510 Comments
  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Die Widersprüche des Wachtturms

    Die hier anlässlich der Werbesendung des Sklaven auf Pro7 reichlich belegten Widersprüche seines zentralen Sprachorgans, dem Wachtturm, werfen Fragen nach den Ursachen und Absichten auf.

    Sind diese Widersprüche von Jehova geduldet oder sogar verursacht, weil ER aufgrund SEINER Liebe die Unvollkommenheiten und das Unvermögen der Menschen und damit Abweichungen von SEINEM Vorhaben zulässt. Sind es diese unvollkommenen Menschen, die den Vater lediglich falsch verstanden haben?

    Der Kurs das Sklaven wird von ihm gerne mit dem Kurs eines Segelschiffes verglichen, das gegen den Wind kreuzen muss, um voran zu kommen.

    Die mag aus Sicht eines Menschen für Schiffe gelten, die von Menschen gesteuert den Gewalten der Meere und es Windes unterliegen.

    Ist Jehova unser Kapitän, steht ER am Ruder, brauchen wir nicht unnötig kreuzen, denn ER ist mächtig und bestimmt die Winde und das Schiff, wohin ER will. Die Bibel belegt uns über einen Zeitraum von mehreren tausend Jahren, wie Jehova mit seinem Volk handelt, ohne sich jemals korrigieren zu müssen. Jehova sagt mit recht, dass das Wort, das nicht eintrifft und korrigiert werden muss, nicht von IHM kommen kann, weil SEIN Wort stets eintrifft.

    Auch wenn Jehova in seinem gerechten Zorn eine Zucht für SEIN Volk vorgesehen und es in SEINER Liebe und Barmherzigkeit in ein Lob verwandelt hat, hat er es ihnen wissen lassen, damit niemand im Unklaren war. Jehova teilt seinen Dienern sein Vorhaben mit.

    Mit Sicherheit würde Jehova die gleiche Entscheidung nicht mehrmals fällen und wieder zurücknehmen, wie die Wahl der Ältesten durch die Versammlung oder ihre Bestimmung durch den Sklaven, sowie die Lehre über Auferstehung der Menschen aus Sodom & Gomorra und den Harmagedonüberlebenden der Gesalbten auf der Erde.

    Jehova ist ein weiser, vollkommener und mächtiger Gott und hat keine Widersprüche nötig. Er bestimmt den Kurs unter Berücksichtigung der menschlichen Unzulänglichkeiten so, das keine Widersprüche nötig oder möglich sind. ER informiert SEINE Diener so, wie ER sein Wort verstanden haben will, damit sie SEIN Wort als Bibelautoren unfehlbar richtig niederschreiben können. Noch heute legen wir SEIN Wort auf die Goldwaage. Im Gegenteil, der Widerspruch ist ein Belegt dafür, dass er damit nichts zu tun haben kann.

    Welches Vertrauen könnten wir noch in Jehova und seine Rettung noch haben, müssten wir annehmen, dass er sich bezüglich seiner Rettungsvorkehrungen „korrigieren“ muss, weil Menschen ihn falsch verstand haben. Das ist für mich undenkbar!

    Allerdings ist alles weder schwarz noch weis oder richtig oder falsch. Es gibt viele Lehren des Sklaven, die nach eingehender Prüfung biblisch sind. Es wäre somit falsch, auf der Suche nach Gott alles, was der Sklave lehrt, zu verwerfen. Wir müssen uns die Mühe machen, und seine Lehre anhand der Bibel prüfen, uns eine eigenen persönliche Meinung bilden und an Erkenntnis wachsen. Doch dürfen wir bei allen unseren Zweifeln nie das Vertauen in den Vater und seinen Sohn verlieren.

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    Edelmuth, gut abgehandelt und nachvollziehbar. Der Sklave als solcher steht im Dienst des Herrn, erweist sich aber gemäß Jesu Worten als treuer odr böser Sklave.
    so sind beide an den Herrn gebunden und der eine evolutioniert zum negativen.
    Es obliegt somit der Hausgemeinschaft – jeder für sich selbst – zu investigieren und zu entscheiden, ob man die Hasumannskost essen kann oder muss.
    Ich für meinen Teil muss eingestehen, dass die 100 Jahr „in der Wahrheit“ doch nichts weiter als geistige Selbstzufriedenheit ist, die man dann noch dem Höchsten zuweist.
    Dabei liegt auf der Hand, dass vor 100 Jahren – ja auch vor 30 Jahren – noch Dinge gänzlich anders gelehrt wurden.
    Und hier meint der Sklave, er kann das mit „gegen den wind kreuzen“ erklären.
    Das ist eine faule Frucht. Der Höchste wird zu keiner Zeit seine Diener auf solche WEise „foppen“ . ER ist der Herr der Zeit und kann zu jedem zeitpunkt erkennen wohin was führt.
    Der Sklave wiegt sich in Publicity das er vom heiligen geist geführt ist und macht mit diesem Anspruch gewaltige Fehler – wie zB die 10 jährige Liason mit der UNO oder die KdöR, Ersatzdienst, TRansplantationen,Blutfrage als ganzes, denn wenn verboten, dann müßte alles aus Blut gewonnenen auf dem Index stehen.
    Es ist alles im Wandel, nichts ist beständigt, nru die Unbeständigkeit bleibt dauerhaft – und das ganze begründet man mit „Neuem Licht“.
    Ein richtig raffiniertes System, Menschengebote voranzustellen und die Zeugen machen mit und marschieren wie die Lemminge über die Klippen. Anders kann man es leider nicht definieren, denn wer einst Organtransplantation ablehnte war bereit zu sterben für seinene Glauben.
    Es ist alles nur so zum Erbrechen, weil da eien Gruppe von alten Männern das Gestz jongliert, statt jedem einzelnen zu erlauben nach seinem Gewissen zu handeln.
    Wir essen kein Blut. Aber Blut als Mittel den Kreislauf zu erhalten hat eine völlig andere Funktion. Und wie sagte Jesus: keiner hat größere Liebe als der, der seine Seele zugunsten seines Nächsten gibt.
    Und die Seele liegt im Blut und Leben ist heiliger als Blut.
    Ein Ältester sagte mir mal ganz entrüstet: in 20 jahren wird es heißen: waren wir jemals gegen Blut?
    Das war eine Anspielung auf das frühere IMpfen, was in den 30-50igern sehr verpönt war- besserwisserisch abgehandelt in den pseudowissenchaftlichen Publikationen des Tursm

  • Caleb
    Mai 31, 2012

    ich gebe dir Recht, das nicht alles schlecht oder falsch ist.

    Würdest Du jedoch in eine Schlangengrube gehen, wo nicht alle Schlangen giftig sind? Wo unter hunderten Schlangen viell. nur eine einzige giftige ist? (diese Argumentation ist witzigerweise eh von der WTG)

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede,
    du hast das gut auf den Punkt gebracht und ich kann alles so unterschreiben.

    Nur hierbei…:

    ZITAT:
    „Es wäre somit falsch, auf der Suche nach Gott alles, was der Sklave lehrt, zu verwerfen. Wir müssen uns die Mühe machen, und seine Lehre anhand der Bibel prüfen, uns eine eigenen persönliche Meinung bilden und an Erkenntnis wachsen.“

    …möchte ich gerne einwerfen, dass es zwar falsch ist, alles nur deshalb zu verwerfen weil der Sklave es auch lehrt…dann müsste man ja im Umkehrschluss, die Dreieinigeit annehmen und sich vor Statuen niederknien. – Aber SEINE Lehre anhand der Bibel zu überprüfen, ist zuviel der Aufmerksamkeit für den Möchtegern-„Sklaven“.
    Damit vertäte man eine Unmenge an Zeit, in der man sich ganz einfach schon direkt aus Gottes Wort heraus, mit der Lehre JESU beschäftigen könnte.

    Außerdem ist es gefährlich sich weiter in ihre Lehren zu vertiefen, denn ihre Handlungsweise zeigt, dass ihr Vater der Widersacher Gottes ist. So wie Satan sich als Engel des Lichts darstellen kann, so können es auch seine Kinder…und ob das für uns dann immer so zu erkennen ist…zumal wenn die WTG-Lehren ja noch in den eigenen Gehirnwindungen als für „wahr“ befunden abgespeichert sind…man weißet nich´… – Ich wäre da vorsichtig…was allerdings genauso für andere Lehren gilt.

    LG Ulli

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebe Ulli,

    vielen Dank für diesen Kommentar. Das wollte ich vorher auch schreiben. Wir dürfen zwar nicht alles als Falsch befinden, was vom Tower kommt, doch wir sollten uns nicht nur mit Ihren Lehren befassen um zu prüfen was richtig und falsch ist. Die Bibel enthält in den 66 Büchern solch einen Wissensumfang, dass wenn wir nur versuchen die Bibel zu verstehen, mit Sicherheit ein Menschenleben lang damit beschäftigt wären.

    Deshalb sollten wir nicht die Zeit mit evt. falschen oder richten Lehren von anderen verschwenden, sondern die Bibel selbst lesen und der Heilige Geist wird uns alles lehren was wir wissen müssen. Denn der Heilige Geist wirkt nicht zusammen mit dem Geist des Widersachers.
    Nur in der Bibel zu lesen reicht somit aus und heute mit den ganzen Suchfunktionen der verschiedenen Programme kann man sich selbst Querverweise raussuchen. Da braucht man nicht bei anderen zu schauen.

    Wie heißt es so schön: „Selbst ist der Mann, oder die Frau.“ Je nachdem. 😉

    Liebe Grüße Manfred

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Danke Manfred

    So handhabe ich das schon lange. Ich brauche keine Bücher und keine Zeitschriften.
    Hier in BI habe ich mehr über die Lehren der Organisation erfahren als zuvor, denn es interessiert mich einfach nur am Rande.
    Vieles was an schlimmen Dingen innerhalb der Organisation passiert wusste ich aus den Propheten und seit es BI gibt wurde es mir bestätigt. Also genau umgekehrt wie es normalerweise ist.

    Prediger 12
    11. Die Worte der Weisen sind wie Treibstacheln, und wie eingeschlagene Nägel die gesammelten Sprüche; sie sind gegeben von einem Hirten.
    12. Und überdies, mein Sohn, laß dich warnen: Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ist Ermüdung des Leibes.
    13. Das Endergebnis des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist der ganze Mensch.

    Der Hirte in Vers 11 ist Jesus!
    Die vielen Bücher der Organisation ermüdet uns nur.
    Aber gemäß Vers 13 müssen wir gar nicht so viel tun, denn die Last des Christus ist leicht.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Igel
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede,

    ich stimme Dir in vielen Dingen was Du hier schreibst zu, nur lässt der Sklave eine Prüfung seiner Lehren an hand der Bibel zu?
    Ist es von ZJ gewünscht eigene Erkenntnis zu erlangen?
    Oder kommt man nicht dann in einen Konflikt da ja der Sklave für sich die Hoheit über die Deutung der Bibel beansprucht schließlich sind ja die Schriften von Jehova inspiriert und somit unfehlbar . Außerdem drohen ja Strafen wenn man seine Meinung oder Erkenntnis gegen über Brüdern vertritt selbst wenn sie Bibl. begründet sind oder werden. Mann kann doch eigentlich sagen das Zeugen Jehovas die hier eine eigene Meinung vertreten,oder eine eigene Erkenntnis erlangt haben, als Abtrünnige verfolgt und ausgeschlossen werden. Ich glaube alle Brüder von BI wünschen sich eine freie Meinungsäußerung in der Religionsgemeinschaft, dies würde erst eine Prüfung der Lehren ermöglichen und dazu führen das jeder Z.J. ohne Gehirnwäsche und Gleichschaltung hinter den Lehren steht, bzw. eigene Meinungen öffentlich vertreten werden können, denn dies bedeutet für mich Freiheit im Glauben!! Aber das lässt das heutige System was stark an eine Diktatur des Sklaven erinnert dies zu?
    In meinen Augen ist BI eine Art Kirche von unten, und ich finde es gut wenn die Finger in die Wunden gelegt werden denn es muss weh tun damit sich etwas ändert. Wir sollten Geld sammeln und auch einen Bericht bei Galileo kaufen und biblisch begründet die Lehren des Sklaven prüfen. Was gut und richtig ist wird gesagt und gelobt aber auch was falsch gelehrt wird muss angesprochen werden aber sachlich und in einem guten Ton. Denn ich glaube wir sind alle Christen und Zeugen Jehovas welche die Bibel als Gottes Inspiriertes Wort ansehen, aber der Meinung sind die Lehren der Bibel stehen über denen des Wachturms und seine Lehren, da es sündige Menschen sind die, die Artikel schreiben und das sollte die Öffentlichkeit wissen um sich eine Meinung bilden zu können.

    Die Öffentlichkeit solle wissen es gibt Zeugen Jehovas die für „Freiheit“ im Denken, Glauben, Lehren und Leben einstehen!
    Brauchen wir wirklich Komitees die Strafen aussprechen? Müssen Brüder, Schwestern und Kinder sterben weil wir die Bibel in der Blutfrage im Namen Jehovas heute so auslegen und morgen so?
    Müssen Mütter und Väter wirklich um Ihre lebenden Kinder trauern und Krank werden weil sie, sie als Abtrünnige nicht mehr sehen uns sprechen dürfen?
    Darüber müssen wir Öffentlich sprechen z.B. mit Plakaten vorm Eingang in Selters dann würden sicherlich einige aus Ihrem geistigen Winterschlaf erwachen und merken die Sonne scheint und der Frühling kommt. Mich würde mal interessieren wie viele unzufriedene Brüder, Abtrünnige im Sinne der Gesellschaft, oder durch die Gesellschaft krank gewordene Brüder und Schwestern kommen würden?

    LG Igel

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hallo Igel,

    Nein, die WTG lässt keine Freiheit im Denken zu.
    Es ist zwar zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar, dass eine Einheit bestehen muss, aber kaum ein Zeuge Jehovas wird Woche für Woche wieder bei der Frage anfangen: Evolution oder Schöpfung. Wenn es also ohnehin eine gemeinsame Grundlehre gibt, dann läuft doch auch nichts weg, wenn die eine oder andere Auslegung geprüft wird. Im Gegenteil, Jahwe bezeichnete die Beröer genau deshalb als „edel gesinnt“ weil sie alles prüften. Das bedeutet ja nicht, nur eine vorgefasste Meinung zu prüfen, wenn das der Sinn des Lebens wäre, wir würden uns heute noch mit Feuersteinen herumärgern.

    Das mit der Demo finde ich toll, allerdings würden wir denen noch einen Gefallen tun, weil sie absolut davon überzeugt sind, dass jeder denkende Zeuge, der sich traut, etwas zu sagen, ein Feind, Verräter, Abtrünniger… ist, so jemand wird von denen nie als Mensch betrachtet. Und in Selters haben sie Hausrecht, von dem sie auch Gebrauch machen würden. Und da stünden dann am andern Tag die Brüder und Schwestern beisammen um den Kopf zu schütteln über diese bösen Abtrünnigen.

    Die Oberklasse möchte keine Wahrheit und keine Diskussion um irgendwelche Äußerungen. Bitte denke an die Pharisäer. Die beriefen sich auch darauf, von Abraham abzustammen, da war mit Logik und guten Worten nichts auszurichten.

    Ich sehe mich auch nicht als Teil einer „Kirche von unten“, mir ist eine Institution Kirche ohnehin ein echter Gräuel. Jesus möchte, dass wir ihm nachfolgen. Wird man in einem Dom getauft, ist man katholisch, bei den Protestanten biste halt evangelisch und die Zeugen Jehovas haben die zweite Tauffrage. Alles widerrechtliche Inbesitznahme eines Gläubigen! Und damit gegen Gott und Christus. Meines Erachtens wird keine Organisation, egal wie sie heißt, das Ende dieses Systems überstehen, denn das steht in 2. Petr. 3:11, alles wird aufgelöst. Im Gericht hat Jesus zwei Seiten, rechts und links, gut und böse und keine goldene Mitte für die Organisation der Zeugen Jehovas, hinter der man sich verstecken kann. Das gibt es nicht. Wenn es anders wäre, könnte Christus nicht für uns handeln.

    Lassen wir unser Denken nicht verkümmern, öffnen wir unseren Sinn wie eine Blüte für die Sonne und ermuntern uns im allerheiligsten Glauben. Es gibt so viele Schönheiten, so viel Wissenswertes, so viele Fragen und ich habe schon jetzt einen Wunsch an die Brüder: Schaut doch mal, ob wir nach Harmagedon unsere Waschmaschinen nicht so hinkriegen, dass die mit Mikrowellen das Wasser aufheizen, das spart doch eine Menge Energie! Also das muss doch möglich sein, oder? Weißt du, wieviel Sauerstoff an einem Tag von einer durchschnittlich großen Buche gebildet wird? Oder warum Papaya Tumorzellen enttarnt?

    Ich für meinen Teil komme mit solchen Erkundungen meinem Schöpfer näher, das nützt mir mehr, als mich wieder wie einen Hund davonjagen zu lassen von Leuten, die DESINTERESSE auf ihrer Stirn geschrieben haben. Wie siehst du das?

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Lieber Ede,

    danke für deine Ermunterung.

    Wir sollten die WTG gegen Wind und Sturm kreuzen lassen, aber wir wissen doch, Jesus hat das aufgewühlte Meer gescholten und Ruhe war! Was er damals gemacht hat, kann er immer machen.

    Es liegt an uns, die von ihm herbei geführte Ruhe des Vertrauens und Herzensfriedens zu genießen und ehrlich gesagt, fällt mir das oft noch sehr schwer.
    Da geht es mir dann wie Petrus, ich erfahre dann auch wieder mal, dass Wasser keine Balken hat.

    Alles Gute unter immer eine handbreit Wasser unterm Kiel.
    Eddi

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Alois, mit dem Eigenblut schießen sie wieder mal ein SElbsttor und damit machen sie sich unglaubwürdig.
    Denn sie erlauben, dass während einer OP das Blut mit dem Cell saver gesammelt wird, außerhalb des Körpers und es schließlich dann getreent vom Kreislauf in ein Labor gebracht werden darf, wo man zB. mutierte Krebszellen auswäscht.
    Das mag Stunden dauern und dann gibt man es den patienten wieder.

    Wo in der Bibel steht, wie lange man das Blut nur außerhalb des Körpers pflegen darf?
    Da merkt man doch eindeutig, wie sie hier ihre eigenen Gesetze aufstellen, zu denen sie irgendwann sowieso nicht mehr stehen.

    Wie war das mit TRansplantationen? in den 60igern warst du mit fremder Leb er/Niere/Herz ein „moderner Kannibale“.

    Tja, das soll alles Gottes Geist so gesteuert haben!
    Welche Beleidungung für den Höchsten.
    Das GEricht wird nicht ausbleiben

  • Geo
    Mai 31, 2012

    Hallo Walter, wie gewünscht der Text:

    Zur Einheit der weltweiten Christenversammlung trägt auch heute eine leitende Körperschaft aus geistgesalbten Christen bei. Sie veröffentlicht glaubensstärkende Publikationen in vielen Sprachen — geistige Speise, die sich auf Gottes Wort stützt. Deshalb stammt das, was gelehrt wird, nicht von Menschen, sondern von Jehova

    Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

    LG

    Geo

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Geo,
    ZITAT aus dem WT:
    „Sie veröffentlicht glaubensstärkende Publikationen in vielen Sprachen — geistige Speise, die sich auf Gottes Wort stützt.
    Deshalb stammt das, was gelehrt wird, NICHT von Menschen, sondern von JEHOVA.“

    Hoppla Herzchen…DAS nenne ich mal deutlich ausgedrückt…und das sogar in Schriftform! *hinundwegbin*

    Jetzt täte mich nur noch interessieren, ob das der öffentliche oder der interne WT ist.

    LG Ulli

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Liebe Ulli,

    das Zitat stammt überraschenderweise aus einem Studien WT. 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Ah, nochmal bei Micha nachgelesen…der Studienwachturm war´s…wie vielen es wohl überhaupt aufgefallen ist?

    LG Ulli

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Lieber Geo,

    sehr interessant, was du letztens über euren Besuch nach der Versammlung geschrieben hast. Für mich stellt sich tatsächlich die Frage, inwieweit das überhaupt ein Thema in der Versammlung ist. Würde mich freuen, wenn wir uns vielleicht mal per Email austauschen könnten. Meine Adresse lautet: br.sascha@web.de

    Wenn du Lust hast, kannst du dich gerne mal melden. Das gilt natürlich auch für alle anderen Brüder und Schwestern. 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Nun ja, dann kommt folgendes Wachtturm Zitat wohl auch von Jehova:

    Wachtturm 15.11.1968, S.691
    „Sollten wir aufgrund dieses Studiums annehmen, dass im Herbst 1975 die Schlacht von Harmagedon vorüber sein und die lang ersehnte Tausendjahrherrschaft Christi beginnen wird? Vielleicht; wir wollen aber abwarten und sehen inwieweit die siebente 1000 Jahr Periode der Menschheitsgeschichte mit der sabbatähnlichen Tausendjahrherrschaft Christi zusammenfällt. … DER UNTERSCHIED MAG HÖCHSTENS EINIGE WOCHEN ODER MONATE, KEINESFALLS JAHRE AUSMACHEN.“

    Dieses …KEINESFALLS JAHRE… ist nun 36 Jahre her!

    Nimmt man die Wachtturm Zitate zusammen, dann hat Jehova die falsche Ankündigung mit 1975 in die Schuhe geschoben.
    Aber wir wissen aus der Bibel dass Jehova nicht lügen kann. Somit muss es jemand Anderer sein der lügt.

    LG
    Alois

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    Nachdem ja schon sehr viel zu diesem Thema ob Jehova der Autor der Literatur der WTG ist, möchte ich auch noch ein simples Beispiel anfügen:

    Im Laufe von einigen Jahrzehnten wurde in der Literatur der WTG über die Bewohner von Sodom und Gomorrah und die Frage ob sie auferstehen oder nicht 4 mal die Lehransicht geändert. Wäre Jehova tatsächlich der Autor solcher Gegensätzlichkeit dann müßten wir alle an seiner Glaubwürdigkeit nicht nur zweifeln sondern ihm diese zur Gänze absprechen.

    1916-1952 – Ja sie werden auferstehen
    1952-1965 – Nein sie werden nicht auferstehen
    1965-1988 – Ja sie werden auferstehen
    1988- ? – Nein sie werden nicht auferstehen

    Die Quellenangabe kann ich gerne jedem nachreichen.

    Oder wer erinnert sich noch an die widersprüchliche Lehre wer oder was die Generation von Matthäus 24 ist – welche nicht vergehen wird? Hat das auch Jehova dem „trvSk.“ so eingegeben?

    Heute sind es die Gesalbten! In den 1920er Jahren waren es schon einmal die Gesalbten – dann war es Jahrzehnte die Zeitspanne von 1914 (70 bis max. 80 Jahre) als die Zeit vorbei war mußte natürlich eine neue Erklärung her.

    Hat Jehova „seinem Sklaven“ hier einen Streich gespielt? Oder wußte er gar selbst nicht wer oder was diese Generation ist? Wäre Jehova der Autor von folgenden WT Zitaten – in Wahrheit eine Beleidigung für den Höchsten, wie Frank schon schrieb – dann könnten wir sein Wort als Altpapier entsorgen.

    Wachtturm vom 1. 5. 99 Seite 11 Abs. 13

    „Was meinte Jesus, als er sagte: ‘Diese Generation [griechisch: geneá] wird nicht vergehen.’? Jesus hatte die Masse zeitgenössischer gegnerischer Juden, darunter die geistlichen Führer, oft als „eine böse und ehebrecherische Generation“ bezeichnet (Matthäus 11:16; 12:39, 45; 16:4; 17:17; 23:36). Wenn er also auf dem Ölberg erneut von ‘dieser Generation’ sprach, dann meinte er wohl kaum das gesamte Geschlecht der Juden im Verlauf der Geschichte, noch meinte er seine Nachfolger, wenngleich sie ein „auserwähltes Geschlecht“ waren (1. Petrus 2:9). Jesus sprach auch nicht von ‘dieser Generation’ als von einem Zeitabschnitt.

    13 Jesus hatte vielmehr die damaligen gegnerischen Juden im Sinn, die das Eintreffen des Zeichens, das er nannte, erleben sollten. Hinsichtlich der Erwähnung ‘dieser Generation’ in Lukas 21:32 bemerkt Professor Joel B. Green: „In dem Dritten Evangelium bezeichnet ‚diese Generation‘ (und verwandte Wendungen) regelmäßig eine … Kategorie von Menschen, die dem Vorsatz Gottes widerstanden.

    Nach neuester Lehre (WT 15.2.08) ist „diese Generation“ nun eine Bezeichnung für die Gesalbten… die nicht vergehen werden, bis alle diese Dinge geschehen. Eine 100% Umkehr der Lehre !
    Bereits in den 20iger Jahren die gleiche Erklärung!

    Im englischen Watch Tower vom 15. Februar 1927 wurde der Begriff „Generation“ schon damals auf die „neue Schöpfung“ angewendet:

    Zitat

    In 1. Petrus 2:9 wandte sich der Apostel selbstverständlich an die Kirche uns sprach von denen, die treu sind [„ihr seid eine auserwählte Generation“] Aus diesem Grund ist es die unaufhaltsame Schlussfolgerung, dass Jesus von der neuen Schöpfung sprach, als er sagte: „Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle diese Dinge sich erfüllt haben.“ Dies wiederum wäre ein starker Hinweis, dass einige Glieder der neuen Schöpfung zur Zeit von Harmagedon auf der Erde sein würden. (Übersetzung aus dem Englischen)

    Man vergleiche die beiden Sätze und das Zitat aus einem WT wie unten:

    „Dies wiederum wäre ein starker Hinweis darauf, dass einige Glieder der neuen Schöpfung zur Zeit von Harmagedon auf der Erde sein würden.“ (1927)

    „Dies deutet darauf hin, dass einige gesalbte Brüder Christi noch auf der Erde leben werden, wenn die vorausgesagte „große Drangsal“ beginnt.“ (2008)

    Ich kann nur mehr jedem empfehlen – in diesem Fall darf jeder die LK ernst nehmen und ihr folgen – was sie auch einmal zum Besten gaben:

    WT 15.8.76 S. 490 :

    Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen?

    Ist das nicht eine klare Aufforderung IHNEN Nicht mehr zu vertrauen? Psalm 146:3

    lg. Matthäus

  • Geo
    Mai 31, 2012

    Hallo Micha,

    RESPEKT,das Zitat ist im WT 15.09 2010 Seite 13 Abs. 8 zu finden.

    LG

    geo

  • walter
    Mai 31, 2012

    Hallo Geo,

    könntest Du das, was Micha aus dem WT sinngemäß zitiert hat, bitte wörtlich wiedergeben.

    Danke !

    Liebe Grüße

    Walter

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Krankenhäuser, in denen Brüder als Ärzte dienen.

    Wir alle wollen selbstverständlich ohne Bluttransfusionen operiert werden. Doch einige Brüder sind schon aus geringerem Anlass schwach geworden, nämlich wenn sie eine schöne Frau in den Armen hielten oder in ihren Armen lagen. Sie haben bereut und alles getan, damit sich dieser Fehltritt nicht wiederholt. Ihnen wurde vergeben.

    In dem Filmbeitrag der Gesellschaft auf Pro7 wurde über ein Krankenhaus bzw. einer Abteilung berichtet, in der nur Zeugen Jehovas als Ärzte dienen. Man kann sicher sein, dort bestimmt keine Bluttransfusion zu bekommen, auch wenn es das Leben kostet.

    Wie viel schwerer als bei einer schönen Frau standhaft zu bleiben ist es, wenn das eigene Leben durch Verzicht auf Blutübertragungen in Gefahr ist. Wer schon einmal Todesangst gehabt hat, weis wovon ich rede. Wie schwer ist es, seinem Kind, für das man als Elternteil sein Leben geben würde, zu sagen, du musst jetzt sterben, weil du auf Blut verzichten sollst. Dein Kind hat die gleiche Todesangst wie wir.

    Wenn jemand diesem unmenschlichen Druck nicht stand halten kann und schwach wird und einer lebensrettenden Bluttransfusion zustimmt, um sie anschließend zu bereuen, wird er sie von den Brüdern bestimmt nicht bekommen, sondern eher sterben. Eben darum wurden diese Abteilungen eingerichtet, um diese menschliche Schwäche zu überbrücken.

    Was sagt der Staatsanwalt dazu? Ist es unterlassene Hilfeleistung, wenn dann jemand mangels Blut stirbt? Gibt es eine Untersuchung, die feststellt, ob der Patient tatsächlich an den von den Ärzten angebenden Gründen gestorben ist. Gibt es objektive Zeugen, die bestätigen könnten, ob der Patient weiterhin eine Bluttransfusion abgelehnt oder ihr zugestimmt hat.

    Wird Blut von den Brüdern transfundiert, wenn das Gericht die Vormundschaft für das Kind übernommen und eine Bluttransfusion beschlossen hat, oder lässt man es eher aus anderen Gründen sterben.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich lasse mich weiterhin nur ohne Fremdblut operieren, aber ich billige meinen Brüdern bei unmenschlichen Entscheidungen, die sie selber nicht tragen können, Schwächen zu, die sie anschließend aus gutem Grund bereuen können. Jehova geht auch nicht darüber hinaus, was ein einzelner Mensch nicht tragen kann.

    Ede

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Ede

    Es gab sicher Situationen in der man bis zum Tode fest stehen musste, zum Beispiel wenn man von uns verlangen würde Jehova zu verleugnen.

    Aber wieso kann man das Blutgesetz der Bibel nicht so nehmen wie es in der Bibel steht? Man soll das Blut zur Erde gießen wenn man ein Tier getötet hat um es zu essen. Der Sinn war somit dass der Mensch zwar das Lebewesen töten und essen durfte, aber das Blut, das das Leben ausmacht, war nicht gestattet auch zu essen.

    Wenn man einen Menschen töten würde um an sein Blut ranzukommen um es dann zu sich zu nehmen, dann würde das unter das Gebot fallen. Aber das wäre sowieso Mord und steht gar nicht zur Debatte.

    Aber ein Mensch der etwas Blut abgibt, der lebt weiter, durch seine Abgabe wird er nicht geschädigt, er gibt auch nicht sein Leben her. Das ist ganz was anderes als das Blutgesetz der Bibel das in Verbindung mit dem geschlachteten Tier war.

    Angenommen mein Kind würde sicher sterben wenn es kein Blut bekommt, dann wäre ich ein Mörder wenn ich die Transfusion ablehnen würde. Ein Mörder zu sein, wiegt sicher schwerer als ein Blutgesetz zu brechen, von dem man nicht einmal so genau weiß ob es auf Bluttransfusion anwendbar ist.

    Dieses Blutgesetz wie es bei den Zeugen Jehovas Gültigkeit hat ist eine der schwersten Lasten für jeden Betroffenen welche man sich denken kann, aber was sagte Jesus noch einmal in Matth. 11:30? Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
    Daraus folgt:
    Immer wenn eine Last so schwer ist dass man sie nicht tragen kann, müssen wir davon ausgehen, dass es die Last von einem Menschengebot ist.

    Selbst Eigenblut darf man nach der reinen Lehre der Zeugen nicht als Konserve anlegen lassen um eine geplante Operation zu unterstützen.
    Angeblich weil es den Körper verlassen hat. Aber die künstliche Niere ist dann wieder erlaubt, obwohl das Blut auch den Körper verlässt um gereinigt zu werden.

    http://www.digidatanet.de/?p=178

    Liebe Grüße
    Alois

  • Andre
    Mai 31, 2012

    Hallo Alois, das sehe ich auch so. Blut ist was besonderes und heilig. Aber genauso ist auch das Leben heilig. Wenn man bedenkt,was früher mit Blut alles angestellt wurde (trinken, essen, z.T. Orgien) dann versteht man sehr wohl, das Blut nicht missbräuchlich verwendet werden durfte auf die Erde ausgegossen werden musste. Aber wenn ich heute mein Kind und jemand anders durch Blut retten kann, ist das ein Ausdruck der Heiligkeit des Lebens. Wahrlich nichts missbräuchliches. Wenn man dann noch die ständigen Korrekturen der Anwendung nach den Z.J. betrachtet (ohne jetzt darauf einzugehen), hat das nichts mehr mit dem Willen Gottes zu tun.
    LG Andre

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    Deine Erklärung lieber Alois zu Blutvergießen – wenn auch dein Zitat aus dem mosaischen Gesetz (nicht mehr gültig) stammt, so kann ich dem insofern zustimmen weil auch im NT aus Apg. 15:29 hier im grichischen (sich enthalten – von Blut) eine interessante Erklärung enthalten ist. Die Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel gibt das grichische Wort mit „HAIMA“ wieder.

    Auf der Seite 696 wird das Wort zerlegt und u.a auch wie folgt erklärt:

    Haima dient dazu das durch BLUTVERGIESEN schwindende Leben und allgemein durch das Auslöschen von Leben durch Gewalt zu benennen. Der Ausdruck „Blut vergießen“ betont … die Tatsache des gewaltsamen Tötens. Ein Querverweis auf Apg. 22:20 (das Blut Stephanus) wurde vergossen – auch hier das gleiche grichische Wort „haima“.

    Untere dieser Berücksichtigung bekommt die Aufforderung „sich des Blutes enthalten“ eine neue Sichtweise. Mit anderen Worten, wie wir uns der Hurerei enthalten sollten, müssen Christen sich des Blutvergiesens (morden) enthalten. Wenn ich den kostbaren Saft (nicht das Blut sondern das Leben ist heilig) eines Menschen für mich verwende, brauch er nicht zu sterben. Es wird aber in Einzelfällen Leben gerettet.

    Noch ein kleiner Denkanstoß: Jehova hat die Kananiter u.a. wegen der Kinderopfer (sie wurden lebend dem Molech ins Feuer übergeben)
    ausgerottet. Heute werden durch die Doktrin der WTG Kinder von ZJ ebenfalls geopfert. Heute ist es nicht der Molech sondern das Blutverbot, was wie oben dargelegt nicht zu rechtfertigen ist.

    Wie der Höchste damals Menschen zur Verantwortung zog wird er es heute wieder tun. Sein Sohn hat die gleiche Denkweise seines Vaters gepflogen. Er gestattet ein Gesetz (Sabbat) zu übertreten um EIN TIER (aus der Grube – schwere Arbeit) zu retten.

    Wievielmehr würde Jesus es nicht nur gestatten sondern sogar anordnen wenn ein Kind (Mensch) durch eine Blutübertragung gerettet werden kann !?

    Die meisten kennen meine Krankengeschichte der letzten Monate – ich würde heute nicht mehr leben hätte ich nicht mehrfach durch Spender Blutbestandteile wie Thrombozyten bekommen. Wenn sich die Anzahl der Blutplättchen durch eine schwere Anämie gegen 0 bewegen, (mein nidriegster Wert war 6.000 – unter 12.000 wird es kritisch und lebensgefährlich – die Norm ist 150.000 bis 400.000) ist es nur eine Frage der Zeit wo du innerlich verblutest. Da hilft nur mehr dieser Bestandteil des Blutes welches durch NICHTS zu ersetzen ist.

    Bei einer normalen OP würde ich jederzeit und gerne auf Blut verzichten, die WTG schreibt immer davon und will den ZJ einreden es gäbe immer Alternativen – doch das ist eine glatte Lüge!

    Wobei jeder ZJ der hier die WTG verteidigt, soll doch bitte eine Anfrage an Selters richten warum den ZJ in Bulgarien es als Gewissensentscheidung überlassen ist ob sie Blut nehmen oder nicht. Dies wurde durch die Regierung als Erforderniss abverlangt um die staatliche Anerkennung zu bekommen !?!?! Eine Abschrift dieser Vereinbarung kann ich jeden zukommen lassen – oder gib bei Googel ein: Zeugen Jehovas und die Blutfrage in Bulgarien!

    lg. Matthäus

  • Neoveritas
    Mai 31, 2012

    Lieber Edelmut,

    die Frage der Bluttransfusion ist und bleibt ein kontoverses Thema. Ich habe allerdings wenig Hoffnung, dass sich die Politik der WTG mittelfristig hier ändert. Angenommen die Entscheidung für oder gegen Fremdblut (oder Eigenblut) würde in Zukunft dem Einzelnen als Gewissensentscheidung überlassen werden.

    Wie würden diejenigen Brüder und Schwestern reagieren, die sich in der Vergangenheit in gutem Glauben vehement dagegen entschieden haben und dies vielleicht auch so für ihre Kinder entschieden haben (mit allen daraus sich ergebenden Konsequenzen), fühlen? Es wäre für diese Menschen unerträglich, solch eine Wendung nachzuvollziehen. Umso mehr dann, wenn Kinder gestorben sind.
    Ich selbst bin kein Freund von Bluttransfusionen (aus medizinischen Gründen). Was den biblischen Standpunkt angeht, kann man natürlich anderer Meinung sein, wie das in Deinem Kommentar zum Ausdruck kommt. Ich gebe zu, es ist ein schwierigiges Thema, zumal die Bibel hier keine eindeutigen Aussagen macht (was den medizinischen Bereich angeht).

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Andre
    Mai 31, 2012

    Liebe(r) Neoveritas,
    du schreibst..
    “ Wie würden diejenigen Brüder und Schwestern reagieren, die sich in der Vergangenheit in gutem Glauben vehement dagegen entschieden haben und dies vielleicht auch so für ihre Kinder entschieden haben (mit allen daraus sich ergebenden Konsequenzen), fühlen? Es wäre für diese Menschen unerträglich, solch eine Wendung nachzuvollziehen. Umso mehr dann, wenn Kinder gestorben sind.“

    Das gab es doch schon öfter in der Vergangenheit der Z.J. Nimm das Beispiel Wehr-Zivildienst. Nimm Organspende, Impfungen und so vieles mehr. Erst war es verboten, es mussten viele darunter leiden oder wurden ausgeschlossen. Dann mit neuem Licht wurde es erlaubt. Hat sich einer daran gestört ? Nein, es war für ihre Leuterung gut (hab ich mal gelesen…) Ich kann es selber nicht verstehen, das man da nicht darübernachdenkt. Und ist doch erstaunlich wie sehr sich das ganze mit dem Blut gelockert hat..mal abwarten, was kommt.
    LG
    Andre

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    Zu meinem Hinweis „Bulgarien und die Blutfrage“ gibt es unter gimpelfang.de einen ausführlichen Schriftverkehr der erneut die Unehrlichkeit und Heuchelei der Verantwortlichen aus Selters bloss legt. Ein heute ehemaliger Bruder fragt 2mal nach warum in Bulgarien die Brüder selbst in dieser Frage des Blutes entscheiden dürfen.

    Jeder der ein Kind oder den Ehepartner wegen „des Gehorsam der WTG“ gegenüber durch Ablehnung von Blut verloren hat, ist dies eine eine „schallende Ohrfeige“.

    lg. Matthäus

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Zu meinem Hinweis “Bulgarien und die Blutfrage” gibt es unter gimpelfang.de einen ausführlichen Schriftverkehr der erneut die Unehrlichkeit und Heuchelei der Verantwortlichen aus Selters bloss legt. Ein heute ehemaliger Bruder fragt 2mal nach warum in Bulgarien die Brüder selbst in dieser Frage des Blutes entscheiden dürfen. <<

    Naja, Matthäus, so einfach macht der Sklave es den Bulgaren auch nicht.

    Du hast zwar recht, dass der Sklave unehrlich ist, aber verbieten durfte der Sklave den Bulgaren die Bluttransfusion nicht. Auch hierzulande kann er sie niemandem verbieten. Dazu hat er keine gesetzliche Handhabe. Er sagt nur, dass derjenige, der sich Blut transfundieren lässt, nicht zu „von seiner Art“ ist und schließt ihn aus. Das darf er.

    Die Brüder in Bulgarien dürfen somit darüber entscheiden, ob sie sich Blut transfundieren lassen (und ausgeschlossen werden) oder auf Blut verzichten und (als Verstorbene) Mitglied der Gemeinschaft bleiben.

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    mit anderen worten – es ist so wie vor 300 Jahren – man hat die Hexe gefesselt ins Wasser geworfen. ERtrank sie, war sie unschuldig, überlebte sie, kam sie auf den Scheiterhaufen.
    Du hast keine Wahl, aber nutze sie.
    So vrespottet man die Schöpfung Jehovahs und damit den Schöpfer

  • Andre
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede, das ist genau das Problem, was mich total nervt. „Rechtlich können Sie die Bluttransfusion nicht verbieten“. Stimmt. Aber ein Z.J. verlässt die Gemeinschaft, wenn er sich dafür entschließt. Jetzt sag mir bitte einer, was ist das für ein Unterschied für einen gutgläubigen, treu dem Sklaven folgenden Z.J. GAR KEINER. Er darf nicht. Und das mittlerweile üblich, aber man will es nicht merken. Wenn ich mit einem Z.J. rede, dann kommt nur so bla bla, es ist Gottes Wille, Gottes Gesetzte usw. Da wird nicht überlegt. Ich kann es echt nicht mehr hören….
    VG
    Andre

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Die Brüder in Bulgarien dürfen somit darüber entscheiden, ob sie sich Blut transfundieren lassen (und ausgeschlossen werden) oder auf Blut verzichten und (als Verstorbene) Mitglied der Gemeinschaft bleiben.“

    Also genauso wie hier in Deutschland und überall anders sicherlich auch. – Nix Neues unter der Sonne.

    Mir kommt es vor, als steige die Sonne der WTG immer höher und höher hinauf…allerdings ist es die Sonne der Heuchelei, der Lüge und des Verrats….

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Wie würden diejenigen Brüder und Schwestern reagieren, die sich in der Vergangenheit in gutem Glauben vehement dagegen entschieden haben und dies vielleicht auch so für ihre Kinder entschieden haben (mit allen daraus sich ergebenden Konsequenzen), fühlen? Es wäre für diese Menschen unerträglich, solch eine Wendung nachzuvollziehen. Umso mehr dann, wenn Kinder gestorben sind. <<

    Guten Abend Novritas

    Was wäre die Alternative. Weiterhin dumm sterben lassen? Das von dir geschilderte Problem entsteht bei jeder Diskussion. Diskussionen entstehen, wo es unterschiedliche Meinungen gibt. Wenn die andere Meinung überzeugender ist, sollte man sich korrigieren, d.h. den alten Standpunkt für falsch erklären und die Konsequenzen daraus tragen. Deshalb ist es so wichtig, dass jeder von seiner Handlung, so falsch sie auch sein mag, selber überzeugt ist. Dann hat er, statt auf Geheiß eines anderen zu handeln, selber den Fehler gemacht und muss selber die Konsequenzen aus seiner eigenen Fehlentscheidung tragen.

    Nun gibt es auch Brüder, die aus fester Überzeugung auf Blut verzichten und lieber sterben würden. Es wäre ein Verbrechen, wenn andere sie zu eine Bluttransfusion nötigen würden, weil sie meinen, es besser zu wissen. Jeder soll so handeln, wie er es in seinem Herzen beschlossen hat.

    Ede

  • Caleb
    Mai 31, 2012

    Überzeugung schön und gut.

    Sebstmordattentäter sprengen sich auch aus Überzeugung in die Luft.

    Man muss schon hinterfragen, woher eine Überzeugung kommt.

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    sehr guter Punkt!

    Überzeugung kan auch in Fanatismus und Uneinsichtigkeit umschlagen. Man ist überzeugt von etwas, weil man einfach nicht bereit ist gegenteilige Argumente und Fakten zuzulassen. Das ist fatal und hällt unzählige viele Menschen in untersch. Religionen und Sekten gefangen.

    Ich werde auch immer hellhörig wenn Menschen (gleich welche Überzeugung) mit martialischen Worten ihren Glauben verteidigen und sagen sie seien „treu bis in den Tod“ oder „nichts und niemand kann mich von dies oder jenem abhalten“ oder „für MEINEN Glauben würde ich sterben“ usw.

    Das ist für mich persönlich der erste Schritt in die falsche Richtung, was nicht heißt, dass ich solche Menschen per se verurteile.

    LG
    Dennis

    P.S.: Wenn mir jemand antworten will: Bitte keine Biblestellen dazu zitieren, die von „Treue und Ausharren bis in den Tod“ usw. handeln, ich kenne diese Texte. Meine Meinung dazu ist unabhängig von der Bibel. Danke sehr!

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Lieber Dennis,

    das Empfinden habe ich auch, dass es nur einer Wahrheit schadet, wenn man gar nicht bereit ist, dazu zu lernen. Das ist, als hätte man angefangen, eine Straße zu asphaltieren und verweist stolz darauf, dass eine Seite fertig ist und die andere Seite wird gar nie angefangen. Nur wer sich fortwährend um weiteres Wissen bemüht, kann sagen, der Wahrheit ein Stück näher gekommen zu sein, die volle Wahrheit kann in diesem System ohnehin kein Mensch erfassen. Und das ist auch gut so.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Dennis

    Da hast Du völlig Recht.
    Wer sich sicher ist dass alles was er glaubt stimmt, der ist nicht bereit alles wie die Beröer zu prüfen ob es sich so verhält. Denn man kann jederzeit auch seinen eigenen Gedanken welche falsch sein können auf den Leim gegangen sein. Das kann bei mir genauso sein wie bei Dir.

    Ich möchte das dann doch biblisch untermauern, auch wenn Du alle Verse kennst, was ich mir dann doch nicht vorstellen kann:

    Spr. 28
    14. Glückselig der Mensch, der sich beständig fürchtet; wer aber sein Herz verhärtet, wird ins Unglück fallen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Die unfassbare Aussage, die in dem Beitrag der Gesellschaft auf Pro7 von Bruder Slupina gemachte wurde, ist, dass der Autor der Wachtturmartikel Jehova ist.

    Wäre Jehova der Autor der Wachtturmartikel…
    …durfte sich der WT nicht korrigieren, denn Jehovas Aussagen sind nicht korrigierbar. Jehovas Wort trifft stets ein.

    Wäre Jehova der Autor der Wachtturmartikel…
    …würde der Sklave in seinem Beitrag „Warum so häufig falscher Alarm“, in dem er behauptet, dass seine WT-Artikel von Jehova nicht inspiriert sind, die Unwahrheit gesagt haben.

    Wäre Jehova der Autor der Wachtturmartikel…
    …müsste der Sklave alle Artikel zu Bibelbücher sammeln und der Bibel anhängen, so wie Smith es bei den Mormonen gemacht hat. Doch das lehnt der Sklave ab. Offenbar glaubt er selber nicht an das, was er uns verkündet.

    Wäre Jehova NICHT der Autor der Wachtturmartikel…
    …hätte uns der Sklave belogen. Warum macht er das? Er möchte das wir ihm durch sein Wort im Wachtturm folgen, aber nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wenn wieder einmal etwas korrigiert werden muss. Offenbar geht der Sklave davon aus, dass sich eine Erkenntnisse dauerhaft nicht halten lassen und weiterhin korrigiert werden müssen.

    Wie reagieren wir darauf?

    Wir sind nicht einmal empört, wenn der Sklave uns etwas anderes lehrt, als er nach außen hin vertritt. Man vergleiche einmal die beiden Wachtturmausgaben, die für die Öffentlichkeit und die Studienausgabe. Wir haben uns bereits mit den Widersprüchen abgefunden und wollen bloß nicht darüber nachdenken, weil es unsere heile Welt zerstören könnte.

    Was kann man über den Glauben der Brüder sagen, die andere Brüder vorsätzlich täuschen?

    Der Sklave hat nicht das Recht über die Ältesten oder durch Ärzte und Krankenhäuser Dinge über uns zu erfahren, die ihn nichts angehen und unsere Privatangelegenheiten sind. Wir haben aber das von Jehova gewährte Recht, alle Dinge über Jehova und seinen Sohn sowie SEINE Rettungsvorkehrung zu ewigem Leben unverfälscht zu erfahren, was die Wahrheit über SEIN geschriebenes Wort mit einschließt. Menschen, die uns zu ihrem Machterhalt vorsätzlich täuschen, fürchten offenbar Jehova nicht, denn sie müssten wissen, dass Jehova den Missbrauch SEINES Namens und SEINES Wortes nicht dauerhaft zulassen wird, indem IHM Worte in den Mund gelegt werden, die ER nie gesagt oder gemeint hat, sondern ER wird zu SEINER Ehre und um SEINES heiligen Namens Willen Klarheit bei allen Menschen schaffen, damit sie alle an IHN glauben und IHM vertrauen.

    Wir sollten daher nicht in Furcht geraten, sondern zusehen, was Jehova und sein König als Nächstes tun werden.

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Edelmuth, gut geschlußfolgert.
    Ich habe vor geraumer Zeit eine Broschüre gelesen, die irgendwo voin chuck ministries auch in D herausgegeben wird.
    Das war die Geschichte von einem Alberto, der Jesuit wurde und schließlich davon Reißaus nahm.
    ER gibt in der Broschüre zu, dass während der Indoktrination – Schulung – beigebracht wurde, dass sie – die jesuiten – ALLE Religionen unterwandert haben und erwähnt dann: auch die Zueugen Jehovahs.
    Und siehe da – in der Organisationsstruktur haben Jesuiten und die Zeugen beide einen Governing Body, eine Leitende Körperschaft
    Deshalb bruachen wir uns auch nicht wundern, wenn wir ganz nach Jesuiten Manier von denen geschurigelt werden.
    Warum die Jesuiten? Um die Reformation zu bekämpfen und dem Papsttum eine Welt mit einer Religion zu erschaffen.
    Ein Schritt Richtung Neue Welt Ordnung
    dass alle 7 auch ein achter sein werden sagt ja die Offenbarung über die Weltreiche
    nun denn, wir haben die Bibel und Gottvertrauen. Alles übrige gibt sich
    schönen Sonntag an alle Mitleser

  • tobi
    Mai 31, 2012

    Die WTG, ihr selbst ernannter Sklave, bestehend aus einem Gremium mit einer Zweidrittel-Entscheidungskompetenz und (vermutlich) entsprechendem Lobbyismus.

    Das daraus resultierende, kontinuierliche „Hü und Hott“ ist hinreichen bekannt!

    Ein für mich adäquater Bibelspruch dazu:

    Offenbarung 18 Vers 4

    „Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen!“

    Gruß

    tobi

  • Holger
    Mai 31, 2012

    Zitat: … Liederbuch von 1969 entdeckt, ein Lied das ich gern gesungen habe lautet “VERGEBT” das ist das Lied Nr. 56, ich bin 1969 getauft.
    # Ich wurde 1971 getauft und meine Frau zwei Jahre später mit anderen Tauffragen.
    Liederbuch: als kleiner Junge hatte ich schon wie heute in den Versammlungen alle ein Liederbuch und eine Bibel. Ich glaube auf dem alten Gesangbuchcover waren lauter Noten und Notenschlüssel drauf. Die Lieder waren mehr religiös und gingen zu Herzen. Die Lieder heute sind heute eher schwer zu singen und sind modern. Alte und neue Literatur habe ich heute keine mehr, außer eine Bibel und ein Liederbuch, dass ich benötige, wenn ich in der Verslg. bin.

  • Quasimodo
    Mai 31, 2012

    Man sollte im Hinblick auf „Öffentlichkeitarbeit“ nicht vergessen, daß sich die WTG im Zuge ihrer Verweltlichung langsam positionieren muß.

    Allein die überaschend hohe Anzahl der Kommentare zeigt mir, daß sich viele anscheinend noch nicht gelöst haben von der Vorstellung etwas besonderes (Gottes Volk) zu sein.

    So wie die Kirche aus ihren Anfängen heraus den „Weg alles irdischen“ gegangen ist wird auch der WTG keine andere Möglichkeit bleiben, will sie sich „in der Welt“ etablieren.

    Die Anhänger der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas werden erkennen müssen, daß sie nichts anderes sind als eine Glaubensgemeinschaft wie viele andere auch.

