93 Comments
  • ilil
    Februar 9, 2012

    Hallo,
    wie wird man ein Glaubensbruder oder eine Glaubenschwester?
    wenn ich genau nehme hab ich fast zur Gänze meinen glauben verloren. Könnt ihr mir bitte dabei helfen? Danke auch nochmals für die guten Artikel. Glg

  • ilil
    Februar 9, 2012

    Hallo,
    wie wird man ein Glaubensbruder oder eine Glaubenschwester?
    wenn ich genau nehme hab ich fast zur Gänze meinen glauben verloren. Könnt ihr mir bitte dabei helfen? Glg

  • Birds
    Februar 9, 2012

    Lieber Ilil,

    Herzlich willkommen hier bei BI.
    Warum, bzw was hat dir den Glauben geraubt.?

    Hier werden dir sicher viele Helfen wollen, aber es kann dich keiner zu etwas über reden. Es gibt viele Möglichkeiten, den Glauben zurück zu erlangen. Werfe deine Bürde auf Jehova und den Christus, flehe sie an dir zu helfen. Du wirst sehen, der Herr wird dich stärken.
    Er gibt Stück für Stück das was du benötigst. Lies dazu in Bibel, fange dein eigenes Leseprogramm langsam an. Du wirst sehen es kommt.
    Hier auf BI sind viele die dich dazu ermuntern werden.

    Mich würde aber wirklich interessieren was dir den Glauben geraubt hat.

    LG
    BR Bird

  • Manfred
    Februar 9, 2012

    Liebe Ilil,

    ich nehme an, dass Du eine Glaubensschwester bist, oder? Vielleicht ist Dir dieser Bibeltext eine Hilfe:

    Mat. 12:46-50
    46 Während er noch zu den Volksmengen redete, siehe, da stellten sich seine Mutter und seine Brüder draußen hin und suchten ihn zu sprechen. 47 Da sagte jemand zu ihm: “Siehe! Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen.” 48 Als Antwort sagte er zu dem, der es ihm mitteilte: “Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?” 49 Und er streckte seine Hand nach seinen Jüngern aus und sprach: “Siehe! Meine Mutter und meine Brüder! 50 Denn wer immer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.”

    Wenn Du den Willen unseres himmlischen Vater tust, wozu auch gehört an den zu glauben, den er ausgesandt hat, nämlich Jesus Christus, dann bist Du ein Bruder oder Schwester von Jesus. Da wir alle, die wir an Christus glauben seine Schwestern und Brüder sind, bist Du es auch automatisch von uns allen. 😉

    Du kannst Dir das nicht erarbeiten, der Glaube ist entscheidend. Denke bitte an den Verbrecher, der neben Jesus hingerichtet wurde. Er wird mit Jesus im Paradies sein, nur aufgrund dessen, dass er kurz vor seinem Tod an ihn geglaubt hat. Dass er der Sohn Gottes ist. Er konnte buchstäblich gar nichts mehr tun und trotz seiner Vergehen wird er im Paradies leben. Nur der Glaube hat ihm das ermöglicht.

    Deshalb, lass Dich bitte nicht unterkriegen und lies in Gottes Wort, dies allein ist die Wahrheit. Wenn Du das glaubst was dort steht, dann wirst Du auch gerettet werden. Doch verlass Dich niemals auf Menschenwort, denn dort gibt es keine Rettung.

    Ich wünsche Dir den Segen unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes, dass Du Dir den Glauben bewahren kannst.

    Brüderliche Grüße Manfred

  • ilil
    Februar 9, 2012

    Hallo, der Glaube wurde mir insofern geraubt durch die Aussage “ nur getaufte der Organisation sind Brüder und Schwestern“, „von Gott weiß man ja als interessierter ja nichts“,oder „als interessierter ist man ein geistiges Kleinkind“. Ich würde als kaTh. Geboren und sag ursprünglich alle Menschen egal welcher Herkunft als Bruder oder Schwester. Welche aber an Jesus glauben sehe ich als meine GlaubensSchwestern ödet Brüder. Nur bin ich jetzt in meinem Selbstverständnis verstört. Durch das Klassen denken. Hoffe es gibt sich wieder. Glg

  • B.
    Februar 9, 2012

    Hallo ilil,

    lies doch einmal für dich ganz in Ruhe im Johannes-Evangelium. Am besten eine Übersetzung, die dir zusagt (z. B. Neues Leben, Neue evangelistische Übersetzung o. ä.).

    Gut ist es, wenn du davor Gott im Namen Jesu bittest, dir zu helfen, ihn und seinen Sohn zu erkennen und dass du glauben MÖCHTEST, es aber nicht kannst.

    Lasse dich nicht von Menschen verunsichern – wir sind alle gleich, nämlich Sünder. Halte dich von Menschen fern, die über die Schrift hinausgehen und dich dadurch schwächen.

    Matthäus 18:6 Wer aber einen von diesen Geringgeachteten, die an mich glauben, zu Fall bringt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins tiefe Meer geworfen würde.

    Gerade für die „geistigen Kleinkinder“, wie du zitiert hast, wird es leichter sein, denn Lukas 18:17 zeigt:

    „Hört, was ich euch sage: Wer sich die neue Welt Gottes nicht wie ein Kind schenken lässt, dem bleibt sie verschlossen.“

    Lieben Gruß

    Bumerang

  • verwundet
    Februar 9, 2012

    Vielen, vielen herzlich Dank für so liebevollen Zuspruch und tröstende Worte – das ist wirklich Balsam 🙂

    Ich saß nun schon öfters hier vor diesem Nachrichtenfenster, musste aber feststellen, daß ich leider immer noch nicht darüber reden kann, was und vor allem wie genau es mir zugestoßen ist… –

    fühle mich innerlich tot, so als wäre ich gesteinigt worden und kann es nicht fassen, daß Menschen, die sich meine „Brüder“ nannten; *Älteste*, zu denen ich aufgesehen habe – zu einem solchen Benehmen fähig waren und derart ungerecht, diskriminierend und menschenverachtend agieren konnten 🙁

    Aber ich habe hier schon vieles gelesen und bin deshalb nicht mehr ganz so alleine. DANKE!

    ganz liebe Grüsse,

    Sarai

  • Sascha @ Sarai
    Februar 9, 2012

    Liebe Sarai,

    du kannst dir sicher sein, dass wir dich in unsere Gebete einschließen werden, und wenn du dann irgendwann die Kraft und auch den Willen hast, über einiges zu schreiben oder zu sprechen, kannst du dich jederzeit melden… (br.sascha@web.de)

    Fühl dich umarmt…

    Liebe Grüße
    Sascha und Ira

  • Hopefull
    Februar 9, 2012

    Liebe Sarai

    auch ich möchte Dich gerne umarmen und hier herzlich willkommen heißen. Manchmal braucht man einfach etwas Zeit um reden zu können und vor allem braucht man auch Vertrauen, und das muss erst wachsen. Aber einem kannst Du immer vertrauen und das ist unser Herr Jesus Christus. Er fordert uns sogar auf, ja auch Dich, sich an ihn zu wenden, wenn unser Herz schwer ist.
    Mat. 11: 28 -30:
    „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

    Nimm diese Angebot an. Schütte Dein Herz bei ihm aus. Denn Jesus ist auch für Dich gestorben und er liebt Dich!

    Liebe Grüße Hope

  • genovefa Widmann
    Februar 9, 2012

    Liebe Verwundet!
    So elend wie Du Dich fühlst, das kann man aus Deinen wenigen Zeilen lesen, habe ich mich auch gefühlt, als die Ältesten unserer Versammlung anfingen an unseren ehrlichen Beweggründen zu der WTG zu zweifel.
    Mein Mann und ich sind vor 17 Jahren durchs Bethel in ein Hilfenot- Gebiet gezogen. Wir mussten eine neue Sprache lernen, waren noch am Hausbauen, machten in der Vesammlung Aufgaben, ich habe auch alle von meinem Mann übersetzt, war ca 24 Jahre im Pionierdienst und mein Mann 22 Jahre Ältester, haben unsere Verheiratete Tochter in D.gelassen und haben Tag und Nacht für Interessierte und Brüder Abhol-dienst, hin und zurück geleistet und dann hat man begonnen uns als Abtrünnige hinzustellen, weil wir eine üble Sache bei einem Ältesten beobachteten. Man hat mich 2 malvors Komitee gebracht und dann haben wir uns zurückgezogen, was zu unserem Ausschuss führte. Wir konnten es nicht fassen und das kam alles von einer ORG der wir total vertrauten. Jetzt sind wir im Ausland und haben es Aufgrund wirschaftlicher Probleme schwer wieder zurück zugehen. Doch all das haben wir überwunden, weil wir an Jehova weiterhin festgehalten haben.Tu Du das bitte auch, denn er hat nicht Schuld!!!!!!!!!!!
    Bruderinfo wird Dir weiter helfen, denn viele Brüder leiden unter der Ungerechtigkeit dieser ORG die Liebe proklamiert, aber wir haben nur Ungerechtigkeit, Verleumdung und geschürten Hass erlebt.
    Jehova ist Liebe und er wird diese Leute zur Rechenschaft ziehen. Kopf hoch verwundete,gib nicht auf.

    Genovefa

  • verwundet
    Februar 9, 2012

    Meine Seele wurde durch die Organisation der Zeugen Jehovas so schwer verwundet, daß sie regelrecht in verstümmeltem Zustand ist und nun treffe ich hier plötzlich auf liebevolle Menschen, die wirklich christlich denken…
    So komme ich vom Status der Verwundung zur *Verwunderung* und bitte Jesus um Heilung.
    Sehr glücklich, Euch gefunden zu haben –

    Sarai

  • Barnabas
    Februar 9, 2012

    Dann mal ein herzliches Willkommen, bei den Verwundeten (und manchmal auch Verwunderern :)), liebe Sarai!
    Wir haben alle eine ähnliche Biografie. Da wir beinahe gelernt haben uns über gar nichts mehr zu wundern, lasst uns gemeinsam daran gehen uns unsere Wunden zu heilen und auf den zu vertrauen der das noch viel besser kann.

    Liebe Grüße von Barnabas

  • Alois
    Februar 9, 2012

    Hallo Sarai

    herzlich willkommen bei uns. So wie Dir ging es den Meisten.
    Aber verlasse Dich darauf, unser Herr Jesus verbindet Deine Wunden, denn er ist unser Hirte und dieser gute Hirte kümmert sich um seine Schafe, denn sie wurden ihm von seinem Vater geschenkt. Joh. 17

    Liebe Grüße
    Alois

  • Dennis
    Februar 9, 2012

    Liebe Sarai,

    sei gegrüßt hier auf Bruderinfo! Es ist schlimm zu hören, dass die WTG Dich „verwunden“ konnte, vermutlich seelisch nehme ich mal an. Bestimmt findest Du noch etwas Trost durch die Artikel hier auf dieser Seite und auch durch solche Kommentare, in denen Du Dir Dinge von der Seele schreibst.

    Möchtest Du noch etwas mehr erzählen, was Dir passiert ist? Gerne auch privat über e-Mail: mentalist1981@web.de

    LG
    Dennis

  • PINEHAS
    Februar 9, 2012

    Liebe Sarei,
    auch wir sind glücklich, dass du uns gefunden hast. Du hast das erlebt, was uns in Jer 23:1-4 beschrieben wird.

    1 Wehe den Hirten, welche die Schafe meiner Weide verderben und zerstreuen! spricht der HERR. 2 Darum spricht der HERR, der Gott Israels, also wider die Hirten, die mein Volk weiden: Weil ihr meine Schafe zerstreut und versprengt und nicht nach ihnen gesehen habt, siehe, so will ich euch heimsuchen wegen eurer schlimmen Taten, spricht der HERR. 3 Und ich selbst will den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, dahin ich sie verstoßen habe, sammeln und wieder zu ihren Hürden bringen, dass sie fruchtbar sein und sich mehren sollen.
    4 Und ich will Hirten über sie setzen, die sie weiden sollen; sie werden sich nicht mehr fürchten noch erschrecken müssen, auch keines soll vermisst werden, spricht der HERR.

    Dieser Text ist auch auf uns anzuwenden. Die Hirten der WTG haben uns verdorben und zerstreut. Hier bei BI brauchen wir uns nicht mehr fürchten. Hier kannst du deine verwundete Seele erst einmal baumeln lassen. Die nächsten Wochen und Monate werden für dich eine geistige Kur sein. Deine Wunden werden hier verarztet.

    Wir freuen uns auf dich und ich möchte dich bei unserem Hirten, Jesus, recht herzlich willkommen heißen.

    Allen ein erholsames Wochenende wünscht PINEHAS

  • Matthäus
    Februar 9, 2012

    Liebe Sarei, auch von mir ein herzliches Willkommen und ein paar Worte des Trostes die sich an und durch Jesus erfüllten. Nimm sein Joch das ist sanft und erquickt. Jesaja hat im Kap. 61 diese vorausgesehen:

    1 Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich berufen hat. Er hat mich gesandt, den Armen die frohe Botschaft zu bringen und die Verzweifelten zu trösten. Ich rufe Freiheit aus für die Gefangenen, ihre Fesseln werden nun gelöst und die Kerkertüren geöffnet. 2 Ich rufe ihnen zu: „Jetzt erlässt Gott eure Schuld!“ Doch nun ist auch die Zeit gekommen, dass der Herr mit seinen Feinden abrechnet. Er hat mich gesandt, alle Trauernden zu trösten!

    Lg. Matthäus

  • Lisette
    Februar 9, 2012

    Nach monatelangem intensivem Bibellesen (ohne Wachtturm Begleit Literatur) habe ich erkannt, dass die Lehren der „Treue und verständige Sklave“ in großer Zahl antichristliche Lehren verkündet, und für sie rigiden Gehorsam fordert. In der Tat ist daher die Wachtturm-Organisation als nicht-christliche „Sekte“ anzusehen. Ich habe mich daher von der Organisation losgesagt. Mit welchen weitreichenden Folgen wisst ihr ja. Allerdings hält mein Vater zu mir und sagte mir:“Recht so! Ich wusste ja, dass ich eine tief nachdenkliche Tochter habe, die den richtigen Schritt tut, aber ich muss bleiben, denn ich liebe deine Mutter und will mich nicht von ihr (!) trennen müssen!“. Mit meinem Papa treffe ich mich immer wieder irgendwo. – Voller Freude gebe ich euch aber allen auch noch bekannt, dass ich am Fest der Auferstehung in einer evangelischen Kirche „Auf den Namen des VAters und des Sohnes und des Heililgen GEistes“ getauft werde, ohne mich einer Organisation hingeben zu müssen. Ich bin wiedergeborene Christin, und unbeschreiblich froh über die geschenkte Freiheit.

  • Ulrike P.
    Februar 9, 2012

    Hallo Lisette,
    ZITAT:
    „…aber ich muss bleiben, denn ich liebe deine Mutter und will mich nicht von ihr (!) trennen müssen!”.“

    Ja Wahnsinn oder? – Soweit ist es schon gekommen, dass man Angst um seine Ehe haben muss, wenn man nicht mehr mit dem Partner gemeinsam Richtung Abgrund marschieren will.
    Dein Vater tut mir sehr leid…um so mehr freut es mich für dich, dass er zu dir steht.

    Du wirst, wenn ich dich richtig verstehe, bei deiner Taufe nicht in den Schoß der evangelischen Kirche getauft? – Das ist gut…denn sich von einem Sumpf in den nächsten zu begeben, wäre auch nicht das was Gott möchte.

    Denn auf eine Kirche und ihre Lehren – egal welche – zu vertrauen, wäre fatal. – Denn sie sind noch genauso engstirnig wie eh´und je – allen voran die katholische Kirche:

    „Ehemalige Katholiken … gibt es nicht. Wenn Sie katholisch getauft sind, dann sind Sie ein Leben lang katholisch, sogar wenn Sie dies widerrufen haben oder in eine andere Kirche eingetreten sind. Die Taufe hat in Ihre Seele sozusagen katholische DNA eingegossen – die Taufe definiert, wer und was Sie sind“. (Bischof Thomas Tobin, Providence/USA, im Oktober 2010, zit. nach www. kath.net/detail.php?id=29343)

    Ihrer Ansicht nach, bin ich also noch katholisch…fand ich schon sehr interessant…da sage ich nur: Das hätten sie wohl gerne…aber über meine Seele wacht der Höchste und SEIN Geist wurde in mein Herzen ausgegossen.

    Was ich auch nicht wusste ist, dass es wohl eine Art Verbund von 11 Kirchen gibt, die nur einander und damit auch nur ihre Taufe respektieren:

    – Äthiopisch-Orthodoxe Kirche
    – Arbeitsgemeinschaft Anglikanisch-Episkopaler Gemeinden in Deutschland
    – Armenisch-Apostolische Orthodoxe Kirche in Deutschland
    – Evangelisch-altreformierte Kirche in Niedersachsen
    – Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
    – Evangelische Kirche in Deutschland
    – Evangelisch-methodistische Kirche
    – Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland
    – Orthodoxe Kirche in Deutschland
    – Römisch-Katholische Kirche
    – Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche

    Mich würde hierbei ja echt interessieren ob sie auch meinen, unauslöschlich ihre ureigene DNA in die Seele des Menschen zu geben, den sie taufen.

