe zittert, der kennt wirkliche Liebe noch nicht.

    Deshalb gilt es Angst zu überwinden, damit sich die Liebe entfalten kann und mit ihr die Freude. Die beiden großen Gebote zeigen es: Jehova lieben und den Nächsten WIE MICH SELBST.

    Das ganz normale Selbstwertgefühl wurde vielen ausgetrieben. Wenn man ständig durch die Organisation hört, dass man SCHULDIG ist, ständig alles DRINGEND ist, danach RINGEN muss, die verbleibende Zeit ist VERKÜRZT… da wird man krank. Wir brauchen andere Menschen mit denen wir uns austauschen können,so sind wir geschaffen. Aber einen Kanal zwischen uns und unserem Schöpfer außer Christus brauchen wir nicht.

    Wenn wir uns bewußt machen, wie sehr uns Jehova liebt, richten wir uns auf und können damit auch andere aufrichten.

    Liebe Grüße an euch alle Anna

  • Shannon
    Januar 27, 2012

    Lieber Donnersohn,

    ich finde deinen Namen lustig. Denn, wenn man in Anlehnung an die nordische Mythologie den Namen betrachtet, war der Donnergott zwar öfters wütend, wirkte wie die Axt im Walde, aber irgendwie auch wie ein Tollpatsch. Genau so hast du dich hier eingeführt. Aber, um beim Wetter zu bleiben: Wer Wind sät wird Sturm ernten.

    Egal wer du bist, Ältester oder nicht, soziale Kompetenz gehört wohl nicht zu deinen Stärken. Und nun, wo alle über dich herfallen fragst du, warum man so sensibel reagiert? Ich hoffe nicht, dass du Ältester bist. Denn dazu gehört, die Menschen so zu nehmen wie sie sind. Viele sind Beratungs-resistent? Aber sicher! Denn wer will sich schon die Ansichten eines Anderen, vielleicht sogar Jüngeren und möglicherweise auch Lebens-unerfahreneren überstülpen lassen. Zu einem guten Hirten, und das sollten Älteste ja sein, gehört auch, seine Schäfchen da abzuholen, wo sie sind. eine Situation sieht von Außen immer anders aus, als in der Situation selber.

    Und weshalb schlagen sich die Ältesten die Nächte um die Ohren? Vielleicht ist es einfach nur erforderlich, gut zuzuhören, auch das erleichtert die Betroffenen. Und jeder hat seine eigene Inkubationszeit. Wieso sagst du, diese Ratschläge (sind auch Schläge)werden nicht angenommen? Manche brauchen einfach länger oder stecken in einer Situation, wo man nicht anders kann. Keine Dankbarkeit? Wer Dankbarkeit als Lohn braucht oder erwartet, sollte ganz tief in sich selber schauen. Denn dem fehlt die eigene Liebe und Anerkennung, sonst würde er sie nicht im Außen suchen.

    Wer das, was er tut (das Ältestenamt) mit Freude und Begeisterung tut, bekommt die Anerkennung ganz von alleine. Wer es als Bürde sieht, wird die Last der Bürde spüren.

    Liebe Grüße

  • Matthäus
    Januar 27, 2012

    Liebe Shannon, zu dieser Fesstellung von Dir:

    >>Zu einem guten Hirten, und das sollten Älteste ja sein, gehört auch, seine Schäfchen da abzuholen, wo sie sind.<<

    …darf ich schon etwas "nachlegen"! Was erwartet Jesus von einem guten Hirten? Siehe Matth. 18: Vom verlorenen Schaf

    10-11 Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel. 12 Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? 13 Und wenn es geschieht, dass er's findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.

    Ich kenne nicht nur ein "Schaf" welches seit Jahren von der Herde sich entfernt hat – oder wegen Lehrdoktrine die nicht mit der Bibel zu belegen sind – folglich abgelehnt werden und DESWEGEN ausgeschlossen wurden – die NIE MEHR gesucht werden !!!