    Sie gehören schon lange zu der Gesamtheit „Babylon“ welche sie so vehement zu bekämpfen glauben.

    Diese TV-Sendung ist nichts anderes als der Beginn des Anbiederns an die Weltlichkeit.

    Man sollte den Aussagen, die in dieser Sendung gemacht wurden, nicht allzuviel Bedeutung beimessen.

    Zumal die „theokratische Kriegslist“ eine Erfindung der WTG ist.

    mfg

  • walter
    Mai 31, 2012

    Hallo Quasimodo,

    genauso sehe ich das auch.

    Liebe Grüße
    Walter

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Lieber Quasimodo,

    sehr treffende Beschreibung der Realität, besten Danke dafür. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, ist das der vorgezeichnete Weg und keiner von denen, die auf Menschen vertrauen, wird sich wehren können, ihn mitzugehen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Wolseley
    Mai 31, 2012

    Hallo Quasimodo !
    Dein Komentar ist klasse. Habe heute in mein Büchr regal gestöbert, habe das gesagsbuch von 1969 entdeckt, ein Lied das ich gern gesungen habe lautet „VERGEBT“ das ist das Lied Nr. 56, ich bin 1969 getauft.

    Hier sende ich Dir drei Tauffragenepochen, die Tauffragen von 1942 die lautet, 1.) Frage :

    Glaubst du an Jehova Gott den Vater, daß „bei Jehova Rettung ist“ und daß Jesus Christus sein Sohn ist, durch dessen Blut deine Sünden hinweg gawaschen sind und durch den dir Rettung von Gott zuteil wird ?
    2.) Frage:
    Hast du daher deine Sünden vor Gott bekannt und gebetet, durch Jesus Christus rein gewaschen zu werden, und dich daher von der Sünde und der Welt abgewandt und dich vorbehaltlos Gott geweiht, um seinen Willen zu tun ?

    Die zweite Epoche.

    Die Tauf fragen von 1973 WT 01.08.73 lautet
    1.) Frage
    Hast du deine Sünden bereut, und bist du umgekehrt, da du erkannt hast, daß du vor Jehova Gott als verurteilter Sünder dastehst, der der Rettung bedarf, und hast du vor ihm anerkannt, daß diese Rettung von ihm, dem Vater kommt, und zwar durch seinen Sohn Jesus Christus ?

    2.) Frage.
    Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Rettungsvorkehrung Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willen zu tun, wie er ihn dir durch Jesus Christus und durch die Bibel unter der erleuchtenden Kraft des heiligen Geistes offenbart ?

    Jetzt kommt die dritte Epoche von 1985 WT 01.06.1985

    1.) Frage.

    Hast du auf der Grundlage des Opfers Jesu Christi deine Sünden bereit und dich Jehova hingegeben, um seinen Willen zu tun ?

    2.) Frage.

    Bist du dir im klaren, daß du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist ?

    In dieser Frage findet man nicht den Christus und man muß sich fragen, von welchen Geist hier die rede ist, wenn die Frage lauten würde, durch den heilgen Geist, das wäre eindeutig für Jehova, aber nur durch den „Geist“ könnte man auch sagen durch den geist des wiedersachrs, und die Teuflinge werden nur noch in die Organisation hineingetauft, den Christus haben sie „Entsorgt“
    der ist „OUT“

    Ich hoffe das ich Dir lieber Quasimodo ein Stein zum Puzzel dazugeben konnte.

    Weiter so und ein Herzlichen Gruß von dein Wolseley.,

  • Caleb
    Mai 31, 2012

    Jetzt muss ich auch noch einen Kommentar zu der ganzen Sache abgeben.

    Der Satz in der Sendung, der mich am meisten überraschte, war der, dass GALILEO das ERSTE deutsche TV-Team war, der in Selters drehen durfte.

    Meine Frage: Warum um „himmelswillen“ Galileo, die ja wahrlich nicht als Speerspitze des objektiven Journalismus in Deutschland gelten.

    Dazu eine paar Auszüge aus Wikipedia, Stichwort Galileo (Fernsehsendung).
    „Von Seiten vieler Wissenschaftler und Pädagogen wird Galileo dem pseudowissenschaftlichen Bereich zugeordnet. Die didaktische Qualität gilt weitestgehend als relativ hoch – die inhaltliche Qualität wird jedoch als fragwürdig bewertet. Aus diesem Grund wird die Sendung in der Regel als Infotainmentmagazin und nicht als Wissenschaftsmagazin bezeichnet. Obwohl die Sendung gerade nicht unter dieser Bezeichnung vermarktet wird, rufen Konzept und Machart der Sendung sowie die sporadischen Auftritte von Wissenschaftlern bei einigen Zuschauern entsprechende Assoziationen mit traditionellen Wissenschaftsmagazinen hervor. Tatsächlich wird relativ oft der Eindruck eines Wissenschaftsmagazines hervorgerufen, da die Sendung Galileo besonders in der Fernsehwerbung relativ häufig als „Wissenschafts-Magazin“ bezeichnet wird. ProSieben möchte dadurch den Eindruck erwecken, dass das Programm hochwertiger und niveauvoller ist als bei anderen Sendern. Unternehmensvertretern wird wiederholt die Gelegenheit gegeben, unternehmenseigene Argumentationen als Tatsachen zu äußern, ohne dass diese kritisch hinterfragt werden.“ Zitatende.

    Nochmals zurück zu meiner eingangsgestellen Frage, warum Galileo das erste deutsche TV-Team in Selters war, erhärtet sich für mich der Verdacht, dass Galileo die Ersten waren, die zumindest Zugeständnisse an den Inhalt gemacht haben oder, was allerdings eine Schweinerei wäre, dass diese Dokumentation von Selters so bestellt war, gegen einen entsprechenden Betrag.

    Das was wir hier gesehen haben, ist meiner Meinung nach ein Stück Öffentlichkeitsarbeit, in dem sich einerseits die WTG auf Augenhöhe mit anderen Kirchen positioniert und anderseits eine Werbesendung für die Station in Thüringen, wo ab sofort hunderte ZJ aus In- und Ausland hinpilgern werden, um sich blutlos behandeln zu lassen.

    Es musste natürlich der Anschein einer kritischen Dokumentation gewahrt werden, deshalb ein paar kritische Anmerkungen aber in Wirklichkeit waren selbst die eher zurückhaltend.

    Es ist auch die erste Doku über Zeugen gewesen, wo kein einziger Ausgeschlossener zu Wort gekommen ist. Auch das ist für mich ein Hinweis, dass sich die WTG massiv in den Inhalt der Sendung eingemischt hat.

    Über den Inspirations-Sager hat Barnabas all das wesentliche gesagt, was ich mir auch denke.

    Im Prinzip müssen wir der Organisation Beifall zollen, sie hat und fragwürdigen Umständen erreicht was sie wollte, dass wir darüber reden und das ist ihr sehr gut gelungen.

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Es ist auch die erste Doku über Zeugen gewesen, wo kein einziger Ausgeschlossener zu Wort gekommen ist. Auch das ist für mich ein Hinweis, dass sich die WTG massiv in den Inhalt der Sendung eingemischt hat.
    ….
    Im Prinzip müssen wir der Organisation Beifall zollen, sie hat und fragwürdigen Umständen erreicht was sie wollte, dass wir darüber reden und das ist ihr sehr gut gelungen. <<

    Du hast recht, Caleb.

    So habe ich die Sache noch gar nicht gesehen. Wenn der Filmbeitrag unter der Regie der WTG angefertigt wurde, trägt sie für die darin enthaltenen Aussagen um so mehr Verantwortung. Es sind dann nicht mehr die Fehler von Pro7, sondern ihre Fehler.

    Es liegt natürlich in ihrem Interesse, wenn alle glauben, dass der Autor des WT Jehova ist. Vermutlich schätzt sie ihre Zuschauer so dumm ein, das sie nicht in der Lage wären, ihre in ihrer Literatur gemachten Aussagen mit dem Filmbeitrag zu vergleichen.

    Sie hat sicherlich erreicht, das wir darüber reden, doch wie wir darüber reden, kann ihr nicht gefallen, denn der Filmbeitrag hat ihre Doppelzüngigkeit bewiesen und sie bei den meisten Lesern unglaubwürdig gemacht. Statt ihren Zielen zu nützen, hat der Filmbeitrag sie in ihren Grundfesten erschüttert.

    Ede

  • Geo
    Mai 31, 2012

    Am Donnerstag nach der VS sind noch einige zu uns nach Hause gekommen. Irgendwie sind wir auf die Sendung gekommen und ich sagte dann, dass ich mich über die Darstellung des WT schon gewundert habe. Als ob ein Knoten geplatzt ist haben alle ihr Unverständnis zur WTG zum Ausdruck gebracht.

    Ich dachte dann, ich erwähne das Thema Ausgeschlossene noch und auch hier waren alle der Meinung, dass der Umgang mit den Ausgeschlossenen unbedingt gelockert werden muss, weil dies mit der Liebe Jesu nicht vereinbar ist, obwohl sich die Meisten jedoch auch dafür ausgesprochen haben, dass Ausgeschlossene, die Jehova leugnen und absichtlich böses tun, zurecht gemieden werden sollten.

    Ich war über die Ansichten schon erstaunt und mir kommt es so vor, dass sich viele Gedanken machen, sich aber nicht trauen, ihre Bedenken zu äußern.

    Ich finde das dies gute Entwicklungen sind und hoffe, dass wir dazu beitragen können (jedoch vorsichtig), dass wir mit unseren Brüdern mehr offene Diskussionen führen können.

    LG

    Geo

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Geo,
    ZITAT:
    „Ich war über die Ansichten schon erstaunt und mir kommt es so vor, dass sich viele Gedanken machen, sich aber nicht trauen, ihre Bedenken zu äußern.“

    Das denke ich auch und lässt mich sicher sein: Die letzte Schlacht gewinnen wir, wenn wir nur auf der richtigen Seite stehen.

    „Wir sind ´ne schweigende Armee,
    macht euch auf was gefasst
    Wir sind die graue Masse,
    die kein Geheimnis hat.
    Weil man alles von uns weiß,
    und uns ständig kontrolliert.
    Unsere Wege verfolgt und einstudiert…

    Auf der Suche nach der Norm,
    forscht man uns akribisch aus.
    Speichert Informationen,
    über unseren Lebenslauf.
    Was wir tun und was wir lassen,
    wie wir denken, wie wir fühlen.
    Was wir mögen, was wir hassen am System…

    Ihr könnt uns jagen wie ihr wollt,
    lernt uns ruhig noch besser kennen,
    beim Versuch uns zu manipulieren.
    Doch ihr habt euch schwer getäuscht,
    wenn ihr glaubt, dass man uns lenkt.
    Die letzte Schlacht gewinnen wir,
    weil wir euch einzeln durch die Netze gehen.“

    LG Ulli

  • Geo
    Mai 31, 2012

    @ Alois

    Haben wir mit der „Blutkarte“ nicht schon eine Art Ausweis?

    LG

    Geo

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Geo

    Das ist mir nicht genug, es müsste etwas sein in der jeder klar bekennt zur Organisation zu gehören. Wer dann dieses Zeichen nicht hat kann innerhalb der Zeugen weder kaufen noch verkaufen.

    Ich selbst trage diese Blutkarte nicht, ich habe eine eigene bei mir.

    Liebe Grüße
    Alois

  • armes Schaf 2012
    Mai 31, 2012

    liebe brüder,langsam wird es ganz eng für die gesellschaft,seit dem pro 7 bericht.wenn das nicht mal ein fenstersturz war..hoffentlich denken die brüder die den bericht gesehen haben endlich einmal nach.familie „vorbildlich“ war echt niedlich,ob die kinder auch so viel prügel in der versammlung bekommen haben wie die meisten armen zeugenkinder? Ja daran erkennt man uns zeugen,weil wir liebe untereinander haben und praktizieren..lach…

  • Quasimido
    Mai 31, 2012

    Ich frage mich wie lange es noch dauert bis auch der letzte ZJ begriffen hat, daß es sich bei der WTG um ein Unternehmen handelt welches einzig und allein an der Generierung des Profits interessiert ist.

    Ein Verlag mit 7 Millionen ehrenamtlichen Verkäufern, welche gegebenenfalls die Produkte auch noch selbst bezahlen.

    mfg

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Quasimodo,

    ich denke im Grunde wie Du, doch es ist m.E. Wunschdenken. Wir können froh sein, dass wir für uns die Dinge durchschaut und erkannt haben, aber die WTG wird es weiterhin geben und sie wird auch weiter an Anhänger gewinnen, da sollte man sich keine Illusionen machen. In Afrika und Asien und allen möglichen Ländern der 3. Welt kann man mit Paradies-Versprechen, Seelenheil und Harmagedon-Ängste noch Millionen Menschen ködern.

    Es gibt leider zu viele Menschen, die einfach an Illusionen glauben wollen und durch nichts und niemanden davon abzubringen sind. Das ist allerdings nichts neues was die WTG erfunden hätte. Menschenfischer im negativen Sinne gab es schon immer.

    LG
    Dennis

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder,

    wenn ich links an der Leiste mit den letzten Kommentaren runterschaue, dann finde ich nur Links zum Thema dieser TV-Sendung. Insgesamt gibt es dazu nun schon 173 Kommentare, seit dem 31.5.12 bis Heute.

    Für die vorherigen Vorträge über ein biblisches Thema sieht die Bilanz so aus:
    Betest du Gott in Geist und WAHRHEIT an?
    75 Kommentare
    12 Gründe, warum wir predigen gehen!
    69 Kommentare

    Das stimmt mich ein bischen traurig, dass wir hier einer Sendung über die WTG mehr Wert beimessen als den biblischen Themen. Und noch was stimmt mich traurig, dass ich hier auch meine Zustimmung zum Ausdruck gebracht habe, obwohl ich es besser hätte wissen können. Aber man hat mal einen Moment nicht nachgedacht und schon hat man etwas falsches gemacht.

    Ich kenne den Brd. Fred nicht persönlich, habe aber schon vor einigen Monaten mit Ihm privat emails ausgetauscht und da wir das jeweils unter unserem richtigen Namen getan haben, habe ich tatsächlich vergessen unter welchem Pseudonym er schreibt. Sonst hätte ich nie, nie meine Zustimmung zu einem Kommentar gegeben, der ihn als Werbefigur für die Organisation kenntlich gemacht hat.

    Denn ich weiß aus seinen mails, dass er in keinem Fall die falsche Religion unterstützen würde und genauso standhaft wie jeder andere hier auf BI für unseren Hirten Jesus Christus eintritt, vielleicht sogar noch mehr wie die meisten hier.

    Unabhängig davon, denke ich auch, dass der Sprecher in der Sendung den WT gemeint hat, dass der Autor Gott ist und zusätzlich hat er gesagt, dass mit der Anerkennung der K.d.ö.R. sich die Zeugen Jehovas auf eine Stufe mit der katholischen und evangelischen Religionsgemeinschaft gestellt haben.

    Wenn die beiden großen Religionen somit zu Babylon der Großen gehören und man sich nun mit Ihnen auf die gleiche Stufe gestellt hat…. Ja wo stehen dann die Zeugen Jehovas heute?

    Es gibt ein Sprichwort das sagt:
    Gestern standen wir am Abgrund. Heute sind wir einen Schritt weiter…..

    Doch obwohl ich der gleichen Meinung bin wie die meisten der anderen hier auf BI, muss ich sagen, das man auch eine andere Ansicht vertreten kann, nicht um diese zu verteidigen, sondern um objektiv zu sein. Der Hans wollte auch nur genau das sein, auch er wurde kritisiert.

    Wenn ich mal überlege was in der letzten Zeit hier falsche Aussagen über die Bibel getätigt wurden und das dies die meisten toleriert haben, dann wundere ich mich wie schnell hier diese Vielzahl der Kommentare mit den gegensätzlichen Standpunkten über etwas was nicht die Bibel betrifft zusammen gekommen sind. Unabhängig was in diesem TV Bericht gesagt wurde, so wissen wir doch genau wo die WTG heute im Ansehen Jehovas steht. Dazu braucht es keinen Fernsehbericht, dass kann man in der Bibel nachlesen.

    Aber man kann aus allem etwas lernen und mir ist bewusst geworden, wie schnell man einem Gruppenzwang unterliegen kann und es selbst nicht bemerkt. Das ist genau die Gefahr, deren unsere Brüder heute noch in den Zusammenkünften ausgesetzt sind. Wenn also Brüder dazu anmahnen, objektiv zu sein und in Betracht ziehen, dass es tatsächlich auch anders sein könnte. Nicht muss, sondern könnte, dann sollten wir das respektieren und diese Meinung nicht im Keim ersticken.

    Wenn wir mal das Beispiel herausnehmen, dass wenn wir 100 Personen befragen würden, ob die das genauso verstanden haben würden 100 Personen ja sagen. Das ist nicht richtig, denn offensichtlich waren hier auf BI nicht mal 100 unterschiedliche Personen am Kommentarschreiben beteiligt und es haben zwei Personen, nämlich der Fred und der Hans, angemerkt, dass man es auch anders verstehen könnte. Versteht Ihr wie ich das meine?

    Nur weil alle das gleiche sagen, heißt es noch nicht dass alle Recht haben. Und manche haben eben eine besondere Art etwas ausdrücken, hier nenne ich mal Edelmuth als Beispiel. Im Grunde haben wir auch immer gedacht, er möchte die Gesellschaft verteidigen, dabei hat er sich halt für uns nur unverständlich ausgedrückt.

    Wir sollten für jeden Bruder dankbar sein, der zur Objektivität aufruft, sonst stehen wir in der Gefahr irgendwann tatsächlich die gleichen Fehler zu machen wie die WTG. Das will doch hier bestimmt keiner, oder?

    Bitte lasst uns wieder in der Liebe zusammenwachsen und schliessen wir dieses TV-Thema ab und wenden uns den wichtigeren Dingen zu.

    Und bei Fred möchte ich mich entschuldigen, dass ich meinen Kommentar nicht überdacht habe, sondern voreilig geschrieben habe.

    Liebe Grüße Manfred

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo Manfred.

    Es war nicht der Fernsehbericht, der so viel Empörung hervorgerufen hat, sondern die Behauptung von Brd. Slupina, dass Jehova der Autor des WTs ist und damit die Aussagen des Sklaven mit dem Wort Gottes gleich gestellt werden. Die vielen Korrekturen und unbiblischen Behauptungen des WTs belegen, dass er nicht Gottes Wort sein kann. Das wissen wir und das wissen auch die langjährig gedienten Brüder in der Führungsriege, die viel schlauer und viel erfahrener sind wie wird. Sie möchten gerne, dass wir den WT mit Gottes Wort gleich setzen und ihnen durch den WT wie dem Wort Gottes gehorchen und sie, wenn wieder eine Korrektur ansteht, sagen können: „Seht her, wir haben immer gesagt, dass der WT nicht inspiriert ist“, damit wir für unsere Irrtümer selber verantwortlich sind.

    Wir fühlen uns vom Sklaven getäuscht und belogen und nicht ernst genommen.

    Ede

  • Bruderinfo H.P.M.
    Mai 31, 2012

    Hallo lieber Manfred,
    deinen mahnenden Worten an uns alle kann ich nur voll und ganz zustimmen. Wir alle müssen noch weiter wachsen was das Achten der Meinung eines anderen anbelangt.
    So sollten wir auch nachsichtig sein wenn der eine oder andere im Eifer seiner Äusserungen über das Ziel hinaus geht. Es ist aber erfreulich zu sehen, wie wir uns gegenseitig wieder gerade biegen und biegen lassen.
    Noch einmal danke für deine Hinweise, denen ich in allen Punkten gerne zustimmen möchte.
    L.G.
    Bruderinfo
    H.P.M.

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,

    möchte Dir besonders was die Anzahl der Kommentierungen betrifft zustimmen. Das ist mir auch schon aufgefallen und vor allem das Thema „Taufe“ war doch irgendwie schnell wieder ad acta gelegt bei den meisten. Aber vielleicht ist es einfach so, dass ein TV-Bericht mehr Stimmungen entfacht und Reibereien auslöst als zwei BI-Artikel über die „Taufe“.

    Es ist nunmal so, dass wenn ich z.B. unter einem der Tauf-Artikel eine kontroverse Diskussion auslöse, die Zahl der Kommentierungen unter dem Thema „Taufe“ hoch gehen, aber dies dann nichts mit dem eigentlichen Inhalt des Artikels zu tun hat.

    Hier ist vielleicht ein Ansatzpunkt um die BI-Seite in Zukunft etwas umzugestalten, damit man unter dem Thema auch nur wirklich zum Thema kommentiert und Debatten zu anderen Themen wonders unterbringt.

    LG
    Dennis

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo, ich schreib das mal hier rein, auch wenn es thematisch nicht zu Dennis Aussage passt.
    Habe gerade auf Youtube eine 3Sat-Sendung vom März über die Zeugen Jehovas gesehen, Titel: Aufgewachsen mit Jehova.
    Ab der 32. Minute geht es um Kindesmissbrauch und den Umgang der Zeugen damit: http:// www. youtube.com/watch?v=9slEuTDZQdE&feature=related
    Ich finde es ekelerregend, wenn bereits 2001 eine Datenbank mit 23720 bekanntgewordenen (!) Fällen in Brooklyn vorlag und die Herrschaften Millionen bezahlt haben, damit die Opfer schweigen.

    Wie fühlt sich Jehova wohl bei derartigem Missbrauch seines Namens?

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    und wenn das dann in der Versammlung mehr oder weniger kommuniziert, dann sind die Pro-Selteraner die treibenden Kräfte, die dann sagen, dass die „Schmiergelder“ eine einzige Lüge sind.
    Es kann nicht sein, was nicht sein darf und Selters hält da einfach nur ein Schweigen drüber.
    Dabei sind die aussergerichtlichen Vergleiche gerade durch Barbara Anderson, die ja in Brooklyn an entscheidender STelle arbeitete und schließlich alles öffentlich machte, da ihr Gewissen ihr keine andere Option liess.
    Hier in D gingen die KAs alle paar JUahr edurch die Ältestenschaften und spitzten diese an, Eltern von geschändeten Kindern, die zum Staatsanwalt gingen vors Rechtskommitteee zu stellen und auszuschließen. Das änderte sich dann ganz plötzlich um 2002 weil man dann in SElters merkte, dass diese Prozedere schließlich sehr teuer werden würde.
    Und so hat „die geistgeleitete organisation“ halt mal eine 180° Kehrtwende vollbracht – ohne dass sich die Bibel änderte.
    Das zeigt auf, wie fragil die Lehren und die Menschen dahinter sind. Nach aussen Hui, nach innen Pfui

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Dieter,
    Ja…wie fühlt sich unser Vater bei diesen schändlichsten aller Taten…das ist eine Frage die diese Herrschaften sich wahrscheinlich überhaupt nicht stellen. – Ich weiß, damit lehne ich mich jetzt weit aus dem Fenster – aber ich wage mal zu behaupten, dass Menschen die Kindesmissbrauch decken und damit ja den Täter schützen in Wirklichkeit, an keinen Gott und kein Gebot glauben. – Denn sonst würden sie sich so einen wiederwärtiges Umgang damit, nicht erlauben. – Zu groß wäre ihre Angst von Gott dafür gerichtet zu werden.
    Aber sie scheinen sich ihm ja nicht im Geringsten verantwortlich zu fühlen. Ergo: wo kein Verantwortungsgefühl ist, da ist auch Glaube.

    Und wie müssen sich die Kinder fühlen, die so dermaßen verraten werden?

    Ich kann´s nur erahnen…aber ganz sicher haben sie Sehnsucht nach einer anderen Welt…

    „Regen fällt, kalter Wind,
    Himmel grau, Frau schlägt Kind.
    Keine Nerven und so allein,
    dass Paradies kann das nicht sein.

    Männer taumeln müd‘ nach Haus,
    Die kalte Seele fliegt hinaus.
    Kind muß weinen, Kind muß schrei’n,
    Schrei’n macht müde und Kind schläft ein.

    Ich hab‘ Heimweh…
    Fernweh…?
    Sehnsucht…
    Ich weiß nicht, was es ist.

    Keine Sterne in der Nacht,
    Kleines Kind ist aufgewacht.
    Kind fragt, wo die Sterne sind,
    Ach was weiß denn ich, mein Kind.

    Ist der große schiefe Mond
    eigentlich von wem bewohnt?
    Warum ist der Himmel leer…
    Ist da oben keiner mehr?

    Ich hab Sehnsucht…
    Ich will nur weg.
    Ganz weit weg…
    Ich will RAUS!

    Warum hast Du mich gebor’n,
    Bevor ich da war, war ich schon verlor’n.
    Land der Henker, Niemandsland,
    Das Paradies ist abgebrannt.

    Ich hab‘ Heimweh…
    Fernweh…?
    Sehnsucht…
    Ich weiß nicht, was es ist.

    Ich will nur weg…
    Ganz weit weg…
    Ich will RAUS!“
    (Purple Schulz)

    Wenn noch nicht einmal mehr das Leid dieser Kinder, die Herzen derer berührt, die doch eigentlich als Hirten über sie wachen sollten…wie kann dann in ihnen auch nur ein Funke des heiligen Geistes sein, der doch LIEBE ist?

    LG Ulli

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Liebe Ulli

    So sehe ich das auch.

    Phil. 3
    18. Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, daß sie die Feinde des Kreuzes Christi sind:
    19. deren Ende Verderben, deren Gott der Bauch, und deren Ehre in ihrer Schande ist, die auf das Irdische sinnen.

    Wer sinnt auf das Irdische, wenn nicht die Organisation? Nur das Irdische ist ihnen wichtig, was Jehova und sein Sohn da fühlen interessiert sie nicht.

    Alles was Heute geschieht steht in der Bibel. Deshalb wurdere Dich nicht sondern harre aus, denn der Rest wird sich auch noch erfüllen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo Ulli,
    habe gerade deine Antwort mit dem Text von Purple Schulz gelesen. Als ich anfing diesen Liedtext zu lesen, war er mir gleich bekannt und es lief mir kalt über den Rücken. Habe diesen Text noch nie in diesem Zusammenhang gesehen.
    Du hast völlig Recht, wenn solche abscheuchlich handelnden Menschen gedeckt werden, wo kann dann Gottes Geist sein. Ich finde es auch wunderbar von Bill Bowien, einem früheren Ältesten, sich mit Silentlambs für die Opfer des Missbrauchs unter Zeugen Jehovas einzusetzen.
    Kindern und Jugendlichen denen solches Leid widerfährt wird ihr Leben grösstenteils oder ganz zerstört. Sie tun mir tief in der Seele leid, kommt doch unter Zeugen Jehovas noch die tief sitzende Frustration dazu, dass solche Widerwärtigkeiten in der angeblich einzig wahren Religion stattfinden.

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    und wie kann eine Organisation, liebe Ulli, den Heiligen Geist für sich beanspruchen, wo sie die Kinderopfer verhöhnt und jahrelang Eltern, die zum Staatsanwalt gingen, ausschloss.
    Das ist hochgradig satanisches Denken, die Opfer schänden und dann noch bestrafen, den Mund verbieten, lächerlich machen und manche in die Klapse schicken.
    Da kocht Wasser schon bei 70° auf solchen Höhen menschlicher Verachtung.
    Die Spitze an dem ganzen Prozedere ist die Praxis mit den Opfern außergerichtliche Vergleiche anzustreben, damit es keine öffentlichen Prozesse gibt sondern alles unter der Decke des Schweigens erstickt.
    Satanische Strategien, wie sie sonst nur im realen Sozialismus zur Blüte kamen mit hren Gulags

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Frank

    Jesus sagte:
    15. Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
    16. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube, oder von Disteln Feigen?
    17. Also bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.
    18. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte bringen.
    19. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
    20. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • barnabas
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,
    ich bin auf folgenden Bibeltext gestoßen und frage mich, ob bei jenem Interview nicht genau das geschehen ist, was darin beschrieben wird.
    In Hesekiel 14:1-11 steht: 1 Und es kamen einige von den Ältesten Israels zu mir und setzten sich vor mir nieder. 2 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 3 Du Menschenkind, diese Leute hängen mit ihrem Herzen an ihren Götzen und haben mit Freuden vor Augen, was sie schuldig werden lässt – sollte ich mich wirklich von ihnen befragen lassen? 4 Darum rede mit ihnen und sage zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Jedem vom Hause Israel, der mit seinem Herzen an seinen Götzen hängt und mit Freuden vor Augen hat, was ihn schuldig werden lässt, und dann zum Propheten kommt, dem will ich, der HERR, antworten, wie er’s verdient hat mit seinen vielen Götzen, 5 damit ich so dem Hause Israels ans Herz greife, weil sie von mir gewichen sind mit all ihren Götzen. 6 Darum sollst du zum Hause Israel sagen: So spricht Gott der HERR: Kehrt um und wendet euch ab von euren Götzen und wendet euer Angesicht von allen euren Gräueln. 7 Denn jedem vom Hause Israel oder von den Fremdlingen in Israel, der von mir weicht und mit seinem Herzen an seinen Götzen hängt und mit Freuden vor Augen hat, was ihn schuldig werden lässt, und der dann zum Propheten kommt, um durch ihn mich zu befragen, dem will ich, der HERR, selbst antworten. 8 Ich will mein Angesicht gegen ihn richten und ihn zum Zeichen und Sprichwort machen und will ihn aus meinem Volk ausrotten. So sollt ihr erfahren, dass ich der HERR bin. 9 Wenn aber ein Prophet sich b e t ö r e n lässt, etwas zu verkünden, so habe ich, der HERR, diesen Propheten betört und will meine Hand gegen ihn ausstrecken und ihn aus meinem Volk Israel ausrotten. 10 So sollen sie beide ihre Schuld tragen: wie die Schuld des Befragenden, so soll auch die Schuld des Propheten sein, 11 damit das Haus Israel nicht mehr von mir abirrt und sich nicht mehr unrein macht durch alle seine Übertretungen; sondern sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein, spricht Gott der HERR.
    Ich verstehe offen gesagt die Hysterie um den TV-Beitrag nicht die hier entstanden ist. Die WTG hat zum einen schon geschrieben das sie nicht inspiriert sind und zum anderen auch massiv den Gedanken an eine Inspiration ihrer Literatur gefördert, je nachdem wie sie es gerade brauchten. Zweifelsfrei kann man das auch aus ihrer Literatur ableiten und ebenso aus ihren Vorträgen, das sie das so verstanden haben möchten. In den letzten Jahren allerdings meist so verfasst, das man sich gelegentlich auch wieder raus duschen kann. In den Versammlungengabes solche Kommentare, ohne das widersprochen wurde. Das ist also nichts Neues was gesagt wurde.
    Nach dem nun dem größten Teil der ZJ glauben gemacht wurde, das ihrer Literatur als inspiriert anzusehen ist, könnten sie sich durch dieses Interview und seine Reaktionen darauf genötigt sehen, diesen Beitrag zu dementieren oder mindestens zu relativieren. Denn es gibt auch in den Versammlungen Diskusionen über den TV-Beitrag. Sie haben sich in ein Dilemma gebracht. Wenn sie den Beitrag auch nur relativieren, könnten einige doch mehr geneigt sein, gegedarstellunge zum WT vorzubringen. Er ist ja nicht inspiriert. Das sie persönliche Schlussfolgerungen fürchten zeigt sich darin, daß Fragen nach dem Standpunkt wie, „Wie denkst du darüber?“ seit längerem nicht mehr vorkommen.
    Zu solchen Betörungen, wie in Hesekiel 14 erwähnt gibt es m.E. ein historisches Beispiel in jüngster Zeit. Ich persönlich glaube, das es zu Jehovas Vorhaben gehörte, das die Mauer fällt und sich eine Weltordnung auflöst.
    Das atheistische Weltsystem glaubte noch im Frühjahr 1989 das es mindestens noch 100 Jahre Bestand haben würde. Auf einer Pressekonferenz wurde einem Günter Schabowski eine Meldung zugespielt wo sofortige Reisefreiheit verkündet wurde. Das hatte sich eine Einzelperson, ein Stasioffizier ausgedacht. Das war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht beschlossen. Es hat die ganze Welt nachhaltig verändert. So funktionieren Betörungen. Es war in jedem Falle töricht von der WTG so etwas öffentlich zu äußern. Mich wundert der TV-Bericht nicht, noch ärgert er mich.

    Liebe Grüße von Barnabas
    Es bleibt abzuwarten was daraus wird.

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Lieber Barnabas,

    du hast im Prinzip auch meine Gedanken dazu beschrieben. Ich dachte sofort: Der konnte gar nicht anders. Er wirkte bei dieser Aussage auf mich nicht völlig konzentriert. Am liebsten würde die WTG mit Sicherheit solche Sendungen ganz vermeiden, aber da man ja nun Körperschaft des ÖFFENTLICHEN Rechts ist, hat man die Auflagen, Anfragen aus dem öffentlichen Interesse heraus nicht ständig abzulehnen. Außerdem setzt die Verleihung der Körperschaft voraus, dass man auch die anderen Körperschaften, sprich die Kirchen, als rechtmäßig anerkennt. Das kommt jetzt alles wie ein Bumerang zurück.

    Aber danke dir vor allem für den Text aus Hesekiel. Der passt aus meiner Sicht sehr gut auf diesen TV-Vorfall.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Barnabas

    Sehr gute Gedanken, passende Bibelstellen und sehr gute Schlussfolgerungen von Dir!
    Es scheint so als wäre das ein Weckruf an alle schläfrigen Zeugen endlich aufzuwachen und noch die Kurve zu bekommen bevor die Türe des Bräutigams zu ist.

    Schon der Jahrestext ist ein Weckruf, genauso wie der letztjährige einer war. Der Erfolg ist mäßig, aber der Geist versucht es mehrmals, damit möglichst viele Brüder und Schwestern umkehren.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    ganz egal, wie sich die WTG in diesem Filmbetrig darstellt – wir wissen doch um dieVerfahrensweise – dass, was nach innen gesagt wird und das, was nach außen geht. Die WTG hat diese Relation sehr gut im Griff und praktiziert sie seit Jahren.
    Da wundert mich gar nichts mehr, was da noch an Äußerungen hochkommt, wo sie doch eindeutig merkt, dass es abwärts geht.
    Die Zeugen sind müde geworden, was sie im Dienst ja schon immer waren, von Haus zu Haus fahren mit dem Wagen, ansonsten im Schleichschritt von Tür zu Tür, zumeist lustlos weil uner Druck, am Monatsende was auf dem Bericht zu haben.
    So sieht man, wie sich überwiegend Verkündiger verhalten, eingefahren in ihren Gleisen. Die lassen sicch auch nicht mehr ändern.
    Und solange der Bericht stimmt läßt man sie in Ruhe, gemauso Älteste.
    Das wird alles lustlos abgeissen, weil man im Geiste schon wieder daheim ist.
    so mag der TV Beitrag eine geschönte Form der SElbstbeweihräucherung darstellen – für uns, die wir die Brille abgenommmen haben nichts Neues unter der Sonne.
    All diese Ansprüche an Wissen, an Führungsposition und den daruaf basierenden Kadavergehorsam sind Spiegelbild des einstigen realen Sozialismus, wo es hiess Die Partei hat immer recht.
    Und man staunt, dass der Sklave inzwischen zu einem mistigen Götzen sich evolutionierte, allgemein anerkannt, in _Gebeten belobhudelt.
    wie damals in biblischer Zeit – der Baal neben Jehovah

  • AKAZIE an HANS
    Mai 31, 2012

    Lieber Hans,
    Du scheinst hier irgendwie zwischen die Fronten geraden zu sein.
    Wie kann man nun dieser Umstand mit der Pro Sieben Aussage am besten handhaben um eine logische Erklärung zuerhalten???
    Schreibe einen Brief nach Selters, das man Dir doch bitte eröffnen möchte, wie denn die hier so sehr in die Diskussion geradene Aussage zu verstehen ist. Im übrigen steht die Option der Nachfrage jeden hier offen. Kommt eine Antwort, auf eine Frage diesbezüglich die natürlich nicht in provozierender Form gestellt ist, werden wir es entsprechend zur Kenntnis nehmen. Vielleicht gibt es um das ganze drum herum eine logische und schlüssige Erklärung, die jedem dann einleuchtet.

    Ich wünsche Dir auf diesen Weg, das Dich der Heilige Geist unseres Vaters weiterhin begleitet.
    Viele Grüße die AKAZIE

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Nee, Akazie

    Dazu kann man Hans nicht raten, denn wenn Selters wissen würde und beweisen könnte, wo Hans mitliest bzw. mitschreibt, würde er mindestens sein Amt verlieren oder sogar die Gemeinschaft entzogen bekommen, und ob sie seine Frage beantworten würden ist auch noch fraglich, und wenn, dann nur mündlich. Nein, dazu kann man Hans bestimmt nicht raten.

    Ede

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Akazie,

    danke für deinen Hinweis. Je mehr Brüder sich nach Selters erkundigen würden, desto eher wäre dort vielleicht ein offizielles Statement zu entlocken. Vielleicht auch ein Hinweis an dich Fred. Du hast dir die Mühe gemacht, an Pro7 zu schreiben, warum nicht auch nach Selters.

    Mein eigentliches Problem besteht darin, dass ich eine mündliche Aussage von jemand habe, der dabei war, der das mit dem Schnitt bestätigt und auch andere Umstände, welche die Slupina-Aussage erklären. Ich kann das nur nicht näher hier ausführen, da sonst Identitäten ableitbar und somit die Anonymität im Eimer wäre. Sorry.

    Natürlich kann man auch sagen, die lügen, was ich mit letzter Gewissheit auch nicht beurteilen kann, da ich selbst nicht dabei war.

    Mehr hab ich zu dem Thema eigentlich nicht mehr zu sagen und widme mich nun lieber anderen Themen 🙂

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Mein eigentliches Problem besteht darin, dass ich eine mündliche Aussage von jemand habe, der dabei war, der das mit dem Schnitt bestätigt und auch andere Umstände, welche die Slupina-Aussage erklären. Ich kann das nur nicht näher hier ausführen, da sonst Identitäten ableitbar und somit die Anonymität im Eimer wäre. <<

    Es ist schön, das du jetzt mit dieser Antwort heraus kommst, lieber verspätet, als gar nicht. Nimm es mir bitte nicht übel, aber deine Antwort klingt für mich sehr nach WTG-Jargon, und den mag ich nicht. Du bist bestimmt ein ganz lieber und eifriger Bruder, aber das …..???

    Ede

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo Hans

    Um niemandem etwas Falsche zu unterstellen habe ich mir den Beitrag noch einmal angesehen. Die Äußerungen von Brd. Slupina beziehen sich eindeutig nicht auf die Bibel sondern auf den Wachtturm. Es ist nicht nur, das sie uns wissentliche und damit vorsätzlich zum Zweck der Manipulation und der Unterordnung unter ihre menschliche Regierung getäuscht haben, sondern sie haben auch noch behauptet, dass das, was der WT schreibt, Gottes Wort ist und das ist ungeheuerlich und beschädigt den heiligen Namen unseres Vaters. Hat man sich schon mal überlegt, welchen Schaden es bei denen anreichten kann, die diesem Beitrag glauben.

    Ede

  • Martin an AKATZIE
    Mai 31, 2012

    Hallo AKATZIE
    Dann geht eine Kopie an die Ältesten, die eine Antwort überbringen müsssen, mit dem gleichzeitigen Auftrag, zu überprüfen, ob sich jemand „auf dem Weg der Abtrünnigkeit“ befindet.
    LG Martin

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder,

    Ihr braucht Euch nicht zu entarnen indem Ihr nach Selters schreibt. Ich werde das machen, weil Sie mich dort schon kennen und wissen wer ich bin. Allerdings nicht sofort, da ich alles biblisch untermauern möchte und noch einige andere Dinge im Kopf habe, die ich Ihnen mitteilen möchte.
    Es kann also noch ein paar Wochen dauern, dann bekommen sie aber meine gesammelten Werke und die Fersehsendung habe ich aufgenommen, die lege ich als DVD dazu, damit sie es sich nochmal anschauen können. Wenn sie den Beitrag ansehen, nachdem sie meinen Brief gelesen haben, werden Ihnen vielleicht eher die Augen geöffnet.
    Also haltet Euch bitte zurück, wer weiss für was es noch gut ist, wenn Ihr Zugang zur Versammlung habt.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    Männe, willst du dort den Defibrilator ansetzen und sie zurück ins Leben rufen?
    Bedenke – die Selters Brothers sind Zweig der Wachttower Iccorporated und haben als officers stramm zu sthen, wenn die Order kommen. Die einzige Möglichkeit, das zu negieren, heißt den Abschied zu nehmen.
    Und nimm den mal, wenn du nichts hast und in Selters gut versorgt bist, vielleicht noch als leitender Angestellter, der weisungsbefugt ist.
    und dann „draussen“ in der Welt für Appel und Ei den Lebensabend finanzieren – dann schluckt man doch lieber mal die Kröte und bleibt Glied einer Kette, die alle fesselt.
    Das zu durchbrechen kann nur von innen heraus kommen. Das müssen Männer sein, die die Situation exakt bewerten können für sich und andere und die dann auch gezielt vorgehen.
    Schön wäre es, wenn einer von denen mal aufsteht und sagt „jetzt ist Schluß mit lustig“ wir driften zu weit von der Bibel weg.

    doch das ist weniger wahrscheinlich – weil sie alle angekettet sind

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Frank
    Gemäß dem prophetischen Wort der Bibel ist es unmöglich, dass sich die Organisation zum Guten wendet. Menschen zu organisieren um einem Ziel zu folgen an sich ist nicht göttlich sondern teuflisch. Das was die Organisation macht hat schon Nimrod gemacht. Er war der erste Feid gegen Gott, weil er die Menschen um einem gemeinsamen Ziel zu folgen organisiert hat.

    Ein Bespiel von Vielen:
    Matth. 13
    40. Gleichwie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.
    41. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen und die das Gesetzlose tun;
    42. und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.
    43. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reiche ihres Vaters. Wer Ohren hat [zu hören], der höre!

    Im Vers 41 steht, dass Jesus aus „seinem Reiche alle Ärgernisse zusammenlesen wird“. Also nicht aus dem Reiche des Teufels, also nicht aus der Welt, sondern aus dem Reiche des Christus und seines Vaters. Man kann diese Verse nicht auf andere Religionen abschieben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Das ist bestimmt eine gute Idee, Manfred

    Wir werden auch gerne berichten, ob es irgendeine Reaktion in der Versammlung gegeben hat.

    Ich bin sehr gespannt, ob Selters dir antwortet, und wenn ja, wie, ob mündlich oder schriftlich. Auch würde mich interessieren, ob und wie Pro7 darauf reagiert.

    Damit Selters nicht so lange wartet, bis Gras drüber gewachsen ist, bin ich gerne das Kamel, dass es wieder abfrisst und gelegentlich hier nachfragt.

    Ede

  • walter
    Mai 31, 2012

    Hallo Manfred,

    meine Hochachtung !!!!!

    Aber ich glaube, die Zeit, Kraft und Mühe kannst Du Dir sparen.
    Ich habe auch mal geglaubt, gehofft und gewünscht durch Darlegung
    von Fakten eventuelle „Missverständnisse“ auflösen zu können.

    Aber da läuft man gegen Mauern.
    Das einzige, was ich erreicht habe, war, ich habe mich aufgerieben.

    Wessen „Brot ich ess, dessen Lied ich sing.“ Wenn jede Entscheidung innerhalb der Organisation vom Geist Gottes gelenkt ist, kann nie etwas zurückgenommen werden, bzw. wirst Du darüber nie eine eindeutige Antwort bekommen.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Walter

    So sehe ich das auch, deswegen kümmere ich mich schon lange um meinen eigenen Glaubensbau und verschwende keine Kraft um gegen Mauern anzurennen.
    Trotzdem bin ich froh darüber, dass es Brüder gibt die sich diese Mühe antun, damit am Gerichtstag niemand sagen kann er sein nicht gewarnt worden.
    Aber man sollte seine Kräfte gut einteilen und den größeren Teil dazu verwenden sein Glaubenshaus mit feuerfestem Material auf Felsen zu bauen. Der Fels ist der Christus.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Lieber Walter,

    so wie Brd. Alois das schon geschrieben habe, sehe ich das auch. Ich weiß genau das ich damit nichts bewirken werde. Doch da ich schon einmal nach Selters geschrieben habe, kann ich es noch ein zweites Mal tun und sie mir Ihren eigenen Aussagen konfrontieren. Nicht damit sie umkehren, das wird nicht geschehen. Das steht eindeutig in Jeremia 7.
    So braucht sich aber nicht einer von Euch den Wölfen zum Frass vorzuwerfen, es reicht wenn es einer tut, der ehe schon in Ihrem Visier ist.

    Am Ende wird es aber so sein, dass sie genau wissen warum Ihnen der Zugang zum Reich Gottes verwehrt wurde. Die Bibel nehmen sie ja schon nicht mehr ernst, weil sie nur noch die Zeitschriften respektieren. Doch irgendwann werden sie sich an jemanden errinnern, der Ihnen aus der Bibel Dinge genannt hat, die sie auch hätten wissen können, wenn Sie der Bibel mehr geglaubt hätten.
    Warum steht wohl in den Königreichssälen an der Wand der Jahrestext aus Joh. 17:17?

    Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit. (Johannes 17:17 ELB71)

    Das ist doch eine Aufforderung Jehovas sich seinem Wort zuzuwenden. Sie bräuchten doch nur mal die Augen aufzumachen und dann könnten sie es lesen. Ich weise nur daraufhin und mehr nicht.

    Liebe Grüße Manfred

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,

    das ist sehr mutig und ehrenvoll was Du vor hast, doch leider muss ich „walter“ zustimmen, weil ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass es ein anrennen gegen Mauern ist, Briefe an´s Bethel zu schreiben. Gehorsam steht in der Organisation über allem. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Selters „nur“ Befehlsempfänger der Kommandozentrale in Brooklyn ist.

    Du bist nur ein kleines Licht in der weltweiten „Organisation Jehovas“, es ist für die Selteraner im Grunde völlig unerheblich was einzelne Schäfchen von der geistigen Speise oder von solchen Fernsehbeiträgen denken. Sie sagen sich womöglich, dass es überall einen gewissen Prozentsatz Quertreiber, Querulanten und Nörgler gibt, die man ertragen muss und denen man auch ein wenig das Gefühl geben will, trotzdem dazu zu gehören. Aber diese Personen dürfen natürlich keinen Einfluss auf die Organisation und ihre Politik haben, denn das wäre das Ende ihrer „göttlichen Autorität“.

    Trotzdem bin ich natürlich gespannt wie die Reaktion sein wird, wenn es überhaupt eine gibt.

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Ja, Dennis und Walter.

    Ihr habt recht. Die Brooklyner und Selteraner pellen sich ´nen Ei drauf, was der einzelne Verkündiger meint, und wenn er sich aufmüpfig äußert, wir er ausgemustert.

    Die einzige Möglichkeit, die wir haben, ist die Aufklärung im Internet, um buchstäblich bei der Wahrheit zu bleiben, eine Aufklärung anhand der Bibel, die der Sklave nicht widerlegen kann, sondern die den Sklaven widerlegt.

    Die Brüder werden es mit Interesse zur Kenntnis nehmen.

    Ede

  • walter
    Mai 31, 2012

    Hallo Edelmuth,

    wenn Jesus sagt,: wer mich liebt, den werde ich lieben und mein Vater
    wird ihn lieben und wir werden Wohnung bei ihm nehmen….“

    Was für ein Gefühl der Sicherheit, wenn Jesus und sein Vater ins uns
    wohnen und Wohnung genommen haben. Nichts kann uns von dieser Liebe
    trennen.

    Die wenigsten unserer „Brüder“ werden für diese Gedanken empfänglich sein.
    Sie wollen keine Aufklärung.
    Dazu muß man empfänglich sein.

    Nützen wir unsere Zeit, unseren Glauben gegenseitig zu stärken.
    In dem Glauben und Vertrauen zu Jesus und seinem Vater zu wachsen.

    Jesus erwähnt lobend eine arme Witwe, die in vollem Vertrauen zu ihm, eine, an Wert verwindend kleine Münze eingegeworfen hat.
    Die Leute um sie herum, haben sie wahrscheinlich nur belächelt und abgetan. Aber sie ist ihren Weg gegangen, ohne den Versuch ein marodes
    Systhem reformieren zu wollen.Die hat doch auch gesehen, welchen Weg die damalige Führung ging.
    Sie war für das Geschenk Jesu dankbar ohne Ende und war in Ihrer Bescheidenheit bemüht, dies in Ihrem Leben und durch ihr Tun zu zeigen.

    Jesus Christus spielt in unserer Gemeinschaft keine große Rolle.Er wird zwar hier und da erwähnt, aber eine wirkliche Gemeinschaft mit ihm, ist
    so nicht wirklich erwünscht.
    Helfen wir uns und allen die es wüschen in diesem Vertrauen zu wachsen
    und es in unserem Leben zu zeigen.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Lieber Walter,

    ich möchte dir in allem zustimmen. Du hast absolut Recht, wenn du schreibst, dass es für uns als „Schafe“ nicht darum geht, ein marodes System zu reanimieren. Trotzdem mag es Situationen geben, in denen auch ein Schreiben an Selters nützlich sein kann. Dabei denke ich weniger daran, dass irgendjemandem die Augen geöffnet werden könnten, dass sehe ich genau wie schon andere hier geschrieben haben. Jesus hat seine Engel dazu erwählt, sich um die Ernte zu kümmern.

    Aber vielleicht kann es ja auch darum gehen, einfach für mich persönlich Stellung zu beziehen. Durch die vielen Briefe, die im Laufe der Jahre geschrieben wurden, wurde allein durch die hohe Anzahl sicher ein großes Zeugnis darüber abgelegt, dass viele Zeugen bereit sind, nur noch Jesus zu folgen. Diesen Gedanken finde ich grundsätzlich positiv, selbst wenn das Schreiben von Briefen dem einzelnen Absender nichts genützt haben mag.

    Ich glaube also, dass es etwas mit meiner ganz persönlichen Motivation zu tun hat, ob man schreiben sollte oder nicht.

    Schöne Grüße und danke für deinen Kommentar.

    Sascha

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Lieber Dennis,

    was ich tue hat nichts mit Mut zu tun, sondern mit Glauben. Mutig wäre ich wenn ich ganz alleine gegen diese Übermacht antreten müsste. Doch das muss ich gar nicht.
    Mat. 10:24-31
    24 Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn. 25 Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]! 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern. 28 Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehẹnna vernichten kann. 29 Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze von kleinem Wert verkauft? Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters [Wissen] zur Erde fallen. 30 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. 31 Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.

    Das was Jesus in diesen Versen gesagt hat, das glaube ich und deshalb brauche ich nicht mutig zu sein, ich muss mich nur daran halten was dort geschrieben steht. Und das ist:
    27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern.

    Man hat mir immer vorgeworfen ich würde nicht predigen gehen. Doch genau das mache ich jetzt, ich predige Ihnen. Somit halte ich mich nur an die Anweisungen unserer Ältesten.

    Ich wünsche Dir und allen anderen einen schönen Abend.
    Liebe Grüße Manfred

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,

    Wenn dich schon dein „innerer Geist“ dazu antreibt, schreiben zu wollen, dann schreibe an die richtige Adresse, damit du mehr als die gewöhnliche Aufmerksamkeit erhältst. Schreibe zur leitenden Körperschaft. Adressiere z.H Gerit Lösch. Dann gibt es dort zunächst eine Kenntnisnahme. Es wird dann wieder nach Selters geleitet, und somit mit einer ganz anderen Priorität behandelt und dann geht es an die Ältesten Deiner Versammlung. Du bekommst über die „Boten“ deiner Versammlung dann ganz sicher eine Antwort.