    Wie auch immer, es zeigt jedenfalls das auch außerhalb der WTG-Mauern Wachsamkeit gefragt ist – damit man nicht unversehens in Kirchenhand landet, statt in Gottes und Jesu Händen.

    Aber eine Taufe wie von dir beschrieben – allein „auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“ begründet – ist dann wirklich ein Grund zur Freude.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Februar 9, 2012

    Hallo BI,
    ist ja komisch…auch ich habe extra das http gelöscht, damit es nicht als Link erscheint…könnt ihr es bitte noch nachträglich bearbeiten? – Bevor wieder irgendwelche Missvertändnisse um dieses Thema entstehen.

    LG Ulli

  • Eddi
    Februar 9, 2012

    Ein wunderbarer Artikel!
    Endlich brauche ich mir nicht mehr als rückständig vorkommen, wenn man was Gutes tut.

    Leider sind schon viele Brüder und Schwestern soweit vom gegenseitigen Geben und Nehmen entfernt, dass sofort der Verdacht aufkommt, man wolle sie kaufen, wenn sie ein Geschenk erhalten, oder es geht ihnen (wie mir auch), dass man sich überhaupt nicht mehr traut, aus reinem Herzen etwas anzunehmen.

    Ein „normaler“ ZJ lernt doch, dass es nur ein „Geschenk“ von Brüdern und Schwestern gibt, nämlich einen Eintrag im Terminkalender zum Predigtdienst absolvieren.
    Ist das nicht traurig? Mir blutet so das Herz bei diesem Gedanken.
    Etliche wären ja sogar noch dankbar, wenn sie in Hemd und Hose oder Bluse/Rock entspannende Freizeit g e m e i n s a m mit ihren Brüdern und Schwestern genießen könnten, aber es reicht einer durchschnittlichen ZJ-Familie heute nicht mehr, sich daran zu beteiligen. Papa steht vor lauter Eifer vor einem Herzinfarkt und Mami leidet unter Burn-out, wegen all der „theokratischen Verpflichtungen“. Na da können die Kinder doch gleich lernen, dass ein gottgefälliges Leben mit zahlreichen Entbehrungen verbunden ist.

    Joseph war nur Zimmermann, aber ich schätze, der würde sich im Grab umdrehen wenn er könnte, angesichts einer solchen Einstellung.

    Also ich hab euch lieb und ich bin auch nicht entspannt, aber trotzdem gut drauf, weil sich nämlich vor Kurzem noch ganz viele die Mühe gemacht haben, mich „auf dem kurzen Dienstweg“ des Forums in Tat und Wahrheit zu ermuntern.

    Liebe Grüße und Gesundheit wünsche ich allen .
    Eddi

  • Edelmuth
    Februar 9, 2012

    >> Wie kann man noch die Versammlung besuchen wenn man doch weiß, dass die Lehren des Sklaven nicht passen sondern gar nicht mehr in Übereinstimmung mit den Aussagen der Bibel sind?
    Wie schaffen es hier viele mitschreibende Brüder und Schwestern noch in die Versammlung zu gehen?
    Macht das nicht das Geistige und buchstäbliche HERZ krank ?
    Wie bekommt Ihr ALLE diesen Spagat hin? <<

    Hallo Teddy

    Da sprichst du wirklich ein interessantes Thema an. Über die Motive der anderen Brüder kann ich nichts sagen. Ich besuche die Zusammenkünfte um Gemeinschaft mit ähnlichgesinnten Menschen zu haben. Zu Menschen aus der Welt habe ich kein Vertrauen.

    Nach den Zusammenkünften nutze ich auch gerne die Gelegenheit, um mit Brüdern über soeben angesprochene Themen anhand der Bibel zu sprechen. Das missfällt natürlich einigen Ältesten. Wenn ich dann auf meine Sichtweise angesprochen werde, werden sie von mir aufgefordert, mich anhand der Bibel zu widerlegen und mich „zurechtzubringen“, denn ich bin demütig und korrigiere mich wirklich gerne, wenn ich irgendwo einen Denkfehler gemacht habe.

    Probiert es doch auch einmal, aber seid vorsichtig. Jesus haben sie deshalb an den Pfahl geschlagen.

    Ede

  • Frido
    Februar 9, 2012

    Interessanter Artikel! Ich werde da noch mal nachhaken!

  • Anna
    Februar 9, 2012

    Lieber Hans, lieber Mike, liebe Brüder und Schwestern,

    natürlich sind nicht ALLE Brüder während der Dienstwoche ANDERS. Ich bin ja auch so wie ich halt eben bin. Nur die Brüder die anders sind merken gar nicht, dass sie sich ANDERS verhalten.

    Das ist ein merkwürdiges Phänomen. In den Köpfen ist so tief verwurzelt der Gedanke Dienstwoche=Freude, dass man automatisch wie ein Roboter eben total freundlich ist. Zu wirklich so gut wie allen, auch wenn man sonst eher an dem Bruder oder der Schwester vorbeigeht. Das darf man nicht persönlich sehen. Die Brüder meinen nicht euch, wenn sie euch plötzlich ganz diensteifrig die Hand schütteln. Das ist tief in der Struktur die ihnen vermittelt wurde zu suchen. Erklärung finde ich dafür keine. Unser Bruder Bob wäre dafür zuständig.

    Bei uns ist es ind er Dienstwoche aber auch bei den offiziellen Treffpunkten so, dass sich viele schon im voraus verabreden und der ursprüngliche Gedanke der Gemeinschaft nicht verwirklicht wird. Oft bin ich die einzige die sich meldet auf die Frage: „wer hat noch keinen Partner?“.
    Ich habe kein Problem damit mit irgendeinem Bruder/Schwester 2 bis 3 Stunden in den Dienst zu gehen. Selbst wenn wir nicht unbedingt auf gleicher Wellenlänge liegen. Diesen Dienst nutze ich eben im wesentlichen um mit meinen Brüdern Gemeinschaft zu haben. Auch mit den ganz und gar organisationstreuen. Diesen versuche ich ein bisschen Freude zu schenken. Und wenn ich mit dem Kreisaufseher oder seiner Frau gehe dann zu den ganz normalen Leuten im Gebiet. Ich suche da keine Schmankerl raus wo man sitzen und Tee trinken könnte. Da gehe ich dann eher noch mit alten und kranken Brüdern hin damit es für sie nicht so schwierig ist.

    Schaut ihr lieben Brüder, wenn wir Vorträge über Zeitmanagement hören um noch mehr Leistung zu erbringen. Wohlgemerkt Zeitmanagement ist manchmal ganz sinnvoll um Routinearbeiten zügig erledigen zu können. Und dann Zeit für die WICHTIGEN Dinge zu haben. Was aber ist wichtig? Gott und den Nächsten lieben wie mich selbst. Und Gott lieben bedeutet auch Zeit für Jehova zu finden im Gebet, im Lesen in seinem Wort usw. Es bedeutet aber nicht Termin- und Leistungsdruck. Bedeutet aber auch Zeit für den Nächsten und mich selber. In den letzten Jahren erleben viele von uns unendlich viel Trauer wenn wir geliebte Menschen, die meinten nie sterben zu müssen, dahinsiechen und schließlich sterben sehen. Viele dieser Brüder haben die Organisation aufgebaut, sich dafür aufgerieben, sich nichts gegönnt. Alt und krank wird man von alleine, ich weiß. Nur wenn ich immer unter dem Druck steht mehr, mehr und noch mehr tun zu müssen weil ja das Ende BALD kommt, dann wäre ich zwangsläufig noch kränker. Ich rede ja mit meinen Brüdern, sie erzählen mir ganz treuherzig, dass das Ende doch jetzt kommen muss, wenn der Sklave sagt wir jetzt wieder unser Äußerstes tun. Dann lade ich sie zu mir ein, da freuen sie sich wenigstens ein paar Stunden.

    Euch einen entspannten Abend und Freude an Jehova und Christus.

    Herzlich Anna

  • Teddy
    Februar 9, 2012

    Liebe Anna, liebe Brüder und Schwestern!

    Ich lese auch schon einige Zeit mit und folgende Frage liegt mir auf dem Herzen.
    Wie kann man noch die Versammlung besuchen wenn man doch weiß, dass die Lehren des Sklaven nicht passen sondern garnicht mehr in Übereinstimmung mit den Aussagen der Bibel sind?
    Wie schaffen es hier viele mitschreibende Brüder und Schwestern noch in die Versammlung zu gehen?
    Macht das nicht das Geistige und buchstäbliche HERZ krank ?
    Wie bekommt Ihr ALLE diesen Spargat hin?

    Liebe Grüße an Alle !

    Euer Bruder Teddy

  • armes Schaf 2012
    Februar 9, 2012

    Hallo Teddy,
    ein Spagat könnte auch eine Art Brücke sein,um zu verbinden!Für die Entzweiung sind sicher andere zuständig die Druck ausüben.Jesus hat Brücken gebaut,jeden Tag. MfG dat Schaf vom Rhein..

  • Anna
    Februar 9, 2012

    Lieber Bruder Teddy, liebe Schwestern und Brüder,

    erstmal schön, dass du dich beteiligst. Herzlich willkommen 🙂

    Zu deiner Frage:
    ZITAT:
    Wie schaffen es hier viele mitschreibende Brüder und Schwestern noch in die Versammlung zu gehen?
    Macht das nicht das Geistige und buchstäbliche HERZ krank ?
    Wie bekommt Ihr ALLE diesen Spargat hin?
    _________________________________________________________

    Weil ich jetzt gerade aus der Zusammenkunft komme will ich dir gerne antworten. Und auf meinem Heimweg habe ich genau über deine Frage erneut nachgedacht. Vieles war heute nicht einfach für mich. Nachmittag war ich im Predigtdienst und jetzt eben in der Versammlung.
    Es geht nur einigermaßen mit innerer Distanz. Und es geht nicht immer. Auch ich bin nicht an allen Tagen gleichermaßen belastbar. Und hätte ich noch Kinder die in der Organisation aufwachsen sollten, so würde ich anders reagieren.
    So aber bin ich frei. Was mir Kraft gibt ist Jehova und Jesus. Wenn Jesus sagt dass die Wahrheit uns freimacht meint er damit auch die Wahrheit aus Gottes Wort und nicht Menschenwort. Jetzt muss ich eine der Lieblingsworte unseres lieben Bruders Matthäus zitieren, „Dieser ist mein Sohn der geliebte, hört auf IHN“.

    Das was so vom Sklaven kommt macht mich mal mehr und mal weniger traurig. Aber ich versuche das Gute das wir hören zu behalten und beim Unsinn geistig abzuschalten. Und Kraft gibt mir auch eines: Heute abend habe ich mich mit einem Ehepaar, beide über 90! Bruder langjähriger Ältester seit über einem halben Jahrhundert getauft, unterhalten.
    Die Schwester hat mir gesagt dass sie oft weint, sie hört vom 30-Stunden-Hipi und weiß, dass alles kann sie doch gar nicht mehr tun. Und dass sie sich doch nie vorstellen konnte in diesem System sooooo alt zu werden. Selbst diese betagte Schwester hat seinerzeit auf Kinder verzichtet, weil ja das Ende vor der Tür steht.
    Bruder Teddy, ich habe diese Schwester in meine Arme genommen und getröstet. Dafür gehe ich in die Zusammenkunft, für das davor und danach. Und ich ein paar liebe Brüder kenne, um derentwillen ich noch in der Versammlung bleiben muss, solange ich irgendwie schaffe.

    Es gibt schon Tage und je nach Lektüre die behandelt wird, da fällt es mir sehr sehr schwer hinzugehen. Schließlich habe ich auch einen Vollzeitjob der mich fordert. Und dann muss ich mich schon zwingen. Meistens habe ich es geschafft. Trotzdem ist es mir schon passiert dass ich heimkomme und weine weil ich traurig über den Zustand von Jehovas Schafen bin. Und den Zuständen die im geistigen Paradies so ablaufen. Und es gab und gibt auch Tage wo ich mit Jehova hadere weil er die Zustände auf der Welt, in den Versammlungen und überhaupt so zulässt. Durch das Gebet zu meinem lieben Vater vergeht das aber wieder.

    Obwohl ich es schon mal kommentiert habe möchte ich an dieser Stelle unbedingt wiederholen, dass ich volles Verständnis für die Brüder und Schwestern habe die es eben nicht mehr schaffen in die Versammlungen zu gehen. Für mich bleiben sie natürlich immer meine Brüder!!! Ihr draußen – außerhalb der Ortsversammlungen – bewirkt mit euren Gedanken sehr sehr viel. Manche von euch kenne ich persönlich, per mail oder Telefon, Danke dafür.

    Freuen würde ich mich über weitere Kommentare von Brüdern die auch noch in die Zusammenkünfte gehen, so wie ich predigen, Aufgaben haben usw. wie sie mit ihrer Situation umgehen. Ein paar haben es mir schon privat geschildert. Danke auch dafür.

    Liebe Grüße eure Schwester Anna aus dem Untergrund :-), werde mir jetzt ein Glas Wein einschenken zum Feierabend

  • Eddi
    Februar 9, 2012

    Liebe Anna,

    ein Glas Wein zum Feierabend – genau richtig. Man darf sich auch selbst was Gutes tun. Ich selbst hatte mir das schon richtig abgewöhnt und ich hätte jeden Eid darauf geleistet, damit richtig, „gottgefällig“ im Sinn der Organisation ist.

    Dein Mut und deine Anteilnahme offenbart einen unglaublich starken Glauben, der zusammen mit einer ungewöhnlichen Demut einhergeht.

    Ich wünsche dir sehr viel Kraft von oben und jetzt noch einen schönen Tag.
    Eddi

  • Dennis
    Februar 9, 2012

    Lieber Teddy,

    auch ich gehöre zu dieser Personengruppe, die du angesprochen hast, denn ich besuche „noch“ die Zusammenkünfte.

    Du hast natürlich völlig Recht, es macht auf Dauer geistig und körperlich krank, wenn 2mal die Woche 2 Std. da sitzt und immer wieder Aussagen hört oder liest, von den man weiß, dass sie falsch oder zurecht gebogen sind. Ich habe für mich auch noch keine endgültige Entscheidung getroffen, wie ich das für die Zukunft durchhalten kann oder will. Nach wie vor stehen bei mir die liebgewonnenen Brüder und Schwestern an erster Stelle, die ich nicht missen möchte. Wenn ich konsequent nach meiner Überzeugung handeln würde, müsste ich morgen einen Austrittsbrief schreiben und wäre dann ein „Abtrünniger“ im Sinne der WTG. Dann wären aber auch meine ganzen Kontakte in der Versammlung hinfällig, obwohl ich weiß, dass es einige gibt, die sich nicht 100% an die Anweisung der WTG für das Kontaktverbot halten würden. Es ist die Angst ALLES zu verlieren, die viele Brüder und Schwestern davon abhalten, ihre Überzeugungen und Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

    Das ist auch ein wichtiger Grund warum die WTG (Sklave) bei mir jegliche Achtung und Respekt verloren hat. Sie setzt ganz bewusst in unbiblischer Weise die pers. Bindung der einzelnen Brüder zueinander als theokratische Waffe ein. Diese Bindung, die vielen Brüdern alles im Leben bedeutet, steht auf dem Spiel, wenn man nicht WT-konform denkt, redet und handelt und das obwohl man weiterhin an Jehova, Jesus, die Bibel und das Königreich glaubt. Das ist das „Joch“ der WTG, das natürlich im krassen Gegensatz zum „Joch“ des Christus steht.

    Sie beziehen die Aussage Jesu auf sich als Organisation: „Wer nicht für UNS ist, ist gegen UNS“

    Alles oder nichts! Schwarz oder Weiß! Etwas anderes gibt es nicht im Denken der WTG.

    LG
    Dennis

  • Manfred
    Februar 9, 2012

    Lieber Brd. Dennis,

    Du hast folgendes in Deinem Kommentar geschrieben:
    Wenn ich konsequent nach meiner Überzeugung handeln würde, müsste ich morgen einen Austrittsbrief schreiben und wäre dann ein “Abtrünniger” im Sinne der WTG. Dann wären aber auch meine ganzen Kontakte in der Versammlung hinfällig, obwohl ich weiß, dass es einige gibt, die sich nicht 100% an die Anweisung der WTG für das Kontaktverbot halten würden. Es ist die Angst ALLES zu verlieren, die viele Brüder und Schwestern davon abhalten, ihre Überzeugungen und Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Zitat Ende.

