50 Comments
  • Alois
    April 6, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern

    Es taucht immer wieder mal die Behauptung auf es gäbe ja nur einen Gott und wenn ich zu Gott bete dann kommen die Gebete auch ohne seinen Namen zu nennen bei ihm an. Wenn es nur einen Gott gäbe zu dem man beten kann, würden auch die Moslems zum selben Gott beten wie die Katholiken und wir. Durch das Studium der Bibel bin ich aber zu einem anderen Ergebnis gekommen. Die Gründe warum ich glaube dass es nicht nur einen Gott gibt zu dem man beten kann, möchte ich durch folgende Bibelstellen begründen:

    Matth. 4
    8. Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm:
    9. Alles dieses will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst.
    10. Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“ (Luk. 4:6)

    Selbst Jesus wurde vom Teufel versucht dass er ihn als Alternative zum Vater anbeten solle.

    2. Kor. 4
    3. Wenn aber auch unser Evangelium verdeckt ist, so ist es in denen verdeckt, die verloren gehen,
    4. in welchen der Gott dieser Welt den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, welcher das Bild Gottes ist.

    Der Gott dieser Welt ist der Teufel, Paulus bestätigt dass es zwei Götter gibt.

    Eph. 2
    1. auch euch, die ihr tot waret in euren Vergehungen und Sünden,
    2. in welchen ihr einst wandeltet nach dem Zeitlauf dieser Welt, nach dem Fürsten der Gewalt der Luft, des Geistes, der jetzt wirksam ist in den Söhnen des Ungehorsams;
    3. unter welchen auch wir einst alle unseren Verkehr hatten in den Lüsten unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren, wie auch die übrigen.
    Der Gott dieser Welt wird in Epheser auch Fürsten der Gewalt der Luft genannt.

    Eph. 6
    11. Ziehet an die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr zu bestehen vermöget wider die Listen des Teufels.
    12. Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern.

    Offbg. 13
    4. Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?

    Der Drache wurde angebetet und nicht Gott der Allmächtige, somit steht auch in Offenbarung dass der Drache oder Teufel angebetet wird,

    2. Mos. 34
    14. denn du sollst nicht einen anderen Gott anbeten; denn Jehova, dessen Name Eiferer ist, ist ein eifernder Gott; –

    Warum sollte Jehova dem Mose und dem Volke Israel anordnen dass es keinen anderen Gott anbeten soll, wenn es doch nur einen gäbe?

    2. Chr. 6
    24. Und wenn dein Volk Israel vor dem Feinde geschlagen wird, weil sie wider dich gesündigt haben, und sie kehren um und bekennen deinen Namen und beten und flehen zu dir in diesem Hause:
    25. so höre du vom Himmel her und vergib die Sünde deines Volkes Israel; und bringe sie in das Land zurück, das du ihnen und ihren Vätern gegeben hast.
    26. Wenn der Himmel verschlossen, und kein Regen sein wird, weil sie wider dich gesündigt haben, und sie beten gegen diesen Ort hin und bekennen deinen Namen und kehren um von ihrer Sünde, weil du sie demütigst:
    27. so höre du im Himmel und vergib die Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel, daß du ihnen den guten Weg zeigest, auf welchem sie wandeln sollen; und gib Regen auf dein Land, das du deinem Volke zum Erbteil gegeben hast.

    Wenn wir gegen Gott gesündigt haben und bekennen den NAMEN Gottes, so bittet der Schreiber dieser Verse Gott, dass er dem Volke die Sünden vergebe. Daraus folgt, wer den Namen Gottes nicht bekennt, dem wird auch nicht vergeben werden.

    Ps. 29
    2. Gebet Jehova die Herrlichkeit seines Namens; betet Jehova an in heiliger Pracht!
    Ps. 66
    4. Die ganze Erde wird dich anbeten und dir Psalmen singen; sie wird besingen deinen Namen.
    Ps. 88
    9. Alle Nationen, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen verherrlichen.
    Ps. 138
    2. Ich will anbeten gegen deinen heiligen Tempel, und deinen Namen preisen um deiner Güte und deiner Wahrheit willen; denn du hast dein Wort groß gemacht über all deinen Namen.

    Auch in den Psalmen war die Verherrlichung des Namens Gottes wichtig.

    Matth. 6
    9. Betet ihr nun also: Unser Vater, der du bist in den Himmeln, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme;

    Selbst Jesus, von dem viele hier im Forum sagen er hätte immer Vater gesagt und den Namen seines Vaters nicht benutzt sagte:

    …geheiligt werde dein Name…

    Unwahrscheinlich dass Jesus den Namen seines Vaters nicht benutzt und gelehrt hat wenn er sagte :

    …geheiligt werde dein Name…

    Wir sind Heute in der Situation, dass ein Teil der Gläubigen Jehova nicht fürchtet weil sie der Organisation folgen. Was die Organisation sagt wird streng beachtet, aber vieles was in der Bibel steht nicht.

    Ein anderer Teil der Gläubigen hat zwar erkannt dass die Organisation nicht der Weg zur Rettung ist, aber achtet den Namen Jehovas nicht. Sie meinen man müsse den Namen Jehova, oder wem das zu konkret ist JHWH, nicht im Gebet oder mindestens im Herzen benützen.

    Prophetisch gesehen hat Gott die Menschen bereits abgeschrieben bis etwas merkwürdiges geschah:

    Mal. 3
    16. Da unterredeten sich miteinander, die Jehova fürchten, und Jehova merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche Jehova fürchten und welche seinen Namen achten.
    17. Und sie werden mir, spricht Jehova der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tage, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient.
    18. Und ihr werdet wiederum den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    April 6, 2011

    Lieber Alois,

    also ich verstehe deine Argumentation und natürlich hast du auch passende Bibelstellen gebracht. Also ich fasse nochmal zusammen: Du siehst Satan als Gott an und außerdem noch die anderen Götter, die das AT so erwähnt und die man nicht anbeten soll.

    Zu den „anderen Göttern“, die so im AT erwähnt werden. Es gibt ja an zig Stellen die Mahnung, nur den EINEN Gott anzubeten und nicht irgendwelche anderen Götter, das ist natürlich richtig. Steht ja auch in den zehn Geboten z.B.
    ABER: Man muss sich natürlich die historische Situation vor Augen führen. In der damaligen Zeit glaubten natürlich unterschiedliche Völker an unterschiedliche Götter, beteten diese an und verehrten sie. Eben deshalb wird davor gewarnt, nicht auch an diese Götter zu glauben. So weit zu gut. Allerdings besteht ja ein Unterschied dazwischen, ob es diese Götter wirklich gibt oder ob andere Völker eben nur an sie GEGLAUBT haben. Verstehst du den Unterschied? Nur, weil ich sage, es gibt den und den Gott, heißt das ja nicht, dass er existiert. Oder gibt es dann auch Zeus und Hera und die ganzen Kameraden? Nein, man GLAUBTE nur an sie. Das belegt nicht ihre Existenz. Ansonsten müsste sich Gott ja auch mit den allen auseinandersetzen und das wird in der Bibel an keiner Stelle erwähnt.

    Anders natürlich beim Teufel, der existiert wirklich und wird in der Bibel ja auch oft als Handelnder dargestellt. Aber kann ich daher sofort sagen, er sei ein Gott?
    Ja, in der zitierten Bibelstelle steht, er sei der Gott der Welt, damit ist aber nicht gemeint, dass er GOTT ist, sondern, dass er sich zum Gott über die Welt gemacht hat. Da ist auch ein Unterschied. Ich kann mich auch zum Gott über etwas erheben, aber deshalb BIN ich noch nicht Gott.

    Vielleicht muss man an dieser Stelle einfach über die Definition des Wortes „Gott“ reden, vielleicht kommen wir einander dann näher. Gott bedeutet göttliches Handeln, Allmacht, Vollkommenheit, Liebe, Allgegenwärtigkeit… Und nur Gott verfügt über diese Eigenschaften und Handlungsmöglichkeiten. Satan nicht. Satan wäre gerne Gott und erhebt sich zum Gott, aber er ist nicht Gott.
    Das meinte ich, wenn ich sage, es gibt nur EINEN GOTT. Vielleicht reden wir einfach nur aneinander vorbei, weil wir unterschiedlich definieren.

    Im Übrigen ist Anbetung kein Zeichen für Göttlichkeit. Ich kann so ziemlich alles anbeten, aber deswegen wird es nicht göttlich.
    Daher kommen meiner Ansicht nach Gebete natürlich an, wenn ich sie an Gott richte. Denn im Geiste meine ich den EINEN Gott und rede ihn direkt an. Er ist ja mein Gegenüber, mein Gesprächspartner und dann wird er sich natürlich auch angesprochen fühlen. Er kann in mein Herz sehen, er WEIß, dass ich ihn meine, denn er hört mir immer zu und ist immer bei mir (muss ich keine Bibelstellen zitieren oder?).

    Mal noch nebenbei: Wenn du sagst, so wie Katholiken Gott anbeten glaubst du, Gebete von Katholiken gehen an einen anderen? Oder kommen überhaupt nicht an? Überall auf der Welt gibt es echte Christen, Angehörige Gottes Volkes, also warum sollte Gott nicht auch einen Katholiken anhören?
    Ich lese jedenfalls nirgendwo in der Bibel, dass ein Gebet nur ankommt, wenn es „richtig adressiert“ ist und nur von einer bestimmten Gruppe ausgeht.

    Was die Ehrung des Namens Gottes betrifft (ich wiederhole jetzt nicht alle Bibelstellen, die du zitiert hast), so hatte ich irgendwann schon einmal (ist vielleicht untergegangen) geschrieben, dass ich mir der Bedeutung des Namens Gottes wohl bewusst bin (und das gilt sicher für die meisten Christen, die sich mit Gott und der Bibel befassen) und natürlich weiß, was er meint. Und dafür kann ich meine Dankbarkeit ausdrücken und Gott dafür preisen, dass er da ist, dass er mich geschaffen hat und dass er mich liebt. Damit preise ich seinen Namen auch. In Mal heißt es, „seinen Namen achten“. Das tue ich doch auch.

    Und noch einmal, man kann nur die VERMUTUNG anstellen, Jesus habe Gottes Namen benutzt. Warum steht es dann aber nirgendwo, wenn es doch angeblich so wichtig ist? Jesus sagte nur Vater!
    Und warum sollte man versuchen, Gottes Namen zu vertreiben/verstekcne? Da besteht doch gar kein Sinn darin und auch hier wüsste ich keinen Beleg dafür.