    Wenn Dein Brief aber noch Wochen dauert, ist eh alles längst vergessen. Aber bevor du das tatsächlich realisierst, denke nochmals gründlich, gebetsvoll darüber nach, ob sich dieser Aufwand lohnt oder du nicht in der Zeit lieber dich um deine liebe Frau ganz intensiv kümmerst und ihr Blumen kaufst und ihr statt dessen einen „langen ausgedehnten Liebesbrief“ schreibst… Der fällt sicherlich auf fruchtbareren Boden, denn die weiss deine Liebe zu Jehovas, zu Christus und zu seinem Wort wirklich zu schätzen.

    LG
    Martin

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Lieber Martin,

    Ich muss sagen, Dein Vorschlag hat was. Vielleicht schaffe ich ja beides??
    😉
    Liebe Grüsse Manfred

  • barnabas
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,
    der Martin schrieb an dich:
    „Aber bevor du das tatsächlich realisierst, denke nochmals gründlich, gebetsvoll darüber nach, ob sich dieser Aufwand lohnt oder du nicht in der Zeit lieber dich um deine liebe Frau ganz intensiv kümmerst und ihr Blumen kaufst und ihr statt dessen einen “langen ausgedehnten Liebesbrief” schreibst… Der fällt sicherlich auf fruchtbareren Boden, denn die weiss deine Liebe zu Jehovas, zu Christus und zu seinem Wort wirklich zu schätzen.“
    Das kann man nicht besser formulieren, ich sehe das auch so und deshalb habe ich es einfach nochmal hier hin kopiert.
    Lieber Manfred, tu dir das bitte nicht an! Aus dem Gleichins vom Weizen und dem Unkraut geht hervor, das Christus Engel dafür vor gesehen hat den Weizen und das Unkraut zu sichten und bestimmungsgemäß zu handeln. Gott wird handeln und recht sprechen.
    Und m.E. nach hat er sogar mit dem TV-Beitrag schon gehandelt. Doch dazu möchte ich morgen, nur einmalig, meine Sichtweise kund tun.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Robin
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder,

    danke an alle, die nach Selters schreiben. Nach meinen Erfahrungen wird das aber nichts bringen, weil in Selters ein anderer „Sklave“ sein Unwesen treibt, als der in Brooklyn.

    In mehreren Kommentaren hier auf BI habe ich schon darauf hingewiesen, dass in Wt-Artikeln im Deutschen oft was anderes steht, als im englischen Original. Z. B. wird „sich anstrengen“ (im Dienst) mit „sich verausgaben“ übersetzt.

    Ein aktuelles Beispiel aus dem bt_X, S. 170 Abs. 16

    ZITAT (GROßE BUCHSTABEN VON MIR):

    Paulus erklärte den Ältesten aus Ephesus, er sei sich nicht sicher, was in Jerusalem so alles auf ihn zukommen würde: „Dessen ungeachtet schätze ich meine Seele nicht als teuer ein für mich, wenn ich nur meinen Lauf vollenden kann und DEN DIENST, DEN ICH VOM HERRN JESUS EMPFANGEN HABE, nämlich gründlich Zeugnis abzulegen für die gute Botschaft von der unverdienten Güte Gottes“ (Apg. 20:24). Auch wenn Paulus nicht immer bei guter Gesundheit war und massiven Widerstand aushalten musste, ließ er sich nicht einschüchtern und durch nichts und niemand davon abhalten, das zu tun, WAS GOTT IHM AUFGETRAGEN HATTE.

    ZITATENDE

    Jeder Bibelleser weiß, wer Paulus einen Auftrag gegeben hatte. In Apg. 20:24 wird es ja auch vorher noch gesagt. Hier der Satz nach dem Bibelvers im englischen Original:

    ZITAT aus bt_E, S. 170 Abs. 16:

    Fearlessly, Paul refused to let any circumstance—whether poor health or bitter opposition—prevent him from completing his assignment.

    ZITATENDE

    Im Deutschen wird ohne Grund falsch übersetzt und „Gott“ als Auftraggeber eingesetzt. Die Dreieinigkeitsgläubigen werden sich sicher darüber freuen. 😉

    Ich denke hierbei an Jesu Worte aus Johannes 5:23
    „damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“

    Die Brüder in Selters entfernen sich noch schneller von Gottes Wort und von unserem Führer Jesus Christus, als die Brooklyn-Brüder. Vielleicht sollte man dorthin schreiben, aber mein Englisch ist dazu leider zu schwach.

    Liebe Grüße
    Robin

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Lieber Robin,

    Vielen Dank für deinen wertvollen Hinweis über die besonders auffällige sogar abweichende „Linientreue in Selters“. Es muss berücksichtigt werden, in welchen Geist die Übersetzer solche Änderungen in ihrem Gewissen verarbeiten und dies dann auch von den leitenden Brüdern so akzeptiert wird. Möglicherweise stützt man sich auf folgende Gedankenfolge:

    Jesus verherrlichte stets seinen Vater und respektierte dessen Stellung als Haupt. Er ließ sich von seinem Vater so führen, daß er sagen konnte: „Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat.“ „Ich [tue] nichts aus eigenem Antrieb . . .; sondern so, wie der Vater mich gelehrt hat, rede ich diese Dinge“ (Johannes 5:30; 8:28; 1. Korinther 11:3).
    So unterordnete er sich stets seinem Vater während wir ihn in allen Dingen nachahmen müssen.

    Deshalb haben die Übersetzer keinen Skrupel, solche Änderungen in der Übersetzung vorzunehmen. Den Sohn zu ehren, das hebt sich im Verständnis hier wieder gewissermaßen auf, wenn Jesus eh alles weitergibt und tut, was der Vater ihn lehrt, so kann man gleich den Vater einsetzen.

    Vergleich: In einem Klein-Unternehmen arbeitet ein Facharbeiter in einer Abteilung. Es gibt den vorgesetzen Betriebsleiter und den Chef. Der Facharbeiter akzeptiert natürlich den Vorgesetzten, es bleibt ihm auch nichts anderes übrig. Aber er spricht stets von Weisungen des Chefs und versucht die Kompetenzen des vorgesetzten Betriebsleiters stets weitgehendst zu umgehen und zu korregieren. Schließlich hat er ja auch gute Fachkompetenz und am liebsten ist ihm das Gespräch mit dem Chef, denn er ist bereits von seiner „aufsteigenden Karrieree überzeugt“, während interessanter weise alle anderen Facharbeiter bemüht sind mit der Betriebsleitung, bezw. der Abteilungsleitung ein Team zu bilden. Es gibt in der Tat solche von sich überzeugten Leute, denen Unterordnung schwer fällt und die „Chef-Ambitionen“ haben. Kann es sein, dass wir als ZJ unter diesem oder ähnlichen Sydrom leiden? Während die meisten anderer christlichen Religionen und Gruppierungen den Gottesnamen so gut wie ganz weggewischt haben, u.a. wegen iherer Dreifaltigkeitsauslegung, wischen wir Jesus aus seiner Ehrenvollen Stellung, die ihm sein himmlischer Vater gegeben hat, einfach weg und postulieren ihn nur noch als „Beispiel, Vorbild…. und Erlöser nur noch, wenn es unbedingt sein muss. Die Rendewendung „Erhöre uns durch Jesus Christus“ ist bei vielen ZJ nur noch zu einer gewohnheitsmäßigen, formellen Floskel im Gebet geworden.

    Jesus gibt ja seine Kompetenz auch am Ende der 1000 Jahre zurück…, warum also Ihn jetzt die „Ehre zukommen lassen…“?

    So empfinde ich dies jedenfalls. Was du erwähnst, ist ja nur ein Beispiel von vielen. Die Tatsache, das jemand auffallen würde, der in den Zusammenkünften der Versammlung Jesus vermehrt öfters in seiner Rolle erwähnt, würde möglicherweise Anstoß erregen und als „Christusverehrer“ angesehen werden, was sich aller Wahrscheinlichkeit als Bremse zu weiteren „Vorrechten in der Versammlung auswirken würde, ja sogar auf ein „schneiden im Kommentargeben“. Das zeigt, auf welcher gefährlichen Linie sich die Organistion der ZJ befindet.

    Ich finde, eine traurige Entwicklung für einen „aufstiegssüchtigen Sklaven“, der vorgibt, den Vater zu ehren und dabei den Vorgesetzen Sohn oft nur scheinbar die gewünschte Ehre zukommen lässt. Warten wirs ab, wie lange sich der Vater dieses Verhalten noch anschaut und welche Antwort er darauf zu seiner Zeit gibt und wie er die „wahren Vorrechte vergibt“.

    In diesem Geist lässt man dann auch den Übersetzern „freien Geist“ mit diesen Entgleisungen.

    LG
    Martin

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Martin

    Danke für den guten Vergleich. Aber ich fürchte die Organisation übergeht nicht nur Jesus und sieht sich deswegen selbst als der Hirte obwohl Jesus sagte:
    Joh. 10
    11. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.

    Wenn Jesus der gute Hirte ist muss es einen schlechten Hirten geben. Das kann nur ein Hirte sein der dem guten Hirten die Schafe gestohlen hat.

    Das Problem dabei ist, dass wer Jesus in der Herzenseinstellung übergeht, auch nicht mehr wirklich zu Jehova kommt, sondern unversehens das tut was der Widersacher möchte. Er hat sich längst in den irdischen Tempel Gottes gesetzt und wer der Organisation von ganzem Herzen folgt, folgt nach meiner Ansicht ohne es zu merken dem Satan.

    Liebe Grüße
    Alois

  • AKAZIE
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder, jetzt habe ich schon ein schlechtes Gewissen, weil ich den Anstoß zum „Brief“ schreiben gegeben habe. Wir beratschlagen nun was am besten zu tun ist.
    Das gestaltet sich schwierig, wie man das an den Kommentaren erkennen kann. Jeder der hier dazu schreibt, dessen Argumente sind auf alle Fälle nicht zu geringschätzen. Sollen wir nun auf die nächste, öffentliche und mit Gottes Wort nicht vereinbare Äußerung warten, die kommen wird wenn unser Vater Jehova es veranlasst, wenn ER den Zeitpunkt dafür, für richtig erachtet? Oder sollen wir nun sofort eine Erklärung erwarten, indem wir mal anklopfen und fragen was nun wirklich gemeint ist? Ich tendiere in Richtung abwarten! Der Richter Gideon war sich nicht sicher und hatte zweimal einen Test erlebt, bevor er ganz klar wusste, nun ist Jehova wirklich auf meiner Seite. Vielleicht müssen noch eindeutigere Dinge passieren, als nur diese Aussage im Fernsehen. Jetzt höre ich schon einige, die sagen: Was soll denn noch alles passieren!

    Das stimmt schon, wenn man daran denkt was alles schon so passiert ist.
    Doch der wahre Streiter für seine Sache sind, tatsächlich nicht wir sondern der Vater und der König.
    Wir sind nur Beobachter, nehmen zur Kenntnis, vergleichen mit dem Wort Gottes und tauschen unsere Gedanken gegenseitig aus was aktuell passiert. Ich schätze sehr die vielen Blickwinkel die hier bei BI eröffnet werden, weil dadurch ich immer selbst in Bewegung bleibe und sich dadurch mein Beobachtungsstanpunkt auch ständig etwas ändert. Über solche Veränderungen bin ich nicht unglücklich, weil ich meine das man schon tief im Glauben verwurzelt ist, doch mit jedem neuen Gedanken und Sichtweise die ich erfahre auch hier, wachse ich ja weiter und so manchmal musste ich selbst zur Schere greifen und sie Zweige und sogar Äste abschneiden, die das hervorbringen von guter Frucht verhinderten.

    Ich bin froh darüber dies alles so zuerleben.
    Es bleibt weiterhin sehr spannend, was noch alles passieren wird.
    Eine sehr bemerkenswerte Zeit finde ich.

    Viele liebe Grüße an alle, besonders an Dich Manfred und Du musst Dir Deiner Sache wirklich selbst überzeugt und sicher sein, bete intensiv darum die richtige Entscheidung zu fällen.

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo Akazie

    Deinem Rat, das Eingreifen des Vaters und seines Sohnes weiterhin abzuwarten, stimme ich uneingeschränkt zu. Wenn das Offenbarwerden der Doppelzüngigkeit des Sklaven vom Vater veranlasst wurde, damit jeder, der will, sich eine Meinung über den Sklaven bilden kann, dann werden noch weitere Dinge geoffenbart werden, bis keine Zweifel mehr bestehen, und der Vater vollständig aufräumt. Die Reinigung fängt zu erst beim Haus Gottes an. Wenn es der Vater ist, der hier handelt, dann sollten wir gelassen zusehen, damit wir nicht auch noch zu Schaden kommen (siehe Babylon).

    Wir können aber alle auf die sich abzeichnenden Vorgänge aufmerksam machen, insbesondere die, die es wahrscheinlich interessieren würde.

    Ede

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Akazie,
    ich gehöre ja auch auch zu denen die sich fragen, was denn noch alles passieren muss.

    Dennoch käme es mir nicht in den Sinn, anderen zu sagen was sie wann tun sollen. Das wird Gott demjenigen schon selbst ins Herz legen und zwar dann, wenn ER es für richtig hält.

    Mir hat er es eben schon vor einigen Jahren ins Herz gelegt, bei anderen wartet er noch damit – er wird schon seine Gründe dafür haben.

    Jedem bleibt es frei, wann er die Worte aus der Offenbarung auf sich bezieht, wenn es da heißt:

    3 Denn alle Völker haben vom Wein ihres Zorns und ihrer Unzucht getrunken. Die Herrscher der Welt haben Unzucht mit ihr getrieben, und die Händler der Erde sind durch ihren Wohlstand1 reich geworden.«
    4 Dann hörte ich eine andere Stimme aus dem Himmel rufen: »Kommt fort von ihr, mein Volk. Beteiligt euch nicht an ihren Sünden, sonst werdet ihr mit ihr bestraft.
    5 Denn ihre Sünden türmen sich bis zum Himmel, und Gott wird sie bald für ihre ungerechten Taten bestrafe

    Das die WTG mit den Königen der Welt fabelhafte Geschäfte treibt, ist ja für niemandem eine Neuigkeit mehr…und auch dass sie seit einigen Jahren – wie Nachbars Lumpi – spitz darauf sind, mit den großen Religionen „gleichgestellt“ zu sein, dürfte nun auch der Letzte mitbekommen haben.
    Was das jetzt aber genau heißt, lasse ich lieber offen, denn ich weiß nicht ob der Ruf dort hinauszugehen, wirklich schon erschallt ist. Das wage ich echt nicht zu beurteilen…vielleicht kommt da doch noch ein absolut eindeutiger Weckruf, den wirklich niemand mehr überhören kann.

    Aber spätestens wenn es soweit ist, muss man Farbe bekennen…angenehmer oder leichter wird es dann aber auch nicht. Denn was auch immer die WTG tut – sie wird es wie immer biblisch untermauern, indem sie das Wort Gottes bis zur Unkenntlichkeit verdreht, um damit ihre Schäflein in die Irre zu führen. Und wer bis dahin seine Augen verschlossen und seine Ohren auf Durchzug gestellt hat, der wird es DANN noch genauso tun. Denn das ist eine Entscheidung, die man schon vor langer Zeit getroffen hat und mit der man gut gefahren ist…warum also damit aufhören?

    Es ist wie mit den zusammengebundenen Füßen der Chinesinnen…zuerst tat das zusammenbinden im Kindesalter furchtbar weh und dann konnten sie nicht mehr laufen, nur noch trippeln, weil ihre Füße verkrüppelt waren…aber als der Zeitgeist sich änderte, sind viele Frauen – wenn sie denn die Wahl hatten – lieber weitergetrippelt, denn das aufbinden und massieren der Füße, war eine unglaublich schmerzhafte Angelegenheit, die sich über Wochen und Monate hinzog…noch schmerzhafter, als es das trippln eh´ schon war. – Das wollte sich so manche Frau einfach nicht antun, denn irgendwann ist es an Schmerzen einfach genug…und man hatte sich schließlich damit arrangiert.

    Genauso schmerzhaft ist es auch, sich von den geistigen Bändern der WTG zu befreien.
    Doch im Gegensatz zu den gebundenen Füßen, MUSS es irgendwann einfach sein, sich davon zu lösen. Denn wiewohl die Treue zum Christus mit dem Versprechen auf ewiges Leben verknüpft ist, so ist der Verbleib in Babylon auch mit einem Versprechen verknüpft, nämlich dem: Mit gefangen, mit gehangen.

    LG Ulli

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Liebe Ulli

    Du schreibst:
    „Was das jetzt aber genau heißt, lasse ich lieber offen, denn ich weiß nicht ob der Ruf dort hinauszugehen, wirklich schon erschallt ist. Das wage ich echt nicht zu beurteilen…vielleicht kommt da doch noch ein absolut eindeutiger Weckruf, den wirklich niemand mehr überhören kann.“

    Du hast recht, man kann es nicht mit Sicherheit sagen.

    Offenbg. 13
    16. Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte, daß sie ein Malzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn;

    Wenn es somit passieren sollte, dass alle Zeugen von der Organisation aufgefordert werden irgendetwas zu tun, um sich als zur Organisation zugehörig zu bekennen, dann ist der letzte Zeitpunkt gekommen um zu fliehen.

    Das könnte ein Mitgliedsausweis sein, oder eine schriftliche Ehrenerklärung, oder was auch immer.

    Wenn wir wachsam bleiben wird der Geist unseres Vaters uns das rechtzeitig erkennen lassen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Maulwurfsfrau
    Mai 31, 2012

    Also, ich abe jetzt bestimmt schon 100 Kommentare zu der Sendung gelesen, aber nirgendwo hat einer von der Mail aus Serlters geschrieben.
    Eine sehr kommunikative Schwester aus NRW hat an sehr viele Brüder am Tag der Sendung eine Mail weitergeleitet, die anscheinend aus Selters kam.
    Darin wird das Ganze als „unsere Galileo-Produktion“ bezeichnet.
    Vielleicht war die Mail `n Fake? Vielleicht auch nicht.

    Ich fand nur den letzten Satz ungünstig für die Zeugen. Und vielleicht hat sich Pro7 den Schluß als eigene Note gelassen um nicht selber in Kritik zu geraten, zu unkritisch zu sein.

    Ich weiß vom Sat* Frühstücksfernsehen, dass man dort kleine Beiträge „kaufen“ kann, die oberflächlich nicht wie Werbung wirken, aber eigentlich als solche gedacht sind. Schätze das war auch bei Galileo so. Die WTG will damit der deutschen Bevölkerung die Angst vor ZJ nehmen, die ja schließlich endlich eine ganz normale, bißchen strenge, aber anerkannte Kirche ist. 😉

    Scönen Abend
    Maulwurfsfrau

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hab ich noch vergessen:

    Würde ich den „Buchstudienleiter“ (heißt das eigentlich noch so?) und die Organisation nicht kritisch hinterfragen (z.B. mit „woher weiß man xy eigentlich?“), würde ich hier nicht schreiben.

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi BI,

    die Mail an euch, bzgl. des WTs habe ich verfasst und versendet nach meinen heutigen Kommentaren und VOR diesem! Das konnte ich tun, weil, wie ich euch schrieb, den WT gestern quergelesen habe.

    Ihr behauptet, ich „weiche eurer Frage“ aus. Das ist somit nicht korrekt.

    Mir geht es nur darum: Wenn wir bei der WTG bemängeln, sie würde Meinungen als Fakten darstellen, sollten wir dies selbst nicht tun.

    Das tut jeder mal in der Hitze des Gefechts, sicher auch ich. Die Frage ist, wie man damit umgeht.

    Letztendlich sagt mir die LOGIK, dass eine solche direkte Aussage der WTG nicht dient, da es nur Öl in das Feuer der Kritiker kippt. Es wäre UNLOGISCH aus WTG-Sicht, so etwas absichtlich zu sagen.

    LG
    Hans

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Hallo Hans,
    wenn du uns eine Mail mit deiner Antwort gesendet hast dann ist sie bei uns noch nicht eingegangen. Entschuldige bitte aber es erreichen uns tagtäglich sehr viele Mails. Wir werden natürlich nochmals nachschauen und uns melden. Bruderinfo

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Kein Thema …

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Letztendlich sagt mir die LOGIK, dass eine solche direkte Aussage der WTG nicht dient, da es nur Öl in das Feuer der Kritiker kippt. Es wäre UNLOGISCH aus WTG-Sicht, so etwas absichtlich zu sagen. <<

    Hallo Hans.

    Es kann nicht sein, was nicht sein darf, nämlich, dass sich Brd. Slupina so unüberlegt geäußert hat. Das können wir nicht verstehen.

    Ich würde seine Äußerungen eher als freud`sche Fehlleistung einstufen. Ihm wie auch anderen Brüdern ist der vom Sklaven gelehrte Grundsatz, dass der Autor des Wachtturms Jehova ist, so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass Brd. Slupina in dem Augenblick seiner Äußerung über einen für ihn selbstverständlichen Zusammenhang gar nicht über die Folgen seiner Veröffentlichung nachgedacht hat. Wir haben damit Probleme, weil nun öffentlich gemacht wurde, was (fast) jeder Zeuge Jehovas dachte, nämlich, dass der Autor des WTs Jehova ist, was biblisch falsch ist. Durch die Lüge von Bruder Slupina wurde der Sklave der Lüge überführt, und das ist es, was wir nicht glauben möchten, weil es unser Weltbild zereist.

    Ede

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Ebenso zu den Mittagsmahlzeiten. Du hast bis zum Beginn deiner Mittagspause gearbeitet, bist auf dein Zimmer gegangen, hast dich etwas gewaschen und dich umgezogen, dann zum Speisesaal, Mittag gegessen, wieder auf dein Zimmer, dich umgezogen, um pünktlich zum Ende deiner Mittagspause nach einer Stunde am Arbeitsplatz zu stehen. Es war alles genau getimt.

    Ede

  • Micha
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder, lieber Edelmuth!

    Die Wachtturmgesellschaft hat dies absichtlich so gesagt weil SIE sich um Hals und Kragen redet.“ Lügen haben eben nur kurze Beine.
    Vorallem wer einmal LÜGT den glaubt man nicht mehr.
    Innerhalb der Organisation wird nämlich so gelehrt wie der Wachturm es uns vermittelt und ausserhalb der Organisation also Pressesprecher wie Herr Rudnick oder Herr Klar oder wie in diesem Fall Herr Slupina geben zum einen das wieder was sie gelernt haben und zum anderen müssen sie nach Außen natürlich immer sauber über die W.T.Org. berichten.
    Da kann man schon mal durcheinander kommen.
    Ich habe keine Wachtürme mehr zu Hause.
    Daher kann ich nur noch grob zitieren.
    Der Studienwachturm von November oder Dezember 2010 sagte sinngemäß folgendes:
    „Alles was gelehrt wird stammt NICHT von Menschen sondern von Jehova.“
    Was für eine Gotteslästerung!
    Diese Aussage ist eine glatte Lüge!
    Das würde bedeuten das ALLES was um die WTG und dem Sklaven geschieht liegt in der Verantwortung unseres himmlischen Vaters.
    Er ist an allem schuld wenn was schief läuft.
    Natürlich ,lieber Edelmuth hasr Du recht, dass der Autor NICHT unser himmlischer Vater ist.
    Richtigerweise hat das Erwachet vom März 92 auf S.4 Fußnote da mal die Wahrheit gesagt.“ Unvollkommende Menschen.
    Nur die Heilige Schrift ist inspiriert, das weiß eigentlich jeder Zeuge.

    Liebe Grüße

    Micha

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    hallo Micha, ich bin auch dabei den ganzen WT Krams zu entsorgen.
    Es ist das Papier nicht wert, wo es drauf gedruckt ist, das Zeugs der Lehre, mßte man eigentlich so schreiben: Leere
    Und die Zeugen, die schin seit 100 Jharen „In der Wahrheit“ sind, merken es nicht einmal, dass sie STilblüten aufgesessen sind, die, wie richtg erkannt wird, eher unseren himmlischen Vater entehren.
    Wenn die geistgeleitet sind, dan nur vom Geist der Welt, der Religionsorganisationen en Masse produziert und diktatorische strukturen schafft.
    Die Zeugen haben angeblich die Freiheit des christus, aber wehe, sie wagen einmal laut zu denken – dann kommt die Guillotine, da werden sie abgeschnitten von der Bruderschaft.
    Gott läßt es zu bis es überkocht. Der Pegel steigt und bald ist es soweit.
    Die Niniviten warten demütiger, obwohl sie Jehovah nicht kannten, bereuten sie in Sack und Asche.
    Die leitende Körperschaft macht eher einen auf Guru, Bibel Guru mit eigener Fake Übersetzung

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    Wenn diese Überlegung von die lieber Hans richtig wäre dann frage ich mich warum in der Literatur genau das abzuleiten ist? Und warum Kreisaufseher beim KK ebenfalls das vor Hunderten Zuhörern zum Ausdruck bringen?
    Kg. Matthäus

  • Sarah-IMA
    Mai 31, 2012

    … vor 6monaten war der Kreisaufseher Bruder Görsch in unserer Versammlung. Ich fand seine Ansprache unbiblisch und habe mich einfach nur geschämt in der Versammlung zu sitzen. In der nächsten Versammlung habe ich ihn dann auf einige Punkte angesprochen und gesagt, dass es so nicht in der Bibel steht. Er sagt mir dann: „Es steht aber im Wachturm und der Wachturm ist die Bibel.“ Ich glaube, einige Brüder, auch er haben den Bezug zur Realität verloren, wo soll der denn auch herkommen? Reflektion kommt doch oft nur durch den Vergleich und dieser ist doch bei uns nicht mehr gegeben. Diese Brüder wie der Slupinski oder der Kreisaufseher sind vom wirklichen Leben isoliert. Ich bin mir sicher, dass in nächster Zeit noch viel mehr „falsche Lehren“ verbreitet werden. Aber letztendlich nützt es nichts, sich ständig damit zu beschäftigen. Wichtig ist doch, dass jeder von uns einzelnen jetzt sein eigenen Verstand schult und endlich der Weisheit nachjagt. Dass was ich in den letzten Jahren an „Milch“ getrunken habe, unter dem Aspekt eines reich gedeckten Tisches muss jetzt fester Nahrung weichen. Meiner Meinung nach ist die Wt-gesellschaft am Ende, ich kann von ihr nichts mehr erwarten. Deswegen werde ich diese Aussagen als gesagt verbuchen, und mich freuen, dass ich es anders sehe.

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    „Der Wachturm ist die Bibel“ das ist das abscheuliche Ding an heiliger Stätte, der neuzeitliche Phallus.
    Und mehr und mehr Ältete „beten“ ihn an.
    Bald kommt der neuzeitliche Moses und haut das Ding in Trümmer

  • Neoveritas
    Mai 31, 2012

    Liebe Sarah-IMA,
    was Du schreibst ist kaum zu glauben. Und dies ist sicher kein Einzelfall. Was hat die Organisation in den Köpfen solcher Brüder angerichtet? Aber zu diesem Spiel gehören immer zwei Seiten. Wieviel lasse ich selbst zu. Die Eigenverantwortung ist in diesem Fall gefragt!

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo Neoveritas

    An die eigene Verantwortung zu appellieren und das Bewusstsein zu schärfen und es auf die eigenen Möglichkeiten zu lenken, ist das Einzige, was wir machen können. Von Selters ist kein Unterstützung zu erwarten. Im Gegenteil, sie werden sich gegen jede Veränderung zu ihrem Nachteil wehren.

    Jede Autorität, die über andere ausgeübt wird, kann nur so lange herrschen, wie derjenige, über den sie ausgeübt wird, es zulässt, weil er sie als übergeordnete Autorität akzeptiert.

    Wir bräuchten uns nicht bemühen, wenn die beiden mächtigsten Kontrahenten des Universums über uns entscheiden könnten. Jehova hat uns Menschen die persönliche Entscheidungsfreiheit gegeben, damit wir selber entscheiden können, wer über unser Herr sein soll, Jehova oder jemand anderes.

    Haben wir uns für Jehova entschieden, müssen wir alles auf Vereinbarkeit mit SEINEM Wort prüfen. Dadurch bringen wir zum Ausdruck, das ER für uns die oberste Autorität ist, der wir dienen wollen.

    Wenn wir die Dinge, sei es Lehren oder Anweisungen, nicht mehr auf Übereinstimmung mit Gottes Wort prüfen, ordnen wir uns demjenigen, dem wir blind vertrauen, unter. Wir machen ihn zu unserer obersten Autorität, zu unserem Gott. Wir setzen unsere Hoffnung in seine Autorität, weil wir glauben, dass es uns retten wird, wenn wir ihm glauben und gehorchen.

    Nun mag jemand sagen, dies sind die Worte Gottes, handelt danach, so wie ich sie euch erkläre. Diese, seine Worte sind nur dann vertrauenswürdig, wenn sie im Einklang mit der Bibel sind, was nachzuweisen wäre.

    Entscheidend ist aber, dass wir das Bewusstsein fördern, dass die Macht bei jedem Menschen liegt, selber zu entscheiden, wer sein Herr sein soll. Die Macht liegt, außer bei Jehova und Jesus, bei jedem Bruder selber und nicht in Selters oder Brooklyn.

    Ede

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Liebe Sarah-IMA,

    danke für deine detaillierte Beschreibung, die auf den Punkt bringt, welchen Stellenwert die Bibel noch hat. Sie ist ersetzt worden, aber statt das offen auszusprechen, bringt man durch verzerrte Wiedergaben von Texten alle Zeugen zu der Erkenntnis, dass Bibel gleich WT ist. Und umgekehrt. Da aber die Zusammenhänge so gut wie nie beachtet werden, wird der Sinn der entsprechenden Aussagen meistens völlig entstellt. Du hast mit deinem Gefühl, dass noch deutlicher Falschaussagen gemacht werden, vermutlich recht.

    Aber deine Schlussfolgerung gefällt mir sehr gut. Jeder sollte sich fragen, was diese ganze Entwicklung für ihn persönlich bedeutet. Das Nachdenken darüber wird uns niemand abnehmen. Vielen Dank also nochmal für deinen Kommentar.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • konrad
    Mai 31, 2012

    Hallo Sarah-IMA,

    es ist ernüchternd, das zu lesen, was der KA zu Dir gesagt hat. Warscheinlich hat die WTG und deren Vertreter den Text aus 1. Pet.4:11 NWÜ (hier geht es u.a. um die verschiedenen Gaben, die jeder empfangen hat)zu stark auf sich bezogen, denn dort steht: „Wenn jemand redet, so rede er, als wären es die heiligen Aussprüche Gottes;…“

    Auch ich empfinde es so wie Du: ich kann nichts mehr erwarten von der Belehrung innerhalb der Zusammenkunft, ausser die sich immerwährend im Kreis drehenden ermüdenden Programmpunkte zum Predigtdienst, die traurig machen, weil sie Druck ausüben und die Gaben, die man erhalten hat überhaupt nicht berücksichtigen.
    Erst jetzt – nachdem ich mich von dem Einheitsmilchbrei selbst entwöhnt habe – verstehe ich die Worte Jesu aus Joh. 8:31,32 “ ….wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ ! Das was sich früher in mir soo schwermütig angefühlt hat ist jetzt nach dem Erkennen des Christus Jesus so frei und glücklich.
    Grüße
    Konrad

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Konrad,

    vielen Dank!

    Dein letzter Satz beschreibt sehr gut auch meine Gefühlswelt, seit ich den geistigen Ballast und das „Joch“ der Organsation abgelegt habe.

    LG
    Dennis

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Liebe Sarah-IMA,

    ich wünsche dir ganz viel Kraft und den ganzen Segen Gottes mit allem Trost, den du benötigst.

    Was in den Versammlungen gesagt wird, ist nicht mehr Milch, sondern der Saft von Wolfsmilchgewächsen. Die verursachen starke Allergien bei Berührung mit Licht.

    Hab noch viel Freude in Christus
    Eddi

  • armes Schaf 2012
    Mai 31, 2012

    Mit viel Geld,da kann sich jeder inspirieren Punkt

  • armes Schaf 2012
    Mai 31, 2012

    Kreide tut gut!Selbst genossen herrlich!Eine Runde für alle geschädigten!Hmmm..ihr habt schon..

  • Tabitha
    Mai 31, 2012

    Was sollen diese Rätsel ….?

  • Holger
    Mai 31, 2012

    Zitat: Bruderinfo ist eigentlich für Euch da. Für uns ist es fast ein Fulltimejob neben unserem Beruf. Hier immer die richtigen Entscheidungen zu treffen und gelegentlich auch falsche (da wir auch unvollkommen sind) mit einbegriffen ist nicht einfach.
    #
    Liebe Brüder von Bruderinfo,
    ich möchte euch ein LOB aussprechen. Es sind schon einige Monate her, dass ich durch Zufall auf Euere Seite gestossen bin. Ich habe mit mir im Glauben oft gehadert, ob ich als JZ (von kleinauf dabei) die Wahrheit habe. So richtig war ich nicht dabei. Wie andere Brüder und Schw. haben auch sie evtl. die selben Erfahrungen gemacht wie ich. – Viele Brüder u. Schw. hatten und haben noch Zweifel, und sind froh auf Euere Seite gekommen zu sein, um wie ich im Glauben zu wachsen. Für mich ist BI eine tägliche glaubenstärkende Seite. – Liebe Brüder, macht weiter so und lasst Euch nicht entmutigen. In brüderliche Liebe. Holger

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Holger,
    und Geo sowie alle anderen Brüder und Schwestern. Danke für den guten Zuspruch. Das baut auf und gibt Kraft für die nächsten Hürden. Wir möchten gemeinsam mit Euch Allen im Geiste weiterkommen und zur wirklichen Reife im Glauben voranschreiten.
    Liebe Grüße vom Bruderinfo-Team. 🙂

  • Geo
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder von „Bruderinfo“

    Ich finde, Ihr verrichtet gute Arbeit. Bleibt bitte so Kritisch aber auch ehrlich wie in der Vergangenheit.

    Trotz monatelanger BI-Abstinenz stelle ich wieder fest, wie wichtig ehrlicher Gedankenaustausch ist.

    Bleibt bitte so und danke für Eure aufopferungsvolle Hilfe!!

    Liebe Grüße

    Geo

  • AKAZIE
    Mai 31, 2012

    Hallo Ihr Lieben,

    Ein Günther Schabowski hat auch mal in unbetachter Weise, in aller Öffentlichkeit Nur einen Satz fallen lassen, wo hinterher noch in selber Nacht die Grenzen gen Westen geöffnet wurden.

    Ich finde es bemerkenswert diese Entwicklung!!!

    Wenn Jehova nun der direkte Autor des Wachtturm tatsächlich ist, und ich an das Bild denke was im Wachtturm vom 15.12.11 auf Seite 26 links oben zusehen ist, was wir nun als billige Bildmontage erkannt haben, diese Bild aber einen Symbolcharakter zwischen „anderen Schafen“ und der „kleinen Herde“ darstellt, komme ich nicht umhin festzustellen, verglichen mit der Aussage in der Sendung von Pro SIEBEN, das also Jehova dann ein –Täuscher– und –Fälscher– ist.

    Man lehnt sich immer weiter zum Fenster hinaus, ich hoffe nur das es da noch irgendwo eine Leine gibt.

    Eine AKAZIE in nahezu zorniger Erregung!!!

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    Der Mensch,
    Erregung ist sein Weltenspiel
    Hormone hoch, bis übers Ziel.
    Sie ist die Kraft die’s möglich macht
    Erregung ist des Leben’s Saft.
    Und hat dich etwas aufgeregt
    da treibt es dich, ganz unentwegt
    auf die Spitze obenauf
    mit Start im Spurt, kein Dauerlauf
    Vollgas gibts du, ganz ungeniert
    auch wenn hernach vielleicht blamiert
    bis auf die Knochen du gewesen
    Erregung ist ein sauberer Besen
    Er fegt die Schwachgefühle aus
    und hält dich fit
    in deinem Haus.
    Erregung schafft der Knabe klein
    erregt bist du bis ins Grab hinein
    Erregung, Eifer, Wortgefecht
    das alles macht das Leben echt
    und wärst du stille nur geblieben
    wer nicht erregt kann schwerlich lieben

    lieber Akazie, deine Erregung hat mich kreativ werden lassen

  • AKAZIE
    Mai 31, 2012

    Das erfreut mein Herz, mein Lieber Frank und Frei,

    wirklich gut zusammengereimt, das hat schon was.

    LIEBE Grüße AKAZIE

  • Fred
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder,

    die vielen Kommentare zu meinem Posting sind interessant zu lesen. Zu eurer Information zuerst einmal Folgendes:

    Nicht jeder, der Slupina „kennt“, muss auch in Selters sitzen. Nicht jeder, der die menschlichen(!) Fähigkeiten („Intelligenz“) eines WtG-Bruders positiv erwähnt, muss hinter ihm oder der WtG stehen. (Das hat was mit Unvoreingenommenheit zu tun.) Nicht jeder, der darauf aufmerksam macht, dass Kommentare Spekulationen und Vermutungen enthalten, ist ein Gegner von BI oder will BI untergraben.

    Einige Kommentatoren auf BI kennen mich näher, zum Teil sogar persönlich …

    Ob ihr es hören/lesen wollt oder nicht: Die Art und Weise, wie voreingenommen hier zum Teil argumentiert (und geschossen) wird („du machst es sehr geschickt. Aber wir bei Bruderinfo sind nicht die naiven und von der Organisation gelenkten Marionetten wie du vielleicht denkst.“; „Die geschickte Rhetorik von Fred …“; „Auch schreibt Fred in größter Wertschätzung von Brd. Slupina. Wie kommt das?“; „Das ist völliger Unfug was er hier schreibt …“; „Genauso darf man polemische und rethorische Manipulation nicht zulassen.“) zeigt, dass hier – zumindest teilweise – in genau der Weise kommentiert wird, wie es mir unterstellt wird.

    Es ist nach wie vor nicht erwiesen, in welchem Zusammenhang Slupina sich geäußert hat. Auch sein Nachsatz schließt nicht aus, dass sich „Inspiration“ auf die Bibel bezogen hat. Vielleicht aber auch nicht. Wieso fallen so viele wie die Hyänen über diesen Kommentar her, während doch niemand wirklich weiß, was die Hintergründe sind. Der einzige Kommentar, der sachlich auf mein Posting Bezug nimmt, stammt von Hans. So wie er schreibt, ist es. (Ich hoffe nicht, ihr vermutet jetzt wieder, er und ich würden unter einer Decke stecken. Ich kenne ihn nicht, obwohl mir schon daran liegen würde, ihn kennenzulernen.)

    Ich habe vorhin die in Frage stehende Passage auf ProSieben noch einmal angehört und an ProSieben geschrieben mit der Bitte, die genannten unklaren Punkte aufzuklären. Mal sehen, was zurückkommt. Die Antwort stelle ich dann gern hier ein. (Ihr werdet verstehen, dass ich mich nicht direkt an Wolfram Slupina wenden will.)

    Ums noch einmal klar zu stellen: Es geht mir nur darum, nicht einzelne Dinge/Tatsachen in einer Weise darzustellen, wie sie bislang nicht bewiesen sind. Wenn es denn doch so ist, wie von vielen vermutet – dann gut. Dann kann man es auch als Tatsache hinstellen und den vielen Zitaten, die Matthäus freundlicherweise eingestellt hat, hinzufügen. Es geht doch nicht darum, die WtG in Dingen, die Tatsachen sind, besser hinzustellen, als sie ist. Aber Spekulationen ebenfalls als Tatsachen darzustellen, tut der Seriosität wirklich Abbruch.

    Ich hoffe, ihr deklariert das alles nicht wieder als manipulierende Rhetorik und als den Versuch, den tuvS zu glorifizieren.

    „Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!“ (Röm 1:7b, Elberfelder)

    LG
    Fred

  • Uwe Schöning
    Mai 31, 2012

    Deine aufrichtige Suche nach der Wahrheit in dem Fernsehbeitrag ehrt dich. Mir selbst ist kein Schnitt aufgefallen, selbst wenn würde ich vermuten, dass die WTG ein Wörtchen mitzureden gehabt hätte, wenn sie diesen Satz bewusst nicht so stehen lassen wollte.

    Letztendlich ist es aber egal, ob das, was Brd Slupina (offensichtlich?) gesagt hat manipuliert wurde oder nicht: Dem Wunschdenken der WTG entsprechend steht im WT und den anderen Publikationen der WTG sowieso alles, was ein Zeuge Jehova (Christ?) wissen muss. Ob sie nun behaupten, dass der WT von Gott inspiriert sei, oder nicht, ist für mich in dem Falle unrelevant, da der WT so oder so schon von der WTG selbst höher als das inspirierte Wort Gottes und dem eigenen christlichen Gewissen gestellt wird. Sich an der Diskussion weiter aufzuhängen ist Haarspalterei und ich fühle mich beinahe wie ein Pharisäer, der versucht auf Teufel komm raus (verzeiht mir den Ausdruck) etwas schlechtes in dem Beitrag herauszufinden. Es lenkt mich von dem ab, was wirklich wichtig ist.

  • Neoveritas
    Mai 31, 2012

    Lieber Uwe,

    auch ich hatte diesen Gedanken. So kann ich es mir sparen, ihn nochmals zu formulieren. Die Diskussion bleibt akademisch, wenn nicht das ganze System auf den Prüfstand gehoben wird, das solche Selbsteinschätzung erst möglich gemacht hat. Besonders die psychologischen Aspekte dabei, dürften sehr interessant sein. Ich denke Rutherford, hat diese Entwicklung ganz entscheidend mitgeprägt. Kein Wunder, warum es gerade unter seiner Ägide zu einer massiven Erosion an Mitgliedern gekommen ist. Was von dem, was Rutherford geschrieben hat, ist heute noch aktuell? Diese Frage hat ja Frank&Frei schon des öfteren thematisiert. Wie viele Schreibkommitees gibt es? Kein Verkündiger weiß das. Wie wird dort gearbeitet?
    Solche Fragen sollte die LK schnellstens beantworten und für die dringend notwendige Transparenz sorgen, bevor unsere Glaubensgemeinschaft ganz den Bach runtergeht. Ansonsten finde ich die Diskussion hier sehr lebhaft und angenehm.

    Viele Grüße Neoveritas

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Neoveritas

    Die Glaubensgemeinschaft wird nicht den Bach runter gehen, denn Jehova und Jesus treten für einen treuen Rest ein, schreibt sie in ein Gedenkbuch und rettet sie am Gerichtstag. Aber die Organisation, die wird den Bach runter gehen und das ist gut so. Jegliche Organisation ist nicht von Gott sondern ein Produkt des Herrschers dieser Welt. Nimrod hat mit dem organisieren angefangen, unsere Organisation folgt den Fußstapfen Nimrods.
    Vergleichbar mit der Situation bei Jeremia. Das jüdische Volk hat im Exil überlebt, aber die politisch und religiös herrschende Klasse wurden vernichtet.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Alois,

    die Analogien hast du sehr schön zusammengefasst!

    LG
    Hans

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Guten Morgen lieber Alois,

    genau so ist es.

    Da kann man nur Amen zu sagen.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Fred,
    du schreibst, dass hier oft blind drauflosgeschossen wird und wir im Grunde nicht anders sind, als diejenigen die wir angreifen. – Das sehe ich anders, denn im Gegensatz zu anderen Foren, wo es tatsächlich so ist, wird hier größtenteils sachlich über biblische Themen argumentiert und krasses Fehlverhalten seitens der WTG aufgedeckt. – Das dies auch von unserer Seite her nicht emotionslos und kühl abläuft, kommt alleine daher, weil uns die Wahrheit über den Christus so sehr am Herzen liegt.

    Wer das nicht ertragen kann, der bleibt besser hier weg.

    @ Gallileosendung
    Geschnitten wird sowohl bei Fernseh- als auch bei Radioaufzeichnugen immer, ganz egal worum es geht. Ich war selber mal bei einer Radioaufzeichnung dabei. Das ist aber halt normal…wer das nicht will, sollte davon lieber generell Abstand nehmen.

    Das der Herr Slupinski sich mit seinem Auspruch über die Inspriation von Gott auf die Bibel bezog, ist schon ein bisschen arg weit hergeholt – Zusammenschnitt hin oder her – denn diese Einstellung hat eh´ jeder echte Christ zur Bibel…sie muss nicht extra betont werden.

    Wäre dieser Teil falsch zusammengefügt worden, dann hätte er selbst sicherlich schon eine Gegendarstellung verlangt.

    Aber auch das würde keinen Unterschied machen…denn sie reden ja schon seit jeher so…zwar mehr in Form von Drumherumgeschwafel – ohne das Wort Inspiration in den Mund zu nehmen – aber jeder weiß was gemeint ist.

    Und das ist das wahrhaft Verwerfliche, welches wir nicht müde werden anzuprangern: Ihre mannigfache Selbsterhöhung.

    Doch das tun wir nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil sie sich damit vor denjenigen schieben, der das wahre Licht der Welt ist: Jesus Christus unser Erlöser.

    Wer auf die WTG schaut, kann den Christus nicht sehen.
    Wer auf die WTG als Rettungsanker vertraut, lehnt damit Gottes Gnade und seine rettende Hand ab. DAS ist das allerschlimmste daran.

    Den Blick vom WTG weg auf Jesus zu lenken, ist das was mich antreibt, fast täglich hier zu schreiben. – Und ich weiß, dass alle anderen von demselben Grund angetrieben werden.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Guten Morgen Fred

    Deine Vorsicht finde ich richtig und gut, ebenso deinen Eifer für Jehova und deine Absicht dich bei Pro7 über die Umstände zu vergewissern. Ob dir Pro7 zugesteht Brd. Slupina durch besondere Zusammenschneidung ihrer Beitrage bewusst Dinge, die nicht der Wahrheit entsprechen, in den Mund gelegt zu haben, müssen wir abwarten. Ich vermisse allerdings das Dementi aus Selters.

    Warum haben so viele Brüder dem Film rückhaltlos geglaubt. Weil sie entsprechendes Verhalten tagtäglich in den Versammlungen erleben. Obwohl es nicht explizit gesagt wird, wird der WT wie das Wort Gottes behandelt, unkritisch und über jeden Zweifel erhaben. Kannst du dir daher vorstellen, dass in den Versammlungen oder den folgenden Artikeln offiziell bekannt gegeben wird, dass der Autor der WT-Artikel nicht Jehova ist? Undenkbar! Selters befindet sich in einer Zwickmühle, denn einerseits müssten sie den Brüdern vermitteln, dass der Autor der WT-Artikel Jehova ist, um mehr Druck auf sie ausüben zu können, andererseits müssen sie diese Darstellung dementieren, weil man sie für jede Falschdarstellung verantwortlich macht und als falschen Propheten entlarvt.

    Ich bin sehr gespannt.

    Ede

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Fred,

    auch wenn ich mit einigen deiner Punkte nicht übereinstimme, sehe ich es auch als gefährlich an, über etwas, das NIEMAND hören konnte, zu spekulieren (nämlich den Anfang des Satzes, bzw. den wirklichen Kontext des Zitats).

    Ich gebe zu, dass ich anfangs auch entsetzt war, jedoch beim x. Ansehen feststellte, dass man es nicht 100%-ig ausschließen kann, dass die gesendete Aussage durch Schnitt zustande kam.

    Ich frage mich deshalb, wie kann man etwas BEurteilen oder gar VERurteilen, wenn man die Fakten gar nicht genau kennt? Bemängeln wir z.B. genau das nicht auch bei Rechtsverfahren?

    Oder man denke an den weltlichen Grundsatz: „in dubio pro reo“.

    Hier wurden schon interessante Zitate der Literatur angeführt. Wenn man selber nachforscht, stößt man auch auf andere Aussagen, wie z.B. diese hier:

    *** g93 22. 3. S. 4 Warum so oft falscher Alarm? ***
    Der Wachtturm, das offizielle Organ der Zeugen Jehovas, hat erklärt: „Wir haben nicht die Gabe der Prophetie (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425). „Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben“ (The Watch Tower, 15. Dezember 1896, Seite 306). Die Tatsache, daß einige Jehovas Geist haben, „bedeutet nicht“, so Der Wachtturm, „daß solche, die jetzt als Jehovas Zeugen dienen, inspiriert sind. Es bedeutet auch nicht, daß die Artikel in dieser Zeitschrift, betitelt Der Wachtturm, inspiriert und unfehlbar und fehlerlos sind“ (15. August 1947, Seite 253). „Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch“ (15. Oktober 1950, Seite 317).

    LG
    Hans

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Lieber Hans,

    wenn der Herr Slupina das nicht so gesagt haben wollte, dann wäre es doch mal an der Zeit, eine Gegendarstellung in aller Öffentlichkeit zu bringen, oder? Also wenn es mir um ein so wichtiges Thema ginge, bei dem es um Menschenleben geht, weil durch so eine Aussage ja doch etliche abgeschreckt sein könnten, ich würde Bildzeitung, Fernsehen, Versammlungen, Plakate, Radio – echt alles nutzen, was sich bietet, um diesen Irrtum aufzuklären.

    Wir wissen aber, wie sie mit Manfred umgegangen sind, der u.a. genau das bemängelt hat in seinem Schreiben und deswegen müssen sie sich gefallen lassen, wenn man unterstellt, dass sie es nicht nur so gemeint haben, sondern auch so untermauern.

    Der WT-Artikel, der am kommenden Sonntag (29. Juli) studiert wird, untermauert dies auch noch mal, S. 25, Abs. 11, Satz 1! (Jehova hat seine Anbeter dem treuen und verständigen Sklaven anvertraut) Mein Gott hat mich zum Glück dem Christus anvertraut.

    „in dubio pro reo“, der Grundsatz gilt wirklich nur „im Zweifel“, wenn trotz aller Bemühungen die Wahrheitsfindung ganz oder teilweise behindert ist. Das gilt nicht, wenn der Beschuldigte jedwede Verteidigung unterlässt, sondern durch konkludentes Verhalten die Anschuldigung untermauert. Das ist der kleine Unterschied dabei.

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Achja, was ich noch schreiben wollte:
    Ich kenne Fred auch nicht. Zumindest nicht, dass ich wüsste.

    Mein Ziel ist einfach Objektivität, auch wenn mir das selber natürlich nicht immer gelingt.

    Nebenbei bemerkt: Hier wird auch über die Anonymität der WT-Schreiber berichtet. Ja, es stimmt natürlich, dass die Bibelschreiber bekannt waren, das finde ich ein wichtiges Argument.

    Andererseits bleiben die meisten Schreiber hier (wie ich auch) anonym. Sollte jemand, der anonym veröffentlicht, jemand anders kritisieren, der dasselbe tut?

    Das Argument, hier bei BI sieht man wenigstens, welche Artikel aus der gleichen Feder stammen, hat für mich persönlich wenig Bedeutung. Außerdem löst das nicht den Anonymitäts-Vorwurf.

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo Hans

    Es geht nicht darum, ob ein Autor anonym bleibt. Es geht darum, dass Brd. Slupina dem WT durch seine Äußerungen eine Autorität als das Wort Gottes verliehen hat, die er, der WT, nachweislich nicht hat. Anhand dieser, seiner Äußerungen kann man belegen, dass verantwortliche Personen aus der Leitenden Körperschaft in Deutschland die Unwahrheit sagen, um über uns unberechtigt zu herrschen. Was aber noch viel schlimmer ist, sie lassen Jehovas Name durch seine Äußerungen in einem schlechten Licht erscheinen, als würde ER spätestens bei den nächsten Korrektur die Unwahrheit sagen oder die Unwahrheit gesagt haben, und das ist es, was uns alle hier auf die Palme treibt.

    Mehr als 20000 Brüder haben nach 1975 die Gemeinschaft verlassen, weil sie, wie vom Sklaven gelehrt, die Lehren des Sklaven mit Gottes Wort gleich gesetzt und zu Unrecht Jehova für den Fehler verantwortlich gemacht haben.