    Auch die Sache mit dem Respekt und der Dankbarkeit, wenn ein Ehemann als "Haupt" dies aufgrund seiner Stellung EINFORDERT dann ist es um dies Ehe schlecht bestellt. Ein liebevoller Ehemann muß sich seine Stellung und damit Wertschätzung der Familie (Ehefrau) VERDIENEN. Und genau hier ist das Grundübel zu suchen, aber das ist wie mit den vielen Diktatoren dieser Welt, jahrelang unterdrücken sie das Volk und dann wundern sie sich wenn sie "zum Teufel" gejagt werden. In ähnlicher Weise mag es vielen Älteste ergehen, wenn er die Verantwortung von ihnen einfordert.
    Siehe Hebr. 13 !!!

    lg. Matthäus

  • Akazienholz
    Januar 27, 2012

    Der Blitz ist des Donner´s Sohn und der schlägt manchmal ein wie aus heiteren Himmel.

    Hallo lieber Freund,

    Ich finde es gut das genau so ein Charakter wie Du, sich hier zu Wort meldest. Warum finde ich das gut? Weil jeder grundsätzlich willkommen ist und jeder hier vom anderen etwas lernen kann.

    Ein großer Teil von uns, sind Schafe die sich mit den Gedanken tragen allein durch die Weide zu laufen, die Herde verlassen haben, den Leittieren (Ältesten) wenig vertrauen schenken, doch dem Hirten (Jesus) zugeneigt sind. Sie haben keine Lust sich von Leithammeln herumstoßen zu lassen, die genau in solchen Momenten gar keine mehr sind, sondern sich erheben über Ihre eigene Befähigung und sich dadurch nicht wie Christusähnliche Menschen benehmen. Natürlich gibt es sehr viele Älteste die sich von diesen Beispielen distanzieren, doch in der Regel ist es so das sich diejenigen welche sich so über die Herde erheben auch meißtens die Tonangeber in einer Ältestenschaft sind. Leider. Und dadurch kann damit ist eine ganze Versammlung in diesem Charakter durchzogen sein.

    Deshalb gibt es hier diese HÜRDE von Schafen die sich hierher geflüchtet haben und hier hier lautes blöken zum großen Hirten,
    hinausschreien. Der es mit Sicherheit hört und zu seiner Zeit Schritte unternehmen wird.

    Sei Dir lieber –DONNERSOHN–, dessen doch bitte bewußt!

    Deshalb wird auch immer etwas empfindlich reagiert, wenn Du in der Wahl Deiner Worte erkennen läßt, wenig Verständnis für diese Schafe hier aufbringst.

    Und das dann Vergleiche auftauchen, wie AXT im Walde usw. darf Dich nicht wundern. Diese Stigma kommt automatisch dabei auf und wird Dir auch etwas bleiben, jedenfalls bei der aktuellen Generation von Lesern und Schreibern.

    Ich freu mich auf eine paar weitere Donnerschläge von Dir, mach es nicht allzulaut, ein weiter entfernteres Grollen tut´s auch!

    Meint AKAZIE
    und Jehovas Segen für Dich!
    akazienholz@gmx.de

  • Hans
    Januar 27, 2012

    Hi Donnersohn,

    ich differenziere zwischen deinen „Pflegefällen“ und Menschen, die einfach (mehr) Aufmerksamkeit brauchen. Wieso sollte ein Ältester nicht Aufmerksamkeit und Zuwendung geben? Warum muss man das negativ als „Pflegefall“ abtun?

    „Kommt zu mir, die ihr beladen seid.“ STATT „Schau dich mal an du Pflegefall, du willst dich ja gar nicht ändern“.
    Schon alleine die Unterscheidung zwischen „jemand kann nicht“ und „jemand will nicht“ ist oft nicht einfach, weil wir eben nicht ins Herz schauen können und praktisch jeder von uns psychische Prägungen, oder gar Lasten mit sich rumschleppt.

    Es gibt Menschen, die brauchen einen Tritt in den Hintern. Nur sollte man sich dessen sicher sein, BEVOR man ihn austeilt!!

    Vielleicht ist jemand, der nur Ohrenkitzeln sucht, kein lästiger Pflegefall, sondern jemand der Hilfe braucht?

    Ich bin schon lange Ältester und war in mehreren Versammlungen tätig. Verbrachte Zeit und Nächte für andere ohne ein Danke oder auch nur einen feuchten Händedruck. Das kann schon menschlich enttäuschen. Aber dazu kann ich nur sagen: wem das nicht passt, soll halt nicht Ältester werden, ist ja freiwillig!