    So, ich hoffe, über die Definition kommen wir uns näher, vielleicht liegt da das Missverständnis.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Maggi
    April 6, 2011

    Hallo Svenja
    Vieleicht hast du es schon einmal geschrieben und ich habe es übersehen. Ich würde gerne wissen wie deine Gemeinde heißt oder wie ich sie im Internet finden kann!!!

  • Svenja
    April 6, 2011

    Hallo Maggi!

    Ich möchte betonen, dass auch ich hier keine Werbung machen möchte, sondern nur auf deine Frage antworte. Leider gibt es von meiner Gemeinde keine Internetseite, aber eine Nachbargemeinde hat eine:
    stadtmission-neustadt.de
    Da steht in Fragen und Antworten ganz gut, was es mit dieser Gemeinde so auf sich hat und das trifft auch auf meine Gemeinde zu.
    Wie gesagt, das ist keine Werbung. Wer das also alles nicht wissen will, der möge bitte den Link und diesen Beitrag einfach nicht beachten! Und niemand soll sich zu irgendwas genötigt fühlen.

    Liebe Grüße

  • Ulrike P.
    April 6, 2011

    Hallo Maggi,
    ich habe mir die Seite angesehen, davon ab das sie mir ein bisschen zu marktschreierisch ist, handelt sie mir den Namen JHWH zu läppisch ab…ein zwei Argumentchen warum „Jahwe“ die richtige Formulierung ist und das ist es auch schon.

    Die Argumente in Bezug auf den Namen Jesus hinken auch sehr. – Schon alleine was den Namen im allgemeinen anbelangt, stimmt ihre Aussage nicht mit der Realität überein…denn geht man ins Ausland, wird der Namen von den Leuten dort meist der eigenen Landessprache gemäß verändert und lebt man länger dort, werden sie über kurz oder lang sogar schriftlich der eigenen Schreibweise angepasst.

    Man stelle sich jetzt zusätzlich mal vor, wir würden bei Briefen ins Ausland unsere Namen nur auf dieselbe Art wie das Tetragrammaton schreiben, dann wüsste dort garkeiner wie die Namen ausgesprochen werden. Geschweige denn, in der unserer eigenen Ausdrucksweise…

    Zu biblischer Zeit hatten die Namen der Propheten meistens einen Bezug auf den Namen Gottes und trotzdem sprechen wir keinen der Namen im Original aus. – Zum einen weil wir garnicht wüssten wie und zum anderen, weil wir uns dabei die Zunge verbiegen würden.

    Und auch beim Namen des Sohnes Gottes herrscht über die originale Aussprache keine Einigkeit, genausowenig wie bei seines Vaters Namen.
    So heißt es auf dieser Seite „Jahschua“, woanders ist man sich aber sicher es müsste „Jehoschua“ heißen und wieder woanders schreibt man es müsste „Jeschajahu(h)“ ausgesprochen werden.
    Es gibt welche die sagen Jeschua wäre richtig, andere sagen „Jeschua“ ist nur eine Kurzform so wie „Joschua“…

    Man sieht also, beim Namen des Christus herrscht genauso viel Uneinigkeit und Unwissen wie beim Namen Gottes und da halte ich es genauso wie beim Namen Gottes, wenn ich nicht weiß wie es im Originalen richtig ausgesprochen wird, lasse ich es ganz.

    Außerdem gibt es zwischen dem Eigennamen Gottes und dem seines Sohnes einen Unterschied: Den Namen JHWH „Ewiger Schöpfer, der immer nah ist“ kann nur einer tragen – Gott selbst, dagegen war der Name den Maria ihrem Sohn geben sollte, unter ihnen ein gebräuchlicher Name.

    Wenn nun Jesus die lateinische Version einer griechischen Übersetzung aus dem hebräischen ist, dann habe ich damit garkein Problem.
    Das im originalen Namen des Sohnes, ein Bezug zu Gottes Namen und seinen Heilsplan liegt, ist vielerorts ja trotzdem bekannt.

    Wenn man einmal mit dem „Verhebräisieren“ anfangen würde, wüsste man beizeiten nicht mehr wo man aufhören müsste.
    Sage ich nicht mehr Jesus, sondern entscheide mich für eine der heutigen Annahmen wie er auf hebräisch auszusprechen ist, dann darf ich ihn auch nicht mehr den Christus nennen, weil sich das vom griechischen Christós herleitet, welches wiederum dem hebräischen Wort Maschíach (Messias) entspricht. Wenn ich dann also von Jehoschuah Maschiach rede, weiß erstens kein Mensch mehr von wem ich überhaupt spreche – ich müsste mich erst einmal in langwierige Erklärungen darüber ergehen, dass damit Jesus gemeint ist. – Zurück bliebe dann bei den meisten wahrscheilich nur tiefste Verwirrung darüber, was das soll. – Wahrscheinlich gälte ich als Wichtigtuer…
    Und zweitens wäre für mich die Frage ob ich Christ wäre – wollte ich beim Hebräischen bleiben – dementsprechend auch nicht mehr so leicht mit einem „Ja“ zu beantworten…Was sollte ich dann eigentlich sagen, ich bin ein als Anhänger des Maschiach ein Maschiacher? – Ne, das ist mir nun wirklich zu kompliziert und geht ganz an dem vorbei was Gott und sein Sohn von uns möchten: unsere Liebe und unser Vertrauen.

    So, nun sage ich halt Jesus, ist das schlimm den Namen des Sohnes Gottes, statt in hebräisch auf lateinisch auszusprechen? – Latein ist eine indogermanische Sprache die ursprünglich von den Latinern, den Bewohnern von Latium mit Rom als Zentrum, gesprochen wurde.
    Ich habe damit kein Problem, da in unserem Wortschatz eh´ noch viel aus dem Lateinischem enthalten ist.

    Aber auch da muss sich jeder nach seinem Gewissen ausrichten…

    Nur…was diese Seite angeht…ihre Macher wollen Christen die herrliche Freiheit der Kinder Gottes wegnehmen und uns wieder unter das Gesetz bringen, das erkennt man an den Rubriken „Biblisches Fest“ und „Gesetz und Gnade“.

    Deshalb war das alles jetzt zwar sehr interessant zu lesen, aber als für mich bindend, kann ich es nicht annehmen.

    Bevor ich mir über solche Äußerlichkeiten ernsthaft den Kopf zerbreche, mache ich mir lieber Gedanken darüber wie ich beiden gegenüber wohlgefällig leben kann.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    April 6, 2011

    Nachsatz zu dem übelsten Totschlagargument auf dieser Seite:

    @ hat hier jemand Sau gesagt?
    Das „sus“ im lateinischen Sau/Schwein bedeutet als Grund dafür zu nehmen, dass Jesus definitiv falsch ist, ist für mich etwas arg weit hergeholt…um nicht zu sagen völlig hysterisch…

    Im Wort Jesus liegt sinngemäß genausowenig Sau drin, wie ich eine Sau oder ein Schwein im Sinn habe, wenn ich vom saugen spreche oder vom Sauerteig…vom sauber machen…oder in die Sauna gehe…

    LG Ulli

  • Maggi
    April 6, 2011

    Hallo Ulrike du hast wie immer recht 😉 wieso immer den Kopf zerbrechen was wie ausgesprochen werden soll ich finde Relgion ist wie ein Markt geworden wo für jeden etwas dabei ist und sich dann bedienen kann. Man braucht nur Gemeide im Internet eingeben und das kommen 100 verschiedene Ansichten aber wie du schon sagtes lieber den Kopf zerbrechen wie ich den Vater und den Sohn ein wohlgefälliges Leben führen kann. Aber danke für dein ausführlichen Kommentar hat mir wieder sehr geholfen!!
    Liebe Grüße
    Maggi

  • Maggi
    April 6, 2011

    Ich habe auch ein wenig im Internet herumgestöbert zum Thema Gottesnamen und da kam ich auf dieser Seite http://www.biblischewahrheit.com/15.html was denkt ihr darüber ??

  • Obadia
    April 6, 2011

    Hallo an alle,

    wenn die WTG die Seite weghaben will, dann setzt Sie Ihre berühmten Anwälte ein um dann diese Seite zu pfänden, wie es ja schon vorgekommen ist.

  • Dennis
    April 6, 2011

    Hallo Obadia,

    zum Glück kann man sagen, ist es nicht so einfach wie du beschrieben hast. Dann würde jeden Tag millionenfach irgendeine Orga, Firma oder Privatperson gegen alles und jeden klage und es würde überhaupt kein Internet mehr geben, weil sich jeder in seinen Rechten verletzt fühlt.

    Nein, dass Internet ist völlig frei und die WTG hat überhaupt keine Möglichkeit rechtlich gegen Bruderinfo vorzugehen, „und das ist auch gut so!“

    Wenn die WTG allerdings, wie vielleicht schon geschehen, versucht mit technischen Mitteln den Server von Bruderinfo anzugreifen, dann wäre es auch technisch kein Problem, denn man müsste ganz einfach auf einen anderen Server ausweichen. Schau dir nur mal das Beispiel „Wikileaks“ an, gegen die zieht die Cyber-Weltmacht mit CIA, FBI, NSA usw. zu Felde und…. Wikileaks gibt es immer noch, „und das ist auch gut so!“

    Natürlich hat Wikileaks ungleich größere finanz. Mittel als Bruderinfo, aber wenn wir mal alle drüber nachdenken wieviel Geld wir jeden Tag ausgeben und dann mal kurz an Bruderinfo denken und wieviel tolle Artikel hier schon veröffentlich wurden, dann könnten man doch ein paar Euros locker machen. Ich denke für die meisten hier wäre es ein ziemlicher geistiger Verlust, wenn es diese Seite nicht mehr gäbe oder???

    Übrigens ist die Spende über „Paypal“ absolut sicher, eine Rückverfolgung auf den eigentlichen Spender ausgeschlossen, selbst wenn die Daten irgendwie irgendwann in falsche Hände geraten würden.

