96 Comments
  • Matthäus
    September 16, 2010

    Nachdem der aktuelle Artikel über die Zeichen der letzten Tage sich dreht finde ich würde für jeden dieses Thema sehr gut dazu passen und auch die Frage: Ist nun die WTG Gottes Sprachrohr oder seine Organisation? Eingefordert wird es lautstark – doch Fakten sprechen lauter als Worte!

    Ein paar Zitate aus dem hervorragendem Thema:

    Wachtturm 01.07.1984, S.17:
    Glaubt an Jehova, glaubt denjenigen, die er als Sprachrohr benutzt, ja glaubt seiner Organisation!

    Singt Jehova Loblieder, 1986, Lied 42 “Dies ist der Weg”:
    “Er hat seinen “Sklaven” zum Sprachrohr bestimmt,
    daß jeder die Warnung recht deutlich vernimmt”.

    Wachtturm 01.10.1994, S.8:
    Geradeso wie die Prophezeiungen der Bibel auf den Messias hindeuteten, weisen sie uns auf die festgefügte Körperschaft gesalbter christlicher Zeugen hin, die heute als der treue und verständige Sklave dienen. Dank ihrer Hilfe können wir das Wort Gottes verstehen. Alle, die die Bibel verstehen möchten, sollten anerkennen, daß “die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes” nur durch den Mitteilungskanal Jehovas, den treuen und verständigen Sklaven, bekannt werden kann (Johannes 6:68). Als Beiweis wird absurder weise Joh. 6:68 angeführt, wo ausdrücklich von Jesus als Mitteilungskanal Gottes gesprochen wird. “Du (Jesus ) hast Worte ewigen Lebens”

    Jeremia 23:16,21: So spricht der Herr der Heerscharen: “Hört nicht auf das Wort der Propheten, die euch weissagen! Sie betören euch nur, verkünden nur selbstersonnene Visionen, ohne Auftrag des Herrn.

    […] Ich habe diese Propheten nicht gesandt, und doch laufen sie. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch weissagen sie.

    Auch das Argument, Änderungen des Standpunktes in Bezug auf bestimmte Erwartungen sind verhältnismäßig geringfügig gewesen, gemessen an den wichtigen biblischen Wahrheiten, die Jehovas Zeugen erkannt und veröffentlicht haben; so zum Beispiel: Jehova ist der einzige wahre Gott. Dreieinigkeit, Unsterblichkeit der Seele, Paradies auf Erden, Auferstehung, Höllenlehre usw. ist nicht glaubhaft.

    All die Änderungen in Bezug auf Endzeitdaten oder die Frage der Generation von der Jesus sprach, wurden von der leitenden Körperschaft nie als geringfügige Wahrheiten angesehen. Jeder von uns, der diese Glaubenslehren öffentlich anzweifelte indem er darüber sprach musste mit Konsequenzen rechnen. Demnach können diese Änderungen in den Augen des “treuen und verständigen Sklaven” nicht so geringfügig gewesen sein.

    Es wäre wirklich an der Zeit, das sich die leitende Körperschaft und auch wir, die wir nicht kritisch genug hinterfragt haben, uns eingestehen, das wir uns als falsche Propheten erwiesen haben. Warum geben wir nicht zu, das es ein Fehler war, unseren Glauben auf Endzeiterwartungen zu gründen, und das wir mit unseren Erwartungen und Endzeitaussagen weit über das hinaus gegangen sind, was das Wort Gottes zulässt.

    Die Heilige Schrift enthält keine Zeitangaben in Verbindung mit der Gegenwart Christi, und wir als Jehovas Zeugen haben erfahren und hoffentlich gelernt, das es nicht richtig ist in Verbindung mit der Wiederkunft Christi irgendwelche Jahreszahlen zu prophezeien. “ Tag und Stunde , wenn das Ende kommt, kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel – nicht einmal der Sohn. Nur der Vater kennt sie” Matth. 24 : 36 GN

    Denn der Menschensohn wird für alle sichtbar kommen, wie ein Blitz, der von Ost nach West über den Himmel zuckt.” Matth. 24 : 27

    Sind wir falsche Propheten?

    Zum Programmpunkt unserer Dienstzusammenkunft , Woche vom 6. Sept

    “Warum wir keine falschen Propheten sind”, mit dieser Frage haben wir uns in unserer Zusammenkunft in der Woche vom 6. September befasst.

    Das Gefühl, das den einen oder anderen von uns beschleicht, doch falschen Propheten gefolgt zu sein, ist verständlich. Wir alle wurden veranlasst an Voraussagen zu glauben und sie auch weiter zu geben, die sich als falsch oder nicht zutreffend erwiesen haben. Da ist der Vorwurf von unseren Mitmenschen nicht verwunderlich, wenn sie uns als solche betrachten, die immer wieder irgend- welche Endzeitdaten proklamiert haben, die nicht eintrafen.

    Doch sind die Argumente wie sie in unserem Unterredungsbuch vorgetragen werden überzeugend?

    Wohl kaum, man kann eigentlich nur enttäuscht sein über die schwachen Argumente, die uns zeigen sollten, das wir keine falschen Propheten sind. Wenn man die Argumente ernst nimmt, muss man das Gefühl haben das der “treue und verständige Sklave ” uns nicht für ganz ernst nimmt.

    Warum gibt der “treue und verständige Sklave” nicht offen zu, das er mit vielen Aussagen, die er angeblich im Namen Jehovas geäussert haben will, falsch lag, ja noch schlimmer, sie, obwohl er eigentlich schon wußte das sie nicht der Wahrheit entsprachen, weiter verkündigte, bis es offensichtlich war das er falsche Dinge prophezeite.

    Vielleicht, weil er dann zugeben müsste, nicht im Namen des wahren Gottes geredet zu haben?

    5. Mos. 18 : 20 – 22
    ” Der Prophet, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu reden, das zu reden ich ihm nicht geboten habe,… dieser Prophet soll sterben. …wie werden wir das Wort erkennen, das nicht von Jehova kommt?, – wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein, so ist das Wort nicht von Jehova. Mit Vermessenheit hat der Prophet geredet. Du sollst nicht vor ihm erschrecken.”

    Interessant auch die Definition zum Begriff ” falsche Propheten” in unserem “Unterredungs-Buch” S. 145

    Zitat: “Definition: Personen und Organisationen, die Botschaften verkündigen, die sie einer übermenschlichen Quelle zuschreiben, die aber nicht von dem wahren Gott stammen und nicht im Einklang mit seinem geoffenbarten Willen sind ” Die Umstände und Fakten zeigen, das dies Definition leider auf unsere Organisation selbst anzuwenden sind.

    Jeder, der falsche Dinge prophezeit ist nach Ausbleiben seiner ‘Prophezeiung’ gezwungen zuzugeben, dass er sich geirrt hat. Was bleibt ihm auch anderes übrig? Er wird aber niemals zugeben, dass er ein falscher Prophet ist. Die anderen, ja, die schon, aber er selbst hatte nur lautere Motive. So bittet er quasi um Nachsicht für die falschen Prophezeiungen, vermeidet es aber, dafür die volle Verantwortung zu übernehmen. Genau so verhält sich bis jetzt die leitende Körperschaft als Sprachrohr des “treuen und verständigen Sklaven”.

    Hierzu Aussagen aus den Veröffentlichungen der Organisation die das belegen.

    Erwachet! 22.03.1993, S.4:
    Zitat: “Jehovas Zeugen haben in ihrem Enthusiasmus für Jesu zweites Kommen auf Daten hingewiesen, die sich als unkorrekt herausgestellt haben. Aufgrund dessen sind sie von einigen als falsche Propheten bezeichnet worden. Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen “im Namen Jehovas” zu äußern. ??? Nie haben sie gesagt: “Das sind die Worte Jehovas.” Der Wachtturm, das offizielle Organ der Zeugen Jehovas, hat erklärt: “Wir haben nicht die Gabe der Prophetie (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425). “Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben” (The Watch Tower, 15. Dezember 1896, Seite 306). Die Tatsache, daß einige Jehovas Geist haben, “bedeutet nicht”, so Der Wachtturm, “daß solche, die jetzt als Jehovas Zeugen dienen, inspiriert sind. Es bedeutet auch nicht, daß die Artikel in dieser Zeitschrift, betitelt Der Wachtturm, inspiriert und unfehlbar und fehlerlos sind” (15. August 1947, Seite 253). “Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch” (15. Oktober 1950, Seite 317). “Die Brüder, die diese Publikationen schreiben, [sind] nicht unfehlbar . . . Ihre Schriften sind nicht inspiriert wie diejenigen des Paulus und der anderen Bibelschreiber (2. Tim. 3:16). Wenn das Verständnis klarer wurde, war es deshalb hin und wieder notwendig, einige Ansichten zu korrigieren (Spr. 4:18)” (15. Mai 1981, Seite 19).
    Es ist schon erstaunlich das Wachttürme zum Teil aus dem Jahre 1883 zitiert werden müssen um zu belegen, das der “treue und verständige Sklave” sich nicht als Prophet sieht. Doch wie sieht es mit Aussagen des WT aus der jüngeren Vergangenheit aus?
    Stellt sich die leitende Körperschaft des “treuen und verständigen Sklaven” hier nicht eindeutig als Prophet auf?
    Folgende Zitate aus den Veröffentlichungen des Wachtturms sprechen eine andere Sprache.

    Erwachet! 08.06.1986, S.9:
    Wer die Bibel schätzt, wird daran interessiert sein, zu erfahren, daß Gott auf der Erde ein Volk hat und daß alle, die dazugehören, Propheten oder Zeugen für Gott sind. Sie sind überall auf der Erde als Zeugen Jehovas bekannt.
    Wachtturm 01.07.1972, S.389,391:
    Dieser “Prophet” war kein einzelner Mensch, sondern eine Körperschaft von Männern und Frauen. Es war die kleine Gruppe der Fußstapfennachfolger Jesu Christi, die damals als Internationale Bibelforscher bekannt waren. Heute sind sie als christliche Zeugen Jehovas bekannt.
    […] Somit war diese Gruppe gesalbter Nachfolger Jesu Christi, die in der Christenheit ein Werk verrichtete, das dem Werk Hesekiels unter den Juden glich, offenbar der neuzeitliche Hesekiel, der “Prophet”, den Jehova beauftragt hatte.

    Wachtturm 01.12.1979, S.29-30:
    Im Gegensatz zur Klasse der Geistlichkeit sind die Glieder der Jeremia-Klasse von Jehova ausgesandt worden, um in seinem Namen zu reden. […] Es stimmt zwar, daß die Jeremia-Klasse ihre Botschaft bekräftigt, indem sie die Worte zitiert: “Dies ist, was Jehova gesagt hat.” Doch die Geistlichkeit versucht, […]
    Wachtturm 15.06.1972, S.360:

    Besser gesagt, gab es eine Gruppe, die für Jehova in Frage kam, beauftragt zu werden, in seinem Namen zu sprechen, wie er im Jahre 613 v. u. Z. Hesekiel beauftragt hatte? Welchen Voraussetzungen mußte diese Gruppe entsprechen? […]

    ‘Die Nationen sollen erkennen, daß ich Jehova bin’ – Wie?, 1972, Kap.4, S.54,61,70:

    Beauftragt, im göttlichen Namen zu reden
    […] Wem konnte der wirkliche “Wagen” der Organisation Jehovas entgegenrollen, und vor wem konnte er stehenbleiben, damit Jehova dem Geeigneten den Auftrag erteile, als ein Prophet in seinem Namen zu reden?

    Doch ungeachtet dessen, wie die Christenheit diese Gruppe gesalbter Zeugen Jehovas ansieht oder betrachtet, muß die Zeit kommen, und das binnen kurzem, da diejenigen, die die Christenheit ausmachen, wissen werden, daß wirklich ein “Prophet” Jehovas unter ihnen war.

    Im anfangs zitierten Erwachet! 22.03.1993, S.4 konnten wir lesen: “Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen “im Namen Jehovas” zu äußern. Nie haben sie gesagt: “Das sind die Worte Jehovas.”‘

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Hallo Matthäus,
    im Grunde erklären sie sich durch all ihre Aussagen, selber als Bankrott. – Da gibt es auch nichts schön zu reden…und man muss schon sehr der Lüge zugeneigt sein, um dem weiter Glauben zu schenken.

    LG Ulli

  • Frank&Frei
    September 16, 2010

    Dennis, dein Kommentar spricht mir aus dem Herzen.
    ei vielen dauert es einige zeit, bis sie ihre 3D Brille abgenommen haben, die die REalität verzerrt widergibt

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Zitat aus: EW 94 8. 11. S. 10 Die wahre Bedeutung von 1914

    Im Jahr 1844 lenkte der britische Geistliche E. B. Elliott die Aufmerksamkeit auf das Jahr 1914 als möglichen Zeitpunkt für das Ende der in Daniel, Kapitel 4 erwähnten „sieben Zeiten“. 1849 ging Robert Seeley (London) ähnlich an die Sache heran. Joseph Seiss aus den Vereinigten Staaten wies in einer Veröffentlichung, die um das Jahr 1870 erschien, auf 1914 als bedeutsames Jahr in der biblischen Chronologie hin. 1875 schrieb Nelson H. Barbour in seiner Zeitschrift Herald of the Morning, das Jahr 1914 kennzeichne das Ende einer Zeitperiode, die Jesus „die bestimmten Zeiten der Nationen“ genannt habe (Lukas 21:24).

    Bruder Russell übernahm offensichtlich die Ansicht bezüglich 1914 u.a von dem Adventisten Barbour und dem engl. Geistlichen E.B. Elliott. Ist es vorstellbar, dass Jehova sich der falschen Religion bediente, um Br. Russell die Wahrheit zugänglich zu machen ? Er rechnete in Wahrheit zurück, 1914 minus 2520 Jahre ergibt 607 v.u.Z, ein historisch gesehen unbedeutendes Jahr

    WT 95 15. 5. S. 16 Lichtstrahlen — Stärkere und schwächere (1. Teil)

    5 Dazu heißt es in dem Buch Gottes tausendjähriges Königreich hat sich genaht: „Die Geschichte vermittelt uns kein klares Bild darüber, in welcher Form die Klasse des ‚treuen und verständigen Sklaven‘ in den Jahrhunderten nach dem Tode der Apostel des Herrn Jesus Christus bestand und Speise austeilte. Offenbar reichte eine Generation der ‚Sklaven‘klasse die Speise der nachfolgenden Generation weiter

    Laut diesem WT erhielt also Br. Russell die Speise von der Generation der Sklavenklasse vor ihm. Daher müsste also Barbour, Elliott & Co dazugehören !! Ein Adventist und ein engl. Geistlicher als Geistgesalbter ? Ist das logisch?

    Zum Thema „Lichtstrahlen“ in Spr 4:18

    Folgende Erklärung fand ich im WT, wie sich Spr 4:18 erfüllt:

    WT 82 15. 5. S. 28-29 Der Pfad der Gerechten wird ständig heller

    9 Man könnte sagen, daß solche Änderungen einem Prinzip folgten, von dem man sich, wie es heißt, in der Wissenschaft bei der Suche nach der Wahrheit leiten läßt. Es funktioniert, kurz gesagt, folgendermaßen: Man stellt eine These auf, die als Ausgangspunkt für weitere Argumentation dient. Die These bietet große Möglichkeiten in bezug auf ein tieferes Verständnis oder in bezug auf die praktische Anwendung. Aber nach einiger Zeit stellt man gewisse Mängel oder Schwächen fest. Man neigt dann dazu, eine der These widersprechende Behauptung, eine Antithese, aufzustellen. Später findet man heraus, daß auch diese nicht der vollen Wahrheit entspricht, und man verbindet daher die wertvollen Punkte beider Behauptungen miteinander. Dieses Prinzip ist immer wieder angewandt worden, so daß sich Sprüche 4:18 erfüllt hat.

    Mit anderen Worten wird hier den ZJ vermittelt das Gottes Geist „sein Volk“ auf diese Widersprüchliche Art und Weise belehrt und führt. Ich dachte immer Gott kann nicht lügen?

  • Frank&Frei
    September 16, 2010

    lieber Matthäus, danke für deinen Rat. Ich denke, ich habe die Aussage ziemlich relativ dargestellt, in der Möglichkeitsfrom.
    Wie das alles abläuft, weiß´ich nicht, aber verwundern tut mich da nichts mehr. Ganz nach Toyota: Nix is unmöglich!

  • Frank&Frei
    September 16, 2010

    lieber Dennis, ich habe mir von einem Ältesteen sagen lassen, dass die freiwilligen helfer auf dem Kongress inern mit Stundenlohn abgerechnet werden.
    Wie das vor sich geht, weiß ich nicht, aber die Beratertruppe um Pichl & Co wird das schon machen und selbst dabei nicht zu kurz kommen. Ich finde es ist auch eine Schande, dass jedes Bauvorhaben am KÖ-Saal über die jeweilige Bauregion abzuwicklen ist.
    Wenn man dann hört, was da für Kosten aufkommen, obwohl die Helfer ja alle freiwillig kommen, kommt man zu dem Schluss, dass die Materiallieferungen derart hoch angesetzt sind, dass die WTG da hohe Rabatte zugewiesen bekommt.
    Wenn eine Versammlung lauter Handwerker hat, könnte die selbst bauen und organisieren. Aber nein, das MUSS durch die Bauregion gehen und da wird – für mich ohne jeden Zweifel – kräftig abkassiert.
    So kann man Gemeinnützigkeit missbrauchen. Bedenken wir nur, was die Reisenden am Bakschisch kriegen bis hin zu Sammlungen fürs Auto. und alles steuerfrei.
    Und der normale Zeuge muß schuften und blechen und sichimmer wieder vorführen lassen, wie „ehrlich“ die Zeugen ihre STeuer abführen.
    Janusköpfig sage ich nur

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Lieber Frank&Frei ich kann Deine Emotionen gut verstehen auch bei mir gehen sie manchmal durch – und doch sollten wir mit solchen Aussagen „Stundenlohn für Freiwillige“ etwas vorsichtig sein.

    Hast Du konkrete Beweise/Belege dafür? Wenn nicht dann lieber auf solche Behauptungen verzichten! Nicht böse gemeint!

    Zur Steuer – da habe ich eine Aussage die ich persönlich erlebt habe. Ein KÖ-Saal wird gebaut und ein „weltlicher Maurer“ wird fürs verputzen eingestetzt – bezahlt in „schwarz“ ! Ich habe kein Problem damit – aber dann soll man nicht dem „kleinen Verkündiger“ ein schlechtes Gewissen einreden wenn er sein Trinkgeld nicht versteuert so wie es ja auch alle KA, BA oder Pioniere nicht tun.

    lg. Matthäus

  • Free Mind Thomas
    September 16, 2010

    Lieber Frank,

    wir haben mal die Verhältnisse dieser Ausbeutungsform erörtert.

    Allein die Tatsache das die Versammlung den Saal durch Spenden finanziert, ihn dann selbst baut und den fertigen Saal an die Gesellschaft übergibt (hier ist noch die Frage ob Brooklyn die alleinigen Eigentümer sind?) und alle Ausgaben für den Unterhalt (höchstwahrscheinlich inkl. der Gesamtnebenkosten) Jahr für Jahr begleicht, bedeutet das sich das Gesamtvermögen der WTG an Immobilien stetig vermehrt, ohne das ein Handschlag dafür getan werden muss, denn die Verwaltung der Zweigbüros arbeitet auch kostenfrei.

    Alles in allem ein lohnendes Geschäft, zumal dann die Immobilie mit viel Gewinn (das von Brüdern renovierte Nebengebäude in Brooklyn wurde z.B. für 17,4 Mio. verkauft.) weitergegeben werden kann.

    Diese Gewinne sind auch dringend notwendig, da die WTG eine Menge Kosten hat die durch Entschädigungszahlungen an Missbrauchsopfer und für Unterlassungsverfügungen (Presse e.c.) entstehen.

    Ich bin deshalb sehr froh, heute nicht mehr meine Zeit, mein Geld, und meine Leben für diesen falschen Propheten zu verschwenden.

    Liebe Grüße
    Dein Bruder Thomas FM

  • Mat. 4:10
    September 16, 2010

    Ich habe es vorhin vergessen. Einige abschliessenden Fragen hätte ich noch an euch.

    Wie und wo seht ihr das wahre Volk Jehova Gottes?

    Und wie sollte es dem Auftrag Jesu aus Mat. 28:19,20 nachkommen, bzw. wie seht ihr die Erfüllung Mat. 24:14?

    Beten hier noch alle zu Jehova? Oder sind hier schon einige, die wie bei den evangelischen Christen lieber zu Jesu beten?

    Ich hoffe das geht euch nicht zu weit. Da würden mich eure Ansichten halt mal interessieren, ganz im Sinne zu den Worten
    „Herr, zu wem sollen wir gehen?……“

    Vielen Dank im Voraus für Antworten

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Zu Deinen Frage möchte ich gerne Stellung nehmen – bei dieser Gelegenheit würde ich gerne wissen warum Du auf meine Fragen keine Antwort (siehe unten) gegeben hast?

    Deine Fragen als 1. 2. 3. gekennzeichnet:

    1. Wie und wo seht ihr das wahre Volk Jehova Gottes?

    Ich sehe im wahren Volk jene Menschen die Jesus nachfolgen die zu IHM kommen denn ER wird den Menschen das ewige Leben geben. Am besten Du liest einmal aufmerksam nur das Kap. 6 vom Johannesevangelium – und dann frage Dich ob Du Jesus folgst!?

    Insbesondere die Verse 40, 44, 48-51 (beachte im Vers 51 den Hinweis „zu Gunsten der Welt“!) und dann 53-56 und ob Du dieser Aufforderung Deines Herrn nachkommst!

    2. Und wie sollte es dem Auftrag Jesu aus Mat. 28:19,20 nachkommen, bzw. wie seht ihr die Erfüllung Mat. 24:14?

    Warum stellst Du diese Frage? Gibt es nicht in sogut wie allen Ländern der Erde Christen? Ist das ein Verdienst der ZJ? Heute kann jeder (fast) Erdenbewohner in seiner Muttersprache die Bibel lesen. Ich bin über 40 Jahre davon auch 8 Jahre als Pionier (entspricht 80 Jahre Verkündiger – ohne hier ein besonderes Verdienst herauszustellen) von HzH gegangen, weil ich überzeugt war das dies ein Gebot Christi ist.

    Nachdem ich erfahren habe das die WTG in der NWÜ den Vers in Apg. 20:20 manipuliert hat – vergleiche diesen mit Apg. 2:46 – hier steht im griechischen das gleiche Wort,(warum wird das hier ANDERS übersetzt?) würde ich DICH fragen warum verlangt die WTG das jeder ZJ der getauft werden möchte auch von HzH gehen muß?

    In Gottes Wort steht doch in Eph. 4:11 das Jesus NUR EINIGE als Verkündiger ausgewählt hat !?

    Zu Matth. 24:14 – glaubst Du wirklich das JZ diesem Auftrag erfüllt haben oder erfüllen werden? Dann hast Du über den Zeiteinsatz (pro Erdenbewohner wenige Sekunden in einem ganzen Jahr gepredigt) der ZJ und die Weltbevölkerung noch nie nachgedacht – ganz zu schweigen von China, Indien, die gesamte islamische Welt was mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist, denen mit kleinen Ausnahmen NICHTS gepredigt wurde.

    3. Beten hier noch alle zu Jehova? Oder sind hier schon einige, die wie bei den evangelischen Christen lieber zu Jesu beten?

    Ja ich bete seit meiner Kindheit das ist nun bald 60 Jahre her zu Jehova meinem himmlischen Vater – auch ich sehe mich „als sein Kind“ – ZJ erlauben Dir nur das Du ein Freund (?) Gottes bist.

    Sagt ein Mensch zu seinem Freund Vater? Warum sprichst Du Jehova als deinen Vater an? Lies doch Joh. 1:12 oder 1. Joh.2 am besten das ganze Kapitel. Welche Menschen werden Kinder Gottes geanannt?

    Ja ich bete auch zu Jesus meinem Herrn und Gott – erst seit ein paar Jahren als ich es verstand warum dies angebracht ist. Du kannst Dich selbst in Gottes Wort informieren! Nimm die Studienbibel und lies bitte Apg. 7:59 – zu wem betet Stephanus?
    Er flehte steht dort – und dann schau bitte die Fußnote an!!

    Oder warum steht in 1. Kor. 1:2 das die Heiligen/Berufenen ÜBERALL Jesus anrufen? Welches Wort steht im grichischen – etwas fürs persönliche Studium! Aller guten Dinge sind drei: Bitte schau Dir auch noch Hebr. 1:6 – wer betet auch Jesus an (verwende verschiedene Übersetzungen) z.B. rev. Elberfelder: 6 Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: „Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!“

    Es gäbe noch eine Reihe weiterer Argumente – wenn diese nicht ausreichen dann hilft es so und anders nichts!

    Deine (!) Schlußworte: ….ganz im Sinne zu den Worten
    “Herr, zu wem sollen wir gehen?……”

    Welche Antwort gibst Du Dir selbst? …das sind Deine (!) Worte:

    >>> dieser Organisation, die nach meiner überzeugung Jehovas Werkzeug ist, weiter zu folgen.<<<

    Dann wünsch ich Dir alles Gute – ein Bruder der zur gleichen Zeit mit mir Ältester war – wir hatten gemeinsam vor über 30 Jahre die KD-Schule für Älteste besucht drückte es einmal so aus:

    "Ich bin schon neugierig und werde mir das ansehen wenn die Menschen zur Organisation kommen und sich VON IHR das "ewige Leben abholen" wollen, wie es ihnen dabei ergeht! ???"

    Vielleicht noch als Schlußgedanke die Äußerung eines Bethelredners von Wien am Kongreß: "Dank der Organisation können wir ewiges Leben bekommen" Vielleicht hast Du noch nie über die Worte in Galater 1:8 nachgedacht – dann wäre jetzt der Zeitpunkt gekommen und ich wünsche Dir den Geist Gottes dazu diese einfachen Worte zu verstehen. Oder wie es auch Paulus einmal an die Korinther schrieb:

    1.Kor. 15:

    1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht. 3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift.

    Ich wünsche Dir Weisheit und Unterscheidungsvermögen – vielleicht kannst Du mir auch meine Frage dazu:

    http://www.digidatanet.de/?p=101&cpage=2#comment-5649

    …noch beantworte oder auch hierzu Deine Überlegungen kundtun – ich würde mich freuen!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Zum Pkt. 2.) möchte ich noch etwas ausführlicher eingehen:

    Haus-zu-Haus–Dienst wirklich so wichtig?
    Wachtturm 15.7. 2008 stellt folgendes fest und fragt zugleich:

    Zitat
    Doch wo irgend möglich, verbreiten wir die gute Botschaft direkt von Haus zu Haus. Welche Grundlage gibt es dafür? (Seite 3)

    Darauf folgt auch schon gleich die Antwort im Abschnitt 3:

    Zitat
    Die Verkündigung von Haus zu Haus ist biblisch fundiert. (Seite 3)

    Ist die Verkündigung des Haus-zu Haus-Dienst wirklich biblisch fundiert? Welche Bibeltexte erwähnen ausdrücklich diese ganz bestimmte Methode des Zeugnisgebens? Die WTG führt als Beleg für den Haus-zu-Haus-Dienst Apostelgeschichte 5: 42 (NWÜ) an.

    Dort heißt es:

    Zitat
    Und jeden Tag fuhren sie im Tempel und von Haus zu Haus ununterbrochen fort, zu lehren und die gute Botschaft über den Christus, Jesus, zu verkündigen. (Apostelgeschichte 5: 42)

    Die WTG schreibt dazu:

    Zitat
    In der Bibel wird ausdrücklich erwähnt, dass die Apostel von Haus zu Haus gingen, so zum Beispiel in Apostelgeschichte 5: 42 […]

    Es ist der herausragende Beleg in dem Artikel für den Haus-zu-Haus-Dienst. Andere Bibeltexte, die bereits von der WTG zitiert wurden, erwähnen lediglich, dass die Apostel (als unbekannte Gäste) in das Haus oder ein Ort „eintreten“ sollen.
    Dort (Mathäus 10:11-14) steht nicht ausdrücklich etwas von „Haus-zu-Haus“. Wie sieht es aber jetzt bzgl. Apostelgeschichte 5: 42 aus? Dort steht in der NWÜ ausdrücklich, dass sie „von Haus zu Haus“ gingen.

