510 Comments
  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Manfred, der Lösungsprozess vom WT dauert seine Zeit. Und je länger jemand dort „malträtiert“ wurde, umso länger dauert of die Entwöhnung. Ede sieht wohl manches oder vieles als gut an. ER vekennt aber die Situation, dass er auf seine Weise niemals die Kapos der Versammlung umpolen kann. ER muss sich sehr vorsichtig äußern und läuft doch Gefahr, als ein „Besserwisser“ oder „Nörgler“ gesehen zu werden. Ich gehe davon aus, das bei ihm auch irgendwann die Freiheitsglocken läuten und er sein Bemühen aufgibt, das sinkende WT Schiff vor dem Mahlstroem zu retten. Es muss da rein, weil der Sklave sich zu einem Gott macht, der mehr als der Christus geehrt, ja sogar angebetet wird.

    Sklave unser, der du bist in Brooklyn
    gepriesen sei Deine Existenz
    zu uns komme deine Erkenntnis
    Deine Gesetzmäßigkeit geschehe
    wie in Brooklyn so in Wien.

    Unsere geistige Speise gibt uns heute
    und halt uns gebunden an deinem Kübel.
    lass die Speise in uns quellen
    denn sie kann uns nicht erhellen

    Dir obliegen Auslegung und Willfährigkeit
    zum Glück jedoch nicht für alle Zeit
    Sie eilt herbei – bist du bereit?

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Lieber Martin,

    Ich setze mal meinen Kommentar hier in, dass die Spalten wieder breiter sind. Du hast geschrieben:
    Doch unserem himmlischen Vater und unserem Herrn Jesus entgehen die Bedürfnisse seiner aufrichtiger Schafe nicht. Ich denke schon, dass es richtig ist, nach einen Weg Ausschau zu halten, noch möglichst vielen die Augen zu öffnen auf eine Weise, das es “auch wirklich vernommen wird”. Wie das geschehen kann oder soll, das möchten wir in in die Hände Jesu Christi legen. Aber er wünscht unsere Initiative. – Zitat Ende.

    Der letzte Satz ist absolut richtig, Jesus und sein Vater wünschen unsere Initiative und trotzdem bürden Sie uns nicht die Last auf, dass wir Schuld sind wenn ein Schaf nicht gerettet wird. Wenn nämlich jemand nicht gerettet wird, dann war es kein Schaf. Wir werden gebraucht um vielleicht dem einen oder anderen noch die Augen zu öffnen, damit er rechtzeitig erkennt wann es Zeit ist endgültig zu fliehen. Doch wir wissen nicht wer das sein wird. Irgendwie wird jemand in unser Leben treten und wir fangen an zu reden und der andere hört zu und trifft dann aufgrund der biblischen Beweise seine Entscheidung. Doch wir können es nicht beeinflussen, wer zu den Schafen gehören wird.

    Ein Beispiel:
    Du hast auch geschrieben, dass Jesus unser Herr ist. Nun lies mal was in 1.Kor.12:3 steht:

    Deshalb weise ich euch auf Folgendes hin: Niemand, der unter der Leitung von Gottes Geist redet, wird jemals sagen: »Jesus sei verflucht!« Und umgekehrt kann niemand sagen: »Jesus ist der Herr!«, es sei denn, er wird vom Heiligen Geist geleitet . (1. Korinther 12:3 NGU2011)

    Verstehst Du was ich meine? Wer nicht den heiligen Geist hat, kann sagen Jesus ist Herr. Du konntest es sagen, deshalb musst Du den heiligen Geist haben. So ist es auch mit den Schafen, die noch in Gefangenschaft einer menschlichen Organisation sind. Diejenigen die zu den Schafen gehören, haben auch schon den heiligen Geist und dieser wird ihn zu irgendjemanden leiten, der ihm sozusagen den letzten Schubser gibt in die richtige Richtung. Jesus leitet diese Personen zu irgendeinem, der mit ihm auf der gleichen Wellenlänge liegt, von dem er diesen Anschubser auch akzeptieren wird. So wird das Schaf dann eingesammelt und sollte mal keiner in der Nähe sein, der ein Schaf anstuppsen kann, dann macht das der heilige Geist persönlich, denn da gibt es viele Möglichkeiten. 😉

    Was ich nur fatal finde, ist nicht das sich Edelmuth bemüht Menschen aufzuklären, sondern dass er hier in diesem Forum immer wieder die Lehren der LK propagiert, obwohl vieles nachweisbar falsch ist. Er sagt zwar, dass er sich korrigieren würde, statt aber auf einen berechtigten Einwand einzugehen, kopiert er irgendwelche angeblichen Beweise aus dem Einsichtenbuch, statt die Bibel zu benutzen. Das stellt er dann noch als Wahrheit hin. Wenn nun jemand hier auf dieser Seite mitliest und seine Kommentare liest, kann man den Eindruck gewinnen, dass hier doch auch nur die Lehren der LK vertreten werden. Natürlich ist nicht alles Falsch, was die Zeugen Jehovas lehren, aber leider sehr viel mehr als wir früher gedacht haben und zumindest diese Lehren, die nachweislich Falsch sind, sollte man hier nicht mehr als Richtig hinstellen. Denn das verwirrt die Leser ungemein.

    Von daher hat Brd. Alois Recht, wenn er sagt, dass Edelmuth nicht zwei Herren dienen kann. Oder auf zwei verschiedenen Wegen gehen kann. Es ist schlicht nicht möglich. Auch er muss sich irgendwann entscheiden, wie jeder von uns. Das bleibt niemandem erspart. Mir wurde diese Entscheidung zwar aufgedrängt, doch ich hatte meinen Abgang ehe schon geplant, so war es halt nur ein bischen früher als gedacht. Trotzdem sind sie mich noch nicht los. Am Donnerstag wurden zwei Ansprachen über Abtrünnigkeit gehalten in meiner Ex- Versammlung. Ich werde auch dafür sorgen, dass sie noch mehr Wahrheiten über unseren Herrn Jesus Christus erfahren werden obwohl es bei Ihnen wohl nichts bewirken wird, doch so waren sie gewarnt worden und können nicht sagen, sie hätten von nichts gewusst.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,

    du weißt doch nicht, ob es nichts bewirken wird. Vielleicht nicht zu der von uns erwarteten Zeit, vielleicht scheut sich der eine oder andere auch, es vor dir offen zu bekennen, weil er/sie Angst hat, offen zu Zweifeln zu stehen. Manche werden durch diese Zweifel regelrecht gebrochen (ging mir ja auch so). Aber Jesus wird das Gebrochene verbinden, nur das dauert halt seine Zeit, bis man mit so kaputten Gliedern wieder laufen kann, das kann ich dir aber sagen. In der Zwischenzeit können wir aber trösten und die Gehhilfen reichen. Auch das wird nicht unbemerkt bleiben bei unserem Heiland.

    Einen schönen Abend
    Eddi

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Pro7/Galileo/ Mein Leben als Zeuge Jehovas

    Reporter:
    „Sind Zeugen Jehovas eine Sekte?“

    Brd. Slupina:
    „Wir sind keine Sekte. Stattdessen sind wir auch als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland anerkannt, also als Religionsgemeinschaft, die gleichgestellt ist mit den Großkirchen, z.B. mit der katholischen Kirche und der evangelischen Kirche, und das ist auch der Fall in anderen Ländern.“

    EW 8. 3. 1974 S. 30

    Katholiken gegen „Privatisierung“ der Kirche

    Entschiedenen Widerspruch gegen die laut gewordenen Forderungen der FDP, die eine Änderung des Rechtsstatus der Kirchen und eine „Privatisierung“ anstreben, hat der politische Beirat des Zentralkomitees der deutschen Katholiken eingelegt. Eine politische Ordnung müsse, wenn sie freiheitlich sein wolle, offen sein sowohl „in Richtung auf den Ursprung der Werte“, denen sie diene, wie nach dem Bezirk, der „unmittelbar unter der Verantwortung der individuellen Gewissen“ stehe. Die Kirchen, so das Zentralkomitee, repräsentierten die „Transzendenz“, das heißt jenen Bereich, der jenseits aller geschichtlich-kulturellen Entwicklung liege. DIE KIRCHEN SEIEN ALS ÖFFENTLICH-RECHTLICHE KÖRPERSCHAFTEN KEINE „SYSTEMWIDRIGE KONZESSION“, SONDERN ENTSPRÄCHEN VIELMEHR „EINER WESENTLICHEN VORAUSSETZUNG DES FREIHEITLICHEN STAATES“. Der Beirat bezeichnet es als einen „Fehlschluß“, aus der weltanschaulichen Neutralität des Staates zu folgern, daß auch das öffentliche Leben weltanschaulich „neutralisiert“ werden müsse und die Kirchen zu privatisieren seien. Damit vervollkommne man die politische und soziale Freiheit nicht, „sondern reißt ihre Wurzeln aus“. — JESUS, DER GRÜNDER DES CHRISTLICHEN GLAUBENS, WAR NIEMALS BEMÜHT, ÖFFENTLICHE UND STAATLICHE ANERKENNUNG ZU FINDEN. IM GEGENTEIL, ER WURDE DURCH DEN RÖMISCHEN STAAT UND DIE VERTRETER DES JÜDISCHEN SYSTEMS VERURTEILT. DIE KIRCHEN DER HEUTIGEN ZEIT FOLGEN NICHT SEINEM BEISPIEL (Matth. 27:1-26; Joh. 17:14-16).

    (Johannes 17:14-16) 14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, doch die Welt hat sie gehaßt, weil sie kein Teil der Welt sind, so wie ich kein Teil der Welt bin. 15 Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt wegzunehmen, sondern um dessentwillen, der böse ist, über sie zu wachen. 16 Sie sind kein Teil der Welt, so wie ich kein Teil der Welt bin.

    Kennt jemand eine Veröffentlichung des Sklaven, in der er das neue Licht erklärt hat? Wie fühlt man sich, wenn man das liest und hört. Jeder Widerspruch ist ein Beleg für den Geist, der den Sklave leitet.

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    Das Chamäleon paßt seine Farbe der Umgebung an, damit es nicht so auffällt.
    Was hat man früher WT seitig sich gegen die KdöR ausgesprochen. Das war in den 60igern Hauptthema weil damals WT Wiesbaden pauschal 1 MIo DM steuern zahlen mußte, die man sich in den Versammlungen erbettelte, wie ich mich noch erinnern kann.
    Und man war stolz darauf hinweisen zu können, dass der Richter den Rat gab, doch KdöR zu werden, was man aber verbissen und mit Stolz ablehnte. Da kam die Aussage von alten Zeugen, die mit im KZ eingesessen hatten: Die KdöR zahlt Cäsar Gottes Dinge zurück.

    Wie wir nun sehen, scherts die Eiche nicht, wenn die Wuzz sich dran wetzt.

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Danke Ede,

    ein interessantes Beispiel hast du da gepostet … eine Erklärung dafür ist mir jetzt direkt nicht bekannt. Das heißt aber nicht, dass es nicht mal eine gab. Manchmal werden so Dinge auch mündlich auf den Kongressen gesagt.

    LG
    Hans

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Ede,

    das sind ehrlich gesagt „alte Kamellen“, die Du da vorbringst, alles schon zig mal diskutiert und u.a. von Matthäus mehrfach gepostet.

    Irgendwie hab ich so den Eindruck, du durchsuchst die BI-Kommentare um ein abgehandeltes Thema wieder aufzuwärmen. Sorry, wenn ich mich irre, das ist halt nicht das erste Mal.

    Dann kommt noch Deine abwertende Aussage zum Sklaven, dem Du allerdings sehr ergeben bist und uns hier auch aufforderst weiter fleißig Menschen zu IHM und SEINER Organisation zu ziehen, durch den Predigtdienst von HzH. Wie passt das zusammen???

    Wäre schön, wenn Du dieses mal antworten und nicht einfach drüber hinweg gehen würdest.

    LG
    Dennis

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Dennis,

    mal völlig unabhängig von Ede:

    Mag sein, dass sich hier viele Dinge wiederholen. Ist wohl nicht immer absichtlich. Manchmal hat man auch das Gefühl, da war doch schonmal was. Das Problem ist nur, man findet halt in den vorhandenen Kommentaren nix wieder! Es gibt keine Threads mit Themen, an denen man sich orientieren könnte, um nachzusehen, ob es etwas schon gab usw. Auch wenn ich über Google direkt auf der Seite suche, kann ich kaum einen „Haufen“ von Kommentaren zu einem bestimmten Thema wiederfinden.

    Ich glaube, solange das nicht technisch gelöst wird, lassen sich Wiederholungen kaum vermeiden. Und selbst in Foren mit guten Suchmöglichkeiten wiederholen sich Threads. Obgleich dann Kommentierer und Admins besser auf Vermeidung von Wiederholung achten können.

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Guten Morgen Dennis

    Ob Matthäus die Widersprüchlichkeit des Sklaven anhand seiner Veröffentlichungen so deutlich und für Zeugen Jehovas nachvollziehbar und belegbar, dargelegt hat, ist mir nicht bekannt. Ich muss mich auch mit niemandem messen, und wenn jemand etwas Ähnliches in anderer Form dargelegt hat, wodurch sich andere gelangweilt fühlen, so ist es allein seine Sache. Meine Kommentare müssen von niemandem gelesen werden.

    Im Gegensatz zu anderen bin ich nicht der Meinung, dass ich mich durch einen GE aus dem Staub machen und den Sklaven gewähren lassen sollte. Ich bin in den Versammlungen aktiv und beziehe so lange ich es kann und man mich lässt anhand der Bibel für Jehova Stellung. Dafür bietet mir die Mitgliedschaft besten Voraussetzungen.

    Auch im Predigtdienst beziehe ich für Jehova Stellung und bekenne mich aufgrund meiner Tätigkeit dazu, ein Zeuge Jehovas zu sein, ungeachtet ob ich ein anerkanntes Mitglied der Gemeinschaft bin oder nicht. Meine Aufgabe ist es, den Menschen anhand der Bibel die Wahrheit über Jehova und seinen Sohn zu erzählen. Dann habe ich Jehova auf meiner Seite. Wenn der Sklave auch die biblische Wahrheit lehrt, sind wir sogar einer Meinung, und wenn ich mich belegbar irre, korrigiere ich mich selbstverständlich demütig

    Es ist nicht meine Aufgabe die Brüder aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas zu holen. Die Folgen eines GE sind für sie schlimm genug. Ob jemand die Gemeinschaft verlassen will, muss jeder selber für sich entscheiden.

    Es ist auch nicht meine Aufgabe dem Sklaven zu schaden. Das macht er durch seine Widersprüchlichkeit selber. Es ist auch nicht meine Aufgaben durch bewusste Täuschung der Öffentlichkeit des Sklaven zu schützen. Ich stehe allein auf Jehovas Seite.

    Im Verlassen der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas kann ich keinen Nutzen erkennen.

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    Ede, deine Punkte kann ich begreifen auch deine Sichtweise.
    Die Sichtweise, die manche hier haben, liegt halt darin, dass sie erkennen, dass der Sklave sich zum Götzen macht und entsprechend Ehre einfordert.
    Und für mich liegt es auf der Hand – wer diesen modernen Baal direkt oder indirekt fördert – der macht sich mit Schuld.

    Wie kann man den Ruf hinauszugehen befolgen, wenn man mit einer Org verbunden bleibt, die Cäsar Gottes Dinge zurückzahlt und mit der UNO im Bett lag, die immer noch in der Politik ihren Platz sucht und den Gläubigen ein X für ein V vormacht.

    Wenn du gegenüber den Brüdern die Wahrheit redest, bist du ruckzuck mundtot gemacht.
    Und was die Doktrin des „geistgeleiteten“ Sklaven anbelangt.
    Geh doch mal in den Kö-Saal und sieh dir die Bibliothek an und frage dich, welches von den zig Büchern dem „helleren“ Licht entspricht. IST doch alles Schrott, was da steht. Die einst“Blaube Bombe“ nach 1968 Grundlage für viele Zeugen zu werden ist heute alles andere als Lehrgut. höchtens Leergut, sprich Altpapier.
    Die Bibel ändert sich nicht – aber die Direktiven des Sklaven.
    Einst war eine Organtransplantation moderner Kannibalismus. WEißt du wie viele Brüder deswegen gestorben sind, weil sie dieser Aussage gehorsam Folge leisteten?
    Und wie müssen die Kinder dieser Leute gedacht haben, als knapp 10 Jahre später das erlaubt wurde.
    Wasch mich – aber mach mich niemals nass. Das ist WT Manier vom feinsten.
    Ich kann alle verstehen, die sich davon endgültig lossagen, weil es eine Doktrin von Menschen ist und nicht dem Maßstab Gottes entspricht. Der würde nämlich lauten, dass jeder seinem Gewissen folgt.
    Im Saal da bist du ein Lemming. Und der Zug der Lemminge ist keine Fiktion. Sie werden alle loyal mit dem lemmingführer über die Klippe gehen.
    Trotz allem berührt mich dein Bemühen um Glauben und von daher denke ich, haben wir vieles gemeinsam, was Gott gefallen mag

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Wie kann man den Ruf hinauszugehen befolgen, wenn man mit einer Org verbunden bleibt, <<

    Hallo F&F

    Wer hat diesen Ruf, der ursprünglich auf das buchstäbliche Jerusalem bezogen war, auf die Glaubensgemeinschaften Babylons der Großen bezogen? Es war der Sklave. Andere Glaubensgemeinschaften würden es ihm gleich tun. Warum? Weil sie andere Menschen zum Verlassen der Glaubensgemeinschaft, der sie jetzt angehören, und zur Mitgliedschaft in ihrer Glaubensgemeinschaft bewegen wollen. Was lehrt uns aber die Bibel? Wie denkt der Vater? Ist eine Mitgliedschaft lebensentscheidend?

    So, wie die Mitgliedschaft in einer Organisation nicht retten kann, kann sie auch nicht verurteilen. Hesekiel schreibt, dass ein Vater nicht einmal seine Kinder retten kann. Die kollektive Verantwortung durch eine Glaubensgemeinschaft ist der individuellen Verantwortung gewichen. Jeder muss beim Vater Rechenschaft für sich selber ablegen.

    Daniel blieb in Babylon zurück. Er wurde dafür vom Vater aber nicht verurteilt. Kornelius wurde vom Vater gesegnet, obwohl er Mitglied des Militärs war. Der Schächer wurde gerettet, obwohl er kein Mitglied der Christenversammlung, sondern ein rechtskräftig verurteilter Verbrecher war. Wir werden vom Vater nicht dafür verurteilt, dass wir Mitglied in dieser bösen von Satan beherrschten Welt sind.

    Sicherlich würde man sich von Menschen bzw. einer Gemeinschaft, die im Widerspruch zum Vater und seinem Wort lehrt und handelt, distanzieren. Was taten Jesus und Paulus in dieser Situation? Sie waren Mitglied der jüdischen Glaubensgemeinschaft. Sie hätten sie verlassen und ruhig und in Frieden bis an ihr Lebensende leben können. Sie entscheiden sich aber, ihre Mitgliedschaft, die ihnen den Umgang mit Juden ermöglichte, zu nutzen, auf das biblische Wissen der Juden aufzubauen und ihnen als ihre Glaubensbrüder das unverfälschte Wort des Vaters zu lehren. Erst ihre Lehrtätigkeit veranlasste die leitende Körperschaft der Juden, die Pharisäer, Jesus und dann Paulus umbringen zu lassen.

    Nur von innen heraus können wir in dieser festgefügten Gesellschaft etwas bewegen. Es begann mit der Öffnung des eisernen Vorhangs von innen heraus und setzt sich derzeit in den Mittelmeerstaaten fort. Die Menschen lehnen ihre Fremdbestimmung ab. Sie wollen selbstbestimmt leben. Das wollen wir auch, allerdings auf biblischer Grundlage mit dem Segen Jehovas.

    Offenbar wiederholt sich alles. Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. So, wie sie ihn(Jesus) verfolgt haben, werden sie auch seine Jünger (Diener) verfolgen, was sich bisher leider bewahrheitet hat.

    Ede

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Ede

    Zitat:
    Nur von innen heraus können wir in dieser festgefügten Gesellschaft etwas bewegen.

    Ich glaube das glaubst Du selber nicht, dass man von innen heraus diese Organisation zum Guten reformieren kann.
    Wenn dies möglich wäre, dann müsste es in den Propheten stehen. Aber in den Propheten und der israelitischen Geschichte steht genau das Gegenteil!
    Immer in der biblischen Geschichte hat die herrschende theokratische Organisation das Volk ins Unglück gestürzt. Und immer haben sie ihre Macht im Namen Jehovas ausgebaut, haben ihre Opfer dargebracht und nicht gemerkt dass sie längst abgefallen waren.
    Der Gott Baal wurde immer neben Jehova angebetet, nie anstelle Jehova. So auch Heute, der neuzeitliche Baal Organisation wird auch neben Jehova angebetet. Du betest diesen Baal wohl auch an, sonst würdest Du davor geistig flüchten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Lieber Alois,

    ich finde deinen Dialog mit Edelmuth sehr interessant und auch geistig belebend. Wenn ich mich recht erinnere, besuchst du auch noch die Zusammenkünfte der Versammlung mit der Familie, stehst also „vor dem Baal“ und schaust ihn an (sicherlich betest du ihn nicht an). Sicherlich schätze ich dich nicht als Heuchler ein oder als jemanden, der aus Langeweile seine Zeit so verbringt. Ganz sicher nicht. Es gibt gute Gründe für dich, die WTG im Auge zu behalten. Ich finde, euere Beiden Kommentare bringen es gut auf den Punkt. Wenn ich mich recht erinnere, begann auch das BI-Team dieses Forum als Besucher der Zusammenkünfte und teilweise sogar noch als dienene Älteste. Was der derzeitige Stand ist, weiss ich nicht und das ist auch unwesentlich. Ich schätze die mühevolle Arbeit dieser lieben Brüder sehr. Aber dieses Forum ist von Zeugen für Zeugen, also für solche, die noch aktiv sind, die Zusammenkünfte besuchen, im sogenannten Predigtdienst tätig sind und versuchen, aus allem das Beste zu machen und für solche, die nicht mehr aktiv sein wollen/können oder „ausaktiviert“ wurden. Alle bilden eine herzliche Interessengemeinschaft und nur aufrichtiges Interesse aneinander mit der Hilfe des Geistes Gottes kann uns helfen, Resekt und Achtung vor der derzeitigen Entscheidung des Einzelnen zu bekunden, ohne jemandes Meinung abzuwerten.

    Deshalb freue ich mich über euere respektvollen Argumente, die aber sehr zum Nachdenken für alle Leser anregen. An dieser Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass der Besucherkreis dieses Forums sehr hoch ist, derzeit bei über 325.000. Aber dennoch müssen wir auch feststellen, dass der Kreis der Kommentatoren im Vergleich dazu eigentlich sehr klein ist. Das soll nicht abwertend sein. Im Gegenteil, eine Ermunterung an die noch vielen lieben Brüder und Schwestern, die einfach nur mitverfolgen und den Inhalt innerlich versuchen zu verarbeiten und daraus für sich die richtigen Schlüsse ziehen… hin zu dem „von Jehova oder Jahwe verheißenen Segen für alle Nationen“.

    Ist diese WTG-Organisation reformierbar? Tenor… wahrscheinlich NEIN!
    Sind die einzelnen Schafe unseres Herrn bereit, sich zur reformieren oder zu korrigieren? Das ist sicher! Dann können sie vieles bewegen. Die Frage bleibt nur im Raum, wer wie was wann wo????

    Doch unserem himmlischen Vater und unserem Herrn Jesus entgehen die Bedürfnisse seiner aufrichtiger Schafe nicht. Ich denke schon, dass es richtig ist, nach einen Weg Ausschau zu halten, noch möglichst vielen die Augen zu öffnen auf eine Weise, das es „auch wirklich vernommen wird“. Wie das geschehen kann oder soll, das möchten wir in in die Hände Jesu Christi legen. Aber er wünscht unsere Initiative. Deshalb sollten wir diesem Aspekt schon unsere Aufmerksamkeit schenken.

    Liebe Grüße an dich lieber Alois und an dich lieber tapferer Einzelkämpfer, Edelmuth und an alle anderen aufrichtigen Anbeter Jehovas und solchen, die die Rolle unseres Erlösers und unseres Fürsprechers und unseres Königs Jesus Christus in ihrem Herzen im Geiste des Evangeliums erfasst haben.
    Martin

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    ….wenn ich mir so anschaue wie es bei Manfred gelaufen ist. Bei ihm hat es gereicht dass er mit anderen über seine Erkenntnisse spricht um ihn auszuschließen.

    Möglicherweise hat es bei Manfred noch andere unerwähnte Gründe für seinen Ausschluss gegeben. Das kann ich nicht beurteilen.

    Deine Sorge, lieber Alois, verstehe ich gut. Jesus – und er war Gottes Sohn – hat es auch nicht vermocht die Israeliten zu ändern. Aber er hat einen Überrest herausgefunden, der ihm folgte. Damit wir uns recht verstehen, niemand soll mir folgen, aber alle Jehova bzw. seinem Sohn. So gesehen glaube ich nicht die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas nachhaltig verändern zu können. Aber es gibt viele, die ich auch persönlich kennen gelernt habe, die hellhörig geworden sind und hier mitlesen. Entscheiden muss jeder für sich selber.

    Ja, es stimmt. Der Baal wurde und wird neben Jehova angebetet. Ich kann es leider nicht ändern. Ich kann nur tun, was mir möglich ist, so lange man mich lässt. Irgendwann werden sie mich erwischen, und dann ist es früh genug, wenn ich die Gemeinschaft verlassen muss.

    Ede

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Martin

    Danke für Deinen Kommentar.
    Ich gehe seit Frühjahr 2011 nicht mehr in die Versammlung. Ein Ältester hatte mich immer wieder besucht und ich habe klar gesagt dass ich die Organisationsoberen nicht für den „tuvS“ halte. Seither besucht mich niemand mehr und wenn ich im Dorf einen Zeugen sehe kennen sie mich nicht mehr.
    Ausgeschlossen wurde ich aber nicht.

    Liebe Grüße
    Alois

    PS.
    Unter diesem Kommentar nicht mehr antworten, denn sonst stehen nur noch einzelne Wörter untereinander.

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Ede

    Danke für Deine Antwort und passe auf Dich auf. Denn Du wohnst inmitten reisender Wölfe.

    Matth. 7
    15. Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Edelmuth

    Ich kann mir nicht vorstellen dass Du Dich längere Zeit in den Versammlungen halten könntest, wenn Du klar für Jesus Stellung beziehen würdest. Den Namen und die Ehre Jehovas stellen weder wir noch die Organisation in Frage. Da wirst Du nirgends anecken.

    Aber nehme doch mal klar zu Jesus Stellung, dass er unser Retter und Hirte ist. Das würde eine Zeit lang auch noch durch gehen. Aber sage dann mal dass die Organisation niemanden retten kann, sondern nur unser Vater und sein Sohn retten. Oder sage mal, dass nicht der Predigtdienst und das Mitmachen in allen Zusammenkünften uns rettet, sondern nur der Glaube an Jesus und die Rettung Jehovas durch Gnade und nicht aus Menschenwerken.
    Oder sage mal dass Du nicht glaubst dass die Organisationsoberen der treue und verständige Sklave ist.

    So schnell wie Du draußen bist kannst Du gar nicht schauen. So wie Du Deine Mitarbeit in der Versammlung immer wieder beschreibst, geht das nur mit vielen Kompromissen und vielem verschweigen der biblischen Wahrheit.

    Da Du aber auch sehr viele wichtige und richtige Dinge in Deinen Kommentaren schreibst, nehme ich mal an, dass Du den richtigen Weg kennst, aber aus welchen Gründen auch immer, es nicht schaffst klar Stellung gegen den neuzeitlichen Baal zu beziehen.
    Das ist ein sehr gefährliches Verhalten von Dir und ich hoffe für Dich, dass wie bei Lot geschehen, Dich ein Engel noch rechtzeitig an der Hand nimmt um diese verderbte Stadt Organisaion zu verlassen.

    Was sagt die Bibel dazu?
    Spr. 28
    6. Besser ein Armer, der in seiner Vollkommenheit wandelt, als ein Verkehrter, der auf zwei Wegen geht und dabei reich ist.

    18. Wer vollkommen wandelt, wird gerettet werden; wer aber verkehrt auf zwei Wegen geht geht, wird auf einmal fallen.

    Das heißt, wer auf 2 Wegen geht und das tust Du nun mal, wird nicht gerettet werden!

    Matth. 7
    13. Gehet ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch dieselbe eingehen.
    14. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.

    Deswegen halte Dich nicht weiter auf dem breiten Weg auf der zu Verderben führt. Du kannst Dich nicht auf dem schmalen Weg befinden solange Du gleichzeitig im bequemen Wagen der Organisation sitzt. Außer Du würdest behaupten die Organisation würde auch auf dem schmalen Weg gehen. Das ist aber absurd, was die Früchte der Organisation zeigen.

    Denn weiter sagte Jesus:
    16. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube, oder von Disteln Feigen?
    17. Also bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.
    18. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte bringen.
    19. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

    Was sind nun gute Früchte?
    Jak. 3
    17. Die Weisheit aber von oben ist aufs erste rein, sodann friedsam, gelinde, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt.
    18. Die Frucht der Gerechtigkeit in Frieden aber wird denen gesät, die Frieden stiften.

    Frieden stiften ist eine gute Frucht. Aber Gemeinschaftsentzüge aussprechen und Abtrünnige zu hassen bedeutet genau das Gegenteil, also schlechte Frucht.

    Wache endlich auf lieber Edelmuth und erkenne wie weit die Zeit des Endes fortgeschritten ist. Die Organisation war in der Vergangenheit ein wichtiges Werkzeug unseres Herrn, aber sie hat sich über den Herrn erhoben und ist verurteilt und angezählt. Wer nicht rechtzeitig flieht kommt darin um.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Aber sage dann mal dass die Organisation niemanden retten kann, sondern nur unser Vater und sein Sohn retten. Oder sage mal, dass nicht der Predigtdienst und das Mitmachen in allen Zusammenkünften uns rettet, sondern nur der Glaube an Jesus und die Rettung Jehovas durch Gnade und nicht aus Menschenwerken.
    Oder sage mal dass Du nicht glaubst dass die Organisationsoberen der treue und verständige Sklave ist. <<

    Lieber Alois

    Das habe ich bereits getan, sowohl durch Kommentare in der Zusammenkunft wie auch durch persönliche Gespräche mit verantwortungsvollen Ältesten und Kreisaufseher. Wutentbrannt haben sie mir geantwortet. Sie konnten mir bisher keinen Verstoß gegen Gottes Wort nachweisen, und wenn es diesen Fehler tatsächlich gebe, korrigiere ich mich selbstverständlich. Es ist doch leicht, jemanden, der unbiblischen Unsinn redet, in der Zusammenkunft dumm aussehen zu lassen. Problematisch wird es für den Sklaven erste, wenn dessen Aussagen durch die Bibel begründet sind.

    Beispiel:

    (Matthäus 24:45-51) . . .Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 48 Wenn aber JENER übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen . . .

    Hier spricht Paulus von ein und den selben Sklaven, der sowohl „treu und verständig“ (gut) sein kann, wie auch „übelgesinnt“(böse) sein kann. Das bedeutet, dass dies ein Gleichnis und nicht die Kenntlichmachung (Herauswahl) des Treuen und Verständigen Sklaven ist. Wenn du nun betonst, das du nicht glaubst, dass der Treue und verständige Sklave in Brooklyn sowohl gut wie auch böse sein kann – worin dir sicherlich niemand widersprechen wird – deutest du an, dass Matthäus 24:45-51 nicht auf den Treuen und Verständigen Sklaven anwendbar ist.

    Wer wollte dich dafür ausschließen?

    Wichtig ist, dass man niemals behauptet, dass der Treue und Verständige Sklave nicht durch den Heiligen Geist geleitet ist, sondern Belege liefert, der diesen Schluss nahe legt. Tatsächlich kann man zum Ausdruck bringen, dass man selber nicht an seine Leitung durch den Heiligen Geist glaubt, denn jeder kann wie der Sklave selber irren, was zu anhand der Bibel zu belegen wäre.

    Ede

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Ede

    Zitat:
    Das habe ich bereits getan, sowohl durch Kommentare in der Zusammenkunft wie auch durch persönliche Gespräche mit verantwortungsvollen Ältesten und Kreisaufseher. Wutentbrannt haben sie mir geantwortet.

