143 Comments
  • Rita
    März 23, 2012

    Liebe Anna,liebe Brüder und Schwestern,

    Ich möchte mit teilen daß es mir besser geht zurechtzukommen mit meiner Situation.
    Sie letzten Monate waren entscheidend.Es ist naturlich sehr schmerzlich
    mit diesen seelisch-geistigen Konflikten umzugehen.
    Und das muß jeder für sich allein auskämpfen.

    Heute vespüre ich schon eine erleichterung,binden sich in mein inneren eine feste grundlage so wie ein Anker die gibt mir Zufridenheit und grenzenlose freude das uns ist den schatz der Gnade geschenkt von Jehova Gott das wir den Sohn wiedergefunden haben und er uns den Weg zum ewigen Leben erleichtert und emöglicht.

    Wenn Liebe in Herzen ist,i st das beste Kosmetik auf dem Welt-eine liebende Herzens Seele.

    Ich fand einen Text in der Bibel,einen großartigen herrlichen vers.

    „Die aber,die denn Herrn vertrauen,schöpen neuen Kraft,sie bekommen Flügel wie Adler sie laufen und werden nicht müde,sie gehen und werden nicht matt“ Jesaja 40;31

    Ich glaube und ich weiss die Worte haben volle Kraft und heilen meinen
    Geist aufs NEU!

    Ich lernte,den Leben Freude zugewinnen,aufs neu,zu vertrauen.

    Mit viele liebe Grüße!

    Rita mit Karol

  • Anna
    März 23, 2012

    Liebe Rita,
    das hast du sehr schön ausgedrückt, die „Kosmetik des Herzens“!

    Dann freue dich darüber mit deinem Mann dass dir Jehova und Christus immer wieder stärken.

    Liebe Grüße an alle an diesem Tag

    Anna

  • Doka
    März 23, 2012

    Hallo Dennis,
    es gibt vereinzelte Ströhmungen bei den Baptisten, wo dies angewandt wird. Es kommt aber auf die einzelne Gemeinde an, da jede Gemeinde dort autark ist. Diese Praxis findest du teilweise bei Russischen oder streng konservativen Gemeinden. Aber eben nicht in allen Gemeinden der Baptisten.
    Liebe Grüße
    Doka

  • Barbara
    März 23, 2012

    Auch die Hutterer praktizieren den Gemeinschaftsentzug.

  • Karl
    März 23, 2012

    Hallo Edelmuth,

    Freikirchen und Sekten haben des öfteren menschliche Führer wie den uns bekannten „Sklaven“ die das alleinige Sagen haben.

    Um ihren Führungsanspruch zu erhalten behaupten sie natürlich alle, dass nur sie alleine von Gott „geleitet“ werden würden.
    Sieht man sich diese selbsternannten Anführer genauer an, stellt man fest, dass sie entweder keine biblische Berechtigung haben oder nicht vom Geist Gottes geleitet sind.

    Natürlich hast du mit deinem Beispiel bei den Katholiken Recht, aber nicht jeder Katholik ist dem Papst auch nur annhähernd so ergeben, wie es wir viele Jahre dem „Sklaven“ waren. Ich persönlich kenne fast nur Katholiken, die sich sehr gut in der Bibel auskennen (vor allem beim Thema Abendmahl, was für mich persönlich heilsentscheidend ist, weil man sich zu unserem Erlöser bekennt) und die auch dem Papst nicht blind ergeben sind und nicht dessen Ansichten teilen.
    Und bei den Katholiken wird auch niemand ausgeschlossen wenn er mitteilt, er teile nicht die Meinung des Papstes!

    Wie gesagt halte ich mich persönlich beim Thema Trinität raus, aber niemand wird exakt die Art von Glaubensgemeinschaft finden, die ihm zu 1000 % passt.

    Man sieht aber an der gegenseitigen Toleranz und an der Art ob und wie man Kritik üben darf, ob eine Religion gut oder schlecht ist.

    LG
    Karl

  • Edelmuth
    März 23, 2012

    >> Genau so sehe ich das auch, es wiederholt sich an den Zeugen Jehovas. Andere Religionen treiben es meist nicht so übel. <<

    Hallo Alois

    Was findest du an welcher Religion besser? Beten sie nicht alle eine Trinität an und feiern sie nicht alle das heidnische Weihnacht- und Osterfest. Sogar die STA lassen sich wie die Kirchen der Christenheit zum Auftragsmord im Auftrage von Regierungen ausbilden.

    Würdet du deinen Glaubensbruder im Auftrage der Regierung des Landes in dem du lebst ermorden oder an einer Götzendienstfeier zum Kummer des Vaters und seines Sohnes, unsers Königs, teilnehmen?

    Hat die katholische Kirche nicht auch einen „treuen und verständigen Sklaven“, einen Papst, dem die Katholiken unwidersprochen gehorchen müssen, weil er sich fast nie irrt? Zu mindest glauben sie das.

    Andere Kirchen haben ihre Apostel (NAK) oder Ellen White (STA) mir absoluter „göttlicher“ Erkenntnis, denen sie nicht widersprechen dürfen. Es wiederholt sich eben alles, nicht nur bei den ZJ.

    Ede

  • Dennis
    März 23, 2012

    Hallo Edelmuth,

    du wirst keinen „normalen“ Katholiken (kein Amtsträger) finden, der ausgeschlossen wird oder dem man den Mund verbietet, nur weil er den Papst kritisiert oder ihm widerspricht. Wenn du so einen Katholiken findest sage mir bescheid. In meinem Umfeld gibt es fast nur Katholken, die den Papst ablehnen oder ihn sogar als „altmodischen Greis“ bezeichnen und die sind immer noch Kahtoliken.

    Schau dir nur mal Hans Küng an, der ist seit Jahrzehnten einer der bekanntesten Kritiker des Papstes und der Unfehlbarkeit und trotzdem ist er weiter Priester und hat einen Lehrstuhl an der theologischen Fakultät in Tübingen auch wenn er keine offizielle Lehrerlaubnis vom Papst mehr hat. Aber von Ausschluss keine Rede.

    Bei den anderen NAK usw. kann ich das zwar nicht beurteilen, aber nach allem was ich im Internet recherchiert habe, wird hier eine sehr viel größere Toleranz gezeigt, als bei der WTG. In jeder anderen Religion, die ich kenne darf man eine eigene Meinung haben ohne was befürchten zu müssen.

    LG
    Dennis

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Edelmuth

    Es geht mir nicht um Lehren, sondern wie die Pharisäer damals und die Zeugen heute mit den Menschen umgehen. Die Pharisäer haben Menschen die Christus folgen wollten aus den Synagogen geschmissen. Genau das machen die Zeugen Jehovas Heute auch.

    Das machen z.B. die Katholiken nicht und sind deswegen in diesem Punkt besser.

    Von Lehren wie die falsche Trinität war nicht die Rede. Wer meine Kommentare liest, kann gar nicht auf die Idee kommen, dass ich für andere Religionen werbe. Im Gegenteil, ich werde hier ständig angegangen, weil ich der Ansicht bin, die Zeugen Jehovas seien das neuzeitliche Volk Jehovas, auch wenn sie in einem allgemein sündigen Zustand sind.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    März 23, 2012

    Was ist (Götzen-) Anbetung

    Am interessantesten finde ich die vom Sklaven verwendete Dialektik.

    Der Sklave versteht sich als Leib Christi, dessen Haupt Jesus, der Herr, im Himmel ist. Damit verstehen sie sich nicht nur als designierte Könige sondern gleichfalls auch Sklaven des Hauptes Jesus. „Ein Sklave weiß nicht, was sein Herr tut“(Joh. 15:15) Der Sklave in Brooklyn aber doch, so sagt er!!! Zu mindest glaubt er das zu wissen, weil ihm sein Herr mitteilt, was er (der Sklave) zu tun hat. Damit liegt die Verantwortung beim Herrn sich gegenüber seinem Sklaven so zu äußern, dass er ihn auch versteht. Kann Jesus nicht? Doch, kann er sehr wohl, wenn er will. Jehova konnte dem Johannes eine ganze Offenbarung diktieren, ohne dass Johannes ein Wort davon verstand. Aber der Herr will offenbar nicht!

    Alle Propheten Jehovas zeichneten sich dadurch aus, dass eintraf, was sie voraus sagten. Trat es nicht ein, war es kein Prophet Jehovas. Wenn der Herr Jesus es zulässt, das sich der Sklave irrt, sollten wir daraus unsere Schlüsse ziehen.

    Ist es die Figur aus Gold, Stein oder Holz, die einen Götzen ausmacht?

    Nein, es gibt sehr schöne in Stein gehauene oder aus Holz geschnitzte Tierfiguren. Außerdem sagte Paulus treffend, dass Götzen tot sind. Was ist es dann, das Jehova so verwerflich findet?

    Es ist die Verehrung, die diesen Götzen von seinen Anbetern entgegengebracht wird, die Jehova so sehr kränkt, wenn Menschen ihre ganze Hoffnung auf diese mistigen, toten Götzen statt auf Jehova setzen, sich vor den Götzen niederwerfen, ihnen huldigen und ihnen blind gehorchen. Sie prüfen nicht mehr, ob das, was der Götze sagt, mit dem Wort des Höchsten vereinbar ist. Sie machen ihre Götzen statt Jehova zu ihrer obersten Autorität. Es ist die Einstellung der Götzenanbeter zu den Götzen, die unseren Vater so sehr verletzt.

    Wie ist unsere Einstellung gegenüber dem Sklaven? Prüfen wir noch, ob das, was der Sklave sagt, mit dem Willen Gottes vereinbar ist, oder machen wir den Sklaven durch unseren blinden Gehorsam zu unserer obersten Autorität, zu unseren Götzen? Und wenn wir etwas finden, das mit dem Willen des Vaters unvereinbar ist, wem geben wir die Ehre, dem Sklaven oder unseren Vater?

    Unser Vater hat es wirklich verdient, dass wir nur ihm und seinem Sohn blind gehorchen und IHM die oberste Autorität in unseren Herzen und in unserem Leben einräumen.

    Ede

  • Dennis
    März 23, 2012

    Hallo Edelmuth,

    das ist alles sehr schön und gut was du hier schreibst und ich stimme dir zu. Ich frage mich allerdings warum du auf deiner priv. Internetseite so ziemlich jede „Sklaven“-Lehre verteidigst wo du doch hier so ein hartes Urteil über ihn fällst?

    Du hast selbst geschrieben vor ein paar Tagen, dass du dich an der Einladungsaktion zum Gedächtnismahl beteiligst. Außerdem schreibst du, dass du aus „Überzeugung“ zum GDM gehst. Darf ich fragen warum? Willst du Menschen zu dieser Organisation führen? Wenn du so überzeugt vom GDM bist, das vom „Sklaven“ organisiert wird und Menschen dazu einlädst, dann kannst du nicht gleichzeitig den „Sklaven“ ablehnen.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    März 23, 2012

    > das ist alles sehr schön und gut was du hier schreibst und ich stimme dir zu. Ich frage mich allerdings warum du auf deiner priv. Internetseite so ziemlich jede “Sklaven”-Lehre verteidigst wo du doch hier so ein hartes Urteil über ihn fällst? Du hast selbst geschrieben vor ein paar Tagen, dass du dich an der Einladungsaktion zum Gedächtnismahl beteiligst. Außerdem schreibst du, dass du aus “Überzeugung” zum GDM gehst. Darf ich fragen warum? Wenn du so überzeugt vom GDM bist, das vom “Sklaven” organisiert wird und Menschen dazu einlädst, dann kannst du nicht gleichzeitig den “Sklaven” ablehnen. <

    Ich kritisiere primär das Verhältnis des Zeugen Jehovas zu seine „Sklaven“, wenn er ihn in einer gottähnlichen Position hebt, die nur Jehova und seinem Sohn zustehen. Als Beleg kritisiere ich natürlich die Fehler des Sklaven, um zu zeigen, dass er kein Gott ist.

    Objektiv gesehen machen wir alle Fehler und kennen nicht die absolut göttlich Wahrheit. Wir können nur darauf hinweisen, was unserer Ansicht nach richtiger ist. Aber auch das kann falsch sein. Der Weg ist das Ziel, nämlich, dass sich jeder selber auf die Suche nach der göttlichen Wahrheit macht und sich persönlich mit den Lehren auseinander setzt. Er wird sie aber nie vollständig erfassen können. Dafür ist sein irdisches Leben einfach zu kurz. Aber er offenbart dabei ein Herz für Jehova, dass ihn retten könnte.

    Die meisten von uns haben die harte Schule der Zeugen Jehovas durchlaufen. Hätten wir sie nicht durchlaufen, wären wir wohl nicht hier. Diese Schule hat uns geprägt und ist deshalb ein Teil von uns. Was wäre aus der lehre geworden, hätten die Zeugen Jehovas nicht so rücksichtslos konsequent daran festgehalten hätten.

    Ich muss dabei immer an das korrupte jüdische System mit seinen Pharisäern denken. Mir scheint, als würde sich alles wiederholen. Dieses System war aber Grundlage für das Erscheinen Christi, nämlich ein Boden, auf dem seine Lehre gedeihen konnte, und korrupte Pharisäer, die um ihre Macht fürchteten und Jesus umbringen ließen. Weder Jesus noch Paulus hat sich von den Juden distanziert, sondern sich jede bietende Gelegenheit genutzt, ihre Lehren zu verbreite.

    Ich lade also die Menschen zu diesem Eindrucksvollen Event ein und unterhalte mich anschließend mit Ihnen. Ich führe keinen Krieg gegen die Zeugen Jehovas. Ich bin selber einer.

    Ede

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Edelmuth

    Zitat:
    „Ich muss dabei immer an das korrupte jüdische System mit seinen Pharisäern denken. Mir scheint, als würde sich alles wiederholen.“

    Genau so sehe ich das auch, es wiederholt sich an den Zeugen Jehovas. Andere Religionen treiben es meist nicht so übel.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    März 23, 2012

    Lieber Alois,

    woher weißt du, dass es andere Religionen „nicht so übel“ treiben? Hast du alle Religionen auf ihre biblische Schlechtigkeit hin „geprüft“?

    Seien wir ehrlich, wir argumentieren alles aus der Sicht eines Zeugen Jehovas heraus und können nicht beurteilen ob sich die Bibel auch oder noch detailierter an anderen Relgionen erfüllt. Vielleicht Relgionen oder Gruppierungen, die wir noch gar nicht genau kennen, weil sie so klein und scheinbar unbedeutend sind.

    Wir haben nur die „Frosch“-Perspektive eines kl. unvollkommenen Menschen. Jehova hat die „Vogel“-Perspektive und sieht alles.

    Wenn ich einen überzeugten aber kritischen Mormonen fragen würde, ob sich dieser oder jener Text aus Hesekiel, Amos, Jesaja, Jakobus usw. an seiner Religion erfüllt, würde er genauso mit JA antworten, weil er solange nach Hinweisen und Übereinstimmungen suchen würde, bis er sie gefunden hat.

    Ich sehe es an mir selbst, man ist so geistig vorprogrammiert, dass man ständig versucht die Bibel mit alles und jedem in Übereinstimmung zu bringen, nur um sein geistiges Gleichgewicht zu behalten.

    LG
    Dennis

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Dennis

    Ich habe das Wort „meist“ benutzt, also nicht gesagt dass die Zeugen die einzigen sind, die so hart gegen Abtrünnige vorgehen, wie es die Pharisäer gemacht haben.

    Bei den großen Religionen kann fast man glauben was man möchte, man bekommt keine Gemeinschaft entzogen. Denn der Gemeinschaftsentzug ist das schwerste Geschütz gegen die Menschen. Ich glaube wir sind uns einig, dass diese harte Strafe bei den meisten Religionen nicht üblich ist.

    Besonders wenn man noch bedenkt, dass nicht einmal die Familienangehörigen mit einem Ausgeschlossenen reden. Wo gibt es sonst eine bekannte christliche Religion die solche schrecklichen Dinge macht?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    März 23, 2012

    Lieber Alois,

    (Zitat)
    „Besonders wenn man noch bedenkt, dass nicht einmal die Familienangehörigen mit einem Ausgeschlossenen reden. Wo gibt es sonst eine bekannte christliche Religion die solche schrecklichen Dinge macht?“

    Dieses Argument ist nicht von der Hand zu weisen, da möchte ich dir 100% Recht geben. Ist mir auch nicht bekannt, dass es sowas noch in dieser Ausprägung gibt.

    LG
    Dennis

  • Martin
    März 23, 2012

    Was andere gemeinschaften betrifft – siehe Ausschluss:
    .sekten-sachsen.de/holic-beschreibung-5.htm
    www davorsetzen

  • Dennis
    März 23, 2012

    Lieber Martin,

    danke für den Internet-Link. Hab noch nie was von denen gehört. Da läuft es einem ja eiskalt den Rücken runter. Im Vergleich dazu leben wir als ZJ ja in einem richtigen Sündenpfuhl wo es sehr viel „sündige Freiheit“ gibt. Kann mir aber nicht vorstellen, dass diese Sekte mehr als eine Hand voll Mitglieder hat.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    März 23, 2012

    Zu Alois:

    >Falls die Organisation behauptet, wer ihr folgt, würde gerettet werden, dann würde sie lügen. Dann hätte sich sich an die Stelle des Christus gesetzt und wäre somit der Antichrist dem man keinesfalls folgen darf um sich nicht das Leben zu verwirken.<

    …und ist das eine Lüge?

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1956, Seite 464
    „Es ist heute gebieterische Pflicht, daß jene, die in der neuen Welt der Gerechtigkeit zu leben wünschen, mit der Neuen-Welt-Gesellschaft Schritt halten. Warum?

    Weil sie nun bald alle ihre Glieder durch die größte aller Drangsale, den Krieg von Harmagedon, sicher hindurchbringen und sie in eine helle neue Welt führen wird….“

    Die sündige, unvollkommene WTG verspricht ihren Anhängern Rettung.

    „Der Wachtturm“, 01. August 1956, Seite 477

    „daß wir im Schritt sind mit Gottes Neuer-Welt-Gesellschaft, durch deren Leitung und Führung wir in den letzten Tagen dieser alten Welt nicht nur geistig gut genährt, sondern auch am Leben erhalten werden…“

    Wer erhält uns am Leben?

    „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47
    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    lg. Matthäus

  • Sascha
    März 23, 2012

    Lieber Matthäus,

    deutlicher kann man sich nicht an die Stelle Jesu setzen… Danke für diese treffenden Zitate.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Matthäus
    März 23, 2012

    Danke für dein Lob lieber Sascha!

    Zu dem 2. Kommentar (von E.F.) habe ich noch ein paar weitere
    Zitate aus der Literatur des „Sklaven“ – die zeigen wie abgehoben und stolz dieser Sklave ist – er warnt andere „Stolz geht einem Sturz voraus“ und merkt nicht wie er bereits im „freien Fall“ sich befindet:

    Der Sklave schreibt von treuen ergeben Personen der Vergangenheit – stellt sie als Vorbilder dar:

    w00 15. 2. S. 29 Kyrillos Lukaris — Ein Mann, dem die
    Bibel lieb und teuer war – Zitat

    Sie brachten mit aller Gewalt eine Stimme zum Schweigen, die auf verschiedene Irrtümer ihrer unbiblischen Glaubensansichten aufmerksam gemacht hatte. …

    Leider tritt eine solche Haltung noch heute in verschiedenen Formen zutage. Dies ist ein ernüchterndes Beispiel dafür, was geschieht, wenn Geistliche Intrigen spinnen, die die Gedankenfreiheit und die freie Meinungsäußerung behindern.
    Ende des Zitats.

    Über eine solche Hybris kann nur noch der gerechte ZORN wie sie auch Jesus im Tempel seines Vater zum Ausdruck brachte – aufkommen.

    Hybris – Bedeutung:

    2. Teil:

    Man berichtet gerne von treuen ergeben Personen der Vergangenheit – stellt sie als Vorbilder dar:

    w00 15. 2. S. 29 Kyrillos Lukaris — Ein Mann, dem die
    Bibel lieb und teuer war ***

    Sie brachten mit aller Gewalt eine Stimme zum Schweigen, die auf verschiedene Irrtümer ihrer
    unbiblischen Glaubensansichten aufmerksam gemacht hatte. …

    Leider tritt eine solche Haltung noch heute in verschiedenen Formen zutage. Dies ist ein ernüchterndes Beispiel dafür, was geschieht, wenn Geistliche Intrigen spinnen, die die Gedankenfreiheit und die freie Meinungsäußerung behindern.

    Über eine solche Hybris kann nur noch der gerechte ZORN wie sie auch Jesus im Tempel seines Vater zum Ausdruck brachte – aufkommen.

    Hybris – Bedeutung:

    1. in der griechischen Antike:

    a) frevelhafte Selbstüberhebung, insbesondere über die Götter
    b) Anmaßung von Eigenschaften, die eigentlich den Göttern vorbehalten sind

    2. heute, bildungssprachl.: übersteigerter Glaube an die eigene Überlegenheit und Unfehlbarkeit

    Und wer macht sich dieser eingebildeten Überlegenheit SCHULDIG ?

    w83 15. 4. S. 27

    Es gibt jedoch einige, die darauf hinweisen, dass die Organisation in gewissen Punkten Änderungen vornehmen musste. Deshalb sagen sie: „Das zeigt, dass wir uns selbst eine Meinung über das bilden müssen, was wir glauben sollten.“ Das ist unabhängiges Denken. Warum ist es so gefährlich?

    20 Solches Denken ist ein Zeichen von Stolz. Die Bibel sagt: „Stolz geht einem Sturz voraus und ein hochmütiger Geist dem Straucheln“ (Sprüche 16:18). Wenn wir auf den
    Gedanken kommen, wir wüssten es besser als die Organisation, sollten wir uns fragen: „Wo haben wir die biblische Wahrheit ursprünglich kennen gelernt?

    Würden wir den Weg der Wahrheit kennen, wenn uns nicht die Organisation angeleitet hätte? Kommen wir ohne die Anleitung der Organisation Gottes aus?“ Nein, das ist uns nicht möglich.

    Und was lehrt uns Gottes Wort? Aus HFA zitiert:

    1. Kor. 2: 10 Uns aber hat Gott durch seinen Geist sein Geheimnis enthüllt. Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken. 11 So wie jeder Mensch nur ganz allein weiß, was in ihm vorgeht, so weiß auch nur der Geist Gottes, was Gottes Gedanken sind. 12 Wir haben nicht den Geist dieser Welt bekommen, sondern den Geist Gottes. Und deshalb können wir auch erkennen, was Gott für uns getan hat.
    ________________________________________

    EW 90 22. 5. S. 14 Fünf übliche Irreführungen, vor denen
    man sich in acht nehmen sollte ***

    Lernen wir, zwischen rechtmäßigen Angriffen auf das
    Gesagte und unrechtmäßigen Angriffen auf die Person zu
    unterscheiden. Lassen wir uns nicht durch das
    Herausstellen von Autorität, durch die Aufforderung, mit
    der Masse zu gehen, durch Entweder-oder-Denken oder
    durch zu grobe Vereinfachung täuschen — besonders wenn es um etwas so wichtiges wie religiöse Wahrheit geht.

    g85 22. 2. S. 3-4

    Bist du aufgeschlossen oder
    unzugänglich? ***

    Ein aufgeschlossener Mensch ist frei von Vorurteilen. Das Wort Vorurteil wird in einem englischsprachigen Wörterbuch wie folgt definiert: „eine … vorgefasste negative Meinung“.
    … „Ohne genaue Prüfung der Tatbestände“ zu entscheiden oder eine „unüberlegte, ungerechte Entscheidung“ zu fällen verrät einen Mangel an Aufgeschlossen-heit.

    Ein aufgeschlossener Mensch dagegen … ist bereit,
    sich unvoreingenommen mit Neuem zu beschäftigen und es zu beurteilen. Wir können zu gut begründeten, definitiven Schlussfolgerungen kommen, wenn wir das, was wir für wertvoll erachten, annehmen und Wertloses ablehnen, gleichzeitig aber für Korrekturen aufgeschlossen bleiben, die aufgrund zusätzlichen Aufschlusses, den wir später erhalten mögen, notwendig werden. Die Meinung, man wisse alles, hindert einen mit Sicherheit daran, etwas hinzuzulernen.

    Um das mit dem RAT GOTTES ABZURUNDEN:

    1. Joh. 4: Der Geist der Wahrheit und der Geist der Lüge

    1 Meine Lieben! Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.

    Der gleiche Johannes hat 2 Kap. vorher sicher auf Anweisung Gottes auch dies für uns geschrieben: Besonder Vers 27

    26 Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus.

    So wenn das nicht reicht – dann wirkt die Gehirnwäsche der Organisation, wie für viele Millionen anderer ZJ.

    Meine Empfehlung: Jak. 5:5-8

    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Sascha,
    ZITAT:
    „deutlicher kann man sich nicht an die Stelle Jesu setzen… Danke für diese treffenden Zitate.“

    Und das tun sie bis zum heutigen Tag, wieder und wieder, mit immer neuen Formulierungen, die doch alle dasselbe aussagen: Vertraut alleine UNS!

    LG Ulli

  • Holger
    März 23, 2012

    Wer erhält uns am Leben?
    „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47
    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, die seinen König Jesus Christus vertritt, herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du sie in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    # Ist es ein Muss in der WTG / Versammlung zu bleiben. Was passiert, wenn man ausgeschlossen wird? Habe ich dann alles verwirkt? Bin nicht ausgeschlossen! Ich gehe seit Monaten aber nur noch aus sozialen Gründen unregelmäßig hin. Derzeit bin ich hin und her gerissen nach der Suche, was das Richtige für mich ist. PD mache ich auch nicht mehr. Bin aber ein regelmäßiger Leser von BI.
    In meiner Verwandschaft laufen die jetzt alle auf HOCHTOUREN, Teokr. Aktivität und PD. LG Holger

  • Anna
    März 23, 2012

    Lieber Bruder Holger, liebe Brüder und Schwestern,

    zu deiner Angst was alles passiert wenn man nicht mehr in der Versammlung ist bzw. ausgeschlossen würde:

    Ich vertraue auf Jehova und seinen Sohn. Wenn es mich zu sehr anstrengt in den Zusammenkünften lese ich dort zwischendurch in der Bibel, die Psalmen z.B. oder die Bergpredigt:

    Hier Matthäus 5:31 bis 34 (Hoffnung für alle)

    „31 Zerbrecht euch also nicht mehr den Kopf mit Fragen wie: ‚Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen?‘ 32 Mit solchen Dingen beschäftigen sich nur Menschen, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. 33 Sorgt euch vor allem um Gottes neue Welt, und lebt nach Gottes Willen! Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. 34 Deshalb sorgt euch nicht um morgen – der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat.“

    Es führt nur zu Frustration sich zuviele Sorgen zu machen was alles mit einem passieren kann. In den Zusammenkünften darf man ja wenigstens den Gedanken freien Lauf lassen. Der Vers 33 ist doch so schön „nach Gottes Willen leben“. Das heißt immer wieder hinterfragen ist das, was in der Versammlung von mir verlangt wird gerade Gottes Wille? Manchmal ja, dann ist es gut und man hat kaum Probleme. Oftmals eben leider nicht und dann beginnt die Gradwanderung einerseits sich selbst treu zu bleiben, andererseits sich nicht beim „Abtrünnig sein“ erwischen zu lassen. Und weil jeder Tag „seine eigenen Sorgen hat“ eben nicht zuviel grübeln was wäre wenn…

    Wie schon von euch in einigen Kommentaren erwähnt ist es inzwischen nicht mehr so dass Organisation „Babylon die Große“ als Feind ansieht sondern intern die nicht linientreuen Brüder (als Abtrünnige) bezeichnet.