    Ein anderes Problem mag darin bestehen, dass jemand, der nur nach Amt & Prestige Ausschau hält, natürlich eher genervt ist von Schafen, um die man sich halt mehr kümmern muss. Schließlich strebt er nach dem Ansehen, aber nicht nach der Arbeit eines Aufsehers, wie es die Bibel sagt.

    LG
    Hans

  • Micha
    Januar 27, 2012

    Lieber Akazienholz,
    du schreibst wir sollten dienstbar sein.Ich möchte mich nicht den
    Brüdern anbiedern damit ich die Wahrheit sagen darf.Ich muss die rosarote Brille entlich absetzen dürfen.Es geht hier auch nicht um irgentwelche Vorrechte in der Versammlung. Es geht darum ,das man doch für unseren himmlichen Vater einstehen muss, wenn es um falsche Lehren oder Aussagen geht. Jesus konnte auch nicht mehr zu
    schauen, als die damaligen Pharisäer den Tempel Jehovas zur
    Räuberhöhle machten. Es geht grundsätzlich um die Ehre Jesu Christi und unseren himmlichen Vaters.
    Mfg
    Micha und Frau

    ,

  • Dennis
    Januar 27, 2012

    Lieber Micha,

    100%ige Zustimmung zu deiner Aussage!

    Das ist ein Grundübel in fast jeder religiösen Gemeinschaft. Es kommt irgendwann nicht mehr auf die tatsächlichen Fakten an, sondern es wird im Gegenteil eine Art „gefühlte Wahrheit“ hochgehalten, die allerdings nur eine Illusion ist. Das gilt für die Mormonen, Neuapostolen, Katholiken, Zeugen Jehovas usw.

    Bei vielen Brüdern merke ich einfach, dass sie tief im Innern Zweifel haben, aber es sich selbst nicht wirklich eingestehen und dazu stehen WOLLEN. Das WOLLEN ist hier entscheidend. Will ich voruteilsfrei und vor allem ergebnisoffen anhand der Bibel gewisse Aussagen z.B. des WT überprüfen oder will ich es nicht. Aber leider unterdrücken die meisten alles und folgen weiterhin einer Illusion, in der Hoffnung, dass sie vielleicht doch wahr ist. Sie glauben die Unterdrückung von Fragen und Zweifeln ist eine Sünde gegen Jehova und illoyal und das ist ein tragischer Fehler.

    Die WTG hat es geschafft einen de facto Unfehlbarkeits-Status bei vielen ZJ zu erreichen. Die eigentlichen Lehrpunkte sind doch überhaupt nicht mehr entscheidend, es ist nur entscheidend, dass es vom „Sklaven“ kommmt und man gehorchen muss.

    Sie verstehen nicht, dass es zuerst einmal unerheblich ist wer Recht hat, es geht einfach darum das Recht vor Jehova und vor Christus zu haben „FREI“ zu sein und seine Meinung zu sagen, egal ob diese Meinung nun richtig oder falsch ist.

    Es ist so wie Ray Franz sagte: „Jede Illusion muss sich irgendwann einmal der Wirklichkeit stellen“

    LG
    Dennis

  • Micha
    Januar 27, 2012

    Lieber Dennis!
    Danke für Deinen Kommentar.
    Meine Frau und ich sehen das genauso .
    Hast Du schön auf den Punkt gebracht.

    Liebe Grüße von Micha & Frau

  • Akazienholz
    Januar 27, 2012

    Lieber Micha,
    ich glaube da hast Du etwas nicht richtig interpretiert mit meinen Wort –DIENSTBAR–

    Ich habe dieses Wort das erstemal gelesen in dem Werk von Charles Haanel „The Master Key System“. Dort wird es als der Dienst zum anderen Menschen erklärt. Der eine oder andere hier wird es wahrscheinlich kennen. Dienstbar hat hier nichts mit anbiedern oder einer totalen Unterwürfigkeit zu tun wo ich meine eigenen Würde begrabe. In meinen Kommentar denke ich kam es auch recht gut heraus das ich damit den Dienst am Anderen, die Liebe zum Anderen meine. Da es sich bei dieser Form unmöglich nur um Lippenbekenntnisse drehen kann sondern um -eine Aktion- ist wohl klar.