    Du brauchst keinen Austrittsbrief zu schreiben, damit nimmst Du die Schuld in den Augen der Ältesten auf Dich. Wenn musst Du etwas schreiben, wo sie nicht mit der Bibel übereinstimmend lehren. Wenn Sie Dich dann ausschließen, machen sie sich in den Augen Gottes schuldig, weil Sie ein Schaf Jesu zu Fall gebracht haben.
    Mark. 9:42
    42 Und wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde.
    Aber egal wie Du es machst, Du hast vollkommen Recht mit dem was Du über Deine Kontakte geschrieben hast. Die wären hinfällig. Vor kurzem hast Du an mich einen Kommentar geschrieben, dass auch für mich noch Konsequenzen kommen werden. Von seiten der Ältesten ist es noch nicht so weit, da sie keinen biblischen Gegenbeweis gegen meine Darstellung finden konnten.
    Interessanterweise habe ich mit Brüdern, die ich kenne seit ich 7 Jahre alt bin darüber gesprochen, dass ich etwas an die Ältesten geschrieben habe und wir dann mehrere Gespräche darüber hatten. Ich habe Ihnen NICHT gesagt um was es geht, denn das hatte ich den Ältesten versprochen, solange bis sie eine abschließende Erklärung haben. Ich habe mit diesen meiner vermeintlichen Freunde, die ich über 37 Jahre kenne nur darüber gesprochen, dass ich was an die Ältesten geschrieben habe, aber nicht was. Ob man es glaubt oder nicht, selbst das reicht schon aus und sie ziehen sich zurück. Es interessiert keinen ob man das beweisen kann was man sagt und um was es überhaupt geht. Es reicht schon aus nur anderer Meinung zu sein.
    Doch lieber Dennis, muss man solchen Freunden nachtrauern? Ich glaube nicht. Es gibt einen schönen Vers über den Deutschen Schäferhund:
    DER HUND IST DIR IM STURME TREU DER MENSCH NICHT MAL IM WINDE!!!
    In dem Fall hat sogar ein laues Lüftchen ausgereicht um mir die Freundschaft zu kündigen.
    Für alle, die hier in diesem Forum mitschreiben oder auch nur mitlesen, wird irgendwann der Zeitpunkt kommen sich endgültig zu entscheiden. Es gab mal eine Spieleshow mit Michael Schanze: Eins, zwei oder drei. Da konnte man solange auf einem von den Feldern hin und her hüpfen, bis das Licht ausgeht, dann musste man sich entschieden haben, welche Nummer die richtige Antwort ist. Wir haben es einfacher, wir haben nur zwei Möglichkeiten statt drei, sozusagen eine 50 prozentige Chance am Ende richtig zu liegen. Entweder die Seite Gottes oder seines Widersachers, eine dritte Möglichkeit gibt es nicht. Doch wenn wir uns eng an die Bibel halten und zwar nur an die Bibel, dann erhöhen wir die Chance auf nahezu 100 Prozent. Doch kurz bevor die Tür der sinnbildlichen Arche zugeht, müssen wir uns entschieden haben in die Arche hineinzugehen oder draußen zu bleiben. Diese Entscheidung nimmt uns keiner ab.
    In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende
    Manfred

  • Akazienholz
    Februar 9, 2012

    Hallo lieber Bruder Teddy,
    erst mal ein herzliches HALLO !!!

    Ich gehöre auch zu dieser Kategorie, Versammlung besuchen, Dienst gehen, Aufgaben halten usw.

    Der Begriff Spagat der hier genannt wurde und so schön von –ARMES SCHAF –auch als
    –Brücke– beschrieben wurde, dem kann ich nur zustimmen.

    Man könnte meinen das Spagat auch letztendlich eine sehr unnatürliche Körperhaltung ist, die wenn man diesen nicht übt sehr schmerzhaft sein kann.

    Schmerzhaft sind aber auch tiefliegende Enttäuschungen, die viele unserer Brüder und Schwestern erlebt haben und sich entschlossen haben, nicht mehr in die Versammlung zu gehen.

    Es ist mehr die Fragestellung, bin ich bereit diesen Spagat aufzunehmen und habe ich überhaupt die Kraft dafür und was tue ich wenn es einmal wirklich richtig weh tut?

    Es gab auch bei mir einmal eine Zeit da habe ich dies überlegt und war dabei nicht mehr in die Versammlung zugehen. Doch viele Hinweise die ich durch meine Gebete dabei erhalten habe, zeigten mir auf –mach weiter– auch wenn es erst mal schmerzen wird.

    Ich erinnere mich noch genau an diese Zeit, wo ich sehr oft draußen in der Natur war, um mir Klarheit zu verschaffen.

    Heute nach Jahren kann ich sagen dass, es keine Schmerzen mehr sind, weil ich den Spagat stets übe. Und wenn ich erst gestern Abend einen kranken Bruder in den Arm nehmen durfte um diesen zu trösten, so wird mir genau zu diesem Zeitpunkt klar, lieber Teddy wo ich auf Deine Frage eine Antwort gebe, es wäre nicht möglich gewesen wenn ich mich damals gegen den Versammlungsbesuch entschieden hätte.

    Die Gewissheit zu haben, das man da auch den Bibeltext 1. Th. 5:14,15 (im weiteren Sinn bis Vers 24) in der direkten Verbindung Mensch zu Mensch beherzige, kann ich nur da tun, wo ich diesem Menschen begegne und das ist nun mal die Versammlung. Sicherlich geht da auch ein Besuch, bei diesem in seinem Heim, doch nach wie vor bin ich der Meinung dass die Versammlung ein Brennpunkt in unserem christlichen Leben ist.

    Die Versammlung egal wie herzlich bis frostig sie uns erscheinen mag, besteht nun mal aus Menschen. Menschen die Gott lieben und die von Gott geliebt werden. Gebe ich mir die Mühe so wie Jesus es sagte, immer wieder zu verzeihen, mit Nachsicht meine Brüder und Schwestern zu behandeln, so bin ich doch selbst wie eine Art Medizin, die doch anderen nur gut tun kann.

    Doch Medizin wirkt doch nur wenn sie auch angewendet wird, die gute Medizin nur im Apothekerschrank zu wissen, kann nicht die Wirkung entfalten.

    Ich weiß sehr wohl dass viele Kommentarschreiber und Leser hier da eine andere Meinung haben.
    Ich weiß nicht wie diese Meinung letztendlich zustande gekommen ist.

    Gut möglich das es dabei zu sehr schweren bis schwersten Verletzungen gekommen ist, die es unmöglich erscheinen lassen das da wieder etwas gekittet werden könnte.

    Doch das Wort UNMÖGLICH ist nach meinem Verständnis, was Jehova betrifft, überhaupt nicht existent, bis auf die eine Tatsache das es bei Gott unmöglich ist, zu lügen.

    Daher ist die Entscheidung gehe ich in die Versammlung oder gehe ich nicht, eine Entscheidung der eigenen Person und keiner hat am Ende eine Wertung darüber abzugeben.
    Deshalb ist diese Antwort hier auf Deine Frage lieber Teddy nur die Antwort meiner innersten Überzeugung, die ich an dieser Stelle wiedergebe.

    Verinnerliche ich tatsächlich all die Lehrpunkte unseres großartigen Königs, die mit den zwischenmenschlichen Bereichen zu tun haben und mit der Frucht des Geistes sowie dem was im Römerbrief im gesamten Kapitel 12 zu lesen ist, wende und erinnere mich genau zu den Zeitpunkt an Empfehlungen, wo ich die Chance erhalte sie in die Praxis umzusetzen, dann fühle ich immer wieder: „ AKAZIE– jetzt bist Du über Deinen eigenen Schatten gesprungen!!!“

    Wer dieses Gefühl schon mal erlebt hat, der weiß auch von was ich hier rede.
    Das ist ein sehr, sehr gutes Gefühl.

    Die ANNA hat auf Deine Antwort schon etwas sehr Wichtiges mit erwähnt.

    Es geht um die geistige Nahrungsaufnahme, bei weitem tue ich nicht alles ohne Prüfung inhalieren was wir an Speise erhalten, sonder sehe sehr vieles relativ. Absolut kann man Gottes Wort sehen. Mit der Speise die wir erhalten kann man vier Dinge tun, sie ohne nachzudenken rein schlingen, sie stehen lassen um sie später zu essen, sie gleich wegwerfen oder erst mal etwas drin herumstochern um festzustellen was das überhaupt ist, was mir da vorgesetzt wird, um dabei herauszufinden ob das auch für mich einen persönlichen Nährwert besitzt.

    Und damit wäre ich auch schon wieder bei o.g. Bibeltext angelangt, der auffordert uns
    –ALLER DINGE ZU VERGEWISSERN— (1. Th. 5:21 und Eph. 5:10)

    Eine Empfehlung des Paulus die uns eindeutig auffordert zu unterscheiden um dann in der Lage zu sein zu entscheiden.

    Viele liebe Grüße an Dich und an alle

    von der AKAZIE

  • Frank&Frei
    Februar 9, 2012

    Akazienmann, gut dargelegt, da sind wir uns weitgehend einig. ich stelle allerdings zunehmend fest, dass man in den Zusammenkünften eigentlich sehr viel Zeit verschwendet und banale Dinge gelehrt werden, um uns beschäftigt zu halten. Und nun geht es wieder mal um den Besuch eines „Gottes“, da kommt der Zonenrandaufseher aus Kanada (bayerisch für „koaner da“) und schon wird ihm ein Bahnhof bereitet, indem man in den Kö-Saal einlädt um wie immer in den letzten Jahren viel Worte mit wenig Inhalt zu hören. es fehlen dann nur die Hailsbekundungen.
    Was will man uns lehren? durchhalten? die Versammlungen brechen ein, Brüder, die besorgt sind und brieflich ihren Kummer ausdrücken, die werden einfach in den Müll getan, ja die Briefe und die Brüder. die besucht man noch nicht einmal, aus Angst Fakten zu hören, die zu Aktionen zwingen. Es ist ein FReide-Freude-Eierkuchen -Glaube: Alles ist gut und was von „oben“ kommt darf nicht hinterfragt werden.
    Warum wohl wurde vor jahren die STatistik aus dem Königreichsdienst genommen? Sicherlich nur aus dem einen Grund, den man in der DDR mit folgender Frage hervorhob: Warum braucht man in der DDR keine Motoren in den autos? Weil es nur abwärts geht. Ja, ganz rasant, mit zunehmender Geschwindigkeit und die LK macht ein auf Lots Frau, steht da steif und starr unbeweglich, so als würde das nicht Fakt sein.
    Sich da einbilden, der Geist Jehovahs ist uns gnädig und steht auf Mehrung – das sitzt nur bei denjenigen, die wie im Kreig, niemals den Feindsender hörten, war ja auch bei Todesstrafe verboten. So ist es heute auch: wehe du wirst erwischt, mit „Abtrünnigen“ im Dialog zu sein. Und abtrünnig ist jeder, der keinen auf Elsässer STopfgans macht und alles in sich reinzieht.
    Das hört sich frustriert an – ist es auch. man ist ohnmächtig denen da oben mal die Geige zu stimmen. Die sägen nur und merken es nicht. Des Kaisers neue Kleider – sage ich da nur.
    Schon paradox, seit den 20igern in der „Wahrheit“ zu sein, eine Wahrheit, die Metastasen durchmacht und in der heute, die geistige Speise von Anno Toback abtrünniges ist.
    Ist schon komisch, we der WT verfährt. mal zitiert er, was er wor 130 Jahren schon lehrte und dann so was.
    Da sieht man, was menschenwort wert ist. Einen Scherbenhaufen.
    Nur Gottes Wort zählt. und da soll es welche geben, die bringen dann eine eigene Edition davon raus, wo sie Wortklauberein vollziehen und das Wort ungültig machen.
    Wie tief sind wir gesunken. Gut das unser Gott ins Herze sieht und unsere geistige Not mitfühlend wahrnimmt. Nicht wir retten menschen aus dieser alten welt. Es sind die Schnitter, die Engel, die in der Ernte die Auslese durchführen. Wieder ein Fakt gegen die WT-Lehre, wo sich der WT anmaßt, dass es die Zeugen tun.
    Aber es ist wie am Bau. Am Wochenende ist Zahltag und dann gibts was in die Tüte – oder auch nicht
    so leben wir als geistige Sportler der Bodenübung, Weltmeister im Dauerspagat

  • Ulrike P.
    Februar 9, 2012

    Hallo Teddy und Akazie,
    ZITAT Akazie:
    „Man könnte meinen das Spagat auch letztendlich eine sehr unnatürliche Körperhaltung ist, die wenn man diesen nicht übt sehr schmerzhaft sein kann.“

    Für mich ist die Frage nicht warum man diesen Spagat macht – sondern viel mehr, ob er Sinn macht.

    Und da ist halt bei jedem die Versammlungssituation anders.
    Mein Mann und ich haben diesen Spagat auch mehrere Jahre hingelegt. Doch als der Sinn verloren ging und es für uns immer drängender zu einer Gewissenfrage vor Gott wurde (wem gebührt die Treue), haben wir uns verabschiedet.

    Wir haben es keine Sekunde bereut.

    LG Ulli

  • Akazienholz
    Februar 9, 2012

    Hallo Ulli,

    macht es SINN von der Versammlung wegzubleiben, wenn die Treue zu Jehova, trotz aller hier im FORUM erwähnter Themen und Beklagungen über die Charakteristiken der einzelnen Versammlungen, weiterhin für einen persönlich im Vordergrund steht?
    Die Versammlung ist für mich ein ASPEKT von vielen anderen, die mich mt zu dem geformt hat. was ich heute bin. Ich kann mit Versammlung Jehova treu sein und sicherlich geht es auch ohne Versammlung. Die Entscheidung dafür, trifft jeder für sich selbst.
    Eure Entscheidung habt Ihr sicherlich unter Gebet zu Jehova ebenfalls getroffen, so wie ich die meinige getroffen habe in der Versammlung zu bleiben.

    Mit lieben Grüßen AKAZIE

  • Ulrike P.
    Februar 9, 2012

    Hallo Akazienholz,
    ZITAT:
    „Eure Entscheidung habt Ihr sicherlich unter Gebet zu Jehova ebenfalls getroffen, so wie ich die meinige getroffen habe in der Versammlung zu bleiben.“

    Ja, das haben wir.

    Der Sinn die Versammlung zu besuchen, geht exakt DANN völlig verloren, wenn die Brüder einen fast wie Ausgeschlossenen behandeln, obwohl man garnicht ausgeschlossen ist.

    Wenn sich alle wegdrehen, sobald sie einem (gezwungenermaßen) die Hand gegeben haben. Einem Rücken kann man schlecht Liebe geben. Und auf Nachfragen kamen nur Ausflüchte.
    Man steht da wie ein Depp und fragt sich warum, denn man hat mit niemandem außer einem vertrauten Freund über seine Ansichten gesprochen.
    Wir haben dann viel später erst erfahren, dass dieser „Freund“ ein Ältestenspitzel ist (mittlerweile natürlich selbst Ältester) und alles weitergetragen hat. Da unsere Versammlung eh´schon ziemlich geschrumpft war, war es kein großer Aufwand die noch vorhandenen Brüder von unserer Gefährlichkeit zu überzeugen.
    Als wir dann weg blieben, haben sie uns nachgetrauert, so wurde uns später erzählt – und gestern haben wir erfahren, dass die Ältesten von uns behaupteten, sie hätten uns ausgeschlossen. Was eine Falschdarstellung ist, da wir ausgetreten sind.

    Wie dem auch sei, wenn die einzigen Gesichter in die man blickt nur noch diejenigen auf der Bühne sind und das Einzige was man von dort zu hören bekommt Lobeshymnen auf ihre menschliche Führerschaft ist, dann werden diese 2 Stunden unerträglich.
    Man bekommt das Gefühl im völlig falschenn Film gelandet zu sein. Wo Lobpreis für Gott und seinen Sohn angebracht wäre, wird der „Sklave“ gepriesen…- Was uns schon immer störte, wurde schließlich zur reinsten Qual. Wir fühlten uns nur noch elend, unser Gewissen vor Gott schlug immer eindringlicher und erst als wir die Konsequenz gezogen haben, empfanden wir wieder Seelenfrieden.

    Die Versammlung ist übrigens noch weiter geschrumpft, wäre sie nicht mit einer anderen zusammengelegt worden und zusätzlich noch eine andere Versammlung den Saal nutzen würde, könnten sie ihn garnicht mehr halten.
    Und selbst nach der Zusammenlegung mit den polnischsprachigen Brüdern, ist nur noch ein klägliches Häuflein anwesend.

    Letztlich liegt in allem ein Sinn, die einen sind noch in der Lage ihre Brüder durch Gespräche zum Nachdenken zu bringen, die anderen bringen durch ihren Weggang die Brüder zum überlegen.

    Bei denen die sich zum Bleiben gedrängt fühlen, wird ersteres der Fall sein, bei denen die sich zum weggehen gedrängt fühlen, das zweitere.