    Du musst ein besonders gutes Umfeld haben, wenn ich mir so anschaue wie es bei Manfred gelaufen ist. Bei ihm hat es gereicht dass er mit anderen über seine Erkenntnisse spricht um ihn auszuschließen.

    Dass es unterschiedliche Versammlungen gibt zeigen die 7 Sendschreiben in Offbg. 2 und 3
    Nur eine stand gut da, vielleicht gehörst Du zu einer solchen.

    LG
    Alois

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    Edelmuth, du bringst guten Ansatz. Ja, du magst Älteste haben, die weniger agressiv sind. ich kenne aber Capos, die konsumieren geistiges Cialis um noch härter zu werden und gnadenlos gegen ihre Brüder vorzugehen, mit dem Ziel nach „oben“ zu leuchten, eher wie der gefallene Stern.
    Ich habe nur mal laut gedacht, dass die Polkappen bis zu 700.000 Jahre dickes Eis haben und man anhand der Eisbohrkerne festellen kann, wie jedes einzelne Jahr verlaufen ist – warm, Vulkanausbruc, usw – und man da keine globale Flut gefunden hat.
    Da hättest du mal sehen sollen, wie die geistig kastrierten mich gejagt haben. Ich habe keinen Grund, mich mit denen auf Diskussionen einzulassen Was sie nicht hören wollen, ignorieren sie und, was man in der Ältestenschaft abgesprochen hat, wird nicht umgesetzt. Warum soll ich mich dann noch als einer in deren Nomenklatura betrachten? Die sind doch so wie Mielke. der sagte: „ich liebe euch alle“. Der hat aber in seinen besten Zeiten viele abtrünnige STasikader einfach durch Genickschuss in Leipzig ausschalten lassen.
    Und „töten“ können die Capos auch – indem sie unliebsame Personen exkommunizieren und damit die gemeinschaft in „Furcht“ versetzen, mit solchen zu reden.
    Und in dem geistgen Paradies gibt es Capos, falsch und mies,
    sie bringen dich auf den Scheiterhaufen, die Inquisition kann weiterlaufen.
    So werden Christen schlicht verbrannt – der Sklave stützt es – wie bekannt.
    Ich mag den Martin Luther brav, der Tinte nach dem Bösen warf
    Die Tinte mit der hier geschrieben dient zum Lesen ziemlich vielen
    und stellt mich Nachdruck deutlich fest
    Hier gibst Nachschlag – gut und fest.
    Ja Brüder, legt immer noch mal was drauf
    und herzliche Grüße

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Ede,

    ZITAT „Sie konnten mir bisher keinen Verstoß gegen Gottes Wort nachweisen, “

    Ist trotzdem dünnes Eis auf dem du gehst, weil es letztlich nicht um Verstöße gegen die Bibel geht, sondern um Verstöße gegen die WTG-Lehre. Das ist nicht immer das gleiche.

    LG
    Hans

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Alois,

    (Zitat)
    „Wache endlich auf lieber Edelmuth und erkenne wie weit die Zeit des Endes fortgeschritten ist. Die Organisation war in der Vergangenheit ein wichtiges Werkzeug unseres Herrn, aber sie hat sich über den Herrn erhoben und ist verurteilt und angezählt. Wer nicht rechtzeitig flieht kommt darin um.“

    Niemand wird umkommen!!! Schon gar nicht weil Du es so willst! Was möchtest Du mit dieser Angstmacherei bezwecken? Es ist immer wieder die Gleiche Rhetorik, die mich hier so stört und die mir viel zu bekannt vor kommt. Ich hatte gehofft wir würden das endlich hinter uns lassen.

    Wache endlich auf lieber Alois und überlege, ob Du Dich in eine Sackgasse verrannt hast. Die WTG war nie und wird nie ein Werkzeug Jehovas oder Jesus sein. Mit dieser Behauptung könnte man Jehova als Lügner und Betrüger abstempeln, der seine Anbeter in die falsche Richtung führt. Außerdem kann die Gemeinschaft der ZJ nie „Gottes Volk“ sein, weil die Beweise dafür fehlen und die eindeutige Bestätigung von Gott. Ich kann die Propheten so oft rauf- und runterlesen wie ich will, ich finde da keine Bestätigung für diese Behauptung der Organisation.

    Außerdem: Woher weist Du so genau wie weit die „Zeit des Endes“ fortgeschritten ist? Hast Informationen direkt von Jehova oder Jesus? Bist Du ein Prophet?

    Entschuldige, aber ich kann mich bei solchen Aussagen einfach nicht zurück halten, obwohl ich ähnlich denke wie Du, was die schizophrenen Ansichten von Ede betrifft. Unsere Aufgabe als Christen ist nicht, den Brüdern, die noch in der WTG verhafftet sind und vielleicht erste Gehversuche hier bei BI machen, gleich wieder Todesangst einzujagen, indem wir behaupten, wenn sie die WTG nicht verließen müssten sie sterben. Was soll das?

    Jehova wird die Herzen prüfen und genau hin schauen. Offenb. 18:4 kann sehr gut auch nur geistig gemeint sein und nicht buchstäblich, das ist sogar viel wahrscheinlicher.

    Es gibt einige Beispiele in der Bibel, die zeigen, dass treue Anbeter Jehovas und Nachfolger Christi, in ihrem alten religiösen Umfeld geblieben sind und keinen radikalen Schnitt gemacht haben. In dem Punkt muss ich Ede Recht geben. Natürlich ist es im Gegenzug Unfug, zu behaupten, dass man Menschen zuerst in die falsche Organ. bringen soll, um ihnen dann zu sagen, was sie alles an dieser Organ. ablehnen müssen.

    Vielleicht wolltest Du auch einfach nur eine starke Gegenposition zu Ede einnehmen und hast deshalb diese martialische Wortwahl benutzt. Ich hoffe, dass meine Worte wiederum Dich nicht zu sehr angreifen. Sehe es bitte als deutliche Gegenposition zu Deinen Aussagen oben.

    LG
    Dennis

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Dennis

    Du kannst genauso wenig wissen ob Du alles richtig erkannt hast, genauso wie ich. Vielleicht habe ich ja etwas erkennen dürfen was Du noch nicht erkannt hast, wäre doch möglich, möchtest Du da Richter sein?
    Propheten braucht man Heute keine mehr, denn alles steht in der Bibel. Unterschiedliche Ansichten beleben eine Diskussion und ich finde es nicht gut dass Du meine Ansicht so scharf niederbügelst.

    Du schreibst:

    Niemand wird umkommen!!!

    Dann kann ich Dir nur sagen, die Bibel redet von Gnade und Rettung, aber auch von Umkommenden welche diese Gnade nicht annehmen wollen.

    Luk. 13
    2. Und er antwortete und sprach zu ihnen: Meinet ihr, daß diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder waren, weil sie solches erlitten haben?
    3. Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.
    4. Oder jene achtzehn, auf welche der Turm in Siloam fiel und sie tötete: meinet ihr, daß sie vor allen Menschen, die in Jerusalem wohnen, Schuldner waren?
    5. Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle gleicherweise umkommen.

    Deswegen bleibe ich dabei, wer der Organisation folgt und nicht Buse tut, also umkehrt und nur Jesus als unseren Retter folgt, der läuft Gefahr umzukommen.

    Ps. 92
    9. Denn siehe, deine Feinde, Jehova, denn siehe, deine Feinde werden umkommen; es werden zerstreut werden alle, die Frevel tun.

    Aus Deinen vielen Kommentaren schließe ich dass Du nicht an ein Eingreifen Gottes in einem überschaubaren Zeitrahmen nicht erwartest.

    Ich glaube jedoch daran und ich bin hier sicher nicht der Einzige.
    Nur um gut dazustehen und nicht anzuecken, werde ich diesen Glauben nicht aufgeben. Ich möchte zu den 5 klugen Jungfrauen gehören die den Bräutigam erwarten.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    Ich darf noch mit einer deutlichen Aussage des Königs „nachlegen“:

    Luk. 19:

    Denn ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von ihm wird auch das genommen werden, was er hat. 27 Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde — bringt sie her und erschlagt sie vor mir!

    Jesus ist nicht nur ein Retter sondern auch ein Richter, und es heißt ja auch das IHM das gesamte Gericht übergeben wurde, das sollten wir alle nicht vergessen!

    Es besteht ein großer Unterschied ob Jesus Sünder barmherzig beurteilen und vergeben wird – die Kranken brauchen einen Arzt – oder ob ein Mensch Jesus dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben wurde nicht den nötigen Respekt und Unterordnung zollt und lieber einer Menschlichen Organisation hinterherläuft, diesen Männern mehr Gehorsam erweisst als seinem EINZIGEN Retter JESUS CHRISTUS!

    Lg. Matthäus

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Alois, gern stehe ich zu deiner Meinung, das ist mein GEbet, meine Hoffnung und ich achte auf die Zeichen der Zeit. Jesaja 17:1 muss sich noch erfüllen, Damaskus ein ruinöser unbewohnter Haufen werden. Es sieht so aus, dass man da auf dem Wege hin ist.
    Und das ist kein Rindfleisch-Glaube. Das ist gesicherte ERwartung durch Forschen und Suchen.

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Alois,

    um die Diskussion abzukürzen:

    1. Nein ich möchte nicht Richter sein, was Erkenntnis usw. betrifft, das habe ich auch nie behauptet.

    2. Wo steht in der Bibel, dass es nach Jesus und den Aposteln für alle Zeit keine Propheten mehr geben würde?

    3. Hast Du schon mal drüber nachgedacht, wie sehr Du Edelmuth in Deinen Kommentaren „nieder bügelst“ oder bist Du vielleicht etwas empfindlich, wenn man eine andere Meinung hat als Du?

    4. Ja Du liegst richtig, ich glaube, dass die „Zeit des Endes“, die „große Drangsal“ und „Jehovas Tag“ noch in sehr weiter Zukunft liegt, das zeigen sowohl die historischen Fakten, die derzitige Weltlage und natürlich die Aussagen der Bibel.

    Von meiner Seite müssen wir die Diskussion nicht weiterführen, ich erwarte auch nicht unbedingt eine Antwort auf die Fragen. Wir haben beide unsere Positionen dargelegt.

    LG
    Dennis

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Danke Bibel, für deine Antwort!

    Schätze mal, ich hab auch schon den einen oder anderen Kommentar als Antwort auf meine übersehen, weil ich sie schlichtweg nicht mehr gefunden hab.

    Im Moment ist es besser so als gar nicht, aber sicherlich könnte man technisch da noch einiges verbessern. Andererseits sind wir natürlich froh, dass es überhaupt läuft.

    Dazu, dass BI eine gewisse Verantwortung trägt und sehr viel Arbeit hat, stimme ich dir zu. Nicht jedoch zu dem Wort „ALLE“:

    ZITAT „Also BI trägt viel Verantwortung und ALLE Konsequenzen für die Inhalte ihrer Seite.“

    Meinst du eigentlich rechtlich oder moralisch? Oder beides?

    Also für „ALLE Konsequenzen“ ist BI sicherlich weder rechtlich noch moralisch verantwortlich!

    Rö 14:12
    So wird also jeder für sich selbst vor Gott Rechenschaft ablegen müssen.

    LG
    Hans

  • armes Schaf 2012
    Mai 31, 2012

    Wo liegt das PROBLEM?Die Weisheit von oben..ja ja!
    Seid doch alle dankbar,das es diese Info gibt!Jeder stille User ist doch glücklich über diese Seite!Und eine Meile mitzugehen…das haben wir ja alle gelernt.Bitte macht weiter!Und mit dem zweiten sieht man besser!Ach eines noch,es ist wichtiger hier vor Ort den realen Alltag der vielen Schwestern und Brüder nicht so ganz zu vergessen!Da spricht das Leben pur!70%der User Kommentare sind sehr real analysierend,30% ermüdend, und zu lang für unser Gebein.Denn diese werden nicht alle zu ende gelesen!
    Nicht vergessen mit dem zweiten sieht man besser!!
    Danke euch allen!!
    Mfg ein Schaf vom Rhein

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Bruderinfo,
    ich schreibe jetzt mal – wegen der Formatierung – von einer anderen stelle aus.

    ZITAT:
    Liebe Ulli,
    „was meinst du mit anhaltendem Schweigen? Wir haben dir doch geantwortet.“

    Ich meinte das natürlich nicht auf mich bezogen, da konntet ihr nicht schneller sein.

    Ich meinte es darauf bezogen, dass es schon mehrere Stellungnahmen dazu gab und ihr da nur Andeutungen gemacht habt, statt einmal „Butter bei de´ Fische“ zu tun.

    Um das nochmal festzuhalten: an der Kritik von Fred war nichts verkehrtes. Eure Antwort darauf bezog sich aber nicht darauf, sondern war eine Reaktion auf das was über email zwischen euch ablief.
    Das macht für viele Leser hier, logischerweise überhaupt keinen Sinn.
    Das habt ihr in dem Moment wahrscheinlich nicht bedacht…was jedem passieren kann. Aber spätestens als andere deshalb nachfragten, wäre ein klares Wort über die Ursache, wünschenswert gewesen. DAS meinte ich mit anhaltendem Schweigen.

    ZITAT:
    „Auch schreibt er das er sich keiner Schuld bewusst ist und keine Mails abgesendet hat und uns nicht angegriffen hat.“

    Das ist alles sehr merkwürdig…

    ZITAT:
    „Ich werde den Administrator bitten seine IP wieder freischalten zu lassen. Ihr könnt dann soviel wie ihr wollt über BI herziehen.“

    Ich befürchte wir haben uns festgefahren…
    Es ging mir zu keinem Zeitpunkt darum über euch herzuziehen. Und damit werde ich auch ganz bestimmt nicht anfangen.
    Womit ich ein Problem hatte, dass habt ihr geklärt und nun bleibt eigentlich nur noch festzuhalten, dass es schwierig ist, von allen richtig verstanden zu werden, wenn nur ein Bruchstück eines Schriftverkehrs offengelegt wurde, die Antwort sich aber genau auf das bezieht, was für alle Mitleser im Dunkeln bleibt.

    Das ist eigentlich der ganze Knackpunkt und überhaupt nicht böse gemeint. – Ich will auch nicht klugscheißern, aber nur wenn man weiß wo der Haken war, kann man vermeiden, nochmal in dieselbe Situation zu kommen.

    Euch möchte ich sagen: denkt auch an euch selbst und geht nicht über eure Kräfte. Nicht ihr tragt die Verantwortung für uns und wir alle zusammen werden vom Christus getragen.

    LG Ulli

  • Bob
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder, liebe Schwestern,
    was hier zur Zeit in Sachen „Kommentareinschätzungen von Bruderinfo“ , Empörungen über einschlägige Reaktionen auf Kommentare (Fred) passiert, ist genau das was die WTG will. Ein Verwirrspiel treiben und Brunderinfo letzten Endes mundtot machen. Was auch immer in Kommentaren passiert, die Menschen hier sind groß und erwachsen genug, Ungereimtheiten von Person zu Person auszutragen. Es ist ein tückisches Unterfangen auf virtueller Ebene Dinge umfassend beurteilen zu wollen. Stellen wir uns vor, wir sitzen in der Bruderinfo-Redaktion und beobachten folgendes Szenario:
    1. Hunderte von Emails feinden mich täglich an
    2. Computerhacker zerstören die Seite und inszenieren Übergriffe auf persönliche Rechner
    3. Beim täglichen Freischalten der Kommentare muss abgeschätzt werden, wer mit rhetorischen Verwirrspielen agiert.
    4. Je mehr Klicks desto mehr Verantwortung über die Wirkung der Seite
    5. Du musst mit eigenen inneren Zerissenheiten zurechtkommen. Auch Du hast Familie, auch Du musst verarbeiten
    6. Du musst Rücksicht nehmen, dass man die Brüder mit Artikeln nicht gar so sehr vor den Kopf stößt, um der eigentlichen Zielsetzung nach Aufklärung und konstruktiven Impulsen gerecht werden zu können. Du denkst an den Eklat mit dem Judentum-Artikel.
    7. Du musst einzelne Kommentatoren erbauen, offiziell auf Bruderinfo, inoffiziell über private Mails
    8. Du musst Kraft, Energie, Zeit und Geld aufwenden
    9. Du musst immer feinfühlige und angenehme Worte finden, um mit gutem Beispiel voranzugehen, denn inzwischen bist Du von einigen Brüdern in eine Rolle hineinkatapultiert worden, die Du gar nicht haben wolltest: Brüder suchen bei Dir nach Orientierung, nach Beistand, sie erwarten erbauende Aufsätze
    10. Du kannst mit all Deiner Arbeit den Brüdern nur helfen langsam wieder aus den Kellergeschossen der Organisation herauszukommen, Frischluft zu atmen, ein bisschen Gehhilfe bieten, musst dennoch alle entlassen den weiteren Weg endlich endlich alleine zu gehen.
    11. Du versuchst auf virtueller Ebene klar zu machen, dass es nicht um Religion geht, nicht um die Macht von Menschen, Du willst Menschen helfen, sich endlich zu bekehren, den Christus anzunehmen, doch Du merkst, die Köpfe sind WTG geschädigt, Du versuchst Christus zu erklären, erntest Widerspruch, weil sich ein Halbzeuge sehr schwer tut, auch nur ein kleines Gespräch mit Christus zu führen.
    12. Du denkst, Du denkst und Du merkst wo die Grenzen all Deiner Arbeit liegen.
    Die ungeheure Balance zu erreichen, Brüder aufzuklären, Brüder zu erbauen, Dinge richtig zu stellen, Kritiken zu ertragen, feindliche Einflüsse abzuwehren, die eigene Psyche stabil zu halten
    Und du bist müde, einfach nur müde und erntest Kritik, unausgewogene Kritik, weil man im virtuellen Raum manchmal oft nur auf der Grundlage von vielen kleinen Mosaiksteinchen zu einer Einschätzung kommen muss. Eine Einschätzung, die vor dem Hintergrund ganz vieler kleiner Faktoren geschieht.
    Du wünschst und Du hoffst, dass alle endlich erwachsen werden, Konflikte und Missverständnisse einfach anzusprechen , dann aber die Dinge als Ganzes zu betrachten. Die Dinge so zu sehen wie sie sind, Bruderinfo ist ein notdürftiger Versuch, Licht in das Dunkel einer Gemeinschaft zu bringen. Überhöhen wir die Seite nicht, entwerten wir sie nicht. Bewahren wir die Verhältnismässigkeit der Dinge im Blick. Es geht letztlich nur um eines:
    Um Bekehrung und um das Wiedergeboren sein als Kind Gottes, als Freund des Herrn. Nur darum geht es. Alle die jetzt endlich wirklich frei sind, bewahrt diese Einsicht. Bruderinfo-Dissonanzen sind nur Sonnenflecken. Viel grösser ist die Aufgabe, sich weder von der eigenen Ohnmacht noch von der Macht der Anderen Dumm machen zu lassen. Genau diesen Job muss Bruderinfo täglich leisten. Bleibt also besonnen und macht aus einer Mücke keinen Elefanten. Wir sind Menschen! Wenn Bruderinfo aufhört verstehe ich das gut, ich hätte es an ihrer Stelle aus menschlicher Sicht schon viel früher getan. Lassen wir die Kirche im Dorf und lamentieren nicht über Dinge, die im virtuellen Raum nicht wirklich umfassend beurteilt werden können. Machen wir der WTG nicht den Gefallen, eine der wenigen Hilfen für gefangene Brüder zum Erliegen zu bringen. Das freut den Widersacher, das freut die WTG Machtriege. Wer in Christus wirklich ruht, kann ein paar Dinge auch mal stehen lassen, insbesondere wenn man den gesamten Hintergrund und Kommunikationskosmos berücksichtigt. Und Bruderinfo ist nicht das Maß der Dinge, mit oder ohne BI muss jeder lernen einsam und besonnen seinen Weg zu gehen. Erwarten wir hier keine perfekten Brüder, lange genug haben viele von uns den „t.u.v.“ Sklaven über alles idealisiert. Machen wir den Fehler nicht ein zweites Mal. Bruderinfo ist eine Info und Kommunikationsseite. Nicht mehr und nicht weniger. Virtuelle Gemeinschaft ist keine echte Gemeinschaft. Machen wir uns nichts vor. Nur die persönliche Begegnung zählt, im Verborgenen wissen das viele hier. Und genau das ist der Schwachpunkt, hier kann man uns treffen, weil Sprache und Emotion hier nicht immer kongruent zueinander finden. Bleiben wir also realistisch.
    Ich wünsche Euch weiterhin viel Freude und kämpft für echte Begegnungen, die sind durch nichts zu ersetzen.
    In diesem Sinne, alles Liebe und Gute
    Euer Bruder Bob

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Lieber Bruder Bob,
    danke für deine Aufzählung unserer Arbeit und deine klaren Gedanken. Wir melden uns wieder wenn wir ein bisschen Kraft gesammelt haben. Danke 🙂

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Bob,

    du schreibst in deinen 12 Punkten sehr häufig „Du musst“. Auch vom Sinn her.

    Dazu ganz allgemein, nicht nur auf BI bezogen, ein paar Fragen.


    Wer sagt das, dass du musst?
    Woher weißt du das?
    Musst du wirklich?
    Was passiert eigentlich, wenn du nicht …?

    So kommt man – wieder ganz allgemein – schnell dahinter, dass man vielleicht gar nicht so häufig MUSS wie man annimmt. Das wiederum bewirkt Befreiung von unnötig (selbst-)generiertem Druck (aufgrund von Glaubenssätzen, Abwehrmechanismen, nicht-bewiesenen Annahmen, usw.)

    Nur so eine Anregung von mir … man könnte das eine oder andere in Bezug auf BI einfach weglassen oder einschränken, dadurch die Belastung reduzieren und die Seite trotzdem weiterbetreiben.

    Z.B. zu ZITAT “ 7. Du musst einzelne Kommentatoren erbauen“

    Eins ist klar: Man wird es NIE ALLEN Recht machen können! Das hat auch Jesus Christus selbst hier auf der Erde nicht geschafft! Schon allein der Versuch würde zu einem verwässerten, undefinierten, schwammigen und wenig brauchbaren Ergebnis führen, weil du dich beim Abwägen ALLER möglichen Auswirkungen absolut verheddern und im Kreis drehen würdest ….

    Es ist sehr gut, wenn man versucht, möglichst viele „Kommentatoren zu erbauen“, aber das als ABSOLUTS MUSS anzusehen und gar noch zu meinen, man könnte das bei ALLEN schaffen, wäre Wahnsinn.

    1Pe 4:7
    Das Ende aller Dinge ist nahe. Seid also besonnen und klar in euren Gebeten.

    Ein anderes Beispiel:
    Besser allgemeine Emails an BI nicht mehr bearbeiten, als die Seite ganz einzustellen. Man könnte sich eine zeitliche Obergrenze pro Woche für Mailbearbeitung stellen und der Rest bleibt halt einfach auf dem Stapel liegen. Fertig. Wenn man das klar kommuniziert, wird sich auch keiner wundern, wenn längere Zeit nix oder überhaupt gar nix auf seine Email hin passiert. Besser als wenn es BI nicht mehr gäbe.

    LG
    Hans

  • Bob
    Mai 31, 2012

    Lieber Hans,
    natürlich hast Du recht, „müssen“ muss man gar nichts, war eher auch als rhetorische Figur gedacht, um die schwierige Position von Bruderinfo zu verdeutlichen. Es wissen viele hier, dass diese Arbeit nicht selbstverständlich ist. Und wenn man viele Jahre das geistige Elend der Mitbrüder sieht, dann kann das „Muss“ so manchesmal heilsam sein, weil man etwas tut, was man aus emotionalen, gewissensorientierten und zu guter Letzt aus Glaubensgründen einfach tun muss oder eben tun will.

    Ich halte Deinen Vorschlag für sehr sinnvoll zu überdenken, was eigentlich nicht sein muss. Man könnte überlegen, ob man aus der BI-Seite eine reine Infoseite ohne Kommentarfunktion macht. Für die Kommentare könnte ein paralleles Forum dienen, wo unter den einzelnen Themen sich die Brüder austauschen könnte. Ein zuständiger Moderator könnte hier die Kommunkationskultur pflegen helfen. Das würde auch die Brüder entlasten. Welche emails zu beantworten sind und welche als Zeitdiebe liegenbleiben können die Brüder v. Bruderinfo aus ihrer Erfahrung beurteilen.
    Letzlich ist es Sache der Brüder, wann ein „muss“ und wann ein „kann“ und wann ein „überhaupt nicht mehr“ ist Sache der Brüder.

    Ich denke aber, dass jetzt ein Zeitpunkt gekommen ist, wo einiges grundsätzlich überdacht werden sollte.

    Wir werden sehen.
    LG
    Bob

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Bob,

    ZITAT „reine Infoseite ohne Kommentarfunktion macht. Für die Kommentare könnte ein paralleles Forum dienen,“

    Witzig, genau das Gleiche hab ich mir vorhin auch gedacht 🙂

    Es gibt potentiell ja auch vermutlich mehr Brüder, die Kommentare aussortieren können, als solche, die in der Lage sind, gute Artikel zu schreiben. Wäre schade, wenn letztere fast nur noch mit Kommentaren beschäftigt wären.

    Letztendlich meine ich nur, dass durch organisatorische Änderungen die Belastung vermutlich deutlich reduziert werden könnte.

    LG
    Hans

  • Manfred an Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    zu dem was Ihr hier geschrieben habt, würde ich auch gerne was erwidern:
    Das haben wir auch. Da wir nur wenige Brüder sind und gesundheitlich dazu noch sehr angeschlagen sind und Bruderinfo uns nervlich sehr belastet, werden wir uns überlegen Bruderinfo zu schließen, weil die Gefahr besteht das wir eventuell den Einen oder Anderen Bruder (Schwester) von unserem Schöpfer ungewollt wegziehen, da wir eben unvollkommen sind und Fehler machen. Unser Ansinnen war es Brüdern und Schwestern zu helfen wie die Beröer zu handeln um der Wahrheit näher zu kommen. Wir möchten nicht solche sein die entzweien. Die Frage die sich uns nun stellt ist: können wir als unvollkommene, fehlerhafte Menschen diese Aufgabe überhaupt bewältigen.Wir werden sehr gründlich darüber nachdenken und euch darüber in den nächsten Tagen informieren ob wir die Seite Offline stellen oder weitermachen. Danke euch allen da draussen Bruderinfo – Zitat Ende.

    Wenn Ihr nur sehr wenige Brüder seid, so helft uns doch die Last irgendwie auf andere zu verteilen. Wenn es etwas gibt von dem ich genug habe, dann ist es Zeit. Zwar nicht immer, aber immer öfter. Einige anderen Brüdern die hier mitschreiben wäre es bestimmt auch möglich Euch tatkräftig unter die Arme zu greifen. Mittlerweile kennt Ihr ja auch durch die vielen Kommentare die Brüder genauer und wisst ob Ihr jemanden vertrauen könnt oder nicht. Die Last wegen der Arbeit sollte nicht der Hinderungsgrund sein Bruderinfo aufzugeben. Da findet sich sicher eine Lösung.

    Wenn Ihr jedoch sagt, dass Euch die ständigen Attacken durch Hackerangriffe an die Nerven geht, das kann ich gut verstehen und wenn das der Grund wäre, dass Ihr Euch zurückziehen würdet, wäre das nachvollziehbar. Doch dann hätten die Angreifer gewonnen. Ich lebe nach der Devise, man muss nur einmal mehr aufstehen als man hingefallen ist und dann ist alles in Butter. Dann ist es völlig egal, ob man einmal, zehnmal oder hundertmal zu Boden ging. Am Ende steht man doch wieder auf seinen Beinen. Unser Kampf geht heute gegen starke böse Mächte, das ist richtig. Auf der anderen Seite haben wir aber den Schöpfer des Universums und seinen Sohn dem alles unterstellt ist, auf unserer Seite. Wenn die beiden mit uns sind, wer kann gegen uns bestehen?

    Ich weiß, so was ist einfacher gesagt als getan und auch wenn Ihr Euch wirklich entschliessen solltet mit BI aufzuhören, so werde ich für meinen Teil weiter kämpfen. Doch warum habe ich diesen Drang das zu tun? Weil Ihr mir durch Eure Seite dazu geholfen habt, die richtige Gesinnung zu erlangen, die von unserem Herrn Jesus Christus. Als ich zum ersten mal Eure Seite aufgerufen habe, da war ich ein Zeuge Jehovas mit Leib und Seele, der sich nur über die Lieblosigkeit in der Versammlung geärgert hat und heute? Ohne Eure Unterstützung durch die vielen Vorträge und auch die vielen Kommentare gleichgesinnter, hätte ich nie Stellung bezogen, zumindest nicht in dieser Form. Und ich bereue nichts. Sollen die doch ausschliessen wenn sie wollen. Ein- oder Ausbürgern im Königreich Gottes wird nur durch Jesus Christus passieren und nicht durch sie. Ich würde so gerne weiter an Eurer Seite kämpfen, denn gemeinsam sind wir noch stärker und dass auf Kongressen immer vor dem Lesen auf Abtrünnigen Seiten gewarnt wird zeigt doch, dass Ihr den Finger in die Wunde legt und das tut Ihnen weh.
    Wegen dem Fred kann ich Euch versichern, dass Ihr ihn nicht vom Glauben an unseren Vater und seinen Sohn abgebracht habt. Er hat ähnlich Stellung bezogen wie ich es gemacht habe. Er hat sich halt nur dafür entschieden, nicht mehr über BI zu schreiben. Ja das ist schade, aber vielleicht ändert sich das ja noch mal. Denn Jesus sagte ja, wir sollen 77 mal vergeben und so muss man eigentlich davon ausgehen, dass man sich unter Christen auf einen gemeinsamen Konsens einigen kann. Es dauert halt eine Weile. Ich kenne nicht das was Euch dazu bewogen hat so hart gegen ihn vorzugehen und ich will mich da auch nicht einmischen. Doch Ihr habt sehr viel Gutes bewirkt und darauf könnt Ihr Stolz sein, Ihr habt es geschafft, dass wir unsere Mitschafe kennen gelernt haben, die Christus einsammelt und wir haben persönliche Kontakte gepflegt, die uns niemand mehr nehmen kann.

    Ja, Ihr seid unvollkommen und soll ich Euch was sagen, wir alle hier sind es auch. Wären wir vollkommen, dann bräuchten wir diese Seite wirklich nicht, weil wir schon im Paradies wären. Der Umkehrschluss ist also, gerade weil wir alle unvollkommen sind und nicht im Paradies sind, deswegen brauchen wir diese Seite und Euch, die Ihr diese am Laufen haltet.

    Deshalb denkt gebetsvoll darüber nach und wenn es Aufgaben gibt, die Ihr delegieren könnt, da man ja über das Internet von überall arbeiten kann und es Euch eine Hilfe wäre, dann macht das, damit Ihr nicht mehr so wenige seid. Lasst uns nun Euch helfen, so wie Ihr uns geholfen habt. Keiner soll am Boden liegen und alle trampeln auf einem herum und wenn Ihr Kommentare die persönlich angreifen nicht mehr aushalten könnt, dann schickt sie mir und ich beantworte sie. Denn da bin ich wie Edelmuth, an mir prallen die auch konsequent ab.

    Ich werde auch für Euch um Kraft bitten und dafür, dass Ihr in den nächsten Tagen zu einer für Euch richtigen Entscheidung kommt, egal wie diese ausfallen mag. Aber seid versichert, Ihr werdet gebraucht, ob unvollkommen oder krank. Was Ihr auf die Beine gestellt habt ist bewundernswert und wenn es möglich ist, lasst uns gemeinsam dafür sorgen, das Bruderinfo auch stehen bleibt.

    Ganz herzliche Grüsse
    Manfred

  • Die Bibel
    Mai 31, 2012

    2Ti 2:23 Weise dumme Spitzfindigkeiten und unsinnige Spekulationen ab. Du weißt ja, dass sie nur zu Streitigkeiten führen.
    2Ti 2:24 Ein Diener des Herrn darf aber nicht streiten, sondern soll allen freundlich begegnen. Er muss die Lehre klar vermitteln, darf sich aber nicht provozieren lassen,
    2Ti 2:25 sondern muss die Widerspenstigen mit Güte und Geduld zurechtweisen. Vielleicht gibt ihnen Gott die Möglichkeit zur Änderung ihrer Einstellung, dass sie die Wahrheit erkennen,
    2Ti 2:26 wieder zur Besinnung kommen und sich aus der Schlinge befreien, in der sie der Teufel gefangen hält, um sie für seine Absichten zu missbrauchen.