    Nach -AKTION- kommt immer -REAKTION-. Das erkennt man ja auch daran, das Du lieber Micha mir als -REAKTION- auf meinen Kommentar geschrieben hast. Der die Aktion verursacht kann in solchen Fällen nicht wissen wie die Reaktion ausfällt.
    Aus der Reaktion wird wieder die Aktion usw. oder aus WIRKUNG wieder eine URSACHE aus der , übrigens ebenfalls gut beschrieben im o. g. Werk bereits von 1912.

    Wir stehen dann genau für unseren himmlischen Vater und seinem Sohn ein wenn wir genau dieses AKTIV unternehmen.  „Lehrer, welches ist das größte Gebot im GESETZ?“  Er sprach zu ihm: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“

    Da Jesus von den größten Geboten hier spricht, kann ich als REAKTION daraus lernen es in meinen Leben in AKTION umzusetzen, genau so wie Jesus es sagte und lehrte.

    Damit lieber Micha ist doch im Grunde genommen alles gesagt, es bedarf kaum mehr Worte und andere Zusätze, wobei ich die von Jesu genannten Begrifflichkeiten, HERZ; SINN; SEELE; LIEBE; lernen sollte was diese bedeuten um diesen klaren Geboten so vollständig als möglich nachzukommen so wie mir es als sündiger Mensch möglich ist.

    Viele liebe Grüße Micha und an Deine Frau.
    AKAZIE

  • Shannon
    Januar 27, 2012

    Liebe Akazie,

    ich denke, dass im Master-Key-System Erkenntnisse der Bibel verarbeitet wurden, das macht es vermutlich so genial. Ansonsten kommt ja Charles Hahnel aus der Freimaurerecke. Ich habe das mal vor Monaten recherchiert und dort auch die Verbindung zu den Rosenkreuzern und wer hätte es gedacht…. Rutherford gefunden.

    Das bedeutet nicht, das das Buch schlecht ist, im Gegenteil, es ist genial. Zeigt es doch wie kein Anderes die Kraft des Geistes, und zwar so, das sogar die Analytiker das begreifen. Für mich ist das ein Hinweis, dass der Herr dieser Welt, zeitgleich mit dem Aufbau des Volkes der Zeugen Jehovas eine Parallele geschaffen hat in Form vom „Gesetz der Anziehung“ „Botschaften des Hermes Trismegistos“ usw. Warum das? Weil die Menschen fragen und hinterfragen. Ich denke darum werden diese Dinge geoffenbart, manchen Gurus auch gechannelt. Und vermutlich als Ablenkung, denn wer der Meinung ist, dass man sich alles erschaffen kann, braucht Jesus als Retter nicht. Gleichwohl sind sie ja nicht falsch, führen aber in die falsche Richtung.

    Lassen wir uns überraschen, was dem Herrn dieser Welt noch alles einfällt, um uns zu beschäftigen und abzulenken. Vielleicht wirklich eine Welt im Frieden…, auch wenn dann die Systeme vorher zusammenbrechen müssen. Die große Drangsal, wie die Brüder und Schwester es in den Versammlungen erleben, kann sich durchaus auch noch als Parallele in der Welt erfüllen. Damit Menschen, die die Bibel mit dem Verstand lesen sagen können: Schau her, es erfüllt sich doch alles da draußen, wie kommt ihr auf die Idee, dass die Propheten für das Volk Gottes anzuwenden ist?
    Sollte das der Fall sein, dann wird es für alle schwierig, die noch immer an die Verheißung glauben.
    Die Herausforderungen für unseren Glauben sind nicht „Verfolgung“,da kennt man den Gegner ja, ich sehe sie eher in der schleichenden „Verführung“.

  • Akazienholz
    Januar 27, 2012

    Liebe Shannon,

    ich weiß und kenne Deine Bemerkungen und Feststellungen wie Freimaurer und Rosenkreuzer usw.. Ich bin auf dieses Buch erst aufmerksam geworden nachdem ich „THE SECRET“ gelesen habe.

    Interessant ist jedenfalls in meinen Fall, dass ich mich nach einer neuen spirituellen QUELLE umgesehen habe, nachdem ich die echte Wahrheit und die vielen Dissonanzen über die Organisation erfahren habe. Ich bin in ein tiefes Loch gefallen und habe damals enorm viel Zeit im Gebet verbracht. Und recht klare Antworten erhalten. Das ganze liegt mittlerweile schon Jahre zurück.