    Alles wird von „oben“ her geregelt, davon bin ich überzeugt.

    LG Ulli

  • ilil
    Februar 9, 2012

    Liebe akazie,

    Welchen Unterschied macht es ob ich in die Kirche oder in eine Versammlung gehe?
    man kann nur auf einem Stuhl sitzen und nicht zwischen den Stühlen? Auch kann man nur an einem Tisch Essen? Glg

  • armes Schaf 2012
    Februar 9, 2012

    Das Ende ist Nah!Es steht nun unmittelbar bevor,weil Jehova ein Versprechen an uns abgegeben hat und es auch nun einlösen wird! Das war die Eröffnungsansprache in Dortmund 2006 der ich beiwohnte…Kongressmotto Befreiung greifbar nahe.Punkt!

  • Uschi
    Februar 9, 2012

    Ich lese hier schon seit langem sporadisch mit und habe vor langer Zeit auch schon mal hier und da einen Kommentar geschrieben. Ich wundere mich über einige von Euch, kann aber nachvollziehen, dass die Trennung von der Versammlung ein Sprungs ins Nichts bedeutet, denn die Welt habt Ihr ja ausgesperrt, solange Ihr ZJ seid. Was mir jetzt spontan durch den Kopf geht ist: nach die Erkenntnis da ist, das die WTG vieles anders darstellt, als es ist, nachdem viele Ungereimtheiten aufgedeckt wurden, nachdem klar ist, dass die WTG keine christlichen Ziele verfolgt und viele Lehren einfach konstruiert sind … warum glaubt noch jeder, dass Harmagedon (das ENDE) tatsächlich kommen wird? Das nahe Ende wurde schon so oft vorhergesagt, wird seit Jahrzehnten angekündigt und nichts passiert – gar nichts. Der Weltuntergang und das anschließende Paradies für alle GUTEN (ZJ) ist doch ein Lockvogel, oder etwa nicht? Wie lautet noch der Spruch der Kirch? : wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt! Wenn der ZJ schön brav ist und alles macht, was die WTG will, dann kommt er auch ins Paradies! Isolation und Druck = ein williger, formbarer Mensch, der von der Angst lebt, nicht überleben zu dürfen.
    Sicherlich wird sich die Menschheit irgendwann mal selbst ausgelöscht haben. Wir sind ja auf dem besten Wege, unsere tolle Erde zu vernichten. Aber das hat doch nichts mit Gott und der Apokalypse zu tun.
    Ein Harmagedon im Sinne der Lehre der WTG ist m.E. nur ein Druckmittel zur Verfolgung der wirtschaftlichen Ziele der WTG.

  • Frank&Frei
    Februar 9, 2012

    liebe Uschi.
    warum sagt die Bibel in Offenbarung, dass Gott die verderben wrid, die die Erde verderben? Und warum sprechen selbst die Lehrren der Kirchen vom ericht Gottes oder vom jüngsten Gericht?

    Man kann das alles wie die WTG derart betonen und Menschen in Furcht versetzen, wenn man das Ende konstruiert. Da hat der WT Erfahrung mit 1914, 1915, 1925, dann um 1940, 1975 usw.
    und es fand nicht statt.
    Warum sollte ein Mench auch in der Lage sein, den Tag zu kennen, den nur Jehovah allein kennt, nicht mals der Sohn, wie jesus es betont?

    Es wäre vermessen weiter auf der klaviatur der Berechnung fortzufahren, das gäbe immer neue Enttäuschnungen.

    Aber genauso ist es verkehrt in die Aussage zu verfallen – es geht alles so weiter wie bisher.
    damit wäre man zeuge GEGEN Gott, dass er verheißen hat die Welt zu richten.
    Wir wissen nicht den Zeitpunkt, können aber absehen, dass der Mensch schon zu viel zerstört hat und weiter zerstört.
    Gemaäß WT Doktrin leben wir seit 1914 in den letzen Tagen.
    Gemäß meinem Verständnis brechen die letzten Tage dann herein, wenn dass Tier die macht übernimmt und alle 7 den 8. bilden werden.
    Aber auch ier muss man vorsichtig sein. Ein bester Rat ist der: wir sind in Gottes hand geborgen.
    Und die, die ihm vertrauen, haben eine Kraftquelle für den inneren Frieden.
    wir müssen und werden dazu lernen, sollten aber zu keiner Zeit beanspruchen alles zu wissen und zu kennen.
    Das ist das Schöne an den Artikeln hier, die jedesmal betonen, keinen Anspruch auf Richtigkeit zu haben, aber die motivieren nachzudenken.
    Gott mit uns und wir mit Gott

  • Uschi
    Februar 9, 2012

    Also ich möchte nicht Zeuge gegen Gott genannt werden, bin ich auch nicht. Ich möchte nur den Gedanken anregen, dass eine Vision, die jemand vor tausenden Jahren aufgeschrieben hat nicht zwingend das ist, was wir heute auf der Erde erleben. Einige Geschichen/Visionen/Prophezeihungen aus der Bibel werden interpretiert als würden sie im Himmel stattfinden, einige Interpretationen verlagern das Geschehen auf die Erde. Wer entscheidet, wie was gemeint ist? Wer entscheidet, dass sich die eine Vision im Himmel und die andere auf der Erde abspielt? DAS ist eine Sache der Interpretation und des Glaubens an die eine oder andere Variante. Ich glaube nicht an die irdische Variante.

  • Jade
    Februar 9, 2012

    Dazu mache ich mir schon lange Gedanken. Was genau vertehst Du unter dem Gottesgericht? Ist es das Blutbad mit Millarden Toten, so wie es uns die Organisation sagt?
    Könnte ein liebevoller Gott so etwas tun? Außerdem steht doch in Mose, dass es ihn reute,die Menschheit in der Flut vernichtet zu haben. Und als Friedenszeichen hat er dann den Regenbogen in den Himmel gesetzt. Der wäre in meinen Augen sinnlos, wenn Gott einfach nur die Vernichtungsart wechselte. Es passt auch nicht mit der Liebestat des Christus zusammen.
    Vielleicht hat Uschi Recht, und es ist alles im geistigen Bereich oder symbolisch zu verstehen.

    LG Jade

  • Alois
    Februar 9, 2012

    Liebe Jade

    Du schreibst: „Könnte ein liebevoller Gott so etwas tun? Außerdem steht doch in Mose, dass es ihn reute,die Menschheit in der Flut vernichtet zu haben.“

    Wenn es Gott reute die Flut über die Erde gebracht zu haben, was Du so interpretierst, dass er sowas nicht wieder tun wird, wieso hat er dann danach Sodom und Gomorrah vernichtet? Wieso wurden ganze Städte ausgelöscht, wie zum Beispiel Jericho? Oder wieso hat er die 185.000 Soldaten die zur Zeit Hiskias vor den Toren Jerusalems lagen in einer Nacht getötet?

    Wir Menschen können durch unseren Glauben oder unser Wollen nicht beeinflussen was Gott in der Zukunft tun wird. Aber die Hure Rahab hat geglaubt, dass es Jericho an den Kragen geht und hat durch ihren Glauben nicht nur sich, sondern alle Hausgenossen gerettet.

    Auch Heute haben wir keinen Einfluss auf das kommende Geschehen, aber wer nicht glaubt, wird nicht ins Haus Rahabs gehen, wird nicht in die Arche gehen, nicht Sodom und auch nicht rechtzeitig Jerusalem verlassen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ulrike P.
    Februar 9, 2012

    Hallo Uschi, hallo Jade!

    Würde sich alles was geschrieben steht nur im geistigen Bereich abspielen, hätte es ja buchstäblich auf Erden überhaupt gar keine Auswirkung.

    Doch, Gott wird eingreifen, aber es wird nicht so vonstatten gehen, wie es uns die WTG und auch so manch andere Gemeinden weismachen wollen.

    Die Bibel sagt, dass Jesus in GERECHTIGKEIT richten wird. Und das die Barmherzigkeit über das Gericht triumphieren wird.

    Aber es wird eben auch Menschen, ja ganze Völker geben, die sich ihm nicht unterstellen wollen, die ihn sogar hassen und bekämpfen – auch das wurde vorhergesagt.

    Was dann mit ihnen geschieht können sie sich nur selbst zuschreiben, denn auch sie haben ja die Wahl.

    LG Ulli

  • Ulrike P.
    Februar 9, 2012

    Hallo Uschi,
    schön das du dich zu Wort meldest, willkommen bei uns! 🙂

    ZITAT:
    „Ein Harmagedon im Sinne der Lehre der WTG ist m.E. nur ein Druckmittel zur Verfolgung der wirtschaftlichen Ziele der WTG.“

    Darin stimme ich mit dir zu 100 % überein.

    Ich glaube aber ganz zuversichtlich daran, dass diese Welt wie sie jetzt ist, nicht so lange besteht bis sie sich selbst auslöscht.

    Dafür vertraue ich zu sehr auf das was Jesus sagte. Und da heißt es, das er einmal kommen wird um LIEBE, GERECHTIGKEIT, FRIEDEN und GNADE zu bringen.

    Dabei schaut er sowohl auf´s Herz, als auch auf das Tun eines jeden Einzelnen.

    Er ist der Erlöser der ganzen Menschheit und wer hier und heute an ihn glaubt, hat die Freude schon JETZT in seiner Obhut zu sein.

    Gezwungen wird dazu niemand, auch nicht mit dem Druckmittel der Angst, das ist eine Falschdarstellung der christlichen Führer.

    Wer nicht glauben kann, oder garnicht erst die Chance dazu bekommt, wird danach beurteilt wie er gelebt hat, denn als Richtschnur hat ja jeder sein Gewissen…egal wo auf der Welt er lebt.

    LG Ulli

  • Anna
    Februar 9, 2012

    Liebe Uschi, liebe Ulli, lieber Frank & Frei, liebe Brüder und Schwestern,

    dem was Ulli und Frank & Frei dir liebe Uschi geschrieben haben möchte ich mich anschließen. Jehova und Jesus kennen das Herz der Menschen. Wie lange Jehova noch zusieht? All das Leid um uns herum? Und es ist eine Tatsache, dass sein Name nicht verherrlicht wird sondern in den Schmutz gezogen. Wer ständig angeblich durch Gottes Geist Falschaussagen macht, die viele von den Brüdern unglücklich gemacht haben und immer noch machen lädt große Schuld auf sich. Weil, auch die Menschen im Gebiet, nehmen uns nicht mehr ernst. Heute hat mir das ein Mann im Dienst vorgehalten in bezug auf ein Traktat von ca. 2005 betitelt „Das Ende der falschen Religion ist nahe“.

    Und am Treffpunkt hat der Bruder uns, die wir was ja stimmt im Gegensatz zu einem Großteil der Weltbevölkerung, auf der „Sonnenseite des Lebens“ sind, geraten jetzt vermehrt Zeit für den Predigtdienst einzusetzen. Weil wir NUR dann von Jehova belohnt werden. Wir wurden dann noch ermuntert mehr Zeitschriften abzugeben, weil diese schließlich von den Gesalbten Brüdern kommen im Sinne von der Aussage Jesu: In dem Maße wie ihr es den geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan… Weil ja die Brüder nicht viele sind und nicht viel predigen können haben wir die Zeitschriften. Damit predigen diese dann sozusagen auch.

    Und immmer, wenn wir Zeitschriften abgeben unterstützen wir die gesalbten Brüder weil (Originalton): Die Zeitschriften retten das Leben unserer Mitmenschen!!!

    Beinahe hätte ich meine Beherrschung verloren. Aber geholfen hat mir dass ich dann einen Augenblick die Wunden von unserem Herrn Christus vorgestellt habe, die klaffenden Risse durch die Geißelung, die unsagbaren Schmerzen. Wenn das Blut in die Augen läuft und auf die Lippen läuft weil eine Krone aus Dornen in die Kopfhaut spießt. Und er hat ja seine Beherrschung auch nicht verloren. Sein Tod rettet uns und nicht die Zeitschriften.

    Die Vögel singen draußen, bei mir scheint die Sonne, gehe jetzt ich erstmal raus in Jehovas Natur und dann später wieder in die Zusammenkunft.

    Liebe Grüße an euch und schönes Wochenende Anna

  • Alois
    Februar 9, 2012

    Liebe Uschi

    Als ich Jung war, das ist schon lange her, da hat man uns immer die Geschichte von einem Jungen erzählt, deraus Spass immer wieder nach Hilfe gerufen hatte. Irgendwann hat niemand mehr reagiert.

    Dann ist der Junge verunglückt und hat um Hilfe gerufen. Niemand kam dem Jungen zu Hilfe und er kam um.

    Der Teufel hat es geschafft, so lange durch falsche Propheten das Ende der Welt anzukündigen, nicht nur durch die Zeugen Jehovas, dass es am Ende keiner mehr glaubt. Gerade in diesem Jahr gibt es wieder genug wahrscheinlich falsche Propheten die das Ende erwarten.

    Aber das Ende wird kommen wenn es keiner oder falst niemand es erwartet. So steht es in der Bibel. Diesen Zustand haben wir noch nicht, kann aber nach der Maya Kalender Pleite oder noch später eintreffen.

    Solange viele Menschen das Ende erwarten, dann kann man sich ruhig zurücklehnen, wenn die Lage der Menschheit aber so sein wird dass sich alles zum Guten wendet und niemand mehr vom Ende der Welt spricht, dann ist ausharren im Glauben an die Verheißung gefragt.

    Jesus hat das Beispiel der Zeit Noahs angeführt.
    Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. (Matthäus 24:38, 39 ELB71)

    Es war somit in den Tagen Noahs alles normal und gut.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Frank&Frei
    Februar 9, 2012

    Zitat Anna: Die Zeitschriften retten das Leben unserer Mitmenschen!!! so lehren Älteste!
    hauptsache die MAN ROland läuft auf vollen Touren und der Printkonzern mehrt die Volumen.
    Aber nicht die Menge macht es sondern die Qualität. Und bei großer Menge ist es oft so, dass die Qualität bei der zunehmenden Quantität leidet.
    Kein Wunder bei all diesen vielen Eltuntergägnen und Katastrophenbildern – wer kann das dann noch glauben, da es nicht, wie verheißen sich ereignete.
    Mann was war das eine 1975 er Stimmung und anschließen war es heiße Luft und die oberen hatten es nicht einmal nötig ein Bekenntnis einzuräumen, dass sie uns in die Irre führten. und das Bekenntnis im Jahrbuch – so um 1980-1982 irgendwo auf seite 32 – das ist doch nur geschönt und nur eine Teilschuld.
    WEr im Glashaus sitzt und mit STeinen schmeißt muss bereit sein hinterher die Scherben aufzulesen und zu entsorgen.
    Das sind die „Herren“ unsere Glaubens aber nicht
    somit stehen sie einem gespaltenem haus vor und das , so sagt unser Herr Jesus, wird in sich zusammenkrachen.
    Das alles ist aber kein Grund zum Zeugen gegen Gott zu werden, dass er seinen Gerichtstag nicht herbeiführt. Selbst die Muslime sehen ihn kommen Alhamdudillah – wenn die Wüste grünt, hallelujah, so sehen sie es iom Quran

  • Sebastian
    Februar 9, 2012

    Hallo einSünder,
    deine Gedanken sind für alle tröstlich, die sich so wie du in letzter Konsequenz als unverbesserlicher Sünder sehen. Auch ich sehe an mir selbst, das ich mich nicht an meinen Schopf fassen kann, wie Münschhausen, um mich aus den Sumpf der Sünde zu ziehen.
    Doch wir müssen dennoch aufpassen, das wir uns in diesem Sumpf nicht wohlfühlen und versuchen von unserer Seite aus alles zu tun um so „Sauber“ wie möglich zu bleiben.
    Aber ich haben dich so verstanden, das du dies auch so siehst.

    l.G.
    Sebastian

  • Hans
    Februar 9, 2012

    Hallo Sebastian,

    sehe ich ähnlich. Wie bei allen Dingen, ist hier „gesunder Sinn“ erforderlich. Man darf weder abstumpfen und alles „entschuldigen“, noch sollte man sich selbst so in die Pfunde hauen, dass die eigene Psyche regelrecht krank wird davon.

    Für Gesunde schon eine Herausforderung, für psychisch Angeschlagene mitunter äußerst schwierig. Jehovas Geist und manchmal auch Fachleute können helfen.

    LG
    Hans

  • Edelmuth
    Februar 9, 2012

    >> Du fragtest, wer von uns noch vor dem Ende ableben möchte. Meine ehrliche Antwort: ich hätte da kein Problem mit. Warum? – weil es überhaupt keine Rolle für uns spielen sollte, wann Gottes Eingriff kommt. <<

    Hallo einsünder

    Deine Hoffnung ist zu bewundern. Offenbar hast du dem Tod noch nie ins Auge blicken müssen.