    Viele Grüße
    Dennis

  • Manfred
    April 6, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo,
    wenn Ihr jetzt schon das dritte Mal mit Eurer Seite angegriffen wurdet, dann solltet Ihr vielleicht mal Strafanzeige gegen Unbekannt stellen. Man muss schon ein sehr gewiefter Hacker sein, wenn man keine Spuren hinterlassen will. Wenn also die Gesellschaft dahintersteckt und ich nicht annehme, dass dort solche gewieften Hacker am Werk sind, sollte sich wohl der Urheber der Attacken herausfinden lassen.
    Wenn das dann öffentlich bekannt wird, ist es mit der K.d.ö.R. auch bald Essig. Oder glaubt Ihr, dass der Staat einer solchen Organisation noch solche Rechte einräumen würde? Die suchen doch nur nach einem Grund um das zu verhindern.
    Deshalb Anzeige erstatten und der Polizei überlassen den Schuldigen zu überführen.
    Dann hören auch die Attacken von selber auf, weil die Gesellschaft das nicht riskieren will.
    Ansonsten bin ich sehr froh, dass ihr wieder Online seid. Ich hatte mich schon gefragt wie man ohne Euch mit der neugewonnenen Erkenntnis umgehen soll. Weither hin viel Kraft.
    Liebe Grüße Manfred

  • Frank&Frei
    April 6, 2011

    lieber Alois,
    bedenke bitte, dass es viele Menschen gibt, die sich überhaupt keine Vorstellung machen können vom Namen Gottes. Sie handlen so, wie sie belehrt wurden und denken dabei, dass sie alles gemäß Belehrung richtig machen.
    Dabei leben sie möglicherweise auch ein ehrenhaftes Leben, korrekt und gerade und denken, sie dienen Gott in Aufrichtigkeit.
    Meinst du, die schmeisst Gott einfach weg? Ich denke, dass Jehovah bei all dem Elend, dass sich seine Schöpfung heute zufügt – Kriege und Atomschiss – ein blutendes Herz hat, voller Mitgefühl ist und Schmerz empfindet.
    Er ist ein Gott der Liebe, der Rücksicht auf die Schöpfung nimmt.
    Von daher bin ich auch der festen Überzeugung, dass zu seiner bestimten zeit der Christus manifestiert sein wird – nicht a la 1918/19, wie es vom WT gelehrt wird denn erst wird der böse Sklave weggetan und DANN der gute über alles gesetzt. Da heuer noch der Böse Sklave voll am Ackern ist, kann das noch nicht erfüllt sein.
    Ergo müssen wir bescheiden bleiben, wir sind in Gottes Hand und nur dort sind wir geborgen. Und wenn eine menschliche Einrichtung halt meint, sie muss uns Tauffragen stellen und im Namen de Sklaven taufen – was anderes ist das doch nicht, so gehen die deutlich über das hinaus, was geschrieben steht.
    Ich erinnere mich, wie der einstige Kommunist WEhner sich über die Größen des damaligen Ostblocks äußerte – das für sie eine Welt zusammenbrechen wird. Und so kam es auch und manche wie Ceaucescu und Frau wurden einfach umgelegt.
    Wenn Christus manifestiert ist, wird er auch tabula rasa machen und die Dinge klarstellen. Die da heute irgendwo im sogenannten Haus Gottes in Verantwortung stehen, die werden sich messen lassen müssen. Für die und für alle jene, die sich mit in das Gespinst der fortschreitenden wahrheit haben einspannen lassen, wird es kein angenehmes Erwachen geben.
    mal ehrlich – wie kann man glauben seit 1925 oder so in der Wahrheit zu sein, wenn die Doktrien ständig wechseln. DerWachtturm hat soviele Widersprüchlichkeiten generiert über die Jahre, dass man zu allen events passende Kommentare aus alten zeiten, sproich russel Rutherford findet und dem volk Glauben macht, man war schon immer weit vorweg.
    Wie sehr die Körperschaft der Ältesten vom Sklaven eingenommen ist, wird einem klar, dass man schon lange vor der Ältestenschulung im Internet das neue Ältestenbuch downoaden konnte. Das will nichts anders heißen, als dass eine zunehmende Anzahl Ältester sich janusköpfig verhalten, aus einem Zwang heruas. Denn wer Doktrien nicht anerkennt wird morgen aus der Gemeinschaft geworfen.
    Die Gemeinschaft krankt, Misstrauen ist gegeben und die Versammlungen werden schlecht besucht. Es klingen die Warnzeichen aber man hört nur „der Tempel Jehovas sind sie“. Damals brachte es auch keine Rettung. Das Kartenhaus wird bein einem aufkommenden Sturm zusammenfallen. Es wird krachen und die Nationen werden geschüttelt werden, gerade die zeugen, die jetzt mit inflationärem Hilfspionierdienst -30 Stunden per Monat – die Masse mobilisieren wollen. Und wenn der Monat rum ist, sind weider mehr Stunden auf dem Rapport aber neue Interessierte? da muss man schon mit der Lupe suchen
    Es ist dann wieder alles klar auf der Andrea Doria

  • Karl
    April 6, 2011

    Hallo zusammen,

    ich glaube, dass der Angriff auf die Rechner von Bruderinfo von der WTG aus ging!
    Allein der Titel des letzten Beitrags dürfte in Selters übel aufgestossen sein!
    Und deswegen versucht man Bruderinfo zu bekämpfen!
    Ich denke, dass es auch mit Sicherheit nicht der letzte Angriff seitens der Gesellschaft gewesen sein wird!

    Was ich auch sagen muss ist, dass Sektenausstiegsseiten bzw. Menschen die bei solchen Einrichtungen arbeiten die Menschen nicht von Gott wegführen!
    Die Erfahrung habe ich bei 2 meiner Familienmitglieder machen müssen!
    Sektenausstiegseinrichtungen helfen Menschen weiterhin an einen liebenden Gott zu glauben, obwohl die Menschen, in meinem Fall, durch die Gangart unserer Organisation zweifel hegten!

    LG
    Karl

  • Alois
    April 6, 2011

    Hallo Karl

    Nach meiner Erkenntnis reicht nicht zu GOTT oder zum HERRN zu beten und an die Rettungsvorkehrung des Christus zu glauben. Gott hat einen Namen und auch diesen muss man anerkennen.

    Wenn ein Betender nicht Gott bei seinem Namen nennt, kann er nicht erwarten, dass das Gebet dann auch bei dem richtigen Gott ankommt. Es gibt schließlich viele Götter und zumindest ein Gott dieser Welt.

    Angenommen ein Betender kennt den Namen Jehovas überhaupt nicht, so kann er zumindest zum Gott Noahs, Abrahams, Mose oder Davids beten. Dann wäre klar wer gemeint ist. Ich kann auch nicht mit Sicherheit behaupten ob der Name JHWH in Wirklichkeit Jehova oder Jahwe bedeutet. Aber eines weiß ich sicher, nur GOTT oder HERR im Gebet zu benutzen das funktioniert nicht.

    Nicht jeder der meint er ist ein Nachfolger Jesu und sich Christ nennt gehört automatisch zum Volke Jehovas (Jahwe JHWH). Da gibt es zwar in manchen Kommentaren eine andere Meinung und meine Meinung wird dann als falsche Meinung dargestellt, aber unter Berücksichtigung der vielen biblischen Aussagen, auch im AT, gibt es keine Möglichkeit der Rettung, wenn man sich nicht zum Volke Jehovas (Jahwe JHWH) der Neuzeit zählt. Das hat überhaupt nichts mit der Organisation zu tun, sondern es ist eine Herzenseinstellung ob man zum Volke Jehovas (Jahwe JHWH) gehören möchte oder nicht.

    Ein paar Bibelstellen zu meiner Erkenntnis:

    Ps. 34:12
    Glückselig die Nation, deren Gott Jehova ist, das Volk, das er sich erkoren zum Erbteil!

    Ps. 144:15
    Glückselig das Volk, dem also ist! Glückselig das Volk, dessen Gott Jehova ist!

    Jeremia 14
    9. Warum willst du sein wie ein bestürzter Mann, wie ein Held, der nicht zu retten vermag? Du bist doch in unserer Mitte, Jehova, und wir sind nach deinem Namen genannt; verlaß uns nicht!
    10. So spricht Jehova zu diesem Volke: Also haben sie geliebt umherzuschweifen, sie hielten ihre Füße nicht zurück; und Jehova hat kein Wohlgefallen an ihnen: Nun wird er ihrer Missetaten gedenken und ihre Sünden heimsuchen. –

    1.Sam. 12:22
    Denn Jehova wird um seines großen Namens willen sein Volk nicht verlassen; denn es hat Jehova gefallen, euch sich zum Volke zu machen.

    Dan. 9
    18. Neige, mein Gott, dein Ohr und höre! Tue deine Augen auf und sieh unsere Verwüstungen und die Stadt, welche nach deinem Namen genannt ist! Denn nicht um unserer Gerechtigkeiten willen legen wir unser Flehen vor dir nieder, sondern um deiner vielen Erbarmungen willen.
    19. Herr, höre! Herr, vergib! Herr, merke auf und handle; zögere nicht, um deiner selbst willen, mein Gott! Denn deine Stadt und dein Volk sind nach deinem Namen genannt

    Psalmen 113
    1. Lobet Jehova! Lobet, ihr Knechte Jehovas, lobet den Namen Jehovas!
    2. Gepriesen sei der Name Jehovas von nun an bis in Ewigkeit!
    3. Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name Jehovas!

    Psalmen 124
    8. Unsere Hilfe ist im Namen Jehovas, der Himmel und Erde gemacht hat.

    Joel 2
    32. Und es wird geschehen, ein jeder, der den Namen Jehovas anrufen wird, wird errettet werden; denn auf dem Berge Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie Jehova gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, welche Jehova berufen wird.

    Es ist vom Namen Jehovas die Rede, aber HERR, GOTT oder sonstige Umschreibungen sind keine Namen!

    Dass nur wenige errettet werden steht auch in Zeph. 3
    12. Und ich werde in deiner Mitte ein elendes und armes Volk übriglassen, und sie werden auf den Namen Jehovas vertrauen.

    Grüße
    Alois

  • Karl
    April 6, 2011

    Lieber Alois,

    der Name Gottes ist meiner Ansicht nach überhaupt nicht wichtig!

    Da es laut Bibel nur einen allmächtigen Gott gibt, kann ich als Mensch, solange ich nicht Götzen oder absichtlich heidnische Götter anbete, nur bei dem HERRN ankommen!

