143 Comments
  • cheyenne
    Juli 7, 2011

    Liebe Diener Jehovas,

    Zu diesem Vortrag und der Richtung vieler Kommentare, noch einige Argumente:
    Wir Menschen neigen gerne dazu, uns von Anderen führen und leiten zu lassen. Das weiß auch der Teufel, und der nutzt das gnadenlos aus. Als Beispiel möchte ich die Steinmännchen erwähnen, die uns bei Wanderungen führen, wenn keine Wegweiser mehr zu sehen sind. So ist es im Normalfall, aber zweimal ist es mir passiert, dass sie genau das Gegenteil bewirkten. In dem einen Fall wurden sie von vielen Wanderern errichtet, die sich selbst total verirrt hatten, in dem anderen Fall war es wohl die Absicht, eine ganz spektakuläre, geschützte Landschaft (the Wave) vor den Menschen zu verbergen.
    So ähnlich ist auch unsere Situation heute. In über 100000 Versammlungen der ZJ weltweit stehen diese “Steinmännchen“. Zu Jehova und Jesus sollen sie uns führen (das sagen sie zumindest), aber sie leiten uns direkt zu der LK nach Brooklyn. Mit dieser Täuschung versucht der Satan, das gesamte Volk der ZJ zu Menschenanbetern zu machen. Wer das durchschaut hat und diesem Irrgarten entkommt, findet außerhalb wieder alles voll mit solchen “Steinmännchen”. Irregeführte und Irreführende, die ihre Religionen und deren Lehren als besser und liebevoller präsentieren. Organisiert, egal in welcher Glaubensrichtung lässt sich die ganze Menschheit besser verführen. So braucht sich der Satan nur noch um die zu kümmern, die nicht organisiert sind. Die Hoffnung der ZJ, dass Jehova sein Volk reinigt und den “Sklaven” auf einen besseren und liebevolleren Weg leitet wird sich nie erfüllen. Dafür habe ich noch keinen einzigen Text in der Bibel gefunden.Diese Hinhaltetaktik soll nur dazu dienen, dass man in dieser Organisation bleibt.
    Uns wird hier oft vermittelt, dass die Propheten in unserer Zeit keine Bedeutung hätten. Das Gericht Gottes und die Erfüllung der Offenbarung war auch schon im 1. Jh. Das wird die LK zukünftig noch intensiver lehren, denn sie kann schon lange kein göttliches Gericht mehr brauchen. Aber zuerst müssen wir noch das nächste Jahr hinter uns bringen. Es ticken viele selbstgemachte chemische, nukleare und geologische Zeitbomben, so dass die Menschen weder ein noch aus wissen. Danach hat uns der Satan ein neues, goldenes Zeitalter versprochen. Das werden alle seine Religionen mitmachen. Mal abwarten, wie lange es dann dauert, bis auch die LK auf seinen Wagen aufspringt und bei seinem Täuschungsmanöver mitmacht. Dann wird sie den ZJ ihren neuen, helleren Weg verklickern, dass sich die Welt bekehrt hat wie einst Ninive. Wehe, wer dann noch an die alte Lehre von einem göttlichen Gericht in unserer Zeit glaubt. Wer braucht und will dann überhaupt noch Jesu Königreich? Deshalb sollten wir uns zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Gedanken darüber machen, ob und wer vielleicht aus den anderen Religionen gerettet wird oder werden könnte, denn die Mehrheit der Menschen will das dann gar nicht mehr.
    Nun sind da noch die Steinmännchen der anderen christlichen Religionen und deren Lehren um uns herum. Warum sollten wir auf diesem Weg dem Satan auf den Leim gehen? Warum viel Zeit in diese Lehren investieren und versuchen, diese Argumente zu verstehen wenn sie uns nur von unserm Ziel wegführen? Warum sich auf diese Wegen begeben, wenn man ohne Fernglas erkennen kann, dass sie in dieselbe Sackgasse führen wie der Weg der WTG? Warum reagieren auch hier bei Bruderinfo viele so empfindlich, wenn man seinem Gewissen folgt und auch vor diesen Fallen warnt? Wie wäre es für die klugen Jungfrauen gewesen, wenn sich ein Teil von ihnen nach der Trennung erst mal in Edom niedergelassen hätten und untersucht hätten was die so glauben? Wären sie dann wirklich bereit gewesen?
    Man neigt dazu, einzelne Texte und Begebenheiten der Bibel aus allen religiösen Richtungen nur mit den Kerzen (der WTG und der anderen Religionsgesellschaften) zu betrachten. Das Ergebnis wird ausgeglichen formuliert, dass alle zufrieden sein können und niemand einen Grund hat beleidigt zu sein. Wer da nicht im Mainstream mitschwimmt, eckt immer wieder an.

    Liebe Diener Jehovas, ein altes Sprichwort sagt: Steter Tropfen höhlt den Stein. Das weiß auch der Widersacher zu nutzen. Deshalb seid gewiss, dass er immer und überall seine Steinmännchen stehen hat, die uns zurück in die Organisation oder in irgend eine andere christliche Religion und ihre Lehren führen sollen. Wenn die Werbung dafür mal an der einen Ecke aufhört, geht es garantiert bald an der nächsten Ecke weiter. Auf Schritt und Tritt wird er uns falsche Spuren legen, damit wir ihm doch noch auf den Leim gehen. Das wird bis zum letzten Tag seiner Herrschaft so weitergehen. Deshalb seid bitte wachsam und bleibt immer auf der Hut!

  • Manfred
    Juli 7, 2011

    Liebe Ulli, Liebe Svenja,
    das ist meine Antwort an Euch (Kommentar vom 19.7.11) wegen des Gleichnisses vom Weizen und dem Unkraut. Damit es besser lesbar ist, habe ich die Antwort hier eingefügt.
    Ich habe mit meiner Antwort an Euch noch ein bischen gewartet, da ich dachte es würden evt. noch mehr Brüder oder Schwestern Ihre Ansicht mitteilen und dann hätte ich das mit einfliessen lassen können. Daher möchte ich schon mal Euch danken, dass Ihr Euch die Mühe gemacht habt mir Eure Sichtweise über das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut mitzuteilen.

    Dann muss ich mich noch entschuldigen dafür, dass die Aufzählung einen Fehler enthielt. Aber immerhin, ich kann noch bis drei zählen, ab sechs wird es aber auch bei mir schwierig. : )
    Gleich vorab, Ihr habt mich gleich auf etwas aufmerksam gemacht, was ich zuvor falsch geschrieben und auch falsch verstanden hatte. Das betrifft den Punkt 2. Aber der Reihe nach:

    Zu 1: Zitat Ulli:
    Um seine Nachfolger zur Wachsamkeit innerhalb ihrer Reihen zu ermuntern.
    Zitat Svenja:
    Ich denke, Jesus wollte uns damit warnen. Vor dem Unkraut. Unkraut zerdrückt ja auch oft.

    Da stimme ich Euch voll und ganz zu. Wie Ulli schrieb, sollten wir innerhalb der eigenen Reihen wachsam sein. Das bedeutet aber, dass es sich bei dem Samen des wahren Weizens um eine Gruppierung handeln muss. Damit kann also nicht irgendwelche Menschen auf der Welt gemeint sein, die sich jeder für sich an die Gebote Gottes halten, da sie ja keinen Bezug zu dem anderen hätten und somit sie nicht innerhalb Ihrer eigenen Reihen wachsam sein könnten. Damit glaube ich, ist die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas gemeint.

    Zu 2: Zitat Ulli:
    Die Aussaat des guten Weizen fand schon während seines Predigtwerkes statt.
    Zitat Svenja:
    Da bin ich mir nicht ganz sicher. Entweder ab Jesus oder aber sowieso schon ab Beginn der Welt. Spielt aber für mich keine große Rolle.

    Hier habt Ihr mir beide zur richtigen Ansicht verholfen. Im Gleichnis sagt ja Jesus, dass er den Samen aussät. Somit ist das zur Zeit seines Predigtwerkes hier auf der Erde geschehen. Ein lieber Bruder hat mir dazu noch ergänzend einen Bibeltext genannt: Joh. 12:24
    Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.
    Es war somit der Wille Jehovas, dass der gesäte Weizen (die Urchristen) sterben muss um zur Erntezeit viel Frucht zu bringen. Somit war die Gründung der Ersten Bibelforscher nicht die Aussat, sondern das aufkeimen des bereits gesäten Samens.

    Zu 3: Zitat Ulli:
    Mit der Aussaat des Unkraut´s fing der Teufel schon an, während die Apostel noch da waren. Das erkennt man an den Gemeindebriefen.
    Zitat Svenja:
    Ich denke, kurz nach der Aussaat des Weizens. Ich glaub, es ist immer beides parallel gewachsen. Es heißt ja, nachdem der Weizen Frucht getragen hat. Also ungefähr parallel.

    In Mat. 13 heißt es ja: 37 Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen, 38 der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen; (Johannes 8.44) (1. Korinther 3.9) 39 der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel. 40 Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein. 41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose tun; (Matthäus 25.31-46) 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.
    Im Vers 39 wird gesagt, dass nach dem säen des Samens des Unkrauts die Ernte kommen würde und das wäre die Vollendung des Zeitalters. Da dies noch nicht zur Zeit der Apostel stattfand, muss die Erfüllung zu einem späteren Zeitpunkt kommen.

    Zu 4: Zitat Ulli:
    Auch das war von Anfang an. Wie man weiß, sprießt Unkraut schneller als alles andere und kann es sogar ersticken…was ja auch beinahe geschehen wäre.
    Zitat Svenja:
    Naja, beides sprießt nach der Aussaat.

    Dieses gemeinsame Wachsen der beiden Samen passiert seit dem die Religionsgemeinschaft der Bibelforscher gegründet und später in Zeugen Jehovas umbenannt wurde. Somit dürfen wir das heute miterleben.

    Zu 5: Zitat Ulli:
    Das Ende des Zeitalters sehe ich in Christi sichtbarem Kommen.
    Zitat Svenja:
    Mit dem Ende des Zeitalters ist gemeint, wenn Jesus das zweite Mal wiederkommt. Das Ende eben.

    Stimme ich zu, wie Svenja sagt, das Ende eben. Der Zeitpunkt an dem Gott sein Gericht ausübt.

    Zu Punkt 7 habe ich schon die Antwort mit bei Punkt 4 genannt.

    Zu 8: Zitat Ulli:
    Die Zeit der Ernte ist auch am Ende der Zeit, die Scheinchristen werden bloßgstellt und zur Verantwortung gezogen. Nur diejenigen die wirklich Gottes Willen tun, zu ehren kommen.
    Zitat Svenja:
    Die Zeit der Ernte ist, wenn Jesus wiederkommt. Wie genau das aussehen wird, weiß ich nicht und das ist ein interessantes Thema.

    Auch hier sind wir eigentlich vollkommen einer Meinung. Die Ernte Zeit wird für die Scheinchristen bzw. das Unkraut ein böses Erwachen geben. Wie genau das letztendlich passieren wird kann ich mir auch noch nicht richtig vorstellen.

    Im Grunde ist es auch völlig egal, wie man das Gleichnis vom Weizen und Unkraut interpretiert. Ob wir zum Weizen gehören hängt doch davon ab, ob wir den Willen des Vaters tun und an Jesus Christus glauben und nicht ob wir das richtige Verständnis über das Gleichnis haben. Aber wenn wir das Gleichnis richtig deuten, dann zeigt es uns ungefähr wo wir uns im Zeitstrahl befinden. Schw. Cheyenne und Br. Alois kennen sich in den Propheten sehr gut aus und können deshalb anhand der Prophezeiungen viele Dinge ausmachen und sehen nun die Erfüllung davon. Ich bin da nicht so bewandert. Ich bin von der anderen Seite herangegangen. Wenn man in der Zeit lebt, wo sich Prophezeiungen schon erfüllt haben oder sich gerade erfüllen, dann müsste man gewisse Dinge richtig einordnen können.
    Somit sehe ich, dass sich das Gleichnis vom Weizen in unseren Tagen erfüllt. Der Same sproß auf mit den ersten Bibelforschern. Der Same des Teufels wurde mitten unter sie gesät und hat sich im Laufe der Zeit als der Treue u.v. Sklave (WTG, Leitende Körperschaft) kenntlich gemacht. Das der Teufel dahinter steht, zeigen die subliminalen Bilder in den Publikationen, die Lieblosigkeit, mit der die einfachen Brüder behandelt werden und wie mit Ausgeschlossenen umgegangen wird. Desweiteren hat die Organisation mittlerweile die Stellung Jesu eingenommen und sich als Retter kenntlich gemacht. Damit zeigt sie ganz deutlich, wie sehr sie Jesus verabscheuen und wer tut das mehr als Satan der Teufel?
    Das bestätigen auch zig Kommentare hier auf Bruderinfo. Z.Bsp. der von Boss Schneerose vor kurzem. Zitat:
    die kath. kirche.. die wir gerne als die “grosse hure” sehen ..hat sicher viel blut und lügen auf ihren fahnen.. nur in einem punkt übertreffen die WTG gesalbten diese frau bei weitem..
    die vielen falschen voraussagen im namen jehovas
    viele unbiblische lehren im namen jehovas
    viele seelische grausamkeiten im namen jehovas
    Wenn jehova wirklich der göttliche namen unseres himmlischen vater ist..dann betreibt die WTG den grössten etikettenschwindel der religionsgeschichte.. Zitat Ende.

    Was für mich am interessantesten ist, dass mittlerweile offensichtlich ist, wer zu welcher Gruppe (Samen) gehört. Wenn wir schon erkennen, wer sich wie das Unkraut verhält, wie viel mehr dann die Engel, die als Schnitter tätig sein werden?

    Dazu auch noch ein schönes Zitat von @Matthäus: Ein interessantes Zitat habe ich gelesen von einer sehr umfangreichen Homepage eines Ex-ZJ in Argentinien der aus der Schweiz stammt. Es gibt viele und es werden ständig mehr die die Wahrheit hinter “der Wahrheit” erkannt haben.

    Ja, es werden immer mehr, die erkennen wie schlecht und Menschen verachtend sich die Organisation verhält. Deshalb müssten wir eigentlich bald in der Erntezeit angekommen sein. Ich mache hierzu keine Aussage, wann das wirklich passieren wird, denn das weiß nur Jehova. Aber wir leben in einer bevorrechtigten Zeit, an der wir die Erfüllung der biblischen Aussagen miterleben können. Wir müssen nur die Augen offen halten und wachsam sein. Denn dafür wurde das Gleichnis niedergeschrieben.

    Warum kann ich mir so sicher sein, dass es so ist? Weil wir hier auf Bruderinfo so viele Dinge die falsch laufen zusammen getragen haben und alles sich auf die Organisation anwenden lässt. Das ist wie ein Fingerabdruck. Der ist so einzigartig, dass sich alle Facetten zusammenfügen und es nicht auf eine andere Religionsgemeinschaft anwendbar ist. Probiert es einfach selbst aus.

    Liebe Grüße an alle und ein schönes Wochenende
    Manfred

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Manfred,
    nachdem ja immer mehr ans Licht kommt, wie durch Russell die Glaubenslehre der Zeugen entstand (Pyramidenlehre, Arstrologie und Freimaurerisches Gedankengut), kann ich die Organisation noch nicht einmal mehr zu ihrer Anfangszeit als Weizen betrachten. Allerhöchstens reihen sie sich für mich in die große Zahl der scheinchristlichen Gemeinschaften ein, in denen trotz allen Unkrauts vereinzelt auch der gute Weizen wächst.
    – So wie bei allen anderen scheinristlichen Kirchen auch.

    Aber hierbei…

    Zitat:
    Im Grunde ist es auch völlig egal, wie man das Gleichnis vom Weizen und Unkraut interpretiert. Ob wir zum Weizen gehören hängt doch davon ab, ob wir den Willen des Vaters tun und an Jesus Christus glauben und nicht ob wir das richtige Verständnis über das Gleichnis haben.

    …bin ich ganz mit dir einer Meinung. 🙂

    LG Ulli

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Ein interessantes Zitat habe ich gelesen von einer sehr umfangreichen Homepage eines Ex-ZJ in Argentinien der aus der Schweiz stammt. Es gibt viele und es werden ständig mehr die die Wahrheit hinter „der Wahrheit“ erkannt haben.

    http://www.harmagedon.com.ar/X/X1%20%20Eingang.htm

    Auch Paulus ist nicht der Gründer einer anderen Religionsgruppe, der Christen aus den Heiden, sondern er führte alle die ihm folgten hin zu Jesus, als dem wahren Haupt jeder Christenversammlung.

    So ist es auch unsere Aufgabe in der Zeit des Endes Menschen dem einzigen Haupt zuzuführen, welches Jesus ist. Keine Nachfolge von Menschen und kein Aufbau einer neuen weltweiten Organisation ist das Ziel! Dies würde nur bedeuten, ein neues Konkurrenz-königreich zu gründen, im Widerstand zum wahren Königreich das Christus im Auftrag Gottes als „Spross“ selbst aufrichten wird!

    Deshalb mahnte Paulus die Korithner – 1. Korinther 1:12-17

    12 Was ich meine, ist dies, daß jeder von euch sagt: „Ich gehöre zu Paulus“, „Ich aber zu Apollos“, „Ich aber zu Kephas“, „Ich aber zu Christus.“ 13 Der Christus besteht geteilt. Paulus wurde doch nicht etwa für euch an den Pfahl gebracht? Oder wurdet ihr im Namen des Paulus getauft? 14 Ich bin dankbar, daß ich niemand von euch getauft habe, außer Krispus und Gajus, 15 so daß keiner sagen kann, daß ihr in meinem Namen getauft worden seid. 16 Ja, ich habe auch die Hausgenossen des Stephanas getauft. Im übrigen weiß ich nicht, ob ich sonst jemand getauft habe. 17 Denn Christus hat mich nicht ausgesandt, zu taufen, sondern um die gute Botschaft zu verkündigen, nicht mit Redeweisheit, damit der Marterpfahl des Christus nicht nutzlos gemacht werde.

    Heute würde Paulus tadelnd sagen: „Ich gehöre zu den Neuapostolen“, „Ich aber zu Jehovas Zeugen“, „Ich aber bin römisch Katholisch“, „Ich aber bin Christ“. Die Christenheit hat sich in einige Grossreligionen und zudem in Tausende von Sekten aufgelöst, die jeweils irgendwelchen menschlichen Führern nachfolgen, die zu eigentlichen Göttern aufgestiegen sind! Keiner von ihnen wurde für unsere Sünden an ein Holz geschlagen!

    lg. Matthäus

  • Eva
    Juli 7, 2011

    Seit diese Seite hier existiert lese ich mich und habe mich oft gefragt, soll ich einen Menschen erwähnen, der über viele Jahre so viel wichtiges für uns herausgefunden hat. Nun hast Du es gemacht und ich freue mich sehr darüber. Es ist sehr viel Lesestoff aber ein Gewinn für uns alle.
    l.G.

  • Bruderinfo
    Juli 7, 2011

    Liebe Eva,
    kenne ich dich? hmm kennst du mich? Wen meinst du? Kannst ja die Anfangsbuchstaben angeben. Schönes Wochenende. Oder direkt an info@bruderinfo.de

  • Eva
    Juli 7, 2011

    Nein, wir kennen uns nicht aber ich bin eine eifrige Leserin. Nun hast Du eine Seite aus Argentinien gefunden, die ich vor Jahren fand, ich schreibe noch sehr ungern so öffentlich,
    wenn Du magst, schreib mir an meine E-Mailadresse.
    l.G.

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Zum Thema paßt es hervorragend wie z.B. der „Spiegel online“
    das eigenständige fehlende Denken unter ZJ bestätigt:

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,774988,00.html

    lg. Matthäus

  • schneerose
    Juli 7, 2011

    hallo bruder E.K.

    ich habe deinen aufsatz mehrmals gelesen..kurz einfach logisch und biblisch nachprüfbar..
    als ehemaliger Katholik kenne ich viele kunstvoll erdachte heiligen geschichten..wunderheilungen.. gnadenbilder wahlfahrtsorte..

    die kath. kirche.. die wir gerne als die „grosse hure“ sehen ..hat sicher viel blut und lügen auf ihren fahnen.. nur in einem punkt übertreffen die WTG gesalbten diese frau bei weitem..

    die vielen falschen voraussagen im namen jehovas
    viele unbiblische lehren im namen jehovas
    viele seelische grausamkeiten im namen jehovas

    Wenn jehova wirklich der göttliche namen unseres himmlischen vater ist..dann betreibt die WTG den grössten etikettenschwindel der religionsgeschichte..

    wie ausgewachsene lausbuben ..bewerfen sie die menschen mit geistigen schmutz..leute die das bemerken drehen sich verwundert um ..und was machen die buben ..sie zeigen auf das unschuldige kleine mädchen das in der sandkiste spielt..

    genau so arbeiteten die „gesalbten“ der WTG.. liegen sie wieder mal daneben.. dann ab hinter die kittelfalte jehovas ..

    mit viel demut nimmt die grosse volksmenge denn irrtum entgegen..und bewundert noch die leitende körperschaft..die.. obwohl „jehova“ sie ständig falsch informiert.. treu zu ihren gott halten..
    natürlich spielt die schlechte beleuchtung auch eine rolle.. ich denke.. dass unseren jungfrauen in Brooklyn das öl für die lampen ausgegangen ist..

    eines was ich mit sicherheit sagen kann..die WTG hat weder gott noch der hl. schrift einen guten dienst erwiesen ..
    danke für deinen aufsatz
    „boss“ schneerose

  • Frank&Frei
    Juli 7, 2011

    lieber schneerosenboss,
    das sind keine Lausbaubenstreiche!. Das ist sogenannte „theokratische Kriegsführung“, eine weitere Herabwürdigung des Höchsten.

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Liebe Schneerosen

    Ein guter Kommentar.

    Wenn ich das Gleichnis richtig interpretiere, dann sind die in Brooklyn die Ölverkäufer. Die Jungfrauen die kein Öl mehr haben, sind diejenigen Brüder und Schwestern die von diesen Ölverkäufern (immer) zu wenig Öl bekommen haben, sodass ihnen das Öl nicht bis zum Morgen durchreicht.

    Denn die Große Drangsal ist die Nacht mit ihren 4 Nachtwachen, in der Morgenröte erkennen die klugen Jungfrauen dass die Rettung naht, wenn dann die Sonne aufgeht kommt die Rettung.

    Liebe Grüße
    Alois

  • schneerose
    Juli 7, 2011

    hallo alois

    das gleichnies im mat. 25 habe ich als veranschaulichung hergenommen.. die törichten jungfrauen.. denen das öl für das licht ausgegangen ist,, können über ihren bräutigam nichts warhaftes schreiben … darum die vielen irrtümer und Fehlspekulationen in der WTG literatur..

    mochmals danke für dein mail schneerose

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Hallo Schneerose

    Da hast Du recht, sie wandeln tatsächlich in Finsternis. Das hat z.B. Micha vorhergesehen:

    Micha 3
    5. So spricht Jehova über die Propheten, die mein Volk irreführen, welche mit ihren Zähnen beißen, und Frieden rufen; und wer ihnen nichts ins Maul gibt, wider den heiligen sie einen Krieg:
    6. Darum soll es euch Nacht werden, ohne Gesicht, und Finsternis werden, ohne Wahrsagung; und die Sonne wird über den Propheten untergehen, und der Tag über ihnen schwarz werden.
    7. Und die Seher werden beschämt und die Wahrsager zu Schanden werden, und sie werden allesamt den Bart verhüllen, weil keine Antwort Gottes da ist.

    Liebe Grüße an Alle
    Alois

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Ein paar (bekannte) Beispiele warum wir SELBST unseren Verstand gebrauchen sollten möchte ich hier zusätzlich einstellen:

    Jesus hat in Lukas 21:8 seine Jünger mit den Worten gewarnt:

    „Seht zu, dass ihr nicht irregeführt werdet; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und: ‚Die bestimmte Zeit hat sich genähert.‘ Geht ihnen nicht nach.?

    Der Band 2 der Schriftstudien von Russell enthielt den Titel: „The Time is at Hand“ (Die Zeit ist herbeigekommen). Gerade dieses Buch enthielt zahlreiche falsche Voraussagen, darunter allein sieben für das Jahr 1914.

    Warum dem „Sklaven“ vertrauen wenn wir uns doch dem Meister zuwenden und auf ihn hören sollten – er sagte geht ihnen NICHT nach !?

    Als wieder einmal eine Lehre (die der Generation) sich als
    falsch herausstellte, hat der „Sklave“ die Verantwortung für eine falsche Lehre, die ja von ihm kam, nicht selbst übernommen sondern diese auf das Volk abgewälzt – die einzelnen Glieder hätten spekuliert und einen Mangel an Weisheit offenbart – andererseits erwartet man aber dem einzigen Kanal Gottes und seinen Lehren absolutem Glauben/Gehorsam zu schenken.

    Im folgenden 2 Zitate aus dem WT die eigentlich alles aussagen:

    Aus dem sehnlichen Wunsch heraus, das Ende des gegenwärtigen bösen Systems zu erleben, hat Jehovas Volk manchmal Vermutungen angestellt, wann die „große Drangsal“ beginnen wird, und dies sogar mit Berechnungen über die Länge der Lebensspanne der Generation seit 1914 verbunden. Doch wir wollen „ein Herz der Weisheit einbringen“, nicht dadurch, daß wir darüber spekulieren, wie viele Jahre oder Tage eine Generation dauert.
    Der Wachtturm 1.11.1996, Seite 17

    Einige Zeit davor wurde erwartet:

    Wie die Prophezeiungen der Bibel auf den Messias hindeuteten, weisen sie uns auf die festgefügte Körperschaft gesalbter christlicher Zeugen hin, die heute als der treue und verständige Sklave dienen. Dank ihrer Hilfe können wir das Wort Gottes verstehen. Alle, die die Bibel verstehen möchten, sollten anerkennen, daß „die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes“ nur durch den Mitteilungskanal Jehovas, den treuen und verständigen Sklaven, bekannt werden kann

    Der Wachtturm 1.10.1994, Seite

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Liebe Ulli, lieber Dennis und ihr anderen,

    danke euch beiden, solche Worte tun mal gut. Ich denke auch nicht, dass jeder die Meinung vom anderen übernehmen muss und dass das der Sinn der Sache ist. Es geht hier ja um einen Austausch und eine Diskussion und vielfach wird man einfach angeregt, mal wieder selbst nachzudenken (siehe ja auch der Artikel). Teilweise auch über Dinge, von denen man dachte, dass sie klar sind und merkt, dass sie vielleicht doch nicht so klar sind. Ich finde das sehr nützlich. So verfällt man nicht in einen Trott.
    Gut, dass ich gerade Alois‘ Kommentar noch gelesen hab, sonst hätte ich sicher einiges wiederholt. 🙂 Ich denke auch, dass es sich genau so verhält. Man kommt zu unterschiedlichen Schlüssen und das durchaus berechtigt.
    Mich beschäftigt seit einiger Zeit die Frage, wie das sein kann. Ich unterstelle mal einfach allen, dass sie um den Heiligen Geist bitten, wenn sie in der Bibel lesen und forschen. Und trotzdem kommen unterschiedliche Ergebnisse heraus. Lange Zeit war mir das völlig unklar und auch in vielen anderen Punkten, war ich fast verzweifelt, wenn ich zwei Meinungen hörte und beide von ernsthaften Christen. Was ist denn nun richtig, was kann ich glauben? Wie verhalte ich mich richtig, wenn es um Dinge geht, die ich wirklich für mein Leben entscheiden muss. Nachher entscheide ich mich falsch und handle so, wie es Gott nicht gefällt.
    Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass wir manche Dinge vielleicht jetzt auch noch gar nicht wissen und entscheiden müssen. Dass es durchaus passieren kann, dass wir Dinge falsch machen. Dass davon aber keiensfalls abhängt, ob wir gerettet werden oder nicht.
    Ich hoffe, das macht allen Mut, die ebenso wie ich oft verunsichert sind, was nun richtig ist.
    Irgendwann werden wir alle Klarheit haben. Dann werden wir uns sicher oft über uns selbst wundern 😉

    LG!
    Svenja

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Mit Deiner Schlussfolgerung liebe Svenja liegst Du völlig richtig!

    deine Worte:
    >Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass wir manche Dinge vielleicht jetzt auch noch gar nicht wissen und entscheiden müssen. Dass es durchaus passieren kann, dass wir Dinge falsch machen. Dass davon aber keiensfalls abhängt, ob wir gerettet werden oder nicht.<

    Damit wird nur bestätigt was auch Paulus den Korinthern schrieb:

    1.Brief 8: …wir wissen zwar, dass wir alle die Fähigkeit haben zu erkennen, was richtig ist. Doch richtige Erkenntnis allein führt leicht zum Hochmut, Liebe dagegen baut die Gemeinde auf.
    2 Wenn sich einer also einbildet, alles zu wissen, so weiß er gerade nicht, worauf es ankommt. 3 Wer aber Gott liebt, dem wendet sich Gott in Liebe zu.

    oder auch hier wird das bestätigt:

    Hebr 13:9 Darum lasst euch nicht durch alle möglichen Lehren in die Irre führen. Es ist das Größte, wenn jemand seine ganze Hoffnung auf Gottes Gnade setzt und sich durch nichts davon abbringen lässt. Fest im Glauben wird man nicht, indem man auf bestimmte Speisen verzichtet. Das hat noch niemandem genützt.

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Oder auch diese Aussage soll Deine Überzeugung liebe Svenja bekräftigen!

    1.Kor. 13: 1 Wenn ich in allen Sprachen der Welt, ja, mit Engelszungen reden kann, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nur wie eine dröhnende Pauke oder ein lärmendes Tamburin. 2 Wenn ich in Gottes Auftrag prophetisch reden kann, alle Geheimnisse Gottes weiß, seine Gedanken erkennen kann und einen Glauben habe, der Berge versetzt, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts.

    3 Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenke und für meinen Glauben das Leben opfere, aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts.

    4 Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. 5 Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend.

    6 Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. 7 Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. 8 Die Liebe wird niemals vergehen. Einmal wird es keine Prophetien mehr geben, das Reden in unbekannten Sprachen wird aufhören, und auch Erkenntnis wird nicht mehr nötig sein.

    9 Denn unsere Erkenntnis ist bruchstückhaft, ebenso wie unser prophetisches Reden. 10 Wenn aber das Vollkommene da ist, wird alles Vorläufige vergangen sein. 11 Als Kind redete, dachte und urteilte ich wie ein Kind. Jetzt bin ich ein Mann und habe das kindliche Wesen abgelegt. 12 Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt. 13 Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist das Größte.

    Und genau diese Liebe und das ERKENNEN worauf es ankommt fehlt vielen ZJ – sie laufen und plagen sich ab in der Hoffnung sich die Anerkennung Gottes zu verdienen, haben aber nicht verstanden was Jesus ausdrückt wenn er davon spricht woran seine WAHREN Jünger zu erkennen sind – oder wie eben Paulus die Versammlung der Korinther ermahnte.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Wer soll die „Seele eines PC“ noch verstehen? Da schreibe ich einen Kommentar – dann ist er weg ??? Dann schreibe ich ihn nocheinmal etwas umfangreicher und schicke ihn erneut – dann ist der erste Kommentar wieder da ! Wenn ihr einen löscht dann bitte den von 16 Uhr. Danke ! Matthäus

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Danke für diese Bibelstellen. Die passen ja wie die Faust aufs Auge und drücken natürlich viel besser aus, was ich sagen wollte.
    Ich finde, es tut, wenn man gerade nicht weiß, was im Glauben nun richtig ist, gut, zu wissen, dass davon das Heil nicht abhängt, sondern dass es auf ganz andere Dinge ankommt.
    Es tut gut zu wissen, dass es eigentlich so einfach ist, von Gott geliebt zu werden und ihn zu lieben. Ich bin darüber immer wieder aufs Neue begeistert und dankbar! Hallelujah!
    Da fällt mir der Text von einem tollen Lied ein, hier mal in deutscher Übersetzung, eigentlich ist der Text aber auf englisch, es heißt „in christ alone“:
    „In Christus allein ist meine Hoffnung gefunden,
    er ist mein Licht, meine Stärke, mein Lied.
    Dieser Eckstein, dieser feste Grund —
    standhaft in der heftigsten Dürre und im Sturm.

    Welche Höhen der Liebe, welche Tiefen des Friedens,
    wenn Angst vergeht, wenn Anstrengungen enden!
    Mein Trost, mein alles in allem —
    hier in der Liebe Christi stehe ich.

    In Christus allein, der Fleisch geworden ist,
    Fülle Gottes in einem hilflosen Baby!
    Dieses Geschenk der Liebe und Gerechtigkeit,
    verachtet von denen, die er retten wollte.

    Bis zu diesem Kreuz, als Jesu starb,
    dem Zorn Gottes wurde Genüge getan;
    für jede Sünde, die auf ihm lag —
    hier durch den Tod von Christus lebe ich.

    Dort in der Erde lag sein Körper,
    Licht der Welt durch Dunkelheit getötet;
    dann auferstanden am prachtvollen Tag
    Aus der Grab stand er wieder auf!

    Und weil er steht in seinen Sieg,
    verlor die Sünde ihre Macht über mich;
    Deshalb bin Ich sein und er ist mein
    Gekauft mit dem kostbaren Blut Christi.

    Keine Schuld im Leben, keine Furcht im Tod —
    dies ist die Macht von Christus in mir;
    Vom ersten Schrei des Lebens bis zum letzten Atemzug,
    ist Jesus meines Schicksals Herr.

    Kein Macht der Hölle, kein menschlicher Plan
    kann je mich reißen aus seiner Hand;
    bis er wiederkommt oder mich heimruft
    Hier in der Macht von Christus wird‘ ich stehn.

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Zur nochmaligen Bestätigung liebe Svenja auch diese Worte die Deine Meinung untermauern sollen!

    Wie sehr würde ich mir wünschen wenn ZJ allem voran die LK oder Älteste sich diese Ermahnung in ihre Herzen schreiben würden.

    Dann käme man NIE auf die Idee das „Volk der ZJ“ anzuweisen, ZJ die an Jesus, Gott und die Bibel glauben und nur wegen unterschiedlicher Sichweisen von Erkenntnissen als Abtrünnige zu brandmarken und auszuschließen UND gar mit Ekel zu verachten !!!

    Wann wachen diese Brüder auf, daß sie hier auf dem Holzweg sind und nur den Interessen Satans dienen? Denn das was Johannes über die Kinder des Teufels schrieb (1. Brief Kap. 3) sollte ALLE Alarmglocken schrillen lassen. Im Kap. 4 steigert er seine Warnungen und nennt jeden einen Lügner der behauptet Gott zu lieben wenn er nicht seine Brüder liebt. Und kann das tatsächlich jemand von sich behaupten wenn er seine Bruder nur weil er falsche Lehren wie sie zu Hauf von der LK vermittelt wurden und werden, nicht wie gefordert bedingungslos übernimmt?

    1. Kor. 13: 1 Wenn ich in allen Sprachen der Welt, ja, mit Engelszungen reden kann, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nur wie eine dröhnende Pauke oder ein lärmendes Tamburin. 2 Wenn ich in Gottes Auftrag prophetisch reden kann, alle Geheimnisse Gottes weiß, seine Gedanken erkennen kann und einen Glauben habe, der Berge versetzt, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts. 3 Selbst wenn ich all meinen Besitz an die Armen verschenke und für meinen Glauben das Leben opfere1, aber ich habe keine Liebe, dann nützt es mir gar nichts.

    4 Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. 5 Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. 6 Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.

    7 Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. 8 Die Liebe wird niemals vergehen. Einmal wird es keine Prophetien mehr geben, das Reden in unbekannten Sprachen wird aufhören, und auch Erkenntnis wird nicht mehr nötig sein.

    9 Denn unsere Erkenntnis ist bruchstückhaft, ebenso wie unser prophetisches Reden. 10 Wenn aber das Vollkommene da ist, wird alles Vorläufige vergangen sein. 11 Als Kind redete, dachte und urteilte ich wie ein Kind. Jetzt bin ich ein Mann und habe das kindliche Wesen abgelegt. 12 Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt. 13 Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist das Größte.

    Genau das was Paulus in ermunternder Weise den Korinthern klar gemacht hat verstehen viele ZJ nicht. Sie laufen und plagen sich in der Meinung damit vor Gott gerecht dazustehen – sie haben aber nicht erkannt das Jesus seine WAHREN Nachfolger an obigen Merkmalen auswählen wird.