    Ich hatte vor eine lebensbedrohlichen Operation eine unerträgliche Todesangst, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde. Als alter Mann habe ich aus Angst vor dem Tod wie ein Schlosshund geweint und Jehova um mein Leben angefleht. Warum, da ich als aktiver Zeuge Jehovas doch eine Hoffnung haben sollte? Ich wusste, dass Jehova ein strenger Herr ist und dass ich in meinem Leben gefehlt und nicht immer das getan habe, was ich hätte tun sollen und was ER von mir erwartete hatte. Mir ging es ähnlich wie Jesus, der Blut und Wasser schwitzte. Auf Jesus lastete natürlich eine wesentlich höhere Verantwortung, da er nicht nur Jehovas Name rechtfertigen, sondern auch noch Milliarden Menschen retten wollte. Es ist ihm Gott sei Dank gelungen, und Jehova hat mir mein Leben erhalten. Ich hatte größte Probleme mit dem Sterben.

    Ede

  • einSünder
    Februar 9, 2012

    Hallo Ede, danke für dein Komment. So kaltblütig wie es vielleicht rüberkommt bin ich nun auch nicht. Vor dem Sterbeprozess hat man natürlich Angst und klammert sich ans Leben. Vorm Tod als Zustand braucht man sich meiner Meinung nach aber nicht fürchten und es ist auch weder von Vorteil noch von Nachteil bei Harmegdon unter den Lebenden zu weilen oder eben nicht. Das wollte ich eigentlich sagen.

    Mit meinen nicht ganz so vielen Lebensjahren, habe ich aber auch schon genug unerfreuliches im Zusammenhang mit Tod und Krankheit erlebt, um mir meiner Gedanken hierzu sicher zu sein.

    In deinem Kommentar schwingt etwas mit, was ich für mich etwas anders sehen (bitte nicht als Belehrung ausfassen, ich werde mich hüten hier jemandem mit „grauem Haar zu belehren). Ich möchte es nur gerne darlegen. Wenn Jehova danach geht, ob nicht jeder einzelne Mensch mehr für IHN hätte tun können, wäre seine Antwort wohl immer: DU HÄTTEST MEHR TUN KÖNNEN. Aber wir unvollkommenen Menschen sind nunmal zum Verfehlen gemacht. Unsere Taten werden nie ausreichen um bei Gott einen guten Stand zu erlangen. Ich kann mir bei Gott nur den Tod verdienen – nicht das Leben – dazu tappe ich viel zu oft in die Sündenfalle. Mal unwillentlich, mal willentlich. Manchmal will man etwas, was Gott nicht gutheißt so sehr, das man es trotzdem tut. Für mich nennt sich das UNVOLLKOMMENHEIT. Eine Sache oder ein Mensch ist für den von Gott vorgesehenen Zweck unbrauchbar. Halt unvollkommen.
    Und deshalb ist Jesus doch gestorben – damit wir trotzdem eine Chance haben zu leben – durch Glauben. Damit wir irgendwann doch dem von Gott vorgesehenen Zweck entsprechen, denn die von gott gewünschte Lebensweise haben wir in unserem Herzen doch längst als gut und erstrebenswert verankert. Wir sind nur zu doof es umzusetzen – aber einen reuigen Sünder weist Gott nicht zurück.

    Und deshalb bin voller Freude und kann den Kopf noch oben halten auch wenn ich wieder mal einen Griff ins klo fabriziert habe.
    Aber bei allem Glauben habe auch ich natürlich Manschetten vorm Gericht Jehovas. Dort werden Dinge über mich ans Tageslicht kommen, die ich lieber unter einen dicken, staubigen Teppich kehren würde. Aber ich kann jetzt nichts mehr rückgängig machen – ich muss dazu stehen und Gottes Urteil annehmen. Und das werde ich auch – so oder so.

    ich hoffe ich habe jetzt nicht zuviel getextet, aber vielleicht kannst du die gedanken ja nachvollziehen.

    Alles Gute Dir !!!!

  • Anna
    Februar 9, 2012

    Lieber Bruder EinSünder, lieber Ede, liebe Brüder und Schwestern,

    ich sehe das auch so, dass es für Jehova keine Rolle spielt ob wir bei Harmagedon am Leben sind oder eben nicht. Für unsere ewige Zukunft hat das keine Bedeutung.

    Edelmuth dir Danke dafür, dass du uns an deinen Gefühlen angesichts einer schweren Operation hast teilhaben lassen. Kannst du über diese Tränen die du damals vergossen hast auch innerhalb deiner Versammlung offen reden?

    1. Korinther 15:26 zeigt uns, daß der Tod ein Feind ist und er durch den Tod von Jesus besiegt wurde. Und doch habe auch ich Angst davor zu sterben. Aber noch viel mehr Angst als um mich habe ich um die Menschen die ich liebe. Weil Tod ja auch einen großen Verlust bedeutet.

    Sicherlich ist es auch schlimm zu wissen, dass ich nie alles schaffen kann, was ich mir so vornehme. Weil nicht nur der Tod, sondern auch schwindende geistige und körperliche Kräfte sind hinderlich. Andererseits jedoch, Glück läßt sich nicht an der Anzahl der gelebten Jahre messen.

    Weil ja jeder von uns Fehler macht und gemacht hat könnte ja niemand vor dem Urteil Jehovas bestehen wie du „EinSünder“ ja schreibst. Ich meine aber man darf bedenken, daß Jehova einen Grund hatte uns zu sich zu ziehen. Doch bestimmt nicht um uns dann als erstes zu verdammen. Gott ist größer als unser Herz. Das mag uns verurteilen, doch dahinter finde ich steckt der Teufel, der nicht möchte, dass wir Vertrauen zu unserem Vater haben. Wie beim Verlorenen Sohn. Der Vater im Gleichnis hat ihm nichts vorgehalten sondern ihn in die Arme genommen.

    Richtigerweise werden wir alle ganz persönlich vor dem Richterstuhl Gottes stehen. Aber wir haben ja einen Fürsprecher dabei gemäß Johannes 3:16 und 17: (Hfa)

    16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.
    17 Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten.

    Das ist natürlich kein Freibrief dafür zu tun was man will. Wir brauchen aber auch keine Angst vor dem Gericht Gotte haben.

    Kommt alle gut durch den Schnee und liebe Grüße
    Anna

  • Frank&Frei
    Februar 9, 2012

    lieber Ede, danek für dein Bekenntnsi zum Serben. Du sprichts damit vielen aus dem Herzen. da kann man sich in die Lage derer versetzen, die im Holocaust oder wo auch immer- auch der Holocaust an unseren Volksgenossen, die aus dem Osten vertrieben wurden – gemordet wurden, von eben auf jetzt von kaltblütigen killern.
    Dieser Tage haben wir das Video gesehen, Der junge mit dem Pyjama, spielt vom Sohn eines KZ Bosses und dessen 8 jährigen sohn, der am KZ zaun Freundschaft mit dem kleinen Smuel macht, schließlich sich drunter durchgräbt und dann o Schreck mit dem smuel vergast wird.
    Die Gattin des KZBosses ist eine andere als sie erfährt, was ihr Mann macht.
    Und das offene Ende zeigt den Wahnsinn. Gut inszeniert für Gefühle
    Zeugen tun immer so als ob sie über Emotionen stehen – früher blso keine schwarze Kravatte bei Beerdigungne, enie eine agressive rote man wollte ja demonstrieen was man glaubt.

    so hat sich ein Kult entwickelt, gestütz auf Verdrehungen der Bibel, der sich darin äußert, dass man als Zeuge wie ein Cyborg zu sein hat.

    ich kann das nicht, ich bin ein sterblicher Mensch und lebe nur noch weil es mir die Medizin ermöglicht.
    In solchen Phasen denkt amn oft ans Sterben, a dike, die man hinterläßt und bedenkt ob sie gut versrogt sind mit dem was man an Rente aufgehäuft hat.

    man steckt voller Pläne und Tatendrang – muss sich aber immer weider fragen wie lange.
    Glücklich die einfach von eben auf jetzt nicht mehr sind, die nicht die Marter des Denkens haben.
    Als SÜnder habe ich kein Recht auf irgend etwas. Aber ich weiß, dass ich erkauft bin, weil ich an jesus glaube und ich lasse mir nicht vom WT vorgaukeln was ich tun muss um gerettet zu werden. Glauben ist gefragt und nicht zeitungen verteilen, die zB üüber Jahre die Arbeit der UNO mit einem Artikel in den Himmel lobten – der Artikel wurde an die UNO versandt – und mit den anderen ARtikeln über das Bild des Tieres, die Uno herfielen.
    Mensch, Meier, kann man da nur sagen. Schizophrenie pur oder besser gesagt gespaltene Zunge. Nun sie wird eh bald abgetrennt und weggeschmissen.
    dir alles Gute an den Niederrhein

  • Edelmuth
    Februar 9, 2012

    >> Wo ist der Rocksaumen den ich ergreifen kann um mitzugehen? <<

    Hallo Markus.

    Deine Sorge ist berechtigt. Wir alle suchen diesen Rocksaumen, allerdings nicht den von Menschen, sondern den unseres Herrn Jesus. SEIN Wort, die Bibel, in Verbindung mit dem Heiligen Geist ist der Rocksaumen, an dem wir uns unfehlbar klammern können. Er wird uns leiten.

    Um dir Gewissheit zu verschaffen lies bitte Johannes 15:15.

    (Johannes 15:15) . . .Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn ein Sklave weiß nicht, was sein Herr tut. Ich habe euch aber Freunde genannt, weil ich euch alle Dinge, die ich von meinem Vater gehört habe, bekannt gegeben habe.

    Die Apostel, die in Jerusalem die „Leitende Körperschaft“ bildeten, waren Jesus gesalbte Brüder und nicht seine Sklaven. Im Übrigen benutzte unser Herr nicht seinen Heiligen Geist, so wie wir es bei der LK in Brooklyn unterstellen, sondern beauftragte Paulus, um die LK zu korrigieren.

    Ede

    PS. Habe wieder den totalen Frust in der Zusammenkunft erlebt.

  • Markus
    Februar 9, 2012

    Ich war erst mißtrauisch weil ich nicht sicher bin ob hier ausgeschlossene oder Brüder am Werk sind. Aber was ich hier lesen, es stimmt. Ich bin in der Wahrheit groß geworden. Und mir sind die gleichen Punkte wie hier beschrieben aufgefallen. Aber wer is der treue und verständige Sklave? Wer verkündet die guten Botschaft heute? Wo ist der Rocksaumen den ich ergreifen kann um mitzugehen?
    Die wahre Relegion erkennt man nicht an der Vollkommenheit sonder an der Liebe.

    Ich habe Angst nicht zu wissen wo die Wahrheit ist.

  • Christof
    Februar 9, 2012

    Hallo Markus, schön, dass du so offen bist. Du stehtst ziemlich unter dem Einfluss der WTG. Mir ging es ähnlich, ich dachte lange Zeit, mir fehlt was im Leben, als ich die Z.J. hinter mir gelassen hatte. Das liegt aber an dem, was du gelernt hast, nicht dem, was in der Bibel steht. Wenn du Jehovas suchst, lässt er sich finden. ER braucht keine Organisation hier, und schon gar keine, die Lügen verbreitet, die die wahre Lehre verdreht und so vieles mehr. Nur, dass man das erkennt und verinnerlicht ist hart. Schließlich war es unser Leben und da gab es nichts anders. Dieser Prozess dauert lange, aber ich kann nur von mir sagen, es lohnt sich auf alle Fälle !! Jehova und Jesus sind nun in einem ganz anderen Licht, du hast wieder Luft !! Du wirst im Laufe der Zeit so vieles „sehen“, was dich bestärkt, immer weiter deinen Weg zu gehen, auch wenn der Verlust von ehemaligen ZJ schmerlich ist, aber wenn sie dich aufgrund dessen verlassen sind sie sowie so keine Freunde. VG
    Christof

  • Dennis
    Februar 9, 2012

    Hallo Markus,

    falls das dein erster Kommentar war, herzlich willkommen!

    Auch ich bin in der sog. „Wahrheit“ aufgewachsen und somit die 3. Generation ein ZJ. Für mich war alles was ich gelesen, gehört und gelernt habe die selbstverständliche, absolute Wahrheit. So als käme alles direkt von Jehova selbst. Einfach weiter seinen Weg in der „Organisation“ gehen und dann ist alles gut und ich komme in´s Paradies, das war meine Denkweise.

    Vor einigen Jahren habe ich dann angefangen über verschiedenen Lehrpunkte nachzudenken und intensiv nachzuforschen. Dazu gehörten die Themen „1914“, „Blut“, „die Generation“, „Ausgeschlossene“ und „Sklave/Organisation“. Der Schlüssel für mein besseres Verständnis dieser und anderer Dinge war, konsequent zu versuchen eine Sichtweise wie ein Interessierter einzunehmen. Kein überzeugter Katholik od. Protestant, der sich auf Gespräche mit ZJ einlässt, würde einfach alles glauben was ihm vorgesetzt wird, nur weil ihm die Zeugen an der Tür sagen, dass ja alles von „Gottes Organisation“ kommt. Er würde es schon genau wissen wollen und es über eine lange Zeit auch überprüfen „ob sich die Dinge so verhalten“(Apg. 17:11). Kein Bruder käme auf die Idee den betreffenden als illoyal und wenig demütig zu bezeichnen, weil er dies tut. Für jemand, der in der sog. „Wahrheit“ aufgewachsen ist gilt diese Einstellung leider nicht. Er muss alles ungeprüft glauben.

    (Zitat)
    „Aber wer is der treue und verständige Sklave? Wer verkündet die guten Botschaft heute? Wo ist der Rocksaumen den ich ergreifen kann um mitzugehen?“

    Deine Fragen sind gut und zeigen mir, dass du sehr daran interessiert bist dich einer Religion oder Gruppe zugehörig zu fühlen. Das ist legitim und geht mir ebenso. Doch mit dieser Fixierung auf eine bestimmten Gruppe, schränkt man sich selbst in seiner Sichtweise auf unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus ein. Er steht dann nicht mehr im Mittelpunkt wie es sein sollte, sondern die Gruppe und die formale Mitgliedschaft in IHR steht im Mittelpunkt.

    Zum Thema „Sklave“ empfehle ich dir sowohl den Bezugstext aus Math. 24:45, als auch die Paralleltexte aus Lukas 12:41 und Markus 13:34 im Kontext zu lesen und darauf zu achten was Jesus seinen Jüngern veranschaulichen wollte.

    Das Gleiche gilt für den „Rocksaum“, was eine typische WT-Verdrehung und Mißbrauch von Gottes Wort ist, ähnlich wie Spr. 4:18 (helleres Licht). Lies Sacharja 8 ebenfalls im Kontext und benutze auch immer mal andere Übersetzungen.

    Dann werden sich deine Fragen ganz schnell klären.

    Liebe Grüß und bis bald…
    Dennis

  • Alois
    Februar 9, 2012

    Lieber Markus

    Die Wahrheit kannst Du Dir nur durch lesen der Bibel, dem Gebet, dem Heiligen Geist und Nachsinnen selbst erarbeiten. Sobald Du eine Meinung übernimmst ohne ihn zu prüfen ob es sich so verhält, läuftst Du Gefahr einem Irrtum aufzusitzen.

    Ps. 146
    3. Vertrauet nicht auf Fürsten, auf einen Menschensohn, bei welchem keine Rettung ist!

    Schon alleine dieser Vers sagt uns dass man nicht auf den Fürst Organisation díe auch Manschen sind vertrauen darf. Sie behauptet zwar, wer ihr folgt wird gerettet, aber auch dem widerspricht der Vers aus dem Psalm.

    Spr. 3
    5. Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.

    Diesen Fehler machen viele Brüder und Schwestern, auch hier in Bruderinfo, dass sie mit Logik die Bibel erklären wollen und nicht verstehen, wie manche Brüder oder Schwestern aus dem Bibelwort prophetische Dinge erkennen. Mit dem Verstand liegt man falsch, mit dem Herz im Vertrauen auf Jehova richtig. Denn der Geist Jehovas wirkt über das Herz, nicht über den Verstand.

    Noch ein Vers zu unserem „Sklaven“ = Knecht:

    Jes. 42
    18. Höret, ihr Tauben! Und ihr Blinden, schauet her, um zu sehen!
    19. Wer ist blind, als nur mein Knecht? Und taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Vertraute, und blind wie der Knecht Jehovas?

    Liebe Grüße
    Alois

  • Matthäus
    Februar 9, 2012

    Lieber Markus, zu deinen Ängsten möchte ich dir nur eine Sache mitteilen: Wer ist dein Führer – wer dein Lehrer? Sind es Menschen die LK oder sollte es dein EINZIGER HERR sein?