    Beide Bücher habe ich heute nicht mehr. Da die Rettung nur Jehova und Jesus bewirken kann.
    Die Faszination an beiden Werken war, das Bibeltexte zitiert wurden und die Zitate von angeblich –Großen Meistern- die heute noch leben angeführt worden sind.

    In solch einem Zustand der Orientierungslosigkeit, geht man manchmal recht eigenwillige Wege, was mir geholfen hat war, das ich in all meinen Tun Jehova und Jesus nie vergessen habe. Das war meine Rettung. Nicht die Rettung wieder in die Organisation eingegliedert zu sein, sondern zu meinen Brüdern und Schwestern zurückzukehren. Was die Organisation anbelangt, wenn da Berichte kommen die überhaupt nicht ins harmonische Gesamtbild der Heiligen Schrift passen, so lässt mich Ihr Tun recht kalt. Jeder der sich allzu sehr auf die Org. stützt, könnte einmal mit Ihr hinfallen. Nur zu dieser Erkenntnis muss jeder selbst gelangen.
    Deshalb bleibe ich da wo meine Schwestern und Brüder sind. Denn diese sind nicht die Organisation. Mag an dieser Stelle manch einer da anders denken.

    Ich habe von Master Key System nur eins mitgenommen, was leider nicht allzu oft in unseren Publikationen herausgestellt wird, das ICH selber es bin, der darüber entscheidet ob ICH alles nun ungeprüft in mich aufsauge, oder ob ICH sehr differenziert auf der Wacht bin und meinen Unterbewusstsein gestatte nur bestimmte Dinge die für MEIN christliches Dasein von Nutzen sind annehme. Ich habe da ebenfalls die Wahl und bei den Entscheidungen ob geistige Kost für mich in Frage kommt oder nicht, helfen mir immer noch die Heilige Schrift und der Heilige Geist. Paulus sagte zu den Ephesern und Thessalonicher::
    —VERGEWISSERT EUCH ALLER DINGE—; haltet an dem fest, was vortrefflich ist. Von jeder Art Bosheit haltet euch fern.
    Der Gott des Friedens selbst heilige euch völlig. Und in jeder Hinsicht gesund, möge der Geist sowie Seele und Leib von euch [Brüdern] auf untadelige Weise bewahrt werden bei der Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus. Er, der euch beruft, ist treu, und er wird es auch tun.

    —VERGEWISSERT— euch fortwährend dessen, was für den Herrn annehmbar ist, und habt nicht mehr mit [ihnen] teil an den unfruchtbaren Werken, die zur Finsternis gehören, sondern rügt [sie] vielmehr, denn was von ihnen im verborgenen geschieht, ist schändlich auch [nur] zu sagen. Nun werden alle Dinge, die gerügt werden, durch das Licht offenbar gemacht, denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht. Daher sagt er: „Erwache, du Schläfer, und steh auf von den Toten, und der Christus wird dir leuchten.“

    Diese VERGEWISSERN ist Pflicht und ich kann nur jeden raten dies auch so zu tun um zu seinen –EIGENEN—Schlüssen und Entschlüssen zu gelangen, die er dann auf SEINEN christlichen Glaubensweg anwendet.

    Mit vielen lieben Grüßen
    AKAZIE

  • Akazienholz
    Januar 27, 2012

    Hallo Shannon,

    würde mich über eine persönliche Nachicht freuen!!!