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Barbara,

    „endlos“ ist das sicher nicht gut 🙂

    Heb 12:2

    2 Und dabei wollen wir auf Jesus schauen. Er hat uns gezeigt, wie man diesen Lauf beginnt und als Sieger ans Ziel kommt. Weil er wusste, welche Freude auf ihn wartete, hat er das Kreuz und die Schande dieses Todes auf sich genommen. Nun sitzt er auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite.

    Die Vergangenheit ist ein guter Lehrer, aber ein schlechter Herr.

    LG
    Hans

  • Barbara
    Mai 31, 2012

    Statt uns endlos an der WTG und ihren Praktiken abzuarbeiten,
    wäre es besser uns auf den Christus und die Bibel zu konzentrieren, denn
    daß bringt uns im Glauben weiter und stärkt auch andere.

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebe Barbara,

    Das sehe ich ganz genauso. Denn egal wie man den Tag verbringt, das positive sollte doch überwiegen und das kann eigentlich nur sein, wenn wir uns auf die gute Botschaft der Bibel konzentrieren und sehen wie der Christus bald die Rettung herbeiführen wird.

    Die WTG ist immer noch ein Zeiträuber, der uns daran hindert. Früher durch die ganzen Publikationen, die man studieren musste und heute weil wir uns mit den falschen Lehren auseinander setzen. Irgendwie bestimmen die immer noch unser Leben, das darf nicht sein, daher lasst uns biblische Themen besprechen, da hats in der Bibel genug davon. 😉

    Liebe Grüsse Manfred

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Liebe Barbara

    Da bin ich ganz Deiner Meinung!
    Aber dies können wir nur gemeinsam schaffen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Statt uns endlos an der WTG und ihren Praktiken abzuarbeiten,
    wäre es besser uns auf den Christus und die Bibel zu konzentrieren, denn
    daß bringt uns im Glauben weiter und stärkt auch andere. <<

    Super, Barbara.

    Finde ich gut. Wie machst du das? Mach doch mal ´nen Vorschlag. Oder hast du einen Beitrag über den wir diskutieren können.

    Ede

  • Barbara
    Mai 31, 2012

    Lieber Ede,
    Ich mach mir z.Zt. Gedanken über einen Kommentar von Sascha
    http://www.bruderinfo-prophetie.de/?p=605#comment-1593
    LG Barbara

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Barbara,
    das sehe ich auch so. – Drum ist es auch gut, dass BI die WT-Artikel zwar als Aufhänger benutzt, aber nur um die Brüder zum eigenständigem Denken anzuregen.

    Wem es schon gelungen ist, sich von den falschen geistigen Führern zu emanzipieren, der braucht sich nicht mehr Stunden und Tage mit deren Ergüssen zu beschäftigen.

    Für uns hieß es einmal:

    „Über die Grenze,
    über die Gräben.
    Fort von den Lügen,
    fort von den Ängsten
    und Gitterstäben.

    Über die Grenze,
    hinter die Schranken.
    Lieber ein Fremder,
    als ein Gefangner
    fremder Gedanken.“

    Sich dann trotzdem immerfort ins WT-Wort zu vertiefen, wäre ja fast so, als würde man freiwillig wieder zurück springen…HIN zu den Lügen und HIN zu den Ängsten, denen wir doch nun alle entronnen sind. – Eine unsinnige Quälerei, die wir uns schenken können, denn Wahrheit und Frieden, finden wir dabei nicht. – Beides finden wir nur, wenn wir nach vorne schauen auf den, der uns über die Grenze geführt hat.

    LG Ulli

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    liebe Brüder,
    ganz egal, wie die Sache weitergeht – die verlieren auf der ganzen Linie. Soweit ich Zahlen in Erinnerung habe hat die ehemalige HQ-Mitarbeiterin beim WT vor Jahren schon von ca 23.000 Fällen von Kindsmissbrauch gesprochen – allein im englischsprachigen Bereich der WTG. Da kommen noch all die vielen anderen Fälle hinzu andersow auf dieser weiten WElt.
    Und wenn nur 1000 Fälle so ab geurteilt werden wie der oben erwähnte, sind ca 2,5 Milliarden für die Opfer weg und 20 Milliarden als Pönnale.
    Dann geht weltweit alles unterm Hammer, was die an Werten haben.

    Klar, dass solche Umtände in der Kommunikation intern ignoriert werden – so was kennt man ja vom realen Sozialismus – getgern standen wir am Abgrund, heute taten wir einen großen Schritt nach vorn. Ja bunte Fahnen, Massenauflauf und Ideologie.
    So schmückt sich der WT in ähnlicher Weise, statt der Fahnen die Interntionalität.

    Doch gehen wir mal offen auf die lokalen Situationen ein – die Zusammenkünfte werden schlechter besucht, die Brüder leben merh ihr eigenes Leben und die verordnete Freude über den Dienst – das ist eher STress und verursacht Frust.
    Die Leute an den Türen sind auch mit INformation überfüttert – was kommen da töglich für Prospekte und sonstige WErbung ins Haus, – egal wo.
    Und dann kommen da so ein paar Idealisten zu einer unerwüsnchten Zeit mit einer nicht interessierenden Botschaft, dargebtoen von Leuten, die oftmals nur auf den Stundenbericht aus sind und gerne Fahrdienst machen – und diese Leute stören dann den Hauseigentümer, der sowieso schon Sorgen hat in einer nervigen WElt.
    Es ist höchst erstaunlich, dass da diese Website von Hackern besucht wird, die mit krimineller Energie arbeiten und in einem rein religiös tätigen Bereich sich offenbaren.
    Da geht es nicht um Menschenhandel, nicht um waffen, nicht um Drogen, nicht um Organe – nur allein darum Gott in Geist und Wahrheit in Freiheit anzubeten.
    Und genau da zielen kriminelle ELemente rein.
    Wer solte denn da von der Mafia oder Ndranghetta Interesse dran habern oder vom kolumbianischen drogenkartell?
    natürlich keiner.
    Also könnte man logischerweise annehmen, dass dies nur von einer Seite initiiert worden sein kann, mit dem Ziel eine Plattform für die Erforschung der Bibel auszuschalten.
    Die Mitleser in Selters und Brooklyn mögen sich fragen, ob sie im richtigen Boot sitzen oder in einem U-Boot, dass bald keine Luft mehr zum Einblasen hat und somit nicht mehr auftauchen kann.
    Vertrauen wir auf den Geist des Höchsten.
    Wenn der mit uns ist – wer kann da erfolgreich gegen Gott kämpfen?
    Da werden diese Hackerleistungen doch eher einem Don Qichotte gleichen, der Windmühlen als Riesen ansah und dagegen Sturm lief.
    Solche Elemente sind flüssiger als Wasser – überflüssig.
    Lieber Armin, Dir und deiner Gattin alles guten Wünsche und von Herzen kommenden Dank für diesen Mut und die Ausdauer

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Frank,

    ZITAT „Doch gehen wir mal offen auf die lokalen Situationen ein – die Zusammenkünfte werden schlechter besucht,“

    Dazu fällt mir ein:

    Jeremia 23:1
    23 „Wehe den Hirten, die die Schafe meiner Weide umbringen und zerstreuen!“ ist der Ausspruch Jehovas.

    Hesekiel 34:5
    5 Und sie wurden allmählich zerstreut, weil es keinen Hirten gab, so daß sie jedem wilden Tier des Feldes zur Speise wurden, und sie wurden weiterhin zerstreut.

    LG
    Hans

  • Caleb
    Mai 31, 2012

    Bin gespannt, ob davon was in den Versammlungen bekanntgegeben wird. Wenn die WTG Prozesse gewinnt, sagen sie es ja auch :-))))

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Das werden sie mit Sicherheit nicht tun. Eher schafft der Papst das Zölibat ab

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Könnten sie doch zusammen legen, das Ereignis. Wenn sie in der Politik sowieso schon zusammen sitzen, könnte man die gelungene Symbiose doch angemessen feiern, vielleicht sind dann noch ein paar Leute mehr eingeschüchtert.

  • Anna
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,

    irgendeine Reaktion seitens der WTG, auch in Deutschland muss es m.E. nach geben. Das Urteil war ja immerhin vielen Zeitungen in den USA einen Bericht wert. Ihr braucht nur in den Rechner unter SUCHEN „Candace Conti“ einzugeben. Da gibt es genug auch sehr seriöse Infos. Was bedeutet, dass die Brüder in USA ja zwangsläufig im Predigtdienst oder von Arbeitskollegen/Verwandten damit konfrontiert werden. Daher wird es vermutlich ein „offizielles Statement“ seitens der Wachtower Society geben. So in dem Sinn, wie darauf reagiert werden soll.

    Letztlich müßten sie ja auch Angst haben, dass den Brüdern endlich bewußt wird, dass es sich um Spendengelder handelt. Und sie sich mit der Verwaltung dieses oft von den Brüdern vom Mund abgesparten Geldes als untreuer Sklave erwiesen haben.

    So will ich mich freuen, dass sich etwas bewegt ohne schadenfroh zu sein. Das wäre nicht in Christi sinn und bringt mich im Glauben ja nicht weiter.

    Wie die Bibel so schön sagt:
    „Die Liebe freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit“ gemäß 1.Korinther 13:6 .

    Deswegen lasst uns die wieder auferstandene Seite BI dazu nutzen uns zwar Informationen über Fehler der Organisation zukommen zu lassen jedoch nicht um uns daran zu weiden, sondern uns gegenseitig zu trösten und zu ermuntern.

    Liebe Grüße aus der Sonne herzlich
    Anna

  • Neoveritas
    Mai 31, 2012

    Liebe Anna,

    wie viele Brüder und Schwestern wissen überhaupt etwas von Kindesmißbrauch in unseren Reihen? Nur die wenigsten. Vielleicht wird es ein offizielles Statement geben. Aber sicher nur, um eine Wagenburgmentalität aufzubauen und die WTG von „böswilligen“ Angriffen zu schützen. Die Mehrheit wird sich sicher mit der WTG solidarisieren. Dennoch glaube ich, dass einige aufwachen werden und eigene Nachforschungen anstellen werden; trotz der Verbote, andere Internetseiten als die von der WTG empfohlenen, zu besuchen.

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Uwe Schöning
    Mai 31, 2012

    Hallo Neoveritas,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass es niemanden in den Versammlungen gibt, der zumindest von diesen Fällen gehört hat. Ich denke eher, dass es viele nicht wahrhaben wollen oder es als abgekartertes Spiel gegen die WTG ansehen um den Ruf zu zerstören.
    Die ZJ umarmen jede(!!!) Gelegenheit, in denen sie sich gegen vermeintlichen Druck von aussen behaupten können.

    Dabei beachten sie nicht, dass es nichtmal darum geht, dass diese kranken Menschen wirklich in den „eigenen Reihen“ leben, sondern dass sie von der WTG nur geschützt werden/ wurden, damit dem Ruf der Gesellschaft nicht geschadet wird. Sonst hat man keine Angriffspunkte mehr, um über die bösen anderen Kirchen zu schiessen.

    Mir selbst sind die Kinnladen runter, als ich die ersten (voneinander unabhängigen) Erfahrungen über sexuelle Übergriffe unter Zeugen gelesen habe.

    Dass die WTG diese weniger glanzvolle Infos noch nicht wirklich rausrückt, liegt vermutlich daran, dass sie noch keine Möglichkeit gefunden hat, die Vorwürfe glaubhaft zu entkräftigen oder es wieder auf ihre Untergebenen abzuwälzen (so wie die Erwartungen was 1975 angeht)

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Guten Abend Uwe,

    mir ging es genauso, ich hatte zwar schon mal was gehört davon, das wurde von Versammlungsseite aber gleich abgetan als von Gegnern. Ohnehin das Lieblingswort eines Organisationszeugen, das entbindet nämlich so schön vom Denken.

    Jetzt am Sonntag wird im WT-Studium noch mal in Abs. 13 darauf hingewiesen, dass Zeugen Jehovas nicht ins Internet gehen sollen, es sei absolut schädlich, sich etwas anzusehen oder etwas zu lesen von Abtrünnigen.

    Dummerweise halten sich nicht wirklich viele daran, ganz viele halten sich nämlich für geistig stark genug, sich selbst Information zu beschaffen und/oder versuchen, ihre Doktrin loszuwerden und werden zwangsläufig mit anderen Wahrnehmungen konfrontiert.

    Gute Nacht.
    Eddi

  • Andre
    Mai 31, 2012

    Hallo,
    ich konnte einer kleinen Gruppe von Z.J. 2 Links über Berichte bzgl. den Prozeß in Amerika schicken, einmal das von deren eigenen (!) Homepage und von NBC.
    Dazu ihr Kommentar: „Steht im Internet, wer weiß, wer das geschrieben hat. Bestimmt ehemalige. Das glauben wir nicht“. Mein Einwand:“ Und eure eigene Homepage ?!, da wird es ja zugegeben..“.
    Ihre Antwort: „Solange es nicht WT steht, glauben wir es nicht“.

    ….. es bedarf keiner weiteren Worte….

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Lieber Andre,
    ja das habe ich auch schon erfahren. Das Internet schreibt sovieles, da werden Lügen verbreitet, deshalb werden wir ja immer in der Versammlung vor dem Internet gewarnt.

    Als ob es sich renommierte Nachrichtendienste wie CNN und weitere es sich leisten könnten Falschmeldungen im Internet zu verbreiten, nur weil es das Internet ist und keine Tageszeitung.
    Ja, da können einem die Worte fehlen.

    Doch ich bin gerade dabei einen Brief an die Ältesten vorzubereiten, die mich ausgeschlossen haben um Ihnen diese Dinge zu zeigen. Und mit der Internetseite der Zeugen Jehovas fange ich an, die können sie ja guten Gewissens selbst anklicken.
    Obwohl, mir hat ein Ältester mal gesagt, dass er sich die Broschüre mit dem subliminalen Bild nicht ansehen will. Er sagte: Ich schaue mir den Dreck nicht an.

    Das war ja auch die Orginal Broschüre, die er sogar im Haus zu Haus Dienst abgibt. Er will sie sich nicht ansehen, der Wohnungsinhaber soll es jedoch tun. Ob das Sinn macht???

    Ich habe einem der Ältesten schon im Mai gesagt, dass in Brooklyn was passieren wird und ich denke, dass man sagen kann, dass dieser verlorenen Prozess wirklich ein Paukenschlag ist. Daran werde ich ihn erinnern. Vielleicht kommt es ihm dann, dass nicht alles Gold ist, was von Brookly rüberglänzt.

    Dann sollen sie mal ein Ausschlussverfahren gegen die LK anstrengen. 🙂

    Liebe Grüße Manfred

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Manfred, in den USA da erwartet der Watchtower die harte Abrechnung. Viele tausend Fälle von Kindsmissbrauch, wo jetzt erst die Spitzen publik wurden.
    Die Anwälte, die auf Honorarbasis arbeiten, so nach dem Motto: du kannst 3 mio kriegen und wir machen 50/50 – die werden sich die Opfer suchen und sie finden und sie vertreten und KOHLE machen.
    Dann kommt alles unter den Hammer und die Bugs Bunnies im Bethel müssen aufpassen, dass sie nicht einsitzen müssen.
    Bill Bowen mit seinem Silentlambs wird seinen Teil auf alle Fälle dazu beitragen.
    Und wenn die 23000 Fälle haben und sagen wir einmal davon sind noch 8000 Fälle richtbar – gemessen an den Fall, der jüngst kommunizierte ( über Anonymous) dann kannst du dir vorstellen wieviel Milliarden das kostet.
    Es sei denn, die Aktionäre der WT INC ziehen vorher alles raus, schließlich ist das eine AG.
    Wir können uns auf viele Überraschungen einstellen.
    Und dann wird es wieder heißten: Satan hat Böses getan
    wie sagt Jesaja 6:9 Elberfelder Bibel (1871)
    Und er sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volke: Hörend höret, (Eine bekannte hebr. Redeweise, um die durch das Zeitwort ausgedrückte Handlung hervorzuheben) und verstehet nicht; und sehend sehet, (Eine bekannte hebr. Redeweise, um die durch das Zeitwort ausgedrückte Handlung hervorzuheben) und erkennet nicht!

    ja, mit Gurken auf den Augen mag man zwar schöner werden aber die sicht ist unterbunden

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hi Frank,

    Die USA sind nicht mehr weit weg!
    Gurken auf den Augen, Bohnen in den Ohren, Zwiebeln im Mund und das Öl auf dem Haupt und sich dann wundern, wenn der Salat fertig ist.

    Gottes Gedanken sind höher als unsere Gedanken. Und während wir noch erbost und erschüttert über den großen Teich blicken, steht das Unheil vor der Türe. Daher müssen wir selbst auch alles tun, um uns gegenseitig im allerheiligsten Glauben zu erbauen, damit wir nicht im Strudel der Ereignisse vergessen, dass unser eigentlicher, selbst auferlegter Auftrag das Rufen der noch verlorenen Schafe ist.

    Meine herzlichsten Grüße
    Eddi

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hey Manfed,

    ZITAT „Doch ich bin gerade dabei einen Brief an die Ältesten vorzubereiten, die mich ausgeschlossen haben um Ihnen diese Dinge zu zeigen.“

    Denkst du wirklich, die lesen einen Brief von dir (bis zu Ende)???

    Und klicken dann auch noch wo drauf? Womöglich auf eine Fratze? 😉

    Wenn du willst, dass ihn jemand liest, musst du ihn wohl wieder hier posten 🙂

    LG
    Hans

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Lieber Hans,
    Ja, ich glaube mind. Einer wird ihn lesen, da ich ihn persönlich überbringe und solange dabei bleibe, bis er das wichtigste gelesen hat. Sollte er das ablehnen, dann sage ich ihm, dass ich dann gezwungen bin diesen Brief wieder als Rundschreiben an alle Brüder zu verschicken, da er wichtige Informationen über die geistigen Führer der Zeugen Jehovas enthält.

    Ich habs einmal getan, ich kann es wieder tun. Und irgendeiner liest immer was heimlich in seinem Kämmerlein, wo er nicht beobachtet wird. Also um die Versammlung rein zu erhalten, wird er sich opfern.

    Ja, auch Ausgeschlossene leben noch auf diesem Planeten, man kann zwar versuchen sie zu ignorieren, man wird es aber nicht immer schaffen. Ich versuche zu der letzteren Gruppe zu gehören.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Manfred,

    das ist natürlich auch eine Methode! 🙂 Ich muss ja schon wieder fast lachen, wenn’s nicht so ernst wäre.

    Derjenige muss dann das kleinere Übel wählen. Ist das nicht komisch, was für groteske Züge die WTG-Regeln im realen Leben annehmen können?!

    LG
    Hans

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Guten Abend Manfred,

    also ich würde den Verantwortlichen ganz lieb fragen, ob er den Brief liest und wenn er das verneint, dann würde ich 10 Minuten vor Versammlungsbeginn hingehen, Mikro oder Stimme nehmen und selbst vorlesen. Zur Zeit sind auch Megaphone im Sonderangebot zu haben, da braucht man noch nicht einmal das Gelände betreten, falls er sich das überlegen sollte, kannste ihm das gleich ausreden! Und dann kann man ja auch Predigtdienst bei den Nachbarn der Zeugen machen und ihnen sagen, wie gern man den werten Bruder/Schwester doch auf die Gefahren hingewiesen hätte, die sich aus einer so einseitigen Informationsaufnahme ergeben, man hätte sich so gern in brüderlicher Liebe um Weitsicht bemüht, ob die Nachbarn da nicht helfen wollten, z. B. indem sie ihren Gruß besonders betonen im Hausflur, ihm Grüße von dir ausrichten oder so ähnlich.

    Spätestens wenn ein Nachbar Grüße bestellt hat werden deine Briefe gern angenommen.
    Ich glaube, es ist dem Ältesten dann sicher ein Herzensanliegen, deinen Brief der Ältestenschaft vorzulegen. Du musst nur darauf bestehen, dass zwei Älteste auf jeder Seite unterzeichnen, es gelesen zu haben.

    Und immer an die Witwe denken, die zum Richter ging um ihr Recht zu bekommen und irgendwann hat sie ihr Recht bekommen, weil der Richter sich nicht mehr mit ihr auseinandersetzen wollte.

    Viel Spaß beim Schreiben
    Eddi

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Eddi,

    das mit dem Megaphon: Ist das Satire oder meinst du es ernst?

    Jede „normale“ Ältestenschaft wird dann vom Hausrecht Gebrauch machen und dich rauswerfen. Notfalls geht sowas auch mit Polizei.

    Die Brüder würden sich außerdem verständlicherweise fremdschämen statt zuzuhören.

    Rundbrief oder Internet wie z.B. BI ist meines Erachtens nach effektiver.

    LG
    Hans

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Eddi
    Eingereicht am 10.08.2012 um 17:08 | Als Antwort auf Selgora.
    Hallo Selgora,

    herzlich willkommen auf BI!:)

    Das mit der “Exil-Versammlung” finde ich toll beschrieben. Menschliches Verständnis ist oft sehr kleinlich. Und wenn es darum geht, was Außenstehende denken, was der Kreisaufseher denkt, was die Versammlung denkt, dann kommen viele gar nicht mehr dazu, überhaupt selbst zu denken.

    Nein, es gibt keinen Grund, nicht mit dir zu reden. Weder dieses Thema betreffend noch ein anderes. Hier auf BI findest du zwei sehr schöne Vorträge über die Taufe, wobei ich persönlich den ersten sehr aufschlussreich fand.

    Wenn du irgendwie Zeit findest, schau sie dir doch mal an. Dann siehst du die echte biblische Grundlage der Taufe.

    Also zu meiner Zeit gab es diese Möglichkeit nicht und ich habe sehr auf die Versammlung und die brüderliche Gemeinschaft gebaut und habe sie quasi zwischen mich und Gott gestellt. Ich hoffe, das bleibt dir erspart, denn das geht nicht gut. Wolltest du dich eigentlich wegen deines “Pflegevaters” als Zeugin Jehovas taufen lassen? Das ist keine kritische Anfrage meinerseits, wir alle kennen das Gefühl, wir würden damit in eine von Christus behütete Hürde gehen, einer Art geistige Arche, der einzige Ort der Rettung und was weiß ich, noch für Ausdrücke. Und es ist völlig normal, dass Menschen sich nach einem Ort und Zustand der Geborgenheit sehnen.

    Du scheinst mir zu direkt, zu intelligent und zu aufrichtig zu sein um ohne Nachfragen und Hinterfragen alles aufzunehmen. Wie du aus einigen Kommentaren hier sicher schon erkannt hast (und wohl auch aus deinem Leben)ist Kritik nicht das, womit die Organisation umgehen kann. Aber womit sie kann oder nicht ist zweitrangig. Vorrangig ist die Tatsache, dass Jehovah und Jesus wollen, dass wir uns ihnen ohne den Filter irgendeiner menschlichen Organisation nahen und uns nur auf sie verlassen. Die Stellung des Christus wird in der Organisation mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. Das ist die Frage, ob du dich in eine solche Organisation taufen lassen möchtest, der du dann rückhaltlos verpflichtet bist. Soll Jehova sich mit irgendjemand deinen Anbetung teilen?

    Ich hoffe, dir mit den kleinen Hinweisen weiter geholfen zu haben und wünsche dir ganz viel Freude beim Stöbern und den Freimut, dich rege zu beteiligen.
    Eddi

    Guten Tag Hans,

    mit einem Megaphon braucht man nicht mehr auf das Grundstück, also nichts mit Hausrecht und so. Würde ich allerdings auch als letzte Option wahrnehmen und kommt auch drauf an, wo der Saal liegt. Nachdem die WTG allerdings so freundlich war, auf allen Kongressen auf BI hinzuweisen und uns damit viel mühsame Kleinarbeit erspart haben, ist das hier doch ein sehr guter Weg. Das ersetzt aber nicht die persönliche Präsenz. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrung mit dem Nachbarschaftsaustausch gemacht. Das sollten ja auch keine verbindlichen Regeln sein, sondern nur Optionen.

    Aber du hast die Sache gut bedacht, danke. 🙂
    Eddi

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Caleb,

    hier wurde es sogar offiziell von der WTG „bekanntgegeben“:

    … jw-media.org/usa/20120620.htm

    Natürlich mit dem Hinweis, dass Berufung eingelegt wird …

    LG
    Hans

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Ein Kommentar/Frage von

    BibleDictionary
    bibelstudien.wordpress.com Eingereicht am 09.08.2012 um 17:19

    Hallo, ihr Lieben!

    Gibt es irgendwo auch die Möglichkeit, sich als Benutzer zu registrieren, sich also für Beiträge etc. einzuloggen? Solch eine Option habe ich auf der Seite nicht gefunden. Oder muss man jedes Mal, ohne angemeldet zu sein, das Textfeld verwenden, das ich gerade verwende (wo man einen Namen, eine E-Mail-Adresse und ggf. eine Website angeben kann/muss/soll)?

    Liebe Grüße
    Christian

    =====================================================

    Hallo Christian,
    leider lies sich deine Frage nicht auf dem üblichen Weg freischalten, deshalb dieser Umweg.
    Zu deiner Frage:
    Wie ich dich verstanden habe möchtest du einen Artikel schreiben.
    Solch eine Optsion ist nicht vorgesehen. Wenn du aber einen sinnvollen Beitrag durch einen Artikel beitragen möchtest kannst ihn an die offizielle Mailadresse aus dem Impressum senden, wenn du noch mit JZ irgendwie verbunden bist.

    Wir werden dann mit dir Kontakt aufnehmen und prüfen ob er den Kriterien entspricht.

    LG
    Bruderinfo

  • Hans
    Mai 31, 2012

    @Alle:

    Gab es schon deutschsprachige Berichterstattung dazu?

    Wundert mich, dass es nicht mal ne Titelzeile bei Bild oder so wert ist … so nach dem Motto „SCHUTZ FÜR KINDERSCHÄNDER BEI ZJ“ oder so ähnlich … obwohl ich die Inhalte nicht kenne, vielleicht gab’s ja schon was.

  • Andre
    Mai 31, 2012

    Ich kannte mal einen Ältesten, ein älterer, netter, hilfbereiter Mann. Er half im Dorf arbeiten und bekam Geld dafür. Anzeige wegen Schwarzarbeit. Ältestenamt weg, Einschränkungen, Auflagen.. das volle Programm. Wird jetzt in Amerika in der Zentrale ein Rechtskomiteee gebildet, damit die Verantwortlichen für diese Gesetze, Anweisungen die sie erfunden haben, zur Rechenschaft gezogen ? Ausschluss ?? Statt einfach zu sagen, ja Brüder, es war ein Fehler.. wieder das übliche Geschwafel. Sogar zu sagen, dass die Organisation nicht für Fehler einzelner verurteilt werden kann… Wer hat die Anweisungen gegeben.. ?? Aber das kennen wir ja mittlerweile alle. Politiker müssen den Rücktritt einreichen.. Vielleicht sehen die treuen Z.J. das aber als Prüfung, wo alle zusammenhalten müssen. Auch wenn es viel Geld kostet… Wurde das nicht in der Bibel sogar vorhergesagt ? Leiden um Christi Willen ?? Sorry, war jetzt zynisch..
    Schönen Tag an alle

    Und danke an B.I. für eure Mühen !!!!

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Andre, du glaubsst doch nicht im Ernst, dass die Sklavenklasse jemals solche Faux pas zugibt. Die werden immer die Gläubigen belasten. Würden sie Fehler zugeben, wäre ja ihr Anspruch „geistgeleitet“ zu sein, vom Tisch.
    So beharren sie auf Einsetzung über die ganze Habe und denken, sie können wie einst die Vögte der Könige, die Untertanen des Herren beuteln.
    Da bin ich eher wie ein Robin Hood hier bei BI, der mit anderen auf die Fehler hinweist und auf die Tatsache, dass allein der Christus der Führer zum Leben ist und er nirgendwo Untervermittler eingesetzt hat wie es durch die Bibelverfäschung „Hauptvermittler“ bei den Zeugen assoziiert werden soll.
    Im Übrigen braut sich beim Tower was zusammen. Das Thema Kindsmissbrauch ist noch lange nciht voll auf dem tisch und erst recht nicht vom selbigen. Das wird sehr, sehr viel Geld kosten den vermeintlichen Herren über unseren Glauben

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebe Geschwister,

    Vor zwei Tagen wurde ein Youtube Video von Anonymous veröffentlicht über den Missbrauchsprozess gegen die Wachtturmgesellschaft in den USA.

    Einfach bei Youtube die Begriffe: Anonymous Zeugen Jehovas
    eingeben, dann findet Ihr es Recht schnell. Ist in englischer Sprache aber mit dt. Untertiteln.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,

    recht herzlichen Dank!

    Ich erlaube mir den Link in Textform hier zu posten:

    (www).youtube.com/watch?v=Y-N41pjOhFQ

    Hoffentlich wird diese Sache noch vielen Brüdern bekannt.

    LG
    Dennis

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    Von Andre bekam ich folgenden Tip:

    Gib bei google folgenden Suchbegriff ein:

    candace conti

    …und du bekommst jede Menge an Information über den
    Mißbrauchsfall in den USA!

    lg. Matthäus

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Manfred,

    das mit Anonymous ist mir auch schon aufgefallen. Wäre mal eine interessante Art der Informationsbeschaffung 🙂

    Wäre auch neu, dass sich eine Gruppierung, die eigentlich gar nix mit ZJ zu tun hat, auf ZJ stürzt.

    Wenn das Ganze echt ist und nicht bloss Angst und Schrecken verbreiten soll?!

    LG
    Hans

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi zusammen,

    hier ein Auszug aus der, wie ich finde, bemerkenswerten Meinung von Silentlambs zu der Anonymous-Geschichte.

    Link mit dem vollständigen Text: silentlambs.org/trustsilentlambs.htm

    The recent big stir with ‘Anonymous’ appears to be more of the exact same pattern. Note when the time comes to actually produce something there is always a delay, then excuses, finally nothing is ever produced. The JW pedophile database would be an amazing thing to have, but to obtain it illegally would prevent it ever from being used as evidence and would hurt the case of many abuse survivors. If anyone supports illegal activity by being involved somehow then they could face criminal prosecution. Do you really wish to trust someone you do not even know and face possible criminal prosecution?

    Finally in the You Tube video “Anonymous” uses JW terminology that shows they are more than just a hacker that decided to help JWs. Please read the above again and do not be quick to support unknown people that do not have the fortitude to reveal their identity and claim to be involved in illegal activities. Typically common sense would tell you they are not to be trusted or followed. I do not wish any abuse survivors to be misled or get hurt by someone that has ill intentions or may be misguided. You have suffered enough without having your trust abused by anonymous people.

    LG
    Hans

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Hans,

    danke für den Text. Wenn ich das richtige verstehe, dann distanziert sich silantlambs von den Anonymous-Videos. Mich würde auch sehr wundern, wenn es hier eine Zusammenarbeit gäbe. Die Seriösität von Silantlambs und des Betreibers würde extrem leiden.

    Letztlich sind die A-Leute Kriminelle, die sich ein Robin-Hood-Image verpasst haben und im Illegalen oder im gesetzlichen Graubereich arbeiten.

    Hätte allerdings nichts dagegen, wenn sie mal den jw.org-Server lahm legen würden, das wäre mal ein „Schuss vor den Bug“.

    LG
    Dennis

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Dennis,

    genauso seh ich das auch.

    Oder was auch lustig wäre:
    Einen BI Artikel in die deutsche online WTLib einstellen 😉

    LG
    Hans

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    matthäus 10.07.2012 auf 10:18 | Als Antwort auf Anna.