    Hier bei Bruderinfo wurde ien sehr gutes Thema eingestellt:
    http://www.digidatanet.de/?p=276

    Bitte lies dir aufmerksam diese Gedanken durch – es gibt nur EINE TÜR – es gibt NUR EINEN HERRN. Der Vater des Herrn sagte:

    DIESER IST MEIN SOHN HÖRT AUF IHN !!! Wenn Du diese Aufforderung im Zusammenhang ließt (Matth.23) dann wird dir die Tragweite dessen bekannt u.a. auch deshalb:

    Fromm und doch gottlos
    13 „Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten! Ihr seid Heuchler! Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt Gottes versperrt. Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, hindert ihr daran. 15 Wehe euch, ihr Scheinheiligen! Ihr reist über das Meer und durchquert jede Wüste, um nur einen einzigen Nichtjuden dafür zu gewinnen, eure Gesetze anzuerkennen.

    Wer verlangt IHRE GESETZE und LEHREN anzuerkennen – NUR dann wird jemand getauft – kann der Herr diese Anordnungen akzeptieren – siehe Vers 13!

    Wenn Du den Artikel vom Hirten und der einzigen Tür gelesen hast verstehst Du besser was ich damit sagen möchte!

    lg. Matthäus

  • Matthäus
    Februar 9, 2012

    Lieber Markus, nachdem ich meine Empfehlung den Artikel über den Hirten und die einzige Tür doch aufmerksam zu lesen, habe ich es selbst auch nochmals getan – diesen Gedanken lege ich Dir und allen anderen Mitlesern sehr ans Herz:

    Zitat: „In der Welt und auch in unserem eigenen Herzen gibt es unzählige Stimmen, die um uns werben. Dennoch! Jünger Jesu hören die Stimme des guten Hirten in ihrer Reinheit und Liebe! Und wie tröstlich ist seine Zusage! Hier ist kein ‘vielleicht, wahrscheinlich oder möglicherweise. Hier ist sein Wort in der Vollmacht des Vaters! Und warum kann Jesus dies sagen? Weil niemand – nein, niemand – die Schafe aus seiner Hand reißen wird und weil niemand imstande ist, sie aus der Hand des Vaters zu reißen! (Verse 28-29).

    Die beiden mächtigsten ‘Hände’, die des Vaters und die des Sohnes, halten die Schafe fest, beschirmen sie! Niemand kann sie daraus reißen! Allerdings, diese Warnung muß gesagt werden: sie halten uns nicht gegen unseren eigenen Willen fest! Wir könnten – das möge Gott verhüten – uns aus eigenem Willen aus diesen Händen lösen, zum Verderben. Wir sind nicht mechanisch festgehalten.
    Ende des Zitats!

    Und wie viele glauben lieber dieser Aufforderung:

    Siehe:

    Es wird nur eine Organisation … geben, die die schnell herannahende „große Drangsal“ überleben wird. Wenn du mit ewigem Leben gesegnet werden möchtest, mußt du zu Jehovas Organisation gehören und seinen Willen tun. (”Paradies”-Buch, 1982, Seiten 192, 193, 255-256)

    „Der Wachtturm“, 15. Januar 1968, Seite 47

    „Beeile dich, Gottes sichtbare theokratische Organisation, … herauszufinden. Das ist zur Bewahrung des Lebens unerläßlich. Wenn du sie dann herausgefunden hast, solltest du SIE in jeder Hinsicht akzeptieren…“

    „Der Wachtturm“, 01. Oktober 1987, Seite 10 sagt:

    „Wenn du aufhörst, dich von Jehovas Vorkehrungen zu ernähren, wirst du, sobald du stirbst, für immer tot sein…“

    Und nun vergleiche das mit den Worten Jesu
    in Johannes 6:28

    Da fragten sie ihn:

    »Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?« 29 Er erwiderte: »Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat.«

    36 Doch ich habe euch ja schon einmal gesagt: Ihr glaubt nicht an mich, obwohl ihr mich mit euren eigenen Augen seht.

    37 Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen.

    38 Denn ich bin nicht vom Himmel gekommen, um zu tun, was ich will, sondern um den Willen des Vaters zu erfüllen, der mich gesandt hat.

    39 Und das ist Gottes Wille: Kein Einziger von denen, die er mir anvertraut hat, soll verloren gehen. Ich werde sie alle am letzten Tag zum Leben erwecken.

    40 Denn nach dem Willen meines Vaters wird jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, für immer leben. Ich werde ihn am letzten Tag vom Tod auferwecken.«

    Zum nachdenken !
    lg. Matthäus

  • Aaron
    Februar 9, 2012

    Herzlich Willkommen Markus,
    es geht nicht nur dir so. Unsicherheit und Angst haben mich auch lange zurückgehalten. WTG verlassen und was dann? Wohin gehen? Aber das man sich solche Fragen stellt und so sehr mental gefangen ist in der Gemeinschaft zeigt dass etwas nicht stimmt. Unser Vater erzieht uns zur Selbstständigkeit nicht zur Abhängigkeit!! Die Organisation erzieht uns zu Abhängige. Wachstum und Selbstständigkeit sind aber schmerzhaft, aber es lohnt sich. Du hast noch etwas Arbeit vor dir, aber nur Mut, es ist wichtig dass du diesen Prozess durchmachst. Du bist nicht allein. Unser Vater hilft und ausserdem bist du auch hier in guter Gemeinschaft. Viele von uns sind diesen Weg gegangen oder haben erst jetzt angefangen ihn zu gehen.
    Gruss Aaron

  • Empört_Euch
    Februar 9, 2012

    Hallo Markus, ich möchte Dir Hegel ans Herz legen. Wir sind immer gewöhnt eine Sache solange als wahr anzusehen, wie wir keine emphirischen oder logischen Beweise gegen sie finden. Wahrheit ist also etwas, was frei von Widersprüchen ist. Hegel hat dies umgekehrt, Wahrheit benötigt den Widerspruch, wo kein Widerspruch ist kann keine Wahrheit sein. Wahrheit ist etwas freies, widersprüchliches und idividuelles – Wahrheit ist für jeden Menschen einzigartig.

  • Empört_Euch
    Februar 9, 2012

    @armes Schaf: Es gibt kein Ende, wir werden alle sterben, ganz einfach! Das wirkliche Leben ist das Jetzt und nicht das was uns die WT-Gesellschaft für die Zukunft verspricht. Jeder der sich dieser Oranisaion bewusst unterstellt oder ihr sogar zuarbeitet, verstößt direkt gegen die Bibel und die christlichen Gründsätze der Moral des Menschen (Russell hat sich davon viel beu den Freimaurern abgeschaut, was sich sehr positiv auf sein Menschenbild auswirkte). Ich möchte Dir ein wunderbares Zitat ans Herz legen: An den Gräbern der meisten Menschen, trauert tief verschleichert, ihr nicht gelebtes Leben. Jeder ZJ hat heute die Möglichkeit sein Leben zu ändern und es lebenswert zu machen.

  • Alois
    Februar 9, 2012

    Über folgende Verso sollte man sich Gedanken machen:

    1. Kor. 15
    32. Wenn ich, nach Menschenweise zu reden, mit wilden Tieren gekämpft habe zu Ephesus, was nützt es mir, wenn Tote nicht auferweckt werden? „Laßt uns essen und trinken, denn morgen sterben wir!“
    33. Laßt euch nicht verführen: Böser Verkehr verdirbt gute Sitten.

    Jes. 22
    12. Und es ruft der Herr, Jehova der Heerscharen, an jenem Tage zum Weinen und zur Wehklage, und zum Haarscheren und zur Sackumgürtung.
    13. Aber siehe, Wonne und Freude, Rinderwürgen und Schafeschlachten, Fleischessen und Weintrinken: „Laßt uns essen und trinken, denn morgen sterben wir!“
    14. Und Jehova der Heerscharen hat sich meinen Ohren geoffenbart: Wenn euch diese Missetat vergeben wird, bis ihr sterbet! spricht der Herr, Jehova der Heerscharen.

    Matth. 24
    48. Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen,
    49. und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen,
    50. so wird der Herr jenes Knechtes kommen an einem Tage, an welchem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß,
    51. und wird ihn entzweischneiden und ihm sein Teil setzen mit den Heuchlern: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.

    2. Petr. 3
    9. [Der] Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen.
    10. Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.

    Grüße an Alle
    Alois

  • Frank&Frei
    Februar 9, 2012

    dazu kann man nur die Bibel sprechen lassen:1 Korinther 15
    Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferstanden ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? 13 Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferstanden. 14 Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. 15 Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. 16 Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. 17 Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; 18 so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. 19 Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.
    wer also nur in diesem Leben ERfüllung sieht, stellt sich gegen den göttlichen Plan der Wiederherstellung

  • Anna
    Februar 9, 2012

    Lieber Bruder N.D., liebe Brüder und Schwestern,

    das ist eine wunderbare Zustandsbeschreibung wiees in den meisten Versammlungen abläuft. Vielen Dank! Woche der Heuchelei, welch‘ treffender Ausdruck. Mir ist das schon ganz am Anfang als ungetaufter Verkündiger aufgefallen, dass diese Woche „anders“ ist. Allerdings habe ich es mir nicht eingestanden. Im Sinne von es darf nicht sein, ICH empfinde das falsch.

    Inzwischen weiß ich es ja auch besser. Was mich auch stets wieder amüsiert, dass fast alle Ältesten und DAG vorher zum Frisör gehen. Die Schwestern, selbst wenn es sonst mache nicht ganz so genau nehmen, auf die im WTG-Sinn richtige Rocklänge achten. Jeder alle Publikationen dabei hat. Alle sind rechtzeitig da und es ist ein emsiges Händeschütteln.

    Zum Begriff „Dienstwoche“ komme ich als langjähriger Teilnehmer derselben zu dem Schluß, dass es sich eher um eine „Dienstverhinderungswoche“ handelt.

    Der Ablauf:
    9.00 etwa Treffpunkt
    Alle sitzen schon gespannt und erwartungsvoll da. Viele haben Notizbüchlein vor sich. Kaum einer redet mit dem anderen, unbekümmerte Fröhlichkeit fehlt.

    Dann erzählt der KA etwas, alle schreiben eifrig mit. Bei den vielen Dienstwochen die langjährige Diener Jehovas erlebt haben dürfte es doch nun wirklich nichts neues mehr unter der Sonne geben. Um das Reich Gottes und seines Christus aus vollem Herzen predigen zu können brauche ich doch nicht dauernd neue Verfahrensweisen. Dem Sinne nach, Brüder, ihr macht alles falsch. Wenn ihr das so oder so macht ist alles besser und ihr habt mehr Erfolg und damit auch mehr Segen. Und schon ist das im Artikel beschriebene schlechte Gewissen wieder da weil man nicht GUT genug ist.

    Weiter zur Dienstverhinderung. Man geht dann – entweder wie oft schon verabredet – oder man traut sich zu melden nach dem Treffpunkt möglichst schnell zur ersten Tür, zur Not müssen halt die Passanten vor dem Königreichssaal herhalten. Weil man muss ja die Stunden zu zählen anfangen. Um diese Zeit sind viele Leute ohnehin in der Arbeit und man hat viele NH’s. Entsprechend kann man sich zwar mit seinem Partner austauschen. Aber so wirklich tiefe Gespräche führen kann man kaum. Weder mit Wohnungsinhabern noch mit Dienstpartnern.

    Danach hetzt man nach Hause um schnell zu essen. Weil um etwa 13.45 ist ja schon der nächste Treffpunkt. Ablauf wie vor beschrieben.
    Leute trifft man immer noch wenig an. KA und seine Frau darf man zu Bibelstudien (meistens laufen die schon jahrelang), Kinderstudien oder Rückbesuchen mitnehmen.

    Sollte am selben Tag dann auch noch eine Zusammenkunft sein oder die Besprechung mit Pionieren, DAG’s und Ältesten hat man wieder nur Stress das zu schaffen.

    Wollte das Jesus. Gab es so etwas bei den ersten Christen?

    Nun steht in unseren Publikationen zu Recht man solle dann in den Dienst gehen wenn die Leute zu Hause sind bzw. etwas mehr Zeit haben. Warum wird das nicht als erstes in den Dienstwochen umgesetzt???
    Welchen Grund gibt es EINEN Treffpunkt der ruhig ein wenig länger als ¼ Stunden dauern dürfte so gegen 16.30 zu machen. Eine der Ansprachen des Kreisaufsehers könnte man da durchaus unterbringen und dann ganz entspannt in den Dienst zu gehen. Jeder eben solange wie er kann und Zeit hat. Und danach geht man einfach heim oder mit seinem Dienstpartner noch auf einen Kaffee oder ein Bier :-). Dann hat man Freude. Mir würde es jedenfalls so gehen.

    Das was ich jetzt von meinen Empfindungen angesichts der Dienstwoche geschrieben habe sollte entsprechend für alle Predigtdienstzusammenkünfte gelten. Warum, wirklich um Himmels willen, gibt es immer noch Treffpunkte Samstag früh. Zumindest da wo ich wohne sind die Leute entweder noch im Bett, beim Frühstück, Einkaufen, in der Freizeit.

    Nun weiß auch, dass das Utopie ist und ich die WTG nicht ändern kann. Nur kann ich meine Sichtweise darauf ändern und mache manches einfach nicht mehr mit. Früher hatte ich ein schlechtes Gewissen wenn ich mal Samstag Vormittag nicht im Dienst war und andere Prediger getroffen habe. Das ging sogar so weit, sollte ich in Freizeitkleidung von weitem ein Predigerpärchen erblickt haben, ich diesen bewusst aus dem Weg gegangen bin. Ich denke anderen geht das oder ist das auch schon mal so gegangen. Weil ich dachte, es ist etwas schlechtes seine Freizeit zu genießen, oder einfach notwendige Dinge tun wie einkaufen, während andere predigen.

    Dank Jehova ist das jetzt vorbei. Freude, schöner Götterfunken, die Ode an die Freude von Beethoven. Jehova hat uns die Freude ins Herz gegeben.

    Freude ist etwas zutiefst Menschliches, Freude steigert die Lebensqualität. Manchmal beneiden wir Kinder, weil sie sich so unbesorgt freuen können. Warum hat uns Jesus geraten wir sollten wie die Kinder werden. Weil die sich freuen aber auch lernen wollen, stets fragen WARUM. Mit vorgefertigten Antworten nicht einfach so zufrieden sind. Freuen können sich aber nur Kinder die in einer glücklichen Umgebung aufwachsen. Deswegen müssen wir unsere Umgebung so gestalten, dass wir Freiraum zur Freude haben.

    Das bedeutet nicht zwingend, dass wir nicht mehr in die Zusammenkünfte gehen oder in den Predigtdienst. Sondern die Sichtweise darauf ändern. Nicht jeder kann das, ich weiß. Nur wer es schafft soll es aus Liebe zu seinen Brüdern tun. Das sind die geringsten der Brüder die wir ermuntern sollten.

    Wir haben in Lukas 2:10 die Aussage über die Geburt Christi an die Hirten: (Hfa)

    10 aber der Engel sagte: „Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllt:

    Deswegen lt. Philipper 4:4 (Hfa)
    4 Freut euch Tag für Tag, dass ihr zum Herrn gehört. Und noch einmal will ich es sagen: Freut euch!

    Es geht nicht um ein unnatürliches Dauergrinsen wie oft in den Dienstwochen, sozusagen um ein allseits zur Schau getragenes: „Immer nur lächeln und immer vergnügt“.

    Das schließt auch nicht aus, dass wir in unserem Leben oft Zeiten tiefer Trauer erleben.

    Und auch ein Paulus sieht das so, denn sonst würde er nicht gem. Römer 12:15schreiben:
    „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden“
    (Motto:
    Geteilte Freude – doppelte Freude
    Geteiltes Leid – halbes Leid“

    Darauf sollten Ältestenschulungen ausgerichtet sein. Die dauerhafte Freude, von der Paulus hier spricht verbietet keine Traurigkeit. Es ist ein Bewusstsein: Jehova ist da!

    Liebe Grüße an alle aus dem Frost wünscht Anna

  • Hans
    Februar 9, 2012

    Hallo Anna,

    welch treffende Beschreibung des Trauerspiels „Dienstwoche“!

    Zum Thema Treffpunkte:
    Vielleicht werden sie zu den Zeiten veranstaltet, an denen der jeweilige Gruppendiener Zeit & Lust hat in den Dienst zu gehen?

    Da die Effizienz des Dienstes im Vergleich zum Zeiteinsatz kaum eine Rolle zu spielen scheint (Zeitschriften gehen ja auch in den Briefkasten, wozu mit den Menschen auf der „Route“ noch sprechen?!), sucht man halt den bequemsten Zeitpunkt aus.

    LG
    Hans

  • armes Schaf 2012
    Februar 9, 2012

    Liebe Brüder,wo soll denn unsere Reise hingehen?Wieviele Jahre werden wir noch auf das Ende warten oder auch nicht? Also sind wir alle mal ehrlich jetzt!Wer von uns will noch vorher ableben bevor das Ende kommt?Na wer? Es ist doch die Wahrheit, das alle JZ unter Druck stehen,massivem Druck so wie es in diesem Artikel auch zum tragen kommt.Wie auch der Druck in die Vers zu gehen wenn der KA kommt,weil zb viele arm sind und beiseite gedrängt werden und vom Hartz 4 nichts abzweigen können!Das tut weh!Viele von uns älteren ü40 erinnern sich sicher noch an die 80er,90er,Jahre wo in einigen Bezirken auf den Kreiskongressen die MENSCHENVERHERRLICHUNG einzug hielt!Da liessen sich einige wie Popstars feiern…und von den Briefumschlägen zu schweigen.Gelsenkirchen lässt grüssen!