    Wenn man jedoch andere Bibelübersetzungen (u.a. die Elberfelder-Bibel) aufschlägt, bemerkt man, dass dort nicht „von Haus zu Haus“ steht, sondern „in den Häusern“. Auch in der Menge-Bibel, die für ihren engen Anschluss an den biblischen Urtext bekannt ist, findet man nicht die Version der Zeugen Jehovas:

    Zitat
    und sie hörten nicht auf, täglich im Tempel und in den Häusern zu lehren und die Heilsbotschaft von Christus Jesus zu verkündigen. (Menge-Bibel)

    Zitat
    und Tag für Tag lehrten sie unermüdlich im Tempel und in den Häusern und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus. (Einheitsübersetzung)

    Zitat
    und sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und in den Häusern zu lehren und Jesus als den Christus zu verkündigen. (Elberfelder Bibel)

    Novum Testamentum Graece (NA 27):

    πᾶσάν τε ἡμέραν ἐν τῷ ἱερῷ καὶ κατ᾽ οἶκον οὐκ ἐπαύοντο διδάσκοντες καὶ εὐαγγελιζόμενοι τὸν χριστὸν Ἰησοῦν.

    Aus diesem Text geht also nicht zwingend hervor, dass die ersten Christen von „Haus zu Haus“ predigten, wie es die WTG von ihren Anhängern verlangt. Vielmehr deutet der Text auf die Organisation der ersten Christen hin. Treffen fanden im Tempel und in eigenen Häusern statt. So kann man es auch in dem bibelwissenschaftlichen Kommentar von Jürgen Rollof zu diesem Vers 42 lesen:

    Zitat
    Das Evangelium hat den ihm von Gott zugewiesenen Platz behalten, es wird im Tempel der heiligen Stadt vor Israel laut. Zugleich aber wächst die Gemeinde der Glaubenden, die sich in den Häusern zu Lehre, Brotbrechen und Gebet (vgl. 2, 46) versammeln. Dieses Bild der gefestigten, lebendigen, ihrer Aufgaben gewissen Gemeinde soll der Leser am Schluss des ersten Hauptteils mitnehmen. [Jürgen Rollof (1988) Das Neue Testament Deutsch. Die Apostelgeschichte. Vandenhoeck & Ruprecht NTD, Band 5 Seite 106]

    Also: Die Verkündigung des Evangeliums geschieht in aller Öffentlichkeit im großen Tempelvorhof, die Mahlgmeinschaft dagegen in den einzelnen Häusern.

    Als weiterer Beleg führt die WTG Apostelgeschichte 20:20 an. In der NWÜ heißt es wieder:

    Zitat
    wobei ich mich nicht davon zurückhielt, euch alles, was nützlich war, kundzutun und euch öffentlich und von Haus zu Haus zu lehren (Apostelgeschichte 20:20)

    In vielen anderen Übersetzungen steht dagegen wieder nicht „von Haus zu Haus“ (NWÜ). Zum Beispiel steht in der Menge-Bibel:

    Zitat
    wie ich durchaus nichts verabsäumt habe, um euch alles, was euch heilsam sein konnte, öffentlich und in den Häusern zu verkündigen und zu lehren (Menge-Bibel)

    Zitat
    wie ich nichts zurückgehalten habe von dem, was nützlich ist, dass ich es euch nicht verkündigt und euch gelehrt hätte, öffentlich und in den Häusern (Elberfelder Bibel)

    Auch hier ist nicht der Haus-zu-Haus-Dienst zwingend herauszulesen, sondern eher die Versammlung in einzelnen Häusern. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um frühchristliche Hausgemeinden. So liest man in dem theologischen Begriffslexikon zum Neuen Testament von Klaus Haacker auch:

    Zitat
    Die im NT gemeinten Hausgemeinden entstanden dadurch, dass die Häuser als Versammlungsort dienten. In ihnen wurde das Evangelium verkündet (Apostelgeschichte 5:42; 20:20) und das Herrenmahl gefeiert (Apostelgeschichte 2; 46). [Klaus Haacker (2005) Theologisches Begriffslexikon zum Neuen Testament. Brockhaus R. Verlag Seite 878]

    Und in dem Bibelkommentar von John F. Walvoord und Roy B. Zuck steht zu dem Vers 20:

    Zitat
    Das Predigen und Lehren von Paulus in den Häusern (vgl. 2, 46) wird seinen öffentlichen Auftritten gegenübergesetzt und bezieht sich wahrscheinlich auf die Hausgemeinden. [F. Walvoord und Roy B. Zuck (2000) Das Neue Testament. Erklärt und Ausgelegt. Hänssler Verlag. Band 4 Seite 526]

    Es steht also fest, dass in vielen Bibeln die spezielle Predigtmethode (von Haus zu Haus) der Zeugen Jehovas nicht gelehrt wird, sondern vielmehr die Verkündigung der Botschaft in einzelnen Privathäusern. Es handelte sich um Treffen in Privathäusern, welche bei den Zeugen Jehovas ab 2009 nicht mehr offiziell stattfinden (Buchstudium).

    Der Leitenden Körperschaft ist schon sehr lange bekannt, dass aus der Bibel nicht zwingend hervorgeht, dass Jesus und seine Jünger Besuche von Tür zu Tür abstatteten oder sogar von einem Haus zum nächsten gingen. Wer mehr über die internen Verhandlungen in der leitenden Körperschaft und den Umgang mit den Fakten bzgl. dieser Thematik wissen möchte, sollte das 7 Kapitel („Von Haus zu Haus“) in dem Buch „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ (2005) von Raymond Franz lesen. Dort wird der Haus-zu-Haus-Dienst sehr ausführlich behandelt.

    In dem Wachtturm vom 15. Juli 2008 wird sodann neben der biblischen Grundlage des „Haus-zu-Haus-Dienstes“ auch auf die Geschichte des Predigtdienstes eingegangen. So heißt es im vorliegenden Wachtturm auf der Seite 5:

    Zitat
    „Auf einem internationalen Kongress, der 1953 in New York stattfand, wurde dem Haus-zu-Haus-Dienst besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Bruder Nathan H. Knorr erklärte, dass die Hauptaufgabe aller Diener oder Aufseher darin bestehen sollte, den einzelnen Zeugen zu helfen, ein regelmäßiger Haus-zu-Haus-Verkündiger zu sein. „Jeder“, sagte er, „sollte in der Lage sein, die gute Botschaft von Haus zu Haus zu predigen.“ Zu diesem Zweck startete man ein weltweites Schulungsprogramm.“

    Demnach ist es für die Zeugen Jehovas sehr wichtig, dass „Jeder“ von Haus-zu-Haus die gute Botschaft lehren sollte. Müssen wirklich alle Christen predigen? In der Bibel steht nicht eindeutig, dass alle lehren und predigen sollten. Im Gegenteil:

    Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. (Epheser 4:11)

    Denn wie wir an einem Leibe viele Glieder haben, die Glieder aber nicht alle denselben Dienst verrichten, 5 so bilden auch wir trotz unserer Vielheit einen einzigen Leib in Christus, im Verhältnis zueinander aber sind wir Glieder, 6 doch so, daß wir Gnadengaben besitzen, die nach der uns verliehenen Gnade verschieden sind. Wer also die Gabe prophetischer Rede besitzt, bleibe in Übereinstimmung mit dem Maß des Glaubens; 7 wem die Gabe des Gemeindedienstes zuteil geworden ist, der betätige sie durch Dienstleistungen; wer Lehrgabe besitzt, verwende sie als Lehrer (oder: zur Belehrung); 8 hat jemand die Gabe des Ermahnens (= der Seelsorge), so betätige er sich im Ermahnen (= in der Seelsorge); wer Mildtätigkeit übt, tue es in Einfalt; wer zu den Vorstehern gehört, zeige rechten Eifer; wer Barmherzigkeit übt, tue es mit Freudigkeit! (Römer 12:4ff)

    Liebe Brüder, nicht jeder von euch soll ein Lehrer werden[…] (Jakobus 3:1)

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Zum Thema „Gebet an Jesus“ richten, möchte ich noch eine Bibelstelle hinzufügen, die mich nach langem sträuben letztlich doch überzeugt hat, dass es tatsächlich erwünscht ist auch zu Jesus zu beten:

    8 Und als es das Buch nahm, FIELEN die vier lebendigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten NIEDER VOR DEM LAMM, und sie hatten ein jeder eine Harfe und goldene Schalen voller Räucherwerk; das sind die GEBETE der Heiligen.
    Offenb 5, 8

    Natürlich vernachlässige ich darüber nicht die Gebete zum Vater.

    Zu wem sollen wir gehen? – Zu Jesus!

    Was wird von Menschen gesagt, die eine andere Botschaft bringen?

    Ich möchte den Bibelsvers Galater 1, 8 gerne hier zitieren, weil er sehr wichtig ist:

    8 Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: ER SEI VERFLUCHT.

    Was predigt die WTG als Rettungsvorkehrung? – Jesus? – Nur nebenher…hauptsächlich predigen sie SICH SELBST!

    LG Ulli

  • Dennis
    September 16, 2010

    Lieber Mat. 4:10,

    zu den sehr ausführlichen und passenden Kommentaren von „Matthäus“ möchte ich nur ein paar kleine Ergänzungen machen in Bezug zur angeblichen „Pflicht“ des Predigtdienstes.

    Hier einige Bibelstellen, die gerne vom „Sklaven“ angeführt werden:

    (1. Korinther 9:16) . . .Wenn ich nun die gute Botschaft verkündige, ist das kein Grund für mich zum Rühmen, denn eine Notwendigkeit ist mir auferlegt. Tatsächlich, wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündigte! 

    (2. Timotheus 4:2) . . .Predige das Wort, halte dringend darauf in günstiger Zeit, in unruhvoller Zeit, weise zurecht, erteile Verweise, ermahne, mit aller Langmut und [Kunst] des Lehrens.

    (Römer 10:14-15) . . .Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne daß jemand predigt? 15 Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht ausgesandt worden sind? So wie geschrieben steht: „Wie lieblich sind die Füße derer, die gute Botschaft guter Dinge verkünden!“

    Ich habe diese Bibelverse 30 Jahre lang so gelesen, wie sie der Sklave gelesen haben wollte. Aber oft ist es so, dass man auf die einfachsten Zusammenhänge nicht kommt. Paulus schreibt ausdrücklich, dass ER eine „Notwendigkeit“ auferlegt bekam. Erschreibt ausdrücklich an Timotheus, dass ER das „Wort predigen“ sollte. An die Römer schreibt er ausdrücklich NICHT, dass ALLE den Auftrag haben zu predigen.

    Es existiert tatsächlich keine einzige Bibelstelle, die besagt, dass es eine „Notwendigkeit“, „Pflicht“ oder ähnliches ist zu predigen. Warum lässt uns Jehova über so etwas ellementares im unklaren? Wie viel Bibelstellen gibt es zur Homosexualität? Hat Jehova hier die Menschen im unklaren gelassen?

    Es geht hier nicht darum das Predigen an sich schlecht zu machen, sondern darum dies als „Pflich“ für jeden „wahren Christen“ zu erheben.

    Allein die Tatsache, das bei uns ZJ niemand zur Taufe zugelassen wird, wenn er nicht einen regelmäßigen Bericht abgibt, reicht aus um zu zeigen, wie weit sich diese Organistion schon von der „Freiheit in Gemeinschaft mit Christus“ (Gal. 2:4) entfernt hat. Nicht der Geist Jehovas oder eine christliche Gesinnung und der Wunsch nach Vergebung spielen hier eine Rolle, sondern das formale Erfüllen eines Dogmas der WTG.

    Ich wünsche dir weiterhin alles gute Mat. 4:10

    Dennis

  • schneerose
    September 16, 2010

    servus und hallo bruder besorgt

    verzeih.. dein erster kommentar war sehr mütterlich verfasst.. aus dem bauch heraus habe ich auf eine schwester getibt..

    du stellst die frage ..wie matt. 28:19-20 in erfüllung geht..
    lies uns bitte die tauf-fragen aus dem organisiert buch vor und vergleiche dies mit deiner frage in der hl. schrift.. wie sollen nachfolger oder jünger jesu christi getauft werden..?

    wie kommst du auf den gedanken das die wahren anbeter jahs. zeugen jehovas genannt werden .. lese bitte apost. 11:26

    ich verwundere mich sehr.. hat nicht matt. geschrieben das du ein ältster bist.. und du kennst nicht einmal die elementaren aussprüchedes im worte gottes..

    durch die vorsehung jahs. werden wir christen genannnt.. wenn du den namen eines antichristen und beichtvater des papstes für deine anbetung verwendest ist es deine sache ..

    keine einzige vorhersage der WTG hat sich erfüllt..ausser die .. die ohnehin in der hl. schrift zu lesen waren..
    durch die vielen falschaussagen der LKÖ sind wir zu gespött aller nationen geworden..
    die vielen falschaussagen waren der auslöser vieler gegenschriften durch die wir sehr gelitten haben ..

    die ursache liegt immer in der WTG in keiner organisation wird so viel gelogen und betrogen wie in der WTG..die WTG ist die typische amerikanische politische verlogenheit..in rel. form

    ich war:

    beim sportverein
    bei der feuerwehr
    bei der flugunion
    bein Ösvh
    bei der Kath. jungschar
    bei dr kath,. jugend
    ich war ministrant
    bei der jungen ÖVP

    in all diesen vereinen wurde auch gestritten..nur die gemeinschaft der zeugen jehovas ist der absolute gipfel der verlogenheit..
    in keinem verein habe ich so viele gemeinheiten lügen schieberein gesehen.. wie in der „Wahren anbetung“.

    deinen namen math. 4:10 habe ich mir zu herzen genommen..ich habe mein haus von der WTG literatur gereinigt..diese menschlichen lehren haben uns sehr krank gemacht..nur das reine wort gottes kommt bei uns auf dem geistigen gabentisch..

    nun sind auch die schneerosen glücklich.. du kannst shannon..cheyenne ..walter.. konrad fragen..sie haben mich besucht..

    schwester ulli hat mich auf was aufmerksan gemacht.. ich versuche es..

    meine brüder vom team
    wir schneerosen bedanken uns bei euch ..dass ihr die möglichkeit geschaffen habt brüder privat kennen zu lernen.. wir wurden reich an geistigen gaben beschenkt..wir sind sehr glücklich..
    danke danke an das team..

    euer bruder im herrn „boss“schneerose

  • cheyenne
    September 16, 2010

    Lieber Bruder Mat.4:10,

    Möchte hier kurz auf Deine Kommentare und Fragen eingehen:
    Mat.28:19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.
    Weißt du zufällig, wann Du diese Taufformel von einem Vertreter Deines „Treuen“ Sklaven zum letzten Mal gehört hast? Seit 1985 wird man in die Organisation getauft, womit die LK seit mehr als 26 Jahren dem Christus öffentlich die Schafe wegstiehlt! Glaubst Du, dass es etwas bringen würde, wenn man diesem „Sklaven“ beibringen wollte sich an Jesu Gebote zu halten?
    Mat.24:14  Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.
    Welche gute Botschaft wird inzwischen von ZJ gepredigt? Wenn du ehrlich bist musst Du zugeben, dass man inzwischen an das Königreich der LK glaubt. Höre dir mal den Vortrag „Was die nahe Zukunft bringt“ von Gerrit Lösch an. Nix mehr mit Jesu Königreich, nur noch WTG- Herrschaft pur. Jetzt warte ich nur noch darauf, dass er in einer seiner nächsten Vortrags- Weltreisen unsere alte Vorstellung von Harmagedon vollständig umkrempelt.
    Joh.6:68… „Herr, zu wem sollen wir gehen? DU hast Worte ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt, daß DU der Heilige Gottes bist.“

    Nach Deinen Kommentaren schließe ich, dass Du die WTG an die Stelle Jesu gesetzt hast und sie für die heiligen Gottes hältst. Nur so kann ich es mir erklären, dass Du Dich bewusst entschieden hast, ihr zu folgen egal wo sie Dich hinführt und hier auch noch dafür wirbst, in dieser Organisation zu bleiben, egal was sie sich bis jetzt geleistet hat und noch leisten wird. Jehova wird sein Wekzeug, falls er es noch nicht getan hat, garantiert bald wegwerfen. Es stellt sich nicht die Frage, welche Organisation der Bibel am nächsten kommt, sondern dass sich die Führung von Jehovas Volk immer weiter vom Retter und Mittler Jesus entfernt und ihm seine Stellung geraubt hat. Die Früchte DIESES Thronräubers sind garantiert todbringend! Denn sie lehren uns immer öfter und eindringlicher wie wichtig es ist, diese menschlichen Organisation zu ehren, weil wir nur durch sie gerettet werden können. Diese Selbsterhöhung werden sie niemals aufgeben, Jesus wird ihrem Treiben ein Ende machen. Aber das merken sie erst, wenn sie mit allen ihren Anbetern in der Grube liegen. Im Gleichnis von den 5 törichten Jungfrauen kommt das klar zum Ausdruck. Alle, die lieber zu ihren „Ölverkäufern“ gegangen sind merken es erst, wenn sie vor der verschlossenen Türe stehen. Jesus sagt ein wahres Wort in
    Mat. 25: 12 …Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

    Ich hoffe, dass Du noch zu Jehova zurückfindest und erkennst, dass Rettung nur durch Jesus und nicht durch diese Organisation möglich ist. Man kann nicht zwei Herren dienen.
    Joh.5:23 damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat

    Durch die Bibel lässt uns Jehova vor dem verderblichen Weg der Führer seines eigenen Volkes warnen:
    (EB)Jes.3:12.MEIN Volk- seine Bedrücker sind Buben, und Weiber herrschen über dasselbe. MEIN Volk, DEINE Leiter führen irre, und den Weg deiner Pfade haben sie dir entrückt. 13.Jehova steht da, um zu rechten; und er tritt auf, um die Völker zu richten. 14.Jehova wird ins Gericht gehen mit den Ältesten SEINES Volkes und DESSEN FÜRSTEN: Und ihr, ihr habt den Weinberg abgeweidet, der Raub des Elenden ist in euren Häusern;
    15.was habt ihr, daß ihr MEIN Volk zertretet und das Angesicht der Elenden zermalmet? spricht der Herr, Jehova der Heerscharen.

    Jeremia 7:14.So werde ich diesem Hause, welches nach MEINEM Namen genannt ist, worauf ihr euch verlasset, und dem Orte, den ich euch und euren Vätern gegeben, ebenso tun, wie ich Silo getan habe. 15.Und ich werde euch wegwerfen von meinem Angesicht, so wie ich alle eure Brüder, den ganzen Samen Ephraims, weggeworfen habe. 16.Du aber, bitte nicht für dieses Volk und erhebe weder Flehen noch Gebet für sie, und dringe nicht in mich; denn ich werde nicht auf dich hören.

    Nun noch zu Deinem Pseudonym Mat.4:10:
    Geh weg Satan! Denn es steht geschrieben: Jehova deinen Gott sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.
    Was ging dem voraus? V.8 Wieder nahm ihn der Teufel mit auf einen ungewöhnlich hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit, 9 und er sagte zu ihm: „Alle diese Dinge will ich dir geben, wenn du niederfällst und mir einen Akt der Anbetung erweist.
    Was glaubst Du, wenn der Teufel heute der LK ein gleichwertiges Angebot machen würde. Wie würden sie entscheiden? Die Prozesse um Anerkennung und Gleichstellung mit den etablierten Religionen in der ganzen Welt und ihr Streben um Macht, Ehre und Einfluss zeigt mir, dass die LK mit Freuden ein solches Angebot annehmen würde.
    Deshalb hoffe ich, dass Du Deine Augen öffnest, BEVOR Dich der Blindenführer in die Grube leitet.

    L.G. Cheyenne

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Hallo Cheyenne,
    ZITAT:
    V.8 Wieder nahm ihn der Teufel mit auf einen ungewöhnlich hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit, 9 und er sagte zu ihm: „Alle diese Dinge will ICH dir geben, wenn du niederfällst und MIR einen Akt der Anbetung erweist.

    Damals war es der Teufel höchstpersönlich…heute schickt er seine Kinder dafür.

    LG Ulli

  • Sascha
    September 16, 2010

    Hallo an alle,

    vielleicht darf ich mich auch zu diesem Thema äußern.
    Als ich diese Woche mit jemandem aus der Versammlung über die organisatorischen Änderungen sprach, die sich für die örtlichen Versammlungen aufgrund der Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts ergibt, erzählte er mir, fast schon stolz, dass „wir“ jetzt absolut den Kirchen gleichgestellt wären und stellte es als Errungenschaft hin. In dem Moment kam mir der Gedanke, dass das vielleicht ein entscheidender Hinweis sein kann, den die Verantwortlichen der WTG nicht mehr zu berücksichtigen scheinen. Laut ihrer Lehre würde sich die UNO zu gegebener Zeit gegen alle Religionen wenden. Da wir jetzt mit diesen allen gleichgestellt sind, müssten folglich auch die ZJ verboten werden, wenn es soweit ist. Bisher hat man es aber immer so erklärt, dass Babylon, zu der „wir“ ja angeblich nicht gehören, verboten oder bekämpft werden würden. Bisher hat man auch erklärt, dass quasi die ZJ dann die einzige Gemeinschaft wären, die davon nicht betroffen wären. Und jetzt?

    Wie sollen die Verantwortlichen bei der UNO aber denn unterscheiden können, wenn die ZJ seit Jahren alles dafür unternommen haben um in sämtlichen Ländern die Anerkennung des Staates zu erlangen? Für sie wäre doch vermutlich alles eine „Suppe“. Jetzt werden einige einwenden, dass die Lehre mit der UNO als Synonym des abscheulichen Dings sowieso sehr weit hergeholt ist, aber dennoch lehrt man es ja nach wie vor so, und so hat man sich vonseiten der WTG damit selbst das Argument genommen, man könnte in dem Moment, wo Jehova der UNO in den Sinn gibt, alle Religionen zu verbieten, als einzige Org. übrigbleiben, um dann den Endangriff Satans zu erwarten. Ist meine Verbindung zu weit hergeholt, oder könnt ihr damit etwas anfangen? Das würde mich wirklich interessieren.

    Gruß Sascha

  • Aaron
    September 16, 2010

    Ich wage sogar zu behaupten, dass es BI nicht geben würde ohne R.F.
    Gruss Aaron

    ———————————————————————————————–

    Hallo Aaron, da hast du vollkommen Recht. Ohne R.F. wäre Bruderinfo wahrscheinlich nicht entstandeb.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Frank&Frei
    September 16, 2010

    liebe Brüder, der Dialog hier bringt klar an den Tag, was wir alle mit unseren Sinnen erfassen. Der Wachtturm und seine mannen setzen sich dorthin, wo sie nicht hingehören. Sie maßen sich an, uns Regeln und Auflagen darzulegen und diese nach Belieben zu verändern.
    In der Retrospektive gibt man dann nicht zu, dass die Änderungen von „oben“ also vom WT kamen sondern man konzediert: Damals glaubten die Brüder, dass um 1925 der Christus wiederkommt und mit ihm die treuen der alten Zeit.
    so oder ähnlich werden diese Fakten in Worte gefaßt, aber keinesfalls erfolgt die Aussage: Wir, die WTG, waren Schuld daran, dass die Brüder diese alles glaubten.
    Es ist erwiesen, dass sie sich als „Sprachrohr“ Gottes verstehen. Und es muß hier nicht unterstrichen werden, wie oft sie sich in ihren Aussagen korrigieren.
    Während die Heilige Schrift unveränderlich ihren WErt behält, sind all die Publikationen, die vom WT kommen Zeitwerk und morgen der Schnee von gestern, den keiner mehr für ernst nimmt.
    Es ist doch kein Wunder, dass im Laufe der Zeit die Achtung vor den WTG auf breiter Ebene sinkt. Weshalb wohl untermauern die heute ihren Stellenwert so stark? Weil er keinen mehr hat und die versammlungen zu 60% nur besucht werden. Es geht alles den Bach runter die da „oben“ sind, haben nichts anderes zu tun, als ihre eigene STellung hervorzuheben.
    Aber wer sind sie eigentlich? Was wissen die mehr als andere? Die stochern doch auch nur mit der nadel im sTrohhaufen herum und lesen im Kaffeesatz. Die Änderungen der Doktrin gehend schleichend vor sch und Älteste müssen aufpassen, dass sie ja den richtigen Drive mitbekommen. So sinid sie keine Ältesten mehr in Sicht der reife, sondern lediglich Tools, Instrumente , der Gesellschaft.
    Organisierte REligion wurde von Russell und Rutherford verteufelt. Die Zeugen der Rutherford Ära unterstrichen mit allem Ernst, niemals anerkannte Kirche zu werden um nicht in VErlegeneheit zu kommen, dem Staat die Dinge zu zahlen, die allen Gott gehören.
    Aber seit Anfang der 90iger hat sich da ein Wandel eingestellt. Wäre der Hein Dickmann heute noch unter den Lebenden und könnte sich äußern, ich glaube der würde eins auf HB Männchen machen.
    Sein Bruder hat sich erschiessen lassen für seine klare Ausrichtung, dem Cäsar nicht die Dinge zu geben, die Gott gebühren.
    Aber was soll meine ganze Lamentiererei?. Bringen tut es eh nichts. Die WTG steht fest wie Babylon und man feiert darin die Errungenshcaften und merkt nicht, dass die Wasser schon fallen.
    Es ist für mich unzweifelhaft sicher, dass dieser Götze fallen wird und das die Anbeter Jehovas als freigekaufte Menschen durch Christus den freien wEg gehen.
    VErskalven tun die Religionen der WElt ihre Schäfchen und man macht den Leuten gern ein V als X vor.
    Ich erinnere hier daran, wie man in den 70igern argumentierte: Brüder, laßt uns Kongress Säle beuen und sie seober nutzen. Warum sollten wir für STadthallen so hohe Mieten zahlen?
    Die Säle ind gebaut, und werden benutzt und trotzdem kommen tausende von Euro jeweils auf die kreise zu.
    Da brat mir einern nen Storch, wenn ein kreiskongress im eigenen Saal über 2 Tage 10.000 € kostet. Laßt doch mal 1500 Personen an 2 Tagen insgesamt 3 mal das W benutzen a 10 liter das sind 45 m³ Wasser, die mit Abwasser um 450 € kosten und STrom? Für Licht gehen vielleicht 150 € drauf und Heizung so um die 600 €. Ja, laßt die Brüder auch in Reparatur und Wartung einlegen. Aber man komt kaum über 3000 € pro Wochenende.
    So sieht man, wie im Deckmantel der Vegeßlichkeit die Brüder zur Kasse gebeten werden. Früher spottete man von der Bühne her, dass Billy Graham, das Maschiengewehr Gottes Spenden per Kreditkarte entgegen nahm. Heute tun es die Zeugen auf alen Kongressen.
    Nichts Neues unter der Sonne – es bleibt dabei, dass die Bauernfängerei weitergeht und alles sich nur um den Zaster dreht.
    Auf solche einem felsigen Grund kann niemals reiche Ernte gedeihen.
    Jehovas entzieht diesem Treiben seinen Segen. Heuer gibt es doch fast mehr exzeugen als Zeugen. Und seit 1935 ist die Tür für den Himmel zu aber es werden immer mehr, die von den Symbolen nehmen.
    Wenn man konzeidert, dass in den vergangenen 80 Jahren doch nur solche weit über 50 davon nahmen, so ist es bis dato ein Heer von an die 80-90.000 zeugen, die in dieser Zeitspanne davon nahmen.
    Und im 2 Jharhundert wurden Allein in Ägypten übre 150.000 Christen massakriert.
    Hier steht Diskrepanzen an, die der ganzen Angelegenheit doch mehr und meher Lächerlichkeit auferlegen statt Ehrfurcht.
    Der König von Ninve legte sich Sacktuch an und sein Volk auch.
    Die verstanden Demut und das als Nicht Anbeter Jehovas.
    Und die, die ihn hier angeblich an erster Stelle verteten – die ahlen sich in Ansehen und sonnen sich als Mitgleider der Leidenden Körperschaft was schon Personen kult gleich kommt.
    Auf der Waage gewogen sind sei schon lange und zu leicht befunden auch. Und da sie nichts einsehen, erfolgt ihr Gericht zum passenden Zeitpunkt. Mich überrascht da nichts mehr.

    allein beim Höchsten sind wir geborgen und nicht in einer Oganisation, die irhe doktrin so darlegt als wenn amn gegen den wind segelt. Jehova hat es nicht nötig die Glaubenden zu foppen.

    Dieses Forum stellt für viele Gläubige eine gemeinsame Grundlage dar. Ich sehe es weniger als Klagemauer, denn als Plattform zum Austausch von Gedanken – unter Christen, die sich nicht über ihre Brüder erheben, sondern erkennen, dass sie immer noch viel zu wenig wissen

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Hallo Frank&Frei,
    du hast deinem Namen mal wieder alle Ehre gemacht…so wie wir es von je her von dir gewohnt sind. 🙂

    ZITAT:
    „allein beim Höchsten sind wir geborgen und nicht in einer Oganisation, die irhe doktrin so darlegt als wenn amn gegen den wind segelt. Jehova hat es nicht nötig die Glaubenden zu foppen.