    Bruder Holger und alle die ihr noch in den Versammlungen seid:
    Für mich ist es hilfreich vorher zu beten, bevor ich hingehe.
    Und wenn wir an Jesus denken: Er hat oftmals auf die Frage der Pharisäer keine Antwort gegeben. Viele Brüder hören sich so gerne selber reden dass es gar nicht immer auffällt wenn man keine Antwort gibt. Mit Verwandten innerhalb der WTG die linientreu sind ist es schon sehr sehr schwierig. Offenbar sind deine Bruder Holger sehr bemüht allen Anforderungen gerecht zu werden.

    Vielleicht findest du in kurzen zum Nachdenken anregenden Fragen einen Zugang bzw. bringst sie zum Nachdenken. Wenn du zu offen bist machen sie den Zugang aus Angst vor den Folgen zu dir dicht.

    In dieser Woche werde ich jetzt mich viel mit Jesus Christus beschäftigen. Ich bin so dankbar von menschlichen Regeln innerlich frei zu sein! Das macht mir das Ausharren leichter und erfüllt mich mit Freude und Frieden.

    Liebe Grüße
    Anna

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Holger,
    ZITAT:
    „# Ist es ein Muss in der WTG / Versammlung zu bleiben. Was passiert, wenn man ausgeschlossen wird?“

    Das kommt darauf an, worum es dir bei deiner Frage geht.

    Geht es dir um den weiteren Kontakt zu Freunden und Familie, brauchst du zwar nicht zwingend regelmäßig zur Versammlung gehen, aber offen über deine Zweifel zu sprechen wäre gefährlich, da du dann als Abtrünniger gebrandmarkt werden könntest, wenn Älteste davon informiert würden.
    Ein Ausschluss wäre die logische Konsequenz und was das heißt, weiß du ja sicherlich.

    Geht es dir aber um dein Seelenheil oder gar darum, was Gott und Jesus sich wünschen (!!!) beantwortet sich die Frage ganz anders.

    Wenn du nur noch wegen der sozialen Kontakte dort erscheinst, dann gehe ich mal davon aus, dass du dich innerlich schon von Vielem was die WTG sagt und tut distanziert hast.
    Und diese Distanz stellt man her, sobald man die Diskrepanz zwischen dem Wort der WTG und dem Worte Gottes bemerkt.

    Das ist zumeist der erste Schritt, zum Nächsten (der räumlichen Distanz) wird man entweder genötigt, indem man ausgeschlossen wird oder man kann es selbst nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren, weiterhin dem falschen Propheten Gehör zu schenken.

    Alois hat so treffend den Bezug der WTG zum goldenen Kalb hergestellt, da haben damals bestimmt auch so Manche nur wegen ihrer Verwandtschaft und den Freunden mitgemacht…doch als Moses zurück kam, wurde ihnen eine Entscheidung abverlangt und es ging für sie kein Weg daran vorbei.
    2. Mose 32, 27-29 zeigt sogar, dass sie aktiv für Gott streiten sollten, indem sie ihre Schwerter umlegen und gegen ihre eigenen Verwandten und Freunde erheben sollte.

    Nun…seit Jesu Kommen, wird derart rabiates Verhalten von Gottes Dienern nicht mehr verlangt. 😉

    Aber eine eindeutige Stellungnahme ist dennoch angebracht, will man sich wirklich als treu gegenüber Gott und seinem Sohn erweisen.
    Jedenfalls lassen Jesu Worte dazu – zumindest für mein Verständis – keine zwei Meinungen zu:

    36 Eure erbittertsten Feinde werdet ihr in der eigenen Familie finden.
    37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, zu mir zu gehören; und wer seinen Sohn oder seine Tochter mehr liebt als mich, der ist es nicht wert, zu mir zu gehören.
    Mat 10, 36, 37

    Bleibt man nur um der Freunde und Familie willen dort, wen liebt man dann mehr?

    Wenn die eigene Familie und die Freunde von einem verlangen, weiter der WTG statt Jesus zu folgen, wird man von ihnen genau vor DIESE Wahl gestellt: Jesus…oder lieber doch meine Familie und Freunde…?…

    Wozu man sich gemäß Gottes Willen entscheiden sollte, wissen wir ja und das dies oft Mut vorausetzt, ist auch altbekannt:

    13 Seid wachsam. Haltet treu an dem fest, was ihr glaubt. Seid mutig und stark.
    1. Kor 16, 13

    Wer also an Jesus an seinen Erlöser glaubt, soll treu daran festhalten. Mut und Stärke, sind Damals wie Heute dazu nötig…aber natürlich nur dann, wenn wenn man auch offen dafür einsteht. Für geheime Gedanken braucht´s keinen Mut, die kennt ja eh´ keiner…

    LG Ulli

  • Manfred
    März 23, 2012

    Lieber Holger,

    Du brauchst keine Angst vor der Eingenverantwortung zu haben. Andere Menschen können nur solange Macht über Dich ausüben, wie Du Ihnen das gestattest. Was ist das schlimmste, was einem andere Menschen antuen können?

    Mat. 10:28 NGÜ
    28 Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten ´können` – die Seele können sie nicht töten. Fürchtet vielmehr den, der Leib und Seele dem Verderben in der Hölle preisgeben kann.

    Ja, Du magst vielleicht einige Deiner jetzigen Freunde verlieren, wenn Du Dich zu Jesus bekennst, doch sind das wahre Freunde wenn Sie Dich im Stich lassen, weil Du auf das Wort Gottes hörst? Wie betrachtet denn Jehova solche Menschen, die nicht auf sein Wort hören? Wenn sie sich nicht zu Jesus umwenden, wird die Trennung früher oder später sowieso kommen. Denn dann wird Jehova eine Trennung herbeiführen. Somit ist es unvermeidlich. Doch vielleicht werden noch einige Deiner Freunde zum nachdenken kommen, wenn Sie erkennen, dass es da jemanden gibt, der sich ganz in Gottes Hand begibt, denn das tuen sie ja schon lange nicht mehr. Sie folgen Menschen nach und glauben dass sie so gerettet werden.

    Lies einfach mal die Verse in Mat. 10 im Zusammenhang, dann siehst Du, dass alles schon in der Bibel vorhergesagt wurde (NGÜ):

    Gefahren und Anforderungen des Auftrags
    16 »Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid darum klug wie die Schlangen und doch ohne Falsch wie die Tauben.
    17 Nehmt euch in Acht vor den Menschen! Sie werden euch in ihren Synagogen vor Gericht stellen und auspeitschen.
    18 Man wird euch um meinetwillen vor Machthaber und Könige führen, und ihr sollt vor ihnen und vor allen Völkern meine Zeugen sein.
    19 Wenn man euch vor Gericht stellt, dann macht euch keine Sorgen, wie ihr reden und was ihr sagen sollt. Denn wenn es so weit ist, wird euch eingegeben, was ihr sagen müsst.
    20 Nicht ihr seid es, die dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.
    21 Menschen werden ihre nächsten Angehörigen dem Henker ausliefern: der Bruder den Bruder und der Vater sein Kind; und auch Kinder werden sich gegen ihre Eltern stellen und sie töten lassen.
    22 Um meines Namens willen werdet ihr von allen Menschen gehasst werden. Wer aber bis ans Ende standhaft bleibt, wird gerettet.
    23 Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, dann flieht in eine andere! Ich sage euch: Noch bevor ihr mit den Städten Israels zu Ende seid, wird der Menschensohn kommen.
    24 Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Diener nicht über seinem Herrn.
    25 Der Jünger muss zufrieden sein, wenn es ihm ergeht wie seinem Meister, und der Diener, wenn es ihm ergeht wie seinem Herrn. Hat man schon den Hausherrn Beelzebul genannt, dann wird man seine Leute erst recht so nennen.
    26 Fürchtet euch also nicht vor den Menschen! Denn nichts, was verborgen ist, bleibt verborgen; alles wird offenbart werden. Und nichts, was geheim ist, bleibt geheim; alles wird bekannt gemacht werden.
    27 Was ich euch im Dunkeln sage, das sagt am hellen Tag weiter, und was euch ins Ohr geflüstert wird, das verkündet in aller Öffentlichkeit.
    28 Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten ´können` – die Seele können sie nicht töten. Fürchtet vielmehr den, der Leib und Seele dem Verderben in der Hölle preisgeben kann.
    29 Denkt doch einmal an die Spatzen! Zwei von ihnen kosten nicht mehr als einen Groschen, und doch fällt kein einziger Spatz auf die Erde, ohne dass euer Vater es zulässt.
    30 Und bei euch sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.
    31 Seid darum ohne Furcht! Ihr seid mehr wert als eine noch so große Menge Spatzen.
    32 Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
    33 Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.«
    Bedingungen der Nachfolge
    34 »Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
    35 Ich bin gekommen, um ›den Sohn mit seinem Vater zu entzweien, die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
    36 die eigenen Angehörigen werden zu Feinden.
    37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein.
    38 Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein.
    39 Wer sein Leben erhalten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.«
    Der Lohn derer, die den Boten Jesu helfen
    40 »Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
    41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
    42 Und wer einem von diesen gering Geachteten auch nur einen Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, einfach weil er ´mein` Jünger ist, der wird – das versichere ich euch – nicht ohne Lohn bleiben.«

    Im Vers 17 wird gesagt, dass man in den Synagogen vor Gericht gestellt wird, das sind die heutigen Versammlungen. Also wundere Dich nicht, dass es passiert, denn es ist schon so vorhergesagt worden. Wenn es Dir egal ist, was andere über Dich denken, weil Du treu unserem Hirten Jesus nachfolgst, dann hast Du keine Angst mehr, weil Du den anderen die Macht über Dich beraubst.

    Ich wünsche Dir den Segen unseres himmlischen Vater, dass Du die richtigen Entscheidungen triffst.

    Liebe Grüße Manfred

  • shannon
    März 23, 2012

    Lieber Manfred,

    danke, besonders für den Vers 17. Damit ist eigentlich alles prophezeit, was heute die Brüder in der Versammlung erdulden müssen.
    Die Komiteeverhandlungen sind ja am Ende nichts anderes, als Gerichtsprozesse in Synagogen. Ich bin immer wieder verblüfft, wie präzise damals und heute übereinstimmen.

    Was die Trennung der Familien betrifft, dieses Argument wird gerne von den Ältesten benutzt, wenn Menschen im geteilten Haus leben, aber ich schätze, das ist damit nicht gemeint.

    Liebe Grüsse von meiner grünen Insel

    Shannon

  • Dennis
    März 23, 2012

    Lieber Holger,

    ich kann dir nachempfinden, da ich mich in der gleichen Situation befinde. Die sozialen Gründe sind für mich auch (noch) das Hauptargument um überhaupt noch ab und zu in die Vers. zu gehen. Bringe es momentan einfach nicht über´s Herz meiner Fam. offen zu sagen, dass ich über den Großteil der WT-Lehren hinaus bin und keine wöchentl. Falschbelehrung mehr brauche. Noch dazu garniert mit Oberflächlichkeit und Heuchelei bis zum geht nicht mehr.

    PD oder besser gesagt „WT-Werbetour mit Bibel als Begleitpublikation“ vermeide ich die letzten Monate ziemlich erfolgreich. Da ich als „untätig“ gelte verabredet sich auch fast niemand mehr mit mir, von daher denke ich erledigt sich das bald von selbst.

    Wenn du möchtest können wir uns auch mal privat über E-Mail austauschen:

    mentalist1981@web.de

    LG
    Dennis

  • Martin an Bernhard
    März 23, 2012

    Lieber Bernhard,

    Nochmals vielen Dank für Deinen Hinweis auf die „frevelhaften Zeichnungen“ auch auf den Einladungszetteln. Die habe ich doch glatt übersehen. Als ich meine Frau darauf aufmerksam machte, sah auch sie sofort diese versteckten Gestalten. Es ist eigentlich nicht zu fassen, was „in diesem Laden los ist“ und ich frage mich, sind alle 1000 Bethelmitarbeiter z.B. in Selters blind oder haben sie Scheuklappen auf den Augen, dass sie nicht merken, was sie da herstellen. Es müsste doch ein Aufschrei in Selters geben, mit diesen vielen sublimalen Bilder…bei den so „wahrheitsliebenden Mitarbeitern“.

    Im übrigen habe ich sowieso den Eindruck, wer die Literatur schon 50 Jahre und mehr kennt, das was da abläuft im „internen WT vom 15. des Monats“, das sind überhaupt keine Artikel mehr von Geistgesalbten. Die „winken scheinbar nur noch durch“ und merken garnicht mehr, was da in ihrem Unternehmen für „Geisteskräfte Wohnung genommen haben“. Wahrscheinlich benötigen sie alle „Augensalbe und neue Brillen“. Das sind nur noch Artikel von sogenannten Helfern, ehemalige SPV oder KA und BA, die es gelernt haben, die Brüder in den Predigtdienst zu treiben.Das sind ja fast nur noch „Predigtdienst-Umsatz motivierende Artikel oder solche, die das neue Feindbild aufbauen…die Abtrünnigen der WTG. Das Feindbild von Babylon ist kaum noch aktuell, aber das NEUE FEINDBILD, die Abtrünnigen. Das sind doch alles keine Artikel mehr, die Liebe und den wirklichen Wahrheitsinhalt des Wortes Gottes wiedergeben. Kein Wunder, sind das keine Zeitschriften für die Öffentlichkeit. Damit können sie die Brüder so richtig geistig kneten und knebeln, bis sie das Letzte geben. Ich fasse es nicht. Anstatt sich auch in ausgelichener Weise mit tiefgreifenden biblischen Wahrheiten, insbesonders auch mit unserem Herrn jesus und seine Befreiungstaten und den prophetischen Äusserungen zu befassen, die Aussenstehende noch nicht so begreifen, weil ihnen Grundkenntnisse fehlen, treiben sie mit dieser Ausgabe die Schafe Jehovas mit der „geistigen Peitsche an“. Das war nämlich der wirkliche Grund für die Trennung der WT-Ausgaben.

    Nochmals vielen Dank für Deine Hinweise.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Matthäus
    März 23, 2012

    Zu Martin und diesem Zitat: (paßt auch zu meinem vorigem Kommentar)

    >Wahrscheinlich benötigen sie alle “Augensalbe und neue Brillen”.<

    Dazu ein Zitat von E.F. zum Kongress vor ~ 4 Jahren:

    Aber auch in dieser Ansprache war wiederum der Höhepunkt der Gefährdung, den Rat des „Sklaven“ zurückzuweisen. Es wurde wörtlich gesagt: „wer den Rat des Sklaven zurückweist, weist Jehova zurück“.

    Das erinnert an die fünfziger Jahre, in denen der Wachtturm schrieb: „Das Wort des Sklaven ist das Wort Jehovas, Rebellion gegen den Sklaven ist Rebellion gegen Jehova“. Im Prinzip hat sich nichts verändert; Äußerlichkeiten, notwendige Anpassungen – ja! Aber des Pudels Kern – er blieb derselbe!

    Mit diesen Ansprachen war nun der Boden bereitet für die Herausgabe des neuen Buches „Bewahrt euch in Gottes Liebe“. Gemäß der Darlegung enthält das Buch nach zwei einleitenden Kapitel drei wesentliche Abschnitte:

    1. Liebe nur die, die Gott lieben
    2. Sich von der Welt getrennt halten
    3. Autorität anerkennen

    Der Redner führte aus, dass dieses Buch keine Grundlehren der Bibel bespreche, sondern Gottes Maßstäbe im Verhalten und gegenüber bestimmten Dingen festlege, also ein Buch mit und voller Verhaltensregeln. Zwar wurde in der Ansprache vor allem nur über den Inhalt der beiden Einleitungskapitel gesprochen – vielleicht wollte man die Zuhörer nicht gleich mit allen angeführten Regeln und manchmal seltsamen Begründungen vor den Kopf stoßen. Aber die Tendenz wurde doch schon schnell deutlich.

    Nur die zu lieben, die Gott lieben (Jesus muss sich bei seinem Gebot der Feindesliebe wohl geirrt haben, oder er hielt sich nicht an die Deutung der leitenden Körperschaft), würde nicht nur Schutz sein, wie behauptet wird, sondern dies würde zur Isolation nach Außen führen, ein durchaus gewünschtes Ziel. „Kein Teil von der Welt zu sein“ ist zwar ein biblischer Rat, aber bezieht sich auf die geistige Einstellung; hier jedoch werden eine Menge Regeln aufgestellt, was „Welt“ ist, bestimmt die leitende Körperschaft. Da geht es um passende Unterhaltung, natürlich auch wieder um Sex, Pornographie usw., um Ehrlichkeit, um Feste – jetzt sind auch nicht religiöse Feste möglichst zu meiden, weil sie alle den Geist der Welt widerspiegeln. Es geht um Geburtstage, um bescheidene Hochzeitsfeste, um Trinksprüche und vieles andere mehr. In einem besonderen Anhang werden noch detaillierte Anweisungen gegeben über die Behandlung ausgeschlossener Familienmitglieder, über die Frage, wann eine Frau eine Kopfbedeckung tragen muss, über Masturbation, über Geldprobleme – man tadelt zum Beispiel, dass Christen, die gegenüber Mitgläubigen als Gläubiger handeln, ihre Geldaußenstände wiederhaben wollen, notfalls mit Hilfe weltlicher Gerichte, statt sich lieber Unrecht tun zu lassen und zu verzichten – und über weitere Punkte.

    Doch auch hier war der Hauptpunkt wieder einmal die unbedingte Autorität des „Sklaven“! Die leitende Körperschaft stellt ihre Autorität als von Gott gegeben, gleichsam göttlich dar; schon sehr früh in dem neuen Buch, auf Seite 39, Absatz 8, gleichsam als Generallinie für alle folgenden Regeln, Anweisungen und Verhaltensnormen, wird gesagt:

    …Unsere Unterordnung unter Jehovas Autorität sieht also meist so aus, dass wir die respektieren, die er in Autoritätsstellungen eingesetzt hat oder noch belässt. Würden wir ihre Führung ablehnen – zum Beispiel biblischen Rat ausschlagen und uns nicht zeigen lassen, wo wir uns korrigieren müssen -, würden wir uns gegen unseren Gott stellen.

    Das wird dann noch ergänzt durch die Aussage auf Seite 43, Absatz 15:

    Jehova hat seinen Sohn als Herrscher über die Versammlung eingesetzt (Kolosser 1:13). Und Jesus hat den „treuen und verständigen Sklaven“ beauftragt, für Gottes Volk zu sorgen (Matthäus 24:45-47). Dieser wird durch die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas vertreten. Von ihr erhalten die Ältesten … Anweisungen und Ratschläge – entweder direkt oder durch Vertreter wie reisende Aufseher. Unsere Achtung vor der Autorität der Ältesten beweist Gehorsam gegenüber Jehova …

    Hier wird erneut deutlich, worauf es der leitenden Körperschaft eigentlich ankommt: ihre Autorität, ihre Geltungssucht und Machtanspruch ist für sie das Wichtigste. Wer sich diesem Anspruch nicht fügt, sich Kritik und unabhängiges Denken erlaubt, selbst wenn die Bibel dazu auffordert, kann von ihr nicht geduldet werden. Solche Menschen kann sie nicht tolerieren, deshalb weg mit ihnen, Ausschluss wegen Abtrünnigkeit! Aber es ist nicht Abtrünnigkeit von Gott oder Christus, sondern nur von einer machtbesessenen Gruppe (um das Wort ,Clique' zu vermeiden), von einer Gruppe sich selbst verherrlichender Männer, die sich in einer unglaublichen Weise selbst erhöht haben. Man muss allerdings ehrlicherweise zugeben, dass es solche Personen und Tendenzen auch in anderen Gemeinschaften und in unterschiedlicher Stärke gibt. Doch sind diese hier nicht mein Thema.

    Natürlich ist diese Praxis und Verfahrensweise nicht neu; sie gehören zur beständigen Berieselung der Zeugengemeinde; in allen für die Zeugen vorgesehenen Wachttürmen, die jeweils am 15. Eines Monats seit 2008 erschienen sind, wird regelmäßig dieser Anspruch des „Sklaven“ betont. So auch zum Beispiel im Wachtturm vom 15. August 2008, auf Seite 6, Absatz 15:

    Aus Dankbarkeit stehen wir eng zu dem „treuen und verständigen Sklaven den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben.“ Diesen Sklaven hat Jesus „über seine ganze Habe“ gesetzt (Matthäus 24:45-47). Selbst wenn wir persönlich einen Standpunkt der Sklavenklasse einmal nicht ganz verstehen sollten, ist das für uns also kein Grund, diesen abzulehnen oder gar in Satans Welt zurückzukehren. Vielmehr wird uns unsere Loyalität veranlassen, demütig abzuwarten, bis Jehova die Angelegenheit klärt.

    Seltsam, dass die Organisation einen solchen Standpunkt bei Mitgliedern der vielgeschmähten Christenheit nicht gelten lässt; aber die sind ja schließlich nicht von Jesus über seine ganze Habe gesetzt worden. Nur gibt es leider gar keinen Autoritätsnachweis, weder von Jesus gegenüber dem Sklaven noch von dem Sklaven, dem sogenannten Überrest, gegenüber der durchaus nicht von diesem ernannten leitenden Körperschaft. Allerdings würde auch kein Zeuge Jehovas es wagen, einen solchen Nachweis zu fordern.

    Selbst wenn auf einem Kongress wie in diesem Jahr oder in den Schriften auch gute und bedenkenswerte Ratschläge gegeben werden, vergleichbar mit guten Salben, so werden sie alle durch die Forderung absoluter Autorität, durch die Machtgier, die Herrschaftsansprüche, die Geltungssucht und mangelnde Demut sowie durch die Arroganz und Mitleidlosigkeit dieser herrschenden Schicht wertlos gemacht (2. Korinther 1:24).

    Die Ansprüche und die Eigenschaften dieser Klasse wirken wie tote Fliegen in guten Salben. Sie verderben die Salben (Prediger 10:1). Christen sollten sich das erfrischende Wasser aus der echten Quelle, von Jesus Christus, holen (Johannes 4:10 und 7:37-38); sie sind nicht angewiesen auf gute Salben, die durch tote Fliegen verdorben und unbrauchbar geworden sind.

  • derleser
    März 23, 2012

    guten morgen martin,

    du meinst doch die einladungen für donnerstag? kannst du einem blinden bitte sagen wo er hin schauen soll?

    derleser1717@googlemail.com

    liebe grüsse

    derleser

  • Edelmuth
    März 23, 2012

    >> hat nicht Jesus selbst gesagt, dass niemand zum Vater kommt, außer durch ihn? Da steht nichts von einer Organisation. <<

    Stimmt, Shannon! Aber du kennst auch die Dialektik des Sklaven. Er versteht sich als der Leib Christi. Damit kommen alle nur durch ihn zum Vater.

    Ede

  • Edelmuth
    März 23, 2012

    >> Nun meine Frage: wie kann ich ein persönliches Verhältnis zu Jesus aufbauen, wenn doch unsere Gebete an Jehova, dem Vater gerichtet ist? <<

    Hallo Fiene

    Das ist eine interessante Frage.

    (Johannes 16:23) . . .Wenn ihr den Vater um etwas bittet, so wird er es euch in meinem Namen geben. . .

    (Johannes 15:16) . . .damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.

    Jesus ist als Mittler zwischen dir und Jehova ständig gegenwärtig. (1. Timotheus 2:5). Bei jedem Gebet wird Jesus als Mittler angerufen, indem der Betende sein Gebet im Namen seines Sohnes Jesus darbringt und dies auch verbal zum Ausdruck bringt.

    Jesus leitet durch den Heiligen Geist die Menschen.

    (Johannes 14:16-17) 16 … ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit. . .

    Dein inniger Wunsch ein gutes Verhältnis auch zu Jesus aufzubauen, darf dich nicht zur Anbetung Jesus verleiten.

    (Matthäus 4:10) . . .Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘. . .

    Jesus und der Vater sind eins, d.h. stets einer Meinung. Der größte Wunsch Jesu war und ist die Verherrlichung des Vaters. Daher würdest du Jesus am besten gefallen, wenn du wie er den Vater verherrlichst und durch ein Bibelstudium größten Respekt vor dem Opfer Jesu hast und dich, so weit es dir möglich ist, von ganzem Herzen an seine Worte hältst.

    Jesus weis somit, um was du den Vater bittest und er lenkt dich durch den Geist des Vaters. Jesus kennt dein Herz und deinen aufrichtigen Wunsch auch zu ihm ein gutes Verhältnis zu haben.

    Ede

  • Edelmuth
    März 23, 2012

    >> Ich werde ebenfalls aus sozialen Gründen hingehen. <<

    Ich werde aus Überzeugung hingehen. Nicht, dass ich den Sklaven bevorzuge, aber ich habe auch keine Angst vor ihm, und seine Lehre von den beiden Gruppen mit unterschiedlicher Hoffnung teile ich. Außerdem unterhalte ich mich gerne mit den Brüdern, und so eine Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit mit den Brüdern kontrovers zu diskutieren.

    Ede

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Außerdem unterhalte ich mich gerne mit den Brüdern, und so eine Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit mit den Brüdern kontrovers zu diskutieren.“

    Mir wäre nie in den Sinn gekommen, das Abendmahl als „Veranstaltung“ zu betrachten… – Auch diesen Abend zum Anlass zu nehmen um mit Brüdern kontrovers zu diskutieren, befremdet mich. Denn zu dieser Zeit ist in meinem Herzen für nichts anderes Platz, als dem zu Gedenken, was Jesus für die Menschehit getan hat.

    Aber wenn man das das Gedächnismahl der Zeugen betrachtet, liegst du mit dem Ausdruck „Veranstaltung“ doch garnicht so verkehrt. – Und dennoch ist es der Abend, an dem man der Opfertat Jesu gedenken sollte und nichts anderes sollte sich dazwischen drängen können.

    LG Ulli

  • armes Schaf 2012
    März 23, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,wer legt die Bibel eigentlich aus? Und was sagt sie selber darüber? Und was sagen die Ausleger der WTG, und der Info dazu? Alle wohl das ähnliche gell?

  • Fiene
    März 23, 2012

    Fiene

    30.03.2012 auf 18:52
    Liebe Brüder von BI,
ich habe eine Frage zu dem Verhältnis zu Jesus. Die Organisation lehrt ja, dass wir ein enges Verhältnis zu Jehova haben sollen und ansonsten der Organisation blind vertrauen sollen. Mir ist jetzt erst bewusst geworden (durch das Lesen hier bei BI) dass Jesus da völlig außen vor bleibt. Nun meine Frage: wie kann ich ein persönliches Verhältnis zu Jesus aufbauen, wenn doch unsere Gebete an Jehova, dem Vater gerichtet ist? Welche Rolle spielt Jesus dann in meinem Glaubensleben? Ich meine abgesehen von Jesus als Vorbild, den wir nachfolgen wollen. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausdrücken können. Wenn diese Frage hier nicht auf diese Seite und in diesen Rahmen passt, würde ich mich auch riesig freuen, wenn jemand mir auch an meine emailadresse schreiben würde. Ich weiß jetzt nicht, ob ich diese jetzt hier schreiben kann und darf. Bitte helft mir weiter.