    Die Seiten von Bruderinfo weiterzuempfehlen kann auch solche Folgen haben: …dies hat mir ein Bruder geschrieben nachdem ich ihm empfohlen habe sich doch bei Bruderinfo etwas “umzusehen”!

    neue sichtweise
    hallo lieber mathäus

    dein link zu bruderinfo war gold wert. danke vielmals. er war heilend für mich.

    wenn ich zu zweifeln beginne, dass mein “weggang” richtig war, dann schau ich nach.

    aber eins ist auch noch viel wichtiger für mich geworden.

    ich habe mich ja nicht mehr getraut, meinen himmlischen vater anzurufen, da ich ja verdammt war. ich kann jetzt wieder richtig beten. halelujah. lobpreis dem herrn.

    seitdem habe ich einsichten erhalten, die ich mir nie hätte träumen lassen.

    anfangs hatte ich grosse bedenken. ich fragte mich stets, ob das nicht vom teufel kommt, der mir was vorgauckeln will. aber würde der teufel mich anleiten, besser auf die früchte des geistes zu achten und auf die liebe gottes zu vertrauen?? NIEMALS

    so hoffe ich doch auf dem richtigen weg zu sein.

    alles liebe und gottes segen

  • Anna
    Mai 31, 2012

    Lieber Matthäus,

    dein Kommentar Antwort an Anna dürfte wohl nicht für mich sein, außer du kennst noch eine „Anna“?

    Wie auch immer ich habe BI zufällig beim Surven im Netz gefunden. Und habe sehr liebe Menschen einschließlich dich und deine Frau kennengelernt :-). Nur zur Klarstellung.

    Liebe Grüße Anna

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    Liebe Anna diese Hinzufügung „Als Antwort auf Anna“ ist nicht von mir, wie das hinkommt ?
    Aber ist ja nicht schlimm, danke für deine lieben Worte was mich und meine Frau betrifft.
    Die Meldung von mir und der Empfehlung hat mich selbst überrascht, zeigt aber das die Plattform Bruderinfo vielen Brüdern geholfen hat UND noch helfen wird – empfehlen wir sie weiter!
    Lg. Matthäus

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Lieber Matthäus,

    das ist eine sehr schöne Erfahrung. Sie zeigt aber auch, wie die Selbsthypnose funktioniert: Lieber alles Schlechte schlucken und sich freuen, jemanden anzeigen zu können, der es nicht tut und wenn etwas Positives von außen kommt, kann es nur von Satan sein.

    Warum sollten sich LK und andere Führungspositionen da noch Gedanken machen, selbst etwas Positives zu bewirken?

    Das erinnert mich so an die Geschichte, die ich neulich las: Eine Prostituierte wird zu Jesus gebracht, sie soll gesteinigt werden. Er spricht: „wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“. Von hinten kommt ein Stein angeflogen – die Prostituierte ist tot. Jesus dreht sich um: „Mutter! Du solltest dich raushalten!“

    (Die dachte wohl auch, sie müsste ihrem Sohn was abnehmen.)
    Einen schönen Tag euch zusammen.
    Eddi

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Lieber Frank,
    lieber Matthäus,

    zum Glück ist eure Ermunterung dem Ereignis vorausgeeilt.
    Folgendes: Bisher habe ich Organisationszeugen auch ihre „Speise“ gegeben, wenn sie das wünschten, z. B. eine DVD mit Liedern, die mit schönen Bildern hinterlegt sind und die Texte sind eingeblendet oder das Kongressprogramm. Auch dieses Jahr erhielt ich eine Mail um Notizbücher für den Kongress zu fertigen, wie ich das vor 2 Jahren schon getan habe. Durch die Kommunikation mit einem lieben Bruder hier auf BI und einigen Kommentaren kam für mich persönlich die Frage auf, ob das so seine Richtigkeit haben kann, wie kann ich das guten Gewissens unterstützen?

    Also richtete ich eine Mail an den Absender, ich würde dieses Jahr keine Notizbücher fertigen, da ich etwas Besseres gefunden hätte, ein Forum wahrer Zeugen für Jehova, wo man nicht rausgeworfen wird, weil man eine eigene Meinung hat. Im Gegenteil, es wird alles getan, damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann, indem umfassend geforscht und kommentiert wird.

    Heute erhielt ich eine Mail, man wünsche keinen weiteren Kontakt, erst, wenn ich schreiben würde, ich sei zurück.
    Habe ich umgehend erledigt, im Betreff: Ich bin zurück, Text:
    zur wahren Anbetung, warum soll ich zum Gespei der WTG zurück kehren. Ich habe jetzt Brüder und Schwestern die mich schätzen und die ich liebe, warum sollte ich f r e i w i l l i g dorthin zurück, wo ich getreten wurde, dass es mich fast das Leben kostete?

    Dennoch habe ich ihnen versichert, ich würde für sie beten, vielleicht kann man den Roboterschlaf ja beenden.

    Die WTG hat es geschafft, eine ganze Generation Menschen zu züchten, die absolut keine Meinung haben, aber die vertreten sie wenigstens lautstark! Nur widerspricht das der Vorkehrung unseres liebevollen himmlischen Vaters, dass seine Kinder ihn aus einem freien Willen jenseits aller menschlichen Einflüsse für IHN entscheiden sollen. Denken die wirklich, JHWH hätte einen Fehler gemacht, als er Adam und Eva mit einem freien Willen erschaffen hat, so dass die WTG diesen jetzt ausmerzen muss? Oder glaubt die LK, dass wenn in Dan. 9:1 Gott sinnbildlich als „der Alte an Tagen“ bezeichnet wird, dass sie dann die Betreuung übernehmen müssten?

    Irgendwie habe ich das mit dem „7. Himmel“ anders verstanden, auf etwas anderes bezogen. Na ja, aber mir geht´s gut!

    Und das wünsche ich all meinen Brüdern und Schwestern auch, die meisten haben gar keine Ahnung, wie ihre Kommentare und auch die Vorträge gewirkt haben: wie Hühnersuppe, Gelenkbalsam, Pflaster, Taschentücher, Daunenkissen…..

    Gute Nacht und den ganzen Segen unseres himmlischen Vaters wünsche ich allen Lesern und Schreibern. Danke für eure Kraft.

    Eddi

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Eddi,
    Deine Antwort an die WTG-Zeugen ist einfach perfekt. 😀

    ZITAT:
    „Denken die wirklich, JHWH hätte einen Fehler gemacht, als er Adam und Eva mit einem freien Willen erschaffen hat, so dass die WTG diesen jetzt ausmerzen muss? Oder glaubt die LK, dass wenn in Dan. 9:1 Gott sinnbildlich als “der Alte an Tagen” bezeichnet wird, dass sie dann die Betreuung übernehmen müssten? “

    Ja…das kommt wirklich so rüber, woll? 😉

    Im dunklem Turm wurde der freie Wille tatsächlich abgeschafft…und keiner bemerkts…weil alle in der Einbildung leben, sie würden aus freien Stücken denken und handeln.

    Ihren Sklaven die Illusion vorzugaukeln frei zu sein, ist einer ihrer vielen cleveren Schachzüge.

    LG Ulli

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hallo Uli,

    wir haben´s nur noch nicht gemerkt wie frei die tatsächlich sind. So viel Freiraum im oberen Stock, da kann vermietet werden. (Lukas 11:24-26 NWÜ)

    Demnächst wird der Artikel studiert `Strahlen wir Gottes Herrlichkeit wider?`Ich hätt´ da mal `ne Idee: man könnte ja ein paar Strahlen durchlassen als Eigenbedarf.

    Einen fröhlichen und gesegneten Tag wünsche ich dir und allen Brüder und Schwestern.
    Eddi

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Liebe Eddi, dein Bibelzitat möchte ich nachreichen da viele sich nicht die Zeit nehmen und es nachschlagen:

    Luk. 11: Die Gefahr des Rückfalls
    24 „Wenn ein Dämon ausgetrieben wird, irrt er in öden Gegenden umher auf der Suche nach einem neuen Opfer. Findet er keins, entschließt er sich: ‚Ich will dorthin zurückkehren, woher ich gekommen bin.‘ 25 Wenn er zurückkommt und seine frühere Wohnung sauber und geschmückt vorfindet, 26 dann sucht er sich sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Zusammen ergreifen sie Besitz von dem Menschen, der nun schlimmer dran ist als vorher.“

    Auch der Ap. Paulus hatte mit solchen Problemen zu kämpfen:
    Siehe im Besonderen Vers 4 !!!

    2. Kor. 11: Paulus verteidigt sich gegen falsche Apostel

    1 Ihr gestattet mir sicher, dass ich mich jetzt auch einmal töricht verhalte. 2 Ich werbe geradezu eifersüchtig um euch, so wie Gott um euch wirbt. Wie ein Vater seine Tochter einem einzigen Mann anvertraut, so möchte ich euch mit Christus verloben, damit ihr ihm allein gehört. 3 Zur Zeit aber fürchte ich, dass mir dies nicht gelingt. Denn wie schon am Anfang die Schlange Eva mit ihrer List verführte, so könntet auch ihr davon abgebracht werden, einzig und allein Christus zu lieben und an ihn zu glauben. 4 Ihr lasst euch leicht verführen. Wenn jemand daherkommt und etwas anderes über Jesus sagt, als wir euch gelehrt haben, dann schenkt ihr ihm bereitwillig Glauben. Ihr empfangt einen anderen Geist als den Geist Gottes und nehmt eine andere Botschaft an als die, die wir euch gebracht haben. 5 Ich stehe diesen großartigen Aposteln, vor denen ihr solchen Respekt habt, in nichts nach. Das weiß ich.

    lg. Matthäus

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Lieber Matthäus,

    danke für deinen Nachtrag.

    Die Verbindung zu Paulus hätte so auch nicht abgeleitet, aber ja, es lohnt sich immer wieder, das Bekannte mit dem Neuen abzugleichen.

    Vielen Dank, gute Besserung und liebe Grüße an deine Beste.
    Eddi

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Eddi,
    ZITAT:
    „wir haben´s nur noch nicht gemerkt wie frei die tatsächlich sind. So viel Freiraum im oberen Stock, da kann vermietet werden. (Lukas 11:24-26 NWÜ)“

    Ich befürchte allerdings, die Stockwerke der meisten sind garnicht mehr frei, sondern schon lange von den in besagten Lukasversen genannten, belegt…

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Ihren Sklaven die Illusion vorzugaukeln frei zu sein, ist einer ihrer vielen cleveren Schachzüge. <<

    Guten Abend Ulli

    Die erfolgreichste Tyrannei ist nicht diejenige, die Macht braucht um die Einheitlichkeit sicherzustellen, sondern diejenige, die das Bewusstsein anderer Möglichkeiten entfernt, die es scheinbar unvorstellbar macht, daß andere Wege existieren, die das Gefühl, das es ein Draußen gibt, entfernt.
    (Allan Bloom: “The Closing of the American Mind”)

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    liebe Eddi, die erwarten, dass du „zurück“ bist. Frag sie doch einmal, ob sie sich vorstellen können, dass man ausschließlich dem Christus folgt, dessen Worte unverfälscht in der Bibel stehen, während des „Sklaven“ Aussagen von Anfang an ständig evolutionieren und keinesfalls beständig sind. sonst könnten sie ja auch die Schriftstudien vom Russell lesen oder die Regenbogen-Reihe vom Rutherford – Druckschriften, die man einst als „Wahrheit“ verstand, welche durch die Lüge vom „neuen Licht“ zu jeder x-beliebigen Zeit veränderbar ist etwa so wie Schnitzel mit Zigeuner Soße oder mit Jäger Soße. Ganz nach Toyota STyle: nichts ist unmöglich.
    Der WT hat immer Recht – mal ist es gut, mal ist es schlecht. Der WT ist immer vorn, mal gewonnen, mal verlorn. Der WT nicht geistgeleitet – weil er Irrtum stets verbreitet.
    Der WT oh welch ein Schreck – es kommt die Zeit, da isser weg.
    Drum ihr Zeugen denkt klar nach es liegen eure Bregen brach. Setzt sie endlich wieder ein, wollt ihr nicht verloren sein

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Bruder Frank Reimer,

    Schnitzel ist gut, Toyota – auch schön und ich liebe schwarz-weiß, besonders auf dem Schachbrett, da darf ich noch was denken im Gegensatz zum WT-Studium.
    Ich habe allerdings ein Problem, wenn alles zusammen kommt, bzw. wenn ich nicht weiß, soll ich jetzt Toyota oder Schnitzel? Was ist gerade angesagt?

    Das ist alles so inkonsequent: Da bekomme ich jahrelang gesagt, ich könne Jehova nie gut genug sein und dann geh ich und dann wollen sie mich zurück?! Das ist ja noch dümmer als ich geahnt habe! Und Entschuldigung – da wäre ich nicht zurück, sondern zurückgeblieben!

    Ich bestreite nichts, aber so schlimm ist es auch nicht mit mir.

    Nein, im Ernst: Wenn irgendjemand sich verbogen hat um alles unter einen Hut zu bekommen und das ganze Elend immer noch als vom Teufel, vom bösen Staat, von der Unvollkommenheit, von Gegnern, von… dann war ich das. Und ich bin ausgetreten, damit ich niemandem mehr eine Last bin und niemand über Jehova negativ reden kann, wenn ich Fehler mache. Und es tat einfach nur höllisch weh. Und da hat man sich noch so ganz jovial so eines kleinen Idioten wie mir erbarmt und ab und an mal eine Mail geschickt oder mich wissen lassen, ich könne ja immer zurück kommen.

    Tatsache ist: Unter diesen Verhältnissen zurückzukehren wäre für mich gleichbedeutend, wie Christus erneut zu kreuzigen. Und jeden Bruder und jede Schwester zu schlagen, der/die um des Glaubens und des Namens Christi willen hinaus befördert wurden oder aus Gewissensgründen gegangen sind. Wie sollte ich damit leben können?

    Eddi

    Eddi

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hallo Frank,

    Mensch, bei mir ist der Groschen jetzt auch nur Pfennigweise gefallen, was deinen ersten Satz betrifft.

    Ja, danke, das trifft es, sie erwarten, dass ich „zurück“ bin. Die hätten dich nach einer Betriebsanleitung fragen können, so zurück wie ich heute war. Das Ende ist nahe, ich werd´ alt.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder und Schwestern,
    lieber Manfred,

    habe vorhin einen Kommentar geschrieben bez. innerreligiöser Angelegenheiten, die nicht vom Staat beeinflusst werden dürfen. Das ist leider so. Aber hier Teil 2: (Sorry, ich kann z. Z. nur sehr eingeschränkt schreiben)

    Dein Gemeinschaftsentzug war ohnehin nicht rechtens, denn du warst nie Mitglied der WTG sondern lediglich der Organisation „Jehovas Zeugen, KdÖR“. Juristisch zwei ganz unterschiedliche Spielplätze. Da man dir vorwarf, gegen den WT geredet zu haben, wäre dies eine Angelegenheit der WTG, deren Mitglied du nie warst.

    Ob du tatsächlich Mitglied der Organisation „Jehovas Zeugen KdÖR“ warst, kann ich natürlich nicht sagen, ich z. B. war es nie, meine Taufe fiel in die Zeit, als der Club noch Vereinsrechte hatte. Dort war ich allerdings auch nie rechtswirksam Mitglied, denn ich war nie wahlberechtigt, eine Grundvoraussetzung für die Mitgliedschaft in einem Verein. Hast du irgendwo unterschrieben, dass du Mitglied bei „Jehovas Zeugen, KdÖR“ sein willst?
    DAS wäre die Grundlage, dich als Mitglied zu behandeln und gegebenenfalls aus deiner Mitgliedschaft zu entlassen.

    Dass die Oberen Zehntausend – eher weniger – der Zeugen Jehovas über diese erforderlichen Gepflogenheiten hinwegsetzen und damit tagtäglich Rechtsbruch begehen, ist eine Sache für sich.
    Übrigens: Nachprüfen kannst du das, indem du die Löschung deiner Daten von der WTG verlangst, da kommt dann ein Schreiben zurück, dass das nicht geht, weil du nie Mitglied warst. Und dann erbitte deinen Mitgliedsausweis von der KdÖR zurück!

    Aber ehrlich: Hier bist du mir lieber, da bekomme ich keinen Knoten ins Hirn von wegen Verein, Körperschaft und Gesellschaft. Hier bist du einfach mein Bruder und ich freue mich auf´s Paradies weil ich euch alle dann persönlich kennen lernen darf.

    Herzliche Grüße
    Eddi

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,

    danke für deinen Mut, deinen Glauben und deine Kraft, mit der du uns Vorbild bist.

    Eine Wiederaufnahme gerichtlich erzwingen zu wollen ist faktisch nicht möglich, da dieser Akt als eine religiöse Praxis betrachtet wird und der Staat sich aus den Gepflogenheiten der Religion heraushalten muss. Man kann auch keinen Priester verklagen, weil der mit dem Weihraucheimer rumwuselt, obwohl er weiß, dass man davon Kopfschmerzen bekommt.

    Aber du hast etwas besseres gefunden! Und wir wissen deine positiven Eigenschaften und deinen Wunsch, deinem Herrn Jesus Christus und seinem Vater zu gefallen, sehr zu schätzen. Du gehörst nicht zu den Sandkörnern am Ufer, sondern zu den Perlen zwischen dem Sand.

    Wenn du jetzt mehr Zeit hast, dann dürfen wir vielleicht bald noch mehr Abhandlungen lesen?

    Alles Gute für dich und die ganze Bruderschaft.
    Ich hab euch lieb.
    Eddi

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    liebe Brüder,
    ich habe dieser Tage vertieft über den Status „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ nachgedacht.
    In meinen jungen Jahren haben die Brüder auch der damalige KA Heinrich Dickmann mir unmissverständlich klar gemacht, dass die Zeugen NIEMALS Kirche werden würden, weil sie dann nämlich Gotttes Dinge dem Cäsar zahlen würden.
    Nun sind die Zeugen KdöR in vielen der 16 Bundesländer der Republik.

    Und nun kommt die Herausforderung, die sich aus der kommenden Gesetzeslage ergibt.
    Als KdöR müssen sie die Gesetze des Staates anerkennen, respektieren und dürfen nicht dagegen arbeiten.
    Ja, da sind wir bei dem aufkommenden „Hate-Crime“ wie er in den USA ins Gesetzbuch kommt und hier sicherlich auch.
    Das bedeutet, dass die öffentliche Verurteilung von Homosexualität und jeglicher Form der Lebensgemeinschaft in den Lehren der Kirche dann gegen die Gesetze des Staates läuft. Dazu zählen dann auch das Recht auf Abtreibung, Bluttransfusionen und wer weiß was noch.
    Somit hat sich Selters einen Bärendienst erwiesen, denn in den vorgenannten Fällen haben sie ihre Position, während das Gesetz eine andere hat.
    Die Diskrepanz zu brücken wird nur mit Kompromissen möglich sein, die für die Gläubigen „faul“ sein werden.
    Ja, was immer ein Mensch sät….Die Ernte für diesen Schritt wird schlimm werden.
    Und die Entwicklungen dahin sind überwältigend, schließlich dürfen schon gleichgeschlechtliche Ehen vollzogen werden.
    Da wird die Fraktion der neuen Gerechtigkeit – ichnene die mal so, die das alles ins Gesetzesbuch brachten – zukünftig ei Hauptaugenmerk drauf haben.
    Und die KdöR, die man als begehrliche Anerkennung suchte, um möglicherweise auch irgendwann einmal „Steuern“ einzutreiben wird sich als Rohrkrepierer erweisen.
    Wären sie mal besser Verein geblieben, da hatten sie alle Freiheiten und mußten inhaltlich keine Kompromisse schließen.
    Nun stehen sie im Rampenlicht und werden die Hitze von daher bald zu spüren bekommen – dann wenn sie Gottes Dinge Cäsar zurückzahlen MÜSSEN.
    schönes Wochenende

  • Richard
    Mai 31, 2012

    Hallo Frank&Frei,
    das hast du alles schon gut erkannt. Alle Releigionsgemeinschaften die ich kenne, sind nur noch Wirtschaftsunternehmen. Sie wollen Geld verdienen. So auch die WTG. Leider haben viele von uns sich sehr bzw. zu lange blenden lassen. Nachdem krtische Gedanken aufkamen gegenüber der WTG hatte die meisten von uns und auch ich, sogar noch ein schlechtes Gewissen. Ich wünsche allen, prüfet alles, und das beste behaltet!
    Sagte schon meine verstorbene Grßmutter, eine lautere ZJ.
    LG Richard

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hallo Frank,

    da wird nach 2 Seiten hin gearbeitet: Eine öffentliche Seite, die man als NGO bei der OSZE ausfüllt und eine innerreligiöse Seite, in die der Staat sich nicht einmischen darf. Natürlich wollte ich es genau wissen und sprach mit jemand aus Selters. Darauf erhielt ich die Auskunft, man nehme an den OSZE-Konferenzen als Zuhörer teil um den Anforderungen aus Römer 13:1 gerecht zu werden. Da habe ich nachgehakt, denn als bloße Zuhörer brauchen sie keinen NGO-Status, mit dem sie die Anerkennung der Ziele dieser Organisation unterzeichnen. Das wurde auch bestritten, während ich nicht locker gelassen habe, als informierte Bürgerin habe ich die Aufnahmekriterien im Antragsverfahren durchgelesen. Ferner wurde mir das Lesen der Leserfrage aus dem WT vom 1. Nov. 1999 S. 28 empfohlen, was ich natürlich auch getan habe. Nach meiner bescheidenen Erkenntnis widerspricht das genau zu 100% dem, was ich 2 Stunden vorher gesagt bekam, denn darin wird festgehalten, dass jeder für eine Entscheidung, die ein von ihm gewählter Politiker trifft, mitverantwortlich sei. Daher würden JZ nicht wählen gehen. Nun bin ich vielleicht nicht so ganz helle wie die, aber wenn ich mich bei einer Organisation einbringe, bin ich dann nicht auch für die Umsetzung derer Ziele mitverantwortlich?

    Dass in der Earth-Charta festgeschrieben ist, dass niemand wegen seiner sexuellen Orientierung benachteiligt werden darf und die OSCE ebenfalls dieser Zielsetzung untersteht, heißt somit, die WTG beteiligt sich an dieser Zielsetzung. Wie kann es dann sein, dass im Ältestenlehrbuch geschrieben steht, dass das Übernachten bei einer als homosexuell bekannten Person einen Ausschluss nach sich zieht? Als Antwort erhielt ich den Hinweis, ich dürfe nicht über dieses Buch verfügen – tu ich ja nicht – ich kenne es nur, denn das sei eine Urheberrechtsverletzung. Gern bot ich ihm an, mich zu verklagen, wir können das in aller Öffentlichkeit regeln, ob die geheimen Strafaktionen mehr wiegen als unsere Menschenrechte. Also so genau wollte man es dann auch nicht wissen.

    Aber – er war äußerst höflich und bedankte sich für das interessante Gespräch. Im Übrigen hat er mir mehrfach versichert, es sei noch niemand ausgeschlossen worden, weil er/sie einer Bluttransfusion zugestimmt habe. Ja, da bin ich doch schwer beeindruckt, dass die Zeugen Jehovas Bücher drucken, dass jemand rauszuwerfen ist, der das macht und dann hält man sich nicht dran. Das nenne ich absoluten Fortschritt. Wie war das: Stell dir vor, es ist (Glaubens-)Krieg und keiner geht hin.

    Ist halt echt blöd, wenn man andern jahrzehntelang Verantwortung predigt und auf einmal hat man sie selbst. Das kann schon mal wirre machen. Aber dagegen gibt´s Hilfe.

    Liebe Grüße
    Eddi

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    hallo Eddi, das VERhalten erinnert mich an ein Bild im Buch „wahrer Friede und Sicherheit – woher zu erwarten“
    DA steht ein Pfaffe im Bild etwa mit der Unterschrift: mit dem einen Mundwinkel preisen sie den Friedefürsten, mit dem anderen führen sie Krieg.
    Ja, die arbeiten nach allen Seiten ganz nach ihren eigenen Vorstellungen, buckeln nach oben und treten nach unten.
    So demonstrieren sie deutlich, dass sie das, das sie lehren selbst nicht glauben.
    Und immer auf den Putz hauen, als ob Jehovah deren Geschreibsel geistig leitet.
    Die waren ja schon immer in der Wahrheit, eine Chamäleon-Wahrheit, wo die Lehren von 1920 im „Giftschrank“ stehen.
    Wie sagte mal ein politischer Führer vor ca 70-80 Jahren?
    Man muss die Lüge nur oft genug wiederholen – am Ende wird sie geglaubt. Ja, so kann man Staat machen – der aber niemals Bestand haben wird, denn man kann alle Leute einige Zeit irreführen, auch manche alle Zeit aber niemals alle Leute alle Zeit.
    So kommt das Ende dann ganz von allein.

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Guten Morgen Frank,

    im „Paradies-Buch“ gibt es so ein Bild auch. Ob da ein Ideen-Stau war oder ein weiteres Anzeichen von Selbstherrlichkeit? Egal.

    Ob sie es selbst nicht glauben, was sie lehren, oder ob sie tatsächlich schon so auf links gedreht sind – es wird seinen Grund haben, dass eine Psychiatrie in der Nähe der WT-Gebäude in Brooklyn den Spitznamen „WT-Station“ hat.

    Selters erinnert mich an die 1. Ausgabe der A-Klasse. Das Ding wurde zwar als Auto gebaut, aber kippsicher war es nicht. Da kannste dem Fahrer vertrauen wie du willst…Die einzig wirksame Versicherung heißt aussteigen.

    Dennoch müssten wir dem Veranstalter eigentlich dankbar sein: Immerhin stärken sie mit jedem Rauswurf, mit jeder neuen Anmaßung und neuem, noch helleren Irrlicht über´m Moor unseren Glauben, denn wir müssen doch wesentlich mehr Ausharren entwickeln als Bruder und Schwester Duckmaus. Ich meine das so:

    Draußen kommt ein Unwetter auf. Der eine Mensch sitzt in seinem Haus, zündet den Kamin an, schließt die Fensterläden. Sturm kann kommen. Selbst wenn der Schuppen im Garten umgerissen wird, das ist nicht so schlimm. Die Gäste werden schnell verabschiedet, sonst müsste man noch ein Essen zubereiten. Ein anderer kommt nicht mehr vom Feld nach Hause, weil auf seinem Feld ein verletztes Tier war, das er auf dem Arm trägt. Flugs baut er sich aus ein paar Blättern und Ästen einen kleinen Unterstand. Ist doch klar, wer den größeren Kampf hat, dem Sturm zu trotzen. Aber Bruder Tierfreund ist geübter im Gottvertrauen und mit bescheidenen Mitteln vorlieb zu nehmen. Wenn es dann zum Orkan kommt, hat Bruder Tierfreund schon Übung.

    Auch wenn einige von uns – ich eingeschlossen – sehr gelitten haben unter der Art der Verabschiedung und es wurde sehr viel Elend produziert, wir erhalten eine ganz andere Schulung des Ausharrens als diese und brauchen uns nicht zu verbiegen. Wir wissen uns direkt in der Hand Christi und nicht irgendeines Wasserträgers, der das auch noch verschüttet. Da habe ich zwar eine Mordswut über die Art, wie sie jemand rausekeln, aber bin dankbar für jeden, den sie in ihrer Arroganz laufen lassen.

    Jeder, der auf der andern Seite der Waage Platz nimmt, vergrößert ihr Mene Tekel.

    Einen schönen Sonntag mit Sonne im Herzen.
    Eddi

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    welcher Unterschied besteht zwischen der Elite der Tage der Propheten und heute?
    Die Anbeter Jehovahs wurden immer genarrt ohne Wenn und Aber.
    Die sie regierten oder sie geistlich führten – sie verführten, bereicherten sich und bestahlen den kleinen Mann. Denken wir nur an den WEingarten, den Isebel sich durch Intrigen erschlich, INtrigen, die dem Eigner das Leben kosteten.
    So werden heute auch die Gläubigen der Wahrheit beraubt, damit sie einer Lüge folgen und die im Elfenbeinturm weiter ihre „Spielchen“ treiben können – Geld anlegen, spekulieren, mit den politischen Einrichtungen kohabitieren und dem Fußvolk alles verbieten. Selbst Hiobs Kinder feierten ein jeder „Seinen Tag“ nichts anderes als den Tag der Geburt, ein Tag der für die Eltern freudig ist und der Familie einen Grund gibt über sich selbst nachzudenken.
    Rutherford hat das alles in weiß und schwarz eingeteilt und das Schwarze ist verboten.
    er mußte sich ja von den vielen anderen „Bibelforschern“ die sich von ihm distanziert hatten unterscheiden -ergo ergaben sich Lehren, die die Leere füllten.
    So ergibt sich heute, dass das, was der Mensch sät er auch erntet.
    Und der Tower hat Verzweiflung gesät ob all der Fehldeutungen, so dass ihm heute weniger den je glauben und schon gar nicht ans Ende, da glauben die im Elfenbeimtrum erst recht nicht, sonst würden sie Sacktuch anlegen und öffentlich ihre Missetagen bekennen. So schieben sie alles auf die Gläubigen ab wie mit 1925: Damals glaubte die Bruderschaft dass…..
    ja so sind sie, so waren sie und so bleiben sie – stets erhaben über das eigene Geschreibsel, dass sie mit der Doktrin vom heller werdenden Licht beliebig ändern können und die meisten ihn auf dem Klebeband bleiben, wie die Fliegen auf dem Fangstreifen.

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    Das hast du dramatisch aber dennoch seh schön formuliert liebe Eddi!
    Die wahre Dramatik ist jedoch bei den Armen Schafen zu suchen sofern sie das Bibelwort von Johannes im
    1. Brief die Kap. 3 und 4 als glaubhaft annehmen!

    Die Liebe zu Gott ist das größte Gebot ohne dieser Liebe wird NIEMAND zu IHM oder seinem Sohn finden.
    Und dennoch lassen sich Millionen ZJ einreden sie müssen „Abtrünnige“ hassen (zur Erinnerung das sind auch jene die sich zu Jesus ihrem EINZIGEN HERRN bekennen) und nicht wahrhaben wollen wozu sie sich selbst machen – jeden Organisatnsloyalen möchte ich bitten die Worte von Johannes sehr genau zu lesen!!!

    Lg. matthäus

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Frank & Frei,
    ZITAT:
    „Und der Tower hat Verzweiflung gesät…“

    Ja, damit hast du völlig recht und zwar nicht nur durch ihre falschen Endzeitdaten und ihre Heuchelei. – Der geistige Betrug an ihren Schafen, ist noch viel umfassender.

    Das Schlimmste von allem ist sicherlich, dass sie ihnen den Christus geraubt haben. – Laut der Tower-Lehre ist keiner außer den 144000 erlöst, alle anderen müssen sich erst noch gehörig für ihre Rettung ins Zeug legen. – Aus der freudigen Zuversicht für jeden der an Jesus glaubt, haben sie ein unsicheres Vielleicht gemacht.

    Auch herrscht ein striktes Kontaktverbot zum Sohn Gottes. – Und das, obwohl er doch sagte, dass ALLE die mühselig und beladen sind zu IHM kommen sollen, damit ER sie erfrischen kann.

    Man bekommt Jesus wohl immer mal kurz vor die Nase gehalten…aber immer hübsch mit dem Hinweis versehen, dass er für den Otto Normal-Gläubigen unerreichbar ist.

    Statt sich von SEINER lebendig machenden Speise ernähren zu können, wird sie einem verweigert und man wird stattdessen mit ihrem Junkfood vollgestopft. Die Wirkung ist ein trügerisches Völlegefühl und ermüdende Trägheit. Beides bewirkt, dass man verhungert ohne es zu bemerken – gewschweige denn, das man etwas dagegen unternehmen könnte.

    Die einfachen und klaren Worte die Jesus durch seine Apostel niederschreiben ließ, haben sie allzu oft verfälscht und wo sie es nicht verfälschen, da führen ihre Erläuterungen vom eigentlichen Kerrn der Aussage weg.

    So haben sie zum Beispiel die Beschreibung der Gegner und unsere Waffenrüstung komplett verdreht:

    Wo in Epheser 6 vom Kampf gegen böse Geistermächte die Rede ist…:

    12 Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt.

    …werden sie vom dunklen Turm, von vermeintlichen WTG-Gegnern ersetzt. – Der Nachbar der desinteressiert ist, der Kollege der mal dumm rumflachst, die Verwandtschaft die kein Verständnis für die Zeugengepflogenheiten hat…ja und natürlich allen voran, die bösen, bösen Abtrünnigen…

    Wo die sinnvolle Waffenrüstung Gottes, auch schon die Waffen des Gegners verrät – nämlich Lüge, Rechtlosigkeit, Hass, Unheil, Wankelmut und Furcht…

    13 Bedient euch der ganzen Waffenrüstung Gottes. Wenn es dann so weit ist, werdet ihr dem Bösen widerstehen können und noch aufrecht stehen, wenn ihr den Kampf gewonnen habt.
    14 Sorgt dafür, dass ihr fest steht, indem ihr euch mit dem Gürtel der Wahrheit und dem Panzer der Gerechtigkeit Gottes umgebt.
    15 Eure Füße sollen für die gute Botschaft eintreten, die den Frieden mit Gott verkündet.
    16 Setzt den Glauben als einen Schutzschild ein, um die feurigen Pfeile des Satans abzuwehren.
    17 Setzt den Helm eurer Rettung auf und nehmt das Wort Gottes, euer Schwert, das der Geist euch gibt.