    Wir müssen den Menschen lehren, dass es einen Unterscheid zwischen den Lehren des Sklaven und den Lehren Jehovas gibt und dass Jehova für die Fehler des Sklaven nicht verantwortlich ist. Wer Jehova anbetet und IHN als Gott verehrt, ist verpflichtet alles anhand seines Wortes, der Bibel, zu prüfen und darf sein Vertrauen niemals auf Menschen setzen.

    Ede

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede,

    Ist schon klar. es mutet nur seltsam an, wenn ein Anonymer die Anonymität anderer kritisiert. Mich selbst stört weder die Anonymität im WT, noch bei BI.

    LG
    Hans

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Lieber Hans, liebe Brüder und Schwestern,

    ich sehe in der Anonymität auf BI kein Problem, weil bei Namensnennungen immer die Gefahr besteht, dass man wieder dazu neigen könnte, Menschen hinterherzulaufen. Einige haben besondere Gaben im Formulieren, da liegt der menschliche Gedanke nahe, sich dann an solche zu klammern. Das will von den Schreibern auf Bi scheinbar niemand riskieren, weshalb ich im Übrigen auch in der Anonymität der WT Verfasser kein Problem sehe. In Verbindung mit der Aussage in der Sendung ging es für mich nicht darum, die Anonymität anzukreiden, sondern vielmehr, dass eindeutig behauptet wurde, dass der Autor der Literatur Jehova ist, durch Inspiration.

    Inspiriert ist aber nur die Bibel, weshalb bei den Beiträgen hier auf BI auch immer anfangs erwähnt wird, dass die Artikel keine gültige Lehrmeinung darstellen, sondern die Leser zum Nachdenken anregen sollen. Damit gibt man eindeutig zu erkennen, dass man hier nicht von inspirierten Beiträgen spricht. Auch der WT hat es nie so direkt behauptet. Das war aus meiner Sicht auch richtig, wobei die Frage natürlich entsteht, wie es dann zu einer solchen Machtfülle dieses Organs kommen konnte. Wenn man von einem Zeugen (es mag einige Ausnahmen geben, deswegen bitte nicht pauschal verstehen!) wissen möchte, wie er eine bestimmte Lehre biblisch erklären würde, wird dieser mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass er dazu erst in der Literatur nachschauen wird. Es könnte ja sein, dass es dazu schon eine Erklärung gibt, und warum sollte man sich dann also selbst die Mühe machen.

    Aber genau dieses Forschen ist es, das unseren Glauben und unser Vertrauen in Gottes Wort fördert. Wenn wir uns darauf beschränken würden, immer nur abzulesen, was andere geschrieben haben, egal ob es WT Artikel oder Beiträge auf BI sind, dann würden wir kein eigenständiges Wachstum an uns feststellen. In dem Sinne ist die Aussage aus der Sendung für mich beachtlich, weil sie ganz detlich zeigt, wie stolz man auf diese menschlichen Dinge ist. Voller Stolz, und um zu belegen, dass Zeugen Jehovas keine Sekte sind, musste der Bruder Slupina natürlich noch die Gleichstellung mit den Kirchen erwähnen, ohne darüber nachzudenken, dass eigentlich jedem klar werden müsste, dass sie dadurch anhand ihrer eigenen Lehre ihr eigenes Urteil gesprochen haben, wenn sie selbst sagen, dass alle Kirchen als Teil von Babylon der Großen gerichtet werden.

    Das alles ist mehr als erschreckend, und es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob und wo der Film geschnitten wurde. Der Bericht hat wie selbstverständlich die Führung in Brookyln mit dem Vatikan verglichen. Warum ausgerechnet mit dem Vatikan? Weil die Parallelen uns und jedem objektiven Betrachter sofort auffallen. So finde ich auch nicht, dass hier zu sehr auf der WTG herumgehackt wird.

    Ich denke an das, was in Offenbarung 18 gesagt wird. Nachdem das Volk aufgefordert wird, Babylon zu verlassen, sagt der Engel zu ihnen:

    Off 18:6 „Vergeltet ihr, wie sie auch euch vergolten hat! / Zahlt ihr doppelt heim, was sie anderen antat! / Gießt ihr ein doppelt so starkes Getränk in ihren eigenen Kelch!
    Off 18:7 Gebt ihr so viel Qual und Trauer / wie sie in Prunk und Luxus schwelgte!Denn sie dachte ja: ‚Ich bin Königin auf meinem Thron! Ich bin keine hilflose Witwe, mir wird nichts geschehen!'“

    An diesen deutlichen Worten gemessen, halten wir uns hier noch sehr zurück. Aber mir geht es auch um die Frage, wie wir miteinander umgehen sollten.

    Dazu passt etwas, was Jesus an die erste Versammlung in Offenbarung 2 gesagt hat:

    Off 2:2 Ich kenne dein Tun, deinen unermüdlichen Einsatz und deine Ausdauer. Ich weiß auch, dass du niemand ertragen kannst, der Böses tut. Du hast die, die sich als Apostel ausgeben, geprüft und sie als Lügner entlarvt.
    Off 2:3 Du hast geduldig für mich gelitten und nicht aufgegeben.
    Off 2:4 Doch den einen Vorwurf muss ich dir machen: Du hast deine Anfangsliebe vernachlässigt!
    Off 2:5 Denk einmal darüber nach, wie weit du davon abgekommen bist! Ändere deine Einstellung und handle so wie am Anfang! Wenn du dich nicht änderst, werde ich gegen dich kommen und deinen Leuchter von seinem Platz unter den Gemeinden wegstoßen.

    Hier wird im Prinzip unsere Situation beschrieben. Wir haben die, die sich als Apostel ausgeben haben, geprüft und ihre Lügen erkannt. Viele haben gelitten, weil sie auf die Rolle Jesu aufmerksam gemacht haben, doch sie haben nicht aufgegeben. Aber dann zeigt Jesus das Wesentliche, worauf es ankommt. Die Liebe! Wer diese Liebe nicht in sich hat, steht in der Gefahr, dass er von seinem Platz in der Gemeinde Jesu weggestoßen wird. Paulus hat das in 1. Korinther 13 wunderbar beschrieben. Ich verstehe den Text aus der Offenabrung also so:

    Nachdem wir die Lüge und die Lügner geprüft und anhand des Wortes Gottes erkannt haben, könnten wir zu Lieblosigkeit neigen. Daraus resultieren oft Reaktionen und Worte, die man sich hätte ersparen können. Das passsiert bei uns allen mal, dann erinnern wir uns an die „Anfangsliebe“, an die Zeit, in der wir erkannt haben, was durch Jesu Opfer tatsächlich für uns erreicht wurde. Die vollständige Sündenvergebung aufgrund der Gnade Gottes. Die Taufe war die Bitte um ein gutes Gewissen, weil wir verstanden haben, dass es nicht auf die äußere Reinigung durch Werke, sondern auf die innere Reinigung durch das Annehmen der Gnade ankommt.

    Diese Liebe, die Jehova und Jesus uns entgegengebracht haben, wollen wir aber auch anderen entgegenbringen. Deswegen rät Jesus, über diese Liebe NACHZUDENKEN, weil es uns im Alltag schnell passieren könnte, dass wir diese Liebe und die Gnade Jehovas und Jesu zwar für uns beanspruchen, aber sie gleichzeitig anderen nicht in der gleichen Weise zugestehen.

    Deswegen sollten wir miteinander nicht überkritisch sein, wenn man mal gewisse Reaktionen nicht ganz nachvollziehen kann. Wir haben den Weg hierher gefunden, weil den meisten von uns aufgefallen ist, dass in der WTG einiges im Argen liegt. Dann haben wir uns erkundigt, und sind mehr oder weniger „zufällig“ hier gelandet. Damit haben wir schon mal eine gemeinsame Grundlage. Aber dass es nicht ausreicht, die „Lügner zu entlarven“ geht aus den Worten Jesu an die Versammlung Ephesus deutlich hervor. Deshalb wollen wir uns bemühen, die wirklichen Gemeinsamkeiten zu erkennen, nämlich unseren Glauben an Jehova und Jesus, das Anerkennen der Gnade und der gemeinsame Wunsch, unser Leben davon leiten zu lassen.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Joshua
    Mai 31, 2012

    Lieber Sascha, danke für diese Erinnerung:

    „Deswegen rät Jesus, über diese Liebe NACHZUDENKEN, weil es uns im Alltag schnell passieren könnte, dass wir diese Liebe und die Gnade Jehovas und Jesu zwar für uns beanspruchen, aber sie gleichzeitig anderen nicht in der gleichen Weise zugestehen.“

    Wir alle haben mehr oder weniger geistlichen Missbrauch durch die Strukturen der WTG erlebt. Nun haben wir die Gelegenheit, denen die noch in der Illusion gefangen sind und uns in gutem Glauben meiden und verachten, Mitleid und Liebe zu erweisen, auch wenn das oft nur innerlich geschieht. So können wir als Christen reifen, indem wir das Böse mit dem Gutem besiegen.

    Liebe Grüße!
    Joshua

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Guten Morgen Hans,

    ja, die Namen der Bibelschreiber waren bekannt, sie wurden verfolgt und getötet und das pflegt eine WTG heute noch! Das muss man sich nicht unbedingt geben, oder? Jedenfalls nicht unnötigerweise.

    Wie viele organisationstreue Zeugen tummeln sich im www, laden dort ihre geistigen Ergüsse ab – und allesamt mit Nickname. Da sind dann gewisse Rücksichtslosigkeiten nicht nachzuverfolgen.

    Und wenn man in Selters anruft und jemand an die Strippe kriegt, stellen die sich namentlich vor? Fragt man nach, heißt es:“wir wollen uns nicht selbst in den Vordergrund stellen…“ Nur, manchmal hätte man vielleicht mal gern jemand im Vordergrund, der auch die Verantwortung übernimmt für das was er sagt.

    Ich mag euch so wie ihr hier seid und mache mir ein Bild von eurer Persönlichkeit, indem ich die Beiträge mit größtmöglicher Sorgfalt lese. Da habe ich genug mit zu tun.

    Einen entspannten Tag wünscht
    Eddi

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Hallo Fred,

    Du möchtest Dich natürlich verteidigen und rechtfertigen, wie es wahrscheinlich jeder von uns machen würde, von daher kann ich Dich verstehen. Doch BI hat hier ausführlich zu dieser Thematik geantwortet.

    Diese ganze merkwürdige Diskussion zeigt für mich nur eins:

    Würde man 100 Menschen dieses Video vorspielen, würden 100 davon ohne jeden Zweifel erklären, dass Brd. Slupina dies auf die WT-Publikationen bezog. Das ist der einzig logische Schluss, den der gesamte UNGESCHNITTENE Teil, den Slupina durchgehend spricht, zulässt.

    Schon allein der Satz, sagt alles aus (Original Slupina): „WIR möchten den EINZELNEN nicht in den Blickpunkt richten und das möchte auch DERJENIGE nicht“

    Auf die Bibel bezogen macht das nicht den geringsten Sinn! Wenn er es tatsächlich auf die Bibel bezogen hätte, könnte man ihn überhaupt nicht mehr ernst nehmen.

    Eine Diskussion in Gang zu setzen über das Offensichtliche und eine wirklich absurde Anfrage bei Pro7 zu starten hat m.E. nichts mit Aufrichtigkeit zu tun, sondern mit dem was BI schon geschrieben hat: „Es kann nicht sein was nicht sein darf“

    Was wäre eigentlich wenn heraus käme, dass Pro7 etwas reingeschnitten hat und Slupina die Bibel meinte?

    Leider glaube ich, dass Du die Tatsachen nicht anerkennen willst. Du hast sogar die Chuzpe eine Beweisumkehr vorzunehmen, weil Du die offensichtlichen Fakten als „Vermutung“ darstellst und Deine Spekulation, die völlig haltlos ist, als ehrenvoll.

    Nehmen wir mal an es stellt sich heraus, dass Du recht hast mit Deiner Spekulation. Dann wäre wohl auch von mir eine Entschuldigung bei Brd. Slupina und bei Dir fällig. Das würde ich dann auch tun. Doch ändern würde das nicht das Geringste. Wir alle kennen die tägl. Erfahrung in den VS und die unzähligen Publikationen, die sehr deutlich zeigen welches Selbstverständnis und Anspruch der „Sklave“ hat.

    Das ist eine einzige Phantom-Diskussion, die hier geführt wird. „Debatten über Worte“ (1. Tim. 6:4).

    Ich kann Dich sogar auf eine Art verstehen, weil ich vor vielen Jahren selbst so dachte wie Du. Es ist dieses „nicht-wahr-haben-wollen“, dieser Versuch weiterhin eine „Illusion“ von Gottes Organisation aufrecht zu erhalten. Natürlich kann ich Dich nicht mit Sicherheit beurteilen, es sind subjektive Eindrücke von mir.

    Wir sind hier alle nicht naiv, denn wenn Brd. Slupina hier wäre und man würde ihn befragen, würde er ohne zu zögern antworten, dass er das nicht so gesagt hat bzw. dass es nicht so gemeint war. Auch jeder Vertreter der WTG würde dies so sagen, doch genau hier liegt „der Hund begraben“.

    Die Mehrheit der 7,5 Mio. Brüder sehen den WT als von Gottes Geist „geleitet“ an. Dies hat für sie einen gleich großen Stellenwert wie die Bibel, die „inspiriert“ ist. Wie unterscheidet ein normaler ZJ zwischen dem nichtinspirierten WT und der inspirierten Bibel in der Praxis? – Antwort: Er tut es nicht!

    Allein schon der Ausdruck „bibelerklärende Zeitschriften“, der immer wieder gebraucht wird, entlarvt die WTG in ihrem Denken und ihrer Lehre. Es gibt keine bibelerklärenden Zeitschriften, es gab sie nie und wird sie nie geben, denn es gibt den hl. Geist, der ist völlig ausreichend. Sicher gibt es aufrichtige Autoren religiöser Schriften und auch die WT-Publikationen sind nicht per se abzulehnen. Es kommt immer auf den Anspruch an, den ein Autor von religösen Schriften erhebt.

    Allein schon die Arroganz zu besitzen, das Wort Gottes einer „Erklärung“ oder besser gesagt einer „Berichtigung“ unterziehen zu müssen, sollte jeden gottesfürchtigen Menschen sofort hellhörig werden lassen.

    Es ist diese tiefsitzende Doppelzüngigkeit und geschickte Rhetorik der WTG, die sie in die Lage versetzt alles und nichts zu sagen, heute dies zu lehren und morgen das genaue Gegenteil, aber ganz gewiss IMMER den Status der „Organisation Jehovas“ zu behalten, was auch passiert.

    Ich hoffe für Dich, dass Du bald versuchst ganz objektiv, so gut es geht, an die ganze Sache heranzugehen.

    LG
    Dennis

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Dennis,

    genau das finde ich merkwürdig:

    ZITAT

    Würde man 100 Menschen dieses Video vorspielen, würden 100 davon ohne jeden Zweifel erklären, dass Brd. Slupina dies auf die WT-Publikationen bezog. Das ist der einzig logische Schluss, den der gesamte UNGESCHNITTENE Teil, den Slupina durchgehend spricht, zulässt.

    ZITAT ENDE

    Das ist Spekulation, da nicht erwiesen. Oder hast du repräsentativ 100 Leute gefragt? Insofern ist es eine subjektive Meinung, kein Fakt. Auch wenn eine Erklärung dafür wahrscheinlicher sein mag als andere. Mir gehts nur darum, Fakten und Meinungen auseinanderzuhalten, sonst sind wir nix besser als die WTG. Die stellt auch Meinungen als objektive Fakten dar.

    LG
    Hans

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Hans,
    entschuldige bitte das wir uns einmischen. Es scheint so als ob du hier versuchst jeden zu kritisieren aber die Fragen und Beweise von anderen einfach nur unter den Tisch fallen läßt. Auch haben wir von dir keine Antwort bekommen ob du den WT gelesen hast den wir dir vorgeschlagen haben. Auch wirfst du jetzt gerade wieder Dennis vor das dies mit seiner Aussage, reine Spekulation ist. Forderst du auch diese Bewiese jeweils von deinem Buchstudienleiter oder der Organisation? Bei manchen Dingen wie dem Video bei Pro7 kann auch Unterscheidungsvermögen und einfach Logik helfen. Aber anscheinend willst du nicht sehen was offensichtlich ist. Du sagst das es dir um Fakten geht aber selbst unserer Frage ausweichst. Glaubst du an Jesus? Wenn ja hast du Ihn gesehen und ihn begrüßt? Brauchst du einen Beweis? Also wir glauben an Jesus. Wahrheit ist nicht dann automatisch Wahrheit nur weil man das Wort in den Mund nimmt. Wir warten gerne auf deine Antwort bezüglich des Wachtturms. LG Bruderinfo 🙂 Sorry Dennis das wir dir hier vorgegriffen haben.-Danke

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Liebes BI-Team,

    kein Problem, zu diesem Thema habe ich sowieso alles gesagt, was es zu sagen gibt.

    Diese Diskussion ist etwa so als würden einige anzweifeln, dass sich die Erde um die Sonne dreht und behaupten es sei gemäß der Bibel umgekehrt. Da niemand hier von uns im Weltraum war und es auch nachgeprüft hat, würden sie diesen Fakt einfach als „unbewiesen“ darstellen und daraus eine Endlosdiskussion machen.

    Diese ganze Pro7-Slupina-Geschichte nimmt so langsam wirklich groteske Züge an.

    LG
    Dennis

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Hans,
    ZITAT:
    „Das ist Spekulation, da nicht erwiesen. Oder hast du repräsentativ 100 Leute gefragt? Insofern ist es eine subjektive Meinung, kein Fakt.“

    wenn du´s so willst, ist alles immer nur subjektiv betrachtet.

    Jeder hört und versteht das, was er hören und verstehen WILL. – Die einen vernehmen es und bleiben davon völlig unberührt, die anderen nehmen es ungefiltert als die geistige Speise des treuen und verständigen Sklaven an. Und das wissen die Schreiberlinge der WTG für sich auszunutzen. – Wortegebilde wie göttliche Inspiration und dergleichen unmissverständliche Formulierungen, wirst du bezüglich ihrer Literatur nicht finden. Denn darauf könnte man sie ja mal irgendwann festnageln.

    Aber sie finden tausend andere Worte, um genau dasselbe auszusagen…von dem sie dann später aber sagen können, dass dies wohl von ihren Schäflein falsch verstanden wurde.

    @ Anonymität
    Zwischen IHRER und der von BI ist noch ein gewaltiger Unterschied.
    Wenn ich mir sicher bin, beim schreiben von Gott geleitet worden zu sein und das dann Millionenfach in die Welt hinaussende, dürfte da ruhig mein Name stehen. Und da es ja eh´ immer wieder andere Autoren wären, würde das garnicht so sehr ins Gewicht fallen.

    BI-Autoren bleiben aber nicht in der Anonymität weil sie nicht zu dem stehen was sie schreiben, sondern weil die Veröffentlicheung ihres Namens die sofortige Deklarierung als Abtrünniger zur Folge hätte.
    Da sie aber fest dazu entschlossen sind, ihren Brüdern innerhalb der Versammlungen so lange wie irgend möglich geistig beizustehen, bleibt ihnen gar keine andere Wahl als im Schutz der Anonymität zu bleiben.

    LG Ulli

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hallo Fred,

    so, ich habe die Abkürzung genommen und eben direkt mit Herrn Slupina gesprochen.

    Er hat mit mir gesprochen, obwohl ich ihm meinen Namen, meinen Status und meine Ansicht sehr deutlich mitgeteilt habe. Das vorweg!

    Herr Slupina erklärt, er habe gesagt, Jehova sei der Autor der Bibel und die Zeitschriften stützten sich auf die Aussagen der Bibel. Es handle sich um einen Zusammenschnitt, den die Reporter vorgenommen hätten, da diese keinen Unterschied zwischen der Bibel und den Zeitschriften kennen würden.

    Auf meine Frage, warum man denn keine Gegendarstellung machen würde, obwohl in verschiedenen Foren buchstäblich Tausende Brüder und Schwestern beunruhigt wurden, erklärte er mir, man arbeite gerade daran, eine Gegendarstellung zu prüfen.

    Daraufhin habe ich ihm gesagt, die Ausstrahlung war am 31. Mai 2012 und Herr Pikl und Glockenthin seien doch sonst versiert genug, juristische Aktionen umgehend umzusetzen, warum nicht in einer so wichtigen Angelegenheit? Warum wurde nicht wenigstens in den Versammlungen eine entsprechende Verlautbarung bekannt gegeben? Herr Slupina antwortete daraufhin: Man wollte die Sache nicht in die Versammlung hineintragen. Ich erlaubte mir, ihm mitzuteilen, dass sie dort schon längst ist und sich viele aufrichtige Brüder fragen, wie weit die Organisation eigentlich noch gehen will.

    Wie gesagt: Obwohl ich sehr deutlich machte, wie ich die Situation einschätze, hat er es sich nicht nehmen lassen, freundlich mit mir zu reden.

    Und jetzt noch einmal die wörtliche Wiedergabe der Szene mit der vorangegangenen Aussage des Reporters:
    „Reporter: In den Heften gibt es keine Autorennamen für die einzelnen Beiträge, das ist Absicht. Das wollen die Zeugen Jehovas nicht“. Herr Slupina:“Da ist der Autor eben Gott selbst äh, durch Inspiration, und wir möchten also den einzelnen Menschen nicht in den Blickpunkt richten. Und das möchte auch derjenige nicht.

    Es ging um die Zeitschriften, nicht um die Bibel. Das Wort „und“ widerspricht m. E. einem geschickten Schnitt, denn es wird durchgehend wieder von den Zeitschriften gesprochen.

    Und: Reporter müssen peinlich genau die Fragen aufschreiben, die gestellt werden und eine Veröffentlichung vor Sichtung des Films durch die Organisation halte ich für sehr unwahrscheinlich.

    Ich schätze, man hofft, dass sich das Thema totläuft und deswegen wird es nicht in der Versammlung angesprochen, aber ich werde mir die Mühe machen, bei Galileo anzufragen.

    Allerdings wollte ich um der Objektivität willen diesen Beitrag einstellen.
    Das ändert nichts an meiner Einstellung, dass Gott selbst in letzter Instanz alle Dinge richtig stellt, auch, ob es sich um einen Fehler, Absicht oder Irrtum handelt.

    Eddi

  • Geo
    Mai 31, 2012

    Liebe(r) Edelmuth,

    Du hast mich mit Deinem letzten Beitrag auf einen interessanten
    Gedanken gebracht.

    Die WTG beteuert ja immer, nach biblischen Beispielen zu handeln.

    Dass sie das nicht tut wissen wir inzwischen all zu gut.

    Was mir gefallen hat Edelmuth, war Dein Gedanke, dass die Schreiber der Bibel bekannt sind.

    Selbst wenn etwas nicht in der Bibel steht, z.B. dass die ersten Christen kein Geburtstag gefeiert haben, wird von der WTG ein Gesetz daraus gemacht und es wurde das feiern von Geburtstagen verboten.

    Nun stehen in der Bibel aber die Autoren der Bibelbücher.

    Warum folgt in diesen deutlichen Beispielen die WTG nicht der Bibel und macht die Autoren der einzelnen Artikel der WTG Publikationen bekannt?

    Vor allem wenn die WTG der Meinung ist dass der WT inspiriert ist?

    Aus Angst vor Konsequenzen wegen Halb-oder Unwahrheiten?

    Man könnte sich direkt an einen Autor wenden, sollten unangenehme Fragen auftauchen.

    Dann hätte jedoch die „Obrigkeit“ keine Kontrolle mehr.

    Das Argument, die Bekanntgabe der Autoren würde nur ablenken und man wolle keine Person hervorheben hat keinerlei Bestand.

    Werden ZJ mit „besonderen Verdiensten“ nicht auch in der Literatur lobend erwähnt und hervorgehoben.

    Ich denke, wenn die WTG die Autoren verheimlicht die verant-wortlich für die einzelnen Themen sind, so steckt weit mehr dahinter.

    LG

    Geo

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Guten Morgen GEO

    Würde der Sklave die Namen der Autoren unter die Beiträge setzen, würde bekannt werden, dass es ihre Ghostwriter und nicht mehr die alten Herren der LK, die allein berechtigt wären, sind, die die geistige Speisen austeilen. Außerdem könnte man dem Autor die Gemeinschaft wegen Verbreitung von Irrlehren entziehen, wenn sein Artikel korrigiert werden muss.

    Das bringt mich auf einen weitern Gedanken

    EW 22. 3. 1993 S. 4

    Warum so oft falscher Alarm?

    Nie haben sie gesagt: „Das sind die Worte Jehovas.“ Der Wachtturm, das offizielle Organ der Zeugen Jehovas, hat erklärt: „Wir haben nicht die Gabe der Prophetie (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425). „Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben“ (The Watch Tower, 15. Dezember 1896, Seite 306). ….. Es bedeutet auch nicht, daß die Artikel in dieser Zeitschrift, betitelt Der Wachtturm, inspiriert und unfehlbar und fehlerlos sind“ (15. August 1947, Seite 253). „Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch“ (15. Oktober 1950, Seite 317). .. . . Ihre Schriften sind nicht inspiriert wie diejenigen des Paulus und der anderen Bibelschreiber (2. Tim. 3:16).

    In Bezug auf die Urheberschaft(Autoren) der WT-Artikel antwortet Brd. Slupina:

    „Da ist der Autor eben Gott selbst durch Inspiration – und wir möchten also den einzelnen Menschen nicht in den Blickpunkt richten, und das möchte auch derjenige nicht.”

    Stellt man diese beiden Veröffentlichungen gegenüber, wird ein eklatanter Widerspruch deutlich. Das Eine, was geglaubt werden soll, das Andere, was kommuniziert werden soll, wenn wieder einmal korrigiert werden musste. Schon dieser Widerspruch macht deutlich, dass es nicht von Jehova kommen kann.

    Spätestens bei der nächsten Veröffentlichung einer Korrektur fliegen ihnen ihre Veröffentlichungen um die Ohren.

    (5. Mose 18:21-22) . . .Und falls du in deinem Herzen sagen solltest: „Wie werden wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat?“ — 22 wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken.‘

    Ede

  • Fred
    Mai 31, 2012

    Hier noch der Text meiner Anfrage bei ProSieben:

    „Guten Abend,

    ich hätte eine Frage bezgl. der Sendung „Galileo“ vom 31.05.2012 über die „Zeugen Jehovas“. Ich habe sie mir auf Ihrer Internetseite angesehen.

    Bei 3:04 Minuten sagt dort der Kommentator:

    „In den Heften gibt es keine Autorennamen für die einzelnen Beiträge – das ist Absicht. Das wollen die Zeugen Jehovas nicht.“

    Bei 3:12 Minuten sagt darauf Wolfram Slupina (ZJ):

    „Da ist der Autor eben Gott selbst durch Inspiration – und wir möchten also den einzelnen Menschen nicht in den Blickpunkt richten, und das möchte auch derjenige nicht.“

    Deshalb hätte ich gern eine Antwort auf folgende Fragen:

    Bei 3:12 Minuten beginnt eine neue Einstellung.

    – Hat Wolfram Slupina da auf eine Frage nach der Glaubwürdigkeit/Inspiration von *Wachtturm-Schriften* geantwortet?
    – Was wurde tatsächlich unmittelbar vor seinem Kommentar gesagt/gefragt?

    Ich frage deshalb, weil die Zeugen Jehovas immer großen Wert darauf legen, klarzustellen, dass ihre Schriften nicht inspiriert und damit auch nicht unfehlbar sind.

    – Kann es sein, dass Herr Slupina den Begriff „Autor“ und die „Inspiration“ auf die Bibel, und nicht auf Wachtturm-Schriften bezogen hat?
    – Oder hat er sich ausdrücklich auf die Wachtturm-Schriften bezogen?

    Weitere Frage:

    – Hat die Religionsgemeinschaft den Beitrag vor der Ausstrahlung gesehen und in dieser Form „freigegeben“, d.h. gutgeheißen?
    – Oder haben sie sich beschwert, weil diese Aussage angeblich aus dem Zusammenhang gerissen wurde?

    Normalerweise wird in solchen Fällen ja immer ganz schnell ihre Rechtsabteilung tätig.

    Da die Antworten auf diese Fragen für mich große Bedeutung für die Glaubwürdigkeit dieser Gemeinschaft haben, würde ich mich freuen, eine adäquate Antwort auf meine Fragen zu erhalten.

    Mit freundlichen Grüße
    Fred …“

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Bruder Fred,
    es ist sehr schön das du bei Pro Sieben anfragst ob und wie sich Br. Slupina bei den Fragen verhalten hat. Eigentlich ist dies im Beitrag schon sehr klar herausgekommen. Man kann sich natürlich auch vor der Wahrheit verschließen oder „was nicht sein darf, kann nicht sein“ oder wie Jesus sagte:…sie haben Ohren doch hören sie nicht und Augen und doch sehen sie nicht (oder wollen nicht sehen).- und Warum möchtest du uns nun damit beeindrucken?. Möchtest du uns damit deine Aufrichtigkeit zeigen? Aber wie du willst, warten wir gerne darauf was dir Pro Sieben erzählt. Es hat den Anschein als ob du nun selbst daran zweifelst. Das lässt hoffen. LG Bruderinfo 🙂

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Lieber Fred,
    du hast einen gewaltigen „Schuss vor dem Bug“ bekommen, dabei hast du es eigentlich nur gut gemeint. Ich bedauere ein wenig die Reaktion von BI dir gegenüber. Aber verstehe bitte die Brüder. Sie sind sehr sensibel und vorsichtig und manchmal reagieren sie auch übersensibel, natürlich aus guten Beweggründen, nämlich dieses Forum zu schützen, denn sie müssen immer auf mögliche Angriffstaktiken gefasst sein. Es gibt dann auch den einen oder anderen Trittbrettfahrer, der sofort aufspringt und noch kräftiger ausholt oder „Öl ins Feuer gießt“. Aber in der Kraft unseres himmlischen Vaters und unseres Herrn Jesus bewahren wir auch bei solchen Feuergefechten die Ruhe.

    Deine Anfrage an Pro 7 halte ich allerdings für sinnlos, ausser du suchst eigene Rechtfertigung. Die Aussage auch im Zusammenhang mit den Namen der Autoren war eindeutig und in Wahrheit kann Pro 7 diese Frage gar nicht beurteilen. Ferner handelte es sich um ein Report und hier wird sicherlich nicht nachträglich angefragt bei der WTG: Dürfen wir so senden…?“. Wer das vermutet, liegt voll daneben. Also deine Anfragen sind aus meiner Sicht nicht unbedingt wirklich klärender Natur und auch nicht gerade weise.
    Hör dir lieber diesen Report noch zwei drei Mal an und frage dich, sprach W. Slupina vorher vom Druck der Bibel oder wurde vom Druck der WT-Literatur gesprochen und lass dann Deinen Verstand walten und nicht dein Ego. Er hat es gesagt! Natürlich hat er es „so nicht gemeint…“ und das ist ein ganz anderes Thema. Unser Bruder Alois hat sich bereits dazu geäußert und auch Matthäus. Wenn du also von Seriosität in diesem Zusammenhang sprichst, so glaube ich, wäre das in diesem Fall auch für dich zutreffend.

    Trotzdem möchte ich an dieser Stelle hinzufügen, dass es für Neulinge oft ein neuer Prozess ist, sich hier zu etablieren. Sie müssen mit ihrer Gefühlswelt erst klar kommen, was andere schon über viele Monate schon hinter sich haben. Und hier bedauere ich schon auch dieses mangelnde Verständnis für eine solche Entwicklung eines „neuen Bruders“, der seine Eindrücke und Gefühle hier beginnt sprechen zu lassen und man dann den Eindruck hat, dass aus irgend einer Ecke gleich Attacken erfolgen, die absolut keine christliche Gelassenheit offenbaren. Wir müssen jeden auch Zeit einräumen, einen innerlichen Kampf auszufechten und schwankende Gefühls- und Verständnis-Konflikte hier offen darzustellen, ohne denjenigen gleich „aufzuspießen. Gerade in einer solchen Zeit benötigt man auch mehr Verständnis und Mitgefühl, es sei denn wir würden dauerhafte boshafte Attacken vernehmen.

    Wie einfach wäre es, nachzufragen, „wie meinst du das“. Was verstehst du darunter… um jemanden erst einmal etwas näher kennen zu lernen, anstatt ihn gleich mal „abzukanzeln“ und in den Senkel zu stellen.

    Aber vielleicht könntest du, geschätzter Fred, uns einmal vortragen, was für dich hier auf BI „Unbegründete und meist unbewiesene Tiraden gegen die Wt-Orga“ sind. Fühle dich bitte frei, uns dies offen zu schreiben und es entsteht sicherlich ein wunderbarer Dialog des Gedankenaustausches, der uns ermutigt, unserem himmlischen Vater und unserem Herrn Jesus glaubensvoll zu vertrauen.

    LG
    Martin

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    hallo Fred,
    nimm die Kritik nicht für krumm, wir alle tragen sie oder haben sie zu ertragen, sie ist Teil des Lebens. Und das Leben eines Zeugen ist betimmt von der Direktive der Organisation. Wer da nich konform geht, wird gebrandtmarkt.
    Nun, das brauchen wir nicht zu fürchten, da wir die Freiheit des Christus haben und die Organisation nichts weiter ist als ein Scherbenhaufen. Paulus spricht von Religion , die eine Form der Gottergebenheit hat aber aus deren Kraft heraus sich nichts bewegt.
    Das stelle ich immer weider bei den Zeugen fest. Ansprüche bis hinauf zum Everest aber Realitäten bis tief im Mariannengraben.
    WEnn Lüge und Selbstbetrug sich vereinen ergibt das Illusion. Und Illusion ist wie eine Fata Morgana, schön anzuschauen, aber am Ende bist du verdurstet.
    solch einen Prozess mache ich schon seit Jahren mit in der Schere von Anspruch und Wirklichkeit. Glaube man ja keiner, dass da Kernprobleme in einer Versammlung gelöst werden (können).
    Die Ältesten sitzen da zusammen wie ein Karnickelzuchtverein, ratschen über die Probleme, definieren sie auch und wenn es dann um notwendige Maßnahmen geht, dann vertagt man das bis der Reisende kommt. Personelle Veränderungen – sich zwangsweise ergebend aus den Umständen – werden nicht erwogen.
    Im Fazit bleiben dann mehr und mehr VK weg, weil sie die Umstände nicht ertragen können und das Gutreden einfach nur satt haben.
    Die Kraft dahinter fehlt. Sie wird zwar wieder und wieder für sich reklamiert – aber diese Kraft weicht eher aus, weil es um Kult geht und nicht Anbetung.
    Also Fred, jeder für sich und Gott für uns alle

  • Anna
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    jetzt habe ich meine Pause dazu genutzt das Ganze Hin und Her über die Aussage von Bruder Slupina bezüglich der Inspiration der Zeitschriften durchzulesen.

    Selber habe ich es auch so verstanden, dass er dies so gesagt hat. Wobei mich das gar nicht wundert, weil die Brüder denken so, merken das doch gar nicht. Und aus der Fülle des Herzens redet der Mund. Ihr Herz ist eben Wachtturm-treu. Noch können viele nicht anders.

    Sicherlich ist euer Rat an Bruder Fred gut gemeint, nach meinem Empfinden jedoch wollte dieser doch nur Gutes bewirken.

    Da ich ihn ein wenig kenne weiß ich, dass er, wie viele von uns, die noch in die Zusammenkünfte gehen, ganzherzig versucht die Brüder zu ermuntern und ihnen zu helfen. Aus diesem Blickwinkel wollte er nur darauf hinweisen, dass in manchen Kommentaren wirklich alles Schlecht geredet wird was von der Organisation kommt. Nicht aus böser Absicht der Schreiber sondern aus Schmerz weil sie geschunden und tief in ihrer Seele verletzt wurden.

    Dies könnte dann leider dazu führen, dass organisationstreue Brüder beim Lesen abgeschreckt werden und uns als Abtrünnige sehen. Damit würde BI viele stille Mitleser verlieren. Und das wäre schade. Mit dem Holzhammer können wir unsere Brüder nicht aufwecken. Das macht ihr ja auch nicht. Fred versucht es auch sanft und sieht eventuell seine Bemühungen innerhalb der Bruderschaft gefährdet. Dahingehend verstehe ich seinen Hinweis nicht in Polemik zu verfallen.

    Ihr müsst bestimmt ganz viele schlimme e-mails lesen. Da kann einem dann schon mal der Kragen platzen.

    Ich würde mir ja wünschen, dass Brüder aus dem Bethel hier schreiben. Einfach so über ihren Alltag, wie sie das Frühstück/Mittagessen empfinden usw. Das gibt es bei über 1000 Leuten sehr viel unterschiedliche Auffassung. Bestimmt findet man Tische, da geht es fröhlich und ungezwungen zu. Und andere, da bleibt einem womöglich der Bissen im Hals stecken.

    In diesem Sinne danke für die Arbeit und Mühe und Jehovas Segen an ALLE in uns außerhalb der Versammlungen.

    Anna

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Anna und Alois,
    erst jetzt beim nachlesen, bin ich über deinen und Alois Beitrag über Fred gestolpert.

    Das ist mir tatsächlich komplett dadurch gegangen, sonst hätte ich da dann schon die richtigen Schlüsse gezogen und mich auch noch dazu geäußert.
    Auch die vorherigen Beiträge von Fred müssen an mir vorüber gegangen sein. – Wer weiß was ich noch alles verpasst habe…

    LG Ulli

  • Fred
    Mai 31, 2012

    Nachstehenden Kommentar hatte ich bereits am 5. Juni 2012 um 00:27 geschrieben („Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.“):

    „Liebe BI-Brüder,

    ich finde eure Art sehr sarkastisch. Bitte nehmt meinen Kommentar zur Kenntnis, den ich bereits vor dem Anschreiben an ProSieben geschrieben habe und den ihr bislang nicht veröffentlicht habt. Ich habe ihn soeben noch einmal geschrieben.

    LG
    Fred“

    Inzwischen ist der erwähnte Kommentar von 0:23 hier zu lesen. Die Reihenfolge, wann hier was geschrieben wurde, ist jetzt natürlich nicht mehr gegeben.

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Bruder Fred,
    deine Kommentare wurden alle veröffentlicht. Entschuldige das dies nicht immer zeitnah geschehn kann aber auch wir arbeiten für unser täglich Brot sehr hart und versuchen nebenbei Bruderinfo zu leiten. Wir haben dir nicht sarkastisch geantwortet sondern, dies ist im Moment unser empfinden und entspricht auch unserer Recherche. Wir möchten auch nicht mehr über deiner Meinung nach guten Absichten und deine Verteitigung gegenüber Br.Slupina usw. diskutieren. Auch sind wir müde geworden, daß wir uns ständig verteidigen müssen über belanglose Dinge die im Grunde offensichtlich sind. Wenn du als Ältester in deiner Versammlung, sei es im Bethel oder sonstwo in Deutschland Gutes bewirken möchtest, dann nimm das Joch der Brüder auf dich damit es der Herde leichter ergeht und stehe den Schwachen bei. Wenn dir die gerade und offene Art von Bruderinfo zu hart erscheint, dann befrage einmal die Brüder in deiner Versammlung wie hart und schwer das Joch der Organisation ist und auf den Schultern deiner Mitbrüder wiegt. Es ist nicht so das hier Brüder auch einmal quer schiessen oder aus der Rolle tanzen. Aber all das muß man akzeptieren. Was wir jedoch nicht mehr akzeptieren werden ist, rethorische Beeinflussung und Manipulation auf psychischer Ebene. Wir wissen das Älteste auch unbewusst dahin geschult werden und es selbst nicht bemerken, dennoch werden wir dies in Zukunft nicht mehr zulassen. Wir hoffen das wir uns hier klar ausgedrückt haben. Wir denken das du genau weißt was wir meinen. In diesem Sinne erhoffen wir auch in dieser Hinsicht bei dir einen „Sinneswandel“. LG Bruderinfo 🙂

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Bruderinfo,

    ZITAT

    Was wir jedoch nicht mehr akzeptieren werden ist, rethorische Beeinflussung und Manipulation auf psychischer Ebene.

    ZITAT ENDE

    Kann ich verstehen. Es ist ja auch „eure“ Seite. Prinzipiell muss man bei solchen Aussagen Fragen beantworten:

    – WAS fällt unter „rhetorische Beeinflussung und Manipulation“? und was nicht? Wo ist die Grenze?
    – WER entscheidet das eigentlich?
    – WIE stellt ihr sicher, dass keine „rhetorische Beeinflussung und Manipulation“ in euren Artikeln vorkommt?

    Auf dieser Ebene geht es schon längst nicht mehr um die „Sache Slupina“, sondern vielmehr um das Prinzip von BI und dessen Forum. Solche Dinge sind entscheidend für die Zukunft derartiger Seiten.

    Eure Antwort auf die Frage interessiert mich sehr und sicherlich auch andere. Bitte versteht das nicht als Angriff, für mich ist einfach wichtig, BI in seiner Tragweite und Bedeutung für mich persönlich richtig einordnen zu können.

    LG
    Hans

    P.S. Unabhängig von eurer Antwort, wird eure Zeit und Mühe, die ihr unentgeltlich (lobenswserterweise gibt es z.B. keine Werbung hier) in diese Seite steckt, von vielen sehr geschätzt!

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Hallo Hans,
    lies dir hierzu einmal den Wachtturm vom 15 April durch. Wenn dir etwas auffällt dann schreibe uns unter info@bruderinfo.de. Dies erfordert Erfahrung und Weitblick. Vielleicht werden wir hierzu einen Artikel einmal veröffentlichen. LG Bruderinfo

  • Svenja
    Mai 31, 2012

    Ihr Lieben,

    auch ich habe die Diskussion um den Beitrag verfolgt. Ich habe ihn nicht gesehen. Die Argumente sind m.E. nach zwar eindeutig so, dass der WT gemeint war, aber letztendlich spielt das in meinen Augen hier gerade eine nebensächliche Rolle. Ich kann mich gut an den Tenor von Freds bisherigen Kommentaren erinnern und selbst wenn ich das nicht könnte: Die Reaktionen fand ich doch recht hart. Besonders wieder einmal die Keule mit Geist Satans und der Unterstellung der trickreichen Manipulation. Ich fühle mich durch Freds Kommentar nicht manipuliert, schon gar nicht, wenn ich mich an seine anderen Kommentare erinnere. Mag sein, dass andere das anders sehen könnten, aber dann hätten sie BI doch absolut gar nicht verstanden, was nicht an Fred liegt. Jeder, der den Tenor von BI versteht, sollte nicht durch den Kommentar in seiner Meinung beeinflusst werden und jeder, der den Tenor nicht versteht. Nun ja… Versteht ihr, was ich meine? Der hat BI eh nicht verstanden. Traut euren Lesern doch ein wenig mehr zu und versucht, in eurem Ton sachlich zu bleiben. Denn ehrlich gesagt fand ich diese Art Kommentar wesentlich abschreckender als Freds und DAS könnte jemanden dazu veranlassen, gar nicht erst weiter zu lesen.

    Klar, Jesus hat auch mal klare Worte gebraucht, aber nur gegen diejenigen, die EINDEUTIG gegen ihn waren. Das kann ich bei Fred nicht sehen. Daher besinnen wir uns doch lieber wieder auf die LIEBE Jesu!

    Es grüßt herzlichst
    Svenja

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Liebe Svenja,
    du schreibst:Klar, Jesus hat auch mal klare Worte gebraucht, aber nur gegen diejenigen, die EINDEUTIG gegen ihn waren. Das kann ich bei Fred nicht sehen. Wir können es eben sehen. Es geht nicht nur um das was offensichtlich gesagt wird. Es mag ein Bruder als Ältester auftreten hinter dem sich etwas ganz anderes verbirgt. Das war unsere Handlung und unsere Feststellung. Das heißt nicht das auch hier Fehler passieren, aber wir müssen uns auch in einer bestimmten Weise schützen. LG Bruderinfo 🙂

  • Svenja
    Mai 31, 2012

    Liebes Team,

    aber WISSEN tut ihr es nicht oder? Oder gibt es da Informationen, die wir anderen nicht haben?
    Ich finde es einfach nur schade. Ich wüsste nicht, wovor geschützt werden müsste. Wir sind doch hier alles denkende Menschen, die in christlicher Freiheit leben. Jeder sollte doch selbst entscheiden können und erkennen.
    Selbst wenn ihr Recht hättet, finde ich den Umgang nicht besonders weise, liebevoll und christlich, sondern abschreckend und eure Reaktion unerwartet heftig. Schade!

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Liebe Svenja,
    bevor wir hier mitschreiben, beobachten wir sehr genau. Dies hat nichts mit christlich sein zu tun. Würden wir nicht so reagieren wie wir reagieren, würde es Bruderinfo schon lange nicht mehr geben. Natürlich könnten wir alles ohne jegliche Kontrolle machen. Dann wären wir zum Schluß nicht anders als ein Sektenforum wie es eben auch sehr viele gibt. Unsere Erfahrung ist auch hinter den Kulissen zu erkennen wer möchte uns Schaden und wer nicht. Nun ist unser Software Sicherheitssystem so gut geworden (Dank auch Eurer Unterstützung) das nun immer mehr versucht wird BI anders zu manipulieren und genau dies werden wir nicht zulassen. Wenn wir hier öffentlich mitschreiben, so ist dies dann immer die letzte Warnung. Das heißt das auf dem Server oder per Email oder mit Schadsoftware schon vorher hinter den Kulissen einiges gelaufen ist. Erst dann schreiben wir mit. Oder wir schreiben mit wenn wir bemerken das ein angeblicher Bruder mehrere „Avatare“ (Namen) benutzt. usw. Also es gibt hier einige Möglichkeiten. Das Geschrei ist dann immer groß und viele sagen dann:…lieblos…unchristlich usw. Nach außen hin erweckt das immer diesen Anschein. Unsere Hoffnung ist immer wenn wir mit dem jenigen Kontakt aufnehmen oder ihn dann per Kommentar unterschwellig darauf hin weißen, daß derjenige dann einlenkt, -da es sich oft um einen Bruder handelt der auch Gefühle hat und einen Glauben an Jehova. Doch meißtens sind diese Brüder dann auch noch in gehobener Stellung und dann sehr überheblich. Oft merken sie dann nicht mehr das sie auch zu einem Werkzeug geworden sind und machen einfach weiter. Für uns ist das sehr zeitraubend und frustrierend aber letztendlich auch ein Eingreifen um schlimmeres zu vermeiden. Eigene Fehler können wir niemals ganz ausschließen, aber irgendwo müssen wir handeln. Wir hoffen das du dies verstehst. Bruderinfo ist eigentlich für Euch da. Für uns ist es fast ein Fulltimejob neben unserem Beruf. Hier immer die richtigen Entscheidungen zu treffen und gelegentlich auch falsche (da wir auch unvollkommen sind) mit einbegriffen ist nicht einfach. LG Bruderinfo 🙂

  • Svenja
    Mai 31, 2012

    Ihr Lieben,

    das sollte keine Kritik an eurer Arbeit sein und ich denke, Hauptsache, man redet darüber. Ich kann nur beschreiben, wie es auf mich wirkt und ich hoffe, ich bin über den Zweifel erhaben, dass ich glaube, der WT sei inspiriert 😉 Das sollte jeder von mir wissen.
    Ich lasse es jetzt einfach mal dahin gestellt. Ihr sagt, hinter den Kulissen gibt es noch mehr, aber das ist für uns hier ja nicht einsehbar. Ich verstehe den Wunsch, euch zu schützen und kann das natürlich nur unterstützen. Aber mir kam Freds Frage gar nicht so schlimm vor. Zumal in vorherigen Beiträgen nichts „Schlimmes“ war (soweit ich mich entsinne). Gleich so heftig zu reagieren, erschien mir in keinem Verhältnis zu stehen, aber offenbar weiß ich ja auch nicht alles. Daher entschuldigt, wenn ich die Lage nicht richtig einzuschätzen vermag, ich hab nur einen überdurchschnittlich ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und der schlug hier Alarm. Gibt es nur eine geringe Chance, dass Fred ein Suchender ist, sollten wir ihn unterstützen.
    Ich bin sicher, ihr werdet schon richtig handeln und wenn nicht beweist ihr sicher die Größe, euch zu entschuldigen.
    An dieser Stelle vielen Dank für eure viele Arbeit und Mühe!

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hallo nochmal,

    ich denke auch, dass der Beitrag wohl eher nicht sinnentstellend manipuliert war, ABER man kann die MÖGLICHKEIT nicht völlig ausschließen, es sei denn man war bei dr Aufnahme dabei.

    ZITAT

    da ist der Autor eben Gott selbst durch Inspiration und wir möchten den einzelnen nicht in dem Blickpunkt richten…

    ZITAT ENDE

    Beispiel:

    Was, wenn er folgendes sagte:
    Unsere Zeitschriften gründen sich auf die Bibel. Diese ist nicht von Menschen geschrieben, (CUT) da ist der Autor eben Gott selbst durch Inspiration und wir möchten den einzelnen nicht in den Blickpunkt richten…

    Ja, das ist unwahrscheinlich aber und blöd formuliert zumindest die MÖGLICHKEIT muss man einräumen.

    Ist hier irgendjemand von BI oder Fred oder sonstwer der dabei war? Vermutlich nicht, also wissen wir es nicht zu 100%.

    Wie gesagt, wenn es keine Absicht war, muss ein offizielles Statement her, um für Ruhe zu sorgen. Solange das nicht kommt … naja ….

    Viel aussagekräftiger finde ich die hier auf BI von euch angeführten WTG Zitate aus der Literatur, die quasi-Inspirations-Status nahelegen. Vielen Dank für die Sammlung.

    LG
    Hans

  • Igel
    Mai 31, 2012

    Hallo Ihr lieben,
    @ Andre
    ich glaube wenn alle Z.J. mal die Erfahrung mit dem Kontaktverbot und dem damit verbundenen Leid in den Familien sehen und erfahren würden, würden sie sicher anders darüber denken!( Bei einigen beginnt es aber schon zu Dämmern) Ich komme aus dem ehemaligen Osten und habe unter einer Regierung gelebt, die zwar eine andere Ideologie hatte aber das gleiche System inkl. Ausbürgerung für Andersdenkende bzw. nicht Systemkonforme Bürger. Die Parolen stehen zwar nicht mehr auf den Wänden aber dafür in den Publikationen, früher war ich ein gefangener des Systems mit einer Mauer rings herum und heute ist es nicht anders, weil die Org. sogar die Familie zerstört und Mauern durch die Herzen der Brüder zieht. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst so heißt es in im Abschluss des Berichtes auf Pro 7. Nimmt man die Bibel zur Hand kommt die Aussage öfters vor und das Zeigt die Wichtigkeit der Aussage wenn man Lukas 10 : 27 liest zeigt Jesus sogar wie wichtig die Liebe zu unseren Nächsten sein sollte, denn sie folgt gleich nach der Liebe zu Jehova, und im Vers 28 wird uns der Lohn von Jesus zugesichert wenn wir dies tun! Nur die Org. macht ausnahmen und geht wie der Priester im Vers 31 auf die andere Seite der Straße warum? Haben die Brüder Angst vor der Wahrheit, Angst Barmherzigkeit zu zeigen? Oder Angst vorm großen Bruder aus Brooklyn? Oder Angst selbst ausgeschlossen zu werden? Oder Angst der jährliche Bericht würde negativ ausfallen? Würden alle Zeugen Jehovas nach dem Gebot leben, „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ würde es keine Angst mehr geben weil die Liebe und Barmherzigkeit herrschen würden wie Jesu es wollte, aber davor haben die Brüder in der Religionszentrale die meiste Angst ! Somit kann man sagen Angst regiert die Zeugen Jehovas und lähmt sie zugleich, da nur Systemkonform muss man keine Angst haben, und selbstständiges Denken braucht man hierfür nicht, es würde ja eher nur Angst machen. Deshalb meine Frage, wer ist der Vater der Angst und warum kann die Angst bei uns so Herrschen und schaden anrichten? Wozu brauchen wir die Angst? Genügt es nicht mit Liebe und ihren Eigenschaften die Herde von treuen Schafen zu leiten wie Jesu es gern möchte und uns vorlebte? Wenn man seinen nächsten nicht liebt dann muss man wirklich Angst haben denn dann ist es nicht sicher Leben wie Jesus es uns zusichert zu erlangen!
    Darüber sollte man einmal nachdenken wenn man einen „Abtrünnigen“ sieht und die Straßenseite deshalb wechselt, ich habe die Erfahrung gemacht man kann sich nett mit Abt. Brüdern unterhalten auch wenn man eine andere Meinung hat man muss keine Angst haben selbst Abt. zu werden und wenn man die Tat eines Abt. schlimm findet kann man zumindest grüßen denn richten muss ich nicht!