    akazienholz@gmx.de

  • Micha
    Januar 27, 2012

    Liebe Akazie!
    Wie Du schon richtig in deinem Kommentar angemerkt hast sind wir uns grundsätzlich einig was den Stellenwert des Allmächtigen und unseren Herrn Jesus betrifft.
    Ich glaube wir reden hier aneinander vorbei.
    Das Buch von 1912 habe ich nicht gelesen und habe diese unglückliche Formulierung falsch verstanden.
    Dafür möchte ich mich entschuldigen.
    Dennis hat mich verstanden.
    Dennoch glaube ich das Du nicht verstanden hast was ich meine.
    Meine Aussage war die Folgende.
    „Ich möchte mich nicht den Brüdern anbiedern damit ich die Wahrheit sagen darf.Ich muss die rosarote Brille endlich absetzen dürfen.Es geht hier auch nicht um irgendwelche Vorrechte in der Versammlung. Es geht darum ,das man doch für unseren himmlichen Vater einstehen muss, wenn es um falsche Lehren oder Aussagen geht. “
    Das meine ich auch weiterhin so.
    Es geht also um MEINUNGSFREHEIT auch in Bezug auf falsche Aussagen und Lehren!
    Es geht um einen ehrlichen Dialog zwischen uns Brüdern in der Versammlung welcher ungeheuchelt, ohne Angst mit Konsequenzen rechnen zu müssen, in christlicher Nächsten – LIEBE !
    So wie hier bei Bruderinfo.
    Hier muss keiner mit irgendwelchen Sanktionen rechnen.
    Dieses Niveau gibt es nicht weil ein selbsternannter Sklave immer Recht hat.Diese Position des Sklaven gibt es nicht weil diese
    Position erfunden wurde.
    Betrachten wir aber alles im Licht der Bibel MÜSSEN wir EERKENNEN das nur einer Recht hat nämlich Christus. „Dein Wort ist Wahrheit!“
    Auf diesem Wege ist ein christlicher Austausch von Ermunterungen und das sagendürfen was man denkt, möglich.

    Natürlich auf Grundlage der Liebe.

    Liebe Grüße von Micha & Frau

  • Felix
    Januar 27, 2012

    Macht nicht vollen Gebrauch von dieser Welt heißt auch:
    Macht nur begrenzten Gebrauch eures Geistes !!
    Fazit- ihr werdet aufgefordert, blöd zu bleiben.

  • Anna
    Januar 27, 2012

    Lieber Felix,
    liebe Brüder und Schwestern,
    schön dass du dich zu Wort meldest. Guter Gedanke, dass wir seitens der Organisation dazu angehalten werden nicht vollen Gebrauch unseres Geistes zu machen.

    Ich habe eben überlegt was ich in den letzten Jahren durch Besuch der Zusammenkünfte usw. neu wirklich hinzugelernt habe. Da ist tatsächlih NICHTS. Mit dem Erlernen der Grundwahrheiten während des Heimbibelstudiums und danach ist an biblischer Belehrung nichts mehr hinzugekommen. Das was man ständig verarbeiten muss sind wechselnde Begriffserklärungen, organisatorische Änderungen usw.

    Inzwischen ist erwiesen, dass durch ständiges Hinzulernen weitere Synapsen miteinander verknüpft werden. Bleiben wir nur auf einem erlernten Niveau stehen, wird durch diese Verringerung des Informationsflusses die Anzahl der Synapsen reduziert.

    Wie Muskeln immer trainiert werden müssen um ihre Funktion zu bewahren trifft sich ebenso auf unseren Geist zu.

    Glücklicherweise werde ich in meiner Arbeit auch gefordert. Und liebe Brüder und Schwestern, nicht alles was im business-Bereich stattfindet, ist negativ besetzt. Bei mir ist ein sehr angenehmes Betriebsklima, von Toleranz geprägt. Und jeder darf seine Meinung offen vertreten.

    Würde ich mich nicht außerhalb der Versammlung und der Lektüre des Sklaven geistig ernähren, mein geistiger Verfall programmiert.

    Da freue ich mich doch am Denken um so mehr :-).