    Dieses Forum stellt für viele Gläubige eine gemeinsame Grundlage dar. Ich sehe es weniger als Klagemauer, denn als Plattform zum Austausch von Gedanken – unter Christen, die sich nicht über ihre Brüder erheben, sondern erkennen, dass sie immer noch viel zu wenig wissen.“

    Vor allem für diese beiden Sätze am Schluss, möchte ich dir von Herzen danken.

    LG Ulli

  • Dennis
    September 16, 2010

    Lieber Frank&Frei,

    das muss man dir lassen, den Vorwurf der holen Phrasendrescherei kann man dir nicht machen ;-). Deutlich und gerade aus wie immer!

    Du hast einen Punkt angesprochen, der mich schon die letzten Kongresse auch stutzig gemacht hat:

    (Zitat)
    „Da brat mir einern nen Storch, wenn ein kreiskongress im eigenen Saal über 2 Tage 10.000 € kostet. Laßt doch mal 1500 Personen an 2 Tagen insgesamt 3 mal das W benutzen a 10 liter das sind 45 m³ Wasser, die mit Abwasser um 450 € kosten und STrom? Für Licht gehen vielleicht 150 € drauf und Heizung so um die 600 €. Ja, laßt die Brüder auch in Reparatur und Wartung einlegen. Aber man komt kaum über 3000 € pro Wochenende.“

    Mir ist das auch immer wieder ein Rätsel wie die auf diese utopischen Zahlen kommen. Bei uns wurde doch tatsächlich vorgelesen, dass unser letzter Tagessonderk., wohlgemerkt 1 TAG (9.30 – 15.55 Uhr) 3.445 EUR gekostet hätte.

    Das ist ein einziger Witz! Oder wie mein Vater sagen würde: „Volksverdummung“

    Du hast das ja super aufgebröselt mit den tatsächlichen Betriebskosten.

    Jedes mal wenn die angebliche „Kosten“ vorgelesen werden ist das im Prinzip die Brüder hinter die Fichte geführt um nicht schlimmere Worte zu gebrauchen…..!

    Entweder der Kongressbau ist zu 100% aus bereits angespartem Spendengeld bezahlt und damit lastenfrei oder er wurde ganz oder teilweise kreditfinaziert und es sind noch Kapitalkosten pro Kongress abzuführen, an wen auch immer (Glaube mittlerweile, dass es eine Art WTG-Bank gibt ohne Beweise dafür zu haben). Wenn dem allerdings so ist muss das dem „gemeinen Volk“ auch so gesagt werden. Wurde aber nicht!

    Übrigens ist in diesem Zusammenhang bei näherer Betrachtung die Sache mit dem „EC-Spendomat“ eine geniale Idee, vor allem psychologisch.

    Die Spendenkästen sind ganz und gar anonym, da kann ich je nach Geldbeutel und Einstellung auch einen Beitrag wie die „Arme-Witwe“ einwerfen ohne dass es jemand merkt.

    Wenn ich allerdings zu der Schwester bwz. Bruder an den „EC-Spendomat“ gehe gibt sich doch keiner die Blöße und spendet „nur“ 5,- 10,- oder 15,- Euro, das ist viel zu peinlich.

    Ich durfte mal ca. 30 Min. dabei stehen bleiben, weil ich den Bruder kannte, der gerade eingeteilt war und ich konnte die letzten Kopiebelege auf dem Tisch sehen, es war keiner unter 50,- Euro dabei………Warum wohl???

    Ein Rätsel für mich ist auch warum Schwestern in der Vers. keine Spendenkästen leeren und natürlich auch nicht den Quittungsbeleg unterschreiben dürfen, aber auf Kongressen sehe ich fast nur Schwestern am „EC-Spendomat“ kaum Brüder. Wo ist da bitte der Unterschied?

    Übrigens sind die meisten recht jung und gutaussehend (blond, schlank), für mich drengt sich hier ein weiterer Verdacht auf, der in der psycholgischen Wirkung zu suchen ist!

    LG
    Dennis

  • Svenja
    September 16, 2010

    Hallo du!
    Deinen Namen kenn ich ja leider nicht. 🙂

    Ich glaube, mit den Schneerosen wollte man nur diskutieren. Jeder muss damit rechnen, dass wenn er eine Meinung äußert, ein anderer diese nicht teilt und man darüber diskutiert. Das ist absolut zulässig und nicht nur das, es ist auch extrem wichtig. Es sollen und dürfen nicht alles Ja-Sager sein. In der WTG ist keine Diskussion erlaubt. Bruderinfo erhebt keinen Anspruch, immer richtig zu liegen, sondern es geht vor allem darum, dass man frei über Themen diskutieren kann und DARF und nicht immer nur mit Vorbehalt. Gott ist ein freier Gott und wir dürfen mit allen unseren Bedenken, Ängsten und Zweifeln zu ihm kommen, ohne, dass er uns „ausschließen“ wird.

    Du hast in deinem Kommentar schon selbst viele wichtige Punkte genannt:
    Fehler sind erlaubt und zwar jedem. Aber bei der Gesellschaft geht es nicht um ein paar Unzulänglichkeiten, sondern um grobe Fehler.
    Entscheidend ist die Lehre, da hast du recht, aber genau da liegt der Hund begraben. Einer Organisation, die Falsches lehrt, um sich selbst zu rechtfertigen, kann man nicht folgen und sie ist eben nicht am dichtesten an der Bibel dran. Leider nicht. Es geht hier nicht darum, was gut und böse ist, sondern es geht um Gottes Willen und Gottes Wort. Und Gottes Wort lehrt keine Organisation!
    „Jesus sagte: Geh weg Satan! Denn es steht geschrieben: Jehova deinen Gott sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.“
    Genau, Gott ALLEIN. Da steht nichts von einer Organisation!
    „Als viele Jesus wegen einer Predigt verliessen, wie drückte Petrus es so schön aus:
    Herr, wohin sollen wir gehen. DU hast Worte ewigen Lebens.“
    Genau, der Herr ALLEIN hat Worte ewigen Lebens. Nicht irgendeine Organisation!
    „Was sind die Hauptthemen und Kernpunkte der Bibel?
    Neben der Streitfrage und dem Königreich?
    Die Rechtfertigung des Namens Jehovas.“
    Lies mal noch einmal genauer in deiner Bibel. Die Kernaussage der Bibel ist die GUTE BOTSCHAFT VOM KÖNIGREICH GOTTES. DAS ist das wichtigste in der Bibel. Gott kann auch ohne uns seinen Namen rechtfertigen, er ist Gott und allmächtig. Dazu braucht er uns nicht. Wenn er uns unbedingt dazu bräuchte, wäre er ja nicht allächtig. Nein, er will uns einfach nur retten. Jesus sprach nicht von der Rechtfertigung des Namens Gottes, sondern von seinem Reich. Paulus schreibt ebenfalls nicht über die Rechtfertigung Gottes, sondern darüber, dem HERRN zu folgen und über Gottes Gnade, durch die ALLEIN wir gerettet werden können.

    Probiere doch einfach mal, nur die Bibel zu lesen und du wirst stanen, was dir bisher alles entgangen ist.
    Das alles ist sehr viel auf einmal an Informationen und dein erster Impuls war sicherlich, alle meine Worte sofort beiseite zu wischen und nicht zu glauben. Aber hast du es auch genau überprüft? Und zwar ohne Literatur der Gesellschaft?
    Stell dir vor, ein politisches System würde sich ständig selbst rechtfertigen und Schriften darüber herausbringen. Wenn du die liest, musst du ebenfalls zu dem Schluss kommen, das System sei richtig. Um korrekt informiert zu werden, musst du aber unabhängig von diesen Schriften zu einem Urteil kommen. So ist es auch mit der WTG. Und keine Angst, sollten wir falsch liegen, hast du ja nichts verloren. Aber einen Versuch ist es wert oder?

    Einen wunderbaren guten Morgen!
    Svenja

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Zu dieser Anmerkung von Dir Svenja:

    Neben der Streitfrage und dem Königreich?
    Die Rechtfertigung des Namens Jehovas.”

    …möchte ich empfehlen diesen Artikel zu lesen:
    http://www.digidatanet.de/?p=551

    Der GRÖSSTE im Universum – braucht der von uns kleinen Menschen eine Rechtfertigung ? Muß er sich selbst rechtfertigen ?

    Ich denke nicht!

    Gibt es diese Streitfrage wie man es den ZJ seit Jahrzehnten einhämmert – findet jemand das Wort Streitfrage (in dem Zusammenhang wie es ZJ erklären) in Gottes Wort, so möge er mich bitte informieren! Genauso wie das Wort „das Blut ist heilig“ NIRGENDS in der Bibel steht und doch gehört das für jeden ZJ zum normalen Sprachgebrauch!

    lg. Matthäus

  • Svenja
    September 16, 2010

    Du hast absolut recht, Matthäus, Gott braucht weder uns um sich zu rechtfertigen, noch muss er sich überhaupt rechtfertigen. Er ist Gott! Das beinhaltet schon, dass er der Größte ist und zwar ohne Zweifel!
    Das meinte ich auch, hab mich vielleicht unglücklich ausgedrückt. Vielen Dank für deinen Hinweis!

  • Sascha
    September 16, 2010

    Hallo Svenja,

    absolut korrekt, das wäre so, als würde man jemandem, der denkt, die Bibel sei das Werk von Menschen, 2.Tim. 3:16+17 als Beweis vorlesen. Wir, die wir davon überzeugt sind, dass es das Wort Gottes ist, akzeptieren dies natürlich, weil wir uns intensiv mit der Bibel beschäftigt haben und vor allem ihre Wirkung (Heb. 4:12) an uns selbst beobachtet haben.

    Also, ein sehr guter Vergleich von dir. Danke dafür.

    Gruß
    Sascha

  • Mat. 4:10
    September 16, 2010

    Liebe Svenja,

    es ist mir zeitlich unmöglich auf alle Antworten hier Stellung zu nehmen, daher erlaube ich mir mal, nur auf Deine Antwort – Svenja – zu antworten.
    Deine Antwort gefällt mir dabei am besten.
    Inhaltlich kann ich mit deiner Antwort zwar nicht konform gehen, aber dein Schreibstil gefällt mir. Du hast stilistisch einen schönen Argumentationsaufbau.
    Ich muss wohl noch ein bisschen (wie Petrus seinerzeit am Anfang) wohl noch ein bisschen an meiner Diplomatie arbeiten 🙂

    Also ich habe ganz bewusst diesen Bibeltext gewählt, weil Jehova für mich wohl an erster Stelle steht.
    Ich kenne die Bibel, und diese ist für mich auch stets die erste Quelle.

    Anhand eurer Kommentare und anhand des Links von Matthäus hier muss ich wohl annehmen, dass ihr den eigentlichen Sinn der Streitfrage wohl verkannt hat oder nicht richtig einschätzt. Die Rechtfertigung und Heiligung des Namens Jehovas ist sehr wohl ein wichtiges Thema.
    In dem Ansatz, dass er es nicht nötig hätte, habt ihr Recht.
    Aber eben für alle die ihn freiwillig lieben (auch alle Engel die Zeugen waren) möchte er die gegen ihn erhobene Verleumdung eben richtigstellen.

    Nun zur WTG: Ich habe mich lang damit beschäftigt, und das vor vielen Jahren auch mal mit der Gegenseite. Also Gebhard & Co… – aber anhand der Bibel bin ich davon überzeugt, dass diese Organisation – so fehlerhaft einige Menschen in ihr auch sein können – tja immer diese lästige Unvollkommenheit 🙂 – eben von Jehova als Werkzeug erwählt ist um seine Botschaft allen Nationen bekannt zu machen. Und auch wenn ich nicht immer in allen Einzelheiten konform gehe, so weiss ich auch, dass ich als Einzelperson in dieser Phase der Weltgeschichte mich nicht zu wichtig zu nehmen habe. So kann ich mich im Sinne der Gemeinschaft auch mal zurücknehmen.

    Brüder machen nun mal Fehler. Ich für mich mag die Begebenheit aus Johannes 21:20-23
    Aus dieser entnehme ich, dass wir uns zuerst mal an die eigene Nase nehmen müssen und uns vor allem darauf konzentrieren, Jesu nachzufolgen. Unabhängig von dem, was andere Jünger bzw. Mitglieder der Organisation machen. Wir – jeder einzelne von uns – sollte erst mal bemüht sein, sein bestes zu geben und nicht immer nur auf die anderen zu schauen und von anderen Perfektion zu verlangen. Und auch nicht Eifersüchtig zu reagieren, wenn mal jemand anders ein Vorrecht erhält, wir aber nicht. So können wir am besten eine Gemeinschaft nach Joh. 13.35 bilden. Letztlich sieht Jehova alles was wir tun und fühlen.

    Wenn wir uns mal ungerecht behandelt fühlen (auch v. der Versammlung) sollten wir mal an Joseph denken. Nicht nur von seinen Brüdern verkauft, wurde er auch noch unschuldig ins Gefängnis gesteckt ohne zu wissen für wie lange er dies ertragen soll. Und das obwohl er fest überzeugt war für Jehova das Richtige getan zu haben. Auch in unserer Organisation kann man sich mal entmutigt fühlen. Aber wir sollten auf Jehova vertrauen.
    Wenn wir ihm gefallen wollen, dann zieht er uns auch.

    Auf der Prophetieseite war noch ein guter Gedanke von dir zum Weizenthema. (Der Ursprung von Sascha war dagegen für mich völlig danebengegriffen, sorry für meine Ehrlichkeit).
    Ich bin auch wie du überzeugt, dass Jehova viel mehr erretten wird, als wir ahnen. Ich zitiere mal einen Auszug von dir:

    Svenja:“Man darf, glaub ich, die Menschen damals nicht verurteilen und sagen, da werden nur Ausnahmen errettet. Hätten wir damals gelebt und die Bibel nicht lesen können, hätten wir uns auch auf Priester verlassen (müssen). Ich glaube, dass Gott das berücksichtigt und auch viele Menschen von damals erretten wird.“

    Solche Ansätze von dir finde ich gut und kann da sogar mal konform gehen. Dennoch kann ich anderen Denkweisen nicht zustimmen und werde hier daher auch nicht mehr viel schreiben.

    Diese Toleranz und das hervorheben „eher des guten“ solltest du auch bei der Organisation mal machen. Sie bemühen sich. Letztlich wird auch gem. Lukas 12 jeder mal sein Fett weg kriegen, auch diejenigen der Sklavenklasse die mal ihre Kompetenzen überschreiten. Aber wir richten nicht – wir folgen nach gem. Joh. 21:22. Nicht für die WTG (diese ist nur ein Werkzeug), aber für Jehova. Wir sind eine Einheit, ein Volk für Jehova. Und wir sind Menschen wo es auch schon mal Querelen gibt. Aber für Jehova sollten wir diese zurücknehmen können und einander lieben. Lieben heisst gem. Kor.13 auch, die eigenen Interessen mal zurückstellen zu können.

    Ich hoffe du verstehst nun, warum ich für meinen Teil bewusst entschieden habe, dieser Organisation, die nach meiner überzeugung Jehovas Werkzeug ist, weiter zu folgen. Auch wenn ich mal anderer Meinung bin – aber das kann ich ja im Gebet ausmachen oder mich mit Freunden austauschen, aber ich muss es nicht auf die Goldwaage legen.

    Abschliessend doch noch ein Wort an Dennis:
    Der Begriff: „Herren Bruder“ war ein kleiner Fehlgedanke von mir. Ich hatte nicht ins Impressum geschaut und bin bei dem Titel der Webseite: Bruderinfo davon ausgegangen, der Nachname des Betreibers würde diesem entsprechen. Der Schreibstil einiger Kommentare erinnerte mich stark an diesen Bruder mit eben demselben Namen 🙂
    Ich meinte mit dieser Äusserung, dass er seine „eigenen“ Erkenntnisse gerne streut, wie seinerzeit der Widersacher als Schlage die Frucht vom Baum der Erkenntnis verteilte.

    So viele Grüsse noch und ich hoffe der eine oder andere findet doch noch zu Jehova zurück. Eben aus dem Grunde wie es Svenja in Ihrem Kommentar zum Weizenthema schrieb. Das Jehova das Gute in euch sieht und zieht.

    Ich verabschiede mich hier, da ich eben anderer Meinung bin, wie die meisten hier.

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Hallo Mat 4, 10
    ZITAT:
    „Aus dieser entnehme ich, dass wir uns zuerst mal an die eigene Nase nehmen müssen und uns vor allem darauf konzentrieren, Jesu nachzufolgen. Unabhängig von dem, was andere Jünger bzw. Mitglieder der Organisation machen.“

    Vielleicht wirst du ja doch mal irgendwann erkennen, dass man unmöglich zwei Herren dienen kann. Folglich auch nicht der Organisation UND Jesus folgen kann.

    Hier werden nicht normale menschliche Fehler, Schwächen und Irrtümer kritisiert. Denen unterliegt nun wahrhaftig jeder von uns.
    Aber siehst du denn wirklich nicht, dass es sehr wohl ein Unterschied ist, dogmatisch auf Gehorsam, Demut, Dankbarkeit und Untertänigkeit bezüglich menschlicher Führung und Lehren zu bestehen – oder nur mal versehentlich falsch zu liegen, bzw menschliche Schwächen zu zeigen?

    ZITAT:
    „So viele Grüsse noch und ich hoffe der eine oder andere findet doch noch zu Jehova zurück.“

    Schade…du hast nichts von dem was hier geschrieben wird, begriffen… 🙁
    Denn wir treffen uns hier, gerade WEIL wir uns für Jah und seinen Sohn Jesus Christus entschieden haben.

    Ich hoffe dir wird der Unterschied zwischen göttlicher und menschlicher Führung doch noch irgendwann einmal bewusst.
    Im Moment bist du anscheinend noch nicht so weit und das werden wir natürlich akzeptieren.

    LG Ulli

  • Sascha
    September 16, 2010

    Lieber Mat. 4:10,

    ich gebe zu, dass nicht jeder Gedanke, der von mir geäußert wird, zwangsläufig die absolute Wahrheit enthalten muss oder schon ein abschließendes Resümee meiner eigenen Gedankenarbeit darstellt, gerade in Verbindung mit Prophetie sollte man sich in der Tat nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich bin davon ausgegangen, dass man seine Gedanken hier in diesem Forum auf eine Art und Weise äußern kann, ohne befürchten zu müssen, dafür gleich als „völlig daneben“ verurteilt zu werden. Das ist ja genau der Grund, warum viele hier nicht mehr in die örtlichen Versammlungen gehen. Außerdem wünschst du den meisten hier, dass sie zu Jehova „zurückfinden“. Genau das ist bereits bei vielen passiert, seitdem sie sich von einigen Irrlehren gelöst habe. Niemand hat das Recht, so zu tun, als hätte er ein Monopol auf den Heiligen Geist, und wenn du die Kommentare hier liest, sollte eigentlich ganz offenkundig werden, dass das hier auch niemand für sich beansprucht. Brüdern und Schwestern, die aufrichtig an der Wahrheit interessiert sind, sollte man auch keine schlechten, ichbezogenen Beweggründe unterstellen. Das ist einfach nicht im Sinne der Bibel, die uns davor warnt, andere zu richten. Sich mit Prophezeiungen zu beschäftigen sollte doch Freude machen und gerade die unterschiedlichen Gedankenansätze und Kommentare machen das Thema noch interessanter. Wie gesagt, es sind doch nur Ansätze, die niemandem weh tun, ich sehe es stattdessen positiv: Da Jehova sowieso zu seiner Zeit für eine Aufklärung sorgen wird, und wir im Nachhinein vielleicht durch ihn zu ganz anderen Schlüssen kommen, hat aber doch die Gedankenarbeit in Verbindung damit, dafür gesorgt, dass wir uns in der Zeit nicht mit irgendwelchen nichtigen Menschenwerken befasst haben. Was soll daran falsch sein? Wenn man dann doch auf jedes Wort, jede Formulierung und jeden Gedanken peinlich genau achten muss, soll einem dadurch doch nur die Freude am Wort Jehovas geraubt werden. Ich für meinen Teil werde das nicht zulassen. Wenn ich dir mit meinem Gedankenansatz bzgl. einiger Prophezeiungen aber zu weit gegangen bin, bitte ich dich, meine Kommentare diesbezüglich einfach großherzig zu übergehen. Ich will niemandem zu falschen Schlussfolgerungen verhelfen, im Gegenteil. Mehrfach habe ich hier in meinen Kommentaren bereits gesagt, dass es nicht unsere Sache ist, Einzelpersonen, auch nicht die Glieder der LK, zu verurteilen.
    Daniel 11 ab Vers 33 sagt:

    33 Und was die betrifft, die Einsicht haben unter dem Volk, sie werden den vielen Verständnis verleihen. Und sie werden gewiß durch Schwert und durch Flamme, durch Gefangenschaft und durch Plünderung zum Straucheln gebracht werden, [einige] Tage lang. 34 Aber wenn sie zum Straucheln gebracht werden, wird ihnen mit einer kleinen Hilfe geholfen werden; und viele werden sich ihnen gewiß mit Glätte anschließen. 35 Und einige von denen, die Einsicht haben, werden zum Straucheln gebracht werden, um ihretwegen ein Läuterungswerk zu tun und um [sie] zu reinigen und weiß zu machen bis zur Zeit des Endes; denn es ist noch für die bestimmte Zeit.“

    Das könnte ein Indiz dafür sein, dass Jehova tatsächlich diese Organisation gebraucht, sie machen aber auch deutlich, dass einige von denen, die „Einsicht“ hätten, zum Straucheln gebracht werden. Also sind wir in unserer Ansicht über die Org. gar nicht soweit voneinader entfernt, zumindest in dem Punkt, dass es innerhalb der Org. auch Dinge und Lehren gibt, die im Laufe der Zeit zu einem besseren Verständnis der Bibel beigetragen haben. Ich will nur das Buch „Kommentar zum Jakobusbrief“ nennen. Ein wunderbares Werk, dass scheinbar unter dem Geist Jehovas verfasst wurde. Denn in diesem Buch beschränkt man sich auf die biblischen Aussagen. Es wäre schön gewesen, wenn die LK sich durchgehend so eng an die Bibel gehalten hätte. Und wenn man, wie ich, die Org. noch nicht endgültig verlassen hat, ist in genau dieser Tatsache auch ein Grund dafür zu finden: Wenn es tatsächlich zu einer Läuterung unter denen, die Einsicht haben kommen soll, bin ich gespannt, was das für die WTG in Zukunft noch bedeuten wird. Und wer weiß, vielleicht ist man dann froh, dass man die Entwicklung genau beobachtet hat und keine voreiligen Schlüsse für sich gezogen hat und die verantwortlichen Brüder durch Worte verurteilt hat.

    Durch Kommentare hier aber alle zurzeit Andersdenkenden als Menschen zu bezeichnen, die sich von Jehova entfernt haben, geht einfach zu weit.

    In dem Sinne wünsche ich uns allen hier weiterhin Jehovas Geist beim Studieren seines Wortes. Das wünsche ich im Übrigen allen Menschen, ganz egal, in welche Richtung sie im Moment noch tendieren mögen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Mamre
    September 16, 2010

    Guten Abend,

    Du schreibst: „Mehrfach habe ich hier in meinen Kommentaren bereits gesagt, dass es nicht unsere Sache ist, Einzelpersonen, auch nicht die Glieder der LK, zu verurteilen.“

    Dem stimme ich voll zu.

    Lieben Gruß,

    Mamre

    P.S. “Kommentar zum Jakobusbrief” war mein Lieblings-ZJ-Buch, konnte aber nie definieren warum – jetzt weiß ich´s 🙂

  • Dennis
    September 16, 2010

    Lieber Mat. 4:10,

    du hast einen schönen aufrichtigen Kommentar geschrieben und offen deine Sichtweise dargelegt. Dafür ein Danke von mir!

    Allerdings möchte ich mich Ullis Einschätzung anschließen, dass du die BI-Seite hier tatsächlich völlig mißverstehst. Die etwas überheblich geäußerte Hoffnung von dir, dass wir irgendwann „wieder zu Jehova zurückfinden sollen“ zeigt, dass du diesem ALLES ENTSCHEIDENDEN Denkfehler verfallen bist, der letztlich immer in der Frage mündet:

    „Ist die WTG Gottes Organistaion?“

    Du setzt unbewusst oder bewusst die WTG mit Jehova gleich.

    Ich habe es vor ein paar Tagen hier schon einmal erwähnt. Es geht im Kern darum dass die WTG (Sklave) usw. gute und richtige Lehren hat und praktiziert, doch das gleiche kann man auch von den Protestanten, Mormonen, Neuapostolen, Babtisten usw. sagen. Sind also die einzelnen Lehren entscheidend? Gebraucht deshalb Jehova auch diese Religionen als Werkzeug?

    Klares NEIN!

    Ich kenne übrigens keine Bibelstelle wo Jehova je gesagt hätte er habe nun diese oder jenes menschliche „Werkzeug“! Wenn ich was übersehen habe bitte ich höflich um Korrektur.

    Das Entscheidende ist doch: „Wer steht im Mittelpunkt?“

    Wenn du die Geschichte der WT-Organisation („Verkündiger“-Buch) vorurteilsfrei und offen prüfen würdest, käme dir nicht eine Sekunde in den Sinn, dass Jehova auch nur das Entfernteste mit dieser Organisation etwas zu tun haben konnte und kann. Der Gedanke daran ist schon absurd und gottentehrend.

    Mir ist keine Organisation bekannt, die den Namen „Jehova“ derart lächerlich gemacht und in den Schmutz gezogen hat!

    Ich hoffe für dich Mat. 4:10, dass du durch intensives Gebet und Bibelstudium irgendwann erkennen wirst, wem du folgst, wenn du der WTG folgst.

    LG
    Dennis

  • Sascha
    September 16, 2010

    Lieber Dennis,

    man könnte denken, das wir uns abgesprochen hätten… 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Svenja
    September 16, 2010

    Hallöchen!

    Ich weiß immer noch nicht, wie ich dich anreden kann. 😉
    Erst einmal schön, dass du dich noch einmal äußerst. Hier ist ja jeder Beitrag willkommen, auch wenn du anderer Meinung bist. Dann nebenbei noch ein Danke für dein Kompliment zu meinem Schreibstil. Ich neige leider dazu, zu viel zu schreiben. Nun ja. Wobei ich an dieser Stelle schon sagen muss, dass ich die Antworten auf deinen Beitrag alle super finde und mich dem anschließen kann. Das meiste haben die anderen schon gesagt. Aber ich möchte dir dennoch antworten.
    Ich finde es wunderbar, dass Gott für dich an erster Stelle steht und ich glaube, da befinden wir beide uns hier in guter Gesellschaft. Alle Beiträge hier zeigen für mich den deutlichen Wunsch, Gott möglichst einwandfrei zu dienen und sich nach seinem Willen auszurichten. Das ist die ganz große Gemeinsamkeit, die wir hier alle haben und die uns wohl alle verbindet. Ein schöner Gedanke, wie ich finde.
    Ich stimme dir auch zu, dass die Bibel die erste Quelle sein MUSS. Umso trauriger finde ich es, dass es in den Zusammenkünften nicht einen einzigen Teil gibt, in dem einfach die Bibel betrachtet wird. Es ist immer nur irgendwelche Literatur. Wirklich schade und das sollte einen zum Nachdenken bringen…

    Zur Streitfrage möchte ich gar nicht mehr so viel sagen, dazu gibt es hier schon einen Artikel und wunderbare Kommentare. Vielleicht hast du ja mal irgendwann ne ruhige Minute und schmökerst da ein wenig.