    Das liegt mir am Herzen und schmerzt mich sehr – lg. Matthäus

  • cheyenne
    Juli 7, 2011

    Dieser Vortrag beginnt mit Jes.44:5. Schade, dass der Autor eine sehr oberflächliche Übersetzung gewählt hat. Die EB drückt den Sinn dieses Textes viel klarer aus:
    Dieser wird sagen: Ich bin Jehovas; und der wird den Namen Jakobs ausrufen; und jener wird mit seiner Hand schreiben: Ich bin Jehovas, und wird den Namen Israels ehrend nennen.
    Da uns der Autor aber offensichtlich vermitteln will, dass es für Jehova völlig egal ist, welcher Religion wir angehören, musste er diesen Text auf eine nichtssagende Art bringen.
    _____
    Zitat: Unser fester Glaube oder Vertrauen in Gottes Verheißungen mit dem Wunsch vor Gott als gereinigt dazustehen, und unsere Glaubenswerke der Liebe an unsere Mitmenschen, ist das einzige, was Gott von uns erwartet. Diese Einstellung und diese Handlungen können unabhängig davon, welcher Religionsorganisation ich offiziell angehöre, hervorgebracht werden.
    ______
    Das Bestreben des Satan ist es uns zu vermitteln, dass alle seine Religionen etwas Gutes haben und auch zur Rettung führen, in jeder Religion kann man Kinder Gottes sein. Manche fühlen sich genötigt, Zugeständnisse an seine falschen Religionen zu machen. Wobei man sich aber im Klaren darüber sein sollte, dass er immer noch der Gott und Herrscher dieser Welt ist und er darauf aus ist, die gesamte Menschenwelt irrezuführen.
    2.Kor.4:3.Wenn aber auch unser Evangelium verdeckt ist, so ist es in denen verdeckt, die verloren gehen, 4.in welchen der Gott dieser Welt {O. dieses Zeitlaufs} den Sinn {Eig. die Gedanken} der Ungläubigen verblendet hat, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, welcher das Bild Gottes ist.
    ____
    Zitat: … Um dieses Dogma auch biblisch zu untermauern, werden Aussagen Jesu, wie sie in Johannes 17:3 zu lesen sind in der NW-Übersetzung auch gerne entstellt wiedergegeben. “Dies bedeutet das ewige Leben, das sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über Gott und Jesus Christus” .
    _____
    Da frage ich mich aber auch, warum der Autor absichtlich die NWÜ falsch wiedergibt. In meiner steht da: Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen ÜBER DICH; DEN ALLEINWAHREN GOTT; UND ÜBER DEN; DEN DU AUSGESANDT HAST, JESUS CHRISTUS.
    (EB): 3.Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den ALLEIN WAHREN Gott, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.
    Auch bei der NWÜ kann man nicht einfach den Sinn hineininterpretieren, dass man einem fortschreitenden Lehrprogramm der LK folgen müsse. Der Autor verschleiert auch den Sinn davon, ob man einen Gott, oder DEN ALLEIN WAHREN Gott anbetet. Der Gott dieser Welt verlangt nur einen einzigen Akt der Anbetung von uns. Hüten wir uns davor, ihn ihm zu geben, indem wir ihn und seine Diener mit Jehova und seinen Anbetern auf die selbe Stufe stellen.
    Die Aussage Jehovas in Jes.43 ist deutlich:5.Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; vom Aufgang her werde ich deinen Samen bringen, und vom Niedergang her werde ich dich sammeln. 6.Ich werde zum Norden sagen: Gib heraus! Und zum Süden: Halte nicht zurück, bringe meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde, 7.einen jeden, der mit MEINEM NAMEN genannt ist, und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe! 8.Führe heraus das blinde Volk, das doch Augen hat, und die Tauben, die doch Ohren haben! 9.Alle Nationen mögen sich miteinander versammeln, und die Völkerschaften zusammenkommen! Wer unter ihnen kann solches verkünden? So mögen sie uns Früheres hören lassen! Mögen sie ihre Zeugen stellen und gerechtfertigt werden, daß man es höre und sage: Es ist wahr! 10.Ihr seid MEINE Zeugen, spricht Jehova, und mein Knecht, den ich erwählt habe: damit ihr erkennet und mir glaubet und einsehet, daß ich derselbe bin. Vor mir ward kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein. 11.Ich, ich bin Jehova, und außer mir ist kein Heiland. 12.Ich habe verkündigt und gerettet und vernehmen lassen, und kein fremder Gott war unter euch; und ihr seid MEINE Zeugen, spricht Jehova, und ich bin Gott.13.Ja, von jeher bin ich derselbe; und da ist niemand, der aus meiner Hand errette. Ich wirke, und wer kann es abwenden?
    Es steht jedem frei, diese eindeutige Aussage Jehovas zu ignorieren und zu behaupten, dass sie keine Bedeutung für die Endzeit hat. Glauben wir Jehovas heiligem Wort oder Menschen, die unseren Glauben mit folgenden Worten untergraben wollen?
    _______
    Zitat: Wenn man diese Schriftstelle im Zusammenhang liest, wird man jedoch kaum erkennen können, dass Jehova Gott hier die Absicht erkennen lässt, 2600 Jahre später mit dieser Aussage einen charakteristischen Namen für Christi Nachfolger zu machen.
    Nach Apostelgeschichte 11:26 wurden die Jünger zu erst in Antiochia als “Christen” bezeichnet. Das war der Name, unter dem sie bekannt wurden und den sie selbst gebrauchten.
    ….. Mit welchem Recht kommen wir heute dazu einen anderen Namen anzunehmen als den, den die ersten Christen verwendeten?
    …..Sie nannten sich einfach “Christen” und nicht Zeugen Jehovas.
    Diese Bezeichnung für Menschen, die an Christus glauben ist heute noch so gebräuchlich und lebendig wie zur Zeit der ersten Christen. Als Christ wird eine Person bezeichnet, die sich zu Jesus Christus und dessen Lehren bekennt, wie sie im Neuen Testament der Bibel überliefert sind.
    _____
    Es heißt, dass sie in Antiochia zuerst Christen genannt wurden. So wurden sie von ihren Zeitgenossen genannt, nicht von Jehova oder Jesus. Sie waren Gesalbte und trugen diesen Namen auch zu Recht. Warum sollten wir uns jetzt Christen nennen, wenn es heutzutage keinen einzigen echten Christen (Gesalbten) mehr gibt? Warum sollten wir uns mit dieser heute unbedeutenden Bezeichnung in den selben Topf mit 2,2 Mrd. Namenschristen begeben? Das kann doch nur das Ziel unseres Widersachers sein.
    Apg.1:8: Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.
    Wir müssen uns auch nicht Zeugen Jesu nennen, denn Jesus sagt selbst in Joh.10:25..Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir; 26.aber ihr glaubet nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe. 27.Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; 28.und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. 29.Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, {O. alle} und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. 30.Ich und der Vater sind eins.
    Da Jesus und Jehova eines Sinnes sind, dürfen wir uns Jehovas Zeugen nennen. Wobei wir uns immer darüber im Klaren sein müssen, dass die Mehrheit unserer Glaubensbrüder in Wirklichkeit WTG- Zeugen sind und gemeinsam mit der LK in Satans Grube fallen werden. Sie gebrauchen Jehovas heiligen Namen in unwürdiger Weise und bilden sich ein, mit den Tragen seines Namens und vielen Menschenwerken müssen sie errettet werden. Die Auseinandersetzung (1.Kö.18:18-40) von Elia und den Baalspropheten auf dem Berg Karmel zeigt uns, dass auch wir uns entscheiden müssen, ob wir für Jehova oder für die Baale der Welt und der LK sind.
    Was Jehova über sein Volk vorhergesagt hat, trifft heute genau auf ZJ zu.
    Jer.2:11 Hat irgend eine Nation die Götter vertauscht? Und doch sind sie nicht Götter; aber MEIN Volk hat seine Herrlichkeit vertauscht gegen das, was nichts nützt.
    13.Denn zweifach Böses hat MEIN Volk begangen: Mich, den Born lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen auszuhauen, geborstene Zisternen, die kein Wasser halten.
    8:7b aber MEIN Volk kennt das Recht Jehovas nicht. 8.Wie möget ihr sagen: Wir sind weise, und das Gesetz Jehovas ist bei uns? Siehe, fürwahr, zur Lüge hat es gemacht der Lügengriffel der Schriftgelehrten. 9.Die Weisen werden beschämt, bestürzt und gefangen werden; siehe, das Wort Jehovas haben sie verschmäht, und welcherlei Weisheit haben sie? – 10Darum werde ich ihre Weiber anderen geben, ihre Felder anderen Besitzern. Denn vom Kleinsten bis zum Größten sind sie insgesamt der Gewinnsucht ergeben; vom Propheten bis zum Priester üben sie allesamt Falschheit, 11.und sie heilen die Wunde der Tochter MEINES Volkes leichthin und sprechen: Friede, Friede! und da ist doch kein Friede.
    Jes.3:13.Jehova steht da, um zu rechten; und er tritt auf, um die Völker zu richten. 14.Jehova wird ins Gericht gehen mit den Ältesten SEINES Volkes und dessen Fürsten: Und ihr, ihr habt den Weinberg abgeweidet, der Raub des Elenden ist in euren Häusern; 15.was habt ihr, daß ihr MEIN Volk zertretet und das Angesicht der Elenden zermalmet? spricht der Herr, Jehova der Heerscharen.
    23:21. Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt. 22.Hätten sie aber in meinem Rate gestanden, so würden sie MEIN Volk meine Worte hören lassen und es abbringen von seinem bösen Wege und von der Bosheit seiner Handlungen.
    25.Ich habe gehört, was die Propheten sagen, die in MEINEM Namen Lüge weissagen und sprechen: Einen Traum, einen Traum habe ich gehabt! 26.Wie lange sollen das im Sinne haben die Propheten, welche Lüge weissagen, und die Propheten des Truges ihres Herzens, 27.welche gedenken, meinen Namen bei MEINEM Volke in Vergessenheit zu bringen durch ihre Träume, die sie einer dem anderen erzählen, so wie ihre Väter meines Namens vergaßen über dem Baal?
    30.Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht Jehova, die einer vom anderen meine Worte stehlen. 31.Siehe, ich will an die Propheten, spricht Jehova, die Zungen nehmen und sprechen: Er hat geredet. 32.Siehe, ich will an die, spricht Jehova, welche Lügenträume weissagen und sie erzählen und MEIN Volk irreführen mit ihrer Prahlerei; da ich sie doch nicht gesandt und sie nicht entboten habe, und sie diesem Volke gar nichts nützen, spricht Jehova.

    Hos.4:5.Und du wirst fallen bei Tage, und auch der Prophet wird mit dir fallen bei Nacht; und ich werde deine Mutter vertilgen. 6.MEIN Volk wird vertilgt aus Mangel an Erkenntnis; weil du die Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe ich dich, daß du mir nicht mehr Priesterdienst ausübest; und du hast das Gesetz deines Gottes vergessen: so werde auch ich deine Kinder vergessen. 7.Je mehr ihrer geworden sind, desto mehr haben sie gegen mich gesündigt: ich werde ihre Herrlichkeit in Schande verwandeln. 8.Sie essen die Sünde meines Volkes und verlangen nach seiner Missetat. 9.Und so wird, wie das Volk, der Priester sein, und ich werde ihre Wege an ihnen heimsuchen und ihre Handlungen ihnen vergelten; 10.und sie werden essen und nicht satt werden. Sie treiben Hurerei, aber sie werden sich nicht ausbreiten; denn sie haben es AUFGEGEBEN, auf Jehova zu achten.
    Röm.2:24.Denn der Name Gottes wird eurethalben unter den Nationen gelästert, wie geschrieben steht.
    _____
    Zitat: Doch in Anbetracht der hier vorgebrachten Beweise haben wir keinen Grund anzunehmen, das Jehova Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, größeres Interesse an uns als religiöse Bewegung hat, als an all den anderen, die auch behaupten, in Gottes Namen zu sprechen, auch wenn sie ihn nicht so ausgiebig verwenden wie wir, oder auch überhaupt nicht.
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    Amos 3:1.Höret dieses Wort, das Jehova über euch redet, ihr Kinder Israel, über das ganze Geschlecht, welches ich aus dem Lande Ägypten heraufgeführt habe! 2.Indem er spricht: NUR EUCH habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt; darum werde ich alle eure Missetaten an euch heimsuchen.
    Mat.13:40.Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein. 41.Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus SEINEM Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose {W. die Gesetzlosigkeit.} tun; 42.und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.
    24:13.wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. 14.Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.
    Apg.15:14.Simon hat erzählt, wie Gott zuerst die Nationen heimgesucht {O. angesehen, auf die Nationen geblickt} hat, um AUS ihnen ein Volk zu nehmen für SEINEN Namen.

    Das heutige Volk Jehovas ist AUS allen Nationen und Religionen gesammelt, nicht IN diesen Religionen. Nachdem diese gute Botschaft vom Evangelium allen Nationen verkündet wurde, wird das Ende kommen. Das erfüllt sich heute, es hatte nicht schon vor 1900 Jahren seine endgültige Erfüllung.
    Röm.9:27.Jesaias aber ruft über Israel: „Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Überrest wird errettet werden.
    Deshalb wird es auch notwendig sein, AUS dem heutigen irdischen Jerusalem, der „Organisation Jehovas“ zu flüchten, um von Jehova angenommen zu werden.
    _____

    Zitat: Gott wird sich demnach ein Volk für seinen Namen aus Menschen aller Nationen (auch aller Religionsorganisationen und den Juden) herausnehmen. Doch dieses Volk muss mehr aufweisen, als nur den Namen Jehova auf ihren Fahnen geheftet zu haben.
    Die Menschen dieses Volkes müssen im Glauben und Vertrauen auf die wahre Persönlichkeit Gottes, die durch Jesus Christus geoffenbart wurde, in ihrem Leben persönlichen beweisen, und die gleichen Eigenschaften offenbaren wie ihr Erlöser Jesus Christus; echte Liebe zu Gott und den Menschen.
    ____
    Das ist eine wichtige und wahre Aussage, doch leider hat der Autor sie mit seinen vielen anderen Aussagen sehr stark verwässert.

  • Bruderinfo
    Juli 7, 2011

    Liebe Cheyenne

    eigentlich wollte ich zu diesem Thema nichts mehr sagen. Aber da dein Kommentar voller Unterstellungen ist, möchte ich doch einiges richtig stellen. Ich weiss, das du und einige andere der festen Überzeugung sind, dass wir Zeugen Jehovas das Neuzeitliche und auserwählte Volk Gottes sein müssen, so habe ich es jedenfalls verstanden. Diese Überzeugung sei dir und den anderen unbenommen. Aber prüft einmal ehrlich, ob hier nicht noch die Denke des Sklaven bei euch vorherrscht.
    Nun zu deinen Anmerkungen. Der Vorteil der EB Übersetzung ist, das der Name Jehova erwähnt wird, ansonsten ist der Sinn nicht oberflächlich wiedergegeben.
    Punkt 2. Es ist von mir nicht vermittelt worden, es spiele keine Rolle welche Religion ein Mensch AUSÜBT, sondern das jeder Mensch in jeder christlichen Religion und aus jeder christlichen Religion heraus durch sein persönliches Handeln im Glauben an Christus von Gott zu seinem Volk geführt wird. Nicht wir entscheiden, ob wir zum Volk Gottes gehören werden, sonder Gott Jehova erwählt sich sein Volk. Wenn du Jesaja 44 im Zusammenhang liest, dann wirst diese Tatsache erkennen, den auch das jüdische Volk wurde von Jehova erwählt, und nicht das Volk erwählte Jehova. Erst dann können wir uns als zu Jehova gehörend bezeichnen wie es im vom mir zitierten Vers 5 gesagt wird, wenn er uns erwählt. Es gibt heute keine allein von Gott wahre von Gott auserwählte Religion, alle Religionen meinen es nur von sich. Wenn du sie gefunden haben solltest sag es hier.
    Alle Religionen lenken von dem eigentlichen wahren und wichtigen ab, den Glauben an den Christus, den die Apostel und Jünger verkündigten. Und es ist der Widersacher der Teufel, der mit all diesen christlichen Religionen von Christus ablenkt.
    Was kannst du als Beweis anführen, das Jehovas Zeugen die wahre Religion oder das Volk Gottes sind? Gott hat nur ein Volk bis jetzt erwählt, das jüdische, und dies ist es immer noch.

    Gerne zitiere ich hier noch einmal den Apostel Paulus: “Ich frage nun: Hat Gott sein eigenes Volk verstoßen? Das kann nicht sein! Ich selbst bin ja ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams aus dem Stamm Benjamin. Gott hat das Volk, das er von Anfang an erwählt hatte, nicht verstoßen.

    “Meine Brüder und Schwestern, ich muss euch jetzt mit Gottes geheimnisvollem Plan bekannt machen. Wenn ihr euch auf eure eigene Klugheit verlasst, könnt ihr leicht zu falschen Schlüssen kommen. Gott hat verfügt, dass ein Großteil des jüdischen Volkes sich gegen die Einladung zum Glauben verhärtet. Aber das gilt nur so lange, bis alle, die er aus den anderen Völkern erwählt hat, den Weg zum Heil gefunden haben. Wenn das geschehen ist, dann wird das ganze Volk Israel gerettet werden, wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: »Vom Zionsberg wird der Retter kommen und alle Auflehnung gegen Gott von den Nachkommen Jakobs nehmen. Dann werde ich ihnen ihre Verfehlungen vergeben, sagt Gott; und so erfüllt sich der Bund, den ich mit ihnen geschlossen habe.« Römer 11:1,2 u. 25-27

    Warum also sollte Gott zur Zeit noch ein zweites Volk erwählen. Die von dir angeführte Prophezeiung aus Jesaja 43 bezieht sich allein auf das Volk Israel, und ist wie alle anderen Prophezeiungen der Propheten auf das buchstäbliche Israel anzuwenden, und kein Beweis für Jehovas Zeugen unserer Zeit heute. Diese Art Prophezeiungen haben sich in Christus erfüllt. Von nun an werden Menschen aufgefordert dem Christus zu folgen und zu glauben, und diese Menschen wurden Christen genannt, nicht Zeugen Jehovas.
    Ob alle 2,2Mrd sogenannte Christen nur Namenschristen sind, möchte ich nicht beurteilen, und es entspricht dem Denkmuster unserer Organisation, die sagt, alle anderen sind Namenschristen, nur wir sind die Echten.

    Das Gott sich ein Volk für seien Namen aus allen Völkern erwählen wird, da sind wir uns doch einig. Apg. 15:14

    Meinem von dir zitierten Gedanken scheinst du ja zu zustimmen Zitat: Gott wird sich demnach ein Volk für seinen Namen aus Menschen aller Nationen (auch aller Religionsorganisationen und den Juden) herausnehmen. Doch dieses Volk muss mehr aufweisen, als nur den Namen Jehova auf ihren Fahnen geheftet zu haben.
Die Menschen dieses Volkes müssen im Glauben und Vertrauen auf die wahre Persönlichkeit Gottes, die durch Jesus Christus geoffenbart wurde, in ihrem Leben persönlichen beweisen, und die gleichen Eigenschaften offenbaren wie ihr Erlöser Jesus Christus; echte Liebe zu Gott und den Menschen. Das ist eine wichtige und wahre Aussage, doch leider hat der Autor sie mit seinen vielen anderen Aussagen sehr stark verwässert.

    In wiefern ich diese wichtige Aussage verwässert habe ist mir nicht klar.

    Irgend wie, liebe Cheyenne, ist deine Argumentation für mich auch etwas verwirrend. Einmal siehst du Jehovas Zeugen als das Volk Gottes, doch dann sollen wir es verlassen, Zitat: “Deshalb wird es auch notwendig sein, AUS dem heutigen irdischen Jerusalem, der „Organisation Jehovas“ zu flüchten, um von Jehova angenommen zu werden.“

    l.G. Der Autor

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Lieber Autor
    Liebe Leser

    der Knackpunkt der beiden Meinungen ist, ob die Propheten des Alten Testamentes und deren Prophezeiungen eine wesentliche Bedeutung auf die Zeit des Endes haben oder nicht.

    Wenn ja, dann liegt die eine Gruppe so gut es bei Menschen überhaupt geht, richtig.
    Wenn nein, dann die andere Gruppe.

    Da beginnt eben der Glaube und die eigene Kenntnis und Erkenntnis der Bibel. Man wird sich nie einig werden, denn beide Seiten haben genügend Gründe warum sie ihre Meinung haben.

    Ich von mir kann behaupten nie der Organisation gefolgt zu sein, wenn ich habe einen Kommentar von Schwester Cheyenne in Erinnerung indem sie dasselbe von sich schrieb. Trotzdem muss ich zugeben auch schon einigen eigenen und „Sklaven“ Irrtümern aufgesessen zu sein. Meist weil ich nicht ausreichend geprüft habe oder weil einfach die Zeit noch nicht reif dafür war dass uns der Geist Gottes richtig belehrt hat.

    Uns eint hier in jedem Falle dass wir alle an einen Gott glauben. Die meisten an den Gott JHWH Jehova und an seinen Sohn Jesus als eigenständiger Geist. (ich nenne es mal so) Andere glauben an die Trinität, aber immerhin glauben auch sie an einen Gott.

    Aber können wir wirklich beweisen, dass es einen Gott überhaupt gibt? Nein, das können wir nicht wirklich. Wir können tausend Gründe nennen warum es so sein müsste dass es einen Gott gibt, aber gute Evolotionisten werden uns alle Gründe zerpflücken und wir haben nichts entgegenzusetzen.

    So sehe ich das auch mit den Prophezeiungen, weder die eine noch die andere Seite kann ihren Standpunkt wirklich stichhaltig beweisen. Wir können nur glauben und Glauben ist immer noch nicht genau Wissen.

    Gut wir haben den Geist unseres Vaters erhalten, aber auch den können wir nicht beweisen, wie auch, unsere Gedanken können auch aus unserem eigenen Geist oder dem Geist des Teufels entsprungen sein.

    Erst wenn Dinge nacheinander eintreten an welche jeder für sich immer geglaubt hat, erst dann wandelt sich der Glaube langsam in Wissen. Wenn ich für mich schon vor 40 Jahren geglaubt habe wie sich die Organisation entwickeln wird und es ist ganz genauso eingetroffen, dann schwant mir langsam dass ich richtig liegen müsste. Deswegen sagte Jesus das Gleichnis mit dem Feigenbaum, wenn die Zweige weich werden der Sommer nahe sein muss. An Hinweisen welche nacheinander passieren, können wir erkennen ob wir richtig liegen. Das ist die einzige Möglichkeit überhaupt einen verstandesmäßigen Beweis zu bekommen.

    Wir sind alle froh über jeden der es geschafft hat die Organisation zu verlassen, nur wie soll jemand der erst vor 2 Jahren die Organisation verlassen hat für sich bereits bewiesene Erwartungen erlebt haben? Das geht gar nicht. Er wird sein Leben retten, aber so als wäre er durchs Feuer gegangen.

    1. Kor. 3
    10. Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut.
    11. Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
    12. Wenn aber jemand auf [diesen] Grund baut Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh,
    13. so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klar machen, weil er in Feuer geoffenbart wird; und welcherlei das Werk eines jeden ist, wird das Feuer bewähren.
    14. Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen;
    15. wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.

    Uns allen die wir hier uns zusammenfinden und auch viele andere Brüder und Schwestern wurde gemäß Vers 10 ein Grund des Glaubens an Jesus Christus gelegt. Die Milch sozusagen. Aber jeder sehe zu was er daraus macht.

    Der eine ist nach der Grundsteinlegung und Taufe dem „Sklaven“ gefolgt und der andere hat sich selbst auf die Suche nach Erkenntnis gemacht.

    Wer dem „Sklaven“ gefolgt ist und das waren fast Alle, der hat (Vers 12) auf Heu und Stroh gebaut. Diese stehen, nachdem ihnen der bisherige Glaubensbau abgebrannt ist, erst einmal ziemlich beschädigt da (Vers 15)
    Aber er wird gerettet und das ist die Gute Botschaft!

    Wer mit Gold, Silber und Steinen gebaut hat, der sieht der ganzen Entwicklung gelassen entgegen. Denn er hat das was geschehen ist erwartet und sieht seine Erwartungen bestätigt. Sein Glaube ist dann nahezu unerschütterlich.

    Das können wiederum diejenigen erst einmal nicht verstehen, die erst vor relativ kurzer Zeit dem Feuer entkommen sind.

    Wir sind alles Brüder und die Starken sollen den Schwachen helfen. Manchmal klappts, manchmal ist man selbst schwach und ist auf andere Brüder und Schwestern angewiesen, welche einem dann helfen und sei es nur die Motivation den Schwächeren zu helfen, nicht zu verlieren.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Lieber Alois,

    für diesen Kommentar gebührt dir großes Lob von meiner Seite und den möchte ich hiermit ausdrücken…… Danke!

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Alois,
    damit du mich nicht falsch verstehst – auch für mich sind die Prophezeiungen sehr wichtig und nicht per se als „alles schon geschehen“ abzuhaken.
    Denn Vieles aus den Prophezeiungen hat sich ja auch noch garnicht erfüllt, es steht also logischerweise noch aus…und das was sich schon erfüllt hat, gibt mir die 100% Gewissheit, dass alles was noch aussteht, auch eintreffen wird. Sich mit den Prophezeiungen zu beschäftigen halte ich für unverzichtbar. – Denn kein einziges prophetisches Wort, wird ohne seine Erfüllung bleiben.

    Egal ob es im Gericht die Bestrafung des Bösen betrifft, oder Gottes Gnade gegenüber den Sanftmütigen und Friedfertigen.
    Die prophetischen Worte über seinen Umgang mit denen, die er als gerecht ansieht werden genauso wahr, wie das prophetische Wort über die Völker und Nationen.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Wir werden in dieser Diskussion wohl nie auf einen Nenner kommen, weil wir die Prophezeiungen unterschiedlich betrachten, bzw unterschiedliche Schlüsse ziehen. Soange die einen glauben das sich alle Prophezeiungen mehrmals erfüllen und die anderen das nicht so sehen, wird sich daran auch nichts ändern…

    Das Gericht fängt beim Hause Gottes an, das ist richtig…und diese Warnung wurde nicht nur zur Zeit der Urchristen ausgesprochen, sondern sie erfüllte sich auch schon damals. Wer Paulus warnende Worte in den Wind schlug, der gehörte ganz sicher auch nicht zu denen, die Christus als sein Eigentum ansah.

    17 Denn es ist Zeit für das Gericht Gottes, und es beginnt bei denen, die zu ihm gehören. Wenn aber schon wir gerichtet werden, welches Ende werden dann die nehmen, die Gottes rettende Botschaft ablehnen!
    18 Wenn schon der nur mit knapper Not gerettet wird, der nach Gottes Willen lebt, wie wird es erst denen ergehen, die von Gott nichts wissen wollen und seine Gebote mit Füßen treten?
    1. Pet 4, 17+18

    Diese Worte waren bitter nötig, denn es hatte sich schon jede Menge Unkraut innerhalb der Gemeinden entwickelt.

    Die Maßstäbe haben sich über all die Jahre nicht geändert, sie gelten für JEDEN der sich zu Gott und Jesus als seinen Erlöser bekennt.

    Was das Ende für die Menschen bedeutet, die sehenden Auges Gottes Rettungsbotschaft ablehnen, zeigt die Geschichte ja auch.
    Um etwas abzulehnen, muss man aber zumindest erst einmal davon gehört und es dann als wertlos erachtet haben…

    Um bei dem Vergleich mit der rettenden Hand zu bleiben….es gab und gibt sicherlich zig Millionen Menschen, die diese rettende Hand niemals angeboten bekommen haben. Oder sie als Trugbild sahen, weil sie die Botschaft verwässert – sprich völlig verfälscht – dargeboten bekommen haben.
    Wie sollten diese Menschen so die Wahrheit über den Christus erkennen und annehmen?

    Diese Chance haben eigentlich nur diejenigen, die mehrere Bibelübersetzungen zur Verfügung haben und sich ganz im Vertrauen auf die Leitung des hl Geistes, allein auf das stützen was dort geschrieben steht.
    Und das sind im Vergleich zur ganzen Menschheit nur sehr, sehr Wenige.

    Wie ich es auch drehe und wende…auch unter Hinzuziehenung der Propheten, sehe ich kein sinnloses und damit ungerechtes Gemetzel das nur ein paar Tausend Übriggbliebene, die die Organisation rechtzeitig verlassen haben, überleben werden.

    Was nicht heißt das nicht alle die es besser wissen müssten, weil sie die Bibel zur Verfügung haben, nicht zur Rechenschaft gezogen werden…aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Ich werde auch an dieser Stelle wieder auf all die Schriftstellen verweisen, die davon sprechen das ganze Völker und Nationen sich vor dem Thron beugen werden.

    Oder soll etwa Salomos Gebet sinnlos gewesen sein?

    43 …dann erhöre auf deinem Thron im Himmel auch ihre Gebete, die sie vor diesem Tempel sprechen! Erfülle die Bitten dieser Menschen, damit alle Völker auf der Erde dich als den wahren Gott erkennen! Dann werden sie dich achten und verehren, wie dein Volk Israel dich verehrt, und sie werden erkennen, dass du in diesem Tempel wohnst, den ich gebaut habe.
    1. Kön 8, 43

    Und was ist mit Psalm 22, 28-30:
    28 Auch in den fernsten Ländern werden Menschen Gott erkennen und zu ihm umkehren, ja, alle Völker werden sich vor ihm niederwerfen.
    29 Denn der Herr regiert als König und herrscht über alle Völker.
    30 Auch die Großen dieser Erde müssen sich niederwerfen vor ihm, sie, die immer mehr als genug zu essen hatten. Vor ihm werden alle sterblichen Menschen ihre Knie beugen.

    Oder mit Römer 14, 9-12…
    9 Denn Christus ist ja gestorben und wieder lebendig geworden, um Herr über alle Menschen zu sein: über die Toten und über die Lebenden.
    10 Warum verurteilst du einen anderen? Warum siehst du auf einen anderen Bruder herab? Wir alle werden einmal vor dem Richterstuhl Gottes stehen.
    11 Denn in der Schrift heißt es: »`So wahr ich lebe´, sagt der Herr, `jedes Knie wird sich vor mir beugen und jeder Mund wird mich bekennen.´«
    12 Ja, jeder von uns wird sich persönlich vor Gott verantworten müssen.

    …die Quelle dieser Worte:
    22 Wendet euch auf der ganzen Welt von überall her mir zu und lasst euch retten. Denn ich bin Gott; es gibt keinen anderen.
    23 Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ging Gerechtigkeit hervor und ich werde mein Wort nicht zurücknehmen: Jedes Knie wird sich vor mir beugen und jeder Mund wird mich bekennen.«
    24 Die Menschen werden sagen: »Nur im Herrn finden sich Gerechtigkeit und Stärke.« Und alle, die gegen ihn aufgebracht waren, werden beschämt zu ihm kommen.
    Jes 45, 22-24

    Friede, Freude, Eierkuchen? Nö, Eierkuchen habe ich nicht gefunden, aber jede Menge Hinweise auf Gerechtigkeit:

    8 Der Herr aber herrscht in Ewigkeit, von seinem Thron aus hält er Gericht.
    9 Er wird die Welt gerecht richten und in Gerechtigkeit über die Völker herrschen.
    Psalm 9, 8+9

    5 Die Völker werden sich freuen und vor Freude jubeln, weil du sie gerecht richtest und alle Völker auf der Erde regierst.
    6 Gott, die Völker sollen dir danken, alle Völker sollen dich loben.
    Psalm 67, 5+6

    6 Der Himmel verkündet seine Gerechtigkeit, und alle Völker sehen seine Herrlichkeit.

    Wird das immer angenehm für sie sein…eher nicht…denn:

    7 Schämen müssen sich die Götzenanbeter, die mit ihren nutzlosen Göttern angeben, denn alle Götter müssen sich ihm unterwerfen!
    Psalm 97, 6+7

    Werden sich alle Völker freuen? Nein…

    5 Der Herr wird dir zur Seite stehen; am Tag des Gerichtes zerschmettert er Könige.
    6 Wenn er über die Völker sein Urteil spricht, wird das Schlachtfeld mit Leichen bedeckt sein. Den Herrscher über ein großes Land wird er vernichten.
    Psalm 110, 5+6

    Ich höre jetzt auf, es würde meinen Kommentar vollends sprengen, wenn ich SÄMTLICHE Bibelverse zitieren würde, wo von Völkern und Nationen die Rede ist, die sich vor Gott beugen werden, um sein gerechtes Gericht zu empfangen.
    Den einen zur Freude, den anderen – die ihm weiter wiederstehen wollen – zur Vernichtung.

    Komme mir niemand damit, dass damit ledigleich einzelne Menschen aus den Nationen gemeint sind. – Denn diese Einzelnen finden schon vorher zu Gott und seinem Sohn. Sie werden an anderen Stellen erwähnt und besonders hervorgehoben.

    LG Ulli

  • Barbara
    Juli 7, 2011

    Liebe Ulli!
    Das Konkordante Neue Testament ist gut zu lesen, Buchstaben normal groß.

    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Manfred
    Juli 7, 2011

    Liebe Brüder,
    ich möchte noch einen Kommentar zum Thema: “Sind wir als Zeugen Jehovas das „neuzeitliche Volk Gottes“?” abgeben.

    Das Fazit des Vortrages lautet ja:
    Gott wird sich demnach ein Volk für seinen Namen aus Menschen aller Nationen (auch aller Religionsorganisationen und den Juden) herausnehmen. Doch dieses Volk muss mehr aufweisen, als nur den Namen Jehova auf ihren Fahnen geheftet zu haben.

    Die Menschen dieses Volkes müssen im Glauben und Vertrauen auf die wahre Persönlichkeit Gottes, die durch Jesus Christus geoffenbart wurde, in ihrem Leben persönlichen beweisen, und die gleichen Eigenschaften offenbaren wie ihr Erlöser Jesus Christus; echte Liebe zu Gott und den Menschen. Zitat Ende.
    Auf der anderen Seite hat ja der Brd. Alois schon öfter geschrieben, dass die Zeugen Jehovas das Volk Gottes sein müssen, da es in den Propheten so niedergeschrieben wurde. Gerade weil das Volk der Zeugen Jehovas so böse sei, ist ein Zeichen dass es Gottes Volk ist. Diese Aussage ist ja auf viel Widerstand gestoßen und leider habe ich den Kommentar dazu nicht mehr gefunden, aber ich glaube dass jeder der hier regelmäßig mitliest weiß worum es geht.

    Dazu kommt noch die Frage: Da wir jetzt erkannt haben wie böse die Organisation der Zeugen Jehovas handelt, welche Schlüsse sollten wir daraus ziehen. Bzw. sollten wir hier weg in eine andere Gemeinschaft gehen, wo es liebevoller zugeht oder mehr nach der Bibel gehandelt wird.

    Ich glaube, dass jeder der Äußerungen stimmt, man muss sie nur miteinander in Einklang bringen.
    Denn die Bibel widerspricht sich nicht. Es kommt wie immer auf den Standpunkt oder die Betrachtungsweise an, wie man die verschiedenen Aussagen beleuchtet.

    Die Organisation sagt ja immer es gibt „helleres Licht“ um dann komplett mit Ihren Aussagen in eine andere Richtung zu gehen. Das ist falsch. Wenn man etwas im schummrigen Licht betrachtet und es wird dann heller, wird das zuerst gesehene deutlicher, aber ändert sich nicht in etwas völlig anderes.

    Hier noch mal kurz zusammengefasst die verschiedenen Statements
    1. Das wahre Volk Gottes muss mehr aufweisen, als nur den Namen Jehova auf Ihre Fahnen geheftet zu haben
    2. Das Volk welches den Namen Jehovas trägt muss böse handeln und sogar schlimmer sein wie Sodom und Gomorra
    3. Gott wählt sich sein Volk selber aus

    Das es zur Zeit des Endes ein Volk Gottes geben muss, bestätigt das Gleichnis vom Weizen und dem Unkraut. Ich zitiere aus der Elberfelder von 1871 Mat. 13: Vers 24-42

    24. Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der guten Samen auf seinen Acker säte.
    25. Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut (Eig. „Lolch“, ein dem Weizen ähnliches Unkraut; so auch v 26. 27. usw.) mitten unter den Weizen und ging hinweg.
    26. Als aber die Saat aufsproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut.
    27. Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? woher hat er denn Unkraut?
    28. Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sprachen zu ihm: Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen?
    29. Er aber sprach: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit demselben den Weizen ausraufet.
    30. Laßt es beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Leset zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune.
    31. Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Senfkorn, welches ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte;
    32. das zwar kleiner ist als alle Samen, wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als die Kräuter (Gartengewächse) und wird ein Baum, so daß die Vögel des Himmels kommen und sich niederlassen (O. nisten) in seinen Zweigen.
    33. Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Reich der Himmel ist gleich einem Sauerteig, welchen ein Weib nahm und unter drei Maß Mehl verbarg, bis es ganz durchsäuert war.
    34. Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,
    35. damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, welcher spricht: „Ich werde meinen Mund auftun in Gleichnissen; ich werde aussprechen, was von Grundlegung der Welt an verborgen war.“ (Ps. 78,2)
    36. Dann entließ er die Volksmenge und kam in das Haus; und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers.
    37. Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen,
    38. der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen;
    39. der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.
    40. Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.
    41. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose (W. die Gesetzlosigkeit) tun;
    42. und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

    Also halten wir fest, in der Zeit des Endes gibt es wahre und Scheinchristen. Gesät wurde der Same als sich die ersten Bibelforscher zusammentaten. Doch kurz danach wurde auch das Unkraut gesät mitten unter sie. Nur so ist es zu erklären, dass Russel ein Freimaurer war und sich bis heute in den Schriften der Gesellschaft das Zeichen des Satans (subliminale Bilder) und falsche Lehren verstecken. Wir haben hier somit den Fall, dass wir bei den Zeugen Jehovas durchaus richtige Lehren finden, als auch mit vielen falschen Prophezeiungen (Generationenfrage usw) konfrontiert werden. Jetzt sind ja einige der Meinung, dass Gott sein Volk reinigen wird und Älteste und so weiter absetzen wird wenn sie falsch handeln. Auch das stimmt, nur es wird zur Zeit der Ernte passieren, wenn Gottes Schnitter die Engel das Unkraut ausreißen. Das wird nicht vorher passieren sondern direkt am Ende, wenn Gott hier auf der Erde reinen Tisch machen wird. Wie wir wissen, wächst Unkraut bedeutend schneller und vermehrt sich rasend schnell im Vergleich zu Pflanzen die wir wirklich in unserem Garten haben möchten. Somit ist es nur zu verständlich, dass Heute das Böse in dem Volk Gottes Überhand genommen hat und der wahre Weizen somit eindeutig in der Minderzahl ist. Das deckt sich auch wieder mit der Aussage, dass der Weg in die Vernichtung breit ist und ihn viele gehen und der Weg zum Leben eingeengt und es werden ihn nur wenige finden.

    Jetzt bringen wir das damit in Einklang, dass Brd. Alois in den Propheten Texte angeführt hat, die belegen, dass es ein Volk mit dem Namen Jehova gibt und dieses sehr schlecht sein muss. Dazu müssen wir kurz betrachten was eine Prophezeiung ist. Eine Prophezeiung ist die Erklärung oder Niederschrift von Dingen die in der Zukunft passieren und die genauso eintreten. Bei falschen Propheten erfüllt sie sich nicht (Harmagedon 1975 als Beispiel) und bei wahren Propheten erfüllt sich sich bis auf den „i“ Punkt.
    Wenn also in den Propheten steht, dass es zur Endzeit ein Volk mit dem Namen Jehova gibt und dieses schlecht handelt, dann muss es auch so sein. Das es so ist, haben wir hier ja schon sehr oft auf Bruderinfo diskutiert. Die Lieblosigkeit usw. der Gesellschaft.
    Die Frage ist nur:
    Hat sich Jehova dieses böse Volk, dass seinen Namen trägt erwählt? Eindeutig nein!! Doch in der Prophezeiung steht ja nur, dass es in der Zeit des Endes ein Volk gibt, dass den Namen Jehovas trägt und dass dieses sehr schlecht ist. Das heißt aber nochlange nicht, dass Jehova dieses Volk auch selbst auserwählt hat. Die Prophezeiung zeigt nur, dass es so sein wird.

    Das wirkliche Volk Gottes befindet sich aber – inmitten dieses bösen Volkes – , dass seinen Namen trägt. Das Gleichnis vom Weizen beweist dies. Erst wurde der wahre Weizen gesät, dann kam das Unkraut hinzu. Das Unkraut hat keinen Anstand und sich die Führung angeeignet und sich den Namen Jehovas Zeugen gegeben und behauptet der Mitteilungskanal Gottes zu sein. Außerdem handeln sie sehr böse und unterdrücken den wahren Weizen und das können wir doch eindeutig in den Versammlungen sehen. Damit erfüllen sie diese Prophezeihung.

    Die Tatsache, dass wir heute sehr deutlich einen Unterschied zwischen einem Zeugen Jehovas, der der Organisation dient und einem der nur Jehova dient erkennen können, zeigt eigentlich wie weit wir in der Zeit des Endes schon vorangekommen sind.
    Auf der anderen Seite wird auch deutlich, dass die Schnitter in diesem Volk bei der Ernte erst das Unkraut ausreissen und dann den Weizen einsammeln. Somit bringt es nichts in eine andere Religion zu wechseln. Denn der wahre Weizen befindet sich nur dort wo auch das Unkraut steht. Es bringt nichts auf ein Feld zu wechseln auf dem meinetwegen Erdbeeren gezüchtet werden. Da fangen die Schnitter Jehovas erst gar nicht an zu ernten. Sie ernten nur dort wo auch der wahre Weizen steht. Und dieser steht nun mal auch dort wo das Unkraut steht und das ist bei den Zeugen Jehovas.

    Fazit:
    Somit ist es genau wie Brd. Alois dies geschrieben hat. Die Tatsache dass die Zeugen Jehovas so schlecht sind ist ein Beweis dafür (nicht das sie Gottes Volk sind), sondern dass sich das wahre Volk Gottes unter ihnen befindet. Und in der Tat reicht es nicht aus sich nur Zeuge Jehovas zu nennen, sondern wir müssen durch unsere Einstellung und unseren Glauben an das Loskaufsopfer Christi zeigen, dass wir nicht der Organisation folgen.
    Das war jetzt etwas schwierig zu formulieren und ich hoffe, dass es verständlich war, ansonsten bitte ich das zu entschuldigen.
    Liebe Grüße Manfred

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Lieber Manfred,

    du hast dir ja echt Mühe gegeben mit deinem Kommentar.
    Allerdings habe ich noch einige Fragen, die mich bewegen:

    1. Woher nimmst du die Aussage, dass sich das Gleichnis vom Weizen und Unkraut nur auf die Zeugen Jehovas bezieht und woher nimmst du, dass der Same erst mit den Bibelforschern ausgesät wurde?
    Was ist mit den Christen, die es vor der Zeit der Bibelforscher gab? Kann dann da niemand zum Weizen gehören?

    2. Wo in dem Gleichnis liest du etwas von einem VOLK Gottes? Es wird vom Reich der Himmel gesprochen und wie es sich mit ihm verhält.

    3. Die Diskussion drehte sich ja bei dir um die ZJ und wie wir hier uns verhalten sollen. Dein Fazit war, dass man bei den ZJ bleiben soll, weil nur dort geerntet wird. Was ist mit denjenigen, die nicht von Geburt an dabei sind, sondern die vielleicht an der Haustür angesprochen wurden und erkannt haben, dass bei den ZJ so einiges falsch ist. Die werden sich doch wohl kaum für eine offensichtlich falsche Organisation entscheiden, weil man evtl. von hinten durch die Brust zu der Erkenntnis kommen könnte, dass es richtig ist, zu den Falschen zu gehen. Weißt du, wie ich das meine? Auf so eine Idee kommt doch niemand.

    4. Aus deinem vorherigen Kommentar hatte ich eigentlich gelesen, dass man einige Bedinungen erfüllen muss, um gerettet zu werden. Diese Bedingungen können aber auch Menschen erfüllen, die nicht bei den ZJ sind. Werden die dann nun doch nicht gerettet, weil sie sich „auf dem falschen Acker“ befinden? Heißt das somit, ich kann nicht gerettet werden, weil ich nicht auf dem Acker der ZJ bin?

    5. Noch eine kleine Anmerkung zu deiner Aussage, was ein Prophet ist. Letztendlich stimmt es zwar, dass sich die Aussagen eines Propheten erfüllen, aber ein biblischer Prophet ist kein Wahrsager. Sondern stattdessen wurde er in biblischer Zeit immer in eine konkrete Situation geschickt, um zu warnen. Seine Prophezeitungen bezogen sich immer auf die Situation, in der er war. Im Griechischen bedeutet Prophet eher Fürsprecher. Insofern muss man meines Erachtens vorsichtig damit sein, einfach zu sagen, dass Prophezeiungen von damals eine Erfüllung in späterer Zeit haben.

    So, ansonsten bin ich gespannt auf die Antworten auf meine Fragen.

    LG
    Svenja

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Hallo Svenja

    Du hast geschrieben:
    „Letztendlich stimmt es zwar, dass sich die Aussagen eines Propheten erfüllen, aber ein biblischer Prophet ist kein Wahrsager. Sondern stattdessen wurde er in biblischer Zeit immer in eine konkrete Situation geschickt, um zu warnen. Seine Prophezeitungen bezogen sich immer auf die Situation, in der er war.“

    Meine Fragen zu unten stehender Bibelstelle:
    In welcher konkreten Situation war Daniel um die damaligen Menschen zu warnen?
    Für wen hat er folgende Prophezeiung geschrieben?
    Wann hat sich die Prophezeiung damals erfüllt?