    PS.: Danke an Ede für die Erklärung „Abtrünnig“ den Kommentar find ich Super

    LG Igel

  • Holger
    Mai 31, 2012

    Ziat: Was in dem Filmbeitrag auf Pro7 nicht gezeigt wurde, ist, dass das Frühstück derjenigen, die dort kostenlos arbeiten, lediglich 5 Minuten dauert und die Tafel vom Tischvorsitzenden aufgehoben wird. Damit sich niemand erdreistet länger als vorgesehen dort sitzen zu bleiben und mehr als nötig zu essen, werden unverzüglich nach Aufhebung der Tafel auch im tiefsten Winter alle Fenster aufgerissen und die Tische abgeräumt. Die 5 Minuten pro Mahlzeit müssen reichen, um sich Brote zu schmieren und mit aufs Zimmer zu nehmen. Unterhaltung am Tisch ist nicht erwünscht. –
    # Ich war damals bei dem Ausbau von Selters mehrmals als Helfer mit einigen Brüdern aus meiner alten Versammlung dabei. Einige Brüder machten sich auf den Tellern soviel drauf, das andere Brüder von besonderen schmackhaften Speisen nichts abbekommen haben. Dort war eine Hektik am Tisch, das kann man mit Worten nicht fassen. Geredet wurde nur, kannst du mir geben, für „Bitte“ war keine Zeit. Ich würde mir den Stress heute nicht antun.

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Holger,

    jemand den ich sehr gut kenne, kann das in keinster Weise bestätigen. In seiner Bethelzeit war immer mehr als 5 Min. für das persönliche Frühstück zur Verfügung. Und dass in einem Raum mit so vielen Personen gelüftet werden muss, ist denke ich normal.

    Soweit ich weiß, ist der Ablauf morgens ungefähr so:
    7.00 treffen, dann 15 Min. Anbetung, danach ggf. umziehen für die Arbeit und um 8.00 an der Arbeitsstelle aufschlagen. Das mag straff sein, aber sollte mehr als 5 Min. zum Essen bieten 🙂

    Von individuell üppigen Telleraufladungen hab ich allerdings auch schon öfter gehört. Und allein die Tatsache, dass es einen Tischvorsitzenden gibt, mag etwas überreglementiert wirken 🙂

    Aber ich glaube, es gibt hier Wichtigeres zu diskutieren. Wollte jedoch nur kurz eine andere Sicht zu deinem Kommentar posten.

    LG
    Hans

  • PINEHAS
    Mai 31, 2012

    Hallo Holger, entschulgigung dass ich mich da einmische,aber ich habe 4 Jahre im Bethel geareitet. Also es ist defenitiv so: 7 Uhr beginn ,Tagestextbesprechung = 15 Minuten. Dann beginnt das Frühstück = 20 Minuten danach wird der Tisch vom Vorsitzenden Bruder mit einem kurzen Dankgebet aufgehoben. Danach kannst du , je nachdem ob du fertig bist oder noch nicht entweder ganz,ganz,ganz,ganz langsam zur Arbeit traben oder du kannst bis kurz vor 8:00 Uhr weiteressen oder noch einen Kaffe schlürfen.Der Weg zur Arbeit ist bekanntlich nicht allzuweit. Meiner ist z.B. 60 Kilometer am Tag. Ich will es mal so formuliern: du kannst soviel essen, bis dir dein Nutellabrödchen aus den Ohren rausquillt, verstehst du mein lieber?
    Wie lang ist denn deine Pause am Arbeitsplatz? 30 Minuten ? Siest du, im Bethel hast du z.B: 1 Stunde Mittagspause.
    Lange Rede, kurzer Sinn , wenn die WTG mit ihren Bethelheimen wirklich Jehovas anerkannte Organisation wäre, dann wäre dieser Arbeitsplatz wirklich der Beste auf dieseN Planeten. Da dies aber nicht der Fall ist,sondern ein ganz anderer Geist hinter dieser menschlichen Organisation steht, ist es einfach nur TRAGIG IN VOLLENDUNG, dort zu arbeiten.
    VLG PINEHAS

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    der Gulag der ordensähnliche Gemeinschaft, saugt die ARbeitskreaft derjungen generation aus und schickt das mittlere Alter heim, damit man die nicht im Alter als pflegebedürftige auf der Payrole hat.
    Und das ganze verkauft man als „sichersten Arbeitsplatz der Welt“
    Ich denke, der ist derzeit nur beim Bestatter gegeben, denn gestorben wird immer (noch)

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Danach kannst du , je nachdem ob du fertig bist oder noch nicht entweder ganz,ganz,ganz,ganz langsam zur Arbeit traben oder du kannst bis kurz vor 8:00 Uhr weiteressen oder noch einen Kaffe schlürfen. <<

    Hallo Pinehas

    Zu meiner Zeit haben sie direkt im Anschluss, nachdem der Tischvorsitzende die Tafel aufgehoben hat, alle Fester aufgerissen. Brüder, die in den Werkstätten arbeiteten, mussten wieder auf ihr Zimmer, um sich umzuziehen, und um 8:00 am Arbeitsplatz stehen, und wenn dein Quartier im Haus 1, oberstes Stockwerk war, hattest du einen erheblichen Weg zurückzulegen.

    Ede

  • Fred
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder,

    ich bin erst gestern dazu gekommen, mir den Galileo-Beitrag aus der Mediathek von Pro Sieben anzusehen. Deshalb möchte ich etwas zu der „Aussage“ von Wolfram Slupina bezüglich der „Inspiration“ sagen.

    Ich kenne Slupina seit vielen Jahren. Ich habe ihn als einen intelligenten Mann mit Durchblick kennengelernt. Man zieht echt seine Intelligenz in Frage, wenn man davon ausgeht, dass er gesagt haben soll, der Wachtturm oder andere WtG-Veröffentlichungen seien „inspiriert“. Jahrelang stand im Vorwort des Wt, dass er nicht inspiriert ist; in keiner anderen WtG-Veröffentlichung wurde das bislang so geäußert. Weshalb also sollte er sich so outen?

    Sieht/hört man sich die TV-Sendung noch einmal an, so fällt auf, dasss Slupina nicht direkt auf eine Frage antwortet bzw. Stellung nimmt. Unmittelbar vor seiner Aussage gibt es einen ganz klaren Cut. Man muss davon ausgehen, dass sich seine Aussage nicht auf die „Inspiration“ von WtG-Literatur bezieht, sondern auf die Bibel. Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Aussage Slupinas von den TV-Machern ganz gezielt an die davor gemachte Aussage angehängt wurde. Alles andere ergibt keinen Sinn.

    Wenn auf BI durch Kommentare solche unbewiesenen Behauptungen mit der Vehemenz vorgetragen werden, wie es hier der Fall ist, so erhöht das bei unvoreingenommenen Lesern nicht gerade die Seriosität. Vielmehr gewinnt man den Eindruck, hier wird geschossen, koste es was es wolle – Hauptsache dagegen.

    Da lobe ich mir die vielen sachlichen und erbauenden Kommentare wie z.B. von Anna und vielen anderen: Die bringen einen vorwärts. Unbegründete und meist unbewiesene Tiraden gegen die Wt-Orga dagegen bewirken keine Erbauung im Glauben, beim unvoreingenommenen Leser, wie schon erwähnt, eher Misstrauen.

    Vielleicht sollte man darüber mal nachdenken.

    LG
    Fred

  • Andre
    Mai 31, 2012

    Hallo Fred, und du bist der Meinung, die WTG, sprich Selters hat sich das nicht mehr vorher angesehen, bevor es auf Sendung ging ? Oder wenn wirklich nicht und man hat das im Fernseh gesehen – glaubst du nicht, das man da sofort was dagegen unternommen hätte ? Gegendarstellung oder so? Nein. Ich bin davon überzeugt, dass es keinem Z.J. aufgefallen ist, der das gehört hat. Alles von der leitenden Körperschaft ist von Gott kommend, also inspiert. Also auch der WT. Da denkt keiner, was das im Klartext bedeutet.
    Du kritisierst einige Kommentare hier. O.k. Bedenke aber bitte, wieviele Schreiber hier unter dem „Z.J.-Thema“ leiden, in so vielerlei Hinsicht, bis hin zu Wut und Enttäuschung und sich vielleicht durch Kommentare hier „Luft“ schaffen. Ich gehöre ebenfalls zu denen, die mittlerweile am liebsten offen gegen den Verein vorgehen möchten, weil ich tagtäglich die Auswirkungen verspüre (Kontaktverbot etc). Würden die sich „normal“ verhalten, wäre vieles leichter und es gäb mit Sicherheit auch nicht so viel Kritik. Aber sorry, dieses überhebliche Gehabe von denen kann nicht ungehört bleiben. LG Andre

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Fred,

    mir ist zwischenzeitlich dieser Schnitt auch aufgefallen. Es könnte eine Satzhälfte sein, mit der die Aussage beginnt.

    Dann würde ich aber auch von der WTG erwarten, zumindest intern eine entsprechende Gegendarstellung zu verteilen. Und zwar schnell, bevor noch mehr darüber diskutiert wird. Denn sicherlich wird nicht nur auf BI gegen eine solche Aussage „geschossen“.

    Ich kann auch nicht beurteilen, wieviel Einfluss Selters auf die finale Fassung hatte. Immerhin haben sie exklusiven Erstzutritt gewährt, andererseits wird sich ein großer Sender nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

    LG
    Hans

  • Jade
    Mai 31, 2012

    Hallo Fred,

    der Gedanke ist mir auch schnell gekommen, dass Pro7 das so zusammengeschnitten hat, damit es so aussieht, als ob ZJ ihre Zeitschriften für inspiriert halten. Anders kann ich es mir auch nicht vorstellen.Die Medien manipulieren gerne und oft.

    Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass bei den allermeisten Zeugen Jehovas der WT die letzte Instanz ist, so als wäre er inspiriert.

    Und das ist traurig genug!!

    LG Jade

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Bruder Fred,
    du machst es sehr geschickt. Aber wir bei Bruderinfo sind nicht die naiven und von der Organisation gelenkten Marionetten wie du vielleicht denkst. Auch die Brüder hier lassen sich nicht mehr durch Äußerlichkeiten beeindrucken. Die meißten Brüder hier glauben in erster Linie an Jehova und unseren Erlöser Jesus Christus. Natürlich wissen wir das der Fernsehbeitrag ein Werbevideo der Organisation ist. Dieser Beitrag wurde bevor er ausgestrahlt wurde sehr genau vom Presseausschuß der Zeugen anhand der eigenen Anwälte geprüft. Auch die Aussage von Bruder Slupina zeigt das er ganz genau weiß was er sagt: wir zitieren:…da ist der Autor eben Gott selbst durch Inspiration und wir möchten den einzelnen nicht in dem Blickpunkt richten…Es ging hier darum das die Autoren der einzelnen Artikel nicht genannt werden und daraufhin sagt Br. Slupina das eben zitierte. usw. Du möchtest auch ganz bewusst durch deine unlogische Beschreibung den schwarzen Peter ganz geschickt Pro Sieben unterstellen und anschließend uns als BI so darstellen als ob wir unbewiesene Behauptungen von Brüdern einfach so zulassen. Durch die geschickte Untermalung dann noch zum Schluß und die rethorische Lobanbringung durch Anna (die ein wahrer und freier Zeuge im Herzen ist) und andere ist einfach für selbstdenkende Brüder leicht zu durchschauen. Du kannst vielleicht deine Bethelbrüder mit deiner Rhetorik lenken und leiten so wie du es willst, uns Brüder hier aber „zum Glück“ nicht mehr. Vielleicht solltest du einmal darüber nachdenken das der Geist Satans versucht dich zu beeinflussen… indem du versuchst der Lüge zu dienen um Brüder von Gott wegzubringen. Grüße von den freien Brüdern bei BI 🙂

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Bruderinfo,

    also ich kam unabhängig von Fred auch zu der Feststellung, da wurde etwas geschnitten. Ob dadurch der Sinn verändert wurde, bleibt dahingestellt, das weiß ich nicht. Wenn ja, dann wäre eine Gegendarstellung der WTG zumindest in alle Versammlungen dringend nötig.

    Ich habe keine Ahnung, wie der Vertrag zwischen ProSieben und Selters aussieht, denke aber, dass keine der beiden Seiten alle Forderungen einfach so durchsetzen kann.

    Sonst hätte man z.B. die Formulierung „umstrittene Sekte“ ja auch noch von der Rechtsabteilung der WTG streichen können usw. Es war ja nicht zu 100% alles in dem Beitrag positiv!

    LG
    Hans

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Bruderinfo,
    ZITAT:
    „…wir zitieren:…da ist der Autor eben Gott selbst durch Inspiration und wir möchten den einzelnen nicht in dem Blickpunkt richten…Es ging hier darum das die Autoren der einzelnen Artikel nicht genannt werden und daraufhin sagt Br. Slupina das eben zitierte. usw.“

    danke für´s richtig stellen…ich kam jetzt selbst noch ans überlegen ob Fred recht haben könnte. Nach ein paar Tagen hat man´s eben nicht mehr so genau im Sinn. – Doch wenn es bei besagtem Satz um die Bibel gegangen wäre, hätte er doch garkeine Veranlassung dazu gehabt, die anonymen Artikelschreiber überhaupt zu erwähnen.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo Ulrike

    Die Schreiber der Bibelbücher sind weitgehend bekannt, der Autor auch. Darin sind sich wohl alle einig. Da gibt es nichts zu verheimlichen oder nachzufragen. Es ging in dem Beitrag von Pro7 um die Autoren der WT-Artikel.

    Ist es denkbar, dass eine Organisation, die jedes Wort genau bestimmt und vorschreibt, wie ein Teil des Wortlautes in öffentlichen Vorträgen zu lauten hat, die u.a. festlegt, wann Beifall zu klatschen ist und die nichts dem Zufall überlässt, dass Weltmenschen, die erklärter Maßen unter Satans Leitung stehen, einen Beitrag über sie, die Leitung der Zeugen Jehovas in Deutschland, ungeprüft senden kann? Unvorstellbar! Allerdings ist ihnen die Vorstellung, dass die Äußerungen des Sklaven in Wort und Bild von Gott veranlasst sind, so geläufig, dass ihnen die Tragweite ihrer aus ihrer Sicht selbstverständlichen Darlegung nicht bewusst wurde. Sie haben ausgesprochen, was sie denken, aber nicht hätten aussprechen sollen, weil sie die Auswirkungen nicht bedacht haben, nämlich den Widerspruch zur Realität. Sie haben ihren Doppeldenk offenbar gemacht.

    Ede

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Worin besteht der Doppeldenk des Sklaven?

    Jeder soll annahmen, dass der Autor der WTG-Literatur Jehova ist. Stellt sich heraus, dass ein Artikel korrigiert werden muss, haben sie Jehova zuvor nicht richtig verstanden. Nur der Sklave darf die Art und die Notwendigkeit einer Korrektur erkennen, da nur er in dem dafür erforderlichem Maß durch Jehovas Geist geleitet wird. Die Frage, warum Jehova den Irrtum, der durch den Sklaven korrigiert werden muss, zugelassen hat, beantworten sie mit SEINER Liebe, die IHN veranlasst haben soll auf die besonderen Bedürfnisse von unvollkommen Menschen Rücksicht zu nehmen. Damit machen sie Jehova, wenn auch aus Liebe, für die Täuschung verantwortlich.

    Jehova würde niemanden täuschen, nicht einmal seine Feinde. Jehova hat es nicht nötig um den Preis seiner Glaubwürdigkeit und den guten Ruf seines Namens zur Erreichung seiner Ziele jemanden zu täuschen.

    Obwohl alle die WTG-Artikel als von Jehova verfasst ansehen sollen, sollte das nicht kommuniziert werden, damit die Zeugen Jehovas, wenn ein Artikel korrigiert werden muss, nicht als falsche Propheten enttarnt werden können.

    Denn, wenn sich heraus stellt, dass sich die Artikel, von denen der Sklave behautet, dass sie von Jehova verfasst wurden, falsch waren, wird er als falscher Prophet erkannt, weil er behauptet hat, dies wären das Worte Gottes, die sich nun nicht erfüllen.

    (5. Mose 18:20-22) . . .Der Prophet jedoch, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu reden, das zu reden ich ihm nicht geboten habe, oder der im Namen anderer Götter redet, dieser Prophet soll sterben. 21 Und falls du in deinem Herzen sagen solltest: „Wie werden wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat?“ — 22 wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken.‘

    Ede.

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Lieber Ede,

    „Sie haben ausgesprochen, was sie denken, aber nicht hätten aussprechen sollen, weil sie die Auswirkungen nicht bedacht haben, nämlich den Widerspruch zur Realität. Sie haben ihren Doppeldenk offenbar gemacht“. Dein Zitat

    Wortwörtlich lautete die Aussage, nachdem festgestellt wurde, das keine Autorennamen für die einzelnen Artikel genannt wurden-
    Pressesprecher der WTG Selters, Slupina:

    „““ Da ist der Autor eben Gott selbst durch Inspiration …äh…Wir möchten nicht den einzelnen Menschen in den Blickpunkt rücken und das möchte auch derjenige nicht“““.

    Es ist genau so wie du es schreibst und glaube mir, es liefen bereits Besprechungen über diese Wirkung nach außen. Die Wirkung nach innen ist geklärt. Matthäus belegt dies auch immer hervorragend. In Wirklichkeit hat dieser Bruder nur „sein Herz“ sprechen lassen. Er ist durch seine Schulungen in Patterson überzeugt, dass der WT von Gott inspiriert ist! Die „geistigen Knebel-Methoden“ des „theokratischen Vatikans“ werden immer offenbarer, so wie im „römischen Vatikan“ derzeit auch einiges immer klarer zu werden scheint.

    Trotzdem stimmt uns bei „aller Verwirrung“ die Stimme unseres Hirten zuversichtlich: „Meine Schafe hören MEINE STIMME und sie folgen MIR“.

    LG
    Martin

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    danke für die Richtigstellung zu der Aussage von Br. Slupina. Aus dem Zusammenhang geht eindeutig hervor, dass es um die Schreiber des Wachtturms ging, weil er es ja in Verbindung mit deren Anonymität gesagt hat. Für mich hat es auch hier auf BI in den letzten Wochen den Eindruck, dass einige dabei sind, die Dinge in Verbindung mit dem „Sklaven“ relativieren zu wollen. Ihr von Bruderinfo schiebt durch eure Kommentare immer wieder einen Riegel davor, und auch wenn manchmal in Kommentaren ein rauher Ton angeschlagen wird, versucht ihr durch eure Kommentare dazu, den Frieden aufrecht zu erhalten. Dafür kann man euch ja auch mal loben und euch weiter den Geist Jehovas für eure Arbeit wünschen… 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • AKAZIE
    Mai 31, 2012

    Lieber Sascha, das was Du mit den
    relativeren meinst, —-könnte—– auch als Indiz angenommen werden, das Brüder in Selters hier die Entwicklung intensiv mitverfolgen. Ich meine damit Brüder die in verantwortlicher Stellung sind und damit uns hier auf BI auf Ihre Weise, ihre Meinung uns kundtun. Ist nur eine Vermutung von mir, sollte es so sein, dann Grüße ich diese Brüder an dieser Stelle einmal ganz herzlich. Wenn dies der Fall sein sollte, so sehe ich es sehr positiv denn man kann es auch als Annäherung an BI verstehen.

    Die Ausstrahlung der Sendung ist nun mal passiert, die Aussage wird so wie hier beschrieben von den meisten auch so verstanden. Es hat wenig Sinn, nun weiterhin zu mutmaßen wie diese Aussage in die Sendung kam. Der Weg zur Richtigstellung geht nur durch eine beglaubigte Erklärung vom Sender und Selters, eine Erklärung die, da es sich um eine öffentliche Sache dreht, dann auch im Königreichsaal vorgelesen, bzw. auch ausgehängt wird. Dann wäre dieser Punkt der Diskussion zumindest sauber und fair für alle Seiten abgeklärt . Viele liebe Grüße an —ALLE— AKAZIE

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebes Bruderinfoteam,

    Kann Eurem Kommentar in allem voll beipflichten. Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen und deshalb halte ich jetzt die Klappe. 😉

    Liebe Grüsse von einem freien Mitbruder
    Manfred

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    In Rumänien gibt es die Gemeinschaft der „Wahren Zeugen Jehovas“ Bei BI gibt es die Gemeinschaft der „Freien Zeugen Jehovas“

    Ede

  • Christin
    Mai 31, 2012

    Hallo BI,
    Zitat aus Kommentar an Fred:
    „Du kannst vielleicht deine Bethelbrüder mit deiner Rhetorik lenken und leiten so wie du es willst, uns Brüder hier aber “zum Glück” nicht mehr. Vielleicht solltest du einmal darüber nachdenken das der Geist Satans versucht dich zu beeinflussen… indem du versuchst der Lüge zu dienen um Brüder von Gott wegzubringen. Grüße von den freien Brüdern bei BI “
    stehe echt unter Schock solche Worte (böswillige Unterstellungen) ausgerechnet auch von euch zu lesen und deshalb werde hier auch keinen Kommentar mehr schreiben.

    LG Christin

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Naja liebe Christin
    Bei BI sind alles auch nur Menschen und können sich irren oder mal was falsches schreiben.
    Ich kenne Fred persönlich und weiß dass er ein guter, aufrichtiger und lieber Bruder ist, der nicht dem Sklaven hinterher rennt, sondern nur Jesus als seinen Retter sieht.
    Deswegen halte ich mich an die Regel die Jesus gesagt hat, wir sollen nicht siebenmal vergeben sondern sieben mal siebzig mal, oder so ähnlich.
    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Liebe Christin,
    bitte bleib´ uns doch erhalten…
    Ich weiß nicht warum Bruderinfo so harte Worte gewählt hat…aber ich weiß, dass ich dich hier vermissen würde. 🙁

    Liebe Grüße – Deine Schwester Ulli

  • Anna
    Mai 31, 2012

    Liebe Christin,

    dem was Alois und Ulli geschrieben habe möchte ich mich anschließen. Die Brüder von Bruderinfo sind ja nicht vollkommen. Und – siehe Datenbankausfall – sie haben berechtigte Angst, dass sich jemand einschleicht der alles was mühsam in den letzten Jahren aufgebaut wurde kaputt macht und/oder arme Schäflein verunsichern will.

    Das, wie Fred behandelt wurde war nicht in Ordnung. Ich bin sicher BI tut das auch inzwischen leid. Ich schätze Bruder Fred sehr und kann jedem versichern, dass er ein aufrechter Diener Jehovas und des Christus ist. Er tut sehr viel für seine Brüder indem er in seiner Versammlung verbleibt. Was sicher für ihn und für alle von uns, die wir noch in die Versammlungen gehen nicht leicht ist, siehe die Diskussionen der letzten Tage.

    Letztlich führt das zu nichts, jeder muss für sich persönlich entscheiden wie er damit umgeht ohne seelischen Schaden zu erleiden. Und darf immer wieder aufs Neue gebetsvoll in sich hineinhören wann es Zeit ist nicht nur innerlich zu kündigen, was ja die meisten, die noch auf dem Papier Mitglieder sind, schon getan haben, sondern auch ggf. wie Manfred per Brief an alle die Organisation buchstäblich verlassen.

    Da jeder von uns SEINE Gabe hat wird hier auch eine Entscheidung bei jedem anders ausfallen. Vergessen wir nicht diejenigen unter uns, die viele Verwandte innerhalb der Organisation haben, die auf einen Stammbaum über mehrere Generationen an aufrechten Zeugen Jehovas zurückblicken. Manche sehen es als Verrat an der Lauterkeit ihrer Vorväter an ihre Verwandten damit in einen Strudel der Verzweiflung aufgrund des Kontaktverbots zu stützen.

    So sollten wir alle WACH und besonnen bleiben hier vernünftig zu handeln und Jehova und Christus bitten uns beizustehen.

    Einen gesegneten Tag, an Ulli gute Besserung 🙂
    Anna

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Anna und Alois,
    ZITAT BI:
    „Du kannst vielleicht deine Bethelbrüder mit deiner Rhetorik lenken und leiten so wie du es willst, uns Brüder hier aber “zum Glück” nicht mehr. Vielleicht solltest du einmal darüber nachdenken das der Geist Satans versucht dich zu beeinflussen… indem du versuchst der Lüge zu dienen um Brüder von Gott wegzubringen. Grüße von den freien Brüdern bei BI.“

    Als ich diese Worte von BI gelesen habe, bin ich felsenfest davon ausgegangen, dass Bruderinfo diesen Fred kennt und schon per email von ihm feindselig angegangen wurde.

    Erst jetzt, durch eure Kommentare, wird mir klar, dass ich einem Irrtum aufgesessen bin.

    Denn unter dem Aspekt, dass sie Fred garnicht kennen, ist ihre Reaktion nicht „hart“ – wie ich es noch vorgestern ausdrückte – sondern ungerechtfertigt und rücksichtslos. Vor allem, ihm den Geist Satans zu unterstellen, nur weil er es wagte in dieser Sache einen anderen Standpunkt als BI zu haben, geht garnicht.

    Wie gesagt, vor euren Kommentaren dachte ich, ihre Reaktion hätte eine Ursache die im Hintergrund liegt und uns deshalb unbekannt ist.
    Und nun sitze ich hier und bin darüber geschockt, dass es nicht andem ist. Ich bin allerdings auch über mich selbst geschockt…weil ich ganz vertrauensselig davon ausgegangen bin, ohne mal nachzuhaken…das kann ich mir kaum verzeihen und es zeigt mir, das ich wohl noch nicht wachsam genug bin.

    ZITAT Alois:
    „Bei BI sind alles auch nur Menschen und können sich irren oder mal was falsches schreiben.
    Ich kenne Fred persönlich und weiß dass er ein guter, aufrichtiger und lieber Bruder ist, der nicht dem Sklaven hinterher rennt, sondern nur Jesus als seinen Retter sieht.
    Deswegen halte ich mich an die Regel die Jesus gesagt hat, wir sollen nicht siebenmal vergeben sondern sieben mal siebzig mal, oder so ähnlich.“

    Weißt du Alois, wenn du Fred persönlich kennst, wäre es toll gewesen, wenn du uns davon erzählt hättest…denn dann hätte ich mich noch direkt dazu geäußert. – Oder hast du das und ich hab´s übersehen?

    Ich möchte garnicht darüber nachdenken, wie verletzend das alles für Fred gewesen sein muss. Sowohl der Kommentar von BI, wie auch die Tatsache, das sich – außer Christin – niemand an dem Ton ihm gegenüber gestoßen hat.

    ZITAT Anna:
    „Das, wie Fred behandelt wurde war nicht in Ordnung. Ich bin sicher BI tut das auch inzwischen leid. Ich schätze Bruder Fred sehr und kann jedem versichern, dass er ein aufrechter Diener Jehovas und des Christus ist.“

    Ja…schade…ich hatte gehofft, dass es so ist und BI sich für ihre allzuharten Worte bei Fred noch entschuldigt…

    Aber diese Worte…:
    ZITAT BI:
    „Doch in diesem Fall war es nach unseren Erkenntnissen richtig.“

    …sagen leider genau das Gegenteil aus.

    ZITAT BI:
    „Damit etwas heilt und belebt muß man auch mal direkt mit bitteren Worten eingreifen. Medizin kann auch in einigen Fällen wenn sie heilen soll bitter schmecken. Wir sind hier nicht dazu da den Brüdern die Ohren zu kitzeln, denn das wäre unehrlich.“

    Das mag sein…doch seit ihr in diesem Falle weit übers Ziel hinausgeschossen. – Wäre ich nicht davon ausggangen, dass ihr Fred schon aus emails kennt, hätte ich das damals schon nicht so stehen gelassen.

    ZITAT BI:
    „Wir betrachten Kommentare nicht öberflächlich sondern versuchen diese auch in rethorischer und psychologischer Weise zu sehen.“

    Diese Heransgehensweise solltet ihr vielleicht nochmal überdenken. Denn es liegt die Gefahr darin, mehr hineinzulesen, als eigentlich ausgesagt wurde. – So wie in diesem Fall.

    ZITAT BI:
    „Wenn dann ein Bruder diese Aussagen übernimmt um damit vielleicht unbewusst andere Brüder zu lenken, müssen wir mit energischen Worten darauf hinweisen um Brüder auf unserer Seite zu zeigen, dass dies bei uns eben nicht mehr funktioniert. Dies mag vielleicht lieblos erscheinen, ist es aber nicht.“

    Doch…das ist es. Denn eure Worte waren nicht nur energisch. Ich kann ja verstehen, dass ihr durch das womit ihr im Hintergrund konfrontiert werdet, mal übersensibel reagiert und dadurch auch selbst mal ungerecht werdet und die Falschen trefft.

    Aber das ihr selbst JETZT noch, nachdem ihr doch nun von Alois und Anna erfahren habt, dass Fred ein Bruder ist, der im Grunde den Weg auf dieselbe Weise geht wie ihr – indem er um der Brüder willen in der Versammlung bleibt – enttäuscht mich sehr. Da hätte ich – ganz ernsthaft – eine andere Reaktion von euch erwartet.

    Es gab schon wirklich feindselige Kommentare hier und keiner von ihnen wurde so dermaßen in Grund und Boden getreten, wie dieser Beitrag, der einfach nur davor warnen wollte, durch unbewiesene Behauptungen die Glaubwürdigkeit zu verlieren.

    Zu Abschluss möchte ich mich von Herzen bei Fred entschuldigen, dass ich nicht so darauf reagiert habe, wie ich es hätte tun sollen.
    Das ich von falschen Voraussetzungen ausgegangen bin, macht es nicht besser – ich hätte mich erst vergewissern müssen.

    @ Anna
    Es wäre lieb´, wenn du ihm das von mir ausrichten würdest, zusammen mit meinen besten Wünschen und Gottes Segen für ihn.

    Ich habe aus all dem jedenfalls meine Lehren gezogen.

    LG Ulli

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Liebe Ulli,

    ich möchte deinen Gedanken in allem zustimmen. Du hast zum Ende geschrieben:

    „Das ich von falschen Voraussetzungen ausgegangen bin, macht es nicht besser – ich hätte mich erst vergewissern müssen.“—-

    Bei mir war es genauso. Ich habe gestern durch den Kommentar von Schwester Christin den ganzen Dialog nochmal gelesen, und dabei auch auf meinen eigenen Kommentar gestoßen. Wie du auch, hat es mir sehr zu schaffen gemacht, dass ich es nicht überprüft habe und trotzdem etwas geschrieben habe. Auch bin ich davon ausgegangen, dass es schon mehrfache „Angriffe“ von Fred gab. Aber letztendlich spielt es keine Rolle, was andere schreiben, ich muss es selbst prüfen oder einfach meine „Klappe“ halten.

    Ich habe mich deswegen vor Wochen schon bemüht, die Emailadresse von Fred zu bekommen, und habe mich persönlich bei ihm entschuldigt. Ich möchte das hier auch öffentlich noch einmal wiederholen. Er hat mir aber vergeben, und ich bin sehr froh darüber. Mir hat es gezeigt, dass ich keine Dinge mehr kommentieren, über die ich mir selbst kein Urteil erlauben kann. Manchmal müssen wir auf diese Weise zurechtgebracht werden. Ich habe wegen dieser Sache ein paar Wochen mit mir gehadert. Das möchte ich mir in Zukunft gerne ersparen.

    Ach, du hattest noch Alois angesprochen. Er hatte damals in einem Kommentar für Fred Stellung bezogen. Da war meiner aber schon abgeschickt, was mir dann auch wieder gezeigt hat, dass „in der Ruhe die Kraft“ liegt. Erstmal abwarten, durchatmen, beten und dann nochmal von vorne. 🙂

    Schöne Grüße und danke für deinen Kommentar, dem ich auch in seiner Deutlichkeit BI gegenüber zustimmen möchte.

    Schöne Grüße

    Sascha

    P.S. @ BI: Ihr macht sicher gute Arbeit und wir sind alle dankbar dafür. Das wird immer wieder durch viele Kommentare zum Ausdruck gebracht. Sollte man also mal, aus welchen Gründen auch immer, über´s Ziel hinausschießen, kann man vieles wieder in Ordnung bringen, wenn man sich von der Art und Weise, wie man etwas kommentiert hat, distanziert und sich dafür entschuldigt. Ich glaube, das würde vielen Lesern hier zeigen, dass hier der richtige „Geist“ herrscht.

    ====================================================================================================
    Lieber Sascha, liebe Ulrike,
    was ihr hier zum Ausdruck bringt ist sicherlich richtig, und ich denke, wir hier von Bruderinfo haben schon einige mal gezeigt, das wir uns auch entschuldigen können und werden.
    Bedenkt jedoch bitte, und das soll keine billige Ausrede sein, das einige von uns manchmal nervlich am Ende sind und sich deshalb im Ton vergreifen können. Sollte in diesem Fall jemanden Unrecht geschehen sein so sntschuldigen wir und gerne bei jeden.
    Selbst wir hier bei Bruderinfo kennen nicht die Hintergründe warum einer von uns so oder so reagiert. So viel ich weis, liegt diese Angelegnheit schon einige Zeit zurück um sie vom jetzigen Zeitpunkt aus zu beurteilen.
    Aber der von einigen als zu harte Reaktion beurteilte Kommentar von Bruderinfo sollte vor dem Hintergrund der Angriffe, auch versteckter Angriffe, gesehen werden. Denkt bitte daran, das wir unsere beurteilung einer Situation nicht nur nach dem vornehmen was hier öffentlich geschrieben wird, sondern auch nach dem was an Bruderinfo direkt geschrieben wird.
    Und die Raktion Einiger auf Fehler von Bruderinfo zeigt, dass man schnell Überreagiert, nicht weil man schlechte Absichten hat, sondern weil man sich auch von Gefühlen und Emutionen leiten lässt.
    Wenn Fehler passiert sind, sollte man es ansprechen, aber dann auch wieder im Interesse des ganzen nach vorne schauen.
    LG
    Bruderinfo
    H.P.M.

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Lieber Bruder HPM,

    danke für deinen Kommentar. Das man manchmal überreagiert, kann ich selbst nur zu gut bestätigen. Deswegen sollten wir uns jetzt nicht lange mit dieser Diskussion aufhalten, weil so wieder von den guten und erbaulichen Gedanken abgelenkt wird, die auch in deinem neuen Vortrag wieder zum Ausdruck kommen.

    Eine Passage aus Kolosser gefällt mir dazu sehr gut:

    Kol 3:12 Weil Gott euch nun auserwählt hat, zu seinen Heiligen und Geliebten zu gehören, bekleidet euch mit barmherziger Zuneigung, mit Güte, Demut, Milde und Geduld!
    Kol 3:13 Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat! Wie der Herr euch vergeben hat, müsst auch ihr vergeben!
    Kol 3:14 Doch das Wichtigste von allem ist die Liebe, die wie ein Band alles umschließt und vollkommen macht.
    Kol 3:15 Wir wünschen euch, dass der Frieden, der von Christus kommt, eure Herzen regiert, denn als Glieder des einen Leibes seid ihr zum Frieden berufen. Und seid dankbar!“

    In diesem Sinne wollen wir uns in Liebe und Zuneigung weiter erbauen, uns gegenseitig vergeben, wenn wir mal die falschen Worte gebraucht haben. Und auch die Dankbarkeit wird erwähnt. Und mein Dank gilt allen Brüdern von BI, allen Kommentatoren, allen Lesern, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt, dass dieses Forum schon so viel gutes bewirken konnte. Deswegen an uns alle… Weiter so! 🙂

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Bruderinfo,
    ZITAT:
    „Bedenkt jedoch bitte, und das soll keine billige Ausrede sein, das einige von uns manchmal nervlich am Ende sind und sich deshalb im Ton vergreifen können.“

    Das kann ich durchaus verstehen…um so größer wäre es von euch, wenn ihr in dieser Sache über euren Schatten springt.

    Fred sagt, er war es nicht…viele Beweise die nur ihr kennt, mögen gegen ihn sprechen, aber die letzten Zweifel scheinen nicht ausgeräumt zu sein…

    Nehmt ihn doch, in Anbetracht der Tatache das er ein Bruder im Herrn ist, beim Wort.

    Davon ab, finde ich es ein kleineres Übel, jemandem zu glauben, der lügt…denn ER ist es, der dann mit seiner Lüge leben muss – als jemanden abzuweisen, der die Wahrheit sagt. – Denn der muss dann damit leben, das er als Lügner angesehen wird und das obwohl er es garnicht ist.

    Stellt euch mal vor, es gäbe Leser die EUCH nicht glauben, die denken, dass ihr euch jetzt nun nur herauswinden wollt…wie ginge es euch dabei?

    Das ist es, was ich noch zu bedenken geben möchte…und damit belasse ich es dann auch.

    LG Ulli

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Liebe Schwester Ulli,
    es war so wie wir es beschrieben hatten. Und ja wir haben auch direkte Mails von besagter Adresse bekommen. Auch wenn Alois und Anna gute Erfahrungen gemacht haben, so war dies bei uns eben nicht der Fall. Die Erfahrungen von Anna und Alois können wir hier bei Bruderinfo eben nicht bestätigen. Wenn wir dies könnten, dann hätten wir uns natürlich entschuldigt. Wir wünschen besagtem Bruder natürlich alles Gute und hoffen das er den Weg zu unserem himmlischen Vater findet und unserem gemeinsamen Erlöser Jesus Christus. Er ist auch herzlich bei Bruderinfo willkommen wenn er es wirklich aufrichtig meint. Liebe Ulli, nochmals. Der Kommentar von uns war wirklich noch sehr liebevoll in Anbetracht dessen was wir an privaten Mails von besagter Adresse bekommen haben. Der Bruder der dies aushalten mußte konnte drei Tage keine Ruhe mehr finden und war praktisch nervlich am Ende. Wenn wir uns hier bei Bruderinfo selbst nicht mehr verteidigen dürfen obwohl wir direkt angegriffen werden, dann müßten wir diese Seite schließen und gewisse Brüder hätten ihr Ziel erreicht. Vor kurzem wurde diese Seite faktisch fast zum erlöschen gebracht. Selbst heute nachdem zu 90% alles wieder hergestellt wurde ist den IT-Profis nicht klar wie dies geschehen konnte. Auch die Backups und die Spiegelplatte wurden gelöscht. Ein Spezialist meinte das dies nur mit teurer Spezialsoftware möglich wäre. Nach mühevoller Arbeit und wenig Schlaf konnten wir die Seite wieder Online nehmen. Ehrlich gesagt liebe Schwester Ulli erscheinen dann solche Worte wie du sie über uns äußerst als Tiefschlag. Du schreibst: Diese Heransgehensweise solltet ihr vielleicht nochmal überdenken. Denn es liegt die Gefahr darin, mehr hineinzulesen, als eigentlich ausgesagt wurde. – So wie in diesem Fall. Wir denken das wir in diesem Fall mehr als gutmütig gehandelt haben. Auch schreibst du: Ich habe aus all dem jedenfalls meine Lehren gezogen. Das haben wir auch. Da wir nur wenige Brüder sind und gesundheitlich dazu noch sehr angeschlagen sind und Bruderinfo uns nervlich sehr belastet, werden wir uns überlegen Bruderinfo zu schließen, weil die Gefahr besteht das wir eventuell den Einen oder Anderen Bruder (Schwester) von unserem Schöpfer ungewollt wegziehen, da wir eben unvollkommen sind und Fehler machen. Unser Ansinnen war es Brüdern und Schwestern zu helfen wie die Beröer zu handeln um der Wahrheit näher zu kommen. Wir möchten nicht solche sein die entzweien. Die Frage die sich uns nun stellt ist: können wir als unvollkommene, fehlerhafte Menschen diese Aufgabe überhaupt bewältigen.Wir werden sehr gründlich darüber nachdenken und euch darüber in den nächsten Tagen informieren ob wir die Seite Offline stellen oder weitermachen. Danke euch allen da draussen Bruderinfo 🙁

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi BI,

    ZITAT „Bruderinfo zu schließen, weil die Gefahr besteht das wir eventuell den Einen oder Anderen Bruder (Schwester) von unserem Schöpfer ungewollt wegziehen“

    Wenn das eure Hauptsorge ist, glaube ich, kann man die schnell entkräften.

    Joh 6:44
    Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat;

    Niemand kann stärker ziehen als Jehova, also könnt ihr faktisch niemand von Jehova „wegziehen“. Das kann nur einer und das ist derjenige selbst, indem er Jehova den Rücken zukehrt. Dafür ist er aber selbst verantwortlich.

    In eurem Kommentar sind mehrere Dinge miteinander vermischt, weshalb ich jetzt nicht klar erkenne, was genau eure Hauptproblem ist. Es lohnt es sich aber bestimmt, sich darüber offen und liebevoll auszutauschen.

    LG
    Hans

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Bibel,

    für was genau trägt deiner Meinung nach BI die Verantwortung?

    LG
    Hans

  • Andre
    Mai 31, 2012

    Das waren harte Worte von euch !! Ich bin mir aber sicher, dass ihr euren Grund hattet, so zu schreiben. Keiner von uns Außenstehenden kennt die Hintergründe, keiner kennt den Schriftverkehr und deswegen darf wirklich keiner Partei für irgendjemand oder irgendetwas ergreifen. Geschweige, seinen Senf dazugeben. Außer, er könnte ins Herz desjenigen schauen. Mensch Leute, um was geht es denn hier ?? Wollen wir uns fertig machen ? Das will doch nur einer….
    Danke euch, für eure gute, aufopferungsvolle Arbeit.. und dreht den Smilie um.. wenn er lächelt ist er freundlicher.. auch wenn euch nicht danach ist

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Andre,
    ZITAT:
    „Geschweige, seinen Senf dazugeben.“

    Wer einen Disput öffentlich auträgt sollte damit zurecht kommen, wenn andere sich einschalten. – Den Mund hält man nur dort, wo man Angst davor hat gemaßregelt zu werden.

    Mir geht es nicht darum irgendwen fertig zu machen und ich habe auch sonst niemanden so verstanden.
    Aufkläung war alles was ich wollte. – Wenn ich befürchten müsste, nicht alles sagen zu dürfen was ich denke, würde ich mich nicht wohlfühlen.

    LG Ulli

  • Zadok
    Mai 31, 2012

    Liebes Bruder-Info-Team,

    ich hoffe doch sehr, dass Ihr Euer Kämpferherz wieder entdeckt!
    „Vor Menschen zu zittern, ist das, was eine Schlinge legt, wer aber auf Jehova vertraut, wird gerettet!“ Spr. 29

    Es ist euer gutes Recht als Betreiber dieser Seite, Kommentare zu
    ändern – habt ihr mit meinen auch schon gemacht – oder sie ganz zu streichen. Und wenn euch ein Kommentarschreiber nicht passt, dann schreibt er eben hier nicht mit, basta. Hausrecht, quasi.

    Macht weiter, bitte!

    Liebe Grüße
    Zadok

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder von BI,

    ich möchte mich den Worten von Hans anschließen, was den Text aus Joh. 6:44 betrifft. Wie ich ja auch schon in meinem anderen Kommentar geschrieben habe, habe ich für mich die Lehre daraus gezogen, keine Dinge mehr zu kommentieren, die ich nicht beurteilen kann. Wie ihr jetzt geschrieben habt, hat sich die Situation aus eurer Sicht anders dargestellt. Das akzeptiere ich und damit kann ich auch leben, auch wenn man über die Art und Weise sicher geteilter Meinung sein kann. Aber das möchte ich jetzt auch nicht weiter vertiefen.

    Dass eure Arbeit hier geschätzt wird, steht ausser Frage. Durch BI sind richtige Freundschaften entstanden, die sich eben nicht nur darauf begrenzen, eine gemeinsame Zeugen-Vergangenheit zu haben, sondern sich konstruktiv über das gemeinsame Interesse an der Wahrheit aufgebaut haben. Ihr habt durch diese Plattform dazu beigetragen, und dafür, das ihr euch vor ein paar Jahren vom Geist Gottes dazu anleiten gelassen habt, kann man euch nur Danke sagen.

    Für mich ist aber auch von Anfang an klar gewesen, dass BI für mich keine Ersatz WTG wird. So habt ihr es ja auch nie gewollt. Deswegen würde es natürlich auch ohne BI weitergehen, denn Jesus ist das Haupt der Versammlung, er kann und wird für alles sorgen, was der Einzelne benötigt. Und trotzdem fände ich es schön, wenn ihr BI weiter Online lasst und ihr nicht aus den genannten Gründen damit aufhört.

    Hans hat die Eigenverantwortung schön beschrieben, und das darf auch kein Leser vergessen. Durch BI soll man zum Nachdenken angeregt werden, man kann positive private Kontakte knüpfen und sich über die Gedanken aus dem Wort Gottes austauschen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Deswegen, auch wenn wir mal über die Art und Weise einer Reaktion oder bei Verständnisfragen unterschiedlicher Ansicht sein sollten, sehe ich, dass hier bei den meisten, der Geist Gottes wirkt. Darauf kommt es doch an, und deswegen würde uns natürlich etwas fehlen, wenn wir diese Möglichkeit hier nicht mehr hätten.

    Jehova und Jesus werden euch dabei helfen, eine gute Entscheidung zu treffen, die auch eure persönliche Situation berücksichtigen wird. Jeder von uns hat Grenzen, die man nicht dauerhaft überschreiten sollte. Deswegen wünsche ich euch so oder so, viel Kraft und den Geist Gottes bei allem, was ihr in Zukunft machen werdet.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Bruderinfo,
    ZITAT:
    „Und ja wir haben auch direkte Mails von besagter Adresse bekommen. Auch wenn Alois und Anna gute Erfahrungen gemacht haben, so war dies bei uns eben nicht der Fall.“

    Lass´ es mich mal auf gut sauerlandruhrpottmäßig sagen: Ja JUNG´, warum sachste dat denn nich´ direkt!

    Ich habe jetzt nochmal eure Beiträge zu diesem Thema nachgelesen und festgestellt, dass ihr da schon etwas habt anklingen lassen. Das war aber so allgemein gehalten, dass man es nicht eindeutig auf Fred beziehen musste.

    Wenn ihr solche Erfahrungen macht und dann dementprechend darauf reagiert, ist das von eurer Warte aus ja richtig…aber für die Mitleser ist der Grund für eure Reaktion nicht unbedingt ersichtlich. Um so wichtiger ist es, alle darüber in Kenntnis zu setzen, dann wäre die Ursache für eure Worte allen klar gewesen. – Das hat ja nichts damit zu tun, denjenigen bloßzustellen und habt ihr das ja auch schon gemacht.
    Ohne dem sah es für mich – nachdem ihr euch auf Christins Beitrag ja auch nicht geäußert habt – so aus, dass ihr alle die sich mal kritisch über das BI-Team und uns Kommentareschreiber äußern, in einen Topf werft.

    Dem mündigen Leser ist es einfach wichtig, zu wissen was dahinter steckt. – Wenn ihr das nicht wollt, dann solltet ihr Kommentare von Leuten die euch privat niedermachen, garnicht mehr freischalten. – So ist es einfach nur halbgehangen…

    Es geht dabei ja nicht darum, dass ihr euch vor uns rechtfertigen sollt . Nur, wenn ihr jemandem öffentlich so die Meinung geigt, wie es bei Fred war, dann sollten die anderen auch wissen warum ihr das tut. Schon gar, wenn jemand ganz offen – so wie Svenja – bei euch nachhakt.
    Denn sonst zieht jeder seine eigenen Schlüsse daraus…und die sehen bei jedem anders aus, wie man es ja jetzt an den Kommentaren sieht. hat.

    Ich habe Bruderinfo immer als Plattform empfunden, wo wir uns gegeseitig über biblische Dinge austauschen und uns ermuntern können. – Wo ihr mittels eurer Artikel Denkanstöße gebt, aber keinerlei Führungsanspruch erhebt. Eure Offenheit durch die ihr euch sonst auszeichnet trägt dazu bei, das zu untermauern. Um so mehr fällt es eben ins Gewicht, wenn es mal nicht so ist.
    In dieser Hinsicht sind wir schließlich alle gebrannte Kinder…

    ZITAT BI:
    „…erscheinen dann solche Worte wie du sie über uns äußerst als Tiefschlag.“

    ZITAT Ulli:
    „Diese Heransgehensweise solltet ihr vielleicht nochmal überdenken. Denn es liegt die Gefahr darin, mehr hineinzulesen, als eigentlich ausgesagt wurde.

    Ich wollte euch mit meinen Worten keinen Tiefschlag verpassen, sondern nur darauf hinweisen, dass es nicht immer Sinn macht, alles was geschrieben wird in rethorischer und psychologischer Weise zu sehen.

    Alles in allem ist es gut, dass dieses Thema durch Christin nochmal angestoßen wurde, denn dadurch wurde es sicher auch für manch anderen aufgeklärt.

    Unvollkommen sind wir alle, da ihr immer wieder die Eigenverantwortung des Einzelnen betont, besteht für euch auch kein Grund aus lauter Vorsicht alle „Prötteln“ zusammenzupacken und zu schließen.

    Im Gegensatz zur WTG sind WIR schließlich in der Lage miteinander zu reden und dadurch alle Unklarheiten zu beseitigen. – Die Tatsache das sich hier niemand über den anderen erhebt, hilft dabei enorm. 😀

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    PS ans BI-Team:
    ZITAT:
    „Der Bruder der dies aushalten mußte konnte drei Tage keine Ruhe mehr finden und war praktisch nervlich am Ende.“

    Das ließ mich darauf schließen, das Freds perönliche mails haltlose Feindseligkeiten waren.
    Ich hoffe, dass es auch wirklich so ist…und nicht, dass ich ihm da nochmal etwas Falsches unterstelle. – Das wäre schlimm…ja…es ist einfach enorm wichtig für mich, denn kontruktive Kritik MUSS erlaubt sein. Sie darf euch weder entmutigen, noch dürft ihr sie persönlich nehmen. – Und niemand hier sollte jemals erst mal überlegen müssen, ob er sich Ggensätzlich äußern darf oder nicht.

    Im Gegenteil…es wäre furchtbar wenn man nichts sagen dürfte, was euch eventuell aufstoßen würde, denn dann gäbe es keinen Unterschied mehr zur WTG. – Was hier sicherlich keiner will…

    Ich bin nach wie vor noch über euer anhaltendes Schweigen darüber irrirtiert, wohingegen ihr sonst immer gesagt habt, wenn euch jemand schon im Vorfeld persönlich beleidigt hat.