    Zur WTG. Ich würde gerne von dir hören, wie du darauf gekommen bist, dass Gott die WTG als Werkzeug benutzt. Wie kommst du darauf, dass Gott eine Organisation braucht. Ich finde das nirgendwo in der Bibel.
    Es wurde schon gesagt in den Beiträgen hier, dass die ZJ bei weitem nicht alle Menschen auf der Welt erreichen und dass das anderen Gemeinden weitaus besser gelungen ist und gelingt. Es ist kein Verdienst der WTG.
    Wie man dem Auftrag nachkommt, zu predigen? Ganz einfach, wenn jeder von uns mit seinen Freunden und Bekannten über Gott redet, dann erreichen wir unglaublich viele Menschen. Und das viel effektiver als im Predigtdienst. Mir passiert es ständig, dass Freunde und Bekannte mit mir über meinen Glauben reden wollen und bereitwillig zuhören. Sie hören zu! Wie oft passiert das an einer Tür? Mir passiert es ständig.
    Natürlich bete ich noch. Es ist der wichtigste Kontakt zu Gott! Das schließt allerdings nicht aus, auch zu Jesus zu beten. Matthäus schrieb bereits dazu. Und natürlich gehen deine Fragen nicht zu weit. Hier darf jeder alles fragen, was er möchte. Wenn du mehr wissen möchtest, bist du herzlich eingeladen zu fragen! 🙂

    Mit den Fehler hast du absolut recht. Jeder macht Fehler und das ist auch nur legitim. Da ist keiner besser als der andere. Aber und auch das wurde schon gesagt, es geht nicht einfach nur um ein paar falsche Handlungen oder Aussagen. Es geht um Unterdrückung, Teilweise Missbrauch, seelische Qualen und auch ganz schlimm: FALSCHE LEHREN. Und nicht nur das, nein, falsche Lehren, die einen von Gott und vor allem von Jesus fern halten. Matthäus hat dazu ja schon einiges zum Nachlesen geschrieben und ich kann mich dem nur anschließen.
    Klar geht es ab und an nebenbei auch darum, dass man Unrecht bei den ZJ erfahren hat, aber ich glaube, der Hauptpunkt, der alle bewegt, ist mehr der, dass man Gott richtig nachfolgen möchte und Fehler, die nicht zu tragen sind, aufdecken möchte, um Gott noch näher zu kommen. Das jedenfalls ist die Motivation hier. Auch wenn man nicht immer einer Meinung ist, so ist es doch dieses Ziel, das wir versuchen, immer im Auge zu behalten. Sicherlich fällt dabei auch das eine oder andere falsche Wort (vermutlich von einem jeden von uns), aber das alles dient nur dem Zweck, herauszufinden, was wirklich wichtig und richtig ist.
    Natürlich muss man bei Fehlern Nachsicht üben. Auch bei Zeugen. Und ich bin überzeugt davon, dass der überwiegende Teil der Brüder und Schwestern absolut wunderbare Beweggründe haben und ebenfalls nur darauf aus sind, Gott zu dienen. Ganz klar. Und die Suche nach Einheit ist sicher ein guter Ansatz. Aber nicht auf Kosten der Lehre. Ich kann nicht mein Gewissen überhören und zu Dingen Ja und Amen sagen, von denen ich WEIß, dass sie falsch sind, nur um die Einheit nicht zu gefährden. Dafür ist die Einheit nicht das höchste Gut. An allererster Stelle steht die Nachfolge Jesu!!!
    Wenn dein Gewissen dir natürlich sagt, dass du bei den ZJ bleiben musst, dann will ich dir da nicht reinreden. Man soll auf jeden Fall auf sein Gewissen hören. Ich oder wir hier möchten dir lediglich Denkanstöße geben, über die du vielleicht ein wenig nachdenkst.
    Matthäus hat ja einige Bibelstellen aufgeführt und die sind allesamt bedeutend.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du dir deine Offenheit bewahrst und vielleicht trotzdem oder gerade WEIL du anderer Meinung bist, noch ein wenig hier schreibst. Auch ich wünsche dir, dass Gott dich zieht und dir seinen Segen schenkt!

    Einen guten Abend!
    Svenja

  • Barbara
    September 16, 2010

    Ich dachte eigentlich das die Bibel hier im Mittelpunkt steht und was sie wirklich lehrt. Offensichtlich hab ich mich geirrt und bin auf einer „Literaturkritikerseite“ gelandet. Da lese ich lieber für mich die Bibel und tu mir das hier nicht an.

  • Shannon
    September 16, 2010

    Liebe Barbara,

    vielleicht wendest du dich den Prophetieseiten zu. Dort ist im Moment die Bibel im Vordergrund und nicht die Vergangenheitsbewältigung in der Organisation.
    Und nun zu dem besagten Buch: Ich kenne es nicht und habe es auch nicht vor zu lesen. Deswegen erlaube ich mir kein Urteil. Was mir jedoch nicht gefällt ist, dass dieses Buch offensichtlich eine Wichtigkeit hat, die ihm nicht zusteht. Man kann es lesen und als „interessant“ abhaken oder man kann es als „Waffe“ benutzen. Wichtig ist am Ende nur Gottes geschriebene Wort.

    Liebe Schneerosen,
    das ist wie mit dem Messer, damit kann man Gemüse schneiden oder jemanden umbringen. Deswegen ist das Messer doch nicht schlecht. Und was die Schwester im geteilten Haus betrifft: Du kannst ihre Lasten nicht tragen. Sie hat ihren eigenen Konflikt, den sie lösen oder daran zerbrechen kann.

    Ich wünsche euch allen da draußen einen wunderschönen Tag und bewahrt die Leichtigkeit in eurem Herzen.

    Shannon

  • Mat.4:10
    September 16, 2010

    Guten Tag,

    ich weiss gar nicht, warum ihr Schneerose hier für seine andere offen und direkt vorgetragene Sichtweise so kritisiert?
    Ist es nicht das, was ihr wollt?
    Offene Kritik?

    Mich begeistert die Selbstbeweihräucherung von RF auch nicht sonderlich. Was entscheidend ist, ist immer die Lehre.

    Auch wenn jemand von einer WTG sich mal unglücklich verhält?
    Haben die Apostel und Moses und David und so viele andere nicht auch.

    Als viele Jesus wegen einer Predigt verliessen, wie drückte Petrus es so schön aus:
    Herr, wohin sollen wir gehen. DU hast Worte ewigen Lebens.

    Ausser Kritik an der Gesellschaft und an Menschen kann ich hier nichts finden. Die Lehre der WTG kommt der Bibel von allen am nächsten.

    Aber ihr wollt ja selbst entscheiden, was gut und was Böse ist. Also lasst euch von den Herren Bruder doch vom nächsten Fruchtbaum reichen.

    Jesus sagte: Geh weg Satan! Denn es steht geschrieben: Jehova deinen Gott sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.

    Aber auch wenn ihr es aus einer anderen Bibel als der NWÜ zitiert, so verliert es doch nicht die klare Aussage. Sollte euch der Name Gottes nichts mehr bedeuten? Meinetwegen, nehmt eine andere Bibel.

    Lieber Schneerose. Was du schreibst hat gute Ansätze. Du solltest dir alles besser noch mal gut überlegen. Konzentriere dich auf das Wesentliche was die Bibel sagt.
    Was sind die Hauptthemen und Kernpunkte der Bibel?
    Neben der Streitfrage und dem Königreich?
    Die Rechtfertigung des Namens Jehovas.
    Wir sind nicht an erster Stelle. Aber den Demütigen wird er belohnen. Denk an Spr. 27:11 und wäge gut ab.

    Nehmt Zuflucht zu Jehova und zu seiner liebenden Güte.

  • Dennis
    September 16, 2010

    Hallo und willkommen „Mat. 4:10“!

    Kann mir zwar nur schwer einen Reim auf deinen Kommentar machen, aber den Text, den du als Nick für dich ausgesucht hast finde ich Interessant, denn du schreibst:

    (Zitat)
    „Ausser Kritik an der Gesellschaft und an Menschen kann ich hier nichts finden. Die Lehre der WTG kommt der Bibel von allen am nächsten. Aber ihr wollt ja selbst entscheiden, was gut und was Böse ist. Also lasst euch von den Herren Bruder doch vom nächsten Fruchtbaum reichen.“

    Ich verstehe das als Verteidigung der Lehren der WTG und als Kritik an der Bruderinof-Seite hier. Hoffe ich habe dich richtig interpretiert, wenn nicht bitte ich um Korrektur.

    Wenn du alles (oder den Großteil) der WTG-Lehren ankzeptierst und für gut befindest, wäre das mindestens ein kleiner Widerspruch zu dem Bibeltext, der dein Nickname ist.

    Dort heißt es:

    (Matthäus 4:10) . . .Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “
    Fußnote: „Sollst du heiligen Dienst darbringen“. Gr.: latreusẹis; J17,18,22(hebr.): taʽavódh, „sollst du dienen ([ihn . . .] verehren, anbeten)“

    Jesus sagt NUR Jehova „anbeten und dienen“, doch schau dir die Realität an. Brd. u. Schw. „Schulter an Schulter“ dienen nicht Jehova Gott sondern einer Organisation. Ich möchte hier nicht die unzähligen Passagen aus dem WT, Ködi, Bücher, Liederbuch usw. zitieren in denen der „Sklave“ die „leitende Körperschaft“ die „Organisation“ mehr als nur „verehrt“ wird.

    Ein beliebiges Beispiel ist hier der WT 15.03.11 ab S. 17 schon der Titel sagt eigentlich alles: „Entdeckt die Hauptursache unserer Freude“. Jeder gottesfürchtige Mensch, der NUR Jehova dienen und „verehren“ will, sollte erschrocken sein von der Art und Weise wie hier eine menschl. Organistion in den Mittelpunkt gerückt wird. Natürlich sollten schon die Kleinsten dafür empfänglich gemacht werden

    Die „Hauptursache“ meiner „Freude“ hat ganz bestimmt nichts mit der WTG zu tun, so viel steht fest.

    Wenn du den Vergleich mit dem „Fruchtbaum“ und dem „Bruder“ auf BI gemünzt hast, wäre ich dir für nähere Erläuterungen sehr dankbar, damit man die Kritik auch einordnen kann.

    Warum denkst du eigentlich, dass wir „selbst entscheiden wollen was Gut und Böse ist“?

    Wer entscheidet das für dich? Die WTG?

    Lg
    Dennis

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Hallo Mat.4:10, nachdem wir uns fast Namensgleich nennen erlaube ich mir eine Erwiderung! Ich hatte mich früher einmal Matth. 15:9 genannt – den Inhalt kennst Du sicher!

    Was möchte JESUS unser Herr auch Dir sagen? Alle die, die Menschengebote lehren – DEREN ANBETUNG IST VERGEBLICH – ist das für Dich noch von Bedeutung?

    Wieviele Menschengebote wurden bisher von der WTG gelehrt?
    Wieviele Lehren MUSSTEN geändert werden weil sie falsch und irreführend waren und damit ist der Beleg erbracht DASS SIE menschliche Ideen und Lehransichten in Millionenauflage weltweit verbreitet haben – oder ist das nicht richtig?

    Hat Paulus an die Korinther einmal folgendes geschrieben – in der NWÜ wird das genaus so deutlich geschrieben: 1. Kor.:4: 6 Nun, Brüder, diese Dinge habe ich in übertragenem Sinne zu eurem Besten auf mich und Apọllos angewandt, so daß ihr an unserem Fall die [Regel] kennenlernt: „Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht“, damit ihr nicht persönlich aufgeblasen werdet zugunsten des einen gegen den anderen.

    Wer geht am laufenden Band über das hinaus was geschrieben steht?
    (siehe Hüttebuch für Älteste – ein menschliches Regelwerk die selbst den Koran in den Schatten stellt)

    Wer fordert noch dazu das jeder ZJ es so zu glauben und zu vertreten hat, auch wenn er aus Gottes Wort etwas anderes herausliest! Wenn Deine persönliche Überzeugung sich auf Gottes Wort stützt – z.B. untersagt Jesus nach Apg. 1:6,7 für die Aufrichtung des Königreiches einen Zeitpunkt zu nennen – und Du willst das ernst nehmen, dann wirst Du als böser Abtrünniger ausgeschlossen der von allen ZJ mit Eckel und Verachtung zu strafen ja zu hassen ist – kannst Du dem zustimmen?

    Und wer predigt SICH SELBST etwas was auch Paulus extra erwähnt was ER NICHT gemacht hat. 2.Kor.4: 5 Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn und uns selbst als eure Sklaven um Jesu willen.

    Ist die leitende Körperschaft UNSER Sklave? Oder spielt er den Herrn der über die gläubigen ZJ herrscht. Hat nicht auch dazu Paulus etwas zu sagen? 2.Kor. 1:24 Nicht, daß wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch [euren] Glauben.

    Oder sei bitte so nett und ließ einmal aufmerksam folgende Verse:
    Hes. 13: 1 Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 2 „Menschensohn, prophezeie hinsichtlich der Propheten Israels, die prophezeien, und du sollst zu denen, die aus ihrem eigenen Herzen prophezeien, sagen: ‚Hört das Wort Jehovas. 3 Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „Wehe den unverständigen Propheten, die nach ihrem eigenen Geist wandeln, wenn nichts da ist, was sie gesehen haben!

    6 „Sie haben in einer Vision geschaut, was unwahr ist und lügenhafte Wahrsagung, die, die sagen: ‚Der Ausspruch Jehovas ist‘, wenn Jehova selbst sie nicht gesandt hat, und sie haben darauf gewartet, daß ein Wort wahr wird. 7 Ist es nicht eine unwahre Vision, die ihr geschaut habt, und eine lügenhafte Wahrsagung, die ihr ausgesprochen habt, als ihr sagtet: ‚Der Ausspruch Jehovas ist‘, wenn ich selbst nichts geredet habe?“ ‘

    8 ‚Dies ist daher, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „ ,Weil ihr Unwahres geredet und ihr in einer Vision Lüge geschaut habt, darum, siehe, bin ich gegen euch‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.“ 9 Und meine Hand hat sich schließlich gegen die Propheten gewandt, die in einer Vision Unwahres schauen und Lüge wahrsagen.

    Wenn Du mir meine Frage beantworten möchtest wäre ich Dir sehr dankbar ! Warum findest Du in der gesamten Literatur selbst im „Hesekielbuch“ (das grüne) zu obigen Versen KEINE Erklärung?
    Da wird ein Buch in Vers für Vers- Erklärung von der WTG herausgegeben – ich habe das in den 1960ger Jahren als Jugendlicher im VBST studiert – und genau dieses Kap./Verse werden ausgeklammert – WARUM?

    Vielleicht deshalb:

    EW 93 22. 3. S. 3-4 Warum so oft falscher Alarm?
    ….Es gibt zwar solche, die spektakuläre Voraussagen über das Ende der Welt machen, um Aufmerksamkeit zu erregen und Anhänger zu gewinnen, andere jedoch sind ernsthaft von der Wahrheit ihrer Ankündigungen überzeugt. Sie verleihen Erwartungen Ausdruck, die auf ihrer eigenen Auslegung bestimmter Schrifttexte oder gewisser Ereignisse beruhen. Sie behaupten nicht, daß ihre Vorhersagen direkte Offenbarungen Jehovas seien, noch, daß sie in diesem Sinne im Namen Jehovas prophezeien würden.

    „Allerdings hat es in der Vergangenheit Menschen gegeben, die erklärt haben, an einem bestimmten Tag werde die Welt untergehen … Das Ende kam nicht. Sie hatten sich als falsche Propheten erwiesen. Warum? ….. Außerdem hatten diese Menschen die göttliche Wahrheit nicht, und es fehlte der Beweis, dass sie von Gott geführt und gebraucht wurden.“ EW 8. April 1969, Seite 23

    Rutherford hat 1918 angekündigt hat :“Millionen jetzt lebender werden nie sterben“, aber auch die Prophezeiung, dass die Menschen der Generation , die das Jahr 1914 erlebt haben, noch am Leben sein werden, wenn das Ende, bzw. Harmagedon kommt …. , 1914 kommt Harmagedon, ….1925 stehen die Patriachen auf! und welche Spekulationern gab es für 1975 ???

    >>> in jeder Erwachet -Ausgabe, bis einschließlich der Ausgabe vom 22.10.1995, auf Seite 4, unter der Rubrik „Warum Erwachet herausgegeben wird“, im letzten Satz abgedruckt wurde: „ Vor allem aber stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen zum Schöpfer, der verheißen hat, noch zu Lebzeiten der Generation, die die Ereignisse des Jahres 1914 erlebt hat, eine neue Welt zu schaffen, in der Frieden und Sicherheit herrschen werden
    (nun bitte vergleiche den Vers 6 von Hesekiel oben)

    >>> Hat der Schöpfer es letztendlich für diesen Zeitpunkt verheißen? Nein, das hat er eindeutig nicht! Heute haben wir die absolute Gewissheit, dass ER es keineswegs verheißen hat. Nichts dergleichen ist eingetroffen. In keiner Hinsicht. Auch diese Interpretation des Sklaven hat sich als falsch erwiesen, als ein weiterer Irrtum seinerseits. Auch diese Vorhersage (Prophezeiung) ist bestimmt nicht durch Gott oder mittels seines heiligen Geistes entstanden, es sei denn, es lag in seiner Absicht, die Menschen in die Irre zu führen.

    Tja, und was sagt uns die Bibel über falsche Propheten
    Siehe 5. Mose 18:21-22

    Für eine ehrliche Antwort lieber Matth. 4:10 wäre ich Dir sehr dankbar! Und bedenke: Prüfe ALLES – sei edel wie die Beröer.
    Doch selbst das wird Dir von „diesem Sklaven“ im Fragekasten von KD 9/2002 untersagt !!!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Bei meiner Quellenangabe ist mir ein Fehler unterlaufen:

    Für eine ehrliche Antwort lieber Matth. 4:10 wäre ich Dir sehr dankbar! Und bedenke: Prüfe ALLES – sei edel wie die Beröer.
    Doch selbst das wird Dir von “diesem Sklaven” im Fragekasten von KD 9/2002 untersagt

    Der Königreichsdienst war 9/2007 und lautete:

    km-x 2007/09 S. 3 Fragekasten:

    „Billigt es der „treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen und zu debattieren?

    N E I N !!!

    Dennoch haben sich einige zusammengetan [und] … beschäftigen [sich] gemeinsam mit anderen eingehend mit dem biblischen Hebräisch und Griechisch, um die Genauigkeit der Neuen-WeltÜbersetzung zu überprüfen.

    Andere erforschen wissenschaftliche Themen, die mit der Bibel zu tun haben. … Der „treue und verständige Sklave“ (billigt] keine Literatur, keine Websites und keine Treffen, die nicht unter seiner Leitung hergestellt oder organisiert werden.“.

    Weiters wurde dies vermittelt: „Wer sich noch eingehender mit der Bibel beschäftigen möchte, könnte sich mit [den Veröffentlichungen der Wachtturmgesellschaft] befassen.
    … Sie enthalten für das Bibelstudium und zum
    Nachdenken mehr als genug Stoff… .

    Allerdings konnte man auch diese Worte lesen:

    g78 8. 12. S. 4 Lässt du andere für dich denken?

    Aber selbst gebildete, intellektuell anspruchsvolle
    Personen fallen einer Form der Propaganda zum Opfer,
    die unfair und unsachlich ist. Diese Form der Propaganda tut den Standpunkt eines Andersdenkenden mit einer überlegenen Geste ab und behandelt ihn als bemitleidenswert, als einen
    Standpunkt, der keine Beachtung verdient.

  • Glocknerkönig
    September 16, 2010

    Mat.4:10….oder wer auch immer im wirklichen Leben du bist:-)

    ich möchte hier nur auf zwei Zitate deines Postings eingehen:
    1. ·Ausser Kritik an der Gesellschaft und an Menschen kann ich hier nichts finden. Die Lehre der WTG kommt der Bibel von allen am nächsten.

    …hier wird primär versucht über die Sorgen und Nöte der Menschen zu reden die von der WTG geschädigt wurden oder noch werden. Das daraus Kritik resultiert ist klar.
    Wenn die WTG die „Wahrheit“ spricht braucht sie wohl auch keine Kritik scheuen, oder?
    Dass die Lehren oder besser gesagt Dogmen der WTG sehr weit von der Grundaussage der Bibel weg sind ist den meisten Lesern hier klar geworden.
    Somit entspricht der Grundtenor deines Zitates wohl sehr wenig der allgemeinen Meinung der Leserschaft dieser Seite. Es ist deine Meinung die du auch gerne hier posten kannst, doch finde dich bitte auch mit anderen Meinungen ab.

    Jetzt zu deinem zweiten Zitat
    2. ·Auch wenn jemand von einer WTG sich mal unglücklich verhält?
    Haben die Apostel und Moses und David und so viele andere nicht auch

    … Deine Wortwahl “ sich unglücklich verhält“ ist eine Provokation für all die Brüder die durch die dogmatische Vorgangsweise der Leitung der Gesellschaft, WTG, oder tuvs oder wie man auch immer die religiöse Diktatur Namens Zeugen Jehovas nennen mag schwer gelitten haben. Viele haben dadurch ihr Leben verloren oder wurden grausam behandelt.
    Denk nur mal an die Sache mit „Malavi-Mexiko“ oder das sich ständig wandelnde „Blutdogma“, oder die „Zivildienstfrage“, die Art wie mit Menschen umgegangen wird die „ausgeschlossen“ werden.
    Dies sind nur einige der gravierensten “ unglücklichen Handlungen“, wie du es wahrscheinlich formulieren würdest, durch die tausende von Menschen schwer zu Schaden kamen.
    Sicherlich wurde in der Vergangenheit so manche Diktatur auch verteidigt, in gewisser Weise „schöngeredet“, doch kann und will ich mich so einem Verhalten nicht anschließen.
    Es ist somit für all die Opfer eine Verhöhnung wenn dann von einem „unglücklichen Verhalten“ der WTG gesprochen wird.

    *Versuch dich doch mal in die Rolle einer vergewaltigten Frau zu versetzen, so wie es tausende Schwestern in Malavi waren!
    *Versuch dich mal in die Lage eines jungen Bruders zu versetzen der eine Vorstrafe per Gericht bekommt, eingesperrt war wegen der Zivildienstfrage!
    *Versuch dich mal in die Lage von Eltern zu versetzen deren Kind dem Blutdogma geopfert wurde!

    So könnte ich die Liste noch lange fortführen.

    Dies alles solltest du bedenken bevor du zu anderen solche Aussagen machst.
    Verletze bitte nicht die Gefühle und die Ehre anderer Menschen, so wie du ja auch nicht verletzt werden willst.

    In diesem Sinne wünsche ich dir noch einen schönen Tag.
    Glocknerkönig

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Lieber Glocknerkönig – Du hast gut gesprochen !

  • Anna
    September 16, 2010

    Lieber Glocknerkönig und ALLE,
    das sind sehr wahre Worte. Bevor wir etwas schönreden sollten wir wirklich EINFÜHLUNGSVERMÖGEN haben. Per Definition auch in unserer Literatur ist das: „Wenn ich Deinen Schmerz in meinem Herzen spüre“. Mir ist so schreckliches wie den Brüdern bzw. Schwestern in Malawi nie passiert. Das hindert mich nicht daran es mir vorzustellen. Und dann die Tatsache, dass in Mexico eine völlig andere Richtung eingeschlagen wurde. Wenn es mich schon erschüttert, wieviel mehr Jehova der das ja alles live sieht! Für mich eine grausame Vorstellung.
    Gut, dass wir Jehova gemäß Jes. 66.10, dass Jehova uns trösten möchte.
    Weil jeder von uns meine ich kennt das Gefühl wirklich niedergeschlagen zu sein, dann sieht man überhaupt keinen Ausweg mehr. Am liebsten möchte man tot sein und von allem nichts mehr hören und sehen. Sonst würden wir uns hier in diesem Forum nicht austauschen.

    Was dann noch bleibt ist wirklich nur Jehova. Jedenfalls ich habe das so empfunden. Zurück zu Jesaja: Er darf in einer Vision eine neue Welt sehen, in der es kein Leid mehr gibt. Eine Welt in der Wolf und Schaf beieinander weiden, der Löwe Stroh frisst und das kleine Baby am Loch der Schlange ohne Gefahr spielt.

    Auch uns will doch unser Vater in unserem Leid Mut machen. Wir haben sein Wort, dass diese Welt, so wie wir sie hier vorfinden nicht endgültig ist. Schaut Euch den Sternenhimmel an, so unbeschreiblich schön. Und ich kenne das Gefühl ganz ganz unten zu sein. Und wieder nach und nach Dank Jehova aus einem Alptraum zu erwachen.Jeder von uns wünscht sich doch in Jehovas Paradies zu leben. Weil das System in dem wir leben kein Vergnügen ist. Nur der Weg ist anders als uns dies die WTG vorschreiben will. Für Jehova sind wir sehr begehrenswert und er kümmert sich um uns alle. Weil er uns liebt. Ich bete darum, dass immer mehr Brüder zum Nachdenken angeregt werden. Mehr kann ich gerade nicht tun.
    Einen lieben Gruß an alle sendet herzlich Anna

  • Manfred
    September 16, 2010

    Lieber Mat.4:10,
    ich muss Brd. Dennis beipflichten, auch ich habe den Eindruck, dass Du massiv die Lehren der WTG verteidigst und mit Deinem Kommentar eigentlich nur Öl ins Feuer gießen möchtest.

    Du hast geschrieben:
    1. Ist es nicht das, was ihr wollt? Offene Kritik? /
    2. Ausser Kritik an der Gesellschaft und an Menschen kann ich hier nichts finden. Die Lehre der WTG kommt der Bibel von allen am nächsten. /
    3. Aber ihr wollt ja selbst entscheiden, was gut und was Böse ist. Also lasst euch von den Herren Bruder doch vom nächsten Fruchtbaum reichen. /
    4. Jesus sagte: Geh weg Satan! Denn es steht geschrieben: Jehova deinen Gott sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.
    5. Aber auch wenn ihr es aus einer anderen Bibel als der NWÜ zitiert, so verliert es doch nicht die klare Aussage. Sollte euch der Name Gottes nichts mehr bedeuten? Meinetwegen, nehmt eine andere Bibel. Zitat Ende.

    Zu 1: Unter offener Kritik verstehen wir hier bei Bruderinfo, dass jeder seine Meinung sagen darf, ohne dass er irgendwelche Sanktionen befürchten muss. Aber es bleibt Bruderinfo vorbehalten, ob sie Kommentare veröffentlichen, die andere diffamieren oder nur zerstören wollen. Das ist ihr gutes Hausrecht. Deinen Kommentar haben sie auch freigeschaltet, obwohl Du über diese Seite eigentlich nur negatives geschrieben hast. Wenn Du ehrlich bist, solch einen Kommentar hättest Du Dich nie getraut in der Versammlung zu äussern, wenn Du das gleiche gegen die Organisation gesagt hättest. Denn da darfst Du so was nicht sagen. Hier schon.

    Zu 2: Die Kritik an der Gesellschaft ist um die ganzen Jahre zu verarbeiten, die man fälschlicherweise gedacht hat Gott zu dienen, obwohl man stattdessen einer menschlichen Organisation diente und wie wir auch herausgefunden haben vom Widersacher Gottes stammt. Du hast recht, dass von der Gesellschaft viele Lehren der Bibel am nächsten kommen, aber das wird wieder dadurch zunichte gemacht, indem sie sich selbst als Retter der Menschheit darstellen, aber nur der Menschen, die auch an sie als Organisation Gottes auf Erden glauben. Das ist definitiv falsch.

    Zu 3: Nein, wir wollen nicht selbst entscheiden, was Gut und was Böse ist. Aber wir können zwischen Gut und Böse unterscheiden. Das ist ein feiner aber wichtiger Unterschied. Der Treue u. verständige Sklave, der entscheidet für sich und alle Zeugen Jehovas weltweit was Gut und Böse ist. Da brauchen wir nur die letzten WT-Studien über die Ausgeschlossenen nehmen. So steht das nicht in der Bibel, wird aber so von der Gesellschaft gelehrt. Wer entscheidet also wirklich hier, was Gut und Böse ist??

    Zu 4: Das was Du sagst ist richtig, warum stellst Du die Organisation dann aber auf einen solch hohen Sockel, dass es auch einer Anbetung gleicht? Machst Du Dich dann nicht genau dessen schuldig?
    Eine Schwester hatte kürzlich in Ihrer Aufgabe mit einer anderen Schwester gesagt: Danke nicht mir dafür, dass ich Dir bei Deinem Problem helfen konnte, sondern der Organisation Gottes, die uns immer die Speise zur rechten Zeit austeilt. Wie werden denn die ganzen Aufgaben ausgearbeitet? Doch immer anhand irgendwelcher „Studienhilfsmittel“ der Organisation. Die einzige Aufgabe, die sich nur mit der Bibel beschäftigt hat, war die Bibellesung und früher, durfte man da sich selbst eine Einleitung und einen Schluss überlegen. Jetzt gehst Du nur noch auf die Bühne und man liest vor. Somit gibt es keine Zusammenkunft mehr, die nur anhand der Bibel durchgeführt wird, sondern alle anhand irgendwelcher Schriften der Organisation. Merkst Du was?
    Du sollst Jehova anbeten und ihm alleine heiligen Dienst darbringen, doch wo wird sein Wort als wichtigste Quelle noch gelehrt? Nirgends. Da kannst Du mal drüber nachdenken.
    Zu 5: Da kannst Du bei Youtube mal nachforschen, wie viele Änderungen in der NWÜ vorgenommen wurden, die es in anderen Bibelübersetzungen nicht gibt. Es gibt tausende Änderungen.