    Wenn du sagst, dass wenn man Gott nur unter „Gott“ oder „Herr“ anbetet, ist es wahrscheinlich dass das Gebet im Namen Jehovas auch nicht ankommt weil Jehova aus JHWH und dem Wort „adonai“ von einem katholischen Mönch gebildet worden ist!
    Also wenn ich zu Gott nur unter dem richtigen Namen beten soll, dann wirds schwierig, weil man nicht mehr weiß wie das Tetragramm ausgesprochen worden ist! Und da in der Zeit der Apostel das Judentum vorherrschend war, wurde der Name Gottes aus Respekt, wie es die Juden heute noch machen, nicht ausgesprochen!

    Im Apg, 4,12 steht wie wichtig der Name Gottes ist.
    Zur Rettung ist nicht der Name Gottes notwendig, sondern der des Heilands!

    Auch denke ich dass ein allmächtiger Gott die Menschen so gut prüfen kann, dass er weiß, ob die Gebete an ihn oder an andere gerichtet sind.

  • Alois
    April 6, 2011

    Lieber Karl

    Da kann ich Dir nicht zustimmen, für mich ist der Name Gottes wichtig.

    Deinen angeführten Text in Apg. 4 verstehe ich ganz anders als Du:

    11. Dieser ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet, der zum Eckstein geworden ist.
    12. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.

    Es steht da ausdrücklich: „denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel“

    Unter dem Himmel heißt für mich auf Erden und nicht im Himmel! Somit ist damit nicht der Name Jehova gemeint der ja im Himmel ist, sondern die Namen welche sich die Menschen als Heil machen.
    Kurz gesagt ist damit die Organisation gemeint welche unter dem Himmel nicht das Heil ist und auch niemanden retten kann.

    Grüße Alois

  • Matthäus
    April 6, 2011

    Wer war der Stein den die Bauleute verworfen haben – es war doch Jesus – oder nicht? Im vers 10 davor ist doch eindeutig von
    Jesus die Rede – wir sollten nicht vom Zusammenhang abschweifen und etwas anderes hineinlesen – das macht zur Genüge die WTG.

    Wir haben das nicht nötig! Nix für ungut !
    lg. Matthäus

  • Karl
    April 6, 2011

    Ich glaube wir reden aneinander vorbei!

    Ich meinte, dass zur Errettung lediglich der Name Christi wichtig ist durch sein Opfer!

    Und für alle unter dem Himmel bedeutet für alle Menschen auf der Erde!

    Menschen die sich im Himmel befinden sind bereits gerichtet, bzw. mussten nicht durch das Gericht durch die Annahme des Opfers Jesus!

    Wenn der Name Gottes so wichtig wäre hätten die Apostel und vor allem Jesus den Namen, bzw. das Tetragram ausgesprochen!

    Ich möchte daran erinnern, dass wir uns im Christentum und nicht im Judentum befinden!

    LG
    Karl

  • Alois
    April 6, 2011

    Lieber Matthäus

    Ich habe mich wirklich sehr ungeschickt ausgedrückt.
    Danke dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

    Natürlich ist in Apg. 4 Vers 10 und 11 von Jesus Christus die Rede.

    In Vers 12 steht dann:
    Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.

    Somit ist klar dass niemals unter dem Himmel jemand anderes als Jesus das Heil sein kann. Die Organisation behauptet aber wer mit ihr geht wird errettet. Sie lehrt damit sie sei das Heil. Somit ist der Vers 12 eine Warnung an uns niemand anderes zu folgen außer Jesus selbst.

    Der Vers taugt jedoch nichts um zu beweisen dass der Name Jehovas unwichtig sei.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    April 6, 2011

    Hallo Karl,
    dem ach so großem „Respekt“ der damaligen jüdischen Führerschaft haben wir es ja zu verdanken, dass heute keiner mehr weiß wie der Name Gottes richtig ausgesprochen wird…na vielen Dank auch!
    Wenn man an all die Bibelverse denkt, in denen Jehova aufzeigt wie wichtig es ihm ist das man seinen Namen ehrt, dann kann man nur sagen, die Pharisäer haben ihm mit ihrem „Respekt“ einem Bärendienst erwiesen.
    Totgeschwiegen haben sie ihn und sie haben es so gründlich getan, dass nun selbst diejenigen die es besser machen möchten, nicht wissen wie sie den Namen aussprechen sollen. – Es lag allein in ihrer Hand, hätten sie den Namen über all die Jahrhunderte weiter benutzt, wüssten auch wir heute wie er richtig auszusprechen ist.

    Doch da Jehova es zugelassen hat, wird er es auch nicht als das Maß aller Dinge betrachten.

    Ich bin zwar auch der Ansicht, dass wer den Namen Gottes nun einmal nicht kennt oder über ihn belogen wurde, aber ein reines Herz hat, dessen Gebete werden auch von Gott angenommen.
    Aber wer einmal weiß das Gott einen Namen hat der ihm wichtig ist, der sollte ihn auch in Ehren halten und benutzen. – DAS sollten wir wenigstens als Unterweisung aus den alten Schriften herausgezogen haben.
    Ob wir diesen Namen noch richtig aussprechen ist zweitrangig, es geht dabei um die Herzenseinstellung und nicht um die Ausdrucksweise.

    LG Ulli

  • Karl
    April 6, 2011

    Hallo zusammen,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass der Name Gottes von den Juden bzw. den Pharisäern verworfen oder vergessen wurde.

    Ich glaube schlicht und einfach, dass Jahwe richtig ist!

    Wenn Jehova als Name Gottes falsch wäre, würden alle unsere Gebete an Gott „danebengehen“.

    Dass der Name Gottes so wichtig sei ist auch ein typisches Mittel der Organisation um von seinem Sohn abzulenken!

    Wenn ich bedenke wie oft in den Versammlungen nur Jehova und fast ausschließlich dem Sklaven gehuldigt wurde und Jesus „vergessen“ wurde … !

    Wenn man den Namen Jehova googelt oder in Wikipedia nachsieht, sieht man dass der Name von einem Mönch erfunden worden ist!
    Und zwar aus dem Wort „adonai“ und dem Tetragram.
    Ich glaube nicht, dass so eine phantasievolle Zusammenwürfelung von Buchstaben den Namen Gottes richtig wiedergibt!

    Liebe Grüße
    Karl

  • Alois
    April 6, 2011

    Hallo Uli

    Was irgendwelche Wissenschaftler über die richtige Aussprache des Namens Gottes JHWH behaupten ist mir eigentlich egal. Wenn unser Vater JHWH will dass wir seinen Namen richtig aussprechen, dann hat er auch dafür gesorgt. Sein Geist ist stark genug seinen Namen in unsere Zeit zu bringen.

    Da die Bibel zum großen Teil ein prophetisches Buch ist, glaube ich dass folgende Erkenntnis richtig ist.

    Wir glauben das unser Glaube richtig ist. Somit wären wir das neuzeitliche, geistige Volk Israel. In den Propheten findet man alle wesentlichen Merkmale, auch die Sünden und Verbrechen vorhergesagt. In der Organisation hat sich schon so vieles erfüllt. Auch über den Namen Jehovas gibt es Aussagen:

    Jeremia 14
    9. Warum willst du sein wie ein bestürzter Mann, wie ein Held, der nicht zu retten vermag? Du bist doch in unserer Mitte, Jehova, und wir sind nach DEINEM NAMEN genannt; verlaß uns nicht!
    10. So spricht Jehova zu diesem Volke: Also haben sie geliebt umherzuschweifen, sie hielten ihre Füße nicht zurück; und Jehova hat kein Wohlgefallen an ihnen: Nun wird er ihrer Missetaten gedenken und ihre Sünden heimsuchen. –

    In Vers 10 steht eine Bemerkung über die Hupteigenschaft dieses Volkes Jehovas:
    „sie hielten ihre Füße nicht zurück“
    Ein Seitenhieb auf das übertriebene Predigtwerk.

    Dan. 9
    18. Neige, mein Gott, dein Ohr und höre! Tue deine Augen auf und sieh unsere Verwüstungen und die Stadt, welche nach DEINEM NAMEN genannt ist! Denn nicht um unserer Gerechtigkeiten willen legen wir unser Flehen vor dir nieder, sondern um deiner vielen Erbarmungen willen.
    19. Herr, höre! Herr, vergib! Herr, merke auf und handle; zögere nicht, um deiner selbst willen, mein Gott! Denn deine Stadt und dein Volk sind nach DEINEM NAMEN genannt.

    Ich denke der Name Jehovas wäre nur dann strittig wenn es eine Religion gäbe welche den Namen Jahwe in seiner Religionsbezeichnung trägt. Selbst dann müsste man genauer hinsehen ob auch die Geschichte dieser Religion mit dem prophetischen Wort übereinstimmt.
    Denn selbst das Wirken Russels ist in den Propheten vorhergesagt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    April 6, 2011

    Hallo Karl und Alois!
    Ich habe mich nun nochmal ganz intensiv und aus vielen verschiedenen Quellen, mit dem Tetragrammaton beschäftigt und bin am Ende zu einer Einsicht gelangt, die mich zwar selbst überrascht hat, mir aber wie ich feststelle, inneren Frieden gibt.

    Ich erzähle es euch einfach mal, ihr braucht meine Schlussfolgerung nicht zu teilen, aber nehmt sie mir bitte auch nicht, ok? 🙂

    Also, ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sich die ursprüngliche Ausdrucksform des hebräischen Tetragrammatons JHWH beim besten Willen nicht mehr eindeutig benennen lässt…Punkt und aus. – Dafür wurde er von den Juden viel zu lange totgeschwiegen.
    Der ganzen Wirbel und religionswissenschaftliche Streit der darüber nun schon schon seit Jahrhunderten entbrannt ist, macht überhaupt keinen Sinn, weil niemand mehr zu einer 100 % gültigen Schlussfolgerung kommen kann.

    Das ist eben anders als bei dem Namen Jesus…das wird hier schön erläutert:
    >Der von Maria geborene Sohn erhielt den Namen „Jesus“ …. im aramäischen bzw. hebräischen ist das der gleiche Name, den wir bereits im Alten Testament als den Namen des Sohnes Nuns finden und der ins Deutsche mit „Josua“ übertragen wurde. Das hebräische „Joshua“ (oder „Yeshua, Yeshuah“) wurde ins Griechische übernommen als „Iesous“ und dann ins Deutsche als „Jesus“. Der Name „Yeshuah“ ist ebenfalls ein Name, der aus zwei Begriffen zusammengesetzt ist und er bedeutet soviel wie „YHWH rettet“.<
    Das wir hier also heute Jesus sagen ist völlig in Ordnung, weil er halt einfach Eindeutscht wurde.
    Auch in anderen Ländern sprechen sie den Namen gemäß ihrer Aussprache aus..das ist bei jedem Namen so.