    Daniel 12
    1. Und in jener Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst, der für die Kinder deines Volkes steht; und es wird eine Zeit der Drangsal sein, dergleichen nicht gewesen ist, seitdem eine Nation besteht bis zu jener Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk errettet werden, ein jeder, der im Buche geschrieben gefunden wird.
    2. Und viele von denen, die im Staube der Erde schlafen, werden erwachen: diese zu ewigem Leben, und jene zur Schande, zu ewigem Abscheu.
    3. Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste, und die, welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne, immer und ewiglich.
    4. Und du, Daniel, verschließe die Worte und versiegele das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden es durchforschen, und die Erkenntnis wird sich mehren.
    5. Und ich, Daniel, sah: und siehe, zwei andere standen da, einer hier am Ufer des Stromes, und einer dort am Ufer des Stromes.
    6. Und einer sprach zu dem in Linnen gekleideten Mann, welcher oben über dem Wasser des Stromes war: Wie lange wird dauern das Ende dieser wunderbaren Dinge?
    7. Und ich hörte den in Linnen gekleideten Mann, welcher oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwur bei dem, der ewig lebt: Eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit; und wenn die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes vollbracht sein wird, dann werden alle diese Dinge vollendet sein.
    8. Und ich hörte es, aber ich verstand es nicht; und ich sprach: Mein Herr, was wird der Ausgang von diesem sein?
    9. Und er sprach: Gehe hin, Daniel; denn die Worte sollen verschlossen und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes.
    10. Viele werden sich reinigen und weiß machen und läutern, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; und keine der Gottlosen werden es verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen.
    11. Und von der Zeit an, da das beständige Opfer abgeschafft wird, und zwar um den verwüstenden Greuel aufzustellen, sind tausend zweihundertneunzig Tage.
    12. Glückselig der, welcher harrt und tausend dreihundertfünfunddreißig Tage erreicht!
    13. Du aber gehe hin bis zum Ende; und du wirst ruhen, und wirst auferstehen zu deinem Lose am Ende der Tage.

    LG
    Alois

  • Manfred
    Juli 7, 2011

    Liebe Svenja,
    wie Du schon sagtest, habe ich mir viel Mühe mit dem Kommentar gemacht. Das stimmt. Deine Fragen aber alle biblisch zu begründen benötigt noch wesentlich mehr Zeit. Ich habe die verschiedenen Aussagen, die hier bereits auf Bruderinfo getätigt wurden und damals auch biblisch begründet waren aus dem Gedächtnis wiedergegeben, da ich manche Kommentare einfach nicht wiedergefunden habe. Eine Suchfunktion wäre da sicherlich hilfreich, mir ist aber auch klar, dass das die Brüder von Bruderinfo nicht so einfach stemmen (programmieren) können. Das soll also kein Vorwurf sein. Ich überlege ja auch schon lange, wie ich die ganzen wertvollen Kommentare zu bestimmten Themen archivieren kann.
    Aber mein letzter Kommentar widerspricht nicht meinem vorherigen. Jehova möchte, dass jeder Mensch gerettet wird und die minimal Anforderungen zu erfüllen sind für jeden Menschen egal wo er lebt und welche Bildung er hat, möglich.
    Trotzdem hat Jesus im Gleichnis vom Weizen gesagt, dass er guten Samen gesät hat. Wenn damit alle Menschen der Welt gemeint wären, hätte er ja nur sagen brauchen, dass der eine Teil der Weltbevölkerung, die sich gut verhalten Söhne des Königreiches sind und die anderen eben nicht. Deshalb muss es Menschen geben, denen ein besonderes Vorrecht zu teil wird wie damals den Israeliten. Doch das schließt nicht andere Menschen aus, da z. Bsp. auch Menschen anderer Nationen bei dem Auszug aus Ägypten dabei waren. Doch die Gruppe oder das Volk dem Jehova seine Aufmerksamkeit zugewandt hat war das Volk Israel.
    Warum ich der Ansicht bin, dass hier die Gruppe der Zeugen Jehovas gemeint ist beruht auch auf der Betrachtung wie sich die Zeugen Jehovas im Laufe der Jahre entwickelt haben. Das ist wie ein Fingerabdruck, da passt einfach alles zusammen. Aber das alles biblisch zusammenzutragen ist sehr langwierig. Du kannst diese Dinge, die sich wie ein Fingerabdruck zusammensetzen z.Bsp. nicht einfach auf die katholische oder evangelische Kirche übertragen. Da gibt es immer irgendwas wo es nicht passt. Wie gesagt, dass ist die Summe der Kommentare die hier auf Bruderinfo gemacht wurden und ich denke, wenn Du das was Du bisher hier gelesen hast versuchst auf die Zeugen anzuwenden, dann haut das einfach hin.
    Mit dem das ich sagte, man müsse auf dem Acker bleiben wo sowohl der wahre als auch der falsche Weizen steht, wollte ich sagen, dass es keinen Sinn macht woanders hinzugehen um dort sein Heil zu finden. Da kommt man wahrscheinlich vom Regen in die Traufe. Jesus sagte ja, dass die Schnitter das Unkraut bei der Ernte direkt neben dem wahren Weizen ausreißen werden. Somit ist es kein Fehler weiterhin hier bei den Zeugen zu bleiben. Doch wir müssen durch unsere Herzenseinstellung und unseren Glauben an Christus Loskaufsopfer zeigen, dass wir uns von den falschen Lehren der Organisation geistig distanzieren nicht räumlich. Tatsache ist aber, dass der Weizen mit dem Unkraut bis zum Eingreifen Gottes parallel bestehen muss. Wer das aber nicht aushält, kann auch einfach gehen, er gibt ja nicht den Glauben an Jehova und Jesus Christus auf. Um die Minimal Anforderungen zu erfüllen, um gerettet zu werden muss man sich nicht weiter einer hartherzigen Organisation unterwerfen. Man muss nur seinen Glauben bewahren und genau das ist es, was Bruderinfo ausmacht. Ich fühle mich durch die Vorträge der Brüder und die vielen Kommentare sehr gestärkt und ermuntert mein Verhältnis zu Gott zu vertiefen.
    Deshalb bin ich für diese Seite sehr dankbar und hoffe, dass es noch lange möglich sein wird trotz der Hackerangriffe hier erbaut zu werden. Lieben Dank dafür.
    An Dich Svenja: Leider kann ich meine Gedanken, die ich Dir gerne mitteilen möchte gar nicht so gut in Worte fassen. Das geschriebene Wort kommt manchmal ganz anders rüber als ich es gemeint habe und vor allem, wenn ein anderer es liest der nicht bestimmte Gedanken im Hinterkopf hat, der versteht dann mitunter was völlig anderes. Ich möchte das deshalb jetzt einfach so stehen lassen und wenn Du das nicht nachvollziehen kannst, kann ich das verstehen. Dann nimm meine Kommentare einfach als meine Ansicht, die ja nicht 100 prozentig Richtig sein muss. Jeder muss ja für sich selbst entscheiden was richtig ist und das war halt mein Verständnis dazu. Vielleicht liege ich völlig falsch, für mich fühlt es sich aber schlüssig an.
    Ich wünsche allen eine gute Nacht. Ist jetzt doch wieder später geworden.
    Liebe Grüße Manfred

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Lieber Manfred,

    du meine Güte, das tut mir leid, dass du die ganze Nacht wach gelegen hast. Das wollte ich ganz sicher nicht. Oh, ich hoffe, du hast heute keinen anstrengenden Tag vor dir.
    So, zurück zum Thema. Ja, es ist echt schwierig, hier alles so zu schreiben, wie man es denkt. Reden ist da auf jeden Fall einfacher.
    Nun noch mal meine Gedanken, die ich dir ebenfalls nicht aufdrängen möchte, sondern einfach zu bedenken geben möchte.
    „der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen;“

    Wenn ich dich recht verstanden habe, meinst du also, der Acker, ist nur bei den ZJ zu finden. Aber dennoch können auch Menschen gerettet werden, die nicht auf dem Acker sind. Also ich versteh immer noch nicht, wie das zusammen passen soll. Für mich ist das sehr paradox. Es gibt nun schon einen Acker, auf dem der gute Weizen ist und Jesus erwähnt das extra. Aber wieso wird mit keiner Silbe der Rest erwähnt, der Weizen Nummer 2 sozusagen. Meines Erachtens liegt doch viel näher, dass mit dem Acker die gesamte Menschheit gemeint ist. Ansonsten wären doch zig Menschen in dem Gleichnis völlig unberücksichtigt. Wir hätten somit quasi noch einmal woanders Unkraut und noch einmal woanders Weizen. Ist doch irgendwie paradox oder? Warum es sich so kompliziert machen. Wie so oft ist meines Erachtens nach, das Naheliegende auch das Richtige.
    Und nein, das alles wächst nicht einfach von alleine. Wir finden ja nicht von alleine zu Gott, sondern Gott reicht uns die Hand. Also wurden wir sozusagen von Jesus ausgesäät. Von alleine können wir nicht in die richtige Richtung wachsen. Dazu brauchen wir Gott und Jesus.

    Und klar, die ZJ gehen von Haus zu Haus, um den Menschen zu predigen, aber damit sind sie nicht alleine. Vielleicht nicht von Haus zu Haus, aber die Bemühungen anderer Christen, zu missionieren und zu predigen sind weitaus größer und erfolgreicher. Das versuchen die ZJ nur sehr gerne zu unterschlagen. Wir sind uns sicher einig, dass alle Organisationen ihre Fehler haben, also warum sollte die Predigt der ZJ besser sein? Die ev. Kirche sagt z.B. immerhin nicht, dass man nur in ihr gerettet werden kann, sondern sagt klipp und klar, dass nur Jesus die Rettung ist. Das finde ich persönlich wesentlich einfacher ausgedrückt und klarer, worauf es ankommt.
    Ich halte es für weitaus schwieriger, den falschen Lehren der ZJ zu entkommen als sich gar nicht erst mit ihnen zu befassen. Warum sollte Gott uns denn solche Steine in den Weg legen? Manche bei den ZJ werden nie erkennen, dass die Organisation so viel falsche Dinge lehrt und dennoch denke ich nicht, dass die dann alle zum Unkraut gehören. Sie wurden einfach nur geblendet.

    Und ich habe bisher noch nicht lesen können, dass das alles mit den ZJ wie ein Fingerabdruck kommt. Wie meinst du das? Oder wo genau konnte man das in Kommentaren lesen? Vielleicht hab ich da was überlesen.
    Die Argumente aus den Propheten finde ich immer noch schwierig, weil die Prophezeiungen für damals waren. Ich schrieb ja bereits, dass ein Prophet die Aufgabe hat, in eine ganz spezielle Situation zu gehen und dort zu predigen. Man darf das nicht mit Wahrsagerei verwechseln. Auch nicht mit einer, die von Gott kommt.

    So, ich hoffe, ich habe nichts vergessen.
    Also nochmal, ich hoffe, du musst wegen der Diskussionen hier nicht weiterhin schlaflose Nächte haben. Es ist gut, sich über alles so Gedanken zu machen, aber gleichzeitig ist eine gewisse Gelassenheit sicher hilfreich. Ich hoffe, du schläfst diese Nacht besser und mehr 🙂

    LG!
    Svenja

  • Manfred
    Juli 7, 2011

    Liebe Svenja,
    Ein paar deiner Fragen beantworten sich selbst, wenn Du den Kommentar nochmal liest und den, den ich an Matthäus geschrieben habe. Ansonsten bekomme ich das nicht besser beschrieben und möchte es dabei belassen. Ergänzend kannst du noch den Kommentar lesen, den Alois geschrieben hat. er hat auch einige Schriftstellen angeführt.
    Liebe Grüße Manfred

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Lieber Manfred und andere,

    vor dem Verfassen meines Kommentares hatte ich den deinen bereits gelesen. Also auch den zweiten. Leider haben sich meine Fragen dadurch nicht beantwortet. Also offensichtlich bin ich nicht clever genug.

    Aber auch ich halte es für besser, diese Diskussion nicht weiter zu vertiefen. Ich habe eben noch cheyennes Kommentar gelesen und ich möchte mir nicht auch noch erneut vorwerfen lassen, dass ich den Glauben anderer untergraben möchte, so wie sie es dem Autor des Artikels vorgeworfen hat. Und da ich derselben Meinung bin wie der Autor, trifft dieser Vorwurf mich ja quasi indirekt auch. Wieder einmal.

    Für mich macht das keinen Sinn mit dem Acker und ich bin eigentlich offen für gute Argumente. Leider habe ich oft den Eindruck, dass viele einfach WOLLEN, dass die ZJ Gottes einziges auserwähltes Volk sind. Das richtet sich jetzt gar nicht gegen dich, Manfred, ich bring das jetzt hier nur mal mit unter. Also ich möchte dich damit überhaupt nicht angreifen, so viel nur, damit es keine Missverständnisse gibt. 🙂 Das gilt für den gesamten Kommentar.

    Aber wenn ich lese, dass man alle Christen dieser Welt einfach pauschal Namenschristen nennt (und ich kenne viele Beispiele, dass man das nicht so sagen kann, mich eingeschlossen) und Verse aus dem AT, die sich eindeutig auf Israel und zwar auch nur auf das beziehen (jedenfalls sehe ich keinen biblischen Grund, das anders zu handhaben), zitiert werden, dann halte ich es für besser, mich aus der Diskussion auszuklinken. Ich habe das Gefühl, es bringt mir nichts und anderen auch nicht. Der Fokus liegt hier vielfach auf dem AT, was ich für fatal halte. Sicherlich muss man das AT auch heute berücksichtigen, aber ein übergroßer Fokus darauf und ein fast ignorieren des NTs, ist wohl das andere Extrem.

    Ich habe meine biblische Meinung schon oft ändern müssen, weil ich eines besseren belehrt wurde und Diskussionen sind eigentlich dazu da, dass man seine eigene Ansicht oder Erkenntnis noch mal neu überdenkt. Das habe ich an dieser Stelle mal wieder getan, aber diesmal komme ich mit der anderen Argumentation einfach nicht hinterher. Meiner Argumentation wurde aber vielfach gar nicht versucht zu folgen, denn auf viele Punkte und/oder Fragen ist gar nicht eingegangen worden, als ob man diese nicht wahrhaben möchte.
    Auch das richtet sich nicht gegen dich, Manfred, ich möchte nur nicht NOCH einen Kommentar schreiben, der offensichtlich nicht wirklich erwünscht ist.

    Leider habe ich vielfach das Gefühl, dass ich hier generell nicht erwünscht bin und ich überlege ernsthaft, ob ich hier überhaupt noch schreiben soll. Irgendwie scheint hier nicht wirklich jemand meine Argumente hören zu wollen. Dabei konnte sie auch noch niemand eindeutig widerlegen.

    Gut, das soll es an dieser Stelle von mir gewesen sein, ich befasse mich heute lieber noch mit erbauenderen Dingen. Nicht persönlich nehmen, aber manchmal ist man einfach in keiner guten Stimmung für Kommentare hier und ich möchte mir nicht immer öfter anhören, wie furchtbar ich doch teilweise bin.

    Liebe Grüße!
    Svenja

    Hallo Svenja,
    wie kommst du darauf hier nicht erwünscht zu sein. Ich als der Autor dieses Artikels, der einige Diskussionen losgetreten hat bin dir Dankbar, das du meinen Argumenten folgen kannst. Du hast recht, das sich einige Brüder damit schwer tun Jehovas Zeugen nicht als das neuzeitliche Volk Gottes zu sehen.
    Dafür müssen wir Verständnis haben. Diskussionen führen nicht immer sofort zu Übereinstimmung, das müssen wir hier alle lernen zu ertragen. Sei deshalb nicht entmutigt.
    l.G. Der Autor

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Svenja,
    bleib´ uns bloß hier…bei Bruderinfo braucht niemand dem anderen nach dem Mund zu reden und auch wenn wir uns oft nicht einig sind, so sind wir uns doch dessen bewusst was wir aneinander haben.
    Die Reibungspunkte haben schon oft für wohltuende Klarheit gesorgt, offener Meinungsaustausch ist das was wir alle hier wollen. Und das wir uns gegenseitig im Glauben stärken.
    Manchmal kommt das ein oder andere etwas kratzig rüber, davon kann sich keiner freisprechen, aber es steckt niemals böse Absicht dahinter.

    @ Zeugen Jehovas Gottes Volk?
    Ich kann dem, gemäß meinem Bibelverständnis nicht zustimmen. Unter anderem auch und GERADE dann, wenn ich sie mit den Israeliten vergleiche. Denn damals suchte Gott einen Mann aus und versprach ihm, aus seinem Samen ein Volk zu machen, das überaus zahlreich ist und ihm für alle Zeiten gehören soll. – Obwohl dieses Volk ihm immer wieder untreu wurde und deshalb Zucht notwendig wurde, hat er es niemals ganz verworfen. Es blieb sein Volk.
    Israel wurde also von Gott auserwählt und bekam auch seinen Namen von ihm.

    Die Zeugen Jehovas bekamen den Namen nicht von Gott selbst zugesprochen, sie nahmen ihn sich einfach…und zwar nicht etwa alleine in Bezug auf das Tetragrammaton aus der Bibel, auch wenn sie es jetzt dazu heranziehen – sondern sie übernahmen ihn von den Katholiken.

    Laut Wiki heißt es:
    „Die Schreibweise Jehova, Iehovah oder Jehovah wird auf den Dominikanermönch Raymund Martini zurückgeführt. Dieser übersetzte um 1270 verschiedene Bibelteile aus dem Hebräischen ins Lateinische; in den Handschriften seines Werks Pugio Fidei adversus Mauros et Judaeos wird das Tetragramm mit Iehovah wiedergegeben. Man nimmt an, dass er die masoretische Punktierung der zu adonaj gehörigen Vokale (e-o-a) mit den Konsonanten JHWH zu I-e-H-o-V-a-H kombinierte.

    Im deutschsprachigen Raum verwenden zudem Hunderte von Kircheninschriften, Kirchenliedern, Münzen und literarische Werke bis ins 20. Jahrhundert hinein diese Schreibweise.

    Außerdem wurde Jehova im Mittelalter vielerorts bei Altären von Kirchen eingraviert oder eingeschnitzt oder über Kirchenportalen eingemeißelt. Auch in Kirchenbauten der Barockzeit taucht er oft auf, z. B. als Tetragramm im Glasfenster hoch über dem Hauptaltar der Wiener Karlskirche.“

    So könnte die katholische Kirche wenn sie denn wollte, eigentlich viel eher behaupten, dass über ihnen der Name Gottes genannt wird…

    Klar gibt es trotzdem viele Parallelen zwischen Israel und der WTG…aber diese sind meistenteils negativ…und ebenso auf die katholische Kirche anzuwenden.
    Die geistigen Führer BEIDER Religionen, werden für all ihr Tun einmal die Verantwortung übernehmen müssen…denn BEIDE kannten das Wort Gottes, dass sie eigentlich hätte erkennen lassen müssen, was richtig ist. Inwieweit das auch auf ihre jeweiligen Schäflein zutrifft, wissen Gott und sein Sohn allein.

    Die katholische Kirche verwässert und verfälscht die Botschaft der Bibel, unter anderem indem sie Gott den Vater unter den Tisch kehrt und fast alle nachfolgenden christlichen Religionsgemeinschaften tun dies ebenso. – Die WTG verwässert die Versöhnungs-Botschaft der Bibel über den Erlöser, indem sie den Blick von Jesus ablenkt und sich selbst zum Mittelpunkt ihrer Glaubenslehre macht.

    Kann die Zugehörigkeit zu irgendeiner christlichen Religion Leben retten? – Nein, und das hat hier auch noch nie einer behauptet, denn jeder hier schreibt darüber, dass dies nur der Glaube an Gott und seinen Sohn Jesus Christus kann.
    Verhindern kann eine christliche Religionsgemeinschaft die Rettung allerdings auch nicht, denn wie die Briefe aus der Offenbarung zeigen, sieht Gott auf den Einzelnen innerhalb der Gemeinschaft und haut sie nicht alle in einen Pott.

    Wäre das fleischliche Israel nicht mehr existent, dann wäre der Gedanke eines neuzeitlichen Volkes für Gottes Namen ja garnicht so abwägig…aber es gibt sie ja nicht nur, sie konnten ja sogar in ihr Land zurück und sind, wie vorhergesagt, eine Taumelschale für die Nationen geworden. Und gemäß des Römerbriefes 11+12, der hier schon mehrfach zitiert wurde, ist der göttliche Plan mit ihnen damit noch nicht zu seinem Ende gelangt.

    Ansonsten ist nur noch vom geistigen Israel in der Bibel die Rede. Dieses geistige Israel wird sich gemäß der Bibel aber nicht durch Untreue, sondern durch geistige Reinheit auszeichnen.

    Ich habe auch vergeblich darüber nachgegrübelt, wo in der Bibel steht, dass man in seinem Leben ZWEIMAL die richtige Entscheidung treffen muss. – Das erste mal ist es von Nöten sich der WTG anzuschließen, oder deren Lehren zumindest kennenzulernen (die Wahrscheinlichkeit dafür ist für Milliarden von Menschen gleich Null), dass zweite mal soll man sich gegen die WTG entscheiden und FÜR den Christus?
    Ich kann mich allerdings nur an Verse erinnern, wo es heißt das man erlöst ist, wenn man Jesus Christus als den Sohn Gottes anerkannt hat, den himmlischen Vater ehrt und seine Gebote der Liebe hält.

    LG Ulli

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Liebe Svenja,

    auch wenn ich mit manchen deiner Überlegungen nicht ganz einverstanden bin, kannst du biblische Zusammenhänge ohne „Scheuklappen-Denken“ gut darlegen. Du argumentierst vorurteilsfrei und sehr offen. Deine Sichtweisen haben mich zum nachdenken gebracht und genau dafür ist Bruderinfo da. Somit hast du dem Geist von BI entsprochen und bist auch nicht dogmatisch.

    Es wäre schade, wenn du nicht mehr schreiben würdest. Auch wenn das nicht heißt, dass ich in allem mit dir einer Meinung bin, nur der Form halber sei das nochmal gesagt.

    Deshalb sollten wir alle noch mehr lernen den anderen mit mehr Achtung und Respekt zu begegnen, auch wenn die Anonymität dazu verleitet „auf den Putz zu hauen“.

    Wenn ich bedenke wie oft ich mich im Predigtdienst zurückhalten muss, weil der Gegenüber völlig wirres Zeug von sich gibt, das mit der Bibel 0,0% in Einklang ist und ich dann trotzdem höflich und gefasst bleibe, dann sollte es eigentlich nicht so schwer sein diese Zurückhaltung auch hier zu üben wo m.E. 99% der Kommentare biblisch gesehen Hand und Fuß haben, oder???

    Auch ich verfolge die letzten Wochen mit Sorge, dass sich hier zu oft Streitereien entwickeln, die zu nichts führen. (1. Tim. 6:4,5)

    Wenn ich dann wieder den Kommentar von „cheyenne“ lese, wie sie den absolut ausgeglichenen Artikel von Bruder „HPM“ Stück für Stück mit markigen Worten auseinander nimmt, muss ich schon an der geistigen Reife einer solchen Person zweifeln. Entschuldigung für die Deutlichkeit!

    Etwas mehr Verständnis für die Position des Anderen und etwas weniger Selbstüberschätzung täte uns allen (mich eingeschlossen) doch sehr gut glaube ich.

    Ich fand die Worte von Brd. „Bob“ sehr sympathisch, als er sagte, dass ein wenig Abstand vom Kommentare schreiben sehr gut tut und man zunächst am eigenen Glauben arbeiten sollte.

    Werde das auch die nächste Zeit versuchen……….mal sehen wie lange ich das aushalte!

    LG
    Dennis

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Liebe Ulli

    Galater 4
    8. Aber damals freilich, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind;
    9.jetzt aber, da ihr Gott erkannt habt, vielmehr aber von Gott erkannt worden seid, wie wendet ihr wieder um zu den schwachen und armseligen Elementen, denen ihr wieder von neuem dienen wollt?
    10. Ihr beobachtet Tage und Monate und Zeiten und Jahre.
    11. Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an {O. in Bezug auf} euch gearbeitet habe.

    Hier sagt Paulus, dass wir (Vers 9) Gott erkannt haben, denn in Vers 8 waren die Galater noch Ungläubige.
    Dann haben sich die Galater wieder den schwachen Elementen (heute der Organisation) zugewandt.
    Deswegen fürchtete Paulus dass alles umsonst war. Es war nicht umsonst für die welche den Rat des Paulus befolgt haben und die geistige Glaubensrichtung der Galater wieder verlassen haben.

    Ich kann Dir versichern, dass das was ich schreibe mit gutem Gewissen schreibe, dass es auch nach meinem Verständnis in der Bibel steht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Alois,
    ich weiß das du davor warnen möchtest, sein Heil bei der Organisation zu suchen, so wie Paulus die Galater davor warnte ihr Heil in der Erfüllung des Gesetzes zu suchen, zu dem sie ja allem Anschein nach von jüdischen Brüdern aufgefordert wurden.
    Und du weißt, dass ich deine lauteren Absichten niemals im Frage gestellt habe und das auch niemals tun werde.

    Darum habe ich mir den Galaterbrief mal näher angesehen, denn lernen können wir daraus allemal.
    Es stellte sich mir dabei die Frage, warum sie bereit waren die christliche Freiheit die Paulus sie lehrte, gegen das jüdische Gestz einzutauschen. Im Sinn behalten muss man dabei natürlich, dass sie sicher waren, damit das Richtige zu tun.

    Vielleicht entsprach auch das enge Korsett des Gesetzes eher dem was sie als ehemalige Anbeter von Artemis und Zeus gewohnt waren, als die ungewohnte Freiheit die Christus ihnen gab.
    Vielleicht vertrauten sie aber auch nur falschen Lehrern, die mit breiter Brust von diesen ehemaligen Heiden Gesetzestreue verlangten.
    Paulus setzte dann jedenfalls alles daran, ihnen zu zeigen das sie damit im Grunde nichts anderes tun, als das Opfer Christi abzulehnen und für unnötig zu erklären:

    21 Niemals werde ich dieses unverdiente Geschenk Gottes ablehnen. Könnte ich nämlich durch das Befolgen des Gesetzes von Gott angenommen werden, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen.
    Galater 1, 21

    Du vergleichst die Organisation deshalb mit den falschen Lehrern damals, weil auch sie uns praktisch wieder unter Werksgerechtigkeit stellen wollen und damit genauso Christi Opfertod für unötig erklären.

    Diesen Gedankengang kann zwar ich nachvollziehen, aber wenn ich sie – vor allem deren Gründerzeit – mit den jüdischen Christen vergleiche, dann finde ich dass ist zuviel der Ehre für die Organisation.

    Denn die jüdischen Christen beriefen sich auf das Gesetz, was natürlich falsch war…aber trotzdem handelte es sich um das Gesetz Gottes, nachdem sie sich ja eine immens lange Zeit ausrichten mussten.

    Die Organisation im direkten Vergleich, hat ihre Ursprünge – wie man durch die beiden hochinteressante Kommentare von Matthäus erkennt – leider nicht im Wort Gottes begründet, wie es alle immer dachten.
    Nein, sie missbrauchten die Bibel eigentlich nur für ihre Zwecke. – Ganz ehrlich, schlimmer als das man die Bibel mit Astrologie und Pyramidenlehre zu ergründen und erklären versucht, so wie es Russell ja ganz offensichtlich getan hat, kann man die Aussagen der Bibel garnicht verwässern und verfälschen.
    Die Hauptlehre der Organisation au fdie sich alles stützt und nach dem ALLE Zeugen ihr Leben bis Heute auszurichten haben, ist das Jahr 1914. Das es sich auf Astrologie und Pyramidenlehre gründet, hat man später zwar wacker unter den Tisch fallen lassen, aber es ändert dennoch nichts an der Tatsache.

    Um nun wieder auf deinen Vergleich zu kommen…worauf ich nun hinaus will ist folgendes: Warum sollte JHWH die Menschen von ihrer eigenen falschen Religion fortziehen um sie zuerst mal in eine andere falsche Religionsgemeinschaft zu führen, die ihre Hauptlehre – ich betone es nochmal – auf Astrologie und Pyramidenlehre begründet, um sie erst DANN von da aus zum Christus zu leiten.
    Wenn die Galater sich ihren alten Göttern zugewandt hätten, dann hätte der Vergleich schon eher gepasst. – Aber laut Paulus ging es nicht um ihre alten Götter, sondern darum das sie sich dazu verleiten ließen sich unter das Gesetz zu stellen.

    Menschen statt direkt zu Christus, zuerst einmal in eine falsche Religion hineinzuführen wäre irreführend und lieblos, denn es hat vielen Menschen schon unsägliche psychische Schmerzen verursacht, wenn sie erkennen mussten, dass die Organisation nicht das ist was sie vorgibt zu sein. Mit liebevollem heranziehen zum Christus hätte das jedenfalls nichts zu tun…und es sähe unserem himmlischen Vater zudem überhaupt nicht ähnlich.
    Eher schon, dass er TROTZ der Zugehörigkeit zu einer falschen Religion – in diesem Fall eben der Organisation – die Menschen zu seinem Sohn führt.

    Das Gesetz kam immerhin von Gott, während Astrologie und Pyramidenlehre heidnisch ist. Dieser Versuch, die Bibel durch das heidnische Auge zu erforschen, kann niemals in Gottes Sinn gewesen sein.
    Darum meine ich, kann man die Judenchristen von damals mit der Organistation von Heute nicht gleichsetzen.

    An unserem gemeinsamen Bemühen, davor zu warnen der WTG weiter blind hinterherzulaufen oder sich anderen Religionen anzuvertrauen statt dem Christus, ändert unsere unterschiedliche Ansicht in diesem Punkt allerdings nichts. 🙂

    Ich hoffe das siehst du genauso.

    LG Ulli

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Ja liebe Ulli

    das sehe ich genauso. Wichtig ist aus jeglichen religiösen Organisationen hinauszugehen um nur auf unseren Retter Jesus zu hören und ihm zu folgen. Ich sage ausdrücklich nicht, dass derjenige der nicht hinausgeht umkommt. Jesus hat innerhalb von Sekunden seinen Kreuz Nachbar neben sich begnadigt, deshalb ist bei Gott alles möglich.
    Ich habe mich halt auf die Organisation eingeschossen, weil dies hier eine Seite für Zeugen ist.

    Die Organisation hat beides eingeführt, den Gesetzen zu gehorchen, was Jesus abgeschaft hat und den falschen Göttern dienen, da sie sich selbst als Gott neben Jehova darstellt.

    Dieser Organisationsgott ist das schwache und armselige Element dem die Brüder von neuem dienen wollten. (Gal. 4:9)

    In Vers 10 steht:
    „Ihr beobachtet Tage und Monate und Zeiten und Jahre.“

    Haben sie auch gemacht wie wir wissen. Nicht nur 1975, sondern auch die festen Konkress und Versammlungszeiten. Wer diese versäumt ist doch auch schon ein Aussätziger, oder nicht?

    Liebe Uli, Du hast noch nicht verstanden wie ich die Worte der Bibel lese, ich drehe jeden Vers um und schaue darunter ob nicht ein Schatz darunter verborgen ist. Bitte nicht mit dem Verstand die Bibel lesen, sondern mit dem Herzen.

    Aber im Kern sind wir uns ja einig und mehr Last, als den Kern zu glauben und zu verstehen hat uns Jesus auch nicht aufgeladen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Alois,
    Bitte nicht mit dem Verstand die Bibel lesen, sondern mit dem Herzen.
    Aber im Kern sind wir uns ja einig und mehr Last, als den Kern zu glauben und zu verstehen hat uns Jesus auch nicht aufgeladen.

    Da ich ein Gefühlsmensch bin, kann ich garnicht anders als die Bibel mit dem Herzen zu lesen…nur stellen für mich die Verse selber schon den Schatz dar. 😉
    Ich weiß natürlich, dass bei vielen Verse

    Aber wie du schon sagst, im Kern sind wir uns einig, wir gehen denselben Weg und haben das gleiche Ziel. Das ist es worauf es ankommt.

    LG Ulli

    Hallo Christin,
    habe deinen Kommentar an mich gerade erst gefunden.
    Da sind wir beide ja in der gleichen Situation, was geistigen Gedankenaustausch angeht…mein Mann mag auch nichts davon hören…und ich halte mich deshalb ganz fest an 1. Kor 7, 14:

    14 Denn der ungläubige Mann steht durch seine gläubige Frau unter dem Einfluss Gottes, ebenso die ungläubige Frau durch ihren gläubigen Mann. Sonst würden ja auch eure Kinder fern von Gott sein. Doch auch sie stehen unter Gottes Segen.
    (Hoffnung für alle)

    Wobei ich mir garnicht sicher bin, ob Gott meinen Mann in dem Sinne als Ungläubigen ansieht…denn er ist vor allem skeptisch, was das viele Reden angeht…nach dem Motto: Wer viel redet, kann auch viel Falsches sagen. – Und rumgrübeln mag er auch nicht mehr.
    Früher musste er, ob er wollte oder nicht…heute hat er die Freiheit es zu lassen und nimmt sie sich auch. – Ich akzeptiere das und er akzeptiert, dass ich mich hier mit euch austausche.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Alois, ich nochmal.
    Habe gerade gesehen, dass ein Statz halb verschluckt wurde…und deinen Satz als ZITAT zu markieren, habe ich leider auch vergessen…*schäm´*

    Also hier mein verschluckter Satz zuende formuliert:
    Ich weiß natürlich, dass bei vielen Versen auch „dahinter“ geschaut werden muss. Aber manche kann man auch einfach so stehen lassen, wie sie geschrieben wurden.

    LG Ulli

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Lieber Bruder Manfred

    Du hast das sehr gut erklärt, es entspricht so meiner Erkenntnis. Wir alle hier sind wie die Glieder ein und desselben Leibes, jeder hat eine andere Begabung und Vorsehung.

    Mit ein paar Bibelstellen möchte ich das unterstützen was Du geschrieben hast:

    Jer. 23
    25. Ich habe gehört, was die Propheten sagen, die in meinem Namen Lüge weissagen und sprechen: Einen Traum, einen Traum habe ich gehabt! (helleres Licht)
    26. Wie lange sollen das im Sinne haben die Propheten, welche Lüge weissagen, und die Propheten des Truges ihres Herzens,
    27. welche gedenken, meinen Namen (vermutlich den Namen unseres Retters Jesu) bei meinem Volke in Vergessenheit zu bringen durch ihre Träume, die sie einer dem anderen erzählen, so wie ihre Väter meines Namens vergaßen über dem Baal?

    Jesaja 13
    13. Und das Volk kehrt nicht um zu dem, der es schlägt, und Jehova der Heerscharen suchen sie nicht.
    14. Und Jehova wird aus Israel Haupt und Schwanz, Palmzweig und Binse ausrotten an einem Tage.
    15. Der Älteste und Angesehene, er ist das Haupt; und der Prophet, (t.u.v.S.) der Lüge lehrt, er ist der Schwanz.
    16. Denn die Leiter dieses Volkes führen irre, und die von ihnen Geleiteten werden verschlungen.

    Jer. 23
    13. Und an den Propheten Samarias habe ich Torheit gesehen: Sie weissagten durch den Baal (Organisation) und führten mein Volk Israel irre.
    14. Aber an den Propheten Jerusalems habe ich Schauderhaftes gesehen: Ehebrechen (Kompromisse mit falschen Religionen und der Politik) und in der Lüge Wandeln, und sie stärken die Hände der Übeltäter, auf daß sie nicht umkehren, ein jeder von seiner Bosheit; sie sind mir allesamt wie Sodom geworden, und seine Bewohner wie Gomorra.
    15. Darum spricht Jehova der Heerscharen über die Propheten also: Siehe, ich will sie mit Wermut (Offbg. 8:11) speisen und sie mit bitterem Wasser tränken; denn von den Propheten Jerusalems ist Ruchlosigkeit ausgegangen über das ganze Land.
    16. So spricht Jehova der Heerscharen: Höret nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen; sie täuschen euch, sie reden das Gesicht ihres Herzens und nicht aus dem Munde Jehovas.
    17. Sie sagen stets zu denen, die mich verachten: „Jehova hat geredet: Ihr werdet Frieden haben“; (wer der Orga. folgt lebt bereits im geistigen Paradies, hat somit Frieden) und zu jedem, der in dem Starrsinn seines Herzens wandelt, sprechen sie: „Es wird kein Unglück über euch kommen“. (passt genau auf die Wachtturm Lehre)

    Jer. 25
    29. Denn siehe, bei der Stadt, welche nach MEINEM NAMEN genannt ist, beginne ich Übles zu tun, und ihr solltet etwa ungestraft bleiben? Ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert über alle Bewohner der Erde, spricht Jehova der Heerscharen.

    Joel 2
    32. Und es wird geschehen, ein jeder, der den Namen Jehovas anrufen wird, wird errettet werden; denn auf dem Berge Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie Jehova gesprochen hat, und unter den ÜBRIGGEBLIEBENEN, welche Jehova berufen wird.

    Zeph. 3
    12. Und ich werde in deiner Mitte ein elendes und armes Volk übriglassen, und sie werden auf den Namen Jehovas vertrauen.

    Sach. 13
    8. Und es wird geschehen im ganzen Lande, spricht Jehova: zwei Teile davon werden ausgerottet werden und verscheiden, aber der dritte Teil davon wird übrigbleiben.
    9. Und ich werde den dritten Teil ins Feuer bringen, und ich werde sie läutern, wie man das Silber läutert, und sie prüfen, wie man das Gold prüft. Es wird meinen Namen anrufen, und ich werde ihm antworten; ich werde sagen: Es ist mein Volk; und es wird sagen: Jehova ist mein Gott. (In dieser Zeit leben wir jetzt)

    Römer 9
    27. Jesaias aber ruft über Israel: „Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Überrest wird errettet werden.
    28. Denn er vollendet die Sache und der Herr wird eine abgekürzte Sache tun auf Erden.“
    29. Und wie Jesaias zuvorgesagt hat: „Wenn nicht der Herr Zebaoth (d. i. Jehova der Heerscharen) uns Samen übriggelassen hätte, so wären wir wie Sodom geworden und Gomorra gleich geworden“.

    Den Namen Zeugen Jehovas haben wir jetzt, aber wenn ich folgenden Vers 2 richtig verstehe, werden wir sobald die Rettung eingetreten ist von unserem Retter einen neuen Namen bekommen:

    Jesaja 62
    1. Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht still sein, bis ihre Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und ihr Heil wie eine lodernde Fackel.
    2. Und die Nationen werden deine Gerechtigkeit sehen, und alle Könige deine Herrlichkeit; und du wirst mit einem neuen Namen genannt werden, welchen der Mund Jehovas bestimmen wird.
    3. Und du wirst eine prachtvolle Krone sein in der Hand Jehovas und ein königliches Diadem in der Hand deines Gottes.
    4. Nicht mehr wird man dich „Verlassene“ heißen, und dein Land nicht mehr „Wüste“ heißen; sondern man wird dich nennen „meine Lust an ihr“, und dein Land „Vermählte“; denn Jehova wird Lust an dir haben, und dein Land wird vermählt werden.
    5. Denn wie der Jüngling sich mit der Jungfrau vermählt, so werden deine Kinder sich mit dir vermählen; und wie der Bräutigam sich an der Braut erfreut, so wird dein Gott sich an dir erfreuen.

    Liebe Grüße an Alle
    Alois

  • Christin
    Juli 7, 2011

    Lieber Alois,
    das ist ein wunderbarer Kommentar. Auch diesen werde ich mir abspeichern.(wie schon viele von Dir)
    Die Bibelstellen sind so eindeutig. Ich bin inzwischen auch überzeugt, daß wir das neuzeitliche Volk Jehovas sind.
    Was für ein Segen es doch ist, daß wir uns alle hier haben.
    Wir sind nicht allein.
    Danke an bruderinfo für diese Seite und den größten Dank unserem himmlischen Vater Jehova und unseres Herrn Jesus Christus dessen Gerechtigkeit uns zugerechnet wird

    LG an Alle hier

  • Bruderinfo
    Juli 7, 2011

    aufgeschlossen@gmx.net 19.07.2011 auf 23:22

    Von Thomas

    Hallo Ihr Lieben,

    da Eure wunderbaren Artikel so schnell auf Bruderinfo durchrauschen, setze ich die BRÜDER FÜR BRÜDER Konferenz Daten nochmal hier rein.

    http://www.digidatanet.de/?p=586&cpage=1#comment-4553

    Gesegnete Grüße
    Euer Thomas

    Kommentar von Michael

    Lieber Michael deinen Kommentar konnten wir nur auf diesen Umweg freischalten.

    19.07.2011 auf 18:31
    Hallo meine Brüder von Bruderinfo,aufgrund des häufigen Wunsches für ein persönliches Treffen möchte ich vorschlagen, eine Umfrage zu starten, aus welchen Bundesländern einschl. Österreich, Schweiz etc. die Leser und Kommentatoren kommen, so hätte man eine kleine Übersicht wo solche Treffen am “wirtschaftlichsten”
wären. Ich bin mir aber sicher, ihr habt euch darüber auch schon Gedanken gemacht.Liebe Grüße und glückwunsch zum 100000en,(wer hätte das vor einem Jahr gedacht)!Michael

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Lieber Manfred,
    Deinen Erklärungen kann ich schwer folgen, auch durch die Fragen die Svenja an Dich richtet wird Dein Standpunkt nicht einfacher bzw. verdeutlicht die ungeklärten Fragen die auftauchen.

    Auch das „verfechten“ wie es Alois in Verbindung mit den Propheten auf ein bestimmtes Volk Gottes in der Neuzeit immer wieder versucht auf EIN Volk einzugrenzen kann ich nicht immer nachvollziehen.

    Ich möchte dies mit den Aktivitäten von Petrus und Paulus in der Apg. verdeutlichen. Jeder der diese verstehen möchte sollte zuvor im besonderen die Kap. 10 – 15 lesen! Ich werde die wichtigsten Passagen hereinkopieren und ohne viel eigener Erklärung diese Abhandlung hier einmal „so in den Raum stellen“.

    Beachtet bitte besonders das Verständnis von Petrus im Vers 34 und 35!