    Bei einem aber gebe ich Dir Recht: Ausser Kritik an der Gesellschaft und an Menschen kann ich hier nichts finden. Zitat Ende.
    Das stimmt zwar auch nicht komplett, das sollte sich aber noch deutlich verbessern lassen. Denn kritisiert haben wir genug und wenn wir das so weitermachen, dann beschäftigen wir uns nur mit dem Müll der Organisation aber nicht mit den wichtigen Aussagen des Wortes Gottes. Wir werden die Organisation nicht ändern und die Organisation wird sich schon gleich gar nicht selbst ändern. Von daher sollten wir nach vorne schauen und versuchen gemeinsam die Bibel besser kennen zu lernen. Deshalb finde ich es gut, dass es die neue Bruderinfoseite der Prophetie gibt, auf der anderen Seite finde ich es sehr schade, dass sich dort nur wenige mit einbringen.
    Ich glaube, dass wir gemeinsam wenn Gottes Geist wirkt ein richtiges, wenn auch nicht zu 100 Prozent korrektes, aber zumindest besseres Verständnis der Bibel erlangen können. Deshalb plädiere ich dafür nach vorne zu schauen und nicht im Morast der Vergangenheit zu graben.
    Da wir in den letzten Tagen leben, gibt es so viele Zeichen die sich heute unter unseren Augen erfüllen werden oder bereits haben, dass wir daher wachsam sein müssen. Man denke nur daran, dass Griechenland nichts mehr kaufen oder verkaufen kann wenn….
    Ob es genau darauf anzuwenden ist, weiß ich nicht, aber es gibt bestimmt viele Situationen, die wir heute wahrnehmen aber nicht mit der Bibel in Verbindung bringen. Da müssen wir uns verbessern und wenn alle Schwestern und Brüder ihr Wissen da mit einbringen, dann sind wir vor allem eins:

    WACHSAM!!!

    Liebe Grüße Manfred

  • Michael 2
    September 16, 2010

    Hallo lieber Manfred,
    sei mir nicht böse, aber das Gefühl das hier bei Bruderinfo hauptsächlich Kritik an der Organisation geübt wird habe ich überhaupt nicht. In den Artikeln habe ich wirklich tiefe und neue Gedanken gefunden, die mich dem eigentlichen Ziel eines jeden von uns ; dem Christus und unseren Schöpfer näher zu kommen, wirklich näher gebracht hat. Es ist natürlich nicht zu vermeiden, das das blosstellen falscher Ansichten und Beweggründe der Organisation auch mit Kritik an der Organisation einhergeht.
    Auch der neue Artikel “ Entsprechen die Brüder d. L. Körperschaft dem Vorbild der Apostel“ ist eine Form der Kritik.
    Auch viele Kommentare zu den einzelnen Themen sind glaubensstärkend. Doch man sollte auch Verständnis dafür haben, das viele hier mit ihren Kommentaren einfach nur ihren Frust los werden möchten, oder ihr Herz ausschütten wollen.
    Ansonsten bin ich ganz deiner Meinung, was du in deinem Kommentar zu Math. 4:10 gesagt hast.
    L.G.
    Michael

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Zu Deiner richtigen Einschätzung lieber Michael möchte ich eine Äußerung von R. Franz wiedergeben:

    Die Bibel zeigt deutlich, daß Missetaten von Führungspersonen öffentlich gemacht werden müssen!

    Was zeigt die Bibel? Bewahrt sie Stillschweigen über Missetaten, wenn sie von Menschen in verantwortlicher Stellung begangen wurden? Davon kann wohl keine Rede sein; vielmehr zielte die Tätigkeit der Propheten Israels oft gerade auf solche Menschen, und die Propheten verkündeten öffentlich, welche Gebote Gottes führende Persönlichkeiten übertreten hatten und welche Konsequenzen das für sie hatte. Gerade auf diese Offenheit und Ehrlichkeit der Bibel haben Jehovas Zeugen oft als einen Beweis dafür hingewiesen, daß sie wahrhaft das Wort Gottes ist.

    Und die Apostel und Jünger Jesu? Bei ihnen war es doch gerade der Herrschaftsapparat des Bundesvolkes Gottes, bestehend aus dem Sanhe­drin, den Ältesten und den Priestern mit ihrer von Gott stammenden Autorität, der so emsig darum besorgt war, den Aposteln die öffentliche Bekanntmachung des ungerechten Vorgehens gegen Jesus zu verbieten.

    Sowohl die Propheten Israels wie auch die Jünger Christi machten das Unrecht bekannt, weil sie eine höhere Autorität achteten und ihr gehorch­ten, und weil das im Interesse der Menschen lag, die davon erfahren mußten. Heute gibt es keine Apostel oder Propheten, die im Auftrage Gottes handeln.

    Man braucht aber kein Prophet zu sein, um dem Beispiel der Propheten Gottes zu folgen. Sonst hätten die Worte Jesu keinen Sinn, die er an die richtete, die geschmäht und über die allerlei Böses gesagt wurde, daß sie sieh freuen sollten, „denn ebenso verfolgte man vor euch die Prophe­ten“.

    Eben weil diese Christen genauso handelten, wurde mit ihnen auch genauso verfahren. Man braucht nicht Apostel zu sein, um dem Vorbild der Apostel nachzufolgen, genauso wenig wie man ein Messias sein (oder zu sein vorgeben) muß, um den Fußstapfen Jesu Christi nachzufolgen.

    Zwischen dem, was man dem Sohn Gottes antat, und dem, was mit den heute Betroffenen geschieht, ist natürlich ein himmelweiter Unterschied. Doch das Öffentlichkeitsprinzip, das Gott in biblischen Zeiten guthieß, dürfte auch auf die heutige Situation anzuwenden sein. Zumindest zeigt sich darin, daß Er mit Sicherheit nicht gegen die Aufdeckung von Unrecht und voll Falschdarstellungen ist, solange der Beweggrund dabei ist, anderen zu helfen und Menschen auf Tatsachen hinzuweisen, die ihnen bei der Entscheidungsfindung dienlich sein könnten. Hier gilt das Wort: „Das Böse triumphiert, wenn die Guten nichts tun.“

  • Manfred
    September 16, 2010

    Lieber Michael,

    ich bin Dir überhaupt nicht böse. 😉
    Ausserdem wollte ich nicht damit sagen, dass nur Kritik geübt wird. Das ist ja definitiv nicht der Fall. Aber doch sehr häufig, was auch seine Berechtigung hat. Worauf es mir ankommt ist:
    Es bringt uns kein bischen weiter, wenn wir NUR über die falschen Lehren der WTG resümieren. Das ist Vergangenheit und wir leben in der Gegenwart und machen uns Sorgen um die Zukunft. Von daher fände ich es gut, dass wir soweit es geht halt versuchen jetzt die Bibel richtig kennen zu lernen. Hier auf Bruderinfo schreiben soviel fähige Schwestern und Brüder. Wenn mal alle Ihr Augenmerk gemeinsam auf die Bibel lenken um ein bestimmtes Thema zu erörtern, dann machen wir gewaltige Fortschritte im Glauben. Davon bin ich überzeugt. Wenn wir alle unser Wissen gemeinsam in die Wagschale werfen und dann Gottes Geist wirkt, dann bekommen wir unabhängig einer Organisation ein besseres Verständnis der Bibel. Das wollte ich damit sagen.
    Liebe Grüße Manfred

  • Sascha
    September 16, 2010

    Da stimme ich dir, lieber Manfred, zu. Wir sollten bedenken, dass diese Seite von verschiedenen Brüdern und Schwestern zu unterschiedlichen Zeiten gefunden wird. Auch der jeweilige Erkenntnisstand und die Bereitschaft, sich mit dem Gedanken zu arrangieren, dass wir uns auf falsche Lehren gestützt haben, ist sehr unterschiedlich. Was uns aber hoffentlich alle vereint, ist der aufrichtige Wunsch, Jehovas Wort besser zu verstehen. Der Autor dieses Beitrages hat ja richtigerweise angemerkt, dass hier niemand aufgefordert wird, die Organisation zu verlassen. Bisher habe ich auch hier nur Kommentare gelesen, die das aufrichtige Interesse an biblischer Erkenntnis erkennen lassen. Selbst wenn dem im Einzelfall nicht so wäre, hätte ich nicht das Recht, jemanden wegen etwaiger Kritik zu verurteilen. Denn auch diese Kritik kommt in den meisten Fällen aufgrund der teilweise schlimmen Erfahrungen zustande, die der Einzelne in den letzten Jahren machen musste.

    Wo sollte man sich denn darüber austauschen, wenn man mit Repressalien rechnen muss, sobald man auch nur den Anschein erweckt, nicht „sklaventreu“ zu sein. Wie ich schon erwähnt habe, habe ich vor kurzem gegenüber einer langjährigen Schwester erwähnt, dass wir eigentlich nur das Wort Gottes bräuchten, um die Wahrheit zu verstehen. Sonst habe ich gar nichts gesagt. Sie hat beinahe Krämpfe und „Schnappatmung“ bekommen deswegen, obwohl ich ihr das mit 2.Tim. 3:16+17 erläutert habe, bei denen ich die Wörter „VÖLLIG“ tauglich, „VOLLSTÄNDIG“ ausgerüstet für „JEDES“ gute Werk betonte, um zu zeigen, dass der Text hier etwas allumfassendes in unserer Persönlichkeitsentwicklung beschreibt. Also selbst die Bibel ist für viele unserer Brüder und Schwestern keine Instanz mehr. Ist das nicht erschreckend? Als ich ihr dann, um keinen medizinischen Notfall auszulösen, sagte, dass natürlich auch bibelerklärende Zeitschriften und Bücher durchaus ihre Berechtigung haben, solange sie nicht über das „hinausgehen, was geschrieben steht“ beruhigte sich ihr Gemüt etwas.
    Aber das ist genau das Problem, das die meisten von uns haben: Wo und mit wem sollten wir über Dinge sprechen, die uns beim Bibelstudium aufgefallen sind, und die sich nicht mit dem decken, was die WTG herausgegeben hat?

    Deswegen hat auch jede Kritik ihre Berechtigung, auch wenn sie dem, der hier schon lange liest, unsinnig erscheinen mag. Berücksichtigen wir bitte bei jedem Kommentar, dass ein Mensch dahinter steht, der seine Gründe für seine Äußerungen hat. Dann können wir auch in Liebe über Worte hinwegsehen, die uns befremdlich oder zu hart erscheinen mögen, und uns selbst auf die Gründe konzentrieren, aus denen wir persönlich hier auf dieser Seite lesen und schreiben. Und die können bei jedem anderer Natur sein, aber welches Recht habe ich, jemandes Beweggründe zu beurteilen? Sich DAMIT aufzuhalten, würde uns nicht weiterbringen, wohingegen uns Kritik, die vielleicht von einem gebeutelten Bruder oder einer traurigen und enttäuschten Schwester geäußert wird, in der Liebe zueinander größer werden lässt.
    In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine angenehme Nachtruhe.

    Sascha

  • Dennis
    September 16, 2010

    Lieber Michael 2,

    möchte mich deiner Vorrede anschließen und habe das gleiche Gefühl, dass BI einen sehr ausgewogene Arbeit hier macht. Für mich kommt die WTG oft sogar noch sehr „glimpflich“ davon, wenn man an so manche Ungeheuerlichkeit in den WT-Artikeln der letzten Zeit denkt.

    Wenn ich die ganzen ca. 1,5 Jahre hier auf BI betrachte und jetzt auch die „Prophetie“-Seite, dann ist es für mich eigentlich ein kl. Wunder was hier passiert auch und vor allem die Art und Weise wie BI eine Balance findet zw. Freiheit im Glauben und gleichzeitig Verteidigung der bibl. Wahrheiten.

    Lob und Dank an dieser Stelle liebe Brüder von BI !!!

    Ich finde es auch generell (unabhängig davon ob es um Religion oder etwas anderes geht) ziemlich dürftig, wenn man dafür kritisiert wird, dass man Misstände aufdeckt bzw. anspricht.

    Der Vorwurf ist immer der Gleiche, nach dem Motto: „Was ist denn die Alternative? Es gibt nichts besseres!“

    Nein, Nein und nochmals Nein!

    Ich muss keine Alternative anbieten um zu zeigen, dass etwas falsch ist.

    Das gilt für die WTG und das gilt für alle anderen Lebensbereiche.

    Wie geistig arm solche Menschen doch sind. Gefangen in einem Denksystem, das etwas anderes außerhalb dieses Systems überhaupt nicht zulässt, weil es nicht existieren darf.

    LG
    Dennis

  • Free Mind Thomas
    September 16, 2010

    Lieber Dennis,

    vielen lieben Dank für Deine gute „Zusammenfassung“ und den Satz:

    Nein, Nein und nochmals Nein!
    Ich muss keine Alternative anbieten um zu zeigen, dass etwas falsch ist.

    Das sollte eigentlich genügen um die eigene Position meiner Überzeugung(en) zu prüfen.

    Warum es dennoch scheinbar nur „wenige“ tun, liegt sicherlich daran, dass es oft erst einer extremen Herausforderung ja einer Art Super-GAU bedarf, die den Eingeschlossenen (egal wie und wo) aus seiner passiven Mitläufer-Position heraus lockt und er beginnt seine bisherigen Ansichten zu überdenken.

    Wer dann nicht den Fehler macht Gott mit in den Topf der WTG Enttäuschung zu werfen, hat aber die großartige Möglichkeit die Aussagen der Bibel, wie z.B. Off 18:4 und 5…..

    Eine andere Stimme hörte ich vom Himmel her rufen: „Entferne dich von ihr, mein Volk, damit du an ihren Sünden nicht mitschuldig und von den Plagen nicht betroffen wirst, mit der sie heimgesucht wird.
    Ihre Sünden haben sich ja himmelhoch aufgetürmt, und Gott verlor ihre Freveltaten nicht aus dem Gedächtnis.

    ….endlich tiefgründig zu verstehen und auch ernst zu nehmen.

    Diese werden es sein die den Herrn Jesus Christus dann als IHREN einzige wahren Hirten dem sie folgen möchten erkennen und sie werden durch IHN und in IHM FREI sein und von der „Schuld“ ihrer Vergangenheit durch einen falschen Propheten.

    Darauf können wir vertrauen und müssen deshalb diesen wichtigen Schritt vollziehen um befreit im Geiste und im Glauben zu leben.

    Liebe Grüße an Dich
    Dein Bruder in Christus
    Thomas FM

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Hallo Mat 4, 10!
    ZITAT:
    „ich weiss gar nicht, warum ihr Schneerose hier für seine andere offen und direkt vorgetragene Sichtweise so kritisiert?
    Ist es nicht das, was ihr wollt?
    Offene Kritik?“

    Ich wüsste nicht, dass man Schneerose für seine Einstellung kritisiert hat. – Wir haben einander nur unsere unterschiedliche Ansichten in Bezug auf den „Gewissenskonflikt“ dargelegt.
    Sowas nennt man Diskussion…aber das kennt man bei den Zeugen ja nicht…
    Würdest du dich hier noch weiter umschauen, könntest du feststellen, dass wir zu vielen Dingen durchaus unterschiedliche Meinungen haben. – Jeder zeigt seinen Standpunkt anhand der Bibel auf und auch wenn man nicht überein kommt, so akzeptiert man einander doch. Weil hier niemand den anderen belehrt, sondern wir uns alle gegenseitig im Glauben an Gott und Jesus Christus auferbauen und stützen.

    ZITAT:
    „Mich begeistert die Selbstbeweihräucherung von RF auch nicht sonderlich.“

    Selbstbeweihräucherung konnte ich in diesem Buch nicht entdecken…eher Schuldgefühle, weil er so lange mitgemacht hat.

    ZITAT:
    „Als viele Jesus wegen einer Predigt verliessen, wie drückte Petrus es so schön aus:
    Herr, wohin sollen wir gehen. DU hast Worte ewigen Lebens.“

    Bitte, öffne dein Herz und verstehe was hier WIRKLICH gesagt wird!
    Nur JESUS hat Worte ewigen Lebens und niemand sonst.
    Er gebrauchte die Apostel dazu, in Form von Briefen weiter gute geistige Speise zu verteilen, die uns auch heute noch sättigt und stärkt.

    Ich habe diese Worte des Petrus auch viele Jahre lang auf die Organisation bezogen, weil es mir so beigebracht wurde.
    Bis ich endlich begriff, dass Jesus und die Organisation NICHTS gemein haben.
    Wenn Petrus zu Jesus sagte DU hast Worte ewigen Lebens, dann meinte er auch nur ihn.

    ZITAT:
    „Ausser Kritik an der Gesellschaft und an Menschen kann ich hier nichts finden.“

    Dann hast du aber noch nicht viele Artikel und Kommentare hier gelesen.
    Klar, da der Aufhänger immer ein Wachtturmartikel und Königreichsdienst ist, wird immer zuerst zwischen dem was sie sagen und dem was in der Bibel wirklich steht, verglichen.
    Das die WTG dabei so schlecht wegkommt liegt ja nicht am Autoren des Artikels oder an den Kommentatoren, sondern an der WTG.

    ZITAT:
    „Die Lehre der WTG kommt der Bibel von allen am nächsten.“

    Dem muss ich leider widersprechen. Es stimmt zwar, dass viele andere christliche Religionen sich auch meilenweit von dem entfernt haben was in der Bibel steht, aber die WTG reiht sich da einfach nahtlos ein.
    Würden sie sich an die Worte der Bibel halten und durch ihre haarsträubenden Auslegungen nicht ständig darüber hinausgehen, bräuchte es so eine Seite wie Bruderinfo garnicht zu geben.
    Außerdem möchte ich ein für alle mal feststellen, dass es keine andere Lehre geben kann, als die Lehre über den Christus und über Gottes Reich.

    Doch was lehrt die WTG?
    Unterwerft euch UNSERER Führung, nur bei UNS findet ihr Rettung. Wem verdankt ihr euer zukünftiges Leben? – Der Organisation, also seid in aller Demut dankbar dafür. Haltet Schritt mit der Organisation, nur SO erlangt ihr Rettung. – Lest die Bibel nicht ohne unsere erklärenden Schriften…usw, usw…
    DAS nenne ich Selbstbeweihräucherung!

    Und was sagt Paulus über solche „Lehrer“?

    Römer 16, 17 b
    Sie verbreiten eine andere Lehre und widersprechen dem, was ihr gelernt habt. Mit solchen Leuten sollt ihr nichts zu tun haben.

    Zur Erläuterung:
    Was ihnen damals gelehrt wurde, war das Vertrauen in Gott, in sein Versprechen und in seinen Sohn.

    Jeder der lehrt, sein Vertrauen in Menschen zu setzen, so wie die WTG und sämtliche Kirchen das tun, hat die ursprüngliche Lehre verlassen. – Wir sollen mit ihnen nichts zu tun haben.

    ZITAT:
    „Aber ihr wollt ja selbst entscheiden, was gut und was Böse ist.“

    Dieser Satz zeigt, dass du überhaupt nicht begriffen hast, worum es uns hier auf Bruderinfo geht.
    Wir wollen nicht selbst entscheiden was Gut und Böse ist, wir wollen aber auch nicht ANDERE Menschen für uns die Entscheidung darüber treffen lassen, so wie es in allen religiösen Institutionen üblich ist.
    Wir wollen uns einzig und allein nach dem ausrichten, was in der Bibel als Gut oder Böse deklariert wird.

    ZITAT:
    „Jesus sagte: Geh weg Satan! Denn es steht geschrieben: Jehova deinen Gott sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.“

    Es wurde ihr schon erwähnt und ich sage es gerne auch nochmal:
    Genau darum geht es uns hier – um Gottes Namen, darum das man IHN anbeten soll und IHM vertrauen soll, statt einer menschlichen Organisation, die von sich behauptet die allein Heilsbringende zu sein.

    ZITAT:
    „Nehmt Zuflucht zu Jehova und zu seiner liebenden Güte.“

    Diesen guten Rat möchte ich gerne an dich zurückgeben, denn wir hier haben diesen Entschluss alle schon vor längerer Zeit gefasst und befinden uns seit dem in der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

    LG Ulli

  • schneerose
    September 16, 2010

    ein hallo und servus

    ich möchte dich nicht mit mat. 4:10 anreden ..sonst könnten außenstehende glauben.. du bist der satan der weggehen soll..
    das wollen wir alle nicht..

    dem gefühl nach und wie du schreibst.. so denke ich ..bist du eine schwester..wenn ich falsch liege bitte korrigiere mich..

    jeder der neu hinzu kommt und meine kommentare liest ist schockiert..es hat den anschein.. dass sich brüder und schwestern eine verbale schlacht liefern..
    schwester ulli (danke an dich) hat es erklärt..möchte das nicht weiter kommentieren..

    ja meine schwester.. du bist hier bei den beröern gelandet..wenn die beröer uneins sind ..dann sind es private anschaugen über bücher – veröffentlichungen .. ich wiederhole mich noch einmal..ich bin sehr sehr dankbar.. für jede antwort (meinung)..

    25 jahre mussten die schneerosen den aufseher nach den mund reden..hat einer ein unbedachtes wort geäussert wurden sie von diesen schwer bestraft..

    was haben wir gemeinsam:
    das wort gottes.. die liebe zu unserem himmlische vater..zu seinem sohn jesus christus.. der unser alleiniger führer ist..
    und der versprochene helfer den hl geist..

    zu deinen ratschlägen ..
    diese kannst du in einigen monaten von bruderinfo in buchfom kaufen ..(wurde auch diskutiert)
    seid dem wir uns auf das wesentliche nur auf das wort gottes konzentrieren.. ist keiner mehr in die WTG grube gefallen..
    meine schwester ..probiere es selber ..lese das wort gottes.bitte den vater um den hl. geist..anerkenne jesus als deinen führer..
    dass wirst auch du die tiefen dinge unseres vater kennen lernen..
    werden ein beröer

    dein bruder im herrn schneerose

    25 jahre mussten die schneerosen den aufseher nach den mund reden..hat einer ein unbedachtes wort geäussert wurden sie von diesen schwer bestraft..

    was denkst du.. schwester ..haben die schneerosen die letzten 25 jahre gemacht..

    es müsste heissen
    was haben die scheerose die letzten 25 jahre in der WTG mitgemacht..

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Lieber Schneerose,
    weil gerade wir beide die letzten Tage viel miteinander diskutiert haben, ist es mir ein Bedürfnis dir zu sagen, wie sehr ich dich und deine Kommentare hier mag.

    Du schreibst immer aus deinem Herzen heraus. – Obwohl du von allen Seiten so viel Unrecht erfahren hast, ziehst du dich nicht von den Menschen zurück, sondern teilst deine Erfahrungen und deinen Glauben an die Bibel mit uns. – Das zeugt von wahrer Charakterstärke.

    Meine Hoffnung ist, dass ich dir hiermit nichts Neues erzähle, weil du es einfach spürst, dass du hier von uns allen angenommen und geschätzt wirst. – Außerdem hast du ja auch schon viel privaten Kontak knüpfen können. – Aber ich denke, es kann trotzdem nichts schaden, es mal in Worte zu kleiden. 😉

    ZITAT:
    „25 jahre mussten die schneerosen den aufseher nach den mund reden..hat einer ein unbedachtes wort geäussert wurden sie von diesen schwer bestraft..“

    Das wird dir hier niemals geschehen, das weißt du. Hier bekommst du zwar nicht immer von allen recht (das könnte niemand hier von sich behaupten), aber niemals einen Maulkorb umgebunden. – Und genauso wenig willst du, dass wir alle dir nach dem Mund reden. – Das weiß ich ganz sicher. 🙂

    Es ist gut, dass wir offen über R.F. gesprochen haben. Für uns ist es wichtig von deinen negativen Erfahrungen mit dem „Gewissenskonflikt“ zu hören und für dich ist es sicherlich auch gut, durch die Erfahrungen der anderen festzustellen, dass dieses Buch nicht nur schlechte Reaktionen hervorgerufen, sondern auch viel Gutes bewirkt hat. – Bruderinfo zum Beispiel!

    Das ist nun wirklich das Beste was bei solch einer Diskussion herauskommen kann: Gegenseitiges Verständnis.

    ZITAT:
    „was haben wir gemeinsam:
    das wort gottes.. die liebe zu unserem himmlische vater..zu seinem sohn jesus christus.. der unser alleiniger führer ist..
    und der versprochene helfer den hl geist..“

    Genau…dass ist es, was wirklich zählt. – Solange uns diese Gemeinsamkeit verbindet, können ein paar lebhafte Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten uns nichts anhaben.

    LG Ulli

  • schneerose
    September 16, 2010

    meine schwester ulli

    ich bin sehr froh und dankbar für die klaren gegenargumente. ich kann nur etwas lernen oder erfahren..wenn brüder es mir mitteilen..egal wie sie es schreiben..ich lese sowieso zwischen den zeilen..- versuche den sinn der gegenseite zu verstehen..
    die W fragen ..warum wieso weshalb….

    dein vergleich mit dem beil hat uns allen sehr gefallen..die mich persönlich kennen wissen ..dass ich mit worten zu hart zuschlage.. sehr oft verletze ich damit lieb gewonnene menschen..

    wenn du ein bischen zeit hast..ich erzähl dir was..

    meine heimatgemeinde ist ein kleiner wahlfahrtsort.. die bauerhöfe liegen verstreut um einen kleinen ortskern..jeder kennt jeden.. ob jemand krank.. stirbt.. oder geboren wird.. wir wissen es..

    kaum hatte ich mein heimbibelstudium begonnen..wussten es alle..der damalige pfarrer hatte eigens für mich eine predigt geschrieben..dazu hat er den best möglichen zeitpunkt gewählt..eine gruppe von wahlfahren einer nachbargemeinde und die eigenen bürger waren in der kirche versammelt.. ein volles haus..
    sein schussatz lautete ..

    für einen solchen menschen (mich)ist es besser man binde ihn einen mühlstein um den hals und versenke ihn im meer..

    alle gläubigen waren schockiert ..
    dies ist der beginn unserer leidensgeschichte schneerose..

    mit angst und verachtung stigmatisiert..machten alle einen weiten bogen um uns.. nur bei den kinder war dies nicht möglich .. gingen sie doch in die örtliche volksschule..sie waren es auch.. die die volle breitseite abbekamen ..mit meinen kinder auf einer bank zu sitzen war eine strafe..aufgeheizt durch gegenschriften.. eskalierte die situation soweit.. das meine kinder neben verbaler und körperlicher gewalt auch angespuckt wurden..

    um nicht zu irren.. befragte ich heute einen meiner söhne nochmals wie lange ..wer und wie oft.. was hat der direktor dagegen unternommen..

    seine worte
    ein ganzes schuljahr wurden wir fast täglich angespuckt..das war aber nicht das schlimmste..schlimm war.. das sie auf unsere jausen brote gespuckt haben..und wir haben es trotzdem gegessen..
    der lehrkörper hat über diesen misstand hinweggesehenen..waren doch alle in der kath. kirchen anagiert..

    tief getroffen und hilflos in dieser zeit.. fing ich an ein scharfen beil zu schmieden ..einem nach dem anderen „hackte ich die zunge“ ab.. die dörflinge hatten auch einen nick namen für mich ::-BISCHOF!

    ich erzähle nur ein bsp. sonst wirds zu lang

    eine bäuerliche veranstaltung zu vorgerückter stunde..der alkohol machte bei den gästen eine lockere zunge..kaum bei der kasse durch..rief mir der erste zu .. he.he.. bischof komm her.. trink ein bier mit uns..dabei schrie er so laut das sich eine beträchtliche mänge leute nach mir umdrehten..der tisch an dem ich eingeladen wurde bot kaum noch platz für mich..nicht die nächstenliebe war gund für die einladung..sie suchten einen zum veralbern ..

    der erste holte zum verbalen schlag aus..
    „stellt euch vor was ich gestern gesehen habe..da kam ein mann im sonntagsgewand die strasse hoch und sie (Frau oder schwester) betete hinter her“ ..der zweite ..“ na so was blödes bekommt man nicht alle tage zu sehen“
    alle lachten sich krumm und bucklig .. ich lachte mit..

    ich backe mein“beil“ aus und sagte:
    das ist noch gar nichts..jetzt sag ich euch was.. dies zwei die du gesehen hast.. sind früher mit fahnen und lautsprecher durch die gegend gelaufen und haben geschrien ..herr erbarme dich unser..

    auf einmal wars nicht mehr lustig.. den sie erkannten das ich von ihrer fronleichnamsprozession sprach..

    ich war immer auf alles gefast.. kannte ihr denken und reden..mit ein zwei sätzen machte ich sie mundtot..dies ist nur einen geschichte von vielen..

    wie du treffend bemerkt hast..das „beil“ besitze ich immer noch..wenn gedanken.. kommentare..oder die angekündigte veröffentlichung eines buches .. mit unseren erlebten erfahrungen synchron laufen schlage ich mit voller wucht zu..nicht ahnend.. dass ich lieb gewonnene menschen verletze..wenn das der fall ist tut es mir sehr leid..

    ein schlusswort für alle.. aber bitte nicht böse sein
    wir (alle 14 schneerosen) bitten um verständnis dafür..

    so liebevoll und wahrheitsgetreu die lebensberichte auch geschrieben sein mögen..auch das von ray franz.. alle schneerosen empfinden einen grossen eckel davor..
    diese veröffentlichungen haben uns das leben zur hölle gemacht..

    dein bruder im herrn „Boss“ mit seinen schneerosen grüssen dich schwester ulli .. die brüder und alle mitleser..
    danke das ihr euch zeit genommen habt..