    …da stricken sie die viefältigen Merkmale der Rüstung in blanke WTG-Hörigkeit um.
    Wodurch jeder im Grunde völlig schutzlos seinen Feinden gegenüber steht.

    Und WAS um Himmels Willen, haben sie nur aus der Liebe gemacht?

    Statt aus dem Herzen heraus, eine geduldige, freundliche gelassene, bescheidene, respektvolle, rücksichtsvolle, friedliche Gerechtigkeitsliebende, nachsichtige, mitfühlende und treue Denkweise zu entwickeln – was wahrhaft eine Aufgabe fürs Leben ist, die nie ganz ausgereift sein wird – impfen sie ihren Verkündigern ein rein leistungsorientiertes Denken ein, in dem sowas wie Gefühl und Herzenswärme überhaupt nichts verloren hat.

    Ja, selbst die Liebe des Vaters und Jesu Liebe gibts nur unter Vorbehalt. – Eben dann, wenn die Zahlen auf dem Berichtszettel stimmen…

    Oh Mann…und da wunderts einen ernsthaft, wie unglücklich die meisten ZJ´s sind und wie nachhaltig die seelischen Verletzungen, selbst wenn man schon vor Jahren den Mauern des dunklen Turms entflohen ist?

    LG Ulli

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Ulli,

    du schreibst: „Oh Mann…und da wunderts einen ernsthaft, wie unglücklich die meisten ZJ´s sind“

    AN ALLE: Zur Prüfung dieser These schaue man sich bitte mal die Gesichter im Königreichssaal von der Bühne aus an. Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte 😐

    LG
    Hans

  • Neoveritas
    Mai 31, 2012

    Lieber Frank & Frei,

    leider habe ich auf deinen letzten Kommentar keinen Antwortbutton gefunden. Offensichtlich ein technisches Problem. Deine Kommentare sind oft ironisch; aber sie kommen immer auf den Punkt und sind „straight of the heart“. Und das schätze ich. Das Jahr 1925 ist in vielem ein Vorläufer für 1975. Was sagt das Buch „Jehovas Zeugen-Verkündiger des Königreiches Gottes“? Bezüglich 1975 zitiert das Buch auf Seite 104 eine Aussage von F.W Franz. Ein trauriger Versuch von der Verantwortung abzulenken und die Schuld an die „Endverbraucher“ abzuschieben. Mir dreht sich der Magen um, bei solch einer Geschichtsklitterung.
    Soweit ich weiß, wurde das Verkündiger-Buch nie studiert. Kein Wunder!Es könnte zu viele Fragen aufwerfen.

    Viele Grüße von Neoveritas

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    liebe(r) Neoveritas,
    als WT Geschädigte haben wir alle so ziemlich die gleichen Wunden und Narben- von einer Gemeinschaft, die durch und durch menschlich strukturiert ist und wo man Capos einsetzt, die die lokalen Zwangsverwalter sind. Manche von ihnen sind Hardliner, andere wiederum verständlich und zurückhaltend.
    Die da mit solchen Aufgaben betraut werden, erhalten zwar Schulung, wie sie auszuschließen haben – aber es ermangelt ihnen an Herz, Weisheit und Verständnis. Alles zusammen bringt normaler Weise Liebe hervor.
    Hier geht es aber nur um die Liebe zu einer Organisation, die sich auf einen Platz gesetzt hat, der ihr keinesfalls zusteht.
    Der Baal der Gegenwart, der besonders in Gebeten und Ansprachen mit dem Begriff „Sklave“ seine Höhen zugewiesen bekommt, auf denen man ihm opfert. Und am liebsten mag er Menschenopfer – solche, die sich gedankenlos für ihn verausgaben oder solche, die man für ihn opfert, weil sie ihm nicht huldigen.
    ABer wo steht, dass ein Sklave über seinen Mitdienern steht?
    Alle wissen dies grundsätzlich, jedoch keiner nimmt es so an. STattdessen fallen die Yogis fast in Ohnmacht, wenn da so ein, sagen wir mal Guru von der Leitenden Körperschaft auf einem Kongress auftaucht und mit vielen Worten wenig sagt.
    Da sagen sogar KAs: Ehrlich, der war ja ein völlig normaler Mensch.
    Ja, was sollte er denn sein? An den Christus kommt keiner heran und der einstige Visionär Fred W Franz – seine geistigen Ergüsse, die er wohl über 60 Jahre zu Papier brachte – wo sind sie geblieben?
    Mit den Worten eines anderen KA: Im Giftschrank.

    Was von Jehovah kommt ist reinste Wahrheit, stets beständig und muss nicht ständig aktualisiert werden – sprich per Talmud vorverdaut.
    Würde doch ein Gerrit Lösch sich daran orientieren, bräuchte er nicht soviel auf die Wagschale legen. Sie wird und wird nicht schwerer im Vergleich zum WErt der Bibel.
    Ich fand mal vor ca 12 jahren im Internet einen Vergleich zwischen Katholiken und JZ. Da war ich echt von den Socken – ob der Parallelen.
    Es scheint so, dass der ALBERTO, einst ein Jesuit, der dann die seiten wechselte und die Jesuiten blosstellte, Recht hat. Denn er behauptete, dass auch die Zeugen von ihnen unterwandert sind.
    Schließlich wurde er gemordert, der „Verräter“

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Lieber Hans!

    Zu Deiner Anregung doch einmal die Gesichter von der Bühne aus zu analysieren – ja du hast leider recht. Oder sieh dir mal die alten Sr. oder Br. an die stumm im Straßendienst stehen mit welch finsterer Mine sie die Zeitschriften feil bieten. Da könnte man wegen der traurigen Gesichter alleine glauben daß morgen Harmagedon kommt. Oder so manches Titelblatt im EW – das soll eine gute Botschaft sein mit welchen Titeln man hier aufwartet.

    Aber es wird ihnen sugeriert JZ seien das glücklichste Volk auf Erden. Und wenn der trvSk. sowas sagt dann wird es UNGEPRÜFT akzeptiert und muß wohl stimmen.

    lg. Matthäus

  • Bruderinfo
    Mai 31, 2012

    Hallo Manfred,

    du hast innere Stärke gezeigt und dich nicht verbogen. Insofern bist du für alle die, die aus welchen Gründen auch immer, es noch nicht geschafft haben den letzten Schritt zu gehen ein Vorbild.
    Doch ich bin mir sicher das irgend wann für jeden, der jetzt noch ein Teil der Organisation ist der Zeitpunkt kommt Stellung zu beziehen.

    Es tut uns gut zu beobachten das du sehr viel Trost und Zuspruch hier von den Brüdern auf „Bruderinfo“ erhalten hast. Auch wir wünschen dir die Kraft deine Freude im Glauben an Christus nicht zu verlieren.
    Vielleicht kannst du ja auch persönliche Kontakte knüpfen mit Brüdern die in deiner Nähe wohnen.

    Der Umgang mit dir, so wie du ihn uns geschildert hast, ist reinste Menschenverachtung und wäre ein Fall für die öffentliche Presse.
    Wenn du die Kraft hast an die Öffentlichkeit zu gehen könntest du das wahre Gesicht der WT-Organisation öffentlich machen.
    Dieser Schritt ist aber gut zu überlegen und muß rechtlich sicher sein.
    Lieber Manfred, du hast hier eine geistige Heimat und bist nicht alleine, alle denken an dich und beten für dich.

    Liebe Grüße und weiterhin viel Kraft
    Bruderinfo

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder von Bruderinfo,

    auch Euch lieben Dank für Eure netten Worte. Aber ich möchte Euch auch dafür danken, dass Ihr den Mut hattet vor fast zwei Jahren diese Internetseite ins Leben zu rufen. Das ich so geistig stark geworden bin um ungeachtet der Konsequenzen für unseren Herrn Jesus Christus einzustehen, ist auch Euer Verdienst und auch derer, die hier Ihre vielen Kommentare eingestellt haben um so zu meinem aber auch zu Eurem und Ihrem eigenen geistigen Wachstum beigetragen haben.

    Ohne diese Internetseite hätte ich nicht gewusst, dass in Gottes Volk noch viele sind die da seufzen und stöhnen. Ihr habt uns gezeigt, dass noch andere Schafe auf unseren Herrn Jesus warten. Dafür seid Ihr sehr zu loben.

    Somit ist mein Brief eine gemeinsame Aktion von uns allen hier gewesen, denn einige haben ja geschrieben, dass Sie zu 100% damit überein stimmen. Ihr alle hier habt einen Anteil an diesem Zeugnis, das abgelegt wurde. Ich habe nur unsere gemeinsamen Gedanken niedergeschrieben.

    Jetzt will ich mal nicht mit einem Bibelzitat antworten sondern mit einem das Filmgeschichte geschrieben hat:

    Einer für alle und alle für einen.

    Das habt Ihr durch Eure Kommentare auf meinen Ausschluss gezeigt, dass Ihr alle für mich da seid. Ich muss sagen, dass hat mich sehr berührt. Denn diese Gemeinschaft die wir hier haben, obwohl sie größtenteils anonym ist, ist doch viel mehr Wert als diese wo man sich gegenseitig ausspioniert und dann in die Pfanne haut.

    Diese Einheit, keine Einheit durch menschliche Ergüsse, sondern durch das Wort Gottes und den Glauben an unseren himmlischen Vater und seinen Sohn, gezeugt durch den heiligen Geist. Das ist eine Einheit die erstrebenswert ist.

    Zu dieser Einheit haben alle hier Ihren Beitrag geleistet und allen gebührt der Dank und das Lob. Halten wir weiterhin zusammen fest an Christus und lasst uns vereint in Freiheit die tiefen Dinge Gottes ergründen, denn nur dort finden wir die Worte des ewigen Lebens.

    Herzlichste Grüße
    Euer Bruder Manfred

  • Andre
    Mai 31, 2012

    Hallo Manfred, auch von mir – von ganzen Herzen – Respekt. Ich freue mich für dich, dass du das so entschieden hast. Genieße deine neu gewonnene, christliche Freiheit. Ja, es ist menschenverachtend, wie hier von den Ältesten, von Selters entschieden wird. Aber, so traurig wie es ist, das ist kein Einzelfall und ich wünsche mir, das viele von öffentlichen Stellen dies lesen.

    Dazu noch eine Geschichte: Am Wochenende besuchte mich ein Freund aus meiner ehemaligen, früheren Versammlung. Hat mich gefreut, dass er mich als „ehemaligen“ besucht hat. Sein Arbeitgeber ist auch ausgeschlossen. Darauf hin besuchten ihn die Ältesten. „Ob ihm das bewusst wäre“.. Darauf zitierte er einen WT, dass es o.k. wäre, für einen Ausgeschlossenen zu arbeiten, ohne geistige Gemeinschaft zu pflegen. Nach paar Tagen kamen die Ältesten wieder zu ihm. „Generell hast du recht, so steht es im WT. Da du aber dadurch kein Vorbild mehr bist, bekommst du Einschränkungen auferlegt -kein WT Lesen mehr“.
    Sagt mal, wie krank ist das denn ?! Ich konnte es nicht glauben.

    Wir unterhielten uns darauf hin, wie es sein kann, dass manche Älteste mit mir reden, manche dagegen sich offen auf der Straße wegdrehen, wenn sie mich sehen. Das meine Mutter mich meidet und kein Wort mit mir redet, andere aber mich besuchen.
    Er meinte, es liegt am „Denken“, am „zwischen den Zeilen lesen“. Lieber wäre die Organisation 110% auf der sicheren Seite, kein Kontakt etc.. aber es wäre durchaus legal, mit einem Ex-Z.J. zu reden, ohne geistige Gemeinschaft zu plegen.

    Ich kann das nicht verstehen. Wenn im WT, auf Kongressen, in Ansprachen gewarnt wird, kein Kontakt zu pflegen, dann verstehe ich meine Mutter als Opfer der Z.J. Ideologie. Da kann sie doch gar nicht anders. Auch dass das „angebliche Kontaktverbot“ biblisch nicht zu belegen wäre – es ist eine Maßnahme, um einen Z.J. zum zurückkehren zu bewegen. Natürlich aber auch, um sich selbst zu schützen.
    Früher meinte er, wäre das noch strenger gewesen (ich war aber auch fast 40 JAhre dabei), heute wäre es lockerer. Auf mein Argument, wenn es ein GEBOT Jehovas wäre, kann man es nicht lockern.. wenn es kein Gottesgebot ist, dann braucht man es nicht halten.. Allerdings, gegen WT-Gebote hat man genau so wenig Chancen.
    Und wenn Älteste sagen, das man das tun muss, was im WT steht, egal was in der Bibel steht.. dann hilft keine Logik mehr.

    Das dadurch Familien kaputt gehen, nimmt man billigend in Kauf. Warum sieht das die Öffentlichkeit nicht ?
    Warum kein Richter, kein Verfassungsschutz.. das hier so offensichtlich gegen Grundgesetze verstoßen werden ???

    Liebe Grüße
    Andre

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Andre,

    „Auf mein Argument, wenn es ein GEBOT Jehovas wäre, kann man es nicht lockern.. wenn es kein Gottesgebot ist, dann braucht man es nicht halten.“

    Das ist eine sehr gute Zusammenfassung des Ganzen!

    Irgendwo hier auf BI hat mal jemand argumentiert, „sogar Jesus hat mit dem Teufel gesprochen“. Was soll man dazu noch sagen.

    Generell mag sich das unterschiedliche Verhalten der Ältesten gegenüber Ausgeschlossenen dadurch erklären, dass manche eben sehr linientreu sind, andere weniger. Manche haben mehr Liebe, andere weniger.

    Dann kommen vielleicht noch die persönlichen Aversionen gegenüber dem Ausgeschlossen und/oder dessen Familie dazu, also quasi ein individuelle Verbiegung der Regelung nach eigenem Gutdünken. Mag ich ihn persönlich weniger, wird die harte Linie gefahren, liegt er mir am Herzen, gibt’s doch kurze Gespräche.

    LG
    Hans

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Andre,
    ist immer wieder putzig, was für Weisheiten man so serviert bekommt… 😉

    ZITAT:
    „Warum kein Richter, kein Verfassungsschutz.. das hier so offensichtlich gegen Grundgesetze verstoßen werden ???“

    Darüber habe ich mir auch mal eine Weile Gedanken gemacht. Und ich bin durch verschieden Gespräche zu dem Schlus gekommen, dass es mehrere Gründe gibt.

    Zum einen gilt: Wo kein Kläger, da kein Richter.

    Die meisten Ex-Zeugen machen alles mit sich selber aus. Kaum einer wendet sich – egal wie dreckig es ihm geht – an Sektenausstiegs-Helfer. – Weil die meistens kirchlicher Natur sind, das meidet man natürlich weiter wie die Pest, oder weil sie eine atheistische Grundhaltung haben…womit die meisten ja auch nichts zu tun haben wollen.

    Wer sich aber an keine offizielle Anlaufstelle wendet, wird auch nirgendwo erfasst, bleibt also im Dunkeln – weder Zahlen noch Fakten kommen so ans Licht.

    Den Kontakt mit der Familie gerichtlich einzufordern, kann man aber auch knicken. Und zwar deshalb, weil dazu die perfide Strategie der WTG, den Schafen einzusuggerieren das sie ja aus eigenem Antrieb heraus keinen Kontakt mehr zu ihrem Angehörigen/Freund haben wollen, viel zu perfekt greift.

    Sie sind damit, was die Gerichtsbarkeit anbelangt, aus dem Schneider. – Und der Ex-Zeuge, würde bei dem Versuch dagegen anzugehen, schlussendlich nur noch dämlich ausser Wäsche gucken.

    Direkte Aufklärungsarbeit kann darum eigentlich nur im Nachbar-, Bekannten- und Kollegenkreis geschehen.
    Oder halt im Netz, wie es ja schon so oft geschieht…hier und anderswo.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo Ulli

    Daran wird der Unterschied zwischen Brüdern und Freunden sichtbar. Wenn von der Bühne bekannt gegeben würde, dass mir die Gemeinschaft entzogen wurde, spricht unverzügliche keine Bruder mehr mit mir, auch der nicht, der mich zuvor, als er über meinen GE noch nicht informiert war, begrüßt hat. Daran kann man erkennen, wen sie lieben und wem sie dienen. Freunde fragen, warum mir die Gemeinschaft entzogen wurde.

    Freunde kann man sich aussuchen. Brüder bekommt man.

    Ede

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebe Ulli,

    Ja da hast Du Recht, wo kein Kläger, da kein Richter. Ich würde mir mein Recht auf Klage nicht nehmen lassen, doch was macht das für einen Sinn? Ich müsste jetzt auf Wiederaufnahme klagen und wenn es tatsächlich von einem Gericht durchgesetzt würde, müsste ich freiwillig wieder rausgehen. Das ist unnötiger Stress.

    Ich habe das auf andere Weise gelöst, ich habe meinen Brüdern einen Dreiseitigen Abschiedsbrief geschrieben, indem ich erklärt habe, dass ich kein biblisches Gebot übertreten habe, sondern ausgeschlossen werde, weil ich nur noch das machen möchte, was in der Bibel steht. Die entsprechenden Schriftstellen habe ich auch angefügt. So mag sich jeder meiner Brüder ein eigenes Bild machen. Das ist sehr viel effektiver.

    Liebe Grüsse Manfred

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Manfred,
    ZITAT:
    „Ich würde mir mein Recht auf Klage nicht nehmen lassen, doch was macht das für einen Sinn? Ich müsste jetzt auf Wiederaufnahme klagen und wenn es tatsächlich von einem Gericht durchgesetzt würde, müsste ich freiwillig wieder rausgehen. Das ist unnötiger Stress.“

    Das wäre ja auch totaler Stumpfsinn. 😉

    Was ich meinte, war aber nicht die Klage auf Wiederaufnahme, sondern die Klage dagegen, dass alle Brüber – sogar wenn sie mit einem Verwandt sind – einen buchstäblich als Nichtexistent betrachten müssen.

    Da Diese – vor Gericht zitiert – aber glattwech behaupten würden, freiwillig jeden Kontakt zu Ausgeschlossenen oder Abtrünnigen zu meiden und dafür auch noch Bibelstellen parat hätten, wäre es ein Kampf gegen Windmühlen.

    LG Ulli

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Lieber Andre, weil du das Grundgesetz ansprichst, daß habe ich damals auch ans Bethel Wien geschrieben, selbst der Hinweiß daß ich in ärztlicher Behandlung war und hochgradig Suizidgefährdet war, das hat die feinen Herren in Wien einen Dreck gekümmert, da geht man förmlich oder buchstäblich über Leichen. Nimmt in Kauf das ganze Familien auseinander brechen.

    Hier ein kurzer Auszug aus dem Schreiben:

    Religiöse Intoleranz heute! (wie tolerant sind wir selbst?)

    „Jedermann hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfaßt die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Unterricht, Ausübung, Gottesdienst und Beachtung religiöser Bräuche zu bekunden“ (ARTIKEL 18, ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE, 1948). Erwachet. 8.1.2000

    Ein Blick auf Auszüge unseres Grundgesetzes zeigt den hohen Stellenwert, den die Selbstbestimmung jedes Menschen in unserer Gesellschaft trägt:

    Art.1:
    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
    Art.2:
    Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
    Art.4:
    Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
    Art.5:
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    Wobei es für mich selbstverständlich ist diese Freiheit nie zu missbrauchen oder anderen zu schaden. Meine Meinung und Überzeugung deckt sich zu immer mit der biblischen Wahrheit!

    Von einem möchte ich Euch noch in Kenntnis setzen:

    1.Bleibt mein Gemeinschaftsentzug aufrecht, wird jeder meiner Freunde den gesamten Schriftverkehr bekommen!

    2.Es wird für mich kein Ansuchen um Wiederaufnahme mehr geben – meine intakte Familie wird ZERSTÖRT, vorallem wenn ich in einer depressiven Stimmungslage nicht mehr klar komme und unsinnig handle und den schon mehrfach durchgedachten Suizid ausführe. Denkt nur ja nicht das sind leere Worte. Den für mich ist es eine unmenschliche Grausamkeit, meine „Existenz“ durch soziale Isolierung ist bedroht.

    3.Sollte dieser Umstand eintreten bekommt zuvor das Innenministerium und der zuständige Staatsanwalt alle Aufzeichnungen mit allen beteiligten Namen – wobei nun Ihr diejenigen seid die RECHT oder UNRECHT sprechen. Wie der Staat eine solche Sache sieht wird sich zeigen. JZ fechten die menschlichen Grundrechte bis zum EU Gerichtshof durch, aber in den eigenen Reihen werden die einfachsten Grundrechte gegenüber den eigenen Glaubensbrüder mit Füssen getreten.

    Ihr setzt alles daran die staatliche Anerkennung zu bekommen, was ich in Anbetracht der Worte Jesu nach Joh. 15:19 noch nie verstanden habe, doch dies ist auch Eure Verantwortung. Die Würde des Menschen WIRD angetastet und Menschrechte eindeutig verletzt.

    Eine Schwester aus Wien sagte vor einiger Zeit dem Sinne nach zu mir: „…ich möchte ein Zeuge FÜR Jehova sein, doch ich schäme mich z.T. ein Zeuge Jehovas zu sein. Ein ähnliches Empfinden haben immer mehr Brüder die mit den vielen menschlichen Anordnungen und rigorosem Durchgreifen kein Verständnis mehr haben.

    Es ist genauso wie wenn in Brasilien z.B., mit aller Härte die Jugend- und Kinderkriminalität bekämpft wird, Jugendliche werden auf offener Strasse von Spezialeinheiten erschossen und man glaubt damit das Problem zu lösen. Solange nur die Auswirkung und nicht die Ursache für Hunger, Armut usw. gelöst werden, wird die Kriminalität nicht weniger werden.

    Solange in unsere Führung gegen jeden Bruder der etwas „anderes“ ließt, im Internet „nachforscht“ und so über laufende Änderungen der Lehren sich seine Gedanken macht, wird es ein Kampf ohne Ende oder befriedigende Lösung sein.

    Er oder sie wird selbst forschen, studieren, wenn keine ehrliche Hilfe über VIELE ungeklärte Frage angeboten wird! Man kämpft mit allen Mitteln gegen die Auswirkungen und Folgen und denkt nicht über die Ursache nach. Bei einem KA habe ich eine solche Frage gestellt – ich konnte mich des Empfindens nicht erwehren, dass es ihm egal war – schreib nach Wien war seine Antwort – in gleicher Weise musste ich dies bei meinem ersten Komitee erfahren – auf nicht eine in meinem Brief vorgetragenen Fragen, auch nicht beim Berufungskomitee wurde darauf eingegangen.

    In der Hoffnung das Schande und üble Nachrede von uns fern bleibe, ich möchte gerne meine Beitrag dazu leisten, doch dies liegt nun ausschließlich bei Euch. Dies kann nur mit der eindringlichen Aufforderung Jesu nach Matth. 12:7 erreicht werden und der gleichen Bitte von mir an Euch.

    Mit Kol.3:13,14 kann ich mit ehrlichen Herzen sagen das ich damit kein Problem habe, ob es für Euch ein Problem ist und damit erst wird, wird sich zeigen – Matth.:7:1,2; 18:35

    Um eine Stellungnahme ersuchend die sehr geschätzt wird
    verbleibe ich mit lieben Grüßen

    DS.: an alle meine Freunde !

    Nur zur Info: Eine Stellungnahme hat es natürlich keine gegeben. Trotz des Umstandes welches auch im Schreiben belegt wurde daß die vom Komitee genannten Zeugen und meiner Nachfrage bei ihnen, genau das Gegenteil dessen ergab als die 3 Ältesten behaupteten.
    Abgesehen davon hatten diese Zeugen vor dem Komitee nie ausgesagt, auch beim Berufungskomitee wurde das einfach vom „Tisch gewischt“ – ich schrieb damals:

    Würde ein weltliches Gericht auf dieser Grundlage agieren würde man den Richtern die Zulassung absprechen und ihres Amtes entbinden.

    Heute sehe ich im ganzen Vorfall eine große Befreiung von dieser menschverachtenden Hetze die der Inquisition des Mittelalters alle Ehre machen würde und sich nur noch im buchstäblichen Scheiterhaufen unterscheidet.

    lg. Matthäus

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Matthäus,

    zum Thema Suizidgefahr:

    Mir ist die Anweisung an Älteste im Kopf, sobald Suizidgefahr im Spiel ist, extrem vorsichtig zu agieren und – soweit ich mich erinnere – im zuständigen Zweigbüro nachzufragen über die Vorgehensweise. Ich kenne z.B. einen „Rechtsfall“ der daraufhin gestoppt wurde, weil das Risiko zu groß war. Nur sehr wenige Älteste verfügen über entsprechende Fachkenntnisse, mit Suizidalität richtig umzugehen.

    Mal davon abgesehen, wenn mir gegenüber irgendein Mensch Suizidgedanken äußert und er sich nicht freiwillig in Behandlung begibt, würde ich Gesundheitsamt/Polizei/o.ä. (je nach den Unterbringungsgesetzen im jeweiligen Bundesland bzw. Landkreis) benachrichtigen. Unabhängig davon, was die WTG sagt. Manche Menschen muss man im Akutfall vor sich selbst schützen und andere vor ihnen.

    LG
    Hans

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Nachtrag:

    Vielleicht hat man sich in deinem Fall nicht mehr verantwortlich gefühlt bzgl. Suizidgefahr, weil du eh schon in ärztlicher Behandlung warst. So nach dem Motto „ist ja nicht mehr unser Problem, rechtlich sind wir aus dem Schneider.“

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Matthäus, wir waren im Wachtturm Gulag gefangen und als Älteste waren wir die Capos, die die Gesetze der Administration durchzusetzen hatten – die einen weniger streng (meist mit sich selbst) die anderen knallhart – auch bei den eigenen ausgeschlossenen Kindern.
    Wenn da so ein Ältesten-Maccho in einer Ältesten-Besprechung von sich gibt, dass sein nicht getauftes Kind ( das in seinen Augen „hurt“) mit 18 rausfliegt von zu Hause, so sieht man auch, dass so ein Capo seine Familie zugrunde richtet, da schon andere Kinder „abtrünnig“ wurden.
    Ich kann meinen Kindern nicht befehlen, mit wen sie als Heranwachsende Umgang haben. Aber – ich muss feststellen – meine Kinder haben Geschmack und Stil.
    ich würde keines meiner Kinder „rauswerfen“ nur um im Capo-Club zu punkten, bei solchen Leuten, die einander nur im Rahmen sogenannter „Friedlicher Koexistenz“ begegnen, sozusagen mit Klappmesser in der Hosentasche und voll agressiv. Aber, wenn es darum geht den Capodaster zu entbinden – dann kneifen sie, weil sie Angst haben, man könnte ihnen auch was an den Karren flicken.
    Und da muss man nicht die Lupe ansetzen – da hat jeder seinen Scherbenhaufen.
    Guckt doch mal bei eueren Ältesten auf deren Facebook Seite und schaut euch mal deren „Freunde“ an. Meine Kinder zeigten mir die „Freunde“ von einem 60jährigen Ältesten – an die 2000 – meist sich exhibitionierend im Bikini oder sich räkelnd auf dem Sofa.
    Vielleicht braucht er das um seinen Hormonspiegel zu puschen.
    Mit 60 Lenzen und lauter Teens und Twens – das ist doch eher krankhaft in eine bestimmte Richtung. So jedenfalls der Kommentar meiner Kinder.
    Die Selteraner, die doch viel Zeit haben bei ihrer Personalstärke sollten mal alle ihre eingetragenen Ältesten und DAs auf FB scannen.
    Da tun sich Welten auf.
    Und die Lücke zwischen Anspruch und Wirklich – sie ist eine klaffende Wunde.
    Von daher lieber Matthäus – du hast gewonnen, vor dir selber zu bestehen, in den Spiegel zu schauen und zu wissen, dass man kein Duckmäuser ist, der nach Elsässer Stopfgans Manier vom WT gemästet wird und schließlich den vollen Kropf ( sprich Gewissen) nicht mehr tragen kann.
    Da wünscht man sich einen Hans Trapp zur Seite – den Knecht Ruprecht aus dem Elsass, der mit der Kette kommt und die Bösen bindet.
    Geben wir allezeit Gott die Ehre und uns ein funktionierendes Gewissen

  • Igel
    Mai 31, 2012

    Lieber Bruder Manfred,

    willkommen im Leben ohne WTG, ich wünsche Dir viele ehrliche treue Freunde mit denen Du lachen, diskutieren und Spaß haben kannst, das Leben ohne Versammlung wird sicher anders aber Du hasst jetzt mehr Zeit gewonnen, ab jetzt kennst Du deine wahren Freunde, ich hoffe für Dich das deine Familie zu Dir steht, denn hier reist die WTG die größten Wunden.
    Heute kann man sich eigentlich gar nicht mehr vorstellen das die Z.J. aus den Bibelforschern hervorgegangen sind. Denn wie dein Beispiel zeigt scheint das erforschen der Bibel zum Ausschluss bei den Z.J. zu führen. Den WT braucht man nicht zu erforschen denn die Nacht des WT wird sicher nicht vergehen auch wenn sie immer glauben neues Licht gefunden zu haben . Warum nur leben Brüder in der geistigern Finsternis der WTG, sie haben doch das wirkliche Licht ( die Bibel) im Schrank.
    Mir ist gerade ein schöner Vergleich eingefallen, Als Christ Hausverbot bei den Z.J. zu haben ist das gleiche wie als arbeitsloser Hausverbot beim Arbeitsamt zu haben.
    Dein neuer Arbeitgeber ist Jesus Christus da gibt es arbeit für immer, echte Freunde und Brüder fürs Leben, sowie ewiges Leben als Lohn was willst Du mehr, vergiss das Arbeitsamt mit all den Schikanen, Vorschriften und Gesetzen.
    Du kannst mir glauben ich gehe sicher nicht zum Amt zurück denn die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Z.J. braucht wirklich keiner.

    Sicher wird die Zeit kommen wo das Arbeitsamt abgeschafft ist und Jesus Christus den Lohn für den Glauben an Ihn ausbezahlt, und sollten wir uns in dieser Welt nicht sehen dann hoffentlich in der neuen Welt, da freu ich mich schon auf das Treffen der BI-ler .

    Lieber Manfred weiterhin alles Gute auf Deinen Weg wünscht Dir der Igel aus dem Osten.

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hallo BI,

    ihr schreibt: „Wenn du die Kraft hast an die Öffentlichkeit zu gehen könntest du das wahre Gesicht der WT-Organisation öffentlich machen. Dieser Schritt ist aber gut zu überlegen und muß RECHTLICH sicher sein.“

    Nur mal interessehalber:

    Was genau müsste man den RECHTLICH beachten?
    Gibt’s da Erfahrungen?
    Was könnte passieren, wenn man z.B. Namen von einzelnen Ältesten, KAs usw. nennt?
    Was außer Namen ist noch mit Vorsicht zu genießen bei einer Veröffentlichung?

    Viele Grüße,
    Hans

    ===============================

    Hallo Hans,
    habe dabei besonders daran gedacht das unsere Aussagen Stichhaltig und belegbar sind und man uns nicht wegen Verleumdung oder falschen Behauptungen belangen kann.
    Auch im Umgang mit Namen und Personen so wie Daten muß man genau sein.
    Aber ein seriöser Journalist wird auf diesem Gebiet schon wissen was er tut.
    L.G.
    H:P:M:

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo Hans

    Um einen Artikel für die Öffentlichkeit lesbar zu machen, müsste der Journalist mit biblischem Hintergrundmaterial „gefüttert“ werden. Um die Tragweite der WT- Entscheidungen seinem Leserkreis transparent zu machen, bedarf es außerdem noch Insiderwissen, das Außenstehenden verständlich gemacht werden muss. Anderenfalls, würden man sagen, sollten ehemalige Zeugen Jehovas, die den Sklaven ablehnen, doch froh sein keinen Umgang mehr mit den Brüdern haben zu müssen. Es ist schwierig einem außenstehenden Leserkreis die Empfindungen von Zeugen Jehovas und ehemaligen Zeugen Jehovas verständlich zu machen.