    Apg. 10: 15 Da rief die Stimme zum zweiten Mal: „Wenn Gott etwas für rein erklärt, dann nenne du es nicht unrein.“

    16 Das geschah dreimal. Dann wurde das Tuch wieder in den Himmel gehoben.

    17 Petrus verstand nicht, was diese Erscheinung bedeuten sollte. Aber während er noch überlegte, klopften die Boten des Kornelius an die Haustür.

    20 Geh hinunter und reise mit ihnen. Du brauchst keine Bedenken zu haben, denn ich habe sie gesandt.“
    21 Petrus ging hinunter. „Ich bin der, den ihr sucht“, sagte er. „Warum seid ihr hierher gekommen?“
    22 Sie erwiderten: „Der Hauptmann Kornelius schickt uns. Er ist ein guter Mann, der Gott ehrt und von allen Juden hoch geachtet wird. Durch einen heiligen Engel erhielt er von Gott den Auftrag, dich in sein Haus einzuladen und darauf zu hören, was du ihm zu sagen hast.“

    24 Als sie am folgenden Tag dort ankamen, wurden sie schon von Kornelius erwartet. Alle seine Verwandten und Freunde waren bei ihm.

    25 Noch bevor Petrus das Haus betreten hatte, kam ihm Kornelius entgegen und fiel ehrerbietig vor ihm auf die Knie.

    34 Da begann Petrus zu sprechen: „Jetzt erst habe ich richtig verstanden, dass Gott niemanden wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt.

    35 Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt.

    42 Jesus gab uns den Auftrag, allen Menschen zu sagen und zu bezeugen, dass Gott ihn als Richter über die Lebenden und die Toten eingesetzt hat.
    43 Schon die Propheten haben in ihren Schriften vorausgesagt, dass durch Jesus allen Menschen die Sünden vergeben werden, wenn sie an ihn glauben.“

    44 Petrus hatte seine Rede noch nicht beendet, da wurden alle, die zuhörten, mit dem Heiligen Geist erfüllt.
    45 Die Juden aus der Gemeinde in Joppe, die mit Petrus gekommen waren, konnten es kaum fassen, dass Gott auch Nichtjuden den Heiligen Geist schenkte.

    Petrus aber sagte:
    47 „Wer könnte ihnen jetzt noch die Taufe verweigern, wo sie genau wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?“

    Apg. 13: 8 Aber Elymas, wie der Name des Zauberers auf Griechisch hieß, wollte mit allen Mitteln verhindern, dass der Statthalter zum Glauben an Christus kam.

    9 Saulus aber, der sich auch Paulus nannte, sah den Zauberer durchdringend an und, erfüllt vom Heiligen Geist,

    10 sagte er: „Du Sohn der Hölle, voller List und Bosheit! Du bist ein Feind von allem, was gut ist und Gott gefällt. Wann endlich wirst du aufhören, Gottes Wahrheit in Lüge zu verdrehen?

    32 Euch verkünden wir nun diese rettende Botschaft: Die Zusage, die Gott unseren Vorfahren gab,

    33 hat er für uns jetzt erfüllt, indem er Jesus von den Toten auferweckte. So heißt es im zweiten Psalm: ‚Du bist mein Sohn. Heute setze ich dich zum König ein.‘

    38 So sollt ihr nun wissen, liebe Brüder, dass es Jesus ist, durch den ihr Vergebung der Sünden erlangt.
    39 Jeder, der an ihn glaubt, wird frei von seinen Sünden. Das Gesetz des Mose konnte ihn davon nicht lossprechen.
    40 Seht euch also vor, dass auf euch nicht zutrifft, was in den Propheten geschrieben steht:

    41 ‚Ihr Verächter der Wahrheit! Wacht auf aus eurer Gleichgültigkeit und erschreckt zu Tode. Was ich noch zu euren Lebzeiten geschehen lasse, würdet ihr nicht für möglich halten, wenn andere es euch erzählten.'“

    Apg. 15: 6 Daraufhin setzten sich die Apostel und die Leiter zusammen, um diese Frage zu klären.

    7 Nach heftigen Wortwechseln stand schließlich Petrus auf und sagte: „Liebe Brüder! Ihr wisst doch, dass Gott mir schon vor langer Zeit aufgetragen hat, die rettende Botschaft auch denen zu verkünden, die keine Juden sind, denn auch sie sollen Gott vertrauen.

    8 Und Gott, der jedem von uns ins Herz sieht, hat sich zu ihnen bekannt, als er den Nichtjuden genauso wie uns den Heiligen Geist gab.

    9 Ja, Gott machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen: Er befreite sie von aller Schuld, als sie an ihn glaubten.

    10 Warum wollt ihr jetzt Gott herausfordern und diesen Brüdern eine Last aufbürden, die weder wir noch unsere Vorfahren tragen konnten?

    11 Wir glauben, dass wir allein durch die Gnade Jesu, des Herrn, gerettet werden. Dasselbe gilt auch für die Nichtjuden.“

    12 Alle schwiegen und hörten Barnabas und Paulus gespannt zu, als sie berichteten, wie viele Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Nichtjuden getan hatte.

    Der Vorschlag des Jakobus
    13 Dann stand Jakobus auf: „Liebe Brüder!“, sagte er.
    14 „Simon Petrus hat eben erzählt, wie Gott selbst begonnen hat, unter den Nichtjuden ein Volk zu sammeln, das ihm gehört.
    15 Das sagen ja schon die Propheten, denn es heißt bei ihnen:
    16 ‚Danach werde ich, der Herr, mich meinem Volk wieder zuwenden und das Reich König Davids wieder aufbauen. Jetzt gleicht es zwar einem zerstörten Haus, doch dann richte ich die umgestürzten Wände wieder auf.

    17 Alle Überlebenden sollen mich suchen, auch alle Nichtjuden, die zu mir gehören. Ja, ich, der Herr,
    18 habe das alles schon lange beschlossen!‘

    19 Ich meine deshalb“, erklärte Jakobus, „wir sollten den Nichtjuden, die zu Gott umgekehrt sind, keine unnötigen Lasten aufbürden und ihnen nicht die jüdischen Gesetze aufzwingen

    Ende des Bibelzitats!

    Ich kann aus dieser Abhandlung nur eines erkennen: Für Gott ist JEDER annehmbar der sich die Gerechtigkeit auf der Grundlage seines Sohnes zunutze macht und dies heißt für mich nicht das derjenige in EINEM bestimmten Volk (wie damals das buchstäbliche Volk Israel) sich befinden muß sondern wie obiger Vers im Kap. 10:34,35 es klar und deutlich macht:

    34 Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht,

    35 sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.

    oder die Neue evang. Übersetzung:

    34 Petrus begann: „Jetzt begreife ich, wie wahr es ist, dass Gott nicht bestimmte Menschen anderen vorzieht.
    35 Er nimmt aus jedem Volk alle an, die in Ehrfurcht vor ihm leben und seinen Willen tun.

    lg. Matthäus

    Hallo Matthäus,
    ein gute biblische Begründung, die zeigt das es für Gott keine Rolle mehr spielt welchem Volke man sich zugehörig fühlt oder auch von Geburt an zu gehört. Nicht die Abstammung oder Zugehörigkeit zu einer
    religiösen Organisation ist ausschlaggebend, sonder die Handlungen jedes einzelnen Menschen, die durch ihre Handlung dann gemeinsam von Gott als sein Volk gesehen werden. Ich denke dieser Ansicht kann man kaum widersprechen.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Eine Frage an Bruderinfo

    Ihr habt geschrieben:
    „ein gute biblische Begründung, die zeigt das es für Gott keine Rolle mehr spielt welchem Volke man sich zugehörig fühlt oder auch von Geburt an zu gehört“

    Wieso steht dann in Matth. 1 Vers 21
    Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.

    Matth. 2
    6. „Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel weiden wird“.

    Heb. 10
    30. Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr“. Und wiederum: „Der Herr wird sein Volk richten“.

    2. Petr. 2
    9. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden {O. Vortrefflichkeiten} dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;
    10. die ihr einst „nicht ein Volk“ waret, jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr „nicht Barmherzigkeit empfangen hattet“, jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt.

    Oder wie versteht ihr Apg. 15
    14. Simon hat erzählt, wie Gott zuerst die Nationen heimgesucht hat, um aus ihnen ein Volk zu nehmen für seinen Namen.
    15. Und hiermit stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht:
    16. „Nach diesem will ich zurückkehren und wieder aufbauen die Hütte Davids, die verfallen ist, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten;
    17. damit die übrigen der Menschen den Herrn suchen, und alle Nationen, über welche mein Name angerufen ist, spricht der Herr, der dieses tut“,

    Zusatzfrage in Vers 14 und 17: Für welchen Namen?

    2. Kor. 6
    16. Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: „Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein“.
    17. Darum gehet aus ihrer Mitte aus und sondert euch ab, spricht der Herr, {S. die Anm. zu Mt. 1,20} und rühret Unreines nicht an, und ich werde euch aufnehmen;

    Frage: Aus welcher Mitte sollen wir uns absondern?

    Lieber Alois,
    gerne möchte ich auf deine Fragen eingehen. Der von dir zitierte Satz ist scheinbar etwas missverständlich formuliert von mir. Mit „zugehörig fühlt“ könnte der Eindruck entstehen, das er sich innerlich nicht gelösst oder distanziert hat. Es sollte ausgesagt werden, das jeder Mensch aus allen Nationen errettet werden kann, wenn er sich im Glauben an Christus Gott zu wendet. Wenn er dann die Werke des Glaubens zeigt, spielt die Zugehörigkeit zu einer Nation oder Organisation keine Rolle.

    Die Verheisung, die Maria in Verbindung mit der Geburt Jesu bekam zeigt, das Jesus in erster Lineie kam, um sein Volk, also das Bundesvolk Jehovas zu erlössen.
    Das dies auch geschenen wird sagt Paulus sehr deutlich in seinen Brief an die Römer. „Ich frage nun: Hat Gott sein eigenes Volk verstoßen? Das kann nicht sein! Ich selbst bin ja ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams aus dem Stamm Benjamin. Gott hat das Volk, das er von Anfang an erwählt hatte, nicht verstoßen.

    Meine Brüder und Schwestern, ich muss euch jetzt mit Gottes geheimnisvollem Plan bekannt machen. Wenn ihr euch auf eure eigene Klugheit verlasst, könnt ihr leicht zu falschen Schlüssen kommen. Gott hat verfügt, dass ein Großteil des jüdischen Volkes sich gegen die Einladung zum Glauben verhärtet. Aber das gilt nur so lange, bis alle, die er aus den anderen Völkern erwählt hat, den Weg zum Heil gefunden haben. Wenn das geschehen ist, dann wird das ganze Volk Israel gerettet werden, wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: »Vom Zionsberg wird der Retter kommen und alle Auflehnung gegen Gott von den Nachkommen Jakobs nehmen. Dann werde ich ihnen ihre Verfehlungen vergeben, sagt Gott; und so erfüllt sich der Bund, den ich mit ihnen geschlossen habe.« Römer 11:1,2 u. 25-27

    Jesus starb also nicht nur für die Juden sondern auch Menschen aus allen Nationen werden Rettung erfahren, wenn sie das Loskaufsopfer im Glauben und Handeln annehmen.
    Dadurch sondern sie sich ja ab von den Menschen der Nationen und Organisationen in denen sie sich noch befinden mögen, und werden so zum Volk Gottes gehören. So verstehe ich die Aussagen der Bibvel, und sehe auch keinen Widerspruch zu den von dir angeführten Texten.
    l. G.
    Bruderinfo

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Sorry wegen einem Bedienfehler meinerseits wurde der Kommentar zu früh abgeschickt. Nun der Rest:

    Es ist ja richtig wie Matthäus schreibt dass für Gott jeder Mensch egal aus welcher Nation und Religion gleich willkommen ist.

    Die Verse unseres Bruders Matthäus beschreiben die Einsammlung der Menschen aus vielen Völkern und Religionen die dann gemäß den von mir angeführten Texten als EIN Volk gesehen werden. Dieses eine Volk geht dann als erstes ins Gericht. 1. Petr. 4

    17. Denn die Zeit ist gekommen, daß das Gericht anfange bei dem Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen!

    Man kann zum Zeitpunkt des Beginnes des Gerichtes schlecht von mehreren Häusern Gottes sprechen, oder liege ich da falsch?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Danke Bruderinfo

    Wieder zeigt sich dass nur das geschriebene Wort oft zu Missverständnissen führt die nur umständlich ausgeräumt werden können.

    Apg. 15 ist da ja eindeutig wenn man jedes Wort mit Bedacht liest:
    14. Simon hat erzählt, wie Gott zuerst die Nationen heimgesucht hat, um aus ihnen ein Volk zu nehmen für seinen Namen.
    15. Und hiermit stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht:
    16. “Nach diesem will ich zurückkehren und wieder aufbauen die Hütte Davids, die verfallen ist, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten;
    17. damit die übrigen der Menschen den Herrn suchen, und alle Nationen, über welche mein Name angerufen ist, spricht der Herr, der dieses tut”,

    Liebe Grüße
    Alois

  • Walter
    Juli 7, 2011

    Hallo Matthäus,

    vielen Dank für Deine schöne Erklärung.

    Auch die Botschaften an die 7 Versammlungen aus der Offenbarung
    zeigen, daß nicht die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Versammlung
    über die Anerkennung Gottes entscheidet.
    Wenn Jesus in Matthäus 24:31 beschreibt, wie er bei seiner Wiederkunft
    „seine Auserwählten von den vier Winden her versammelt…“
    müssen dieses Menschen jetzt noch verstreut sein.Über alle Religionen.

    Es kann jetzt noch kein buchstäbliches Volk Gottes geben, sondern dieses Volk muß geistiger Natur sein.
    Jesus kennt diese Menschen, die zu diesem Volk gehören.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Manfred
    Juli 7, 2011

    Lieber Brd. Matthäus,
    Deinen Kommentar habe ich gestern erst gelesen, als ich meinen Kommentar an Svenja abgesandt hatte. Das hätte ich vielleicht nicht sofort machen sollen. Manchmal ist es gut, etwas mit Abstand zu betrachten und erst dann eine Antwort zu geben. Doch Dein Kommentar und auch der von Svenja hat mich nicht schlafen gelassen und so habe ich bis jetzt wach gelegen und mir Gedanken gemacht, wie man auch diese Einwände in Einklang bringen kann. Bevor ich es wieder vergesse, wollte ich dies nun online stellen auch wenn es mitten in der Nacht ist.

    Deine Einwände auf meinen Kommentar sind in Wirklichkeit keine Einwände, sondern auch eine weitere Bestätigung. Du schreibst achte auf Apg. 10 Vers 34 und 35.
    34 Da begann Petrus zu sprechen: “Jetzt erst habe ich richtig verstanden, dass Gott niemanden wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt.
    35 Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt.

    Hier wird nur bestätigt, dass man ab sofort kein Israelit mehr sein musste um Gott wohlgefällig zu sein. Alle Menschen (aus allen Nationen) sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen. Die einzige Einschränkung: Wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt.
    Dein Fazit daraus:
    Ich kann aus dieser Abhandlung nur eines erkennen: Für Gott ist JEDER annehmbar der sich die Gerechtigkeit auf der Grundlage seines Sohnes zunutze macht und dies heißt für mich nicht das derjenige in EINEM bestimmten Volk (wie damals das buchstäbliche Volk Israel) sich befinden muß sondern wie obiger Vers im Kap. 10:34,35 es klar und deutlich macht: Zitat Ende.

    Ich stimme dem voll und ganz zu. Man muss heute kein Jude sein um gerettet zu werden, aber man muss den Willen Gottes tun. Jeder Mensch, der dies tut kann durch das Loskaufsopfer Jesu gerettet werden.
    Doch tut jeder gute Mensch das? Da wären wir wieder bei meinem vorherigen Kommentar. Ergreift wirklich jeder gute Mensch die Hand Gottes um sich retten zu lassen? Oder sind nicht auch gute Menschen dabei, denen es völlig egal ist ob es einen Gott gibt und die gar kein Verlangen nach Rettung haben?

    Du selbst hast Apg. 10 Vers 35 angeführt:
    35 Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt.

    Jetzt zu der Frage, ob es ein Volk geben muss in der Zeit des Endes? Ja das muss es, weil es Jesu genau so gesagt hat: Mat. 13: 37-39
    37. Er aber antwortete und sprach: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen,
    38. der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber, dies sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen;
    39. der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.

    Noch einmal, wenn mit dem guten Samen (Weizen) alle guten Menschen der Erde und mit dem Unkraut alle bösen Menschen der Erde gemeint sind, warum musste Jesus ihn dann unbedingt aussäen??? Dann hätte er doch nur einfach nichts machen brauchen, da es immer einige Gute und viele böse Menschen gegeben hat. Wozu säen, wenn doch ehe alles von alleine wächst???
    Ausserdem steht in Vers 39 das dies in der Zeit des Endes so sein soll. Gab es dann somit in den Jahrhunderten vor der Zeit des Endes keinen guten Menschen?? Oder gab es in früheren Zeiten gar keine bösen Menschen? Denn auch der Teufel musste sein Unkraut aussäen.
    Somit muss in der Zeit des Endes damit etwas anderes gemeint sein. Wenn wir also festhalten, es ist keine buchstäbliche Nation so wie es früher die Israeliten waren. Außerdem sind damit nicht alle guten Menschen gemeint. Was ist dann gemeint? Eine Religionsgemeinschaft, Söhne des Königreiches Gottes. Ist das logisch? Ja. Überlegt doch einmal wie viele Religionsgemeinschaften es zur Zeit auf der Erde gibt. Tausende. Aber nicht eine soll dabei sein, die den wahren Gott anbetet? Nicht eine einzige? Warum hat Satan denn so viele Religionsgemeinschaften gegründet? Hätte doch eine ausgereicht um alle von Gott weg zu locken? Er hat deshalb so viele gegründet, damit die Menschen auf der Suche nach der wahren Anbetung zig Religionen austesten müssen, bis sie die richtige gefunden haben. Viele geben irgendwann auf und bleiben da wo sie gerade sind.

    Außerdem wäre es gerecht, wenn es in der wichtigen Zeit des Endes in dem es um das Eingreifen Gottes hier auf der Erde geht, niemanden gibt der einem den Willen Gottes erklären kann um gerettet zu werden? Ich will damit nicht sagen, dass man ein Zeuge Jehovas sein muss um gerettet zu werden. Man muss an Jesus glauben und den Willen Gottes tun. Wenn das jemand selbst herausfindet, dann kann er sich glücklich schätzen. Aber wie viele verirrte Schafe laufen umher auf der Suche nach ihrem Hirten und finden ihn nicht? Und genau für die Personen, die nicht selbst erkennen, was der Wille Gottes ist, für die hat Jesus den Samen der richtigen Religionsgemeinschaft gesät. Aber dann kam wieder sofort der Teufel und hat sein Unkraut gesät.

    Was hat uns denn an der Religion der Zeugen Jehovas angezogen, bevor wir die Machenschaften der Organisation durchschaut hatten? Es waren die einfachen biblischen Wahrheiten. Endlich haben wir die Bibel mal richtig verstehen gelernt und erkannt, welch gütiger Gott Jehova ist. Das hat uns auch befreit. Doch je weiter die Zeit voranrückt, desto schlimmer erdrückt einen das Unkraut und man ächzt und stöhnt weil man keine Luft mehr bekommt. Das ist der Treue u.v. Sklave, der einen mit Bibelstudium und Predigdienst auf Trab hält und uns Menschengebote auferlegt.

    Brd. Alois hat das in seinem Kommentar vom 11.7. sehr gut erklärt und deshalb zitiere ich ihn hier:
    Wenn wir auf einem Weg gehen, müssen wir den schmalen Weg zu dem Zeugen Jehovas gefunden haben und nicht den breiten Weg den die Nationen gehen.
    Haben wir es geschafft ein gläubiger Zeuge Jehovas zu sein, dann müssen wir es wieder schaffen den schmalen, steinigen Weg zu Jesus zu finden und nicht den breiten Weg der Organisation gehen.

    Was Brd. Alois damit sagen wollte ist: Nur wer den schmalen Weg zu Jesus findet wird gerettet werden. Wer das alleine schafft und somit steht dies wirklich jedem Menschen aus jeder Nation zu und somit kann wirklich jeder der es möchte gerettet werden. Wer es aber nicht schafft von alleine den Weg zu finden, der kann über den von Jesus ausgesäten Samen zur Zeit des Endes zu ihm gelangen, muss aber gleichzeitig aufpassen, dass er nicht versehentlich dem Unkraut sprich Organisation hinter her läuft.
    Somit ist die Religion der Zeugen Jehovas nur der Mittel zum Zweck um den Glauben an Jesus zu finden. Somit nur ein Hilfsmittel für all diejenigen Menschen, die es mit eigener Kraft nicht geschafft hätten. Somit sehen wir wieder einmal, dass Jehova alles tut, damit jeder gerettet wird. Man muss es nur wollen.
    Abschließen möchte ich mit einem Bibeltext: Apg. 8:26-31
    26 Jehovas Engel aber redete zu Philịppus, indem er sprach: „Mache dich auf, und geh südwärts, auf die Straße, die von Jerusalem nach Gạsa hinabführt.“ (Das ist eine Wüstenstraße.) 27 Da machte er sich auf und ging, und siehe, ein äthiopischer Eunuch, ein Machthaber unter Kandạke, der Königin der Äthiopier, der über ihren ganzen Schatz [gesetzt] war. Er war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten, 28 doch kehrte er zurück, und auf seinem Wagen sitzend, las er laut den Propheten Jesaja. 29 Da sagte der Geist zu Philịppus: „Tritt hinzu, und schließ dich diesem Wagen an.“ 30 Philịppus lief nebenher und hörte ihn laut den Propheten Jesaja lesen, und er sprach: „Verstehst du wirklich, was du liest?“ 31 Er sagte: „Wie könnte ich es denn je, wenn mich nicht jemand anleitet?“ Und er bat Philịppus inständig, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.
    Für diejenigen, die die Schriften alleine nicht verstehen, gibt es die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas. Wenn sie es dann verstanden haben, müssen sie Ihren eigenen Weg ohne Organisation gehen.
    Liebe Grüße an alle, ich hoffe dass ich das was ich meine auch verständlich schreiben konnte.
    Manfred

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Lieber Bruder Manfred

    Dass Du die ganze Nacht nicht geschlafen hast ehrt Dich und zeigt wie wichtig Dir der Glaube ist. Aber gesund ist es nicht.

    Ich glaube auch dass man es schaffen kann ohne je zu den Zeugen Jehovas gehört zu haben zu Jesus zu finden, also die von Dir genannten Minimalforderungen zu erfüllen. Aber ehrlich gesagt, das ist noch viel schwieriger als über den Umweg zuerst zu den Zeugen Jehovas und dann erkennen dass man diese wieder verlassen muss.

    Ich kenne sogar ein Beispiel eines Bruders dem es, weil er nie organisationskonform war, unmöglich gemacht wurde im „Herrn“ zu heiraten wie man so schön sagt. Er hat dann eine Katholikin geheiratet. Aber nach ein paar Jahren Ehe und privatem Studium der Bibel hat sich seine Frau entschlossen getauft zu werden. Sie sind dann alle zusammen zu einem Konkress gefahren und die Schwester hat sich zu den Täuflingen gestellt und wurde getauft. In die Versammlung ging sie so gut wie nie, aber sie glaubt so wie Du und ich.

    Wieso soll sie von der Rettung ausgeschlossen sein? Dafür gibt es keinen Grund.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Lieber Manfred,

    zwar kann ich deinen Gedanken soweit folgen doch 2 Bibelverse kommen mir jetzt in den Sinn, die sich damit nicht in Einklang bringen lassen:

    (Matthäus 28:20)“ . . .Und siehe, ich bin bei euch ALLE TAGE bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

    (Epheser 1:22) „. . .Auch hat er alle Dinge seinen Füßen unterworfen und hat ihn zum HAUPT über ALLE Dinge für die VERSAMMLUNG gemacht,“

    Jesus hat versprochen, dass er IMMER bei seinen wahren Nachfolgern sein wird bis „zum Ende“ auch war Jesus IMMER das Haupt der wahren Christenvesammlung seit 33 u.Z. bis heute, also ununterbrochen seit 2000 Jahren.

    Wo bitte steht in der Bibel, dass sich Jesus ca. 1800 jahre von seinen Versprechen verabschiedet, das „Unkraut“ wachsen lässt und dann auf einmal Charles T. Russell (danach „Jehovas Zeugen Inc.“) auserwählt um den „Weizen“ wieder hervorzubringen?

    Für mich gibt das keinen Sinn!

    Eine der dreistesten Lügen der WTG ist zu behaupten das wahre Christentum bedurfte einer „Wiederherstellung“ und die hätte mit Brd. Russell begonnen. Damit degradiert man den Sohn Gottes als unfähigen Hansel, der einer menschlichen Organisation im späten 19.Jhdt. bedurft hätte um sein Werk auszuführen.

    Etwas absurderes kann ich mir kaum vorstellen.

    LG
    Dennis

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Lieber Dennis

    Es steht schon in der Bibel dass Jesus weggegangen ist und wiederkommt: (ein paar Tips zum Verständnis schreibe ich in Klammer)

    Luk. 19

    12. Er sprach nun: Ein gewisser hochgeborener Mann (Jesus) zog in ein fernes Land, (zur Rechten seines Vaters) um ein Reich (das Reich Gottes) für sich zu empfangen und wiederzukommen.
    13. Er berief aber seine zehn (zehn = irdische Vollständigkeit)Knechte; und gab ihnen zehn Pfunde (die ganze Christenversammlung) und sprach zu ihnen: Handelt, bis ich komme.
    14. Seine Bürger (die Christenheit bis hin zur Organisation) aber haßten ihn und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche. (sie wollen das Königreich Jesu nicht)
    15. Und es geschah, als er zurückkam, nachdem er das Reich empfangen hatte, da hieß er diese Knechte, denen er das Geld gegeben, zu sich rufen, auf daß er wisse, was ein jeder erhandelt hätte.

    Das Ende ist bekannt, nur 2 von den 10 Knechten haben etwas dazugewonnen.

    Wer möchte kann er mir auch eine Mail schreiben.

    Bruder.Alois@web.de

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Eine mehr als starke Ansage von Dir lieber Dennis:

    > Eine der dreistesten Lügen der WTG ist zu behaupten das wahre Christentum bedurfte einer “Wiederherstellung” und die hätte mit Brd. Russell begonnen. <

    Es ist traurig aber war, wenn man die Lehren von Russel näher beleuchtet, wenn ich auch sein Bemühen nach der Wahrheit zu suchen nicht schmälern möchte. Die Wahrheit hat nicht Russel "erfunden oder gefunden" sondern die stand schon Jahrhunderte davor in Gottes Wort. Alle ob Russel wie auch seine Nachfolger waren besessen von Erklärungen, Hinzufügungen, Auslegungen und spielten sich auf als große Lehrer, die behaupteten daß man nur durch sie die Wahrheiten Gottes erkennen konnte und kann.

    Jehova sagte sicher nicht umsonst: "Dieser ist mein Sohn HÖRT AUF IHN !!!" …und Jesus lehrte: "NUR EINER ist euer Lehrer oder Führer, IHR ALLE seid Brüder!"

    Wie ein früherer Kreisaufseher einmal sagte: Warum gibt es soviele Lehrer (wo doch nur einer unser Lehrer ist) oder solche die es gerne sein möchten? Der Grund liegt in diesen Worten:

    2.Tim. 4. 1 So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird … 2 Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.

    3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie SICH SELBST Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken,
    4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.

    Alleine die Pyramiedenlehre von Russel oder die Ansicht über Tierkreiszeichen und deren Auswirkungen sind solche Fabeln – doch heute behauptet man immer noch das Russel vom Geist Gottes geleitet war.

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Ich möchte zur Pyramiedenlehre und zu den Ansichten der Tierkreiszeichen was Russel hierüber schrieb nicht schuldig bleiben:

    Heute werden relativ belanglose Dinge wegen ihres „heidnischen Ursprungs“ für Christen verboten. Konnte es Jehova dann hinnehmen, dass Russell die Maße der Korridore der Cheopspyramide in Giseh als Hilfe benutzte, um die Gültigkeit seiner Vorstellungen vom „Ende der Heidenzeiten“ zu beweisen? Ein ganzes Arsenal von Zahlen und Zahlenspielen findet sich in seinen Erklärungen wieder. Nur ein kurzes Zitat:

    Der Zeitbeweis der Schrift, welchen wir betrachtet haben, zeigt, daß diese Drangsal mit der Zeit des zweiten Adventes Christi anfangen sollte (im Oktober 1874), woselbst das Richten der Nationen unter dem erleuchtenden Einflusse des Tages Jehovas beginnen würde.

    Dies zeigt sich in der Pyramide auf folgende Weise:
    Die „abwärtsführende Passsage“, welche vom Eingange der Großen Pyramide hinab in den „Abgrund“ oder in die „unterirdische Kammer“ führt, stellt den Lauf der Welt im allgemeinen (unter dem Fürsten dieser Welt) in die Zeit der großen Drangsal (den „Abgrund“) dar, in welcher das Böse zu Ende kommen soll. Diese Periode zu bemessen und zu bestimmen, wann der Abgrund der Drangsal erreicht sein wird, ist leicht genug, wenn wir ein bestimmtes Datum haben – einen Punkt in der Pyramide, von dem wir auszugehen haben. Wir besitzen diesen Zeit-Merkpunkt an der Vereinigung der ersten aufsteigenden Passage mit der „Großen Galerie“. Dieser Punkt markiert die Geburt unseres Herrn Jesus (das Jahr 1), wie der „Brunnen“, 33 Zoll weiter, seinen Tod anzeigt. Wenn wir also die erste aufsteigende Passage hinab bis zu ihrem Vereinigungspunkte mit der Eingangs-Passage messen, so gibt uns das ein festes Datum, um es an der abwärtsführenden Passage zu markieren. Dieses Maß beträgt 1542 Zoll und gibt das Jahr 1542 v. Chr. als das Datum an jenem Punkte an. Dann, von diesem Punkte an, die „Eingangs-Passage“ HINAB messend, um die Entfernung bis zum Eingange des „Abgrundes“ zu finden, der die große Drangsal und Zerstörung darstellt, mit welcher dieses Zeitalter schließen soll, da das Böse von seinem Throne gestoßen sein wird, erfahren wir, daß es 3457 Zoll beträgt, welche 3457 Jahre symbolisieren, von dem obigen Datum, 1542 v. Chr. an. Diese Berechnung zeigt das Jahr 1915 n. Chr., als den Anfang der Zeit der Drangsal bezeichnend, an; denn 1542 v. Chr. und 1915 n. Chr. geben 3457 Jahre. So bezeugt die Pyramide, daß der Schluß des Jahres 1914 der CHRONOLOGISCHE Anfang der Zeit der Drangsal war, dergleichen nicht gewesen ist, seitdem eine Nation besteht, nein, noch auch je sein wird. Und so wird man bemerken, daß dieser „Zeuge“ das biblische Zeugnis über diesen Gegenstand völlig bestätigt, wie es durch die „parallelen Zeitordnungen“ in den Schriftstudien, Band 2, Kapitel 7 gezeigt wurde.
    Nachzulesen im 3.Band Seite 330

    Etwas, das die Organisation deutlichst verurteilt, ist Astrologie.

    Russell schrieb/sagte:
    „Wenn Uranus und Jupiter 1914 im Sternbild des Wassermanns in Konjunktion sind, wird das langerwartete Zeitalter einen ansehnlichen Beginn in dem Werk getan haben, den Menschen freizumachen, damit er seine eigene Rettung bewirke, und es wird die schließliche Verwirklichung der Träume und Ideale aller Dichter und Weisen in der Geschichte gewährleisten.
    Offenbar spielten Astrologie und die Pyramidenlehre eine Rolle bei der Bestimmung des Jahres 1914.

    War das die Leitung durch Gott und „seinem Kanal“ – oder die Wiederherstellung der wahren Anbetung – wie Dennis es formulierte?

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Ich hab das Gleichnis bisher ein wenig anders gedeutet. Für mich bezieht es sich darauf, dass Jesus König in Gottes Reich ist und einem jeden von uns Talente gegeben hat, die wir einsetzen sollen (damit sind die Pfunde gemeint und wir Christen sind die Knechte). Und wenn er dann wiederkommt, also sein Wiederkommen, was noch aussteht, dann wird er sehen, was wir mit den Gaben von ihm getan haben. Die Bürger sind logischerweise dann die, die nicht an ihn glauben, also sämtliche Atheisten etc.
    Die andere Deutung ist mir ein wenig zu WTG-mäßig gedeutet. Ich kann dem Jahr 1914 z.B. nicht folgen und danach klingt mit die Deutung. Oder habe ich was falsch verstanden?
    Man kann der Christenheit sicher einiges vorwerfen und im Laufe der Jahrhunderte ist wahnsinnig viel falsch gelaufen, aber dennoch waren auch da Menschen dabei, die Jesus gefolgt sind, das waren nicht alles Bürger.
    Wer sind denn für dich Alois die Knechte? Das hab ich da noch nicht rauslesen können.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube auch wie Dennis, dass Jesus immer bei uns war uns ist, so wie er es gesagt hat. Wenn man sich Glaubenserfahrungen auch vor der Zeit der Organisation durchliest, dann finde ich das arg bestätigt. Luther ist z.B. so ein Fall. Der mag auch einiges falsch gesehen haben, aber in seiner großen Glaubensverzweiflung denke ich schon, dass Jesus bei ihm war.

    Grüßle!

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Hallo Svenja

    Die Knechte waren bei Jesus seiner Himmelfahrt seine Apostel und Jünger, denen hat er das was er bis dahin aufgebaut hatte übergeben. Die waren nicht das Problem, sondern die vielen Nachfolger zu dem Zeitpunkt, zu dem der hochgeborene Mann zurückkommt und abrechnet.

    http://www.digidatanet.de/?p=585&cpage=2#comment-4560

    Deswegen schrieb ich irdische Vollständigkeit hinter die 10, weil die Christen sich über die ganze Erde verteilt hatten.

    Was in der Zwischenzeit passiert, das steht nicht in diesem Gleichnis.

    LG
    Alois

  • Manfred
    Juli 7, 2011

    Lieber Br. Dennis,
    Vielen Dank auch für Deinen Kommentar. Bestimmt möchte ich hier auf Bruderinfo mit dem umstrittenen Thema keine Spaltungen hervorrufen. Das liegt mir absolut fern. Jeder der mir geantwortet hat, hat viele Bibeltexte angeführt, warum meine Ansicht nicht richtig sein kann. Entweder habe ich es überlesen, dann tut es mir leid, aber ansonsten könnt Ihr mir bitte mitteilen, wie Ihr das Gleichnis vom Weizen versteht. Vielleicht lässt sich dann ein Konsenz finden. Diese Frage richte ich nicht nur an Dich, denn das beschäftigt mich sehr.

    Das wäre auch das letzte Mal das ich hierzu etwas schreibe. Vielleicht könnt Ihr mir diese Fragen nach eurem Verständnis erklären:
    1. Warum hat Jesus dieses Gleichnis niederschreiben lassen?
    2. Wann begann die Aussat des guten Weizens?
    3. Wann hat der Teufel das Unkraut gesät?
    4. Wann begann der Weizen und das Unkraut zu spriessen?
    5. Was ist mit dem Ende des Zeitalters gemeint?
    7. Von wann bis wann ist die Zeit des Wachstums, wo beiden Pflanzen parallel nebeneinander wachsen?
    8. Wann ist die Zeit der Ernte?
    Ich bin sehr gespannt wie Ihr das seht. Vielen Dank im Voraus für Eure Bemühungen mir das zu erklären.
    Liebe Grüße Manfred

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Matthäus,
    das die Überlegungen und Schlussfolgerungen Russells so dermaßen auf durch und durch heidnischen Wurzeln beruhten, erschüttert mich immer noch…obwohl du doch schon so oft darauf aufmerksam gemacht hast.

    Ich möchte dir für deine Mühe danken, uns immer wieder die wahren Ursprünge der Organisation aufzuzeigen. Das sie nichts an ihrem Lehrgebäude ändern, zeigt überdeutlich, dass sie bis zum heutigem Tag an diesen heidnischen Wurzeln festhalten. – Damit missbrauchen sie auch weiterhin Gott und Jesus Christus für ihre eigennützigen Ziele.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Lieber Manfred ich danke für Deine ausführliche Stellungnahme, ich denke daß die wichtigsten Äüßerungen auch von anderen hierzu gesagt wurden. Ich möchte es dabei belassen!
    lg. Matthäus

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Manfred,
    ZITAT:
    1. Warum hat Jesus dieses Gleichnis niederschreiben lassen?
    2. Wann begann die Aussat des guten Weizens?
    3. Wann hat der Teufel das Unkraut gesät?
    4. Wann begann der Weizen und das Unkraut zu spriessen?
    5. Was ist mit dem Ende des Zeitalters gemeint?
    7. Von wann bis wann ist die Zeit des Wachstums, wo beiden Pflanzen parallel nebeneinander wachsen?
    8. Wann ist die Zeit der Ernte?

    Zu 1.
    Um seine Nachfolger zur Wachsamkeit innerhalb ihrer Reihen zu ermuntern.

    Zu 2.
    Die Aussaat des guten Weizen fand schon während seines Predigtwerkes statt.

    Zu 3.
    Mit der Aussaat des Unkraut´s fing der Teufel schon an, während die Apostel noch da waren. Das erkennt man an den Gemeindebriefen.

    Zu 4.
    Auch das war von Anfang an. Wie man weiß, sprießt Unkraut schneller als alles andere und kann es sogar ersticken…was ja auch beinahe geschehen wäre.

    Zu 5.
    Das Ende des Zeitalters sehe ich in Christi sichtbarem Kommen.

    Zu 6.
    Paralleles Wachstum findet eigentlich erst wieder statt, seit die Bibel in die Sprache des gemeinen Volkes übersetzt wird.
    Das Unkraut wird dadurch aber nicht verdrängt…leider…

    Zu 7.
    Die Zeit der Ernte ist auch am Ende der Zeit, die Scheinchristen werden bloßgstellt und zur Verantwortung gezogen. Nur diejenigen die wirklich Gottes Willen tun, zu ehren kommen.

    Es ist zugegeben sehr einfach, aber es stützt sich auf die Erklärung Jesus:

    Jesus antwortete: „Der Menschensohn selbst ist der Bauer, der die gute Saat aussät.
    38 Der Acker ist die Welt, die Saat sind die Menschen, die zu Gottes neuer Welt gehören, und das Unkraut sind die Leute, die dem Satan gehorchen.
    39 Der Feind, der das Unkraut zwischen den Weizen sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt, und die Erntearbeiter sind die Engel.
    40 Wie das Unkraut vom Weizen getrennt und verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein:
    41 Der Menschensohn wird seine Engel senden. Sie werden aus der neuen Welt Gottes alle, die Unrecht tun und andere zur Sünde verführen, aussondern
    42 und sie in den brennenden Ofen werfen. Dort wird nur Heulen und ohnmächtiges Jammern zu hören sein.
    43 Aber alle, die Gottes Willen tun, werden in der neuen Welt ihres Vaters leuchten wie die Sonne. Hört genau auf das, was ich euch sage!“
    MAt 13, 37-43

    Das Gleichnis betrifft mM nach, nur die Menschen die Gott und seinen Sohn kennengelernt haben. Denn es gibt ja viele Menschen, auf die weder das eine noch das andere zutrifft. Wer noch nie etwas von ihnen gehört hat, der entspricht weder dem Weizen, noch dem Unkraut. Er steht ganz außen vor und wird nach seinem Gewissen beurteilt und danach, wie er auf das sichtbare Kommen des Herrn reagiert.

    LG Ulli

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Lieber Manfred,

    ich probiere mal in Worte zu fassen, wie ich das bisher sehe.

    1. Ich denke, Jesus wollte uns damit warnen. Vor dem Unkraut. Unkraut zerdrückt ja auch oft.
    2. Da bin ich mir nicht ganz sicher. Entweder ab Jesus oder aber sowieso schon ab Beginn der Welt. Spielt aber für mich keine große Rolle.
    3. Ich denke, kurz nach der Aussaat des Weizens. Ich glaub, es ist immer beides parallel gewachsen. Es heißt ja, nachdem der Weizen Frucht getragen hat. Also ungefähr parallel.
    4. Naja, beides sprießt nach der Aussaat.
    5. Mit dem Ende des Zeitalters ist gemeint, wenn Jesus das zweite Mal wiederkommt. Das Ende eben.
    6. fehlt 😉
    7. Von wann bis wann? Tja, wenn man Beginn und Ende zusammen nimmt, dann beantwortet sich diese Frage ja.
    8. Die Zeit der Ernte ist, wenn Jesus wiederkommt. Wie genau das aussehen wird, weiß ich nicht und das ist ein interessantes Thema.
    Ich beschäftige mich gerade ein wenig mit dem Thema „Entrückung“, falls jemandem das was sagt (1.Thessalonicher 4,17). Aber das würde jetzt zu weit führen.

    Eigentlich erklärt Jesus das Gleichnis ja selbst. Der Acker ist die Welt, der Weizen die Söhne des Reiches und das Unkraut die Söhne des Bösen. Söhne des Reiches gab es zu jeder Zeit, genau so wie Söhne des Bösen. Das allein ist für mich schon Grund genug anzunehmen, dass damit nicht die ZJ gemeint sind. Außerdem sagt Jesus ja selbst, dass der Acker die gesamte Welt ist. Und es gibt nur EINE Art Weizen und EINE Art Unkraut. Nicht ZJ-Weizen und dann noch mal anderen Weizen.
    Entscheidend ist ebenfalls, dass man schauen muss, zu wem Jesus das Gleichnis redet. Zu den Jüngern. Diese MÜSSEN ja annehmen, dass es sie ebenfalls betrifft, wenn Jesus nichts anderes sagt. Es wäre doch irreführend von Jesus, zu den Jüngern ein Gleichnis zu reden, mit dem sie ABSOLUT nichts zu tun haben.