    Bei dem Namen Gottes ist es anders, da WEIß man halt nun mal garnicht mehr wie er ausgesprochen wird.
    Selbst auf einer offiziellen ZJ-Seite wird die Ausdrucksweise "Jehova" hauptsächlich mit der Begründung untermauert, dass ja schon im 16. Jahrhundert dieser Name bekannt war und benutzt wurde.
    Na, das nenne ich ja mal – nach ihren eigenen Maßstäben – eine unwürdige Argumentation.

    Und, so ganz egal kann einem das was sich da so mit der Zeit alles ausgeknobelt wurde auch nicht sein, denn das Wort Jehova ist ein künstliches, von Christen konstruiertes unzulässiges Gebilde, das nur durch die Verbindung der Mitlaute des Namens JHWH mit den Selbstlauten des Wortes Adonai entstanden sei.<

    So ist die Ausdrucksweise "Jehova" also quasi irrtümlich aus einer Mischung von JHWH und Adonai entstanden…

    Einigkeit herrscht allerdings generell bei den Sprachwissenschaftlern bis heute nicht. Es geht dabei nicht nur um Jahwe oder Jehova…nein…das wäre ja noch nicht kompliziert genug. – So sind einige zb der Meinung, er könnte auch JAHÔH, Jaho, Jahou, Jahu, JeHuàH oder JaHuàH ausgesprochen worden sein…
    Was ich allerdings sehr bedenkenswert finde ist, dass auch die "Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage" (Mormonen) die Form Jehova verwendet, allerdings nicht ausschließlich; sie erscheint vor allem in den Tempelritualen und hat dort eine spezielle esoterische Bedeutung, genauso wie bei der Kabballa-Religion. – Hmmmm…

    Am sichersten ist eigentlich noch die Kurzform "Jah", weil es im "Halleluja" steckt.

    Aber sei´s drum, viel wichtiger ist doch, dass man weiß wie man das JHWH dem Sinn entsprechend übersetzt. Und da habe ich heute herausgefunden, egal wie du es ausdrückst, alle Erklärungen zusammengenommen bedeutet JHWH sinngemäß: "Ewiger, der immer nah ist" . – So wie der Name Jesus ganz einfach ""JHWH rettet" bedeutet. – Und dabei ist es völlig wurscht wie man ihn ausspricht.
    Der Sinn dahinter ist das was zählt.

    Wenn ich in ein Land ziehe, in dem es mir unmöglich ist, den Menschen dort beizubringen meinen Namen richtig auszusprechen, dann würde ich nicht wollen, das sie anfangen mich "Kerilu" oder "Lukeri" zu nennen…und sich dann ständig drüber streiten, wer´s nun richtig macht.
    Dann wäre es mir doch lieber sie würden mich in ihrer Sprache nach der Bedeutung meines Namen anreden und das Streiten aufhören.
    In meinem Fall wäre das übrigens "die Herrscherin der Heimat".
    Ok, mit Ulli wäre ich natürlich auch einverstanden… 😉

    Ich könnte mir vorstellen, so ist es vielleicht auch Gott lieber wenn wir die Bedeutung seines Namens in unserer eigenen Sprache benutzen, als das wir die uns nun mal völlig unbekannte hebräische Version total verschmurgeln.

    Deshalb werde ich JHWH von jetzt an so benennen, wie er im deutschen Sinngemäß heißt: "Ewiger, der immer nah ist" – oder die Kurzform "Jah" benutzen.
    Wie schon gesagt, ich glaube es kommt ihm auf die Herzenseinstellung an, mit der man über ihn und mit ihm spricht.

    Drum mag es jeder so tun, wie er es – nachdem er alles geprüft hat – für sich als richtig empfindet.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    April 6, 2011

    Nochmal ich:

    Mir ist heute Morgen eingefallen, die Bedeutung des Namens ist in seiner Gänze: „Ewiger Schöpfer, der immer nah ist“.

    Es ist quasi eine Zusammenfassung aus verschiedenen religiös-sprachwissenschaftlichen Übersetzungen:

    ה > J A W E Bemerkenswert ist jedenfalls, dass die Selbstlaute von Adonai (A-O-A) mit denen von Jehova (mit kurzem, unbetonten e) nicht übereinstimmen, während dann, wenn Elohim gelesen wird, die Punktierung völlig identisch ist (E-O-I). Wenn die Selbstlaute von Jehova diejenigen des Wortes Adonai wären, würde man in der ersten Silbe Ja-(Jahova) erwarten. Es ist daher gut möglich, dass Jehova wirklich die richtige Aussprache war, dass aber die Juden aus Tradition und aufgrund von Bibelstellen wie 2. Mo 20,7 und 3. Mo 24,11 statt dessen unabhängig von den dastehenden Buchstaben Adonai lasen. In den Fällen jedoch, wo Adonai JHWH stand, setzte man, um die zweimalige Erwähnung von Adonai zu vermeiden, unter JHWH die Selbstlaute von Elohim und las Adonai Elohim.
    Weiterhin ist es auffällig, dass es im Alten Testament eine Reihe von zum Teil sehr alten Eigennamen gibt, die mit den Namen JHWH in verkürzter Form als Jeho- beginnen: Jeho-schua (Josua), Jeho-schaphat (Josaphat) usw.
    Die Worte: „Ich bin, der ich bin“ stehen in einer Zeitform, die ebenso gut mit: „Ich werde sein, der ich sein werde“ übersetzt werden kann. In diesen Worten kommt nicht nur die Tatsache zum Ausdruck, dass Gott der Unwandelbare, Unveränderliche ist, sondern auch, dass Er der einzige ist, der mit Recht sagen konnte: „Ich bin.“ Alle anderen Wesen beziehen ihre Existenz von Ihm; Er allein ist der Ewige, der Ewig-Seiende.<

    Jetzt habe ich die Ergebnisse mal grob zusammen getragen, damit ihr euch ein Bild machen könnt, wie ich zu meiner Schlussfolgerung komme.

    Man kann mit der Formulierung für die man sich entscheidet richtig liegen, aber auch völlig daneben…

    Wem das nichts aus macht, der kann sagen was immer er will.

    Ich bin da etwas anders gestrickt, sobald ich mir nicht sicher bin ob es auch wirklich stimmt, lasse ich es lieber…gerade was den Namen Gottes betrifft will ich da lieber vorsichtig sein.

    Was aber ganz sicher nicht heißt, das ich ihn nun genauso totschweigen werde, nein. Ich habe vor, auch weiter Gottes Namen zu ehren indem ich ihn im Gebet gebrauche und auch weiterhin anderen davon erzähle, dass Gott einen Namen hat. – Das ist nämlich tatsächlich vielen Menschen nicht klar.

    Nur lasse ich nun lieber die unsicheren Formulierungsversuche auf Basis des Hebräischen und bleibe bei dem was belegt ist: die Kurzform "Jah" und die sinnvoll zusammengefasste Bedeutung sämtlicher Ausdrucksweisen: "Ewiger Schöpfer, der immer nah ist"

    Diese Beschreibungen der Sprachforscher, sind zudem ja sogar in vielen Bibelstellen über Gott belegt.

    Aber nochmal, damit keine Missverständnisse aufkommen – zu diesem Schluss komme nur ich für mich persönlich…keinesfalls möchte ich hier irgendwem seine vertraute Anrede madig machen, darum habe ich ja extra auch nochmal Zitate herbeigezogen, die in ihren Beschreibungen sowohl von Jehova, Jahwe oder auch Jahuah völlig neutral sind.

    LG Ulli

  • Bruderinfo
    April 6, 2011

    Liebe Ulli,
    danke für die sehr gute Recherche des Tetragrammatons. Das J sprach man immer als Je aus bzw. das A von Adonai wurde am Anfang immer als E gesprochen (laut hebräisch-aramäischer Sprachforscher) Aber selbst alle Sprachforscher geben zu das niemand genau sagen kann wie dieser Name nun wirklich ausgesprochen wurde. Das ist im Grunde auch für uns heutige Christen nicht das wichtigste. Der Beweggrund warum man zu Gott betet ist viel wichtiger. Der eine mag Jahwe sagen der andere Jehova, -sind wir aber Kinder Gottes, so sagen wir Vater. Jesus hob die Person Jehovas hervor nicht den Namen. Wir sprechen doch auch nicht unseren leiblichen Vater mit Vornamen an,-oder? Der Streit um den Namen Gottes ist nur für Menschen wichtig, deren Vater nicht erkenntlich ist. Jesus sagte,…wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Selbst am Stamm sagte er nicht Jehova sondern…mein Gott oder Abba (Papa). Er lehrte uns auch beten…Vater im Himmel…-wir ehren den Namen indem wir den Vater ehren, indem wir unser Leben (wie unbedeutend es auch in unseren Augen sein mag) gemäß seiner Liebe leben. Dadurch das wir Gutes tun und unseren Nächsten lieben, ehren wir unseren Vater im Himmel und seinen Namen, seine Person. LG Bruderinfo

  • Ulrike P.
    April 6, 2011

    Hallo Bruderinfo,
    ZITAT:
    >Der eine mag Jahwe sagen der andere Jehova, -sind wir aber Kinder Gottes, so sagen wir Vater. Jesus hob die Person Jehovas hervor nicht den Namen. Wir sprechen doch auch nicht unseren leiblichen Vater mit Vornamen an,-oder?<

    Darin gehe ich mit dir zu 100% überein, ich sehe in beidem ein wundervolles Vorrecht: Dass ich sowohl Vater zu ihm sagen darf, als auch seinen Namen mit meinen Lippen loben und ehren darf – benutzt man dagegen ihn überhaupt nicht mehr, sieht man ja was dabei raus kommt und Totschweigen hat mit Ehrung dann nun wirklich nichts gemein…

    So sage ich im Gebet immer schon überwiegend Vater, aber ich habe für mich seit gestern festgestellt, dass die Anrede "Ewiger Schöpfer, der immer da ist" während des Gebets, mein Herz noch mehr mit Frieden erfüllt.