    Ede

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebe Schwestern und Brüder,

    ich wollte Euch ja auf dem Laufenden halten, was aus meinem Schreiben nach Selters geworden ist.
    Bisher habe ich von dort noch keine Antwort erhalten, aber ich werde diese Woche aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ausgeschlossen. Nicht wegen diesem Brief, sondern weil mich Brüder bei den Ältesten angeschwärzt haben, dass ich Dinge sage, die nicht mit dem WT übereinstimmen. Kann ja auch gar nicht, da ich mit Ihnen über die Bibel gesprochen habe.

    So können wir mal festhalten: Man wird eher ausgeschlossen, wenn man mit seinen Brüdern über die Bibel spricht, als wenn man einen deutlichen Brief nach Selters schickt.

    Doch ich bin nicht traurig, dass es nun soweit ist, denn über kurz oder lang wäre ich freiwillig gegangen. Nun ist es halt ein bischen eher wie ich gedacht habe. Ja ich bin sogar glücklich, weil ich um des Namens Jesus Christus willen ausgeschlossen werde, denn ich habe immer darauf hingewiesen, dass er unser Hirte und auch der Treue und verständige Sklave ist.
    Der „Rechtskomitee Verhandlung“ habe ich nicht beigewohnt. Da dies nur eine Farce ist. Mit Recht hat das gar nichts zu tun. Ich habe gesagt, dass ich nur komme wenn ich einen unbeteiligten Zeugen mitbringen kann, der diese Verhandlung protokolliert. Das wurde mir verweigert und daher bin ich nicht hingegangen.

    Gab es nicht mal in der Schulzeit ein Spruch: Drei gegen einen ist feige?

    So haben Sie Ihr Urteil ohne mich gefällt und es mir dann verkündet. Sollte ich einen Wiederaufnahmeantrag stellen, müsste ich bedingungslos die Leitende Körperschaft als T.u.v. Sklaven anerkennen.

    Da ich das nicht kann und auch niemals tun werde, bin ich dort endgültig raus.

    Im übrigen sagte man mir, dass ich doch mit der zweiten Tauffrage die Organisation anerkannt hätte. Doch das stimmte nicht, da ich noch mit der alten Taufformel getauft wurde. Erst zwei Jahre später wurde das geändert. Aber es war interessant, das sie da darauf hingewiesen haben. Somit wissen wir jetzt, dass diese Änderung der Tauffragen nur darauf abzielt später sagen zu können, Du warst doch damit einverstanden, Du hast doch auch mit Ja geantwortet.

    Liebe Grüße Manfred

    —————-

    Hier ein kurzer Auszug aus meinem Brief, der insgesamt 50 Seiten umfasst hat. Die persönlichen Dinge und Namen habe ich weggelassen. Das gehört sich nicht, diese ins Internet zu stellen:

    …Das Problem ist, dass sich das Volk der Zeugen Jehovas als Gesamtheit von Jehova abgewendet hat und andere Dinge höher achtet als die tiefen Dinge Gottes.

    Oder wieso kann es sein, dass in der allerersten TV-Sendung über die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas solche, in Jehovas Augen abscheulichen Aussagen gemacht wurden? Ich habe Dir eine DVD mit dem TV-Bericht von Galileo beigelegt, habe aber die entsprechenden Aussagen rausgeschrieben. Es sind die folgenden:

    Galileo Bericht über die Zeugen Jehovas am 31. Mai 2012 um 19.05 Uhr

    Galileo sagt bei etwa 3:40 min.:
    In den Heften gibt es keine Autoren Namen für die einzelnen Beiträge. Das ist Absicht, das wollen die Zeugen Jehovas nicht.

    W. S. antwortet darauf:
    Da ist der Autor eben Gott selbst, durch Inspiration. Wir möchten also den einzelnen Menschen nicht in den Blickpunkt richten und das möchte auch derjenige nicht.

    Galileo sagt bei etwa 4:20 min.:
    Die Zentrale ist in New York in Brooklyn. Dort ist auch die religiöse Spitze der Zeugen. Ein Ältestenrat von 7, vergleichbar mit dem Vatikan in Rom. Von dort kommen auch die Leitlinien der Zeugen Jehovas. Dort werden auch alle Texte des Wachtturm und Erwachet kontrolliert, die hier in Selters für die ganze Welt gedruckt werden.

    Galileo sagt bei etwa 14:22 min.:
    Sind die Zeugen Jehovas eine Sekte? Sie selbst finden das nicht. Schließlich gelten Sie in fast allen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland als anerkannte Religionsgemeinschaft.

    W. S. antwortet darauf:
    Wir sind keine Sekte. Stattdessen sind wir ja seit 2006 auch als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland anerkannt. Also als Religionsgemeinschaft, die gleichgestellt ist mit den Großkirchen, z.Bsp. der Katholischen Kirche oder mit der evangelischen Kirche. Und das ist auch der Fall in vielen anderen Ländern.

    Wie kommt Ihr dazu zu behaupten, dass die Zeitschriften Wachtturm und Erwachet von Gott inspiriert sind? Wenn das stimmen würde, dann habt Ihr damit Jehova einen Lügner genannt, weil so viele falsche Lehren in den Zeitschriften verbreitet wurden. Glaubst Du wirklich Jehova schaut sich das ungestraft an, wie Ihr über ihn redet?
    Ihr habt die Zeitschriften über das Wort Gottes gestellt. Bisher war das immer nur eine unbestätigte Behauptung, die so nie öffentlich wurde. Doch jetzt wurde es einem Millionen Publikum im Fernsehen Frei Haus serviert, dass die Zeugen Jehovas die eigenen Druckschriften über die Bibel gestellt haben.

    Die Ältesten aus unserer Versammlung haben allesamt auf meine folgende Frage die gleiche Antwort gegeben. Die Frage lautet:

    Wenn im Wachtturm etwas gegensätzliches stehen würde als in der Bibel. Wonach würdet Ihr Euch dann richten?

    Die Antwort war bei 6 unterschiedlichen Ältesten immer die gleiche:
    Natürlich würde ich das tun, was im Wachtturm steht, da dieser heute von der Organisation Gottes auf Erden benutzt wird um uns zu zeigen was richtig ist.
    Doch was sagt die Bibel selbst dazu und interessanterweise hängt dieser Text ein ganzes Jahr in allen Versammlungen an der Wand, ausgerechnet in dem Jahr wo Ihr zum ersten Mal einen TV-Bericht zugelassen habt:

    Joh. 17:17
    17 …dein Wort ist Wahrheit.

    Nicht der Wachtturm, sondern die Bibel ist und hat die Wahrheit.

    Und zu der Aussage, dass wir als Religionsgemeinschaft nun den Großkirchen gleichgestellt wurden, möchte ich folgendes sagen. Wenn die katholische und evangelische Kirche zu Babylon der Großen gehört, zu wem gehören dann nun auch die Zeugen Jehovas, wenn sie mit diesen Kirchen auf einer Stufe stehen????

    Ebenfalls zu Babylon der Großen.

    Nein wirst Du sagen, dass kann nicht sein. Dann frage ich mich aber wieso unsere Zeitschriften voll von diesen subliminalen Bildern sind? Ich habe Dir nur mal eines hier mit ausgedruckt als Beispiel
    Dieses Bild findest Du in der Broschüre „Hört Auf Gott“ auf Seite 19, in der Ausgabe mit dem wenigen Text.
    Diese Broschüre wurde auf dem BEZ 2011 herausgegeben. Es gibt ja eine Broschüre mit mehr Text und eine mit weniger Text.

    Du kannst hier eindeutig auf dem linken Ärmel des dunkelhäutigen Bruders einen Totenkopf mit angehängtem Satans „S“ sehen.

    Off. 18:2
    2 Und er rief aus mit starker Stimme, indem er sprach: „Sie ist gefallen! Babylon die Große ist gefallen, und sie ist eine Wohnstätte von Dämonen und ein Versteck jeder unreinen Ausdünstung und ein Versteck jedes unreinen und gehassten Vogels geworden!

    Dies ist nur ein Beispiel. Unsere Zeitschriften sind voll davon und dieses Bild ist jedoch so was von deutlich, dass niemand behaupten kann: Man hätte es nicht wissen können.

    Wenn unsere Zeitschriften tatsächlich von Jehova inspiriert wären, Glaubst Du, dass es nur ein einziges solches Bild geben würde? Ich sage Nein. Es würde kein einziges solches subliminales Bild geben und wenn Du mal im Internet googelst, dann wirst Du erkennen, wie viele Menschen sich schon über diese Bilder in den Zeitschriften ausgelassen haben.

    Einem Ältesten aus unserer Versammlung habe ich das auch gezeigt und er meinte, dass mit den subliminalen Bildern ist doch ein Alter Hut. Das gibt es doch schon sehr lange. Und obwohl es das schon sehr lange gibt und dieser Bruder selbst im Bethel arbeitet und man es dort also weiß, wird es nicht geändert???? Warum nicht????

    Wenn ich die Druckaufsicht im Bethel hätte, würde ich jedes Bild peinlich genau prüfen, damit nicht der Eindruck entstehen würde, dass wir irgendwelche satanischen Bilder veröffentlichen und dann sieht man so ein offensichtliches Bild in der Broschüre???

    Und ein Jahr später behauptet man dann, dass diese Zeitschriften von Jehova inspiriert sind und er der Autor ist!!!!!

    Welche Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis???

    Wenn Jehova tatsächlich der Autor dieser Zeitschriften wäre, dann wäre alles immer 100% Richtig, denn Jehova kann nicht lügen. Aber wie oft wurden Lehren wieder geändert. Denken wir nur an die Generationen Frage. Hat Jehova damals selbst nicht gewusst was Richtig ist??

    Dies ist was Jehova in seinem Wort über Lügner sagen lässt:

    Sprüche 30:6
    6 Füge nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht zurechtweist und damit du nicht als Lügner erfunden werden müsstest.

    Joh. 8:44
    44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].

    Off. 2:2
    2 ‚Ich kenne deine Taten und deine mühevolle Arbeit und dein Ausharren und [weiß,] dass du schlechte Menschen nicht ertragen kannst und dass du diejenigen auf die Probe gestellt hast, die sagen, sie seien Apostel, es aber nicht sind, und du hast sie als Lügner erfunden.

    Die Leitende Körperschaft macht genau das. Dadurch dass Sie sagen, dass Sie zu den geistgesalbten Königen gehören, die mit Christus regieren werden, sagen sie sie seien Apostel, sind es aber nicht. Diese wurden als Lügner erfunden. Was passiert mit diesen Lügnern?

    Off. 21:8
    8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

    Wenn hier nur Lügner genannt sind, das sie in den Feuersee geworfen werden, was meinst Du passiert mit denjenigen, die Jehova einen Lügner genannt haben??? Und genau das habt Ihr in diesem Fernsehbericht getan. Weil Ihr behauptet habt, dass Gott der Autor der Zeitschriften ist, habt Ihr sämtliche Falschaussagen Jehova Gott in die Schuhe geschoben.

    Meinst Du wirklich, er lässt sich das ungestraft gefallen?

    Vielleicht magst Du Dich nun fragen, wieso ich Dir so einen massiven Brief schreibe. Doch besser ich schreibe diesen Brief und Ihr kehrt zu Jehova und Jesus um, als das das passiert was in Mat. 24 angekündigt wurde:

    Mat. 24:45-51
    45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.
    48 Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

    Vers 45 ist absolut richtig übersetzt in der NWÜ. Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, Es gibt nämlich einen, der behauptet der Treue und verständige Sklave zu sein, ist es aber nicht. Das ist die Führungsetage bei den Zeugen Jehovas, die Leitende Körperschaft. Sie behaupten es zu sein, sind es aber nicht. Deshalb wird sie das ereilen, was im Vers 48 bis 51 angekündigt wird.

    Die Elberfelder Bibel schreibt es noch deutlicher:
    50 so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tag, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51 und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil festsetzen bei den Heuchlern; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

    Der böse Sklave wird entzweigeschnitten werden. Der treue und verständige Sklave ist Jesus höchstpersönlich. Er wurde von seinem Vater Jehova eingesetzt über seine ganze Habe. Denn wie kann ein Mensch über die ganze Habe eingesetzt haben, die sich sowohl auf den Himmel als auch die Erde erstreckt? Außerdem wird gesagt, dass er die Speise zur rechten Zeit austeilt. Genau das passiert im Moment.
    … Der heilige Geist lehrt heute die Diener Gottes an und zwar jeden persönlich und nicht nur eine Klasse von Menschen in Brooklyn.

    … und so weiter und so weiter.

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Hallo Manfred.

    Du hast sehr viel Mut offenbart. Mein Respekt. Du hast aus voller Überzeugung zu Jehova und seinen Sohn Jesus gestanden. Das wird Jehova sicherlich anerkennen.

    Was der Sklave mit dir auch tun mag, wir stehen zu dir. Fühl dich bitte nicht allein gelassen. Wir fühlen alle mit dir. Viele von uns haben nicht diesen Mut, den du offenbarst. Nicht der Sklave, sondern Jehova ist der höchste Richter.

    Ede

  • Matthäus
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred, was soll ich nun sagen: „Es tut mir leid für dich!“
    Aber du hast es schon selbst gesagt, früher oder später wäre der Zeitpunkt gekommen wo man nicht mehr mit ihnen mitgehen kann. Bedenke eins: Nicht die Anerkennung von Menschen ist wichtig – von dieser Seite kannst du NICHTS erwarten – durch deine entschlossene Haltung und eintreten für Jesus wird man aus der Gemeinschaft hinausgestoßen. Alleine das belegt wessen Interessen solche Älteste vertreten.

    Oder wie drückte es Paulus an die Galater aus: Kap.1:10
    Rede ich so wie die Menschen es hören wollen, oder möchte ich Gott gefallen?
    …dann würde ich nicht länger Christus dienen!

    Das wollte ich dir als kleinen Trost vermitteln,
    Alles Gute und lg.
    Matthäus

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Lieber Matthäus und an alle anderen,

    Ich danke Euch, dass Ihr zu mir steht. Doch nicht das hier ein falscher Eindruck ensteht, ich bin nicht traurig und ein Bruder hat mich zu dem Auschluss beglückwünscht und damit hat er Recht.

    Ihr dürft mich beglückwünschen und zwar wegen diesem Text, der nun auch auf mich Anwendung findet, sowie auch auf die vielen hier die auch ausgeschlossen wurden, so wie Du lieber Matthäus:

    Jesus antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Da ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinet-und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfältig empfange, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker, mit Verfolgungen, und in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben. (Markus 10:29, 30 ELB)

    der nicht hundertfältig empfange, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker, mit Verfolgungen, und in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben.

    Ja jetzt empfange ich huntertfältig und Ihr Lieben, die Ihr hier auf BI schreibt, seid es die ich nun empfange. Mit Euch verbindet mich schon lange viel mehr, als mich je in der Versammlung mit jemandem verbunden hatte. Also freut Euch mit mir, denn Jesus sagte weiter: und in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben.

    Wenn ich dieses Versprechen nun auf mich anwenden darf, dann freut Euch bitte mit mir und seit nicht traurig, denn ich bin es auch nicht.

    Aber ich bin trotzdem froh, das Ihr mir beisteht, dass gibt einem Kraft, weil man weiss das man nicht alleine ist.
    Ich wünsche allen einen schönen Abend

    Euer Manfred

  • Christin
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,
    auch von mir großen Rspekt für deine Mühe und deinen Mut. Ich kann mich den anderen Schwestern und Brüdern nur anschließen – ich stehe 100 Pro. zu dem was du geschrieben hast.
    Auch deinem Lob für BI und den Kommentatoren möchte ich mich gerne anschließen. Trifft Alles auch auf mich zu.
    Ich bin euch Allen sehr dankbar und glücklich nicht alleine zu sein.
    Phil. 4
    4 Freut euch eurer Gemeinschaft mit dem Herrn! Ich sage es noch einmal: Freut euch! 5 Lasst alle sehen, wie herzlich und freundlich ihr seid! Der Herr kommt bald. 6 Macht euch keine Sorgen, sondern bringt eure Anliegen im Gebet mit Bitte und Danksagung vor Gott! 7 Und sein Friede, der alles menschliche Denken weit übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren

    Ganz liebe Grüße tiefster Verbundenheit sendet euch Allen
    @christin

  • Alois
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred

    An Deinen vielen Kommentaren sieht man überdeutlich, dass Du den Geist unseres Vaters Jehova erhalten hast. Aber damit stehst Du in Opposition zum Geist, der die Organisation leitet. Dein Ausschluss ist die logische Konsequenz und in der Bibel an vielen Stellen vorhergesagt. Nur die Anonymität kann uns noch eine Zeitlang davor bewahren auch ausgeschlossen zu werden.

    Viele liebe Brüder die hier lesen uns schreiben sind bekanntlich auch schon ausgeschlossen. An den Früchten (Kommentare) kann man leicht erkennen, dass alle die ich hier kennenlernen durfte, zu unrecht ausgeschlossen wurden. Die Gefahr eines Ausschlusses darf uns nicht hindern zu Jesus unserem wahren Hirten und Retter zu stehen. Denn wir sollen Gott mehr gehorchen als Menschen.

    Dir, aber auch allen anderen Brüdern und Schwestern wünsche ich weiterhin Jehovas Segen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Anna
    Mai 31, 2012

    Lieber Bruder Manfred,

    Du hast viel Mut bewiesen. Gut, dass du nicht hingegangen bist. Was ist das für eine Verhandlung wenn man niemand fürs Protokoll und als Zeugen mitbringen darf. Jehovas Segen und den von Christus. Ich halt natürlich zu dir.

    Liebe Grüße Anna

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Manfred,
    ZITAT:
    „Ja ich bin sogar glücklich, weil ich um des Namens Jesus Christus willen ausgeschlossen werde.“

    Das kannst du auch sein! – Du hast furchtlos Stellung bezogen und musst nun wegen deiner Treue zu Jesus die Konsequenzen tragen. Menschen wie dich hatte Jesus im Sinn, als er diese Worte sprach:

    22 Glücklich seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen; wenn sie euch verachten und Schlechtes über euch erzählen, nur weil ihr zu MIR gehört.
    23 Dann freut euch! Ja, ihr könnt jubeln, denn im Himmel werdet ihr dafür reich belohnt werden. So wie es euch ergeht, ist es auch schon den Propheten ergangen.
    Luk 6, 22+23

    Das du nicht alleine stehst, weißt du ja. Neben dem himmlischen Geleit, hast du jede Menge Glaubensbrüder- und Schwestern um dich. Wir alle schätzen dich so wie du bist und machen unsere Wertschätzung nicht davon abhängig, ob du dich Meinungsmäßig auch ja stromlinienförmig der Masse anpasst.
    Egal was kommt, für dich und für alle die nicht auf Menschen vertrauen, gilt:

    „Denn er hat seinen Engeln
    befohlen, über dir
    ihre Flügel auszubreiten,
    dich zu begleiten – Heut´ und Hier.

    Hat uns verkündet, die Liebe findet
    zu dir durch Raum und Zeit.
    Was uns verbindet,
    was in uns mündet – ist die Ewigkeit.“

    Auf solche Brüder wie diese…:
    ZITAT:
    „Nicht wegen diesem Brief, sondern weil mich Brüder bei den Ältesten angeschwärzt haben, dass ich Dinge sage, die nicht mit dem WT übereinstimmen.“

    …kannst du echt verzichten, die kann man getrost unter das Sprichwort fassen: „Wer solche Brüder hat, braucht keine Feinde mehr.“

    Auch wenn´s schwer fällt, lass´ sie hinter dir, denn sie wissen nicht was sie tun:

    „Es ist die Menschenwürde,
    oft eine schwere Bürde.
    Denn sie wissen nicht was sie tun.

    Und keiner weiß wie´s endet,
    wenn sich das Blatt mal wendet.
    Denn sie wissen nicht was sie tun.

    Doch der Mensch der will geschützt sein,
    am besten vor sich selbst.
    Denn sie wissen nicht was sie tun.

    Und bei vielem was er macht,
    denkt der Mensch nicht lange nach.
    Denn sie wissen nicht was sie tun.

    Hoch im Weltall, tief im Meere,
    finden sie nur die eigene Leere.
    Denn sie wissen nicht was sie tun.

    Von der Macht sind sie bemessen,
    haben alles sonst vergessen.
    Denn sie wissen nicht was sie tun.

    Sie wollen Frieden schaffen,
    mit lauter Schreckenswaffen.
    Denn sie wissen nicht was sie tun.

    Und sie schwören auf sie Bibel,
    im Grunde ja nicht übel.
    Doch sie wissen nicht was sie tun.

    Jenseits von Eden,
    da regiert nur die Angst.
    Jenseits von Eden,
    rennst du was du nur kannst.

    Doch wohin und bei wem,
    kann ich ausruhen
    und mich zärtlich anlehn´?

    Ich kenn´ nur einen der noch zu uns hält
    und der ist nicht von dieser Welt.“

    Sie haben vielleicht eine relativ große Bruderschaft, aber wir haben Jesus, von dem wir wissen, das ER uns seine Liebe nie versagt.

    Deine Schwester Ulli

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Lieber Bruder Manfred,

    ich schließe mich den Kommentaren an. Ich weiß, dass du durch alles, was bei dir passiert ist, ein großes Zeugnis für unseren Herrn Jesus gegeben hast. Durch deinen, und auch den Ausschluss aller anderen treuen Nachfolger Jesu, wird der folgende Text erfüllt:

    Joh 16:2 Man wird euch aus den Synagogen ausschließen. Ja es kommt sogar eine Zeit, in der die, die euch töten, meinen, Gott einen Dienst damit zu tun.“

    In diesem Sinne darst du dich glücklich schätzen, denn wer um des Namens Jesu willen ausgeschlossen wird, hat den ultimativen Beweis für sich, dass er einer dieser wahren Nachfolger Jesu ist.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Zadok
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred!

    Jesus Christus sagt einmal über Nathanael:“ Siehe, ein Israelit, in dem kein Trug ist!“ Joh.1:45
    Du bist wie Nathanael!
    Du hast mein Mitgefühl, weil dieser Schritt weh tut, trotz allem.
    Aber….bedauern muss ich dich nicht, das weiss ich aus Erfahrung.
    Meine Gedanken sind bei dir.
    Lieber Gruß
    Achim

  • Barbara
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,
    Du hast Dich mutig zum Christus bekannt und zum Wort Gottes, daß Du sehr liebst und Dir sehr wertvoll ist. Du hättest es Dir auch leichter machen können und einfach geräuschlos
    der Versammlung fernbleiben können.
    Aber aus Liebe zur Wahrheit und den Brüdern hast Du nicht geschwiegen.
    So kann niemand in deinem Umfeld sagen, er wäre ahnungslos gewesen.
    Möglicherweise kommt doch noch jemand zum Nachdenken.

    Liebe Grüße

  • Bernhard
    Mai 31, 2012

    Mein lieber Bruder Manfred, du bist nicht allein auch ich kenne persönlich eine ältere Schwester, jahrzehntelang im festen Glauben an die Org., vor kurzem Ausgeschlossen weil sie sich zu Jesus Christus bekannte.
    Das war zu Jesus Zeit auch so jeder der sich zu Jesus bekannte wurde aus der Synagoge ausgeschlossen. Joh.:9:22 Auch über sie wurde ohne beisein von ihr das Urteil gesprochen und sofort verkündet, sie lehnte auch diese Verhandlung ab. Ich möchte dir nur sagen diese Schwester ist sehr sehr glücklich und dankt jeden Tag im Gebet Jehova und seinen Sohn. Im Geiste verbunden mit dir, dein Bruder Bernhard mit Frau und der oben erwähnten Schwester.

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,

    meine allergrößte Hochachtung ist Dir sicher! Dein Brief an Selters war wirklich sehr deutlich und ungeschminkt. Spätestens mit diesem Brief wäre ein Rechtskomitee unvermeidlich gewesen, da Du die WTG und die l.K. direkt angreifst und das vollkommen berechtigt.

    Du bist ein aufrechter Anbeter Jehovas, der sich nicht unter ein falsches geistiges „Joch“ mehr spannen lässt. Der Ausschluss ist natürlich sehr schmerzhaft, aber um deines Gewissens vor Gott und deiner Selbstachtung willen, ist es wahrscheinlich sogar unvermeidlich.

    Ich bin mir sicher, dass Du die innere Stärke hast um die kommende Zeit gut zu überstehen. Ist Deine Familie weiterhin „dabei“?

    Früher oder später wird wohl für uns alle zum Schwur kommen, auf die eine oder andere Art und Weise. Mann kann nunmal nicht 2 Herren dienen, zumindest nicht auf Dauer. Es zerreißt einen innerlich und die kognitive Dissonanz wird irgendwann unerträglich und führt zu psychischen Belastungen.

    Ich glaube, dass dies jetzt eine Art Befreiungsschlag für Dich ist. Du kannst Dir sicher sein, dass Du hier einen Platz unter Brüdern gefunden hast, die eine ähnliche geistige Gesinnung haben und Dich sehr schätzen.

    Liebe Grüße Dein Bruder
    Dennis

  • Micha
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred!

    Dein Schritt und deine Handlungsweise welche biblisch begründet ist , ist mutig und weise.
    Mit Deinem Brief nach Selters und die darin enthaltenen Fakten
    sind wir zu 100% Deiner Meinung.
    Paulus sagte dass man mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund eine Erklärung abgibt.
    Das hast Du getan.
    Der Allmächtige Gott und seine Engel und vor allem unser Herr Jesus sei mit Dir.

    Liebe Grüße

    Micha & Frau

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Der Brief von Manfred und die Reaktion darauf…
    …beweist, dass es der Gesellschaft nicht auf die biblische Wahrheit ankommt. Es geht ihr um ihre Macht.

    Nirgends in der Bibel steht, dass man nicht anderer Meinung als der Sklave oder der von ihm veröffentlichten Literatur sein darf. Wenn Manfred einen Fehler in seinen Überlegungen gemacht hätte, so wie ihn der Sklave wiederholt gemacht hat, so hätte es keines Gemeinschaftsentzuges bedurft, oder hat jemand jemals den Sklaven aufgrund seiner Irrtümer, die auf falschen Lehren beruhen, ausgeschlossen. Hat es jemals ein Rechtskomitee wegen der Fehler das Sklaven gegeben? Wurde ihm aufgrund seiner Fehler jemals Abtrünnigkeit von der wahren Anbetung vorgeworfen? So misst er sich und andere mit unterschiedlichem Maßstab, und keiner stört sich daran.

    Wer hat Paulus ausgeschlossen, als er mit einer anderen Lehre als die, die man in Jerusalem von der Einhaltung jüdischer Bräuche kannte, kam, und wer hat den Sklaven in Jerusalem ausgeschlossen, als er seine falschen Lehren korrigieren musste?

    Würde der Sklave jemals auf einen Vorwurf wie von Ray Franz eingehen und sich korrigieren, erfordert das nicht nur Demut, die er nicht hat, es würde seinen Ruf als das „unfehlbares“ Sprachrohr Gottes unter seinen Gläubigen beschädigen. Ob die Vorwürfe in einem Brief biblisch begründet sind, müsste man klären. Dass ein Rechtskomitee unbiblisch ist, weil die Bibel es nicht kennt und es im Widerspruch zu Matthäus 18 steht, ist hingegen unstrittig. Aus Angst kann das Ergebnis eines Briefes, wie von Manfred geschrieben, daher nur den GE zur Folge haben. Um ihn zu ignorieren ist sein Inhalt für den Sklaven zu brisant. Eine Reue, die Manfred gefahrlos erscheinen lässt, wäre dem Rechtskomitee auch nicht vermittelbar. Man opfert lieber ein Schaf, ob zu Recht oder zu Unrecht, als die gesamte Herde zu riskieren.

    Daher ziehe ich es vor mit Zitaten aus der Bibel zu antworten und meine Fragen so zu formulieren, dass der mögliche Fehler bei mir zu suchen wäre, aber die Brüder den Widerspruch erkennen. Im Übrigen lehre ich an den Haustüren die biblische Erkenntnis, und wenn die Brüder nach mir auf das von mir bestellte Feld kommen, werden sie mit den richtigen Fragen anhand der Bibel empfangen.

    Unser Ziel kann es nur sein, im Sinne des Vaters und des Sohnes alle Menschen einschließlich der Brüder auf den Unterschied zwischen IHM bzw. SEINEM Sohn und dem Sklaven anhand der Bibel Aufmerksam zu machen und die Methoden, die der Sklave nutzt, um sich in den Herzen der Gläubigen auf den Thron Jesus zu setzen, offen zu legen, damit jeder sie erkennen und verhindern kann.

    Ede

  • AKAZIE
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,

    Nichts ist wirklicher als der Augenblick, der Moment wo sich etwas veändert, sich eine neue Dimension eröffnet von der man nicht weiß was nun passieren wird, deshalb haben wir unser aller Vertrauen unser aller Glauben auf unseren Vater und auf seinen Sohn gesetzt. Mit welcher großartigen Würde und Mut Jesus in den letzten Stunden seines irdischen Lebens die tiefe Schande empfing, und er doch dabei als Sieger für immer hervorging, dies sit uns allen hier ein Beispiel. All diejenigen die sich hinter einer von Menschen geführten Organisation verstecken und dieser Ihr Vertrauen schenken und den Gehorsam schenken, werden bald erkennen müssen, das Jehova sich auf eine Weise zu erkennen gibt die Sie sich nicht zu Träumen wagten.

    Alle freien Christen werden sich dann nicht wundern, sondern sehr freuen.

    Viel Kraft und den Segen Jehovas wünsche ich Dir von ganzen Herzen.

    AKAZIE

  • Joshua
    Mai 31, 2012

    Lieber Manfred,

    ich gratuliere dir zu deiner konsequenten und mutigen Vorgehensweise! Herzlich Willkommen in der christlichen Freiheit! Möge unser himmlischer Vater Jehova dein Fels, deine Stärke und dein Ruheort sein und du bei seinem Sohn Jesus Erquickung für deine Seele finden.
    Freiheit bedeutet auch Verantwortung übernehmen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das es nach jahrzehntelanger Fremdbestimmung nicht einfach ist, weil mal erst durch den Abstand merkt, das sogar das Gewissen, nicht das eigene war, sondern das fremdbestimmte, durch die WTG. Meine Nummer hast ja, falls du das Bedürfnis hast zu reden, gerne und jederzeit.
    Allen, die noch auf zerrissen auf zwei Beinen hinken wünsche ich das mutige Herz eines Löwen, wie dem des Löwen aus dem Stamm Juda.

    Euer Bruder im Herrn
    Joshua

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Manfred,
    deine dargelegten Schlußfolgerungen und Fakten sind nicht von der Hand zu weisen. Die WT Crew weiß genau, auf was sie sich einläßt, von denen ist jeder in Verantwortung schuldig. Da kann sich keiner nach Nürnberger Prozess Manier rausreden „Ich habe nur Befehle befolgt“. Das eigene Gewissen steht über den Dingen.
    Die in Selters und Brooklyn arbeiten haben dort ein gutes soziales Auskommen, Ansehen bei den Brüdern und vor allen Dingen Maacht ggü dem kleinen Verkündiger.
    ABer sie lassen es zu sich per Gruppenzwang zum Bösen verleiten zu lassen. Sie tragen das Elend der Lüge mit und damit gitl: mitgegangen – mitgehangen.
    Für solche Wissende gibt es keine Absolution – weder von uns Menschen, noch vom Höchsten.
    Wer mit den religiösen gefühlen von Menschen Schindluder treibt, spielt sie in die Hände des Bösen.
    das habe ich in meinen 50 Jahren Zugehörigkeit immer wieder festgestellt: man beansprucht „geistgeleitet“ zu sein und doch wickelt man alles profan ab, mit Hinterhältigkeit, wo ein Macchiavelli noch ein Waisenknabe wäre.
    Von Liebe reden aber die Brüder eiskalt niedermachen in unverschämter WEise. Nach oben buckeln, nach unten treten und wie der Hahn auf dem Mist sein Revier verteidigen.
    WEnn man selbstlos sich eingesetzt hat, ohne auf irgendeine Karriereleiter zu schielen, sondern weil man den Dienst am Bruder als Dienst für Gott sieht und weiß, der gibt zurück, dann sieht man den dienst völlig ander – selbstlos.
    Für mich war die Bühne nie die Plattform um persönliche Defizite ggü anderen auszugleichen um dort einen auf Bruder Wichtig zu machen. Das Herz der Brüder zu erreichen war immer mein Ziel und mit Blick auf die Betagten, die durch ihre stete Anwesenheit uns alle ermunterten – das war Gegenstand meines Lobes.
    Von wegen den Sklaven huldigen oder so einen Guru von der Leitenden Körperschaft insbesondere als „geistgeleitet“ darstellen – das widersprach meiner Natur.
    Gott dienen aus freudigem Herzen, im Bewußtsein zu haben dass er uns über alles liebt und seine Rechtfertigung für ihn auch nur Sinn hat, wenn er uns, seine Schöpfung aus dem Tal des Jammers zurückholt – das war immer meine treibende Kraft. Da kann man frei und ungezwungen reden, da wächst die Liebe zu Gott und das Bewußtsein des Einzelnen wird geschärft.
    Das erfreute die Brüder, das gab Zuspruch und Dank – den andere wiederum nicht erfuhren, weil sie den Punkt nicht fanden weshalb sie dann anfingen zu konspirieren.
    Mir tun die lieben Brüder leid, die da von Hirten geschoren werden und getrietzt, so dass sie sogar wegbleien, weil sie sich nicht wohl fühlen.
    So bleibt nur die Hoffnung, das Jehovah und Jesus diesen Prozessen des Defätismus bald ein Ende bereiten. Wer von Liebe redet – aber in seinen Handeln diese ausgrenzt – der ist gleich einer Schüssel mit Sprung, die den Inhalt nicht halten kann.