    Ist keine 100%ige Antwort, aber ich denke, wie das Ende genau aussieht, da wissen wir noch zu wenig. Ich zumindest weiß da zu wenig oder bin mir bei manchen Dinge unsicher.

    LG!
    Svenja

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Lieber Manfred,

    du hast dir wirklich viel Mühe mit deinen Darlegungen gemacht und das Gleichniss mit dem Unkraut und dem Weizen ist ja auch ein viel diskutiertes.

    Doch das Argument, dass mit dem „Weizen“ Russell und heutige ZJ gemeint sein sollen, die sich nicht der WTG unterordnen aber trotzdem „drin“ sind, kann ich nicht ganz folgen, denn Jesus erklärt ausdrücklich, dass der „Acker“ die „Welt“ ist, also die Menschen die den „Königreichssamen“ überhaupt mal erhalten haben.

    Es fallen zwar schon mal mind. 50% der Weltbevöllkerung weg, weil die weder heute noch in 50 Jahren was von der „guten Botschaft“ gehört haben oder hören werden (islamische Welt, China ….), aber ca. 2,5 Millarden Menschen kennen die gute Botschaft vom Christus zumindest ansatzweise. ´Der „Acker“ ist also ziemlich groß und zahlreich und ganz bestimmt nicht auf 7,5 Mio. Zeugen beschränkt.

    Warum ist es so undenkbar, dass ein Mormone, ein Adventist, ein Neuapostolischer usw. sich genauso biblische Gedanken macht wie wir und nur aus falsch verstandender Loyalität in seinem gewohnten (hineingeborenen) religiösen Umfeld bleibt? Er sieht eben auch das Gute (den Weizen) in seiner Organisation, behält sich aber vor nur das zu unterstützen und zu glauben was sein Gewissen sagt und das abzulehnen was falsch ist (Unkraut). Was ist mit diesem Menschen?

    Außerdem verwundert mich eine Aussage wie:

    „2. Das Volk welches den Namen Jehovas trägt muss böse handeln und sogar schlimmer sein wie Sodom und Gomorra“

    Das ist kein Angriff gegen dich oder sonst jemanden hier, aber es ist doch sehr dreist zu sagen die ZJ heute wären schlimmer als Sodom und Gomorra. Ich denke wir sollten hier schon die „Kirche im Dorf“ lassen. Dies Behauptung entbehrt jeder Grundlage und ist m.E. lächerlich.

    Es gibt kaum eine Religionsgem., die dermaßen auf moralische Reinheit und Sittlichkeit achtet als wir ZJ. Bei aller Kritik, aber das geht dann doch zu weit. S. u. G. waren öffentliche Bordelle mit abartigsten Sexpraktiken und Götzendienereien

    LG
    Dennis

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Lieber Bruder Dennis

    Wenn in der Bibel von Hurerei gesprochen wird dann ist nach meiner Erkenntnis meist die geistige Hurerei gemeint. Geistige Hurerei sind die Teilnahme an UN- Konferenzen, den Gerichtsprozessen um die staatliche Anerkennung und falsche Glaubensansichten, vor allem wenn sie von anderen Religionen übernommen wurden.

    Ich würde behaupten, der Vatikan ist in seiner Lehre in den letzten 100 Jahren in der Lehre geradliniger gewesen als die Organisation.

    Bruder Matthäus hat uns zig Beispiele genannt wie die Organisation die Lehre immer wieder verändert hat.

    Die Organisation ist in den Sittenmaßstäben deshalb so streng, um unseren Sinn zu täuschen, um uns davon abzulenken, dass sie selbst geistig gesehen alle Sittenmaßstäbe verletzt hat. Von den geistigen Töten der Ausgeschlossenen ganz zu schweigen. Ein weiterer Trick des Teufels. Denn selbst das gegenüber dem Christentum vielfach strengere Gesetz Mose war weniger streng als das was die Organisation uns auftischt. Passt wirklich nicht zusammen, von der leichten Last des Christus ganz zu schweigen.

    Man muss echt jede Aussage der Organisation einer Prüfung unterziehen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Alois,
    du warnst hier immer wieder vor den Fallen des Teufels. Das ist nicht nur gut und richtig sondern auch notwendig, denn er hat jede Menge schmutziger Tricks auf Lager.

    Eine Falle sehe ich auch darin, sich auf eine Sichtweise zu versteifen…nämlich seiner Eigen.
    Ich glaube, da müssen wir alle aufpassen… 😉

    Am Besten ist es, selbst wenn es scheint das doch nur eine Ansicht richtig sein kann, die Ansicht des anderen auch im Auge zu behalten und dadurch wirklich in alle Richtungen hin wachsam zu bleiben.

    So bin ich zwar nicht der Meinung das die Zeugen Jehovas Gottes neuzeitliches Volk sind und habe meine biblischen Argumente dafür ja auch genannt, aber ich behalte dennoch deine/eure Ansicht im Sinn, denn was in und mit der WTG geschieht, halte ich trotzdem nicht für unerheblich. Gerade der konträre Gedankenaustausch mit euch allen hilft mir wachsam zu sein und mein Heil nicht bei menschlichen Institutionen zu suchen, sondern auch weiterhin nur bei Gott und seinen Sohn.

    LG Ulli

  • Bob
    Juli 7, 2011

    Liebe Brüder, liebe Schwestern,

    da sich in den letzten 12 Monaten sehr viel bei vielen Brüdern und Schwestern bewegt hat, ist es nur zu
    gut verständlich, dass sich der Wunsch nach persönlicher Begegnung mehr und mehr Ausdruck verschafft.
    Ich würde an dieser Stelle gerne ein paar Ideen zur Diskussion stellen, wie diesem Wunsch entsprochen werden könnte.
    Die Bedürfnisse der Brüdern und Schwestern sind sehr unterschiedlich, einige wünschen mehr Distanz, andere mehr Nähe.
    Einige müssen vieles aus ihrer Lebensgeschichte aufarbeiten, andere wünschen einen offenen Bibelkreis, andere sind sehr vorsichtig, wenn es
    um den Rahmen religiös motivierter Begegnungen geht, wieder anderewünschen zunächst nur den
    sporadischen geistigen Austausch, und wieder andere würden gerne in der Anonymität zu verbleiben. Je nach persönlicher und familiärer Situation
    sind die Bedürfnisse unterschiedlich zu bewerten. Was alle teilen ist, dass man die Freude christlicher Freiheit geniesst und alle darum bemüht sind, ihr ganz
    persönliches Glaubensverhältnis gott- und jesuszugewandt leben können.

    Hier zu meinen EMPFEHLUNGEN / IDEEN:

    1. Ich halte es für äusserst ungünstig, ein Treffen im Rahmen eines Kongresses zu organisieren. Das ist vielleicht bei zwei bis drei Personen gerade möglich, macht aber wenig Sinn.
    Eine erste Begegnung unter christlicher Freiheit sollte nicht von einer totalitären Atmosphäre umrahmt werden. Das produziert unnötige Vorsicht, zeitlichen Druck, passt einfach nicht.
    Warum soll ich Freiheit im Gefängnis leben. Es gibt viele schöne andere Orte. Wir sind ja keine Kinder, die sich heimlich treffen (mit Geheimsprache etc:)), weil sie sich darüber sorgen, dass der böse Wolf kommt.

    2. Je nach persönlicher Nähe und Interesse können sich über Bruderinfo private email Kontakte ergeben, das passiert ja auch schon, so kann sich jeder eine kleine
    Bezugsgruppe aufbauen, die sich irgendwo mal treffen kann. Dann kann man auch gut einschätzen mit wem man es zu tun hat und braucht sich nicht um Spitzel zu sorgen.
    (Allein diese Sorge ist schon ein Skandal). Der Vorteil einer ausgewählten Bezugsgruppe gewährleistet ein noch besseres Verständnis für persönliche Lebenslagen und geistige Bedürfnisse.

    3. Man könnte auch irgendwo in der Mitte von Deutschalnd für ein Wochenende ein Tagungshotel reservieren. Die Terminabsprachen finden beispielsweise über doodle.de oder bruderinfo statt. Jeder könnte sich persönlich anmelden, im Treffen würden aber zunächst nur unsere Namen aus Bruderinfo gelten. Problem hierbei ist die Verbindlichkeit bezüglich Stornierungsfristen.

    4. Ein weiterer Vorschlag könnte sich nur auf ein Treffen in einer Stadt beziehen, vielleicht mit Anmietung eines Raumes für einen halben Tag, der Rest ist für Spaziergänge oder sonstwas reserviert. Dann könnte sich jeder selbst um eine Unterkunft kümmern. Im Regelfall können Stornierung 24 Stunden vorher noch kostenfrei erfolgen.

    Generell sollte man sich darüber im Klaren sein, dass solche Treffen sehr sorgsam und unter anonymen Bedingungen organisiert werden müssen. Eine solche Begegnung ist ja nur als Einstieg zu betrachten, vielleicht ortsnahe Kontakte aufzubauen und den biblischen Austausch auch mal im kleinen Rahmen pflegen zu können.

    Wir sollten auch nicht vergessen, dass einige von uns keinen Kontakt mehr zu Versammlungen haben und auch keinen Kongress mehr besuchen wollen. Auch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass viele auch nicht soviel Kontakt wünschen: 1. weil sie Vertrauen neu aufbauen müssen, 2. nicht ständig über die WTG Vergangenheit reden wollen, 3. einfach ihre Ruhe haben wollen (so geht es mir im Moment, von kleinen Ausnahmen abgesehen).

    Falls man sich für Idee 3 entscheidet, halte ich es für sinnvoll, eine Auswahl der email adressen dahingehend vorzunehmen, wer in den letzten 12 Monaten bei bruderinfo kommentarmässig gut bekannt ist. Zwischen den Zeilen ist hier relativ gut zu ersehen, wer es ehrlich meint und wer Spielchen spielt. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Positionen, auf die Authentizität bezogen, relativ klar zu identifizieren sind (dennoch Vorsicht).

    Wie gesagt, liebe Brüder und Schwestern, nur ein paar Ideen, macht keinen Schnellschuss, plant sorgsam….viele sind noch von totalitären Strukturen umgeben und müssen aus familiären und sozialen Gründen noch weise und umsichtig handeln.

    Ich wünsche uns allen viel Freude im Glauben und im Leben, lassen wir uns die Freude von niemanden nehmen.
    Der Philipperbrief ist hier sehr heilsam.

    Ganz liebe Grüsse

    Euer Bruder Bob

    Von Bruderinfo:
    Hallo Bob,
    erst einmal freue ich mich wieder etwas von dir gehört zu haben. Das was du sagst hat immer Hand und Fuß, wie man so schön sagt.
    Wir hier bei Bruderinfo überlegen auch schon wie man ein Kennenlerntreffen organisieren könnte. Deine Anregungen werden wir gerne mit einbeziehen.
    Zum einen möchten wir gerne den inneren Kreis von Bruderinfo erweitern, da uns das alles etwas über den Kopf zu wachsen scheint. Mit dieser Entwicklung haben wir vor einem Jahr nicht gerechnet. Aber wir haben auch Verständnis dafür, das Brüder ihre Kontakte erweitern möchten.
    Wir werden versuchen eine Möglichkeit zu bieten.
    l.G. an alle
    Bruderinfo

  • Anna
    Juli 7, 2011

    Lieber Bob, liebe Bruderinfo-Brüder,

    vielen herzlichen Dank, dass Du Dir so viele Gedanken machst. Und auch konkrete Vorschläge gelegentlich ein Treffen zu organisieren. Man kann in Ruhe darüber nachdenken, ggf. fällt dem einen oder anderen auch noch was ein.
    Kongress halte ich persönlich auch für keine gute Idee. Was mir gefallen hat ist der Vorschlag von @Matthäus den letzten Artikel „Lässt Du andere für Dich denken“ an ein paar Windschutzscheiben an Parkplätzen zu verteilen. Man muss allerdings da sehr vorsichtig sein!!! Vielleicht schafft das ja jemand von uns der ohnehin schon lange nicht mehr in die Versammlung geht, weil diesen würde ja kaum jemand kennen.

    Ich hätte noch vor einem Jahr nie gedacht, dass ich mal so Ende meine Meinung nicht mehr offen sagen zu dürfen! :-). Das belastet mich jedoch momentan nicht. Es liegt allerdings auch daran, dass ich zum einen hier schreiben kann was ich denke. Und andererseits doch ein paar Menschen kenne mit denen ich offen reden kann.
    Jetzt habe ich zum ersten Mal den Philipper-Brief aus einer ganz anderen Sichtweise gelesen. Danke für den Tipp. Nur ein kleiner Auszug, was mir gefallen hat:

    Philipper 1:27,28 (Gute Nachricht)
    „27 Das Wichtigste ist: Lebt als Gemeinde so, dass ihr der Guten Nachricht von Christus Ehre macht, ob ich euch nun besuchen und sehen kann oder ob ich nur aus der Ferne von euch höre. Steht alle fest zusammen in derselben Gesinnung! Kämpft einmütig für den Glauben, der in der Guten Nachricht gründet. 28 Lasst euch von den Gegnern in keiner Weise einschüchtern! Gott will ihnen durch eure Standhaftigkeit zeigen, dass sie verloren sind, ihr aber gerettet werdet.“

    Zumindest sind wir uns doch alle einig, dass Jehova uns nicht im Stich lassen wird und das ist doch schon eine Menge was uns verbindet.

    Noch zu Euch @bruderinfo: Paßt auf Euch auf, teilt die Arbeit wenn möglich weil der Tag nun mal nur 24 Stunden hat. Und um produktive geistige Arbeit zu leisten braucht es auch unbedingt Auszeiten. Jedenfalls nochmals von meiner Seite Danke!

    Und an @Entmutigter Bruder: Vielen herzlichen Dank für deine mail. Ich werde sie in Ruhe beantworten.

    Einen schönen Tag wünscht allen

    Anna

  • Bruderinfo
    Juli 7, 2011

    Liebe Anna,
    danke für deinen Tip. ...Noch zu Euch @bruderinfo: Paßt auf Euch auf, teilt die Arbeit wenn möglich weil der Tag nun mal nur 24 Stunden hat. Und um produktive geistige Arbeit zu leisten braucht es auch unbedingt Auszeiten. Das ist sehr lieb von dir. Ja manchmal könnte man wirklich eine Auszeit gebrauchen um wieder Kraft zu tanken. Im Moment geht das leider nicht aber vielleicht nächstes Jahr. 🙂

  • Thomas
    Juli 7, 2011

    Liebe Geschwister,

    ich kann Euch allen nur empfehlen baldmöglichst eine eigene Telefonkonferenz einzurichten!

    Sie könnte z.B. nach PLZ Bereichen eingerichtet sein und ist durchgehend erreichbar und somit auch für andere Kontakte für das Gebet, die gegenseitige Hilfe für Brüder & Schwestern usw. hervorragend verwendbar.

    Dies ist alles kostenfrei möglich und z.B.unsere Online-Gemeinde nutzt diese schon eine Weile zu festen Zeiten.
    Wir sind dann etwa 8-15 Anwesende, was jedem die Möglichkeit gibt auch selbst daran mitzuwirken.

    Das ist sehr erbauend und eine einfache aber sehr wirkungsvolle Möglichkeit gegen die Isolation und das Dogma von Religionsgemeinschaften vorzugehen und den Brüdern landesweit damit eine tröstende Alternative zu geben, vor allem denen die von ihren Scheinbrüdern unchristlich behandelt werden!

    Das tiefgründige forschen als FREIER Erforscher des wahrhaftigen Wortes unseres lieben Vaters, ist für mich heute die stärkste Quelle für meinen Glauben geworden.

    Sie befreit von ALLEM Leid das einem von Menschen angetan werden kann und lässt einen die reine & unverfälschte Wahrheit erkennen!

    Wer den kostenfreien Anbieter erfahren möchte brauch mir nur eine Mail zu senden an: aufgeschlossen@gmx.net

    Gesegnete Grüße von Eurem Bruder
    Thomas

  • Christof
    Juli 7, 2011

    Hallo ihr alle;
    die letzten Kommentare von euch haben mir nicht so gut gefallen. Hier zeigt sich ganz deutlich, dass wir alle unterschiedlich sind und alle andere Bedürfnisse haben. Und keiner von uns sollte den anderen seine Meinung „aufdrängen“ oder ihm Ratschläge geben, was für ihn gut oder schlecht ist. Wenn Bruder A meint, zum Kongress zu fahren, soll er doch. Wenn Schwester B meint, eine andere christliche Gemeinde zu besuchen, bitte ! Und Bruder C mag gar kein Interesse an irgendeiner Form von Treffen hab, ihm mag es genügen, abends paar Kapitel in der Bibel zu lesen. Hauptsache, wir vergessen unseren Schöpfer dabei nicht. Es sind JEDEM SEINE EIGENEN BEDÜRFNISSE. Wenn wir uns hier gegenseitig zutexten, sind wir wieder da, wo wir früher waren. Wir haben doch mittlerweile alle eine gewisse Freiheit erlangt. Jeder hat auch ein anderes Gewissen, vielleicht sind einige noch nicht frei genug, dies sich selber einzugestehen. Schließlich sind alle lang genug manipuliert worden. Ich kann alle nur ermuntern, keine Angst vor Entscheidungen zu haben. Auch wenn man Sorge hat, was danach kommt, es ist sicher, dass das Leben weitergeht. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, unglaublich, wie „viel Luft“ man wieder zum atmen hat, egal, ob die falschen Freunde aus der Versammlung, die einen schneiden oder jeglichen Kontakt meiden, noch da sind oder nicht.(Wahre Freunde halten zu einem !!). Die Idee, von Bruderinfo mal ein Treffen zu organisieren finde ich super!!, vielleicht wäre es toll, wenn es hier eine Rubrik gibt, wo wir uns gegenseitig E-Mails oder Infos austauschen können. Einfach mal schauen, wer den Mut hat, sich hier einzutragen. Keine Angst vorm bösen Wolf…:)
    Liebe Grüße, christof

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Lieber Christof

    Zitat:
    „Keine Angst vorm bösen Wolf.“
    Da hast Du recht, warum soll ich Angst vor Menschen haben?

    Du hast mich überzeugt, hier deswegen meine speziell für Bruderinfo eingerichtete Mail-Adresse bekanntzugeben:

    Bruder.Alois@web.de

    Wer biblische Fragen hat, etwas auf dem Herzen hat oder einfach wissen will wer ich bin, kann mir gerne schreiben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth
    Juli 7, 2011

    Guten Abend Andreas

    Es freut mich sehr von dir zu hören, dass du dir trotz aller Probleme deinen Glauben und ein gutes Verhältnis zu Gott bewart hast. Wo du auch hinschaust, nirgends wirst du vollkommene Menschen finden, nicht einmal im Spiegel.

    Die hier mitlesenden Brüder haben es besonders schwer, weil sie sich weder der einen noch der anderen Seite zugehörig fühlen. Sie wollen nach bester Erkenntnis allein Gott gefallen. Deshalb bitte ich dich nachsichtig mit ihnen zu sein.

    Für uns alle ist es wichtig hier Gleichgesinnte gefunden zu finden, um uns gegenseitig zu stützen und zu wissen, dass wir mit unseren Sorgen nicht allein sind.

    Jehova und sein Sohn, unser König, wird alle Dinge schon richten.

    Ede

  • Shannon
    Juli 7, 2011

    Zitat Bob: Ich habe festgestellt, dass es besser ist, kommentarmässig nicht ständig in Aktion und Reaktion zu sein, sondern noch Zeit zu finden, das eigene Glaubensleben sorgsam zu ordnen.

    Danke Bob, du hast recht. Daran werde ich mich künftig halten.

  • Andreas
    Juli 7, 2011

    Ein liebes Hallo an alle,

    seit Monaten lese ich nun fast täglich hier mit, habe mich allerdings wenig mit Beträgen/Fragen beteiligt.
    Mehr als 2 Jahrzehnte war ich mit den JZ verbunden, seit 1992 gehöre ich keiner Organisation an. Meinen Glauben habe ich nie verloren, allerdings über viele Jahre stark vernachlässigt. Träume waren es die mich vor 2-3 Jahren veranlasst hatten mich wieder mehr mit der Bibel und meinem Glauben zu beschäftigen. Über das Internet bin ich auf vieles gestoßen unter anderem auf das Buch von R.Franz „ Der Gewissenskonflikt“ welches sehr aufschlussreich für mich war.
    Als „ Suchender“ bin ich auch auf die Seiten von Bruder-Info gestoßen und freue mich über jeden neuen Vortrag . Das was mich bei manchen JZ am meisten störte war die offenkundige Heuchelei, der Absolutismus bzgl. der Lehre wer ist das “ neuzeitliche“ Volk Gottes und wer wird gerettet.
    Daher spricht mich dieser Vortrag besonders an.
    Allerdings betrübt mich auch so mancher Kommentar nicht das was sondern wie so manches gesagt wird, teilweise sehr hochmütig und selbstherrlich.
    Spr. 16:
    5 Ein Gräuel für den HERRN ist jeder Hochmütige. Die Hand darauf! Er bleibt nicht ungestraft.
    16 Weisheit erwerben – wie viel besser ist es als Gold! Und Verständnis erwerben ist vorzüglicher als Silber!
    17 Die Straße der Aufrichtigen ist, vom Bösen zu weichen; der bewahrt sein Leben, der auf seinen Weg acht hat.
    18 Vor dem Verderben kommt Stolz, und Hochmut vor dem Fall.
    19 Besser bescheiden sein mit Demütigen, als Beute teilen mit Hochmütigen.
    20 Wer auf das Wort achtet, findet Gutes, und glücklich der, der dem HERRN vertraut!
    21 Wer weisen Herzens ist, wird ein Verständiger genannt; und Anmut der Sprache fördert das Lehren.

    LG
    Andreas

  • Bruderinfo
    Juli 7, 2011

    Lieber Andreas,
    willkommen hier bei bruderinfo. Es ist leider unmöglich unter so vielen Brüdern eine Komformität zu erwarten. Dieses „Gleichsein“ wird von der Gesellschaft erzwungen und jeder erwartet, daß sein Standpunkt richtig ist und akzeptiert wird. Der Eine mehr der Andere weniger. Was unser Vater im Himmel uns aber mitteilen will ist die Vielfalt der Menschen. Jeder ist Einzigartig, genauso wie die Vielfalt der Natur, Pflanzen, Tiere usw. Jehova stellte Gestze auf die sein Volk befolgen sollte. War es dem Volk möglich diese zu halten?. Nein. Kein einziger konnte zu 100% diese Gesetze befolgen. Warum also diese Gesetze? Dann kam Jesus und löste das Gesetz ab, hob es praktisch auf und ersetzte es nur durch 2 Gebote. Wir kennen diese. Warum? Wir müssen endlich lernen das Richten, Rechten, Kritisieren, usw. Glaubenskindereien sind. Sind wir denn nicht endlich im Glauben erwachsen geworden? Haben wir nicht genug Lieblosigkeit gesehen und erlebt? Können wir denn immernoch nicht unterscheiden? Jesus würde sagen:….wie oft noch muß ich bei Euch sein und euch erklären um was es geht. Es geht einzig und allein um diese zwei Gebote. Liebe zum Vater und liebe zum Nächsten. Wer denkt das es um mehr geht wie um Rechthaberei und Richten, der irrt sich sehr. Der ist nicht mehr als eine schallende Zimbel. Wir sollten jetzt in unserer „Weltzeit“ lernen Geistesmenschen zu werden. LG Bruderinfo

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    GROSSES Lob von mir für diesen Kommentar!!!

    „Glaubenskindereien“ trifft es wohl sehr gut. Hier nehme ich mich ausrücklich nicht aus.

    Man denkt immer man müsste den anderen „verirrten“ Schafen etwas ultimatives mitteilen, ohne das sie ihr Glaubenshaus nicht bauen könnten. Doch bei diesem Gedanken beginnt schon der Fehler, wenn man meint erwachsene, freie Menschen von etwas unbedingt überzeugen zu müssen.

    Nein, sie müssen sich selbst überzeugen und auf den „Weg“ gelangen, der zum Christus und zu Jehova führt. Das Ziel von uns allen hier sollte fogendes sein (1. Tim. 1:5):

    -Einheitsübers.-

    „Das Ziel der Unterweisung ist Liebe aus reinem Herzen, gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.“

    LG
    Dennis

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Das passiert leicht, wenn man mit Herzblut dabei ist 😉
    Wie gut, dass es nicht an uns liegt, Menschen zu überzeugen. Das muss man sich nur immer wieder mal sagen. Aber da verwandelt sich einfach alles in Leidenschaft.
    Allerdings ist es ja eigentlich auch schön zu sehen, wie sehr wir alle unser Herz daran hängen. Auch wenn es natürlich stimmt, dass wir es manchmal wohl übertreiben. 😉

  • Berndt
    Juli 7, 2011

    Ein freundliches Hallo, Shannon und alle,

    die hier seit Tagen über die Frage, Gemeinschaft in einer anderen religiösen Gruppe suchen oder nicht diskutieren.
    Grundsätzlich muß das natürlich jeder selbst für sich entscheiden, ob er sich einer anderen christlichen Gruppe anschliesen möchte oder nicht, da sind wir uns sicherlich alle einig. Ich habe oft das Gefühl, das wir hier mehr über Missverständnisse argumentieren als um wirklich große Unterschiede in unseren Ansichten.

    Es gibt hier bei Bruderinfo wie ich finde, einen sehr guten Artikel, der die Frage „Wohin sollen wir gehen“ versucht zu beantworten. Es gibt in unserer Zeit nach meiner Überzeugung keine absolut wahre Christengemeinschaft in Wort und Tat, der ich mich mit gutem Gewissen anschließen könnte. Alle haben etwas Gutes was sowohl die Lehre als auch die Handlungen anbelangt, aber auch falsche Ansichten und Taten. Es ist also nicht alles schlecht und nicht alles Gut, auch bei uns als Zeugen Jehovas.
    Das hat nichts mit Friede ,Freude, Eierkuchen zu tun, sondern ist Fakt. Ich weiß, das viele von uns mit dieser Tatsache nur schwer umgehen können. Wir Menschen möchten uns immer irgend wie organisieren, um uns wohl und sicher zu fühlen. Doch dieses bestreben führt zur Abgrenzung und zur Überhebung über andere, so das wir lin Gefahr geraden uns einen Namen als Organisation zu machen.
    Deshalb macht es für mich keinen Sinn, nach irgend einer anderen Gruppe ausschau zu halten, den ich werde sehr schnell merken, das auch hier nicht alles Gold ist .
    Die wahre Christenversammlung, wie sie zur Zeit der ersten Christen bestand ist im Laufe der Jahrhunderte verwässert worden, so wie es von Jesus und auch den Aposteln vorhergesagt wurde.
    Der wahre Weizen und der Scheinweizen wachsen gemeinsam, und die Engel als Schnitter werden entscheiden was wahr ist und was nicht. Wobei sie nach meiner Überzeugung aber nicht eine Organisation von der anderen trennen, sondern jeden Einzelnen von uns Menschen, die wir vorgeben an den Christus zu glauben. Unser wahrer Glaube wird geprüft werden, nicht die Frage ob wir alles richtig auslegen und erklären können.

    Deshalb schätze ich diese Seite von Bruderinfo, weil hier nicht versucht wird, eine andere Gruppe zu Gründen, und auch nicht der Anspruch erhoben wird nur hier ist die Wahrheit zu finden. Was das „Gemeinschaft pflegen“ anbelangt, es richtig, das die ersten Christen in ihrem alltäglichen Umfeld zusammen kamen, doch es ist auch richtig, das sie über die ganze damals bewohnte Erde zerstreut waren, was heißen will, das jede Versammlung doch mehr oder weniger autonom war.
    Auch für die Endzeit wird gesagt, dass das Wahre aus allen Völkern zusammengeführt wird.

    Zu der Befürchtung von Shannon, das hier zu viel von Friede, Freude, Eierkuchen-Gedöns geredet wird, kann ich nur sagen, das ich dies überhaupt nicht festellen kann.
    Auch ich habe für Aussagen wie “Unser himmlischer Vater vergibt uns alles, so lange wir nur glauben” kein Verständnis, doch habe ich hier weder bei Bruderinfo noch in den Kommentaren so eine Aussage vernommen. Ich finde es kommt darauf an das Gleichgewicht zwischen dem Leistungsdenken und des sich Verdienen der Erlösung, und dem Gedanken „ egal was ich tue, ich werde sowieso gerette werden“ zu finden.
    Glauben heißt einerseits vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes und die Erlösung durch den Tod Jesu, aber auch Werke des Glaubens im Sinne von Jakobus 2 . Auch gehört dazu, das wir unsere sündigen Neigungen versuchen zu bekämpfen. Doch durch das Überwinden dieser Neigungen werden wir keine Errettung erreichen können, das ist uns doch sicherlich allen Bewusst.

    Liebe Grüße an Alle
    Berndt

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Lieber Bernd,

    mir gefällt dein Kommentar sehr gut.

    Zur Gnade und den Werken nach Jakobus habe ich mir schon sehr viele Gedanken gemacht. Einerseits werden wir nur durch Gnade errettet, aber andererseits kann es ja auch nicht egal sein, was wir machen, wie wir uns verhalten.
    Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass, sobald man Jesus als seinen Erlöser erkannt hat und sich mit der Bibel befasst und das alles, ganz automatisch gute Werke tun will. Ich würde mal behaupten, jeder echte Christ hat gar kein Problem damit, alles zu tun, dass man Gott gefällt, sondern es gehört einfach dazu (der Erfolg oder Misserfolg ist eine andere Sache; der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach).
    Das sozusagen, die Taten aus dem Glauben resultieren.
    Das ist für mich auch eine der neu gewonnenen Freiheiten im christlichen Glauben. Taten können mich nicht retten, sondern aus dem Glauben heraus entstehen sie, weil ich als Christ Gott gefallen möchte.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Liebe Svenja,

    sehr treffend zusammen gefasst, Kompliment!!!

    LG
    Dennis

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Danke Dennis,

    ich habe echt lange gebraucht bis ich diesen Zusammenhang zwischen Glauben und Werken erkannt habe und bin Gott sehr dankbar, dass er mich das hat erkennen lassen. Relativ lange habe ich mich gefragt, wie die Bibelstellen zu den Werken mit der Tatsache zu vereinen sind, dass diese Werke uns nicht retten können. Die neue Erkenntnis war sehr befreiend.
    Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen damit helfen, dass ich das mit euch geteilt habe, dass der Druck der Werke wegfällt (bestimmt ist das vielen von euch schon viel eher gelungen). Das habe ich bei den ZJ immer als am Belastensten gefunden. Dass man nie allem gerecht wird und immer zu wenig macht. Gott sei Dank ist das jetzt vorbei!

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Liebe Brüder und Schwestern

    In den letzten Tagen habe ich einige Äußerungen gelesen, zu welchen ich meine Ansicht darlegen möchte. Denn würde ich nicht eine andere Ansicht schreiben, dann könnte man das als Zustimmung deuten. Die Sätze sind zwar etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber man kann auch nicht die ganzen Kommentare wiederholen. Ich weiß schon, dass mich manche meiner Kommentare nicht beliebt machen, aber beliebt zu sein ist nicht mein Ziel, sondern das zu schreiben was mein Gewissen mir vorgibt.

    Luk. 6
    26. Wehe, wenn alle Menschen wohl von euch reden; denn desgleichen taten ihre Väter den falschen Propheten.

    Nun einige Zitate damit ihr wisst was ich meine:

    „Und sicher gibt es keine perfekte Gemeinde. Aber das muss es auch nicht. Solange die wichtigen Sachen richtig sind, kann man über andere Dinge auch gerne diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein.“
    „Also ich kann dir aus eigener Erfahrung nur Mut machen, in eine andere Gemeinde zu gehen.“
    „Ich werde am kommenden Sonntag mit meiner Freundin einen evangelischen Gottesdienst besuchen. Ich werde den dortigen Pfarrer um ein Gespräch bitten.“
    „Anderen Christen abzusprechen von Gott angenommen zu sein, sehe ich auch als unerträgliche Arroganz an.“
    „Was würdest du tun, wenn Jesus, dem das Gericht übergeben ist, einen oder mehrere Scientologen in die neue Ordnung (Welt) lässt, weil er ihr Herz erforscht hat?“
    „Steht es uns eigentlich zu, darüber zu befinden, wer, wann, wie und warum gerettet wird?“
    „Jesus schenkt die Gnade und wir können uns nicht anmaßen zu sagen, ein Katholik kann gar nicht gerettet werden. Ja, vielleicht mögen bei den Katholiken (wahlweise einzusetzen ungefähr alle Religionsorganisationen) einige Dinge nicht so ganz richtig laufen. Aber wie schon geschrieben, dass ist überall der Fall.“

    Aus vielen Äußerungen aus wenigen Vorträgen und vielen Kommentaren schwingt die Botschaft mit, dass es egal ist wie man als Christ zu Jesus kommt, wenn man nur glaubt. Welcher Religionsgemeinschaft man angehört, das spiele prinzipiell keine Rolle wenn man an Gott oder /und Jesus glaubt und die Liebe zum Nächsten hat.

    Viele Verse im Neuen Testament alleine betrachtet stützen diese Ansicht sogar. Aber berücksichtigt man die ganze Bibel, dazu muss man aber auch einigermaßen im Kopf gespeichert haben was alles in der Bibel steht, dann kann man auch zu einer anderen Ansicht kommen.

    Bekanntlich haben sich die meisten Christenversammlungen zum Ende des ersten Jahrhunderts n.Chr. bereits so den Fabeln, Irrlehren und verschiedenen Sekten zugewandt, dass von einem Gott wohlgefälligen Glauben meist keine Rede mehr sein konnte. Jesus hat eine einzige Christenversammlung gegründet. Wenn es schon zwei Christenversammlungen mit nur etwas anderer Ansicht gibt, dann muss mindestens eine davon bereits abtrünnig sein. Es gibt aber heute hunderte von verschiedenen sogenannten christlichen Religionen. Wie sollen diese richtig sein, wenn es Jesus doch nur einen wahren Glauben gegründet hat? Somit müssen doch alle christlichen Religionen falsch sein, bis auf höchstens eine Einzige. Mit einer einzigen Religion meine ich nicht die Religion der Wachtturm Organisation, denn diese Religion wird in den Propheten mit Sodom und Gomorrah verglichen. Somit die schlechteste aller christlichen Religionen.

    Aber schon mit diesen obigen Aussagen bekommt man vorgeworfen man sei arrogant und würde die anderen Christen verurteilen, sich quasi als Richter erheben. Aber diesen Vorwurf kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Denn es ist biblisch, dass man seine Brüder und Schwestern vor einem falschen Glauben warnen soll. Eine Warnung dann als Verurteilung anderer Christen zu brandmarken finde ich nicht richtig. Nochmal, es gibt nur einen Weg zur Rettung und nicht viele Wege. Der breite Weg der ins Verderben führt, der verzweigt auch in viele verschiedene Wege. Und so mancher der auf einem schmalen Weg läuft merkt nicht dass der schmale Weg auch ein Teil eines breiten Weges ist.

    Matth. 7:14
    Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.

    Nicht umsonst gibt uns die Bibel viele Beispiele dass nur ein relativ verschwindend kleines Häuflein von Menschen gerettet wurde.

    Bei der Flut waren es acht Seelen,
    Bei Sodom waren es drei Seelen,
    Ins verheißene Land kamen nur Josua und Kalep, der Rest der Israeliten welche aus Ägypten ausgezogen waren durfte das verheißenen Land nicht sehen.
    In Jericho war es die Hure und die Angehörigen welche geglaubt haben
    Bei Hiskia blieb nur Jerusalem verschont, der Rest des Landes war bereits von Sanherib eingenommen.
    Dann wurde zwei mal Jerusalem zerstört mit ebenfalls wenigen Überlebenden.

    Aber es gibt tatsächlich auch eine Ausnahme, das ist Ninive. Nur in diesem einen Beispiel in der Bibel hat sich Gott nicht für eine Vernichtung entschieden. Da hat er somit alle vor der Vernichtung gerettet.

    In Offenbarung hat Johannes 7 Briefe an die 7 Versammlungen geschrieben. Die Versammlungen wurden sogar gelobt, aber fast alle Versammlungen hatten auch einen kleinen wunden Punkt. Nur eine falsche Lehre in der Versammlung hat ausgereicht, dass sie von Gott verurteilt wurden. Es ist somit gemäß den 7 Briefen so, dass man als Katholik, (Katholik steht nur als Beispiel) der die Maria verehrt von Gott verurteilt wird. Auch wenn man noch so glaubt und den Nächsten liebt. Man müsste als Katholik somit schon die Marienverehrung, Trinität und den Glauben dass der Papst der Stellvertreter Gottes auf Erden ist, als falschen Glauben ablehnen. Nur dann hätte man eine Chance, wenn man dann auch kein Blut isst und den Namen Gottes ehrt. Wir müssen mit anderen Religionen genauso streng sein wie mit unserer eigenen Religion. Wer es nicht rechtzeitig schafft die Zeugen Jehova Organisation als den neuzeitlichen Baal abzulehnen ist auch nicht besser dran als ein Katholik.

    Offenbarung 2
    1. Dem Engel der Versammlung in Ephesus schreibe: Dieses sagt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der da wandelt inmitten der sieben goldenen Leuchter:
    2. Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und dein Ausharren, und daß du Böse nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, welche sich Apostel nennen, und sind es nicht, und hast sie als Lügner erfunden;
    3. und du hast Ausharren und hast getragen um meines Namens willen, und bist nicht müde geworden.
    4. Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast.
    5. Gedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke; wenn aber nicht, so komme ich dir und werde deinen Leuchter aus seiner Stelle wegrücken, wenn du nicht Buße tust.
    6. Aber dieses hast du, daß du die Werke der Nikolaiten hassest, die auch ich hasse.

    Die Epheser haben somit alles richtig gemacht, aber einen Punkt haben sie vernachlässigt, die Liebe. Nur dieser Fehler hat aber ausgereicht vor Gott in Ungnade zu fallen wenn sie nicht Buße tun.

    12. Und dem Engel der Versammlung in Pergamus schreibe: Dieses sagt, der das scharfe, zweischneidige Schwert hat:
    13. Ich weiß, wo du wohnst, wo der Thron des Satans ist; und du hältst fest an meinem Namen und hast meinen Glauben nicht verleugnet, auch in den Tagen, in welchen Antipas mein treuer Zeuge war, der bei euch, wo der Satan wohnt, ermordet worden ist.
    14. Aber ich habe ein weniges wider dich, daß du solche dort hast, welche die Lehre Balaams festhalten, der den Balak lehrte, ein Ärgernis vor die Söhne Israels zu legen, Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.
    15. Also hast auch du solche, welche in gleicher Weise die Lehre der Nikolaiten festhalten.
    16. Tue nun Buße; wenn aber nicht, so komme ich dir bald und werde Krieg mit ihnen führen mit dem Schwerte meines Mundes.

    Gegen die Versammlung in Pergamon konnte der Geist nur wenig schreiben, sie waren fast gut. Aber fast gut reicht nicht, sie sollten Buse tun und sich von den falschen Lehren Balaams und der Nikolaiten distanzieren.

    Das waren nur zwei Beispiele, jeder sei ermuntert die ganzen Briefe in Offenbarung 2 und 3 zu lesen. Damit wollte ich die Ansicht kundtun, dass uns Gott zwar viele Sünden vergeben wird. Aber das Nachfolgen falscher Lehren oder Menschen, wird er uns nur vergeben wenn wir rechtzeitig Buße tun. Also aus ihr hinausgehen, wie es an anderer Stelle heißt.

    Ich kenne keine Religion, welche rein ist und nicht mindestens einer falschen Lehre anhängt.
    Bei den Organisations- Zeugen Jehovas ist es der „treue und verständige Sklave“ und viele andere falschen Lehren.
    Bei den anderen christlichen Religionen gibt es genügend Punkte die ebenfalls falsche Lehren sind.

    Gemäß meinem Verständnis ist es äußerst fraglich, dass jemand, der einer organisierten Religion anhängt und keine Buse tut, am Gerichtstag gerettet wird. Falls er doch gerettet wird, ist es mir auch recht. Aber ich möchte nicht in das gleiche Horn blasen wie viele die meinen, man könne überall Rettung finden, wenn man nur liebt und glaubt. Würde ich diese Meinung unterstützen, würde ich möglicherweise „Blutschuld“ auf mich laden.

    Ich glaube nur wer sich von jeglicher organisierten Religion distanziert und nur Jesus als sein Haupt betrachtet ist auf der sicheren Seite durch die enge Pforte zu gehen.