    LG Ulli

  • Alois
    April 6, 2011

    Hallo Ulli

    Deine Ausführungen sind auch richtig.
    Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten:
    Entweder JHWH ist es egal ob wir Jahwe oder sonst wie zu ihm sagen, oder die Ausdrucksweise Jehova stimmt.

    Siehe meine Erklärungen über Deinem Kommentar über die Beweisschiene der Propheten.

    Denn wenn die Ausdrucksweise Jehova falsch wäre UND es Jehova stören würde dass der Name falsch ausgesprochen wird, dann hätte er ganz bestimmt eingegriffen. Sonst würden ja die Propgezeiungen nicht stimmen.

    Wenn es aber trotz der Prophezeihungen Jehova egal wäre welchen Namen wir benutzen, dann kannst Du auch Jehova benutzen, egal ob es stimmt oder nicht. Verstehst Du was ich sagen möchte? Tue mich da etwas schwer.

    Ich sehe deswegen keinen Grund nicht Jehova zu benutzen, aber wie Du sagst, auch das kann jeder mit sich selbst ausmachen.

    Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    April 6, 2011

    Hallo Alois!
    ZITAT:
    >Denn wenn die Ausdrucksweise Jehova falsch wäre UND es Jehova stören würde dass der Name falsch ausgesprochen wird, dann hätte er ganz bestimmt eingegriffen. Sonst würden ja die Propgezeiungen nicht stimmen.
    Wenn es aber trotz der Prophezeihungen Jehova egal wäre welchen Namen wir benutzen, dann kannst Du auch Jehova benutzen, egal ob es stimmt oder nicht. Verstehst Du was ich sagen möchte? Tue mich da etwas schwer.<

    Ich verstehe dich, weil du es wie immer sehr gut ausgeführt hast. 🙂
    Mich stört es halt, da bin ich etwas eigen…irgendwie steckt da wohl ein kleiner "Monk" in mir. 😉

    Aber wichtig ist ja letztlich wie Jah es sieht und bei ihm ist es noch immer die Herzenseinstellung die zählt.

    @ all
    Etwas wurde leider in meinem vorherigen Beitrag verschluckt, das möchte ich der Ordnung halber noch nachreichen:
    JA < (von HAJA)= Sein, Existenz, Ewig
    W E < (von HOWE)= Gegenwärtig (Immer-/Allgegenwärtig)

    Zusammen mit den Erläuterungen des JHWH´s: "Der ins Dasein bringt", "er wird sein, er ist er war", oder auch ich bin, der ich bin, bzw "ich werde ich erweisen als der ich mich erweisen werde" ergibt sich eben für mich der Name "Ewiger Schöpfer, der immer nah ist".

    Ich habe mich schon selbst gefragt, warum diese sinnvolle Zusammenfügung für mich so wichtig ist…ich denke es liegt daran, dass ich eben ein Wortmensch bin…
    Darum bin ich sehr froh darüber, dass die Bedeutung des Namens Gottes nicht verloren gegangen ist. – DAS hat er nicht zugelassen!

    LG Ulli

  • Svenja
    April 6, 2011

    Hallo ihr Lieben!

    Alle Beiträge habe ich jetzt nicht gelesen, aber ich konnte eure Tendenzen erkennen.
    Einerseits eben die Meinung, Jehova sei die richtige Version, dann die Möglichkeit, dass der Name egal ist und dann noch die Möglichkeit, dass es eine andere Version ist.
    Ulli hat im Prinzip schon wunderbar zusammengefasst, auf welchem Stand der Dinge wir sind. Wir haben absolut keine Ahnung, wie JHWH ausgesprochen wird. Es gibt zig Varianten, wie Ulli ja auch schon schrieb. Viele Varianten werden auch benutzt, wenn man vom AT redet. In meinem Studium z.B. gab es AT-Professoren, die Jahwe sagten oder auch Jachwe. Ein katholischer Mönch erfand halt die Version Jehova (oder irgendwer irgendwann anders, letztendlich spielt das ja keine Rolle). So. Soweit der Stand.
    Es gibt nun mehrere Möglichkeiten: Ich kann natürlich diesem Mönch glauben und Jehova sagen. Ich kann auch meiner AT-Professorin glauben und Jachwe sagen. Oder Jahwe oder oder oder. Doch wer sagt mir denn, welcher dieser Menschen mit seiner Version recht hat? Wenn ich Jehova sage, dann glaube ich dem Mönch, aber wer sagt mir, dass der recht hat und nicht wer anders?

    Und kommt es darauf letztendlich auch wirklich an? Machen wir Gott nicht klein, wenn wir sagen, dass er Gebete nur erhört, wenn wir seinen Namen nennen? Ist Gott darauf wirklich angewiesen?
    Selbst im Vater unser, DEM Mustergebet, spricht Jesus Gottes Namen nicht aus. Ja, er sagt, dein Name werde geheiligt, aber genau das tun wir ja. Wir beten Gott an und sind uns der Problematik, was seinen Namen betrifft wohl bewusst. Wir benutzen ihn nicht schändlich und wir haben Respekt vor der Namensproblematik. Das zeigt ja schon unsere Diskussion.
    Ich finde Ullis Lösung wirklich wunderbar. Es kommt auf die Inhalte an. Was bedeutet der Name? Was bedeutet er für mich persönlich? Bete ich einen anderen an, wenn ich seinen Namen nicht sage? Nein, Gott ist immer derselbe, auch wenn ich Vater sage. Vater ist ja sogar noch viel persönlicher als der Name.
    Und wird nicht der Name dennoch bekannt gemacht?
    Wenn man Christ wird und sich mit der Bibel beschäftigt, wird man irgendwann auch auf JHWH stoßen und sich ebenfalls damit auseinander setzen. Man wird sich dann auch der Problematik bewusst und WEIß darum.
    Gott ist viel größer als diese Diskussion, die über seinen Namen geführt wird. Gott ist Liebe und wenn wir ernsthaft an ihn glauben und ihn anbeten, dann wird er uns auch zuhören. Gott kennt doch unser Herz. Da geht das Gebet nicht in den „falschen Briefkasten“.

    Liebe Grüße!

  • Alois
    April 6, 2011

    Liebe Svenja

    Hier schreiben nicht nur Zeugen Jehovas, sondern auch Angehörige anderer Religionen, oder ehemalige Zeugen Jehovas deren Herz anderen Religionen zugeneigt ist. Schon deswegen gibt es hier keine einheitliche Linie.

    Ein Bruder von Bruderinfo hat vor wenigen Tagen hier geschrieben:

    „Zum anderen ist der Name Jehova höchstwahrscheinlich der richtige, da wir bei Jesus, Jeremia, Jesaja usw. nicht auch Jasus oder Jaramia oder Jasaja sagen.“

    So eine Aussage kommt von Herzen und nicht vom Verstand, nicht das was die Wissenschaft sagt zählt für mich, denn die sagt auch es gibt keine Schöpfung Gottes.

    Stelle Dir mal vor Du brauchst lebensrettende Hilfe. Weit und breit finden sich keine Menschen welche Dir helfen könnten außer zwei Männer. Einer heist Samariter und ist ein guter Arzt, der andere heißt Belial und ist ein Todschläger.

    Du kennst die beiden mit Namen, aber Du rufst nur: Mensch hilf mir. Oder Du rufst: Mann hilf mir, oder Herr hilf mir.

    Wer von den beiden wird sich nun angesprochen fühlen und Dir helfen? Vielleicht kommen ja beide, aber willst Du die Hilfe eines Todschlägers wenn die Hilfe doch nur durch einen guten Arzt lebensrettend ist? Wird der Todschläger nicht den Arzt bei seiner lebensrettenden Arbeit behindern?

    Es geht klar aus der Bibel hervor dass es ein Gott dieser Welt gibt und einen Gott des Universums, der Schöpfer, der Ewige, der Gott Abrahams und Isaaks.

    Ich kann gut damit leben wenn jemand JHWH oder Jahwe schreibt, weil dann klar ist dass nicht der Gott dieser Welt gemeint ist. Sogar ein Gebet an „den Gott Abrahams“ würde vermutlich ankommen.

    Aber gar keinen Namen zu benutzen, das ist nach meiner Erkenntnis sicher falsch.

    Grüße
    Alois

  • Svenja
    April 6, 2011

    Lieber Alois,

    leider ist es auch nicht immer eindeutig, wie andere Namen aus der Bibel ausgesprochen werden. Genau so gut könnte ich ja als Argument anführen, dass es HalleluJAH heißt und damit Jahwe wahrscheinlicher wäre als Jehova. Das ist also kein ausreichendes Argument. In beiden Fällen nicht.
    Aber ich glaube, wir sind uns mehr oder weniger einig, dass wir einfach nicht sicher sein können über die Aussprache.

    Der Vergleich, den du gebracht hast, der hinkt ein wenig oder sogar sehr viel.
    Vielmehr wäre eine Situation, die man vergleichen könnte, folgende:
    Ich bin verletzt und ein wenig weiter weg stehen mein Vater und irgendwer anders. Wenn ich also nach meinem Vater rufe, dann wird wohl nur einer kommen, denn nur einer ist mein Vater.
    Davon abgesehen, wenn ich ‚Gott‘ sage: es gibt für mich nur einen Gott. Also wer sollte mich sonst anhören, wenn nicht GOTT. Es gibt doch nur einen, also wird der auch zuhören, wenn ich ihn anrede. Davon wiederum abgesehen ist jede Art der Kommunikation zu Gott erlaubt. Wenn ich ein Stoßgebet zu ihm schicke, weil ich in einer Notlage bin, wird Gott wohl kaum sagen „Halt, Moment, da hast du aber nicht meinen Namen genannt. Bin ich da überhaupt gemeint? Hm, im Zweifelsfall mal lieber nicht, nachher betet sie zum Gott der Welt“. Gott ist viel größer als das. Er ist mein Vater und er kann in mein Herz sehen und versteht mich sogar, wenn ich GAR NICHTS sage. Er wird mich immer anhören, wenn ich an ihn glaube und ihn anbete. IMMER.
    Wenn für dich der Name wichtig ist, meinetwegen, aber ich würde dich bitten, nicht zu sagen, dass Gebete, in denen nicht der Name vorkommt, nicht gehört werden. Meine Erfahrung zeigt da etwas ganz anderes. Gott hat mich schon so oft gehört, obwohl ich nicht seinen Namen genannt habe. Das allein müsste/könnte als Argument schon ausreichen.
    Jesus hat im Übrigen auch zum Vater gebetet, ohne ihn beim Namen zu nennen. Und Jesus hat ja wohl kaum zu wem anders gebetet. Zu wem auch, es gibt ja nur den einen Gott.