  • Frank&Frei
    Februar 9, 2012

    liebes Schaf, deine Besorgtheit WANN das Ende kommt können wir alle teilen. Wir wissen aber auch das Zeit und Stunde uns menschen unbekannt sind und es hat sich erwiesen, dass alle jene, die es sich zur Aufgabe machten, mit ihren Prognosen daneben lagen. Im Falles des WT hat es sowohl 1925 als auch 1975 zu Massenfluchten geführt, Menschen, die dann plötzlich die Sau rausließen und schlimmer als die Welt wurden – nicht alle, aber manche.
    Gehen wir davon aus, dass Jehovah seine Zeit hat und dass es ächzen mag, bis das Ende kommt, wie es wohl Zephanja sagt.
    Der WT lehrt, die Endzeit begann 1914, was ich heute nicht mehr glaube. Das Jahr und der Krieg waren eher Intrigen des Widersachers.
    die vielen Toten beider WEltkrioege und der seither geführten Kriege und Proxy Kriege werden ein nichts sein, wenn schließlich der final countdown startet und dann in einem kurzen Weltkrieg so richtig Schlachtefest stattfindet.
    Die Offenbarung definiert die reale Endzeit, die meines erachtens innerhalb enes relative kurzen Zeitraumes in Erfüllung geht. das mögen nur wenige Monate oder Jahre sein. Aber irgendwo steht in Offenbarung, dass dann 1/4 der Menschen zu Tode kommen.
    Wir werden sehen, das Gewaltpotentzial nimmt zu und der Staat mit dem Stern hat um 200 Nukes, erlaubt aber dem Ayatollahstaat selbst keine zu produzieren, wobei ich davon ausgehe, dass der die schon lägnst hat, weil beim Zerfall der SU aus der Ukraine etewa 20 Raketen mit Mehrfachsprengköpfen verschwanden.
    Der hier angedeutete Krieg findet schon im Vorfeld statt und wird eskalieren, weil man Iran wirtschaftlich an die Gurgel geht. Die echauffieren sich bis zum Knall und dann wird „Judah dünne werden“ und Damaskus eine Ruine gemäß Jesaja 17:1.
    Die Rahmenbedingungen stehen, die Fronten sind gesetzt also stehen die Polarisationen pro und kontra und Russe und Chinese haben ihre unveränderliche Position eingenommen.
    Nun, ich will hier keine Ängste schüren. Der Knall kommt, wird zum Weltkrieg, der schließlich zu Frieden und Sicherheit fürht.
    So könnte es sein.
    Denken können wir alle aber wir sollten auf Hypothesen nicht bauen, wohl wissend, dass Jehovah SEINE Zeit einhält und wir, die wir WT kondiditonert sind, müssen noch viele Fakten in uns aufnehmen, die die ganze Lehre betreffen, weil eben die Realität ganz anders ist als die WT Wirklichkeit.
    Somit setzt Glauben ein, der schlussendlich auch belohnt wird.

  • armes Schaf 2012
    Februar 9, 2012

    Angst und Bangen werden uns…hoffentlich geht es schnell!Tolle Aussichten in einer Kernexplosion der Interkontinentalraketen mit Mehrfachsprengkopf vom Typ Topol-M zu verdampfen..Spaciba!

  • Matthäus
    Februar 9, 2012

    Lieber Frank, Du hast sicher Habakuk und nicht Zephanja gemeint, Habakuk hatte auch seine Ängste und Fragen gestellt: WARUM SOOO
    LANGE?

    Der Prophet klagt: Überall herrscht Unrecht und Gewalt
    1 Dies ist die Botschaft, die der Prophet Habakuk in einer Vision vom Herrn empfing. 2 Herr, wie lange schon schreie ich zu dir um Hilfe! Aber du hörst mich nicht. „Überall herrscht die Gewalt!“, rufe ich dir zu, doch von dir kommt keine Rettung. 3 Warum muss ich so viel Unrecht mit ansehen, und warum schaust du untätig zu, wie die Menschen einander das Leben zur Hölle machen? Unterdrückung und Gewalt, wohin ich blicke, Zank und Streit nehmen kein Ende! 4 Niemand nimmt mehr das Gesetz ernst – wie soll da noch ein gerechtes Urteil gefällt werden? Der Gottlose treibt den Unschuldigen in die Enge, Recht wird in Unrecht verdreht.

    Seine weiteren Fragen waren diese:
    Herr, warum schweigst du?
    12 O Herr, mein Gott, bist du nicht von jeher unser heiliger Gott gewesen? Du wirst uns doch nicht sterben lassen, denn du bist für uns wie ein schützender Fels. Die Babylonier hast du dazu bestimmt, deine Strafe an uns zu vollstrecken. 13 Du bist zu heilig, um Böses mit ansehen zu können; du erträgst es nicht, wenn Menschen misshandelt werden. Warum siehst du dann zu, wie unsere Feinde heimtückisch über uns herfallen? Warum schweigst du, wenn diese Verbrecher andere vernichten, die doch viel rechtschaffener sind als sie?

    Alois hat ja in seinem Kommentar die Antwort aus Habakuk gegeben.

    Das wichtigste nochmals hier: Kap.2:
    3 Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert! Dies ist die Botschaft: 4 Nur der wird Gottes Anerkennung finden und leben, der ihm vertraut.1 Wer aber hochmütig und unaufrichtig ist, verfehlt sein Ziel. 5 Wer sich auf seine Reichtümer verlässt, betrügt sich selbst. Der Hochmütige und Anmaßende wird elend zugrunde gehen, auch wenn er sein Maul so weit aufreißt wie das Totenreich und so unersättlich ist wie der Tod, ja, selbst wenn er jetzt noch ein Volk nach dem anderen verschlingt.“

    lg. Matthäus (wieder aus dem KH)

  • Manfred
    Februar 9, 2012

    Lieber Matthäus,
    Das tut mir leid zu hören, dass Du wieder im Krankenhaus bist. Sei herzlich gegrüsst und ich wünsche Dir gute Besserung, vielleicht wird das in diesem System nicht möglich sein, so wünsche ich Dir Kraft um diese Dinge noch eine kleine Weile zu ertragen.

    Deine Kommentare zeigen aber, dass Du geistig voll da bist, obwohl körperlich krank. Das ist das wichtigste, denn es ist schlimmer wenn der Geist krank ist. Mit Deinen Kommentaren ermunterst Du andere und gibst, obwohl Du vielleicht selber von jemandem ermuntert werden müsstest. Sei Dir bewusst, das Deine Schwestern und Brüder an Dich denken. Wir wünschen Dir Jehovas Segen um alles zu ertragen, was jetzt vielleicht auf Dich einströmen mag und wenn Du Dir mal was von der Seele schreiben willst, dann hast Du ja meine email Adresse. Du wirst hier ein hörendes Ohr finden.

    Herzliche Grüsse Manfred

  • Dennis
    Februar 9, 2012

    Lieber Matthäus,

    auch von mir eine gute Besserung!

    Komm bald wieder auf die Beine. Zum Glück macht´s die Technik möglich auch im Fall des Falles vom Krankenbett aus hier mitzuschreiben, ist vielleicht ein ganz kleiner Trost.

    Liebe Grüße
    Dennis

  • Matthäus
    Februar 9, 2012

    Danke Manfred, danke Dennis und alle die mir Kraft und Genesung wünschen. In der Hoffnung das die Therapie anschlägt!

    lg. Matthäus

  • Bernhard
    Februar 9, 2012

    Lieber Bruder Matthäus,meine Frau und ich wünschen dir aufrichtigen Herzens GUTE BESSERUNG und bitte positiv denken, es gibt sehr viele Brüder die dich schätzen darunter sind auch wir.

    Liebe brüderliche Grüße Bernhard

  • Shannon
    Februar 9, 2012

    Liebes Schaf,

    vielleicht solltest du deinen Namen umbenennen in glückliches Schaf, weil du das Glück hattest, die gute Botschaft kennen zu lernen oder in reiches Schaf, weil dein Herz erfüllt ist von einem reichen Wissensschatz??

    Warum machst du dir Gedanken um solche ungelegten Eier? Ich lese diese Dinge auch, aber mit einer anderen Wahrnehmung. Ich denke, wen ich Gnade gefunden habe, in Jehovas Augen, wird er mich erretten, auf die eine oder andere Weise. Entweder, weil ich errettet werde oder weil ich auferstehen darf.

    Sei doch froh, diese Hoffnung gefunden zu haben. Ich vertraue darauf, dass mein Schöpfer in der Lage ist, mein Leben zu beschützen, egal was um mich herum passiert.
    Die Schrift muss sich erfüllen und wenn Satan das nachäfft, damit müssen wir leben. Ich bin sogar davon überzeugt, dass Jehova und Jesus, wenn sie möchten, einen Menschen auf eine wundersame Weise retten können, was man dann unter der Rubrik Zufall ablegt. Vielleicht, weil man dann in dem Moment nicht an dem betreffenden Ort ist oder es eine Fehlzündung gibt, wie auch immer.

  • Anna
    Februar 9, 2012

    Liebes armes Schaf mit Frau,

    dem was Shannon dir geschrieben habe möchte ich mich gerne anschließen. Durch die Vergangenheit hast du immerhin Jehova gefunden. Was war, ggf. auch jetzt noch ist in Verbindung mit einem Komiteefall, daran ist erst mal nichts zu ändern.
    Was bleibt wäre eine positive Sichtweise auf Gegenwart und Zukunft.

    Eine Palliativpflegerin mit dem Namen Bronnie Ware hat einen Artikel darüber geschrieben, was Menschen, die genau wissen, dass sie sterben, bereuen nicht getan zu haben. Das möchte ich euch nicht vorenthalten weil es wie ich meine zum Teil auf viele von uns zutrifft. Hier ein Auszug daraus:

    ZITAT:
    Es sind nicht so sehr die großen und kleinen Träume wie Weltreisen, schicke Häuser, mehr Sex oder noch mehr Geld, deren Fehlen die Todgeweihten bereuen, sondern die unerfüllten, zwischenmenschliche Dinge:

    Auf Platz eins etwa steht der Wunsch „den Mut gehabt zu haben, mein eigenes Leben zu leben“. Viele der Menschen hätten sich darüber beklagt, zu oft den Erwartungen anderer entsprochen zu haben, statt ihren eigenen Wünschen nachzugehen. „Die meisten hätten nicht einmal die Hälfte ihrer Träume verwirklicht“, so die Palliativpflegerin, die jahrelang Menschen in den Tod begleitet und ihre Erfahrungen verarbeitet hat.

    Auch Platz drei und vier drehen sich um sehr persönliche Wünsche: „Ich hätte meine Gefühle besser ausdrücken sollen“ und „Ich wünschte, ich hätte mich mehr um meine Freunde gekümmert.“ Beides fällt gewissermaßen in die Kategorie Seelenhygiene: Während alte Freundschaften ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln, können unterdrückte Gefühle im schlimmsten Fall geradewegs zu Krankheiten führen. Außerdem, so die Autorin: Wer wegen eines harmonischen Miteinanders seine Emotionen blockiere, versperre sich die Möglichkeit, seine ganze Persönlichkeit auszuleben.
    Letztlich drängt sich beim Lesen des Buches der Eindruck auf, dass der Großteil der Menschen in einem Gestrüpp aus Alltag, Familienpflichten, Geldverdienen und anderen „äußeren Umständen“ festhängt, das den Weg zu den wichtigen Dingen versperrt.

    Wie etwa simple Freude. „Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt“ ist das letzte der fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern. „Ich war überrascht, wie häufig dieser Punkt genannte wurde“, sagt Bronnie Ware. „Viele Menschen merken erst am Ende ihres Lebens, dass man sich bewusst für Glück und Freude entscheiden kann.“ Doch viele würden so sehr in festgefügten Verhaltensweisen festhängen, dass sie schlicht vergessen haben, auch einmal herzlich zu Lachen oder einfach nur albern zu sein. ZITAT ENDE

    Darauf kommt es zunächst an. Jehovas Wort wird sich 100%ig erfüllen. Darauf dürfen wir alle vertrauen.

    Und haben wir wie diese Sterbebegleiterin feststellt endlich „den Mut unser eigenes Leben zu leben“.

    Es ist doch so wunderschön auch mal den Augenblick zu genießen. Selbst heute vormittag im Dienst, einfach mit dem Dienstpartner die Situationskomik zu genießen, die sich daraus ergibt, dass wir bei klirrender Kälte Menschen besuchen, die uns nicht haben wollen. Ich mußte darüber jedenfalls herzhaft lachen. Und ich habe mir überlegt, Jehova sieht doch das alles, wie seine Diener zuweilen um die Zeit zu dehnen abstruse Wege von Rückbesuchen und NH-Adressen vorwärts und wieder zurück beschreiten. Nur, um ein paar Stunden mehr aufschreiben zu dürfen.

    Liebes armes Schaf, bitte, sehe einfach dass du ja nicht alleine bist. Du hast eine offenbar liebe Frau und zumindest hier Brüder an der Seite die dich unterstützen. Und wir alle, die wir Diener Jehovas sind dürfen uns einfach in seine Arme fallen lassen, wenn wir nicht anders können. Und wir können die feste Zuversicht haben, Jehova fängt uns auf.

    Weil ich auch den Mut habe mein eigenes Leben zu leben werde ich den morgigen Sonntag jedenfalls auch dazu nutzen, mich an Jehovas Schöpfung erfreuen. Muß mich eben warm anziehen.

    Liebe Grüße und schönes Wochenende an alle Anna

  • Ulrike P.
    Februar 9, 2012

    Liebes Schaf,
    ZITAT:
    „Angst und Bangen werden uns…hoffentlich geht es schnell!Tolle Aussichten in einer Kernexplosion der Interkontinentalraketen mit Mehrfachsprengkopf vom Typ Topol-M zu verdampfen..Spaciba!“

    Was kommt und inwieweit wir involviert sind, darüber sich schon jetzt den Kopf zu zerbrechen, macht uns nur verrückt. – Alles weit von sich zu weisen, kann natürlich genauso nach hinten los gehen, denn dann versäumen wir es, uns zu für alle Eventualitäten zu wappnen.

    Aber was auch immer sein wird, es ist nichts was von Gott nicht wieder in Ordnung gebracht wird.

    Solange gilt es Ruhe zu bewahren und durchaus auch mal das Leben das wir JETZT haben, zu genießen. Wenn es auch kein Rundum-Sorglospaket ist, so hat es doch genug an dem wir uns erfreuen können.

    Als Ruhrpott-Sauerländer drücke ich es mal so aus:

    „Nur wer gar nix hat, hat auch nix zu verliern,
    datte glücklich bis´, kann dir keiner garantier´n,
    Und wenne dat Gefühl has´, du bis´ tot bevor du stirbst,
    wird et´ Zeit, datte endlich ma´ lebendig wirst.

    Wahrscheinlich bisse zu dick und außerdem zu alt.
    Und nachts im Bett sind alle beide Füße kalt.
    Und dat letzte Mal, wo´d dir so richtig gut gegangen is´,
    hasse schon vergessen, weil der Mensch nun ma vergißt.

    Und wat machste für’n Theater um jeden neuen Tach,
    wenne Mittwoch überlebst, dann is´ Donnerstach.
    Schlafen kannze, wenne tot bis, bis dahin kannze küssen,
    aber dazu wirste wohl ma´ aussem Haus gehen müssen.

    Mensch Mäuschen, is´ dir nich´ klar,
    dat dat vielleicht Chance deines Lebens war?
    Du zitters´ total vor Schiss,
    weile merk´s, dat du auch nur ein Mäuschen bis´.“

    Du und ich…wir sind vielleicht Mäuschen…aber mit dem Schiff untergehen werden wir nicht.
    Nirgendwo in der Bibel steht, das wir angstvoll und erniedrigt durchs Leben kriechen sollen…ganz im Gegenteil!

    LG Ulli

  • Alois
    Februar 9, 2012

    Liebes Schaf

    Der Prophet Habakuk sagt was dazu, besonders der Vers 3:

    Habakuk 2
    1. Auf meine Warte will ich treten und auf den Turm mich stellen, und will spähen, um zu sehen, was er mit mir reden wird, und was ich erwidern soll auf meine Klage. –
    2. Da antwortete mir Jehova und sprach: Schreibe das Gesicht auf, und grabe es in Tafeln ein, damit man es geläufig lesen könne;
    3. denn das Gesicht geht noch auf die bestimmte Zeit, und es strebt nach dem Ende hin und lügt nicht. Wenn es verzieht, so harre sein; denn kommen wird es, es wird nicht ausbleiben.
    4. Siehe, aufgeblasen, nicht aufrichtig ist in ihm seine Seele. Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.