    Da nur wenige Menschen von einer Organisation, was schon bei einem Verein beginnt, die Finger lassen können, deswegen finden nur wenige die Enge Pforte und den schmalen Weg der zum Leben führt. Die Brüder von Bruderinfo sind offensichtlich gleicher Meinung, denn sonst hätten sie längst einen Verein gegründet.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Juli 7, 2011

    Lieber Alois,
    das mit den Versammlungen in der Offenbarung ist genau der Schlüssel den ich schon oft angebracht habe. Man beachte das es sieben Versammlungen sind. Sehr zu beachten ist die Versammlung in Smyrna. Hier stecken einige Verheißungen drin. Aber hierzu kommt noch ein Artikel. Ja lieber Alois du hast sehr treffend erkannt das der schmale Weg nicht bedeutet in eine andere Religion oder Gemeinde zu fliehen sondern Jesus als sein Haupt zu betrachten. Aus diesen und vielen anderen Gründen beharren wir immer wieder das wir hier keine neue Religion gründen möchten oder eine neue Gemeinde sondern lediglich den Glauben an unseren Vater und Jesus sowie die Bibel stärken möchten. Danke für deine wichtige Stellungnahme die wie wir meinen ein guter Grund ist einmal deutlicher zu sagen was man meint um nicht in das Fahrwasser des „breiten Weges“ zu gelangen. Einen schönen Abend. LG Bruderinfo 🙂

  • Shannon
    Juli 7, 2011

    Danke Alois,

    du schreibst das, was mir schon seit einiger Zeit hier aufstößt. Ich kann es nicht so schön biblisch begründen wie du, aber diese ganzen Thesen des allumfassenden Vergebens und dem liebenden Gott, erinnert mich doch zu sehr an die vielen esoterischen Lehren, die im Umlauf sind.
    Für mich sind jegliche religiöse Gruppierungen eine Vermassung des Individuums. (Hat mein alter Vater mal so gesagt und er hat recht).
    Und wenn ich z.B. Svenjas Kommentar auf meinen lese, wo sie vom Hirten und der Herde spricht, dann ist mein erster Gedanke: Es gibt nur einen Hirten und das ist Jesus und der braucht keinen Stellvertreter hier auf Erden. Weder einen TuvS, noch sonst einen Kirchenoberen, Gemeindeältesten oder Hirten.
    Und den Rat zu geben, sich in eine Gemeinde zu begeben und auch noch jemanden zu bestärken, sich mit einem evangelischen Pfarrer zu besprechen, auf einer Webseite „für Zeugen“ finde ich nicht nur unangemessen, sondern geradezu eine Unverschämtheit.

    Ich kenne ja deine Beiträge, auch die von vor Monaten und ich habe es damals für „übertrieben“ angesehen, als du erwähnt hast, dass auch hier bei Bruderinfo, Satan versucht, sein Werk zu vollbringen. Aber nach all den Wochen mitlesen, stelle ich fest, das war keineswegs übertrieben.

    Ob mir eine Freundin vom Aufstieg der Erde (Lady Gaya) in eine andere Dimension, wo Frieden und Liebe herrscht erzählt, oder ob hier von einigen Mitschreibern empfohlen wird, sich eine religiöse Gemeinde zu suchen, wo Nächstenliebe praktiziert wird und Frieden herrscht, da besteht für mich kein Unterschied. Beides sind die Fallstricke, die Satan auslegt, um Gläubige zum Straucheln zu bringen.

    Ich habe kein Problem damit, wenn jemand dem Herdentrieb folgen mag und sich eine Gemeinde sucht. Aber dann frage ich mich, was macht der hier???? Will er da wieder raus und sucht eine Alternative? Dann herzlich willkommen. Will er aber andere, die gerade dem Gefängnis der Gesellschaft entkommen sind, in eine neue Falle locken? Ich behaupte nicht, dass dies bewußt geschieht und die Betreffenden handeln sicherlich mit tiefster Aufrichtigkeit. Aber gut gemeint ist noch lange nicht richtig.

    So, das waren meine Gedanken zu dem Thema und wenn es ein wenig hart rüber kommt, tut es mir nicht mal leid. Aber ich habe dieses Friede, Freude, Eierkuchen-Gedöns so satt. Ich mag hier keine stromlinienförmige und mainstreamartigen Beiträge lesen. Ich möchte hier was lernen, von Brüdern und Schwesern, die mehr Kenntniss haben als ich. Für Beiträge wie „Unser himmlischer Vater vergibt uns alles, so lange wir nur glauben“ brauche ich kein Bruderinfo. Das finde ich jeden Tag da draußen in der Welt.

  • Bruderinfo
    Juli 7, 2011

    Liebe Shannon,
    nun ganz so einfach ist es doch nicht. Natürlich verstehen wir den Unmut einiger Brüder die nicht möchten das hier Dinge beredet werden die in eine andere Richtung gehen. Man muß hier aber berücksichtigen das nicht jeder gleich ist. Anna zum Beispiel macht es sehr schön und kann in Ihrer Zuteilung verbleiben und dort treu dienen. Was ist aber mit Brüdern und Schwestern die in Ihrer Versammlung verachtet und verstoßen wurden, nur weil sie Gott mehr gehorchten als den Brüdern?-, die sich aber nach Gemeinschaft sehnen. Die herzlichen Umgang mit Gleichgesinnten wünschen und Ihren Glauben nicht verloren haben. Was ist mit diesen? Natürlich ist ihr erstes streben, eine andere Gemeinde zu finden. Sind sie nicht wie Schafe ohne Hirte? Natürlich mögen sie Jehova und Jesu nachfolgen doch sie sind vielleicht sehr einsam und kommen sich verlassen vor. Dann finden sie vielleicht wo anderst eine Gemeinschaft und möchten dies natürlich gleich hier erzählen. Ist das falsch? Wir denken nicht. Würde Jesus sie abweisen? Nein er würde sie Umarmen und lieben wie sich selbst. Wir sollten hier nicht so hartherzig erscheinen. Jeder von uns möchte doch im Grunde nur geliebt und verstanden werden. Vielleicht ist es nötig das sich einige Brüder, die sich verlassen vorkommen treffen und dies in Freiheit und nur mit dem Gedanken sich brüderlich aufzuerbauen. Vielleicht ist es auch nötig das wir so etwas einmal organisieren. Was denkt ihr? LG Bruderinfo

  • Glocknerkönig
    Juli 7, 2011

    Na das ist mal ne gute Idee, Bruderinfoteam:-)
    Der persönliche Erfahrungsaustausch ist durch nichts zu ersetzten.
    Wenns nicht zu weit von Austria weg ist komm ich:-)

    lg.
    Glocknerkönig

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Liebes Bruderinfo (BI)-Team,

    das ist der Beste Vorschlag seit langem! Ein pers. Treffen und der Gedankenaustausch „Face-to-Face“ ist durch nichts zu ersetzen.

    Ich fände es ganz hervorragend so etwas zu organisieren.

    In diesem Zusammenhang habe ich eine Frage:

    Wer vom BI-Team oder von den Kommentatoren ist auf dem Kongress in Frankfurt/Main vom 29. – 31.07?

    Es würde mich freuen, wenn man hier eine kurzes Treffen in der Mittagspause oder so machen könnte. BI und einige von euch Kommtentatoren haben ja meine E-Mail-Adresse. Was haltet ihr davon?

    LG
    Dennis

  • Manfred
    Juli 7, 2011

    Lieber BRD. Dennis,
    Ich Frage mich zwar noch, ob ich auf den Kongress gehen soll, da es dort ja wieder nur um den Dienst gehen wird und falsche Prophezeiungen geäußert werden oder man einfach nur „neueres Licht“ erfährt.
    Aber wenn ich gehe, dann wird es auch in Frankfurt sein.
    Liebe Grüße Manfred

  • Joshua
    Juli 7, 2011

    Lieber Dennis, ich würde dich gerne in Frankfurt auf dem Kongress treffen. Wie können wir in Verbindung kommen?

    Herzliche Grüße!
    „Joshua“

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Lieber Joshua, Lieber Manfred,

    würde mich auch freuen, wenn man sich kurz treffen könnte, hier meine e-mail-adresse für eine Kontaktaufnahme vorab:

    mentalist1981@web.de

    Bis dann…
    LG
    Dennis

  • Anna
    Juli 7, 2011

    Liebe Brüder,
    das ist eine gute Idee. Freilich werden es nicht alle schaffen aber immerhin. Vor allem „öffentlich“ bei @bruderinfo wird man ja Ort und Zeit nicht bekanntgeben können. Wäre allerdingst höchst amüsant welche Spitzel dann da wären. Naja, Spass muß auch mal sein.

    Liebe Grüße Anna

  • Thomas
    Juli 7, 2011

    Liebe Anna,

    Ihr solltet Euch unbedingt treffen wenn Ihr könnt und dabei ist es egal wo und wie, nur man muss es tun!
    Es erbaut ungemein einen freier denkenden Glaubensbruder oder Schwester zu treffen und endlich mal FREIE & EHRLICHE Gedanken äußern zu können!

    Wenn Ihr nur Eure Vornamen verwendet, könnt Ihr das auch recht SICHER tun, außer ausgerechnet einer Euer Aufsichts-Pharisäer der Dich kennt ist der Spitzel.

    Das kannst Du aber umgehen, wenn Ihr einen Treffpunkt ausmacht mit einem besonderen Kennzeichen (z.B. umgedrehte Kongressplakette), dann könntest Du den Spitzel rechtzeitig erkennen.
    Wenn Ihr einen Alias Namen gebraucht, ist es natürlich noch sicherer.

    Der Geist der Wahrheit (Joh:15:26) wird Euch mit Sicherheit auf die eine oder andere Weise zusammenführen. So hat er es mit mir und meinen heutigen echten Geschwistern wiederholt getan und das allein ist schon eine grandiose Erbauung!

    Herzlichst Dein Bruder
    Thomas

  • Christin
    Juli 7, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo,
    das ist ein schöner Vorschlag. Gerne würde ich euch alle hier gerne persönlich treffen.
    Frankfurt ist für mich leider zu weit
    Wäre schön wenn wir im Süden auch etwas organisieren könnten.

    LG

  • Walter
    Juli 7, 2011

    Hallo Bruderinfo,

    die Idee mit dem Treffen finden auch wir gut.
    „Da würden wir selbst bis nach Austria fahren.“

    Ein Treffen, wo wir nicht nur um „Kaisers Bart“ oder die WTG diskutieren, sondern, wo wir uns ermuntern, in unserem Verhältnis zu Jehova und zu Jesus Christus zu wachsen.
    Wo wir uns helfen, die vielleicht entstandenen „Narben“ heilen zu lassen,oder über Verbitterung hinwegzukommen.

    Ich würde mich sehr gern mit einigen Brüdern persönlich unterhalten, wie sie manche Dinge in ihrem Leben umgesetzt bekommen.

    Mir ist z.B. ein Satz vom Chef der Schneerosen sinngemäß fest in Erinnerung geblieben, wo er beschrieb, wie er sich in seiner Familie
    vom Geist des Christus leiten lassen möchte und läßt. Dass die Bibel seine Richtschnur ist.
    Das fand ich toll !

    Das möchten wir auch.

    Wenn wir uns in diesem Geist treffen könnten, wäre rießig.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Hallo,

    tja, ich komme also von Satan. Wirklich nett sowas zu behaupten. Und sehr christlich…

    Offensichtlich habt ihr mich teilweise völlig falsch verstanden. Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass jeder einfach gerettet wird, wenn er nur an Jesus glaubt und seinen nächsten liebt. Ich würde es sehr nett finden, wenn ihr meine Worte nicht verdreht.

    Ich habe gesagt, dass wir uns so gut wir es können nach der Bibel richten sollten und dass es durchaus unsere Aufgabe ist, auf Fehler hinzuweisen, die wir vielleicht bei anderen sehen.
    ABER: Wir wir hier alle schon wunderbar erkannt haben, können uns keine Werke retten. Keine einzige richtige Handlung von uns kann dazu führen, dass wir errettet werden. Sonder einzig und allein die Gnade Gottes! Niemand von uns wird es schaffen, sich komplett an alles aus der Bibel zu halten. Niemand. Jeder von uns probiert es aber. Mal erfolgreicher, mal weniger erfolgreich. Letztendlich sind wir aber alle auf die Gnade Gottes und Jesu Opfer angewiesen.

    Jeder von uns hier probiert das auf eine andere Art und Weise, Gott zu gefallen, aber wir haben dasselbe Ziel. Einige von uns haben einige Dinge schon besser erkannt oder mehr Bibelwissen, andere sind noch in den Kinderschuhen.
    Glaubt ihr ernsthaft, ein Katholik glaubt z.B. an die Marienverehrung, obwohl er es besser weiß? Wenn er erkannt hätte, dass das falsch ist, würde er es sicher nicht mehr tun. Aber ich denke, nicht allen ist es möglich, alles aus der Bibel herauszufinden. Manche sind einfach blind für Dinge. Sicher gilt das bei bestimmten Dingen für einen jeden von uns. Niemand kann alles erkennen und wissen. Wer mehr Wissen hat, hat dann einfach auch mehr Verantwortung.
    Wenn wir das einmal festgestellt haben, dann können wir nicht einfach sagen, dass ein Katholik nicht gerettet werden kann. Glaubt ihr denn nicht daran, dass Gott auch das Leben und die jeweilige Situation der Menschen berücksichtigt? Wir sind privilegiert, weil wir im Glauben an Gott aufgewachsen sind (jedenfalls einige von uns). Was ist mit denen, die nie die Chance hatten, Gott richtig kennen zu lernen. Wird Gott da auch sagen, ihr habt Pech gehabt. Gott ist nun mal ein Gott der Liebe, das hat nichts mit Mainstream zu tun.
    Gott rettet, wen er will und ich finde es ganz scheußlich und hartherzig, zu sagen, dass wir ja zum Glück richtig liegen und gerettet werden, aber der Großteil der Menschen nicht. Ach, haben wir ein Glück und da draußen die ganzen Idioten, die machen ja alles falsch. Ich bin ja so viel besser, weil ich nicht so dumm bin und an die Marienverehrung glaube. Ja, das ist falsch, aber vor Gott wiegen alle Sünden gleich schwer. Also warum sollte deine Sünde kleiner sein als meine oder umgekehrt?

    Davon abgesehen, natürlich ist Jesus der einzige Hirte, aber eine Herde sind wir dennoch. Ich finde den Ton, der hier teilweise herrscht, wirklich traurig.

    Fazit: Wenn wir also besser als andere erkannt haben, was richtig und was falsch ist, dann tragen wir auch eine größere Verantwortung. Allerdings gibt es bei jedem von uns mindestens einen Punkt, der sicherlich falsch ist. Also warum sollte einer von uns so viel besser sein als der andere? Da niemand perfekt ist, sind wir alle auf die Gnade angewiesen.
    Oder glaubt einer von euch, er weiß schon alles perfekt, hält sich an alles und deswegen MUSS Gott einen ja quasi retten, besser hätte man es ja nicht machen können? Nicht so, wie der dumme Katholik. Oder die dumme Svenja, die in eine Gemeinde geht…
    Ja, vielleicht werden dennoch nicht viele gerettet. Wer weiß das schon. Das weiß und entscheidet alleine Gott. Aber hier große Gerichtsreden zu schwingen und zu beurteilen, wer schon mal per se nicht gerettet werden kann, ist unbiblisch.
    Ich wiederhole: Denkt man an die Ehebrecherin. Die hat sich ganz sicher nicht so verhalten, wie die Bibel es sagt. Und dennoch nimmt sich Jesus ihrer an.
    Oder aber erneut: Der Mann neben Jesus am Kreuz. Offensichtlich ein übler Verbrecher, vermutlich sein Leben lang. Und im letzten Moment entscheidet er sich für Jesus. Und dieser verspricht ihm, dass er ins Himmelreich kommen wird.
    Oder der Zöllner, mit dem Jesus isst und der danach seinen Beruf auch noch ausgeübt hat. Und dennoch nimmt sich Jesus seiner an. Jesus ist komischerweise genau zu denen gegangen und hat ihnen vergeben, von denen die Gesellschaft gesagt hat, dass sie ja unmöglich gerettet werden können. Jesus handelte immer genau so, wie man es nicht erwartet hat. Die Pharisäer haben sich auch für was Besseres gehalten und andere verurteilt und letztendlich waren es genau sie, die Jesus kritisiert hat.
    Ich für meinen Teil nehme mir jedenfalls an Jesus ein Beispiel!

    Ihr urteilt über mich, weil ich in eine andere Gemeinde gehe. Schon mal daran gedacht, dass ich dennoch nicht abhängig von einer anderen Gemeinde bin? Ich bin wohl weitaus vorsichtiger als jeder andere, einfach eine Glaubensansicht anzunehmen, nur weil jemand die predigt. Ich prüfe immer alles nach. Und teilweise glaube ich nicht das, was gepredigt wird. Hat jemand von euch überhaupt eine Ahnung, wovon er redet? Kennt ihr meine Gemeinde? Kennt ihr mich? Ich denke nicht.
    Nur weil ihr in keine Gemeinde gehen wollt, weil ihr Angst habt, heißt das nicht, dass alle Gemeinden von Satan sind. Das ist lächerlich. Die ersten Christen waren in Gemeinden. Da lief einiges falsch und dennoch hat sich Paulus um sie gekümmert. Was ist damit? Dazu nimmt komischerweise keiner Stellung.

    Ich bete für euch, dass eure Herzen nicht so hart bleiben, wie sie momentan noch sind.

    Liebe Grüße von der quasi schon verlorenen Svenja

    PS: Entschuldigt auch meinen teilweise sarkastischen Ton, aber ich konnte gerade nicht anders.

  • Bruderinfo
    Juli 7, 2011

    Liebe Svenja,
    wir haben eben @Shannon geantwortet …http://www.digidatanet.de/?p=585&cpage=2#comment-4461
    Wir verstehen dich sowie Shannon oder Alois sehr gut und auch alle anderen Brüdern und Schwestern. Du sollst wissen das Bruderinfo es fern liegt zu verurteilen oder zu richten. Sind wir denn größer als Jesus? Nein nie und nimmer. Keiner von uns sollte jemand richten oder ausschließen. Dies allein steht Gott zu. Da wir alle Kinder im Glauben sind, kommt es eben auch vor das hier gestritten wird oder gezankt wird. Viele hier denken, daß dies schlecht ist. Wir denken das dies nötig ist um in Freiheit denken zu können. Damit wir unser Angesicht gegenseitg schärfen. Wir sollten einander mehr liebe und vertrauen entgegenbringen. Einen schönen Tag an ALLE da draußen. LG Bruderinfo 🙂

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Liebes Bruderinfo-Team,

    ach, ich meinte auch gar nicht euch damit. Ich habe das Gefühl, ihr versucht hier einfach, gut zu diskutieren, damit man im Glauben weiter kommt.
    Die Antwort an Shannon hab ich erst gesehen, als ich schon geschrieben hatte.

    Hallo Alois,

    „Das was Du schreibst kann stimmen, aber ich glaube es nicht.“

    Das ist mehr oder weniger deine Sache. Für dich mag es eine Irrlehre sein, aber belegen kannst du es nicht.
    Für mich ist der wichtigste Hinweis das Verhalten Jesu.
    Warum Gott zu Noahs Tagen so gehandelt hat, entzieht sich unserem Wissen. Irgendwann werden wir es erfahren.
    Aber Jesus hat sich nunmal derer angenommen, die genau nicht so waren, wie sie hätten sein sollen. Hast du dafür eine Erklärung? Er sprach sogar mit einer samaritischen Frau, was ungefähr dem gleich kommt, wenn wir jetzt mit nem Katholiken oder so reden. Schon komisch oder?

    Ulli hatte schon gut angemerkt, dass z.B. Lot auch ein Beispiel dafür ist, dass jemand Gnade empfangen hat, OBWOHL er sich auch nicht unbedingt richtig verhalten hat. Ich weiß nicht mehr, wo ihr Kommentar ist.

    Warum überhaupt machen wir es zu unserer Aufgabe, darüber zu entscheiden, wer wohl gerettet wird und wer nicht. Ich hoffe, dass so viele wie möglich gerettet werden und ich wünsche es jedem. Ich entscheide nicht, wem es zusteht und wem nicht. Ich überlasse das lieber Gott und das kann ich nur jedem empfehlen.
    Man mag das Irrlehre nennen und von Satan, das ist mir egal. Gott entscheidet und wir sind alle Sünder. Ein Katholik genau so wie wir alle.
    Vielleicht ist das ja auch wieder nicht die äußere Auslegung, die jeder kann, sondern eine geistige, die man nicht so gut begründen kann…
    Entschuldige den Sarkasmus, aber merkst du die Willkür einer solchen Aussage?

    In diesem Sinne!
    Svenja

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Hallo Svenja

    Ich möchte nur ein Zitat aus Deinem Kommentar herausnehmen:

    „Wenn wir das einmal festgestellt haben, dann können wir nicht einfach sagen, dass ein Katholik nicht gerettet werden kann. Glaubt ihr denn nicht daran, dass Gott auch das Leben und die jeweilige Situation der Menschen berücksichtigt? Wir sind privilegiert, weil wir im Glauben an Gott aufgewachsen sind (jedenfalls einige von uns). Was ist mit denen, die nie die Chance hatten, Gott richtig kennen zu lernen. Wird Gott da auch sagen, ihr habt Pech gehabt.“

    Das was Du schreibst kann stimmen, aber ich glaube es nicht.

    Denn schaue Dir die Sintflut an. Hat es Gott interessiert, dass als es zu regnen begann, alle Menschen außer den acht ertrunken sind?
    Nein!
    Hat Gott nicht gesehen dass unter denen die ertrinken auch Kleinkinder und Neugeborene sind?
    Sicher hat er das gesehen!
    Wieso hat er Babys und Kleinkinder ertrinken lassen die sicher noch nichts falsch gemacht haben?

    Weil er die errettet die Gnade in seinen Augen gefunden haben und nicht die welche nichts falsch gemacht haben. Wer nicht gerettet wird hat nicht Pech gehabt, sondern er hat kein Glück gehabt. Denn das normale an unserem kurzen Leben ist, dass wir sterben müssen, wie auch immer, früher oder später.

    Gott ist ewig und er verändert sich auch nicht. Selbst Jesus sagte es wird sein wie in den Tagen Noahs…. Somit gibt es keinen Grund für mich anzunehmen dass die Regeln Gottes andere sind als in den Tagen Noahs.

    Es ist nach meiner Ansicht einfach eine Irrlehre was Du schreibst, es ist die genau die Lehre welche Johannes in den 7 Briefen an die 7 Versammlungen angeprangert hat.

    Dass ich bei einem Teil der Leser dadurch nicht gut angesehen bin ist mir egal, denn es gibt auch einen Teil der Leser welche froh sind dass in Bruderinfo auch ein Teil nicht der Lehre der Isebel nachfolgen will. Der Weg der zur Rettung führt ist halt mal steinig und unbequem.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Juli 7, 2011

    Lieber Alois,
    natürlich liegst du richtig in deiner Einschätzung. Dennoch ist es nicht immer ratsam auf seine eigene Ansicht zu pochen. Natürlich sollte man klar herausstellen was für eine biblische Erkenntnis man selber hat und kann diese auch verteidigen. Dennoch muß dies nicht heißen das ein Mitbruder in seiner jetzigen Erkenntnis und seinem Stand der Wahrheit nicht falsch liegt. Jeder von uns ist anders aufgewachsen hat andere Gene und Talente mitbekommen, ist älter oder jünger als man selbst. Das sind alles Kriterien die mit einfließen sollten. Was ist wenn Jesus zu Dir oder einem anderen kommt und sagt:…wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein? Wirst du ihn dann werfen, nur weil dein Mitbruder anderer Meinung ist als du? Natürlich ist es richtig das am Ende es so sein wird wie in den Tagen Noahs. Wer sagt aber ob nicht einige aus diesen Tagen dennoch auferstehen werden? Oder wer sagt das einige aus Sodom und Gomorra nicht wieder auferstehen werden? Damals wurden nur wenige als für Gerecht erfunden. Wieso überlebten nur diese und wieso auferstehen vielleicht doch einige von denen die vernichtet wurden? War die Entscheidung damals falsch? Lese hierzu bitte Matthäus 11:24. Sind wir hier nicht für alle Brüder da? Sollten wir jetzt schon als sündige Menschen den Maßstab hoch legen. Sollten wir der Grund sein, daß jemand den Glauben verliert. Das solle nie geschehen. LG Bruderinfo 🙂

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    An alle die zu dieser nicht gerade liebevollen Diskussion über „wer wird gerettet – wer wird vernichtet“ immer wieder sich zu konkreten Aussagen hinreißen lassen. Brüder HÖRT AUF ZU RICHTEN AUF DASS IHR NICHT GERICHTET WERDET !!! Waren das nicht deutliche Worte unseres Herrn in der Bergtpredigt?

    Dazu noch weiter Aussagen der hl. Schrift:

    1.Kor.: 4: …Mir ist es nicht so wichtig, wie ihr oder irgendein menschliches Gericht in diesem Punkt über mich urteilen. Ich maße mir auch über mich selbst kein Urteil an. 4 Zwar bin ich mir keiner Schuld bewusst, aber damit bin ich noch nicht freigesprochen. Entscheidend ist allein Gottes Urteil. 5 Deshalb urteilt niemals voreilig! Wenn Christus kommt, wird er alles ans Licht bringen, auch unsere geheimsten Wünsche und Gedanken. Dann wird Gott jeden so loben, wie er es verdient hat.

    und auch dieser Vers spricht für sich:

    Röm. 9: 15 Denn Gott hat einmal zu Mose gesagt: „Ich erweise meine Güte, wem ich will. Und über wen ich mich erbarmen will, über den werde ich mich erbarmen.“5 16 Entscheidend ist also nicht, wie sehr sich jemand anstrengt und müht, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt.

    Und wozu ermahnt Jakobus uns so deutlich:

    Nicht über andere urteilen!

    Kap. 4: 11 Redet nicht schlecht übereinander, liebe Brüder und Schwestern! Denn wer jemandem Schlechtes nachsagt oder ihn verurteilt, der verstößt gegen Gottes Gesetz. Anstatt es zu befolgen, spielt er sich als Richter auf. 12 Gott allein ist beides: Gesetzgeber und Richter. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen. Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen?

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Svenja,
    dein Sarkasmus ist nachvollziehbar, ich habe hier noch selten solch harte Worte vernommen und bin ein Stückweit erschüttert darüber, soetwas lesen zu müssen. Und ich bin froh, dass Bruderinfo davon Abstand nimmt.

    Für mich zählt der einzelne Christ und seine Herzenseinstellung. Und zu diesem Schluss komme ich ja nicht aus meinen eigenen Überlegungen heraus, sondern duch das was die Bibel darüber sagt.

    Denn unbarmehrzig war Gott immer nur denen gegenüber, die selbst unbarmherzig waren. – Und Strenge ließ er seinem Volk gegenüber walten, weil die all seine Wunder gesehen haben und ihn trotzdem immer wieder enttäuschten.

    Nur eines stimmt schon…der Stolperfallen Satans gibt es viele und alles was einen von Gott als unseren Vater entfremdet oder die Botschaft über Jesus als dem Sohn AN SEINER SEITE und als unseren Erlöser verwässert, kommt definitiv nicht von Gott.
    Das ist es aber leider, wa man in den meisten Religionsgemeinschaften vorfindet…

    Dich habe ich immer so verstanden, dass du zwar Gemeinschaft mit anderen Christen hast, aber NICHT vertrauensselig alles als Wahr annimmst, was sie lehren und sie das ja anscheinend akzeptieren.

    Für mich wäre das trotzdem nichts, denn ich befürchte dass sie ihre Auslegungen letztlich genauso dogmatisch als einzig Richtig ansehen, wie die WTG. – Auch wenn sie vielleicht nicht ständig darauf herumreiten und darauf vertrauen, dass du schon irgendwann mal selbst zu der Einsicht gelangst, dass sie recht haben.
    Aber da ich die Menschen mit denen du dort zu tun hast nicht kenne, kann ich dazu auch nichts abschließendes sagen. Ich hoffe für dich, sie sind dir gegenüber genauso ehrlich, wie du es bist.

    ZITAT Svenja:
    Fazit: Wenn wir also besser als andere erkannt haben, was richtig und was falsch ist, dann tragen wir auch eine größere Verantwortung. Allerdings gibt es bei jedem von uns mindestens einen Punkt, der sicherlich falsch ist. Also warum sollte einer von uns so viel besser sein als der andere? Da niemand perfekt ist, sind wir alle auf die Gnade angewiesen.

    Dem kann ich nur zustimmen und spätestens dann wenn man erkennt, dass Dinge getan und gelehrt werden, die man gemäß dem Wort Gottes nicht mittragen kann, sollte man zeigen das man konsequent auf der Seite Jesu steht und nirgendwo sonst. Das gilt aber für jeden Lebensbereich.

    Ich sehe nicht auf die herab, die allzu vertrauensselig sind, weil sie es sich selbst garnicht zutrauen, selbstständig die Bibel verstehen zu können – nicht auf die WTG-Gläubigen und auch nicht auf die Schäflein anderer Kirchen.
    Ihnen werden zu dem Zeitpunkt die Augen aufgehen, an dem Gott es will und nicht wann WIR meinen, das sie doch endlich erwachen sollten.

    Und wenn ich sage, das mir und auch niemandem anderen so etwas zusteht, dann hat das nichts mit Friede-Freude-Eierkuchen-Gedöns zu tun – man überlässt das Urteil einfach nur demjenigen, der auch das Recht hat es zu fällen.

    Gott rettet weder mich noch sonst irgendwen, nur weil wir an ihn glauben…egal was wir auch tun.
    Wäre das so, hätte es mit göttlicher Gerechtigkeit nichts zu tun, dann es hätte eher etwas von Vetternwirtschaft.
    Aber da geht es mir wie Berndt…ich habe hier noch nie solche Aussagen gelesen. Es fällt mir aber schon seit längerem auf, dass in Kommentaren wo Gottes Gnade und Barmherzigkeit hervorgehoben wird, von manchen Lesern zusätzlich etwas hineingelegt wird, was garnicht so gesagt wurde…

    Dabei können wir doch alle nur bei dem bleiben was in Gottes Wort steht und da ist nun mal genauso von göttlichem Strafgericht die Rede, wie von seiner Gnade!

    Wem er was zukommen lässt, obliegt alleine Gott durch seinen Sohn, den er als Richter eingesetzt hat.

    Das von Alois zitierte Bibelwort aus Luk 6, 26, werde ich nicht auf mich beziehen, und ich denke das braucht hier auch sonst keiner.
    26 Wehe euch, wenn euch alle Leute loben; denn genauso haben es ihre Vorfahren mit den falschen Propheten gemacht.

    Denn dieser Ausspruch bezog sich nicht auf auf irgendwelche Leute, denen man nach dem Munde redet egal ob sie an Gott glauben oder nicht.
    Die vorherigen Verse zeigen, das es darum geht, die Gemeinschaft und deren Lob als Nichts zu erachten, wenn sie uns dafür hassen, dass wir uns zu Jesus bekennen und zu sonst niemandem nachfolgen:

    Freuen dürft ihr euch, wenn euch die Leute hassen, ja, wenn sie euch aus ihrer Gemeinschaft ausstoßen und beschimpfen und verleumden, weil ihr euch zum Menschensohn bekennt!
    23 Freut euch und springt vor Freude, wenn das geschieht; denn Gott wird euch reich belohnen. Mit den Propheten haben es die Vorfahren dieser Leute auch so gemacht.

    DAS ist der Gradmesser an dem man jede Gemeinschaft messen kann. Ein Geistlicher oder Ältesater der es nicht akzeptiert, wenn man ihm offen sagt, dass man sich nur alleine vom Wort belehren lässt und alleine Jesus vertraut…der einem dann vielleicht sogar in weiteren Gesprächen weißmachen will, dass man die Belehrung durch ihn in seiner Gemeinde sprich Organisation braucht – hätte diesen Test dann schon vergeigt.

    Aber dafür muss Gott einem ersteinmal die Augen für die Wahrheit geöffnet haben…

    LG Ulli

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Liebe Svenja, Lieber Alois,

    dies ist ein Appell an euch beide:

    Bitte schaukelt euch nicht weiter hoch mit wohlmeinenden Argumenten, von denen jeder mehr als genug hat um sie dem anderen um die Ohren zu hauen.

    Ich glaube ihr beide habt eure jeweilige Sicht der Dinge mehr als deutlich dargelegt.

    Ich Frage mich immer wieder wie es sein kann, dass Menschen die vor Gott „verurteilt“ (Sünder) da stehen, darüber befinden wollen, welche Strafe andere „Angeklagte“ (Sünder) bekommen bzw. verdienen. Reicht es denn nicht im festen Glauben an die eigene Rettung zu stehen und zu hoffen bis zum Schluss nicht zu Straucheln?

    Der Gerichtstag Jehovas kommt, doch Jehova richtet „überhaupt niemanden“ sondern er hat „das Gericht seinem Sohn übergeben“ (Johannes 5:22) (Math. 25:31-33)

    Wenn wir sehen wie Jesus hier auf der Erde mit schweren Sündern und sogar „Ungläubigen“ umgegangen ist, kann man sich ungefähr vorstellen wie sein Gericht an dieser Welt ausfallen wird.

    LG
    Dennis

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Lieber Dennis,

    du hast vollkommen Recht. Wir müssen das Gericht dem Herrn überlassen.
    Ich frage mich auch immer, warum man sich überhaupt so sehr damit befasst. Letztendlich wissen wir nicht, wie es ausfallen wird, wissen aber, dass es gerecht und gut sein wird.
    Genau das wollte ich mit meinen Kommentaren sagen. Einer ist leider irgendwie unter gegangen, da hatte ich das schon geschrieben. Aber egal, nun hast du es ja auch gemacht.

    LG!
    Svenja

  • Manfred
    Juli 7, 2011

    Liebe Schwestern und Brüder,
    ich habe mir jetzt die letzen Tage sehr darüber Gedanken gemacht, ob es als Christ egal ist was ich tue und in welcher Religionsgemeinschaft ich bin. Die verschiedenen Ansichten, die hier auf Bruderinfo getätigt wurden haben mich sehr beschäftigt.

    Eins möchte ich gleich sagen. Mit diesem Kommentar möchte ich niemanden angreifen oder verletzen und ich möchte es dann auch nicht bis auf den letzten i Punkt ausdiskutieren. Außerdem masse ich mir nicht an darüber zu urteilen wer gerettet wird und wer nicht. Das steht nur Gott und seinem Sohn zu. Ich schreibe hier meine Ansicht, die niemand übernehmen muss. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen darüber nochmal gebetsvoll darüber nachzudenken, aber das bleibt jedem selbst überlassen.

    Es geht hier also um das Thema, ob Jehova jeden rettet, der sich christlich verhält oder ob es gewisse Anforderungen gibt, die man erfüllen muss. Hiermit meine ich nicht Predigdienst wie von den Zeugen verlangt, sondern andere Anforderungen die ich hier noch erläutern werde.
    Die einen stehen ja auf dem Standpunkt, dass das Gericht an der Menschheit so kommen wird, wie bereits die Strafgerichte in früheren Zeiten also die Sintflut, Vernichtung von Sodom und Gomorra. Die anderen meinen, da Jesus sich ja speziell hier mit den Sündern auf der Erde abgegeben hat und obwohl diese offensichtlich schlechte Dinge getrieben haben hat Jesus sie wohlwollend behandelt.

    Hierzu möchte ich 1. Tim. 2 Verse 1-4 anführen:
    1. Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen,
    2. für Könige und alle, die in Hoheit sind, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.
    3. Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott,
    4. welcher will, daß – alle Menschen – errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
    Hier sagt Paulus, dass Jehova alle Menschen retten möchte. Frage: Wollen wir das auch????
    Jehova streckt uns sozusagen seine Hand hin und sagt: „Ergreife sie und Du wirst gerettet.“ Doch wollen wir die Hand die uns retten könnte ergreifen? Stellt es Euch bildlich vor, ein Ertrinkender treibt im offenen Meer und Ihr kommt mit dem Boot, werft den Rettungsring aus und sagt zu ihm, greif zu, ich ziehe Dich zu mir an Bord und Du bist gerettet. Und nun das unfassbare, der Ertrinkende greift einfach nicht zu und Du musst mit ansehen, wie er in den Wellen untergeht und nicht mehr auftaucht.
    Das ist so ungefähr die Situation wie Sie von Jehova aus zu sehen ist. Er hat alles getan, seinen Sohn geopfert ein Buch (die Bibel) für die nachfolgenden Generationen niederschreiben lassen, damit nichts von alledem verlustig geht, hat alles getan damit alle Menschen gerettet werden können und nun das unfassbare. Es gibt einfach Menschen, die nicht gerettet werden wollen. Die nicht die einfachen Dinge tun möchten, die minimal Anforderungen erfüllen möchten, die in der Bibel niedergeschrieben stehen.

    Welche wären das? Zum einen heißt es, wer den Namen Jehovas anruft wird gerettet werden. Der Umkehrschluss wäre, wer den Namen nicht anruft wird nicht gerettet werden. Nun mag man einwenden, dass doch nicht jeder Mensch die Bibel hat und somit den Namen Gottes nicht kennen kann. Das ist richtig und da weiß ich auch nicht, ob es für solche Personen nicht auch ausreicht, wenn sie einfach zu Ihrem Vater beten, so wie es ja in den christlichen Griechischen Schriften vorwiegend niedergeschrieben wurde. Fatal wäre aber, wenn man gar nicht beten würde. Denn Jehova hat uns ein Gewissen gegeben und selbst wenn man noch nie eine Bibel zu Gesicht bekommen hat, muss man sich fragen: Woher komme ich? Warum bin ich hier? Und gibt es jemanden der alles erschaffen hat? Denn die gemachten Dinge sind ein Zeugnis davon und dem kann sich niemand entziehen.
    Auf der anderen Seite, sind diejenigen die eine Bibel haben und es sie absolut nicht interessiert, was darin steht. Die keinen Gedanken an einen Schöpfer verschwenden und sich nur auf ihr Leben konzentrieren. Da würde ich sagen kommt das zum tragen, dass der Rettungsring direkt vor Ihnen liegt, sie aber nicht zugreifen. Lieber gehen sie unter als einen Gedanken an Gott zu verschwenden. (Damit kann ich natürlich falsch liegen).
    Früher war es so, dass man etwas tun musste um gerettet zu werden. Noah musste die Arche bauen und Lot musste die beiden Städte verlassen und er durfte sich noch nicht mal umdrehen, was seiner Frau zum Verhängnis wurde. War das jetzt von Gott ungerecht, weil Lots Frau ja bereits die Stadt verlassen hatte und nur einen Blick riskierte? Die Anweisung war klar und unmissverständlich. Nur wer sich daran hielt wurde gerettet. Trotzdem hat Jehova Schritte unternommen um Lots Familie zur retten und die beiden Engel haben Sie an der Hand aus der Stadt geführt. Jehova hat sie also zu ihrem Glück oder Rettung gedrängt und obwohl sie im Schutze der Engel unterwegs war kostete es Lots Frau das Leben weil sie sich umdrehte. Sie hat die minimal Anforderungen zur Rettung nicht erfüllt.

    Nun kann man einwenden, dass das früher so war, aber Jesus hat eindeutig einen versöhnlicheren Ton angestimmt. Ja Jesus hat sich um die Sünder gekümmert das stimmt. Denn es könnte niemand gerettet werden, wenn Jehova die Sünden berücksichtigen würde. Deshalb ist es kein Kriterium wie viel schlechtes oder Gutes man getan hat, sondern ob man die Minimal Anforderungen erfüllt um gerettet zu werden. Ich sage deswegen immer Minimal Anforderung weil es wirklich nicht viel ist, aber das muss man mindestens tun. Ohne das geht es nicht. Dafür jetzt auch zwei Beispiele:

    Wenn man einwenden mag, dass alle guten Menschen gerettet werden, unabhängig in welcher Religion sie sich aufhalten usw. dann hier meine Frage:
    Warum wurde dem einen Verbrecher neben Jesus am Pfahl verheißen er wird mit ihm im Paradies sein und dem anderen nicht? Für beide Verbrecher ist es die gleiche Situation. Der eine wird gerettet, der andere nicht (zu einem späteren Zeitpunkt selbstverständlich).
    Luk. 23:39-43
    39 Einer der gehängten Übeltäter aber begann, auf lästerliche Weise zu ihm zu sprechen: „Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns.“ 40 In Erwiderung schalt ihn der andere und sprach: „Fürchtest du Gott denn gar nicht, jetzt, da du im gleichen Gericht bist? 41 Und wir allerdings gerechterweise, denn wir empfangen völlig das, was wir für unsere Taten verdienen; dieser aber hat nichts Ungehöriges getan.“ 42 Und er sagte weiter: „Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Königreich kommst.“ 43 Und er sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“

    Hat nicht auch der andere Verbrecher im Vers 39 um Rettung gebeten als er sagte: Rette dich selbst und uns? Doch er tat es in lästerlicher Weise und wurde deshalb sogar von dem anderen Verbrecher gescholten. Dieser gab zu seine Hinrichtung zu verdienen und hat Jesus dann gebeten: „Jesus gedenke meiner, wenn Du in Dein Königreich kommst.“ Er meinte das aufrichtig und bereute. Außerdem glaubte er, dass Jesus Gottes Sohn war. Mehr nicht. Das sind meines Erachtens die Minimal Anforderungen, die man tun muss um gerettet zu werden.
    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Auch wenn ich nicht das deutsche Gesetzbuch gelesen habe, so weiß ich durch mein Gewissen, das stehlen und morden falsch sind. Ich werde trotzdem bestraft ob ich die deutschen Gesetze kenne oder nicht. Das wird am besten deutlich, wenn man geklaute Ware gekauft hat. Wenn es rauskommt ist man sowohl sein Geld als auch die Ware los. Obwohl man es mit den besten Absichten gekauft hat. Ist das gerecht? Vielleicht nicht, aber es ist Gesetz. Und die Gesetze, die uns retten können bestimmt eben Jehova und nicht wir.