    
Liebe Grüße 
Fiene

  • Alois
    März 23, 2012

    Hallo Fiene

    Ich nehme an dass man auch als normaler Kommentarschreiber antworten kann.

    Im alten Testament ist immer von Jehova die Rede den man anbeten und ehren soll. Trotzdem steht auch schon im alten Testament, dass ein ewiger König aus den NAchkommen Davids kommen wird.

    Ich selbst bete zu Jehova, danke ihm für alles aber vor allem danke ich auch für das Loskaufsopfer Jesu, da danke ich Jehova und Jesus. Denn ohne das Opfer Jesu könnten wir alles was den Glauben betrifft vergessen.

    Ohne das Opfer Jesu gäbe es ganz sicher kein Leben nach dem Tod, oder wer gerade an der Schwelle zum Paradies lebt, gäbe es keine Rettung. Deswegen ist Jesus die zentrale „Person“ für unsere Rettung. Alles andere, außer Jehova selbst, hat sich Jesus unterzuordnen.

    Die Organisation kann niemanden retten, denn keiner der „LK“ oder des sogenannten „treuen und verständigen Sklaven“ ist für unsere Sünden gestorben.

    Falls die Organisation behauptet, wer ihr folgt, würde gerettet werden, dann würde sie lügen. Dann hätte sich sich an die Stelle des Christus gesetzt und wäre somit der Antichrist dem man keinesfalls folgen darf um sich nicht das Leben zu verwirken.

    In BI-Prophetie gbt es einen neuen Vortrag zu diesem Thema. Dort wird die Behauptung aufgestellt, dass Jesus in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave ist der uns zur rechten Zeit Speise gibt. Sollte das tatsächlich stimmen, was ich glaube, dann wäre die Organisation mit der Behauptung, der „treue und verständige Sklave“ zu sein, klar der Antichrist der die Stellung des Jesus geraubt hat.

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=677

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    März 23, 2012

    Liebe Schwester Fiene,

    wenn du möchtest, kannst du mir gerne unter marco-braun@online.de eine Email schreiben, damit ich dir dann zurückschreiben kann. Denn das Verhältnis zu Jesus ist ja neben den vielen Bibeltexten, die man hier dazu anführen kann, vor allem eine sehr persönliche Sache, bei der viele Gefühle eine Rolle spielen, die man bis dahin vielleicht noch gar nicht hatte, bzw. sie nicht auf Jesus bezogen gefühlt hat. Ich würde mich sehr freuen, wenn du schreiben würdest.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Fiene
    März 23, 2012

    Lieber Bruder Sascha,
    stimmt diese email: marco-braun@online.de ? Könnte es nicht heißen marco-braun@t-online.de ?
    Liebe Grüße
    Fiene

  • Sascha
    März 23, 2012

    Liebe Schwester Fiene,

    ja, die Adresse stimmt so. Das vermeintlich fehlende „t“ hat aber schon öfters für Nachfragen gesorgt… 🙂

    Also es heißt tatsächlich: marco-braun@online.de

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Shannon
    März 23, 2012

    Liebe Fiene,

    hat nicht Jesus selbst gesagt, dass niemand zum Vater kommt, außer durch ihn? Da steht nichts von einer Organisation.

    Aber ich kann deine Frage verstehen. Dieses Umdenken und das Verhältnis zu Jesus unserem Hirten gefühlsmäßig in die Reihe zu bekommen, dauert seine Zeit. Diesen Prozess haben einige hier mitgemacht, auch ich und auch du wirst das hinbekommen. Was die Mailadressen betrifft, du wirst einige hier in den Kommentaren finden, die du anschreiben kannst und die Kontakte herstellen, z.B. bruder.alois@web.de. oder Bruderinfo direkt. Schwester Anna macht das auch, leider habe ich deren Adresse nicht parat.

    LG
    Shannon

  • Fiene
    März 23, 2012

    Hier also meine email-Adresse für die Brüder und Schwestern, die mir persönlich schreiben möchten.
    fienchen@gmx.com

  • derleser
    März 23, 2012

    hallo,

    ich lasse auch mal meine mail-addi hier: derleser1717@googlemail.com

    liebe grüsse

    derleser

  • Dennis
    März 23, 2012

    Liebe Fiene,

    zu diesem Thema gab es einen ganz tollen Artikel hier auf BI vor kurzem. Kann ich dir wärmstens empfehlen, das gleichnamige Hörbuch ebenfalls:

    http://www.digidatanet.de/?m=20120227

    Dein Eindruck was Jesus innerhalb der WTG-Lehren betrifft ist völlig richtig und nicht zu bestreiten.

    LG
    Dennis

  • otto mitterndorfer
    März 23, 2012

    Liebe Fiene,
    Immer schon, gab Gottes Wort zu erkennen dass 3 Götter über der Menschheit walten.
    1. Der Souverän, unser himmlischer Vater, Gott „JAHWAH“ er war immer u. wird ewig sein. Ps. 90:1,2,.
    2. Jesus, jüdisch „JAHSCHUAH“ der Logos, das Wort, ohne ihn kam nichts ins Dasein. Spr. 8:22-31, Joh K.1 V.3,.
    3.Satan der Teufel, er ist seit der Verfluchung der Schöpfung, Gott über der gefallenen Menschheit. 1. Mos. 3:17-19, 2. Kor. 4:4,.
    Zu deiner Frage.
    Nun meine Frage: wie kann ich ein persönliches Verhältnis zu Jesus aufbauen, wenn doch unsere Gebete an Jehova, dem Vater gerichtet ist? Welche Rolle spielt Jesus dann in meinem Glaubensleben? Ich meine abgesehen von Jesus als Vorbild, den wir nachfolgen wollen. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausdrücken können.
    Die biblische Antworten: Da unser himmlische Vater, Gott „JAHWAH“ u. sein jetzt regierender König „JAHSCHUAH“ zusammen EINS sind, kannst auch Du mit ihnen Eins werden, wenn Du biblisch folgendes beachtest. Joh.17:11-23,. (Meine Frau u. ich sind nach 35 Jahren ZJ. schon lange mit diesen Göttern „JAH u. JAHSCHUAH“ Eins. Wir verabschiedeten uns lachend am 11.01 2008, von einer Organi. Die von lieblosen, gefühllosen, freudlosen unfreundlichen Lügnern u. Betrügern, ÄLTESTE, für einen Irrwortgott Jehova amten, die willige, nach der Wahrheit suchenden Menschen ausbeuten u. zum Narren halten.) Seither sind wir nicht mehr in der sogenannten Wahrheit, sondern in der gottgewollten FREIHEIT. Da der Vater seinem Sohn alle Gewalt übergeben hat, ist ER dennoch das Haupt dass die Höchsten Anbetung verdient, doch ist der Jetzt regierende König genauso würdig, wahrhaftig, gütig, barmherzig u. liebevoll wie sein, unser, geliebte Vater, Gott „JAHWAH“. König „JAHSCHUAH“ ist genauso Gott: Mächtig, Stark, Erhaben Jes. K.9:6,.
    Die Konsequenz: Im Gebet heißt es daher: Souveräne Herren, gütige Götter, Könige des Universums, ich liebe, lobe, preise euch, jeder Schlag meines Herzens möge euch Danke sagen für das große Vorrecht, euch kennen zu dürfen. Heilig, heilig, heilig, bist Du König der Ewigkeiten, Herr „JAHWAH“ , heilig, heilig, heilig, ist dein hoher, heiliger Name „JAHWAH“ u. heilig, heilig, heilig, waren deine genialen, einzigartigen Werke , die DU mit deinem jetzt regierenden König „JAHSCHUAH“ der Nichtigkeit unterworfen hast. Röm. 8:20-22,. Denn heilig, heilig, heilig werden alle Dinge wieder sein, wenn nach Offb. 21, König „JAHSCHUAH“ , grich. Jesus, die Schöpfung wieder so gestalten wird dass alles zur Ehre der höchsten Persönlichkeit des Universums gereicht. Dieses heilig, heilig, heilig, ist in Jes. 6:3 zu finden. Aber, nur durch ein eigenes, geliebtes inniges von Herzen kommendes BIBILLESEPROGRAMM ist es möglich den Geist, das Licht u. die Weisheit Gott „JAHWAHS“ durch unseren jetzt regierenden König „JAHSCHUAH“ zu erhalten. Die ersten 9 Kap. der Spr. zeigen den genauen Ablauf für ein gottgewolltes Leben gottsuchender Menschen. Spr. 1:7, Gottesfurcht ist Anfang der Erkenntnis, nur Toren verachten Weisheit u. Zucht, haben daher auch kein Verlangen im Buch des Lebens zu forschen. Um beim Gebet richtig erhört zu werden, ist es angebracht sich nach Norden zu richten, denn der Sitz der Thron beider Götter ist nach Aussage der HS. der höchste Norden. Jesa. 14:13, Berg der Götter im äußersten Norden, Hiob 37:22, vom Norden naht Lichterglanz. Verwende bitte keine Bibel mit dem Irr Wort Jehova, denn die Auswirkungen dieses Irrwortgottesnamen bei den ZJ. ist verheerend. So viel Leid bei den einzelnen Br. u. Schwe. u. auch in den Versammlungen. In der Bibel Einheitsübers. o. der evangelischen Übersetzung ist der Gottesname noch mit JAHWEH einigermaßen richtig wiedergegeben. Warum JAHWAH, weil JH mit Jah gespr. wird u. WH wah bedeutet, ausgespr. Jachwah. Beachte folgenden biblischen Text: Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen denn er kennt meinen NAMEN. Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn u. bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben u. lasse ihn schauen mein Heil. Psa. 91:14-16,. VlG. mitto.

  • Alois
    März 23, 2012

    Hallo Otto

    Ich glaube nicht dass es mir unser himmlischer Vater krumm nimmt wenn ich seinen Namen falsch ausspreche.
    Ich glaube auch, dass wenn unser Vater möchte dass sein Name richtig ausgesprochen wird, er dafür sorgen wird, dass er auch bekannt ist.

    Wenn er nicht dafür sorgt, dass sein Name klar genannt ist, dann dürfte es auch keine Rolle spielen ob wir Jehova, Jahwe oder Gott Abrahams zu ihm sagen.

    Aber ich glaube er hat dafür gesorgt dass sein Name bekannt ist. Denn in alten Übersetzungen, wie Elberfelder unrev. die ganz alte kath. Vulgata u.a. ist der Name mit Jehova (h) übersetzt.

    Das scheint mir auch die richtige Übersetzung zu sein, denn sonst müssten die Namen Jesus, Jehu, Jerusalem, Jeremia, Jesaja usw. Jasus, Jahu, Jarusalem, Jaremia usw. heißen.

    Deswegen kann ich mit Deinem Namen “JAHWAH” nichts anfagen.

    Das goldene Kalb war ein Ersatzgott zu Jehova, weil Moses so lange auf dem Berg Sinai geblieben ist.
    Auf Heute übertragen ist das Goldene Kalb der Ersatzgott Organisation, weil Jesus mit seiner Wiederkunft solange auf sich warten lässt. Mit dem Namen Gottes hat das goldene Kalb nach meiner Überzeugung nichts zu tun.

    Wäre Jesus 1975 gekommen, so wäre der Ersatzgott Organisation nicht so groß geworden.

    2. Mos. 24
    18. Und Mose ging mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg; und Mose war auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte.

    2. Mos. 32
    1. Und als das Volk sah, daß Mose verzog, von dem Berge herabzukommen, da versammelte sich das Volk zu Aaron, und sie sprachen zu ihm: Auf! Mache uns einen Gott, der vor uns hergehe! Denn dieser Mose, der Mann, der uns aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat, -wir wissen nicht, was ihm geschehen ist.
    2. Und Aaron sprach zu ihnen: Reißet die goldenen Ringe ab, die in den Ohren eurer Weiber, eurer Söhne und eurer Töchter sind, und bringet sie zu mir.
    3. Und das ganze Volk riß sich die goldenen Ringe ab, die in ihren Ohren waren, und sie brachten sie zu Aaron.
    4. Und er nahm es aus ihrer Hand und bildete es mit einem Meißel und machte ein gegossenes Kalb daraus. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat.
    5. Und als Aaron es sah, baute er einen Altar vor ihm; und Aaron rief aus und sprach: Ein Fest dem Jehova ist morgen!
    6. Und sie standen des folgenden Tages früh auf und opferten Brandopfer und brachten Friedensopfer; und das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu belustigen.
    7. Da sprach Jehova zu Mose: Gehe, steige hinab! Denn dein Volk, das du aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hast, hat sich verderbt.
    8. Sie sind schnell von dem Wege abgewichen, den ich ihnen geboten habe; sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und sich vor ihm niedergebeugt und haben ihm geopfert und gesagt: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat.

    Weil Mose, heute Jesus so lange weggeblieben sind, haben die Menschen sich einen Ersatzgott gemacht. Moses war 40 Tage weg. Wie lange Jesus wegbleibt bis er erscheint wissen wir nicht. Aber wir wissen dass sich das Volk am Ende der 40 Tage entschieden hat ob sie dem Goldenen Kalb folgen oder auf Mose harren. Nur wenige harrten auf Mose, so auch Heute, nur wenige harren auf die Wiederkunft Jesu. Die meisten Menschen folgen ihren menschlichen Führern.

    So erfüllt sich die Geschichte um das goldene Kalb vor unseren Augen. Bald wird Jesus kommen und wie Mose die Schafe von den Böcken trennen. Jesus, nicht Jasus!

    Mit dem Beten nach Norden kann ich gleich gar nichts anfangen, andere sagen man solle nach Mekka beten. Die alten Germanen haben nach Norden gebetet.
    Ist der allmächtige Gott so klein, dass er nur an einer Richtung zu finden ist? Ist er nicht so unendlich groß, dass er überall ist, in uns, um uns, in alle Ewigleit?

    Grüße
    Alois

  • Shannon
    März 23, 2012

    Lieber Otto,

    aus dem Jesaja-Vers und dem Hiob-Vers herzuleiten, dass wir nach Norden beten sollen ist wohl weit her geholt. In Jesaja geht es ja wohl eher um den Sturz Babylons. Vielleicht sollte man die Verse davor und danach auch lesen. Von Vers 10 bis 20.
    Nach Norden zu beten gleicht für mich einer Götzenanbetung. Ich will und kann dem nicht folgen. Aber diese Prophezeiung in Jesaja passt wunderbar in unsere heutige Zeit. Zeigt sie doch den Hochmut des heutigen Babylons.

  • Cheyenne
    März 23, 2012

    Hallo Otto,

    Ich gehe davon aus, dass du uns hier zum Götzendienst verführen willst! Hesekiel hat sowas auch schon vorhergesehen und uns folgendes zur Warnung hinterlassen:
    Hes.8 (Elberfelder unrev.):
    3b..und brachte mich in Gesichten Gottes nach Jerusalem, an den Eingang des Tores des inneren Vorhofs, welches gegen NORDEN sieht, wo der Standort des Bildes der Eifersucht war, welches zum Eifer reizt. 4.Und siehe, daselbst war die Herrlichkeit des Gottes Israels, gleich dem Gesicht, welches ich im Tale gesehen hatte. 5.Und er sprach zu mir: Menschensohn, hebe nun deine Augen auf gegen NORDEN! Und ich hob meine Augen auf gegen NORDEN, und siehe, nördlich vom Tore des Altars war dieses Bild der Eifersucht, am Eingang. 6.Und er sprach zu mir: Menschensohn, siehst du, was sie tun, die großen Greuel, welche das Haus Israel hier verübt, damit ich mich von meinem Heiligtum entferne? Und du sollst noch weiter große Greuel sehen. – 7.Und er brachte mich an den Eingang des Vorhofs; und ich sah: Und siehe, ein Loch war in der Mauer. 8.Und er sprach zu mir: Menschensohn, durchbrich doch die Mauer. Und ich durchbrach die Mauer; und siehe, da war eine Tür. 9.Und er sprach zu mir: Geh hinein und sieh die bösen Greuel, die sie hier verüben. 10.Und ich ging hinein und sah: und siehe, da waren allerlei Gebilde von scheußlichem Gewürm und Vieh, und allerlei Götzen des Hauses Israel, ringsumher an die Wand gezeichnet. 11.Und siebzig Männer von den Ältesten des Hauses Israel, und Jaasanja, der Sohn Schaphans, in ihrer Mitte stehend, standen davor, jeder mit seinem Räucherfaß in seiner Hand; und der Duft einer Weihrauchwolke stieg empor. 12.Und er sprach zu mir: Hast du gesehen, Menschensohn, was die Ältesten des Hauses Israel im Finstern tun, ein jeder in seinen Bilderkammern? Denn sie sagen: Jehova sieht uns nicht, Jehova hat das Land verlassen! 13. Und er sprach zu mir: Du sollst noch weiter große Greuel sehen, die sie verüben. – 14.Und er brachte mich an den Eingang des Tores des Hauses Jehovas, das gegen NORDEN ist; und siehe, dort saßen die Weiber, welche den Tammuz beweinten. 15.Und er sprach zu mir: Hast du gesehen, Menschensohn? ..
    9:1.Und er rief vor meinen Ohren mit lauter Stimme und sprach: Nahet euch, ihr Aufseher der Stadt, ein jeder mit seinem Werkzeug der Zerstörung in seiner Hand! 2.Und siehe, sechs Männer kamen des Weges vom oberen Tore, welches gegen Norden sieht, ein jeder mit seinem Werkzeug zum Zerschlagen in seiner Hand…

    Den weiteren Verlauf von Jehovas Urteil über diese Götzenanbeter kannst du selber lesen. Da wir Deinen Gott JAHWAH nach Norden anbeten sollen, kann er daher nach meinem Verständnis nur der Nachfolger dieses Tammuz sein.

  • Sascha
    März 23, 2012

    Lieber Alois, liebe Shannon,

    danke, dass ihr nicht müde werdet, dieses Thema immer wieder richtig zu stellen. Ich bin mir auch sicher, dass unser Vater, der sich im alten Testament JHWH nennt, heute dafür sorgen würde, wenn eine bestimmte Aussprache bei der Anbetung der entscheidende Faktor wäre. Ich habe immer Jehova zu ihm gesagt, und nie das Gefühl gehabt, dass er mich deswegen nicht erhören würde. Heute spreche ich ihn meistens mit „Vater“ an, aber nicht wegen Zweifeln bei der Aussprache, sondern weil ich mich einfach noch mehr wie sein Kind fühle.

    Ein Beispiel, das meinen eigenen Namen betrifft, hat mir dabei auch geholfen. Ich heiße ja bekanntlich Sascha. Die Brüder und Schwestern aus einer russischen Versammlung haben aber immer Alexander zu mir gesagt. Erst fand ich das merkwürdig, als ich aber wusste, dass Alexander die russische Form von Sascha ist, habe ich es verstanden. Wenn sie mich also mit „Alexander“ ansprechen, was sich ja wirklich TOTAL anders als „Sascha“ anhört, stelle ich das nicht mehr richtig, ich weiß ja das sie mich meinen.

    Zugegeben: Mein Name hat nichts mit der Größe und Bedeutung des Namens unseres Vaters zu tun. Aber wenn ich als Mensch schon über solche Ausspracheunterschiede hinwegsehe, und zudem in 1. Johannes ja gesagt wird, dass Gott größer als unser Herz ist, dann gehe ich davon aus, dass unser Vater mir trotz der nicht zu hundert Prozent sicheren Aussprache trotzdem den Freimut gewährt, mich ihm zu nahen und etwas von ihm zu erbitten.

    1Jo 3:19 Und hieran werden wir erkennen, daß wir aus der Wahrheit sind, und werden vor ihm unsere Herzen überzeugen, –
    1Jo 3:20 daß, wenn unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles kennt.
    1Jo 3:21 Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verurteilt, so haben wir Freimütigkeit zu Gott,
    1Jo 3:22 und was irgend wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Fiene,
    „ZITAT:
    „Mir ist jetzt erst bewusst geworden (durch das Lesen hier bei BI) dass Jesus da völlig außen vor bleibt. Nun meine Frage: wie kann ich ein persönliches Verhältnis zu Jesus aufbauen, wenn doch unsere Gebete an Jehova, dem Vater gerichtet ist? Welche Rolle spielt Jesus dann in meinem Glaubensleben?“

    Wenn du diese Fragen bisher für dich noch nicht lösen konntest, helfen dir vielleicht der Artikel „DAS GEBET“ mit den nachfolgenden Kommentare ein wenig weiter:

    http://www.digidatanet.de/?p=581&cpage=1#comments

    Genauso auch hier:
    http://www.digidatanet.de/?p=635&cpage=2#comments

    Persönlich kann ich dir zusätzlich sagen, dass sich bei mir seitdem ich ich mich neben dem Vater, auch vertrauensvoll an Jesus wende, vieles verändert hat.

    Doch die Veränderung fand in meinem Herzen statt…wo vorher vieles Kopflastig war, wurde es von da an ins Gefühl gebracht.
    Nein, keine Gefühlsduselei…sondern eine tief empfundene Liebe und Vertrautheit zu BEIDEN, wie sie eben vorher nicht da war.

    Es ist sehr schwer zu beschreiben…aber wo vorher oft Grübelei und Unsicherheit vorherrschte, ist jetzt nur noch Sicherheit und Geborgenheit.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Fiene,
    ich möchte noch ein Lied hinterherschicken, das besser ausdzudrücken vermag, wozu ich alle ermutigen möchte die sich noch nicht sicher sind, ob sie sich außer zum Vater, auch mit ganzem Herzen Jesus zuwenden sollen:

    Glückliche Zeit

    „Komm´wir fahren übern Fluss,
    auf die angstfreie Seite –
    dort fasst du wieder Fuß
    und gehst getrost.
    Da bist du über´m Berg
    und das Atmen fällt leichter,
    der Himmel nimmt die Last von deiner Brust.
    Da öffnest du die Flügel weit
    und fühlst dich auserwählt,
    als hättest du die Welt…ja…
    als hättest du sie auf den Kopf gestellt.

    Komm´wir gehen Hand in Hand,
    durch das Lächeln der Tränen –
    die Tür dafür ist gleich neben dir.
    Verheißungsvolles Licht,
    lässt erahnen, ersehnen,
    gebündelt pralles Leben hinter ihr.
    Da legst du deine Maske ab
    und findest einfach dich,
    und endlich wird es leichter…ja…
    viel leichter auch für mich, nur durch dich.

    Nimm´ Abschied von der Angst,
    in den Armen deines Glaubens.
    Lass´ endlich alles los
    was dir nicht dient.
    Getragen und gewürdigt,
    geliebt und unentbehrlich.
    Denn du bis einfach mehr…ja…
    viel mehr, als du von dir denkst.

    Glückliche Zeit…
    Ein Überfluss an Zärtlichkeit,
    ein Seelenkuss der ewig bleibt.
    Glückliche Zeit…
    Der Himmel macht die Tore weit,
    ein Reichtum an Geborgenheit
    Glückliche Zeit…“

    Dieses Glück ist es, das ich jedem wünsche, der sich danach sehnt und es sucht. 😀

    LG Ulli

  • Barbara
    März 23, 2012

    Liebe Ulli!
    Sehr schönes Gedicht 🙂
    Motiviert, nicht aufzugeben.
    Danke.
    LG B

  • Fiene
    März 23, 2012

    Danke Ulli 🙂

  • Matthäus
    März 23, 2012

    Lieber Bob,

    und alle die sich zur aktiven/passiven Teilnahme – Brot/Wein geäußert haben nur 2 wesentliche und wichtige Gedanken.
    Deine Erklärung warum du mit deiner Familie soweit bist aktiv teilzunehmen finde ich gut und richtig – aber jeder soll wie er es kann und vor dem Vater vertreten kann so tun wie er/sie bereit ist.

    Ich selbst bin erst seit 4 Jahren aktiv am Geschehen dabei – Anfangs natürlich im privaten Rahmen – heute besuche ich das Gedächnismahl natürlich nicht mehr – würde heute jederzeit auch in Gegenwart anderer davon nehmen. Sagte nicht Jesu:

    Jeder der vor den Menschen mich bekennt den werde ich auch vor meinen Vater bekennen !?

    Meine 2 Denkanstöße dazu:

    1. Seit wann nehmen die meisten ZJ NICHT mehr von den Symbolen?
    Seit Rutherford in den 1930er Jahren dies anordnete !!!
    Die Frage die damit jeder selbst entscheiden muß: Feiere ich
    das Abendmahl so wie Jesus es eingeführt und angeordnet hat,
    oder zählt das Wort Rutherfords mehr?

    2. Wie oder was hat Jesus angeordnet? Johannes Kap. 6
    (ich zitiere bewußt aus der NWÜ!)

    37 Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, will ich keinesfalls wegtreiben; …

     40 Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe, und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.“

     44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen. 
     50 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, damit irgend jemand davon esse und nicht sterbe. 

    51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“

    52 Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?“ 

    53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 

      55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 

      58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie [damals], als eure Vorväter aßen und dennoch starben. Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 

    63 Der Geist ist es, der Leben gibt; das Fleisch ist von gar keinem Nutzen. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. 

    Ich wünsche jeden die rechte Einsicht und Entscheidung, die Hilfe die er/sie durch Anwenden von Jak. 1:5-8 bekommt.

    Liebe GRüße

    Matthäus

  • Matthäus
    März 23, 2012

    Lieber Br. HPM! – Verfasser des Aufsatzes von Opfer die Gott annimmt oder ablehnt.

    Den folgenden Vers habe ich ja schon xmal verwendet – aber weil es so gut zum Thema paßt und uns klar machen soll daß ein Opfer
    (Leistung) in diesem Zusammenhang gar nicht möglich ist und in Wahrheit das Gegenteil bewirkt hier erneut einmal:

    Röm. 10:2 Denn ich kann bezeugen, dass die Israeliten Gott dienen wollen, mit viel Eifer, aber ohne Einsicht. 3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb LEHNEN SIE AB, was Gott ihnen schenken will.

    Das allgemeine immer wiederkehrende Argument: Aber ist nicht Glaube ohne Werke tot? Gewiß! Lass uns den Gedanken betrachten, biblisch prüfen! Es gibt Menschen ohne religiösen Glauben, die jedoch viele gute, humane, soziale oder auch idealistische Werke verrichten, ja die sogar große Opfer für andere bringen.

    Aber Werke ohne Glauben heben die Sünde nicht auf, ersetzen nicht das Sühnopfer. Und Werke können auch nicht zum Sühnopfer und damit zur Gerechtigkeit vor Gott und zu Deiner Rettung beitragen; Christi Opfer dagegen ist vollkommen ausreichend, weder wiederholungs- noch ergänzungsbedürftig; nur Glaube ist erforderlich! Aber echter Glaube ist nicht tot; darum folgert Paulus unmittelbar, nachdem er erklärte, dass wir nicht aus Werken gerettet seien, sondern aus Gnade, wir seien erschaffen in Christus Jesus ‘zu guten Werken’ (Eph. 2:8-10). Er erklärte, dass Glaube in Liebe wirksam wird (Gal. 5:6; 6:10).

    Um das abzurunden: Wie hat Jesus selbst es erklärt?

    11 Glaube mir: Wir reden nur von dem, was wir genau kennen. Und was wir bezeugen, das haben wir auch gesehen. Trotzdem nehmt ihr unser Wort nicht an. 12 Ihr glaubt mir ja nicht einmal, wenn ich von ganz alltäglichen Dingen rede! ….