    Liebe Grüße

  • Alois
    April 6, 2011

    Liebe Svenja

    Das Wort HalleluJAH oder das in der Bibel vorkommende JAH ist nicht die Abkürzung von Jahwe, denn Jahwe wurde erst die letzen Jahrhunderte erfunden, sondern von JehovAH. Also der erste Buchstabe und die letzen beiden Buchstaben zusammengenommen. Oder von JHWH der erste und letzte Buchstaben.
    Aber Du kannst auch zum Gott JHWH beten wenn Dir das nicht zu kompliziert ist. Damit ist ja auch klar wer gemeint ist. Zu Deiner mehrfachen Aussage es gäbe ja nur einen Gott schreibe ich einen extra Kommentar, denn hier ist es etwas eng.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    April 6, 2011

    Lieber Alois,

    hast du schon einen Beitrag geschrieben? Wenn ja, dann hab ich ihn nicht gefunden. Soll aber auch kein Hektik-Machen sein, wenn du ihn noch nicht geschrieben hast. Ich wollte nur nicht, dass das untergeht.
    Öhm, die Form Jahwe ist durchaus schon älter, allerdings ist was dran, dass man sich über den Namen Gottes erst im letzten Jahrhundert groß Gedanken gemacht hat. Soll das etwa bedeuten, in der Zeit vorher kam kein Gebet bei Gott an?
    Denn auch wenn der eine Mönch den Namen Jehova aufgeschrieben hat, wurde der trotzdem nicht benutzt. Der Mönch war ja katholisch und die katholische Kirche benutzt(e) diesen Namen nicht. Und früher war man eben katholisch.
    Des Weiteren kann ich nochmal wiederholen, dass meine eigenen Gebete durchaus erhört wurden, obwohl ich den Namen nicht benutzt habe. Wie erklärst du das?
    Und was ist mit den Menschen, die in anderen Kirchen sind, in denen es eben unüblich ist, den Namen zu benutzen? Kommt da kein Gebet an? Damit sprichst du anderen Christen ihre Gebete ab! Eine ziemlich steile Behauptung! Zumal ich schon das Gegenteil erleben durfte.

    Liebe Grüße!

  • Alois
    April 6, 2011

    Liebe Svenja

    Ja den Kommentar hatte ich geschrieben, aber er wurde erst eben freigeschaltet.

    Welche Gebete von wem und bei wem ankommen kann kein Mensch wissen. Denn wir alle glauben nur dass unsere Gebete ankommen. Ich kenne auch einige gute liebe Moslems welche glauben ihre Gebete würden bei Allah angekommen, weil Allah ihnen schon mehrfach geholfen hätte. Wie gesagt, wir glauben alle nur. Wissen tun wir gar nichts, Du nicht und ich nicht. Deswegen glaubst Du und glaube ich nur dass Gott uns schon mehrfach geholfen hat.

    Ich schreibe nur was ich glaube und meine mit der Bibel enigermaßen beweisen zu können. Richter sind wir Menschen alle nicht, auch nicht wenn wir unsere Meinung schreiben. Denn auch unsere Meinung ist nur aus einem Glauben entstanden.

    Auch habe ich den Eindruck, dass es hier einige Leser gibt, denen kann man noch so viele biblischen Verse vorsetzen, sie ziehen die Möglichkeit dass sie falsch liegen trotzdem nicht in Erwägung.
    Eigentlich schade.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    April 6, 2011

    Lieber Alois,

    entschuldige, dann war ich wohl zu ungeduldig 😉

    Das Vater-unser benutzt auch nicht Gottes Namen und ist DAS Mustergebet, das Jesus uns gab. Dazu nimmst du aber leider nicht Stellung
    Aus deiner Antwort lese ich heraus, dass du denkst, ich würde nur GLAUBEN, meine Gebete wären bei Gott angekommen und erhört worden, aber eigentlich seien sie das nicht. Ähnlich wie bei den Moslems. Ich finde es schade, dass du so über mich und meine Gebete denkst. Natürlich kann ich dir nicht beweisen, dass meine Gebete erhört werden. Zum Glück reicht mir meine Gewissheit und letztendlich muss ich davon niemanden überzeugen.

    Was ich ebenfalls schade finde ist, dass du nicht auf meine Frage eingehst, wie das in den Jahrhunderten war, als niemand Gottes Namen benutzt hat. In der katholischen Kirche gibt es außer dem Mönch, soweit ich weiß, kaum Belege, dass der Name benutzt wurde. Und wir haben zig Dokumente. Wurden da keine Gebete erhört und kamen bei Gott an?
    Es gibt zum Beispiel auch keinerlei Belege dafür, dass die Apostel Gottes Namen benutzt haben, denn das ist nicht überliefert. Die Neue Welt Übersetzung fügt oft den Namen Jehova ein, obwohl er eigentlich nicht da steht. Das ist also kein Beweis. Wurden die Gebete der Apostel nicht erhört?

    Ich würde dich bitten, doch noch einmal ganz konkret auf diese meine Fragen einzugehen, wenn du die Zeit dafür findest. Ich würde mich sehr freuen!
    Danke schon mal für deine vorherigen Beiträge und deine zukünftigen.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Alois
    April 6, 2011

    Liebe Svenja

    Wahrscheinlich drücke auch ich mich nicht eindeutig aus. Das Mustergebet habe ich als Beispiel genommen, weil es darin heißt. „Dein Name werde geheiligt“

    Man kann einen Namen aber nur heiligen wenn er auch bekannt ist. Ich sage nicht, dass in jedem Gebet der Name Gottes gesagt werden soll. Aber den Namen Gottes völlig ignorieren, auch aus Unkenntnis, das sagt der Teil des Mustergebetes „Dein Name werde geheiligt“ sicher nicht.

    Dann hatte ich geschrieben: „Welche Gebete von wem und bei wem ankommen kann kein Mensch wissen. Denn wir alle glauben nur dass unsere Gebete ankommen.“
    Damit war auch die Frage beantwortet ob die Gebete zu Gott das Mittelalter hindurch bei Gott angekommen sind.

    Was die NWÜ schreibt ist mir egal, ich habe sie für mein persönliches Studium noch nie benutzt. Ich benutze die ganz alte unrevidierte Elberfelder von vor dem Jahre 1871. Und da steht in Matth. 1:22 in Fußnote (hier in Klammer geschrieben):

    „Dies alles geschah aber, auf daß erfüllt würde, was von dem Herrn {„Herr“ ohne Artikel bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen „Jehova“.} geredet ist durch den Propheten, welcher spricht:“

    1871 gab es bekanntlich noch nicht einmal Russels Bibelforscher und man konnte noch ungezwungen den Namen Jehovas benutzen. Diese Fußnote bezieht sich auf das „Herr“ im NT, nicht im AT.

    Es gibt nur eine große geistige Kraft welche nicht möchte dass der Name Jehova die Ehre gegeben wird. Diese Kraft hat es geschafft aus allen revidierten Bibeln der Neuzeit den Namen Gottes verschwinden zu lassen. Außer der NWÜ, aber die hat bekanntlich andere Fehler.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Salomo
    April 6, 2011

    Hallo, ich wollte nur kurz was anmerken, was man vielleicht auch bedenken sollte.

    Ein Name ist in der Bibel ja nicht nur ein Label, sondern steht auch für die ganze Person. Ich würde Apg 4:12 mal so verstehen, dass es keine andere menschliche Person außer Jesus gibt, durch die Gott uns retten wird.
    Die Juden damals vertrauten auf Moses und Abraham, aber diese konnten sie nicht retten, sondern die Rettung kommt nur durch Jesus. Und das sollten die Zuhörer damals erkennen.

    Der Name Jesus (Jehoschua) bedeutet ja auch „Jehova ist Rettung“. Der Name weist also darauf hin, dass Jehova der eigentliche Retter ist. Wer den Namen „Jehova ist Rettung“ anruft, ruft damit indirekt auch Jehova an. Der Name Jesus sollte ihn direkt zu Jehova führen, wenn er seine Bedeutung verstanden hat. Der Name Jesus auch, das Jehova jemand anders als Jesus ist. Wenn Jesus Gott wäre, hätte er „Ich bin Rettung“ oder so heißen müssen.

  • Karl
    April 6, 2011

    Lieber Salomo,

    ich möchte bitte eine kurze Übersetzung samt Erklärung, welche ersichtlich macht, dass Jesus „Jehova ist Retter“ bedeutet!

    LG
    Karl

  • Karl
    April 6, 2011

    Lieber Salomo,

    ich möchte bitte eine kurze Übersetzung samt Erklärung, welche ersichtlich macht, dass Jesus „Jehova ist Retter“ bedeutet!

    Ich zweifle nämlich daran!

    Wäre nicht das erste Mal, dass die Organisation falsch übersetzt … !

    LG
    Karl

  • Salomo
    April 6, 2011

    Hallo Karl,

    mein Wörterbuch sagt dazu: Gräzisierte Form von hebräisch עושׁי jesua, spätere Form für עושׁוהי Yehowshuwa, Josua Jah(we) ist Rettung. (Das Wörterbuch schreibt hebräisch von links nach rechts.)

    Hier habe ich etwas Interessantes im Internet dazu gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Jehoschua
    Der Hinweis auf Mat 1:21 ist für mich eindeutig.

  • Shannon
    April 6, 2011

    Cyberkriminelle gibt es überall auf der Welt. Es spielt dabei keine Rolle, aus welcher Ecke sie kommen. Ein krimineller Akt ist ein krimineller Akt und er wird nicht dadurch legal, dass manche denken, der Zweck heiligt die Mittel.

  • Martin
    April 6, 2011

    Liebe Shannon,

    ich stimme Dir zu. Ich glaube auch offen gesagt nicht, dass eine international aggierende WTG sich an solchen Praktiken „die Finger schmutzig machen würde“ und damit möglicherweise internationale Fandernetze aktivieren würde. Man weiss zu genau, dass auch Hacker irgendwann entlarvt werden und wehe hier wären Verbindungen zur WTG festzustellen. Glaubst irgend jemand, die WTG würde sich auf internationalem Parkett solcher Gefahren aussetzen? Niemals!