    Das zweite Beispiel dass ich anführen möchte, ist die Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 u.Z. Obwohl man also denken mag, so hart wie Jehova im alten Testament dargestellt wurde, ist er nun nicht mehr, stimmt das m.E. nicht. Denn es wurden alle Juden, ob Frau ob Kind durch die Römer vernichtet, die nicht auf Jesu Warnung gehört hatten. Da war die minimal Anforderung aus Jerusalem zu fliehen. Oder anders ausgedrückt, man hätte auf Jesus hören müssen. Nur wer das getan hat, floh in die Berge und wurde gerettet. Alle andern nicht.

    Jehova hat sich somit nicht geändert. Ja er möchte, dass alle gerettet werden aber man muss das selbst auch wollen.

    Hier noch einmal, ich möchte niemanden angreifen und sagen er sei Satanisch, vielmehr möchte ich die Bibel sprechen lassen wie Jesus mit Petrus gesprochen hat.
    Mat. 16:21-23
    21 Von dieser Zeit an begann Jesus Christus seine Jünger darauf hinzuweisen, daß er nach Jerusalem gehen und von den älteren Männern und Oberpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse. 22 Daraufhin nahm ihn Petrus beiseite und fing an, ihm ernste Vorhaltungen zu machen, indem er sprach: „Sei gütig mit dir selbst, Herr; dieses [Geschick] wird dir bestimmt nicht widerfahren.“ 23 Er aber drehte sich um und sagte zu Petrus: „Tritt hinter mich, Satan! Du bist für mich eine Ursache des Strauchelns, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.“

    Jesus hat nach wie vor viel von Petrus gehalten, aber in diesem Moment hat Petrus nur rein menschlich geantwortet. Hätte Jesus auf Petrus gehört, gäbe es heute kein Loskaufsopfer. Wir alle hätten keine Chance auf Rettung gehabt. Nicht Petrus war hier satanisch, sondern seine Gedanken die er hegte.

    Es gibt heute nur zwei Wege: Einen richtigen und einen falschen, einen breiten der in die Vernichtung führt und einen eingeengten der zum Leben führt. Entweder steht man auf der Seite Gottes oder auf der Seite Satans, bewusst oder unbewusst. Das sind einfach die Tatsachen. Es gibt keine Grauzone. Das wird am besten bei Lots Frau deutlich. Sie war ja schon aus der Stadt draussen und somit hätte sie gerettet werden können aber sie starb weil sie sich nicht vollständig an die Anweisungen gehalten hat.

    Satan stellt sich immer wieder als ein Engel des Lichts dar und spricht so wie damals zu Eva: Sollte Gott wirklich alle Menschen vernichten, dass kann doch nicht sein. Glaube das nicht. Gott ist barmherzig und zum vergeben bereit. Niemals wird er einfach alle Menschen vernichten.
    Das ist die trügerische Falle Satans. Wer dass glaubt, wird automatisch auf den falschen Weg gezogen. Denn Gott hängt seine Meinung nicht nach dem Wind oder wie wir es gerne hätten. Er hat seinen Vorsatz und den führt er durch und nichts ist fataler als zu glauben, dass es kein Gericht geben wird.

    Das ist meine Meinung und ich möchte ausdrücklich sagen, dass ich mir nicht anmasse zu sagen wer gerettet wird und wer nicht. Ich möchte nur daraufhin weisen, dass es gefährlich ist zu denken, dass jeder gute Mensch gerettet wird. Das ist m.E. eine Falle Satans um uns wieder von Jehova wegzulocken. Wir müssen Minimal Anforderungen erfüllen und wir können uns das nicht verdienen. Jeder Mensch kann diese Anforderungen erfüllen, man muss es nur wollen. Das ist wahrscheinlich der Knackpunkt warum immer nur so wenige gerettet wurden.
    Liebe Grüße an alle Manfred

    Lieber Manfred,
    ein sehr guter Kommentar mit tiefen Gedanken. Wir würden deinen Kommentar und auch einige andere zu diesem Thema gerne als Artikel überarbeiten und hier einbringen, wenn es dir recht ist, damit diese Gedanken nicht untergehen.
    L.Grüße
    Bruderinfo

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Hallo Manfred,

    ich finde auch, dass du wunderbar ausgedrückt hast, wie es sich verhält. Genau so sehe ich das auch.
    Es ist sicher falsch zu denken, man wird auf jeden Fall gerettet, wenn man einfach nur gut ist. Es gehört dazu, Jesus und Gott anzunehmen und noch ein paar andere Dinge. Hast du ja geschrieben.
    Ich finde besonders dein Beispiel mit dem Ertrinkenden gut. Gott reicht uns zuerst die Hand, aber ergreifen müssen wir sie natürlich trotzdem.
    Ich finde, es ist eine Gratwanderung bei sich selbst. Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl: Einerseits habe ich ja JA zu Gott gesagt und seine Hand ergriffen, aber andererseits beschleicht mich doch manchmal das Gefühl oder die Frage, ob ich wohl ausreiche. Kennt ihr das?
    Ich bin von Natur aus oft sehr kritisch mit mir selbst und daher und aufgrund meiner Vergangenheit bei den Zeugen passiert mir das manchmal.
    Jetzt hab ich mehr geschrieben als ich eigentlich wollte, aber das ging mir grad durch den Kopf. Vielleicht antwortet mir ja jemand, wie es euch so dabei geht. Eine Frage, bei der ich schon beides gehört habe: Die einen sagen, man kann nicht genau wissen, ob man selbst gerettet wird und die anderen sagen, dass wir als echte Christen Heilsgewissheit haben. Ich finde das schwierig. Ich will schließlich nicht anmaßend sein. Andererseits gibt es viele Bibelstellen, in denen Gott uns ja zusichert, gerettet zu werden. Schwierig.

    Auf jeden Fall sehr guter Kommentar!

    LG
    Svenja

  • Manfred
    Juli 7, 2011

    Liebe Brüder von Bruderinfo,
    das könnt Ihr gerne tun.
    Ein schönes Wochenende noch.
    Liebe Grüße Manfred

  • Frank&Frei
    Juli 7, 2011

    danke, lieber Manfred für diese Darlegung. Sie polarisiert die Umstände deutlich und zeigt auf, dass wir all eine Verantwortung haben, die uns motivieren sollte, uns stets vor Augen zu führen, dass die Gnade unseres Gottes auf Liebe beruht.
    Seine Liebe ist größer als wir uns vorstellen können. Ich versuche das immer mit dem Augen eines Vater zu sehen, der Kinder hat. Die einene sind gut geraten, die anderen machen Sorgen. Aber – man liebt sie alle und wünscht ihnen das beste und gibt ihnen das Beste.

    so auch Jehovah, der uns schlußendlich seinen Sohn sandte und durch ihn uns zurückkaufte.
    Da Gott Liebe ist zweifle ich nicht dran, dass er jeden Menschen, der lebte und lebt liebt und zu unterscheiden weiss was dieen Menschen antrieb.

    Viele leben in Unwissenheit, in Agonie des Lebens, das einem vieles und manchem alles nahm, so dass manche Menschen da sehr betroffen und gezeichnet sind.

    Man kann da nur hoffen, dass in diesen Menschen das Bewußtsein im Laufe der sich verschlechternden Weltverhältnisse erwächst über Gott nachzudenken.

    ich glaube, dass dieser Umstand inbesondere dann zum Tragen kommt, wenn der Christus manifestiert ist und der Sklave über alles gesetzt.
    Da in der Endzeit der Juden der Geist dafür sorgte, dass die Christen in anderen Sprachen sprechen konnten, soll es mich nicht verwundern, wenn am Ende dieser Welt der Geist ebenso den Loyalen Kraft zum Ausharren gibt denn die werden wir benötigen, weil der Satan zu diesem Zeitpunkt sicherlich Mord und Totschlag plant.

    So motiviere ich mich jeden Tag aufs neue, im Gebetsleben meine Hoffnung zum Ausdruck zu bringen, vertrauend darauf, dass Jehovah uns besser kennt als wir uns kennen.
    ER kennt mit Jesu Worten, Die Anzahl der Haare auf dem Kopf.
    ER will dass alle gerettet werden und er wird durch seinen Geist die Dinge in diese Richtung lenken.

    ich schätze mich sehr glücklich, hier so viele gute Gedanken finden zu können, das ermuntert, ermutigt, treibt an und zeigt auf, dass Jehovah meine Gebete seit langem kennt und erhört.

    Denn hier kann man sich mitteilen, auch in kritischen Dingen hinterfragen und wird nicht die Erfahrung machen, dass jemand kneift, weil er Angst hat, zu bekennen, dass er manches auch kritisch sieht aber doch sehr ans Ansehen und Position „klebt“.

    Und der Dialog mit solchen, die alles niederreißen wie bei INfolink – darauf kann ich verzichten.
    Der Glaube ist nicht jedermanns Sache. Aber jedermann wird bekennen müssen, was er ist.
    Das wird diese Welt am Ende der Tage schließlich einfordern, aber auch unser Gott.
    Und letzterer ist der einzige, der uns Menschen reales Leben bieten kann, während Satans Scheinkönigreich auf Sand baut.

    Danke Frank u. Frei, ebenfalls sehr schöne Gedanken, die uns allen gut tun.
    l.G. Bruderinfo

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Auch ich finde Deinen Kommentar sehr gut formuliert, doch warum in Fragen der Rettung >> WER – WANN – WO – WIE << sich nicht auf das beschränken was Gottes Wort selbst offenbart oder was Jesus hierzu äußerte?

    Joh.6: 28 Da fragten sie ihn: "Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?" 29 Er erwiderte: "Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat."

    "Ich versichere euch: Nicht Mose gab euch das Brot vom Himmel! Das wahre Brot vom Himmel gibt euch jetzt mein Vater. 33 Und nur dieses Brot, das vom Himmel kommt, schenkt der Welt das Leben."

    34 "Herr, gib uns jeden Tag dieses Brot!", baten ihn alle. 35 "Ich bin das Brot des Lebens", sagte Jesus zu ihnen. "Wer zu mir kommt, wird niemals wieder Hunger leiden, und wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben.

    36 Doch ich habe euch ja schon einmal gesagt: Ihr glaubt nicht an mich, obwohl ihr mich mit euren eigenen Augen seht. 37 Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen.

    39 Und das ist Gottes Wille: Kein Einziger von denen, die er mir anvertraut hat, soll verloren gehen. Ich werde sie alle am letzten Tag zum Leben erwecken. 40 Denn nach dem Willen meines Vaters wird jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, für immer leben. Ich werde ihn am letzten Tag vom Tod auferwecken."

  • Manfred
    Juli 7, 2011

    Lieber Matthäus,

    wie hätte ich es denn noch formulieren sollen, dass es genau das ist was ich mir nicht anmasse?

    Hier mein Zitat zu Beginn des Kommentares:
    Eins möchte ich gleich sagen. Mit diesem Kommentar möchte ich niemanden angreifen oder verletzen und ich möchte es dann auch nicht bis auf den letzten i Punkt ausdiskutieren. Außerdem masse ich mir nicht an darüber zu urteilen wer gerettet wird und wer nicht. Das steht nur Gott und seinem Sohn zu.

    Hier das Zitat zum Ende des Kommentares:
    Das ist meine Meinung und ich möchte ausdrücklich sagen, dass ich mir nicht anmasse zu sagen wer gerettet wird und wer nicht. Ich möchte nur daraufhin weisen, dass es gefährlich ist zu denken, dass jeder gute Mensch gerettet wird. Das ist m.E. eine Falle Satans um uns wieder von Jehova wegzulocken. Wir müssen Minimal Anforderungen erfüllen und wir können uns das nicht verdienen. Jeder Mensch kann diese Anforderungen erfüllen, man muss es nur wollen. Das ist wahrscheinlich der Knackpunkt warum immer nur so wenige gerettet wurden.

    Was könnte ich noch schreiben, damit klar wird dass ich mich hier nicht zum Richter über irgendjemanden aufspielen wollte? Bitte erkläre es mir.
    Vielen Dank im Voraus.

    Liebe Grüße Manfred

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Zu Deinem guten Kommentar Manfred und zur Frage – WER WANN WIE gerettet wird – möchte ich nur eines hinzufügen – warum sich nicht auf das beschränken was Jesus selbst sagte?

    Joh.6: 28 Da fragten sie ihn: „Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?“ 29 Er erwiderte: „Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat.“

    32 Jesus entgegnete: „Ich versichere euch: Nicht Mose gab euch das Brot vom Himmel! Das wahre Brot vom Himmel gibt euch jetzt mein Vater. 33 Und nur dieses Brot, das vom Himmel kommt, schenkt der Welt das Leben.“ 34 „Herr, gib uns jeden Tag dieses Brot!“, baten ihn alle. 35 „Ich bin das Brot des Lebens“, sagte Jesus zu ihnen. „Wer zu mir kommt, wird niemals wieder Hunger leiden, und wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben.

    37 Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen. 38 Denn ich bin nicht vom Himmel gekommen, um zu tun, was ich will, sondern um den Willen des Vaters zu erfüllen, der mich gesandt hat. 39 Und das ist Gottes Wille: Kein Einziger von denen, die er mir anvertraut hat, soll verloren gehen. Ich werde sie alle am letzten Tag zum Leben erwecken. 40 Denn nach dem Willen meines Vaters wird jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, für immer leben. Ich werde ihn am letzten Tag vom Tod auferwecken.“

  • Bob
    Juli 7, 2011

    Lieber Bruder Alois,

    ich habe für mich festgestellt, dass es auch befreiend wirkt, nicht auf alle Kommentare antworten zu müssen. Kommentarauszeiten sind auch mal gut und lenken den Geist mal wieder in eine andere Richtung, als sich ständig mit den WTG Irrlehren zu beschäftigen und sich in anonymen Interaktionsräumen zu verlieren. Zum Glück haben sich ein paar persönliche Kontakte ergeben. Vielen Dank an dieser Stelle für das Engagement der Brüder von Bruderinfo.

    Aber vielleicht kann ich das auch nur sagen, weil meine Familie und ich seit ca. 5 Monaten die Versammlungen nicht mehr aushalten müssen und sich die abwesende Zerrissenheit sehr heilsam auf uns auswirkt. Der Kopf und das Herz sind jetzt wirklich frei. Man muss sich nicht ständig mit den Werken des Bösen beschäftigen (natürlich auf die WTG bezogen) Doch zurück zum Anlass meiner Ausführungen:

    Zunächst ist jeder selbst verantwortlich für das, was er/sie schreibt. Wichtig ist, dass man den Brüdern und Schwestern nicht nach dem Munde redet, da bin ich ganz bei Dir, lieber Alois. Ich stimme Dir voll und ganz zu, dass es nicht gleichgültig ist, in welchen religiös organisierten Rahmen man sich bewegt.
    Ich finde Stellungnahmen wichtig, die kritisch anregen, sich gut zu überlegen, WO man hingeht. Ich habe festgestellt, da stimme ich Shannon und Ulrike P. zu, dass es KEINEN ORT gibt,
    wo man hingehen kann. Wer sich gerade, mit Shannons Worten gesprochen, aus der VERMASSUNG befreit hat, ist bestimmt nicht gut beraten, sich wieder neu übermächtigen zu lassen.

    Christliche Freiheit bedeutet vor allem, an der eigenen Haltung zu arbeiten, Verstand und Gefühl in Einklang zu bringen und einen klaren unvermittelten authentischen Stand vor Jesus und Jehova zu bewahren. Auch mein Gewissen würde mir raten, Brüder davor zu warnen, sich in irgendeinem religiös organisierten Rahmen zu bewegen. Ich und meine Familie, wir werden in diesem Leben nie mehr einer anderen religiösen Gemeinschaft angehören. Wir werden uns höchstens in größeren Abständen mal in loser Form mit Brüdern treffen, die ähnlich denken wie mir und wichtige Lehren teilen (Ablehnung der Trinität, Seele, Hoffnung, Botschaft des Christus etc., Anbetung Jehovas, Reden mit Christus u.a.).

    Organisationen entfalten eine eigene Dynamik über ihre Strukturen, Ordnungen und Ämter, und bilden so eine eigene Realität aus, die, ich würde sagen immer, bewusst oder unbewusst mit der persönlichen Glaubensverortung kollidiert. Das Individuum in seinem unvermittelten persönlichen Verhältnis zu Gott und Christus steht in Organisationen immer an ZWEITER Stelle, weil meist den Zielen von Organisationen die Priorität eingeräumt wird. Das wird auch im Aufsatz von Bruderinfo sehr richtig herausgearbeitet.
    In Sacharja wird im übertragenen Sinne schön beschrieben, wie wichtig es ist die schmutzigen Kleider auszuziehen und sich nur noch am Spross des Herrn zu orientieren. Nur wenigen wird das gelingen, das gilt für die Juden heute wie damals, an welche die Worte in erster Linie gerichtet sind, aber auch für die Nationen, die zum Hause Jehovas strömen. Letztlich bestimmt unser Vater, wer neu angekleidet wird und wer auch neue Kleider verdient. Das ist sehr tröstlich zu wissen.

    Sacharja 3, 1 – 10

    Darauf ließ der Herr mich den Obersten Priester Jeschua sehen. Er stand vor dem Engel des Herrn und rechts von ihm stand der Satan und wollte ihn anklagen.1
    2 Doch der Herr sagte zu ihm: »Schweig, Satan! Ich verbiete dir, deine Anklage vorzubringen; denn ich liebe Jerusalem. Ich habe doch diesen Jeschua wie ein brennendes Holzscheit aus dem Feuer gerettet!«
    3 Jeschua stand da vor dem Engel in beschmutzten Kleidern.
    4 »Zieht ihm die schmutzigen Kleider aus!«, sagte der Herr zu den dienenden Engeln, die vor ihm standen, und zu Jeschua sagte er: »Ich nehme die Schuld von dir und lasse dich in Festgewänder kleiden.«
    5 Ich bat: »Setzt ihm auch einen reinen Turban auf!« Sie taten es und kleideten Jeschua neu ein, während der Engel des Herrn dabeistand.
    6 Dann gab der Engel des Herrn Jeschua die feierliche Zusage:
    7 »So spricht der Herr, der Herrscher der Welt:Wenn du meine Gebote befolgst und meinen Dienst recht versiehst, wenn du in meinem Haus und in meinen Vorhöfen über der Ordnung wachst, dann gebe ich dir das Recht, zusammen mit denen, die hier vor meinem Thron stehen, an der himmlischen Ratsversammlung teilzunehmen.‹«

    8 Weiter sagte der Herr: »Höre, Jeschua, du Oberster Priester, und auch deine Mitpriester, die vor dir sitzen: Ihr seid die lebendige Bürgschaft dafür, dass ich meinen Bevollmächtigten, den ›Spross Davids‹ senden werde.
    9 Seht den Stein, den ich vor Jeschua niedergelegt habe: ein einziger Stein und darauf sieben Augen!4 Jetzt werde ich selbst die Inschrift darauf anbringen, ich, der Herrscher der Welt. Ich werde die Schuld des Landes an einem einzigen Tag wegnehmen.
    10 An jenem Tag – sagt der Herr, der Herrscher der Welt – werdet ihr euch gegenseitig einladen und in Frieden und Sicherheit die Früchte eurer Weinstöcke und Feigenbäume miteinander genießen.«

    Wenn ich auch Deine Meinung NICHT teile, dass die Zeugen Jehovas das neuzeitliche geistige Israel darstellen, glaube ich dennoch, dass die Prophetenworte darin übertragen werden können, dass Organisieren und selbsterklärte Bibelinterpretationsmächte, wie die WTG, immer zum Schaden des Gläubigen gereichen. Und dass die strengen Worte der Propheten auf alle religiöse Organisationen übertragen werden können, die sich als Herren über die Gläubigen aufspielen und damit Gott entehren und die Rolle Jesu abwerten. Ich glaube auch, dass es ein wichtiges Zeichen unserer Zeit ist und seit Jesus Wirken auch war, dass Religiöse Organisationen sich gegen Gott aufstellen. Dass die WTG dass in besonderen Masse tut, sündigt sie in der Tat gegen den Heiligen Geist. Warum? Sie entwertet und verortet die Wirkungen des Geistes dadurch, dass sie diesen auf den „Mitteilungskanal“ reduziert und sich dazu noch, durch ihr eigenes Handeln und wildes Interpretieren über den Christus stellt. Damit setzt sie sich noch selbst auf den Thron Gottes und macht sich selbst zum Menschen der Gesetzlosigkeit, wie in Thess. Beschrieben.. Aber das wurde ja schon zu Genüge hier ausgeführt.. Soweit lieber Alois, kann ich Deine Bedenken teilen.

    Problematischer wird die Bewertung und Einordnung EMOTIONALER ZUSTÄNDE. Ich finde es nicht richtig, die Haltungen und Bedürfnisse von Brüdern ausschließlich in dem besagten Kontext zu „bewerten“. Vergessen wir nicht die Sozialisation, die Familiengeschichte, die individuellen Erfahrungslagen, die Grundlegungen der Bedürfnisstrukturen, Umgang mit Zerrissenheiten, psychische Konstitutionen und die Umgangsformen mit auftretenden sozialen Vakuums.

    Wenn jemand übermächtigt war und zunächst zur Freiheit gefunden hat, vielleicht auch konsequenterweise die Versammlungen nicht mehr besucht, auch nicht mehr über die Selbstbezeichnung „Zeugen Jehovas“ mit der WTG in Verbindung gebracht werden will, ganz alleine dasteht, dann muss die eine Konsequenz eine zweite Konsequenz zur Folge haben. Welche: Sich eben nirgendwo anders mehr anzuschließen.

    Biblisch ist das klar, kein Thema, nur die Doppelkonsequenz stellt einen ungeheuren Kraftakt dar, der eine solide und stabile religiöse Identität voraussetzt. Ich lehne mich deshalb nicht aus dem Fenster und bewerte das Verhalten von Mitbrüdern, wenn die zweite Konsequenz ausbleibt. Da vertraue ich auf unseren Vater, der zum Glück genau weiß, wie das Herz beschaffen ist. Es bringt uns selbst auch keinen Schritt weiter, hierüber Überlegungen anzustellen. Und wenn wir uns dazu äußern, tun wir etwas, um die Brüder in ihrem sozialen Vakuum aufzufangen? Üben wir hier brüderliche Liebe?

    Schauen wir lieber in den eigenen Garten. Bruderinfo und die Kommentare hier polarisieren und verorten.
    Das ist gut so. Innerlich emigrieren und die Versammlungen weiterhin besuchen, aus welchen sozialen und familiären Gründen auch immer, das ist die eine Seite, ODER konsequenterweise die Versammlungen nicht mehr besuchen und mit den ernüchternden sozialen Wirkungen echter christlicher Freiheit umgehen lernen. Es bleibt nicht anderes übrig. In der Tat nichts anderes! Außer man verliert seinen Glauben in ganzer Hinsicht. Soweit soll es nicht kommen, da sind wir uns, so denke ich, einig.

    Innere Emigration und Zerrissenheit, also ein Leben mit zwei Gesichtern, für mich inzwischen zunehmend unverständlich oder GEHEN, das Vakuum aushalten und individuell zu unserem Vater und Christus finden. Ich weiß nicht wie es einigen hier emotional gehen wird, wenn sie die zweite Konsequenz einläuten. Will ich mich als Herr darüber aufspielen in „Gottes Namen“ zu bewerten, wenn jemand sich zur Befriedigung seiner sozialen und emotionalen Bedürfnisse mit anderen Menschen, auch aus anderen Gemeinschaften trifft. Man kann hier sehr geteilter Meinung sein. Das anonyme Portal Bruderinfo produziert unbewusst Entscheidungen. Diese müssen getragen, aufgefangen und verarbeitet werden. Ich habe schon vor Monaten geschrieben, dass niemand hier die Brüder und Schwestern wirklich auffangen kann. Ein wenig Ermunterung über Kommentare, mehr aber auch nicht.

    @Shannon

    Von einer feinfühligen Therapeutin würde ich Abstand davon nehmen, von „Gedöns und Eierkuchen „ zu sprechen. Das ist respektlos und auch die Etikettierung sich über irgendwelche Empfehlungen zu schämen zu müssen, halte ich mehr als fragwürdig. Denn in einer wohlwollenden Grundhaltung gehe ich von der Mündigkeit meiner Mitbrüder und Mitschwestern aus. Schließlich haben sie es ja wenigstens schon einmal geschafft, sich aus einem psychischen, manipulierenden Gefängnis zu befreien. Gerade eine Therapeutin sollte eine balancierte Einstellung zur Betrachtung individueller Motivlagen und lebensweltlicher Erfahrungshintergründe haben.
    Die Empfehlung zur Einsamkeit mit Gott und Christus ist nachvollziehbar und wie oben ausgeführt biblisch auch nachvollziehbar. Was bringt es aber, sich darüber auszulassen. Was hast Du den Brüdern zu bieten, als immer wieder den Eiertanz hinzulegen: Warnung vor Sektenausstiegsberatern, dann doch irgendwie bei den Zeugen zu bleiben, aber ohne Organisation und sonst irgendetwas. Man kann nicht auf zwei Hochzeiten auf einmal tanzen. Das verstehe ich nicht.

    @Noch einmal zu Dir, lieber Alois.
    Wenn Du vor religiösen Organisationen warnst, dann sei bitte auch konsequent. Mein Gewissen lässt es nicht mehr zu, in die Versammlungen zu gehen, mein Gewissen lässt es auch nicht mehr zu, über den Namen Zeugen Jehovas mit der WTG in Verbindung gebracht werden zu wollen. Du hast Dich vom Baal der WTG innerlich befreit, doch man beobachtet Dich immer noch, wie Du in die Versammlungen gehst. Wie ist Dein Gewissenkonflikt, andere vor Organisationen zu warnen und formal noch selbst Teil einer solchen zu sein, zu vereinbaren. Ich kenne Deine Sichtweisen lieber Alois, und Du weißt, dass mir sehr daran gelegen ist, Dich auch richtig zu verstehen. Du verstehst Dich als vorausgesagter Überrest im sozialen Kontext der gottlosen WTG. Muss der Überrest aber in der Nähe des Baals weilen. Ich wäre hier vorsichtig. Mit Bruderinfo wird das Eine erreicht, ohne das andere aufzufangen. Das habe ich schon letztes Jahr betont. Ich weiß, dass es soziale und familiäre Gründe gibt, im Baalsland zu verbleiben.
    Warum schreibe ich dies:

    ich behaupte, dass es Tausende von Menschen in den verschiedensten Religionsgemeinschaften gibt, die genauso innerlich emigriert sind, und aus sozialen und familiären Gründen in den Gemeinden verbleiben. Man sollte nicht über andere Wege urteilen und selbst im Glashaus sitzen. Stell Dir einmal die Denkraster aller Religionsorganisationen als großes Abziehbild der Handlungsbevormundung vor. Wenn Du dieses entfernen würdest, wie viel Menschen würden übrig bleiben, die sich gar nicht mit der einen oder anderen Religionsgemeinschaft identifiziert haben und im stillen was anderes glaubten und dennoch darin verweilten, aus welchen Gründen auch immer. Was ist mit diesen Menschen? Und denke an Deine eigene Außenwirkung:
    Was will man, als freier Christ oder als WTG Höriger identifiziert werden? Natürlich wissen wir, dass wir uns selbst als freie Christen einschätzen, wie sieht es aber mit unserer Glaubwürdigkeit nach Außen aus? Können wir wirklich glaubwürdig in Wort und TAT für die christliche Freiheit eintreten? Wofür stehe ich, von Außen betrachtet. Bin ich glaubwürdig?

    Wir befinden uns in dem vielbesagten Dilemma, und wenn wir selbst die ZWEITE Konsequenz nicht leben können, aus welchen Gründen auch immer, dann sollten wir uns zurückhalten uns über Menschen zu äußern, die nach dem Vollzug der zweiten Konsequenz das irgendwie aushalten müssen. Jemand der noch in die Versammlungen geht, kann das emotional nicht beurteilen, soweit meine Einschätzung. Da ist Verständnis und Mitgefühl gefragt. Dann ladet diese Brüder und Schwestern bitte ein, bietet ihnen authentische soziale Kontakte, lasst Euch von Ihnen erzählen wie es ist, in ganzer Linie konsequent gehandelt zu haben. Immer wieder wird von Respekt und Verständnis gesprochen. Wenn wir es nicht einmal schaffen aus der Anonymität heraus wirklichen Beistand zu leisten und soziale Defizite aufzufangen, wie wollen wir erst im persönlichen Gespräch unseren Eiertanz erklären.

    Irgendwie hat uns die Zeugenkultur ganz schön krank gemacht. Sorry, liebe Cheyenne, ich korrigiere mich, HAT mich FRÜHER die Zeugenkultur ganz schön krank gemacht. Immer wieder muss ich feststellen, das emotionales Feingefühl dem einstigen Selbstbild der Exklusivität und einer nicht mehr nachzuvollziehenden Verortung „von Zeugen für Zeugen“ untergeordnet werden. Das kann ich in zahlreichen Kommentaren feststellen. Bleibt bei Euch, kümmert Euch um Euch selbst. Überlegen wir uns lieber, wie wir unsere Brüder im luftleeren Raum unterstützen können. Ich erwarte Verständnis und Mitgefühl, jeder ist für das, was er tut, vor Gott verantwortlich.

    Ich habe festgestellt, dass es besser ist, kommentarmässig nicht ständig in Aktion und Reaktion zu sein, sondern noch Zeit zu finden, das eigene Glaubensleben sorgsam zu ordnen.

    Aus diesem Grund wird sich Bob zukünftig auch noch seltener zu Wort melden und sich dennoch mit Euch allen hier verbunden fühlen. Wenn jemand mit mir persönlich kommunizieren möchte, kann er/sie gerne meine Email von Schwester Anna erhalten.

    Und eines habe ich auch gelernt: das Urteilen überlasse ich Gott, zudem werde ich mich über anonyme Wege nicht dazu hinreißen lassen, mich über den persönlichen Umgang mit sozialen Defiziten und emotionalen Notlagen unangemessen auszulassen, ohne die Menschen wirklich zu KENNEN. Denn mein Gewissen sagt mir auch, dass ich mit Kommentaren keinen Schaden bei meinen Brüdern anrichten möchte. Wir haben eine Verantwortung! Wir tun gut daran, sie zu wahren.

    Liebe Grüße
    Euer Bruder Bob

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Lieber Brd. Bob,

    es freut mich sehr, dass du wieder ein Statement hier abgegeben hast. Habe deine tiefgründigen Kommentare vermisst.

    Deine Gedanken im Zusammenhang mit diesem Artikel, bei dem es um das organsierte Volk der ZJ unter der Führung der leitenden Körperschaft in New York geht, veranlassen auch mich über die Aufforderung aus Offenb. 18:4 mehr nachzudenken:

    (Offenbarung 18:4) . . .Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „GEHT AUS IHR HINAUS, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 

    Die Frage wohin wir denn gehen sollen, wenn wir die WT-Organisation verlassen haben oder verlassen möchten, ist hier auch schon behandelt und gut erklärt worden:

    (Johannes 6:68) . . .Sịmon Petrus antwortete ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. . .

    Zu Jesus gehen, zu niemandem sonst!!!

    Liebe Grüße dein Bruder
    Dennis

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Alois,
    ZITAT:
    Aber schon mit diesen obigen Aussagen bekommt man vorgeworfen man sei arrogant und würde die anderen Christen verurteilen, sich quasi als Richter erheben. Aber diesen Vorwurf kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Denn es ist biblisch, dass man seine Brüder und Schwestern vor einem falschen Glauben warnen soll. Eine Warnung dann als Verurteilung anderer Christen zu brandmarken finde ich nicht richtig.

    Ich find´s ein bisschen schade und auch entmutigend, dass von allem was ich zu diesem Thema geschrieben habe, alleine ein einziger Satz als Vorwurf bei dir hängen geblieben ist.
    Vielleicht hast du ja sofort danach aufgehört weiter zu lesen und dann auch alles Nachfolgende von mir nicht mehr…

    Wie dem auch sei, es zeigt mir, das weniger wohl mehr ist. Wer viele Kommentare liest, dessen eigenener Kommentar fällt meist auch länger aus – geht ja nicht nur mir so – aber quasi ins „Nichts“ zu schreiben, darauf bin ich dann auch nicht sonderlich wild.

    LG Ulli

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Entschuldige liebe Ulli

    Ich lese immer alles was hier geschrieben wurde.

    Wenn jemand zweideutig schreibt dann lese ich immer die falsche Variante der Zweideutigkeit und möchte mich wehren. Das bin ich halt durch jahrzehntelanges Lesen der „Sklaven“ Puplikation so gewöhnt.

    Es wäre ganz sicher besser von mir gewesen zu schreiben, dass ich alles gut finde was Du geschrieben hattest, nur mit diesem einen Zitat meine Probleme gehabt habe.

    Denn nichts liegt mir ferner als Dir und Anderen die Motivation zu nehmen Dich für den Glauben an unseren Vater, seinen Sohn und die Verheißung einzusetzen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Alois,
    lieb´von dir, dass du mir geantwortet hast.

    ZITAT:
    Wenn jemand zweideutig schreibt dann lese ich immer die falsche Variante der Zweideutigkeit und möchte mich wehren. Das bin ich halt durch jahrzehntelanges Lesen der “Sklaven” Puplikation so gewöhnt.

    Ich kann im Nachhinein deine Reaktion verstehen, dabei hatte ich bei meinem Satz überhaupt nicht an dich gedacht. – Denn ich kenne dich mittlerweile gut genug um zu wissen, dass deine Motivation niemals Arroganz sondern immer Fürsorge ist.
    Du möchtest warnen – nicht verletzen.

    An dieser Stelle, ein Dankeschön für deinen Hinweis auf die 7 Gemeinden, er hat mich dazu bewogen diese Briefe nochmal in diesem Lichte duchzulesen.

    Dabei ist mir wiederum Gottes Gerechtigkeit aufgefallen. Er hat nicht alle Gemeinden in einen Topf geworfen…es gab keinen Rundbrief nach dem Motto: „Was ihr da treibt, gefällt mir nicht – seht zu das ihr euch ändert“. Jede Gemeinde wurde genau über das in Kenntnis gesetzt, was Gott missfiel. Er ließ niemandem im Unklaren, indem er nur diffuse Andeutungen machte.
    Und wem der Schuh nicht passte, der wurde auch nicht aufgefordert ihn anzuziehen, denn zwei Gemeinden wurden nicht getadelt sondern nur gelobt.

    Die anderen aber, wurde im Einzelnen gewarnt und bekamen dadurch die Möglichkeit, ihr Verhalten zu ändern.
    Mein Vertrauen ist einfach, dass er das wieder tun wird.
    Vielleicht ja sogar durch Menschen wie Svenja, die durch ihre eigene Wachsamkeit auch die anderen dazu ermuntern könnte, wachsam zu sein.

    Der Brief an die Epheser zeigt zb, dass bei allen guten Taten, aller Standhaftigkeit und dem Ablehnen alles Falschen, die Liebe als Triebfeder hinter allem stehen sollte und sie dazu wieder zurückfinden sollten.

    Den Brüder in Smyrna dagegen zeigt er liebevoll, dass ihr Leid von Gott gesehen wird und sie in all ihrer Armut vor ihm reich sind. – Sie werden überhaupt nicht zurechtgewiesen, stattdessen bekommen sie Mut zugesprochen, für die noch folgenden schweren Zeiten.

    Bei den Brüdern in Pergammon ist es wieder ganz anders…sie sind zwar treu, dulden aber, dass Bileams Lehren nachgefolgt wird.
    Das ihr Handeln falsch ist, wussten sie sicherlich selbst und trotzdem wurden sie gewarnt bevor.

    Für Tyatiera kommt´s noch dicker, einige der Brüder folgten einer falschen Prophetin, die ihnen die Ohren kitzelte indem sie zu sexueller Zügellosigkeit und dem essen von Fleisch aus Götzendienst aufforderte. Ersteres zeugt von Hartherzigkeit und Rücksichtslosigkeit, zweiteres ist ein direkter Affront gegen Gott und offenbart ihre Gleichgültigkeit. – Beides ist für Gott ein Grauen.
    Wer so handelte, obwohl er es besser wissen musste, hat darum auch dieselbe Strafe erleiden müssen wie Isebel. Für sie gab es keine Möglichkeit zur Reue, die Verse 22+23 zeigen, dass sie alle genau das bekommen, was sie auch verdienen.

    Aber was ist mit denen in der Gemeinde, die es Kopfschüttelnderweise beobachtet haben? Bekamen sie Vorwürfe weil sie nichts dagegen unternommen haben?

    24 Allen anderen in Thyatira, die der Irrlehre nicht gefolgt sind und sich auf diese so genannten tiefen Erkenntnisse über den Satan nicht eingelassen haben, will ich keine zusätzlichen Lasten auferlegen.
    25 Haltet nur unerschütterlich an dem fest, was ihr habt, bis ich komme.

    Der Brief an Sardes wendet sich sowohl an die Brüder, die sich lebendig im Glauben wähnten, vor Gott aber als tot galten. – Sie sollten sich wieder auf´s Neue auf den Glauben besinnen, wie sie ihn zuerst hatten.
    Doch galt das für alle?

    Offenbarung 3, 4:
    4 Aber auch bei euch in Sardes sind einige, denen der Schmutz dieser Welt nichts anhaben konnte. Sie werden immer bei mir sein und weiße Kleider tragen; denn sie sind es wert.

    Die Gemeinde in Philadelphia wird in ihrer Gesamtheit gelobt und aufgefordet, bei dem zu bleiben was sie haben.

    Die Brüder in Laodizea dagegen, hat als Gesamtheit das Problem einer gleichgültigen Einstellung und falscher Selbsteinschätzung.
    Darum konnten sich auch alle gleichermaßen angesprochen fühlen.
    Auch hier jedoch die Warnung und die klare Ansage was von ihnen in Zukunft erwartet wird.

    Da es bei Gott keine „Änderung der Drehung des Schattens“ gibt, gehe ich davon aus, dass er seine Vorgehensweise nicht ändern wird.

    Was uns aber trotzdem nicht der Verantwortung enthebt, aufeinander zu achten.
    Da bin ich also ganz bei dir.

    Zitat:
    Es wäre ganz sicher besser von mir gewesen zu schreiben, dass ich alles gut finde was Du geschrieben hattest, nur mit diesem einen Zitat meine Probleme gehabt habe.

    Ich bin ich mir halt manchmal nicht sicher, ob mein Kommentar überhaupt gelesen wurde.
    Gerade wenn mehrere Kommentare geschrieben wurden, kann es leicht mal passieren, dass der eine oder andere ganz übersehen wird. – Das ist mir schon öfter so gegangen und ja auch nicht weiter schlimm…oft stolpert man dann ja noch später darüber.
    Nur wenn man jemandem Bestimmten geantwortet hat und man sich dann nicht sicher ist, ob die Antwort auch bei ihm ankam, dass ist dann halt etwas blöd.
    Aber nun weiß ich ja bei dir bescheid…ich nehme das jetzt einfach schon mit in unsere nächsten Dialogrunden. 🙂

    ZITAT:
    Denn nichts liegt mir ferner als Dir und Anderen die Motivation zu nehmen Dich für den Glauben an unseren Vater, seinen Sohn und die Verheißung einzusetzen.

    Oh, daran gibt es bei mir garkeinen Zweifel. Vielmehr liegt er Grund für meine Empfindsamkeit in dieser Hinsicht wohl eher daran, dass ich außer hier bei Bruderinfo niemanden habe, mit dem ich mich über geistige Dinge austauschen kann. Darum freue ich mich über jede Art von Feedback. 🙂

    LG Ulli

  • Barbara
    Juli 7, 2011

    Liebe Ulli!
    Zuallererst möchte ich Dir sagen, daß ich Deine Kommentare sehr schätze, besonders Deine Gedanken zu der Frage: Warum läßt Gott all das Leid so lange zu? haben mein Vertrauen in Jehova sehr gestärkt.
    Ich lese alle Kommentare aber da ich trotz meiner fast 40 Jahre ein geistliches Kleinkind bin, kann ich nicht mitreden. Du und viele andere hier haben eine Bibelkenntnis die mich nur so staunen läßt.
    Dadurch habe ich vieles verstanden was mir unklar war. Kein Beitrag hier ist umsonst, auch wenn keiner darauf antwortet.

    Liebe Grüße,
    Barbara

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo Barbara,
    vielen Dank für dein Feedback.
    Aber ich möchte dir sagen, dass du dich falsch einschätzt, denn DEINE Kommentare haben mir auch schon sehr weiter geholfen. De, siehste…hätte ich ja auch längst mal in einem Kommentar erwähnen können… 😉
    Zb gerade noch vor ein paar Tagen, wo es darum ging ob man neben Gott auch zu Jesus beten kann bzw sollte.

    Du hast da von einer konkordanten Bibelübersetzng gesprochen, ich möchte mir auch gerne solche eine Übersetzung zulegen…das einzige was mich davon abhält ist die Schriftgröße. Da ich ziemlich schwache Augen habe, bekomme ich bei manchen Übersetzungen echte Probleme überhaupt darin lesen zu können, wie ist es denn bei der Konkordanten Übersetzung? Ist da die Schrift arg klein oder eher normal groß?

    LG Ulli

  • Christin
    Juli 7, 2011

    Liebe Ulli,

    auch ich wollte Dir sagen, daß ich Deine Kommentare sehr schätze. Es gefällt mir wie Du einfach so Deine Gedanken und Gefühle niederschreibst.
    Auch ich habe „nur“ die Brüder von bruderinfo mit denen ich mich über geistige Dinge austauschen kann. (Mein Mann möchte nicht über Glaubensdinge sprechen und zu den Brüdern in der Versammlung habe ich keinen Kontakt mehr)
    Einer neuen Organisation/Kirche etc. möchte ich mich aber keinesfalls anschließen.Ich denke das wäre ein sehr großer Fehler.
    So bleibt auch mir nur das Versammeln im virtuellen Raum.