    Manfred, dein Brief hat mich sehr angsprochen und berührt. Ich wünsche dir von Herzen die Kraft zu bestehen, all die obszönen Verleugnungen, die du jetzt empfängst abprallen zu lassen.
    Jehovah sieht es auch wenn da manche denken, er habe das Land verlassen.

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Frank,

    die Formulierung „Wer von Liebe redet – aber in seinen Handeln diese ausgrenzt …“ muss ich mir merken, finde ich (wieder mal „leider“) klasse!

    LG
    Hans

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    lieber Hans, das ist traurige Wirklichkeit. Da wird dieses Wort strapaziert und ins rechte Licht gesetzt. Der es so oft gebraucht, ist aber nicht in der Lage seine 30 Jahre lang gehegten Vorurteile ggü einem Bruder zu beenden. Und da sagt so ein flapsiger Ältester um die 30 über diesen Ältesten: ja bei Bruder soundso da braucht ER psychologische Betreuung.
    Ja, da haut es einen vom Stuhl – da hat einer ne Psychose und kann auf seinem Bruder rumtrampeln und die Versammlung schädigend in Amt und Würden bleiben.
    Welch ein Armutszeugnis für den Ältesten und überhaupt für die Ältesten, die das mitbekommen. Kaum ein Quartal wo es keine Klage gegen ihn gibt – und: still ruht der See.
    Da wird der Kordinator zum Kordinationskasper.
    So ein Mann, der jahrzehntelang dann als Ältester dient hat dann auch so manchen Bock geschossen und so manchen Bruder – ganze Familien – dazu bewogen der Versammlung fernzubleiben.
    Die dann weg bleiben, denen unterstellt man, das sei ein Schuldeingeständnis.
    Das ist fast so wie das Säcken von Frauen die unehelich geboren hatten. Sie wurden in den Sack gesteckt und in den Teich oder Fluss geschmissen.
    Also in dem Sinne, sich kaputt machen lassen und weiter buckeln kommen zu den Capos – oder sich auf den Scheiterhaufen der Gegenwart begeben – sich von der Versammlung distanzieren.
    Und auf die das umsetzen wird gandenlos eingeschlagen von den vor Liebe strotzenden und mit Hass klotzenden manchmal fast keifenden Bruderschaft so nach dem Motto: bist nicht im Kö-Saal – da überlebst du Harmagedon nicht.
    Die vergessen was Jesus lehrte- „wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind….“
    aber der Wachtturm Filter reduziert das Denken auf ein simples Abnicken.
    Da ist es doch viel schöner, zu Hause in seinem Sessel zu sitzen und die Bibel zu lesen. Ich habe auch das Busch Jaschar, Wer es als Word Datei haben möchte – bitte melden

  • derleser
    Mai 31, 2012

    guten abend manfred,

    herzlichen glückwunsch. du hast nichts verloren sondern alles gefunden.

    liebe grüße dirk

    PS: mir drängt sich der gedanke auf, dass das die indirekte antwort auf deinen brief war.

  • walter
    Mai 31, 2012

    Hallo derleser,

    Meiner Meinung nach wird Manfred ausgeschlossen, weil der den Sklaven
    bzw. die leitenden Körperschaft in ihrer selbsternannten Stellung
    angegriffen, bzw. deren Lehren kritisiert, oder untergraben hat.
    Bisher war ich immer der Meinung, die Schriften der Gesellschaft
    sind mit der Bibel gleichzusetzen. Nun aber, habe ich gelernt, stehen sie sogar noch über der Bibel.
    Mit der Bibel mit Ältesten zu argumentieren, hat überhaupt keinen Wert.
    Letztendlich berufen sie sich immer wieder auf das, was in der Literatur steht,was von der leitenden Gesellschaft kommt.
    Wenn wir morgen gegenüber bestimmten Ältesten direkt und unverblümt
    unsere Ansicht über den T.u.v.S. sagen würden, hätten wir übermorgen
    auch eine Komiteeverhandlung.
    Da kennt das System kein Erbarmen.
    Gemieden werden wir jetzt auch schon, also ändern würde sich dadurch auch nicht mehr viel. Außer, daß es für Freunde und Verwandte komplizierter werden würde.
    Deshalb möchte, ich Dir Manfred, auf diesem Weg auch meine Hochachtung aussprechen.Was Du geschrieben hast, kann ich 100%ig unterschreiben.
    Ich weiß, wieviel Kraft und Nerven es kostet, gegen solche „Windmühlen“
    anzulaufen. Und letztendlich sehen und verspüren muß, wie uneinsichtig
    und unmenschlich ein solches System ist.
    Wir möchten uns bei Dir dafür bedanken, denn der Auszug aus Deinem Brief
    hat uns in geistiger Hinsicht wieder ein Stück weitergebracht.

    Liebe Grüße

    Walter

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hallo Walter,

    zu „Letztendlich berufen sie sich immer wieder auf das, was in der Literatur steht,was von der leitenden Gesellschaft kommt.“

    Ja so ist es, weil andernfalls keiner lange Ältester bleibt. Die LK bestimmt letztendlich durch ihre Leitlinien an die Dienstabteilungen in den Zweigen die Kriterien. Dazu gehört, die Lehre von der Rota zu aktzeptieren und umzusetzen. Wer diese Funktion nicht ausübt bzw. ausüben möchte, ist eben kein „Funktionär“ mehr im Sinne eines Ältesten gemäß WTG-Definition.

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    „Wir sind ja demütig und Schlimmes gewohnt. Man mag uns kritisieren, aber die Leitende Körperschaft nicht!“ So oder so ähnlich hört man es gelegentlich aus dem Mund von Ältesten, die ihre Demut und ihren Glauben demonstrieren wollen.

    Darf man etwas kritisieren, was die Bibel nicht kennt?

    Sie reden gerne vom „Treuen und Verständigen Sklaven“ und zitieren Matthäus 24:45-47, meinen aber nicht die etwa 11000 gesalbten über die gesamte Erde verstreuten Brüder Christi, sondern die z. Zt.7 gesalbten Entscheidungsträger in Brooklyn, die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas. Gerne wird darauf hingewiesen, dass bereits Paulus zur Klärung strittiger Glaubensfragen zu den Aposteln nach Jerusalem reiste(Apg. 15:2) und er damit ihre Kompetenz als übergeordnete Entscheidungsträger anerkannte. Unter Leitung des Heiligen Geistes Gottes wurde eine Resolution verfasst, die allen Versammlungen übermittelt wurde.(Apg. 15:22, Apg 16:4). Daraus wird geschlossen, dass die Apostel von Gott den Auftrag erhielten, allen Versammlungen und damit auch allen gesalbten Glaubensbrüdern als Leitende Körperschaft vorzustehen.

    Beachtet man, dass die Forderung nach Einhaltung mosaischer Gesetze, u.a. der Beschneidung, nur von den Juden aus Jerusalem kommen konnte und die Tatsache, dass der Streit darüber nicht in Jerusalem zwischen den gläubig gewordenen Pharisäern und den Jüngern Jesus entstand, sondern in Antiochia zwischen den Juden und Paulus, so wird schnell erkennbar, dass nur die Jünger in Jerusalem, die damalige Leitende Körperschaft, für die falschen Lehren verantwortlich sein konnten. Zu Recht reiste Paulus nach Jerusalem um die unterschiedlichen Glaubensansichten richtig zu stellen.

    Nicht die Leitende Körperschaft, sondern Jehova hat Paulus berufen und ihn zur Klärung der Streitfrage nach Jerusalem geschickt. Dass Paulus im Auftrage und Sinne Gottes die Leitende Körperschaft zurecht rückte, lässt sich daraus erkennen, dass die Resolution unter Leitung und mit Zustimmung des Heiligen Geistes gefällt wurde. Das Ergebnis dieses Konzils, in dem seine Lehren schriftlich bestätigt wurde, hat Paulus an alle Versammlungen weiter gegeben.

    Dieser Vorfall wird gerne zum Anlass genommen, um darauf hinzuweisen, dass die Brüder unvollkommen sind und Fehler machen und man loyal abwarten soll, bis Jehova die Sache in die Hand nimmt und ändert.

    Lässt sich aus dem Verhalten von Paulus und den Jüngern Jesu eine übergeordnete Stellung in Glaubensfragen schließen, der sich alle unterordnen sollten?

    Wurde die Leitende Körperschaft von Gott berufen und von IHM mit Kompetenz ausgestattet, sodass wir uns ihr unterordnen und abwarten müssen, bis ER alle Dinge korrigiert hat?

    Nach der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 u.Z. wurden die überlebenden Israeliten in Gefangenschaft geführt. Wer konnte, darunter viele Christen, floh in die umgebenden Berge.

    In Rom, wo die Christen starker Verfolgung ausgesetzt waren, konnte sich der christliche Glaube im Untergrund bewahren. Im Laufe der Jahrhunderte verließen sie aber die wahre Anbetung.

    Diese Leitende Körperschaft hat sich bis heute weiterentwickelt. Ihre Vertreter finden wir derzeit im Vatikan mit dem Papst als Nachfolger Petrus an der Spitze. Wer daher meint, sich dieser Leitenden Körperschaft unterordnen zu müssen, soll dies gerne tun. Es ist seine Sache.

    Aber diejenigen, die am Lautesten nach Unterordnung unter die Leitende Körperschaft schreien, haben der ursprünglichen Leitenden Körperschaft im Vatikan den Gehorsam aus biblischen Gründen verweigert, warten nicht ab, bis Gott etwas korrigiert, sondern haben eine eigene Leitende Körperschaft in Brooklyn/USA gegründet und fordern nun unbedingten Gehorsam, nicht gegenüber der ursprünglichen, sondern gegenüber der neuen Leitenden Körperschaft.

    Nirgends in der Bibel wird eine Leitende Körperschaft erwähnt, auch nicht, dass sie durch eine gerechtere abgelöst oder ersetzt wird. Wenn wir die Leitende Körperschaft in Brooklyn kritisieren, tun wir etwas, das sie mit der ursprünglichen Leitenenden Körperschaft in Rom ebenfalls macht.

    Ede

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Ede,
    ZITAT:
    „Wenn wir die Leitende Körperschaft in Brooklyn kritisieren, tun wir etwas, das sie mit der ursprünglichen Leitenenden Körperschaft in Rom ebenfalls macht.“

    Genau so ist es. Wenn SIE nun, alle die es wagen ihr zuwidersprechen als Abtrünnige bezeichnet, dann sollten sie mal dran denken, dass dies auf sie selbst ebenso zutrifft.

    Da ja schon damals die wahre Anbetung den Bach runter ging, trägt die Anfangszeit schon VOR Konstantin, den Stempel „Abtrünnigkeit“… – Und diesen Stempel hat noch jeder mitgenommen der eine neue Gemeinschaft gründete. Aber nicht, weil er die alte Gemeinschaft verließ, sondern weil er – statt sich an das Licht Jesu zu halten – selbst wiederum neue Irrlichter aufstellte und darauf pochte, dass seine Anhänger diese als das Licht der Wahrheit annahmen.
    Das nennt man vertane Chance…

    LG Ulli

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Danke

  • Manfred
    Mai 31, 2012

    Liebe Brüder,
    Ich möchte Euch nur kurz mitteilen, dass ich am Dienstag den Brief abgeschickt habe und wäre die Wtg ein Konzern, würde er bei der Geschäftsleitung liegen. Ich möchte im Moment nicht näher darauf eingehen was ich geschrieben habe, aber es war recht umfangreich und die TV-Sendung habe ich auch angeführt.
    Eine Reaktion darauf wird es geben, davon bin ich überzeugt.
    Nur damit Ihr wisst, dass es erledigt wurde, jetzt können wir gemeinsam warten was passieren wird. Wenn ich was höre, werde ich mich dazu wieder melden.

    Liebe Grüsse Manfred und an alle ein schönes Wochenende

  • Dennis
    Mai 31, 2012

    Viel Glück …. !!!

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Danke Manfred, dann bin ich ja mal gespannt ….

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Lieber Rico,

    ich habe in der Vergangenheit oft ans Bethel geschrieben nicht zuletzt wegen meines großen Wissensdurst – ich wollte halt alles hinterfragen, prüfen und genau wissen. Die Antworten waren entweder keine oder sehr mäßige Informationen, ein Änderung der Doktrinen ist nicht einmal im Buchstabenbereich erwirkt worden.

    Als mir dann (ich habe wieder einmal geschrieben) ein KA verlegen vermittelte: Mein lieber Bruder deine vielen Fragen sind nicht erwünscht, damit war für mich alles klar. Ein anderer KA dem hatte ich zur Zeitrechnung das Argument vorgelegt: Wenn ich die babylonischen Könige und ihre Regierungsjahre lt. Literatur der Organisation zusammenzähle dann komme ich nicht auf 607 sondern auf 587 vuZ. – seine „gleichgültige“ Antwort: „Schreib nach Wien!“

    Ein KA der mit um die 55 oder 60 Jahre etwas erkennt das hier etwas nicht stimmt, kann gar nicht mehr aussteigen, da will er lieber an einer Lüge (Berechnung der 7 Zeiten von 607 um auf 1914 zu kommen) festhalten, den es wird ja auch eine Existenzfrage.

    Der schwedische Bruder Joannsen der „hieb und stichfeste“ Beweise in einem monatelangem Briefverkehr mit Brooklyn (ich habe das alles gelesen) die Jahreszahl 607 aushebelte, ihm wurde nicht gedankt sondern als man sich nicht mehr zu helfen wußte wurde er als Sonderpionier entbunden und ausgeschlossen.

    Soviel dazu was man erreicht wenn man sich für die Wahrheit einsetzt. Das tragische was es für Folgen hat wenn man als vermeintlicher Vertreter Gottes auf Erden so handelt wird im Brief des Paulus an die Thessalonicher mehr als deutlich formuliert: 2.Brief Kap. 2

    Wenn aber Jesus, der Herr, kommt, wird er diesen Mann vernichten. Ein Hauch seines Mundes genügt. …Und doch ist alles durch und durch verlogen. 10 … Denn sie wollten die Wahrheit nicht anerkennen, die ihre Rettung gewesen wäre. 11 Deshalb lässt Gott sie auf diesen Irrtum hereinfallen, und sie werden der Lüge Glauben schenken. 12 So wird jeder gerichtet, der nicht an die Wahrheit glaubt, sondern das Böse liebt.

    Bleibt fest im Glauben!
    13 Euch aber, vom Herrn geliebte Brüder und Schwestern, hat Gott von Anfang an dazu bestimmt, gerettet zu werden. Dafür müssen wir ihm immer wieder danken. Durch den Geist Gottes führt ihr nun euer Leben nach Gottes Willen, und ihr glaubt an die Wahrheit.

    Damit beten sie auch Gott NICHT MIT GEIST UND WAHRHEIT an!

    lg. Matthäus – übrigens siehe auch Matth. 15:9 !!!

  • Rico
    Mai 31, 2012

    Hallo Manfred,

    ich finde das es sehr mutig ist was du getan hast und Jehova wird dich auch dafür segnen denk ich mal! Es ist schon längst überfällig das man auf die Missstände in der WTG hinweist! Jehova wird jetzt einiges offenbaren denk ich mir mal! Ich werde darum beten das dein Brief eine Änderung in der WTG hervorruft!

    Lg Rico

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    ich bewundere deine Zuversicht, dass die wtg sich ändert. Die WTG beruht auf einem totalitärem System der absoluten Führung. Da zählt nicht Ratio sondern Macht. Und weil Ohnmacht gegeben ist, kritische Dinge umfasend zu lösen – bleibt es so wie es ist.
    Die müßten radiale Änderungen vornehmen – vom Selbstverständnis schon über die habe des Herrn gesetzt zu sein, bis hin zu 587 vuZ und den sich daraus ableitenden Fakten.Denn tag und Stunde weiß nur der Vater allein und damit ist jeder bisherige Versuch fixe Daten zu benennen und die Brüder darauf enzuschwören, wie es mit 1925 und 1975 gegeben war, ein Versuch, die Autorität Gotttes auszuhölen.
    Üb immer TReu und Redlichkeit heißt es in einem Volkslied.
    Das ist dargelegte Erkenntnis, die die WTG für sich zu keiner Zeit nutzte. Sie schob die Fehlerwartungen for 1925 und 1975 unverchämter Weise den Gläubigen in die Schuhe um selbst unangetastet zu scheine. Ein Krug mit vielen Rissen, der das Wasser nicht halten kann und wo der Henkel abgebrochen ist.

  • Zadok
    Mai 31, 2012

    Ich habe die Beiträge hier interessiert verfolgt, wie alles bei BI. Dennoch fällt mir hier mal wieder deutlich auf, dass wir das
    Entscheidende vergessen:

    Wir alle wissen – auch weil es in alten Bibel so steht und selbst
    mit dem Einsichtenbuch belegt werden kann, dass Jerusalem im Jahre 587 v.u.Z. zerstört wurde und nicht 607 v.u.Z., also war 1914 zwar ein Weltkreig aber mehr nicht. Kein Königreich Jesu Christi – weder im Himmel noch buchstäblich. Also kein Sklave eingesetzt; nur ein selbsternannter,mit Lügen operierender Haufen von Männern in Amerika. Jeder Mensch auf dieser Welt kann sich ausweisen, der Sklave kann gar nichts vorweisen, ausser Lügen.

    Sorry, aber warum machen wir uns Gedanken? Alles was im WT steht, kommt nicht von Jehova. Aber was in der Bibel steht, sehr wohl.

    Das ist alles so glasklar! Ich wollte vor eineinhalb Jahren wieder zurück und eine Wiederaufnahme versuchen. Zum Glück hat es Jehova verhindert, durch Wahrheiten wie die über 607/ 587.
    Also geht es doch nur darum, wann jemand sich auf die Seite Jehovas und Jesu Christi stellt. Es geht um den Mut zur Entscheidung und die Umsetzung derselben. Niemand wird einem Lügner folgen wollen, oder?

    Sorry, wenn ich jetzt zu deutlich geworden bin, aber ich seh das so. Nach aussen soll der Zeuge keine Menschenfurcht haben, aber
    nach innen muss er kuschen was das Zeug hält…

  • Die Bibel
    Mai 31, 2012

    1Kö 18:21 Dann trat Elija vor das Volk und sagte: „Wie lange hinkt ihr noch auf beiden Seiten? Wenn Jahwe Gott ist, dann folgt ihm allein, wenn es Baal ist, dann folgt nur ihm!“ Aber das Volk zeigte keine Reaktion.

    2Th 3:1 Übrigens, liebe Geschwister, betet für uns, dass die Botschaft des Herrn sich schnell ausbreitet und in ihrer Herrlichkeit offenbar wird, wie es auch bei euch geschehen ist.
    2Th 3:2 Betet darum, dass Gott uns vor den niederträchtigen und bösartigen Menschen bewahrt. Denn nicht alle wollen etwas vom Glauben wissen.
    2Th 3:3 Aber der Herr ist treu. Er wird euch stärken und vor dem Bösen beschützen.
    2Th 3:4 In ihm haben wir das Vertrauen zu euch, dass ihr jetzt und auch in Zukunft tun werdet, was wir euch anweisen.
    2Th 3:5 Der Herr lenke eure Herzen zur Liebe Gottes und zur Geduld des Messias.
    2Th 3:6 Im Namen unseres Herrn Jesus Christus ordnen wir an: Zieht euch von jedem Bruder und von jeder Schwester zurück, die unordentlich leben und den Anweisungen, die ihr von uns bekommen habt, nicht folgen.

    2Th 2:13 Aber für euch, vom Herrn geliebte Geschwister, sind wir immer zum Dank verpflichtet. Denn Gott hat euch von Anfang an dazu ausgewählt, dass ihr gerettet werdet, gerettet durch das heiligende Wirken des Geistes und durch den Glauben an die Wahrheit.
    2Th 2:14 Und durch unser Evangelium hat er euch dazu berufen, denn ihr sollt einmal an der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus teilhaben.
    2Th 2:15 Bleibt also standhaft, liebe Geschwister, und haltet euch an die Überlieferungen, an alles, was wir euch mündlich oder schriftlich gelehrt haben.
    2Th 2:16 Gott, unser Vater, hat uns geliebt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und gute Hoffnung geschenkt.
    2Th 2:17 Er möge zusammen mit unserem Herrn Jesus Christus eure Herzen ermutigen und sie in jedem guten Werk und Wort stark machen.

  • Shannon
    Mai 31, 2012

    @ Die Bibel

    Dein Text mit den Bibelstellen ist sehr treffend, aber wenn ich dem Link deines Namens auf deine Webseite folge und den Film ansehe, so klingt das doch sehr katholisch oder irre ich mich? Wir kommen in den Himmel oder in die Hölle? Das klingt nach Pfarrer und Sonntagskirche.

  • Die Bibel
    Mai 31, 2012

    @ Shannon
    Der Link bezieht sich nur auf das Programm E-Sword, welches wunderbar ein ausgeprägtes Studium ermöglicht und dazu noch kostenfrei ist.

    Wer erkennt das allein das göttliche Wort und der Geist der dahinter steht für den gesunden Glauben erforderlich sind, wird sich nicht länger von irgend einer Prägung, einer Lehre, oder Interpretation verführen lassen.
    Sein Glaube wird sich auf der offenbarten Wahrheit des einen Herrn gründen den uns Gott gnädiger Weise geschickt hat.

    Wir haben es überall mit menschlichen Auslegungen zu tun, aber der Geist hilft uns ganz individuell unseren festen Stand beim Herrn zu finden.
    (Siehe z.B. auch: http://www. impulse4u.at/-lebenswende/126-ich-war-zeuge-jehovas.html)

    Joh. 3:17 Gott hat seinen Sohn ja nicht in die Welt geschickt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.

    Röm. 8:3 Das Gesetz des Mose war dazu nicht imstande. Es scheiterte am Widerstand unserer Natur. Deshalb hat Gott seinen Sohn gegen die Sünde in die Welt geschickt. Er kam in der gleichen Gestalt, wie sie die Menschen haben, die im Widerspruch zu Gott leben, und machte der Sünde in der menschlichen Natur den Prozess.

    Der Herr hat alles getan für unsere Freiheit!
    Was tun nun wir für DIESE?

    Gal 5:8 Was man euch da einredet, kommt nicht von dem, der euch berufen hat.
    Gal 5:9 Schon ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig.
    Gal 5:10 Doch ich vertraue dem Herrn, dass ihr nicht anders denkt als ich. Wer euch aber durcheinander bringt, wird das Urteil zu tragen haben, ganz gleich, wer er ist.
    Gal 5:11 Was aber mich betrifft, liebe Brüder: Wenn ich wirklich selbst noch die Beschneidung fordern würde, warum werde ich dann immer noch verfolgt? Dann wäre das Ärgernis des Kreuzes ja beseitigt.
    Gal 5:12 Von mir aus sollen sich die, die euch durcheinanderbringen, auch noch kastrieren lassen.
    Gal 5:13 Ihr seid ja zur Freiheit berufen, liebe Geschwister! Nur benutzt die Freiheit nicht als Freibrief für eure eigenwillige Natur, sondern dient einander in Liebe.
    Gal 5:14 Denn das ganze Gesetz ist erfüllt, wenn ihr das eine Gebot haltet: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“
    Gal 5:15 Wenn ihr euch aber kratzt und beißt, dann passt nur auf, dass ihr euch nicht gegenseitig auffresst.
    Gal 5:16 Ich will damit nur sagen: Der Geist Gottes soll euer Leben bestimmen, dann werdet ihr den eigenen Begierden widerstehen können.

    Die Bibel

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    Zadok, sehr exakt definiert. Das sehe ich genauso. Warum sollten wir einer Gruppe von Männern folgen, die seit 100 Jahren vorgibt in „der Wahrheit“ zu sein und deren Predigten – Sprich die Literatur – sämtlich aufs Altpapier gehört wovon nichts aber auch gar nichts realen Wert hat. Und die haben den Anspruch zu definieren, was wir glauben müssen um durch solche Entscheidungen möglicherweise unser Leben zu beenden (Blutablehnung)
    Herren über Leben und Tod, Gurus über 7 Mio Lemming gleicher Menschen, die bereit sind über die Klippe zu springen.
    Und deren Unterverwalter – Älteste – sind die Capos die alles kontrollieren und dabei immer wieder ihre menschlichen Schwächen zutage treten lassen, wo Korruption vielerorts einfach nicht auszuschalten ist, so dass manche Gläubigen an deren Praxis zerbrechen. Und das beweist, dass der beanspruchte Geist von Oben da nicht hinter steht, sondern eher der Geist einer maroden, korrupten und korrumpierten Welt.
    Wie sagte Jesus: Ein Huas das entwzeit ist wird auseinander brechen. Wir werden es brechen sehen, es knarrt schon gewaltig im Gebälk.

  • Dieter
    Mai 31, 2012

    Hallo Zadok,
    du hast völlig Recht. Nach innen muss der Zeuge wirklich kuschen was das Zeug hält. Habe das zu oft erlebt. Brauche nur an die Blicke derer zu denken, wenn ich mich mal nachdenklicher über Lehren der Brooklyner oder deren Literatur geäussert habe.
    In Johannes 8:32 steht: Die Wahrheit wird euch frei machen. Was ich bei den Zeugen Jehovas erlebte, ist geistige Sklaverei.
    Auch ich wollte zu denen zurück. Das letzte Gespräch mit den sogenannten Hirten war gefühllos, hart, sehr distanziert, geprägt von Vorurteilen und Vorverurteilungen. Und wie bei denen üblich, wurden Bibelzitate aus dem Zusammenhang gerissen.
    Heute bin ich froh, dass es nicht geklappt hat. Nach dem Verlauf meines Lebens brauche ich endlich Ruhe und Frieden und bestimmt keinen völlig unnötigen Druck

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Zadok,
    ZITAT:
    „Also geht es doch nur darum, wann jemand sich auf die Seite Jehovas und Jesu Christi stellt. Es geht um den Mut zur Entscheidung und die Umsetzung derselben. Niemand wird einem Lügner folgen wollen, oder?
    Sorry, wenn ich jetzt zu deutlich geworden bin, aber ich seh das so. Nach aussen soll der Zeuge keine Menschenfurcht haben, aber
    nach innen muss er kuschen was das Zeug hält…“

    Das sehe ich haargenau wie du.

    Aber das Ganze funktioniert überhaupt nur deshalb, weil sich die Menschen nach Halt und Sicherheit sehnen, so wie hier beschrieben:

    „Sag´ mir, dass dieser Ort hier sicher ist
    und alles Gute steht hier still.
    Und dass das Wort, das du mir heute gibst,
    morgen noch genauso gilt.

    Diese Welt ist schnell
    und hat verlernt beständig zu sein.
    Denn Versuchungen setzen ihre Frist.
    Doch bitte schwör´, dass wenn ich wieder komm´,
    alles noch beim Alten ist.

    Gib´ mir ein kleines bisschen Sicherheit,
    in einer Welt in der nichts sicher scheint.
    Gib´ mir in dieser schnellen Zeit,
    irgendwas das bleibt.

    Gib´ mir einfach nur ein bisschen Halt
    und wieg´ mich einfach nur in Sicherheit.
    Hol´ mich aus dieser schnellen Zeit,
    nimm´ mir ein bisschen Geschwindigkeit.

    Gib mir was…irgendwas, das bleibt.

    Auch wenn die Welt den Verstand verliert,
    das ‘Hier’ bleibt unberührt.
    Nichts passiert…

    Gib´ mir ein kleines bisschen Sicherheit,
    in einer Welt in der nichts sicher scheint.
    Gib mir in dieser schnellen Zeit,
    irgendwas das bleibt.

    Gib´ mir einfach nur ein bisschen Halt
    und wieg´ mich einfach nur in Sicherheit.
    Hol´ mich aus dieser schnellen Zeit,
    nimm´ mir ein bisschen Geschwindigkeit.

    Gib mir was…irgendwas, das bleibt.“
    (Silbermond)

    Diese Bitte gleichsam an Menschen zu richten, indem man sich auf sie verlässt, ist sinnlos.

    Wer aber Jah und Jesus um Halt bittet, kann sich völlig darauf verlassen das er ihn bekommt, denn dann stimmt endlich der Adressat.

    Und wenn man sich kompromisslos auf ihre Seite gestellt hat, zieht mit ihnen auch der Frieden ins Herz ein.
    Den Mut, Entscheidungen zu treffen die unbequem und schmerzhaft sind, bekommt man von ihnen und sie helfen einem, auch alles was nachkommt durchzustehen.

    Das ist jedenfalls meine Erfahrung in dieser Hinsicht, weshalb ich bei der Bitte um „Irgendwas das bleibt“, an den einzigen Ort denke der wirklich sicher ist, mein Herz…denn es ist vom Vater bewohnt und von Jesus…und egal wie sehr mich diese Welt durchrüttelt, bei ihnen finde ich, was es hier nirgendwo sonst gibt: Beständigkeit.

    LG Ulli

  • Die Bibel
    Mai 31, 2012

    Heb_4:1 Hüten wir uns also davor, zu meinen, jemand sei zu spät gekommen. Denn die Zusage, in Gottes Ruhe hineinzukommen, gilt ja noch. Wir müssen deshalb alles tun, dass so etwas nicht geschieht.

    Heb_4:3 Denn nur wir, die zum Glauben gefunden haben, werden in Gottes Ruhe hineinkommen, in die Ruhe, auf die Gott sich bezog als er sagte: „So schwor ich in meinem Zorn: ‚Sie werden niemals in meine Ruhe hineinkommen!'“ Nun sind Gottes Werke zwar schon seit Vollendung der Schöpfung fertig,
    Heb_4:9 Es gibt also noch eine besondere Ruhe für das Volk Gottes.

    1Jo_3:19 Denn daran erkennen wir, dass die Wahrheit Gottes unser Leben bestimmt. Wir bringen unser Gewissen vor ihm zur Ruhe.

  • AKAZIE
    Mai 31, 2012

    Hallo, Ihr Lieben, ich denke es hat wenig Sinn darüber nachzudenken warum es so scheint das viele Brüder und Schwestern nicht so richtig merken, das so vieles im argen liegt. Wir können da wenig Einfluss nehmen. Doch was wir können ist uns hier weiter gegenseitig zu stärken und die heftigen Dissonanzen zwischen dem was in der Schrift steht und dem was getan und öffentlich gesagt wird, mit klaren Worten, ohne Umschweife und Gefasel ganz deutlich auszusagen. Der Widerstand der hier zu beobachten ist, basiert doch auf Fakten die nun mal geschehen sind. Ein jeder kann, wenn er nur den Mut hat, diese Fakten vergleichen. Doch oft ist der erste Schritt um zu vergleichen, ein sehr schwieriger, da durch die ständige Warnung sich nicht mit Personen zu unterhalten die kritisch der Führung der LK also gegenüber stehen, das Gefühl des Verrats gegeben wird. Siehe letzter Wachturm der am letzten Sonntag behandelt wurde. Der Begriff VERRAT übrigens sehr auffällig fettgedruckt in der Überschrift, ist ein negativ besetzter Ausdruck, der noch mit den entsprechenden Beispielen, Delila, Absalom und Judas hervorgehoben wurde. Keiner von denen die hier aber Ihre Gedanken sehr ehrlich auf BI zum Ausdruck bringen, wollen etwas mit diesen Beispielen verglichen werden. Das diese Thematik im internen Wachturm behandelt wird, zeigt in gewisser Hinsicht das da auch ein Widerstand vorhanden ist, den man kurzer Hand den Begriff des Verrats zuweist. Doch in Wahrheit ist man nicht bereit diesen Widerstand, als konstruktives Wesensmerkmal unseres Glaubens anzuerkennen. Im Prinzip kann man es als Schwäche des Diktats erkennen. Weiterhin wachsam zu sein, ist für jeden echten Anbeter Jehovas und jedem Christen ein unerlässliche Eigenschaft.