    14 Du weißt doch, wie Mose in der Wüste eine Schlange aus Bronze an einem Pfahl aufrichtete, damit jeder, der sie ansah, am Leben blieb. Genauso muss auch der Menschensohn erhöht werden. 15 Jeder, der ihm vertraut, wird das ewige Leben haben. 16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. 17 Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht verurteilt werden.

    Was hat nun bei den Israeliten damals in der Wüste zur Erhaltung ihres Lebens beigetragen – war es das errichten der Kupferschlange – war es die Handlung „hinaufzuschauen“ oder war es der GLAUBE ?

    In dem ZUSTAND des STERBENS (BISS der Schlange – da hätte auch kein Serum geholfen – sonder nur die Symbolik des DARAN glauben.
    So können wir heute NICHTS beitragen sonder NUR zu Jesus aufblicken um gerettet zu werden.

    lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    März 23, 2012

    hello Dennis, Absurdistan hört sich gut an, Allhamdudillah würde dér Moslem sagen und 5 mal am Tag die Füße waschen und beten.
    Leistungsevangelium – den Ausdruck lernte ich bei BI – ist Programm und speziell darauf ausgeriechtet, File & Ranks beschäftigt zu halten. Warum? Dass blos keiner auf die Idee kommt die Doktrin zu hinterfragen.
    Für alle Mitleser: meine Großmutter hatte einst Aktien der Watchtower INcorporated. das ist nun schon ein Menschenleben her. Sie starb vor fast 40 Jahren.Die Aktien wuren damals zurück „gespendet“
    Ich frage mich, wer heute die stocks in Händen hat und damit möglicherweise beim Ausverkauf dick abkassiert.
    Ich bin davon überzeugt, dass der ganze Laden wie ein Druckbehälter aufgeladen wird und die Kompression nicht aufhört.
    Zudem sind da ca 23000 Fälle von Kindsmissbrauch i den Akten, die irgendwo irgendwie vor Gericht gehen. Bill Bowen hat da seinen Teil zu beigetragen und wenn die kath. Kirche wegen ser sexuellen Schweinereien an Kindern um 600 MIo dollar blechte – der Tower wird da merh bluten müssen. Auch wenn man nun viele Holdingtöchter hat und versucht die verantwortlichkeit auf die mittellosen Gesellschaften abzuwälzen. Wo wiet ich in erinnerung habe aht ein richter gesagt: wir sehen WT als Ganzes.
    Stell dir vor, die müssen Milliarden blechen. Dann gehen die KöSäle in D über den Tisch und man beginnt wieder, wie in den 50igern, im Hinterzimmer einer Kneipe am sonntag nachmittag.
    Das sind alles mögliche Optionen Und niemand steht auf bei denen und legt Sacktuch and.
    Da waren die Niniviten doch echt demütig, obwohl sie Jehovah laum kannten. Nur der König Sklave erkennt nicht die Zeit. Es ist des LÄuterers Feuer, dass da kommt
    and he shall puryfy the sons of Levy… aus Händels Messias

  • armes Schaf 2012
    März 23, 2012

    Hallo Frank und Frei,da kann man einmal sehen was so bei uns alles los ist!Das man sich als ZJ überhaupt noch wagt das vielbeschriebene Saubermann IMAGE zu vertreten und an den Türen klingelt um mit allen Fingern auf andere zu zeigen!Da fällt einem ja beim WT-Studium das Ding beinahe aus der Hand.Trotz all dieser Ferkeleien die man so gewahr wird, freue ich mich auf den 14.Nisan.Ungesäuertes Brot und Wein sind schon im Schrank.
    MfG armes Schaf

  • Anna
    März 23, 2012

    Hallo liebes armes Schaf, liebe Brüder und Schwestern,

    es wäre doch nett wenn wir uns gegenseitig schreiben wie wir das Abendmahl für uns abhalten. Also die, die gar nicht mehr in die Zusammenkünfte gehen und auch solche wie ich, die in die Zusammenkunft gehen werden aber das ist mir zu wenig.

    Das ist ja nur ein Abhaken einer Pflichtveranstaltung ohne jegliche Emotionen.

    Ich möchte da noch mein Gedenken feierlich gestalten. Auf alle Fälle Kerzen, Musik zur Ehre Jehovas und des Christus. Wein und Brot überlege ich mir erst noch gebetsvoll.

    Viele Grüße aus einem strahlenden Sonnentag

    Anna

  • armes Schaf 2012
    März 23, 2012

    Liebe Anna, meine Frau ,Ruth, und ich feiern es alleine zu Hause! Wir haben ungesäuertes Brot gekauft und einen fruchtigen aromatischen Rotwein, wie er auch in Israel wächst. Wir feiern im stillen und milden Geist ohne uns vorher neu einzukleiden, oder im Saal im lagen Abendkleid zu erscheinen, was wir immer für unpassend halten, da Jeus nicht auf äussere Kleidung achtete!Deshalb wollen wir uns nicht zur Schau stellen ,so wie es die Oberpriester getan haben.Ausserdem lassen wir uns Zeit und hetzen nicht , weil ja keiner anschliessend in den Saal muß so wie wir es sonst erleben mussten!weiter lassen wir uns nicht die Hände schütteln ,von Ältesten die an der Ausgangstüre stehen um gewisse Brüder persönlich per Handschlag zu verabschieden!Sowas ist hier in der Katholischen Kirche der Brauch !Gruß vom Schäfchen und Frau Ruth

  • Fiene
    März 23, 2012

    Hallo Anna,
    ich bin sehr gespannt, welche Kommentare die Brüder der BI zu deiner Frage geben. Ich wurde ja erst im vergangenen Jahr getauft, war aber schon oft beim Gedächtnismahl dabei. Und erst dieses Jahr, wo ich den ganzen Hipi-Wahn (40 in meiner Versammlung zählen jede Stunde, um ihr „Ziel“ zu erreichen) mitbekomme, wird mir das alles so richtig bewusst. In meinem Kopf gibt es nun jede Menge Stoff zum Nachdenken.

  • Anna
    März 23, 2012

    Liebe Fiene, liebe Mitbrüder,

    ich wünsche dir Jehovas Segen beim Nachdenken. Die armen 40 Hipis in deiner Versammlung die jetzt, damit es mit der Zeit passt, noch langsamer durch die Häuserzeilen schleichen müssen 🙂

    Ich hoffe auch, dass mir viele Brüder schreiben wie sie ihr Abendmahl gestalten.

    Für mich habe ich jetzt gerade in der Mittagspause in der Stadtbibliothek eine CD „Ben Becker liest die Bibel“ ausgeliehen. Er liest auch die Geschehnisse um das Abendmahl, die Ereignisse im Garten Gethsemane und bei der Hinrichtung unseres Christus. Und da er sehr gut liest, denke ich mich da schon im Vorfeld hineinversetzen zu können.

    Es ist so schade was aus der Feier in den Königreichssälen gemacht wird. Wozu eine Ansprache über 144.000 usw. Die Brüder wissen es und verstehen es oder eben nicht.

    Und Gäste können damit ohnehin nichts anfangen.

    Es könnte so schön sein. Eine einleitende schöne Musik, ein Gebet, einen kurzen einführenden Vortrag (5 Minuten würden genügen) und dann aus der Bibel lesen Matthäus 26 und 27. Gottes Wort sagt uns doch alles!!! Und dann Musik, ein oder besser mehrere Lieder (weil die Apostel mit Jesus auch in Tradition um das Passah mit Lobgesängen der Halel-Psalmen in den Garten Gethsemane gingen) und noch ein Dankgebet.

    Und statt herumreichen der Symbole würde es doch völlig ausreichen wenn Wein und Brot vorne am Tisch stehen und wer sich berufen fühlt davon zu nehmen könnte das doch tun. Meistens ja sowieso keiner…

    Aber das bleibt vorerst eine Wunschvorstellung. Naja, bin halt immer noch ein unverbesserlicher Optimist.

    Allen liebe Grüße und ich freue mich auf Anregungen für den 5.4.12

    Anna

  • Dennis
    März 23, 2012

    Liebe Fiene,

    hab ich richtig gelesen, 40 Hipis? Wieviel Verkündiger sind in deiner Versammlung, bestimmt über 120, oder?

    Es überrascht aber nicht so sehr, dass sich immer wieder Brüder ködern lassen, mit einem Rabatt-Hipi-Dienst. Dieser ganze Geist, der sich dahinter verbirgt ist dermaßen gottfremd, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.

    LG
    Dennis

  • Fiene
    März 23, 2012

    Lieber Dennis,
    Zitat: „hab ich richtig gelesen, 40 Hipis?“
    Jawohl, du hast richtig gelesen, 40 Hipis. In der Versammlung ist es so, dass es seit dem letzten Wochenende gar keine Einladungen mehr gibt, die verteilt werden könnten. Alle 6000 (!) sind schon unter die Leute gebracht worden und alle Gebiete „abgearbeitet“. Was machen nun die, die ihre Stunden noch nicht voll haben? Welches „Opfer“ können sie nun noch bis zum Gedächtnismahl bringen? Diesen Zirkus erlebe ich dieses Jahr zum ersten Mal und bin dermaßen verwirrt – warum ist mir das nicht schon eher aufgefallen?
    Liebe Grüße
    Fiene

  • Andre
    März 23, 2012

    Hallo Anna,
    ich habe mich entschlossen, nach 40 Jahren Gedächtnistmal nicht mehr hinzugehen. Letztes Jahr war ich noch, aber es geht einfach nicht mehr. Wenn ich an das immer gleiche Prozedere denke, wird mir flau… Es wäre ja o.k, den Wert des Opfers Jesus zu gedenken und innezuhalten und sich des Nutzens bewusst zu werden, ist eine einmalige Angelegenheit auf der Welt gewesen. Aber nicht das, was aus dieser Feier gemacht wird: Jeder zieht das „beste“ an; dieses heuchlerische „begrüßen“ (allein, dass schon Pflichtordner abgestellt werden, die dies tun müssen), die angespannte Ruhe.
    Und der Gipfel: die Gebete. Die Redner wissen gar nicht, wie sehr das zum Höhepunkt getrieben werden soll, da wird sich mit Worten wiederholt und versucht, sich gegenseitig zu übertreffen. Kein Vergleich zu Jesus einfachen, aufrichtigen Worten des Dankes !! Und danach die Werbung: Nur, wer sich mit z.J. verbindet.. Sondervortrag, Dienst, Vorrechte.. hallo ?! Letztes Jahr hat das ewig gedauert. Das hat m.E. nicht mehr mit der Würde des Abendmal zu tun. Meine Frau und ich würden das auch gerne feiern, wir wissen aber nicht wie. Wahrscheinlich in einer Kirche.
    LG
    Andre

  • Bruderinfo
    März 23, 2012

    Liebe Brüder, liebe Freunde,

    für alle, die das Gedächtnismahl nicht mehr in den Versammlungen ertragen können oder noch etwas Eigenes gestalten möchten wird nächste Woche rechtzeitig eine Gedächismahlansprache zum hören und lesen veröffentlicht werden.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Bruder von Bruderinfo

    Das ist eine richtig gute Idee!
    Ich bin das letzte Jahr das erste mal weggeblieben.
    Aber eine Feier in einer anderen Religionsgemeinschaft oder Kirche kommt für mich ganz sicher nicht in Frage, da käme ich von der Traufe in den Regen.

    Der Spruch heißt eigentlich vom Regen in die Traufe. Aber so herum entspricht es leider besser den Tatsachen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • armes Schaf 2012
    März 23, 2012

    Lieber Bruder Andre,du hast so recht!Es kann so sein ,oder ist so das jeder Bruder bei Gebeten anlässlich des Gedächtnismahls dem Konkurrenten noch einen draufsetzen will!Das ist unsere Natur,wohl eine sogenannte Zeiterscheinung seit es Menschen und Christen gibt!Als Ehepaar schöpfen wir Kraft,und analysieren vieles hier.Ich wage zu sagen das Millionen Brüder und Schwestern in den nächsten Tagen so empfinden wie ihr.So wie wir auch!MfG dat Schaf und Ruth vom Ring!

  • Anna
    März 23, 2012

    Liebe Brüder von Bruderinfo!

    Das ist sehr liebevoll von euch Jehovas Schafe mit einer Ansprache zu versorgen. Ich freue mich darauf!!!

    Zum Gedächtnismahl werde ich gehen, wie unser Bruder Bob so schon beschrieben hat „aus sozialen Gründen“ schlicht und ordentlich gekleidet. Auch dir Bob vielen Dank für deinen Kommentar und Jehovas Segen und den des Christus für deine Abendmahlfeier mit der Familie.

    Herzliche Grüße an alle aus dem Frühlingsregen

    Anna

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo du garnichtmehr so armes Schaf! 😉

    ZITAT:
    „Ich wage zu sagen das Millionen Brüder und Schwestern in den nächsten Tagen so empfinden wie ihr.“

    Und ich wage zu sagen: wenn diese Millionen Brüder und Schwestern auf ihr Herz hören und zuhause bleiben würden, wäre das ein Signal, das sogar in der WTG-Zentrale bemerkt werden würde.

    Aber solange doch immer alle ihre Schäflein schön brav mitspielen – wenn auch mit Magengrummeln – ist für sie alles in schönster Ordnung.

    LG Ulli

  • Bernhard
    März 23, 2012

    Mein lieber Bruder Andre, auch wir haben 38 Jahre die Vers.besucht und dem Abendmahl beigewohnt. Wir haben uns heuer auch entgültig entschlossen das Abendmahl in würdiger Weise zu Hause zu gedenken. Ungesäuertes Brot und Wein haben wir besorgt auch schauen wir uns Jesus von Nazareth den letzten Teil an. Dieser Tag gehört unseren König und Retter und niemand anderen geben wir mehr die Ehre. Jedesmahl beim Abendmahl 2 Minuten von Jesus die andere verbleibende Zeit Sklave Gesalbte leitende Körperschaft Organisation, –ES IST GENUG–
    Auch die frevelhaften Zeichnungen auf dem Körper von Jesus WT 1.März (am Pfahl) dann beim Einladungszettel in der Innenseite Jesus Daumen schau dir den an wir sind nicht die einzigen die das sehen, wir haben uns fest entschlossen keinerlei Puplikationen mehr zu verteilen oder Menschen in die Organisation zu führen. Wir zeigen ihnen den Weg zu Jesus Christus und die Hl. Schrift ist die Quelle wo wir reines Wasser schöpfen können.
    Brüderliche tiefe Verbundenheit mit allen hier die Jesus unseren König und seinen Vater mit Geist und Wahrheit anbeten. Bernhard

  • Markus
    März 23, 2012

    Hallo liebe Brüder,

    auch ich gehöre zu denen, die schon seit etlichen Jahren nicht mehr die Zusammenkünfte besuchen und werde deshalb ebenfalls an dem Tag des Abendmahls zu hause bleiben und mit der entsprechenden Gesinnung die Bibeltexte lesen, die mir dabei immer wieder aufs neue zeigen, was Jesus für uns unvollkommene Menschen Grossartiges vollbracht hat. Ja, ich glaube weiterhin an die Bibel und ihre Offenbarungen und an das verheissene ewige Leben in einem Paradies, auch wenn ich mich schon lange nicht mehr mit der Organisation und ihren Machenschaften identifizieren möchte und kann.

  • Ruth
    März 23, 2012

    Hallo an alle , es ist wunderbar zu sehen das wir alle das Gedächtnismahl feiern egal wo!@bruderinfo !Vielen herzlichen Dank für Eure liebevolle Fürsorge bezüglich des Gedächtnismahls!Ohne Euch würden wir uns verloren und alleigelassen fühlen .Mein Mann und ich werden den Vortrag mit großer Freude und mit herzlichem Dank ,hören!Wir sind glücklich, das wir nicht alleingelassen werden und ohne Frust , das Gedächtnismahl feiern können! Wir werden nicht von den Symbolen nehmen und uns gegenseitig diese zureichen . Wir werden die entsprechenden Verse aus der Bibel betrachten, und uns den Vortrag von bruderinfo anhören!Nochmals vielen vielen Dank und herzliche brüderliche Grüße vom Schaf und seiner Frau Ruth

  • Micha
    März 23, 2012

    Lieber Markus & Bernhard & Dennis, liebe Brüder!

    Meiner Frau und ich erfreuen uns daran das es hier bei Bruderinfo immer mehr Brüder gibt die „ERWACHEN“, und ERKENNEN!
    Wir fühlen uns mit Euch verbunden.
    Viele Eurer gutdurchdachten Kommentare gehen uns zu Herzen aber einige Kommentare sind auch sehr traurig denn auch das Erwachen tut manchmal weh, ähnlich wie das Erwachen aus einem bösen oder schlechten Traum oder Erwachen aus der Narkose nach einer O.P.!
    Auch wir haben ähnliche traurige Erfahrungen gemacht.
    Heute nach einem guten Jahr Abstand zur Versammlung genießen wir
    was es bedeutet christlich Frei zu sein.( Römer 3V21-30)
    21 Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt.

    22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich:

    23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.8

    24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat.

    25 Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht. Bisher hat Gott die Sünden der Menschen ertragen;

    26 er hatte Geduld mit ihnen. Jetzt aber vergibt er ihnen ihre Schuld und erweist damit seine Gerechtigkeit. Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt.

    27 Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott rühmen können? – Nein, gar nichts! Woher wissen wir das? Etwa durch das Gesetz, das unsere eigene Leistung verlangt? Nein! Nur durch den Glauben, der uns geschenkt ist.

    28 Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern erst, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze.

    29 Gilt dies vielleicht nur für die Juden, weil Gott ein Gott der Juden ist? Oder gilt das auch für die anderen Völker? Natürlich gilt das auch für sie, denn Gott ist für alle Menschen da.

    30 Es ist ein und derselbe Gott, der Juden wie Nichtjuden durch den Glauben an Jesus von ihrer Schuld befreit.
    ( Wenn gewünscht lies bitte noch Titus3Vers5-7 und Epheser2Vers8,9)

    Die meisten Eurer Kommentare zeugen von einem hohen Niveau, was uns erfreut und sicherlich auch unseren Hernn Jesus und unserem himmlischen Vater.
    Lieber Markus und Bernhard, auch wir können nicht mehr in die Versammlung gehen aus den von Euch genannten Gründen.
    Die subliminalen Bilder in den Zeitschriften oder Einladungen zum G.M.! Es ist Gotteslästerung und kann somit nicht von Gott oder seinem Heiligen Geist Kommen!
    Prüft immer wieder! Schaut Euch die Speise des Sklaven genau an!
    Konsumiert die Speise nicht oberflächlich sondern PRÜFT mit dem Wort Gottes gemäß 2.Tim. 3 V 15-17!
    Liebe Brüder die Ihr mitlest.
    Macht Euch bitte Gedanken wem ihr folgen wollt,dem Christus oder einer heuchlerischen Organisation.
    Dem Mittler Gottes unserem Hernn Jesus gemäß 1.Tim.2Vers5 oder einem Sklaven welcher ANGEBLICH zum Sprachrohr bestimmt wurde.
    Es ist KEINE biblische Aussage sondern MARKE EIGENBAU.
    Leider auch eine von vielen Unwahrheiten und Lügen der W.T.G. !
    Unser himmlischer Vater sagte nach der Taufe unseres Herrn Jesus: „Hört auf IHN „, nicht auf einen selbsternnanten Sklaven oder einer Organisation welche zwar den Namen Jesu erwähnt aber nicht seinen Willen tut sondern sich selbst erhöht.
    Jesus warnte uns vor solchen Menschen z.B. in Matthäus 7V15-20.
    „Nehmt euch in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten! Sie tarnen sich als sanfte Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe.

    16 Wie man einen Baum an seiner Frucht erkennt, so erkennt man sie an dem, was sie tun. Weintrauben kann man nicht von Dornbüschen und Feigen nicht von Disteln ernten.

    17 Ein guter Baum bringt gute Früchte und ein kranker Baum schlechte.

    18 Ein guter Baum wird keine schlechten Früchte tragen und ein kranker Baum keine guten.

    19 Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und verbrannt.

    20 Ebenso werdet ihr die falschen Propheten an ihren Taten erkennen.“

    Der Wille Gottes sind Werke der Liebe und Barmherzigkeit!
    Bruder Matthäus schrieb in seinem Kommentar bezüglich des Abendmahls sinngemäß:
    Feiern wir das Abendmahl so wie unser Herr Jesus es angeordnet hat oder folgen wir den Anweisungen des Richters Rutherford?
    Jeder muß das selber entscheiden, das ist richtig aber denkt bitte darüber gebetsvoll nach.
    Johannes 6 Vers 53-58:
    53 Darauf erwiderte Jesus: „Das eine steht unumstößlich fest: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr kein Leben in euch.

    54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken.

    55 Denn mein Leib ist die lebensnotwendige Nahrung und mein Blut der Leben spendende Trank.

    56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.

    57 Ich lebe durch die Kraft des lebendigen Gottes, der mich gesandt hat. Ebenso wird jeder, der meinen Leib isst, durch mich leben.

    58 Nun wisst ihr, was ich mit dem Brot meine, das vom Himmel zu euch gekommen ist! Eure Vorfahren haben zwar auch in der Wüste Brot vom Himmel gegessen, aber sie sind trotzdem gestorben. Doch wer dieses Brot isst, wird für immer leben.“

    Sind das nicht eindeutige Worte unseres Herrn Jesus an uns Schafe?

    Liebe Grüße von

    Micha & Frau

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Micha

    Du hast die Bilder auf der Einladung zum GM angesprochen.

    2. Mos. 20
    4. Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist.

    Was ist ein geschnitztes Bild? Muss ein Bild unbedingt mit einem Messer in Holz geschnitzt sein um ein geschnitztes Bild zu sein?

    Überlegen wir uns mal welche Mittel es damals gab. Das Papier war noch nicht erfunden, man hat tatsächlich Figuren geschnitzt um ein Bild darzustellen zu können. Texte konnte man in Tontafeln schreiben, aber Bilder musste man schnitzen, oder in Stein meiseln.

    Die Organisaisation legt aber noch was drauf! Fotos sind kein geschnitztes Bild, es sind realistische Darstellungen, man kann auch sagen eingefrorene Begebenheiten.

    Damit sie aber vom Teufel getrieben das Gebot in 2. Mos. 20:4 noch mehr bricht als es nötig wäre, malt sie Fotos ab und druckt sie als Titelblatt in den Wachtturm. Ein Foto hätte genügt, aber man will absichtlich oder vom Teufel getrieben Jehova durch das Brechen dieses Gebotes noch mehr reizen. Die Einladung zum GM mit dem Bild das Jesus darstellen soll bricht sie wieder das Gebot.

    Aber dieses Verhalten steht viele Male in den Propheten, man muss es nur verstehen.

    2. Kön. 21
    14. Und ich werde den Überrest meines Erbteils verstoßen und sie in die Hand ihrer Feinde geben, und sie werden allen ihren Feinden zum Raub und zur Plünderung werden;
    15. weil sie getan, was böse ist in meinen Augen, und mich stets gereizt haben von dem Tage an, da ihre Väter aus Ägypten gezogen sind, bis auf diesen Tag.

    So ist es auch Heute, seit die Zeugen Jehovas die anderen Religionen verlassen haben, haben sie stets Jehova gereizt. Deswegen hat er dieses Volk der Plünderung durch die Feinde preisgegeben. Nur wenige schaffen es dem zu entrinnen und sich dem Christus zuzuwenden.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bob
    März 23, 2012

    Liebe Anna, liebe Brüder und Schwestern,

    liebe Anna, erst einmal ganz herzlichen Dank für Deine immer erbauenden Kommentare. Ich habe mir auf Deinen Aufruf hin nochmals Gedanken zum Mahl des Herrn gemacht und möchte gerne die Brüder und Schwestern daran teilhaben lassen. Vieles wurde ja schon letztes Jahr kommentiert, das Thema ist dennoch immer wichtig.

    das Gedächtnismahl des Herrn naht, ich erinnere mich noch gut an die verschiedenen Kommentare zu diesem Thema im letzten Jahr zur gleichen Zeit. All die Irritationen, Fragen und Stellungnahmen
    über das wie, Symbole nehmen ja/nein, die eigene Rolle, die WTG Lehre, das innere Gefühl, das äusserliche Tun, die emotionlsosen modenschaubelasteten Rituale im Saal, das Vorbeiziehenlassen der Symbole und vieles mehr, ist alles nur das Ergebnis einer einzigartig fehlgeleiteten Missinterpretation und Entwertung des göttlichen Wortes aus WTG-Sicht. Das Produkt eines totalitären Systems, dass in gut oder schlecht gemeinten falschen Glauben versucht, die Anwendung des Loskaufsopfers für eine breite Masse der Brüder unzugänglich zu machen – nicht zu Letzt zum Zwecke des Machterhalts für eine kleine Kaste von selbstherrlichen Leuten.
    Wer diesen ganzen Ballast von sich wirft, sich sammelt, betet und nachdenkt, wird schnell feststellen, dass das Loskaufsopfer unseres Herrn Jesu, als zentrales Ereignis der christlichen Botschaft, den Weg zum Vater eröffnet hat.Nichts, aber auch gar nichts sollte uns dieses kostbare Ereignis trüben. Zu schade wäre das, denn es geht um den Kern unseres Seins, um unsere Freundschaft zum Christus. Jeder der sich ein Nachfolger Christi nennt, unabhängig welche zukünftigen Rollen Jehova für diese vorgesehen hat, kann für sich das Loskaufsopfer annehmen. Es gehört zum Wesen des Christseins, es ist der Wille unseres Herrn:

    Markus 14,22-25 (Schlachter)
    22 „Und während sie aßen, nahm Jesus Brot, sprach den Segen, brach es, gab es ihnen und sprach: Nehmt, eßt! Das ist mein Leib.
    23 Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen denselben; und sie tranken alle daraus.
    24 Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut, das des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird.
    25 Wahrlich, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, da ich es neu trinken werde im Reich Gottes.“

    Also bitte liebe Brüder, es ist Eure ganz persönliche Angelegenheit zwischen dem Vater, dem Sohn und Euch.Ihr seid ein Teil der „Vielen“(Vers 24) Lasst Euch den Wert des Opfers Christi nicht von organisatorisch orientierten Denkrastern und eingebrannten Haltungen nehmen. Es ist Euers, Ihr seid die Kinder Gottes, Glieder der Familie Jesu.
    Die „Feier“ im Saal ist etwas trübes, etwas verkopftes, etwas fremdbestimmtes, etwas veruntreutes, etwas gottfernes, denn Jesus wird Euch hier auf Abstand gehalten. Das Zwei-Klassengerede, Rangordnungen, Anwendung Opfer für wenn, wann etc, all das entehrt den Kern des Christsein. Denn es geht um etwas inniges, vertrautes, freundschaftliches, persönliches.
    Geht während dieser Routine, solltet Ihr den Besuch des Saales aus sozialen Gründen für nötig erachten, in Eure innere emotionale Welt. Verweilt in Gedanken bei Euch und dem Christus und feiert es im nachhinein zu Hause. Besser ist es daran erst gar nicht teilzunehmen und fern zu bleiben.Denn all die Äusserlichkeiten und das Aufgesetzte lässt der inneren Emotion kaum Raum. Das ist natürlich meine Meinung zu dieser Angelegenheit, ich erachte diese Worte dennoch für notwendig, weil jeder von uns, der seinen Weg in die christliche Freiheit geht oder gegangen ist, eines auf jeden Fall braucht: eine freundschaftliche, persönliche Beziehung zum Christus und zum Vater. Diese basiert auf das, was der Christus für uns getan hat. Jeder der sich auf seinem Weg in die christliche Freiheit momentan alleingelassen oder in der Versammlung ausgegrenzt fühlt, braucht diesen inneren Ort der Ruhe und Zuversicht. Er ist wichtig, weil er die Frage „wohin sollen wir gehen“ damit selbst beantwortet.