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Hallo Schneerose,
    wenn ich von euren bitteren Erfahrungen lese, wird mir jedes mal auf´s Neue ganz elend.
    Kein Wunder das du das „Beil“ immer geschärft und manchmal auch ein bisschen locker sitzen hast.

    Ihr lebt in einem Wallfahrtsort…oh weia…das sagt mir als alte Katholikin ja schon alles…

    Deine Nachbarn suhlen sich in ihrer Selbstgerechtigkeit- und Herrlichkeit – denn SIE haben ja den Papst in der Tasche.

    Nach all dieser Niedertracht kann es kein Zusammenkommen geben, dafür müssten sie selbst auch erkennen, dass sie euch unrecht getan haben…und die Wahrscheinlichkeit dafür, geht wohl gegen Null…

    Schade das ihr nicht woanders einen kompletten Neuanfang starten könnt…aber wenn man einen Hof hat (wenn ich´s richtig im Sinn habe) dann bleibt einem ja garnichts anderes übrig als auszuharren.

    Das du jetzt nicht auf diese Menschen zu gehst um ihnen zu sagen, dass du kein Zeuge mehr bist, kann ich SEHR gut verstehen…ich glaube das würde ich mir an deiner Stelle auch verkneifen.

    Schlechte Charaktere meidet man am besten wo es nur geht…alles andere macht absolut keinen Sinn.

    Wir furchtbar auch, dass ihr nach Jahrzehntelanger Häme, Spott und Gemeinheit seitens der Kirchengemeinde, nun auch noch die soziale Steinigung von denen hinnehmen müsst, für die ihr all das ertragen habt.

    Ich wünsche euch Schneerosen die nötige Kraft, um des Christus willen, stark im Glauben zu bleiben.
    Möge in euch allen der heilige Geist wirken und euch mit Gottes Liebe erfüllen.

    LG Ulli

  • Sascha
    September 16, 2010

    Liebe Schneerosen,

    wir kennen uns bisher noch nicht persönlich und doch muss ich sagen, dass ich wirklich Hochachtung vor dir/euch habe, wenn ich sehe, wie im Allgemeinen mit unterschiedlichen Meinungen umgegangen wird. Ich kann nur wiederholen, dass es für mich ein Zeichen vom Geist Jehovas, aber auch von menschlicher Größe ist, mit Andersdenkenden auf diese Weise umzugehen. Auch wenn jeder von uns nicht immer die richtigen Worte trifft, so ist es doch das gemeinsame Ziel, Jehovas Wort und Willen immer besser zu ergründen, und das hier offensichtlich so gut wie jeder bereit ist, sich immer die Meinungen der anderen anzuhören und sich darauf zu beziehen, find ich wirklich bemerkenswert. Aber nicht im Sinne von „Honig-um-den-Bart-schmieren“, sondern als ehrlich gemeintes Lob an alle Beteiligten.

    Grüße an alle

    Sascha

  • Sascha
    September 16, 2010

    Hallo an alle,

    ich hoffe, dass ich niemanden nerve mit meinen Erinnerungen, aber ich werde bei´m Lesen der Kommentare nicht „müde“ zu sagen, dass wir uns hier nicht über Menschen streiten sollten. Warum macht man sich über Einzelpersonen so viele Gedanken? Ob sie recht haben oder nicht, spielt doch für meinen persönlichen Glauben keine Rolle. Ich möchte noch einmal an die Worte Paulus erinnern:
    *** Galater 4 :9-11***
    Jetzt aber, da ihr Gott kennengelernt habt, oder vielmehr jetzt, da ihr von Gott erkannt worden seid, wie kommt es, daß ihr wieder zu den schwachen und armseligen elementaren Dingen zurückkehrt und wieder deren Sklaven sein wollt? 10 Ihr beobachtet peinlich genau Tage und Monate und Zeitabschnitte und Jahre. 11 Ich fürchte für euch, daß ich mich euretwegen irgendwie zwecklos abgemüht habe.“

    Warum halten wir uns damit auf? Wir sind doch alle der Überzeugung, dass diese Menschenverherrlichung, egal aus welcher Richtung sie kommt, nicht dem Denken Jesu entspricht. Warum konzentrieren wir uns, ich schließe mich ausdrücklich mit ein, auf die wichtigen Erkenntnisse, die die Bibel uns in Verbindung mit Jehovas Geist enthüllt? Letztendlich ist das Urteil auch übe mich noch nicht gesprochen, und Satan will mit Sicherheit, dass wir uns wieder mit diesen elementaren Dingen, ob es nun Zeitberechnungen oder Menschenwerke sind, beschäftigen und dadurch die Zeichen der Zeit nicht erkennen. So wie Jesus warnte, dass in dieser Zeit viele Chistusse aufstehen werden, und der Zusammenhang lässt erkennen, dass sich das durchaus auch auf die Christen bezogen haben kann, die bereits geflohen waren. Aufeinmal sagten einige, der Christus sei in der Wüste oder in den inneren Gemächern, und wollten damit dafür sorgen, dass die Christen sich aus ihrem sicheren Versteck in den Bergen wieder an andere Orte begaben. Diesen Schluss ziehe ich daraus, dass die Verse vorher in Matt. 24 ja sagten, dass die Christen beim Aufstellen des abscheulichen Dinges zu fliehen BEGINNEN sollten. Erst danach sagt Jesus, dass in dieser zeit diese falschen Christusse aufstehen würden. Und das kann man sich auch gut vorstellen, über drei Jahre waren vielleicht schon vergangen, und die Christen waren vielleicht nach dieser langen Zeit des scheinbaren Ausbleibens der Prophezeiung offen für solche Christusse. Angenommen, wir beziehen das was Gal. sagt auf uns, und wir sagen von uns, dass wir „Gott bereits kennengelernt haben“, dann könnte man das mit der Situation der geflohenen Christen vergleichen, zumindest gedanklich. Denn das Wort Gottes spricht zu mir persönlich, und der Geist Jehovas lenkt beim Lesen Einzelpersonen zu bestimmten Schlussfolgerungen. Jehovas Ziel ist es, „alle Arten von Menschen zu retten“, also wird er sich auch darum kümmern. Unsere Aufgabe ist es, nicht zurückzukehren, und die „Dinge, die dahinten sind, zu vergessen“. Anstatt uns, und ich schließe mich noch einmal ausdrücklich mit ein, mit Diskussionen über Menschenwerke aufzuhalten, sollten wir uns damit beschäftigen, was die Zeit, in der wir leben, zu bedeuten hat und warum Jehova und Jesus uns das Gefühl gaben oder jetzt geben, dass wir uns von etwas trennen oder zumindest distanzieren wollen, was wir jahrelang, vielleicht sogar wie bei mir, unser ganzes Leben lang geglaubt haben. Jehova hat uns einen Weg gezeigt, und wir müssen jetzt nur noch auf diesem Weg bleiben, und uns nicht ständig umdrehen und schauen, was früher war, was alles falsch gelaufen ist etc.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • WalteranSascha
    September 16, 2010

    Hallo Sascha,

    das sind dem Sinn nach ebenfalls meine Überlegungen.
    Für viele von uns war die „Wahrheit“ früher ganz fest mit einer Religion
    verbunden. Unsere Religion war Synonym für die Wahrheit.

    Wir haben Erfahrungen gemacht und haben viel dazu gelernt.

    Ich selber habe es in der Vergangenheit auch schon angesprochen, unseren Blick nach vorne zu richten.

    Helfen wir uns doch die Wahrheit, nämlich Jesus Christus, immer besser zu erkennen und zu verstehen.
    Für einen Zeuge Jehovas ist das, glaube ich, gar nicht so leicht.
    Helfen wir uns doch, dieses Vertrauen in Jesus im Alltag umzusetzen.

    Ermuntern wir uns doch gegenseitig, wie wir z.B. unseren Kindern, Glauben vermitteln, anstatt sie nur in eine Form zu pressen.
    Ermuntern wir uns,uns aktiv mit der Bibel zu beschäftigen.
    …………… .

    Ich bin überzeugt, bei der Menge von brillanten Schreibern,dem Erfahrungsschatz, den z.T. biblisch tiefsinnigen Beiträgen,dieser Offenheit,Brüder-/Schwesterlichkeit….,die ich hier schon kennengelernt habe,müßte es doch ein Leichtes sein, den Blick nach vorne zu richten.

    Natürlich muß man einige Dinge auch offen ansprechen. Man muß auch die Vergangenheit verstanden haben, um die Gegenwart zu bewältigen.
    Aber man muß aus diesem Rad auch wieder rauskommen, um Fortschritte im Glauben zu machen und um nicht zu verbittern.
    Die WTG werden wir nicht ändern. Aber wir können uns ändern.Zeigen wir,
    daß wir uns von einem anderen Geist leiten lassen und helfen wir uns dabei.
    Deshalb möchte ich mich für deine Gedanken bedanken.

    Gruß

    Walter

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Hallo Sascha,
    nach vorne sehen ist wichtig…ja…da hast du völlig recht. – Und das tun wir hier ja auch, vor allem wenn es um biblische Themen geht und nicht um die WTG. Bei einem Artikel über falsche Propheten, bleibt es ja nicht aus, dass man thematisch bei der Organisation bleibt. 😉

    Doch bevor man wirklich nach vorne sehen kann, muss man begreifen, dass man zuerst mal sein Ziel ändern muss.
    Die meisten die hier still mitlesen, stehen wahrscheinlich erst am Anfang ihres Begreifens.

    Bruderinfo sagt unter „Wir?“:
    „Das Ziel unserer Gruppe besteht darin, uns zu selbstdenkenden und selbsturteilenden Nachfolgern Christi zu machen.
    Der Weg, der zu diesem Ziel führt, kann nur durch und mit dem Geist und den Worten unseres gemeinsamen himmlischen Vater und seines Sohnes Jesus Christus erreicht werden. Dazu ist es gemäß unserem Verständnis nötig, auf Ungereimtheiten und falsche Ansichten hinweisen zu dürfen.

    Wir möchten nicht verurteilen oder richten, sondern alles mit Liebe und Einfühlungsvermögen darlegen.
    Wir wollen wenn nötig; aufrütteln, informieren und klarstellen. Dies aber immer im Lichte der Bibel. Dafür werden auch gerne mal Urtexte und alte Übersetzungen zu Rate gezogen. Fachleute und biblische Archäologie stehen uns hier zur Seite.“

    Wer hier mitschreibt, gehört meist zu denen die schon nach vorne schauen auf den Christus, weil sie das was hinter ihnen liegt losgelassen haben.
    Ihnen geht es nun darum, gemeinsam mit dem Bruderinfo-Team auch anderen dabei zu helfen in die richtige Richtung zu schauen.

    Aber man muss sie da abholen wo sie stehen…man kann nicht einfach weitertraben, ohne sich nach den anderen umzusehen…jedenfalls nicht, wenn man möchte das sie mitkommen auf dem einzigen Weg der wirklich zum Leben führt. Und das ist Jesus Christus.

    Jeder Artikel läuft letztlich genau darauf hinaus, menschliche Vorgaben loszulassen und nur noch auf Gott als unseren Vater und seinen Sohn als unseren Erlöser zu vertrauen.

    Ich habe auch durch die Kommentare, die oft noch mehr in die Tiefe führen, schon viel dazu gelernt.
    Es geht – je nach Thema – eigentlich nur immer am Anfang um das was die Organisation sagt und tut, um sich dann ganz dem zuzuwenden, was die Bibel tatsächlich dazu sagt.

    Aber damit manche Leser die neu dazukommen begreifen, dass die WTG eben genau das Gegenteil lehrt, ist es gut und wichtig auch immer mal wieder zwischendurch darauf hinzweisen, was SIE in ihrer Literatur dazu sagt.

    Es sind ja nicht nur zweifelnde/verzweifelte Zeugen die hier mitlesen, es sind ja auch Menschen die ein Heimbibelstudium angeboten bekommen haben und nun überlegen ob sie es machen sollen oder lieber nicht.

    Oder Leute, die Schul- oder Arbeitskollegen haben, die ihnen ihre Religion immer wieder in den tollsten Farben ausmalen.
    Da kann man schon mal ins grübeln kommen, ob das nicht auch was für einen selbst wäre…

    Und ich bin froh über jeden, der durch Bruderinfo ohne Umwege über die WTG, direkt zu Gott und zum Christus geleitet wird.

    LG Ulli

  • Sascha
    September 16, 2010

    Hallo Ulli,

    danke für deinen Kommentar. Ich weiß die offene Atmosphäre hier wirklich zu schätzen. Diese wird, auch durch Kommentare von dir, immer wieder aufs neue unterstrichen. Das habe ich in dieser Form bisher noch nirgendwo erlebt. Vielen Dank an alle Beteiligten dafür. Hier kann man sich wirklich wohlfühlen und sich ermuntern lassen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Hallo ihr Lieben,
    es ist wirklich haarsträubend was die WTG sich so zusammenschmurgelt um die Verantwortung für ihre Falschaussagen an Jesus oder Gott abzuwälzen…oder wahlweise an die einfachen Verkündiger, die ihre Worte ja nur fehlgedeutet haben.

    Leider sind sie in ihren Formulierungen immer so clever, dass sie bei den meisten damit durchkommen. Man mag sich´s garnicht mehr antun…
    Alles was sie sagen kommt schließlich von Gott selbst, über den Mittler Jesus…sie sind ja nur das Sprachrohr…was können SIE denn also dafür, wenn Jesus immer wieder andere Info´s rausgibt? – Deshalb gibt es auch überhaupt keinen Grund sich zu entschuldigen…

    Wer ihnen DAS wirklich abkauft, dem ist nicht mehr zu helfen. – Will man den Begriff Sprachrohr überhaupt sinnvoll benutzen, dann ja wohl nur in Bezug auf die Apostelbriefe. – Die brauchten nicht alle Näse lang ihre Briefe zu korrigieren…oder wüsstet ihr, dass sie mal geschrieben hätten: „Liebe Brüder, vergesst meinen Brief vom letzten Jahr, der ist hinfällig, dass Licht ist mittlerweile heller geworden.“

    Die WTG dagegen, sagt im Grunde genommen permanent: Was interessiert mich mein Geschwafel von gestern.

    Und wie immer messen sie auch hierbei wieder mit unterschiedlichem Maß. – Ein Zeuge der Fehler erkennt, hat gefälligst seine Füße still zu halten und darauf zu warten, dass Gott es in Ordnung bringt. Alles andere ist fehlende Demut Gott und der Organisation gegenüber.
    Im Predigdienst wird vom Wohnungsinhaber aber verlangt seiner Kirche den Rücken zu kehren, damit er nicht mit ihr die Verantwortung tragen muss.

    Da kann man nur noch staundend mit dem Kopf schütteln…

    Nein, über das staunen bin ich schon hinaus. – Und ja…ich sehe in der WTG tatsächlich ein Sprachrohr, allerdings spricht nicht Jesus .

    LG Ulli

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Bittere traurige Wahrheit in deutliche Worte von
    Dir liebe Ulli gefaßt!
    Danke!

    lg. Matthäus

  • Walter
    September 16, 2010

    Hallo Matthäus,

    wir möchten das alles nur nicht so richtig wahrhaben.
    Aber das ist wirklich traurige Wahrheit.
    Die WTG meint das wirklich so, wie wirs in unseren Zeitschriften lesen.
    Wenns drauf ankommt, setzt sie auch Nachdruck dahinter und zwar so,
    daß man seinen Augen und Ohren nicht traut.

    Liebe Grüße

    Walter

  • schneerose
    September 16, 2010

    meine schwester ulli

    deine worte sind die skizze .. die jedem zeig.. wie die WTG aufgebaut ist..alles was du gezeichnet hast stimmt bis ins detail..

    darum möchte ich einen kommentar zu buch raymond franz abgeben..
    dieser wurde einmal in einem satz mit barbara Kohout erwähnt..

    das buch raymond franz müsste heißen
    „das süsse gift eines aufsehers..“

    viele jahrzehnte der unterdrückung und fehlprophezeihung hat dieser ober aufseher mittgetragen und mittgeschrieben..er gehöhrt zu einer gruppe von menschen ..die alle briefe der besorgten brüder unbeantwortet in den müll geworfen haben..er ist einer von denen..die sich jeden besseren wissens über gottes wort und seinen hl. geist hinweg gesetzt haben..

    dann auf einmal der wandel..
    was ist passiert..

    unserem oberaufseher ist aus versehen die gaskammertür zugefallen.. du wirst sagen ..ist doch egal.. – ist es nicht!
    er war zufällig auf der falschen seite.. seine eigene gute erfindung .. „die gaskammer“.. nur von den aufsehern zu öffnen .. wurde ihm zum verhängnis..(in so einer anlage wurde auch barbara kohout unschuldig „zu tode“ gebracht..)

    was nun
    nach seinem „ausschluss“ hatte er eine „erleuchtung“ ..plötzlich erkannte er ..dass es nicht richtig ist unschuldige menschen zu „ermorden“..
    ja..ja.. nach dem krieg hatten viele aufseher eine erleuchtung..

    zum innhalt seines buches möchte ich einen bruder zitieren: dieser sagte:
    “ den grossteil des buches habe ich gewusst .. den rest geahnt..“

    es ist nur eine schriftliche rechtfertigung eines aufsehers.. unter dem auch barbara kohout jahrzehnte gelitten hat..
    es ist nur süsses gift..gegen die kleinen brüder..was denkt ihr sagt ein ehemann zu seiner frau im geteiten haus..wenn dieser von einem kollegen das buch bekommt..was muss sich diese schwester in den nächsten jahren anhören..

    zu sahras mut.. (ein roman von barbara kohout)
    diese schwester hingegen geht auf die menschen zu.. sie hilft ihnen ..steht auf der strasse .. sie kann man anfassen.. mit ihr reden..das sind die wahren helden unserer zeit..

    dein bruder im herrn schneerose

  • Dennis
    September 16, 2010

    Liebe schneerose,

    warum immer diese verbalen Entgleisungen?

    Auch wenn ich „nur“ Auszüge aus den Büchern von Ray Franz gelesen habe, kann ich nur gutes über die Art und Weise seiner Aufarbeitung und seiner Enthüllungen sagen. Das sehen wahrscheinlich 99% der Leser seiner Bücher und derjenigen so, die ihn persönlich kannten.

    Warum kannst du nicht aktzeptieren, dass sich ein Mensch im Laufe seines Glaubenslebens ändert?

    Was würdest du zu Paulus sagen, wenn er vor dir stünde über die Zeit als er noch der Saulus war? War er nicht auch auf der falschen Seite und zwar aus „Überzeugung“? Hatte er nicht Blut an seinen Händen (Stephanus) und zwar buchstäblich?

    Das kann ja wohl von Ray Franz nicht behaupten.

    Ich habe auch großen Respekt vor Barbara Kohout und ihrer Lebensgeschichte, aber das kann man einfach nicht vergleichen.

    Seien wir doch froh, dass uns durch Ray Franz ein tiefer Einblick in die geheimnisvolle Welt der „leitenden Körperschaft“ und ihrer Handlungsweise möglich war.

    Es ist einfach m.E. komplett daneben Franz in die Nähe eines KZ-Aufsehers in Verbindung mit den Gaskammern zu rücken.

    LG
    Dennis

  • schneerose
    September 16, 2010

    mein bruder dennis

    hätte raymond franz christi eigenschaften gehabt..würde er die werke des paulus hervorbringen..
    unter vielen entbehrungen.. drangsale ..dem tode nahe.. kümmerte sich paulus um die christen (brüder) versammlungen..
    sogar als er in ketten lag und auf seine hinrichtung wartete.. schrieb er briefe an die versamlung..siehe tim.

    nun frage dich dennis ..welche versammlungen hat raymond franz getröstet..bitte nenne uns hier nur eine – NUR EINE..
    vielmehr hat er durch sein buch zuspruch in der welt gesucht..nach dem ausscheiden aus der LKÖ war er nichts mehr.. EIN NICHTS..nach seiner veröffentlichung haben ihm alle kirchen der welt (Ägypter)auf die schulter geklopft..ja ..jetzt stand er wieder auf der sonnenseite.. alle ablaudierten ihm..

    nun sag dennis ..was hat dieser mensch grosses gemacht oder möchtest sein buch mit den paulus briefen vergleichen..oder sein verhalten des paulus gleichzusetzen ..
    wenn du willst..berichte ich von schwester im geteilem haus ..deren kath. männer dieses buch haben..ich denke.. dass du nicht die kraft dazu hast diese geschichten zu lesen..

    zu den tiefen einblicken
    welche tiefe einblicke hat er uns gegeben ..die wir nicht wissend oder nicht ahnend waren.. lies das buch im lichte der hl. schrift
    und du wirst erkennen das er das volk jahs. 2 mal betrogen hat ..nur der 2 betrug war schlimmer als der erste..

    zu deiner person
    das du so viele leser seines buches kennst.. habe ich nicht gewusst .. oder von wo hast du die wahrscheinlichen 99% .. die dir beipflichten..? kennst du wirklich alle leser seiner schriften..? ich kenne nur 23 brüder ..schwestern oder einige mehr ..die mit diesem thema vertraut sind..mit 18 stehe ich mehrmals wöchentlich in kondakt.. diese teilen deine meinung nicht ..nun sag..hast du mit ihnen gesprochen oder nicht..du kannst dir die frage selber beantworten..frag auch dein herz.. ob es ehrlich zu dir ist..

    zu meinen verbalen entgleisungen

    diesen vorwurf von dir.. möchte ich mit einer gegenfrage beantworten..
    die in matt. 23 aufgeschriebenen beschimpfungen jesu den Pharisäer und schriftgelehrten gegenüber ..sind das verbale entgleisungen jesu oder entsprechen sie den tatsachen..?

    ich möchte christi weg gehen..ich werde keinen menschen beweihräuchern der gottes volk 2 mal betrogen hat..
    keiner muss meine kommentare lesen..auch du dennis..sie brauchen nicht veröffentlicht werden..

    viele brüder verachten mich ..weil ich weggegangen bin ..ich stehe ihnen trotzdem bei wo es mir möglich ist..

    dein bruder im herrn schneerose

    ———————————————————————————————————-

    Liebe Brüder hier bei Bruderinfo,
    wir möchten uns ausdrücklich von den hier vorgetragenen Vorwürfen an und über Ray Franz ditanzieren.
    l.G.
    Bruderinfo

  • Christof
    September 16, 2010

    Viele haben das Buch von R.F. gelesen, auch ich. Der eine ist von überzeugt, der andere nicht so. Aber müssen wir deswegen Komentare mit so viel Emotionen schreiben? Laßt doch allen die freie Meinungsäußerung ! Ich hatte oft Tränen und war fassungslos, als ich das über die die leitende Köperschaft gelesen hatte. Heute, nach vielen Monaten denke ich, keiner war dabei und konnte Blicke hinter den Türen werfen, obwohl alles sehr logisch, sachlich und verständlich geschrieben erscheint. Und wir werden auch niemals die ganz echten Beweggründe von R.F. kennen lernen. Ob es eine Abrechnug war oder die Liebe zu den Brüdern, um vor der WTG zu warnen. Mir hat das Buch sehr geholfen, mich innerlich von all den ganzen zu distanzieren. Und genau so ist es doch auch hier.. Wenn ich hier schreibe, sehr oberflächliche Komentare, kein Vergleich zu vielen anderen hier, aber das muss doch jeder selber wissen. Und wenn ich tiefsinnige Meinungen über 607, prophetische Erfüllungen etc. nicht lesen möchte, dann laß ich es.. aber wir sollten niemals anderen unsere Meinung aufdrängen

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Hallo Schneerose,
    das Buch von Raymund Franz ist bei mir ganz anders angekommen als bei dir. Mir hat darin eine Ehrlichkeit gefallen, auch sich selbst gegenüber. Auch den durchweg freundliche und rücksichtsvolle Ton, den er anschlug mochte ich…er war ganz frei von Bitterkeit, obwohl er in einem Alter in dem andere in die Rente gehen, noch bei einem ihm wohlgesonnendem Bruder arbeiten musste, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

    Sein Buch erzählt davon, wie verschiedene Männer in führenden WTG-Positionen langsam und allmählich erkennen, dass sie sich nicht auf dem Wege Christi, sondern auf dem Holzweg befinden.
    Er zeigt, wie die Lieblosigkeit und Oberflächlichkeit der WTG-Obersten ihn erschütterte und dann so nach und nach sein ganzes Weltbid – von dem er ja fest überzeugt war – ins Wanken geriet als er feststellte, dass sie in ihren Beratungen alles Mögliche heranzogen, aber NICHT die Bibel.

    Das er dafür erst mal eine Weile brauchte, muss man ihm – der ja sein ganzes Leben in den Dienst der Gesellschaft stellte – schon zugestehen.
    Das er keiner Versammlung mehr geistig beistehen konnte, ist ihm auch nicht vorzuwerfen…er wollte ja…man ließ ihn bloß nicht.
    Als er das Oberhaus verlassen hatte, schloss er sich einer Versammlung an um ihr zu dienen…doch die Gefahr das er von dort sein aufmüpfiges Gedankengut an andere weitergibt, war den Herrschaften zu groß und deshalb ruhten sie nicht eher, als bis sie ihn mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt hatten.

    Was blieb ihm also? – Anders als mit einem Buch, konnte er doch überhaupt niemanden mehr erreichen! – Er war mit einem Bann belegt, der wirkungsvoller ist als ein Maulkorb.
    Als Abtrünniger gilt man für das „Volk“ doch praktisch als Nichtexistent.
    Du stellst dich immer schützend vor die Brüder, die noch da hingehen, weil sie blind, taub und stumm sind.
    Ob sie von den geistigen Führern geschlagen werden oder von Außenstehenden – du möchtest dich am liebsten schützend vor jeden Einzelnen werfen, damit er nicht dieselben Schmerzen erleiden muss, wie du und deine Familie.
    Das ist eine sehr anziehende und liebenswürdige Eigenschaft von dir. – Doch holst du dabei schon mal das Hackebeil heraus und triffst damit Menschen, die mit dir auf derselben Seite kämpfen. Wie zb Bruder Franz.

    Ich möchte nicht wissen, wie vielen er mit seinem „Gewissenskonflikt“ geholfen hat, die WTG zu verlassen oder sich erst garnicht dort hineinzubegeben.

    Aber jeder liest solch ein Buch natürlich anders. – Ich glaube, es ist die Herzenseinstellung, die den Unterschied ausmacht.
    Lese ich als Außenstehender soetwas um einen anderen bloßzustellen und ihn niederzumachen, oder lese ich es, um ihm zu helfen. – Auf die Menschen in deinem Umfeld trifft leider ersteres zu, dass heißt aber nicht, dasa man das nun auch auf alle anderen Leser übertragen kann.

    Sogar die Bibel selbst wird von Vielen nur gelesen, um sie als Waffe gegen den Glaubenden einzusetzen.
    Da wird hervorgekehrt was für ein grausamer Gott Jah ist. – Es werden Bibelstellen herangezogen um aufzuzeigen, dass er selbstverliebt, egoistisch und ungerecht ist.
    Ganz zu schweigen davon, dass manche die Bibel nur aufschlagen, um die ganzen vermeintlichen Widersprüche aufzudecken.

    Was andere aus der Bibel machen bzw in sie hineinlesen, hält uns alle aber doch nicht davon ab, sie als heilig, von Gott inspiriert und damit wertvollste Schriftensammlung aller Zeiten anzusehen.

    Dieses Beispiel soll natürlich kein Vergleich sein, sondern nur darlegen, dass du ALLES zum Schlechten verdrehen kannst, wenn du nur willst. So eben auch den „Gewissenskonflikt“ von R.F.

    Du leidest mit denen, die dieses Gift dann abgekommen…und bist deshalb zornig über den Autor und unterstellst ihm üble Beweggründe. Aber es ist nicht das Buch das dieses Gift absondert, sondern es sind dessen Leser.
    Du triffst mit deinem gerechten Zorn den Falschen.

    Wer weiß, hätte R.F. geahnt das es so missbraucht wird, hätte er es vielleicht garnicht geschrieben.
    Aber dann wäre uns doch viel wertvolle Information verloren gegangen.
    Denn – etwas nur zu ahnen, oder es von jemandem bestätigt zu bekommen der es wissen muss, sind doch immer noch zwei paar Schuhe. Aufgrund irgendwelcher Ahnungen trifft man keine Entscheidungen die so folgenschwer sind, dass sie keinen Teil unseres Lebens unberührt lassen.