    LG Ulli

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Liebe Ulli,
    was meinst du mit anhaltendem Schweigen? Wir haben dir doch geantwortet. Noch zu Fred. Seine IP-Adresse wurde damals, nach den Angriffen gesperrt. Eben bekam ich eine gesperrte Nachricht von Fred wo er sich für die Unterstützung von dir und den anderen Brüdern bedankt. Auch schreibt er das er sich keiner Schuld bewusst ist und keine Mails abgesendet hat und uns nicht angegriffen hat. Ich kann dies hier jetzt nicht mehr nachvollziehen und möchte mich damit auch nicht mehr beschäftigen. Ich werde den Administrator bitten seine IP wieder freischalten zu lassen. Ihr könnt dann soviel wie ihr wollt über BI herziehen. Einige von uns sind wirklich ausgebrannt und haben im Moment einfach keine Freude mehr. LG Bruderinfo 🙂

  • PINEHAS
    Mai 31, 2012

    Hallo liebes Bruderinfoteam, ich möchte euch sagen, dass ich euch sehr liebe. Ich kann für meinen Teil nur sagen: ihr habt mir das geistige gehen beigebracht und dafür bin ich euch sehr dankbar. Wenn ihr ermattet seit wegen der Vorkommnisse kann dies jeder verstehen. Nur bevor ihr darüber nachdenkt diese Seite offline zu stellen, wäre es da nicht wesentlich besser nur das Kommentar senden kommplett einzustellen? Die Kommentare weichen sowieso meistens nach dem vierten, fünften von dem Hauptvortrag ab, und es werden mehr oder weniger Privatgespräche geführt. Euch würde dies doch auch jedemenge Arbeit ersparen, anfeindungen verbaler Art wären auch nicht mehr möglich und ihr könntet euch auf die Vorträge konzentrieren.
    VLG PINEHAS

  • Hans an Ulli
    Mai 31, 2012

    Hi Ulli,

    wenn du Lust hast, mail mir doch mal unter mymail3000@vollbio.de

    Liebe Grüße,
    Hans

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Liebe Uli

    Leider ist zu unser aller Schaden diese Geschichte wieder an die Oberfläche gespühlt worden.
    Damals als dies aktuell war, also Anfang Juni, habe ich als ich es gelesen hatte sofort reagiert und folgenden Kommentar geschrieben:

    http://www.bruderinfo.de/?p=826#comment-11309

    Ich kann mich nur wiederholen, als Christen die den Nächsten lieben sollen, sollen wir auch vergeben lernen. Wie kann man behaupten den Nächsten zu lieben wenn man nicht vergibt? Was ist der Glaube Wert wenn die Liebe fehlt? Damit spreche ich alle an, auch die welche neuerdings die alte Sache losgetreten hat. Denn zum Vergeben gehört in jedem Fall, dass man niemandem etwas nachträgt und immer vergibt. Nicht sieben Mal, sondern sieben mal 70 mal!
    Deswegen hat die Ankündigung hier in BI nichts mehr zu schreiben, weil Fred zu hart angegangen worden sei mit Vergeben nichts zu tun.
    Dass ich Fred persönlich kenne und seine Versammlung, auch seine familiäre Situation kenne, das könnt Ihr mir glauben. Was ich nicht verstehe, wieso es dieses scheinbare Doppelleben gibt. Denn ich kenne auch den betreffenden Bruder aus BI der damals und Heute die Kommentare dazu geschrieben hat und weiß dass er niemals eine ungerechtfertige Anschuldigung machen würde.

    Was soll ich nun tun? Ich könnte für Beide die Hand ins Feuer legen, allerdings etwas mehr für den Bruder von BI.
    Vielleicht gibt es eine ganz andere Ursache, es könnte sein dass es Fred zweimal gibt, es gibt vieles zwischen Himmel und Erde was wir nicht wissen. Nur unser Vater und sein Sohn kennen die reine Wahrheit.

    Die schwerste Last von allen die im Hintergrund BI am Laufen halten, hat unser Bruder der immer wieder versucht den Server am Laufen zu halten. Er hat auch seinen normalen Beruf mit dem täglichen Stress und muss diese Arbeit im Weinberg Jesu nebenbei machen, das ist sicher keine leichte Aufgabe. Wenn man keinen Beruf mehr ausübt, dann hat man leicht reden und Ruhe bewahren, ich weiß was es an Stress bedeutet im Beruf eine wichtige Stellung zu haben.

    Deswegen bitte ich alle Brüder und Schwestern generell keine harten Worte zu wählen und kein vorschnelles Urteil zu fällen. Ich rede aus Erfahrung in meinem Beruf. Ich höre dies und das, der eine sagt mir dies, der andere das Gegenteil. Jeder sieht seine Sicht und ich als Vorgesetzter muss versuchen herauszufinden wo vielleicht die Wahrheit liegt. Keiner hat die Unwahrheit gesagt und jeder ist sich sicher ehrlich seine Ansicht darzulegen. Trotzdem sind die verschiedenen Wahrnehmung oft genau gegensätzlich.

    Deshalb mein alter Spruch: In der Ruhe liegt die Kraft!

    Deshalb schauen wir bitte alle nach vorne bauen auf und reisen nicht nieder und lesen mal gelegentlich folgenden alten Vortrag:

    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=579

    Liebe Grüße aus meinem Urlaubsort Türkei
    Alois

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Alois,
    „Leider ist zu unser aller Schaden diese Geschichte wieder an die Oberfläche gespühlt worden.“

    Das sehe ich anders, im Gegenteil, ich bin froh darüber, denn nur indem man offen miteinander spricht, können Dinge geklärt werden.
    Man darf dabei auch nicht vergessen, dass immer wieder neue Leser dazu kommen und davon abgeschreckt werden könnten…was schade wäre.

    Von daher finde ich es sogar immens wichtig, es zur Sprache zu bringen.

    ZITAT:
    „Damals als dies aktuell war, also Anfang Juni, habe ich als ich es gelesen hatte sofort reagiert und folgenden Kommentar geschrieben:

    http://www.bruderinfo.de/?p=826#comment-11309

    Ohne dieses Aufrollen, hätte ich auch diese Stellungnahme von dir nicht gelesen, da mir damals zeitbedingt einige Kommentare durch die Lappen gegangen sind.

    ZITAT:
    Ich kann mich nur wiederholen, als Christen die den Nächsten lieben sollen, sollen wir auch vergeben lernen.

    Wer dem anderen Unrecht getan hat, sollte sich auch dafür entschuldigen…andernfalls fällt das vergeben sehr schwer. Und das meine ich jetzt ganz unabhängig davon, wer nun wem Unrecht getan hat. Das kann ich überhaupt nicht beurteilen, dafür müsste ich den Schriftverkehr kennen.

    Schaut man sich das Gleichnis an, das Jesus nach seinem Rat an Petrus darlegte, lese ich da nämlich durchaus, dass eine Entschuldigung angebracht ist wenn ich mir wünsche, jemand verzeiht mir:

    26 Doch der Mann fiel vor ihm nieder und bat ihn: `Herr, hab doch Geduld mit mir, ich werde auch alles bezahlen.´
    Mat 18, 28

    Auch Mat 5, 23 + 24 lässt darauf schließen das der Impuls zur Versöhnung von dem ausgehen sollte, der die Irritation auslöste:

    23 Wenn ihr also vor dem Altar im Tempel steht, um zu opfern, und es fällt euch mit einem Mal ein, dass jemand etwas gegen euch hat,
    24 dann lasst euer Opfer vor dem Altar liegen, geht zu dem Betreffenden und versöhnt euch mit ihm. Erst dann kommt zurück und bringt Gott euer Opfer dar.

    Falls da aber tatsächlich ein Dritter reingepfuscht hat, um einen gegen den anderen aufzuwiegeln und dadurch Unfrieden zu stiften, dann sind beide Seiten die Opfer. Aber auch das zeigt einmal mehr, dass es besser ist irgendwelche Unstimmigkeiten lieber untereinander auszudikutieren, statt in der Öffentlichkeit.

    WENN es dann eimal in der Öffentlichkeit angelangt ist, dann fände ich es gut, wenn es auch in der Öffentlichkeit geklärt wird.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Bruderinfo,
    ZITAT:
    „Liebe Ulli,
    wir haben dem sogenannten Fred oder Thomas oder Thomas U. unsere Hand gereicht und werden dies auch in Zukunft tun. Wir sind versöhnlich und gehen den Weg der Liebe. Wenn du dies nicht an unseren Kommentaren gesehen hast, dann tud es uns Leid das du dies nicht verstehen möchtest.“

    meine vorheriger Antwort war eh´als letzte gedacht, weil´s einmal gut sein muss.

    Allerdings möchte ich festhalten, dass ich aus euren Beiträgen tatsächlich nicht ersehen kann, das ihr Fred in irgendeiner Weise die Hand gereicht habt – aber ganz sicher nicht, weil ich es nicht will!

    Wenn ihr von irgendjemandem zu unrecht kritisiert wurdet, dann habe ich euch immer verteidigt, von daher verstehe ich nicht, dass ihr mir jetzt unterstellt, dass ich euch nicht verstehen MÖCHTE.

    Aber vielleicht bin ich ja die Einzige die in euren Kommentaren keine Ausgestrekt Hand erkennen konnte. – Dann isses ja gut. 😉

    Eurem Wunsch es jetzt damit auf sich beruhen zu lassen, komme ich gerne nach…denn es macht eh´ keinen Sinn weiter darüber zu reden. Ich habe nämlich auch das Gefühl, dass ihr nicht versteht um was es mir geht…aber nicht weil ihr mich nicht verstehen möchtet, sondern weil ihr von eurer Position aus, einfach nicht dazu in der Lage seit.

    LG Ulli

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Bruder Alois,
    danke für deine Sicht wegen Bruder Fred. Wir kennen ihn leider nicht und wie du sagst könnte es sein das es einen anderen Fred gab. Auch dies wissen wir nicht. Wenn es Ungereimtheiten gab dann hat diese Bruder Fred auch selbst zu verantworten. Jetzt klingt das ein wenig hart aber die Schmähmails bekamen wir von einem sogenannten Tomas U. bzw. Thomas U. Als wir die Adresse dieses Thomas ausfindig machten wandelte er seinen Name in Fred. Jedoch blieb die IP genau die gleiche. Vielleicht gibt es auch mehrere Thomasse. Wie auch immer. Fred war Thomas U und Thomas U. Fred. Wo er dann überführt war und wir dies im sagten, stellte er sich ahnungslos. Auch wenn er sich vor euch als guter und netter Bruder ausgibt. Wir haben hier bei Bruderinfo einfach keine Lust und keine Zeit mehr für solche Spielchen. Es ist einfach nur schade für die Zeit die wir in diesen Menschen investiert haben. Mag sein das er für viele Brüder ein netter Bruder ist. Für uns ist und war er es eben nicht. Natürlich kann er für dich und Hans und Ulli und Anna weiterhin ein lieber Bruder sein. Wir möchten mit Ihm jedenfalls keinen Kontakt mehr haben. Deshalb war unsere Antwort an Ulli sinngemäß …wenn er es ehrlich meint dann jederzeit gerne. Du hast recht mit dem Satz: In der Ruhe liegt die Kraft, aber wenn man per Mail so gedemütigt wird dann nützt auch keine Ruhe mehr. Wir wünschen dir dennoch noch einen schönen Urlaub und eine erholsame Rückkehr. Bleib gesund und Grüße vom Bruderinfo-Team. 🙂

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Liebes BI-Team,
    liebe Brüder und Schwestern,

    eigentlich dürfte es jetzt mit diesen Informationen doch nicht mehr schwer sein, „die Dinge richtig zu stellen“.
    Alois kennt „Fred“, ihr kennt seinen richtigen Namen. Was liegt da näher, als ich auszutauschen, ob Fred der eine auch nur der eine ist oder ob es noch einen Fred gibt, der sich vielleicht darüber freut, dass seine Rechnung aufgegangen ist. Über die Identität könnt ihr euch auch ohne Plattform austauschen, es geht ja auch um Datenschutz, aber das gern lesende Volk hier informieren.

    Und ich bin ganz sicher, dass es da eine Überraschung gibt.

    Wenn Fred (1) und Alois sich gut kennen, wäre es nach meinem Dafürhalten von Fred 1 logisch gewesen, Alois als Mentor einzusetzen um die Situation zu entspannen. Denn wie beschrieben, wir machen alle Fehler. Also muss Alois jetzt einen neuen Fred 1 kennenlernen vom Charakter her oder es gibt Fred 2 und dann ist Bruderinfo sehr zu loben für die Aufmerksamkeit. Aber zu kritisieren macht uns ja schon wieder erhabener als unseren Bruder. Das hat auch nichts mit WTG-Denke der Unfreiheit zu tun, das sind zwei völlig unterschiedliche Geschichten.

    Trotz allem und wie dem auch sei: Merken wir eigentlich nicht mehr, was Sinn und Zweck „unserer“ Seite ist? Wir müssen härter daran arbeiten, uns gegenseitig zu erbauen, dann sieht sich auch Bruderinfo nicht so sehr in der Pflicht, die Kommentare strengstens zu filtern. Wir alle werden davon profitieren und entspannter miteinander umgehen. Die Vorträge werden stets besser und erfassen die tiefen Dinge Gottes und wollen wir da wirklich den Geist Gottes durch unsere Kleinlichkeit drücken?
    Wir können uns sehr glücklich schätzen, ein freies Volk geworden zu sein und sind mit dieser Freiheit doch auch vielen Gefahren ausgesetzt. Das darf man auch nicht vergessen.

    De facto: Wenn Fred 1 der geistig gesinnte Bruder ist, wie er von Alois beschrieben wird durch persönliche Kenntnis, dann wird er sich geistig gesinnt benehmen und Bruderinfo nicht schmähen und in Liebe Kommentare geben, egal was war. Und wir alle gehen jetzt mal tief in uns und denken mal bitte darüber nach, dass wir EINE Herde sind und je größer die Herde wird, um so eher besteht auch die Gefahr, dass man sich mal einen Tritt einfängt. Das ist nicht tödlich, tödlich ist, wenn wir ganz allein sind.

    So, das ist keine spezifische Kritik, das soll uns alle einmal wieder etwas runter regeln. Denn sonst werden wir zum Gespött, dass wir die WTG für ihr Kritikverbot kritisieren und können mit unserer Freiheit nicht umgehen. Also bitte wieder Blümchen werden. Ich brauche euch alle!

    Ganz liebe Grüße
    Eddi

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Bruderifo,
    ich werde aus all dem langsam nicht mehr schlau. Und die letzte Stellungnahme von euch widerspricht sich irgendwie…einerseits seid ihr euch absolut sicher, das es ein und derselbe ist. – Andererseits haltet ihr es für möglich, dass es mehrere Freds gibt:

    ZITAT:
    „Wir kennen ihn leider nicht und wie du sagst könnte es sein das es einen anderen Fred gab.“

    Wenn ihr DAS auch nur im Entferntesten für möglich haltet, dann muss es doch auch möglich sein, wieder irgendwie auf brüderliche Weise überein zu kommen.

    Ich bin der Meinung, bei einem Bruder sollte man grundsätzlich zuerst das Gute voraussetzen. – Zum einen, weil Fred mehreren Brüdern hier persönlich bekannt ist. – Zum anderen aber auch, weil ihr ja schon am eigenen Leib erfahren habt, was technisch an Manipulation alles möglich ist und da wir ja alle unsere emailadresse angeben wenn wir hier etwas schreiben, ist es noch nicht mal sooo weit hergeholt, dass sich da jemand der´s kann und drauf anlegt Unfrieden zu säen, reingehakt und dran bedient haben könnte.

    Ich kenne Fred übrigens nicht…ich traue Alois und Anna nur genügend Menschenkenntnis zu, um diejenigen die sie kennen, richtig einzuschätzen.

    Wenn er sie täuscht und tatsächlich ein linkes Spiel betreibt, dann wäre das etwas, wovor er sich selbst vor Gott zu verantworten hätte.

    Ist er aber wirklich ahnungslos, was sollte er euch dann anderes sagen, als eben dieses? – Dann wäre es wirklich schlimm, wenn man ihn zum Lügner zu stempelt.
    Wenn ihr ihm nicht glaubt und damit für etwas verurteilt, wofür in Wirklichkeit irgendein gewissenloser PC-Crack verantwortlich ist, der denkt er würde seinem WT-Gott damit einen heiligen Dienst erweisen, hätte dieser sein Ziel erreicht und lacht sich gerade fürchterlich schlapp.

    Andererseits habt ihr rein nichts zu verlieren, wenn ihr Fred die Hand reicht und ihm Glauben schenkt.
    Unversöhnlichkeit habe ich schon so oft erlebt…aber nirgendwo stößt sie mich mehr ab, als wenn es unter Christen geschieht.

    Den vielen Schmähmails würde ich an eurer Stelle überhaupt keine Beachtung mehr schenken…sie sind es in keinster Weise wert und können euch im Unterbewussten beeinflussen.
    Darum ist es wichtig für euren inneren Frieden und um nicht selbst unbeabsichtigt ungerecht zu werden, diesen Dreck einfach ohne eine Reaktion ins virtuelle Nichts zu schießen.
    Und mittlerweile bemerkt ihr doch sicher recht schnell, wenn ihr es mit soetwas zu tun habt. – Dann also demnächst einfach weg damit!

    Keiner von uns möchte, dass ihr irgendwann mal nervlich unter der Last die ihr euch aufgebürdet habt, zusammen brecht. Deshalb könntet ihr das mehrfache Hilfsangebot einiger Brüder hier, ruhig annehmen. Je mehr Schultern sie tragen, um so leichter wirds für den Einzelnen.

    LG Ulli

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Liebe Ulli,
    wir haben dem sogenannten Fred oder Thomas oder Thomas U. unsere Hand gereicht und werden dies auch in Zukunft tun. Wir sind versöhnlich und gehen den Weg der Liebe. Wenn du dies nicht an unseren Kommentaren gesehen hast, dann tud es uns Leid das du dies nicht verstehen möchtest. Wir haben nun unseren Standpunkt und und unsere Vorgehensweise jetzt des öfteren klar dargestellt. Wir möchten dich bitten es darauf beruhen zu lassen und uns wieder auf die wirklich wichtigen Dinge zu besinnen. LG Bruderinfo.

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi,

    es ist halt sehr schade, wenn kompetente, intelligente und liebevolle Brüder wie Fred durch solche Kommentare quasi „vertrieben“ werden.

    Für mich auch verständlich und konsequent, dass einer dann keine Lust mehr hat, hier etwas zu schreiben. Oder hat jemand mal wieder einen Kommentar von Fred gesehen seitdem?

    Spr 4:18 zweiter Teil:
    „was ein weiser Mensch sagt, heilt und belebt.“

    LG
    Hans

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Bruder Hans und Christin und alle anderen Brüder die sich an unseren Worten gestört fühlten,
    es liegt uns fern Brüder von Bruderinfo zu vertreiben. Wir sind nur darauf bedacht alles was Bruderinfo schaden könnte klar und deutlich und offen darzulegen. Bis so ein Kommentar getätigt wird, versuchen wir natürlich alles abzuwägen was uns als richtig erscheint. Wir sind tagtäglich Angriffen in verbaler Form ausgesetzt und versuchen die zu entlarven die es „Nicht Gut“ meinen. Dein Bibeltext lieber Hans:Spr 4:18 zweiter Teil:“was ein weiser Mensch sagt, heilt und belebt.” versuchen wir natürlich umzusetzen. Damit etwas heilt und belebt muß man auch mal direkt mit bitteren Worten eingreifen. Medizin kann auch in einigen Fällen wenn sie heilen soll bitter schmecken. Wir sind hier nicht dazu da den Brüdern die Ohren zu kitzeln, denn das wäre unehrlich. Wir betrachten Kommentare nicht öberflächlich sondern versuchen diese auch in rethorischer und psychologischer Weise zu sehen. Die Gesellschaft arbeitet oft mit Rethorik und psychologischen „Tricks“ um Brüder lenken zu können. Wenn dann ein Bruder diese Aussagen übernimmt um damit vielleicht unbewusst andere Brüder zu lenken, müssen wir mit energischen Worten darauf hinweisen um Brüder auf unserer Seite zu zeigen, dass dies bei uns eben nicht mehr funktioniert. Dies mag vielleicht lieblos erscheinen, ist es aber nicht. Wir mußten schon einige Male mit Kommentaren streng eingreifen und glaubt uns, wir wären froh wenn wir dies nicht müßten. Aber die Erfahrung hat uns gezeigt das dies oft richtig war. Natürlich machen wir auch Fehler und wenn dies der Fall ist dann haben wir uns auch schon öffentlich dafür entschuldigt. Doch in diesem Fall war es nach unseren Erkenntnissen richtig. Wir hoffen das unsere „Schutzmaßnahmen“ erkannt werden. Unser Antrieb ist stets die Liebe zu Euch allen. Euch allen einen gesunden Tag ohne bittere Medizin. LG Bruderinfo 🙂

  • Uwe Schöning
    Mai 31, 2012

    Ich muss hierbei immer an Petrus denken. Matthäus 16:21,23

    Wieso ist es so verkehrt zu sagen, dass ein Mensch von Satan beeinflusst wird? Wie spricht die Wachtturm-Gesellschaft über ‚Abtrünnige‘, andere Religionen, Schwache innerhalb der eigenen Reihen?

    Hat Jesus aber Petrus deshalb weniger geliebt, weil sich Satan seiner bedient hat? Ich denke wohl eher nicht!

    Die Worte mögen hart gewesen sein, aber im ‚Eifer des Gefechts‘ rutscht so etwas heraus. Und gerade weil dieses Portal mit einigen Angriffen zu kämpfen hat, fand ich die Reaktion kaum übertrieben.

    Ansonsten vielen Dank für deine Ausführungen mit der bitteren Medizin.

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi BI,

    ZITAT „Doch in diesem Fall war es nach unseren Erkenntnissen richtig.“

    Da gibt es sicher geteilte Meinungen dazu und ich will das auch nicht weiter kommentieren.

    Was ich aber gut finde ist, dass ihr z.B. hier an dieser Stelle auch die Fred-freundlichen und eher BI-kritischen Kommentare veröffentlicht habt.

    LG
    Hans

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Lieber Fred,
    ich möchte dich auch ermuntern über diese GESCHRIEBENEN Worte der LK einmal nachzudenken – ich habe es schon mehrfach hier eingestellt – oder wie ein KA am Kongress die Worte äußerte:

    „Was uns Jehova zu sagen hat steht im WACHTTURM!“ Wer hat hier etwas manipuliert? 700 – 800 Brüder und Schwestern haben dies mit eigenen Ohren gehört !!!

    Und nun die Zitate aus der Literatur:

    „Der Wachtturm“, Jahrgang 1957, Seite 498
    „Es ist höchst wichtig, daß wir diese Tatsache verstehen und den Anweisungen des ,Sklaven’ so folgen, wie wir der Stimme Gottes folgen würden, weil es Gottes Vorkehrung ist…“

    „Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben“, 1960, Seite 148
    „daß ,DIE GESELLSCHAFT‘ der sichtbare Vertreter des Herrn auf Erden ist…“

    „Der Wachtturm“, 01. August 1956, Seite 474
    „Daher ist der Wille des Sklaven der Wille Jehovas. Rebellion gegen den Sklaven ist Rebellion gegen Gott…“

    Das Wort des ,Sklaven’ ist dem Worte Gottes gegenüber gleichwertig und gleichverbindlich. Ist solch eine Äußerung nicht Gotteslästerung?

    „Der Wachtturm“, 15. Mai 1981, Seite 19
    „Es besteht kein Zweifel, daß wir alle zum Verständnis der Bibel Hilfe brauchen.Wir können die notwendige biblische Anleitung nicht außerhalb der Organisation des ,treuen und verständigen Sklaven’ finden…“

    …und was steht in GW wodurch wir die tiefen Dinge verstehen dürfen – du kannst es sebst nachlesen: 1.Kor. 2:10-13

    …und was beahuptet der WT

    „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 43
    „Aus diesem Grunde kann die Bibel getrennt von der sichtbaren Organisation Jehovas, nicht richtig verstanden werden…“

    Somit versteht nur die WTG die Bibel richtig; somit müßten alle ihre Lehren in Übereinstimmung mit der Bibel sein. …und sind oder waren sie das?

    Die größte Unverfrorenheit ist jedoch diese Behauptung:

    „Zum Predigtdienst befähigt“, Ausgabe 1957, Seite 156

    „Wenn wir Jehova und die Organisation seines Volkes lieben, werden wir nicht mißtrauisch sein, sondern werden, wie die Bibel sagt, ,alles glauben’, nämlich alles, was Der Wachtturm darreicht…“

    Ein Zeuge Jehovas muß alles glauben, was „Der Wachtturm“ sagt. Wo steht das in der Bibel geschrieben ist man bis heute schuldig geblieben?

    Obige Lehraussagen der WTG kann jeder nachlesen – hier brauche ich keine Erklärung das etwas manipuliert worden ist.

    Wie schrieb Johannes im 1. Brief Kap. 4:

    Der Geist der Wahrheit und der Geist der Lüge
    1 Meine Lieben! Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.

    Deshalb fügt er noch hinzu: Kap. 2:
    26 Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. 27 Doch der Heilige Geist2, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus.

    lg. Matthäus

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Liebes BI-Team,

    zunächst ein herzliches Danke an Euch von BI, dass ihr so klar und unmissverständlich Stellung bezogen habt. Ich bin immer dafür bei der Wahrheit zu bleiben auch und vor allem wenn es um die WTG geht. Dumpfes, substanzloses „draufhauen“ ohne Sinn und Verstand ist etwas für Demagogen und ungebildete Menschen und solchen, die sich mit sachlichen Argumenten nicht zu helfen wissen.

    Deshalb habe ich auch den Polemikvorwurf von „Fred“ in Bezug auf den WT v. 15.08.12 und der Sache mit „Bürger des Königreiches“ dankend angenommen. Fred hatte hier völlig Recht.

    Doch was Fred jetzt macht zeigt, warum er bisher durch kritische Kommentare in Lehr- und Glaubenspraxis der WTG noch nicht in Erscheinung getreten ist. Er versucht in der Tat ganz geschickt Halbwahrheiten und Behauptungen zu streuen, „vergiftet“ mit einem Lob an Anna, was die anderen natürlich in die unangenehme Lage versetzt diese Lob durch vermeintlich zu hartes Einschreiten abzuwerten.

    Ich habe mir jetzt merhfach die besagte Stelle angesehen und es ist geradezu ein Witz zu behaupten Brd. Slupina hätte NICHT vom Wachtturm gesprochen.

    Ich empfehle jedem nochmals genau hinzuhören was genau gesagt wurde, in welchem Zusammenhang, in welchem räumlichen Umfeld und auf was es bezogen war:

    …prosieben.de/tv/galileo/videos/clip/321351-zeugen-jehovas-1.3202746/

    (falls dieser Verweis nicht erlaubt ist bitte löschen und selbständig in der Pro7-Bibliothek nachschauen)

    Die geschickte Rhetorik von Fred lässt für mich ebenfalls den Schluss zu, dass hier direkt von Selters geschrieben wird, den er sagt er „kennt“ (nicht er „kannte“) Wolfgang Slupina persönlich und das kann man wohl nur, wenn man auch vor Ort ist, oder irre ich mich? Auch schreibt Fred in größter Wertschätzung von Brd. Slupina. Wie kommt das?

    (Zitat „Fred“)
    „Unbegründete und meist unbewiesene Tiraden gegen die Wt-Orga dagegen bewirken keine Erbauung im Glauben, beim unvoreingenommenen Leser, wie schon erwähnt, eher Misstrauen.“

    Das ist völliger Unfug was er hier schreibt und zeigt, dass er sich weder mit den BI-Artikeln noch mit 90% der Kommentare auseinandergesetzt hat.

    LG
    Dennis

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Dennis,
    wir freuen uns das doch einige dies auch erkannt haben. Natürlich ist es uns ein „Greuel“ so hart gegen Fred zu argumentieren. Da wir aber genau die manipulierende Weise erkannt hatten, mußten wir dies tun. So wie Jesus einfach in bestimmten Situationen ganz klar Stellung bezogen hat indem er z.B. sagte: …Satan tritt hinter mich oder….Otternbrut …. Genauso darf man polemische und rethorische Manipulation nicht zulassen. Im Normalfall schalten wir diese manipulierenden Kommentare die vom Bethel kommen nicht frei, da das Ziel ist Brüder bewusst in die falsche Richtung zu führen und hier bei BI ein Keil zu treiben. Doch ab und zu schreiben auch Brüder vom Bethel mit, die bemerken das der selbsternannte Sklave untreu geworden ist. Diese möchten wir ermuntern standhaft zu sein und wie die Beröer zu handeln, doch gewissenhaft alles zu prüfen. Gottes Segen allen da draußen die Gott dem Herrscher mehr gehorchen als Menschen. LG Bruderinfo 🙂

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Dennis

    Wenn es sich bei Fred um den gleichen Fred handelt der vor Monaten auch ab und zu einen Kommentar geschrieben hat, dann kommt er nicht aus Selters. Denn diesen Fred kenne ich persönlich. Er ist keineswegs ein organisationstreuer Bruder, sondern versucht wie viele andere Brüder in seiner Versammlung zu retten was zu retten ist.

    Dass er die genannte Passage so verstanden hat verstehe ich auch nicht, denn das ganze Wirken der Organisation beweist, dass sie keine andere Ansicht duldet als ihre eigene Ansicht. Die Organisation sieht sich wirklich als der „Kanal“ Jehovas die geistige Speise auszuteilen. Da spielt es keine Rolle mehr ob das Wort inspiriert nun auf die Puplikationen gemünzt war oder nicht. Denn das Ergebnis ist dasselbe.

    Es wäre schade wenn wir immer einer Meinung wären, denn dann stimmt was nicht. Frei denkende Menschen können nicht immer eine Meinung haben. Du weist dass auch wir Beide verschiedene Ansichten in bestimmten Punkten haben, trotzdem sind wir Brüder unter einem Hirten Jesus.

    Wir alle kennen das Gleichnis der 10 Jungfrauen, alle 10 Jungfrauen sind dem Christus entgegen gegangen. Aber nur 5 Jungfrauen sind zur Hochzeit eingegangen.
    Die bis zum Ende der Organisation treuen Brüder und Schwestern gehen gar nicht dem Christus entgegen, sondern sie folgen der Organisation. Diese Brüder können nach meiner Ansicht mit den 10 Jungfrauen gar nicht gemeint sein. Eher sind beispielsweise wir alle mit den 10 Jungfrauen gemeint, weil wir alle dem Christus entgegen gehen wollen.
    Deswegen seien wir wachsam und achten darauf dass wir genug Öl in den Vorratsbehältern mitführen um noch Licht in der Lampe zu haben wenn der Bräutigam kommt.
    Wir sind alle noch nicht am Ziel, auch wenn wir einen ganz wichtigen Schritt und zwar nicht der Organisation zu folgen, getan haben.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    nachdem ich mir gestern abend den Bericht auf Pro 7 nochmals angesehen habe ist mir etwas Entscheidendes aufgefallen:

    Es wurde mit KEINEM Wort auf unsere biblisch begründete Hoffnung hingewiesen. Kein einziger Bibeltext über unseren Erlöser und Retter Jesus Christus angeführt. Es wäre so schön gewesen, zum Beispiel 1. Timotheus 2, ab Vers 1 (Hfa):

    1 Am wichtigsten ist, dass die Gemeinde nicht aufhört zu beten. Betet für alle Menschen; bringt eure Bitten, Wünsche, eure Anliegen und euren Dank für sie vor Gott. 2 Betet besonders für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, ehrfürchtig vor Gott und aufrichtig unseren Mitmenschen gegenüber. 3 So soll es sein, und so gefällt es Gott, unserem Retter. 4 Denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen. 5 Es gibt nur einen einzigen Gott und nur einen Einzigen, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt und Frieden schafft. Das ist der Mensch Jesus Christus. 6 Er hat sein Leben hingegeben, um uns alle aus der Gewalt des Bösen zu befreien. Diese Botschaft soll nun verkündet werden, denn die Zeit, die Gott festgelegt hat, ist gekommen.“

    Zwar gab es das Interview einer Familie und des Familienvaters der darüber gesprochen hat, wieveil Zeit er fürs Predigen einsetzt. Nur das WARUM? Und die interviewten Kinder tun mir auch leid.

    Es wäre so einfach hier Last von den Schultern unserer Brüder zu nehmen und so unsere Mitmenschen über die Rettung durch Christus auf diese Weise kurz zu informieren. Statt diese Art der Verbreitung der Botschaft zu wählen prügelt man unsere Brüder wieder mit schlechtem Gewissen, Blutschuld und en 12 Gründen für’s Predigen in den Dienst. Und nimmt ihnen damit wertvolle Zeit weg, die sie benötigen um ein enges Verhältnis zum Schöpfer aufzubauen.

    Dir @Martin noch vielen Dank für deinen liebevollen Kommentar an Edelmuth.

    Viele lieben Grüße aus dem Dauerregen

    Anna

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Anna,
    ja…es war eine reine Selbstdarstellung- und Beweihräucherung…wie immer halt…

    LG Ulli

  • Geo
    Mai 31, 2012

    @ Denis, @ Edelmut

    Wenn ich mich in Euren Dialog einklinken darf?!

    Ich sehe es wie ihr. Einen Vorteil hatte es bei mir, ein ZJ zu sein, denn von da an befasste ich mich intensiv mit dem Wort Gottes.

    Doch bald viel die Fassade der Organisation.

    Neid, Missgunst, Konkurrenz denken und Falschheit kamen immer mehr unter den Brüdern zum Vorschein.

    Ich erkannte, dass die Organisation niemals das tut, was unser Herr Jesus uns versucht hat zu lehren.

    Also blieb mir nur eines: Mich zurückzuziehen und selbst zu entscheiden, was die WTG für mich nützliches bringen kann.

    Das Gute behalte ich, das schlechte verwerfe ich.

    Ich denke hier an Elia. Er fühlte sich alleine gelassen. Er beschwerte sich ja schon fast bei Jehova und das Ergebnis: Jehova sagte zu Elia, dass er nicht alleine ist sondern das es noch 7000 andere Israeliten gibt die den Baal nicht anbeten.

    Ich versuche auch, nur das zu lehren und zu predigen was mein Gewissen zulässt.

    Mal ehrlich, viele ZJ sind nur Mitläufer und würden nie merken, wenn man gewisse „Lehrpunkte“ der WTG weg lässt oder vorsichtig abändert. Weil viele ZJ eben nicht eigenständig denken, fällt es den „Schriftgelehrten“ der Org. auch so leicht, ihre Schafe hörig zu machen.

    Natürlich kostet das Kraft, doch hatte es Jesus leicht?

    Im Moment sehe ich keine andere Möglichkeit auch den Weg zu gehen wie Edelmuth.

    Die „7000 anderen“, die Jehova aufrichtig anbeteten und die Baalsanbetung, wie sie die WTG betreibt, ablehnen, habe ich jetzt zum Teil hier kennengelernt.

    Ich hoffe demnach auf weitere lehrreiche und erbauende Beiträge die einem christlichen Leben dienlich sind.

    LG

    Geo

  • Obadia
    Mai 31, 2012

    Hallo, habe das Video gerade im Internet auf Pro 7 gesehen. das Video ist sehr Allgemein nach den Wünschen der Gesellschaft gedreht worden, nichts neues was man schon weis über die Zeugen Jehovas.

    mfg Obadja

  • Uschi
    Mai 31, 2012

    @ Euch alle : guckt Euch mal auf youtube die Beiträge „die Zeugen Jehovas 1“ ( und 2 und 3) an. Das Ehepaar Deppe erzählt. Eine solch klare, und schnörkellose Aufklärung hab ich selten gesehen.
    LG Uschi

  • Geo
    Mai 31, 2012

    Ein Nachtrag noch:

    Die Bilder kann man u.a. in der Hompage des österreichischen Bundeskanzleramtes anschauen mit entsprechendem Kommentar.

    LG

  • Geo
    Mai 31, 2012

    @sasha

    Religionsgemeinschaften am 9.6.2009 im Bundeskanzleramt (in Österreich). Im Bild (v.L.n.R.) Gerhard Weißgrab (Buddistische Religionsgemeinschaft), Lotha Pöll (Evangelisch-methodistische Kirche), Walter Schneeweiß (Zeugen Jehovas), Mesrob K. Krikorian (orientalisch-orthodoxe Kirche), Anas Shakfeh (Islamische Glaubensgemeinschaft), Michael Bünker (Evangelische Kirche), Bischof John Okoro (Altkatholische Kirche), Bundeskanzler Werner Faymann.

    Bilder sind im Internet diesbezüglich genügend zu finden.

    Wie getrennt sind wir also von der Welt?

    Wäre Jesus diesen Weg gegangen?

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Hallo ihr Lieben,

    hier habe ich eine Aussage von einem Evangelischen Kirchenbeauftragten zum Thema Anerkennung als KdöR der Zeugen Jehovas. Grundsätzlich konnte man lesen, dass die großen Kirchen kein Problem mit der Anerkennung haben, und dass sie es teilweise sogar begrüßen. Seine Worte sind freundlich, aber sehr aussagekräftig.
    —————————-
    Zitat Anfang:
    Kritik an autoritären Strukturen

    Dabei beziehe er sich vor allem auf den Alleinvertretungsanspruch und die autoritären Strukturen innerhalb der Religionsgemeinschaft. „Ich bedaure als Kirche das Urteil insofern auch, weil Kirchengemeinschaften, die diesen Status haben, sich auch in das gesellschaftliche Leben einbringen“, sagt Hardt. Von den Zeugen Jehovas sei dies jedoch nicht zu erwarten, da sie ein Eigenleben führen und sich abschotten würden. „In unserer Region habe ich überhaupt keine Berührungspunkte mit den Zeugen Jehovas“, sagt der Dechant.

    Transparenz für Aufsichtsbehörden

    Beim evangelischen Kirchenkreis an Nahe und Glan aber gab es in der Vergangenheit sehr wohl Erfahrungen mit den Zeugen Jehovas. „In der Regel haben wir die meisten Berührungspunkte mit ehemaligen Mitgliedern, die seelsorgerisch betreut werden“, sagt Superintendent Marcus Harke. An der Gerichtsentscheidung übte er keine offene Kritik: „Grundsätzlich begrüße ich die Entscheidung, weil man doch offensichtlich davon ausgehen darf, dass das Verhältnis der Zeugen Jehovas zu unserem Staat sich grundsätzlich gewandelt haben müsste. Sonst hätte das Gericht sicher anders entschieden“, so der Superintendent. Zitat Ende
    ————————————————-

    Der letzte Satz sagt alles aus: DAS VERHÄLTNIS DER ZEUGEN ZUM STAAT MUSS SICH GRUNDSÄTZLICH GEÄNDERT HABEN, SONST HÄTTE DAS GERICHT SICHER ANDERS ENTSCHIEDEN! Wie recht er hat!

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Rico
    Mai 31, 2012

    Hallo,

    ich habe mir gestern die Sendung auch angeschaut und was der Älteste von sich gegeben hat fand ich auch nur anmaßend und hochmütig! Als ob eine Zeitschrift die menschliche unvollkommene Gedanken enthält inspiriert wäre! Wenn das so ist, dann frage ich mich wieso in den vergangenen 125 Jahren der Wachturm was die Zeitprophetie angeht, bis her immer daneben gelegen hat! Die WTG hat sich mit dieser Aussage ziemlich lächerlich gemacht und ich glaube sie haben damit Jehova auch wütend gemacht! Wie steht es geschrieben, es ist etwas furchtbares in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! Dem stimme ich zu!

    Lg Rico

  • Geo
    Mai 31, 2012

    @ Igel
    Da kann man zwischen den Zeilen lesen wie man will. Für Jehova ist eine Lüge eine LÜGE.

    Womit begann im Garten Eden das Dilemma?

    Unerlaubter Geschlechtsverkehr, Diebstahl, Körperverletzung oder Mord?

    Nein; es war eine Lüge, und die war noch nicht einmal offensichtlich, eher eine Halblüge.

    Jehovas Ansicht über die Lüge hat sich sicher nicht geändert. nicht umsonst warnt er die Pharisäer in Matt. 23:15.

    Das wir Lügen ausgesetzt werden, darf uns auch nicht wundern.

    In 2. Kor. 11:14 werden wir gewarnt:“Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an.“

    Wie stellte sich Bernd Klar in dem Interviw dar?

    Liberal, weltoffen und kompromissbereit.

    Treffen diese Eigenschaften auf die Organisation zu oder werden diese geduldet?

    INTERN – NIEMALS!

    Diese Lüge verfolgte nur einen Zweck. Das Erreichen der K.d.ö.R..

    Hätte Bernd Klar die gängige unnahbare Härte der Org. geschildert, hätte dies u.u. die Anerkennung um einiges zurückgeworfen.

    In Spr.14:5 steht:“Ein treuer Zeuge ist einer, der nicht lügen wird, aber ein falscher Zeuge bringt lediglich Lügen vor.“

    Jehova ist ein Gott der nicht Lügen kann!!

    NIEMALS würde er dulden, dass seine Anbeter über IHM stehen dürfen und Lügen verbreiten können.

    Interesannt ist hier 2. Thessalonicher 2:9-12.

    LG

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    hallo Geo,
    die WTG hat als Organisation ganz klar nicht die Kraft, die sie vorgibt zu haben. Verlogen bis wo geht nicht mehr maßt sie sich an, dass alleinige Ausleggungsrecht für die Heiligen Bücher zu haben, die Bibel. Aber wenn man mal alle bisheringen Buchpublikationen vor sich sieht – aufgereiht zB in einer Bilbiothek im Kö-Saal, angefangen von Russells Schriftstudien über Rutherfords Regenbogen-Reihe hin zu Knorrs blauer Bombe 1968 und dem heutigen Büchervolumen und diese heute alle konzediert, so stellt man fest: Alles Müll.
    Und da galt die unverschämte Anmaßung seit Generationen: WIR SIND IN DER WAHRHEIT.
    Das ist schlicht und ergreifend zum Erbrechen – ständige Anpassungen der Doktrin, Überarbeitung derselben in anderem LIcht und die Zeugen „fressen“ das wie die STopfgänse, die die Leberpastete liefern.
    Welche Kraft geht von den Lehren aus? Sind Zeugen Jehovahs besser geworden als die verpönte „Welt“?
    Wie sagte mal ein Ältester: Es gibt nichts aus der WElt, was es auch bei den Zeugen nicht gibt.
    Possenspiele in der Ältestenschaft, Machtkämpfe, Lügereien und Falschanklagen, Heuchleritis par excellence.
    kein Wunder, dass die Versammlungen weniger werden, der Besuch abnimmt und viele entrüstet wegbleiben.
    Das ist Fakt und nur das ist Maßstab, den WErt einer Organisation, die vorgibt Gottes Eigentum zu sein,zu bewerten.
    sie hat eine Form der Gottergebenheit, die sich hinsichtlich ihrer Kraft ganz deutlich nichts als solche erweist.
    Und wo Gottes Geist nicht hinter steht, da kann auch nichts gedeihen, selbst enn man die KUh am STall am Schwanz am raus am ziehen ist, will sagen: Selbst wenn man dem Sklaven huldigt, wie einem Idol, ihm Anbetung darbringt durch die vielen Floskeln der Verehrung.
    an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen – sagte Jesus.
    Und ein fauler Baum der keine Früchte hervorbringt wird umgehauen und dient noch als Brandmaterial.
    Die Vermessenheit kann krankhaft werden, sie hat diesen Zustand schon lange ereicht, Top Faux pas ist das Bekenntnis, nunmehr den „Bürgern“ die STaatsbürgerschaft zu entziehen.
    Das machten besonders gern die Sowjets so und die Tätära – DDR – in Zeiten des kalten Krieges – da wurde ausreisen lassen zB Wolf Biermann oder Solschenitzin und kaum waren sie draussen wurde ihnen die Staatsbürgerschaft aberkannt.
    Ja der WT hat von dieser bösen Welt gelernt und orientiert sich daran.Andere Staaten mögen Übeltäter vor Geicht bringen, aber Staatsbürgerschaft aberkennen? Das wäre gegen jedes Gesetz!
    Früher lobhudelten sie die UNO regelmäßig in Erwachet oder Wachtturm mit einem Lobesartikel, der der UNO gegeben wurde um zu beweisen, dass man auf Linie ist. Ein Parallel-Artikel, der in den Zeitschriften folgte, wies dann darauf hin, dass diese UNO der Thron Satans ist und als solcher vernichtet wird. Dieser Artikel blieb aber der UNO verborgen.
    Heuer ist das Thema tot in den Schriften.
    Allesamt ein Testimonial für den Schritt nach Ägypten.
    Das lebendige Beispiel, dass sie genauso weit vom Höchsten abgedriftet sind wie damal die 12 Stämme, die 10 Stämme und wie das 2 Stämme Reich zur Zeit Hesekiels und zur Zeit Jesu.
    Kein Wunder, dass alles aus dem Ruder läuft, bei zunehmendem Druck auf alle. Ein futsches Paradies für all jene, die eines Tages aufwachen und feststellen, dass sie einer Lebenslüge folgten.Das wird manchem den Wunsch zu leben nehmen. Ich erahne böse Zeiten für jene 150%igen, die heute ihre Brüder richten und – wäre es erlaubt – STeine auf sie werfen würden.
    Möge Gott uns Kraft geben und uns niemals das Ziel aus den Augen verlieren lassen, ihm ergeben zu bleiben, auf ihn allein zu vertrauen, denn in seine große hand fallen wir immer weich.
    WEnn der WT fallen läßt, dann führt das zu tiefsten Verletzungen von Körper und Geist. Aber ihm allein können wir trauen, während alle Menschen eher fehlen werden.

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Es macht mich wirklich traurig, wenn ich diese Dinge über den Sklaven lese. Einst haben wir dem Sklaven vertraut und ihm geglaubt. Seine Lehre über die Rettung der kleinen Herde von 144 000 Mitkönigen und die große Volksmenge mit irdischer Hoffnung haben wir geprüft und für biblisch befunden. Ebenso die Anbetung des Vaters durch seinen Mittler Jesus haben wir für richtig befunden. Wir sind anhand der Bibel belehrt worden wie sonst keine Kirche. Wohin sollen wir nun gehen?

    Schaut euch die Kirchen der Christenheit an, chaotischer, heuchlerischer und verlogener als die LK mit ihrem Sklaven. Wer zu recht den Sklaven kritisiert muss um so mehr die Kirchen der Christenheit kritisieren.

    Was beleibt uns, als allein zu beleiben und auf Jehova und seinem Sohn zu vertrauen.

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    Edelmuth, deine Gedankengänge sind nachvollziehbar.
    Aber beantworte dir doch selbst die Frage – warum wird Christus bei seiner Wiederkunft den bösen Sklaven buchstäblich gesprochen „in Stücke schlagen“? während er den guten über alles setzt?
    Und die Anmaßung, schon 1918 über alles gesetzt worden zu sein, ist ziemlich weit hergeholt, schließlich hat man noch 1918 gemeinsam mit dem Rat der Krichen Christi in Nordamerika für die Niederlage von Kaiser Wilhelm, Kaiser Franz Josef und dem osmanischen Sultan gebetet. Auch hat man die Brüder ins Feld gelassen, an die Front, wo Massenabschlachten mit „Gott mit uns“ auf dem Gürtel, angesagt war. Da sollte es jedem langsam zu dämmern anfangen. Der Satan versteht sein GEschäft sehr gut und setzt weit oben an, wenn er da „drin“ sitzt, muss er beim Fußbolk schon lagne nicht mehr so viel Druck machen, der kommt dann von alleine allein durch die versuchungen des Fleisches

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo Frank, gibt es für dieses gemeinsame Beten 1918 mit den Kirchen eine Quelle als Beleg? Das würde ich gerne mal lesen.

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Ede

    Zitat:
    „Was bleibt uns, als allein zu bleiben und auf Jehova und seinem Sohn zu vertrauen.“

    Ich habe das als Frage verstanden. Uns bleibt nichts anderes übrig als nur auf Jehova und Jesus zu vertrauen und niemals auf Menschen. Die Bibel schreibt an vielen Stellen dass wir niemals Menschen vertrauen dürfen, mal direkt, mal indirekt wie bei den Worten: Wenn ein Blinder Blinde führt fallen beide in die Grube.

    In 2. Kor. 10:12 schrieb Paulus:
    Denn wir wagen nicht, uns selbst etlichen derer beizuzählen oder zu vergleichen, die sich selbst empfehlen; sie aber, indem sie sich an sich selbst messen und sich mit sich selbst vergleichen, sind unverständig.

    Frage: Wer empfiehlt sich selbst wenn nicht die Organisation?
    Sie sind unverständig und Unverständigen darf man nicht folgen.

    Wir wollen frei sein ohne von Menschen unterjocht zu werden. Nur das sanfte, leiche Joch des Christus aufnehmend.

    Jak. 1:25
    25. Wer aber in das vollkommene Gesetz, das der Freiheit, nahe hineingeschaut hat und darin bleibt, indem er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, dieser wird glückselig sein in seinem Tun.

    Das vollkommene Gesetz ist somit die FREIHEIT, aber wer auf die Organisation hört und ihr folgt ist ein Gefangener.

    Über andere Religionen müssen wir nicht diskutieren, denn wir haben genug Schmutz vor der eigenen Haustür.

    Liebe Grüße
    Alois

  • derleser
    Mai 31, 2012

    hi ede,

    im bericht wurde ja auch gesagt, man seie gleichgestellt den kirchen. ist schon für einen ex aus 1992 sehr heftig, dem damals so alles von babylon gesagt wurde und allem was damit zusammen hängt. und nun ist es so wichtig teil von ihr zu sein. es ist eine offenbarung ….

    liebe grüße der leser

  • igel
    Mai 31, 2012

    Hallo Geo,

    du hast vollkommen Recht, das Jehova nicht lügt und durch eine Lüge ist ja erst die Sünde in die Welt gekommen Satan war der erste Lügner und ein Meister der Täuschung sonst hätte Adam ihm sicherlich nicht geglaubt denn obwohl Jehova selbst mit ihm sprach glaubte er Satan, wie ist es heute wir haben das Wort Jehovas in form der Bibel aber was tut die Organisation der Zeugen Jehovas sie stellt den Wachturm mit der Bibel gleich und täuscht Millionen von Brüdern schon hier sollte jedem klar sein wer dahinter steht Jehova der nicht Lügen kann, oder Satan der Meister der Lüge und Täuschung. Wenn man das weis kann man die Täuschung von Bernd Klar in seinem Interview besser hervorheben und klar machen was er sagte, er hat nicht gelogen denn es kommen auch zu Ausgeschlossenen Brüder zu Besuch aber auch nicht die Wahrheit gesagt denn außer den Ältesten die dem Ausgeschlossenen zugeteilt sind haben ja alle anderen Kontaktverbot und können ausgeschlossen werden, selbst wenn man Mitglied ehemaliges Glied der L.K. war wie der Fall Raymund Franz beweist. Man muss also feststellen Bernd Klar hat in seinem Interview die Zuhörer getäuscht um die Org. besser da stehen zu lassen.
    Was Bernd Klar in seinem Interview sagte, ist eigentlich eine Ohrfeige für jeden zu unrecht ausgeschlossenen Z.J. und es tut sicher weh wenn man keinen Kontakt zu seiner Familie haben darf weil im Wachturm klar gesagt wird wie man sich gegen über ausgeschlossenen Angehörigen verhalten soll. Aber ich bin mir sicher Jehova wird die Lügen und Täuschungen nicht vergessen besonders von Organisationen die seinen Namen im eigenen Namen tragen und Jehova in der heutigen Welt rechtfertigen wollen, mit Lügen und Täuschungen wird es Jehova sicher genau so weh tun wie die Brüder die es heute betrifft, aber ich bin mir sicher Jehova wird wissen wie er damit umgeht denn er kann Menschen etwas in den Sinn geben. Oder aber sie gewähren lassen denn alles was heute in der Welt geschieht dient zur Rechtfertigung Jehovas gegen über Satan dem Lügner und Täuscher!