    Ich und meine Familie werden uns ungesäuertes Brot und reinen Wein besorgen und das Mahl mit den Kindern feiern. Bibelverse lesen, beten, dankbar sein und das Nehmen der Symbole als Zeichen dafür sehen, das Loskaufsopfer Jesu angenommen zu haben, diese Tat zu schätzen und Teil der Familie Jesu zu sein.Man kann die Symbole vielleicht sogar in Gedanken nehmen, am wichtigsten ist, dass man sich darüber im Klaren ist, dass das Opfer Jesu für alle aufrichtigen Christen heute, im hier und jetzt, gegenwärtig und zukünftig gilt. Auf das Innerliche kommt es an. Das hat mit den einen und den anderen Schafen, mit Aufgaben, Ordnungen und Stellungen nichts zu tun. Ein Hürde, ein Herr. (Johannes 10): eine Hürde!
    Wir freuen uns darauf und wünschen allen hier, diese persönliche Angelegenheit wirklich auch in aller Persönlichkeitoder in sehr vertrauten Kreise mit authentischen Brüdern ohne Organisationsvorbehalt zu geniessen, sich zu freuen und wertzuschätzen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen, dass Ihr Euch Eure ruhige Innere Oase im Herrn von keinen menschlichen Führern eintrüben lasst, auch nicht indirekt mit WTG Lehrresten, die noch in den Gehirnfurchen ihr Unwesen treiben. Die Produzenten dieses christusfernen Gedankengutes dhaben sich als neue Mittler an die Stelle des Herrn gesetzt und das Opfer damit entehrt.Vergesst das, löscht das Ganze. Freut Euch im Herrn, es tut gut:-) Die Oase gehört Euch.

    Ganz liebe Grüsse

    Euer Bruder Bob

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Bob

    Zitat:
    Man kann die Symbole vielleicht sogar in Gedanken nehmen, am wichtigsten ist, dass man sich darüber im Klaren ist, dass das Opfer Jesu für alle aufrichtigen Christen heute, im hier und jetzt, gegenwärtig und zukünftig gilt. Auf das Innerliche kommt es an.

    So sehe ich das auch, alles ist besser als der Show in den Versammlungen beizuwohnen, wo es für uns Normalis unterschwellig nur darum geht dass Jesus nicht für uns gestorben ist.

    Aber er ist für uns gestorben und nur er der Sohn kann uns vom Tode erlösen. Aber das spricht die Org. uns ja auch ab, nur wer der Organisation folgt würde gerettet. Damit nimmt man Jesus die Ehre!
    Wenn aber Jesus die Ehre genommen wird, wie soll er dann für uns beim Vater einstehen?

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=677

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    März 23, 2012

    Lieber Bob,

    nach längerer Zeit wieder ein Kommentar von dir, sehr schön dich wieder zu „lesen“!

    In deiner eigenen gefühlvollen aber trotzdem präzisen Art hast du dieses jährliche, formalisierte Ritual beschrieben. Vor allem letztes Jahr ist mir das so bewusst geworden, als wir in einem schmucklosen, kalten Dorfgemeinschftshaus Gedächtnismahl hatten. Etwas würdeloseres kann ich mir überhaupt nich vorstellen. Dann dieses durchexerzierte „Affentheater“ (sorry!) der Ältesten, die bezeichnenderweise in der ERSTEN REIHE sitzen, einfach nur peinlich. Wenn sie sich alle hinsetzten und der Ä., der die Symbole an den 1. Ä. abgibt und der der betreffende Ä., der sie gereicht hat, sich an´s Ende der Reihe setzt um sie im Sitzen zu nehmen und auf die Bühne zu tragen … „Absurdistan“, wieder fällt mir etwas anderes dazu nicht ein.

    Alle tragen ihren besten Anzug oder ihr schickstes Kleid und putzen sich raus, als wären wir auf einem Abi-Ball.

    Von den Ansprachen, die man als vorgegebene WT-Worthülsen bezeichnen kann, möchte ich gar nicht erst reden. Im letzten Jahr ging es eigentlich zu 2/3 nur darum biblisch zu begründen, warum die Anwesenden NICHT von den Symbolen zu nehmen haben, weil sie ja nicht berechtigt sind.

    Leider bin ich noch nicht so weit um meiner Familie die „Enttäuschung“ anzutun nicht hin zu gehen. Das würden sie glaube ich jetzt noch nicht richtig einordnen können. Auf jeden Fall freue ich mich auf den Artikel und das Hörbuch.

    Liebe Grüße!
    Dennis

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Dennis,
    ZITAT:
    „Alle tragen ihren besten Anzug oder ihr schickstes Kleid und putzen sich raus, als wären wir auf einem Abi-Ball.“

    Und nicht nur das, es wird auch jedes Jahr zu diesem Anlass ein neues Kleid gekauft!

    Weißt du, ich habe zu diesem besonderen Zusammenkommen auch immer ein besonderes Kleid getragen…allerdings immer dasselbe, mein Verlobungskleid. Das war immer das beste Kleid in meinem Schrank und ist nun, 25 Jahre später, immer noch mein bestes Kleid…ok…mittlerweile ist es allerdings auch mein EINZIGES Kleid im Schrank. 😉

    An der besonderen Kleidung kann ich ansich also nichts verkehrtes finden, solange sie die besondere Herzenseinstellung widerspiegelt, die man an diesem Tag in sich trägt.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo zusammen,
    An diesem Tag kann ich leider nicht mit Gleichgesinnten zusammensein. Aber da ich am Abend auch nicht ganz alleine für mich bin, werde ich mich eben gedanklich zurückziehen, um Jesu Opfertat zu gedenken und im Geiste von den Symbolen zu nehmen.

    LG Ulli

  • Jade
    März 23, 2012

    Ich werde ebenfalls aus sozialen Gründen hingehen. Vorher bitte ich Jesus dafür um Vergebung , und feiere dann das Abendmahl für mich alleine.
    Meine Familie, und einigen Freunden so vor den Kopf zu stoßen, indem ich nicht gehe,schaffe ich nicht. Während der „Feier“ in der Vers. mache ich mir meine eigenen Gedanken und sage nur dann „amen“, wenn ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

    LG Jade

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Frank

    Ich habe eben einen Kommentar in BI-Prophetie geschrieben, der gut dazu passt:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=677#comment-1047

    Du hast geschrieben, der Wachttower könnte sich Milliarden Zahlungen zu leisten gezwungen sehen, dazu einen Hinweis aus Jes. 17:

    14. Zur Abendzeit, siehe da, Bestürzung! Ehe es Morgen wird, sind sie nicht mehr. Das ist das Teil derer, die uns plündern, und das Los derer, die uns berauben.

    Oder Hosea 10 ist noch deutlicher:

    15. Also hat Bethel euch getan um der Bosheit eurer Bosheit willen: mit dem Morgenrot wird Israels König gänzlich vernichtet sein.

    Kurz bevor prophetisch gesehen der neue Tag beginnt, wird die Organisation (unser menschlicher König und Bethel) nicht mehr sein. Zusammen mit dem Kommentar in BI-Prophetie versteht man vielleicht was ich sagen möchte.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Sascha
    März 23, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    ich habe mir in Anbetracht der vielen Erfahrungen, die wir mit psychischen und/oder physischen Krankheiten bereits gemacht haben oder sie immer noch machen über diesen Punkt noch einmal Gedanken gemacht.

    Ich habe mich, besonders in Situationen, in denen es besonders schlimm war, schon manchmal gefragt, warum Jesus uns in dem Moment, als wir ihn richtig kennengelernt haben, nicht eine Wunderheilung zukommen gelassen hat, so, wie er es hier auf der Erde zu seinen Lebzeiten mit vielen Menschen gemacht hat. Weil ich jeden Zweifel an der Güte und Liebe Jesu und unseres Vaters gar nicht zulassen möchte, habe ich mich dann an diesen Text erinnert:

    2Ko 4:16 Deshalb verlieren wir nicht den Mut. Denn wenn wir auch äußerlich aufgerieben werden, so werden wir doch innerlich jeden Tag erneuert.

    Der Begriff ERNEUERT ist mir dabei ins Auge gesprungen und mir ist dazu ein Vergleich eingefallen. (Falls der Vergleich hier oder da „hinken“ sollte, bitte ich euch, die Gedanken dahinter zu sehen). Der Kommentar ist etwas lang geworden, ich hoffe, dass er für euch trotzdem ermunternd ist. 🙂

    Ich habe mir ein altes Auto vorgestellt. Es hat jahrelang seinen Dienst getan, es hat seinen Besitzer zur Arbeit gefahren, und ist mittlerweile schon ziemlich in die Jahre gekommen, auch diverse Gebrauchsspuren sind dazu gekommen. Dann hast der Besitzer einen Unfall mit diesem Auto. In einer scharfen Kurve ist ihm ein Auto mit einem scheinbar betrunkenen Fahrer entgegengekommen und er ist auf seine Seite gedriftet. Der Fahrer des alten Autos ist dem Gegenverkehr im letzten Moment ausgewichen, doch dabei ins Schleudern gekommen, und hat sich mehrmals gedreht, bis er an einer Hauswand zum Stehen gekommen bist. Der andere Fahrer ist achtlos weitergefahren, er hat sich nicht einmal umgedreht. Nur gut, dass man eine Versicherung hat. Doch die schickt einen Gutachter, und neben der Tatsache, dass das Auto Schrottreif ist, und er einen wirtschaftlichen Totalschaden feststellt, stellt er in seinem Gutachten auch noch infrage, dass jemand anders die Schuld an diesem Unfall haben könnte. Der Besitzer des alten, jetzt kaputten Autos bekommt, aus mangels an Beweisen, die volle Schuld angerechnet, und bleibt auf dem Schaden sitzen.

    Der Abschleppdienst hat das altes Auto von der Unfallstelle direkt zum Schrottplatz gebracht. Hier wartet es jetzt auf die Schrottpresse. Dann kommt plötzlich und unerwartet ein Autoliebhaber, mit genug Geld und vor allem mit einem riesigen Ersatzteillager. Er sieht hier nicht einen alten Metallhaufen, er sieht, was man aus diesem Wagen wieder machen könnte.

    Da dieser reiche Autoliebhaber ein Familienunternehmen führt, will er, dass sein Sohn irgendwann in seinem Sinn die Firma weiterführt. Deswegen schickt er ihn auf den Schrottplatz, und sagt ihm, er solle alle kaputten Autos, die er schon im Vorfeld ausgesucht hatte, kaufen und in die eigene Werkstatt bringen. Sie benutzen für die Restaurierung keinen „Zauberstab“ sondern nach und nach werden sie mit viel Liebe und Geduld wieder zu dem gemacht, was sie ursprünglich waren und eigentlich immer bleiben sollten. Das dauert Monate, manchmal Jahre, ganz nach der Größe des Schadens, bis der jeweilige Wagen vollständig ERNEUERT ist, aber dann irgendwann, kann er wieder gefahren werden. Auf öffentlichen Straßen wird er jetzt nicht mehr gefahren, die Autoliebhaber haben ein riesiges Grundstück, bei dem keine Autos unterwegs sind, die dem restaurierten Auto Schaden zufügen könnten.
    ————————-
    Ich habe gedacht, dass ich wie dieses alte Auto bin. Ich habe jahrelang meine „Arbeit“ getan, auch sind im Laufe der Zeit einige „Gebrauchsspuren“ dazugekommen, kleiner Reibereien, Zweifel an gewissen Lehren etc. Aber trotzdem lief immer alles ganz ordentlich, bis zum „Unfall“, weil irgendjemand aus der Versammlung zu „weit auf meine Seite“, in meinen Entscheidungsbereich kam. Dadurch bin ich ins „Schleudern“ gekommen, ich habe mich mehrmals gedreht, und bin dann mit geistigem „Totalschaden“ zum Stehen gekommen.

    Meine „Versicherung“, die WTG und die angebliche Geborgenheit in der Versammlung, hat nicht gegriffen. Die Gutachter, verschiedene Älteste und andere Brüder, haben mir die volle Schuld dafür gegeben und mich quasi für „schrottreif“ erklärt, als jemanden, dem man nicht mehr „Straßen tauglich“ machen kann.

    So wurde ich von der „Unfallstelle“, aus der Gemeinschaft der Brüder förmlich „weggeschleppt“.
    Geistig gesehen habe ich, abgesehen von meiner Frau und meinen Kindern, alleine auf dem Schrottplatz gestanden. Dann, für mich völlig unerwartet und plötzlich hat unser Vater dafür gesorgt, dass mich sein Sohn vom Schrottplatz „freikauft“, vom untätigen Warten hin zum Hoffen auf eine wirkliche Besserung. Sie haben in mir keinen menschlichen „Schrotthaufen“ gesehen, wie es Menschen getan haben. Nachdem ich nun also täglich ERNEUERT werde, werde ich irgendwann wieder vollständig „fahrtüchtig sein“, und dann am wirklichen Leben unter vollkommen Umständen teilhaben können, nicht mehr an diesem menschlichen „Straßenverkehr“, so wie Jehova es im Ursprung für die Menschen und die Erde vorgesehen hat.

    ————————–

    Aber was ist das für eine gute Botschaft, zu wissen, dass wir jetzt schon ERNEUERT werden!

    Deswegen habe ich verstanden, dass Jehova uns Jesus auch bei uns heute keinen „Zauberstab“ benutzen, um uns auf einen Schlag von allen Sorgen und Krankheiten zu befreien, sondern mit viele Liebe und Geduld helfen sie uns und arbeiten daran, dass wir wieder zu dem werden, was wir aus ihrer Sicht schon von jeher sein sollten.

    Kol 3:10 und (ihr) seid neue Menschen geworden, die ständig erneuert werden und so immer mehr dem Bild entsprechen, das der Schöpfer sich vorgestellt hat.

    Als Anmerkung noch: Natürlich soll dieser Vergleich niemandem suggerieren, er solle sich als „Schrotthaufen“ fühlen, ich wollte damit die menschliche Sicht der übergeordneten Sicht Jehovas und Jesu gegenüberstellen. Egal wie Menschen uns ansehen, sie sehen in uns das, was wir unter vollkommenen Umständen sein werden.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Eddi
    März 23, 2012

    Danke, das ist ein sehr schöner und einfühlsamer Vergleich. Bei Vielen ist der Lack ab, auch bei mir.

    Sorry, aber ich muss zum Radmuttern festziehen 🙂

    Und ganz liebe Grüße an alle.
    Eddi

  • Anna
    März 23, 2012

    Lieber Sascha,
    das hast du schön ausgedrückt. Und ich finde Schrott ist inzwischen sehr wertvoll!!! Dann lasst uns mal alle an unserer Runderneuerung (wir sind keine alten Reifen!!!) arbeiten. Jehova sorgt für uns und wird es weiterhin tun, da bin ich mir sicher.

    Noch einen schönen Abend bzw. eine Gute Nacht, muss jetzt was essen sonst falle ich vom Fleisch.

    Viele Grüße Anna

  • Akazienholz
    März 23, 2012

    Hallo lieber Sascha, mit diesem Vergleich ist Dir wirklich eine meisterliche Veranschaulichung gelungen. Damit kann jeder was anfangen. Wirklich gut, da werde ich heute den ganzen Tag drüber nachdenken. Genau das sind die Impulse die man auch ohne weiteres an die geschlagenen Schafe weitergeben kann um Trost zu geben. Danke nochmal. AKAZIE

  • Manfred
    März 23, 2012

    Lieber Brd. Sascha,
    Dein Vergleich mit dem „Schrotthaufen“ ist sehr zutreffend. Das hat mich daran erinnert, was mein Heilpraktiker mal zu mir gesagt hat. Das war folgendes:

    Er hat meinen Körper mit einem Fahrzeug und zwar einer „Ente“ verglichen. Die kennt Ihr doch noch, dieser Citroen, der wenn man zu schnell in eine Kurve fuhr fast umgekippt wäre. Wobei das ja schon ein Widerspruch an sich ist: Mit einer Ente schnell zu fahren. 😉
    Dann meinte er, ich würde auf der Autobahn als „Ente“ auf der rechten Spur rumtuckern und davon träumen wie es wohl wäre wenn man auf der linken Spur fahren würde. Aber ich würde es beim träumen nicht lassen und als auf der linken Spur ein Porsche vorbeirauscht hätte ich den Blinker gesetzt und versucht dem Porsche nachzujagen. (Mit einer Ente einen Porsche jagen, das ist auch wieder so ein Widerspruch). Aber ich wollte das einfach nicht einsehen und so wäre ich als auf der linken Spur geblieben mit Vollgas (also so 90 km/h).
    Somit würde mein Körper immer auf Hochtouren laufen und käme nicht zur Ruhe. Das würde dann bewirken, dass irgendwann die Verschleiß Erscheinungen beginnen. Ölverbrauch, Zylinderkopfdichtung usw. alles würde nach und nach zerbröseln, nur weil ich meinen Körper (also die Ente) immer auf Volllast fahren würde. Damit hatte er wohl Recht.

    Aber das interessante ist, dass wenn ich die Augen zumache, ich träume mein Körper wäre ein Ferrari, ein Zwölfzylinder mit 700 PS. Dann sehe ich mich, wie ich auf der linken Spur den Porsche einhole und den Blinker links setze, damit er erkennt dass ich vorbei möchte.

    Wenn ich aber die Augen öffne und in den Spiegel schaue, ja da sehe ich dann die „Ente“, den Schrotthaufen mit max. 27 PS. Aber getunt, denn auf meinem Kotflügel klebt ein Ferrari Aufkleber.

    Ich bin doch nicht alleine wenn man solche Empfindungen hat. Wie viele von den älteren sehen sich gar nicht als Älter an. Innerlich sind sie jung geblieben, nur der Körper der wird immer älter und zerfällt. Das zeigt eigentlich ganz deutlich, dass Jehova den ewigen Geist in uns gelegt hat. Wir alle sind inwendig ein Zwölfzylinder Ferrari und könnten uns ohne Probleme auf der linken Spur der Autobahn bewegen. Ja, das ewige Leben wurde in uns eingepflanzt. Wir müssen es jetzt nur noch schaffen unseren derzeitigen Körper die „Ente“ über die Distanz zu bringen damit uns unser Schöpfer einen neuen Körper überstülpt, der dann zu unserem Geist passt. Und wenn ich dann in den Spiegel sehen werde, dann werde ich ein Fahrzeug sehen, das selbst einen Ferrari in den Schatten stellen wird, denn Jehova und sein Sohn Jesus geben von allem immer nur das Beste.

    Liebe Grüße von der „Ente“ Manfred

  • Martin
    März 23, 2012

    Lieber Manfred (W.F.)

    Vielen Dank für Deine ausserodentliche Mühe, die du die gemacht hast, um uns deine Sudienergebnisse bezüglich der Bedeutung des Gleichnisses „vom Weinberg“ und das damit verbundene Verständnis bezüglich der 144.000 und ihrer Auferstehung und ihres Aufenthaltsbereiches auf der Erde in dem 1000-jährigem Reich aus deiner Sicht auf http://www.bruderinfo-prophetie.de darzustellen. Deine Ausführungen sind meiner Beurteilung nach hoch interessant. Dennoch scheinen sie auch „ein heisses Eisen“ zu sein. So fällt mit auf, dass alle Leser in Kommentaren sehr zurückhaltend sind.So vermisse ich die Stellungnahme unseres Prophetie-Profis Alois. Auch Sascha bat um Zeit, um sich gründlich damit auseinander zu setzen. Selbst Matthäus und Ullrike haben sich hier enorm zurückgehalten, was sicherlich seine Gründe haben mag. Ich muss gestehen, auch ich benötige Zeit dazu, weil es zwar einerseits nicht bedeutend in die Glaubenslehre eingreift, was Jehova, Christus, sein Erlösungswerk und das Königreich Gottes betrifft, allerdings stellt es zeitlichen Ablauf und Bereiche des Himmels erheblich anders dar, wie wir bisher „gepoolt waren“ durch Verständnis in Zusammenhang mit der WTG.

    Selbst unser nicht auf den Mund gefallenen Schwester Shannon schreibt:
    „diese Antwort habe ich jetzt wunderbar verstanden“, mit dem Gesamtvortrag tue ich mich jedoch schwer. Das liegt aber wohl eher in der Länge und dem komplexen Thema. Wenn man anfängt zu lesen bis zum Ende, raucht einem der Kopf. Vielleicht erschließt sich der Rest noch nach mehrfachem Lesen oder innerhalb der Diskussion.

    Da gibt es etwas, was zur Zurückhaltung scheinbar mahnt. Ich werde für mich einen Weg finden und mich ebenfalls noch dazu äußern. Aber in diesem Thema steckt Zündstoff und es stellt die gesamte WT-Lehre auf dem Kopf und ich muss dir sagen, du führst Argumente an, die nicht von der Hand zu weisen sind. So lieber Manfred, hab mit mir noch etwas Geduld und arbeite weiter an deinem Verständnis.
    Liebe Grüße
    Martin

  • Sascha
    März 23, 2012

    Lieber Martin,

    danke, dass du mich wieder auf dieses Thema gelenkt hast. Ich wollte schon länger etwas dazu schreiben, habe aber wohl nicht die richtige Zeit und die richtigen Worte dafür gefunden. Das habe ich jetzt nachgeholt, und ich würde mich freuen, wenn wir das Thema hier oder auf der Prophetieseite weiterführen, denn auch wenn es für den Glauben ansich nicht ausschlaggebend ist, steckt in der Erkenntis darüber doch ein großartiger Beweis für die Liebe unseres Vaters.

    Meine Kommentare dazu habe ich auf der Prophetieseite unter dem entsprechenden Vortrag von Bruder W.F. eingestellt.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Martin

    Ich habe Dir in BI-Prophetie geantwortet.

    Der Vortrag von Bruder W.F. finde ich sehr gut. Dieser Vortrag hatr mich etwas auf dem kalten Fuß erwischt, denn normalerweise prüfe ich alles was ich in meinem Glaubensbau einbaue. Aber bei diesem Thema hatte ich offensichtlich doch ein paar Organisationslehren eingebaut, die durch den Vortrag in BI-Prophetie widerlegt wurden.

    Dass die 144.000 im Jahre 1935 eingesammelt waren habe ich nicht geglaubt, aber einige andere Auslegungen schon.

    Der Organisationsversion kann man einige Bibeltexte entgegenhalten, so dass man ihrer Version nicht zustimmen kann.

    Dem Vortrag in BI-Prophetie habe ich nichts entgegenzusetzen, auch nach ein paar Wochen überlegen und drüber schlafen nicht.

    Das ist ein gutes Zeichen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • DerOlli
    März 23, 2012

    Hallo Alois,
    icg konnte dir nicht auf deine Frage antworten, weil der „Antwort-Button“ irgendwie fehlte…
    Ich kann dir natürlich keine „biblischen Beweise“ für eine „sichtbare Organisation Gottes“ zeigen ! Ich hatte es deshalb auch bewußt in Anführungsstrichen gesetzt.
    Du schreibst hier, daß du alles prüfst, was du in deinen Glaubensbau einbaust. Ich bin davon überzeugt, daß dies sehr entscheident ist.
    Ich habe die „Wahrheit“ (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an – ANFÜHRUNGSZEICHEN!!) kennengelernt, als ich 14 Jahre war (vor fast 30 Jahren). Der Bruder, der mit mir studierte, mahnte mich auch immer ALLES zu prüfen… Aber teils aus Faulheit und teils wegen meines naiven und blinden Vertrauens habe ich dies nie wirklich getan.
    Ich war fest davon überzeugt, daß alles was von der Org. gelehrt wird auch stimmen MUß !
    Ich habe diese Einstellung leider zu lange beibehalten. Aber spätestens, als die Generationsfrage mal wieder revidiert wurde, da bin ich langsam skeptisch geworden.
    Da es mir aber nach wie vor schwer fällt, die Lehren unserer Org. in eigener Arbeit zu untersuchen, informiere ich mich gerne HIER auf dieser Seite.
    Aber was meinst du denn wer Jehovas Volk heute ist??
    lg Olli

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Olli

    Entschuldige, ich hatte Deinen Kommentar falsch verstanden. So wie Du das im letzten Kommentar geschrieben hast, hört sich das gut an.

    Ich habe in den letzten eineinhalb Jahren viele Kommentare zu diesem Thema geschrieben, sie sind irgendwo unter den vielen Vorträgen und unzähligen Kommentare versteckt. Aber ich machs mal kurz und hart, ohne noch einmal die ganzen Beweise anzuführen:

    Für mich sind die Zeugen Jehovas das neuzeitliche Volk Jehovas.
    Dieses neuzeitliche Volk Jehovas ist genauso in die Sünde verfallen und von Jehova abgefallen, wie das alte Israel abgefallen war, von dem die Bibel berichtet.
    Aber immer wenn das alte Israel, also das damalige Volk Jehovas, verurteilt und bestraft oder manchmal auch getötet, oder weggeführt wurde, gab es einige wenige Menschen die Jehova treu geblieben sind und gerettet wurden.

    Diese Jehova und Heute Jesus treuen Brüder und Schwestern werden wiederum aus den vielen Brüdern und Schwestern des verurteilten Volkes Jehovas durch Gnade herausgenommen und gerettet. Der Rest zieht es vor dem neuzeitlichen Baal, mit Namen Organisation zu huldigen und steht damit auf der falschen Seite. Sie sind den breiten geräumigen Weg gegangen.

    Ein paar Bibelstellen doch noch:

    Jesaja 1:9

    Wenn Jehova der Heerscharen uns nicht einen gar kleinen Überrest gelassen hätte, wie Sodom wären wir, Gomorra gleich geworden.

    Jeremia 4:27
    Denn so spricht Jehova: Das ganze Land soll eine Wüste werden; doch will ich es nicht gänzlich zerstören.

    Hos. 3
    5. Danach werden die Kinder Israel umkehren und Jehova, ihren Gott, und David, ihren König, suchen; und sie werden sich zitternd wenden zu Jehova und zu seiner Güte am Ende der Tage.

    Was wir hier machen ist nichts anderes, als das was in Hosea und an vielen anderen Stellen steht. Wir kehren um von dem üblichen Weg Menschen zu vertrauen, was die Organisation zweifelsfrei sind, um und zitternd unserem Vater und seinem Sohn Jesus zuzuwenden. Dass dies für das Ende der Tage prophezeit wurde steht gleich auch noch da.