    Liebe Grüße aus der Kälte herzlich Anna

  • Konrad
    Januar 27, 2012

    Hallo Donnersohn – oder lieber Donnergroll ?
    Leider konntest Du mit Deinem Kommentar hier niemanden davon überzeugen, dass die Liebe in den Versammlungen nicht erkaltet ist. Im Gegenteil – durch Dein Pauschalurteil und die aggressive Wortwahl Ulrike gegenüber, hast Du meine Meinung noch bestärkt, dass es vielen (nicht allen) an der Herzensbildung und Barmherzigkeit fehlt. Dein Kommentar wäre eigentlich ganz gut gewesen, ja sogar nachdenkenswert. Die letzten Sätze über Ulrike haben jedoch alles kaputt gemacht. Natürlich ist es nicht korrekt, gleich alles ungeprüft zu glauben (Hütchenfall)! Da hast Du natürlich recht. Aber was meinst Du : warum können sich das so viele „ungeprüft“ vorstellen, dass dieser Fall sich genau so zugetragen hat bzw. haben könnte ? Weil viele Brüder (inkl. mir) solche Fälle von Denunziantentum schon in der eigenen Versammlung miterlebt haben !
    Lieber Donnersohn – es ist sicherlich schwere Arbeit, was heutzutage von Ältesten gefordert wird. Und manche sind bestimmt auch enttäuscht, weil die „Herde“ nicht so läuft sie aber trotzdem alles richtig machen wollen und für Jehova eifern. Das glaub ich Dir auch. Die Frage darf jedoch erlaubt sein, woher diese ganzen Anforderungen an die Ältesten kommen ?! Ist es nicht ein von Menschen gemachtes System mit von Menschen gemachten Geboten und Verordnungen (siehe Hütebuch).? Die gelebte Barmherzigkeit würde so manches erleichtern in den Versammlungen.
    Lieber Gruß Konrad

  • Hans
    Januar 27, 2012

    Hi Sohn des Donners,

    du verwendest die Begriffe „beratungsresistent“ und „Dauerpflegefall“.

    Ich meine schon, dass es sowas vielleicht geben könnte, aber das kommt eigentlich SEHR SELTEN vor.

    Es gibt z.B. Formen der Psychotherapie, bei denen man davon ausgeht, wenn etwas in der Zusammenarbeit mit dem Patienten nicht klappt, dann lag es einfach an der Vorgehensweise des Therapeuten und er muss etwas anders machen, um mehr Erfolg zu haben. Diese Verantwortung liegt beim Therapeuten.

    So manches Schaf wird durch die soziale Inkompetenz von Ältesten in die „Beratunsresistenz“ getrieben. Und so mancher „Dauerpflegefall“ braucht nur eines: liebevolle Zuwendung. Zugegeben, mancher braucht mehr davon, ein anderer weniger und nicht immer kann man JEDEM alles geben, was er braucht. Jeder Älteste ist auch nur ein Mensch. Und ja, manchmal ist man vielleicht auch genervt, auch das gibt es.

    Aber würde sich Jesus prinzipiell verweigern und jemand als hoffnungslosen Fall abtun? Für liebevolle Zuwendung sollten alle Christen, BESONDERS aber Älteste da sein.

    Nur ein Auszug vielen:

    *** w08 15. 11. S. 9 Abs. 4 Helft verirrten Schafen der Herde Gottes ***
    4 Wollen Älteste ihnen helfen, dürfen sie eines nie vergessen: Die Herde Gottes — die „Kleinviehherde“ seiner „Weide“ — besteht aus lauter wertvollen Menschen, die sich Jehova hingegeben haben (Ps. 79:13). Diese kostbaren Schafe müssen behutsam umsorgt werden. Das persönliche Interesse liebevoller Hirten ist deshalb unverzichtbar.

    LG
    Hans

  • Frank & Frei
    Januar 27, 2012

    lieber Donnerer,
    du donnerst hier rein, wie mit nem Motorrad ohne Schalldämpfer, dass es nur so blitzt.
    Willkommen. Hier herrscht eine gute Stimmung und man ist darauf bedacht, dass wir alle mit den Füßen am Boden bleiben und nicht abheben.
    manchmal gehen die Gefühle mit einem durch und da habe ich hier immer wieder Verständnis erfahren, auch mal mit ner angepaßten Watschen.
    Darin äußert sich Liebe, dass wir uns ergänzen.
    Und das haben wir nötig, denn wir sitzen ja sozusagen im Glashaus der Unvollkommenheiten und da sollte man nicht mit Steinen werfen.

    Komitteefälle sind manchmal ganz schnell angesetzt, da bracuht nur ein 150 % iger Ältester irgendwo mal den Rüssel reingehalten zu haben und schon läuft die Inquisition an.
    Nun, meistens nicht sehr shcnell, da hast du recht. aber, wie immer, Ausnahmen betätigen die Regel.

    Also sein bedankt für deine Kommentarfreudigkeit. Wri alle sind gespannt auf weitere Äußerungen von dir, die uns mit erbauen sollen.
    herzlichst

  • mike
    Januar 27, 2012

    hi donnersohn!
    solche älteste wie du mag ich nicht.

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