    Diese grausame Macht über unser Leben, bekommt die WTG allein durch ihre gehorsamen Verkündiger. Sie sind gleichzeitig Ausführende, und Leidtragende.
    Das ist ein Punkt, über den wohl selten mal einer nachdenkt.
    Ein kleiner Haufen machtgieriger, herzloser Männer bestimmt über das Leben von 7 Millionen Menschen. – Und das nicht mit Feuer und Schwert so wie früher…nein…alleine mit mentaler Gewalt.

    Was für ein Irrsinn!

    LG Ulli

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Also zu diesen Äußerungen von den Schneerosen -zu Raymond Franz-ebenso die von Dir Dennis möchte ich auch das Wort ergreifen !!!

    Also ich habe beide Bücher gelesen und kann nur sagen RESPEKT vor diesem Mann Gottes !!! Der Titel des ersten Buches „Der Gewissenskonflikt“ sagt eigentlich schon sehr viel aus.

    Br. R. Franz hatte wenigstens die Größe und Stärke bewiesen – nachdem er viele falsche Lehren erkannte – nicht einfach weiterzumachen.

    Er war in einer Stellung „geborgen – finaziel abgesichert – hatte hohes Ansehen“ ALL DAS gab er auf weil er für die Wahrheit eintreten wollte – weil für ihn Jesus wichtiger war als die Organisation. Er konnte es nicht mehr vereinbaren in leitender Funktion Entscheidungen in Lehrfragen mitzutragen und damit Lehren zu verfechten (z.B. 7 Zeiten – 1914) die er als falsch erkannte.

    Ein Ältester hat einmal nach dem VBST – es ist schon ein paar Jahre her – über Franz gelästert, er sei ein Hetzer und Ketzer.
    Ich habe nur von anderen Brüdern erfahren das er seine Abhandlungen sehr korrekt, mit großem Gewissen für das was wahr ist – mit großer Liebe und Ergebenheit für Gott, Jesus und die hl. Schrift verfaßt hat. Diese Verurteilung des Ältesten führetn dazu – was ich ihm auch später sagte – das ich zuerst das eine und dann das andere „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ gelesen habe. Ich fragte ihn ob er den die Bücher kennt um sich ein solches Urteil zu erlauben? Ich bin jedenfalls bis heute BEGEISTERT. Ich habe mehr gelernt als in meinen 40 Jahren als ZJ und 15 Jahre als Ältester oder 8 Jahre als Pionier.

    Ich habe größten Respekt und Wertschätzung für diesen aufrechten CHRISTEN und ich lasse es nicht zu, dass – soweit es mir möglich ist durch seine Zeilen mir ein Urteil zu erlauben – über einen Menschen der sein ganzes Leben in den Dienst Gottes gestellt hat so schlecht geredet wird. Auch hier trifft das Wort zu: „Hört auf zu richten auf das ihr nicht gerichtet werdet“ !!!

    Es gibt auch Personen die ihn persönlich kennengelernt haben – ich habe nur Gutes darüber gelesen. So z.B. der Nachruf:

    http://www.ausstieg-info.de/aktuelles.html

    Auch seine Bewegründe die er sehr liebevoll beschreibt warum er dieses Buch geschrieben hat, soll Aufschluß über seine Person abgeben. Ich kann nur jedem empfehlen – eigentlich eine Pflichtlektüre für jeden aktiven ZJ – diese Bücher zu lesen.

    Würde jeder ZJ den Inhalt kennen, dann würde das Imperium der ZJ in sich zusammenbrechen – und genau deshalb schließt man jeden aus der die Bücher liest und empfiehlt. (wie im Mittelalter die Hexenverbrennung)

    Das war mir ein großes Anliegen – genauso wie ich bei Verunglimpfungen von Jesus oder Jehova entsprechend reagiere, möchte ich ebenso, noch dazu einen Menschen der sich nicht mehr wehren kann,(er ist gestorben) verteidige weil ich nichts negatives gefunden habe. Fehler und Unvollkommenheiten hat R. Franz genauso wie wir alle – aber es ist nicht fair über eine integere Person so schlecht zu reden oder zu schreiben.

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Was ich noch nachreichen möchte – eine kleine Leseprobe aus der Gewissenskonflikt – die Einleitung:

    DER PREIS FÜR EIN GUTES GEWISSEN !

    1.1 Sich zu Gunsten eines reinen Gewissens entscheiden!

    1.1.1 Lässt Du Dich vom Gewissen führen?

    Ob es uns gefällt oder nicht, vor Gewissensentscheidungen werden wir alle gestellt. Sie sind bittersüßer Bestandteil unseres Lebens, dem wir nicht entrinnen können. Man kann durch sie bereichert werden oder verarmen, Freunde gewinnen oder verlieren. Die Wahl liegt bei uns. Selten fällt sie leicht.

    Nicht jeder läßt sich durch Gewissensfragen beunruhigen. Manche lassen nichts an sich herankommen und machen weiter wie zuvor, ohne sich beirren zu lassen. Nach dem Motto: „Erst mal abwarten. Sollen andere sich doch darüber den Kopf zerbrechen. Mich berührt das alles nicht.“ In dieser Haltung des Abwartens und Aussitzens verharren manche ihr ganzes Leben lang. Wenn es aber dem Ende zugeht, dürfte doch der, der von sich sagen kann, daß er in seinem Leben für etwas eingestanden ist, die größere Befriedigung empfinden als der, der nie klar Stellung bezogen hat. Manchmal fragt man sich, ob es heutzutage überhaupt noch Menschen mit fester Überzeugung gibt oder ob sie schon ausgestorben sind und nur noch in Geschichtsbüchern vorkommen. Der Stimme des Gewissens zu folgen, fällt den meisten wohl nicht schwer, aber eben nur solange, wie es sich um kleinere Dinge handelt. Sobald es um mehr geht und der Preis ansteigt, der für ein gutes Gewissen zu zahlen ist, wird es schon schwerer, Gewissens­konflikte durchzustehen und dann die Konsequenzen zu tragen. Handelt es sich um sehr weitreichende Konsequenzen, so stehen wir vor einer Grund­satzentscheidung, und das bedeutet gewöhnlich: die Lebenskrise ist da. Von einer solchen Krise handelt dieses Buch. Es zeigt, wie die Betroffenen sich ihr stellten und welche Folgen das für ihr Leben hatte.

    Was hier berichtet wird, ist zwar nicht so weltbewegend wie der Ketzerpro­zeß gegen einen John Wicliffe, wie die internationale Verfolgungsjagd auf einen William Tyndale oder die grauenhafte Verbrennung eines Michael Servetus auf dem Scheiterhaufen, doch die Menschen, von denen die Rede ist, haben auf ihre Weise nicht minder schwer gekämpft und gelitten. Wohl konnte kaum einer seiner Haltung so gewandt Ausdruck verleihen wie Martin Luther, doch sie dachten wie er, als er zu seinen siebzig Richtern sagte:

    „Es sei denn, daß ich durch Zeugnisse der Schrift oder klare Vernunftgründe überwunden werde – denn ich glaube weder dem Papst noch den Konzilien allein, weil es am Tage ist, da sie zu mehreren Malen geirrt und sich selbst widersprochen [9] haben -, so bin ich überwunden durch die Stellen der Hl. Schrift, die ich angeführt habe, und gefangen in meinem Gewissen an dem Wort Gottes. Deshalb kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen zu handeln beschwerlich, nicht ratsam und gefährlich ist. Gott helfe mir, Amen.“

    entommen aus:

    http://www.harmagedon.com.ar/X/B%FCcher/B-Divers/Franz%20Raymond/Gewissenskonflikt/1.Kapitel.htm

    Hier kann jeder weitere Details lesen !

    lg. Matthäus

  • schneerose
    September 16, 2010

    meine brüder und schwestern

    ein danke euch allen.. für eure offene und klare stellungnahme..
    mir braucht keiner nach dem mund reden..ich bin froh für jedes ehrliche wort von euch..ihr braucht euch kein blatt vor dem mund nehmen.. sagt es so wie ihr denkt und fühlt ..ich tue es auch..

    es sind unsere meinungen und empfindungen.. jesus hingegen wird ein gerechtes urteil nicht nur über uns.. sonder auch über ray franz sprechen..

    zu bruder-info
    mein nachtrag kommentar ist verschwunden..ist es ein technisches oder innhaltliches problem..

    schneerose
    ————————————————————————————————-

    Wir haben deinen Nachtrag zum Thema Ray Franz und Blutschuld gelöscht. Diese Aussage wird dem Wirken von Bruder Ray Franz nicht gerecht und ist beleidigend.

  • schneerose
    September 16, 2010

    servus matthäus

    danke für die grosse mühe deiner nachforschung..und die stellungnahmen..sie sind sehr umfangreich.. danke!

    für die nächsten tage habe ich lesestoff.. ich bin sehr glücklich..

    zur information

    meine kommentare sind die zusammenfassung einer diskusion und meinungen von 18 brüdern und schwestern.. 10 davon sind zwischen 21 und 30 jahre..diese haben in der schule im predigdienst in der verwandschaft sehr schlechte erfahrung gemacht..das buch von ray franz war auch dabei..ich denke das diese information für dich wichtig ist..

    dein bruder schneerose

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Liebe Schneerosen zu Deinen nicht liebevollen Worten zur Person
    Raymond Franz möchte ich ihn selbst zu Wort kommen lassen wo er über seine Bewegründe folgendes schreibt – ihr selbst müßtet dafür am meisten Verständnis haben:

    Aus der GEWISSENSKONFLIKT:

    Was muß es für eine Mutter bedeuten, die einem Töchterchen das Leben geschenkt hat, die das Baby gefüttert und bei Krankheit gepflegt hat, die das Mädchen später durch die prägenden Lebensjahre geführt und an seinen Problemen Anteil genommen hat, die die Enttäuschungen und traurigen Augenblicke wie ihre eigenen durchgemacht und mit ihrer Tochter geweint hat – was muß es für diese Mutter bedeuten mitzuerleben, wie ihre jetzt erwachsene Tochter sie plötzlich zurückweist, und das nur, weil ihre Mutter Gott und ihrem Gewissen treu bleiben wollte?

    Die triste Wahrheit über die familienzerstörende Wirkung

    Welches Leid erfahren Eltern, deren Sohn oder Tochter heiraten und ihnen sagen, es sei am besten, sie ließen sich nicht auf der Hochzeitsfeier blicken, oder die erfahren, daß eine Tochter ein Kind zur Welt gebracht hat, und ihnen gesagt wird, sie sollten nicht kommen, um das Enkelkind zu sehen? Das ist keine Einbildung. So ergeht es vielen Eltern. Ich will nur ein Beispiel bringen. Eine Mutter aus Pennsylvanien schreibt:

    „Ich habe Kinder in der Organisation, die verheiratet sind und mich sogar zu sich einluden während der ersten Zeit, als ich mich von der Organisation zurückzog, damit ich mich erholen konnte. Ihre Einstellung zu mir als Mensch hatte sich nicht geändert. Seit aber die Bekanntgabe kam (im Wachtturm vom 15. Dezember 1981, der genaue Anweisungen für den Umgang mit Personen, die sich aus der Versamm­lung zurückgezogen hatten, enthielt), werde ich von ihnen nur noch gemieden. Nicht einmal telefonisch haben wir Verbindung, und sie nehmen keinerlei Kontakt mit mir auf. Ich muß etwas dagegen tun, aber ich weiß nicht was. Ich unternehme nichts, damit es nicht etwas Falsches ist und sie sich noch mehr von mir entfremden. Ich rufe nicht bei ihnen an, damit sie sich nicht eine Geheimnum­mer geben lassen, und ich schreibe nicht, weil ich – wie schon gesagt – befürchte, etwas zu äußern, das sie als anstößig auslegen könnten. Ich mußte ins Krankenhaus deswegen, weil ich mit den Nerven am Ende war, und kurz darauf stand ich gleich wieder vorm Nervenzusammenbruch, weil mich diese Reaktionen so schrecklich mitgenommen haben. Vielleicht geht es Dir genauso. Ich weiß nicht, wie ich den Verlust meine: Kinder (und künftiger Enkelkinder) verkraften soll. Es ist einfach zu viel.“

    Wenn meine frühere Bekanntheit irgendwie dazu beitragen kann, daß die Lage solcher Menschen mit einem offeneren Sinn gesehen wird und zu einem veränderten Verhalten anderer ihnen gegenüber beiträgt, dann hat sie meines Erachtens damit ihren einzigen nützlichen Zweck erfüllt.

    Ich denke dabei an die Worte des Apostel Paulus:

    „Gott kennt mich durch und durch. Ich hoffe aber, daß ihr mich genauso kennt. Es geht mir nicht darum, schon wieder mich selbst anzupreisen. Vielmehr möchte ich euch zeigen, daß ihr Grund habt, auf mich stolz zu sein. Dann wißt ihr, wie ihr die zum Schweigen bringen könnt, die auf äußere Vorzüge stolz sind, aber wenn man ihnen ins Herz sieht, haben sie nichts vorzuweisen.

    Gebt mir Raum in eurem Herzen! Ich habe doch keinem von euch Unrecht getan. Ich habe keinen zugrunde gerichtet und keinen ausgebeutet. Ich sage das nicht, um euch zu verurteilen. Ich habe euch ja schon gesagt, daß mein Herz für euch weit geöffnet ist. Ihr seid im Leben und im Tod mit mir verbunden.“

    Wenn das in diesem Buch Gesagte dazu beitragen könnte, daß die Kinder einer einzigen solchen Mutter sich nicht für sie schämen, sondern stolz auf sie sind, weil sie der Stimme ihres Gewissens gefolgt ist, so wäre das all die Mühen wert gewesen.

    2.6.3 Mitglied der „leitenden Körperschaft“ während neun Jahren, um als glaubwürdiger Zeuge gegen sie und ihre Machenschaften aufzutreten!

    Damit habe ich im wesentlichen gesagt, weshalb in diesem Buch Dinge aufgezeichnet sind, die ich im Verlauf meiner neun Jahre Mitgliedschaft in der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas gesehen, gehört und erlebt habe. Dies ist offensichtlich nötig, um zu zeigen, woher die Probleme, die auf bei den Seiten so vielen das Herz zerreißen, im Kern eigentlich kommen. Diese Darstellung ist nicht als eine Art Enthüllung gedacht. Manches war zwar schockierend für mich, doch ich berichte darüber nicht wegen der Schockwirkung, sondern weil sich daran beispielhaft sehr grundlegende Probleme aufzeigen lassen. Man sieht daran, zu welchen Extremen die Treue zu einer Organisation führen kann, wie Menschen, die im Grunde genommen freundlich und ohne böse Absichten sind, soweit gebracht werden können, daß sie Entscheidungen fällen und Handlungen begehen, die herzlos und ungerecht, ja sogar grausam sind. Namen, Zeit und Ort werden im allgemeinen genannt werden, da dies für einen glaubwürdigen Tatsachenbericht notwendig erscheint. Ohne diese Angaben würden ganz sicher viele die Wahrheit des Gesagten bezweifeln oder leugnen. Dort, wo die Nennung des Namens und anderer Daten unwichtig erschien und wo dies den Betroffenen unnötige Schwierigkeiten bringen könnte, wird auf diese Angaben verzichtet. Einzelpersonen werden nur so weit behandelt, wie sie zum Gesamtbild gehören. Wenn einige öfter zitiert werden, dann deshalb, weil sie viel zu sagen hatten und weil ihre Worte von größerer Tragweite waren. Andere, wie beispielsweise Lyman Swingle oder Karl Adams, kommen häufiger vor, weil ich durch meine Arbeit mit ihnen engeren Kontakt hatte.

    Beim Zitieren habe ich mich bemüht, fair zu sein, nichts aus dem Zusam­menhang zu reißen, keinen Sinn hineinzulegen, der nicht enthalten ist. Zitate sind meines Erachtens für die jeweilige Person charakteristisch und widersprechen nicht ihrer sonstigen Persönlichkeit, ihren Ansichten und ihrem Verhalten. Dennoch habe ich einige wenige Zitate anonym gelassen, darunter auch solche von Mitgliedern der leitenden Körperschaft, weil ich dem einzelnen oder seinen nahen Verwandten besondere Schwierigkeiten ersparen möchte oder aus Rücksicht auf die besonderen, teils tragischen Umstände im Leben der betreffenden Person. Dies in allen Fällen zu tun, ist offenkundig unmöglich, da sonst der Bericht seine Aussagekraft verliert. Des weiteren bin ich der Ansicht, daß niemand erwarten kann, von der Verantwortung völlig freigesprochen zu werden, die sich aus den Worten Jesu ergibt: „Aber das sage ich euch: am Tag des Gerichts werden die Menschen sich verantworten müssen für jedes unnütze Wort, das sie gesprochen haben! Aufgrund deiner eigenen Worte wirst du dann freigespro­chen oder verurteilt werden“. Wir können Vergebung für verkehrte oder verletzende Worte zu erlangen suchen und sie vielleicht auch erhalten. Doch wir bleiben weiter für sie verantwortlich.

  • Aaron
    September 16, 2010

    Zu den vielen positiven kommentaren zu R.F. möchte ich mich auch noch anschließen. Ich weiß es geht um sehr viel Emotionen. Auch kann ich die Schwester im geteilten Haus gut verstehen, liebe schneerose, aber da hilft nur eines: sie sollte sich mit ihrem Mann zusammen setzen und das Buch Abschnitt für Abschnitt durchgehen,nur so kann sie ihm helfen – oder er ihr!!
    Gruß Aaron

  • schneerose
    September 16, 2010

    meine schwester ulli

    danke für deine angeführten sichtweisen..ich selber hätte den stoff für zwei bücher..wenn sie themenmässig aufgearbeitet würden.. auch ich stand vor dem selben gewissenskonflikt..habe ich doch diese lehre 1:1 übernommen und zu den menschen getragen..

    eine frage an dich

    ich schreibe ein buch zum thema
    GEWISSENSKONFLIKT EINES FAMILIENVATERS

    meine erste lesung halte ich im haus der dorfgemeinschaft meiner heimat.. wahrscheinlich müsste ich es auf zwei mal machen..weil die plätze nicht ausreichen..

    möchtest du mich dabei unterstützen und ermuntern..
    (ist nur eine rhetorische frage)

    du schwester ulli hast richtig beobachtet ..dass die brüder-schwestern für denen diese buch wichtig währe es gar nicht zu gesicht bekommen ..und wenn.. dürfen sie darin nicht lesen..ja noch schlimmer..sie sind verfplichtet es den aufsehern zu melden..wer in der versammlung es inne hat..

    was sagt das wort gottes:

    wenn jah. selbst das haus nicht baut..dann ist es umsonst das die bauleute hart daran gearbeitet haben..PS.127:1

    so sehr sich auch viele brüder ehrlich bemühen..nehmen wir auch in gottes namen auch raymond franz dazu..(dem innhalt nach hatte er einen sehr grossen gewissenskonflikt).. wenn unser himmlischer vater das buch nicht mitbaut.. wird es bei den brüdern keinen erfolg haben..nur die bittere zunge unserer gegner ist das was übrig bleibt..

    danke noch mal für deine ausführliche stellungnahme..
    das gilt für alle.. ich bin sehr froh und dankbar eure sichtweisen kennen zu lernen..danke.. danke.. danke..

    euer bruder im herrn schneerose

  • Ulrike P.
    September 16, 2010

    Hallo Schneerose,
    ZITAT:
    möchtest du mich dabei unterstützen und ermuntern..
    (ist nur eine rhetorische frage)

    Eins kann ich dir sagen, würdest du so etwas tun und ich hätte von der Entfernung her die Möglichkeit zu dir zu kommen, dann wäre ich dabei. Und nicht nur ich, sondern auch mein Mann und auch meine Freunde.

    Du könntest ganz sicher ein Buch schreiben, das ist vielleicht gar keine so schlechte Idee. 😉 – Viele von uns können das und einige haben es ja auch getan.

    Und das ist gut so…auch wenn es so manches mal vielleicht in falsche Hände geriet.
    Denn so ein Buch, wird wohl von den wenigsten Zeugen direkt gekauft. Aber man stolpert vielleicht zu einem Zeitpunkt darüber, an dem man froh ist zu merken, dass man nicht alleine steht mit seinen Zweifeln.

    Wie viele Brüder sitzen in den Versammlungen oder auf Kongressen nebeneinander, innerlich stöhnend über all den Humbug den sie sich wieder anhören müssen…und keiner ahnt etwas vom anderen.
    Aber ehe sie nicht wenigstens in Buchform die Bestätigung dafür bekommen, dass es noch weitere gibt die so denken wie sie, werden sie sich niemals trauen sich einem anderen in aller Vorsicht zu öffnen, geschweige denn irgend wann mal die nötigen Konsequenzen zu ziehen.

    Ich habe mal bei Amazon nachgeschaut…es gibt ja Aussteiger-Bücher ohne Ende…das wusste ich garnicht…

    Ich habe mir denn auch gleich mal die Rezensionen dazu durchgelesen und die waren durchweg positiv…allenfalls das einer mal über den Schreibstil geklagt hat.

    Ich denke, diese Bücher haben schon so manchen davor bewahrt, mit Zeugen Jehovas ein Buchstudium zu beginnen. – An die suchenden Menschen, die nur allzu gern bereit sind, den Paradies-Versprechungen der Zeugen Glauben zu schenken, muss man bei der ganzen Sache ja auch mal denken!

    Denn ein Zeuge wird kaum mit einem Außenstehenden über seine Zweifel reden und ein Ausgeschlossener oder Abtrünniger hält sich auch oft lieber verschämt zurück. Sie können im Grunde nur durch Bücher gewarnt werden.

    Von daher sehe ich schon, dass auch Gott „daran baut“.

    Wer unbedingt ein Zeuge bleiben will und sich deshalb lieber weiterhin blind und taub stellt, den kannst du weder mit Büchern noch mit Fernsehsendungen erreichen…ja noch nicht einmal mit vorsichtigen Andeutungen.
    Aber dann ist er eben noch nicht so weit…das muss man einfach akzeptieren.

    Kinder! – Noch vor 11 Jahren hätten mich keine 10 Pferde auf eine Seite wie Bruderinfo bekommen, ich hätte auch niemals ein Buch von einem Ausgeschlossenen angefasst oder hätte mich mit Abtrünnigen unterhalten, noch nicht einmal eine Fernsehsendung mit ihnen hätte ich mir angesehen. – NIEMALS hätte ich es für möglich gehalten, dass ich nur 2-3 Jahre später meine Augen öffne, um die Wahrheit hinter der Scheinwahrheit zu erkennen.
    Und dann hat es nochmal zwei Jahre gedauert, bis ich bereit war auch die Konsequenzen in Kauf zu nehmen.

    Den „Gewissenskonflikt“ habe ich erst dieses Jahr gelesen…ich hab´s auch so geschafft. Aber es wäre auch nicht verkehrt gewesen das Buch schon in die Hand zu nehmen, als ich mir noch nicht ganz so schlüssig war.

    Ich denke, diese Bücher haben so lange ihre Berechtigung, wie sie mit einem gutem Vorsatz geschrieben werden. Dann werden sie auch immer wieder Leser finden, denen sie eine Hilfe sind.

    LG Ulli

  • matthäus
    September 16, 2010

    Zu Deiner Anmerkung Dennis sind mir noch 2 interessante WT Zitate in die Finger gekommen:

    >>> Es kann einen als nachdenkenden “Zeugen” wirklich nur beschämen, wie anhand des Unterredungsbuches mit lächerlichen Pseudoargumenten versucht wird, die Tatsache zu verschleiern, dass die leitende Körperschaft (tuvS) dafür verantwortlich war, dass immer wieder “Erwartungen” bezüglich bestimmter Daten geweckt wurde.

    Das schlimmste aber daran ist die Feigheit, mit der die “Organisation” die Schuld für die Spekulationen bei den enfachen Verkündigern sucht und Sprüche 13:12 einfach ignoriert:

    „Hinausgeschobene Erwartung macht das Herz krank, aber das Begehrte ist ein Baum des Lebens, wenn es wirklich kommt.“ <<<

    Wachtturm 1995, 1. November, Seite 17:
    "Aus dem sehnlichen Wunsch heraus, das Ende des gegenwärtigen bösen Systems zu erleben, hat Jehovas Volk manchmal Vermutungen angestellt, wann die große Drangsal beginnen wird, und dies sogar mit Berechnungen über die Länge der Lebensspanne der Generation seit 1914 verbunden… Deshalb mußte Jehovas Volk seine Ansichten über …diese Generation berichtigen."

    Das Volk also und nicht etwa die Führung trug also die Verantwortung. Somit war die Schuldfrage auch geklärt.

    Zwei Jahre später wird dieses Eingeständnis als Loyalität gepriesen. Wachtturm 1997, 1. August, Seite 12: "Manche Abtrünnige wären gewiß erfreut gewesen, wenn viele Zeugen Jehovas starrsinnig an dem früheren Verständnis dieser Dinge festgehalten und sich dem Fortschritt verweigert hätten. Aber nichts dergleichen ist geschehen. Warum nicht? Weil Jehovas Volk loyal ist."

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Was mich interessieren würde: Welche Empfindungen kommen bei euch hoch wenn ihr dieses Thema von den falschen Propheten mit dem neuesten WT verbindet – kommt man sich hierbei nicht „vera….“ vor?

    Die WTG schwört Ihre Mitglieder auf ein langes warten ein.

    Wachturm vom 15.März 2011

    Schauen wir uns einmal an, was Jesus überden Abschluss des Systems der Dinge sagte. Markus berichtet davon, dass Jesus in seiner
    Prophezeiung über die letzten Tage wiederholt zur Wachsamkeit aufrief (Mar. 13:33-37).

    Warum diese wiederholten Warnungen? Solche Appelle
    sind speziell dann wichtig, wenn die Gefahr besteht, dass jemand das Gefühl der Dringlichkeit verliert, weil sich etwas scheinbar in
    die Länge zieht.

    Jesus machte an einem Beispiel deutlich, dass wir in unserer Wachsamkeit nicht nachlassen dürfen, während wir auf das Ende warten.

    Er sprach von einem Haus, in das eingebrochen wurde. Wie hätte der Hausbesitzer das verhindern können? Wenn er die ganze Nacht wach geblieben wäre. Jesus schließt mit dem Rat ab: „Erweist . . . euch als solche, die bereit sind, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn“ (Mat. 24:43, 44).

    Dieses Gleichnis zeigt uns, dass wir darauf eingestellt sein müssen, zu warten — sogar ziemlich lange. Es sollte uns also nicht allzu
    sehr beunruhigen, dass die schlechte Welt von heute länger besteht, als vielleicht erwartet.

  • Alois
    September 16, 2010

    Dazu passt doch ganz gut Matth. 24

    48. Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen,
    49. und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen,
    50. so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51. und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil setzen mit den Heuchlern: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Doch was haben SIE bereits in den 1930iger Jahren verkündet:

    …kündigen die ZJ an, dass die „letzten Tage“ bald ablaufen. Im Jahre 1930 stand folgendes im Wachtturm:

    „So betrachtet, hat die Zerstörung der bösen Organisation Satans im Jahre 1914 eingesetzt und wird bald beendet sein. Die Schlacht des großen Tages Gottes, des Allmächtigen, liegt gerade vor uns… Gott sei dank für die Beweise, daß wir in den „letzten Tagen“ leben, und daß der Erde dunkle Nacht von Sünde, Tod, Leiden, Tränen, Ungerechtigkeit und Bedrückung bald auf immerdar beendigt sein wird.“ — DER WACHTTURM, 1.6.1930, S. 175

    1935 konnte man in der Zeitschrift Das Goldene Zeitalter (heutiger Titel: Erwachet!) lesen, dass es nur noch wenige Monate dauert:

    „ … Harmagedon … Dieser weltweite Krieg muß kommen, und zwar bald, und keine Macht vermag ihn abzuwenden. Der allmächtige Gott hat diesen Krieg beschlossen… Gott ändert sich nicht. … Während der wenigen bis zum Ausbruch dieser weltweiten Katastrophe verbleibenden Monate werden die die Nationen der Erde beherrschenden Mächte fortfahren, Verträge abzuschließen…“ — DAS GOLDENE ZEITALTER (Schweiz), 1.6.1935, S. 6

    Laut einem Wachtturm-Buch aus dem Jahre 1955 haben die Zeugen Jehovas ihre Botschaft eingehämmert:

    „Die Menschen glauben den von der Bibel angedeuteten Anzeichen des nahen Weltendes nicht. Sie wenden sich den Plänen rasender Herrscher … zu, die die alte Welt in Gang halten wollen. Sie werden nicht sagen können, Jehova Gott habe sie in unfairer Weise überrascht, wenn plötzlich Vernichtung über sie kommt… Sie hätten die Zeiten und Zeitabschnitte ebenso im voraus erkennen können wie Jehovas Zeugen, die ihnen fortgesetzt einhämmerten, daß Jehovas Tag genau so komme wie ein Dieb in der Nacht, und dies innerhalb dieser Generation.“ — NEUE HIMMEL UND EINE NEUE ERDE (veröffentlich in Deutsch 1955 von der WATCH TOWER BIBLE AND TRACT SOCIETY), S. 290-291

    „Die Feinde möchten die warnende Stimme der „Wächter“-Klasse gern zum Schweigen bringen… Doch alle diesbezüglichen Versuche sind vergeblich. Die Warnung wird den Menschen geradezu eingehämmert, besonders seit 1919…“ — DER WACHTTURM, 1.5.1981, S. 24

    Was soll man zu soviel Unwahrheit – Lüge noch sagen ???