    Liebe Grüße
    Alois

  • DerOlli
    März 23, 2012

    Hallo Alois,
    du schreibst:“Ich habe in den letzten eineinhalb Jahren viele Kommentare zu diesem Thema geschrieben, sie sind irgendwo unter den vielen Vorträgen und unzähligen Kommentare versteckt.“
    Das ist leider ein Problem, man verliert mit der Zeit echt den Überblick. Ich habe deswegen schon mal die Brüder per Mail angefragt, ob man nicht ein nach Themen geordnetes Diskussionsforum einführen sollte. So würde man Kommentare leichter finden.
    Deine Überlegung, welche Jehovas Volk betrffen, sind natürlich „starker Tobak“, vor allem der Vergleich „Org.-Baal“!
    Das muß ich erst mal sacken lassen und läßt noch Fragen offen.
    Ich schaue mal, ob ich deine Kommentare, welche dieses Thema betrifft unter „den vielen Vorträgen und unzähligen Kommentaren“ finde…!
    lg Olli

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Olli

    Ja verkürzt dargestellt ist das eine sehr harte Aussage.
    Aber versetze Dich mal in die Welt der alten Israeliten, oder auch in die Zeit Jesu.

    Das damalige Volk Jehovas hat immer die Opfergaben Jehova dargebracht. Aber nebenbei haben sie auch immer dem Baal geräuchert. Es stand damals nie zur Debatte Jehova oder den BAal anbeten, sondern es wurde immer Jehova und der Baal angebetet.

    Aber Jehova wollte dass nur er angebetet wird. So auch Heute, Jehova möchte dass nur er angebetet wird, aber sein Volk betet überwiegend auch die Organisation an. Somit passiert Heute mit der Anbetung der Organisation genau dasselbe was zur Zeit Israels mit der Anbetung des Baale geschehen ist.

    Nur wenige Männer haben es geschafft sind dem zu entziehen, zB.:

    Röm. 11
    2. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt wider Israel:
    3. „Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten nach meinem Leben“.
    4. Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? „Ich habe mir übrigbleiben lassen siebentausend Mann, welche dem Baal das Knie nicht gebeugt haben“.
    5. Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade.
    6. Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.

    So lässt auch Heute Jehova einen Überrest übrig aus dem Volke nach Wahl der Gnade und nicht mehr aus Werken.

    Bei der Organisation zählen aber nur Werke, ein völliger Gegensatz zu dem was Paulus sagte.

    Um die Gnade überhaupt erhalten zu können, ist es erforderlich nicht das Knie dem Baal zu beugen. Somit ist es unheimlich wichtig zu erkennen wer der neuzeitliche Baal ist.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Sascha,
    ich muss zugeben dass ich mir darüber auch schon oft Gedanken gemacht habe.

    ZITAT:
    „Deswegen habe ich verstanden, dass Jehova uns Jesus auch bei uns heute keinen „Zauberstab“ benutzen, um uns auf einen Schlag von allen Sorgen und Krankheiten zu befreien, sondern mit viele Liebe und Geduld helfen sie uns und arbeiten daran, dass wir wieder zu dem werden, was wir aus ihrer Sicht schon von jeher sein sollten.“

    Danke für deine „Geschichte“, deinem Resümee kann ich mich nun aus vollem Herzen anschließen. 🙂

    LG Ulli

  • Barnabas
    März 23, 2012

    Hallo Sascha,
    find ich gut, deinen Beitrag. Und die Ergänzung von Manfred. Nach Tagen der Auseinandersetzung und des Streits bringt ihr zeitgemäß zum Frühling etwas Frische und Humor ins Forum. Wenn wir verstanden haben, warum der Christus im Rahmen eine Hochzeit Wasser zu Wein gemacht (obwohl die sicher um diese Zeit keinen Durst mehr hatten), als Werkmeister Gottes Pinguine, Albatrosse (das sind die, die beim Landen immer auf die „Selbe“ fliegen) Hummeln und auch Affen erschaffen hat. Du nicht vergessen hast, wann du dich das letzte mal vor anderen selbst zum „Affen“ gemacht hast (nur zu deren Freude natürlich) , dann weist du, das du es mit einem lebensfrohen, ja humorvollen Schöpfer-Gott und seinem Sohn zu tun hast.
    Alle sind wieder da. Anna ist auch wieder da. Hatte sie auch schon vermisst. Hallo Cheyenne, mach mal piep wenn du hier noch mitliest. Ullrike, Shanonn, Eddi und andere auch, sind uns erhalten geblieben. Wir brauchen euch Mädels! Ihr sorgt dafür, daß hier das Testoseron nicht überschwappt.
    Mein lieber Sascha, das war ein echter „Erwachet“ den du da geschrieben hast.

    Barnabas wünscht Euch eine gute Nacht, einen guten Morgen oder einen guten Tag. Wann immer ihr hier gerade mitlest.

  • derleser
    März 23, 2012

    hallo sascha,

    zum thema krankheit möchte ich mich mal kurz melden. für viele krankheiten, auch schweren, gibt es ausreichend möglichkeiten ausserhalb der schulmedizin. darin durfte ich in vielen jahren erfahrungen sammeln und ich bin der überzeugung, dass die kraft, die durch mich auf die kranken (schwere fälle) wirkte durch die liebe die ich dabei immer spürte und spüre, von unserem schöpfer kommt. auch eine seite, die nicht zj konform in mir ist.

    der möglichkeiten sind heute auch viele, so gott will.

    liebe grüsse

    derleser

  • derleser
    März 23, 2012

    hallo ulli,

    so was ahnte ich schon. und da ist bei mir diesbezüglich noch keine klarheit. ich vertraue da ganz jehova. er wird mir den weg zeigen. mehr kann ich nicht tun. ich kenne meine fähigkeiten und möglichkeiten, aber ich weiss nicht um des weges. das warum weiss ich, mehr nicht.
    ich lasse mich seit jahren führen … ausser in der frage der organisation der zj. drauf gestossen wurde ich oft. aber ich wollte nicht. dann kam ein punkt, ein erleben, da konnte ich mich nicht mehr verschliessen.
    ich weiss, ich lasse damit jetzt viele fragen stehen, aber das ist, denke ich besser so, da du/ihr mich nicht kennt. wer mich kennt, mein leben, meinen weg, der weiss genau was ich meine. würde ich hier mehr davon (meiner geschichte) schreiben, wüsste die org. wer ich bin und das soll wenn möglich nicht sein. zumindest jetzt nicht.

    jesu einstellung dazu? was hält er von falschen propheten? mir schmerzt mein herz wenn ich das alles lese und als teil des ganzen auch erleben muss. um wieviel mehr ist sein schmerz darüber?

    all das fing mit den bibelforschern an. das war richtig sich mit dem wahren inhalt der heiligen schrift zu beschäftigen und daraus folgernd das wort christi zu predigen. aber wir alle sind unvollkommen und können aus unserer unvollkommenheit heraus nicht alles vollständig und richtig erfassen. lies dir mal das gleichnis von den blinden und den elefanten (buddha) durch. es wird genau aus dem grund immer neues, anderes entdeckt. erkenntnis ist nicht statisch, sondern unterliegt der veränderung. vor allem wenn es ein soll mächtiges buch wie die bibel betrifft. und wir sollten, so handele ich micht meinem wissen und ansichten, immer offen sein für alles. ich vertrete auch meine ansichten. treffe ich auf andere menschen mit anderen ansichten, bin ich immer für eine sachliche diskussion. und sollte ich feststellen, meine ansicht ist falsch, dann ändere ich sie. aus meiner unvollkommenheit heraus kann ich nicht träger der umfassenden wahrheit sein. glaubt an das, was ihr durch lange prüfung für richtig erkannt habt und auch durch eigenes erleben.

    man kann sich vieles einreden und schön reden aus unterschiedlichen beweggründen. ich bete darum, dass die beweggründe der org. nur verblendung und angst um des scheitern sind. dann besteht hoffnung. aber auch da ist es egal im endeffekt. gerichtet wird jeder nach seinem eigenen. ich werde es nicht tun. vielleicht zeigt mir jehova einen weg, das falsche ins richtige zu wandeln, darum bete ich. denn ausgeschlosse im glauben und auch mitglieder …. liebevolle warmherzige menschen. und nur das zählt, das herz, in der liebe fest verankert zu sein und auch zu bleiben. die liebe, die unser schöpfer uns entgegenbringt soweit es uns möglich ist diese liebe in die welt zu bringen und somit licht in diese finsternis bringen.

    sorry, das wurde schon wieder so viel.

    lg

    derleser

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo derleser,
    ZITAT:
    „ich kenne meine fähigkeiten und möglichkeiten, aber ich weiss nicht um des weges.“

    Bei den Menschen (in dem Falle die WTG durch die Literatur und die Vorträge) die dich belehren, kannst ganz leicht erkennen welchen Weg sie gehen. Und dann ist es für dich ein Leichtes, zu entscheiden ob du dich ihrem Weg anschließen willst oder nicht. Du brauchst nur darauf zu achten, was sie in den Mittelpunkt ihres Glaubens stellen:

    Sind es Gottesgebote auf die sie hören – oder Menschengebote?

    Richten sie dein Augenmerk auf den Sohn Gottes aus und darauf, ihn als deinen Erlöser anzunehmen – oder lehren sie dich, auf etwas anderes als Jesus zu setzen?

    Zählt für sie Gottes Gnade – oder menschliche Leistung?

    Schauen sie auf das Herz – oder auf Äußerlichkeiten ?

    Wollen sie Liebe geben – oder funktional sein?

    Gehört Gott und Jesus ihr Gehorsam, ihre Dankbarkeit und ihr Vertrauen – oder einer Führungsetage, deren Daseinsberechtigung sie nur aus einem Gleichnis Jesu ziehen?

    Ich könnte mir denken, dass du viele kennst, von denen du überzeugt bist, dass es ihnen wirklich um Gott und nicht um Menschen geht. – Und das kann auch wirklich so sein, denn die gibt es überall, also auch da…

    Aber wenn man überlegt sich einer Gruppe anzuschließen, deren geistige Führer einen derartigen Absolutheitsanspruch für sich erheben wie es die WTG nun mal tut, sollte man sich vorher fragen, ob man wirklich von Gott dahin geführt wurde.

    Ich habe das ja selbst lange Zeit gedacht…erst vor einigen Jahren habe ich erkannt, dass Gott nicht zu anderen Menschen hinführt, sondern nur zu Jesus.
    Wenn man bei Menschen landet, statt beim Christus, wurde man auch nicht von Gott dorthin geführt…dann hat er es lediglich zugelassen, dass man diesen Weg einschlug.
    Aber dorthingezogen, hat er einen nicht. Denn die Bibel ist da klar und deutlich.

    Jesus sagte: Niemand kommt zu MIR, es sei denn, der Vater ziehe ihn.

    Er sagte nicht: Niemand kommt zum Sklaven, es sei denn…

    Doch ein Zeuge wird sein restliches Leben damit beschäftigt sein, andere Menschen davon zu überzeugen, dass sie NUR bei Gottes wahrer Organisation Rettung finden. – Auch wird sein Blick nicht auf Jesus gerichtet sein, sondern auf die WTG.

    Als ich das damals erkannt habe, bin ich von diesem Weg abgebogen…er war nicht mehr meiner…und erst ab da wurde ich wirklich zu Jesus gezogen.

    LG Ulli

  • derleser
    März 23, 2012

    hallo ulli,

    danke für deine liebvolle antwort.

    du hättest vorhin hier sein sollen, dann wäre dir vieles klar. genau die dieskussion über die frage hatten wir hier.
    ich weiss genau welcher weg dort gegangen wird. ich weiss, wie weit die führung vom weg abgekommen ist. und genau das ist bis dato der punkt zurück zu gehen. ich sage bewusst bis dato. ändern können sich visionen jederzeit.

    die frage ob mich gott dorthin geführt hat finde ich äußerst interessant. aber leider kann ich sie dir nicht mit einem ja oder nein beantworten. abgesehen davon, du würdest mich nur als psychisch krank oder spinner abtun.

    ich habe hier viel gelesen und von vielem leid erfahren. über meinem beitrag steht ja z.b. der beitrag von sascha, oder auch dein leidvoller weg. geschichten von menschen im glauben, die von einer irdischen organisation irgeleitet wurden und viel leid erfahren mussten. das macht mich traurig und verfestigt mein bild von meiner vision.

    glaube mir, ich werde nicht einem falschen sklaven folgen und den rest meines lebens meine augen vor der wahrheit verschliessen. und ich werde nicht zusehen wie ehrlichen menschen, die in der wahrheit sind, leid zugefügt wird. ich habe am eigenen leibe tiefen erlebt von denen dachte ich es geht nicht mehr tiefer, aber es geht immer noch tiefer. und immer wieder kam ein licht das mich wieder zurück holte. das was ich durchmachte wünsche ich meinem schlimmsten feind nicht. mal waren es menschen, die mir dieses antaten, mal situationen, mal die liebe zu anderen menschen. und immer war meine führung, dieses licht da, meine einzigste aufgabe bestand darin die führung an zu nehmen. und in den momenten tiefster tiefen, unmenschlicher abgründe gab es nur dieses unendliche leid, dieser unbeschreibliche schmerz, dieses totale verlassensein. ich kann es in worten nicht ausdrücken. und es gab das licht. ich weiss, es war nichts menschliches und aus der situation heraus kann ich im nachhinein, in der zeit des wieder denkens, ausschliessen, dass es die dunkle satanische seite war und ist. ich kann euer leid nachvollziehen aus eigener, zwar anderer, aber eigener erfahrung.

    weggehen aus der mitte der organisation ist ein weg und sicherlich für viele auch eine befreiung. eine befreiung von menschlichen, fehlerhaften zwängen, die ihnen auferlegt werden. aber was ist mit all den anderen ehrlichen menschen? menschen, die reinen herzens den weg gehen und nicht merken, welches unrecht durch einzelne geschieht? was ist dem auftrag jesu in den letzten tagen? was denkst du wie lange das mit dieser welt noch so weiter geht? was denkst du bei den worten „er wird die verderben, die die erde verderben“? wie lange, wie stark muss die erde noch verdorben werden? wie weit kann die erde noch verdorben werden ohne entgültig schaden zu nehmen? fragen, die jeder mensch einfach beantworten kann …. auch ohne zj org.

    und dann noch das leid vieler ungezählter menschen von anfang an …. einmal war ich im urlaub mit meiner tochter in einer kz gedenkstätte. es war ein erlebnis welches mir fast die beine uner dem hintern weggehauen hat als ich durch das eingangstor ging und mit all dem leid, dem unsichtbaren, konfrontiert wurde. das schreien, das weinen, der schmerz und und und und … wie lange noch? ist übrigens auch ein punkt in dem ich nie wachturmkonform werden kann. ich weiss aus erfahrung, erlebten, der mensch hat eine seele. kann ich jedem beweisen, der es wünscht. jeder kann es erleben. das aber nur am rande.

    entscheide selber, wer oder was mich ruft und mir meinen weg vorgibt. ist nicht leicht aus der ferne so in so einem forum. ich weiss. ich für mich weiss, ich schreibe all diese dinge aus meinem herzen.

    vielleicht bin ich auch nur der falsche prophet, die schlange. dann werde ich danach gerichtet. vielleicht bin ich auch ein licht und werde danach gerichtet. es ist mir egal wie auch ewiges leben oder so was. aber mir ist nicht egal was hier abläuft und mit menschen gemacht wird und was aus menschen gemacht wird.
    ich bin gekommen um zu ändern oder zu zerschlagen.

    in einer bestimmten zeit am anfang meines lebens habe ich mich viel mit dem denken und verhalten von menschen beschäftigt. eine meiner feststellungen war, dass alle menschen im herzen gleich sind. es ist unterschiedlich schwer an den kern zu kommen, aber wenn man es schafft sieht man immer das gleiche. und das ist liebe.

    alles was in mir in meinem leben an wissen geblieben ist ist eigen erlebtes. ich kenne sehr viel auf der geistigen ebene. in meinem bücherschrank findest du alles von bibel bis voodoo. und von allem kann ich dir erzählen, dinge zeigen, die möglich sind, über grenzen gehen. was geblieben ist, das ist hier und sitzt hier. das ist die liebe zu jesu und zur schöpfung seines vaters. egal wie oft ich mich mit dem herscher dieser welt angelegt habe, die dunkelheit hat keinen bestand gegen das licht. immer nach dem motto: was mich nicht umbringt macht mich stark.

    eins noch zum abschluss. es ist unwichtig ob es zum bsp. eine seele gibt oder nicht oder viele andere so interessante theokratische fragen. vollkommen unwichtig. einzig allein wichtig ist 1. es gibt einen schöpfer 2. wir sind durch erbsünde unvollkommen 3. um dies zu ändern kam gottes erstgeborener sohn jesu 4. durch seinen tod ohne sünde wurden wir von der erbsünde befreit. 5. die tage dieser erde so wie sie ist sind gezählt
    gut, durch die bibel wissen wir auch vom satan, aber das ist nicht so wichtig. und das andere wichtige siehe bergpredigt. mehr braucht es nicht und dann folgt die umsetzung der worte jesu ….

    liebe sei mit euch

    derleser

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo derleser,
    wenn du innerhalb der Versammlung gegen die WTG-Obrigkeit angehen willst um deinen Brüdern beizustehen, dann hast du dir viel vorgenommen. Viele hier auf BI machen es ja auch so…aber die haben schon einen festen Stand dort und sind gut darin, andere auf Dinge aufmerksam zu machen, ohne dabei „erwischt“ zu werden.

    Du musst dir das Vertrauen ja erst wieder erarbeiten…verdienen, sozusagen.
    Und das kannst du nur, indem du dem „Sklaven“ nach dem Mund redest, was das Zeug hält. – Sonst wird das nix…

    Ich weiß nicht, ob das in deinem Fall sinnvoll ist, aber diese Entscheidung kannst nur du alleine, unter Gebet treffen.

    Deinen 5 Punkten kann ich mich nur anschließen, nur was den Satan angeht denke ich, dass man ihn nicht als unwichtig abtun darf.
    Denn er hakt sich ja GERADE in religöse Gemeinschaften ein, um sie zu unterwandern. Seinen größten Feind, sollte man also schon auch im Auge behalten. Sonst weiß man irgendwann nicht mehr, wo er sich befindet…und wenn man das nicht weiß, dann ist es schwer, den Abstand zu ihm so groß wie möglich zu halten.

    Auf diese Weise hat er schon viel erreicht hier auf Erden…

    LG Ulli

  • derleser
    März 23, 2012

    hallo ulli,

    meinen gegner kenne ich sehr, sehr gut. und vergessen werde ich ihn garantiert nicht. er mich ja auch nicht. tat er auch noch nie.

    und ersteres von dir, da kann ich nur auf matthäus verweisen, der auch auf meine ausführungen antwortete.
    „Und wie sieht Jehova die Sache: 5. Mos. 18:20-22
    Oder frag doch einen Ältesten in deiner versammlung, warum z.B
    zu Hes. 13:1-8 in der gesammten Lieteratur der letzten 50 Jahre dazu KEINE ERklärung zu finden ist!“

    liebe grüsse

    derleser

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Leser,
    mit den beiden von Matthäus genannten Bibelversen wird man kaum einen Zeugen, geschweige denn einen Ältesten nachhaltig beeindrucken können, weil ja schließlich nicht SIE damit gemeint sind, sondern nur alle anderen christlichen oder auch unchristlichen Religionen.

    Allerdings würdest du dich damit sofort als Rebell outen…und für Rebellen gibt es bei ihnen keine Gnade.

    Doch wenn ich an Gottes Urteil über falsche Propheten denke, dann frage ich mich, inwieweit auch deren Zuhörer in der Verantwortung stehen…zumindest sobald sie den Schwindel bemerken…

    5. Mose 18, 22b sagt: Einen solchen Propheten braucht ihr nicht ernst zu nehmen.

    Andere Übersetzungen drücken es noch etwas differenzierter aus, fasse ich diese zusammen, frage ich mich: Wenn ich einen falschen Propheten weder ernst nehmen, noch mich vor ihm fürchten, noch auf ihn hören soll, warum sollte ich dann meine Zeit damit vergeuden, ihm zuzuhören?

    Jeder einzelne Zuhörer festigt schließlich seinen Stand, das ist es, was ich zu bedenken gebe.

    Wenn ich hier lese, das es denen die in die Versammlung gehen jedes mal Kraft kostet, tut mir das in der Seele weh. Denn so ist das von Gott und Jesus nicht vorgesehen. Unser Glaubensleben soll uns nicht auffressen, sondern es soll uns Kraftquelle und Ermunterung sein. Natürlich sollen wir andere ermuntern wo wir nur können…aber wir dürfen dasselbe auch von ihnen erwarten.

    Was sagte Jesus?

    Wenn jemand dürstet, der komme zu MIR und trinke!
    38 Wer an MICH glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
    39 Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an IHN glauben; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.
    Joh 7, 37b-39

    Nun…mittlerweile können alle den heiligen Geist empfangen, die an Jesus glauben…und alle dienen als eine Art Kanal für die Liebe Gottes.

    Umkehrschluss:
    Wo diese Liebe Gottes – sprich sein Geist – nicht die VORHERRSCHAFT hat, da ist auch kein Glaube an Jesus vorhanden

    LG Ulli

  • Matthäus
    März 23, 2012

    Hallo derleser, auch mich freut ein neuer leser – zu deiner frage:

    >jesu einstellung dazu? was hält er von falschen propheten? mir schmerzt mein herz wenn ich das alles lese und als teil des ganzen auch erleben muss. um wieviel mehr ist sein schmerz darüber?<

    habe ich einmal einen Brief an das damalige Bethel nach Wien gelesen, dieser gibt auf einfache worte eine KLARE Antwort:

    Zitat:
    Österreich liegt in einer Führungskrise durch Eigensinn und Ungerechtigkeit aber man sollte doch nicht die Bibel verurteilen.

    Die Hauptungereimtheit in der "Wachtturm Gesellschaft" – global gesehen – ist die unbewiesene Behauptung, nur SIE allein ist die Vertreterin Gottes, oder wie sie sich nennt: Jehovas Organisation!

    Die eindeutigen Fehler die sie seit 120 Jahre machen, die man über viele Seiten nachweisen kann, sind von Jesus warnend genannt worden. Ich verweise stellvertretend nur auf Luk. 21:8. Ich kenne KEINE einzige Organisation, die im vorigen Jh. so viele Daten und Ankündigungen von sich gab, die sich ALLE nicht erfüllten. Diese Org ist reif für´s Guiness-Rekordbuch – und gerade DIE gebraucht Jesus als seine exklusive Gemeinschaft? Was für eine Ungeheuerlichkeit unterstellt man dem Sohn Gottes und welche Lästerung an den Höchsten, JEHOVA selbst?

    Nein, es besteht wirklich kein Grund die BIBEL zu verurteilen, aber berechtigterweise die von Christus genannten "falschen Propheten"! Sollte dies nicht stimmen, warum warnt Jesus vor diesen, wenn er sie – und NUR sie allein – ANGEBLICH gebraucht? Ist Jesus schizophren, muß man hier nüchtern, und keineswegs blasphemisch, fragen. Ende des Zitats!

    Und wie sieht Jehova die Sache: 5. Mos. 18:20-22
    Oder frag doch einen Ältesten in deiner versammlung, warum z.B
    zu Hes. 13:1-8 in der gesammten Lieteratur der letzten 50 Jahre dazu KEINE ERklärung zu finden ist!

    lg. Matthäus

  • derleser
    März 23, 2012

    hallo matthäus,

    das ist genau das was ich meinte und mir fehlte an textstellen. danke

    ist genau das was ich meine. wenn alles so passiert wie ich es gesehen habe im gebet weiss ich wer der absender der info ist. und sollte es sich erfüllen gehe ich den mir gezeigten weg.

    und wie soll diese organisation etwas kommentieren was nicht in ihr leerbild passt. es steht geschrieben und wird sich erfüllen wie sich alles erfüllt zu seiner zeit.

    liebe grüsse

    derleser

  • derleser
    März 23, 2012

    guten morgen,

    seit einiger zeit lese ich bei euch hier mit. ichnbin ausgetretener der netterweise zum ausgestossenen gemacht wurde auf dem weg zurück. beim rumsurfen bin ich auch hier gelandet. es ist erschreckend was aus dem werk geworden ist. ich habe in den jahren des nicht zj seins viel anderes kennen gelernt und bin immer wieder bei der bibel gelandet. textstellenmässig bin ich nicht mehr so gut wie früher, aber ich denke und weiss das das predigen ein zentraler auftrag ist. nur die art und weise wie dieser auftrag umgesetzt wird ist falsch. wenn ich zj irgendwo stehen sehe mit wachturm in der hand ist leider vielen anzusehen, dass sie nur um des zeitnachweises dort stehen. das kann man dann auch lassen.
    und was die organisation betrifft, ist geschichtlich gesehen verständlich was draus wurde. mit ihren vorhersagen …. klassische eigentore. „von dem zeitpunkt weiss allein der vater“, so ähnlich steht doch geschrieben?!?!
    jesu botschaft war und ist sehr einfach. sie ist für kinder geschrieben, die wir alle sein sollen. warum dann dieses verkomplizieren? rechthaberei? wie die schriftgelehrten … man kann alles mit allem immer irgendwie begründen. ist das aber jesu wunsch gewesen? einfache klarheit und die finde ich in seinen worten. alles andere ist mahnung zum verstehen, dass es jehova als schöpfer und unseren vater gibt und er sich das alles nicht ewig anschauen wird.
    es geht doch immer nur um jeden einzelnen. nur ich kann mich verändern, nur mich. und nur ich bin für mich verantwortlich. anderen kann man nur denkanstösse geben … und wahrlich, ich möchte auch für niemanden verantwortung haben, habe mit mir selber genug zu tun.
    mittlerweile bin ich so weit in meiner erkenntnis, dass ich, da ich meine sünden vor jehova bereue und nur er kann mir vergeben, aufrechten hauptes zur versammlung gehe, egal wie sich mich behandeln. ich behandle sie so wie es mir jesu gelehrt hat. sie müssen mir mir klar kommen, nicht ich mit ihnen. mein herz ist rein, so rein wie es für einen menschen sein kann, der von der erbsünde belastet ist. und egal ob sie aus blinden gehorsam abstand halten. ich bin gern bei diesen menschen, denn die überwiegende mehrheit sind reinen herzens.
    gottt vergib ihnen was sie tun … nicht ich

    lg

    derleser

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo derleser,
    gut das du immer wieder bei der Bibel gelandet bist.
    Und wenn ich deine Gedanken lese, sehe ich, dass es dir nicht auf Menschen ankommt, sondern auf unseren Vater und auf den Christus.

    Doch wenn du in den Reihen der Zeugen wieder richtig Fuß fassen willst, dann wird das nicht ohne Bekennung zum Sklaven gehen. Ich weiß von anderen, dass sie dieses Bekenntnis von den reumütigen Sündern in Wort un Tat verlangen.

    Auch die völlige Unterordnung wird nötig sein…und erst wenn deine Beurteilung dahingehend positiv ausfällt, wirst du von ihnen wieder angenommen werden.

    Sei mir nicht Böse, aber dieser Maßstab gibt mir einfach zu denken. – Nicht dein Vertrauen auf Gott und Jesus zählt, sondern deine Treue und Unterwerfung unter den Sklaven.

    Du bist doch jetzt schon in deines Vaters Armen geborgen, zählst jetzt schon zu Jesu Herde…doch in den Augen der Organisation und ihrer Schafe, gilt das für dich noch nicht.

    Das ist es, was mich befremdet…wie können Menschen sich anmaßen zu entscheiden, ab wann man vor Gott wieder wohlgefällig ist?
    Wie denkst du, ist Jesu Einstellung dazu?