    Viele liebe Grüße AKAZIE

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Akazie,

    interessant waren z.B. folgende Zitate:

    Definition Verrat:
    Verlassen einer Sache oder Person, der man
    verbunden war“, beziehungsweise „durch eine Handlungsweise,
    mit der jemand hintergangen, getäuscht, betrogen wird“

    Die Brüder, denen Verantwortung in der Versammlung übertragen worden ist, möchten wir sicher bereitwillig unterstützen, auch wenn wir selbst vielleicht keine besondere Aufgabe
    erhalten haben.

    BESONDERS INTERESSANT:

    Fragen wir uns doch: Wie reagiere ich, wenn ich in den Veröffentlichungen des „treuen Verwalters“ auf etwas
    stoße, was schwer zu verstehen ist oder worüber ich ganz anders denke? Statt dann davon auszugehen, irgendwann käme schon eine Änderung, die zu unserer Denkweise passt, wäre es doch bestimmt
    am besten, wenn wir uns ganz besonders anstrengen, den Sinn richtig zu erfassen. (Lies Lukas 12:42.)

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Definition Verrat:
    Verlassen einer Sache oder Person, der man verbunden war“, beziehungsweise „durch eine Handlungsweise, mit der jemand hintergangen, getäuscht, betrogen wird“ <<

    Hallo Hans

    War Jesus ein Verräter?

    Dieser Eindruck könnte entstehen, wenn man sich ausschließlich auf die Definition des Sklaven stützt. Jesus hatte sich stets geweigert, die Lehren der Pharisäer zu lehren und ihre Überlieferungen höher als das Wort des Vaters zu schätzen. Jesus predigte ungeachtet der Meinung der damaligen Kirchenführer die Wahrheit, die er vom Vater erhalten hatte.

    Der Sklave versucht durch Gruppendruck und Schuldzuweisung sowie einem daraus resultierenden schlechten Gewissen psychologischen Druck auf die Brüder aufzubauen.

    Was ist für uns wichtiger, einen Menschen, der unbiblische Erwartungen hegt, zu enttäuschen, auch wenn er sich dadurch betrogen fühlt, oder das Lob Jehovas? Sind wir verpflichtet an unbiblischen Dingen festzuhalten, weil andere es von uns erwarten.

    Wer könnte durch uns enttaucht werden? Niemand, der Gottes Wort anwenden will, kann durch uns enttäuscht werden, wenn wir uns unbeirrt daran halten.

    Ede

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Ede,

    Jesus würde man heute auch auf keinen Kongress auf die Bühne lassen. Zumindest wegen das Bartes 😉

    Sehe ich ähnlich, diese Definition von Verrat kann sehr unterschiedlich ausgelegt werden.

    Jesus zog es vor, seinem Vater zu folgen, statt den geistigen Führern der damaligen Zeit. Man sollte in diesem Sinne darüber nachdenken, wem man selbst heute folgt.

    Entscheidend ist, Jehova und Jesus nicht zu verraten!!

    LG
    Hans

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Hans,
    ZITAT:
    „Entscheidend ist, Jehova und Jesus nicht zu verraten!!“

    Genauso ist es! – Aber dadurch das man als Zeuge Jehovas schon gleich auf die Schiene gebracht wird, der Organisation treu zu bleiben, indem man bei dem bleibt was SIE einem von Anfang an gelehrt hat (natürlich mit Hinzunahme der entsprechenden Bibelstelle) erkennen das leider nur die Wenigsten.

    Durch diese Hirnwäsche ist für sie die Treue zur WTG gleichbedeutend mit der Treue zu Gott.

    Aber jetzt kommt für alle die große Überraschung! Wenn in 1. Joh 2, 24 gesagt wird…:

    24 Doch haltet an dem fest, was ihr von Anfang an gehört habt! Wenn ihr das tut, werdet ihr mit dem Sohn und mit dem Vater verbunden bleiben.

    …dann ist NICHT die WTG-Literatur damit gemeint!

    Denn was die Leser dieses Briefes damals von Anfang an gehört haben, war das Bekenntnis zum Christus – und nicht zu einem selbsternannten „Sklaven“.

    Sie wurden auch darauf aufmerksam gemacht, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt. (Vers 21)
    Kleine Frage anbei: Was muss öfter mal abgeändert und angepasst werden…die Wahrheit oder die Lüge?

    Auch damals gingen schon Menschen von ihnen fort, nämlich solche die sagten, dass Jesus nicht der Gesalbte sei. (Vers 22)

    So worwörtlich sagt das natürlich heutzutage innerhalb der Christenheit niemand…weder die großen, noch die kleinen Kirchen, erdreisten sich das. – Es wäre aber auch zu offensichtlich, so dumm ist keiner von ihnen…

    Aber durch ihre Lehren und der Wichtigkeit die sich selber beimessen – auch indem sie blinden Gehorsam für SICH einfordern – sagen sie nichts anderes aus, als das nicht der Christus der ist auf den man schauen muss, sondern sie selbst.

    Damit verleugnen sie aber genauso den Sohn und darum heißt es dann auch von ihnen, wer den Sohn verleugnet, gehört auch nicht zum Vater. (Vers 23)

    Der Abschluss zu diesem Thema, ist eine Aufforderung:

    28 Und nun, liebe Kinder, bleibt mit Christus verbunden, damit ihr voller Zuversicht seid, wenn er wiederkommt, und euch nicht vor ihm schämen müsst!

    Wer diese Aufforderung hört und ihr nicht nachkommt, ist der Verräter…und nicht derjenige, der bei dem Lügner bleibt.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Nachtrag:

    ZITAT Ulli :
    „Wer diese Aufforderung hört und ihr nicht nachkommt, ist der Verräter…und nicht derjenige, der bei dem Lügner bleibt.“

    Sorry…
    Es sollte heißen:“…und nicht derjenige, der den Lügner verlässt.“

    LG Ulli

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hallo Ulli,

    schöner Text und gute Anwendung! Dem mag ich nichts mehr hinzufügen 🙂

    LG
    Hans

  • barnabas
    Mai 31, 2012

    Liebe Akazie,

    du schriebst: „Das diese Thematik im internen Wachturm behandelt wird, zeigt in gewisser Hinsicht das da auch ein Widerstand vorhanden ist, den man kurzer Hand den Begriff des Verrats zuweist. Doch in Wahrheit ist man nicht bereit diesen Widerstand, als konstruktives Wesensmerkmal unseres Glaubens anzuerkennen. Im Prinzip kann man es als Schwäche des Diktats erkennen. Weiterhin wachsam zu sein, ist für jeden echten Anbeter Jehovas und jedem Christen ein unerlässliche Eigenschaft.“
    Ich kann mich nicht erinnern, das schon mal in so einer Form über „VERRAT“ geschrieben wurde. Insofern ist für mich der Artikel nicht AKTION sondern REAKTION. Agiere ich, oder Reagiere ich. Warum?
    Weil ich verraten werde oder weil ich befürchten muss, dass m e i n Verrat erkannt werden könnte?
    Drei Verräter wurden erwähnt. Deliah, Absalom und Judas.
    Folgende Gedanken sind mir zu (1.)Absalom und (2.)Judas in der Versammlung in den Sinn gekommen.
    Über den Absalom wurde gesagt (Abs. 5), er war auf den Thron seines Vaters erpicht. Er schmeichelte sich beim Volk ein. Er stahl die Männer von Israel durch heimliche Versprechen und heuchelte Zuneigung. Er gewann sogar enge Vertraute von David. Mit seinem Intrigenspiel und seinen dreisten Verschwörungen
    gegen den von Jehova eingesetzten König machte er deutlich, dass er nicht die geringeste Achtung vor der Souveränität Jehovas hatte. Keinen der oben genannten Aspekte hat die WTG, repräsentiert durch die LK, ausgelassen.
    1. Wer uns folgt, folgt dem Christus. So gestanden in einem anderem Wachtturm. Unsere Worte haben die gleiche Gewichtung so suggeriert in Abs. 10,11 (nicht so gesagt, aber an den Kommentaren in der Versammlung war zu erkennen, das es so verstanden wurde.) Immer wieder betont, das es um den „Gesalbten“ geht. Schließlich glauben das die in Brooklin von sich selbst ja auch und rechnen sich zu den „Gesalbten“. Auffallende Bezugnahme auf die schwer zu verstehenden Veröffentlichungen des „treuen Verwalters“.
    Maßen sie sich hier nicht selbst die gleiche Autorität von dem an, der auf dem Thron sitzt?
    Was ist mit ihren heimliche Versprechen? 1874, 1914, 1925, 1975, Millionen jetzt lebender werden nicht…. Es ist später als du denkst? Binnem Kurzem. Diese Generation wird nicht …… Sehr bald. etc. pp?
    Seht, die zukünftigen Fürsten! . . . War das nicht Schmeichelei und Anmaßung zu gleich? Wir bestimmen jetzt schon wer in Zukunft Fürsten sein würden.
    2. Über den Judas wird u.A. gesagt, das er die Einnahmen wegzutragen pflegte.
    Hat man nicht Einnahmen wegetragen und zweckentfremdet, indem man Immobilien gekauft und sie anschließend mit kostenfreier Arbeitskraft unter dem Vorwand des heiligen Dienstes restauriert hat. Um sie später, gewinnbringend wieder zu verkaufen?
    Während des Kommentarschreibens ist mir noch was zu Deliah in den Sinn gekommen.
    3. Deliah hat ihren Ehemann verraten. (Abs.16,17)
    Wird hier nicht auch zum Verrat gegenüber der eigenen Verwandtschaft aufgerufen?
    Weil sie einer Schwäche erlegen sind oder anders, nicht zwangsläufig falsch, denken wie wir oder anders wie eine geistigen Führungsriege welche sich göttliche Autorität anmaßt?
    Wer sind denn die eigentlichen Verräter?
    Jeder, der ohne Anmaßung, von Herzem treu dem Christus folgt ist kein Verräter!

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Barnabas,
    ZITAT:
    „Weil ich verraten werde oder weil ich befürchten muss, dass m e i n Verrat erkannt werden könnte?“

    Mich erinnert ihr Verhalten an den Dieb der seiner Flucht selber „Haltet den Dieb“ schreit, um damit die anderen zu täuschen.

    Deine Gedanken dazu, untermauern es noch.

    LG Ulli

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    Dem Sklaven gehorchen oder im Sinne des Herrn eigenverantwortlich handeln?

    Seit der Ankündigung des neuen Bundes durch Jeremia und die damit verbundene Änderung von der kollektiven in die persönliche Verantwortung, stellt sich die Frage, ob der Sklave die Verantwortung für seine Fehler durch falsche Lehren vor Jehova übernehmen kann?

    Jehova lässt uns nicht im Unklaren.

    (Römer 14:12) . . .So wird denn jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen. . .

    Niemand wird deshalb von Gott gerecht gesprochen, weil er aufgrund der falschen Informationen des Sklaven Fehler gemacht hat. Im Gegenteil, er muss Jehova darüber Rechenschaft ablegen, wenn er dem Sklaven trotz seiner Fehler blind gehorcht hat, statt alle Dinge auf Übereinstimmung mit SEINEM Willen zu prüfen und allein Gottes Willen zu tun.

    (Matthäus 13:34-35) . . .Alle diese Dinge redete Jesus durch Gleichnisse zu den Volksmengen. Ja, ohne ein Gleichnis redete er nicht zu ihnen, 35 damit erfüllt werde, was durch den Propheten geredet worden war, welcher sagte: „Ich will meinen Mund zu Gleichnissen auftun, ich will Dinge verkündigen, die von der Grundlegung an verborgen waren.“

    Warum redete Jesus stets in Gleichnissen? Damit seine Zuhörer den Sinn erfassen und entsprechend eigenverantwortlich handeln können.

    Um jemandem zu gehorchen bedarf es keines Verständnisses über den Sinn der Lehre. Die Israeliten mussten einem Gesetz gehorchen, ohne den Sinn der von Gott festgelegten Opfer und Zeremonien zu verstehen.

    Was wären die Voraussetzungen um dem Sklaven zu gehorchen?

    Jehova müsste dafür sorgen, dass der Sklave unfehlbar SEINEN Willen äußert, damit wir nicht durch SEINEN Sklaven, für den ER die Verantwortung trägt, irregeführt werden.

    Der blinde Gehorsam gegenüber dem Sklaven treibt uns aber in einen unzumutbaren Gewissenskonflikt. Wir erleben immer wieder Äußerungen des Sklaven, die wir mit unserem Gewissen nicht vereinbaren und auch nicht vor anderen Menschen vertreten können. Was also tun?

    Die Offenlegung der Widersprüche in der Literatur des Sklaven werte ich deshalb als ein Hinweis des Herrn, dem Sklaven nicht blind zu vertrauen, sondern alles anhand der Bibel zu prüfen und in Übereinstimmung mit ihr zu handeln. Niemand kann etwas dagegen haben, schon gar nicht diejenigen, die von sich behaupten Gottes Vertretung auf Erden zu sein. Gewiss werde ich dabei Fehler machen. Aber ich bin ein Lernender und handle stets in Übereinstimmung und mit meinem Gewissen vor Gott.

    Wenn es kein kollektive Verantwortung gibt und jeder für sein eigenes Denken und Handeln verantwortlich ist, kann es keine kollektive Rettung aufgrund der Mitgliedschaft in einer Organisation geben.

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    Uwe, das Schlucken mag manchmal zum Exzess werden. Denke doch nur an die Elsässer Stopfgänse. Die quälen sich und doch lassen sie sich gerne stopfen. Ähnlich ist es bei den Zeugen, sie quälen sich aber irgendwie ist es ihnen lieb geworden sich auf deise Weise abfüllen zu lassen.
    Erinnert mich an den Tetzelstein im Elm. Der Tetzel wurde auch gestopft – mit Geld, bis ihm einer dann den letzen STreich gab, von dem er sich vorher freigekauft hatte. Nicht alles ist Hirn aber vieles ist hirnrissig

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Hallo Frank!

    Zu dieser Aussage:

    >> …kam sie auf den Scheiterhaufen.
    Du hast keine Wahl, aber nutze sie.<<

    …kann ich nur sagen: WIE WAHR – leider trifft diese Einschätzung
    auch auf das Rechtssystem bei ZJ zu. Von einem Bruder oder Schwester wird erwartet die Bibel ernst zu nehmen – an alles zu glauben und es so zu vertreten!

    Wenn aber der "tr.Sklave" (bei einer Hexe war es der Papst und übrige Kirchenhirachie) eine andere Meinung vertritt wie Jesus, dann hast du natürlich des Sklaven Meinung zu vertreten. Sonst folgt "der Scheiterhaufen." Wie verrückt ist den all das und warum erkennen diese Verkehrtheit (in Wahrheit UNVERSCHÄMTHEIT) nicht mehr?

    Oder ist es nicht unverschämt wenn Jesus in Apg. 1:6,7 VERLANGT dass KEINER als nur der Vater die Aufrichtung des Königreiches bestimmen (wissen) kann – doch der Sklave setzt sich darüber hinweg ja er verlangt dies SEINE Berechnung* zu akzeptieren und lehrt laufend daß 1914 das Königreich erichtet wurde.

    Um auf deinen Vergleich mit den Hexen zu kommen – ein ZJ ist in jedem Fall zu verurteilen – akzeptiert er Jesu Lehre und steht dazu, hat es den Rausschmiss zur Folge – nach Zeugen Ansicht ist er Abtrünnig und damit tot. Bekennt er sich zum Sklaven und seinen unbiblischen Lehransichten (einschließlich seiner vielen falschen Zeit-Berechnungen und Angaben – siehe Hes. 13:1-8) dann führt es dazu von Jesus verworfen zu werden – den nach Johannes sind solche dem Antichristen gleich zu setzen. Nachzulesen in 2. Johannes:

    Warnung vor falschen Lehrern

    7 Überall begegnen wir Menschen, die in der ganzen Welt ihre Irrlehren verbreiten. … Diese Leute sind Werkzeuge des größten Verführers und schlimmsten Feindes Christi, des Antichristen.
    8 Seht euch vor, dass ihr nicht alles verliert, wofür ihr euch bisher eingesetzt habt, sondern dass ihr von Gott den vollen Lohn für eure Arbeit erhaltet. 9 Wer über das HINAUSGEHT (siehe Apg. 1:6,7), was Christus uns gelehrt hat, der wendet sich von Gott ab. Nur wer sich an die Lehre von Christus hält, bleibt mit dem Vater und mit dem Sohn verbunden.

    Mit anderen Worten die Hexe ist in jedem Falle tot – ein ZJ ebenso, wenn es nach den Lehransichten des "trvSk" geht.

    Darüber sollte jeder aufrechte ZJ nachdenken!
    lg. Matthäus

  • matthäus
    Mai 31, 2012

    Meinen * möchte ich nachreichen:

    Ist der Sklave als „treu und verständig“ zu bezeichnen, wenn er sich seinem Herrn widersetzt, oder Lehren in Umlauf bringt die er gar nicht wissen kann. Seit mehr als 100 Jahren hat der „Sklave“ nicht nur einen sondern viele Zeitpunkte (1799, 1874, 1915, 1914, 1919, 1925, 1975) genannt.

    Mit 1914 würde das Königreich auf ERDEN zur Macht schreiten Harmagedon wurde definitiv erwartet/prophezeit), als auf Erden dies nicht eintraf, wurde die Aufrichtung in den Himmel verlegt, wo es keiner überprüfen kann. Warum gehorcht man nicht den Worten Jesu der sagte: Dies hat der Vater in SEINE Rechtsgewalt gesetzt?

    Man erwartet diese Lehre zu vertreten, obwohl Jesus etwas anderes verlangt. Ist es in Ordnung eher auf auf den Sklaven als auf Gott oder Jesus zu hören?

    Interessant was der „Sklave“ selbst zu diesem Thema schreibt – er sagt das richtige, handelt er auch danach?

    Zitat aus WT darunter!

    „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat“ (APOSTELGESCHICHTE 1:7).

    Die Apostel stellten Jesus sowohl kurz vor seinem Tod als auch nach seiner Auferstehung Fragen mit zeitlichem Bezug (Matthäus 24:3; Apostelgeschichte 1:6). Jesu Antworten boten ihnen jedoch keine Möglichkeit, Daten zu errechnen. In dem einen Fall nannte er ihnen ein kombiniertes Zeichen und in dem anderen erklärte er, ‘es sei nicht ihre Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat’ (Apostelg. 1:7).

    Selbst Jesus, dem einziggezeugten Sohn Jehovas, war der Zeitplan seines Vaters für den Ablauf von Ereignissen nicht immer bekannt. In seiner Prophezeiung über die letzten Tage räumte Jesus demütig ein: „Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater“ (Matthäus 24:36). Jesus war bereit, geduldig zu warten, bis ihm sein Vater den genauen Zeitpunkt offenbaren würde, wann das gegenwärtige böse System der Dinge vernichtet werden soll.
    Zweierlei läßt sich aus der Art und Weise ableiten, wie Jesus die Fragen beantwortete, wann Dinge geschehen würden, durch die sich Gottes Vorsatz erfüllt. Erstens hat Jehova einen Zeitplan; und zweitens legt er allein diesen fest, und seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue Informationen über die von ihm festgelegten Zeiten oder Zeitabschnitte zu erhalten.

    Zeiten und Zeitabschnitte in der Hand Jehovas, Der Wachtturm, 15.9.1998 Seite 10

    „Seine Diener dürfen nicht erwarten, im voraus genaue >Zeitabschnitte< zu erhalten“ Warum nennt man dann laufend Zeiten die sich dann noch als falsch erweisen?

    Obige Jahreszahlen waren jeweils mit einer fixen Voraussage – Ankündigung verbunden – man könnte auch sagen man „prophezeite“! Noch drastischer wird die Sache wenn man Jehovas Meinung dazu nachliest:

    „Ihr fragt euch vielleicht: Woher wissen wir, ob jemand im Auftrag des Herrn spricht? Nun wenn ein Prophet im Namen des Herrn etwas ankündigt und es trifft nicht ein, dann waren es nicht Worte des Herrn. Er hat eigenmächtig geredet, und ihr braucht ihn nicht ernst zu nehmen!“

    5. Mose 18:21,22- siehe auch Jer.:23:16

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Matthäus,
    ZITAT:
    „Wie verrückt ist den all das und warum erkennen diese Verkehrtheit (in Wahrheit UNVERSCHÄMTHEIT) nicht mehr?“

    Die Verkehrtheit und Unverschämtheit der WTG wurde vom Großteil der „Schafe“ doch noch nie erkannt. Wie oft war es, wo mal mehr als nur ein paar Menneken weggingen wenns mal weider zum Himmel stank, zweimal? – Oder dreimal…aber viel öfter auch nicht.

    Und es bewirkte immer nur, das die Dagebliebenen sich um so fester an der WTG festklammerten.

    ZITAT:
    „Mit anderen Worten die Hexe ist in jedem Falle tot – ein ZJ ebenso, wenn es nach den Lehransichten des „trvSk“ geht.“

    Ja…ginge es nach IHREN Ansichten, wäre es so. Aber so wie die Katholiken damals schon nicht die Seele töten konnten, so ist es auch heute.
    Das letzte Wort über eines jeden Seele, spricht immer noch Gott durch seinen Sohn.

    LG Ulli

  • Uwe
    Mai 31, 2012

    Hallo Andre,

    Du sagst: Wenn ich mit einem Z.J. rede, dann kommt nur so bla bla, es ist Gottes Wille, Gottes Gesetzte usw. Da wird nicht überlegt. Ich kann es echt nicht mehr hören….“

    Da mumöchte ich dir zustimmen. Auch ich bin erschüttert darüber wie leichtfertig und ohne zu klagen die Mehrheit der Brüder sich etwas vormachen lassen.
    Ich habe den Eindruck sie wollen so richtig betrogen werden. Alles reden sie sich selber schön, obwohl es doch intelligente und denkende Menschen sind, die im leben ihren Mann stehen.
    Warum machen sie es den „Sklaven“ so leicht? Alles wird ohne murren geschluckz, die Gehirnwäsche ist perfekt. Wenn ich nur an die Kommentare der jungen Brüder und Schwester im Dienst oder im Bethel denke, die sie in dem PRO7 TV Beitrag auf die Fragen des Reporters gaben, nichts als von der Organisation vorgegebene Worthülsen, wo jeder merkt, das glauben sie doch selber nicht. Das SED System lässt grüßen.
    Warum betrügen sich die Brüder selbst? Ich verstehe es nicht, das man den größten Blödsinn schluckt, und sich dabei noch als Diener Gottes sieht.

    l.G.
    Uwe

  • Uwe Schöning
    Mai 31, 2012

    Ich muss dir leider widersprechen. Viele glauben die leeren Phrasen und Worthülsen, die sie von der WTG in den Mund gelegt bekommen tatsächlich.

    Das eigene Denken und Hinterfragen im Sinne der Beröer haben sie teilweise aufgegeben – das Studium findet nur noch anhand der Literatur der Gesellschaft statt. Die Bibel liegt zwar daneben, aber geforscht wird nicht mehr wirklich.

    Jeder, der sich seine eigenen Gedanken macht und zum Schluss kommt, dass die Gesellschaft nicht von Gottes Geist, sondern von Menschen geleitet wird – und als Konsequenz auch deren menschliche Lehren hinterfragt ist plötzlich „vom Teufel fehlgeleitet und fremdgesteuert“. (Worte meiner Mutter)

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Uwe,
    ZITAT:
    „Warum betrügen sich die Brüder selbst? Ich verstehe es nicht, das man den größten Blödsinn schluckt, und sich dabei noch als Diener Gottes sieht.“

    Ich versteh´s auch nicht..aber mir fällt in dem Zusammenhang der Spruch „Wer schön sein will, muss leiden“ ein.
    Vielleicht ist das Denkprinzip eines WT-Zeugen ähnlich gestrickt. Bei ihm heißt es dann halt nur: „Wer ins Paradies will, muss leiden“.

    Klar, es heißt in der Bibel, dass man durch viele Drangsale muss und für seinen Glauben auch bereit sein muss zu leiden. – Aber nirgendwo heißt es dort, dass man sich von seinen geistigen Hirten schlagen und betrügen lassen soll.
    Es heißt dort ja noch nicht einmal das man verfolgt wird, weil man ein Zeuge Jehovas ist. Nein, Jesus sprach davon, wer wegen SEINES Namens verfolgt würde, könne sich darüber freuen.

    Das Leid und die Einschränkungen dem sich ein Zeuge Jehovas aussetzt, ist dagegen keiner Freude wert, weil es DAFÜR keinen Lohn gibt. Der wurde nämlich nur denen versprochen, die um Jesu willen leiden.

    LG Ulli

  • Sascha
    Mai 31, 2012

    Liebe Ulli,

    das ist ein ganz wichtiger Punkt, den du hier ansprichst. Viele meinen, dass mit dem „Leiden“ irgendwelche negativen Erfahrungen gemeint sind, die man macht, weil man ein Zeuge Jehovas ist. Bei diesen „Leiden“, wie z.B. abgelehnte Bluttransfusionen, schlechte Erfahrungen im HzH Dienst, keinen Umgang mit ausgeschlossenen Familienangehörigen, usw. spielt aber der NAME JESU eigentlich NIE eine Rolle. Es sind selbst auferlegte Drangsale. Danke, dass du das herausgestellt hasst.

    Schöne Grüße

    Sascha

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Sascha,

    „selbst auferlegte Drangsale.“

    Ganz richtig, insofern kann man auch nicht die Schuld der WTG zuschieben. Oder Satan. Jeder von uns muss selbst entscheiden, was er tut und was nicht. Beeinflusst werden wir letztlich immer und überall.

    Gal 6:5, HFA
    Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen.

    LG
    Hans

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Hi Ulli,

    kennste das Lied von den Hosen „Paradies“? Da gibt’s ne Textzeile „Ich will nicht ins Paradies wenn der Weg dorthin so schwierig ist.“

    Die hatten auch mal einen Gitarristen namens Walter, dessen Eltern ZJ sind.

    LG
    Hans

  • Ulrike P.
    Mai 31, 2012

    Hallo Hans,
    „Hi Ulli,
    kennste das Lied von den Hosen “Paradies”? Da gibt’s ne Textzeile “Ich will nicht ins Paradies wenn der Weg dorthin so schwierig ist.” “

    Aber selbstverstädnlich kenne ich das „Paradies“ der toten Hosen. 😀 – Und diese Stelle, singt mein Mann immer ganz besonders laut mit:

    „Wer Messer und Gabel richtig halten kann
    und beim Essen grade sitzt,
    wer immer JA und DANKE sagt,
    dessen Chancen stehen nicht schlecht.
    Wer sich brav in jede Reihe stellt
    mit geputzten Schuhen,
    wer sein Schicksal mit Demut trägt,
    dem winkt die Erlösung zu.

    Wir sollen zuhören und aufpassen,
    tun, was man uns sagt,
    unterordnen und nachmachen
    vom ersten bis zum letzten Tag.
    Immer schön nach den Regeln spielen,
    wie sie befohlen sind,
    wie sie im Buch des Lebens stehn,
    in Ewigkeit Amen.

    Ich will nicht ins Paradies,
    wenn der Weg dorthin so schwierig ist,
    wer weiß, ob es uns dort besser geht –
    hinter dieser Tür.“

    (Dieser Teil war dann bestimmt vom Walter inspiriert)

    Hinter die Tür des Zeugenparadieses, würde ich ehrlich gesagt auch nicht mehr wollen. – So wie sie das mittlerweile ausgemalt bekommen, gleicht es eher der Hölle. 😉

    LG Ulli

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Traurig, wenn man sich in dem Text wiederfindet.

    Lustig, wenn man es laut aufdreht, wenn man gerade mit dem KA auf dem Beifahrersitz ins Gebiet fährt 😉

    [nicht, dass ich das gebracht hätte …]

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    warum nicht?

  • Hans
    Mai 31, 2012

    Ich hatte schon seeeehr lange keinen KA mehr auf meinem Beifahrersitz 😉

  • Martin
    Mai 31, 2012

    Ja, UWE….viele „katholische Brüder“…??? „ich bleibe was ich bin“… „bin getauft, getraut und was solls… wartet mal ab, bis ihr eine größere Kirche seit…“
    Geringfügige Änderungen vorbehalten…
    Gruß
    Martin

  • Edelmuth
    Mai 31, 2012

    >> Warum machen sie es dem „Sklaven“ so leicht? Alles wird ohne murren geschluckt, die Gehirnwäsche ist perfekt <<

    Hallo Uwe

    Sie glauben durch ihren Gehorsam gegenüber dem Sklaven ewiges Leben zu bekommen. Deshalb fragen sie nicht mehr danach und setzen ihre gesamte Hoffnung in den Sklaven. Sie haben den Sklaven zu ihrem Gott gemacht und Jehova zum Erfüllungsgehilfen des Sklaven degradiert.

    Ob Jehova das gefällt? Ich kann es mir nicht vorstellen.

    Ede

  • Frank&Frei
    Mai 31, 2012

    das Leben eines Zeugen ist auf Gehorsam ggü dem Sklaven gedrillt. Selbst in den Liedern wird der Gehorsam ausgelobt.
    Der Gehorsam – eher Kadavergehorsam – ist eher als Götzendienst zu erkennen. Die „Höhe“ im Königreichssaal – unsichtbar, aber immer gegenwärtig – in Gebeten, Vorträgen und Lobhudeleien.
    Wie sagte mal ein KA in Kalifornien: wenn der Sklave befiehlt: setze deine Schwiegermutter aus dem Fenster – dann tue ich es.

    Gibt es eine besser Definition von Götzendienst?

    schönen gruss

  • Eddi
    Mai 31, 2012

    Hallo Uwe,

    nein, ich glaube, dass die Mehzahl der Brüder wirklich treuherzig ist und nicht sich betrügen lassen will. Da ist der sog. Sklave auch gerissen genug, zu suggerieren, dass jede Information von außen nur ein „gefährliches Ohrenkitzeln“ sein soll, oder ein Angriff von Feinden, etc. Das ist der beste Schutzmechanismus, seine eigene Macht zu stärken, denn keiner der Brüder möchte sich von einem Feind oder Abtrünnigen im Glauben schwach machen lassen. Und falls doch einmal jemand intensiver nachfragt, dann zieht das Konsequenzen nach sich. Entweder er zeigt Reue, d. h. er fragt nicht mehr ungläubig nach oder er wird gegangen. Und dann bekommt die Versammlung wieder gesagt, das kommt davon, wenn sich jemand von Abtrünnigen beeinflussen lässt und die Mühle kann von vorne fahren. Jedem, der etwas hinterfragt, wird gesagt, Jehova wird das zu seiner Zeit offenbaren, jetzt etwas anzuzweifeln, ist gegen Jehova.

    Na und wer will schon gegen Jehova sein.

    Kennst du den Versuch mit der Ratte im Labyrinth? Zu Beginn bekommt die Ratte ihr Häppchen gleich am Anfang des Weges. Jeden Tag legt man den Happen dann ein Stückchen weiter weg, bis er ganz am Ende liegt. Und da können noch so viele Wege sein, die Ratte geht immer den gleichen Weg, wo sie die Belohnungen gefunden hat. Sie sucht nirgendwo anders, auch wenn der Happen woanders liegt. Fällt dir was auf?

    Beten wir für diese Brüder und Schwestern, denn der Heilige Geist reißt Mauern ein und die Belohnung, die dahinter ist hält lange vor.

    Herzliche Grüße
    Eddi

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