    LG Igel

  • Tabitha
    Mai 31, 2012

    Zur Ehrlichkeit der WTG möchte ich die mehrfachen Lügen vom Pressesprecher von Selters erinnern, Hr. Rudtke hat in einem Zeitungsinterview 4 mal gelogen, u.a. auch über Ausgeschlossene: Es gibt kein Kontaktverbot, oder zu Aufzeichnungen was Berichte betrifft, seine Worte: Keine Kontrollen.

    Und was sagt GW über solche: Offenb. 22:
    14 Glücklich sind diejenigen, die ihre Kleider waschen, damit sie durch die Tore der Stadt eintreten und das Recht haben, vom Baum des Lebens zu essen. 15 Außerhalb der Stadt sind die Hunde – die Zauberer, die Unzüchtigen, die Mörder, die Götzendiener und alle, die es lieben, in Lüge zu leben!

    Damit dürfte erneut der Beweis erbracht worden sein: Die Anerkennung des Staates ist der WTG wichtiger als das Recht vom Baum des Lebens zu essen – woran sie offensichtlich gar nicht mehr Glauben.

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo Tabitha,
    ist es möglich, dieses Zeitungsinterview in vollem Umfang zu lesen?

    Die seltsame Praxis mit den Berichten hat mich schon seit Jahren genervt. Beispiel: Ende der 80er bei Offenburg. Meine Exfrau wird als ich zur Arbeit war vom Sekretär besucht. Auf ihre Frage, wer vor der Tür ist, nur zwei Worte: Die Berichte.
    Kein Wort zu uns als Familie, wir waren zu diesem Zeitpunkt vier Wochen nicht in der Versammlung…………

    Dir noch alles Liebe

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hallo Dieter,

    hast du jetzt das volle Interview?

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Das ist doch wohl echt der Oberhammer!

    In dem Beitrag bei Pro7 merkte der Reporter an: „In den Heften gibt es keine Autorennamen für die einzelnen Beiträge! Das ist Absicht. Das wollen Zeugen Jehovas nicht“. Daraufhin ergänzte Bruder Wolfram Slupina: „Da ist der Autor eben Gott selbst durch Inspiration…“

    Darf man Beiträge, die Gott wie die Offenbarung von Mensch schreiben ließ, schreddern und im Altpapier entsorgen? Nein! Sie müssen als Bibelbuch der Bibel zugefügt werden? Warum machen Zeugen Jehovas das nicht? Weil sie die Halbwertzeit ihrer Beiträge genau kennen und wissen, dass das, was sie heute schreiben, bereits morgen Schnee von gestern ist. Wer heute den Inhalt der „von Gott verfassten Beiträge“ früherer Ausgaben lehrt wird ausgeschlossen.

    Würden sie unter jedem Beitrag die menschlichen Autorennamen schreiben, würde jeder erkennen, dass es nicht die alten Männer der LK sind, die diese „geistige Speise“ austeilen, sondern ihre Ghostwriter. Würde sich ein Beitrag als falsch erweisen, kann man ohne Autorennamen niemandem die Gemeinschaft entziehen. Man macht Jehova für diese Widersprüche verantwortlich.

    Die Widersprüchlichkeit in der offiziellen Erklärung „Warum so häufig falscher Alarm“ und der unterschwelligen Andersdarstellung in Wort- und Schriftbeiträgen beabsichtigt, dass die Menschen alle Veröffentlichungen als Gottes Wort verstehen aber bei Irrtümern als Menschenwort kommunizieren sollen, als wäre Gott nicht in der Lage den Menschen unfehlbar das mitzuteilen, was ER möchte.

    Sicherlich mag es sein, das Jehova den Menschen aufgrund ihrer Unvollkommenheit gewisse Zugeständnisse, wie den Israeliten die Polygamie, gemacht hat, aber nicht um den Preis der Unglaubwürdigkeit, denn mit der Glaubwürdigkeit sinkt des Ansehen SEINES Namens und die Gute Botschaft bei den Menschen. Wer kann Jehovas Namen und die Gute Botschaft noch glaubwürdig vermitteln, wenn ihre Darstellung 14-tägig teils ohne Begründung wechselt.

    Zu Jehovas Ehre möchte ich erklären, dass ER nichts mit irgendeiner Falschdarstellung zu tun hat. Jede Art von Widersprüchlichkeit zeigt uns, womit Jehova nichts zu tun hat.

    Ede

    Im Internet auf Pro7 gehen, Sendungen von A-Z anklicken, auf Galileo gehen und etwas herunterscrollen….Nach dem unmöglichen Vorspann kommt der eigentliche Beitrag!

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Lieber Edelmuth,

    Ich möchte Dir für diesen Kommentar danken, dieser ist sehr klar formuliert und richtig.

    Ich möchte Dir einen kleinen Rat geben, denn wie Du in letzter Zeit gemerkt hast, werden Deine
    Kommentare oft auch sehr negativ aufgefasst. Vielleicht liegt es daran, dass Du zuviel rethorische Fragen verwendest und auch dann die Leute ansprichst, auf die das eigentlich gar nicht zutrifft.

    Wenn Du das mal weglässt und Deinen Kommentar so formulierst, dass klar ersichtlich ist was Du wirklich sagen willst, dann wirst Du auch besser verstanden werden. Ich glaube dann wird auch offensichtlich, dass Du in vielen Fällen genauso denkst wie einige hier auf BI. Dann würdest Du mal positive Kommentare bekommen und das baut Dich sicherlich mehr auf wie anders herum. 🙂

    Liebe Grüsse Manfred

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo Manfred

    Vielen Dank für dein Lob.

    Ich möchte niemandem sagen, was er denken und was er glauben soll. Ich möchte niemandem sagen, dass der Sklave gut oder schlecht ist, oder alles richtig oder alles falsch ist, was er sagt. Ich möchte nicht den gleichen Fahler machen, den ich beim Sklaven kritisiere.

    Ich möchte erreichen, das unsere Leser meine Argumente anhand der Bibel prüfen und für richtig oder falsch befinden.

    Nicht alles, was der Sklave lehrt, finde ich falsch. Nicht alles, was ich aus der Literatur des Sklaven zitiere, halte ich für richtig. So wie Jehova es zulässt, dass sich der Sklave irrt, damit Menschen ihm nicht wie einem Gott folgen, sollen alle Leser meine Argumente prüfen aber nicht mir, sondern Gott folgen.

    Als ich Ende 2003 bei IL zu schreiben anfing, wollte niemand es glauben, dass ein Leben als kritischer Zeuge Jehovas in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas möglich ist. Alles, was nicht dem mainstream eines Aussteigers entsprach, wurde torpediert. Heute gibt es viel aktive Zeugen Jehovas, die jeder für sich selber entschieden haben, dass nur Jehova und sein Sohn ihr Herr sein sollen. Doch das erfordert, dass man die Dialektik des Sklaven verstehen, um wirklich Jehova die Ehre und Anbetung geben zu können.

    Ede

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Ein Beispiel aus dem Buch „Legt gründlich Zeugnis ab für Gottes Königreich“.

    In der letzen Woche studierten wir u.a. den Kasten auf der Seite 169. Dort heist es auszugsweise im 4. Satz:

    Als DIE ÄLTESTEN in Jerusalem Paulus um das Jahr 49 ANWIESEN, sich beim Predigen auf die Nichtjuden zu konzentrieren….

    Tatsächlich sagt die Bibel in:

    (Galater 2:8-10) . . .denn der, welcher Petrus Kraft gab, wie sie für ein Apostelamt für die Beschnittenen notwendig ist, gab auch mir Kraft für die von den Nationen; 9 ja, als sie die unverdiente Güte kennenlernten, die mir verliehen worden war, gaben Jakobus und Kẹphas und Johạnnes, diejenigen, die Säulen zu sein schienen, mir und Bạrnabas die rechte Hand der Mitteilhaberschaft, damit wir zu den Nationen gehen sollten, sie aber zu den Beschnittenen. 10 Nur sollten WIR die Armen im Sinn behalten. Gerade das habe ICH MICH auch ernstlich zu tun bemüht.

    Kein Ältester gibt Paulus Anweisungen. Hier sprich Paulus über sich selber.

    Diese kleine, leicht übersehbare Andersdarstellung soll suggerieren, das eine Leitende Körperschaft dem Paulus Anweisungen gab zu den Unbeschnittenen zu gehen. Tatsächlich war es der Herr, der Paulus beauftragt hat. Es war auch Paulus, der im seinem Auftrage „Leitende Körperschaft“ zurechtgerückt hat, weil Jehova ihnen die richtige Erkenntnis über einzuhaltende Rieten aus ihrem abgelegten jüdischen Glauben(Beschneidung) verwehrt hat.

    Ede

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Lieber Edelmuth,

    Vielen Dank dass Du jetzt mal Deine Absichten offen gelegt hast. Ich kann dem allem nur zustimmen und viele andere hier auch.

    Manchmal muss man auch mal Klartext reden um richtig verstanden zu werden. 🙂

    Ich für meinen Teil möchte Dir die Hand reichen und nochmal bei Null beginnen. Ich freue mich über weitere Kommentare von dir.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Zu Jehovas Ehre möchte ich erklären, dass ER nichts mit irgendeiner Falschdarstellung zu tun hat. Jede Art von Widersprüchlichkeit zeigt uns, womit Jehova nichts zu tun hat.“

    Dem kann ich mich nur anschließen, sowie überhaupt deinem ganzen Beitrag, der sehr deutlich aufzeigt wo es bei der WTG-Literatur hakt.

    LG Ulli

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede, zunächst mal meine Anerkennung für deine gut durchdachten, sachlichen Beiträge.
    Den Pro7 Bericht habe ich zwar schon gestern vor der Arbeit angesehen, das mit den inspirierten Zeitschriften habe ich aber nicht wahrgenommen. Da ich das für eine unglaubliche Anmassung halte und für unglaublich, habe ich mir gerade diese Stelle nochmal angeschaut. Originalton Slupina: Da ist der Autor eben Gott selbst durch Inspiration.
    Das tut weh. Sie gehen sehr weit in ihrer Überheblichkeit.
    Sonst kann ich deinen Gedankengängen nur zustimmen. Es ist nicht alles schlecht in der Literatur, genausowenig wie nicht alles gut ist.
    Jeder tut gut daran, eigenverantwortlich zu denken und zu handeln.

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede,

    dem was Du geschrieben hast kann man voll zustimmen, u.a. sagst Du:

    (Zitat)
    „Wer kann Jehovas Namen und die Gute Botschaft noch glaubwürdig vermitteln, wenn ihre Darstellung 14-tägig teils ohne Begründung wechselt.“

    Es ist noch nicht so lange her, da hast Du sehr eindringlich davon gesprochen wie wichtig es ist in den Dienst zu gehen und Du hast auch uns ermahnt, dass wir weiter „predigen, predigen, predigen“ um nicht „dem inneren Schweinehund“ nachzugeben und dem Drang danach sich „in die Sonne zu legen und zu faulenzen“ und vieles mehr….

    Wie kannst Du Deine Handlungsweise, als ZJ mit WT-Publikationen von HzH zu gehen und Menschen letztlich zur WTG zu führen, mit dem Zitat aus deinem Kommentar in Übereinstimmung bringen?

    Gruß
    Dennis

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Es ist noch nicht so lange her, da hast Du sehr eindringlich davon gesprochen wie wichtig es ist in den Dienst zu gehen und Du hast auch uns ermahnt, dass wir weiter “predigen, predigen, predigen” um nicht “dem inneren Schweinehund” nachzugeben und dem Drang danach sich “in die Sonne zu legen und zu faulenzen” und vieles mehr….

    Wie kannst Du Deine Handlungsweise, als ZJ mit WT-Publikationen von HzH zu gehen und Menschen letztlich zur WTG zu führen, mit dem Zitat aus deinem Kommentar in Übereinstimmung bringen? <<

    Ja, Dennis, ich stehe dazu und ich gehe auch weiterhin von Haus zu Haus und predige die Gute Botschaft von der Rettung der Menschen durch Jehovas unverdiente Güte aufgrund Jesus Opfer, aber nicht den Sklaven und seine Organisation.

    Wie konnte Jesus seinen Predigtdienst mit den Überlieferungen der Pharisäer in Übereinstimmung bringen und dabei das Gesetz noch vollständig erfüllen? Er kritisierte öffentlich die Pharisäer, dass alle ihn bzw. den Sinn seiner Kritik verstanden und den Nutzen daraus ziehen konnten. Unabhängig davon lehrte er die Dinge, von denen er überzeugt war, auch wenn er weiterhin ein Jude und Mitglied der Gemeinschaft blieb.

    Weil einige Dinge in der Lehre des Sklaven unbiblisch sind und er unehrlich ist, sind doch nicht alle Lehren falsch. Wenn ich die richtigen von den falschen Lehren unterscheiden kann, dann muss ich den Menschen die richtigen Dinge doch mitteilen, auch dann, wenn es mir zugegeben schwer fällt und sich die Menschen nur noch an den Kopf fassen. Zur Zeit Noahs war es vermutlich auch nicht besser.

    Sicherlich sehen mich die Menschen weiterhin als Zeuge Jehovas an und ich schäme mich auch nicht dafür. Ich lehre die Dinge von denen ich überzeugt bin, so wie es in der Bibel steht und Jesus und seine Jünger es taten. Wenn später ein anderer Bruder das Gebiet bearbeitet und eine andere Erkenntnis als die des Sklaven vorfindet, dann mag er sie anhand des Wachtturms widerlegen, wenn er kann.

    Ich habe einen Auftrag vom Vater bzw. vom Sohn erhalten, nämlich das zu lehren, nicht was der Sklave lehrt, sondern was er (Jesus) uns geboten hat, und das findet man in der Bibel.

    Ede

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede,

    (Zitat)
    „Ich habe einen Auftrag vom Vater bzw. vom Sohn erhalten, nämlich das zu lehren, nicht was der Sklave lehrt, sondern was er (Jesus) uns geboten hat, und das findet man in der Bibel.“

    Damit kann ich einig gehen, wobei ich nicht von mir behaupten würde direkt einen „Auftrag“ erhalten zu haben, aber das ist meine persönliche Meinung.

    Wenn Du diesen Spagat ununterbrochen durchhalten möchtest, zum einen ausschließlich das zu lehren was die Bibel lehrt und zum anderen von den Menschen als WT-Zeuge gesehen zu werden, dann hoffe ich für Dich, dass Deine geistige Gesundheit nicht irgendwann Schaden nehmen wird.

    Dass Du Deine Situation mit Jesus, dem Sohn Gottes vergleichst, halte ich für etwas fragwürdig, da man seine Rolle innerhalb des damaligen Judentums doch etwas differenzierter sehen sollte. Die Apostel und alle anderen Nachfolger waren eindeutig kein Teil des jüdischen Systems mehr, das zeigt z.B. die Apg. sehr klar, sonst wären die Christen damals ja auch nicht von Rom und den Juden verfolgt und gesteinigt worden (z.B. Stephanus). Das Bekenntnis zu Christus bewirkte heftige Verfolgung. Jesus selbst weist z.B. in Joh. 15:20 od. 2. Tim. 3:12 darauf hin. Ich kenne keinen Bibelvers wo geraten wurde Teil des jüdischen Religionssystems zu bleiben, es kann aber sein, dass ich etwas übersehen habe.

    Ich sage das nur, weil ich mir persönlich inzwischen schwer vorstellen kann mit einem WTG-loyalen Bruder in den Dienst zu gehen und dann jedes Wort genau abwägen zu müssen, weil ich verwunderte Rückfragen vermeiden will bzw. an die Ältesten „verpetzt“ werde.

    Niemand kann endlos auf einem Drahtseil balancieren, irgendwann muss er an´s Ziel oder er stürzt in die Tiefe!

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Guten Morgen Dennis

    Jesus galt unter den Juden als abtrünnig ebenso wie seine Jünger. Die Protestanten gelten unter den Katholiken als Abtrünnige. Die Zeugen Jehovas gelten unter den Ernsten Bibelforschern als Abtrünnige. Wir gelten unter den Zeugen Jehovas als Abtrünnige. Alle christlichen Glaubensgemeinschaften gelten unter den beiden großen christlichen Kirchen als Abtrünnige, währende alle christliche Kirchen bei den Zeugen Jehovas als Abtrünnige der wahren Anbetung gelten. Wie du siehst sind wir alle Abtrünnige und von Abtrünnigen umgeben.

    Nein, ich bin nicht in Jesus Situation und kann von mir auch nicht behauten sein Nachfolger zu sein. Dieser Schuh wäre mir zu groß. Aber ich kann mich bemühen ihn nachzuahmen.

    Ein Bibelvers, der rät ein Jude zu bleiben oder zu werden, ist mir auch unbekannt, aber Paulus bestand darauf ein Jude zu sein und wollte den Juden zum Juden werden, um für seinen Predigtauftrag ein Umgangsrecht mit ihnen zu bewahren. Diese Möglichkeit möchte ich mir bei den Zeugen Jehovas auch bewahren. P

    Außerdem habe ich gerade dann, wenn „im Namen Jehovas“ so viel unbiblischer Unsinn verbreitet wird, das Bedürfnis, die Sache richtig zu stellen, damit niemand glaubt, Jehova wäre für die Beiträge in der WTG- Literatur verantwortlich oder würde sich irren und die Menschen bewusst irre führen. Das bedingt, dass man auch allein in den Dienst gehen kann. Ich erlebe es immer wieder, dass man statt den Sklaven Jehova für die Anmaßungen des Sklaven verantwortlich macht und das Vertrauen in IHN verliert, so auch 1975.

    Es wird höchste Zeit, dass wir den Menschen lehren zwischen Jehova und den Sklaven zu unterscheiden, um den eigentlichen Verursacher der Probleme verantwortlich zu machen.

    Ede

    Hallo Ede,
    Gute Gedanken und Überlegungen von dir.
    Ich sehe es im Moment ähnlich wie du, was meine Aktivitäten in der Versammlung betrifft.
    L. G.
    H. P. M.

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Edelmuth, lass dich nicht durch manch extreme Kommentare entmutigen. Deine Liebe zum Höchsten erkennt man in jedem Wort von dir. Wir sind zur Freiheit geboren und haben die Fesseln des Wachtturms abgelegt. Die kognitiven Dissonanzen kennen wir und da können wir drüber lachen. Es erfreut das Herz zu erkennen, dass es immer mehr werden, die die Gehirnwäsche beenden und die Tür zur Freiheit öffnen

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Lieber Edelmut – übrigens dein Name macht dir alle Ehre… du argumentierst auf deine Art „sehr edel“ und hast viel Mut!

    Wenn ich hier so über längere Zeit deine Darlegungen so verfolge, dann hast du mein vollstes Verständnis. Ich glaube, herauszulesen, dass du ein langjähriger ZJ bist und mit tiefster Ergebenheit in all den Jahren bemüht warst, dein Verhältnis zu Jehova und unseren Herrn Jesus zu gestalten. Ganz offensichtlich warst du über viele Jahre auch verwurzelt in dem Bemühen, im Sinne der WTG linientreu deinen Dienst zu verrichten. Möglicherweise von Kindheit an „in der Wahrheit“. Irgendwann scheinst du aber auch nicht mehr damit klar gekommen zu sein. Vielleicht warst du sogar im Vollzeitdienst oder bist ein noch eher ehemaliger Ältester. So bist du möglicherweise an einen Punkt im Leben angekommen, den du jetzt in diesem Kommentar offen darstellst, so wie es bereits auch immer mehr ZJ vollziehen. Man fährt „zweigleisig“ und zwar jeder auf seine eigene Ebene.

    Zunächst gab es Zeiten, wo du entsetzt warst über gewisse Web-Seiten, und versucht hast, „Gutes zu bewirken“. Wie Barnabas heute schreibt, hat er fast 600 Beiträge von einem Edelmuth vernommen, nachdem auch er andere Foren besucht. Ob es sich hier um deine Person handelt, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht ist dies auch Deine Form des Predigens, die du vielleicht sogar als Predigtdienst berichtest, denn es könnte sich ja hier auch um eine gewisse Form des Zeugnisgebens gegenüber „Untätigen“ im WTG-Gefüge handeln. Nachdem du auf BI gestoßen bist, warst du vielleicht auch bemüht, das Denken vieler hier Lesender zu korrigieren. Doch ganz offensichtlich bist du „auf dem Weg“, zu erkennen, dass zwar nicht alles Irrlehre ist, was im Rahmen der WTG repräsentiert wird, aber das es auch sehr bedenkliche Darstellungen gibt und sie sich in eine Richtung begibt, die hier viele als „abtrünnig und gefährlich“ betrachten. Abgesehen davon wurden hier auch Dokumentationen vorgestellt, dass auch andere Bewegungen sich von falschen biblischen Lehren distanziert haben.

    Ich gehöre zu der Generation, die noch viele sogenannte „Alte Kämpfer“ kennen. Einer davon war z.B. Martin Pötzinger, der ja zuletzt auch zur LK gerufen wurde. Er gab mir sehr viel Motivation in der Jugend, später viele Jahre ebenfalls im „ bevorrechteten Dienst“ zu stehen. Wir wissen natürlich alle, in welchem Geist sie vor, während und nach dem Krieg für das Wort der Wahrheit gekämpft haben. Ich frage mich seit einigen Jahren, was wohl in den Köpfen unserer Verantwortlichen in Selters vor sich geht. Natürlich müssen sie alle 100% loyal gegenüber der LK in USA sein.
    (Übrigens bin ich auch überzeugt, dass ein Gerit Lösch so manche schlaflose Nacht hatte, als er seine Berufung in NY als Glied der leitenden Körperschaft antrat und dann erleben musste, was in der Hauptzentrale – dem Vatikan der ZJ- wirklich abläuft.)
    Auch in Selters lässt die Kontrolle durch andere Zweigaufsichten und Verbindungen keinen Spielraum. Die „ORANISATION STEHT ÜBER ALLES“. Dazu kam ja schließlich auch der Missionar Kelsey nach Deutschland und dient seit Jahrzehnten hier als „Vertrauensperson“ der LK. W.Rudtke und all die langjährig dienenden Brüder… Merken sie eigentlich nicht, was sie hier repräsentieren müssen? Sind sie alle blind geworden durch Einbettung einer bestimmten Schulung in USA und dadurch, dass sie natürlich hoffen, den Rest ihres Lebens im „wohlbehüteten Bethel Service“ oder wie in der Pro7-Sendung publiziert wurde, im „Klosterleben“ zu verbringen?

    Lieber Edelmut, du scheinst innerlich einen schweren Kampf mit dir zu kämpfen und deine Wechselbäder der Gefühle erleben wir alle in deinen Kommentaren. Ich fühle mit dir. Es ist eine schwere innere Auseinandersetzung, die manchmal auch eine scheinbare Verwirrung zum Ausdruck bringt – bei dir oder auch bei uns. Manche mögen dies aus Unwissenheit vielleicht als Taktik auffassen. Ich sehe es nicht so. Du willst weiterhin für „die Wahrheit“ kämpfen und anderen eigentlich helfen, ihren Glauben zu bewahren. Das war und ist dein Lebensinhalt. Musst aber immer mehr die Realität feststellen, da sind schwerwiegende „geistige Baustellen“ entstanden und man sollte die Weichen über eine Umleitung stellen, wobei das Endziel fasst dasselbe bleibt. Nur die Stationen ändern sich ein wenig. Die Beziehung zu Jehova UND ZU JESUS muss stimmen. Jesus verherrlichte nicht nur seinen Vater, sondern sein Vater verherrlichte auch Jesus und sagte „Hört auf ihn“.

    Ich habe in meinem Leben viele Besprechungen miterlebt, auch mitgestaltet. Tatsache ist, dass nicht selten ein Bibeltext zu Beginn besprochen wird und dann wendete sich das Verhaltensmuster. Der Vorsitzende oder der KA oder BZA spricht dann davon und sagt: Dazu sagt der WT vom…. Dazu sagt der KÖ.R.Dienst vom… damit ist alles geklärt. DAS LETZTE WORT HAT DER WT, nicht Jesus in Tat und Wahrheit. Dazwischen ist viel Spielraum, den die WTG nutzt, wie hier hinlänglich darauf hingewiesen wurde.

    Ich wünsche Dir, lieber Edelmut, viel Kraft, diesen inneren Spagat zu meistern. Paulus spricht zwar in einem anderen Zusammenahng, doch sein Zitat ist auch nicht uninteresant für dich und mich: „Du aber, der du einen anderen lehrst, lehrst dich selbst nicht?“ Röm. 2:26. Es ist lobenswert, dass du trotz deines inneren Kampfes andere noch ermutigen möchtest, ob hier auf BI oder in deiner persönlichen Predigttätigkeit (ich weiß nicht, mit PD-Partner oder ohne). Es ist auch egal. Es scheint für manchen ein langer Prozess zu sein und der eine oder andere kann es gar nicht fassen, dass hier ein solches Forum entstanden ist. Fest steht jedenfalls für mich, dass unter anderen auch die WTG durch Ihre versteckte Abtrünnigkeit und durch ihre lieblose und gnadenlose Zurechtweisungs-und Gemeinschaftsentzugspraxis sowie Beziehungskonflickte innerhalb der Bruderschaft, die sie in Wirklichkeit überhaupt nicht richtig beherrschen kann, weil sie im dem ausgeübten Geist nicht biblisch ist, sich viele Feinde schafft und für möglichen Rückgang an Eifer und Freude unter vielen ZJ selber verantwortlich ist. Da gibt es aber für das Organisationsgebilde kein Zurück mehr. Es gab auch kein Zurück mehr für das abgedriftete, abtrünnige Volk Israel. Doch Jehova benutzte Einzelpersonen in der messianischen Geschlechtslinie, bis der Messias geboren werden konnte und zu wirken begonnen hat. Zweifellos sieht unser himmlischer Vater und sein seit dem Jahr 29 u.Z. gesalbten König Jesus Christus, den Einzelnen Gläubigen im Herzen und an seinen Früchten. Unser aller Herz schlägt für sein Erlösungswerk und sehnt sich nach dem Wiederkommen unseres Herrn. Keine organisatorischen Maßnahmen oder Falschdarstellungen oder Fehlinterpretationen oder unverhältnismäßige Zurechtweisungsmaßnahmen oder Züchtigungsstrategien erschüttern unser Vertrauen zu JHWH und Jesus Christus.

    Liebe Grüße an dich lieber Edelmut und alle anderen edelmütigen Schwestern und Brüder.
    Martin

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo H.P.M und Martin

    Vielen Dank für eure freundlichen Worte. Mein Tutor, durch den ich damals in die Wahrheit kam, war in der Todeszelle eines Konzentrationslagers. Ihn haben sie später aufgrund von Meinungsverschiedenheiten in Glaubensfragen ausgeschlossen.

    Um mir eine Meinung bilden zu können habe ich mir alles persönlich angesehen, dort, wo Brüder in Einheit beieinander wohnen. Ich war entsetzt, geradezu enttäuscht über die Dinge, über die ich in der Heimatversammlung nicht sprechen durfte. Ob junge oder alte Brüder, ich habe sie dort bitterlich über die Zustände weinen sehen. Hat es jemanden von den Verantwortlichen berührt? Wir waren nicht ihre Brüder, wir wurden wie Tiere gehalten. Nicht alle, aber viele der Verantwortlichen haben kein Herz und keine Liebe zu den Brüdern, sondern sehen nur ihren eigenen Vorteil und ihre eigene Karriere innerhalb der Organisation zum Ausbau ihres Ansehens und ihrer Macht.

    Was in dem Filmbeitrag auf Pro7 nicht gezeigt wurde, ist, dass das Frühstück derjenigen, die dort kostenlos arbeiten, lediglich 5 Minuten dauert und die Tafel vom Tischvorsitzenden aufgehoben wird. Damit sich niemand erdreistet länger als vorgesehen dort sitzen zu bleiben und mehr als nötig zu essen, werden unverzüglich nach Aufhebung der Tafel auch im tiefsten Winter alle Fenster aufgerissen und die Tische abgeräumt. Die 5 Minuten pro Mahlzeit müssen reichen, um sich Brote zu schmieren und mit aufs Zimmer zu nehmen. Unterhaltung am Tisch ist nicht erwünscht.

    Wenn ich alle guten und weniger guten Erfahrungen gegeneinander abwäge, muss ich zugeben, dass ich ohne den Predigteifer des Bruders nicht in die „Wahrheit“ gekommen wäre und Jehova und seinen Sohn Jesus niemals so intensiv kennen gelernt hätte.

    Wenn Kinder groß werden und beginnen eigene Entscheidungen zu treffen, gibt es zu haus oft Ärger. Die Kinder wirken rebellisch und machen Fehler. Doch das gehört zu ihrem Erwachsenwerden dazu. Ebenso sehe ich auch unser Glaubensüberzeugung. Viele Brüder in den Versammlungen müssen sich sagen lassen, was sie tun oder lassen sollen, weil sie es nicht anders verstehen. Wir haben verstanden und sind nun in der Lage zu unterscheiden und eigene Entscheidungen im Sinne Jehovas zu treffen, auch wenn wir gelegentlich noch Fehler machen. Das gehört zu unserem Erwachsenwerden dazu.

    Ohne die Versammlung, so fehlerhaft sie auch sein mag, würde es uns in dieser Situation nicht geben. Daher gehört sie dazu, ebenso wie die Versammlung der Juden zum christlichen Glauben gehört oder die Ernsten Bibelforscher zu den Zeugen Jehovas.

    Da Jehova die Herzen und nicht den Gehorsam oder die Organisationszugehörigkeit prüft, ist unser Glaube das entscheiden Merkmal zur Rettung.

    Ede

  • AKAZIE
    Mai 31, 2012

    Prima Martin, großartige Emphatie!

    Wenn ich auf diese Art und Weise bemerke wie ein anderer mit dem anderen mitfühlt, so ist es der Beweis für mich, wie wir immer besser lernen in Christi Sinn uns zuverhalten. Genau zu lernen zu vertrauen und zu verstehen. Solche Kommentare sind erbaulich und rühren einen. Danke Martin. AKAZIE

  • AKAZIE
    Mai 31, 2012

    Hallo EDE, genau so sehe ich es auch,
    Seit geraumer Zeit mache ich persönlich einen Unterschied zu dem GLAUBEN der in meinen Herzen ist und der RELIGION, die offenkundig davon in biblischen Beweisen nun davon ausgehen möchte, diesen GLAUBEN zu organisieren, indem immer wieder durch die Aufnahmefähigkeit der menschlichen Sinne, der Zugang zum Herz zu finden und so den Glauben des einzelnen im Sinn der Religion zu regulieren. Wenn ich über meinen GLAUBE spreche und es kommt mit meinem Gegenüber ein längeres Gespräch zustande, so Stelle ich immer klar, das wir keine zukünftigen Mitglieder einer organisierten Religion suchen, sondern in erster Linie Menschen deren Herz Christus zugeneigt ist.

    Viele liebe Grüße an Dich

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    als ob Jehovah, der Höchste, solche geistige Junkfood promoten würde, ganz abgesehen davon diesen Leuten seinen Geist zu geben.
    Alle alten Bücher der WTG sind heute im Giftschrank und wer diese Lehren verbreitet wird kurzerhand ausgeschlossen.
    allein die Bibel hat WErt und Bestand, nicht einmal die NWÜ, denn die eine Übersetzung, die der Doktrin angepaßt wird und somit ab und an mal heimlich aufgepeppelt wird.
    Augen auf, Ohren Auf, Verstand gebrauchen und nicht auf beschwichtigende Lügen eingehen.Was hat Licht mit Finsternis gemeinsam?

  • Geo
    Mai 31, 2012

    @ Ulrike P

    Hallo ihr lieben zusammen,

    Bernd Klar äußerte vor einiger Zeit in der Funktion als
    Pressesprecher der Zeugen Jehovas, dass Ausgeschlossene nichts
    zu befürchten haben.

    Hier ein Auszug aus dem Interview von Bernd Klar:

    „Der Regelfall ist so, wenn ich heute sagen würde, ich möchte kein Zeugen Jehovas mehr sein, aus dem Saal hier raus gehe, passiert mir überhaupt nichts. Meine Glaubensbrüder würden mit mir sprechen, die würden sicherlich mal vorbeikommen und fragen, warum ich kein Zeugen Jehovas mehr sein möchte…….“

    Wie glaubwürdig ist das denn?

    Ist LÜGEN inzwischen zur Normalität in der Organisation geworden?

    Liebe Grüße an alle

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Hallo Geo,
    Danke für den Hinweis. Hast du noch irgendwie die Quelle dieser Info verfügbar? Danke
    LG Martin

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo, ist dieses Interview mit Bernd Klar irgendwo in vollem Umfang nachzulesen?

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Geo,
    ja…diesen verlogenen Auspruch kenne ich auch. Als ich das zum ersten mal hörte, wäre ich vor Wut fast geplatzt….ehrlich…mein PC hat das nur ganz knapp überlebt!

    @ Martin und Dieter
    Das könnt ihr euch bei youtube anhören, unter dem Titel: Zeugen Jehovas lügen in einer Tv Show.

    Läuft nur 1 1/2 Minuten, weil es nur um diese eine Aussage geht.

    LG Ulli

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo Ulli, erstmal lieben Dank für den Tipp. Ich habs mir gerade angesehen. Was er da sagt, ist natürlich Unsinn, dass die Zeugen mit einem reden und Brüder einen besuchen und fragen, warum man nicht mehr will. Kann da selber aus dem Nähkästchen plaudern und genügend negative Erfahrungen mit Brüdern und insbesondere Ältesten gemacht.
    In den Kommentaren auf Youtube habe ich gelesen, dasss das aktuell vorhandene Video ein Zusammenschnitt ist und es früher mal komplett zu sehen war. Das hätte mich schon interessiert, was der Herr Klar sonst so sagt.
    Dir und allen anderen Lesern wünsche ich ein schönes und angenehmes Wochenende

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Dieter,
    könnte es dieses sein?
    Auf youtube:
    Zeugen Jehovas – Anschuldigungen widerlegt

    Das ist glaube ich dieselbe Runde, ob es komplett ist, weiß ich natürlich nicht. Ich schau´s mir jetzt auch nicht nochmal an, weil ich es eh´ kaum ertragen kann.

    LG Ulli

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo nochmal. Ne Kleinigkeit zur Ergänzung: Das Gerede des Herrn Klar ist doppelbödig. Sicher kommen mal Brüder, Älteste, rechtzeitig vor dem Gedächtnismahl. Irgendwann zumindest mal.

    Der nichtsahnende Nicht-ZJ kann und soll das natürlich anders verstehen.

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo Ulli,
    ich schreibe jetzt einfach die Antwort zu deiner Nachricht hier rein, weil ich bei deiner Antwort keinen Antwortbutton sehe. Danke für den Tipp. Ich werds mir anschauen, habe es noch nicht gesehen.

    Mit gestern ist für mich das Thema Zeugen Jehovas endgültig abgeschlossen, was nichts daran ändert, dass ich an den allmächtigen Schöpfer aller Dinge glaube.

    Alles Liebe für dich und schönen Sonntag noch

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hallo Uli,

    bitte schaffe dir ein Trainingsgerät an, ich brauche deine Kommentare noch! 🙂

    Liebe Grüße
    Eddi

  • igel
    Mai 31, 2012

    Hallo Geo,

    du musst zwischen den Zeilen lesen, die Versammlung und gläubige Verwandte haben Kontaktverbot! Aber sicher werden Älteste (Glaubensbrüder) mal vorbeischauen z.B. vor dem Gedächtnismahl!
    Passieren wird dem Aussteiger ja auch nichts, zumindest nicht körperlich!
    Und wenn einige sich aufhängen oder in die Klapse kommen ist das doch ihre eigene Schuld denn das kommt in den besten Fam. vor.
    Wir sind leider Mitglieder einer Organisation die gern nur die halbe Wahrheit vertritt, weil es besser ins Bild passt und man möchte ja auch niemand verschrecken sondern neue Mitglieder fangen! Wenn ein Jäger Gras in eine Raubtierfalle tut wird er kein Raubtier fangen, aber der Jäger steht vor den Tierschützern gut da. Solch ein Jäger ist die Organisation sie sagt, wir sind soooo Tierlieb! Aber unter dem Gras haben sie das Fleisch versteckt um weiter zu fangen, wer gefangen wird kommt hinter die Mauern des Wachturms und hier herrscht das Gesetz des t.u.v.S. und ab jetzt musst du Angst haben das dir das Fell über die Ohren gezogen wird wenn du nicht absolut Linientreu bisst.
    Zum Glück kennen viele (ausser die unverbesserlichen Vegetarier die nicht wissen wie Fleisch schmeckt und aussieht) auf dieser Seite die List des Jägers!

    LG Igel

  • tedd 50
    Mai 31, 2012

    Meine Frage wer ist Edelmuth?
    Kann mann überhaupt so blöd sein?
    Nur alleine die Tatsache das der Lügensklave sich so oft geirrt hat
    und somit unseren Himmlischen Vater als Trottel hingestellt hat und
    somit dazu beigetragen das die halbe weld über die Z.J. lacht weil sie im Internet unter irrtümer der Z.J. dies alles nachlesen können.
    Und christen dieauf dieser Seite sind und die Kommetare von edelmuth
    lesen müssen Zum Schluss kommen das es sich hier um einen Geisteskranken handelt. Liebe Grüße Jürgen

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Hallo, lieber Tedd 50,

    bei aller Liebe…du magst aus deiner Sicht entsetzt sein. Solche verbalen Attacken passen nicht auf diese Seite. Du kannst Kommentare übergehen oder kannst sie mit Argumenten entkräften, aber ich finde, Kommentarschreiber hier als Geisteskrank zu deklarieren, das geht zu weit.Betrachte dir den nach dir eingestellten Kommentar:
    Edelmuth:
    1. Juni 2012 um 16:37
    EW 22.3.1993 S. 4
    Warum so oft falscher Alarm?
    Hier belegt er die offizielle Stellungnahme der WTG. Und nun ist es unsere Aufgabe, zu belegen, dass die tatsächlichen Fakten anders aussehen, wie z.B. es Walter darlegt. Aber fällt dir auf, er schreibt, „Man muss schon bei den KA+BZA nachhaken ob oder das es so ist…“. Die offizielle Darstellung nach Aussen ist also eine andere, wie die wirkliche Deutung im „Inneren der Organisation“.
    Also ich finde es gut, solche und solche Kommentare zu lesen. Das schärft unser Denkvermögen und hilft, noch mehr zu erwachen. Und irgendwie, wenn du schon von „Geisteskrank“ sprichst, dann waren wir doch wohl alle „etwas Geisteskrank“… oder … und sind auf dem Weg der Heilung…??? oder ist der Genesungsprozess abgeschlossen…???
    Dadurch, dass wir die Rolle unseres himmlischen Vaters und die Rolle unseres Herrn Jesus so annehmen, wie sie die Bibel uns darstellt, verläuft dieser Heilungsprozeß von den „WTG-Diffarmierungen“, die wir teilweise abbekommen haben, schneller. Das macht uns nicht überheblich selbstsicher, aber so sicher, dass wir Kommentare, die davon zeugen, dass jemand sich auf dem Weg befindet, sein Hirn und sein Herz von dem Giftschrank zu entledigen, würdevoll zur Kenntnis nehmen und darin auch sein möglichen Hinwachsen zu unserem Herrn Jesus deffinieren. Manche Prozesse dauern etwas länger.

    Hab also auch du mehr Geduld mit den Kommentarschreibern.
    Liebe Grüße
    Martin

  • AKAZIE
    Mai 31, 2012

    Hallo dett, schön das Du Dich hier zu Wort meldest und auch unseren Vater Jehova so flammend verteidigst, wir alle bemerken das die Person die hinter EDE steht, so manchmal eine Art Achterbahn fährt. Doch mir tut es schon weh, wenn ich dann ein Statement lese wie Deins gerade, mit welcher nicht gerade in Christi Sinn gewählten Wörtern Du da Deine Inneren Gefühle uns allen mitteilst. Ich kann Dich sehr gut verstehen, denn in mir kocht es auch manchmal hoch, doch im allgemeinen wird mehr erreicht, wenn wir unter uns mit Würde und Respekt begegnen. Was meinst Du dazu? Viele Grüße an Dich. AKAZIE

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Wenn du ein Christ wärst, würdest du dich nicht so arrogant und aufgeblasen über Edelmuth äussern. Christus sagte: Liebt eure Feinde. Selbst unter Menschen die mit Gott und der Bibel nichts am Hut haben, gibt es Werte wie Toleranz und Freundlichkeit.
    Gutes Benehmen scheint für dich ein Fremdwort zu sein. Jeder hat das Recht auf seine Meinung, auch er.
    Vielleicht ist ja bei dir in der Erziehung was schief gelaufen. Es kommt immer wieder vor

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Tedd,
    ZITAT:
    „Meine Frage wer ist Edelmuth?
    Kann mann überhaupt so blöd sein?
    Und christen die auf dieser Seite sind und die Kommetare von edelmuthlesen müssen.“

    Hohooo…ruhig Brauner…immer langsam mitti jungen Pferde…

    So gehen wir hier nicht miteinander um.
    Edelmuth ist vielleicht manchmal schwer zu verstehen…und auch mit vielem was die WTG lehrt noch konform, was die meisten hier schon ablehnen – weshalb er auch oft aneckt.
    Aber hier wird niemand so abgekanzelt, nur weil er sich eine eigene Meinung erlaubt, die nicht immer den Ansichten der anderen entspricht.

    Und falls du dich auf seine Zitatensammlung aus den Zeitschriften beziehst, wage ich mal zu behaupten, dass er damit nur die Zerrissenheit und/oder Verlogenheit der WTG darstellen wollte.

    Aber selbst wenn er etwas anderes im Sinn hatte, bleiben solche Töne wie du sie angeschlagen hast, hier bitte auch weiterhin außen vor.

    LG Ulli

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Hallo Tedd 50,

    Du kommst wie aus dem Nichts mit einem Paukenschlag, aber bitte sei Dir bewusst, dass Diffamierungen ung Beleidigungen hier auf BI keinen Platz haben. Auch wenn uns manchmal was „rausrutscht“, sollten wir dann die Größe haben uns dafür zu entschuldigen. Jemanden als „geisteskrank“ zu betiteln ist schon ziemlich harter Tobak!

    Auch wenn ich und viele andere Edelmuth oft nicht verstehen und kaum nachvollziehen können was ihn antreibt hier zu schreiben, ist es trotzdem so, dass er das Recht auf Kommentierungen hat wie jeder andere auch. Niemand wird gezwungen seine Kommentare zu lesen oder darauf etwas zu erwiedern, auch wenn´s manchmal schwer fällt.

    LG
    Dennis

  • Wolseley
    Mai 31, 2012

    Hallo Bruderinfo !
    Sarah-IMA schreibt, sie kann sich diese Sendung bei Pro 7 anschauen.
    Meine Bitte ist, könntet Ihr mir ein Link senden, wo man sich diese Sendung hören und sehen kann.

    Mit Herzlichen Gruß

    Euer Wolseley

    PS. diese Nachricht ist adressiert an Sarah-IMA

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Wolseley,
    einen Link haben wir leider nicht. Wir konnten die Sendung gestern leider nicht sehen. Aber ein Bruder schrieb das man direkt auf die Seite von Prosieben gehen muß und dann auf Galileo und dort wäre dann die Sendung anzusehen. Wir hoffen das dies hilft. LG Bruderinfo.

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Aber ich hab nen Link:

    ……. prosieben.de/tv/galileo/videos/clip/321351-zeugen-jehovas-1.3202746/

  • Tabitha
    Mai 31, 2012

    Die „Faust aufs Auge“ bei der Pro 7 Sendung war der Schlusssatz über ZJ als angebliche Christen:

    JZ grenzen auch Personen aus die einfach nur gehen wollen! JZ möchten Christen sein und missachten das Gesetz des Christus: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

    Die Belehrung der LK ging sogar soweit dass man sich hinreißen lies die Anordnung zu geben Ausgeschlossene zu hassen – die Frage bleibt warum hat dann Jesus gelehrt: Du sollst deine Feinde lieben?

    Damit sollte jedem klar sein – die LK folgt nicht dem Herrn – will kein dienender Sklave sein, sondern über ihre Brüder herrschen!

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Liebe Tabitha,

    ging mir auch so, die letzten Sätze des Sprechers waren super und haben den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Als ich den kleinen Jungen sah, wie er gut „dressiert“ an der Tür die üblichen Phrasen ablieferte, überkam mich eine gefühlsmäßige Mischung aus fremdschämen und Mitleid. Allerdings eine ziemlich eigenartige Einleitung: „darf ich ihnen einen GUTSCHEIN für ein Bibelstudium anbieten?“

    Der kleine Junge bekam vom Vater wahrscheinlich auch eingetrichtert, wenn jemand ablehnt zu sagen: „Darf ich ihnen meinen Lieblingsbibeltext vorlesen?“ – Megapeinlich sowas, denn die Frau hatte schon abgelehnt und er hätte ihr auch aus der neuesten BRAVO vorlesen können oder die Wettervorhersage. Nach einer Ablehnung noch was hinterher zu schieben war bei mir immer schon ein „NoGo“ im Predigtdienst.

    Andererseits hat der gleiche Junge ein paar ehrliche Sätze zu seiner Vorstellung von Taufe usw. gesagt, die ja auch die Eltern sehr überrascht haben. Ich glaub er hat da ein paar Probleme bekommen danach.

    LG
    Dennis

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Liebes BI-Team,

    gestern hatte ich auf einen Kommentar von „PINEHAS“ geantwortet. Mein Kommentar war recht umfangreich, aber leider kann ich weder ihn noch den von Pinehas finden.

    Könnte ihr mir hier weiterhelfen?

    LG
    Dennis

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Dennis,
    dein Kommentar wurde wie immer freigeschaltet….schaue bitte hier nach: http://www.digidatanet.de/?p=155&cpage=3#comment-11101
    Viele Grüße BI.

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder vom BI-Team,

    Ich erlaube mir ausnahmsweise, doch noch einmal die Pro7-Aufzeichnung hier einzusetzen, um es jenen, die die Sendung nicht sehen konnten, Gelegenheit zu geben, die Pressedarstellung der WTG (W.Slupina) zur Kenntnis zu nehmen. Es fällt u.a. auf, dass nicht gesagt wurde, der WT „sei inspiriert“, sondern es wurde von „Jehova als den Autor“ gesprochen. Autor von was? Von der Bibel oder vom Wachtturm? Das möge jeder selbst herausfinden, zumal gesagt wurde, dass deshalb nicht die Namen der Artikelschreiber bekannt gegeben werden, um Gott sozusagen in den Mittelpunkt zu stellen. Ist ja auch gut so, sonst hätten die Autoren noch nach Jahrzehnten „etliche Rechtskomiteeverfahren am Hals“. Möge jeder sich selbst ein Bild machen.

    Natürlich muss etwas Geduld aufgebracht werden. Es erfolgt erst ein anderer Bericht und dann Werbung zwischen der ZJ-Berichterstattung. Aber ich glaube, es lohnt sich, über das Thema „Befreiung“ nachzudenken am Ende des Berichtes.

    LG
    Martin

    http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/ganze-folge-donnerstag/

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Liebes BI-Team,

    sorry war mein Fehler, hab ihn einfach nicht mehr gefunden 😉

    LG
    Dennis

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    EW 22.3.1993 S. 4

    Warum so oft falscher Alarm?

    Jehovas Zeugen haben in ihrem Enthusiasmus für Jesu zweites Kommen auf Daten hingewiesen, die sich als unkorrekt herausgestellt haben. Aufgrund dessen sind sie von einigen als falsche Propheten bezeichnet worden. Doch in keinem der Fälle haben sie sich angemaßt, Vorhersagen „im Namen Jehovas“ zu äußern. Nie haben sie gesagt: „Das sind die Worte Jehovas.“ Der Wachtturm, das offizielle Organ der Zeugen Jehovas, hat erklärt: „Wir haben nicht die Gabe der Prophetie (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425). „Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben“ (The Watch Tower, 15. Dezember 1896, Seite 306). Die Tatsache, daß einige Jehovas Geist haben, „bedeutet nicht“, so Der Wachtturm, „daß solche, die jetzt als Jehovas Zeugen dienen, inspiriert sind. Es bedeutet auch nicht, daß die Artikel in dieser Zeitschrift, betitelt Der Wachtturm, inspiriert und unfehlbar und fehlerlos sind“ (15. August 1947, Seite 253). „Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch“ (15. Oktober 1950, Seite 317). „Die Brüder, die diese Publikationen schreiben, [sind] nicht unfehlbar . . . Ihre Schriften sind nicht inspiriert wie diejenigen des Paulus und der anderen Bibelschreiber (2. Tim. 3:16). Wenn das Verständnis klarer wurde, war es deshalb hin und wieder notwendig, einige Ansichten zu korrigieren (Spr. 4:18)“ (15. Mai 1981, Seite 19).

    Ede

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede,

    Was willst Du uns eigentlich damit sagen?

    Wieso postest Du unkommentiert dieses EW-Zitat?

    Jeder hier kennt diesen peinlichen Versuch des Sklaven keine Verantwortung für das was er seit 130 Jahren sagt und tut zu übernehmen.

    Wenn die WTG eine Lehre durchsetzen will beruft sie sich auf Gottes hl. Geist und die Leitung wahlweise direkt von Jehova oder manchmal auch durch Jesus Christus.

    Wen die WTG aber „altes Licht“ und „geistige Speiese“, die das Haltbarkeitsdatum weit überschritten hat, wegerklären will, dann beruft sie sich auf Spr. 4:18 und darauf, dass angeblich der hl. Geist sie dazu bewegt hat, dies oder jenes zu ändern.

    Es spielt überhaupt keine Rolle, ob die WTG nun wörtlich behauptet „inspiriert“ zu sein oder nicht. Die 7,5 Mio. ZJ dürfen zwischen „inspirierter“ Bibel und „nichtinspiriertem“ WT überhaupt nich unterscheiden. Beide sind de facto gleichwertig, wer das leugnet kennt die Lehr- und Glaubenpraxis der WTG nicht. Im Zweifel ist die Lehre der WTG über der der Bibel angesiedelt, da die WTG die absolute Deutungshoheit über die gesamte Bibel hat. Die Beispiel hierfür wurden auf BI schon dutzende male dargelegt.

    Ich kann jedem nur Don Cameron und sein Buch „Gefangene einer Idee (Anotomie einer Illusion)“ empfehlen, besser kann man m.E. die WTG nicht entlarven.