    LG Ulli

  • DerOlli
    März 23, 2012

    Liebe Ulrike P.
    Deine Kommentare sprechen mir und bestimmt vielen Anderen aus der Seele, danke dafür.
    Ich kann mich auch schon seit langem nicht mehr mit unserer Org. identifizieren. Es gibt aber keine Andere. Glaubst du und auch die anderen Brüder hier, daß es überhaut, die richtige Org. ist, welche Jehovas Geist hat. Wie soll man sich verhalten?
    Jemand schreibt z.B., daß einige bewußt keinen Bericht mehr abgeben, weil sie Jehova dienen und nicht der Org., ein anderer, daß er sich nicht mehr am WT-Studium beteiligt.
    Noch jemand anders, er hat keine Freude am Predigtdienst.
    Du schreibst, wenn man in der Versammlung Fuß fassen will, muß man sich dem Sklaven unterwerfen, wobei ich dich so verstehe, daß man es tun muß, selbst wenn man nicht wirklich dahinter steht.
    Mir geht es auch wie vielen Anderen hier. Ich habe auch aus best. Gründen mit der Zeit die Motivation verloren, dem Sklaven zu dienen. Doch wo führt es hin, wenn ich keinen Bericht abgebe, mit nicht am WT-Studium beteilige, mich aus der Schule austragen lasse…? Dann bin ich irgendwie ein Rebell und ein Aussenseiter und habe in der Vers. wohl nicht viele, wenn nicht gar keine Freunde und werde ähnlich, wie ein Ausgeschlossener behandelt und führe ein ziemlich einsames Leben, denn die Kontakte zu den „weltlichen“ Freunden habe ich ja vor Jahren auch bewußt nach und nach abgebrochen. Gut zu wissen, daß es hier auch Gleichgesinnte gibt, aber diese wird man in der realen Welt nicht finden und das kann auch kein Ersatz sein.
    Ich muß mich schon überwinden überhaupt in die Vers. zu gehen.
    Werde da kaum beachtet, weil ich ja nicht so bin, wie die meisten anderen. Wie gehst du und wie gehen andere hier damit um??
    lg DerOlli

  • Ruth
    März 23, 2012

    Hallo Olli, erst einmal ein herzliches hallo !ich finde es supi, das Du dich so frei äusserst! Mir geht es schon seit einigen Jahren so wie Dir. Ich hatte auch Angst mich zu distanzieren was die Versammlung angeht . Man hat ja auch Freunde dort und viele Jahre lang dort gedient.Aber es heißt ja auch man soll sich nicht dem Gruppenzwang unterliegen?!Aber das genau tut man ja in der Versammlung!Immer fein mitmachen ,obwohl einem gar nicht mehr wohl dabei ist!Nur aus dem Grund weil man ja Bekannte hat oder man ein schlechtes Bild abgibt?!Ich habe mir die Frage gestellt wem diene ich eigentlich?!DerVersammlung oder Jehova?Jehova will einen fröhlichen Geber und nicht einen der alles nur noch tut damit man nicht schlecht über einen denkt innerhalb der Versamlung!Dieses denken ist lieblos und zeugt nicht von brüderlicher Liebe die ja immerwieder hochgehalten wird !Auch die Stundenhetze im Predigtdienst will Jehova das? wo steht in der Bibel , das wir eine bestimmte Predigtdienststundenzahl abgeben müssen um gerettet zu werden? nirgendwo!Ich habe festgestellt das ich ein schlechtes Gewissen bekam , weil ich nur noch in die Versammlung gegeangen bin , damit sozusagen die Anwesenheitszahl stimmt, die sowieso Jahr für Jahr weniger wird , weil viele sich unwohl fühlen aber nichts sagen aus Angst als Aussenseiter betrachtet zu werden!Das ist doch schrecklich!Alles läuft nur noch mechanisch ab wie bei einem Roboter!In all den Jahren hat man sich doch dem Gruppenzwang unterworfen , nur aus Angst nicht bei den Brüdern durzufallen und ein schlechtes Bild von einem gemacht wird? Aber kein Mensch kann uns retten !Jesus ist der König und Richter aus seinem Mund kommt das Richterschwert hervor !Jesus führt Gericht laut Offenbarung und kein Bruder oder Ältester oder sonst wer! Fühl dich hier frei , Dich zu äussern und Du wirst dann merken was richtig für Dich ist !Ich habe es auch getan und mein Mann ebenso und wir fühlen uns besser weil wir Jehova uns Jesus im Herzen haben und wir wissen das Jesus gerecht richten wird!Liebe Grüße vom ganz tollen sonnnigen Niederrhein von Ruth

  • DerOlli
    März 23, 2012

    Hallo Ruth,
    du hast natürlich vollkommen recht, mit dem was du sagst.
    Man sollte Jehova dienen und nicht der Versammlung.
    Nur, wie hält man das auseinander. Wie machst du es und dein Mann.
    Wie dient ihr Jehova ohne die Versmmlung. Habt ihr der Versammlung den Rücken gekehrt, und wenn ja, dann habt ihr doch jetzt eure Freunde verloren…?!
    lg Olli

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Olli,
    vorab lass´ mich sagen, dass ich dich gut verstehen kann.

    ZITAT:
    „Wie gehst du und wie gehen andere hier damit um??“

    Bei uns findest du dahingehend keine einheitliche Linie. – Jeder macht es so, wie er es für sich als richtig empfindet und keiner redet dem anderen rein.

    Viele gehen um der Brüder willen, oder wegen dem Familien- und Freundeskreis weiter hin, obwohl sie schon lange nicht mehr zu dem stehen können was da gesagt wird.

    Andere – so wie ich – haben sich irgendwann wegen ihrem Gewissen vor Gott dazu entschlossen, Konsequenzen zu ziehen.
    Allerdings ist das keine Schritt den mal mal eben so nebenbei vollzieht. Es ist ein Prozess der sich bei einigen über Monate, bei anderen sogar über Jahre abspielt. Und es ist auch wichtig, dass es jeder so macht, wie er es geistig und psychisch verkraften kann.

    Seit dem ich weggegangen bin und mich mal so auf´m Religions“markt“ umgesehen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es überhaupt keine menschliche Einrichtung gibt, in der man Zuflucht finden könnte.

    Aber wer bei Gott und seinem Sohn Geborgenheit sucht, der wird sie auch finden…und als Dreingabe gibt es nach einiger Zeit sogar noch andere Menschen dazu, die einem dabei zur Seite stehen.

    Das ist die Erfahrung, die ich gemacht habe. – Und mit mir auch viele andere.

    LG und alles Gute für dich – Ulli

  • DerOlli
    März 23, 2012

    Hallo Ulrike
    Du schreibst:“Aber wer bei Gott und seinem Sohn Geborgenheit sucht, der wird sie auch finden…und als Dreingabe gibt es nach einiger Zeit sogar noch andere Menschen dazu, die einem dabei zur Seite stehen.“
    Das bedeutet ja im Prinzip, daß Jehova deinen Weg, den du gegangen bist, gesegnet hat…!
    Aber wie funktioniert das ?
    Ich frage mich, wie man bei Gott und seinem Sohn Geborgenheit findet, ohne ein Teil von Gottes „sichtbarer Organisation…“ zu sein, und wo findet man Menschen, die einem dabei zur Seite stehen?
    lg Olli

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber DerOlli

    Du hast den Begriff Gottes “sichtbarer Organisation…” gebraucht.

    Kannst Du mir biblisch beweisen dass Gott überhaupt eine “sichtbarer Organisation…” hat?

    Ich konnte das bisher nicht erkennen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Olli,
    ZITAT:
    „Aber wie funktioniert das ?
    Ich frage mich, wie man bei Gott und seinem Sohn Geborgenheit findet, ohne ein Teil von Gottes “sichtbarer Organisation…” zu sein…“

    Die Frage nach einer „sichtbaren Organisation“ Gottes auf Erden stellt sich für mich nicht mehr, weil ich mich dem Volk zugehörig fühle, das in Tit 2, 14 beschrieben wird:

    14 Er hat sein Leben für uns gegeben, um uns von aller Schuld zu befreien und sich so ein reines Volk zu schaffen, das nur IHM gehört und alles daran setzt, das Gute zu tun.

    In diesem Volk sehe ich alle, die an Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser glauben.
    Und da er es höchstselbst ist, der sich dieses Volk schafft, brauchen wir Menschen nichts an organisatorischem Brimbamborium dazu zu tun. Damit würde man es Jesus gleichsam wieder aus der Hand nehmen…wie es all die anderen christlichen Splitterguppen ja immer wieder getan haben und noch tun…und wo das hinführt sieht man ja.
    Ganz schlimm daran ist auch, man sich so wieder selbsternannten geistigen Führern in die Hände gibt, statt bei Jesus zu bleiben.

    Du fragst wie es ohne eine sichtbare Leitung funktioniert…
    Von mir und anderen weiß ich, dass der Kontakt zu Gott und seinem Sohn immer enger wird, je mehr man sich eigenständig mit der Bibel beschäftigt, um den heiligen Geist bittet und in allem dem Sohn dieselbe Ehre gibt wie dem Vater:

    23 Denn alle sollen den Sohn EBENSO ehren wie den Vater. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

    Auch wenn es den Wenigsten bewusst ist…mir war das lange Zeit auch nicht klar…aber ein Zeuge gibt Jesus nicht die Ehre die ihm eigentlich gebührt.
    Gemäß diesem Vers aus Joh 5, 23 ehrt man dann aber auch den Vater nicht…

    Seit dem ich Gottes und Jesu Wunsch in dieser Hinsicht beherzige, empfinde ich diese Geborgenheit in meinem Herzen, meinem Sinn und von ganzer Seele.
    Und das intensiver als jemals zuvor in meinem Leben.

    LG Ulli

  • Dennis
    März 23, 2012

    Lieber Olli,

    willkommen auf Bruderinfo! Deine Gedanke, die du hier geäußert hast, waren auch meine Gedanken vor einigen Jahren. Bei mir kam auch immer wieder die Frage auf „Wohin soll ich gehen?“. Zum Glück bin ich darüber hinweg, weil die betreffende Bibelstelle (Joh. 6:68) eigentlich selbst die Antwort gibt.

    Ich bin in der Situation als Außenseiter, wie du sie beschrieben hast. Ich gehe (noch) in die VS, bin aber in den Augen der Ältesten ein „Rebell“ ohne „geistig gesinntsein“ und noch dazu „untätig“, weil ich keinen Bericht mehr abgebe. Außerdem habe ich bereits Briefe an Selters wegen der falschen Chronologie und 1914 geschrieben. Darüber wurden auch 2 Kreishaufseher und natürlich die Ä. am Ort informiert. Die Blicke und die Gesten, der meisten Ältesten spricht hierbei Bände und ich weiß was sie von mir denken.

    Aber überraschenderweise geht es mir heute viel besser, als noch in der Zeit, in der ich schön brav als DAG die Fassade aufrecht erhalten habe. Auf Dauer ist ein Leben mit einer gespaltene Persönlichkeit (inner Einstellung, äußers Bild) m.E. nicht möglich. Es dürfte zumindest nicht sonderlich gesund für Geist und Körper sein.

    Übrigens ist es sehr wohl möglich Gleichgesinnte in der realen Welt zu treffen. Bruderinfo sei dank! Es ist sehr auferbauend und irgendwie befreiend das zu erleben.

    Viele Grüße
    Dennis

  • derleser
    März 23, 2012

    hallo dennis,

    ich finde das gut wie du das machst.

    liebe grüsse

    derleser

  • DerOlli
    März 23, 2012

    Hallo Dennis,
    verstehe ich dich richtig, daß du den Text aus Joh.6:68 so interpretierst daß in der Vers. „Worte ewigen Lebens“ gesprochen werden und du deshalb (noch) weiterhin die Vers. besuchst?
    Und was meinst du mit falscher Chronologie und 1914?
    Mit Gleichgesinnten in der „realen Welt“ meinte ich welche, die man persönlch trifft, sozusagen „von Angesicht zu Angesicht“ und nicht in der weiten Welt des www !
    Die Situation ist echt schwierig, eimerseits sollen wir das Zusammenkommen nicht aufgeben, aber auf der anderen Seite die Zweifel, die man hat…
    lg Olli

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber DerOlli

    Wir kommen doch zusammen, jeden Tag schaue ich hier mehrmals vorbei und lese, schreibe, schreibe E-Mails und lese diese. Manchmal telefoniere ich auch mit anderen Brüdern.

    Bevor es Bruderinfo gab, habe ich zwar die Versammlung besucht, die Bibel gelesen, aber ich habe mich bei Weitem nicht so intensiev mit dem Worte Gottes beschäftigt und habe mich vorher niemals so intensiv mit anderen Brüdern und Schwestern über das Wort Gottes (ohne Organisation) unterhalten als jetzt. OK, hier geht es meist schriftlich, aber was macht das für einen Unterschied? Eigentlich keinen.

    Ich finde mich so wohl wie noch nie in dieser virtuellen Versammlung. Hier habe ich viele liebe Brüder und Schwestern kennengelernt. Jesus sagte: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind bin ich mitten unter euch. Hier sind viel mehr versammelt, deswegen ist unser Hirte Jesus auch unter uns und sehr willkommen.

    Ein schöner Gedanke!

    In den Versammlungen sind wir im Namen der Organisation versammelt, deswegen kann dort Jesus auch nicht unter uns sein, denn er ist nicht erwünscht. Die Organisation kann keine Konkurrenz gebrauchen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    März 23, 2012

    Lieber Olli,

    -dies ist meine Antwort auf deinen Kommentar „29.März 2012 um 19:03“-

    gleich zu Beginn: Nein, du hast mich leider falsch verstanden mit Joh. 6:68, ist aber nicht schlimm ich kann´s ja erklären 🙂

    Im Grunde meine ich genau das Gegenteil. Hier der Text:

    (Johannes 6:68) „Sịmon Petrus antwortete ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens;“

    Petrus stellt auf die Frage von Jesus, ob sie ihn denn auch verlassen wollten wie die anderen, völlig zu Recht fest, dass die treuen Jünger damals NUR die Möglichkeit hatten bei Jesus zu bleiben. Sonst gab es für sie nichts! Wenn wir uns die Geschichte der 1. Christenversammlung ansehen und vor allem die Paulus-Briefe aufmerksam lesen, merkt man sofort, wie schnell nach Jesu Tod sich immer wieder „falsche Brüder“, „superfeine Apostel“ und „Gesetzeslehrer“ in den VS einschlichen und die Brüder „beunruhigten“ und wieder „versklaven“ oder „hinter sich her ziehen“ wollten. Sie wollten ganz einfach das Sagen haben und bestimmen was man wann wie zu glauben und zu tun hatte. Genau das gleiche findet heute durch die WTG und die selbsternannte „leitende Körperschaft“ statt. Sie wollen die „Herren über den Glauben“ (1. Kor. 1:24) von 7 Mio. Zeugen sein, denn es darf nichts abweichendes von der WTG geglaubt und vor allem darf nichts davon ausgesprochen werden. Man kann seine Meinung und Ansichten noch so sehr mit der Bibel begründen, es geht letztlich immer um die entscheidende Frage: „Was lehrt die Organisation!“

    Jeder, der sich dies gefallen lässt und für sich akzeptiert hat Jesus sozusagen „verlassen“. Wer aber treu zu ihm halten will wie Petrus damals, der darf NUR ZU IHM gehen und bei ihm Rat und Anleitung suchen, nicht bei Menschen.

    Was die Chronologie und 1914 betrifft, so kann man ohne Übertreibung von Täuschung sprechen. Die gesamte Chronologie incl. 1914 ist definitiv und nachweisbar falsch, sowohl biblisch als auch historisch!

    Da das Thema unglaublich umfangreich ist, möchte ich dir anbieten mir eine E-Mail zu schicken, dan kann ich dir persönlich ein oder zwei PDFs dazu senden:

    mentalist1981@web.de

    Natürlich nur wenn du an Bibel- und Geschichtsforschung interesse hast.

    Zum Thema Gleichgesinnte treffen, kann ich nur nochmal sagen: Ich habe mich schon öfters mit Brüdern die hier bei BI Kommentare schreiben getroffen in der realen Welt. Ist zwar nicht einfach weil viele Kilometer dazwischen sind, aber es geht. Außerdem gibt es Internet und Telefon, das ist ebenfalls „Gemeinschaft pflegen“ gemäß der Bibel.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    März 23, 2012

    (Micha 6:8) . . .Er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?

    Hallo Klaus Prüter

    Dein Zitat ist völlig richtig. Entscheidend ist aber, in welche Beziehung man es stellt und wie man es anwendet. Dieses (Vor-)Recht beansprucht der Sklave für sich allein.

    Mit Recht zu üben und Güte zu lieben ist das Thema nicht erschöpft. Was bedeutet es Recht zu üben und Güte zu lieben? Immerhin verstanden Jesus und Paulus u.a. darin ihren ganztägigen aufopfernden Predigtdienst. Sie haben wie die anderen Apostel nichts falsch gemacht und sind für jeden Christen sicherlich ein leuchtendes Beispiel.

    Auch die Schriftstellen, die einen Christen zur Verbreitung der Guten Botschaft auffordern, dürfen nicht vernachlässigt werden. Aber alles nur freiwillig. Nie unter psychologischem Druck.

    Ede

  • Anna
    März 23, 2012

    Lieber Ede, liebe Brüder und Schwestern,

    da schreibst du recht. Zeugnis geben für unseren Schöpfer sollte freiwillig und ohne psychologischen Druck erfolgen.

    Da darf ich mit einer Kostbarkeit aus dem neuesten Studien-WT für Juni 2012 dienen, auf jw-org zu lesen.
    Es geht um die Weltmächte, das Standbild aus Daniel (siehe Kongress 2011) und dass Jehova ein Offenbarer von Geheimnissen ist.

    Ich habs nur kurz quergelesen. Wir werden das auf BI bestimmt noch näher besprechen. Es ist wieder ein recht schlimmer WT.

    Um den Humor nicht zu verlieren stelle ich jetzt aus dem Artikel der wieder die Dringlichkeit und Predigteinsatz fordert den Absatz 14 ein. Heute ist der 27. März! Und der Artikel dürfte ja wohl schon im Januar/Februar geschrieben worden sein. Da sieht man nun ganz deutlich, dass der Sklave in die Zukunft sehen kann ;-). Dabei wird doch vor Wahrsagerei in der Bibel deutlich gewarnt.

    ZITAT Studien-WT 15.06.2012,Seite 23
    Der Dienst für Jehova hat Priorität – warum?

    14 Denken wir noch einmal an die besondere Aktion zum Gedächtnismahl im März dieses Jahres, als ganz viele aus Gottes Volk sich mit 30 oder 50 Predigtdienststunden am Hilfspionierdienst beteiligen konnten (Ps. 110:3). Millionen machten mit und es war, als ob die Versammlungen vor Freude, Begeisterung und Glück sprühte. Meinst du, es könnte dir gelingen, dich so zu organisieren, diese besondere Freude öfter zu
    genießen? Wie überaus befriedigend ist es doch, am Ende eines jeden Tages sagen zu können: „Jehova, ich hab für dich alles getan, was ich konnte.“ ZITAT ENDE

    Bei uns in der Versammlung haben weniger mitgemacht als letztes Jahr. Und für Anfang März kann ich sagen, dass in meiner Versammlung keine sprühende Begeisterung zu sehen war. Gestern abend war ich mit einem 30-Stunden-Hipi Einladungen verteilen (in seinem Gebiet, ich schaffe das nicht jemand einzuladen). Und er meinte jetzt ist er fertig mit den 30 Stunden und da er noch 3 Termine im März verabredet hat schreibt er diese Stunden dann im April auf, dann muß er da nicht viel predigen gehen (der Bruder geht kaum ins Internet und würde NIE BI lesen).

    Sowas kommt dann bei diesen Aktionen heraus.

    Liebe Grüße an alle, laßt euch nicht mehr fremdbestimmen

    Herzlich Anna

  • Frank&Frei
    März 23, 2012

    Predigtdienst heißt in der Regel, dass Menschen mit wenig Motivation, zu Menschen mit Null Interesse kommen um Zeitschriften anzupreisen, die keiner lesen will, zu Zeiten, die allen nicht passen um einem Verlag Absatzvolumen zu sichern, was jedermann eigentlich völlig egal ist.
    Am Ende dann steht der Bericht und ein Individuum hat wieder einmal den Beweis erbracht, auf eigene Kosten Promotion für die WTG zu betreiben, die Millarden-schwere Immobilien hat und deren Elite mit Luxuskarossen a la Oldsmobile sich fortbewegt.
    Die leere Freude in den Versammlungen kann vor lauter Leerlosigkeit kein Echo widerspiegeln geschweige denn Wärme.
    erzeugen.
    Wenn man bedenkt, dass 100.000 Zeugen durch die Gegend kutschieren und mit teurem Sprit die Atmosphäre belasten, kann man sich vorstellen, in welchem Maße sie konditionert sind.
    Suum cuiqe. Jedem das seine
    Die einzige Wärme kommt durch die Zentralheizung, und wenn die mal ausfällt klappern die Zähne

  • Bob
    März 23, 2012

    Lieber Frank,

    ich musste schmunzeln, super auf den Punkt gebracht.

    Liebe Grüsse
    Bob

  • Dennis
    März 23, 2012

    Liebe Anna,

    ich kann dur absolut zustimmen. Die WTs der nächsten Monate werden immer agressiver auf Predigtdienst und jetzt ganz offensiv auf Pionier (wt 15.06.12) ausgerichtet. Dieser Leistungsgedanke wird sich immer weiter fortsetzen, dessen bin ich mir sicher.

    Zu diesen Absätzen mit den Mio. „begeisterter“ Hipis „in diesem Jahr“, kann man nur fragen:

    Für wie blöd werden eigentlich die Brüder gehalten?

    Ich habe den betreffenden WT am 17.03. runtergeladen. Es ist also definitiv so, dass sie beim Verfassen dieses WTs noch überhaupt nicht wissen konnten, wieviele sich daran beteiligen und schon gar nicht wie die Stimmung in den Versammlungen über den ganzen Monat März war.

    Der Wachtturm wird für mich immer zu einem Sinnbild für Absurdistan.

    LG
    Dennis

  • Anna
    März 23, 2012

    Lieber Bruder Dennis,
    ja Absurdistan beschreibt das alles sehr deutlich. Pass bitte auf dich auf! Der Verbleib innerhalb der Versammlungen kostet schon enornm viel Kraft. Allein vorsichtig zu sein um nicht aufzufliegen. Lass uns einfach weiter in unseren Versammlungen ausharren, solange wir es eben schaffen bzw. lieben Menschen zuliebe die wir nicht im Stich lassen möchten.
    Auch das Gedächtnismahl werde ich irgendwie schaffen, nur es kostet mich viel Kraft.
    Liebe Grüße, bleib tapfer Anna

  • Eddi
    März 23, 2012

    und für wie blöd lassen sich die Brüder halten?

    Diese Frage bereitet mir wesentlich mehr Kopfschmerzen, aber ich weiß jetzt auch, dass Jehova sich selbst drum kümmert, dass seine Schafe auf die richtige Weide kommen.

    Ich habe es schon mal angedeutet: Kalkmagerrasen hat wesentlich mehr Kräuter. Für Nutztiere wie Schafe und Rinder beinhalten sie eine natürliche Immunisierung. Und auch der Geschmack der Milch, also dessen, was diese Tiere wiedergeben, ist sehr viel aromatischer.
    Auf fetten Weiden, oft überdünkt, wächst „einfaches“ Gras so schnell, dass Kräuter dazwischen gar nicht wachsen können. Durch die schnelle sortenreine Zucht können sich auch Nährstoffe nicht genügend ausbilden. Mangelerscheinungen sind vorprogrammiert, obwohl von der Masse her sehr viel mehr zur Verfügung steht.

    Wir tun also gut daran, auf ursprünglicher Weide zu stehen.

    Ganz herzliche Grüße
    Eddi

  • Sascha
    März 23, 2012

    Liebe Schwester Anna,

    danke für deinen humoristischen Beitrag. Da sieht man mal, wie absolut sicher sie sind, dass die Millionen Zeugen ihre Anweisungen auch prompt und zu ihrer vollen Zufriedenheit ausführen wird.

    Sie rufen, und ihre Schafe folgen ihnen. Für die LK ist das eine absolut verlässliche Komponente, auch wenn in der Realität dann diese Stundenschiebereien zustande kommen. Das nimmt man billigend in Kauf, Hauptsache die Masse ist beschäftigt und kann sich in der Zeit nicht mit elementaren Glaubensfragen beschäftigen.

    Aber danke, dass du hier bei uns zur Erheiterung beigetragen hast, auch wenn vieles vielleicht strenggenommen nicht zum Lachen ist. Immer wenn ich das Gefühl habe, dass mir die Freude wegen den vielen Informationen zu kurz kommt, dann lese ich mir wieder Prediger durch. Wenn ich dann bei Kapitel 5, Vers 17 angekommen bin, ist wieder alles im Lot.

    Pre 5:18 (17) Aber sieh nur, was ich Gutes sah: Es ist schön, zu essen und zu trinken und Gutes zu genießen für all die Mühe, die wir in dieser Welt haben, solange Gott uns das Leben schenkt. Das hat jeder als sein Teil.

    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag, wenn es geht, ohne schwere Gedanken und Sorgen, sondern mit viel Sonne am Himmel und im Herzen … 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • armes Schaf 2012
    März 23, 2012

    Liebe Brüder!Danke für die dargebotene Speise jeglicher Form.Für jeden ist sicher etwas schmackhaftes dabei.Kartoffelpüree mit Sauerkraut und Kasseler.Kartoffelpüree mit Bratwurst und Sauerkraut.Auch Verpflegungsbeutel mit Apfel.Zum Schluss Tee oder Lindeskaffee.Aufbackbrötchen gibt es auch.Oder nichts dergleichen mehr.Ein persönlicher Spiegel,denn so empfinde ich die Psychische wie Physische Ernährung in der Wahrheit!Was bleibt übrig? Sicher für jeden etwas dabei,mal mehr mal weniger? Oder habe ich von unseren Kongressen früher oder jetzt geträumt?Wer hat noch Hunger? Na denn Mahlzeit.Wegen aufkommender Verdauungsstörungen muss ein Schaf auch mal weniger Gras abzupfen um dieses besser wiederkäuen zu können. MfG ein Schaf

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo armes Schaf,
    ZITAT:
    „Wegen aufkommender Verdauungsstörungen muss ein Schaf auch mal weniger Gras abzupfen um dieses besser wiederkäuen zu können. MfG ein Schaf.“

    Und tut es nicht gut zu wissen, dass dich niemand mehr zum weiterfressen drängt? 😀

    Das ist ein Aspekt der gewonnenen Freiheit, dass du nach deinen Bedürfnissen essen kannst und dir nicht reinstopfen lassen musst, was andere dir aufzwängen wollen.

    LG Ulli

  • Ruth
    März 23, 2012

    Hallo Ulli,Du hast so Recht!Kartoffelpüree und Bratwürste sowie Verpflegungsbeutel , sind für Schafe äusserst ungesund!

  • Eddi
    März 23, 2012

    Hallo Ruth,
    Hallo Uli,

    jetzt wird mir wieder mal bewusst, wieso Gott uns auffordert, fröhlich zu sein! Ich habe eure beiden Kommentare sehr genießen können, das war Milch mit Honig. Schafsmilch! 🙂

    Herzliche Grüße
    Eddi

  • Edelmuth
    März 23, 2012

    Hallo Fiene

    Auch von mir ein herzliches WILLKOMMEN.