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Ein sehr weises Zitat im Leitartikel der Salzburger Nachrichten :

    „Die Vertreter eines bestimmenden Konzepts neigen dazu, so zu tun, als ob sie um Gottes Absichten wüssten. Im Namen dieses Wissens, das doch nur eine sehr menschliche Gewissheit darstellt, lehren sie die „Wahrheit“ und verurteilen die Vertreter anderer Meinung. Hier wäre Demut und Bescheidenheit angebracht“ Zitat SN 26.11.05

    Wie wahr auch diese Erklärung ist – man vergißt dabei daß SIE in Wahrheit von sich selbst sprechen!

    „DIE Lage der Kirchen verschlechtert sich zusehends. Sogar in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo die Religion wahrscheinlich immer noch am populärsten ist, erklärten bei einer Meinungsumfrage drei von vier Personen, die Kirchen würden an Einfluß verlieren. Warum verschlechtert sich ihre Situation zusehends?

    …. waren unangenehm überrascht, als sie erfuhren, daß ihre Kirche jetzt Dinge als unnötig oder unrichtig bezeichnet, die früher als unerläßlich für das Seelenheil galten.

    „Sagen Sie mir, wie kann ich noch zu irgend etwas Vertrauen haben? Wie sollte ich denn noch an die Bibel und an Gott glauben können, wie sollte ich überhaupt glauben können? Vor zehn Jahren besaßen wir Katholiken noch die absolute Wahrheit; daran haben wir mit ganzem Herzen geglaubt. Was gibt mir die Garantie, daß das ,Neue‘ in fünf Jahren noch Wahrheit sein wird?“

    Erwachet!, 8.10.1970 Seite 8

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Im „Nürnberger Prozess“ wollten die Verantwortlichen sich auf Hitler hinausreden – sie wären nur Befehlsempfänger – oder ein Katholik redet sich auf den Vatikan aus – die hätten alle studiert – die müssen es wissen – jeder trägt für sein Tun und Lehren die eigene Verantwortung. Wir haben keine Verantwortung gegenüber Menschen abzulegen sondern ausschließlich Gott und dem Haupt der Versammlung, JESUS.

    Und dieser Verantwortung wird sich jeder Älteste stellen müssen, der sich allzugern in Verbindung mit seinem Handeln auf den trvSK. ausredet. Jeder Älteste der heute Brüder an den Pranger stellt oder gar einem Ausschluß zustimmt, weil dieser Bruder die vielen falschen Zeitangaben nicht mitverantworten will, wird ein strenges Gericht – so sagte es Jakobus – erfahren!

    Als Ende der sechziger Jahre ein Bruder im Bethel zu einem verantwortlichen Mitbruder sagte, daß nach seiner Meinung 1975 nichts geschehen werde – er stützte sich auf Matthäus 24:44 – schaute dieser ihn entsetzt an und antwortete: ‘ich kann nicht glauben, daß Jehova es zulassen würde, daß seine Organisation einen solchen Fehler macht’. Die Lehre von 1975 war die Idee eines einzigen Mannes gewesen (Fred Franz), und alle anderen folgten blindlings.

    In gleicher Weise sind die vielen falschen Zeitangaben einschließlich 1914, menschlichem Sinnen entsprungen, für die es in Gottes Wort keine Stütze gibt, ganz im Gegenteil – Zeitabschnitte hat Jehova in seine Rechtsgewalt gestellt.

    Menschen können Zweifel nicht beseitigen noch die Auswirkungen einer ungesunden religiösen Atmosphäre abschaffen. Falsche Auffassungen, können nur beseitigt werden, wenn wir darauf achten, was Matthäus, Markus, Lukas und Johannes über den Sohn Gottes offenbaren.

    Dann müssen wir achtgeben auf das Wort nach Markus 9:7 ‘dies ist mein Sohn, der Geliebte, HÖRT auf IHN ’.

    Es ist also nicht so sehr die Frage, was, sondern WEM wir glauben, und wie wir den Lehren und dem Beispiel dessen, dem wir glauben, erlauben, unsere Gedanken und Handlungen zu leiten. Was wir brauchen ist die Art von Vertrauen, das der Apostel am Ende seines Lebens hatte, als er in Ketten gefangen war (2.Tim. 1:12).

    Die Sündhaftigkeit des Menschen gilt es zu erkennen, und sie nicht, fast kultisch als Führer, ‘Sklaven’ oder dergleichen zu verehren.

    Sonderbar dass die gleichen Leute die Verehrung von Menschen bei anderen – zum Beispiel die Verehrung des Papstes – deutlich kritisieren. Wenn wir uns frei machen von menschlichem Gedankengut, kann der Geist Gottes wirken. Wie schon Paulus erkannte und sagte: „Wo Freiheit, da ist der Geist Gottes“!

  • MIKE
    September 16, 2010

    Die Bibel wurde doch durch den heiligen Geist geschrieben!!
    Und der heilige Geist kann uns verstehen, bestimmte Wahrheiten richtig erkennen zu können.
    Oder warum betest du um den heiligen Geist, MATTHÄUS?

  • Alois
    September 16, 2010

    Genau so ist es Mike, wer an den Heiligen Geist glaubt und um Verständnis bittet, der braucht außer der durch den Heiligen Geist inspirierten Bibel keine weiteren Heftchen und Bücher.
    Die sind gerade mal gut genug um die Grundlagen für Interessierte und Kinder zu lehren, aber nicht um die feste Speise in sich aufzunehmen.
    Der drittletzte Vers in Sprüche heißt:

    12.Und überdies, mein Sohn, laß dich warnen: Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ist Ermüdung des Leibes.

    Damit ist sicher nicht lesen der Bibel gemeint.

  • MIKE
    September 16, 2010

    Wo Menschen sind werden Fehler gemacht.
    Auch im erklären biblischer Wahrheiten, das sollte uns bewusst sein. Sind wir denn hier alle selber perfekt???

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Lieber Mike, das wird hier im Forum keiner bestreiten. Jeder auch jene die heute als LK dienen sündigen und machen Fehler.

    Ich kenne viele die wegen der Hartherzigkeit in der Behandlung im Zusammenhang mit „Sünden“, daran zerbrochen sind und der Versammlung für „immer“ fern bleiben.

    Ein Ältester äußerte einmal wahre Worte:
    Die „Latte“ für die anderen wird so hoch gelgt daß sie selber bequem unten durch können.

    Und ist es nicht so, Brüder in leitender Funktion machen Fehler in der Lehre – im Handeln – doch wenn ein einfaches Glied in der Versammlung eine Aussage der Bibel anders versteht, darüber spricht – riskiert es beim ersten mal vielleicht eine ernste Ermahnung, beim zweiten mal ist es bereits ein böser Abtrünniger!

    Russel, Rutherford um nur zwei zu nennen, hatten Lehransichten die, vertritt man sie heute – zum Ausschluß führen – und doch wird von diesen Männern nur lobend geschrieben. Gilt das gleiche Recht einmal etwas anders zu verstehen nicht für jeden?

    Paulus hatte kein Problem mit Brüdern wo der eine Götzen geopfertes Fleisch aß, für den anderen war dies unmöglich. Sagte er nicht: Wer bist du das du deinen Bruder richtest?

  • BiWo
    September 16, 2010

    „Wo Menschen sind, werden Fehler gemacht“ und
    „Auch im erklären biblischer Wahrheiten“

    Das ist wohl ohne Einschränkung wahr. Dennoch – es ist eine (lobenswerte) Sache die Bibel zu erforschen um sie zu erklären oder anderen behilflich zu sein diese zu verstehen und eine ganz Andere, eine Erklärung zu einem Dogma, einer mit Sanktionen belegten Glaubensverpflichtung für Millionen von Menschen zu erheben.

    Wer als Organisation oder menschlicher Führer beansprucht, der einzige authorisierte Kanal Gottes zu sein um „tiefe biblische Wahrheiten“ mit Hilfe des heiligen Geistes zu erkennen (siehe Wachtturmstudium letztes Wochenende), dessen Irrtum erhält eine ganz andere Qualität, als der Irrtum eines aufrichtigen Christen, der auf gleicher Augenhöhe mit anderen „zum Austausch von Ermunterungen“ über biblische Themen diskutiert.

    Die inflationäre Verwendung des Begriffs „Wahrheit“ suggeriert bei der Bruderschaft einerseits die „Unfehlbarkeit“ der Lehren des „treuen und verständigen Sklaven“ ist in der Praxis aber letztlich nur ein Synonym für die gegenwärtige, verbindliche Auslegung der Bibel. Und genau hier liegt das Problem. Man stülpt einem zutiefst menschlichen Problem (dem Irrtum) den verbalen Glanz einer edlen Hülle über und verschleiert so, dass man sich längst in eine Sackgasse manöveriert hat, weil der „treue und verständige Sklave“ immer wieder über den Grundsatz aus Sprüche 30:5,6 stolpert:

    „Alles was Gott sagt, ist unzweifelhaft wahr. Wer in Gefahr ist und zu ihm flieht, findet bei ihm immer sicheren Schutz. Füge zu seinen Worten nichts eigens hinzu, sonst weist er dich zurecht und überführt dich als Lügner“. (Gute Nachricht)

    Wir werden gelehrt, dass die Christenheit von Gott verworfen ist weil sie Irrelehren verbreitet hat, wie die Dreieinigkeit, der Mensch eine Seele hat und nicht eine Seele ist oder weil sie glauben in den Himmel zu kommen.

    Gleichzeitig nehmen wir für unsere Irrtümmer diesen Begriff als solchen nur äußerst ungern in den Mund und niemals, wirklich niemals „haben wir eine Irrelehre verbreitet2. Unsere Irrelehren werden mit dem Glanz des immer heller werdenden Lichts überstrahlt und als wäre das nicht schon traurig genug, sie werden auch noch als Beweis für die Leitung durch den Geist Gottes angesehen, der die „Wahrheiten“ zu seiner Zeit offenbart.

    Viele tiefgründige Schwestern und Brüder erkennen diese Widersprüche, können darüber aber in der Versammlung nicht reden. Manche leiden still in ihren Zweifeln, wenige können sich wirklichen Hirten anvertrauen, die bewiesen haben, dass ihnen der Mensch am Herzen liegt und nicht der effiziente Verkündiger.

    In diesem Zusammenhang fiel mir noch der letzte Bezirkskongress ein, auf dem gelehrt wurde wie das einzelne Schaf zu seinen Sünden eingestellt sein sollte. Saul wurde als warnendes Beispiel angeführt weil er gegenüber Samuel in Ausreden für seine Sünde der Anmaßung (Irrtum, das Ziel verfehlen) flüchtete. Er „argumentierte“,“bagatellisierte“ und „gab anderen (dem Volk) die Schuld“, als er sich die Authorität eines Priesters anmaßte. Statt wie David später zu bekennen: „Ich habe gesündigt“, wies er alle Schuld von sich.

    Doch Saul war kein einzelnes Schaf, er war der König des Volkes Israel. Könnten sich da nicht eher Parallelen zum heuten Verhalten des „treuen und verständigen Sklaven“ herstellen lassen?

    Um zum Schluss zu kommen: Ja, wir alle irren. Darum, denke ich, liegt es den meisten von uns fern wie ein Buchhalter die Irrtümer anderer aufzuzählen und aufzurechnen. Doch wer wie Saul handelt, fordert die Zurechtweisung heraus. Es ist sogar ein biblisches Gebot den Sünder ohne Ansehen der Person zurechtzuweisen und das wird auch so im (noch) aktuellen Ältestenbuch „Habt acht..“ verlangt. Ein grosser Teil wird auch der Frage gewidmet, wie man als Glied eines Rechtskomitees echte Reue erkennt. Gemessen an diesen Maßstäben…. ach lassen wir das.

    Nicht der Irrtum selbst ist somit das wirkliche Problem sondern wie man damit umgeht.

  • Bruderinfo
    September 16, 2010

    Hallo Biwo,
    Du hast den 100 -ten Kommentar geschrieben. Die Tatsache das dieser Kommentar auch ein sehr hohes biblisches Niveau hat, lässt uns hoffen. Immer mehr Brüder nutzen diese Form der Darlegung und teilen uns mit, dass es eine Freude ist biblische Weisheiten mit anderen zu teilen. Danke Dir und auch allen anderen für die rege Nutzung unserer Seite. Bruderinfo

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Lieber BiWo Deinen Kommentar möchte ich doppelt unterstreichen. Zum von Dir angesprochenen heller werdenden Licht eine sonderbare Erklärung aus dem WT wie das funktionieren soll:

    w82 15. 5. S. 28-29
    Der Pfad der Gerechten wird ständig heller

    “ 9 Man könnte sagen, daß solche Änderungen einem Prinzip folgten, von dem man sich, wie es heißt, in der Wissenschaft bei der Suche nach der Wahrheit leiten läßt. Es funktioniert, kurz gesagt, folgendermaßen: Man stellt eine These auf, die als Ausgangspunkt für weitere Argumentation dient. Die These bietet große Möglichkeiten in bezug auf ein tieferes Verständnis oder in bezug auf die praktische Anwendung. Aber nach einiger Zeit stellt man gewisse Mängel oder Schwächen fest. Man neigt dann dazu, eine der These widersprechende Behauptung, eine Antithese, aufzustellen. Später findet man heraus, daß auch diese nicht der vollen Wahrheit entspricht, und man verbindet daher die wertvollen Punkte beider Behauptungen miteinander. Dieses Prinzip ist immer wieder angewandt worden, so daß sich Sprüche 4:18 erfüllt hat.“

    So erfüllt sich die Bibel? Wirkt so der hl. Geist? Dann kann man auch behaupten der hl. Geist hat den tr.v.Sk. in die Irre geführt. Den jede Erklärung, jede neue Veröffentlichung, jede Belehrung in den Zusammenkünften, Kongressen usw. wird dem hl. Geist zugeschrieben – oder?

    Und das sollen die Brüder glauben?

  • Max
    September 16, 2010

    Ein sehr guter Kommentar, der den Kern des Problems, Irrtum und Wahrheit so wie Anspruch und Wirklichkeit unseres Glaubensgebäudes beschreibt. Es würde uns Brüdern allen gut tun, wenn unsere Brüder der l.K. erkennen und bekennen; also zugeben würden, das sie auch nur Menschen sind, die nach der biblischen Wahrheit suchen, und bei dieser Suche auch Irrtümern unterliegen. Aber so lange sie der Ansicht sind oder uns in diesem Glauben lassen wollen, sie wären der alleinige Kanal Gottes, wird es keine auferbauende und ehrliche christliche Gemeinschaft geben, in der sich jeder angenommen und geborgen fühlt.

    Bruderinfo freut sich über solche Kommentare, und wir sind überzeugt das viele Brüder durch solche Kommentare Kraft und Stärke erhalten können.

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Euer Zitat vom Erwachet! 22.03.1993, S.4:

    “Jehovas Zeugen haben in ihrem Enthusiasmus für Jesu zweites Kommen auf Daten hingewiesen, die sich als unkorrekt herausgestellt haben. Aufgrund dessen sind sie von einigen als falsche Propheten bezeichnet worden. Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen “im Namen Jehovas” zu äußern. ??? Nie haben sie gesagt: “Das sind die Worte Jehovas.”

    Entschuldigt bitte die Feststellung: Dies ist eine glatte Lüge !!! Will man das einzelne Glied in der Versammlung für dumm verkaufen? Man bezeichnet sich sogar als das einzige Sprachrohr Gottes – Kanal Gottes – nur durch den tr.v.Sk. könne man die Wahrheites Gottes verstehen uws.

    Darüber hinaus hat Jesus es untersagt Daten zu berechnen !!! Siehe dazu die Erklärung im Wachtturm, 15.9.1998 Seite 10 zur Frage der Jünger in Apg. 1:6,7

    „Zweierlei läßt sich aus der Art und Weise ableiten, wie Jesus die Fragen beantwortete, wann Dinge geschehen würden, durch die sich Gottes Vorsatz erfüllt. Erstens hat Jehova einen Zeitplan; und zweitens legt er allein diesen fest, und seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue Informationen über die von ihm festgelegten Zeiten oder Zeitabschnitte zu erhalten….

    Die Apostel stellten Jesus sowohl kurz vor seinem Tod als auch nach seiner Auferstehung Fragen mit zeitlichem Bezug (Matthäus 24:3; Apostelgeschichte 1:6). Jesu Antworten boten ihnen jedoch keine Möglichkeit, Daten zu errechnen. „

  • Dennis
    September 16, 2010

    Sehr guter Artikel!

    Es kann einen als nachdenkenden „Zeugen“ wirklich nur beschämen, wie anhand des Unterredungsbuches mit lächerlichen Pseudoargumenten versucht wird, die Tatsache zu verschleiern, dass die leitende Körperschaft (tuvS) dafür verantwortlich war, dass immer wieder „Erwartungen“ bezüglich bestimmter Daten geweckt wurde.

    Das schlimmste aber daran ist die Feigheit, mit der die „Organisation“ die Schuld für die Spekulationen bei den enfachen Verkündigern sucht und Sprüche 13:12 einfach ignoriert:

    „Hinausgeschobene Erwartung macht das Herz krank, aber das Begehrte ist ein Baum des Lebens, wenn es wirklich kommt.“

    Mich hat schon immer gestört, dass die LK (tuvS) zwar behauptet nicht unfehlbar zu sein, aber ich noch nie irgendein Eingeständnis eines Fehlers oder des Bedauerns verbunden mit der Bitte um Entschuldigung gelesen oder gehört habe oder irre ich mich? Selbst inspirierte Bibelschreiber, Könige u. Propheten werden in der Bibel mit all ihren falschen Gedanken u. Schwächen beschrieben, die nicht selten bei Jehova um Vergebung flehten, nicht so die „sichtbare Organisation Jehovas“, sie ist de facto unfehlbar auch wenn sie´s nicht ist, wie paßt das zusammen?

  • Johannes
    September 16, 2010

    Wir können Bruderinfo nur dankbar sein für diese sehr gut aufbereitete geistige Speise. Die Antworten darauf sind schmückendes Beiwerk dazu.

  • Lavendel
    September 16, 2010

    Eine Entschuldigung? Von wegen!
    Wachtturm 15.03.1996, Seite 16:
    „Jetzt kommen wir auf die Loyalität gegenüber der sichtbaren Organisation Jehovas zu sprechen. Wir schulden ihr wie auch dem „treuen und verständigen Sklaven“, durch den die Christenversammlung geistig ernährt wird, gewiß Loyalität (Matthäus 24:45-47). Nehmen wir einmal an, in den Wachtturm-Publikationen würde etwas veröffentlicht werden, was wir im Augenblick nicht verstehen oder mit dem wir nicht übereinstimmen. Was würden wir tun? Anstoß daran nehmen und die Organisation verlassen? Das taten einige, als vor vielen Jahren im Wachtturm der neue Bund auf das Millennium angewandt wurde. Andere nahmen Anstoß an dem, was im Wachtturm einmal über die Frage der Neutralität gesagt wurde. Wären diejenigen, die über diese Themen strauchelten, der Organisation und ihren Brüdern gegenüber loyal geblieben, hätten sie darauf gewartet, daß Jehova für eine Klarstellung dieser Angelegenheiten sorgen würde — was er zu gegebener Zeit auch tat. Loyalität schließt somit ein, die Veröffentlichung von weiterem Verständnis durch den treuen und verständigen Sklaven geduldig abzuwarten.“
    Oder
    Tagestext vom 15.02.2010:
    „Selbst wenn wir persönlich einen Standpunkt der Sklavenklasse einmal nicht ganz verstehen sollten, ist das für uns also kein Grund, diesen abzulehnen oder gar in Satans Welt zurückzukehren. Vielmehr wird uns unsere Loyalität veranlassen, demütig abzuwarten, bis Jehova die Angelegenheit klärt.“
    Der Kanal Gottes kann keinen unverständlichen Standpunkt vertreten, es kommt ja alles von Gott. Somit korrigiert sich Gott seit Jahren selber?!

  • Alois
    September 16, 2010

    Ich schließe mich unserem Bruder Matthäus voll und ganz an. Endlich, nach einigen Jahrzehnten des alleinseins in meinem Glauben an Jehova, finden sich hier einige Brüder welche die Bibel so verstehen wie auch mir der Geist Jehovas gezeigt hat. Ich danke unserem Vater im Himmel dafür.

    In den Jahren 1972 bis 1975 war ich Zeuge von mehreren Gemeinschaftsentzügen, weil ein paar Brüder und Schwestern sich trotz großem Druck nicht dem falschen Glauben an Harmagedon im Jahre 1975 gebeugt hatten.
    Es haben damals fast alle Zeugen Jehovas an Harmagedon, spätestens im Jahre 1975 geglaubt, ehrlich zugeben tun das wenige.

    Matthäus, ich habe auch schon gehört dass peinliche „Prophezeihungen“ welche sich um die „Prophezeihung“ 1975 drehen nicht mehr so in der CD Rom zu lesen sind wie im Original Erwachet und Wachtturm.

    Hier Originaltexte in den damals gedruckten Ausgaben:

    Erwachet 22.4.1967 Seite 17 – 20: (Auszug)
    In welchem Jahr wären dann die ersten 6000 Jahre Menschheitsgeschichte und auch die ersten 6000 Jahre des göttlichen Ruhetages zu Ende? Im Jahre 1975. Das ist beachtenswert, besonders wenn man bedenkt, dass im Jahre 1914 die „letzten Tage“ begannen und dass die Geschehnisse unserer Tage, durch die sich biblische Prophezeiungen erfüllen, diese Generation als die letzte dieser bösen Welt kennzeichnen.

    Wachtturm 15.11.1968, S.691 (Auszug)
    Sollten wir aufgrund dieses Studiums annehmen, dass im Herbst 1975 die Schlacht von Harmagedon vorüber sein und die lang ersehnte Tausendjahrherrschaft Christi beginnen wird? Vielleicht; wir wollen aber abwarten und sehen inwieweit die siebente 1000 Jahr Periode der Menschheitsgeschichte mit der sabbatähnlichen Tausendjahrherrschaft Christi zusammenfällt. … Der Unterschied mag höchstens einige Wochen oder Monate, keinesfalls Jahre ausmachen.

  • Matthäus
    September 16, 2010

    es05 S. 104 Oktober
    Bei seiner Ankunft stellte der Herr fest, dass sein treuer Sklave sowohl die Hausknechte gewissenhaft mit Speise versorgte als auch die gute Botschaft predigte.

    Anmerkung: Bisher hat man nur von dem selbsternannten „treuen und verständigen“ Sklaven gehört, dass der Herr ihn für gut
    befunden hatte. Der Herr hat sich bislang noch nicht dazu geäußert. Doch das Eigenlob dieses „Sklaven“ kennt keine Grenzen.

    So behauptet die Wachtturmgesellschaft selbst 1977, kurz
    nach der nun geplatzten Harmagedonprophezeiung von 1975 (siehe
    oben) dreist:

    w77 1. 4. S. 206 Mit dem treuen „Sklaven“ dienen

    11 Wie wunderbar haben sich doch diese Worte erfüllt!

    Und was sagt die Bibel?
    (Matthäus 25:30) . . .Und den unnützen Sklaven
    werft hinaus in die Finsternis draußen. Dort wird
    [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.. . .

  • Matthäus
    September 16, 2010

    SPITZE !!! Große Achtung und Respekt für die geoffenbarten Wahrheiten!

    Da möchte ich nur mit einer Bibelsstelle anworten:

    Bitte lies Hesekiel 13: 6-8 prüfe die Bedeutung!

    6 „Sie haben in einer Vision geschaut, was unwahr ist und lügenhafte Wahrsagung, die, die sagen: ‚Der Ausspruch Jehovas ist‘, wenn Jehova selbst sie nicht gesandt hat, und sie haben darauf gewartet, daß ein Wort wahr wird. 7 Ist es nicht eine unwahre Vision, die ihr geschaut habt, und eine lügenhafte Wahrsagung, die ihr ausgesprochen habt, als ihr sagtet: ‚Der Ausspruch Jehovas ist‘, wenn ich selbst nichts geredet habe?“ ‘ 8 ‚Dies ist daher, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „ ,Weil ihr Unwahres geredet und ihr in einer Vision Lüge geschaut habt, darum, siehe, bin ich gegen euch‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.“

    … in jeder Erwachet -Ausgabe, bis einschließlich der Ausgabe vom 22.10.1995, auf Seite 4, unter der Rubrik „Warum Erwachet herausgegeben wird“, im letzten Satz abgedruckt wurde: „ Vor allem aber stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen zum Schöpfer, der verheißen hat, noch zu Lebzeiten der Generation, die die Ereignisse des Jahres 1914 erlebt hat, eine neue Welt zu schaffen, in der Frieden und Sicherheit herrschen werden

    …und nun suche in der sehr umfangreichen CD Rom obige Verse – Du wirst keine Erklärung finden – warum wohl?

  • Matthäus
    September 16, 2010

    Ich stelle hier unter diesem Hauptartikel „sind ZJ falsche Propheten“ noch ein paar sehr zutreffende Zitate ein die jedem helfen können (bitte auch den Hauptartikel lesen – hervorragend – auch die vielen Kommentar helfen)
    Die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und wem man in Sachen Prophetie oder Lehre vertrauen soll:

    Ohne Zweifel waren viele in dieser Zeit voreilig in ihren Erklärungen über das, was zu erwarten war. Einige haben Ge danken in den Watchtower oder Wachtturm hineingelesen, die gar nicht darin standen, und obwohl es notwendig war, daß Russell auf die Gewißheit hinwies, daß am Ende der „Zeiten der Nationen“ eine große Änderung zu erwarten sei, ermutigte er doch seine Leser, die Ereignisse mit offenem Sinn zu betrachten, besonders was den Faktor Zeit betraf. … Einige geben jedoch positive Erklärungen über Dinge ab, die sie wissen, und über Dinge, die sie nicht wissen. Wir folgen niemals diesem Beispiel, sondern erklären nur das, was wir aus diesem oder jenem Grunde so oder so glauben.
    Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben, 1960, S. 52, 53

    Falls jemand enttäuscht worden ist, weil er nicht diese Einstellung hatte, sollte er sich jetzt bemühen, seine Ansicht zu ändern, und sollte erkennen, daß nicht das Wort Gottes versagt oder ihn betrogen und enttäuscht hat, sondern daß sein eigenes Verständnis auf falschen Voraussetzungen beruhte.
    Der Wachtturm, 15. Oktober 1976, S. 633

    In der Neuzeit gab es einige Zeugen Jehovas, die sehr streng mit sich selbst waren, was sie tun oder nicht tun durften. Aus diesem Grund hat- ten sie mehr zu leiden als andere. Später half ihnen eine vermehrte Er- kenntnis, die Dinge ausgeglichener zu sehen. Aber es gibt für sie keinen Grund, zu bedauern, daß es seinerzeit womöglich zusätzliches Leid be- deutete, im Einklang mit ihrem Gewissen zu handeln.
    Der Wachtturm, 15. August 1998, S. 17

    „IHR habt doch …!“ – Nein, haben sie eben nicht! Weder falsches Verständnis noch unverlangte Stren- ge gegen sich verleiteten sie zu aufgeblähten Erwartungen oder ließen sie unnötig leiden. Sie haben nichts getan, außer gehorsam jedes Wort der „geistige Speise des treuen und verständigen Sklaven“ zu glauben, und bekommen als Dank dafür unversehens selber die Schuld. Dabei weiß jeder Zeuge Jehovas, dass er es sich nie erlauben dürfte, eine Äußerung des „Sklaven“ vernehmbar zu bezweifeln. Und keine Lehre oder Erwartung verbreitet sich so weit und so einheitlich ohne treibende Instanz.

    … kleinreden und schönfärben …

    Doch angenommen, du bist einer von denen, die fest mit einem bestimmten Datum gerechnet haben, und hast in lobens- werter Weise deine Aufmerksamkeit besonders auf die Dringlichkeit der Zeit gerichtet … Hast du aber wirklich etwas verloren? Hat dir das wirklich geschadet? Wir glauben, daß du sagen kannst, du habest durch deine gewissenhafte Hand- lungsweise etwas gewonnen und einen Nutzen gehabt. Außerdem ist es dir möglich gewesen, dir eine wirklich reife, vernünftigere Ansicht anzueignen.
    Der Wachtturm, 15. Oktober 1976, S. 633

    Und zeugt das von Ehrlichkeit und Treue?
    Liebe Grüsse Matthäus

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