    LG
    Dennis

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Edelmuth,
    ich beobachte die Dialoge, hervorgerufen durch deine Kommentare.
    Ich bin davon überzeugt, dass du sehr tief verwurzelt bist in deiner Liebe zu Gott und Christus und dir wie mir geht es ungefähr gleich – wir haben jahrzehntelang die Konditionierung innerhalb der WT Organisation mitgemacht, ja auch gerne, hoch motiviert und mit Eifer. Man war Pionier, Hilfspionier und hat sich sehr stark eingesetzt für die Interessen des Königreiches.
    Heute wissen wir, dass man uns vorgeführt hat, ausgenutzt, betrogen, belogen und irregeführt. Wir wurden für die Oberen im Tower nichts weiter als ein Stück Mensch, der von ihnen geschurigelt wurde und wird. Man gibt uns vor rot= grün und blau = gelb und schwarz = weiß.
    Die wir hier in der Studiengruppe bei BI sind, wir haben den Schleier von uns genommen, wir wollen die wahre Sonne sehen und nicht die Höhensonne aus Brooklyn.
    Von daher lieber Edelmut, bleib mit Zitaten aus den Schriften der WT Org mehr zurückhaltend – es sei denn, du hast direkte Widersprüche gefunden. Diese geistigen Ergüsse, die sie da in Massenarbeit produzieren wie eine Commodity, diese Ergüsse halten nicht das, was die Werbung sagt.
    Ich stelle persönlich immer wieder fest, wie einzelne Brüder in Ämtern ihre Macht missbrauchen, einander belügen oder einen auf Goebbels machen – mit Dreck auf Brüder schmeißen, weil da immer was hängen bleibt. Ich habe da meine ureigenen ERfahrungen geacht und ich versichere dir, dass ich Kasperle Theater schöner finde als die Selbstbeweihräucherungen von Männern, die den Anspruch haben, vom Heiligen Geist in ihr Amt gehoben worden zu sein -wobei es nur Lakaien waren, die einander in die Augen schauten und im KOnsens des Treffens zu der Erkenntnis kamen, dass irgendein Mann jetzt wohl in den Club aufgenommen werden kann, da man ja Leute braucht, die dann die niedrigeren ARbeiten machen.
    Die da oben sind, die sind oftmals nicht in der Lage eine letzte Entscheidung herbeizuführen – zB wenn ein Ältester der Lüge, der wiederholten Lüge oder des unschicklichen Wandels überführt wurde – zB immer wieder heimlich irgendwo ein „Liebchen“ hat wo er ein und ausgeht dabei auch gesehen wird aber immer wieder Gründe angibt, das er nur da war um zu helfen.
    Da können ganze Versammlungen dran zerbrechen weil Gerede aufkommt. Und nicht zuguterletzt bricht die eigene Familie daran entzwei, angefangen bei den Kindern, die die Welt nicht mehr verstehen. Solche FÄlle gibt es wieder und wieder, mehr oder weniger publik.
    WEr da meint das wird sich ändern, weil da durchgegriffen wird, der irrt. Solche Probanden schmeißen mit Dreck auf ihre Brüder und reden von Liebe, Liebe Liebe in Form der Agape.
    Praktizieren aber höchstens Eros und streiten unter Gebet alles ab.
    Was lehr uns das alles in Anbetracht der massenweise dargebrachten geistigen Speise?
    Diese hat nicht die Kraft, Menschen auf die Bahn zu bringen, sie darauf zu halten, es geht alles ins Leere.
    Leer sind die STühle im Kö-Saal in zunehmender Weise, leer, weil man einfach keine Lust mehr hat wieder und wieder Aufgewärmtes dort zu hören, zB wie man sich auf Kongressen zu benehmen hat.
    Die Zusammenkünte sind aktive Zeiträuber, denn allein nur mit Fertigmachen dafür, hingehen und zurückkommen, sich umkleiden – da gehen gut und gerne 4-5 Stunden drauf und das 2 mal die woche.
    Dann soll man noch die Massenware studieren, persönlich und in der Familie und in den Dienst schleichen ja, meist ist es nicihts anderes.
    Wir werden gedrängt viel zu tun aber Druck erzeugt gegendruck und was dabei rauskommt liegt klar auf der Hand: positiv ausgedrückt: rückläufige Mehrung. Kindertaufen und Alte und Betagte, die mit 15 Minuten im Monat die Liste der VK vergrößern.
    Tja, so sind sie die Zeugen, echte Wortakrobatuere, die gestern am Abgrund standen und morgen ein großen Schritt in die richtige Richtung machen.
    Bedenekn wir Gamaliels Worte zu den Pfaffen, die die christen verfolgen wollten. Das will heißen – was nciht von Gott kommt geht kaputt.
    und wer will uns hier weis machen, dass das nicht der Fall istß
    Die müssen doch überall löschen und schaffen nichts. und mit harter Gangart verschlechtert sich der Zustand noch mehr.
    Es ist die Zeit gekommen,wo die im Tower aufstehen müssen und Sack und Asche anlegen und bekennen, dass sie schwer gesündigt haben.
    Aber das ist nur eine Fata Morgana von mir. rien ne va plus iwrd es bald heißen – nichts geht mehr.
    Darum laßt uns hier weniger mit persönlichen Attacken korrespondieren sondern in dem Bewußtsein, dass wir alle Suchende sind, die gerade den besoffenen Lotsen abserviert haben.
    Schönes Wochenende allen Mitlesern

  • AKAZIE
    Mai 31, 2012

    Eine sehr flammende Rede, lieber Frank und Frei.
    Zutiefst mit Emotionen gefüllt aus der Überzeugung Deines Herzens.
    Das hat Wirkung, weil wir hier immer wieder vergleichen, zwischen dem Wort und der tatsächlichen Handlung.
    AKAZIE

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Lieber Frank,

    wunderbar, deshalb liebe ich deine Kommentare. 🙂

    Vielen Dank dafür.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede,

    das mit diesem angeblich heller werdenden Licht ist eine ganz furchtbare Sache, da geht bei mir die Warnlampe an. 1) war zum Zeitpunkt Salomos, als diese Texte verfasst wurden, die Schrift tatsächlich nicht vollendet und 2) hat Spr. 4:18 so rein gar nichts mit dem `Licht der guten Botschaft über den Christus`(2. Kor. 4:4.6, NWÜ) zu tun. Dieser fuhr bekanntlich vor 1979 Jahren zu seinem und unserem Vater auf und seit 1916 Jahren ist die Heilige Schrift komplett, so dass hellere und dunklere Lichter einfach Irrlichter sind und nix mit dem Licht der Botschaft zu tun haben.
    Spr. 4:18 bezieht sich auf die Gegenüberstellung eines Bösen mit einem Gerechten und dessen Pfad wird durch die Erkenntnis Gottes mehr und mehr erhellt – und das hoffe ich auch für alle Brüder und Schwestern und auch für mich. Das geht aber nicht mit Schlafmaske.

    Diese ständigen Ausreden mit dem Licht suggerieren dem Leser, wenn ihm/ihr was fehlt, dann liegt es an Jehova, denn der hat es nicht mitgeteilt. Meines Erachtens möchte Gott alles mitteilen, es liegt aber an unserem begrenzten Denken, an unseren eingefahrenen Strukturen, durch die wir uns mehr oder weniger freiwillig das Denken abgewöhnen lassen, wenn wir nicht weiter kommen. Und der Rest erledigt tatsächlich unsere Unvollkommenheit und das ist schon Schicksal genug.

    Wenn Herr Slupina einen Fehler gemacht hat, dann sollen sie auch dazu stehen, das verlangen sie von jedem anderen auch. Das tun sie aber nicht, sie setzen immer noch eins drauf, so dass sie sogar Manfred dafür rausgeworfen haben, weil er das in seinem mutigen Brief angesprochen hat. Er genießt meine volle Hochachtung. Aber da ist einem Unrecht das nächste hinzugefügt worden und ich finde es nicht okay, das Verhalten zu entschuldigen, solange diese sich nicht entschuldigen. Wie sieht es denn da aus mit den Werken der Reue?

    Genauso wie sie immer noch Lügen lehren bezüglich der UNO-Mitgliedschaft als NGO. Tatsächlich ließ man verlauten, man hätte nicht gewusst, als NGO eingetragen worden zu sein, man hätte doch nur die UNO-Bibliothek nutzen wollen. Ich wusste gar nicht, dass es so doof geht. Das überrascht sogar mich. Da müssen sie Jahr für Jahr einen Antrag unterschreiben und wissen es nicht? Und selbst dann nicht, als sie an einer UNO-Sitzung direkt teilgenommen haben?
    http:// www. unhchr.ch/huridocda/huridoca.nsf/0/66cf0523c6217c4b802567cc002f8b0e

    Ich weiß nicht, was die zum Frühstück hatten, aber ich hätte auch gern was davon, das erleichtert offensichtlich das Leben enorm 🙂 Im Ernst: Warum diese Lügerei. Wenn es rauskommt, ist der Eindruck von dieser Gemeinschaft doch noch schlechter, als würden sie einfach den Fehler einräumen.

    Ich weiß, ich wollte nicht schimpfen, mich bringt die Unehrlichkeit immer noch richtig auf Trab.

    Dir eine gute Nacht und hoffentlich bis bald.
    Eddi

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Zur Fragestellung von Michael:

    Jawohl die LK behauptet wie auch ein KA am Kongress die frevelhaften Worte lehrte:

    „Was uns Jehova zu sagen hat steht im WACHTTURM!“

    Schlimmer noch dieses Zitat sagt eigentlich ALLES:

    „Zum Predigtdienst befähigt“, Ausgabe 1957, Seite 156

    „Wenn wir Jehova und die Organisation seines Volkes lieben, werden wir nicht mißtrauisch sein, sondern werden, wie die Bibel sagt, ,alles glauben’, nämlich alles, was Der Wachtturm darreicht…“

    Nur wo das in der Bibel stehen soll, diesen Beweis ist man bis heute schuldig geblieben! Alle falschen Zeitangaben oder Falschlehren, werden somit Jehova „in die Schuhe“ geschoben – da die ganze Schrift von Gott inspiriert ist behauptet der „trvSk.“:

    „Jehova ist ein Lügner!“

    Wann geht den ZJ endlich ein helleres Licht auf?

    lg. Matthäus

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Ach ja was ich noch zu obigem Kommentar aus dem alten Buch „Zum Predigdienst befähigt“ steht, sagen wollte!

    Als ich dieses Zitat das erste mal gelesen habe, konnte ich es nicht glauben. Das Buch befindet sich noch in meinem Kellerarchiv folglich konnte ich es auch überprüfen – und genauso steht es in diesem Buch. Warum meine Eltern oder andere Brüder und Schwestern dies Unverfrorenheit bemerkten – ich war noch zu jung – kann ich bis heute nicht verstehen! In der Hoffnung daß wenigstens heute
    viele dieser Lügen erkennen und die notwendige Konsequenz daraus ziehen.

    Lg. Matthäus

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Damit obige Aussage eine entsprechende Gewichtung bekommt, noch diese Einforderung:

    „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1987, Seite 10
    „Wenn du aufhörst, dich von Jehovas Vorkehrungen zu ernähren, wirst du, sobald du stirbst, für immer tot sein…“

    bzw.:

    „Der Wachtturm“, 01. April 1986, Seite 31
    „Eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen erfordert, daß man die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel akzeptiert, einschließlich jener biblischen Glaubensinhalte, die nur Jehovas Zeugen vertreten…“

    … und was lehrte Jesus?

    Johannes 8:12 Ein anderes Mal sagte Jesus zu den Menschen: »Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, irrt nicht mehr in der Dunkelheit umher, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt.«

    13 Da unterbrachen ihn die Pharisäer: »Du bist doch wieder nur dein eigener Zeuge. Das beweist noch lange nicht, dass du die Wahrheit sagst.« 14 Jesus erwiderte ihnen: »Auch wenn ich hier als mein eigener Zeuge auftrete, sage ich die Wahrheit. Denn ich weiß, woher ich komme und wohin ich gehe; aber ihr wisst das alles nicht. 15 Ihr urteilt über mich nach dem äußeren Schein. Ich urteile über niemanden so.

    16 Wenn ich aber über jemanden das Urteil spreche, dann ist mein Urteil gerecht. Denn ich richte nicht allein, sondern der Vater, der mich gesandt hat, spricht das Urteil.

    Joh.: 7:10 Nachdem seine Brüder nach Jerusalem gereist waren, ging auch Jesus heimlich dorthin. 11 Die führenden Männer des jüdischen Volkes suchten ihn während des Festes und fragten überall: »Wo ist denn dieser Jesus?«

    12 Auch unter den Festbesuchern wurde viel über ihn gesprochen. Einige hielten ihn für einen guten Menschen, andere wieder behaupteten: »Er verführt das Volk!«

    13 Aber keiner hatte den Mut, frei und offen seine Meinung über ihn zu sagen. Alle fürchteten sich vor den führenden Männern des jüdischen Volkes.

    14 Als das Fest zur Hälfte vorüber war, ging Jesus in den Tempel und lehrte dort öffentlich. 15Die Juden staunten: »Wie kann jemand so viel aus der Heiligen Schrift wissen, obwohl er keinen Lehrer gehabt hat?«

    16 Jesus beantwortete ihre Frage: »Was ich euch sage, sind nicht meine eigenen Gedanken. Es sind die Worte Gottes, der mich gesandt hat. 17 Wer von euch bereit ist, Gottes Willen zu tun, der wird erkennen, ob diese Worte von Gott kommen oder ob es meine eigenen Gedanken sind.

    18 Wer seine eigene Lehre verbreitet, dem geht es um das eigene Ansehen. Wer aber Anerkennung und Ehre für den sucht, der ihn gesandt hat, der ist vertrauenswürdig und tut nichts, was seinem Auftrag widerspricht.

    Joh.: 8: 31 Zu den Juden, die nun an ihn glaubten, sagte Jesus: »Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. 32 Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien!«
    54 Jesus entgegnete: »Würde ich mich selbst loben, könntet ihr mir zu Recht misstrauen. Aber mich ehrt mein Vater. Ihr nennt ihn zwar euren Gott.

    Zum Nachdenken fürs verregnete Wochenende!
    lg. Matthäus

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Matthäus

    Oder Jak. 1
    5. Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.
    6. Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifelnde ist gleich einer Meereswoge, die vom Winde bewegt und hin und her getrieben wird.

    Was brauchen wir außer der Bibel noch wenn man obige Jakobus Verse beherzigt?

    Wir brauchen bestimmt keine moderne Götzen aus Papier. Denn der normale Zeuge fragt die Puplikationen wenn er etwas wissen möchte, anstatt er unseren Vater Jehova fragt wie es Jakobus rät.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    ihr Lieben alle,
    wenn man diese Doktrin, „inspiriert von Gott“ auf die Wagschale legt und alle Vorhersagen und Kehrtwendungen in der Lehre auf die andere Seite, so stellt man fest, dass da schon die schrift an der wand zu sehen ist: GEWOGEN UND ZU LEICHT BEFUNDEN.
    Das ist einfach eine Häresie, gott davorzuschieben um sich in eien Position zu bringen, die doch gar nicht gegeben ist.
    Aber alles, was dieser „mistige Götze“ der Sklave so von sich gibt erwartet ausschleißliche Ergebenheit, das Ausschalten des Gewissens und des Denkens und die verordnete Happyness.
    Man, was ist das doch für ein Fake, da seit 90 Jahren von zu sprechen „in der Wahrheit“ zu sein, eine Wahrheit, die sich im nachhinein als Lüge entpuppt und das dann noch zu entstellen, so nach dem Motto „Da waren wir wohl zu eifrig“
    1914,1915,1925, 1942, 1975, Ended des 20. Harhunderts – NIE kam das Ende. und der Herr Jesus hat ja auch gesagt: das weiß selbst ich nicht, sondern nur der Vater.
    Schon so haben sie gezeigtg, wo sie positionieren – über den Wolken, denn da muß die freiheit – gemäß Reinhard Mei – grenzenlos sein.
    Und da hat Albert Einstein recht – Universum und menschliche Einfalt haben etwas gemeinsam: sie sind unendlich.
    Die Zeugen sind unendlich geduldig, sich diese Gott entehrenden Praktiken gefallen zu lassen, ja, sogar noch daran Anteil zu haben indem man sie stützt und sogar kommuniziert.
    Gut, das das Erwachen statttfindet und jehovah schließlich da den Doppelstrich drunter ziehen wird. Die neuzeitlichen Höhen werden gestürtzt werden und ihre Priester werden ihre Kittel ablegen müssen. Schlußendlich steht das gläubige Volk hoffentlich auf und macht einen auf Kolberg

  • Micha
    Mai 31, 2012

    Lieber Frank & Frei!

    Bin ganz Deiner Meinung.

    In Matthäus 7V14-20 heißt es.

    14 Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden!

    15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

    16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?

    17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.

    18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.

    19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

    20 Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

    Welche faulen Früchte diese Organisation hervorgebracht hat, hast Du schon aufgezeigt.

    Eine Frage die sich alle Mitleser stellen sollten.

    Wo hat dieser SELBSTERNANNTE Sklave und seine Organisation eine DASEINSBERECHTIGUNG gemäß
    dem ——-WORTE GOTTES——- ?

    Es gibt nur einen Mittler zwischen Gott und dem Menschen gemäß 1.Timo.2V5-6.

    Liebe Grüße
    Micha & Frau

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder,

    Was ich in dem Bericht eindeutig gehört habe ist, dass man durch die Anerkennung als K.d.ö.R. sich damit den grossen Kirchen gleichgestellt hat und das dies bereits in vielen Länder so vollzogen wurde.

    Mit anderen Worten: Sie haben sich nun mit Babylon der Großen auf eine Stufe gestellt und das freiwillig.

    Ob dem Bruder eigentlich klar war, was er damit gesagt hat?

    Liebe Grüsse Manfred

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Manfred,
    ZITAT:
    „Ob dem Bruder eigentlich klar war, was er damit gesagt hat?“

    Das denke ich nicht…sonst hätte er wohl lieber die Klappe gehalten. 😉
    Und so clever sind sie ja eigentlich.

    Aber was viel schlimmer ist…den meisten seiner Zuhörer ist auch nicht klar, was er damit WIRKLICH gesagt hat…

    LG Ulli

  • becky
    Mai 31, 2012

    ein tip:

    http://www. bmi.bund.de/DE/Themen/PolitikGesellschaft/KirchenReligion/StaatReligion/StaatReligion_node.html

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hallo becky,

    ich hab dich soooo vermisst.

    Einen schönen Tag wünsche ich dir.
    Eddi

  • Michael
    Mai 31, 2012

    Hallo zusammen, habe ich mich bei der Sendung auf Pro7 verhört,oder wurde da wirklich behauptet,der WT sei von Jehova inspiriert ??
    Gruß Michael

  • Anna
    Mai 31, 2012

    Lieber Michael,
    du hast dich nicht verhört. Das wurde tatsächlich so gesagt in einem Interview.
    Lg Anna

  • Andre
    Mai 31, 2012

    Hallo Michael,
    ich verstehe deine Frage nicht. Ob behauptet wurde, das der WT von Jehova inspiriert wurde ? Das glauben doch alle Z.J !!! Frag mal 100 Z.J, ich wette um eine gute Flasche Rotwein, dass alle Ja sagen. Die leitende Körperschaft ist von Jehova inspiriert, somit auch der WT und alles, was sonst von denen kommt auch – logisch. Deswegen ist es ja so verwerflich, dass sie ihre Meinungen trotz Inspiration so oft ändern müssen. Z.J.: Erwachet !

  • Igel
    Mai 31, 2012

    Hallo Michael,

    ich konnte es auch kaum glauben aber Jehova ist der Autor durch Inspiration der Publikationen der WTG ! Wenn ich das richtig verstanden habe stehen im Wachturm Prophezeiungen die uns Jehova offenbart, jetzt stellt sich mir die Frage wofür brauchen wir die Bibel ? Noch dazu wo hier die Schreiber bekannt sind die von Jehova inspiriert wurden, heute ist dies anders, möglicherweise haben sich ja auch die Bibelschreiber in den Augen der WTG zu wichtig genommen da sie bis heute bekannt sind?
    Ich frage mich wirklich was soll das? Warum kann man nicht sagen Menschen wie du und ich sind die Autoren der Publikationen und wir sind unvollkommen und machen Fehler und sehen vieles Differenziert jeder aus seinem Blickwinkel, und deshalb kann es auch falsch sein wenn man Jahre später die Artikel betrachtet! Wenn Jehova die Publikationen inspiriert warum gibt es dann einen Giftschrank mit alter Literatur bei der wenn man sich heute an die damaligen Aussagen hält ausgeschlossen würde? Wusste Jehova damals nicht was er den Brüdern inspirierte?
    Ich kann nur hoffen viele Brüder haben die Sendung gesehen und ihr Gehirn ist noch nicht so stark gewaschen worden das sie anfangen nachzudenken was die WTG glaubt zu sein aber es in Wirklichkeit niemals sein kann. In meinen Augen gibt es nur ein Buch was von Jehova inspiriert ist und das ist die Bibel und hier sieht man das sie von Jehova stammt denn auch nach weit mehr als 1000 Jahren gelten die Aussagen immer noch für Millionen von Christen weltweit!!!!
    Die Prophezeiungen und Anweisungen der Publikationen der WTG gelten ja manchmal nur einige Jahre. Brüder macht die Augen auf wem Ihr nachfolgt! Wer möchte schon Menschen folgen die von sich glauben Propheten zu sein!

    LG Igel

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Igel, die Schwarten der WTG – heute Speise zur rechten Zeit, morgen Gift im Schrank – widerspiegeln den Narzißmus eier selbstverliebten religiösen Obirgkeit, die es verlernt hat, in Bescheidenheit und Demut Gott zu dienen.
    Also, fahre mal weiter deine Stacheln aus, zusammen mit uns anderen, und pike die piekfeinen Bibelverdreher, die schone jenseits von Eden leben, sich als Fürsten fühlen und doch nur immer wieder kurzlebige Erregung schaffen mit nachhaltigem Frust.
    Denn, das, was sie mal war, mit Einfluß und strammstehen der Vrekündiger – das mag sie heute noch in AFfrika sein, wo die Menschen kein internet haben.
    es ist einfach nur schlimm, dass die Mehrheit einer religiösen Minderheit sich diesem Anspruch bedingugnslos hingibt.
    umso größer wird die Enttäuschung sein, wenn es kracht und dann werden viele zusammenbrechen, in dem Glauben, einer Lebenslüge gefolgt zu sein, schamlos uasgebeutet zu werden, aauf eigene Kosten das Druckerzeugnis der Aktiengesellschaft an die Trüen gebracht zu haben. Clevere Vertriebsstrategie dank Brainwash.

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo,ich lese in deinem Kommentar Aktiengesellschaft. Gibt es dafür Beweise? Und wieso Vertriebsstrategie? In wie vielen Ländern wird durch die Literatur Geld eingenommen und wie viel?
    Klare Informationen würden mir helfen.

  • yoggergum
    Mai 31, 2012

    Mit den Publikationen verdient man kein Geld. Zumindest nicht direkt. Das sie kostenfrei abgegeben wurden, lag daran, dass sie sonst hätten Steuern zahlen müssen. und jeder ZJ hätte bemi Verkauf einer Bibel ein Gewerbe anmelden müssen …

    Als dann alles kostenfrei wurde, haben sehr viele Brüder gedacht: „Es kostet weiterhin Geld, also spende ich das, was ich bisher bezahlt habe“. Viele haben das aufgerundet und spenden jeden Monat einen bestimmten Betrag, weil sei damit auch einbeziehen, Bücher Traktate etc. in Anspruch zu nehmen. Außerdem werden nicht mehr so viele Exemplare im Müll deponiert, weil jeder nur das bestellt, was er auch benötigt.

    Die größte Einnahmequelle der WTG ist der Immobilien- und Aktienmarkt. In NY ist die WTG einer der größten Immobilienbesitzer. Eine sehr Gute und einwandfrei belegte Doku darüber findest du auf ……. Auch wenn diese Seite von Ehemaligen ist, sollte man sich diese Doku mal ansehen

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Dieter,

    wenn Du möchtest, kann ich Dir eine Doku zu den Finanzmachenschaften der WTG zukommen lassen:

    mentalist1981@web.de

    Außderdem wurde vor einiger Zeit auf der Prophetie-Seite eine sehr gute Abhandlung über die aktuellen Immo-Geschäfte der WTG gepostet.

    LG
    Dennis

  • Barbara
    Mai 31, 2012

    Hallo Michael!
    Du hast richtig gehört.
    Aber das ist ja nichts neues, wenn es auch nicht immer so deutlich gesagt wird.
    Da die ZJ ja von Gottes Geist geleitet sind, ist der Inhalt von Wt und Erwachet
    natürlich inspiriert, weil Jesus die Lk als Mitteilungskanal benutzt.
    Einen Haken hat das aber, die Lk ist ja offiziell nicht von Gott inspiriert, bloss geleitet.
    Wenn es nicht so eine Gotteslästerung wäre, dass das unsinnige und die Bibel negierende Geschreibsel schlussendlich Gott zugeschrieben wird und er für diese Entgleisungen verantwortlich sein soll – dann könnte ich mich totlachen über diese Satiere.
    LG Barbara

  • Sarah-IMA
    Mai 31, 2012

    Ja, so in der Art hat der Slupinski das formuliert. Den genauen Wortlaut kannst du dir aber auf der pro 7 Seite anhören. Man kann sich dort die Sendung noch angucken.
    Mir macht das ganze Konzept der Zeugen Jehovas irgendwie Angst, wo kommt soviel Macht her?
    Das kann doch nicht einfach so entstanden sein, da müssen doch irgendwelche klugen Köpfe ein Konzept o. Buisnesplan für eine Religion geschustert haben und damit den Zahn der Zeit getroffen haben. Ich meine, ich bin dem selbst Jahrelang nach gefolgt, aber ich bin mittlerweile so weit von dem weg was die da gesagt haben, dass ich mich einfach erschrecke! Wenn man sich nur das Matthäus -evangelium durchliest, können doch schon einige Lehren der Z.J. nicht mehr standhalten. Wie kann es sein, dass man jahrelang so ein verzerrtes Weltbild hatte? Das einfach nur so am Rande, irgendwie rattert mein Kopf nur noch.

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Sarah,
    danke für den Tipp, ich schau´s mir gerade an…und bin förmlich „hin und weg“ von der Aussage des Jungen über die Ablehnung auf die sie im PD stoßen: „Es ist ja nicht schlimm, sie lehnen ja nicht UNS ab, sondern die Bibel…“

    Ich weiß, ich weiß…es ist nicht so wie es sich anhört, sondern nur ein Art von Selbstschutz und auch ich dachte ja früher so. Doch heute empfinde ich es seltsamerweise anders. Heute IST es schlimm für mich, wenn Menschen diejenigen ablehnen, die mein „Alles“ sind. Ja, es wäre sogar besser für mich zu ertragen, wenn sie statt dessen mich ablehnten.
    Es tut mir einfach weh…auch wenn ich´s natürlich akzeptiere und einsehe, dass die Ablehnung ja auch nicht aus dem blauen Dunst kommt.

    Die Sendung ansich, war ganz gut gemacht…im Großen und Ganzen nicht reißerisch, sondern nüchtern und sachlich.

    Die letzte Aussage des werten Herrn Slupinski, dass die Kontakteinschränkung mit „Ehemaligen“ vor allem den religiösen Aspekt betrifft, ist allerdings eine dicke fette Lüge. – Von der ich mir gewünscht hätte, dass da nochmal von Gallileo genauer nachgehakt worden wäre. Dafür hätten sie ja was anderes weglassen können, damit´s zeitlich hinhaut.
    Denn durch diese Aussage ist wird die ganze Grausamkeit, die wirklich hinter dem Umgang mit Ehemaligen steckt, verschleiert und beschönigt und ich möchte nicht wissen, wie viele ihm das abgekauft haben.

    LG Ulli

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    Liebe Uli, liebe Svenja!

    Zur erneut aufgekommenen Diskussion – Geburtstag JA oder NEIN, möchte ich mich eurer Meinung anschließen. Alleine die Verrücktheit wie die meisten ZJ diese Sache bei einem neuen Erdenbürger also Geburtstag eines Kindes handhaben. Keiner hat ein Problem den Eltern zu gratulieren, es werden Geschenke übergeben, nicht selten gibt es eine Fete zur Geburt des Kindes.

    Wo bitte ist da der Unterschied ob das Kind NEU geboren ist oder ein Mensch zum 10. oder 20. Geburtstag Glückwünsche oder Geschenke bekommt?

    Es heißt doch immer jeder soll SEINE persönliche Gewissens-entscheidung treffen und wie wir aus GW wissen gab es immer Christen wo die einen so und die anderen anders entschieden haben (z.B. das Götzen geopferte Fleisch welches am Markt feilgeboten wurde)

    Die Bibel selbst hilft uns auch eine Entscheidung im Einklang mit Gottes Willen zu treffen:

    Röm.: 14: 22 Wovon du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich ist, wer mit seiner Überzeugung vor dem eigenen Gewissen bestehen kann und sich nicht selbst verurteilen muss!

    Das Gewissen ist dann ein schlechter Ratgeber wenn man es von der Organisation fremdbestimmen läßt, noch dazu wenn von dieser Seite alle paar Jahre ein Lehrmeinung (bis ins 100% Gegenteilige) geändert wird. Paulus warnte mit gutem Grund den jungen Timotheus
    im ersten Brief die letzten Verse:

    Abschließende Warnung vor Irrlehren
    20 O Timotheus, bewahre das anvertraute Gut, meide das unheilige, nichtige Geschwätz und die Widersprüche der fälschlich so genannten »Erkenntnis«7! 21 Zu dieser haben sich etliche bekannt und haben darüber das Glaubensziel verfehlt.

    lg. Matthäus

  • Sarah-IMA
    Mai 31, 2012

    Hallo Ulrike,
    das mit dem Ausschhluss macht mich auch sehr betroffen. Ich schäme mich für mein Verhalten, denn ich habe früher Freundschaften aufgrund des Ausschlusses aufgegeben und kann es jetzt irgendwie nicht mehr richtig gut machen. Nur weil ich nicht richtig in der Bibel gelesen hat. Ich habe ein Video gesehen, wo vor dem Bethel in New York ehemalige Brüder demonstrieren. Sie wollen Kontakt zu ihrer Familie haben, nicht mehr dieser neuzeitlichen Inquisition ausgesetzt sein u keiner will es wahrhaben. Wie Unbarmherzig, selbst Jesus hat mit Satan geredet, er hat die Dämonen in die Schweineherde fahren lassen. Und wir als Christen als Zeugen Gottes, können uns nicht erbarmen?

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Sarah,
    tröste dich…ich glaube kaum einer, kommt gänzlich ohne Schamgefühle aus wenn er an seine WTG-Vergangenheit denkt.

    ZITAT:
    „Und wir als Christen als Zeugen Gottes, können uns nicht erbarmen?“

    Gute Frage…die dir jeder treue WTG-Zeuge mit einem klarem: „Keine Gnade – für niemanden“ beantworten wird.

    Das er selber dann auch keinerlei Gnade erwarten darf, vergisst er dabei…aber was ein WTG-Zeuge ist, der braucht ja auch keine Gnade…schließlich glänzt ER ja mit Leistung!

    Was für eine krasse Fehleinschätzung der Wirklichkeit…

    LG Ulli

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Ja das hat der Bruder gesagt, der Wachtturm sei von Jehova inspiriert.
    Damit wird alles was falsch gelehrt wird Jehova in die Schuhe geschoben. Oder umgekehrt, sollte einmal gelehrt werden dass Harmagedon ausfällt, weil sich die Welt bekehrt hat wie einst Ninive, dann hat das natürlich Jehova der LK inspiriert, wer will da widersprechen?
    Aber die Inspiration scheint nachzulassen, da in der Zukunft weniger Wachtturm Ausgaben kommen sollen.

    Wenn es so wäre, dann müsste Jehova senil sein, da sich die Organisation schon mehrfach revidieren musste. Ein Gott der sich revidieren muss, kann nicht der Gott Jehova sein, da muß ein anderer Gott dahinter stecken.

    Dann behauptete auch ein Bruder, dass man von Jesus und den ersten Christen definitiv weiß dass sie kein Geburtstag gefeiert haben. Ich frage mich wo das in der Bibel steht. Nach meiner Ansicht kann man weder das eine noch das andere behaupten. Aber vielleicht war da auch Inspiration im Spiel.

    LG
    Alois

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Alois,
    ZITAT:
    „Dann behauptete auch ein Bruder, dass man von Jesus und den ersten Christen definitiv weiß dass sie kein Geburtstag gefeiert haben. Ich frage mich wo das in der Bibel steht.“

    Da bin ich auch drüber gepurzelt. Nur weil es nie beschrieben wurde, heißt das doch noch lange nicht, dass es das nicht gab.

    Vielleicht könnte Svenja dazu ja was näheres sagen. – Genauso wie zu dem Thema „Heirat bei den Israeliten“ aus dem anderen Thread. – Also Svenja, falls du da bist und was dazu weißt…dann rück´s ruhig raus. 😀

    LG Ulli

  • Svenja
    Mai 31, 2012

    Liebe Ulli,

    selbstverständlich ist es kein Argument zu sagen, weil in der Bibel nicht beschrieben wird, dass Jesus Geburtstag gefeiert hat, hat er ihn auch nicht gefeiert. Mit der selben Argumentation könnte man ja sonst begründen, nicht aufs Klo zu gehen, weil das ebenfalls nicht beschrieben wird. Oder zahlreiche weitere Dinge. Ebenfalls hinfällig ist die Argumentation mit der Menschenverehrung, denn auf einer Hochzeit wird ebenso sehr oder ebenso wenig ein Mensch verehrt wie auf einem Geburtstag. Aber lange Rede, kurzer Sinn in der Bibel wird ansonsten explizit nur von den beiden bekannten Geburtstagen des Pharaos und des Herodes berichtet und ansonsten der mögliche Geburtstag in Hiob. Aber das war hier sicherlich schon alles bekannt, daher kann ich wohl ansonsten nicht viel zu beitragen.
    Nehmen wir aber mal an, Jesus hätte tatsächlich keinen Geburtstag gefeiert, weil es zu der Zeit noch nicht so üblich war, wäre das dennoch kein Grund, Geburtstage nicht zu feiern. Es gibt so viele Dinge, die damals unüblich waren und die wir heute ganz selbstverständlich machen. Wir müssen Jesu Lebensweise ja nicht eins zu eins übernehmen. Es gibt keine Bibelstelle, die sagt, dass Geburtstage nicht erlaubt sind. Einziger Sinn, der meiner Ansicht nach dahinter steht, ist der, sich von den anderen abzugrenzen und das gelingt der WTG wunderbar. Wer hat sich nicht als Kind dafür geschämt, als einziger keinen Geburtstag feiern zu dürfen und als einziger nicht auf der Feier eingeladen zu sein, auf der alle anderen eingeladen sind?!

    Zum Thema „Heirat bei den Israeliten“, bringt mich mal auf den neuesten Stand. Was wollt ihr wissen? Vielleicht kann ich helfen, ich weiß nicht. 🙂

    Liebe Grüße!
    Svenja

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hey Svenja,
    vielen Dank für deine prompte Antwort. 😀

    @ Heirat bei den Israeliten
    Da kam in „Sexuelle Verfehlungen-wie werden sie vom Schöpfer beurteilt“ die Überlegung auf, dass die Israeliten damals nicht in dem Sinne behördlich, so wie heutzutage, geheiratet haben. Sondern ihre Frau „nachhause“ führten und gut wars. Das habe ich schon mal gehört. – Wüsste da aber gerne noch näher drüber bescheid.

    Hier mal der Link…das war dort vor ein paar Tagen Thema.

    http://www.digidatanet.de/?p=294&cpage=2#comment-11107

    LG Ulli

  • Svenja
    Mai 31, 2012

    Hallo Ulli,

    ich setz den Kommentar mal dennoch hier hin, weil ich auf der anderen Seite nicht genau weiß, wo er passen könnte.

    Also: Ja, eine Heirat zur Zeit des Alten Testaments war natürlich nicht so behördlich wie heute. Aus dem einfachen Grund, dass es keine Behörde gab. Damals lebte man in verschiedenen Sippen miteinander und in vielen Fällen wurden Ehen von zwei Vätern unterschiedlicher Sippen vereinbart. Die Frau wurde dann tatsächlich nach einer Hochzeit, Mitgift, Brautgeld und Ehevertrag von ihrem Mann heimgeführt und fortan waren die beiden verheiratet (Bibelstelle: Gen 34,12 Fordert nur getrost von mir Brautpreis und Geschenk, ich will’s geben, wie ihr’s verlangt; gebt mir nur das Mädchen zur Frau.)
    Für die Zeit, in der die Ehe vereinbart, der Mann die Frau aber noch nicht zu sich ins Haus geholt hat, würde man heute von „Verlobung“ sprechen. Hätte die Frau in dieser Zeit Geschlechtsverkehr mit einem anderen, wäre dies schon Ehebruch (Dtn. 22,33).
    Ist sie jedoch nicht verlobt und hat Geschlechtsverkehr mit einem Mann, so soll dieser für sie den entsprechenden Brautpreis an den Vater zahlen und sie zur Frau nehmen, es sei denn der Vater lehnt dies ab, dann reicht der Entschädigungspreis (Ex 22,15/16).

    Hinter all diesen Dingen steckt vor allem die Tatsache, dass die Frau im AT relativ wenig Rechte hatte. So sind die Formulierungen z.B. immer so, dass der Mann eine Frau heiratet und die Frau verheiratet wird. Und nur der Mann darf sich von der Frau scheiden lassen und nicht umgekehrt. Die Frau ist mehr oder weniger Besitz des Mannes, weswegen sie auch möglichst schnell verheiratet werden soll, damit sie versorgt ist. Für eine jungfräuliche Frau gab es einen höheren Brautpreis, aber wenn es den Mann nicht störte, konnte auch eine nicht mehr jungfräuliche Frau ohne Probleme geheiratet werden.

    Heirat und Ehe liefen weitaus weniger romantisch ab als heute und wurden eher zweckmäßig betrachtet. Wobei das natürlich nicht ausschließt, dass auch damals Liebe zwischen den Partnern entstand, wir kennen ja die Beispiele. So wie ich das Alte Testament verstehe, war es nicht gern gesehen, wenn eine Frau nicht jungfräulich in die Ehe ging, es war aber auch kein riesiges Drama.

    Bei all der Diskussion (Sex vor der Ehe ja/nein) darf man m.E. nach nicht den Sinn eines Gebotes vergessen. Kein Sex vor der Ehe macht durchaus Sinn aus den verschiedensten Gründen: Es schützt einen körperlich und seelisch und bewahrt einen ggf. vor einem Kind, das man dann mit einem möglicherweise falschen Partner hat. DAS alles ist der Sinn dahinter und ich finde diesen Sinn hervorragend. Nicht, weil Gott uns den Spaß verderben möchte, sondern er möchte uns schützen.
    Die Ehe bzw. die Hochzeit ist dann eine Garantie, dass man mit dem Partner für immer zusammen bleibt (auch wenn das auch nicht immer hinhaut). Bei uns ist das nun mal ein behördlicher Schein. Was ich jedoch mit meinem Partner mir schon vorher versprochen habe, das ist ein ganz anderer Schuh. Ich sehe das wie ihr. Wenn ich mit meinem Partner verspreche (und auch vor Gott), dass wir immer zusammen bleiben, ist das in meinen Augen auch schon eine Art Ehe.
    Wir müssen einfach verantwortungsbewusst mit uns und mit unseren Mitmenschen umgehen. Ich denke, keiner hier von uns plädiert dafür, leichtfertig Sex mit anderen Menschen zu haben, sondern es geht um ein Versprechen mit dem Partner, das ernst zu nehmen ist. Jeder muss dann selbst wissen, ob ihm dieses Versprechen ausreicht, ob er seinem Partner traut oder ob er erst den Schein als Garantie braucht, dass man zusammen gehört. Aber ich plädiere eindeutig dafür, sich frühestens bei diesem Versprechen auf Geschlechtsverkehr „einzulassen“.

    Was natürlich nicht heißt, dass jemand sofort aus der Gemeinde ausgeschlossen werden soll, wenn er mit jemandem Sex hatte und die beiden dann auseinander gehen. Gott macht keine Unterschiede innerhalb der Sünden, also ist diese Sünde eine genau so schlimme oder wenig schlimme wie z.B. lügen. Wir Menschen machen erst den Unterschied und ich finde es abartig und furchtbar, wie sexuelle Verfehlungen aufgebauscht werden.

    So, nun hab ich mal wieder viel zu viel geschrieben. Entschuldigt!
    Einen sonnigen Tag euch!

    Svenja

    Hallo Swenja,
    Möchte dir danken und gratulieren zu dieser guten und einfachen Zusammenfassung zu diesem Thema, Sex und Ehe im alten Israel.
    Es ist schon erstaunlich, dass es dem angeblich vom Geist Gottes geleiteten Sklaven nicht gelingt diese einfachen und logischen Gedanken uns zu vermitteln. Aber wir wissen ja, er will es nicht. Lieber reitet er auf die Verfehlungen auf diesm Gebiet Herrum.
    Nochmals danke.
    L.G.
    H.P.M.

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Svenja,
    danke für deine ausführliche Einlassung. Das hat mir wirklich weitergeholfen. 😀

    LG Ulli

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Liebe Svenja,

    ich möchte mich dem Lob für deine biblischen Erklärungen anschließen. Vielen Dank!.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Michael,

    ich weiß nicht mehr genau, wie das im Bericht formuliert wurde.

    Aber eins weiß ich: Eine offizielles Statement, die Publikationen wären von Jehova „inspiriert“ kenne ich nicht. Vielleicht kommt das unterschwellig an diversen Stellen rüber, ok, aber offiziell wird das so direkt nicht behauptet.

    Grund: Inspiriation bedeutet ja von Jehova eingehaucht und schließt somit Fehlerfreiheit ein. Da die LK aber auch selbst weiß, nicht fehlerfrei zu publizieren (einiges haben sie ja im grünen Verkündiger-Buch aufgearbeitet, nachdem Ray Franz es zuvor veröffentlichte), würde sie nie so direkt behaupten, „inspiriert“ zu sein.

    Zumindest ist das meines Wissens der aktuelle Stand. Ich weiß nicht, ob’s irgendeinen Uralt-WT gibt, in dem andere Aussagen stehen.

    Wenn eine LK nur geleitet und nicht inspiriert ist, können ihre Publikationen auch nur geleitet und nicht inspiriert sein. Zumal sie sie nicht mal selber schreiben 🙂

    LG
    Hans

  • walter
    Mai 31, 2012

    Hallo Hans,

    das mit „vom Geist geleitet “ und „inspiriert“ ist vom Vokabular her natürlich ein schmaler Pfad.
    Fast jeder Bruder meint damit, wenn ich diese Wörter gebrauche,
    daß Dinge direkt von Jehova kommen.

    Die WTG meint von sich wirklich, daß jede Entscheidung die innerhalb, bzw. von der Organisation getroffen wird, vom heiligen Geist gelenkt ist.
    Mit anderen Worten, direkt von Jehova kommt.
    Dies bekommt man sogar bestätigt.
    Dies bedeutet, daß dann auch daß die Schriften der WTG mit der Bibel
    gleichzustellen sind.
    Auch das bekommt man bestätigt, wenn man konsequent und beharrlich nachfrägt. Sogar vom KA und BA.

    Liebes Grüße

    Walter

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Walter,

    vielleicht kann man es so zusammenfassen: Inspiration von Jehova wird beansprucht, ohne die so direkt in den Mund zu nehmen.

    Den ersten Teil des Berichts hatte ich verpasst, jetzt hab ich ihn mir angesehen. Der Bruder behauptet ja tatsächlich, die Zeitschriften wären von Jehova „inspiriert“, „Jehova ist der Autor“. Das finde ich echt einen Hammer!

    In vielen Jahren auf der Bühne habe ich immer wieder mal die Frage gestellt, ob unsere Publikationen „inspiriert“ wären und immer auch eine korrekte Antwort erhalten: „Nein, sind sie nicht.“

    Eine solche Annmaßung nun im Fernsehen zu sehen finde ich schockierend. Wenngleich ich dir schon recht gebe, in den Köpfen der Brüder kommt im Prinzip alles von Jehova, da wird nicht weiter differenziert. So nach dem Motto: Alles Richtige kam von Jehova, wenn mal was falsch war, sind wir selber schuld, haben wir ungeduldige Menschen spekuliert statt gewartet.

    LG
    Hans

  • walter
    Mai 31, 2012

    Hallo Hans,

    ich weiß um die Argumentationen innerhalb unserer Organisation bei diesem Thema.
    Offiziell wird natürlich gesagt, die höchste Autorität ist die Bibel,
    denn sie ist ja inspiriert.
    Ich habe selber schon erlebt, wo bei biblisch eindeutigen Sachverhalten,
    vom KA gesagt wurde,: „In dem Fall trifft das aber nicht zu.Das kann man da nicht anwenden.“

    Mit anderen Worten,: Mach mal Deine Bibel zu, „was Wahrheit ist entscheidet der Papst“ bzw. die Organisation.
    Jede Entscheidung die innerhalb der Organisation getroffen wird, oder wurde, ist vom heiligen Geist gelenkt und getroffen.
    Die Entscheidung kann noch so falsch sein.
    Deshalb kann es auch nie eine offizielle Korrektur oder Entschuldigung
    geben.Es gibt dann irgendwann helleres Licht. Oder man kann Berufung einlegen und selber demutsvoll bereuen.

    Letztendlich haben unsere Schriften immer größeres Gewicht als die Bibel.Ebenso, wie das Wort eines KA oder BA.
    Deshalb wird auch immer weniger biblisch begründet, sondern immer mehr
    auf irgendwelche Publikationen verwiesen.Weil sie schon Gesetzesform angenommen haben.
    Sind unsere Schriften mit der Bibel gleichzustellen ?
    „Die Gesellschaft sieht es so !“
    Deshalb werden unsere Schriften auch als von Jehova kommend angesehen.
    Und haben so auch den inspirierten Charakter.

    Liebe Grüsse

    Walter

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Walter

    Du schreibst:
    „Deshalb werden unsere Schriften auch als von Jehova kommend angesehen.
    Und haben so auch den inspirierten Charakter.“

    Damit sind es eindeutig Götzen! Nicht Götzen aus Holz und Stein, sondern aus Papier und den darauf geschriebenen Texten.

    Leider tanzen die meisten Brüder und Schwestern singend um das neuzeitliche goldene Kalb herum, bis der größere Moses Jesus, entgegen der Erwartung der meisten des Volkes Jehovas, nach 40 Tagen doch noch vom Berg herabkommt.

    Denn die Israeliten rechneten nicht mehr damit dass Moses noch lebte, nachdem er so lange ohne Wasser und Speise auf dem Berg bei Jehova war. So rechnen auch Heute nur noch wenige Zeugen damit dass Jesus (Moses) herabkommt und uns rettet. Deswegen suchen sie die Rettung bei der Organisation (dem goldenen Kalb).

    Auch die biblische Geschichte hat seine prophetische Bedeutung, damit wir die heutigen Begebenheiten besser verstehen können. Die Geschichte steht in 2.Mos. 32

    Liebe Grüße
    Alois

  • Max
    Mai 31, 2012

    Eine generische Frage:

    Gab es, al einen WT Artikel der verbot ohne Literatur die Bibel zu studieren? Habe laenger gesucht aber den Artikel nicht mehr gefunden. Vielleicht liege ich ja auch falsch. Ein WT Ausgabe Datum wuerde mir reichen. Danke!

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Billigt es „der treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen und zu debattieren? (Mat. 24:45, 47).

    Nein. Dennoch haben sich in verschiedenen Teilen der Welt einige, die mit unserer Organisation verbunden sind, zusammengetan, um eigenständig biblische Themen zu untersuchen. Einige beschäftigen sich gemeinsam mit anderen eingehend mit dem biblischen Hebräisch und Griechisch, um die Genauigkeit der Neuen-Welt-Übersetzung zu untersuchen. Andere erforschen wissenschaftliche Themen, die mit der Bibel zu tun haben. Damit Ansichten ausgetauscht und debattiert werden können, wurden Websites und Chatrooms eingerichtet. Es wurden auch Tagungen abgehalten und Veröffentlichungen hergestellt, um Studienergebnisse publik zu machen und um unsere Zusammenkünfte und unsere Literatur zu ergänzen.

    Gottes Volk erhält in den Versammlungszusammenkünften und auf Kongressen sowie durch die Veröffentlichungen der Organisation Jehovas überall auf der Welt reichlich biblische Schulung und Ermunterung. Jehova sorgt dafür, dass alle seine Diener unter der Leitung seines Geistes und gestützt auf sein Wort der Wahrheit das bekommen, was sie benötigen, damit sie „in demselben Sinn und in demselben Gedankengang fest vereint“ sind und „im Glauben befestigt“ bleiben (1. Kor. 1:10; Kol. 2:6, 7). Wir sind zweifellos für alle geistigen Gaben Jehovas in den heutigen letzten Tagen dankbar. DAHER BILLIGT DER „TREUE UND VERSTÄNDIGE SKLAVE“ KEINERLEI LITERATUR, KEINE WEBSITES UND KEINE TREFFEN, DIE NICHT UNTER SEINER LEITUNG HERGESTELLT ODER ORGANISIERT WERDEN (Mat. 24:45-47).

    Wer sich noch eingehender mit der Bibel beschäftigen möchte, könnte sich mit den Büchern Einsichten über die Heilige Schrift oder Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich befassen oder mit anderen unserer Veröffentlichungen, die die Prophezeiungen der Bibelbücher Daniel, Jesaja und Offenbarung behandeln. Sie enthalten für das Bibelstudium und zum Nachdenken mehr als genug Stoff, durch den wir ‘in aller Weisheit und in geistigem Verständnis mit der genauen Erkenntnis seines [Gottes] Willens erfüllt werden, damit wir Jehovas würdig wandeln, um ihm völlig zu gefallen, während wir fortfahren, in jedem guten Werk Frucht zu tragen und an der genauen Erkenntnis Gottes zuzunehmen’ (Kol. 1:9, 10).

    Fragekasten im Königreichsdienst 7.2009(?)

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Der Fragekasten im KD war von 9/2007 !!!

    km-x 2007/09 S. 3 Fragekasten: „Billigt es der „treue und verständige Sklave“, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun, um biblische Themen zu untersuchen und zu
    debattieren? Nein.

    …und hier eine Aussage die belegt mit welch gespaltener Zunge die LK spricht oder schreibt:

    *** g85 22. 2. S. 3-4 Bist du aufgeschlossen oder
    unzugänglich? ***

    Ein aufgeschlossener Mensch ist frei von Vorurteilen.

    Das Wort Vorurteil wird in einem englischsprachigen
    Wörterbuch wie folgt definiert: „eine … vorgefasste
    negative Meinung“.

    … „Ohne genaue Prüfung der Tatbestände“ zu
    entscheiden oder eine „unüberlegte, ungerechte
    Entscheidung“ zu fällen verrät einen Mangel an
    Aufgeschlossenheit.

    Ein aufgeschlossener Mensch dagegen … ist bereit,
    sich unvoreingenommen mit Neuem zu beschäftigen und
    es zu beurteilen. Wir können zu gut begründeten,
    definitiven Schlussfolgerungen kommen, wenn wir das,
    was wir für wertvoll erachten, annehmen und Wertloses
    ablehnen, gleichzeitig aber für Korrekturen aufgeschlossen
    bleiben, die aufgrund zusätzlichen Aufschlusses, den wir
    später erhalten mögen, notwendig werden. Die Meinung,
    man wisse alles, hindert einen mit Sicherheit daran,
    etwas hinzuzulernen.

    … oder wie soll ich diese „Belehrung“ verstehen?

    g78 8. 12. S. 4 Lässt du andere für dich denken? ***

    Aber selbst gebildete, intellektuell anspruchsvolle Personen fallen einer Form der Propaganda zum Opfer,die unfair und unsachlich ist. Diese Form der Propaganda tut den Standpunkt eines
    Andersdenkenden mit einer überlegenen Geste ab und behandelt ihn als bemitleidenswert, als einen Standpunkt, der keine Beachtung verdient.

    …oder auch diese schon etwas ältere Aussage – aber sie waren ja allezeit vom Heiligen Geist geleitet – folglich soll der loyale ZJ auch diese Belehrung ernst nehmen:

    Trost, 15. Januar 1946:

    „Wer die Wahrheit lehrt, darf zum prüfen gegnerischer Lehren [Literatur] auffordern, weil er die Zuversicht hat, dass die Wahrheit siegt.“

    Soviel zur Ehrlichkeit des „treuen und verständigen“ Sklaven!

    lg. Matthäus

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Konnte denn jemand den Konsenz der Ansprache am 30.05.2012 vom Zonenaufseher mitverfolgen? Was waren die Schwerpunkte? Im Voraus lieben Dank. Martin

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