    Ich bin auch, wie viele andere Brüder hier, ein aktiver Zeuge Jehovas. Zur Zeit beteilige ich mich gerade am Verteilen der Einladungen zum Gedächtnismahl am 5. April. Viele von uns geben keinen Bericht mehr ab, weil sie ihren Dienst für Jehova und nicht für den Sklaven machen und sich schon gar nicht unter Druck setzen lassen wollen.

    Einen guten Rat möchte ich dir auf den Weg geben. Erzähle niemandem in der Versammlung, dass du hier liest und schon gar nicht, dass du hier mitschreibst. Solche Menschen werden von den Ältesten gesucht, nein, nicht um sie zu loben, sondern um sie auszuschließen, weil sie eine Gefahr für das Machtstreben des Sklaven darstellen könnten.

    Auch, wenn es dich bei bestimmten Kommentaren in der Zusammenkunft auf die Palme treibt, weil du hinter die Kulissen schaust, halte dich zurück und lasse den Dampf hier ab. Sonst machen sie dich fertig. Ich habe sie erlebt und kann mit ruhigem Gewissen sagen, das sie korrupt sind und sich, wenn es sein muss, einen Dreck und das Gesetz und sogar um den Sklaven scheren. Traue ihnen nicht.

    Mach dir aber keinen Kopf. Ich schreib schon seit 2003 in diversen Foren und man hat mich immer noch nicht erwischt.

    Ede

  • Alfons
    März 23, 2012

    Es tut einfach gut, die hier dargebotene Speise zu verarbeiten.

    Brüder macht weiter so, wir brauchen Euch.

    Offensichtlich wachen immer mehr auf.

  • Klaus Prüter
    März 23, 2012

    Zur Erörterung vom 23.3.2012: Opfer, die Gott wirklich Wohlgefallen.
    Hallo, Bruder H.P.M. Du hast die WT-Lehre gut der Bibel-Lehre gegenüber gestellt. Hoffentlich fällt vielen Lesern eine Last von den Schultern, die ihnen unbiblisch auferlegt wurde. Mir fällt da ein Bibelwort ein in Zusammenhang mit Opfern, die Gott gefallen: „Er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?“ Micha 6:8.(NW) Man beachte auch den Kontext über unerwünschte Opfer!
    So nun, die „Harmagedon-Blutvergießen-Lehre“ der WTG erfordert logisch auch dringende, hektische „Lebensrettungs-Aktionen“ durch die „Königreichs-Verkündigung“! Nimmt man aber mal diese Harmagedon-Lehre unter die Lupe und erkennt, dass Harmagedon ein kalter Krieg ist, den Satan anzettelt um die letzten Reste der Liebe von Menschen zu Gott auszumerzen, dann passiert da nichts mehr „plötzlich“. Russel vertrat die Auffassung, dass das Königreich Gottes allmählich kommt. Die Offenbarung sagt, dass inmitten einer „bösen“ Menschenwelt das neue Jerusalem mauergeschützt und von Engeln bewacht auf Erden entsteht.
    Da ist für eine Weltuntergangshektik kein Platz. Außerdem sagt die Offb., dass 4 Engel an den 4 Ecken der Erde die 4 Winde der Zerstörung festhalten. (z.B. Beendigung des Ost-West-Konflikts, aus dem Golfkrieg wurde kein Atomkrieg, weitere Atomkriegsgefahren gemildert, usw.)
    Mein Kommentar soll eine Ergänzung zum Hauptthema sein (keine Kritik).
    Über Harmagedon habe ich mir Jahrelang Gedanken gemacht und die „Beweise“ in der WT-Literatur durchsucht. Eine eingehende Erörterung kann ich gerne auf Wunsch nachliefern.
    Für heute guten Abend. Klaus

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Klaus

    Ich kann natürlich nicht wissen, sondern nur glauben, wie Harmagedon prinzipiell tatsächlich ablaufen wird. Aber Jesus sagte, es wird sein wie in den Tagen Noahs. Diese Aussage ist erst einmal unumstößlich, denn sie stammt von Jesus.

    Wenn wir wissen wollen, was zur Zeit Noahs los war, müssen wir nur die Bibel aufschlagen und 1.Mos 6 lesen:

    6. Und es reute Jehova, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es schmerzte ihn in sein Herz hinein.
    7. Und Jehova sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens vertilgen, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und bis zum Gevögel des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe.
    8. Noah aber fand Gnade in den Augen Jehovas.

    Trotz aller Liebe die Jehova zu den Menschen hat, denn er möchte dass alle leben und gerettet werden, die Menschen wollen das aber gar nicht, hat Gott zur Zeit Noahs aktiv den Menschen von der Erde vertilgt. So steht es in obiger Bibelstelle. Dann steht auch noch drin, dass Noah Gnade fand, nicht seine eigene Leistung hat ihn gerettet, so auch Heute.

    Viele glauben es sei eine nicht von Gott verursachte Naturkatastrophe gewesen und Jehova hätte Noah davor gewarnt. Damit wird suggeriert, dass Jehova gar nichts dafür kann dass außer 8 Seelen alle umgekommen sind.

    Ist der Arm Jehovas zu kurz dass er diese angebliche Naturkatastrophe nicht hätte verhindern können? Er hat Himmel und Erde geschaffen und kann somit auch jede Naturkatastrophe verhindern oder für seine Zwecke herbeiführen. Bei Noah hat er nach den obigen Versen aus Mose die „Naturkatastrophe“ willentlich herbeigeführt.

    Da nun Jesus in Luk. 17 sagte:
    26. Und gleichwie es in den Tagen Noahs geschah, also wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen:
    27. sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und die Flut kam und alle umbrachte.
    28. Gleicherweise auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
    29. an dem Tage aber, da Lot von Sodom ausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um.
    30. Desgleichen wird es an dem Tage sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird.

    Somit ist die Sachlage ganz klar und einfach, nicht alles was die Wachtturm Organisation gelehrt hat ist falsch. Aber der richtigen Lehren sind tatsächlich sehr sehr wenige.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Fiene
    März 23, 2012

    Hallo liebe Leser der BruderInfo,

    Zitat: „Hoffentlich fällt vielen Lesern eine Last von den Schultern, die ihnen unbiblisch auferlegt wurde.“

    Ich gehöre zu denjenigen, der eine „Last von den Schultern gefallen ist“.
    Ich habe die BruderInfo-Seite erst vor wenigen Tagen entdeckt und bin nur noch am Lesen.
    Ich habe mich im vergangenen Jahr beim Bezirkskongress taufen lassen. Ich habe mir für diesen Schritt über 10 Jahre Zeit gelassen. Grund dafür war die absolute Priorität des Haus-zu-Haus-Dienstes der WTG. Ich bin gesundheitlich nicht in der Lage,mehr als 1 Stunde am Stück in den Dienst zu gehen. Hinzu kommt, dass ich ein absolut schlechter Redner bin. Kurz gesagt, für den Predigtdienst absolut ungeeignet. Und so komme ich mal gerade so auf 4-5 Stunden pro Monat. Von Freude kann ich da nun gar nicht sprechen. Erst als meine geistigen Eltern mir immer wieder erzählt haben, es kommt nicht darauf an, wie viele Stunden ich in den Predigtdienst gehen kann, sondern ganz allein auf meine persönliche Beziehung zu Jehova. Erst dann konnte ich mich taufen lassen.
    In der Praxis sieht es natürlich schon so aus, dass ich mit mir hadere, dass ich eben bin wie ich bin und mir der Predigtdienst so dermaßen schwer fällt.
    Umso mehr tat mir dieser Beitrag mehr als nur gut. Warum ist es mir nur nicht eher aufgefallen, dass die Bibel oftmals etwas anderes sagt, als die absolute Konzentration auf den Predigtdienst.
    Ich freue mich, dass ich diese Seite gefunden habe und freue mich schon auf die nächsten Beiträge.

    Liebe Grüße
    Fiene

  • Alois
    März 23, 2012

    Hallo Fiene

    Herzlich willkommen bei uns.
    Es gibt auch sehr viele alte Vorträge und Kommentare, das Lesen wird Dir mehr Freude bereiten und Dich Jesus unserem Retter mehr näherbringen als das was Du gewohnt bist.

    Trotzdem bitte ich Dich wie die Beröer alles zu prüfen. Obwohl wir uns alle bemühen der Wahrheit näher zu kommen machen wir Fehler oder glauben etwas falsches.

    Unser Vater möchte dass sich jeder selbst um seinen Glaubensbau kümmert, indem er nur die wertvollen Steine benutzt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Fiene,
    ein herzliches Willkommen dir! 😀

    Das du trotz deines Gesundheitszustandes mit dir haderst nicht mehr tun zu können, wundert mich Angesichts der ewigen WTG-Leier zur Selbstaufoferung durch den Predigtdienst nicht.

    Es heißt ja nicht umsonst, steter Tropfen höhlt den Stein.
    Sogesehen hat dieser Dauerdruck etwas von chinesischer Folter.
    Da schafft man es ja auch nicht mehr, sich auf etwas anderes zu konzentrieren…und irgendwann geht man geistig und körperlich vor die Hunde.

    ZITAT Artikel:
    „Lob- oder Dankopfer für Gott sind sicherlich etwas, worüber sich unser Schöpfer freut, aber sie sind einen freiwillige Gabe, die jeder so darbringt, wie er in seinem Herzen beschlossen hat. Die Schlachtopfer der Israeliten waren Pflichtopfer für ihre Sünden, doch diese “Pflichtopfer” wurden durch Christus für uns ein für allemal erfüllt.“

    Gott aus seinem dankbarem Herzen heraus zu loben und freudig zu bekennen, hat mit den Opfern der Israeiliten wahrhaftig nichts zu tun, gut das dies hier so deutlich hervorgehoben wurde.

    In diesem Augenblick höre ich zufällig ein Lied, dass so unglaublich gut passt, dass ich es gerne mit euch teilen möchte:

    Ein weiterer Tag
    An dem ich weiterhin frag,
    wenn ich bereit bin, bleib ich weiterhin stark.
    Du trägst mich durch die Nacht

    Hast meinen Tag gerettet,
    und mein Leben gleich dazu.
    Mich weich und warm gebettet,
    ein wahrer Segen das bist du

    Bring mich nie wieder dort hin,
    wo du mich aufgesammelt hast.
    Denn in ein Leben ohne dich,
    hab´ ich nicht wirklich reingepasst.

    Ein weiterer Morgen,
    an dem die Sonne für mich scheint.
    Auf ein neues Geborgen bei dir,
    heißt niemals Einsamkeit.
    Ich will mich auf dich besinnen
    und bezeugen – ich liebe dich.

    Meine goldenen Zeiten,
    brachen an als, ich von dir erfuhr.
    Hier herrschen dunkle Gewalten,
    und jeder weiß, sie stören nur.
    Auch lauern viele Gefahren,
    doch jeder erstarrt vor dir.

    For the love of my father,
    i live, I love and I pray.
    Next to him there’s no other,
    he lightens and guides my way.
    He’s got me singing his praises,
    from here to eternity.
    And his love is a fire,
    and it burns, it burns in me.

    There is no greater love,
    nothing comes close to this.
    Below around and above,
    everything is lited there.

    He turns my soul to music,
    music turns my soul to him.
    I lift it up so I can prove it,
    this is why I have to sing.

    Ein weiterer Morgen
    An dem die Sonne für mich scheint
    Auf eine neues Geborgen bei dir
    Heißt niemals Einsamkeit
    Und ich will dich besingen
    Und erheb meine Stimme für dich
    Ich will mich auf dich besinnen
    Und bezeugen – ich liebe dich

    (Zeichen der Zeit – Ein weiterer Morgen)

    LG Ulli

  • Alois
    März 23, 2012

    Lieber Bruder H.P.M.

    Nun habe ich Zeit gefunden Deinen Vortrag gründlich zu lesen. Es ist ein sehr guter Vortrag und Deine Schlussfolgerungen und Feststellungen sind sehr lehrreich und entsprechen auch meiner Erkenntnis.

    Vor allem gefällt mir die Geschichte mit Kain und Abel, denn während Kain mit der Hände Arbeit versucht hat Gott wohlzugefallen, hat Abel einfach nur Gott vertraut.

    Abel hatte eine Schafherde, wie Jesus auch eine hat. Wenn man selbst Heute einem Schafhirten zuschaut, dann sieht man ihn eigentlich nie arbeiten, er steht immer nur in der Nähe seiner Herde. Im Gegensatz dazu ein Ackerbauer, er arbeitet (damals ohne Maschinen) unentwegt, von morgends bis abends, jeden Tag.

    Deswegen drängt sich der Vergleich des Predigtdienstes und dem regelmäßigen Besuch der Zusammenkünfte mit einem Ackerbauer, also Kain geradezu auf. Immer arbeiten von morgens bis abends, jeden Tag. Durch Deinen Vortrag wurde ich erst darauf aufmerksam, danke dafür.

    Im Gegensatz zu einem Hirten, der eigentlich nichts tut außer da zu sein, im Vertrauen darauf dass die Herde gesund ist und immer wieder junge Lämmer geboren werden. Seine einzigen Tätigkeiten sind neue Weidegründe und Wasserstellen suchen, sowie wilde Tiere abzuwehren.

    Verhalten wir uns daher wie Abel im Vertrauen auf unseren Vater im Himmel und seinen Sohn. Das ist auch ein Teil der Prophetie der Bibel, dass eine Geschichte, wie die von Abel und Kain, in unserer Zeit eine Erfüllung findet.

    Liebe Grüße
    Alois

  • mia-sophie
    März 23, 2012

    Hallo Alois,
    du hast das gut beschrieben mit dem Hirten und dem Ackerbauer.

    Auch ich fand diesen Artikel von H.P.M. sehr gut dargelegt und irgendwie ist es komisch: Ganz tief aus mir heraus weiß ich beim Studium des WT, dass dessen Verfasser falsch liegt, obwohl die Gedanken auf den ersten Blick logisch erscheinen. Die Bibelstellen passen anscheinend, aber mein Gefühl passt nicht. Nur kann ich es nicht so gut in Worte fassen und mit Bibelstellen untermauern wie die Brüder von Bruderinfo oder andere hier auf dieser Seite, z.B. Anna oder Ulrike oder Matthäus(Dir, lieber Brd. Matthäus wünsche ich an dieser Stelle einen weiterhin so regen Geist und die Kraft, hier zu schreiben.Jehove möge dir die Kraft geben, alles zu ertragen und möglichst bald gesund zu werden.) Deswegen bin ich sehr dankbar für diese gute Ausarbeitung.

    Zu deinem Kommentar, Alois, ist mir spontan eingefallen:
    Wie kann ich denn Gott etwas als Opfer darbringen, was er mir erst geschenkt hat? Wenn ich mit meinen Händen etwas Schönes herstellen kann, dann sollte ich diese Gottesgabe für meine Mitmenschen einsetzen und wenn ich von ihm Kraft bekomme, dann sollte ich diese Kraft nutzen für gute Werke an anderen und wenn ich den Wunsch habe und gut reden oder argumentieren kann, dann kann ich mit anderen Menschen über die gute Botschaft sprechen. Jesus stellte in seinem Leben immer den Dienst am Menschen an die erste Stelle, egal, in welcher Form das nun geschah. Und so sehe ich mein Leben und dafür bringe ich gerne Opfer.

    Noch etwas zu internen Veröffentlichungen.
    Wenn ich die Bibel lese und mich „reindenke“,
    wenn ich manche Begebenheiten nicht gleich verstehe und dann darüber nachsinne,
    wenn ich durch die „Gespräche“ hier eine neue Sichtweise erfahre oder durch die intensiven Gespräche mit meinem nach ZJ-Denke „ungläubigen“,weil nicht getauftem Mann,
    dann bekomme ich eine Ahnung davon, wie Jehova Gott denkt. Was für ihn in erster Linie wichtig ist. Um was es IHM geht. Und dass es in erster Linie um unsere Beweggründe und unsere Einstellung zu IHM, seinem Sohn und unseren Mitmenschen geht.Dass ER dann auch unsere Fehler verzeiht, siehe David. Dass ER Opfer in diesem Zusammenhang gern annimmt.
    Gott denkt soviel größer, länger, weiter und großzügiger als wir begrenzte, engstirnige Menschen, die wir nur ein Dunst sind, ein Wassertropfen im Eimer. Aber aus den Veröffentlichungen, die unsere geistige Nahrung sein sollen, spricht ein zutiefst menschlicher, kleinlicher, begrenzter Geist, genau der Geist, den ich tagtäglich in der Welt sehe, höre und erlebe.
    Im Grundtenor ist der gestrige WT nichts anderes, als was ich in den Betriebsversammlungen einer größeren Firma höre – Antreiben zu immer mehr, damit die Firma wächst, mehr Produkte verkauft werden und das Prestige steigt. Und die Mitarbeiter bekommen Burn-out.

    Die gestrige Zusammenkunft hat mir geistig nichts gegeben, obwohl der KA noch seinen Abschlußvortrag gehalten hat – gerade der war dann noch das Tüpfelchen auf dem I. Es ging um den Geist der Welt. Da bleiben die Abtrünnigen natürlich nicht aus. Und denen hat er es ordentlich gegeben, noch angesichts der TV-Sendung von voriger Woche.
    Alles in allem nur Zeitverschwendung.
    Umso erfrischter kann ich mit dem neuen Artikel von Bruderinfo in die neue Woche starten. Danke für die Mühe, geschätztes Bruder-Info-Team.
    Allen Brüdern wünsche ich eine sonnige und warme Frühlingswoche.
    Mia

  • Dennis
    März 23, 2012

    Lieber Brd. HPM,

    sehr schön und auch deutlich in der Sprache hast du das letzte WT-Studium anhand der „tatsächlichen“ biblischen Aussagen analysiert. Vielen Dank!

    Inzwischen sehe ich mich in den Zusammenkünften außer Stande noch Antworten zu geben, besonders natürlich bei diesen WT-Studium. Aber wer geglaubt hat, dass die WT-Schreiber auch noch andere Themen haben, der irrt. Alle Wachttürm bis zum 15.06. enthalten mind. 2 Artikel zum vermehrten oder verstärkten Predigtdiensteinsatz. Es ist immer die selbe Leier nur in andern Worten verpackt und mit anderen Bibelstellen zurecht gebogen.

    Eine Empfehlung möchte ich für diesen Artikel abgeben: bitte nochmals das Layout überarbeiten und ab dem Kasten bzw. Rahmen den Text an den anfänglichen Text angleichen. Das sind zu viele verschiedene Farben, die mich etwas verwirren und der permantene Unterstrich stört auch beim Lesen.

    Aber danke nochmals für die Mühe!

    LG
    Dennis

    ==============================================================================================

    Hallo Dennis, die Sache mit dem permanenten Unterstrich ist nicht gewollt.
    Das Programm macht manchmal was es will. Mal ist er da, mal nicht.
    Auch der weise Kasten ist nicht gewollt.

  • Eddi
    März 23, 2012

    Hallo Dennis,

    das ging mir eine Zeit lang auch so, dass ich keine Kommentare mehr geben konnte, weil ich dachte, damit würde ich auch nur den Artikel abnicken. Aber dann habe ich die Kommentare immer etwas modifiziert, z. B. bei der Frage, ob man seinen Anteil im Predigtdienst nicht erhöhen könnte, kam dann mein Kommentar, dass das so gut wie jeder kann, wenn man nach dem Dienst ältere Brüder und Schwestern besucht und ihnen vom Dienst erzählt. Auf die Art hätten wir unseren Dienst vor Gott quasi verdoppelt!

    Dennis, das war wohl nicht im Sinne des Erfinders, aber es gab etliche Brüder und Schwestern, die ihre Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht haben, dafür, dass man in einem Kommentar an sie gedacht hat.

    Es berührt mich sehr, dass du so sensibel darauf reagierst. Dass du dich dennoch immer wieder aufmachst in die Versammlung, das ist ein wirkliches Opfer und ganz bestimmt wird Jehova dies auch so annehmen. Deine Sorge um die Versammlung ist groß, das zeigt sich immer wieder in deinen Kommentaren und es macht mich sehr traurig, dass du dich überhaupt so sehr sorgen musst. Es würde mich eher erschrecken, wenn du dich in solchen Artikeln persönlich wiederfinden würdest.

    Wir wissen, dass vor dem Predigtdienst Galater 6:10 (NWÜ) kommt: In der Tat, laßt uns denn, solange wir günstige Zeit dafür haben, gegenüber allen das Gute wirken, besonders aber gegenüber denen, die [uns] im Glauben verwandt sind.

    Es mag zwar selten sein, aber auch im Wachtturm wurde schon auf darauf hingewiesen, dass es zwei Zweige des Dienstes gibt, zum einen den uns wohlbekannten Auftrag zu predigen und den anderen, uns gegenseitig zu ermuntern. Tatsache: Ich kopiere das mal, er ist vom 15. Januar 2009, S. 14: 10 Gottes Dienern ist aber nicht nur eine „Gabe“ anvertraut, die sie für ihre Glaubensbrüder einsetzen sollen, sondern auch eine Botschaft für ihre Mitmenschen. Der Apostel Paulus war sich beider Aspekte seines Dienstes für Jehova bewusst. Er sprach in seinem Brief an die Versammlung in Ephesus „von der Verwaltung der unverdienten Güte Gottes“, die ihm zum Nutzen der Brüder übertragen worden war (Eph. 3:2). Er erklärte aber auch: „Wir [sind] von Gott als erprobt befunden worden . . ., mit der guten Botschaft betraut zu werden“ (1. Thes. 2:4). Wie Paulus ist auch jedem von uns klar, dass wir beauftragt sind, persönlich Gottes Königreich zu verkündigen. Durch unseren eifrigen Predigteinsatz ahmen wir das Beispiel nach, das uns Paulus als unermüdlicher Verkündiger der guten Botschaft gegeben hat (Apg. 20:20, 21; 1. Kor. 11:1). Das Predigen der Königreichsbotschaft kann schließlich Leben retten. Gleichzeitig sind wir aber wie Paulus darauf bedacht, Gelegenheiten zu nutzen, Glaubensbrüdern „irgendeine geistige Gabe mitzuteilen“. (Lies Römer 1:11, 12; 10:13-15.)
    11 Welche dieser beiden christlichen Verpflichtungen ist wichtiger? Was würden wir denn auf die Frage antworten, welcher von beiden Flügeln für einen Vogel wichtiger ist? Die Antwort liegt auf der Hand. Er braucht beide Flügel, damit er fliegen kann. Ebenso muss unser Dienst für Gott beides einschließen, damit uns als Christen nicht etwas Wesentliches fehlt. Statt also unseren Auftrag, die gute Botschaft zu predigen und Glaubensbrüder zu ermuntern, als zwei getrennte Aufgaben zu betrachten, sollten wir beides so sehen wie die Apostel Petrus und Paulus: als Verpflichtungen, die zusammengehören. Inwiefern?
    12 Beim Verkündigen der guten Botschaft von Gottes Königreich bemühen wir uns, so geschickt wie möglich zu lehren, um das Herz unserer Mitmenschen zu erreichen. Schließlich möchten wir ihnen helfen, Jünger Christi zu werden. Doch wir setzen genauso all unsere Fähigkeiten und unsere anderen Gaben ein, um Glaubensbrüder durch Wort und Tat zu ermuntern. Dadurch kommt die unverdiente Güte Gottes zum Ausdruck (Spr. 3:27; 12:25). Ihnen möchten wir ja helfen, Jünger Christi zu bleiben. In beiden Fällen — ob wir im Predigtdienst stehen oder „einander . . . dienen“ — werden wir tatsächlich von Jehova gebraucht. Welch eine Ehre! (Gal. 6:10).

    Vielleicht tröstet dich dieser Gedanke etwas.

    Deine Schwester
    Eddi

  • Ulrike P.
    März 23, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „Wir wissen, dass vor dem Predigtdienst Galater 6:10 (NWÜ) kommt: In der Tat, laßt uns denn, solange wir günstige Zeit dafür haben, gegenüber allen das Gute wirken, besonders aber gegenüber denen, die [uns] im Glauben verwandt sind.“

    Es mag sich jetzt hart anhören…aber jemanden der sein Heil bei Menschen sieht, egal ob Papst oder „Sklave“ genannt, der ist mit mir nicht im Glauben verwandt, denn mein Erlöser ist Jesus Christus…

    Aber ich kann verstehen, dass viele die Hoffnung in der Versammlung auch Glaubensbrüder zu finden und diese ermuntern zu können, nicht aufgeben. – Solange sie noch die Möglichkeit dazu haben, macht es sicherlich auch Sinn. Den Punkt wo es keinen Sinn mehr macht…wo sich alle von einem abwenden, weil man dafür bekannt ist, statt dem Sklaven dem Christus zu huldigen, wird man dann schon zeitig genug merken.

    ZITAT:
    „Gleichzeitig sind wir aber wie Paulus darauf bedacht, Gelegenheiten zu nutzen, Glaubensbrüdern „irgendeine geistige Gabe mitzuteilen“. “

    Das liest sich so gut…aber wenn man dann sieht, wie es oftmals in der Praxis umgesetzt wird, dann bekommt man doch wieder das Elend.
    Ich habe über die Jahre schon des öfteren gehört, dass die Besuche der „Hirten“ eine pure Enttäuschung für die Schafe sind, weil sie nach einer kurzen Begrüßung den Wachturm aufschlagen um daraus vorzulesen.
    Dann klappen sie ihn nach einer Weile wieder zu, und sind auch schon wieder verschwunden…

    Das kranke und/oder alte „Schaf“ bleibt zurück und fragt sich, was das jetzt sollte.
    Wie viel mehr hätten sie sich über persönliches Interesse gefreut! – Über EIGENE Worte der Ermunterung, statt den Zeilen aus dem Wachturm.

    Wie kommen manche Älteste nur darauf, das mit geistigen Gaben der Wachturm gemeint ist? – Ich versteh´s nicht!

    Ich bin froh das nicht alle so sind…dass es tatsächlich auch welche gibt, die sich persönlich Einbringen und nicht den Wachturm wie ein Schutzschild hochhalten.

    LG Ulli

  • Dennis
    März 23, 2012

    Liebe Eddi,

    es schön etwas so persönliches zu lesen. Danke, dass du dir so viele Gedanken um mich machst. Wäre gar nicht nötig gewesen 🙂

    Ich glaube an diesen WT, den du zitierst, kann ich mich noch erinnern. Damals dachte ich: „Hey, endlich mal was ausgeglichenes“ Aber wenn man sich die Abschnitte genau ansieht, wird für mich deutlich das Übergewicht auf den Predigtdienst gelegt und erst „danach“ kommt der Dienst am Bruder. Das erkennt man schon an der Tatsache, dass viel mehr Worte um den Predigtdienst gemacht werden, als um den Dienst am Bruder. Man braucht nur mal zählen wieviel Sätze sich in diesen Abschnitten um den Predigtdienst und wieviel sich um das andere drehen, dann wird das klar.

    Bei jedem Sklaven-treuen Bruder kommt die Message so an wie sie von der WTG gewünscht ist:

    1. Predigen, Predigen, Predigen
    2. Brüdern helfen, sich um sie kümmern
    3. alles andere

    LG
    Dennis

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