    Allenfalls sind hier, wenn es sich um Hackerangriffe handelt, irgendwelche Hobby-Trittbrettfahrer am Werk, die vielleicht glauben, der WTG einen „heiligen Dienst“ zu erweisen, wie das aus anderen bekannten religiös fanatischen Kreisen ja auch so bekannt ist.

    Nein, wer die Position der WTG kennt, weiss das man überhaupt solchen Initiativen keine Aufmerksamkeit schenkt und sie mit Verachtung straft, aber nicht mit solchen Hacker-Spielchen. Im übrigen lenkt dies ja die Aufmerksamkeit noch mehr auf diese Seite und lässt die Emutionen hochkochen. Der Aufmerksamkeitsgrad wird durch solche Angriffe noch erhöht. Das haben die Angreifer sicherlich nicht bedacht.

    Liebe Grüsse
    Martin

  • Shannon
    April 6, 2011

    Lieber Martin,

    ich schätze deine Kommentare sehr. Aber eines solltest du bedenken, jeder hinterläßt im Netz seine Signatur. Wer bitte, irgendwo am anderen Ende der Welt sollte Interesse haben, eine Webseite von einer Handvoll „deutscher religiöser Spinner“ anzugreifen? Sorry, so naiv kannst du doch nicht sein. Da sind keine jugenlichen Hacker am Werk, die interessieren sich nicht für so eine Seite. Für solche gibt es interessantere Objekte, Banken, Militär, Regierungsserver, und nicht diese hier. Diese Angriffe erfolgen geziehlt, so ganz nach dem Motto: Wehret den Anfängen.
    Aber eines kann ich dir versichern: Wenn Jehovas Geist es will, werden die Brüder, die diese Seiten betreuen, Mittel und Wege finden, diese Seiten immer recht schnell wieder ans Netz zu bringen. Und wie Alois geschrieben hat: Es wäre eher bedenklich, wenn es nicht so wäre. Ich vertraue auf den heiligen Geist, denn der ist für jeden da und nicht nur für ein paar machtorientierte Köpfe in Selters oder USA.

    Vertrauen ist hier das Zauberwort lieber Martin, Vertrauen nicht Kontrolle. Würde die Organisation mehr vertrauen und weniger kontrollieren, gäbe es all die Probleme nicht, die sie hat. Und die Königreichssääle wären wirklich ein Hort der Liebe und der emotionalen Heilung.

    Alles Liebe Dir.

  • Alois
    April 6, 2011

    Sagen wir mal so, wenn Bruderinfo nicht das Ziel von extra programmierten Angriffen wäre, dann würde ich mir Gedanken machen. Aber so nicht, über Sektenausstiegsseiten können die Urheber von gezielter Schadsoftware hinwegsehen, denn es wird beim lesen solcher Seiten schnell klar dass sie die Menschen von Jehova weg bringen wollen. Oder manche Seiten verwässern den Glauben derart, dass alle die sich Christen nennen daran teilnehmen können.

    Aber Bruderinfo möchte die Leser ausschließlich zu Jehova und seinem Sohn ohne den Umweg über den Glauben bestimmende Menschen bringen. So eine Seite ist in deutscher Sprache vermutlich einmalig. Seien wir wie David, voll unserem Vater im Himmel vertrauend:

    Psalmen 27
    1. Von David. Jehova ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Jehova ist meines Lebens Stärke, vor wem sollte ich erschrecken?
    2. Als Übeltäter mir nahten, um mein Fleisch zu fressen, meine Bedränger und meine Feinde-sie strauchelten und fielen.
    3. Wenn ein Heer sich wider mich lagert, nicht fürchtet sich mein Herz; wenn Krieg sich wider mich erhebt, hierauf vertraue ich:
    4. Eines habe ich von Jehova erbeten, nach diesem will ich trachten: zu wohnen im Hause Jehovas alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Lieblichkeit Jehovas und nach ihm zu forschen in seinem Tempel.
    5. Denn er wird mich bergen in seiner Hütte am Tage des Übels, er wird mich verbergen in dem Verborgenen seines Zeltes; auf einen Felsen wird er mich erhöhen.
    6. Und nun wird mein Haupt erhöht sein über meine Feinde rings um mich her; und Opfer des Jubelschalls will ich opfern in seinem Zelte, ich will singen und Psalmen singen Jehova.
    7. Höre, Jehova, mit meiner Stimme rufe ich; und sei mir gnädig und erhöre mich!
    8. Von dir hat mein Herz gesagt: Du sprichst: Suchet mein Angesicht! -Dein Angesicht, Jehova, suche ich.
    9. Verbirg dein Angesicht nicht vor mir, weise nicht ab im Zorne deinen Knecht! Du bist meine Hilfe gewesen; laß mich nicht und verlaß mich nicht, Gott meines Heils!
    10. Denn hätten mein Vater und meine Mutter mich verlassen, so nähme doch Jehova mich auf.
    11. Lehre mich, Jehova, deinen Weg, und leite mich auf ebenem Pfade um meiner Feinde willen!
    12. Gib mich nicht preis der Gier meiner Bedränger! Denn falsche Zeugen sind wider mich aufgestanden und der da Gewalttat schnaubt.
    13. Wenn ich nicht geglaubt hätte, das Gute Jehovas zu schauen im Lande der Lebendigen…!
    14. Harre auf Jehova! Sei stark, und dein Herz fasse Mut, und harre auf Jehova!

    Grüße
    Alois

  • Thomas
    April 6, 2011

    Schön das Ihr wieder da seid!!!

    Matthäus, wie nur all zu oft hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen!
    Vielen lieben Dank!

    Ich freue mich auf Deine (Eure) neuen Kommentare, die man leider nie in einem Königreichssaal hören wird, denn es wäre das Ende der WTG und genau das wollen sie um JEDEN Preis verhindern.

    Gesegnete Grüße
    sendet Euer Bruder in Christus
    Thomas

  • Jade
    April 6, 2011

    Liebes Bruderinfo-Team,

    ich bin sooo froh, daß Ihr wieder erreichbar seid! Habe Euch sehr vermisst, und werde weiter eine treue Leserin der Bruderinfo- Seite bleiben.
    Alles Gute für Euch, und danke für Eure Mühe!!

    Jade

  • Ulrike P.
    April 6, 2011

    Hallo Bruderinfo,
    schön das ihr wieder „on“ seid, ich würde eure auferbauenden Artikel und die anschließenden Kommentare wirklich schwer vermissen. 🙂

    LG Ulli

  • Matthäus
    April 6, 2011

    Trost, 15. Januar 1946:
    „Wer die Wahrheit lehrt, darf zum prüfen gegnerischer Lehren [Literatur] auffordern, weil er die Zuversicht hat, dass die Wahrheit siegt.“

    Jeder der sich eigene Gedanken gemacht hat oder „sich gar freut über den Ausfall“ sollte den guten Rat „des Sklaven“ einmal überdenken:

    g85 22. 2. S. 3-4 Bist du aufgeschlossen oder unzugänglich?

    Ein aufgeschlossener Mensch ist frei von Vorurteilen.
    Das Wort Vorurteil wird in einem englischsprachigen
    Wörterbuch wie folgt definiert: „eine … vorgefasste
    negative Meinung“. … „Ohne genaue Prüfung der Tatbestände“ zu
    entscheiden oder eine „unüberlegte, ungerechte Entscheidung“ zu fällen verrät einen Mangel an Aufgeschlossenheit.

    Ein aufgeschlossener Mensch dagegen … ist bereit,
    sich unvoreingenommen mit Neuem zu beschäftigen und
    es zu beurteilen. Wir können zu gut begründeten,
    definitiven Schlussfolgerungen kommen, wenn wir das,
    was wir für wertvoll erachten, annehmen und Wertloses
    ablehnen, gleichzeitig aber für Korrekturen aufgeschlossen
    bleiben, die aufgrund zusätzlichen Aufschlusses, den wir
    später erhalten mögen, notwendig werden. Die Meinung,
    man wisse alles, hindert einen mit Sicherheit daran,
    etwas hinzuzulernen. Ende des Zitats!

    Wir möchten doch alle dazu lernen – oder ?

    Auch diese Worte sind allzu wahr!

    g90 22. 5. S. 14 Fünf übliche Irreführungen, vor denen
    man sich in acht nehmen sollte

    Lernen wir, zwischen rechtmäßigen Angriffen auf das
    Gesagte und unrechtmäßigen Angriffen auf die Person zu
    unterscheiden. Lassen wir uns nicht durch das
    Herausstellen von Autorität, durch die Aufforderung, mit
    der Masse zu gehen, durch Entweder-oder-Denken oder
    durch zu grobe Vereinfachung täuschen — besonders
    wenn es um etwas so wichtiges wie religiöse Wahrheit geht.

  • Matthäus
    April 6, 2011

    Meine Überlegung – für den Totalausfall – war, dass es offensichtlich schon wieder einen Hackerangriff aus Brooklyn gab (die müssen aber große Sorge haben – wobei bei dem Inhalt der leider bitteren Wahrheit zum Thema ob wir dem Sklaven vertrauen sollen) was ich zwar nicht verstehe – den wenn ich die Wahrheit vertrete was habe ich zu fürchten? Die muß doch jeder Prüfung standhalten !!!

    Sagte nicht Jesaja: „Welche Waffe es auch sein wird
    die gegen dich (Sklave) gerichtet wird – sie wird keinen Erfolg habe!“

    Vertrauen sie nicht dem Bibelwort? Vertrauen sie eher auf Gerichte oder auf persönliche Kampfmaßnahmen, als auf Jehova?

  • Matthäus
    April 6, 2011

    Auch das möchte ich jeden mit auf den Weg geben!

    g78 8. 12. S. 4 Lässt du andere für dich denken?

    Aber selbst gebildete, intellektuell anspruchsvolle Personen fallen einer Form der Propaganda zum Opfer, die unfair und unsachlich ist. Diese Form der Propaganda tut den Standpunkt eines Andersdenkenden mit einer überlegenen Geste ab und behandelt ihn als bemitleidenswert, als einen Standpunkt, der keine Beachtung verdient

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