    Das Ende hat sich verzogen, vom menschlichen Standpunkt aus gesehen. Aber wir Menschen waren schon immer ungeduldig. Der Rat der Bibel ist:

    Wenn es verzieht; denn kommen wird es, es wird nicht ausbleiben.

    Wer vorher stirbt wird kaum einen Nachteil haben, den vor Gott leben alle die im Glauben an Jehova, Jesu und die Verheißung gestorben sind.

    Luk. 20
    37. Daß aber die Toten auferstehen, hat auch Moses angedeutet „in dem Dornbusch“, wenn er den Herrn „den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs“ nennt.
    38. Er ist aber nicht Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn für ihn leben alle.

    Wenn wir auf die Zeichen der Zeit achten, dann können wir ahnen wie nahe das Ende ist. Noch ist nicht alles passiert was in den Propheten steht, deswegen steht die Errettung noch nicht unmittelbar bevor.

    Wer allerdings gar nicht mehr an das Ende glaubt, der wird sich auch nicht in Sicherheit begeben. Hätte Noah nicht an die unmittelbar bevorstehende Flut geglaubt, so wäre er nicht in die Arche gegangen.

    Noah erkannte ab dem Befehl Gottes die Tiere in die Arche zu bringen weil in 7 Tagen die Flut beginnen würde. Er gehorchte Jehova.
    Auf Heute übertragen könnte es sein, dass Jesus im übertragenen Sinne 7 Jahre vor dem Ende beginnt, seine zerstreuten Schafe einzusammeln. Wann das sein könnte dass Jesus beginnt, oder begonnen hat, seine Schafe einzusammeln, das kann sich jeder selbst überlegen. In jedem Fall wird der Hirte Jesus, sobald er die Schafe gefunden hat, diese auch mit geistigem Futter versorgen. Sie werden zusammen eine Herde sein und sie hören nur noch auf die Stimme des Hirten Jesus.

    Joh. 10
    2. Wer aber durch die Tür eingeht, ist Hirte der Schafe.
    3. Diesem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus.
    4. Wenn er seine eigenen Schafe alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.
    5. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Alois
    Februar 9, 2012

    Lieber Bruder einsünder

    Herzlich Willkommen bei uns.

    Du hast recht, es spielt keine große Rolle ob wir das Ende erleben oder nicht.

    Aber ich möchte zu Bedenken geben, nur wer an Jehova, Jesus und die Verheißung glaubt wird vielleicht durch die Gnade unseres Vaters errettet. Wie viele Sünden Du oder ich gemacht haben spielt dabei praktisch keine Rolle. Denn ginge es nach dem Sündenregister, so würde es für David ganz schlecht aussehen.

    Wenn wir sterben dann zahlen wir wegen der Sünden Adams, unsere Sünden sind durch das Loskaufsopfer Jesu und die Gnade Jehovas bereits getilgt.

    Nicht unser Verhalten rettet uns sondern nur die Gnade, welche der bekommt dem die Gnade gewährt wird.
    Also genau das Gegenteil von dem ist richtig was die Organisation lehrt, denn diese behauptet, durch die Werke Predigtdienst, vorbildliches Leben, schönen Anzug mit Kravatte und den Glauben an die „LK“ würde man gerettet werden.

    Auf unseren Körper den wir beim Tod ablegen kommt es gar nicht an, denn vor Jehova leben alle die im Glauben gestorben sind, sie schlafen zwar eine Zeitlang, sind aber nicht tod.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Ruth
    Februar 9, 2012

    Liebe Brüder, ich habe einmal eine andere Frage an Euch alle!Da ja bald das Gedächtnismahl ansteht hätte ich von Euch einmal gewusst wie Ihr es feiert?!Diejenigen die nicht mehr zur Versammlung gehen geht ihr an diesem Tag dorthin?Wie machen diejenigen es, die zu Hause bleiben und krank sind?Ich finde es irgendwie unpassend ewige Zeiten nicht zur Versammlung zu gehgen und nur an diesem Tag dort aufzukreuzen und wieder lieb und brav Hände schütteln und einander anlächeln das ist Heuchelei für uns!Dennoch feiern wir dieses Gedächtnismahl.Aus gesundheitlichen Gründen, haben mein Mann und ich es letztes Jahr zu Hause alleine gefeiert.Wir haben ungesäuertes Brot besorgt Wein, haben in der Bibel gelesen und den Abend ruhig ausklingen lassen.Wie macht ihr e4s?würde mich interessieren!Liebe Grüße Ruth

  • Joshua
    Februar 9, 2012

    Liebe Ruth, ich werde es in diesem Jahr so machen wie du es beschrieben hast, für mich allein zu Hause oder vielleicht mit ein paar anderen, die auch nicht mehr in die Versammlung gehen und um alles zu halten was Jesus geboten hat werde ich auch von dem Brot und dem Wein nehmen.

    LG
    Joshua

  • Bruderinfo
    Februar 9, 2012

    Liebe Ruth,
    die Ältesten von BI sind natürlich in der Versammlung. Die Brüder, die von den Symbolen nehmen oder die Brüder, die nicht mehr in die Versammlung gehen möchten oder können, handhaben es so wie Du und dein Mann. Manche Brüder wie wir erfahren haben, gehen nach dem Gedächtnismahl nach Hause und feiern für sich alleine nochmals das Abendmahl und nehmen dann von den Symbolen. Wichtig ist das da wo zwei oder drei im Namen Jesu versammelt sind, der Herr unter Ihnen ist. Das würdige denken und erinnern an das Loskaufsopfer ist sehr wichtig. Wichtiger ist aber das wir im täglichen Leben, die Liebe Jesu umsetzen, denn dadurch können wir Ihn mehr ehren und zeigen, daß wir sein Loskaufsopfer schätzen. Wenn wir dadurch den Sohn ehren, ehren wir auch den Vater, der dies alles ermöglicht hat. Liebe Grüße von Bruderinfo 🙂

  • Ulrike P.
    Februar 9, 2012

    Hallo Ruth,
    ich werde diesem Tag notgedrungen alleine gedenken. Wäre dem nicht so, würde ich auch von den Symbolen nehmen.

    Jesus sagte, wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, werde ich mitten unter ihnen sein…aber er sagte auch, dass er mit seinem Vater in unseren Herzen wohnt.

    Da er also in mir ist, werde ich einfach in meinem Herzen von den Symbolen nehmen.

    LG Ulli

  • Empört_Euch
    Februar 9, 2012

    Hallo Ruth,

    habe 13 Jahre als getaufter JZ offiziell das Gedächtnismahl gefeiert. Heute ist dieses für mich absolut tabu, den Leib und das Blut Jesu in einem öffentlichen Bekenntnis und unter Gebet an sich vorüber gehen zu lassen und damit für sich selbst abzulehnen, geht gar nicht. Jeder Christ, der an Jesus und seine eigene Sündhaftigkeit glaubt, muss laut der Schrift an diesem Kult teilhaben um in ein richtiges Verhältnis zu Gott & Jesus gelangen zu können. Das Anwesend sein und nicht teilhaben, kommt für mich einer satanischen Leichenschau gleich, wir schauen auf den der für uns gestorben ist, aber wir nehmen im vollem Bewusstsein nicht seine helfende Hand. Wie würdest Du auf jemanden reagieren, für den Du so viel getan hast und er kommt noch nicht mal deiner wichtigsten Aufforderung nach, weil er unvollkommenen Menschen mehr gehorcht oder mehr Angst vor ihnen hat als vor dir?
    Für mich selber hat dieser Tag auf Grund meiner Erfahrung mit JZ jegliches heilige verloren, er bietet mir keine Sicherheit mehr.

  • Ulrike P.
    Februar 9, 2012

    Hallo Empört euch,
    ZITAT:
    „Für mich selber hat dieser Tag auf Grund meiner Erfahrung mit JZ jegliches heilige verloren, er bietet mir keine Sicherheit mehr.“

    Du hast deinen ureigeigenen Schluss gezogen, das empört mich nicht, dafür habe ich tiefstes Verständnis, weil ich deine Gedankengägnge nachvollziehen kann.
    Empört bin ich aber trotzdem, und zwar über die Menschen, die dafür verantwortlich sind, das du dich nicht nur von dem leerem Geschwätz der WTG befreit hast, sondern auch von Gott – indem sie Gott und seinen Sohn in ihren Darstellungen so dermaßen verfremden, dass sie nur noch als schlechter Scherz einiger Spinner angesehen werden.

    Doch das letzte Wort, ist noch nicht gesprochen und es wird ein Gerechtes sein. – Ob der Einzelne daran glaubt oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

    Dem der selbst keine Barmherzigkeit in seinem Leben kannte, wird keine gewährt, das sagt Jakobus sehr deutlich – doch auch, was mit allen anderen geschieht.

    „Denn es wird keine Barmherzigkeit für den geben, der anderen gegenüber nicht barmherzig war. Wer aber barmherzig war, wird auch vor dem Gericht Gottes bestehen.“
    Jak 2, 13

    LG Ulli

  • Hans
    Februar 9, 2012

    Hi Empört euch,

    ZITAT:
    “Für mich selber hat dieser Tag auf Grund meiner Erfahrung mit JZ jegliches heilige verloren, er bietet mir keine Sicherheit mehr.”

    Nachvollziehbar.

    Warum nicht versuchen, sich Jehova und Jesus wieder anzunähren?
    Wäre doch schade, wenn man sich seinen Glauben durch Menschen zerstören lässt, oder? Ist es nicht besser, selbst zu bestimmen, woran man glauben möchte?

    Für den Verlust des eigenen Glaubens kann man niemand außer sich selbst verantwortlich machen. Siehe Galater 6:5, jeder trägt seine eigenen Last.

    LG
    Hans

  • armes Schaf 2012
    Februar 9, 2012

    Hallo Sünder,ableben hin oder her im Sinne des Rheinischen Brauchtums, sagt man hier wo ich lebe,wir sind alle kleine Sünderlein!geht ja auch nicht anders sonst wären wir ja vollkommen so wie die in Brooklyn oder Selters denn von dort kommt ja alles!Den Fehler geben sie ja nicht zu das wäre ja peinlich und alle würden weglaufen ,aber solange es bellende Hunde gibt die auf die Schafherde aufpassen und sie einkreisen, kann nicht viel passieren!Gruß vom Schaf

  • armer Sünder
    Februar 9, 2012

    Hallo armes Schaf,
    ich verfolge die Aktivitäten hier auf BI schon lange, habe bisher aber noch nichts geschrieben. Umso witziger, das gerade deine Frage (ich hoffe die war nicht nur retorisch gemeint) mich hier zu einer Antwort animiert. Du fragtest, wer von uns noch vor dem Ende ableben möchte. Meine ehrliche Antwort: ich hätte da kein Problem mit. Warum? – weil es überhaupt keine Rolle für uns spielen sollte, wann Gottes Eingriff kommt. Wenn ich da schon Tod bin, habe ich wenigstens mit meinem Leben für den Sündenkatalog den ich fabriziert habe gerade gestanden. Wenn ich zu dieser Zeit lebe, werde ich vor Gott strammstehen müssen und mich mit aller Kraft die ich habe auf das LKO Jesu berufen, denn wenn Gott meine Sündhaftigkeit wertet, dann bin ich nichts weiter als verwesendes Fleisch. Aber von dem Druck der von Aussen auf uns ausgeübt wird, sei es in Bezug auf Zeiträume, Anforderungen etc., davon muss man sich frei machen, sonst ist der Glaube alles andere als ein leichtes Joch.
    Viele Grüße – derSünder

  • Frank&Frei
    Februar 9, 2012

    „das Gute daran ist das Gute darin“ lautet der Slogan einer Suppenmarke.und sie verkauft sich offensichtlich ganz gut, da heuer junge Frauen längst nicht alle in der Küche erfahren sind, wie sollten sie auch infolge von ARbeit und Leben.

    Beziehen wir das einmal auf die Konserve Versammlung. Was ist gut daran? Es sind die vielen Brüder, die uns den Beweis erbringen, dass sie an Gott un seinen Vorsatz glauben. Das ist eigentlich das kostbarste an der ganzen Sache.

    Und so, wie ein Fabrikant bei seinen Gerichten allerlei Additive beimengt um optisch und geschmacklich auch über die Nase zu verführen, so verführt uns der Sklavenkoch auf die Schiene der Junkfood.
    Junkfood? Ich gebrauche den Ausdruck aus Erfahrung. Warum? Weil nichts von Bestand ist, es ist purer Opportunismus, der der Organisation den Weg bereitet. Altes Licht wird neues Licht und umgekehrt. Und die schiere Behauptung, das sei gottgewollt, beleidigt eher den Höchsten und setzt ihn gleich mit Wendehälsen, die ihre Meinungen ganz nach dem Winde der Zeit drehen
    Beispiel: Kirche
    Früher undenkbar, der Gedanke daran war schon Häresie
    Beispiel IMpfungen
    Was haben die Zeugen in den 30igern bis in die 60iger dagegen gewettert nch dem Motto: man muss sich keinen Eiter zuführen
    Beispiel Sodom & Gomorrah
    Diese Menschen wurden um 6 mal in die Gehenna und dann wieder ins allgemeine Grab geschickt
    Organ TRansplantationen:
    Moderner Kannibalismus 1968
    10 Jahre später kein Problem
    Epo – erst dagegen heute erlaubt

    die Liste könnte man noch beliebig fortfahren. Verglichen mit dem Suppenkocher heißt dass, alles was der Markt bietet wird aktualisiert und Programm.
    wie sagte mir mal ein Ältester: In 25 Jahren waren wir nie gegen Bluttransfusion.
    Makaber, nicht wahr.
    Man erkennt somit die Transparenz in der Sache: Nichts ist fest und mich wirds nicht vom Stuhl hauen, wenn sie 1914 ablegen, weil es nicht haltbar ist – bis dahin haben sie aber vieles in Scherben gehauen.
    Dann kommt „Neues Licht“ und die vielen lieben Brüder lassen sich wieder zur STopfgans machen und schlucken alles was von oben kommt – allerdings nicht von Gott sondern aus Brooklyn.
    Lustig ist dann zu bemerken,wenn dann ein Ältester so einen Doktrinwandel nicht mitbekommt. Erinnert mich an den Bruder, der in seiner Aufgabe den Sonnenstillstand von Josua als Fakt in der Presse dargelegt einbrachte, im Erwachet belegt. Und dann geht der Schuldiener auf die Bühne und sagt: wer solche Beispiele bringt muss alles lesen, Erwachet war damals auf eine Zeitungsente reingefallen.Eine Foglezeitschrift berichtete das, das hat der Bruder mit der Aufgabe halt nicht wahrgenommen.
    Alles Ente oder was?
    Dann lieber ne kalte Ente als ne Entente der Unterdrückung
    Grüße von der Hohenleite

  • Alois
    Februar 9, 2012

    Lieber Frank

    Ich glaube eher schaffen sie Harmagedon ab als dass sie 1914 richtig stellen.
    In wenigen Jahren wird vermutlich Harmagedon nur noch symbolisch gemeint sein.
    Dann kommt’s darauf an wer noch glaubt und ausharrt.

    Liebe Grüße
    Alois

  • Hans
    Februar 9, 2012

    Hallo Bruder,

    Danke, ein sehr treffender Artikel!

    Zitat eines alteingesessenen BAs und KAs: „Brüder, der Predigtdienst macht Freude. Er macht aber keinen Spaß, das ist etwas anderes.“

    „Tue Gutes und rede darüber“ gibt es auch in der Ausprägung „Schau mal wie demütig ich bin“ 🙂

    Zu den „Wochen der Heuchelei“: Nach jeder denke ich mir, schlimmer gehts nimmer. Aber ich täuschte mich meistens.

    Zu dem latent schlechten Gewissen: Ich kenne einige Brüder, die psychisch angeschlagen sind, weniger im Predigtdienst tun können, öfter nicht die Zusammenkünfte besuchen können und sich letztlich DESHALB noch mehr Selbstvorwürfe machen. Ihrer Psyche tut dies sicherlich nicht gut und man hat zu kämpfen, ihr Augenmerk auf die Liebe und das Verständnis Jehovas zu lenken, da sich diese mitunter nur sehr undeutlich im Gebaren der WTG und Ältestenschaft spiegeln.

    Viele Grüße
    Hans

  • mike
    Februar 9, 2012

    hallo.

    bei den dienstwochen bin ich auch sonst wie immer. alles andere ist heuchelei! ich gebe mich so wie ich bin. schön das es sowas gibt!
    aber: ich diene jehova und KEINE kreisaufseher!
    das ist fakt!!

  • Hans
    Februar 9, 2012

    Hi Mike,

    schade, dass nicht alle so denken 🙂

    Viele Grüße,
    Hans

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