    Ich bin immer wieder erstaunt über die Bibelkenntnis einiger Kommentatoren. Niemals hab ich vorher so viel gelernt.

    LG aus Oberschwaben

  • Frank&Frei
    Juli 7, 2011

    lieber Alois,
    liebe Brüder bei der Pflege der Website, Bruderinfo, und liebe Mitleser.
    Ich lese hier sehr gerne selbst mit und ich rekogniziere den unmittelbaren Willen und die Liebe aller, Jehovah möglichst nahe zu kommen und Seinen Willen zu finden, zu tun.

    als Zeugen wurden wir geschult, ja praktisch gedrillt, das Denken aufzugeben und nur die Berieselung des Sklaven auf uns einwirken zu lassen. Noch nicht lange her, da schrieb der KMX, dass es unerwünscht ist, dass wir privat in Gruppen forschen und studieren.

    Das erinnert mich an jemandes Aussage hier, dass solch eine Position von oben her glattweg als Sünde gegen den Heiligen Geist zu sehen ist. Schließlich sage ich es allen: dort wo sich wenige versammeln und beten – da ist der Geist Gottes wirksam.

    Der Wachtturm hat uns über viele Jahre hinweg in eine direkte Abhängigkeit gebracht und uns die Freiheit der Christen genommen, selbst zu forschen. In meiner Jugendzeit galt der WT als inspiriert und heute – heute ist der Anspruch „Geist gelenkt“ im Grunde genommen der gleiche, wobei wir inzwischen wissen, dass die im think Tank der Weltzentrale ganz schön im Dunklen stochern.

    wir waren schon immer in der „Wahrheit“ aber als mal ein KA der Ältestenschaft nahelegt, den „Giftschrank“ abzuschließen, die ollen Kamellen von Russel und Rutherford heimlich verschwinden zu lassen – da ging mir ein LED auf ein „leidiger Erkenntnis Druck“.

    Wie kann man in der Wahrheit sein, wenn man Philosophien, geistige Ergüsse vom Fred W Franz und Konsorten in sich reinzieht, wo man heute weiss: alles ein Satz mit X – war nix.

    Liebe Brüder, es ist meine Sorge, dass wir überheblich werden in der Meinung, wir haben die „Wahrheit“.

    die Gegenwart zeigt, dass der WT in vielen Dingen neben der Spur geht.

    wir können uns nicht hinstellen und so tun, als ob wir die biblische Weisheit mit Suppenkellen gegessen haben.

    wir müssen tief stapeln, bescheiden bleiben. Wir sind in vieler Hinsicht nicht besser als manche andere.

    ich stimme mit vielen Aussagen des Bruderinfo Teams überein. IM Laufe meines Lebens habe ich viel erlebt in der Gemeinschaft der Zeugen, bis auf diesen Tag. Schöne Erlebnisse aber auch frustrierende Wahrheiten, Machtmissbrauch und Selbstherrlichkeit. Was auf Älteste zugeschnitten ist legt der eine oder andere in keiner Weise auf sich an, da er was besonderes ist. Ausnahmen bestätigen die Regel und alles kommt durch, wenn man nur die richtige Tonalität hat und in Ansprachen und Gebeten den Sklaven zum Götzen macht.

    Während gelehrt wird, dass der Sklave um 1918 schon über alles gesetzt wurde – eine Erkenntnis, an der ich zweifle, weil eben der böse Sklave noch voll aktiv ist und nicht „in STücke gechlagen“ wie es im Urtext heißt – warte ich auf das Kommende, auf die Manifestierung des Christus, dann wird der Sklave seine Belohnung empfangen und ich bin davon überzeugt: DANN wird sich das Volk für den Namen herauskristallisieren.
    ich sehe, wie der Trend zur Einwelt-Regierung anhält an Fahrt gewinnt und Umstände zu erkennen sind, die auf die Drangsal hinweisen: kaufen und verkaufen, wie in Offenbarung dargelegt.
    manche hier interessiert das nicht, die denken da nicht druüber nach. aber es wird Druck auf uns alle kommen.
    Und ich bin davon überzeugt, dass dann der Geist Gottes vermhrt wirksam sein wird um die Menge zu formen, die die Drangsal überleben wird.
    Das sind meine Empfindungen, selbige sind keine Doktrin, haben nicht den Anspruch auf Unfehlbarkeit. ABer es sind für mich Indikatoren, die mir aufzeigen, wie zuverlässig die Bibel ist und dass Gottes Geist uns dabei eine Kraftquelle sein kann.
    ich weiß, wer ich bin, wo ich her komme und wo ich hingehe als sterblicher Mensch, der die überwiegenden Jahre seines Lebens hinter sich hat und vor sich liegende Jahre, die alles andere als angenehm sind. Mehr kann ich dazu an dieser Stelle nicht sagen.
    Meine Großmutter, die schon in Oberschlesien mit den Zeugen verbunden war, definierte das Leben mit einer Hühnerleiter. Kurz und bekleckert.
    Wir sehen, wie konzeptionslos die Großen der Welt sind, dass sie sogar konzedieren 90 % der Menschen auszulöschen. googelt mal „Georgia Guidestones“.
    Diese Welt zeigt, dass sie nicht überlebensfähig ist und, ganz egal, was sie tut, nichts dazu gereicht, Leben und Lebensqualtität für ALLE zu verbessern.

    Somit gibt es nur Hoffnung beim Schöpfer des Menschen. Und das wissen auch Katholiken, Protestanten und Moslems.
    Und kann man denen vorwerfen, sie lehnen Jehovah ab, wenn sie erkennen,, wie doppelzüngig und heuchlerisch die Zeugen Elite ist?
    Die Uno als Thron des Tieres darstellen aber selbst 10 Jahre dort oben als NGO kräftig mitmischen? Der Independent, britsche Zeitung, hat es damals so treffend dargestellt: alle anderen sind in den augen der Zeugen „Birdseed“ Vogelfutter.
    WElche Arroganz, Überheblichkeit und Ablehnung der Demut, die der Christus gelehrt hat.
    De fakto sind alle Menschen Brüder aber durch Satans Blitzlichter geblendet und ziemlich handlungsunfähig gemacht.
    Bedenken wir wie Christus für die Menschen empfand. So schmerzt es auch Jehovah zu bedenken, dass Harmagedon für sehr viele den Tod bedeteute. Aber noch ist der annehmbare Tag da, noch ist für alle alles offen. Machen wir das beste draus, in aller Bescheidenheit und Demut
    Gottes Liebe sei mit uns allen

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Lieber Frank&Frei

    Gerade bin ich beim Bibellesen über einen passenden Vers gestolpert, welcher zu Deinem Kommentar passt.

    Gemäß Lukas 11 sagte Jesus:
    52. Wehe euch Gesetzgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert.

    Die Gesetzesgelehrten sind Heute die Organisation und der „tuvS“.
    Sie haben uns Zeugen Jehovas den Schlüssel der Erkenntnis der nur durch den Heiligen Geist gesendet wird weggenommen. Weil sie lehren nur durch ihren „Kanal“ würde die Speise verteilt werden.

    Sie selbst, wie Jesus weiter sagte, sind aber obwohl sie den Schlüssel für die Türe zur Erkenntnis hatten nicht hineingegangen.
    Sie haben die Erkenntnis somit nicht erhalten.

    Im letzten Teil des Verses sagte Jesus dann noch, dass die Gesetzesgelehrten sogar diejenigen, die auch den Schlüssel der Erkenntnis hatten, gehindert haben durch diese Türe zu gehen.

    Diejenigen welche jahrelang gehindert wurden, sind wir sogenannte „Abtrünnige“. Sofern wir weiter an unseren Vater, seinen Sohn und die Verheißung glauben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • edelmuth
    Juli 7, 2011

    >> Dieses Volk der Zeugen Jehovas ist nach meiner Ansicht das neuzeitliche geistige Israel. <<

    Dieses neuzeitliche geistige Israel der Zeugen Jehovas hat auf der Suche nach der wahren Anbetung vom ersten Jahrhundert bis heute viele Korrekturen vorgenommen. Daraus kann man schließen, dass es weder auf den absoluten Stand der Erkenntnis noch auf eine Organisationszugehörigkeit ankommt, sondern auf unser Herz und was wir mit unserem Glauben machen.

    Wir beten Jehova im Namen seines Sohnes Jesus an und folgen einer Organisation wie einem Gott. Wir hoffen, dass wir durch die bedingungslose Erfüllung ihrer Vorgaben ewiges Leben bekommen.

    Haben wir die Organisation in unserem Herzen zu unserer obersten Autorität, zu einem Ersatzgott für Jehova gemacht, müssen wir uns fragen, ob unserem Gott das gefällt.

    Ede

  • Bruderinfo E.K.
    Juli 7, 2011

    Hallo Alois,
    lass mich kurz auf deinen Einwand antworten. Deine Argumentation ist nicht Fair.
    Mit keinen Wort ist wird gesagt, das Scientologen gerettet werden, nur weil sie einer Organisation angehören. Hier nochmals der Satz im Zusammenhang,

    Zitat: „Gott wird sich demnach ein Volk für seinen Namen aus Menschen aller Nationen (auch aller Religionsorganisationen und den Juden) herausnehmen. Doch dieses Volk muss mehr aufweisen, als nur den Namen Jehova auf ihren Fahnen geheftet zu haben.
    Die Menschen dieses Volkes müssen im Glauben und Vertrauen auf die wahre Persönlichkeit Gottes, die durch Jesus Christus geoffenbart wurde, in ihrem Leben persönlichen beweisen, und die gleichen Eigenschaften offenbaren wie ihr Erlöser Jesus Christus; echte Liebe zu Gott und den Menschen.

    Die Aussage ist dem nach, und ich denke da sind wir uns einig, Gott wird sich das Volk aussuchen.
    Und es ist der Glaube an den Christus, der entscheident ist ob und wer zu diesem Volk gehört.

    Es geht also um den einzelnen Menschen, der sich dem geoffenbarten Christus zuwendet. Das können Menschen sein, die zur Zeit noch in irgend einer der menschlichen Organisationen sind.

    Ich weiß, das du uns Zeugen Jehovas als das neuzeitliche Israel betrachtest, jedenfalls habe ich dich immer so verstanden. Du bist sehr bewandert, was die Prophezeiungen anbelagt, aber bitte überlege doch einmal, ob sich all die Prophezeiungen die an das buchstäbliche Israel gerichtet waren unbedingt eine Erfüllung an uns Zeugen Jehovas haben muß. Sicherlich im Übertragenen Sinn, aber den kann man an alle christlichen Religionen anwenden, die von sich behaupten die einzig Wahren zu sein, nicht allein auf Jehovas Zeugen.
    l.G.
    E:K

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Lieber Bruder E.K.

    Mit weiten Bereichen Deines Vortrages bin ich sowieso einig, aber zum Ende hin ist vielleicht das eine oder andere, zumindest für mich missverständlich. Ich stimme Dir auch zu dass Jehova sich sein Volk aus allen Nationen und Religionen aussucht. Nur mit dem Unterschied, dass ich glaube dies ist durch das Predigtwerk der ZJ bereits geschehen und schon Vergangenheit. Bei Deiner Ausführung sieht es so aus als würde, dies aus den Völkern und Religionen herausziehen, erst noch geschehen.

    Ich habe Dich so verstanden, dass Du meinst, es spiele keine Rolle in welcher Religionsgemeinschaft wir seinen, solange wir die von Dir genannten Erfordernisse erfüllen. Das mag theoretisch stimmen, aber praktisch kann es nicht funktionieren. Denn wie will ein gläubiger Katholik alle Bedingungen erfüllen, wo er doch an die Dreieinigkeit glaubt. Würde er diese als falsch erkennen und die Konsequenz daraus ziehen, dann wäre er kein Katholik mehr.

    Mit dem gleichen Argument könnte man auch sagen, wer die Zeugen Jehovas als Volk verlässt, weil er mit der Lehre der Organisation nicht einig ist, der ist kein Zeuge Jehovas mehr. Aber das stimmt so nicht, denn der Katholik betet gar nicht den Gott Jehova an, sondern einen dreieinigen Gott, den es so gar nicht gibt. Sie beten somit einen falschen Gott an.

    Wir beten aber unseren Vater Jehova an, eine Grundbedingung überhaupt zu Jehovas Volk zu gehören. Wenn man die vielen Äußerungen der Propheten geistig versteht, dann kommt man nach meiner Meinung zu folgendem Ablauf in der Zeit des Endes:

    Jesus unser Hirte hat begonnen ein Volk aus vielen Religionen und Völkern zu rufen. Diese haben sich zu einem Volke zusammengefunden welche nach meinem Verständnis die Bibelforscher / Zeugen Jehovas sind. Dieses Volk der Zeugen Jehovas ist nach meiner Ansicht das neuzeitliche geistige Israel.

    Aber dieses neuzeitliche Israel wurde im Laufe der Zeit dermaßen abtrünnig, dass es in den Propheten sogar mit Sodom und Gomorrah verglichen wird. Aber aus diesem abtrünnigen Israel erbarmt sich unser Vater einem Rest aus Gnade den er errettet.

    Oder durch ein anderes Beispiel ausgedrückt:

    Wenn wir auf einem Weg gehen, müssen wir den schmalen Weg zu dem Zeugen Jehovas gefunden haben und nicht den breiten Weg den die Nationen gehen.

    Haben wir es geschafft ein gläubiger Zeuge Jehovas zu sein, dann müssen wir es wieder schaffen den schmalen, steinigen Weg zu Jesus zu finden und nicht den breiten Weg der Organisation gehen.

    Nicht umsonst heißt es dass die Drangsal so schwer sein wird wie sie noch nie war und nie mehr sein wird. Wir müssen uns im Leben 2 Mal grundsätzlich richtig entscheiden. Auch das ist geistig gemeint und nicht fleischlich.

    Das war jetzt nur eine kleine Zusammenfassung, es bedarf größerer Anstrengung biblische Belege für meine Ansicht zu Papier zu bringen.

    Abschließend möchte ich noch die Frage Deines Vortrages nach meiner Ansicht beantworten:

    Ja, wir sind Jehovas neuzeitliche Volk Israel, aber nur ganz wenige aus diesem Volk werden das Gericht aus Gnade überleben.

    Versteht bitte, dass ich nicht in der Lage bin etwas anderes zu schreiben, mein Gewissen verbietet es mir.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Juli 7, 2011

    Hallo E.K.,
    vielen Dank für den Artikel, der viel von dem wie ich die biblischen Aussagen zu diesem Thema verstehe, wiederspiegelt.

    Zitat aus deinem Kommentar:
    Und es ist der Glaube an den Christus, der entscheidend ist ob und wer zu diesem Volk gehört.

    Genau dass sehe auch ich als ausschlaggebend an.
    Wir müssen nämlich bei allem bedenken, dass es im Grunde niemanden gibt, der nicht gründlich von seinen religiösen Führern über Gott und sein Wort betrogen wurde….und das geschieht seitdem falsche Lehrer das Ruder übernommen haben…also schon sehr, sehr lange Zeit, da muss man auf die Zeit schon VOR Konstantin zurück gehen.
    Manchem fällt es auf und er zieht die Konsequenz, wieder andere trauen sich eigenmächtige Überlegungen aber garnicht zu und übernehmen vertrauensvoll das was sie gelehrt bekommen.
    Über ihr Herz sagt das aber garnichts aus. – Auch nicht über ihren Lebenswandel.

    Jeder der einer Lüge aufgesessen, oder einem eigenem Irrtum erlegen ist, wird darüber eines Tages mal aufgeklärt werden, das trifft auf uns alle zu.

    Damit will ich aber nicht sagen das es richtig wäre, sich einfach irgendeiner Gemeindschaft anzuschließen nur um nicht alleine zu sein, das sehe ich wie Alois und Shannon. – Denn wir würden uns WIEDER Menschen anvertrauen…Und das, nachdem man doch erkannt hat wie gefährlich das ist, weil letztlich keine Gemeinde frei von Irrtümern ist, aber jede Gemeinde trotzdem von dessen Richtigkeit überzeugt ist und es garnicht gerne hat, wenn ihnen permanent widersprochen wird.
    Vertraut man alleine Gott und Jesus, dann werden sie schon dafür sorgen, dass man Glaubensbrüder findet. – Aber dazu benutzen sie ganz sicher keine organisierte Gemeinschaft.

    @ Lot
    Alois zog Lot als Beispiel dafür heran, das Gott nur sehr wenig Menschen retten würde.
    Mit zeigt diese Begebenheit allerdings etwas ganz anderes.
    Er rettete Lot mit seinen Töchtern weil er ihn als gerecht ansah, OBWOHL er seiner Familie ganz augenscheinlich wenig bis garnichts über den Gott seines Onkels erzählte.
    Ja, nicht nur seine Familie, sondern sogar er selbst musste von den Engeln schließlich ergriffen werden, weil er plötzlich doch noch zögerte die Stadt zu verlassen.

    Und Ninive wurde ganz verschont, als es von Gottes Zorn erfuhr und sich demütig in Sack und Asche warf.

    Beides zeigt Gottes Gerechtigkeit, gepaart mit seiner Gnade.
    Sündige Menschen die bereuen, erlangen seine Gnade. Abfrundtief böse Menschen sind allerdings nochmal ein ganz anderes Thema, wie das Gericht an Sodom und Gomorra auch zeigt.

    Zu Römer 11, 25-30 aus dem Artikel würde ich gerne noch Römer 11, 12 zufügen:

    12 Bedenken wir aber, welchen Segen schon die ablehnende Haltung und die Schuld Israels allen anderen Völkern brachte, wie groß wird erst der Segen sein, wenn das ganze Israel für Christus gewonnen ist!

    Das zeigt Gottes Plan in aller Deutlichkeit und wird in Vers 30 ja noch bekräftigt:

    Denn Gott hat alle Menschen ihrem Unglauben überlassen, weil er allen seine Barmherzigkeit schenken will.

    Damit ist zwar nicht von einer buchstäblich Allversöhnung die Rede, aber es zeigt dennoch auf, dass auf alle Menschen Gottes Gerechtigkeit wartet. Den Einsichtigen und Sanftmütigen wurde das Land bzw die Erde versprochen.

    Diejenigen die an ihn und seinem Sohn zu ihren Lebzeiten geglaubt und nach seinem Willen gelebt haben, die will er bei sich haben.
    Denn er liebt sie und hat sie durch das Blut seines Sohnes schon jetzt erlöst.
    Das wird anhand vieler Bibelstellen belegt die wir zwar alle kennen, aber niemals auf uns bezogen haben.
    Nirgendwo in der Bibel kann ich auch nur Ansatzweise erkennen, dass sie stattdessen im irdischen Königreich als Arbeitstiere eingesetzt werden um den Verstorbenen Häuser zu bauen, so wie es die Organisation ihren Schafen neuerdings glauben machen möchte.
    Dazu kann ich nur noch sagen: Es wird immer Lächerlicher!

    Verzeiht falls ich wieder einige Dinge die hier auf Bruderinfo vorkamen, wild durcheinander angesprochen habe. Das liegt einfach daran, dass ich erst mal nach meinem Urlaub alles gelesen habe und nun nicht mehr weiß wo ich´s wiederfinde.

    LG Ulli

  • Quasimidus
    Juli 7, 2011

    Ein höchst revolutionäres Gedankengut.
    Ich bin gespannt inwieweit sich diese Vorstellung verallgemeinert.
    Besonders die Konsequenz, die jemand daraus ziehen mag wäre interessant zu erfahren.

    mfg

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Stimmt, sehr revolutionär, denn so wie ich die letzten Sätze verstanden habe, können auch beispielsweise Scientologen gerettet werden, denn sie gehören auch einer Organisation an.
    Zitat:“(auch aller Religionsorganisationen und den Juden)“

    Meine Konsequenz die ich daraus ziehe, steht in Matth. 24

    23. Alsdann, wenn jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, -oder: Hier! so glaubet nicht.
    24. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
    25. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.

    Grüße
    Alois

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Lieber Alois,

    du hast geschrieben:
    (Zitat)
    „Stimmt, sehr revolutionär, denn so wie ich die letzten Sätze verstanden habe, können auch beispielsweise Scientologen gerettet werden, denn sie gehören auch einer Organisation an.
    Zitat:”(auch aller Religionsorganisationen und den Juden)”

    Ich kann ehrlich gesagt den Zusammenahng aus dem Artikel überhaupt nicht erkennen, den du hier beschreibst.

    Außerdem kommen mir da noch Fragen in den Sinn:

    Was würdest du tun, wenn Jesus, dem das Gericht übergeben ist, einen oder mehrere Scientologen in die neue Ordnung (Welt) lässt, weil er ihr Herz erforscht hat?

    Würdest du damit einverstanden sein? Würdest du dich bei Jesus und Jehova beschweren?

    Gibt es irgend einen Grund sich zu wünschen oder es sich herbei zu sehnen, dass überhaupt Menschen sterben? Wenn ja, Warum?

    Steht es uns eigentlich zu, darüber zu befinden, wer, wann, wie und warum gerettet wird?

    Du weißt wie ich die Fragen meine. Sie sind kein Angriff an dich, sondern sollen jedem als Denkanstoß dienen, nicht über unsere „Kompetenzen“ hinaus zu gehen.

    Wir haben die Gnade unseres Herrn Jesus erhalten und können im festen Glauben daran „vielleicht“ (Zeph. 2:3) gerettet werden, nicht mehr und nicht weniger.

    Wie können wir da auch nur in Erwägung ziehen zu beurteilen wer noch gerettet wird?

    LG
    Dennis

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Lieber Bruder Dennis

    Ich weiß dass Du mich nicht angreifen willst, dafür kenne ich Dich inzwischen gut genug. Vielleicht hast Du, als Du obigen Kommentar geschrieben hast, weitere Kommentare noch nicht gelesen gehabt.

    Weist Du lieber Bruder Dennis, ich muss das schreiben was mein Gewissen sagt. Es ist einfach zu sagen, jeder kann errettet werden, egal in welcher Religion er sich befindet, wenn er nur Glauben hat und sonst noch die eine oder andere Bedingung erfüllt. Aber mein Gewissen sagt mir, dass es nicht so ist. Mein Gewissen sagt mir, dass man nicht, zum Beispiel der Wachtturm Organisation folgen, oder ein Teil der Organisation sein darf. Somit auch nicht anderen religiösen Organisationen.

    Nimrod war ein gewaltiger Jäger gegen Jehova, er hat das Organisieren erfunden um seinen Turm zu bauen. Er war das erste Werkzeug des Teufels um Menschen einer Idee oder einem Idol hinterher rennen zu lassen.

    Mag sein dass ich mich täusche und niemand im kommenden Gericht umkommt, ich wünsche es mir bestimmt auch nicht herbei, denn ich habe genügend allerengste Familienangehörige die nicht unserem Retter Jesus folgen.

    Überlege Dir mal warum bei Noah nur 8 Seelen gerettet wurden, oder bei Lot nur drei. Nicht einmal weil diese wenigen Menschen besser waren als die anderen, sondern weil sie wirklich mit ungeteiltem Herzen an die Rettung geglaubt haben. Aber wie soll man mit ungeteiltem Herzen glauben, wenn man einer Organisation angehört?
    Oder wie soll man an die Verheißung und Rettung glauben wenn man überspitzt ausgedrückt, der Meinung ist die Welt hat sich bekehrt wie einst Ninive?

    Mir persönlich ist es recht und ich würde mich freuen wenn Jesus und sein Vater Menschen errettet von denen ich es nicht erwartet hätte. Aber deswegen meinen Bruder nicht zu warnen, das verbietet mir mein Gewissen.

    Hes. 3
    18. Wenn ich zu dem Gesetzlosen spreche: Du sollst gewißlich sterben! und du warnst ihn nicht und redest nicht, um den Gesetzlosen vor seinem gesetzlosen Wege zu warnen, um ihn am Leben zu erhalten, so wird er, der Gesetzlose, wegen seiner Ungerechtigkeit sterben, aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern.

    Ich werde somit meinem Gewissen und meiner Erkenntnis des Wortes Gottes folgen solange es mir möglich ist. Mich interessieren Menschen welche nicht im Namen unseres Vaters Jehova getauft sind auch, aber meine Glaubensbrüder und Schwestern liegen mir besonders am Herzen.

    Dewegen werde ich weiter dafür werben, dass sie die Wachtturm Organisation vollständig hinter sich lassen, aber auch nicht in eine andere Glaubensorganisation abtriften. Denn dann wären sie vom Regen in die Traufe gekommen.

    Die Masche des Teufels ist vielstufig, zuerst versucht er mit aller Gewalt an Jehova Interessierte Menschen davon abzuhalten Zeuge Jehovas zu werden, hat er dies nicht geschafft, dann versucht er diese Menschen hinter dem neuzeitlichen Baal „tuvS“ wieder einzufangen.

    Wer dies dann dank dem Geist Gottes geblickt hat bekommt noch mehr Knüppel zwischen die Beine geworfen. Ausschlüsse und Mobbing sind dann an der Tagesordnung. Viele Brüder und Schwestern werden dann psychisch fertig gemacht bis hin zum Selbstmord. Wer dann trotzdem die Organisation hinter sich gelassen hat, steht noch einmal in der Gefahr vom Teufel eingefangen zu werden. Denn da gibt es ja noch diverse andere freie und lockere Glaubensgemeinschaften. Die hören sich ganz gut an, es geht bei ihnen sehr liebevoll zu und man ist geneigt denen zu folgen.

    Aber dann ist man schon wieder dem Teufel auf dem Leim gegangen weil man schon wieder sich nicht ausschließlich auf unseren Retter Jesus und dem Geist Jehovas gestützt hat. Im tiefen Glauben dass man keinen anderen Menschen braucht um errettet zu werden.

    Die vielen Fallen welche der Teufel uns stellt werden in der Bibel als die Große Drangsal beschrieben, wie sie noch nie war und nie mehr sein wird. Die Fallen des Teufels sind so vielfältig, dass es wirklich nur wenige Menschen schaffen durch zu kommen. Diese Menschen werden in den Propheten als „Inseln“ inmitten des „(Völker) Meeres“ beschrieben.

    Mag sein dass ich das alles zu hart sehe, aber ich sehe es so und niemand gibt mir das Recht meine Brüder und Schwestern nicht davor zu warnen in einen allgemeinen Allversönungsgedanken abzudriften. Mit Verurteilung von Menschen hat das gar nichts zu tun, ich verurteile niemand. Warnungen aussprechen ist noch lange keine Verurteilung, darauf lege ich Wert.

    Bruderinfo ist mit Abstand das Beste was von menschicher Seite, als Werkzeug und Hilfe unseres Herrn geboten wird, um die Jahre der Einsammlung der zerstreuten Schafe durchzustehen. Weil es für viele Brüder und Schwestern so wichtig ist, dass ihnen geholfen wird sich selbst durch Gebet unserem Vater zu nähern, deswegen reagiere ich immer etwas allergisch wenn ich Gedankengut lese das uns nicht hinter Jesus und seinem Vater her sammelt, sondern eher zerstreut. Oft hat sich hier in Bruderinfo so manche Aussage als Missverständnis herausgestellt, weil es etwas ungeschickt ausgedrückt war. Dann ist es mir allerdings auch recht.

    Aber gerade den Ältesten von Bruderinfo bin ich sehr dankbar dass sie den Mut hatten diese Seite zu betreiben. Wenn ich mich nicht täusche, wurden sie aber auch nur als Werkzeug unseres Vaters gebraucht, wie wir alle.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Lieber Alois,

    ich finde es gut, dass du nicht Falsches stehen lassen möchtest und darauf hinweist, wenn irgendwo was falsch ist. Also z.B. nem Katholiken erklären, dass die Marienverehrung nicht biblisch ist.
    Das ist alles schön und gut, aber dennoch bleibt es letztendlich Jesus überlassen.
    Ich hab deinen Beitrag erst gelesen, nachdem ich meinen geschrieben hatte, aber ich finde dennoch, dass wir einfach vorsichtig sein sollten. Ich denke, wir würden uns alle wünschen, dass Gott alle rettet. Tut er es nicht, dann wird das Gründe haben und tut er es, dann ebenso. Aber wir sollten doch inzwischen erkannt haben, dass keine Tat uns retten kann. Denk mal an den Mann neben Jesus am Kreuz. Der hat ganz offensichtlich kein tolles Leben geführt und dennoch hat Jesus ihm zugesichert, dass er mit ihm im Paradies sein wird. Unter anderen Umständen hätten wohl die meisten über ihn gesagt, dass der nicht gerettet wird, der erfüllt keine Bedinungen.
    Oder zig andere Beispiele. Die Ehebrecherin erfüllte offenkundig auch nicht alle Bedinungen und dennoch nimmt sich Jesus ihrer an.
    Gerade zu den Sündern ist Jesus gegangen, daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen.

    Natürlich heißt das nicht, dass wir nicht aufzeigen sollten, was in der Bibel steht und was Gebote und Verbote Gottes sind. Aber die Entscheidung fällt dennoch Gott zu.

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Svenja
    Juli 7, 2011

    Hallo ihr Lieben,

    das sind genau die richtigen Fragen: Entscheiden wir, wer was wie machen muss, damit Jesus JA zu ihm sagt? Nein, Jesus schenkt die Gnade und wir können uns nicht anmaßen zu sagen, ein Katholik kann gar nicht gerettet werden. Ja, vielleicht mögen bei den Katholiken (wahlweise einzusetzen ungefähr alle Religionsorganisationen) einige Dinge nicht so ganz richtig laufen. Aber wie schon geschrieben, dass ist überall der Fall. Keine Organisation ist perfekt und auch kein Mensch erkennt alle Wahrheiten perfekt. Also wie könnten wir uns anmaßen zu sagen, der kann gar nicht gerettet werden, aber ich schon? Ich mach nicht ganz so viel falsch? Und ich lese ja die Bibel mit dem Geist? Das sagen alle Christen von sich und kommen zu unterschiedlichen Lösungen.

    Ich glaube, wir sollten mit solchen Aussagen sehr vorsichtig sein.

    Im Übrigen noch als Denkanregung und Warnung: Alois, du schriebst, dass du die Bibel von der geistigen Seite siehst. Glaubst du, wir anderen tun das nicht? Dennoch müssen wir unsere Aussagen an der Bibel messen. Wenn du sagst, du kannst das nicht belegen, dann ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. Ich unterstelle dir keine schlechten Absichten, allerdings könnte hier auch wer anders hinkommen, Dinge sagen, die er angeblich mit Gottes Geist erkannt hat und sagen, dass man das dann nicht so gut mit der Bibel belegen kann. Man könnte auf eine völlig falsche Fährte gelockt werden. Wenn wir Wahrheiten in der Bibel finden, sind die auch immer zu belegen und halten Argumenten stand. Nur so können wir erkennen, was richtig und was falsch ist.

    Einen guten Start in die Woche!
    Svenja

  • Alois
    Juli 7, 2011

    2. Petrus 3

    15. Und achtet die Langmut unseres Herrn für Errettung, so wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat,
    16. wie auch in allen seinen Briefen, wenn er in denselben von diesen Dingen redet, von denen etliche schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.
    17. Ihr nun, Geliebte, da ihr es vorher wisset, so hütet euch, daß ihr nicht, durch den Irrwahn der Ruchlosen mitfortgerissen, aus eurer eigenen Festigkeit fallet.
    18. Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit, sowohl jetzt als auch auf den Tag der Ewigkeit! Amen.

  • Quasimodus
    Juli 7, 2011

    Hallo Alois,

    ich kann im Moment keinen Zusammenhang zwischen dem Vortrag und deinem Kommentar herstellen.
    Hilfst du mir bitte auf die Sprünge?

    mfg

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Meine Bibelstelle wollte ich auf die im Vortrag verwendete Stelle Römer 11:25-30 bezogen wissen.

    Ich bin hier vorsichtig geworden meine Meinung direkt zu äußern.

    Auch stehe ich langsam vor einer Gewissensentscheidung, ob ich mit meiner Anwesenheit hier nicht auch Teil einer für mein Gewissen falschen Belehrung bin.

    Grüße
    Alois

  • Bruderinfo
    Juli 7, 2011

    Lieber Alois,
    wir anderen Brüder sind sehr an deiner Meinung interessiert. Lass dir bitte nicht von unverständigen Fragen den Mut nehmen. Die meisten lesen hier heimlich mit und sind sehr froh über das was du schreibst. Einen schönen Tag wünscht dir das Bruderinfo-Team.

  • Christin
    Juli 7, 2011

    Lieber Alois,
    ich hoffe sehr, daß Du es mit Deinem Gewissen vereinbaren kannst hier zu bleiben. Ich kann mich nur Bruderinfo anschließen:
    Auch ich bin sehr an Deinen Kommentaren interessiert. Du verfügst über eine beeindruckende Bibelkenntnis.
    Ich habe die Seite von Bruderinfo nie als Belehrung verstanden, sondern als freien Austausch von Gedanken als Anregung zum Nachsinnen. Es ist alles nur Stückwerk. Keiner von uns kann beanspruchen alles verstanden zu haben. Wir lieben uns weil uns der Glaube an unseren himmlischen Vater und seinen Sohn verbindet und uns zu Geschwistern macht.
    Ich würde Dich und Deine Kommentare vermissen. Ich hab schon viel von Dir gelernt.
    Ganz herzliche geschwisterliche Grüße

  • Alois
    Juli 7, 2011

    Liebe Christin

    Entschuldige, manchmal bin ich halt entmutigt.

    Die Bibel hat 2 Gesichter, eine fleischliche, mit dem Verstand interpretierte Seite, und eine geistige Seite. Die verstandesmäßige Auslegung der Bibel ist zwar die übliche, bringt uns im Glauben aber keinen Deut weiter.

    Wir müssen den Geist unseres Vaters in unser Herzen lassen, damit wir geistig denken. Es ist aber sehr schwer eine geistige Sichtweise zu belegen. Da ist man dann irgendwann entmutigt wenn man den Eindruck hat dass nichts vorangeht.

    Aber einfach verschwinden geht ja auch nicht, denn auch das verbietet mir die Bibel eigentlich auch wenn man sie geistig versteht.

    Beispiel:
    Matth. 25
    37. Alsdann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und tränkten dich?
    38. Wann aber sahen wir dich als Fremdling, und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich?
    39. Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?
    40. Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Barbara
    Juli 7, 2011

    Lieber Alois,
    Mir liegt sehr viel an Deinen Kommentaren, Du hast mir geholfen einen Zugang zu den Propheten zu finden mit denen ich bisher nicht wirklich viel anfangen konnte. Durch Deine Bibelkenntnis habe ich Zusammenhänge kennengelernt, die ich vorher nie gesehen habe.
    Es würde mich sehr traurig machen, wenn Du dich von Bruderinfo zurückziehen würdest.
    Liebe Grüße,
    Barbara

  • edelmuth
    Juli 7, 2011

    Können Trinitarier ihr Gebet dem Vater im Namen unseres Mittlers, seines Sohnes Jesus, darbringen? (Joh. 14:13,14). Fast alle christlichen Kirchen glauben an einen dreieinigen Gott.

    Wenn es eine Rettung aus allen Völkern und Nationen geben wird, dann wohl nur als Ungerechte (Apg. 24:15) zu irdischem Leben. Ungerechte können den Himmel nicht erben. (1. Kor. 6:9). Eine kollektive Rettung kann es daher nur für das gesalbten Bundesvolkes Gottes zu himmlischem Leben geben (Hes. 37:23,24; Jer. 31:33)

    Ein Rettung aufgrund einer Organisationszugehörigkeit zu irdischem Leben ist damit völlig ausgeschlossen.

    Ede

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    ….noch etwas ist mir jetzt wieder aufgefallen:

    in diesem besagten WT-Artikel wird von einem „sekundären“ und „primären Samen“ gesprochen (S. 23 Abs. 10 + 13)

    Obwohl ich die Antwort schon erahne stelle ich die Frage trotzdem:

    Wo steht das in Gottes Wort???

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Juli 7, 2011

    Liebe Brüder,

    zu euren schönen Gedanken i.S. „neuzeitliches Volk“ möchte sagen, dass mir vor allem die Betonung auf Erwählung durch Gott und nicht umgekehrt sehr gut gefallen haben.

    Es ist auch immer wieder schön Aussagen unseres Bruders Russell zu lesen, die oft in einem krassen Gegensatz zu dem stehen was heute gelehrt wird. Mir ist es eigentlich ein Rätsel, das sich die heutige „leitende Körperschaft“ allen Ernstes immer noch auf ihn beruft und sich als seine „Nachfolger“ im Amt ansieht. Wenn er noch leben würde, wäre eine Taufe absolut unmöglich, mal vom Vollbart und seiner unbiblischen Scheidung ganz abgesehen. Die ZJ heute wären mit absoluter Sicherheit nicht seine „Glaubensheimat“.

    Auf einen Gedanken möchte ich noch eingehen.

    Wir werden ja bald einen Studienartikel haben (WT 15.05.11 ab S.21) indem in unnachahmlicher WT-Manier klare biblische Aussagen verdreht werden um sie der eigenen Doktrin anzupassen.

    Die von euch zitierten Verse leitet Paulus ganz bewusst mit den Worten ein (Röm. 11:25 ff):

    -Einheitsübersetzung-
    „Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen“

    Dann die Worte in denen es um das BUCHSTÄBLICHE Israel geht. Der Versuch dies auf das „Israel Gottes“ also die Geistgesalbten ZJ zu beziehen, wie es die WTG macht ist an Unverfrorenheit eigentlich nicht mehr zu überbieten. Paulus betont ausdrücklich kein eigenes Verständnis über diese Sache zu vertreten sondern erklärt so deutlich wie es nur geht, dass „der Retter aus Zion“ kommt und „gottlose Taten von Jakob (=Israeliten/Juden) abwenden“ wird.

    Die Widersprüche werden noch deutlicher, wenn man bedenkt dass Paulus sagt, dass durch die „Verstockung“ der Juden die „Heiden“, also Nichtjuden, die Möglichkeit erlangen in Gottes Gunst zu kommen. Es gibt meines Wissens keinen einzigen heutigen geistgesalbten ZJ, der jüdischer Absatammung ist. ALLE sind „Heiden“ im Sinne von Nichtjuden. Wie also sollen sich diese Worte auf das „Israel Gottes“ beziehen und nicht auf das buchstäbliche Israel, wenn Paulus sagt, dass Jehova sich „ganz Israel“ erbarmen wird? Die Unsicherheit der WTG über diese eindeutigen Aussagen der Bibel zeigt sich schon in der Tatsache, dass die Aussage des Paulus in einem dürren Erklärungsversuch mit 2 Abschnitten (19,20) am Ende des Artikels noch kurz erwähnt wird.

    Im Übrigen, wenn das „Israel“ von dem Paulus hier spricht das „Israel Gottes“ (Geistgesalbte) sein soll, wie ist es möglich dass Paulus von einer „Verstockung Israels“ spricht, wenn Jehova sie doch mit dem hl. Geist gesalbt hat?

    Gibt es „verstockte“ Geistgesalbte und „unverstockte“?

    Liebe Grüße von mir und noch ein schönes Wochenende!
    Dennis

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Einen Nachsatz möchte ich noch anhängen:
    Im sogenannten NT wird die Anrede für Gott rund 260 mal mit Vater angesprochen, also wesentlich öfter als in der NWÜ Jehova verwendet. Jesus hat viele Gebete auch mit seinen Jüngern gesprochen, er sagt aber nicht ein einziges Mal Jehova sondern IMMER nur Vater – sollte uns das nicht zu denken geben ?

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Ein bemerkenswertes Faktum ist dass ganze Briefe der Apostel wie die von Paulus an die Philipper,
    1. Timotheus oder Titus, auch alle 3 Briefe des Johannes enthalten nicht einmal den Namen Jehova –
    Warum ?
    Ebenso wie auch in eurer sehr guten Erklärungen angeführt hat Jesus selbst den Eigennamen seines Vaters nie direkt ausgesprochen, nicht einmal im „Vaterunser“ !
    Das sollte uns wahrlich mit mehr Respekt und Sorgfalt überlegen lassen wann der Name JHWH von uns in den „Mund“ genommen wird.
    Lg. Matthäus

  • Matthäus
    Juli 7, 2011

    Ein interessantes Zitat in einem der neuesten WT ist mir aufgefallen! So einfach wird eine Aussage ins Gegenteil verkehrt!

    Obwohl Jesus klar und deutlich sagte: IHR Zeugen von MIR SEIN …! Apg. 1:8

    steht im Juli WT dies:

    Er sagte zu ihnen, „aufgrund seines Namens würde in allen Nationen Reue zur Vergebung der Sünden gepredigt werden ̈ — angefangen von Jerusalem“, und fugte hinzu: „Ihr [sollt] Zeugen von diesen Dingen sein“ (Luk. 24:44-48).

    5 Daher verstanden die Apostel, was Jesus 40 Tage später bei seinem letzten Erscheinen mit der in einfachen, aber kraftvollen Worten gehaltenen Anweisung meinte: „Ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde“ (Apg. 1:8).

    Warum sagte Jesus: „Ihr werdet Zeugen von mir sein“, und nicht von Jehova? Jesus hätte auch Letzteres sagen können, doch er wandte sich an Israeliten, die ja schon Zeugen von Jehova waren.

    LG. Matthäus

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